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    Opel-Zoo

    Carsten Horn:   In Kronberg gibt es ein generelles Finanzierungsproblem, da man nicht wie andere einfach bei Stadt oder Land die Hand aufhalten kann...
    (18.04.2018)
    Oliver Muller:   Hier noch mal:

    http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605
    (18.04.2018)
    Oliver Muller:   Als nächstes soll ja die Flusspferde-Anlage kommen. Ich meine, man hätte bereits gesagt, dass das einige Jahre dauern wird, bis es los geht, weil erst das Geld aufgetrieben werden muss. Ich habe so Anfang der 2020er in Erinnerung.
    (18.04.2018)
    Adrian Langer:   Vielleicht war es auch ein wenig von mir dramatisiert. :D Ich gebe mich geschlagen. Allerdings würde ich mir doch einmal eine Neuerung in Kronberg wünschen. Oder gibt es hier auch Probleme mit der Refinanzierung der neu errichteten Elefantenanlage?
    (17.04.2018)
    Oliver Muller:   Davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Zoo keine Haftpflichtversicherung hat.
    (17.04.2018)
    Carsten Horn:   Für eine solche Summe kann man eh nix größeres bauen...

    Und da der Bauleiter bereits wegen Baugefährdung und fahrlässiger Körperverletzung zur Kasse gebeten wurde, sollte eine Schadensersatzforderung seitens des Zoos doch gute Erfolgsaussichten haben...
    (17.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.hessenschau.de/panorama/opel-zoo-muss-nach-terrassen-einsturz-schmerzensgeld-zahlen,opel-zoo-terrasse-100.html

    Jetzt darf der Opel Zoo doch ein Schmerzensgeld zahlen. Sieht also nicht gut für neue Bauvorhaben aus.
    (16.04.2018)
    Adrian Langer:   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Wildkatzen-Quintett-wird-Ende-April-ausgewildert;art48711,2951308

    Fünf Wildkatzen aus dem Opel-Zoo werden ausgesetzt.
    (04.04.2018)
    Adrian Langer:   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/BUND-befuerchtet-an-Ostern-Verkehrschaos-am-Opel-Zoo;art48711,2947571

    Im Opelzoo rechnet man am kommenden Wochenende mit einem Verkehrschaos.
    (29.03.2018)
    Adrian Langer:   http://m.fnp.de/rhein-main/dasprojektjungezeitung/Martin-Becker-Warum-es-den-Tieren-im-Opel-Zoo-gut-geht;art11422,2923420

    Ein Artikel zur Zoohaltung.
    (05.03.2018)
    Adrian Langer:   http://m.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605

    Im Opel Zoo ist ein leichter Besucherrückgang zu vermelden. Auch in Sachen Flusspferdanlage braucht man noch ein wenig Geduld.
    (01.03.2018)
    Adrian Langer:   http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/neue-heimat-fuer-feldhamster-im-opel-zoo-15471649.html

    Die Feldhamsterzuchtstation wird bald fertig gestellt.
    (28.02.2018)
    Adrian Langer:   http://www.hessenschau.de/panorama/opel-zoo-freut-sich-ueber-besonderen-pinguin-nachwuchs,pinguinnachwuchs-opelzoo-100.html

    Erstzucht bei den Pinguinen!
    (02.01.2018)
    Adrian Langer:   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Spende-fuers-neue-Feldhamster-Haus;art48711,2812515

    Es wurde nun eine höhere Summe vom Förderverein des Zoos zum Bau der Hamsterstation abgegeben! Mit geplant ist wohl auch eine Anlage für Ziesel!
    (01.11.2017)
    Adrian Langer:   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Rote-Nasenbaeren-sind-putzig-aber-unerwuenscht;art48711,2771511

    Noch ein Artikel zur Neozoenproblematik! Wobei ich die Aussage nicht richtig verstehe!
    (19.09.2017)
    Adrian Langer:   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Freiheit-fuer-vier-Kronberger-Nerze;art48711,2768758

    Vier Nerze aus Kronberg gehen in die Wildnis!
    (15.09.2017)
    W. Dreier:   --wobei die abgebildeten Hirsche in der Zeitung mit absoluter Sicherheit keine Bucharahirsche sind!
    (29.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.hessenschau.de/panorama/vandalen-beschaedigen-gehege-im-opel-zoo-,hirsche-opelzoo-100.html

    In Kronberg wurde das Gehege der Buchara-Hirsche beschädigt!
    (29.08.2017)
    Adrian Langer:   http://m.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Sturm-fegt-ueber-Opel-Zoo-Pandas-fluechten;art48711,2726299

    Im Opel - Zoo hat der Sturm seine Spuren hinterlassen!
    (01.08.2017)
    Oliver Muller:   Die Flusspferd- und die Nashorn-Anlage sind ja schon lange geplant. Auf einer Infotafel im Zoo über geplante Neuerungen war auch mal ein Tiger abgebildet. Ob es da allerdings ernsthaft Pläne gibt, weiß ich nicht. So weit ich aber weiß, muss für die Flusspferd-Anlage vorher eine neue Gibbon-Anlage an anderer Stelle gebaut werden.
    Ansonsten ist der Zoo bei meinem letzten Besuch 2014 tatsächlich in guter Verfassung gewesen, allerdings waren ein paar Affenkäfige nicht up to date. Generell finde ich die Kronberger Linie gut, erst mal die Haltung der vorhandenen Arten zu optimieren, bevor neue angeschafft werden.
    Was die Diskussion um Eintrittspreise angeht, finde ich immer noch, dass wir in Deutschland nicht meckern sollten, da wir im Schnitt vielleicht die Hälfte von dem zahlen, was anderswo in Europa fällig wäre. Dort hat man dann allerdings meist auch andere Möglichkeiten, was Modernisierung und Erweiterung angeht. Das muss man ja schon im Zusammenhang sehen.
    (28.07.2017)
    Adrian Langer:   http://m.fr.de/rhein-main/kronberg-opel-zoo-plant-weitere-grossprojekte-a-1320747

    Der Direktor berichtet über weitere Großprojekte! Berechtigt finde ich die Passage über die Preise! Da ich leider nicht dort war weiß ich natürlich nichts über den Sanierungsstand! Ist der Zoo denn quasi runderneuert?
    (27.07.2017)
    W. Dreier:   und sie haben 2016 die Haltung des Buchara-Hirsches begonnen.
    (10.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Nachwuchs-bei-den-Vietnam-Sikahirschen-im-Opel-Zoo;art48711,2518233

    Im Opel Zoo gab es Nachwuchs bei den vietnamesischen Sikas.
    (10.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.fr-online.de/bad-homburg-und-hochtaunus/opel-zoo-kronberg-flusspferd-max-soll-vater-werden,1472864,34140066.html

    Ein etwas älterer Artikel zur Flusspferdhaltung in Kronberg. Darin kommen erste Überlegungen zur zukünftigen Haltung der Flusspferde vor. Diese sollen gegenüber vom alten Gehege auf der Fläche des Gibbonteichs einziehen.
    (15.02.2017)
    Adrian Langer:   http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/stallpflicht-wegen-vogelgrippe-im-opel-zoo-aufgehoben-14879180.html

    Die Stallpflicht für Vögel im Opel Zoo ist aufgehoben.
    (15.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Sehr löblich: Der Opel-Zoo will noch in diesem Jahr eine Anlage für Feldhamster bauen.

    www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Neues-Projekt-Feldhamster-als-Zootier;art48711,2466484

    (13.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Die Vogelgrippe erreicht auch den Opel-Zoo:
    hessenschau.de/panorama/vogelgrippe-fall-im-opel-zoo,vogelgrippe-opelzoo-100.html
    (29.11.2016)
    Michael Mettler:   @cajun: Deins ist jedenfalls ein anderes Individuum als das von mir gesehene - siehe Bild.
    (09.10.2014)
    cajun:   Versuch 2...
    (09.10.2014)
    cajun:   Klappt irgendwie nicht, tut mir leid, wohl zu groß die Datei.
    (09.10.2014)
    cajun:   Hier ein Bild von einem der im April noch zu zweit vertretenen Gibbon Hybriden.
    (09.10.2014)
    Michael Mettler:   Am tiefsten Punkt der Anlage hat man einen gitterfreien Einblick hangaufwärts, oben rechts im Hintergrund der Gebäudekomplex (Elefantenhaus plus neues Zoorestaurant mit Terrassenausblick auf die Anlage). Entlang des unteren Besucherweges ansonsten nur Einblick durch den Zaun. Optisch ist es nach meinem Geschmack eine der schöneren aus dem Kreis der in den letzten Jahren entstandenen Elefantenanlagen. Bin gespannt, wie sich Boden- und Randbegrünung in den nächsten Jahren entwickeln werden und ob die Bäume die durch das Gewicht der Tiere entstehende Bodenverdichtung überleben werden (schon in Anlagen mit erheblich leichteren Huftieren gehen Bäume nicht selten deshalb früher oder später ein).

    Auch wird natürlich interessant sein, wie die Elefantengruppe für Zuchtzwecke umgebaut werden kann, denn die drei Altkühe und der Youngster Tamo bilden nun mal keine Zuchtgruppe (mehr).
    (28.09.2014)
    Michael Mettler:   Die Bullen-Außenanlage, links im Bild der Ex-Wuppertaler Tamo (der übrigens schon prima gelernt hat, Besucher um Futter anzubetteln, und später mit den Kühen zusammen auf der Herdenanlage war). Neben der massiven äußeren Absperrung wird innerhalb der Gehege viel mit hohem "Elektrogras" gearbeitet, um die Elefanten von Pflanzungen fern zu halten. Im Vordergrund sieht man an dem nicht zertretenen Grünstreifen ganz gut, welchen Abstand die Elefanten zum E-Gras halten. Letztlich ist dadurch natürlich die für die Tiere nutzbare Gehegefläche erheblich kleiner als die Poller-Drahtseil-Absperrung vortäuscht.

    Leider habe ich vergessen, mir die Schutzvorrichtungen an den Baumstämmen näher anzusehen; mir fällt kein besserer Vergleich ein als "sehr grobmaschige Netzstrümpfe". Deshalb kann ich nicht sagen, ob das ebenfalls eine elektrische Sicherung ist (dann müsste wohl eine Isolierung zwischen dieser und der Rinde liegen, um den Baumwuchs nicht durch Strom zu beeinträchtigen?) oder nur eine Art Manschette, die Rindenverletzungen vorbeugen soll. In jedem Fall muss sie ja so konzipiert sein, dass sie einer Dickenzunahme der Bäume nicht hinderlich ist.
    (28.09.2014)
    Michael Mettler:   Das Innere des neuen Elefantenhauses. Für Besucher einsehbar ist nur die Laufhalle, die rückwärtigen Boxen sind es nicht. Durch die kubische Form, den zweistufigen Besucherbereich und die vor allem vorn oben nur wenig an natürliche Felsformationen erinnernde Dekoration drängte sich mir der Vergleich zu einer Theaterbühne auf. Im Haus selbst gibt es keine weiteren Tierunterkünfte, neben einem seiner Zugänge allerdings eine Außen- sowie eine von dort einsehbare Innenanlage mit der Gemeinschaftshaltung Buschschliefer/afrikanische Papageienarten.
    (28.09.2014)
    Michael Mettler:   Neu für mich war auch der hier abgebildete Hybride aus Hirscheber und Erdferkel.

    Nee, im Ernst: Kenner entlarven das skurrile Tier vermutlich schnell als - warum auch immer- komplett haarlosen Nasenbären ;-)
    (28.09.2014)
    Michael Mettler:   Auch den Opel-Zoo habe ich nun nach einigen Jahren wieder mal besucht. Neu für mich waren vor allem die Großvoliere für Wasservögel (viel größer als nach den Schilderungen erwartet, ähnelt gestaltlich der Münchener Großvoliere), die Geparden- und die Straußen/Löffelhunde-Anlage und der neue gestaltete Asienbereich - sowie natürlich der neue Elefantenkomplex, nach dem ja weiter unten im Thread schon gefragt wurde.

    Von den Euro-Bergkängurus ist nur noch ein Einzeltier vorhanden (eine "Oma", wie man uns sagte), das als Gesellschaft ein Paar Roter Riesenkängurus sowie Bürsten-Rattenkängurus erhalten hat (wobei letztere so gut wie nie für Besucher zu sehen sein sollen). Mindestens 7 Löffelhunde vorhanden, von den Mischlingsgibbons (Weißhand- x Kappen-) nur noch ein Tier gesehen. Für mich als Antilopenfan war bemerkenswert, dass der männliche Bergriedbock ein annähernd lyra-förmiges Gehörn trägt statt der riedbocktypischen, schlicht nach vorn gekrümmten Form - siehe Foto.
    (28.09.2014)
    cajun:   Es gibt zwei Gehege. Habe also maximal immer nur zwei Tiere zeitgleich gesehen.Von daher kann ich dazu nix schreiben.
    (05.01.2014)
    Oliver Jahn:   Ich grübele gerade, aber hätte Kronberg mit dem Tier aus Berlin nicht 1,2 Tiere?
    (05.01.2014)
    cajun:   @Oli: Keine Ahnung, aber das zweite sieht genauso aus.
    (05.01.2014)
    Oliver Jahn:   Ist das Tier auf dem Foto das ehemals nackte Weibchen aus Berlin??
    (05.01.2014)
    cajun:   Ich hatte bisher bei jedem Besuch das Glück zumindest zwei Braune Hyänen zu sehen.Allerdings immer in getrennten Gehegen. Aus der Erinnerung bekam der Opel Zoo doch eine nicht ganz so "hübsche" weibliche Hyäne aus Berlin. Ich sah das Tier irgendwo im TV. Die hätte ich nach heutigem Erscheinungsbild der beiden Hyänen nun nicht wieder erkannt.
    (05.01.2014)
    Oliver Jahn:   Mein letzter Besuch in Kronberg lag leider kurz vor Eröffnung der Gemeinschaftshaltung Löffelhund/Strauß. Schön zu sehen, dass das so gut funktioniert. Löffelhunde waren immer mein Wunschkandidat für die Afrikaanlage in Rostock. Wie sieht es bei den Braunen Hyänen aus? Da passiert ja irgendwie in ganz Europa nichts und es wäre elementar wichtig, hier einen Neuimport zu initiieren. Denkt Kronberg in diese Richtung?
    (05.01.2014)
    cajun:   Man merkt übrigens immer noch die starke Verbindung zum Wuppertaler Zoo in Kronberg (auch abseits der großen grauen Tiere, von denen hier immer alle schreiben): Guanakohengst aus Wtal, der Elenbock ebenso und nicht zuletzt die schwarzen "Wuppertaler- Zwergziegen" neu im Streichelzoo.
    (04.01.2014)
    cajun:   Hatte im Sommer übrigens das Vergnügen die sehr präsenten Löffelhunde im Opel Zoo zu fotografieren. Quasi ein Rudel (6 Tiere), da die Jungtiere von 2012 auch noch dabei waren. Und das in der Vergesellschaftung mit Straußen.
    (04.01.2014)
    Rüdiger Krichel:   Gratulation
    (04.01.2014)
    cajun:   Giraffengeburt im Opel Zoo. Vorgestern wurde 0,1 Rothschildgiraffe geboren: "Katja", Mutter "Katharina".
    (04.01.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: Als die neue Anlage gebaut wurde, lebte in der bisherigen Anlage ein altes Zuchtpaar (ebenfalls Rothschildgiraffen), dem man den Gehegewechsel nicht mehr zumuten wollte. Also blieb die alte Anlage als "Altersheim" vorerst erhalten und es wurde eine neue Zuchtgruppe aufgebaut (meiner Erinnerung nach Sohn des Altpaares plus hinzu geholte Kühe). Die Altanlage wird sicher eines Tages anderen Zwecken zugeführt.
    (23.09.2013)
    Jan Beensen:   Danke!
    Aber warum gibt es zwei Giraffenanlagen?
    Sind dort auch unterschiedliche Gruppen untergebracht?
    (23.09.2013)
    Jan Jakobi:   Mit "Kariba" aus dem Tierpark Berlin ist ein Gerücht.
    Es weiß noch keiner was der Noch-Direktor Herr Blaszkiewitz mit ihr vor hat. Zufällig bin ich morgen im TP Berlin, da kann ich nochmal meinen Freund fragen, was mit "Kariba" ist.
    (22.09.2013)
    Rüdiger:   @ Jan Beensen
    Dort leben 1,3 Tiere aktuell.

    1,0 Tamo 13. Januar 2008 April 2013 Nachzucht Wuppertal, Kalb von 1,0 Tusker und 0,1 Sweni

    0,1 Aruba 1979, wild Zimbabwe 1981
    0,1 Wankie 1982, wild Zimbabwe 1984

    0,1 Zimba 1982, wild Zimbabwe 1984
    (22.09.2013)
    Carsten Horn:   Zwei Giraffenanlagen sind richtig, eine neue direkt am Eingang (Gemeinschaftsanlage mit diversen Huftieren) und eine alte am Philosophenweg.

    Elefantenhaus hab ich im März gesehen, aber da lebte da noch niemand drin und war noch nicht geöffnet für Besucher. Bin nächsten Monat noch mal in Kronberg, falls niemand was aktuelles weiß, kann ich dann nochmal schauen...
    (22.09.2013)
    Jan Beensen:   Hat schon jemand das neue Elefantenhaus gesehen?
    Leben dort nur Elefanten oder wurden noch andere Tiere in dem Haus untergebracht?

    Und ist es richtig, dass der Opel-Zoo zwei Giraffenanlagen hat?
    (22.09.2013)
    cajun:   Im Opel Zoo gibt es erneut Gnu und Giraffennachwuchs. Eine der Arnheimer Giraffenkühe hat Ende Juli ein Kalb zur Welt gebracht.Eine weitere kann man als trächtig ansprechen. Scheint eine neue Fließbandproduktion zu sein :-). Auf der Außenanlage sah man drei Tiere: 1,1 und eines der halbwüchsigen Kälber. Im Haus nur Mutter und Kind. Daher die Frage: Sind die beiden anderen Halbwüchsigen bereits abgegeben? Und wo ist/ war die dritte Zuchtkuh? Vom Anblick her wirkt die Afrikasavanne mit mittlerweile 6 Gnus, 4 Zebras und 3 Giraffen endlich mal gut besetzt.Da die Impalas immer noch separat stehen machen gerade die größere Gnugruppe echt was her, zumal die kleineren Weidetiere die Anlage voll nutzen, im Gegensatz zu den Giraffen, die sich vor allem vorm Haus bewegen und nur ab und an den künstlichen Baobab aufsuchen.
    (05.08.2012)
    Manfred Müller:   Mich würde interessieren, wieviele Elefanten im Rahmen der Fertigstellung der neuen Anlage nach Kronberg kommen werden? Tamo aus Wuppertal, Kariba aus dem Tierpark Berlin und noch ein weiteres junges weibliches Tier? Oder erst mal nur 2 neue Elefanten?
    (29.06.2012)
    Werner Schindler:   Nach dem Stand von Ende März haben (lt. (Pflegerauskunft) alle drei Elefanten die Teilung der Anlage und das Wirken von Bagger und Co. etwa beim Abriss der angrenzenden Baulichkeiten ohne jede sichtbare Aufregung hingenommen. Es herrscht business as usual. Diesen Eindruck hatte ich auch bei meinem Besuch in dieser Zeit.

    Den Futterwagen können alle drei Elefanten nicht leiden, Aruba zeigt das als Chefin noch ganz besonders. Aber dieses Nicht-leiden-können hat (nach meiner Meinung, die sich mit der der Pfleger deckt) wohl andere Gründe: der Futterwagen dringt mitten in den Kern ihres Reviers ein (wo sonst außer den Pflegern keiner hin kommt) und führt sich dort laut auf. Das passt den dreien nicht, egal ob Futter auf dem Wagen ist oder nicht.

    (04.05.2012)
    Jolantha Belik:   Wie hat Aruba auf den Lärm reagiert? Ist der Futterwagen noch immer ihr Lieblingsfeind oder hat sich das auf den "bösen Riesen" nebenan verlagert?
    (04.05.2012)
    cajun:   Neuigkeiten vom Besuch des Opel Zoos:

    Den ersten diesjährigen Nachwuchs gibt es bei den Mesos, Elenantilopen und den Vietnam Sikas. Besonders erfreulich: Jungtier bei den Bergriedböcken.
    Altgiraffe "Jacqueline" hat eine Hautveränderung an der linken Schulter. Was geschah eigentlich mit ihren letztjährigen Jungtier?

    Auf der Gemeinschaftsanlage der HZAs und Prinz- Alfred- Hirsche ein zweiter Saruskranich. Die Hirsche scheinen den bewachsenen Strauchteil des Geheges zu bevorzugen.

    (04.05.2012)
    Niedersachse:   Der "richtige" Bulle wird Jungbulle Tamo aus Wuppertal aller Voraussicht nach werden.
    (20.03.2012)
    Werner Schindler:   Der Neubau der Elefantenanlage ist nun auch optisch im Gang. Das gelbe "Alphatier" links im Hintergrund beherrscht mit seinem riesigen Rüssel unter großem Getöse das Areal, dagegen ist Arubas Intimfeind, der Futterwagen, ein Säuseln.
    In weniger als einem Jahr (geplant) wird dort oben der neue, echte Bulle stehen.
    Für die drei Kühe ist der untere Teil der bisherigen Anlage abgetrennt, von dort aus können sie, wenn sie wollen, den Gang der Dinge aus nächster Nähe verfolgen.

    Hinten in der Bildmitte sind die Fundamente der Vogelvolieren und der Mangustenanlage zu erkennen, die geschleift worden sind. Dahinter verläuft quer durchs Bild der Philosophenweg (öffentlicher Weg von Kronberg nach Königstein), der den Zoo in zwei Teile zerschneidet.

    Das auf den Bergrücken ist die Ruine Falkenstein. Das braune langgestreckte Gebäude im Hintergrund ist das Aussichts-Restaurant (Steakhaus), vor dem sich die Afrikasavanne erstreckt. In der einen Anlage bekommen, in der anderen werden Hornträger serviert.

    (20.03.2012)
    Opel-Zoo Kronberg:   Vorstellung der Wildtierauffangstation

    Vlnr:
    Dr. Thomas Kauffels, Zoodirektor
    Regierungspräsident a.D. Gerold Dieke, Vorstandsmitglied der von Opel Hessische Zoostiftung
    Dr. Britt Friebertshäuser, Amtsveterinärin, Hochtaunuskreis
    Dr. Uta Westerhüs, Zootierärztin
    Landrat Ulrich Krebs, Hochtaunuskreis
    Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse, Hochtaunuskreis

    Bildquelle: Archiv Opel-Zoo
    (19.01.2012)
    Opel-Zoo Kronberg:   Wildtierauffangstation im Opel-Zoo fertiggestellt
    Projekt mit Hochtaunuskreis für beschlagnahmte oder verletzt aufgefundene Wildtiere

    Nach etwa sechs Monaten Bauzeit ist im Opel-Zoo in Kronberg die neue Wildtierauffangstation ihrer
    Bestimmung übergeben worden. Landrat Ulrich Krebs, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse, Vorstandsmitglied Gerold Dieke (von Opel Hessische Zoostiftung) und Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels gaben bei einem Pressetermin am Mittwoch ihrer Freude Ausdruck, dieses gemeinsam vom Hochtaunuskreis und der „von Opel Hessischen Zoostiftung“ durchgeführte Projekt fertig gestellt zu haben.

    Das neue Tiergebäude hat fünf Innenställe à 8 m² mit jeweils angeschlossenen Außengehegen à 7 m². Die Unterbringungen können, falls notwendig, temperiert werden und eignen sich für Reptilien und Vögel, aber
    auch für Säugetiere wie Wildkatzen, Affen oder kleinere Huftiere.

    Mit dieser neuen Einrichtung ist es nun möglich, von Behörden beschlagnahmte oder auch verletzt aufgefundene Wildtiere fachgerecht unterzubringen und zu versorgen. Dies war bisher nur in Provisorien möglich. Da die betroffenen Tiere nur temporär im Opel-Zoo verbleiben, ist das neue Stallgebäude für den Zoobesucher nicht zugänglich.

    Die „von Opel Hessische Zoostiftung“ hat rund € 170.000 in das Gebäude investiert, wovon € 50.000 vom Hochtaunuskreis übernommen wurden.
    (19.01.2012)
    Opel-Zoo Kronberg:   Baubeginn der neuen Elefantenanlage im Opel-Zoo im Frühjahr 2012
    Besucher sehen weiter die Elefanten und können Baufortschritt beobachten

    „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Stiftungsvorstand den Baubeginn der für den Fortbestand des Opel-Zoos so wichtigen neuen Elefantenanlage beschlossen hat und dass es im Frühjahr 2012 endlich losgeht!“, so eröffnet Gregor von Opel, Vorstandsvorsitzender der von Opel Hessische Zoostiftung die Pressekonferenz am 8. Dezember im Kronberger Zoo.
    Dr. Thomas Kauffels, der Direktor des Opel-Zoos, erläutert vor Ort detailliert die Planung und zeigt, dass der Zoobesucher während der etwa zweijährigen Bauphase nahezu ungestört den Rundweg durch das Zoogelände absolvieren kann. Die Baustelle wird im Wesentlichen vom Waldparkplatz Mammolshain her angedient, so dass von den Baustellenfahrzeugen mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen nur einmal der Rundweg der Zoobesucher gequert werden muss. „Unsere Gäste können auch während der Bauphase stets unsere drei Elefantenkühe „Aruba“, „Wankie“ und “Zimba“ sehen“, so führt er weiter aus. „Zunächst halbieren wir die jetzige Außenanlage. Unsere Elefanten haben dann im unteren Bereich ihren Auslauf und nutzen weiter das alte Elefantenhaus. Auf der anderen Hälfte werden dann zunächst das neue Elefantenhaus und der Bullenbereich mit Außenanlage gebaut. Wenn das neue Haus funktionsbereit ist, ziehen die Elefanten um. Dann wird das alte Elefantenhaus abgerissen und die neue großzügige Außenanlage für die Elefantenherde gebaut.“
    Wie schon mehrfach erwähnt, dient das langersehnte Bauvorhaben der nachhaltigen Sicherung der Elefantenhaltung im Kronberger Freigehege und damit der einzigen Elefantenhaltung in Hessen. Die Anlage ist für eine Gruppe von einem männlichen und vier weiblichen Elefanten konzipiert. „Schon jetzt freuen wir uns auf die dann zu erwartenden Jungtiere“, begeistert sich der Zoodirektor. Die neue Unterbringung gliedert sich in ein Schauhaus mit einer über 800 m2 großen Lauffläche mit Sandboden, dazu insgesamt sechs Boxen zur Einzelaufstallung, Pflegetraining und Geburtsvorbereitung. Das Haus bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, die Tiere im so genannten „geschützten Kontakt“ zu pflegen, aber auch mit Hilfe spezieller Einrichtungen unmittelbaren Kontakt zu den Tieren zu haben. Außerdem werden vier Außenanlagen mit insgesamt 5.500 m2 entstehen, die miteinander verbunden werden können.
    Das Bauprojekt wird insgesamt 10,4 Mio. € kosten. Diese Summe wurde etwa zur Hälfte in den vergangenen Jahren angespart, wobei neben einer Vielzahl kleinerer Spenden je zwei Großspenden, nämlich 1,3 Mio. € der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und 1 Mio. € der Stadt Eschborn hervorzuheben sind. Weiterhin werden etwa 30 % der Bausumme durch einen Kredit finanziert und der Rest wird durch die Eintrittspreiserhöhung zum Januar 2012 aufgefangen. Von den ab 2012 verkauften Eintrittskarten werden dann 3,50 € pro verkauftes Tagesticket für die Neubauten verwendet.
    Besucher und Interessierte können sich über den Baufortschritt informieren, denn es sind nicht nur „Baustelleinblicke“ auf dem Zoogelände geplant, auch auf der Homepage wird man Einsichten über die Webcam gewinnen können und selbstverständlich werden regelmäßig Pressemitteilungen veröffentlicht. Darüber hinaus plant Dr. Kauffels sogar Sonderführungen zur Baustelle - sicherlich eine gute Chance, um Hintergründe der Tierhaltung auf eine ganz besondere Art und Weise zu erfahren!
    Und so freuen sich heute schon Vorstand, Geschäftsleitung und Mitarbeiter gemeinsam mit den Besuchern des Opel-Zoos auf den ersten Spatentisch mit dem Schirmherrn des Bauprojekts Ministerpräsident Volker Bouffier im Frühjahr 2012.

    Bild (RASBACH Architekten): Ost- und Westansicht
    (09.12.2011)
    Werner Schindler:   Wahrscheinlich fallen keinem von uns viele Beispiele ein, bei denen kalkulatorische Baukosten, von einer Renovierung am eigenen Haus angefangen bis hin zu Großvorhaben der öffentlichen Hand, korrekt bis zum Schluss eingehalten wurden. Fraglich ist meist, um wieviel es nach oben geht.

    Im konkreten Fall ist mein Kenntnisstand der, dass die Leitung vor kurzem noch sehr zufrieden schien mit den eingeholten Angeboten im Hinblick auf den Kostenrahmen. Oder gibts da konkrete Neuigkeiten? Einen direkten Zusammenhang mit der gesetzlichen Schuldenbremse sehe ich allerdings nicht, Kronberg ist ja kein öffentlich-rechtlicher Zoo. Die müssen es schon mit den Eintrittsgeldern (dort das A und O) und einigen erfolgten Großzuwendungen hinkriegen.

    Auf jeden Fall wird die Anlage, egal wann in 2012 begonnen werden wird, nicht im gleichen Jahr fertig. Ich schätze, dass die Bauzeit zumindest der Trächtigkeitsdauer eines Elefanten entsprechen wird.
    (08.12.2011)
    Ralf Sommerlad:   Ein sehr optimistische Finanzplanung - dabei sind schon die 10.4 Mio reichlich leichtfertig aufgeschrieben worden und dürften m Ende bei Weitem nicht reichen. In Anbetracht der gesetzlichen Schuldenbremse für Kommune und Land sehe ich die Anlage noch lange nicht fertig - schon gar nicht in 2012.
    (08.12.2011)
    Liz Thieme:   Baufakten zur Elefantenanlage:

    Baubeginn: Frühjahr 2012
    Bauabschnitte:
    1. Halbierung der jetzigen Anlage; Elefanten bleiben im unteren Teil und Haus - oben wird neues Elefantenhaus + Bullenbereich/anlage gebaut
    2. Umzug der Elefanten nach oben - altes Elefantenhaus abgerissen, Erweiterung der Außenanlage

    Größe:
    vier Anlagen mit insgesamt 5500m² Fläche
    Haus: 6 Boxen mit zusätzlich 800m² Lauffläche

    Kosten:
    10,4 Mio Euro = 50% Angespartes inkl. Spenden + 30% Kredit + 20% über Eintrittpreiserhöhung zum Januar 2012
    (08.12.2011)
    Werner Schindler:   Der Beginn der neuen Elefantenanlage lässt wohl noch etwas auf sich warten. Ein Baubeginn im November oder Dezember wäre nach den Schnee-Erfahrungen vom letzten Jahr auch wenig sinnvoll.

    Bereits bezogen von beiden Arten ist dagegen eine neu gestaltete Gemeinschafts(?)-Anlage für Eisfüchse und Schnee-Eulen. Errichtet am kühlsten Hang, wo der Schnee am längsten liegen bleibt. Und vor allem kein so kleines Alibi-Gehege, wie es für Eulen öfter in Zoos dargeboten wird, sondern rund 35 m lang und ansprechend gestaltet. In der Mitte auch teilbar. Das wird nach meiner Einschätzung zumindest nützlich sein, wenn das Eulenpaar Junge hat.

    In der bisherigen Anlage der Schnee-Eulen sind Sperbereulen neu eingezogen, auch vom Habichtskauz ist wieder ein Paar dort mit der Hoffnung auf Zucht (der Opel-Zoo nimmt ja am gut laufenden Auswilderungsprojekt für die Art teil).

    Und der junge Elchbulle sieht mit seinem Geweih (Stangen) beachtlich aus. Doch was anderes als kahlköpfige Elchbullen.
    (23.11.2011)
    Opel-Zoo Kronberg:   „Red Bull“ beim Roten Höhenvieh

    Advent im Opel-Zoo: Das ist die ruhigere Jahreszeit, in der vor allem die Tierbeobachtung im Vordergrund steht.

    Große und kleine Besucher bleiben oft trotz der kühleren Witterung an den Gehegen stehen und erfreuen sich an den exotischen und heimischen Tieren. Hautnah geht es dann sogar beim Füttern zu und insbesondere die zahlreichen Ziegen im Eingangsbereich oder die Haustiere im Streichelzoo warten schon auf die Möhren und das Trockenfutter, das man im Zoo erwerben kann. Dabei begeistern vor allem auch die jüngeren Tiere, die sich immer besonders neugierig vordrängen.

    Im Streichelzoo können die Besucher seit dem 26. Oktober einen Neuankömmling entdecken: Beim Roten Höhenvieh, das zu den bedrohten Haustierrassen gehört, kam ein Bullenkalb zur Welt.
    Ursprünglich wollten die Tierpfleger es „Red Bull“ nennen und aus der Kombination des Vor- und Nachnamens des zweifachen Formel I-Weltmeisters Sebastian Vettel ist dann schließlich der Name „Seppel“ entstanden.

    Bild:
    Rotes Höhenvieh Jule mit Nachwuchs „Seppel“
    (Quelle: Archiv Opel-Zoo)
    (22.11.2011)
    Werner Schindler:   @Liz Thieme und Oliver Jahn: Da sind wir völlig einer Meinung, was die schöne Anlage betrifft. Wenn man oberhalb davon sitzt (am sog. Malerblick), hinter sich die große Herde Mesopotamischer Damhirsche rumort, darunter die Pandas in ihren Bäumen in der Sonne dösen, links die Prinz-Alfred-Hirsche aus den Büschen kommen und grasen, und der Blick weit über die bunten Taunuswälder bis zur Frankfurter Skyline schweift, hat das schon was.
    Als allerdings drei erwachsene Muntjaks nebst Nachwuchs auf der Anlage waren, war von der Grasnarbe nicht mehr viel übrig. Das sah weniger gut aus.

    Natürlich sind intra- wie interspezifisch beim Zusammentreffen bzw. -halten von Tieren Konflikte möglich. Weiß jeder von uns. Und bei Panda/Muntjak gibt es wohl auch mehrere Fälle. Deshalb hat mich etwas erstaunt, wie problemfrei das Nürnberg dargestellt hat.

    Die kleinen Pandas in Kronberg sind schnuckelig. Wenn man aber derzeit im Frankfurter Zoo eine Zeitlang auf dem Steg an der Tigeranlage gestanden hat, entwickelt man eine vorübergehende Allergie gegen "niedlich", "knuddelig" u.ä. Tigerbabies + süß (in möglichst hoher Tonlage gerufen) gehören dort zusammen wie Schneefall und Chaos in den Verkehrsnachrichten.
    (04.10.2011)
    Oliver Jahn:   Auch ich empfand die Anlage bei meinem Besuch im letzten Jahr recht ansprechend, sowohl für die Tiere, als auch für den Besucher und seine Einblickmöglichkeiten und die Tiere machten einen ausgeglichenen Eindruck. Um so schöner, dass es mit dem Nachwuchs bei den Pandas geklappt hat.
    (03.10.2011)
    Liz Thieme:   Ist doch nicht schlimm, wenn man die knuddelig findet. :)
    Ich erinner mich sehr positiv an die Anlage. Aber zu Verlusten kommt es ja doch häufiger bei Vergessellschaftungen, damit muss man als Zoo rechnen. Es wäre natürlich schön, wenn sowas zu vermeiden wäre. Aber es gibt mehrere Zoos, die ihre Vergesellschaftung für Aufzuchtszeiten vorübergehend auflösen. Dies liegt aber va wohl daran, dass dann meist nicht genügend Platz vorhanden ist, so dass das Elternpaar nach ihrem Gefühl nach nicht in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen können.
    (03.10.2011)
    Werner Schindler:   Wollte mir gestern die Löffelhunde (mit den Straußen vergesellschaftet, die L. ruhen tags meist unter einem Busch dicht am Besucherzaun) und den im Juni geborenen Jungtiere (2,0) der Kleinen Pandas ansehen. Letztere liegen allerdings meist in der Schlafbox, so auch als ich da war. Zooseits bot man mir an, die Kiste zu öffnen für einige Fotos, was ich gern angenommen habe. So entstand das beigefügte Bild. Es ist schwer, die Kleinen nicht knuddelig zu finden.

    Zum "problemlosen" Zusammenleben von Muntjak und Panda (siehe Nürnberg):
    Bei einem der ersten Zusammentreffen der beiden Arten vor einigen Jahren bekam der Muntjak-Mann vom Panda kurz eine gewischt (erzählte mir die Tierärztin), danach musste er mit einem Auge klarkommen. Die Muntjaks sind jetzt für die Dauer der Jungenaufzucht der Pandas aus der Anlage genommen worden. Ohne Grund ist das wohl nicht erfolgt.
    (03.10.2011)
    Opel-Zoo Kronberg:   Große Freude im Opel-Zoo: Erstmals Nachwuchs bei den Pandabären
    Jungtiere verlassen die Wurfhöhle

    Sie gehören eindeutig zu den Publikumslieblingen im Opel-Zoo: Die Kleinen oder Roten Pandabären, auch Katzenbären genannt. Wer erinnert sich nicht, als das weibliche Tier, Luri, im November 2007 aus Frankreich kam. Und wer denkt nicht an die Ankunft des männlichen Tieres, Matt, im April 2008 aus Tschechien, der dann gleich mit seiner Partnerin die neue Anlage am Panoramaweg bezog? Wer hat nicht schon die beiden bei ihren waghalsigen Klettereien in den hohen Kirschbäumen und auch beim entspannten Schlafen in den Baumwipfeln in luftiger Höhe bewundert?

    Ganz offensichtlich fühlen sich die beiden in ihrem Kronberger Eigenheim sehr wohl, denn nun wird offenkundig, was die Tierpfleger im Opel-Zoo schon seit dem 9. Juni 2011 wussten: Nach einer Tragzeit von rund 5 Monaten (112-158 Tage) hat sich Nachwuchs eingestellt! Die beiden männlichen Jungtiere, die in den ersten 90 Tagen ihres Lebens völlig zurückgezogen leben und nur von Zeit zu Zeit von der Mutter zum Stillen aufgesucht werden, verlassen nun endlich die Wurfhöhle und beginnen ihre Umgebung zu erkunden. Natürlich sind sie nicht ständig außerhalb der Höhle und so braucht es immer noch ein wenig Geduld und Glück, um die beiden putzigen Brüder im Gehege zu entdecken.

    „Tiernachwuchs ist für uns eigentlich immer erfreulich“, kommentiert Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Aber da die Roten Pandas vom Aussterben bedroht sind und der Opel-Zoo mit der Haltung dieser Tierart nun erstmals zum Fortbestehen der Bestände beitragen kann, freuen wir uns in diesem Fall natürlich ganz besonders.“ Für die Kleinen Pandabären existiert ein so genanntes Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP genannt, und der Koordinator im Rotterdamer Zoo erfasst alle Tiere in den Zoologischen Gärten in Europa und organisiert die Zucht. Auch die beiden Jungtiere bei den Pandabären werden im späten Frühjahr 2012 in einen anderen Europäischen Zoo vermittelt, um dann selbst Nachkommen zu haben.

    Zunächst aber werden sie ganz sicher ihren Eltern in der Publikumsgunst den Rang ablaufen und man darf gespannt sein, welcher der beiden Zwillingsbrüder den besten Aussichtsplatz in den Baumwipfeln beanspruchen wird – Scharfe Krallen zum Klettern besitzen sie auf jeden Fall schon! Außerdem haben Sie auch schon prominente Paten aus der Region gefunden, die sie unterstützen und ihnen auch bereits Namen gegeben haben: „Eddy“ ist das Patentier der Rothenberger AG aus Kelkheim und „Frodo“ das von Eppstein Foils GmbH & Co. KG aus der Burgstadt.

    Bild (Quelle: Archiv Opel-Zoo):
    Eddy (links) und Frodo, geb. am 9.6.2011
    (02.09.2011)
    Ronald Masell:   MMeinfach zum reingreifen, also. wie du schon sagst. keine Herausforderung. ursprünglich gedacht um die beiden anderen Kühe mal ohne Aruba händeln zu können, da Aruba als Leitkuh das erstfressrecht beansprucht.
    (26.08.2011)
    Opel-Zoo Kronberg:   … Und immer wieder die Kaiserin!

    Manche Anlässe erfordern gemeinsame Presserklärungen, weil das eine ohne das andere keine Nachricht wäre. Der Opel-Zoo freut sich über eine neue Tierart, die sich seit Mai 2011 in ihrem neuen Gehege wohlfühlt. Aus den Zoos von Münster, Landau und Berlin sind Prinz-Alfred-Hirsche in das Freigehege gekommen. Innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) war Platz für eine Junggesellengruppe dieser Tierart gesucht worden, den der Opel-Zoo bieten konnte. Prinz-Alfred-Hirsche sind eine der höchstbedrohten Hirscharten, nur noch wenige Tiere leben auf zwei philippinischen Inseln. Die Prinz-Alfred-Hirsche ergänzen den Tierbestand des Opel-Zoos im Parkteil Asien, wo sie in einem Gehege gemeinsam mit Hirschziegenantilopen untergebracht sind. Der Name der Tiere spielte bei der tiergärtnerischen Entscheidung zur Aufnahme der Gruppe natürlich keine Rolle.
    Dass damit ausgerechnet eine Tierart im Kronberger Opel-Zoo heimisch wurde, die nach einem Bruder von Victoria Kaiserin Friedrich benannt ist, dieser Zusammenhang stellte sich erst später heraus. Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog von Edinburgh wurde 1844 als Sohn der britischen Königin Victoria und Ihres Gemahls Albert von Sachsen-Coburg und Gotha geboren. Er war der nächstjüngere Bruder der Princess Royal Victoria, der späteren Gattin des deutschen Kaisers Friedrich III. Nach einer Karriere als Offizier bei der Royal Navy schied Prinz Alfred 1893 als Großadmiral aus dem Dienst, um die Thronfolge des verstorbenen Herzogs von Sachsen-Coburg Gotha zu übernehmen. Bis zu seinem Tod 1900 residierte er in Coburg. Prinz Alfred war begeisterter Seemann und weitgereist, er war das erste Mitglied der königlichen Familie, das Australien, Neuseeland und Indien besuchte. 1870 benannte der englische Naturforscher Philip Sclater nach ihm den Prinz-Alfred-Hirsch „rusa alfredi“.
    So gibt es also, neben den vielen Spuren der Kaiserin Friedrich in Kronberg, von denen vor allem Schloss Friedrichshof, das heutige Schlosshotel Kronberg zu erwähnen ist, auch Hirsche, die nach ihrem Bruder benannt sind im Opel-Zoo. „Die Welt ist klein“ - und immer wieder schließen sich Kreise.

    Foto: Archiv Opel-Zoo
    (25.08.2011)
    Joshua Förg:   >Auf der Außenanlage< heißt es natürlich..
    (23.08.2011)
    Joshua Förg:   In dem künstlichen Baumstamm muss sich vermutlich eine Tonne ohne Deckel oder ähnliches befinden.. Die Tiere schlagen den Gegenstand mit ihner Rüsseln, das macht jede Menge Lärm ;-)

    Aus der Außenanlage befindet sich auch eine Betonröhre, das Loch daran ist so klein, dass die Tiere erst darin das Futter zerkleinern müssen, um es aus den Röhren zu bekommen.
    (23.08.2011)
    Michael Mettler:   @Ronald Masell & Joshua Förg: Müssen die Elefanten einfach nur in die Röhren greifen, um sich das Futter zu entnehmen, oder drinnen erst irgendwas in Bewegung setzen, um an die Leckerbissen heranzukommen? So meinte ich das nämlich. Ansonsten ist die Futterröhre ja lediglich eine abgewandelte Raufe, für die es keine besondere Intelligenzleistung braucht.
    (23.08.2011)
    Ronald Masell:   in Kronberg sind! Kanalrohre aus Beton mit Bohrungen auf der Efelantenfreianlage. insgesamt 4 St.werden ab und zu mit Leckerlis bestückt.
    (23.08.2011)
    Joshua Förg:   Also ich weis, dass es im Tiergarten Heidelberg zwei solche "Fummel"-Gertäte auf der Außenanlage und in der Freilaufhalle gibt. Dort müssen sie den Rüssel ins innere eines künstlichen Baumstamms stecken.
    (22.08.2011)
    Michael Mettler:   Gab oder gibt es eigentlich irgendeinen Zoo, der Elefanten mit einem stabileren Pendant zu jenen Geschicklichkeitskästen konfrontiert (hat), wie man sie öfter bei Menschenaffen sieht - also eine Apparatur, aus der nur mit viel Gefummel und ggfs. unter Werkzeugbenutzung ganz besondere Leckerbissen zu erarbeiten sind? Für einen sehr intelligenten und manipulierfreudigen Elefanten wie Aruba müsste sowas doch ein Gewinn sein.

    Ich denke, in dieser Hinsicht ist im Elefanten-Enrichment allgemein noch "viel Luft nach oben". Was ließe sich z.B. alles mit (entsprechend stabilen) Hebeln oder Lichtschranken hinter einem Loch, durch das die Rüsselspitze gesteckt werden kann, auslösen: Futter könnte zu Boden fallen oder weit ins Gehege katapultiert werden (letzteres würde verhindern, dass die Tiere immer nur am Auslöser stehen bleiben), ein (zeitlich befristeter) Wasserstrahl könnte irgendwo in der Nähe zum Duschen, Trinken oder Suhle-Befeuchten selbst eingeschaltet werden usw.
    (22.08.2011)
    Jolantha Belik:   @MM: Ich finde den Gedanken absolut nicht ketzerisch. Denke schon, dass man Arubas "Können" in die entsprechenden Bahnen lenken könnte. Ich seh auch das Aportieren von Gegenständen sehr positiv, Aruba wäre beschäftigt, hat Zuwendung seitens ihres Betreuers und bekommt zusätzlich ihre geliebten Karotten.

    In Wien lernt gerade der einjährige Tuluba ein Stöckchen fangen, vom Boden aufheben und zum Pfleger bringen. Ich kann versichern, bei den Übungen hat nicht nur Tuluba Spaß! Der kleine Kerl trainiert damit seine Geschicklichkeit und lernt so, auch im geschützten Kontakt zum Pflegr zu kommen, wenn ihm dieser was sagt. Und er lernt auch, Dinge wieder herzugeben bzw. abzulegen - das wär ev. auch eine Idee für Aruba, dass sie z.B. das Gras und den Gatsch statt zu werfen in einen Kübel oder was auch immer ablegt und dafür eine Belohnung bekommt. Wenn sie wirft, bekommt sie nix.
    (22.08.2011)
    Michael Mettler:   @Werner Schindler: Cholerisch oder vielleicht "nur" frustriert, wenn sie in gewissen Situationen eben KEINEN Spaß hat oder sich langweilt, und dafür sucht sie sich dann ein Ventil...?

    Ich wage mal einen ketzerischen Gedanken: Vielleicht wäre ein Elefant mit den geschilderten geistigen Eigenschaften und in der aktuellen Haltungssituation sogar dankbar dafür, mit "Circustricks" oder Geschicklichtskeitsaufgaben beschäftigt zu werden, die in mehr als nur dem Hinstrecken von Körperteilen und dem Herausfinden, was man von ihm will, bestehen. Die Neigung zum Werfen und das vorhergehende Manipulieren des Materials mit dem Rüssel ließen sich möglicherweise von unerwünschtem zu erwünschtem Verhalten umformen, indem man beide Fertigkeiten in eine andere Richtung "entwickelt" (z.B. ein Zielwerfen in eine Tonne als "Elefanten-Basketball" o.Ä. einstudiert), abrufbar und damit im Idealfall kontrollierbar macht. Auch ein Apportieren von Gegenständen, welche die Kuh gegen Leckerbissen eintauschen könnte, wäre etwas in dieser Richtung. Wenn es sich dabei z.B. um Spendenmünzen handeln würde, hätte der Zoo nicht nur finanziell was davon, sondern könnte daran sogar noch die Geschicklichkeit eines Elefanten mit seinen Rüsselfingern didaktisch aufbereiten... Das hat zwar alles nicht viel mit Verhalten wie in freier Wildbahn zu tun, aber erstens könnte es dieses spezielle Verhältnis Elefant/Mensch entspannen, und zweitens lebt Aruba nun mal auch nicht in freier Wildbahn, sondern unter künstlichen Bedingungen.
    (22.08.2011)
    Werner Schindler:   Nicht dass zu Aruba ein falscher Eindruck entsteht: ich habe sie bei weit über zwanzig Besuchen im Opel-Zoo in den letzten Jahren stets friedfertig erlebt. Gegenüber den anderen beiden Elefanten ist sie allerdings glasklare Chefin, aber genauso eindeutig gibt es eine Rangfolge bei den anderen beiden Elefanten. Ganz normal.
    Zu den Zornausbrüchen (nennen wir es mal so) kann ich also nichts aus erster Hand sagen, sondern schildere, was mir glaubhaft erzählt wurde.
    Danach zeigt Aruba verhaltensmäßig den Pflegern, die wohl regelmäßig die Adressaten sind, ob sie einfach Aufmerksamkeit will (Gras hochwerfen u.ä.) oder ob sie ernsthaft sauer ist (z.B. gezieltes Sammeln matschiger Lehmklumpen). Nach dem Geschilderten glaube ich eher nicht, dass sie auch bei letzterem nur ihren Spaß hat, sondern doch cholerisch "ausrastet". Auch ein wütender Mensch hat sich ja meist nicht unter Kontrolle.

    Dass sie als intelligenter Elefant eingeschätzt wird, hatte ich geschrieben. Das zeigt m.E. die Sache mit der Besucherdusche schon in gewisser Weise. Sie denkt dabei ja um eine Ecke mehr bei dem normalem Futterbetteln oder -fiepen und hatte dabei keine Anleitung (denn den Pflegern gefällt das natürlich nicht). Interessant für mich wäre, wie sie drauf gekommen ist. Versehen, Versuch und Irrtum, durchgängig geplant, ...?

    Ein Problem in Kronberg ist natürlich auch das Fehlen von Jungtieren. Für das Herden-Sozialverhalten sind diese ja von grundlegender Bedeutung. Möglicherweise wäre Aruba da gar kein Problemfall, sondern eine hervorragende Leitkuh. Diesbezüglich bin ich z.B. in Leipzig gespannt, wie es 2012 mit der ebenfalls sehr dominanten, derzeit wohl separierten Kuh weitergeht.
    (22.08.2011)
    Carsten Horn:   Den Trick mit der Dusche beherrscht nicht nur Aruba, sondern auch Flußpferdbulle Max, g, nur ist die Wassermenge, mit der er die Besucher bedenkt in der Regel größer, dafür aber nicht so genau gezielt...
    (21.08.2011)
    Michael Mettler:   @Werner Schindler: Das Geschilderte unterstreicht genau meinen Anfangsgedanken mit der Frage, ob Aruba mit ihren Wurfattacken lediglich Aufmerksamkeit erzielen will, und auch die Frage, wer hier wen konditioniert, ging mir schon durch den Kopf, denn das gilt ja für bettelnde Tiere allgemein: Sie tun irgendetwas Bestimmtes, auf das die Besucher mit Futtergaben reagieren, konditionieren also die Besucher darauf, auf ihr (meist körpersprachliches) Signal hin eine Handlung (Futterreichen) auszuführen. Dazu braucht es keine hohe Intelligenz im menschlichen Sinne, das kann ein quiekendes Meerschweinchen oder ein sich an den Zaun drängendes Schaf auch.

    Ohne wie gesagt über Detailkenntnisse zu verfügen, könnte ich mir aber auch vorstellen, dass Aruba irgendwann ihren Spaß daran entdeckt hat, die Reaktionen von Menschen zu beobachten, denen sie etwas entgegenwirft - Spaß ist ja auch schon eine "wertige" Belohnung. Anders gesagt: Sie nutzt eventuell Menschen nicht nur als Futterautomaten, sondern auch zu ihrer Unterhaltung. Und ich möchte wetten, dass sie sich dabei keine Gedanken darüber macht, ob sie die Würde ihrer "Spaßobjekte" ankratzt, wenn sie diese zu Clowns stempelt ;-)

    Was die Definition von Training und Dressur betrifft, so ist das m.E. untrennbar miteinander verbunden, denn Training ist der Weg, an dessen Ende das Dressurziel steht. Ohr-ans-Gitter-Legen und Fuß-Hochhalten sind ja keine Dressurelemente, die von einer Minute auf die andere klappen und abgehakt werden können, sondern die in Einzelschritten nach der Versuch-und-Irrtum-Methode vom Tier erlernt werden müssen. Das würde ich durchaus als Steigerung von Können und Leistungsfähigkeit werten - übrigens auch seitens des Dresseurs/Trainers, denn es wird nicht immer alles nach Plan verlaufen und vielleicht auch mal eine erste, nicht funktionierende Methode durch eine zweite ersetzt werden müssen. Letztlich zeigen sich beide Seiten dabei gegenseitig ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten auf und finden im Idealfall quasi einen Konsens (quasi einen "Arbeitsvertrag").

    Dass Aruba keinen sonderlichen Übungseifer zeigen soll, erinnert mich unwillkürlich an das, was ich über das Verhalten hochintelligenter Kinder in einem normalen Schulunterricht gelesen habe. Vielleicht ist dieser Elefant überdurchschnittlich intelligent und schlichtweg mit den üblichen Beschäftigungsmöglichkeiten unterfordert bzw. sieht keinen Sinn in ihnen und hat deshalb irgendwann beschlossen, sein eigenes "Programm" zu entwerfen. Vielleicht wären Problemlösungsaufgaben für Aruba ein geeigneteres Mittel als Beschäftigung durch Futter und körperliche Übungen...?
    (21.08.2011)
    Werner Schindler:   Zweiter Versuch mit dem Bild, garantiert kleiner als 2 MB.
    (21.08.2011)
    Werner Schindler:   Die Impalas sind permanent in ihrem separaten kleinen Gehege. Sie haben derzeit 4 oder sogar 5 Junge. Es gab zu Beginn Probleme mit Gnus oder Zebras. Man hört (aber schon ziemlich lange), dass zwischen ihrem Gehege und der eigentlichen Afrikasavanne eine Trennvorrichtung als Fluchtmöglichkeit geschaffen werden soll, durch die die größeren Arten nicht hindurch können. Und der Impala-Bock? Der könnte zur Not sicher auch einfach so über eine Umgrenzung springen.

    Ich füge mal einen Fotoausschnitt vom Modell der neuen Elefantenanlage bei, war glaube ich hier noch nicht zu sehen. Im Bild ist das Zentrum der Anlage, links die Bullen- und rechts die Kuhabteilung. Hinten angeschnitten der Innenstall und rechts oben ein Besucherbereich mit Restauration.
    Im Modell kam mir die Anlage recht eben vor. Das fände ich allerdings schade, wenn das jetzige hügelige Terrain nicht mehr vorhanden wäre. Ob einige hübsche Attribute wie der quellige Natur-Sumpf erhalten bleiben?
    (21.08.2011)
    zollifreund:   gestern war ich wieder mal im Opel-Zoo, leider kann ich nichts zu irgendwelchen Elefantenduschen sagen, heiß genug wäre es aber gewesen... :-)

    ich wollte stattdessen fragen, ob schon mal jemand die Impalas auf der Afrika-Savanne gesehen hat? Sie waren gestern wieder ganz hinten in einem separatem Gehege. Bei den Jungtieren hat man sehr schön die besonderen Prellsprünge sehen können - nur leider sehr weit weg...

    ansonsten hat mir ein Pfleger noch erzählt, dass die Löffelhunde noch nicht mit den Straußen zusammen auf der Anlage waren, soll aber in der nächsten Zeit passieren. Er rechnet nicht mit irgendwelchen Problemen.
    (21.08.2011)
    Werner Schindler:   Ich hatte die Diskussion ausgelöst und will mich deshalb nochmal dazu melden. Die Vor-Beiträge entsprechen völlig meiner Auffassung. Auch modernes "Tiertraining" ist eine Form der Dressur. Das Tier soll auf Kommando unter Anleitung bestimmte Handlungen ausführen, dafür erhält es Belohnung. Führt es keine oder eine andere Handlung aus, gibt es keine Belohnung. Jolantha Belik hat das eigentlich schön beschreiben: "kann ... dauern, bis die Tiere kapieren, was man von ihnen will".

    Wahrscheinlich ist der Begriff Dressur negativ besetzt, weil er mit Zwang ("Abrichten") und/oder Zurschaustellung der beigebrachten Rituale zur menschlichen Unterhaltung verbunden wird. Das sogenannte Medical Training zur besseren Handhabung oft großer, nicht ungefährlicher Tiere hat natürlich andere Ziele und ist rundum begrüßenswert.
    Training wird demgegenüber definiert als planmäßige Durchführung eines Programms zur Steigerung von Können und Leistungsfähigkeit. Das passt wohl kaum etwa auf Elefanten, die zur Blutentnahme ihr Ohr ans Gitter legen oder zwecks Nagelfeilen ihren Fuß hochstellen sollen.

    Ausgangspunkt der Diskussion war das Verhalten der Elefantenkuh Aruba. Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mit dem Revierpfleger zu plauschen. Nach dem langjährigen Gesamtbild halten die Mitarbeiter Aruba für einen intelligenten, sich aber ungern unterordnenden und mitunter jähzornigen Elefanten. Ein Krankheitsbild ließ sich bei umfangreichen Untersuchungen nicht bestätigen. Medical Training findet statt, so dass etwa Fusspflege oder das Auftragen von Salbe möglich ist. Allerdings sei der "Übungseifer" Arubas oft recht begrenzt, sie breche dann einfach ab.

    Abschließend ein nettes Beispiel für das situationskluge Handeln dieses Elefanten. Da verschwimmt schon etwas, wer wen konditioniert:
    In der Außenanlage überlassen die anderen Elefanten Aruba beliebtes Futter wie frisches Laub oder Möhren, wenn sie es will. Im Stall klappt das nicht. Nun befinden sich dort beispielsweise zehn Besucher, die Möhren füttern. Aruba fühlt sich zu kurz gekommen. Was macht sie? Sie saugt Wasser und duscht einen der Besucher. Die anderen neun lachen - und werfen ihr die gewünschten Möhren zu.
    (21.08.2011)
    Michael Mettler:   P.S. Um den Gedankengang abzurunden: Wir Menschen neigen dazu, manchen Tieren sehr viel mehr Würde zuzugestehen als anderen, das spielt bei den Bewertungen von Dressuren sicher eine große Rolle und hat auch was mit dem Zeitgeist zu tun. "Edle" Tiere (z.B. Adler, Großkatzen) und/oder geistig hochstehende Tiere (Delfine, Elefanten, Affen) genießen dabei mehr Ansehen, auch wenn das wiederum einen Teil Vermenschlichung enthält, weil WIR uns für edel und intelligent halten und uns deshalb Tiere besonders wichtig sind, denen wir ähnliche Eigenschaften zuschreiben. Und welch Zufall: Genau diese Arten suchen wir uns auch bevorzugt für Dressurvorführungen aus ;-)
    (21.08.2011)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Genau der Punkt der angeblichen Würdelosigkeit ist es, über den ich mir schon öfter Gedanken gemacht habe, denn da wird bei Tieren ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Die Grenze zwischen Wildtier und Haustier zieht der Mensch, nicht das Tier. Ein Hund "darf" auf Befehl eine Rolle machen, und sein Halter "darf" dessen natürliches Verhalten (z.B. das Hetzen von Beutetieren) durch Dressur unterbinden, ohne dass Einwände kommen, man solle doch die Würde des Tieres bewahren - zumindest dann, wenn die Dressur über Belohnungen, nicht über Bestrafungen erfolgt (was in Sachen Jagdtrieb schon mal sehr schwierig ist). Ein Wildtier in Zoo und Circus soll hingegen in dieser Hinsicht möglichst tabu sein. Aber selbst da wird unterschiedlich bewertet - hat jemand schon mal Kritik über Seelöwenvorführungen in Zoos mit Apportierkunststücken, Salti usw. gehört?

    Wenn im Zoo öffentlich vorgeführt wird, wie man ein Tier mit einem Target-pole manipulieren kann, lernt der Zuschauer dabei doch in erster Linie, dass man Tiere zu allem Möglichem bringen kann, was man sich als Mensch ausdenkt. Okay, die Tiere machen bei dieser Form der Dressur freiwillig mit und werden nicht gezwungen. Oder...? Sie machen es, weil sie auf eine Belohnung scharf sind - das ist zwar nicht unbedingt Zwang, aber es relativiert auch ein bisschen die Freiwilligkeit, denn letzlich werden die Tiere selbst für ein Medical training "käuflich gemacht", was letztlich nur eine subtilere Variante des "Herrschens über Wildtiere" ist. Und sie "dienen" mit dem Erlernten ebenfalls dem Menschen, denn sie sind dadurch für ihn (den Tierarzt/den Pfleger) "praktischer".

    Übrigens will ich damit keineswegs solche Trainingsmethoden herabsetzen, sondern bin ganz im Gegenteil immer wieder fasziniert von funktionierenden Mensch-Tier-Kooperationen - allerdings bei JEGLICHER Form von Dressur. Ich frage mich nur immer wieder, wo eigentlich bei ALLEN diesen Aktivitäten die Grenze zwischen Zwang und Freiwilligkeit liegt, deren Lage ja für die öffentliche Wirkung und für die Einordnung als (oft negativ bewertete) "Circusdressur" oder (überwiegend positiv bewertetes) "Training" sehr entscheidend ist.

    Besonders kurios finde ich es, wenn hie und da von "humaner" Dressur die Rede ist - selbst in der Begrifflichkeit steht wieder der Mensch, nicht das Tier im Vordergrund!
    (21.08.2011)
    Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Ich stimme dir ganz zu. Allerdings würde ich noch zwei Aspekte berücksichtigen: Einmal die Wirkung der jeweiligen Dressur auf die Zuschauer. Es macht für mich schon einen Unterscheid wenn ein Dresseur im Circus Herrscher über die Wildtiere ist oder ein Arzt/Tierpfleger zum Zwecke der Untersuchung oftmals nur einem Tier eine gewisse Dressur abverlangt. Auch wenn es für das Tier selbst egal ist, gibt es doch auch eine Würde des Tiere zu berücksichtigen. Und damit auch eine Verantwortung, was und wie der Zuschauer die Situation wahr nimmt. Zum anderen sollte man den Stress eines Dresseurs, vor einer Menschenmenge die andressierte Leistung den Tieren abzufordern, nicht übersehen. Die Reaktionen des Dresseurs auf die Tiere können dabei deutlich heftiger ausfallen, wenn auch nicht immer vor dem Publikum.
    (21.08.2011)
    Michael Mettler:   @Jolantha: In meinen Augen IST Konditionierung ebenfalls Dressur, und der Unterschied zwischen z.B. einem modernen Medical Training und einer klassischen "Circusdressur" besteht lediglich darin, dass Ersteres nicht auf Sensation für das Publikum aufgebaut ist (Vermenschlichung kann aber auch hier nicht vermieden werden - welches Tier sucht schon freiwillig einen Arzt auf?). Für das Tier steht unter dem Strich das Gleiche: Es wird zu etwas animiert, das es von sich aus unter natürlichen Bedingungen nicht tun würde - das fängt aber z.B. schon damit an, ein Steppentier zum abendlichen Aufsuchen eines Stallgebäudes zu bewegen. Ich sehe vom Prinzip her auch keinen Unterschied darin, ob ein Dackel vor dem Sofa oder ein Elefant an der Trainingswand "Pfötchen gibt". Training und Dressur sind also lediglich verschiedene Begriffe für den gleichen Vorgang. Unterschiede liegen eher in der Methode, mit welcher der Tranings-/Dressurerfolg erreicht wird. Auch bei der circusmäßigen Dressur gibt es schließlich nicht nur die Methode körperlicher Einwirkung auf das Tier (z.B., um einem Elefanten einen Kopfstand beizubringen), sondern auch schon lange die angeblich "moderne" Methode positiver Verstärkung (siehe die "zahme Dressur" des alten Hagenbeck). Modern ist allenfalls der wissenschaftliche Anstrich, den solche Methoden bekommen haben (und der neben dem tierärztlichen Nutzen wahrscheinlich auch der Abgrenzung gegenüber reinen Schaustellungen dienen soll).
    (20.08.2011)
    Jolantha Belik:   @Werner: tut leid, hab Deine Frage an mich jetzt erst gesehen. Modernes Tiertraining ist selbstverständlich keine Dressur! Ich spreche von Training durch positive Verstärkung (gewünschtes Verhalten wird bestärkt) und operative Konditionierung (Freiwillige Wiederholung von Verhalten, dem beliebte Konsequenzen folgen, und Vermeidung von Verhalten mit unbeliebten Konsequenzen). Ist aber natürlich sehr zeitintensiv und es kann je nach Kooperation der Tiere dauern, bis die Tiere kapiert haben, was man von ihnen will.
    Die Elefanten-Freianlage selber ist schon ok so, aber, es ist genauso wie ein super toll eingerichtetes Kinderzimmer, wenn man da ein kleines Kind einfach reinstellt, wird es sich fadisieren, wenn man es nicht beschäftigt …

    (19.08.2011)
    Opel-Zoo Kronberg:   Siebenschläfer in Handaufzucht im Opel-Zoo
    Artenschutz auch bei heimischen Tieren

    Wer vermeint ihn nicht zu kennen, den Siebenschläfer? Der zu den Bilchen gehörende, possierliche Nager ist allerdings ist für den Siebenschläfertag am 27. Juni, an dem nach einer Bauernregel die Großwetterlage der nächsten sieben Wochen vorherbestimmt ist, nicht der Namensgeber. Vielmehr sind es die sieben Schläfer, die einer Legende nach in einer Berghöhle bei Ephesus lebendig eingemauert wurden und 195 Jahre lang in ihr geschlafen haben. Da die europäischen Bilche, zu denen auch die Haselmaus gehört, ca. sieben Monate, nämlich von Oktober bis April/Mai Winterschlaf halten, ist die Assoziation zu der Bauernregel allerdings verständlich.

    Im Opel-Zoo sind im Moment sechs lebhafte Siebenschläfer-Findelkinder im Streichelzoo zu beobachten, die nacheinander, zuletzt Anfang dieser Woche von Privatpersonen abgegeben wurden und nun von einer Tierpflegerin mit der Flasche liebevoll aufgezogen werden. Alle paar Stunden, auch nachts, erhalten sie eine spezielle Aufzuchtmilch, mit der sie bestens wachsen und gedeihen. Siebenschläfer werden nackt und blind geboren. Mit etwa 18 Tagen beginnen die Jungen zu hören und etwa zur selben Zeit öffnen sich die Augen. Die kleinen Findlinge im Opel-Zoo sind jetzt etwa vier Wochen alt, sehr lebhaft und es dauert dann nur noch rund 14 Tage, bis sie selbständig sind. Dann verlangsamt sich das Wachstum und sie bauen beachtliche Fettdepots auf, um den langen Winterschlaf zu überstehen.

    Voraussichtlich im nächsten Frühjahr werden die kleinen Siebenschläfer aus dem Opel-Zoo in den umliegenden Wäldern ausgewildert. Dann sind sie geschlechtsreif, suchen ihr eigenes Revier und vermehren sich. Die nachtaktiven Siebenschläfer gehören zwar nicht zu den gefährdeten Tierarten, aber mit der zunehmenden Urbanisation ihres Lebensraumes trifft man sie inzwischen seltener an. Und so ist es dem Opel-Zoo wichtig, sich nicht nur um den Fortbestand der exotischen, im Tierpark gehaltenen Tiere, sondern auch um den der heimischen Tierarten zu kümmern.

    Bild: Handaufzucht von Siebenschläfern im Opel-Zoo
    Quelle: Archiv Opel-Zoo
    (18.08.2011)
    Werner Schindler:   @Michael Mettler: Eben, hatte das auch so verstanden. Mal hören, ob in der neuen Anlage Besucherfütterung bei den Elefanten weiter vorgesehen ist (in einigen Teilen des Opel-Zoos ist dies auch heute untersagt, so bei den Giraffen).
    Für den nicht öffentlich finanzierten Zoo ist der finanzielle Faktor möglicherweise beachtlich (ich vermute, dass deshalb auch bei Hagenbeck gefüttert werden darf). Und neben den diversen Huftieren sind die Elefanten Hauptabnehmer der Möhren.

    (02.08.2011)
    Michael Mettler:   @Werner Schindler: Genau das mit dem mühsamen Futtersammeln und den Besuchern meinte ich, als ich schrieb, dass man die Besucher quasi "mitnehmen" müsse bei einer solchen Veränderung des Haltungsprinzips, sprich einem Verbot oder zumindest einer zeitliche Kanalisierung der Fütterung durch Besucher, denn vermutlich würden sich die Elefanten schneller umstellen als das Publikum. Denn die Elefanten bekämen ja weiterhin Futter plus Beschäftigung, nur an anderer Stelle, während die Besucher nicht mehr nach Belieben IHRER Beschäftigung nachgehen könnten, und das könnte schnell für Frust sorgen. Da braucht es Fingerspitzengefühl für Mensch und Tier, damit alle einigermaßen zufrieden aus einer solchen Umstellung hervor gehen würden.

    Besonders kitzlig wäre m.E. die eigentliche Umstellungsphase. Enttäuschte Besucher, die "nichts Gutes mehr tun dürfen" (sprich füttern), können ihren Frust ja noch durch Beschwerden abreagieren, aber wenn die Elefanten merken, dass da etwas nicht mehr wie gewohnt "funktioniert", haben die als Blitzableiter für ihre Enttäuschung nur noch ihre Gehegegenossen, die Pfleger und - da wären wir wieder bei Aruba - Besucherziele für Wurfattacken...
    (02.08.2011)
    Werner Schindler:   Vielen Dank für die konkreten Beispiele. Bauliche Änderungen würden aber schon nötig sein, habe ich dem entnommen. Da bin ich skeptisch, ob der Zoo das noch schultern will, wenn der Umbau unmittelbar bevorsteht. Da dieser ja in Abschnitten stattfindet, wird schon nach Fertigstellung der Innenanlage eine Verbesserung im Handling erfolgen können.

    Jolantha: Einige deiner Annahmen treffen so nicht zu.
    Wo kommt die Behauptung her, die Elefanten in Kronberg würden kein Training erhalten? Sogar in den Doku-Soaps ist Training zu sehen. Ich fand das in dem nur unvollständig geschützten Bereich in punkto Sicherheit für den Pfleger grenzwertig. Ob das Training ständig erfolgt, weiß ich nicht. Das lässt sich aber erfragen. Ebenfalls, ob es bei Aruba eine Diagnose gibt.

    Zur Anlage: Die ist groß und weist mehr naturnahe Strukturen auf als die meisten Elefantenanlagen großer Zoos, soweit ich sie ich kenne. Sie hat deutliche Höhenunterschiede, durchgehend Naturboden mit unterschiedlicher Konsistenz (von Stein über Lehm bis Gras), einen größeren Pool (nicht sehr tief) und in einem Bereich zumal nach Regen fast Sumpfcharakter. Plätze zum Scheuern sind ebenfalls vorhanden. Ich ziehe mal den Vergleich zur modernen Kölner Anlage: was fehlt denn substantiell? Sind das eher technische Attribute? Mühsames Futtersammeln aus Röhrchen usw wird die Kronberger Elefanten herzlich wenig interessieren, wenn es nicht ganz spezielle Leckerbissen sein sollten. Wozu sind schließlich die komischen Besucher da, aus Elefantensicht. Stehen nicht auch in Hamburg die Elefanten meist besuchernah?

    Aber grundsätzlich verstehe ich jetzt was nicht. Ich nahm an, dass - wie in Köln - die Elefanten sich in erster Linie selbst organisieren und der Mensch sich heraushält. Jetzt liest es sich für mich aber so, als ob tägliches(!) Training zur Beschäftigung der Elefanten vonnöten sei (ich hatte bisher das Targettraining so verstanden, dass damit Elefanten in bestimmten Situationen besser gehandhabt werden könnten; Tierarzt uä).
    Also wieder Rückkehr zur Dressur, wenn auch mit modernerer Wortfindung?
    Oder liegen die einzelnen Zoos in ihren Vorstellungen da sehr weit auseinander?



    (02.08.2011)
    Opel-Zoo Kronberg:   ZooFari - Afrikanische Nächte im Opel-Zoo
    am Freitag, 5. und Samstag, 6. August von 20.30 bis 23 Uhr

    Wenn die hessischen Sommerferien enden, die Urlaubsfotos bearbeitet sind, der Schulranzen gepackt und der Wecker wieder für das frühere Aufstehen gestellt ist, dann erwartet die Besucher im Opel-Zoo noch eine ganz besondere Veranstaltung:

    ZooFari – Afrikanische Nächte im Opel-Zoo
    am Freitag, 05. und Samstag, 06. August 2011
    jeweils von 20.30 bis 23 Uhr (Kasseneinlass 20 bis 22 Uhr)

    Der Eintrittspreis für diese Veranstaltung beträgt für Kinder von 3 bis 14 Jahre 7 € und für Erwachsene 12 € (Jahres- und Freikarten gelten nicht). Der Erlös dieser Veranstaltung ist für neue Tieranlagen bestimmt.

    An den dann hoffentlich endlich warmen Sommerabenden entführt die Band Bubah Jammeh mit ihrer Lifemusik in den Zauber Afrikas. Und wenn die artistische Gruppe Kanguka die Trommeln aus Burundi sprechen lässt, dann fühlt man sich in die Weite der afrikanischen Savanne versetzt. Feuerkörbe und Fackeln illuminieren den Zoo geheimnisvoll, am Büffet im Restaurant Sambesi kann man sich an afrikanischen und internationalen Spezialitäten stärken oder einfach nur auf der Terrasse ein Glas südafrikanischen Wein trinken und den Sprungstelzenläufern zuschauen, wie sie in fantasievollen Kostümen das Publikum animieren und dabei meterhoch in die Luft springen.

    Das besondere Augenmerk an diesen Abenden richtet sich auf die Tiere: Die Zoopädagogen bieten halbstündlich interessante Führungen zu den europäischen, asiatischen und selbstverständlich auch zu den afrikanischen Tieren an. Bei den Giraffen, den Stachelschweinen und den Elefanten gibt es kommentierte Schaufütterungen und schließlich kann man zu bestimmten Uhrzeiten vor bestimmten Tiergehegen mit den Tierpflegern ins Gespräch kommen und das erfahren, was man immer schon mal wissen wollte.

    Besonders auch für die Kinder gibt es vielfältige Aktivitäten: Beim Kinderschminken sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Während sie darauf warten, unter Anleitung von Pfadfindern die spannende Sinnestour über den dunklen Waldlehrpfad zu unternehmen, können sie afrikanischen Schmuck basteln. Und bei der Künstlerin Ewa Stefanski stellen sie mit Leuchtfarben geheimnisvolle Fledermausmasken oder hübsche Taschen her.

    Auch der Förderverein des Opel-Zoos ist wieder mit einem Stand vertreten. In froher Runde kann man dort ein Glas Sekt genießen, nebenan bei „Zwalu“ geschmackvolle handmade-Produkte von township-Bewohnern kaufen oder beim Lions-Club Königstein-Burg das Glücksrad zugunsten bedürftiger Kinder drehen und tolle Preise gewinnen.

    Damit die ZooFari-Besucher an den Abenden nichts verpassen, erhalten sie am Eingang einen Programmflyer oder können ihn auf der Homepage des Opel-Zoos www.opelzoo.de als pdf herunterladen und sich schon ein wenig einstimmen. Und so wird die ZooFari für die ganze Familie ein schöner Abschluss der Sommerferien, an den sich dann jeder gerne im Alltag erinnern wird.


    Bild:
    Kanguka, die sprechenden Trommeln aus Burundi (Quelle: Archiv Opel-Zoo)

    (02.08.2011)
    Michael Mettler:   @Jolantha: Ich weiß natürlich nicht, wie aktuell die Fotos auf zooelefant.de sind, aber zumindest am Bodengrund dürfte sich nichts Gravierendes geändert haben...
    (01.08.2011)
    Jolantha Belik:   @Michael: Danke! Hab die Anlage irgendwie grüner und mit einigen Bäumen bzw. Holzstämmen drinnen in Erinnerung. Und auch ohne dem Pool/Wasser. Trotzdem, das schaut ziemlich langweilig aus.
    (01.08.2011)
    Michael Mettler:   @Jolantha: Siehe Fotos auf www.zooelefant.de, z.B. hier:
    http://zooelefant.de/media/zoos_deutsch/kronberg/ueberblick.jpg
    Wenn die Elefanten buddeln wollen, können sie das mit Ausnahme kleiner befestigter Bereiche fast auf der ganzen Anlage tun. Anders als in "Flachlandgehegen" könn(t)en sie sich sogar teilweise in den Hang hinein vorarbeiten und damit das Gehege nach eigenem Gusto modellieren. Da ist der Bagger wohl eher erforderlich, um erodierten Bodengrund von den tief gelegenen Bereichen wieder an den Hang zurück zu verfrachten...
    (01.08.2011)
    Jolantha Belik:   Aber gerade das ist doch fad für die Elis. Können sie denn in diesen Boden überhaupt ein Loch graben und sich den Lehm/Sand auf den Rücken werfen? Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich das jemals bei den TV-Aufnahmen gesehen hätte. Eine spezielle "Sandkiste", in der man buddeln und Gatsch machen kann, macht nicht nur Kindern, sondern auch tonnenschweren Elis riesen Spaß. :-) Das kostet kein Vermögen, ist allerdings mit zusätzlicher Arbeit für die Pfleger verbunden.
    Wie werden die Elis in Kronberg gefüttert? Bekommen sie alles auf einem Haufen vorgesetzt oder wird das Futter z.B. in der Früh, bevor sie raus dürfen, in der gesamten Außenanlage verteilt und "versteckt", sodaß sie erst danach suchen müssen?
    (01.08.2011)
    Michael Mettler:   @Jolantha: So wie ich die Kronberger Anlage in Erinnerung habe, IST sie doch im Grunde ein riesiger Sand-/Lehmhaufen, deswegen schrieb ich ja vom Bodengrund als Beschäftigungsmöglichkeit :-)
    (01.08.2011)
    Jolantha Belik:   @Werner: ich bin davon überzeugt, dass schon alles Mögliche getan und versucht wurde. Aber, wenn sich nach Jahren nichts an der Situation ändert und es nur eine Frage der Zeit ist, dass es verletzte Besucher/Mitarbeiter bei Arubas Wurfattacken gibt, läuft einiges schief. Dass die Elis kein Training erhalten und ihnen auch kaum Enrichment geboten wird, ist eine Tatsache, ebenso, dass Aruba auch auf die anderen beiden Kühe los geht und sie immer wieder verletzt. Zum Training als Beispiel, dass es auch vor Besuchern funktioniert: In Wien gibt es Training sowohl Backstage ohne Publikum als auch im Haus und in der Außenanlage vor Publikum. Gerade im Haus ist es oft gewaltig laut, das sind die Tiere aber gewöhnt. An manchen Tagen animieren die Elis in der Außenanlage sogar von sich aus die Pfleger - sie wissen ja, dass sie dabei totale Zuwendung + Leckereien bekommen. Auch Tuluba, unser Jüngster, er wird diese Woche ein Jahr alt, macht schon mit. Er bekommt seit Wochen eigenes Klickertraining und bei den Großen macht er alles nach und will auch seine Belohnung haben. Das Training bei den Großen ist Target-Training mit verbalen Kommandos, zum Teil auch schon nur mit Handzeichen. In Wien wurde vor einigen Jahren auf geschützten Kontakt umgestellt. Und nein, die Wiener Elis sind keine Musterelis, im Gegenteil, es sind lauter eigenwillige Zicken. Als Numbi mit ihrem Sohn nach Wien kam, haben sich die damals schon trächtige Numbi und Leitkuh Tonga fast umgebracht. Man mußte sie getrennt halten. Heute sind tagsüber alle 6 Elis beisammen und können mit einander umgehen, das wurde nur durch konsequentes Training erreicht! Nachts sind die Elis getrennt (die 3 Wiener zusammen und die 3 Wuppertaler zusammen = Numbi + beide Söhne).

    @Michael: ich denke auch, mit etwas Willen ließe sich am Zaun entlang sicherlich ein Bereich fürs Target-Training herrichten. Auch dafür läßt sich sicherlich ein Sponsor finden. Wenn die neue Anlage z.B. im heurigen Herbst schon fertig wäre, dann ist klar, dass man auf die neue Anlage wartet. Aber da die neue Anlage zumindest noch zwei Jahre brauchen wird, kann man in der Zwischenzeit schon mit den Tieren arbeiten und so eine gute Basis für eine eventuelle Zusammenführung mit anderen Elis schaffen. Was das Enrichment auf der Außenanlage betrifft,auch da wären sicherlich mit etwas Fantasie und einfachen Mitteln auch für Besucher attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten drinnen z.B. ein großer Sand/Lehmhaufen. Normalerweise kann da kein Eli widerstehen. Es gibt sicherlich Firmen, die alle paar Wochen eine LKW-Ladung Sand/Lehm spendieren würden, wenn man sie deswegen anspricht. Etwas Wasser drüber und und die Elis sind damit stundenlang beschäftigt. Und ihre Hautpflege haben sie dabei auch gleich erledigt.

    (01.08.2011)
    Michael Mettler:   Eine Trainingswand für Target-Training in geschützten Kontakt ließe sich auch an der Außenanlage errichten, dann müsste allerdings gehegeseitig ein richtiges Abteil aufgebaut werden, um einen einzelnen Elefanten zum Training separieren zu können. Wenn ich mich richtig an das Gelände erinnere, gibt es doch am Gehege "unten links" einen Weg entlang des Zauns, der nur für Pfleger zugänglich ist - dort bestünde eine solche Möglichkeit etwas abseits des Publikums. Frage ist nur, ob der Zoo vor der Großbaumaßnahme noch eine solche Einrichtung finanzieren will bzw. ob sie sich in die Zukunftsvision einbinden ließe (oder längst etwas in dieser Art FÜR das neue Projekt geplant ist).

    Ich habe ein solches Außen-Trainingsabteil im Dierenrijk Mierlo/NL gesehen, wo eine Jungbullengruppe gehalten wird. Dort ist diesem Abteil sogar eine Besuchertribüne vorgelagert, um das Training mit Kommentar öffentlich durchführen zu können (habe allerdings keine Vorführung gesehen). Das wäre eine Möglichkeit, auch für das Publikum "Enrichment" zu schaffen...

    Mein letzter Besuch in Kronberg ist eine Weile her, deshalb weiß ich nicht, ob seitdem etwas in der Haltung der Elefanten verändert wurde. So wie ich es kenne, fand sich im Grunde alles Interessante für die Tiere (darunter als wichtiger Faktor das futterspendende Publikum) in Zaunnähe, während die Gehegemitte außer dem Bodengrund keine Beschäftigungsmöglichkeiten enthielt. Angekettete Baumstämme, die sich in gewissem Maß bewegen lassen, oder Futterröhren aus Beton mit kleinen Rüssellöchern könnten dort Anreize schaffen, sich mehr ohne Interaktion mit dem Publikum zu beschäftigen. Aber: Das wird das seit Jahrzehnten an genau diese Interaktion gewöhnte Publikum vermutlich nicht witzig finden, man müsste es also mit guter Informationsstrategie in eine solche Strukturänderung einbinden.
    (01.08.2011)
    Werner Schindler:   Entschuldigung, bei dem Thema ist doch viel Spekulation dabei. Mir fehlt die Basis für hinreichend sichere Schlussfolgerungen.

    Ich weiß nicht,
    - was die Ursache für Arubas auffälliges Verhalten ist (glaube aber nicht an reine Langeweile-Aktionen);

    - was der Zoo schon alles unternommen hat (vom Direktor über verschiedene Tierärzte bis zu den Pflegern, über kollegiale Kontakte usw);

    - was bei einem als problematisch eingestuften Elefanten arbeits- und versicherungsrechtlich unter Berücksichtigung der örtlichen Situation zulässig ist (ist das völlig unbeachtlich?).

    Sicher scheint mir, dass Aktionen zur Beschäftigung im Stall nicht möglich sind. Ebenso, dass durch die Fütterung seitens der Besucher manche Belohnungs-Situationen erschwert werden.

    Das Training wurde bisher eher allgemein gefordert. Wo ich es gesehen habe, in Köln oder Leipzig, war es im geschützten Kontakt zwischen Tier und Trainer und ohne störende Ablenkung durch Dritte.
    Deshalb: Geht es ein bisschen beispielhafter, wie und wo diese Bedingungen in Kronberg konkret hergestellt werden können? Damit man es sich etwas besser vorstellen kann.


    (31.07.2011)
    Carsten Horn:   Darum :-(, ich war dieses Jahr bei Alex zane christiany und hab gesehen, was man für Elefanten ohne viel Aufwand alles machen kann so man den will...
    (31.07.2011)
    Jolantha Belik:   @Carsten: ein bissi wenig als Beschäftigung und Herausforderung für kluge Tiere. Daraus ergibt sich gleich die nächste Frage: Womit wollen die Tierpfleger Aruba und die anderen beiden Ladys dann beim Training belohnen, wenn sie eh von den Besuchern die Naschies bekommen?
    (31.07.2011)
    Carsten Horn:   Kronberger Enrichment = Möhren von den Besucher, :-(
    (31.07.2011)
    Michael Mettler:   Falls Aruba ihre Wurfattacken als "Hobby" betreiben sollte, bestünde natürlich die Gefahr einer Langeweile-Spirale, denn wenn man ihr alle zum Werfen geeigneten Gegenstände (also auch Futteräste) nimmt, fehlt ihr natürlich NOCH mehr Beschäftigung. Vor einem ähnlichen Problem standen ja auch schon Zoos, die Menschenaffen hinter relativ schmalen Gräben hielten, wenn vor allem Schimpansen Spaß daran entwickelten, Gegenstände nach dem Publikum zu werfen.

    Dadurch, dass die Besucher in Kronberg die Elefanten füttern dürfen, sind letztere natürlich darauf geprägt, Interaktion mit dem Publikum zu betreiben. Eigentlich doch kein Wunder, wenn dann mal ein Elefant darauf kommt, dies für eigene Spielregeln zu nutzen...?
    (31.07.2011)
    Jolantha Belik:   Aufnahmen mit der Wärmebildkamera sind halt so eine Sache. Solange das Verfahren nicht für die einzelnen Tierarten standardisiert ist und aussagekräftige Vergleichsbilder vorliegen, sind die Interpretationsmöglichkeiten ziemlich vage.
    Ich seh ihre Attacken auch eher in Richtung Aufmerksamkeit bekommen wollen und aus Langeweile. Wenn sie von Besuchern Brot/Karotten erhält, ist sie ja lieb und brav. Und wenn ein Kamera-Team dabei ist, sind die Reaktionen der Leute für sie sicherlich umso lustiger, weil da gleich mehrere Leute einen Hupfer nach hinten machen und sich ducken (= in ihren Augen noch kleiner werden), wenn Madame sich so aufführt.
    Welche Enrichments, abwechslugnsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten stehen den Elis dort zur Verfügung? Wird sie derzeit überhaupt irgendwie geistig gefordert, wie es eben durch regelmäßiges Training der Fall wär?
    Grundsätzlich zum Training: dazu braucht man weder viel Platz noch wer weiß wie viel Zeit. Regelmäßig wenige Minuten reichen schon. Allerdings müßte bei der verfahrenen Situation ein Externer mit neuen Ideen, eben mit Dingen, die für Aruba (und auch für die Tierpfleger!) neu und somit interessant sind, den Tierpflegern anfangs beistehen und sie gezielt schulen. Dass die anderen beiden Ladys auch mittrainiert werden, versteht sich von selbst. Rat und Tipps bei anderen, erfahrenen Kollegen oder bei Workshops und Seminaren (gerade im Zootiertrainer-Bereich gibt es gute Ansätze) zu holen, sehe ich keinesfalls als Schwäche ("wir haben eh schon alles versucht", "bei uns geht das alles nicht" etc.), sonders als Bereitschaft, an der aktuellen Situation und an der Kommunikation mit dem Tier zu arbeiten. Nochmals, das ist bitte kein Vorwurf an die Tierpfleger, sondern lediglich eine Thematisierung eines Problems, das seit mehreren Jahren besteht, eh hinlänglich bekannt ist und an dem sich nach wie vor nichts geändert hat.
    Was anderes, ist bei Aruba derzeit z.B. eine Fußpflege überhaupt möglich, wenn sie sich so aufführt?
    (31.07.2011)
    Henry Merker:   Weil die Frage aufkam, welcher Zoo denn für Aruba in Frage kommen würde: Der Zoo von Blair Drummond hat sich auf schwierige Elefantenkühe spezalisiert; wenn also eine Abgabe Arubas im Raum stehen sollte, so wär dieser Zoo eine mögliche Adresse.
    Schlussendlich wird man sicherlich in Kronberg spätestens nach dem Bau der neuen Anlage sehen, wie man sich dort entschieden hat, was die Zusammensetzung der Gruppe betrifft.
    (31.07.2011)
    Werner Schindler:   Beides ist wohl vorhanden, hatte ich bei meinen Besuchen den Eindruck. Manche Attacken sehen nach menschlichem Empfinden durchaus aggressiv aus (sie setzt ja auch den anderen beiden Kühen manchmal zu), wobei meist ein direkter Auslöser erkennbar war. Andere eher nach Aufmerksamkeit heischen. Meistens aber Erwarten der Besucher-Möhren, die sie manierlich nimmt, oder ruhiges Umherwandern.


    (31.07.2011)
    Michael Mettler:   Ist denn eigentlich sicher, dass Arubas Wurfattacken auf Aggression beruhen? Immerhin besteht doch auch die Möglichkeit, dass die Kuh auf diese Weise Aufmerksamkeit erzwingen will oder schlichtweg Spaß daran empfindet, die Reaktionen der Beworfenen zu erleben.
    (31.07.2011)
    Werner Schindler:   @Jolantha: Dass der Zoo jahrelang nichts getan hat außer Hoffnung hegen, ist ohne Beleg eine harte Behauptung. Ich mag das nicht glauben. Kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass eine junge Expertin aus Österreich da war, um herauszufinden, was der Kuh evtl körperlich fehlt (mit Wärmebildkamera oder ähnlich). Gab aber kein eindeutiges Ergebnis, deshalb "Vermutung". Ob/wie weitere Fachleute eingebunden waren? Bei der Forderung nach Training sind die Kronberger Verhältnisse limitierend. Wo ist dort die Möglichkeit für ein vom übrigen Betrieb abgeschirmtes Training im geschützten Kontakt? Im ungeschützten Kontakt verbietet sich das aus Arbeitsschutzgründen von vornherein.

    Im Grundsatz sind wir daher einer Meinung, jedoch stehen die derzeitigen örtlichen Verhältnisse manchem, was wünschenswert wäre (aber ob im Einzelfall auch erfolgreich?), im Weg. In zwei Jahren ergeben sich andere Möglichkeiten.
    (31.07.2011)
    Michael Kilian:   Ich habe Ihren Beitrag auch keinesfalls als Vorwurf gesehen, sondern eher als ,,Wachrütteln" gesehen, wenn Sie so wollen.

    Die Pfleger finden wirklich immer neue Ausreden für ,,Arubas" schlechte Laune. Neben Schmerzen ist auch der Trecker der das Frischfutter bringt, angeblich oft der Grund für ihre schlechte Laune!
    Meine Meinung? Das ist lächerlich! Denn warum sollte ausgerechnet der der das Futter bringt schlechte Laune verbreiten!
    Auch ich bin der Meinung die Pfleger sollten sich Unterstützung holen, das ist jetzt nicht bös gemeint!!!!
    Aber der Pfleger sollte immer ,,ranghöher" sein, als die Leitkuh. Und angst ist da ganz schlecht, das merken die Tiere nämlich sofort.

    (31.07.2011)
    Jolantha Belik:   Mein Beitrag sollte auch kein Vorwurf, sondern lediglich eine Feststellung sein. Bin überzeugt, dass die Tierpfleger alles Mögliche versuchen. Bin aber auch überzeugt davon, dass man irgendwann einfach aufgibt. Aber, wenn ein Elefant den Pfleger (und Besucher!) mit allem möglichen Zeugs bewirft, dann ist das nicht lustig, sondern etwas, was man nicht durchgehen lassen darf. Und wenn man im TV sieht, dass die Pfleger Angst vor ihr haben, weil sie einen noch schlechteren Tag hat als sonst, dann läuft irgend etwas falsch. Ich frag mich, ob und welche Unterstützung die Eli-Leute bisher überhaupt erhalten haben (z.B. von anderen Zoos, erfahrenen Pflegern, die bei Problem-Elis mit Rat und Tat weiterhelfen können, etc., etc.). Ist es überhaupt erwünscht, dass Externe mit einbezogen werden? Das will nicht jeder Zoo.
    Einfach in einen anderen Zoo abschieben geht sowieso nicht, welcher Zoo würde denn Aruba derzeit überhaupt nehmen? Kein Zoo nimmt einen untrainierten Grantscherben und gefährdet seine Mitarbeiter + die bestehende Eli-Gruppe.
    @Werner: sicherlich sind chronische Schmerzen ein Problem, das man nicht von heut auf morgen beseitigen kann. Wenn man aber nichts dagegen tut und nur jahrelang meint, wir vermuten und vielleicht gibt sich das eh von selbst etc. etc., dann wird es höchste Zeit, dieses Problem so lange zu thematisieren, bis endlich was Konkretes getan wird.
    (31.07.2011)
    Michael Kilian:   @Jolantha Belik Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Zuallererst sollte man das Problem von ,,Aruba" in den Griff bekommen( in den ARD-Folgen wird doch was von Hüftproblemen gesagt oder hab ich mich da verhört?), und dannn, wenn möglich, regelmäßig mit ihr trainieren.
    Dann würde Ich das Vertrauen der drei Damen untereinander, sich erst mal wieder stärken lassen, bevor ich sie an andere Tiere heranführe!

    Das mit dem neuen E - Haus + Außenlage finde ich echt klasse, Daumen hoch!!! ;-)
    (31.07.2011)
    Jan Beensen:   Ich denke auch, dass sie sich alle Mühe geben.
    Man könnte es sich in Kronberg auch einfach machen und das schwierige Tier nach Spanien o.ä. abschieben.
    Es gibt genug Zoos, die so verfahren würden!
    Hier muss zusätzlich sicher auch wegen dem Arbeitsschutz der Mitarbeiter dringend eine neue Stallanlage her.
    (31.07.2011)
    Werner Schindler:   @ Jolantha Belik: Die Behebung chronischer Schmerzen ist bekanntlich auch bei Menschen ein großes Problem. Bei einem Wildtier sicher noch mehr. Es ist auch nur eine Vermutung des Opel-Zoos, dass das der Grund für das oft strapaziöse Verhalten des Tieres ist.
    Auch innerhalb einer Art sind die individuellen Eigenschaften in vielerlei Hinsicht höher, als wir das oft wahrnehmen (wollen/können). Menschlich umschrieben gibt es neben intelligenten oder gutmütigen usw. auch von ihrem natürlichen Charakter her jähzornige oder aggressive Individuen. Wenn Aruba dazu zählen sollte, ist nach den derzeitigen Gegebenheiten im Opel-Zoo weniger auszurichten als in manch moderner Elefantenanlage. Ich denke schon, dass die Kronberger sich alle Mühe geben. Die hätten es doch selbst gern anders.

    @Jan Jakobi: Glaube nicht, dass "Tamo" nach Kronberg kommt.
    (31.07.2011)
    Henry Merker:   @Jan Jakobi:
    Warten wir mal ab ;-).
    (30.07.2011)
    Jolantha Belik:   Wenn Aruba chronische Schmerzen hat, dann kann man ja was dagegen tun. Genauso gegen ihren chronischen Grant. Besser gesagt, man muss etwas dagegen tun! Es liegt doch in der Verantwortung der Menschen, wenn es Tieren in ihrer Obhut nicht gut geht. Ich habe ziemliche Bedenken, was die Zusammenführung der Drei Ladies mit neuen Elefanten betrifft, solange Aruba ihren Grant an allem und jedem ausläßt und auf nichts und niemand hört.
    (30.07.2011)
    Jan Jakobi:   Angeblich sollen ein Bulle aus Wuppertal ("Tamo") und zwei Kühe aus dem Tierpark Berlin ("Kariba" und ? ("Panya" die mit Mutter "Bibi" in Halle steht? )) kommen.

    Unter folgendem Link las ich das ein Bulle aus Wuppertal und zwei Kühe aus Berlin kommen sollen:

    http://www.faz.net/artikel/C30745/kronberg-neue-elefantenanlage-fuer-den-opel-zoo-30321988.html

    Die Namen stehen nicht in dem Artikel, aber das kann ich mir denken das es sich um die von mir genannten Elefanten handelt.


    (27.07.2011)
    Werner Schindler:   Ich war im Gegenteil etwas überrascht, dass es bald losgehen soll mit dem Bau. Träger des Opel-Zoos ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, der Zoo erhält keine Subventionen durch die öffentliche Hand. Da müssen 13 Mio erst einmal eingeworben werden. Es wird niemand da sein, der den Opel-Zoo nach erfolgtem Bau von allen Schulden freistellt. Und im letzten Jahrzehnt waren auch schon andere Millionenprojekte zu stemmen wie das Giraffenhaus mit Freianlage und die Freiflugvoliere. Da ist es mir lieber, man kalkuliert wirtschaftlich vernünftig und hoffentlich solide.

    Bei Aruba wird sich wohl nicht viel ändern. Es wird vermutet, sie hätte vom seinerzeitigen Bullen einen Schlag abbekommen, der zu chronischen Schmerzzuständen führt und ihre ebenso chronische Übellaunigkeit erklärt. Mit Training ist bei den Kronberger Verhältnissen - ungeschützter Kontakt - wohl nicht viel zu machen. Geht nur außen am Zaun nahe dem Besucherbereich. Innen geht das gar nicht, da sind die Pfleger froh, wenn das abendliche Anketten reibungslos geklappt hat.
    Spannend wird sein, wie nach dem Umbau die Sozialisation der alten mit den neuen Elefanten verlaufen wird.
    (27.07.2011)
    Jolantha Belik:   Ich dachte, die neue Eli-Anlage wär schon längst fertig. Ist Aruba noch immer so durchgeknallt (jaja, ich weiß, das nennt man heutzutage "verhaltenskreativ", früher sagte man dazu "unerzogen") oder hat man mit ihr (endlich) regelmäßig trainiert?
    (26.07.2011)
    Werner Schindler:   Einige Notizen von meinem gestrigen Besuch:
    Parkplatz gut gefüllt, trotzdem reichlich Platz für jeden Besucher im Zoo.

    Neu in Kronberg ist eine 5er Männergruppe des Prinz-Alfred-Hirschs. Sie teilt das große Gehege mit den Hirschziegenantilopen oberhalb des Philosophenwegs. Die P-A-H liegen tagsüber oft in dem dichten Baumbestand im Gehege ab und sind dort schlecht zu sehen. Nachmittags kamen alle 5 heraus und gaben sehr schöne Fotomotive ab.

    Von den übrigen Huftieren führten u.a. die Bergriedböcke, Nyalas, Gnus, Elenantilopen Junge.

    Die früheren Gehege von Eisfuchs und Rotfuchs im sogenannten Waldrevier werden derzeit umgebaut.

    Bei den Braunen Hyänen ist ein junges Weibchen vom Zoo Prag gekommen. Soll recht aktiv sein, ich sah es nicht. Dafür war der alte Mann im Gehege. Hatte sich allerdings rundum mit Sägespänen paniert und war fotografisch gesehen ein Ausfall.

    Die Japan-Makaken sind durch Berberaffen ersetzt worden. Nebenan bei den "Warzenbauchschweinen" (wie ein Besucher seinem Kind erklärte) sind die Eltern wieder solo im Gehege.

    Als neue Vogelart ist der Kongopapagei präsent. Die Schwarzkopfibisse hatten Nester (ob auch Bruten?), die Waffenkiebitze erneut einen Jungvogel.

    Und schließlich: der Neubau der Elefantenanlage dürfte bald beginnen. Aber da sollte man dem Zoo nicht vorgreifen. Auch die neuen Elefanten sind anscheinend schon abgesprochen.

    (26.07.2011)
    Liz Thieme:   Die Giraffenkinder sehen total unterschiedlich aus. Die Gruppe sollen Rothschild sein.
    Kuh Maud kommt aus der Arnheimer Zucht. Katharina ebenfalls, sie sind Halbgeschwister. Luci stammt aus Hannoveraner Zucht. Zuchtbulle Gregor (Sohn von Jacqueline und George) ist in Kronberg gebore. Jacqueline stammt aus Olomouc und George steht im 2006er ZB mit unbekanntem Geburtsort drin.
    (09.03.2011)
    WolfDrei:   a propos Alibi- Foto:: Was (und wo) ist denn das für ein "Giraffen-MIX"?
    (09.03.2011)
    Liz Thieme:   Und Cajun ich bin dir ja noch ein Bild schuldig.
    (08.03.2011)
    Liz Thieme:   Um mal beim Giraffensuchen zu bleiben. Wer suchet der findet (leider nur ein Alibi-Foto).
    (08.03.2011)
    Jan Jakobi:   @Niedersachse: Interessant, es gab auch mal ein Flußpferd namens Jan.
    (08.03.2011)
    Niedersachse:   Das vierte Giraffenkalb ist ein Bulle und hat den Namen Jan erhalten.
    (08.03.2011)
    Liz Thieme:   So ein Bild habe ich noch von Aruba.
    Tja Oli, war kalt, er konnte sich ja nicht so hinter dem Gestrüpp verstecken ^^ Aber so haben wir wenigstens dem Direktor noch unsere Aufwartung gemacht.
    (07.03.2011)
    cajun:   @Liz: Nein, ich glaube nicht, dass nach den Elefanten noch etwas kam, was wir durchgefroren angesehen haben.. Wobei ich wegen das wegen "kurz" und "klein" nicht beschwören kann. Vielleicht hätte Oliver da, den besseren "Überblick" gehabt :-))

    Und das Bild hätte ich auch noch... wenn man mal keine Möhren dabei hat... ;-)
    (07.03.2011)
    Liz Thieme:   Ganz richtig, denn Größe hat nichts mit der Körperlänge zu tun. Cajun, es hat auch Vorteile unsere Körperlänge zu haben. Und die kennen nur wir ;-)
    (07.03.2011)
    Liz Thieme:   Du hättest aber aus deinem Blickwinkel eher hinter die Planken gucken können als ich.
    Gibt es eigentlich noch mehr Bilder von dem Tag? Hab meine auf dem anderen PC.

    Achja Cajun, habt ihr nach den Elefanten eigentlich noch was anderes besichtigt, bevor wir bei den Giraffen wieder dazukamen und wir in der Zooschule mit anderen uns aufgewärmt haben?
    (07.03.2011)
    Oliver Jahn:   @cajun, das würde ich NIE sagen...und wenn ich in Liz Ausdrucksweise bliebe, dann würde ich auch höchstens sagen, ihr wäret kurz, aber nicht klein. :-))
    (07.03.2011)
    cajun:   @Liz: Meint Oliver damit wir wären klein? :-))
    Na, ich glaube nun habe ich alle drei eingestellt :-)
    (07.03.2011)
    Oliver Jahn:   Vielleicht lag es ja gerade an meiner Körpergröße, dass ich sie nicht gesehen habe, denn manchmal kommt es auf den richtigen Blickwinkel an, der von oben mitunter ganz anders ist, als in den unteren Reihen.
    (07.03.2011)
    Liz Thieme:   :D da bist du schon so lang und siehst die in der Box nicht. Die hab ich ja sogar gesehen und ich guck ja nun mal aus ganz anderer Position. Wobei ich die da auch mehrfach geändert habe, aber meine Augenhöhe hatte sich dadurch trotzdem nichts geändert.

    Cajun, du hast nichts verwechselt. Die/der in der Box war die ganze Zeit während wir da waren da, daher kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass du alle drei gesehen hast.
    In der PM stand noch nichts über das Geschlecht des Vierten Kindes drin. Da stand nur, dass es der Bruder/die Schwester des Zuchtbullen im großen Stall ist. Daher hat sich meine Frage an dich ja noch mal geklärt.
    (07.03.2011)
    Oliver Jahn:   Ach so, dahinten habe ich nicht geschaut, ich merke mal wieder, ich muss öfter mal die Position wechseln! :-)
    (07.03.2011)
    cajun:   ..es könnte aber auch sein, dass ich bei dieser Jungtierinvasion den/die eine, mit einer anderen verwechselt habe auf den Bildern. Aber drei waren es, die ich insgesamt fotografiert habe :-)))
    (07.03.2011)
    cajun:   @Oliver: Na, da... ;-)
    (07.03.2011)
    Oliver Jahn:   @cajun, wo hast du die denn gesehen...ich habe die ganze Zeit geguckt...aber diese nicht gefunden! :-)
    (07.03.2011)
    cajun:   Und hier die Erste aus dem Quartett. :-)
    Weiß man schon, welches Geschlecht Jacquelines Nachwuchs hat?
    (07.03.2011)
    Oliver Jahn:   Hier mal die eine Hälfte des Quartetts.
    (07.03.2011)
    Liz Thieme:   Nachdem mancher von uns vorletztes Wochenende das Trippel der Giraffen-Kids bewundern konnten, ist nun Nr 4 hinzugekommen. Allerdings nicht im Großen Stall sondern unten an der unteren Wiese im alten Stall. Das 12. Kind von Jacqueline ist gesund und munter und schon stolze 1,90m lang.
    (07.03.2011)
    Liz Thieme:   Baby-Boom im Giraffenhaus:
    *25.12.2010 Mary - Mutter Maud
    *10.02.2011 Karl - Mutter Katharina
    *13.02.2011 Luke - Mutter Lucy
    Jaqueline ist auch noch trächtig
    (22.02.2011)
    th.oma.s:   Danke für den Hinweis

    (03.09.2010)
    Manuel Becker:   Danke für den Hinweis! Dann nehme ich wohl eher den Sonntag...
    (03.09.2010)
    Carsten Horn:   Am Samstag findet Tanas Geburtstagfeier statt, vielleicht nicht der beste Termin für einen Besuch?
    (01.09.2010)
    Manuel Becker:   Wie sieht es eigentlich auf der Savanne aus. Läuft da alles glatt mittlerweile. Werde dem Opel-Zoo am SA, glaube ich, einen Besuch abstatten...
    (01.09.2010)
    Liz Thieme:   ich kann mir vorstellen, dass sie sich bemühen werden. Schließlich will Kronberg seine Position bewahren, die sie in den letzten Jahren eingenommen haben und noch ausbauen zu scheinen.
    Und ein Hyänenweibchen ohne Mann? Wen soll sie denn dann herumkommandieren?
    Wobei Schabrackenweibchen ja scheinbar noch harmloser sind als Tüpfelhyänen. Andererseits stehen Weibchen der Schabrackenhyäne auch auf Nomaden und keinen festen Partner bzw wechseln den dann gerne mal nach ca 3 Jahren aus.
    (02.03.2010)
    Oliver Jahn:   Hoffentlich gelingt es Kronberg, ein neues Männchen bei den Schabrackenhyänen zu bekommen, ich würde es sehr bedauern, wenn die Haltung dort auslaufen würde, haben die Tiere doch erst vor gar nicht so langer Zeit eine eigens für sie erstellte Anlage bekommen.
    (02.03.2010)
    Liz Thieme:   Am Freitag, dem 26. Februar 2010 ist der Giraffenbulle George in den Morgenstunden gestorben.
    Mit fast 26 Jahren war er der älteste Giraffenbulle im Europäischen Zuchtprogramm, welches vom Chester Zoo in Großbritannien geführt wird. George wurde 1984 in Longleat geboren.
    Mit der Giraffenkuh Jacqueline, die mit ihren 23 Jahren auch selbst zu den ältesten Giraffenkühen in Europäischen Zoos zählt, hatte er sechs Nachkommen (weitere fünf in Augsburg gezeugt). Aber er hinterlässt wohl noch ein Andenken, Jacqueline sit wohl tragend.

    Ebenfalls gestorben ist die Schabrackenhyäne Charly, die am 23. Februar einem Krebsleiden erlag.
    (01.03.2010)
    Liz Thieme:   Der Zoo bekommt im Frühling 0,2 Geparden, 3 & 10 Jahre alt. Startet damit also eine neu Haltung auf der alten Zebraanlage. Die Tiere kommen aus Irland, daher wohl Fota Wildlife Park.
    Damit sind die beiden dann die einzigen Großkatzen im Zoo.
    (14.01.2010)
    IP66:   Ich denke, daß sich hier eine Entwicklung abzeichnet, von der bei Berücksichtigung der unterschiedlichen Profile der beiden Zoos eine weit über die Region hinaus nutzbringende Wirkung ausgehen kann.
    (10.09.2009)
    Opel-Zoo Kronberg:   Gemeinsame Jahreskarte von Zoo Frankfurt und Opel-Zoo

    Ab September 2009 kann man an den Kassen von Opel-Zoo und Zoo Frankfurt eine Jahreskarte für beide Einrichtungen kaufen. Die ‚Opel-Zoo-Zoo-Frankfurt-Jahreskarte’ kostet 80 Euro für Erwachsene und 32 Euro für Kinder und gilt für beliebig viele Zoobesuche.
    (07.09.2009)
    Klaus Schüling:   Planung für Elefanten vorgestellt
    (zusammengestellt nach der Zoopresseschau)

    Frankfurt-Live.com
    Neubau Elefantenanlage im Opel-Zoo vorgestellt
    Mit der Vorstellung der Planung der neuen Elefantenanlage im Beisein des Schirmherrn Ministerpräsident Roland Koch hat der Opel-Zoo den nächsten logischen Schritt im Rahmen der Zoozielplanung „ZooVision“ eingeleitet. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass diese beliebte Freizeiteinrichtung im Taunus, die zudem wichtige zoo- und umweltpädagogische Aufgaben wahrnimmt, unterstützt wird und eine solch beispielhafte Privatinitiative langfristig gesichert ist“, sagte Roland Koch bei der Pressekonferenz gestern im Opel-Zoo. Unter dem Motto „Schwergewichte der Region – für die Schwergewichte der Region“ rief er dazu auf, die Finanzierung des Bauvorhabens auf möglichst viele Schultern zu legen. Gregor von Opel, Stiftungsvorstand des Opel-Zoo-Trägers, dem auch Staatsminister Jürgen Banzer angehört, erläuterte weiter, dass jeder Einzelne dazu beitragen könne, dass Aruba, Wankie und Zimba als einzige Elefanten in Hessen weiterhin die Attraktion im Opel-Zoo bleiben und in der geplanten neuen Haltung vielleicht sogar für Nachwuchs sorgen. „Nutzen Sie einfach das Spendenportal auf unserer homepage: www.opelzoo.de. Dort finden Sie nicht nur detaillierte Informationen zum Projekt Neubau Elefantenanlage, sondern können sogar online dafür spenden, so dass die Finanzierung des Bauvolumens in Höhe von insgesamt 12,7 Mio. Euro gesichert ist“, appellierte der Stiftungsvorstand an die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger.
    Wie schon das in 2006 eröffnete Giraffenhaus mit der Afrika Savanne und der Eingangsbereich mit der „Lodge“, wurde die neue Elefantenanlage vom Oberhausener Architekten Peter Rasbach geplant. Die neue Anlage trägt den biologischen Anforderungen der Elefanten und den neuesten Erkenntnissen in der Haltung dieser größten Landsäugetiere Rechnung. Hauptbestandteil ist die ca. 5.500 m² große, durch Pflanzinseln, Bäume und Findlinge strukturierte Außenanlage, die die topographischen Gegebenheiten der Tallage im Zentrum des Zoos aufnimmt. Dort sollen sich die Tiere, wenn es die Jahreszeit zulässt, möglichst Tag und Nacht aufhalten. Es besteht die Möglichkeit einen Teil des Außengeheges für den Bullen abzusperren. Das geplante Elefantenhaus kommt im Erscheinungsbild dem neuen Giraffenhaus nahe. Falls die Tiere witterungsbedingt im Haus bleiben müssten, können sie nun eine 500m² große Innenstall-Lauffläche nutzen. Dieses Raumangebot ermöglicht, dass die Elefanten auch innerhalb des Hauses in der Herde gehalten werden können, sie müssen nicht mehr angekettet werden. Für den Bullen wird es zusätzlich noch 200 m² Lauffläche geben. Darüber hinaus sind vier Absperrboxen zu Trainingszwecken oder zur Geburtsvorbereitung geplant und ein für die Besucher nicht einsehbarer Kral für den Bullen.
    Die guten Erfahrungen mit Sandböden von Elefantenhausneubauten in anderen zoologischen Gärten werden aufgenommen und in der neuen Anlage umgesetzt. Das Haus wird für Besucher zugänglich sein und die Tiere können von zwei verschiedenen Ebenen betrachtet werden.

    Frankfurter Rundschau:
    Wenn alles gut geht, werden Ende 2011 sechs statt drei Elefanten im Opel-Zoo leben. Und zwar in einem nagelneuen, über 700 Quadratmeter großen Stall und einer fast 6000 Quadratmeter großen, neu begrünten Außenanlage. Es sei höchste Zeit für diese Verbesserung, sagte gestern Zoodirektor Thomas Kauffels. Im viel zu engen, 1958 erbauten Elefantenstall müssten die Kühe Wankie, Zimba und Aruba bis zu 16 Stunden täglich angekettet stehen.
    Das neue Haus bekommt ein begrüntes Dach und Sandböden. Es wird zwei verglaste Innengehege haben – eins für die Herde und ein kleineres für den 2011 aus Wuppertal kommenden Jungbullen. Zwei Ausgänge stellen sicher, dass bei Rangkämpfen das unterlegene Tier ausweichen kann. Vier "Protective Contact"-Wände ermöglichen es dem Personal, die Tiere zu füttern und auch deren Füße zu pflegen, ohne selbst in Gefahr zugeraten. Das Publikum soll die Kronberger Elefanten künftig von einer 135 Quadratmeter großen Terrasse aus hinter einer Seilabsperrung im Elefantenhaus betrachten. Das kostet. Kopenhagen hatte für 45 Millionen einen Elefantenstall bekommen, die polnische Stadt Posen investierte 35 Millionen. Auf brutto 7,65 Millionen Euro taxiert Kauffels den Preis des Kronberger Elefantenstalls. Die Freianlage komme auf weitere 3,6 Millionen, der Neubau des Sambesi-Restaurants auf 1,5 Millionen.
    Als Startkapital habe der Zoo zwei Erbschaften zur Verfügung, sagte Direktor Kauffels gestern. Außerdem zahlen die jährlich rund 670.000 Zoobesucher mit dem Eintritt einen kleinen Extra-Beitrag für den Bau des Elefantenhauses. Gestern versprachen Koch, der Stiftungsvorstand Gregor von Opel und die Elefanten-Patin Ann-Kathrin Linsenhoff, in ihrer millionenschweren Bekanntschaft um Spenden für das Projekt zu werben. Auf der Homepage www.opel-zoo.de kann man ein Spendenformular herunterladen. Und die hessischen Medien sind aufgerufen, das Projekt mit Gratis-Anzeigen zu befördern.
    (13.02.2009)
    Michael Amend:   Hier noch ein Bild der neuen Anlage für Kleine Pandas und Chin. Muntjaks.
    (12.08.2008)
    Michael Amend:   Schwarzstörche, Braune Sichler, diverse Enten-Arten und Waldrapp.
    (12.08.2008)
    Anti-Erdmännchen:   Weißt Du oder jemand anderes, mit welchen Arten die Voliere besetzt werden soll?
    (12.08.2008)
    Michael Amend:   Und hier die im Bau befindliche, begehbare Großvoliere für europäische Vögel. Grundfläche 1800 qm, Eröffnung im September.
    (11.08.2008)
    Michael Amend:   Aufnahme der Afrika-Savanne. Sieht schon toll aus, die Zebras, Gnus und den Giraffen. Leider noch nicht mit den Impalas. Aber diese Aufnahme zeigt, GNUS gehören auf jede Afrika-Anlage, und keine Säbel,-oder Mendesantilopen!
    (11.08.2008)
    Michael Amend:   Wer mal einen Kudu-Bock streicheln will, der jetzige Bock genießt es, von den Besuchern gekrault und gefüttert zu werden, und man kann schöne Shots machen.
    (11.08.2008)
    Michael Mettler:   Ich kann mich zumindest daran erinnern, damals die weißen Zebras (lang ist's her) mit den Giraffen zusammen gesehen zu haben. Und es gab ja noch ganz andere Vergesellschaftungen in Kronberg, z.B. diverse Gebirgswiederkäuer miteinander plus Hirschziegenantilopen.
    (21.01.2008)
    Oliver Jahn:   Aber waren denn in Kronberg die Giraffen und Zebras auf der alten Anlage nicht auch in Gemeinschaftshaltung??
    (21.01.2008)
    IP66:   Sie hatten in einem anderen Thread darauf hingewiesen, daß aufgrund der starken Fluktuation im Tierbestand in der Ruhe-Zeit der hannoveraner Zoo über ein mit Vergesellschaftungs- und Eingewöhnungsproblemen vertrautes Tierpflegerteam verfügte. Kronberg mit seiner wildparkartigen Struktur, wenig Gemeinschaftsanlagen und relativ wenig Arten scheint mir da eine Art Gegenbeispiel zu sein, und die Vorgänge um die Eingewöhnung scheinen, die Reihenfolge der Arten und die Erfolge in den Blick genommen, diese Einschätzung zu bestätigen. In Köln hat die Etablierung der Impalagruppe auch viel Zeit gekostet, die zum Teil aber auch dem Problem geschuldert war, daß sich Steppentiere nur ungern in Kellerställe treiben lassen, auf deren Decken auch noch Moschusochsen herumtrampeln.
    (21.01.2008)
    Michael Mettler:   P.S. Im "Meso"-Artikel wird extra darauf hingewiesen, dass man die Tiere für die Anlage bewusst aus Zoos übernommen habe, in denen sie bereits in Gemeinschaftsanlagen herangewachsen waren, um die Zusammengewöhnung zu vereinfachen...
    (20.01.2008)
    Michael Mettler:   Ich kenne allerdings kein anderes Beispiel, bei dem die Gewöhnung der Tiere aneinander und an die neue Anlage sich über einen so langen Zeitraum erstreckte. Der frühere hannoversche Zoochef Dittrich schilderte einmal die Vorgehensweise beim Neubesatz der in den 60er Jahren errichteten Gemeinschaftsanlagen: Die Tierarten wurden dabei in umgekehrter Rangfolge an die Außenanlage gewöhnt, zuerst die kleinsten Antilopenarten. Sobald diese sich auf der Anlage sicher fühlten und den Weg zurück ins Vorgehege und den Stall kannten, kam die nächstgrößere Tierart hinzu. Die war dann auf dem unbekannten Terrain anfangs noch unsicher und dachte nicht an Händel mit den kleineren Bewohnern, die bereits Heimvorteil genossen - usw. Als also in der hannoverschen Afrika-Anlage die Zebras die Bildfläche betraten, waren alle damaligen Antilopen sowie die Strauße bereits mit der Anlage vertraut und kannten ihre möglichen Fluchtwege vor den Einhufern. Kronberg hat die Geschichte umgedreht und versucht nun, die Impalas als letzte Art einzugewöhnen. Aber auch das müsste doch normalerweise nicht Jahre dauern, siehe Köln und Hagenbeck...
    (20.01.2008)
    IP66:   Der Bericht zeigt, daß manche mit so großen Hoffnungen geplante und sicher auch attraktive Vergesellschaftung die Frucht eines langen Prozesses vorstellt, und sich nicht alle schönen Pläne für Gemeinschaftsanlagen realisieren lassen.
    (20.01.2008)
    Michael Mettler:   In der gerade erhaltenen Ausgabe 2/2007 der "Meso" fand ich einen Artikel über die Afrika-Savanne und die Eingewöhnung der Tiere mit dem status quo von Ende Oktober 2007. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten nur die Zebras und Gnus das gesamte Gehege in Besitz genommen und sich auch problemlos aneinander gewöhnt. Drei der vier Giraffen haben nach langem Anlauf ebenfalls "Grün unter den Hufen", die jüngste Giraffenkuh traute sich hingegen immer noch nicht vom gepflasterten Vorplatz herunter. Bulle Gregor sorgte allerdings für eine Art Jo-jo-Effekt: Immer wenn er so weit schien, sich auf der Außenanlage eingelebt zu haben, testete er mit der Zunge, ob der Weidezaun wirklich Strom führt (Aua!) und traute sich in den Folgetagen erstmal wieder nicht auf die Anlage. Keine der Giraffen ist bis dato bis zu dem künstlichen Baobab vorgedrungen. Die Impalas waren Ende Oktober noch immer von den übrigen Tieren getrennt, benutzten außen nur Vorgehege und Treibgang und haben dort inzwischen drei Jungtiere aufgezogen. Zitat: "...der Kontakt durch den Zaun zu den anderen Tierarten ist von Unaufgeregtheit geprägt." Als Fazit ist zu lesen, dass der Zusammenführung aller vier Tierarten erst dann nichts mehr im Wege steht, wenn alle vier Giraffen die gesamte Außenanlage erkundet und die Impalas diese kennen gelernt haben sowie beide Arten sicher zurück in den Stall gehen. Noch ein Zitat: "...nur wann das sein wird, darüber kann man nur spekulieren."

    Zum Thema Nashörner: Im selben heft ist nur von "drei kostenintensiven Großbaumaßnahmen für Giraffen, Elefanten und Flusspferde" die Rede, das nächste Projekt ist aber eine begehbare Großvoliere, die den jetzigen Bereich Ibisvoliere/Hardtweiher umschließen soll. Im selben Heft wird auch erwähnt, dass nach dem letztjährigen Tod der letzten Wisentkuh keine weitere Haltung dieser Art geplant ist: "Ein Grund sind die Erosionsschäden durch die bis zu 1.000 kg schweren Wildrinder, die insbesondere in der feuchten Jahreszeit in den Gehegen entstehen." Diese Schäden wären doch aber bei den noch schwereren Nashörnern sicher nicht geringer - siehe Emmen...? Sollte das Nashornprojekt etwa vorerst gestorben sein? Vorerst wird die Wisentfläche jedenfalls nicht mit einer neuen Tierart besetzt, sondern dem benachbarten Rothirschgehege zugeschlagen.
    (19.01.2008)
    Michael Amend:   Wie geht denn die Eingewöhnung der Tiere auf der Afrika-Savanne voran ? Waren die Giraffen schon mal auf der Anlage zwischenzeitlich ? Die haben doch mehrfach " Starthilfe " aus Hannover bekommen, das muß doch mal Fortschritte machen ?
    (18.11.2007)
    Michael Mettler:   @nurmichael: Ich habe mal was von Breitmaulnashörnern gehört (oder gelesen)...
    (14.07.2007)
    Carsten:   Wurden keine näheren Angaben zu gemacht, da hing eine Skizze aus, wo eingezeichnet war, welche Gehege wohin sollen. War aber alles sehr allgemein, da stand nur Nashorn, Bären und Tiger ohne nähere Angaben... Einzig Schabrachkentapir und Kleiner Panda war genauer angegeben. Die Nashörner waren im Afrikabereich eingezeichnet, das schränkt die Arten ja zumindest schon mal ein, g...

    Das Elefantengehege bleibt am jetzigen Platz, die Flußpferde sollen auf die andere Seite des Weges, wo jetzt die Gibbonmischlinge und Pelikane sind.
    (14.07.2007)
    nurmichael:   @ Carsten, wurden Informationen über die angestrebte Nashornart gemacht?
    (13.07.2007)
    Carsten:   War heute nach langen Jahren mal im wieder im Opel Zoo. Erstmal war ich überrascht, wieviel sich dort doch schon geändert hat, der neue Eingangsbereich mit Restaurant, lecker Essen, aber etwas teuer, Gerichte um 20 € (die zahlt man woanders fast als Parkgebühr), die neuen Gehege im vorderen Bereich, z. B. der Afrikasteppe (die Zusammengewöhnung scheint immer noch nicht geklappt zu haben, zuerst waren nur die Giraffen draußen, danach Zebras und Gnus) der Umbau des Naturkundemuseums zur Zooschule inkl. Aquarium (mit Nemo) und Terrarium und der Waldlehrpfad.

    Neben den Standardtieren wie Elefanten, Giraffen, Zebras, Nasenbären und Erdmännchen etc haben mir noch besonders gefallen: Buschschliefer (passenderweise im Elefantenhaus untergebracht), Dromedare (mal was anderes als die allgegenwärtigen Trampeltiere), Elche (mit Jungtier), Braune Hyäne, Skorpion-Krustenechse, europäischer Nerz, Bergriedbock, Mangalizaschwein, Warzenschein, Bergkänguruh und Wildkatze.

    Beim neuen, großzügigen Giraffenhaus viel mir nach einem Blick auf die Holzdachbinder prompt das Duisburger Delphinarium ein, hoffentlich ist die Konstruktion dort haltbarer (Die Luftfeuchtigkeit sollte ja niedriger sein).

    Desweiteren gibt es viele interaktive Betätigungsmöglichkeiten für die jüngeren Besucher sowie Spielmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es noch ein umfangreiches Veranstaltungsangebot.

    Es sind zwei Restaurants vorhanden, ein Kiosk, der Speisen verkauft und eine Dönerbude. Zusätzlich gibt es noch diverse Kioske für Getränke etc.

    Eine neue Variante der Wegelagerei anstatt der üblichen Fotos habe ich auch noch kennengelernt, Besucher wurden zu einer Weinprobe genötigt...

    In den nächsten Jahren sollen weitere Um- und Neubauten erfolgen, der Zoo wird lt. Zoovision zu einem Geozoo mit den Bereichen Asien, Afrika und Europa. U. a. soll die Elefanten- und Flußpferdhaltung verändert werden, neu dazu kommen sollen z. B. Tiger, Nashörner, Bären und Schabrackentapire...
    Auch die unglückliche Situation mit dem öffentlichen Weg, der durch den Zoo führt, soll in Zukunft behoben werden. Erfreulich ist, daß die neuen Anlagen tlw. mit echtem Fels gebaut sind, nicht mit dem üblichen Kunstfelseinheitsbrei...

    Der Zoo ist gut zu finden, liegt direkt an einer Bundesstraße. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

    Ein ganz klarer Minuspunkt ist das erlaubte Füttern (mit an der Kasse und am Automaten verkauftem Futter) in Teilen des Zoos (Lesen können viele Besucher nicht und füttern überall). Die Tiere sind teilweise sehr darauf fixiert, kommen sofort wenn man mit einer Tüte raschelt oder hetzen vom Weg oben am Gehege zum unteren Weg und zurück. Wäre schön, wenn das zukünftig verboten würde...

    Für den Hippofreund ist Kronberg eine Enttäuschung, die Gehege hat wahrscheinlich Georg von Opel noch selber gebaut. Es gibt nur einen Ministall (nicht einsehbar) und zwei kleine Gehege, die aber mit Zäunen so verbaut sind, das vernünftige Fotos nicht zu machen sind. Die Flußpferde vertragen sich auch nicht und sind dauernd getrennt, so daß Interaktionen nicht zu beobachten sind. Die Kuh Tana ist eins der ältesten Flußpferde in Deutschland (geboren 1959) und entsprechend träge. Zusätzlich gibt es noch eine Weide für die Hippos, aber schlecht einzusehen. Ich hab da noch nie ein Hippo drauf gesehen.

    Insgesamt läßt sich sagen, daß die Änderungen vielversprechend aussehen, wenn es in diesem Stil weitergeht, kann der Zoo ein richtiges Schmuckstück werden und eine echte Konkurrenz für Frankfurt. Für die stärkste Besuchergruppe (Familie mit Kindern) würde ich ihn heute schon attraktiver finden.
    (13.07.2007)
    Medojed:   Im Opel-Zoo wurden in den letzten 5 Jahren viele Neuanlagen gebaut, diese zwar nicht immer sehr tiergerecht und wenig Praxisorientiert,aber immerhin schön für die Zoobesucher anzusehen.Altlasten sind vor allem die Gibbon,-und Flußpferd-Anlage und das Elefantenhaus.
    (26.05.2007)
    Felix Stemme:   Ich kenne den Opel-Zoo nur aus der Fernsehserie, die in der ARD lief. Ich hatte oft den Eindruck, dass der Opel-Zoo ein bisschen runtergekommen und nicht auf dem neusten Stand in der Haltung war. Täuscht dieser Eindruck?
    (26.05.2007)
    ?:   Es passt auch irgendwie nicht zusammen. Auf der einen Seite verkauft man Möhren an der Kasse, auf der anderen Seite wird deren Verfütterung in einigen Bereichen des Zoos verboten. Das verstehen die Leute einfach nicht.Ich sehe das so, entwerder hü ( füttern überall ) oder hott ( füttern komplett verbieten, inklusive Streichelzoos, wie das in einigen holländischen Zoos der Fall ist, sehr vorbildlich )Warum soll Kronberg die Besucherfütterung einstellen ? Da würden dem Zoo aber deutlich Einahmen entgehen, etwaige Verluste im Tierbestand lassen sich ja , EEP oder Tierhändler sei Dank, schnell kompensieren, im Falle von EEP -Arten sogar umsonst.
    (27.04.2007)
    Michael Mettler:   Wir brauchen uns nur dran zu erinnern, dass ein Nilpferd im Opelzoo an einem verschluckten Regenschirm starb!

    An einem der Zugänge zum neuen Afrika-Bereich sah ich aber ein Schild, dass in diesem Bereich das Füttern mit Möhren untersagt sei. Hält natürlich manche Besucher nicht davon ab, es lagen auch Möhren im Erdmännchengehege...
    (27.04.2007)
    Jennifer Weilguni:   Schön wäre es, wenn es denn dann auch beim Verfüttern der Möhren bleiben würde. Abgesehen davon, dass mir aufgefallen ist, dass sehr viele Besucher ihre eigenen Möhren mitbringen, haben viele auch leckere Kekse, altes Brot, Bonbons ect. für die Tierchen dabei. Man möchte gar nicht darüber nachdenken, was da so alles über den Tag verteilt in den Mägen der Tiere landet.
    Das es Möhren/Äpfel zum Verfüttern zu kaufen gibt, kannte ich vorher allerdings auch nur aus einem ziemlich heruntergekommenen Kleinzoo.
    (27.04.2007)
    Michael Mettler:   Ach sooo.... Na klar besuchen die Einwohner heute auch den "Restzoo", mindestens zum Elefantenfüttern....

    Ist mir übrigens noch in keinem anderen Zoo aufgefallen, dass man vor Ort Möhren zum Verfüttern kaufen kann. Wenn ich das nächste Mal nach Kronberg fahre, besorge ich mir vorher einen Sack Futtermöhren bei meinem Futtermittelhändler, die kosten nur 4,50 Euro für 25 kg (!) und sollten im Opelzoo eine Weile vorhalten... (Scherz)
    (26.04.2007)
    Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
    Da habe ich mich vieleicht etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte, dass im JETZIGEN Zustand doch der ein oder andere Kronberger oder Königsteiner sicher doch mal dann und wann eine Eintrittskarte kauft um den gesamten Zoo zu sehen und diese Einnahme für den Zoo dann weg fällt, wenn Bewohner dieser Städte ja ohnehin freien Eintritt in den gesamten Zoo hätten.
    (25.04.2007)
    IP66:   Ich würde in solchen Fällen für stark ermäßigte Jahreskarten plädieren: Gegen eine solche Erlaubnis zum Preis von ein oder zwei Tageskarten wird keiner der ja nicht eben armen Kronberger etwas haben, vielmehr könnte man so Sponsoren gewinnen - zumal es sich ja nicht um die Autobahn von Köln nach Frankfurt handelt, die durch den Zoo führt, sondern um einen Spazierweg, den niemand wirklich braucht.
    (25.04.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Da hast du was missverstanden, denn wenn der Weg in das Zoogelände eingemeindet würde, gäbe es keinen separaten "Rest des Zoos" mehr. Die Forderung nach freiem Eintritt bezöge sich dann auf den GESAMTEN Opelzoo. Wie sehr sich das wirtschaftlich im Vergleich zum Jetztzustand zunächst auswirken würde, ist eine andere Frage. Denn mit dem neuen und dem alten Afrikabereich, den Flusspferden, Gibbons und Japanmakaken sind ja einige Besuchermagnete auch heute vom Weg aus zu sehen, ohne Eintritt zahlen zu müssen. Ich nehme an, dass viele Kronberger und Königsteiner das weidlich ausnutzen?
    (25.04.2007)
    Jennifer Weilguni:   Ohje..... Hört sich ja nicht so an, als ob da eine Lösung in Sicht wäre, die für beide Seiten akzeptabel wäre. Bekämen die Einwohner freien Eintritt in den gesamten Zoo, fielen sicherlich auch einige Eintrittsgelder ab, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Kronberger oder Königsteiner doch auch mal den Rest des Zoos besucht und dafür eine Karte kauft.
    (25.04.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Daran hat sich nichts geändert. In der Hauszeitschrift MESO heißt es zu dem Thema, dass die Stadt Kronberg auf den Weg nur verzichten würde, wenn alle Einwohner (!) auf Lebenszeit (!!) freien Eintritt in den Opelzoo bekämen - und auf den Zug ist der Nachbarort Königstein (zu dem besagter Weg von Kronberg aus führt) gleich mit aufgesprungen. Eine aberwitzige Idee - soll man dann statt einer Jahreskarte am Eingang eine aktuelle (!) Meldebescheinigung vorzeigen...?
    (25.04.2007)
    Jennifer Weilguni:   Stimmt, so gesehen hast Du natürlich recht, aber mit meinem Urteil bezog ich mich nur auf die Anlage selbst, was ja wiederum auch nur mein eigenes Empfinden wiedergibt. Ansonsten finde ich die Anlage gelungen und bin mal gespannt, wann es der Opelzoo schafft, alle Bewohner gleichzeitig auf der Anlage zu zeigen.
    Hast Du gesehen, ob der Opelzoo mittlerweile eine Lösung für den Wanderweg gefunden hat, der mitten durch das Zoogelände führt und somit auch nichtzahlenden Gästen Eintritt in den oberen Teil des Zoos gewährt ? Oder steht der immer noch allen Spaziergängern offen ?
    (25.04.2007)
    Michael Mettler:   Am Samstag war ich im Opelzoo (letzter Besuch: 2003). Auf der Savanne, die nach wie vor an allen Grabenseiten mit rotweißem Flatterband bestückt ist, befanden sich nur die vier Streifengnus. Nach Auskunft der Pflegerin sind diese normalerweise (noch) im Schichtwechsel mit den Zebras auf der Anlage, hatten sich aber gewissermaßen eine Zusatzschicht erschlichen, indem sie schlichtweg die Rückkehr in den Stall verweigerten. Die Giraffen (der junge Bulle aus eigener Zucht lebt inzwischen bei den neuen Kühen) hatten Zugang zu ihrem Vorgehege, Zebras und Impalas waren im Stall. Interessant übrigens, wie die Optik je nach Perspektive täuscht: Ich sah die Außenanlage zuerst vom oberen Weg aus, der zum Giraffenstall führt; da wirkte sie gar nicht so groß. Ihre wirklichen Dimensionen nimmt man vor allem von der Seite und von unten aus wahr. Jennifer Weilguni schrieb unten, die Wege auf der Anlage sähen nicht gerade savannenhaft aus. Das empfinde ich nicht so, sonst müsste ich mich ja auch daran stören, dass hinter der Savanne ein Holzstall steht, der kein bisschen afrikanisch, sondern eher nordisch wirkt... :-)

    Die aus Landau und Hannover gekommenen Rotducker können noch nicht auf die Nyala-Anlage, da vorher noch deren Zaun duckersicher gemacht werden muss. Im Bergriedbock-Gehege sah ich 1,2 erwachsene Tiere und ein diesjähriges Kitz, in der Hyänenschlucht 1,1 Schabrackenhyänen (sogar aktiv). Die neue Anlage für Stachelschweine hatte ich mir nach der in einer Soap-Folge gesehenen Szene erheblich größer vorgestellt; dass Soap-Szenen, bei denen im Vordergrund ein Pfleger agiert, meistens mit Weitwinkeleinstellung aufgenommen werden, täuscht eben sehr viel größere Gehegedimensionen vor.

    Über das Thema Afrika hinaus fiel mir auf, dass ich wohl noch nie in einem Zoo an so vielen Stellen Warnschilder für die Besucher gesehen habe a la "Vorsicht, Emus (Kraniche, Vögel usw.) hacken!" Ist eben die billigere Lösung, als sicherere Absperrungen zu errichten...
    (24.04.2007)
    Niedersachse:   Es gibt mehr als nur Roy Smith für Giraffen-Transporte. So nutzt der Zoo Leipzig für die letzten Transporte einen Tschechen von dem ich nur den Vornamen Stenek kenne. Muss aber laut Auto-Aufdruck vom Zoo Dvur Kravole.
    Die Einfahrt war so schmal das nur wenige cm auf jeder zeit platz war.
    (18.04.2007)
    FfmTH:   Mühe geben reicht aber meines Erachtens nicht aus, da ein Privatzoo noch mehr aufs Geld schauen muss. Eine Savanne lebt von den Tieren, die ich dort sehen kann. Eine gute Savanne, die von den Besuchern angenommen wird, erleichert die zukünftige Sponserensuche und den Aufbau eines Asienteils.

    Besonders gelungen finde ich übrigens die Savanne des Zoos Münster. Dessen Savanne ist von vielen Seiten und Perspektiven einsehbar und man kann wunderbar beobachten, wie sich die Tierarten zu einander verhalten, bewegen etc. Wie das in Kronberg ist kann ich noch nicht beurteilen, da im Oktober letzten Jahres die Tiere nicht zu sehen waren. Vielleicht ist das ganze auch so problematisch, weil man unter enormen Zeitdruck beim Bau stand, da man wegen des harten Winters letztes Jahr - auch so was hatten wir mal - erst im Mai mit den Bauarbeiten beginnen konnte.
    Soweit ich weiß, war sogar die Zufahrt zum Giraffenstall zu eng für den Transporter, obwohl es ja nur einen Spezialisten für Giraffentransporte gibt.

    Insgesamt kann ich aber trotzdem jeden einen Besuch des Opelzoos empfehlen. Besonders, wenn man oberhalb des Elefantengeheges den Waldweg wählt und regelmäßig einen besten Blick auf die Elche hat. Der Normalbesuche auf dem Hauptweg sieht sie nicht und nicht selten stellen sie sich die Frage welches Tier dort „wohnt“.
    (18.04.2007)
    Jennifer Weilguni:   @FfmTH
    Im Großen und Ganzen haben die sich schon viel Mühe gegeben. Aber die Wege auf der großen Anlage sehen nicht gerade sehr "savannenhaft" aus.. und mit den Anlagen für die Hyänen bin ich auch nicht gerade glücklich. Aber das ist ja wiederum dann Geschmacksache.

    (18.04.2007)
    Carsten:   Bzw. dort ist ein Flußpferd evtl. unerwartet aufgetaucht.

    www.safarilandgg.de
    (18.04.2007)
    Michael Mettler:   Dann wäre mal interessant zu wissen, warum dieser Gang bei der im TV gezeigten Szene nicht einfach benutzt wurde. Da wurde die Zebragruppe so lange hin- und hergeschiebert, bis endlich das richtige (sprich ausgesuchte) Tier in der vordersten Box war, um rausgelassen zu werden. Da ich von der ganzen Staffel nur zwei Folgen gesehen habe, dachte ich, ein Grund dafür sei vielleicht in irgendeiner vorangegangenen Folge erklärt worden...
    (17.04.2007)
    cajun:   @?: Och, glaub mir, dass geht. Zumindest mit den entsprechenden Kontakten und zu einem entsprechenden Anlaß.
    (17.04.2007)
    ?:   Wie geht das denn ? Ich dachte, der ist nicht öffentlich zugänglich, außer der Giraffenteil ?
    (17.04.2007)
    cajun:   Ich war im Kronberger Afrika Stall: Die Gnus , die Impalas, wie auch die Giraffen und Zebras sind seit Eröffnung da. Es gibt einen Treibergang, durch den die Tiere auf die Außenanlage gelassen werden.
    (17.04.2007)
    FfmTH:   Das mit den Boxen verstehe ich auch nicht. Und das bei einem Privatzoo! Das macht mir nicht gerade Hoffnung für den geplanten Asienteil. Der übrige neugebaute Afrikateil finde ich hingegen sehr gelungen.
    (17.04.2007)
    Tanja:   Das habe ich auch schon gesehen, dachte aber, dass wäre bei den Gnus (obwohl sie lautHomepage gar keine haben...?) gewesen. In dem Beitrag sind diese gerade frisch angekommen, und es hat z.T. eine Weile gesauert, bis das jeweilige Tier dann endlich in der hintertesten freien Box angekommen war.
    (17.04.2007)
    Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
    Das habe ich genauso in Erinnerung. Fand ich auch etwas unglücklich gelöst mit dieser Form der Boxenaufteilung bei den Zebras und sowas in einem völlig neu geplanten Stallgebäude !!! In keinem Reitstall würde man sowas derart idiotisches finden !
    Was die Savanne selbst angeht, so habe ich bei meinem letzten Besuch nur zwei Zebras draußen sehen können. Die Giraffen waren in ihrem Stall und von Gnus und Antilopen war gar nichts zu sehen. Dafür immer noch jede Menge Absperrband. Das war am 4. Februar.2007
    (17.04.2007)
    Niedersachse:   @Michael Mettler: So hab ich das auch in ERinnerung. Und die Vorgehege kamen mir sehr schmal bzw. eng vor.
    (17.04.2007)
    Michael Mettler:   Warum bitte können die Impalas nicht mal ins Vorgehege???

    In einer Folge der Kronberg/Frankfurt-Soap wurde gezeigt, wie umständlich die Zebras rausgelassen bzw. umgesperrt werden müssen. Das sah irgendwie danach aus, als wären die Ställe so angeordnet, dass sie vom Tor aus gesehen in Reihe hintereinander liegen - dass also die Tiere aus der hintersten Box alle vorderen Boxen durchlaufen müssen, um raus zu kommen, statt durch einen Gang zu laufen. Habe ich das richtig in Erinnerung?
    (17.04.2007)
    ?:   Die Giraffen sind derzeit nur im Vorgehege zu sehen,weil im Moment die Antilopen an die Anlage gewöhnt werden. Vor 14 Tagen waren ganztägig nur die vier Streifengnus draußen. Die Impalas waren bisher weder auf der Anlage, noch im Vorgehege, stehen seit Juli 2006 also im Stall.....Ehrlich gesagt verstehe ich die Problematik nicht, die Tiere zusammenzugewöhnen, in anderen Zoos geht das wesentlich schneller. Natürlich darf man nicht jede neue Anlage und jedes Tier miteinander vergleichen, aber 9 Monate sind schon sehr lang.

    Die Elchkuh Eila ist gestorben.
    (17.04.2007)
    Mimatier:   Sind die Giraffen mittlerweile auf der Afrikasavanne zu sehen und ist der junge Bulle Goerg schon umgezogen ?

    Was ist eigentlich mit der ersten Elchi Eila passiert, die mittlerweile durch Franzi ausgetauscht ist ?
    (16.04.2007)
    Andreas Hartung:   Ich war am Sonntag, also am letzten Tag der Jubiläums- und Eröffnungsfeierlichkeiten, bis abends dort. In der Anlage war aber noch vieles mit Flatterband abgesperrt und keine Tiere zu sehen. Der Besatz besteht bisher aus drei jungen Rothschildgiraffen, drei Böhmzebras, Impalas und Streifengnus. Laut Auskunft einer Mitarbeiterin trauen sich die Giraffen noch nicht so recht auf die Außenanlage. Sie sind aber gut im neuen Giraffenschauhaus zu beobachten. Das Jungtier des alten Zuchtpaares (20 und 22 Jahre alt) soll dann, wenn es nicht mehr gesäugt wird, als vierte Giraffe mit auf die Savanne. Insgesamt ist Platz für sechs Giraffen vorhanden. Die beiden alten Giraffen werden bis zu ihrem Tode in der alten Anlage am Philosophenweg verbleiben, da man ihnen keinen Umzug und keine ungewohnte Vergesellschaftung mehr zumuten möchte. Was danach auf deren Anlage einziehen soll, steht noch nicht fest. Die Zebras gewöhnen sich ebenso gerade im neuen Bereich ein und waren ebenso wenig zu sehen wie die Antilopen - alles noch hinter den Kulissen.
    (28.09.2006)
    Rainer Becker:   War schon jemand seit der Eröffnung der Afrika-Savanne im Opel-Zoo?
    (28.09.2006)

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