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    Saarbrücken

    Jörn Hegner:   die pinselohrschweine werden durch warzenschweine ersetzt , hatte ich heute erfahren .
    (13.01.2018)
    Oliver Muller:   Der Zoo Saarbrücken hat einen neuen Masterplan. Sofern heute der Stadtrat zustimmt soll neben Infrastrukturmaßnahmen eine Flamingo-Voliere und ein neues Schimpansen-Gehege gebaut werden. Außerdem ist eine große Afrika-Savanne, u.a. für Nashörner geplant. Inwieweit die im alten Masterplan noch vorgesehene Anlage für Anmutiger noch auf der Liste steht, geht aus dem Artikel nicht hervor.

    http://www.sol.de/neo/nachrichten/saarbruecken/Saarbruecken-Euro-Millionen-Euro-Nashoerner-Staedte-Zoos-und-Tierparks-Saarbruecken-will-bis-Ende-2021-3-89-Millionen-Euro-in-den-Zoo-investieren;art34275,4812513
    (22.11.2016)
    Oliver Müller:   Jaja, danke, ich habe verstanden… ;-)))

    Natürlich habt ihr Recht! Durch die diversen Diskussionen über Pumas in Nordamerika-Bereichen hatte ich die Art mental diesem Kontinent zugeschlagen, aber natürlich kommen sie tatsächlich in nahezu ganz Amerika vor...
    (04.02.2015)
    Bryan Egli:   Ich habe mal gehört es ist ein Männchen aus Salzburg.
    @Oliver Müller:
    Pumas passen sehr wohl zu Südamerika, dort ist er sogar eine der weit verbreitetsten Katzenarten.
    (03.02.2015)
    Joshua Förg:   Jetzt haben sich die Beiträge überschnitten :-)
    (03.02.2015)
    Joshua Förg:   Der Puma kommt aus Salzburg. Er lebt im rechten Käfig des Raubtierhauses, wo zuletzt ein einzelner Jaguar lebte. Im Südamerika-Bereich passt die Art doch eigentlich gut ins Konzept?
    (03.02.2015)
    Holger Wientjes:   Laut Zoofreunde-Forum gibt es zumindest bereits einen Puma in Saarbrücken, der aus Salzburg stammt.
    Das Verbreitungsgebiet des Pumas reicht doch bis an die Südspitze Südamerikas ! Also passt die Art doch sehr gut in ein Südamerika-Konzept !
    (03.02.2015)
    Oliver Müller:   @Jörn Hegner:
    Woher stammt denn diese Info? Auf der HP finde ich nichts, angekündigt war das auch nicht und auch im Masterplan finden sich keine Pumas, sondern Anmutiger. Pumas passen auch eigentlich nicht in´s Konzept, das auf Afrika, Madagaskar und Südamerika setzt (Anmutiger allerdings zugegebenermaßen auch nicht besser).
    (03.02.2015)
    Jörn Hegner:   der zoo saarbrücken hat jetzt eine anlage für pumas und wo ist diese dort genau .
    (03.02.2015)
    Joshua Förg:   Der Käfig im Hintergrund müsste der alte Manul-Käfig sein.
    (21.10.2012)
    Jesuthas Ajendra:   welches tier wird denn in dem käfig im hintergrund des bildes gehalten?
    (21.10.2012)
    Ottmar Müller:   Naja, überdimensioniert würde ich die Tribüne nicht nennen, sieht man sich mal die Zuschauermenge an. Aber hässlich ist die Anlage schon und die Seehunde hätten ruhig etwas mehr Platz bekommen können. Und das für meines Wissens nach 3 Mio€...
    (20.10.2012)
    Joshua Förg:   Ich habe mir die Seehund-Anlage heute angeschaut, mein zweiter Besuch in Saarbrücken.
    Sorry, die Anlage gefällt mir überhaupt nicht. Ein Betonklotz mit überdimensionierter Besucher-Tribüne, da finde ich die Kunstfels-Anlagen in Karlsruhe weitaus besser. Die stattliche Anzahl von sieben Seehunden hat mich dennoch beeindruckt.
    (20.10.2012)
    Jesuthas Ajendra:   Mal wieder was neues aus Saarbrücken:
    Die Seehund-Anlage wurde am Dienstag eröffnet und soll den Tieren fünfmal mehr Platz bieten. Mehr dazu auf der Homepage.
    Bestimmt ist das neue Becken eine Verbesserung gegenüber der alten Anlage, aber ich persönlich finde, da hätte man besser machen können. Zuviel Beton im Hintergrund und zu viel Platz für eine Tribüne.
    Wenigstens wird aber an dem Masterplan festgehalten. Bald sollen die Arbeiten an der Gorilla-Aussengehege begonnen werden und zudem sollen 2013 die Humboldtpinguine auf der alten Robbenanlage einziehen.
    Ich hoffe nächsten Monat während einer Heimatreise ins Saarland den Zoo zu besuchen, um es mal live zu erleben.
    (14.10.2012)
    Michael Mettler:   @Mel: Deshalb auch die Humboldtpinguine. Die stammen schließlich aus Chile, und da wären wir schon wieder bei Erich! ;-D

    Übrigens stand meiner Erinnerung nach bei meinem ersten Besuch 1986 - der nächste war erst 2001 - an besagter Brücke eine Art großer "Kugelkäfig" mit Malaienbären. Auf jeden Fall war das "Tal" damals in großen Teilen eine Anlage für Vorderindische Sambare.
    (06.01.2011)
    Mel:   Jetzt wo Du es erwähnst... Nennen sie Ihre Projekttage vielleicht Pionier-Nachmittag??? Muß man ja wissen, dann krame ich vor einem Besuch noch ein altes FDJ Hemd raus. :D
    (05.01.2011)
    Michael Mettler:   @Mel: Vielleicht wurde die Broschüre in der DDR gedruckt :-D

    Zu der gab es ja in Form eines gewissen Erich H. eine historische Verbindung mit dem Saarland, und der Begriff "Pionierbrücke" erschiene auf einmal in ganz anderem Licht ;-)

    Der Begriff "Pionierbrücke" stach mir auch schon ins Auge
    (05.01.2011)
    Mel:   Also hinsichtlich des Themas hier und Sacha seiner Planung bin ich gerade nochmal am 2durcharbeiten" des Prospekts und... ähm...naja...2010 gedruckt...kann mal bitte jemand da bescheid sagen, dass es die Sowjetunion schon seid Dezember 1991 nicht mehr gibt! :D
    (05.01.2011)
    Mel:   @Sacha: Keine Angst, aber ich komme im Momentleider nur erst sehr an den PC und muß mir das erst mal in Ruhe durch lesen.

    @MM: Hm ich muß leider passen, zur Zeit finde ich keinen Geologen den ich mir leisten kann. ;-)
    (05.01.2011)
    Sacha:   Leute, Ihr lasst mich jetzt doch bei "Eure Planung" nicht im Regen stehen, oder...?:)
    (05.01.2011)
    Mel:   @MM: Hm, ... hüstel.. da muß ich erst mal nachschauen welcher Bodentyp vorliegt und was für eine dichte der umliegende Baumbestand hat. :D
    (05.01.2011)
    Michael Mettler:   @Mel: Und wie viele Milchmädchen braucht man nun, um den Stall zu heizen, natürlich unter besonderer Berücksichtigung der klimatischen Verhältnisse des Saarlandes und des Besonnungswinkels der Hanglage? :-D
    (04.01.2011)
    Sacha:   Angeregt durch die Diskussion habe ich den Thread "Eure Planung" wiederbelebt und meinen Wunsch-Zoo-Saarbrücken kreiiert. Anregungen und Kritik sind willkommen.
    (04.01.2011)
    Mel:   @WolfDrei & MM: ;-) deswegen hatte ich ja gesagt Milchmädchenrechnung, weil es eben noch zig Faktoren und biologische Tatsachen gibt, die man eigentlich mit einberechnen müsste. Aber ich denke dennoch, dass sich durch diese "MR" der Umstand des Aufheizen der Stallungen und der Anteil der noch zu zuführenden Wärmeenergie bzw. deren Verhältnisse zu einander, verständlich machen läst. ;-)
    (04.01.2011)
    Michael Mettler:   Wenn wir jetzt ganz physikalisch werden ;-), müsste man noch die unterschiedlichen Körperproportionen der Tiere berücksichtigen, denn K
    kompakte Körper verlieren weniger Wärme (bzw. halten sie besser) als filigrane, die in der Relation zum Volumen mehr abstrahlende Oberfläche aufweisen. Kennen wir ja alle von unseren eigenen Händen: Wenn uns an denen kalt wird, ballen wir sie zu Fäusten und machen sie damit bei gleichem Volumen kompakter.

    Soll heißen: Ein eher kompakt gebautes Tier wie ein Steppenzebra dürfte eigentlich weniger Wärme an seine Umgebung abgeben als ein gleich schweres, aber graziler gebautes wie z.B. ein Großer Kudu. Isolierende Feinheiten wie das Vorhandensein von Unterhautfettgewebe oder von Unterwolle im Fell wären da immer noch nicht berücksichtigt ;-)
    (04.01.2011)
    WolfDrei:   Mel, das ist natürlich ein sehr statisches Modell und das Tier wird als "Festkörper mit einer feststehenden Temperatur " betrachtet. Leider läuft es "dynamisch" ab! D.h., die Tierkörper produzieren natürlich über den Energiestoffwechsel Wärme, um ständig diese 37,5°C zu halten - unabhängig von der Zeit, Luftzirkuation, Wärmeabstrahlung oder-Verlust und der Tieroberfläche im Verhältnis zum Luftvolumen würde sich erst ein Gleichgewicht eben bei 37,5°C einstellen. Wann das zeitlich sein könnte, hängt wohl dann besonders von der wärmeabgebenden Tieroberfläche ab.
    (04.01.2011)
    Mel:   Okay dann machen wir mal eine kleine Milchmädchenrechnung um mal deutlich zu machen um was für Gradzahlen es sich bei der benötigten Heizerei es sich handeln könnte. Das folgende ist nur eine grobe Rechnung bei der ich mal diverse Faktoren wie Luftzirkulation durch offene Fenster und Wärmeabstrahlung durch Mauerwerk außeracht lasse. Die Werte der Rechnung können jedoch als grobe Richtwerte genommen werden.

    Ich mache mal eine Rechnung für den von mir erwähnten Stall von 7 x 8qm Boxen plus 1,6m breiten Pflegergang an Hand von Zebras und eine für 7 x 12qm Boxen plus 1,6m Pflegergang für Gaur. Zu Grundeliegend für beide Beispiele ist die Formel für den Wärmeaustausch zwischen zwei Körpern (das Tier und die umgebende Luft) sprich die Ermittlung der Mischtemperatur. Dafür gehen wir jetzt mal davon aus das wir keine Luftzirkulation zwischen Stall und Aussenbereich haben.

    Die Formel lautet: Masse Körper 1 x Temperatur Körper 1 + Masse Körper 2 x Temperatur Körper 2 das Ergebnis wird durch die Summe der beiden Körpermassen (Masse Körper 1 + Masse Körper 2) geteilt. Das Ergebnis stellt die Mischtemperatur dar. Denn haben zwei Körper unterschiedliche Temperaturen, so gibt der Körper mit der höheren Temperatur Wärme an den Körper mit der niedrigeren Temperatur ab. Dieser Vorgang läuft so lange ab, bis beide Körper die gleiche Temperatur haben.

    Beispiel 1 für Zebras: Für den Stallbereich plus Pflegergang ergibt sich eine Fläche von rund 81m² bei einer Raumhöhe von 3m haben wir so ein Volumen von 243ccm (wir lassen mal Boxen Wände usw. außeracht). Luft hat bei 0 Grad Celsius ein Gewicht von 1,293 kg pro Kubikmeter. Wir haben also 314,2kg Luft a 0 Grad in unserem Stall (Die Verdrängung durch die Tiere lassen wir jetzt auch mal unter den Tisch fallen, es geht ja nur um grobe Richtwerte. Für das Zebra nehmen wir mal ein Durchschnittsgewicht von 330kg und die für Säugetiere typische Körpertemperatur von 37,5 Grad Celsius, wir haben 7 Boxen also 7 Tier. Daß heißt 2310kg Tier. Setzen wir das jetzt alles in die Formel ein ergibt sich folgende Rechnung: (2310kg x 37,5 C + 314,2kg x 0 C ) geteilt durch (2310kg + 314,2kg). Das heißt: (86625 + 0) / 2624,2 = 33,01 Grad. Daraus ergibt sich das unsere 7 Tiere das Stallgebäude theoretisch auf 33,01 Grad hoch heizen würden, wenn keine Luftzirkulation mit außerhalb statt findet, und das Gebäude zu 100% Wärmeisoliert wäre.

    Beispiel 2 für Gaur: Ebenfalls 7 Ställe aber a 12qm plus Pflegergang, macht hier eine Fläche von rund 118qm. Wir nehmen die gleiche Raumhöhe von 3m also haben wir ein Volumen von 354ccm, sprich 457,72kg Luft a 0 Grad. Wir haben wieder 7 Tiere diesmal mit einem Durchschnittsgewicht von 1000kg macht also 7000kg Tier. Die Rechnung lautet in dem Falle: (7000kg x 37,5 + 457,72kg x 0 C) / (7000kg + 457,72kg). Das heißt: 262500 / 7457,72 = 35,2 Grad. Das heißt die Gaur würden trotz größerem Volumen des Stallgebäudes dieses noch stärker aufheizen.

    Damit die Tiere jetzt aber nicht unterkühlen muß „zugeheizt“ werden, in unseren Beispielen beim Zebra nur 4,49 Grad und beim Gauer 2,3 Grad. Wir hätten dann in beiden Gebäuden durch den Wärmeaustausch und Zuheizen 37,5 Grad. In der Realität sieht das aber wie gesagt durch diverse andere Einflüße etwas anders aus, da der Temperatur Verlust des Gebäudes noch hin zu kommt. Aber ein erreichen der geforderten 18 Grad und höher stellt bei vollem Besatz plus minimales zuheizen kein großes Problem dar und ist Kostentechnisch nicht so intensiv.


    (04.01.2011)
    Michael Mettler:   Nur mal zum Vergleich: Die Gaur-Boxen im neuen Dortmunder Asienhaus haben (bis auf eine etwas größere Mutter-Kind-Box) jeweils 12 qm, und ein Gaur ist ja nun schon XXL...
    (03.01.2011)
    Sacha:   @Mel: Kommt darauf an, was man in den 8qm hält. Ein Elenantilopenbulle (diese Art hält doch Saarbrücken noch, oder?) ist da m.E. schon "reingequetscht" (ob das nun vom Gesetz erlaubt ist oder nicht ist ja hier nicht das Thema), bei einer Mendesantilope sieht das dann schon besser aus.
    (03.01.2011)
    Mel:   Und dazu braucht es keine „engen Boxen“ wie früher. Bei einem heutigem Standartmodellstall für mittelgroße bis große Huftiere (7 Stallboxen a je 8qm in Reihe mit davor gelagerten 1,6 m breiten Pflegergang) funktioniert das schon wunderbar.
    (01.01.2011)
    Mel:   Genau ;-)
    Anmerken möchte ich nur noch, dass wenn man von einem typischen Stallformat ausgeht, genau dann eben dieser zusätzlich Aufheizungseffekt, den wir hier etwas spaßig „aufgezeigt“ haben, greift. Sprich die eigentlichen Heizkosten wären bei einem gut isolierten Bau gar nicht so immens wie man vermutet. Der Heizaufwand für die von Michael erwähnten „Regenwaldantilope“ ist da schon wesentlich höher. Vielleicht sollte man generell zum besseren Verständnis eine genauere Unterteilung der Stallungstypen in Betrachtung ziehen. Denn viel zu oft wird meiner Meinung nach der Begriff Warmhaus falsch verwendet.
    (01.01.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Wir vielleicht nicht, denn Mel und ich sind ja Verfechter der Laufhallen für Antilopen und andere große Huftiere. Aber die Realität sieht auch bei vielen Neubauten nicht sonderlich anders aus als früher, auch neuere Huftierställe unterscheiden sich von der Bauweise kaum von einem durchschnittlichen Reitstall (Boxenreihen) - siehe z.B. das Gaur-Antilopen-Haus in Dortmund, der Zebrastall in Halle oder die Stallungen für Zebras und Antilopen in Kronberg. Wenn Saarbrücken schon so sehr mit dem Geld haushalten muss, dass man zur Finanzierung der Neubauten einen (wenn auch kleinen) Teil des Zoogeländes verkauft, und dann wird man hier wohl auch auf die konventionelle Stallbauweise zurückgreifen - für die gibt es nämlich Fertigelemente. Bei Auswahl von robusten Antilopenarten bestünde immerhin auch die Möglichkeit, diese im Winter über längere Zeit in die Außenanlage zu lassen und damit die Standzeit im Stall so kurz wie möglich zu halten.

    Wenn der Zoo ohnehin nicht geo- bzw. lebensraumpuristisch umkonzipiert werden soll, wären z.B. Mendesantilopen einen Versuch wert. Die sind mit ihrem dicken Winterfell sehr kältefest (= kurze Stallzeit), und ein neuer Halter wäre mal wieder wünschenswert.
    (31.12.2010)
    Sacha:   @Mel und MM: Tja, liebe Freunde, Scherze hin oder her. Gemäss Liz' Aussage wären vermutlich auch für die Antilopen (und ggf. für die Strausse) beheizbare Unterkünfte nötig. Ich nehme ja nicht an, dass ihr die Antilopen über Winter wie früher in enge Boxen packen wollt, wo sie zwar das Gebäude bzw. die Umgebung durch Körpereigenwärme "aufheizen", sich dabei aber kaum vom Fleck rühren könnten.
    (31.12.2010)
    Mel:   Also dann nehmen wir doch gleich Pferdeantilopen, ;-) da hätten wir eine "große" Antilopenart und durch Ihre großen Lauscher heizen sie das Haus gleich mit. ;-)
    (30.12.2010)
    Michael Mettler:   @Mel: Und bei dem Namen haben sie offenbar auch einen hohen Heizwert :-D

    Tatsächlich strahlen ja kleine Tiere proportional sehr viel mehr Wärme ab (bzw. verlieren sie) als große Tiere. Man muss nur mal unter die Bodenschale eines Mäusezuchtkäfigs an genau der Stelle fassen, über der sich das Nest befindet, um das feststellen zu können. Bei Kaninchen dienen die Ohrmuscheln ebenso wie bei Elefanten der Abstrahlung überschüssiger Hitze (und fühlen sich dann richtig heiß an), so dass ich mich nicht wundern würde, wenn die Tütenohren eines Kudus oder Südafrikanischen Spießbockes einen ähnlichen Zweck erfüllen (und damit auch ihren Stall heizen, um den Bogen zurück wieder zu schaffen).
    (30.12.2010)
    Mel:   Ach was Karnickel...tze tze...ich wäre für Brandmäuse, ihre Anpassungsfähigkeit ist ja belegt und bei dem Populationsanstieg, den die innerhalb kurzer Zeit hinlegen, passt das schon nach kurzer Zeit. ;-)
    (30.12.2010)
    Michael Mettler:   Ich erinnere mich eines (nicht scherzhaft gemeinten) Zeitungsartikels vor etlichen Jahren, laut dem ein englischer Gärtner sein Überwinterungshaus für frostempfindliche Pflanzen dadurch frostfrei hielt, dass er schlichtweg auch ein paar Kaninchen darin unterbrachte... Sehr ökologische Methode, aber für die Beheizung eines Nashornhauses bräuchte man zu viele Karnickel :-)
    (30.12.2010)
    Mel:   Das von Michael erwähnte "aufheizen von Stallungen durch die Tiere selbst", kann ich nur bestätigen.Ich kenne etliche Huftierstallungen welche sich übernacht durch die Tiere (Atmung und Eigenwärme)extrem selbstaufheizen, so daß trotz zweistelligen Minustemperaturen oft gelüftet werden muß. Und das sind keine "Uralt-Mini-Ställe". Sprich bei einer Vernünftigen Isolierung des Gebäudes und einem guten Besatz ist ein minimaler Heizungsaufwand nötig.
    (30.12.2010)
    Michael Mettler:   Wobei zur Beheizung solcher Stallungen nicht zuletzt die Tiere selbst beitragen. Viele kleinere Stallgebäude in Zoos basieren auf diesem Prinzip, das aus der extensiven landwirtschaftlichen Tierhaltung stammt. Wer noch die früheren kleinen Rinderställe in Hannover kennt, die für Yukon Bay abgerissen wurden: In denen wurden Kaffern- und Rotbüffel sowie früher auch Gayale über Jahrzehnte hinweg ohne Heizung gehalten.

    Erinnert euch an unser Projektwochenende in Bad Pyrmont und das, was Linus Kampe über den dortigen Afrikastall erzählte: Er wollte den Tieren in punkto Fläche und Deckenhöhe etwas Gutes tun, hat aber dabei unbewusst das Volumen überschritten, das durch die Wärmeabstrahlung der Zebras und Antilopen erwärmt werden könnte und muss deshalb nun kostenintensiv zusätzlich heizen.

    Ein Stalltrakt für Steppenantilopen dürfte also heizkostentechnisch weniger ins Gewicht fallen als einer für Regenwaldantilopen oder andere besonders wärmebedürftige Großtiere.
    (30.12.2010)
    Liz Thieme:   Michael, dann wären wir ja schon fast beim Zwergflusspferd-Aquarium in Erfurt angelangt.

    Es ist eine einfache Finanzierungsfrage. Lieber höheres Investitionsvolumen oder lieber höhere laufende Kosten. Die Logik spricht fürs Erstere.

    Mal ein Auszug aus den Mindesanforderungen Deutschlands bezüglich der Antilopen: >Nur bedingt akklimatisierbar, besonders
    schlecht die Regenwaldbewohner.
    Bei kühler Witterung muß den Tieren
    die Wahl zwischen Innenraum und
    Außengehege möglich sein. Bei Kälte
    kein oder nur kurzzeitiger Aufenthalt
    im Freien möglich. Stalltemperatur
    mindestens 18 °C.<
    Zu den Nashörnern sagen die Empfehlungen: >Alle Nashornarten sind temperaturempfindlich.
    Bei Frostgraden treten
    leicht Erfrierungen an Ohren und
    Schwänzen auf. In der warmen Jahreszeit
    ist ganztägiger Aufenthalt im Freigehege
    möglich. Stalltemperatur nicht
    unter 18 °C.<
    Und die Europaratsempfehlungen gibt für die Straußenhaltung keinerlei Temperaturangaben oder so an, da sie möglichst eine dauerhafte Haltung draußen empfehlen und sagen man müsse sich an die klimatischen Gegebenheiten anpassen und im Stall sollen sie nicht mehr als 10 Tage pro Monat sein.
    Die deutschen Haltungsempfehlungen für Strauße geben folgendes an:
    >Für die langfristige Gesunderhaltung der Strauße ist ein trockenes Gefieder im Stall unerläßlich. Die Luftfeuchte soll im geschlossenen Stall 60 % nicht wesentlich übersteigen. Außerhalb der Auslaufzeit soll in der Regel eine Stalltemperatur von 10°C eingehalten werden.
    Ein Absinken der Stalltemperatur auf 5°C kann für Strauße mit trockenem Gefieder, insbesondere auch in Vorbereitung des Auslaufs bei niedrigeren Temperaturen, toleriert werden.
    Alternativ kann Straußen mit trockenem Gefieder im Stall ein Temperaturgefälle angeboten werden, das von 10°C bis frostfrei reicht. Alle Strauße müssen sich gleichzeitig in der Temperaturzone von 10°C aufhalten können.
    Für schnelles Trocknen durchnäßter Strauße muß eine technische Einrichtung vorhanden sein, durch die sofort eine Umgebungstemperatur von mindestens 15°C erreicht wird oder die innerhalb einer Stunde die Raumtemperatur auf 15°C aufheizt.
    Der Stall muß ausreichend belüftet sein, Zugluft darf jedoch nicht entstehen.<

    Die jenigen die den Stall in Hagenbeck kennen, wissen, dass der sich in diese Rahmenbedingungen eingliedert und den Strauße sind da bisher noch nicht die Füße abgefroren. Mir persönlich ist der Stall im Winter zu kühl, um ohne Jacke da rein zu gehen. Und die Zebras sollten nicht unter 10°C im Stall gehalten werden.
    (30.12.2010)
    Sacha:   Okay, ich bin ja kein Baufachmann. Ich dachte nur wegen der zusätzlichen Mauern und so.

    (30.12.2010)
    Mel:   Es sollte natürlich heißen "Bei gleicher Stallungsanzahl...".
    Sorry
    (30.12.2010)
    Mel:   Also eigentlich sehe ich einen Kombibau aus Warm- & Kalttrakt in diesem Falle eher als billiger an. Bei Stallungsanzahl ist ein Warm-Gebäude im Bau und später bei den laufenden Kosten intensiver, als wenn ein Teil des Gebäudes als Kalttrakt gebaut wird. Da der zu erwärmende Teil wesentlich kleiner ist. Und eine Trennung in zwei Trakte sollte bautechnisch nicht all zu aufwendig und teuer sein.
    (30.12.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Dass Saarbrücken Strauße halten will, muss ja nicht zwingend bedeuten, dass diese auch züchten sollen... Ansonsten fände ich natürlich prima, wenn sich auf diese Weise gleich ein "Mitmacher" für die hannoverschen Bemühungen um Nordafrikanische Strauße finden ließe, zumal der Saarbrücker Zoo ja die eindeutige Aussage getroffen hat, sich in Sachen Zoogeographie nicht zu sehr festlegen zu wollen.
    (30.12.2010)
    Sacha:   Darum habe ich auch "Nasskälte" also die Kombination von beidem geschrieben. In Afrika kann es nämlich nicht nur kalt, sondern auch feucht sein. Allerdings ist die Kombi im Lebensraum der Strausse eher selten.
    Etabliert haben sich die Straussfarmen in Mitteleuropa. Aber einerseits ist von Expansion (zumindest in der CH) keine Rede mehr und zweitens werden m.W. wie erwähnt auch dort für Eier und Jungvögel trockene und beheizte Unterkünfte benötigt.
    Wenn ein Haus aus einem Warm- und einem Kalttrakt bestehen soll, wird dann der Gesamtbau (in der Erstellung) nicht deutlich teurer als wenn er nur einen "Luftraum" hat?
    (30.12.2010)
    Michael Mettler:   Ich habe mich schon öfter gefragt, ob man Arten wie Korsak oder Polarfuchs nicht sogar in begehbaren Gehegen halten könnte. Das Risiko für Besucher, gebissen oder geplündert zu werden, wäre wahrscheinlich noch niedriger als bei Berberaffen und Konsorten. Allerdings bräuchte man natürlich eine unterwühlsichere Umzäunung.

    @Sacha: Ich denke, bei Straußen ist weniger Kälte ein Problem als Nässe, denn die Strauße im ostafrikanischen Hochland und am Kap müssen ja auch mit Kälte zurechtkommen, und eine im Winter heizkostenintensive Tierart hätte sich wohl nicht wirtschaftlich in Mitteleuropa als Nutztier etablieren können.

    Es muss ja auch nicht heißen, dass Nashörner und Antilopen/Strauße dann zwangsläufig im selben Luftraum aufgestallt werden; das Haus ließe sich doch ohne Verschlechterung der Energiebilanz in einen Warm- und einen Kalttrakt aufteilen.
    (29.12.2010)
    Liz Thieme:   Aussage über Nashornhaus: >Die Tierunterkünfte werden
    rückwärtig errichtet und durch Kunstfelsen, bzw. Bepflanzung
    kaschiert. Da sie für Besucher nicht einsichtig sind, können sie
    als einfache robuste Stallbauten konzipiert werden.<
    Da es ein Neubau ist, glaube kaum, dass man hier einen Ponystall-Nashornsicher macht, können doch ohne Probleme Boxen für Antilopen und Sttrauße eingegliedert werden.

    Ich hoffe, dass sie die Korsaks behalten. Man kann sie dann vielleicht irgendwo bei den Tigern eingliedern.
    (29.12.2010)
    Niedersachse:   Hat man denn in Magdeburg die Vergesellschaftung schon wirklich gestartet. Bei meinem Besuch im September war man noch dabei die Nashörner an die Meerkatzen zu gewöhnen.
    (29.12.2010)
    Sacha:   Das mit der Wärme sehe ich nicht ganz so. Auch wenn das Nashornhaus nicht begehbar sein sollte (wovon ich ausgegangen bin), so würde es mit Antilopen/Strauss-Innengehege mehr Energie verbrauchen, denn durch die Zusatzanlagen müsste sich zwangsläufig auch das Volumen des Gebäudes vergrössern.
    Gewisse Antilopen sind weniger kälteempfindlich als andere. Aber zumindeste die Strausse scheinen ein (spürbar) geheiztes Innengehege zu benötigen, besonders wenn die Aufzucht der nasskälte-empfindlichen Jungen klappen soll. Siehe z.B. Zoo Basel.

    Wie erwähnt bin ich ja nicht nur bezüglich Energie bei der geplanten Gemeinschaftshaltung skeptisch. Ich begrüsse aber den Versuch und hoffe auf gutes Gelingen.

    Schön, dass sich in Saarbrücken endlich etwas bewegt (das war bitter nötig) und vor allem, dass mit Nashorn und Tiger zwei zusätzliche Besuchermagneten den Bestand bereichern sollen.
    (29.12.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ich denke, dass Saarbrücken sehr interessiert nach Magdeburg blickt, wo die Kombi Spitzmaulnashörner/Antilopen inzwischen gestartet wurde. Der Saarbrücker Zoo plant übrigens kein für die Besucher begehbares Nashornhaus, so dass man einen kostengünstigen Zweckbau hinstellen und sich vermutlich auf diese Weise die zusätzliche Unterbringung von Antilopen leisten kann. Im Gegensatz zu den Nashörnern sind ja viele der gängigen Zoo-Antilopenarten nicht sehr kälteempfindlich, so dass ein schwach geheizter Nebentrakt wohl ausreichen würde. Mit Straußen dürfte es ähnlich aussehen.

    Da die Broschüre auch eine erwünschte Optimierung der Giraffenhaltung erwähnt, könnte ich mir denken, dass dann zukünftig vielleicht keine Antilopen mehr im und am Afrikahaus gehalten werden würden, damit für die Giraffen (und Zebras) mehr Platz verfügbar wird.
    (29.12.2010)
    Sacha:   Edit: natürlich DAS Nashornhaus (Deutsch for Du, sorry).
    (29.12.2010)
    WolfDrei:   Ein Beweis der "Kältefestigkeit": Korsak im Zoo Berlin
    (29.12.2010)
    Sacha:   Strausse und Antilopen zu den Spitzmaulnashörnern...hm, das könnte heikel werden. Ausserdem müsste man für diese ebenfalls Warmunterkünfte schaffen bzw. die Nashornhaus entsprechend vergrössern. Das dürfte sich dann auch "energietechnisch" negativ auswirken (obwohl ich persönlich den Versuch dieser Gemeinschaftshaltung begrüssen würde).
    (29.12.2010)
    Michael Mettler:   Eine kleine und kältefeste Tierart wie den Korsak kann der Zoo bestimmt noch an anderer Stelle ins Konzept einbauen. Wenn man schon aus energietechnischen und damit Kostengründen mit wärmebedürftigen Arten "haushalten" muss, wäre die Abgabe einer in dieser Hinsicht unproblematischen Art eigentlich nicht zu verstehen.

    Wobei die Korsaks m.W. auch schon Nachnutzer sind, ursprünglich müsste das eine Bärenanlage gewesen sein...


    (29.12.2010)
    Liz Thieme:   Na ok, das kann ich gelten lassen :)

    Zu den Nashörnern sollen sich dann auch Strauße und Antilopen gesellen.
    Muss man eigentlich dann davon ausgehen, dass die Korsaks aus dem Zoo verschwinden? Darüber finde ich nichts.
    (29.12.2010)
    Michael Mettler:   @Liz: Habe nur einen s/w-Drucker, und eine geheftete Broschüre hat im Regal auch einen besseren Stand ;-)
    (29.12.2010)
    Liz Thieme:   Michael, warum hast du dir die Broschüre denn nicht selber ausgedruckt? ;-)

    Für alle weiteren Interessierten:
    http://www.saarbruecken.de/assets/2010_2/1265275824_zoo-saarbruecken-masterplan_v8_01-36.pdf
    Der Plan mit den Neuerungen befindet sich auf Seite 19.

    Ich habe mir nach deiner Beschreibung, Michael, die Themenwegsführung ganz anders vorgestellt. Das sind ja wirklich Pfade.... Da kann man doch eher die Nummerierung bisschen ändern, so dass der Besucher sich vielleicht besser zurechtfindet ohne Schnörkel zu gehen.
    Aber ich sehe es auch mit Augen einer "Ich gehe nicht nach dem Rundweg"-Zoobesucherin.

    (28.12.2010)
    Michael Mettler:   Ich habe heute auch die unten genannte Masterplan-Broschüre erhalten, in welcher ein Investitionsprogramm für die Jahre 2010 bis 2014 dargestellt wird. Zur Finanzierung soll der Verkauf eines kleinen, bisher nur marginal zur Tierhaltung genutzten Stückes des Zoogeländes und eines angrenzenden Parkplatzes beitragen; die betreffende Fläche ist offenbar als Bauland gefragt.

    Insgesamt sind 10 Projekte angepeilt, die z.T. Tieranlagen, z.T. notwendige Verbesserungen der Infrastruktur und des Besucherservices umfassen, und zwar in dieser zeitlichen Reihenfolge:

    1. Energetische Sanierung des Afrikahauses
    2. Neubau Seehundanlage (siehe den unten schon eingestellten Entwurf; auf der Fläche des ehemaligen Spielplatzes)
    3. verbesserte Wegeführung über thematische Rundwege, da sich das jetzige Wegenetz als teilweise verwirrend für Besucher herausgestellt hat
    4. Gorilla-Freianlage (auf Teilbereich der jetzigen Guanakowiese)
    5. Verlegung der nicht mehr zeitgemäßen Reptilienhaltung aus dem Tropikarium ins Afrikahaus, wo Pflanzbeete zu Großterrarien (nicht nur für afrikanische Arten) umgebaut werden sollen
    6. Umbau der alten Seehundanlage zu einer naturnahen Anlage für Humboldtpinguine (Anmerkung von mir: Einerseits ein eher abstraktes "Stadion" für Seehunde zu bauen, andererseits eine naturnahe Anlage für Pinguine, finde ich ein wenig skurril...)
    7. Neubau Veterinär- und Quarantänestation
    8. Neubau Nashorn-Savanne (auf der jetzigen Fläche von Pferdekoppeln und Korsak-Gehege)
    9. Umgestaltung des Eingangsbereiches, neue Gastronomie (kann erst ab 2014 gestartet werden, weil dann der jetzige Pachtvertrag ausläuft), Spielplatz-Erweiterung
    10. Waldschlucht für Sibirische Tiger (an der Pionierbrücke)

    Mein persönliches Highlight des Masterplans: Bei der unter Punkt 8 aufgeführten, für den Zoo erstmaligen Nashornhaltung hat sich Saarbrücken dazu entschieden, sich dem (viel zu kleinen) Kreis der Spitzmaulnashornhalter anzuschließen!

    Betont wird im Masterplan auch, dass sich der Zoo schon aus energietechnischen Gründen eine Umwandlung in einen "richtigen" Geozoo nicht leisten kann - was auch der Grund dafür ist, dass auch nicht-afrikanische Reptilien ins Afrikahaus einziehen werden: Auf diese Weise muss nur EIN TRopenhaus beheizt werden. Für Erdteil-Feeling sollen stattdessen die geplanten Themen-Rundwege sorgen.
    (28.12.2010)
    Liz Thieme:   Die Jaguar-Drillinge sind nun seit wenigen Tagen zu sehen. Sie wurden im September geboren. Antonia zieht sie im Gegensatz zu ihrem Erstwurf (Bonita) selber auf. Die Wurf besteht aus 2,1 Tieren.
    (28.10.2010)
    Sacha:   Heh, nicht so negativ. Immerhin darf sich hier ein Architekt verwirklichen... und das ist doch die Hauptsache, oder?
    (15.09.2010)
    Ulli:   Überzeugend finde ich die Planung wirklich nicht. 20% Tieranlage, 80 % Besucherweg und eine riesige Tribüne für eventuell zweimal 30 Minuten Nutzung. Teuer und uneffektiv.
    (15.09.2010)
    Andreas Knebel:   Back to the 70`s?
    Da baut der notorisch klamme Saarbrücker Zoo für immerhin 2 Millionen Euro ein neues Seehundgehege un dann kommt SOWAS dabei raus: Nix als Beton und Unterwasserfenster. Na schön, für die Besucher gibt es ja drumherum viel Grün und die Seehunde haben jetzt ja viel mehr Platz zum Schwimmen. Ein Stahltank wär zumindest billiger gewesen...
    (14.09.2010)
    Oliver Müller:   @ Ralf Seidel: danke für den Hinweis, habe mir die Broschüre inzwischen besorgt.
    @ Liz Thieme, stimmt, danke, außerdem soll die Seehundanlage zur Pinguinanlage umgebaut werden, es sollen neue Terrarien in´s Afrikahaus eingebaut werden und die Gorillas sollen eine neue Außenanlage erhalten. Und es werden sibirische Tiger geplant.
    (01.09.2010)
    Ralf Seidel:   @Oliver Müller, vom Saarbrücker Zoo wurde ein Masterplan in Form einer mehrseitigen Broschüre herausgegeben.
    (17.08.2010)
    Oliver Jahn:   @Anti-Erdmännchen, das liegt ausschließlich daran, dass die Pflege vieler Beiträge hier auch durch mich "ehrenamtlich" und neben einem voll auslastenden Job nur innerhalb meiner Freizeit erfolgt. Tippfehler versuche ich zu beseitigen, nach Doppelbeiträge schaue ich täglich und lösche sie, beim Bildereinstellen helfe ich gern, Detailverliebtheit bezieht sich bei mir hingegen mehr auf die Beiträge, nicht auf einen Titel, der alles erkennen lässt. Wenn hier Saarbrücken steht, in diesem Forum, dann wird wohl jeder wissen, dass wir hier nicht über die Stadt diskutieren, sondern über deren Zoo. Sollte diese Unachtsamkeit allerdings dem ein oder anderen Schreiber hier unerträglich werden, so wird Klaus Schüling ihm sicher gern die Möglichkeit einräumen, diese zu bereinigen.
    (14.08.2010)
    Anti-Erdmännchen:   Dieser Beitrag ist jetzt vielleicht zeitlich schlecht abgepaßt, da ich woanders gerade Pedanterie angekreidet habe. Dennoch: Warum bleiben eigentlich schlecht gewählte Thementitel von stark frequentierten Diskussionssträngen für immer stehen, wo das Forum ansonsten doch gut gepflegt wird? Ich meine so etwas wie hier "Saarbrücken". Oder "Osnabrück", "Erfurt". Dann hingegen überkorrekt "Zoologischer Garten Karlsruhe". Mehrere Titel weisen auch Tippfehler auf ("zoo Krefeld", "zoo Schwerin", "Zoo hoyerswerda"). Es gibt hier - und nur hier - sogar einen "Zoo München". Diese Unachtsamkeiten stehen doch in einem erstaunlichen Gegensatz zur üblichen Detailverliebtheit der Szene :)
    (14.08.2010)
    Oliver Müller:   @Liz Thieme: Danke, aber so richtg überzeugend finde ich das jetzt als "Investitionsprogramm" noch nicht? Da kommt doch sicher noch was nach? Potenzial zur Weiterentwicklung wäre in Saarbrücken sicherlich noch, so spektakulär ist es dort nicht...
    (14.08.2010)
    Liz Thieme:   Also dazu gehören vermutlich der Bereich für Zebramangusten und das Gepardenhaus, welche dieses Jahr noch fertiggestellt werden sollen. Geplant ist noch ein Seehundsbecken.

    Wenn dich weitere Bauprojekte anderer Zoos interessieren, guck mal unter: -> alle Kategorien -> sonstige -> Bauen und Planen im Zoo -> Projekte der Zoos
    (24.07.2010)
    Oliver Müller:   Laut Zoo-Infos.de soll der Stadtrat Saarbrücken für den Zoo bereist 2008 ein Investitionsprogramm beschlossen haben. Weiß jemand Genaueres, was da an Neuerungen geplant ist?
    (24.07.2010)
    Liz Thieme:   Jaguarin Bonita wird den Zoo Mitte des Jahres in Richtung England verlassen. Bonita war im Dezember von ihrer Mutter getrennt worden, da ihre Mutter sehr grob mit ihr umgegangen ist. Sie wurde daher von den Tierpflegern und der Familie des Tierarztes aufgezogen.
    (09.03.2010)
    Jennifer Weilguni:   Abgemacht :-) Aber die Details klären wir dann per Email.. damit wir hier nicht alles zumüllen .. smile.
    (08.12.2009)
    Liz Thieme:   ab Februar habe ich dafür Zeit :) wobei man auch einen Geburtstagsausflug daraus machen könnte...
    (08.12.2009)
    Jennifer Weilguni:   Sag wann, dann fahren wir zusammen ! :-)
    (08.12.2009)
    Liz Thieme:   :D
    ach das fänd ich nicht so schlimm, würde ich trotzdem hinfahren.
    (07.12.2009)
    Jennifer Weilguni:   @Liz
    Na, das könnte man nun aber auch falsch verstehen :-))) Ein Zoo der nur vier Tiere hält ? Nicht böse sein, ich bin doch sooo gerne mal albern :-)))))
    (07.12.2009)
    Liz Thieme:   Tolle Nachrichten aus Saarbrücken :)
    Jaguarin Antonia hat eine Tochter "Bonita" vor vier Wochen geboren. Damit hält Saarbrücken nun vier Tiere.
    (04.12.2009)
    IP66:   Als bunkerartig würde ich das Gebäude nicht beschreiben - man hat ja, vor allem im Dachbereich, auf Beton verzichtet. Es ist eher, ähnlich wie das Centre Pompidou, von Inneren her gedacht. Hallenmuseen waren in jener Zeit sehr beliebt, etwa in der wiederaufgebauten münchner Gylptothek, wo die Säle ausgesprochen leergeräumt wirkten, im ältesten Teil des Lehmbrock-Museums in Duisburg oder im Landesmuseum in Stuttgart. Insofern könnte man sagen, daß vor den Giraffenställen in Saabrücken ähnlich viel Wirkraum zur Verfügung steht wie vor der Sinnenden in Duisburg oder dem barberinischen Faun in München. Selbst in der Nachttierabteilung gab es ein Freigehege und sehr viel Platz für die Besucher. Tatsächlich gibt es wenig Tierhäuser, in denen die Tiere selbst so wenig Raumanteile für sich beansruchen, allenfalls könnte man das kölner Aquarium mit einen vergleichsweise breiten Gängen heranziehen. Aber man wollte eben auch kein klassisches Tierhaus bauen, sondern eher eher ein Haus, in dem der Besucher afrikanischen Exponaten und afrikanischen Tieren begegenet.
    (12.10.2009)
    Liz Thieme:   so eine zurückhaltende Aussage von Ihnen hätte ich jetzt nicht erwartet. Hatte bisschen gehofft, dass dieser Hochbunker/Sporthallen-Stil stärker erklärt wird ;)
    Denn für ein Gebäude wo man viel unterbringen möchte, va sehr unterschiedliche Dinge hat es garantiert auch schon in den 70ern eine Lösung gegeben die nicht so klobig ist.
    (10.10.2009)
    IP66:   Das saarbrücker Afrikahaus stellt den einzigen vollständig realisierten Teil eines Masterplans vor, der einen Totalneubau des Zoos vorsah. Die Idee bestand darin, die Antilopen- und Giraffenställe nicht nur mit einer Nachttierabteilung, sondern auch mit Volieren und kulturellen Exponaten in einem geräumigen Gebäude zu vereinigen und Platz für große Besuchermengen zu schaffen, wie sie einen Massenzoo prägen. Die Detailbehandlung scheint mir dabei doch hinter den hannoveraner Lösungen zurückzubleiben, allerdings nutzt das Gebäude in sehr mutiger Form die Hanglage umd besitzt eine sehr einfallsreiche, allerdings auch den Raum stark dominierende Deckenkonstruktion. Ich glaubt, daß man den Charakter des Baus nur bei einem Besuch kennenlernen kann, da sich viele Durch- und Einblicke nur schwer in Bildern wiedergeben lassen.
    Tiergärtnerisch setzte man auf eine konsequente Artentrennung und wollte wohl alle Gehege architektonisch fassen - darin würde ich ein mit Hannover vergleichbares Element sehen, auch wenn dort die Giraffen mit anderen Arten vergesellschaftet waren, auf einer Anlage, die durch das Giraffenhaus zwar dominiert, aber nicht wirklich zusammengefaßt wurde. Gegenüber den fast gleichzitigen münsteraner Planungen fällt die Verwendung von Holz und zum Teil gefärbten Metallelementen auf, die, wenn man, wenn man etwa an das Centre Pompidou in Paris denkt, durchaus avantgardistisch sehen kann. Mir fehlt bei dem Gebäude allerdings eine konsequente Durcharbeitung der Details, und heute gibt es wohl auch zu wenig Exposite, als daß der Gedanke der Konfrontation des lebenden Tieres mit musealen Elementen noch als wirksam erlebt werden kann.
    (10.10.2009)
    Mel:   Also die Huftierstallungen erinnern in ihrer Anordnung ein wenig an das antilopen-Giraffenhaus in Hannover vor den Umbau. genau im gleichen Versatzsystem. Aber von aussen wirkt es wirklich monströs wie ne große Metrohalle.
    (09.10.2009)
    Liz Thieme:   Ich habe gerade paar Bilder vom Saarbrücker Afrika-Haus (Giraffen, Elen etc) gesehen. Kann mir jmd mal deren Konzept erklären?
    Von der Seite der Giraffenanlage erinnert mich das Gebäude an den Hochbunker am Millerntor/St. Pauli, von der Elenanlage erinnert es eher an hintereinander geklatschte Sporthallen und von innen erinnert die Deckenkonstruktion an eine Lagerhalle oder Airport-Terminal. Das Einzige was ich weiß ist, dass das Haus 1975 gebaut wurde.
    Die Bilder findet ihr hier:
    1. http://www.zoochat.com/853/giraffe-exhibit-59420/
    2. http://www.zoochat.com/853/eland-exhibit-59418/
    3. http://www.zoochat.com/853/zebra-stalls-small-mammal-cages-59412/
    (09.10.2009)
    IP66:   Saarbrücken versucht seine Orientierung am Zustand der 70er Jahre halt auch in den Zooführern durchzuhalten ...
    Auch Köln glänzt ja nicht mehr mit einer solchen Artenvielfalt bei den Lemuren, aber so toll fand ich den entsprechenden Bestand bei meinem letzten Besuch in Saarbrücken auch nicht.
    (18.08.2008)
    Michael Amend:   Der Zoo Saarbrücken ist ja bekannt für seine Erfolge in der Lemurenhaltung,-und Zucht. Der Zoo hält aber noch weitere heikle Primatenarten, wie man dem aktuellen, 2007 herausgegebenen Zooführer auf Seite 25 entnehmen kann. Diese Seite ist dem Javaneraffen ( Macaca fascicularis) gewidmet,unter dem Stichwort"Fortpflanzung"erfährt man über die Art :"Auch diese schwierig zu haltende Art wird im Saarbrücker Zoo erfolgreich nachgezüchtet"

    Glückwünsche ins Saarland ! Züchten die nicht auch die heiklen Emus und sogar Benett-Känguruhs ?
    (16.08.2008)
    IP66:   Ich habe das Haus zweimal besucht und war überrascht, daß die vielen Exemplare sich über die Anlage verteilten - vielleicht war das schon ein Anzeichen beginnender Territorialität. Sicherlich wäre es möglich, die Tiere auf die Seehundanlage - ein recht elegantes Bauwerk der Nachkriegszeit - umzusiedeln, allerdings müßte man eine neue Unterkunft für die bei den Besuchern beliebten Robben bauen. Wenn die saarbrücker Alligatoren samt und sonders groß und stark werden, dürften sich aber auch Möglichkeiten für andere Zoos ergeben, sie in Freianlagen zu halten, wobei der Aufwand über die Einzäunung eines Teiches hinausgehen dürfte. Aber auch manch schöne, aber enge Robbenanlage dürfte sich anbieten, um die Art auszustellen.
    (18.04.2008)
    Ralf Sommerlad:   @IP66: Sie haben sicher Recht, allerdings ist es Aufgabe eines ordentlich geführten Zoos, die Tiere artgerecht zu pflegen- dazu gehört die Überwinterung nun mal.Im Übrigen wird der Friede unter den Chinesen nicht lange anhalten, wett ich...lassen Sie die erst mal ein wenig grösser werden. Kaimane oder kleinbleibende Krokodile wie das Stumpfkrokodil eigenen sich wie Sie sagten für Tropenhäuser deutlich besser. Übrigens plant der Zoo Rotterdam wie ich höre eine geräumige Aussenanlage für China-Alligatoren mit ganzjähriger Nutzung.Auch der Zoo Prag hat eine geräumige beheizbare Aussenanlage für seine Ganges-Gaviale gebaut.
    (17.04.2008)
    IP66:   Ich kenne die Baugeschichte und die Anlagennutzung nicht ganz genau, aber bei meinem Besuch stand ihnen nur die den Besuchern zugewandte Hälfte des Beckens zur Verfügung, das einst zur Überwinterung des Flamingobestandes genutzt wurde, wie dies etwa im zentralen Tierhaus des alten Zoos in Nürnberg praktiziert wurde. Diese Anlagenhälfte ist nicht klein, aber sicher gut beheizt, lebt nebenan doch der Lemuren- und der sehr wärmebedürftige Riesenschlangenbestand. Ich finde die Atmosphäre in dem Haus faszinierend, aber ich denke, daß man mit einer Kaiman- oder kleineren Krokodilart in der Anlage die bessere Wahl getroffen hätte. Allerdings ist das berliner Tier ja trotz ständiger Haltung in Tropenhäusern recht alt geworden, mithin diese Haltung nicht so schädlich, wie man das aufgrund der Lebensweise der Wildtiere annehmen möchte.
    (17.04.2008)
    Ralf Sommerlad:   Also sind die Alligatoren wirklich im Warmhaus? Ich halte das für gelinde gesagt etwas unglücklich - eine zumindest zeitweilige Aussenhaltung wäre kostengünstig zu bewerkstelligen und sehr sinnvoll. Eine kalte Überwinterung muss sowieso gewährleistet sein...
    (17.04.2008)
    IP66:   In der vergangenen Woche habe ich, nach längerer Abstinenz, den Zoo in Saarbrücken besucht. Zu den Fragen: Die Pinselohrschweine bewohnen eine Anlage oberhalb des Raubtierhauses, die China-Allgatoren findet man im zentralen Warmhaus, neben einer reichen Reptiliensammlung und den Resten des Lemurenbestandes.
    Der Umbau des alten Raubtierhauses zur alleinigen Jaguarhaltung gefällt mir recht gut, er schafft große Außenanlagen, läßt aber die Gestalt des Altbaus erkennen. Der Umbau des Elefantenhauses, eines sehr eleganten Unterstands, hat für meinen Geschmack zu viel Kunstfelsen verwendet, die Lösung, den Innenstall durch ein Aquarium, freifliegende Sonnensittiche und einen Käfig mit Liszt-Affen aufzuwerten, macht den Bau für Besucher reizvoll. Schließlich ist noch zu melden, daß der Gorillaaußenkäfig dergestalt verkleidet wurde, daß er für die Tiere dauerhaft nutzbar ist - dadurch ist ein grundlegendes Problem des zweiten Großbaus im Rahmen der 70er Jahre gelöst, und es mag sein, daß das Gebäude dadurch auch für die Besucher attraktiver wirkt. Ansonsten bietet der Zoo sehr viel von der Atmosphäre eines Flächenzoos in den 70er Jahren: Relativ viele einfache, d. h. ohne Warmhaus und aufwendige Gehegestruktur haltbare Arten, die andernorts verschwunden sind (Hochlandrinder, Lamas, Guanakos, Nandus, "Tarpane", Riesenkänguruhs) werden auf großen Wiesen gehalten. Dazwischen trifft man auf kleinere Warmhäuser der Nachkriegszeit wie jenes Gebäude mit den China-Allgatoren, das ein ganzes Sortiment von Satellitenkäfigen umgibt, allerdings eine erhebliche Bestandsausdünnung erfahren hat, und das Schmuckvogelhaus, in dem noch immer Malaienhornvögel leben. Als Zeugnis großer Pläne und nahezu unverändert kann man das Afrikahaus verstehen, eine rieseige Halle, in der sich die Stallungen in drei Reihen auf ansteigenden Terrrassen verteilen, mit dem im Keller untergebrachten Nachtztierraum, in dem man u. a. Erdferkel und Fettschwanzmakis antrifft. Die damalige Planung sah vor, den Zoo mit einer ganzen Reihe solcher Gebäude zu beglücken, zielte also auf ein uns aus Münster bekanntes Bild. Daraus wurde nichts, und heute prägt die Anlage tatsächlich eine gewisse Form von Vernachlässigung, besonders sinnfällig in Gestalt von in den Vogelvolieren zum Verwelken abgestellten Schnittblumenstäussen.
    (14.04.2008)
    Michael Amend:   Neu im Bestand : 3,0 Pinselohrschwein ( ehemalige Emu-Anlage )
    (11.03.2008)
    Ralf Sommerlad:   Wo sind denn die China-Alligatoren nun? in der ehemaligen Stumpfkrokodilanlage?
    (19.10.2007)
    Aguti:   @Jennifer: derzeitige Flachlandtapiranlage ist die ehemalige Elefantenanlage, das Übergangsquartier für die China-Alligatoren das Flamingo-Winterhaus, in dem normalerweise die letzten Sommer Zebramangusten untergebracht wurden.
    (02.07.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Ich war länger nicht dort, nehme aber an, dass es noch immer die selbe Tapiranlage ist: Das war früher eine Elefantenanlage.
    (02.07.2007)
    Jennifer Weilguni:   War gestern in Saarbrücken und habe mir natürlich den neuen Zooführer gleich mitgenommen. Gleich ins Auge gestochen ist mir die Schrift, haben die doch tatsächlich die Unterschrift des Herrn Disney als Schriftart benutzt. Und ich dachte, die sei urheberrechtlich geschützt ? Na, vieleicht ist das Büchlein deswegen so teuer, Tantiemen kosten bei Disney ja so einiges :-) Ansonsten frage ich mich wirklich, wie die auf so einen Preis kommen, denn vergleichbare Rinbücher in anderen Zoos ( wie etwa Halle, Leipzig, München) sind ja auch erschwinglicher.
    Ein bisschen unglücklich finde ich die Tatsache, dass sich anhand des Zooführers nicht von allen dort genannten Tieren herausfinden lässt, wo genau im Zoo diese denn nun eigentlich zu finden sind.
    Der Zoo selber hat mir recht gut gefallen, etwas beengt fand ich die Platzverhältnisse im Terrarium, ganz speziell in dem der Anakondas. Sage und schreibe 14 Tiere plus 4 Pythons quetschen sich da auf ca. 3-4 qm mit wenig Klettermöglichkeit und nur zwei winzigen Wasserschalen. Da diese Anlage aber im Gegensatz zu den anderen Terrarien generell sehr nackt wirkte, könnte es sich bei dieser Unterbringung auch um ein Provisorium handeln. Momentan noch nicht ganz bezugsfertig ist die Anlage für die China-Alligatoren, die momentan in einem Glashaus neben dem Flamingoteich untergebracht sind (weiss jemand, ob es sich hierbei um das Winterhaus der Flamingos handelt, bzw was sonst darin gehalten wird/wurde?).
    Die Tapiranlage ist mir sofort positiv aufgefallen, weiss jemand, was früher darin gehalten wurde ? Denn sie scheint mir doch ursprünglich mal für weitaus größere Tiere gebaut worden zu sein.
    @IP66
    die Dame an der Kasse konnte mir leider nicht sagen, ob es eine Zoochronik gibt, zumindest mal im Kassenhäuschen hatte sie nichts in der Richtung zum Verkauf.
    (02.07.2007)
    IP66:   Gibt es eigentlich für Saarbrücken eine Zoogeschichte oder eine Chronik?
    (26.06.2007)
    Michael Mettler:   Dann bliebe der Zoo seiner Linie treu, denn der letzte Zooführer erschien VOR 15 Jahren :-)
    (24.06.2007)
    Zooguidecollector:   Wurde auch Zeit, der Zoo einen neuen Wegweiser herausgibt. Aber Ringbuchstil und das ganze kostet 8 Euro ? Das wird der Zoo wohl in 15 Jahren noch verkaufen.
    (24.06.2007)
    Aguti:   Neuer Direktor ab Ende Juni, der bisherige Zootierarzt, Richard Franke, der auch den Zoo die ganze Zeit komissarisch geleitet hat. Weniger Lemurenarten( Katta, Rotbauch, SW Vari, Weißkopfmaki), zukünftiges Drillweibchen für Frankfurt ist im Mandrillhaus wohl schon separiert, dort gabs auch Nachwuchs bei den Mandrills (jetzt 3.2?).
    (24.06.2007)
    Aguti:   Die vorher mit den Erdferkeln vergesellschafteten Nil-Flughunde haben ihr neues Gehege bezogen, deswegen denke ich, dass die Renovierung der Erdferkelhaltung bald beginnen wird. Im Tapirhaus wird eine Gemeinschaftshaltung vorbereitet, ein Käfig mit Besuchersichtscheibe, Pflegertür und Schiebern am Boden und unter der Decke ist fast fertiggestellt, tippe auf Krallenaffen (bereits 4 Arten) oder Totenkopfenaffen (auch schon gehalten) und eventuell bodenbewohnende Art (Aguti?, Paka?). 6 China-Alligatoren (ca. 60 cm lang) im Flaminoghaus gesehen, Anlage für Alligatoren im Tropikarium fast fertig. Neuer Zooführer (Ringbuchstil) für 8 Euro erhältlich. Sonst noch Fragen?
    (24.06.2007)
    Ralf Wagner:   Was gibt es zu den seltener gehaltenen Tierarten in Saarbrücken neues zu berichten und/oder was hat sich geändert? Wie sieht es mit der Erdferkelhaltung jetzt aus? Gibt es denn einen neuen Zooführer/Jahresbericht oder wann kommt evtl. einer?
    VG
    (24.06.2007)
    Zoosammler:   Ja klar. Wie siehts mit der Direktion aus, mit dem Erdferkel-Umbau, mit dem Gesamtzustand des Zoos und mit Zukunftsplänen?
    (24.06.2007)
    Aguti:   War heute anlässlich des 75. Geburtstages des Zoos in Saarbrücken. Hat jemand Fragen?
    (24.06.2007)
    Michael Mettler:   @?: Unten hast du noch geschrieben "da ja ein Tier dem Frankfurter Zoo gehört", das liest sich ziemlich definitiv. Wenn ein Zoo nicht mal ein Tier zurück fordern könnte, das noch sein Eigentum ist, würde die ganze Einstellungspraxis der Zoowelt keinen Sinn machen.
    (02.04.2007)
    Aguti:   Ich kann euch beruhigen. Der Umbau und Renovierung der Erdferkelanlage im Saarbrücker Nachtzoo wird in den nächsten Wochen stattfinden.
    (02.04.2007)
    Carsten:   Vielleicht reicht ja auch die Drohung der vielleicht möglichen Wegnahme, um in Saarbrücken mal jemanden zum Handeln zu bewegen...
    (02.04.2007)
    ?:   Einige stellen sich das so einfach vor, der Zoo FFM sagt zu Saarbrücken , rückt unser Erdferkel raus, die machen das natürlich problemlos, und dann muß das Tier einfach nur irgendwo untergebracht werden. Möglicherweise ist das Tier ja auch in den Besitz von Saarbrücken übergegangen ? Ich fände es auch nicht gut, eines der beiden Tiere in Saarbrücken zurückzulassen, denn auch Erdferkel sind wesentlich sozialer, als es in der Literatur zu lesen ist.
    (02.04.2007)
    Michael Mettler:   @Zoosammler: Den Fingerzeig auf die Biberanlagen finde ich äußerst treffend.

    @Sven: Bei den Grabekünsten und den eisenharten Krallen eines Erdferkels dürfte der Boden der durchschnittlichen Zoo-Afrika-Savanne nicht viel entgegen zu setzen haben, und die Löcher wären dann Unfallstellen für die anderen Bewohner - mal abgesehen davon, dass nicht mal ein Wassergraben das Erdferkel aufhalten würde, weil es sich locker drunter hindurch graben kann...

    So weit ich weiß, brauchen Erdferkel wegen ihres spärlichen Haarkleides und fehlender Fettschicht eine gleichmäßig warme Haltung - obwohl ich nicht unbedingt verstehe, wie sie es sich dann erlauben können, in den bekannt kalten Nächten des ostafrikanischen Hochlandes oder Namibias aktiv sein zu können.
    (02.04.2007)
    Zoosammler:   Das wäre doch mal was für Hagenbeck, dann müsste die Warzenschwein-Höhle nicht mehr von den Zebras genutzt werden... Das wäre sicher eine nette Erdferkel-Behausung, man könnte sie tagsüber durch die Scheibe wenigstens schlafen sehen (und anders funktionieren die ganzen neuen Biber-Anlagen ja auch nicht).
    (02.04.2007)
    Sven P. Peter:   Erdferkel wären doch der ideale Nachtbesatz für Afrikasavannen. Einziger Nachteil, kein Besucher würde sie sehen, aber das fände ich gar nicht schlimm ;)
    Von Nachttierhäusern halte ich ja sowieso nicht so viel.
    (02.04.2007)
    Carsten:   Erdferkel sind doch auch nicht gerade häufig in Zoos zu sehen...

    Würde sich da kein Halter finden, der durch einen Neu- oder Umbau dem Tier bessere Lebensumstände bietet, wenn Frankfurt aus Platzgründen nicht in der Lage ist, daß Tier selber aufzunehmen?
    (02.04.2007)
    Michael Mettler:   Ach, also ist es besser, wenn ZWEI Erdferkel schlecht gehalten werden als eins? Steht da der zitierte Tierschutz - also das Wohlbefinden des Individuums - nicht mehr im Vordergrund?

    Mit dem Argument "Platzmangel" hatte ich schon gerechnet bzw. es befürchtet. Wenn aber Frankfurt aus der geschilderten gesundheitsgefährdenden Haltung eines seiner Tiere (die dem Zoo den Schilderungen nach zu urteilen bekannt ist)in Saarbrücken keine Konsequenzen zieht und das Tier da nicht rausholt, gebührt die Kritik in gleichem Maße auch Frankfurt. Bei anderen Tieren hat man in ähnlichem Zusammenhang schon von "Abschiebung in fragwürdige Haltungsbedingungen" gesprochen.
    (02.04.2007)
    ?:   Das geht aus Platzgründen nicht, und dem zweiten Erdferkel in Saarbrücken wäre damit auch nicht geholfen.
    (02.04.2007)
    Michael Mettler:   Wie wäre es denn, wenn Frankfurt sein Tier aus Saarbrücken zurück holt, um wenigstens dieses Erdferkel von der beschriebenen Haltung/Hälterung zu erlösen?
    (02.04.2007)
    ?:   Die Kiwis sind schon vor Jahren zurück nach Frankfurt, Versuche aus Frankfurt , die Erdferkelhaltung in Saarbrücken zu verbessern ,da ja ein Tier dem Frankfurter Zoo gehört , stießen auf taube Ohren ! Die Haltung ist ein Skandal, zum Teil wird eines der beiden Tiere sogar auf dem nacktem Boden des Pflegergangs gehalten , wo es sich mehrfach Hautabschürfungen zugezogen hat, die tierärtzlich behandelt werden mußten. Es scheint so, als könne man nichts gegen die Erdferkelhaltung unternehmen, um solche Tiere scheren sich Tierschutzorganisationen nicht, weil sich kein Geld mit ihnen verdienen läßt.
    (01.04.2007)
    Stefan Schubert:   War dieser Tage in Saarbrücken. Trotz einiger Wandlungen im Detail ist der Zoo immernoch etwas enttäuschend! An der Kasse bekommt man auf die Frage nach einem Zooführer ein kostenloses Faltblatt auf aktuellen Stand, die Beschilderung im Park selbst ist von anno Dazumal. Grösste Neuerungen waren ein Servalgehege statt der Kraniche am Bauernhof, die Mandrills bezogen den hergerichteten ehemaligen Servaltrakt und demzufolge leben die Drills nun alleine im ehemaligen Drill-Mandrill-Komplex. Das Kiwi-Haus nennt sich nun wieder Vogelhaus. Im Quartier der Neuseeländer findet man nun Kleinvögel. Die ehemalige Milu-Anlage steht wegen Hangrutschgefährdung leer! Im Afrikahaus ist die Modellsammlung der recht hohen Ausbauplanungen des künftigen Zoos verschwunden und stattdessen zog eine Säuger-Schädel-Sammlung ein. Erfreulicherweise wurden die bei meinen früheren Besuchen leerstehenden Kleintiervitrinen reaktiviert und man höre und staune: Im Zoo Saarbrücken zog das Kunstfelszeitalter ein! Diese stehen als Sichtschutz recht angenehm vor diesen Vitrinen. In den Vitrinen sah ich das Previost-Schönhörnchen aus der alten Anlage neben der Treppe, einen einzelnen Sonnensittich und ausgeschildert einen Fettschwanzmaki. Im Nachtzoo waren weitere ausgeschildert und auch die Beleuchtung wurde verbessert, nicht jedoch die Erdferkelhaltung! Grösste Überraschung waren die Manule in der ehemaligen Malaienbär-Anlage und nahebei Ringelschwanzmungos in einem umgestalteten Gebäude nahe der Gibbon-Voliere. Am Lemurenhaus wurde gerade ein zweiter Laufgang installiert, um das Haus mit der Nebenanlage zu verbinden! Ich hoffe, ich hab nichts vergessen. Immerhin, es tut sich etwas in kleinen Schritten!
    (01.04.2007)
    Aguti:   In dieser sehr genau beschrieben Anlage waren seit Anfang der Neunziger die Davidshirsche untergebracht, bis diese Zuchtgruppe vor ca. 2-3 Jahren komplett einer Infektion erlag. So haben wohl die Davidshirsche die Sambars ersetzt, weil die Axishirsche oberhalb dieser Anlage untergebracht waren.
    (17.01.2007)
    Michael Mettler:   @Aguti: Ich war erst zweimal (im Abstand von 15 Jahren) in Saarbrücken, deshalb habe ich die Geländeverhältnisse nicht gut im Hinterstübchen. Die Sambars standen in einer Anlage unterhalb eines Waldweges, von dem aus man sie durch die Bäume "im Tal" sehen konnte. Und dann gab es noch einen ebenerdigen Zugang; der Zaun, an den man herantreten konnte, war ein ganzes Stück vom eigentlichen Besucherweg weg, und aus dieser Perspektive befand sich links im Vordergrund ein Stallgebäude.
    (17.01.2007)
    Aguti:   @michael mettler...
    An die Sambars kann ich mich leider nicht erinnern. Die Hirscharten an die ich mich noch erinnern kann, sind Axis- und Davidshirsche, die heute nicht mehr gehalten werden sowie Muntjaks, die aktuell noch als einzige Hirschart zu sehen sind. Die eingezäunte sogenannte Nordanlage mit der leerstehenden Gibbonanlage im Mittelpunkt, war in den letzten Jahren mit überschüssigen Guanakohengsten, Zwerziegenböcken, Muntjakböcken und auch Maras & Nandus besetzt. Laut meinen Infos, sollte sie auch als Kontaktgehege genutzt werden, wofür die Schleusensituation der Tore zu beiden Seiten der Anlage im oberen Teil spricht. Habe ich jedoch nie als begehbar erlebt.
    (17.01.2007)
    Michael Mettler:   In einem als Fotokopie beigefügten Lageplan des letzten Zooführers ist das vieleckige Gebilde schlicht als "Nordanlage" beschriftet. Das lässt den Schluss zu, dass man nach der Umsiedlung der Gibbons wohl nicht so recht wusste, was man daraus machen sollte.... Das Naheliegendste wäre eigentlich gewesen, stattdessen Klammeraffen anzusiedeln, an denen sich die Anwohner wohl kaum gestört hätten. Ob es damals schon welche in SB gab, weiß ich nicht, aber 1986 (bei meinem ersten Besuch) hatte der Zoo eine Gruppe - an anderer Stelle. Die ehemalige Gibbonanlage habe ich von damals her nicht in Erinnerung, weiß also nicht, welchem Zweck sie da gerade diente.

    @Aguti: 1986 hatte Saarbrücken noch eine (Zucht-?)Gruppe Sambarhirsche; m.E. die vorderindische Form. Was geschah damit? Ich kannte damals Sambars nur noch aus dem Wildpark Schwarze Berge, aber auch da sind sie lange verschwunden, sowie die Malaiischen im Tierpark Berlin. Und ich weiß, dass der Berliner Zoo damals Sambars suchte, aber keine bekommen konnte.
    (17.01.2007)
    Marco:   Viel älter wird die Anlage auch nicht sein, da sie sich ja im Erweiterungsbereich der 70er Jahre befindet.
    (17.01.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Um den von 1975. Weiß nicht, ob die Anlage auch in noch älteren Ausgaben drin ist, da ich nur von den neueren an rückwärts gesucht habe, bis ich sie erwähnt fand.
    (17.01.2007)
    Marco:   @Michael Mettler: um welchen Führer handelt es sich dabei? Ich habe leider nur 1982 und 92, letzterer wurde an der Kasse übrigens noch immer verkauft - aber nur auf mehrfaches Nachfragen hin. Ein Faltblatt gibt es nicht, ein Prospekt lag im Souvenir-Häuschen neben der Kasse, die Kassenfrau hatte allerdings keinen Schlüssel dafür...
    (17.01.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Dem Foto im alten Zooführer nach zu urteilen stimmt die Einschätzung der früheren Gibbonanlage. Besatz waren Weißhand- und Kappengibbons, wobei ich keinen Hinweis gefunden habe, ob die zusammen gehalten wurden oder getrennte Innen- und Außenbereiche bewohnten.
    (17.01.2007)
    Marco:   Nachtrag zum Nachtzoo / Erdferkel:
    Interessant war, dass eines der beiden Erdferkel sich laufend in die (zu enge) Lücke zwischen "Schlaffels" quetschte und intensiv an der Sichtscheibe kratzte. Spuren an der Scheibe weisen darauf hin, dass es dies wohl öfters tut. Sofort als das Licht ausgeschaltet wurde, hörte das Kratzen auf. Das Tier steht also möglicherweise unter erheblichem Stress, was bei der indiskutablen Haltung nicht verwundert.
    (17.01.2007)
    Marco:   Ich vermute, dass das Haus auf der Gibbonanlage ehemals rundherum verglast und für Besucher direkt erreichbar war. Das "Betontürmchen", welches noch vom Haus zu sehen ist, halte ich für den "Kern" des Hauses. Der ganze Anlagenkomplex der Gibbons ist von vielen kleinen Treppen mit blauem Geländer umgeben, welche nun - im Ziegen-Hochsicherheitstrakt - höchst seltsam aussehen...

    Das Servalgehege war leider sehr spärlich strukturiert. Dies scheint ein generelles Problem des Zoos zu sein: viele Gehege sind zwar von der Größe her akeptabel, aber nur lieblos eingerichtet und unterhalten. Gehege, in denen Naturholz liegt, wurden sicher seit vielen Jahren nicht erneuert. Beispiel Gibbonkäfig (Ex-Greifvogelvoliere): Die Hölzer sind alle samt grün von Algen und Moos, teilweise schon verrottet. Generell hängt nur wenig Geäst im Gehege, sodass die Tiere die Seitengitter zur Fortbewegung bevorzugen. Auch die Gitter brauchen dringend mal eine Reinigung. Im jetzigen Zustand wirken die Gibbons in der riesigen Anlage wie Lückenfüller in einer alten, verwaisten, ungepflegten Anlage. Außer einem Hangel-Gerüst für Kinder ist auch keinerlei zoopädagogische Inwertsetzung vorhanden.
    Ein Eimer Farbe am roten Vordach des Afrikahauses würde auch dieses nicht so gammelig aussehen lassen. Ähnliches wäre wohl für mindestens 50% der Saarbrücker Gehege zu sagen.
    Der Nachtzoo ist leider auch so ein Fall... Er ist erstens zu dunkel, man sieht praktisch nichts. Als ich hinein kam,war allerdings zunächst der Besucherraum beleuchtet - warum auch immer - sodass das ganze "Elend" sichtbar wurde. Die Erdferkelhaltung gehört in dieser Form definitiv eingestellt. Ich hätte nicht gedacht, dass es schlechtere Haltungen für Erdferkel als jene in der Frankfurter Quarantäne (die ich aus dem TV kenne) geben könnte. Saarbrücken hat aber einen traurigen Gegenbeweis geliefert. 20qm Fliesen, ein kleiner Kunstfels als Schlafhöhle, fertig. Ich bin schon froh, dass die ganzen Arten, die der 1982er-Führer noch nennt, nicht mehr gezeigt werden - wo auch!?
    In der Mitte des Nachtzoos war übrigens eine leere Anlage mit einem Kletterbaum. Was wurde hier gehalten? Eine Absperrung zum Besucherbereich war nicht gegeben.
    (17.01.2007)
    Aguti:   Stimmt. Mohrenmakis werden nicht mehr gehalten. Die Servale werden oberhalb des Streichelbauernhofs in der ehemaligen Saruskranichanlage gehalten, die mit Netzgitter überspannt wurde. Die Korsakfüchse werden in einer größeren Gruppe in der ehemals für Braunbären geplanten Anlage im Europateil, wo auch Kaltblut, Ponies, Tarpane, Esel und Eulen gehalten werden, gezeigt.
    (16.01.2007)
    Michael Mettler:   Das habe ich befürchtet, Mohrenmakis scheinen demnach in Deutschland weitgehend "out" zu sein. Ich wüsste spontan nur noch den Tierpark Berlin und - mit Fragezeichen - Eberswalde.
    (16.01.2007)
    Bernhard:   also auf eine Gibbon-Anlage wäre ich nicht gekommen, v.a. weil das dazugehörige Gebäude ja wahnsinnig winzig war.
    Wo werden denn die Servale gehalten und gibt es die Korsakfüche denn überhaupt noch?
    (16.01.2007)
    Marco:   War heute in Saarbrücken und habe keinen Mohrenmaki gesehen. Alle anderen genannten Halbaffen schon, zudem Mausmaki und Fettschwanzmaki im Afrika-Haus.

    Auf der ehem. Gibbon-Anlage liefen jetzt Zwergziegen herum, der gesamte Bereich war mit hohem Zaun und Strom auf Besucherseite (!) gesichert wie einst die Zonengrenze...

    Mein persönliches Fazit zum Zoo: 20 Jahre sichtbarer Stillstand. Dieser Zoo hat gute Tage erlebt, diese sind aber lange vorbei.
    (16.01.2007)
    Agut:   Diese Arten werden auch heute noch gehalten.
    (15.01.2007)
    Michael Mettler:   @Aguti: Welche Lemurenformen werden noch gehalten? Ich war 2001 zuletzt in SB und sah damals Katta, Rotbauch-, Mohren-, Sclater- und Mayottemaki sowie Schwarzweißen Vari.
    (14.01.2007)
    Aguti:   Stellen des zoologischen und wirtschaftlichen Leiters sind seit Dezember öffentlich ausgeschrieben. Tierbestandsmäßig seit dem letzten Jahr Nachwuchs bei den Ringelschwanzmungos!. Neue Arten z.B. Manule, Servale (schon seit längerer Zeit hinter den Kulissen aus Krefeld), regelmäßige Kurzohrrüsselspringer und Kleiner Igeltanreknachzucht. Drillzuchtgruppe um neuen Zuchtmann ergänzt. Im Sommer 2006 neue Anlage für kleinere Landschildkröten mit wuchtiger Diebstahlsicherung zum Besucher. Keine Schlankloris in der Schau, eventuell auch zurück nach FFM, dafür Gehege besetzt mit Fettschwanzmakis im Nachtzoo. Zoo soll am Saarbrücker Eschberg erhalten bleiben und nicht umgesiedelt werden.
    (14.01.2007)
    Zoosammler:   Keine Frage, aber Interesse an einem kurzen Überblick über die aktuelle Situation in Saarbrücken. Was ist da los (bzw. nicht)?
    (14.01.2007)
    Aguti:   Die beschriebene Anlage war mit Weisshandgibbons besetzt, musste aber aufgrund von Protesten eines benachbarten Hotelinhabers wegen Lärmbelästigung durch die Gibbongesänge nach relativ kurzer Zeit wieder anderweitig besetzt werden, z.B. mit Großpapageien (Aras) und Wasserschildkröten. Erdferkel gibt es noch, Kiwis sind nach FFM zurückgekehrt.
    Malaienbäranlage nach längerer Umbauphase mit Manulen besetzt. Wer noch aktuelle oder historische Fragen hat, einfach fragen...
    (14.01.2007)
    Michael Mettler:   Im Zooführer von 1975 fand ich für diese Stelle eine Gibbonanlage: Ein aus Vielecken bestehender Beton-Teich in Form eines dreiblättrigen Kleeblatts mit einem kleinen, randständigen Haus in Richtung Nordeingang.
    (14.01.2007)
    Dirk K:   Gibts noch Erdferkel in Saarbrücken? Sind die Kiwis nicht zurück nach Frankfurt gegangen oder vertausche ich das jetzt mit den Erdferkeln?
    (14.01.2007)
    Oliver Jahn:   Ich kann mich genau an dieses Gebäude erinnern, weiß aber leider auch nicht mehr, was drin war. Mein Besuch ist immerhin auch schon 12 Jahre her und ich empfand den gesamten Zoo damals eher ernüchternd und einen vernünftigen Zoo-Füherer mit Plan gab es auch nicht.
    (14.01.2007)
    Bernhard:   war letztes jahr zum ersten mal im zoo Saarbrücken und habe mir nun die bilder nochmals angeschaut, da ist mir wieder eine frage in den sinn gekommen, die ich bisher leider nicht gelöst habe (liegt natürlich auch an meinem bescheiden zoo-archiv g*). ich hoffe es kann mir jemand helfen.

    und zwar in dem gehege gegenüber dem nordeingang (war glaube ich damals unbesetzt) hat man ein fundament eines ehemaligen gebäudes, geheges, käfigs? gesehen. die grundfläche bestand aus mehreren sechsecken und um einige waren wassergraben drumrum. aber die grundflächen waren sehr klein. habe keine ahnung was man da jemals halten hat könnnen. in dem einzigen plan den ich von Saarbrücken habe, ist dieses gehege als Nandugehege bezeichnet, aber das abgerissen gebäude/käfig kann eigentlich nichts mit Nandus zu tun haben. weiß jemand da etwas drüber.

    was tut sich denn ansonsten in Saarbrücken. Ist ein zoo über den man eigentlich nie etwas hört, weder in irgendwelchen Foren, Pressenberichten oder sonstwo? hat eigentlich tw. ein sehr interessanten tierbestand: Kiwis, verschieden Lemuren, Drills, das Nachttierhaus, Korsaks (waren jedenfalls ausgeschildert), landschaftlich sehr schön gelegen, könnte man wirklich was daraus machen, aber die tierhaltung in meinen augen absolut nicht mehr zeitgemäß, tw. auch schrecklich. wirkte alles ein wenig verkommen und verfallen. wenn ich nur an den ehemaligen Malaienbärkäfig (noch als Sonnenbär ausgeschilder!) denke. zuerst dachte ich das wär ein zu kleiner käfig für Eulen gewesen ...
    (14.01.2007)
    Jan Bauer:   Mich würde mal interessieren, ob jemand weiss was den nun in Saarbrücken passieren soll.

    (31.10.2006)
    Christian Remenyi:   Genaueres zum Rauswurf von Dr. Ceska in Saarbrücken gibt es hier:
    http://www.spd-saarbruecken.de/index.
    php?id=250&backPID=166&tt_news=770
    (Achtung: Die SPD Saarbrückens ist nicht gerade als Ceska-Freund bekannt, aber zumindest werden die Ereignisse in diesem Artikel einigermaßen sachlich dargestellt).
    (13.12.2005)
    falk graf:   dr.dathe war übrigens nie in der sed
    wie angenommen v.zoosammler genauso der
    ehm.zoodirektor w.puschmann in magdeburg
    (12.12.2005)
    Zoosammler:   Ich habe das getan und muss sagen, was auch immer sich da abgespielt hat, es ist schade, dass so eine Schlammschlacht ausgetragen wird, davon profitiert der Zoo sicher nicht.
    Muss es nicht aber zwangsläufig zu Politikums (wie ist der Plural von Politikum?) kommen, wenn ein Zoodirektor Mitglied einer Partei ist?
    Im Konfliktfall MUSS es dann doch Gewissenskonflikte geben.
    Außer in der DDR, bei Herrn Dathe. ;)
    Der wäre ohne SED-Mitgliedschaft wahrscheinlich nie in eine solche Stelle gelangt, aber wie gut, dass diese Zeit hinter uns liegt.
    (12.12.2005)
    L.Teichmann:   @Zoosammler: Zum "Rauswurf" lässt sich über die Saarbrücker Zeitung eine Menge ermitteln. Den Sachverhalt selbst will ich hier nicht kommentieren. Bleibt zu hoffen, dass dort bald wieder Ruhe einkehrt. Obertierpfleger Weißgerber (kommiss.Leiter) hat derze
    (12.12.2005)
    Aguti:   Zoo Saarbrücken entwickelt sich in den letzten Jahre außer kleineren Neuanlagen nicht weiter; Großprojekte wie Gorilla-und Schimpansenaußenanlage, Afrikanische Savanne, Löwenanlage, Drillberg, Elefantenanlage usw. werden immer wieder verschoben, Geozoo-Konzept wird immer weniger umgesetzt; so leben mittlerweile Mandrills im Asienteil, Grüne Leguane, Gelbe Anakondas und Nashornleguane im Madagaskarhaus, Spitzhörnchen, Zwergseidenäffchen Nachtaffen, Schlankloris, Grünflügelars, Sonnensittiche im Afrikahaus mit Nachtzoo, um nur wenige Beispiele zu nennen. Flachlandtapir- und Jaguaranlage, Bauernhof mit Streichelzoo waren die letzten Großprojekte Ende der 90er. Als Neuzugänge waren in den letzten Jahren jedoch interessante Arten wie Streifenkiwis, Ringelschwanzmungos zu verzeichnen, aber keine *Großtiere*. Wenn Baustellen oder Umbauten stattfinden, meistens über Jahre andauernd wie z.B. die nach 2-3 Jahren fertigestellten umgebauten Vivarien im Afrikahaus oder die seit 2001/2002 immer noch nicht fertigestellte Anlage für Fossas.
    (12.12.2005)
    Aguti:   Zoo Neunkirchen entwickelt sich sehr stark. Für den Zoo einer Kleinstadt (50000 Einwohner) sehr viele große Neuanlagen: 1995 Braunbär- und Rothundanlage, 1996 Neue Mantelpaviananlage (mittlerweile fast 50 Tiere), 1999 Neues Affenhaus mit kleiner Tropenhalle und Terrarien (Sumatra-Orang-Utans, Tempelaffen, Liszt-Äffchen, diverse Reptilien), 2002 Robbenbucht (Anlage für eine Gruppe von fünf Seehunden mit Haupt-, Nebenbecken, kleinem Salzwasserbecken und *Strand*), 2003 Falknerei & neues Bärenhaus, 2004 Asiatischer Elefantentempel: Elefantenhaus mit vier Einzelboxen, großer Lauffläche, Innenwasserbecken), dazu Außenanlage mit fast 5000 qm), 2005 Biberanlage mit für Besuchern begehbarer Biberburg, diverse neue Tierarten in den letzten Jahren: 1996 Wickelbären, 1997 Timor-Hirsche, 2000 Angola-Giraffen & Vietnam-Sikas, 1999 Sumatra-Orangs, 2000 Rothunde, 2001 Tempelaffen, 2002 Seehunde, 2003 Risenschlangen, Brillenkaimane, Bindenwarane, 2005 zwei asiatische Elefantenkühe, Afrik. Strauße, Elbe-Biber usw.
    (11.12.2005)
    Zoosammler:   Gibt es irgendwo Infos über den Rauswurf?
    Ich meine, einem Zoodirektor kündigt man doch nicht einfach so.
    (11.12.2005)
    Oldzooboy:   Karlsruhe entwickelt sich gar nicht.Seit Eröffnung der schrecklichen Eisberg-Eisbären-Anlage ist doch nichts passiert.Als einzige neue Tierart kamen aus Frankfurt 2 Klippspringer in den Bestand,die nach dem Tod von einem der Tiere kurz danach auch schnell wieder verschwanden. Seither kamen keine neuen Arten nach Karlsruhe,das Raubtierhaus ist fast leer,und Neubauten-Sense.Der Masterplan soll's richten.
    (11.12.2005)
    Michael Mettler:   Genau genommen ist nicht nur Saarbrücken, sondern der Südwesten insgesamt im Forum thematisch spärlich vertreten. Wie entwickeln sich Neunkirchen, Neuwied, Karlsruhe?
    (11.12.2005)
    Klaus Schüling:   Wer kann etwas zur Entwicklung in Saarbrücken beisteuern.
    Ich habe manchmal das Gefühl, nach dem durch Integration der ehemaligen DDR viele gen Osten steuern, rutscht das Saarland zusehends aus dem Augenwinkel ...
    (11.12.2005)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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