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    Zoos in Belgien

    Adrian Langer:   http://www.rp-online.de/nrw/heimat/brueggener-tierpark-wird-60-jahre-alt-aid-1.7451944

    Der Zoo in Brügge wird 60.
    (13.03.2018)
    Paul Schnitzler:   Am 18.11. durfte der Zoo in Olmen-Balen wieder öffnen. Es gibt eine neue Zooleitung und der Zoo hat eine andere Rechtsform als bisher. Der letzte Prüfbericht umfasste 61 inhaltliche Verbesserungen, die jetzt abgearbeitet werden sollen.
    (28.11.2017)
    Oliver Muller:   Der (auch hier) schon viel kritisierte Zoo in Olmen ist vor einigen Wochen vom zuständigen Minister wegen Tierschutz-Verstößen geschlossen worden, berichtete die Zoopresseschau mehrfach. Laut der gestrigen Ausgabe soll nun eine neue Zoogenehmigung ausgestellt worden sein und die Wiedereröffnung vorbereitet werden. Auflage soll dabei neben weiteren Nachbesserungen auch die Mitgliedschaft in der EAZA sein.
    (13.11.2017)
    Oliver Muller:   Ich kann den Vorrednern in allen Punkten zustimmen. Antwerpen und Planckendael an einem Tag wird ziemlich hektisch, ich habe je einen 3/4Tag gebraucht. Pairi Daiza ist - insbesondere mit den dies- und letztjährigen Erweiterungen kaum an einem Tag zu schaffen und kann einen auch leicht \"erschlagen\", wenn man es versucht. Olmen (nicht \"Olmense\"!) ist auf gar keinen Fall in der gleichen Liga angesiedelt und ich fand ihn bei meinem Besuch um 2012 herum aus Tierschutzsicht eher grenzwertig.
    (07.07.2017)
    Michael Mettler:   Liegt zwar bei mir schon wieder einige Jahre zurück, aber auch für Antwerpen war damals ein voller Tag nicht zu viel Zeit, obwohl ich den Zoo vorher schon mehrmals (in längeren Abständen) besucht hatte. Wegen vieler Schauhäuser erheblich weniger wetterabhängig als Planckendael, deshalb würde ich die Reihenfolge vor Ort spontan von der Wetterlage abhängig machen. Olmen und Pairi Daiza kenne ich auch noch nicht.

    Den Tipp von Tom Schroeder kann ich aber nur unterstreichen, auch ich war schwer beeindruckt vom Antwerpener Bahnhof. Kürzlich las ich, er habe den Beinamen \"Kathedrale der Eisenbahn\", das finde ich in keinster Weise übertrieben. (Oder um es etwas origineller und sinngemäß mit den Worten eines damaligen Mitreisenden auszudrücken: \"Sieht aus wie in einem Harry-Potter-Film...\")
    (07.07.2017)
    Patrick Marburger:   Vielleicht mal die Jahreskarte des Zoos Antwerpen anschauen, damit kommt man nicht nur kostenlos nach Antwerpen und Planckendael sondern hat auch andere Vergünstigungen (ich zahlte mit der Karte auch in Rotterdam und Amsterdam keinen Eintritt, nur als Beispiel). Und was am wichtigsten ist: mit der Karte kommt schon um 09:00 Uhr (also eine Stunde vor regulärer Öffnung) in die beiden Zoos. Beantragung funktionierte bei mir problemlos per Mail.
    Darf man auf einen Bericht über die Außenanlagen der Menschenaffen in Antwerpen hoffen? (Ich war einige Monate zu früh...)
    Ansonsten: viel Spaß!!!
    (07.07.2017)
    Tom Schroeder:   Ich würde für Planckendael auf alle Fälle einen ganzen Tag einplanen, auch wenn es sehr nah zu Antwerpen liegt. Für Pairi Daiza finde ich persönlich einen Tag zu wenig, gerade beim ersten Besuch....
    In Antwerpen unbedingt eine Viertelstunde Zeit dafür nehmen, eben einmal in den Bahnhof hineinzuschauen!!!! Er ist wahnsinnig beeindruckend und einer der schönsten, die ich kenne, zumindest die Marmorhalle. Der Zoo liegt direkt am Bahnhof, ist also kein Umweg!
    (07.07.2017)
    David Heger:   Olmense hat mich damals nicht so sehr überzeugt. Wenn man von den vier einen streichen muss, dann würde ich auf alle Fälle Olmense streichen. Pairi Daiza ist auch neben den Tieren absolut empfehlenswert. Das ganze Ambiente ist wirklich einmalig. Für den Park braucht man mindestens einen ganzen Tag um alles zu entdecken. Und der Park entwickelt sich in rasender Geschwindigkeit weiter. Antwerpen und Planckendael hab ich das erste Mal auch zusammen besucht, aber das ist fast Stress. In Planckendael kann man sich auch gut einen ganzen Tag aufhalten.
    (07.07.2017)
    Sacha:   Olmense kenne ich nicht. Für Antwerpen gibt es - siehe deren Homepage - ein, zwei Parkhäuser in unmittelbarer Nähe (ca. 150 m vom Eingang entfernt) auf die Du bei Vorzeigen des Parktickets Ermässigung an der Kasse fürs Parken bekommst. Bei guter Verkehrslage bist Du vom Zentrum Antwerpen in rund 40 Minuten in Planckendael. Ich habe schon zweimal beide Zoos an einem Tag gemacht (Erst Antwerpen, dann Planckendael). Allerdings darf man dann bei den Vögeln und Fischen nicht allzuviel Zeit beanspruchen.
    Parken generell teuer, Parkeintritte ebenfalls und das Essen in den Restaurants im Vergleich zu Deutschland auch.
    Für Pairi Daiza unbedingt ganzen Tag einrechnen. Liegt im Nirgendwo, Anfahrt ist aber gut beschildert. Zootickets kann man direkt an den Automaten vor dem Eingang beziehen, erspart sich so das Anstehen an der Kasse. Bevor man durch den Eingang gelangt, muss man durch eine Sicherheitskontrolle (war zumindest bei meinem letzten Besuch so).
    Ansonsten bleibt mir nur, Euch viel Spass zu wünschen.
    (07.07.2017)
    Hannes Lueke:   Hallo Freunde
    Ende August werden wir für wenige Tage nach Belgien reisen. Olmense, Planckendael, Antwerpen und Pairi Daiza sind im Visier aber zeitmässig werden wir auf einen verzichten müssen. Worauf kann man verzichten wenn man sehr vertraut mit den niederländischen Zoos ist?
    Gibt es ansonsten noch Dinge die man wissen muss? Anreise erfolgt mit dem PKW.

    Danke und Gruß
    (07.07.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe das entweder auf der Homepage von Pairi Daiza oder auf der Internetplattform Zoosite gelesen, an das genaue Datum erinnere ich mich aber nicht.
    (02.08.2016)
    Oliver Muller:   @Gudrun Bardowicks: Dafür, dass es geraten war, sind doch zwei von drei Treffern schon echt gut! ;-)
    Wo findet man denn diese Liste bzw. was steht noch darauf?
    (01.08.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Tasmanische Beutelteufel und Okapis stehen in der Tat auf der Liste der Tierarten, mit denen Pairi Daiza plant, von Komodo-Waranen habe ich allerdings noch nichts gehört.
    (31.07.2016)
    Oliver Muller:   Was ich in Belgien wie auch in den Niederlanden noch sehr bemerkenswert finde, ist nicht nur das durchgängig sehr hohe Niveau der Tierpräsentation (von dem sich manch ein deutscher Zoo eine dicke Scheibe abschneiden kann), sondern auch die Tatsache, dass man dort ohne zu murren 25 ? 30 ? Eintritt pro Erwachsenem und unwesentlich geringere Beträge pro Kind entrichtet, nebst knapp 10 ? Parkgebühren, während man bei uns bereits Zoos mit Boykott droht, die von 12 ? auf 13,50 ? erhöhen. Da erklären sich dann auch schnell die wahrgenommenen Unterschiede.
    (31.07.2016)
    Oliver Muller:   Noch weiter geht es das Erlebniszoo-Konzept in Pairi Daiza, wo mich am fünften Tag meine Reise hin führte. Hier findet man ganze Landschaften und Dörfer in authentischem Stil nachgebaut und z.T. als Stall oder Nutzgebäude für die Tierpflege, z.T. aber auch als Kiosk, Restaurant, Kunst-Ausstellungsraum oder völkerkundliches Museum genutzt. So fühlt man sich stellenweise wirklich nach Indien, China oder Afrika versetzt, an einigen Stellen wird dies noch durch regional passende Musik untermalt (die ich übrigens nicht störend, sondern eher dezent fand) oder durch entsprechende mehr oder weniger authentische Speisenangebote ergänzt. Der deutsche Zoofan, der vielleicht eher eine nach einem pädagogisch wertvollen Konzept durchstrukturierte wissenschaftliche Tiersammlung erwartet, mag dies kitschig oder nervig finden. Ich fand das Gesamtbild des Parks durchaus stimmig und ich glaube, es entspricht sehr viel mehr der romanischen Mentalität im französischsprachigen Teil Belgiens, ein emotionales Erlebnis mit allen Sinnen zu kreieren, was die Leidenschaft für Natur, Tiere und Kultur wecken und so zu ihrem Schutz motivieren kann als ein intellektuelles Konzept, was belehrt und an die Moral appelliert. Folgerichtig bezeichnet sich der Park auch selbst nicht als ?Jardin Zoologique?, sondern als ?Jardin des Mondes? (Garten der Welten) und will so ganz bewusst über den klassischen Zoo hinaus gehen. Die Anlagen wirken durchgehend sehr gepflegt und, so weit ich das beurteilen kann, auch authentisch. An zoologische Leckerbissen mangelt es nicht, erwähnt seien nur Afrikanische Elefanten, Goldtakine, Schneeleoparden, Weiße Tiger, Afrikanische Leoparden, Schuhschnäbel, zahlreiche Greifvogel-, Kranich- und Storchenarten, Orang Utans (schon in der Schau, trauen sich aber laut einer Zoomitarbeiterin noch nicht raus), bald Gorillas und natürlich die Publikumslieblinge: Koalas und Große Pandas. Interessant auch eine Vergesellschaftung, die ich so noch nicht gesehen habe, nämlich Erdmännchen mit Pinselohrschweinen. Aufgrund der Rivalität zwischen Pairi Daiza einerseits und Antwerpen/Planckendael andererseits würde ich eine Wette eingehen, dass Komodo-Warane, Okapis und vor allem Tasmanische Teufel ganz oben auf der Wunschliste für die nächsten Jahre stehen! Meines Erachtens ist der Park auf dem besten Weg, der führende Zoo Belgiens zu werden, wenn er es nicht schon ist. Auch das Publikum scheint ihn zu lieben, wenn es nach den Besuchermassen geht, die sich durch den Park wälzen und nicht nur an den Sicherheits-Checks und an den Eingängen, sondern auch an den begehbaren Tierhäusern teilweise lange Schlangen bilden. Mein einziger Kritikpunkt an Pairi Daiza wäre die äußerst nachlässige Beschilderung, die insbesondere bei vielen Vögeln sowie im Aquarium und Terrarium oft gänzlich fehlt, so dass man zu Bestimmung beispielsweise der nicht wenigen gezeigten Schildkrötenarten auf eigene Fachkenntnisse angewiesen ist. Ein Tag ist in der Tat schon fast knapp, um sich alles anzusehen, selbst wenn man auf längere Beobachtungen verzichtet. Ergänzend zu den Tipps, die Gudrun Bardowicks unten schon gegeben hat würde ich noch empfehlen, der französischen Sprache mächtig zu sein, falls man vorhat, Mitarbeiter anzusprechen, denn mit Englisch oder Deutsch kommt man in der Wallonie kaum irgendwo weiter.
    (31.07.2016)
    Oliver Muller:   Von Geo-Zoo-Konzepten mag man halten was man will. Ich persönlich halte sie nur für edukativ wertvoll, wenn man den Besucher unmissverständlich, (am besten geradezu schreiend) darauf aufmerksam macht, in welchem Teil der (Zoo-)Welt er sich gerade befindet. Dies wird im Tierpark Planckendael (Besuch an Tag 4) hervorragend umgesetzt. Der Besucher betritt nicht nur jeden ?Kontinent? durch ein Tor, über dem der Name des Erdteils steht, sondern er wird auch durch aufwendig gestaltete Kulissen und Dekoration daran erinnern. Da mag man ein paar geografische Ungenauigkeiten großzügig verzeihen, z.B. dass direkt hinter Kerala Schneeleoparden und Kleine Pandas leben. Etwas skurill wirkt es allerdings, wenn der geneigte Besucher am Eingang nach Europa von Panzernashörnern begrüßt und aus Asien von Wisenten verabschiedet wird. Nichtsdestotrotz ist der Park sehr schön und naturnah gestaltet und zeigt ebenfalls weitere seltene Arten wie z.B. Dünengazellen, Visaya-Pustelschweine, Goldkopflöwenäffchen, Bonobos, Wombats, Koalas (leider nur ein Weibchen zur Zeit) und Schnabeligel, letzteren konnte ich sogar in Aktion sehen. Und quasi amtlich, da von einem Pfleger für mich am Telefon beim Kurator erfragt: die Beutelteufel werden möglicherweise schon im Laufe des August eintreffen! Das Speisenangebot ist übrigens zumindest im Restaurant ?Toepaja? in Asien das Gleiche wie im Zoo Antwerpen ? sehr gutes Niveau für einen Zoo! Auch für Planckendael würde ich einen ganzen Tag einplanen schon um den Australiern wenn nötig einen zweiten und ggf. dritten Besuch abstatten zu können, falls man sie ? wie ich ? zunächst nur als schlafende Fellknubbel antreffen kann.
    (31.07.2016)
    Oliver Muller:   Zurück von meiner Zooreise durch den Süden der Niederlande und Belgien, möchte ich hier einige Eindrücke zu besten geben - der Anfang (Tag 1 und 2) steht unter \"holländische Zoos.
    Sehr begeistert hat mich der Zoo Antwerpen, der an Tag drei auf meinem Plan stand. Mit seinen vielen historischen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert und seinen wunderschönen Gartenelementen (alten Bäumen, Kunstwerken und liebevoll angelegten Blumenbeeten) ist er ein echtes Kleinod mit lauschiger, romantischer Atmosphäre. Außerdem verfügt er über einen äußerst erlesenen Tierbestand: hier seien nur Komodo-Waran, Goldkopflöwenäffchen, Nachtaffe, Tamandua, Erdferkel, Okapi, Koala (leider nur ein Weibchen zur Zeit), Baumkänguruh, Schabrackentapir und der einzige Östliche Gorilla in einem Zoo erwähnt. Von Ambiente und Tierbestand her erinnerte dieser Zoo mich an die Artis in Amsterdam, allerdings ? bis auf die Anlagen an der Rückwand des Bahnhofs - weitgehend ohne die dortigen Beton-Bausünden aus dem 20. Jahrhundert. Aktuell wird an mehreren Stellen gebaut: So entsteht gerade eine Savanne für Zebras und Giraffen, die Menschenaffen sollen Außenanlagen erhalten, ferner wird deren Haus um eine Galerie für Kleinsäugetiere ergänzt. Neu sind eine Voliere für Kaffernbüffel und afrikanische Vögel und das angrenzende Restaurant ?Savanne?, welches zootypisch nicht ganz billig ist, aber ein hervorragendes Angebot an Speisen bereit hält inkl. Salatbar, Dessertbar und Suppen. Für den Zoo Antwerpen kann man einen ganzen Tag planen, um die vielen Raritäten ausreichend würdigen zu können.
    (31.07.2016)
    Carsten Horn:   In Antwerpen parkt man hier: Parking Station ZOO (formerly Nova) oder Parking Breidel, da gibt es 50 % Rabatt, ansonsten ist das Parken je nach Besuchsdauer teurer als der Zooeintritt, zB unter dem Bahnhof... Ticket im Zoo stempeln lassen für den Rabatt...

    Für Pairi Daiza ggf Online-Tickets holen, taggebunden, dort gilt die Devise \"voll ist voll\" und dann ist man hinterher umsonst gefahren...
    (13.07.2016)
    Oliver Muller:   Danke für eure Tipps!

    (12.07.2016)
    Hannes Lueke:   Falls du mit dem Auto unterwegs bist würde ich mir überlegen zum Gaia Park noch Aachen zu besuchen. Der Gaia Park ist zwar nicht der kleinste Zoo aber trotzdem in wenigen Stunden entspannt zu besuchen. Da ist noch genug Luft den Aachener Tierpark zu entdecken
    (11.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   PS: Der Zoo Antwerpen liegt direkt gegenüber dem Haupteingang des Hauptbahnhofs und ist auch mit der Bahn sehr gut erreichbar. Am meisten Zeit braucht man für das sehr sehenswerte Aquarium und Terrarium. Für einen Besuch dieser Häuser sollte man zusammen 1 - 2 Stunden einplanen, wenn man sie und den ausgewählten Tierbestand richtig genießen und würdigen will. Für die übrigen Häuser und die Außenanlagen braucht man nicht soviel Zeit. Antwerrpen ist wegen der vielen Häuser und der kleinen Fläche auch ein gutes Ausflugsziel bei regnerischem Wetter, was besonders für Planckendael, wo es nur wenige begehbare Tierhäuser (Tropenhalle, Elefantenhaus, Giraffenhaus, Bonobohaus) gibt, nicht gilt. Hier sollte man zumindest überwiegend trockenes Wetter haben. Dasselbe gilt auch für Kerkrade, wo es ebenfalls nur wenige begehbare Tierhäuser, dafür aber eine große Indoorspielhalle mit Restauration gibt. Parkplätze sind auch in Kerkrade reichlich vorhanden, der Anschluß an den öffentlichen Nahverkehr ist allerdings schlecht.
    (09.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Für Kerkrade und Planckendael sollte man je einen Besuchstag und für Pair Daiza nach Möglichkeit zwei Tage einplanen. Den Zoo in Antwerpen kann man auch an einem halben Tag schaffen, wenn man nicht allzuviel fotografiert. Sehr sehenswert ist auch das Großaquarium Aquatopia mit einem tollen Haiaquarium. Für einen Besuch dieser Einrichtung sollte man etwa 2 Stunden einplanen.

    Pairi Daiza hat riesige Parkplätze, die aber an starken Besuchstagen wie Wochenenden und in den Schulferien trotzdem schnell belegt sind. Man sollte also möglichst früh vor Ort sein. Vor dem Eintritt wird das Gepäck wie auf Flughäfen durchleuchtet, was bei starkem Besuch auch längere Zeit in Anspruch nehmen kann. Pairi Daiza öffnet offiziell erst um 10 Uhr, bei starkem Besucherandrang aber gelegentlich auch schon um 9:30 Uhr und schließt in der Regel um 18 Uhr, im Juli und August um 19 Uhr. Die Mehrzahl der Häuser schließt zwischen 1 Stunde und 30 Minuten vor Parkschluß. Die meisten Restaurants in Pairi Daiza sind recht teuer, aber im La Maison des Saveurs im Chinesischen Garten in der Nähe des Hauses mit den Knabberfischen bekommt man schon für 8 Euro (bei Mitnahme) oder 11 Euro (Essen im Restaurant in toller Atmosphäre) tolle und reichhaltige Nudelsuppen mit verschiedenen Einlagen, die auch gut sättigen. In der Tropenhalle Oasis kann man in einem Selbstbedienungsrestaurant in schöner Atmosphäre ebenfalls recht preiswert essen, das Speiseangebot ist aber nicht sehr groß. Ansonsten gibt es viele Imbißstände unterschiedlicher Art und mit unterschiedlichem Angebot über den Park verteilt. Die Restaurants Izba (nordisches Mittagsbüffet für 22 Euro/ Person), La Brasserie und Le Temple des Delices (im Chinesischer Garten gegenüber La Maison des Saveurs, Mittagsbüffet 26 Euro/Person) sollen gut sein, sind aber recht teuer. Ich habe in Mons übernachtet, Ath dürfte sich aber ebenfalls als Übernachtungsort in der Nähe von Pairi Daiza anbieten. Cambron Casteau ist auch mit der Bahn gut erreichbar.

    In Planckendael sind ebenfalls große und ausreichend Parkplätze vorhanden, das Angebot an gastronomischen Einrichtungen ist aber nicht besonders groß. es gibt lediglich im Eingangsbereich Restaurationen mit größerem Speiseangebot, auch hier nicht besonders billig.

    Über die Parkplatzsituaton am Zoo Antwerpen weiß ich nicht genau Bescheid, ich glaube aber, dass es vor dem Eingang eine unterirdisch gelegene Tiefgarage gibt. Hier gibt es ein Hauptrestaurant im Eingangsbereich und einige Imbißstände.
    (09.07.2016)
    Oliver Muller:   In anderthalb bis zwei Wochen plane ich auf meine diesjährige Zootour in´s benachbarte Ausland aufzubrechen. Dieses Jahr sollen der Süden der Niederlande (Kerkrade, Beekse Bergen) und Belgien (Antwerpen, Planckendael, Pairi Daiza) dran sein. Habt ihr da noch gute Tipps bzgl. Parken, Restaurants, Zeiten für bestimmte Bereiche o.ä.)? Besten Dank schon mal im Voraus!
    (09.07.2016)
    Martin Mercus:   Die von zollifreund genannten Zoos sind sind sicherlich diejenigen die man gesehen haben sollte, aber mMn. sollte man sich auch den Olmense Zoo nicht entgehen lassen. Hervorzuheben sind vor allem der Raubtierbestand mit regelmäßigen Nachzuchten, die diveren Kranicharten sowie die Tropenhalle - auch wenn die meisten Gehege wenig authentisch sind und man auch deutlich sieht, dass der Zoo in Privatbesitz ist. Ich war vor zwei Jahren da und plane für dieses Jahr einen weiteren Besuch.
    (23.12.2015)
    zollifreund:   @Oliver: wenn nach Antwerpen, Planckendael und Pairi Daiza noch ein Tag Zeit bleibt, würde ich sagen: Ja. Die ersten drei sind, in meinem Augen interessanter ( und auch größer), aber auch Monde Sauvage hat seinen Reiz ( z.B. große Greifvögelsammlung, die Safari). Es gibt ein sehr vielseitiger Tierbestand in teils sehr schönen (Varis, Kattas, Eulen), teils schlechten Anlagen (v.a. Orangs, Eisbären). Ich war dieses Jahr das erste Mal in M.S. und war über 6h dort.
    (23.12.2015)
    Oliver Müller:   Bei einer Zootour durch Belgien, gehört da eurer Meinung nach Monde sauvage auf die Liste?
    (20.12.2015)
    Sacha:   @Jennifer: Stimmt, das hatte ich vergessen. Zudem ist die "Hintergrundmusik" auch noch sehr laut eingestellt.:(
    (21.05.2015)
    Jennifer Weilguni:   @Sacha
    Ich fand den Pairi Daiza zwar auch absolut beeindruckend, kann dir aber zustimmen, dass es mit der Wegeführung und der Beschilderung nicht grade zum Besten bestellt ist. Den Schuhschnabel musste ich übrigens auch erst suchen.
    Weiterhin fand ich auch die Beschallung im Park (kommen dir da auch Erinnerungen an den ein oder anderen US Amerikanischen Zoo;-)) sehr nervig.
    (20.05.2015)
    Sacha:   Herzlichen Dank Gudrun. Sollten die Anlagen für China-Alligatoren und Riesensalamander tatsächlich noch nicht fertig gewesen sein, wäre der Ärger nur halb so gross...;)
    (18.05.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Die Voliere für Marabus und Sattelstörche befindet sich im Afrikateil zwischen den Hütten mit Ausstellungen zur Kultur der Einwohner und der Elfenbeinwilderei etwas versteckt in Richtung auf das afrikanische Pfahldorf und die Katta- und Guerezainseln zu. Ob die neuen Anlagen für China-Alligatoren und Riesensalamander überhaupt schon fertig sind weiß ich nicht. Sie sollen soweit ich weiß zwischen dem neuen Chinesischen Tempel, der oberhalb der Anlagen für Schneeleoparden und Großen Pandas steht, und der großen Tropenhalle im Bereich der alten Vogelhäuser hinter der Großflugvoliere für Stelzvögel entstehen. Die alte Anlage der China-Alligatoren wird aktuell von den Riesenottern bewohnt.
    (18.05.2015)
    Sacha:   Bin gerade von meiner Zootour in Belgien zurück. War in Brugelette (Pairi Daiza), Muizen (Planckendael) und Antwerpen.
    Pairi Daiza war für mich ein Erstbesuch. Tolle Immersionsanlagen, tolle Panda-Anlage, aber die Wegleitung bzw. der Zooplan ist absolut ungenügend. So habe ich erst durch Nachfragen die Schuhschnabel-Voliere finden können (die natürlich an diesem Tag wegen Renovationsarbeiten unbesetzt war) und die Gehege für China-Alligatoren, Chinesischen Riesensalamander, Sattelstörche und Afrik. Marabus gar nicht entdecken können.

    Wer kann mir detailiert sagen, wo sich diese befinden?
    (18.05.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß kommen die Goldtakine aus dem Tierpark Friedrichsfelde und aus Tschechien. Es handelt sich also nicht um frisches Blut.
    (06.03.2014)
    WolfDrei:   Im Zusammenhang mit der Ausstellung der Pandas in Pairi Daiza ab April las ich im Forum von Jonas Livet (Leszoosdanslemonde), dass auch Goldtakins zu sehen sein werden. Könnte das "neues Blut" sein?
    (05.03.2014)
    Gudrun Bardowicks:   @MM: Das wäre aber schade, da dort gerade die Zucht der Brillenbären gelang und man die Zuchttiere zugunsten von Pandas dann abgeben müsste.
    (16.09.2013)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Vielleicht sollte die Antwerpener Brillenbärenanlage umgenutzt werden...?
    (15.09.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Ich sehe im augenblick keine Fläche im Zoo Antwerpen, die für eine moderne Pandaanlage geeignet wäre. Die einzige Fläche, die man eventuell für Bambusbären nutzen könnte wäre der Bereich der Tiergehege im Kinderzoo (Parmakänguruhs, Kattas, Erdmännchen, Kleine Pandas, Hirscheber, Haustiere u.ä.). In diesem Fall müßte sich der Zoo allerdings von vielen attraktiven Arten trennen oder diese in anderen Bereichen des stark genutzten Zoogeländes unterbringen, z.B. im Bereich der historischen Parkanlagen. Schon allein aus diesm Grund ist es für mich verständlich, dass sich die Chinesen erst einmal für Pairi Daiza entschieden haben, der sehr viel mehr freie Flächen hat und wo die Pandas und deren zukünftige Anlage samt Stallgebäude hervorragend in den Chinesischen Garten passen dürfte.
    (15.09.2013)
    Carsten Horn:   Oder die Flamen gönnen den Wallonen nix und umgekehrt, g...
    (15.09.2013)
    Jolantha Belik:   Pairi Daiza wird zwei Große Pandas für 15 Jahre bekommen. Antwerpen ist deswegen stinksauer, sie meinen, sie wären der bessere und geeignetere Zoo.
    (15.09.2013)
    WolfDrei:   Aus dem Herbstheft des "Zentralorgans" der belgischen Zoos:

    -Koalaweibchen in Planckendael gestorben
    -eine Okapigeburt in Antwerpen (Männchen), eine wurde noch für Weihnachten erwartet (wohl schon die 48. Geburt dort)
    -in Europa gibt es 56 Kongopfauen - davon 20 in Antwerpen. Auf einem Bild 2 Jungtiere
    -der ind. Elefantenbulle Chang aus Le Pal am 16.10. in Planckendael angekommen
    -zwei Silbergibbons sind in Planckendael angekommen(aus Deutschland und England)
    (17.01.2013)
    Oliver Müller:   Gestern habe ich Rahmen eines Kurzurlaubs in Belgien den Olmense Zoo in Balen-Olmen besucht, da ich mal weiße Löwen und Tiger "live" sehen wollte und möchte euch davon berichten:
    Am Eingang war im vom stolzen Eintrittspreis von 14 € erstaunt. Gleich darauf ging das Erstaunen weiter: Direkt hinter dem Eingang befindet sich die Schimpansenanlage. Schätzungsweise 100 qm Außenanlage, gesichert durch doppelten Elektrodraht, sowie durch einen Wassergraben (voller Wasserlinsen) und einen massiven, nach innen gerichteten Gitterzaun zu den Besuchern hin, durch Maschendrahtzaun und Hecke nach hinten. Die Innenanlage ist relativ düster und ungefähr eben so groß. Die Anlage ist mäßig strukturiert (außen eine Rutsche, ein paar Autoreifen, zwei Baustämme und eine Hütte, innen ein Klettergerüst und ein bisschen Einstreu). Es leben dort drei oder vier Tiere, darunter ein Jungtier. Es ging weiter mit einigen Affenarten auf kleinen Inseln (zwei Gibbonarten, Kattas, Varis, Kapuzineraffen und Totenkopfaffen), Stachelschweinen, Waschbären, Präriehunden, Muntjaks, Wallabys, Kurzkrallenottern, Watussirindern, Zebras, zwei Braunbären und einem arktischen Wolf. Ein Schwerpunkt des Parks sind Raubkatzen. Neben Karakals, europäischen Luchsen, Rohrkatzen und Sandkatzen gibt es Leoparden (mit neuen Jungtieren in einer Ecke eines Innenkäfigs auf etwas Stroh hinter einem riesigen Schaufenster), zwei schwarze Panther (ausgeschildert als afrikanische Unterart Panthera pardus pardus), einigen Löwen, darunter einem "weißen" Männchen, das kaum heller war als seine normalfarbige Gefährtin, außerdem Geparden (in direkter Nachbarschaft zu allen anderen Großkatzen), Pumas, sibirische und weißen Tigern (von beiden habe ich jeweils einen gesehen). Absperrmöglichkeiten konnte ich bei den Großkatzen nicht sehen, vermutlich müssen dafür die Stallboxen herhalten. An Vögeln gibt es Strauße, einen weißen Nandu (der mich während ich an seinem schlauchförmigen Gehege vorbei ging die ganze Zeit attackiert hat), angeblich Emus (nicht gesehen, aber ihr sumpfiges Gehege) sowie einige Papageien, Tauerschwäne und eine erstaunliche Kollektion von Reihern, Ibissen und Kranichen, Flamingos, ein paar Greifvogel- und Eulenarten (darunter ein paar seltenere), Weißstörche in einem Gehege, dass im Wesentlichen nur ca. 2 Meter hoch ist, sowie ein paar Reptilien, davon ein paar weiße Phytons und zwei helle Kornnattern. Neu gebaut wird an einer Anlage für Giraffen und Elefanten.
    Im Großen und Ganzen hatte ich den Eindruck, dass sich der Olmense Zoo an den Mindeststandards orientiert. Die Anlage wirkt eher ungepflegt, in vielen Gehegen wucherte Unkraut oder es lag Kot in größeren Mengen herum. Einige Tiere (Kurzkrallenotter, Braubären) bettelten penetrant. Die meisten Tiere werden offenbar einzeln, zu zweit oder in kleinen Gruppen gehalten. Die Gehege sind mäßig strukturiert und teilweise von allen Seiten einsehbar. Mit Ausnahme der Affeninseln und der Freiflugvoliere für Reiher, Ibisse und Flamingos dominieren fast überall schwere Gitter. Besonders entsetzt war ich dann gegen Ende des Rundganges: in einem Rundkäfig, ca. 5 m Durchmesser, teilweise überdacht, ansonsten von allen Seiten Wind, Wetter und den Besuchern ausgesetzt lebt ein wenige Wochen altes Jungtier der beiden schwarzen Panter, dass seinen Eltern weggenommen wurde, nachdem diese seine beiden Geschwister getötet hatten. Dahinter kam eine Reihe von schrankähnlichen Glasvitrinen, ca. 50 x 100 cm groß, in denen junge Eulen und ein junger Waschbär saßen. Kinder drückten ihre Nasen an den Scheiben platt und Erwachsene klopften gegen die Scheiben. Die Tiere hatten keinerlei Rückzugsmöglichkeiten. Die "Show" eine Mischung aus Greifvogelflugvorführung, Clownerei und Ponyreiten in Las Vegas-Rummel-Atmosphäre habe ich mir erspart. Neben den Lebenden Tieren gibt es noch zwei Museumsetagen in denen teilweise erschreckend schlecht gemachte Präparate (hauptsächlich Vögel bzw. Raubkatzen) dicht an dicht nebeneinander in Glasvitrinen stehen, meist nur mit Namen beschildert. Alles in allem ein sehr ärgerlicher Zoobesuch, den ich nicht zur Nachahmung empfehlen kann.
    (23.07.2010)
    Ingo Rossi:   Danke für den Tip,mein Besuch im Park Paradisio war sehr interessant!
    (13.07.2006)
    steven:   sicher paradisio, ein ganz schone naturgetraue zoo. Monde Sauvage ist nicht so schon aber wenn du in der nahe bist kanst du es besuchen.
    (06.07.2006)
    Ingo Rossi:   Möchte in der nächsten Zeit vielleicht eine kleine Reise nach Belgien unternehmen. die Zoos Antwerpen und Dierenpark Planckendael kenne ich natürlich (sind ja beide sehenswert), den Olmense Zoo habe ich auch mal besucht (nicht unbedingt zur Wiederholung geeigne)t. Hat jemand schonmal die anderen zoologischen Einrichtungen des Landes besucht? Welche sind den noch empfehlenswert?
    (05.07.2006)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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