tiergarten.com - The online-shop of Schüling Buchkurier
www.tiergarten.com – Der Online-Shop des Schüling Buchkuriers

tiergarten.com forum
Schüling Buchkurier - Dr. rer. nat. Klaus Schüling
Forum

    Forum unterwegs: Rückblick auf Treffen 1 bis 4


    -> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)

    Beitrag hinzufügen
      
    Name: (= Nachname)  
    Passwort: (= Kundennummer)
    Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
    Beitrag: Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
    Foto: (gif/jpg/png)

    (Dateigröße max. 2MB)

    Tierpark Berlin - allgemein (bis 26. Juli 2016)

    Michael Mettler:   @WolfDrei: Oder zumindest das, was man in Zoos \"Chapmanzebra\" nennt ;-)
    (26.07.2016)
    WolfDrei:   @MM: Danke! War ein heißer Tag, heute. Chapmanzebra weiterhin !!!
    (26.07.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Damarazebra? Nicht mehr Chapmanzebra?
    (26.07.2016)
    WolfDrei:   Der Mhorrgazellennachwuchs 2016: 3,1
    (26.07.2016)
    WolfDrei:   Damarazebrafohlen (Stute?)
    (26.07.2016)
    WolfDrei:   Schwarzhalskranichfamilie
    (26.07.2016)
    WolfDrei:   Sambarkalb
    (26.07.2016)
    WolfDrei:   Bautechnisches: am 4.8. werden laut Aushang die beiden Spielplätze eröffnet. Eigentlich waren heute nur noch kleinere Erdarbeiten zu sehen, insbesondere wurde mit einem Kalk-Sand-Gemisch Wege bereitet (alter Spielplatz) oder Mulch ausgebreitet (seltsamerweise ein Hobelspan-Mulch, grün gefärbt) für den `` Waldspielplatz``. Anbei ein Blick über die Plansche zur Rutsche.
    Tierisches: Eine Sambargeburt, ein Damarafohlen - aber: wieder ein Küken bei den Schwarzhalskranichen. Eine Maralgeburt steht weiter aus, nach Aussagen wird es bei den Schneeziegen keine Geburt geben, bei den Mishmitakins bleibt der Bock abgesperrt - es gibt genügend.
    Die Präriehunde sind weiter am Buddeln - in der Erde.
    In der Afrikavoliere üben in drei Nestern die Abdims das Fliegen, Hagedasche sein geschlüpft und auch bei den Klaffschnäbeln liegt was im Nest.

    (26.07.2016)
    WolfDrei:   Tembo
    (19.07.2016)
    WolfDrei:   Die Plantsche
    (19.07.2016)
    WolfDrei:   und die Einordnung der beiden Bücher
    (19.07.2016)
    WolfDrei:   Je 15 Millionen für TP und Zoo - nicht schlecht!
    Und es wimmelte vor entsprechenden Adjektiven: naturnah, einzigartig, zukunftsorientiert usw.
    320 000 Euro haben Eingang und Präriehund-Ursonanlage gekostet. Der Eingang ist schon eine Visitenkarte.
    Zeitungsüberschrift: Tor der Zukunft. Und vorher : Eingang mit dem Flair einer Tankstelle. Heute wenigstens tankten insbesondere viele Kinder die Luft - ich dachte, die Ferien würden erst in 2 Tagen beginnen?
    Und weiterhin: die Cafeteria hatte schon geöffnet! Nicht erst am Donnerstag wie geplant! Die eigentlichen Veränderungen betreffen wohl speziell die Kücheneinrichtungen und das Angebot, die Speiseräume sind wie gehabt ``bemöbelt``. Warum allerdings die Aquarien mit Rahmen und darin befindlichen historischen Aufnahmen vom TP verschlossen wurden (Ausnahme die beiden Korallenbecken) ist mir nicht erklärlich, zumal die Zylinderaquarien zunächst nur ``an sich`` dort stehen und irgendwie nicht so gewaltig wie in dem schönen Prospekt ausschauen. Kann ja mit der Ausstattung noch werden (Für Aquarienhalter ist übrigens ein allseitig einsichtbares Becken ohne große Ausstattung ein Graus, pardon, für die Fische - es sei denn, es sei noch größer).

    Und es wurde weiter ``geklotzt``. Am Spielplatz an der Cafeteria (oberer Abschnitt) wurden eigentlich nur noch Restarbeiten wie Nivellierungen und Erdangleichungen gemacht. Rätselhaft waren mir immer , soweit einsichtbar, sonderbare Holzkonstruktionen: es sind zwei aufgeschlagene gegenüberstehende große Bücher - und man kann die ca 1 x2 m großen Seiten mit Geschichten umblättern. Die Märchenfiguren im Gelände und das Ambiente dazu regen durchaus die Phantasie an.

    Und : die Plantsche ist auch fast fertig: eifrig wurde ein blaues `` Bitumengemisch?? aufgetragen (um 15 Uhr fast fertig), der Rand des Beckens ist mit Holzbohlen belegt, in einem nierenförmigen Einschub wurde eine größere Flächen mit Bohlen belegt: bekommt man nach dem ``Bade-Plantschen`` keine schmutzigen Füße beim Herauskommen.
    Die künftige Vogelschauarena heißt nun laut Eingangsschild Kiekemal Waldbühne

    Tierisches: Tembo ist im Musth (hatte mir vorher Jan Jakobi mitgeteilt). Im Variwald wurden die Holzklötze weiter in das Innere verschoben, da die direkt am Wege darauf sitzenden Varis geradezu zum Füttern einluden. Die Waschbäranlage ist nach dem Umbau (durch Azubis wurde mir gesagt) vorzeigenswert, doch wurde die Sichtbarkeit der Tiere durch Minderung von Verstecken erreicht: es gibt einen Hängesack in einem offenen Holzhaus - und darin hing ein Tier - das zweite musste sich auf dem Volierenrand niederlassen.
    Und : die Trappen sind wieder auf der Wiese! Allerdings ist 2 m vom Besuchergang insgesamt ein die gesamte Anlage umlaufendes Drahtnetz von 1,5 m Höhe gespannt - offensichtlich unter Strom stehend.
    Der Berberhirsch hat eine Geweihhälfte verloren - das kann aber noch nicht der Normalabwurf sein.
    Und der Sikahirsch sorgt sich um Nachwuchs, der bei den Maralen weiter fehlt.
    Anbei das `` Märchenbuch``
    (19.07.2016)
    Mark Meier:   Der entscheidende Passus, wonach die 15 (statt 16,8) Mio NICHT allein für Himalaya sondern für viele verschiedene Projekte genutzt werden können:

    \"Im Tierpark soll die Anordnung der Gehege zukünftig verstärkt einer geographischen Orientierung folgen, wodurch der Erlebnisfaktor für den Besucher gesteigert wird. Auch zeitgemäße didaktische Leitideen können so besser verwirklicht werden. Eine zukunftsorientierte Tierhaltung soll den Tieren das Zusammenleben in großen Herden und Vergesellschaftungen ermöglichen. Zudem soll in Teilen daraus der Bau der Himalaya-Gebirgslandschaft finanziert werden ? welcher zugleich die Entsorgung der Haufwerke löst. 
    Die Aufwertung des Dickhäuterhauses im Tierpark ist geplant. Das bestehende Gebäude soll im Rahmen der geplanten Umgestaltung zu einem einzigartigen und naturnah gestalteten Erlebnisbereich weiterentwickelt werden.

    Außerdem werden die Mittel für die Verbesserung der Besucherinfrastruktur verwendet. Ziel ist es, umfangreiches Wissen über die einzelnen Tierarten an inländische und ausländische Besucher vermitteln zu können und somit den Tierpark als Ausflugsziel für Einheimische und Touristen attraktiver zu gestalten.\"
    (19.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Nochmal etwas mehr zu den EU-Fördermitteln
    http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/jubel-in-zoo-und-tierpark-berlin
    (19.07.2016)
    Jan Jakobi:   Fritz wurde wegen der \"Giraffenkrankheit\" (Epiphysitis) eingeschläfert.
    (19.07.2016)
    Erik Richter:   Leider gibt es nicht nur gute Nachrichten aus dem Tierpark: Der junge Giraffenbulle Fritz musste am Montagmorgen eingeschläfert werden.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/tierpark-giraffe-fritz-muss-eingeschlaefert-werden
    (19.07.2016)
    Michael Mettler:   Gute Nachricht. Die Legende, dass der Tierpark Berlin \"der größte Landschaftstierpark Europas\" sei, hält sich offenbar auch nach dem Direktionswechsel hartnäckig ;-)
    (18.07.2016)
    Mark Meier:   Das passt irgendwie zu unserer Diskussion wie die Faust aufs Auge. Jedenfalls sollten im Falle eines Erfolgs weder Platz noch Mittel das Problem sein:
    http://m.tagesspiegel.de/berlin/34-millionen-euro-fuer-zoo-und-tierpark-bald-baden-elefanten-im-landwehrkanal/13893428.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
    (18.07.2016)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Platz gäbe es genug dafür. Zumal einige bisherige Gehege beim Umbau wegfallen und auch ihre Flächen in Teilen für Gebirgskulissen genutzt werden könnten.
    (18.07.2016)
    Mark Meier:   Nicht alles schlecht, klingt ganz passend. Kann man so sagen, zumal der Tierpark nun doch nicht die Entsorgung zahlen muss und umgekehrt sogar die Einarbeitung der Schuttmassen in ein neu zu gestaltende Landschaft finanziert bekommt. So gesehen ist durch das \"böse Erbe\" nicht nur die besagte Wirtschaftsstraße herausgesprungen, sondern auch eine aufgewertete Gebirgslandschaft sowie womöglich ein dritter Zugang mit zusätzlichen Parkplätzen. Und wenn man es klug anstellt, kann man wie gesagt auch einen guten Puffer und Landmark draus machen. Ich hoffe daher mal nicht, dass wirklich alles zentral aufgeschüttet wird. Vielleicht könnte man ja zentral ein massiveres Felsgebilde gestalten UND außen schmalere Bergketten...
    (18.07.2016)
    WolfDrei:   @MM: Der Begriff ``unbedenklich\"\" kann offensichtlich noch unterteilt werden.
    Wie ich ``irgendwo`` las. will man nun den Haufen nicht wieder durch das Gelände zurück karren, sondern das Gut mit einem Förderband, zu welchem Ort auch immer ``da oben``, transportieren. Übrigens: durch die damaligen Transporte hatte der TP eine befahrbare Wirtschaftsstrecke von der Gensinger Straße (B 1-Anschluß) Richtung Brehm-Haus durch den Transportbetrieb erhalten. ``Nicht alles war also schlecht``. Entschuldigung für die vielen Tippelchen.
    (18.07.2016)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Zweifellos wird eine 15 Meter hohe Felskulisse landschaftsprägenden Charakter haben, und eine optische Abgrenzung zur Straße und den dort für die Zukunft geplanten Parkplätzen wäre auch zu begrüßen - soweit die besagte Kulisse überhaupt an dieser Seite des Geländes eingeplant ist. Denn die Ursprungsplanung sah ja einen zentralen, keinen randständigen \"Berggipfel\" vor, und bisher war doch m.W. nur von einer Reduzierung von dessen ursprünglich gewünschter Höhe die Rede. Das hatte ich so verstanden, dass der Parkteil Himalaya trotzdem nach wie vor um das zentrale Kunstfelsmassiv herum angelegt sein sollte.

    Was mich aber wundert: Warum soll die Felslandschaft anscheinend nicht - wie z.B. das Kunstfelsmassiv bei Hagenbeck, das noch deutlich höher sein dürfte - zumindest in Teilbereichen für kletternde Tiere oder für eine Besucherwegführung nutzbar gemacht werden? Eine Vorgabe \"von oben\" wegen des vormals umstrittenen Abraummaterials, das dort verwendet werden soll, kann das doch eigentlich nicht sein, wenn dieses zwischenzeitlich als unbedenklich eingestuft wurde.
    (18.07.2016)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: So wurde das schon vorher kommuniziert. Aber ich hoffe dennoch, dass auch die Tieranlagen ansprechend mit viel Fels eingerichtet werden. Die Felskulissen können dafür dann freier, steiler und gewagter(?) gestaltet werden und vielleicht auch gleich als optischer und akustischer Puffer zu der breiten Straße dienen. Zugleich wäre es für die Umgebung vielleicht auch ein Landmark und ein Anziehungspunkt zum Tierpark...
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Nach diesem Bericht zu urteilen wird die neue Himalaya-Kunstfelslandschaft anscheinend reine Kulisse, ohne z.B. als Klettermöglichkeit für Tiere nutzbar zu sein?
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-gelaende-wird-statt-wohnungen-nun-ein-schwimmbad-gebaut--24398342
    (17.07.2016)
    WolfDrei:   Die neue Präriehund- (nicht zu sehen) / Urson- (der schwarze Punkt in der Mitte) anlage.
    Übrigens haben in diesem Jahr die Ureinwohner der Anlage erstmals im Zoo erfolgreich gebrütet.
    (15.07.2016)
    WolfDrei:   10 Minuten Tierpark ! Der Eingang
    (15.07.2016)
    WolfDrei:   Die Betondecke des U-Bahn-Ein-Ausganges
    (14.07.2016)
    WolfDrei:   Der Wasserfall - durch eine Ritze fotografiert
    (14.07.2016)
    Mark Meier:   Heute also die große Eröffnung des erneuerten Haupteingangs und der Präriehund-Urson-Anlage:
    http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/das-tor-der-zukunft-macht-den-anfang/
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/der-berliner-tierpark-hat-den-schrott-ausgewildert

    Daraus geht auch ein aktueller Zeitplan hervor:
    -heute: (Neu-)Eröffnung von Haupteingang und Präriehund-Baumstachler-Anlage auf 250 m²
    -kommende Woche: Neueröffnung Cafeteria
    -beide Spielplätze \"so gut wie fertig\" (das klingt mir etwas optimistisch)
    -ab Herbst: Greifvogelschau auf der Kiekemal-Waldbühne
    -Ende des Jahres: Beginn Umbau ABH

    Ich war vorhin auch ganz kurz im Tierpark und habe mir insbesondere die Präriehund-Baumstachler-Anlage angesehen. Wegen Regenwetter waren leider nur die Ursons zu sehen. Diese präsentierten sich dafür jedoch sehr attraktiv. Die Anlage selbst ist noch besser geworden als ich gedacht hatte. Die Präriehunde haben doch eine erfreulich große Sandfläche erhalten, die Ursons ordentlich was zum Klettern. Die rechte Seite ist mit einem kleinen Wasserfall/ Wasserlauf recht nett geworden, auch wenn hier zumindest die Präriehunde wohl weniger auftauchen werden. Witziges Detail sind die Holzplanken, die sich sogar bis in die Außenverkleidung und den Innenbereich der Toilette fortsetzen. Auch die Pflanzinseln und natürlich die Darstellung der unterirdischen Gänge ist gut geworden. Letztere erhielt auch kleine Infoschilder. Aber Präriehunde wie Ursons haben (wie auch die Waldbisons) haben auch die neuen Artschilder bekommen.

    Übrigens ist scheinbar auch der Eingangsbereich selbst weitgehend fertig. Das Grün der Bemalung ist nun weniger grell aber insgesamt trifft es leider nicht so wirklich meinen Geschmack. Aber vielleicht kann ich mich auch noch daran gewöhnen...

    Die Umgestaltung der Waschbärenanlage habe ich mir auch ganz kurz angesehen. Ich finde sie insgesamt doch recht gelungen. Die Spielplatzeinrichtung ist sicher Geschmacksache. Aber die Tiere werden sie bestimmt nutzen. Sie kletterten bei meinem Besuch aber primär am Gitter der Kuppel entlang oder liefen zum Wasser. Gefallen hat mir, dass es jetzt mehrere Bodensubstrate gibt.

    Ansonsten wird auch wieder an den Spielplätzen gewerkelt. Bei der alten Plansche wurde eine Pumpanlage installiert. Aber ich glaube inzwischen nicht mehr, dass es wieder eine Plansche wird, eher ein begehbarer Bereich mit Bodendüsen. Bei der Freilichtbühne wurden hohe Holzbögen angebracht. Sie tragen den neuen Titel \"Kiekmal Waldbühne\". Hier sah ich auch kurz Herrn Knieriem, der dann lautlos mit seinem kleinen Stromer zurück zur Präriehund-Baumstachler-Anlage surrte und sich dort eine Weile mit einigen Leuten unterhielt. Wirkte so spontan eigentlich recht sympathisch. Aber ich hatte keine Zeit, mich selbst auch mit ihm zu unterhalten und mir einen besseren Eindruck zu verschaffen.

    Es war heute also nur ein Minibesuch. Bis auf den gemischten Eindruck beim Eingang war es aber wieder sehr positiv. Es ist jedenfalls spürbar mehr Aktivität als früher oft.
    (14.07.2016)
    WolfDrei:   Eine noch junge Manulkatze kam aus Nowosibirsk - noch im ABH, der Kater ist auf dem Berg. Die Jungkatze hat ein eigenartiges ``spitzes`` Profil
    (12.07.2016)
    WolfDrei:   Reinigung des Seekuhbeckens
    (12.07.2016)
    WolfDrei:   Noch nie gesehen: bis auf eine ruhten alle Giraffen gegen 14 Uhr!
    (12.07.2016)
    WolfDrei:   Die Jungbuntmarder waren heute auch mittags aktiv - Mittagszeit, Mutter (rechts angerissen) brachte das Futter auf die Höhle.
    (12.07.2016)
    WolfDrei:   Die Jugbuntmarder waren heute auch mittags aktiv - Mittagszeit, Mutter (rechts angerissen) brachte das Futter auf die Höhle.
    (12.07.2016)
    WolfDrei:   Nun gut, Pandas für den TP - oder ein Panda - eher ein diplomatischer Kompromiss? Sollen sie erst einmal kommen.
    Denn gegenwärtig wichtiger: morgen könnte (inoffizielle Mitteilung) die Präriehundanlage eröffnet werden! Am Sonntag war ein Bereich abgeschottet - es sah aus, als wären die Tiere schon zur Eingewöhnung in diesem Teil - was sich heute zu bewahrheiten schien, denn heute gegen 15 Uhr waren fast alle Scheiben eingebaut, nur die Ausrichtung und eine obere ``Festhaltemetallschiene`` fehlte noch. Im Mittelteil lief sogar ein Wasserfällchen. (Bild anbei)

    An Geburten fehlen eigentlich nur Maral und Schneeziege, hinzugekommen ist ein Dscheladajungtier.
    In der Luchsanlage wurde einem Tier ein Halsbandsender umgelegt - Bewegungsuntersuchungen des IZW. Bei den Flamingos sind es 5, vielleicht bei dem Gewusel auch 6 Schlüpflinge.
    Erstmals seit Sonntag ist die Varifamilie (S-W-Varis) auf der Inselanlage - allerdings war zwar schönes diffuses Licht - aber mir geringer Helligkeit.
    Bautätigkeiten: Cafeteria: am 1. Ferientag (21.7.) soll Eröffnung sein, die eigentlichen ``Speiseräume`` werden gemalert, neues Inventar steht herum. Benennung: Patagonia. Die angekündigten Zylinderaquarien sind noch nicht zu sehen. Im Spielplatzbereich wird konstant gearbeitet.
    Im alten Spielplatzbereich wurde die Plantsche bearbeitet, nicht klar ist, ob die Fläche neu betoniert wird, zumindest nivelliert wurde. Die Pappelwurzelschösslinge wurden mühselig herausgerissen - aber die Wurzeln werden neue bilden. Offensichtlich wird das ``übergeplantschte `` Wasser in den Kamelgraben geleitet. Nunmehr wurde auch die Betondecke des U-Bahnein-/ ausganges gestrichen und mit Tier-Motiven versehen.

    (12.07.2016)
    Oliver Muller:   Ich würde das gar nicht für so schlau halten, einen Panda in den TP zu bringen, denn damit verlöre der Zoo ein Alleinstellungsmerkmal. Strategisch klüger wären doch Pandas im Zoo und Koalas, Beutelteufel und Gabelhornböcke im TP.
    (12.07.2016)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: WENN der Panda überhaupt im Himalaya-Bereich untergebracht werden sollte....

    Ich vermute, dass die Wahl des Standortes der neuen Panda-Anlage im Zoo nicht zufällig auf eine Fläche fiel, die auch wegen touristischer Aspekte nicht allzu weit von einem der Zoo-Eingänge entfernt ist. Ähnliche Gedanken könnte ich mir auch für den Tierpark vorstellen, aber der geplante zusätzliche Eingang am Himalaya-Bereich rangiert in der ZEP-Prioritätenliste derzeit noch unter den Fernzielen ab 2022, und die Pandas könnten ja schon nächstes Jahr in Berlin eintreffen. Eine derartige Besucherattraktion im - nach jetzigem Stand - \"hintersten Winkel\" des riesigen Geländes zu platzieren, halte ich für wenig glücklich, Kleinbahn hin oder her. Übrigens würde dann vermutlich im Gegenzug eine der Himalaya-Huftieranlagen entfallen, denn es steht ja die Aussage, die aktuell genutzte Fläche nicht mehr vergrößern zu wollen. Sinnvoll würde es mir jedenfalls erscheinen, bei Panda-Plänen im Himalaya-Bereich auch den Bau des dritten Eingangs kurzfristig voranzutreiben, woduch allerdings zwangsläufig andere Projekte nach hinten rutschen würden.

    Ein Besuchermagnet dieses Kalibers wäreaber auch gut geeignet, um Besuchern die Umstände einer benachbarten, längerfristigen Großbaustelle oder den Wegfall einer vertrauten Anlage zu \"versüßen\". In ersterem Fall könnte ich mir eine Panda-Anlage auf den Flächen vorstellen, die im ZEP dem in punkto Tierhaltung nicht weiter behandelten Zukunfts-Themenbereich \"Urwald\" zugeschlagen und damit bisher keinem geografischen Gesichtspunkt zugeordet sind, so z.B. in Nachfolge der Wölfe oder (wegen der Nähe zu den geplanten Asienbereichen noch interessanter) bei/auf den Anlagen der asiatischen Rinder. Ein \"Pandaland\" an einer dieser Stellen würde mit nichts kollidieren und böte in deutlich zentralerer Lage eine Attraktion, die je nach Lage vom Großumbau der Afrika- oder der Asienlandschaft mit den damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Besucher gut ablenken würde.

    Unter dem Aspekt, dass doch offenbar in nicht allzu ferner Zeit Schlangenfarm und Krokodilhaus auf der Stillegungsliste stehen dürften (geplante Reptilienhaltung im ABH) , wäre die dortige Fläche sicher auch keine schlechte Wahl. Selbst bei späterer Degradierung des Schlosseinganges zu einem Bedarfseingang (nach dem Bau des zusätzlichen Eingangs am Himalaya, siehe ZEP) läge der Bereich noch immer relativ nahe dem Eingang Bärenschaufenster, und für das an dieser Stelle geplante Artenschutzzentrum könnte es wohl kaum eine bessere benachbarte Tierart geben als das WWF-Wappentier. Ganz nebenbei - damit käme mein Gedanke von oben wieder zum Tragen - ließe sich der Wegfall der Reptilienhäuser in der Öffentlichkeit besser verkaufen, wenn an gleicher Stelle dafür ein Publikumsliebling sondergleichen einziehen würde.
    (12.07.2016)
    Mark Meier:   Interessantes Planspiel:
    http://www.abendblatt-berlin.de/2016/07/11/ein-panda-fuer-den-tierpark/

    WENN das so kommen sollte, könnte der Himalaya-Bereich sehr hochkarätig besetzt werden: Kleine und große Pandas, Schneeleoparden, Goldtakine...
    (12.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Alisha und Dragan sind gut in Dartmoor angekommen.
    http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/tiger-paar-alisha-und-dragan-do-you-fauch-english--24366240
    (08.07.2016)
    Erik Richter:   Anbei die Veränderungen im Tierbestand im Juni.
    Der neue Manul lebte zumindest letzte Woche noch im Alfred-Brehm-Haus. Der andere war aber immer noch im ehemaligen Kolkraben-Gehege im Erweiterungsgelände anzutreffen. (Es sind jetzt also wieder zwei Manule.)
    (07.07.2016)
    WolfDrei:   Die Gerenukanlage wurde bezüglich des vorderen Drittel gemäht, die Laubbündel hängen etwa ab 9.30 am Futterbaum, beide Tiere waren auf der Anlage.
    (05.07.2016)
    WolfDrei:   Na, dann nicht bei 1,9MB.
    Dann das P-Fohlen
    (05.07.2016)
    WolfDrei:   Haupteingang: Immer noch die Scheiben, die fehlen. Etwas mehr Erdreich wurde eingebracht, im vorderen Teil ist nun eine kleine Pfütze - permanentes Wasser?
    Im Moment sind die Kassen in Arbeit, die auf dem `` Dach`` überstehenden roten Holzteile sollen keine Abdeckung erhalten, es ist Zierde. Die lindgrünen Ausstreichungen der übrigen Betondecken erhielten wieder eine etwas grünere Panaschierung.

    Tierisches: das Wichtigste: es gab wieder nach langer Zeit eine Geburt bei den Przewalskipferden - wenn das Fohlen auch die Statistik sprengt (ca 95 % nördlich des Äquators werden im Mai geboren).
    Bei den Blauschafen ist zumindest ein Jungtier zu sehen. Die Geschlechterverteilung hat sich etwas angeglichen: V-Sika: 3,1 (ohne die 2 ``Nachgeborenen``), Berberh. 0,1; Montanawapiti 0,1; Zwergwapiti 0,2: Buchara 2,0; Weißlippenh. 0,1; Mhorrgazelle 3,1. Stehen eigentlich nur noch Maral und Schneeziege an. Bei den Flamingos laufen 4 herum - frau sitzt aber weiter.
    Der Bartgeiernachwuchs wurde wieder der Auswilderung zugeführt. Die 4 Chacopecaris machen sich gut, dito die Schopfhirsche. Der Varinachwuchs (0,1) soll demnächst auf die Insel.

    Anbei ein Teil der Bemalung eines Kunstfelsens der Präriehundanlage

    (05.07.2016)
    Mark Meier:   Laut der Facebookseite von den Freunden der Hauptstadtzoos soll die Präriehund-Baumstachler-Anlage \"in wenigen Tagen\" eröffnet werden. Das klingt nach dieser oder spätestens nächster Woche!
    (05.07.2016)
    Mark Meier:   Angeblich ist die Nachfolge von Falk Dathe nun entschieden. Dieser geht Ende des Jahres in den Ruhestand. Bei der Ausschreibung für die neue zoologische Leitung des Tierparks soll die bisherige Direktorin vom Zoo in der Wingst, die 39-Jährige Nadja Niemann, das Rennen gemacht haben. Offiziell wurde diese Pressemeldung bisher aber von keiner Seite bestätigt. Frau Niemann hat den alten Job wohl bereits gekündigt, allerdings mehr wegen Querelen mit der lokalen Politik. Hier in Berlin würde sie ja sozusagen etwas in die zweite Reihe treten und von so etwas verschont bleiben. Sonst weiß ich an sich nichts über sie, weil ich den Zoo in der Wingst nicht weiter verfolgt habe. Dem Hörensagen nach soll Frau Niemann dort aber gute Arbeit geleistet haben. Ich bin gespannt, wie sie sich hier einfügen und einbringen kann -also natürlich wenn es tatsächlich auch so kommt und sie den Job erhält.
    http://www.bz-berlin.de/lichtenberg/sie-ist-die-neue-chefin-im-tierpark-friedrichsfelde
    (05.07.2016)
    Mark Meier:   Im Park selbst kommt man auch langsam aber sicher voran. Beim alten Spielplatz arbeitet man unter Hochdruck an der alten/ neuen Plansche. Dort sind nach Ausschachtungen nun einige neue Düsen(?) und bisher freiliegende Rohre zu sehen und auch ein großer viereckieger Schacht wurde nahe daneben ausgehoben (keine Ahnung wofür). Aber auch das alte Inventar an Türmen, Rutschen, Schaukeln etc. wurde erneuert bzw. teils neu gestrichen (das Wasserthema wird durch Blau und Weiß auch hier aufgegriffen). Zudem waren einige hübsche Strandkörbe zu sehen (zunächst noch mit dicken Folien/ Planen abgedeckt). Beim neuen Waldspielplatz erkennt man nun, dass offenbar doch mehr gestaltet wird, als ich erst angenommen hatte. In Ergänzung zu den diversen Holzelementen entstehen dort gerade Kunstfelsformationen mit Fantasiemotiven, die offenbar beklettert werden können. Bisher sieht alles recht gefällig und ausgewogen aus. Wenn es fertig ist, könnte es gerade für Kinder und Familien die Attraktivität des Parks weiter steigern.

    Bei der Präriehund-Baumstachler-Anlage ist man offenbar in den letzten Zügen. Die Gestaltung wird jetzt immer stimmiger, auch wenn WolfDrei wohl Recht hat, dass es insgesamt etwas (kunst-)felslastig erscheint. Hübsch und mE auch didaktisch gelungen ist eine plastische und künstlerische Darstellung von unterirdischen Gangsystemen mit Präriehunden, Schlangen, Eulen etc. Begeistert war ich auch von der neuen WG. Die Pelikane waren sehr aktiv und nutzen große Flächen des Wassergrabens wie auch der Landfläche. Auf dem Wasser wirken sie sehr elegant und jagen gerne die Enten von ihrem neuen Baumstamm. An Land wirken sie hingegen recht hektisch, fast schon etwas dramatisch/ theatralisch, wohingegen die tiefenentspannten Bisons das ganze Geflatter so was von kalt läst; fast schon betont gelassen sehen sie souverän über die chaotischen Nachbarn hinweg als wenn so viel flatterhafte Aufgeregtheit weit unter ihrem Niveau liege... Im Ernst: Ich glaube, die Vögel erkunden erst einmal alles und werden sich dann schon ruhiger verhalten. Von den Bisons werden sie jedenfalls konsequent ignoriert und zeigen auch keinerlei Scheu vor den großen Tieren.

    Ansonsten ist man auch beim Eingang selbst weiter mit dem neuen Dach vorangekommen. Ich will nicht jeden Zwischenschritt neu kommentieren und hoffe einfach, dass es am Ende dann gefälliger und stimmiger wird, wie bisher fast alle Maßnahmen...

    Was gibt es sonst Neues? Im Krokodilhaus gab es etwas neue Einrichtung. Ansonsten war aber wie in der Schlangenfarm deutlich(!) die Temperatur heruntergefahren. Es kann auch kein Heizfehler sein, denn bei der Schlangenfarm waren trotz kühler Außentemperaturen zugleich die Tür und mehrere Fenster im Eingangsbereich weit offen. Seltsam war auch, dass in der ersten Halle nun nur noch 6 Vogelarten ausgeschildert sind (wobei ohnehin die Spatzen alles dominieren). Irgendwie hat der Eindruck hier doch etwas gelitten, wohingegen die Tiere im zweiten Abschnitt sich gehabt attraktiv präsentierten. Die Vögel dort sind optisch wie akustisch eine sehr reizvolle Ergänzung.

    dass nun auch die Außenanlagen des Affenhauses immer weiter aufgewertet wurden und werden. Auch hier hatte ich einige schöne Beobachtungen. Gerade die Kapuziner sind kaum noch wiederzuerkennen, wenn man an die alten Behausungen zurückdenkt...

    Und ich habe erstmals gesehen, wie sich (mjindestens) einer der Brillenbären in der neuen Höhle zur Ruhe gelegt hatte. Leider konnten weder meine Augen noch meine Handykamera viel von dem Tier erkennen. Ich sah nur leichte Bewegungen des hellen Fleckes und dunkler Schatten. Aber schön, dass die Höhle angenommen wird.

    Im Variwald gibt es jetzt tatsächlich Baumstümpfe direkt bei den Besucherabsperrungen (liest hier zufällig jemand vom Tierpark mit? das frage ich mich inzwischen manchmal ernsthaft - oder die zeitliche Nähe zwischen konkreten Gedankengängen/ Anregungen und entsprechenden Maßnahmen ist einfach Zufall bzw. analoges Denken). Jedenfalls haben die Varis dies wie auch die restliche Einrichtung bis zur nahezu vollen Höhe der Bäume ausgiebig genutzt und ich hatte überhaupt eine absolut traumhaft schöne Zeit dort. Nicht nur ich übrigens! Es kamen immer mal wieder neue Besucher herein und blieben oft auch recht lange drin. Es gab NUR absolut begeisterte (teils schon geradezu euphorisch positive) Reaktionen und Kommentare von ganz klein bis ganz alt. Lauter strahlende Gesichter!!! Und das obwohl mindestens einer der Besucher angepieselt wurde ;) Aber auch der hat sich noch gefreut und mit den anderen zusammen gelacht! Die Varis waren auch sonst einfach Varis und haben die Besucher köstlich unterhalten.

    Eigentlich war aber fast der gesamte Tierparkbesuch tiertechnisch wie im Flow, als wenn alle Tiere nur auf mich gewartet hätten. Neben den Pelikanen und den Varis haben mich u.a. die sehr aktiven Pekaris, Erdwölfe und Löffelhunde erfreut ebenso trinkende Wasserbüffel (ich liebe diese stattlichen Tiere einfach) oder ein kletterndes Aguti. Nachhaltig begeistert haben mich hingegen die im Wasser (wie auch auf dem Land) tobenden Tigervierlinge aber auch der \"Hinderindische\" Tiger, der mich erst wie gebannt fixiert hat und dann herunter und bis ganz nach vorne kam, um mich zu \"begrüßen\" - jedenfalls klang das Prusten eher freundlich als aggresiv (kennen tue ich das Tier an sich aber nicht näher). Einen relativ zutraulichen Pfau sowie die bunten Lamas/ Alpakas vom Lamaspaziergang und die beiden Uhus von der Flugschau habe ich auch noch mitgenommen.

    Insgesamt war es am Samstag ein absolut runder Besuch, der mich noch Tage später nicht loslässt und immer wieder verträumt zurückdenken lässt. Natürlich ist nicht jeder meiner Besuche dort so toll (es war sicher der schönste und intensivste - und auch längste - seit vielen, vielen Monaten). Aber für mich ist so ein Erlebnis nur möglich, weil man im Tierpark immer genug freie Räume und halbwegs ruhige Ecken findet. Zum Vergleich: Ich war vor ein paar Wochen in Hodenhagen mit seinen nett gemachten Safaris, zig zutraulichen Tieren und begehbaren Primatenanlagen. Trotzdem ist in der Summe weniger Erlebnis rumgekommen als im Tierpark. Vor allem, weil es überall unheimlich voll und laut war. Kattas und Co waren dort auch nicht von 10-20 sondern eher von 200 Besuchern umstellt...
    (04.07.2016)
    Mark Meier:   Mir ist aufgefallen, dass im Tierpark die Fütterungszeiten ergänzt sowie neu sortiert wurden, sodass es jetzt ein recht breites Programm von 11 bis 17 Uhr gibt. Da um 10 Uhr selten was bei den Gibbons los war, wurden sie fast ans Ende um 16:30 Uhr verlegt (für mich persönlich etwas schade, aber ich kann es komplett nachvollziehen und finde es auch sinnvoll). Neu dabei sind u.a. Chako-Pekaris und Katzenbären (KF = kommentierte Fütterungen, F = Fütterung ohne Kommentierung):

    11 Uhr: KF Eisbären, KFDianameerkatze \"Saphira\" (in der Futterküche des Affenhauses)
    12 Uhr: KF Giraffen (gegenüber Elefantenanlage, bei Frost o.ä. im Haus), F Seekühe
    12:30 Uhr: F Chaco-Pekaris (April bis September)

    14:15 Uhr: F Erdwölfe (April bis September)
    14:30 Uhr: KF Pinguine, F Affen (Affenhaus)
    15:00 Uhr: KF Asiatische Elefanten, F Großkatzen im Brehm-Haus (außer Dienstag und Freitag)
    16:30 Uhr: KF Gibbons (April bis September)
    17 Uhr: F Katzenbär

    Die Flugschau ist jetzt fest für \"Spätsommer\" angekündigt. Und neben den bekannten Bussarden werden offenbar auch Uhus dafür trainiert!

    Auch die große Übersichtspläne im Park haben ein Update erfahren (wobei teils der Realität etwas vorgegriffen wurde): Dort ist jetzt bspw. schon ein Präriehund am Eingang eingezeichnet, die Brüllaffen sind dafür fort, die Gastronomie trägt bereits die neuen Namen (je hinter der alten, bekannteren Bezeichnung) und beim Brehm-Haus sieht man nur noch Tiger und Leopard abgebildet.
    (04.07.2016)
    Michael Mettler:   König Midas, der für den wissenschaftlichen Artnamen Saguinus midas Pate stand, hatte ja auch nur \"Goldhände\". Und nicht \"Roth-Händle\" :-)
    (02.07.2016)
    WolfDrei:   @Sacha: Du hättest meinen Lemurenartikel im `` Tiergarten`` lesen müssen - :) Also hochwissenschaftlich Eulemur collaris. Das mit dem collaris hätten die Herren Erstbeschreiber mit barbatus besser beschrieben - da ist nur wenig von collaris. Und dann Gelbbart - da gibt es nämlich nun noch einen mit weißem Bart , ehemals albocollaris (bis dann die Prioritätenregel zuschlug und er nun cinereiceps heißt) Also meine Erfindung: Gelbbart- und Weißbartmaki, da eigentlich Halsbandmaki allein nicht genügend differenziert. Im HMW steht als deutscher Name sogar Rotwangen-Halsbandmaki. Bisher habe ich immer nur gelbe ``Halsbänder`` gesehen - wie ich auch noch nie einen Rothandtamarin mit roten Händen gesehen habe.
    (02.07.2016)
    Sacha:   Ähm, kann mir mal jemand sagen, was Gelbbartmakis sind. Finde unter diesem Namen in der Zootierliste keine Angaben.
    (02.07.2016)
    Sacha:   Ähm, kann mir mal jemand sagen, was Gelbbartmakis sind. Finde unter diesem Namen in der Zootierliste keine Angaben.
    (02.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Den Tod des Gelbbartmakijungtiers ist sehr tragisch. Ich hoffe, dass man möglichst schnell die Todesursache finde und die Verletzungsursache beseitigt, damit eventuelle weitere Jungtiere nicht wieder auf die gleiche Weise umkommen.
    (01.07.2016)
    Patrick Marburger:   @ WolfDrei: Danke für die Auskunft!
    (01.07.2016)
    WolfDrei:   @P. Marburger: `` eigentlich\"\" sind es im TP 1 , 1. Eigentlich, weil ich während der letzten 2 Besuche (innerhalb von ca 6 Tagen) jeweils ein Tier auf der Anlage sah. So gegen 10 - 11 hängt gewöhnlich rechts vorn das Gezweig in der Höhe.
    Zoo Berlin: im Antilopenhaus gibt es ein generelles Schild, so man rechts im Innenraum nachschaut. Komischerweise habe ich es dort nur im Winter gesehen, jetzt nicht - auch nicht auf einer Freianlage. Sonntag werde ich mir das Vogelhaus anschauen (bin momentan Strohwitwer), schaue dann auch dort nochmals nach.
    Also ``Berlin`` hat 2 , 1 Gerenuks.
    (01.07.2016)
    Patrick Marburger:   Sorry für die Zwischenfrage (bitte nicht lachen): Wie sieht es mit den Gerenuks in den beiden Zoos jetzt denn aus? Ich dachte (warum auch immer) dass 1,1 im TP leben und 0 im Zoo. Die ZTL klingt mir so als gäbe 1,0 im Zoo und 0,1 oder 1,1 im TP. Wenn man in Berlin ist (ich evtl. im Aug) sieht man die Tiere, bzw. wann hat man die höchsten Chancen?
    (01.07.2016)
    WolfDrei:   Zweifach ist sicherer!
    Das neue Nordamerika: Waldbison und Nashornpelikane (ach so, die Wisente haben ein Jungtier)
    (01.07.2016)
    WolfDrei:   Hatte gestern im TP ``dienstlich`` als Förderer zu tun: Silagebereitung aus Robinienblätter - d.h.., die mussten erste von abgetrennten Ästen abgepflückt werden.
    Im Zoo ist das Vogelhaus nun eröffnet worden, die Eröffnung der Präriehundanlage im TP steht wohl bevor. Es stand ein Partyzelt im vorderen Zentralbereich, möglicherweise sollte auch nur Regen abgehalten werden, da auf dem mittleren Kunstfelsblock zeichnerisch das ``unterirdische`` Leben dargestellt wurde: Erdgänge mit P-Hund und auch Kanincheneule - ein Hinweis? Die Erdbereiche wurden mit `Hart`gräsern und Latschenkiefern bepflanzt. Fehlen weiterhin die Scheiben. Am Spielplatz beschäftigten sich zwei Arbeiter mit Stahlrutschrohren - sah aus wie eine Feierabendbrigade aus DDR-Zeiten, die nach getaner Arbeit noch schnell einen `Subotnik` verrichteten.(muß ich das übersetzen?).
    Probleme im Umfeld der Plantsche wird es mit Wurzelschösslingen geben: aus allen Ritzen im Umkreis von 30 m um den ehemaligen Baum schießen wurzelbrütige Jungpflanzen der im Jahr gefällten Silberpappel. Der Stubben wurde nun `zerdrechselt`.

    Die Wisente und Waldbisons wurden übrigens ``Stück-für-Stück`` in Transportkisten `ausgewechselt`.
    Weiter Nachwuchs bei Buchara- und Vietnamsika. Irgendwie ist allerdings bei den Hirschen das Jahr sehr männchenbrütig., das Berberhirschkitz ist aber weiblich. Bei den Flamingos sind vier geschlüpft, ca 11 Nester sind noch besetzt. Bei den Blauschafen lief es wohl nicht so erfolgreich nach den Geburten. Schlimmer Verlust: das Gelbbartmakijungtier ist tot ( auch noch ein Weibchen): große Risswunde am Hinterschenkel. Es wird angenommen, dass es hängen blieb und die Mutter versuchte, es loszureißen.
    Anbei: Gerenukbock - kaum noch in der Vegetation zu sehen.
    Hatte gestern im TP ``dienstlich`` als Förderer zu tun: Silagebereitung aus Robinienblätter - d.h.., die mussten erste von abgetrennten Ästen abgepflückt werden.
    Im Zoo ist das Vogelhaus nun eröffnet worden, die Eröffnung der Präriehundanlage im TP steht wohl bevor. Es stand ein Partyzelt im vorderen Zentralbereich, möglicherweise sollte auch nur Regen abgehalten werden, da auf dem mittleren Kunstfelsblock zeichnerisch das ``unterirdische`` Leben dargestellt wurde: Erdgänge mit P-Hund und auch Kanincheneule - ein Hinweis? Die Erdbereiche wurden mit `Hart`gräsern und Latschenkiefern bepflanzt. Fehlen weiterhin die Scheiben. Am Spielplatz beschäftigten sich zwei Arbeiter mit Stahlrutschrohren - sah aus wie eine Feierabendbrigade aus DDR-Zeiten, die nach getaner Arbeit noch schnell einen `Subotnik` verrichteten.(muß ich das übersetzen?).
    Probleme im Umfeld der Plantsche wird es mit Wurzelschösslingen geben: aus allen Ritzen im Umkreis von 30 m um den ehemaligen Baum schießen wurzelbrütige Jungpflanzen der im Jahr gefällten Silberpappel. Der Stubben wurde nun `zerdrechselt`.

    Die Wisente und Waldbisons wurden übrigens ``Stück-für-Stück`` in Transportkisten `ausgewechselt`.
    Weiter Nachwuchs bei Buchara- und Vietnamsika. Irgendwie ist allerdings bei den Hirschen das Jahr sehr männchenbrütig., das Berberhirschkitz ist aber weiblich. Bei den Flamingos sind vier geschlüpft, ca 11 Nester sind noch besetzt. Bei den Blauschafen lief es wohl nicht so erfolgreich nach den Geburten. Schlimmer Verlust: das Gelbbartmakijungtier ist tot ( auch noch ein Weibchen): große Risswunde am Hinterschenkel. Es wird angenommen, dass es hängen blieb und die Mutter versuchte, es loszureißen.
    Anbei: Gerenukbock - kaum noch in der Vegetation zu sehen.

    (01.07.2016)
    WolfDrei:   Wer bist denn DU?? Rotbauchlemur - Nachwuchs.
    Hier gab es eine weiter Geburt - allerdings bei den Ringelnattern im Lemurenpool
    (29.06.2016)
    WolfDrei:   Nun gelang mir auch ein Bild von einem der beiden Jungtiere der Buntmarder - aber erst zum Besucherschluss und unter strikter Kontrolle durch die Mutter: nach 10 Sekunden war schon wieder Schluss! Auch eine eingebrachte Fotofalle brachte bisher keine Bilder!
    (29.06.2016)
    WolfDrei:   Na, dann nicht, 1 Bild gab es ja schon.
    Die europ. Wölfe, die anfangs nach der Einstellung etas Schwierigkeiten miteinander hatten, haben sich nun gut eingewöhnt und ``schäkerten`` intensiv miteinander
    (29.06.2016)
    WolfDrei:   Mitgeteilt wurde eine 4 Mhorr-Geburt vom 27. , auf der Anlage waren 2, hier mit einem Jungtier des Vorjahres
    (29.06.2016)
    WolfDrei:   Mittlerweile sind die Dachbalken am Haupteingang über den gesamten eigentlichen Eingang eingezogen - was dann daraus wird mit der Abdeckung? Die Schieferfarbe im oberen Betonbereich bleibt offensichtlich. Nunmehr werden auch die Betoneingangsbereiche über dem U-Bahneingang gestrichen (gerollt natürlich).

    Die Präriehundanlage ist ``eigentlich`` gleich fertig - es fehlt das Glas. Alle Angleichungen mit Kunstfels sind getätigt, nur links werden die Dreifachlagen von Brettern noch - gegen Verbiss ?- geschützt. Eigentlich ist mir der Natur - / Kunstfelsanteil etwas zu hoch (gut für die Reinigung). Mit Ausnahme des Präriehundsandanteiles und eines kleinen Erdanteiles an der rechten Seite sind das sicher 70% der Fläche - nicht gerechnet die gesamte `Felswand` als Absperrwand. Auch die Besucherseite ist schon in Arbeit.
    Und Nordamerika wurde weiter besiedelt - nunmehr durch die Nashornpelikane. Die Mitarbeiter sind sich aber nicht sicher, ob die nicht abwandern könnten, denn Ausstiegsmöglichkeiten gibt es genügend.

    Spielplätze: der Hauptplatz ruht, nur die Wasserleitungen an der Plantsche wurden in die Gräben im Betonboden eingebracht. An der Cafeteria geht?s konstant weiter - die Phantasiemonstertiere wurden mit Spritzbeton versehen.
    Tierbestand: die Bäume wachsen auch im TP nicht in den höchsten Himmel: die Blauschafzwillinge (erstmals überhaupt im TP) haben es nicht geschafft. Auch die Schlupfdaten bei den Mandschuren wurden beseitigt - wieder der Marder? An Hoffnungen noch: vielleicht eine 2. Oryxgeburt? Eine Schneeziege ist nach Abwurf des Winterfelles sichtlich hochtragend.
    In der Afrikaflugvoliere gibt es 7 `funktionstüchtige` Nester, bei den Abdims (2) gibt es schon Nachwuchs, bei den Klaffschnäbeln (2) sitzt man, auch bei Nimmersatt (1) und Hagedasch (1) - seltsamerweise noch nicht bei den heiligen Ibissen. Bleibt noch etwas unübersichtlich das Riesennest der Hammerköpfe. In der Möwenkuppel dagegen sieht es mit dem Nachwuchs eher mau aus.

    Ansonsten gab es am Wochenende wieder eine Hundeschau.
    Anbei: Weißlippenhirsch-Nachwuchs (W)

    (29.06.2016)
    WolfDrei:   und das waren sie vor 15 Monaten - noch in Eberswalde
    (26.06.2016)
    WolfDrei:   Na, dann gute Reise!
    (26.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Das wäre natürlich eine Möglichkeit.
    Immerhin sind die Bisons die ersten Tiere die der Besucher sieht (wenn er zuvor das Bärenschaufenster nicht besichtigt und die Bisons nicht in der hintersten Ecke der Anlage liegen).
    Nur befinden sich direkt links von den Bisons ja die nicht sonderlich amerikanischen Wisente.
    Aber irgendwann sollen auf dieser Fläche ja auch nur noch amerikanische Tiere untergebracht sein es braucht halt alles seine Zeit und vor allem erstmal Geld.
    Ich finde es auch etwas schade dass man sich von der Idee vom Eingang im\" amerikanischen Style\" wieder getrennt hat, die Bemalungen zeigen jetzt ja Tiere aus aller Welt nebeneinander.

    (26.06.2016)
    Mark Meier:   Na der Eingangsbereich soll dem Nordamerikathema zugeordnet werden. Daher der Tausch...
    (26.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Bei meinem heutigen Besuch erwartete mich gleich hinter dem Eingang Bärenschaufenster die erste Überraschung.
    Die Wisent-und Bisonanlagen wurden getauscht.
    Die Bisons leben jetzt vom Eingang aus gesehen auf der rechten und die Wisente auf der linken Freianlage.
    Warum die Anlagen getauscht wurden weiß ich nicht genau.
    Zudem musste ich feststellen dass die Salzkatzen entweder abgegeben wurden oder jetzt hinter den Kulissen leben.
    Ich glaube eher das sie abgegeben wurden.
    An ihrer leerstehenden Anlage war wieder der Hinweiszettel zum baldigen Umbau des Hauses zu finden.
    Zum Abschluss sah ich noch einen Pfau auf der Brillenbärenanlage.
    Der Vogel lief etwa zwei Meter vor einem Bären umher.
    (26.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   http://www.morgenpost.de/berlin/article207728245/Mit-Alisha-und-Dragan-nach-England-So-reist-man-mit-Tigern.html
    (25.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   WolfDrei: mal wieder schöne Fotos, die Anlage für Brüllaffen und Sakis sieht nach einem tollen \"Kletterspielplatz\" für die Tiere aus.
    Weiß eigentlich jemand warum es bei den Löwen so lange schon keinen Nachwuchs mehr gab?
    Das Löwenmännchen(Boris)ist doch mit den Weibchen zusammen und deckt auch.
    Vielleicht ist es auch einfach nur Pech (oder Boris ist nicht zeugungsfähig).
    (23.06.2016)
    WolfDrei:   Goralnachwuchs (durch die Reflexion an den Gitterstäben etwas ``stichig``)
    (21.06.2016)
    WolfDrei:   Die erste Zwillingsgeburt des TP bei den Blauschafen
    (21.06.2016)
    WolfDrei:   Schon mal gefragt: wieviel sind es denn nun? Im Vorgehege noch 2 Hengste
    (21.06.2016)
    WolfDrei:   Auch ``positive`` Aufregung bei den Kiangs - ein großes Gerenne!
    (21.06.2016)
    WolfDrei:   Die Freianlage für Brüllaffen und Sakis ist fertig - sicher ein paar hundert Meter Seil! In die Dscheladagruppe wurde ein zweiter Jungmann integriert - es gab noch etwas Aufregung.
    (21.06.2016)
    WolfDrei:   An `` abgeschlossenen`` Geburten sind es : 4 (oder5?) Kreishonschafe/Arkale, 5 Markhore, 2 Elche. Hier ein Schopfhirsch mit Mutter
    (21.06.2016)
    WolfDrei:   Eine Woche (der Begriff Woche ist relativ zu nehmen) , die es an Geburten `` in sich hatte``!
    1 Bucharahirsch, relativ früh 2 Weißlippenh., eine erste Blauschafgeburt mit erstmals Zwillingen, 1 erster Goral, eine dritte Mhorrgazelle. Eine Dauerbesucherin konnte erstmals durch Foto absichern, dass es sich bei den Buntmardern um 2 Jungtiere handelt. Dem Berberhirschjungtier in der Aufzucht geht es gut.

    Bei den Moschusochsen wird es keinen Nachwuchs geben, da der Bulle 015 abgesperrt war, ähnliches war ja auch der Fall bei den Somalis, den Kiangs, den Goldtakins, den Kulanen - andernorts kein Bedarf!!!!

    Bautätigkeit: Am Eingang wird gebastelt - ich hoffe nur, dass es kein Reeddach geben wird! An der Präriehundanlage sind die Kunstfelsgerüste erstmals mit Spritzbeton fassfähig gemacht worden, die ``eingebauten `` senkrechten Holzteile werden nach Entfernung die Fugen für die Scheiben darstellen, die unteren Scheibenfassungen werden gerade ``eingeformt`` mit Kunstfels. Am eigentlichen Spielplatz war niemand zu sehen, an der `` Plantsche`` aber wurde im vorderen Drittel der Beton aufgeschnitten, Rohrleitungen sind zu sehen, auch seltsame ``Töpfe?? - möglicherweise sind das Sprudler oder auch Überraschungsfontänen. An der Cafeteria und am dortigen neuen Spielplatz wird kontinuierlich gearbeitet - sehen kann man kaum etwas.
    Anbei 2 Monatsberichte - die Rothunde sind allerdings ein `` Geschenk`` von Vater- und Mutter Rothund.

    (21.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank für die Antwort.
    Ich frage mich sowieso ob man diese Art dauerhaft in europäischen Zoos etablieren kann.
    (16.06.2016)
    WolfDrei:   ``Früher`` (auch jetzt ?) gab es eine Kategorie von Todesursachen `` Tod durch Verhalten\"\", also verhaltensuntypische Aktionen , die zum Tode führten. Bei den Berberhirschen gab es in einigen Fällen nach der Geburt direkte Angriffe der Mutter gegen das Kalb, aber auch wohl gesundheitliche Ursachen direkter Art des Kalbes oder Schwergeburtsfolgen Leider war natürlich nach ersten Erkenntnissen bezüglich der Reaktion der Hirschkühe in den vergangenen Jahren der direkte Geburtszeitpunkt nicht sicher festlegbar, so dass man das Jungtier schnell hätte retten können - jetzt war es wohl der Fall.
    Man sollte noch wissen, dass die Stamm-Tiere (1,1) der Zucht von San Diego in den früheren Achtzigern aus dem Zoo von Tunis kamen, ansonsten keine neue Zuführung erfolgte. Hinzu wird kommen, dass die Berberhirsche die antikolonialen Kämpfe in Algerien und Tunesien in den Füntzigern gerade so überlebt haben - man spricht von wenigen Tieren, die nachfolgend geborenen Tiere also schon offensichtlich eng verwandt waren. Das kann , muss aber nicht die Ursache des Fehlverhaltens sein.

    (15.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich hätte noch eine Frage zu den Berberhirschen.
    Ich weiß das die Zucht bisher wenig erfolgreich war, nur weiß ich nichts genaueres über die Umstände.
    Wurden die Jungtiere nicht angenommen?
    Gab es Todgeburten?
    Oder waren es andere Gründe?
    (15.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Bei meinem heutigen Tierparkbesuch waren trotz teilweise recht heftigen Regenschauern einige Besucher im Park.
    Tembo stand mal wieder im Wasserbecken und fraß ein bisschen von dem Gras das drumherum wächst.
    Am Spielplatz wurde mit Presslufthammer an der Plansche gearbeitet.
    Ich frage mich ob die Plansche ein Filtersystem erhalten wird wenn nicht müsste man das Wasser aber wahrscheinlich oft auswechseln.
    Hinter der Freilichtbühne steht auch ein Bauzaun vielleicht wird dort gerade an den Volieren für die Flugshow gebaut.
    (15.06.2016)
    WolfDrei:   Bautätigkeit:
    - Präriehunde: nichts gesehen
    - Cafeteriaspielplatz_ es werden Riesenskulpturen (tierische?) aus Hartschaumplaste zusammengesetzt, auch die `` Spielelemente\" wachsen. Die Cafeteria selbst soll nach Umbau im Juli einsatzbereit sein
    - hier ein Eindruck vom entstehenden Haupteingangsumbau
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Dickhäuterhaus: der neue Tamandua aus Chester - etwas stärker gefärbt als die beiden anderen. Die Kaiserschnurrbärte sind in das Affenhaus gezogen, in ihrer Anlage sind jetzt die Goldhandtamarins, deren Anlage nun `` entmaust`` wird.
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Die 2. Mhorr-Geburt - noch etwas wackelig (bisher 1,1). Ansonsten gab es gerade eine Geburt bei den Manitoba-Wapitis. Dem Berberhirschkalb (0,1) in der Aufzucht geht es gut.
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Die beiden Brüllaffenmütter mit den Jungen.
    Auf der Freianlage wird seit Tagen mit schwerer Technik ein ``Urwald`` erreichtet
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Nicht gewöhnlich: Riesenkanadagans mit Gössel
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Die Chaco-Pecari-Mutter mit 4 2 tägigen Jungen
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Was macht man als gebeutelte Rothundmutter bei 7 hungrigen Jungen? Man rennt weg und springt auf einen Baumstumpf!
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Es war dies der 2. Schlupf.
    Nun: die östlichen Bergkänguruhs `` en group``
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   Am 12. hatte ich keine Kamera anbei - logischerweise standen alle Tiere wunderbar. Heute war es schwieriger: relativ dunkel war es , um 13 Uhr beendete ein 30-Minuten-Wolkenbruch den Besuch. Immerhin konnte ich ein Flamingoküken mittelbar retten. Gegen 12. 55 bemühte sich ein gerade geschlüpftes Küken, wieder den Nesthügel zu erreichen - dann der Wolkenbruch, mußte mich selber retten. Ein Anruf von mir beim Oberpfleger brachte dann Rettung, das Küken lag schon halb im Wasser.
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   noch ein wichtiger Nachtrag zu Geburten: ein 2. Roter Brüllaffe
    (13.06.2016)
    WolfDrei:   Hatte heute eine Führung zum Artenschutz durchzuführen. Bei der Gelegenheit:
    -am Haupteingang sind nun auf beiden oberen Betonseiten starke Längsbalken eingezogen, die dann die Holzumrahmung tragen werden, außerdem wird das Dach auf beiden Seiten ca 1.5 m als quasi erweiterter Regenschutz herausgezogen.
    - Präriehundanlage: die linke Seite ist mit dreifacher Hochkantbrettschicht umgeben, desgleichen wird auch der Bereich der dahinterliegenden Toiletten verschalt. Dann folgen 3 Sichtscheibenbereiche von ca 3, 8 und fast 20 m, wobei die einzelnen Verglasungen durch Kunstfelsen umschlossen werden. Die rechte lange Verglasung wird auf dem Boden aufstehen, die beiden anderen wurden auf die Felsenbasis der Steinadlervoliere aufgesetzt.
    - Tiergeburten : eine 2. Mhorrgazelle, gerade heute geboren, eine ``Nachgeburt`` bei den Vietnamsikas und - !!! eine erste Vierergeburt bei den Chacos (die rechte Gruppe betreffend - beide bestehen aus je 6 Tieren), dann noch ein Mandschurenkranichschlupf (1 Tier)
    (12.06.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die Gitterkonstruktion am Weg wurde vor allem deshalb so gerne von den Varis genutzt, weil sie dort auch häufig illegal von Besuchern gefüttert wurden, so zumindest meine eigenen Beobachtungen.
    (11.06.2016)
    Mark Meier:   So sieht übrigens inzwischen der Shop im Dickhäuterhaus aus. Das macht mir dann schon etwas Sorge, dass der Eingangsbereich evtl. auch dieses seltsame Grün und die schemenhaft gezeichneten Tiere behält. Aber ich hoffe wie gesagt, dass da wie beim Schloss noch Schichten folgen sobald sich der Staub gelegt hat...
    (11.06.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Danke für die Info. Muß ich also präzisieren: Die Farbe bleibt, wird aber durch eine Holzkonstruktion verdeckt
    (10.06.2016)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Die gesamte Anlage ist voller herrlicher Kletterbäume und dazu sehr hoch umzäunt. Dazu gibt es auch liegende Baumstämme und ähnliches. Also zum Klettern gibt es weiterhin mehr als genug. Aber auch der flache Zaun am Weg entlang wurde von den Varis in der Tat gerne und viel zum Klettern und Springen genutzt und hier kamen sie eben zugleich den Besuchern besonders nahe. Von daher ist es durchaus schade, dürfte aber mehr die Besucher treffen als die Tiere selbst. Letztere werden schnell andere Wege finden. Aber Kletterkonstruktionen nahe bei den Wegen fände ich trotzdem reizvoll.

    Ansonsten waren die Balken diesmal doch für den Eingangskomplex, der zum Glück NICHT so grau bleiben wird. Auf der Facebook-Seite des Fördervereins finden sich Fotos, wo schon die ersten Balken angebracht wurden. Auch von der Präriehund-Urson-Anlage gibt es dort Bilder (dort wird die Besucherzone durch Holz, Kunstfels und große Sichtfenster geprägt sein):
    https://www.facebook.com/FreundeHauptstadtzoos1/
    (10.06.2016)
    Michael Mettler:   Wenn ausgerechnet die Besuchergeländer eine so wichtige \"Kletter\"möglichkeit für die Varis darstellten, spricht das ja nicht gerade für eine gute Gehegestrukturierung über so viele Jahre hinweg...
    (10.06.2016)
    Mark Meier:   Und so sieht es inzwischen im Variwald aus. Optisch wie gesagt durchaus eine Aufwertung, funktional aber etwas umstritten.
    (08.06.2016)
    Mark Meier:   Hier übrigens mal eine Stilblüte von der Mauerbemalung am Schlosseingang. Man erkennt auch gut, wie hier schichtweise gearbeitet wurde. Ich hoffe, dass das am Ende auch beim Haupteingang so kommt. Immerhin das Schwarzgrau sollte aber doch mE noch von Holz verdeckt werden, wenn man früheren Visualisierungen glauben darf. Wäre sehr ärgerlich, wenn die Auskunft von den Arbeitern an WolfDrei sich bestätigen sollte.

    Hier noch mal die Visus: http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/besucher-rekord-vom-vorjahr-geknackt
    (08.06.2016)
    WolfDrei:   Eine `` schöne Tradition`` bezüglich des Oryx-Nachwuchse - offensichtlich männlich! Nach Erhalt von Tieren der ``Weltherde`` um 1978 gab es fast nur männlichen Nachwuchs in den Anfangsjahren.
    Anbei der neue Cafeteria-Spielplatz: eine Orgie von Holzstämmen.
    (08.06.2016)
    WolfDrei:   Nanu, hatte doch nur 1,8MB?
    (07.06.2016)
    WolfDrei:   Schwer zu fotografieren: Varijungtier vom 26.4.: 3 Meter bis zur Glasscheibe, Lichteinfall, Geäst
    (07.06.2016)
    WolfDrei:   Ach ja, vergessen: die Buntmardergeburt: 28.3.!!!!
    Hier das Mhorrjungtier
    (07.06.2016)
    WolfDrei:   Nun heute große Aktivitäten an der Präriehundanlage - 6 Bauarbeiter! Die hier erwähnte mögliche Tür ist offensichtlich nur eine Befestigungsschiene für die Glasscheiben. Dafür sah ich am Großspielplatz keinen Arbeiter! Die von Mark Meier erwähnten Baumstämme befinden sich am Cafeteriaspielplatz - dort wird ständig gearbeitet, sicher auch in der Cafeteria. Neben Kaffee- und Kuchenangebot im Inneren wurden in einem `` Kochzelt?? außen warme Mahlzeiten angeboten. Die Chacoanlage erhielt wirkliche eine Tropf``beregnungs``anlage - oberhalb. Die `` Schnurrbärte? im Dickhäuterhaus scheinen bald wieder einzuziehen - sonst wäre die `` Frühjahrsreinigung`` etwas unlogisch.

    Neuere Geburten: eine erste Mhorrgazelle, 4 Markhorjungtiere nun, etwas ``verheimlicht`` schon am 26.4. eine Varigeburt (S-W-Vari). Heute wurde in der Innenanlage gefilmt. Noch eine 2. Schopfhirschgeburt - auch schon Mitte Mai. Und an der Buntmarderanlage steht als Geburtstag -seitdem wurde das Weibchen nicht mehr ``offiziell`` gesehen. Vor 2 Jahren war sie eine strenge Mutter und ließ sich erst sehen, als das Jungtier schon 75% ihrer Größe hatte - mit extremer `` Beaufsichtigung``.. Dann die nächstem Nacktmulle - wie alle 3 Monate! Die noch tollpatschigen Rothundjungen werden ab und an gesichtet.
    Und noch eine fast letzte Hoffnung: bei den Berberhirschen konnte das gerade geborene Kalb ``gesichert`` werden - Aufzucht in der Vet-Station.
    Foto: das erste Jungtier bei den arab. Oryx nach langer Durststrecke. -geb. am 15.5.
    (07.06.2016)
    WolfDrei:   Das betrifft also die Betonoberteile und die Säulen - die Wände dann lindgrün mit den Tierapplikationen.
    Ansonsten war es eigentlich kein Zoo-Tag: schon um 9 hingen die Tiere herum - wie diese Waldbisonkälber - oder sie waren unsichtbar in Schattenbereichen
    (07.06.2016)
    WolfDrei:   So könnte also der zukünftige Eingang ausschauen: Schiefergrauschwarz
    (07.06.2016)
    WolfDrei:   Anbei die zwei Weißkopfseeadler-Küken mit der Mutter
    Zu der veränderten Variabsperrung im Inneren: eine mir bekannte Dauerbesucherin der Anlage und bestbefreundet mit den Tieren ist nicht gerade angetan: die Varis seien sehr verwirrt gewesen wegen der fehlenden Klettermöglichkeit. Anstellel der kletternden Varis schaukeln jetzt die Kinder an den Seilen
    (06.06.2016)
    Mark Meier:   Auf einer PDF vom Senat gibt es einige interessante Infos bzw. teils Updates oder zumindest Bestätigungen: http://www.parlament-berlin.de/ados/17/Haupt/vorgang/h17-1628.H-v.pdf

    -Aus dem 5-Mio-Sofortprogramm wurden bisher genau 1.598.000
    ? verbraucht, sodass gut 3,4 Mio weiter zur Verfügung stehen.
    -Beim ABH laufen noch immer die vorbereitenden Maßnahmen. Ein baldiger Baubeginn wird natürlich angestrebt, steht aber noch nicht konkret bevor (auch wenn die Hinweisschilder vor den teils leeren Anlagen/ Vitrinen zumindest die Hoffnung wecken sollen, dass es dann bald so weit ist). Immerhin ist jetzt wohl sicher, dass die Klassenlotterie ihre Mittel für die veränderte kombinierte Planung freigeben wird (da hatte ich innerlich noch etwas gezittert)! Also stehen neben den 2,2 Mio vom Senat und den 475.000 von Förderverein und Zoostiftung weitere 3,563 Mio zur Verfügung, insgesamt also 6,238 Mio \"nur\" für das Brehm-Haus.
    -Die Baumaßnahmen für die beiden Spielplätze und die Freilichttribüne konnten erst Ende April angefangen werden. Bis zu den Sommerferien sollen zumindest Teilflächen der Spielplätze wieder öffnen. Mehr erscheint mE aktuell auch nicht realistisch...
    -Auch der Eingang startete Ende April und somit deutlich verspätet. Dennoch hofft man weiterhin, Eingang und Präriehund-Urson-Anlage bis Ende Juni übergeben zu können.

    -Für 2016 sind nach wie vor 1,5 Mio Investitionsmittel vorgesehen, für 2017 weitere 3,5 Mio.
    -Für 2018 und 2019 bestehen jeweils Verpflichtungsermächtigungen von 5 Mio. ? für die beiden sogenannten Leuchtturmprojekte \"Schaffung einer
    Gebirgslandschaft\" sowie \"Umbau des Dickhäuterhauses\"
    -Für die energetische Sanierung des Verwaltungsgebäudes will der Senat im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes 3 Mio ? bereit stellen.
    -Zudem wurde endlich eingehend geprüft, inwiefern EU-Mittel bzw. sogenannte GRW-Fördermöglichkeiten genutzt werden können. Ergebnis: Für Leuchtturmprojekte, attraktivere Besucherbereiche sowie moderne, mehrsprachige Infosmationssysteme mit Potential zur Steigerung der Besucherzahlen könnten bis zu 15 Mio Fördermittel beantragt werden, die dann den Löwenanteil von den hierfür veranschalgten 16,68 Mio abdecken würden. Mal sehen, ob am Ende vielleicht wirklich was bei rumkommt!

    Kurzfazit: Insgesamt sind für die Anfangsphase 2014-2019 schon einmal 27 Mio Investitionsmittel so gut wie sicher. Das ist für Tierparkverhältnisse schon der helle Wahnsinn, selbst wenn wohl zunächst/ auf absehbare Zeit primär der Bestand aufgepeppt wird (und dabei immerhin die schlimmsten Tierhaltungen verbesserte werden!). Senat, Klassenlotterie und GRW-Mittel könnten zudem aber auch künftig weitere Projekte realisierbar machen und wo wirkliche Neuattraktionen ermöglichen. Es bleibt extrem spannend!!!

    Übrigens steht in der PDF auch etwas zum neuen Preissystem. Demnach wurden von Februar bis April 2016 signifikant weniger Einzeltickets verkauft als im Vergleichszeitraum 2015 (15.812 statt zuvor 17.052) wobei dennoch der Umsatz stieg (142.308 ? statt zuvor 125.634 ?). Zu berücksichtigen ist hierbei ferner, dass bereits am 31. Januar 18.000(!) Besucher die kostenlose Dankeschön-Aktion im Rahmen der Flüchtlingshilfe nutzten und dass der Absatz der Jahreskarten im Vergleichszeitraum von 898 auf 996 anstieg, sodass auch hier mehr Umsatz erzielt wurde (39.840 ? statt zuvor 28.984 ?).

    Da die 18.000 Gratis-Besucher ja sicher mit gezählt wurden und 1.000 Jahreskarten vermutlich wieder hochgerechnet werden, wurden also in den ersten vier Monaten 2016 offensichtlich bessere Besucherzahlen und auch bessere Umsätze erzielt (für Januar gibt es ja leider keine Zahlen, aber allein Klein-Edgar sollte da schon einen positiven Effekt erzielt haben).
    (06.06.2016)
    Mark Meier:   Heft \"Berliner Tiere\" steht, dass die Präriehund-Baumstachler-Anlage einen kleinen Wasserlauf und ein Wasserbecken sowie eine 2,50m tiefe Sand-Lehm-Kiste, beheizte Hütten und zahlreiche Baumstämme erhalten soll. Die Glasscheiben werden etwa 1m hoch werden. Bis Ende Juni soll alles fertig sein.

    Übrigens teilte mir ein Freund gerade mit, dass bei besagter Anlage links halbhohe Metallbrüstungen inklusive Tor angebracht wurden. Wird die Anlage evtl sogar (teil-)begehbar?

    Ansonsten schweben wohl gerade schwere Holzpfähle für den Eingangsbereich ein. Ein Teil der Kassenhäuschen sieht wohl auch schon recht fertig aus. Beim Anstrich wurde hingegen noch nicht nachgearbeitet. Hoffentlich kommt das noch.

    Indessen ist bei den Varis nun der gesamte Zaun ersetzt worden. Die Torbereiche werden nun in der Farbe der Bambusstämme gestrichen. Insgesamt sieht es wohl schon deutlich besser aus aber der Freund meint, dass die Varis die schwankenden Seilchen wohl kaum so wie die alten Zäune nutzen werden. Er wäre für wegnahe Kletterkonstruktionen aus Ästen und Stämmen vor.
    (06.06.2016)
    Erik Richter:   Ansonsten konnte ich folgende Veränderungen entdecken:
    - Zwischen den Bergkarakaras und den Riesenkanadagänsen sind zwei Halsbandwehrvögel (meines Wissens nicht die aus dem Erweiterungsgelände des Zoos) eingezogen. Außerdem ist bei den Riesenkanadagänsen am 25.05. ein Küken geschlüpft.
    - Neben dem Trompeterschwan auf der einen Seite der Kleinkamel-Wiese sind nun auch zwei Schwarzhalsschwäne auf der anderen kleinen Anlage (gegenüber von den Kängurus) zu sehen.
    - Die Honigbienen sind nun wieder zwischen den Hängebauchschweinen und den Degus und Wildmeerschweinchen zu sehen.
    - Des Weiteren Jungtiere bei den Fjällrindern (27.05.), den ungarischen Steppenrindern (17.05.), den Schraubenziegen (21.05.) und den Weißkopfseeadlern (Anfang Mai).
    (04.06.2016)
    Erik Richter:   Demzufolge heißen die Mishmi-Takin-Jungtiere offenbar Danny, Claire, Miriam und Barnie.
    http://www.morgenpost.de/berlin/article207389145/Tapsiger-Takin-Nachwuchs-im-Tierpark-Berlin.html
    (04.06.2016)
    WolfDrei:   Lolek und Bolek heißen nun die Sichuanbuben
    (02.06.2016)
    WolfDrei:   Marco-Polo-Schafe: Mutter mit Bock
    (01.06.2016)
    WolfDrei:   Familienbild: Sichuantakins
    (01.06.2016)
    WolfDrei:   Elchgeburt vom 20.5.
    (01.06.2016)
    WolfDrei:   Die ``Sommergeburten`` laufen so langsam an. Eine 2. Geburt bei den Zwergwapitis, die schon genannten 2 Elchgeburten am 19. und 20. 5., eine hochtragende Berberhirschkuh - eine letzte Hoffnung? Auch andere Hirschkühe sind tragend . Das Oryx-Jungtier war weiter im Vorgehege.
    Nachdem die jungen Rothunde fast direkt am Fußgängerbereich lagen, sind sie seit 2 Wochen unsichtbar
    Bautätigkeit:
    - Präriehundanlage: Zustand so wie vor einer Woche
    - Großer Spielplatz: zu hören war nur das Klopfen von gesetzten Platten, an der Cafeteria wird gebaut, auch im Inneren klopfte es gewaltig
    - Und: erste `` Nacharbeiten`` an der Chacoanlage: die Bepflanzungen im Fußgängerbereich erhalten eine Wasserzuleitung vom Trampeltierbereich aus - sieht eigentlich wie eine Tropfanlage aus, wird aber in ca 15 cm Tiefe gelegt.
    - Varianlage: fast eine `` Überschwemmung`` mit trockenen eingeflochtenen Bambusschößlingen und anderen Bioteilen: die Eintrittsschleuse, einige Randgitterbereiche; nun hat man auch die Fußgängerabsperrungen in Arbeit. Selbige sind entfernt, die Metallpfosten wurden mit Bambus `umrundet` und mit Seilen verbunden - nix mehr für die Varis zum Klettern
    - farblich etwas seltsam für mich am Eingang: die Betonträger und Querträger wurden `schieferschwarz? gestrichen - dachte, dass das eine Schutzfarbe sei - soll aber so bleiben. Darunter dann über die ganze Fläche die lindgrünen Vorsatzwände mit den Tierapplikationen.
    - die Innenanlage der `Kaiserschnurrbärte`im Dickhäuterhaus ist weiter leer, dafür ist die Ameisenigelanlage wieder eingerichtet und besetzt.
    Anbei: junge Gämse vom 24.5
    (01.06.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für den Hinweis. Ich habe das einfach so angenommen und nicht genau hingesehen...
    (25.05.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Dank bezüglich der Endbemalung: den Nebeneingang am Schloss werde ich dann nächste Woche besuchen.
    Eine kleine Korrektur zu den Oryx: das zweite Tier in dem Vorgehege ist ein großes Weibchen, das sich nicht mit dem noch etwas kleineren Bock verträgt - ich bin da zunächst auch ``hereingefallen``. Ähnlich ist es bei den Mishmis: das größte Tier der Gruppe auf der Freianlage ist auch nicht der Hauptbulle, der befindet sich, teilweise immer etwas unsichtbar, in einem linken Seitengehege. Mit ihm sind es jetzt 14 Tiere insgesamt!
    (25.05.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Die Bemalung ist noch nicht fertig. Wie bei den Steinwänden beim Schlosseingang wird die Gestaltung sozusagen schichtweise vorgenommen. Am Ende sieht es dann richtig plastisch und lebensnah aus! Das kann man beim anderen Eingang (an der Mauer auf dem Weg zwischen Tram und Eingang) wie gesagt schon begutachten.

    Ansonsten war ich kürzlich auch im Tierpark und habe zudem einige Infos von einem Freund erhalten.
    Vorab der globale Eindruck: Insgesamt ist momentan extrem(!) viel Tätigkeit festzustellen. Zahlreiche größere Fahrzeuge (teilweise Lastwagen und Traktoren mit langen Anhängern und dazu Bagger etc) waren zu beobachten, an vielen Stellen wird neu gestrichen oder dieses und jenes ausgebessert. Insgesamt waren so viele kleine Details zu beobachten, dass es sich kaum noch aufzählen lässt. In der Summe macht es sich aber immer deutlicher bemerkbar.

    Nun zu einigen Details und sonstigen Eindrücken:
    -Die Marabus sind zurück bei den Giraffen.
    -Die kleine Oryx ist mit der Mutter im einen Absperrgehege, der Bock im Zweiten.
    -Die Arbeiten am Haupteingang laufen endlich richtig an. Entstanden ist bereits eine Dschungellandschaft, die nun analog zu den Mauern beim Schlosseingang nach und nach mit Tiermotiven versehen wird.
    -Bei der Präriehund-Baumstachler-Anlage geht es nun erkennbarer voran. Auf Facebook hat der Förderverein ein seitliches Foto eingestellt: https://www.facebook.com/FreundeHauptstadtzoos1/photos/a.1073787726013103.1073741828.1072612506130625/1109934525731756/?type=3&theater
    Beeindruckt war ich, wie der neu gestaltete Teil aus bestimmter Perspektive bereits von weitem wirkt.
    -Die Tätigkeit an den beiden Spielplätzen wurde nun etwas intensiviert. Beim Bereich Tierkinderzoo fiel auf, dass es zudem ein neues ständiges Angebot zum Kinderschminken gibt (vor Tiermotive wie Tiger, Zebra etc). Übrigens haben die Hängebauchschweine nun aber zusätzlich Anlage der Maskenschweine (letztere wurden offenbar abgegeben). Den Umbau der Innenräume der Cafeteria hatte ich gar nicht mitbekommen, war aber auch nicht so dicht dran.
    -Viele Bereiche um die Tieranlagen werden umgestaltet. Beim bereits angesprochenen Variwald ist dies besonders deutlich zu sehen. Aber zu meiner Überraschung wurde auch bei den Schneeleoparden die Umrandung neu bepflanzt und gestaltet. Vielleicht dauert es hier doch noch länger, bis die Tiere in den Himalaya ziehen (oder das ist bereits mit für die Nachmieter)??? Auf der Anlage der Nilgaus wurden zwei Pflanzinseln angelegt. Bei den Neuweltkamelen wuchert auch einiges, wobei das nicht gewollt sein muss (sicher bin ich mir da noch nicht ).
    -Bei den Gibbons werden es mE immer mehr Seile. Bei den Rotscheitelmangaben wurde bisher aber noch nichts weiter ergänzt.
    -Die Englischfehler auf dem Schild der Pekaris wurden tatsächlich verbessert!
    -Bei Brezel-Fritz und Dickhäuterhaus gibt es eine neue Liegewiese mit noch größeren Liegebänken (diese sind weiß und haben ein anderes Design). Sie sind als \"Genießerbänke\" bezeichnet und tragen das Zeichen von Berliner Kindl. Dennoch muss man offenbar keine Brezeln kaufen, um in den Genuss zu kommen. Auch die Picknicktische werden ja nicht nur von Kunden genutzt.
    -Beim Roten Husaren gibt es neue Sitzmöbel.

    (25.05.2016)
    WolfDrei:   Ein sehr typisches Milugeweih nach dem Fegen
    (24.05.2016)
    WolfDrei:   und in vorbildlicher Fresshaltung
    (24.05.2016)
    WolfDrei:   Der Gerenuk - Bock ist `` ìnteressiert`.
    (24.05.2016)
    WolfDrei:   Ein Beispiel der Gestaltung der Außenfassade des Haupteinganges
    (24.05.2016)
    WolfDrei:   Nach zweiwöchiger Abstinenz:

    Bautätigkeiten: Das Dach des Haupteinganges wurde in der Zwischenzeit neu mit Zinkblech belegt, dazu Farbanstriche. Die gesamte linke Vorderseite bis zu den Kassen bekam eine lindgrüne ``Vorwand´´, die mit Tiermotiven ausgestattet wurde, ähnliches gilt auch für die Innenseite. Mit etwas Angst stellte ich fest, dass das TP-Gesamz-Mosaik von 1975 nicht mehr existierte. Zumindest von 2 Kontrolleuren wurde versichert, es sei abgenommen worden und zwischengelagert - hoffentlich auch fachgerecht - zudem kostet eine derartige Sicherung ziemlich viel Geld. Was sprach eigentlich dagegen, dieses Mosaik dort zu belassen?
    An der künftigen Präriehundanlage werden die Metallführungen für das Glas eingesetzt. Am großen Spielplatz war nun endlich ein Greifer dabei, den Riesensandberg auf Autos zu verladen. An der Plantsche ruht still noch der See. In der Cafeteria wurde der gesamte linke Komplex gesperrt, Container sind mit Fliesen etc. gefüllt, zumindest Getränke (auch Essen?) bekommt man an der alten Bar am großen Korallenbecken. Der neu zu errichtende Spielplatz ist weiter in Arbeit - allerdings ist alles unsichtbar abgesperrt. Große entrindete Rohholzstämme sind sichtbar, aus einer Weidenpflanzung soll wohl ein grüner Tunnel werden.
    Ansonsten wurde von einigen Großanlagen das dort sich häufende Gestrüpp und Geäst (ehemals alte Futteräste) abgefahren. An der Varianlage wurden erneut Asphaltstreifen gebrochen und Mulch bzw., Pflanzerde aufgebracht. Die beiden Schleusen dort wurden mit Trocken-Bambus (leider sind viele Bambuspflanzen nicht angewachsen) verflochten, ähnlich wurde auch mit trocknen Dattelblättern im Kroko-Haus verfahren.
    Tierisches: eine erste Zwergwapitigeburt nach längerer Zeit; am 15. 5. , aber noch gefühlten 100 Jahren, gab es ine erste Geburt bei der arab. Onyx (noch im Vorgehege) - ähnlich bei einer Geburt bei den Ellipsenwasserböcken. In schöner Regelmäßigkeit eine Geburt bei den Nacktmullen. Die Elche haben zwei Einzelgeburten, eine Geburt auch bei den Rotbauchmakis. Eine erste Geburt dann bei den Markhoren. eine 2. bei den Waldbisons.
    Keinen Erfolg gab es bei den Schwarzschnabelstörchen, 2 schon größere Eulenküken betreffen die Keniauhus, zwei ca 6 Wochen leerstehende Volieren haben nun 2 Nepaluhus und einen Sumatrauhu aus dem Zoo - dort scheint damit der Umbau des Greifvogelfelsens anzustehen.
    Noch keine Jungtiere gab es bei den Moschusochse - sonst schon im Mai.

    Übrigens gab es bei vielen Blattfressern Ahornäste mit Blättern zum Mittag - über Nacht hatte der Sturm einen Ahornbaum am Terrarium in etwa 2 Meter Höhe abgeknickt.
    Anbei: die Oryxgeburt
    (24.05.2016)
    Mark Meier:   Der neue Spielplatz bei der Cafeteria wird scheinbar viel kleiner und einfacher als ich zunächst annahm bzw. als die ersten Beschreibungen vermuten ließen (ebenso wie anders als angekündigt nie eine zweite E-Bahn angeschafft wurde und der \"alte\" Spielplatz nun wohl doch nicht so stark umgewandelt wird - es war mal von der \"längsten Rutsche Berlins\" die Rede, jetzt soll alles so bleiben und nur ergänzt werden). Der Großteil der 5 Mio wurde mW bei den bisherigen Maßnahmen noch immer nicht angefasst und es scheint überall eher einfach geplant und gearbeitet zu werden. Ich habe irgendwie so langsam den leisen Verdacht, dass man sich mit dem Brehm-Haus etwas verhoben hat (also zu wenig Kosten eingeplant hatte) und dafür woanders sparen muss. Vielleicht soll jetzt der Löwenanteil der 5 Mio nochmals erhöht werden. Die Priorität fände ich auch richtig. Nur schade, dass so extrem viel Geld an einer Stelle gebunden wäre und anderswo nicht viel passieren kann. Denn zu den schätzungsweise 3-4 Mio aus dem Sofortprogramm kommen ja nochmals weitere 3-4 Mio von der Stiftung der Klassenlotterie sowie eine knappe halbe Million von Förderverein und Zoostiftung. Nicht zu vergessen die 10 Mio, die bereits vom Vorgänger in Sanierungen und den Umbau der Tropenhalle gesteckt wurden. Hoffentlich wird das nicht ein Fass ohne Boden. Aber der Eindruck kann mich natürlich auch täuschen. Wirklich fundiert ist da nichts, ist eher so ein Bauchgefühl (und das liegt natürlich auch schon mal völlig daneben)...

    Nebenbei bemerke ich, dass ich diesmal meinen Bericht vom letzten Besuch (Himmelfahrt und der nachfolgende Freitag) nur in einem anderen Forum eingestellt hatte. Dann schiebe ich das hier rasch nach, auch wenn es jetzt schon etwas her ist und Wolf Drei ja auch schon einiges berichtet hat:

    -Die Brillenbärenanlage und auch der Besucherbereich davor sind nun fertig umgestaltet. Für die Besucher gibt es zwei kleine Pflanzinseln, die der Umrandung der Pekari-Anlage ähneln. Drinnen sind u.a. eine kleine Höhle und diverse Spielsachen hinzugekommen. Die Scheibengestaltung (sicher primär zum Schutz der Vögel) ist mE etwas zu präsent aber man gewöhnt sich dran. Scheinbar wurden auch Heizfäden ergänzt. Den Effekt wird man ja dann im Winter sehen.
    -Bei den Rotscheitelmangaben war schweres Gerät zu Gange. Zunächst wurden einige Baumstämme eingebracht sowie wohl auch ein paar kleine Felsen. Fertig sah es aber noch nicht aus.
    -Bei den Wölfen wurde vor dem Wassergraben ein Elektrodraht installiert.
    -Beim Schlosseingang wurde die Wand auf dem Weg zur Tram großflächig mit Tiermotiven, Ranken etc bemalt. Der gesamte Eindruck ist so viel freundlicher und gleichzeitig ist es eine gute Außenwerbung. Insgesamt ist der Tierpark inzwischen optisch präsenter im direkten Umfeld geworden.
    -Die verwaisten Kranichanlagen beim ABH werden zurückgebaut. Der Maschendrahtzaun war in mehreren Rollen zusammen gelegt.
    -Bei den Zwergziegen gibt es nun einen flachen Zaun aus Zweigen, sodass man die Grünanlagen nicht mehr so leicht betreten kann. Auch hier flankiert von Bambus.
    -Beide Gerenuks waren draußen und ließen sich gut beobachten.
    -Ebenso aktiv war einer der beiden Baumstachler. Ich schnappte auf dass es zwei Tiere sind. Bei den Kapuzinern sollen es drei \"überschüssige\" Männchen sein. Wenn alle Tiere weg sind, soll der Kapuziner-Komplex abgerissen werden. Was dann mit der Anlage der Schweinsaffen passiert, weiß ich nicht.
    -Auf dem Bergtierareal waren gleich mehrere Fahrzeuge wie Bagger und Laster unterwegs. Ein Zentrum der Tätigkeit ließ sich aber nicht ausmachen.
    -Es gibt inzwischen wieder mindestens 3 Zwergmaras. Ich weiß gerade nicht, ob das schon mal hier gemeldet wurde.
    -Die Pekaris nutzen ihre Anlagen nun mehr und beide Gruppen sind gleichzeitig draußen.
    -Bei den Löffelhunden hing nun ein Tau an dem Draht. Am unteren Ende war so etwas wie ein Riechsack befestigt.
    -Viele der Wiesen sind jetzt öfter von Picknickdecken bedeckt. Die Leute genießen es sichtbar. So lange das Gras nicht leidet, finde ich persönlich das ok. Jedenfalls erhöht es für viele Menschen die Aufenthaltsqualität.
    -Bei den kommentierten Fütterungen bewähren sich die neuen Lautsprecheranlagen gut. Die Pfleger haben nur noch ein kleines Mikro am Mund und beide Hände frei. Das macht gleich einen deutlich lockereren Eindruck. Ich habe bis auf die Elefanten (da gab es zeitgleich die neuerdings kommentierte Fütterung bei den Pinguinen) mal zur Probe alle Fütterungen mitgemacht:
    Gut gelungen empfand ich die Fütterung bei den GIBBONS. Die kleine Gruppe ließ sich gut beobachten (die Kleine fraß bspw. am Liebsten aus der Pfote der Mutter mit) und die Kommentare waren nicht nur informativ, sondern auch recht spontan und flexibel. Schlicht aber absolut empfehlenswert. Leider waren so früh um 10 Uhr nur ca. 30 Leute dabei.
    Nur eine Stunde später um 11 Uhr waren dann schätzungsweise 10 mal so viele Menschen um die Eisbären versammelt, die sich ebenfalls beeindruckend präsentierten inkl. mehrerer Köpper vom Bärenfelsen, Wasserrollen, Tauchzügen und Ballspielen (einmal schob Tonja die Kugel sogar unter der Scholle durch).
    Die Giraffenfütterung um 12 wurde dann noch von rund 70-80 Besuchern verfolgt. Hier gab es ebenfalls schöne Bilder zu beobachten und auch die Kommentierung gefiel mir erneut (es war über die Monate insgesamt schon mein drittes Mal bei der Giraffenfütterung, aber die Wiederholungen hielten sich in Grenzen).
    Sehr gute Resonanz (über 100 Zuschauer) gab es zum Abschluss um 15 Uhr auch für die Pinguinfütterung, obgleich da ja parallel noch die kommentierte Elefantenfütterung abgehalten wird (und auch im Affenhaus und im Brehm-Haus gibt es zeitgleioch unkommentierte Fütterungen). Die Pinguine lauerten der Pflegerin bereits auf - ebenso wie einige Reiher. Die Tiere wurden am Land aus der Hand ebenso wie im Wasser gefüttert. Auch ohne Tauchscheibe waren schöne Schwimm- und Tauchmanöver zu beobachten. Im Flachen und an Land machten auch die Reiher Beute, im Tiefen waren die Pinguine hingegen ungestört.
    Fazit: Auch wenn es zu Feier- und Brückentagen sicher mehr Resonanz als üblich gibt, empfinde ich das Programm als echte Bereicherung. Viele der Tiere erlebt man selten so aktiv. Allerdings könnte man das ganze noch erweitern oder zumindest entzerren. Dazu ließe sich vielleicht auch die mobile Lautsprecheranlage nutzen, die gerade für kleinere Fütterungen noch reichen sollte (und dann hätte man sie nicht umsonst angeschafft, immerhin war es ein Spendenprojekt). Künftig kommt ja dann noch die Flugschau dazu. Man versucht schon, den Besuchern mit relativ kleinen Mitteln möglichst viel zu bieten...
    (14.05.2016)
    WolfDrei:   Marco-Polo-Jungbock von 2015
    (11.05.2016)
    WolfDrei:   In Ergänzung zum gestrigen Tag:
    5 Geburten bei den Arkalen mittlerweile; eine der Berberhirsch-Kühe ist tragend - wohl die letzte Hoffnung. Die Oryxdame ist weiter vor dem Platzen. Die Rothundbabies wurden wieder ``verlegt``, zunächst 5 Meter weiter, nun unsichtbar in den hinteren Teil.
    Bauen etc. : der eigentliche Spielplatz liegt weiterhin unberührt ``herum``, jener an der Cafereria wird fleißig beackert. Am Eingang an der Präriehundanlage wurden die Absperrdrähte in der Grube mit Folie belegt und dann mit einem Lehm-Sandgemisch beschichtet.
    Im Dickhäuterhaus gibt es bei den Schnurrbärten eine `` Entmausung``, die Ameisenigel wurden herausgenommen, da die ganze Anlage wohl renoviert werden muß.
    Ach ja, auf der Mufflonanlage sah nach längerer Zeit wieder den Marco-Polo-Bock von letzten Jahr.

    Anbei Arkalnachwuchs

    (11.05.2016)
    WolfDrei:   Wichtigster Ereignis, wenn auch erst gegen 14 Uhr: die Gerenuks waten auf der Anlage, wenn auch nur im hintersten Bereich
    (10.05.2016)
    WolfDrei:   Noch vergessen: Marco-Polo-Schaf mit Jungböckchen
    (05.05.2016)
    WolfDrei:   Es gibt sie also noch - ein \"Gerenukschatten\"
    (04.05.2016)
    WolfDrei:   Der junge Gelbbartlemur (Eulemur collaris - deutsche Erstgeburt) ist schon recht lebhaft
    (04.05.2016)
    WolfDrei:   Das Bartgeierküken nach ca. 8 Wochen.
    Nanu, wird nun auch die Zeit des Eintrages angegeben - wenn auch bezüglich der Stunde verkehrt?
    (04.05.2016)
    WolfDrei:   Wie denn diese Dopplung im unteren Teil?
    Neun sollen es bei den Rothunden sein!
    (04.05.2016)
    WolfDrei:   Zunächst die Geburten: 1 Nellorezebu und 1 Böckchen (leider) bei den Marco-Polo-Schafen (der Bock wurde wieder expatriiert), dazu 3 Geburten bei den Arkalen, 1 Trampeltier. Bei den Rothunden sollen es 9 Babies sein. Einen Schlupf gab es bei den Kenia-Uhus. Schwarzschnabelstörchin , Mandschu-und Nonnenkranich sitzen (auch auf Eiern?)
    Tierbestand: Bei den Kapbüffeln wurde wohl exportiert - ich zählte nur 6 Tiere, sonst an die 11-12.
    Und : laut Aussage eines Dauerbesuchers sollen die Gerenuks schon kurzzeitig auf der Freianlage sein - ich sah nur den Schatten des Weibchens hinter den Stämmchen der Absperrung.
    Der Mishmibock wurde ebenfalls aus der Gruppe herausgenommen - könnte es sein, dass die Geburtenrate zurückgefahren werden soll? Für den ONB ist das nur ?schon wieder so eine Art Bock?.

    Bautätigkeiten: An der Cafereria wird schon das Gelände für den Spielplatz strukturiert, eine Art befestigter Wassergraben ist im Entstehen. Und was in Deutschland fast immer passiert, nämlich zunächst tabula rasa zu machen - hier nicht: die Betonplatten und Natursteinbegrenzungssteine des umgebauten Geländes liegen sauber gestapelt zur Wiedernutzung. Demgegenüber ist am großen Spielplatz nichts geschehen - der Riesensandberg liegt weiter herum - womöglich der seit Jahrzehnten sich dort befindliche Ursandboden.
    Vorwärts geht es am Eingang: gegenwärtig wird die Verdrahtung des Untergrundes in der Präriehundanlage getätigt.
    Zunächst die Geburten: 1 Nellorezebu und 1 Böckchen (leider) bei den Marco-Polo-Schafen (der Bock wurde wieder expatriiert), dazu 3 Geburten bei den Arkalen, 1 Trampeltier. Bei den Rothunden sollen es 9 Babies sein. Einen Schlupf gab es bei den Kenia-Uhus. Schwarzschnabelstörchin , Mandschu-und Nonnenkranich sitzen (auch auf Eiern?)
    Tierbestand: Bei den Kapbüffeln wurde wohl exportiert - ich zählte nur 6 Tiere, sonst an die 11-12.
    Und : laut Aussage eines Dauerbesuchers sollen die Gerenuks schon kurzzeitig auf der Freianlage sein - ich sah nur den Schatten des Weibchens hinter den Stämmchen der Absperrung.
    Der Mishmibock wurde ebenfalls aus der Gruppe herausgenommen - könnte es sein, dass die Geburtenrate zurückgefahren werden soll? Für den ONB ist das nur ?schon wieder so eine Art Bock?.

    Bautätigkeiten: An der Cafereria wird schon das Gelände für den Spielplatz strukturiert, eine Art befestigter Wassergraben ist im Entstehen. Und was in Deutschland fast immer passiert, nämlich zunächst tabula rasa zu machen - hier nicht: die Betonplatten und Natursteinbegrenzungssteine des umgebauten Geländes liegen sauber gestapelt zur Wiedernutzung. Demgegenüber ist am großen Spielplatz nichts geschehen - der Riesensandberg liegt weiter herum - womöglich der seit Jahrzehnten sich dort befindliche Ursandboden.
    Vorwärts geht es am Eingang: gegenwärtig wird die Verdrahtung des Untergrundes in der Präriehundanlage getätigt.
    Hier ein junges westliches graues Riesenkänguruh: von 4 Weibchen haben 3 \"volle Beutel\"
    (04.05.2016)
    Erik Richter:   *übrig gebliebenen
    (30.04.2016)
    Erik Richter:   Eine kleine Korrektur bezüglich meiner Aussage zu den kanadischen Baumstachlern: Diese Woche konnte ich in der ehemaligen Gelbbrustkapuziner-Anlage nicht nur einen sondern zwei Baumstachler beobachten.
    Außerdem wurde laut Berliner Morgenpost eine der beiden männlichen Giraffengazellen aus dem Zoo in den Tierpark zum übrig geblieben Weibchen gebracht, da bei den verstorbenen Tieren keine Zusammenhänge zwischen den Todesursachen festgestellt werden konnten: http://www.morgenpost.de/berlin/article207491489/Tod-der-Giraffengazellen-Verkettung-ungluecklicher-Umstaende.html
    (30.04.2016)
    Mark Meier:   Die Liste mit den kommentierten Fütterungen wurde nun um Gibbons und Pinguine erweitert!

    Gibbons 10:00 Uhr

    Eisbären-Talk 11:00 Uhr

    Giraffen 12:00 Uhr
    (gegenüber der Elefanten)

    Pinguine 15:00 Uhr
    in der Pinguinwelt hinter dem
    Alfred-Brehm-Haus (Raubtiere)
    Pinguine: Bei starkem Frost bleiben die Pinguine im Haus, sodass keine Fütterung stattfindet.

    Asiatische Elefanten 15:00 Uhr
    Außenanlage Dickhäuterhaus
    (27.04.2016)
    Mark Meier:   Der Förderverein hat weitere Informationen zu den beiden Aquarien-Zylindern in der Cafeteria veröffentlicht. Diese werden wohl die in die Wände eingelassenen Süßwasseraquarien ersetzen. Es handelt sich dabei um ein Spendenprojekt des Fördervereins:

    Im Jahr 1963 wurde die vom Architekten Heinz Graffunder (1926-1994) geplante Cafeteria im Tierpark Berlin eröffnet. Seit Beginn des Jahres 2016 hat die Cafeteria mit Marché-Mövenpick einen neuen Betreiber, der das Restaurant umgestalten wird und eine neue Genusswelt entstehen lässt. Hier werden künftig südamerikanische Spezialitäten sowie Lieblingsessen aus aller Welt angeboten.

    In der Cafeteria befinden sich eine Vielzahl von Aquarien, die teilweise den veränderten Haltungsbedingungen nicht mehr entsprechen. Darüber hinaus entsprechen auch die Arbeitsbedingungen für die Tierpfleger nicht mehr modernen Standards. Daher werden im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen die in den Wänden eingelassenen Aquarien nicht mehr betrieben und die Sichtfenster optisch umgestaltet.

    Als qualitative Aufwertung entstehen unter den Dachfenstern zwei Aquarien-Zylinder, die Süßwasserfische beheimaten werden. Die ca. 2,80 Meter großen Zylinder mit einem Durchmesser von 1,50 Meter werden jeweils 3.500 Liter Wasser fassen und sich optisch in das veränderte Ambiente einfügen. Die Technik wird sich im Keller befinden, sodass ein ungestörter Blick sichergestellt ist. Das hohe Gesamtgewicht wird durch Absicherungen im Keller gehalten.

    Durch die 360°-Gestaltung dieser Aquarien entsteht für den Besucher ein völlig neuer Eindruck, der im Gastraum zum Verweilen einlädt. In den beiden Aquarien-Zylinder können bisherigen Fischarten auch weiterhin und gleichzeitig neue Fische im Tierpark gezeigt werden.
    (27.04.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für die Informationen. Wäre natürlich schön, wenn die Baustellen möglichst rasch wieder an die Besucher übergeben werden können. Phantombaustellen, die über Wochen oder gar Monate vor sich hin trödeln, gab es in der Vergangenheit schon genug. Da muss man schon froh sein, dass die Pekarianlage fertig ist und bei der Präriehund-Baumstachler-Anlage überhaupt etwas passiert.

    Übrigens heißt es weiter, dass sowohl Himalaya als auch Brehm-Haus noch dieses Jahr zu weiteren Baustellen werden sollen. Zudem berichtete Herr Knieriem, dass Cafeteria und Terrassencafé bei laufendem Betrieb umgebaut/ umgestaltet werden sollen. Die Cafeteria soll in dem Zuge wohl zwei große zylinderförmige Aquarien nach Art der Quallenzylinder im Aquarium bekommen.
    (27.04.2016)
    WolfDrei:   Der Rothundwurf
    (26.04.2016)
    WolfDrei:   Kurzdurchlauf bei typischem Aprilwetter:
    Überraschend befand sich der ?Bau? der Rothunde mit den Jungen (geb. am 17.4) nur 2 m vom Zaum entfernt an einem Baumfuß. Zumindest 5 konnte ich zählen. Der Rothundclan ?verteidigte? zusammen das Geheck gegen jeden Besucher mit Sprüngen gegen das Gitter.
    Noch zum chines. Leopard: geblieben ist ein weibliches Jungtier.
    Baustellen gibt es nun diverse, doch hätte ich nun von ?Stellen? sprechen müssen, denn gebaut wurde nicht. Wichtig wohl, dass nun nach der Gestaltung der Innenkäfige des Affenhauses nun als erste das Mangabengehege umgestaltet wird - die Baumstämme liegen ja schon lange bereit.
    Die Zwergziegenfreianlage wird von Pfählen umgeben, offensichtlich werden wieder Äste ?eingefädelt?, auch Bambus wurde dort gepflanzt.
    Anbei: das Schild am Kinderspielplatz
    (26.04.2016)
    WolfDrei:   Hier die in Handaufzucht befindliche Diana-Meerkatze. Schaufütterung im Affenhaus um 12 Uhr. Ansonsten wurde vor 2-3 Tagen ein Waldbison geboren. Gearbeitet wird am Haupteingang.
    (25.04.2016)
    WolfDrei:   Nun, die Seilbahn zur IGA ist schon lange vor dem \"Masterplan\" geplant worden. Möglicherweise wird aus dem Himalaya aber betreffs der Höhe nur ein \"Himalaychen\", hat also eher geographische/geozoologische Funktion.
    (20.04.2016)
    Michael Mettler:   Die Seilbahn auf den neuen \"Himalaya\" ist vom Tisch:
    http://www.berliner-woche.de/friedrichsfelde/bauen/finanzsenator-auf-tour-quer-durch-den-tierpark-d98787.html
    Ob diese Entscheidung auch etwas damit zu tun hat, dass die Internationale Gartenausstellung IGA 2017 in Berlin eine Seilbahn bekommen wird und damit kein Alleinstellungsmerkmal mehr für den Tierpark gegeben wäre?
    (20.04.2016)
    Jörn Hegner:   zur zeit ist doch diese himalaya-anlage geplant . was sollen dort für tiere hinkommen .
    (19.04.2016)
    WolfDrei:   @Erik Richter: zu den chinesischen Leoparden des TP: im Rahmen des EEP ging eine Katze zu Hagenbeck, der Kater nach Thoiry/Frankreich. Nach dem JB 2014 (1,2) könnte/ sollte/ müsste noch eine Katze existieren.
    (19.04.2016)
    WolfDrei:   @Erik Richter: werde mich um die Chinaleoparden noch kümmern. Dianameerkatzen: eigentlich wollte man keine Handaufzucht mehr machen, da die Integration der letzten Nachzuchten nicht sonderlich gelang.
    (17.04.2016)
    Erik Richter:   ..., das offensichtlich entweder nicht funktioniert hat...
    (17.04.2016)
    Erik Richter:   Am Freitag mal wieder den Tierpark besucht und Folgendes zu berichten:
    - In die frei gewordene Gelbbrustkapuziner-Anlage gegenüber von den Schweinsaffen ist nun erstmal ein kanadischer Baumstachler
    eingezogen.
    - Die Wände im Affenhaus wurden mit rund 25 Tierpark-Plakaten aus den 50er- bis 80er-Jahren verschönert.
    - Am 03.04. wurde neben dem kleinen Halsbandmaki auch eine weibliche Diana-Meerkatze geboren, die erneut mit der Hand
    aufgezogen wird. Dies ist insofern eine Überraschung, als dass dem Weibchen ein Implantat zur Verhütung eingesetzt wurde, dass
    offensichtlich entweder nicht funktioniert hat oder von dem Tier selbst \"herausgefummelt\" wurde, wie Dr. Andreas Pauly am Montag
    bei \"rbb UM4\" verriet.
    (17.04.2016)
    WolfDrei:   Große Aufmerksamkeit fanden die Übungen mit den drei Wüstenbussarden
    (10.04.2016)
    WolfDrei:   4 auf einen Streich: Mishmi-Babies
    (10.04.2016)
    WolfDrei:   Meinjeh, der war doch deutlich kleiner als 2 MB
    (10.04.2016)
    WolfDrei:   Der Bericht:
    (10.04.2016)
    WolfDrei:   Gestern bei schönem Wetter Schnelldurchlauf zu einer Veranstaltung:
    -Bautätigkeiten am Eingang: es scheint zunächst den Kassenbereich zu betreffen - m Vorfeld steht ein \"Kassencontäiner\" mit 4 Kassen
    - bei den Grauen Riesen haben drei Weibchen wohlgefüllte Beutel
    Anbei der Monatsbericht März:
    (10.04.2016)
    Klaus Schueling:   Jahresbericht 2014:

    Der Jahresbericht 2014 des Tierpark Berlin ist nun im A4-Format erschienen.
    Er wird nicht mehr zum Verkauf angeboten, sondern kann ab sofort kostenfrei (gegen Portoerstattung) beim Tierpark angefordert werden - und nur dort.

    Außerdem steht er unter folgendem Link kostenlos zum Download zur Verfügung:
    http://www.tierpark-berlin.de/de/ueber-uns/investor-relations
    (08.04.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Vielleicht ist Baumaßnahmen etwas viel gesagt. Es geht wohl primär um eine attraktivere Verpackung mit Holz und Malerei:
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/besucher-rekord-vom-vorjahr-geknackt

    Das Anbringen der Holzverkleidungen wird wohl neben dem Umsetzen der Skulptur noch das baulich aufwändigste Unterfangen.
    (06.04.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Bauvorbereitung Eingang? Ich erinnere mich nicht, dass Herr Knieriem von großen Arbeiten auf der \"Jahreskonferenz 2015\" sprach: malerische Gestaltung, mehr Reklamefahnen, auf dieser Ebene eher.
    \"Gebirge\": Könnte sein, dass Wege vorbereitet wurden. Zwischen ABH und Afrikavoliere liegt noch ein Hügeldamm , ein großer Greifer war zu sehen, dazu ein Riesenkrach. Von der Katzenvolierenseite sah man dann, dass dort ein Riesenschredderer Baumstämme und Gesträuch zu Mulch zermalmte. Das schien dort eher ein Lagerplatz für derartige Holzreste gewesen zu sein. Tabula rasa.
    (06.04.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für die genaueren Informationen! Dazu noch ein paar Nachfragen:
    -Sieht es beim Haupteingang also noch nicht nach konkreten Bauvorbereitungen aus?
    -Wurde beim Gebirge/ Schutthaufen denn massiv gerodet? Und wo genau eigentlich? Könnte mir auch hier vorstellen, dass es sich bereits um erste vorbereitende Maßnahmen handelt. Aber da muss es natürlich noch keinen direkten Zusammenhang geben.
    (06.04.2016)
    WolfDrei:   Hier ein Bartgeierschlüpfling - ein 2. wurde zur Aufzucht abgegeben und ist zur Auswilderung vorgesehen.
    (05.04.2016)
    WolfDrei:   Wichtig: es gab eine Geburt bei den Gelbbartmakis (Eulemur collaris)
    (05.04.2016)
    WolfDrei:   Mark Meier hat schon einiges genannt - noch einige Bemerkungen dazu:
    - Haupteingang - nun ja, einige Arbeiter standen auf dem Betonoberteil herum
    - wichtiger: die ?alte Adlervoliere? ist beachtlich verändert worden - auf dem Basisspritzbeton sind schon diverse Kunst- und Natursteine eingebaut worden. Die beiden Basisflächen wurden ausgebaggert
    - die Kranichanlagen vor Dickhäuterhaus und ABM sind schon 3 Wochen verwaist - die Vögel standen dort auf dem Präsentierteller. Wie schon gesagt: Kanadakraniche in der Vielfraßvoliere, die Jungfernkraniche sind in der 2. Reihe am Malaienbärenhaus hinter den Nonnenkranichen.
    -in der Brillenbäranlage wurden einige ?Felsen? eingearbeitet
    - eine Geburt gab es bei den kaukasischen Zebus.
    - mächtiger Krach Richtung Schuttberg - es wurden aber nur Bäume und Gesträuch zermalmt, noch kein Abtransport des Bodens.
    - am künftigen Spielplatz an der Cafeteria wurde Gesträuch gerodet
    - an der neugestalteten Kattaanlage gab es auch ein neues Schild - leider wieder diese verwaschenen Buchstaben, die jetzt schon kaum zu lesen sind - und sie sind in vollem Sonnenschein.
    - Die ehemalige Husarenanlage ist nun freigegeben - im Wechsel Rote Brüllaffen und Kapuziner, heute Letztere.
    -eine 2. Geburt gab es bei den Vietnam-Sikas
    Ansonsten war der Temperaturanstieg (so gefühlte 24°C) zu heftig: alle Tiere hingen herum.
    Foto: Anlage am Haupteingang

    (05.04.2016)
    Mark Meier:   Habe mal wieder frische Infos von meinem Kumpel bekommen:
    -Auf der alten Anlage der Vielfraße leben jetzt Kanada-Kraniche.
    -Das Terrassencafe wird gerade umgestaltet.
    -Die Cafeteria ist weiter geöffnet, aber die vorbereitenden Maßnahmen für den neuen Spielplatz haben begonnen.
    -Erste Bauvorbereitungen offenbar auch beim Haupteingang.
    -Die Proben für die Flugschau laufen emsig, aber auch steinig. Mal sehen, wann die Vögel tun, was die Trainer wollen.
    -Der Park war gerade zum Wochenende sehr voll, aber auch gestern und heute waren beide Parkplätze praktisch komplett voll.
    (05.04.2016)
    Mark Meier:   Rund um die Cafeteria wurde weiträumig abgesperrt. Wie es scheint, wird nun
    der neue Spielplatz in Angriff genommen.
    (01.04.2016)
    WolfDrei:   Heute gab es in der \"Berliner Zeitung\" eine gemeinsame Werbekampagne von Zoo/TP und der Zeitung. Bis zum 23.4, bekommt man für ein Jahresabonnement der Zeitung (sonst 425, 10 Euro) zusätzlich entweder eine Familienkarte für alle drei Einrichtungen ( sonst 195,-) oder eine \"Kombi-Card\" für 2 Erwachsene (sonst 192. -)
    (31.03.2016)
    WolfDrei:   Heute gab es in der \"Berliner Zeitung\" eine gemeinsame Werbekampagne von Zoo/TP und der Zeitung. Bis zum 23.4, bekommt man für ein Jahresabonnement der Zeitung (sonst 425, 10 Euro) zusätzlich entweder eine Familienkarte für alle drei Einrichtungen ( sonst 195,-) oder eine \"Kombi-Card\" für 2 Erwachsene (sonst 192. -)
    (31.03.2016)
    Mark Meier:   Mal was anderes: Am 27. wurde noch ein vierter Mishmi-Takin geboren!
    (30.03.2016)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Interessant auch, dass das Haar je nach Sprache an unterschiedlichen Körperteilen aufgerichtet wird :-)
    (30.03.2016)
    WolfDrei:   und noch ein Blick durch den Bauzaun: das Erweiterungsgelände der ehemaligen Steinadlervoliere am Bärenschaufenster-Eingang
    (30.03.2016)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Das ist mir auch sehr störend aufgefallen. Ebenso existiert im Englischen keine Pluralform \"hairs\". Naja, vielleicht wird da nochmal nachgebessert.
    (30.03.2016)
    WolfDrei:   Ein Selbstversorger mit Baumaterial
    (30.03.2016)
    Michael Mettler:   Ob sich die englischsprachigen Besucher nicht wundern über \"... are considered to be extinct\" (Gegenwartsform!), wenn die Tiere gleichzeitig \"live und in Farbe\" vor ihnen stehen?
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Nochmals zu dem neuen Schild am Chacogehege. Man kann sicher den Rahmen größer wählen, aber bei einem nicht so großen Inhalt waren die Buchstaben einfach zu klein. Und warum müssen die kleineren Buchstaben in der Untergliederung noch farblich abgesetzt werden - warum nicht die gute alte schwarze Schrift? Dass die Englischversion in Schrägschrift gesetzt wurde , mag ja angehen ( sonst wundern sich vielleicht einige über die komischen Worte, die da dem deutschen Satz folgen.). Muss die aber noch schwächer im Farbsatz sein? Was wird, wenn das UV-Licht erst losschlägt? Da es mir nicht gelang, auf dem Foto den ganzen Inhalt hier lesbar darzustellen (ich habe schon das Bild bearbeitet!), nur ein Auszug. Und warum muss der Untergrund noch in Flecken farblich differenziert werden - was nichts mit dem Inhalt zu tun hat! Ich erinnere mich mit Schrecken an Präsentationen im Institut, wenn die jungen Kollegen auf dem gezeigten Blatt unbedingt Farbabstufungen wählten, so dass nur die Hälfte zu lesen war - auch was die Wahl von Basisfarbe des Untergrundes und von Buchstabenfarbe anbetraf. Und etwas höher darf der Rahmen sein - alle Lesenden mussten einen Diener machen und in diesem verharren.
    Ansonsten: Schlupfe bei Riesenseeadler und Bartgeier am 19.3., Keniauhu und Wellenuhu sitzen fest. Nestbauaktivitäten zeigten Steppenadler und Weißkopfseeadler, freifliegende Nebelkrähen versorgten sich mit Winterfell bei den Mishmis (ohne Reaktion dieser!)
    Goldbrustkapuziner sind es nur 6 im Affenhaus, \"irgendwie \" fehlt eine Diana-MK - von den handaufgezogenen. Und die Gibbons saßen unbeeindruckt auf der Freianlage - beim heutigen Sch....wetter.
    Zur \"Adlervoliere\": die seinerzeit nach oben zum Guckloch führenden Treppen wurden mit Spritzbeton \"unsichtbar\" gemacht - überhaupt lagert dort ein Riesenhaufen Zement
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   und am Ende noch 2 wilde Runden bis in den Grund der Anlage
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   2. Versuch:
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Einen besonderen Rappel hatte der Weißlippenhirsch: wie wild kämpfte er vor den irritierten Damen mit einem Weihnachtsbaum, um mir dann selbigen zu präsentieren.
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Auch die erst einwöchigen Mishmis waren schon auf der weiten Anlage
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   und überhaupt haben wir und unendlich liiiiieb!
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Den Felsen schaffe ich auch - später!
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Welche Überraschung an meinem \"Dienstag\": die Sichuan-Babies waren auf der Anlage! Offensichtlich ist der Kurator wieder \"im Lande\". Aber die beiden kannten sich ja schon. Interessant, wie klein junge Takins sind. Beim Trinken passen sie ohne Mühe unter das Muttertier - und die haben nun nicht besonders lange Beine. Es war eine Freude , ihnen zuzusehen, gab es doch noch einige Differenzen von Wollen und Können. Es wurde gerannt, geboxt, geschubst usw., nach wenigen Minuten musste man sich hinlegen . Nunmehr war der Vater im Vorgehege und darüber nicht sonderlich erfreut.
    1. Foto: Wer bist du denn?
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Am Chacogehege fand ich nun auch erstmals ein neues Schild. Allerdings wechseln Deutsch und Englisch nach jedem Satz - etwas unübersichtlich wirkt das . Das Bild ist etwas undeutlich, da viele Besucher davor herumstanden - die Tiere waren heute zumindest schon im Mittelfeld, die 2. rechte Gruppe war noch abgesperrt. Zwischen beiden Ausläufen in einem flachen Graben befinden sich nicht so hohe Elektrodrähte zur Trennung
    (28.03.2016)
    WolfDrei:   An Goldbrudtkapuzinern zählte ich im Affenhaus 7
    (28.03.2016)
    WolfDrei:   Dafür waren für mich erstmals die Bergriedbockjungtire auf der Anlage. Allerdings sind nach 3 Monaten die Jungtiere ein echtes Ebenbild der Erwachsenen.
    (28.03.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Dank für den Hinweis - letzten Dienstag war ich wegen eines Riesenschnupfens nur bis zum Dickhäuterhaus gekommen. Wunderte mich, dass das Agutischild nicht mehr vorhanden war- allerdings noch ein Jungtier. Dafür mussten dann die Agutis im Affenhaus als \"Tamanduas\" herhalten.
    Heute Schnelldurchlauf: gegen 11 Uhr waren 5 Kassen geöffnet - an jeder ca 30 m Anstehende. Ziel war eigentlich das Sichuangehege - wieder nichts, die Jungtiere sind weiterhin im Vorgehege - der zuständige Kurator ist \"auswärts\". Dafür heute Mishmi-Takin-Nr 4 vom Sonntag.
    (28.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Es gibt mind. 2 Tamandua- Unterarten: Eine nördliche, die schon in Costa Rica und Panama vorkommt und in der Regel schlicht und dunkel gefärbt ist und eine häufigere und weiter verbreitete südliche Unterart, die u.a. im Amazonasgebiet und im Pantanal vorkommt und häufig hell und kontrastreich gezeichnet ist. Diese Form zeigt man wegen der Farbenpracht auch lieber in zoologischen Einrichtungen und ist wohl auch tagaktiver als die seltenere nördliche Form. Ich habe die helle Form selbst mehrmals am Tage in freier Wildbahn im Pantanal gesehen.
    (27.03.2016)
    Mark Meier:   Bisher bin ich auch von nur einer UA Tamanduas ausgegangen. Aber wenn ich mich nicht völlig verhört habe, dann waren es wohl stets zwei und nun hat man eine günstige Gelegenheit genutzt, ein neues Paar zu bilden.
    (27.03.2016)
    Mark Meier:   Bisher bin ich auch von nur einer UA Tamanduas ausgegangen. Aber wenn ich mich nicht völlig verhört habe, dann waren es wohl stets zwei und nun hat man eine günstige Gelegenheit genutzt, ein neues Paar zu bilden.
    (27.03.2016)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Ich dachte, die TP-Tamanduas gehörten zur selben Unterart - warum soll denn mit dem dunklen Tier nicht gezüchtet werden? (Oder verstehe ich da was falsch?)

    Das Haltungskonzept der Gibbons mit dem zweimaligen Ortswechsel pro Jahr (bei einer territorial veranlagten Tierart!) finde ich schon länger diskussionswürdig. Vielleicht ließe sich ja ein wintertaugliches Haus in Schlichtbauweise an die Freianlage setzen, das bei der späteren Umnutzung des Geländes für die \"Vogelwelt\" als Winterraum für Gefiederte nachgenutzt werden kann.
    (26.03.2016)
    Mark Meier:   Seit 23.3. neu im Affenhaus: Die angekündigte WG Tamandua/ Aguti. Bei den Tamanduas ist aber ein zusätzliches Tier der seltenen hellen Unterart aus England gekommen mit dem gezüchtet werden soll. Das dritte (dunklere) Tier lebt daher weiterhin im Dickhäuterhaus. Auch eins der beiden jungen Agutis verbleibt im Dickhäuterhaus. Außerdem neu im Affenhaus ist eine Gruppe Kapuzineräffchen. Was mit dem alten Komplex der Kapuziner ist/ wird, weiß ich nicht. Noch sollen wohl einige Kapuziner dort sein. Die Frage ist ja auch, wohin die Gibbons im nächsten Winter kommen.

    Sonst wird inzwischen wirklich mit Hochdruck an der Präriehundanlage gearbeitet. Kürzlich stand sogar ein kleiner LKW davor, sodass man kaum vorbei kam. Außerdem ist jetzt noch mehr/ weiträumiger abgesperrt.

    Nebenbei habe ich noch aufgeschnappt, dass bald die kommentierte Fütterung für Gibbons und Pinguine anläuft. In dem Zuge werden auch die restlichen Fütterungen zeitlich neu sortiert, sodass man eine sinnvolle Abfolge hat.

    In der neuen Ausgabe von \"Berliner Tiere\" steht übrigens, dass die Chaco-Anlage immerhin 40.000 Euro gekostet hat. Leider kam ich noch nicht zu einer eigenen Besichtigung, weil ich nicht allein Im Tierpark war.
    (26.03.2016)
    Oliver Muller:   @Michael Mettler: Hängebauchschwäne sind unten rot, weil sie immer über den Grund kratzen ;-)))

    Tatsächlich immer noch Müller, aber irgendwann kam das System nicht mehr mit den Pünktchen klar, dann hat Herr Schüling (oder jetzt wahrscheinlich Schuling;-))) das geändert?äh, geandert?ach was soll´s...
    (23.03.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: \"Hängebauchschwäne\"? Herrlicher Verschreiber :-)

    @Oliver Müller (oder tatsächlich Muller ohne ü-Pünktchen??): Meines Wissens ist der TP unter Knieriem umgehend beiden Elefanten-EEPs beigetreten.
    (22.03.2016)
    WolfDrei:   und!!! drei Mishmis, geboren am 15, 18. und 21. März! 2 mit Blässe.
    Noch ein Nachtrag: die Innenanlage der Palawankatzen wurde leergeräumt, Zettel: der beginnende Umbau des ABH
    (22.03.2016)
    WolfDrei:   Und Jungtiere: Hissarschafe, Mongolenschafe, Skudde, Hängebauchschwäne sowieso: aber noch (oder schon) 2 Leierhirsche (in den letzten 40 Jahren immer November/Dezember)
    (22.03.2016)
    WolfDrei:   Alle guten Dinge...
    (22.03.2016)
    WolfDrei:   Nochmals:
    (22.03.2016)
    WolfDrei:   ´tschuldigung, Mark Meier, windows 10 macht bei mir noch Sprünge.
    Bauten: Ja, jetzt wirklich: heute waren ca 5 Arbeiter an der Adleranlage, das Eisbärenbassin wird geflutet, alle anderen sind es schon. Fehlt noch das Wetter und damit mancher Besatz. Eine neue Pflanzinsel entsteht am Haupteingang. Anbei das umgestaltete Kattahaus Leider scheint nicht der gesamte Bambus anzuwachsen.
    (22.03.2016)
    WolfDrei:   Nun, Meier, das war ein Bericht von 2014. Im letzten Jahr gab es eine rege Werbung der Tiere, Eiablage und auch die Bebrütung. Es \"soll\" einen Schlupf gegeben haben, das Jungtier verschwand - ein Marder?
    Nun zur Chaco-Anlage: alle Wege sind wieder frei, nur die provisorischen Zwischengitter müssen noch entfernt werde. Seltsam aber: bisher sind die Tiere fast immer in unmittelbarer Nähe des Hauses, wenn auch Spuren auf der Gesamtanlage sind.
    (22.03.2016)
    Oliver Muller:   Na endlich kommt mal Bewegung in dieses Thema! Nimmt der TP jetzt eigentlich am LA-EEP teil?
    (22.03.2016)
    Mark Meier:   Da ist jeweils was beim Einfügen des Links verrutscht und entfernt worden. Beim ersten Link ist der letzte Absatz entscheidend.

    Und natürlich will der Tierpark den afrikanischen Elefantenbullen Tembo gegen den Wuppertaler Bullen Tusker tauschen, um Inzucht zu vermeiden.

    Ansonsten gab es laut meinem Freund nun auch bei den Riesenseeadlern den Schlupf. An der alten Voliere der Steinadler werde indessen weiter eifrig gewerkelt: u.a. Schweißarbeiten sowie Arbeiten am Stein (am alten Felsen? ).
    (22.03.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei : Die Sekretäre sind wohl leider fehlgeprägte Handaufzuchten und hatten daher nie befruchtete Eier :
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/berliner-schnauzen-25-der-sekretaer/10629302.html

    Laut B.Z. Artikel http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/elefantenbullen-tausch-im-berliner-tierparken afrikanischen Elefantenbullen Tembo gegen den Wuppertaler Bullen Tusker tauschen, um Inzucht zu vermeiden.

    (22.03.2016)
    WolfDrei:   Viele Kinderwagen waren im TP - und auch diese sehr interessierten und disziplinierten Besucher.
    (18.03.2016)
    WolfDrei:   Ein vorfristiges Vietnamsika-Kitz. Bemerkung :\"oh, ein Rehlein!\" Brrr !!
    (18.03.2016)
    WolfDrei:   Auch die Sekretäre bauen - vielleicht klappt es in diesem Jahr
    (18.03.2016)
    WolfDrei:   Gestern 14°C - heute 5^C! Dennoch kommt der Frühling: Trappenbalz
    (18.03.2016)
    Tim Meschke:   @Jan Jakobi: Danke für den Link. Habe ihn auf der Homepage des Tierparks leider nicht gefunden.
    (17.03.2016)
    Michael Mettler:   Und sogar mit Tierbestandsliste - bei der ich mir allerdings wünschen würde, dass sie sich mit detaillierteren Angaben nicht nur auf Säuger und Vögel beschränkte. Welchen Informationswert hat es denn, wenn z.B. die Reptilien zwar nach Geschlechtern, aber nicht nach Arten gegliedert werden?

    Unter den Vorgängen im Tierbestand sind schon ein paar kuriose Sachen. Eine Zebrastute, die im Alter von 21 (!) Jahren ihr erstes Fohlen bekam. \"Streichel-Königspythons\", die vermutlich durch Besucher mit einer Geflügelkrankheit infiziert wurden (da wird man dann noch mal nachdenklich angesichts des Trends zu immer mehr begehbaren Anlagen...). Und ein Wespenbussard, der von einem in die Voliere eingedrungenen (!) Habicht geschlagen wurde.

    Insgesamt ist es bedauerlich, welche Vogelvielfalt im TP Fuchs und Habicht zum Opfer fällt. Unter diesem Aspekt kann ich es durchaus verstehen, dass Vögel (vor allem auf Freianlagen) im ZEP nicht mehr so starke Beachtung finden wie bisher.

    Auch wenn manche Vögel diesbezüglich offenbar recht zäh zu sein scheinen, jedenfalls brachte mich eine Formulierung doch sehr zum Schmunzeln: \"Bedauerlich war außerdem der Verlust eines weiblichen Florida-Meerespelikans (Pelecanus occidentalis carolinensis), der einmal mehr vom Fuchs gerissen wurde.\" Wie oft kann denn ein Meerespelikan gerissen werden, bis er endgültig tot ist? ;-)
    (17.03.2016)
    Jan Jakobi:   Der Jahresbericht 2014 vom TP Berlin wurde veröffentlicht:

    ?Leider? nur als Online-Version, naja, immer noch besser als gar keiner.
    http://www.tierpark-berlin.de/fileadmin/downloads/pdf/tierpark/unternehmen/Tierpark_Berlin_Jahresbericht_2014.pdf

    (16.03.2016)
    WolfDrei:   Na gut, Charkow hat auch noch 1,2 laut ZTL - ist ja auch Ukraine.
    Nun im Gebirge des: Marco-Polo-Widder. Moskau (Außenstation) hat 3,7 am 1.1.15
    (15.03.2016)
    WolfDrei:   Schon da: Gayalkalb. Und noch scheinen 1-2 Kühe recht füllig zu sein. Eine Alleinstellungsart des TP: ich zählte 12 Tiere (oder 11) - wohl nur Ascania Nova hat noch welche.
    (15.03.2016)
    WolfDrei:   Endlich: nach langem Warten und Experimentieren scheint der Nachwuchs bei einer Dame zu kommen: arabische Oryx! So verfressen kann man nicht sein! (?) Wurde auch altersmäßig nötig.
    (15.03.2016)
    WolfDrei:   Das Monatsresultat Februar anbei. Das erste Sichuankalb ist dann am 1.3. geboren worden.
    Noch zur Chacofeldaufnahme: die Zwischenfelder müssten dann nur noch entfernt werden.
    (15.03.2016)
    WolfDrei:   Nun, Mark Meier, die Anlage wird fertig werden - vom\"Tempel\" aus (das Foto) scheint der Vordertrockengraben fertig zu sein, die Seitengitter sind mit Altästen kaschiert, das Umfeld neu bepflanzt. Überhaupt scheinen derartige kleine Pflanzinseln ein Prinzip zu werden: links und rechts vor den Scheiben der Brillenbäranlage buddelt man, Schwarzerde ist aufgebracht, selbiges auch links vom Haupteingang. A propos Haupteingang - Präriehunde etc. : so ganz toll wird da nicht gearbeitet - kein Bauarbeiter war zu füttern. Fast alle Betonsperrgräben sind geflutet, die Barockfiguren wurden von den den Schutzhütten befreit - nur das Wetter! Und überall wurde ausgeastet und \"ausgebaumt\" - wobei ich nicht so sicher bin, ob das nicht etwas üppig sein könnte. Klar, Besucherschutz geht vor Baumschutz. Einige Starkbaumscheiben wurden im Hirschrevier abgelegt, die Lemureninsel hat für die Tiere griffige Bäume bekommen, der Rest wird für Wegeumfassungen und Gitterverbrämung verarbeitet. Das Kattahaus wurde ebenfalls mit Stämmen und Weidenfeldern außen \"belegt\" - so sehen allerdings die Häuser auf Madagascar nicht aus.
    (15.03.2016)
    Mark Meier:   Einige Neuigkeiten von einem Freund:

    -Die Bauarbeiten für die Präriehundanlage haben offenbar begonnen. Es wurde ein Baumgefällt, zusätzliche Absperrungen sind angebracht und die Toilette am Haupteingang ist erst mal geschlossen. Am Eingang selbst war wohl noch nichts von Bauarbeiten/ Bauvorbereitungen zu sehen.

    -Auf der neuen Pekarianlage waren nun immerhin 9 statt zuvor nur 3 Tiere zu sehen. Die alte Pekarianlage hingegen sieht wohl nicht so aus, als wenn sie bis Ostern fertig werden kann.

    -Die beiden kleinen Sichuan-Takine sind nach wie vor im Vorgehege und sie werden wohl vom zuständigen Chefpfleger oder Kurator behütet wie sein Augapfel obwohl sogar die Presse schon nachgefragt haben soll (scheinbar lesen die auch Internetforen). Finde ich schön, dass das Wohl der Tiere vor die Vermarktung geschaltet wird. Anderswo werden die Jungtiere (besonders Elefanten) ja teils schon vermarktet, bevor sie überhaupt gesund auf die Welt kommen. Das kann dann auch mal schief gehen.

    -Wolodja deckt Tonja wohl inzwischen mehrmals täglich, sodass erneut auf Nachwuchs gehofft wird.

    -Weiter sind da schon die Bartgeier, wo es nun den/ die Schlupf(e) gab. Auch die Riesenseeadler sollten eigentlich in den nächsten Tagen so weit sein. Hoffentlich geht da alles gut, auch wenn sich der Nachwuchs wohl deutlich schlechter weiter geben lässt als bei den Bartgeiern.
    (15.03.2016)
    WolfDrei:   Und Wolodja scheint den Ernst des Lebens auch erfasst zu haben.
    (10.03.2016)
    WolfDrei:   Dienstag Abend also der Jahresbericht 2015 vor den Förderern. Und ja, die Situation mit den Gerenuks spielte eine Rolle - mit einer Erklärung von Herrn Knieriem, die der auf der TP-Website entsprach und die wohl auch wegen der Veranstaltung am Dienstag ins Netz gestellt wurde. Auch ich habe das außerordentlich bedauert, wollte ich doch die Hornentwicklung von Tayo begleiten - obwohl ich bis zu dem Zeitpunkt schon in den USA und besonders in den Emiraten an die 40 Gerenuks gesehen hatte -aber eben noch kein Jungtier.

    Insbesondere sind die bisher gemachten Änderungen der Leitungsstruktur und der Verantwortlichkeiten genannt worden - Herr Knieriem ist ja auch kaufmännischer Geschäftsführer, also ?Finanzchef?. Zur zögerlichen Bauausführung wurde als ein Grund die unterschiedlichen Finanzierungsstrukturen von Zoo und TP genannt: der Zoo hat Geld und kann es ohne Einmischung (na ja, fast ohne) ausgeben, der TP bekommt es von der öffentlichen Hand - und da mischen sehr viele Hände mit. Jedes angedachte Projekt dauert vom Einreichen der Baudokumente an mindestens 1 Jahr bis zur beginnenden und sichtbaren Realisierung. Interessant auch: 170 000 Euro kostet die Versicherung für Pfleger, die mit ?gefährlichen Tieren ? arbeiten: von Giftschlangen- bis Elefantenbetreuung.

    Sichtbare Veränderungen:
    - Zunahme der Besucheranzahl
    - neues Wegeleitsystem., Kleinstspielplätze, Fotowände, Liegebänke, 2 TP-Shops (Inhalt noch zu verbessern), unentgeltliche Elektro-Bahn
    - Buschbepflanzungen an Gitterwänden, Rolle Bambus, andersartige Absperrungen, Farbveränderungen der Metallabsperrgitter
    -Außenreklame in der Stadt und mit Fahnen und Schildern u.a. am Bärenschaufenster (soll verstärkt werden)
    -Neugestaltung der Chacoanlage (als Beispiel der Langwierigkeit)
    - etwas sensibel: der Umzug der Sumatraner: selbst jetzt sei aber die Auslauffläche noch zu gering, begrenzender Faktor ist auch die zur Verfügung stehende qualifizierte Pflegeranzahl.
    Tierisches: Gerenuks; Panzernashorngeburt; Sibiriergeburt; Handaufzucht Flink-Wallaby mit Operation (?Operation geglückt - Patient tot?). Das Tier hatte nach Hand-Aufzucht eine Fehlstellung eines Sprungbeines.
    - begleitende Kommentierungen von Fütterungen
    - Umzug der alten TP-Schule und Einrichtung in dem ?Dathehaus?
    - vielfältigste öffentliche Veranstaltungen (von der Wohnungsbaugenossenschaft Lichtenberg über ?Marathonlauf?, Hundeschau, Volkssolidaritätsjubiläum bis Barockfest im und am Schloss) - dazu
    ? wir haben die größte Freilichtbühne in Deutschland überhaupt: 1.400Sitzplätze? - Vorschau auf Vogelshow
    - auch Umstrukturierung von Revierzuordnungen; jetzt neu: gleitende Arbeitszeiten, so dass im Sommer gegen 16 Uhr nicht schon alle Tiere von den Freianlagen weggeschlossen werden. Umgestaltung des ABH: eher partielle Innen-Teilschließung.

    (10.03.2016)
    Mark Meier:   Sehr, sehr traurig. Ich hatte einige schöne Beobachtungen mit den Tieren und habe (wie wohl die meisten) nichts davon geahnt. Für mich persönlich gehörten sie mit zu meinen - zugegeben recht vielen - Lieblingen im Park. Gerade als Gruppe haben sie mir großartig gefallen. Ich muss das jetzt erst mal richtig verdauen. Die Frage nach dem Warum wird sich hoffentlich bald klären lassen. Bis dahin bleiben nur Spekulationen (die Bild vermutet bspw einen Zusammenhang zu dem belasteten Boden, der ja auch in Gehege eingebracht werden sollte). Letztlich muss man wohl einfach die Untersuchungen abwarten.

    Übrigens gab es in der Presse noch einen weiteren Aufreger: Bei den neuen Preisen kommen ist die Ermäßigungskategorie II entfallen bzw mit Kategorie I verschmolzen worden. So werden die entsprechenden Tickets und auch die Jahreskarten teils fast 50 Prozent teurer. Die sogenannte Baby Card (eine extrem günstige Jahreskarte für frischgebackene Eltern) wurde wohl ebenfalls gestrichen. Und Kinder bleiben nur noch bis zum 4. Geburtstag von den Eintrittspreisen befreit. Daher die Kritik: Der Tierpark wird gerade für die Armen teurer - und davon gibt es im Umfeld ja leider recht viele. Die Antwort des Tierparks finde ich persönlich etwas unglücklich: Man habe mehr Gleichheit bei den Ermäßigten herstellen müssen. Zudem wolle man sich nun um einen Zuschuss bemühen. Das klingt mE nicht sehr überzeugt bzw überzeugend.
    (10.03.2016)
    WolfDrei:   Pardon: 4 Monate - auch recht lang.
    (09.03.2016)
    WolfDrei:   Nun gut - letzte Sichtung von mir am 15. Nov. 015: 5 Monate also. Da waren es noch 3 Weibchen.
    (09.03.2016)
    Sven P. Peter:   Danke Michael, du sprichst mir aus der Seele!
    (09.03.2016)
    WolfDrei:   @MM: Die auf dem Schild wegen des Nichtbesatzes der Anlage angegebene \"Kälteempfindlichkeit\" war sicher eher die Kaschierung der Ereignisse.
    Übrigens da hier das Wort Publikumsliebling nun schon fiel: ich hatte nicht den Eindruck, dass ONB besonders beeindruckt von den Gerenuks war. Ich habe oft direkt auf spezielle Äußerungen gewartet - meistens kam nichts.
    (09.03.2016)
    Michael Mettler:   Ein halbes Jahr nur in den Stallboxen... Wird allmählich Zeit, dass auch für kälteempfindliche Nicht-Publikumslieblinge Winterlaufhallen zum Standard erhoben werden.
    (09.03.2016)
    WolfDrei:   Bleiben wir doch mal mit der Kirche im Dorf! Und mit den hier geäußerten Meinungen ebenfalls: die Tiere -jetzt leider nur- das Tier hatten/hat seit ca 6 Monaten keinen Freilauf auf der Anlage - sie waren nur im Stall!
    Nochmals das auch gestern geäußerte Statement von Herrn Knieriem - hier aus der website des TP
    \"Gemeinsam mit Experten vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Freien Universität Berlin suchen wir seit Tayos Tod nach einer Ursache. Die pathologischen Veränderungen variierten bei den verstorbenen Giraffengazellen von Lungenentzündung, über Verdauungsstörungen, Leberschäden bis Nierenschäden. Von Priscilla nehmen wir regelmäßig Blutproben und hoffen auf ein Ergebnis aus der Langzeituntersuchung?, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem betroffen.\"
    (09.03.2016)
    Oliver Muller:   @Gudrun Bardowicks: Tragisch, das Ganze. Ich frage mich, ob nicht hinter den mysteriösen Todesfällen bei Publikumslieblingen und wertvollen Tieren in der letzten Zeit möglicherweise auch fanatische Tierrechtler stecken könnten, die so das Ansehen der Zoos beschädigen wollen und den qualvollen Tod von Tieren dafür in Kauf nehmen.
    (09.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Der Tod der Giraffengazellen ist sehr bedauerlich. Da die Todesursachen im Tierpark nicht eindeutig sind, die Tiere im Zoo aber scheinbar bisher keine Gesundheitsprobleme haben wäre es vermutlich sinnvoll, sie vorerst nur noch im Zoo zu halten. Ich gehe davon aus, dass sie im Tierpark irgendwelche Pflanzen im Umfeld bzw. auf ihrer Anlage nicht vertragen und möglicherweise auch von Tierparkbesuchern mit abgerissenen Pflanzenteilen gefüttert wurden, die für sie unverträglich sind, wobei ich den Besuchern keine böse Absicht unterstellen möchte sondern nur Unwissenheit über die Gefahren ihrer vermutlich gut gemeinten Fütterungsversuche.
    (08.03.2016)
    WolfDrei:   Und was stand in einer Berliner Zeitung? Tonja und Wolodja sollen nicht spielen, sondern Nachwuchs produzieren!
    (08.03.2016)
    WolfDrei:   Ebenfalls im Vorgehege: der Gayal-Nachwuchs und weiterhin die Bergriedbock-Nachwuchstiere
    (08.03.2016)
    WolfDrei:   Der Suchuan-Nachwuchs bleibt wohl noch eine Weile in getrennten Vorgehegen- \"Leider\" 2,0
    (08.03.2016)
    WolfDrei:   Na komm, wir können das Baby ja mal wechseln. Silberäffchennachwuchs (2) vom 28.2.
    (08.03.2016)
    WolfDrei:   Familie verstorben??
    Auch heute auf dem Jahresberichtstreffen 2015 von Herrn Knieriem: Berliner Bestand 2,1
    (08.03.2016)
    Hannes Lueke:   Schade:-(

    Giraffengazellen-Familie verstorben
    08.03.2016, Pia Szecki

    Friedrichsfelde. Nachdem im September 2015 die acht Monate alte Giraffengazelle Tayo überraschend starb, sind in der Zwischenzeit leider auch Jack (am 19.10.2015), Bonnie (am 23.10.15), Amelia (am 24.11.2015) und Cocoa (am 30.01.2016) verstorben. Die Giraffengazelle Priscilla (geb. 20.7.2014) überlebte als einzige im Tierpark Berlin. ?Gemeinsam mit Experten vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Freien Universität Berlin suchen wir seit Tayos Tod nach einer Ursache. Die pathologischen Veränderungen variierten bei den verstorbenen Giraffengazellen von Lungenentzündung, über Verdauungsstörungen, Leberschäden bis Nierenschäden. Von Priscilla nehmen wir regelmäßig Blutproben und hoffen auf ein Ergebnis aus der Langzeituntersuchung?, sagte Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem betroffen. Tayo war der erste Giraffengazellen-Nachwuchs in Europa seit 49 Jahren. Der zarte Gerenuk-Junge wurde am 27. Februar 2015 im Tierpark geboren ? seine Eltern waren Amelia (geb. 23.12.2011) und Jess (geb. 15.06.2012, lebt mittlerweile im Zoo Berlin). Die Geburt Tayos war das Ergebnis einer erfolgreichen, internationalen Zusammenarbeit: Im Rahmen des nordamerikanischen Erhaltungszuchtprogrammes für Giraffengazellen hatte der Tierpark Berlin im Mai 2013 und Juni 2015 Südliche Giraffengazellen aus Los Angeles und dem Zoo Phoenix erhalten. Außer Priscilla im Tierpark leben noch zwei Giraffengazellen ? Jess (geboren 15.6.2012) und Presley (12.5.2014) ? im Zoo Berlin. Beide Zootiere sind wohlauf. Langfristig planen Zoo und Tierpark die drei verbliebenen Tiere als neue Zuchtgruppe aufzubauen. Ob die Tiere im Zoo oder im Tierpark leben werden, ist derzeit noch nicht entschieden.
    (08.03.2016)
    Mark Meier:   Ich freue mich sehr, dass es jetzt überhaupt mal mit der Anlage voran geht und man wieder Tiere drauf sehen kann. Hat ja lang genug gedauert. Dafür ist das Ergebnis recht ordentlich.

    Mal sehen, wann die größeren Projekte anlaufen.
    (06.03.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Ok
    Zur Anlage: Dann war die Nutzung alter Zaunfelder nur eine Teil-Absperrung bis zur Beendigung der Arbeiten in der alten Chaco-Anlage, um den Tieren schon vorher Auslauf zu gewähren.
    (06.03.2016)
    Mark Meier:   Schön, dass die Pekarianlage nun immerhin zum Teil fertig und bezogen ist. Auch die Ausführung finde ich recht ansprechend. In dem Stil darf es nun gerne weiter gehen. Nur das Tempo lässt doch sehr zu wünschen übrig. Gerade bei der angesprochenen Präriehundanlage frage ich mich, wie die nach dem langen Stillstand bis Mai fertig werden soll.

    @WolfDrei: Da viele auf die Eröffnung der Pekarianlage gewartet haben, habe ich die Links zu den netten Bilder weiter gegeben (natürlich mit Angabe der Quelle). Ich hoffe, das ist ok.
    (05.03.2016)
    WolfDrei:   Nein, leider. Auch wenn da mal eine Absperrung stand: Bitte nicht füttern, Bauarbeiter.
    (05.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachrichten.
    Wurde mittlerweile mit dem Bau der Anlage für Präriehunde und Baumstachler im Eingangsbereich begonnen?
    (05.03.2016)
    WolfDrei:   und noch vergessen: das Chaco-Gehege ist schon teilbezogen - deshalb dann wohl die Absperrung des alten Teiles. Gesamteröffning Ostern. Der Stall ist auch etwas rustikalen gestaltet worden.
    (04.03.2016)
    WolfDrei:   Schönstes kaltes Wetter mit Sonne, außer Reihe heute ein Besuch im TP, zumal es da ein Gerücht gegeben hatte, den Berg betreffend. Und dann sah ich, durch Gebüsch stark gehemmt, nicht nur einen jungen Sichuan-Takin sondern 2 ! Der Moskauer Bulle hat also seinen Einstand gegeben. Ansonsten alle Elefanten außen, in der Wohnröhre der Nacktmulle ist es mehr als eng geworden - schon wieder ein Wurf..
    (04.03.2016)
    WolfDrei:   Die ursprüngliche Chaco-Pecari-Anlage ist weiter in Arbeit, die Gitter sind auch dort gefallen. Es gibt aber wohl eine Zweiteilung - immerhin gibt es zwei Zuchtgruppen (die 2. bisher im Kulanvorgehege.
    Anbei ein neues Muster einer Barriere - alles Bio.
    (01.03.2016)
    WolfDrei:   zu schnell
    (01.03.2016)
    WolfDrei:   Da kuschelt man als Katze lieber mit der Mutter im Warmen - juv Palawankatzen
    (01.03.2016)
    WolfDrei:   Wie schön - ein gemeinsames Schlammbad mit Muttern - bei 1°c Wassertemperatur!
    (01.03.2016)
    WolfDrei:   juv. Goldhandtamarin
    (01.03.2016)
    WolfDrei:   Wieder sollte es regnen - es wurde ein ganztägig sonniger Tag, aber nur 4 - 6°C. Und wieder waren die Inder ab 9 Uhr auf der Anlage, wenn auch Kewa und Sohn erst gegen 9.30 kamen. Scheint für Sichtungen auf der Anlage absolut zu gehen, denn beim 2. Vorbeilauf gegen 13 Uhr war alles wieder im Stall.
    Geburten (wenn nicht schon genannt): 2 Goldhandtamarine, wieder 2 Silberäffchen vom 28.2. Und xxx Nacktmulle.
    Bartgeierin und Riesenseeadlerin sitzen fest (letztere aber mit Brutwechsel)

    (01.03.2016)
    WolfDrei:   Das Bild
    (16.02.2016)
    WolfDrei:   Erstmals außerhalb des Baumstammes sah ich kurzfristig eine Palawanjungkatze. Das Ausstellungspaar hat 2 , das Paar hinter den Kulissen 3 Jungtiere.
    (16.02.2016)
    WolfDrei:   Bei den besagten Temperaturen gegen 9.30 war alles auf der \"Bühne\"
    Der Shop im Ele-Haus ist wieder eröffnet: wie gehabt, dafür noch Tierskulpturen (habe gegengeklopft - die scheinen aus Plaste zu sein)
    (16.02.2016)
    WolfDrei:   @MM: kenne keine andersartige Variante als im ZEP dargelegt
    Ansonsten bei 3°C : bloß nicht nass werden, es reicht, wenn Tonja nass ist
    (16.02.2016)
    Michael Mettler:   Soweit ich mich an den ZEP erinnere, wäre doch der optisch aufgewertete Haupteingang (mir gefällt er) trotzdem nur eine temporäre Situation, weil der Kassenbereich später ans Terrassencafé verlagert werden soll - oder ist das wieder vom Tisch?
    (16.02.2016)
    WolfDrei:   Es könnte dann ja durchaus so weitergehen wie heute (Sonnenschein , aber nur ca 7°C): lange Schlangen an der Zoo - wie der TP-Eintrittskasse - selbst am TP noch um 14.30 h. Edgar lässt grüßen - der war mit der gesamten Mann - nee- Frauenschaft ab 13 Uhr auf der Außen-Anlage. Es ging recht entspannt zu - keine Aufregung beim Kewa-Clan, wenn Klein -Edgar auch mal zu Tante Louise lief.
    Anbei der Berberhirsch mit fertigem Bastgeweih.
    (13.02.2016)
    Mark Meier:   Einige gute Nachrichten von der Website des Tierparks:
    \"12. Februar 2016
    Besucher-Rekord vom Vorjahr geknackt!


    Zoo, Aquarium und Tierpark Berlin begrüßten 2015 mehr als 4,5 Millionen Besucher.

    Mehr als 4.5 Millionen Besucher strömten im vergangenen Jahr in die zoologischen Einrichtungen der Hauptstadt und stellten für 2015 einen neuen Besucher-Rekord auf. Der Zoo und das Aquarium Berlin begrüßten mehr als 3.3 Millionen Gäste (Anstieg um 2% zum Jahr 2014), der Tierpark Berlin freute sich über 1,2 Millionen Besucher und verzeichnet somit 4% mehr Gäste als noch 2014.

    Mit 25.187 Tieren aus 2.142 Arten etablieren sich die Zoologischer Garten Berlin AG und die Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH als artenreichste zoologische Einrichtungen der Welt. Der Tierpark Berlin zählte zum Jahreswechsel 6.525 Tiere in 762 Arten, Zoo und Aquarium Berlin kamen auf insgesamt 18.662 tierische Bewohner aus 1.380 Arten. Dennoch werden die Nachzuchten, gerade bei raumbedürftigen Tieren im Zoo Berlin, streng kontrolliert und die Haltungsbedingungen, trotz des Artenreichtums, kontinuierlich optimiert. So leben im Zoo beispielsweise ausschließlich Giraffenbullen in der Herde zusammen, während im flächenmäßig großen Tierpark eine Giraffenzuchtgruppe beheimatet ist.

    \"[...]Auch für den Tierpark Berlin konnten wir erneut steigende Besucherzahlen feststellen, was mich persönlich sehr freut. Diese positiven Zahlen sind eine schöne Bestätigung und lassen uns die anstehenden Umbauten in allen drei Einrichtungen mit noch mehr Energie angehen?, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

    Das passiert 2016 in Zoo, Aquarium und Tierpark Berlin

    Tierpark Berlin
    2016 werden im Tierpark weitere Maßnahmen aus dem 5 Millionen-Paket sichtbar: Bis Mitte Mai entsteht am Bärenschaufenster ein moderner Eingangsbereich. Verschiedene Holzelemente, künstlerische Bemalungen und dekorative Fensterläden verkleiden die ursprünglichen Bauelemente. Eine Nordamerika-Landschaft für die beliebten Präriehunde und die kletterfreudigen Baumstachler geben dem Eingangsplatz eine neues Gesicht.

    Darüber hinaus wird die Freilichtbühne in einen urigen Wald verwandelt. Pünktlich zu den Sommerferien werden die Tierpark-Falkner hier die erste eigene Greifvogelshow präsentieren. Der Wasserspielplatz in der ehemaligen Plantsche wird bis zu den Sommerferien fertiggestellt und damit vor allem für Familien ein besonderes Highlight. Gleichzeitig beginnen die Bauarbeiten am neuen Spielplatz ?Fabelwald? direkt am Restaurant. Auch der Umbau des Alfred-Brehm-Hauses startet noch 2016.\"

    In der Morgenpost wird einiges noch näher erläutert:
    Herr Knieriem freue sich, dass es mit dem Tierpark \"wieder aufwärts\" gehe. Es sei auch viel dafür getan worden (u.a. seien Rost, Dreck und Unordnung sowie viele Absperrungen verschwunden). Übrigens soll der Eingang am Bärenschaufenster nicht nur verschönert werden, sondern auch wie der Haupteingang am Zoo mehr Kassenplätze erhalten. Insgesamt sollen dieses Jahr bereits 8 Mio im Tierpark verbaut werden (also der Großteil, der bisher genehmigten Summen). Neben der Cafeteria soll übrigens offenbar nur ein \"kleiner Waldspielplatz\" entstehen und der andere Spielplatz wird wohl nur etwas saniert und ergänzt (ich hatte das deutlich größer in Erinnerung).
    http://www.morgenpost.de/berlin/article207039423/Babyverbot-bei-den-Giraffen-im-Berliner-Zoo.html

    Und hier gibt es interessante Visualisierungen vom \"neuen\" Haupteingang und der Tribüne (übrigens mit 1.400 Plätzen):
    http://www.tierpark-berlin.de/fileadmin/_processed_/csm_Ansicht_Baerenschaufenster_Tierpark_Berlin_2016_cac9dfd33a.jpg
    http://www.tierpark-berlin.de/fileadmin/_processed_/csm_Ansicht_Baerenschaufenster_1_Tierpark_Berlin_2016_dd649a243d.jpg
    http://www.tierpark-berlin.de/fileadmin/_processed_/csm_Ansicht_Tribuene_Tierpark_Berlin_2016_f3ac07993c.jpg


    (13.02.2016)
    WolfDrei:   Noch zu den Sumatranern in Madrid: Nova sei mit Sicherheit tragend, bei Cynthia hofft man es.
    Anbei die Moschustiere
    (09.02.2016)
    WolfDrei:   War wegen eines Vortrages nur nachmittags im TP - überraschend gab es ein Pflegergespräch um 15 Uhr bei den Indern - trotz nur 8°C. Und wieder interessant der ?Kewa-Clan? mit den drei ?Kindern?. Das Baby wurde durchweg von den Schwestern abgeschottet.
    Die Bergriedbockjungtiere wurden am 28.12 und 27. 1. geboren. Zumindest das Erstgeborene ist ein Bock.
    Die Zwergflamingos - für den ONB nie zu sehen, sind zur Verstärkung nach Leipzig gegeben worden.

    (09.02.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Danke! Das Tier zeigt ja noch einige andere interessante Zeichnungsmerkmale - weiße Einschlüsse in schwarzen Streifen an Hals, Bug und Schulter, Streifengabelungen oder die nahezu ungestreiften \"Schienbeinschoner\" an den Vorderbeinen.
    (03.02.2016)
    WolfDrei:   @MM: habe es nicht vergessen - das Chapman-Fohlen mit der \"markhami\"-Zeichnung , nach ca genau 8 Monaten
    (03.02.2016)
    Michael Mettler:   @Jan: Ich kann die Hoffnungen in Halle durchaus nachvollziehen, nach zwei Fehlschlägen endlich auch einen richtigen Erfolg feiern zu können. Andererseits frage ich mich aber auch, ob nicht Dashi einen beruhigenden Einfluss auf die erstgebärenden Kühe UND auf Bibi ausüben könnte. Immerhin haben die beiden Jungkühe - wie ich schon mal an anderer Stelle hier im Forum andachte - schon selbst miterlebt, dass jüngere Geschwister von ihren Müttern getötet wurden, und Bibi war eine dieser Mütter. Natürlich müsste Dashi dazu erst mal selbst zur Ruhe gekommen sein (Zeigt die von dir mal erwähnte Trennung von der Herde eigentlich positive Wirkung?).

    Wenn man Dashi keinen Ortswechsel mehr zumuten will oder kann, bliebe immerhin noch mein geschildertes Szenario als Alternative, sie in Berlin mit ihren früheren Freundinnen wieder zu vereinen. Wenn man die halleschen Kühe mit Lilak und Kariba tauschen würde, wäre die Raum- und Gruppensituation entschärft. Natürlich entstünde dann die für Halle unschöne Situation, um die Früchte der eigenen Arbeit gebracht zu werden - nicht nur um einen (hoffentlichen und ausdrücklich gegönnten!) Zuchterfolg an sich, sondern auch um die damit verbundene Öffentlichkeitswirkung für den Bergzoo.

    Trächtige Elefantinnen sind doch in Europa schon mehrfach erfolgreich transferiert worden - auch Afrikanerinnen, wenn ich mich recht erinnere. Natürlich bleibt es immer eine Einzelfallentscheidung, ob man züchterischen Belangen oder Hoffnungen zooübergreifend (sprich: auf die Gesamtpopulation bezogen) oder auf den einzelnen Halter bezogen Priorität einräumt.
    (03.02.2016)
    Jan Jakobi:   Afrikanische Elefanten sind streßanfälliger als Asiatische Elefanten.

    Vermutlich will man in Halle die Geburten abwarten?
    Nicht das es aufgrund der Wiederherstellung (Transport-Streß, ...) der sozialen Untergruppen zu Fehl- bzw. Frühgeburten kommt.

    In einem Facebook-Kommentar auf der Facebook-Seite des Elefantenhaus Halle wurde mal Dashi erwähnt.
    Kommentar ist unter dem Posting vom 21.11.2015 zu finden.

    https://www.facebook.com/pages/Elefantenhaus-Zoo-Halle/121581147996706?fref=photo&ref=stream#

    Auf dem Plakat was auf dem Foto vom 07.01.2016 zu sehen ist, wurde ein alter Bekannter abgebildet: Hussein, der verstorbene Hamburger Elefantenbulle. Nicht das sich jemand wundert warum er in Berlin nicht zu finden ist.
    (02.02.2016)
    WolfDrei:   Ein Blick von weitem in das Vorgehege der Bergriedböcke
    (02.02.2016)
    WolfDrei:   Die besorgten Schwestern und Mutter Kewa
    (02.02.2016)
    WolfDrei:   Nachdem hier schon berichtet wurde, dass Klein-Edgar Berliner Luft im Außenbereich geschnuppert hatte, hatte ich heute nur geringe Hoffnung - des Wetterberichtes wegen. Aber: Regen gab es erst gegen 17 Uhr, bis 1.30 Sonnenschein! Nachdem zunächst eine Pflegerauskunft das Ereignis eher auf den Nachmittag hätte schieben wollen, machte ich eine kleine Runde Richtung Affenhaus und zurück, aber hocherfreut wegen einer Sichtung: es gab , im Vorgehege zwar, neben einer schon mitgeteilten Geburt bei den Bergriedböcken eine zweite.
    Tscha, und dann war die Ganze Eli-Herde auf der Anlage. Möglicherweise war es der erste Gesamtausflug - denn es war Stimmung - alles wollte Edgar bestaunen. Speziell die beiden großen Schwestern waren eifersüchtig: ?das ist unser kleiner Bruder, ganz allein unser!? Schade , dass so wenige Besucher das sehen konnte. Um11 gings ins Haus.

    Was gab es noch: der Brüllaffennachwuchs ist voll mobil, bald gefolgt von der Mangabe. Im Brehmhaus gibt?s offensichtlich bei den Palawankatzen Nachwuchs, im Terrarium wohnt ,möglicherweise aus dem Zoo, ein Schwarz-Leguan, dort werden ja in der 1. Etage nunmehr straßenseitig die Anlagen ?modifiziert?.
    Ansonsten sind, heute war es sichtbar, die Pflanzinseln sowie der Graben in der neuen Chaco-Anlage mit e-Draht bzw. E-Gras geschützt. Die Arbeiten ruhen aber.

    (02.02.2016)
    Michael Mettler:   @Jan: Völlig richtig, natürlich bleibt ein Restrisiko. Aber schwieriger als das Hinzuholen ganz fremder Tiere dürfte es eigentlich auch nicht sein...? Nach dem, was du mal über die Situation von Dashi geschrieben hast, hätte zumindest sie nicht mehr viel zu verlieren. Und ihre Transportfähigkeit hattest du schon mal angezweifelt - ansonsten hätte man sie nach Mafutas Tod auch nach Halle geben können.
    (02.02.2016)
    Jan Jakobi:   Leider ist letztes Jahr eine weitere Kuh aus den sozialen Untergruppen verstorben: Mafuta.

    Tana (Sommer 2016) und Panya (Herbst 2016) sind zur Zeit schwanger.

    Ob die jeweiligen Individuen nach so langer Zeit immer noch befreundet sind?
    Die Frage stellt sich immer bei so einem Vorhaben.
    (02.02.2016)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Um neue (!) Afrikanerkühe bemühen müsste sich Knieriem gar nicht. Die derzeit in Halle eingestellte Gruppe gehört doch bis auf den Bullen noch dem Tierpark Berlin, und das EEP dürfte wohl nicht viel gegen eine Rückholung einzuwenden haben, wenn Tembo im Gegenzug zur Inzuchtvermeidung aus dem TP abgegeben bzw. gegen einen blutsfremden Bullen wie den Wuppertaler getauscht werden würde. Zwecks Beibehaltung bzw. Wiedererstellung sozialer Einheiten wäre dann wohl eher nötig, noch weitere Veränderungen in der Herde vorzunehmen.

    Jan Jakobi schrieb vor einiger Zeit im Forum, welche Individuen enger verbandelt sind/waren. Demnach könnte doch die alte Dashi in Berlin wieder eine gute Mitbewohnerin der jetzigen Hallenser Mutterlinie Bibi/Panya werden. Und da sie mit Tembo und Lilak Probleme hat, wäre nach dem Austausch des Ersteren eins davon vom Tisch und Lilak könnte zusammen mit Kariba (beide ohne lebende Verwandte, sich laut Jan aber nahestehend) den TP verlassen. Blieben Pori und Kando, die mit Poris Tochter Tana aus Halle wiedervereint werden könnten - entweder in Berlin oder in Halle. Magdeburg braucht in absehbarer Zeit Afrikaner, Dresden zumindest einen Bullen, da ließe sich einiges mit kurzen Transportwegen unterbringen....
    (02.02.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Erst einmal muß sich allerdings ein Halter für die 3 alten Asiatenkühe finden, bevor man das Dickhäuterhaus auf die Bedürfnisse einer Afrikanerzuchtgruppe hin umbauen und umrüsten kann. Es wäre auch sinnvoll, wenn Dr. Knieriem sich jetzt schon um neue potentielle afrikanische Zuchtkühe bemühen würde. Dann wird man vielleicht nicht ganz solange auf weiteren Elefantennachwuchs warten müsse,da ja wohl der erfolgreiche Zuchtbulle aus Wuppertal gegen Tembo aus dem Tierpark ausgetauscht werden soll.
    (02.02.2016)
    Michael Mettler:   Den V.I.P.-Status des Elefantenkalbes gilt es natürlich noch bestmöglich werblich zu nutzen... Immerhin könnte das für einige Zeit der letzte Elefantennachwuchs im TP sein. Die Asiatengruppe, die in den letzten Jahren Kalb um Kalb brachte, ist immerhin in Auflösung begriffen, und wenn die Kewa-Familie tatsächlich im Sommer nach München umziehen sollte, bleibt Edgar den Berliner Besuchern nur für wenige Monate erhalten.

    Ich bin gespannt, wie es mit der Afrikanerherde weitergehen wird, die ja nach heutiger \"Lehrmeinung\" alles andere als optimal strukturiert ist. Vielleicht wird diese \"soziale Baustelle\" aber erst angegangen, wenn sich die Pfleger zukünftig ganz auf die Afrikaner konzentrieren können und auch die tatsächliche Baustelle Dickhäuterhaus die ersten Umbauten hinter sich haben wird...?
    (02.02.2016)
    Jan Eberhard:   Edgar hatte gestern Besuch von Berlins Regierendem Bürgermeister Müller und dem Chef des Abgeordnetenhauses. Gestern waren ja alle Berliner zum Dank für das starke ehrenamtliche Engagement u.a. kostenlos in den Tierpark und viele andere Einrichtungen eingeladen.

    Heute hat Edgar dann noch einen Fernsehauftritt bei Zirkus Halligalli (Pro7, 22 Uhr). Scheint ja weiterhin ein kleiner V.I.P. zu bleiben.
    (01.02.2016)
    Mark Meier:   Klein-Edgar war übrigens gestern erstmals auf der Freianlage.

    Ansonsten hört man derzeit recht wenig Neues aus dem Park. Ich nehme mal an, dass sich in Sachen Bauarbeiten weiter wenig tut. An sich soll es ja bald so richtig los gehen...
    (29.01.2016)
    WolfDrei:   In der Bergregion kam der Elch herunter, um Besucher zu begucken (viele waren es leider bei sonnigem Wetter nicht)
    (19.01.2016)
    WolfDrei:   einen Namen! (nein, nicht Knut)

    Ansonsten war es "saukalt", viele Tiere zwar kurz draußen, nach 13 Uhr aber "weggeschlossen".
    Typisch: die "sogenannten Gebirgstiere" standen nur im offenen Vorgehege herum. Auf der Anlage der Blauschafe z.B. war auf der Freianlage keine Spur zu sehen - der Schneefall war vor 3 Tagen.
    Etwas seltsam erscheint mir weiterhin das Bergkänguruh"problem".. Ich hatte Gelegenheit, Einsicht in eine Liste zu nehmen. Dort stand für den 3.12. 1.0 Bergkänguruh Zugang (im Tausch, woher nicht genannt); zum gleichen Datum Bennetts und 1.1 westl. graue Riesenkänguruhs zum Brees Breeding Centre (Peer). Im Monatsbericht Dezember über Bestandsänderungen muss da etwas schiefgegangen sein.
    (19.01.2016)
    WolfDrei:   Dieser Bube...
    (19.01.2016)
    Mark Meier:   Der Artikel ist recht interessant. Demnach gehjt es nun im Frühjahr offenbar wirklich richtig los. Die Planungen zum Eingangsbereich klingen spontan positiv.

    Übrigens wird es ab Februar auch neue Eintrittspreise geben:
    Tageskarte regulär: 13,00 €‚ vs. alt: 12,00 €
    Tageskarte Kind: 6,50 € vs. 6,00 €
    Jahreskarte regulär: 49 € vs. 58 €
    Jahreskarte Kind: 25,00 € vs. 28,00 €
    Jahreskarte Familie klein (1 Elternteil + Kinder): 60,00 € vs. 76,00 €
    Jahreskarte Familie grß (beide Elternteile + Kinder): 99,00 € vs. 120,00 €

    Die Jahrskarten für den Zoo kosten übrigens den gleichen Preis, wohingegen das Tagesticket dort von bisher schon 13,00 € auf 14,50 € bzw. für Kinder von 6,50 € auf 7,50 € angehoben wird (Kombikarte Zoo + Aquarium bleibt bei 20,00 €. Und als gewöhnliche Einzelperson kann man künftig schon für 96,00 € die "3 in 1 Karte" erwerben und dann 1 Jahr lang alle drei Einrichtungen besuchen (für 2 Elternteile und ihre Kinder dürfte das wohl analog zu den anderen Preisen auf knapp 200 Euro hinauslaufen)!
    Quelle: http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/zoo-und-tierpark-locken-ab-februar-mit-neuen-eintrittspreisen

    Das passt zu dem Ziel von Herrn Knieriem, gerade unter Berlinern und Brandenburgern mehr Jahreskarten abzusetzen. Natürlich werden aber gerade die Tagestickets noch mal angepasst, was bei der starken Konkurrenz an Freizeitangeboten zumindest den Tierpark etwas treffen dürfte (der ja anders als der Zoo mit den vielen Touristen ohnehin schon wenig Tagestickets absetzt). Die Touristen dürften das hingegen schlucken, nehme ich an. Woanders sind entsprechend große Zoos meist auch nicht billiger.
    (16.01.2016)
    Michael Mettler:   Der Eingang Bärenschaufenster wird beim Umbau eine "Nationalpark-Kulisse" bekommen:
    http://bezirks-journal.de/2016/01/15/grosser-umbau-tierpark-berlin-wird-ab-fruehjahr-baustelle/
    (16.01.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Die hellere Färbung der neuen Bergkängurus dürfte sich aber mit Geschlecht und Alter erklären lassen. Immerhin zeigt die Form bei adulten Tieren einen deutlichen Sexualdimorphismus.

    Da es für 2014/15 (noch) keine Jahresberichte gibt und auch die Suchfunktion im Forum keine genaueren Infos liefert: Wie ist denn eigentlich der Aufbau der Bergkänguru-Gruppe seit Ankunft der ersten Tiere 2013 weitergegangen? In der Zootierliste sind nur 3,0 Zugänge in 2013/14 verzeichnet und dann die TP-Erstzucht 2015 (Mit einer Männergruppe??? Da stimmt doch was nicht.). Bei einem Besuch wurden laut ZTL 2015 aber 1,2,1 gesichtet (Wann kamen Weibchen dazu?). Falls das der letzte Stand vor Zugang der aktuellen Neuen war, was geschah mit den überzähligen Böcken?

    Aus der Zeit, in der die Art noch in Hannover gehalten und gezüchtet wurde, ist mir in Erinnerung, dass adulte Männer untereinander unverträglich sein sollen; ein hannoverscher Zuchtbock vertrieb seinen herangewachsenen Sohn aus dem grabenbegrenzten Gehege. Ein erneutes Hinzuholen von männlichen Bergkängurus in den TP würde unter solchen Umständen doch wenig Sinn ergeben (oder nur dann, wenn man letztlich mehrere getrennte Paare bilden wollte - quasi die kleinere Version der von Mark Meier angedachten \"Sammelbestellung\").
    (14.01.2016)
    Hannes Lüke:   Schrecklich wie der Artenbestand im Tierpark abgebaut wird mit gerade mal einer Hand voll Känguruarten ;-)
    (14.01.2016)
    WolfDrei:   Also nicht etwa 21 (einundzwanzig), sondern 2 , 1 Bergkänguruhs.

    Wenn man früh und ohne Besucherandrang im Kroko-Haus ist, sieht man ab und zu auch die Krähenstirnvögel, sonst gewöhnlich im \"Busch\"hintergrund - heute nun kurz im Vordergrund.
    Ansonsten scheint der Mosquito-Kolibri im Himmel zu sein - keine Sichtung, kein Schild mehr. Immerhin: an die 6 Jahre dürfte er gelebt haben.
    (13.01.2016)
    WolfDrei:   Durchlauf durch den TP bei leidlich eisfreien wegen - mehr wegen der Bewegung
    Offensichtlich sah ich heute die drei Bergkänguruhs (laut Theorie dann 2,1). Da ich nur diese drei sah plus 1 Felsenkänguruh, dürften sie es sein. Also östliche Berg -K., (M. r. robustus), heller als jene, die bisher (oder immer noch) auf der großen Anlage waren (sind).
    (13.01.2016)
    Hannes Lüke:   Ach Mist lesen müsste man können. Spannend auch das der gute Mann sich extra aus Neuseeland Kängurus importiert hat. Ich wünschte das würde man mit Fuchskusus machen
    (09.01.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: zu den bildlichen TP-Werbeaktionen: das besagte Tigerbild befindet sich seitlich des Wirtschaftshofes an der \"ausserirdischen\" U- Bahnlinie 2 ; am Alex sah ich eine Metro-Tram (Fahrtrichtung Osten) mit ähnlichen Motiven wie auf der Elektro-Bimmelbahn des TP
    (09.01.2016)
    Peter Lohse:   Hallo Test
    (09.01.2016)
    Michael Mettler:   @Hannes: Dessen Liste seiner nicht mehr gehaltenen Arten ist allerdings spannender als sein aktueller Bestand...
    (08.01.2016)
    Hannes Lüke:   Ich konnte nur diesen Niederländer finden der auch sehr spannend ist:

    http://www.kangoeroefarm.nl/onze-dieren.html


    (08.01.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Vielen Dank noch mal für die vielen interessanten Informationen und die wirklich gelungenen Bilder.

    Neben dem Nachwuchs und den anderen Zugängen freuen mich auch die neuen Werbetafeln. Wo entlang der U-Bahn hast Du diese denn schon überall entdeckt? Auch an größeren, strategisch wichtigen Knotenpunkten wie dem Alexanderplatz oder der Frankfurter Allee? Was die Sprache angeht, hoffe ich dass so auch eine gewisse Neugier geweckt wird. Zudem will Knieriem den Tierpark ja wohl vor allem unter den Berlinern besser vermarkten (es gab mal den Slogan/ Spruch \"Zoo für die Touristen, Tierpark für die Berliner\" oder so ähnlich).
    (08.01.2016)
    WolfDrei:   Es dürften wirklich eher 2,1 sein. Wenn die Info 3-4 Stellen bis zum Ausdruck läuft, verschwindet schon mal ein Komma. Es gab ja auch mal \"Klappschnäbel\" im TP. Weder In der ZTL noch über Wiki fand ich das \"Centre\".
    (08.01.2016)
    Mark Meier:   Dürften wohl eher 2,1 Kängurus sein. Es sei denn, man hat eine Sammelbestellung aufgegeben und gibt einige Tiere an andere Tiergärten weiter.
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Ein letzter Bilder-Nachtrag: der jetzt zweiwöchige Mangabennachwuchs
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Man beachte auch die relativ großen Ohren!
    Und noch eine Geburt am 1.1.: die gerade eingetroffenen Azara-Agutis brachten 2 Junge zur Welt.
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Der Star der Besucher ist trotz des Wetters natürlich der Ele-Nachwuchs. Heute war auch das \"entscheidende Stück\" zu sehen - also ein Bulle.
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Da kann man sich als Eisbär mengenmäßig nur verstecken - nachdem man mühselig die Eisdecke gebrochen hat (und dann nur 50 cm Wasser!)
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Nun die Dezemberbilanz - man achte auf die Känguru-Spalte!
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   An meiner U-Bahn-Strecke und im TP selbst gibt es zunehmend Schilder/Plakate etc. in einer \"besonderen Sprache\". Hoffentlich können die Touristen das übersetzen!
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Immer noch -6°C am Tage, ca. 7-10 cm Schnee - morgen soll es tauen - also hinein ins Vergnügen.
    Übrigens tauchen nun öfter größere Schilder in Berlin und im TP-Umfeld auf : hier ein Parkplatzhinweis
    (07.01.2016)
    WolfDrei:   Gestern war nun laut \"Berliner Zeitung\" Fotosession im Dickhäuterhaus.
    Und nun ist es doch ein Bulle!
    (05.01.2016)
    WolfDrei:   Ein kleines Schläfchen im Stehen
    (02.01.2016)
    WolfDrei:   Zu schnell \"geklickt\":
    (02.01.2016)
    WolfDrei:   Laut \"Berliner Zeitung\" sei es ein Mädchen. Das (der/die) Kleine ist recht mobil - immer schön \"bei Fuß\" von Mama, liebevoll beschnüffelt von der Schwester
    (02.01.2016)
    Mark Meier:   Es heißt, das Kalb sei \"höchstwahrscheinlich\" eine Kuh. Wundert mich, dass man es noch nicht genauer weiß. Aber die offizielle PM durch den Tierpark steht ja (Stand heute 12:00 Uhr) noch aus. Immerhin gibt es auch ohne PM inzwischen an die 40 Meldungen quer durch Deutschland (u.a. auch bei Spiegel, Focus, Zeit, FAZ und Süddeutscher Zeitung) und auf dem Facebookportal des Tierparks bekam die Meldung bereits über 4.000 Likes und knapp 500 Shares, was wohl ein Rekord sein dürfte. Das (vermutliche) Geburtsdatum 1.1.2016 ist eben was Besonderes. Und nach dem ganzen Negativen und Ungewissen des abgeschlossenen Jahres (eine große Mehrheit der Deutschen bewertete 2015 als schlechtes Jahr) ist es sicher auch einfach eine angenehme Abwechslung und ein schöner Einstieg ins neue Jahr.
    (02.01.2016)
    Michael Mettler:   Über Kewas Kalb wird man sich auch in München freuen....
    (01.01.2016)
    Jan Jakobi:   Kewa hat gewonnen!

    https://de-de.facebook.com/tierparkberlin

    Sie hat \"mal eben so\" ihr Baby zur Welt gebracht.
    Tja, eigentlich wäre Kandy (Hamburg) zuerst dran gewesen, dann Thura (Leipzig) und zum Schluss Kewa (TP Berlin).

    Und nein: Heute ist nicht der 1. April!

    Besser kann das Jahr nicht beginnen.
    (01.01.2016)
    Jan Jakobi:   Es wird Kewas 6. Geburt.
    (31.12.2015)
    WolfDrei:   Der Brüllaffen-Nachwuschs ist mit 8 Wochen schon recht agil.
    (31.12.2015)
    WolfDrei:   Jahresend-Schnelldurchlauf:

    - Tonja, die Eisbärin, erschien Dienstag auf der Anlage - also kein Knutnachfolger
    - die Geburt bei der Inderin Kewa (32jährig) steht bevor. Prognostiziert: Januar, Vater Angkhor, seit 2014 in Prag. Es wäre die 5. Geburt. Die Innenanlage wurde an den Stahlrohren durch Holzplanken Absturz-gesichert
    - erwartet wird auch Nachwuchs bei den Hartmann-Zebras
    - Nachwuchs gab es Ende Nov bei den Schweinshirschen und am 26.12. bei den Rotscheitelmangaben.
    - der Berberhirsch hat schon vor 5 Wochen das Geweih abgeworfen, schon sind die neuen Augsprossen zu sehen
    - in der Chacoanlage ist die “Innendekoration” in der ehemaligen Wildschweinanlage abgeschlossen: die “Erdhaufen” wurden etwas strukturiert , z. T. bepflanzt. Die gefällten Todbäume verblieben auf der Anlage. Im Inneren sind 6 durchaus große Pflanzinseln angelegt, die Randgitter wurden mit Altästen verschönert. Bleibt nun die Umgestaltung des eigentlichen Chacoteils.
    Anbei: Elefantin Kewa

    (31.12.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Dann hätte man allerdings keinen Einblick in die Innenanlagender Malaienbären, welcher bisher geplant ist. Ich gehe im Übrigen nicht davon aus, dass man sich von der Greifvogelflugvoliere am Haus trennen wird, da es dann keine geeignete Unterbringungsmöglichkeit mehr für Geier im Tierpark geben würde. Ich glaube eher, dass die Voliere letztendlich nur noch afrikanische Greifvögel wie beispielsweise die schon vorhandenenen Sperbergeier, Zwerggänsegeier, Gaukler und Wollkopfgeier beherbergen wird. Ich denke schon, dass man den ZEP insofern abändern wird, dass die Malaienbären zukünftig die Löwen-Felsenhalle und die angrenzende Freifläche bewohnen werden und Südafrika erst mit der Geiervoliere beginnt, die dann quasi gegenüber der afrikanischen Savannenanlage liegen wird. Das ist auf jeden Fall die schnellste Lösung für die Malaienbären, auch wenn ich nicht ausschließen möchte, dass vielleicht doch irgendwann auf der Fläche der Kleinkatzenanlagen ein neues Malaienbärenhaus entstehen wird und die Felsenhalle samt angrenzender Außenfläche dann anderweitig genutzt werden wird. z.B. durch die geplanten Baumkänguruhs oder Goldkatzen.
    (25.12.2015)
    Michael Mettler:   Die laut ZEP-Parkplan an der Ostseite des ABH in den zukünftigen Parkteil \"Dschungelwelt\" (also Südostasien) hinein ragende Geländenase des benachbarten \"Südafrika\" ist interessant. Die Grenze zwischen den Erdteilen ist dort mit der heutigen Vorderkante der ABH-Außenkäfige nahezu identisch (und macht dann einen Schwenk entlang der Rückseite der Kleinkatzen-Zuchtanlage). Soll man in die östlichen Außenanlagen vielleicht nur von innen aus dem Haus heraus Einblick haben....? Hätte den Vorteil, dass man die dann auf dem jetzigen Besucherweg verlaufende Kulisse rückwärtig gleichzeitig als Südafrika-Kulisse nutzen könnte. Dann könnte ich mir im Osttrakt des ABH am ehesten die kleineren Arten vorstellen.

    Die im ZEP angeführten Leitarten müssen ja nicht zwingend im ABH untergebracht sein, zur \"Dschungelwelt\" zählen auch noch die umliegenden Flächen, auf denen jetzt Rentiere, Kleinraubtiere, Irbisse und Geier untergebracht sind. Ich weiß nichts über die Innenräume der Kleinkatzen-Zuchtanlage, aber vielleicht gäbe sie ein gutes Haus für Baumkängurus her, und man könnte statt der jetzigen Außenkäfige Freisichtanlagen für diese (ähnlich z.B. denen in Krefeld) anschließen.

    Dass der Irbiskäfig zukünftig wegfallen dürfte, hatte ich ja schon mal spekuliert. Die ABH-Planskizze sieht einen Einblick in die zukünftige Tigeranlage von der Felsrückwand aus vor, die Beschriftung dafür befindet sich an dieser Stelle. Um sich jetzt noch weiter aus bisherigen Bahnen zu lösen: Eine Aussichtskanzel an dieser Stelle könnte gleichzeitig für einen Einblick in zweiter Etage in Richtung Großvoliere genutzt werden. Unter den im ZEP gelisteten Leitarten für die \"Dschungelwelt\" ist jedoch kein einziger Vogel vertreten, und die Voliere grenzt rückwärtig direkt an die rechte Felsenhalle des ABH. Soll womöglich aus der Voliere eine Raubtieranlage werden...? Sowohl Leoparden (mit Gitternetz) als auch Malaienbären (dann als oben offene Anlage) könnte ich mir dort ohne weiteres vorstellen, und bei beiden ergäbe die benachbarte Aussichtskanzel einen interessanten Blick in Kletterbaumhöhe und mit Felsenrückwand weit im Hintergrund als Kulisse. Da laut der ABH-Umbauskizze zeltartige Volieren an den beiden Seitentrakten vorgesehen zu sein scheinen und für die Javaleoparden vermutlich keine offene Anlage entstehen wird, würde ich bei der geschilderten Variante eher auf Bären statt Geier, Leoparden an der Westseite und Goldkatzen an der Ostseite des Hauses tippen....
    (25.12.2015)
    Mark Meier:   Zunächst sollten die Bären aber auch separat untergebracht werden, nicht im Brehm-Haus. Diese Variante scheint nun jedoch obsolet zu sein. Somit ist auch der ZEP hier bereits leicht überholt. Somit vermute ich, dass auch die Aufteilung der Kontinente noch nicht in Stein gegossen ist (im wahrsten Sinne des Wortes)...
    (24.12.2015)
    Michael Mettler:   Ich dachte zwar auch gleich an die rechte Felsenhalle für die Bären, Nachschlagen im ZEP zeigte aber, dass die Gepardenanlage zukünftig zum Themenbereich Südafrika gehört. Dann bleiben wirklich nur die Längstrakte des Hauses als Standort für die Malaienbäranlage.

    Übrigens führt der ZEP tatsächlich nur eine Kleinkatzenart an (Asiatische Goldkatze).
    (24.12.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke schon, dass die aktuelle Felsenhalle für Löwen eine starke Verbesserung für die beiden noch vorhandenen Malaienbären darstelltr, wenn sie noch um ein zweites Innengehege ergänzt wird. Für eine großzügige Außenanlage dürfte im Bereich der aktuellen Gepardenanlage und der Präriehundanlage genug Platz vorhanden sein. Ich gehe zumindest davon aus, dass die von mir erwähnte Felsenhalle zur zukünftigemn Innenanlage für die Malaienbären umgebaut wird. Ansonsten könnte man auch durch die Zusammenlegung aller Inne nkäfige auf der Kleinkatzenseite eine großzügige Innenanlage bauen. Allerdings wäre dann neben Malaienbären, Sumatratigern und Javaleoparden im ABH nur noch Platz für eine Kleinkatzenart oder die erwähnten Baumkänguruhs im Bereich der Kleinkatzenanlage im Eingangsbereich bei der Futterküche.
    (24.12.2015)
    WolfDrei:   Habe ein volles Haus - bin bisher nicht groß zum Lesen gekommen.
    Anbei die erwähnte Äußerung zu den Malaienbären:
    (23.12.2015)
    Michael Mettler:   @zollifreund: Ist denn aus dem Interview ersichtlich, ob die Bären wirklich dauerhaft im ABH bleiben sollen? Vielleicht werden sie ja auch nur bis zum Bau einer eigenen Anlage vorübergehend einquartiert, um den Kritikpunkt altes Malaienbärhaus schon mal aus dem Schaubereich nehmen zu können.

    Übrigens müssen nur noch zwei der bisher vier Malaienbären dort untergebracht werden, die beiden anderen wurden nach Rhenen abgegeben:
    http://www.welt.de/regionales/berlin/article150261992/Berliner-Baeren-Cindy-und-Linh-in-die-Niederlande-umgezogen.html
    (23.12.2015)
    zollifreund:   im neuen Takin ist auch wieder ein Interview mit Herrn Knieriem enthalten ( wann das Interview geführt wurde wird nicht erwähnt). Hier werden endlich mal genauere Angaben zu zwei seit langem angekündigte Projekten gemacht: im Frühjahr 2016 soll zusammen mit dem neugestalteten Eingang Bärenschaufenster die Anlage für Präriehunde und Baumstachler eröffnet werden. Weiter sagt er zu den Malaienbären, dass die nun doch im Alfred-Brehm-Haus untergebracht werden. Die Fertigstellung soll bereits im Sommer 2016 sein...
    Ich frage mich hier nur, gerade im Hinblick auf die Innenanlage, wie das dann eigentlich eine Verbesserung zu der bisherigen Haltung werden soll? Viel Platz kann bei der Umgestaltung der Innenanlage der Raubkatzen für Malaienbären ja nicht gewonnen werden...?
    (23.12.2015)
    Mark Meier:   Der Förderverein hat Herrn Knieriem einen 225.000 Euro Scheck übergeben, für das Malaienbärenhaus. Zudem gab es eine Sachspende für das Schloss, sodass die über 300 Lampen in den 20 Kronleuchter nun durch LEDs ersetzt werden konnten, wodurch der entsprechende Energieverbrauch um ca. 90% reduziert werden soll.
    Quelle: Zoofreunde Forum
    (18.12.2015)
    Mark Meier:   Mir würden mehrere Felsformationen ohnehin besser gefallen als ein riesiges Massiv. So könnte man zum einen optische und akustische Barrieren zur Straße und zum anderen Kulissen für die Anlagen gestalten. Wenn das gut gemacht wird, kann es sogar als Eyecatcher die Neugierde der Autofahrer und Anwohner wecken und sie zum neuen Eingang locken. Letztlich ist alles eine Frage der Phantasie und des Geldes...
    (17.12.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Das mit der \"gewissen Verschwendung\" relativiert sich, weil abgelegene Einzelställe lange Wege für die Pfleger bedeuten und daraus mehr Arbeitszeit und somit höhere Personalkosten entstehen. Insofern ist es eine Kosten-Nutzen-Frage, ob der Erhalt solcher Ställe oder ihr Abriss wirtschaftlich mehr Sinn machen. Wobei ich mir angesichts der Bauweise der neueren Bergtierställe (also außer dem der Weißlippenhirsche) sogar vorstellen kann, dass man sie in Teilen oder gänzlich ab- und anderswo auf neuen Fundamenten wieder aufbauen könnte (Nordamerika? Farmen der Welt?).

    Laut ZEP würden jedenfalls nur die Ställe des jetzt europäisch besetzten Bergteils stehenbleiben, nicht mal der unmittelbar benachbarte Blauschafstall (was aber noch lange nicht heißen muss), dass man auch das landschaftlich reizvolle Blauschafgehege opfern wird). Das \"Rabenplateau\" und dort mündende Zickzack-Bergpfad sind in den geplanten neuen Besucher-Rundweg eingebunden. Falls es bei allen diesen Fixpunkten bleiben sollte, gibt es m.E. also nur drei mögliche Positionen für das Kunstgebirge:
    a) Auf der Teilfläche der asiatischen Anlagen, die noch nicht anderweitig verplant ist (> dritter Eingang, Parkmöglichkeiten) - hätte den positiven Nebeneffekt, zukünftig Parkfläche bzw. -haus optisch zu verbrämen;
    b) als Kulisse entlang der rückwärtigen TP-Grenze, wo sich derzeit keine Gehege befinden - würde vermutlich einen hohen Mehraufwand an stützender Konstruktion bedeuten;
    c) oder eben doch an der im ZEP angezeichneten Stelle - wobei allerdings der Mufflonstall und der Wirtschaftsweg entlang des Hanges laut Plan erhalten bleiben sollen.

    Übrigens muss es ja gar nicht ein zusammenhängender Felskegel werden. Ein Teil der unterzubringenden und mit Beton zu umgebenden Sandmassen kann schließlich auch dazu genutzt werden, jedes der Klettertiergehege mit einem eigenen \"Kleingebirge\" zu versehen. Und auch die potenzielle Bergbahn muss nicht zwangsläufig über einem Tiergehege verlaufen, die Trasse könnte auch über eine reine Schluchtenlandschaft verlaufen und nur zu den Seiten hin Ausblicke auf Landschaftgehege erlauben.
    (17.12.2015)
    WolfDrei:   @Sven Peter: auf diese \"genaralisierenden\" Ortsangaben gebe ich nicht viel. Der Punkt würde im Mufflongehege liegen. Nachdem aber die Erhöhung auf 90 m schon zurückgenommen wurde und auch festgestellt wurde, dass ein derartiges \"Schüttfeld\" nicht bebauungsfähig ist, warten wir lieber ab.
    (16.12.2015)
    Sven P. Peter:   Aus dem ZEP
    (16.12.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Wenn ich die Pläne richtig deute, wird der Berg schon einen Teil der Gehegeflächen einnehmen, aber in der Tat mehr am rechten Rand der jetzigen Anlagen platziert. Auf der linken Seite wird wiederum der neue Eingangsbereich Flächen verbrauchen/ überbauen. Insgesamt wird ja auch nur noch 1 Kontinent präsentiert statt bisher 2 oder sogar die einst geplanten 3. Und die Tiere werden teils in WGs und eben vor einer Felsenkulisse leben, sodass es wohl deutlich andere Anlagen geben wird als aktuell. Ich hoffe, dass man wenigstens Teile der Vegetation und der Ställe übernehmen wird, sonst wäre das schon eine gewisse Verschwendung.

    @Oliver Müller: Sind 40 Mio und 10.000m² Ausstellungsfläche nicht sogar relativ viel für ein Aquarium bzw. einen Marinepark (der öffentliche Park mit 6.000m² kommt da ja noch mal oben drauf, wo aber wohl weniger Tiere gehalten werden)?

    Zum Vergleich:
    -Das Megaprojekt Ozeanium Basel soll 90 Mio kosten und 10.000m² umfassen. Das wäre dann wohl noch mal eine andere Liga (aber auch noch Zukunftsmusik).
    -Das Tropenaquarium Hagenbeck hat laut Wikipedia vor ca. 8-10 Jahren 24 Mio gekostet und zeigt auf 8.000m² ja auch diverse Landtiere.
    -Der Aquazoo Düsseldorf hat 6.800 m² (wiederum inkl. anderer Ausstellungen?). Hier kenne ich keine Zahlen zu den Kosten.
    -Das Haus des Meeres in Wien zeigt auf 5.000m² ebenfalls nicht nur Wassertiere. Die Kosten kenne ich auch hier nicht.
    -Zum Berliner Aquarium lassen sich Baukosten kaum noch vergleichen und die genaue Fläche kenne ich nicht. Aber auch dieses zeigt ja nicht nur Wassertiere.
    -Die SeaLife-Zentren sind mW in der Regel sogar noch deutlich kleiner.

    Von daher sollte sich auch bei einzelnen anderen Themen zum Wasser und einem unbekannten Mix von Innen- und Außenflächen immer noch genug Gelder und Flächen auf die Tierhaltung der Wassertiere konzentrieren. Und mit Tauchbecken gäbe es für Berlin auch ein Alleinstellungsmerkmal (wobei Tauchgänge alles andere als billig sein dürften). Dem SeaLife hätte es schon die schiere Größe voraus, dem Aquarium u.a. die Glastunnel und mehrere Touchpools (das Aquarium hat ja \"nur\" die Kois). Zudem haben beide keinen Außenbereich mit Wasserspielplätzen und mehr, wenn man beim Aquarium nicht den Zoo als solchen wertet. Ich sehe also vor allem für das SeaLife eine starke Konkurrenzsituation. Der neue Park dürfte größer und besser werden, aber nicht so viel deutlich teurer und sogar mit einigen kostenlosen Angeboten. Allerdings sind alle drei Einrichtungen geographisch getrennt und weder Aquarium noch SeaLife hatten bisher Probleme, genügend Besucher anzuziehen (wobei 500.000 für das neue Haus schon eine Ansage sind, wenn man die 1 Mio des Aquariums betrachtet).
    (16.12.2015)
    WolfDrei:   Was noch? Es läuft der Versuch, die Amurtigerfamilie zu vereinigen: Mutter und die 1,3 Jungen sind auf der linken Freianlage, der Vater auf der Innenanlage. Ich kann leider wegen der Größe des Bildes nur Mutter und 2 Jungtiere einstellen.
    Die Ameisenigel haben nun eine “Kuschelbox” bekommen, nachdem sich sonst jeder/jede ein Loch suchte.
    Zu der Zukunft: ein Umzug der Schneeleos in die Vielfraßanlage mag wohl bezüglich der Außenanlage gehen, doch gibt es keine Absperranlage, auch keine Schutzüberdachung. Die Vielfraße besaßen ja nur kleine Unterkünfte.
    Aber nun : wohin mit dem Bauschutt: eigentlich geht nur das Plateau südlich der Elche. Man wird doch nicht existierende Anlagen dafür nutzen? Am besten wäre das noch nicht genutzte Gelände weiter westlich (auch wäre der Transportweg kürzer): aber der Himalaya direkt über Afrika?. Ich laß mich überraschen.

    (15.12.2015)
    WolfDrei:   Leider saßen sie nicht gerade fotogen.
    (15.12.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Dank für den Hinweis: in das Krallenaffenrevier hätte ich heute nicht hinein geschaut: 2 weibliche Azaraagutis aus Beauval
    (15.12.2015)
    WolfDrei:   Und früh übe, was ein guter Heuler (oder Brüller) werden will
    (15.12.2015)
    WolfDrei:   Hier die Familie. Das Junge wurde am 8.11. geboren, die Mutter selbst war 2008 der erste weibliche Nachwuchs in Köln.
    (15.12.2015)
    WolfDrei:   Schwerpunkt für das Fotografieren war also heute die Anlage der Brüllaffen. Und über eine Stunde war ich der einzige Besucher dort - auch wenn schlechtes Wetter angekündigt wurde.
    Anbei die stolze Mutter - die ansonsten schon ihre liebe Not mit dem \"Krabbel-Jungen\" (oder Mädchen?) hatte
    (15.12.2015)
    Oliver Müller:   Was das geplante Aquarium angeht, weiß ich nicht so recht, welche Lücke das zwischen Zoo-Aquarium und SeaLife schließen soll und glaube auch, dass es bei 40 Mio. € zootechnisch nicht so arg spektakulär werden wird, zumal ja nur ein Teil der Anlage ein Aquarium sein soll.
    (15.12.2015)
    Oliver Müller:   Ich habe den Eindruck, dass es insgesamt seit dem Sommer recht ruhig geworden ist hier im Forum. Da mag die verhaltene Resonanz auf diese Info mit zusammen hängen.
    Auf jeden Fall fand ich die Info toll und bin gespannt auf die Ergebnisse. Leider komme ich nicht so oft nach Berlin und damit in Zoo und TP wie ich gerne würde.
    Richtig in Verzückung werde ich allerdings auch erst geraten, wenn die Gabelhornböcke und die Beutelteufel eingetroffen sind… ;-)
    (15.12.2015)
    Mark Meier:   @Sacha & Gudrun: DASS das Geld fließen wird, ist nun mW immerhin schon sicher. Natürlich ist die zeitliche Komponente eine relative, aber auf ein paar Jahre mehr oder weniger kommt es nun auch nicht mehr groß an. Immerhin WIRD jetzt überhaupt was passieren... Ich hoffe, dass bis 2020 alle großen Projekte durch sind und dann mit viel Liebe für Details (was nicht mit viel verstreutem Kitsch zu verwechseln ist) an die halbwegs preiswerten und kurzfristig zu realisierenden Gemeinschaftsanlagen gegangen werden kann. So was wie die erneuerte Eisbären oder gar ein Umbau des Affenhauses für Orangs muss ja nicht sofort im Anschluss passieren.

    @Michael Mettler: Gestutzt habe ich bezüglich der Diskrepanz der Summen zum Dickhäuterhaus auch, zumal in der PM des Tierparks nun von \"ersten Umbaumaßnahmen\" die Rede ist. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der Senat den TP mit einem halb funktionierenden Haus im Regen stehen lassen würde - schon im eigenen Interesse. Es kann aber sein, dass bspw. die Afrika-Lodge einem privaten Investor überlassen wird und bspw. die \"Verkleidung\" des Hauses mit Spritzbeton als nicht zwingend notwendig gestrichen wird. Das könnte schon mal einen gewissen Teil der Differenz erklären.

    Bei Himalaya soll wohl schon der Name ganz andere Assoziationen auslösen als Bergtieranlagen. Hinzu kommt eben die 15m-Bergkulisse und einige interessante Tiere wie Schneeleoparden und Katzenbären aka kleine Pandas. Wenn man das vernünftig inszeniert und auch bspw. bei Goldtakinen, Riesenseeadlern etc. den Status etwas mehr herausstreicht, dürfte das insgesamt schon als eine gewisse Aufwertung durchgehen. Meine bescheidene Theorie ist aber, dass dieses Areal auch künftig nicht überrannt werden wird. Wobei es auch darauf ankommen wird, ob dort oben tatsächlich wie einst geplant ein dritter Eingang mit Parkplätzen realisiert wird und ob man endlich auch am anderen Ende eine Verbindung zum Wegenetz des Parks schafft. Und auch die Seilbahn ist mW noch nicht völlig vom Tisch, würde aber wieder einen privaten Investor benötigen. Vieles bleibt also offen und somit spannend.
    (15.12.2015)
    Michael Mettler:   Natürlich freue ich mich auch über die Finanzmittel und vor allem darüber, dass der ZEP nicht erst auf Halde gelegt werden muss, sondern tatsächlich angegangen werden kann. Nach dem Hin und Her der letzten Monate bleibt aber doch ein Stück Befürchtung, dass die Berliner Politik irgendwann den Geldhahn wieder zudreht, falls es ihr mit dem erhofften Besucherzuwachs nicht schnell genug geht.

    10 Mio. € für das Dickhäuterhaus sind eine tolle Zusage, aber der ZEP veranschlagt für dessen Umbau 16 Mio. und zusätzlich 1 Mio. für die Außenanlagen (wobei ja ein Teil des Geldes gar nicht in die Baumaßnahmen selbst einfließen kann, sondern für die Planung benötigt wird). Sofern der TP also nicht noch auf anderen Wegen das restliche Geld auftreiben kann, müssten die ersten Umbaumaßnahmen m.E. in sich abgeschlossene Teilprojekte sein, um nicht das Risiko einzugehen, dass man eines Tages mit einer halb fertigen Baustelle stecken bleibt, falls die Geldgeber kalte Füße bekommen... Kann ja sein, dass allein die energetische Sanierung, schon einen großen Teil der Kosten ausmacht. Die Kunst wird also sein, derartige Maßnahmen, die wohl kaum zusätzliche Besucher anlocken, mit öffentlichkeitswirksamen neuen Schaueffekten zu verbinden und dabei trotzdem ständig einen Plan B in der Tasche zu haben, falls man nicht das ganze Wunschkonzept umsetzen kann.

    Auf das Himalaya-Projekt bin ich eigentlich viel gespannter. Denn hier geht es ja darum, im Gegensatz zu Elefanten und Großkatzen deutlich weniger besucherattraktive Tierarten so in Szene zu setzen, dass der Berg vom Publikum quasi als etwas ganz Neues wahrgenommen wird, obwohl viele der Zielarten schon lange dort gehalten werden. Da dürfte das Drumherum auf Besucherseite eine besonders wichtige Rolle spielen.

    Interessant finde ich die 3 Mio. aus Bundesmitteln für die Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes. Im ZEP ist diese Maßnahme nämlich nur mit 1,5 Mio. notwendiger Investition veranschlagt.
    (15.12.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde es toll, dass jetzt soviel Geld für den Tierpark fließen soll, habe aber auch die Befürchtung, dass diese Summe bei Weitem nicht für all die Pläne reicht. Auch bin ich erst einmal auf die konkreten Planungen für die Projekte Dickhäuterhaus und Himalaya gespannt. Darüberhinaus warte ich immer noch auf einen konkreten Beginn für die Umgestaltung des ABH, das Malaienbärhaus (falls diese nicht doch erst einmal mit ins ABH auf der Kleinkatzenseite einziehen), die Fertistellung der Anlagen für Präriehunde (alte Steinadlervoliere) und Chaco-Pekaris und die ersten Maßnahmen auf den Spielplätzen, die eigentlich vorrangig sind und für die bereits Geld zur Verfügung steht. Auch wäre zumindest eine vorübergehende Umnutzung der leeren Vielfraßanlage durch die Schneeleoparden, die dann zumindest schon im richtigen Parkteil untergebracht sind, sinnvoll.
    (14.12.2015)
    WolfDrei:   Zumindest sicher ist der Umzug der Roten Brüllaffen - heute war er nämlich.
    (14.12.2015)
    Sacha:   Vielleicht ist es darum so ruhig, weil a. das Geld erst mal auch wirklich fliessen muss und b. es zumindest mir und gemessen an ALLEN geplanten Projekten nicht wirklich viel erscheint. In Zürich kriegt man dafür nicht mal ein halbes (privatfinanziertes!) Elefantenhaus.

    Ein Marinepark in Lichtenberg klingt für mich sehr reizvoll. Aber auch hier bin ich erst mal skeptisch. Erst wenn die Anlage steht, glaube ich daran (und selbst dann kann es ja bis zur Eröffnung noch lange dauern, wie die Berliner ja am besten wissen, Stichwort Flughafen BER). Ausserdem dürfte der neue Konkurrent auf Seiten des Zoo-Aquariums nicht gerade Jubelstürme auslösen. Schön wäre eine Ergänzung zu diesem, dann müssten aber in den Marinepark auch Walartige und Meeresschildkröten mit rein, sonst kann man sich den Besuch schenken (zumal es ja auch noch McSea in Berlin Mitte gibt).
    (14.12.2015)
    Mark Meier:   Ich staune ja, dass es hier nach dieser offiziellen(!) Bestätigung für 18 MILLIONEN Euro Investitionsmittel keine stärkere Resonanz gibt. Immerhin wird nun nach Raubkatzen und Malaienbären und Himalaya auch gleich bei den Dickhäutern was getan. Schon ab 2016 (aber sicher über 3-5 Jahre) wird der TP eine für Jahrzehnte nicht da gewesene Bautätigkeit erleben. Denn auch der Löwenanteil der Maßnahmen des 5-Mio-Programms steht ja noch aus, was neben dem Brehm-Haus auch mal nebenbei die Spielplätze völlig verändern wird (für Kinder und Familien sicher nicht unerheblich). Wer hätte damit gerechnet, dass es nach den ewigen Verzögerungen nun gleich so einen Schub gibt? Immerhin sind damit wohl relativ bald (für TP-Verhältnisse sind 3-5 Jahre wenig) alle tierischen Hauptkritikpunkte der Besucher beseitigt und nebenbei die beiden prägendsten Bauten des Parks erheblich umgestaltet. Falls jetzt mit glücklicher Hand geplant und agiert wird, kann das ein richtiger Volltreffer werden, wenn dann 2020 das nächste große Tierparkjubiläum ansteht und dann hoffentlich auch die lange U5 fährt. So oder so wird der Park nun deutlich stärker angefasst, sodass ich mit deutlichen Reaktionen gerechnet hatte. Aber vielleicht sind alle wie ich auch einfach erst mal etwas platt von der Meldung und warten jetzt erst mal auf konkrete Details.

    Dabei gibt es sogar gleich noch einen Kracher: Etwas westlich vom Tierpark (aber immer noch in Lichtenberg) werden die Pläne für einen 40-Mio Euro teuren Marinepark immer konkreter. Es soll ein dreigeschossiges Wasserhaus mit Haien, Rochen und Korallen sowie Touchpools und Tauchbecken geben, ebenso 7 hängende Terrassen. Klingt recht abgefahren und utopisch. Dahinter steckt aber ein marinebegeisterter Milliardär, der schon ähnliche Projekte verwirklicht hat und inzwischen auch die volle Zustimmung der Politik besitzt. Das Grundstück nahe beim Ostkreuz hat er nun praktisch sicher und 2019 will er dann bereits eröffnen.
    http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/berlin-liegt-bald-am-meer-43787386.bild.html

    Dafür zum Zwischenatmen mal ein paar kleinere Neuigkeiten zum Hier und Jetzt:
    -Im Dickhäuterhaus gab es einen fliegenden Wechsel. Der Shop scheint komplett auszuziehen bzw. steht schon leer, dafür wird es bei den Krallenäffchen immer kuschliger: Neben der etablierten Paka- und der jüngeren Tamandua-WG gibt es nun auch eine mit 2 Azara-Agutis (es sind wohlgemerkt 3 verschiedene WGs, wo jeweils Krallenäffchen den anderen \"Mieter\" stellen). Ich finde es jedenfalls schön, da sich die Tiere meist reizvoll ergänzen.
    (14.12.2015)
    Mark Meier:   Weihnachtsstimmung im Berliner Abgeordnetenhaus?

    \"
    Gute Aussichten für Elefant, Nashorn & Co


    Haushaltsplanungen geben dem Tierpark Berlin Planungssicherheit für die nächsten vier Jahre.

    Das Konzept des Ziel- und Entwicklungsplans vom Tierpark Berlin hat überzeugt: 18 Millionen Euro stellt das Berliner Abgeordnetenhaus dem Tierpark innerhalb der nächsten vier Jahre zur Verfügung – so lautet der gestrige Beschluss über den Landeshaushalt 2016/17.

    Bereits im April dieses Jahres hat der Tierpark bei der Senatsverwaltung für Finanzen die Mittel angemeldet. Es folgten diverse Erläuterungen, Nachträge sowie eine Einladung in den Hauptausschuss am 4. November. In dieser Sitzung stand Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem den Abgeordneten aller Fraktionen Rede und Antwort. Seit gestern besteht nun Gewissheit – ab 2016 kann mit der Umsetzung des Ziel- und Entwicklungsplanes begonnen werden.

    Ab 2016 gibt es im Tierpark viel zu tun

    Als erstes Projekt steht mit 5 Millionen Euro der Bau der Himalaya-Gebirgslandschaft an – welcher zugleich die Entsorgung der Haufwerke löst. Die Eröffnung ist 2017 geplant.

    Hohe Priorität hat der Umbau des Elefantenhauses, dem sogenannten Dickhäuterhaus. Die Planung sowie erste Umbauten können mit Hilfe der vom Haushalt speziell für dieses Projekt vorgesehenen 10 Millionen Euro realisiert werden. Die Planungen beginnen bereits im kommenden Jahr, der Umbau ist ab 2017 geplant. Damit bekommen zum einen die Dickhäuter ein artgerechtes Zuhause, aber auch die Arbeitsbedingungen der Tierpfleger werden verbessert.

    Darüber hinaus wird das alte Verwaltungsgebäude aus Bundesmitteln (Kommunalinvestitionsförderungsgesetz) 2016/17 für 3 Millionen Euro saniert. Hier finden die Kollegen aus Verwaltung und Technik sowie die Sanitärräume der Tierpfleger ihren Platz.

    „Wir freuen uns sehr über die positiven Nachrichten aus dem Abgeordnetenhaus. Diese Haushaltsplanungen geben uns Planungssicherheit über den Doppelhaushalt 2016/17 hinaus. Dieser Vertrauensvorschuss macht uns sehr stolz“, fasst Dr. Andreas Knieriem zusammen.\"

    Quelle: http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1%5Bnews%5D=71&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6f0bac0558f4bdcc769953194e50dceb
    (11.12.2015)
    WolfDrei:   Ein herrlicher “Wintertag” mit 12 °C - aber kaum Besucher - Weihnachtseinkäufe sind im Moment wohl wichtiger.
    Zu den Baumaßnahmen:
    - der engere Außenbereich der Kattaanlage wurde völlig neu bepflanzt - auch mit Bambus
    - selbiges gilt nun auch für die Chacoanlage - innen partiell, außen vollständig - soweit es die ehemalige Wildschweinanlage betrifft. Gestaltet werden muss noch der Trockengraben; nunmehr wurden im Inneren einige Wagenladungen Schwarz-/ Humuserde abgeladen.
    - die Anlage für die Roten Brüllaffen im Affenhaus ist bis auf Restarbeiten ausgestattet - Umzug wohl demnächst.
    - weiterhin still ruht der See an der ehemaligen Steinadlervoliere.
    - das Wasser aus fast allen Kanälen/ Teichen mit Betonunterlage wurde abgelassen.
    Tierisches:
    - “man” sonnte sich ohne große Aktivitäten.
    An der Gerenukanlage wird mitgeteilt, dass bis auf weiteres die Tiere im Stall verbleiben - aufgrund der rauhen Berliner Winterluft.
    Auf der Addax-Mhorr-Anlage sind nunmehr beide Männer, nachdem 2 Jahre Schichtbetrieb “gefahren “ wurde. Der Mhorrbock treibt, bei den Addax treiben die Weibchen den Jungbock, auf dass er sich als Mann erweisen möge.
    Anbei: ein Weibchen macht mit dem Bock Paarungskreisen zum Lernen

    (08.12.2015)
    WolfDrei:   Im Bild eine der Seiten-Pflanzungen an der Chaco-Anlage. Die Roten Brüllaffen werden noch vor Weihnachten in die alte Husaren-MK-Anlage umziehen.
    (02.12.2015)
    WolfDrei:   Altai-Luchse
    (23.11.2015)
    WolfDrei:   Das neue Moschustier-Weibchen - ein Jungtiere von diesem Jahr mit der typischen Hals-Jungtier-Färbung.
    (23.11.2015)
    WolfDrei:   Als Pendant ein Arkal-(Kreishornschf-)Bock
    (23.11.2015)
    WolfDrei:   In Abänderung des sonstigen TP-“Dienst”-Tages heute am Montag nach dem Schneefall ein Durchlauf, besser ein Wettlauf mit dem Tauvorgang. Aber wann gibt es schon Schnee in Berlin!
    Ansonsten ist in der Zwischenzeit in einigen Freianlagen neu ein Kies-Sandgemisch aufgetragen worden, die Chacoanlage wird kontinuierlich wenn auch nicht gerade stürmisch errichtet. Die 2. ehemalige Husarenabteilung ist noch nicht besetzt, da es bei den roten Brüllaffen wieder eine Geburt gegeben hat - sinnvoller Weise wartet man mit dem Umsetzen. Wie schon bei Addax und arabischer Oryx haben nun auch die Vicugnas einen neuen Hengst bekommen. In fast allen Grabenanlagen wurde das Wasser entfernt und insbesondere der Laubfall entfernt - z. T. mit großer Technik
    Anbei: Marco-Polo-Bock.

    (23.11.2015)
    Michael Gradowski:   Danke. Hätte mich auch sehr überrascht, wenn man sich vom Zuchtpaar getrennt hätte.
    (18.11.2015)
    WolfDrei:   Ja, nur das Paar gegenüber der Miluanlage ist in den Zoo gekommen - sozusagen das 2. Paar, denn nur das an der Malaienbärenanlage lebende ist ja zuchterprobt.
    (17.11.2015)
    Michael Gradowski:   @WolfDrei: Danke für die Infos, schön daß endlich jemand herausgefunden hat, wo das Moschustier untergebracht ist :-). Eine Frage zu den Mandschurenkranichen: Ist nur das Paar aus dieser Anlage in den Zoo umgezogen oder der gesamte Bestand? Bei den Malayenbären lebt ja ein 2. Paar.
    (17.11.2015)
    Michael Mettler:   Soso, Umzug einer (auch) in China vorkommenden Kranich-Art in den Zoo - darüber hatte ich doch erst vor ein paar Tagen in Zusammenhang mit dem dortigen Panda-Milu-Muntjak-Komplex spekuliert ;-)
    (17.11.2015)
    WolfDrei:   männliches Moschustier
    (17.11.2015)
    WolfDrei:   Leierhirschgruppe
    (17.11.2015)
    WolfDrei:   Umgestaltung der Chaco-Pekari-Anlage
    (17.11.2015)
    WolfDrei:   Die mit Holz geschützte Hyänenanlage
    (17.11.2015)
    WolfDrei:   Arbeiten im Tierpark:
    - in verschiedenen Anlagen wurden widerstandsfähige Gräser gepflanzt (u.a. Nilgauanlage, Gerenukanlage - siehe Foto), weiterhin gab es weitere Bambuspflanzungen (außerhalb und innerhalb der Chacoanlage; Goldtakinanlage) z. T. mit Elektrogras geschützt.
    - die Scheiben der Brillenbäranlage wurde mit Pflanzen-/ Baumsilhouetten “beklebt” (so wie auch schon im Zoo an der Bärenanlage)
    - die Fichtenholzpalisaden an der Chacoanlage wachsen langsam aber stetig. Da es sich dort um typischen Berliner Sandboden handelt, muss der davor befindliche schräge Trockengraben mit Granitsteinen geschützt werden, selbiges Groß”Granulat” wurde auch zur Auskleidung eines künstlichen Bachverlaufes (ohne Wasser) ausgelegt.
    - nachdem wohl mein Bild eines Hyänen-streichelnden Mannes der Leitung bekannt wurde, ist die gesamte Strecke von ca. 40 m mit Brettern abgesichert worden, außen wurde eine Art Baumbast aufgebracht.
    Tierbestand:
    - großes Einfangen oder Eindrücken der wintersensiblen Vögel (Pelikane, Vögel der Wasser- Südafrikaanlage, Afrikaflugvoliere).
    - Das männliche Moschustier des Zoos befindet sich in der ehemaligen Mandschurenkranichanlage (an der Mauer - die Kraniche selbst sind in den Zoo umzogen), es besteht Hoffnung, aus Leipzig ein Weibchen zu bekommen.
    - Geburt eines Leierhirsches
    - leider ein Verlust: Marder haben einen Schwarzschnabelstorch umgebracht, bei der Panik verletzte sich ein Nonnenkranich des Nachbargeheges im Schnabel-Kopfbereich.
    - der vom Fuchs angegriffene Trappenhahn ist wieder auf der neuen Anlage (ehemalige Pradieskranichanlage)
    - die gesamte Husarenmeerkatzentruppe ist nun in Leipzig. Eine Anlage hat die Gibbons aufgenommen, die zweite soll von den Roten Brüllaffen und Weißkopfsakis genutzt werden.
    - nach dem Zusammenbruch der Schneeziegengruppe in Plzen ist die letzte Ziege (geboren im TP) wieder zurückgekommen.


    (17.11.2015)
    WolfDrei:   Der \"ganze\" Bulle.
    (11.11.2015)
    WolfDrei:   und dazu einen flehmenden Sichuan-Bullen. Schön zu sehen ist, dass Wiederkäuer oben keine Schneidezähne haben.
    (11.11.2015)
    WolfDrei:   Hab zwar gestern 4 Schopfhirsche \"auf einem Haufen \"gesehen, aber ein Moschustier? Wäre interessant!
    (11.11.2015)
    Mark Meier:   Habe einem anderen Forum aufgeschnappt, dass das Moschustier aus dem Zoo nun im Tierpark lebt und wohl auch schon zu sehen ist. Aber ich weiß nicht auf welcher Anlage.
    (11.11.2015)
    Michael Mettler:   In meinem letzten Satz sollte es natürlich \"wären\" statt \"während\" heißen.
    (08.11.2015)
    Michael Mettler:   Das\"gekappte\" Himalaya-Projekt hat ein paar Gedanken bei mir ausgelöst. Zum besseren Verständnis vorab die Fakten, auf denen sie fußen:

    1. Der jetzige Bergtierbereich besteht überwiegend aus großen Huftiergehegen für kältefeste Arten. Es lägen größere Umbaumaßnahmen an sowie eine Geländebeschneidung, um den dritten Eingang nebst Parkmöglichkeiten zu schaffen.
    2. Im späteren Nordafrika-Bereich herrschen jetzt ebenfalls Huftieranlagen vor, die aber beheizbare Ställe haben.
    3. Für den späteren Südafrika-Bereich würde ein jetzt noch nicht für den Besucher begehbares Geländestück erschlossen und es müssten neue Stallgebäude für Huf- und Raubtiere geschaffen werden.
    4. Das zukünftige Geokonzept enthält zwei räumlich weit voneinander entfernte Asien-Parkteile, einer davon ist das Alfred-Brehm-Haus.
    5. Die zur Himalaya-Verfüllung angedachten Schuttberge lagern auf einem Geländestück zwischen ABH und der den TP an dieser Seite begrenzenden Bahnstrecke. Wer auch immer die Kosten dafür zu tragen hat, auf jeden Fall verursacht ihr Verbringen in den Bergtierbereich logistisch einen Riesenaufwand.
    6. Gemäß einem der Presseberichte ist die Berliner Wohnungsbaugesellschaft nur mäßig daran interessiert, ungenutzte TP-Flächen zu übernehmen, weil es für den Wohnungsbau geeignetere Flächen in Berlin gebe.

    Warum dann nicht eine Lösung, die unkomplizierter wäre und wahrscheinlich weniger finanziellen Aufwand bedeuten würde? Und zwar so:

    1. Die Schuttberge werden an Ort und Stelle zu einem neuen Parkteil Himalaya verarbeitet, der sich statt des Themas Südafrika unmittelbar an den durch das ABH gebildeten Asien-Bereich anschließt. Zur Bahnlinie hin entsteht eine hohe Kulisse aus Kunstfels, die nicht nur den Hintergrund für Gehege bildet, sondern den Park auch weitgehend gegen die Bahnlinie abschirmt; evtl. mit einem Gehege für weithin auffallende Tiere, das von beiden Seiten aus einsehbar ist und so auch als TP-Schaufenster und damit Werbeträger für die Bahnfahrgäste dient (eine bunte Herde Yaks mit entsprechender Tibet-Dekoration würde sich m.E. gut eignen und sogar noch einen thematischen Übergang zum Haustierbereich darstellen). Es entfiele das langwierige Abtragen und Versetzen der Schuttberge über eine kilometerlange Strecke, was ja nicht nur Zeit kostet, sondern auch Kraftstoff für die Lkw, der wiederum eine Menge Abgase verursacht - und der TP will doch eigentlich auf ein Umweltschutz- und Energiesparkonzept hinaus...? Während der jetzige Bergtierbereich für den aufwändigen Himalaya-Umbau längere Zeit für das Publikum gesperrt werden müsste, ließe sich der von mir angedachte Himalaya-Bereich weitgehend \"hinter den Kulissen\" errichten. Dass er nicht schon selbst auf einem Berg liegt, sehe ich nicht als Problem. Bergkulissen á la Hagenbeck \"funktionieren\" schließlich auch im Flachland, siehe Hamburg oder Antwerpen. Übrigens: Die Geiervoliere am ABH könnte dann flexibel den aneinander grenzenden Themenbereichen Afrika-Savanne und Himalaya zugeordnet werden, die Pinguinanlage ließe sich z.B. für Otter nutzen.

    2. Der jetzige Bergtierbereich lässt sich mit wenig Aufwand als neuer Parkteil Nordafrika nutzen. Die meisten der dafür vorgesehenen Leittierarten leben in der Natur ohnehin in bergigem Gelände und benötigen wie die jetzigen Bewohner keine geheizten Ställe. Die eher flache Elch-Anlage ließe sich leicht für Wüstenantilopen umgestalten. Da die Fläche für die Tierhaltung etwas größer ist als im bisher vorgesehenen Nordafrika-Bereich, ließen sich evtl. zusätzliche Großtiere einbauen, z.B. die derzeit nicht mehr vorgesehenen Streifenhyänen. Für jene Besucher, die eines Tages durch den dritten Eingang mit ihrem Rundgang beginnen werden, böte Nordafrika sogar einen abwechslungsreicheren Besatz (nach ZEP-Liste: 5 Huftierarten, 2 Affenarten, Gepard und Strauß) als der Himalaya (8 Huftierarten, Schneeleopard und Kleiner Panda).

    3. Der Parkteil Südafrika könnte dann letztendlich dort entstehen, wo eigentlich Nordafrika vorgesehen ist. Heizbare Ställe sind bereits vorhanden, Anlagenflächen können zusammengelegt werden. Einziger Wermutstropfen: Der Affentempel würde nicht mehr passen. Aber da er aus Steinblöcken besteht, könnte man ihn abtragen und in \"meinem\" Nordafrika-Parkteil in der dortigen Berberaffenanlage wiedererrichten. Die jetzige Magot-Anlage könnte dann als Basis für eine neue Brillenpinguinanlage dienen. Für Puristen: Südafrika passt auch besser neben den Madagaskar-Bereich als Nordafrika ;-)

    4. Eine Gondelbahn ließe sich auch in mein Konzept einbauen. Und zwar sogar eine noch viel spektakulärere Variante: Talstation wie im ZEP geplant in \"Südostasien\", erste Bergstation ebenfalls wie angedacht (dann unter Thema \"Nordafrika\"), aber dann verlängert entlang der TP-Hügelkante bis zu meinem neuen Himalaya, also von Berglandschaft zu Berglandschaft! Somit könnte man von der Gondelbahn aus auch den größten Teil von \"Südafrika\" und \"Afrika-Savanne\" überblicken. Die für die Savanne geplante Abenteuer-Bahn sollte ohnehin auch einen Blick aus der \"zweiten Ebene\" sowie eine Schleife ins Südafrika-Gebiet einschließen - beides wäre in diesem Fall nicht mehr nötig, was den baulichen Aufwand vereinfachen würde und Etatgelder für die Verlängerung der Gondelbahn frei werden ließe. Und die Gondelbahnstrecke wäre dann nicht nur 150 m lang (wie jetzt geplant), sondern einen guten Kilometer, insgesamt also sehr viel spektakulärer (und somit vielleicht auch ein größerer Anreiz für Geldgeber bzw. öffentliche Fördermittel). Auch hier ein Schmankerl für Geo-Puristen: Die beiden weit voneinander entfernten Asien-Parkteile wären durch die Bahn miteinander verbunden - ihr müsstet während der Fahrt lediglich die Augen schließen, um zwischendrin nicht Afrika sehen zu müssen :-D

    Aus meinem Laienverständnis heraus müssten die genannten Vorschläge eigentlich kostengünstiger umsetzbar sein als die jetzige Planung, während aber wohl kaum weniger attraktiv.
    (08.11.2015)
    WolfDrei:   Auch die Besuchs\"reklame\" nimmt zu: selbst in den Berliner Randgebieten nehmen Anschläge zu, den Tierpark zu besuchen. Heute sah ich am Alex , dass die Metrostraßenbahnlinie M 6, die nach Osten fährt, mit Tierbildern versehen war und dem Slogan (sinngemäß) \"auf zur Safari in den größten Erlebnis-Tierpark Europas\". Die Tierbilder ähnelten jenen der \"Bimmelbahn\". Die BVG bleibt wohl noch hartleibig, die U-Bahnlinie 5 als Tierparkbahn zu deklarieren..
    (06.11.2015)
    Mark Meier:   @Wolf Drei: Vielen Dank! Die guten Nachrichten setzen sich also erst einmal fort. Wenn die Felskulisse etwas flacher und dafür günstiger ausfällt, wird es allenfalls Platz kosten. Aber immerhin wird es seine optische Wirkung hoffentlich nicht verfehlen und theoretisch könnte man so auch zugleich etwas den Straßenlärm abschirmen, wenn man es gut macht. Auch der Berliner Kurier greift das Thema nun übrigens auf: http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/statikprobleme-tierpark-himalaja-wird-eine-nummer-kleiner,7169128,32350348.html

    Demnach werden (vorsichtiger: sollen) beide großen Bauprojekte (Brehm-Haus und Himalaya) 2016 starten. Zudem wird der Senat versuchen, die 5 Mio für die Gebirgslandschaft noch um Bundes- oder EU-Fördergelder zu ergänzen. Beim Brehm-Haus kommen zu dem Anteil aus dem 5-Mio-Sofortprogramm ja ohnehin noch die 3,5 Mio der Lotterie hinzu.

    Weiterhin hatte ich mal in einer PDF des Senats gelesen, dass man sich auch künftig um Mittel der Klassennlotterie und sonstiger Stiftungen bemühen will. Ebenso, dass der Tierpark bis August 2015 erneut rund 4% Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet hat und man somit den Eindruck/ die Auffassung habe, dass Investitionen nachhaltig mehr Besucher bringen könnten. Zur Erinnerung: 2014 hatte man am Ende ein Ergebnis von 1,16 Mio oder +9%. Jetzt könnte es also auf rund 1,2 Mio raufgehen, wenn sich das Plus bis Ende des Jahres trägt. Immerhin war der Park bei meinem letzten Kurzbesuch bei mildem Herbstwetter ordentlich gefüllt. Hoffen wir das Beste...

    P.S.: Laut dem Kurier-Artikel ist die Gondelbahn trotz der abgespeckten \"Gebirgs\"-Variante noch nicht ganz vom Tisch.
    (06.11.2015)
    WolfDrei:   Seite 4
    (05.11.2015)
    WolfDrei:   Seite 3
    (05.11.2015)
    WolfDrei:   Seite 2
    (05.11.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: kein Problem. Wie gesagt: Es ist ein Entwurf!
    Wegen der Lesbarkeit habe ich 4 Gruppen gescannt, die einführenden Sätze spare ich mir - auch die Planskizze, die wirklich keine exakte Geländezuordnung des \"Himalaya\" zulässt.
    Seite 1

    (05.11.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Kannst Du den Artikel wie früher manchmal einscannen? Das wäre ja sensationell. Geplant waren für 2016 bis dato exakt 0 Euro Investitionsmittel, für 2017 lediglich 1,5 Mio. Also wären je 5 Mio ein sattes Plus von 8,5 Mio. Wenn man dann bedenkt, dass von den ersten 5 Mio nur ein kleiner Teil ausgegeben sind und noch 3,5 Mio von der Lotterie sowie 0,5 von Förderverein und Stiftung hinzukommen, wären das schon beachtliche Sprünge. In der Summe rund 19 Mio (falls die 3 Mio Bundesmittel hinzukämen sogar 22 Mio) Investitionsmittel für die ersten dreieinhalb Jahre wären bzgl. des Tierparks schon geradezu sensationell. Da könnte Herr Knieriem nicht meckern und ich würde mich auch nicht mehr beklagen. Ich möchte das alles aber noch gar nicht recht glauben, um dann nicht doch am Ende wieder enttäuscht zu werden.
    (05.11.2015)
    WolfDrei:   Aus der “Berliner Zeitung”: Schutt für den Himalaya

    Die Formung einer künstlichen Gebirgslandschaft nach Verlagerung des Schuttberges (Herr Knieriem) “ ist unser Thema Nummer Eins, denn dort wo er liegt, kann er nicht liegen bleiben”. Nach der Aussage des Journalisten soll der “Himalaya “ aber nur noch 15 Meter über Niveau liegen, von Spritzbeton abgedeckt werden, nur noch Kulisse sein, und weder von Tier noch Mensch betreten werden. Also nix mit Schwebebahn (?). Der eingesetzte Rasterpunkt im TP-Plan für die exakte Lage lässt weiter Spekulationen zu. Das Land Berlin will diese Kosten übernehmen (das juristische Tauziehen sei aber noch nicht beendet). Im Haushaltsentwurf für 2016/17sollen je 5 Mio geplant werden (unabhängig von den jährlichen 6 Mio Aufwendungen für Personal etc.). 3 Mio Bundesmittel (!!!) werden außerdem für die Rekonstruktion von “ehemaligen Verwaltungsgebäuden” geplant. Herr Knieriem hatte des Öfteren geäußert, dass das Schloss kein Verwaltungsgebäude sein könne - also wieder das alte Gebäude am Wirtschaftseingang (?). Für die weitere Umgestaltung des ABH gibt die Lottostiftung 3,5 Mio.

    Fragen der Abgeordneten: Finanzierung der Investitionsvorhaben durch Geländeverkauf. Anwerbung von Fördermitteln. Die “Spaß”-Schwimm”halle“.
    Dazu K: “Potentialflächen vorhanden, doch jede Abgabe müsse für den TP einen Mehrwert haben.”
    Möglichkeiten seien am Schlossbereich, an der Kowalkestraße und an der Hauptstraße.
    CDU-Finanzsprecher: “Wir wollen beim Tierpark in die Zukunft investieren.\"

    Ansonsten springen nach dem eingesetzten Foto Springböcke vor der Himalayakulisse herum.

    (05.11.2015)
    Mark Meier:   Die \"Alt-Pumas\" sind schon weg: http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1%5Bnews%5D=61&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b674ff4c4e25424026867128f023a063

    Und nach 5 Stunden Warten wurde Herr Knieriem nun wohl auch mal angehört vom Senat: http://www.tagesspiegel.de/berlin/ineffizienz-im-hauptausschuss-des-abgeordnetenhauses-chef-von-zoo-und-tierpark-muss-stundenlang-warten/12542626.html

    Ansonsten kann ich folgende PDF empfehlen, wo etwas detaillierter auf Finanzierungsprojekte sowie die aktuelle Zeitplanung eingegangen wird: http://suche.parlament-berlin.de/ig-search/search/preview.page?du=22ca668e-71c8-33c1-b150-93ff071b35fa&bo=..%2F&q=Tierpark&i=index-suche
    (04.11.2015)
    WolfDrei:   Es muss natürlich Letzterer (der Tamanduas) heißen.
    Übrigens wird das ehemalige TP-\"Dathe-Wohnhaus\" jetzt als TP-Schule umgenutzt.
    (29.10.2015)
    WolfDrei:   Die Goldhandtamarine reiten gern auf den Tamanduas - nicht unbedingt zur Freude Ersterer (das Bild ist etwas \"vernebelt\" - ich musste schnell reagieren: bisher ist es im TP ja leider in keinem beheizten Haus gelungen, einen Brillen-/ Objektivtrockner anzubringen)
    (29.10.2015)
    WolfDrei:   Das neugeborene Gayal-Kalb
    (29.10.2015)
    WolfDrei:   Noch einige nachträgliche Infos nach einer heutigen ”Privatführung”:
    - Geburt eins Gayalkalbes am 20.10., kürzlich auch eines Blauschafes (allerdings starb auch ein junges Blauschaf)
    - Deckakte bei den Sichuantakins fanden bisher nicht statt
    - in der Reihervoliere gab es Nachwuchs bei den roten Nachtreihern (3?), es gibt aber bereits noch einen Schlupf in der Außenanlage (Bild)
    - Die Gibbons werden in der nächsten Woche “eingehaust”.
    - Nach dem Fuchsangriff auf die Trappen wurden diese in das ehemalige Paradieskranichgehege (E-Draht-Sicherung, gegenüber den Milus) umgesetzt.
    - im und am angedachten Chaco-Gehege wurde mächtig gewerkelt.
    - und nach einer Anfrage: “MAO” lebt! (natürlich der Jangtsealligator)

    (29.10.2015)
    WolfDrei:   Sonnenschein, ca 12°C gegen 12 Uhr, früh bei 4°C noch mäßiger Besucherstrom.
    - heute nun an der kommenden Chaco-Anlage große Aktivitäten: im Zuschauerbereich wurde großflächig Asphalt und Unterbau abgebaggert; die ursprünglichen Ummauerungen wurden abgerissen, erste Pfahlabsperrungen wurden gesetzt (Bild anbei). Der Trennzaun zwischen den beiden Gehegen ist niedergelegt, anstelle dessen wurde ein Grabben gebaggert - offensichtlich soll dort weiterhin eine Trennung der ehemaligen Anlagen mit der Holzkonstruktion erfolgen für die 2 Zuchtgruppen (?).
    - in der Rothundanlage wurde ein Badebecken aus Granitmosaiksteinen errichtet.

    “Tierisches”:
    - Der Goralhandaufzucht geht es gut - das Weibchen soll aber nicht in die Herde integriert werden.
    - Beide Tamanduas sind wieder in der Anlage, dazu eine Gruppe- neben der eigentlichen - Goldhandtamarins.
    - Gerüchteküche bezüglich der Gerenuks; gegenwärtig sind 3 Weibchen seit 2 Wochen auf der Anlage. Ursache des Todes des Jungbockes laut IZW: Fehlgärung im Vormagen.
    - Die Pumas gehen nach Tschechien: das Paar nach Prag, das Nachwuchsweibchen nach Pilsen.
    - Der neue Addax-Bock aus Hannover steht oder geht noch recht isoliert in der Anlage herum.
    - Die Gibbons sind weiterhin auf der Insel.
    - ein Fuchs hat sich an einen Trappenhahn “versucht” - der Hahn wird “ betreut”. Es soll sich auf der Trappenwiese sogar um ein Fuchslager handeln. “Normalerweise” stehlen Füchse doch nicht im engeren Revier?
    - Die Abnahme des Geweihes beim Maral hatte leider ein Vorspiel: eine Hirschkuh wurde geforkelt. Jetzt sind es etwa 5 Tiere. Demgegenüber lagen die 1,1 Marco-Polos recht entspannt auf dem Felsen.
    (28.10.2015)
    WolfDrei:   Das neu zusammengestellte Schuppensäger-Paar in der Möwenfluganlage.
    (20.10.2015)
    WolfDrei:   @MM: Es wird wohl (zum Glück) so sein, denn in der Hengstabtrennanlage sah ich einen Hengst bei den Somalis.

    Welch ein Wetter! Ich “musste” aber (TP-Führung am Sonntag). Und die Zeitschriftenankunft hielt sich auch in Maßen.
    Die Pumakatze “Missoula” (P. c. missoulensis, eine Handaufzucht) geht nun (ich hatte das schon an der betreffenden Stelle genannt) nach Pilsen.
    Bei den Maralen wurde dem Hirsch nun auch das Geweih abgesetzt, nachdem man eine Ecke durch Seile für ihn etwas schwerer zugänglich gemacht hatte (früher nannte man das in anderer Form Hochzeitsgang) - war wohl nicht so effektiv. Das letzte Sambarkalb hat leider nicht überlebt - das könnte nun schon doch als Inzuchtdepression gesehen werden: die Tiere sind schon seit ca. 1960 im TP mit nur geringster Zuführung “neuen Blutes” - u. a. Anfang der Neunziger aus San Diego.
    Gut in Form ist das letztgeborene Mhorrjungtier, ein “Spätling“ vom September. Immerhin waren es in diesem Jahr 5 Jungtiere mit einem Abgang. Nunmehr ist der Bock abgesperrt, der neue Addaxbock ist auf der Anlage.
    Schweinshirsche und Leierhirsche waren heute alle auf einer Anlage.
    Anbei das Mhorrjungtier mit Mutter
    Welch ein Wetter! Ich “musste” aber (TP-Führung am Sonntag). Und die Zeitschriftenankunft hielt sich auch in Maßen.
    Die Pumakatze “Missoula” (P. c. missoulensis) geht nun (ich hatte das schon an der betreffenden Stelle genannt) nach Pilsen.
    Bei den Maralen wurde dem Hirsch nun auch das Geweih abgesetzt, nachdem man eine Ecke durch Seile für ihn etwas schwerer zugänglich gemacht hatte (früher nannte man das in anderer Form Hochzeitsgang) - war wohl nicht so effektiv. Das letzte Sambarkalb hat leider nicht überlebt - das könnte nun schon doch als Inzuchtdepression gesehen werden: die Tiere sind schon seit ca 1960 im TP mit nur geringster Zuführung “neuen Blutes” - u. a. Anfang der Neunziger aus San Diego.
    Gut in Form ist das letztgeborene Mhorrjungtier, ein “Spätling“. Immerhin waren es in diesem Jahr 5 Jungtiere mit einem Abgang. Nunmehr ist der Bock abgesperrt, der neue Addaxbock auf der Anlage.
    Schweinshirsche und Leierhirsche waren heute alle auf einer Anlage.
    Anbei das Mhorrjungtier mit Mutter

    (20.10.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: 2017 findet bereits die Internationale Gartenausstellung IGA in Berlin statt, die m.W. alle 10 Jahre statt der sonst in ungeraden Jahren laufenden BUGA veranstaltet wird. Aber dafür steht das Gelände bereits fest und die baulichen Vorbereitungen laufen. So schnell wird danach nicht wieder eine BUGA oder IGA nach Berlin kommen.

    Die IGA wird laut eigener HP rund 100 Hektar Schaufläche umfassen. Für vorangegangene Gartenschauen wurden übrigens mehrfach massiv Abholzungen vorgenommen, da ja in erster Linie offene Flächen benötigt werden.
    (20.10.2015)
    Ulli:   Ich komme einmal auf eine etwas verwegene Idee.
    Der Tierpark braucht Besucher. Eine Gartenbauausstellung bringt Besucher.
    Man kann doch die Bundesgartenschau in den Tierpark holen. An der Grundstruktur der Tieranlagen braucht sich fast nichts ändern.
    Es ist noch massiv Platz für Gartenbauelemente.
    Ich habe einmal versucht, dies graphisch aufzumalen.
    (20.10.2015)
    Michael Mettler:   In der hannoverschen Tagespresse (NP) stand kürzlich etwas, was vielleicht auch für die Entwicklung im TP von Belang sein könnte. Laut Bericht soll es nämlich Änderungen bzw. stärkere Eingrenzungen bei den Kriterien geben, nach denen EU-Fördermittel gewährt werden. Angeführt wurden als Beispiele diverse Projekte in der Region Hannover, die nach den neuen Kriterien wohl keine finanzielle Unterstützung mehr durch die EU bekommen würden, wenn sie jetzt erst anstünden, und unter diesen Projekten wurde auch Yukon Bay im Zoo Hannover erwähnt (seinerzeit immerhin mit 10 Mio. Euro bezuschusst). Solche Projekte wurden ja bisher unter dem Gesichtspunkt der Tourismus-Förderung für eine bestimmte Region gefördert (wovon neben Hannover z.B. auch Osnabrück beim Zooausbau profitierte). Und auch wenn im TP Berlin Touristenmangel herrscht, so gilt das ja nun wahrlich nicht für Berlin als Stadt und Region...

    Zum fraglichen Esel: Im Wildesel-Zuchtbuch ist ein 2013 im TP geborener Somali-Hengst mit Namen Tim verzeichnet. Dann dürfte wohl WolfDreis Vermutung mit dem Reservetier im Haustierrevier zutreffen.
    (20.10.2015)
    WolfDrei:   Lese gerade in der \"Berliner Zeitung\", dass der ehemalige Vergnügungspark Plänterwald (seit 14 Jahren nach Pleite verrottend, ehemals auch möglicher Standort für die Tierparkgründung) wieder begehbarer Park werden soll. Aufräumarbeiten: 3 Mio Euro. Für das \"Eierhäuschen\" (ein ehemaliges Restaurant am Spreeufer) sollen für die Restauration 7 Mio ausgegeben werden. Das also zur Stellung des Tierparkes in der Berliner Finanzlandschaft.
    (20.10.2015)
    WolfDrei:   @ H. Wientjes: Gute Nachfrage, habe jetzt erst genau hingeschaut. An sich wäre das Wort \"Wildesel\" eigentlich klar. Da steht aber: Revier Haustiere, dann: gestorben Wildesel \"Tim\". Ist das nun ein Somaliwildesel (aber Haustierrevier?) oder ein \"wilder\" (Haus-)Esel ? Der Name Tim sagt mir nichts. Es könnte natürlich sein, dass männliche Jungtiere (als Reserve z. B.) im Haustierrevier untergebracht sein können, so sie (was hier der Fall wäre) nicht verhaltensbiologisch in die Herde integriert werden können.
    (15.10.2015)
    Holger Wientjes:   @WolfDrei: Ein adulter Somali-Esel oder auch ein Jungtier ?
    (15.10.2015)
    WolfDrei:   Erhielt wieder eine Bestandsmeldung (Mitte Sept. - Mitte Okt.): Die Mhorrgazelle vom 26.9. ist ein Weibchen, das Goralweibchen wird handaufgezogen; Nachdem am 25. 9. ein Sambarkalb geboren wurde, soll am 10.10 erneut ein weibliches Kalb geboren worden sein. Geboren wurde auch ein Poitou-Esel, ein Somalihengst ist verstorben.
    Ansonsten stoppt der Umbau der Wildschweinanlage wieder.
    (15.10.2015)
    WolfDrei:   Ein Kleinod - der Lenne\'-Tempel. Nach Restauration der Zu- und Abgänge läuft auch der Brunnen wieder.
    (06.10.2015)
    WolfDrei:   Upps! nochmals
    (06.10.2015)
    WolfDrei:   Der Marco-Polo-Bock ist wieder auf der Anlage - hoffentlich hat er nicht wieder zu viel Testosteron
    Der am 8.5. geborene Nachwuchsbock wurde auf die Mufflonanlage umgesetzt.
    (06.10.2015)
    WolfDrei:   Der Marco-Polo-Bock ist wieder auf der Anlage - hoffentlich hat er nicht wieder zu viel Testosteron
    Der am 8.5. geborene Nachwuchsbock wurde auf die Mufflonanlage umgesetzt.
    (06.10.2015)
    WolfDrei:   Die Greife sollen wohl die Vogelschau bereichern.
    Anbei der Manulkater. Die Anlage auf dem Berg (ehemalige Kolkrabenanlage) ist nicht schlecht, das Tier schwer zu orten
    (06.10.2015)
    WolfDrei:   Gerenukverlust: leider traf ich heute keinen kompetenten Pfleger bezüglich der Ursachen. Auch sah ich nur 2 weibliche Tiere auf der Anlage. Allerdings war das Wetter auch nicht besonders, viele Besucher waren es bei dem angekündigten Wetter nicht. An der ehemaligen Wildschweinanlage bemühte sich ein einsamer Elektriker um Wiederherstellung der Elektroleitung: eine Schiebeschild war wohl etwas stürmisch. Brunftgefiepe ansonsten bei Maral und Bucharahirsch; dem Wapiti hat man das Geweih abgesägt.
    Anbei das Septembergeschehen. Überraschend die Mhorr-Geburt, das Goralbaby wird wohl noch , wie schon beim 1. geschehen, noch im Vorgehege gehalten . Noch von einer Dauerbesucherin: die Präriehunde wurden aus dem Gehege herausgefangen - offensichtlich soll es wohl den Ratten an den Kragen gehen, da die Anlage am Haupteingang - die ehemalige Steinadlervoliere - noch nicht bearbeitet wurde. Dazu war auch eine Mitteilung angebracht. Dennoch von einer Besucherin: \"wo sind denn nun die Erdmännchen?\"
    (06.10.2015)
    Holger Wientjes:   Der Gerenuk-Nachwuchs ist verstorben !! Ursache noch unbekannt.
    (05.10.2015)
    Jonas Haass:   Da begann wohl heute der Beginn der Aufgabe der Asiatenhaltung im Tierpark
    (29.09.2015)
    WolfDrei:   Die Randummauerung der ehemaligen Wildschweinanlage
    (29.09.2015)
    WolfDrei:   Das Schwarzhalskranich\"küken\" ist nach drei Monaten durchgefiedert
    (29.09.2015)
    WolfDrei:   Sambarkalb
    (29.09.2015)
    WolfDrei:   Nach diesen für den nicht informierten Besucher wenig aufregenden ersten Stunden
    (außer, dass er nicht ins Dickhäuterhaus kam) einige Beobachtungen:
    - auf dem Landteil der Eisbären wurde mit Baumstammabgrenzung Rindenmulch aufgebracht: Aika lag wohlig darin
    - die Wolfsanlage wurde aus nicht erkenntlichem Grund wieder mit der Wintervergitterung versehen - etwa ein Ausbruchsversuch?
    - neben den Wegmarkierungen an Kreuzungspunkten tauchen vermehrt Einzelschilder auf, die einzelne Anlagen ausweisen.
    - nach Entfernen vieler Schutzgitter (“gegen” Besucher) gibt es vermehrt Trampelpfade durch die Vegetation direkt zur Tieranlage. Ab und an der Versuch, das durch Faschinen zu verhindern
    - die Wildschweinanlage wurde weiter “entkernt” durch Absenkung des Erdniveaus zur gemauerten Primärwandung hin.
    - die Stufen zum Lennetempel werden saniert
    - letzte Woche wurden mit Kran Baumstämme in einige Anlagen gebracht, so auch im ABH
    - unter Fernsehbeisein wurde heute die Anlage für die Zwergmaras besetzt (1,2)
    - am 25. 9. Geburt eines weiblichen Sambarkalbes; ein vor 2 Wochen geborenes Timorkalb kam erstmals auf die Anlage

    Und was stand in der HP des TP unter “News” bezüglich des Elefantentransportes:
    “Im Tierpark Berlin leben nach dem Umzug noch immer sechs Afrikanische und sechs Asiatische Elefanten.“

    Anbei: Timorhirschkalb

    Nach diesen für den nichtinformierten Besucher wenig aufregenden ersten Stunden
    (außer, dass er nicht ins Dickhäuterhaus kam) einige Beobachtungen:
    - auf dem Landteil der Eisbären wurde mit Baumstammabgrenzung Rindenmulch aufgebracht: Aika lag wohlig darin
    - die Wolfsanlage wurde aus nicht erkenntlichem Grund wieder mit der Wintervergitterung versehen - etwa ein Ausbruchsversuch?
    - neben den Wegmarkierungen an Kreuzungspunkten tauchen vermehrt Einzelschilder auf, die einzelne Anlagen ausweisen.
    - nach Entfernen vieler Schutzgitter (“gegen” Besucher) gibt es vermehrt Trampelpfade durch die Vegetation direkt zur Tieranlage. Ab und an der Versuch, das durch Faschinen zu verhindern
    - die Wildschweinanlage wurde weiter “entkernt” durch Absenkung des Erdniveaus zur gemauerten Primärwandung hin.
    - die Stufen zum Lennetempel werden saniert
    - letzte Woche wurden mit Kran Baumstämme in einige Anlagen gebracht, so auch im ABH
    - unter Fernsehbeisein wurde heute die Anlage für die Zwergmaras besetzt (1,2)
    - am 25. 9. Geburt eines weiblichen Sambarkalbes; ein vor 2 Wochen geborenes Timorkalb kam erstmals auf die Anlage

    Und was stand in der HP des TP unter “News” bezüglich des Elefantentransportes:
    “Im Tierpark Berlin leben nach dem Umzug noch immer sechs Afrikanische und sechs Asiatische Elefanten.“

    Anbei: Timorhirschkalb

    Nach diesen für den nichtinformierten Besucher wenig aufregenden ersten Stunden
    (außer, dass er nicht ins Dickhäuterhaus kam) einige Beobachtungen:
    - auf dem Landteil der Eisbären wurde mit Baumstammabgrenzung Rindenmulch aufgebracht: Aika lag wohlig darin
    - die Wolfsanlage wurde aus nicht erkenntlichem Grund wieder mit der Wintervergitterung versehen - etwa ein Ausbruchsversuch?
    - neben den Wegmarkierungen an Kreuzungspunkten tauchen vermehrt Einzelschilder auf, die einzelne Anlagen ausweisen.
    - nach Entfernen vieler Schutzgitter (“gegen” Besucher) gibt es vermehrt Trampelpfade durch die Vegetation direkt zur Tieranlage. Ab und an der Versuch, das durch Faschinen zu verhindern
    - die Wildschweinanlage wurde weiter “entkernt” durch Absenkung des Erdniveaus zur gemauerten Primärwandung hin.
    - die Stufen zum Lennetempel werden saniert
    - letzte Woche wurden mit Kran Baumstämme in einige Anlagen gebracht, so auch im ABH
    - unter Fernsehbeisein wurde heute die Anlage für die Zwergmaras besetzt (1,2)
    - am 25. 9. Geburt eines weiblichen Sambarkalbes; ein vor 2 Wochen geborenes Timorkalb kam erstmals auf die Anlage

    Und was stand in der HP des TP unter “News” bezüglich des Elefantentransportes:
    “Im Tierpark Berlin leben nach dem Umzug noch immer sechs Afrikanische und sechs Asiatische Elefanten.“

    Anbei: Timorhirschkalb

    Nach diesen für den nichtinformierten Besucher wenig aufregenden ersten Stunden
    (außer, dass er nicht ins Dickhäuterhaus kam) einige Beobachtungen:
    - auf dem Landteil der Eisbären wurde mit Baumstammabgrenzung Rindenmulch aufgebracht: Aika lag wohlig darin
    - die Wolfsanlage wurde aus nicht erkenntlichem Grund wieder mit der Wintervergitterung versehen - etwa ein Ausbruchsversuch?
    - neben den Wegmarkierungen an Kreuzungspunkten tauchen vermehrt Einzelschilder auf, die einzelne Anlagen ausweisen.
    - nach Entfernen vieler Schutzgitter (“gegen” Besucher) gibt es vermehrt Trampelpfade durch die Vegetation direkt zur Tieranlage. Ab und an der Versuch, das durch Faschinen zu verhindern
    - die Wildschweinanlage wurde weiter “entkernt” durch Absenkung des Erdniveaus zur gemauerten Primärwandung hin.
    - die Stufen zum Lennetempel werden saniert
    - letzte Woche wurden mit Kran Baumstämme in einige Anlagen gebracht, so auch im ABH
    - unter Fernsehbeisein wurde heute die Anlage für die Zwergmaras besetzt (1,2)
    - am 25. 9. Geburt eines weiblichen Sambarkalbes; ein vor 2 Wochen geborenes Timorkalb kam erstmals auf die Anlage

    Und was stand in der HP des TP unter “News” bezüglich des Elefantentransportes:
    “Im Tierpark Berlin leben nach dem Umzug noch immer sechs Afrikanische und sechs Asiatische Elefanten.“

    Anbei: Timorhirschkalb


    (29.09.2015)
    WolfDrei:   Erhielt soeben eine etwas detailliertere Tierbestandsliste von Geburten und auch Abgängen (Zeitraum 11.8. - 21.9.)
    Einige Daten: 1. Geburt wieder bei den Zwergwapitis (der Hirsch aus Plzen ist ja noch jung) - starb leider später, ebenso wie eine Katze bei einer Zweiergeburt bei den Palawankatzen. Geboren wurde ein weiblicher Goral (sicher wieder im Vorgehege wegen der Krähen etc.). Weitere Geburten: Timorhirsch, Nilgau, Zebramangusten.
    Angekommen ist ein neuer Addaxbock aus Hannover.
    Das junge Nashornbaby heißt Thanos, nicht Thamos (also mit N)
    (24.09.2015)
    WolfDrei:   Das ist also Thamos, männlichen Geschlechts
    (23.09.2015)
    WolfDrei:   Und um ein hier oft diskutiertes \" Geheimnis \" zu lüften: das Rüsselhündchen des TP befindet sich jetzt in der Nachttierhalle in Plzen. Gesehen habe ich es aber auch nicht - ein schöner hohler Baumstamm lag dort,
    (19.09.2015)
    WolfDrei:   Dass Panzernashornkuh Betty mittlerweile ein Baby hat, dürfte bekannt sein?
    (19.09.2015)
    Michael Mettler:   Eine merkwürdige Vorgehensweise ist es auch, den Tierparkchef von der Sitzung wieder auszuladen und sich dann zu beklagen, dass er nicht anwesend ist...
    (17.09.2015)
    Mark Meier:   Und täglich grüßt die peinliche Aufschieberitis (wem der Tierpark am Herzen liegt und wer zugleich an hohem Blutdruck o.Ä, leidet, der sollte den Link lieber nicht aufrufen!!!): http://www.berliner-zeitung.de/berlin/umbauplaene-in-berlin-friedrichsfelde-politiker-streiten-ueber-zukunft-des-berliner-tierparks,10809148,31826866.html

    Das Vorgehen bleibt also auch unter Knieriem exakt das Gleiche wie jeher:

    1) Der TP soll bessere Zahlen vorweisen, damit er weniger/ keine Zuschüsse mehr braucht (Grundziel).
    2) Der TP soll auf dem Gelände alles umkrempeln und neu gestalten, um 1. zu erreichen.
    3) Der TP soll bitte eigene Mittel generieren, um 2. zu erreichen.

    Dieser irrsinnige Teufelskreis der Berliner Schildbürgerregierung lähmt den TP seit 25 Jahren, hat dem ersten ZEP \"Tierpark 2020+\" das Genick gebrochen und wird dies aller Voraussicht nach auch mit dem zweiten schaffen. Ob man jetzt die Schulden, die maroden Schulen, den BER oder die Flüchtlinge vorschiebt oder einfach nur ganz ohne Begründung alles weiter und weiter und weiter nach hinten schiebt: Der TP hat einfach keine ausreichend starke Lobby und entsprechend keine hohe Priorität. Alles was man machen kann (und was ich vielleicht auch noch tun werde) ist den Parteien/ Politikern ein paar Worte zu schreiben, sodass sie sehen dass der TP zumindest den Bürgern nicht egal ist. Ob das dann wirklich etwas bringt, ist eine andere Frage.
    (17.09.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Vielen Dank für den Bericht! Auch wenn ich mir angesichts des Einladungstextes doch etwas mehr Konkretes zu einzelnen Projekten erhofft hatte, so sind doch einige der Nebeninformationen recht interessant. Bezüglich der U5 habe ich besonders für die Zukunft auch gewisse Hoffnungen. Allerdings kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass diese zu einer Themenlinie Tierpark umgetauft wird. Da sind mit Alexanderplatz und künftig Hauptbahnhof, Bundestag, Brandenburger Tor, Rotem Rathaus sowie Unter den Linden/ Friedrichstraße einfach zu viele wichtige Stationen auf der Linie vorhanden, gegen die der Tierpark leider nur eine weitere Attraktion ist und dann noch so weit draußen und ohne bisherige Reputation unter den Touristen. Theoretisch könnte man natürlich genau durch so eine Umbenennung etwas daran ändern und die BVG ist ja immerhin strategischer Partner des Tierparks. Aber mehr als vergünstigte Werbeflächen auf den künftigen U5-Stationen ist mE kaum drin. An den Zügen könnte man sicher auch Werbung anbringen, wobei die Züge ja oft auch auf anderen Linien eingesetzt werden.

    Bzgl. Parkplätzen war schon im alten ZEP unter Blaszkiewitz von einem neuen Busparkplatz die Rede. Knieriem hat mW schon mal etwas über ein mögliches Parkhaus (evtl. durch private Partner finanziert) gesagt. Im neuen ZEP ist ja sogar ein dritter Eingang aufgeführt.

    Bezüglich der Bearbeitungsfristen bin ich ehrlich gesagt inzwischen doch extrem enttäuscht. Wenn man überlegt, wie lange die Lottogelder für die Außenvolieren des ABH schon bewilligt sind und es auch schon ein Spendenprojekt des Fördervereins dazu gab (da habe ich sogar gespendet)... Aber dennoch wundert mich, dass es auch bei der ehemaligen Steinadlervoliere oder der alten Wildschweinanlage so lange dauert. Die Projekte könnte man ja zumindest als erste \"Appetitanreger\" für die neuen Themenwelten/ Geozonen nutzen und da sollte es doch eigentlich auch nicht an fehlenden Geldern und Genehmigungen scheitern...

    Also weiter warten auf die Haushaltsbeschlüsse von Ende September (wobei ich hörte, dass bzgl. des Tierparks evtl. bis November nachverhandelt werden könnte)...
    (13.09.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Ich war auf dieser Veranstaltung, konkrete Ergebnisse für das Baugeschehen etwa etc. gab es nicht.
    Dazu einige Mitteilungen:
    Herr Knieriem gab, wie etwa schon kurz nach dem Erscheinen des ZEB, eine allerdings konzentrietere Übersicht über das ZEP, besonders bezüglich der Notwendigkeiten von Maßnahmen und dem zentralen Punkt: sprich mehr Geld durch ein höheres Besucheraufkommen. Analysen der Besucherströme wurden dazu gegeben, die wohl bekannt sind: Zoo 65% Touristen, TP 65 % aus dem Stadtbezirk Lichtenberg (also noch nicht einmal etwa aus Pankow oder Köpenick - ich komme aus Hellersdorf). Die U-Bahnlinie 5 soll als Tierpark-Linie ausgewiesen werden - aber das sollte sie auch schon vor Monaten.
    Notwendig ist vor allem die Parkplatzvergrößerung - ohne Hinweis, wie das zu erreichen wäre.
    Herr Knieriem wurde durchaus laut, als er seine Kritik über die schleppende Bearbeitung der Bauprojekte durch die Bauabteilungen des Senats los werden musste. Zur gleichen Zeit eingereichte Projekte des Zoos laufen bereits - die vom TP aber nicht. Den Hörern schwand es , dass da wohl die Hoheit “westlicher” Bearbeiter in den Genehmigungsgremien von Bedeutung sein könnte. Andererseits erwähnte er auch, dass auch in München ein Wust an bürokratische Hürden zu überwinden sei: dazu Stichwort Baudenkmal. Zudem sei er ein Jahr durch die Diskussion um den “Berg” von der eigentlichen Arbeit abgehalten worden. Dieser ist immer noch potentiell der “Himalaya”.
    Dann ging es um die Preise zum Besuch: absolut keine Erniedrigung möglich - im Forum: eher Erhöhung gerechtfertigt. Gleich kam als Gegenargument der Besuch durch “Finanzschwache” - aber es gäbe Sozialprojekte, die nur genutzt werden müssten. Nebenbei wurden auch Sicherheitsprobleme behandelt: menschliche wie materielle. Dabei wurde erwähnt, dass Berlin bezüglich der Vernunft der Besucher durchaus gut abschneidet - auch im Vergleich etwa mit München. Aber schon Heini Hediger erwähnte , dass 0,0001% der Besucher mit ”psychologischer Auffälligkeit “ große Probleme brächten.
    Abriss des “Pony Pedro” - wenn Geld da wäre (Aufruf an die Besucher “schnell mal” 35 ooo Euro zu spenden)
    Tierisches: Absperrung von Tonja aus bekannten - eher erhofften - Gründen.
    Kein Bericht darüber in den Medien? Sah ich bisher auch nicht! Dabei waren 2 Reihen für Journalisten reserviert - und besetzt!
    Also keine Mitteilung darüber, wann konkret zu welcher Zeit welches kleine Projekt begonnen werden kann, große schon gar nicht. Leider! Optimistisch bleiben - das ZEP sei solide.










































    2 Anhänge
    (12.09.2015)
    Michael Gradowski:   Ich hatte ja nicht daran geglaubt, aber es ergab sich gestern dann doch die Möglichkeit für einen Kurzbesuch. Einige Anmerkungen dazu:

    - Es gibt tatsächlich keine Maskenschweine mehr, beide Schweineanlagen des Kinderzoos beherbergen Hängebauchschweine.
    - In der Voliere der Chinasittiche lebt jetzt der Habichtskauz.
    - Neu für mich ist die Tatsache, daß der TP mittlerweile Große UND Kleine Vasapapageien zeigt, seit wann ist das denn so? Die Großen leben zusammen mit Weißohrturakos am Terrassencafé, die Kleinen in den Papageienvolieren an der Fasanerie (dafür keine Bernierenten mehr - sehr schade)
    - Ebenso neu für mich sind Zwerg-Landschildkröten in der Schlangenfarm, seit wann gibt\'s die denn?
    - Weiterhin leer die Anlage der Zwergmaras, aber bald gibt\'s wieder welche zu sehen, der Sand für ihre Anlage stand bereit.
    - Ebenso leer die Vielfraßanlage
    - Die Ameisenigel leben z.Z. wegen Reparaturarbeiten an ihrer Anlage hinter den Kulissen.
    - Auch die Tamanduaanlage war leer, dafür präsentierte sich das Tier bei den Silberäffchen sehr aktiv den Besuchern.
    - Die Skunks leben jetzt in 2 Anlagen: ihrer eigentlichen und gegenüber den Mesopotamischen Damhirschen, gesehen habe ich sie allerdings nur in ihrer eigentlichen Anlage.
    - Bei der Wildschweinanlage laufen endlich die Arbeiten.
    - Die neuen Wölfe sind noch ziemlich scheu und wirkten noch sehr nervös.
    - Die Freianlagen des ABH sind beide mit Tigern besetzt, links Hinterinder, rechts Sibirer. Löwen nur in der Felsenhalle, auf der anderen Sumatratiger
    - Die Innenanlagen von Serval und Binturong sind wirklich sehr ordentlich gestaltet, gefallen mir
    - Besonders begeistert bin ich von den Innenanlagen des Affenhauses, die sind wirklich toll geworden, besonders die der Makis sind wirklich sehr ansprechend gestaltet. Etwas was man von der Außenanlage der Mangaben immer noch nicht behaupten kann: Innen hui, außen pfui. Ich verstehe nicht, wo da eigentlich das Problem liegt, bei den Husarenaffen und den Dianas geht\'s doch auch. Mittlerweile haben die Tiere zwar so etwas wie Klettermöglichkeiten, aber schön ist definitiv anders. Wie man einer baumbewohnenden Affenart solch eine Anlage anbieten kann (und das über ein Jahr!!!), ist mir schleierhaft. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Für mich mittlerweile (zusammen mit der Anlage der Weißlippenhirsche) eine der häßlichsten Anlagen im TP!
    - Auch die Manulanlage ist wirklich toll geworden, noch schöner wärs gewesen, wenn der Bewohner auch zu sehen gewesen wäre, aber trotz Ausschilderung leider noch nicht
    - Schön zu sehen waren die 6 Gerenuks auf ihrer Anlage (sie nutzen mittlerweile auch die gesamte Anlage aus) und vor allem die lt. eigener Aussage größte Schopfhirschgruppe Europas, gesehen habe ich 7 Tiere.
    - Die Krähenstirnvögel haben ihr Nest genau neben dem Schild der China-Alligatoren gebaut, ob das gut geht so direkt am Besucherbereich?
    - Auf der Wiese zwischen Gibbons und Alpakas wurde gewerkelt, für eine weitere der bereits zahlreichen \"Liegebänke\". Eigentlich wollte ich ja mal probeliegen, aber alle an denen ich vorbeikam, waren schon belegt; scheinen also gut anzukommen.
    - Manche der neuen Spieleecken und vor allem die Fotoautomaten wirken auf mich irgendwie deplaziert und vor allem regelrecht aufdringlich. Ich wurde ein, zwei Mal urplötzlich von so einem kreischbunten Etwas überrascht, ist irgendwie nicht so mein Fall. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden, ebenso wie der grausige Plüschwahn in den Shops. Wesentlich interessanter ist da schon der Kiosk bei den Kerabaus, hier gibt\'s für den Zoofan einiges zu entdecken.
    - Sehr gelungen finde ich auch die kleine Ausstellung \"Erinnerung\" im Affenhaus mit Fotos aus der Anfangszeit des TP; der Bau der ersten Anlagen, die Ankunft der ersten Tiere und als besonderes Schmankerl (jedenfalls für mich) der erste Lageplan des TP aus dem Jahre 1955. Wirklich sehr interessant, hätte gerne mehr sein dürfen.
    - Weiterhin bedaure ich den Artenschwund vor allem bei Enten und Gänsen, zum größten Teil nur noch \"Allerweltsarten\", besonders auffallend ist das auf der Stelzvogelanlage. Gäbe es nicht die Pelikane, wäre die Anlage erschreckend leer. \"Früher\" lebten hier schon mal auch Kormorane, Marabus, Kraniche und selbstverständlich etliche Enten- und Gänseformen. Heute sinds halt neben den genannten Pelikanen Weißstörche und Schneegänse (überspitzt gesagt). Sehr bedauerlich.
    - Dafür gabs Umsetzungen bei den Schwänen: Auf dem Waldteich leben jetzt Trauerschwäne, die sonst dort lebenden Coscorobaschwäne leben jetzt mit den Pfeifgänsen (auch da Artenreduzierung) und anderen auf dem Teich der Schwarzhalsschwäne. Diese wiederum leben zusammen mit den Tschajas in der kleinen, versteckten Anlage neben den Lamas, gegenüber den Känguruhs.
    - Zum Schluß noch dies: scheinbar war gestern großer Kampftag im TP: In der Tropenhalle (deren Vegetation sich mM nach gut entwickelt hat, jetzt darf gerne nach oben gewachsen werden - wäre wirklich schade wenn hier zukünftig nur Warane und Krokos leben würden) waren 2 Zwergpfeifgänse nicht gut auf eine Affenente zu sprechen und zeigten dies auch in aller Deutlichkeit indem sie die Gute immer wieder verscheuchten; es gab eine Rangelei zwischen Addax und Mhorrgazelle (ansonsten funktionieren diese und die Kombis Schweins-/Leierhirsch und die verschiedenen Känguruharten zusammen ziemlich gut und waren bei meinem Besuch auch gut \"durchgemischt\") und 2 junge Rothunde kämpften spielerisch und hielten so das ganze Rudel auf Trap

    (11.09.2015)
    Mark Meier:   Laut B.Z. wurde Tonja wegen Verdacht auf Trächtigkeit vorsorglich von Wolodja getrennt. Ende Oktober soll sie in die Wurfhöhle (inkl. Video-Übertragung) gelassen werden, wo sich dann definitiv zeigen werde, ob man richtig liegt. Ob es dann also im November wirklich Nachwuchs gibt, steht noch in den Sternen - wie sie als völlig neue Mutter damit umgehen würde, natürlich auch.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/gibt-es-bald-eisbaeren-nachwuchs-im-tierpark

    Verwundert hat mich aber zunächst vor allem die Aussage von Sicks, beide Eisbären seien ab sofort „in verschiedene Gehege verteilt.“ Welche Gehege sollen das denn sein? Die Anlage ist doch mW gar nicht unterteilbar, sodass ich eigentlich für so einen Fall eher von einem 3-Schicht-System ausgegangen bin

    P.S.: War jemand gestern bei dem Vortrag zur aktuellen Umsetzbarkeit des ZEP? Leider finde ich bisher nirgendwo Infos dazu, auch nicht in anderen Zooforen, auf Facebook oder in den Zeitungen. Wäre sehr schade, wenn die Öffentlichkeit nicht über die Ergebisse informiert wird, gerade falls da wirklich etwas Aktuelles/ Konkretes gesagt wurde.
    (11.09.2015)
    Holger Wientjes:   Dann hat Halle seine drei Tiere aus Berlin wieder dorthin zurück gegeben ?! Oder gab es dort zwischenzeitlich selbst Nachwuchs ?
    (10.09.2015)
    Mathias Kersten:   Die Augustliste - drei Zwergmaras kommen aus dem Zoo Halle
    (10.09.2015)
    WolfDrei:   Uff - ein Bildausrutscher - gehört in den Zoo!
    (09.09.2015)
    WolfDrei:   Ein Dreihorn
    (09.09.2015)
    WolfDrei:   Kurzdurchlauf: Das “ausgestorbene” Zwergmaragebäude wurde wieder mit neuem Seesand hergerichtet. Neubesatz? Auch das lange brachgelegene Wildschweingelände befindet sich im Aufbruch (?): die Stahlträger des Zaunes werden gerade demontiert - sicher ein “Zwischengehege “ für die Chakos, denn letztlich sollen sie nach Südamerika, sprich, dem jetzigen Lama-Guanakofreigelände. Wie ich schon andeutete, werden AUF einigen Gehegeböden Grassamen aufgebracht und auch beregnet. Das hat es in der Vergangenheit kaum gegeben. Besonders die Pfleger der Wisent- und Bisonfreiflächen bedauere ich: wüstenhafter tiefer Sand - und dann die Karre voll!
    Die Gerenuks haben sich bisher bei ca. 5 Vorbeiläufen von mir immer an dem hinteren Zaun aufgehalten - allerdings ist das auch die Fläche , die von der Sonne beschienen wird.
    Wenn ich schrieb, dass Betty mit der Geburt überfällig sei, so betrifft das nach Aussagen eines Pflegers jetzt nur 7 Tage, der “theoretische” Termin wäre der 2.9. gewesen.
    Die beiden Wölfe sind nun doch sichtbar - wenn auch eher im hinteren linken Bereich, der Kontakt untereinander scheint noch etwas fragil zu sein.
    Bezüglich einer Vergesellschaftung von Leier-und Schweinshirsch gab es eine neue Variante: die Schweinshirsche besuchen die Leierhirsche ohne Hirsch.

    (09.09.2015)
    WolfDrei:   Die Diskussionsrunde um die weitere Entwicklung des TP ist leider geplatzt: Fehlraumplanung, da im Schloss fast zeitgleich ein langfristig geplantes Konzert stattfand. Neuer Termin: Donnerstag, 10.9., 18 Uhr im Schloss. Die Planung erfolgte durch eine Initiative des Stadtbezirkes Lichtenberg.
    Dabei erfuhr ich eine Bestimmung zum TP-Zutritt, die wohl seit März in Kraft tritt: Nach Kassenschluss um 17.30 wird kein Eintritt mehr gewährt - auch nicht für Dauerkarteninhaber; um 18 Uhr sind alle Zutrittspforten geschlossen, bis 19 Uhr kann man noch , so man im Park ist, dort verweilen. Dann Drehkreuzausgang.
    Vor 40 Jahren galt noch: Zutritt von Sonnenaufgang an bis zur einbrechenden Dunkelheit! Ich wohnte damals \"um die Ecke\" in Karlshorst und konnte nach Arbeitsschluss noch locker 2 Stunden im Park sein.
    (04.09.2015)
    WolfDrei:   Der Schwarzhalskranich-Nachwuchs nach ca. 8 Wochen
    (03.09.2015)
    WolfDrei:   Wasserscheu! Schon nach wenigen Tropfen ging es in den hohlen Baumstamm, der Löffelhund.
    (03.09.2015)
    WolfDrei:   Noch immer existent im Krokodilhaus (Vogelabteilung) - sicher seit 6 Jahren: der Mosquito-Kolibri
    (03.09.2015)
    WolfDrei:   Noch einige \"Reste\"
    Hier ein \"Hausbesetzer\" - kritisch betrachtet von den eigentlichen Bewohnern
    (03.09.2015)
    WolfDrei:   Zum Schluss der der Marco-Polo-Bock in seiner “Zelle”

    (02.09.2015)
    WolfDrei:   - Bei den Hausrentieren hat der Hirsch ein riesiges Geweih. Aber was sagte vor 60 Jahren Karl Max Schneider, Direktor in Leipzig: “Die Schönsten müssen in der Liebe nicht die Besten sein“. Jungtiere hat es schon eine Weile nicht mehr gegeben.

    (02.09.2015)
    WolfDrei:   Das handaufgezogene Flink-Wallaby ist auf der Anlage, hat aber eine Mißstellung des rechten Hinterbeines.

    (02.09.2015)
    WolfDrei:   Was fiel auf?
    Trotz der Dauertrockenheit in BB fielen in und an einigen Anlagen grüne Rasenteppiche auf - offensichtlich Neuaussaat mit Wasserpflege
    - der neue Oryxbock ist auf der Anlage mit recht langem Horn-Schlauchaufsatz
    - die Himalayazwerghörnchen sind nun im ABH in einer Glasvoliere
    - daselbst sind die Servale jetzt auf einer Sandunterlage mit Grünpflanzen
    - bei den Kurzschnabelameisenigeln (0,3) wurde ein Weibchen nach Plzen gegeben
    - laut einem Scout sollen die Tamanduas getrennt werden, um ihre Paarungsbereitschaft zu erhöhen:
    1 Tier im gewohnten Gehege, 1 zu den Silberäffchen
    - bei den Klunkerkranichen - es ist Balzzeit - wurde der Gitterbereich durch Faschinen für den Besucher unbegänglich gemacht: der Hahn ist schon gewöhnlich aggressiv. Leider hat das Paar die südafrikanische Gewohnheit nicht abgelegt, wie in der Heimat zum afrikan. Frühling zu balzen und dann in unserem Winter, dem Sommer dort, das Nest anzulegen.
    - die Klaffschnäbel, offensichtlich auch die Abdims, balzen ebenfalls, letztere hatten auch 014 eine Spätbrut.
    Im, besser am Affenhaus, wurde die Gitter-Außenanlage für die Lemuren durch Holzverschalung gegen das Entweichen der Jungtiere abgesichert. Die Holzwandung folgt in der Höhe den unterschiedlich großen Natursteinen.
    - Jungtiere während meiner Abwesenheit : 1 Weißlippenhirsch, 1 Bucharahirsch, 1 Blauschaf.
    - Seltsamerweise gibt es bei den Addax-Antilopen noch keinen Nachwuchs - offensichtlich Folge des Schichtbetriebes für Mhorr- und Addaxbock. 2 Tiere sind aber deutlich tragend.
    - auffiel, dass bei den Mesopotamiern und den Milus nur je ein Hirsch stand - in den letzten Jahren waren es bis zu 3. Konkurrenz erhöht den Erfolg(?)
    - die Panzernashorngeburt ist überfällig - Betty platzt bald

    (02.09.2015)
    WolfDrei:   6 Gerenuks auf der Anlage!
    (02.09.2015)
    WolfDrei:   Etwas mehr Zeitaufwand bei den Gerenuks - nunmehr 1+1 Jungtier,4 auf der Anlage. Recht schnell gelang ein Bild mit 5 Tieren, nach 20 min auch mit allen.

    (02.09.2015)
    WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den TP - Zunächst der Bilanzbericht Juli

    (02.09.2015)
    WolfDrei:   \"War mal kurz weg\": Deutsche Sprache mit der Enkelin üben und \"nebenbei\" Besuch des Pilanesberg-NP und des Krüger NP sowie des Zoos Johannesburg . Alles wurde digital \"gebannt\" von Leopard, Cheeta, Löwe bis Elefant, Büffel und Elefant etc. \"sowieso\", aber auch Schleichkatzen, Steinböckchen, Ducker. Die Bearbeitung bei ca 3 000 Aufnahmen wird etwas dauern. Und dann gibt es ja auch noch den TP mit nunmehr 1(2?),4 Gerenuks (wenn ich richtig las). Am Donnerstag gibt es eine neue Vorstellung und Diskussion des ZEP im Schloß ab 18 Uhr (mit Voranmeldung).. Mal schauen , wie die Geldsituation ist.
    (31.08.2015)
    Erik Richter:   Die 4 Jungtiere der Amurtiger wurden heute auf die Namen Alexa, Amura, Amba und Artjom getauft. Zur Taufe gab es für die Kleinen eine Eistorte.
    (30.08.2015)
    Michael Mettler:   Die nächste Runde im Feilschen um die Finanzierung ist offenbar eingeleitet:
    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/tierpark-berlin-senat-verweigert-geld-fuer-umbauplaene,7169128,31474664.html
    (16.08.2015)
    Mark Meier:   Die letzten Maras sind wohl \"ausgestorben\", wie kürzlich im Zoofreundeforum gemeldet (und laut Zootierliste bestätigt) wurde.

    Gestern war ich übrigens im Rahmen eines Geburtstags auch mal wieder selber im Park, wenn auch recht kurz. Dabei habe ich einige Entdeckungen gemacht (wobei ich mich natürlich primär auf das Geburtstagskind konzentrierte):

    -Bei den Manatis überspannt nun ein großes helles Sonnensegel den Besucherbereich vor den Scheiben. Somit sind die Spiegelungen mit einfachen Mitteln extrem reduziert worden. Ich bemerkte so auch, dass es neben den Guppies auch immer mehr Schwertträger in dem Becken gibt, die nun offensichtlich auch besser züchten (frischer Nachwuchs war jedenfalls zu sehen). Ich würde mir ja nach wie vor noch mehr Unterbesatz wünschen, aber wer weiß was mittelfristig mit der Anlage geplant ist und sicher hat schon jetzt keiner Spaß da tausende Fische rauszufangen bzw. sterben zu lassen.

    -Die Wolfsanlage sieht exakt aus wie vor der PM. Aber die Wölfe sind durchaus drauf. Nur verstecken sie sich auf der dicht bewachsenen Anlage so erfolgreich, dass selbst die Pfleger nur Vermutungen anstellen können (wir spaßten etwas länger über die weiterhin \"leere\" Anlage und sahen in der Zeit ein paar Pfleger, die beim Vorbeifahren wie wir neugierig auf die Anlage blickten, aber auch nicht mehr Erfolg hatten). Die Pfleger denken aber, dass es nach der schlimmsten Hitze und der ersten Eingewöhnung bald etwas besser wird oder man (i.e. Pfleger und Stammbesucher) zumindest feste Plätze und Gewohnheiten kennt.

    -Bei dem Herumstehen bemerkte ich auch wieder wie schön und tiergerecht diese Anlage eigentlich ist. Da wir zuvor lange im Bergtierareal waren, hatte ich ähnliche Beobachtungen u.a. bei den Elchen sowie der Stelle wo man von drei Bänken aus u.a. in die Anlage der Blauschafe blicken kann. Wunderschöne Naturbühnen, die teilweise leider wenig Beachtung finden, wobei gestern durchaus einige Besucher durch das Areal liefen. Baumaßnahmen waren übrigens keine zu sehen (früher hatten wir ja über Vermessungsarbeiten und Bagger/ Baugeräte berichtet). Die Vielfraßanlage steht auch weiterhin leer, wobei ich mir hier wunderbar die Schneeleoparden vorstellen könnte. Bei der Manulanlage wurden Kletteräste arrangiert und hinten Holzpallisaden angebracht (ähnlich wie die bei der großen Schautribüne, aber dieses Design findet inzwischen auch noch andernorts Verwendung). Sonst gab es fast überall frischen Nachwuchs. Bei den Riesenseeadlern wird man die regelmäßigen Nachzuchten sogar kaum noch los, weil wohl nur wenige interessierte Zoos die neuen Haltungsbestimmungen erfüllen können. Schade!

    -Kleinere Umgestaltungen fielen mir natürlich wieder mal überall auf, so auch der neue Hintergrund bei den Gerenuks. Hier hat man alles etwas wilder und ungleichmäßiger arrangiert, was mir aber wirklich gut gefiel. Leider sah ich nur ein Tier im Hintergrund des Hauptgeheges und gar keine im Vorgehege (wobei man dieses nun auch kaum noch einsehen kann, was dann wieder der Nachteil der neuen \"Kulissen\" bzw. Verkleidungen oder Blenden ist).

    -Bei den Kängurus wohnten wir der Fütterung und Eingewöhnung bei. Der Termin ab halb Zwölf scheint erst mal weiter Bestand zu haben und nicht nur ein paar Tage, wie es auf Facebook erst klang. Jedenfalls weisen jetzt Schilder an Eingang und Anlage darauf hin. Man rechnet wohl damit, dass die Eingewöhnung von Handaufzucht Monti (1,0 Flinkwallaby) bis Ende des Monats dauert. Der Kleine war jetzt schon ziemlich eigenständig und viel neugieriger und umtriebiger als es der Pflegerin gefiel. Sie setzte ihn immer wieder zum Futterplatz zurück, der aber auch von anderen Kängurus und den Spaltfußgänsen okkupiert wurde. ich fände es sehr gut, wenn man auch hier dauerhaft regelmäßige Fütterungen einführt und diese vielleicht auch kommentiert. Jedenfalls gibt es ja öfter Junge und die Truppe ist sehr schauattraktiv und bei einer Fütterung besonders gut zu beobachten.

    -Neu bei beiden Kängurus waren Futternetze mit Heu, die wie auch bei immer mehr Huftieren Verwendung fanden. Bei den Löffelhunden war hingegen wieder ein Metalldraht mit kleinen Ösen gespannt.

    -Die kleinen Verkaufsstände am Schlosseingang wurden nun in der rosa-weißen Schlossoptik besprüht, wobei zugleich auch Tiermotive eingefügt wurden, wie ein Orang-Utan der an einem Seil schaukelt (netter Bezug auf die Historie des Schlosses). Das ist mE wirklich sehr, sehr gut gelungen.

    -Die historische Ausstellung im Affenhaus fand ich ebenfalls sehenswert. Neben Bilddokumenten wie einer Giraffe, die auf der Frankfurter Allee aus dem fahrenden Anhänger schaut oder dem mit den Kindern flitzenden Elefanten Cosco gibt es natürlich zahlreiche
    Bilder mit Kindern und Löwen oder Ponies (bei letzteren wirken die Kinder sogar begeisterter!) sowie von der Grundsteinlegung oder Baumaßnahmen mit Aufbauhelfern, ersten Tieren, originalen Magistratsdokumenten, Eintrittskarten, den alten TP-Cartoons usw. usf. Eine nette, lebendige Ergänzung war ein Modell des Brehm-Hauses, eine originale Transportbox für Raubkatzen sowie eine schnöde aber doch authentische Schubkarre. Also kann man sich ruhig mal anschauen. So schlecht wie ich es nach ein paar Beiträgen angenommen hatte, ist es mE nun auch nicht. Man darf aber natürlich keine riesigen Dimensionen erwarten (es hätte gerne noch mehr Raum genutzt werden können)...

    (12.08.2015)
    Tim Meschke:   @Michael Mettler: Vielen Dank für die Antwort.
    (12.08.2015)
    Michael Mettler:   @Tim Meschke: Ich kenne auch nur diese Zusammenfassung, nicht den ganzen Artikel:
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18228130
    Die vier Zoos, aus denen Markhore untersucht wurden, sind darin nicht namentlich genannt und es betraf auch nicht alle Individuen. Bedingt durch den züchterischen Austausch unter Zoos dürften dann aber vermutlich einige Halter mehr betroffen sein. Aber selbst ohne Hausziegeneinkreuzung bestehen innerhalb der EAZA Zweifel an der Unterartreinheit der Markhore in europäischen Zoos, da die Abstammung in vielen Fällen gar nicht nachvollziehbar sein soll.
    (12.08.2015)
    Tim Meschke:   @Michael Mettler: Sind denn wirklich alle Zoo-Schraubenziegen nicht reinblütig oder nur ein paar Gruppen? Betrifft das auch die Tiere im Tierpark?
    (12.08.2015)
    Michael Mettler:   Sehe ich wie Holger. Dass Atlashirsch und Marco-Polo-Schaf wieder verschwinden könnten, war angesichts der schmalen Basis schon seit ihrem Import ein Risiko, und das bestünde schließlich auch dann, wenn der Tierpark NICHT umgebaut werden sollte.

    In die Zielplanung können natürlich im Laufe der Zeit bezüglich des Artenbestandes auch noch Faktoren einfließen, die heute noch gar nicht planbar sind. Vielleicht wird es neue Prioritäten in Sachen Erhaltungszucht geben, für welche die eine oder andere jetzt noch eingeplante Form weichen muss, vielleicht wird es bis dahin bei gut züchtenden Arten Zuchtstopps oder Bedarf an Junggesellenhaltungen geben, und es kann ja auch mal eine Art/Unterart ganz schnell aus dem Blickfeld rutschen, wenn z.B. neue Untersuchungen ergeben, dass die Tiere nicht reinblütig sind. Vor Überraschungen ist man ja nie ganz sicher; ich denke da z.B. gerade wieder an die Markhore aus verschiedenen Zoos, bei denen unerwartet Hausziegen-Einkreuzung festgestellt wurde...
    (12.08.2015)
    Holger Wientjes:   Die Auflistung und Zusammenstellung der Arten im ZEP kann sicher für Erheiterung sorgen. Die Erfahrung auch mit Masterplänen anderer Zoos zeigt, dass man das nicht zu wörtlich nehmen darf ! Bis da alles so umgesetzt sein SOLLTE, ist Herr Knieriem auch schon wieder in Rente.
    Davon ab ist es natürlich so, dass Arten, die sowieso nur spärlich in Zoos vertreten sind auch recht schnell wieder aus selbigen verschwinden können. Das betrifft aber auch im TP sicher nur einen sehr geringen Teil (die Atlashirsche z. B. falls man nicht neu importiert).
    (12.08.2015)
    Tim Meschke:   @Gudrun Bardowicks, Michael Mettler & Holger Wientjes: Da mögt ihr sicher recht haben. Aber vor allem bei Tierarten, die es in Deutschland und sogar Europa nur im Tierpark Berlin gibt, darf man die Befürchtung haben, dass sie verschwinden könnten. Allen voran Marco-Polo-Schaf und Atlashirsch, deren Zuchtgruppen jetzt schon schwächeln. Und nur weil sie im Masterplan drin sind, heißt das nicht, dass es sie 2030 auch noch im Tierpark geben wird. Es wäre nicht der erste Masterplan, der geändert würde...

    Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass der Tierpark Kulane UND Przewalski-Pferde (mit Trampeltieren und Kropfgazellen) vergesellschaften will? Wie soll das denn funktionieren? Nur Männergruppen? Hybridisierung? Das wäre ziemlich schade, wo der Tierpark doch so schöne Zuchtgruppen hatte. Und die Kiangs werden gar nicht erst im Plan erwähnt.
    (12.08.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Darüberhinaus ist zu bedenken, dass die Anforderung an die Gehegegröße besonders für größere Säugetierarten heute sehr viel höher als noch in den 80er oder 90er Jahren sind. Schon daher können kleinflächigere Zoos wie Hannover nicht mehr so viele Großtierarten wie in der Vergangenheit halten. Ich bedauere den Rückgang an Großsäuger- und Vogelarten in Hannover auch sehr, aber die ehemalige Artenvielfalt ist aufgrund der neuen Haltungsanforderungen nun einmal nicht mehr erreichbar, wenn der Zoo Hannover keine neuen Flächen hinzubekommt.
    In Friedrichsfelde ist eine starke Verringerung des Großsäuger- und Vogelbestandes durch die neuen Haltungsanforderungen aufgrund des großen Tierparkgeländes nicht notwendig. Daher gehe ich nicht von einer starken Verringerung des Bestandes an Großsäugern und Vögeln in Friedrichsfelde aus, Veränderungen im Artbestand und eine gewisse Abnahme der Artenvielfalt dürfte aber wahrscheinlich sein. Ich glaube allerdings nicht, dass es im Tierpark zu großen Leerständen von Gehegen kommen und der Artenbestand stark ausgedünnt wird. Ich denke eher, dass es, wie im ZEP angekündigt, in vielen Fällen zu Gehegezusammenlegungen und Vergesellschaftungen verschiedener Arten kommen wird, wodurch der Tierpark von der Tierpräsentation her zumindest für ONB vermutlich attraktiver werden dürfte.
    (11.08.2015)
    Michael Mettler:   @Tim Meschke: Der Artenschwund in hannoverschen Erlebniszoozeiten ist eher ein gefühlter (geht mir aber auch so), nach den nackten Zahlen ist es eigentlich nur ein Artenwechsel. Der letzte veröffentlichte Jahresbericht vor dem Umbau zum Erlebniszoo verzeichnet per 31.12.1993 einen Bestand von 218 Arten, am 31.12.2014 waren es laut Angaben auf der VdZ-Homepage 212 Arten. Die Reduzierung größerer Arten ging schon in den 80er Jahren los, um Kleinanlagen zu größeren zusammenlegen zu können; das hatte aber noch nichts mit Erlebniszoo zu tun, denn an dieses Konzept war damals noch gar nicht zu denken.

    (11.08.2015)
    Holger Wientjes:   Hannover und Gelsenkirchen haben 20, 30 ha. Der TP etwa 160 mit jetzt schon sehr grosszügigen Gehegen gerade für Huftiere. Wie gross sollen die denn noch werden ?? Davon ab hoffe ich ´mal, dass Herrn Knieriem nicht genug Gelf zur Verfügung stehen wird, um mit seinen Phantasien den Park in seinem Äusseren einschneidend, sprich mit \"Trallala-Welten\", verändern zu können. Aber wie gesagt, selbst wenn, dann muss die Fläche auch mit Leben gefüllt werden und einen 10 ha grossen Spielplatz kann ich mir nicht so recht vorstellen.
    (11.08.2015)
    Tim Meschke:   @Holger Wientjes: Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte Herr Knieriem aus dem Tierpark Berlin einen Erlebniszoo wie den Zoo Hannover und den Zoom in Gelsenkirchen machen und in den genannten Zoos sind eine Menge Tierarten abgegeben worden, ohne zurückzukommen. Klar es sind auch ein paar neue dazugekommen, aber nicht im selben Maßstab wie abgeschafft wurden. Und die von Dir angesprochene riesige Fläche wird bestimmt für überdimensionierte Gehege, Besucher-Entertainment, Spielplätze, Kulissen und ähnlichem benutzt.
    (11.08.2015)
    Michael Gradowski:   @Hannes Lüke: Nach einem Anruf im TP: beides sind UAreine Eurasische Wölfe.
    (11.08.2015)
    Holger Wientjes:   @Tim Meschke: Was macht Dich da so sicher ? Der TP muss ja auch künftig auf der rieseigen Fläche Tiere zeigen. \"Leerlauf\" zwischen einzelnen Gehegen/Bereichen gibt es aktuell achon reichlich. Es sei denn, man möchte den haben Zoo zum Waldlehrpfad umfunktionieren...
    Klar mag die eine oder andere Form noch weichen, aber an allzu viel Schwund glaube ich nicht.
    (11.08.2015)
    Michael Mettler:   München als Zielort für den \"Rest\" der Asiaten (also die Kewa-Familie) klingt interessant, könnte es doch dort zu einer \"Wiedervereinigung\" Kewas mit ihrer Tochter Temi kommen. Allerdings würde dadurch ein weiterer Umzug in Gang gesetzt werden, denn außer Temi stehen ja derzeit in München noch drei weitere Kühe (darunter eine knapp 50-jährige), und das Haus wird auch nach dem Umbau laut ausgehängtem Grundriss nur vier Boxen für Kühe aufweisen plus eine \"variable\" Box, die offenbar auch als Innenlauffläche für den Bullen genutzt werden kann.
    (11.08.2015)
    Mark Meier:   Bei den Maras wurden mW regelmäßig Nachzuchten abgegeben. Die TP-Population ist nun wohl hingegen \"ausgestorben\", wenn ich das richtig verstanden habe. Also könnte es zumindest theoretisch gut sein, dass es wieder neue Tiere gibt. Vielleicht könnte man die ja künftig sogar noch näher/ direkt neben den Chaco-Pekaris halten. Fände ich eine reizvolle Kombination.

    Bei den asiatischen Elefanten gibt es wohl für alle Tiere bereits Pläne bzw. Empfehlungen, wo die hingehen könnten, die Sumatraner kämen wohl nach Spanien, die alten Weibchen nach Karlsruhe und der Rest nach München. So steht es jedenfalls im Elefantenthread im Zoofreunde-Forum. Die kürzlich erst eingeführten Elefantenfütterungen müssten dann wohl für die Afrikaner modifiziert werden...
    vgl. https://www.youtube.com/watch?v=209oHqoN3q8&feature=youtu.be

    Ansonsten freue ich mich, dass die Wölfe zurück sind. Vom TP gibt es auch schon eine PM, mit ein paar Bildern:
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1%5Bnews%5D=43&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4bf3c312d7e0b5b91940584f73ba1d03

    Sonst bin ich letzt über einen schönen Artikel über den Pfleger, der seit kurzem u.a. die Handaufzucht Monti (Flinkwallaby) betreut. Darin sind u.a. einige Infos über neue Reviergrenzen und Schichten sowie die Ausbildung zum Tierpfleger und deren Arbeitsalltag zu erfahren.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpfleger-im-tierpark-berlin-mit-dem-kaenguru-in-der-s-bahn,10809148,31423498.html
    (11.08.2015)
    Michael Mettler:   \"Unterartmix\" bei den Wölfen würde nur stimmen, wenn der Balkan-Wolf noch immer als eigene Unterart anerkannt wäre. Ist er doch aber gar nicht mehr, sondern in die Nominatform einbezogen.

    Umgekehrt würden sich ansonsten wohl auch unter diversen Zoo- und Wildparkwölfen, die als Europäische Wölfe ausgeschildert oder als Eurasische Wölfe in der Zootierliste geführt werden, Balkanwölfe und deren Mischlinge verbergen. Die Zuchtgruppe z.B., die sich in Springe das Gehege mit Braunbären teilt, geht auf Wölfe (ex-)jugoslawischen und rumänischen Ursprungs zurück. Inwieweit noch Wölfe existieren, die auf die Anfangszeit der Zucht im Nationalpark Bayrischer Wald zurückgehen, weiß ich nicht, aber da gehörte u.a. ein Indischer Wolf zu den Gründertieren. Ohne exakten Herkunftsnachweis bis zum Wildfang zurück würde ich daher bei Eurasischen Wölfen in Zoos und Wildparks eher ein Fragezeichen hinter den Unterartnamen setzen.
    (10.08.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Es sollen in Friedrichsfelde doch laut ZEP zukünftig nur noch Afrikaner gehalten werden. Man wird letzlich daher wohl die Afrikaner auf die aktuelle Anlage der Asiaten setzen. Die übrigen Asiaten des Tierparks werden dann wohlin den Zoo oder andere Einrichtungen abgegeben werden.
    Wohin wurden die Zwergmaras abgegeben? Oder sind sie möglicherweise an Altersschwäche gestorben? So alt werden Nager ja nicht.
    (10.08.2015)
    zollifreund:   und warum das denn? Man hat doch erst letztes Jahr den Sumatrabullen nach Berlin geholt. Dachte daher dass die Gruppe hierbleiben und züchten soll? Es ist doch auch geplant die drei älteren Damen abzugeben, oder? Dann ist die Anlage zukünftig ziemlich leer.
    (10.08.2015)
    Henry Merker:   Wenn die Vorschläge des Elephas-EEP so umgesetzt werden, wie sie konkret formuliert wurden, dann werden die Sumatraelefanten voraussichtlich in Richtung Madrid transferiert werden.
    (10.08.2015)
    Tim Meschke:   Da will man endlich Sumatra-Elefanten und Rothschild-Giraffen reinzüchten und holt sich dann Mischlinge ins Haus und unterstützt damit die Hybridzucht anderer Zoos. Und wie die Kleinen Maras werden noch viele andere Tierarten verschwinden und NICHT zurückkommen, obwohl der Tierpark Platz für alle hätte....
    (10.08.2015)
    Hannes Lüke:   Sorry 1,1 stimmt aber Breslau züchtet \"Mixe\"
    (10.08.2015)
    Michael Gradowski:   @Hannes Lüke: Lt. Pressemeldung ist es ein Pärchen Eurasier.
    (10.08.2015)
    Michael Gradowski:   Dafür gibt es wohl leider keine Zwergmaras mehr.
    (10.08.2015)
    Hannes Lüke:   Die Wolfsanlage ist wieder besetzt
    Aus Pilsen kam ein männlicher eurasischer Wolf und aus Breslau ein männlicher Unterartmix aus Balkan und Eurasischem Wolf
    (10.08.2015)
    Henry Merker:   Die von dir angesprochene Naturalisierung der Vorgehegegitter gefällt mir sehr gut. Wurde dies auch bei anderen Arten gemacht?
    (30.07.2015)
    WolfDrei:   Auch das Küken der Schwarzhalskraniche entwickelt sich gut.
    (30.07.2015)
    WolfDrei:   In der Markhorgruppe gab es 6 Jungtiere
    (30.07.2015)
    WolfDrei:   Nochmals
    (30.07.2015)
    WolfDrei:   Das Gitter des Vorgeheges bei den Gerenuks wurde etwas naturalisiert - hier die Familie
    (30.07.2015)
    WolfDrei:   Ein schneller Durchlauf: Nach 6 Wochen mustert das Rotbauchmakijungtier schon sehr aufmerksam die Umgebung
    (30.07.2015)
    Mark Meier:   Ich erwarte ehrlich gesagt schon, dass die Anlage nun erst einmal wie geplant für die Pekaris umgebaut wird. Bis der endgültige Südamerika-Parkteil dran kommt, wird ja noch eine lange, lange Zeit vergehen. So lange wird man bei den so erfolgreich züchtenden Tieren doch nicht warten wollen.
    (27.07.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Die (nunmehr alte) Baustelle bei den Pekaris ist natürlich dem Vorprellen der Arbeiten vor der Erstellung des ZEP geschuldet: Südamerika wird ja an ganz anderer Stelle errichtet. Ich wundere mich auch , dass die Infoseite dort immer noch hängt.
    (26.07.2015)
    Mark Meier:   Heute war es im Tierpark bei schwüler Hitze sehr, sehr voll. Die neuen Sonnenliegen (sie stehen inzwischen an immer mehr Standorten, teils zwei nebeneinander) waren gut belegt. Weniger toll: Bei der neuen E-Bahn streikt offenbar wieder mal die Technik. Ist nun schon das zweite oder dritte mal wo ich das direkt mitbekomme und so oft bin ich ja nicht im Tierpark. Dafür bin ich von der neugestalteten Schautribüne nach wie vor begeistert.

    Mein Schwerpunkt lag diesmal ansonsten auf den Tierpräsentationen, also erstmals auch Eisbären und Elefanten. Vorweg: Die Pfleger wirkten alle schon sicherer, die Technik war ebenfalls besser (vor allem lauter) eingestellt.

    Die meisten Besucher gab es bei den Eisbären. Die Tiere legten dann auch alle eine tolle Show hin, schwammen und tauchten wie Weltmeister und kamen mitunter bis ganz dicht an die Scheibe heran. Neu für mich war, dass Aika inzwischen der älteste Eisbär der Welt sein soll und auch weiterhin (wohl dauerhaft) nur noch alleine auf die Anlage kommen wird. Da man bereits ab kommendem Winter auf Nachwuchs hofft, könnte es also sein dass eine noch engere Schicht gefahren werden muss. Wenn es denn wirklich welchen geben sollte und die alte Dame das überhaupt noch erlebt.

    Bei den Giraffen war diesmal die Reviertierpflegerin dran, die alles in einem etwas anderen Stil vortrug. Nett, dass es somit gewisse Abwechslung gibt. Interessant fand ich die Hinweise auf die lose Gruppenstruktur. Hier hofft man übrigens ab 2018 mit Nachwuchs, dann natürlich unterartenrein - wobei das Thema geschickt umschifft wurde. Immer wieder geworben wurde für die Spendenaktion \"Giraffen unter Sternenhimmel\", wodurch die Tiere nachts draußen bleiben könnten. Sie müssten aber unabhängig vom Geld auch erst an Neuerungen gewöhnt werden. Nebenbei erfuhr ich, dass der TP das größte Giraffenhaus Deutschlands besitzt und daher auch eine besonders große Herde halten kann.

    Die asiatischen Elefanten werden weiter in zwei Gruppen gehalten. Imposant finde ich immer wieder, wie man im Hintergrund gleichzeitig auch die große Giraffenherde beobachten kann. Ich wundere mich immer wieder, dass dieses Panorama so selten fotografiert wird, wohingegen das mit Flamingos und Kamelen ein recht häufiges Motiv darstellt. Die Kommentare waren spannend, auch wenn nur zwei Tiere richtig mitgemacht haben und im Schwimmbecken auf Apfeljagd gegangen sind. Insgesamt ist diese Herde aber immer ein toller Anblick und es war immer Bewegung. Da es anschließend noch neues Spielzeug gab, war das auch nach der Fütterung weiter zu genießen.

    Viel mehr habe ich leider gar nicht. Bei den Pekaris waren auf beiden Anlagen einige Bäume gefällt, aber sonst noch keine richtigen Fortschritte. Keine Fortschritte gibt es bei Präriehunden/ Baumstachlern sowie bezüglich der Neubesetzung der Wolfsanlage. Leider, leider schaffte ich es nicht mehr zur Gerenukanlage. Also keine Ahnung, wie viele Tiere dort nun zu sehen sind...

    Wie immer: Wenn mir noch etwas einfällt, reiche ich das nach. Aber Ihr könnt auch gezielte Fragen stellen. Schade, dass ich durch den spontanen Besuch keine Kamera dabei hatte. Es waren sehr viele schöne Szenen dabei!

    P.S.: Ach ja: Bei den Flamingos gibt es mindestens einen siebten Jungvogel und weiter brüten viele Tiere.
    (25.07.2015)
    Tim Meschke:   Kaukasus-Zebus sind wirklich beeindruckende Tiere.
    (21.07.2015)
    Michael Mettler:   Die relative Einheitlichkeit der Zoo-Kaukasen könnte schlichtweg auf selektive Zucht zurückzuführen sein. In Aserbeidschan gibt es jedenfalls alle möglichen Farbschläge plus Schecken: http://www.fao.org/docrep/009/ah759e/ah759e09.htm
    (21.07.2015)
    Henry Merker:   Müssten beim Kaukasuszebu nicht sowieso noch andere Farbschläge bekannt sein; also außer schwarz und braun? Oder sind diese Färbungen sozusagen Rassestandard?
    (21.07.2015)
    WolfDrei:   Heute im TP bei den Kaukasuszebus, die sich heute eher im vorderen Teil aufhielten:- Kuckt mal, Kamele-. Die Meinung wurde dann glücklicherweise revidiert. Ansonsten schlägt mit den letzten Geburten ein rotbrauner Farbschlag durch.

    (21.07.2015)
    WolfDrei:   Im TP ist erneut am 3.7. ein weiblicher Schopfhirsch geboren worden. Sollte das Jungtier aufkommen, wären es wohl nun 1,6. Ebenfalls geboren wurde ein Timorhirsch.
    (20.07.2015)
    WolfDrei:   @MM: Das besagte \"Markham\"-Chapman-Zebra von der anderen Seite.
    (18.07.2015)
    WolfDrei:   Und wieder ein Gerenuknachahmer. Es muß sich herumgesprochen haben, dass in der 3. Dimension auch Futter zu bekommen ist.

    (17.07.2015)
    WolfDrei:   Auch nach 5 Wochen versteckt sich das Jungtier der Rotbauchmakis noch in der Hinterbein-Beuge der Mutter.

    (17.07.2015)
    WolfDrei:   Neu ist ein Hartmann-Zebrahengst aus Spanien, der sich schon mächtig ins Zeug legte. Irgendwie erscheint er dunkler (wohl schmutziger), speziell ist die Streifung etwas enger.

    (17.07.2015)
    WolfDrei:   Na geht doch - fehlt das Bild:
    (17.07.2015)
    WolfDrei:   Oh, hat eine Weile gedauert, bis ich den Einstieg mitbekam! Also TP:
    Dienstag: Welch ein Regentag ! Um ca. 10 Uhr fing es an pünktlich zu regnen, leider waren zwei Tage vor Ferienbeginn viele Klassen im TP.
    Das Weibchen der Kampfadler genoss mit offenen Flügeln das Regenbad (Bild). Über eine Tier-Liste erreichten mich aber einige interessante Daten, speziell das ABH betreffend, das nun wohl langsam “gelehrt” wird. Ein Jaguarpaar (schwarz und normal) ging nach Italien, ausgezogen ist auch ein Sumatraner. Gleichfalls mitgeteilt wurde der Tod des Servalkaters - er hatte aber immerhin an die 18-19 Jahre errecht.
    In der Afrikaflugvoliere ist mächtiges Leben beim Jungvolk bei Klaffschnabel, Nimmersatt, Abdimstörchen und Heiligen Ibissen. Mächtiges Leben auch in der Präriehundanlage - leider unerwünschtes: das obere Stockwerk haben Ratten bezogen. Verschwunden sind leider die drei jungen Zebramangusten. Bei den Flamingos ist die Anzahl der Geschlüpften schlecht zu ermitteln, so um 8, aber mindestens 15 Weibchen sitzen noch auf Eiern oder soeben geschlüpften.

    (17.07.2015)
    WolfDrei:   Die anderen Bilder sind frei - aber zur ersten, besser, zur zweiten Aufnahme: der Bock machte eine Pirouette und wurde wirklich mit einem Bissen belohnt- und davor leuchteten in der Abendsonne die Elektrospitzen (so gegen 18.30)
    (10.07.2015)
    WolfDrei:   @MM: genauso erging es mir, als ich vor ca. 3-4 Stunden auf "einfügen" drückte: was ist denn das? Ich hatte doch alle Mühe, den Apparat hochzureißen - in der Hoffnung , dass die Entfernung in etwa stimmt und auch das Bild schnell genug fokussiert wird. Habe ich bisher im TP nicht gesehen! Muß ich mir gleich die anderen Takinbilder (Gruppe der 3 Männchen) anschauen, ob da noch mehr "wächst".
    (10.07.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ach, war das noch schön für uns Tierfotografen, als Freisichtanlagen noch wirkliche Freisichtanlagen waren - ohne Elektrogras, das man vor lauter Konzentration beim Fotografieren oft erst hinterher auf den Fotos "entdeckt"... ;-)
    (10.07.2015)
    WolfDrei:   Nachdem ich schon nach Vorbild der Gerenuks Fotos sich "erhebender" Tiere habe einstellen können (Elchkuh, Maral z.B.) hier ein weiteres Beispiel: ein Goldtakinbulle. Oben und beim Nachbarn schmeckt halt alles besser! Und wenn er noch die Hinterbeine strecken könnte!
    (10.07.2015)
    Mark Meier:   Meine Goodness, da sind ja einige sehr erfreuliche Erfolge dabei. So darf es gerne weiter gehen!

    Somit ist also auch klar, dass doch alle Gerenuks in den TP gewandert sind. Bin extrem gespannt auf die Präsentation. Sind ja dann inzwischen immerhin 8 Tiere! Und bei den Chacos läuft es ja inzwischen wie am Schnürchen, da ist die Erweiterung sicher sinnvoll. Auch die Schneeziegen, Felsenkängurus und Rüsselspringer haben nun langsam einen Lauf.
    (09.07.2015)
    WolfDrei:   Nun auch offiziell: die Gerenuks
    (09.07.2015)
    WolfDrei:   2. Hälfte
    (09.07.2015)
    WolfDrei:   Nun auch der Junibericht - geteilt
    (09.07.2015)
    WolfDrei:   Als Einstimmung: das glückliche Elternpaar
    (09.07.2015)
    Mark Meier:   Ich dachte immer, die kommen nur bis an die Hänge, 4000m als ständiger Lebensraum ist aber doch schon ne andere Hausnummer. Dann kann man ja theoretisch auch die Amur-Tiger im TP-Himalaya ansiedeln ;)
    (09.07.2015)
    Mark Meier:   Ich dachte immer, die kommen nur bis an die Hänge, 4000m als ständiger Lebensraum ist aber doch schon ne andere Hausnummer. Dann kann man ja theoretisch auch die Amur-Tiger im TP-Himalaya ansiedeln ;)
    (09.07.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier : die Himalaya-Tiger gibt es! Ein deutscher Tierfilmer (er war mal vor vielen Jahren Volontär im TP) hat mit Fotofallen auf 4 000 m Aufnahmen gemacht mit dem Nachweis, dass sie sich dort nicht nur im Sommer erholen sondern dort leben.(War mal im Fernsehen vor ca 2 Jahren)
    (09.07.2015)
    Mark Meier:   @Oliver Müller: Wenn die Super-Tiger es schon bis hoch in den Himalaya schaffen, dann kann die UA bestimmt auch ein paar Meter höher springen ;)

    Übrigens wurde die Baufirma nun verknackt, den stärker belasteten Sand wieder abzufahren und gut 36.000€ Schadenersatz zu zahlen. Ob es dazu kommt oder Konkurs angemeldet wird, steht noch aus...
    (09.07.2015)
    Oliver Müller:   … und über dem Tigergehege die Seilbahn schön tief hängen. Dann haben wir eine echte Attraktion und zugleich noch Behavioural Enrichment, vielleicht sogar günstigere Futterkosten… ;-)))
    (09.07.2015)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ich hatte ja nur nach Seilbahnen im Einzugsgebiet des TP gefragt. Besucher aus den von dir genannten Städten bereisen ja eher den Berliner Zoo ;-)
    (08.07.2015)
    Sacha:   @Mark Meier: Sooooo eine Seltenheit sind Seilbahnen in Zoos nun auch wieder nicht. Ad hoc fallen mir ein: San Diego Zoo, früher Busch Gardens, Kolmarden, Lissabon, in Zürich geplant.
    Wenn Du nur die nähere Umgebung meinst, dann stimmt das natürlich.
    (08.07.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Auch eine Seilbahn wird es bald in der Nähe geben, weil die IGA Marzahn eine bekommt. Aber eine Seilbahn über Tiergehege gibt es mW kaum irgendwo sonst.
    (08.07.2015)
    WolfDrei:   @MM: Wäre das ein Alleinstellungsmerkmal gewesen! Höchster Berg von Berlin! Der gegenwärtige höchste Punkt im TP erreicht 67 m, der höchste Trümmerberg im Norden Berlins allerdings seit Kurzem 122 m - übrigens sind fast alle "führenden" Erhöhungen Trümmerberge! Die Müggelberge als erste natürliche Erhebung erreichen nur 88 m, im Stadtzentrum der "Prenzelberg" (dort, wo der Wasserturm steht) 54 m.
    (08.07.2015)
    Michael Gradowski:   Toller Erfolg bei den Schwarzhalskranichen! Freut mich riesig, daß es nach so langer Zeit endlich geklappt hat. Danke für diese und alle anderen Infos @WolfDrei.
    (08.07.2015)
    Michael Mettler:   Das Himalaya-Projekt inklusive Seilbahn sehe ich als Kandidaten für eine Finanzierung (auch) mit EU-Fördermitteln, denn die werden ja m.W. nur für touristisch interessante Alleinstellungsmerkmale im Einzugsgebiet ausgeschüttet.

    Da sich meine Ortskenntnisse in Berlin weitestgehend auf die Tiergärten beschränken: Wäre der TP-Himalaya dann eigentlich der höchste Berg in und um Berlin? Gibt es im Einzugsgebiet irgendwo anders eine Seilbahn? Sowas ist ja nicht auf Bergiges beschränkt, siehe die Rhein-Seilbahn in Köln.

    @Mark Meier: Manch einer mag über solche Vergleiche mit anderen Tieren lächeln, ich stimme dir zu - wenn man gewisse Grundprinzipien in der Tierhaltung nicht allgemein gelten lässt, dürfte man auch nicht Begriffe wie Revierverhalten usw. unterschiedslos für alle Tiere verwenden. Ob ich das gleiche, durch spezifisches Sozialverhalten bedingte Problem mit einer Gruppe Elefanten oder einer Gruppe Karnickel habe, unterscheidet sich vom Prinzip her nur in der öffentlichen Wirkung...

    Mit meinem reinen "Schreibtischwissen" über Gerenuks (Wobei: Wie viele Praktiker gibt es für diese Tierart schon in der europäischen Fachwelt...) würde ich behaupten, dass sie ähnliche Ansprüche an ihre Umgebung (inklusive der Gehegepartner) stellen wie Kleine Kudus, die ebenfalls Rückendeckung schätzen und sich deshalb gern an Strukturen wie Bäumen, Wänden, Hecken usw. aufhalten, und dass sie ebenfalls ein eher zurückhaltendes Wesen gegenüber anderen Arten haben. Kleine Kudus habe ich in Hannover im Laufe der Zeit auf zwei großen Gemeinschaftsanlagen erlebt (alte und aktuelle Giraffenanlage, jeweils mit Giraffen und anderen Antilopen, aber ohne Zebras, Gnus oder Wasserböcke), und sie haben sich fast ausschließlich ganz weit im Hintergrund aufgehalten - weshalb man sie von der aktuellen Giraffenanlage auch relativ bald herunternahm. Das wäre mit Gerenuks vermutlich auch nicht anders gelaufen. Ich meine mich auch zu erinnern, dass der jüngst verstorbene Ralf Sommerlad über die Frankfurter Gerenuks auf der Giraffenanlage Ähnliches erzählte, nämlich dass man sie immer nur "hinten am Zaun", sprich der eingezäunten Hecke zum Nachbargehege sah.
    (08.07.2015)
    Oliver Müller:   Schön, das mit den Gerenuks. Ich freue mich immer über neue Arten. Vielleicht sollen auch welche weiter gegeben werden. Beauval plant doch auch mit Gerenuks.
    (08.07.2015)
    WolfDrei:   Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass nun bei etwa gleichen erwähnten Summen angenommen werden kann, dass der “Berg” nun zur Himalayaaufschüttung genutzt werden kann. MM hatte schon erwähnt, dass wohl eher ein Hagenbeck-Modell a la Urs Eggenschwiler Pate stehen könnte, um die 30 m-Erhöhung zu erreichen. Eher muß das Geld zur “Chargen-Trennung” von “Gut und Böse” genutzt werden: das Böse zur Spezialentsorgung, das Gute, wozu es wohl eigentlich hereingebracht wurde, zum Bodenersatz, jetzt vielleicht auch zur Anlagenbelebung.

    (08.07.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Deine Ausführungen decken sich exakt mit meinen Erfahrungen mit Aqurienfischen. Ist natürlich eine völlig andere Tierform, aber die Grundprinzipien tauchen hier wie dort auf. Ich bin letztlich dazu übergegangen nur sehr friedliche Arten miteinander zu kombinieren UND gleichzeitig eher zu viel als zu wenig Struktur wie Versteckmöglichkeiten/ Sichtbarrieren etc. einzurichten. Folge war, dass man manche Tiere dann fast überhaupt nicht mehr gesehen hat. Trotzdem waren die Zuchterfolge überschaubar und nicht mit reinen Artenbecken zu vergleichen. Herr Blaszkiewitz wusste wohl, weshalb er Vergesellschaftungen unter Zuchtaspekten eher kritisch sah. Nun ja, Papier ist geduldig und man wird eigene Erfahrungen machen müssen. Attraktiv für den Besucher kann es sicher werden, aber gerade Gerenuks würde ich auch lieber nur mit friedlichen Arten kombinieren und dann vielleicht wirklich nur "überschüssige" Männchen, wo notfalls ein Verlust zu verkraften ist. Es wurde ja auch so schon ein trächtiges Weibchen verloren...

    @Wolf Drei: Im Netz ließ sich eine Aussage zum TP finden, die aber mE widersprüchlich zu verstehen ist. Dort ist von 17,5 Mio für den TP die Rede, wobei aber vermutlich der bisherige Zuschuss mit eingerechnet ist und 3 Mio für energetische Sanierungen sowie 1,5 Mio für die Gebirgsgestaltung verwendet werden sollen (eine solche Summe habe ich für die reine Sandbewegung in Erinnerung!!!). Blieben also lediglich 3 Mio (oder 1,5 Mio pro Jahr) für reine Attraktivitätssteigerungen über. Also ein schlechter Witz so direkt nach Vorstellung des ZEP und sogar weniger als die 5 Mio Sofortmittel. Ich hoffe, ich habe da irgendwo einen Denkfehler und es kommt am Ende doch mehr rum, sonst ist das ein fatales Signal und man kann den ZEP in Jahrhundertplan umtaufen...

    Hier die Quelle: http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/07/berlin-doppelhaushalt-2016-2017-beschlossen.html (eher der untere Teil, der Haupteingang ist daneben abgebildet)
    (07.07.2015)
    WolfDrei:   Ein letztes Bild: Maskeneuelen, die ich gefühlte 2 Jahre nicht mehr in der Außenanlage gesehen habe.
    (07.07.2015)
    WolfDrei:   Bei den Vögeln weitere Schlupfe: Cabottragopan, ein 2. Schlupf bei den Bergbambushühnern, 3 bei den Schwarzschwanzkernbeißern. Die afrikan. Vogelvoliere habe ich nicht mehr erreicht,.
    Aber: 4 Geburten - 3 erfolgreich - bei den Mhorrgazellen. Hier die beiden Erstgeborenen.

    (07.07.2015)
    WolfDrei:   Und weitere Geburten: ein 2. Wapiti”kalb”, das erste bei den Maralen (Foto anbei, aber wohl nur dieses), bei den Bucharas werden es wohl 2 werden. Dazu 1 Wisent.

    (07.07.2015)
    WolfDrei:   Hier die Auflösung: nach vielen Umpaarungen der erste Erfolg, Schlupf am 25.6.
    (07.07.2015)
    WolfDrei:   Zunächst etwas “Untierisches”, aber Wesentliches für den vielleicht erfolgreichen finanziellen Start des ZEP. Soeben im Fernsehen Berlin-Branndenburg: Im Haushalt des Senates für die nächsten 2 Jahre sind Mehrausgaben von 5 % (könnten 2 Milliarden sein) vorgesehen, da es einen Haushaltsüberschuß gibt, der in naher Zukunft bestehen bleiben soll. Da gibt es natürlich auch von anderen Bereichen Begehrlichkeiten.

    Tierisches: Schön, dass offensichtlich die Gerenuks in Berlin schon da sind. Heute im Tierpark erhielt ich auf Anfragen nur die Antwort: Wenden Sie sich an den Kurator- eine Antwort, die ich jetzt des Öfteren zu hören bekam.

    Heute gegen 14 Uhr wieder 32°C - aber weitere Geburten in den letzten 2 Wochen. Die für mich Wichtigste aber, wichtiger als die 4 Tiger: der erste Schlupf !

    Was ist es wohl?

    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Als man in Hannover in den 60er Jahren mit den Vergesellschaftungen afrikanischer Huftiere experimentierte, sollen sich die Wasserbock-Arten (bzw. deren Bullen) als ziemliche Stinkstiefel erwiesen haben, weshalb man sie dann doch lieber aus den großen Gemeinschaftsanlagen fern hielt. Nun waren deren Flächen nach heutigen Maßstäben nicht mal besonders groß, aber es wird seine Gründe haben, dass weder die Defassas noch die Grays Wasserböcke für die Erlebniszoo-Anlagen behalten wurden. Aus Emmen berichtete einmal ein Tierpfleger (ist lange her), dass man trotz reichlich Platzes auf der Anlage keine Defassa-Bullen über drei Jahren in der Huftiergemeinschaft beließe, weil die dann "gefährlich" würden - leider weiß ich nicht, ob er damit Gefahr für die Pfleger oder für Mitbewohner meinte.

    Nun gibt es natürlich eine ganze Reihe von Gegenbeispielen, und auch in Hannover wurden Defassas viele Jahre lang mit Straußen oder kleineren Antilopen (nacheinander Dorkasgazellen, Sömmeringgazellen und Bergriedböcken) zusammen gehalten, wobei gerade die Böcke der beiden Gazellenarten selbst nicht ganz ohne sind - die Scharmützel zwischen Sömmeringbock und Defassabulle gehörten zum "Heißesten", was ich bisher unter artfremden Antilopen gesehen habe, da konnte man sich hie und da schon die Frage stellen "Ist das noch Spaß oder schon Ernst?".

    Mein Blick gilt eher der angedachten Gesamtkonstellation auf der TP-Savanne. Zebras/Antilopen ist schon nicht immer konfliktfrei, vor allem wenn die Antilopen zu den Arten mit abliegenden Jungtieren gehören, die durch die Zebras gefährdet sind. Gnus/andere Huftiere klappt auch nicht immer, wie zuletzt Leipzig und Rostock erleben mussten. Wasserböcke/andere Huftiere siehe oben. Und da besteht m.E. doch zumindest die Gefahr, dass das Zusammenführen von Zebras, Gnus UND Wasserböcken so viel Zündstoffpotenzial mit sich bringt, dass sensiblere Arten darunter leiden (dazu müssen sie nicht mal selbst attackiert werden). Das werden dann wohl weniger die Giraffen und Büffel sein, aber ausgerechnet Gerenuks...? Thomson-, Dorkasgazellen oder Springböcke sind Sprinter offener Flächen, die bringen sich mit einem Blitzstart weit aus einer Gefahrenzone. Nach allem, was ich über Gerenuks gelesen habe - eigene Beobachtungen kann ich leider nicht beisteuern, in den USA war ich auch noch nie - sind das eher Tiere, die sich wegzuschleichen versuchen oder allenfalls ein paar Meter laufen und sich dann im Buschland reglos auf ihre "Pfahlstellung" verlassen (ähnlich Kleinen Kudus). Und dann denke ich eben wie du, dass die sich auf einer Anlage wie der geplanten die nach ihren Maßstäben sicherste Ecke suchen und sich fast ausschließlich dort aufhalten werden - schlimmstenfalls (aus schautechnischer Sicht) irgendwo weit im Hintergrund.
    (07.07.2015)
    Holger Wientjes:   Einen weiteren Bock hinzuzuholen macht Sinn, wie schon erwähnt, um das mögliche Aggressionpotential zu verteilen, aber sicher auch einfach, um den Genpool noch grösser zu gestalten.
    (07.07.2015)
    Holger Wientjes:   Man muss doch nur einmal schauen, mit welchen Arten die Zoos beispielsweise in den USA selbst vergesellschaftet werden. Zebras (Grevys) oder Gnus kann ich mir auch nicht vorstellen. Wasserböcke hätte ich jetzt gar nicht "schlimm" eingeschätzt, Büffel hingegen schon. @Michael, hast Du da Erfahrungen/Beispiele bezüglich Deiner Einschätzungen (aus Hannover eventuell) ? Ich denke, Kleine Kudus, Böckchen oder Ducker wäre sicherlich möglich. Wenn genug Platz vorhanden ist (was im TP ja der Fall ist) kann eine WG natürlich auf entsprechend grossen Anlagen auch mit anderen Arten funktionieren. Aber ich als Besucher habe ja auch nichts von Gerenuks, die hundert Meter "hinten am Zaun" stehen. Also wäre mir ein kleineres Gehege nur mit den Gazellen oder einer kleineren Art wohl lieber.

    P.S.: An die Kombi mit den Giraffen in Frankfurt hatte ich nichtr mehr gedacht. Aber auch hier dürfte das Gehege nach modernen Maßstäben doch deutlich grösser ausfallen.
    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   @Holger & Hannes: Meine Zweifel gehen nicht so sehr in Richtung einer Vergesellschaftung von Gerenuks mit größeren Tieren generell, sondern mit einigen der dafür angegeben Arten. Giraffe/Gerenuk hat es früher auch schon in Frankfurt gegeben (möglicherweise sogar noch zusätzlich mit Okapi), und selbst Kaffernbüffel und Spitzmaulnashorn kann ich mir als Gehegepartner für Gerenuks durchaus vorstellen. Ich sähe da eher bei Grevyzebra, Wasserbock und Weißbartgnu Problempotenzial.

    @Hannes: Genau deshalb macht das Hinzuholen eines weiteren Bockes durchaus Sinn - eine Junggesellengruppe mit zwei Böcken zu starten, dürfte für den rangniedrigeren keine beneidenswerte Situation sein. Bei drei Böcken, die zudem möglichst noch gleichzeitig in ein neues Gehege ziehen (so dass keiner von ihnen Heimvorteil hat), sieht das schon anders aus. Und gleichzeitig hätte man mit der Junggesellengruppe eine Testgruppe für die beabsichtigten Vergesellschaftungsversuche, wie du schon sagtest. Dass die Amis den Bock bestimmt mit Kusshand dazugepackt oder die Weibchen nur mit ihm zusammen abgegeben haben könnten, kann ich mir gut vorstellen, aber letztlich kann eine Win-Win-Situation daraus entstehen.

    Und jetzt hoffe ich natürlich, dass weitere Zoos sich um die Art bemühen. Die EAZA Antelope & Giraffe TAG hatte den Gerenuk ja schon länger als in Europa zu etablierende Art empfohlen.
    (07.07.2015)
    Hannes Lüke:   Michael, mit 3 haltungen meinte ich die 2 aus dem Berliner ZEP und eine weitere im Zoo (dessen Plan kenne ich nicht) von dem wir ja durch Mark Meier wissen, dass dort ebenfalls welche (vorrübergehend) hinziehen.

    Auch wenn wir alle, mich eingeschlossen, uns aktuell Gerenuks nicht auf Kombianlagen vorstellen können so hat der Tierpark bereits jetzt großzügige Gehege bei denen ich mir gut vorstellen kann, dass kurzfristig hier bereits Vergesellschaftungen entstehen und evtl Gehege zusammengelegt werden.
    Nur weil irgendwann mal aufwändige Umbauten kommen bedeutet es nicht, dass nicht kurzfristig z.B. zwei Zebraanlagen (willkürliches Beispiel) zu einer Gemeinschaftsanlage zusammengefast werden. Auch ist es denkbar das mit einer Männergruppe erst das VG-Potential angetestet wird. Sei es im Zoo oder Tierpark. ich bin echt gespannt
    (07.07.2015)
    Hannes Lüke:   Grundsätzlich recht habt ihr ja aber wenn keins der Gehege steht, warum holt man noch einen Bock hinzu wenn man doch schon 3 hat?
    Kann natürlich banale Gründe haben wie ein Kombiangebot oder auch einen durchdachten Hintergrund wie die bessere Verteilung von Aggression auf mehrere Tiere in einer Junggesellengruppe aber der tatsächliche Hintergrund über den wir alle spekulieren würde mich schon faszinieren.
    (07.07.2015)
    Holger Wientjes:   Richtig ! JETZT sind 4,4 Tiere da und bis im TP bezüglich einer neuen Anlage (wobei ich mir Gerenuks ebenfalls nicht in Gemeinschaft mit anderen grösseren/grossen Arten vorstellen kann und ich auch nicht weiss, wie man die Planungen im ZEP diesbezüglich interpretieren soll...) irgendetwas passiert, können noch Jahre vergehen. Wer weiss, wie die Situation bis dahin aussehen wird ? Sind noch alle Tiere am leben ? Sind neue durch Import oder Zucht hinzugekommen ? Sind weitere Zoos in die Haltung eingestiegen und haben Tiere aus Berlin übernommen ? Also abwarten ! Erstmal ist es prima, dass man versucht, die Art neu zu etablieren !
    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   @Hannes: Meine Anmerkung bezog sich auf die aktuelle Haltungssituation. Noch ist nichts von den im ZEP für Gerenuks angeführten Gehegen gebaut, und um Baufreiheit zu haben, braucht man dort vorübergehend eher weniger als noch mehr Gehegebesatzungen. Was letztlich noch von den jetzt vorhandenen Tieren in Berlin sein wird, wenn die Umbaumaßnahme Afrika im TP fertiggestellt ist, ist doch jetzt überhaupt nicht absehbar.

    Im Masterplan ist übrigens nicht von 3 Haltungen die Rede, sondern nur von 2. Und selbst bei denen fällt es mir noch immer schwer, an Gerenuks auf der großen Steppe zu glauben.
    (07.07.2015)
    Hannes Lüke:   Man hat doch das Potential für 2 x 1,2 und einmal 2,0 - für mich riecht das langfristig nach 3 Haltungen wie im Masterplan. Wenn man sowieso umbaut für große Savannen etc sind die Stallungen für so kleine Gazellen sicherlich das geringste Übel
    (07.07.2015)
    Holger Wientjes:   Ein treibender Bock lässt sich sicherlich besser auf mehrere Weibchen "aufteilen" als jeweils auf eines also bei mehreren 1,1 Haltungen (für die ja auch erstmal noch wieder separate Gehege geschaffen werden müssten). Also doch besser eine Zuchtgruppe (1,4) und die drei übrigen Böcke als Junggesellen zusammen. Den Bock kann man ja austauschen bei Bedarf.
    (07.07.2015)
    Holger Wientjes:   Sehe ich wie Michael M. Und nur die Tatsache, dass drei Tiere in den TP gehn, heisst ja auch nicht, dass nicht im Gegenzug Tiere vom TP in den Zoo gehen.
    (07.07.2015)
    Hannes Lüke:   Warum nicht eine Haltung im Zoo und jeweils 2 mal Vergesellschaftet im Tierpark (wie angekündigt)
    Wenn man doch schon verschiedene Böcke hat mit denen man einzelne Linien aufbauen kann sollte man das doch nutzen...
    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   M.E. würde sich eher anbieten, den Berliner Gesamtbestand in eine Zuchtgruppe (Tierpark) und eine Junggesellengruppe (Zoo?) zu gliedern. Bei zwei fortpflanzungsfähigen Gruppen hätte man ja sonst gleich wieder die Situation, die beiden überzähligen Böcke (das jetzige Jungtier schon eingerechnet) zusätzlich separat unterbringen und somit drei statt zwei Haltungssysteme belegen zu müssen. Eine dauerhafte Bock-Haltung in einem Vorgehege kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
    (07.07.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Dann gehe ich einmal davon aus, dass das junge Gerenuk-Nachzuchtmännchen oder der verwitwete Altmann in den Zoo umziehen werden und dort mit dem übrigen Weibchen vergesellschaftet wird und es Gerenuks somit zukünftig im Zoo (vermutlich Giraffenhaus) und im Tierpark geben wird. Im Tierpark wird es wohl doch zu den zwei Haltungen, die im ZEP genannt werden, kommen. Ich denke aber nicht, dass die bisher geplanten Vergesellschaftungen in beiden Fällen so wie geplant umgesetzt werden.
    (07.07.2015)
    Mark Meier:   Laut Zoofreundeforum kommen 3 der Giraffengazellen aus dem Import des Berliner Zoos (1,3) direkt weiter in den Tierpark. Bleibt nur die Frage ob der Bock oder eins der Weibchen vorerst allein im Zoo zurückbleiben wird und wie und wo der Tierpark die künftig 7 Tiere (3,4 oder 4,3) dann halten wird.
    (07.07.2015)
    Sacha:   @Hannes Lüke: Weltklasse:)
    (06.07.2015)
    Hannes Lüke:   Hätte man jetzt ein Spassbad im Tierpark integriert....
    (06.07.2015)
    WolfDrei:   Ja die Temperaturen! Laut "Berliner Zeitung" kamen am Sonnabend bei 38°C nur 2 500 Besucher - das sind sicher nur etwa 10% der erhofften.
    (06.07.2015)
    WolfDrei:   Und noch ein Foto vom letzten Dienstag: die "Tamarin-Gang" beim Klauen einer Möhre - was sie dann auch schafften!
    (05.07.2015)
    WolfDrei:   Im Vorfeld des gestrigen Jubiläums des TP erschien als Beilage der “Berliner Zeitung” eine ausführliche Programmdarstellung zum Feiertag am Sonnabend auch mit einigen Betrachtungen zur Historie und zu letzten Erfolgen. Leider sind nun Temperaturen um 38°C nicht gerade Besucher-fördernd.
    Heute nun erhielt ich nach meiner Führung (”nur” 32°C um 10 Uhr) beiliegendes Heftchen - Ausgabe 1/2015 - von 15 Seiten, inhaltlich zum Großteil das, was mit dem Untertitel ausgedrückt wird (Information für Spender und Paten), aber auch mit einigen “tierischen“ Beiträgen und einem Editorial von Herrn Knieriem.

    (05.07.2015)
    Michael Mettler:   Zoo und Tierpark könnten schlichtweg ihre Löwen tauschen, dann wären die Inder noch immer in Berlin (und in unmittelbarer Nähe von Elefantentor und Asien-Anlage im Zoo sogar stimmig untergebracht)...

    Andererseits muss der TP vermutlich vorübergehend ganz auf Löwen verzichten, wenn für den ABH-Umbau der Artenbestand verringert werden muss und die neue Löwenanlage erst später gebaut wird. Wie steht es denn um den Löwenbestand im Zoo derzeit? Laut ZTL 2,1 Mixlöwen und 0,1 Berber - m.W. paarweise getrennt gehalten? Ein Kater ist jedenfalls kürzlich nach Augsburg abgegeben worden. Falls für dessen Partnerin auch noch ein neuer Platz gefunden werden würde (Dortmund z.B. hat nur noch einen einzelnen Kater, der allerdings erst kürzlich seine Mutter bei einer Wiederzusammenführung getötet hat), ließen sich doch die Inder vielleicht bald in den Zoo umsiedeln?
    (04.07.2015)
    Tim Meschke:   Anscheinend will der Tierpark die Löwenunterart langfristig, denn im Masterplan ist der Löwe unter Afrika eingetragen. Ziemlich schade drum...
    (03.07.2015)
    WolfDrei:   Noch ein Nachtrag: Ein Ornithologe, Teilnehmer an meiner letzten Führung, erzählte mir, dass er vor der Brutsaison eine Zählung der Graureiher im TP durchführte: 120. Gestern zählte ich auf der großen Teichanlage 35, gegenüber auf der Lama-/ Guanacowiese 43 Reiher.

    Zum heißen Wochenende ein Ratschlag: nachmachen!
    (01.07.2015)
    WolfDrei:   @MM: der “Begriff” markham-Zebra war mir nicht ganz unbekannt, doch bin ich mir nicht sicher, wo ich darüber gelesen habe - wahrscheinlich in einer Ausgabe des “Zoolog. Gartens” aus den Fünfzigern oder Sechzigern. Könnte auch eine Nachbetrachtung zu den Arbeiten von Antonius gewesen sein.
    Habe nun bei Peter Grubb (Mammalian Species N. 157 von 1981 in einer Ausgabe der American Society of Mammalogists) nachgeschaut. Dort wird nur der Namensgeber Tichomirow (1878) genannt ohne Erwähnung des Ortes - was auch logisch ist. Habe nämlich den Titel des Artikels übersetzt: “Besuch in Zoologischen Gärten”.
    Dieser “Grubb-Artikel” scheint ja auch jene “amerikanische” Auslegung zu sein, von “Burchell-Steppenzebras “ (Equus burchelli ssp) zu sprechen - zum Unwillen der Europäer. Dort ist auch eine Abbildung eines Felles von E. b. crashayi zu sehen - ähnelt einer Kreuzung mit dem Grevy!

    Wollte noch ein Foto nachschieben: ein Milu-Hirsch mit wirklich typischem Geweih im TP.
    Na ja, links und rechts (hier bei den Mishmis) sind wirklich schwer zu unterscheiden (kurz vor Mitternacht)

    (01.07.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Danke! Anbei zum Vergleich - wenn auch nicht aus dem TP Berlin - ein "historisches" Markham-Zebra aus der Monografie "Die Tigerpferde" von Otto Antonius.
    (01.07.2015)
    WolfDrei:   @MM: Dann zu diesem Zwecke eine Vergrößerung - und ich werde am Mann (Zebra ) bleiben.
    (01.07.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Sofern ich dieses jahr nicht noch mal selbst in den TP komme, würden mich Bilder des Chapman-Fohlens zu einem späteren Zeitpunkt interessieren, wenn seine Proportionen nicht mehr ganz so kindlich sind. Das Tier zeigt nämlich eine sehr schöne so genannte "Markhami-Zeichnung", d.h. die Tendenz der Auflösung der weißen Zeichnungselemente in der Rückenmitte in einzelne Punkte, wonach in früheren Zeiten eine neue Zebraform Equus markhami benannt wurde, die sich dann aber nur als in verschiedenen UA vorkommende Morphe erwies.

    Ich habe Fotos erwachsener TP-Chapmans von 2009, die zeigen ebenfalls Ansätze zu solch einem "Perlensattel", aber bei dem Fohlen scheint mir das noch ausgeprägter zu sein - vielleicht aber wie gesagt nur wegen seiner Proportionen mit dem kindlich kurzen Leib.

    Bei manchen Steppenzebras sind solche Zeichnungselemente auch andersorts am Körper zu sehen, am auffälligsten an den Hinterschenkeln und im "Schulterdreieck" (da hatte Eberswalde früher ein auffällig gezeichnetes Exemplar).
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   Eine Beobachtung: bei den Mishmis ist die Jungtierblässe nach ca. 3-4 Monaten fast verschwunden: das rechte Jungtier ist etwa 3 Monate älter.

    Noch eine Info: am 9. Juli findet im Schloss um 19 Uhr eine Buchpräsentation statt: die zum hundertsten Geburtstag von Prof. Dathe gehaltenen Vorträge sind zum Buch zusammengefaßt worden. Das recht dicke Buch ist am Fördererkiosk an der Kerabauanlage zu erstehen.
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   Ein erstes Blauschafjungtier wurde geboren
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   Nach "prophylaktischem Schutz" im Vorgehege ist der Goralnachwuchs auf der Anlage - ein Weibchen
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   Das Felsenkänguruh-Jungtier hat den Beutel verlassen. Dazu eine Info: nach einer Beobachtung soll das Jungtier nach erstmaligem Verlassen des Beutels nicht mehr hineingelassen werden!
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   Highlight-Tiere werden am Sonnabend sicher die Amurtiger: die 4 Jungtiere sind nunmehr auch auf der Draht-Aussenanlage, die beiden größeren aus Eberswalde und dem TP sind auf der rechten Freianlage ab 10 zu sehen.
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   Z wie Zebra: die Zebramangusten haben 2 Jungtiere, die in der Nacht geboren wurden
    (30.06.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Hätten wir uns doch treffen können - da Tierleute doch besonders riechen! Aber es kann ja noch werden! So kann ich mich heute etwas beschränken.
    - Die kommentierten Fütterungen wurden schon trainiert, es gab Kurse dazu!
    - ein Modell der neuen Wegefassungen (Baumstämme und Mulch) kann man am Variwald anschauen. Dort wurde ein Bypass geschaffen, auch die Spielecke am ABH wird gerade so hergerichtet.
    - die Freilichtbühne ist für die Geburtstag-Sonnabendfeier hergerichtet, die Umgebung mit Palisaden etwas verschönt.

    Bevor ich Fotos einstelle, einige so nicht dargestellte Infos (wären sonst zu viele Fotos - erstaunlich, was es an “tierischen Ereignissen” innerhalb von 2 Wochen zu besichtigen gibt).

    Zuerst die schlechten Nachrichten:
    Beide Vielfraße sind verstorben, hatten aber ein anerkennenswertes Alter. Das Buntmarderjunges wurde offenbar Opfer einer Naturkatastrophe. Da es nach einem Baumsturz in der Nähe nicht mehr gesäugt wurde. Dann zwei Marderopfer (?) - ein Keniauhujungtier und insbesondere der Sekretärsnachwuchs.

    Neutrales: Ein Tamandua ist zur Beobachtung in der Klinik. Die kleinen Pandas sind nun zusammen. Flamingoküken zählte ich ebenfalls 6, aber mindestens 15 Nester sind noch besetzt. Beide Moschusochsenjungtiere sind auf der Anlage, die beiden Mhorrs noch im Vorgehege. In der Afrika-Freiflugvoliere sind die Nester wie folgt besetzt: 3 durch Abdims, 1 Hagedasch, 2 (3?) Klaffschnäbel, 2 heilige Ibisse, 1 Nimmersatt. Die 2. DianaMK-Handaufzucht ist nun in der Gibbonwinteranlage im Affenhaus. Die 2 Binturongjungtiere sind ebenfalls schon auf Klettertour. Auf der Bergtieranlage gibt es nun drei Steinbockjungtiere. Die Goldhandtamarins haben drei Junge.

    Bemerkenswertes:
    - nach langem Warten auf Africanum I die erste Chapmanzebrageburt


    (30.06.2015)
    Mark Meier:   Heute war es im TP relativ voll und es gab mal wieder einige Neuerungen zu entdecken (ich hab auch ein paar Fotos gemacht und werde evtl. noch eine PDF erstellen).

    Die freudigste Überraschung zuerst: Ab sofort gibt es täglich kommentierte Fütterungen im Tierpark. Den Anfang haben Eisbären (11 Uhr) und Giraffen (12 Uhr) gemacht. Pinguine, Elefanten und Gibbons sollen bald folgen. Leider habe ich erst in der Tierparkbahn davon erfahren und hatte somit die Eisbären bereits verpasst, aber die Giraffenfütterung habe ich dafür live erlebt. Ich fand sie trotz der spürbaren Unsicherheit des Pflegers (seine persönliche Premiere, auch wenn es schon seit ein paar Tagen läuft) sehr sehenswert. Die Tiere haben sich gut präsentiert und die Infos waren teilweise neu für mich. Auch Marabus und Gänse wurden gleich mit abgedeckt.

    Die Bahnfahrt selber enthält neben festen Elementen generell immer mal neue Infos (wie zur Auswilderung der Bartgeier, der Nachzucht bei den Giraffengazellen etc.). Auf den Nachwuchs der Streckennachbarn (2 kleine Stachelschweine, 6 (?) Flamingoküken etc.) wird ebenfalls hingewiesen. Leider quietscht und knarzt aber irgendwas momentan sehr laut. Trotzdem waren alle Insassen spürbar begeistert und manche haben noch betont, dass dies völlig gratis sei und die neuen Faltpläne auch. Das macht offenbar Eindruck, denn es erhöht zumindest etwas den Gegenwert des Tickets - wie nun auch die kommentierten Fütterungen. Ach ja: Fahrpläne gibt es nun auch an jeder Station.

    Neu ist auch, dass die Litfaßsäulen nun Hinweise und Richtungsangaben zu Attraktionen beinhalten. Und die Umrandung der Gibbonanlage wurde zum Vorbild für diverse andere Stellen, wo kleine Mulchwege angelegt wurden oder mal eine Pflanzinsel in den Weg ragt. Übrigens werden die Wege im Tierpark nicht mit sandfarbenen Steinen, sondern mit kleinen Holzstämmen eingefasst. Sehr schick und doch rustikaler.

    Sonst war ich heute erstmals seit längerem wieder im Schloss. Sehr, sehr schick. Aber die Tierparkgeschichte wird nun nicht mehr dokumentiert. Neben dem Schloss stehen kleine Verkaufsstände für Souvenirs. Und auch den schwarzen i3 von Herrn Knieriem konnte man dort länger parken sehen. Offenbar hatte er heute im TP zu tun.

    Das war es erst mal. Wie gesagt werden Bilder und weitere Infos evtl. noch nachgereicht.
    (30.06.2015)
    Michael Gradowski:   Mir ging es auch um die Anlagen an sich, nicht um die Tiere. Denn da ergäbe sich sicher ein völlig anderes Ranking. Denn selbst wenn auf den Wiesen Milchkühe weiden, sind die Anlagen trotzdem noch toll, wohingegen beim Tierranking die Kühe sicher hinter Kamelen landen dürften...nehme ich jetzt einfach mal an :-)

    Sicher spielen auch verschiedene Komponenten eine Rolle, ob man eine Anlage als besonders schön oder eben weniger ansieht. Da ist es z.B. sicher auch ein Unterschied ob auf der Anlage die Eisbären einfach nur "faul rumliegen" oder auf der gleichen Anlage eine Familie Baribals mit ihrem Nachwuchs tollt. Ich glaube, in diesem Fall hätten für den ONB die Baribals ganz klar gewonnen :-)

    Mir ging es auch hauptsächlich um die Anlagengestaltung an sich und auch nicht im Vergleich zu anderen Zoos, sondern allein für den TP stehend.

    Was die Blauschafanlage angeht, denke ich, daß das mit den Gittern keine allzu große Rolle spielt, die Anlage ist einfach für sich gesehen wirklich absolut gelungen. Denn wenn man beispielsweise von der anderen Seite kommt, hat man außer den Volieren für Riesenseeadler und Bartgeier eigentlich noch keine Zäune bzw. Gitter vor Augen gehabt und hat dann einen ungehinderten Blick auf Blauschafe, Takine und Markhore. Anders ist es, wenn man von der linken Seite den asiatischen Gebirgsteil besteigt.
    (30.06.2015)
    Michael Mettler:   Tja, das mit den Kamelwiesen wäre eine wirklich spannende Frage. Eigentlich ist es ja so, dass grüne Wiese mit weidenden Huftieren schon eine gewisse Beliebtheit beim Menschen hat - wobei es m.E. dafür weniger entscheidend ist, ob da Zebras oder Milchkühe weiden (Hauptsache, gut erkennbar). Da spielt vielleicht eher der Erholungsfaktor eine Rolle. Andererseits ist das noch keine Garantie für ein hohes Ranking - ich erinnere mich an die Besucherumfrage in Springe nach den beliebtesten Tieren, und da landeten - trotz riesiger, naturnaher Anlagen mit Wald- und Wiesenflächen - Wisente und Wildpferde abgeschlagen auf den letzten Plätzen.

    Bei der TP-Eisbärenanlage möchte ich behaupten, dass es nicht das Gehege an sich, sondern die Wechselwirkung mit seinen Bewohnern ist, welche es für den Besucher attraktiv macht. Setz mal in die selbe Anlage statt der Eisbären z.B. die Baribals oder die Brillenbären, die a) deutlich kleiner sind, b) farblich kaum zum Hintergrund kontrastieren und c) nur selten ins Wasser gehen, und ich möchte wetten, dass die Anlage im ONB-Ranking stark fallen würde. Dathes Idee, weiße Bären auf und vor dunklem Fels zu zeigen, hat viel zur Wirkung der Anlage beigetragen. Und "badende" Tiere kommen beim Besucher ohnehin immer gut (warum, das wäre eigentlich mal eine Forschungsarbeit wert...), ob es nun Bären, Tiger oder Elefanten sind oder auch richtige Wasserbewohner wie Nilpferde und Robben. Bei den letzteren Arten scheint der Moment des Eintauchens vom Land- in den Wasserteil für viele Besucher aus irgendwelchen Gründen etwas Besonderes zu sein, wenn man nach den Lautäußerungen aus dem Publikum gehen darf...

    Bei der Blauschafanlage kommt m.E. dazu, dass sie mit ihrem sichtfreien Einblick und dem natürlich wirkenden Hang eine Art ästhetische Insel zwischen den umliegenden Gittergehegen darstellt. Im kompletten Bergtierbereich dominieren schließlich die Zäune und Volierengitter über die nur wenigen Anlagen mit Einblick über Trockengraben, und wenn nach der Runde entlang der vergitterten Gehege für Kreishornschafe, Gorale, Argalis und Markhore und der auch nicht gerade sichtfreien Weißlippenhirschanlage der ungehinderte Blick auf den Hang der Blauschafe fällt, ist das schon ein "Wow"-Effekt.
    (29.06.2015)
    Michael Gradowski:   Wegen der Aussage zur Blauschafanlage habe ich mich gefragt, welche Anlagen im TP wohl der ONB so richtig gut findet und ob sich diese auch mit den Favoriten der Zoonerds decken. Wobei ich schon glaube, daß es da doch einige Verschiebungen in den jeweiligen Listen gibt. Ich kann mir beispielsweise gut vorstellen, daß die Eisbärenanlage bei ONB sehr gut ankommt, während sie wohl bei den Zoofreaks nicht so weit vorne landen würde. Unbestritten dürfte dagegen sein, daß in beiden Listen sicher die Kamelwiesen ziemlich weit oben landen würden.
    Als ich mir so über meine HotSpots Gedanken machte, mußte ich verwundert feststellen, daß ein großer Teil davon zu den ganz alten Anlagen zählt, die schon unter Dathe entstanden sind. Tja manche Anlage von damals ist einfach zeitlos ;-)
    (29.06.2015)
    WolfDrei:   Kleiner Scherz von mir: es kann erst im Januar 016 begonnen werden, da ich noch im November eine Führung "Gebirgstiere" habe! Das wurde schon 2014 geplant!
    Im Ernst: ich glaube nicht , dass alle neuen Wege denn auch so realisiert werden. Dienstag werde ich mir die obige Situation nochmals anschauen - allerdings wurden nach einer Tiermitteilung schon 3.3 Mufflons abgegeben - und so viele gab es dort nicht.
    (28.06.2015)
    Michael Gradowski:   @MM: Zu deinem ersten Satz: Für mich auch und sie zählt auf jeden Fall zu den schönsten Anlagen im gesamten Park ;-)
    (28.06.2015)
    Michael Mettler:   Ja, um die täte es mir auch wirklich Leid. In meinen Augen die schönste Anlage im gesamten Bergtierkomplex Asien/Europa.

    Nun sind im ZEP nur Haupt- und "Vertiefungs"wege grafisch dargestellt, es soll ja noch eine drittrangige Kategorie geben ("tertiäre Erlebniswege ermöglichen besondere Tierbegegnungen o.ä."). Der eigentliche Himalaya-Rundweg würde nur an der jetzigen Rückseite der Blauschafanlage entlang führen, vielleicht (hoffentlich!) ist die jetzige Einblickseite dann wenigstens über einen Stichweg noch erreichbar.

    Insgesamt bin ich ohnehin gespannt, wie bzw. wann es mit der Umwandlung des Wegenetzes im TP losgehen wird. Im ZEP wird ja beklagt, dass das Wegesystem sowohl für den Besucher als auch zur Versorgung unnötig lang sei und viele einzeln stehende Ställe durch weite Wege personal- und damit kostenaufwändig sind. Um da baldmöglichst Geld einzusparen (und anderswo einsetzen zu können), wäre eine Stilllegung von Wegen doch im Grunde auch schon unabhängig von den jeweiligen Erdteil-Umbauprojekten vorab denkbar.
    (28.06.2015)
    Michael Gradowski:   Ich persönlich hoffe nur, daß die wirklich schöne Blauschafanlage ohne große Veränderungen erhalten bleibt.
    (28.06.2015)
    Michael Mettler:   @Gudrun: An zwei Elchgehege im TP glaube ich nicht - Elche sind laut ZEP für den Nordamerika-Parkteil eingeplant.
    (27.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich bin auf jeden Fall gespannt, wann die Bauarbeiten beginnen.
    Mit einem Verzicht auf Gemsen und Steinböcke zugunsten der asiatischen Huftiere könnte ich gut leben, wenn wirklich ein Teil der aktuellen asiatischen Berganlagen einem neuen Eingang samt Parkhaus weichen muss. Die Mufflons und möglicherweise auch Elche, Kraniche und Wildkatzen würden auch gut in den Märchenwald bzw. europäischen Parkteil im Bereich der aktuellen Hirschanlagen passen.
    (27.06.2015)
    Mathias Kersten:   das zweite Bild
    (27.06.2015)
    Mathias Kersten:   Bilder der Weißhandgibbon-Familie "bei Tisch"
    (27.06.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ich vermute ja auch eher ein Kunstgebirge á la Hagenbeck als einen schlichten Schüttkegel, der sich doch vermutlich auch noch einige Jahre lang "setzen" würde und somit schlecht sofort zu bebauen wäre.

    @Michael Gradowski: Eine gewisse Flexibilität in Details ist mit Sicherheit vorhanden. Aber wenn dieses Projekt - Finanzierung vorausgesetzt - mit einem Baustart in nur noch sechs Monaten angeplant ist, dann würde ich schon davon ausgehen, dass für die Grundstruktur (und dazu gehören nun mal Anlagenstandorte und Wegeführungen) schon einiges Konkretes in der Schublade liegt. Die Seilbahn steht in der Kategorie möglicher Drittmittelfinanzierungen, damit könnte auch Sponsoring gemeint sein. Und ich sehe es umgekehrt: M.E. soll gerade die Seilbahn die Besucherzahl steigern, womit dann z.B. die Schneeleopardenanlage finanziert werden könnte - die ist ja wohl nicht umsonst erst für eine spätere Bauphase vorgesehen... In C-Priorität schätze ich auch weitere Kleinanlagen jenseits der aufgelisteten Leittierarten ein: Können als Ergänzung irgendwann folgen, müssen aber keineswegs.
    (26.06.2015)
    WolfDrei:   Das Aufschütten ist doch aber allein schon mathematisch ein Problem, die Höhe auf 90 m zu bringen. Die Labilität des Untergrundes an sich und dann die Tatsache, dass bei Wahl des “Kolkraben”ortes als Aufschüttmittelpunkt ein entsprechender “Schuttkegel” eingehalten werden müßte. Im Prinzip könnte man bei einem Winkel von 30° und oben bei Schaffung eines geringen Plateaus alle Anlagen vom Mittelpunkt aus gemessen in Entfernung von ca 200m im Umkreis vergessen. Oder man arbeitet mit steilen dicken Betonstützmauern und Vorsetzung von Kunstfels mit nur 2 Zu- bzw. Abgängen.

    (26.06.2015)
    Michael Gradowski:   Der ZEP ist laut neuestem "Takin" erstmal nur eine Grobplanung, da kann und wird sich in der detaillierten Planung sicher noch so einiges ändern. Daher sollte man sich mM nach nicht ZU sehr auf "Kleinigkeiten wie geplante Wegeführung oder Anlagenstandorte versteifen. Ich denke mal, das Einzige das wirklich fest steht, sind die Aufteilungen in Kontinente/Komplexe. Selbst bei den Kerntierarten kann ich mir gut vorstellen, daß es da noch zu verschiedenen Verschiebungen kommen kann (Manule beispielsweise passen mM nach besser ins Gebirge als in die geplante Steppe) oder da? die ein oder andere Art hinzukommt oder wegfällt; auch manche Vergesellschaftung wird später vielleicht mal anders aussehen. Zumal auch im Himalaya (abgesehen von Panda und Irbis) nur Huftiere erwähnt werde, ich mir aber sicher bin, daß auch verschiedene Volieren errichtet werden, z.B. für Greife, Eulen etc. Auch die geplante Seilbahn, so toll die Idee sicher ist, sehe ich irgendwie noch gar nicht, gerade weil sie der kostenintensivste Posten in diesem Bereich sein dürfte. Vielleicht kommt sie (wenn überhaupt) erst später, wenn die Besucherzahlen tatsächlich deutlich gestiegen sind und mehr Einnahmen erzielt werden...
    Vor diesem Hintergrund sehe ich Gudruns Vorschläge als ziemlich realistisch an. Es ist natürlich deutlich günstiger, bereits vorhandene Anlagen zusammen zu legen und zu verfeinern, als das gesamte Areal erstmal einzustampfen und dann komplett neu zu konstruieren.
    (26.06.2015)
    Michael Mettler:   Auf der ZEP-Karte der zukünftigen Versorgungswege ist ein Stichweg zum Vielfraßstall eingezeichnet, also scheint dieser Gebäudestandort erhalten zu bleiben. Ob die jetzigen Stallboxen groß genug für Schneeleoparden wären, bleibe dahingestellt - eine Nachnutzung als Anlage für die geplanten Kleinen Pandas (dann mit gitterfreiem Einblick und oben offen) wäre sicherlich der geringere Umbauaufwand.

    Im gleichen Plan ist auch ein anderer als der jetzige Verlauf des Wirtschaftsweges zum Steinbockstall skizziert (aktuell zwischen Bartgeiern und Kranichen, geplant offenbar aus Richtung Sichuan-Takine kommend zwischen Bartgeiern und Steinbockgehege). Das könnte dafür sprechen, dass man dort eine zusammenhängende Fläche für eine neue Anlage schaffen will. Für die Schneeleoparden, deren Anlage ja erst im zweiten Bauabschnitt von Himalaya geplant ist? Da der neue Besucherweg "nur" an den Schmalseiten dieser Fläche entlang verlaufen wird, ließe sich der Bereich ohne größere optische Beeinträchtigung für eine Baumaßnahme abhängen, die erst nach Fertigstellung der übrigen Berggehege anstünde. Und aus dramaturgischer Sicht würde das einzige Großraubtier des Bereiches als Auftakt und Schlusspunkt des Himalaya-Rundweges durchaus Sinn machen.

    Da die Baumaßnahme Himalaya laut ZEP schon zu Jahresbeginn 2016 starten soll, liegt eigentlich auf der Hand, dass zur Schaffung von Baufreiheit vermutlich ab dem zweiten Halbjahr bzw. Ende der Hauptsaison 2015 die europäischen Gebirgstierarten den TP verlassen werden und die Wegschleife Gemsen/Elche/Mufflons vom Besucherweg abgehängt wird. Dadurch ließe sich eine Baustraße zum "Versetzen der Berge" so anlegen, dass sie keinen Besucherweg kreuzt.
    (26.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Schneeleoparden in die Vielfraßanlage oder Bartgeieranlage dürfte sicher gut möglich sein.
    Die Mufflonanlage wäre sicher gut geeignet als Anlage für Weißlippenhirsche.
    (25.06.2015)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Einige von den Anlagen, über deren Zusammenlegung und Umgestaltung du spekulierst, wird es mittelfristig überhaupt nicht mehr geben, und der Themenbereich Himalaya wird dafür auch den jetzigen Bereich der europäischen Gebirgstiere umfassen.

    Die Grafiken im ZEP lassen folgende Deutungen zu:

    - Die neue Besucherwegführung verläuft (nach heutigem Besatz gerechnet und vom Affenhaus kommend) an den Riesenseeadlern rechts abbiegend zwischen Sichuan-Takinen/Blauschafen einerseits und Bartgeiern/Alpensteinböcken andererseits aufwärts, an den Vielfraßen vorbei auf das (bisherige) Kolkraben-Plateau, von dort über den im Zickzack verlaufenden Hangweg abwärts zwischen Graukranichen und Mufflons hindurch und mit einem neuen Wegstück weiter hangabwärts in Richtung Kaffernbüffel. Die große Runde um Gemsen, Elche und Mufflons entfällt für den Besucher und bleibt nur als Wirtschaftsweg erhalten.

    - Die Gehege der Weißlippenhirsche, Kreishornschafe, Gorale und Marco-Polo-Schafe entfallen bei Bau des neuen Nebeneingangs, die Flächen sind im ZEP als zukünftige Park(haus?)flächen ausgewiesen. Zwangsläufig entfällt damit auch der überwiegende Teil des Besucherwegsystems im jetzigen Bereich für asiatische Gebirgstiere. Auch die jetzige Luchsanlage wird nicht mehr vom Besucherweg berührt.

    - Die Fläche des zusätzlichen Einganges umfasst u.a. Stall und Vorgehege der Weißlippenhirsche sowie die Volieren für Habichtskäuze und Riesenseeadler.

    - Die Bergstation der Seilbahn befindet sich auf dem Kolkrabenplateau, die Talstation auf der Fläche der Kaffernbüffelanlage. (Und im Dreieck Kaffernbüffel/Gerenuks/Greifvogelring ist der "Bahnhof Asien" der Tierparkbahn geplant.)

    - Für die im ZEP genannten Leittierarten sind sechs größere Anlagen notwendig (die Kleinen Pandas mal nicht eingerechnet): 5x Huftiere plus Schneeleopard. Theoretisch stehen folgende bereits vorhandene Gehege dafür zur Verfügung: Markhore (daran führt aber der Besucherweg nicht mehr entlang), Sichuan-Takine, Blauschafe, Alpensteinböcke, Gemsen, Elche, Mufflons als große Anlagen sowie Vielfraße, Bartgeier und Kraniche als kleinere. Wobei sich die Positionen von Besucher- und Versorgungswegen im Vergleich zur heutigen Situation an einigen Anlagen umkehren werden - falls nicht auch die Gefällerichtungen ummodelliert werden sollten, wird man also zukünftig eher hangabwärts als -aufwärts auf Tiere blicken.

    - Irgendwo muss aber auch noch der "aufgestockte Berg" seinen Platz finden - angesichts dessen geplanter Höhe und des daraus resultierenden Volumens wird der eine ganz schöne Standfläche benötigen. Dafür gibt es m.E. nur zwei logische Möglichkeiten: a) Inmitten des Besucherrundweges, also im Bereich Steinböcke/Vielfraße/Kolkrabenplateau/Kraniche/Bartgeier - das würde wegen der Seilbahnstation natürlich Sinn machen; b) Auf den jetzigen Flächen der Sichuan-Takine und Markhore - wo er mehr als Hintergrundkulisse dienen und den Durchblick auf Parkplatz, Straße und Stadt verhindern könnte. Aber vielleicht wird es ja auch eine "Doppelklippe" a) plus b), und der Besucherweg führt durch einen "Taleinschnitt"...?

    - Die Seilbahnroute würde nach heutigen Stand über das Mufflongehege führen. Da man die Bahn wohl kaum über ein großes Gitterdach (wegen des Ausblicks) oder eine oben offene Großraubtieranlage fahren lassen wird, würde ich eine Unterbringung der Schneeleoparden auf der jetzigen Mufflonfläche ausschließen. Über die Verteilung der Leittierarten lässt sich ansonsten prima spekulieren ;-)
    (25.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Auf jeden Fall ließe sich das Himalaya-Gebirge vermutlich mit am schnelssten und ohne große Tierabgaben und Neubaumaßnahmen umsetzen und wäre damit sicher auch am preiswertesten. Im Grunde müßte man ja nur einige bereits vorhandene Anlagen zusammenlegen oder umbesetzen. So könnte man die Voliere für Riesenseeadler vermutlich unverändert auch für eine andere Adlerform verwenden, die Bartgeiervoliere oder die Luchsanlage für Schneeleoparden umgestalten und z.B. Goral- und Takinanlagen oder Marco Polo Schaf- und Markhor-Anlagen zusammenlegen. Auch die Anlage für Weißlippenhirsche oder Blauschafe bräuchte man nur umgestalten. So hätte man zusammen mit dem umgestalteten ABH noch eine zweite neue Attraktion bzw. Hingucker im Jahr 2016, die auch neue Besucher anlocken könnte. Der Afrikaparkteil oder die Vogelwelt wären sicherlich schwerer umzusetzen und weit teurer als das Himalaya-Gebirge, zumal man ja erst eine größere Anzahl Tierarten abgeben müßte, z.B. die Panzernashörner und asiatischen Elefanten, bevor man mit den Umgestaltungsmaßnahmen für "Afrika" beginnen könnte. Daher finde ich diese Wahl sehr logisch und auch recht gut durchdacht.
    (25.06.2015)
    Michael Mettler:   @Hannes: Deshalb ja die Seilbahn ;-) Die Idee ist nicht mal neu, Prag macht das schon länger so.
    (25.06.2015)
    Hannes Lüke:   Schon aber Bergauf laufen wird schockierender Weise häufig negativ aufgenommen. Siehe jetzige Bergtieranlagen oder die Kritik an Wuppertal insbesondere an den neuen Löwenanlagen
    (25.06.2015)
    Michael Mettler:   Zumindest kann man eine Seilbahn auf einen "Schneeberg" besser vermarkten als die bloße Gebirgswiederkäuersammlung. In diesem Paket stünde m.E. eindeutig das Landschaftselement im Vordergrund der Präsentation.

    @Hannes: Wieso nähme die Weitläufigkeit zu? Das wird doch auf dem schon für Besucher erschlossenen Gelände entstehen.
    (25.06.2015)
    Hannes Lüke:   Klingt für mich nach Opium für das Volk.
    "Gib dem Tierpak mal 8 Mio für 2 Jahre, dann geben die wohl Ruhe"
    Das ist doch ein tropfen auf dem heißen Stein. Mit 8 Mio kann man nicht wirklich viel machen. Die genannten Arten sind nicht gerade Zugpferde mit denen man die Besucherzahl steigern kann und ein hoher Berg zwar ne schöne Geschichte aber dem TP wird doch immer wieder seine Weitläufigkeit angelsatet welche damit nur zunimmt.


    (25.06.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Auf
    http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/der-doppelhaushalt-41494266.bild.html
    liest sich das etwas anders, demnach wird in 12 Tagen lediglich der Entwurf des Doppelhaushaltes vorgestellt und die Entscheidung fällt erst im Dezembar.

    Möglicherweise fällt auch der angedachte dritte TP-Eingang in den 8-Mio.-Etat, dann würde sich das "weit vom Eingang" natürlich ins Gegenteil verkehren und ein publikumsträchtiges Gesamtpaket sowie mögliches touristisches Highlight ergeben. Im ZEP (S. 74) sind nämlich für den "Schneeberg mit Kletterwand", der zur Phase 1 gezählt wird, nur 5 Mio. € veranschlagt, dazu in Phase 2 die Schneeleopardenanlage mit 480.000 € und der Nebeneingang Gensinger Straße mit 750.000 € - macht gesamt "nur" 6,23 Mio. €. Seilbahn und Parkplätze am neuen Eingang tauchen in der eigenen Liste der Projekte auf, die mit Dritt- oder Fremdmitteln finanziert werden sollen.

    Die Manule sind trotzdem noch "im Boot", laut ZEP aber für den Bereich "Asiatische Steppe" eingeplant.
    (25.06.2015)
    Mark Meier:   Wenn die B.Z. da Recht behält, wäre es schon eine kleine Sensation:

    Der Tierpark soll schon in 12 Tagen und nicht erst im September erste 8 Millionen für den Doppelhaushalt 2016/ 2017 bewilligt bekommen, um aus dem Schuttberg die Himalaya-Landschaft "mit Schneeleopard und Adler" zu gestalten.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/269-polizisten-und-ein-verschoenerter-schuttberg-im-tierpark

    Wäre zwar nicht meine erste Baustelle (zumal weit vom Eingang), aber vielleicht liegt das an der Verpflichtung die "illegale Deponie" zeitnah zu entfernen.

    Und auf der anderen Seite wäre es ein netter Kontrast zur vorher eröffnenden Südostasien-Erlebniswelt und mit 92m (bzw. 55-60m über dem Umland) schon einer der höchsten Punkte der Stadt und somit ein Landmark.

    Hab gerade noch mal schnell im ZEP nachgeschaut. Als Leittierarten werden genannt:

    Himalaya
    • Schneeleopard
    • Vergesellschaftung: Goldtakin + Goral
    • Kleiner Panda
    • Vergesellschaftung: Marco-Polo-Schaf + Markhor
    • Vergesellschaftung: Mishmi-Takin + Schopfhirsch
    • Weißlippenhirsch
    • Blauschaf

    Hätte auch noch die Manule vermutet, aber sonst klingt es sehr gut. Einige sehr wichtige Arten bleiben uns so erhalten und abwechslungsreich dürfte es trotzdem werden. Mal sehen, welche Adler man nimmt und ob noch andere Arten hinzukommen.

    Falls das Ganze keine Ente ist...
    (25.06.2015)
    WolfDrei:   Ein gut im Bast stehender Vietnam-Sika
    (23.06.2015)
    WolfDrei:   nun wohl 1 Jungtier bei den Goldhandtamarinen
    (23.06.2015)
    WolfDrei:   Nach 2 Jungtieren bei den Silberäffchen ...
    (23.06.2015)
    WolfDrei:   Endlich Regen heute - in Massen. In Maßen wäre bei dem Besuch besser gewesen.
    Die Vorbereitungen für das 6o-jährige Jubiläum am 4.7. laufen, die Schaubühne steht vor der Fertigstellung.
    Weiterhin Geburten: nach den Silberäffchen vor 10 Tagen nun "programmgemäß" die Goldhandtamarine. Ein erster Nachwuchs nun auch bei den Großhirschen : 1 Wapiti. Der Todesfall bei den Timorhirschen betraf glücklicherweise nicht den Hauptbock. Bei den Berbern war nur ein Weibchen belegt worden.
    Anbei: zu 70 % fertig, die Freilichtbühne
    (23.06.2015)
    WolfDrei:   Gemeinsam angelt es sich angenehmer: Rotbauchmakis, die vor 2 Tagen ein Junges bekamen.
    (16.06.2015)
    WolfDrei:   Arbeiten an der Arena
    (16.06.2015)
    WolfDrei:   Zur Konkretisierung des "Tigerrücktransportes": es handelt sich um die Jungkatze des TP vom Dez 014 und einen Kater aus Eberswalde.

    Interessant: die Pelikane gingen gemeinsam auf Fischjagd
    (16.06.2015)
    WolfDrei:   Seltene Gelegenheit: alle 4 Gerenuks zusammen (nur optisch!)
    (16.06.2015)
    WolfDrei:   Es war wieder etwas los - die Tiger nämlich. Ohne Vorwarnung geriet ich in die öffentliche Vorstellung der vier Babies. Geschlecherverteilung: 1,3 Es war nicht einfach, alle auf dem Fleck zu halten. Die Eberswalder 1.2 sollen am 26. in den TP zurückkommen.
    Aber auch weitere Geburten: 2 Mhorr-Weibchenjungtiere. 1 Waldbison, 1 Alpensteinbock, nochmals ein Mishmi (laut Pfleger 0,1 - laut Mitteilung 1,0);
    2 Silberäffchen (die Kaiser erhalten jetzt “Antibaby-Pillen), 1 Meso-Damhirsch; Schlupfe: 1 Nimmersatt , 6 Weißstörche (im “Winterlager”), 1 Waldrapp.
    Die Moschusochsenjungtiere (o,2) sind jetzt auf der Anlage - ein erwachsenes Weibchen ging wirklich nach Plzen. Abgegeben wurden 0,5 Vietnamsikas nch Olmouc, 3,5 Mufflons nach Wildpark Leipzig.
    Gestorben ist eine Waldbisonkuh, 1,0 Timorhirsch (hoffentlich nicht der Zuchtbock).
    Das gestorbene Berberhirsch-Kitz war ein 0,1.
    Zu den Geiern: 1 Kuttengeier ist gestorben, ein 2. hinter den Kulissen (schon alt und etwas “gebrechlich” - angesichts der Leipziger Gänsegeier). Bei den arab. Oryx wurde ein Bock aus Zürich geholt, der “sterile “ ging dorthin wieder zurück.
    “Verschwunden” ist ein Fleckenuhujungtier . Marder? Das 2. wurde in die Aufzucht genommen.
    Die Show-Arena ist nun völlig abgewrackt - was die Holzteile anbetrifft, der “Festkörper” macht aber einen guten Eindruck.
    Anbei: Tigervorstellung

    (16.06.2015)
    WolfDrei:   Herrn Knieriems diplomatische Reaktion nach der Terminverschiebung: “Wir haben die Terminverschiebung zur Kenntnis genommen und gehen davon aus , dass es dafür gute Gründe gibt” - “ Da es sich um ein umfangreiches Werk handele, habe ich Verständnis, dass es etwas mehr Zeit für Entscheidungen benötigt”.

    Sicher vor wenigen Wochen nicht absehbar, hat die “Homoehen-Gleichstellung” in Irland die Berliner Politik in arge Nöte gebracht. Der Koalitionspartner CDU hat mit Bruch der Koalition gedroht (und damit Neuwahlen), sollte der Oberbürgermeister (= Ministerpräsident) im Bundesrat am Freitag positiv dafür stimmen. Wir leben leider nicht isoliert mit unseren Wünschen, zudem hatte ich durchaus das Gefühl, dass es noch dauern würde . Überhaupt hatte ich aus der politischen Diskussion der letzten Jahre über den TP den Eindruck, dass man “aus einem wirtschaftlich geführten Tierpark” noch glaubte , Geld von ihm zu erhalten. Eben: “Berlin ist arm , aber sexy”. Wie schön wäre es doch , zum Nulltarif aus dem TP ein “Werbeprojekt” machen zu können! Zu Gebäudeeinweihungen etc im TP war die Prominenz immer anwesend - die Gelder kamen ja auch von den Lottospenden.
    Zusicherungen zur weiteren Existenz des TP hat es genügend gegeben - aber nun kein Spaßbad? Aus der “Berliner Zeitung“ zu einigen Meinungen von Parlamentariern: wie realistisch ist die Prognose zur Besucherentwicklung; was ist mit dem Schwimmbad; würde der TP nach dem Umbau ein Naherholungsgebiet bleiben; können sich die Stammbesucher die Eintrittspreise dann leisten etc.
    Mich hätte interessiert, welche Zusicherungen oder Lockangebote man bei der Ausschreibung des Postens gemacht hat.
    Interessanterweise wurden kürzlich recht schnell 10 Mio für die Sanierung der Staatsoper “nachgereicht”. Auch Herrn Barenboims Wunsch, die Nachhallzeit um einige hundertstel Sekunden zu verändern, wurde schnell erfüllt. Soweit zu Geldfragen in Berlin, wo es ja auch noch einen Flugplatz “ in der Erstellung” zu bedienen gilt.


    (11.06.2015)
    Michael Mettler:   Da Amurtiger im ABH nicht passen würden, ist vielleicht auch des Rest des Artikels nicht ganz fehlerfrei, aber bezüglich Dickhäuterhaus und Erlebnisbahn stehen hier Angaben, die aus dem ZEP-PDF nicht ersichtlich sind:
    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/umbau-fuer-92-millionen-zoo-schoen-wird-der-berliner-tierpark,7169128,30850786,item,1.html
    (11.06.2015)
    Oliver Müller:   @Mark Meier:
    Die Linke Opposition wird vermutlich eher dagegen sein...
    (11.06.2015)
    WolfDrei:   @MM: Nee, offensichtlich wegen der Gänsegeierphalanx aus Leipzig Umsiedlung in den Zoo - zumindest der kleineren Geier. Mönchsgeier: habe ich in letzter Zeit im TP nicht mehr gesehen - habe mich aber auch nicht bewußt um die Geier gekümmert.
    (10.06.2015)
    Michael Mettler:   In der Zootierliste teilte jemand mit, dass Mönchs-, Schmutz- und Wollkopfgeier nicht mehr in der Geiervoliere zu sehen und auch nicht mehr ausgeschildert sein sollen. Erste Abgaben zu einer thematischen Umorientierung...?
    (10.06.2015)
    Mark Meier:   Wow, mal wieder vielen Dank für die vielen Infos und Bilder!!!

    Ich bin heute leider nur Überbringer schlechter Nachrichten: Die politische Diskussion vom großen Ziel- und Entwicklungsplan wurde auf Mitte September(!!!) verschoben, ohne Angabe von Gründen und gegen die Stimmen der Opposition.

    Sonst wurden neue Segway-Touren eingeführt: http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1[news]=29&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=7617d7adc11b72822c53124e7e2b3d18
    (10.06.2015)
    WolfDrei:   Nachtrag: Die Marabus sind wieder auf der Giraffenanlage, können sich aber in einen Strom-gesicherten Bereich auf der linken Seite (vom Ele-Bereich aus gesehen) zurückziehen.
    Die beiden jungen Salzkatzen halten die Mutter mittlerweile auf Trab.
    (10.06.2015)
    WolfDrei:   Schon wider! Jetzt aber:
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Und zum Schluß: im Eisbärgehege gibt es jetzt eine neue Sportart: Wasserkorbball! Auf dem Rücken schwimmend wird der Ball zunächst zwischen die 4 Pfoten genommen und dann mit 2 auf den Korb (die Eisscholle) geworfen. Wirklich! Habe alle Einzelbilder!
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Interessant die Fellstreifung einer der beiden Margay-Katzen. Die andere ist "normal" gefleckt.
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Ja, so sieht der "Rasen" jetzt im Gebirge aus!
    Die ersten Flamingos schlüpfen. Während ca. 16 Kegel dicht zusammenstehen, sind 2 auf dem Betonrand der Lagune errichtete worden
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Pardon.
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Nunmehr 6 Markhorgeburten - und 2 Ziegen könnten noch werfen!
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   gerade Schneeziegengeburt
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Nun also endlich der geglückte Wurf- Mutteraufzucht und gleich ein Viererwurf! Da noch "relativ" jung, müßte man möglichst früh im ABH sein. Die beiden Tiger-Jungtiere aus Eberswalde sollen in den zwanziger Tagen des Juni in den TP kommen.
    (09.06.2015)
    WolfDrei:   Am Tag vor der Beratung des Senates zum ZEP.
    Anbei der Maibericht : eine gute Bilanz (die Turakos starben allerdings)
    Sofortiges highlight werden die 4 Amurtigerbabies - obwohl sie schon vor 3-4 Tagen das Abteil bezogen. Noch gab es keine Zeitungsmitteilung.
    Besorgniserregend die Trockenheit in Berlin - speziell der “Berg” ( Schuttgrundlage ) ist ausgetrocknet, die Bäume verlieren das Laub, zumal es schon lange stark windet.
    Was noch:
    -Der neue Katzenbär hat die Anlage bezogen, die “Bärin” ist noch in der Isoliervoliere bei den Mesos. Der Bär kam aus Norwegen nach Holland, jetzt in den TP.
    - über die Chacos wurde eine Filmsentenz gedreht
    - in der Addax-Mhorr-WG erwartet man wohl die Geburten, beide Böcke wurden in die Vorgehege verbannt (na, ja, einer war immer isoliert)
    - von den “Erinnerungsfotomaschinen” sah ich nun schon 4
    - am Schloß wurden 2 “Shop”-Container ausgeladen: da ich gestern einen im Zoo sah, wird damit auch an Orten , an denen noch kein fester “Markt” existiert, ein Plüschwarenverkauf möglich.
    - Goral- und Moschusochsennachwuchs sind noch isoliert
    - ein Tiertransporter aus Tschechien holte einen Moschusochsen (für Plzen?) und ein “Kamel” ab
    - hoffentlich ist der Züricher Oryxbock besser als sein Vorgänger - die Weibchen dürften kurz vor Beendigung der Aufnahme sein.
    Noch nicht genannte Geburten: 1 Watussikalb vor 2 Tagen, 2 weitere Markhore

    (09.06.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Alleinstellungsmerkmale wie die größte Voliere Europas oder die Himalaya-Seilbahn könnten im Hinblick darauf eingeplant worden sein, dass sie als tourismusfördernde Maßnahmen eventuell Chancen auf EU-Fördergelder haben. Das ist und war aj auch ein wichtiger finanzieller Faktor bei den Erlebnis-Umbauten in Hannover und Osnabrück. Sowas gibt es eben nicht für das bloße Zusammenlegen von Gehegeflächen oder den Wegfall von Zäunen, da muss man dann schon sehr ehrgeizige Projekte vorweisen können.
    (08.06.2015)
    Mark Meier:   Bezüglich Fischkatzen: Die letzte wurde kürzlich nach Bayern abgegeben. Da gab es einen Artikel in der Presse.

    Ansonsten bin ich recht beeindruckt wie viel hier schon diskutiert wird. Ich bin zwar inzwischen auch einmal komplett durch und nun beim erneuten Überfliegen aber hänge irgendwie immer noch in meiner "rezeptiven Phase" fest. Soll heißen, ich versuche noch immer das Ganze nachzuvollziehen und vor meinem inneren Auge auszumalen. Außerdem warte ich auch noch etwas auf den 10.06. und bremse mich innerlich bis dahin noch etwas ab. Beim vergangenen Masterplan war ja leider sehr bald klar, wie wenig auf absehbare Zeit tatsächlich umgesetzt wird. Nun bin ich diesbezüglich irgendwie ein gebranntes Kind.

    Bis hierhin habe ich aber immerhin schon einige erste Eindrücke und Gedanken:

    Konzept:
    Die grundlegenden Überlegungen erscheinen mir extrem fundiert und das Kredo "Keine Denkverbote" wurde recht konsequent/ kompromisslos umgesetzt. Das ganze WARUM einer Weiterentwicklung ist mE auffallend anders als beim letzten ZEP ausführlich und überzeugend formuliert worden. Da merkt man irgendwo, dass Blaszkiewitz in der Tat eigentlich nach all den Jahren am liebsten alles wie gehabt weiter betreiben wollte, während Herr Knieriem bereits mit dem klaren Auftrag einer ambitionierten Umgestaltung in den Job kam. Das nur als neutrale Feststellung, unabhängig davon, wie sehr man selbst einen so starken Wandel befürwortet und für nötig erachtet.

    Eindeutig ist mE schon jetzt, dass der TP sich nach dieser Planung weitaus deutlicher vom Zoo unterscheiden würde als bisher. Geo-Zonen mit Naturlandschaften voller großer Gemeinschaftsanlagen oder eine riesige begehbare Voliere sind im Zoo schwer umsetzbar. Durch den (sehr wahrscheinlichen) Wegfall von Schlangenfarm, Krokodilhaus und Schildkrötenhaus und vieler Einzelanlagen und -volieren dürfte auch klar sein, dass der Tierpark mehr auf die großen (Säuge-)Tiere und hier insbesondere große Herdenverbände und gemischte Gruppen setzen will. Dem Zoo-Aquarium wird wohl künftig nichts annährend vergleichbares mehr entgegengesetzt werden. Überhaupt scheint es im Vergleich zur Größe des Parks bis auf weiteres insgesamt recht wenig begehbare Häuser zu geben (wirklich große Häuser nur ABH und Dickhäuterhaus, daneben an mittleren Häusern zunächst noch das Affenhaus und das Giraffenhaus später evtl. irgendwann mal das Amazonashaus). Der Tierpark wird folglich räumlich völlig anders durchlaufen und erlebt werden, mit den großen Anlagen und den neuen Transportwegen könnte fast etwas Safari-Atmosphäre aufkommen, mehr begehbare Freianlagen sollen diesen Wildnischarakter sicher unterstreichen. Die Highlights sind somit recht andere und sie sind auch ganz anders auf eine große Fläche verteilt. Ob der TP so in Herbst und Winter viele Besucher anziehen kann, wird von der Inszenierung der Jahreszeiten (und ggf. Preisrabatten) abhängen sowie von evtl. beheizten Verkehrsmitteln. Ein "Winterzoo" wie in Hannover wird ja immerhin irgendwo erwähnt und gerade Nordamerika soll überweigend winterfeste Arten zeigen.

    Chancen und Hürden bei der Umsetzung:
    Spannend wird mE aufgrund der unterschiedlichen zeitlichen Planung wo so große Tiere wie u.a. Seekuh, Brillenbär oder Jaguar übergangsweise landen würden. Bei einigen dieser Arten wird es wohl auf eine temporäre Abschaffung hinauslaufen müssen. Bei einigen geplanten Arten bin ich anders herum eher gespannt, ob sie im Zweifel überhaupt (zeitnah) zu beschaffen sind. Ebenso wie bei einigen der angekündigten WGs doch noch gesunde Zweifel erlaubt sind...

    Zu begrüßen ist mE, dass bei allen Ambitionen doch der alte Baumbestand sowie die architektonischen und künstlerischen Besonderheiten erkennbar wertgeschätzt werden und bewahrt bleiben sollen. Ferner soll versucht werden vorhandene Wege, Stallungen etc. weitestmöglich zu nutzen und so unnötige Kosten zu vermeiden sowie den Charakter des Landschaftsparks zu bewahren und sogar noch stärker zu betonen. Ebenso wird der ausgewählte Tierbestand zumindest in Teilen (klarer Fokus auf Säugetiere) bewahrt und zumindest in der Planung teilweise sogar erweitert (Orang-Utans, Seebären o.Ä., Komodowarane, Koalas, Beutelteufel Gabelböcke, etc.).

    Positiv ist ferner, dass man vieles stufenweise umsetzen kann und somit zeitlich flexibel bleibt. Absolut sinnvoll ist mE dennoch, dass man gerade bei der ersten Stufe die tierhalterischen Notwendigkeiten (Säugetiergutachten, Kupierverbot) im Fokus hat und so die wichtigsten Baustellen (Elefanten, ABH, Malaienbären, Eisbären) alle innerhalb relativ weniger Jahre abdeckt. Zudem wären dabei zugleich wie im ZEP treffend beschrieben viele neue Highlights enthalten, die neue Besucher locken könnten.

    Finanzierbarkeit:
    Dass man im Falle der Vogelvoliere gleich ein Alleinstellungsmerkmal daraus ableiten will oder beim Dickhäuterhaus zugleich eine absolut RIE-SI-GE (!!!) künstliche Felskulisse erzeugen möchte, klingt spannend. Ob die Berliner Politiker aber allein dafür knapp 30 Mio (17+11) berappen möchten? Ich kann mir vorstellen, dass am Ende doch eine abgespeckte und mehr funktional als atemberaubende Lösung kommen wird, wo die Elos innen und außen einfach etwas mehr Platz bekommen und die Vögel ein, zwei begehbare Großvolieren in durchschnittlichem Format. Berlin ist bezüglich des Tierparks einfach keine großen Lösungen gewöhnt und traditionell extrem knauserig was Investitionen angeht.

    Generell ist das Finanzkonzept zwar einerseits durchaus nachvollziehbar (und mE weitgehend voll unterstützenswert), aber andererseits sicher vielen im klammen Berlin deutlich zu ambitioniert. Kostensteigerungen und flankierende Maßnahmen wie PR sind zudem nicht mal eingerechnet, wie im ZEP sogar offen eingeräumt wird. Auch das Energiekonzept scheint nur angedeutet, nicht aber ausformuliert und durchgerechnet zu sein (ob da am Ende wirklich ein einstelliger Mio-Betrag reichen wird?), ebenso wie Parkhaus, Gastronomie oder Schwebebahn vermutlich externe Partner voraussetzen. Tatsächlich dürften meiner bescheidenen Meinung nach bereits die Kosten für die umzubauenden Tieranlagen schnell um die 90-100 Mio liegen, wobei man aber schon bei Blaszkiewitz mit unter 90 Mio (inkl. alles!) laut gestöhnt hat. Wie damals Galapagos könnten auch hier "unnötige" Investitionen wie Science Center, Parkeisenbahn, dritter Eingang etc. rigoros gestrichen werden bzw. es wird mal wieder der Hinweis kommen: "Geht in die richtige Richtung, aber wir können allenfalls Ko-finanzieren. Sucht Euch erst mal aus eigener Kraft Partner und Sponsoren." Ganz ehrlich: Noch hoffe ich, dass es diesmal ganz anders laufen wird. Allein der Glaube fehlt mir inzwischen. Es dürfte diesmal schon schwerer fallen, den TP zu vertrösten, aber da sind Poltiker durchaus kreativ. Und bei der Staatsoper müssen auch wieder mal einige dutzend Mio nachgeschüttet werden und der BER muss größer werden und, und, und...
    (08.06.2015)
    WolfDrei:   @MM: Gab es da nicht noch eine? Bin die letzten Wochen nur auf der Nordseite gewesen: Bengal-und Salzkatzennachwuchs orten und anschauen.
    Aber passen würde es . Anbei: Fischkatze in Pont Scorff - und mit Bambus!
    (07.06.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ich dachte, Fischkatzen gibt es ohnehin schon gar nicht mehr im TP?

    Wisente auf die Nilgau-Anlage, das hatte ich dabei auch schon im Hinterkopf. Für die TP-Nilgaus bietet sich im Zoo die Asien-Anlage am Elefantentor an, zusammen mit den Hirschziegen - wie früher schon. Solange der "Urwald" nicht unbedingt von Tieren geräumt sein muss - die Kängurus bleiben schließlich auch noch sehr lange dort - könnten auch die Anlagen für asiatische Hirsche und Rinder noch weitgehend besetzt bleiben. Wobei ich die neue Anlage der Wasserbüffel in "Südostasien" - demnach dürften wohl im ZEP die TP-Kerabaus gemeint sein - noch als Vergesellschaftungspotenzial sähe; Leier- und Schweinshirsch könnten doch dort mit einziehen.

    Kurios ist, dass Malaienbären in der Liste für zwei Stellen genannt werden: einmal in der ABH-Dschungelwelt (auf der jetzigen Rentierfläche?), einmal zusammen mit Sikas und Binturongs für "Südostasien" (also Affenhaus-Umgebung). Apropos: Mal ist von einer Nutzung des Affenhauses für Orangs und Gibbons die Rede, mal von einem "neuen Affenhaus". Zumindest für Orangs müsste ja das Dach aufgebrochen werden, um eine Innenanlagenhöhe gemäß Säuger-Richtlinien errichten zu können. Oder es müsste angebaut werden.

    Da an den jetzigen Anlagen für Schopfhirsche & Nachbarn kein Besucherweg, sondern nur ein Wirtschaftsweg eingeplant ist, scheinen diese Gehege zu rückwärtigen gemacht zu werden. Für die jetzige Malaienbär-Kranich-Ecke vermute ich eine Parkplatzerweiterung - Tierhaltung ist dort jedenfalls nicht mehr vorgesehen, ebenso entfallen offenbar die Flächen von Schlangenfarm und Riesenschildkrötenhaus sowie die angrenzenden "Backstage"-Bereiche für die Tierhaltung. Ob das Krokodilhaus als Grundgerüst für das Artenschutzzentrum dienen soll...?

    Vielleicht wird die Wildschwein-Pekari-Anlage zukünftig das neue Wolfsgehege im "Märchenwald"? Daneben dann die Krauskopfpelikane (In welchem Märchen kommen die eigentlich vor...?) auf dem Weiher der Stelzvogelanlage und die Trappen (auch nicht gerade "Märchenvögel") auf der Landfläche davon? Letztere passen doch fast besser zum Brandenburger Bauernhof - die benachbarte Afrika-Kuppel wird doch frei...

    Der jetzige Vari-Wald wird von der neuen Wegführung nicht mehr umrundet, der Hauptweg macht da einen langen Schlenker in Richtung Giraffen. Das ließe die Deutung zu, dass ein sehr viel größerer Lemurenwald an dieser Stelle entstehen könnte. Vielleicht werden die Lemureninseln samt Haus dann für die geplanten Fossas umgebaut?

    Wie das Bärenschaufenster nachgenutzt werden soll, frage auch ich mich (die Wschbär-Stinktier-Kombi?), und die Steinadler tauchen unter den Leitarten nicht auf (Baustelle jetzt für die Vielfraße angedacht? Fläche zählt ja zur "Taiga", Pumas sind aber für die "Prärie" geplant - entsprechender Umbau der Zwergzieegenanlage?).

    Die Umbaukosten für das Dickhäuterhaus dürften resultieren aus Freilaufhalle (eventuell -n, falls auch für die Rhinos geplant), energetischer Optimierung, Verkleidung des Hauses mit Kunstfels und vor allem Einbau der großen Lodge-Gastronomie. Das dürfte sich läppern.
    (07.06.2015)
    WolfDrei:   PS: die Wisente könnten dann ja auf der Nilgauanlage stehen?
    (07.06.2015)
    WolfDrei:   Weiter Bemerkungen zum ZEP des TP in lockerer Folge:
    - erstmals haben wir in den Ausgangsplänen eine wirklich detailgetreue Karte des TP -auch wenn der aus unterschiedlichen Zeiten zusammengesetzt sein könnte. So fehlt die Mähnenwolfanlage, es gibt einige nicht mehr existente Trennungen wie z. B. in den Hirschanlagen, Stellplatz der “Wapitis” etc. Immerhin wird er für unsere Planspiele in den nächsten 2-10 Jahren noch Gültigkeit haben.
    - etwas sehr dürftig ist wohl (nur mit dem “Berlin-Ehrendenkmal”-Foto) die Würdigung von Professor Dathe, während Graffunder bestens wegkommt.
    - sollte an der B 1 der 3. TP-Eingang kommen, würde offensichtlich das Gelände der Weißlippenhirsche und Arkale dem Parking-Raum geopfert - woher sollte der Platz auch kommen.
    - der später gezeigte neue Wirtschaftsweg würde am Berg DOCH durch die vorher ausgewiesene Nordafrika-Zone gehen, denn vorher ist für diese noch etwas Hang zu Nordafrika geschlagen
    - “Mandschurei”-Ausstattung: hinzugekommen “weitere Tieranlagen” neben den vorher angesagten. Das wird sicher auch für andere Hauptbereiche gelten.
    - am Schloß freilaufende Schwäne, Kraniche, Pfauen etc - na ja ! Die schönen Barockanlagen - und Schwäne “hinterlassen” Einiges!
    - das Bärenschaufenster wird zu einem “historischen Element”?
    - ob Berberhirsche und Marco-Polos (die jetzigen) dann wirklich noch existieren werden?
    - einmal Cafe AM Schloß - einmal Cafe (Bild) IM Schloß
    - Wohin mit dem “BB-Berg”: es könnte die Freifläche an der Elchanlage sein, auch die Gamsanlage, ein Berg-Querschnitt (mit peak bei 93 m gegenüber jetzt 63m) läßt aber die jetzige “Bergspitze” vermuten - damit wäre die Umlagerung der Manule dorthin obsolet, ebenso, wie auch die Umwandlung der ehemaligen Wildschweinanlage in eine Chacoanlage (deshalb der halbjährige Stopp ?) an der jetzigen Stelle nicht mehr sinnvoll ist. Ein Transportweg wäre an der äußersten Südgrenze möglich, allerdings gerade vorbei an der Quarantäne (das sind die 2 äußersten Häuschen halbrechts oben). Beginn der Arbeiten Januar 16 , Ende Dez. 18; Kosten 5 Mio
    - die künstlerische Zeichnung der Vogel für die Großvoliere ist sicher dem Maler geschuldet: Inkakadu, Pfau, rote Sichler, Flamingos (na gut, es gibt ja viele Arten), Loris, Aras, Pelikane, xxx. Später wird im ZEP geographisch differenziert.
    - das Amazonienhaus steht direkt auf der Flamingolagune und soll mit Außengehegen 8 innen plus 2 Mio außen kosten.
    - Umwandlung der Affenanlage: 5 Mio innen, 2 Mio außen
    - die Malaienbären erhalten offensichtlich kein neues Haus, es wird wohl eine Integration in die “Dschungelwelt” des ABH vorgesehen worden sein. Da das Geld bereits irgendwo liegt (für die Umwandlung des ABH), ist ein Posten “Malaienbären” nicht mehr ausgewiesen. Umbau bis Ende 2016.
    - sehr viel Sorge bereitet mir die “Prärie” am Terrassencafe an der jetzigen Stelle: da müßte tabula rasa gemacht werden mit den Bäumen - und das ist ein hot spot an botanischen Spezialitäten im TP
    - mit der Umstrukturierung des Haupteinganges nach Innen zum Terrassencafe als relativ schneller Maßnahme ( bis Mitte 2016; 1,75 Mio) taucht im Vorgelände neben den Prärie-Bisons (=Wald-???) auch wieder der Steinadler auf!
    - Das Gelände für die “Farmen der WELT” erscheint mir etwas gering im Verhältnis zur “deutschen Farm”
    - am einfachsten erscheint mir die Errichtung des “outback” - warum so spät?
    - erstaunlich die Kosten für den Umbau des Dickhäuterhauses: 16 Mio innen, 1 Mio Außenanlage, nächst größerer “Geldposten” : die Großvoliere mit 11 Mio
    - Wir philosophierten schon: wo bleiben Nilgaus, Timor- , Leier-, Mesos, Schweinshirsche, Sichuans, Malaientiger, Nebelparder? Austausch mit dem Zoo? Außer den Waldrentieren, den Pudus und den Prinzen ist der ehemalige “Hirschzoo der Hecks” nicht mehr qualitativ sonderlich gut bestückt. Von dort die Moschustiere (die sind dort nie gut angewachsen) in den TP?: Sichuans: OK, die alten TP-Tiere im Zoo werden nicht mehr lange machen, die Größe im Zoo ist OK. Warten wir auf den ZEP des Zoos. Milus: Ist ja eigentlich ein “Traditionstier” des Zoos. Aber die Größe der Anlage! Tauchen irgendwo die Fischkatzen des TP , die Salzkatzen, die Falbkatzen, die Bengalkatzen auf - in “weiteren Tieranlagen“?
    - kleiner “Buchstabendreher“: GROß- gegen GOLDtrappe. Und wo Wasserbüffel - wo Kerabau?


    (07.06.2015)
    Michael Mettler:   Noch vergessen: Die im ZEP eingezeichnete Wegführung spricht dagegen, dass die Mähnenwolf-/Waldhund-Wiese in die Elefantenanlage eingemeindet wird, zwischen beiden verläuft auch weiterhin ein Besucherweg.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Laut ZEP wird der Besucherweg zukünftig zwischen den jetzigen Anlagen für Wildesel auf der einen und den jetzigen Zebra-Anlagen auf der anderen Seite hindurchführen (siehe S. 64 des PDFs, "Besucherführung"). Demnach scheinen die Zebra-Anlagen nicht der Giraffen-Savanne hinzugefügt zu werden und stünden somit für die Elefanten-Erweiterung zur Verfügung - oder der Weg ist an dieser Stelle ein erhöhter Steg, unter dem die Savannentiere (und die Erlebnisbahn) hindurch können. Dann könnte zumindest das direkt angrenzende Zebragehege noch dazu gehören (siehe Verlauf der Erlebnisbahntrasse auf der Folgeseite im PDF, "Konzept/Transport").

    Eine weitere Variante wäre, die Nashörner auf die Asiaten-Anlagen zu stellen und die jetzige Afrikaner-Anlage unter Wegfall des trennenden Besucherweges "um die Ecke" auf die jetzigen Nashornflächen zu erweitern. Der besagte Besucherweg zum Seiteneingang des Hauses ist jedenfalls nicht mehr im ZEP-Wegenetz eingezeichnet. So würde man sich eine zeitweilige Blockierung der Wirtschaftszufahrt ersparen. Schon die Flächen der jetzige Gehege ergeben zusammen rund 7.300 qm, mit Wegfall von Besucherwegen und Pflanzungen könnte man locker auf eine Gehegefläche von einem Hektar kommen - das wären "Kölner Verhältnisse" und somit genug für Herden- und Bullengehege nebst Freilaufhalle. Bei dieser Variante wäre dann auf den beiden Zebra-Anlagen gegenüber dem ABH reichlich Platz für Löwen und Hyänen, deren Anlagen dann sogar an der Bahntrasse liegen könnten.

    Auf dem in den Medien veröffentlichten Plan mit den comic-artigen Tierbildchen ist übrigens interessanterweise das Elefantenmotiv am jetzigen Giraffenhaus eingefügt und die Savannengesellschaft am Dickhäuterhaus. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Giraffenhaus für Elefanten umgerüstet werden soll.
    (06.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Noch einmal zum Nordafrikabereich: Laut dem ZEP soll doch möglicherweise eine Hanganlage für Berberhirsche, Mähnenschafe (hoffentlich unterartrein)und Berberhirsche entstehen. Hierfür böte sich doch der Bereich der Büffelanlagen oder der Gerenukanlage einschließlich einer Fläche, die sich den bereits vorhandenen Berghang hinaufzieht an. Allerdings verläuft in diesem Bereich neben dem aktuellen Besucherweg auch ein Wirtschaftsweg. Diese Wegen ließen sich aber bestimmt verlegen.
    Sollten nicht auch die Dscheladas eine Fläche in Hanglage bekommen? Auch in diesem Fall könnte man die aktuelle Berberaffenanlage über den Wirtschaftsweg hinaus auf den Hang der Gebirgslandschaft erweitern.
    (06.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Laut ZEP sind allerdings die Elefanten genau im Bereich der Anlage für die Asiaten und gegenüber der Giraffenanlage eingezeichnet. Falls der Asiatenbereich nach dem neuen Säugetiergutachten nicht groß genug für eine Herde Afrikaner sein sollte besteht eigentlich nur die Möglichkeit einer zusätzlichen Erweiterung im Bereich der Anlage für Afrikanische Elefanten und Mähnenwölfe und Waldhunde, da die Fläche der Huftieranlagen, die gegenüber der Giraffenanlage liegen, ja für die große Afrikasavanne bereits verplant sind. Im Übrigen wird z.B. in Kopenhagen der Wirtschaftsweg zwischen Afrikasavanne und Antilopenhaus durch bewegliche Metallzäune gesperrt, wenn Antilopen und Zebras morgens auf die Außenanlage und abends wieder in den Stall gelassen werden. Weshalb sollte so eine Lösung in Friedrichsfelde nicht möglich sein. Auf diese Weise könnten die Asiatenanlagen als Herdenanlage und die aktuelle Bullenanlage als Mutter-Kind- Anlage genutzt werden und der Bulle im Bedarfsfall sein eigenes Reich auf der aktuellen Anlage für die Afrikaner bekommen und dort vielleicht sogar mit Jungbullen vergesellschaftet werden. Somit müsste man nicht einmal einen neuen Bullenstall für die Afrikaner bauen sondern nur eine Verbindungsmöglichkeit zur Asiatenanlage schaffen, die durchaus auch flexibel sein könnte.

    Wo die neuen Anlagen für Löwen und Hyänen entstehen könnten, wenn alle Flächen jenseits des Giraffenhauses für Nordafrika genutzt werden, kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen, wenn man hierfür nicht die Fläche zwischen der Afrikaneranlage und dem ABH nutzen würde. In diesem Fall müssten aber die vorhandenen Elefantenanlagen zusammengenommen groß genug sein und könnten nicht erweitert werden. Daher sehe ich eine Schleuse zwischen den beiden Anlagenflächen als beste Lösung an.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Die Anlagen der Ellipsenwasserböcke und Bergriedböcke fallen laut ZEP in den zukünftigen Nordafrika-Bereich, Löwe und Tüpfelhyäne sind aber - wenn auch im Grunde durchaus passend - nicht dort, sondern für den Savannenbereich gelistet. Mit den angeführten Leitarten ist die Nordafrika-Fläche auch schon gut gefüllt. Mein Tipp: Addax/Mhorrgazellen ziehen auf die zusammengefügte Fläche der Gerenuks und Oryx um, damit ihr großflächigeres Gehege für die neue Drei-Arten-Kombi Wildesel/Mähnenschaf/Strauß frei wird. Dscheladas in den Affentempel, Sudan-Geparden mit Doppelgehege auf die (evtl. erweiterte) Fläche der Kraniche, Zusammenlegung der Gehege der Wasser- und Riedböcke (laut Plan entfällt der trennende Besucherweg) für die Kombi Atlashirsch/Berberaffe (weil es dort einen waldigeren Bereich für die Hirsche gäbe).

    Honigdachse sind für "Südafrika" angeführt.

    Zwischen den Anlagen der beiden Elefantenarten befindet sich der Wirtschaftshof des Dickhäuterhauses - ob man den wirklich mit einer Elefantenschleuse queren will...?
    (06.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe davon aus, dass sowohl die Anlagen der asiatischen wie auch der afrikanischen Elefanten als zukünftige Anlage für afrikanische Elefanten genutzt werden, möglicherweise unter Hinzufügung der Mähnenwolf- und Waldhundflächen. Ich denke, dass die Spitzmaulnashörner wirklich auf die Anlage der Panzernashörner ziehen werden und die betonierten Hyänenanlagen nach naturnäherer Umgestaltung auch zukünftig Erdwölfe und kleinere afrikanische Raubtierformen, z.B. die im ZEP erwähnten Honigdachse und vielleicht auch weiterhin Löffelhunde (auch wenn nicht im ZEP genannt) beherbergen werden.
    Für die Löwen und Tüpfelhyänen werden vermutlich neue Anlagen im Umfeld des Giraffenhauses, z.B. auf der Fläche der Anlagen für Wasserböcke und Arabische Oryx und im Bereich der Anlagen für Kronenkraniche und Bergriedböcke entstehen, da zumindest die Wasserböcke ja mit auf die große Afrikasavanne ziehen werden und somit deren Anlagenplatz frei wird.

    Die Planung zum "Urwald" habe ich auch so verstanden, dass dort zukünftig keine Tierarten mehr gehalten werden und der Bereich als Naturwaldparzelle genutzt werden soll. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass dort zumindest einige kleinere Volieren für kälteunempfindliche Vogelarten wie z.B. Steinkäuze, Singvögel oder Fasane entstehen oder erhalten bleiben werden. Überwiegend wird es aber wohl ein tierfreier Bereich, möglicherweise mit einem Waldlehrpfad und Dinosaurierplastiken, werden.

    Die Husarenaffen könnte ich mir auch gut in Vergesellschaftung mit den Elefanten oder Spitzmaulnashörnern vorstellen. In diesem Fall könnte man sie sogar mit im Dickhäuterhaus nach entsprechenden An- oder Umbauten unterbringen. Für eine weitere Haltung von Diana-Meerkatzen und Rotkopfmangaben im Tierpark sehe ich allerdings schwarz. Diese Arten werden wohl in den Zoo wechseln oder abgegeben werden. Eine weitere Haltung von Rotgesichtsmakaken im Tierpark kann ich mir hingegen gut vorstellen, vielleicht sogar im aktuellen Gehege, welches ja noch im Asienbereich liegt und als Hingucker auch gut in den Randbereich der geplanten Picknickwiese passen würde. Die Schweinsaffen werden aber vermutlich abgegeben werden wenn man sich nicht doch noch zu einer Vergesellschaftung mit einer asiatischen Hirsch- oder Antilopenart, möglicherweise mit Nilgaus oder Schweinshirschen, entschließt, wie sie in Arnheim schon länger erfolgreich durchgeführt wird.
    Bei den Mesopotamischen Damhirschen kann ich mir gut einen Tausch mit dem Zoo gegen Europäisches Damwild vorstellen, welches man im Tierpark bestimmt gut mit Mufflons und vielleicht auch Rothirschen in einer begehbaren Anlage zusammenhalten kann.

    An einen Besatz der Geiervoliere mit südostasiatischen Arten glaube ich erstmal nicht, da dafür kaum geeigneter Besatz zu bekommen sein dürfte, auch wenn Zuchtgruppen von Lappengeieren, Dünnschnabelgeiern und Bengalgeiern aufgrund der Gefährdung dieser Arten in ihren Heimatländern sehr sinnvoll wären. Ich gehe letztendlich eher von einem afrikanischen Besatz beispielsweise mit Gänsegeiern, Sperbergeiern, Weißrückengeiern, Schmutzgeiern und möglicherweise auch weiterhin Wollkopfgeiern und vielleicht Gauklern aus. Die Sekretäre würden geografisch ebenfalls gut passen.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Wenn ich im ZEP richtig aufgepasst habe, soll doch für den "Himalaya" der jetzige Berggipfel noch weiter erhöht werden, da wäre genügend Möglichkeit zur Verwendung der Problemberge vorhanden...
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   "Urwald" ist der für mich bisher rätselhafteste neue Parkteil. Zwar ist von Baumhäusern, Wipfelpfad und Sonderausstellungen die Rede, aber nirgends von Tierbesatz - in der Liste der Leittierarten fehlt er komplett. Da der Bereich zudem in weiten Teilen als geschütztes Biotop ausgewiesen ist, dürfte dort baulich ohnehin kaum noch etwas machbar sein. Der Besatz der Anlagen für asiatische Hirsche und Rinder taucht entweder gar nicht mehr in der Leitplanung auf (Gayale, Zwergzebus, Mesos, Leier- und Schweinshirsche) oder wird umgesiedelt (Nellorezebus und Watussirinder nebst Schafen und Ziegen). Die Kängurus ziehen gegen Ende der ZEP-Phase auf die Kamelwiesen um, Wölfe sind für den Märchenwald geplant (in "Herdenhaltung", was mich amüsiert hat). Ist der "Urwald" womöglich langfristig frei von Tieranlagen geplant (vorher könnte man ihn ja noch als Ausweichquartier für Tiere nutzen, die wegen Umbauarbeiten zwischengelagert werden müssen)...?

    Bin auch gespannt, wohin in der nordamerikanischen "Tundra" die Robben kommen sollen, denn auch da ist großflächig geschütztes Biotop, und für eine Robbenanlage müsste man ja reichlich Wald abholzen. Oder ziehen die - mit dem Gedanken hatte ich ja schon mal gespielt - tatsächlich auf den Eisbärenfelsen, und die Eisbären bekommen nebendran eine neue Anlage mit Naturbodenflächen? Die einzigen Flächen im Tundrabereich, die nicht als geschützte Biotope ausgewiesen sind und somit großflächige Neubebauung erlauben würden, sind nämlich der Bereich zwischen den beiden jetzigen Bärenanlagen und dem Wirtschaftshof (dorthin führt allerdings später nicht mal einer der von der Hauptroute abzweigenden "Vertiefungswege") und der Geländestreifen zwischen jetziger Kaukasuszebu-Anlage und Wirtschaftshof. Ausgerechnet Eisbären- und Robbenanlage nicht am Haupt-Rundweg liegen zu haben, wäre allerdings merkwürdig.

    Die Wahl der Wegeführung und die Trasse der Erlebnisbahn im Afrika-Bereich lassen auch Deutungen über die zukünftige Lage der Elefantenanlage zu. Da weder die Bahn noch die Wirtschaftszufahrt wohl kaum die Elefantenanlage durchqueren dürfte und eine zukunftsweisende Anlage für eine große Elefantenherde gemäß Säugetierrichtlinien entstehen soll, bleibt anhand der Besucherführungspläne eigentlich nur die Schlussfolgerung, dass die jetzigen Außenanlagen der Asiatischen Elefanten mit den drei Zebraanlagen zusammengelegt die neue Afrikaner-Fläche ergeben. Denn die Erweiterungsmöglichkeiten der jetzigen Afrikaner-Anlage sind deutlich bescheidener, und die Erlebnisbahn käme nicht mal in ihre Nähe. Wildesel- und Straußenanlage werden offenbar an die Giraffenanlage angeschlossen, um die große Gemeinschaftsanlage zu erzeugen, und die wäre laut Plan dann komplett zu Fuß zu umrunden.

    Bliebe die Frage, ob die Spitzmaulnashörner direkte Nachmieter der Panzernashörner werden oder auf die jetzigen Afrikaner-Anlagen umziehen. Irgendwo müssen ja auch noch die geplanten Löwen und Tüpfelhyänen unterkommen, denn letztere sind ja nicht mehr für ihren jetzigen Standort eingeplant. Kurioserweise zählen die jetzigen Hyänenanlagen zukünftig nicht zu "Afrika", sondern zum "Urwald" - also bleiben theoretisch auch die Erdwölfe nicht einfach da, wo sie sind (was will man aber sonst mit den historischen Freianlagen machen...?). Mein Tipp: Die Rhinos ziehen als sonnenbedürftigere Tiere auf die Elefantenanlage (die ist nach Süden ausgerichtet, und bei Wegfall der Manatis wäre innen sogar eine Laufhalle umsetzbar), aus den Nashorn- werden Raubtieranlagen. Für die Husarenaffen könnte ich mir die Wiese zwischen jetziger Afrikaner-Anlage und ABH/Imbiss vorstellen.
    (06.06.2015)
    WolfDrei:   Zum Glück (??)schon am 10.JUNI -

    und ein Bildchen vom Gamsjungtier.

    Und wie ich heute in einer Regionalzeitung las: man will wirklich den "Problemberg" auf das Gebirge kippen - Platz wäre zumindest auf dem Plateau südlich der Elchanlage.
    (06.06.2015)
    WolfDrei:   Bei 35°C geschrieben: Dienstag hatte ich ein kurzes Gespräch mit Herrn Knieriem: die Flinkwallabies waren ein "Blitzangebot" von Rotterdam - da war das ZEP sicher schon in der endgültigen Form geschrieben.
    Warten wir also mit Spannung auf die Senatssitzung vom 10. Juli - und die Zeiten, die da kommen.
    (06.06.2015)
    Michael Gradowski:   Stimmt schon, aber wie mit dem Geokonzept, ist ein 100%er gitterloser Zoo auch unmöglich. Also wenn das die Planer als Erklärung heranziehen sollten, keine Volieren o.ä. zu errichten, kann man nur mit dem Kopf schütteln.

    Die Farmen sind ja ein eigener Komplex, genau wie ABH als Dschungelwelt. Ich habe mich anfangs auch gefragt, wieso das ABH so losgelöst von Asien liegt. Bis ich dann geschnallt habe, daß es wie Urwald oder Vogelwelt ein eigener Komplex ist :-)(was dann auch wieder Raum für Spekulationen läßt; zwar will man sich auf SO-Asien konzentrieren, aber der eigene Name KÖNNTE auch dafür sprechen, daß auch Arten aus anderen Dschungelgebieten gezeigt werden). So ganz konsequent ist man beim Geokonzept scheinbar doch nicht :-D
    (06.06.2015)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Danke an die Rechtschreibkorrektur. Gemeint waren Spitzmäuler.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: "Spitzmäuse im Zoo"? Netter Verschreiber :-)

    @Michael Gradowski: Ich fürchte, Greifvögel und vielleicht auch Eulen werden vorrangig auf die geplante Flugshow begrenzt sein, und einige Arten dürften wohl in den Zoo umziehen (ich denke da an die Kostbarkeiten wie Harpyie, Kampfadler & Co.). In das Konzept eines (von Besucherseite her) "gitterfreien" Zoos lassen sich Arten, die nicht in begehbaren Volieren gehalten werden können, nun mal schlecht einbauen, und wenn das drohende Stutzverbot Realität wird, hat es sich auch mit der Offenhaltung von Wiesen- und Teichvögeln. Dann bleiben dafür nur noch die Individuen langlebiger Arten, die aus der Zeit vor dem Kupierverbot stammen und irreversibel flugunfähig sind (könnte für diverse Kraniche, Pelikane, Flamingos, Gänse gelten), und ortstreue "Freigänger" wie Blaue Pfauen.

    Voll durchgezogen wird das Geokonzept ohnehin nicht. Die "Farmen der Welt" einschließlich des Hofes Rosenfelde hätten dann auf die Kontinente verteilt sein müssen, und das ABH ist als vom Parkteil Asien abgehängte Enklave ebenfalls inkonsequent.
    (06.06.2015)
    Michael Gradowski:   Daß nicht jede (Groß-)Tierart in der Liste auftaucht, muss ja nicht zwingend heißen, daß sie nicht bleiben. Gerade bei z.B. Affen, Stachelschwein oder auch kleineren Raubtieren habe ich da nicht so große Befürchtungen. Schließlich werden im ZEP vor allem die großen Gemeinschafts- u.ä. Freianlagen erwähnt. "Kleinere" Anlagen werden sicher die großen Freiflächen unterstützen. Selbst bei den Huftieren ist möglicherweise das letzte Wort noch nicht gesprochen, beispielsweise tauchen die Nilgaus nicht auf, könnten aber trotzdem im Asienteil unterkommen, möglicherweise auch in Gesellschaft einer weiteren Hirschart. Und selbst bei den Haustieren fehlen die Steppen-, Fjäll- und Hochlandrind, die werden aber möglicherweise auch in den "Farmen der Welt" unterkommen. Das Einzige was mich wirklich beunruhigt, ist eben daß so gut wie keine (abgesehen von der Vogelwelt) markante Vogelart erwähnt wird. Ausnahmen sind hier Riesenseeadler, Uhu, Strauß, Pinguin, Großtrappe. In Afrika kein Marabu oder Sekretär, in S-Amerika keine Harpyie... Ein paar wenige exemplarische Arten, wie z.B. Weißkopfseeadler, der dann für die Eulen/Greife N-Amerikas steht o.ä. wäre schon wünschenswert gewesen. So wie der ZEP momentan veröffentlicht wurde, könnte man auf die Idee kommen, die wertvolle Sammlung an Eulen, Greifen, Hühner-, Gänse- und Stelzvögeln würde in den Planungen keine oder nur eine sehr geringe Rolle spielen. Und das wäre mehr als schade.

    Im Übrigen glaube ich aber schon, daß in den einzelnen Kontinenten auch Vogelvolieren mit entsprechenden Arten geplant sind, die ähnlich wie die anderen "Kleinanlagen" das Ganze auflockern. Daß um die große Voliere mehrere kleine drapiert werden, kann ich mir nicht vorstellen. Denn dann würde sich wirklich fast die gesamte Vogelwelt auf einen Punkt im Park konzentrieren, was bei der Größe des TP eigentlich nur totaler Blödsinn sein kann. Genauso würde man sich ja mit dem wilden Artenmix aus aller Welt in dder Großvoliere total lächerlich machen. Auf der einen Seite unterteilt man den Park in Kontinente, andererseits schmeißt man alles was dann an Vögeln noch übrig ist in diese Voliere? :-) Das kann ich nicht wirklich glauben und denke daher, daß sie unterteilt ist. Hoffe ich jedenfalls. Sollten dann tatsächlich Kakadus mit Aras, Flamingos und Fasanen um die Wette fliegen, würde ich denken, die Verantwortlichen hätten ihren Verstand verloren. Schließlich zeigt man auf einer Anlage auch keine Känguruhs mit Lamas und Giraffen zusammen. Aber bei Vögeln solls egal sein? Ich hoffe nicht....


    (06.06.2015)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Da man ja auch das Raubtierhaus im Zoo umbauen will und muss gehe ich davon aus, dass hier v.a. Malaiischer/Hinterindischer Tiger und Asiatischer Löwe als Anker-Arten für die großen Freianlagen verbleiben, sowie dann v.a. Klein- und Schleichkatzen, sofern man hier nicht aufwendig alles entkernen will. Die kleinen Käfige geben ja nicht sehr viel mehr her. Amur- und/oder Persische Leoparden kann man dann ja noch in "kalter Haltung" irgendwo anders unterbringen, für die Nebelparder könnte man vielleicht den ehemaligen Panda-Bereich umgestalten.
    (06.06.2015)
    Oliver Müller:   Auch ich finde den ZEP sehr gut, um nicht zu sagen "Ich bin begeistert". Besonders die geplante Anschaffung von Beutelteufeln und Gabelhornböcken (auf beides hatte ich insgeheim gehofft) freut mich sehr, ebenso, dass Pumas und Baribals in Nordamerika bleiben. Alles in allem finde ich doch den Artenschwund sehr human, da hätte es deutlich schlimmer kommen können.
    Dass Vögel und Kleinsäuger verschwinden werden, befürchte ich nicht, es heißt ja immer "Leittierarten" im ZEP, worauf MM schon zu Recht hingewiesen hat. Zwischen den großen Anlagen ist sicher noch viel Platz für kleine und für Volieren.
    Beutelteufel sollten zu bekommen sein, da die Aussies ja schon begonnen haben, Populationen auf andere Kontinente auszulagern und sicher für weitere Abnehmer offen sind.
    Gabelhornböcke sollten aus den USA auch problemlos zu beschaffen sein, wenn man wirklich will.
    Saigas wären sicher schön gewesen, aber wohl praktisch unmöglich.
    Einziger Wermuthstropfen ist für mich wie für viele Vorredner, dass die Panzernashörner weichen sollen, diese hätte ich zusammen mit Kranichen, HZA und Nilgaus auf einer großen Indien-Steppe gesehen, plus Breitmäulern auf der Afrika-Steppe und Spitzmäusen im Zoo.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   P.S. Was den möglichen Umzug von TP-Huftieren in den Zoo betrifft: Wenn im TP eine Südamerika-Anlage mit Guanakos, Maras und Nandus geplant ist, dürfte die Pampa-Anlage im Zoo-Erweiterungsgelände demnach für andere Tiere frei werden, wenn Doubletten vermieden werden sollen.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   P.S.: Die Artenliste im ZEP ist überschrieben mit "Lebensräume und Leittierarten". Folglich ist noch jede Menge "Beiwerk" in Form von mittelgroßen bis kleinen Vögeln, Kleinsäugern und Reptilien/Amphibien denkbar.

    Zum zukünftigen Säugersortiment: Ich habe besagte Liste mit dem Ist-Zustand verglichen. Demnach gäbe es zwar im Großtierbestand (meine willkürlich festgelegte Größengrenze: ab Kleinkatze aufwärts) ein paar "Verluste", aber der überwiegende Teil des Bestandes bliebe erhalten. Am härtesten trifft es die Hirschkollektion, andererseits könnte da einiger Austausch mit dem Zoo stattfinden, wo ja Großhirsche derzeit unterrepräsentiert sind.

    Folgende Arten/Unterarten scheinen im TP zukünftig langfristig(ZEP bis 2030!)nicht mehr eingeplant zu sein oder ihre Abgabe wird bereits definitiv erwähnt:
    Bennettkänguru (Flinkwallaby nicht im ZEP erwähnt, schon als Nachfolger geholt?); könnten in den Zoo umziehen, um auch dort eine begehbare Känguruanlage zu ermöglichen

    Weißkopfsaki, Gelbbrustkapuziner, Japanmakak, Schweinsaffe, Rotscheitelmangabe, Diana-Meerkatze; Afrikaner evtl. im Zoo als Gorilla-Gesellschaft vorgesehen?

    Weißschwanz-Stachelschwein, Tiefland-Paka; evtl. aber als "Beiwerk" (s.o.)? Derzeitige Anlagen entfallen jedenfalls wegen Umthematisierung.

    Buntmarder, Kleinfleck-Zibetkatze, Oman-Falbkatze, Palawankatze, Serval, Rotluchs, Altailuchs, Karakal; auch bei den kleineren Raubtieren ist z.T. ein Verbleib als "Beiwerk" denkbar.

    Streifenhyäne, Nebelparder, Malaientiger, Amurleopard, Schwarzer Panther, Indischer Löwe; Panther könnte wegen undefinierter UA entfallen, Malaientiger zur Doublettenvermeidung mit dem Zoo, Indischer Löwe gegen Afrikaner getauscht werden. Hyänen fehlen derzeit im Zoo, Umzug denkbar - ebenso Nebelparder. Im Zoo-Raubtierhaus werden Plätze frei, wenn Doubletten vermieden werden sollen (Fossa und Jaguar früher oder später im TP eingeplant), da könnte der Amurleopard als zweite UA neben dem Perser durchaus einziehen.

    Asiatischer Elefant, Panzernashorn; Verlegung in den Zoo bereits angekündigt.

    Kiang, Chapmanzebra; zur Doublettenvermeidung müssten im Zoo eigentlich Grevyzebras und Przewalskipferde weichen, das könnte Platz für die beiden TP-Formen schaffen.

    Europäischer Elch, Davidshirsch, Mesopot. Damhirsch, Schweinshirsch, Timorhirsch, Leierhirsch, eine der Wapiti-UA; Davidshirsch zur Doublettenvermeidung, Elch im Austausch gegen Amerikaner, Meso evtl. im Tausch mit Zoo-Euro-Damwild (weil begehbares Hirschgatter im TP geplant), auch sonst einige Kandidaten für den Zoo (im dortigen Hirschrevier dürften die Gehege der Kropfgazellen und Moschustiere frei werden, beide Arten für den TP eingeplant).

    Waldbison, Rotbüffel; letztere zur Doublettenvermeidung, Bison-UA-Tausch mit dem Zoo.

    Nilgau, Arabische Oryx; bei beiden Umzug in den Zoo denkbar.

    Alpengams, Alpensteinbock, Mufflon, Sichuan-Takin; letztere vermutlich dann endgültig in den Zoo verlagert, Mufflon vielleicht noch in einem der Europa-Gehege im TP (begehbar?).

    Auf ganz Berlin bezogen könnten sich also die Abgänge in Grenzen halten. Von den neu für den TP eingeplanten Arten werden vermutlich einige aus dem Zoo abgezogen: neben den schon erwähnten kommen dafür noch Korsak, Großer Mara, Großer Ameisenbär, Polarfuchs und Nördlicher Seebär in Betracht (die "Seerobbe" ist ja undefinierbar - Seehund?), eventuell auch der Orang-Utan (falls nicht die zweite Art wieder nach Berlin zurückgeholt werden soll). Nicht aus dem Zoo zu beziehen und damit echte Berliner Neu- bzw. Wiederzugänge wären Schabrackentapir, Bobak, Mähnenschaf, Weißbartgnu, Rehantilope, Asiatische Goldkatze, Goodfellow-Baumkänguru, Riesenotter, Koala, Beutelteufel, "Hase und Igel", Gabelbock, Silberdachs - überwiegend nicht gerade "Dutzendware" und damit wertiger Ersatz für "Gesamtberliner Verluste".

    Bei den großen Haustierformen fällt mir vor allem die Nichterwähnung der Exoten Gayal und Dromedar im ZEP ins Auge. Für Letztere gab es aber eine Planung im Zoo (Spitzmaulnashorn-Dromedar-Haus), die möglicherweise beibehalten wird - obwohl die Dromedare im TP eigentlich sogar ins geplante Australien-Outback-Thema passen würden... Gayale wären im Zoo statt der Europäischen Hausbüffel denkbar, aber angesichts der züchterischen Gesamtsituation in Europa würde ich ein Auslaufenlassen auch nicht ausschließen...!
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   Zur Vogelhaltung im zukünftigen Konzept:

    Mir ist noch nicht ganz klar, ob der neue Parkteil "Vogelwelt" wirklich nur aus der Großvoliere bestehen soll (die wäre dann 2 ha groß und würde auch die jetzige Gibboninsel überspannen) oder ob dort um eine Riesenvoliere herum zusätzliche kleinere Vogelanlagen angedacht sind. Über den Geo-Mix-Besatz kann man natürlich wunderbar diskutieren. Die Vogelwelt grenzt hauptsächlich an den zukünftigen Südamerika-Bereich, da wäre natürlich ein entsprechender Besatz am reizvollsten. Oder zumindest eine Teilung in je einen Südamerika- und Asienbereich, da ja der Asien-Parkteil auch gleich gegenüber liegen wird.

    Interessanterweise ist die Geiervoliere im ZEP der südostasiatischen Dschungelwelt zugeordnet, obwohl sich eigentlich wegen ihrer Lage die Einbindung in das Thema Afrika (auf der anderen Wegseite) anbieten würde. Die jetzige Afrika-Kuppel fällt offenbar komplett aus dem Besucherbereich raus, die Möwen-Kuppel liegt dann in einem reinen Bauernhofbereich - man darf gespannt sein, was aus ihr wird.

    Für Vögel im ABH sehe ich schwarz - als Oberbesatz von Komodowaran und Philippinenkrokodil in der Tropenhalle würden sie ein riskantes Leben führen.

    Von der Fasanerie könnte zumindest der vordere, zur zukünftigen Liegewiese hin weisende Volieren-Halbkreis erhalten bleiben, denn der gehört im ZEP zur markierten Fläche. Ob die hinteren Volieren weggerissen oder schlichtweg als Hinter-den-Kulissen-Anlagen stehen bleiben, ist ebenfalls nicht ersichtlich - auf jeden Fall fallen sie aus dem Besucherbereich. Und auch die Tage des Greifvogelrings scheinen gezählt zu sein.
    (06.06.2015)
    th.oma.s:   M.E. stehen die vielen Vergesellschaftungen erst mal auf dem Papier und das ist geduldig. Singuläre Haltungen (Generuk, Marco- Polo, Gabelböcke) usw. usf werden so doch eher verschlissen. Ich habe Gerenuks in Kenia gesehen und würde sie aller-höchstens mit Dik-Dicks und Geier-perlhühnern vergesellschaften. Ansonsten gefällt mit die Planung schon. Die Großvoliere hätte ich gern streng geografisch besetzt.
    (05.06.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Das kann man auch genau andersrum sehen - je mehr Platz solche Tiere haben, desto höhere Geschwindigkeit erreichen sie in Schrecksituationen, und desto heftiger ist der Aufprall... So lautete jedenfalls in "Antilopen-Glanzzeiten" des hannoverschen Zoos die tiergärtnerische Begründung dafür, warum einige besonders schreckhafte Arten (darunter damals auch Gabelböcke) nicht in weitläufigen Freianlagen, sondern in relativ engen Gehegen gehalten wurden.

    Vermutlich ist es aber keine reine Frage der Fläche. Erstens hängt es natürlich auch von der "Nervenstärke" der Individuen ab (in der genannten Hannover-Phase der 60er und 70er Jahre waren viele Antilopen noch Wildfänge), zweitens von der Art der Einfriedung und drittens von Gehegestrukturen, die ein geradliniges Anrennen ablenken können. Gefährlich sind ja in erster Linie Zäune, nicht so sehr Gräben oder Mauern bzw. Palisaden. Freilebende Gabelböcke sollen es schaffen, in Höchstgeschwindigkeit zwischen den beiden waagrecht gespannten Drähten eines Weidezaunes hindurch zu springen, aber bei Maschendraht, Wild- oder Leichtgitterzaun würde ein vergleichbarer Versuch natürlich zum Desaster führen.

    Ich könnte mir als Lösung - ganz unabhängig von der Gehegefläche - so etwas vorstellen wie die seitliche und rückwärtige Begrenzung der hannoverschen Waldbisonanlage: Ganz außen ein stabiler Zaun, gehegeseitig davor eine Gehölzpflanzung, und diese durch E-Gras gegen "Betreten" gesichert. Falls ein panischer Gabelbock überhaupt in Richtung eines "Waldrandes" fliehen würde, würde er selbst bei Ignorieren des E-Grases allenfalls im Gesträuch landen, und das wäre nachgiebiger als ein starrer Zaun. Allerdings zeigt die hannoversche Abgrenzung zwar, dass Bisons sie akzeptieren, aber ob sie auch für Wapitis geeignet wäre (weil das ja im TP die dritte Art auf der Anlage werden soll), müsste noch getestet werden.
    (05.06.2015)
    Holger Wientjes:   Zumindest könnte man so lauffreudigen Arten wie Gabelböcken oder Saigas ausreichend Platz bieten ohne Gefahr zu laufen, dass sich die Tiere bei eventuellen Sprints an der Gehegebegrenzung verletzen. Wäre schon prima !
    (04.06.2015)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Gewundert habe ich mich über manche Vergesellschaftung auch, bei den Gerenuks habe ich auch erstmal geschluckt. Also daß sie auf der großen Savanne mit den anderen Arten zusammenleben, glaube ich eher nicht. Die Version mit den Nashörnern ist da schon eher möglich, auch wenn ich auch daran nicht so recht glauben kann. Und für einen Versuch, wie es Leipzig momentan mit seiner Kopje ausprobiert, ist die Art dann wohl doch etwas zu kostbar.

    @Gudrun Bardowicks: So ganz unmöglich sehe ich die Beschaffung der Gabelböcke nicht. Daß der TP gute Beziehungen in die Staaten hat, zeigen ja z.B. Gerenuks oder Berberhirsche. Es wird sicher seine Zeit brauchen wegen des Bürokratiemonsters, aber ich denke, es kann was werden. Ganz anders sehe ich es da bei den Saigas. Die Art wäre ein Knaller und ich (und sicher viele andere Zoofreaks) würde mich wahnsinnig freuen und der Aufbau einer Zoopopulation ist dringend nötig, trotzdem glaube ich, daß man hier leider an seine Grenzen stößt. So sehr ich es auch bedaure, aber deren Anschaffung halte ich für wesentlich unwahrscheinlicher als Gabelböcke oder Beutelteufel. Aber wer weiß... :-)
    (04.06.2015)
    WolfDrei:   So, das Werk ist gelungen - das Umsetzen der “ZEP” auf meine Festplatte. Ich mußte nämlich zum Zahnarzt und der “grüne Balken” wollte und wollte sich nicht fortbewegen.
    Ja, NATÜRLICH, auch die Vorstellungen zur Veränderung des TP sind gelungen - eine immense Arbeit! Bezüglich der ersten 50 Seiten werde ich mächtig studieren müssen! Das muß aber sein!

    Dass in den vorgesehenen 15 Jahren (oh, da bin ich 88!) sich noch manches ändern wird, ist klar, auch was den Tierbestand anbetrifft. Da ich aber zu 80% Säugetierfan bin, darf ich eigentlich zufrieden sei - aber: für mich ist keine Art dabei, die ich noch nicht vor der Kamera hatte. Das in der Liste für mich “älteste” Tier ist der amerikanische Silberdachs, erstmals und letztmals vor 43 Jahren.

    Bedenklichkeiten, Bedauerlichkeiten, andere Ansichten:
    Panzernashörner - das ist klar- sollten bleiben (ich durfte als junger Spund um 1967 die Nahrungs-Zuckerproben für das erste Nashörnchen machen. Das war in Indien mit Bananen eingestellt worden (DDR und Bananen!), sollte auf wohl ausreichend vorhandene Birnen umgewöhnt werden, die fast nur Fructose [Fruchtzucker] enthielten: aus physiologischen Gründen völlig ungeeignet, da die Evolution sich nun mal Glucose [Traubenzucker] als “Grundzucker” für den Stoffwechsel ausgesucht hat. Durchfall wäre das Ergebnis, falls nicht noch andere Ursachen hinzugekommen sind. Letztlich starb das erste Tier).
    Vögel sollten weiterhin in der ABH-Halle sein - dorthin ins ABH ein Baumkänguruh, das ist OK.
    Südostasien: lieber Leierhirsch anstelle Sambar (aus Gefährdungsgründen - für die Sambare noch nicht zutreffend, der “genetische“ Zustand der Sambare dazu).
    Dass man die Fasanerie schleifen könnte, glaube ich nicht - die sind in der Picknickzone gut aufgehoben, auch Zusammenlegungen sind möglich - und es sind so schöne bunte Vögel!(ohne Ironie). Desgleichen sollten einige Kraniche bleiben, ebenso Großgreife in der “Rotunde“. Da gegenwärtig auch kleine TP`s Alpen-Steinböcke und Gemsen haben, wäre deren Weggang kein Verlust. Da Afrika auch einen Gebirgsanteil haben soll - wie wäre es denn mit Walie-Steinböcken? Und im Himalaya (da brauchts doch nicht den BB-Berg!) Tibetgazellen!? Amerika dann mit “wirklichem” amerikan. Elch!
    In der “Berliner” hat man noch Illusionen gestreut: PANDA.
    Und Afrika mit Steen- und Rehböckchen - die würden sich allerdings verdrücken (auch: guck mal - ein Reh!). Und der Steilweg im “Gebirge” als Hauptweg - ach so, die Seilbahn. Wäre da nicht eine Rolltreppe günstiger? (San Diego). Zum Glück bleiben auch “Querwege”, ich habe was gegen aufgezwungene Rundwege.

    Großteilig bin ich mit der Aufteilung des Geländes einverstanden, meckern kann man immer, Purismus eingeschlossen - speziell, wenn es auch noch um die botanische Ausstattung gehen würde (ABH-Halle: Philippinen und Komodo sind doch z.B. sehr unterschiedlich).

    Bin gespannt, wie das im Senat ausgeht - bisher hat er sich um Geldzusagen herzlich gedrückt.


    (04.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Gabelböcke dürften ebenfalls schwer zu bekommen sein, aber ansonsten finde ich die geplanten Vergesellschaftungen wirklich spannend. Für Rehantilopen würden sich sicherlich auch andere interessante südafrikanische Antilopen finden lassen und wenn es "nur" Buntböcke oder Weißschwanzgnus oder auch Schwarzstirnimpalas wären. Ein Versuch, an Steinböckchen aus den USA zu kommen wäre auch toll.
    Bei den asiatischen Arten würde ich es ja interessant finden, wenn Andreas Knieriem sich um hochbedrohte Saigas bemühen würde, da es aufgrund des Massensterbens im Hauptverbreitungsgebiet Kasachstan bestimmt sinnvoll wäre, eine Zoopopulation dieser Art aufzubauen.

    Hinsichtlich der Greifvogelgroßvoliere am Alfred Brehm Haus gehe ich davon aus, dass diese auch im neuen Zookonzept erhalten bleibt und zukünftig nur noch afrikanische Greifvogelarten beherbergen wird.

    Auf das Amazonashaus und den neuen Australienparkteil bin ich besonders gespannt.
    (03.06.2015)
    Michael Mettler:   Ein paar der Vergesellschaftungen finde ich allerdings ziemlich mutig. Giraffengazellen auf die große Savanne zwischen Gnus, Wasserböcke und Grevyzebras zu stellen, würde nach meiner Einschätzung bedeuten, dass die Gazellen sich nur in den geschützteren Randbereichen herumdrücken werden. Ich will hoffen, dass das ein Schreibfehler ist - immerhin tauchen Gerenuks auch ein paar Zeilen tiefer nochmal auf (bei den Nashörnern). Thomsongazellen würden wahrscheinlich besser auf die große Savanne passen.

    Bergriedbock/Rehantilope (so sehr ich auf Letztere gespannt wäre) halte ich wegen ähnlicher Größe und Kampfweise für ebenso ambitioniert wie Przewalskipferd/Kulan (falls von denen nicht nur Junggesellenherden gehalten werden sollen - das scheint ja in Chomutov zu funktionieren.

    @Michael Gradowski: Die Verlegung des Haupteingangs in den Park hinein erinnert mich an die Lösung in Gelsenkirchen, und auch in Hannover wurde es ja - bei kürzerer Strecke - so gemacht. Kann ich mir für den TP gut vorstellen.


    (03.06.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde den Masterplan auch gut und freue mich, dass die meisten Arten der Huftiere und auch Erdwölfe erhalten bleiben sollen, finde aber den Abriß der Fasanerie und die starke Reduzierung des Vogelbestandes sehr schade. Auch hätte ich lieber weiterhin die Panzernashörner in Vergesellschaftung mit Nilgaus und möglicherweise auch asiatischen Hirschen im Tierpark gesehen als die Spitzmaulnashörner, auch wenn diese Art mittlerweile vielleicht bedrohter als das Panzernashorn ist, aber Spitzmaulnashörner wird es ja auch weiterhin im Zoo geben.
    Ich gehe stark davon aus, dass viele der vorhandenen Reptilienarten nach Abriß von Schlangenfarm und Krokodilhaus auf andere Tierhäuser im Park verteilt werden und hoffe auch, dass ebenfalls einige Kleinsäuger erhalten bleiben und der Vogelbestand doch nicht ganz so stark reduziert wird wie nach dem ZEP zu befürchten ist.
    Die Vergesellschaftungen gefallen mir sehr.
    (03.06.2015)
    Michael Gradowski:   Die Vögel scheinen tatsächlich die großen Verlierer zu sein, trotz der Riesenvoliere. Hatte ich befürchtet. Auch wenn diese Liste sicher keine endgültige ist, tauchen dort nur Riesenseeadler, Uhu, Pfau und 2x Fasan (für Greife, Eulen, Hühnervögel) auf. Auch wenn ich sicher bin, daß das nicht die einzigen Arten sein werden, wären in diesem Fall mehr Details wünschenswert. Aber wie am Anfang schon steht: das Hauptaugenmerk liegt auf den Säugern. Was die Riesenvoliere angeht, denke ich immer noch, daß sie unterteilt sein wird in Afrika, Südamerika etc. Ansonsten würde man sich tatsächlich einen echten Bärendienst erweisen, wenn man einerseits das Geoprinzip propagiert, in diesem Fall dann aber einen wilden Artenmix aus aller Welt zeigt. Daß die Fasanerie einer Picknickwiese zum Opfer fällt, hätte ich auch nie gedacht, die stört ja dort nun wirklich niemand und würde vor allem noch zum Asienbereich passen.

    Ebenso bedauerlich der gesamte Wegfall des Reptilienbereichs, wobei ich da ebenfalls hoffe, daß ein Großteil der Arten innerhalb des Parks umzieht.

    Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist die Nashornentscheidung. Ich hatte ja gedacht (bzw. vielmehr gehofft), die Panzern. kommen in Asien unter, gerne in Gesellschaft mit Hirschen/Nilgaus und/oder Affen. Oder aber, da ja die Malaienbären eh ein neues Haus bekommen, hätte man sie dort mit unterbringen können. So sehr ich auch über Schabrackentapire begeistert bin, hätte ich in diesem Fall keine neue Art angeschafft, die Kombi Panzern./Hirsch hätte auch gut gepasst und die Arten sind schon vorhanden. Und dann Spitzmäuler in TP UND Zoo? Ich persönlich hätte die Panzernashörner nur noch im TP-Asien, die Spitzmäuler nur noch im Zoo. Für die Afrikasavanne hätte ich Breitmäuler geholt. Eine riesige Savanne mit Elefanten, den wesentlich verträglicheren Breitmäulern, Giraffen etc. wäre sicher etwas Großartiges. Man hätte dann in Berlin 3 Nashornarten und was viel wichtiger ist, eine Dopplung weniger. Für mich absolut unverständlich.

    Ansonsten bin ich über die Vergesellschaftungen begeistert, wie gehofft Malaienbär mit Binturong und sogar Vietnam-Sika, sehr schön. Daß der größte Teil des Huftierbestandes bleibt freut mich persönlich auch. Auch über die geplanten "Neuen" freue ich mich, auch wenn ich auf WeißSCHWANZgnus gehofft hatte :-) Besonders erfreulich, daß man auch wieder mit Braunen Hyänen plant. Beim ABH vermisse ich die Nebelparder, um die wäre es schade, stattdessen Goldkatzen, die wären toll. Ebenso ist da schwer erkennbar, was aus der Geiervoliere wird. Bei allem heißt es jetzt abwarten, vieles kann und wird sich vielleicht noch ändern im Laufe der Jahre.

    Im Großen und Ganzen ein guter Plan. Aber eins verstehe ich partout nicht: Wie zur Hölle will man den Haupteingang ans Terassencafè legen? Ich habe mir den Plan ganz lange, ganz intensiv angeschaut, aber irgendwie will mir das einfach nicht einleuchten :-D
    (03.06.2015)
    Michael Gradowski:   Klappt wohl leider nicht mit dem Bild, sorry
    (03.06.2015)
    Michael Gradowski:   Der Plan (vom PC abfotogrfiert)
    (03.06.2015)
    Michael Gradowski:   Und hier die geplante Tierbestandsliste (sicher nur ein Teil):

    Asien

    Himalaya

    • Schneeleopard
    • Vergesellschaftung: Goldtakin + Goral
    • Kleiner Panda
    • Vergesellschaftung: Marco-Polo-Schaf + Markhor
    • Vergesellschaftung: Mishmi-Takin + Schopfhirsch
    • Weißlippenhirsch
    • Blauschaf

    Südostasien

    • Vergesellschaftung: Malaienbär + Binturong + Vietnam-Sika
    • Vergesellschaftung: Sambar + Schabrackentapir
    • Gibbon
    • Wasserbüffel
    • Orang Utan

    Mandschurei

    • Amur- Tiger
    • Nordchinesischer Leopard
    • Rothund
    • Vergesellschaftung: Altai- Maral + Sibirisches Moschustier
    • Riesenseeadler

    Steppe

    • Vergesellschaftung: Trampeltier + Przewalski-Pferd + Kulan + Kropfgazelle
    • Vergesellschaftung: Bucharahirsch + Kreishornschaf
    • Steppenmurmeltier
    • Korsak
    • Manul

    Afrika

    Nordafrika

    • Dschelada
    • Vergesellschaftung: Atlashirsch + Berberaffe
    • Vergesellschaftung: Mhorrgazelle + Addax
    • Vergesellschaftung: Somali-Wildesel + Mähnenschaf + Rothalsstrauß
    • Sudan-Gepard

    Madagaskar

    • Lemuren
    • Fossa

    Savanne

    • Vergesellschaftung: Kaffernbüffel + Wasserbock + Rotschildgiraffe + Grevy-Zebra + Giraffengazelle +Weißbartgnu
    • Afrikanischer Elefant
    • Tüpfelhyäne
    • Erdwolf
    • Löwe
    • Vergesellschaftung: Zebramangusten + Buschschliefer
    • Husarenaffe
    • Vergesellschaftung: Spitzmaulnashorn + Gerenuk

    Südafrika

    • Vergesellschaftung: Bergzebra + Bergriedbock + Rehantilope
    • Honigdachs
    • Braune Hyäne
    • Brillenpinguin

    Dschungelwelt

    Alfred-Brehm-Haus

    • Sumatra-Tiger
    • Java-Leopard
    • Asiatische Goldkatze
    • Goodfellow-Baumkänguru
    • Komodowaran
    • Philipinisches Krokodil
    • Malaienbär

    Südamerika

    Altiplano

    • Vikunja
    • Brillenbär
    • Vergesellschaftung: Guanako + Nandu + Großer Mara + Großer Ameisenbär
    • Chaco-Pekari
    • Mähnenwolf

    Amazonien

    • Roter Brüllaffe
    • Waldhund
    • Jaguar
    • Zweifinger-Faultier
    • Seekuh
    • Riesenotter
    • Krallenaffe
    • Anakonda
    • Tamandua
    • Margay

    Australien

    Outback

    • Vergesellschaftung: Gelbfußfelsenkänguru + Bergkänguru
    • Vergesellschaftung: Graues Riesenkänguru + Sumpfwallaby
    • Koala
    • Beutelteufel
    • Loris
    • Emu

    Schloss Friedrichsfelde

    • Freilaufende Tiere: Kraniche + Schwäne + Pelikane + Pfau

    Europa

    Märchenwald

    • Wildkatze
    • Wolf
    • Hase & Igel
    • Uhu
    • Wisent
    • Goldtrappe
    • Krauskopfpelikan

    Boskett

    • Europäisches Wild

    Nordamerika

    Prärie

    • Vergesellschaftung: Präriebison + Wapiti + Gabelbock
    • Präriehund
    • Puma
    • Silberdachs
    • Rennkuckuck

    Taiga

    • Vielfraß
    • Fasan
    • Baribal
    • Vergesellschaftung: Waschbär + Stinktier
    • Elch

    Tundra
    • Vergesellschaftung: Moschusochse + Polarfuchs
    • Eisbär
    • Seebär
    • Seerobben
    • Schneeziege

    Kiekemal

    Farmen der Welt

    • Alpaka
    • Lama
    • Heidschnucke
    • Poitou-Esel
    • Skudde
    • Viet. Hängebauchschwein
    • Walliser Schwarznasenschaf
    • Walliser Ziege, Somali Schaf
    • Watussi Rind
    • Indische Hängeohrziege
    • Mongolenschaf
    • Nellore Zebu
    • Rentier

    Vogelwelt

    Großvoliere

    • Chilepelikan, Chileflamingos
    • Ibisse z.B. Weißer Sichler, Roter Sichler, Rosalöffler
    • Aras z.B. Gelbbauchara, Hellroter Ara, Dunkelroter Ara
    • Wasservögel z.B. Schwarzhalsschwan, Höckerglanzgans
    • Brillenpelikan
    • Kakadus z.B. Rosakakadu, Inkakadu, Gelbwangenkakadu
    • Ährenträgerpfau, Diamantfasan

    (03.06.2015)
    Michael Gradowski:   Fortsetzung:


    Kiekemal:

    In Zusammenhang mit der Aufwertung des bestehenden Kinderspielplatzes und der Tribüne soll hier ein überwiegend neu gestalteter Bereich mit Bauernhöfen aus aller Welt und den zugehörigen Tieren entstehen. Eine Mitmach-Manufaktur ermöglicht das Erleben verschiedenster landwirtschaftlicher Produktionsprozesse der Welt.

    Urwald:

    Das geschützte Waldbiotop im Herzen des Tierparks bietet Potential für die Entwicklung eines echten Urwaldes mitten in der Stadt. Hier können natürliche Waldentwicklungsprozesse und das Leben von Tieren und Pflanzen, die sich von selbst dort ansiedeln, beobachtet und erlebt werden. Die sanierte und mit Naturmaterialien neu inszenierte Cafeteria gehört zu dieser Zone. Ein neuer Abenteuerspielplatz in direkter Nähe zur Cafeteria wird zusätzliches Highlight. Darüber hinaus bietet der Urwald Potential für ergänzende Attraktionen wie Baumhäuser, eine Dinosaurierausstellung oder ein Camp.

    Vogelwelt:

    Als neue Attraktion in der Nähe des Schlosses entsteht auf dem Gelände der jetzigen Stelzvogelwiesen Europas größte begehbare Vogelvoliere mit Vögeln aus aller Welt.

    Eingänge:

    Der Eingang am Bärenschaufenster soll in seiner Funktion als Haupteingang mit direkter U-Bahn-Anbindung gestärkt werden. Die Kassen und der Haupteingangsbereich werden ins Terrassencafé verlagert, um dieses sinnvoller zu nutzen (Shop, Toiletten, Imbiss etc). Davor entsteht ein repräsentativer, tagsüber öffentlich zugänglicher Vorplatz, in den eine große Bisonanlage integriert wird. Als Nebeneingang dient ein neuer Eingang an der Gensinger Straße. Der Schlosseingang bleibt als zusätzlicher Eingang für Veranstaltungen erhalten.

    Artenschutzzentrum:

    Als bevorzugter Standort soll die Fläche westlich des Nordparterres, in direkter Nachbarschaft zum IZW, genutzt werden. Im neuen, weltweit einzigartigen Artenschutzzentrum wird den Besuchern die wissenschaftliche Arbeit zugänglich gemacht. Eine gläserne Tierklinik mit Forschungslaboren sowie ein Besucherzentrum mit Ausstellungen zu Naturkunde, Wissenschaft und Forschung ermöglichen den Besuchern Einblicke in die Forschungsarbeit zu erlangen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
    (03.06.2015)
    Michael Gradowski:   Für alle Interessierten kopiere ich mal die wichtigsten Punkte aus der PDF-Datei hier rein:


    Alfred-Brehm-Haus:

    Aus zoologischen Gründen sollen SumatraTiger, Java-Leopard und Asiatische Goldkatze im ABH bleiben, daher wird dieses zur asiatischen Dschungelwelt ausgebaut.

    Dickhäuterhaus:

    Weiterhin Nutzung als Dickhäuterhaus. Flächenpotential des Tierparks soll für die Haltung einer großen Herde afrikanischer Elefanten genutzt werden. Thematische Zuordnung des Dickhäuterhauses daher zu Afrika (Savanne). Statt der Panzernashörner kommen Spitzmaulnashörner im Dickhäuterhaus unter. Zoo und Tierpark sollen gemeinsam zu einem wichtigem Standort für die Erhaltung dieser bedrohten Art ausgebaut werden. Asiatische Nashörner und asiatische Elefanten werden nur noch im Zoo gezeigt.

    Giraffenhaus:

    Neueres Schauhaus, dass in seiner Funktion und Nutzung erhalten bleibt.

    Affenhaus:

    Wird als Schauhaus erhalten und hinsichtlich Besuchererlebnis aufgewertet. Auswahl der Arten entsprechend Zonierungskonzept.

    Schritt 3:

    Verortung der Kontinente/Regionen unter Berücksichtigung der landschaftlichen Potentiale und der bestehenden Tieranlagen. Verortung neuer Highlights sowie Identifikation von Flächen, die sich für die Besetzung mit anderen Themen eignen.

    Afrika:

    Die offenen Gehegeflächen der Giraffen, Esel und Zebras werden zu einer vergesellschafteten Savannenanlage zusammengelegt. Zusammen mit den Außenanlagen des Dickhäuterhauses bilden sie den Kern der Afrika-Zone. Die vorhandenen Robinien in diesem Bereich unterstützen den Charakter der Savannenlandschaft.Die nördlich anschließenden Vari-Anlagen werden zur Region Madagaskar, die Antilopen- und Berberaffenanlagen bilden die Region Nordafrika mit potentieller Einbeziehung des dahinter ansteigenden Hügels für die nordafrikanischen Gebirgstiere. In der Region Südafrika sind Brillenpinguine, Hyänen und Bergzebras angesiedelt.

    Asien:

    Die asiatischen Tieranlagen zwischen Cafeteria und Affenhaus bedingen eine Verortung der asiatischen Zone in diesem Bereich. Das Affenhaus kann für Gibbons und Orang Utans genutzt werden. Der dahinter anschließende Hügel kann für asiatische Gebirgstiere genutzt und mit einer Himalaya-Inszenierung als Landmark gestaltet werden. Die Gehege der Kulane, Przewalskipferde, Kiangs und Wasserbüffel werden zu einer großen, vergesellschafteten mongolischen Steppenanlage verbunden.

    Schloss:

    Das Schloss Friedrichsfelde mit den Parterres ist für Veranstaltungen vorgesehen. Die östlich angrenzende Wiesenfläche bietet Potential für größere Veranstaltungen und kann ansonsten als Picknickwiese genutzt werden.

    Europa:

    An das Schloss angrenzend bietet der denkmalgeschützte Lennésche Landschaftspark mit Boskett und Wald die ideale Kulisse für begehbare Gehege mit europäischen Hirschen, für eine neue Wolfsanlage und andere europäische Märchen- und Waldtiere.

    Nordamerika:

    Die Eisbärenanlage bildet den Ausgangspunkt für die Verortung der Nordamerika-Zone, die direkt am Eingang eine Attraktion mit vielen winteraktiven Tieren schafft.

    Der geschützte Wald hinter dem Terrassencafé bietet zusammen mit der Umnutzung der Brillenbärenanlage für den Schwarzbären Potential für den Lebensraum nordamerikanische Taiga.

    Südamerika:

    Die bestehenden Lama-, Alpaka- und Guanako-Wiesen werden zu einer vergesellschafteten Südamerika-Anlage erweitert. Als neues Highlight ergänzt eine AmazonasWasserwelt diese Zone.

    Australien:

    Nach Umsiedlung der Trampeltiere in die asiatische Zone bietet sich die weite Trampeltier-Wiesenfläche für eine Nutzung als australisches Outback an. Die begehbaren Känguruanlagen in unmittelbarer Entfernung vom Eingang sind eine kinderfreundliche Ergänzung zum gegenüberliegenden Kinderspielplatz.

    (03.06.2015)
    WolfDrei:   Ausser , dass ich die Kurzfassung von Mark M gelesen habe, bin ich noch zu gar keinem Studium gekommen. Offensichtlich ist also die Trappenwiese im weitesten Sinne für die Riesenvoliere in Aussicht genommen - mit Vögeln für den ONB. Heute nun war in der "Berliner Zeitung" ein kleiner Artikel, etwas ausführlicher dazu die Einschätzung der Resultate anderer deutscher Zoos nach derem Umbau, dazu aber die Geoskizze des TP , die ich gern einstellen möchte.
    (03.06.2015)
    Mark Meier:   Bin bei sehr langsamer und intensiver Leseweise jetzt auf Seite 47 (also mehr bei den zu Grunde gelegten Überlegungen) und schon jetzt schwer beeindruckt. Habe meine mentale Plus- und Minusliste schon recht bald in eine schriftliche übertragen müssen und die Pluspunkte überwiegen klar - auch wenn die Beschränkung der Besucherwege auf einen Kernbereich, i.e. zentrale Rundwege plus vertiefende Sonderwege sowie die "Konsolidierung der Artenzahl" sowie Reduktion parallel gehaltener Unterarten usw. natürlich irgendwo meine Befürchtungen erfüllen. Aber dennoch überwiegen die positiven Aspekte in Zahl und Gewicht bisher ganz eindeutig - und das hätte ich in dieser Deutlichkeit nie erwartet!!! Ist zwar wie gesagt nur ein Zwischenfazit, aber bisher bin ich doch schwer beeindruckt und hoffe auf politische Unterstützung (und dass die Kooperationen mit IZW, Naturkundemuseum, Schulen, Kitas usw. sich wirklich umsetzen lassen)...
    (03.06.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Der angedachte Besatz der Großvoliere ist offenbar keine Journalisten-Interpretation, denn die drei genannten Vogelgruppen sind auf der offiziellen Entwurfskizze (s. TP-Homepage) tatsächlich in der Voliere abgebildet - der graue, großschnäblige Vogel hinter den Flamingos erinnert jedenfalls am ehesten an einen Pelikan. Dazu Aras, Loris, ein Arassari, ein Pfau, ein Entenvogel (Pfeifgans?). Vermutlich sind die konkret dargestellten Arten nicht in Stein gemeißelt, aber ein interkontinentaler Besatz spiegelt sich immerhin auch in der Planung eines Parkteils namens "Vogelwelt" wider. Ein lupenreiner Geozoo wird also auch der Tierpark nicht werden (was auch der Poitou-Esel auf der Skizze des Brandenburger Bauernhofes zeigt).
    (03.06.2015)
    Marcel Poos:   "Marktanalyse Stellenwert von Zoos auf dem Freizeitmarkt Quelle aller im folgenden zitierten Fakten und der auf dieser Seite abgebildeten Grafiken sind Untersuchungen des
    Marktforschungsunternehmens Profund Consult GmbH" Zitat Seite 30 http://www.parlament-berlin.de/ados/17/Haupt/vorgang/h17-1628.C-v.pdf
    Seh ich das richtig das die Karte von Zoo.Infos.de ist und ein Copyrigth hat was nicht genannt wird. http://www.zoo-infos.de/
    (03.06.2015)
    Sven P. Peter:   http://www.parlament-berlin.de/ados/17/Haupt/vorgang/h17-1628.C-v.pdf

    Über 80 Seiten die so vorgelegt wurden. Spannende Lektüre!
    (02.06.2015)
    WolfDrei:   Die Mandschuküken
    (02.06.2015)
    WolfDrei:   Eiii! Saukalt!
    (02.06.2015)
    WolfDrei:   Nanu - das hieß doch: Stoßen kann ich..
    und nun Hinterherspringen
    (02.06.2015)
    WolfDrei:   @ Mark Meier: Dank für den Hinweis zu den “Flinken” Wallabies. Letzten Dienstag waren sie noch nicht auf der Anlage. Da sie heute in der äußersten Ecke lagen, hätte ich dort nicht nachgeschaut. Es sind 1,5 aus Rotterdam mit einem “eingeschmuggelten” Beuteljungen.
    Ansonsten:
    -gestern eine Gamsgeburt - noch keine Elchgeburt.
    - bei den Markhoren sind es nun 4 Jungtiere.
    - bei den Vietnamsikas gab es am 10.5. eine Geburt, das Kitz vom 5.5, das ich bei meiner Führung am 17.5. sah, kam nicht durch
    - die Geburt bei den Berberhirschen ist durch: negativ
    - bei den Moschusochsen gab es 4 Geburten, 2 leben - beides Weibchen (noch abgetrennt), noch stehen 2 Geburten aus
    - mit den Goldtakins soll nicht gezüchtet werden: die Böcke stehen auf der Anlage, die 0,3,1 sind in einem Nebengehege. Würde man konsequent wegen der Inzucht sein, könnten wir in Zukunft auf manche Form verzichten (Sambare, Timorhirsche, Zwergwapitis, auch Mishmis und Moschusochsen) - nicht zu reden von jenen, die in der Natur nur noch wenige Vertreter hatten.
    - bei den Kranichen gibt es 2 juv bei den Mandschus (Sonntag geschlüpft), Schwarzschnabelstörche ungewiss, Kanadakraniche?
    - die angeführte “Futterseilanlage” bei den Löffelhunden fand ich nicht. Dafür übten die Zwergziegen - eine schwarze war überaus eifrig dabei - es gab ja auch Leckerlies (Pawlov läßt grüßen)
    - heute wurde das Bartgeierjungtier aus dem Nest geholt - Auswilderungsziel Italien. Sicher der an dem französischen NP Merkantour anliegende italienische Anschlußteil. Dort wurden vor 10 Jahren auch Wölfe ausgewildert
    - Das Gerücht geht weiter um : die Amurtigerin Alisha hätte 4 Jungtiere geboren.

    Noch ein Wort zu den botanischen Änderungen: es mag ja mit Bambus ein “tropischer” Eindruck entstehen, aber muß man dafür gut wachsende Anlagen völlig herausreißen? An der Minispielanlage am ABH wurden alle blühenden Hundsrosen entfernt und sehr viele Bambuspflanzen hineingebracht - hoffentlich wachsen die auch an, denn bei den Mishmis mußte schon nachgepflanzt werden. Die Hundsrosen hatten auf dem Weg Elefanten - Brehmhaus auch eine gute Anpflanzung - nach deren Entfernung wächst dort im wesentlichen Unkraut, da die eingesetzten Büsche nicht kamen (siehe Trockenheit in Berlin - die gestrige Husche hat der Wind schon längst entfernt). Entfernt wurden auch Schneeglöckchenbüsche an der Gibbonanlage - ohne Grund, da sie nicht im Wege standen. Dummheit!
    Am Gehege der kleinen Pandas hat der Sturm der letzten Tage eine mächtige Schwatzpappel zu Bruch gebracht - heute war die “Sägemannschaft” dort. Zum Glück kein direkter Schaden.
    Zu den angedachten Großbauten - es muß ja nicht der Platz der Terrarien-/ Krokoanlage sein: es gibt doch die großen Wiese vor dem Förstergarten und die Trappenwiese. Na ja , und der Besatz der Flugvoliere mit “Papageien, Flamingos und Pelikanen” ist hoffentlich nur eine Interpretation ahnungsloser Journalisten
    Stoßen kann ich..


    (02.06.2015)
    WolfDrei:   Training bei den Eisbären: Stemmen kann ich..
    (02.06.2015)
    WolfDrei:   @ Mark Meier: Dank für den Hinweis zu den “Flinken” Wallabies. Letzten Dienstag waren sie noch nicht auf der Anlage. Da sie heute in der äußersten Ecke lagen, hätte ich dort nicht nachgeschaut. Es sind 1,5 aus Rotterdam mit einem “eingeschmuggelten” Beuteljungen.
    Ansonsten:
    -gestern eine Gamsgeburt - noch keine Elchgeburt.
    - bei den Markhoren sind es nun 4 Jungtiere.
    - bei den Vietnamsikas gab es am 10.5. eine Geburt, das Kitz vom 5.5, das ich bei meiner Führung am 17.5. sah, kam nicht durch
    - die Geburt bei den Berberhirschen ist durch: negativ
    - bei den Moschusochsen gab es 4 Geburten, 2 leben - beides Weibchen (noch abgetrennt), noch stehen 2 Geburten aus
    - mit den Goldtakins soll nicht gezüchtet werden: die Böcke stehen auf der Anlage, die 0,3,1 sind in einem Nebengehege. Würde man konsequent wegen der Inzucht sein, könnten wir in Zukunft auf manche Form verzichten (Sambare, Timorhirsche, Zwergwapitis, auch Mishmis und Moschusochsen) - nicht zu reden von jenen, die in der Natur nur noch wenige Vertreter hatten.
    - bei den Kranichen gibt es 2 juv bei den Mandschus (Sonntag geschlüpft), Schwarzschnabelstörche ungewiss, Kanadakraniche?
    - die angeführte “Futterseilanlage” bei den Löffelhunden fand ich nicht. Dafür übten die Zwergziegen - eine schwarze war überaus eifrig dabei - es gab ja auch Leckerlies (Pawlov läßt grüßen)
    - heute wurde das Bartgeierjungtier aus dem Nest geholt - Auswilderungsziel Italien. Sicher der an dem französischen NP Merkantour anliegende italienische Anschlußteil. Dort wurden vor 10 Jahren auch Wölfe ausgewildert
    - Das Gerücht geht weiter um : die Amurtigerin Alisha hätte 4 Jungtiere geboren.

    Noch ein Wort zu den botanischen Änderungen: es mag ja mit Bambus ein “tropischer” Eindruck entstehen, aber muß man dafür gut wachsende Anlagen völlig herausreißen? An der Minispielanlage am ABH wurden alle blühenden Hundsrosen entfernt und sehr viele Bambuspflanzen hineingebracht - hoffentlich wachsen die auch an, denn bei den Mishmis mußte schon nachgepflanzt werden. Die Hundsrosen hatten auf dem Weg Elefanten - Brehmhaus auch eine gute Anpflanzung - nach deren Entfernung wächst dort im wesentlichen Unkraut, da die eingesetzten Büsche nicht kamen (siehe Trockenheit in Berlin - die gestrige Husche hat der Wind schon längst entfernt). Entfernt wurden auch Schneeglöckchenbüsche an der Gibbonanlage - ohne Grund, da sie nicht im Wege standen. Dummheit!
    Am Gehege der kleinen Pandas hat der Sturm der letzten Tage eine mächtige Schwatzpappel zu Bruch gebracht - heute war die “Sägemannschaft” dort. Zum Glück kein direkter Schaden.
    Zu den angedachten Großbauten - es muß ja nicht der Platz der Terrarien-/ Krokoanlage sein: es gibt doch die großen Wiese vor dem Förstergarten und die Trappenwiese. Na ja , und der Besatz der Flugvoliere mit “Papageien, Flamingos und Pelikanen” ist hoffentlich nur eine Interpretation ahnungsloser Journalisten



    (02.06.2015)
    Mark Meier:   Hier findet man nun fast alles!
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1%5Bnews%5D=28&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=16160951333924407165a2801bcd0e06
    (02.06.2015)
    Mark Meier:   Gerade erste kurze Stichworte (und Zeichnungen) beim RBB!

    -Die große Vogelvoliere soll nahe beim Schloss entstehen und u.a. Flamingos, Kakadus und Pelikane zeigen.
    -Neben dem Umbau des ABH zu einem Südostasienhaus könnte es einen kompletten Neubau für ein Südamerika/ Amazonas-Haus geben. Dies sei aber zugleich der einzige komplette Neubau in den Planungen. Also wohl kein neues Elefantenhaus? Und in Kombination mit dem Standort der Südamerika-Voliere könnte das gut heißen, dass die Tage des Krokodilhauses (und der Schlangenfarm?) gezählt sind. Denn zwei große neue Projekte in diesem Bereich für Südamerika bedeuten doch immensen Platzbedarf, zumal die Gibbonanlage ja gerade erst als Bestandteil von Asien bestätigt wurde und somit davor nicht allzu viel Platz bliebe...
    -Eine Bauernhoflandschaft ist auch weiterhin geplant.
    -Zeitrahmen soll nun offenbar nicht bis 2025 sondern bis 2030 sein. Es würden 92 Mio gebraucht, also noch mal mehr als in dem als zu teuer abgelehnten Plan des Vorgängers. Auf die politische Reaktionen bin ich schon sehr gespannt.

    P.S.: Und die Morgenpost weiß von einer Afrika-Lodge sowie einer Himalaya-Landschaft inklusive Seilbahn - jetzt wissen wir also auch wo der viele Sand landet Wink

    Übrigens soll der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses schon am 10. Juni darüber beraten. Ob dann aber auch schon eine erste Entscheidung fällt? Da unsere Politiker wenig mit den Leipzigern gemeinsam haben, bezweifle ich das doch erheblich. Vermutlich heißt es wieder: Geht in die richtige Richtung. Hier habt ihr noch mal 5 Mio für die nächsten 3-4 Jahre und den Rest müsst ihr euch halt selbst zusammen sammeln...
    http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article141808092/ehrgeizige-Plaene-fuer-Tierpark.html
    (02.06.2015)
    Mark Meier:   War heute auch mal wieder im TP und ärgere mich nun etwas, dass ich die Flinkwallabies dabei nicht entdeckt habe, obwohl ich an der Anlage vorbei bin und kurz reingeschaut habe. Habe erst eben gerade im Zoofreunde-Forum von deren Ankunft gelesen. Sie stammen wohl aus Rotterdamm und leben in der großen Hüpfer-WG. Es soll wohl eine Zuchtgruppe sein. Interessante Anschaffung, wie ich finde.

    Immerhin habe ich aber auch so doch noch einige Entdeckungen gemacht:
    -Im hinteren Teil des Krokodilhauses (also bei den Krokos) sah ich plötzlich einen großen dunklen Vogel mit hellem Schnabel aufflattern. Ich dachte erst ich sehe nicht richtig und dann, dass einer vom vorderen "Abteil" hierher entwischt ist - aber welche Art??? Dann bemerkte ich, dass es sogar mehrere Tiere sind (mindestens drei) die auch schon eifrig mit dem Nestbau beschäftigt sind. Ein Blick auf die Schilder verriet dann, dass es doch ganz offizielle neue Untermieter sind, nämlich Krähenstirnvögel.
    -Weiterhin leer steht hingegen die Wolfsanlage.
    -Die Anlage der Rotluchse wurde durch die Azubis im 3. Lehrjahr neu gestaltet (so steht es auf einem Schild neben der Anlage). Den Luchsen scheint es zu gefallen. Sie nutzten u.a. die große Baumhöhle.
    -Auch die erneuerte Gibbonanlage konnte ich bewundern. Hier ist klar der von Knieriem und Pearlman propagierte Immersionscharakter zu erkennen: Der Besucherbereich ist mit Rindenmulch und Bambuspflanzen sowie anderen Pflanzuen aufgelockert, sogar das Geländer, Mülleimer und Lampen sind teilweise mit Bambus verkleidet worden. Das Gitter am Haus wurde ebenfalls mit Pflanzen verdeckt. Ich fand die Anlage vorher immer attraktiv, aber sie hat noch mal deutlich gewonnen.
    -Unter dem Stichwort Enrichment war auch wieder einiges zu entdecken. Bei den Löffelhunden wurde in einiger Höhe ein Stahlseil gespannt, an dem eine Öse befestigt ist. Ich vermute mal, dass hier an einem Haken Futter angebracht wird, dass die Tiere dann durch Springen und Zerren irgendwie herunterreißen müssen. Auch sonst gab es diverse Säcke, Boxen und die unterschiedlichsten Konstruktionen in allen möglichen Gehegen. Kann man bald gar nicht mehr aufzählen. Baff war ich aber, dass nun selbst die Zwergziegen(!) mit Klicker-Training kleine Kunststückchen lernen - und das offensichtlich bereits mit recht großem Erfolg.
    -Sonst waren wieder an zahlreichen Stellen Gärtner zu Gange und es gab auch überall kleinere Areale die mit Absperrband gesichert waren (e.g. bei der Außenanlage der afr. Elefanten).
    -Neu sind sonst noch diverse kleine Fotoboxen, bei denen die Besucher Postkarten mit dem eigenen Bild und dem von unterschiedlichen Tieren erwerben können. Keine Ahnung was es kostet.
    -Insgesamt war der Park doch deutlich besser besucht, als ich erwartet hatte. Immerhin hat es recht viel geregnet und es war mitten am Tag zum Wochenanfang.

    P.S.: Da es im Zoofreundeforum schon ausgeplaudert wurde: Morgen ab frühem Vormittag wird der große Ziel- und Entwicklungsplan den Medien vorgestellt werden. Könnte sich also lohnen im Laufe des Tages mal im Internet nachzuschauen oder die Abendschau (RBB um 19:30 Uhr) zu schauen. Ab Mittwoch sollten dann auch die lokalen Printmedien berichten...
    (01.06.2015)
    Sacha:   @Michael Gradowski: Til Schweiger kann "zähneknirschen"? Wirklich? Wie hast du das bemerkt, der hat doch nur einen Gesichtsausdruck...:) (Okay, war jetzt sehr böse. Sehe mir seine Filme generell gerne an, insbesondere die Komödien).
    (28.05.2015)
    WolfDrei:   @ M. Gradowski: Einige Bemerkungen zur abnehmenden Häufigkeit des “Wassergeflügels” - nicht nur im TP. So, wie auch für andere Einrichtungen, sind natürlich mehrere Ursachen für die Abnahme verantwortlich. Zum einen ist es, dass viele geschützt sind und nicht mehr so einfach der Natur “entnommen“ werden können, zum anderen, dass auch das Interesse des jeweiligen Chefs wichtig ist. Ich habe meine “Grundausbildung” über die Enten-/Gänsevielfalt bei Professor Dathe im TP gemacht - der ja ein ausgesprochener “Vogelfan” war - was auch , ich kam da fast zu spät, z. B. für die Greifvögel galt. Schon Ende der Siebziger hatte ich fast an die 90 Arten / UA (je nach Betrachtung) an Enten und Gänsen in meinem “Archiv”. Und die Konkurrenz mit Professor Klös im Zoo war ja ähnlich geartet. Bei BB spielten Vögel nicht mehr DIE Rolle, wenn nicht, z. B. durch Dr. Grummt, noch ein Streiter vorhanden war - er hatte aber in “späteren Zeiten” sich mehr den Fasanen und Garrulaxen zugewandt. Dann gibt es als Regulator im TP, gleichfalls im Zoo, Herrn und Frau Fuchs, die oftmals zoologisch gut ausgebildet waren und sehr gut auswählten - selbst Schneekranich und Riesenkanadagans gehörten dazu. Also Überdrahtung noch im Ausstellungsbereich für z.B. Bernierente, Plüschkopfente, Madagascarstockente, Schuppen- und Zwergsäger - oder gleich im Aufzuchtbereich (Kragenente, Tanggans). Letztere gibt es übrigens schon lange nicht mehr. So sind mir dann in den letzten dreißig Jahren an neuen Arten lediglich Bernier- und Kragenente sowie der Schuppensäger vor die Optik geraten. Dazu dann die allgemeine Abnahme der Artenvielfalt und nun noch das Kupierverbot.
    Noch zum Informationsgewinn durch die jeweiligen "Bimmelbahnfahrer" - man sollte da keine Illusionen haben. Als ich im San-Diego-Außenzoo war, hielt der Monorailfahrer nie an den (für mich) "wichtigen" Tieren an - aber Grantzebras, das war was!

    (28.05.2015)
    Michael Gradowski:   Mann wo hab ich nur meine Gedanken...

    P.P.S. Wen's interessiert, Til Schweiger weilte zu Dreharbeiten im Schloß und ließ sich dann auch zähneknirschend :-) fotografieren. Wenigstens tolle Werbung für den TP.
    (28.05.2015)
    Michael Gradowski:   P.S. Fast vergessen: Die umgestaltete Gibbonanlage sieht gut aus, die Inneneinrichtungen im Affenhaus sind toll geworden ( bis auf die Dscheladas, die kriegen scheinbar jede Form von Einrichtung klein, weswegen nur noch 2 Baumstämme vorhanden sind), die Außenanlage der Mangaben ist leider immer noch fast nur eine Wiese.
    (28.05.2015)
    Michael Gradowski:   Gestern mal wieder ein Besuch im TP bei kühlem Wetter, dafür mit äußerst angenehmer Begleitung. Trotz der nicht ganz so angenehmen Temperaturen war der Park gut besucht. Mal sehen, ob ich soweit alles zusammenbekomme.
    Zum ersten Mal habe ich die "neue" Kaninchenanlage live gesehen, ist wirklich hübsch geworden. Tolle Gestaltung mit z.B. den Blumenkästen. Die Grasnarbe hat allerdings schon sehr gelitten, war aber schön zu beobachten wie die Tiere buddelten und wühlten. Bei den Trappen wurde gemäht, darum waren sie diesmal nicht zu sehen. Die Sekretärin :-) sitzt auf dem Nest, Daumen sind gedrückt, daß es vielleicht diesmal klappt. Ebenso auf Nestern zu sehen die Schwarzhalsstörche und die Sonnenrallen. Jungtiere überall: Känguruhs, Gibbons und andere Affen, Huftiere, Salzkatzen... Ganz besonders entzückend: ein Gayalkalb vom 23.05. Die Löffelhunde waren nur schlafend zu sehen, aber immerhin. Dafür präsentierte sich der Felsenhahn in voller Pracht. Zum ersten Mal konnte ich auch die Zwergstreifenhörnchen im Malaienbärhaus sehen - sehr niedliche Tierchen. Die Vegetation in der Tropenhalle hat sich kräftig entwickelt, sieht jetzt schon wesentlich besser aus. Immer wieder beeindruckend die Felsenhallen im ABH. Damit hat man etwas Einmaliges, wäre schön wenn sie bei den Umbauplänen des Hauses erhalten bleiben.
    Die Spieleecken bei den Flamingos und den Rotbüffeln sind wirklich gelungen und werden sicher von den kleinen Besuchern gut angenommen werden. Weniger schick die irgendwie schrillen Teile am ABH, naja da wurde auch noch gewerkelt. Der Shop im Dickhäuterhaus ist für mich persönlich ein Alptraum aus Plüsch. Ich brauch sowas ja gar nicht, die Kleinen wird's aber sicher freuen (die Brieftaschen der Eltern vielleicht weniger). Außerdem bringen Plüschtiere und anderer Nippes dem TP Geld, also solls mir recht sein. Wäre nur schön, wenn es irgendwann auch mal ein Sortiment an Zoo- und Tierliteratur geben würde.
    Die neue Parkbahn sieht wirklich toll aus. Ich persönlich brauche sie nicht, bin noch gut zu Fuß, die Idee der Bahn an sich ist aber toll. Gestern dann der Erstversuch einer Bahnfahrt - leider noch mit der alten. Tja was soll ich sagen: Es war meine erste und sicher auch meine einzige Fahrt. Ungefedert, laut (man mußte sich regelrecht anschreien), mit nur den allernötigsten Infos wie: "Rechts sind die Goldtakine, danach die Kulane, asiatische Halbesel..." Hinterher hab ich mich gefragt, warum ich jemandem 4 Euro bezahlen sollte, der mir den Rücken ruiniert. Fazit: Eine Runde in einer Waschmaschine wird auch nicht schmerzhafter sein. Gut, daß sie wegkommt. Die neue Bahn soll wohl besser gefedert sein, ist außerdem windgeschützter und die Sitze sehen schon wesentlich rückenfreundlicher aus und punktet natürlich in der Optik. Sollte noch eine 2. Neue kommen, verläuft deren Runde hoffentlich im hintern Teil des TP (ABH, Africanum, Berg...)

    Zum Schluß noch das: Wie schon von gudrun angemerkt, war ich sehr erschrocken über den Schwund an Gänse- und Entenarten. Hier macht sich wohl schon das Stutzverbot bemerkbar. Besonders auffällig war es auf der Stelzvogelwiese am Lenné-Tempel: Keine Stelzvögel, eine gemischte Pelikangruppe, ein Paar Zwergschwäne, ansonsten einige "Allerweltsgänse". Viele seltene Arten sind wohl hinter die Kulissen oder in Volieren gezogen. Die Anlage wirkte bis auf die Pelikane erschreckend leer. Da frage ich mich schon, wie das in Zukunft weitergehen soll. Das betrifft ja nicht nur den TP, sondern vor allem auch Einrichtungen mit großem und bedeutendem Wassergeflügelbestand wie Cottbus oder Walsrode. Der Teich der Schwarzhalsschwäne war noch gut besetzt und wir haben uns überlegt, daß man daraus mit einer Übernetzung eine wirklich schöne begehbare Anlage machen könnte. Aber was passiert mit dem Rest? Leben dann auf den Teichen nur noch Freiflieger wie Höckerschwäne, Stock- und Mandarinenten, Kanada- und Nilgänse? Die seltenen Arten wie Paradieskasarkas, Hawaii- und Tanggans nur noch in Volieren? Oder alle Teiche übernetzen? Abgesehen von den immensen Kosten fände ich das in vielen Fällen auch nicht wirklich attraktiv. Denn selbst bei der schönsten und tollsten Voliere wirkt eben das Gitter oder Netz mehr oder weniger wie ein Fremdkörper in der jeweiligen Park/Wald/Freilandlandschaft als eine freie Teichanlage, auf der sich die verschiedensten Arten tummeln. Wenn ich mir z.B. den Waldteich gegenüber den Zwergziegen so ansehe, sicher könnte man ihn übernetzen, würde aber in meinen Augen den tollen Charakter dieser Ecke zerstören. Auch von den heute so zahlreiche Stelzvogelanlagen werden wir uns wohl in der nächsten Zeit verabschieden müssen. Ich will nicht schon wieder ZU schwarz malen, befürchte aber im Zuge dieser Veränderungen, daß es gerade im so arg gebeutelten Vogelbereich zu weiterem Schwund kommen wird, besonders im Wassergeflügelbereich. Mehr und mehr seltene Arten werden verschwinden, die "Allerweltsarten" werden bleiben. Etwas was ich wirklich bedauern würde und was natürlich nicht nur für den TP gilt, sondern die gesamte Zoolandschaft.
    (28.05.2015)
    WolfDrei:   Und am Schluß kamen auch die beiden Salzkätzchen aus ihrem hohlen Stamm heraus.
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Na gut, ich werde wohl nicht mehr wachsen. Die Weißköpfe habe 2 Jungvögel
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Die Rothunde färben schon ins Rot um, die Cacos sehen nach 4 Wochen aus wie am 1. Tag der Geburt (größer sind sie natürlich) - gut schaut aber das Schopfhirschweibchen vom März aus.
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Und die schon älteren Jungtiere wachsen (fast) alle befriedigend. das Gerenukjungtier (werde ich wohl über eine gewissen Zeit im Wachstum begleiten)
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Nach der Marco-Polo-Geburt beginnt es auch im "Gebirge": 2 Markhor-Geburten (Anzahl? gesehen 2 Jungtiere)
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Auch Geburten gab es . Hier in der einzigen deutschen Gayalgruppe am 23.5.
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Die Gibbonanlage erhielt besonders im Uferbereich gut ausschauende Neubeflanzungen - zur Freude der Gibbongroßfamilie und der Besucher.
    (26.05.2015)
    WolfDrei:   Eine Geschichte in Bildern: "Pfingstdienstag". Ein großes "Saugauto, damit beschäftigt, die Hinterlassenschaften der Festtage zu beseitigen, erschreckte oft die Tiere. Aber: zu Pfingsten wurden drei Minispielplätze fertig: am Brehmhaus, am Affenhauskiosk und im "Wäldchen" zwischen Flamingolagune und Guanakoanlage. Anbei : das "Gerät" am ABH
    (26.05.2015)
    Mark Meier:   Im Zoofreunde-Forum gibt es einige Neuigkeiten:
    -Die Manule kommen laut einem Schild bald in die ehemalige Rabenanlage.
    -Die Amur-Leoparden sind wegen des ABH-Umbaus (übergangsweise?) nach Hoyerswerda umgezogen.
    -Die meisten Pelikane (außer die Rosapelikane) sind innerhalb des Parks umgezogen und bewohnen nun einen Weiher neben den Maras.
    (22.05.2015)
    Jan Jakobi:   Dies müsste der genannte Artikel sein:

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-friedrichsfelde-friedhof-der-treskows-ist-restauriert,10809148,30754774.html

    Laut Wikipedia ist es übermorgen dann 70 Jahre her das der letzte Besitzer/Bewohner starb.
    (21.05.2015)
    WolfDrei:   Die Renovierung der Grabmäler der Familie Von Treskow wird schon etwas gekostet haben. Als wir im Oktober 014 dort Wildwuchs rodeten, waren das an die 25 Grabmale unterschiedlichster Form und Größe. Insbesondere die Basissegmente mußten oft neu aufgemauert oder durch “Zement-Impfungen” unterstützt werden. Am Dienstag war man noch bei letzten Ausmalungen der Inschriften, nachdem alle Steindenkmale offensichtlich in einer Werkstatt poliert worden waren. Botanisch läßt sich dort unter den Bäumen wenig ausrichten, eigentlich sah ich nur Winterlinganpflanzungen. Wenn die von mir gefundene Jahreszahl der Übernahme des Schlosses durch die Familie im Jahr 1816 stimmt, wären das also im nächsten Jahr 200 Jahre.
    Übrigens: die gesamte Straße von der heutigen B1 aus, am Tierpark vorbei bis zum Ortseingang Schöneweide hin hieß mal Treskow-Allee!. Der erste Abschnitt bis zur Eisenbahnüberführung zum Stadtteil Karlshorst wurde dann in der DDR die Straße "Am Tierpark", die damals in "Herrmann-Duncker-Straße" umgewandelte "Reststrecke" erhielt 1992 wieder ihren alten Namen.
    (21.05.2015)
    Mark Meier:   Der Taschentuchbaum sieht ja sehr interessant aus.

    Zum Friedhof gibt es nun auch einen kleinen Artikel. Demnach haben neben dem Förderverein auch Familienangehörige und das Landesdenkmal Berlin finanziell beigetragen.

    Auch zu den wildlebenden Verwandten der drei Tierpark-Trappen habe ich Erfreuliches gefunden: http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Grosstrappen-werben-mit-rasantem-Herzschlag;art25,5032216 - nur das mit dem Herzschlag pro Stunde(!) bei Mensch, Elefant und Kolibri ist da irgendwie falsch reingerutscht ;)
    (21.05.2015)
    WolfDrei:   @MM: Da ich eigentlich ein Lemuren-Fan bin, bin ich bezüglich eines genauen Termins des Austausches in der Bredouille. Aber man wird einerseits “betriebsblind”, andererseits sind die Fotobedingungen im Affenhaus nicht so “sonnig” - und dann gibt es ständig irgendwo Geburten, Neueinstellungen etc. Etwas mehr schaute ich auf die Anlagen, als die Umgestaltungen begannen. Die Mongozpaar-Aufnahme aus dem Affenhaus für meinen Lemurenartikel im “Tiergarten” (eingereicht vor ca 6 Wochen) ist mit Januar 014 datiert. Gelobt sei also die Digitalfotografiererei! Letzte Mongoz-Aufnahme von mir im Februar 014, erste collaris-Aufnahme im Mai 014. Eine Grauzone dazwischen.
    Das bisher traurige Geschehen bei den Berberhirschen bezüglich der Geburten könnte wohl in diesem Jahr durch Nicht-Belegen ein Ende finden, wenngleich der Hirsch “erst” gegen 12-13 Jahre alt ist. Aber wie zu sehen war, war er o14 in schlechter Kondition. Warten wirs ab!
    Ansonsten wurden die Tiere bei derartigen "Gelegenheiten" weggesperrt.
    (20.05.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist der Lemurentausch nur "gefühlt" erst wenige Monate her, oder gab es da schon ein mehrfaches Hin und Her? Ich war vor fast genau einem Jahr im TP (31.5.14, zufällig ebenfalls ausgerechnet am Sponsorentag) und fand schon damals die Mongozmakis auf den (Ex-)Vari-Inseln vor und die Halsband-/Gelbbartmakis im Affenhaus.

    Da jetzt wieder die Saison des Veranstaltungsrummels am Terrassencafe ist: Gibt es eigentlich im angrenzenden Gehege wieder trächtige Atlashirschkühe...?
    (20.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @WolfDrei: Danke für die Info! In der Tat ließ es sich gestern noch gut mit der Bahn zurück in den Süden fahren, aber da ich eigentlich den ganzen Tag für der Tierpark eingeplant hatte, natürlich ärgerlich! Mit Ausnahme der nicht so gut zu sehenden, da liegenden Gerenuks, konnte ich so ziemlich sehen und fotografieren was mir wichtig war. Vor allem die beiden juvenilen Java-Leoparden (meine heimlichen Lieblinge unter den großen Katzen) waren wunderbar.
    (20.05.2015)
    WolfDrei:   Und eine botanische Kostbarkeit: 1868 entdeckte A. David in Sichuan auch eine monotypische Baumform, die sich durch weiße herabfallende Blütenhochblätter auszeichnet, deshalb auch Taschentuchbaum genannt. Die Fruchtansätze (letztlich unter Bildung einer Steinfrucht)sind die mickrigen grünlichen Punkte. Der Baum (DAVIDIA involucrata) ist etwas frostanfällig und befindet sich gleich links an der Bartgeieranlage an einer geschützten Stelle. Er blüht gegenwärtig erstmals.
    (20.05.2015)
    WolfDrei:   Noch zwei nicht-zoologische Bemerkungen:
    Seit 1816 befand sich das Schloß Friedrichsfelde im Besitz der Familie Von Treskow, die u. a. den Schloßpark durch Lennè anlegen ließ. Der letzte Besitzer, Sigismund von Treskow, starb kurz nach Beendigung des 2. Weltkrieges und wurde auch als letzter der Familie im Park beigesetzt. Die Familiengrabanlage wurde noch von Prof. Dathe gesichert, nach etwas weniger Pflege wurden im Herbst 014 durch die Förderer erste Säuberungen vorgenommen. Die Sanierung insbesondere der Grabstätten erfolgte in der Zwischenzeit - am Freitag erfolgt die “Eröffnung”. Die Grabstätte befindet sich links auf dem Wege unmittelbar vor der Eisbärenanlage.

    (20.05.2015)
    WolfDrei:   R. Hillenbrand: Es hat vor wenigen Monaten einen Tausch gegeben: Gelbbartmakis (meine Namens-Auslegung wegen der Existenz der Weißbartmakis - Eulemur cinereiceps - in der "Gruppe" der "Halsbandmakis") in das Affenhaus, Mongoz in das Lemurenhaus. Ansonsten hoffe ich, dass Sie noch gut nach Hause gekommen sind - schade ansonsten wegen der beschränkten Zeit.
    (20.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @WolfDrei: Der Schopfhirsch-Fotograf vom Dienstag konnte die Mongozmakis im Affenhaus nicht entdecken. (Stattdessen Mohren- und Halsbandmakis, auch schön, aber schlafend) Gibts die noch? Sind die vielleicht in die Station hinterm Variwald umgezogen?
    (20.05.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Wie immer vielen, vielen Dank für die ausführlichen Berichte und die Bilder. Das kompensiert zumindest etwas, wenn man länger mal nicht selbst vor Ort sein kann.

    Bei der Schautribüne bin ich etwas verwundert, sollte doch hier ein großer Umbau erfolgen. Vermutlich hat man das nicht rechtzeitig vor den großen Veranstaltungen terminieren können. Die Pfingstkonzerte finden ja mW beim Terrassencafé statt, aber spätestens zum großen Tierparkfest zum 60. Tierparkjubiläum braucht man eben alle verfügbaren Standorte im Park.

    Bei den Marco-Polos bedaure ich natürlich die Entwicklung der kleinen Zuchtgruppe, hoffe dafür aber nun auf weitere Erfolge bei den Gerenuks. Auch der Zuwachs bei den Schopfhirschen ist höchst erfreulich. Ebenso staune ich über die erneut hocherfreulichen Besucherzahlen. 16.000 an einem Tag sind ein riesen Erfolg. Auch wenn es natürlich durch die kostenlosen bzw. ermäßigten Ticketpreise nicht die vollen Einnahmen bringt. Ich will aber nicht wissen, wie der Andrang auf die Parkbahn(en) an dem Tag war!

    P.S.: Weiß man eigentlich schon irgendwas über den geplanten Nachbesatz für die Wolfsanlage und die Rabenvoliere? Die wird man doch sicher nicht lange leer stehen lassen.
    (20.05.2015)
    Jennifer Weilguni:   @WolfDrei
    ...und es sieht auch fast genauso elegant aus. :-)
    (20.05.2015)
    WolfDrei:   Was die Gerenukdame kann, kann ich auch! (Altaimaral)
    (19.05.2015)
    WolfDrei:   Da wir gerade bei den Gerenuks waren: das Weibchen beim Äsen.
    (19.05.2015)
    WolfDrei:  
    Nun der “richtige” Besuchs-Dienstag:
    - die Gibbonfamilie zog gestern um, die Anlage wird aber noch abgesperrt. Das Schutzhaus wurde etwas mit Bambus “naturalisiert”. Freigabe wohl Pfingsten.
    - für das Pfingstkonzert wurde die Schaubühne etwas aufgeputzt, insbesondere wurden brüchige Sitzbankteile erneuert - aber oft nur partiell, da auch Holzbasisteile vermodert sind.
    - aufgrund seines hohen Adrenalinspiegels wurde der Marc-Polo-Bock umgesetzt - in das Vorgehege der Kulane ! Also außer Sichtweite von Weib und Sohn.
    - noch ein Erlebnis dort. Ein eifrig fotografierender Besucher steht vor dem Schopfhirschgehege - da Selbiges nicht gerade häufig geschieht, spreche ich ihn an. Und was kommt zurück: Sind sie nicht der------. War ich. Und er kam aus Augsburg. Tierleute riechen halt etwas anders. Zu den Schopfhirschen: mit der Geburt vom März und jener des Septembers 014 sind es jetzt 1,5!
    - auch die Barockgartenanlage nördlich des Schlosses wurde jetzt bearbeitet, die große Freifläche zwischen Schloß und Förstergarten ähnelt nach der Mahd fast Wimbledon.
    - auf Eiern (?) sitzen: Schwarzschnabelstorch, Sekretärin (eine Handaufzucht aus Walsrode), Kanadakranich (heute sah ich drei Eier), Mandschukranich (beide Paare), auch soll ein Nonnenkranich (das 2. Paar) sitzen.
    - wenn ich das richtig interpretiere , hat der TP aus Tallinn 2 Kreishornschafe (Arkale) erhalten - wäre auch nötig, da die TP-Gruppe seit ca 45 Jahren “aus sich heraus” existiert.
    - heute nun waren die Sumatraeles mal wieder unter sich - das Interesse hielt sich aber in Grenzen.
    - und wieder die Erfahrung, dass man in 5 Stunden bestenfalls ein Drittel schafft.
    -Sonnabend sollen 16 000 Besucher im TP gewesen sein.
    Anbei: Handaufzucht Dianameerkatze

    (19.05.2015)
    WolfDrei:   Zu den schon von mir genannten Geburten für den Monat Mai noch einige Ergänzungen speziell aus dem Vogelbereich:

    Schlupfe:
    Weitere 2 Nashornpelikane
    2 Fleckenuhus
    1 Keniauhu
    1 Weißkopfseeadler
    2 Truthahngeier
    1 Kappengeier
    1 Goliathreiher
    Vietnamfasane

    Im Säugetierbereich:
    1 Vietnamsika; 1 Timorhirsch; 1 Stachelschwein. Anzahl der geborenen Nacktmulle: 18
    Nach einer gewissen Verwunderung über eine (schlechte) Sichtung im Vorgehege der Sichuantakins: es handelt sich um die Einstellung eines Mishmitakinbullen aus Wuppertal wegen der dortigen Umbauten.

    (18.05.2015)
    WolfDrei:   Weiter vergessen: es gibt wieder Tigernachwuchs (Amur) - bisher wohl erfolgreich mit 2(?) Jungtieren.
    In schöner Gleichmäßigkeit dann der nächste Wurf der Nacktmulle - wohin gehen nur die zig Nachwuchstiere? Das sind doch keine Kuscheltiere!
    Und: der Gerenukbock treibt schon - bei ca 200 Tagen wäre dann die Geburt wieder im Winter.
    (13.05.2015)
    WolfDrei:   Noch ein besseres Bild vom Gerenukjungtier
    (13.05.2015)
    Michael Gradowski:   @WolfDrei: Danke für die Infos. Ich drück die Daumen, daß es diesmal bei den Sekretären klappt. Hmm, da gibt man eher den "halben Besatz" der Voliere ab, statt die Streitmacht zu entfernen? Für mich unverständlich, aber jedenfalls habe ich jetzt eine Antwort :-)
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Komisch - ich habe größte Schwierigkeiten, heute Text und Bild einzustellen. Laufend Anzeige: Seite kann nicht angezeigt werden!
    Aber: es regnet endlich im östlichen Berlin nach 4 Wochen - die Rasenanlagen sahen im TP schon nicht mehr gut aus!
    Was gabs noch: die Zuschauerschutzgitter fallen weiter (z. T. nur partiell), der Schloßvorplatz wurde neu bepflanzt - allerdings nicht der hintere Abschnitt - eigentlich sollten da Rosen als Umrandung rauf.
    Noch zu Jungtieren: 1 Fjällrind, bei den Eulen 1 oder 2 bei den Wellenuhus. Kraniche (Mandschus und Kanadier) sitzen noch, auch das Sekretärweibchen (2. Versuch)
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Das erste Jungtier bei den Timorhirschen
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   das zweite Triumvirat bei den Chacos
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Zwergmarajungtier. Die Mutter ist ein nicht verwandtes Tier aus Prag
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Dreitägiges Jungtier der Marco-Polos
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Arme Mutter! Sieben sollen es nun sein!
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Und erstmals eine Aufnahme vom Gerenukjungtier Tayo
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Die Aprilliste
    (12.05.2015)
    WolfDrei:   Nach wiederum 10 Tagen Abwesenheit zunächst die schreckliche Nachricht, das es meiner Frau erstmals gelang, einen Urlaub zu planen, bei dem es mir nicht möglich war, eine zoologische Einrichtung zu finden. Meinte heute jemand bösartig, dass es dann dorthin wohl öfter gehen könnte.
    Anbei zunächst die Geburtenübersicht vom Monat April. Verwundert war ich besonders über den Maskeneulenschlupf, da ich letztmalig ein Tier vor gefühlten 2 Jahren in der Voliere sah. Und im Mai ging es weiter: Zu den Chacos im April kamen vor einer Woche erneut 3 zur Welt. Die Arkale (Kreishornschafe ) hatten (bisher?) 1,1 Jungtiere, ein Schaf starb bei der Geburt, ob das Jungtier gerettet wurde , weiß ich nicht. Ein (leider) männliches Jungtier gab es bei den Marco-Polos. Aber: es gibt damit nur noch 2,1! Irgendwie hat sich der Bock in der Brunft mit zu viel Hormonen im Blut zum Rowdie entwickelt. Neu auch ein Timorhirschbaby, während das schon von mir genannte Sambarjungtier von vor ca. 4 Wochen nicht aufkam. Die Goliathreiher haben schon Junge, befinden sich aber noch in der Winterunterkunft; so ich das richtig interpretiere, bleiben sie auch im Bereich der Vogelaufzucht: a propos Greife: da sich die eingestellten Leipziger Gänsegeier als “geschlossene Streitmacht” erweisen, wurden einige Vögel in den Zoo umgesiedelt (kleinere Geier, Gaukler). Offensichtlich sind die Leipziger zeitlich im Rückstand mit der Rekonstruktion der dortigen Anlage. Die TP-Steinadler sind ebenfalls im Zoo, ihre niedergerissene Anlage schaut aus wie vor 4 Monaten.
    Zur Bautätigkeit: Wildschweinanlage: wie gehabt. An der Gibbonanlage wird weiter gearbeitet: Auspflanzung von Bambus etc, die Kletterkonstruktion scheint neu kombiniert zu sein, die Stahlbrüstung wurde duch Bambusumläufe und Bambusquerleisten “naturalisiert“. An der Saruskranichanlage (vormals Abu Markub) wurden “ Bruchholzhecken” angelegt. Leider sind an der Mishmianlage nicht alle Bambuspflanzen angewachsen. Die “´Maschinen” auf dem Berg sind wieder verschwunden. Die “Plantsche” am Kinderzoo wird diesjährig noch nicht wieder ins Leben gerufen - da dürften die Hygienevorschriften gegenwärtig noch finanziell zu aufwändige Voraussetzungen erfordern - also dürfen da wieder Hausgänse schwimmen. Der Wolfsanlagengraben ist geflutet - kein Tier welcher Art auch zu sehen. Da nach der Kolkrabenanlage gefragt wurde: selbige scheint leer zu sein, ein Schild weist nur auf einen Ausguck hin.


    (12.05.2015)
    Michael Gradowski:   @Sebastian Bothe: Danke für die Infos zum Brutgeschehen. Wäre ja toll, wenn es bei den Marabus endlich mal klappen würde. Die Goliathreiher sind ja fast schon Routine :-)
    (01.05.2015)
    Sebastian Bothe:   Sorry das Bild ist zu groß
    (01.05.2015)
    Sebastian Bothe:   Beim gestrigen Besuch im Tierpark habe ich auf der ehemaligen Braune Hyänen Anlage den neuen Besatz gesehen. jetzt leben dort min. 2 Löffelhunde drauf. das Giraffengazellen Jungtier war auch wieder auf der Außenanlage zu sehen.

    Nach einem Gespräch mit einem Pfleger, hat man erfahren, dass die Goliathreiher und die Marabus hinter den Kulissen am Brüten sind und das es derzeit 3 kleine Nashornpelikane in der Aufzucht sind. Das jüngste ist vom 26.04 geschlüpft.
    Anbei ein Bild von den Löffelhunden
    (01.05.2015)
    Mark Meier:   Ach so, die Bohrung bezog sich wohl auf die Aussage zu der Elchanlage. Dann sind es doch schon mindestens zwei Stellen, wo gegraben wurde. Naja, warten wir es ab...
    (30.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Den Zusammenhang kann ich mir normal nicht vorstellen. Die Anlagen bestehen alle seit deutlich früher als der Zeitraum, in dem die besagte Firma Sandlieferungen auf dem Tierparkgelände ablud. Zudem waren wie gesagt sehr viele Vermessungsgeräte aufgebaut. Ein Bagger war nur an einer Stelle im Einsatz. Sah überhaupt nicht danach aus, als wenn man systematisch in dem Boden nach etwas sucht/ Proben entnimmt.
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Vielleicht haben die "Probebohrungen" auch damit zu tun:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/giftsand-firma-hatte-eigenen-schluessel-fuer-tierpark

    Die Bauarbeiten an der Gibbonanlage deuten doch vielleicht darauf hin, dass dort endlich eine auch für den Winter geeignete Innenunterkunft entstehen könnte...?
    (30.04.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Dann haben die "Biester" mich getäuscht ;) Ich habe bei den Riesenseeadlern auch immer nur einen Kopf entdecken können. Aber Dein Foto beweist ja das Gegenteil.

    Bezüglich der Kolkraben: Bei mir am Südostende Berlins gibt es auch schon Brutpaare. Ich habe den Eindruck, dass sie sich hier immer mehr etablieren (und bspw. dem Mäusbussard schon mal frech Horst und Beute streitig machen). Was ist denn aktuell in der Anlage auf dem Berggelände? Oder steht sie wie die Wolfsanlage erst mal bis auf Weiteres leer?

    Den kleinen Panda sah ich kürzlich noch auf der regulären Anlage. Also wurde es entweder erst jetzt rausgenommen oder es sind doch wieder zwei Tiere, die noch aneinander gewöhnt werden.
    (30.04.2015)
    WolfDrei:   Beim Lesen des Berichtes von MM über München bezüglich der Kolkraben eine Frage: müssen die etwa im Süden erst wieder heimisch werden? Dann könnte man besser "Osttiere " einfangen. Bei Besuchen in Perleberg oder des Schorfheideparkes dröhnt es schon fast von ihrem Geschrei in den Ohren! Und auch schon in Berlin - ich wohne am Ostrande. A propos Kolkraben des Tierparkes: die sind vom Berg in die Uralkauzvoliere umgezogen. Noch zu den kleinen Pandas: ich fand ein Tier (wohl das einzige gegenwärtig) in der "Auffanganlage", die da etwas versteckt gegenüber den Mesos sich befindet. Das war übrigens die für Kolkraben vorgesehene Dathesche Anlage.
    (30.04.2015)
    WolfDrei:   @H. Wientjes: Wohl eher nicht, eher geht es um die Standfestigkeit des Geländes, vielleicht auch um die Qualität der Abdeckung - das ist ja der Schutt des 2.Weltkrieges. Wieviel Erdreich und woher kommend bei der seinerzeitigen Einbeziehung als Anlage, weiß ich nicht. Auch erfolgte die formelle Abdeckung des Ruinenschuttes schon in alter DDR-Zeit.

    Noch eine Korrektur: meine Annahme nach Besucherangaben, dass es nur 1 Jungtier bei den Riesenseeadlern sei, beruhte darauf, dass ich von einen heruntergefallenen Eis hörte und glaubte, dass nun ein Nachgelege getätigt wurde. Das mit dem Ei stimmte, aber: das Gelege bestand aus 3 Eiern!! - wohl selten vorkommend! Bezüglich Nachwuchs bei den Sichuans aus der Nachbrunst bin ich optimistisch - eine Kuh sieht doch etwas "fülliger" aus.
    (30.04.2015)
    Holger Wientjes:   @WolfDrei: An dieser Stelle einmal ein Dankeschön für die regelmässigen TP-Updates !
    Da sind wieder tolle Nachzuchterfolge dabei !
    Wird der Berg bei den Elchen auf belasteten Sand untersucht... ?
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   Nach den Schwierigkeiten des letzten Jahres ist nun die Sozialstruktur des "packs" geklärt: erfolgreicher Nachwuchs.
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   Bei den grauen Riesen ist ein Jungtier schon aus dem Beutel, ein 2. Beutel ist wohlgefüllt - aber: bei den Felsenkänguruhs ist es bald soweit
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   Salzkatzennachwuchs: von oben ohne jede Sicht in die Baumhöhle "geknippst" - Glück gehabt
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   Die Kanadakraniche haben2 Eier. Vor Jahren auf dem Berg waren sie sehr erfolgreich, wurden als Ammenpaar genutzt
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   pardon:
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   Bisher wurde behauptet, es gäbe ein Jungtier bei den Riesen: das sind aber doch wohl 2!!!!
    (29.04.2015)
    WolfDrei:   10 Tage Abwesenheit machen sich bemerkbar, zumal auch gestern an “meinem” Dienstag ein mieses Wetter war. Heute zwar Sonne , aber nur 15°C - also kein Gerenuknachwuchs “auf der Wiese”. Aber neuer Nachwuchs: Grevyzebra, Rothunde (6), Salzkatze (2) , Meso-Damhirsch.
    Bautätigkeit: Auf der Elchanlage wird offensichtlich eine Erdbohrung getätigt (vielleicht suchen sie nach der Schlossfassade, die da liegen soll - kleiner Scherz!)
    Die alten Kaninchenställe wurden abgerissen. An der Gibboninsel werden Kabelgräben gebuddelt. Ansonsten fand ich noch einige Baumopfer der Stürme von vor 3 Wochen.
    Bartgeiernachwuchs
    (29.04.2015)
    Mark Meier:   Ich war gestern im Tierpark.

    Bei den Gibbons war alles abgesperrt. Es wurden u.a. alte Bänke gegen neue ausgetauscht. Ich habe aber aufgeschnappt, dass auch die Anlage selbst "modernisiert" werden soll.

    Noch mehr Dynamik herrschte jedoch beim Bergtierareal. Gleich mehrere Fahrzeuge und zahlreiche Vermessungsgeräte waren überall über das Gelände verteilt. "Überall" wurden Vermessungsarbeiten durchgeführt. Auch einen Bagger habe ich gesehen. Vielleicht wird ja jetzt überprüft, wo die Sandmassen eingefügt werden können. Jedoch war man (zunächst?) vor allem bei den bereits gestalteten Anlagen zu Gange.

    Bei den Eisbären beobachtete ich leider kein Gekuschel, sondern eher eine deftige Auseinandersetzung. Einer der beiden Eisbären hat den anderen in einer der Höhlen "eingesperrt", also sich demonstrativ direkt davor gelegt. Immer wenn der andere raus wollte, gab es lautes Gebrüll. Hat es nicht ähnliches mit Troll und Aika gegeben? Was bedeutet so ein Verhalten eigentlich? Reine Machtdemonstration für die Rangordnung? Oder soll damit in der freien Wildbahn verhindert werden, dass sich das Weibchen noch mit einem weiteren Männchen paart?

    Auch bei den beiden großen Häusern war was los. Einer der Elefanten beugte sich tief in den Graben hinein und pflückt Gras und Löwenzahn. Ein spannender Anblick, der jedoch auch etwas Sorge bereiten kann. Bisher habe ich das nur selten selbst beobachtet. Auf Fotos kommt es nicht ganz so "dramatisch" rüber wie der direkte Eindruck. Im Brehm-Haus boten sich sibirischer Tiger und Löwenmann (beide in den großen Innenanlagen) mal wieder einen Brüllwettbewerb vom Feinsten. Man konnte innen je das hallende Gebrüll des dort präsenten Tiers aber auch das weit entfernte Grollen des "Widersachers" vernehmen. Ein beeindruckendes Schauspiel, das hoffentlich nicht in Zukunft durch dicke Glasscheiben geschluckt wird. Die direkte Präsenz der mächtigen Tiere ist jedes Mal absolut beeindruckend.

    Ansonsten sah ich erstmals den Nachwuchs von den Gerenuks. Beide Eltern waren mit auf der Anlage. Nachwuchs sah ich auch bei den Riesenseeadlern (diesmal offenbar nur ein Küken) und den Bartgeiern.
    (25.04.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Ich denke, ALLE Fütterungen nimmt kaum ein Besucher wahr. Aber wie interessiert eine größere Besuchermenge eine geschickte zeitliche Abfolge von (in diesem Fall kommentierten) Fütterungen über längere Wegstrecke quasi als Karawane mitläuft, habe ich vor vielen Jahren bei meinem bisher einzigen Besuch im Otterzentrum Hankensbüttel erlebt. Otter, Dachse, Hermeline, Baummarder - alles Arten, die normalerweise nicht die Zugkraft von Pinguin, Tiger & Co. haben, aber durch diese Art der Präsentation erheblich aufgewertet wurden (und da ist vielleicht sogar mehr Information beim Besucher hängengeblieben als mit der schönsten Schautafel). Sowas könnte ich mir auch in einigen Teilen des TP Berlin gut vorstellen - und dabei denke ich auch an die Nicht-Dickhäuter des Dickhäuterhauses.

    In Hannover schnappe ich oft aus den Besucherreihen auf, dass sie Fütterungen und Shows gezielt in ihre Zeitplanung beim Rundgang einbauen. Allerdings wird ihnen das hier durch einen wirklichen Rundgang (also einen Hauptweg entlang aller Highlights) und die zeitliche Staffelung der Angebote entlang dieses Weges auch deutlich erleichtert. Bei einem Riesengelände wie in Berlin mit einem eher netzartigen Wegesystem und zwei Eingängen bräuchte es natürlich noch mehr Logistik.
    (22.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Naja, wenn man Rüsselspringer, Seekühe, Krallenäffchen und Zebramangusten als attraktiv genug betrachtet, hat man so wenigstens schon einige Alternativen früher am Tag. Ansonsten gibt es zu dieser Zeit ja noch einiges anderes zu sehen (z.B. sind ja die begehbaren Anlagen und Streichelanlagen zum Glück recht lange geöffnet). Wenn man anders herum vor allem Fütterungen sehen will - und davon dann noch am liebsten alle, hat man es aber in der Tat schwer. Dass man mit etwas Hin- und Herschieben eine regelrechte Abfolge gestalten könnte, ist natürlich völlig richtig. So hingegen muss man mehrmals kommen, um alle interessanten Fütterungen mal zu sehen. Vielleicht ist das teilweise auch beabsichtigt (noch rekrutiert sich das Stammpublikum ja vor allem aus der näheren Umgebung und könnte theoretisch öfter in den Park kommen), aber gerade für Gäste der Stadt schade. Ich verstehe auch nicht weshalb man Großkatzen und Pinguine gleichzeitig füttern muss. Sind für viele Besucher sicher beides Highlights. Übrigens sollen auch genau diese beiden künftig kommentiert werden. Hoffentlich später aber auch noch andere...
    (22.04.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Dein Fütterungsprogramm ist zwar ausführlicher, aber zeitlich nicht weniger geballt. Ist doch schade, wenn sich der Besucher zwischen zeitgleicher Pinguin- und Großkatzenfütterung entscheiden muss, gerade weil beides auch noch räumlich dicht beieinander stattfindet und eine tolle zeitliche Abfolge ergeben könnte. Ebenso im Dickhäuterhaus: Wenn Seekühe, Krallenäffchen, Schnabeligel und Tamanduas gleich hintereinander weg gefüttert/präsentiert werden würden, nähmen wahrscheinlich mehr Besucher alle vier Gelegenheiten wahr, als wenn sie dafür mehrfach zum selben Haus zurückkehren müssen.

    Die anderen ONB-Attraktionen will ich keineswegs in Frage stellen, mir fiel nur das mit den Fütterungszeiten ins Auge.
    (22.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Ich hoffe nach wie vor, dass man die unterschiedlichen Landschaften/ Biotope im TP auch weiterhin unterstreichen und stärken wird. DAS ist für mich eigentlich das zentrale Alleinstellungsmerkmale: Der großzügige Platz und die abwechslungsreichen Landschaften. Dathe hat nicht umsonst vom alten Forstbestand rund um den historischen Schlosspark geschwärmt und welcher normale Zoo hat schon einen nennenswerten Bergzoobereich? Wald und Gebirge lassen sich natürlich leicht um Wasser/ Eis oder Steppe/Savanne etc. ergänzen. Geo- oder Erlebniszoos gibt es hingegen schon einige. Wobei das eine ja das andere auch gar nicht ausschließt. In diesem Zusammenhang wäre es für mich aber ein kolossaler Fehler falls langfristig keine Bahn mehr durch alle Areale fährt. Gerade auf eine gute Dreiviertelstunde verdichtet, habe ich dieses reizvolle Wechselspiel der Landschaften von den umwaldeten Hirschgattern über die großen Freianlagen von Giraffen, Elefanten etc. bis hin zu den riesigen bergigen Anlagen für Steinböcke, Elche und Co immer besonders intensiv empfunden.

    Zu den Wegplänen: Wie bei den neuen Richtungspfeilen nehme ich an, dass es der Mehrheit besser entspricht als die alten. Highlights kommen meist besser an als lange Listen. Weshalb gehen die allermeisten Leute ins Ägyptische Museum, in den Louvre etc.? Sie wollen doch i.d.R. vor allem die bekannten Highlights (beim Zoo Löwe, Giraffe, Elefant, Affe & Co) und dazu noch ein nettes Beiwerk (e.g. Kattas, Flamingos, Pinguine, Erdmännchen...). So was findet man alles auf dem neuen Plan, wenn auch gewiss nicht jeden Affen im Park...

    Was Schaufütterungen und sonstige Attraktionen betrifft, ist das bisher sicher nur der Anfang. Früher stand auf der Website gerade mal die Raubtierfütterung und das Elefantenbaden!!! Knieriem hat ja überhaupt mal angefangen, Fütterungen aufzulisten (auch kommentierte Fütterungen sind mW bald geplant) und auch sonstige Angebote zu schaffen/ verbessern (Flugshow, Lamaspaziergänge, Streichelanlage für Hauskaninchen, längere Öffnungszeiten des Streichelzoos, kostenlose Rundfahrten) bzw. bestehende (Variwald, Tropenhalle im ABH) besser zu bewerben. Natürlich darf das gerne noch mehr werden. Ich hab vor einiger Zeit mal begonnen, systematisch alles festzuhalten, was ich irgendwo aufschnappe, selbst wenn es teils keine offiziellen Angaben sind und man im Einzelfall mal Pech haben kann. Da kommt auch jetzt schon für den Tierpark ein langes Programm zusammen:

    Tierpark Berlin – Besucherhighlights

    Diverse (ungefähre!) Fütterungszeiten:

    -Rüsselspringer gegen 10 Uhr
    -Manatis gegen 12 Uhr
    -Krallenaffen im Dickhäuterhaus ca. 13:30 Uhr
    -Zebramangusten zwischen 13 und 14 Uhr
    -Erdwölfe* ca. 14:15 Uhr
    -Schnabeligel* gegen 14:30 Uhr (So auch Badezeit)
    -Gelbbrustkapuziner 14:30 Uhr
    -Affenhaus 14:30 (alle außer Dscheladas)
    -Raubkatzen im Alfred-Brehm-Haus: täglich außer Freitag ebenfalls gegen 15 Uhr
    -Pinguine 15:00 Uhr
    -Dingos gegen 15 Uhr
    -Tamanduas* gegen 15 Uhr
    -Affenhaus 15:30 Uhr (nur Dscheladas)

    *Zugleich bester Zeitpunkt, die Tiere überhaupt beobachten zu können.

    Begehbare Anlagen und Tropenhallen:

    Streichelzoo: 10:00 - 16:00 Uhr
    Hauskaninchen-Anlage. Streicheln in der Kontaktzone erlaubt.
    Vari-Wald* Tiere morgens meist besonders aktiv!
    Känguru-Anlage*
    Tropenhalle im Brehm-Haus* Beregnungszeit 15:30 - 16:00 Uhr
    Schildkröten- und Krokodilhallen*

    *Öffnungszeiten meist wie Tierhäuser

    Besondere Veranstaltungen:
    Badetage Elefanten (in der Zeit von Oktober bis Ostern je Sa, So ab ca. 11 Uhr (ggf. etwas früher da sein); an anderen Tage morgendliche Dusche mit dem Schlauch
    -Schlangen und Krokodilen: Keine regulären, öffentlichen Fütterungen. Aber Sa und So oft Scout-Programm in der Schlangenfarm.
    -Lama-Spaziergang vom 12.07.14 bis 5.10.14 immer Sa, So um 15 Uhr. Treffpunkt an der Wiese bei den Gibbon-Inseln
    -Greifvogelschau vom 2.08.14 bis 31.08.14 immer Sa, So von 13:00 bis 16:00 Uhr im Garten hinter dem Schloss Friedrichsfelde
    -Thematische Führungen (praktisch jeden Sonntag und an vielen Feiertagen meist um 10 Uhr und mit Treffpunkt am Bärenschaufenster)

    Aktuelle Hinweise je unter http://www.tierpark-berlin.de/tierpark/veranstaltungen.html

    Schloss Friedrichsfelde hat an folgenden Tagen ab 11 Uhr geöffnet:
    Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag sowie feiertags. Bei Veranstaltungen kommt es jedoch zu verkürzten Öffnungszeiten. Aktuelle Hinweise beachten.
    (22.04.2015)
    Michael Mettler:   Beim (bisher nur oberflächlichen) Blick auf die neuen Websites von Tierpark und Zoo stachen mir gleich die ersten Versuche zum Imagewechsel ins Auge. So wirbt der TP nicht mehr als "größter Landschafts-Tierpark Europas", sondern jetzt als "größter Erlebnis-Tierpark Europas", und der Zoo bietet "Spaß bis zum Umfallen" (siehe Jahreskarten-Werbung).

    Mit den neuen Wegeplänen beider Einrichtung, die zum Download angeboten werden, fremdele ich allerdings noch - auch wenn sie optisch durchaus attraktiver sind als die bisherigen. Gerade in einem so weitläufigen Gelände wie dem des TP finde ich einen weitgehend unbeschrifteten Plan etwas dürftig (oder enthält die Printversion eine Gehegebeschriftung?). Bemerkenswert finde ich die Gewichtung mancher Anlagen - die Flamingolagune wird zum Highlight ernannt, der Affentempel im Afrikanum weder beschriftet noch mit einer Affenfigur illustriert!

    Ist eigentlich angedacht, die angebotenen Schaufütterungen im TP noch besser zu koordinieren? Die meisten finden ja mehr oder weniger zeitgleich statt - sieben der acht Fütterungen innerhalb von nur 65 Minuten! Da wäre doch ein weiter über den Tag verstreutes Programm besucherfreundlicher.
    (21.04.2015)
    Tim Sagorski:   @ Wolf Drei :

    Die beschriebene Gemeinschaftshaltung Schweinshirsch / Leierhirsch funktioniert (ohne Bastardisierung) doch auch in Arnheim...

    Warum nicht auch in Berlin ?
    (16.04.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für die Updates. Ich hoffe, es wird weitere Geburten bei den Gerenuks geben.

    Die Schilder bei der Lemureninsel sind nicht neu, die gibt es dort schon länger. Wenn ich mir die neue Website, die Bimmelbahn oder die Pläne für das ABH so ansehe, vermute ich, dass die neuen Schilder graphisch eher aufwändiger werden...
    (15.04.2015)
    WolfDrei:   und die neue Farbe der Besucherschutzgitter
    (15.04.2015)
    WolfDrei:   Pardon - etwas undeutlich hinsichtlich des Textes - neuer Versuch
    (15.04.2015)
    WolfDrei:   Könnten das die neuen Schilder sein? Hier ein Beispiel vor der Lemureninsel
    (15.04.2015)
    WolfDrei:   22°C: was wäre also ungewöhnlich daran anzunehmen, dass das Gerenukjungtier nach 2 Monaten erstmals richtig Berliner Luft schnuppern könnte? Kein Insidertipp!
    Und gegen 11 war es dann soweit - wenn ich auch nicht zum Zeitpunkt dort war, sondern zunächst nur eine Ansammlung von Aufpassern sah. Das Schnuppern betraf aber nur die Luft des Vorgeheges - so sehen die Bilder auch aus. Zunächst aber erfreute mich die Geburt eines Sambarkalbes - Geschlecht noch unbekannt. An weiteren Jungtieren: Ellipsenwasserbock, Watussikalb von der Gescheckten - aber uniform rotbraun, Schlupf eines Rieseseeadlers am Montag. Die bisherigen 3 Takinkälber sind alle weiblichen Geschlechtes. Etwas verwirrt war ich seit 2 Wochen, dass der Leierhirschbock im Gehege der Schweinshirsche ist - wird das eine südostasiatische Gemeinschaftsanlage mit jeweils zeitlich differenzierter “Hirschmann”-Anwesenheit wie bei Mhorrgazellen und Addax? Ich erinnere mich noch an einen Bastard zwischen Axis und Schweinshirsch.

    Was noch? Die letzten Baumwurzeln der Gestürzten wurden gerade am Milugehege entfernt; neue Verbotsmaterialien für Besucher an den Pflegerwegen: anstelle Metallstangen mit Haken und Kette nun Bioware: Holzpfosten mit Holzquerriegel und Seemannsseil mit Schlaufe. Der neue Shop am Haupteingang war schon ob des schönen Wetters am Freitag provisorisch eröffnet, nunmehr wohl ganz: Vom Inhalt her der große Bruder des schon geschilderten vom Dickhäuterhaus, in einer kleinen Ecke in eigener TP-Sache die Bestellung und Anfertigung der Sondereintrittskarten (Jahreskarten etc.). Bilderbücher sind auch vorhanden, doch dass sie Bezug auf den Tierpark hätten oder noch vorhandene Reste alter “neuer” Literatur anbieten würden? Nix. Vielleicht positiv, dass die Plüschtiere nicht aus China sind. Ansonsten ist die gesamte Vorderfront zur Strasse oberhalb des U-Bahneinstiegs renoviert - dort also, wo kaum ein Besucher hinschaut. Was dort tun? Früher gab es dort die Aushängung von TP-Plakaten.

    (15.04.2015)
    Mark Meier:   Wie ich gerade bemerkt habe, ist nun die neue Website online: http://www.tierpark-berlin.de/de

    Zoo und Aquarium haben auch neue Websites bekommen.
    (14.04.2015)
    Holger Wientjes:   In einer entsprechend abgesperrten Voliere dürften die Goliath-Reiher doch durchaus im Besucherbereich gehalten werden können. Andere durchaus gefährlichere Arten werden es doch auch ?! In Köln hat es geklappt, in Dortmund geht´s ebenfalls. Und das sind ob ihrer Grösse, ihres Äusseren und ihres Verhaltens absolut besucherattraktive Vögel !!
    (14.04.2015)
    Michael Gradowski:   @WolfDrei: Stimmt schon, die Goliaths gelten (besonders in der Brutzeit)als aggressiv, aber warum soll denn keine Ausstellung in einer (natürlich nicht begehbaren) Voliere möglich sein? Andere Zoos halten die Art ja auch nicht nur rückwärtig.
    (14.04.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Das habe ich auch gelesen. Leider schreibt bisher nur die Bild darüber.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/neues-tierpark-gutachten-gibt-Entwarnung

    Demnach wird aber noch etwas vom "älteren" Sand durchsucht, der nicht Teil der neuesten Lieferungen war. Auch dieser war aber in ersten Analysen als unbedenklich (i.e. zumindest keine akute Gefährdung) eingestuft worden.
    (13.04.2015)
    WolfDrei:   Die Hauptsache: heute im Radio gehört, dass der besagte “Sorgenberg” als “relativ” unbedenklich eingeschätzt wird und zur Landschaftsgestaltung eingesetzt werden kann. 2,3 Mio Euro gerettet!
    Zu den Goliaths: die sind mit ihren Schnäbeln einfach für eine öffentliche Ausstellung zu gefährlich, zumal jetzt einige Schutzzäune abgebaut oder “rückgebaut” wurden.

    (13.04.2015)
    Michael Gradowski:   @Mark Meier: Danke für die Infos. Da kann man ja nur hoffen, daß die Goliathreiher auch in Knieriems Planungen eine Rolle spielen, wäre wirklich schade um die Art. Daß die von dir genannten Arten so "heimlich" verschwunden sind, ärgert mich auch ziemlich, zumal es nun alles andere als "Allerweltsarten" sind. Um die Großtrappen mache ich mir aber überhaupt keine Sorgen ;-)
    (13.04.2015)
    Mark Meier:   Übrigens sind laut Zootierliste die letzten beiden Wölfe dieses Jahr verstorben, die Anlage steht somit aktuell leer.
    (13.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Gradowski: In der Zootierliste werden die Goliathreiher für den Tierpark noch als aktuelle Haltung gelistet. Auch sonst habe ich nichts über eine Abgabe gehört. Aber die beendeten/ ausgelaufenen Haltungen von Rüsselhündchen, Schabrackenhyäne und Fischkatzen sind ja auch sehr lautlos über die Bühne gegangen. Die Großtrappen waren aber bei meinem letzten Besuch noch da ;) Aber diese Piepmätze leben ja auch nicht hinter den Kulissen.
    (13.04.2015)
    WolfDrei:   Bezüglich der EAZA-Mitgliedschaft: warum rätseln.
    Google-Suche: "Mitglieder EAZA":
    Im April 2014 stehen in der "member list" 284 volle, 16 temporäre, auch 16 Kandidaten. Zunächst eine Korrektur: ich meinte nicht Abu Dhabi sondern Dubai.
    Aus der Liste: Al Ain (temporär); Dubai (temporär assoziiert - was das auch immer bedeutet), Sharjah (volles Mitglied), Al Wabra (assoziiert).
    Dann noch einige ausländische Zoos: z. B. Kuwait und Almaty (assoziiert). Auch " Organisationen" können Mitglied sein z.B. ISIS
    (12.04.2015)
    WolfDrei:   @MM: ohne Zweifel betrifft die Existenz von Gerenuk und Beira selbst schon die Zeit vor 2000. Als ich 2009 dort war, waren ja die Chefs der Anlagen dort aus europäischen Ländern: Sharjah (ein Belgier), Al Ain (bis kurz davor, ein Brite), Abu Dhabi (nicht nur des öffentlichen Zoos sondern auch der beiden privaten, ein Ire), Al Wabra, (die Familie Hammer). Ab wann schon diese Einrichtungen EAZA-Mitglieder sind, weiß ich nicht. Das Interesse würde ich auch in Richtung Dibadag (Lamagazelle) sehen: etwa Anfang 2000 hatte Al Wabra schon in Somalia (in welchem politischen Bereich ???) Jungtiere "auf Lager", erhielt aber kein Exporterlaubnis. Auf der Website aus der Zeit gibt es davon ein Projekt und 2-3 Aufnahmen.
    Bezüglich einer Ausfuhr von Tieren aus diesen Ländern allerdings zur "europäischen" EAZA-Zone habe ich so meine Zweifel, ob das klappen könnte. Umgekehrt gab es schon "Ausgänge": u.a. arab. Oryx und Somaliesel nach Al Wabra, Rotbüffel und Markhor nach Al Ain.
    (12.04.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Mit Giraffengazelle und Beira sind doch aber zwei der sechs Wunsch-Arten längst in arabischen Haltungen vertreten? Oder waren die damals noch nicht EAZA-Mitglieder?
    (12.04.2015)
    Michael Gradowski:   P.S. Riesenelen im TP fände ich toll, wäre ja auch kein Ding der Unmöglichkeit, schließlich waren sie vor langer Zeit schon mal im Bestand.
    (12.04.2015)
    Michael Gradowski:   Weiß eigentlich jemand, ob zu den abgegebenen "Piepmätzen" die keinen interessieren, auch die Goliathreiher gehören, denn die leben ja nun schon lange hinter den Kulissen?
    (12.04.2015)
    WolfDrei:   @MM: Bei den genannten Arten habe ich natürlich den Verdacht, dass da die zoologischen Anlagen der EAZA-Mitglieder aus den Emiraten und Qatar besonders als Wunsch-Halter gemeint sein könnten, für die westliche Riesenelenantilope vielleicht Prag aufgrund ihrer Initiativen vor Ort.
    (12.04.2015)
    Michael Mettler:   @Julian Overberg, wenn sich die Frage auf die Antilopen bezieht: Laut EAZA Yearbook 2007/2008 Westliche Riesenelenantilope, Dibatag, Hunters Leierantilope und Kongoni (jedenfalls müsste das mit "Kenya Hartebeest" gemeint sein, da es ansonsten m.W. nur Freilandhybriden aus Kongoni x Lelwel in Kenia gibt). In einer anderen Quelle, die ich aber leider nicht spontan benennen kann, hatte ich vor einiger Zeit als sechste Art m.E. noch die Beira erwähnt gesehen.
    (12.04.2015)
    Julian Overberg:   Welche Arten wurden denn noch ins Auge gefasst?
    (12.04.2015)
    WolfDrei:   Noch ein Nachsatz zu den Nachwuchs-Riesenkänguruhs: wenn ich schrieb, dass sie einen rötlichen Fellschein hätten, meinte ich alle Alttiere der "westlichen grauen K." im Winterfell.
    Bild anbei
    (12.04.2015)
    Michael Mettler:   Eventuell brauchen ja auch noch südostasiatische Arten Platz im Haus, die nicht zu den Katzen zählen. Ich denke da nicht nur an die Binturongs, sondern auch an die Malaienbären, denn über die heißt es in einem der jüngsten Online-Artikel: "Die Tropenbären aus Südostasien sollen ins Alfred-Brehm-Haus, zumindest aber in dessen Nähe ziehen." Demnach wären diesbezüglich noch beide Optionen offen.

    Ansonsten teile ich Gudruns Vermutung, dass langfristig Amur- und Sumatratiger im TP bleiben (oder Erstere zumindest nur vorübergehend aus Platzgründen weichen müssen). Letztere wegen der explizit auf Indonesien ausgerichteten Thematik des ABH-Entwurfs und wegen des genetischen Wertes der vorhandenen Individuen, die Sibirer deshalb, weil man mit ihnen das bislang huftierlastige "kalte Asien" auflockern kann. Und wenn man den systematischen Faktor nicht komplett tilgen will, sind das nun mal die beiden am deutlichsten unterschiedlichen Formen. Die Zukunft der Indochinesen sähe ich dann eher im Zoo - dort wäre es angesichts eines geheizten Hauses eigentlich Verschwendung, darin "kalte Katzen" wie Amurtiger zu halten. (Allerdings: Man könnte beim Umbau des Zoo-Raubtierhauses den jetzigen Tiger-Jaguar-Flügel mit einer isolierenden Zwischenwand/Glasfront abtrennen, so dass man ihn nicht mehr mitheizen müsste und die Jaguare mit einer "kalten" Leopardenform die Plätze tauschen könnten.)

    Zu den Gerenuks: Die EAZA Antelope & Giraffe TAG hatte vor ein paar Jahren eine Handvoll Antilopenarten ins Auge gefasst, für die Anstrengungen unternommen werden sollten, sie in die EAZA zu importieren und Zuchtprogramme zu etablieren. Dazu zählte auch die Giraffengazelle. Angesichts einer gewissen Abneigung des Ex-TP-Direktors gegenüber zentral gesteuerten Zuchtprogrammen hatte ich die Anschaffung der Berliner Gerenuks allerdings eher unter anderen Gesichtspunkten vermutet... Deshalb freut mich jetzt, dass die Art trotz der züchterisch ungünstigen Ist-Situation im Bestand bleiben soll und Knieriems gute EAZA-Vernetzung vielleicht den Import zusätzlicher Tiere und die Gründung weiterer Haltungen iniitiert. Auch wenn man dann vermutlich die Kröte schlucken muss, dass im Gegenzug andere Huftiere Haltungsressourcen verlieren könnten.
    (12.04.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe davon aus, dass man im Brehm-Haus von den größeren Katzenarten zukünftig nur noch Javaleoparden, Sumatratiger und Nebelparder zeigen wird und vielleicht die Palawan-Bengalkatze als südostasiatische Kleinkatzenform. Ich bin gespannt, ob die Indischen Löwen später in den Zoo Berlin übersiedeln und dort die Zoolöwen ersetzen. Im Brehm- haus werden sie vermutlich ja nicht weiter gehalten, da sie keine waldbewohnende Katzenform sind und dort zukünftig wohl nur noch 3 große Anlagen für südostasiatische Katzen zur Verfügung stehen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass im Zuge des Umbaus im Afrikateil eine neue Freianlage für hoffentlich unterartreine Löwen entsteht.
    An Sibirischen Tigern wird man in Friedrichsfelde wohl auch festhalten, da es sonst ja nicht besonders sinnvoll ist, die Handaufzucht Alisha mit ihrem Spielgefährten und vielleicht zukünftigem Zuchtpartner zurück in den Tierpark zu holen, was wohl geplant ist. Ich könnte mir die alte Wolfsanlage nach einem Umbau gut als Anlage für Amurtiger vorstellen.
    (11.04.2015)
    Holger Wientjes:   Wobei ich es bei den Fischkatzen nicht verstehe. Die Art nimmt wenig Platz in Anspruch, ist selten und hätte in das anvisierte Südostasien-Konzept gepasst.

    Über das Bekenntnis zu den Gerenuks freu ich mich sehr und bin positiv überrascht.
    (11.04.2015)
    Mark Meier:   Das freut mich sehr. Allerdings wurde dafür nun die Haltung der Fischkatzen beendet. Alle seltenen Arten werden nicht zu halten sein.
    (11.04.2015)
    Michael Mettler:   Die Gerenuks scheinen ihren Platz im neuen Konzept sicher zu haben:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/selterner-nachwuchs-giraffengazelle-tayo-im-tierpark-vorgestellt/11620774.html
    (11.04.2015)
    WolfDrei:   Schon etwas älter: das Jungtier der Palawan(Bengal-)katzen
    (10.04.2015)
    WolfDrei:   Die beiden Mishmis
    (10.04.2015)
    WolfDrei:   Die Märzangaben:
    (10.04.2015)
    WolfDrei:   Als Ausnahme ein TP-Besuch am Donnerstag: aber der Wetterfrosch hatte gute Bedingungen vorausgesagt - aber müssen es dann gleich 26°C sein? (sagte abends ein Wetterfrosch). Ergebnis: Besucher, Besucher! Und ganze Kinderwagen-Gruppen, dazu noch Ferien. Gelobt sei also die Größe! Wenngleich: Auf den neuen Großorientierungsplänen - die 1:100-Umsetzung der Flyer (dadurch sehen nun manche Tiere darauf etwas seltsam aus) - ist die Elektrobahnlinie eingezeichnet - mit der Annahme einer Zeitung heute, es seien 4 km. Dann bin ich nämlich heute 40 km in 7 Stunden gelaufen: vom Bärenschaufenster, Wisentanlage, um die Kamelwiesen, bis zum Rondell an der Gibboninsel Richtung Schloß, von dort links die äußere Hirschallee entlang zum Ausgangspunkt. Sicher nicht mehr als 2 km. Und dann erklärt sich auch die Tour-Länge, die Mark Meier schon nannte: 20 min. Die Bahn muß dann nämlich an die Stromquelle! Der alte “Moabiter” fährt weiter über den Berg, ebenfalls gut gefüllt.
    -Baugeschehen: die Windschäden sind beseitigt: Glück gehabt, ich sah nur 4-5 z.T. schon beseitigte “Gefallene”, alles Papppeln. 2 am Variwald und 2 zwischen Miluanlage und Mandschukranichen unter “Mitnahme” eines dritten Baumes, ein Baumbruch (Eiche) an der Hauptallee Schloss-Terrassencafe. Zum Glück nirgendwo auf eine Tieranlage inklusive Absperrung. Die ehemals durch Hochgitterzaun abgesperrte halbe Mishmianlage ist völlig mit Astwerk und Neuanpflanzungen visuell abgesperrt - bleibt zu hoffen, dass die Tiere die rechte Seite mehr als bisher nutzen. Dort und am Elefantenschutzzaun eine neue Farbe: metallisch und , ja nun, silbrig mit violettem Hauch. Weitere “Flachzäune” sind gefallen.
    - Geburten: überall! Nur meine Hoffnung auf Gerenuk-Nachwuchs erfüllte sich noch nicht. Dort aber Auflauf, Fotojournalisten, aber auch “Gorillas”: der US-Botschafter durfte einen Blick werfen. Tröstende Worte einer Frau aus der Begleitung an die Hoffenden: Bald!
    Nachwuchs: 1. Milu, Vietnam-Sikas, Schopfhirsch (noch im Stall - die sind ja extrem klein), Diana-MK (leider wieder Handaufzucht), Roter-Brüllaffe (leider Tod - Absturz mit “Schädelfraktur” des Babys), 1 Katta, Kerabau, ein 2. Mishmi, ein erster Goldtakin.
    Bennetkänguruh, 2 westl. Graue Riesen (die jetzt etwas rötlich aussehen), Haustiere seien nicht genannt (Märzsumme anbei)
    Und : es fängt ja erst an.
    Der Riesenseeadlermann sitzt weiter brav.

    (10.04.2015)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Auch der bezog sich auf die "Besser-oder-schlechter"-Geschichte.
    (10.04.2015)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Vielen Dank für die Aufklärung, das ist mir ja ganz neu *Sarkasmus*. Keine Ahnung, was mir dein Satz sagen soll...

    @Mark Meier: Das mit der Hirschallee sehe ich genauso. Sicher könnte man sie durch Vergesellschaftungen o.ä. erheblich aufwerten, aber auch so gefällt sie mir ziemlich gut. Mal sehen was Knieriems Plan für dieses Gebiet ist.

    @Holger Wientjes: Sehe ich auch so, und das meinte ich mit meinen Posts: Wenn der Besucher nicht willens ist zu Vergleichen, zu Lernen oder wie man es auch immer nennen mag, dann nützt auch die beste Presentation nichts.
    (10.04.2015)
    Holger Wientjes:   Aus Platzgründen würde ich die systematische Präsentation der Arten lieber schwerpunktmässig im TP sehen. Dort hätte man Platz um drei oder mehr Tiger-, Zebra- oder Antilopenarten etc. nebeneinander zu zeigen. Im Zoo sollte man sich da eher beschränken. Die systematische Ausrichtung muss sich ja nicht zwingend durch den gesamten Park ziehen und kann gerne geographisch aufgelockert werden. Was spräche z. B. dagegen, neben der Hirschallee mit ihren vielen Formen, einige Arten in Vergesellschaftung mit anderen Tieren zu zeigen (beispielsweise Axishirsche mit Nilgaus und Hulmans etc.) ?

    Zu den Besuchern im ehemaligen Antilopenring könnte man natürlich noch anmerken, dass sie vielleicht nicht gut genug verglichen haben (oder dass man durch grosse Schautafeln die einzelnen Arten noch besser vergleichend hätte "verkaufen" können).
    Wenn ich als Laie eine altägyptische Sammlung besuche, dann sieht für mich auch auf den ersten Blick vieles gleich aus und ich weiss nicht aus welcher Epoche etwas stammt. Da muss ich mir halt die Zeit nehmen und lesen oder mir einen Audioguide ausleihen.
    (10.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Die Hirschallee empfinde ich aus verschiedenen Gründen als recht reizvoll. Aber der Besatz ist für den durchschnittlichen Besucher sicher etwas langweilig. Das will ich gar nicht abstreiten. Wobei die Tiere durch ihr "niedliches" Aussehen (insbesondere bei Jungtieren) und ihr Verhalten durchaus viele positive Reaktionen erzeugen: sie interagieren teils mit den Besuchern oder kommen zumindest sehr nah an die Zäune heran. Also selbst wenn man sie nicht vergleicht (was ich ja ehrlich gesagt auch nicht ständig mache), muss es nicht als langweilig oder eintönig empfunden werden. Ich habe im Tierpark auch ganz ehrlich noch nie bewusst so einen abwertenden Kommentar gehört wie den von Dir bezüglich des alten Antilopenrings genannten - weder bei der Hirschallee, noch bei den Zebras, Takinen etc. Wenn die Vielfalt bemerkt und angesprochen wurde, dann eigentlich eher positiv als Mehrwert. Negative Kommentare höre ich eigentlich primär, wenn ein Gehege nicht sichtbar besetzt ist oder die Tiere zu weit weg sind. Aber Du hast Recht, dass es eher die außergewöhnlichen Tiere sind, die besonderes Interesse hervorrufen. Etwa bei den angesprochenen Mullen (die es ja seit einiger Zeit auch im Tierpark gibt) bemerke ich das auch immer wieder.

    Meine persönliche "Vision" für die Hirschallee ist davon abgesehen übrigens schon seit langem, daraus zusammen mit etwas umliegenden Areal einen kleinen "Waldzoo" zu machen - ein Pendant zu dem Bergzooareal was dann in sich gerne auch in Kontinente unterteilt sein darf. Die einmalig gelungene Kulisse aus altem Forstbestand und vielen heimischen Vögeln, Eichhörnchen etc. hat man schon. Warum also nicht einen Bereich für diverse (ggf. heimische/ europäische) Waldtiere daraus machen - darunter mit je einer begehbaren Anlage für Rehe und Wildschweine. Natürlich könnte man auch die ein oder andere Vergesellschaftung zeigen. Dazu könnte man vielleicht auch die Didaktik mit dem Vogelschutzlehrpfad um andere Waldtiere und Themen zum Waldschutzlehrpfad ergänzen, etwa die Behausungen von Waldtieren zeigen etc.

    Es gibt natürlich viele Möglichkeiten. Aber da wird sich Herr Knieriem sicher ohnehin etwas einfallen lassen. Künftig wird auch dieses Areal ja zu einem (oder zwei) Kontinent gehören und da wird man sicher nicht nur Hirsche zeigen können bzw. wollen. Ich hoffe jedoch, dass die Arten dann teilweise woanders gezeigt werden können. Es ist schon ein wirklich schöner Bestand.

    P.S.: Ich habe nichts gegen ein Geo-Konzept für den Tierpark. Wenn es gut gemacht ist und die alten Stärken nicht alle nivelliert, kann es mE sogar helfen, das große Areal greifbarer zu machen. Ich hätte aber wie gesagt die unterschiedlichen Landschaften/ Biotope noch vor den Kontinenten betont (sozusagen eine Hierarchie-Ebene darüber). Immerhin nennt sich der Tierpark ja selbst Landschaftspark.
    (10.04.2015)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: ...und um die Gleichwertigkeit beider Konzepte überzeugend darzustellen und dem Besucher das größtmögliche Bildungsangebot zu liefern, soll es sie eben zukünftig BEIDE in Berlin geben: Systematik im Zoo und Geo im Tierpark. So what?

    @Mark Meier: Ja, natürlich kenne ich solche Anekdoten auch. Die für mich beeindruckendste in Person eines noch kaum des Sprechens (und natürlich erst recht nicht des Lesens) mächtigen Kleinkinds in Leipzig, das begeistert auf die Graumullvitrine im Giraffenhaus zeigte und "Mujje, Mujje" rief - und zwar OHNE dass es den Namen der Tiere in den Augenblicken zuvor gehört hatte. Es muss die Tierchen also von einem vorherigen Besuch her als etwas Besonderes in Erinnerung behalten haben, schließlich dürfte es Mullen im privaten Umfeld nicht allzu häufig begegnet sein...

    Aber darin liegt auch schon ein Kernpunkt: das Besondere. Ein Tier, das sich auf den ersten Blick deutlich von Gewohntem oder dem in seiner Umgebung zu sehenden unterscheidet, weckt zweifellos eher Interesse. In einer Herde von Schimmeln fällt der einzelne Rappe auf, in einer Herde von Rappen der einzelne Schimmel. Der Riesenseeadler mit seinem kontrastreich gescheckten Gefieder, seinem klotzigen "Bananenschnabel" und der schieren Größe sticht aus dem gewohnten Greifvogelschema heraus. Die Giraffengazelle im TP unterscheidet sich erheblich von ihren Gehegenachbarn Kaffernbüffel und Arabische Oryx. Aber jetzt stell mal beide Unterarten Giraffengazellen und womöglich noch eine in Farbe und Gestalt annähernd ähnliche Art wie die Impala in benachbarte Gehege. Wie viele Besucher werden sich nach Passieren des ersten Geheges (und dessen hoffentlichem Aha-Effekt) dazu animiert fühlen, ab dem zweiten die Unterschiede durch Vergleichen herauszufinden?

    Und ja, ich kenne auch Anekdoten, die genau das Gegenteilige der Geschichten um Riesenseeadler und Mull beinhalten. Ich habe früher viele Stunden vor den damals noch nicht zusammengelegten, viel artenreicher besetzten Gehegen des alten hannoverschen Antilopenrings gesessen und Verhalten beobachtet. Zwangsläufig habe ich dabei auch viel Besucherverhalten mitbekommen. Für mich als biologisch Interessierten hätte die Gehegereihe in Gestalt und Färbung der Arten kaum vielfältiger besetzt sein können, in Reihenfolge des Rundgangs standen hier Mendesantilope, Nyala, Grays Wasserbock, Kleiner Kudu (zeitweilig noch in Gemeinschaft mit Schirrantilope), Pferdeantilope, Rappenantilope, Arabische Oryx und Südafrikanische Oryx. Sieht man mal von einer unzweifelhaften Ähnlichkeit von Kleinem Kudu und (weiblicher) Nyala ab (und davon, dass die Schirrantilopen "natürlich" für die Jungen der Kudus gehalten wurden), sollte man die Phänotypen für auch für den Laien unterscheidbar halten. Dennoch häuften sich ab dem dritten, vierten Gehege Besucherkommentare wie "das sind noch mal so welche wie eben schon", selbst die Gehegeschilder wurden kaum noch beachtet - außer, wenn im Gehege gerade "etwas los war". Ja, die Besucher haben zweifellos verglichen, sonst hätten sie nicht zum Ergebnis "noch mal so welche" kommen können. Aber das Ergebnis des Vergleichens war eben, dass ihnen die Unterschiede - soweit überhaupt wahrgenommen - nun mal nicht wichtig genug waren. Ich wage zu behaupten, dass das angesichts z.B. einer Gehegereihe Sambar/Timorhirsch/Altai-Maral/Bucharahirsch im TP-Hirschrevier nicht viel anders sein wird, zumal bei diesen sehr viel größeren Gehegen hundert Meter zwischen den gesehenen Tieren liegen können und vermutlich kaum jemand noch mal zum vorigen Gehege (und dessen Schild) zurück läuft, weil es ihm plötzlich irgendwie so vorkommt, als wenn dessen Bewohner ein anderes Detail gezeigt hätte.
    (10.04.2015)
    Mark Meier:   Dazu habe ich gleich zwei Anekdoten. Als mein Vater früher von Frankfurt nach Berlin und hin und wieder Abstecher in den Ostteil machte, entdeckte er auch den Tierpark. Nichts faszinierte ihn dort mehr als die Riesenseeadler. Von denen wusste er zuvor gar nicht, dass es sie überhaupt gibt und er war regelrecht aus dem Häuschen (allerdings weniger von den damaligen Haltungsbedingungen, die er den Pflegern gegenüber so oft kritisierte, dass wir später manchmal gespöttelt haben, dass er vielleicht persönlich mit für den zweifachen Umzug gesorgt habe). Dazu muss man sagen, dass er in Frankfurt durch einen Herrn Grzimek die Begeisterung für seltene Tiere wie Okapis bereits gelernt hatte. Ein ausgesprochener Biologe ist er jedoch nicht.

    Dann war meine älteste Tochter bei einem ihrer Besucher besonders fasziniert von einem Ententeich mit vielen verschiedenen Arten, worunter einige durch ihre Hauben optisch deutlich herausstechen. Da war sie ebenfalls richtig begeistert, dass es so was gibt.

    Es gibt eben nicht einfach nur "DIE Ente", "DEN Adler" usw. Und im Tierpark kann man das ausgezeichnet lernen. Ich habe auch schon oft bemerkt, dass Besucher tatsächlich bei den Gerenuks schauen, was das eigentlich für merkwürdige Tiere sind: "Giraffengazelle, aha!" und sich dann darüber austauschen. Oder bei den Erdwölfen. Oder, oder, oder. Es ist also definitiv so, dass die Besucher aus dieser Artenvielfalt etwas lernen. Diese Aha-Effekte habe ich zig mal live miterlebt, auch wenn das natürlich keine empirische Erhebung ist.
    (09.04.2015)
    Michael Gradowski:   Das bestreitet ja auch niemand und ich schon gar nicht. Es ging ja nur darum, ob eines der beiden "besser oder schlechter" ist.
    (09.04.2015)
    Michael Mettler:   Der feine Unterschied besteht doch schlichtweg darin, wie "Sammlerzoos" ihre Kollektionen präsentieren. Optisch wenig unterschiedliche Tiere in Einheitsgehegen, -käfigen oder -volieren hintereinander weg aufzureihen - immerhin ein häufiger Vorwurf in Richtung Tierpark Berlin - befriedigt eben nur den Kenner (und der kennt die Unterschiede zwischen den Formen oft genug schon vor dem Besuch).

    Wenn du den Amurtiger in einem Birken- und Nadelwald und den Sumatratiger direkt daneben in einem Bambusdschungel präsentieren würdest (ginge ja durchaus auch in einem Geo-Zoo, sofern sich dieser nicht auf tropisches ODER gemäßigtes Asien spezialisiert), wäre die Chance auf einen Aha-Effekt beim Besucher vermutlich höher (obwohl viele wahrscheinlich nicht mal DAS als unterschiedlich bemerken würden). Aber schon eine dritte Form (zwangsläufig tropischer Herkunft) wäre dann kaum gut unterscheidbar vom Sumatraner unterzubringen.

    (09.04.2015)
    Michael Gradowski:   @Oliver Müller: Sehe ich genau so.

    Ich persönlich hoffe jedenfalls, daß es auch weiterhin "Artensammler" unter den Zoodirektoren gibt, die vielleicht auch dafür sorgen, daß es eben nicht zu einer immer größer werdenden Vereinheitlichung der Zooarten kommt und gerne auch mal Arten zeigen, die nicht dem scheinbar für ONB nötigen "Must-Have" entsprechen.
    (09.04.2015)
    Oliver Müller:   Ich möchte dem Thema (Unter-)Artensammelei noch einen Aspekt hinzu fügen: wenn man drei Tigerformen hält (oder was auch immer) macht es m. E. Sehr viel Sinn, diese nebeneinander zu zeigen. Denn nur so kann der ONB überhaupt vergleichen und nur so wird er - wenn überhaupt - bemerken, dass er es mit zwei Tigerformen zu tun hat. Leben diese jedoch an zwei verschiedenen Enden des Zoos, wird er bestenfalls denken "Ach, schon wieder Tiger!", vielleicht aber sogar " Häh, waren wir hier nicht enen schon?"
    (09.04.2015)
    Michael Gradowski:   Und das sehe ich ganz genau so. Wenn ONB gar nicht bereit ist, Informationen aufzunehmen, sei es über Geografie, Systematik oder sonst was und lieber einfach nur bummeln und dabei Tiere sehen will (was ja nichts Schlechtes ist), nützt die beste Bildungsarbeit eines Zoos nichts. Natürlich sollte aber auf jeden Fall die Möglichkeit gegeben sein, daß Besucher auch Wissen aufnehmen KÖNNEN. Ob sie es dann auch tun, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    Wie gesagt, wollte ich nur darauf hinweisen, daß eben manche Zoofreaks das Ganze ziemlich einseitig sehen, indem das Geokonzept bejubelt und die Artensammelei verteufelt wird. Beides sind wichtige Beiträge zur Didaktik und haben ihre Berechtigung. Ich persönlich kann in beiden nichts Falsches sehen, auch wenn ich die Umwandlung des TP in einen Geozoo weiterhin skeptisch sehe.

    Und mal ganz ehrlich: Wenn sich so mancher Zoodirektor nicht so sehr der Artensammelei verschrieben hätte, gäbe es vielleicht in der deutschen Zoolandschaft beispielsweise keine Takine. Wer weiß das schon.
    (09.04.2015)
    Michael Mettler:   Meiner Meinung nach wird der didaktische Erfolg von Zoo-Gesamtkonzepten überbewertet. Die Besucher beider Berliner Gärten versucht man seit Generationen mit dem Systematik-Konzept zu belehren, die Besucher in München und in Hagenbecks Tierparks mit dem Geo-Konzept. Wenn das wie gewünscht beim Normalbesucher fruchten würde, müsste man in der Berliner Bevölkerung eine bessere zoologisch-systematische Artenkenntnis feststellen können als in der Münchener oder Hamburger, während die dortigen Einwohner fitter in Zoogeografie sein müssten. Und die Einwohner von Städten, deren Zoos über Jahrzehnte hinweg weder das eine noch das andere Konzept wirklich konsequent verfolgt haben (z.B. Nürnberg, Dresden oder Dortmund) müssten in beiden Disziplinen deutlich hinterher hinken. Also, auf DEN Beweis wäre ich wirklich gespannt.

    Den Vorteil eines Geo-Konzeptes sehe ich lediglich darin, dass es sich leichter vermarkten lässt, weil sich die (nicht nur in Berlin) gern zitierte "Weltreise an einem Tag" nun mal mehr nach Freizeit und Erholung und damit anziehender anhört als (sinngemäß) der "Biologieunterricht am lebenden Objekt".
    (09.04.2015)
    Michael Gradowski:   Ich meinte mit der Aussage auch keinen Direktor, sondern Kommentare von Usern hier oder bei den Zoofreunden, die gerne ein Loblied auf das Geokonzept singen, weils ja so didaktisch wertvoll ist, im gleichen Atemzug aber die "Artensammelei" verteufeln.

    Und ich weiß, daß die Platzfrage nicht zur Debatte stand, das ergab sich ja aus der Diskussion. Also nochmal: BRAUCHT ein Zoo 2/3 Tigerformen? NEIN!!! Wenn er den entsprechenden Platz hat und gerne mehrere Formen zeigen möchte, dann sehe ich gerne mehrere UAn.

    Und wenn man es genau nimmt, sind ja alle Zoos "Artensammler", der eine mehr, der andere weniger, vor allem solche, hinter denen ein Konzept steckt: Rostock beispielsweise "sammelt" nordische Arten, Halle Gebirgstiere, Walsrode natürlich Vögel und jeder noch so kleine Wildpark die einheimische Tierwelt. Also um es mal ketzerisch zu sagen: Wenn Rostock Alken holen würde, freuen sich alle; wenn der TP Bengaltiger importiert, ist es Artensammelei. Klingt für mich wie Doppelmoral. Was an dem einen Ort gefeiert wird, wird woanders kritisiert.
    (08.04.2015)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Deine Aussage "wenn ich schon ständig die Flagge der Didaktik und Bildung schwenke, kann ich nicht mit zweierlei Maß messen und nur das anpreisen, was ich selber toll finde" trifft allerdings vom neutralen Standpunkt aus betrachtet genauso gut auf Knieriems Vorgänger zu. Dessen persönliche Vorlieben waren eben nur anders gelagert.

    Die Platzfrage steht doch eigentlich gar nicht zur Debatte, oder hat Knieriem irgendwann mal behauptet, im TP Platzprobleme zu haben? Selbst im Zoo ist das - wiederum vom neutralen Standpunkt aus betrachtet - eher ein Luxusproblem, denn der ist zwar deutlich kleiner als der Tierpark, aber immerhin noch erheblich größer als die meisten anderen Zoos in Deutschland (oder sogar in Mitteleuropa).
    (08.04.2015)
    Michael Gradowski:   @Mark Meier: Ich kann dir da nur zustimmen. Natürlich BRAUCHT kein Zoo 3 TigerUAn oder 3 Zebraarten oder oder... Aber wenn er die Platzmöglichkeiten hat, warum denn nicht. Also ich bin ein Befürworter der Artensammelei (auch wenn ich das Wort besch... finde), wenn die Umstände gegeben sind. Ich fände es ziemlich bedenklich, wenn z.B. der Zoo Halle beschließen würde, alle Wildschafformen zu zeigen, nur um sie zu haben und dafür eigentlich keinen Platz hat ( ja ich weiß, hat er schon wenn er dafür alle anderen Tiere abschafft). Aber der TP Berlin muss sich doch um Platzprobleme nun wirklich die wenigsten Sorgen machen. Also warum nicht mehrere Edelhirsch- oder Tigerformen zeigen? Zumal es mich sowieso aufregt, daß das Geokonzept ständig als didaktisch wertvoll gepriesen wird, das Vergleichen ähnlicher (Unter-)Arten dagegen, das mindestens genauso viel zur Bildung beiträgt, als pure Artensammelei abgetan wird. Also wenn ich schon ständig die Flagge der Didaktik und Bildung schwenke, kann ich nicht mit zweierlei Mass messen und nur das anpreisen, was ich selber toll finde!

    Genauso hast du recht was die Baribals betrifft. Klar wären auch z.B. Grizzlys toll, aber obwohl die Baribals nicht bedroht sind, gehören sie zumindest in der deutschen Zoolandschaft mittlerweile fast zu den Raritäten. Aber die Amurleos auf der Wolfsanlage? Hmm, vielleicht wenn sie übernetzt wird, ansonsten glaube ich, daß es nicht ganz ungefährlich wäre, Leoparden auf einer Freianlage zu halten :-)
    (08.04.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Solange wenigstens die Berliner Medien den Überblick über die jeweiligen Bestände behalten... ;-)

    Ich weiß nun nicht, wo für Knieriem die Grenze zwischen "sinnvoll" und "Sammelei" liegt. Z.B. wurde zu seiner hannoverschen Zeit (wo er allerdings nicht höchster Entscheider war) anfangs eine von zwei vorhandenen Zebraformen abgegeben (Damarazebra), später aber wieder eine zweite hinzu geholt (Bergzebra). Unterschied zu Berlin - und zwar zu beiden Einrichtungen - ist allerdings, dass die beiden Zebraformen in Hannover nicht in unmittelbarer Nachbarschaft präsentiert werden, zwischen ihnen liegt eine Menge Abwechslung für den Besucher. Vielleicht bezieht er das "Sammeln" eher auf das direkte Nebeneinanderstellen ähnlicher Formen, wie es sein Vorgänger gern gemacht hat. Hätte Knieriem im TP bereits eine weitab vom ABH gelegene Amurtigeranlage vorgefunden, stünde die Haltung von wenigstens zwei Tigerformen für ihn vielleicht gar nicht zur Disposition.

    Dass man "nicht drei" zeigen muss, lässt übrigens durchaus auch die Möglichkeit offen, dass es langfristig immerhin noch zwei im TP bleiben (oder später wieder werden) könnten - dann aber vermutlich nicht gerade die beiden tropischen...

    Die Baukosten für Hyänen- und Rothundanlage hatte ich von hier:
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-lotto-stiftung-gibt-geld-tierpark-baut-neue-anlage-fuer-hyaenen,10810590,10426106.html
    Da wurde leider nicht von einem Kosten-Gesamtpaket mit den Vogelanlagen gesprochen, dann ist die Zahl natürlich verfälscht.

    Das neue Amurleoparden-Tal in Leipzig kam auf rund 1,8 Mio. Euro: http://www.leipzig.de/news/news/leoparden-tal-am-21-maerz-im-zoo-leipzig-eroeffnet/
    (08.04.2015)
    Mark Meier:   Da drehen wir uns etwas im Kreis. Die Aussage fiel zumindest in der Wiedergabe in den Presseberichten tatsächlich im Zusammenhang mit dem Zoo. "Spötter" merkten gleich an, dass Herr Knieriem mal wieder keine Ahnung von dem Bestand seiner eigenen Zoos habe, so wie er im TP regelmäßig über kleine und große Überraschungen stolpert oder auch mal Dinge durcheinander bringt (finde ich alles nicht dramatisch, nur bei seinen deftigen Aussagen teils unfreiwliig komisch oder auch mal leicht peinlich). Aber wie Du habe ich aufgrund der Gegebenheiten im Raubtierhaus sofort den Bezug zum TP bzw. im Endeffekt auf beide Zoos zusammen interpretiert. Ich würde prinzipiell annehmen, dass sie sich sogar noch weiter auch auf andere Tiere wie Zebras, Takine etc. beziehen lassen. Es scheint mir eine generelle Einstellungssache bzw. Frage von Prioritäten zu sein, da Herr Knieriem oft genug betont hat, was er vom "Artensammeln" hält. Ebenso sehe ich nicht, weshalb allein das Platzproblem beim Zoo oder allein das Kostenproblem beim TP mehrere UA verhindern sollte, wenn man sie denn aus Artenschutzgründen halten und züchten und aus zoopädagogischen Erwägungen zeigen will. Wie das (durchaus artgerecht) möglich ist, hat ja der Vorgänger in vielen Fällen bewiesen. Wobei da eben die Priorität auf attraktive und spannende Präsentation doch etwas zu gering war.

    Übrigens beziehen sich die von Dir genannten 1,5 Mio nicht nur auf die 2 genannten Anlagen: http://www.wilkeweberkluever.de/tierpark_zentral.html Zudem hat auch die neuere Anlage für Amurtiger in der ZooM weniger als 1 Mio gekostet und ist sicher nicht übermäßig spartanisch. In der PM lauten die Beschreibungen:
    -Besatz: vier Sibirische Tiger
    -Anlage: naturnah gestaltetes Revier auf über 1.000 m² mit Flusslauf, Badestelle, dichtem Grün, großen Findlingen und zahlreichen Baumstämmen
    -Für Besucher: weitläufiger Rundweg mit 180-Grad-Einsicht sowie mannshohe Scheiben für unmittelbare Begegnungen -Kosten: knapp eine Million Euro
    http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_13/10_130313.asp

    Es geht sicher noch etwas günstiger, ohne hässlich zu werden. Amurleoparden könnte man womöglich auch in der Anlage der Wölfe zeigen (so man sie wichtiger findet, als Grauwölfe im "UA-Mix". Wobei ich Wölfe prinzipiell ebenfalls lehrreich und attraktiv finde. Es geht eben nur um die reine Möglichkeit. Auch bei den Baribals könnte man überlegen, ob man die wenig gefährdeten Tiere zu zeigen "braucht" (um beim Stichwort zu bleiben). Allerdings gibt es hier eben die Tradition und den Namen "Bärenschaufenster"...
    (08.04.2015)
    Michael Mettler:   Zum "Vogel-Kahlschlag" in Hellabrunn: Laut Geschäftsbericht 2009 (letzter Jahrgang des Tierparkchefs Wiesner) gab es damals zum Jahresende in München 1.028 Vögel in 92 Arten/Formen. Am Ende des letzten vollen Geschäftsjahres unter Knieriem (2013) umfasste der Vogelstand 1.246 Vögel in 107 Arten/Formen. Ein Plus von 15 Arten/Formen und über 200 Individuen - wenn "Kahlschläge" so aussehen, sind sie vermutlich in Berlin höchst willkommen ;-) Und das, obwohl (oder gerade weil?) Hellabrunn traditionell eher ein Großtierzoo war und ist.

    Dass im ehemaligen Vogelhaus in Hellabrunn Kleinvogelvolieren zu Großanlagen zusammengefasst und stattdessen mit Kleinsäugern wie Zebramangusten und Baumratten besetzt wurden, geschah übrigens schon viele Jahre vor Knieriems Amtszeit.
    (08.04.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Wenn sich die Raubtier-Aussage von Knieriem vor allem auf das Zoo-Raubtierhaus bezogen haben soll, dann wäre sie sinnfrei, denn dort gibt es im Gegensatz zum ABH gar keine drei Tiger-Unterarten. Und auch "relativ preiswerte" Neuanlagen im TP würden sich unter dem Strich zu einer Großinvestition summieren. Ich habe eben mal gegoogelt: Die Anlagen für Tüpfelhyänen und Rothunde etwa - die m.E. weniger baulichen Aufwand verursacht haben dürften als es Großkatzengehege täten - sollen damals rund 1,5 Mio. Euro gekostet haben. Und noch hat sich der TP zwar eine neue Elektrobahn, aber keine eigene Gelddruckmaschine angeschafft ;-)

    Mal so gefragt: Wie viele Mio. Euro Investition wären denn deiner Meinung nach gerechtfertigt, um einen größmöglichen (Unter-)Artenbestand aus dem jetzigen ABH weiterhin im TP zu halten, ob an gleicher Stelle oder anderswo im Park?

    Ich habe ja selbst überhaupt nichts gegen neue Anlagen für "kalte Katzen" und/oder afrikanische Katzenformen an anderer Stelle, wie aus meinen Gedankenspielen zur Zukunft des Parks vor ein paar Monaten ersichtlich ist. Aber das ist doch auch eine Frage der Prioritäten in der Abfolge der Maßnahmen. Selbst wenn z.B. Amurtiger kurzfristig aus dem Sortiment fliegen würden, spricht doch nichts dagegen, eines Tages - nach Abarbeiten der dringlicheren "Hausaufgaben" - eine neue Anlage für sie zu bauen und sie in den Bestand zurück zu holen. Immerhin kann dann längst ein neuer Zoochef mit anderen Ansichten der Bestandsplanung im Amt sein. Knieriem wird dieses Jahr 50 und dürfte bis zu seinem Ruhestand mit dem Umsetzen der Sanierungsarbeiten noch reichlich genug zu tun haben, wenn ich mir die Entwicklungszeiträume anderer großer Zoos so ansehe.
    (08.04.2015)
    Mark Meier:   P.S.: Bei den Pinguinen geht die Initiative aber wohl von einer Stammbesucherin und Pinguin-Patin aus. Knieriem machte jedoch den Vorschlag, eine Unterwassereinsicht einzuplanen. Stand mal in der Zeitschrift Berliner Tiere oder im Takin. Wie weit die Planungen (und die Finanzierung) da sind, weiß ich aber nicht...
    (08.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Die Aussage man "braucht" keine 3 UA, klingt durchaus pragmatisch - allerdings mE doch etwas anders als Du es interpretierst. Er sagt ja nicht, dass man es sich nicht leisten kann (zumal die Aussage zunächst primär auf das Raubtierhaus im Zoo bezogen war und man dort allenfalls Platz- nicht aber Geldsorgen hat). Und wenn es wirklich allein am Geld hängt, könnte man sicher relativ preiswerte Anlagen im TP für Amur-Tiger und -Leoparden schaffen. Wenn man dafür den Umbau der Tropenhalle für Krokos und Warane einstampft bzw. nur ein paar Details ändert, wäre das sicher locker drin. Und zumindest Komodo-Warane werden ja extra neu angeschafft (dafür wohl wieder zahlreiche, teils brütende, "Piepmätze" in der Halle abgeschafft). Es liegt mE also ganz klar an den Prioritäten.

    Ähnlich ist es bei der Aussage zu den Piepmätzen. Zu sagen "Piepmätze machen mir immer viel Freude" hat eine ganz andere Botschaft als sinngemäß "die meisten abgegebenen Tieren waren eh bloß Piepmätze die hinter den Kulissen lebten und die somit keiner groß vermissen wird". Zumal Herr Knieriem wohl laut Hellabrunn-Besuchern auch schon in München gezeigt hat, wie wenig ihn Vögel interessieren. Da gab es wohl ebenfalls einen immensen Kahlschlag. Falls Krokodilhaus und Schlangenfarm tatsächlich auf der Kippe stehen (wie ein Artikel mal spekuliert hatte), dann könnte es künftig statt 2 Freiflugräumen für tropische Vögel gar keinen mehr geben. Dem entgegen steht allerdings, dass Herr Knieriem im TP ja wohl immerhin eine der größten Vogelvolieren Europas schaffen will und auch bei den Pinguinen eine attraktivere Anlage plant.
    (08.04.2015)
    Mark Meier:   War heute ein paar Stunden im Tierpark. Eigentlich wollte ich mit meiner Tochter die neue Bahn ausprobieren. Allerdings war sie außer Betrieb - defekte Lenkung. Also musste die alte Bahn her, kleine Seelen darf man ja nicht kränken. War sehr schön und es gab einiges zu sehen: Junger Schopfhirsch, kleine Bambis bei den Vietnam-Sikas, der Dschelada-Clan inkl. süßer Affenbabies auf der Insel usw. usf. Jungtiere und schöne Tiergruppen überall. Nur die frische Temperatur ließ mich zeitweise etwas an die verglasten und beheizten Abteile der neuen Bahn denken. Aber dafür sieht man doch sehr viel von den bewaldeten Anlagen der Hirsche über die offenen Freilandanlagen bis zum Tierparkgebirge. Und nur so kommt man an Elefanten, Giraffen und Co vorbei. Ich bin somit doch froh, dass es vorerst weiter beide Optionen gibt. Der alte Zug war zeitweise auch halb voll - selbst als der neue Zug später wieder fuhr. Wir sind wegen der versetzten Zeiten leider nicht mehr dazu gekommen den neuen selbst auszuprobieren, haben aber bemerkt, dass er tatsächlich nur rund 20 Minuten für eine Runde braucht und dann volle 40 Minuten steht. Bei der alten Bahn ist das Verhältnis eher anders rum.

    Weitere Beobachtungen:
    -Der neue Zug sieht wirklich hübsch aus. Die neuen Schilder fügen sich real auch sehr gut in die Parklandschaft ein.
    -Der neue Shop am Eingang ist noch nicht ganz fertig, aber offen. Mir sagt er nicht zu. Der kleine Shop vom Förderverein wird aber weiter interessante Dinge anbieten (übrigens hab ich dort zu meiner freudigen Überraschung auch einen Takin erhalten).
    -Andreas Knieriem war offenbar einige Stunden im Tierpark. Zunächst parkte sein schwarzer i3 neben dem Schloss. In der Nähe die noch etwas sympathischeren Dienstfahrzeuge des leitenden Gärtners und einiger anderer Angestellter: Diverse Drahtesel. Später stand der i3 dann bei der Cafeteria. Vielleicht geht es ja jetzt mit dem ein oder anderen Projekt voran.
    -Noch immer sind einige Wege abgesperrt, Baumteile liegen herum. Die Sturmschäden waren offenbar doch recht heftig. Auch beim Karpfenteich war die Besucherplattform abgesperrt, offenbar gibt es Schäden an den Planken.
    -Im Krokodilhaus hat jemand mutwillig die Warane aus der Anlage gelassen. Einer war bereits wieder eingefangen, an dem anderen haben sich die Pfleger zunächst erfolglos bemüht. Er hat in der großen ersten Halle eine besonders gute Stelle gefunden, wo man ihn kaum bekommt. Man kann nur hoffen, dass er nicht auch seine Ernährung erfolgreich umstellen kann und somit bald von selbst zurück kommt.
    (07.04.2015)
    Holger Wientjes:   "Piepmätze" in Verbindung mit "Freude" kommt zumindest etwas positiver herüber...
    (06.04.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Drehen wir es doch mal andersrum - wenn Knieriem das bisherige Arten-/Unterartenspektrum des ABH behalten würde, würde das noch weit höhere Investitionen für attraktive neue Innen- und Außenanlagen bedeuten; u.a., weil für einen Teil der Tiere Neuanlagen irgendwo anders im Gelände geschaffen werden müssten (was wiederum wahrscheinlich mit einem Wegfall dort bisher untergebrachter Arten einherginge). Könnte sich der TP das angesichts der vielen "Baustellen" finanziell leisten?

    Eine Äußerung "man muss nicht drei Tiger-Unterarten zeigen" (laut einem anderen Artikel hat Knieriem Ähnliches auch über Leoparden gesagt) kann ja sowohl einer persönlichen Einstellung zur Zookonzeption entspringen als auch situationsbedingtem Pragmatismus. Wären bereits für alle Großkatzen attraktive, "zeitgemäße" Innen- und Außenanlagen vorhanden - vielleicht ließe Knieriem die Unterartenkollektion bestehen, weil es dann wichtigere Maßnahmen als ihre teilweise Abschaffung gäbe...?

    Übrigens konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, als ich für einen anderen Thread eine Jubiläumsbroschüre des NaturZoos Rheine durchblätterte und in einem Interview mit Zoochef Achim Johann dessen Aussage fand: "Piepmätze bereiten mir auch immer Freude." Ob auch IHM das als Geringschätzung ausgelegt wird...?

    Gibt es eigentlich Infos darüber, wo und welche Vögel abgeschafft wurden? In den Artikeln ist diesbezüglich ja vom Gesamt-Berliner Bestand die Rede, nicht nur vom TP.
    (06.04.2015)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Natürlich müssen laufende Kosten wie Energiekosten ständig überprüft werden. Die energetische Sanierung des ABH und die Maßnahmen beim Dickhäuterhaus (Sanierung des Dachs, Photovoltaik) hat ja schon Herr Blaszkiewitz angeschoben. Und es gab seit längerem die Absprache zwischen Senat und Tierpark, dass die Energiekosten nachhaltig zu senken sind. Das hätte also jeder Direktor so weiter voran getrieben. Und das wird wohl auch kaum jemand kritisch sehen.

    Es geht hier doch eher um Punkte wie Artenvielfalt, Erhaltungszucht, wissenschaftliche Publikationen. Die haben bei Herrn Knieriem offenbar nur Sinn, so lange sie publikumswirksam sind, man etwa bei den Chako-Pekaris eine große Info-Tafel dran hängen kann. Aber bei mehreren Tiger UA oder dutzenden Arten von "Piepmätzen" -zumal in rückwärtige Haltung - sieht er eben keinen Mehrwert und somit keinen Sinn in einer Finanzierung
    (06.04.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Wenn die Zustandsbeschreibungen in den Medien stimmen, dass der Baubestand des Tierparks größtenteils marode ist und hohe Energiekosten verschwendet werden müssen, dann muss Knieriem die Priorität wohl erst mal weniger auf maximale, sondern eher auf das Erreichen NORMALER Wirtschaftlichkeit legen...

    Zieht man die bereits geleisteten Sanierungs- und die bevorstehenden Umbauarbeiten zusammen, stehen allein für das Alfred-Brehm-Haus Investitionen von 16,6 Mio. Euro unter dem Strich, wovon das Meiste für Maßnahmen ausgegeben werden musste, die keine zusätzlichen Besucher bringen (Technik, Isolierung usw.). Das wäre auch unter dem alten Direktor oder einem anderen Nachfolger früher oder später nötig gewesen.
    (04.04.2015)
    Mark Meier:   @Holger Wientjes: Ich finde man merkt an immer mehr Stellen, dass Herr Knieriem volle Priorität auf die Besucherzufriedenheit und (gerade beim TP) die maximale Wirtschaftlichkeit legt. Wenn er sagt, man "braucht" keine 3 Tigerunterarten, dann ist das mE so zu verstehen, dass dem normalen Besucher eben 1 Tiger-Unterart pro Zoo reicht, damit sie halt "einen Tiger" gesehen haben. Ebenso "braucht" man die weniger nachgefragten wissenschaftlichen Publikationen der Zoos, die kleine TP-Bibliothek sowie die "Piempmätze" hinter den Kulissen nicht, bevorzugt für die Aras im Vogelhaus des Zoos eine Gemeinschaftsanlage gegenüber Zuchtanlagen usw.

    Ich denke, man muss sich damit anfreunden, dass Herr Knieriem seinen vorgegebenen Auftrag voll durchzieht und dabei einige Errungenschaften des Vorgängers auf der Strecke bleiben werden. Ich hatte ja etwas auf eine ideale Kombination aus beidem gehofft, aber das war wohl etwas illusorisch...
    (02.04.2015)
    Mark Meier:   @Wolf Drei: Genau genommen ist seit der Amtsübernahme tatsächlich kein Cent dazugekommen. Es sind nun lediglich die Gelder abrufbar, die auch Herr Blaszkiewitz hätte verbauen dürfen (so er denn weiter hätte machen dürfen).

    Allerdings deutete Herr Knieriem an, es könnte für den Investitionszeitraum 2015/ 2016 - O-Ton Knieriem - sogar "noch ein bisschen mehr werden, weil die Politik ein Herz für den Tierpark hat". Wie genau das gemeint ist (was konkret dahinter steckt), weiß ich aber nicht. Bisher würde ich darauf also noch nicht viel geben.

    Auf den großen Masterplan warten wir nun sicher alle mit wachsender Neugier. Bin gespannt, ob dann wirklich größere Summen bewilligt werden, oder ob es dann wieder heißt man müsse eben selbst externe Sponsoren suchen...
    (02.04.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Danke für die Aufrechnung der 9 Mio. Im Klartext: vom Berliner Senat sind demzufolge vorerst noch keine Versprechungen zu erwarten - man wartet auf den Plan. Die jetzigen 5 Mio geisterten ja auch ca. 3 Jahre herum
    (02.04.2015)
    Holger Wientjes:   "Piepmätze" ist für einen Zoodirektor, für sicherlich auch kostbare Zuchtpaare hinter den Kulissen, schon eine sehr geringschätzende Formulierung. Aber wenn man nicht mehr selber züchtet, kann man ja konsumieren.
    (02.04.2015)
    Michael Mettler:   Und in den Online-Artikeln werden Knieriem-Aussagen zitiert mit "Man muss nicht drei Tiger-Unterarten halten" und dass die Reduzierung des Gesamt-Berliner Tierbestandes vor allem "Piepmätze hinter den Kulissen, die der Besucher ohnehin nicht zu Gesicht bekam" betroffen habe.
    (02.04.2015)
    Mark Meier:   @Wolf Drei: Die 9 Mio beziehen sich natürlich auf die 5 Mio aus dem Sofortprogramm PLUS die 4 Mio (bzw. nun offenbar "nur" noch 3,6 Mio), die von der Klassenlotterie für die Umgestaltung der ABH-Außenanlage zugesichert waren - schon damals unter Blaszkiewitz, der die Außenanlagen ja auch mehr als viermal so groß machen wollte. Dazu kommen dann noch die 475.000 Euro durch Stiftung Hauptstadtzoos (225.000) und Förderverein (250.000) für das Malaienbärenhaus. Also werden von den gut 9 Mio also über 6 Mio für reine Tieranlagen ausgegeben. Dann werden zwei der momentan größten "Schmuddelecken", nämlich Raubkatzen im ABH und die Malaienbären, attraktivere und sicher auch artgerechtere Gehege bekommen.

    P.S.: ich weiß gerade gar nicht, ob das hier schon bekannt ist: Die bisherige Anlage der Steinadler wird NICHT wieder diese Art beherbergen. Stattdessen sollen dort künftig Präriehunde und Baumstachler leben und den Auftakt für Nordamerika darstellen...
    (02.04.2015)
    WolfDrei:   MM war heute schneller mit dem Lesen (siehe Eure Planung).

    Heute zum einjährigen Chefjubiläum in der “Berliner Zeitung: “Nicht mal Disney macht so was Schönes” und ”Wofür jetzt Geld ausgegeben wird”
    -Einweihung einer “etwas ruckelnden” (kostenlosen) Elektro-Bahn (darauf bezog sich die Überschrift); (die alte Bahn hat noch einen Vertrag, kostet aber 4 Euro)
    -in diesem und im nächsten Jahr gäbe es 9 Millionen Euro für den Tierpark (sind da die 5 Mio noch enthalten?), der Zoo für 2015 13 Mio (dort Umbau des Katzenhauses, Verbesserung der Ausstattung des Vogelhauses, Ausstellung daselbst über das Fliegen)
    -2014 : 3,3 Millionen Besucher im Zoo (Steigerung um 6,4%), im TP 1,1 Millionen - (12 %).
    -insgesamt 24 800 Tiere in beiden Einrichtungen (Abnahme um 3 000)
    Zahl könne weiter zurückgehen (”Wir wollen die Tiere , die wir haben, gut halten”)
    -Ziel -und Entwicklungsplan: fast vollendet: TP 182 Seiten, Zoo 160 Seiten
    -ABH: 2,2 Mio Innenbau; 3,6 Mio Außenbereich, dazu 0,5Mio von den Förderern
    - Umbau des Einganges Bärenschaufenster
    - Zoo: Umbau der zu kleinen Kassen am Löwentor (erst 2016 ), Shop am Elefantentor

    Umrahmt wird das bildlich mit dem Foto der Bahn (56 Personen-Kapazität, bemalt mit Dschungelmotiven) und durchweg Tierfotos, die aus dem Archiv der “Berliner” stammen ( u.a. aus dem Zoo der verstorbene Malaienmann, junge Servale aus dem TP) - na ja , es schneite ja auch gestern eine Stunde am Morgen.

    (02.04.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: seit ca. 4 Wochen sind ja die plasteummantelten Löcher zu sehen. Unten befindet sich zum Wasserablauf dort Split, auch die Pfähle wurden Split-umschüttet (es wurde also nicht betoniert), zudem schützt eine Metallfolie den Direktkontakt.
    (26.03.2015)
    WolfDrei:   @MM: so ich richtig rate, ist er zwischen 04-06 geboren, also noch kein Alter. Allerdings ist er schlecht in die Brunft gekommen - die Rippen waren im Sept./Okt. deutlich zu sehen. Bild anbei vom Juli 014
    (26.03.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist das schon ein altersbedingtes Zurücksetzen des Hirsches oder ist er insgesamt nicht in guter verfassung?
    (25.03.2015)
    WolfDrei:   Der Berberhirsch hat mächtig abgesetzt
    (25.03.2015)
    WolfDrei:   Die Info-Schilder: neu
    (25.03.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für das Update.

    Analphabeten finde ich denn auch etwas hart formuliert. Es wird halt künftig eher visuell als textuell erfasst. So weit kein Drama. Gerade für Touristen und Kinder dürfte es die grobe Orientierung vermutlich schon verbessern. Das hat sicher auch einen positiven psychologischen Effekt für die Betreffenden. Ich frage mich nur, ob die Baumstämme sehr lange der Witterung trotzen können...
    (25.03.2015)
    WolfDrei:   Eine Gitterwand an der Mishmi-Anlage nach der Umwandlung
    (24.03.2015)
    WolfDrei:   Junge Oman- Falbkatze
    (24.03.2015)
    WolfDrei:   Durch die Information im IZW nur kurzer Durchlauf.
    Baugeschehen: Die ersten Wegweiser sind existent. Jene Version, über die ich wegen des vielen Edelstahls schrieb, wurde wieder verworfen. Jetzt sind es entrindete Stämme. Oben dann die Pfeile mit den Tier-Silhouetten in schwarz (wie also Eisbär von Schwarzbär unterscheiden?), kaum Worte (böse Erwiderung eines Besuchers : für Analphabeten), darüber dann in heller Farbe Ortshinweise (WC, Restaurant, Ausgang, U-Bahn etc.). Es sollen wohl an die 35 sein, die insbesondere an Wegkreuzungen stehen werden.
    Tierisches: Die arabischen Falbkatzen sind schon äußerst munter nach 6 Wochen, am 20.3. die erste Mishmigeburt. Gerenuks: weiter ohne Sichtung des Nachwuchses - hoffen wir auf Ostern!
    Wie ich schon die Art beschrieb, sind nun am Mishmigehege auch hohe Absperrgitter mit Baumstämmchen drapiert. Sieht gut aus , wenn es auch die “Gitterdurchsicht “ einschränkt. Noch liegen dort Bambuspflanzen herum, während die von mir vor 8 Wochen erwähnten offensichtlich am “Innenhof” des ABH gepflanzt wurden.
    Bild: das Mishmi-Kalb
    (24.03.2015)
    Mark Meier:   Einige Neuigkeiten:
    1) Nach der Abreise der letzten Schabrackenhyänen wohnen jetzt 2,0 Löffelhunde auf der Anlage - sehen mE auf Bildern herrlich spitzbügig und frech aus ;)

    2) Nach dem Ableben der letzten Grauwölfe wird nun über einen möglichen Nachbesatz spekuliert. Es könnten bspw. übergangsweise(?) die aktuell abgetrennten Tiere von den weißen, kanadischen Wölfen des Zoos sein.

    3) Nach einer PM des Fördervereins gab es dieses Jahr bereits in den ersten 12 Wochen über 570 neue Mitglieder beim Förderverein und damit schon jetzt(!) mehr als im gesamten Vorjahr (genau 570). Zum Vergleich: 2013 hatte es noch 298 (also etwas mehr als halb so viele) neue Mitglieder geben. Insgesamt gibt es nun bald 3.000 Mitglieder. Ich kann mich noch sehr gut an die Takin-Hefte erinnern, wo der (oftmals prominente) 1.500 oder 1.600 Förderer gefeiert wurde... Sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um nun tatsächlich auch mal größere Projekte wie neues Haus und neue Anlagen für Malaienbären zu stemmen...
    (20.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ja, das waren sie. Ist aber schon einige Jahre her.
    (19.03.2015)
    Ronny:   Waren da nicht auch eine Zeitlang die Hornlosen Yaks untergebracht?
    (19.03.2015)
    WolfDrei:   @Matti: das ist der Ausgang (so er noch funktioniert) zur Kowalkestraße (dort residiert das IZW). Das Gebäude (= Stall?) , wenn dies gemeint ist, war mal ein Zwischenlager u.a. für die Kreishornschafe = Arale vor Bezug der Berganlagen (vor gefühlten 10-12 Jahren)
    (18.03.2015)
    Matti Klinkhardt:   Ich war am vergangenen Sonntag mal wieder im Tierpark und bin bei meinem Besuch in Gebiete vorgedrungen, in denen ich noch nie gewesen bin.
    So z: B. weit hinter das Schloss Friedrichsfelde, dem äußersten Weg zwischen Krokodilhaus und den Kranichen an der Fasanerie. Dort viel mir auf, dass man, wenn man vom Krokodilhaus kommend nach links sieht, ein Drehkreuz und daneben ein altes Gebäude mit Umzäunung und Gehegebeschriftung sehen kann.
    Im Lageplan und den Blaskewitz'schen Wegweisern konnte ich nichts der Gleichen finden.
    Handelt es sich dabei um einen zusätzlichen Ausgang und ein Tiergehege??
    (18.03.2015)
    Michael Gradowski:   In der neuen Ausgabe der Berliner Tiere gibt es einige interessante Artikel. Hauptaugenmerk liegt auf dem neuen Haus für Malaienbären, auch wenn man sich noch ganz am Anfang befindet, hofft man daß die Planungen dieses Jahr abgeschlossen werden. Etwas schade finde ich, daß mit keinem Wort eine mögliche Vergesellschaftung erwähnt wird. Klar, das hat nichts zu sagen. Ich würde mich allerdings sehr z.B. über die Kombi Malaienbär/Binturong freuen. Auch wenn es im ABH zu Abgaben von einigen Raubtierarten kommen wird, bin ich sicher, daß die Binturongs bleiben, schließlich läuft die Zucht gut und sie passen ins geplante SO-Asien Konzept des Hauses. Aber wie gesagt, was nicht ist... Ich freu mich auf jeden Fall für die Bären, daß nun Bewegung in eine bessere Haltung kommt, egal ob mit oder ohne Mitbewohner.

    Außerdem erwähnt Knieriem in einem Interview den Bau einer "der größten Vogelvolieren Europas". Tja, da liefert man sich dann wohl ein Rennen mit Wuppertal, die ja das Gleiche planen. Mal sehen, welche dann größer ausfällt. Vom Zeitplan her hat man wohl in Wuppertal momentan klar die Nase vorn. Auf jeden Fall wird es sicher ein beeindruckendes Bauwerk werden. Wenn ich an die tolle Freiflughalle in Walsrode denke, die ist ja schon mal nicht die Kleinste Laugh Auch wenn ich nicht genau weiß, ob man dieses Bauwerk eine Voliere nennen kann, aber letztlich ist sie ja genau das. Ich freu mich jedenfalls.

    Auch über die Gestaltung der Innenanlagen des Affenhauses wird berichtet; dabei wird erwähnt, daß die Außenanlage der Mangaben dieses Jahr neu gestaltet wird, was ich nach meinem letzten Besuch nur begrüßen kann, denn da war die Anlage erschreckend uneingerichtet, um nicht zu sagen leer.
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   Ein Glück, dass Sacha das noch nicht sah: au weia, die Eier bei den Riesen! "es brühtet der Mann" - hoffentlich werden sie bebrütet und nicht gebrüht!!! bei höchstens 42°C
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   Ein einsames Ei bei den Klunkerkranichen - aber seit Jahren verfolge ich die vergeblichen Versuche.
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   Der "Kraftmann" testet die Baumbefestigung
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   Die Sonne bringt es an Tag: “Winterblüher” überschneiden sich mit Frühjahrsblühern: die Schneeglöckchen und Winterlinge sind noch nicht ganz verblüht - und schon kommen aufblühende Osterglocken, selbst die Kaiserkronen haben schon eine Länge von 30 cm.
    Und die Arbeiten: in vielen Bereichen sind die Besucherschutzgitter gefallen:
    u.a. um die Känguruhanlagen, bei den Gazellen und Antilopenanlagen, bei den südostasiatischen Hirschen und Rindern. In der ganzen Länge der Absperrungen der Mishmi-Anlage war Großeinsatz: die Doppelstahlhandläufe wurden in der Höhe auf die Hälfte eingekürzt - innerhalb einer Stunde wurde mit Schneidbrennern die obere Schiene abgetrennt, der Stab dann mit Trennschleifern auf die Hälfte geschnitten - nachfolgend wurde die Schnittfläche geglättet, ein Azubi strich den Schnitt grün an. Und dazwischen erfolgte eine Neubepflanzung mit unterschiedlichen Büschen. Das sei das Neukonzept: nicht mehr Monokulturpflanzung - also nicht immer nur Feuerdorn oder nur Lebensbaum oder nur Liguster , sondern Abwechslung. Ist gut so!
    Der Kanal zum Schloß wird gerade entschlammt, der amerikanische Anatidenteich gerade geflutet. Nicht zu sehen (meine geheime Hoffnung bei 17°C) waren die Gerenuks trotz dreimaligen Vorbeigehens. Die alte Wildschweinanlage wurde etwas weiter zusammengeschoben, auch fielen drei größere Bäume - sahen auch an der Schnittfläche nicht gut aus (vom “Amt” genehmigt stand auf einem Zettel. ) An fast allen Kreuzungspunkten sind die plasteummantelten Aufnahmelöcher für die neue Wegeführung zu sehen, offensichtlich 2 Tage vor Einweihung werden die Infomasten eingestellt und dann einbetoniert. Am Übergang von der Cafeteria zu den Kerabaus wurde rechts ein “Versuchszaun” angelegt. Mit Hanfseilen wurden dünne Baumstämmchen am traditionellen Grünzaun fixiert und zusätzlich mit Draht gesichert.
    Tierisches: anbei die Februarliste, dazu hat es seitdem eine weitere Rotbüffelgeburt gegeben, auch eine erste Vietnamsikageburt. Keinen guten Eindruck macht die Geweihentwicklung des Berbers, nachdem er schon während der Brunft nicht gut aussah. Bei den Klunkerkranichen lag auf einem einfachen Nest ein Ei, offensichtlich kümmerten sich beide Kraniche nicht sonderlich darum - während die Riesenseeadler vorbildlich sind: am Tage brühtet der Mann , nachts die Frau. 2 Bartgeier sind geschlüpft, wegen des Kainismus wurde ein Tier in Handaufzucht übernommen.
    Bei den Affen wurde mir demonstriert, welche Verankerung die Baumstämme in den Anlagen haben müssen: im offensichtlichem Übermut testete der Mangabenmann die Verankerung! Bei dem Wetter habe ich aber alle Kilometer nicht geschafft!

    Aber zur Bibliothek: ein Drittel ist wieder verpackt, alle freien Paletten belegt. Wie weiter? Da die Beziehungen zum IZW verbessert werden sollen, habe ich dort unter Nutzung von Uraltbeziehungen in der Bibliothek vorgesprochen. Eine Buchübernahme würde dort jetzt schon am Platzmangel scheitern - aber: ernsthafte Leser sind dort willkommen! Eine Voranmeldung wird empfohlen (Telefonnummer ist ersichtlich unter “Leibnitzinstitut für Zoo- und Wildtierforschung”). Den Literaturumfang werde ich demnächst erkunden und hier mitteilen.

    (18.03.2015)
    Jörn Hegner:   was kommt denn jetzt in diesen gehege hinein , wo die schabrackenhyänen drin waren . wo heute die erdwölfe drin sind , waren ja vorher schabrackenschakale . auch diese gingen ja aus platzgründen weg . kein deutscher zoo hält momentan schabrackenschakale . die zoos in münster und magdeburg haben auch keine mehr .
    (10.03.2015)
    Mark Meier:   Übrigens hatte der TP laut Berliner Kurier allein am Sonntag über 10.000 Besucher. Wenn ich überlege wie voll es schon am Samstag war, dürfte das eins der besten Wochenenden seit langer, langer Zeit gewesen sein. Neben dem Wetter soll es wohl am kleinen Tiger"star" Alisha gelegen haben, der ja jetzt für ein paar Monate in Eberswalde wohnen wird (die werden sich entsprechend freuen).
    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/berliner-tierpark-star-tigerchen--wir-werden-dich-vermissen,7169128,30072798.html

    Übrigens gibt es auf Facebook ein Foto von dem kleinen Gerenuk-Böckchen (inzwischen auch schon mit über 760 Likes): https://www.facebook.com/tierparkberlin/photos/a.287034100148.188293.286918835148/10153106785200149/?type=1 Der nächste kleine Star? Hoffentlich nicht. Die Tiere sind ja ziemlich scheu...
    (10.03.2015)
    Hannes Lüke:   Ich denke wenn Schabrackenhyänen irgendwann mal züchten mit etwas Glück. da aber die Hand voll Tiere nicht gerade die Vermehrungsfreudigsten sind mutmaße ich nein!
    (10.03.2015)
    Tim Sagorski:   @ Jan Jakobi :

    Das mit der Frankfurter Welterstzucht wusste ich bereits, es ging mir auch nur darum, dass es die Europa-Erstzucht der südlichen Gerenuks !!!
    (10.03.2015)
    Jörn Hegner:   bekommt der tierpark berlin wieder schabrackenhyänen ?
    (08.03.2015)
    WolfDrei:   Ich vergaß: Die vor ca. 5 Wochen angekündigte "technische Maßnahme " bei den Tamanduas betraf weniger die Ausstattung der Anlage: Schabenvergiftungsaktion! Dazu mußten die Tiere natürlich umziehen. Allerdings kamen auch einige neue Klettermöglichkeiten hinzu. Der "Wohnbaum", wohl eine Pappel, ist mittlerweile durch den Trocknungsprozess aufgerissen.
    (07.03.2015)
    Mark Meier:   Ups, Animal ist ein User von einem anderen Forum wo ich den gleichen Beitrag eingestellt habe. Den Hinweis bitte einfach ignorieren. War nur ein Spaß, ein kleiner Insider.
    (07.03.2015)
    Mark Meier:   Heute war ich endlich mal wieder für ein paar Stunden im Tierpark. Das Wetter war sehr schön, immer mehr Frühlingsblumen blühen und die Vögel sind sehr aktiv und gerade akustisch stark präsent. Also tolle Voraussetzungen für einen schönen Besuch im Park. Entsprechend voll war es auch. So voll wie sehr lange nicht mehr. Immer wieder dachte ich: "Da vorn muss wohl irgendwas los sein." Aber dann war es doch wie immer - nur eben mit dutzenden Leuten davor... Für den Park freut es mich sehr. Vielleicht hält der positive Trend vom Vorjahr ja etwas an.

    Zu den Neuigkeiten:
    -Am auffälligsten war mal wieder die Gehegeeinrichtung/ das Enrichment. Bei jedem meiner Besuche kommt mehr dazu. Selbst zahlreiche Huftiere wie u.a. die Ponies und Esel im Areal für alte Nutztierrassen haben jetzt "Spielzeug" wie Gummibälle, Äste und kleine Tannenbäumchen erhalten.
    Im Dickhäuterhaus habe ich diesmal nachgeschaut, was bei den Tamanduas umgebaut wurde. Auch hier wurde primär zusätzliches Klettermaterial eingebaut. Ebenso übrigens bei den Krallenäffchen. Selbst die Nagervitrinen machen nun deutlich mehr her. Zur Info: Die Badezeit bei den Kurschnabeligeln findet wie die Fütterung um 14:30 Uhr statt (aber eben nur jeden Freitag). Übrigens ist der neue Shop im Dickhäuterhaus schon offen. Meine Begeisterung hält sich in engen Grenzen. Anders als zuvor ist der Shop nun von vier Seiten offen und dehnt sich zudem seitlich bis in die Eingänge aus. Das Angebot lässt sich (neben ein paar "Was ist was"-Büchern zu einzelnen Tieren) am besten mit Plüsch und Plastik zusammenfassen. Dafür nun in allen Farben und somit optisch wie räumlich deutlich aufdringlicher als zuvor. Echte Zooliteratur oder irgendwelches Material zum TP selbst gibt es hingegen nicht mehr zu erwerben! Um Animal nicht zu sehr zu ärgern, kommentiere ich das an dieser Stelle nicht weiter. Implizit habe ich aber wohl ohnehin schon genug gesagt...

    Zum Ausgleich volles Lob für das neugestaltete Affenhaus. Hier hat man inzwischen auch bei den Dscheladas begonnen aus dicken Ästen und Stämmen Kletterbereiche zu gestalten. Bei allen anderen Anlagen ist man schon weiter. Der oftmals dunkle (Mulch-)Boden macht ordentlich was her. Auch die Büschel/ Stauden/ Gräser die man in die Gitter gestopft hat, verbessern den Eindruck. Dazu kommen besagte Klettereinrichtungen mit Seilen, Netzen, Hängematten etc. Zusätzlich gibt es auch Jutesäcke, leere Kartons, Bälle, Kugeln mit Spiegeln usw. Man merkt deutlich wie gut das von Tieren wie Menschen angenommen wird. Alleine optisch wirken die Tiere ganz anders vor dieser Einrichtung. Erinnert mich an den Unterschied zwischen einem neuen und einem "fertig" eingerichteten Aquarium. In letzterem kommen viele Fische erst so richtig zur Geltung und auch das Verhalten wird so interessanter. Hier also wie gesagt ein dickes Lob. Vermutlich werde ich künftig mehr Zeit bei den Affen und weniger bei den Dickhäutern verbringen :laugh:

    Sonst noch ein paar kleinere Dinge:
    -Die Hyänenanlage ist weiterhin unbesetzt. Ein Mini-Schildchen weist auf den Sinn dieser Vakanz hin.
    -Wie angekündigt ist bei den Gerenuks nichts vom Jungtier zu sehen. Es war nur ein Tier auf der Anlage das Vor- und Hauptgehege nutzen konnte sich aber unruhig direkt neben dem Stalltrakt aufhielt
    -Die WG bei Mendezantilopen und Mhorrgazellen funktioniert scheinbar immer besser. Zeitweise sind die Tiere in Gruppen getrennt, aber einzelne Tiere durchbrechen die Trennung immer wieder und teilweise sind beide Gruppen direkt beieinander. Ein schönes Bild. Dagegen sind Marabus und Spornschildkröten noch nicht in die jeweiligen WGs zurückgekehrt.
    -Vom neuen Wegleitsystem sind vorerst nur an einzelnen Standorten Bodenverankerungen zu finden. Wie der Shop im Eingangsbereich (sieht weiter wie Rohbau aus) wird das knapp bis Ostern. Sonst keine sichtbaren Bauarbeiten so weit ich das mitbekommen habe. Auch bei den Steinadlern weiter keine Fortschritte.
    -Beim Vogellehrpfad wurden neue Vogelhäuschen angebracht.
    (07.03.2015)
    Hannes Lüke:   Es ist nebenbei ein Bock
    (06.03.2015)
    Jan Jakobi:   Ja und Nein:

    1957 (?) gab es in Frankfurt die Welterstzucht, kurz davor eine Geburt in Hannover.

    Allerdings handelte es sich um NÖDRLICHE Giraffengazellen.
    (06.03.2015)
    Tim Sagorski:   Sehr schön ! Müsste ja dann eine Europa-Erstzucht sein, oder ?
    (06.03.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Danke für die Bestätigung ;-)
    (05.03.2015)
    WolfDrei:   Nanu, wer hat denn das verraten - war doch Betriebsgeheimnis!
    (05.03.2015)
    Michael Gradowski:   Wow, das wäre ja großartig.
    (05.03.2015)
    Hannes Lüke:   Bei Facebook geht rum:
    Junger Gerenuk in Berlin!!!
    (05.03.2015)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Dank für die Übersendung der Infos.
    Zur Biblio: natürlich ist schon seit ca. 20 Jahren in Fachbibliotheken kaum noch ein Wissenschaftler zu sehen-alles hängt am PC. Ich hatte auf der Arbeitsstelle das Glück, ca. 15m neben der Bibliothek der Biologie zu sitzen - aber gesehen, außer Studenten, habe ich kaum jemanden im Lesesaal. Zur TP-Biblio: die wurde eigentlich noch vor gut 5 Jahren gut von Nicht-TP-lern frequentiert. Zum Bestand: offensichtlich wird die "Handbibliothek" nach Abzug der zu den Kuratoren kommenden Bücher "eingepackt. Ansonsten befinden sich die "Archivsachen" schon in einem abgeschlossenen Raum ebenfalls im Schloßkeller. Wer wird aber die Schlüsselgewalt haben , die Aufsicht führen - wenn überhaupt Betriebsfremde Zugang bekommen?
    Ich erinnere mich an meinen Versuch, nach dem Mauerfall so etwas wie Zugang zur Zoo-Biblio zu bekommen. "Irgendwie " und "irgendwo" lagen da auch Materialien, den Schlüssel hatte einer der beiden damaligen Veterinäre. Zumindest wurde ich seltsam angeschaut.
    Da wir schon beim Zoo und dem "Abnahme-Link" sind: ich hatte nach dem Mauerfall sowieso den Eindruck, dass es den Zootieren zu gut ging. Entsprechend war eigentlich nach meiner Ansicht der Nachwuchserfolg nicht so gut.
    Hier im Tierpark haben gerade die Lemuren , so sie von Außerhalb kamen, abspecken müssen.
    Zum Affenhaus: ein Einblick in die Anlage der Mongozmakis
    (05.03.2015)
    Mark Meier:   Nicht nur im Affenhaus geht es voran. Auch beim Brehm-Haus, im Eingangsbereich, bei den Spielplätzen und der Schautribüne rollen bald die Baugeräte an. Nun ist die Phase der Auftragsvergabe abgeschlossen.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/jetzt-gehts-los-fuenf-millionen-fuer-den-neuen-Tierpark

    Die kleine Alisha wird zumindest vorerst nicht allzu viel davon mitbekommen. Am 10. März beginnt ihr Abenteuer in Eberswalde, wobei schon im Mai die gemeinsame Rückkehr geplant ist.
    http://www.tierpark-berlin.de/tierpark/tiere-wissenswertes/tier-news/artikel/article/am-10-maerz-ist-es-soweit-alisha-bezieht-ihr-neues-heim-im-zoo-eberswalde.html

    Allerdings kann sie nur hoffen, dass sie weiter Jungtierbonus besitzt und vielleicht noch nicht vom neuen Diät-Programm betroffen ist (das aber vermutlich ohnehin weniger die Raubtiere betreffen dürfte) ;) http://www.bild.de/regional/berlin/zoo-berlin/dickhaeuter-muessen-abspecken-40030708.bild.html

    (05.03.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Eine Nutzerin des Zoofreunde-Forums hat Herrn Knieriem wegen der Bib angeschrieben und folgende Antwort erhalten:
    -Die für Kuratoren und Veterinäre relevanten Bücher sollen in diverse Büroräume aufgeteilt und in die Etage der Zoologischen Abteilung gebracht werden, damit sie besser zugänglich sind.
    -Wertvolle alte Bücher sollen im Schlosskeller archiviert bzw. eingelagert(?) werden.
    -Im Zuge der Kooperation mit dem IZW soll auch wieder deren Archiv zugänglich sein.
    -Die Kuratoren und Tierärzte würden zudem heutzutage ohnehin viel den Onlinezugang zu den weltweiten Artikeldatenbanken nutzen.

    Wie es in der sonstigen Diskussion im Zoofreundeforum angedeutet wird, ist zumindest die Präsenzbibliothek des IZW wohl auch dem interessierten Laien zugänglich. Für die Eigenbestände des TPs muss man sich künftig wohl hingegen direkt an die Kuratoren und Veterinäre bzw. das evtl. Archiv wenden (falls seitens des Parks erwünscht bzw. möglich). Da ich nie wusste, dass die Bib jedem offen steht, spüre ich persönlich den Verlust natürlich nicht in gleichem Maße (nur schmerzt gerade rückblickend die verlorene Gelegenheit). Ich hoffe, dass die regelmäßigen Nutzer des alten Angebots aber entsprechend berücksichtigt werden.

    Freuen tut mich übrigens hingegen neben den Zuchterfolgen die Entwicklung mit dem Affenhaus! Artgerecht war es wohl auch vorher (Innenanlagen sind oft versteckt und sehen dann meist auch nicht anders aus) aber für das Auge ist die neue Anlage der Mohrenmakis schon mal sehr erfreulich. Die anderen kenne ich noch nicht. Hast Du da vielleicht auch schon ein paar Bilder von?
    (04.03.2015)
    WolfDrei:   Erstmals sah ich den Nachwuchs der Schopfhirsche: geboren im September 014.

    Nächsten Dienstag dann : Das Tierpark-Jahr 2014 durch Herrn Knieriem in der Cafeteria um 18 Uhr
    (03.03.2015)
    WolfDrei:   Nachdem ich aus Frust über die Situation der Bibliothek letzte Woche keinen TP-Bericht gab, heute einige Bemerkungen:
    -der ” Abbau “ der Biblio schreitet voran. Nachdem nicht einmal alle Paletten nach dem Umzug ins Schloss ausgepackt waren, leeren sich nun wieder die Regale. Wohin sie wohl kommen?
    -Geburten: noch eine zweite Geburt bei den Husaren. Beide Geburten bei den Mangaben sind wieder männlich: dieses verflixte Männergen!
    -weiterhin werden Bäume gefällt, meistens wohl berechtigt. Jene Pappel, die bei den Mesos die Asphaltdecke um 50 cm anhob, wurde “niedergelegt”, auch alle “Kopf”linden an der Allee zum Schloßeingang. Hinter dem Affenhaus liegen viele Stämme, doch können das auch Dekorationsbäume sein (wenn auch nicht in diesem und mit diesem Umfang). Demnächst werden nämlich die Dscheladainnenräume gestaltet. Allerdings wird Handwerksarbeit nötig, da die Stämme gut an der Wand verankert sein müssen. Die beiden Lemurenanlagen sind völlig und bestens umgestaltet, während die übrigen vier ebenfalls umgewandelt wurden.
    - Bei den Brillenpelikanen gibt es eine Handaufzucht, doch haben alle Paare erneut gelegt, Selbiges war auch der Fall bei den Riesenseeadlern: nach Verlust eines Eies sitzt “man” wieder.
    - An der Eisbärenanlage wird die Grabstätte derer von Treskow bald der Öffentlichkeit übergeben: nach Sanierung der Unterbauten sind jetzt die eigentlichen Grabsteine zur Renovierung.
    -Bezüglich der drei Takinarten würde ich sagen: Mishmis: 3,7: Sichuans 1,3 und Gold 3,3.
    Anbei: die vor 6 Wochen geborenen Silberkrallenäffchen dürfen schon herumklettern

    (03.03.2015)
    Michael Gradowski:   Wohin wurden die Brazzas denn gegeben?
    (20.02.2015)
    WolfDrei:   @Jörn Hegner: Der TP konzentriert sich auf die Zucht der selteneren Dianameerkatzen. Nach der Geburt des Weibchens Xenia können die Tiere beide Innengehege nutzen.
    (20.02.2015)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Ganz recht, es gibt verschiedene Wege, die nicht an Gehegen vorbeiführen. Zu aller erst die Mittelschneiße zum Schloß, dann gibt es z.B. jeweils 2 Wege von den Wisenten zu den Eisbären oder auch von den Uhus zum ABH. Einen davon kann man sich ja sparen.
    Was die Kamelwiesen angeht, ist es natürlich jedem selbst überlassen, wie er sie umläuft. Um die Weitläufigkeit zu genießen ist eine Umrundung sicher nicht nötig, um aber alle Arten zu sehen vielleicht schon. Natürlich kann man z.B. die Nilgaus auch vom Weg zur Cafeteria sehen, wem das reicht. Im Übrigen denke ich, daß der gesamte Rundweg sogar länger als ein km ist. Wobei ich bei solchen Schätzungen immer ziemlich schlecht bin, also wäre es nicht verwunderlich, wenn ich da daneben liege :-)
    (20.02.2015)
    Mark Meier:   Eisbär Troll ist tot!
    http://www.morgenpost.de/berlin/article137653073/Troll-ist-tot-Eisbaer-im-Tierpark-an-Leberkrebs-gestorben.html
    (20.02.2015)
    Jörn Hegner:   warum hat der tierpark berlin jetzt keine brazza-meerkatzen mehr . was ist denn heute in der anlage davon beim affenhaus .
    (20.02.2015)
    Michael Mettler:   Theoretisch gäbe es zu Boots- oder Bahnrundfahrt noch eine weitere attraktive Alternative, nämlich eine Rundfahrt per Kutsche (war im "alten" Zoo Hannover eine sehr beliebte Einrichtung). Die wäre die allerdings sehr personal(kosten)intensiv.

    @Carsten Horn: In Planckendael steht auch ein (Teil-)Zug am Löwengehege (dort Asiaten), der Besucherweg verläuft sogar quer über das Gleisbett. Das Ensemble dient dort nicht als reine Deko, sondern soll auf die Problematik aufmerksam machen, dass eine Bahnlinie an den indischen Löwenreservaten tatsächlich eine Gefahr für die Population darstellt.
    (20.02.2015)
    WolfDrei:   Zum Wasser: mittlerweile sind (fast?) alle Wasserflächen - egal ob Kanal oder Freifläche - betoniert: der liebe Berliner Sand!
    (20.02.2015)
    Hannes Lüke:   Ich befürchte bei einer Bootsfahrt im TP hätte man eine Wirkung wie in Gelsenkirchen. Die Tour in Hannover ist mM so gelungen weil man wenig Platz hat und sich somit jede Einsichtmöglichkeit und jede kurve genau überlegen musste. Ähnlich sehe ich es mit vielen anderen Anlagen in Hannover und Gelsenkrichen. In Gelsenkirchen habe ich andauernd Leute im Hintergrund herum rennen, gigantische Felsstrukturen wirken wie Fremdkörper anstatt natürlich. Ähnliches kann man auch in Emmen betrachten. Der alte Zoo ist bestens durchdacht und die Raumaufteilung genial gelöst, im neuen Parkteil baut man einfach auf plane Fläche riesige Felsen...
    (20.02.2015)
    Sacha:   @Carsten Horn: ... auch mit Eisenbahnercamp und Zügen ohne Gitterschutz?;):)

    Aber kommen wir wieder zum TP Berlin: Was wäre denn mit einer (zusätzlich zur Bahn?) Bootstour à la Hannover (ich nehme bewusst nicht Gelsenkirchen als Beispiel, denn diese ist m.E. weit weniger gelungen)? Welche Bereiche sollte diese umfassen resp. an diesen entlang fahren? Und hätte man dafür genügend Wasser?
    (20.02.2015)
    Carsten Horn:   @Sacha: Was ganz neues wäre die "Tsavo-Bahn" nicht, gibt es bereits in Terra Natura Murcia, allerdings nur als Kulisse, gefahren wird da nicht, das wäre ggf. neu... Ich meine mich allerdings zu erinnern, das man schon vor gut 30 Jahren im Safariland Groß-Gerau per Zug durch das Löwengehege fahren konnte...
    (20.02.2015)
    Michael Mettler:   @Sacha: Auf unseren Straßenbahngleisen stehen selten Großhuftiere herum, weiß ich also nicht :-) Übrigens: Die so genannten Trockenrasen-Pflanzengesellschaften, die ebenfalls für einen solchen Zweck geeignet sein müssten, BRAUCHEN m.W. sogar den Einfluss von Großtieren (Tritt und Verbiss), da sie sich sonst bald in eine andere Pflanzengesellschaft verändern. Deshalb schließt man solche Flächen heute nicht mehr von der Beweidung aus, so weit ich weiß.

    Ich kann mich leider nicht erinnern, wie das Gleisbett der Bahn aussieht, die im Jaderpark die große Afrika-Anlage umrundet. Sie verläuft auf gleichem Niveau parallel zum Besucherweg, aber mir ist nicht so, als seien mir die Gleise störend ins Auge gefallen. Gab oder gibt es nicht auch in Whipsnade eine Bahn, meine ich in Zusammenhang mit Breitmaulnashörnern mal abgebildet gesehen zu haben?
    (20.02.2015)
    Sacha:   @MM: Ist Dein Beispiel aus Deiner Gegend auch den Belastungen von Antilopen, Zebras, Nashörner etc. ausgesetzt?;)
    Selbst wenn Schotter farblich angepasst wird, sieht man ihn bzw. die dadurch verursachte Linienführung immer noch. Aber ich sehe mir gerne entsprechende Bilder an, die meine Aussagen widerlegen…;)
    Wobei: Eine Replica der Kenia-Uganda-Bahn durch den Tsavo, also durch ein Löwengehege, das wäre schon was Einmaliges:)
    (19.02.2015)
    Hannes Lüke:   in Osnabrück läuft man bekanntlich nur auf erhöhten Wegen da könnte die Bahn unsichtbar darunter her :-)
    (19.02.2015)
    Holger Wientjes:   Je mehr alternative Routen umso mehr Möglichkeiten/Abwechslung für mich als Besucher. Nichts ist für mich schlimmer bei einem Zoobesuch als ein vorgegebenes Wegesystem.
    (19.02.2015)
    Michael Mettler:   @Sacha: Auch Gleisführungen kann man so anlegen, dass sie optisch wenig stören. Klar, die beiden parallelen Schienen werden immer sichtbar sein, aber man kann das Gleisbett begrünen - Rasen ist die einfachste Methode, aber ich kenne z.B. aus unserer Gegend auch eine Stelle, wo das Gleisbett einer Straßenbahnlinie mit bodendeckenden Stauden wie Sedum usw. bepflanzt wurde, wie man sie häufig für begrünte Dächer nutzt. Und selbst Schotter oder Beton kann in Material und Farbe dem Gehege angepasst werden - grauer Basalt wie bei Eisenbahngleisen ist schließlich nicht Pflicht...

    @Michael Gradowski: Um alle Tiere im TP sehen zu können, braucht es demnach also gar nicht alle Wege...? Dann kann man ja auch schlichtweg welche vom Wegenetz abhängen oder ihre Fläche gar anderweitig nutzen. Schließlich bedeutet jeder Meter Weg auch Reinigungs- und Instandhaltungskosten. Muss man z.B. die Großkamelwiesen (oder was aus ihnen eines Tages gemacht werden wird) wirklich komplett umrunden können, um ihre Weitläufigkeit genießen zu können? Allein dieser Rundweg dürfte schon einen knappen Kilometer ausmachen...
    (19.02.2015)
    Michael Gradowski:   @Sacha: Yep, auch dafür ist noch Zeit :-)
    (19.02.2015)
    Carsten Horn:   Mehr oder weniger alles ablaufen (vielleicht nicht jeden Weg, aber jedes Gehege) mache ich auch, wenn ich im TP bin. Da mir das an einem Tag allerdings zu hektisch ist, plane ich für den TP immer gleich zwei Tage ein. Für meinen Rundweg brauche ich so ca. 13 - 15 Stunden und dann ist noch ein bissel Zeit, bestimmte Stellen (Highlights, Tiere die sich nicht gezeigt haben, etc) noch mal aufzusuchen...
    (19.02.2015)
    Sacha:   @Michael Gradowski: ...und sogar noch etwas kleines zu essen. (Zähle mich übrigens auch zu den "Verrückten").

    @Michael Mettler: Genau an Sambesi in Hannover habe ich dabei gedacht (und auch an die Monorail-Tour im Afrikabereich in Dallas, nur dass dort die meisten Anlagen nur per Bahn abgefahren werden können. Dort, wo aber auch Fussgänger einen Einblick geniessen, ist es umgekehrt zu Hannover: Bahn oben, Fussgänger unten)
    Warum das Konzept in Hannover m. E. so gut funktioniert/harmoniert ist eben genau der Umstand, dass die Bootstour entlang der Gehege führt und nicht mittendurch. Zudem würden bei einer Bahn die Gleise/geteerten Wege mehr stören als ein künstlicher Fluss.
    (19.02.2015)
    Michael Gradowski:   Klar wird der ONB sicher durch den Park und vor allem zu seinen Lieblingen schlendern und vieles "Abseitiges" ignorieren, was ja auch sein Gutes hat. Ich glaube nämlich sehr wohl, daß es viele Besucher geben wird, die, wenn es ihnen gefallen hat, beschließen wieder zu kommen, weil sie das Ein oder Andere verpasst haben.

    Du hattest ja gefragt, wer schon mal ALLES abgelaufen hat. Es gibt diese "Verrückten" sehr wohl, ganz klar eine Minderheit, aber immerhin. Wenn man sich einen Weg zurecht legt (ich gebe zu, es hat bei mir mehrere Versuche gedauert, bis ich für mich den perfekten Weg gefunden habe), klappt das Ganze auch sehr gut. Im Sommer hat man immerhin 9 Stunden Zeit, ich kann für mich nur sagen, daß es möglich ist Alles zu sehen, auch ohne von Gehege zu Gehege zu hetzen.
    (19.02.2015)
    Michael Mettler:   Ich bin auch recht gut (und gern) zu Fuß, habe bedingt durch meistens zwei- bis dreijährige Abstände zwischen meinen Besuchen auch immer viel "Nachholbedarf" und nehme mir für den Besuch möglichst den ganzen Tag Zeit. Zwar verbringe ich die Zeit vor den Gehegen eher mit Fotografieren als mit reiner Betrachtung, wie es der ONB tut, dafür bin ich "zwischen den Blickpunkten" aber auch nicht im Spaziergehtempo unterwegs, sondern eher zügig. Und trotzdem ist es mir meiner Erinnerung nach noch nie gelungen, an einem Besuchstag wirklich alle Gehege, Volieren etc. gebührend zu berücksichtigen (mein zügiges Vorbei"huschen" an Bereichen/Arten, die mich weniger interessieren, würde ich jedenfalls nicht so definieren). Dass so etwas im (berechtigten!) ONB-Bummeltempo möglich ist, wage ich deshalb zu bezweifeln.

    Ohne Zweifel: Wer häufig im TP ist - was beim ONB wohl vor allem Menschen betrifft, die relativ nahe dran wohnen - hat mit Fläche und Weglängen die geringsten Probleme, weil man sich dann eher mal auf einzelne Parkbereiche konzentriert. Sei es, weil man mal hier, mal dort in Ruhe schauen will; sei es, weil man den Park gut kennt und deshalb weiß, welche Wege man NICHT gehen muss, wenn einen die dortigen Tiere/Anlagen nicht sonderlich interessieren. Für einen von weiter her anreisenden Gelegenheitsbesucher (und dazu würde ich nicht nur Ferntouristen, sondern auch schon den Umkreis von vielleicht 50 km um Berlin zählen) sieht die Sache schon anders aus. Der kommt wahrscheinlich nicht noch mal kurz danach wieder, um noch jene Teile des Parks abzulaufen, die er beim ersten Mal nicht mehr geschafft hat, und könnte dann leicht auf den Gedanken verfallen, sich doch lieber zum Zoo hin zu orientieren, wo die Wege zwischen den einzelnen "Attraktionen" kürzer sind.

    Es wird immer wieder betont, dass genau diese auswärtigen Besucher in der Besucherstruktur des TP fehlen. Deshalb finde ich Gedanken wie einen Bahn-Rundkurs oder einen markierten Kurzrundgang zu den für ONB "wichtigsten" Tieren (ggfs. eine Verlagerung verschiedener Arten an eine solche Wegführung) nachvollziehbar. Ein Beispiel für ein solches Kurzwegangebot liefert Münster mit seinem Allwettergang, an dem die wichtigsten Schauhäuser und die meisten ONB-Lieblinge positioniert sind.

    @Sacha: Sofern nicht alle fünf Minuten eine Bahn o.Ä. durchs Blickfeld zuckelt, finde ich durchfahrbahre Gehege gar nicht so schlimm, wenn es sich um weitflächige Anlagen handelt. Die Landrover-Karawane auf der großen Afrika-Savanne in Ebeltoft z.B. fällt für mich sogar ein bisschen unter "Gehegedekoration", allerdings ist man als Fußgänger auch weit von deren Piste entfernt. Wie man Fußgänger und Fahrzeuge parallel am selben Gehege vorbeiführen kann, ohne dass sie sich gegenseitig stören oder den Einblick verdecken, zeigt die Sambesi-Bootsfahrt in Hannover: Fahrzeugführung auf Gehegeebene, Fußwege dahinter erhöht, so dass man über die Boote hinweg in die Anlagen blickt (wobei es ja nicht nur diese Perspektive gibt, sondern seitlich auch reine zu Fuß erreichbare Gehegeeinsichten). So ähnlich kann ich es mir durchaus auch mit einer Bahntrasse statt eines Bootsparcours vorstellen. Und die muss m.E. keineswegs durch den gesamten Tierpark führen - siehe meine Anmerkung oben zum Kurzrundgang, das gilt genauso für einen Bahn-Rundkurs.
    (19.02.2015)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Ich gehöre dann wohl auch zu der seltenen Species, denn da ich leider nicht so oft den TP besuchen kann wie ich das gerne hätte, laufe ich bei meinen Besuchen die ganze Wegstrecke ab. Ich beschreite sicher nicht ausnahmslos JEDEN Weg, aber auf jeden Fall gehe ich zu jeder Anlage, Voliere etc.

    Okay, das ist mir jetzt etwas peinlich. Da ich darauf aufmerksam gemacht wurde, daß ein Teil meines gestrigen Posts etwas...sagen wir einfach MISSVERSTÄNDLICH sein könnte, habe ich ihn nochmal gelesen. Ein bis drei Lachanfälle später will ich das Ganze mal richtig stellen. Nein, ich bin nicht im "50 Shades of Grey"-Fieber und hab nur noch Schweinkram im Kopf. Denn anders als dem Rest der Welt, geht mir dieser unverständliche Hype total am A... vorbei. Richtig sollte es so heißen: "...und dann wird man auch noch mit Blasen AN DEN FÜSSEN BELOHNT". Keine Ahnung was mich da geritten hat. Und bevor ich mich jetzt ganz um Kopf und Kragen schreibe, entschuldige ich mich bei allen sensiblen Gemütern, die meinen Satz anstößig fanden und verziehe mich erstmal verschämt in eine Ecke.
    (18.02.2015)
    Hannes Lüke:   @Sascha, was die unsichtbarkeit von Fahrbahnen etc angeht hat man in der Dunkelheit und natürlich im tropischen Dschungel klare Vorteile, bei den Freiflächen die der Tierpark bietet hätte man aber auch die Möglichkeit Gehege mehrseitig einsehbar zu machen. Ich könnte mir auch vorstelln die Bimmelbahn als reines Transportmittel entlang der doch großzügigen Hauptswege im TP laufen zu lassen und Abkürzungen durch nicht einsehbare Gehege. Solitäre Arten benötigen bei Zucht sowieso 2 Gehege und "einfaches Viehzeug" wie diverse heimische Wildtiere bzw altebkannte Tiere auch Kleinzoos (ich denke an Emu, Bennettwallaby, Nandu uvm) ließen sich auch doppelt halten ohne bedeutenden Mehraufwand
    (18.02.2015)
    Sacha:   @Hannes Lüke: Vorsicht, Du sprichst hier von der Night Safari, die nur während der Dunkelheit geöffnet ist, nicht vom Zoo Singapur. Wegen der Dunkelheit (bzw. der schwachen Beleuchtung) kann man nicht nur Gehegeabsperrungen, sondern auch Bahnleitwege und vorbeifahrende Fahrzeuge besser kaschieren.
    Auf den Tierpark Berlin ist das darum nicht 1:1 zu übertragen und darum wäre ich IN DIESEM FALL auch nicht für durchfahrbare Gehege. Das würde den Eindruck für Nicht-Passagiere zu sehr stören.
    (18.02.2015)
    Hannes Lüke:   Und der Parkplan aus Singapur

    (18.02.2015)
    Hannes Lüke:   Ach in Singapur finde ich das Konzept ganz gelungen und da laufen immernoch genug Menschen

    Besonders um die hinteren Teile des TP zu beleben bzw den vorderen zu entzerren finde ich dergleichen Sinnvoll. Gerne mit durchfahrbaren Gehegen
    (18.02.2015)
    Henry Merker:   Ich habe das schon einmal mit Flipflops gemacht. Ich empfand dies als ganz angenehm. Allerdings bin ich auch - dank meiner Eltern - größere Wanderungen von spätestens ab der Grundschulzeit gewöhnt.
    (17.02.2015)
    WolfDrei:   @MM: Es ist schon schwierig , klar...Da ich nun gerade mit Johannesburg verbandelt bin, ist das für mich Erlebbare natürlich auch nicht das "typische" Afrika (manchmal zum Glück).
    Zum Wegeleitsystem: ich schrieb bewußt Fahl - hätte ich Pfahl geschrieben, wäre das eine Diskriminierung dessen, was dort errichtet wird. Viel Basisbeton, Edelstahl---. Wie ich las, kostet ja das normale Stück Straßenbeschilderung schon 1 500 Euro.
    (17.02.2015)
    Michael Mettler:   Ich denke, in dem genannten Artikel fehlt schlichtweg die Betonung und/oder das Wort "können": "Die 26 Kilometer Tierpark-Gehwege werden in einen Rundkurs umgestaltet, auf dem die Besucher nicht mehr laufen MÜSSEN, sondern gefahren werden (können)."

    Ich gehe davon aus, dass kein Besucher das komplette jetzige Wegenetz des Parks an einem Tag abläuft und somit auch keine vollen 26 km. (Mal ehrlich: Wer von euch hat das schon mal gemacht, ausnahmslos JEDEN Weg im TP an einem Tag zu gehen?) Aber selbst die Hälfte ist schon eine ganz schöne Strecke, das entspricht in Luftlinie der Entfernung Tierpark/Zoo Berlin (laut Zooumkreissuche ZTL). Wie viele Menschen gibt es, die diesen Weg zu Fuß zurücklegen würden, um sich damit einen erholsamen Tag zu machen, und dafür auch noch Geld zahlen würden? ;-)

    @WolfDrei: Per Dekoration das Bild eines ganzen Kontinents zu erzeugen, ist allerdings auch ganz schön schwierig. Umgekehrt einem Afrikaner zeigen zu wollen, wie wir in Europa leben, würde ja auch eine Variationsbreite von Schloss Neuschwanstein bis zu dem Slums von Neapel umfassen...
    (17.02.2015)
    WolfDrei:   Eine Neuerung, die in ähnlicher Form ja existiert (nur nicht so chic und damit weniger teuer) - das neue Wegeleitsystem. Am ABH wurde der erste Fahl (das ist sicher nicht das richtige Wort) gesetzt - ich wurde aber verwarnt, kein Bild ins Netz zu setzen. Das System soll wohl zum Frühlingsbeginn eingeweiht werden.
    (17.02.2015)
    WolfDrei:   Und mit schöner Regelmäßigkeit kam am 11.2. der nächste Nacktmull-Wurf.
    (17.02.2015)
    WolfDrei:   Ein Familienbild . Das Larkind (jetzt 5 Monate alt )ist ein Mädchen
    (17.02.2015)
    WolfDrei:   Ich kann hier nur allen Vorschreibern zustimmen - solange ich kriechen kann, werde ich keine Bahn benutzen. Ich denke noch mit etwas Ärger an die Monorail-Bahn im Wild Animal Park San Diego. Das Ding hielt immer dort, wo es für mich relativ uninteressant war und nie dort, wo es spannend wurde. Und eine Rundstrecke soll es werden. Dazu das liebe Geld.

    Noch etwas zu den Modell-Bauernhöfen: wird das für Afrika ein Massai-Kral oder eine modellhafte (positiv gemeinte) Anlage? Wenn ich nämlich die Besucherkähne oder die Bretterbuden in Hannover oder im Gondwanaland sehe, kann ich verstehen, dass ein aus Südafrika stammender Besucher sich darüber wundert, welches Bild über Afrika (als Beispiel) vermittelt wird.

    Zur Realität: schönes Wetter bei 8°C - “alles muß (kann) raus” - auch Affen, Gerenuks etc. Eine Geburt bei der ja sehr produktiven Husarengruppe , eine Geburt bei den Rotbüffeln, andere Kühe sind tragend. Im Kapbüffelgehege stand ein neuer Bulle mit sehr “flachem” Gehörn, der alte (eher ältere) im Nebengehege. Leider ist das Bergriedbockjungtier nicht aufgekommen. Der Andrang im ABH beim Amurtigerchen ist weiter ungebrochen. Und die Trappenhähne beginnen zu balzen - leider nur mit sich selbst - keine Henne.
    Anbei der jüngere Gerenukbock
    (17.02.2015)
    zollifreund:   @Sacha: natürlich war das etwas sehr zugespitz formuliert, aber das dauernde Jammern über die vielen Kilometer nervt echt :-)
    das Wegenetz könnte man nämlich auch positiv verkaufen ( z.B. " bei den 26km können Sie lange, gemütliche Spaziergänge unternehmen, ohne großes Gedränge und das selbst bei einem hohen Besucheraufkommen") und als Ergänzung dann ein Parkbahn, so wie du sie beschreibst, das hätte was.
    (17.02.2015)
    Michael Gradowski:   @Sacha: Das mit der Parkbahn, vor allem so wie du es beschreibst, finde ich ja auch gut. Mir geht nur das immer wieder auftauchende Erwähnen der ach so vielen km auf den Keks, die man nur unter Qualen ablaufen kann und dann wird man auch noch mit Blasen "verwöhnt". Als ob kein Besucher mehr bereit ist, weiter als 50m zu gehen. Da muß man sich ja fragen, warum er sich solch ein Riesengelände dann überhaupt antut und nicht einen Park wie z.B. Thale übernimmt.

    Diese (für mich!) bescheuerte Kritik ist es, die mich nervt. Wie gesagt, das Aufstocken der Parkbahn halte ich für eine gute Idee
    (17.02.2015)
    Sacha:   Ich glaube, da seht ihr jetzt etwas zu schwarz. Wobei auch ich zugeben muss, dass mir nicht alles von Knierims Ideen gefällt.
    Aber eine Parkbahnführung UM das Gelände bzw. entlang des selben fände ich gar nicht schlecht, SOFERN man immer noch zu Fuss zu ALLEN Gehegen gelangt UND die Bahnlinie versteckt geführt wird. D. h. dass man die Bahn und derern Passagiere HÖCHSTENS dann wahrnimmt, wenn sie im Hintergrund vorbeifährt. Damit wäre allen gedient, den faulen Besuchern und den ganzen Kerlen, die jeden Parkmeter ablaufen und für die schmerzende Beine am Abend einfach dazugehören...;)
    Beim Geld sehe ich wie @Zollifreund ebenfalls das grösste Problem. Und selbst wenn Knierim zum Start eine ordentliche Finanzspritze bekommt, fragt es sich, wo sie eingesetzt werden soll. In eine neue, BESONDERS besucherattraktive Anlage oder zur Sanierung, damit nicht der halbe Tierpark in sich zusammenfällt?
    Ich an seiner Stelle hätte zum Beispiel nicht gross Tamtam um das Alfred-Brehm-Haus gemacht. ONB dürfte das Verständnis fehlen, dass kaum wurde an dieser Stelle saniert, nun gleicherort wieder umgebaut werden soll.
    (17.02.2015)
    Michael Gradowski:   @zollifreund: Vielen Dank für deinen letzten Absatz, ich sehe es nämlich genauso. Vielleicht kann sich demnächst der Besucher hinter dem Eingang auf ein Rollband stellen (bestenfalls sogar setzen) und wird so durch den gesamten Park geführt, damit er sich ja nicht ZU SEHR anstrengen muß :-D
    (17.02.2015)
    zollifreund:   ja, insgesamt sind viele Fragen offen, die wichtigste m.M. nach aber ist, wieviel Geld bekommt er aber überhaupt für die Umsetzung?
    Hier finde ich super, dass Herr Knierim mittlerweile häufig in der Öffentlichkeit erwähnt, wie locker in Berlin das Geld für die "Hochkultur" sitzt ( 93Mio für die Staatsoper, oder kommt dieses Geld vom Bund?). Das ist kleveres Marketing. Bei solchen Summen sind nämlich doch ein paar Millionen für den Tierpark nicht viel...

    Anderseits, bei weniger Geldfluss kann ich vielleicht weiter selbst durch den TP laufen und live die Tiere anschauen... so ganz gefallen mir seine Ideen nämlich nicht. Z.b. diese Punkte aus dem Bericht der BZ, Zitat: "Die 26 Kilometer Tierpark-Gehwege werden in einen Rundkurs umgestaltet, auf dem die Besucher nicht mehr laufen müssen, sondern gefahren werden." und "Tierpark digital. Eine App ermöglicht virtuelle Rundgänge durch den Tierpark." So werden die Leute immer fauler... und am Schluss sitzen alle nur noch vor dem Smartphon und sind gar nicht mehr im TP...
    (17.02.2015)
    Michael Mettler:   Eine riesige Südamerika-Voliere, viel größer als die in München:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/traum-tierpark-vom-zoo-chef-kostet-fast-100-mio

    Da lässt sich schon mal spekulieren, WO die dann stehen würde, wenn sich der Parkteil Amerika tatsächlich in Nähe des Eingangs Bärenschaufenster befinden wird. Wenn man großflächige Abholzungen dafür vermeiden und ein solches Bauwerk nicht nicht mitten in einen weiten Durchblick á la Wisentanlage stellen will, fallen mir dafür vor allem zwei Flächen ein: Die jetzigen Freianlagen für Bisons (könnten auf die Wisentanlage umziehen) und Nilgaus (werden vermutlich ohnehin in den Parkteil Asien umgesiedelt).
    (17.02.2015)
    WolfDrei:   Wieder kein richtiges Foto-Wetter - aber 6°C. Mittlerweile ist der Monatszuchtbericht Januar ausgehängt.
    Was nun die 110 ha anbetrifft: beide Varianten sind möglich: “Nettofläche” und , wie oft schon gezeigt, unverdaute Mitteilungen durch die Journalisten.
    Baugeschehen: Im Gartenbereich wird weiter “geschnippelt”, Mutterboden wird eingebracht. Tamanduas sind z.Z. nicht zu sehen - Verbesserungen der Ausstellung werden angekündigt (vielleicht Glaseinsicht? - wäre so schlecht nicht). Der ehemalige Winterhaupteingang ist bis auf die Außenwand abgewrackt - besagter Neu-Shop in Zukunft. Der große Zentralteich ist ohne Wasser und wurde entschlammt.
    Tiergeschehen: die Brillenpelikane sitzen nun nicht mehr. Handaufzucht? Leider ist bei den Zwergmaras die “Luft raus” - vor 3 Monaten gab es noch eine gemeisterte Schwergeburt, ansonsten?
    Bei den Bergriedböcken ist der Nachwuchs schon deutlich gewachsen, dito bei den Silberäffchen.
    Der Berberhirsch schiebt bereits.
    Interessant: seit Wochen sind auf allen Wasserflächen deutlich mehr “wilde” Stockentenerpel als Weibchen (Verhältnis 2 : 1)

    (10.02.2015)
    Michael Mettler:   Die besagten 110 ha dürften der jetzt für den Besucher einsehbaren Fläche entsprechen, die Differenz zur Gesamtfläche von 160 ha stellen dann wohl die (bisherigen) Erweiterungsflächen inklusive der umstrittenen Kippe dar. Da Knieriem offenbar keine Notwendigkeit sieht, den "eigentlichen" TP-Bereich weiter auszudehnen - immerhin hat er doch öffentlich verkündet, er wolle sich von ungenutzten Flächen trennen, sowie aktuell auf die schon jetzt extrem lange Wegführung hingewiesen - ist es für mich wenig überraschend, wenn er sich nur zur "Netto-Fläche" äußert.
    (10.02.2015)
    Michael Gradowski:   @Mark Meier: Über die 110ha war ich auch überrascht, sehe es aber mittlerweile als Druckfehler (hoffentlich!) an, schließlich heißt es später auch: "begehbare Gehwege" :-)
    Klingt wirklich alles sehr interessant, auf Manches bin ich wirklich sehr gespannt wie die großen Volieren, auch wenn einiges wieder mal ganz schön polemisch ist: Die Freianlagen (auch innen) der Tiger finde ich jetzt nicht SO klein und wieder mal klingt es so, als ob man im TP nicht viel mehr als ständig Zäune sieht.
    Ich freue mich ja am meisten, daß ich mir bald keine Blasen mehr laufe *mitdenAugenroll*
    Die Spannung steigt jedenfalls :-)

    (10.02.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Und die erwähnten Geo-Zonen sollen in der Reihenfolge liegen, die man nach Betreten des Schloss-Einganges beim TP-Rundgang im Uhrzeigersinn abläuft. Das hieße, Eurasien läge in Schlossnähe und Nord-/Südamerika am Eingang Bärenschaufenster. Da vorab mit der Thematisierung des ABH schon ein weit vom Schloss entfernter Fixpunkt gesetzt wurde, dürfte der Asienbereich also den Hauptteil der TP-Fläche einnehmen.

    Erwähnenswert finde ich aus den diversen Online-Artikeln auch, dass das Wegenetz im TP 25 km (!!) lang ist und dass es im Park 270 Gebäude gibt, was zu hohen Energiekosten führt. Mit dem Konzept "Farmen der Welt" (inklusive eines Brandenburger Bauernhofes) scheinen auch die Haustiere demnächst nach Geoprinzip zusammengefasst zu werden.
    (10.02.2015)
    WolfDrei:   Freundlichen Dank, Mark Meier, für die Kurzübersicht der Knieriemschen Vorstellungen. Leider war der Bericht in der "Berliner" substanzloser - Shop, Nachtsichtgeräte, "Weltenwanderung".
    Wenigstens wurde daran erinnert, dass die Deutsche Staatsoper gerade wieder mal 23 Mio Euros für weitere "kleine" Veränderungen des Bauprogrammes erhalten hat.
    (10.02.2015)
    Mark Meier:   Heute präsentierte Knieriem ein paar mehr Details zum Zukunftskonzept für den TP:

    Vorneweg: Die 5 Mio sind nun freigegeben. Die energetische Sanierung diverser Gebäude laufe zudem bereits an, um laufende Energiekosten zu sparen. Beim ABH werden zuerst die Außenanlagen erweitert.

    Zum Masterplan:
    -Motto: "Ab in die Wildnis" (offenbar neben dem Thema "Reise um die Welt"?)
    -Laut MOPO 110 (!!!) Hektar Fläche
    -Geo-Zonen: Rundgang von Europa und Asien über Afrikaregion (Urwaldzone) hin zu Nord- und Südamerika. Eventuell werden Botschaften mit einbezogen (eine Idee die ich auch mal hatte, aber eher für den Zoo erwartet hätte)
    -Naturanlagen "ins Parkdickicht hinein"
    -Dazu Zäune fort und neue Beobachtungspunkte her: getarnte Kabinen, riesige Vogelvolieren mit Wasserfällen, Dschungelcampbrücken
    -Weitere Erlebniselemente und Events: Führungen mit Nachtsichtgeräten, Erlebnisspielplätze, brandenburgischer Erlebnisbauernhof (u.a. mit Schafschur) für bedrohte Haustierrassen
    -neue Transportmöglichkeiten: Shuttles zu verschiedenen Stationen und/ oder Fahrzeuge für Erlebnistouren durch den Tierpark
    http://www.morgenpost.de/berlin/article137283545/Was-Andreas-Knieriem-in-Zoo-und-Tierpark-alles-aendern-will.html
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/andreas-knieriem-stellt-neue-plaene-vor-zoo-und-tierpark-sollen-zu-erlebniswelten-werden/11349958.html

    Spätestens morgen werden hoffentlich die Berliner Zeitung und die Boulevardblätter nachlagen, damit noch etwas mehr Details bekannt werden.
    (09.02.2015)
    Michael Gradowski:   @WolfDrei: Das Thema ist zwar schon einige Monate alt :-), aber ich habe vor kurzem den "Botanischen Wegweiser" erhalten und kann dir nur zustimmen: sehr informativ, toll bebildert. Macht wirklich Lust, beim nächsten Besuch auch die Flora näher zu betrachten. Absolut empfehlenswert.
    (06.02.2015)
    Michael Mettler:   Da verheißt die Überschrift einer Meldung von gestern neue Details, und dann kommt da sowas...
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/diese-geheimen-plaene-hat-der-tierpark
    Abgesehen davon ist die Giraffenplattform nun auch keine Hellabrunner Erfindung, das gab es in einigen Zoos schon lange vorher.
    (04.02.2015)
    WolfDrei:   Fast vergessen für die Elefanten-Fans: Der Sumatrabulle Valentino hat auf beiden Seiten einen Stoßzahnschutz.
    (03.02.2015)
    Jan Jakobi:   Ergänzung:

    Kewa = Asiatische Elefantenkuh
    Betty = Panzernashornkuh

    Anbei Kewa von meinem letzten Besuch am 15. November 2014,
    verschiedene Gründe sorgten für keinen aktuelleren Besuch.

    Von mir wird es aber bald wieder Besuchs-Berichte aus dem TP geben und natürlich auch aktuelle Fotos.

    Bauch ist nach knapp 3 Monaten natürlich rundlicher.

    Von der Berliner-Karlsruher Elefanten-Front gibt es nichts neues, man beharrt scheinbar immer noch auf eine gemeinsame Übernahme von Louise und Astra.
    (03.02.2015)
    WolfDrei:   Affenhaus: als Beispiel für die gewandelte Innenausstattung sei der Käfig für die Mohrenmakis gezeigt.
    (03.02.2015)
    WolfDrei:   10 cm Neuschnee, schon etwas pappig, dann 1 Stunde Sonne. Erstaunlicherweise waren fast alle Wege geräumt in voller Breite! Dabei ist doch das ABH einfach zu erreichen (na ja , für mich, aber auch für ONB? Dort also um 12 Uhr (pünktlich!) Jungkatzen-Kucken! "Alisha" wandelt sich in einen "Nach-Mach-Knut" - ca 150 Besucher drängeln sich!. Für Fotos nicht so gut: ein Seil noch davor, das Tier zu nah am Gitter - Resultat anbei.
    Bei den Marco-Polos sind es nun die 1,2 Altbewohner. Und wie schon häufig bei Kälte und Schnee gesehen: die "Gebirgsbewohner" drängeln sich unter dem Vordach (Ausnahme Irbisse), die "Wüstenbewohner" toben durch den Schnee (Kap-Büffel, Rotbüffel, Oryxe.
    Der Monatsbericht steht noch aus; Bautätigkeit?? Auffällig und notwendig nur ein Erdaufbruch bei den Mesos - dort hatte eine Pappelwurzel den Asphalt fast um 50 cm angehoben. Da wird es auch anderweitig noch Probleme geben - mit den Wurzeln und den Hochstämmen.
    Affenhaus: Mangaben- und Gibbonnachwuchs wachsen, die Käfigausstattung , wie schon von Mark Meier angezeigt, gefällt mir.
    Offensichtlich schwanger: Kewa(kleines ?) und Betty.
    (03.02.2015)
    Michael Mettler:   ... und wenn ihr auf der von cajun angegebenen Seite ganz unten auf "Back to Index" klickt, kommt ihr auch zum besagten "Pumaparden" und weiteren Katzenkreuzungen.
    (29.01.2015)
    cajun:   @Oliver Müller: Hier Pumax Ozelot

    http://messybeast.com/genetics/hyb-pumaxocelot.htm
    (29.01.2015)
    Oliver Müller:   Ich denke nicht, das ist klar. mein ursprünglicher Beitrag war auch nicht so ganz ernst gemeint ;-)

    Übrigens habe ich auch irgendwo Fotos von Puma x Ozelot. Mal gucken, ob ich die wieder finde, dann lade ich sie im Thread über Liger usw. hoch.
    (29.01.2015)
    Mark Meier:   Wieder was dazu gelernt. Wäre ja irgendwo fast spannend zu sehen wie Tiger x Puma, Tiger x Leopard usw. alle aussehen würden. Aber aus reiner Neugier ist so was natürlich nicht vertretbar. Ich finde es ja auch bei anderen "legalen" Zuchtformen teilweise etwas grenzwertig, aber das ist ein anderes Thema. Hier wird sicher nicht gezüchtet werden.
    (29.01.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Puma x Leopard hat es schon mal als erfolgreiche Kreuzung gegeben (fotografisch belegt - der Bastard hatte interessanterweise die Fellzeichnung eines Jaguars!), die bei uns so beliebte Grenzziehung zwischen Klein- und Großkatzen ist den Tieren selbst offenbar ziemlich egal... Ich weiß gerade nicht, ob es der Katzenforscher Leyhausen war, der mal geschrieben hat, prinzipiell seien wohl alle Katzenarten untereinander kreuzbar, vielen Kombinationen stünden einfach nur Größen- und Verhaltensunterschiede oder saisonal unterschiedliche Brunstzeiten im Wege.
    (29.01.2015)
    WolfDrei:   Außerhalb meiner eigentlichen "Fotozeit", Ende der Sechziger, hat Leipzig einen Jagoparden ausgestellt (also Jaguar x Leopard)
    (29.01.2015)
    Mark Meier:   Bei Puma und Tiger kann ich mir generell eher nicht vorstellen, dass Hybride genetisch möglich sind. Wobei ich das auch bei Löwe und Tiger nicht angenommen hätte bis ich davon gehört habe. Aber unabhängig davon wird man es sicher nicht darauf ankommen lassen. Man tut sie eben erst mal zusammen, damit sie nicht nur auf den Menschen geprägt werden. Mit erwachsenen Katzen kann man sie ja leider nicht zusammen setzen...
    (29.01.2015)
    Sven P. Peter:   Bei Puma und Leopard schließe ich es dann doch mal aus, sind ja zwei Weibchen. Bei Tiger und Puma schließe ich es bis zur Geschlechtsreife auch erstmal aus.
    (29.01.2015)
    Oliver Müller:   Ich hoffe, dass die Zucht von Hybriden NICHT die Intention ist, aber als Unfall ausschließen würde ich da nix, wäre ja nicht das erste Mal, dass sich Arten erfolgreich paaren, bei denen man das nicht erwartet hätte.
    (29.01.2015)
    Mark Meier:   Sinn ist sicher wie bei der Puma- und Java-Leo-WG dass die Tiere lernen sich wie Katzen zu benehmen. Zuchtperspektiven wird es bei dieser Kombi sicher ohnehin keine geben und man würde zudem sicher ggf. frühzeitig gegensteuern...
    (28.01.2015)
    Holger Wientjes:   @Oliver Müller: Bist Du sicher, dass das Sinn und Zweck dieser WG sein soll... ?
    (28.01.2015)
    WolfDrei:   Als Ergänzung zum Umbau der Wildschweinanlage: das zusammengeschobene Erdreich der Anlage sollte wohl ursprünglich auf die ominöse Erdhalde am ABH gebracht werden - solange die juristischee Situation nicht geklärt ist, steht die natürlich als "Ablage" nicht zur Verfügung. Oder man muß weite Wege außerhalb nutzen.
    (28.01.2015)
    Oliver Müller:   @Mark Meier:
    Wow, dann sehen wir ja vielleicht demnächst Puger, oder wie nennt man die dann?
    (28.01.2015)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Wie immer DANKE für die vielen Updates und Bilder. Ein paar Ergänzungen von meiner Seite:
    -Im Affenhaus wurde die Anlage der Mohrenmakis aufwändig umgestaltet. Der Boden ist jetzt mit Rindenmulch bedeckt und es gibt noch mehr Einrichtung, die aber gleichzeitig natürlicher aussieht als bei anderen Anlagen (keine Plastikkanister oder bedruckte Kartons). Gefällt mir sehr gut. Wer Facebook hat, kann hier Fotos der erneuerten Anlage finden (für den fertigen Eindruck bei den Antworten nach unten scrollen): https://www.facebook.com/photo.php?fbid=932285170138969&set=a.120517284649099.13175.100000724855688&type=1&theater
    -Die handaufgezogene Tigerin hat es dank Reuters schon bundesweit und international in einige Artikel geschafft. Könnte ein positiver Besuchereffekt im jungen Jahr werden. Sie soll übrigens in einer WG mit einer männlichen Puma-Handaufzucht gehalten werden.
    -Beim ehemaligen Wildschwein- und künftigen Pekari-Gehege war zuletzt noch immer nicht das Ende der Umgestaltung absehbar.
    (28.01.2015)
    WolfDrei:   Wieder mieses Wetter. Brav sitzen die Brillenpelikane auf den Eiern (bei 2 Tieren sah ich je 2 Eier). Die Graureiher haben ihren Brutbereich weiter ausgedehnt.
    Bautätigkeit: den vom Fördererverein betriebenen Souvenirshops (Hauptkasse und Dickhäuterhaus) wurde gekündigt. Der Raum neben der Hauptkasse wird gerade umgebaut - soll ein “professionell” betriebener Shop werden. Für Zoo-Antiquitätensammler: der Kiosk zwischen Cafeteria und Kerabauanlage wird weiter vom Förderverein betrieben.
    Auf der Nord-Schlossanlage wurden die Buchsbaumumfassungen gerodet - Virusbefall.
    In der Biblio gab es nun wieder ausreichend Neulesestoff.
    (27.01.2015)
    Niedersachse:   Ist Aurora nicht die Schwester von Maruschka in Hamburg und Katinka in Nürnberg?
    (23.01.2015)
    WolfDrei:   Seit gestern öffentlich: nach 2 nicht "gelungenen" Würfen hat der TP aus dem 3. Versuch eines Dreierwurfes eine weibliche Katze in Handaufzucht übernommen , jetzt mit einer guten Zuwachsrate. Die Muter-Katze "Aurora" ist insofern bedeutungsvoll, da sie mit keinem in Europa befindlichen Amurtiger verwandt ist. Das Tigerbaby "Alisha" wurde geboren am 20.12, wiegt nun 4 8oo g. Ursache der Handaufzucht: Milchmangel der Mutter. Der 2. Wurf war eine Frühgeburt.
    (23.01.2015)
    WolfDrei:   Studie des Marc-Polo-Bockes vom 13.1.015
    (22.01.2015)
    WolfDrei:   Pardon: STUMPFkrokodil, habe das T vergessen
    (22.01.2015)
    WolfDrei:   Und endlich erwische ich Sumpfkrokodil "Maxi" nach ca. 4 Monaten des Suchens. Geschlüpft im November 013, bisher immer unter Rinde verborgen oder stückchenweise nur zu sehen.
    (22.01.2015)
    WolfDrei:   Kurzer Besuch bei miesem Wetter - also Bibliothek. Leider auch dort in 6 Wochen kein großer Neuzugang. Auf dem Weg: 5 Brillenpelikane sitzen - auch auf Eiern? Der Berberhirsch hat bereits - wie gewohnt- einseitig abgeworfen.
    (22.01.2015)
    WolfDrei:   Googelte soeben "Poznan Zoo", da ich in diesem Jahr diesen besuchen möchte. Unter "Neuigkeiten" sehe ich plötzlich einen Sichuantakin - und was bestätigt die ZTL als Transfer im Dezember: 1,0 nach Poznan, dazu 3,0 Goldtakine. Weiterhin erhielt Paris (Menagerie) 0,1 Sichuantakin aus dem TP für den dortigen Bullen Rotterdamer Zucht. Selbiger anbei:
    (16.01.2015)
    WolfDrei:   Pardon: es ging kein P-Pferd nach Wroclaw sondern es kam ein Pferd aus Warschau.
    Anbei: Sumpfkänguruh - erstmals in der Sonne fotografiert.

    (13.01.2015)
    WolfDrei:   Mein Silvestergang! Wenn auch finanzielle dunkle Wolken schweben, wenigstens gab es heute 4 Sunden Sonne - die Tiere genossen das!
    Baugeschehen: Null. Tierveränderungen: 2 Jungtiere bei den Silberäffchen, 1 Graurind.
    Aber: bei den Marco-Polos sah ich nur drei Tiere. Es sollen welche nach Tallinn gegangen sein/gehen. Das ist eine gute Adresse, da die Moskauer Zucht nicht mehr gut läuft - von dort sollten schon 2010 Tiere nach Tallinn gehen. Ansonsten gelang die Zusammenführung der Irbisse: Eltern und Jungtiere.
    (13.01.2015)
    Mark Meier:   Auch das wurde in der Tat schon in einzelnen Artikeln behauptet. Ob da wirklich was dran ist und das auch untersucht wird, weiß ich aber nicht. Insgesamt kann man wohl nur abwarten, was da am Ende festgestellt und entschieden wird. Inzwischen interessiert mich kaum noch was einzelne Artikel für überraschende Wendungen (ob positiv oder negativ) an den Tag bringen. Im nächsten Artikel wird garantiert wieder alles anders dargestellt. Es ist eigentlich nur noch nervig.

    Gespannt bin ich aktuell eher auf die Besucherzahlen für 2014 und die ersten Projekte aus dem Programm für Sofortmaßnahmen. Auch auf die neue Adlervoliere und (hoffentlich bald erfolgenden) Beginn des Neubaus für Malaienbären freue ich mich. Aber natürlich werde ich Ende Februar und im März dann schon genau aufpassen was letztlich bei dem Sand rauskommt und was Knieriem mittel- bis langfristig für den Park plant.
    (03.01.2015)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Aber bezieht sich nicht das eben von dir Gesagte nur auf die zuletzt angelieferten Sandhaufen? Es heißt doch, dass eventuell schon seit über zwei Jahrzehnten Schutt usw. deponiert und z.T. mit Mist/Kompost/Erde bedeckt und begrünt wurde oder als Untergrund zum Wege- und Gehegebau Verwendung fand. Falls das stimmen sollte, müssten doch deutlich mehr Geländeflächen untersucht werden als nur die ganz offensichtlichen Halden. Im Grunde dann doch auch alle in den letzten zwei Jahrzehnten entstandenen Gehege, Pflanzwälle usw....
    (03.01.2015)
    Mark Meier:   Bei dem Volumen wäre eine einzelne Probe wohl nicht ausreichend. Es wurden ja schon mehrfach Proben genommen. Blaszkiewitz wurde schon vor Anlieferung zugesagt, dass das Material nur geringfügig mit Schadstoffen belastet sei. Anschließend gab es mehrere Messungen die offenbar teilweise unterschiedliche Ergebnisse lieferten zumindest aber sehr unterschiedlich bewertet und in den Medien kommuniziert wurden. Nun wird das Material bis Ende Februar noch ausführlich untersucht. Von den abschließenden Ergebnissen wird dann offenbar alles Weitere abhängen. Was vorher durch Kurier, BZ und CO durchsickert ist wohl nur die Spitze des Berges...
    (03.01.2015)
    Oliver Müller:   Na ja, eigentlich lässt sich das ja durch die Entnahme einer Probe recht schnell und eindeutig klären... ;-)
    (03.01.2015)
    Mark Meier:   Mittlerweile kursieren so viele widersprüchliche Aussagen in den unterschiedlichen Zeitungen, dass man ohnehin nicht mehr weiß was man über die Sache denken soll. Ich hoffe, dass sich das in diesem Jahr alles klären lässt. Langsam nervt es doch gehörig, dass man nie weiß woran man ist.
    (03.01.2015)
    Oliver Müller:   ...oder sie betreffeneinfach Politik ;-)
    (01.01.2015)
    Michael Mettler:   Na, dann darf das Augenreiben ja munter weitergehen:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/giftberge-bedrohen-das-grundwasser

    Vielleicht betreffen die gegensätzlichen Aussagen unterschiedliche Halden auf dem Gelände...?
    (31.12.2014)
    Mark Meier:   Ich reibe mir gerade die Augen:
    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/berlins-bausenator-geisel-so-rette-ich-den-berliner-tierpark-vor-der-pleite,7169128,29429212.html

    -Der Schutt ist also plötzlich doch völlig harmlos, muss nicht entsorgt und kann im Gegenteil sogar wie ursprünglich geplant verwendet werden??? So viel zu Blaszkiewitz' vermeintlich boshafter Rache. Mir bleibt dennoch schleierhaft wieso es diesbezüglich ständig zu völlig verschiedenen Angaben kam/ kommt... Mir würde es jedenfalls ausgezeichnet gefallen, wenn am Ende nicht Blaszkiewitz sondern die reizende Frau Hämmerling blöd dasteht.
    -Der TP wird innerhalb von 10-15 Jahren sicher ein zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag erhalten???
    -Der TP soll/ wird davon unabhängig perspektivisch trotzdem Flächen abgeben, um finanziell besser aufgestellt zu sein.
    (27.12.2014)
    Jan Jakobi:   @Heidemarie Busch:
    Die Gründe warum es nicht so geht wie die sozialen Bindungen der Kühe sind, habe ich vor 2 Tagen erläutert.

    Suchen Sie mal einen Zoo der folgende Bedingungen erfüllt:
    - Geschützter Kontakt
    - keine fremden Kühe
    - keine Zucht, nur Haltung alter Kühe


    (24.12.2014)
    Heidemarie Busch:   Was für ein Rückschritt. Alles ohne Rücksicht auf die sozialen Bedürfnisse der Tiere. Es gibt in Karlsruhe drei Kühe, die zwischendurch getrennt werden, weil sie sich nicht verstehen, jetzt kommen noch zwei fremde Kühe hinzu. Außerdem entspricht die Anlage in Karlsruhe bei Haltung von fünf Elefanten nicht den Empfehlungen im Säugetiergutachten. Aber, wie stand im Artikel so schön "Das Gelände eignet sich nicht mehr für die Aufzucht von jungen Dickhäutern, die viel Bewegung brauchen, ist aber ideal für ältere Vertreter der Gattung".

    Man kann nur hoffen, wenn dieser Transfer stattfindet, dass die Elefanten keinen Schaden nehmen und ebenso, dass die Pfleger bei direktem Kontakt nicht zwischen die 'Fronten' geraten.

    (24.12.2014)
    Jan Jakobi:   Nach dem ich nach Berlin und Karlsruhe geschrieben hatte, musste ich nun erfahren das es sich dabei um keine Verwechslung handelt:

    Im Frühjahr 2015 sollen die beiden nicht-befreundeten Asiat. Elefantenkühe Louise und Astra nach Karlsruhe reisen.

    www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/louise-und-astra-muessen-ins-elefanten-altersheim

    Dieser Transfer widerspricht dem EEP.

    Denn Louise und Astra tolerieren bzw. akzeptieren sich nur, Busenfreundinnen sind sie nicht.

    Louise ist die Busenfreundin von Frosja.
    Astra ist die Busenfreundin von Kewa.

    Theoretisch müsste Louise mit Frosja nach Karlsruhe reisen, da aber Frosja im TP schon mehrfach Pfleger (beinahe) angegriffen hatte und Karlsruhe die Elefanten im direkten Kontakt hält, darf Frosja nicht nach Karlsruhe.

    Auf der anderen Seite steht Astra, die der Zoo Osnabrück nicht haben will, weil sie unfruchtbar ist. Aber den Kewa-Clan wollen die haben, dieser kann nur mit Astra den TP verlassen.

    Eventuell wird der Transfer ad Acta gelegt.

    Außerdem sind Rani und Shanti in Karlsruhe schon sehr betagt, ein Zusammentreffen mit den ca. 20-30 Jahre jüngeren Elefantenkühen könnte mit dem Tod der betagten Kühe enden: Ich kann mir vorstellen das die beiden alten Kühe zwischen die Kämpfe der beiden neuen Kühe geraten und dann dasselbe passiert wie in Köln vor 2 1/2 Jahren.
    (22.12.2014)
    Jan Jakobi:   Gestern musste Giraffen-Kuh Kibaya nach einem Sturz eingeschläfert werden, weil Sehnen und Bänder gerissen sind.

    Anbei ein Foto vom 15.11., da war sie noch quicklebendig.

    (20.12.2014)
    Michael Mettler:   Ob inzwischen der eine oder andere vorherige Mitbewerber um die Berliner Direktorenstelle ganz froh darüber ist, die Stelle nicht bekommen zu haben...?
    (20.12.2014)
    Oliver Müller:   Jetzt soll wohl diversen Presseberichten zu Folge der neue Masterplan für Zoo und Tierpark doch erst im Februar kommen. Vermutlich hat die Giftmüll-Affaire daran schuld.
    (20.12.2014)
    Michael Mettler:   Wenn ich die Artikel richtig verstehe, gehört doch zumindest ein Teil des noch unbebauten TP-Geländes gar nicht dem Tierpark selbst, sondern ist nur von ihm gemietet (und könnte somit nicht von ihm verkauft werden)? Der Wirtschaftshof (mit - laut Meldung - 14 Hektar Fläche immerhin größer als der gesamte Frankfurter Zoo!) dürfte dagegen doch wohl "echte" TP-Fläche sein. Auf wessen Grund lagert denn nun der Deponieschutt? Ist das eine einzige mehr oder weniger zusammenhängende Halde, oder sind die Haufen im Gelände verstreut?

    Falls es jahrelange Praxis gewesen sein sollte, unkontrollierten Bauschutt für den Wege- und Gehegebau im TP zu verwenden, dann müsste man sich wohl nicht nur wegen des Erweiterungsgeländes Sorgen machen...!
    (12.12.2014)
    Mark Meier:   Laut Berliner Zeitung könnte der TP bei einem Verkauf von Flächen wohl mit Millioneneinnahmen rechnen. Das klingt dann schon wieder deutlich anders. Man muss wohl weiter abwarten. Aber dem letzten Absatz stimme ich zu: Es muss dringend transparent sein, was dort passiert!
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnen-in-friedrichsfelde-preiswerte-wohnungen-mit-tierpark-blick-geplant,10809148,29302048.html
    (12.12.2014)
    Jan Jakobi:   Therese von Bayern hatte soweit ich weiß noch nie Nachwuchs, die Kälber die im TP geboren wurden sind von Lisa vom Schmausenbuck.
    Lisa vom Schmausenbuck hatte in der Konstelation 2,3 gezüchtet.

    Mit der Zucht von Seekühen kenne ich mich nicht aus, daher weiß ich nicht ob das noch was wird.
    (12.12.2014)
    Mark Meier:   Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten. Nächstes Jahr zum TP-Jubiläum sollen 225.000 Euro aus der Stiftung ausgeschüttet werden, der Förderverein will noch mal 250.000 oben drauf sammeln. Ziel ist ein neues Haus für die Malaienbären!
    http://www.berlinonline.de/nachrichten/lichtenberg/rekordspende-an-die-hauptstadtzoos-58302

    Und sonst wird der Bestand der Seekühe bald um 25% sinken, aber erst muss dafür mal das Wasser sinken. Die Zuchtkuh Theresa wird nach Polen umziehen. Dann ist auch das Verhältnis von 2,1 günstiger für eigene Nachzuchten.
    http://www.tierpark-berlin.de/tierpark/tiere-wissenswertes/tier-news/artikel/article/seekuh-auf-hochzeitsreise.html

    (12.12.2014)
    Mark Meier:   Ich sehe das überhaupt nicht so locker. Eine knappe halbe Millon m³ wären ca. 100x100x50m. Und das soll alles unbemerkt in den TP gelangt sein? Sämtliche über Jahre verteilte Anfragen der Grünen nach dem möglichen Betreiben einer Mülldeponie auf dem Parkgelände wurden abgeschmettert (Gibt es dort nicht) und noch bei der vorletzten Begehung soll den Behörden gar nichts davon aufgefallen sein. Auch brachten erste Bodenproben und -Analyse viel harmlosere Ergebnisse. Jetzt soll auf einmal doch alles stimmen und noch viel schlimmer sein. Da hätte aber nicht nur die alte Leitung versagt, sondern auch die Behörden und der Senat Jahre lang kollektiv gepennt und entsprechende Initiativen der Grünen fahrlässig abgewürgt. Das ist mE ein massives Mitverschulden. Ebenso gibt es zumindest bezüglich der letzten Anlieferungen mW noch schwebende Verfahren gegen die alte Leitung und eine beteiligte Baufirma. Und auch die jüngst genannten 2,4 Mio wurden mal so in den Raum gestellt, die Öffentlichkeit ansonsten aber alles andere als fundiert informiert. Da hat es mE mehr als ein leichtes Geschmäckle, wenn die neue Leitung nun im Hinterzimmer über 20ha Fläche verhandelt (sogar die Form/ Art der Bebauung ist wohl schon bekannt!!!). 20ha Bauland in Berlin stehen so oder so in keinem realistischen Verhältnis zu den 2,4 Mio. Da müsste der TP weit mehr als nur den kostenlosen Abtransport als Gegenleistung erhalten. Wenn man das an private Immobilienunternehmen veräußern würde... Ich finde das klingt empfindlich nach Klüngelei. Abgesehen davon würde die Bauwirtschaft noch belohnt dafür, dass schwarze Schafe der Branche jahrelang ihren Mist dort billig "entsorgen" konnten. Die bekomme ich eine richtige Wut im Bauch. Und ich hoffe es wird anderen Bürgern ähnlich gehen. Ich bin ja prinzipiell kein Fan von Bürgerinitiativen für jeden Grashalm, aber hier würde ich vermutlich sogar mitmachen.
    (12.12.2014)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Selbst bei Abgabe von 20 Hektar Fläche wäre der TP immerhin noch sechs- bis siebenmal so groß wie der durchschnittliche deutsche Zoo. Immerhin verfügt der TP derzeit über so viel Grund und Boden, dass er ihn längst abseits des Schaubetriebes stapeln muss ;-)

    Ich kenne den aktuellen baulichen Zustand des Wirtschaftshofes nicht, der in diesen Überlegungen als zukünftiges Baugebiet angedacht wird, aber es gehört eigentlich nur wenig Phantasie dazu, sich die Gebäude schon aufgrund ihres Alters als sanierungsbedürftig vorzustellen. Eine Neuerrichtung an anderer Stelle könnte da sogar kostengünstiger sein, und dann finde ich es legitim, zur Geldbeschaffung und Entsorgungskostenvermeidung auch über Flächenveräußerung nachzudenken. Auf 20 Hektar Fläche könnte eine Menge potenzieller Jahreskarteninhaber Wohnungsraum finden...
    (12.12.2014)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Da war ich wohl eine Sekunde später. Mal sehen, was daraus wird. Noch scheint es ja zumindest andere Überlegungen zu geben.
    (11.12.2014)
    Mark Meier:   "Zoo und Tierpark sind nicht bezahlbar" heißt einer der aktuellen Werbesprüche des Fördervereins. Natürlich ist das an sich schon bewusst mehrdeutig.

    Eine zusätzliche, weit weniger humorvolle Bedeutung bekommt das Ganze hingegen, wenn man den folgenden Bericht liest. Ich habe solche Phantasien ja bisher für unrealistische Horrorszenarien gehalten, aber es klingt trotz dem Ruf des Blattes erschreckend konkret: http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/giftberg-laesst-tierpark-schrumpfen
    (11.12.2014)
    Michael Mettler:   ...und jetzt wird über eine Verkleinerung des TP-Geländes nachgedacht, um die Schuttentsorgung finanzieren zu können:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/giftberg-laesst-tierpark-schrumpfen
    (11.12.2014)
    Michael Mettler:   Provokant gefragt: Müssen wir jetzt womöglich (nicht nur) die Bergtieranlagen mit anderen Augen sehen...?
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/oel-asbest-bauschutt-illegale-muelldeponie-im-tierpark-berlin/11084754.html
    (09.12.2014)
    WolfDrei:   Bin bei der Kälte (-3°C) nur zur Bibliothek gerannt. Die Steinadler-Voliere ist nun vollständig mit einem Geflecht umgeben. Zumindest steht geschrieben: Vorsicht, Bauleute - nicht füttern. Zu sehen war nichts.
    Nun also auch der Monatsbericht für November - nicht aber noch für Oktober.
    (02.12.2014)
    WolfDrei:   @MM: Kann ich mir vorstellen!

    @Jan J.: Wer ist denn da auf Brautschau geschickt worden? Knickohr!
    Dabei habe ich bei dem miesen Wetter extra das Zoomobjektiv voll ausgezogen - und doch nicht den "entscheidenden" Unterschied gesehen - nun also das Ohr . Danke.
    Dann also nun richtig. Der Bulle
    (26.11.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Das abendliche Eintreiben von 14 Kaninchen auf 450 qm noch unvertrauter Fläche wird vor allem in den ersten Tagen bestimmt spaßig, zumal die lieben Tierchen nicht sonderlich zu "Schwarmverhalten" neigen ;-) Ich kriege schon bei der Hälfte der Tiere und einem Bruchteil der Gehegefläche an manchem Abend einen Vogel, wenn irgendein Langohr partout nicht rein will (besonders "beliebt" bei Zickenkrieg unter den Häsinnen - Besatz im TP laut Online-Meldung 1,13!) und dann im letzten Moment für das eingetriebene Kaninchen zwei oder drei andere wieder rauskommen, bevor man rechtzeitig das Tor schließen kann... Ich habe im Zoo Hannover früher hin und wieder das Aufstallen verschiedener Antilopen verfolgt und fühle mich daran öfter mal erinnert. Das zum Thema "sind doch nur Haustiere"!
    (26.11.2014)
    Jan Jakobi:   Das ist Amalka, die neue Rotschild-Giraffenkuh!
    Sie hat als einzige der Berliner Giraffen ein Knickohr.
    (26.11.2014)
    WolfDrei:   Der neue Rothschildbulle aus Madrid
    (26.11.2014)
    WolfDrei:   Und fast vergessen bei der heutigen Aufregung: die Nacktmulle brachten den 5. Wurf: 19 sollen es sein!
    (25.11.2014)
    WolfDrei:   Da würde sich der Fuchs aber freuen!
    Abends kommen sie in die abgebildete Stallung.
    (25.11.2014)
    Michael Mettler:   Ist die Hoppelwiese fuchssicher umzäunt oder werden die Karnickel abends aufgestallt?
    (25.11.2014)
    Michael Gradowski:   Also mit solchen Namen werde ich mich nie anfreunden können :-(
    Was spricht dagegen das Ganze einfach nur Kaninchenfreianlage zu nennen? Muß denn mittlerweile Alles einen bescheuerten Namen tragen? Sorry, aber ich mag so nen Quatsch halt nicht
    (25.11.2014)
    Mark Meier:   Hier noch ein längerer Bericht:
    http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/auge-in-auge-mit-bilbo/?pk_campaign=feed&pk_kwd=auge-in-auge-mit-bilbo
    (25.11.2014)
    WolfDrei:   Drei auf einen Streich (das Originalbild ist etwas größer)
    (25.11.2014)
    WolfDrei:   Qualitätskontrolle
    (25.11.2014)
    WolfDrei:   Heute nun mit "großer" Beteiligung um 11 Uhr (miesestes Wetter) die Eröffnung der "Hoppelwiese" (genannt Bilbo`s Hoppel-Hütte)). Zum Glück haben sich die Kaninchen daran nicht gestört - ein buntes Rassengemisch.
    Ansonsten ziehen 2 "Entastungsmannschaften" durchs Gelände, der Rasen wird zum zwanzigsten Mal gemäht (wohl um besonders die Blätter aufzunehmen).
    (25.11.2014)
    Mark Meier:   Pardon, hatte ich nicht mehr im Kopf.

    Übrigens hat dm (der Drogeriemarkt) im Rahmen einer speziellen Aktion 10.000€ für die Tierparkschule gespendet.
    (20.11.2014)
    WolfDrei:   Breslau (Wroclaw)erwähnte ich schon bezüglich der Chacos (Breslau feiert 2015 das 15ojährige Zoo-Bestehen), Jihlava hieß mal Iglau
    (20.11.2014)
    Mark Meier:   Laut Zoochat-Forum sind 2,2 Chaco-Pekaris nach Wroclaw und 1,1 nach Jihlava (oder wie die Orte auf Deutsch heißen) gegangen, sodass wohl noch 4,5,5 Tiere im Park vorhanden sein sollten.
    (19.11.2014)
    WolfDrei:   Nach dem Absinken der Temperaturen sind die Lare nun im Affenhaus.
    (19.11.2014)
    WolfDrei:   und das Gras im Graben auch besser als anderes Grünfutter (Jungbulle Kando bei gymnastischer Verrenkung)
    (19.11.2014)
    WolfDrei:   Vom heutigen Tag: das Futter der anderen Tiere ist immer besser!
    (19.11.2014)
    WolfDrei:   @Jan Jacobi: War eine interessante Nachschau der Dias: etwa von 1990-2000 - nur die gerahmten, ca. 90 % liegen noch brav in den Diataschen, mit Sicherheit Elefantenaufnahmen aus dem TP, Geburtsereignisse ausgenommen. Immerhin habe ich 2 Bilder von Angkhor von 1990 gefunden. Aber wie gesagt: Elefanten sind nicht meine Leib- und Magenspeise, die Ereignisse nach dem Mauerfall haben mich andererseits erst mal aus Berlin herausgebracht, doch fand ich eine Aufnahme von Tembo vom 8.10. 89 - also kurz nach Eröffnung der Dickhäuteranlage im TP . In den bisher 5 100-Dia-Kästen fand ich andere schöne Sachen: ca 100 Sumatranashornaufnahmen, diverse Bergtapir-Fotos: ein Jungtier, Deckversuche etc. aus LA, auch aus Stuttgart und Cincinnati; den 1. Bairdtapir in Wuppertal, ein Panzernashornbild aus Dvur-Kralove: Mutter mit Kind; malayische Elefanten in Cincinnati, weiterhin diverse Elefanten- und speziell Nashornaufnahmen der anderen Formen “aus aller Welt“: nördl. Breitmaul, südliche BM , Spitzmäuler mit und ohne Baby und und
    Werde morgen die Bilder einscannen.


    (18.11.2014)
    WolfDrei:   @Jan Jakobi: Habe ich mit Sicherheit - das wird aber "etwas" dauern, da ich nur bis ca 1985 eine einigermaßen gute Ordnung habe - nach 1990 hat sich die Diamenge etwas "überschlagen", finde so das Gewünschte nicht unter Elefanten" sondern unter "Dickhäuter" - und davon gibt es viele viele !
    (17.11.2014)
    Jan Jakobi:   Am vergangenen Samstag war ich im TP, nach dem ich zuletzt im September da war.

    Ich habe längere Zeit die Asiatischen Elefanten beobachtet und auch Fotos von Valentino gemacht. Er ist ein sehr schöner Bulle.

    Die Elefantenpfleger haben auf der Anlagen Futter gestreut und Tannenzweige (?) bereit gelegt.

    Valentino ist jetzt fast 11 Jahre alt, er hat schon bald Geburtstag: 9. Februar.


    WolfDrei, haben Sie ein Foto von Ankhor als er in etwa dem gleichen Alter wie Valentino war oder von kurz nach seiner (Ankhor) Ankunft?

    Zu den Giraffen:

    Amalka ist in der Gruppe am Samstag gewesen, Jabulani mit einer anderen Kuh in Vorgehege und Haus.

    Bei den Nacktmullen bahnt sich wahrscheinlich wieder Nachwuchs an:
    Ein Weibchen ist sehr kugelrund.

    Nur zwei Eisbären habe ich gesehen, Tonja fehlte.
    (17.11.2014)
    Mark Meier:   Heute war ich für einen kurzen Besuch im Tierpark. Entsprechend nur einzelne Infos:

    -Die Kaninchenanlage sieht weitgehend fertig aus, war aber weiterhin nicht geöffnet. Unten am Palisadenzaun wurde noch ein Drahtzaun angebracht. Die Häuschen sind jetzt in verschiedenen Designs (Variationen des Fachwerkstils) gestrichen worden. Ist recht nett geworden. Die Mümmler waren im Stall zu sehen. Von weitem konnte ich leider keine Arten erkennen (zumal ich kein Experte dafür bin). Übrigens sind jetzt alle alten Hasenställe komplett leer und mit entsprechenden Schildern versehen: "Anlage zur Zeit nicht besetzt"
    -Bei den Eisbären schwamm eine recht riesige dunkle Kugel im Wasser. Ob das so eine Art Futterboje sein soll, weiß ich nicht. Könnte auch einfach eine XXL-Version eines Spielballs sein.
    -Im ABH spielte die Java-Leo-Mutter ausgiebig mit einem kleinen Ball. Sah genau aus wie eine Hauskatze. Das Jungtier sah neugierig zu. Auch bei den Nebelpardern war das Jungtier zu sehen. Sichtbare Umbauarbeiten konnte ich hingegen weiterhin nicht erkennen. Aber zumindest im Innenhof und im Haustierareal scheinen einige Bambuspflanzen untergekommen zu sein.
    -Kurz vor Häuserschluss beim Dickhäuterhaus (ca. 16 Uhr) konnte man einen der Tamanduas ausgezeichnet beobachten. Das neugierige Tier nahm sogar Tuchfühlung mit den Besuchern auf und beschnupperte und beleckte sie ausgiebig. Auch die Kleinsäugervitrinen waren attraktiv wie ich sie nie zuvor erlebt habe. Sämtliche Tiere waren hoch aktiv. Diese Zeit ist also mE ein absoluter "Geheimtipp". Leider gilt das jedoch nicht für die Ameisenigel. Die haben - wie fast immer außerhalb der Fütterungszeiten - nur in ihren Verstecken gepennt...

    Mehr fällt mir spontan leider nicht ein. Ach ja, anders herum kann ich sagen wo es noch keine Änderungen gibt: Die Oktober-Liste hing noch nicht aus. Und ich konnte auch keinerlei Vorbereitungen der neuen Maßnahmen erkennen. Auch bei der Steinadlervoliere ist nach dem Abbau der alten Käfiggitter nichts weiter passiert.
    (17.11.2014)
    Jan Jakobi:   Es ist nur Kewa trächtig!
    Mein Berliner Freund weiß von keiner weiteren Trächtigkeit.
    (16.11.2014)
    Rüdiger Krichel:   Oder kann jemand aus dem Forum bestätigen,ob Nova schon wieder trächtig ist ?
    (16.11.2014)
    Rüdiger Krichel:   Danke für die Info Heidemarie
    Schade , dann gehen ein paar Jahre verloren für die Sumatrazucht mit Cynthia. Hoffentlich wird die andere Kuh Nova von Valentino erfolgreich gedeckt!
    (15.11.2014)
    Heidemarie Busch:   Elefantenbulle Valentino kam zu spät. Elefantenkuh Cynthia soll noch von Ankhor gedeckt worden und tragend sein.
    (15.11.2014)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Ich bin zwar offensichtlich hier eine Art "TP-Opa" (Erstbesuch im TP 1961, ansonsten auch im richtigen Leben) - aber es ist ok: "Du"
    (12.11.2014)
    Mark Meier:   @Wolf Drei: Richtig getippt:
    "Wir freuen uns über die Ankunft der Giraffendame Amalka aus dem Zoo Prag! Amalka hat den Transport aus Prag gut überstanden und konnte sich sofort in die bestehende Giraffenherde im Tierpark integrieren. Ihr könnt sie schon jetzt auf der Außenanlage beim Entdecken und Erkunden ihrer neuen Umgebung im Tierpark beobachten."
    Quelle: Facebook
    (12.11.2014)
    Jolantha Belik:   @ Mark Meier: an sich sind wir schon per "Du", nur ganz wenige sagen "Sie". :-)
    (12.11.2014)
    Mark Meier:   @Wolf Drei: Danke für die erfreulichen Neuigkeiten! Und zum Glück musste ich nicht mehr zählen, ich sehe da vor lauter Beinen kaum noch durch ;)
    Ich nehme mal an, am ABH wurde noch kein Bambus gepflanzt. Sonst hättest Du das ja geschrieben (sagt man hier in diesem Forum eigentlich überhaupt "Du"?).

    Hier noch ein kleiner Artikel zum neuen Botanik-Führer der den gewöhnlichen Wegweiser und den Führer über Kunstwerke im Park wunderbar ergänzt:
    http://bezirks-journal.de/2014/11/11/botanischer-wegweiser-entfuehrt-in-die-flora-des-berliner-tierparks/
    (12.11.2014)
    WolfDrei:   Heute waren es 12 - den Hengst hat man wohl wieder abgesperrt, nachdem in diesem Jahr 4 Jungtiere kamen.
    (11.11.2014)
    Julian Overberg:   Ich zähle 11 oder 12 aber auch das kann noch falsch sein :)
    Wieviele waren es denn? Ist ja schon eine beachtliche Herde...
    (11.11.2014)
    WolfDrei:   Kein Kiang!
    Nochmals: kleiner geht es nicht mehr!
    (11.11.2014)
    WolfDrei:   und eine Preisfrage: wieviel Kiangs sind zu sehen?
    (11.11.2014)
    WolfDrei:   Geweihentwicklung beim Leierhirsch
    (11.11.2014)
    WolfDrei:   Wunderbares Spätherbstwetter - aber wenig Besuch. Die “Kaninchenfreianlage “ ist fertig, noch sperrt ein Band den Zutritt, die Kaninchen sind schon im Haus ( abgesperrt zu sehen) - offensichtlich fehlt nur noch ein “spezieller” Tag, die Anlage zu eröffnen. Die erste neue Anlage des neuen Chefs!
    Die Steinadlervoliere ist nun insgesamt abgebaut, nur das Baugerüst steht noch. Im Park fahren diverse Lastwagen mit Erde - Auffüllaktion von Gehegen: u.a. Milu-, Goldtakinanlage. Die Wildschweinanlage ist nun zur Hälfte “freigeschoben”. Die “Oktoberbilanz” an Geburten etc. hängt noch nicht aus.
    Tierisches: unsicher ist mir, ob heute schon das Giraffenweibchen aus Prag angekommen sein könnte - das Haus war heute nicht zugänglich. Die Geburt bei den Schopfhirschen ist positiv “durch” - das junge Weibchen kann wählen: Haus oder Freigehege - leider für mich heute nicht sichtbar.
    Anbei einige fotografische Eindrücke: balanzierende Gerenuks am Futterbaum
    (11.11.2014)
    Michael Mettler:   Was ich gestern beim Stöbern in Online-Artikeln gefunden habe, klingt für die aktuelle Gesamtsituation im TP nicht gerade rosig:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/tierpark-und-zoo-in-berlin-giftiger-sandhaufen-kostet-millionen/10844358.html

    Wenn es um Technik inkl. Energieverbrauch, Arbeitssicherheit usw. tatsächlich so schlecht stehen sollte wie in diesem Artikel wiedergegeben, dann bedürften Planspiele, wie ich sie in "Eure Planung" gemacht habe, wohl erheblich höherer Investitionen und somit wohl noch längerer Umsetzungszeit...

    Wenn außerhalb der Finanzspritze kein Geld vorhanden ist und Investitionen vorerst für die Attraktivitätssteigerung eingesetzt werden, ließe sich die im Artikel erwähnte Halbierung des Energieverbrauchs zumindest vorübergehend nur durch Verzicht erreichen - denn neue Technik und Bautenisolierung kosten schließlich Geld. Dann stünden vermutlich auch solche Tierhaltungen, die viel Strom und Heizung benötigen, auf dem Prüfstand und könnten Inhalt von Bestandsreduzierungen werden?

    Von meinem "persönlichen" Masterplan zurück zu real existierenden Vorhaben: Wenn Knieriem mit dem finanziell abgenickten Sofortmaßnahmen-Paket loslegen will, könnte jetzt - nach Ende der Hauptsaison - der allmähliche Exodus der dann überzähligen ABH-Bewohner anstehen. Denn noch gibt es ja im TP keine anderweitigen Unterbringungsmöglichkeiten für z.B. die Löwen und zwei Tigerunterarten, in der Sofortmaßnahmen-Agenda sind solche auch nicht enthalten. Je nach Reihenfolge der Baumaßnahmen ließen sich zwar vorübergehend noch die Felsenhallen als Außengehege-Ersatz nutzen, aber irgendwann wäre dann nur noch Schichtdienst möglich. Ich denke, dass man sich da wohl eher Baufreiheit schaffen wird. Und große Katzen auf ungewisse Zeit im Zoo "zwischenzuparken", dürfte bei den dortigen Platzverhältnissen auch nicht gut umsetzbar sein...?
    (08.11.2014)
    Mark Meier:   Wenn das Plakat denn wirklich von unzufriedenen Pflegern stammt, wie die B.Z. behauptet. Der Zusammenhang ist mE nicht erwiesen. Es gibt auch andere Möglichkeiten wie Tierschutzaktivisten z.B. - mW läuft seit der Sache mit den Wildschweinen mindestens eine Klage gegen Knieriem. So oder so ist es aber eine feige und dämliche Aktion...
    (08.11.2014)
    Jolantha Belik:   Pflegerfrust ist ja verständlich, aber dieser Zettel geht eindeutig zu weit.
    (08.11.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Okay, vielleicht wird das ja der neue Bambushain vor dem ABH-Eingang...

    @Mark Meier: Der Pflegerfrust hat den Schritt in die Öffentlichkeit gefunden, habe gerade diese Meldung aufgestöbert:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/denkzettel-fuer-zoo-chef-knieriem
    (06.11.2014)
    WolfDrei:   Ich muss konkretisieren: Bambuspflanzen!!! Pflanzen!
    (05.11.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Beim Stöbern in den Jahresberichten hatte ich irgendwo gelesen, dass der TP mal 20 Tonnen Bambus aus Südostasien importiert hatte (und damit u.a. das Klettergerüst auf der Gibboninsel erneuerte). Vielleicht findet da gerade eine Sichtung der Lagerbestände statt?
    (05.11.2014)
    Michael Gradowski:   Sehr schöne Nachricht von den Schopfhirschen.
    (05.11.2014)
    WolfDrei:   Noch zwei Nachträge: zunächst mir unbekannt, sah ich gestern die Geburtsmitteilung zur Geburt eines Schopfhirsches von Mitte September. Offensichtlich hat man nach den beiden nicht geglückten Nachzuchten etwas mit der Mitteilung gewartet. Nach ca. 6 Wochen scheint es also geglückt zu sein. Eine Sichtung war nicht möglich.

    Und dann scheint das " "Bambuszeitalter" zu beginnen: am Eingangsbereich Wirtschaftsgelände / Kapuzineranlage lagen auf ca. 150 m2 große Mengen Bambus.
    (05.11.2014)
    WolfDrei:   Die Zahnbehandlung wurde wohl etwas dramatisiert - zu sehen ist kaum (wo?) ein Abbruch.
    (04.11.2014)
    WolfDrei:   Und dank des guten Wetters sind die Lare weiterhin auf der Anlage. Das Jungtier ist schon recht mobil.
    (04.11.2014)
    WolfDrei:   Trotz des hervorragenden Wetters sind die (Abbau)- Baufortschritte an der Steinadlervoliere gering_ in den 2 Wochen seit dem letzten Besuch wurden nach Entfernen eines Gitterfeldes, der Errichtung eines Gerüstes lediglich die Deckgitter enrfernt. Auch der Erdaushub aus dem Wildschweingehege dumpelt vor sich hin.
    Da selten zu sehen, eine Aufnahme der Palawan-Bengalkatze
    (04.11.2014)
    WolfDrei:   Der von Mark Meier erwähnte Jung-Giraffenbulle war heute noch im Innenraum abgesperrt, war auch noch etwas nervös.
    Bei den Somalieseln wurde nun die Zuchtpause beendet - das "Werben" sieht da manchmal recht brutal aus.
    (04.11.2014)
    Mark Meier:   PM 2

    03.11.2014
    Spanischer Giraffenbulle im Tierpark Berlin angekommen

    Rothschild-Giraffe Jabulani soll künftig für Giraffennachwuchs im Tierpark sorgen

    Am 3. November kam der Rothschild-Giraffenbulle Jabulani (geboren am 8.4.2012 im Zoo Madrid) im Tierpark Berlin an. Voraussichtlich in einer Woche wird Jabulanis künftige Zuchtpartnerin, die Giraffen-Dame Amalka aus dem Zoo Prag eintreffen. Amalka wurde am 7.7.2013 in Prag geboren. Beide Giraffen gehören der Unterart der Rothschild-Giraffe an.

    „Auf unsere Initiative konnte in enger Kooperation mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Giraffen ein genetisch wertvolles Rothschild-Giraffen-Paar ausfindig gemacht werden, mit dem der Tierpark Berlin in Zukunft züchten soll“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

    „Jabulani hat den Transport vom Zoo Madrid gut überstanden und durfte schon am Ankunftstag ersten Kontakt zur Berliner Giraffenherde aufnehmen. Der „Neue“ wurde neugierig am Schmusegitter begrüßt“, teilt Tierarzt Dr. Andreas Pauly mit. „Mit Nachwuchs ist im Tierpark aber vorerst noch nicht zu rechnen. Das Giraffenweibchen Amalka ist mit ihren 1,5 Jahren noch nicht geschlechtsreif. Es wird also noch etwa drei Jahre dauern, bis die Tierparkbesucher ihr erstes Jungtier bewundern können.“

    Die Rothschild-Giraffe ist eine von neun Unterarten der Giraffe. Einst war sie von Kenia über den Sudan bis nach Uganda häufig anzutreffen. Rothschild-Giraffen gehören zu den stark bedrohten Tierarten. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 750 Tiere – zum Vergleich: Es gibt ca. 60.000 freilebende Massai-Giraffen. In den europäischen Zoologischen Gärten werden etwa 350 Rothschild-Giraffen gehalten, deren Zucht im Rahmen des EEP koordiniert wird, an dem sich nun auch der Tierpark Berlin beteiligt.

    Im Tierpark leben fünf erwachsene Giraffenkühe, das im April 2014 geborene Giraffenmädchen Biene und der einjährige Giraffenbulle Fritz. Mit den beiden neuen Giraffen leben insgesamt neun Giraffen im Tierpark Berlin. Gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm wurde beschlossen, die übrigen im Tierpark lebenden Giraffenweibchen nicht mehr für die Zucht einzusetzen. Sie bekommen ein Verhütungsmittel.

    Quelle und Foto unter: http://www.tierpark-berlin.de/tierpark/veranstaltungen/veranstaltungs-news/news/article/spanischer-giraffenbulle-im-tierpark-berlin-angekommen.html
    (03.11.2014)
    Mark Meier:   PM 1

    03.11.2014
    Elefant Valentino bekam Besuch vom Zahnarzt

    Abgebrochener Stoßzahn

    Unser Elefantenbulle „Valentino“ hat sich ein kleines Stück seines Stoßzahnes abgebrochen. Doch keine Sorge, der Tierpark-Tierarzt hat den Zahn mit Blauspray behandelt und ihm ein Antibiotikum gegeben. Auf diese Weise konnte sich der Zahn nicht infizieren.



    Zahnarzt zu Besuch im Tierpark

    Kurz darauf kam auch schon ein Zahnarzt für Valentino in den Tierpark Berlin. Diese hat sich den Dickhäuter noch einmal genau angeschaut und eine Wurzelbehandlung verordnet. Daür wurde Valentino sediert und sicher angebunden. Und dann wurde gebohrt - zur Sicherheit durch eine Schutzwand hindurch.

    Valentino ist wieder gesund

    Nun ist alles wieder gut, unser Sumatra-Elefant ist topfit. Valentinos Zahn wird nachwachsen und bis dahin gibt er vor den Elefanten-Damen mit seiner Kunststoffplombe an.

    Gut zu wissen: Elefantenzähne

    Da Elefantenzähne genau so aufgebaut sind wie Menschenzähne (nur viel, viel größer), wird nicht etwa ein Elefantenzahnarzt gerufen. Sondern ein Zahnarzt für Menschen.

    Quelle und Bilder unter: http://www.tierpark-berlin.de/tierpark/tiere-wissenswertes/tier-news/artikel/article/elefant-valentino-war-beim-zahnarzt.html
    (03.11.2014)
    Michael Gradowski:   @Mark Meier: Danke für die Infos. Di Halloween-Feier soll wirklich immer sehr gut ankommen. Ein Freund war letztes Jahr da und war auch sehr begeistert. Für den Park freut mich die Besucherschwemme natürlich sehr, auch sowas nix für mich ist :-)

    Das mit den Mitarbeitern hört sich nicht so toll an, man kann nur hoffen, daß sein Masterplan auch etwas taugt, daß die Mitarbeiter nicht in den Prozess mit einbezogen werden, finde ich sehr bedauerlich. Daß ich beim Thema Tropenhalle mit dir einer Meinung bin, ist klar und deinem letzten Satz kann ich genau so stehen lassen...
    (01.11.2014)
    Mark Meier:   Heute war ich mit meiner ältesten Tochter erstmals bei der Halloween-Feier. Es gab viele nette Ideen (diverse Kürbisse, Nebelfelder, tanzende Geister am Lenné-Tempel, Spinnfaden-Hindernisse, torkelnde oder gar lianenschwingende dunkle Gestalten, "Tod" auf einem Kahn...) und meine Tochter war recht angetan, aber der Andrang war mir persönlich doch erheblich zu viel. So ein Gedränge habe ich mE im TP noch nie erlebt, wobei aber auch weite Teile des Parks wie auch sämtliche Tierhäuser abgesperrt waren. Das kenne ich sonst nur vom Zoo, wobei es mich natürlich für den Park freut.

    Da wir vorher kaum Zeit im Park selbst verbracht haben, gibt es kaum Neuigkeiten von mir:
    -An der neuen Steinadlervoliere wird weiter gewerkelt. In der alten Voliere wurde ein Gerüst aufgebaut. Es sieht aber nach wie vor nicht wirklich so aus, als wenn es hier bald mal in Richtung Zielgerade geht...
    -Sehr viel vielversprechender sind die Fortschritte beim Kanickelgehege. Der Zaun wurde nun mit Holzstreben bestückt.

    Ein guter Freund von mir war heute auch im Tierpark unterwegs (etwas früher) und hat mir völlig begeistert von den kleinen Schneeleos berichtet. Die sind wohl extrem verspielt und somit eine echte Augenweide. Verstimmt hat ihn - und anschließend mich - hingegen was er von diversen Pflegern gehört hat (er spricht die öfter direkt an und fragt auch geradeheraus nach). Anscheinend ist Knieriem ein ziemlicher Blender mit seinen zahlreichen Ankündigungen bzw. Sprüchen zu größerer Mitarbeiterbeteiligung auch was den Masterplan angeht (e.g. Leiter auf der er nur etwas weiter oben steht). So haben bspw. mehrere Pfleger im ABH und Tropenhalle unabhängig voneinander gesagt, sie wüssten abgesehen von den Zeitungsberichten rein gar nichts von den Zukunftsplänen. Keiner habe sie je dazu befragt oder sie in irgendeiner Form darüber informiert. (O-Ton: "Mit uns redet da keiner!"). Sie klangen wohl auch eher frustriert/ enttäuscht als euphorisch was den neuen Chef angeht. Begeistert von den Plänen selbst bzw. dem was man schon sagen kann klangen sie übrigens wohl auch nicht wirklich. Nachdem es ja schon mit der angekündigten Transparenz mE nicht so weit her ist wie erhofft (vgl. u.a. Wildschweinvorfall), eine weitere Enttäuschung und Ernüchterung für mich. Auch die Pläne sagen mir nur zum Teil wirklich zu. Besonders die erneute Umgestaltung der Tropenhalle stößt mir weiterhin sehr sauer auf und Ähnliches habe ich jetzt schon von zahlreichen Leuten gehört, die es entweder als schade um die jetzige Halle oder als unnötige Geldverschwendung ansehen oder beides. Komodowarane würde ich in der Tat sehr gerne sehen, aber nicht um jeden Preis...
    (31.10.2014)
    Michael Mettler:   Meine Gedanken zu einem neuen Bauernhof im TP kann ich jetzt mit einem konkreter werdenden Entwurf darstellen. Den verlagere ich aber in den Thread "Eure Planung", da passt er besser hin.
    (29.10.2014)
    Carsten Horn:   Ich denke auch, das für einen Wasserspielplatz geringere Anforderungen gelten als für ein Schwimm- bzw. Planschbecken, weiß es aber nicht...

    Die strengen Vorschriften für Schwimmbecken dienen vor allem der Vermeidung von Krankheiten...


    (28.10.2014)
    Michael Mettler:   @Carsten: Gilt das auch, wenn die Plantsche als Wasserspielplatz (nicht als Badebecken) definiert würde? Ich denke da an die Wasserförderschnecken usw., mit denen Kinder auf Kita-Grundstücken und Abenteuerspielplätzen spielen. Die werden doch wohl kaum an ein Filtersystem angeschlossen sein!?
    (28.10.2014)
    Carsten Horn:   Die Qualität von Badewasser ist wie alles in Deutschland selbstverständlich geregelt, DIN 19643

    Ohne Filterung, Aufbereitung und ständigen Wasserdurchlauf (dafür gibt es verschiedene Verfahren) läuft da im öffentlichen Bereich gar nichts...

    Kann mir nicht vorstellen, das man den Aufwand für ein Plantschbecken treibt, aber schauen wir mal...
    (28.10.2014)
    Michael Gradowski:   Vor Verwunderung habe ich jetzt meinen eigentlichen Post vergessen: Wegen der Plantsche, ich kenne mich da überhaupt nicht aus, kann mir aber schon vorstellen, daß die Auflagen und Vorgaben heute wesentlich strenger sind als vor 30 Jahren. Und wenn sie schon damals "beanstandet" wurde (aus welchen Gründen auch immer), wird es sicher heute noch mehr zu beachten geben, wenn man wieder eine einrichten will. Worauf man da genau achten muß, weiß ich aber nicht.
    (27.10.2014)
    Michael Gradowski:   Wow, also daß ich das noch erleben darf :-D
    (27.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Okay, ich bekenne mich schuldig in punkto Besserwisserei. Einverstanden, Thema durch.

    Beim Stöbern entdeckte ich noch eine bemerkenswerte Info in den Jahresberichten. Nach dortiger Aussage wurde die frühere Plansche im Tierkinderzoo seinerzeit quasi vom Gesundheitsamt stillgelegt, woraus dann erst die Umnutzung zum Ententeich entsprang. Genauere Gründe sind nicht angeführt - fiel die Plansche womöglich in eine Kategorie "öffentliches Bad" und hätte Desinfektions-Fußduschen vorweisen müssen o.Ä.? Welche Voraussetzungen müssen denn bei einer Wiederinbetriebnahme erfüllt werden, die nicht auch schon damals erfüllbar gewesen wären?
    (27.10.2014)
    Michael Gradowski:   Genau, du hast recht und damit ist das Thema jetzt auch durch....
    (26.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Wenn man nach dem Wegweiser geht, gehören allerdings Geiervoliere und Schneeleopardenanlage wegen getrennter Erwähnung auch nicht zum Alfred-Brehm-Haus ;-)
    (26.10.2014)
    Michael Gradowski:   Naja, die Frage ist natürlich, wo man die "Grenze" des Tierkinderzoos zieht. Es ist ja nun nicht so ein expliziter Bereich mit klaren Grenzen wie z.B. die Haustieranlagen. Theoretisch könnte man ja auch die Kaukasus-Zebus dazu nehmen, die dann als "Einstiegsanlage" dienen, wenn man von den Eisbären kommt. Wenn man nach dem Wegweiser geht, werden jedoch Stachelschweine oder Kleine Pandas gesondert behandelt und darum zähle ich sie nicht mit zu diesem Komplex. Wie das die TP-Mitarbeiter handhaben, weiß ich natürlich nicht. In früheren Wegweisern (vor der Dr. B-Ära) gab es ja die jetzige Einteilung gar nicht, aber du hast recht im Wegweiser von 1983 werden die Katzenbären in diesem Bereich erwähnt. Ende der 80er fehlen sie allerdings. Stachelschweine und Sekretäre wurden aber auch damals schon "nach Verlassen des Tierkinderzoos" beschrieben.
    (25.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Hm, die Anlagen für Stachelschweine und Sekretäre habe ich immer in baulichem Zusammenhang mit dem Tierkinderzoo gesehen. In der Chronik 1955-2013 werde beide als "am Rande des Tierkinderzoos" liegend bezeichnet, das kann man nach beiden Seiten interpretieren.

    Dass die Kleinen Pandas irgendwann aus dem Tierkinderzoo ausgegliedert wurden, obwohl sich die Lage ihres Geheges nicht geändert hat, wäre dann an mir vorbeigegangen. Zu Dathes Zeiten gehörten sie jedenfalls noch dazu, in alten TP-Wegweisern werden sie zwischen den anderen Arten des Parkteils aufgeführt. Wobei mir beim Nachschlagen übrigens ins Auge fiel, dass das Gelände unter Dathe noch "Kinder-Tierpark" hieß und erst unter Blaszkiewitz in "Tierkinderzoo" umbenannt wurde.
    (25.10.2014)
    Michael Gradowski:   @Mark Meier: Freut mich, daß du endlich deine Antwort hast. War mir nicht ganz sicher, für wie viele Tiere die HOWOGE Patenschaften übernommen hat. Daß es die ganze Herde ist, überrascht mich dann doch, aber ist ja auch noch nicht so lange :-)
    (25.10.2014)
    Michael Gradowski:   Stimmt schon, NOCH gibt es die passenden Wildarten nicht im TP, ich sprach ja auch vom "zukünftigen" Bauernhof und nicht vom jetzigen Tierkinderzoo.
    Was dessen "Konzept" angeht, hilft ein Blick in den Wegweiser: Haustiere, Kontaktherstellung, Kleinsäuger. Also nix mit "kleine Tiere für kleine Menschen" o.ä.
    Im übrigen gehören Stachelschweine, Sekretäre und Pandas nicht mit zum Tierkinderzoo. Die einzigen Wildtiere im Tierkinderzoo sind Waschbär, Degu und Wildmeerschweinchen. Degus gehen als Heimtiere durch wie auch die Sittiche etc., die Honigbienen sind ja auch Nutztiere.
    (25.10.2014)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Wenn es hier überhaupt ein Ordnungskriterium gibt, ist es in meinen Augen die Körpergröße, es ist ein "Kleintierzoo im Zoo" - so nach dem Motto "kleine Tiere für kleine Menschen". Die großen Schweinerassen und die Hissarschafe, die heute die größten Bewohner darstellen, waren ja im ursprünglichen Konzept m.W. gar nicht enthalten; ich meine mich zu erinnern, dass die großen Schafrassen im damaligen "Schafring" weitab im Gelände standen und großwüchsige Schweine gar nicht im Bestand waren.

    Der inhaltlich überholte Begriff "Tierkinderzoo" (Zoo mit Tierkindern!) stammt noch aus den Anfangszeiten solcher Einrichtungen in den 1930er Jahren. Da bot man den Besuchern in einem speziellen Parkteil direkten Kontakt zu Jungtieren (egal ob Haus- oder Wildtiere), also Tierkindern, und stellte junge Bären, Großkatzen und z.T. Menschenaffen in Spielkäfigen aus. Kleintiere (ebenfalls Haustiere PLUS Exoten) ergänzten das Bild nur. In Zooführern dieser Zeit liest man von Lämmern, Ferkeln und Zicklein, womit vor allem heimische Großrassen gemeint sein dürften; erst später übernahmen ausgewachsene Tiere/Zuchtgruppen von Zwergrassen (die bei Aufkommen der Tierkinderzoos teilweise noch gar nicht verfügbar waren) deren Rollen, und vielerorts wurde der ursprüngliche Begriff "Tierkinderzoo" ersetzt durch "Kinderzoo" oder "Streichelzoo/wiese".

    Ich habe die Artenmischung im TP-Tierkinderzoo als inkonsequent bezeichnet. Dass dort das Thema Domestikation und ggfs. auch Heimtierhaltung aufgezeigt werden sollte, ist mir klar - Dingos und Wildmeerschweinchen haben ihren Grund (was für mich aber wie gesagt noch kein Bauernhofthema darstellt). Als inkonsequent sehe ich aber, dass nicht im Gegenzug thematisch unpassende Tierarten wie Kleiner Panda, Stachelschwein oder Sekretär umgesiedelt und durch passendere ersetzt wurden (der Waschbär hingegen passt als Farmpelztier durchaus ins Domestikationskonzept).
    (25.10.2014)
    Mark Meier:   Gute Neuigkeiten. Eine kleine Email an die HOWOGE hat das Schild im Giraffenhaus bekräftigt. Hier die gekürzte Antwort:

    "Es ist richtig, dass wir die Patenschaft für die gesamte Giraffenherde übernommen haben. Allerdings erst seit Kurzem, sodass wir noch nicht an die Öffentlichkeit getreten sind. Das werden wir natürlich gern nachholen!"
    (24.10.2014)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Bisher gibt es mW auch kein derartiges Ordnungskonzept für den Tierkinderzoo, also etwa "Haustiere und Kulturfolger" etc. Ich habe es bisher eher als einen kleinen Zoo im Zoo verstanden, zwar mit diversen Haustierrassen aber auch einigen Highlights wie Stachelschweinen, kleinen Pandas und Co. Und natürlich mit Spielplatz und Streichelzoo. Da die Kinder bspw. besagte Stachelschweine und Pandas sehr mögen, störe ich mich auch nicht an diesem weichen "Konzept". Wie gesagt finde ich es mitunter schon sinnvoll, etwas nach bestimmten Kriterien zu ordnen, aber ich sehe darin für den Tierkinderzoo eher ein Kann als ein unbedingtes Muss.
    (24.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Na, da hattest du wohl das Zeichen ";-)" am Ende meiner ersten Bemerkung zu den Wölfen übersehen. Ich habe mich über nichts lustig gemacht.

    Die Idee mit den wilden Untermietern ist schon in diversen Zoos umgesetzt worden, wobei der Artenreichtum dabei sehr unterschiedlich ist (was auch mit den vorhandenen Gebäudevolumen zusammenhängt). Dresden und Halle haben z.B. Kleinversionen, Duisburg und Emmen präsentieren es etwas ausgiebiger, Ratten- und Mäuse"zimmer" sind längst auf dem Weg zum Standardelement (wobei sie allerdings in den meisten Fällen keine Wildformen zeigen, sondern auch nur die Haustierformen - und die nicht mal unbedingt in Wildfarbe). Das ist ein Konzept, was mir übrigens durchaus gut gefällt, zu dem aber im TP-Tierkinderzoo fast keine passenden Arten zu finden sind. Der Waschbär, okay, aber ich habe noch keinen Bauernhof mit Kleinen Pandas als wilden Untermietern gesehen (und zur Darstellung von Domestikation taugen sie auch nicht).
    (24.10.2014)
    WolfDrei:   Vielleicht sollte man die Wölfe nicht aus der Sicht verlieren: im Fläming bei der Stadt Bad Belzig (mittleres Brandenburg) wurden nun nicht nur Schafe gerissen, sondern nun auch 2 Kälber, ein 3. verletzt. Der Bauernverband( speziell natürlich die Viehzüchter) macht/machen mobil!
    (24.10.2014)
    Michael Gradowski:   Sehe ich ja genauso. Ich glaube schon, daß meine Argumente wegen den Heim-, Nutz- und Wildtieren im Bereich eines Bauernhofes sachlich waren. Ich finde, wenn man in einem Bauernhofkonzept zusätzlich auch "wilde Untermieter" zeigt, wie z.B. Waschbären, Marder, Kleinsäuger wie Siebenschläfer o.ä., Eulen und Gartenvögel würde man sich etwas vom doch vielerorts immer gleichen Bild eines Bauernhofes mit Schweinen, Schafen etc. absetzen. Wenn du dich dann aber mit deinem Wolfsvorschlag, drüber lustig machst, halte ich das nicht für besonders sachlich
    (24.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Sachliche Argumentation sollte in einer Diskussion erlaubt sein...

    Ich werde meinen Gedanken zum Bauernhof-Areal mal grafisch darzustellen versuchen, dazu brauche ich aber ein wenig Vorbereitung. Der TP-Lageplan im Wegweiser gibt ja leider nicht die Außengrenze des Geländes und damit die nutzbaren Möglichkeiten wieder, da muss ich mal nach einer Google-Luftaufnahme suchen. Fakt ist, dass mein Konzept NICHT zu einem Kahlschlag unter den kostbaren Wildarten führen würde, weil sie anderweitig im TP unterzubringen wären und ich die eine oder andere Bestandsveränderung völlig unabhängig von (m)einem Bauernhof ohnehin für die Zukunft vermute (Abschaffen der Mufflons z.B., weil sie als typische Wildparktiere auch andernorts in Berlin und im Umland zu sehen sind - dieses Kriterium verfolgten auch die vorherigen Knieriem-Zoos bei der Bestandsplanung).
    (24.10.2014)
    Michael Gradowski:   In meinem ja auch nicht, ich hatte die Wildmeersäue auch nur als Beispiel angebracht, daß sie eigentlich ins Konzept passen könnten, weil du geschrieben hast, daß dir die Mischung aus Heim-, Nutz- und Wildtier nicht zusagt. Ich komme nicht ständig vom Hundertsten ins Tausendste...
    (23.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Um das noch mal klarzustellen - in MEINEM Bauernhofkonzept wären Wölfe nicht drin. Aber eben auch keine Wildmeerschweinchen, weil das Prinzip dahinter das Gleiche ist.

    Zoologisch betrachtet hinkt das Stammformen-Präsentationskonzept ohnehin oft genug, weil gerade bei den Huftieren meistens gar nicht die wirklichen Ausgangsformen gezeigt werden (können).
    (23.10.2014)
    Michael Gradowski:   Klar, dann noch Braunbären dazu, Bruno läßt grüßen. Tolles Bauernhofkonzept
    (23.10.2014)
    Carsten Horn:   In Wien wird der ehemalige Frühstückspavillion des Kaisers als Restaurant genutzt, flächenmäßig sicher kleiner als das Schloß, darum kam ich darauf, das Platz auch in der kleinsten Hütte ist, :-), und man ein besonderes Restaurant schaffen könnte.

    Im Sommer wird halt der Großteil der Gäste draußen versorgt (Platz für Außengastronomie ist ja reichlich vorhanden) und in der kalten Jahreszeit kann man die geringe Besucherzahl drinnen unterbringen...

    Krefeld mit seinem "Schlößchen" könnte auch als Vorbild dienen, falls das bekannter ist...
    (23.10.2014)
    Mark Meier:   Das Schloss wird schon jetzt hin und wieder abends genutzt und Verköstigung gibt es da mW auch meist. Aber als richtiges Restaurant kann ich es mir weniger gut vorstellen. Ich kenne aber auch nicht das Restaurant in Wien.
    (23.10.2014)
    Carsten Horn:   Wäre das Schloß selber nicht als Gastronomie nutzbar (ggf. nach gewissen Umbauten)? Als Vorbild hab ich da Wien im Kopf.

    Damit hätte man eine besondere Location.

    Und durch die Lage an der Zoogrenze könnte es sogar zumindest für kleine Gruppen auch abends genutzt werden...

    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Warum so angefressen? So weit hergeholt ist das Wolfsbeispiel keineswegs. Erstens, weil sich der Wolf aktuell wieder in unserer eigenen Kulturlandschaft ausbreitet (das TP-Einzugsgebiet Brandenburg spielt da eine sehr wichtige Rolle!) und dabei mit der Nutztierhaltung durchaus in Konflikt gerät. Dazu muss sich der Wolf nicht IM Bauernhof einnisten - es reicht, wenn er die umliegenden Weiden aufsucht. In anderen Ländern mit durchgängiger Wolfspopulation und traditonellerer Form der Vieh-, vor allem Schafhaltung ist das seit jeher Thema.

    Und zweitens erzählst du mir gerade, wie dich die Stammformen-Geschichte wegen des Bildungsauftrages anspricht. Warum empfindest du dann eine der Stammformen des ältesten Haustieres des Menschen, das ebenfalls zum traditionellen Bauernhofbestand gehört, als so unpassend?
    (22.10.2014)
    Michael Gradowski:   Den Platz von Schlangenfarm/Krokohaus hatte ich gar nicht auf dem Schirm, wahrscheinlich weil ich nicht glaube, daß die wegfallen. Standort Malaienbärhaus macht da schon mehr Sinn.

    Und genau aus deinem beschriebenen Grund sehe ich es auch nicht als verwerflich an, wenn auf einem Bauernhof neben Schweinen und Ziegen nicht auch Lamas oder Wellensittiche leben sollen. War früher undenkbar, aber heute hat ja jeder 2.Bauernhof Alpakas :-)
    Ich kenne den Wilhelma-Bauernhof nicht, aber das Konzept Haustiere neben ihren Stammformen zu zeigen finde ich grundsätzlich gut und es trägt auch zur Bildung bei. Klar muß das nicht überall so gehandhabt werden, das mit den Meerschweinchen war auch nur als Beispiel gedacht, weil mir nur diese und die Waschbären als von dir angeprangerte Wildarten im Tierkinderzoo einfielen. Und so schön deine kindliche Vorstellung von einem Bauernhof ist, was spricht denn dagegen, daß Nutztierkonzept mit Wildarten (wie den von mir genannten Eulen, Mardern, Mäusen etc.) zu kombinieren. In diesem Zusammenhang sind die Wölfe natürlich Blödsinn. Von einem Wolfsrudel, daß sich in einem Bauernhof eingenistet hat hab ich noch nie gehört; bei Waschbären passiert das ständig. Ein solch sinnloses Argument anzubringen, nur um jemand kontra zu geben, der vielleicht eine etwas andere Ansicht hat, finde ich ziemlich...
    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Falls Schlangenfarm und Krokodilhaus tatsächlich zur Disposition stehen sollten (wie bereits diskutiert bzw. befürchtet), gäbe es reichlich Platz für ein Restaurant, das den Blick aufs Schloss nicht mehr stört als diese. Ebenso auf der anderen Seite bei Wegfall des Malaienbärhauses und unter Einbeziehung der Kranichanlagen. Man könnte das Restaurant übrigens auch dem historischen Baustil anpassen.

    Hütten für Schafe und Ziegen müsste man am Berg auch nicht aus dem Boden stampfen. In die Ställe der Wildschafe und -ziegen kann man genauso gut Hausschafe und -ziegen stellen, der Bau des Hauptgebäudes bzw. der Hauptgebäude erzeugt hier wie dort den gleichen Aufwand.

    Gut, nach deiner Arten-Argumentation könnte man natürlich auch Wölfe im Bauernhof-Thema unterbringen, weil sie u.a. Hausschafe reißen ;-)

    Es ist sicher Sache des persönlichen Geschmacks, aber ich empfinde das Thema Bauernhof in einem Zoo immer dann am gelungendsten präsentiert, wenn es der kindlichen Vorstellung vom Bilderbuch-Bauernhof am ehesten entspricht (ich unterstelle, dass ich diese Erwartung mit den meisten ONB teile). Deshalb fremdele ich z.B. auch mit dem Stuttgarter Wilhelma-Bauernhof, auf bzw. an dem auch Trampeltiere, Wisente, Bezoarziegen usw. herumlaufen (auch wenn in heutigen landwirtschaftlichen Betrieben Bison, Strauß und Lama längst Einzug gehalten haben).
    (22.10.2014)
    Michael Gradowski:   Vom Terrassencafé zu den Haustieranlagen ist es schon ein Stück Weg, sicher auch nicht kürzer als zur Caféteria, von unmittelbarer Nachbarschaft kann man da wirklich nicht sprechen. Ein Restaurant/Café am/auf dem Berg ist ja eine gute Idee, aber warum unbedingt ein Bauernhofrestaurant? Am Schloßeingang wird wohl keine Gastronomie entstehen, ich kann mir gut vorstellen, daß man das ausschließt um den Charakter vom Schloß und seinen Parkanlagen nicht zu ruinieren. Ich finde ein großes Restaurant dort deplaziert.

    Sicher hat der Tierkinderzoo keinen großen Bauernhofcharakter, weil er eben auch nicht als solcher konzipiert wurde. Aber eine Umgestaltung zu einem wäre hier sicher kostengünstiger zu erreichen (da man schon kleine Hütten für Schafe und Ziegen hat), als ihn an anderer Stelle komplett neu aus dem Boden zu stampfen.
    Und wenn man großzügig ist, gibt es eigentlich keine inkonsequenten Wildtiere in diesem Bereich. Waschbären leben durchaus auch auf Bauernhöfen und die Wildmeerschweinchen zeigen die Stammform der Hausmeerschweinchen an, so nimmt man gleich den Bildungsauftrag wahr. Schließlich müssen in einem Bauernhof nicht nur Nutziere leben, sondern auch Heimtiere wie die Wellensittiche, Kanarienvögel oder Degus haben da durchaus ihre Berechtigung (vor allem für die Kids). Und zusätzlich zu den Waschbären könnte man auch noch andere "wilde Untermieter" eines Bauernhofes zeigen wie z.B. Schleiereulen, Mäuse oder auch Singvögel.
    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   Nochmal zum Thema Bauernhof-Standort: Würde man ihn im Bereich der jetzigen Haustieranlagen errichten, wäre außer dem fehlenden Zugang von außen die Möglichkeit der Einbindung eines Restaurants verschenkt (schließlich liegt das Terrassencafe in unmittelbarer Nachbarschaft), das am Berg ein zusätzliches Schlechtwetterangebot bilden würde (besonders, wenn man zusätzlich eine Indoor-Spielmöglichkeit anbieten würde). Bei der von mir angedachten Position wäre dieses Bauernhofrestaurant fast so weit von der Cafeteria entfernt, wie diese vom Terrassencafe entfernt ist; damit wäre das kulinarische Angebot unter Dach gut über das Riesengelände verteilt. Wobei ich noch immer eine zusätzliche Gastronomie am Schlosseingang befürworten würde. Man sieht an Hannover, welchen Zuspruch ein breit gefächertes, thematisch unterschiedliches Gastro-Angebot bei Besuchern findet und welche Einnahmen sich durch Eventvermietungen dieser Räume erzielen lassen. Und der TP Berlin ist etwa sechsmal so groß wie der hannoversche Zoo mit seinen drei Restaurants (Imbisse nicht eingerechnet), da wären vier Restaurants m.E. keineswegs zu viel. In Hannover wurde der Bedarf ja auch erst durch das attraktive Angebot immer weiter geweckt (und damit die Einnahmen gesteigert, was auch die Tierhaltung mitfinanziert); vor dem Zooumbau gab es hier nur ein einziges Restaurant und ansonsten nur aufgewärmte Bockwürstchen an den Kiosken...!

    Der so genannte Tierkinderzoo (man sollte langsam mal über diesen anachronistischen Namen nachdenken) ist für mich ohnehin kein Argument für eine dortige Ansiedlung eines Bauernhofes. Der Tierbestand ist hier eine inkonsequente Mischung aus Wildtieren, Nutz- und Heimtieren ohne Bauernhof-Charakter, "Kleintierzoo" würde inhaltlich besser passen (was keineswegs heißen soll, dass ich ihn als uninteressant für Kinder empfinde!). Ein Streichelgehege und ein paar begleitende Anlagen würde ich hier durchaus belassen, weil das auch ins Umfeld eines Spielplatzes passt, aber Teile des jetzigen Bereiches in Richtung Terrassencafe ließen sich auch für einen angrenzenden Parkteil Amerika nachnutzen. Und wenn auch an "meinem" Bergbauernhof ein Streichelgehege angedacht wäre, so halte ich wiederum wegen der riesigen Fläche zwei solcher Anlagen nicht für zuviel (sie müssen nicht mit den selben Rassen besetzt sein und können sich auch in der Gestaltung deutlich unterscheiden).
    (22.10.2014)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für die Infos und die Bilder!

    Das mit den Dingos ist natürlich blöd gelaufen. Aber sie graben die Höhlen ja selbst. Dann kommt so was vor.

    Bei der Adlervoliere denke ich eher, dass das einen langsamen Fortschritt signalisieren könnte. Zumindest hatte ich das bei meinem Besuch so interpretiert. Denn am Ende muss ja alles einen einheitlichen Eindruck machen.

    Ansonsten geht es bei den Arten ja schon munter hin und her. Nun sind also die Brazza-Meerkatzen fort. Hier wurde mW noch gar nicht erwähnt, dass nun wieder Mähnenwölfe (ich glaube zunächst 2,0) angekommen sind. Mal sehen was nun mit der Dingo-Anlage passiert...
    (21.10.2014)
    WolfDrei:   Zur Präzisierung: ehemalig bedeutet nicht, dass Shakira im Himmel ist!
    Das kleinere Irbisbild anbei.
    (21.10.2014)
    WolfDrei:   Mutter und Töchter Irbis bilden weiter ein bewährtes "Team"
    (21.10.2014)
    WolfDrei:   Beim Eintritt die große Überraschung - der Abriss - pardon, das heißt ja neuerdings Rückbau - der Steinadlervoliere. Einige Drahtfelder wurden herausgenommen. Hoffentlich bleibt es nicht dabei.
    Die De Brazza-Meerkatzen sind verschwunden, auch die ehemalige Sumatratigerkatze Shakira. Von den Dingos wurde erzählt, dass die Erdhöhle zusammenbrach und die Eltern erstickte.
    Ansonsten muß ich mich an den neuen Flyer mit dem TP-Plan erst gewöhnen - vielleicht kann das der “unbeleckte” ONB besser. Für die Tierzeichnungen hätte man aber den bewährten Herrn Zieger nehmen sollen!
    An der ehemaligen Wildschweinanlage erfolgt wirklich der Bodenaustausch - ca ein Viertel wurden schon um etwa 50 cm ausgehoben.
    Nach langen Jahren gibt es nun auch ein vernünftiges Geweih bei dem neuen Leierhirsch.

    (21.10.2014)
    Mark Meier:   Also so lange das nicht zu viel Fläche wegnimmt, könnte ich auch mit Bauernhof und etwas größerer Gastronomie um den Berg leben. Zumindest ein Imbiss wäre aber ohnehin sinnvoll. Am besten nahe bei einer der Stationen der Bahn. Das Hirschgehege finde ich im Übrigen gestalterisch auch völlig misslungen. Vielleicht könnte man ja wirklich genau dort ein beidseitig betretbares Restaurant ansiedeln (mit guter Geräuschdämmung bzw. Küche, techn. Bereich in Richtung Straße). Aber ein kleiner Imbiss mit Aussichtsplattform an einer höheren und netteren, i.e. besser eingebetteten, Stelle wäre natürlich auch möglich. Auf jeden Fall scheinen wir ja doch alle recht ähnliche Vorstellungen zu haben wie man diesen Bereich aufhübschen könnte. Ich denke wenn man es gut macht und dann noch die Bahn im engeren Takt fährt, könnte das eine richtige Bereicherung auch für viele ONB werden. Es gibt ja ganze Zoos die sich diesem Bergland-Motto widmen...
    (21.10.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Wenn die Anbindung an öffentl. Verkehrsmittel in diesem Gebiet wirklich so schlecht sind wie WolfDrei schreibt ( ich kenne mich dort leider gar nicht aus), sehe ich für einen 3.Eingang in diesem Bereich ziemlich schwarz. Ein Parkhaus wäre vermutlich viel zu teuer, wie die "normale" Parkplatzsituation dort aussieht/-sehen würde kann ich nicht sagen.
    Ein Bergbauernhof/-restaurant wurde ja hier öfters schon diskutiert, letzteres halte ich auch für eine gute Idee, aber ob sich dadurch die Aufenthaltsqualität für die Besucher wirklich erhöht und zu einem weiteren Besuch dieses Areals anregt, möchte ich aber doch stark bezweifeln. Da ziehen dann sicher die auch schon vorgeschlagenen Anlagen für Raubtiere wie Sib. Tiger, Schneeleos o.ä. die Besucher in diesen Bereich.
    Die einzig wirklich schlechte Anlage in diesem Bereich ist die der Weißlippenhirsche. Die Anlagen für Argalis, Arkale, Markhore könnten wie Gudrun schon erwähnte, gestalterisch wesentlich aufgewertet werden; sicherlich könnte es auch weniger Zäune bzw. bessere Sichtmöglichkeiten geben, daß es nun hier aber wesentlich mehr Gitter gibt, kann ich jetzt nicht wirklich behaupten. Der Bauernhof macht doch in der Nähe von Streichelgehege/Tierkinderzoo/Spielplatz mehr Sinn, ein Bergcafè o.ä. wäre aber sicher ein Anreiz. Im Übrigen denke ich, daß man sehr oft die ONB unterschätzt. Zumindest von den Leuten, die sich auf den Berg verirren, hört man nur Gutes über das Gebiet, wie schön es ist etc. Ich hörte jedenfalls bei meinen Gesprächen kein Bedauern, daß es "nur Ziegen" o.ä. gibt, daß Affen oder Raubtiere fehlen oder daß es kein Restaurant gibt. Den Leuten gefallen die Anlagen und die Ruhe. Sicher wäre es schön, wenn sich mehr Leute da hoch verirren, aber es ist sicher nicht so, daß ONB da runter kommt und enttäuscht ist. Eine Aufwertung des Gebietes unter Einbehaltung des Landschafts- und Bergcharakters fände ich wichtiger als einen totale Umkrempelung.

    @Gudrun Bardowicks: Deine Ideen eines Himalayakomplex gefallen mir gut.

    @Mark Meier: Deine Posts vom 20.10. kann ich nur so unterschreiben. DEine Gedanken zum "Berg" könten auch von mir sein und daß ich dein Biotopprinzip toll finde, dürfte auch kein großes Geheimnis sein :-). Ich glaube eben auch, daß man sich mit einem zu starren Geokonzept selbst ein Bein stellt und damit vielleicht auch mehr Kosten verursacht als möglicherweise nötig sind. Ich glaube auch, daß dem Besucher tolle Anlagen mit attraktivem Besatz wichtiger sind als ein 100%ig eingehaltenes Geokonzept.
    (21.10.2014)
    Mark Meier:   Insgesamt erwarte ich das recht ähnlich. Die genauen Grenzen würden in meinem Kopf teilweise etwas anders verlaufen, aber die grobe Anordnung sehe ich ähnlich. Aber mit Ende der Spekulatius-Zeit werden wir ja hoffentlich Klarheit haben ;)
    (21.10.2014)
    Michael Mettler:   Ziehen wir doch mal eine Zwischenbilanz. Knieriem möchte einen Geozoo, erste "Pflöcke" sind bereits eingeschlagen:

    Es soll eine bessere Bisonpräsentation geben, u.a. durch kommentierte Fütterung. Auch das neue TP-Logo stellt wieder Bisons dar, die Art dürfte also definitiv im Bestand bleiben. Die Wildschweine mussten einer Erweiterung der Chaco-Pekari-Anlage weichen. Somit könnte man folgern, dass sich Nord- und Südamerika zukünftig zwischen Bärenschaufenster und Kamelwiesen befinden. Die Anlagen für Wapitis und Eisbären könnten weitere Eckpfeiler in diesem Themenbereich bilden, ebenso die im Bau befindliche Steinadlervoliere.

    Das ABH ist für Asien festgemacht, für die Asiatischen Elefanten wurde ein neuer Zuchtbulle geholt. Da ein Großteil des TP-Huftierbestandes aus asiatischen Arten besteht, wäre dann logisch, diese im Umkreis der beiden Großhäuser anzusiedeln. Das kann wie gesagt u.a. auf der Fläche der Haustieranlagen geschehen, aber auch eine Verbindung mit dem Bergtierbereich würde Sinn machen. Dort wären Giraffen, Afrikanische Elefanten und afrikanische Einhufer thematisch im Weg. Und tatsächlich finde ich bisher keinen neuen Eckpfeiler zum Thema Afrika. Angesichts der schon genannten Geo-Elemente läge auf der Hand, diesen Themenbereich von Affenhaus/Afrikabüffelanlagen bis auf die Lamawiesen zu ziehen, also quasi um die Cafeteria herum, die dann als Afrika-Lodge einen erhöhten Ausblick auf eine Savannenanlage bieten könnte (was ich ja von Beginn an vermute).

    Ob der TP bzw. die Stadt Berlin die Investition machen will, für gleich zwei Elefantenarten zeitgemäße Großanlagen errichten zu müssen, halte ich für fraglich - die Afrikaner sähe ich da eher auf der Streichliste (Umzug in den Zoo?).

    Die Haustieranlagen müssten sich -teilweise nach Zusammenlegungen - ohne viel baulichen Aufwand für asiatische Einhufer und Rinder nutzen lassen, die nach den geschilderten Gedanken ohnehin für einen neuen Afrika-Parkteil weichen müssten. Ein Zoobauernhof macht aus Vermarktungsgründen eher in von außen bequem zugänglicher Randlage Sinn - man würde Abendpublikum oder Tagungsgäste vermutlich nicht gern über den Hinterhof (Wirtschaftshof) anfahren lassen. Hannover, Gelsenkirchen und ganz aktuell Köln zeigen ja die Tendenz auf. Deshalb auch meine Überlegungen zum Bergbauernhof.

    Würde der Asienbereich tatsächlich so zugeschnitten wie eben angedacht, gäbe es an neuer Stelle durchaus Platz für Weißlippenhirsche, Argalis, Kreishornschafe, Gorale und Markhore. Sichuan-Takine und Blauschafe könnten als "Auftakt" für Asien in ihren Anlagen bleiben (die allenfalls marginale optische Auffrischung benötigen würden, da sie im Gegensatz zu den Gehege der vorigen Arten bereits Landschaftscharakter besitzen), das Thema könnte sich dann über den jetzigen Europa-Bergteil hinweg fortsetzen. Auf den dortigen Flächen wäre Platz für große Raubtieranlagen als Anziehungspunkte(Amurtiger statt Elchen, Irbisse und/oder Amurleoparden statt Mufflons), Alpensteinböcke/-gemsen könnten durch einen schlichten Tausch mit dem Zoo durch Sibirische Steinböcke und Tahre ersetzt werden (wobei man allerdings auch noch Platz für zumindest eine der beiden anderen Takin-UA bräuchte - ich halte es für möglich, dass die dritte in den Zoo umziehen könnte, wenn Knieriem alle drei behalten will).
    (21.10.2014)
    WolfDrei:   @MM: der "gemeine" ONB würde zu 90% mit dem Auto von Westen kommen, die B 1 ist jene, die letztlich vom Alex Richtung Osten kommt. Dann fährt er nicht oberirdisch rechts in Richtung TP, sondern durch einen Tunnel unter der Kreuzung, vielleicht ist es dann noch eine Strecke von 800 m. Käme man von Westen, muß von der B1 nach der letzten Eisenbahnbrücke rechts ausscheren, man überquert links eine kleine Hochbrücke über die B 1, um dann u.a. vor einer Neben-Wirtschafteinfahrt des TP zu stehen. Das ist jene Wirtschaftsstraße, die man vom Affenhaus Richtung Gebirge überquert.
    (20.10.2014)
    WolfDrei:   @MM: der "gemeine" ONB würde zu 90% mit dem Auto von Westen kommen, die B 1 ist jene, die letztlich vom Alex Richtung Osten kommt. Dann fährt er nicht oberirdisch rechts in Richtung TP, sondern durch einen Tunnel unter der Kreuzung, vielleicht ist es dann noch eine Strecke von 800 m. Käme man von Westen, muß von der B1 nach der letzten Eisenbahnbrücke rechts ausscheren, man überquert links eine kleine Hochbrücke über die B 1, um dann u.a. vor einer Neben-Wirtschafteinfahrt des TP zu stehen. Das ist jene Wirtschaftsstraße, die man vom Affenhaus Richtung Gebirge überquert.
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Parkplätze lassen sich auch stapeln - mittlerweile verfügt eine ganze Reihe von Zoos über eigene Parkhäuser, um nicht Riesenflächen opfern zu müssen (die sie teilweise nicht mal bieten könnten, siehe Halle). Wäre diese Seite des Geländes eigentlich bei Anfahrt per Auto aus dem Umland einfacher zu erreichen als die beiden jetzigen Eingänge?
    (20.10.2014)
    WolfDrei:   Bezüglich der Weißlippenhirsche hätte ich nichts gegen einen Umzug - das Hochhauspanorama gegenüber ist nun wirklich “kein Blick in die Natur”. Oben auf dem “Bergplateau” gegenüber den Gemsen gibt es ausreichend Platz - auch wenn ich da lieber Tschirus sehen würde (na ja, Spinnerei) - oder Bergnyalas oder Walisteinböcke.
    Aber zurück zum dritten möglichen Eingang an der B1/B 5: Es gibt da weder eine Straßenbahn noch einen Bus ; S-Bahn- und U-Bahn- Stationen sind doch ziemlich entfernt. Ob dann der Platz für einen großflächigen Parkplatz reichen würde, darf bezweifelt werden.
    Ob die Eröffnung einer Buslinie möglich wäre, ist unsicher, insbesondere, wenn ich allein an Bestimmung zur blödsinnigen neuen Lage der Straßenbahnhaltestelle am Nebeneingang denke. Die war mal direkt am TP-Eingang, jetzt muß man ca. 200 m zurück.

    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Versteh mich nicht falsch, ich würde den Bauernhof nicht AUF den Berg setzen (was tatsächlich den Landschaftcharakter beeinträchtigen würde), sondern an die TP-Grenze und somit AN den Berg. Den Ausblick, der sich momentan ins Weißlippenhirschgehege bietet (zumindest für Personen, die größer sind als die Hecke hoch ist - so der Stand bei meinem Besuch im Frühjahr...), empfinde ich nicht gerade als tollen Landschaftscharakter - eher als mit Großtieren bestücktes Brachland vor Großstadtkulisse. Dieses Gehege würde nicht wirklich fehlen, die Fläche hat Besseres verdient. Da wäre ein Bauernhof eine deutliche Aufwertung. Oder meinetwegen auch eine Anlage für Amurtiger, denn ich sehe den Bauernhof ja nur als eine von mehreren möglichen Optionen. Fakt ist, dass in diesem Bereich Einiges geändert werden müsste, um ihn auch für solche Besucher attraktiv zu machen, die nicht zoologisch-systematisch interessiert sind und den Gesamteindruck eines Geheges über den zoologischen Wert seiner Bewohner stellen.
    (20.10.2014)
    Mark Meier:   P.S.: Das ist auch der Grund weshalb ich das Geo-Thema gerne dem Landschafts- bzw. Biotop-Prinzip unterordnen würde. Geozoos mit Afrika-Savanne etc. gibt es nun ja schon einige (die müssten ja auch hier nicht fehlen). Und natürlich sind das auch irgendwo Landschaften. Aber wenn Knieriem es ernst damit meint die Besonderheiten des Tierparks zu betonen, dann bietet der TP wirklich Potential dafür etwas Einzigartiges zu schaffen. Und Attraktionen kann man in einen Waldzoo-Bereich oder ein Bergzoo-Areal auch einbauen.

    Umgekehrt wäre es vielleicht sogar leichter, wenn man sich bei einem Parkteil nicht unbedingt strikt auf einen Kontinent beschränken muss. So könnte man hier und dort neben den üblichen populären Highlights auch einen kleinen Bereich für heimische/ deutsche bzw. europäische Tiere einbringen (um das Nahe auch bekannter zu machen) und zudem je einige bedrohte Arten zeigen. Ich sehe aber Michael Mettlers Einwand als berechtigt, dass auch eine Trennung zwischen Gebirgs- und Flachlandarten nicht immer stimmig getroffen werden kann. Ich wäre da aber bei der Umsetzung nicht zu pingelig. Man kann ja auf den Gehegeschildern bspw. darauf hinweisen, dass diese Art u.a. AUCH im Gebirge, Wald etc. vorkommt und wie sie sich dort dann entsprechend anpasst. Das wäre für mich keine Vortäuschung falscher Tatsachen und würde es wiederum einfacher machen, überall geeignete Arten zu finden. Wie gesagt könnte man dann innerhalb einer Landschaft auch wieder in Kontinente trennen, um weitere Bezüge und Unterschiede herauszustellen. Es darf eben nur nicht übertrieben werden und zur Wissenschaft ausarten. Aber beim Gebirge z.B. einen Alpen-, einen Himalaya-Bereich usw. zu haben, wäre sicher nicht übermäßig kompliziert, oder bei den Steppen einen für die Savanne, einen für die Tundra usw. Ebenso könnte das Inselthema des ABH leicht auf umliegende Flächen ausgedehnt werden und dann meinetwegen auch die Küstenregionen des Festlands der Südhalbkugel umfassen. Wie gesagt muss man sich doch nicht selbst zu rigiden Rastern unterwerfen. Ich denke die Besucher wollen etwas was halbwegs nachvollziehbar ist, aber vor allem Abwechslung und schöne Anlagen mit attraktiven Tieren. In der Praxis wird sich dann kaum jemand an einer liberalen Auslegung stören.
    (20.10.2014)
    Mark Meier:   Wenn man einen Bauernhof möchte, kann man ihn mE leicht im Bereich um Spielplätze, Tierkinderzoo und Haustierareal ansiedeln.

    Ich würde auf der alten Kippe hingegen lieber eine aufgewertete Bergtierlandschaft sehen: Mit deutlich mehr Felsen sowie einigen kleinen Bächen oder gar Wasserfällen könnte man schon einiges herausholen. Dann natürlich ein Rückbau der Zäune und ein etwas abwechslungsreicherer Artenmix sowie die ein oder andere Vergesellschaftung oder (teil-)begehbare Anlage. Einen dritten Eingang könnte man natürlich trotzdem schaffen und unabhängig davon auch mindestens einen kleinen Imbiss dort ansiedeln. Ich finde das Areal schon jetzt sehr gelungen und sehe da noch sehr viel mehr Potential. Wenn man dort oben aber unbedingt so was wie einen Bergbauernhof oder auch einen Spielplatz haben möchte, sollte das mE auf ein mittleres Areal begrenzt werden. Sonst geht der weitläufige, großzügige Charakter und der Charme einer eigenen Naturlandschaft verloren. Für mich ist genau dies ein Alleinstellungsmerkmal als LANDSCHAFTS-Zoo, wenn man verschiedene reizvolle Landschaften bietet. Wildtiere und Attraktionen gibt es in jedem Zoo, aber mit dem Zug in einer knappen Stunde durch verschiedene Landschaften zu reisen, kann man mE super inszenieren. Ich denke, das könnte bei einer guten Umsetzung durchaus Nachfrage finden.
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Man muss ja die Gebirgstiere nicht gleich abgeben. Die Arten können auch innerhalb des Geländes umziehen, z.T. vielleicht auch in Gemeinschaftshaltungen. Wenn es darum geht, für den ONB ein abwechslungsreicheres Bild zu schaffen, dann bringt doch schon eine buntere Verteilung statt der zoologisch-systematischen Benachbarung etwas.

    Abgesehen davon ist die Einstufung als Gebirgstier ohnehin relativ - Gayale sind z.B. auch welche (stammen aus Bergwäldern, also vergleichbar den Goralen). Das Kreishornschaf ist ein Steppenwildschaf und kommt teilweise in der gleichen Landschaft vor wie der Kulan, Argali und Kiang teilen sich in ähnlicher Weise stellenweise den Lebensraum. Trotzdem stehen im TP nur die Schafe am Berg, die Halbesel und Gayale dagegen auf dem platten Land und das stört offenbar niemanden...
    (20.10.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich persönlich würde allerdings eine Abgabe des größten Teils der sehr selten gehaltenen asiatischen Gebirgshuftiere zugunsten von Haustieren und eines Bauernhofs, den es bereits im Umfeld des Spielplatzes und der Plansche gibt, sehr bedauern. Darüberhinaus gibt es gerade in den Gebirgstierbereichen viele recht naturnah wirkende Anlagen, die nicht vollständig vergittert sind. Ich denke hier besonders an die tollen Anlagen für Blauschafe, Sichuan-Takine, Steinböcke und Gemsen und mit Einschränkungen auch für Gorale, wenn ich mir dort auch mehr gitterfreie Einblicke wünschen würde. Die übrigen Huftieranlagen sind auch überwiegend zumindest an einer Stelle aus nur über Gräben hinweg einzublicken. Allerdings wäre eine attraktivere landschaftliche Gestaltung der Anlagen für Marco-Polo Schafe, Kreishornschafe und Markhore sehr sinnvoll.
    Den Gebirgstierteil könnte man genauso gut in einen Sichuan- oder Himalaya-Parkteil umwandeln und im Bereich der aktuellen wenig attraktiven Anlage für Weißlippenhirsche auch auf diese Weise einen neuen Eingangsbereich mit asiatischer Restauration und Veranstaltungsräumen schaffen. Auf die aktuelle Weißlippenhirschanlage könnte ich gut verzichten, da man für diese Art sicherlich auf dem Tierparkgelände an anderer Stelle ein attraktiveres neues Gehege bauen könnte. Wenn man im neuen Eingangsbereich vor der Restauration eine neue Tieranlage als Schaufensteranlage schaffen will böte sich dort der Bau einer Gemeinschaftsanlage für asiatische Gebirgshaustierformen wie z.B. Yaks und Mongolen- oder Fettsteißschafe an, die bereits im Bestand sind und auch gut auf das Thema "asiatische Gebirge" einstimmen würden. Neben den Irbissen könnte man auch die Kleinen Pandas passend in diesem Himalayabereich unterbringen und vielleicht auch Königsglanzfasane, Ohrfasane und Königshühner z.B. in der aktuellen Luchsvoliere. Für die Luchse, falls man sie weiterhin halten möchte, könnte man bestimmt auch eine neue Anlage im waldigen Teil des Tierparks errichten.
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Knieriem hat doch u.a. die vielen Gitterzäune im Tierpark bemängelt. Und was gibt es reichlich in den asiatischen Bergtieranlagen...?

    In meinen Augen wäre dieser Bereich auch denkbar für einen Zoobauernhof, der statt der jetzt ohnehin nicht besonders attraktiven Weißlippenhirsch-Anlage errichtet werden könnte. Im Zusammenhang damit ließe sich ein dritter Eingang in den TP errichten (womit angrenzende Stadtbereiche eine praktischere "Einflugschneise" bekämen), man könnte den Bauernhof mit einer Gastronomie und Veranstaltungsräumen auch abends zugänglich machen und damit zusätzliche Einnahmen generieren (Sagt da jemand "Hannover"?). Die vergitterten Gebirgswiederkäueranlagen könnten zu attraktiven Haustierkoppeln umgewidmet werden (es gibt übrigens reichlich Berg-Haustierrassen im TP-Bestand!), die Fläche der jetzigen Haustieranlagen neben der Möwenkuppel würde dann frei für andere Zwecke (z.B., um das zukünftige Asienthema des ABH in diese Richtung mit Wildtieren weiterführen zu können).

    Ein "Bergbauernhof" würde jedenfalls dem Normalbesucher eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität bieten als die jetzige Nutzung - und einen höheren Anreiz, sich überhaupt (wieder) in diesen Parkteil zu bewegen.
    (19.10.2014)
    Michael Gradowski:   Davon gehe ich einfach mal aus, da ja der einzige "Berg" im TP sich für Bergtiere eignet. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß er dann im Komplex Afrika oder Europa liegt und mit solchen Arten besetzt wird. Darum bevorzuge ich ja auch das von Mark Meier vorgeschlagene Biotopkonzept mit Gebirge, Wald, Steppe, Wasser etc. Aber warten wir einfach mal den Masterplan ab, dann sind wir alle hoffentlich schlauer
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Was voraussetzen würde, dass die entsprechenden Bergtieranlagen "asiatisch" bleiben.
    (19.10.2014)
    Michael Gradowski:   Trotz allem gehört die Geiervoliere zum ABH und da dies ja Indonesien/SO-Asien dienen soll, wäre es dann doch sinnvoller, die Voliere mit solchen Arten zu besetzen, auch wenn das sehr schwer werden dürfte. Ich bin ja in dieser Beziehung nicht ganz so knauserig :-) und kann auch gut damit leben, wenn das Geoprinzip in manchen Bereichen nicht zu 100% genau ist. Deshalb wäre ich auch mit dem Besatz so wie er jetzt ist mehr als zufrieden, zeigt er doch einen guten Querschnitt vor allem von Neu- und Altweltgeiern u.a. Ich glaube allerdings, daß mir Knieriem diesen Gefallen nicht tun wird...

    Obwohl Irbisse auch in Indien vorkommen, wären sie dennoch mM nach als kalte Art in einem Tropenhaus völlig fehl am Platz, ich hoffe wie Gudrun auf einen Umzug ins "Gebirge"
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Die Schneeleopardenanlage dürfte so oder so hinfällig sein, weil das die einzige Stelle ist, wo man den Aufstieg zum an dieser Stelle geplanten erhöhten Einblick in die Tigeranlage einrichten kann.

    In Geozoos wird doch viel mit symbolischen Grenzverläufen gearbeitet. Wenn man die Felsenwand, die zwischen Tigern und Geiern verläuft, kurzerhand zum symbolischen Himalaya erklärt, dann passen Geier oder Irbisse durchaus an dessen Nordseite und statt der Chapmanzebras könnten die Kiangs auf der anderen Wegseite stehen. Schließlich könnte eine Erdteilgrenze zukünftig auch ohne weiteres quer durch den jetzigen Komplex für afrikanische Einhufer gezogen werden.

    @WolfDrei: Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Knieriems vorherige Wirkungsstätten Hannover und München schon vor seiner dortigen Tätigkeit keine ausgesprochenen "Vogelzoos" waren (darin spielt der TP Berlin in einer ganz anderen Liga). Die Vogel-Artenreduzierung in Hannover z.B. setzte schon lange vor dem Umbau zum Erlebniszoo ein (Zusammenlegung von Fasanerievolieren, Auslaufenlassen von Teichgeflügelarten usw.) und war, wenn man das vorherige Sammelsurium kennt, auch ein nachvollziehbarer Schritt.
    (19.10.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Muß die Greifvogelflugvoliere unbedingt Südostasien zugeordnet werden? Da sie gegenüber den Zebra- und Somalieselanlagen liegt, welche an die Giraffenanlage grenzen, kann ich mir auch gut eine Zuordnung zu Afrika vorstellen, da man die Huftieranlagen vermutlich gut mit der Giraffenanlage verbinden kann oder sie zu einer weiteren Afrikaanlage umbauen kann. Dann könnte ein Großteil des Besatzes der Voliere erhalten bleiben. Die Schneeleoparden passen dann allerdings erst recht nicht mehr indiesen Parkteil. Ich gehe allerdings davon aus, dass diese mittelfristig in den Gebirgstierbereich, möglicherweise in die umgestaltete Vielfraßanlage, umziehen werden, da ihre jetzige Anlage doch recht beengt wirkt.

    Ich hoffe auch, dass der Vogelbestand in Friedrichsfelde nicht zu sehr ausgedünnt wird und zumindest die Rarietäten erhalten bleiben.
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Immerhin gehört auch Indien zum Verbreitungsgebiet des Schneeleoparden...

    Was die geplante Malaienbäranlage betrifft: Die muss sich überhaupt nicht in Richtung jetziger Pinguinanlage erstrecken. Ich könnte mir eher vorstellen, dass sie auf der Fläche der jetzigen Rentieranlage entsteht und dann der Stichweg zwischen dieser und der jetzigen Kleinkatzenanlage entfällt. Schließlich soll ohnehin als Einstimmung auf den "Südostasien-Besuch" im ABH ein Bambuswald vor dessen Eingang gepflanzt werden, dann kann man diesen auch mit einer Tropenbärenanlage flankieren.

    Vielleicht ist aber in der Entwurfskizze auch nur die Beschriftung verrutscht und die neue Bärenanlage besteht aus der unbeschrifteten Anlagenreihe des östlichen ABH-Teils...
    (18.10.2014)
    Michael Gradowski:   Irbisse in SO-Asien? Die passen noch weniger als die genannten Greife, dann muß man das Ganze schon sehr großzügig auslegen...

    @Oliver Müller: Nicht zwangsläufig, kommt natürlich drauf an wo genau und mit welchen Ausmaßen die Malaienbäranlage hin soll. Auf der Skizze sieht es zumindest so aus, daß die Pinguinanlage nicht betroffen ist.
    Ich fände es allerdings schade, wenn in die Voliere andere Arten als Geier etc. einziehen würde, schließlich ist sie eine der wenigen Anlagen, in denen die Arten richtig fliegen können.

    @WolfDrei: Deine Bedenken bezüglich der Vögel teile ich auch, hoffe aber trotzdem das Beste :-)
    (18.10.2014)
    Oliver Müller:   Die Pinguine MÜSSEN doch aber weichen, wenn da die Malaienbären hin sollen, oder? Nur der Platz der bisherigen Kleinkatzenanlage wäre doch (meiner Erinnerung nach) zu wenig.

    Und was die Geiervoliere angeht: könnten da nicht auch andere asiatische Vögel einziehen, oder Primaten?
    (18.10.2014)
    Michael Mettler:   Eine Beschränkung auf asiatische Arten - wenn auch dann auf solche der gemäßigten Breiten - wäre allerdings in der Geiervoliere gar nicht so schwer: Steppenadler, Bart-, Gänse-, Schnee-, Schmutzgeier gäben immer noch einen vielfältigen Besatz her. Käme ja auch ein bisschen darauf an, was mit der gegenüber liegenden Zebraanlage geschieht; vielleicht setzt sich dort ohnehin zukünftig das Thema Asien mit "kalten" Arten fort...?

    Oder die Irbisse ziehen in die Geiervoliere um...
    (18.10.2014)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für das Bild. Ich fände es schon schade, falls man evtl. am Ende keine wirkliche Freiflughalle mehr hätte. Und auch die Geiervoliere ist mE ein echtes Highlight, wenn auch nicht als solches auf dem neuen Plan vermerkt/ hervorgehoben. Immerhin sind aber doch schon einige Vögel draufgedruckt worden.
    (18.10.2014)
    WolfDrei:   Mußte schnippeln
    (18.10.2014)
    WolfDrei:   Habe am Dienstag unter miesen Bedingungen das ABH-Modell fotografiert . hier die Südseite. Dort, wo heute die Geparde sind, waren 2 Freigehege mit Wasser geplant, auf der Nordseite ebenfalls. Und wie zu sehen. gab es in der Mitte , von Osten kommend, keinen Zutritt zum ABH.
    Problematisch wäre natürlich in jedem Falle eine Geoausrichtung der Geiervoliere: südostasiatische Geier verbieten sich wegen der "Geierkrise" dort, große Greife gibt es kaum (Haubenadler, Weißbauchseeadler sind schon lange Geschichte) - und ob sie sich mögen in einer WG? Bezüglich der Vögel habe ich wegen des kommenden (Nicht-)Besatzes der Tropenhalle, aber auch wegen der doch eher schlichten Vogelausstattung der bisherigen Wirkungsstätten von Herrn Knieriem meine Bedenken (auch wenn ich keine eigentlicher "Vogelmensch" bin).
    (18.10.2014)
    Mark Meier:   @Michael Gradowski: Also fotographiert habe ich sie nicht. WolfDrei hatte weiter unten ein Bild reingestellt. Es sind bisher mehrere Erdhügel mit flacherer Erde drum herum. Aber inzwischen ist auch schon das Gras am anwachsen. Es wird also eine hügelige Wiesenlandschaft. Das Haus/ der Stall ist weiß mit einigen Holzbalken dran. Also ein schlichter Fachwerkstil. Auch die Hügelöffnungen sind aus Holz das schlicht aber ansprechend geformt ist. Es gibt über 10 solche Öffnungen. Vor der Wiesenfläche ist ein kleiner kiesiger Weg der durch kleine Absperrseile zumindest symbolisch abgetrennt ist. Hinten ist auch schon der flache weiße Metallzaun fertig, vorne waren zunächst nur die Halterungen für Zaun und Schleuse zu erkennen. Aber vielleicht ist das inzwischen schon fertig. Viel war nicht mehr zu tun. Sobald der Rasen angewachsen ist, könnte man im Prinzip die Tiere drauf lassen. Eine Vergesellschaftung mit den Meerschweinchen wäre im Prinzip durchaus denkbar, aber die haben ja selbst eine hübsche kleine Anlage.

    Die Planungen für das Umfeld des ABH sind ja bis auf die Malaienbären noch nicht bekannt. Da muss man eben abwarten. Ich denke aber wie gesagt auch, dass es auf absehbare Zeit kein hundertprozentiges Geokonzept wird geben können. Aber sicher wird kontinuierlich in die Richtung gearbeitet.
    (18.10.2014)
    Michael Gradowski:   @Mark Meier: Das Streichelgehege ist schon eine Weile durchgängig offen. Die Dingoanlage war bei meinem letzten Besuch noch besetzt. Hast du die Kaninchenanlage fotografiert? Interessiert mich, wie sie aussieht. Beim ABH geht es mir wie dir, ich kann es mir einfach nicht so richtig vorstellen und um die Tropenhalle wäre es wirklich schade. Was die Pinguinanlage angeht, kann ich mir schon vorstellen, daß sie dort bleibt und "nur" umgebaut wird. Deine Idee mit der Biotopausrichtung gefällt mir ziemlich gut, zumal ich glaube, daß eine genaue Umsetzung des Geokonzepts schlicht unmöglich ist, es wird sicher hier und da Aufweichungen geben. Darum würde ich mich jetzt auch nicht dran stören, wenn neben dem "Indonesien/SO-Asienhaus" Pinguine zu sehen wären.
    Ich habe gar nicht aufgepasst auf dem Plan zur Umgestaltung des ABH. Die Greifvogelvoliere bleibt doch hoffentlich. Wenn man es da genau nimmt, würden ja die meisten Arten dort verschwinden müssen, weil sie aus Europa, S-Amerika etc. kommen. So viele Arten aus dem Gebiet hat man doch glaube ich gar nicht, die Voliere wäre dann ganz schön leer :-)
    (18.10.2014)
    Mark Meier:   Man könnte allerdings um das ABH auch das Inselthema dominieren lassen und das dann wiederum in mehrere geographische Regionen unterteilen (so wie es auch bei den Bergtieranlagen ist). Da Humboldtpinguine ja auch auf Inseln brüten, würde es dann wieder passen :) Ich finde jedenfalls so eine Gliederung in Biotope sogar noch interessanter für den TP als nur große Kontinente. Man hat ja bereits große entsprechend geprägte Areale wie Wald, Gebirge, Steppe/ Savanne und könnte eben mit einem Inselbereich noch eine hinzufügen. Nur müssten dann eigentlich wiederum die Gibbons Richtung ABH umziehen - aber geographisch ja ebenfalls ;) So oder so wird es teuer und langwierig ein stimmiges Konzept konsequent umzusetzen. Oder man muss eben wie viele andere Zoos einfach leichte Abstriche machen.
    (18.10.2014)
    Mark Meier:   Bei den Pinguinen wird ja offenbar ohnehin ein Umbau fällig. Ähnlich bei den Raubkatzen im ABH, bei den Malaienbären. Da schlägt man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Dass aber beim neuen Konzept viel Geld für eine bessere Wirkung (und sicher auch Optik) ausgegeben wird, ist trotzdem klar. Aber wenn man bspw. die aktuellen Anlagen der Malaienbären anschaut ist es eher rausgeworfenes Geld das so zu lassen und so eine Anti-Attraktion zu unterhalten. Eine neue/ aufgepeppte Pinguin-Anlage wäre ebenfalls eine große Bereicherung, wenn man inzwischen laut neuem Plan schon von einem "Erlebnis-Tierpark" reden will.
    (18.10.2014)
    Holger Wientjes:   Ob man in Berlin auch mal daran denkt, dass ein eventuelles verschieben von Tieren und der damit verbundene Neu-/Umbau von Gehegen nur um letztendlich passende geographische Bereiche zu schaffen unnötig Geld kostet, welches man besser sinnvoller nutzen sollte ?
    (18.10.2014)
    Mark Meier:   An sich hast Du da völlig recht. Und zudem wäre ein Umbau nebst Unterwassereinsicht am jetzigen Standort sicher aufwändig. Dazu würde auch passen, dass es heißt:
    "Aktuell engagiert sich [Die Patin der Humboldt-Pinguine] für eine NEUE Anlage für ihre Schützlinge [...] Die neue Anlage soll attraktiver für die Besucher werden [...] beispielsweise mit Fenstern wie bei den Eisbären, damit man die Vögel beim Tauchen beobachten kann. Das hat Tierparkdirektor Andreas Knieriem vorgeschlagen."

    Allerdings heißt es bei einer Bildüberschrift "Die Anlage für Humboldtpinguine wurde 1980 eröffnet. Sie soll bald attraktiver werden. Dafür sammelt der Förderverein Spenden." Und später heißt es das Gehege müsse "entsprechend neuer Haltungsmethoden UMGEBAUT werden". Dann wäre es doch die neue, alte Anlage mit dem gleichen Besatz. Was aber wie gesagt weder geographische passen würde, noch nach einem verhältnismäßigem Aufwand klingt (denn die Scheibe müsste ja genau dort hin wo jetzt dicke Rohre liegen die mE vor einigen Jahren gewartet/ erneuert wurden wenn ich das nicht falsch in Erinnerung haben sollte!).
    (18.10.2014)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Eine Anlage mit südamerikanischen und afrikanischen Pinguinen neben einem zukünftigen Südostasien-ABH wäre allerdings nicht gerade geokonzeptorientiert. Das riecht mir eher nach Umzug der Pinguine (und vielleicht Verbleib von nur einer Art im passenden Erdteilbereich).
    (17.10.2014)
    Mark Meier:   War heute nach x Tagen endlich wieder im Tierpark. Am Eingang bekommt man auch als Jahreskarteninhaber auf Nachfrage den neuen Plan. Ich habe ihn mir inzwischen ziemlich genau angeschaut und finde ihn insgesamt recht gut. Ich denke, dass so 90% der Besucher besser geholfen ist als bisher - gerade die Fütterungszeiten sind eine tolle Neuerung. Und für die anderen wird es ja hoffentlich noch eine Weile den Tierparkführer geben und auch die großen Lagepläne im Park.

    Anschließend war ich im Kinderzoo-Areal. Dort fiel mir u.a. auf, dass die Dingo-Anlage leer steht. Keine Ahnung ob das schon länger der Fall ist. Ansonsten ist der Streichelzoo (wohl auch wegen der neuen Ruhezone) nun durchgehend von 10-16 Uhr geöffnet. Vorher war es von 10-12 und von 14-16 Uhr. Die Kaninchenanlage sieht bis auf die äußere Umzäunung beinahe fertig aus und gefällt mir auf den ersten Blick hervorragend. Sieht etwas aus wie ein kleines Hobbit-Land, aber mE überhaupt nicht kitschig. Dann habe ich mir noch den Ententeich angesehen, wo die Plantsche (wieder) entstehen soll. Kommt mir etwas klein vor, wenn im Sommer viele Kinder da sind und auch noch ein Floß da rein soll. Abwarten...

    Nach wie vor entdecke ich bei jedem Besuch mehr neues Spielzeug. Am besten sieht man das aber beim Affenhaus wo auch die Außenanlagen immer besser eingerichtet werden. Bei den Elefanten wurden heute kleine Pellets verstreut. Zuvor waren die Gruppen aber ebenfalls sehr entspannt (kein Weben, Aggressionen oder so was) und haben sich teilweise damit beschäftigt, gefallenes Herbstlaub aufzulesen und zu vertilgen. Nachdem besonders die kleinen Staubsauger fast alles weg hatten, kam dann also ein Pfleger auf nem E-Fahrzeug an und schleuderte per Schippe häufchenweise Pellets auf die Anlage. Beide Gruppen reagierten sehr rasch und trabten zum Rand, um mit dem Saugprogramm fortzufahren. Die feine Motorik der Tiere ist immer wieder beeindruckend. Manchmal waren zwei Rüssel direkt nebeneinander zu Gange, aber es gab kaum Streitigkeiten. Eine schöne Ergänzung und nach Elefanten im Schnee eine weitere schöne neue Elo-Erfahrung dieses Jahr die ich mental abspeichern werde. Der neue Termitenhügel bei den Kurzschnabeligeln wurde glaube ich schon angesprochen. Gefällt mir auch recht gut und dient ebenfalls der Beschäftigung.

    Aufgefallen ist mir weiterhin, dass die Vergesellschaftung von Mendes-Antilopen und Mhorr-Gazellen immer besser zu klappen scheint. Beide Gruppen waren diesmal direkt beieinander und miteinander vermischt. Habe ich so zum ersten Mal beobachtet. Bei den Giraffen ist nach wie vor ein Teil für die Marabus abgegrenzt. Aber die Giraffen waren bei meinem Besuch ohnehin alle drin in die Ställe gesperrt, inklusive Kibaya. Hätte ich nicht nach ihr gesucht, wär sie mir gar nicht aufgefallen. Sie hat die Box gleich ganz vorne rechts. Ich weiß nicht, ob ich schon erwähnt hatte, dass es an der hinteren Wand nun eine Messleiste gibt, die bis 5,50m reicht. Ach ja, und bei den Mullen gab es am 2.9. wieder 17 Jungtiere wobei die Königin erneut trächtig aussieht. Armes Viech!!! Aber vielleicht kann ich mich auch einfach nur nicht daran gewöhnen, dass Säuger sich wie Insekten vermehren können. Wenn ich da an uns Menschen denke... Und zum ersten Mal ist mir aufgefallen, dass die Howoge Patin für die [b]gesamte[/b] Giraffenherde ist wie auf einem Schild stand! Oder ist das neu?

    Was noch? Beim ABH kann ich mir immer noch nicht vorstellen, wie das mal alles aussehen wird. Das war all die Jahre so und jetzt soll es komplett anders werden. Ich hoffe ich kann mich mit den Tieren freuen und werde die Artenvielfalt und die geballte Präsenz nicht zu sehr vermissen. Auch bei der Tropenhalle blutet mir das Herz. Die ist gerade erst wieder richtig schön am Anwachsen. Ein dichter grüner Teppich bedeckt den gesamten Boden und alles wächst rasant zu. Die Tiere scheinen immer entspannter und es ist viel Nistaktivität zu beobachten: Verschiedene Stare sammeln Halme, eine Taube sitzt auf mindestens einem Ei... Ich hoffe fast Knieriem fängt mit dem Rest des ABH an und dann geht bei der Tropenhalle das Geld aus. Warana auf einer Seite fänd ich ja noch ok. Aber alles voll mit großen Reptilien und dann noch die Terrarien an den Innenseiten der Flügel. Das geht mir etwas zu weit. Und irgendwie ist das in dieser geballten Form eine Dopplung. Oder sollte das dann vielleicht wirklich das Ende von Krokodilhaus und Schlangenfarm andeuten...?

    Zu guter letzt habe ich noch mal in dem Heft Berliner Tiere wegen den Pinguinen nachgeschaut. Tatsächlich sammelt der Förderverein bereits dafür. Ob es sich um einen Umbau oder eine komplett neue Anlage handelt, ist mir nicht ganz klar. Die alte Anlage entspreche nicht den neuen Richtlinien, u.a. Nester und Boden müssten erneuert werden. Es soll auch eine Unterwassereinsicht geben. Mal schauen was dabei rumkommt. Genauere Pläne und ggf. Visualisierungen wären mE wünschenswert.
    (17.10.2014)
    Michael Gradowski:   @WolfDrei: An den Aufzug hatte ich gar nicht mehr gedacht, stimmt ja. Danke dafür. Die Probleme die du nennst, dürften auch die einzigen sein. Gerade deshalb bin ich ja so erstaunt, daß diese Barrierefreiheit so vehement gefordert wird. Ich versteh's jedenfalls nicht
    (17.10.2014)
    WolfDrei:   Wobei der Baumwipfelpfad einen Fahrstuhl am nördlichen Aufgang besitzt! Allerdings muß man, am anderen Ende angekommen, wieder zurück-das dürfte das Problem ja nicht sein. Lediglich von den Felsenhallen ins Innere des ABH zu kommen, ist schwierig; etwas steil ist der Zugang zum Krokodilhaus - aber sonst? Manchmal sind nur die Wege etwas weiter. Beispiel: Zutritt zur Cafeteria.
    (17.10.2014)
    Michael Gradowski:   @Oliver Müller: Danke für den Link.
    Ich bin doch etwas überrascht über die Forderung eines "durchgängig barrierefreien Angebots für mobilitätseingeschränkte Menschen". Gerade der TP ist für mich eine der barrierefreiesten Einrichtungen. Bis auf die Gebirgsanlagen gibt es keine Steigungen, im gesamten Park finden sich nur wenige Treppen und auch die Häuser sind für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen leicht zu betreten. Sicher ist z.B. der Baumwipfelpfad in der Tropenhalle eine Herausforderung, aber eine ziemliche Ausnahme. Darum verstehe ich diese rigorose Forderung nicht wirklich.
    (17.10.2014)
    Oliver Müller:   Die 5 Millionen für das Sofort-Paket sind durch. Es wird also bald wieder gebaut werden im ABH und im TP.
    http://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article133319074/Ausschuss-gibt-fuenf-Millionen-Euro-fuer-den-Tierpark-frei.html
    (15.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Stimmt das Kewa,Astra,Thuza und Pantha ende Oktober nach Osnabrück reisen sollen oder habe ich was falsches gehört
    (15.10.2014)
    WolfDrei:   Heute wird über die 5 Mio für den TP im Abgeordnetenhaus abgestimmt - die Zustimmung der Abgeordneten gilt als sicher. In der "Berliner Zeitung" wird dazu das schon seit Wochen kursierende Programm erneut auf fast einer Seite aufgewärmt.
    (15.10.2014)
    WolfDrei:   @MM: könnte zutreffen!

    Noch ein ps: Habe für 5 Euro im Förderershop den "Botanischen Wegweiser" gekauft. Immerhin 245 Seiten, gut bebildert und geordnet nach Kleinregionen, z.B. "zwischen Steinadler und Eisbär" oder " von den Mochusochsen zu den Kattas". Eine sich wiederholende Neuzusammenstellung bei "Tieraustausch" ist damit natürlich anzustreben.
    (14.10.2014)
    Michael Mettler:   Wenn die Wildschweinanlage seit ihrer Eröffnung durchgängig besetzt war, dürfte die jetzige Gelegenheit für einen Austausch des Bodengrundes günstig sein...
    (14.10.2014)
    WolfDrei:   Noch ein Kopfbild des jungen Gerenukbockes: keine sichtbaren Horn"anomalien" mehr.
    (14.10.2014)
    WolfDrei:   @MM: Vielleicht bringt man dem irgendwann kommenden Uganda-Bullen bei, dass seine systematisch richtige Angetraute das Alpha-Weibchen ist (Ironie) - keine Ahnung! Noch ist das Weibchen in der Halle abgesondert.
    Anbei die Septembermeldung.

    Im TP selber war heute eine tiefe Ruhe - die Klimaforscher hatten für heute eine zum Glück nicht zutreffende miese Prognose gegeben - Regen. Dafür gab es eine verhangene Sonne mit schönem Fotolicht. Und dazu traf ich einen auch hier im Forum tätigen, weit weg vom TP lebenden, Hobbyfan - kurzes Beriechen: Zooleute können sich offensichtlich “erriechen”.
    Leider: das Pumababy ist tot - wohl Milchmangel. An der Wildschweinanlage liegt ein großer Erdhaufen - eine besondere Interpretation ließ der aber nicht zu.

    (14.10.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Wie ist denn der letzte Hinweis in der Meldung zu verstehen? 1,1 reine Rothschild + 0,1 Netz-Hybride + die weiblichen TP-Rothschild-Hybriden wird doch wohl nicht die Zukunft sein, dann wird doch mindestens eine der neu zusammengestellten gleichgeschlechtlichen Gruppen in Zoo und TP die Stadt im Gegenzug verlassen?
    (14.10.2014)
    WolfDrei:   Wie schon angekündigt: der Giraffenntransfer Zoo - TP ist am Montag erfolgt
    (14.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Aber erst mal muss es angenehme 20 Grad sein bis Shanti und Sharukh nach Griechenland reisen.Vorher reisen die Mädels nicht nach Osnabrück.
    (10.10.2014)
    Jan Jakobi:   Kewa nicht Lewa.
    Astra heißt die Freundin.

    Dieses Jahr, laut Planung.
    (10.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Lewa,Pantha,Thuza und eine Freundin sollen nach Osnabrück reisen
    (10.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Steht eigentlich schon fest wann Berlin 4 Elefanten Kühe abgibt
    (10.10.2014)
    Michael Gradowski:   Ich denke, daß der Plan für das ABH auch der ziemlich endgültige ist. Alles andere macht doch keinen Sinn. Selbst wenn man mit den geplanten 2,2 Millionen nicht alles so umsetzen kann, hofft man sicher auf die Zusage für weiteres Geld durch den neuen Masterplan und hat so schonmal den voraussichtlichen Endzustand des Hauses angezeigt. Wenn dann die zugesagten 5 Millionen fließen, kann man loslegen und dabei auf weiteres Geld warten. So kann das ABH umgestaltet werden und dann kann man sich um andere Sachen aus dem Masterplan widmen. So hätte ich es gemacht :-)
    Macht doch sonst keinen Sinn, wegen der 5 Millionen einen Plan fürs ABH vorzulegen und dann im späteren ganzen Masterplan weitere Umbauten unterzubringen. Denn so wie das Konzept jetzt vorliegt, klingt es doch schon ziemlich gut durchdacht. Wie dem auch sei, es heißt abwarten :-)
    (10.10.2014)
    Michael Mettler:   Ja, auf der Fläche der Gepardenwiese hätten eigentlich ursprünglich zwei weitere mit Wassergräben begrenzte Raubtierfreianlagen im Stil der jetzigen Tiger- und Löwenanlage entstehen sollen, und auch auf der anderen Hausseite waren damals weitere Freianlagen geplant. In gewissem Sinne wären dann die Felsenhallen quasi jeweils die überdachten Mittelstücke von Gehegereihen mit durchlaufendem Wassergraben gewesen.
    (09.10.2014)