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    Osnabrück

    Lukas Wittsieker:   Bei einer Führung im März wurde gesagt das man es zu Pfingsten versuchen möchte.

    Bei Nordamerika will man den ersten Teil bis Sommer schaffen. Ich denke das werden die wohl schaffen, weil mit der Firma Boymann gingen die Projekte immer sehr zügig voran wie man es bei Takamanda und Kajanaland gesehen hat.
    (18.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Entweder wäre mir die Information redensartlich verloren gegangen oder es hat noch keinerlei Infos neu gegeben - Thema Menschenaffenhaus.

    Also was den künftigen Themenbereich Angkor Wat angeht, war die Informationsbereitschaft immer dürftig, weil es auch immer wieder Verzögerungen bei den Bauprojekten gab.
    (17.04.2017)
    Oskar Schwitters:   Die genauen Umstände zum Ausbruch des Bären scheinen jetzt geklärt zu sein.

    www.focus.de/regional/videos/zoo-osnabrueck-jetzt-ist-klar-warum-die-baerin-aus-zoogehege-ausbrach_id_6900797.html
    (10.04.2017)
    Hannes Lueke:   Ich war heute Nachmittag im Zoo. Im Absperrgehege gibt es eine Stelle die ein Kragenbär ohne Probleme erklimmt. Die hintere Felswand hat einen Treppenartigen Vorsprung die ein Eisbär auch Problemlos als Sprungbrett auf die Felesen nutzen könnte
    (14.03.2017)
    Michael Mettler:   Wenn schon eine durch Winterschlaf ausgehungerte Bärin kräftig genug dazu war, ein Gitter auszuhebeln oder einzudrücken, dann möchte ich lieber nicht wissen, wozu ihr deutlich kräftigerer Bruder in der Lage wäre, wenn er Ernst machen oder buchstäblich \"unter Strom(schreck) stehen\" würde - oder gar ein noch größerer Eisbär. Dass die beiden Bären es bisher trotz offensichtlich vorhandenen Potenzials NICHT getan hatten, würde ich übrigens als Indiz dafür werten, dass sie sich nicht in dem Maße als Gefangene in ihrem Gehege fühlten, wie es gewisse Kreise gern sehen wollen.

    Wenn Taps nach wie vor als Klimabotschafter eingesetzt werden, aber in Osnabrück nicht partnerlos alt werden soll, wäre m.E. Gelsenkirchen eine passende Adresse für ihn. Dort werden doch m.W. drei männerlose Braunbärinnen in einem der ehemaligen Kodiak-Gehege gehalten, mit denen man doch vermutlich mangels Nachfrage keine Zuchtpläne haben dürfte, und der Osnabrücker Bär wird doch wohl sterilisiert/kastriert sein, denn Eisbär-Braunbär-Hybriden haben sich ja in der Geschichte der Zoos schon mehrfach als fortpflanzungsfähig erwiesen. (Mich wundert deshalb die in den Presseberichten kolportierte Aussage, man habe in OS seinerzeit nicht für möglich gehalten, dass sich die beiden Arten überhaupt verpaaren könnten.) Gelsenkirchen hält im mit Eisbär und Braunbär beide Elternarten der Mischung (Lebt nicht sogar noch Taps\' Vater in ZOOM?), was den didaktischen Wert des Hybridbären sogar noch steigern würde. Genau genommen würde er in den dortigen Alaska-Parkteil thematisch sogar besser passen als die beiden vorhandenen Braunbärformen.

    Ob man die Osnabrücker Anlage allerdings ohne Umbauten für Braun- oder Kragenbären nachnutzen könnte? Beide Arten sind gute Kletterer. In der Literatur wurden Eisbär-Braunbär-Mischlinge früher als in ihren Fähigkeiten ziemlich genau zwischen beiden Elternarten stehend beschrieben - und da Eisbären in gleichem Zusammenhang als schlechte Kletterer galten, dürften die Mixe es diesbezüglich nicht mit Braunbären oder gar Kragenbären aufnehmen können. Mit diesen beiden Arten würde also eine neue Herausforderung für das Gehege entstehen. Wie klettersicher ist der Unterbau des Besuchersteges...? Seit ich mal einen Brillenbären in schwindelnder Höhe eines Baumes auf einem nicht besonders dicken Ast gesehen habe - und zwar beim Versuch, auf den Ast eines Nachbarbaumes zu gelangen! - traue ich kletterfähigen Bären jedenfalls so einiges zu. Und neben der Steg-Seite des Geheges verläuft die Außengrenze des Zoos....
    (14.03.2017)
    Holger Wientjes:   Ich denke auch, dass man als Nachfolger für Taps, sei es nach seinem Ableben oder, falls man ihn wirklich abgeben sollte (aber warum sollte man das tun bzw. wer würde ihn nehmen wollen?), dereinst eine andere reinrassige Braunbärenform wählen sollte. Der Bereich ist ja europäisch/eurasisch geprägt. Vielleicht wären Kragenbären noch eine Option.
    (14.03.2017)
    Ulli:   Vorweg: Taps ist 13 Jahre alr und kann - wenn man seine Mutter Susi zugrunde legt - locker noch zwanzig Jahre leben.
    Eine Integration einer anderen Bärin oder eines anderen Bären halte ich unter den gegebenen Voraussetzungen und Taps als \"Revierinhaber\" für weitgehend ausgeschlossen.
    Rein von der vorhandnene Wasserfläche her halte ich die Eisbären-Haltung sicherlich nicht für die erste Option.
    Von der waldigen Umgebung her finde ich eine Braunbärenform passender.
    Der Aufwand für den Bären-geeigneten Umbau der (unteren) Rentieranlage wäre immens teuer.
    Persönlich habe ich gewisse Schwierigkeiten hinsichtlich des Eaumbedarfes mit der Haltung von Eisbären.
    Wenn man Taps also nicht in einen anderen Bärenpark geben möchte, wird er sich wohl auf ein Single-Dasein, was für Bären ja auch nicht so ungewöhnlich ist, einrichten müssen.
    Falls man dies nicht möchte und man von der Zooseite her eine Neubesetzung anstreben sollte, wären für mich persönlich sich kennende Braunbären aus einer momentan schlechten Haltung, Kamtschatka-Bären als quasi subpolare Form oder Syrische Braunbären als seltene Variante geeigneter als Eisbären.
    (14.03.2017)
    Holger Wientjes:   Wäre die Anlage für Eisbären überhaupt ohne weiteres nutzbar? Sollte man dann nicht einen grösseren Wasserbereich vorhalten?
    (14.03.2017)
    Hannes Lueke:   Man muss ja nicht zwangsläufig mehrere Eisbären halten. Auch halte ich es für denkbar die großzügige Rentieranlage auf Dauer den Bären zuzuschlagen
    Aber wenn man überlegt, dass Taps vielleicht noch 20 Jahre macht ist das alles Zukunftsmusik
    (13.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/863856/tierschuetzer-will-zoo-osnabrueck-verklagen#gallery&62307&0&863856

    Und hier die Bestätigung meiner Annahme!
    (13.03.2017)
    Adrian Langer:   Hmm ich wage mich aber zu erinnern, dass deren Gehege ja unter der Prämisse, dass die beiden Bären als Klimabotschafter eingesetzt werden, erbaut wurde. Da würden ja Eisbären als Nachfolger besser passen. Könnte denn das Wasserbecken nicht angepasst werden und eine Separationsbox angefügt werden? Könnte mir z.B. vorstellen, dass dafür die Füchse komplett weichen.
    (13.03.2017)
    Jonas Homburg:   Also dass lässt mich doch sehr grübeln... das ist immerhin doch stabiler Stabgitterzaun, den Tips da offenbar durchbrochen hat. Wenn sowas nicht bärensicher ist, muss man sich aber um viele Bärengehege Sorgen machen.
    Verwunderlich auch deshalb, weil Tips und Taps vor der Eröffnung von Kajana längere Zeit im jetzigen Silberfuchs-Gehege gelebt haben, während ihre Anlage gebaut wurde.
    Eisbären als Ersatz irgendwann für Taps halte ich für unwahrscheinlich und auch groben Unfug, dafür ist die Anlage mMn nicht geeignet (Wasserbecken nicht groß genug, kein Separationsgehege), und zum dargestellten Lebensraum passt es auch vorne und hinten nicht. Ich würde da eher darauf setzten, dass man Braunbären aus schlechter Haltung ein Zuhause gibt.
    (13.03.2017)
    Adrian Langer:   www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/863567/wie-konnte-baerin-tips-aus-dem-zoo-osnabrueck-ausbrechen

    Hier eine Zusammenstellung dazu wie es passiert sein könnte!
    (13.03.2017)
    Hannes Lueke:   Auf Eisbären tippe ich auch. Man benötigt ja weiterhin einen Kontrast zu den kommenden Schwarzbären. Aber bis der Bär verstorben ist wird auch noch einiges an Zeit ins Land gehen. Persönlich würde ich mich über Kragenbären freuen.
    Spannend ist eher ob das Männchen Taps alleine leben kann.

    Was ich sehr interessant finde ist die Tatsache, dass ein Bär aus dem Absperrgehege für die Füchse entkommen konnte. Die alte Braunbärin lebte dort mehrere Jahre ohne Probleme.
    Sind die Außenzäune denn nicht Bärensicher? Man hat diese zwar durch Elektrolitzen abgegrenzt aber das ist natürlich nie das Gelbe vom Ei sondern sollte nur einen zusätzlichen Schutz bieten.
    (13.03.2017)
    Adrian Langer:   Ich würde behaupten, dass wenn der zweite Hybridbär verstorben ist, Eisbären in das Gehege einziehen. Ich kenne das Gehege nicht daher weiß ich leider nicht ob sie Eisbärgeeignet wäre. Was sagt denn das Forum dazu?
    (13.03.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Einer der Breisbären, laut NDR das Männchen Taps, lebt doch noch und soll nach Sicherungsmaßnahmen der Anlage den Besuchern weiterhin gezeigt werden.
    (12.03.2017)
    Oliver Muller:   @Ulli: Sag das mal den Tierrechtlern! Trotzdem extrem schade, zumal sicher nicht wieder Breisbären in einem Zoo zu sehen sein werden. Weiß man schon, wer als Nachmieter für die Anlage in Zukunft vorgesehen ist?
    (12.03.2017)
    Ulli:   Unter den gegebenen Umständen war das Erschießen des Tieres das einzig Vernünftige, so traurig es auch ist. Punkt!
    (12.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.sueddeutsche.de/panorama/niedersachsen-baer-in-osnabruecker-zoo-ausgebrochen-und-erschossen-1.3415454#redirectedFromLandingpage

    Einer der beiden Pizzlys musste heute erschossen werden. Ich denke es wird jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen, bis sich wieder einige Tierrechtler melden!
    (11.03.2017)
    Jan Jakobi:   Gestern Abend sind die Elefantenkühe Douanita und Sita in Osnabrück angekommen!

    Quelle: Facebook-Seite Zoo Prag
    (08.03.2017)
    Michael Mettler:   ... soweit es nicht auch heute noch in kanadischen Haltungen unterartlich gemischte \"Polarwölfe\" gibt - wie früher, als sich Frankfurt von dort zwei solcher Mischlingsrüden holte, mit seinen Timberwölfen verpaarte und so der Grundstein für die europäische Zoo-\"Polarwolf\"-Population gelegt wurde...
    (14.02.2017)
    Jonas Homburg:   Wie es scheint werden für die Nordamerika-Landschaft Bisons und Polarwölfe aus Kanada kommen!
    So wird es im neusten Newsletter (leider noch nicht auf der Zoo-HP) angekündigt. Also vielleicht mal wirklich echte C. l. arctos o C. l. hudsonicus statt dem üblichen Mischmasch. Außerdem wird es Vergesellschaftung bzw. Rotationsnutzung für Schwarzbär, Polarfuchs und Wolf geben.
    (13.02.2017)
    Lukas Wittsieker:   Quelle Zoo Prag

    Annäherung an die Zeit mit Donna und Sito Abschied

    Auf Wiedersehen zu sagen ist hart. Aber vor allem sind sie gute Gründe - wenn auch auf den ersten Blick nicht zu auffällig sein kann.
    Dies gilt auch, mit Donna und ihre Tochter Sieb. Elephant Donna kam zu uns in den Prager Zoo in Rotterdam Mai 2012 und im Februar 2013 gebar hier Situ gab, der erste Elefant in Prag geboren. Heute, am Ende Januar 2017 hatten sie nur eine tierärztliche Untersuchung dauern, und wenn es gut geht, lassen Frühjahr Donna Sito in Osnabrück in Deutschland.
    Abreise ist - leider - ist notwendig, und wir glauben, dass ihm der geplante Zeitpunkt tatsächlich stattfindet. Wir sind darüber nach, auch trotz der Tatsache, dass Donna schwanger ist immer, dass wir in Prag ein weiteres Baby-Elefanten zu begrüßen. Aber ist es wirklich die beste Lösung. Donna Tat, nach einigen Jahren, als die Elefantengruppe in eine untergeordnete Rolle gearbeitet, leider, verwandelte sich in einen böswilligen Angreifer. Es nenadsazuji. Immer wieder kam es, dass einer der einsamen weiblichen Elefanten zu sein wartete, und der Rücken und Spitze ihrer führenden harten Angriff. Sie versuchte bestritten Elefanten niederzuschlagen; als ob lief er voll beladen van. Einer der Angriffe nahm Doniných Tamara Verletzungen, die eine lange Wiederherstellung erforderlich. Und ich lieber nicht darüber nachdenken, was ein solcher Angriff dieses sl??at?m Max und Rudolf verursachen könnte!
    Der Hauptgrund für die Abfahrt von Donny und damit Sita, die mit der Mutter bleiben muss, ist daher offensichtlich. Wir können sie nicht die Möglichkeit geben, Angriffe zu fördern. Und halten Sie permanent ihr Sieb von anderen weiblichen Elefanten getrennt ist nicht gut genug. In Osnabrück, wo sie Gruppe züchten wollen nur anfangen zu bauen, wird es viel besser sein.
    Der Plan zu Situ Donna bewegen und führen uns sogar noch weiter, sagen kleinere Gründe - zum Beispiel mit ihnen, im Gegensatz zu anderen weiblichen Elefanten nicht in direktem Kontakt mit den Züchtern arbeiten können - aber der Hauptgrund ist wirklich eine Menge Gewicht und für sich ist mehr als genug. Manchmal einfach keine andere Lösung als Abspaltung. Trotz der Abschied sehr schwer und schmerzhaft. Dies wird wahrscheinlich zu den Menschen im Zusammenhang mit - und die Tiere vielleicht sogar noch mehr.
    (29.01.2017)
    Lukas Wittsieker:   Wann werden die beiden nach Osnabrück ziehen?
    (29.01.2017)
    Jan Jakobi:   Jetzt ist es offiziell:

    Elefantenkuh Douanita (geb. ca. 1987) und ihre Tochter Sita (geb. 11.02.2013) werden von Prag nach Osnabrück reisen.

    https://www.facebook.com/notes/miroslav-bobek/bl%C3%AD%C5%BE%C3%AD-se-%C4%8Das-lou%C4%8Den%C3%AD-s-donnou-a-sitou/10154973090724938
    (28.01.2017)
    Ulli:   Der Wipfelpfad vom Kajananland in Richtung Wüstenbaude entlang den Nashörnern erleichtert ungemein die gesamte Wegführung und bildet eine vernünftige und abkürzende Vebindung zwischen Kajanaland und dem alten Zooteil ringsum das Cafe. Dieser Wipfelpfad macht uneingeschränkt Sinn.
    (16.12.2016)
    Hannes Lueke:   Und es wird noch mehr gebaut
    Bereits kommendes Jahr soll die Nashornanlage erweitert werden und optisch mit der ebenfalls kommenden Löwenanlage verbundenen
    1 mio sollen wohl aus Staatsmitteln kommen, :der Rest sind spenden und Darlehen. Gesamtsumme 3 Mio
    Ich freue mich
    Auch toll was man aus 3 Millionen macht. In Frankfurt benötigt man 7 Millionen für eine Humboldtpinguin Anlage
    Besonders gespannt bin ich wie das ganze sich räumlich ineinander Fügen soll, sind doch zwischen Nashörnern und Löwen die gesamten Europäischen Anlagen. Ob ich noch mehr Wipfelpfade haben muss weiß ich nebenbei auch nicht aber wird wohl!

    (15.12.2016)
    Ulli:   Fledermausgrotte

    Der Osnabrücker Zoo baut eine Fledermausgrotte, in der Besucher ab Mitte 2017 Blumenfledermäuse beobachten können. \"Diese Tiere werden zwischen fünf bis neun Zentimeter groß und man nennt sie auch die \'Kolibris der Nacht\'\", so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. \"Sie sind sehr schnelle und wendige Flieger und können sogar in der Luft \'stehen\' - wie Kolibris.\" Um genügend Energie zu tanken, müssen Blumenfledermäuse pro Nacht etwa das Anderthalbfache des eigenen Körpergewichts an Nektar trinken. \"Dafür bringen wir kleine Tränken an, aus denen sie mit ihren sehr langen Zungen eine spezielle Fruchtlösung trinken können\", so Klumpe.

    Tierart bisher in fünf deutschen Zoos vertreten
    Besucher werden die voraussichtlich 15 Säugetiere durch große Scheiben beobachten können. Den Tag-Nacht-Rhythmus der eigentlich nachtaktiven Fledermäuse wollen die Zoomitarbeiter mithilfe von Fütterungen und zusätzlicher Beleuchtung umdrehen - ähnlich wie in Nachttierhäusern in anderen Zoos. Bislang ist die Tierart, die in Süd- und Mittelamerika beheimatet ist, in fünf deutschen Zoos vertreten.

    Komfortplätze mit Wärmelampen
    Zur Fledermausgrotte umgebaut wird der hintere Teil des \"Unterirdischen Zoos\", insgesamt eine Fläche von 29 Quadratmetern. \"Blumenfledermäuse brauchen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von rund 75 Prozent, deswegen müssen wir eine Benebelungsanlage installieren und Boden und Wände imprägnieren\", so Klumpe. \"Sie bekommen dann auch noch Komfortplätze mit Wärmelampen.\" Die Kosten für den Umbau, den die Zoohandwerker durchführen, werden sich auf rund 23.000 Euro belaufen. Am Donnerstag wurde ein symbolischer Spendenscheck über 10.000 Euro von einer Stiftung und einer Bank überreicht, die restlichen 13.000 Euro wird der Zoo aus Eigenmitteln aufbringen. Der Umbau soll zum Jahreswechsel starten und Mitte 2017 abgeschlossen sein.

    (Quelle NDR 3.11.2016)
    (04.11.2016)
    Lukas Wittsieker:   Ein paar Neuigkeiten von heute:
    -Mit den Besucherzahlen ist der Zoo bisher in diesem Jahr zufrieden.
    -Die Guanakos haben den Zoo verlassen und in der übernächsten Wochen folgt eine Zuchtgruppe Vikunjas
    -Zwischen den Papagaien und den NOZ-Kinderland wurden Übergangsvolieren für die Bussarde und Eulen errichtet.
    -In der nächsten Woche beginnen nun die Bauarbeiten für Nordamerika und der erste Teilbereich soll im Herbst 2017 fertig sein.
    (16.10.2016)
    Lukas Wittsieker:   In den nächsten Wochen werden die Guanakos den Zoo verlassen und dafür folgen dann Vikunjas.

    Außerdem noch:
    Die Alpakas und Trampeltiere haben die Zoo verlassen
    Mit dem Bau von Nordamerika wird vermutlich erst im Herbst beginnen
    (30.09.2016)
    Hannes Lueke:   Das wird zum einen nicht funktionieren weil er mit Schweinsaffem besetzt ist ins zum anderen weil es ein Betonklotz ist der keinen größeren Wurzeln Fläche bieten kann.
    Aber ich stimme dir zu, er könnte mehr Pflanzen vertragen
    (13.09.2016)
    Sebastian Gellert:   Es wäre schön, wenn der Affentempel auf Zukunft mehr bepflanzt werden würde - der wirkt immer noch kahl auf der Seite zu den Innenbereichen. Tigertempelgarten wirkt weitaus attraktiver.
    (13.09.2016)
    Lukas Wittsieker:   Letztens konnte ich mal einen Blick in den neuen Wintergarten der Orang-Utans hineinschauen. Ich muss sagen das er mir sehr gut gefällt. Es gibt natürliche Kletterbäume (Eiche), es wurde Rasen gesäht der auch schon schön grün geworden und es wurden einzelne Büschungen bepflanzt die auch schon angewachsen sind. Ich hoffe das die Affen es in Zukunft auch stehen lassen weil es sieht momentan noch schön grün aus. In den nächsten Tagen sollen die Affen auch einziehen. Damit nun auch der Rest umgebaut werden kann. Der Besucherbereich des Menschenaffenhauses ist schon abgesperrt und wird zur Zeit leer geräumt.

    Außerdem wurde der Rückzugsbereich der Wasserschweine vergrößert. Die Hecke an der Guanakoseite wurde nun entfernt und es wurde dort ein niedriger Zaun aus Kastanienholz hingesetzt. Ich hoffe das Haus der Wasserschweine bekommt jetzt auch einen neuen Anstrich weil das ist schon sehr in die Jahre gekommen und der Putz verschwindet auch schon.
    (27.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Im Zoo Osnabrück wurde am letzten Mittwoch auf der Außenanlage ein weiblicher Flachlandtapir geboren.
    (08.07.2016)
    Ulli:   Die Löwenanlage und auch Nordamerika sollen 2018 abgeschlossen sein, zumal auch die Gelder entsprechend für diesen Zeitrahmen zur Verfügung stehen.
    (22.06.2016)
    Oliver Muller:   Ich hoffe ja immer noch auf Gabelhornböcke als \"Unterbesatz\" bei den Bisons in Zuchtgemeinschaft mit dem TP Berlin...
    (22.06.2016)
    Lukas Wittsieker:   Ich denke die Polarfüchse ziehen nächstes Jahr auch ein weil an deren Ausweichquatier ja das Gebiet der Löwenanlage sein wird.
    (21.06.2016)
    Ulli:   Teil 1: die großen Arten: Bison, Wolf, Schwarzbär, Puma
    Teil 2: der zentrale bewaldete Bereich mit den kleineren Arten
    (20.06.2016)
    Oliver Muller:   @Ulli: Was ist denn bei Nordamerika der 1. und was der 2. Bauabschnitt?
    (19.06.2016)
    Ulli:   Mit großem öffentlichem Aufgebot unter Beteiligung der Osnabrücker Prominenz inklusive des Osnabrücker Oberbürgermeisters und geladener Presse wurde gestern das Projekt Erweiterung der Löwenanlage und der Initiierung des Vereins ?Löwen für Löwen? gestartet.

    Als Conférencier fungierte der CDU-Stadtrat-Fraktionsvorsitzende und ehemalige Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Fritz Brickwedde Er war einer der federführenden Personen bei der Umsetzung des Unterirdischen Zoos. Als Hauptredner der Veranstaltung wurde der ehemalige Bundespräsident und gebürtige Osnabrücker Bürger Christian Wulff, der federführend bei der Finanzierung von Takamanda gewesen ist, gewonnen.
    Die Erweiterung der Löwenanlage wird zwischen die Umsetzung von Nordamerika Teilabschnitt 1 und Nordamerika Teilabschnitt 2 geschoben. Das Areal wird um das Vierfache erweitert. Ferner wird ein benachbartes zweites Löwenhaus gebaut ? inwieweit das bestehende Löwenhaus in die Baumaßnahme einbezogen wird, wurde nicht erwähnt.

    Die neue Anlage wird um die frühere Wildhund-Anlage erweitert und zudem deutlich vorgezogen.

    Die Wegführung wird in Zukunft über einen Höhenweg ? z.Zt. der ?Abenteuer-Steine-Pfad? erfolgen, so dass man von der einen Seite die Giraffen und von der anderen Seite die Löwen sehen kann.

    Die Baukosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Es müssen noch rund 200.000 Euro eingeworben werden. Deshalb wurd auch diese Vereinsgründung in die Wege geleitet und im Übrigen auf die bei der Buschi-Aktion erfolgreichen Öffentlichkeitsaktionen zurückgegriffen.

    (19.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Im Zoo Osnabrück wurde die umgestaltete Südamerika-Anlage eröffnet.
    Die alten Aussenanlagen wurden zusammengelegt und die Anlage wurde natürlicher und auch für die Besucher ansprechend gestaltet (Hazienda-Stil).
    Den Tieren steht jetzt ein Gelände mit unterschiedlichem Bodenbelag,zwei Badebecken und Schattenplätzen zur Verfügung.
    Auf der Anlage leben Tapire,Wasserschweine,Nandus und Guanakos in Vergesellschaftung.
    Die Tiere sollen nun schrittweise aneinander gewöhnt werden.
    Das Geld für den Umbau stammt wie schon beim Umbau vom Südamerikahaus von der Wilhelm-Karmann-Stiftung.
    Ausserdem soll die Humboldt-Pinguingruppe mit Tieren aus Bremerhaven vergrößert werden.
    (16.06.2016)
    Oliver Muller:   Der Zoo Osnabrück plant eine Erweiterung der Löwenanlage:
    http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/725772/zoo-osnabruck-will-lowenanlage-dringend-vergrossern
    (09.06.2016)
    Lukas Wittsieker:   Neues von gestern:
    Der vierte Bongo-Bock ist angekommen
    Seit wenigen Wochen sind noch weitere Soldatenaras eingezogen und sind sehr gut zusehen.
    Beim Umbau des Affenhauses hat nun die Tempelgestaltung begonnen.

    Bei Nordamerika tut sich noch sehr wenig weil wohl alle Bauarbeiter beim Affenhaus sind, aber der ganze Bereich ist schon abgesperrt und man kann nur noch zu den Alpakas und Trampeltiere die nun auf der ehemaligen Dromedar-Anlage leben.
    (27.05.2016)
    Lukas Wittsieker:   Ich hoffe das wird beim neuen Menschenaffenhaus besser gemacht, bei der Tigeranlage ist wenigstens der Putz noch dran

    (14.05.2016)
    Holger Wientjes:   Ein teurer neuer Kitsch-Tempel, der jetzt schon sarniert werden muss... Geld kann man besser investieren.
    (13.05.2016)
    Lukas Wittsieker:   Nach dem beim Affentempel immer der Putz abging, wird nun der komplette Felsen saniert.
    Die Bauarbeiten beim Orang-Haus gehen sehr gut vorran, obwohl einige Handwerker rüber mussten zum Affentempel. Im vorderen Bereich wo früher die Gibbons waren, wird nun Gitter über die Anlage gebaut, ansonsten hoffe ich das diesmal beim Putz nix schief geht und das die Anlage natürlicher Gastaltet wird als der Tempel.

    Leider muss ich eine kleine Kritik loswerden und zwar habe ich das Gefühl das die Besucheranlagen kaum noch geflegt werden.
    (08.05.2016)
    Hannes Lueke:   Seit dieser Woche zeigt sich ein junger Vielfrass auf der Anlage!
    (22.04.2016)
    Rüdiger Krichel:   So es sind ein paar Monate verstrichen. Die Bm geburten sind schon ganz gut 2016 .
    Sind mitlerweile ein oder zwei Nashorndamen trächtig im Zoo Osnabrück oder hat der zuchttaugliche Bulle es schwer bei dieser Damengruppe ?
    Danke für Infos und Vermutungen.
    (17.04.2016)
    Lukas Wittsieker:   Heute war die letzte Vereinsführung vor der Sommerpause
    Die Besucherzahlen liegen trotz der schlechten Witterung gut im Plan, das letzte Wochenende der Osterferien war einer der stärksten WE in der Geschichte nach dem die Osterferien witterungsbedingt nicht so gut waren
    Takamanda
    -Die Diana-Meerkatzen-Gruppe wird noch vergrößert.
    -Es wurden schon 2 Drill-Weibchen gedeckt.
    -Die Impala-Gruppe in Takamanda wird demnächst nach Augsburg umziehen, so haben die Bongos innen mehr Platz
    -Ein weiterer Bongo-Bock wird noch kommen
    -Die Servale haben dreifachen Nachwuchs

    Nordamerika
    -Welche Wolfsart nach Osnabrück kommt steht wohl doch noch nicht ganz fest entwerder es kommen Timber-oder Polarwölfe
    -Die ersten Volieren im Vogelgarten wurden bereits abgerissen.
    -Der Bereich Lüchse bis zu den Wölfen (sind bereits in Dublin) ist bereits voll gesperrt.

    Südamerika
    -Die Bauarbeiten im Tapirbereich sind voll im Gange
    -Nach dem vor zwei Wochen die Tapire im Guanakobereich waren nun heute die Wasserschweine.
    -Mit der kompletten Anlage mit Tierbesatzung will man im Sommer fertig sein.

    -Außerdem soll bald die Löwenanlage mit Haus gemacht werden dafür soll noch prominenter Besuch kommen.

    (17.04.2016)
    Michael Mettler:   Na, an eine solche Gruppenkonstellation glaube ich eher nicht. Aber dann würde auch mich interessieren, welches Konzept mit den beiden Orang-Paaren verfolgt werden soll.

    @Oliver Müller: Ganz unabhängig von der Orangfrage - 600 qm sind z.B. 20 x 30 m. Für so agile Tiere wie Gibbons finde ich das nicht überdimensioniert, zumal sich ja bei züchtenden Paaren nicht nur zwei Tiere darin bewegen, sondern auch noch herangewachsene Jungtiere (und die sind am bewegungsfreudigsten). Ich habe schon Gibbonanlagen gesehen, die solche (Land-)Flächen gehabt oder sogar übertroffen haben dürften. Und rechnet man bei Inselanlagen, für die extra ein Teich, Becken oder Graben angelegt werden musste (und die den Bewohnern oft nicht viel zu bieten haben), die inklusive Wasserfläche als Absperrung benötigte Fläche auf, dann kommen 600 qm erst recht schnell zustande.
    (26.02.2016)
    Hannes Lueke:   Klingt spannend. Gibt es bereits erfahrungen in Gruppen mit mehr als einem adulten Orang Mann in einer nicht gewachsenen Gruppe?
    (26.02.2016)
    Oliver Muller:   @Holger Wientjes: Nun, eine Anlage für 1,4 Mio ?, die ein 600 Quadratmeter groß ist, fände ich schon sehr ungewöhnlich dimensioniert für ein Pärchen Gibbons. Aber das soll nicht diskriminierend klingen. Übrigens werden es die Weißwangen-Schopfgibbons, nicht die Siamangs, wie ich fälschlicherweise schrieb.
    @Hannes Lüke: Laut NDR sollen alle vier Orang-Utans und die beiden Gibbons zusammen gewöhnt werden.
    (25.02.2016)
    Hannes Lueke:   Und dann gibt es Schichtdienst für Buschi auf der, auch nach dem Umbau, nicht gigantischen Anlage?
    (25.02.2016)
    Holger Wientjes:   Als Verschwendung für diese, ebenfalls sehr bedrohte und auch noch sicher etwas agilere Art, hätte ich eine solche Anlage nicht empfunden.
    (25.02.2016)
    Oliver Muller:   Toll, dass die Anlage weiterhin für diese hoch bedrohte Art genutzt wird. Nur für Siamangs so eine Anlage zu bauen hätte ich Verschwendung gefunden.
    (24.02.2016)
    Ulli:   Es ist wohl so, dass der EEP-Koordinator ausdrücklich für diese zwei Orang-Utans eine Unterbringung gesucht hat und die Osnabrücker mehr oder weniger zur Aufnahme der beiden Orangs aus Sosto bzw. Apeldoorn überreden musste.
    (24.02.2016)
    Michael Mettler:   Schade, dass nicht zwei der drei Orangs aus Hannover (das Weibchen und der bereits zuchterprobte Jungmann) nach Osnabrück umziehen können, wo doch in Hannover die Haltung ohnehin demnächst aufgegeben wird.
    (24.02.2016)
    Ulli:   Es ist schön, dass die Oranf-GHaltung zumindest mittelfristig fortgesetzt wird.

    Auch langfristig hat der Zoo Osnabrück gerade für die Orang-Utans hervorragende Erweiterungsmöglichkeiten siehe u. a. meinen Vorschlag \"Tal der Waldmenschen\"
    (24.02.2016)
    Lukas Wittsieker:   Der Zoo Osnabrück will die Orang Utan-Haltung wohl doch nicht beenden, weil die Anlage samt Haus bietet dann gemäß der Auflagen Platz für 6 Orang Utans. Deswegen habe der Zuchtkoordinator für Orang Utans entschieden im Herbst ein Borneo Orang Utan-Pärchen aus dem Zoo Apeldoorn zu holen, damit nun in Osnabrück auch wieder gezüchtet werden kann weil Orangs leider vom Aussterben bedroht sind. Bis junge Orangs durch die Anlage klettern kann aber noch zwei oder drei Jahre dauern.
    (23.02.2016)
    Hannes Lueke:   Die letzten beiden Sikakühe werden den Zoo verlassen und sind nur zeitweilig dort untergebracht

    Ich dachte es wird sowieso 2 Bärenanlagen geben. Einmal mit Bison und einmal mit Fuchs. So hatte ich es verstanden.
    (22.02.2016)
    Hannes Lueke:   Die letzten beiden Sikakühe werden den Zoo verlassen und sind nur zeitweilig dort untergebracht

    Ich dachte es wird sowieso 2 Bärenanlagen geben. Einmal mit Bison und einmal mit Fuchs. So hatte ich es verstanden.
    (22.02.2016)
    Michael Mettler:   Die Wolfsunterart wird ausgetauscht, damit es thematisch besser passt, aber Vietnam-Sikas ziehen ins Kajanaland? Hm. Dann könnte man auch noch die Alpakas zu den Rentieren setzen...

    Schwarzbären jetzt mit den Wölfen statt mit den Bisons? Oder sollen die drei Gehege so vernetzt werden, dass die Bären wechselweise mit beiden Arten zusammengelassen werden können? Wäre eine interessante Sache.

    Schade, dass die Dromedare abgegeben wurden. Die hätte ich mir auch gut als Mitbewohner auf der großen Samburu-Freianlage vorstellen können, sie hätten zum namensgebenden Thema prima gepasst.
    (21.02.2016)
    Lukas Wittsieker:   Heute war ich zum ersten Mal bei einer Sonntagsführung dabei, deswegen ein paar Neuigkeiten
    Im Eingangsbereich werden neue Telefon-und Internetleitungen verlegt, damit auch alle Mitarbeiter im Zoo gut erreichbar sind
    Der Umbau des Menschenaffenhauses geht gut vorran, wenn es gut klappt können die Orangs zu Ostern einen kleinen Teil wieder mit benutzen.Der Zoo will es versuchen zu schaffen das die komplette Anlage zu den Sommerferien fertig gestellt wird

    Der Umbau der Südamerika-Anlage ist aufgrund des Kälteeinbruch in den letzte 14 Tagen etwas in Stocken geraten, der Zoo hofft das die Guanakos und Nandus oder evtl die Tapire oder Wasserscheine den linken Teil vielleicht an Ostern benutzen können, der Umbau der Tapirseite habe auch schon begonnen, für die Tiere wird das Badebecken in Richtung Besucherbereich vergrößert und die Anlage wird auch noch erneuert, ob der Weg dann noch gemacht wird wurde nicht gesagt. Bis alle 4 Tierarten gemeinsam auf der Anlage leben kann noch bis Sommer oder Herbst dauern.

    zu Nordamerika
    Die Sikas sind in den unteren Teil der Rentieranlage umgezogen und sollen wenn es gut klappt mit den Rentieren vergeselschaftet werden.
    Die Polarfüchse sind in den oberen Teil der Kirk Dikdik-Anlage umgezogen.
    Die Braunbärin Susi wird in Zukunft wieder zu den Bären wechseln wahrscheinlich da wo die Silberfüchse sich immer zurück ziehen wie es schon mal war.
    Die Rothunde und Dromedare haben den Zoo verlassen
    Die Alpakas sollen in den nächsten 3 Monaten folgen wo hin steht noch nicht ganz fest
    Die Wölfe werden wahrscheinlich alle gemeinsam in einem anderen Tierpark in Europa wo genau soll erst verkündet werden wenn sie dort angekommen sind.wechseln wo sie einer der besten Wolfsanlagen in Europa haben werden, Der Umzug wird in den nächsten Wochen über die Bühne gehen

    Der erste Teil soll auch schon im nächsten Jahr fertig gestellt sein und zwar dort wo momentan die Anlagen der Sikas,Wölfe,Polarfüchse,Rothunde und Kamele noch sind.
    Die ersten Bewohner werden die Timberwölfe,Schwarzbären und Bisons sein (Die Bären und Wölfe sollen dann auch zusammen gehalten werden.
    Mit der kompletten Landschaft will man in zwei Jahren fertig sein.
    (21.02.2016)
    Lukas Wittsieker:   Als erste (2017) wird wohl der rechte Teil mit Wölfen,Polarfüchsen,Schwarzbären fertig gestellt weil Rothunde sind schon weg, Polarfüchse sind in den rechten Teil der Kirk Dikdik-Anlage umgezogen und die Wölfe und Alpakas sollen in den nächsten Wochen folgen.
    (11.02.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Puma und Schwarzbär sind auch für mich die bisher einzigen spannenden Arten im geplanten Nordamerika-Parkteil. Bisons, und Timberwölfe sieht man sehr häufig in Gefangenschaft und die Biber wird man sowieso nur schlafend in ihrem Bau sehen können, wenn sie sich überhaupt zeigen.
    (10.02.2016)
    Oliver Muller:   ?und die Bisons werden mit den Schwarzbären vergesellschaftet? Ich hätte mir da lieber Gabelhornböcke als Kandidaten gewünscht. Also für die Bisons, nicht für die Schwarzbären? Ansonsten freue ich mich aber v.a. über Baribals und Pumas.
    (10.02.2016)
    Lukas Wittsieker:   Im nächsten Jahr soll schon ein Teil fertig sein ich denke es wird wohl die rechte Seite mit den Polarfüchsen,Schwarzbären,Wölfen und Bisons sein.
    (09.02.2016)
    Ulli:   Nordamerika-Entwurf
    (09.02.2016)
    Ulli:   Tiergehege
    (09.02.2016)
    Ulli:   zur Orientierung
    (09.02.2016)
    Ulli:   aktualisierter Nordamerika-Entwurf - Kostenpunkt 3,4 Millionen Euro
    (08.02.2016)
    Ulli:   Nordamerika - Detail
    (08.02.2016)
    Ulli:   Nordamerika - Detail
    (08.02.2016)
    Ulli:   Nordamerika - Detail
    (08.02.2016)
    Ulli:   Nordamerika - Detail
    (08.02.2016)
    Ulli:   Nordamerika - Detail
    (08.02.2016)
    Sebastian Gellert:   Der Zoo Osnabrück hat im abgelaufenen Jahr 2015 wieder über 1 Million Besucher (offiziell 1.015.000 Besucher) gehabt. Aus meiner Sicht stimmt einfach die Perspektive am Schölerberg. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen kann da nicht mithalten, da dort neben Preiserhöhungen zur vergangenen Saison in Kraft traten, ohne den Artenbestand aufzustocken. Das Gehege der Kodiakbären scheint wohl weiter leer zu stehen.
    Desweiteren gab der Osnabrücker Zoo auch Informationen seiner zukünftigen Nordamerika-Landschaft bekannt.
    (04.02.2016)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo

    In Takamanda wird die Anlage der Pinselohrschweine und Bongos umgestaltet neu kommt u. a ein Unterstand für die Tiere damit mit man auch bei regnerischer Witterung einen guten Blick (on der Stelle bei den Mantelaffen) auf die Tiere haben
    Nach dem die Guanako/Nandu-Seite fertiggestellt wurde sind die Handwerker nun dabei die in die Jahre gekommene Seite der Tapire und Wasserschweine zu erneuert die Holzabgrenzung so wie die marode Besucherplattform wurde bereits entfernt
    Der Umbau vom Menschenaffenhaus geht gut vorran, zur Zeit wird nun der ehemalige Schimpansenkäfig abgebaut und Buschi darf nun auch die Gibbon-Innenanlage wo früher die Schimpansen auch wieder benutzen.
    Die Innenanlage der Schweinsaffen wurde fertig gestellt und gefällt mit mir sehr gut auch wenn ich kein Fan von den Tempelanlagen bin, aber leider sind die Scheiben noch verdreckt, aber das mit der Pflege scheint in Osnabrück wohl ein Dauerproblem zu sein ,leider
    Im Aquarium werden die Wände im Süßwasserbereich mit Kunstfelsen verkleidet und über den Amazonasbecken wird die Wand über den Becken wohl offen bleiben damit die Blüten der Wasserpflanzen wohl sehen kann wie der Zoo ja angekündigt. Was ich mir noch wünsche, dass im Meerwasserbereich noch ein paar Fische bzw Arten angeschaft werden wie zB Seepferdchen, Drückerfische, Igelfische, ein paar Doktorfisch-Arten so wie noch Korallen für die Wände, weil die Becken sind leider etwas leer.

    Außerdem gibt es bei den Schnee-Eulen und Elefanten feste Trainingszeiten, die Zeiten stehen an den Gehegen der jeweiligen Tiere, ich habe mir heute das Training der Elefanten angeschaut sehr interessant leider war das Mikro etwas leise aber das wird sich in Zukunft wohl ändern

    Ansonsten war es ein toller Tag im Osnabrücker Zoo und hat sich mal wieder sehr viel getan
    (31.01.2016)
    Lukas Wittsieker:   Wird es denn in Zukunft den Giraffenspielplatz noch geben,weil in dem Gebiet ist Nordamerika auch eingezeichnet.Aber der ist sowieso sanierungsfähig vor allem das WC Häuschen und der Gastromiebereich,das einzige was bei den jungen Besuchern fehlen würde ist die Giraffenrusche,der Affenspielplatz,das Karusell und die Sprungzone aber die Sachen man restaurieren und an anderen Stellen im Zoo plazieren zB das man den Kiosk abreißen würde der ja seit mindestens 3 Jahren schon zu hat dort wäre noch Platz und Takamanda ist auch noch Fläche.

    Außerdem werden zur Zeit im Süßwasserbereich des Aquariums die Wände mit Kunstfelsen verkleidet wie ja bei den Barschen schon gemacht wurde.
    (10.01.2016)
    Sebastian Gellert:   Naja, wenn an einigen Stellen Bäume weichen müssen, wäre es wünschenswert das um den Affentempel, besonders zum Eingang der Innenbereice, wo sich dieser Pflastersteine-Belag befindet mal etwas grüner dekoriert wird.
    (10.01.2016)
    Lukas Wittsieker:   Ulli@ Bleibt denn der sanierungsfällige Giraffenspielplatz bestehen?
    wenn man mal genauer auf die Zeichnung schaut wird der wohl weichen
    (03.01.2016)
    Ulli:   Die Baumfällaktion wurde auch nur im Rahmen der Sonntagführung kundgetan. Die Ressonanz war vorsichtig gesagt durchwachsen, auf jeden Fall nicht konsensfähig. Irgendwie wurde man mit der Information überfahren,
    Häufig wird geäußert, wozu man eigentlich diese im Vergleich zu Kajanaland ähnliche Themenwelt Nordamerika eigentlich braucht, Das einzig wirklich Positive an der Sache ist der Verzicht auf energetisch aufwändige Tieranlagen.
    Auch die Abgabe der Kamele finden keinen wirklichen Beifall, wenn man die Reaktionen richtig interpretiert.
    Wenn man es genau nimmt, zeigt eigentlich nur Herr Busemann für die Idee Nordamerika Feuer und Flamme .
    Am Zeitfenster möchte man von Seiten der Zooleitung trotzdem festhalten, also bis März 2016 Baum-Rodungen im großen Stil.

    Meiner Ansicht nach würde es zweifellos hinsichtlich Nordamerika genügen, wenn man die große Freianalage für Bisons, Vermutlich Schwarzbären und Eisfüchse und die Puma-Anlage in der nordöstlichen Zoo-Ecke baut. Der Wölfewald kann in der bestehenden Weise problemlos so fortbestehen und die begehbare Eulenvoliere in die bestehende Themenwelt eingegliedert werden. Meinetwegen kann auf dem Areal des Vogelgarten auch die Anlage für Biber entstehen. Ggf. ist auch eine Skunk-Anlage , die sicherlich nur begrenzten Raum einnimmt, denkbar. Damit soll man es aber auch bewenden lassen und den Wald schlicht und ergreifend in Ruhe lassen.

    Der ehemalige Zoodirektor Dr. Everts sprach nicht umsonst in einem Interview in Bezug auf die Waldflächen \"vom unverzichtbaren Kapital des Zoos\" .
    (25.12.2015)
    Sebastian Gellert:   Vielleicht verzögert sich ja auch alles wieder - wie so üblich im Zoo Osnabrück. Die neue Tigeranlage wurde wie gewünscht Anfang April 2014 eröffnet, jedoch war es nur die Aussenanlage damals, der Innenbereich folgte erst im Spätsommer / Frühherbst 2014 und die Bereiche für Siamangs wohl erst im Dezember des genannten Jahres. Offizielle Eröffnungen waren nicht wirklich zu vernehmen. Die Anlage für Drills, Diana-Meerkatzen und Rotbüffel war auch nur eine Randerscheinung, die der Zoo nebenbei bekannt gab. Es müsste allgemein mehr Infos für die Besucher und Interessenten geben. Die Perspektive am Schölerberg-Zoo ist vielversprechend.
    (25.12.2015)
    Oliver Müller:   Und da gibt es keine Sitzblockaden von Pflanzenrechtlern vor dem Zooeingang?
    (22.12.2015)
    Ulli:   Mehr als 100 intakte Bäume werden im Osnabrück im Zuge der Themenwelt Nordamerika bis Anfang März 2016 gefällt.

    (22.12.2015)
    Rüdiger Krichel:   Nun ist Miguelin, der neue Nashornbulle, schon fast 7 Monate in Osnabrück, da könnte doch die Kotanalyse eine Tächtigkeit einer der Nashornkühe nachweislich vorliegen odere ? der
    (08.12.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neue Besucherabsperrung für die Guanako-Anlage,jetzt fehlt nur noch ein neuer Weg
    (06.12.2015)
    Hannes Lüke:   Es ist ein neues Polarfuchsweibchen gekommen. Das alte ist 13 jährig verstorben
    (23.11.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neugekommen
    1,0 Schopfhirsch aus Heidelberg
    1,0 Polarfuchs das alte Männchen ist verstorben
    1,0 Bongo weiteres Männchen soll im Frühjahr aus Berlin kommen

    Verlassen den Zoo haben die Dromedare in richtung Rostock wegen den Neubau von Nordamerika
    (20.11.2015)
    Lukas Wittsieker:   Der Umbau der Südamerika-Anlage scheint ein Baustop zu sein,weiß einer warum?
    (09.11.2015)
    Hannes Lüke:   Meine Frau und ich haben gestern diskutiert was uns im Zoo Münster aktuell fehlt um ihn attraktiv zu machen bzw was andere Zoos für uns spannender macht und genau das ist es. Dieses kleine gewisse etwas immer mal neue und spannende Arten ins Konzept aufzunehmen. Ich freue mich über die Schopfhirsche bzw darüber, dass es nicht Muntjaks geworden sind....
    (09.11.2015)
    Holger Wientjes:   Neue Mitbewohner sollen ja auf jeden Fall in Form von Schopfhirschen kommen.
    (08.11.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die Scheiben der Kleinen Pandas wurden mit Kalk verdeckt entweder es kommt ein neues Männchen was ja gesucht wurde ,oder die Pandas kriegen neue Mitbewohner.Bin gespannt.
    (08.11.2015)
    Lukas Wittsieker:   Außerdem gibt es im Aquarium wieder Rotfeuerfische zu sehen ich hoffe es folgen noch weitere bunte Meeresbewohner weil in der Meerwasserabteilung gibt es wenig Fische :(
    (21.10.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo:
    Bei Schweinsaffen-Innenanlage ist der Pflegergang entfernt wurden damit die Affen mehr Platz haben,zur Zeit wird die rechten Anlage im Stil von Ankor Wat umgestaltet wenn das abgeschlossen ist soll auch der linke Teil folgen

    Die Außenfassade vom Guanakostall wurde noch noch in der selben Farbe der Dachpfannen angestrichen sieht toll aus mit der kompletten Anlage will man laut Tier-Kurier zum Frühjahr 2016 fertig sein.
    (19.10.2015)
    Ulli:   Ich schließe mich den Ausführungen von Jonas an.

    Zum Sheridan-Ranking 2015: Osnabrück liegt im Ranking punktgleich mit Münster nun auf Rang 3 in seiner Rubrik \"bis 1.000.000 Besucher\" (vorher Platz 2). Die Punktezahl selbst hat sich dagegen leicht verbessert. Frankfurt hat nicht mehr 1.000.000 Besucher - insofern taucht der Zoo nun auch in der neuen Rubrik auf - Beauval als Sieger von 2013 ist in die Rubrik über 1.000.000 Besucher aufgerückt.
    (17.10.2015)
    Jonas Homburg:   Zumindest zu dem Schimpansenfenster sei soviel gesagt, dass der dort verlegte Boden notwendig ist, damit es dort nicht immer unter Wasser steht. Da das Fenster ziemlich genau am Ende des Abhanges, der vom Hyänengehege hinunterführt liegt, konnte man dort oft kaum stehen, wenn es geregnet hatte. Und in meinen Augen hat man eben diese Stelle durch die Anbringung der Idividuen-Tafeln noch aufgewertet, ist es doch auch die Stelle, wo die Schimpansen am Häufigsten und am Besten zu beobachten sind.
    Zum \'Thema Bepflanzung möchte ich nur auf Wolfgang Dreiers Kommentar vom 2.9.2013 verweisen, mehr gibt es dazu aus meiner Sicht eigentlich nicht zu sagen, denn von unsinniger Zuwucherung kann nirgendwo die Rede sein, vielmehr sollte man sich gerade im Bereich der Takamanda über jede zusätzliche Pflanze freuen.
    Das Klammeraffengehege erachte ich als ausgesprochen gelungen - man hätte es zwar noch weiter vergrößern können, aber das hätte auch mehr Absperraufwand und mehr Kosten bedeutet (dass man innen und außen für nur 10.000 Euro komplett neugemacht hat, darf man nicht vergessen). Dass man sich auf der alten Insel auf Bodenpflanzen, Baumstämme und Steine beschränkt hat, ist purer Realismus, jede größere Pflanze, die wie der einbezogene Baum (eine bessere Verhaltensanreicherung könnte es ja kaum geben) nicht schon lange verwurzelt ist, dürfte die Aktivität der kopfstarken Affengruppe eh nicht überleben.
    Außerdem würde mich doch sehr interessieren, inwieweit die Mantelaffen \'beschäftigt\' werden sollen. Es ist eine Tatsache, dass Guerezas von Natur aus nicht unbedingt übermäßig aktive Tiere sind - das kann man in genug anderen Zoos beobachten. Wobei ich da zumindest eine Beobachtung von einem der letzten Besuche schildern möchte, weil da ein Guereza seine helle Freude daran zu haben schien, den Hund eines Besuchers zum Bellen zu provozieren. Es war ein Hund der Sorte, denen nach ein bisschen Kleffen die Luft ausgeht, und das schien der Guereza genau zu wissen, und zog sich mehrfach von der Scheibe zurück, um wenige Augenblicke später wieder zurückzukommen und den Hund auf neue zu erschrecken. Zweifellos wirkt die unvorteilhafte Anlage in Osnabrück ziemlich verloren mit nur 3 Tieren darauf, ich würd dort gern zusätzlich die beiden Mona-Meerkatzen sehen.
    Ein Freund der neuen Tempelanlagen für Tiger und Kleine Pandas bin ich auch nicht - aber das mag Geschmackssache sein. Sollten tatsächlich Schopfhirsche kommen wäre das ein ziemliches Trostpflaster.
    (15.10.2015)
    Sebastian Gellert:   Zu wuchern ... ??? Also wenn man sich so den Affentempel auf Bildern in Medien allgemein anschaut, wirkt der regelrecht kahl zu seiner rechten Seite hin, wo laut Bild alles mit Pflastersteinen \"dekoriert\" ist - nicht detailgetreu, es wirkt halbherzig. Im neuen Zoo Ranking von Anthony Sheridan was jetzt allmählich öffentlich wird, scheint der Zoo Osnabrück abgerutscht zu sein, ist doch der Zoo Rostock in der \"B\" Klasse oder 2. Liga der Beste Zoo Europas irgendwie vor Frankfurt am Main.
    (15.10.2015)
    Lukas Wittsieker:   Bei der Guanako Baustelle scheint Baustopp zu sein,und habe das Gefühl das sie die Anlage zu wuchern und verwahlosen lassen was bei vielen anderen Gehege genau so ist.Sorry das ich es jetzt sage die neuen Gehege in diesem Jahr sind einfach nicht gelungen zB Klammeraffen,Guanako,Kleiner Panda.

    Was mich wundert warum bei den Schimpansen an der Stelle wo das Fenster ist Holzboden verlegt wurde sieht irgendwie nicht gut aus und für die Rollstuhlfahrer auch nicht gut und durch die Ritzen wächst auch noch Unkraut raus.Die einzige Stelle wo man die Schimpansen gut beobachten ist vom Hochsitz oder von der Brücke aus.Von der Stelle wo das Fernrohr steht hat man bald keine Sicht mehr wegen den Schilf oder den dort hingesetzten Sträuchern

    Ich habe allgemein etwas das Gefühl das der Zoo nicht mehr gepflegt wird überall wuchert auf den Wegen oder in den Anlagen Unkraut oder sehr viel Brennesseln auch wenn es Natürlich sein soll passt bei einigen Tierarten garnicht hin zB Totenkopfaffen,Roten Pandas,die Fenster werden nicht mehr geputzt insbesonders schlimm sieht es bei den Weißscheitelmangaben,Hyänen,Schimpansenhaus.

    und manche Tierarten sollten etwas mehr beschäftigt werden zBMantelaffen oder Schimpansen

    Sorry das ich sehr viel kritisiert habe,aber ich habe das einfach mal gesagt weil sich sehr viele Leute allein wegen der Pflege beim Zoo beschwert haben
    (15.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Hannover hat das eine Weibchen abgegeben, welches vom Zuchtmann angegriffen wurde, als es ihren halbwüchsigen Sohn verteidigte, der dann leider doch starb. Es ist also ein erfahrenes aber noch junges Zuchtweibchen.
    (28.09.2015)
    Holger Wientjes:   Mir kamen die Drill-Weibchen jetzt nicht auffallend kleiner vor als die Mädels der Schwester-Art. Aber auf die Entfernung lässt sich das auch schwer schätzen, noch dazu ohne direkten Vergleich.
    Die Männchen bei der Entfernung als solche zu erkennen ist ebenfalls nicht einfach. Mit dem Wuppertaler können sie körperlich auch noch nicht mithalten.
    Laut Revierleiter möchte man bei drei Rindern bleiben, um den Boden der Anlage möglichst zu schonen.
    (27.09.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ich hätte nicht gedacht das die Drill-Weibchen so klein sind,ich hätte gedacht das sie so groß wären wie die Mandrill-Weibchen.Ich habe heute bei der kommentierten Fütterung auch erfahren das die Meerkatzen die Chefs sind und man möchte die Gruppe noch aufstocken und das sie neue Männchen bekommen haben hätte ich auch nicht gedacht ich habe keins erkannt.Außerdem ist keine Zucht geplant bei den Rotbüffel sondern es wird eine Frauengruppe bleiben wo vielleicht auch noch Tiere dazu kommen soll so die Pädagogin.Vor dem Gehege habe ich auch sehr gelange gestanden,eine tolle Wohngemeinschaft :).
    (27.09.2015)
    Jonas Homburg:   Diese Absperrung war wieder abgebaut, bevor die Büffel überhaupt auf die Anlage kamen. Am Anfang war die Scheibe noch mit Absperrband den Tieren gekennzeichnet, aber inzwischen scheinen sie sich ja daran gewöhnt zu haben.
    Zusätzlich noch erwähnenswert ist, dass am Mangabenhaus die Fensterfront neu vermauert wird, weil die Mangaben die bisherigen Holz-Fensterrahmen stark beschädigt hatten. Daher sind sie vorübergehend in den alten Gibbonkäfig am Menschenaffenhaus gezogen.
    Bei den Papageienkäfigen sind nach den Grauwangen-Hornvögeln auch die Grautokos nicht mehr vorhanden, im Zuge der Auflösung des Vogelgartens sind dort stattdessen die Kookaburas und Sonnensittiche eingezogen.
    (27.09.2015)
    Holger Wientjes:   Die Drills waren in der Tat bereits alle zusammen auf der Gemeinschaftsanlage zu bewundern. War ein tolles Bild. Zu den Chefs der WG haben sich im Übrigen die Meerkatzen entwickelt !
    Bei den neuen Drills handelt es sich nicht um 0,3 sonder 2,1. Aus Barcelona kamen zwei Männchen !

    Hier wurde doch auch von einer Absperrung für die Büffel berichtet, so dass diese nicht direkt an die Besucherscheibe treten können ?! Diese existiert nicht mehr.

    Zu den Kleinen Pandas sollen Schophirsche ziehen.
    (27.09.2015)
    Lukas Wittsieker:   Vielleicht ja weil bei meinem letzten Besuch vor 2 Wochen waren die Drills nicht zu sehen weil sie sich warscheinlich aneinander gewöhnen mussten
    (25.09.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Kürzlich habe ich in Hannover nur noch drei Drills in der Außenanlage gesehen....
    (25.09.2015)
    Holger Wientjes:   Prima, danke für die Info ! Da freu´ich mich ja, die Gruppe morgen sehen zu können. Sind die Tiere denn schon alle zusammen ?

    Konnte Hannover denn ein Weibchen entbehren ??
    (25.09.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die Drill-Gruppe ist von 4 auf 7 Tiere aufgestockt worden.Ein weibliches kommt aus Hannover und die anderen beiden Weibchen aus Barcelona.
    (25.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Seit ca. zwei Monaten befindet sich das Bauprojekt Angkor Wat 3 in der Bauphase, da stellt sich die Frage, wie authentisch und überzeugend diese Anlage aus der Sicht der Besucher einmal werden wird?! Der Affentempel wirkt ja von den Bildern immer noch kahl und frei auf seiner rechten Seite, wo sich die Pflastersteine befinden, samt kleiner Rasenfläche.
    (22.09.2015)
    Lukas Wittsieker:   Vor der Guanako-Anlage kann man nun sehen wie der Neue Zaun aussehen soll.Ich hoffe bald wird die Tapir Anlage gemacht und Weg wird neu gemacht wie gaplant.Ich würde toll finden das es ein Rindenmulch weg sein wird,weil das gibt es bisher noch nicht und es schaut gut aus wie die Südamerikaanlagen in Köln und Duisburg weiß einer wie die Planungen aussehen sollen???

    Außerdem wird zur Zeit die Innenanlage der Schweinsaffen erweitert und zwar wird der hintere Bereich benutzt und die alten Betonvorsprünge wurden entfernt so sieht es zu mindest aus wenn man durch die Fensterscheiben von der Eingangstür bei der Backstube aus wird sonst noch was da drin gemacht weil das Haus ja komplett geschlossen???
    (13.09.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die Tapire haben ein neues Schwimmbecken bekommen die Mitarbeiter sind sogar dabei schon Wasser hinein zu lassen
    (30.08.2015)
    Hannes Lüke:   Und die alte Bärendame. Leider im größeren Rothundabteil....
    (06.08.2015)
    Lukas Wittsieker:   Für Nordamerika wird langsam platz gemacht:
    Die Uhus haben den Zoo verlassen,die Lachenden Hänse und Sonnensittich sind zu den Volieren bei der Gastromie umgezogen und die Wellensittiche und Pfirschköpfchen wurden zum Verkauf gestellt.zur Zeit leben in dem in dem Teil noch Luchse,Rothunde,Sikahirsche,Polarfüchse,Europ. Luchse,Alpakas,Dromedare,Trampeltiere,Grautokos,Diamantfarsane,Schnee-Eulen,Waldohreulen,Schleiereulen,Waldkautze,Bartkäuze,Kanadakraniche
    (05.08.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Wenn vier Jahre Fütterung am selben Ort nicht genug waren, um ein Abwandern der Pelikane durch Standortbindung zu verhindern, dann würde ich kein solches Experiment mehr wagen.
    (02.08.2015)
    Ulli:   Korrektur: ... und diesem Verein mit seinen 15 Mitgliedern nicht immer wieder so ein Podium bieten.
    (02.08.2015)
    Ulli:   Unser \"Freund und Kupferstecher\" der selbsternannte autodidaktische \"Zooexperte\" Ralf Albrecht hat also - welch Überraschung - Strafanzeige gegen den Zoo Osnabrück gestellt,

    Ich persönlich würde auch einen Freiflug der Pelikane durchaus begrüßen.

    Es ist zweifellos richtig lobenswert, dass der Zoo Osnabrück eine selbstkritische Stellungnahme verfasst hat. Dem Mann wird trotzdem viel zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. Und vermutlich wird er anhand dieser Stellungnahme seine Sichtweise steinbruchartig herausfiltern und dem Zoo bei nächster Gelegenheit weiterhin um die Ohren hauen wollen - frei nach dem Motto \"sie geben ja im Tenor recht\".

    Auch die Presse sollte dazu übergehen, den mann schlichtweg zu ignorieren und diesem Verein ihm mit seinen 15 Mitgliedern immer wieder so ein Podium bieten.

    Vielleicht soll man einfach einmal das Motto beherzigen: \"Was kümmert den Baum, welche Sau/Schwein sich an ihm kratzt
    (02.08.2015)
    Hannes Lüke:   Und so viel zum Thema, \"was soll schon passieren wenn man die nicht stutzt\" :-D

    Endzoo hat, welch eine Überraschung, Anzeige gegen den Zoo erstattet da die Pelikane nun gestutzt wurden. Der Zoo hat dazu eine ausführliche und selbstkritische Stellungnahme veröffentlicht.

    Jetzt mal so als Gedankenspiel. Die Pelikane sind aber nicht in Walsrode geschlüpft? Das wäre mal ein Phänomen bzgl Zugtrieb :-D
    (31.07.2015)
    Sacha:   @Hannes Lüke: Die wollten in den Vogelpark, ist doch klar...;)
    (28.07.2015)
    Hannes Lüke:   Die ersten beiden, flugfähigen Pelikane sind bereits stiften gegangen und wurden auf halben Wege nach Walsrode (Nienburg an der Weser) eingefangen
    (28.07.2015)
    Rüdiger:   Hat der neue Nashornbulle M. schon sein Glück versucht bei den Kühen ?
    Wer ist die glückliche ?
    (25.07.2015)
    Rüdiger Krichel:   Leider nichts Neues zu den Elefanten . Ist schon sehr langweilig und ein vielleicht doch und dann doch nicht !!!
    Was sagt demm der EEP Koordinator dazu?
    Ich dachte ein Teil der Berliner Gruppe aus Friedrichsfelde war geplant zu transportieren!
    Wissen andere Forumteilnehmer mehr ??
    (23.07.2015)
    Jonas Homburg:   Ja, aber noch nicht mit dem neuen Männchen, das man erst in Ruhe an die anderen Tiere gewöhnen will.
    (17.07.2015)
    Hannes Lüke:   Die Rotbüffel, Meerkatzen und Drills waren bereits alle gemeinsam auf der Anlage.
    (17.07.2015)
    Jonas Homburg:   Nach gestrigem Besuch das neueste aus dem Zoo:
    - auf der neuen Anlage waren die drei Rotbüffel und die Drillgruppe zu sehen, scheint soweit ganz harmonisch zu laufen, auch wenn der Drill-Mann der unumstößliche Chef auch über die Büffelkühe ist. Bei den Diana-Meerkatzen ist ein neuer Zuchtmann aus Beauval dazu gekommen, die müssen sich erst aneinander gewöhnen und kommen dann mit nach draußen. Zumindest die beiden Weibchen kennen die Büffel aber schon. Die Anlage hat noch relativ starken Steppencharakter, wobei das den Drill jedenfalls entgegenzukommen scheint, so wie die die Weite nutzten, um durch das Gehege zu laufen, ich hätte denen gar nicht zugetraut, dass die solche Geschwindigkeiten aufnehmen können. Absolut kein Vergleich zu den kleinen Käfighaltungen, die es z.B. noch in Wuppertal und Hannover gibt (und ja auch übergansweise in Osnabrück am Affenhaus gab), die Drill scheinen auf der Großanlage richtig aufzublühen. Am Erscheinungsbild und an der Strukturierung der Anlage wird sich im Laufe des Jahres aber noch was verändern, man wollte nur erstmal das gute Wetter nutzen, um die Tier rauszulassen.
    - weil es den Pflegern nicht gelungen ist, zwei Rötelpelikane rechtzeitig zum Federn stutzen einzufangen, sind sie inzwischen wieder voll flugfähig und nutzen das auch, um über der Takamanda frei herum zu fliegen, ein sehr imposantes Bild. Als Sitzplätze nehmen sie alles, was hoch gelegen ist, so z.B. das Dach der Schimpansen-Beobachtungshütte (mit Sicherheit 7-8m hoch) oder auch die Kletterbäume auf der Drill-Büffelanlage. Da sie aber immer noch auf die Huftieranlage zurückkehren, lässt man sie im Moment gewähren. Ich möchte mir nur nicht vorstellen, dass da mal ein Vogel auf die Idee kommt, im Hyänengehege zu landen…
    - die drei Servaljungtiere zeigen sich jetzt draußen sehr verspielt mit ihrer Mutter.
    - die Ställe der Guanakos und Capybaras bekommen neue Dächer und werden damit endlich etwas hübsch und an den hellen Stil des Südamerikahauses angeglichen. Außerdem ist die Außenanlage der Guanakos im Umbau, die Tiere sind mit Bauzäunen am Stall abgesperrt und haben ein Ausweichgehege im Wald hinter der Tropenhalle bekommen.
    - im Zuge des Umbaus des Menschenaffenhauses sind die beiden Mona-Meerkatzen wieder ins Affenhaus gezogen, und die Gibbons haben wieder ihre alte Anlage bezogen – und leider gleich wieder mit dem Betteln angefangen…
    - den Siamangs steht nun eine große Anlage hinter dem Affenhaus aus der Verbindung von drei Großkäfigen zur Verfügung, auch im Innenbereich wurden die entsprechenden Anlagen verbunden. Für meine Begriffe sind sie dort mit den dank der Überdrahtung zahlreicheren Klettermöglichkeiten wesentlich besser aufgehoben als in der Tempel-Anlage.
    Foto: die Bewohner der neuen Takamanda-Anlage, außerdem hat sich ein ungeplanter WG-Partner \"eingeschlichen\"
    (17.07.2015)
    Lukas Wittsieker:   Gibt es eigentlich was neues zu den Elefanten?
    (16.07.2015)
    Ulli:   Ich bin natürlich auch gespannt, wie man das Niederaffenhaus umbauen will. Momentan ist es das hässlichste Gebäude im gesamten Zoo - zum Wegschauen. Ein Umbau hat natürlich mit die erste Priorität !!! Am liebsten würde ich den oberen Gebäudeschenkel sprengen und das obere Areal ausschließlich den Kapuzinern für eine Freianlage mit Elektrodraht-Umzäunung sowiein Verbindung mit einem Wintergarten (aktuell Areal für Siamangs plus dem Besucherweg) und den drei benachbarten Innenanlagen überlassen.
    (14.07.2015)
    Sascha Möller:   Hallo zusammen!
    Ich kenne die umgebaute Rotbüffel/Drill/Meerkatzen Anlage nicht und finde im Netz keine Fotos.
    Falls jemand ein Foto der neuen Anlage (mit Bewohner) hat, wäre ich sehr Dankbar :-)

    (14.07.2015)
    Hannes Lüke:   Abwarten ob es wirklich eine verpasste Chance wird.
    Die Planung sieht tatsächlich aus als wenn man die bestehenden Strukturen nur "aufhübschen" würde.
    Als klares Pro sehe ich die Käfighaltung. Für Orangs ist es mM nach unerlässlich ein 3-Dimensional begehbares Umfeld zu schaffen.
    (14.07.2015)
    Michael Mettler:   Falls tatsächlich eines Tages die Orang-Haltung an dieser Stelle auslaufen sollte (wobei das ja nicht notwendigerweise auch den Abschied von den Gibbons bedeuten müsste), wäre es eigentlich schade, eine für so große und kräftige Tiere konzipierte Anlage "nur" mit Languren nachzunutzen, zumal Primaten in unmittelbarer Nähe des Hauses noch gut vertreten sind. Da fände ich eine Nachnutzung für Malaienbären sinnvoller, ggfs. auch für Leoparden (wobei dann allerdings wiederum schon Großkatzen benachbart wären).
    (14.07.2015)
    Ulli:   Wir sind ja grundsätzlich einer Meinung hinsichtlich der Languren-Planung, auch wenn ich es schade finde, dass die Chance zu einer innovativen Orang-Anlage verpasst worden ist.
    (14.07.2015)
    Oliver Müller:   @Ulli:
    Ist nicht die Orang-Haltung in OS langfristig sowieso als Auslaufmodell gedacht? Von daher wäre es doch plausibel, für Languren zu planen.
    (13.07.2015)
    Ulli:   Die Brücke bei der Tiger-Anlage empfinde ich als gemeingefährlich.
    Und zudem erschwert die Brücke den Tigern zusätzlich die Rückzugsmöglichkeit.

    Was den Affenfelsen anbetrifft:
    Für die Schweinsaffen ist es durchaus eine gewisse Verbesserung. Natürlich fehlt es an diversen Stellen an Naturboden. Manche Fassade hatte auch schon Reparaturen nötig. - Den Besucher-Tunnel selbst finde ich beim Durchgehen faszinierend. Bei Rückfragen: ich bin 1,90 m groß und entgegen manch anderer Beule an anderen Orten habe ich mich im Angkor-Wat- Besuchertunnel noch nie gestoßen.
    (11.07.2015)
    Hannes Lüke:   Jetzt wo der Bambus gut anwächst fängt die Anlage an mir besser zu gefallen aber die Struktur und die Stilfehler gefallen mir genau so wenig wie die Anlage der Pandas als auch der unnötige Umbau des Affenfelsens
    (11.07.2015)
    Holger Wientjes:   @Lukas W.: Das ist natürlich eine Geschmacksfrage, aber könntest Du bitte einmal erläutern, was Du an der Tiger-Anlage attraktiv findest ? Für mich ist das ein grosser, klobiger Klotz. Und die Tiere haben kaum, gerade, wenn man die Einsichtmöglichkeit von oben mitbedenkt, Rückzugsmöglichkeiten.
    (11.07.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ich hoffe der Bauabschnitt wird besser gestaltet als die von den Roten Pandas weil die gefällt mir überhaupt nicht.

    Die einzige Anlage dir mir in Ankor Wat bisher gefällt ist die Tigeranlage und das NOZ-Streichelland.
    (09.07.2015)
    Michael Mettler:   Was mich fasziniert: Osnabrück verwandelt anscheinend immer wieder problemlos (?) alte Häuser in neue. Das Menschenaffenhaus (früher Elefanten-Menschenaffen-Haus) wurde z.B. 1961 eröffnet. In vielen anderen Zoos wurden Bauten vergleichbaren Alters abgerissen, weil sie als marode oder als Energieschleudern galten; gerade Häuser, in denen die Tierhaltung immer mit hoher Luftfeuchte und Wärme verbunden war, haben ja über so viele Jahrzehnte hinweg zunehmend Problemstellen entwickelt. Menschenaffen hinter Glas sowie Elefanten und Krokodile, die früher ebenfalls im Osnabrücker Haus lebten, gehören immerhin genau in diese Kategorie.

    Der Zoo verfügte m.W. die meiste Zeit seines Bestehens lang über - im Vergleich zu Branchenkollegen - relativ bescheidene finanzielle Möglichkeiten. Und trotzdem sind die Gebäude anscheinend nicht nur haltbarer gebaut, sondern über die Jahrzehnte hinweg offenbar auch fortlaufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden, so dass sie mit neuen Kulissen und vergrößerten Anlagen noch immer up to date gebracht werden können (siehe auch Tiger- und Affen- alias Mehrzweckhaus), während aus vielen anderen Zoos zu hören ist, dass Abriss und Neubau oft kostengünstiger seien als Sanierung.

    Hat Osnabrück nun tatsächlich schon vor fünfzig Jahren qualitativ besser gebaut als andere Zoos und vorausschauender als diese die Technik auf dem Stand gehalten - oder kaschieren die neuen Kulissen womöglich nur mittelfristige Sanierungsfälle...?
    (09.07.2015)
    Ulli:   Das Modell
    (09.07.2015)
    Ulli:   Modell des Orang-Utan-Hauses mit Film
    http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/594211/umbau-des-menschenaffenhauses-im-zoo-osnabruck-gestartet
    ... für mich in erster Linie Fassadengestaltung und aus Richtlinien-Gründen eine Vergrößerung der Innenanlage auf die erforderlichen 200 qm auf dem Areal der ersten ursprünglichen Orang-Außenanlage - im ersten Entwurf war dieser Teil noch als Außenanlage vorgesehen.

    Begeisterung sieht anders aus.
    Dieser Entwurf hat auch gegenwärtig schon mehr Ähnlichkeit mit einer Langurenanlage (insbesondere Hulmans als sogenannte Tempelaffen) als mit einer richtungsweisenden Orang-Haltung.
    (09.07.2015)
    Ulli:   Laut sogenannter B-Maßnahmen im Zookonzept 2021 zum Bereich Guanaco und Tapir:
    1. Zusammenlegung, Bodenbegrünung, Bodendekoration - 2.000 qm
    2. Gebäudefassade, Kaschierung Stalltüren, Dach- und Rankbepflanzung
    3. neue Besucherumwehrung, zusätzlicher Badeteich

    (03.07.2015)
    Lukas Wittsieker:   Es nicht gerade danch aus das die Tapir-Anlage moderniesiert wird und aufm Schild stand auch nur Guanako-Gehege wird umgestaltet,naja warscheinlich wird es Gehege nach Gehege gemacht

    Wie ich verstanden habe sollen die zukünftigen Affenarten Kapunier,Brüllaffen,Kattas und Schweinsaffen sein,ob jetzt schon die Innenanlage der Schweinsaffen erweitert werden kann ich nicht genau sagen
    (03.07.2015)
    Ulli:   Nach meiner Kenntnis werden die Guanaco- und die Tapir-Anlage zusammengelegt, komplett neu gestaltet und als Gemeinschaftsanlage genutzt.

    Im Affenhaus muss laut EU-Richtlinie die Schweinsaffenanlage innen vergrößert werden.

    Auf Dauer sollen nur noch höchstens vier größere Arten das Affenhaus bewohnen.

    Sukzessive Maßnahmen im Affenhaus über mehrere Jahre.
    (03.07.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus Osnabrück
    -Die Umgestaltung der Guanako-Anlage hat begonn (Ich hoffe die Tapir-Anlage wird mit einbezogen weil sie sieht auch nicht mehr gerade toll aus.
    -Der Umbau des Menschenaffenhauses start nächste Woche berichtet die NOZ
    Genaueres wird am 9.7.15 gesagt

    Außerdem wird das große Affenhaus gerade umgebaut,mal schauen was gemacht wird
    (03.07.2015)
    Hannes Lüke:   Heute in Osnabrück Rotbüffel, Drill und Meerkatze gemeinsam auf der Anlage gesehen
    Einen extra Büffelzaun gibt es nur am hinteren Graben. Ansonsten können sich die Bewohner nur durch die bereits zu Anfang eingebauten Klettergerüste aus dem Weg gehen. Ich persönlich hätte mir ein paar Pflanzinseln in der Mitte gewünscht um dem Steppencharakter zu entkommen
    Die Bongos wirken irgendwie falsch auf der Rappenantilopen Anlage. Auch hier wird man das Gefühl der Steppe nicht los.
    Das selbe gilt für die Guerezas
    Die Anlage kann nicht richtig bepflanzt werden ohne das die Tiere stiften gehen, dadurch erhält man dauerhaft freien Blick auf die A30
    Hier würde ich mir, wenn die Schakale schon nicht zurück kommen, evtl Standorttreue Lemuren wünschen

    Bei den Löffelhunden hörte ich Besucher sagen, geh weiter da sieht man nie was. Stimmt auch irgendwie
    Die Anlage schreit förmlich nach einer vergesellschaftung mit Mangusten oder den absolut fehlplatzierten Erdmännchen

    Toll die Erweiterung der Klammeraffenanlage aber warum hat man auf der Hälfte aufgehört
    Eine noch größere Erweiterung wäre meiner Meinung nicht deutlich aufwendiger gewesen und bei der Gruppengröße absolut angebracht

    Toll die Mähnenwölfe! Die Exemplare sind riesig!

    Die letzte Braunbärin lebt noch in dem größten der alten Wolfsgehege. In den beiden anderen sitzen min 2 rothunde
    In die alte Luchskuppel habe ich nicht geschaut, freue mich aber wenn die weg ist

    In den Volieren scheint aufgeräumt zu werden
    Teilweise nur Einzelexemolare bzw Dubletten sowie ein zu verkaufen Schild bei den Agaporniden
    (27.06.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die Siamangs sind nun in die ehemalige Drill-Anlage eingezogen.
    (26.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Gemeint ist Angkor Wat 3
    (24.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Mit wieviel Verspätung ist die Anlage nun fertig??? Und was ist mit dem Umbau der Orang-Utans und der Bauphase Anker Wat 3, der Affentempel von 2012 wirkt immer noch kahl wo die Pflastersteine sind.
    (24.06.2015)
    Lukas Wittsieker:   Nun haben auch die Rotbüffel und Drills die neue Anlage in Besitz genommen

    Kommen noch Drills dazu weil es war ja mal die Rede???
    (23.06.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die Anlage für die Drills,Rotbüffel und Diana-Meerkatzen scheint fertig zu sein.Nach und nach sollen sich die Tiere an die Anlage gewöhnen.Heute waren die beiden Diana-Meerkatzen an der Reihe.wie gelesen habe soll die Gruppe noch wachsen.

    Die alte Anlage von den Dianas und Drills wird gerade für eine andere Affenart umgebaut
    (07.06.2015)
    Lukas Wittsieker:   Wann ist denn endlich die Drill-Anlage fertig?Sind noch weitere Bewohner dazu gekommen?
    (02.06.2015)
    Rüdiger:   Und nach der Männer WG sicher in Stimmung noch ein paar Vaterschaften mit Lia/Frieda-Lea (1447, *2002)
    Marcia/Hildegard (1578, *2005)
    Amalie/Amelie (1628, *2007)anzustreben. Wobei es für die Lia vielleicht schon zu spät ist!!
    (24.05.2015)
    Ulli:   DEr Bulle ist immerhin schon neunfacher Vater.
    (23.05.2015)
    Rüdiger Krichel:   Danke Ulli
    Endlich ein Bulle für die Nashorndamen juhu!
    (22.05.2015)
    Ulli:   Gesten ist Miguelin, der neue Nashornbulle, aus Kerkrade eingetroffen.
    Hoffen wir einmal auf eine gute Zucht.
    (22.05.2015)
    Ulli:   Osnabrück 20.05.2015
    Einstimmig (!) und ohne Debatte (!) hat der Rat einer Bürgschaft für den Zoo Osnabrück zugestimmt. Für 3,4 Millionen Euro will der Zoo eine Nordamerika-Landschaft rund um die veralteten Vogelvolieren gestalten und damit die letzte zusammenhängende Großfläche komplett erneuern. Für 80 Prozent dieser Summe (2,72 Millionen Euro) bürgt nun die Stadt.
    Die Zustimmung dürfte dem Rat auch deshalb leichtgefallen sein, weil die Bürgschaft die Stadt kein Geld kostet, sondern durch die vertraglichen Vereinbarungen sogar Geld einbringen könnte. Darauf wies der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde im einzigen Redebeitrag zu diesem Tagesordnungspunkt hin. Im Gegensatz zu anderen „Sorgenkindern im Zusammenhang mit Bürgschaften“ – kurz zuvor war eine Bürgschaft für den VfL beschlossen worden – sei der Osnabrücker Zoo ein Unternehmen, das auch ohne finanzielle Unterstützung der Kommune auskomme und trotz großer Konkurrenz steigende Besucherzahlen verzeichne. Der Einzugsbereich sei groß: Viele Gäste reisten über 75 Kilometer und mehr an. –
    Rat sagt Ja: Zoo Osnabrück erhält Bürgschaft der Stadt | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/577375/zoo-osnabruck-erhalt-burgschaft-der-stadt

    aus dem Newsletter 21.05.2015
    seit Christi Himmelfahrt können Besucher im Osnabrücker Zoo ihr Talent im Klettern testen: Ein Baum ist mit Klettergriffen bestückt, an denen man bis zu 16 Meter hoch klettern und den Ausblick genießen kann.

    Links neben dem Affenfelsen hat Kletterer Jan Wiechmann eine Buche so präpariert, dass Besucher dort bis zu 16 Meter hochklettern können. Die Klettergriffe sind so angeordnet, dass man zwischen fünf verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen kann. Auch die 16 Meter sind kein Muss - jeder darf bis zu dieser Höhe so hoch klettern wie er mag. Erwachsene werden für die Kletterpartie mit einem Hüft- und Kinder mit einem Komplettgurt gesichert, der Helm darf auf keinen Fall fehlen und wird ebenfalls gestellt.
    Die Klettergriffe sind mit Spanngurten befestigt und werden regelmäßig versetzt - somit schadet die Aktion dem Baum nicht. "Abends werden die Griffe auch auf eine Höhe von bis zu 2,50 Meter entfernt oder mit Spanplatten ummantelt, sodass niemand unbeaufsichtigt und vor allem ungesichert den Baum hochklettern kann", erklärt Wiechmann.
    Ab dem 14. Mai können Besucher bis Oktober/November das Angebot nutzen. Im Mai wird das Klettern täglich ab 10:30 Uhr angeboten, während der Sommerferien (23.07. - 02.09.2015) jeden Tag zu den Zoo-Öffnungszeiten. In der restlichen Zeit können Besucher je nach Wetter und Zulauf täglich oder nur freitags bis sonntags das Angebot nutzen. Klettern kann jeder ab vier Jahren für vier Euro pro Person. Gruppen zahlen nur drei Euro pro Person und können sich gerne auch vorab bei Jan Wiechmann anmelden unter 0178/403 46 10 oder 0541/94 53 83 90.
    (21.05.2015)
    Ulli:   NOZ 18.05.2015 - Finanzierung Nordamerika-Landschaft

    NORDAMERIKA-LANDSCHAFT GEPLANT
    Stadt Osnabrück soll für Wildwest-Welt im Zoo bürgenOsnabrück. Der Ausbau des Osnabrücker Zoos geht in die nächste Runde. Spätestens Mitte 2016 soll der erste Spaten für den Bau einer Nordamerika-Landschaft in den Schölerberg getrieben werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3,4 Millionen Euro. Für 80 Prozent dieser Summe (2,72 Millionen Euro) soll die Stadt bürgen. Darüber befindet der Rat in seiner Sitzung am Dienstag.
    Die Zustimmung zu der Bürgschaft gilt als wahrscheinlich, da sie die Stadt kein Geld kosten wird. Im Gegenteil: Durch die Einnahmen aus einer jährlichen „Avalprovision“ fließt sogar Geld ins Stadtsäckel.
    Hinter diesem Finanzbegriff verbirgt sich, grob gesagt, die Differenz zwischen jenem Zinssatz, den die Kommune für den in Frage stehenden Kredit zahlen würde, und dem Zinssatz, welchen der Kreditnehmer (in diesem Fall der Zoo), an die Darlehensbank zahlen müsste – ohne die garantierte Risikoübernahme durch die Kommune. Derzeit dürfte sich diese Differenz auf etwa ein Prozent belaufen. Das heißt: Im ersten Jahr könnte es passieren, dass der Zoo an die Kämmerei 30.000 Euro überweisen muss. Allerdings ist die Provision degressiv, da sie sich am aktuellen Schuldenstand orientiert, also die jährlichen Tilgung einbezieht. Bei einer Kreditlaufzeit von zehn Jahren könnte sich dennoch für die Kämmerei ein erkleckliches Sümmchen ergeben.
    Ist die Stadt damit auf der sicheren Seite? Zunächst einmal ja, da sich die wirtschaftliche Situation auf dem Schölerberg in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hat . Und das, obwohl der Wettbewerbsdruck durch die Zoos in der Nachbarschaft erheblich ist. Hannover wird laut Osnabrücks Zoogeschäftsführer Andreas Busemann in den kommenden Jahren 70 Millionen Euro investieren, davon allein 30 Millionen Euro als kommunalen Investitionskostenzuschuss. In niederländischen Emmen entsteht ein ganz neuer Tiergarten – Kosten 140 Millionen Euro.
    Eintrittspreise steigen

    Da nehmen sich die Osnabrücker 3,4 Millionen Euro doch eher bescheiden aus, zumal die Stadt keinen Cent beisteuern muss. Der Zoo will die 370.000 Euro Kosten für seine Themenwelt Nordamerika – in der Hauptsache Abschreibung und Kapitaldienste – aus den Eintrittsgeldern finanzieren. Dazu wird die Tageskarte nach Eröffnung der Anlage um einen Euro, die Familienjahreskarte um zehn Euro teurer werden. Der Zoo rechnet dadurch mit 400.000 Euro jährlichen Mehreinnahmen, mit denen die Aufwendungen bestritten werden können.
    Mit der Themenwelt Nordamerika wird die letzte zusammenhängende Großfläche (3,5 Hektar) auf dem Schölerberg einer Generalüberholung unterzogen. Das Areal liegt im östlichen Teil des Zoos und umfasst unter anderem Vogelvolieren, die nicht mehr zeitgemäß sind. Die Inszenierung der Nordamerika-Landschaft lehnt sich an die Zeit der Besiedlung des Wilden Westens an, also der Regionen westlich des Mississippi in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Authentische Nachbildungen von Fort- oder Farmfragmenten sollen genutzt werden, um die Präsentation optisch anzureichern und gleichzeitig Funktionskörper wie Stallungen oder Gehegebegrenzungen zu kaschieren.

    NOZ-Kommentar - Dietmar Kröger 18.05.2015

    Zoo-Bürgschaft mit geringem Risiko für Osnabrück

    Osnabrück. Um dem Zoo Osnabrück eine Bürgschaft zu gewähren, bedarf es nicht einer hemmungslosen Zockermentalität. Der gesunde Menschenverstand reicht völlig aus, um zu erkennen, dass ein gewisses Restrisiko zwar bleibt, die Stadt als Bürgin aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht wird in die Bresche springen müssen.

    Die Verantwortlichen auf dem Schölerberg rund um Geschäftsführer Andreas Busemann haben in den vergangenen Jahren hinlänglich bewiesen, dass sie mit Geld umgehen können.

    In den zurückliegenden fast zwei Dekaden haben sie mehrere Großprojekte durchgeführt und dabei den größten Teil des Zoos komplett erneuert. Sie haben für die Region einen Leuchtturm geschaffen, der in der bundesweiten Fachwelt, aber vor allem auch bei den Besuchern ein Höchstmaß an Ansehen genießt. Und das – man kann es nicht oft genug betonen – ohne die bei anderen Einrichtungen dieser Art oftmals exorbitant hohen kommunalen Zuschüsse.

    Die Übernahme der Bürgschaft für die Themenwelt Nordamerika ist da nicht nur eine finanzpolitische Entscheidung wie so viele andere, sondern vielmehr auch Dank und Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit sowie ein deutliches Signal des Vertrauens. Dessen ist sich der Rat der Stadt Osnabrück bewusst. Seine Entscheidung wird dem entsprechen.
    (19.05.2015)
    Lukas Wittsieker:   Wann kann man denn die Tiere im Außengehege sehen???

    Sind noch Drills und Dianas dazu gekommen,war ja mal geplant
    (16.05.2015)
    Michael Mettler:   Nachdem gerade im Augsburg-Thread zu lesen war, dass die dortigen Rotbüffel von den Pavianen als Reittiere genutzt werden, stelle ich es mir nicht gerade einfach vor, die Osnabrücker Anlage für eine Büffel-Affen-WG nachzurüsten. Vom Rücken eines Büffels aus hat ein sprungkräftiger Affe doch eine ganz schöne Reichweite.

    Die Frage mit der Scheibe zielte auch darauf ab, dass ein gläserner Einblick doch eigentlich die Illusion von Barrierefreiheit erzeugen soll. Ein Büffelzaun im Blickfeld würde diesen Effekt dann ja wieder aufheben.
    (16.05.2015)
    Jonas Homburg:   @Michael Mettler: die Büffel wären quasi auf der gesamten Anlage immer mindestens 2-3 Meter vom äußeren Rand weggewesen, d.h. auch von der Scheibe hätte man sie nicht von nahem sehen können. Auch an keine der beiden Wasserstellen hätten sie gelangen können. Wird aber offensichtlich ja beides gerade geändert.
    (16.05.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues von heute:
    -Die ehemalige Anlage der Drills wurde mit der ehemaligen Anlage der Dianas zusammen gelegt und wird umgebaut,vielleicht für die Kattas?
    -Im Kajanaland wurde hinter der Klima-Ausstellung ein kleines Häuschen gebaut aber für was
    -Die Drill/Rotbüffel-Anlage ist fast fertig.
    (15.05.2015)
    Michael Mettler:   Wie hätte denn die Lösung mit dem Büffelzaun im Bereich des Scheibeneinblicks in die Anlage ausgesehen? Hätten die Büffel bis an die Glasfront gelangen können, oder hätte man von dort aus den besagten Zaun "im Bild gehabt"?
    (11.05.2015)
    Jonas Homburg:   Das neueste nach einem Besuch, bei dem natürlich die Menge an Besuchern des schönen Wetters wegen recht groß war:
    -Die Gemeinschaftsanlage für Rotbüffel, Drills und Diana-Meerkatzen ist immer noch nicht fertig (hätte bereits schon zu Ostern sein sollen), man hofft aber auf eine baldige Fertigstellung. Der Holzzaun innerhalb der Anlage, der quasi das Gehege im Gehege für die Büffel darstellen sollte, hat sich offenbar als nicht tauglich erwiesen und wurde wieder abgebaut.
    -Auf der Takamanda-Huftieranlage sind jetzt neben den Pinselohrschweinen und den beiden Bongo-Böcken insgesamt 5 Impala-Böcke zu sehen. 2 Davon Kastrate (enthornt), 3 eigene Nachzuchten von 2013 und 2014. Ein schöner Gesamtanblick für die Anlage und mit Leben ist sie nun auf jeden Fall gefüllt.
    -Nach dem Tausch des Servalweibchens hat es 3 Jungtiere gegeben, die von der Mutter gut umsorgt werden (das vorherige Tier interessierte sich ja nicht im Mindesten für den eigenen Nachwuchs, sodass zugefüttert werden musste).
    -Der Hornvogel, der das Schimpansenhaus belebte, ist endgültig abgegeben worden, weil er die Mehrzahl der Nilflughunde und Braunflügel-Mausvögel sowie den Grünhelm-Turako-Mann getötet hat. Eigentlich schade um die gut laufende WG mit den Schimpansen. Als Ersatz soll jetzt, wo die Schimpansen wieder dauerhaft draußen sind, ein Paar Hammerköpfe in die Anlage eingewöhnt werden.
    -Bei den Capybaras hat es Nachwuchs (mind. 4 gesehen) gegeben, dazu waren mindestens 6 adulte Tiere draußen, mir war nie bewusst, dass die Gruppe so groß ist. Sie hatten die Tapiranlage samt Wasserbecken für sich allein (Tapire im Südamerikahaus), was sie auch für intensives Baden nutzten.
    -Während die vorderen Käfige des Affenhauses jetzt von Schweinsaffen (3x) und Kapuzinern (2x) bewohnt werden, wurden hinten die Außenkäfige der rechten (ehemals Weißnasenmeerkatze, dann Binturong und zuletzt Diana-Meerkatze) und mittleren (ehemals Rothandtamarin, dann Monameerkatze, zuletzt Drill) zusammengelegt. Besetzt sind sie noch nicht wieder.
    -Am Aquarium haben die Weißbauch-Lärmvögel mit den Rothaubenturakos die Voliere getauscht. Ebenso wie bereits die Krontauben sind nun vermutlich auch das letzte Kräuselhaubenperlhuhn und der Sclater-Hokko nicht mehr vorhanden (nicht mehr ausgeschildert und auch nicht gesehen).
    (10.05.2015)
    Lukas Wittsieker:   Wie klappt es denn überhaupt bei der WG Diana-Meerkatzen,Drills und Rotbüffel ist denn die Anlage überhaupt schon fertig???
    (05.05.2015)
    Ulli:   Die Gemeinschaftshaltung von Siamangs und Roten Pandas ist gescheitert. Der Siamang-Mann hat die Pandas am Schwanz vom Gerüst gezogen. Die Siamangs sollen meiner Kenntnis nach abgegeben werden.
    Schade nur, dass die Siamangs über ein Jahr mehr schlecht als recht im Affenhaus zugebracht haben.
    (21.04.2015)
    Lukas Wittsieker:   Gibt es was Neues aus den letzten 2 Wochen?
    (14.04.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ich meine damit welche Tiere in die Gehege noch einziehen,weil wenn man sich das Modell mal anschaut dort ist zB ein Gehege zwischen Elefanten u.Tigeranlge abgebildet.da ungefähr wo das Wickelhäuschen steht

    Mich würde das auch nicht stören wenn dort keine Tiere in die "Tropenhalle einziehen,aber ein paar Schmetterlingsarten wären auch nicht schlecht das gibt es ja in der nähe auch nicht die nächsten Zoos wo Schmetterlinge sind ist Emmen und Krefeld.Aber ich habe nur geschätzt dort eine Tropenhalle hinkommt,weil es erkennt man auf den Modell und es stand im Sommer auch mal was in der NOZ das im Haus sehr viel bepflanzt werden soll

    Ansonsten wären ein paar Vogelarten nicht schlecht

    PS Ins Schimpansenhaus sind Hammerkopfvögel eingezogen
    (04.04.2015)
    Tim Meschke:   Das ist eine gute Idee. Es gibt schließlich auch bedrohte Pflanzenarten, die man in der Halle züchten könnte. Und um wenigstens ein paar Tiere zu haben, könnte man ein paar asiatische Schmetterlingsarten in die Halle setzen.
    (04.04.2015)
    Ulli:   Für mich müssen gar nicht zwingend Tiere in diese Tropenhalle ziehen - eine rein botanische Ausrichtung hätte auch ihren Reiz.

    @Lukas: Ansonsten vielen lieben Dank für die Informationen !
    (04.04.2015)
    Lukas Wittsieker:   Nach Ostern soll der Ankor Wat 3 beginnen wo die Weißwangenschopfgibbons und beiden Orang Utans ein neues Zuhause.Wie ich gehört habe soll dort auch eine kleine Tropenhalle sein.Weiß jemand noch welche Tiere dort noch einziehen???

    Fertigstellung soll schon im nächsten Jahr sein

    Der Umbau der Außenanlagen im Südamerika-Areal wird wohl beginnen wenn die Rotbüffel/Drill Anlage fertig ist beginnen.
    (04.04.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo
    In der ehemaligen Waldhund-Anlage lebt Jetz ein älteres Pärchen Mähnenwölfe.
    Die Drill/Rotbüffel-Anlage ist fast fertig.Leider haben die Bauarbeiten wegen des schlammigen Boden leider verzögert.
    Die Siamangs sind zu den Kleinen Pandas gezogen,aber die Siamangs sind erstmal nur drinnen zu sehen.
    Der Umbau der Orang Anlage soll nach Ostern beginnen
    .Bei den Weißscheitelmangaben gibt es 2 Jungtiere und auch bei den Klammeraffen gibt es nach fast 6 Jahren wieder Nachwuchs
    (02.04.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ich meine ob die Drills und Dianas am Donnerstag schon raus dürfen wenn sie lust haben??? Der Sturm ist ja am Donnerstag vorbei

    (31.03.2015)
    Hannes Lüke:   Bei dem Wetter würde ich nicht raus kommen
    (31.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   ???

    (31.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Sind die Drills am Donnerstag schon draußen in der neuen Außenanlage zusehen
    (31.03.2015)
    Michael Mettler:   P.S. Das Buschschliefer-ESB ist seitdem sogar "herrenlos" (das Klippschliefer-ESB ging nach Amsterdam).
    (31.03.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Und der Zoo Osnabrück wollte das EEP nicht weiterhin koordinieren? EEPs sind doch im Gegensatz zu ESBs zoo-, nicht personengebunden. Und auch die beiden ESBs hätte man doch weiterführen können, wenn die ohnehin auf eine andere Person übertragen werden sollten.
    (31.03.2015)
    Ulli:   Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück
    (31.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ich hoffe ich kann die Drills am Donnerstag schon sehen.vielleicht sind dann im seperaten Bereich wo die Rotbüffel noch nicht hin können?

    Sind denn noch Tiere angekommen wie ja geplant war?
    (30.03.2015)
    Holger Wientjes:   Wohin ist Frau Magira gewechselt (wenn es kein Geheimnis ist und man fragen darf) ?
    (30.03.2015)
    Ulli:   Die Drills und Diana-Meerkatzen sind bereits in ihr neues Haus umgezogen - insofern ist Ostern tatsächlich möglich.

    Frau Magira, die das EEP für Salzkatzen führte, hat den Zoo verlassen und das EEP nach Frankreich weitergegeben.
    (30.03.2015)
    Michael Mettler:   Was ist eigentlich der Grund dafür, dass Osnabrück kein EEP und ESB mehr führt (vorher EEP Sandkatze und ESBs Klipp- und Buschschliefer)?
    (30.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Wann soll den die Drill-Anlage fertig sein.Am Gehege steht das sie noch vor Ostern fertiggestellt werden soll,später als geplant grund dafür war das schlechte Wetter
    (30.03.2015)
    Holger Wientjes:   @Michael M.: Ja, so gesehen hast Du natürlich recht. Was die Anlage angeht (habe ich mit den Bongos drauf noch nicht gesehen und weiss nicht ob da nachgebessert wurde)wäre es schön, wenn man sie etwas dem Lebensraum der Bongos anpassen würde.
    (22.03.2015)
    Stefanie Fischer:   @MM: Keine Einschränkung, hätte ich auch weglassen können. Auch ein zuchtfähiger Tiger ist nicht wertvoller als ein zuchtfähiger PA-Hirsch.

    Aber ist wirklich OT und ich fürchte es wird noch ziemlich lange dauern bis die Zoolandschaft so weit ist.
    (22.03.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Überhaupt nicht? Geografisch schon, schließlich sind die Bongos Ostafrikaner und kommen z.B. in den Aberdares in Kenia genauso vor wie Impalas (während z.B. Drill und Diana-Meerkatze, um ein anderes Takamanda-Gehege zu nehmen, sich in der Natur nirgends begegnen). Nur der bevorzugte Lebensraum stimmt nicht überein. Aber dahingehend passt die Osnabrücker Anlage auch eher zu Impalas als zu Bongos...
    (22.03.2015)
    Holger Wientjes:   Die Impalas auf der Nashorn-Anlage würden mir auch eher zusagen. Zu den Bongos passen sie halt geografisch überhaupt nicht.
    (22.03.2015)
    Michael Mettler:   Falls es mit Bongos/Impalas nicht klappen sollte, wäre noch die Nashornanlage eine Option für Impala-Reservisten.

    @Stefanie Fischer: Warum beim Tiger die Einschränkung auf Hybriden? Wenn z.B. ein reinblütiger Tiger nicht mehr zur Zucht zugelassen wird, weil seine Linie überrepräsentiert ist, ist er genau genommen nicht (mehr) wertvoller als ein Mischling. Aber das geht natürlich über das Thema dieses Threads hinaus...
    (22.03.2015)
    Jonas Homburg:   Neben den beiden Kastraten steht auf der Takamanda-Anlage noch ein zeugungsfähiger Jungbock, der eines Tage den Job des aktuellen Zuchtbock übernehmen soll. Ich finde die Lösung auch sehr gut (und sie funktioniert ja ganz ordentlich), zumal die Impalas die doch nun recht leere Anlage etwas Leben füllen. Ich stele mir ja zu Bongos und POS noch Gelbrückenducker vor, was aber vermutlich erstmal nur Wunschdenken bleibt...
    (22.03.2015)
    Stefanie Fischer:   @MM: Damit hätte ich kein Problem. Ein Unterart-hybrid-Tiger ist auch nicht wertvoller als ein PA-Hirsch. Und bei den Gorillas werden wir in den nächsten Jahren schnelller sein, als uns lieb ist. Ich habe allerdings mal gehört, dass man Raubtiere aus veterinärmedizinischer Sicht nicht verfüttern darf.

    @Ulli: Ich dachte, dass sind beides Kastraten? Ansonsten ist das natürlich keine schlechte Lösung, wenns einwandfrei klappt. Tiergeografisch ist es halt nicht schön. Weiß nicht wie wie hoch da die Maßstäbe in Osnabrück gesetzt werden.
    (22.03.2015)
    Ulli:   Man möchte in Osnabrück durchaus die Option für zwei adulte zeugungsfähige Böcke behalten. Da ist die Untermieter-Variante bei den Bongos für einen der beiden Böcke doch vernünftig.
    (22.03.2015)
    Michael Mettler:   Die Impalas fänden es vermutlich nicht schlecht, wenn statt ihrer auch mal ein überzähliger Tiger oder Gorilla verfüttert werden würde ;-)
    (21.03.2015)
    Stefanie Fischer:   @Oliver: Dann bin ich sehr froh, dass wir das in Nürnberg anders handhaben! Wenn ich bei Antilopen schon vor den Tierrechtlern kusche, dann kommen wir in Deutschland nie dahin, dass es auch ok ist Giraffen zu verfüttern.
    (21.03.2015)
    Oliver Müller:   @Stefanie Fischer: Die Argumente kenne ich ja ;-)

    Aber ich glaube, wenn ich Zoodirektor wäre würde ich mich lieber mit ein paar Antilopen-Kastraten rumschlagen als mit Tierrechtlern. :-)
    (19.03.2015)
    Ulli:   Die Impalas in der Bongo-Anlage stören ja nicht. Es ist eher die Frage, wie die Bongos mit den Impalas umspringen und ob die Impalas eine Chance zum friedvollen Zusammenleben haben. Auf die Bongos würde man sicherlich nicht (!) verzichten.

    Zu den Pinselohrschweinen: Der Bestand in den Zoos hat euinen hohen Inzuchtfaktor - insofern ist offen, ob der Zoo Osnabrück auf Dauer und in welcher Konstellation Pinselohrschweine halten wird.
    (19.03.2015)
    Stefanie Fischer:   @Oliver: Und? TierRECHTLER hat man eh immer gegen sich, für die ist schon allein die Existenz eines Zoos verwerflich und den TierSCHÜTZERN muss man halt offen entgegen treten.
    Die meisten "normalen" Tierschützer haben da auch Verständnis, dass ein schneller Tod allemal besser ist, als die Abgabe in eine schlechte Haltung.

    Außerdem ist das Verfüttern von Zootieren gelebter Tierschutz, da es bestes Futter für die Raubtiere und das Ersparen des Todes von "Futterrindern" bedeutet.
    Und der größte Teil der Besucher sieht das auch entspannt, zumindest bei Antilopen, wenn man sie denn aufklärt und dran errinnert, das ihr Schnitzel auch mal gelebt hat.
    (18.03.2015)
    Oliver Müller:   @ Hannes Lüke und Stefanie Fischer:
    So und so hätte man die Tierrechtler gegn sich.
    (18.03.2015)
    Hannes Lüke:   Oder man macht sie edukativ wertvoll indem man auf eben genau dieses Dilemma der überzähligen Böcke hinweist
    (18.03.2015)
    Stefanie Fischer:   @Holger: Dann könnte man die Impala-Böcke auch Erschießen und Verfüttern. Kein Zuchtwert und auch edukativ falsch/unnötig.
    (18.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   werden noch mehr Drils nach Osnabrück kommen?

    (16.03.2015)
    BjörnN:   Das Dianameerkatzenmännchen ist verstorben.
    (15.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die Drill-Anlage soll zum Saisonbeginn fertig gestellt,kommen denn noch Drills dazu und ist vielleicht Nachwuchs erwartet weil ich habe gesehen,das sich das ältere Weibchen sich öfters mit den Männchen aufgehalten ich hoffe da funkelt etwas weil Nachwuchs bei so einer bedrohten Art ist immer Wichtig

    Wo ist den die dritte Diana-Meerkatze geblieben?
    (15.03.2015)
    Holger Wientjes:   Die Impalas sind Kastraten, die zudem noch aufgrund von Deformationen enthornt wurden. Die möchte sicher kein anderer Zoo mehr haben.
    (14.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Oder an einem anderen Zoo abgeben oder werden die für die Zucht gebraucht

    Am letzten Wochenende wurde mir beim Blick hinter den Kulissen erzählt das die POS nur da sind damit sie die Nashörner etwas aufmuntern
    (14.03.2015)
    Julian Overberg:   Ich hoffe, dass die Vergesellschaftung Schwein und Bongo bestehen bleibt.Vielleicht könnte man die Gruppen zusammenlegen (falls mehrere Männchen vorhanden sind eins abgeben).

    Gruppentiere wirken in Gruppen halt immer am besten und Pinselohrschwein und Nashorn als Vergesellschaftung finde ich auch nicht so wirklich gelungen, auch wenn die POS durchaus manchmal in pflanzenreichen Savannen anzutreffen sind.
    Man könnte dann aber auch die Impalaböcke zu den Nashörnern setzen, denn die passen ja so gar nicht ins Bild zusammen mit Bongos und der Stall der POS wäre dann ja frei. Quasi ein Gehegetausch.
    (14.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ich weiß nicht ob dort Rasengesäht wurde aber aber sah so aus.

    Warum ist denn bei Samburu wieder Antilopen mit Giraffen und Straußen getrennt?
    (14.03.2015)
    Michael Mettler:   Wenn da Rasen überleben soll, kommen die Schweine vermutlich nicht zurück auf die Anlage...
    (14.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ja,bei den Nashörnern leben 2 Tiere und in Takamanda leben 4 Tiere mit den Bongos und Impala-Böcken,aber zzt ist die hälte der Außenanlage abgesperrt warscheinlich wurde dort Rasen gesäht
    (13.03.2015)
    Julian Overberg:   Hält Osnabrück eigentlich immernoch zwei POS-Gruppen? Wie groß sind diese zur Zeit?
    (08.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues von heute
    -Umbau und Erweiterung der Klammeraffenanlage ist abgeschlossen,leider wurde das veraltete Info-Schild wieder aufgehangen
    -Die Rotbüffel/Drill Anlage soll zu den Osterferien fertig sein
    -Die Nasenbären können die neuen Plattformen der Bäume benutzen die mit hängebrücken über die Besucherwege verbunden wurden
    -Die Pandas waren das erste mal draußen
    -Neben der Verwaltung wird was gebaut
    -Die Anlage der Impalas,Bongos und Pinselohr schweine war zur hälfte abgesperrt
    (08.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ist die Anlage der Roten Pandas überhaupt schon fertig??weil bisher überzeugt sie mir nicht
    (01.03.2015)
    Lukas Wittsieker:   Ist die Anlage der Roten Pandas überhaupt schon fertig??weil bisher überzeugt sie mir nicht
    (01.03.2015)
    Jan Jakobi:   ... in Berlin ...
    (23.02.2015)
    Jan Jakobi:   @Holger Wientjes:
    Auch in Zürich gibt es 2 Bullen, in Valencia und Hodenhagen ebenfalls, früher in Hannover, in Cabarceno laufen noch ein paar mehr davon rum.

    Vermutlich ist das hier so wie mit den ersten Breitmaulnashörnern Europas die im August 1963 eintrafen.
    (23.02.2015)
    Holger Wientjes:   In Köln gibt´s ja zumindest auch zwei Bullen. So neu wäre es dann ja nicht.
    (23.02.2015)
    Zoo Osnabrück:   Elefantenbulle Luka im Zoo Osnabrück muss weiterhin auf Kühe warten. Eine erhoffte Möglichkeit hatte sich in den vergangenen Wochen zerschlagen. Doch Zoodirektor Prof. Michael Böer ist optimistisch.

    „Am Schölerberg eine Zuchtgruppe für asiatische Elefanten aufzubauen, ist weiterhin unser großes Ziel. Es verschiebt sich leider nur. Dass es lange dauert, bis eine passende Gruppe zusammengestellt ist, ist aber normal“, so Zoodirektor Prof. Michael Böer. Das europaweit koordinierte und wissenschaftlich geführte Zuchtprogramm der Zoos sei sehr komplex und verschiedene Faktoren müssen beachtet werden, damit die Konstellation zum Beispiel genetisch oder im Bezug auf das Alter der Tiere passt. Zudem kommen noch individuelle Faktoren jedes einzelnen Zoos hinzu. „Die Zoos, die in der Lage gewesen wären, Kühe abzugeben, haben die Abgabe doch noch einmal aufgeschoben, da sich hier Umbauarbeiten verzögern. Dafür haben wir auch vollstes Verständnis“, berichtet Böer. „Ich bin aber sicher, dass wir in den nächsten Jahren hier eine passende Gruppe aufbauen können. So habe ich den Londoner Zoodirektor David Field in seiner Funktion als oberster Berater für alle Elefantenzuchtprogramme in Europa gebeten, mich zur nächsten Sitzung der neu gewählten Artkommission für das Zuchtprogramm des asiatischen Elefanten im Sommer einzuladen, damit ich unsere Situation und unser Anliegen noch einmal schildern kann“, so Böer optimistisch. Es gebe in Europa genug Zoos, bei denen in den kommenden Jahren Weibchen heranwachsen. Bis es soweit ist beherbergt der Zoo am Schölerberg den Zuchtbullen Luka, sowie die beiden Jungbullen Shanti (6 J.) und Shahrukh (6 J.). Diese sollen laut Böer auch vorerst am Schölerberg bleiben und nicht wie ursprünglich geplant in den Zoo von Athen reisen. Ob noch mehr Jungbullen im Laufe des Jahres dazu kommen, sei noch nicht bekannt. „Bemerkenswert ist allerdings, dass Shahrukh und Luka sich sehr gut verstehen. Sie stehen oft zusammen und berüsseln sich. Wir überlegen sogar, ob Shahrukh nicht langfristig bei uns bleiben kann“, meint Böer. Damit könne im Zoo Osnabrück ein neues Haltungskonzept getestet werden, da bislang immer entweder nur Jungbullengruppen oder eine Weibchengruppe mit einem Zuchtbullen gehalten werden. „Wenn aber die Charaktere der Tiere diese andere Form auch zulassen und Luka und Sharukh sich auch in Anwesenheit von Weibchen vertragen und ihnen diese Form der Gesellschaftshaltung von Elefanten sogar gut tut, um so besser“, freut sich Böer.


    Hintergrund:
    2012 hatte der Zoo Osnabrück gemeinsam mit den Elefanten-Zuchtbuchführern der Europäischen Zoogemeinschaft beschlossen von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umzustellen. In der damaligen Konstellation, der Elefantenbulle war mit der Elefantenkuh verwandt, war im Zoo Osnabrück keine Zucht möglich – die Elefantenhaltung war in eine Sackgasse gelangt. Jungtiere aufzuziehen ist jedoch für alle Tiere ein essenzielles Bedürfnis und im Sinne der Arterhaltung eine wichtige Aufgabe der Zoos. Ziel im Zoo Osnabrück ist der Aufbau einer Asiatischen Elefantenzuchtgruppe. Asiatische Elefanten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. In der Wildbahn leben schätzungsweise nur noch 25.000 bis 30.000 Individuen, während es noch circa 600.000 Afrikanische Elefanten gibt. Bis eine Asiatische Kuhgruppe eintreffen wird, lebt der Zuchtbulle Luka mit Jungbullen am Schölerberg.

    (23.02.2015)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Das mit der Langeweile eines einzelnen Antilopenbockes lässt sich sicher auch auf männliche Hirsche und Einhufer ausweiten, vor allem dann, wenn sie zwecks zeitlicher Regulierung des Nachwuchses viel Zeit abgesperrt in unstrukturierten Neben- bzw. Vorgehegen verbringen müssen. So wie die Jungtieraufzucht einen wichtigen Lebensinhalt für weibliche Huftiere darstellt, gehört der Kampf - und sei es auch "nur" der spielerische, der immerhin einen hohen Genussfaktor mit sich bringt - nun mal zum Naturell von Böcken, Bullen und Hengsten und kann durch ausschließlich weibliche Gesellschaft schlecht kompensiert werden. Wenn schon aus Platzgründen (weil sie sich im Zweifelsfall nicht weit genug aus dem Weg gehen können) kein artgleicher Geschlechtsgenosse in einem Zoogehege gehalten werden kann, sollte bei Stirnwaffenträgern zumindest ein bewegliches Ersatzobjekt zum Fechten und Forkeln angeboten werden (Holzpendel, Asthaufen o.Ä.). Bei Gemeinschaftshaltungen finden sich auch artfremde Männchen zu spielerischen Rangeleien zusammen, selbst bei sehr unterschiedlicher Körpergröße - es sei denn natürlich, der betreffende Zoo traut sich nicht (oder hat diesbezüglich mit seinen Individuen schon schlechte Erfahrungen gemacht) und sperrt die Männer wechselseitig aus der Gemeinschaftsanlage ab.

    Ab welcher Anlagengröße und -struktur es möglich wäre, z.B. bei Impalas oder Großen Kudus mehr als einen zuchtfähigen Bock zu halten, wäre sicher Versuche wert. Wenn es gelänge, hätten davon nicht nur die Besucher etwas - siehe unten - sondern vor allem auch die Tiere selbst (und es gäbe mehr Planstellen für ansonsten "überzählige" Männchen).

    Übrigens kann ich mir durchaus auch mal irgendwo eine Afrika-Steppe mit ausnahmslos männlichem Besatz verschiedener Arten vorstellen. Das Fehlen von Jungtieren würde schautechnisch vermutlich durch viel Spielkampfverhalten der Bewohner ausgeglichen, und eine gute Zuchtreserve wäre es auch noch.
    (21.02.2015)
    Holger Wientjes:   Da werden erst Waldhunde angeschafft, um dann wieder Mähnewölfe zu holen ??
    (21.02.2015)
    Ulli:   Die bisher gehaltenen Waldhunde sollen durch zwei nicht zuchtfähige Mähnenwölfe ersetzt werden.
    (21.02.2015)
    Rüdiger Krichel:   Hallo Jonas

    Weiss du schon wann und welcher neuer Nashornbulle nach Osnabrück einkehren wird ?
    (21.02.2015)
    Jonas Homburg:   Besser spät als nie noch die Eindrücke vom Rosemontagsbesuch:
    -Auf Samburu ist mir erstmals vor Augen geführt worden, wie schauattraktiv auch Antilopen für den Ottonormalbesucher sein können. Da aufgrund der Temperaturen die Strauße nicht draußen waren und das Tor zwischen Giraffen und Antilopen zu, waren also die Antilopen für sich auf dem linken Anlagenteil. Bei den großen Kudus sind zu dem Paar samt Halbwüchsigem zwei junge Weibchen dazugekommen, an denen der Bulle auch schon Interesse zeigte. Das Interessanteste waren allerdings die Impalas. 'Dank' des Zuchtbocks aus Dvur ist die Herde auf mittlerweile ca. 20 Tiere angewachsen, darunter auch mehrere junge Böcke. Weil der Zuchtbock abgesperrt war, nutzte der 2013 geborene Bock die Gelegenheit und trieb sehr fleißig mehrere Weibchen. Die beiden 2014er Böcke bekämpften sich ziemlich fleißig(wohl mehr spielerisch, denn sie hätten sich ohne weiteres aus dem Weg gehen können und für die Weibchen scheinen sie sich noch nicht zu interessieren). Das wirklich spektakuläre kam allerdings aus dem nichts, als plötzlich 3/4 der Herde in wildem Galopp zum Trennzaun zu den Giraffen rannte, auf dem Weg beeindruckende Sätze und auch Prellsprünge vollführte, dort kurz verweilte und anschließend quer durch die Anlage wieder zu ihrem vorherigen Standplatz unter dem Baum zurückkam. Das Ganze wiederholte sich über 10 Minuten mehrere Male, ohne das ein Grund dafür zu erkennen gewesen wäre, es wirkte aber in keiner Weise panisch, da immer einige Tiere seelenruhig am Zaun stehen blieben, man könnten die intensive Bewegung also fast aus purer Lebensfreude unterstellen... Dieses Spektakel ließen sich natürlich auch andere Besucher nicht entgehen, und ich dachte mir dabei, dass Antilopen offensichtlich doch das Interesse auf sich ziehen können, man muss sie nur in entsprechender Gruppenstärke halten, was ihnen sicher auch als Beschäftigung zu Gute kommt (es muss für einen Bock ohne jede Konkurrenz eigentlich ganz schön langweilig sein...)
    -Im ehemaligen Mantelpaviangehege sind die Umbauarbeiten für Büffel, Drills und Meerkatzen im vollen Gange.
    -Die beiden Impala-Kastrate auf Takamanda sind enthornt worden (hatten bereits seit Jahren ziemlich krasse Hornfehlstellungen)
    -Das Faultierklettergerüst im Südamerikahaus ist nun auch in den Besucherraum erweitert worden, eigentlich eine schöne Sache, würde man die Faultier auch sehen und würde ihnen nicht nach wie vor die Gelegenheit bieten, sich über ein Seil in die Futterküche zurückzuziehen... Außerdem können sie jetzt über einen Baum im Tapirgehege den Boden erreichen (Stichwort artgerechte 'Toilette')
    -Bei den Weißgesichtseidenäffchen lebt der letzte Weißikopfmaki den ich, seit er aus dem Affenhaus raus war, schon als verstorben angenommen hatte.
    -Der Käfig, in dem ehemals die Kaiserschnurrbarttamrine (zuletzt Faultier und Weißgesichtseidenäffchen) ist nun mit zwei Sonnensittichen besetzt.
    -Die Waldhunde, die man ja schon länger nicht mehr zu sehen bekommen hatte, sind nun auch nicht mehr ausgeschildert, hoffentlich gibt es sie noch.
    -Die drei jungen Nashorndamen scheinen sich nach dem Tod des alten Mannes erst neu zusammenraufen zu müssen. Erst ließen sie ihren Dampf an den mitbewohnenden Zebras ab, indem sie die durchs Gehege scheuchten, als der Tierpfleger dies unterbunden hatte, indem er die Zebras aufgestallt hatte, rannten sie trotzdem (ist ziemlich beeindruckend anzusehen, wie so ein Koloss laufen kann, wenn man hinter der Einsichtscheibe steht aber doch schon leicht beunruhigend) weiter durch die Anlage und zwei Tiere fingen auch eine Rangelei mit ihren Hörnern an. Als der Pfleger dann auch die Nashörner in den Stall holte, wurde einer der beiden Kontrahentinnen separat aufgestallt.
    -Die Krontauben-Voliere am Wirtschaftshof wurde aus mir unbekannten Grünen vollständig überdacht und ist damit ziemlich dunkel geworden.
    (21.02.2015)
    Oliver Müller:   Stimmt, das ist plausibel. Die Kombi Braunbär in Amerika, Breisbär in Europa wäre ja außerdem auch irgendwie suboptimal...
    (21.02.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Bison/Braunbär dürfte in der Kombi kritischer sein, da Braunbären auch Großwild jagen... Für Bison/Schwarzbär gibt es dagegen bereits Erfahrungswerte, so mit dem Serengetipark auch den langjährigen vorherigen Arbeitgeber des jetzigen Osnabrücker Zoochefs.
    (20.02.2015)
    Oliver Müller:   Wie sicher ist denn, dass der "Bär" ein Baribal sein wird?
    (20.02.2015)
    Holger Wientjes:   Wie sicher kann man eigentlich mit den Graufüchsen rechnen ?
    (19.02.2015)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: An dem Gebäude links von der Beschriftung "Graufuchs" lese ich "Alte Scheune, Voliere". Könnte darauf hindeuten, dass Graufuchs- und Vogelbereich innerhalb einer Großvoliere liegen (immerhin sind Graufüchse gute Kletterer), in die man von der Scheune aus hineinschauen kann und die man auf dem "Apachen-Hochpfad" durchqueren kann (unter dem sich dann vielleicht die Gehegetrennung Füchse/Vögel befindet). Mal wieder Besucherstege - auch hier bleibt sich der Zoo treu, er sollte sich "Zoo der gehobenen Laufbahnen" nennen ;-)

    Das "Kastengelände" ist mit "Westernfassade" beschriftet (gleich 3x).
    (19.02.2015)
    Jan Beensen:   Was ist denn bei denn Graufüchsen für eine Voliere?
    Ist das die bisherige Eulenvoliere?

    Und Ringelgänse werden zusammen mit Wildputen und Schuppenwachteln leben?
    Oben offen neben Graufüchsen?
    Sind da Schuppenwacheln nicht etwas zu wertvoll für.

    Und was ist das braune Kastengelände neben dem Fisher (?), ich kann es leider nicht entziffern...
    (19.02.2015)
    Oliver Müller:   Ich freue mich jedenfalls sehr auf Puma und Baribal, die man ja heute kaum noch sieht...
    (19.02.2015)
    Hannes Lüke:   Aus meiner Sicht ja :-D Will man einen repräsentativen Schnitt der weltweiten Fauna zeigen verfehlt man in OS das Ziel ganz klar. Ist OS daher evtl ein gutes Beispiel, dass ein ausgewählter und spezialisierter Tierbestand doch spannend sein kann? ich glaube wir alle kennen die Antwort...
    (19.02.2015)
    Holger Wientjes:   Nur mal so am Rande: Ist das dann in Osnabrück eigentlich schon Artensammelei mit den ganzen Caniden ? ;-)
    (19.02.2015)
    Hannes Lüke:   @Michael,
    genau den gedankengang mit den noch jungen Hybriden und der Eisbärnachnutzung (und auch den evtl gehobenen Anforderungen) hatte ich auch schon. Aber genau wegen der noch recht hohen Lebenserwartung der Breisbären frage ich mich wirklich ob man 2 mal die selbe "Attraktion" haben möchte. Gut, man hat auch alleine 3 Fuchsformen neben diverser anderer Hunde also warum nicht...aber du sagst es ja, es gibt bereits einige Raubtiere im Park...
    (19.02.2015)
    Michael Mettler:   In Kajanaland sind Raubtiere übrigens ebenfalls überrepräsentiert. Wenn das so weiter geht in Osnabrück, braucht es das IGAR-Projekt gar nicht mehr ;-)

    @Hannes: Bis die Breisbären den Alterstod sterben, können noch Jahrzehnte ins Land gehen. Bis dahin wird aber auch die Anlage von der Bausubstanz her ihre beste Zeit hinter sich haben, und wer weiß, welche Konzeptwelle dann die Zoowelt bestimmen wird... Ansonsten würde sich ja eine Nachnutzung mit Eisbären anbieten, falls die Richtlinien es dann noch zulassen.
    (19.02.2015)
    Hannes Lüke:   Sehr schöner Plan auch wenn ich, genau wie Michael, einige kleinere und herbivore Arten vermisse.
    Klar zu erkennen ist auch wieder das osnabrücker Faible für Caniden.

    Wird es wohl auf Dauer doppelt die Kombi Bär / Fuchs geben oder passiert in Kajanaland etwas auf der aktuellen Bärenanlage?
    Mir persönlich gefällt die aktuelle Anlage weder von der Einsicht noch vom Besatz (aber wer wil schon Breisbären haben und das Publikum liebt sie) aber ich kann auch nicht sagen wofür so eine Anlage umgenutzt werden könnte. ...
    (19.02.2015)
    Michael Mettler:   Ein faszinierender Entwurf, auch wenn es tatsächlich nach großflächiger Abholzung (zumindest von Unterwuchs) aussieht. Von den Gestaltungselementen (Fort, Westernstadt, Tipi-Dorf) und markanten Tierarten (Bison, Schwarzbär, Wolf) her erinnert es mich an Ebeltoft/DK, wo es zusammen mit einer ebenfalls teils waldigen, hügeligen Landschaft mit einigen Gewässern ein sehr stimmungsvolles und attraktives Gesamtbild ergibt.

    Zoologisch interessant sind natürlich Waldmurmeltier, Graufuchs und Fisher (womit wohl der Fischermarder gemeint sein dürfte); inwieweit Letzterer schauattraktiv präsentiert werden kann, bleibt die Frage. Das frühere Berliner Paar hat sich jedenfalls m.W. so gut wie nie vor Besuchern blicken lassen, aber das lag vielleicht auch an einer nicht gerade optimalen Unterbringung. Schauattraktiver wären bei ähnlicher Gehegegestaltung wahrscheinlich Waschbären.

    Tierhalterisch bemerkenswert finde ich die Vernetzung des Anlagenkomplexes Bisons/Bären/Polarfüchse mit Durchgängen (Bison/Bär übrigens auch in Ebeltoft möglich, wenn auch wohl nur zeitweise) und - wenn ich die Zeichnung richtig deute - den Wassergrabeneinblick auf die Puma-Anlage von der Brücke aus (stelle ich mir ähnlich vor wie am Frankfurter Tigergehege).

    Schade finde ich allerdings, dass wieder mal ein sehr raubtierlastiger Nordamerika-Parkteil entstehen soll, wie es schon in Ebeltoft, Gelsenkirchen und Hannover geschehen ist. Schließlich wären mit Wapiti, Weißwedelhirsch, Schneeziege, Dickhornschaf, Halsbandpekari (Karibu zwar auch, aber das Rentier als Art ist ja schon in Kajanaland vertreten) durchaus weitere nordamerikanische Großtiere in Europa verfügbar, die teilweise sogar untereinander vergesellschaftungsfähig sind.

    Gibt es schon Informationen, wie die Gebäude der Westernstadt innen genutzt werden sollen (es wird doch wohl kaum bei einer reinen Kulisse bleiben)? Ich könnte mir neben Besucherservicebereichen dort Terrarien mit einer Auswahl aus der reichhaltigen nordamerikanischen Herpetofauna gut vorstellen.
    (19.02.2015)
    Ulli:   https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/t31.0-8/1425230_1044755398884738_1372737044784096397_o.jpg
    (18.02.2015)
    Ulli:   Nordamerika-Entwurf
    https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/t31.0-8/1425230_1044755398884738_1372737044784096397_o.jpg
    (18.02.2015)
    Peter Lohse:   Hannes Lüke:
    Da braucht die Naturschutzbehörde garnicht eingreifen.
    Das Problem wird sich spätetens nach einigen Monaten von selbst regeln. Die Sperber und andere werden Dankbar sein für das Festmal.Derartige Versuche mit Agapornieden sind mir auch aus Züchterkreisen bekannt und Sie sind alle Ausnahmslos gescheitert. Die Vögel waren nach spätestens 6 Monaten alle verschwunden.Ein Vergleich mit den freilebenden Halsbandsittichen kann da nicht gezogen werden, da Diese auf Grund ihrer Größe nicht in das Beuteschema von Sperbern oder Turmfalken fallen. Da bestimmt jedesJahr hunderte von Wellensittichen und Agaporniden von Privathaltern entwischen, hätten wir sonst schon lange stabile Populationen von diesen in unserer Natur.
    (18.02.2015)
    Ulli:   Also zum Plan:

    Mit etwas Mühe kann man die Takamanda-Brücke erkennen. Daneben befindet sich wie gehabt die Wolfanlage. Daneben, eventuell mit einer Verbindung befindet sich eine Schwarzbärenanlage (heute Alpaka). Auf den Kamelanlagen entsteht eine Anlage für Bisons. An der äüßersten Ecke des Zoos liegt die zukünftige Puma-Anlage.
    Mit den vielen Teichflächen kann ich auch nicht viel anfangen. Es wäre aber der Bereich, wo sich heute der Wald befindet, Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass dieser Teil abgeholzt werden könnte - also auch bei mir für diesen Bereich Fragezeichen ohne Ende.

    Außerdem war die Rede von einer begehbaren Katta-Anlage - wenn ich mir den Plan genau ansehe, würde hierfür der Platz fehlen.

    Ich habe jetzt mit Symbolen versucht, den Plan etwas zu verdeutlichen.


    (18.02.2015)
    Michael Mettler:   Dann hätte ich doch lieber erst mal mit den Hybriden den Freiflug ausprobiert, bevor ich die "wertvolleren" Rußköpfchen loslasse... Oder kommen Mischlinge nicht in Brutlust, was ja wohl der Faktor für die Ortsbindung ist?
    (18.02.2015)
    Hannes Lüke:   Kann jemand auf dem Entwurf etwas erkennen oder kennt jemand noch weitere Details?

    Auf Nachfrage beim Zoo: Die Agaporniden Hybriden werden nach und nach aus der Gruppe genommen. Sobald es alle Variablen zulassen (Brutverhalten, Wetter etc) sollen die Rußköpchen als Freiflieger fungieren.
    Ich freue mich, bin aber gespannt wann die Naturschutzbehörde auf der Matte steht. Ähnliche Vorhaben mit Mönchssittichen wurden in anderen Parks schon gestoppt.

    (18.02.2015)
    Ulli:   Nordamerika-Entwurf laut Homepage des Zoos


    (17.02.2015)
    Lukas Wittsieker:   Bei meinem letzten Besuch habe ich gesehen das wohl bei der Rotbüffel/Drill Anlage Höhlen hergerichtet wurden die später noch mit Spritzbeton verkleidet werden wie die restlichen Felse in Takamanda
    (14.02.2015)
    Holger Wientjes:   Hast Du Dir die Antwort jetzt auch noch mal selbst gegeben ??
    (05.02.2015)
    Jörn Hegner:   in dieser anlage sind heute die bongos mit pinselohrschweine und rötelpelikane zusammen .
    (05.02.2015)
    Holger Wientjes:   Dort, wo vorher die Rappenantilopen waren.
    (04.02.2015)
    Jörn Hegner:   in welcher anlage befinden sich denn die bongos ?
    (04.02.2015)
    Jörn Hegner:   ach so die rotbüffel werden mit den drills und diana-meerkatzen zusammen gehalten demnächst . wohin gingen denn die mantelpaviane .
    (04.02.2015)
    Lukas Wittsieker:   -Die Rotbüffel kommen aus dem Zoo Berlin und sie werden bald mit den Drills und Diana-Meerkatzen,weil die WG auf der Pavian Anlage leben werden,mussten die Mantelpaviane abgegeben werden
    (03.02.2015)
    Jörn Hegner:   und gibts im zoo osnabrück jetzt gar nicht mehr die mantelpaviane , die aus den zoo emmen stammten . was ist denn heute in dieser anlage drin .
    (03.02.2015)
    Jörn Hegner:   in welchen gehege sind eigentlich die rotbüffel . doch drei weibchen aus berlin , vom zoo oder tierpark .
    (03.02.2015)
    Lukas Wittsieker:   In Osnabrück wurden heute die beiden Roten Pandas vorgestellt
    (30.01.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Zumindest die Vogelhaltung im Schimpansenhaus ist neueren Datums. Weiß aber nicht, ob das nur Umzügler aus Vogelgarten und Fasanerie sind, darauf habe ich bei meinen seltenen Besuchen nicht so geachtet.

    Mir ist auch so, als sei das Artenspektrum in der Mendoza-Halle etwas größer als es zuletzt in der Tropenhalle war. Aber vielleicht täuscht da auch nur die bessere Sichtmöglichkeit.
    (25.01.2015)
    Holger Wientjes:   Ja, an den Vogelgarten habe ich auch in erster Linie gedacht. Da sah es beim letzten Besuch im Oktober ganz schön mau aus. Ebenso auf der Wasservogelanlage. Wo sind denn Vogelarten hinzu gekommen in letzter Zeit ?? Die Rußköpfchen fallen mir da spontan ein. Aber sonst ?
    (25.01.2015)
    Michael Mettler:   @sacha: Wobei natürlich ein Zoo, der erst vor wenigen Jahren die Gelegenheit einer erheblichen Flächenerweiterung nutzen konnte, auch zumindest platzmäßig weniger unter Sachzwang zur Artenreduzierung steht als einer, der auf seiner schon vorhandenen Fläche neue Erwartungen und Richtlinien erfüllen muss. Wenn ich richtig gezählt habe, steht die Takamanda-Fläche aktuell für allein 15-16 Säugetierarten.

    @Holger: Vom Gefühl her ging mir das mit den Vogelarten ähnlich wie dir. Aber ich habe eben mal zum Vergleich im letzten mir vorliegenden Jahresbericht die Vogelformen gezählt - per 31.12.2009 (also im letzten Jahr vor Takamanda) waren es sogar nur 73. Die Reduzierungsmaßnahmen in Vogelgarten und Eulenvolieren, also einem kompakten Vogelbereich des Zoos, täuschen uns vermutlich einen Gesamttrend vor.
    (25.01.2015)
    Ulli:   Reptilien 2013 31 Arten sorry!!!!
    (25.01.2015)
    Ulli:   kleine Korrektur bei den Zahlen 2013 für reptilien und Fische. Ich war in der Zeile verrutscht.
    aufgeschlüsselt
    Tierbestand insgesamt 31.12.2014: 298 Arten, 3.698 Individuen (2013: 292 Arten, 2.694 Individuen)
    Säugetiere: 90 Arten, 636 Individuen (2013: 90 Arten, 659 Individuen, man beachte aber den Abgang der 40 Mantelpaviane im Dez.)
    Vögel: 84 Arten, 658 Individuen (2013: 79 Arten, 569 Individuen)
    Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen (2013: 27 Arten, 132 Individuen)
    Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen (2013: 2 Arten, 19 Individuen)
    Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen (2013: 72 Arten, 1.157 Individuen)
    Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen/Völker (2013: 18 Arten, 158 Individuen/Völker)
    (25.01.2015)
    Holger Wientjes:   Ja, dass kann man Osnabrück in der Tat nicht vorhalten. Gerade durch "Takamanda" sind in den letzten Jahren viele neue und auch seltener gezeigte Arten, wie aktuell Drill oder Rotbüffel, hinzu gekommen. Bei den Vögeln war ich allerdings überrascht, dass die Artenzahl gestiegen ist. Der Vogelbestand kam mir in den letzten Jahren eher etwas ausgedünnt vor.
    (25.01.2015)
    Sacha:   Wie wohltuend, einmal wieder einen Zoo zu haben, in dem nicht Artenkahlschlag betrieben wird.
    (25.01.2015)
    Lukas Wittsieker:   Die 3 Rotbüffel sind 3 weibliche Nachzuchten aus dem Zoo Berlin.Bulle wird wohl noch gesucht
    (25.01.2015)
    Ulli:   Tierbestand insgesamt 31.12.2014: 298 Arten, 3.698 Individuen
    Säugetiere: 90 Arten, 636 Individuen (2013: 90 Arten 659 Individuen, man beachte
    aber Abgang der 40 Mantelpaviane im Dez.)
    Vögel: 84 Arten, 658 Individuen (2013: 79 Arten 569 Individuen)
    Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen (2013: 27 Arten 121 Individuen)
    Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen (2013: 2 Arten 19 Individuen)
    Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen (2013: 72 Arten 1.172 Individuen)
    Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen (2013: 18 Arten 158 Individuen/Völker)

    (24.01.2015)
    Ulli:   Zoo Osnabrück - aufgeschlüsselt:
    Tierbestand insgesamt: 298 Arten, 3.698 Individuen
    Säugetiere: 90 Arten, 636 Individuen
    Vögel: 84 Arten,658 Individuen
    Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen
    Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen
    Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen
    Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen
    Schwerstes Tier: Elefantenbulle Luka, circa 6 Tonnen
    Kleinstes Tier: Blattschneiderameise, 2 bis 22 Millimeter
    Längstes Tier: Giraffenbulle Edgar, 5,40 Meter
    Ältestes Tier: Seychellen-Riesenschildkröte, über 120 Jahre
    Jüngste Tiere: Asiatische Zwergotter (2 männl., 2 weibl.), *10.11.2014
    (24.01.2015)
    Ulli:   Osnabrück. „Ups! –verzählt.“ Bunt durcheinander schwimmende Fische in einem mehrere Hundert Liter fassenden Aquarium zu zählen ist nicht vergnügungssteuerpflichtig, muss aber sein, zum Beispiel bei der jährlichen Inventur im Zoo.
    3698 Tiere aus 298 Arten sind in diesem Jahr im Osnabrücker Zoo zu sehen. Das hat die jährliche Volkszählung auf dem Schölerberg ergeben. Während die Zählerei bei den Säugetieren eine einigermaßen leichte Aufgabe ist, wird es bei den Vögeln und den in Aquarien lebenden Tieren schon schwieriger. Besonders dort sei es oft nur im Team und mit sehr viel Geduld möglich, die Bewohner zu erfassen – teilweise könne auch nur geschätzt werden, sagte Pressesprecherin Lisa Josef. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 1004 Individuen und sechs Tierarten mehr, als im Vorjahr. Das klingt nach ziemlich viel Zuwachs, der anzunehmende Platzverbrauch relativiert sich aber beim Blick auf die Größe der Neuzugänge. Darunter befinden sich nämlich 700 neue Bienengarnelen – eine kleine und mittlerweile seltene Krebsart – die im Tetra-Aquarium laut wissenschaftlichem Mitarbeiter Andreas Wulftange nicht viel Platz wegnehmen. Dabei machen die kleinen Krabbler ihrem Namen alle Ehre und halten die Aquarien bienenfleißig sauber.
    Insbesondere bei Fischen und Vögeln sind laut Wulftange starke Schwankungen üblich, die durch die Zählarbeit jährlich festgestellt werden müssen, um einen Überblick über die Arten zu behalten. Die jährliche Inventur sei nur eine Momentaufnahme, so Wulftange, trotzdem aber wichtig, um neben den Aufzeichnungen, die bei jeder Veränderung gemacht werden, einmal jährlich den Tierbestand zu kontrollieren. Denn das genaue Wissen über das Geschlecht der einzelnen Tiere sei bedeutsam für die Nachzucht und damit für den Arterhalt. Nur mit diesem Wissen kann der Zoo mit anderen Einrichtungen kooperieren und zum Beispiel Tiere tauschen, um vor allem bei gefährdeten Arten den Erhalt sicherzustellen.
    Während bei Fischen, Vögeln und anderem Kleingetier die Zählerei ein durchaus mühseliges Geschäft sein kann, ist der Zählappell bei den Säugetieren schon entspannter. Die Zahl der Elefanten steht naturgemäß fest, da braucht es keine Strichliste, und auch die Zahl der Zebras, Trampeltiere und Giraffen ist schnell zu überblicken. Gleichwohl werden natürlich auch hier Zu- und Abgänge akribisch verbucht. Die wohl prominentesten Neuankömmlinge am Schölerberg dürften im vergangenen Jahr die beiden Sumatra-Tiger Diana und Argo gewesen sein, die, wenn möglich, in den kommenden Jahren mit hoffentlich zahlreichem Nachwuchs persönlich für ein Plus bei der Inventur sorgen sollen.
    Wulftange stellte auch die neuesten Zoobewohner vor: „Mitte Dezember kamen zwei Bongos und drei Rotbüffel in den Zoo. Die Bongos sind bereits auf der Antilopenanlage in der afrikanischen Tierwelt Takamanda zu sehen, die Rotbüffel ziehen bald auf die ehemalige Mantelpaviananlage.“ Dort bilden sie demnächst am Eingang von Takamanda gemeinsam mit Diana-Meerkatzen und Drills das Begrüßungskomitee. Die Paviane hatten den Zoo Ende 2014 verlassen. Bevor die neue Tier-WG eröffnet wird, rücken noch einmal die Zoohandwerker an: Weitere Klettermöglichkeiten werden angebracht, und ein Zaun wird errichtet, sodass die Affen sich bei Bedarf von den Büffeln zurückziehen können. Nach dem großen Zählen ist kein Stillstand angesagt. Auch 2015 erwartet der Zoo wieder viele Tiergeburten, Neuzugänge oder Abgaben an andere Zoos, um so auch der Aufgabe der Arterhaltung nachzukommen.

    Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 23.01.2015
    (24.01.2015)
    Oliver Müller:   Gibt es eigentlich schon Details zum Nordamerika-Bereich? Der Zoo ist ja eigentlich immer recht auskunftsfreudig. Offenbar sollen ja Pumas UND Baribals angeschafft werden, was ich wirklich sehr begrüßen würde.
    (22.01.2015)
    Ulli:   1. Der Boden ist vollkommen schlammig und die Bäume sind extrem in Mitleidenschaft gezogen worden.
    2. In beiderlei Hinsicht muss saniert werden und teilweise aufgeforstet werden.
    3. Man konnte alle vier Jungbullen in guten Haltungen unterbringen. Ob dies bei einer Neubeschaffung auch noch einmal möglich ist, ist nicht gewährleistet.
    4. In der zukünftigen Nordamerika-Themenwelt werden auf jeden Fall Bisons gehalten. Da macht es nur begrenzt Sinn, beide verwandte Formen zu halten.
    5. Man nimmt die Übergangsphase von zwei bis drei Jahren billigend in Kauf. Die Lösung mit einer bis zu zwanzig Kopf starken Rentier-Gruppe ist in meinen Augen eine gute Ersatz-Lösung und der Region entsprechend angemessen.
    (21.01.2015)
    Jan Beensen:   Warum trennt man sich von den Wisenten?
    (21.01.2015)
    Ulli:   Die letzten Wisente werden den Zoo laut heutiger Führung vermutlich zeitnah verlassen und jeweils in großflächige Anlagen abgegeben. Anschließend soll der Boden abschnittsweise renoviert werden. Für die nächste Zukunft werden die Rentiere - dann in größerer Stückzahl - beide Anlagen bewohnen.

    Hinsichtlich eines neuen Nashornbullen ist man noch in Verhandlungen, die sich aber noch ziehen können - sie waren ja auch unabhängig von Floris Gesundheitszustand schon geführt worden.
    Laut Führung hatte Floris neben seinen zunehmenden gesundheitlichen Problemen auch zunehmend Streß durch das Verhalten der weiblichen Tiere, die den körperlichen Abbau des Tieres ja auch registriert hatten.

    Man soll übergangsweise auch noch einmal gemäß dem EEP junge Rothunde übernehmen, um in Osnabrück bereits eine Paarbildung herbeizuführen.

    Die Siamangs sollen auf jeden Fall noch vor Ostern in die neue Anlage ziehen. Durch die Bauverzögerungen hatte sich ihre jetzige Haltung über Gebühr hinausgezögert.

    Zu den Elefanten gibt es gegenwärtig nichts Neues.
    (18.01.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo:
    -Die Mantelpaviane wurd abgegeben und die Anlage wird für Dianameerkatzen,Drills und Rotbüffel umgestaltet.
    -Im Südamerika-Haus gibt es neue Beschilderungen
    -Bei der Siamang/Rote Panda Anlage wurden in der Innenanlage Bretter vor den Fenstern gemacht damit sich die Bewohner an die Analage gewöhnen können
    -Die Umgestaltung der Klammeraffeninsel geht nur langsam vorran
    (18.01.2015)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo:
    -Die Mantelpaviane wurd abgegeben und die Anlage wird für Dianameerkatzen,Drills und Rotbüffel umgestaltet.
    -Im Südamerika-Haus gibt es neue Beschilderungen
    -Bei der Siamang/Rote Panda Anlage wurden in der Innenanlage Bretter vor den Fenstern gemacht damit sich die Bewohner an die Analage gewöhnen können
    -Die Umgestaltung der Klammeraffeninsel geht nur langsam vorran
    (18.01.2015)
    Ulli:   in etwa heutiger Zustand
    (15.01.2015)
    Ulli:   Eine Fotomontage wie man das Affenhaus mit schlichten Mitteln aufpeppen kann.
    Die Innenanlagen selbst müssen natürlich auch verbessert werden.
    (15.01.2015)
    Zoo Osnabrück:   Zoo Osnabrück trauert um Nashorn Hans-Franz
    Nashornbulle im hohen Alter eingeschläfert

    Eine schwere Entscheidung musste vor einer guten Woche im Zoo Osnabrück gefällt werden: Nashornbulle Hans-Franz ging es gesundheitlich im bereits fortgeschrittenen Alter von 38 Jahren immer schlechter, sodass er eingeschläfert werden musste.

    Der Gesundheitszustand von Breitmaulsnashorn Hans-Franz hatte sich bereits in den letzten Wochen und Monaten stetig verschlechtert, wie Zootierarzt Thomas Scheibe berichtete: "Seit Oktober hatte er zunächst immer mehr Hautprobleme. Entzündungen breiteten sich am ganzen Körper und an den Füßen aus, und es entstanden teilweise großflächige Hautveränderungen, die wir nach Überprüfung der Blutwerte auch entsprechend behandelten. Mehrere labordiagnostische Blutanalysen ließen jedoch keine Rückschlüsse auf das Vorliegen einer spezifischen Erkrankung zu." Trotz besonderer Vitamin- und Mineralstoffergänzungen verlor der Bulle bei stets gutem Appetit bis zu einem Vierteil seines gesamten Körpergewichtes im Verlaufe der letzten zwei Monate. Er zeigte typisch für besonders alte Tiere eine immer mehr zunehmende Muskelschwäche.

    Am Samstag, 03.01.2015, konnte Hans-Franz sich nicht mehr von seinem Nachtlager erheben. "Wenn so große Tiere festliegen, können sie meist infolge der fortlaufenden Zeit bei zunehmender Kreislaufbelastung nicht mehr selbstständig aufstehen. Infolge dessen sind alle vier angewinkelten Beine und die inneren Organe aufgrund des großen Körpergewichtes von fast zwei Tonnen schlechter durchblutet und überlastet. Hier mussten wir eine Entscheidung treffen, auch im Sinne des Tieres - da tragen wir die Verantwortung", so Scheibe. Gemeinsam mit dem Zooinspektor, den wissenschaftlichen Mitarbeitern und dem leitenden Tierpfleger aus dem Nashornrevier fällte er schließlich die Entscheidung das Tier von seinem Leiden zu erlösen. "So eine Entscheidung ist nie leicht, allerdings ließ sein aussichtsloser Zustand uns keine andere Wahl", so der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Klumpe. Der Tierkörper wurde am darauf folgenden Montag zum Institut für Pathologie der tierärztlichen Hochschule Hannover überführt, wo die Experten eine umfassende Untersuchung vornehmen werden. "Bis jetzt konnte lediglich festgestellt werden, dass der Bulle schwere Veränderung der inneren Organe hatte. Die Ursache dafür ist noch nicht geklärt. Wir wissen nicht genau, wann wir das endgültige Untersuchungsergebnis bekommen, weil die noch ausstehenden feingeweblichen Schnittuntersuchungen möglicherweise noch spezielle Analysen auf virale und bakterielle Erreger nach sich ziehen können", so Zoodirektor Prof. Michael Böer. "Wir wissen zwar, dass Hans-Franz im hohen Alter gestorben ist, als wissenschaftlich geleiteter Zoo möchten aber wir sehr genaue Kenntnisse bekommen über die Todesursache bei alten Tieren."

    Nashornbulle Hans-Franz kam 1979 aus dem niederländischen Safaripark Beekse Bergen nach Osnabrück und lebte seit dem am Schölerberg. Obwohl er sein Zuhause mit verschiedenen Weibchen teilte, zeugte er leider keinen Nachwuchs. "Für uns ist sein Tod natürlich ein großer Verlust. Hans-Franz war nicht nur ein Liebling der Tierpfleger und sehr zutraulich, sondern auch ein wertvolles Tier im Sinne der Nachzucht dieser bedrohten Tierart. Aber er hat ein stolzes Alter erreicht", so Klumpe. Für die drei Osnabrücker Nashornkühe Amali, Lia und Marcita sucht der Zoo nun einen passenden Nashornbullen - weiterhin in der Hoffnung mit Nachwuchs zur Arterhaltung der Breitmaulsnashörner beitragen zu können.
    (13.01.2015)
    Lukas Wittsieker:   War jemand beim Neujahrsempfang und könnte was über die zukünftigen Planungen erzählen ?
    (12.01.2015)
    Ulli:   2014: 1.003.000 Besucher
    (09.01.2015)
    Lukas Wittsieker:   Wie war denn die Besucherzahl von 2014?
    (02.01.2015)
    Jan Jakobi:   Erster Eintrag des Jahres 2015 in diesem Forum:

    Osnabrück hat noch keine Gruppe gefunden, zu mindestens offiziell.
    (01.01.2015)
    Rüdiger Krichel:   @ welche Elefantenkühe kommen denn nun nach Osnabrück nächstes Jahr .
    Die Emmener Gruppe schon mal nicht , evtl Kewa und ihr Anhang aus Berlin ?
    (31.12.2014)
    Ulli:   Ich kann auch nur mutmaßen:

    Da sind zunächst die begonnenen Arbeiten im Südamerikabereich:
    Klammeraffen-Insel
    Südamerika-Anlage für Guanacos und Tapire
    Totenkopfäffchen-Außenanlage

    Umzug der Drills und Diana-Meerkatzen nach Takamanda
    anschließend Neubesetzung der Anlagen mit Kattas

    Baubeginn des Orang-Haus

    Neustrukturierung der Elefantengruppe nach Abgabe der Jungbullen

    Eigentlich ein durchaus volles Programm

    (31.12.2014)
    Lukas Wittsieker:   Weiß jemand was im nächsten in Osnabrück erneuert werden soll?
    (28.12.2014)
    Holger Wientjes:   Zu der Faultier-Toilette: Gehen die Tiere zum Kotabsetzen nicht auf den (Wald-)Boden ?
    (27.12.2014)
    Jonas Homburg:   Nach einem weihnachtlichen Besuch das neueste aus Osnabrück:
    -Der Umbau der Klammeraffen-Inseln hat begonnen, zunächst wurden die Inseln durch Natursteine, Baumstämme und einige kleine Büsche am Boden verbunden und aufgewertet, demnächst steht dann wohl ein Ersatz für das in die Jahre gekommene Klettergerüst und die flächenmäßige Erweiterung an.
    -Auf der Huftieranlage in Takamanda lebt seit letzter Woche Montag ein junges Bongo-Paar aus dem Zoo Berlin. Die Rappenantilopen sind nach Hodenhagen abgegeben worden.
    -Der Rotbüffelstall steht zwar vom Rohbau her, von innen muss da aber noch eine Menge passieren, sodass von einem baldigen Einzug der Büffel noch keine Rede sei kann.
    -Im Vogelabteil der Schimpansenhalle überwintern nun auch die Witwenpfeifgänse, der restliche Vogelbesatz zeigte sich sehr aktiv und insbesondere der Hornvogel hat sichtlich seine Freude daran, sich spielerische Verfolgungsjagden mit den Schimpansenjungen zu liefern.
    -Das Faultier-Klettergerüst im Südamerikahaus über der Tapiranlage ist noch einmal vergrößert worden, nun inklusive einer artgerechten Toilette in Form einer hängenden, substratgefüllten Holzwanne. Außerdem wurden Seile in den Bereich hinter den Kulissen bei den Tapirboxen gespannt, was leider dazu geführt hat, dass die Faultiere, die man auf dem Klettergerüst seit Jahren endlich mal vernünftig sehen konnte, sich nun komplett verstecken können.
    -Rund um die Nasenbärenanlage wurden Plattformen in Bäumen am Besucherweg installiert, die den Tieren demnächst zugänglich gemacht werden.
    -Die Innenanlage der Siamangs und kleinen Pandas ist fertig. Der Durchblick von der Außenanlage auf den Wirtschaftshof wurde mit Bambus zugepflanzt, sodass ich von dieser Anlage jetzt durchaus überzeugt bin.
    (25.12.2014)
    Lukas Wittsieker:   Julian Osterberg@Vor 4 Wochen:
    -Klammeraffeninseln werden neu gestaltet
    -Bei den Kirk Dikdiks sind Jungfernkraniche eingezogen
    -Umbau im Inneren Bereich des Südamerika-Areals ist abgeschlossen.Nun ist der Außenbereich dran
    -Bei den Kleinen Kudus sind Paradieskraniche mit eingezogen
    -Rotbüffelstall scheint fertig zu sein
    -und auf dem Giraffenspielplatz wird was gebaut,vielleicht ein Hochseilgarten???
    (22.12.2014)
    Julian Overberg:   Nein leider nicht. Gabs irgendwelche Neuigkeiten in den letzten 2-3 Wochen?
    (22.12.2014)
    Lukas Wittsieker:   Weiß jemand wann die Pandas in Osnabrück eintreffen???
    (21.12.2014)
    Lukas Wittsieker:   Weiß jemand wann die Pandas in Osnabrück eintreffen???
    (21.12.2014)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus Osnabrück
    Die Klammeraffeninsel wird neu gestaltet,bei den Kirk Dikdiks sind jetzt Jungfernkraniche eingezogen,Der Umbau im Südamerikahaus ist abgeschlossen bald folgt der Außenbereich,bei den Kleinen Kudus sind Paradieskraniche eingezogen wird gerade ein Hochseilgarten erricht werden?,der Rotbüffelstall scheint fertig zu sein


    Kritik:
    -Leider waren wie immer die Fensterscheiben verdreckt

    An vielen Stellen könnten die Beschilderungen mal gegen neue ausgetauscht werden vorallem bei den Vögeln,Südamerikahaus,Eingangsbereich,Kamel/Eulenbereich etc

    (30.11.2014)
    Ulli:   Rein persönlich finde ich das Konzept vom Museum klasse.
    Außerdem ist es eine schöne Ergänzung:
    Regionale Naturräume, Planetarium und weltweite Tierformen - Vom Nahen zum Fernen.
    Man kann auch vor Ort mit Umsicht viel für die Landschaftsräume tun und muss nicht in die Ferne schweifen.

    Zoologische Anpassungen sehe ich in folgenden Bereichen:
    - im Bereich "Kulturlandschaften" wären Terrarien mit den lebenden Formen statt der präsentierten Exponaten in der Wand mit den Gucklöchern wünschenswert.
    - Aus dem nicht mehr erforderlichen bzw. durch die neuen Verordnungen überholten Hühnerstall-Bereich kann man eine Speisekammer mit Mäusen bzw. einen Bereich mit heimlichen und nicht unbedingt erwünschten "Untermietern im Haus" zu deutsch einen "Ungezieferzoo" machen.
    - Aus den vier Dümmer-Aquarien könnte man ein einheitliches Landschaftsaquarium machen.
    Die Waldameisen gibt es bereits in der Ausstellung.
    Das Bienenhaus - was im Zuge einer Elefantenerweiterung zur Disposition steht - kann man in den Museumsgarten verlagern.
    Damit ist für mich aus zoologischer Sicht der Anpassungsaufwand erledigt.
    (27.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Aber dann sollte es auch eine Austellung zum Thema Zoo geben zB welche Tierarten von aussterben bedroht sind
    (25.11.2014)
    Ulli:   NOZ 24.11.2014:

    Die Diskussion um die Zusammenlegung von Zoo und Naturkundlichem Museum am Schölerberg flammt wieder auf. Hatte es in der Vergangenheit schon mehrfach Überlegungen zu einer Fusion gegeben, scheint es jetzt ernst zu werden. Kämmerer Thomas Fillep hat das Thema in seiner Liste möglicher Sparpotenziale aufgegriffen.


    Fillep bestätigte im Gespräch mit unserer Redaktion, dass er in einer Zusammenlegung große Synergieeffekte sehe, sowohl für das Museum als auch für den Zoo.

    (25.11.2014)
    Ulli:   Nach Angaben des Zoos Osnabrück leben im Südamerika-Areal zurzeit elf Totenkopfaffen, zwei Weißgesicht-Marmosetten, drei Lisztäffchen, vier Flachlandtapire, zwei Faultiere, elf Wasserschweine, vier Nandus, sechs Guanakos, sieben Nasenbären, zwei Waldhunde und zwei Boas. Die Tierwelt der angeschlossenen Mendoza-Halle besteht aus Schopfwachteln, Mönchssittichen, Wildmeerschweinchen, Goldstirn-Sittichen, Silberschnäbeln und Weißschulter-Tangaren.

    Umbaukosten im Südamerikahaus / Guanaco-Tapir-Anlage/Totenkopfäffchen-Außen 55.000 Euro
    (Quelle NOZ 18.11.2014)
    (19.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Hier ein paar neuigkeiten vom 2.11
    -Der Rotbüffelstall ist fast fertig
    -2 Kraniche sind neben den Kirk Dikdiks eingezogen
    -Die Totenkopfäffchnen Innenanlage steht kurz vor der Fertigstellung
    -Der Dianameerkatzenmann hat 2 Damen aus Duisburg bekommen
    -Im Außenbereich der Siamang/Panda Anlage geht es etwas langsamer vorran nur doof das man im Hintergrund den Wirtschaftshof sieht ich hoffe dort kommt noch etwas vor
    -Im Aquarium wurde ein Terrarium für Siedleragamen errichtet
    -Die Faultiere befinden sich jetzt über der Tapir anlage

    Zukunft
    -Die Tapir/Wasserschein und Nandu/Guanako Anlage soll umgestaltet und zusammen gelegt werden
    -Im Südamerika-Haus wird noch gewerkelt
    -Die Totenkopfäffchen sollen eine Außenanlage bekommen
    -Der Umbau der Orang Anlage soll laut Zoo Anfang 2015 beginnen und 2016 abgeschlossen sein
    -Die Rappenantilopen sollen abgegeben werden dort werden dann Bongos leben,die Pinselohrschweine sollen bleiben
    -Auch die Mantelpaviane werden den Zoo verlassen dort werden dann Dianameerkatzen,Drills und Rotbüffeleinziehen
    -Am Eingang soll das Klammeraffengehege erweitert und umgestalltet werden ob die Wand des Hauses noch was gemacht wird kann ich nicht sagen
    -Wenn die Drill und Dianas nach Takamanda gezogen sind sollen die Anlagen bis zur Wiese erweitert werden dort werden warscheinlich Kattas leben

    was sonst noch gemacht wird kann ich leider nicht sagen

    (15.11.2014)
    Julian Overberg:   Gibts hier eigentlich irgendwelche Neuigkeiten?
    Ist ja momentan so einiges an interessanten Dingen im Gange.
    (15.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wann kommen eigentlich die Roten Pandas und wann ist ihre Anlage fertig???
    (09.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Also der Büffelstall ist fast fertig
    (08.11.2014)
    Julian Overberg:   Gibt es eigentlich schon Angaben wann und wieviele Kattas, Rotbüffel und Bongos kommen sollen und wann die neue Affen-/Büffelanlage als solche zu sehen sein soll?
    (08.11.2014)
    Ulli:   danke für deine Ergänzungen,
    bei dem Gelbrückenducker bin ich einfach in der Tabelle verrutscht. Ich habe die Art ja selbst ganz fasziniert iüber längere Zeit n Wuppertal betrachtet und auch in Nürnberg gesehen.

    Damit rutscht der Gelbrückenducker ganz weit nach oben in der Liste der verfügbaren Arten, zumal es überhaupt nur eine der wenigen Huftierarten Westafrikas ist, die in europäischen Zoos gehalten werden.

    Bei der Gelegenheit, Buschböcke hatte ich selbst noch im Zoo Hannover als Unterbesatz bei den Giraffen sehen können.

    Der Potto aus Berlin ist mir schlichtweg durchgeschlupft. Primaten sind ja eigentlich mein Thema.

    Und beim Honigdachs habe ich seit 2010 die Tabelle einfach nicht aktualisiert.
    Andererseits meiden Honigdachse dichte tropische Regenwälder, wie sie im Gebiet Takamanda/Cross River mehrheitlich anzutreffen sind.

    Ach ja, die Tabelle fußt nicht allein auf meinen Mist, es gibt hierzu eine Datenbank und Liz Thieme hat die Datenbank entdeckt. Von mir stammt in erster Linie die Suche nach den deutschen Namen und die Aufstellung der Zoohalter.

    Die Tabelle besteht im Grundgerüst schon seit 2010 - insofern in Einzelfällen bitte etwas Nachsicht. Ich selbst habe meine eigene Tabelle auf Tims Anregung hon korrigiert.
    (06.11.2014)
    Tim Sagorski:   @ Ulli :

    Interessante Artenauflistung, allerdings mit kleinen Korrekturen :

    Einen Potto gibt es noch in Berlin, Honigdachse sehr wohl in Deutschland (Köln / Berlin TP), genau wie es Gelbrückenducker sehr wohl in Europa gibt, wenn auch alle in Deutschland (Wuppertal, Nürnberg, Krefeld).

    Die Meerkatzen-Artenauswahl für Takamanda scheint ja bereits getroffen worden zu sein, da man ja Dianas aus Duisburg geholt hat.
    (06.11.2014)
    Ulli:   Aquarium-Vorschlag
    (06.11.2014)
    Ulli:   Aquarium-Vorschlag
    (06.11.2014)
    Ulli:   @ Micheal: mir persönlich wäre aus ökonomischen Gründen Partnerzoo NRW wichtiger, außerdem würde ich für den Zoo als eigenständigen Namen eh lieber den früheren Namen "Waldzoo" sehen.

    "Größter Zoo Niedersachsens" ist eh schwammig, Hannover hat mehr Areal, Walsrode den größeren Tierbestand.

    Ansonsten noch einmal mein Aquarium-Vorschlag
    (06.11.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Dann müsste sich der Osnabrücker Zoo allerdings entscheiden, womit er lieber öffentlichkeitswirksam werben will - "Partnerzoo NRW" und "Größter Zoo Niedersachsens" passen nicht wirklich zusammen ;-)
    (06.11.2014)
    Ulli:   Gibt es Neues hinsichtlich der zukünftigen Elefantenhaltung-Entwicklung ?
    (06.11.2014)
    Ulli:   Gibt es Neues hinsichtlich der zukünftigen Elefantenhaltung-Entwicklung ?
    (06.11.2014)
    Ulli:   @Julian als ich das zusammenstellte, war die Meerkatzenart noch nicht abschließend klar.
    Ich habe bei den theoretisch verfügbaren Arten natürlich die Grüne Meerkatze vergessen.

    @Lukas Osnabrück liegt mit der Stadtgrenze an der Landesgrenze, insofern ist der Wunsch in den Verbund aufgenommen zu werden verständlich.
    Mentalitätsmäßig gehört der Menschenschlag auch eher nach Westfalen. Das ehemalige Fürstbistum wurde halt beim Wiener Kongress 1815 dem Königreich Hannover zugeschlagen - vielleicht weil der letzte regierende Fürstbischof auf dem Welfenhaus entstammte.

    Über Jahre stand am Hauptbahnhof als Slogan: die größte westfälische Stadt in Niedersachsen.
    Kleiner geschichtlicher Exkurs.

    Tatsache ist und bleibt, dass die räumliche Nähe zu vielen Zoos in NRW deutlich näher ist als beispielsweise zu Hannover. Und man wirbt in dem Verbund ja gerade um die wechselseitigen Besuche.

    Ich mag im übrigen beide Zoos.
    (05.11.2014)
    Julian Overberg:   @ulli: Unter den vorgesehenen Arten werden sowohl die Diana- als auch die Rolowaymeerkatze aufgeführt. Wie ist das zu verstehen?
    (05.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wieso "wieder" gab es schon mal ärger zwischen Adler und Busemann
    (05.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Osnabrück in die Vereinigung NRW Partnerzoos??? Os ist doch Nds

    ich ja fast wie beim Fußball zwischen den beiden Zoos
    (05.11.2014)
    Ulli:   Zwischen Münster und Osnabrück tobt gerade wieder so etwas wie eine "Schlammschlacht". Jörg Adler äußerte sich in der kirchlich orientierten Zeitschrift "Publik-Forum" sehr negativ zur Themenwelt Angkor Wat als Scheinwelt, Osnabrück reagiert etwas pikiert.

    Schon vorher hatte es die eine oder anderen Reibereien gegeben. Osnabrück betont immer den millionenschweren jährlichen hohen Zuschussbeitrag für Münster und verkündet selbst seinen geringen Zuschuss, vergisst aber durchaus die sehr intensive Bauförderung durch Stadt und Landkreis Osnabrück; der Zoo Osnabrück soll zumindest in früheren Zeiten Prospekte in Münster per Postwurf verteilt haben; der Zoo Münster seinerseits will nicht, dass Osnabrück in die Vereinigung Partnerzoos NRW aufgenommen wird.

    Es kann sich jeder sein eigenes Urteil hierzu bilden.
    (05.11.2014)
    Ulli:   @Michael - deine Ergänzungen zum Terrarium und deinen Tauschvorschlag finde ich sehr gut.
    P.S. bei der südostasiatischen Schildkrötenanlage dachte ich ursprünglich auch eher an die Riesenschildkrötenanlage.

    Aber wie gesagt, Wasserschildkröte und Baumwaran finde ich die bessere Lösung.
    (05.11.2014)
    Ulli:   Besetzungsoptionen Takamanda -
    Ich hatte das schon einmal weiter unten aufgestellt:

    Puristisch betrachtet Säugetierarten aus dem Gebiet Takamanda/Cross River (Regenwald)
    Angaben stammen aus www.Zootierliste.de - Bereich aktuell

    Hylochoerus meinertzhageni - Giant Forest Hog - Waldschwein spec. - nicht in europäischen Zoos
    Potamochoerus porcus - Red River Hog - Pinselohrschwein - in einer Reihe von Zoos
    Hippopotamus amphibious - Hippopotamus - Flusspferd - in einigen Zoos - Haltung extrem teuer
    Choeropsis liberiensis liberiensis Westliches Zwergflusspferd häufig in Zoos dagegen die Nigeria-Unterart (Niger-Delta) nicht in Zoos, IUCN listet Art insgesamt als stark gefährdet
    Tragelaphus scriptus - Bushbuck - keine der Unterarten in einem europäischen Zoo
    Cephalophus dorsalis - Bay Duiker - Westafrik. Schwarzrückenducker - nicht in europäischen Zoos
    Philantomba monticola - Blue Duiker - Unterart Kongo-Blauducker - in einigen europäischen Zoos, u.a. Krefeld
    Cephalophus ogilbyi - Ogilby's Duiker - nicht in europäischen Zoos
    Cephalophus rufilatus - Red-flanked Duiker - die westliche Unterart Einzeltier in Valencia
    Cephalophus silvicultor - Yellow-backed Duiker - nicht in europäischen Zoos
    Redunca fulvorufula - Mountain Reedbuck - südostafrikan. Unterart vereinzelt in europäischen Zoos
    Redunca redunca - Bohar Reedbuck - nicht in europäischen Zoos
    Hyemoschus aquaticus - Water Chevrotain - Hirschferkel - nicht in europäischen Zoos
    Neotragus batesi - Dwarf Antelope - Bates Böckchen - nicht in europäischen Zoos
    Syncerus caffer - African Buffalo - in der waldnahen Variante „Rotbüffel“ in europäischen Zoos - ESB
    Tragelaphus spekii - Sitatunga - in einigen europäischen Zoos - ESB
    Leptailurus serval - Serval - viele Biotope, nicht im Regenwald in europäischen Zoos
    Profelis aurata - African Golden Cat - nicht in europäischen Zoos
    Panthera pardus - Leopard - afrikanische Form nur noch sporadisch in europäischen Zoos
    Atilax paludinosus - Marsh Mongoose - Sumpfmanguste - nur 1 Einzeltier auf der Isle of Man - nicht gefährdet
    Galerella sanguine - Schlankmanguste - seit 2009 in Prag - in einigen Unterarten gefährdet Herpestes naso - Langnasenmanguste, event. Unterart der Schlankmanguste - nicht in europ. Zoos
    Nandinia binotata - African Palm Civet - Pardelroller - nicht in europäischen Zoos -
    „nicht gefährdet“ (least concern). Pardelroller sind Erregerreservoir der Schlafkrankheit
    Civettictis civetta - African Civet - Afrikan. Zibetkatze - nur in drei europäischen Zoos
    Poiana richardsonii - African Linsang - nicht in europäischen Zoos
    Genetta cristata - als Haussa-Ginsterkatze in Aue und Pilzen
    Genetta fieldiana = pardina - nicht in europäischen Zoos
    Mellivora capensis - Honey Badger - Honigdachs - vereinzelt in europäischen Zoos, nicht in Dtl.
    Bdeogale nigripes - Black-footed Mongoose - Schwarzfussmanguste - nicht in europäischen Zoos
    Herpestes ichneumon - Egyptian Mongoose - Ichneumon - nur in israelischen Zoos
    Aonyx capensis - African Clawless Otter - Kap-Fingerotter - nicht mehr in europäischen Zoos
    Hydrictis maculicollis - Spotted-necked Otter - Fleckenhalsotter - nur in Valencia seit 2008 mit Zucht sowie Belfast seit 2013
    Genetta servalina - Servaline Genet - Serval-Ginsterkatze - nicht in europäischen Zoos
    Dendrohyrax dorsalis - Western Tree Hyrax - Baumschliefer - Unterart nicht in europäischen Zoos - in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN
    Arctocebus calabarensis - Calabar Angwantibo - Bärenmaki - nicht in europ. Zoos - nicht gefährdet
    Perodicticus potto - Potto - in einigen europ. Zoos, nicht in Dtl. - nicht gefährdet
    Euoticus pallidus - Pallid Needle-clawed Galago - Kielnagel-Galago - nicht in europäischen Zoos
    Galago demidoff - Demidoff's Galago - nicht in europäischen Zoos - laut IUCN nicht gefährdet
    Galago thomasi - Thomas-Galago - nicht in europäischen Zoos - laut IUCN nicht gefährdet
    Galago alleni - Allen's Squirrel Galago - Allen-Galago - nicht in europäischen Zoos
    IUCN listet den Allen-Galago als „stark gefährdet“ (endangered)
    Galago cameronensis - Kmerun-Galago - nicht in europäischen Zoos - laut IUCN nicht gefährdet
    Cercopithecus erythrotis - Red-eared Monkey - Rotnasenmeerkatze - nicht mehr in europ. Zoos
    IUCN listet die Art als gefährdet (vulnerable)
    Cercopithecus nictitans - White-nosed Guenon - Große Dunkle Weißnase - nicht in europäischen Zoos - laut IUCN stark gefährdet (endangered)
    Cercopithecus pogonias - Crowned Guenon - Kronenmeerkaze - nicht in europäischen Zoos, von einer anderen Unterart 1 Einzeltier in Twycross/GB - nicht gefährdet
    Cercopithecus mona - Mona Monkey - Mona-Meerkatze - inzwischen selten in europäischen Zoos - nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum
    Cercopithecus preussi - Preuss's Monkey - Preuss-Meerkatze - nicht mehr in europäischen Zoos -
    nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum
    Chlorocebus sabaeus - Westliche Grüne Meerkatze - häufig in Zoos
    nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum, teilweise Kulturfolger
    Chlorocebus tantalus - Tantalus Meerkatze - in europäischen Zoos nur in Herberstein -
    nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum
    Cercocebus torquatus - Red-capped Mangabey - Rotschopf- oder Halsbandmangabe
    relativ selten in europäischen Zoos
    IUCN listet die Art nicht als gefährdet, das ist jedoch veraltet, zurückgehender Lebensraum
    Lophocebus albigena - Gray-cheeked Mangabey - Grauwangen-M. - 2 x in Frankr. - nicht gefährdet Papio anubis - Anubispavian - relativ selten in europäischen Zoos - laut IUCN nicht gefährdet
    Mandrillus leucophaeus - Drill - sehr selten in europ. Zoos - EEP
    IUCN listet die Art als stark gefährdet (endangered)
    Colobus guereza - Guereza - häufig in Zoos - IUCN listet Art als nicht bedroht
    Piliocolobus pennantii - Pennant's Red Colobus - Pennant-Stummelaffe - nicht in europäischen Zoos
    lUCN listet Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered)
    Piliocolobus preussi - Preuss's Red Colobus - Preuss-Stummelaffe - nicht in europäischen Zoos
    lUCN listet Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered)
    Colobus satanas - Black Colobus - Schwarzer Stummelaffe - nicht in europäischen Zoos
    IUCN listet die Art als gefährdet (vulnerable).
    Pan troglodytes - Chimpanzee - westafrikanische Unterart (P.t. verus) selten in europäischen Zoos, die Unterart Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus) nicht in europäischen Zoos,
    IUCN listet die Art als stark bedroht (endangered)
    Gorilla Gorilla - Cross-River-Gorilla - Unterart nicht in europ. Zoos, ansonsten größerer Bestand
    IUCN listet diese Unterart als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered).

    Die gehaltenen Arten an Nagern und Fledertieren ist noch viel kleiner, ganz zu schweigen von den Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und Wirbellosen des Regenwaldes in Kamerun und Nigeria


    als Säugetierbestand überhaupt verfügbar:

    Potamochoerus porcus - Red River Hog - Pinselohrschwein - in einer Reihe von Zoos
    ggf. Hippopotamus amphibious - Hippopotamus - Flusspferd - in einigen Zoos - Haltung extrem teuer !!
    Choeropsis liberiensis liberiensis Westliches Zwergflusspferd häufig in Zoos dagegen die Nigeria-Unterart (Niger-Delta) nicht in Zoos, IUCN listet Art insgesamt als stark gefährdet
    Tragelaphus spekii - Sitatunga - in einigen europäischen Zoos - ESB
    Syncerus caffer - African Buffalo - in der waldnahen Variante „Rotbüffel“ in europäischen Zoos - ESB
    ggf. da nicht biotopgerecht Leptailurus serval - Serval - viele Biotope, nicht im Regenwald in europäischen Zoos
    Hydrictis maculicollis - Spotted-necked Otter - Fleckenhalsotter - nur in Valencia seit 2008 mit Zucht sowie Belfast seit 2013
    Cercopithecus mona - Mona Monkey - Mona-Meerkatze - inzwischen selten in europäischen Zoos - nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum
    nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum, teilweise Kulturfolger
    Chlorocebus tantalus - Tantalus Meerkatze - in europäischen Zoos nur in Herberstein -
    nicht gefährdet, zurückgehender Lebensraum
    Cercocebus torquatus - Red-capped Mangabey - Rotschopf- oder Halsbandmangabe
    relativ selten in europäischen Zoos
    IUCN listet die Art als gefährdet, das ist jedoch veraltet, zurückgehender Lebensraum
    Lophocebus albigena - Gray-cheeked Mangabey - Grauwangen-M. - 2 x in Frankr. - nicht gefährdet Papio anubis - Anubispavian - relativ selten in europäischen Zoos - laut IUCN nicht gefährdet
    Mandrillus leucophaeus - Drill - sehr selten in europ. Zoos - EEP
    IUCN listet die Art als stark gefährdet (endangered)
    Colobus guereza - Guereza - häufig in Zoos - IUCN listet die Art als nicht bedroht, in Osnabrück lebt z. Zt. mit Colobus guereza kikuyuensis die östliche Unterart
    Pan troglodytes - Schimpanse - westafrikanische Unterart (P.t. verus) selten in europäischen Zoos, die Unterart Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus) nicht in europäischen Zoos


    P.S. für Osnabrück vorgesehene Arten
    Tragelaphus eurycerus isaaci - Ostafrikanischer Bongo (Bergbongo) - Kenia, waldiges Hocland. zentralafrikanische Form im dichten Wald - häufig in europäischen Zoos - IUCN listet Art als CR (vom Aussterben bedroht)
    Cercopithecus diana diana - Diana_Meerkatze. Sierra Leone bis Elfenbeinküste, häufig in europäischen Zoos - IUCN listet Art als gefährdet
    Cercopithecus diana roloway - Diana_Meerkatze. Elfenbeinküste und Ghana, relativ selten in europäischen Zoos, zweimal in Deutschland - IUCN listet Art als stark gefährdet
    Cercocebus atys lunulatus - Weißscheitelmangabe,westliches Afrika (O- und NO-Elfenbeinküste, SW-Burkina Faso und SW-Ghana), relativ selten in europäischen Zoos, zweimal in Deutschland - IUCN listet Art als stark gefährdet


    (05.11.2014)
    Michael Mettler:   Das offene Terrarium hat den Nachteil, dass es einerseits zum Diebstahl von Tieren, andererseits zum Einsetzen unliebsam gewordener Heimtiere (potenzielle Krankheitsträger) reizen kann.

    Bindenwarane sind imposante Schautiere, aber ob die Kaimananlage für mehr als nur eine Einzelhaltung dieser sehr bewegungsintensiven Art reicht, wage ich zu bezweifeln. Deshalb würde ich das Konzept eher umkehren: Die Kaimananlage für eine Zuchtgruppe einer der bedrohten südostasiatischen Wasserschildkröten nutzen (die dann dort vor "eingeworfenen Zimmerschildkröten" sicher wäre) und die offene Anlage komplett verglasen, um darin (evtl. zur Geschlechtertrennung teilbar) eine der ebenfalls bedrohten asiatischen Baumwaran-Arten unterbringen zu können.

    Ich bin zwar schon eine Weile aus der Terraristik raus, aber mein letzter Kenntnisstand war, dass man Gemeinschaftshaltungen Echsen/Schildkröten aus Gesundheitsgründen möglichst unterlassen sollte - weiß nicht, ob die Gefahr inzwischen durch bessere Prophylaxe gebannt werden kann.

    Da sich Zwergseidenäffchen mit anderen Krallenäffchen vergesellschaften lassen, müsste doch für sie ein Unterkommen zu finden sein?
    (05.11.2014)
    Ulli:   Natürlich würde eine thematische Gliederung des Terrariums Sinn machen.

    Von einigen., auch von mir selbst, ist schon eine Konzentrierung auf Südostasien zumal aufgrund der räumlichen Nähe zu Angkor Wat angeregt worden, selbst wenn es in letzter Konsequenz schwierig sein könnte umzusetzen.

    Denkbar sind Also z.B. Bindenwaran statt Brillenkaiman; Wasseragame, Segelechse oder Nackenstachler statt der Grünen Legune; ggf. eine südostasiartische Schildkrötenart. Die Schlangenarten sind heute schon südostasiatisch.

    Die Idee mit dem offenen Terrarium finde ich sehr gut. Sicher ist eine bessere Strukturierung sinnvoll. Es gibt übrigens Überlegungen hinsichtlich eines außen anzubauenden Wintergartens.

    Die Leguane können dann ins Südamerikahaus oder in die momentane Krallenaffen-Anlage im Affenhaus umziehen.

    Für die Zwergseidenäffchen lässt sich sicher eine Lösung zoointern finden.

    (05.11.2014)
    Michael Mettler:   Die offene Reptilienanlage im Terrarium ist übrigens gar nicht von Anfang an geplant gewesen. Ich hatte den damaligen Zoodirektor Everts mal darauf angesprochen und gefragt, warum diese Anlage einen so merkwürdigen Grundriss hat. Wenn ich mich an die Erklärung richtig erinnere, sollten auf den Mauer"nasen", die in den Besucherraum ragen, ursprünglich einzelne Terrarien stehen und der Bereich dahinter entlang der Wand sollte als Pflanzfläche dienen. Auf die Idee, daraus eine offene Reptilienanlage zu machen, kam man erst, nachdem die Sockelmauer schon stand; vielleicht, weil der gesamte Terrarienraum dadurch großzügiger wirkte als mit den Einzelterrarien. Und seitdem ist dieses "Gehege" mit einer zeitweise irrsinnigen Mixtur von Arten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen und mit unterschiedlichsten Ansprüchen besetzt.
    (05.11.2014)
    Hannes Lüke:   Im Terrarium muss sich sowieso einiges tun. Die Netzpythons sehen schrecklich aus und die unssaubere Häutung spricht für sich. Von den unansehnlichen Hautstücken in der Anlage ganz zu schweigen. Die offene Anlage für Leguane ist ja ganz nett aber das Sammelsurium von diversen Reptilien ist nicht das Gelbe vom Ei. ich bezweifle sehr, dass sie den Ansprüchen der meisten Arten gerecht wird, sie ist sehr dunkel und bestimmt alles andere als Wirtschaftlich. Evtl sollte man auch dieses Haus thematisch gestalten und einge der aktuellen Reptilien umsiedeln z.B. die Leguane ins, sowieso feuchte und gut geheizte, Südamerikahaus.
    (05.11.2014)
    Jonas Homburg:   Und nach einem Besuch am Sonntag von mir noch die Ergänzungen zum neuesten aus dem Zoo:
    -im Klammeraffenhaus wurden nun einfach alles mit Substrat auf gleiche Höhe aufgeschüttet, sodass es faktisch keine optische Trennung mehr zwischen altem und neuem Gehegeteil mehr gibt. Auf der Außenanlage hat man entgegen der Ankündigungen bisher noch nicht zu bauen begonnen. Man wollte den Klammeraffen wohl noch das gute Wetter gönnen bevor ihnen der Zugang zum Außengehege vorübergehend verwehrt werden muss.
    -die Kraniche in Samburu sind Jungfernkraniche
    -der Büffelstall auf Takamanda macht Fortschritte, es dürfte also nicht mehr allzu lange dauern, bis hier der Bestandswechsel erfolgen kann (wären die Baumaßnahmen nicht in Verzug geraten, könnten die Büffel bereits da sein)
    -nach der Bestandsverringerung auf der Takamanda-Huftieranlage durch den zwischenzeitlichen Schichtbetrieb und die Herausnahme der Kudus hat sich wieder eine richtige Grasnarbe gebildet, nachdem man sich ja zwischenzeitlich schon von der Idee einer grünen Anlage verabschiedet zu haben schien, ist sie nun wieder richtig nett geworden. Auch die Vegetation im Hintergrund ist so gut gewachsen, dass ich meine Einschätzung, sie sei zu offen für Bongos, auch angesichts einiger Beispiele von wesentlich offeneren Haltungen dieser Antilopen zurücknehmen muss.
    -Das Schimpansenhaus wird für die Winternutzung vorbereitet. Die Vegetation hat sich hier über den Sommer dermaßen explosionsartig entwickelt, das an einigen Stellen jetzt sogar zurückgeschnitten und hochgebunden werden muss, damit die Schimpansen nicht über Rankpflanzen ans Dach kommen.
    -Im Zuge der Umgestaltung im Südamerikahaus ist auch die Brüstung entlang der Tapiranlage neugestaltet worden, nun ersetzt ein natürlich wirkender Holzzaun die vormalige Metallpfeilerabsperrung. Insgesamt ist dieses Haus wirklich aufgewertet worden und es gehört definitiv zu meinen Lieblingsplätzen im gesamten Zoo.
    -Die Siamang-Anlage ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber zumindest die Außenanlage scheint ziemlich weit. Zwischen den Bäumen und dem Klettergerüst wurden Seile gespannt, außerdem ist bereits ein Rückzugskasten für die Pandas installiert. An der Innenanlage wird noch fleißig gewerkelt. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe ist, warum man die Rückseite der Anlage nicht vermauert, sondern vergittert hat. Der Ausblick auf den dahinter liegenden Wirtschaftshof ist nicht gerade schön.
    -Neben dem Rüsselspringer-Terrarium, was wirklich nett geworden ist, sind auch die Ameisen wieder aktiv, die Röhren wurden wieder zum Blättertransport freigegeben, nachdem hier zwischenzeitlich ein kompletter Neustart erforderlich gewesen war. Auch das zwischenzeitlich ausgeräumte Schlangenterrarium ist wieder bezogen. Auf dem Boden des Phelsuma-Terrariums (ehemals Stirnlappenbasilisk) leben nun Einsiedlerkrebse.
    -Über dem Kaimanbecken ist nun wieder großzügig ein Netz gespannt worden, nachdem es nach erfolgreicher Eingewöhnung der Zwergseidenäffchen anfangs stückweise und schließlich ganz entfernt worden war. Ich möchte eigentlich ungern das Schlimmste hoffen, aber es war in der gesamten Anlage kein Äffchen zu sehen (sonst sind die eigentlich immer unter einer der Lampen zu finden).

    (04.11.2014)
    Lukas Wittsieker:   Neues aus Osnabrück
    -Neben den Kirk Dik Diks sind 2 neue Kraniche eingezogen welche Arten das ist kann ich nicht sagen
    -Die Faultiere können sich jetzt im Haus frei bewegen aber nur über der Tapiranlage
    -die Totenkopfaffenanlage ist fast fertig bald ziehen die Äffchen ein
    -Die drei Dianameerkatzen leben jetzt neben den Drills da wo der Bintourong gelebt hat
    -Die Siamang/Rote Panda Anlage ist immer noch nicht fertig
    -Im Aquarium wurde das Terrarium für Siedleragamen und Kurzohrrüsselspringer fertig gestellt
    -Die Kameleons können sich jetzt auch über der Riesenschildkröten-Anlage bewegen

    (03.11.2014)
    Michael Mettler:   Ist eigentlich für das Projekt Nordamerika ein Austausch der Wölfe vorgesehen, oder will man das Europäer-Rudel als wenigstens die Art vertretende Form behalten?
    (28.10.2014)
    Ulli:   guter Joke !

    (27.10.2014)
    Hannes Lüke:   Da kommen die Okapis rein ;-)
    (27.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Steht eigentlich schon fest was mit der Anlage passiert wo jetzt noch die Wisente sind?
    (25.10.2014)
    Ulli:   nach dem gegenwärtigen Stand ja, allerdings eventuell nach der Eingewöhnung der Tiere - der Weg durch die Anlage soll identisch mit dem jetzigen Besucherweg vor der Anlage sein. Die Wiese vor dem Waldstück wird einbezogen.
    (24.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wird die Katta Anlage eigentlich begehbar?
    (23.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Auf die lange Bank schieben kann der Zoo die Elefanten-Planung wohl nicht. Bei einer Fläche der Kuh-Anlage von 2.200 qm reicht der Platz nach den neuen Haltungsrichtlinien für gerade mal zwei Zuchtkühe plus Nachwuchs unter acht Jahren oder eine solche Kuh und zwei nicht-züchtende. Falls tatsächlich die diskutierte vierköpfige Berliner Gruppe kommen sollte (Kewas Tochter Thuza ist knapp sechs Jahre alt und somit theoretisch schon bei Eintreffen eine Sexualpartnerin für den Bullen), könnte u.U. schon in etwas über zwei Jahren mit einem ersten Kalb von Thuza das Kontingent übererfüllt sein...
    (22.10.2014)
    Ulli:   Ein neues Kuhhaus sähe dem jetzigen durchaus ähnlich.
    Wenn man momentan den Weg vor der Reihervoliere nimmt, liegt das Nashornhaus und der Besucherweg davor im Bereich des Blickes in die Löfflelhund-Anlage faktisch eine Etage darunter, wobei der Weg vor der Reihervoliere in dem Bereich selbst ansteigt.
    Die Reihervoliere steigt im Bodenniveau ebenfalls noch ein klein wenig an.
    Der Besucherbereich wäre faktisch der Bereich der momentanen Hornvogelanlage plus Haus.

    Ich würde die Zwergotteranlage gerne in dem bisherigen Bereich lassen - sie liegt ja gegenüber den Tigern. Da würden Pinguine auch nicht passen.

    Aber letztendlich entscheidet der Zoo selbst, was und wie er bauen will. Und das würde eh erst zum Ende des Masterplans Osnabrück 2021 in Angriff genommen und auch nur wenn die finanziellen Mittel vorhanden sein sollten.


    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   P.S. Mit den technischen Voraussetzungen meine ich vorhandene Wasser- und Stromanschlüsse. Eine Wasseraufbereitung für das Pinguinbecken müsste natürlich nachgerüstet werden.
    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Hm, da habe ich das Gelände wohl als flacher im Hinterkopf, als es in der Realität ist. Mir ist zwar aus Zeiten der alten Afrika-Anlage, deren oberer Teil jetzt das Kleinkudu-Gehege ist, noch ein Ausblick talwärts in Erinnerung, aber nicht, dass das Gelände so steil ist, dass man darin ein Elefantenhaus bündig zum oberen Weg "versenken" könnte.

    Deine thematische Anbindung der Pinguine an ein Wasser.Welten-Konzept kann ich nachvollziehen, nicht aber den Standort. Auf seinem Rundgang würde der Besucher entlang des selben Weges Südostasien, Wasser.Welten und dann wieder Südostasien an der selben Wegseite passieren, so dass sich ihm der Sinn der Pinguine an diesem Ort nicht erschließen wird.

    Es gäbe aber eine Lösung (mit Umbauten verbunden, dann aber sinniger): Nimm die Zwergotter auf die Pinguinfläche (mit ihnen überschneiden sich die beiden Themenbereiche perfekt) und dafür die Pinguine ans Aquarium Nistbereich wegen der Südöffnung der Höhlen auf der jetzigen Zwergotterfläche, Wasserteil im Bereich der jetzigen Landschildkröten-Außenanlagen. Die technischen Voraussetzungen für den Anschluss einer Außen-Wasseranlage müssten doch im Aquariumgebäude vorhanden sind.
    (22.10.2014)
    Ulli:   Der Nebeneingang steht angeblich unter Denkmalschutz.
    Am Restaurant gibt es von hinten gibt es sogar einen portalähnlichen Eingang.

    Ich hatte auch immer schon den Gedanken eines Indoorspielplatzes - entweder in dem Bereich zwischen dem Cafe und dem Wirtschaftshof auf dem Areal der waz.Zt. wahllos nebeneinanderliegenden Volieren und Storchenwiese oder auf dem Gelände des momentanen Spielplatzes.

    Mein Kuhhaus würde in der Senke optisch komplett verschwinden und die Einfahrt über deinen skizzierten Wirtschaftshof erfolgen.
    Der Besucherbereich würde ähnlich wie beim jetzigen Kuhhaus aussehen.

    Dann würde ich die Brücke aber lieber wieder in der ursprünglichen Busemann-Idee verwirklicht sehen.

    Die Pinguinanlage wäre/ist für mich ein Bestandteil einer Themenwelt "Wasser.Welten" mit Pinguin, Pelikan, Zwergotter und Aquarium.
    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Also, ich zähle da DREI Probleme ;-)

    Den Sinn des Oranghaus-Umbaues habe ich doch schon angezweifelt. Damit verbaut man sich langfristig eine Erweiterungsmöglichkeit bzw. einen Hausstandort für die Elefanten - oder man reißt das umgebaute Oranghaus dann wieder ab.

    Steiles Gelände mit derartigen Höhenunterschieden ist auch in anderen Zoos in den Elefantenanlagen vorhanden. Abgesehen davon müsste man vermutlich ohnehin den Hang durch Aufschüttung stellenweise abflachen - auch bei der von dir zuerst aufgezeigten Lösung. Du erwähntest, dass sich unter einer dünnen Erdschicht gewachsener Fels befindet; Elefanten sind um einiges schwerer als Nashörner und wühlen im Boden, die durch sie ausgelöste Erosion darf schließlich nicht dazu führen, dass sie letztlich auf Gestein stehen.

    Dass eine Pinguinanlage in einem Südostasien-Gehegekomplex thematisch keinen Sinn mehr machen würde, muss ich wohl nicht näher erläutern... Im "Übermorgen" könnte die längst an anderer Stelle gelandet sein.

    Recht gebe ich dir mit einem eventuellen neuen Haus für die Kühe. Wenn wir ohnehin davon ausgehen, dass sich die Haltungsrichtlinien verschärfen könnten, könnte das jetzige Haus dann auch zu klein sein. Eine Nachnutzung für Bullen hätte den Vorteil, auch Jungbullen länger (be)halten zu können, denn deren Vermittlung dürfte in Zukunft eher schwieriger als einfacher werden.

    Der von dir gewählte Stanort des Hauses würde allerdings den Landschaftscharakter massiv beeinträchtigen. Ich habe mir die Umgebung des Nebenausgangs nie genauer angesehen, wäre es nicht möglich, diesen näher an das Restaurant zu verlegen? Dann würde sich ein randnaher Standort für das Kuhhaus außerhalb der grün markierten Fläche anbieten, ggfs. ließe sich als zusätzliche Attraktion sogar ein Indoor-Spielplatz anfügen und der Nebenausgang IN diesen eingliedern.

    Alternativ könnte man das zusätzliche Haus nahe an das alte stellen (direkt an den rot markierten Weg, auf die Fläche Seehunde/Pinguine/jetziges Bullenhaus), dann bliebe wenigstens ein breiter Ausblick auf die Freianlage und den Waldhintergrund von der Kinderland-Seite her erhalten.
    (22.10.2014)
    Ulli:   Aber wie schon gesagt - ein Problem von übermorgen
    (22.10.2014)
    Ulli:   Deine Planung hat zwei Probleme:
    Das Orang-Haus wird demnächst für 1,8 Mio Euro umgebaut.
    Das Gelände ist insgesamt sehr steil und hat mehrere Höhen-Terrassen (Nashorn, Gehweg, Anhöhe Pinguine) dazwischen, die sich auf sich auf 3-4 m summieren.
    Die Pinguinanlage wurde gerade erst um den Landteil erweitert, um die Bruthöhlen nach Süden auszurichten.

    Ich habe einmal versucht deinen Entwurf gemäss der Topographie zu modifizieren.
    Der Bulle zieht ins Kuhhaus, die Kühe erhalten in der Senke des Nashornhauses inklusive der Reihervoliere ein neues Haus, der Bersucherraum wird wie jetzt schon in einer Anhöhe errichtet.
    Deine Brücke wird etwas verschwenkt, um die Pinguinanlage zu erhalten.
    (22.10.2014)
    Michael Mettler:   Zur Konkretisierung meiner Gedanken hier eine Skizze. Wenn der "Restaurant-Schnellweg" so verliefe wie hier rot eingezeichnet, erübrigt sich sogar ein beiderseitiger Sicherheitsabstand, denn zwischen ihm und dem Herden-Elefantenhaus läge dann nur der Wirtschaftshof der Hauses, nicht das Bullengehege. Mit diesem käme der neue Weg nur im Bereich des Vorgeheges am Haus in Berührung, das dann wie jetzt als Schleuse dienen würde. Rechts davon das neue Bullengehege = jetzige Herdenanlage mit einem neuen Bullenstall auf Fläche des Oranghauses nebst kleinem Vorgehege. Wobei mir gerade erst auffällt, dass ich einen Zugang für die Kühe vom Haus zur Schleuse vergessen habe (könnte als Hohlweg gestaltet werden).

    Die Stachelschweinanlage würde entfallen, hier wäre vermutlich eine größere Fläche zum Rangieren für Lkw nützlich (Elefantentransporte).

    Links dann die "große Lösung" für eine Herdenanlage ohne Schachtel-Effekt nebst dem schon erwähnten Sika-Randstreifen. Unter Hinzunahme der Flächen von Vogelhaus, Seehunden und Pinguinen sowie etlicher Strecke Besucherweg entstünde eine Anlage, die von der Fläche her hoffentlich noch lange zukunftsfähig in punkto Haltungsrichtlinien bliebe - das müssten etwa 6.000 bis 7.000 qm sein.
    (21.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Um meinen Vorschlag zu konkretisieren, anbei ein Foto aus Kronberg. Stegverlauf mit Sicherheitsabstand zu den Elefanten (links im Bild die Bullenanlage), Ausnutzung des Badebeckens zur Steigerung der Höhendistanz. Sähe es rechts des Besuchersteges (der auch auf einer Mauerkrone oder einem Wall verlaufen könnte statt frei in der Gegend zu stehen) genauso aus, hätten wir das, was mir für Osnabrück zwischen den Anlagen vorschwebt. Zwar wäre noch eine Schleuse nötig, damit der Bulle in die Herdenanlage wechseln kann, aber für diesen Augenblick kann man die Brücke im Schleusenbereich auch schlichtweg kurz sperren (siehe Emmen oder Hannover, wo es für die Besucher ebenfalls kurzzeitige Wegsperrungen gibt, wenn die Elefantengruppen zwischen Stall und Freianlage wechseln).
    (21.10.2014)
    Ulli:   2.200 qm - Gesamtaußenanlage knapp über 3.000 qm


    Mir persönlich wäre eine Brücke quer über die Elefantenanlage zu heikel - sie muss eine beträchtliche Sicherheitshöhe haben.

    Die Brücke gemäß Herrn Busemanns Idee würde beim Besucher den Eindruck erwecken, man geht zumindest auf der einen Seite durch den Wald - der darunterliegende Zaun/Gitter wird ja von den Besuchern so gut wie nicht wahrgenommen.
    Außerdem befindet sich an der potentiellen Einmündung schon so etwas wie ein Wegekreuz.

    Aber das ganze ist zur Zeit eh müßig - ein Problem von übermorgen und warten wir einfach ab, wie und was sich letztendlich tatsächlich im Elefanten-Bereich verwirklichen lässt.
    (21.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Wenn ein "Schnellweg" zwischen Kajanaland und Gaststätte gebraucht wird, wäre die kürzeste Brückenverbindung allerdings eine auf der Luftlinie Luchsanlage/jetziger Brückenaufgang - Seehundanlage. In diesem Bereich würde doch bei einer Planung mit Bullenanlage statt Nashörnern/Antilopen ohnehin die Grenze zwischen Elefantenbullen- und Herdenanlage verlaufen, so dass das Verbindungstor bzw. die Schleuse unterhalb der Brücke (bzw. hier tut's auch ein Wall o.Ä.) gelegen sein könnte. Der "Gaststätten-Schnellweg" wäre dann allenfalls halb so lang wie die Talbrücke und somit wahrscheinlich deutlich kostengünstiger.

    Wie groß ist eigentlich die Herdenanlage, also das "alte" Außengehege zwischen Elefanten- und Oranghaus (ohne Vorgehege gerechnet)?
    (21.10.2014)
    Ulli:   Die Brücke ist eine Idee von Herrn Busemann selbst. Die Brücke schafft überhaupt erst die Möglichkeit schnell vom Kajanaland zur Gaststätte zu kommen.

    Das Areal der Kleinen Kudus, Wüstenbaude und dem schmalen Teil der Nashornanlage umfasst zur Zeit etwa 2.000 qm. Die Größe halte ich für Elefantenbullen zumal mit einem Badebecken und einem Bullenhaus auch mit Blick auf weitere Richtlinienverschärfungen für mindestens erforderlich.

    Unter der Brücke kann man massive Absperrgitter oder auch eine Mauer bauen, ohne den Besuchereindruck zu beeinträchtigen. In Richtung Wanderwege außerhalb der Zoogrenze kann man hinter den Absperrgittern/Mauer Stauden pflanzen und an einer Stelle als Highlight vielleicht (!!!) eine Panzerglasscheibe oder einen massiven Graben mit Blick in die Bullenanlage ermöglichen.
    (21.10.2014)
    Michael Mettler:   Nochmal @Ulli: Da man vermutlich die Außenbegrenzung der Elefantenanlage aus Sicherheitsgründen nicht direkt auf die Zoogrenze setzen dürfte, könnte ich mir ihren Verlauf in etwa dort vorstellen, wo du die zusätzliche Brücke eingezeichnet hast. Dann ließe sich das Waldgelände in der "Pufferzone" zur Zoogrenze als in großem Bogen verlaufendes Sika-Gehege verwenden, aus dem heraus die Hirsche auch die Elefantenanlage mitnutzen könnten. Wenn ich mich recht erinnere, verlaufen außerhalb des Zoozauns dort öffentliche Waldwege, dann hätte das Hirschgehege sogar noch eine Art Schaufenster-Charakter (wenn auch leider mit Zaun).
    (21.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Mein Einwand bezog sich ja auf einen wenig abwechslungsreichen, langen Weg rund um eine riesige Elefantenanlage. Das lässt sich durchaus auch einfacher lösen. Die zusätzliche Verbindungsbrücke ins Kajanaland kann man sich sparen (das Geld dafür wäre sicher anderswo einsetzbar...) und bezieht für die Erweiterung der Elefantenanlage im Tal der grauen Riesen schlichtweg den ganzen Bereich bis an die Zoogrenze ein. Der Besucherweg würde dann zwischen jetziger Kleinkudu-Anlage und Papageienhaus gekappt, dafür könnte man zwischen dort und dem Elefantenhaus für reichlich ebenerdige Einblickmöglichkeiten in die Elefantenanlage sorgen. Das wäre im Vergleich zu der von dir eingezeichneten Lösung nur ein Drittel der Wegstrecke entlang der Herdenanlage, aber m.E. schautechnisch völlig ausreichend. Abgesehen davon dürften die ganzen Brücken- und Aussichtsplattformenkonstruktionen auf Zeit gesehen einen gewissen Wartungsaufwand verursachen, der nun mal auch Geld kostet - dann muss man dieses Prinzip nicht noch weiter ausbauen. Ganz im Gegenteil, ich würde dann sogar noch die verschachtelten Holzterrassen an der jetzigen Elefantenanlage wegreißen und an dieser Stelle lieber mit einer zusätzlichen Kleinanlage o.Ä. thematisch auf Kajanaland einstimmen.

    Übrigens wäre die Fläche des Oranghauses langfristig auch für einen Elefantenbullenstall denkbar, so dass die jetzige Herdenanlage zur Bullenanlage umgenutzt werden könnte. Das würde nicht mal mit deiner Tal-der-Waldmenschen-Idee kollidieren, da man ein kombiniertes Haus errichten könnte (auch wenn ich nach wie vor bevorzugen würde, dass dort GAR KEIN Baukörper mehr stünde, um der Ecke mehr Weitläufigkeit zu geben).
    (21.10.2014)
    Holger Wientjes:   Bezüglich der Vergesellschaftung von Elefanten fällt mir noch der Zoo Rostock ein, wo die letzte Kuh ja auch eine ganze Zeit lang (so viel ich weiss) problemlos mit Schafen und/oder Ziegen zusammen gehalten worden ist.
    (21.10.2014)
    Ulli:   - Um die Euphorie zu bremsen, ich sprach in meiner Berichterstattung von einer Option (!!!) zur Erweiterung der Elefantenanlage.
    - Gegenwärtig sind erst einmal die Sichtmöglichkeiten auf die jetzige Elefantenanlage zu optimieren.
    - Wenn ein Zoo bereit ist, den enormen finanziellen Aufwand für eine Elefantenanlage auf sich zu nehmen, muss bei der Umsetzung dieser Anlage zunächst erst einmal das Hauptaugenmerk auf die Elefanten selbst gelenkt werden.
    - Dazu zählt auch die Minimierung des Verletzungsrisikos für Elefantenbabies und Elefantenjungtieren. Dazu müssen alle Huftier-Böcke langfristig weggesperrt werden können.
    - Um hier das Argument „nur Elefanten seien langweilig zu entkräften, es geht hier inklusive aller Sichtachsen, Eingrünungen und Besucherwege um gerade einmal höchsten 2 ha der 23,5 ha Zoo-Gesamtfläche, also um deutlich weniger als 10 Prozent des Zooareals.
    - Wenn man sich den Plan anschaut, ist auch bei Nutzung der Option niemand gezwungen, die Elefanten sehen zu müssen und kann sie problemlos am Rande liegen lassen.
    - Während der finanzielle Aufwand für eine Elefantenanlage immens ist, kann man für die im Freiland ausgestorbenen Vietnam-Sikahirsche mit geringem Aufwand auch außerhalb eines Zoos ein großes Wildgatter bauen.
    - Gemeinschaftshaltung ist sicherlich reizvoll, aber nicht der zentrale Aspekt.

    Bild Option potentielles Elefantenareal
    (21.10.2014)
    Michael Mettler:   @Julian Overberg: Gerade für Elefantenbullen, die viel Zeit allein in ihren Anlagen verbringen müssen, wären artfremde Gehegepartner eine Abwechslung. Das Unfallrisiko besteht mit Kühen genauso. Die frühere hannoversche Leitkuh z.B. hat laut Aussage eines Pflegers selbst auf die im Zoo frei laufenden Pfauen Jagd gemacht, wenn diese in der Anlage landeten, während sich die anderen Kühe nicht sonderlich für sie interessierten. So hängt das Gelingen oder Misslingen von Vergesellschaftungen eben auch immer von den Individuen ab.

    Sicher, die Haltungsbedingungen waren damals gravierend anders, aber in der Frühzeit der Zoogeschichte, wo sich Zoos nur einen einzelnen Elefanten leisten konnten oder wollten, bekam dieser nicht selten ein artfremdes Tier wie z.B. einen Esel oder eine Ziege zur Gesellschaft (und das in winzigen Ställen und Ausläufen). Selbst das wäre nicht möglich gewesen, wenn Elefanten grundsätzlich intolerant gegen andere Tierarten in ihrem unmittelbaren Umfeld wären.
    (21.10.2014)
    Holger Wientjes:   Um die Rappenantilopenwäre es zwar etwas schade, aber über die bedrohten Bongos würde ich mich freuen, auch, wenn sie, wie auch die Kikuyu-Guerezas, nicht wirklich in der gezeigten UA in einen westafrikanischen Parkteil passen. Aber da gibt es Schlimmeres in dem Fall. Ich finde es auf jeden Fall prima, dass "Takamanda" weiterhin attraktiver wird !

    Wenn man künftig die gesamte Fläche des Tals der grauen Riesen den Elefanten zuschlagen möchte, würde ich mich sehr freuen, wenn gerade die selten gezeigten und, wie ich finde, äusserst attraktiven Kleinen Kudus an anderer Stelle halten wird. Gleiches gilt natürlich auch für die Sandkatzen !

    P.S.: Warum will man die Impala-Junggesellen weiter in "Takamanda" halten ? Könnte man doch auch den Fleischfressern im Park "zuführen" ?
    (21.10.2014)
    Julian Overberg:   Schön wärs allemal. Um das Risiko zu minimieren könnte man ja den Bullen von den Hirschen, Antilopen was auch immer fernhalten. Wenn der Bulle zu den Kühen darf müssen die anderen Tiere halt so lange in ihrem Bereich bleiben. In der Zeit in der der Bulle auf der Bullenanlage ist und das ist sicherlich häufiger der Fall bzw. in manchen Zoos fast Dauerzustand können die Tiere ja die Anlage der Kühe mitbenutzen, scheinbar ohne allzugroßes Risiko.

    Aber ob Osnabrück auf die gleiche Idee kommt und wirklich eine Gemeinschaftshaltung umsetzt...

    Zur Not würden es ja auch einige, über das Gelände verteilte Kleingehege/Volieren auch tun.

    Denn ein bisschen Abwechslung muss sein.
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   Auf jeden Fall birgt eine verschachtelte Elefantenanlage wie die Osnabrücker einiges Unfallpotenzial für die Bewohner, ganz egal ob artfremde Mitbewohner oder die Elefanten selbst. Im Falle einer Auseinandersetzung reichen wenige schnelle Schritte eines attackierenden Elefanten, um seinem Gegenüber den Weg abzuschneiden und es irgendwo "festzunageln". Dass sowas selbst auf größeren, offeneren Anlagen vorkommen kann, belegen Fälle wie in Köln, wo Asiatenkühe eine Artgenossin töteten, oder in der Riesen-Anlage in Cabarceno, wo sich ein Afrikanerbulle sowohl einer missliebigen Kuh als auch eines im Weg stehenden Wasserbüffels dauerhaft entledigte.

    Insofern fände ich es schon interessant, wie der zünftige Osnabrücker Gehegekomplex eines Tages aussehen soll.
    (20.10.2014)
    WolfDrei:   @G. Bardowicks: Die Zuordnung madagassischer Lemuren zu Asien ließe sich nur über die Bevölkerung etwas "hinbiegen" - die kamen (die erste Welle) vor ca. 1200 Jahren aus dem asiatischen (hinterindischen) Bereich auf die damals noch unbewohnte Insel. Geografisch trennte sich Madagascar mit einem ersten Grabenbruch im Perm (vor 290 Mio Jahren) vom afrikanischen Festland - so wie irgendwann Ostafrika über den großen Grabenbruch als Insel in den indischen Ozean "schwimmen" wird. Das gilt, noch vor Madagascar und vor noch grauerer Urzeit, auch für Indien.
    (20.10.2014)
    Ulli:   Es ist alles eine Frage der Gehegegröße und der Ausweichmöglichkeiten.

    Also im schwedischen Boras gibt es eine Gemeinschaftshaltung von afrikanischen Elefanten mit diversen Huftierarten u.a. auch Büffel und Zebra, allerdings auf 12 ha. Der Elefantenbulle muss aber zeitweilig abgesperrt werden können.

    Wenn man in Osnabrück mit den Asiatischen Elefanten eine Gemeinschaftshaltung anstreben würde, kämen mir alles erstes Vietnam-Sikahirsche oder Hirschziegenantilopen in Betracht - es muss aber ein separates Gehege als Rückzugs- und Ausweichbereich nur für die kleinere Huftierform geben.

    Wenn ich mir das Gelände anschaue, ist es schon schwierig genug, ein Bullengehege und ggf. separate Kuhbereiche zueinander zu ordnen.
    In meinen Augen muss der Bullenbereich räumlich neben der Kuhanlage liegen und darf diesen nicht kreuzen.

    Sicherlich wird gleich wieder der Hinweis auf den Bereich gegenwärtig Kleine Kudus eingeworfen.

    Eine sinnvolle Eingliederung einer separaten Huftieranlage ohne die großräumige Erweiterung wieder einzuschränken, fällt mir persönlich momentan nicht ein.

    Natürlich wäre eine Interaktion verschiedener Arten auch im Elefantenbereich wünschenswert, andererseits finde ich die Kölner Anlage auch in ihrer Größe alles andere als langweilig, höchstens zu vegetationsarm.
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   @Julian Overberg: Es gibt und gab schon einige Vergesellschaftungen, z.B. im Safaripark Beekse Bergen/Niederlande (Afrikanerkühe/Mantelpaviane), im Olmense Zoo/Belgien (Afrikanerkühe/Antilopen), in Boras/Schweden (Afrikanerkühe/Huftiere), in Heidelberg (Asiatenkühe/Huftiere), ganz neu in Zürich (Asiatenbulle/Hirschziegenantilopen). In Hodenhagen (Afrikaner) habe ich schon selbst gesehen, dass Antilopen aus der benachbarten Afrika-Sektion unter dem Zaun hindurch ins Elefantengehege vordrangen, ohne dass sie beachtet wurden.

    Viele Anlagen sind schlichtweg nicht für eine Vergesellschaftung geeignet, weil benachbarte Ausweichanlagen für die kleineren Mitbewohner fehlen oder sie z.B. für Affen nicht ausstiegsicher gebaut sind. Fehlender Mut zum oder mangelndes Interesse am Versuch spielt hie und da sicher eine weitere Rolle.
    (20.10.2014)
    Julian Overberg:   Inwiefern lassen Elefanten sich eigentlich vergesellschaften. Habe das bisher nur von einem Zoo irgendwo in Südeuropa gehört. Ansonsten scheint das ja keiner zu machen. Geht das nicht oder lassen sich Elefanten schon irgendwie vergesellschaften und das macht einfach nur keiner. Wenn das ginge wären doch vielleicht die Vietnamsikas eine Option. Die kommen in ihrem kleinen Freilauf neben den Wölfen eh nicht recht zur Geltung.
    (20.10.2014)
    Tim Sagorski:   Schließe mich den Vorrednern an...

    Bongos sind natürlich super, wenn auch nicht ganz passend, wenn die krummhörnigen Impalas auf der Anlage bleiben.

    Monas zu den Guerezas würde ich sehr begrüßen, dann aber vielleicht noch mit Zuwachs bei beiden Arten, die Anlage sollte ja durchaus noch erweiterbar sein.

    Die Büffel-Drill-Meerkatzen-WG klingt prinzipiell super, so sie denn auch klappt... Sollen denn Bullen oder Kühe gehalten werden ?

    Wenn die Dianas aus Duisburg gekommen sind, dürfte Duisburg aber jetzt nicht mehr zu viele Meerkatzen haben, oder ?

    Da bleiben ja, über kurz oder lang, dann nur noch die Brazzas im Äquatorium, da die Weißnasen ja auch nicht mehr züchten...

    Alles in allem scheint Osnabrück große und tolle Pläne zu haben und diese auch schnell verwirklichen zu wollen, auch, wenn mir dort noch nicht alles so gefällt (Kajana und Elefantengehege z.B.)

    Außerdem finde ich es schade, dass gerade Rappenantilopen und Kleinkudus wegrationalisiert werden.
    (20.10.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Bongos und Rotbüffel finde ich toll, eine Abgabe der Rappenantilopen und Kleinen Kudus ist allerdings schade, da beide Arten zumindest in Deutschland kaum noch gehalten werden.

    Bei einer Umgestaltung des ganzen Tals der grauen Riesen für Elefanten hoffe ich auch auf eine Vergesellschaftung der Elefanten mit weiteren asiatischen Arten.

    Die angestrebten Großgruppen von Drills und Diana-Meerkatzen finde ich toll, glaube aber auch, dass es sehr viele Jahre dauern wird, bis sich solche Gruppen entwickeln. Bis dahin wird die große ehemalige Mantelpaviananlage etwas leer wirken.

    Eine begehbare Lemurenanlage finde ich toll, hätte mich aber über seltener gezeigte bedrohte Lemurenarten mehr gefreut als über Kattas. Die Lage der Lemurenanlage im Asienbereich ist zwar nicht ganz passend, aber weshalb sollte man den Bereich nicht in einen Madagaskarbereich umwandeln. Madagaskar war ja früher auch einmal mit Asien verbunden und ist ursprünglich zuerst von Asiaten bevölkert worden, was man heute noch überall auf der Insel sieht.

    Danke für die ausführliche Berichtserstattung über die Informationen der Führung.
    (20.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Schade das die Rappenantilopen gehen und das die Rotbüffel eine gleichgeschlechtliche Gruppe wird,die Idee mit der Katta-Anlage finde ich klasse ich hoffe sie wird Begehbar,ich kann mir gut vorstellen das Os züchten möchte weil die Art ja stark bedroht ist,toll wäre auch wenn noch Varis dort einziehen.

    Wenn mann nach Herkunft achtet würden Erdmännchen super nach Samburu gehören oder
    (19.10.2014)
    Julian Overberg:   - Bongos für Takamanda finde ich super
    - Schade um die Rappenantilopen, wie sieht es bei denen eigentlich momentan aus? Laut Zootierliste hat Osnabrück jetzt schon sechs Tiere erhalten und aktuell ein Jungtier. Ich habe aber nie mehr als drei Tiere gesehen. Was passiert da?
    - Dianameerkatzen und Drills sind klasse. Aber die angestrebten Zahlen hören sich doch irgendwie übertrieben an, auch wenn ich solche großen Gruppen immer toll finde. Wie will man das erreichen? Bei den Mangaben sind sie mit sieben Tieren (August) ja schon nah dran, aber davon sind vier eigene Nachzuchten. Also muss sich irgendwann an der Gruppenzusammensetzung noch etwas ändern. Hier wäre das Geschlechterverhältnis in der Gruppe auch mal interessant zu wissen. Ich bin gespannt wie sich der Bereich entwickelt.
    - Rotbüffel nur als gleichgeschlechtliche Gruppe, warum? Bullenagressivität? Auch schade…
    - Monameerkatzen und Guerezas wäre sicherlich interessant. Brächte auch mehr Leben in die Anlage. Trotzdem wirken drei Guerezas immer noch nicht so gut wie eine größere Gruppe. Kann man die Anlage platzmäßig erweitern?
    - Begehbare Lemurenanlagen finde ich persönlich immer toll, auch wenn Varis oder gar Makis mal eine Abwechslung gewesen wäre. Oder halt als Gemeinschaftshaltung.
    - Das ganze Areal nur für Elefanten ist irgendwie langweilig. Da müssen noch irgendwelche anderen Tiere ergänzt werden.
    Insgesamt aber fantastische Aussichten. Ich freu mich total auf die Neuerungen und werde versuchen das alles mal genauer zu beobachten.

    @Ulli: So stelle ich mir eine vernünftige Berichterstattung vor. Gute Arbeit!

    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Die Kattas sind dann aber auch nicht passender platziert als die Erdmännchen, wenn sie zukünftig von Südostasien, Süd- und Nordamerika umgeben sind... Dann würde es ja sogar mehr Sinn machen, die Klammeraffen ins Affenhaus zu holen und die Kattas auf deren Insel zu setzen ;-)
    (19.10.2014)
    Ulli:   Kurz und knapp die Informationen von der heutigen Zooführung

    Takamanda soll artentechnisch auf Westafrika ausgerichtet werden.
    - Vier Bongos ziehen nach Takamanda
    - die Rappenantilopen werden abgegeben
    - die Junggesellengruppe der Impalas soll auf der Anlage allerdings bleiben
    - Die Großen Kudus leben jetzt auf Samburu, es kommen weitere Weibchen dazu
    Nebenbei: Die Zucht mit den Kleinen Kudus verläuft weiterhin unbefriedigend. Über kurz oder lang wird die Haltung auslaufen

    - Die Mantelpaviane ziehen bis spätestens zum nächsten Frühjahr in die Zoos von Jalta und Taschkent
    - Der Drillmann kommt aus Wuppertal, die Drillweibchen aus Saarbrücken. Es wurden bereits Deckakte beobachtet. Die Gruppe soll auf Takamanda sukzessive auf 15-20 Tiere wachsen, inklusive mehrerer adulter Männer.
    - Der Diana-Mann kommt aus Warschau, die Diana-Weibchen aus Duisburg. Auch hier soll die Gruppe sukzessive auf rund 10 Tiere anwachsen.
    - Rotbüffel (eingeschlechtliche Gruppe) komplettieren die Gemeinschaftshaltung
    - Herr Prof. Böer ist optimistisch hinsichtlich der Gemeinschaftshaltung
    - Eine Gruppenstärke von 10 Tieren wird auch für die Weißscheitelmangaben angestrebt.
    - Die Mona-Meerkatzen werden nicht in das Affenhaus zurückkehren sondern entweder zu den Guerezas ziehen oder zu dem früheren Privathalter zurückgegeben.

    Jetzt sind wir schon fast nahtlos beim Affenhaus.
    - Nach dem Auszug der Drills und Diana-Meerkatzen zieht in die drei benachbarten Innenanlagen eine Familie Kattas. Die Außenanlage wird bis zur Wiese erweitert und begehbar gestaltet.
    - Der Binturong zieht Montag in einen anderen Zoo

    Siamanganlage
    - Die Kleinen Pandas kommen in drei Wochen.
    - Die Verzögerung bei der Siamang-Anlage liegt in erster Linie am Innenausbau im Haus.
    Leider hatte der Handwerker einen Arbeitsunfall und fällt mehrere Wochen aus, daher die Verzögerung.

    - Herr Prof.Böer räumte ein, dass im Zuge der Nordamerika-Baumaßnahme die Erdmännchen als deplatziert an eine andere Stelle im Zoo umziehen werden.

    Kommen wir zu den ganz großen Tieren.
    - Der Versuch einer Zucht mit Floris war nicht erfolgreich. Bis zum Frühjahr nächsten Jahres zieht Floris nach Dvur Kralove. Wahrscheinlich kommt der Nashornbulle Amari aus Dortmund.

    - Bei den Elefanten ist alles leider noch unklar. Das einzig Klare ist die Abgabe der zwei Bullen nach Attica im nächsten Frühjahr. Welche Kuhgruppe kommt, ist offen. Es soll aber gegenwärtig mehr als nur eine Option geben. Wenn alle Stricke reißen, nimmt man übergangsweise noch einmal eine Jungbullengruppe.

    - Falls es tatsächlich zu einer erfolgreichen Zuchtgruppe mit Elefanten im Laufe der nächsten Jahre kommen sollte, wird das gesamte Areal des „Tals der grauen Riesen“ zur Elefantenanlage. Da möchte man aber erst einmal die Entwicklung in den nächsten zwei bis vier Jahren abwarten. Die Fassaden am Elefantenhaus werden unabhängig von den Erweiterungsplänen im Laufe der nächsten Jahre asiatisch gestaltet.

    - Die Nashörner würden laut Prof. Böer bei einer Erweiterung der Elefantenanlage nach Samburu ziehen. Als Stallareal schwebt Herrn Böer die Senke bei dem momentanen überdachten Unterstand vor. Auf dem Dach kann dann eine Aussichtsveranda errichtet werden.
    Damit können auch sämtliche Antilopengruppen auf Samburu verbleiben.

    @Lukas: Die Fassade am Klammernaffenhaus ist renoviert worden oder wird renoviert.

    Das war es in aller Kürze.
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Ja, weiß ich. Aber für den Nordamerikabereich im jetzt geplanten Areal müsste viel mehr umgeworfen werden. Bei einer Umwidmung von Kajanaland ließen sich dagegen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ein paar Indianertipis o.Ä. bekommt man auch dort noch hingestellt, falls sowas aus Erlebnisgründen beabsichtigt sein sollte. Selbst für eine zusätzliche Puma-Anlage (das Luchsgehege dürfte für solche Sprungkünstler nicht geeignet sein) sollte dort noch Platz genug sein.

    @Lukas Wittsieker: Die Kombi Guanako/Tapir gibt es auch in Krefeld schon länger.
    (18.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Was passiert mit der alten Totenkopfanlage??
    Wird noch was für die Waldhunde,Nasenbären,Liszt-und Weißgesichtseidenäffchen was gemacht ?

    Wird außer der zusammenlegungen der Inseln bei den Klammeraffen oder Flamingos sonst noch was gemacht zB:Häuserfarsaden oder neue Besucherabsperrungen?
    (18.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Die Pläne für den Südamerika- und Klammeraffenbereich hören sich interresant an.Die Idee die Guanako und Tapir-Anlagen zusammen zu legen hat er bestimmt aus Hodenhagen weil er dort ja war


    (18.10.2014)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    So wie ich das bislang verstanden habe, soll aber der Nordamerika-Bereich ZUSÄTZLICH zu Kajanaland kommen. Schließlich ist Kajanaland ja auch noch ganz neu... Irgendwo war mal von Pumas und Bisons die Rede. Das erklärt vielleicht, warum die Wisente nicht mehr gebraucht werden.
    (18.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Der "über alles geliebte Nordamerikabereich" des Geschäftsführers ließe sich auf ganz einfache Weise einrichten, wenn man schlichtweg Kajanaland umwidmen würde. Die ohnehin abgängigen Wisente könnten von Bisons beerbt werden, Waschbär und Silberfuchs stammen eh aus Nordamerika, die Klimawechselbären beziehen sich auf einen dortigen Vorfall, Vielfraße gibt es auch in Nordamerika (okay, eine andere Unterart, die aber m.W. gleich aussieht), Nerz und Europäischen Luchs könnte man durch ihre amerikanischen Pendants ersetzen. Und dann passen sogar die Kalifornischen Seelöwen nebendran geografisch...

    Dann ließe sich der alte Waldbereich dem Thema nördliches Eurasien widmen: Die Kamele, die auch für Amerika weichen müssten, könnten durch die Hausrentiere aus Kajanaland ersetzt werden, Wölfe, Polarfüchse und europäische Eulen sind ohnehin schon da, die Rothunde gehören zu einer nördlichen Form und passen ebenfalls - im Grunde wären nicht mal die Trampeltiere ganz verkehrt, auch wenn es natürlich normalerweise keine Waldbewohner sind (Polarfüchse allerdings auch nicht).
    (18.10.2014)
    Ulli:   Die südamerika-Planungen wurden schon bei der letzten Zooführung vorgestellt:

    Guanaco-/Tapirgehege
    An dem unteren Ende der Anlage soll ein Teich entstehen.
    Dort soll auch ein Pavillon oder Unterstand in einer Südamerika nachempfundenen Optik entstehen, damit man auch bei Regen geschützt vor der Anlage stehen kann.
    Die Wegführung entlang der Anlage wird geschwungener und mit Nischen gestaltet – also weg vom derzeit gerade verlaufenden Weg.
    Der Boden der Anlage soll komplett begrünt werden. Dafür hat Herr Böer eine erfolgsversprechende Idee aus Kanada mitgebracht.
    In dem Waldbereich hinter der momentanen Guanaco-Anlage entsteht eine zusätzliche Anlage für Nandus und Guanakos. Da der Weg zwischen Anlage und Baumbereich als Anfahrtsweg dann auch weiterhin bestehen bleiben muss, wird es eine Schleuse geben, die wenn der Weg benutzt wird, die Anlagen kurzzeitig voneinander trennt.
    Die Anlage für Tapire und Capybaras wird ebenfalls neu gestaltet.
    Zum Schluss wird die trennende Mauer zwischen Guanacos und Tapiren entfernt.

    Totenkopfäffchen-Anlage
    Innen wird die Anlage gegenüber den Tapiren dieses Jahr noch fertig gestellt. Die Fertigstellung der Außenanlage auf dem Gelände der ehemaligen Magallangans-Anlage dauert noch länger. Bislang ist man sich bei den Verantwortlichen noch nicht ganz einig, ob es dort ein "Walk through" geben wird.

    Faultiere
    Die Faultiere sollen Freigänger in der Halle werden. Geplant ist ein Geästkonstrukt, das primär oberhalb des Tapirgeheges verlaufen soll, allerdings nicht unmittelbar über den Besucherköpfen.

    Klammeraffen
    Das Klammeraffen-Areal soll fast bis zu den Flamingos reichen. Der größere Landteil unterhalb der Brücke bei den Löwen wird ebenfalls mit erschlossen. Ein 1 Meter hoher E-Zaun würde laut dem Zooinspektor Herrn Schröder als Absperrung reichen, da Klammeraffen nicht aus dem Stand springen können.
    (18.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Vielleicht sagt er ja wie es mit dem Affenhaus weiter geht und was sich im Südamerika-Bereich alles verändern soll
    (18.10.2014)
    Ulli:   Morgen ist Zooführung in Osnabrück - ich hoffe einmal, dass Herr Prof.Böer dann bereit ist, Licht in die Elefanten-Angelegenheit zu bringen.
    (18.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wie ist das jetzt bei den Elefanten anscheinend hat der EEP noch nix entschieden
    (17.10.2014)
    Oliver Müller:   Weiß man eigentlich schon Näheres über diPlanungen für den Nordamerika-Bereich? Ich hoffe da ja inständig auf Pumas. Richtig genial wären natürlich Gabelhornböcke.
    (17.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Ich meinte mit meiner Formulierung, den Wintergarten noch weiter "nach links oben" zu verschieben, also oberhalb des von dir eingezeichneten, und "deine" Wintergartenfläche noch dem Außengehege hinzuzufügen.

    Aber ich sehe das auch so, wenn das Haus nicht gerade marode und/oder ein Energiefresser ist, wird man derart massive Umbauten aus Kostengründen wohl eher nicht vornehmen.
    (17.10.2014)
    Ulli:   Mein Wintergarten umfasst exakt den Bereich der Außenkäfige und den Besucherweg am niedriger gelegenen Gebäudeteil.

    Die nicht mehr benötigten Außenkäfigteile kann man andernorts wiederverwenden.

    ES ist natürlich der radikalste Entwurf.

    Vermutlich wird man sich von Seiten des Zoos im Rahmen der B-Maßnahmen auf schlichtere Varianten mit Aufwertungen der Außenbereiche rings um das Affenhaus beschränken. Es ist ja auch eine Geldfrage. Und der Geschäftsführer Herr Busemann wird die größten finanziellen Mittel in seinen über alles geliebten Nordamerikabereich investieren wollen.
    (17.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Deinen Gedanken, den höher gelegenen Gebäudeteil des Affenhauses durch eine Art Wintergarten zu ersetzen, könnte man auch in Sachen Orangs weiterspinnen und eine entsprechend größere Außenanlage in Richtung Waldhang anschließen, die sich in Nierenform um den neuen Anbau herumziehen könnte. Dafür müssten zwar ein paar Bäume geopfert werden, um im Wald ein Überklettern der Umgrenzung zu verhindern, aber ohne Fällungen würde vermutlich aus dem selben Grund auch dein "Tal der Waldmenschen" nicht entstehen können. Auch am Affenhaus hätte die Anlage dann eine (allerdings höher gelegene) Südhang-Position. Sie würde zum Thema Asien passen, und das alte Orang-Haus (Ex-Elefanten-Menschenaffen-Haus) könnte für eine Erweiterung der Elefantenanlage weichen.

    Alternativ könnte man den Wintergarten-Anbau auch an die Rückseite des niedrigeren Gebäudeteils anschließen, wenn er diesen in der Höhe weit genug überragt, um in den oberen Bereichen nicht im Schatten zu liegen. Die Außenanlage könnte dann in großen Teilen auf der Fläche des jetzigen höheren Gebäudeteils und des Besucherweges liegen, wenn man den Weg hinter dem Haus schlichtweg aufgeben würde (wobei ich nicht weiß, ob das aus Versorgungsgründen machbar wäre).
    (17.10.2014)
    Ulli:   Die Umbaupläne für den Bereich Tapire und Guanacos bzw. Totenkopfäffchen dürften sich inzwischen herumgesprochen haben. Weitere Maßnahmen sind mir auch nicht bekannt.

    Bei meinem letzten Beitrag sprach ich vom Affenhaus, dem früheren Mehrzweckwarmhaus.

    Überlebt beim Brand im Januar 1978 hatten durch das beherzte Eingreifen der Pfleger die Tiere im unteren Trakt: Schweinsaffen, Kapuzineraffen, Baumkängurus und Zebramangusten.
    (17.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Was soll sich denn im Innen-und Außenbereich des Südamerika-Areals denn verändern
    (16.10.2014)
    Ulli:   Zum Affenhausbrand im Januar 1978 - an dem Tag verlor der Zoo Osnabrück an einer einzigen Nacht die über Jahre aufgebauten Zuchtgruppen der Guerezas, Diana-Meerkatzen, Kattas und Rotgesicht-Klammeraffen
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Die 10.000 qm pro Elch in den Haltungsrichtlinien beziehen sich auf extensive Haltung, um eine solche würde es sich unter den vorhandenen Umständen nicht handeln. Ansonsten müsste man auch der Rentiergruppe 2.000-3.000 qm pro erwachsenem Tier zur Verfügung stellen - wie groß sind eigentlich die beiden vorhandenen Gehegeflächen?

    Wie sehr Bäume unter Wisenten leiden, sieht man sogar unter großräumigen Verhältnissen wie in Springe. Das betrifft nicht nur Beschädigungen der Rinde, soweit ein Baum ungeschützt bleibt, sondern vor allem die Bodenverdichtung im Bereich der Feinwurzeln durch so schwere Tiere.

    Was die Flamingos betrifft: Wenn heutige Zoobesucher oder -entscheider noch auf nicht artgerecht untergebrachten Ziervögeln am Zooeingang bestehen, könnte man dort auch wieder Papageienbügel aufhängen...

    Wenn man sich im Südamerika-Areal auf tropische Arten beschränken würde, wäre es vielleicht gar nicht so schwierig, dort auch die Kapuziner und/oder Klammeraffen unterzubringen. Voraussetzung wäre ein warmer Stall (der nicht zwingend einsehbar sein müsste) für die Tapire an der jetzigen Guanakoanlage, deren Bewohner dann weichen müssten. Die bisherige Tapirfläche könnte dann außen (volierenartige Großkäfige) wie innen (verglaste Innenanlagen) für Neuweltaffen verwendet werden.

    Das mit den Kleinen Pandas weiß ich. Ob die Gemeinschaft funktioniert, bleibt allerdings noch abzuwarten. Zumindest bei der Jungenaufzucht (und die sollte bei dieser Art doch angestrebt werden) gelten Kleine Pandas m.W. als sehr störungsanfällig, dann sind Affen wohl nicht die besten WG-Partner. Darf ich vermuten, dass der Wunsch des Zoos nach Kleinen Pandas damit zusammenhängt, in der Tempelanlage wenigstens eine Tierart auch im Winter draußen zeigen zu können...?
    (16.10.2014)
    Ulli:   Ja, ja „mein“ Affenhaus

    Ich habe mit Absicht einmal das Bild vom abgebrannten Affenhaus Anno 1978 eingestellt.
    Es zeigt zumindest, dass so „burgartig stabil“ und erdbebensicher das Gebäude gar nicht ist.

    (16.10.2014)
    Ulli:   Wenn man Teile des Daches entfernt oder durch Glasfenster ersetzt, kann man durchaus interessante gänzlich neue Raumkonzepte - sei es für Innen- oder Außenbereiche - entwickeln.
    (16.10.2014)
    Ulli:   Man kann das Ganze auch ganz radikal durch einen Totalabriss des oberen Gebäudeschenkels lösen und stattdessen eine große Kapuziner-Freianlage bauen.
    (16.10.2014)
    Ulli:   Verständniskorrekturen:
    ...entspricht den aktuellen von mir ...
    ... zumal die Rentiere in dem Zeitraum der Gemeinschaftshaltung mit den Wisenten ein sehr intensives Laufverhalten ...
    (16.10.2014)
    Ulli:   @Michael: ein paar Sätze weiter steht in den neuen Mindestanforderungen: "bei Elchen sind es 10.000 m2 für jedes erwachsene Tier." Diese Gehegegröße der aktuellen von mir gesehenen Elchanlagen. //

    Ich habe den Eindruck, dass die Bäume unter den Wisenten gelitten haben. Rein persönlich würde mir eine große Rentieranlage über beide momentanen Areale reichen, zumal sie in der Zeit der Gemeinschaftshaltung mit den Rentieren ein sehr intensives Laufverhalten über das gesamte Areal an den Tag gelegt haben.

    Ein Asienschwerpunkt beim Affenhaus, wie ihn Michael vorschlägt, ist zumindest in Richtung Angkor Wat natürlich sehr reizvoll. Kleine Pandas (statt der Binturongs) ziehen als Untermieter übrigens schon bei den Siamangs ein.

    Die Kapuzinergruppe dagegen würde ich schon allein wegen der Größe und als auch als Osnabrücker Traditionstierart gerne weiterhin in Osnabrück sehen. Außerdem kann man deren Außenanlage in Richtung Südamerikahaus vergrößern.

    Eine Verlegung der Erdmännchen halte ich für absolut sinnvoll. Da gäbe es sicherlich mehrere Möglichkeiten.
    Wenn Nordamerika kommt, wäre ein Tausch mi9t den Präriehunden sicherlich eine sehr naheliegende Option. Nebenbei, die Anlage als solche empfinde ich aber schon an der Stelle grundsätzlich als deplatziert.

    Michael, ich bin auch absolut bei dir hinsichtlich der Überlegung zu der Flamingo-Anlage, nicht zuletzt aufgrund der neuen Haltungserkenntnisse. Aber vermutlich geht eher ein "Flamingo durch ein Nadelöhr", als dass die Osnabrücker auf ihr "Empfangskomittee" verzichten wollen.

    Immerhin passen Flamingos thematisch zu den Klammeraffen und damit zu Südamerika.

    Der gut züchtende Gruppe der Kolumbien-Braunkopf-Klammeraffe hat den Status
    CR (vom Aussterben bedroht)und schon aus dem Grund würde ich sie ungerne abgegeben sehen. Die neue Affeninsel wird voraussichtlich sehr attraktiv werden.

    Was die Klammeraffen anbetrifft, so weit weg von der Guanako-Anlage ist deren Affeninsel nun auch wieder nicht.
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   Zumindest nach den aktuellen Haltungsrichtlinien wären die Mindestflächenanforderungen für Wisent ("Rinder außer Anoas") und Elch ("große Hirsche") identisch: Minimum 400 qm für bis zu 5 Tiere.
    (16.10.2014)
    Hannes Lüke:   Eine Bisonherde zusammen mit Rentieren geht aber Elche nicht? Ich denke Elche ist ansich kein Problem was die größe angeht, ich hab nur ganz ehrlich nicht in Erinnerung ob die Absperrungen nicht zu niedrig sind. Auch bietet die Anlage wenig Deckung was meines Wissens nach Elche sehr schätzen. Mein Wunsch wäre es einfach mit anderen Wisenten zu versuchen. Evtl ist einfach eine Herde junger Bullen falsch gewählt.
    (16.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Elche wären toll aber dafür ist die Anlage leider zu klein
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   Da sich der Zoo zunehmend geografisch sortiert, wäre es am konsequentesten, das gesamte Mehrzweckhaus dem Thema Asien zu widmen statt einen buchstäblichen "Alle-Welt-Besatz" weiterzuführen. Und in diesem Zusammenhang würde ich mich schlichtweg auch etwas mehr vom Schwerpunkt Primaten lösen, um mehr Vielfalt ins Haus zu bringen. So ließe sich z.B. aus der dem Südamerika-Komplex gegenüber liegenden Außenkäfigreihe eine langgestreckte, nur stellenweise durch Scheiben einsehbare Anlage für Raubtiere machen. Da hätte ich z.B. Nebelparder im Hinterkopf, weil man dann die erhöhten Laufgänge zwischen Innen- und Außenbereich weiternutzen könnte und die Art geografisch gut zum Thema Angkor Wat passen würde.

    An der "Rückseite" des Hauses würde ich dann statt der bisherigen Krallenäffchen-usw.-Volieren eine begehbare Großvoliere für asiatische Vögel anschließen, und zwar für kältefeste Arten, damit sie auch im Winterhalbjahr etwas bietet (ggfs. sogar Gemeinschaftshaltung mit Chinamuntjaks). Auch Anlagen für Kleine Pandas oder Buntmarder könnte ich mir in diesem Bereich gut vorstellen, zumal die Erdmännchen thematisch nicht mehr passen würden.

    Um auch das gleich weiterzuspinnen: Die Klammeraffen passen weder zu einem Geokonzept noch zum nächstgelegenen Lebensraumthema (Unterirdischer Zoo). Wenn die Anlage ohnehin geändert werden soll, würde sich ein afrikanischer oder auch madegassischer Besatz anbieten. Die benachbarte Flamingoanlage ist für eine artgerechte Großkoloniehaltung viel zu klein. Hier würde ich nach Verfüllung des Flamingoteiches (nicht der angrenzenden Gewässer!) die Erdmännchen als "Zoo-Begrüßungskommitee" ansiedeln, zumal sie gleichzeitig in Mehrfachfunktion sowohl auf das Thema Afrika als auch auf den Unterirdischen Zoo einstimmen könnten. Und dann könnte man den Klammeraffenbereich inklusive einer Erweiterung zu einer über Brücken zugänglich gemachten, begehbaren Anlage für Lemuren oder Guerezas machen. Das würde allerdings bedeuten, eine neue Unterbringungsmöglichkeit für die gute Zuchtgruppe der Klammeraffen im Südamerikabereich finden zu müssen...

    Frage zur Wisentanlage, die ich mir nicht sonderlich genau angesehen habe: Wäre die für eine Haltung von Elchen geeignet? Thematisch würden die wunderbar ins Kajanaland passen, und eine Gemeinschaftshaltung mit Rentieren könnte zumindest außerhalb der Brunftzeit umsetzbar sein (in dem Sinne, dass die Rentiere durch niedrige Durchschlupfe das Elchgehege mitnutzen könnten, aber nicht umgekehrt). Eine Vergesellschaftung Elch/Hausren gab es in den 70er/80er Jahren in Hannover unter weitaus bescheideneren Platzverhältnissen, dürfte also kein Ding der Unmöglichkeit sein.
    (16.10.2014)
    Ulli:   @Lukas: Sehen wir es doch einmal positiv - das Affenaltersheim geht seinem Ende entgegen. Mit den vielen in Zukunft freien Anlagen eröffnet sich endlich die Chance, in absehbarer Zukunft Struktur in den Besatz zu bringen und auch einmal größere Einheiten mit mehreren benachbarten Käfigen zu schaffen. Außerdem kann man mit dem deutlich leereren Affenhaus sukzessive die Anlagen sanieren bzw. neu gestalten. Der "Charme einer Wartehalle" wie die NOZ vor Jahren schon schrieb muss doch irgendwann auch einmal ein Ende haben.

    Mir persönlich würde reichen, wenn neben den Schweinsaffen, Kapuzineraffen und den Krallenaffen (welche Art auch dann auf Dauer auch immer) inkl. den immer wieder benötigten zwei Anlagen für ausgegrenzte Tiere jeweils eine für Kapuzineraffen und eine für Schweinsaffen nur noch eine (!) weitere Gruppe einziehen würde, übergangsweise naheliegend die beiden älteren Mona-Meerkatzen.

    Das größte Manko an dem Haus sehe ich in den fünf benachbarten Außenanlagen sowie in dem in meinen Augen ungenügend genutzten Raum vor den drei benachbarten, schon vor Jahren erneuerten Außenanlagen. Zumindest dort würde sich eine größere Außenanlage oder noch besser eine begehbare Anlage geradezu anbieten.

    Bei einer begehbaren Anlage wäre die Liste der potentiellen Kandidaten allerdings eingeschränkt - sprich in erster Linie Katta, Vari, oder auch Weißgesichtsaki. Bei Kapuzineraffen hätte ich persönlich Bedenken.
    (16.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Das Schild hängt dort auch noch
    (16.10.2014)
    Holger Wientjes:   Der Binturong war letzten Samstag noch ausgeschildert, gesehen habe ich ihn allerdings auch nicht. Weiss da jemand Näheres zu ?
    (15.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Das Affenhaus wird wohl immer leerer
    -Das Siamang-Pärchen zieht bald neben der Tigeranlage
    -Die Dianameerkatze und die Drills ziehen nach Takamanda
    -Der Bintourong ist ausgezogen wurde warscheinleich abgegeben
    -Die 2 Mona-Meerkatzen sind ins Orang-Haus umgezogen
    -Die 2.Schweinsaffengruppe wird wohl in die große Gruppe intrigriert
    -Der letzte Weißkopfmaki wird wohl nicht mehr lange leben

    Als einziger werden wohl die Kapuzineraffen,Schweinsaffen und Rothandtamarine,was jemand was dann mit dem Haus gemacht wird???

    Zum Südamerika-Areal der Umbau wird durch die Wilhelm-Karmann-Stiftung finanziert.Die Guanako Anlage wird nach Norden erweitert also sie geht bis zur Mendoza Halle und fast bist zur Kreuzung am Affentempel was soll sonst noch im Südamerika-Haus umgebaut werden???

    Die Umgestaltung am Eingangsbereich(Klammeraffen)soll nach den niedersächsischen Herbstferien beginnen
    (15.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   gegen Bambus bin auch nicht,nur wie das auf gestellt wurde,ich hätte dasmso wie in Tierpark Berlin bei den Gibbons gemacht
    (15.10.2014)
    Michael Mettler:   @Holger: Bah, wat fies ;-)

    Ich kenne zwar das Bambusgerüst noch nicht, aber haltungstechnisch könnte das tatsächlich die tiergerechteste Lösung sein. Lebende Bäume dürften die Beanspruchung durch die Siamangs kaum lange überleben, und montiertes Totholz wird bei Trocknung starr. Bambus hingegen behält selbst in trockenem Zustand viele Jahre lang eine gewisse Elastizität bei, was für Schwinghangler und flinke Kletterer von Vorteil sein soll, weil es die Bewegungen abfedert (habe ich in Zusammenhang mit Gibbonhaltung irgendwann mal gelesen). Da macht dann die Abwägung, ob man lieber einen natürlicheren optischen Eindruck oder ein den Bewegungsabläufen der Bewohner besser angepasstes Material haben will, durchaus Sinn.

    Da bei meinem Besuch im Mai noch nicht mehr als der Rohbau der Anlage stand: Wie ist sie eigentlich "obenherum" geplant? Starres Deckengitter oder Netz?
    (15.10.2014)
    Holger Wientjes:   Hätte man Buddha und Bambusgerüst weggelassen bzw. durch natürliche Bäume ersetzt, hätte die Anlage gut ausgesehen und sich somit optisch vom übrigen Asien-Areal zu deutlich unterschieden... ;-)
    (15.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   So schön finde ich die neue Siamang-Anlage nicht,ich hätte lieber richtige Kletterbäume genommen als dieses Bambus-Gerüst oder der Budda im Gehege müsste auch nicht sein kein wunder das dort sehr langsam vorran geht
    (15.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Weil der Zoo sehr wenig Handwerker hat geht es bei der Siamang-Anlage sehr langsam vorran

    Im Südamerika Haus die Baustelle ist auch schon sehr lange deswegen geht es dort sehr langsam Vorran wegen Personalmangel

    Aber es wurden letzten Wochen neue Baustellen angefangen zB neben der Tigeranlage wird ein neuer Unterstand errichtet und die Guanako-Anlage wird erweitert,vielleicht sollte man erst die beiden Baustelle zuende bringen bevor man was anderes anfängt
    (15.10.2014)
    Hannes Lüke:   Wenn ich mal raten müsste: Zwei Unterschiedliche Bauunternehmen. Das eine wird ein simpler Zweckbau, das andere ein verschnörkelter Tempelbau mit Glaseinsichten, Kunstfels, Bambusgerüsten und und und
    (15.10.2014)
    Michael Mettler:   Mal ein anderes Thema: Warum eigentlich geht es - wie weiter unten zu lesen - mit der Siamanganlage schleppend voran? Oder anders gefragt: Warum gehen andere Projekte (Rotbüffelstall) auf die Überholspur, während die schon geholten Siamangs vermutlich immer noch wie bei meinem letzten Besuch im Mai unter äußerst bescheidenen Bewegungsmöglichkeiten im alten Mehrzweckhaus auf die Fertigstellung ihrer Anlage warten müssen?
    (14.10.2014)
    Holger Wientjes:   Ja, toll wäre so manches. Nur sollte man, damit keine Missverständnisse entstehen, Fakten und Wünsche deutlicher voneinander trennen.
    (14.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   So genau weiß ich es auch nicht ob Bongos kommen wäre aber toll
    (14.10.2014)
    Holger Wientjes:   Mit den Bongos ist doch nur Spekulation oder habe ich jetzt was überlesen ??

    Auf die Beschilderung bei der Meerkatze würde ich nicht zwingend vertrauen. Die Roloway gilt ja manchen Sytematikern auch lediglich als UA der Diana. War die UA ebenfalls ausgeschildert ? Könnte mich ärgern, dass ich nicht wenigstens einen Schnappschuss vo dem Tier gemachz habe. Sah mir persönlich vom Erscheinungsbild auch eher nach C. d. diana aus aber ohne Gewähr.

    Warum muss man zwingend eine Art haben, die mit den Renen zu vergesellschten ist ? Ich würde die Wisente behalten ! Passen doch gut in den Parkteil. Welche Art könnte/sollte denn sonst kommen, die mit den Hirschen verträglich wäre ??
    (14.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Übrigens im Affenhaus laut Beschilderung doch eine Dianameerkatze
    (14.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich war heute in Osnabrück hier ein paar neuigkeiten:

    -Bei den Tüpfelhyänen gibt es 2 Jungtiere
    -Im Südamerika-Haus gibt es eine Absperrung vor dem Tapirgehege,außerdem gibt es an manchen stellen neue Tierinfoschilder ich hoffe es folgen noch weitere im Südamerika-Haus sowie im restlichen Zoo
    -Die Guanako/Nandu Anlage wird nach Norden in Richtung Affentempel erweitert
    -Übrigens der Umbau wird durch die Wilhelm-Karmann-Stiftung finaziert
    -2 Wisente sind nach Süddeutschland umgezogen,die anderen beiden sollen noch folgen nun wird überlegt ob das Gehege die Rentiere bekommen oder das eine neue Tierart dort einzieht,am eine Art die man auch mit Rentieren zusammenlassen kann was bei den Wisenten leider nicht geklaptt
    -Was mich noch gewundert hat das keine Pinselohrschweine in Takamanda zusehen waren warscheinlich wegen Nachwuchs bei den Rappenantilopen,bald werden die Impala-Böcke wohl auch ausziehen wenn die Bongos kommen sollen
    -Der Rotbüffelstall wächst weiter das Dach ist schon drauf
    (14.10.2014)
    Michael Mettler:   Wobei ich Hannes' Aussage noch ergänzen möchte: Die angesprochenen Sozialstrukturen beschränken sich in diesem Fall schließlich nicht nur auf die eigene Art. Ein buchstäbliches Hineinwachsen in eine Gemeinschaftshaltung ist sicher die optimale Lösung bei der Zusammenführung der drei Arten.
    (13.10.2014)
    Holger Wientjes:   @Lukas W.: Warum so ungeduldig ? Ich denke auch, dass man froh sein sollte überhaupt erstmal Tiere bekommen zu haben (und davon ab auch erstmal einen neuen Halter für gleich zwei gefährdete Arten gewonnen zu haben). Älter werden die Tiere doch von ganz alleine !
    (13.10.2014)
    Holger Wientjes:   @Lukas W.: Warum so ungeduldig ? Ich denke auch, dass man froh sein sollte überhaupt erstmal Tiere bekommen zu haben (und davon ab auch erstmal einen neuen Halter für gleich zwei gefährdete Arten gewonnen zu haben). Älter werden die Tiere doch von ganz alleine !
    (13.10.2014)
    Hannes Lüke:   Wenn es nur einen Weg geben würde aus jungen Weibchen ältere adulte Weibchen zu machen :-)

    Viele Tierarten lassen sich besonders in jungen Jahren gut in neue Sozialstrukturen eingliedern von daher gehe ich mal davon aus, dass es schon beabsichtigt war Weibchen zu bekommen die Ihre komplette Zuchtlaufbahn noch vor sich haben anstelle von älteren Tieren die schnell "über" sind
    (13.10.2014)
    Julian Overberg:   Totzdem könnte Björn Recht haben. Noch mehr Tiere wären vielleicht wirklich eher unrealistisch.
    Ist es denn schon 100% sicher, dass es Roloways sind?
    (13.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Aber der Zoo bräuchte auch noch ausgewachsene Weibchen die auch Geschlechtsreif,weil die Weibchen sind fast noch Jungtiere
    (13.10.2014)
    BjörnN:   In Anbetracht der Bestandssituation werden es wohl kaum mehr Drills werden und wohl auch höchstens 1,2 Roloway-Meerkatzen sein.
    (13.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich bin Dienstag wieder in Osnabrück dann kann ich wieder über Neuigkeiten berichten

    Stimmt das eigentlich das die Elefanten aus Berlin schon Ende Oktober in Os einziehen
    (12.10.2014)
    Julian Overberg:   Das wäre wirklich interessant zu wissen.
    Wie weit ist eigentlich der Bau des Büffelstalls? Und was macht er auf euch für einen Eindruck? Kann man schon so ein bisschen die Kapazitäten abschätzen?
    (12.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Das will ich auch wissen,genau so wie viele Roloway-Meerkatzen und Drills es noch werden
    (11.10.2014)
    Julian Overberg:   Das sind ja mal tolle Nachrichten!
    Weiß schon jemand wann und wieviele Büffel kommen?
    (11.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Kann auch sein,sie sehen fast genau so aus
    (11.10.2014)
    Holger Wientjes:   Wie gesagt habe ich erstmal eine gesehen und zwar im Innenkäfig zwischen den Siamangs und Kapuzinern.
    Laut Zoofreunde-Forum soll es sogar eine Roloway sein.
    (11.10.2014)
    Holger Wientjes:   Wie gesagt habe ich erstmal eine gesehen und zwar im Innenkäfig zwischen den Siamangs und Kapuzinern.
    Laut Zoofreunde-Forum soll es sogar eine Roloway sein.
    (11.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Dann werden wohl Diana-Meerkatzen nach Takamanda ziehen,im welchen Gehege im Affenhaus waren sie denn und wie viel waren es?

    (11.10.2014)
    Holger Wientjes:   Konnte heute im alten Affenhaus zumindest erstmal eine Dianameerkatze entdecken. Dürfte "ganz frisch" dort sein, in der ZTL steht Osnabrück noch nicht als Halter.
    (11.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich frage mich ob das geht wenn man Rappenantilopen,Impalas und Bongos zusammen hält???

    Ich schätze Okapis kommen nicht, wenn wohl wohin?
    (10.10.2014)
    Julian Overberg:   Jaja, ich weiß.
    Wie kommt der Eintrag dahin!!!???
    Ich hab das garantiert nicht nochmal geschrieben, auf jeden Fall nicht bewusst.
    Wie kann das sein???
    (10.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   ich glaube Brazza sind geplant
    (10.10.2014)
    Julian Overberg:   ich hoffe auch auf Brazzas oder Dianas.
    Oder Vollbartmeerkatzen wären auch nett.
    Eine der drei.

    Dann hätte Takamanda aber einen Affenbestand...Respekt!
    (09.10.2014)
    cajun:   In manchen Zoos heißen sie durchaus Kamerun- Zwergziegen... ;-)
    (09.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Große Kudus,Mantelpaviane und (Impala-Böcke?)gehen.Brazza-Meerkatzen?,Rotbüffel,Drills kommen sonst noch Änderungen in Takamanda???
    (09.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Mir ist aufgefallen das in Makatanda keine Ziegen gibt,weil Takamanda in Kamerun liegt könnten eigentlich dort Kamerunschafe einziehen oder
    (09.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Passen dort überhaubt Rotbüffel rein der sah so klein aus.

    (08.10.2014)
    Ulli:   ja
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ist das der Rotbüffelstall der neben den Käfig am Schimpansenhaus gebaut wird??

    (08.10.2014)
    Ulli:   Zu den Drills:
    (08.10.2014)
    Ulli:   Gegenwärtig in der Ebola-Krise ist natürlich jeder Transport ausgeschlossen.
    Ob und inwieweit überhaupt die Möglichkeit besteht, ist darüberhinaus nur eine vage Option ohne jeglichen aktuellen Anhaltspunkt. Ein Import würde aus züchterischer Sicht Sinn machen - mehr hatte ich auch nicht sagen wollen.
    (08.10.2014)
    Ulli:   Bongos wurden auf der letzten Sonntagsführung durchaus konkreter in Erwägung gezogen und angesprochen. Von einer Abgabe der Rappenantilopen ist überhaupt nicht die Rede.
    Kudus waren den Rappenantilopen unterlegen und eine Haltung nur noch im Schichtbetrieb möglich.
    Ein Rotbüffelstall ist in Bau. Alles weitere zu der Anlage soll der Zoo selbst verkünden.

    (08.10.2014)
    Julian Overberg:   Sorry, klang erst so, als würde der Zoo jetzt versuchen, seine Ursprünglichen Planungen zu verwirklichen und wirklich Bongos zu holen, was ja eigentlich schön wäre.
    Schau ab jetzt genauer hin.
    (08.10.2014)
    Michael Mettler:   @Lukas & Julian: Lest doch mal bitte etwas genauer, um die Unterschiede zwischen persönlichen Gedankenspielen, ursprünglichen Zooplanungen und aktueller Situation besser zu erkennen. Wo steht denn hier etwas von einer definitiven Abgabe der Rappenantilopen?
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Die Impala-Böcke können ja hinter den Safarishop hin ziehen
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Geht wohl nicht anders die einzige möglichkeit wäre Samburu gewesen,aber dort leben ja schon die Großen Kroßen mit den es immer Ärger gab
    (08.10.2014)
    Julian Overberg:   Aber die geben doch die Rappenantilopen bitte nicht wirklich ab oder?
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Bleiben den die Pelikane und die Witwenpfeifgänse dort ?
    (08.10.2014)
    Michael Mettler:   @Hannes Lüke: Nee, nicht Bongos mit Rappenantilopen - NUR Bongos und Pinselohrschweine, so hieß die ursprünglich geplante Besetzung. Die Rappen müssten sicherlich weichen, wenn Bongos kämen. Ich habe eh den Eindruck, dass die zusammengewürfelte Antilopengemeinschaft eher eine Notlösung für die Anlage war, weil man zur Eröffnung keine Bongos bekam und und kein leeres Gehege präsentieren wollte.

    Das jetzige Guereza-Gehege war in der Ursprungsplanung für die Servale gedacht. Auch wenn ein norddeutscher Acker oder eine Pferdeweide als Hintergrund außerhalb der Zoogrenze alles Andere als Afrika-Flair verbreiten, war die Gehegereihe ursprünglich mit Serval, Goldschakal und Tüpfelhyäne als Tieren überwiegend offener Landschaft eigentlich passender besetzt als mit einer baumlebenden Affenart auf einem Klettergerüst... Man hätte stattdessen schlichtweg auf Husarenaffen umstellen können.
    (08.10.2014)
    Sacha:   Bei der gegenwärtigen Ebola-Situation in Westafrika glaube ich nicht, dass es jetzt einfacher geworden ist, um Affen nach Europa zu importieren - egal ob aus freier Wildbahn oder einer Zuchtstation...
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Eine begehbare Mantelaffenanlage wie in Münster würde ich toll finden und dann noch ca 10 Tiere holen und genau so wie auf den Foto habe ich es mir auch vorgestellt ;)
    (08.10.2014)
    Ulli:   ... Sichtproblem ...
    (08.10.2014)
    Ulli:   @Hannes: Mit relativ einfachen Massnahmen lässt sich das Guereza-Sichtptoblem beheben - siehe Bild
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Oder ich kann mir vorstellen das die Impala-Böcke von Takamanda dort hinziehen,weil Bongos und Impalas wüeden garnicht zusammen passen
    (08.10.2014)
    Ulli:   @Hannes: Den Impalas der Samburu-Anlage soll durch einen Durchschlupf die Möglichkeit gegeben werden, dieses Geländedreieck zu nutzen.
    (08.10.2014)
    Ulli:   Gegenwärtig leben 38/34 Drills (oder 34/38 - sorry - Asche auf mein Haupt) in europäischen Zoos, leider fast alle mehr oder weniger mit den Hannoveraner Drills als Ausgangsbasis der Zucht verwandt. Eine Einfuhr von mehreren erwachsenen Männern wäre also absolut sinnvoll.

    Rein theoretisch gibt es mehrere hundert Drills in den Stationen von Pandrillus in mehreren riesigen und züchtenden Mehr-Männer-Gruppen. Es wäre also in erster Linie ein logistisches Problem, man muß keine Tiere aus dem Freiland entnehmen. Es bleibt momentan nur die Hoffnung, dass sich ein Weg finden läßt.

    Immerhin zeigen die Beobachtungen speziell bei Pandrillus, dass man Drills offensichtlich in Gruppen mit mehreren adulten Männern halten kann.

    http://www.schueling.dienstleistungen.ws/tiergarten-rundbrief.de/htdocs/download/TR3-07/TR3-07-Pandrillus.pdf

    http://www.rettet-den-drill.de/
    (08.10.2014)
    Hannes Lüke:   Zwergflusspferde war mein Wunsch!
    Bongos mit Rappenantilope gefällt mir persönlich nicht wirklich. Eine so sehr an ein leben im "Wald" angepasste Antilope mit dem Prototyp des Savannenbewohners und Pelikanen zusammen passt gefühlt nicht wirklich. Ich bin was das angeht kein Purist aber es fühlt sich falsch an. Auch die Anlage müsste nach meinem Geschmack noch ordentlich nachgrünen bis Bongos da wirklich wirken.

    @Lukas, im Lageplan von Gondwanaland waren auch Sumatranashörner eingezeichnet ;-)

    Für mich müssen aber Affen aus der Guerezanlage raus. Wenn die Anlage nicht zuwuchern darf hat man dauerhaft das schicke A30 Panorama an welchem sich auch wohl, aufgrund dahinter liegender Weiden nichts ändern wird.

    Ich persönlich würde mich auch noch über einen Besatz des schmalen Stücks freuen zwischen Ausgangs-Steg Takamanda und Außengrenze Zoo freuen. Die Dik Diks oder vielleicht Ducker wären eine tolles Ende für den Rundgang, besonders wenn man gerade mal keine Wölfe sieht.
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Auf den Lageplan von 2010 waren auch Bongos abgebildet
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Auf den Lageplan von 2010 waren auch Bongos abgebildet
    (08.10.2014)
    Michael Mettler:   @Lukas Wittsieker: Im Zoo Halle hat die Vergesellschaftung Zwergflusspferde/Mangaben (dort Rotschopfmangaben, also die nächsten Verwandten der Weißscheitelmangabe) jedenfalls nicht funktioniert. Aber die Warzenschwein-Innenräume in Osnabrück dürften sich ohnehin nicht für Zwergflusspferde umrüsten lassen, also wird sich eine solche Vergesellschaftung erübrigen.

    @Ulli: Das waren doch Wunscharten hier im Forum. Bis auf den Bongo, der ganz offiziell in der Planung war. Beim letzten Besuch habe ich die Takamanda-Schautafel neben Samburu zwar nicht mehr beachtet, aber 2012 habe ich darauf Bongos sowohl im Lageplan eingeschrieben (zusammen mit den Pinselohrschweinen) als auch mit namentlich beschriftetem Foto gesehen.
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Man kann ja die Warzenscheine abschaffen so das dort die Zweghippos einziehen können,aber ich weiß nicht ob es mit den Mangaben dann klappen würde
    (08.10.2014)
    Ulli:   Also meines Wissens ist einer der Haremsmänner gestorben.

    Wo das mit den Okapis und Zwergflusspferden her kommt, ist mir ein Rätsel. Ich weiß spontan auch nicht, wo man sie unterbringen könnte.

    Als man Takamanda plante, geisterten solche Tierarten in der Wunschliste herum.
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   die Bongos werden dann ja mit den Rappenantilopen und Pinselohrschweinen vergesellschaftet,dann müssen die Impala-Böcke ja weg

    Aber stimmt das überhaubt das Okapis und Zwergflusspferde kommen wenn ja wohin???

    Weil Okapis und Zwerghippos sind schon 2 Highlights

    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wann sind denn alle Paviane weg,die erste Harem-Gruppe ist ja schon weg
    (08.10.2014)
    Tim Sagorski:   Soweit ich weiß, soll die WG aus Rotbüffel, Drill und Brazza-Meerkatze bestehen.
    (08.10.2014)
    Michael Mettler:   Reichen die Absperrungen der Anlage überhaupt für so sprunggewaltige Affen wie Meerkatzen aus? Man muss schließlich einkalkulieren, dass die Affen nach vollzogener Zusammengewöhnung einen Büffelrücken als Sprungbrett nutzen können.
    (08.10.2014)
    Julian Overberg:   ich hoffe auch auf Brazzas oder Dianas.
    Oder Vollbartmeerkatzen wären auch nett.
    Eine der drei.

    Dann hätte Takamanda aber einen Affenbestand...Respekt!
    (08.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich will nur noch wissen welche Meerkatzenart gemeint ist ich hoffe es sind Braza-Meerkatzen
    (07.10.2014)
    Julian Overberg:   Na dann hat man ja wieder was, worauf man sich freuen kann!
    (07.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Jetzt bald,die ersten Tiere wurden schon abgegeben weil ich nur 2 statt 3 Harems gesehen habe
    (07.10.2014)
    Julian Overberg:   Wann soll die neue Büffel-/Drill-/Meerkatzenanlage denn als solche zu sehen sein?
    (07.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ist bei den Guerezas Nachwuchs erwartet???
    Kommen denn Braza-Meerkatzen und Bongos nach Takamanda???
    (07.10.2014)
    Ulli:   Es ist ja nicht so, dass es in Osnabrück kein Tropenhaus gibt, es steht für Zoofreaks vielleicht nur an der falschen Stelle:
    Regenwaldhaus im Botanischen Garten der Universität Osnabrück
    Neotropischer Tieflandregenwald : Venezuela, Costa-Rica, Brasilien
    Gründungsjahr 1994 Einweihung 1998
    Arten: 800. Akzessionen ca. 1000
    Der 21 Meter hohe Glasbau ist - über zwei Ebenen - an einer knapp zehn Meter hohen Felswand entstanden.
    Gewächshaus verfügt über eine Nutzfläche von rund 580 Quadratmetern

    die Öffnungszeiten sind leider nicht sehr üppig:
    Öffnungszeiten Regenwaldhaus
    Sommer (1. April bis 30. September)
    montags, dienstags, donnerstags: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
    mittwochs und freitags: geschlossen
    samstags: 15 bis 18 Uhr
    sonn- und feiertags: 11 bis 18 Uhr

    Winter (1. Oktober bis 31. März)
    montags, dienstags, donnerstags: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr
    mittwochs, freitags, samstags: geschlossen
    sonn- und feiertags: 11 bis 15.30 Uhr

    Baukosten: 1998 Rund drei Millionen DM standen dafür je zur Hälfte von Bund und Land zur Verfügung. Für die zunächst noch ungesicherte Finanzierung der Inneneinrichtung haben verschiedene Osnabrücker Institutionen und Firmen sowie der Freundeskreis Botanischer Garten der Universität Osnabrück e.V. Spenden in Höhe von rund 250.000 DM aufgebracht.

    Bei einem Neubau dürfte es sich heute sicherlich um Europreise handeln.

    (07.10.2014)
    Ulli:   Momentan leben 1,3 Drills im Zoo - die Gruppe soll ebenso wie die Guereza-Gruppes und die Weißscheitelmangaben-Gruppe sukzessive deutlich anwachsen.
    (07.10.2014)
    Julian Overberg:   Dem kann ich nur zustimmen.
    Wieviele Drills haben die eigentlich schon bekommen? Habe bei meinem Besuch im August 0,2 im Außenkäfig gesehen, war aber nicht im Haus.
    (07.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich würde es gut finde wenn es mehr Mantelaffen(Guerezas) geben würde,weil das Gehege wirkt sehr leer und die 3 Tiere sitzen immer faul herum
    (06.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Welche Meerkatzenart kommt denn?
    Ich wünsche mir Brazza-Meerkatzen weil ich die Gesichtsfarbe sehr interesant finde.
    Kommen denn noch mehr Drills ??

    (06.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Aber ich hoffe das die dort ein paar Bäume hineinsetzen damit ein bisschen Dschungelfeeling in das Haus hineinkommt
    (06.10.2014)
    Ulli:   Die frei laufenden Krallenaffen hatte ich schon einmal dem Zoo bzw. den Pflegern vorgeschlagen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, weil der bauliche Aufwand zu groß sei. Wenn einzelmne Äffchen einmal ausbüxen, lässt man sie aber bis auf weiteres gewähren und man sie irgendwann wieder einfangen kann.
    (06.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Nach oben erweitern muss man nicht,es passen jetzt schon hohe Bäume in das Haus hinein.Vielleicht ist das auch so geplant.

    Das mit dem verschiebbaren Dachfenster mit Dachfenster halte ich als gute Idee,weil dann kann man neben den Faulieren auch noch Vögel und Krallenäffchen frei herumlaufen lassen wie früher in der alten Tropenhalle
    (06.10.2014)
    Ulli:   @Lukas: Das Dach des Südamerikahauses nach oben zu erweitern, käme einem Neubau gleich.

    Wünschenswert wäre allerdings, wenn im Bereich über den Lisztäffchen / Krallenäffchen in dem Glasfensterbereich verschiebbare Dachfenster mit Gitternetz für unmittelbares UV-Licht und Frischluft sorgen würden.

    So wünschenswert Tropenhäuser sind, sie sind natürlich aufgrund des Daches in der Erstellung und später auch in der Unterhaltung sehr teuer und müssen in der Unterhaltung erst einmal gestemmt werden.

    Die Tropenenhalle am Südamerikahaus war energietechnisch ein Desaster. Und da wo Tropenhäuser richtig spannend werden also Burgers Bush und Masoala in Zürich, wird es für einen Zoo wie Osnabrück, zumal in privater Trägerschaft, unbezahlbar. Insofern würde ich auch meine Tropenhaus-Idee ganz weit nach hinten in der Priorisierung setzen.

    @Michael: Ich bevorzuge Pinguine im Vergleich zu Seehunden, weil sie unter Zoobedingungen viel schneller und wendiger für eine Unterwasser-Beobachtung sind.

    Bei meinem Elefanten-Bullenhaus könnte man seitlich direkt vorfahren. Außerdem wird immer wieder die räumliche Trennung der Bullenbereiche thematisiert.
    (06.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Die Geländetopografie habe ich als nur gelegentlicher Besucher natürlich nicht so gut vor Augen wie du. Am Wirtschaftsbereich des Elefantenkomplexes würde sich aber bei meiner Version nichts ändern. Bei deiner Version müsste noch ein weitab von den übrigen Gebäuden installiertes Bullenhaus versorgt/angefahren werden können (u.a. auch gelegentlich mit einem Elefanten-Transportwagen), bei meiner bliebe das "Stalldorf" um den Elefanten-Wirtschaftshof gruppiert (kurze Versorgungswege, gemeinsame Zufahrt).
    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   ich meine Faultiere ;)
    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Oder im Südamerika-Haus kann man ja auch ein Tropenhaus raus machen.Weil die Decke dort höher ist kann man ja auch höhere Bäume dort hinein setzen das dann die kahle Decke etwas verdeckt wird,geplant ist ja schon das sich die Tapire dort frei gewegen können
    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Man kann ja im Besucher Bereich der Schimpansenhalle ja Bäume hin pfanzen und dort die Vögel dort herumfliegen lassen
    (05.10.2014)
    Ulli:   Ich sprach von der Schimpansen-Innenanlage im Schimpansenhaus, die zumindest im Sommer tatsächlich tropisch bewachsen wirkt.
    Bei dem Orang-Haus beziehe ich mich auf eine Aussage in der NOZ-Beilage vom Juli 2014. Wenn man sich das Oranghaus-Modell genau ansieht, so ist tatsächlich ein Teil des Hauses scheibar dicht bepflanzt. Hierbei soll es sich um den Besucherraum handeln.

    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Steht das wirklich schon fest das im Orang und Schimpansenhausen eine Tropenhalle werden soll oder stellst du dir das nur vor

    (05.10.2014)
    Ulli:   @Michael: Die Rundkuppel kann meinetwegen verschwinden. Auch dieser Platz wäre für die Umsetzung des Bienenhauses denkbar.

    @Lukas: Die von mir angedachte Krokodilhalle bzw. die Schmetterlingshalle wären eine Tropenhalle.
    Die Schimpanseninnenanlage und auch die zukünftige bewachsene Besucher-Innenhalle bei den Orang-Utans sollen die auch in meinen Augen wünschenswerte Tropenhalle kompensieren.
    (05.10.2014)
    Ulli:   sorry - falsche Graphik
    (05.10.2014)
    Ulli:   @Michael Mettler: Anbei sende ich dir eine Geländekarte vom Zoo. Die eingezeichneten Gebäude der Zielplanung 1970 sind nicht wichtig, die Strichlinien mit den Höhenmetern dagegen schon. Sie verdeutlichen die komplizierte Hanglage in dem Bereich.

    Unter der Erde befindet sich direkt Felsgestein.

    Dein Elefantenvorschlag ist aufgrund der Topographie faktisch extrem schwer umsetzbar.
    Es gibt mehrere Meter Höhenunterschied. Beim Bau des Kuhhauses musste man schon auf die Terrassierung des Geländes Rücksicht nehmen. Die Wegführung zum Elefanten- Wirtschaftsbereich wäre ebenfalls extrem schwer lösbar. Der Weg vom Besucherweg zu den Pflegereingängen des Elefantenhauses wurde meines Wissens übrigens angeschüttet.

    An die Integrierung von Vietnam-Sikahirschen hatte ich auch schon gedacht. Die alte Nashornstallung könnte dabei Berücksichtigung finden.

    Gegenwärtig erfüllt Osnabrück exakt die neuen Mindestauflagen bei der Elefantenhaltung. Die Auflagen hinsichtlich der Elefantenhaltung werden aber sicher weiter ansteigen, so dass man über kurz oder lang eh die Elefantenanlage in Osnabrück deutlich vergrößern muss. Die von mir vorgeschlagene Lösung ist in Anbetracht der Topographie ohne allzu komplizierte Probleme umsetzbar.

    Hinsichtlich der Umrundung sehe ich nur bedingt ein Problem:
    - Aufgrund der Beliebtheit und Attraktivität von Elefanten nehme ich dies in Kauf. In Köln und im Grunde auch in Münster ist die Wegeführung rings um die Elefantenanlage ähnlich gelöst
    - Die Lage des Elefantengeheges und die allgemeine Wegeführung im Zoo erlaubt es dagegen den nicht interessierten Besuchern, die Elefanten auch komplett links liegen zu lassen
    - Ein Teil der Besucher wird zwischenzeitlich den Cafe- und Spielplatzbereich aufsuchen und schon so zwischenzeitlich Ablenkung finden
    - Die Pinguinanlage wird einen guten Teil Aufmerksamkeit anziehen.
    - Nicht jeder Besucher nimmt immer den gesamten Rundweg.
    - Ein Teil der neuen Brücke kann durch Stauden- und Bambushaine geführt werden, so dass nicht ständig der Blick in die Anlage möglich ist und immer wieder neue Blickachsen zu den Elefanten entstehen.
    - Zudem kann man im alten Eingangsbereich kann man einen Entdeckerpfad anlegen.

    Diese Brückenverlängerung ist sehr wichtig, um ohne die komplizierten Umwege schnell vom Kajanaland zum Cafebereich zu gelangen,

    Und noch etwas kommt mir in den Sinn. Man hat von Zooseite immer von einem Aussichtsturm auf oder am Zoo-Gelände geträumt. Im Grunde bietet sich das Plateau am alten Eingang als Standort für einen solchen Aussichtsturm an. Durch die Möglichkeit des Besteigens wird zwischenzeitlich ebenfalls ein anderer neuer Anreiz geschaffen, der die zu starke Fokussierung und Aufmerksamkeit von den Elefanten weglenkt.

    Diesen Aussichtsturm kann man auch auf unterschiedlichen Höhen mit Wettermessstationen versehen und so in Ergänzung zum Klimatopia die unterschiedlichen Klimaverhältnisse in den unterschiedlichen Höhen veranschaulichen.

    P.S. In Anbetracht der Topographie ist mir natürlich auch bewusst, dass man bei dem vorgeschlagenen Eventbereich eine Höhendifferenz von 1 bis 2 Metern inklusive des Gefälles in der Planung berücksichtigen muss – auch eine echte Herausforderung.

    (05.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Eine Elefanten-Erweiterung in der vorgeschlagenen Form hätte einen Nachteil - es entstünde ein Weg um einen riesigen Elefanten-Komplex herum, an dem entlang es wirklich "nur Elefanten" zu sehen gäbe. Auch wenn es Publikumstiere sind: Ein bisschen Abwechslung täte der Wegführung gut. Statt die Bullenanlage wie eingezeichnet an die Peripherie zu legen, könnte man die Erweiterung auch bei etwa gleicher Fläche anders formieren: Deine zusätzliche Fläche für die Herdenanlage ja, aber für den Bullenbereich die Fläche Vogelhaus/Ibisvoliere/Seehundanlage/Pinguinanlage. Dann bliebe die Peripherie (jetzt Kleine Kudus und westlicher Nashornbereich) für eine oder zwei Anlagen mit anderen südostasiatischen Tieren (z.B. die Vietnamsikas - die sogar über Durchschlupfe die Elefantenanlage mitnutzen könnten - und Rothunde, um erst mal bereits vorhandene Arten zu berücksichtigen). Und schon wäre der Rundgang aufgelockert: Man begegnet zwar den Elefanten wieder, sieht aber zwischendrin auch mal was Anderes (was sowohl die Tierarten als auch die möglichen Gehegegestaltungen betrifft). Und wenn Robben in einem Waldzoo zur Diskussion gestellt werden können, dann Pinguine genauso...!

    Allerdings sind beides auch Besucherlieblinge. Eine neue Pinguinanlage ließe sich vielleicht westlich ans Aquarium angliedern. Man könnte die Wassertechnik dort unterbringen, wo jetzt das Innengehege der Riesenschildkröten ist, und eine (teil-begehbare) Riesen-Außenanlage aus Schildkrötenwiese, zwischengelagertem Besucherweg und Pelikananlage machen - wer es geografisch pur mag, könnte sich dann zu den Humboldtpinguinen Chile- statt Rosapelikanen vorstellen, statt auf Pelikane ganz zu verzichten. Und in der Nachbarschaft statt der Mönchsgeier (die man an anderer Stelle im Zoo unterbringen könnte) dann die Ibisse etc., die den Elefanten weichen müssten (s.o.). Das Thema Wasser bliebe damit in diesem Teil des Zoogeländes erhalten.

    Übrigens: Statt Seehunden könnte man auch Otter in der jetzigen Seelöwenanlage unterbringen, um sie an Kajanaland anzubinden und außer neuer Dekoration nicht viel investieren zu müssen. Ich fremdele immer noch ein bisschen damit, dass die Orang-Haltung an bestehender Stelle ausgebaut werden soll, denn eigentlich wäre ein Wegfall des Hauses ebenfalls eine Möglichkeit für eine Elefanten-Erweiterung, welche dieser jetzt mit Gebäuden und hohen Absperrungen (Tiger, Schweinsaffen) doch recht vollgestopften Ecke des Zoos etwas mehr "Luft" verleihen würde.

    Was die alte Kuppelvoliere mit den Luchsen betrifft: Sollte man da nicht lieber über einen Abriss statt über eine Nachnutzung nachdenken? Besonders schön war sie für meinen Geschmack noch nie (ich habe bei ihr immer so eine Art Käseglocken-Assoziation), und die Einblickmöglichkeit ist auch nicht gerade toll.
    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich finde eine Tropenhalle fehlt
    Das Aquarium könnte auch besser sein
    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wäre nicht schlecht wenn es später so wird
    (05.10.2014)
    Ulli:   @Michael Mettler: Nichts für ungut, beim Logo kann man ja eine eigene kreative Idee entwickeln

    Wie man sieht, ist das Tal der Waldmenschen ein Lieblingsobjekt von mir.

    Von Kajanaland aus besteht eine Schneise im Waldbestand in Richtung Westen. Insofern dürfte sich das Kälteproblem in Grenzen halten.

    Die Seehund-Option ist zweifellos auch reizvoll. Die Hauptprobleme bei dem Robbenbecken ist sicherlich das Süßwasser, die gesamte technische Ausstattung und letztendlich die Beckentiefe. Eine Renovierung dürfte sicher so teuer kommen wie Nordamerika.

    Nebenbei: Die Siamanganlage finde ich konzeptionell auch nicht sehr gelungen.

    @Lukas: Das Elefantenhaus soll nach den Vorstellungen des Zoos einmal asiatisch verkleidet werden, ebenso sollen die Pfosten reduziert und asiatisch ummantelt werden.

    Die von mir angedachten Aussichtsterrassen sollen aus Holz sein und durchaus ebenfalls asiatisch anmuten. Wobei die Terrasse beim Elefantenhaus im Grunde auf dem Dach des jetzigen Nashornhauses steht. Das Haus könnte man dann z.B. als Futter-Lagerfläche oder für technische Bereiche verwenden.

    Was die Artenabgabe betrifft: Eine Elefantenanlage würde nicht heute oder morgen gebaut. Insofern können die ein oder andere Haltung altersbedingt auslaufen (z.B. Sandkatze, POS). Die Kurzohrrüsselspringer ziehen ja schon in das Terrarium. Die Löffelhunde können z.B. Samburu in einen Teil der alten Wildhundanlage ziehen.

    Noch ein paar weitere Anmerkungen: Den Humboldtpinguinen würde ich gerne auch noch das Seehundbecken zuschlagen. Die Wasserhöhe der Schwimmbecken ist faktisch gleich hoch. Ich höre schon den Aufschrei - Osnabrück wird Robbenlos. In meinen Augen bietet sich aber im Zoo Osnabrück ein zunehmender Schwerpunkt Waldtierarten an.

    Zu Nordamerika:
    Der Parkteil muss ja nicht aufgehoben sein - nur aufgeschoben. Übergangsweise lassen sich die vorhandenen Anlagen leicht aufmöbeln.
    1. Über das Innere des Kamelhauses kann ich kein Urteil abgeben Beim Kamelhaus außen genügen ein paar neue Holzbretter und ein paar Eimer Farbe.
    Die Dromedarhaltung läuft eh aus. Man kann das Areal den Alpakas zusätzlich geben. Wenn man es asiatisch haben will, kann man statt der Alpakas auch über Hirschziegenantilopen als ehemaliges Wappentier der Zoogesellschaft nachdenken.
    2. Der Wölfe-Wald ist eh schon jetzt klasse.
    3. Die Vietnam-Sikahirsche sind eine vom Aussterben bedrohte Art - sie bleiben.
    4. Der Besucherweg im Bereich der Rothunde wird abgesperrt, die momentanen Rothundanlagen werden außerhalb des Schaubetriebes als Ausweichgehege verwendet. Damit würde auch der Blick vom recht kahlen Gelände hinter dem Zoo abgezogen. Außerdem würde der Besucherführung deutlich vereinfacht.
    5. Nach dem Ableben der steinalten Luchse können die Rundkuppel die Schnee-Eulen beziehen.
    6. Das Bienenhaus benötigt über kurz oder lang einen anderen Standort. Hier wäre der Bereich der momentanen Kranich-Anlage denkbar.
    7. Die begehbare Eulen-Voliere bleibt stehen.
    8. Die anderen alten Eulenvolieren werden ersatzlos abgerissen und die Fläche mit Stauden eingegrünt.
    9. Im Zentrum des Vogelgartens wird eine begehbare Sittichanlage (speziell Wellen- und Nymphensittiche, ersatzweise Gebirgsloris) errichtet. Überall wo ich so etwas gesehen habe, war es eine absolute Besucherattraktion. Man kann ringsum mit wirklich preiswerten Mitteln eine Stahl-Ständer-Konstruktion bauen (vgl. Nordhorn, Bad Pyrmont) oder zentral Pylone errichten, deren Auflageflächen per Fernbedienung bei Bedarf (z.B. bei Schneelast) abgesenkt werden können. Die Netze werden lose an die vorhandenen Volieren und Häuser befestigt. Die Volieren bleiben als Rückzugs- bzw. Zuchtbereiche stehen. Die Seitenwände der begehbaren Voliere kann man von außen mit Grünpflanzen beranken lassen. Im Innenbereich der begehbaren Voliere stören die Volierenwände eh nur marginal. Bzw. die Grünpflanzen ranken durch die Gitter.

    Damit wäre dieser Zooteil für eine längere Dauer übergangsweise durchaus attraktiv gestaltet – und dies mit minimalem Aufwand.

    Zum Aquarium:
    Das Terrarium würde ich in erster Linie in Anlehnung an Angkor Wat südostasiatisch besetzen. Also z.B. Bindenwaran statt Brillenkaiman; Wasseragame, Segelechse, Nackenstachler statt der Grünen Legune; eine südostasiartische Schildkrötenart. Die Schlangenarten sind heute schon südostasiatisch.

    Der Innenraum im Aquarium ist im Gegensatz zu den Aquarien selbst wenig attraktiv gestaltet. Hier finde ich z.B. die Gestaltung im Landesmuseum Hannover sehr reizvoll. (siehe Bild)

    Tja und da gibt es noch zwei Punkte zum Aquarium.
    1. Um die Besucher vom Wirtschaftshof fernzuhalten, wäre die Verlegung des Einganges inklusive Versetzung des Tiergericht-Denkmales zur Südseite bei den Ottern sinnvoll. Der Zugang würde dann gegenüber dem Streichelbecken liegen. Die Zwergotter-Anlage kann man ab dem einsehbaren Wasserbeckens in Richtung Wiese verschwenken. Oder alternativ kann man die Zwergotteranlage auf die momentane Riesenschildkrötenanlage verlegen, was thematisch wieder zu Südostasiatisches Terrarium passen würde.
    Nebenbei: Korallenriffe gibt es vorzugsweise im südostasiatischen Raum.

    2. Der Bereich zwischen Wirtschaftshof und Aquarium wird zu einem Event-Bereich
    umgestaltet. Ich denke hier etwa an das Vorbild „Blauer Salon“ bei der Delphinlagune im Tiergarten Nürnberg. Ein Zoo ist immer auf der Suche nach einem Veranstaltungsort, zur Zeit wird schon - eher provisorisch anmutend - der Aquariumsbereich verwendet.

    Im Bereich der Vogelvolieren wird auf der gesamten Länge ein Langestrecktes Landschaftsaquarium (entweder Amazonas oder vorzugsweise Südostasien, fakultativ auch ein Korallenbecken) gebaut. Als Vorbild können die Hagenbeck-Becken im Tropenaquarium dienen.

    Egal ob Riesenschildkröten oder Zwergotter - deren Innen- und Außenanlage kann in Richtung Eventraum vergrößert werden und über Panoramascheiben vom Eventraum aus einsehbar gestaltet werden.

    Eine notwendige Toilettenanlage gibt es heute schon. Ein Bar-Bereich ist an der Querseite zum Zugang zum Wirtschaftshof möglich. Über Treppen und Podeste lassen sich insgesamt die Höhenunterschiede in diesem Eventbereich ausgleichen. Fluchttüren werden in die verglasten Querwände integriert.


    Und ein letzter Utopie-Punkt:
    Die fünfzig Parkplätze neben dem Kajanaland lösen kein Parkplatzproblem. Für eine Zoonutzung wäre das Areal aber sehr reizvoll. Ein großes Problem ist sicher das Einfamilienhaus am Waldrand, für das man eine für alle Seiten akzeptable Lösung finden muss.

    Angenommen es gäbe dafür eine Lösung, würde sich das Gelände für eine Tierhalle geradezu anbieten. Der Zugang erfolgt von der Brücke am Elefantenhaus.

    Ich denke hier an eine aus einem ringsum begrünten Bodenbereich wachsende Glaskuppel (als Inspiration kann hier z.B. das Regenwaldhaus in Hannover dienen oder auch das Amazonica in Rotterdam allerdings mit Stahlträgern). Dieses Tierhaus kann über mehrere Ebenen als Krokodilhaus für eine wirklich große Krokodilart (z.B. Leistenkrokodil, besser Siamkrokodil) inklusive Riesenflughunden und Kookaburas für den Luftraum oder als anderer Vorschlag als Schmetterlingshaus inklusive Riesenflughunden gestaltet werden.

    Wer kein Tierhaus mag - es ginge auch eine Großvoliere z.B. für Greifvögel.

    Aber wie gesagt, dafür sind erst die logistischen Voraussetzungen zu schaffen.

    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wie soll die Elefantenanlage denn später aussehen.Weil sie soll ja im Stil von Ankor Wat um gebaut werden

    (05.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Na, das Logo könnte Copyright-Probleme mit Disney geben, der Konzern soll mit sowas sehr streng sein...

    Wäre die von hohen Bäumen umstandene Talsenke, in der sich jetzt die Seelöwenanlage befindet, nicht ein ziemliches "Kälteloch" für Menschenaffen? Ansonsten finde ich das Konzept sehr reizvoll. Andernfalls (nämlich, wenn der Standort zu kühl wäre und die Seelöwenhaltung ohnehin schon zur Disposition stünde) könnte man das Seelöwenbecken auch thematisch dem direkt benachbarten Kajanaland anschließen und mit den Seehunden besetzen, so dass auf deren jetziger Fläche nebst Umland Platz für ein anderes Projekt geschaffen werden könnte (durchaus auch im Rahmen der Wasser.Welten).

    Beim Nachschauen wegen der Himmelsrichtungen ist mir nebenher aufgefallen, dass sich die im Bau befindliche Siamanganlage doch an der Nordseite des Gebäudes befinden müsste, was auch nicht gerade eine "warme" Position für Tropenaffen wäre...?
    (05.10.2014)
    Ulli:   auch ein Einblick von der Seite möglich.
    Denkbar wäre auch die Gemeinschaftshaltung mit Hulmans oder Gibbons, abgesehen von dem Problem mit dem Ausbrecherkönig "Otti". Die Schopfgibbons könnten aber auch mit den Siamangs tauschen.
    (05.10.2014)
    Ulli:   "Tal der Waldmenschen"
    (05.10.2014)
    Ulli:   Zweifellos Utopien – aber umsetzbar

    Alle Massnahmen wären aber in meinen Augen wichtiger als die Nordamerika-Landschaft
    für 4 Millionen Euro.
    Das Tal der Waldmenschen dürfte etwa in demselben Kostenrahmen von 4 Millionen liegen.

    Logo für das "Tal der Waldmenschen"
    (05.10.2014)
    Ulli:   Fortschreibung des Umbau des Hauses
    (05.10.2014)
    Ulli:   Übersicht
    (05.10.2014)
    Ulli:   Ansicht von oben
    (05.10.2014)
    Ulli:   Ansicht von der Seite
    (05.10.2014)
    Ulli:   Wie man sieht, wäre für eine großräumige Elefantenerweiterung hinreichend Platz. Die Brücke ist übrigens eine Idee direkt von Herrn Busemann – vorgestellt bei einem Vortrag. Kostenpunkt nach seiner Aussage rund 400.000 Euro.

    Die Nashörner würden nach Samburu ziehen und dort eine Gemeinschaftshaltung mit Netzgiraffen, der Impala-Herde sowie den Straußen bilden. Da es sicherlich schwierig ist, dort räumlich weitere Stallungen zu bauen, müssten die Stallungen für Nashörner umgebaut werden. Dies würde den Verzicht auf die Kudu- und Wasserbockhaltungen bedeuten.

    (05.10.2014)
    Ulli:   Zwischen dem Wirtschaftshof und dem Cafe befindet sich zur Zeit ein Sammelsurrium von Anlagen. Bessere Lösung:
    1. Begehbare Limikolenanlage unter Einbindung des Gefälles mit einer Teichanlage vor dem
    Fenster am Cafe.
    2. Indoor-Spielplatz (vgl. Tierpark Nordhorn) mit Bau in das Gefälle hinein bzw. einer Treppe nach oben. In jedem Fall soll man auch ein Bällchenbad wie im Zoo Hannover oder bei IKEA integrieren.

    Das Aquarium bildet zusammen mit den Zwergottern, Seehunden, Pinguinen und den Pelikanen und fakultativ der Limikolenanlage die Themenwelt „Wasser.Welten“.
    (05.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wie ich schon mal geschrieben habe wünsche ich mir das im Klammeraffenhaus die hässlichen roten Fliesen mit Holzhackschnitzel verdeckt werden wie im Orang,Südamerikahaus und Schimpi Haus.

    (04.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Welche Tiere ziehen denn in die jetzige Totenkopfäffchen-Anlage ein?

    Ich wünsche mir das die Wasserschwein/Tapir und Guanako/Nandu Anlage zu einer großen Südamerika Wiese umgestaltet wird wie in Schwerin und Hodenhagen
    (04.10.2014)
    Michael Mettler:   Am 19.9. verkündete der Zoo Osnabrück jedenfalls auf seiner HP, dass Sharukh und Shanti in einigen Wochen abreisen würden, sobald die Temperaturen in Griechenland etwas niedriger seien.
    http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=2058&type=2&menuid=63&topmenu=2

    Altbulle Mekong, der ebenfalls in den Attica Zoo kommen soll, wartet ja offenbar auch noch in Prag auf seine Weiterreise.
    (03.10.2014)
    Heidemarie Busch:   Shahrukh und Shanti sind wohl noch in Osnabrück. Ich habe gelesen, dass die Elefantenanlage im Zoo in Griechenland noch gar nicht fertig ist und die Jungs im Zweifel erst irgendwann nächstes Jahr einziehen können. Ich hoffe nicht, dass die beiden noch irgendwo 'zwischengelagert' werden um Platz zu machen.
    (03.10.2014)
    Jan Jakobi:   Der Kewa-Clan (Kewa mit ihren Töchtern Thuza und Pantha sowie Freundin Astra) soll eigentlich nach Osnabrück.
    (03.10.2014)
    Michael Mettler:   @Lukas Wittsieker: Laut einem Post von Jan Jakobi im Thread "Tierpark Berlin" soll von dort die Zuchtkuh Kewa mit ihren Töchtern Thuza und Pantha nach Osnabrück kommen.

    Sind Sharukh und Shanti noch in Osnabrück oder auch schon umgezogen?
    (03.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Welche Elefanten kommen jetzt eigentlich nach Osabrück?
    (03.10.2014)
    Sacha:   @Hannes Lüke: Aaaaahhhhh, Chilbi und nicht Kilbi...;):) (Okay, hier bist Du einigermassen aus dem Schneider, da es für die Schweizer Mundart keine VERBINDLICHE Orthografie gibt. Und falls Du jetzt diesen Text korrigieren möchtest - wir benutzen in der Schweiz kein "SZ" ;)
    @Holger Wientjes: Kreps? - Ab in die Ecke und schämen! So nimmst Du Dir auch die Schangse, mal mit mir ein Restaurang zu besuchen...:)

    Sorry fürs Off-topic.
    (02.10.2014)
    Holger Wientjes:   @Hannes Lüke: Dass sich der Zoo weiterentwickelt und sicherlich deutlich verbessert hat, steht sicher ausser Frage ! Und mir gefallen viele Bereiche, die Du schon aufgeführt hast, sehr gut (Schimpansenhaus, Unterirdischer Zoo und nicht zuletzt einiges im Tierbestand) ! Andererseits - und das wird wahrscheinlich der Hauptgrund für meine eher zurückhaltende Euphorie dem Zoo gegenüber sein - gefällt mir auch einiges nicht, wie die neuen Anlagen der Schweinsaffen oder Tiger, die in ihrem erdrückenden Stil so völlig anders wirken als beispielsweise das besagte, eher schlicht gehaltene Schimpansenhaus. Weiterhin hat mir in jüngster Verganheit auch die Elefanten-Politik nicht wirklich zugesagt, so dass ich halt hin- und hergerissen bin und bei allen positiven Neuerungen doch immer wieder "Ausrutscher" dabei sind, die dafür sorgen, dass ich leider (noch nicht ?) hundertprozentig vom Zoo (bzw. dessen Leitung) überzeugt bin.

    P.S.: Mmh, lekka Kreps... GRINS
    (02.10.2014)
    Hannes Lüke:   @Sacha, verzeih mir ich kenne die Schreibweise nur von der Kirmes (oder für dich Kilbi) ;-)
    Im Osnabrückerland kann ich auch sagen die "Pfannekuchen" sind lecker wobei das wohl Berliner und Hamburger wieder nicht verstehen werden...
    (02.10.2014)
    Sacha:   @Hannes Lüke: Verzeihung, aber dem Frankophonen kräuseln sich die Fussnägel. Es heisst DIE Crêpes (Plural) bzw. eine Crêpe (Singular)....;)
    (02.10.2014)
    Hannes Lüke:   Osnabrück war früher für mich ein total langweiliger Zoo. Man hatte meist einen schlechten Blick auf die Tiere,langweilige oder recht kleine Gehege, viele massive Gitter und die üblichen Altlasten. Die üblichen Probleme die so ziemlich jeder Großzoo hat.
    Anstelle jetzt mehr Platz für weniger Tiere zu fordern erweitert man das Gelände mit einem sehr feinen Tierbestand.
    Man geht "neue" Wege (bzw Wege die nicht jeder geht) mit einem Zoo unter der Erde. Die ganzen Aussichtspunkte und erhöhten Wege die ja mehr der gebirgigen Struktur geschuldet sind mag ich ansich nicht (Vogelperspektive lässt Tiere einfach nicht wirken)aber die Erhöhungen für die Tiere (Vogelnest für Luchse, Gerüst für Füchse etc) machen es wieder wett. Einfache Veränderungen statt Abschaffung wie die Tropenhalle zur Wüstenhalle sind schlichtweg genial. Ähnliches wird ja wohl mit dem Rest des Gebäudes passieren. Takamanda ist einfach ein gewinn. Simpel gebaut und trotzdem eine der schönsten Schimpansenanlagen (und Häuser) die ich kenne. Toller Tierbestand auf ganzer Linie. Auch wenn mir nicht alles gefällt (Ich hätte mir ein wechsel auf Panzernashörner gewünscht statt 2 x Afrika im Gelände, Affentempel ist keine Verbesserung für die Tiere und wird anders verkauft, Aussichtspunkt beim Tiger, Giraffenanlage) machen es die Kleinigkeiten wieder wett (großer Hundebestand, diverse Kleinsäuger, Schliefer)...

    Außerdem schmeckt das Crepes sher gut ^^
    (02.10.2014)
    Holger Wientjes:   @Hannes Lüke: So richtig werde ich mit dem Zoo (noch nicht) warm. Wie schaut denn der "richtige Weg" Deiner Meinung nach aus ?
    (02.10.2014)
    Michael Mettler:   @Hannes: Na, besser lässt sich doch die Lebensraumbedrohung durch Abholzung des Regenwaldes nicht darstellen ;-)
    (02.10.2014)
    Hannes Lüke:   Takamandana als Regenwald finde ich niedlich. Der Geasamtezoo ist ein Waldzoo und die einzige Stelle ohne nennenswerten Baumbestand (geschweige denn Setzlinge) soll ein Regenwald werden :-D Trotzdem wird Osnabrück immer mehr zu meinem Lieblingszoo! Da wird der richtige Weg gegangen...
    (02.10.2014)
    Michael Mettler:   Waren eigentlich die Impala-Kastraten ursprünglich bei der Herde untergebracht? Prinzipiell müsste das gehen. In der Frühzeit der Impalazucht in Hannover vor Jahrzehnten, als man aus Schaugründen möglichst schnell eine kopfstarke Gruppe präsentieren wollte, behielt man die männlichen Nachzuchten und ließ sie als Kastraten bei der Herde. Allerdings stellte man damals fest, dass die Kastration zu deformiertem Hornwachstum führte (wie man ja an den Osnabrücker Tieren auch sehen kann), weshalb man dazu überging, die Böcke bei der Kastration gleichzeitig zu enthornen.

    Ansonsten böte sich - freien Stallraum vorausgesetzt - auch das Tal der grauen Riesen für die Unterbringung von Reserve-Impalas an, falls die Takamanda-Huftieranlage mal anderweitig genutzt werden sollte.

    Man sieht aber am Osnabrücker Beispiel mal wieder, dass es von den Individuen und/oder Haltungsbedingungen abhängt, ob sich zwei Tierarten gemeinsam halten lassen oder nicht. In Gelsenkirchen stehen Große Kudus und Rappenantilopen schon lange (m.W. noch seit Ruhrzoo-Zeiten) auf der selben Anlage.

    @Tim Sagorski: Bongos UND Okapis dürfte schwierig werden, wo sollte die zweite Art denn in Takamanda hin? Doch bestimmt nicht auf die Hyänenanlage, deren Bewohner ja bei einem konsequenten Regenwald-Konzept nicht sehr typisch wären ;-) Wenn man Takamanda nicht als Regenwald-, sondern schlichtweg als Westafrika-Parkteil definieren würde, passen allerdings die Hyänen durchaus (dafür dann bei puristischer Betrachtung Okapis, Guerezas und auch Bongos nicht, weil die in Zoos gehaltene Bongo-Unterart nun mal aus Ostafrika stammt...).
    (01.10.2014)
    Jonas Homburg:   In zwei Wochen ist doch nach den Herbstferien, die fangen jedenfalls bei mir übermorgen an? ;)
    Die Impalas werden wohl vorerst bleiben, denn der junge Bock soll langfristig den jetzigen Zuchtbock ablösen und die Kastrate will vermutlich schlicht niemand haben. Viele andere Anlagen im Zoo bieten sich ja auch nicht an, daher ging die Impalazucht ja auch erst wieder los, als man die Takamanda als Zweitquartier für die überzähligen Böcke hatte.
    (01.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Weil Impalas ja keine Regenwaldtiere sind kommen sie dann weg ?

    (01.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Im Zoo steht aber das es nach den Herbstferien losgehen soll also im November
    (01.10.2014)
    Jonas Homburg:   Die Kudus wurden ausschließlich der Unverträglichkeit mit den Rappenantilopen wegen von der Huftieranlage genommen, mit den Impalas hat es da keine Probleme gegeben. Wo nun die Rappenantilopen den Nachwuchs bekamen, hat sich das Problem so sehr verschärft, dass ein gemeinsames Herauslassen der beiden Arten (der Schichtbetrieb war ja eig. nur Übergangslösung) völlig unmöglich wurde. Zu dem Kudupärchen samt Sprössling sollen weitere Weibchen noch nach Samburu dazukommen. Ob man die Huftieranlage langfristig tatsächlich für Bongos nutzt, halte ich eher für fraglich, dafür ist sie aus meiner Sicht doch etwas ungeschützt und die Pflanzen halten sich in den abgetrennten Bereichen im Vergleich zur gesamten Takamanda, die wirklich immer grüner wird, auch nicht so toll. Immerhin sind die Impalas nun die einzige Art, die sich auch in den durch Zweige abgetrennten Bereichen zu schaffen macht, dabei aber weniger an die Bäume rangehen als die Kudus das taten, daher kann man zumindest denen eine bessere Chance einräumen.
    Noch zum Thema Vegetation: mittlerweile ist auch der Wein teilweise entlang des Holzgerüstes gewachsen, das im Bereich Huftieranlage/Guerezas über dem Besucherweg konsturiert ist.
    Die Entwicklungen mit der Paviananlage sind auf jeden Fall ein guter Schritt, der Stall für die Büffel ist schon im Rohbau (befindet sich innerhalb des massiven Absperrkäfigs für die Schimpansen, der als solcher erhalten bleiben soll, aber optisch unauffälliger wird). Als Meerkatzen-Art hat man Dianas ins Auge gefasst. Die Drills sind dort aus meiner Sicht insofern wesentlich besser aufgehoben als in der Guereza-Anlage, dass die Grasnarbe auf der Pavian-Anlage ja nun schon einiges ausgehalten hat also mit den Drills auch einigermaßen fertig werden sollte (wie das mit den Büffeln wird, ist eine andere Frage), aber das vergleichsweise kleinräumige Guereza-Gehege wäre mit Drills sicher im Handumdrehen das gesamte Gras los (und wer weiß ob der Hang dann hält...). Ganz davon abgesehen, dass im Stallgebäude für beide Arten schlicht nicht genug Platz wäre.
    Neben den Rappenantilopen gibt es zwei Jungtiere bei den Servalen.
    Im Schimpansenhaus sind neben dem bisherigen Vogelbesatz nun auch einige Braunflügel-Mausvögel hinzugekommen. Die Halle ist dermaßen grün zugewachsen, dass bevor die Schimps dort wieder rein können, an einigen Stellen die Rankpflanzen sogar noch zurückgeschnitten oder hochgebunden werden müssen, damit die Affen nicht ans Dach kommen.
    Zu den Klammeraffen siehe mein Beitrag vom 30.6., da ist in zwei Wochen Baubeginn für die Außenanlage.
    (01.10.2014)
    Tim Sagorski:   Eine der Rappenkühe war vor drei Wochen auch kurz vorm platzen...

    Takamanda artenmäßig als Regenwald-Parkteil (war doch auch so konzipiert, oder ?) umzubauen halte ich für eine großartige Planung.

    Schimpansen, diverse Vögel, PO-Schweine, Guerezas und Mangaben sind ja schon da... Drill, Rotbüffel und Brazza-Meerkatze sollen noch kommen.

    Wenn man dann noch Bongos, Zwergflußpferde und später mal Okapis kriegen könnte, wäre da ja schon mal eine gute Basis gelegt.
    (01.10.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich wollte noch wissen was am Eingang bei den Klammeraffen/Flamingos und im Südamerika-Areal alles noch gemacht wird.Gerade wird das ja umgebaut
    (30.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich finde Impalas passen dort auch nicht hin,auch wenn sie sich verstanden haben

    Übrigens die Rappenantilopen haben Nachwuchs bekommen steht auf der Homepage auf der Geburtsliste
    (30.09.2014)
    Ulli:   Rappenantilopen
    (30.09.2014)
    Michael Mettler:   @Lukas: Mit wem hatten denn die Kudus dort Probleme bekommen/gemacht? Kudubulle/unkastrierter Impalabock?
    (30.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Die Kudus sind nur nach Samburu gegangen weil sich die Bewohner in Takamanda nicht mehr miteinander verstanden haben
    (30.09.2014)
    Michael Mettler:   @Hannes: Über die (fast) direkte Autobahnverbindung sind Osnabrück und Hannover rund eineinviertel bis anderthalb Stunden Fahrzeit voneinander entfernt. Da werben manche Zoos in wesentlich weiterem Umkreis um Besucher, also würde ich schon sagen, dass die beiden Zoos im jeweiligen Einzugsgebiet voneinander liegen.
    (30.09.2014)
    Hannes Lüke:   @Michael, das kann sehr gut sein. Von Rheine aus brauche ich ne gute Stunde bis nach Dortmund. Emmen ist mir noch eingefallen. Der Park ist auch, dank guter Verkersanbindung, nicht weit weg.
    (30.09.2014)
    Michael Mettler:   Waren die Paviane nicht ohnehin von Anfang an als Übergangslösung gedacht, bis eine Drillgruppe zu bekommen ist? Vielleicht wird demnächst auch die eigentlich für Bongos gedachte Antilopenanlage in Takamanda gemäß Ursprungsplanung besetzt, wenn doch schon die Kudus ausgezogen sind?

    @Hannes: Ist Dortmund nicht genauso weit von Osnabrück entfernt wie Hannover? Aber grundsätzlich stimme ich dem Gedanken zu: Zwergflusspferde würden gut zum Osnabrücker Tiersortiment passen.
    (29.09.2014)
    Holger Wientjes:   Ich finde es hingegen sehr gut. Passen Drills (und auch Meerkatzen sowie Rotbüffel) doch besser in einen "Takamanda-Bereich".
    (29.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich finde es auch Schade das die Paviane weggehen,ich hätte auch lieber die Guereza Anlage für die Drills genommen
    (29.09.2014)
    Ulli:   Die Kudus leben jetzt auf der Samburu-Anlage. Die Elenantilopen wurden abgegeben, weil man deren Nachwuchs einfach schlecht vermitteln kann.

    Die Weißscheitelmangaben sind eine absolute Kostbarkeit und zählen zu den 25 am meisten bedrohten Affenarten. Die Warzenschweine hat man genommen, weil sie nach den Erfahrungen mit den Pinselohrschweinen in Salzburg als wehrhafter gegenüber den Mangaben gelten. Obwohl ich jedes mal beim Blick in die Anlage an einen erodierten Regenwald denken muss, scheint es eine funktionierende Interaktion zwischen den Arten zu geben und die innerartliche Aggression eines Mangabenmannes wird so abgefedert und abgelenkt.
    (29.09.2014)
    Hannes Lüke:   Kudus habe ich in Samburu gesehen und bei den Rappenantilopen waren sie ausgeschildert.
    Kleine Kudus weiterhin neben den Breitmaulnashörnern.

    Schade, dass die Paviane ausziehen sollen (wohin?)
    Ich finde die Anlage sehr attraktiv (mit eine der Besten die ich kenne) wobei ich mich sehr über alle 3 Arten freue (Büffel, Meerkatze, Drill)

    @Michael, Thüle hatte ioch garnicht auf dem Schirm (war ich noch nie) und ich komme vom Westen ran geflogen da ist Hannover für mich schon aus der "mal eben" in den Zoo-Region raus. Für mich sind die nächsten Flusspferde in GE und die nächsten Zwerge in DU.
    Als direkt am Münsterland liegender Großzoo hatte ich auch an Wettbewerb für Osnabrück eher Rheine und Müsnter sowie in gewissem Rahmen noch Nordhorn, Hamm und Dortmund im Sinn.
    (29.09.2014)
    Michael Mettler:   @Hannes: Ich weiß nicht, wo du die Grenze für "umliegend" ziehst, aber Hannover hat Flusspferde und Thüle Zwergflusspferde...

    Sind die Großen Kudus jetzt auf der Samburu-Anlage? Bei meinem letzten Besuch standen dort noch Elenantilopen, die Kudus dagegen in Takamanda.
    (29.09.2014)
    Tim Sagorski:   Soweit ich weiß, sollen die Drills (zusammen mit Rotbüffeln und Meerkatzen) auf die jetzige Mantelpavian-Anlage.

    Bei meinem Besuch vor drei Wochen waren die Arten in "Samburu" noch alle zusammen auf der großen Anlage.
    (29.09.2014)
    Hannes Lüke:   Ist denn mittlerweile bekannt wo die Drills hinziehen sollen? Es kommt ja, bei den aktuellen Gehegen, eigentlich nur die Guerezanlage in Frage (was ich sehr begrüßen würde)
    Leben eigentlich die großen Kudus, Impalas und Wasserböcke dauerhaft getrennt von den Giraffen und Straußen?

    Was mir bei meinem letzten Besuch in den Sinn gekommen ist. Die Warzenschwein / Mangaben Insel würde eine geniale Zwergflusspferdanlage (ich mag keine ungenutzten Wassergräben). Keiner der umliegenden Zoos hat Fluss oder Zwergflusspferde.
    Schade, dass soetwas wohl alleine wegen der fehlenden Bademöglichkeiten im Innenbereich scheitern.
    (29.09.2014)
    Tim Sagorski:   Der Drill-Mann kam übrigens aus Wuppertal
    (29.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich war gestern in Osnabrück hier ein paar Neuigkeiten:

    -Bei den Erdmännchen gab es im diesen Jahr zum zweiten mal Nachwuchs
    -Die Drills haben einen neuen Zuchtmann bekommen
    -Bei der Siamang-Anlage geht der Umbau nur langsam vorran
    -Im Südamerika geht der Umbau gut vorran.Das Haus wurde in hellen Grüntönen gestrichen und die restlichen Betonwände werden mit Naturholzbrettern verkleidet

    Ich würde mir noch wünschen das im Klammeraffenhaus am Eingang Holzhackschnitzel hinein gekippt wird (wie im Südamerika Haus)Weil die Fliesen sehen nicht gerade toll aus und wenn man das Holzhackschnitzel hinein streut würde es auch gut aussehen


    (28.09.2014)
    Jolantha Belik:   Lt. dem Zoo Veszprém sind die Ele-Buben heute Nachmittag wohlbehalten in Ungarn angekommen.
    (24.09.2014)
    Heidemarie Busch:   @ Jolantha Belik ich empfinde es auch als schrecklich, was mit den kleinen Bullen veranstaltet wird und bin auch der Meinung es gehört verboten. Da haben Shahrukh und Shanti noch richtig Glück sie sind immerhin schon sechs wenn sie im 3. bzw. 4. Zoo leben werden (= Ironie). Ich kann mir lt. Aussage der Facebookseite auch nicht vorstellen, dass Ungarn alle drei Jungbullen behalten wird, wenn sie züchten wollen.
    (20.09.2014)
    Jolantha Belik:   Veszprém will jetzt mal mit den drei Buben anfangen. Aber, sie sprechen auf ihrer Facebook Seite schon von "Zuchtgruppe im Jahr 2016". Mit anderen Worten, Nuka und Dinkar werden demnächst mit ihren vier Jahren bereits im dritten Zoo sein und nach einem guten Jahr dann im vierten Zoo. Das ist einfach nur krank und gehört verboten.
    (19.09.2014)
    Heidemarie Busch:   Das ist ja lustig, dass schon bekannt ist, welche Kühe kommen. Lt. Zooseite Osnabrück findet vom 25.-27-9. erst eine Sitzung des EEP statt, auf der beraten wird, welche und wie viele Kühe kommen werden.
    (19.09.2014)
    Jan Jakobi:   Es ist schon bekannt welche Gruppe kommt, so war es vor ca. 5 Wochen. Am WE plane ich den fraglichen Zoo/Tierpark zu besuchen und hoffe von einem Elefantenpfleger mehr zu erfahren.

    Shahrukh und Shanti sollen in den Attica Zoo in Griechenland.
    (19.09.2014)
    Heidemarie Busch:   Das hat ja nicht lange gehalten mit der Elefantenjunggesellengruppe. Sie werden mal wieder hin- und her gekarrt. Nuka und Dinkar reisen nach Ungarn, wo Felix aus Hannover zu ihnen stößt. Dort soll wohl eine neue Junggesellen-WG gegründet werden. Shanti und Shahrukh müssen nach Griechenland. Schade ich dachte die Jungs haben etwas mehr Ruhe bevor sie durch die Weltgeschichte gekarrt werden. Und Osnabrück erwartet Elefantendamen und will züchten, es entscheidet sich noch diesen Monat wer kommt, woher und wie viele, hoffentlich werden nicht mal wieder Familien auseinandergerissen.
    (19.09.2014)
    Jolantha Belik:   Floris ist bereits 38, er hat fast sein gesamtes Leben in Osnabrück verbracht, gibt es denn wirklich keine Möglichkeit, dass er in Osnabrück bleiben kann? Es ist doch absolut verrückt, einem alten Tier eine anstrengende Reise und die Umstellung (Umgebung, Sprache, Futter etc. etc.) zuzumuten.
    (13.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Jetzt hat die Drill-Gruppe einen Zuchtmann aus Wuppertal bekommen
    Ich bin gespannt wo die Drills in Takamanda demnächst wohnen
    (12.09.2014)
    Rüdiger Krichel:   @ Gudrun

    danke für die frohe Kunde ! Die BM haben es notwenig bei der stark zunehmenden Wilderei in Afrika.
    (05.09.2014)
    Gudrun Bardowicks:   @ Rüdiger: Ja, Amari hat auch die zweite Kuh erfolgreich gedeckt. Daher wohl auch die vorübergehende Abgabe des Bullen an Osnabrück.
    (04.09.2014)
    Rüdiger Krichel:   Wird Dvur Kralove eine Altersresidenz für alte BM?
    Hat Amari die zweite Dortmunder Kuh auch erfolgreich gedeckt, dass er nach Osnabrück darf ?
    (04.09.2014)
    Ulli:   Die Siamangs sollen in einer Gemeinschaftshaltung mit Kleinen Pandas leben.
    (03.09.2014)
    Oliver Müller:   @Lukas:

    Mittelfristig soll die Orang-Utan-Anlage erneuert und erweitert werden, dann ein Parkteil Nordamerika folgen, zuletzt bekommen dann auch die Elefanten eine neue Anlage. Guck doch mal auf der HP des Zoos in den älteren News, da findest du einen relativ präzisen Masterplan bis 2022.
    (03.09.2014)
    Ulli:   Der alte Nashornbulle Floris geht im Herbst nach Dvur Kralove, der Bulle Amari aus Dortmund zieht (leihweise ?) nach Osnabrück.
    Die Pinguinanlage ist erweitert worden und der Wasserstan d im Beckeen erhöht worden. Die Bruthöhlen haben jetzt Süd-Ausrichtung
    Die Pelikanwiese wurde komplett saniert.
    Die Klammeraffenaußenanlage wird im Herbst um eine Insel erweitert.
    Die Totenkopfäffchen erhalten im Laufe der nächsten zwölf Monate auf der ehemaligen Entenwiese am Südamerikahaus eine neue Außenanlage.
    Die Tapir- und Guanako-Anlagen werden zusammengelegt.
    Die Drills ziehen vermutlich auf Dauer nach Takamanda - Näheres soll der Zoo selbst veröffentlichen.
    (03.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Hallo Zusammen
    Ich wollte wissen was für neue Tierarten oder Baumaßnahmen geplant sind ???

    Ich frage mich warum hier über den Osnabrücker Zoo nicht mehr so oft geschrieben wird
    (02.09.2014)
    Lukas Wittsieker:   Wann wird eigentlich die Siamang-Anlage fertig gestellt?
    (31.08.2014)
    Lukas Wittsieker:   Ich war am 27.07 in Osnanrück hier ein paar Neuigkeiten
    -Im Südamerika Haus entstehen zurzeit neue Innenanlagen für Totenkopfäffchen und Faultier,ob die ehemalige Entenanlage am Südamerikahaus noch als Außengehege für Faultiere und Totenkopfäffchen umgestaltet werden soll kann ich zurzeit nicht sagen aber der Teich wurde schon leer gepumpt
    -Der Kirkdikdik hat einen Partner bekommen
    -Die Drills sollen später nach Takamanda ziehen
    -
    (28.07.2014)
    Holger Wientjes:   Woher kommen die Drills ?
    (30.06.2014)
    Jonas Homburg:   Das neueste nach einem Besuch (in der Woche ist es deutlich angenehmer, weil leerer):
    -Am Klammeraffengehege steht ein Schild, dass der Umbau der Außenanlage im Herbst beginnen soll.
    -Im linken ehemaligen Wildhundgehege lebt schon mindestens ein Kirkdikdik, die rechte Anlage steht leer.
    -Auf der Takamanda-Anlage war die Schicht Kudus, Impalas und Pinsenohrschweine draußen, die Rappenantilopen abgesperrt. Das Kudu-Jungtier war aber nicht zu entdecken, vielleicht schon nicht mehr da? Das heißt dann aber, dass die Trennung von Kudus und Rappenantilopen nicht zu dessen Schutz sein kann.
    -Die Guerezas haben sehr eindrucksvolle neue Klettermöglichkeiten bekommen. Nachdem die Anlage bisher eher in der Höhennutzung begrenzt erschien, ist nun eine Konstruktion aus Baumstämmen geschätzt bis in mindestens 5m Höhe installiert worden.
    -Im Schimpansenhaus hat ein Pärchen Grünhelmturakos den Rothaubenturako ersetzt, der lebt nun mit einem Artgenossen in der linken Voliere hinter dem Aquarium.
    -Der letzte alte Kaiserschnurrbarttamarin scheint verstorben zu sein, die Anlage im Südamerikahaus ist mit nicht besetzt beschildert.
    -Im Affenhaus lebt von den Meerkatzen nur noch die Mona-Meerkatze, die nicht aus dem Tierheim kam, die restlichen sind nicht mehr da. Die verbliebene Meerkatze lebt nun im rechen ehemaligen Rothandtamarin-Innengehege, ins linke sind drei Drills gezogen, beide Arten teilen sich die Außenanlage im Wechsel. Dieser Neuzugang erschließt sich mir nicht so recht, denn ich halte das Affenhaus für ein Auslaufmodell, da muss in den nächsten Jahren sowieso mal eine Komplettsanierung her. Ich habe zwei mögliche Ideen, was mit den Drills passieren soll: Entweder sollen sie langfristig doch die Mantelpaviane ersetzen (und damit den geografischen Bock, den man mit denen geschossen hat, korrigieren), nur wohin dann mit den vielen Pavianen? Oder die Drills sollen zu den Guerezas (dann ergeben die neuen Klettermöglichkeiten auch als Rückzugsmöglichkeiten für die Stummelaffen Sinn).
    -Die Singschwäne auf der Rentieranlage in Kajanaland sind Geschichte. Dort leben jetzt die Graugans Berta und zwei Nonnengänse.
    (30.06.2014)
    Michael Mettler:   Sorry: "...außerhalb des Geländers" muss es für Ebeltoft heißen, nicht "Geländes".
    (28.05.2014)
    Michael Mettler:   Laut Erinnerung meines Mitbesuchers ist das Geländer nirgends engmaschig vergittert. Den von mir erwähnten Gitterüberhang gibt es übrigens nur an den Außengrenzen des Geheges, nicht anm Steg. Wie man an meinem zweiten Foto sehen kann, ist zwar der Handlauf des Geländers geringfügig in Richtung Besucher versetzt, bildet dadurch aber zusammen mit der Oberkante des eigentlichen Geländers eine nette Möglichkeit, sein Kind draufzusetzen, damit es die Tiger besser sehen kann...

    Ich habe überlegt, ob ich schon mal irgendwo sonst einen Steg über eine Großkatzenanlage (nicht "nur" an ihr entlang) gesehen habe. Spontan fiel mir erst mal nur die Löwenanlage in Ebeltoft/DK ein. Dort allerdings gibt es bei vergleichbarer Höhendistanz zu den Katzen außerhalb des Geländes noch einen schräg gestellten Gitterzaun, der gleichzeitig als Überhang zu den Tieren dient wie auch Gestürzte(s) auffangen könnte (siehe Foto). Zudem gelten Löwen als schlechtere Springer als Tiger, wenn man den Aussagen von Dompteuren folgt.
    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   @Sacha: An den Gefahrenaspekt habe ich noch gar nicht gedacht. Man steht oben genau über dem Tigergehege, über alle drei Seiten des Steges könnte jemand oder etwas genau zwischen die Tiere fallen. Ich weiß nicht, welche Sprunghöhe ein Tiger schafft, aber der Gitterüberhang des Geheges befindet sich auf einer Höhe mit dem Boden des Besuchersteges (auf meinem zweiten Foto erkennbar), also hat man diese wohl als ggfs. erreichbar eingeschätzt. Im Gegensatz zu anderen Zoos, wo man an einen Wassergraben direkt herantreten kann, hätte ein Tiger hier ja zudem festen Boden zum Absprung unter den Füßen, könnte also nach über oder durch das Geländer gehaltenen Gegenständen springen. Oder sogar nach durchgesteckten Händen und Armen? Bin mir gerade nicht sicher, ob das Geländer oberhalb der Tiger zusätzlich engmaschig vergittert war (am Anfang des Steges, der sich noch über dem Besucherweg befindet, jedenfalls nicht), aber der nebenstehende Bildausschnitt sieht nicht danach aus. Und es gibt zwar eine Menge "Elektro" im Gehege, aber unterhalb des Steges werden die Tiger meiner Erinnerung nach durch nichts ferngehalten. (Und selbst wenn, würde ich einen E-Zaun im Ernstfall wegen Affektlage nicht für absolut sicher halten.)
    (27.05.2014)
    Sacha:   @Holger Wientjes: Ausserdem besteht in dieser Situation MEIST (ich kenne die Anlage nicht und weiss nicht, wie nahe man oben rankommt) die Gefahr, etwas oder gar jemand hineinfällt.
    (27.05.2014)
    Holger Wientjes:   Die Anlage gefällt mir, gerade für einen Neubau, nach wie vor nicht, auch wenn sie nun, durch das sommerliche Grün der Pflanzen, etwas freundlicher rüber kommt. Mit whrscheinlich weniger Geld und Aufwand hätte man eine Anlage wie beispielsweise in Rheine errichten können, die sicherlich freundlicher und transparenter gewirkt hätte. Den Blick von oben auf die Katzen halte ich für einen unnötigen Stressfaktor für die Tiere.
    (27.05.2014)
    Ulli:   Aktuell wird wohl wirklich mit Kleinen Pandas geplant.
    Aufgrund der guten Nachzuchtsituation ist man in der Warteliste hochgerutscht und soll im Herbst welche bekommen.
    Binturongs fände ich aus geographischen Gesichtspunkten allerdings weiterhin passender.F
    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   Und hier die andere Außenseite des Gehegekomplexes, ehemals die "Jaguarseite" des alten Hauses (das sich übrigens noch unter dem Neubau verbirgt). Der erste "Block" links ist die noch im Bau befindliche Anlage für Siamangs und (eigentlich, siehe unten) Binturongs (wird die übernetzt?), ihm folgt der Zugang zum Haus (ebenfalls noch Baustelle), der zweite Block ist das Tiger-Neben/Aufzuchtgehege mit schmalen Sichtscheiben, dem folgt der schon erwähnte kurze Aufstieg zu einer verglasten Ausgucknische (in Höhe des einzelnen Passanten zu erahnen), und Block Nummer Drei ist die diesseitige Außenseite der großen Tigeranlage.

    Ich hörte übrigens aus der Unterhaltung zweier Besucher, dass wegen Verlusten bei den Binturongs (habe im Mehrzweckhaus nur einen gesehen) nun Kleine Pandas einziehen sollen, stimmt das?

    @Sacha: Ich kenne zwar keine echten asiatischen Tempelanlagen und finde das Konstruktionsprinzip der Osnabrücker Gehegebegrenzung ganz interessant, aber das "Fachwerk" funktioniert nach meinem Gefühl nicht so recht als "Stein". Vielleicht käme es überzeugender rüber, wenn man den Beton der senkrechten und waagrechten Streben als "Holzbalken" modelliert und eingefärbt hätte.
    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   Blick von oben in den vorderen Teil der Anlage. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war noch wenig los im Zoo, ab dem späteren Vormittag wären wohl bei gleicher Perspektive überall hinter den Scheiben Besucher zu sehen gewesen. Die Anlage ist "im Parterre" von drei Seiten aus durch Scheibenfronten einsehbar. Etwas nachdenklich stimmt mich die Gehegenische, die man auf diesem Bild etwas rechts von der Mitte im Hintergrund sieht. Normalerweise vermeidet man ja beim Bauen für Tiere bewusst spitze Winkel und Nischen, in denen bei Auseinandersetzungen ein Tier "festgenagelt" werden kann. Dafür scheint mir diese Nische (und dann ausgerechnet bei Großkatzen!) allerdings bestens geeignet zu sein. Und die Besucher wären dann "dank Verglasung" hautnah am Geschehen dabei...

    Übrigens sind einige Bambusbereiche durch E-Gras gesichert und somit (noch?) nicht für die Tiger begehbar. An der Innenseite vieler Scheiben hängen vereinzelt künstliche Efeuranken. Ob man damit die Tiger oder eher die Besucher auf die Scheiben hinweisen will oder welchen Zweck sie sonst haben, weiß ich nicht.
    (27.05.2014)
    Sacha:   Sieht anhand des Fotos gar nicht übel aus. Allerdings ist mir das ganze optisch zu wenig "asiatisch". Da haben die Macher in Hannover und die des Disney Animal Kingdom in Florida mit dem Maharadja Jungle Trek einen besseren Job gemacht (letztere hatten vermutlich aber auch - um fair zu bleiben, mehr Kohle zur Verfügung). Siehe u.a. hier: http://www.zoochat.com/277/maharajah-jungle-trek-first-tiger-exhibit-135016/
    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   Im Grunde folgt die Anlage dem historischen Bärenburg-Prinzip (wenn auch mit erheblich mehr Platz für die Tiere), denn über den hinteren Teil führt ein Besuchersteg - Osnabrück baut ja gern erhöhte Besucherwege und -plattformen ;-) Dieser Steg hat seinen Zugang jenseits des Besucherweges und endet blind über dem "Tempelhof", wobei sich gegenüber eine zusätzliche, etwas weniger erhöhte, verglaste Aussichtskanzel befindet. Da ist aber nichts als "teilweise eingestürzte Galerie" o.Ä. dekoriert, wie der Steg überhaupt im Vergleich zur eigentlichen Anlage sehr nüchtern wirkt. Das handelsübliche Geländer trübt z.B. ein wenig die Palastruinen-Illusion, zumal die auf alt getrimmten Gehegegitter teilweise ganz dicht daneben in die Luft ragen.

    Außerhalb des rechten Bildrandes wäre noch ein kleineres Stück Gehegefläche zu sehen.
    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   Wie angekündigt noch ein paar Impressionen der neuen Tigertempelanlage. Hier eine Perspektive aus Richtung Orang-Haus-Eingang. Die oberen "Fenster" der Anlage sind durchweg vergittert, die unteren bis auf wenige ebenfalls vergitterte (an die der Besucher nicht dicht herantreten kann) verglast.
    (27.05.2014)
    Holger Wientjes:   Netter Neubesatz !
    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   Den Tipp mit Österreich müssen wir mal nach Rheine weitergeben. Im letzten Herbst hieß es dort, dass man froh über jeden Abnehmer der reichlichen Nachzucht wäre...
    (27.05.2014)
    Ulli:   Die Goldschakale sind in Wildparks nach Österreich gegangen. Da der Goldschakal nach Österreich einwandert, sind die dortigen Wildparks aus didaktischen Gründen an der Haltung interessiert.
    Die neue Osnabrücker Anlage neben den Löwen war nicht Schakal-geeignet. Die Schakale hatten die gesamte Anlage unterhöhlt. Die Bauten sind dann zum Teil eingekracht und die Tiere mussten befreit werden.
    Als Nachfolger ziehen demnächst Dik-Diks in Gemeinschaftshaltung mit Paradieskranichen ein.

    (27.05.2014)
    Michael Mettler:   Und hier der Vogel mit mehr Weiß.
    (26.05.2014)
    Michael Mettler:   Hmm, wird immer interessanter. Meine beiden Fotos der Tangaren zeigen offenbar zwei verschiedene Individuen (wegen unterschiedlicher Weißausdehnung an der Schulter - oder kann das mit der Flügelhaltung zusammenhängen?), aber nach Vergleich mit Google-Bildergebnissen beides eindeutig Männchen. Und auf den zu findenden Fotos gibt es eine ganz schöne Variationsbreite in der Schnabelfärbung (Brutkleid/Ruhekleid?). Um es noch komplizierter zu machen, könnte es sich bei den Osnabrücker Vögeln statt um die Weißschulter- alias Kleine Trauertangare (Tachyphonus luctuosus) auch um die Große Trauertangare (T. rufus) handeln, die bei ähnlichem Aussehen einen kleineren weißen Schulterfleck als T. luctuosus oder gar keinen trägt.

    Anbei mein Foto des Hahnes mit dem geringeren Weißanteil.
    (26.05.2014)
    Michael Mettler:   Sorry, muss mich nach Blick auf die Fotos bezüglich der Weißschultertangare korrigieren: Was mir durch die kontrastharten Lichtverhältnisse auf dem Kameradisplay als einfarbig schwarzer Schnabel erschien, zeigt sich auf den Fotos selbst als Blei- bis Silbergrau, wenn auch nicht mit dunklem Ober- und hellem Unterschnabel wie auf dem Foto von Jonas Homburg. Jugend- und Altersfärbung der selben Art...?
    (26.05.2014)
    Michael Mettler:   Nach zwei Jahren Abstand war ich am Wochenende in Osnabrück. Fokus lag dabei auf den Veränderungen seit dem letzten Besuch. Auf die frisch eingeweihte Tigertempelanlage nebst Siamang-Baustelle komme ich noch mal gesondert zurück, wenn ich das Bildmaterial zwecks Verwendung gesichtet habe.

    Die Mendoza-Halle gefällt mir sehr gut. Während mich lustigerweise in der riesigen Arnheimer Wüstenhalle immer stört, dass die Deckenkonstruktion ins Auge fällt, empfand ich das in der eigentlich recht kleinen Osnabrücker Wüstenhalle längst nicht so. Vielleicht liegt es daran, dass die großflächige Kunstwüste in Arnheim so echt wirkt, dass ihre Begrenzung nicht dazu passen will, während man Mendoza eben gleich als Haus, in dem sich eine Wüstenlandschaft befindet, wahrnimmt. Schade nur, dass die Sittich bis auf die Agaven und Kakteen kaum etwas von der Bepflanzung übriggelassen haben. Dass die unzähligen vertrockneten kleinen Gnubbel einmal Pampasgräserhorste waren, ist nur noch aus der Beschilderung ersichtlich. Passen aber trotzdem gut ins Ambiente... Laut einer Pflegerin sind derzeit ca. 15 Schopfwachteln und 20 Wildmeerschweinchen in der Halle, nach den anderen Arten haben wir nicht gefragt. @Jonas Homburg: Mindestens eine Weißschultertangare haben wir gesehen, dein Foto zeigt aber eine Silberschnabeltangare. Die Weißschultertangare hat einen einfarbig schwarzen Schnabel und kleine weiße Schulterflecken, die man aber bei ungünstigem Lichteinfall auch übersehen kann. Vom Elfenbeinsittich war nur ein Einzelvogel zu erblicken.

    Das neue Streichelland sieht mit der Südostasien-Deko ganz nett aus, hätte dann aber wie das nähere Umfeld (Hühnerhaus) gern auch einen asiatischen Besatz haben dürfen. (Ja, ich weiß, die zu sehenden europäischen und afrikanischen Haustiere stammen alle von asiatischen Wildformen ab...)

    Im Pinguin-Erweiterungsbereich finde ich die großen Einblicke in die neuen Bruthöhlen auffällig, die der Besucher quasi auf Augenhöhe hat - ob die Vögel tatsächlich so öffentlich brüten werden?

    Neu für mich (oder vorher nur unentdeckt?) war eine kleine Aussichts"rampe" am Servalgehege in Takamanda, die gut frequentiert war. Mangels dortiger Beschilderung waren allerdings innerhalb der wenigen Minuten, die ich dort stand, angesichts der Bewohner nacheinander gleich vier verschiedene Varianten im Publikum zu hören, was das für ein Tier sei: Tiger, Gepard, Puma, Ozelot...

    Die Kombi Chapmanzebras/Nashörner machte einen harmonierenden Eindruck (die Zebras zogen dicht an den ruhenden Rhinos vorbei), ebenso die Elefanten-Bullengruppe, die als geschlossener Verband durch die Anlagenteile zog.

    Ein paar Notizen zum Tierbestand:
    - Alte Wildhundanlage derzeit unbesetzt, also auch keine Goldschakale drin (auch nirgendwo sonst im Zoo gesehen)
    - In der Samburu-Voliere am Giraffenhaus wird der Besatz immer internationaler, jetzt zusätzlich auch ein ganzer Trupp männlicher Madagaskarweber sowie Kanarienvögel drin (sowie auch Haussperlinge - wo kommen die bloß rein, wo ein gleich großer Weber nicht rauskommt...?)
    - Unmengen junger Mantelpaviane, während in anderen Zoos die Zucht gestoppt oder gebremst wird - was macht Osnabrück bloß mit dem ganzen Nachwuchs?
    - Wolfswelpen verlassen gerade erstmals den Bau, waren vom Takamanda-Steg aus gut zu beobachten
    - Goldaguti ist an der Tapir-Innenlage noch ausgeschildert (Tier aber nicht gesehen)
    - Das Meerkatzen-Altersheim scheint auf eine einzelne Mona zusammengeschrumpft zu sein, auch vom Weißkopfmaki konnte ich nur ein Tier entdecken (anscheinend sehr alt, hat schon ein schräg gestelltes Gitter als Kletterhilfe drin, um auf die eigentlichen Kletterelemente zu gelangen)
    - Einige Welpen in der Kolonie der Silberfüchse (ein bemerkenswerter Widerspruch zwischen der Haltungsform und dem Hinweis auf dem Gehegeschild, dass Silberfüchse als Einzelgänger leben)
    - Der männliche "Klimawandelbär" hat offenbar ein Hautproblem, Rücken und Flanken sind völlig nackt, und er scheuert sich damit an den Felsen

    Ansonsten noch eine Frage an die Ortskenner: Auf dem aktuellen Faltplan ist links oben ein Foto eines "weißen" Luchses zu finden. Bisher kenne ich diese Farbvariante nur aus dem Gaiapark Kerkrade, und im Osnabrücker Gehege haben wir nur einen normalfarbigen Luchs entdecken können. Gibt es den weißen tatsächlich dort, oder wurde das Foto nur von anderswoher "entliehen"?
    (26.05.2014)
    Jörn Hegner:   plant der zoo osnabrück wieder hyänenhunde ?
    (18.04.2014)
    Jonas Homburg:   Wobei selbst das im Newsletter nicht ganz stimmt, denn mit Rappenantilopen und POS sind auch die Impalas mit draußen. Da die Schweinen die Anlage aber klar dominieren, will man wohl das Kudu-Jungtier schlicht schützen. Bisher waren schließlich auch alle Arten gemeinsam draußen (und das auch schon mit einem mittelgroßen Kudu-Jungtier).
    (18.04.2014)
    Sascha Möller:   Hallo zusammen!
    Ich habe gerade im Newsletter gelesen, dass in Takamanda bei den Antilopen Schichtbetrieb läuft (Kudus + Impalas sowie Rappen + POS).
    Weiß jemand ob das Dauerhaft ist (und wenn ja warum) oder nur der momentanen Situation/ Jungtier bei den Kudus "geschuldet" ist?
    Danke schön!
    (16.04.2014)
    Michael Mettler:   Die Google-Bildersuche liefert jedenfalls für die Art alle möglichen farblichen Übergänge zwischen gelber und rötlichbrauner Kopfbefiederung.
    (04.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Hybriden aus Webervogel x Kardinal halte ich für höchst unwahrscheinlich. Nicht nur wegen der verwandtschaftlichen Distanz, sondern auch wegen des unterschiedlichen Brutverhaltens (m.W. bauen Kardinäle "normale" Vogelnester). Vielleicht handelt es sich schlichtweg um Genickbandweber mit ernährungs- oder sonstwie haltungsbedingt intensiverer Färbung, so wie es ja umkehrt auch ziemlich blasse Feuerweber usw. gibt.
    (04.03.2014)
    Jonas Homburg:   So, nach einem Besuch das neueste aus Osnabrück:
    -Im Giraffenhaus haben die Genickbandweber eine deutliche Bestandsvergrößerung erfahren. Darunter sind auch einige Exemplare mit verdächtig rot getöntem Kopf, ich tippe auf Hybriden mit den zwischenzeitlich hier untergebrachten Dominikanerkardinälen.
    -Die Agaponiden haben ein nicht einsehbare Außenvoliere am Warzenschweinhaus erhalten, damit ist das Projekt Freiflug wohl erstmal ad acta gelegt.
    -Die Takamanda-Huftieranlage wurde neu gestaltet, die Pflazinseln jetzt optisch schöner eingebettet, zugleich scheint man sich auch von der Idee des Naturrasens, der sich eh kaum hielt, verabschiedet zu haben.
    -Im Schimpansenhaus sind die Vögel klarer "Aktivitätsmotor" geworden. Während die Schimpansen in einer Ecke Mittagsruhe hielten, waren Glanzstare, Weber und Turako fleißig unterwegs, trauten sich trotz anwesender Affen auch auf den Boden. Gerade der Turako ist ein echtet Blickfang, wenn er mit ausgebreiteten Schwingen durch die Halle gleitet. Auch der inzwischen ausgeschilderte Hornvogel ließ sich durch die Schimpansen nicht davon abhalten, weniger als 2 Meter entfernt die verbliebene Rinde von einem Baumstamm zu entfernen.
    -Die Bartkäuze sind in die begehbare Eulenvoliere gezogen, nun kann man immerhin sicher davon ausgehen, wenigstens eine Art hier zu sehen zu bekommen.
    -Die WG Tapir-Goldaguti im Südamerikahaus scheint wieder aufgekündigt, letzteres wohnt nun als Untermienter bei den Weißgesichtseidenaffen.
    -In den Volieren hinter dem Aquarium sind mit Grünhelmturakos und Kapturteltauben als neue Arten eingezogen, in die Hornvogelvoliere außerdem Moorenten.
    -Den Pinguinen wurde der Strand deutlich vergrößert, unter dem Weg wurde mit einer Röhre ein Tunnel geschaffen, sodass nun eine Landfläche mit Bruthöhlen bis ans Stachelschweinhaus zur Verfügung steht.
    -Im Unterirdischen Zoo gibt es wieder Feldhamster, nachdem die Anlage vorübergehend von Mongolischen Rennmäusen bewohnt war, ist jetzt mind. ein Tier wieder eingezogen.
    (03.03.2014)
    Oliver Müller:   @Lukas Wittsieker:
    Der Masterplan sieht für 2014 vor: die Eröffnung der Anlagen für Sumatra-Tiger, Siamangs und Binturongs, Beginn der Umbaumassnahmen im Orang-Utan-Haus sowie "kleinere B-Massnahmen", was immer darunter zu verstehen ist.
    Es wird also spannend bleiben und wohl weiterhin zügig voran gehen.
    (02.01.2014)
    Lukas Wittsieker:   Was wird eigentlich im diesen Jahr Veränderungen im Osnabrücker Zoo geben??
    (01.01.2014)
    Ulli:   Wo lebt jetzt dann der Binturong ?
    (31.12.2013)
    Jonas Homburg:   Und wieder einmal das Neuste aus Osnabrück:
    -Im Affenhaus sind die neuen Siamangs vorübergehend in den alten Meerkatzenkäfig gezogen, die Meerkatzen haben die Doppelanlage der Rothandtamarine bezogen.
    -Guereza Lubaya und Partner sitzen jetzt im alten Gibbongehege des Menschenaffenhauses.
    -In der Mendoza-Halle ist der Hokko entfernt worden, er lebt jetzt hinter dem Aquarium in der mittleren Voliere, auch die Zahl der Schopfwachteln ist kräftig reduziert, irgendwie fehlt damit ein wesentlicher Anker der Halle, jetzt dominieren klar die Mönchssittiche. Außerdem scheint eine neue, komplett schwarze Tangarenart eingezogen zu sein, ausgeschildert weiterhin als Weißschultertangare.
    -Das Otter-Innengehege im Aquarium wurde fertig gestellt, sieht ganz nett aus, die Tiere erreichen es durch eine Röhre.
    -Auf Samburu entwickelt sich der Impalanachwuchs fleißig, mindestens ein Männchen ist darunter, dem schon kleine Hörner wachsen. Außerdem ist nun eine ganze Zuchtgruppe Ellipsen-Wasserböcke vorhanden.
    Foto: die (neue?) Tangarenart
    (31.12.2013)
    Michael Mettler:   Schon allein wegen des kurzen Transportweges wäre eine hannoversche Lösung nicht schlecht. Je nach Zeitpunkt wäre es dadurch vielleicht sogar möglich, sanft zwischen Bullen- und Zuchtgruppenhaltung zu "überblenden", denn der Großteil der Osnabrücker Jungbullen kennt nun mal die hannoverschen Tiere bestens und müsste dann vielleicht nicht auf einen Schlag weichen. Und Sharukh könnte bei dieser Variante sogar als Zweitbulle und potenzieller Nachfolger des nicht mehr jungen Luka im Zoo bleiben.
    (28.12.2013)
    Gudrun Bardowicks:   In Mierlo soll allerdings ein weiterer Elefantenstall, in dem auch ein ausgewachsener Zuchtbulle gehalten werden kann, gebaut werden. Auch soll die Elefantenaußenanlage für eine Zuchtgruppenhaltung erweitert werden, da Mierlo scheinbar auch Erweiterungsflächen für den Zoo bekommen hat. Es sieht also sehr danach aus, dass mit der Emmener Gruppe dort eine neue Zuchtgruppe aufgebaut werden soll. Ich denke, dass die Emmener Kühe in Mierlo bleiben.

    Ich vermute immer noch, dass Osnabrück mittelfristig eine Matriarchatsgruppe aus Hannover bekommen wird.
    (28.12.2013)
    Michael Mettler:   Habe ich auch so in Erinnerung, andererseits verkündet Dierenrijk der Öffentlichkeit auf seiner Homepage die Hoffnung, mit der gerade eingetroffenen Gruppe selbst züchten zu können. Bei einer Weitergabe nach Osnabrück müsste man also dort einen Rückzieher machen...
    (27.12.2013)
    Jan Jakobi:   Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass geklärt werden muss ob man die Gruppe aus Emmen zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen kann (Stand März 2013, Online-Artikel).
    (27.12.2013)
    Michael Mettler:   Schon ein bisschen kurios, wie sich die Situation entwickelt hat. Osnabrück sollte eine Zuchtgruppe bekommen, von der letztlich nur der dafür eingeplante Altbulle eintraf, um den herum eine (wenn auch vorübergehende) Bullenhaltung aufgebaut wurden. Dierenrijk hatte eine Bullenhaltung und bekam nun die ursprünglich für Osnabrück eingeplante "weibliche Seite" der Zuchtgruppe, zu der jedoch der eigentlich für sie gedachte, nun in Osnabrück stehende Altbulle fehlt. Der wiederum könnte aber nicht einfach gegen den verbliebenen Dierenrijk-Jungbullen ausgetauscht werden, weil in Mierlo kein für einen großen Bullen brauchbarer Doppelstall vorhanden ist.

    Da bin ich doch mal gespannt, ob die Kuhgruppe nun tatsächlich in Mierlo bleibt oder nur für Osnabrück "zwischengeparkt" ist, um wenigstens schon mal die Ausgangssituation mit den zerstrittenen Gruppen in Emmen zu entschärfen.
    (27.12.2013)
    Rüdiger:   Dann gibt es doch vorerst nur eine Junggesellenwohnung in Osnabrück bei den Asiaten.
    (27.12.2013)
    Michael Mettler:   Wie daraus ersichtlich, ist also eine Erweiterung der Elefantenbullengruppe vorgesehen: Felix soll demnach offenbar wie seine beiden 2010er Halbbrüder von Hannover nach Osnabrück umsiedeln (bzw. hätte eigentlich schon seit September dort sein sollen).
    (27.12.2013)
    Ulli:   http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1377250942/Anlage_Protokoll-Praesentation_JHV_13_Boeer.pdf
    (27.12.2013)
    Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was für Gehege 2014 gebaut oder erneuert werden???
    (26.12.2013)
    Zoo Osnabrück:   Stadt unterschreibt Gesellschaftervertrag mit Zoo

    Was vor knapp zwei Jahren beschlossen wurde, ist nun mit Unterschrift besiegelt: Die Stadt Osnabrück ist mit vorerst fünf Prozent an der Zoo Osnabrück gGmbH beteiligt.

    "Die Stadt übernimmt damit viel Verantwortung für den Zoo, was unter anderem an dem Veto-Recht im Aufsichtsrat deutlich wird. Ohne die Stadt können also in Zukunft keine wichtigen Entscheidungen über weitere Großprojekte des Zoos getroffen werden. Diese Verantwortung, verbunden mit den Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten übernimmt die Stadt gern, weil wir zusammen ein großes Interesse daran haben, den Zoo weiterzuentwickeln – gehört doch der Zoo zu den größten Magneten, der Besucher aus ganz Deutschland, sogar aus Holland anlockt. Ich hoffe, dass wir mit unserem Know-how diesem Magneten noch mehr Kraft geben können“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Gründe der Partnerschaft. Am heutigen Freitag unterschrieben die verschiedenen Parteien die notariellen Verträge. Vorangegangen war im März 2012 die Gründung der Zoo Osnabrück gGmbH, da sich der Zoo zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt hatte und die bis dato herrschende Vereinsform nicht mehr zeitgemäß war. Gesellschafter dieser gGmbH ist die Zoogesellschaft Osnabrück e.V. Nun tritt die Stadt Osnabrück mit vorerst fünf, später mit bis zu 25 Prozent bei und entsendet als Mitglieder im Aufsichtsrat Oberbürgermeister und Kämmerer.

    Zoogeschäftsführer Andreas Busemann freut sich über die Partnerschaft: „Die Stadt war uns in der Vergangenheit immer ein verlässlicher Partner. Zu wissen, dass sie nun auch am Zoo beteiligt ist, stärkt die Allianz und sichert den Zoo ab. Gemeinsam können wir die Masterplanung mit der Tierwelt ‚Nordamerika’ realisieren und den Zoo mithilfe von spannenden Erlebniswelten, aber auch optimaler Tierhaltung langfristig noch attraktiver gestalten.“ Der Zoo Osnabrück hatte in den letzten Jahren insgesamt circa 30 Millionen Euro in große, naturnahe Tiergehege investiert und Erlebniswelten wie den „Unterirdischen Zoo“ (2009), „Takamanda“ (2010) und „Kajanaland“ (2011) eröffnet. Zurzeit entsteht im Zentrum des Zoos „Angkor Wat“, eine asiatische Tierwelt mit Schweinsaffen, Sumatra-Tigern, Binturongs und Menschenaffen. Dank der neuen Angebote wuchs die jährliche Besucherzahl auf circa eine Million.

    Auch Zoopräsident Reinhard Sliwka begrüßt die feste und langfristige Verbindung von Stadt und Zoo: „Zoos spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie können nicht nur touristische Leuchttürme sein, sondern übernehmen auch wichtige Aufgaben im Bereich der Bildung, Artenschutz und Forschung. So führen wir auch besondere Projekte wie „Deutsch lernen im Zoo“ durch, das Kinder mithilfe der Tiere für die deutsche Sprache begeistert. Ich freue mich, dass die Stadt den Zoo in dieser vielfältigen Rolle unterstützt.“

    (06.12.2013)
    Zoo Osnabrück:   Der Zoo Osnabrück bleibt am morgigen Freitag (06.12.2013) aufgrund des Orkantiefs „Xaver“ geschlossen. Auch der Weihnachtsmarkt im Zoo wird am Freitag nicht stattfinden. Dies hat die Zooleitung am Donnerstagnachmittag beschlossen. Dazu Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Wir können momentan nicht abschätzen, inwiefern heute durch den Sturm Baumschäden auftreten, die Besucher eventuell gefährden könnten. Deshalb schließen wir den Zoo am Freitag sicherheitshalber komplett.“ Am Samstag und Sonntag hat der Zoo wie gewohnt von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der Weihnachtsmarkt öffnet dann seine Pforten von 16:30 bis 21 Uhr. Alle aktuellen Informationen dazu auf der Zoo-Homepage: www.zoo-osnabrueck.de
    (05.12.2013)
    Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was für eine Tierart in die ehemalige Rothandtamarinanlage einzieht ????
    (09.11.2013)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Das Licht für die genannten Pflanzen dürfte das kleinere Problem sein, viele Bambussorten bevorzugen sogar halbschattige Standorte. Bei Kübelhaltung ist allerdings die Winterhärte relativ, denn in einem Kübel friert der Wurzelballen schneller durch als bei freier Auspflanzung, und dann kann die Pflanze im Winter schlichtweg vertrocknen. Das betrifft nicht nur Bambus, sondern auch alle immergrünen Bäume und Sträucher, denn die verdunsten über ihre Blätter eben auch im Winter Feuchtigkeit (und zwar umso mehr, je sonniger und/oder windiger es ist) und können diese aus einem durchgefrorenen Wurzelballen nicht "nachfüllen". Deshalb werden die Wurzelbereiche, bei Palmen hie und da auch die Blattschöpfe als Winterschutz mit isolierenden Materialien eingewickelt. Ob DAS allerdings "affensicher" machbar wäre (z.B., weil die Schweinsaffen dahinter leckeres Kleingetier vermuten könnten)...?
    (07.11.2013)
    Jonas Homburg:   Das mit dem Reinigungsaspekt ist mir schon bewusst. Ich hab eine Woche lang die Häuser und Anlagen von Schimpansen und Pavianen auf Takamanda saubergemacht und es ist in der Tat viel einfach, mit dem Schlauch durchs Pavianhaus zu gehen und dabei einfach alles wegzuspülen als die Schimpansenhalle mit Kratzer und Kehrblech abzusuchen.
    Mir ist da noch eine andere Idee gekommen: einfach im Graben mehrere große Pflanzkübel platzieren und die mit Bambus und winterharten Palmen bepflanzen. Das müsste doch reinigunstechnisch und auch vom Wasser her zu machen sein? Ich erachte die Schweinsaffen eigentlich nicht für so zerstörungswütig dass die Pflanzen keine Überlebenschance hätten, vielmehr frage ich mich ob die dort genug Licht bekämen. Vielleicht machen sich unter dem Aspekt die vielen Scheiben ja noch mal verdient?
    (06.11.2013)
    Holger Wientjes:   Dass anscheinend nicht viel verändert wurde und die Anlage trotz des vielen Geldes immer noch nicht optimal ist, macht sie ja gerade auch zum Fehlbau des Jahrzehnts. Mir fällt gerade wirklich nicht viel ein, was durch Um- oder Neubau in letzter Zeit "verschlimmbessert" wurde. Die neue Eisbärenanlage in Hamburg vielleicht noch.
    Ja und warum sollte man das Fundament nicht beseitigen ?? Für das Geld sicher möglich, oder ? Stattdessen lieber noch Kunstfels oben drauf setzen, der spätestens auf den zweiten Blick ähnlich erschlagend wirkt, wie das alte Betonkonstrukt und nur dem oberflächlichen, flüchtigen Betrachter genügen dürfte.
    (06.11.2013)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Und wie reinigt man eine solche Anlage NACH Einfüllen von Erde noch mit dem Hochdruckreiniger...? Naturboden hat nun mal auch pflegerische Nachteile, macht also nur auf gut begehbaren Flächen Sinn.

    Übrigens: Wenn die Affen dann auch noch Erde an den Händen und Füßen hätten, wäre die Scheiben NOCH stärker beschmiert ;-)
    (06.11.2013)
    Jonas Homburg:   Also der Fehlbau des Jahrzehnts ist sie ganz sicher nicht.
    Ich möchte keinesfalls behaupten dass die Anlage haltungsmäßig optimal ist und würde mir auch Naturboden wünschen, aber es sei auch darauf hingewiesen dass ja gar nicht so viel an der alten Anlage verändert wurde. Der Graben ist noch der alte, und das Fundamtent zugunsten von einer Naturboden-Auffüllung wegzureißen, viel Spaß... genau das Problem dass man dort eine Massivbetonanlage hatte die man nicht mal eben entfernen konnte hat doch im Endeffekt mit zu dieser Lösung geführt.
    Ich würde übrigens keinesfalls behaupten dass keine Haltungsverbesserung eingetreten ist. Die gesamt Anlage hat deutlich mehr Struktur erhalten, die Affen können sich wesentlich leichter den Blicken entziehen.
    Auch aus Besuchersicht habe ich den Tunnel mit den Scheiben als Aufwertung erlebt. Jetzt ist wenigstens ein Anreiz da, um sich auch mal mit etwas Suchaufwand durch die Anlage zu bewegen, vorher brauchte man sich ja nur davorstellen...
    Insgesamt sicher noch nicht optimal aber es so extrem herunterzuziehen halte ich für ungerechtfertigt.

    @MM: Eben dieser Wechsel zwischen Sumpf und Trockenlandschaft wäre doch geradezu dazu prädestiniert, den Monsun zu repräsentieren... ;)
    Unter diesem Aspekt würde ich bei entsprechend versiegeltem Beton sofort Erde einfüllen. Abflüsse müssten am Boden des Grabens vorhanden sein, wie soll die Anlage denn sonst mal mit richtig mit Hochdruckreiniger zu säubern sein?
    (06.11.2013)
    Holger Wientjes:   Klettermöglichkeiten bietet sie meiner Meinung nach genau so viel wie zuvor. Vorher hat man auf Beton geschaut, jetzt auf Kunststeine... Natürlicher Boden soll hier und dort in den Winkeln sein, kann man aber wohl in wenigen Quadratmetern messen. Die Affen lassen sich schlechter Beobachten, da alles ziemlich verwinkelt ist und man durch kleine Scheiben schauen muss, welche ihrerseits oft verschmiert sind, was es nicht attraktiver macht (schon gar nicht zum Fotografieren...). Also unterm Strich, für das Geld reine Augenwischerei und für mich der zoologische Fehlbau des Jahrzehnts !! Die Alte Anlage hätte man natürlicher gestalten sollen: Beton raus, etwas natürliche Steine und Baumstämme, gerne auch vielleicht einige nachgebildete Tempelelemente, weiterhin Naturboden rein und man hätte für deutlich weniger Geld eine Anlage gehabt, die für die Tiere und den Besucher/Fotografen besser gewesen wäre.
    (06.11.2013)
    Hannes Lüke:   Sollte man meinen...
    Ich habe mir die Anlage ganz ehrlich im Detail nicht angesehen weil ich einfach kein großer Affenfan bin. Ist die Haltung auf der Anlage denn schlecht? Gibt es keine Klettermöglichkeiten, Naturboden und Strukturen weil anders herum, wenn eine Haltung gut ist und nur optisch kaschiert werden "muss" ist das ja nichts schlechtes...
    (06.11.2013)
    Holger Wientjes:   ... aber genau das sollte es eigentlich sein !!!
    (06.11.2013)
    Hannes Lüke:   Der Osnabrücker Zoo gehört zu meinen absoluten Favoriten und was da gemacht und getan wird gefällt mir sehr gut. Auch Angkor Watt ist optisch natürlich eine deutliche Aufwertung. Mich ärgert einfach nur, dass Sie als große Haltungsverbesserung propagiert wird, denn das ist sie sicherlich nicht...
    (06.11.2013)
    Tom Schröder:   Das Ding ist doch keine drei Jahre alt, es ist schlicht und einfach nicht erwünscht, dass da irgendetwas naturnah ist. Der Zoo Osnabrück wollte diese reizarme und trostlose Anlage genau so haben, Angkor Watt als Augenwischerei für den/die dummeN BesucherIn, die die "neue" Anlage viiiel toller finden soll als den alten, für die Tiere sehr ähnlichen, Affenberg...
    (05.11.2013)
    Michael Mettler:   @Lukas Wittsieker: Das dürfte vielleicht gar nicht so einfach zu bewerkstelligen sein. Eine Flächenbegrünung bräuchte ja nicht nur eine Erdschicht, sondern auch eine darunter befindliche Drainage, sonst pendelt der Zustand je nach Wetterlage zwischen Sommerdürre und Sumpflandschaft. Rasen ist davon abhängig, Feuchtigkeit auch mal halten zu können, für darunter befindlichen Beton wäre genau dies aber vermutlich langfristig ein Problem, wenn er nicht entsprechend versiegelt ist/wird und ein leichtes Gefälle zur Ableitung des Wassers aufweist. Für zumindest einige Bereiche (z.B. auf dem Besuchertunnel) käme wohl die Frage der Statik dazu, denn eine Wasser bindende Substratschicht kann ein enormes Gewicht erreichen.

    Damit, mal eben Rasen einzusäen, ist es also vermutlich nicht getan, das liefe möglicherweise zu diesem Zweck auf eine größere Geschichte hinaus...
    (05.11.2013)
    Lukas Wittsieker:   Beim Affentempel ist leider sehr wenig Grün gewachsen.ich würde mir wünschen das der hässliche Betonboden mit Erde befüllt wird und dort Rasen hingesäht wird oder sonstiges.Schießlich achtet der Zoo auf Natürliche Gestaltung oder?
    (04.11.2013)
    Lukas Wittsieker:   Leider ist mir beim letzten Besuch aufgefallen das viele Fenster verdreckt waren (Vorallem beim Affentempel)


    (04.11.2013)
    Jonas Homburg:   So, und wieder das neueste nach einem eher nasskalten Besuch, bei dem man den Zoo fast für sich allein hatte.

    -Die Sanierung des Klammeraffenhauses ist abgeschlossen, den Tieren steht jetzt der Bereich des ehem. Schildkrötenbeckens zur Verfügung. Die Wände wurden hellgrün gestrichen und überall liegt eine dicke Schicht Rindenmulch auf dem Boden.
    -Der Weißscheitelmangabenmann suchte sehr deutlich die Konfrontation mit den Warzenschweinen und vertrieb diese immer wieder vom Futter (besser er reagiert sich an denen ab als an den Jungtieren)
    -Überrascht hat mich die Gruppengröße der Zebramangusten, ich konnte mind. 20 Tiere zählen.
    -Das Schimpansenhaus ist zu einem supergrünen Urwald geworden (mal sehen wie schnell das runter ist wenn die erst mal dort reinkommen)
    -Das Wolfsrudel war außergewöhnlich rege, wohl animiert durch den inzw. fast elterngroßen Nachwuchs liefen alle Tiere durch ihr Waldstück.
    -Im Südamerikahaus leben jetzt die Goldagutis mit auf der Innenanlage der Tapire, dort ziehen sie sich hinter eine Baumwurzel in der linken hinteren Ecke zurück.
    -Die Rothandtamarine haben das alte Zwergseidenäffchengehege übernommen, ihre Doppelanlage ist nun leer (vllt. als Übergangsgehege der Siamangs?)
    -Am Streichelzoo schreiten die Bauarbeiten um das Minischweingehege fort, man soll den Bereich wohl durch eine Art Steinbogen betreten. Auch die Tigeranlage nimmt Form an, deutlich erkennbar ist bereits die Besucherbrücke.
    -Die Zwergseidenaffen im Aquarium scheinen noch erfolgreich mit Kaimanen und Schnappschildkröten zu leben und saßen sogar mitten über dem Wasserbecken.
    -Die Voliere der Grauwangenhornvögel ist Winterquartier der Pfeifgänse aus Takamanda, außerdem sah ich dort einen Grautoko. Die Tokovoliere hingegen ist zum Übergangsquartier für den Guereza geworden, der in den letzten Wochen die spektakuläre Ausbruchstour hingelegt hatte.
    -Vor der Wüstenbaude standen zwei weibl. Kleine Kudus mit dem Marabu auf der Anlage. Auf dem Gehegeschild steht, dass die Kudus die Anlage im Schichtbetrieb mit den Blessböcken teilen.
    -Zum Schluss kam dann noch eine Erstsichtung: der Nerz! Bisher hatte ich immer vergeblich nach diesen Tieren gesucht, da ich aber heute zufällig die Fütterung um 15:00 Uhr abgepasst hatte, konnte ich das Pärchen nun endlich sehen.
    (02.11.2013)
    Zoo Osnabrück:   Zoo Osnabrück am kommenden Sonntag geöffnet
    Zoo-Gebiet nicht von Evakuierung betroffen

    Gute Nachrichten für alle Zoofreunde: Der Osnabrücker Zoo hat am kommenden Sonntag wie üblich von 8 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet, da der Evakuierungsradius für die Entschärfung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg verkleinert wurde.

    Am Mittwochnachmittag gab es Entwarnung von der Stadt Osnabrück: Erste Grabungen zur Erstellung der Baugrube förderten einen Blindgänger zu Tage, der offenbar nach dem Einschlag im Boden in rund fünf Metern Tiefe detoniert sei, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt. Sprengstoff sei nicht mehr vorhanden und so könne der Evakuierungsradius verkleinert werden. Der Zoo liegt nun nicht mehr im Evakuierungsgebiet und öffnet seine Pforten auch am kommenden Sonntag zu den üblichen Zeiten von 8 Uhr bis 17:30 Uhr für Besucher.

    Da die Bundesautobahn 30 zwischen den Abfahrten Sutthausen und Nahne weiterhin gesperrt bleibt, müssen Autofahrer aus Richtung Münster über die Autobahnabfahrt Osnabrück-Hellern und dann durch die Innenstadt zum Zoo fahren oder über die Bundesstraße 68 ausweichen.


    (22.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Hyänennachwuchs im Zoo Osnabrück
    Gleich zwei Jungtiere in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“

    Wer zurzeit die Afrika-Tierwelt „Takamanda“ im Zoo Osnabrück besucht, kann bei den Tüpfelhyänen ganz besondere Beobachtungen machen: Zwei Jungtiere erkunden die Anlage – immer unter den wachsamen Augen von Mutter Lulonga.

    Zwar erblickten die beiden Jungtiere bereits am 20. August 2013 das Licht der Welt, doch die ersten Lebenswochen verbrachten sie in ihrem sicheren Bau. Nun ist der putzige Nachwuchs für alle gut zu sehen: „Die beiden kuscheln sie zwar noch viel mit Mutter Lulonga, unsere Besucher können sie aber bei schönem Wetter immer öfter beim Spielen und Herumtollen beobachten. Gerade in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag sind die Kleinen sehr aktiv“, berichtet Wolfgang Festl, Revierleiter von „Takamanda“. „Wir freuen uns sehr, dass es mit dem Nachwuchs auch in diesem Jahr wieder geklappt hat, da die Nachzucht bei Hyänen sehr schwierig ist.“ Die beiden Jungtiere hätten derzeit noch keine Namen, da das Geschlecht noch nicht fest stehe. Das müsse ertastet werden und momentan möchte man die Hyänenfamilie noch nicht stören, so Festl weiter.

    Sowohl im Rudelverband als auch in der Kindererziehung führen bei den katzenartigen Raubtieren die Damen das Regiment: „Vater Badu wird gar nicht in der Nähe der Kleinen geduldet. Der große Bruder Balai, der inzwischen eineinhalb Jahre alt ist, darf aber jederzeit mit dem Nachwuchs spielen. Manchmal schleckt er sie sogar liebevoll ab“, schmunzelt Festl. Balai sei zwar auch ein männliches Tier, aber noch nicht geschlechtsreif – die Geschlechtsreife erreichen Hyänen erst mit circa drei Jahren. „Deshalb hat Balai momentan noch eine Art ‚Welpenschutz’ bei der Mutter“, erklärt der erfahrene Tierpfleger. Zurzeit haben die Jungtiere noch eine dunkelbraune Fellfarbe – erst im Laufe der Zeit wird sich das Fell heller färben und die für Tüpfelhyänen charakteristischen schwarz-braunen Flecken erscheinen.

    Bei den angekündigten milden Temperaturen in den nächsten Tagen stehen die Chancen besonders gut, das Familienleben bei den Hyänen beobachten zu können.

    Foto: Zoo Osnabrück (Martina Hümmer)
    Kuscheln mit Mama ist doch am schönsten.
    (18.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Zoo am 27. Oktober wegen Bombenräumung geschlossen
    Tiere bleiben in ihren Häusern

    Der Zoo Osnabrück muss am Sonntag, den 27. Oktober, aufgrund einer Entschärfung von Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg im Osnabrücker Stadtteil Nahne geschlossen bleiben. Die Tiere werden an diesem Tag größtenteils in ihren Häusern bleiben.

    „Die Tiere werden nicht evakuiert. Das würde zu viel Stress für sie bedeuten und es wäre aus logistischen Gründen nicht möglich. Deswegen werden die Tierpfleger sie vormittags mit der Tagesration Futter versorgen und ihre Ställe säubern, sodass die meisten Tiere den Tag in ihren Häusern verbringen können“, erläutert Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den Ablauf am Tag der Bombenräumung. „Nach Beendigung des Einsatzes werde ich durch den Zoo gehen und mich vergewissern, dass es allen Zoobewohnern gut geht.“ Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sei eine Rufbereitschaft eingerichtet: Zoodirektor und Fachtierarzt Prof. Dr. Michael Böer werde den ganzen Tag auf Abruf in Reichweite sein. Bis spätestens 12 Uhr müssen alle Zoomitarbeiter das Gelände verlassen. Für Besucher ist der Zoo komplett geschlossen. Allgemeine Informationen zur Bombenräumung unter: www.osnabrueck.de/69920.asp.

    (16.10.2013)
    Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was noch für kleinere Baumaßnahmen geplant sind ???

    z.B. Minischweinen,Pinguine,Südamerika etc
    (10.10.2013)
    WolfDrei:   Ich habe lange überlegt, was das denn nun für ein Affe gewesen sein könnte - ich dachte eher an das "Manteläffchen" Saguinus bicolor. An Guerezas habe ich eigentlich weniger gedacht.
    (09.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Mantelaffe Lubaya wieder wohlbehalten Zuhause
    Zoomitarbeiter lockten Ausreißerin in Keller

    Das Mantelaffenweibchen Lubaya, das vor knapp zwei Wochen aus ihrem Gehege im Zoo Osnabrück ausgebüxt war, ist wieder sicher und wohlbehalten zuhause. Heute Vormittag lockten Zoomitarbeiter sie in einen Keller eines Familienhauses am Schölerberg.
    "Wir sind sehr froh, dass Lubaya wieder wohlbehalten zurück in unserer Obhut ist. Der Ausflug war für sie sicherlich spannend, aber sie wirkte doch etwas erschöpft", berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. Am Mittwochvormittag konnten Zoomitarbeiter Lubaya mithilfe von Futter und Wasser in einen Keller eines Familienhauses in unmittelbarer Umgebung des Zoos locken. Als um 9:40 Uhr die Kellertür hinter der Ausreißerin geschlossen war, rückte Zootierarzt Thomas Scheibe mit zwei Kollegen aus. Mithilfe eines Keschers konnte er Lubaya schnell in die mitgebrachte Transportkiste setzen. "Sie war ganz ruhig und friedlich. Lubaya hatte großen Durst und war vielleicht froh, dass sie nun wieder alles bekommt, was sie benötigt", so Klumpe. Damit das Zooteam sicherstellen kann, dass es der inzwischen deutschlandweit bekannten Ausreißerin gut geht, muss Lubaya zunächst in Quarantäne bleiben. "Wir beobachten sie in den nächsten Tagen ganz genau und werden eine Kotprobe zur Untersuchung nehmen. Das Wichtigste ist nun, dass wir mit der artgerechten Ernährung, Laub, die empfindliche Magen-Darmflora wieder aufbauen", berichtet Klumpe. Während Lubaya sich erholt, klärt das Zooteam, was mit dem Affenweibchen passiert. "Dass die Ausreißerin in ihre Gruppe zurückkehrt, ist eher unwahrscheinlich, denn irgendetwas hat sie dazu veranlasst, für längere Zeit ihren Artgenossen den Rücken zuzukehren", vermutet der wissenschaftliche Mitarbeiter. "Wir danken auf jeden Fall allen Anwohnern für ihre Mithilfe. Sogar Kartoffeln und Reis haben sie extra für Lubaya gekocht und verteilt."
    Lubaya war am 26. September 2013 aus ihrem Gehege geklettert und erkundete seitdem die Umgebung des Zoos. Da von Mantelaffen keine Gefahr für Menschen ausgeht und das Tier genügend Nahrung im Wald des Schölerbergs fand, hoffte der Zoo zunächst, dass sie von alleine zu ihrer Gruppe zurückkehrt. Als dies nicht passierte, versuchten die Zoomitarbeiter in den letzten Tagen Lubaya mithilfe von Futter anzulocken.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Das Zooteam lockt Lubaya mit gekochten Kartoffeln und Wasser.
    (09.10.2013)
    Hannes Lüke:   Wo war se denn?
    (09.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Mantelaffenweibchen Lubaya ist wieder wohlbehalten im Zoo Osnabrück
    (09.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Mantelaffenweibchen Lubaya ist wieder wohlbehalten im Zoo Osnabrück
    (09.10.2013)
    Lukas Wittsieker:   Laut Zoo soll der Küstenbereich und das Becken vergrößert werden

    Was passiert eigentlich mit dem Weg neben der Pinguinanlage weil dort wird bald Pinguinanlage sein kann da bald durch gehen oder wird er verlegt???
    (08.10.2013)
    Lukas Wittsieker:   Was wird eigentlich bei den Minischweinen umgebaut?
    (08.10.2013)
    Niedersachse:   Im alten Wildhund-Gehege neben den Löwen.
    (04.10.2013)
    Hannes Lüke:   Wo sind in OS im Moment eigentlich die Schakale untergebracht?
    (04.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Äffchen Lubaya noch unterwegs

    Das Mantelaffenweibchen Lubaya aus dem Zoo Osnabrück, das vergangenen Donnerstag aus seinem Gehege geklettert ist, erkundet noch immer die Umgebung. Eine aktive Suche seitens des Zoos findet nicht statt.

    „Lubaya befindet sich noch immer in der Nähe des Zoos. Wir wollen sie nicht durch eine aktive Suche unter Druck setzen und so unter Umständen riskieren, dass sie noch weiter davonläuft. Wir gehen davon aus, dass sie von selbst zurückkommt. Da Mantelaffen Baumbewohner sind, die sich hauptsächlich von Blättern und Laub ernähren, fühlt sich Lubaya momentan in den Baumkronen am Schölerberg wahrscheinlich sehr wohl. Außerdem ist es zurzeit trocken und ausreichend warm. Deshalb kann es durchaus noch einige Tage dauern, bis sie wieder zurückkommt“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Das Tier wurde in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen rund um den Zoo gesichtet. „Sollte das Äffchen sich in einer Position befinden, in der ein Eingreifen von unserer Seite möglich ist, werden wir versuchen, das Tier mit Futter anzulocken, das mit Beruhigungsmitteln versehen ist“, so Klumpe weiter. Bis dahin heißt es jedoch weiterhin: abwarten.

    Lubaya war am Donnerstagnachmittag aus ihrem Gehege in der Afrika-Welt „Takamanda“ geklettert. Da die Affen wahre Kletterkünstler sind und sehr weit springen können, konnten die Tierpfleger sie nicht sofort wieder einfangen. Von dem Tier geht keinerlei Gefahr aus – im Gegenteil: In vielen Zoos gibt es „Walk-Through“-Anlagen mit dieser Affenart und auch im Zoo Osnabrück ist langfristig eine derartige Anlage mit den Tieren geplant. Zudem sind Mantelaffen sehr scheu und laufen vor Menschen eher weg. Deshalb sollten sich Menschen, die Lubaya sehen, ihr nicht nähern oder auf eigene Faust versuchen, das Tier zu fangen. Der Zoo freut sich über Hinweise aus der Bevölkerung unter der Nummer: 0541-95105-0.
    (02.10.2013)
    Zoo Osnabrück:   Neue Ruwe-Skulpturen im Zoo Osnabrück
    Ehefrau überlässt dem Zoo zwei Tier-Plastiken

    Zwei steinerne Zoobewohner sind in den letzten Wochen in den Zoo Osnabrück eingezogen. Ingrid Ruwe, die Ehefrau des verstorbenen Osnabrücker Bildhauers Hans Gerd Ruwe, überlässt dem Zoo zwei Tier-Skulpturen – eine Schneeeule und eine liegende Raubkatze.

    „Mein Mann hatte schon sehr früh eine enge Bindung zum Zoo Osnabrück – bereits als Jugendlicher besuchte er den Zoo, um dort Tierzeichnungen anzufertigen. Außerdem war es mir wichtig, den Standort der Figuren entsprechend dem Thema zu bestimmen. Da ist meine Wahl natürlich auf den Zoo gefallen“, erläutert Ingrid Ruwe, die Ehefrau des verstorbenen Osnabrücker Bildhauers Hans Gerd Ruwe, ihre Beweggründe für die Entscheidung. Die Schneeeule, eine weiße Marmor-Plastik aus den achtziger Jahren, steht nun vor den Volieren der Grautoko und Grauwangen-Hornvögel rechts neben der Pinguinanlage. Vor dem Sandkatzenhaus hat es sich die „liegende Raubkatze“ gemütlich gemacht, eine Diabas-Skulptur aus dem Jahr 1969. „Frau Ruwe gilt unser herzlichster Dank. Wir sind sehr froh und es macht uns auch stolz, dass sie gerade den Zoo als Standort für diese wunderbaren Skulpturen ausgewählt hat“, freut sich Reinhard Coppenrath, Ehrenpräsident des Osnabrücker Zoos, über die besondere Dauerleihgabe. Andere Skulpturen des Künstlers erfreuen schon seit vielen Jahren die Zoobesucher: Unter anderem wurden das „Tiergericht“ vor dem Aquarium und der „Entenbrunnen“ gegenüber des NOZ-Kinderlands von Hans Gerd Ruwe geschaffen.

    Hans Gerd Ruwe war ein Osnabrücker Bildhauer und Künstler. Er verstarb 1995. Sein bekanntestes Werk in der Osnabrücker Innenstadt ist der „Bürgerbrunnen“ auf dem Platz des Westfälischen Friedens.

    Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Über die neuen Standorte der Schneeeule (Bildmitte) und der „liegenden Raubkatze“ freuen sich: Reinhard Coppenrath (Ehrenpräsident Zoo Osnabrück), Ingrid Ruwe, Andreas Busemann (Geschäftsführer Zoo Osnabrück gGmbH) und Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder (v.l.n.r.).
    (01.10.2013)
    Lukas Wittsieker:   Wird eigentlich der ganze Bereich Minischwein,Hühner& Co noch angepasst?

    Weil gerade wird die Minischweinanlage zum Ankorwat Tempel angepasst
    Bei der Tiger Baustelle tut sich was die Siamangs und Bintorungs werden alte Hohe Bäume erhalten
    Weil Gibbons mögen es in der Höhe zu schwingen.Am Affentempel ist leider immer noch zu wenig Natur wann tut der Zoo endlich mal was?
    (30.09.2013)
    Carsten Horn:   Stimmt, aber eine begehbare Anlage für Mantelaffen fällt mir spontan nur in Münster ein, da ist ein bissel Abwechselung im Besatz in der Region doch viel schöner. Oder halt nicht begehbar, um sich ein bissel abzuheben, g...

    (28.09.2013)
    Michael Mettler:   @Carsten: Na ja, aber NICHT begehbare Affenanlagen gibt es doch auch schon und in noch viel mehr Zoos :-)
    (28.09.2013)
    Carsten Horn:   Ist der Geschäftsführer in Osnabrück eigentlich Chinese, irgendwie kommt mir das so vor (gefühlsmäßig), als würden die fleißig bei den Nachbarn kopieren, g...

    Ist ja nichts schlimmes, das wird schon seit mehr als einem Jahrhundert in der Zoowelt gemacht (Hagenbecks Ideen z. B.), aber um eine gewisse Uniformität zu vermeiden, sollte man nicht unbedingt im nächstgelegen Zoo Ausschau halten, sondern vielleicht besser etwas weiter weg, g...
    (28.09.2013)
    Lukas Wittsieker:   Im Osnabrücker Zoo ist am Donnerstag ein Mantelaffe ausgebüxt. Die sind nicht gefährlich sondern Scheu .in Münster gibt es auch eine begehbare Anlage sowas ist auch in Osnabrück geplant
    (28.09.2013)
    Hannes Lüke:   Wie ein Hulman ein Kinde ausgeknockt hat durfte ich auch schon erleben...
    Am Wochenende scheint in Hodenhagen auch in jedem Gehege Aufsichtspersonal zu stehen das darauf hinweißt keine Rucksäcke mitzunehmen
    (26.09.2013)
    Oliver Müller:   Mir ist in Hodenhagen mal ein ausgewachsener Hulman-Mann im Rahmen einer Keilerei aus ca. 3-4 Metern Höhe in den Nacken gesprungen und hat mich quasi als Sprungbrett benutzt. Ich hatte ein leichtes Schleudertrauma danach, an dem ich noch 2 oder 3 Tage lang Freude hatte.

    In einem anderen Zoo (ich meine sogar Nordhorn) hat mich mal ein Bartkauz "angeflogen" und nur weil ich mich blitzschnell geduckt habe und dann die Voliere verlassen habe, gab es keine Kollision. Von daher bin ich kein so großer Freund von begehbaren Anlagen für Tiere, die gefährlicher sind als Meerschweinchen... ;-)
    (26.09.2013)
    Hannes Lüke:   Die begehbare Präriehundanlage in Nordhorn wird aber auch während der Rut der Tiere geschlossen.

    @Michael, dann habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Eben die schwierigkeit die Tiere zahm zu bekommen sehe ich als Vorteil. Da meinen wir wohl das selbe. Was das Bodengewirr bedeutet würde ich behaupten ein NAsenbär sitzt mehr in den Bäumen als ein Berberaffe
    (25.09.2013)
    Lukas Wittsieker:   Im Tierpark Nordhorn gibt es eine begehbare Präriehund Anlage

    Übrings war letzten im Zoo es wird wieder gewerkelt z.B: Minischweinanlage wird im Design vom Streichelland umgebaut ( vielleicht wird es beim Hühnerhaus auch noch gemacht) und beim Klammeraffen ist wohl ein Totalumbau geplant

    (24.09.2013)
    Michael Mettler:   @Hannes: Zahmheit wäre doch aber bei einer begehbaren Anlage eher kontraproduktiv? Wenn die Tiere eine gewisse (Flucht-)Distanz einhielten, käme es immerhin weniger zu Konfrontationen als bei hand- oder futterzahmen Tieren.

    Wann immer ich in den Hodenhagener "Offengehegen" war, war ich den dortigen Affen und Halbaffen offenbar völlig wurscht (und das galt für die anderen anwesenden Besucher genauso).

    Ich denke, bei bodenlebenden Tieren wie Mangusten wäre die Gefahr größer als bei kletternden und springenden Arten, dass sie im Beingewirr der Besucher zu Schaden kämen.
    (24.09.2013)
    Hannes Lüke:   geschweige denn die unmengen an Mangusten, Surikaten etc.
    Ich selbst habe u.a. schon Skunks und Erdmännchen gehalten und muss sagen, die Tiere sind häufig erst durch sehr viel einfühlungsvermögen zahm geworden. Bezüglich der Agressivität waren meine Präriehunde bedeutend schlimmer...
    (24.09.2013)
    Hannes Lüke:   Aktuell gibt es in Hodenhagen nur begehbare Anlagen für Hulman, Katta, Berberaffe und Saimiri. Ich muss sagen bei den Hulmanen hab ich schon ein mulmiges Gefühl gehabt. Bei solchen Anlagen frage ich mich oft warum es keine begehbaren Anlagen für Nasenbären, Waschbären oder Füchse gibt....
    (24.09.2013)
    Michael Mettler:   In Hodenhagen gab es (gibt es noch?) eine begehbare Anlage für Haubenkapuziner bzw. meiner Erinnerung nach saßen sie sogar nacheinander in zwei verschiedenen der diversen begehbaren Affenanlagen dort. Die Erfahrungen von dort dürften bei der Entscheidung in Osnabrück vermutlich eine Rolle gespielt haben, wo es doch der selbe zoologische Leiter ist, der sie gesammelt hat.
    (24.09.2013)
    Hannes Lüke:   Also eine begehbare Kapuzineranlage finde ich aufgrund der Gefährlichkeit und Intelligenz der Tiere keine gute Idee. Ich kenne mehrere Private Kapuzinerhaltungen und weiß aus einigen Zoos, dass man dort nicht in die Kapuzineranlagen geht.
    (24.09.2013)
    Lukas Wittsieker:   Laut Zoo sind vielleicht begehbare Anlagen für Totenkopf und Kapuzineraffen geplant
    Ich finde es gut dann gibt es mehr begehbare Gehege
    Am Eingang soll das Klammeraffenhaus komplett umgestaltet werden ,und Außen nehm ich an das alle Inseln Verbunden werden und neue Besucher Absperrungen
    Vielleicht leicht neue Beschilderungen in und am Eingangsbereich
    (23.09.2013)
    Hannes Lüke:   Es soll eine begehbare Kapuzineraffenanlage geben???
    (23.09.2013)
    Jonas Homburg:   Einmal wieder ein paar Neuigkeiten aus dem Zoo:
    -Das Klammeraffenhaus ist geschlossen, dort scheinen die Umbauten schon begonnen zu haben
    -Braunbärin Susi verbringt ihren „Ruhestand“ im Gehege der Silberfüchse
    -Die neue Tieranlage scheint wirklich gewaltig zu werden, dass dort überhaupt so viel Gelände zur Verfügung steht, war schon erstaunlich zu sehen. Insgesamt wohl ein sehr Wand-lastiger Bau, die Betonkonstruktionen wirken schon jetzt geradezu erdrückend.
    -In den Volieren hinter dem Aquarium hat es Umbesetzungen gebeben, links leben jetzt weiter Krontauben, Balistare und Straußwachteln, neu dabei jetzt die Perlhühner. In der Mitte weiter der Beo, die Lärmvögel und dazu nun überzählige Schopfwachteln und Genickbandweber. Rechts ganz neue Bewohner: Diamantfasan, Rotkopf-Papageiamadine, Reisfink und Diamanttäubchen (ich frag mich hoffentlich zu Recht was dieser geografische Unsinn soll)
    -Im Aquarium sind die Zwergseidenäffchen aus dem Affenhaus bei den Brillenkaimanen und Schnappschildkröten einquartiert worden und bewegen sich dort v.a. im Bereich unter der Decke. Über einem Teil des Wasserbeckens ist in halber Höhe ein Netz gespannt. Mal sehen wie lange das gut geht...
    -Die Zwergseidenaffenalage im Affenhaus steht jetzt leer, hier ist aber kein Hinweis auf zukünftige Bewohner zu finden. An der Vorderseite sind die separierten Schweinsaffen (vormals 2. Käfig von rechts) in den Käfig ganz links gezogen, die bis Dato dort lebenden Kapuziner-Senioren in den Käfig ganz rechts (bisher Kapuzinergruppe), und die Kapuzinergruppe ist einen Käfig nach links „aufgerückt“.
    -Am Südamerikahaus sind noch keine Anzeichen für die Veränderungen zu erkennen, allerdings scheint der alte solitäre Kaiserschnurrbarttamarin verstorben zu sein, denn auch der rechte Innenkäfig stand den Weißgesichtseidenaffen offen.
    -Auf der Samburu-Anlage fand sich unter den eher unscheinbar grauen Straußenweichen jetzt auch endlich mal ein hübscher schwarzer Straußemann, sonst die „übliche Mischung“.
    -Im Schimpansenhaus hat die Bepflanzung wieder die vormaligen Ausmaße angenommen, Blickfang war hier ein Grauwangen-Hornvogel (wohl eigene Nachzucht), der bisher in der rechten Voliere hinter dem Aquarium gelebt hatte und jetzt in der Halle auch mal „richtig fliegen“ konnte. Ob das allerdings auch mit Schimpansen noch gut geht, sei mal dahin gestellt.
    Die Plattform mit seitlichem Windschutz bei den Servalen bietet jetzt eine dritte Einblickmöglichkeit, aufgrund der Bepflanzung ist es jedoch immer noch sehr schwer, sie zu entdecken.
    Bei den Hyänen ist ein offener Holzunterstand auf der Anlage entstanden, das Dach ist bepflanzt, sodass er sich optisch sehr gut einfügt. Die in den Hang eingebauten Betonröhren zum Hineinlegen wurden verfelst und wirken damit deutlich natürlicher.
    (22.09.2013)
    Lukas Wittsieker:   Wann startet eigentlich der Bau der begehbaren Kapuziner und Totenkopfäffchen Anlage ???
    (18.09.2013)
    Zoo Osnabrück:   Zoo Osnabrück trauert um Schimpansin Zamana
    Chronisches Leiden führte zu Kreislaufversagen

    Die Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos trauern um Schimpansin Zamana, die letzte Woche von Basel nach Osnabrück zog. Sie wurde Montagmorgen tot aufgefunden. Die Autopsie wies eine chronische Veränderung von Niere und Lunge auf.

    „Der Todesfall von Zamana hat uns völlig unerwartet getroffen und erschüttert uns“, berichtet „Takamanda“-Revierleiter und Schimpansenexperte Wolfgang Festl. Schimpansin Zamana war am vergangenen Mittwochabend im Zoo Osnabrück aus Basel eingetroffen, nachdem die Osnabrücker Menschenaffen Kisha und Kume gen Basel und Leipzig aufgebrochen waren. Seit dem hatte der Tierpfleger jede Minute im Schimpansenhaus verbracht – nachts schlief er auf einer Liege im Tierpflegergang. Festl besprach jeden Schritt der Zusammenführung mit einem Tierpfleger aus Basel, der Zamana kannte. „Die Zusammenführung von Schimpansen ist nicht einfach. Auch in der Wildbahn gibt es dabei jede Menge Auseinandersetzungen, denn die Menschenaffen sind sehr emotional und werden auch handgreiflich“, beschreibt Festl. Das Kennenlernen lief laut Festl für Schimpansen normal: „Natürlich gab es auch Geschrei und die ein oder andere heftige Auseinandersetzung – aber für die lebhaften Schimpansen war das alles im Rahmen. Chef Tatu war Zamana auch recht freundlich gesonnen und noch am Sonntag kam unsere Schimpansin Vanessa zu Zamana zur Fellpflege, das sogenannte Groomen.“ Zamana wirkte ruhig, schlief nachts und fraß regelmäßig. Festl fand das Tier am Montagmorgen um fünf Uhr leblos im Schlafbereich. Eine Herzlungenmassage blieb erfolglos.

    Chronische Veränderungen von Lunge und Niere
    Die Autopsie wurde an der Tierärztlichen Hochschule Hannover durchgeführt, wie der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer erläutert: „Die Testergebnisse lagen am späten Mittwochnachmittag vor und zeigten eine chronische Veränderung von Lunge und Niere sowie geschwollene Lymphknoten. Das bedeutet, dass der Organismus des Tieres bereits geschwächt war, als Zamana bei uns ankam. Der Zustand war jedoch klinisch nicht auffällig, sodass weder die Baseler Kollegen noch wir etwas feststellen konnten.“ Die neue Situation in Osnabrück habe dann dazu geführt, dass Zamana an einem Kreislaufversagen gestorben ist.

    Auch wenn die Zusammenführung verschiedener Schimpansen eine Herausforderung ist, so sei sie dennoch wichtig, betont der Experte: „Westafrikanische Schimpansen sind eine stark bedrohte Tierart. Wir Zoos sind dafür verantwortlich mit professionellem Zuchtmanagement für den Erhalt der Tierart zu sorgen. Deswegen ist es eine essenzielle Aufgabe, die Tiere zwischen den Zoos zu tauschen, um mit gesundem Nachwuchs die Menschenaffen für unsere Kinder und Enkel zu bewahren. Die dabei stattfindenden Transfers und nachfolgenden Eingewöhnungen verlaufen nie ohne Risiko – ganz so wie in der Wildbahn, wenn ein junges Schimpansenweibchen ihren Elternverband verlässt und sich auf der Suche nach einem Partner in fremdes Territorium begibt.“ Der Zoo stand in den letzten Tagen eng in Kontakt mit dem Zoo Basel, um das Geschehene zu besprechen. „Auch die Kollegen in Basel sind traurig, wissen aber, das so etwas passieren kann – auch bei bester Vorbereitung und Betreuung“, so Böer.

    Eine positive Nachricht: Dem Osnabrücker Schimpansen Kume geht es in seiner neuen Heimat in Basel bislang gut. Das dortige Männchen Eros hat den jungen Erwachsenen unter seine Fittiche genommen.

     
    (11.09.2013)
    Zoo Osnabrück:   Schimpansenweibchen Zamana verstorben

    Schimpansenweibchen Zamana, die vergangenen Mittwoch im Zoo Osnabrück aus Basel eintraf, ist aus bisher ungeklärter Ursache verstorben.
    Zurzeit wird Sie in der Tierärztlichen Hochschule Hannover obduziert.

    [Eilmeldung des Zoos - sobald die Ergebnisse der Odbduktion vorliegen, sollen ausführliche Informationen folgen.]
    (11.09.2013)
    Rüdiger:   Waren die künstlichen Besamungen bei den Breitmaulnashornweibchen ohne Erfolg ?
    Man hört und liesst gar nichts mehr zu den Resultaten.
    (08.09.2013)
    Zoo Osnabrück:   Auf Wiedersehen Kume und Kisha, willkommen Zamana
    Neuigkeiten aus der Osnabrücker Schimpansengruppe

    Es war bereits angekündigt: Die Schimpansen Kume und Kisha haben gestern ihren Heimatzoo in Osnabrück verlassen. Dafür reiste Schimpansenweibchen Zamana an den Schölerberg.
    Die Gesundheitsuntersuchung vor circa zwei Wochen sowie alle notwendigen Blutuntersuchungen der zwei Schimpansen waren ohne Befund und so mussten sich die Osnabrücker Zoomitarbeiter am gestrigen Mittwoch in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ von ihnen verabschieden: „Wir sind schon traurig, dass Kume und Kisha uns verlassen mussten, aber es ist für sie besser so. Kisha hätte hier keinen passenden Partner finden können und Kume hätte den Druck von seinem Vater aushalten müssen“, erklärt Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. Und so reisten gestern Vormittag das achtjährige Schimpansenweibchen Kisha in den Zoo Leipzig und das achtjährige Schimpansenmännchen Kume in den Zoo Basel. Hier können sie helfen, die bedrohte Tierart der Westafrikanischen Schimpansen zu erhalten. Zwei Osnabrücker Tierpfleger begleiteten ihre Schützlinge und werden die nächsten Tage auch dort als Bezugsperson für die Tiere verbringen.
    Parallel reiste das elfjährige Schimpansenweibchen Zamana nach Osnabrück als neues Mitglied für die hiesige Schimpansengruppe. „Zamana ist eine junge, hübsche Schimpansin. Sie ist am Ende der Pubertät angelangt und übernimmt nun langsam die Rolle eines erwachsenen Weibchens“, beschreibt der zuständige Kurator Adrian Baumeyer aus dem Zoo Basel. „Sie hält sich normalerweise eher am Rande der Gruppe auf, versucht aber nach und nach in der Hierarchie aufzusteigen.“ Zamana lernte die Osnabrücker Schimpansengruppe erstmals am Donnerstagmorgen kennen. Die Zusammenführung von Schimpansen ist eine besondere Situation, weiß Wolfgang Festl: „Auch in der Wildbahn läuft das nicht immer friedlich ab. Wir müssen genau beobachten, wie die Tiere aufeinander reagieren. Zeigen sie großes Interesse aneinander, können wir sie zusammen lassen. Falls Unruhe aufkommt, müssen wir sie wieder trennen, damit jeder seine Ruhephasen bekommt.“ Das erste Kennenlernen der Menschenaffen in dem für Besucher nicht einsehbaren Schlafbereich verlief recht ruhig: „Sie waren noch voneinander getrennt, aber konnten sich schon sehen. Tatu, der Chef, brüllte einmal, aber ansonsten beäugten sich alle nur neugierig“, berichtet Festl. Wenn alles weiter gut läuft, ist Zamana bereits bald auf der Außenanlage in „Takamanda“ zu sehen.

    Foto: Zoo Basel
    Schimpansenweibchen Zamana kam aus Basel nach Osnabrück
    (06.09.2013)
    WolfDrei:   Erwarten die Besucher eigentlich Wimbledon-Rasen?
    (02.09.2013)
    Lukas Wittsieker:   Es wurde Malwieder auf anderen Seiten über das hohe Unkraut in Takamanda kritisiert!
    (01.09.2013)
    Ulli:   Binturongs - eine Traditionsart von Osnabrück ist wieder da
    (30.08.2013)
    Zoo Osnabrück:   Neues Zuhause für Wölfin Odina
    Erster Bewohner für „Angkor Wat II“ eingezogen

    Gute Nachrichten für Wölfin Odina: Sie hat im Tiergarten Worms ein neues Zuhause gefunden. Parallel zog ein Binturongweibchen am Schölerberg ein, das ab 2014 im Bereich der neuen „Angkor-Wat“-Tigeranlage leben wird.

    Tierpflegerin Tanja Boss ist glücklich: Ihr Schützling, Wölfin Odina, hat ein neues Zuhause gefunden und fühlt sich dort anscheinend sehr wohl: „Odina hat es bei uns leider nicht geschafft, sich in die Gruppe zu integrieren. Deswegen lebte sie in den vergangenen Wochen alleine in einem Gehege neben den Rothunden.“ Fieberhaft suchte der Zoo nach einem neuen Rudel für die Europäische Wölfin und fand es schließlich im Tiergarten Worms. Hier leben fünf Rüden zusammen, die Fähe war im vergangenen Jahr aus Altersgründen verstorben. Odina soll nun helfen, wieder eine klare Rangfolge aufzubauen und damit Ruhe in das Rudel bringen. „Am Montag haben wir Odina nach Worms gebracht. Die erste Nacht verbrachte sie in einem Vorgehege der Wolfsanlage, um die anderen erstmal durch das sichere Gitter kennenlernen zu können“, berichtet die Tierpflegerin. Nachdem sich Odina gestärkt hatte und die Nacht ruhig verlief, traf die Fähe dann direkt auf das Wolfsrudel und überraschte Boss: „Sie erkundete sofort selbstbewusst das Gehege und markierte es. Damit verhielt sie sich ganz anders als bei unserem Rudel, wo sie eher ängstlich war. Schließlich legte sie sich in der Nähe eines Teiches hin, ruhte sich aus und ließ sich dann auch von den Rüden beschnuppern.“ Nachdem Boss sich am Mittwoch noch einmal versichert hatte, dass es Odina weiterhin gut geht, trat sie zufrieden die Rückreise nach Osnabrück an.

    Binturongweibchen eingezogen
    Während der Zoo nun einen Wolf weniger hat, bereichert ein anderes Tier neuerdings den Schölerberg: Marder, Katze oder Bär – auf den ersten Blick kann man die neue Bewohnerin nicht so richtig einordnen. Und tatsächlich handelt es sich bei dem Binturong-Weibchen um eine eher unbekannte Tierart, wie Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Osnabrücker Zoo, berichtet: „Binturongs sind die größten Schleichkatzen der Welt, aber man findet sie nur selten in Zoos. Sie sehen in etwa aus wie kleine Bären, haben aber einen langen, buschigen Schwanz, mit dem sie auch greifen können.“ Binturongs gelten als gefährdet, da ihr Lebensraum, der südostasiatische Regenwald, vom Menschen zerstört wird. Das einjährige Weibchen, das aus dem Prager Zoo nach Osnabrück gekommen ist, lebt zunächst im Gibbongehege: „Sobald die neue Tigeranlage fertig gestellt ist, wird sie dort zusammen mit Siamangs, einer Affenart, in eine eigene Anlage ziehen. Bis dahin haben wir auch sicher einen passenden Partner für sie gefunden“, erläutert Wulftange das weitere Vorgehen. Die Gibbons haben solange tagsüber Unterschlupf bei den Orang-Utans Astrid und Buschi gefunden, nachts ziehen sie sich in ihren neuen Innenbereich im Menschenaffenhaus zurück. Noch ist das Binturong-Weibchen sehr scheu und deswegen nur schwierig für die Besucher zu entdecken.

    Nachwuchs bei Stachelschweinen und Zebramangusten
    Neue Bewohner gibt es auch bei den Stachelschweinen und Zebramangusten, denn dort hat der „Storch“ vorbei geschaut: Bei den Zebramangusten, die in der afrikanischen Erlebniswelt „Takamanda“ zuhause sind, kamen Mitte Juli zwölf Jungtiere zur Welt. Zusammen mit den 16 erwachsenen Tieren wuseln sie umher, balgen miteinander und erkunden ihr Gehege: „Der Nachwuchs entwickelt sich sehr gut und ist auch für die Besucher schon gut zu sehen. Leider können wir nicht alle Tiere behalten – einige werden in anderen Zoos ein neues Zuhause finden“, erklärt Revierleiter und Tierpfleger Wolfgang Festl. Zur gleichen Zeit gab es auch bei den Stachelschweinen süßen Nachwuchs. Das männliche Jungtier ist wohlauf und kuschelt trotz der vielen Stacheln momentan noch viel mit Mama und Papa im Haus.

    Wissenswertes zum Binturong
    Der Binturong ist die größte Schleichkatze der Welt und stammt aus Südostasien, wo er in tropischen Regenwäldern lebt. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Früchten, aber auch Insekten, Vögel oder Fische stehen auf dem Speiseplan. Der Binturong hat raues, langes und meist dunkelgrau gefärbtes Fell und sein Kopf ist geprägt durch lange, weiße Tasthaare sowie lange Ohrbüschel. Außerdem verfügt er neben einem einzigartigen Greifschwanz auch über kräftige Beine, was ihn zu einem guten Kletterer macht. Die Tragzeit von Binturongweibchen beträgt 88 bis 98 Tage. Der Binturong kann eine Körpergröße von bis zu 96 Zentimetern erreichen und ein Gewicht bis 20 Kilogramm. Er gilt als gefährdet, da sein Lebensraum durch den Menschen zerstört wird.

    Mader, Katze, Bär? Das Binturong-Weibchen ist ein recht unbekannter Zoobewohner.
    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (30.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Weiß jemand was demnächst in der ehemaligen Zwergseidenäffchen Anlage einzieht?

    Sie wird gerade saniert laut Schild am Gehege,was sonst noch in den nächsten Monaten neu gemacht wird weiß ich nicht
    (22.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Wie holt Zoo nicht noch eine Dame aus Leipzig zum Tausch.Weil Kume ja nach Basel geht kommt dafür zum Tausch eine Dame aus Basel zum Zweck der Zucht.Weil eine 2 neue Dame wäre auch noch gut weil Vanessa und Lady werden langsam älter
    (22.08.2013)
    Holger Wientjes:   Und Mutter und Sohn abgeben wie bei Bonobos ? Oder den Sohn in der Geburtsgruppe lassen, zur Not kastriert ?
    (22.08.2013)
    Michael Mettler:   @Holger: Sind das nicht zumindest Halbgeschwister, die bei Zusammenbleiben zusammen Nachwuchs produzieren könnten?
    (22.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Na toll die Anlage ist schon leer genug.Damit man mehr sieht sollte der Zoo 2/3 Schimpansen mehr holen
    (22.08.2013)
    Holger Wientjes:   Männliche Schimpansen bleiben doch auch in ihrer Natalgruppe, oder ? Wäre es zumindest nicht sinnvoller, die Schimpansen zusammen irgenwo unter zu bekommen anstatt beide aus ihrer vertrauten Gruppe zu nehmen ?
    (22.08.2013)
    Zoo Osnabrück:   Gesundheitscheck bei den Schimpansen
    Vorbereitungen für den Umzug von Kisha und Kume

    Ein großer Gesundheitscheck stand heute bei den Schimpansen im Zoo Osnabrück an. Weibchen Kisha und Männchen Kume ziehen Anfang September in andere Zoos um und wurden deswegen untersucht.

    „Kisha und Kume müssen uns leider demnächst verlassen. Sie sind bei uns geboren und da sie nun geschlechtsreif werden bzw. schon sind, müssen sie in andere Schimpansengruppen umsiedeln“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer. Doch bevor es für die beiden Anfang September auf die Reise geht, stand ein umfangreicher Gesundheitscheck auf dem Programm. Und so herrschte am Donnerstagmorgen Aufregung bei der neunköpfigen Schimpansengruppe in der afrikanischen Erlebniswelt „Takamanda“, denn für die Untersuchung wurden die beiden neunjährigen Patienten von der übrigen Gruppe getrennt und narkotisiert. Zootierarzt Thomas Scheibe beschreibt den Prozess: „Wir haben bei Kisha und Kume eine allgemeine klinische Untersuchung durchgeführt und Blut abgenommen. Kume haben wir auch geröntgt. Stuhlproben hatten wir bereits vorab genommen.“ Die Überprüfung auf Tuberkulose, Salmonellen oder Herpes sei üblich, wenn Tiere in andere Zoos und vor allem ins Ausland reisen. „Kisha wird in den Zoo Leipzig gehen, Kume in den Zoo Basel. Davor müssen wir natürlich sicherstellen, dass beide kerngesund sind, damit keine Krankheiten übertragen werden.“ Die ersten, sichtbaren Ergebnisse, wie die Röntgenaufnahmen, zeigten, dass beide in einer sehr guten Verfassung sind. Die Blutproben analysieren nun Spezialisten im Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen. Die Untersuchung dauerte insgesamt zwei Stunden und verlief ruhig: „Zwar schlug Kume zwischendurch die Augen auf und wir mussten ihm noch einmal ein wenig des Narkosemittels verabreichen, aber die beiden haben alles prima überstanden“, so Zoodirektor Böer. Unterstützt wurden die beiden Zootierärzte Scheibe und Böer von Dr. Gerhard Gellermann und Moritz Kaiser von der Tierklinik Belm.

    Schimpansen vom Aussterben bedroht
    Die geregelte Nachzucht von Schimpansen in Zoos sei sehr wichtig, wie Zoodirektor Prof. Böer erklärt: „Schimpansen gelten als stark gefährdet und sind mittelfristig vom Aussterben bedroht. Ursachen dafür sind das rasche Bevölkerungswachstum und der zunehmende Bedarf an landwirtschaftlicher Nutzfläche für Menschen in den Staaten Westafrikas. Deswegen müssen wir Zoos dafür sorgen, dass außerhalb der Wildbahn eine überlebensfähige Population entsteht.“ Nur so könne man sicherstellen, dass auch noch Kinder und Enkelkinder die beeindruckenden Verwandten erleben können. „Bei der Rettung von bedrohten Tierarten hat es sich in den letzten Jahren bewährt, einerseits auf Artenschutzmaßnahmen vor Ort zur Bewahrung des Lebensraums und Aufklärung der Bevölkerung zu setzen. Andererseits müssen wir parallel zum Beispiel in Zoos professionell Nachzucht betreiben“, so Böer. Nur so könne man die genetische Vielfalt zur Wiederansiedelung von Tieren erhalten – auch wenn diese Maßnahme möglicherweise erst in einigen Jahrzehnten notwendig werde.

    Im Zoo Osnabrück leben Westafrikanische Schimpansen. Von ihnen gibt es schätzungsweise nur noch 15.000 bis 20.000 Tiere in der Wildbahn. Deswegen sei die Fortführung der Zucht in Zoos besonders wichtig, so Experte Böer. Insgesamt leben 150 zuchtfähige Tiere in europäischen Zoos, deren Fortpflanzung mithilfe des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) professionell koordiniert wird. So reist im Herbst ein Schimpansenweibchen aus Basel an den Schölerberg. Damit erhält das Osnabrücker Männchen Tatu eine weitere Partnerin, mit der er Nachkommen zeugen kann. Diese helfen hoffentlich dabei die Westafrikanischen Schimpansen zu erhalten.

    Foto: Tierarzt Thomas Scheibe und Tierpfleger Wolfgang Festl nehmen Kume Blut ab, während Zoodirektor Prof. Michael Böer Herzschlag und Sauerstoffgehalt im Blut kontrolliert (v.l.n.r.).
    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (22.08.2013)
    Ulli:   Ich bin auch noch nie durch die Tür gelangt ich bin immer von einem Wirtschaftsbereich oder auch Notausgang ausgegangen - die Totenkopfäffchen sind bislang ja auch so durch die Glasscheibe einsehbar.
    (22.08.2013)
    Michael Mettler:   @Ulli: War eigentlich der Außenweg neben der Totenkopfäffchenanlage herum jemals öffentlich zugänglich (und sei es nur als Stichweg vom Haus aus)? Ich war zwar "in grauer Vorzeit" tatsächlich mal dort, kann mich aber nicht erinnern, ob das im Rahmen einer Führung hinter die Kulissen war oder bei einem ganz normalen Besuch. Die Tür am Haus sieht zwar "offiziell" aus, aber das gilt/galt für die Tür am unteren Ende der Tropen-/Mendozahalle schließlich auch, und die diente meiner Erinnerung nach immer nur als Notausgang.
    (22.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Übriges die alte Zwergseidenäffchen Anlage wird saniert was da wohl rein kommt
    (21.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Aber ob die Kapuzineraffen ins Südamerika-Haus ziehen weiß ich nicht.
    (21.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Also die Kapuzineraffen haben jetzt noch einen weiteren Käfig bekommen wo früher 3 Schweinsaffen gewohnt haben
    (21.08.2013)
    Holger Wientjes:   O.k., danke Euch !
    (21.08.2013)
    Holger Wientjes:   O.k., danke Euch !
    (21.08.2013)
    Ulli:   Die Totenkopfäffchen ziehen meiner Kenntnis nach in den Bereich Faultiere/Weißgesichtseidenäffchen und die neue Außenanlage erstreckt sich dann über die momentane Anlage mit den Magellangänsen.
    Die Faultiere ziehen stattdessen in den bisherigen Totenkopfaffenbereich, angeblich auch mit Freigang in die Halle.
    (21.08.2013)
    Michael Mettler:   @Holger: Verglaste Innenanlage in einer Nische direkt am Durchgang zwischen Südamerikahaus und Mendozahalle. Zwar gibt es eine Außenanlage, doch ist der an ihr entlang führende Weg als Wirtschaftsbereich für das Publikum gesperrt. (Zumindest war er das meiner Erinnerung nach bei allen meinen Besuchen mindestens in den letzten zwei Jahrzehnten.)
    (21.08.2013)
    Holger Wientjes:   Hilf mir ´mal eben bitte auf die Sprünge: Wo sind denn nochmal die Totenkopfaffen ?
    (21.08.2013)
    Ulli:   Laut Auskunft des Zoos ziehen die Schildkröten aus und die Glasscheiben werden um diesen Bereich versetzt - außerdem werden die Inseln zusammengelegt und das Gehege vermutlich in Richtung Zoo-Eingang vergrößert (Einbeziehung der Bäume ?).

    Die Vergrößerung der Totenkopfäffchen-Anlage und der Kapuzineraffen-Anlage begrüße ich ebenfalls ausdrücklich.
    (21.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was im Klammeraffenhaus umgebaut wird???
    (20.08.2013)
    Lukas Wittsieker:   Ich finde es gut das es bald Größere Gehege für die Totenkopfaffen und Kapuzineraffen gibt und dann auch noch durchgängig
    (20.08.2013)
    Zoo Osnabrück:   Zoogesellschaft Osnabrück wählt neuen Präsidenten
    Reinhard Sliwka löst Reinhard Coppenrath ab

    Bei der heutigen Versammlung der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. wählten die Mitglieder Reinhard Sliwka zum neuen Zoopräsidenten. Reinhard Coppenrath gab nach 18 Jahren sein Amt ab. Außerdem wurden die Zahlen 2012 sowie Neuigkeiten aus der Tierwelt vorgestellt.

    Seit 1944 besucht Reinhard Coppenrath den Zoo Osnabrück regelmäßig, seit 1962 ist er Mitglied der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. und seit 1991 begleitet er den Zoo als Präsidiumsmitglied – seit 1995 sogar als Zoopräsident. Nun gab Coppenrath sein Amt ab, nachdem er noch den richtungweisenden Schritt der Gründung der Zoo Osnabrück gGmbH begleitet hatte. „Mein Motto lautete: Immer Visionen haben. Und so stellte ich gemeinsam mit dem Präsidium die Weichen für den neuen Elefantenpark oder die Afrikalandschaft Samburu, mit der erstmalig Giraffen an den Schölerberg zogen“, erinnert sich Coppenrath. Um noch mehr Visionen umsetzen zu können, holte er 1997 Andreas Busemann als Geschäftsführer in den Zoo. Von da an erhöhte das Tandem Coppenrath-Busemann die Taktzahl. „Es ist wirklich beeindruckend, was wir in den letzten Jahren mit dem Präsidium, den Zoodirektoren und dem gesamten Team geschafft haben. Wir konnten viele Tiergehege nicht nur verbessern, sondern ganze Erlebnislandschaften nach modernsten Standards eröffnen“, schwärmt der Menschen- und Tierfreund. Seine Motivation, so viel Zeit und Arbeit in den Zoo zu stecken: „Ich freue mich immer zu sehen, dass die Menschen im Zoo schöne Erlebnisse haben. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass sich auch weniger gut betuchte Menschen den Eintritt leisten können. Mit der günstigen Jahreskarte ist uns das gelungen – wie 21.000 Familienjahreskarten beweisen“, freut sich Coppenrath. Diese hatten Busemann und er gemeinsam eingeführt und innerhalb von 15 Jahren von 4.000 auf 21.000 gesteigert – mehr als im Münchner Tierpark Hellabrunn und Zoo Berlin zusammen. Besonders beeindruckt haben Coppenrath während seiner Amtszeit die Zoomitarbeiter: „Ihr Engagement im Zoo ist wirklich einzigartig und häufig bin ich zu Zooterminen zu spät gekommen, weil immer jemand mit mir sprechen wollte“, schmunzelt der jetzige Ehrenpräsident. Dazu ernannten ihn die Vereinsmitglieder, damit Coppenrath die Zooentwicklung mit seinem Erfahrungsschatz weiter begleitet. Ohne seine Familie hätte er jedoch niemals so viel Einsatz an den Tag legen können, weiß Coppenrath zu schätzen.

    Neuer Zoopräsident: Reinhard Sliwka
    Zur Wahl des neuen Zoopräsidenten stellte sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Osnabrück gGmbH. Die anwesenden 114 Mitglieder wählten ihn mit 113 Stimmen. Sliwka begleitet den Zoo Osnabrück sowie die Arbeit im Präsidium seit 1991. „Gerade in den letzten Jahren habe ich wichtige Entscheidungen mitgetragen, wie die Errichtung des unterirdischen Zoos oder die Gründung der Zoo gGmbH. In dieser Zeit hat sich auch ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen unserem Geschäftsführer und mir entwickelt.“ Mit der doppelten Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender und Vereinspräsident seien ein noch effizienteres Arbeiten sowie eine noch engere Verbindung zwischen Verein und Aufsichtsrat möglich. Als Präsident will Sliwka nicht nur das Vereinsleben weiterführen, sondern auch weitere Unterstützer für den Zoo gewinnen: „Wir sind als gemeinnütziger Zoo ohne größere Zuschüsse von Sponsoren abhängig. Der Zoo ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. In den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Freizeit spielt er eine feste Rolle. Unternehmen wie Privatpersonen können helfen diese Bedeutung des Zoos für unsere Region zu erhalten.“ Unterstützt wird der neue Zoopräsident von vier weiteren Präsidiumsmitgliedern: Hans Cromme (Vizepräsident), Wolfgang Schenk (Schatzmeister), Karin Bruchhausen (Beisitzerin) und Alexander Hesselbarth (Beisitzer).

    Zoojahr 2012: Trotz schlechter Witterung voll im Plan
    Dass der Zoo Osnabrück ebenfalls wie alle anderen Zoos nach dem Rekordjahr 2011 im Geschäftsjahr 2012 an der schlechten Witterung im Frühjahr litt, berichtete Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bei der Vorstellung der ersten Bilanz der Zoo gGmbH: „Wir konnten nicht von den durchgängig guten Witterungsbedingungen in 2011 ausgehen und haben für 2012 realistisch geplant. Die Planabweichungen lagen sowohl bei den Erlösen, als auch bei den Aufwendungen und Investitionen im Promillebereich, was die hohe Verlässlichkeit des Planungs- und Controllingsystems verdeutlicht. Ein deutlich positiver Finanzüberschuss zeigt, dass der Zoo auch künftig Investitionsspielräume hat.“ Zoologische Gärten können allerdings als Non-Profit-Einrichtungen aufgrund ihrer Kostenstrukturen nicht kostendeckend arbeiten, sondern verzeichnen Bilanzverluste. Bei Abschreibungen von über 1,6 Millionen Euro sei der Bilanzverlust in Höhe von unter 400.000 Euro genau auf Planniveau, so Busemann. Wie effektiv der Osnabrücker Zoo arbeitet, zeige sich dabei insbesondere im Vergleich mit allen anderen deutschen Zoos. „Der Vergleich mit dem benachbarten Allwetterzoo Münster, der in 2012 einen Bilanzverlust von 4,7 Millionen Euro eingefahren hat, verdeutlicht, dass die Strategie, auf effektives Marketing, intensives Sponsoring und strikte Einsparungsprogramme statt auf üppige kommunale Zuschüsse zu setzen, hart für alle Mitarbeiter, aber im Endeffekt goldrichtig für die Zooentwicklung ist“, betont der Geschäftsführer überzeugt. Das bestätigen auch die positiven Rückmeldungen der Besucher: „Die Anzahl derer, die uns weiterempfehlen, ist weiterhin sehr hoch. Das ist unser Besucherpotenzial für die nächsten Jahre. Mit unserem Masterplan sind wir gut aufgestellt, um dieses hohe Besuchspotenzial abzusichern oder sogar auszuweiten und damit unsere Rolle als touristischer Leuchtturm und Umsatzbringer für die Region weiter zu festigen,“ blickt Busemann optimistisch in die Zukunft. Gemäß Masterplan wird zurzeit die Tigeranlage, dann das Menschenaffenhaus zur Tempelanlage „Angkor Wat“ umgebaut. Anschließend soll „Nordamerika“ im Kamel- und Vogelbereich entstehen. In den witterungsbedingt nicht gerade guten Rahmenbedingungen des Berichtsjahres 2012 und insbesondere des aktuellen Zoojahres 2013 sieht der Geschäftsführer auch Chancen: „Aufgrund der jetzigen Situation haben wir in den letzten Monaten alle Aufwandspositionen unter die Lupe genommen und viele Einsparungen vornehmen können. Parallel konnten wir unser Sponsorennetzwerk auf 140 Firmen erweitern. Eine solche Identifikation der heimischen Wirtschaft mit dem Zoo ist europaweit einmalig.“

    Neue Tiere – neue Gehege
    Auch im Tierbereich gibt es gute Nachrichten. Zoodirektor Prof. Michael Böer leitet nun seit über einem Jahr die wissenschaftliche Abteilung und hat in dieser Zeit viel bewegt: „Im Fokus stand natürlich der Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten. Doch darüber hinaus ist viel mehr passiert: Wir haben die Mendoza-Halle eröffnet, dank der neuen Fähe Paulina gab es Nachwuchs bei den Wölfen, Mantelaffen sind in Takamanda eingezogen und Chapmann-Zebras leisten nun den Nashörnern Gesellschaft“, zählte Böer einige Maßnahmen auf. Und es stehen noch viele Umbauarbeiten im sogenannten B-Plan an: So soll die Klammeraffenanlage im Eingangsbereich vergrößert werden, die Zwergotter erhalten im Aquarium ein für die Besucher einsehbares Winterquartier und auch die Totenkopfaffen sowie Kapuzineraffen sollen im Südamerika-Areal ein größeres Gehege mit Durchgang für die Besucher erhalten.

    Mitgliederehrungen
    Für die 60-jährige Mitgliedschaft wurde Hildegard Thöle geehrt. 50 Jahre begleiten Otto und Eltrude Wetzig sowie Ingeborg Dreier den Zooverein. Seit 40 Jahren mit dabei: Friedrich Eckhard, Ferdinand und Ingried Adams sowie Herbert und Ursula Mellmann.

    Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft Osnabrück e.V.
    Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. hat, erhält weitere Informationen im Zoo Osnabrück unter der Telefonnummer: 0541-95105-0 oder im Internet unter www.zoo-osnabrueck.de. Eine Jahresmitgliedschaft kostet zurzeit 100 Euro für Familien sowie 61 Euro für Einzelpersonen. In dem Jahresbeitrag inbegriffen sind die Besuche im Zoo Osnabrück, monatliche Führungen (September bis April), Sonderveranstaltungen im Zoo, Vorträge sowie die Vereinsveranstaltungen (z.B. Sommerfest).


    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Martina Hümmer)
    Mitgliederversammlung: Wechsel im Präsidium der Zoogesellschaft Osnabrück e.V.: Der neue Zoopräsident Reinhard Sliwka (rechts) und Vizepräsident Hans Cromme (links) überreichen dem jetzigen Ehrenpräsidenten Reinhard Coppenrath symbolisch als Dank für das jahrelange Engagement eine Zoo-Jacke und ein Straußenei mit Unterschriften der Zoomitarbeiter.
    (19.08.2013)
    Zoo Osnabrück:   Osnabrücker Alpakas als Co-Therapeuten im Einsatz
    Zoo Osnabrück unterstützt soziales Projekt in Österreich

    Eine neue Herausforderung wartet auf zwei Alpakas aus dem Zoo Osnabrück: Als Co-Therapeuten sollen sie auf einem Alpakahof in Österreich Menschen helfen. Am heutigen Dienstag traten sie ihre Reise an.

    Aufmerksamer Blick, neugierig gespitzte Ohren und mit den vier Hufen fest im Leben – so sehen die zwei neuen Co-Therapeuten aus dem Osnabrücker Zoo aus. Der schwarz-weiße Domino und der hellbraune Gizmo, zwei Alpakawallache, werden demnächst auf einem neuen Alpakahof in Österreich im Einsatz sein, um mit kranken oder traumatisierten Menschen zu arbeiten. „Durch den persönlichen Kontakt mit den Alpakas und die Verantwortung, die unsere Patienten für die Tiere übernehmen, können sie wieder Vertrauen aufbauen und sich entspannen“, berichtet Gabriele Seeling, Heilpädagogin und Leiterin des Alpakahofes. „Die Patienten lernen die Tiere zunächst ganz in Ruhe kennen. Dabei kontaktieren die Tiere den Menschen, nicht umgekehrt, denn das Tier fungiert als Spiegelbild des Menschen – erst wenn der Patient ruhig und entspannt ist, kommt das Tier zu ihm. Sind Mensch und Tier aneinander gewöhnt, gehen wir gemeinsam in die Natur und unternehmen zum Beispiel Wanderungen.“ Alpakas seien dabei besonders gut als Therapietiere geeignet: „Mit ihrem freundlichen und sanftmütigen Wesen wirken sie beruhigend und können neues Selbstvertrauen geben“, so Seeling weiter. „Dass der Zoo Osnabrück uns zwei Alpakas kostenlos überlässt, hilft uns bei der Umsetzung unseres Projektes enorm weiter.“

    Stärken von Mensch und Tier zusammenbringen
    Tobias Klumpe hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück die außergewöhnliche Kooperation begleitet: „Wir freuen uns, mit unseren beiden Alpakas ein so tolles Projekt unterstützen zu können. Dass der Osnabrücker Nachwuchs in Zukunft Menschen in irgendeiner Form helfen kann, macht uns sehr stolz.“ Die einjährigen Wallache sind in einer Gruppe mit neun Artgenossen, Erwachsene und Jungtiere, aufgewachsenen. „Sie haben in einer intakten Herde gelebt und zeigen sehr gute soziale Anlagen. Die beiden eignen sich somit hervorragend für ihre neue Aufgabe“, freut sich die erfahrene Leiterin Seeling. „Auf dem Alpakahof geht es nicht darum, die Tiere in bestimmte Verhaltenszwänge zu drängen, sondern die Stärken von Mensch und Tier zusammenzubringen“, betont Seeling. „Domino und Gizmo werden zunächst drei bis vier Wochen auf dem bereits bestehenden Hof im hessischen Philippsthal bleiben, um von den dort lebenden Tieren den Kontakt zu Menschen zu erlernen. Dann werden sie mit uns und einigen anderen Tieren aus der Herde den neuen Alpakahof in Österreich beziehen.“ Eine große Almwiese wird dann ihr neues Zuhause sein.

    Auch wenn der Abschied von Tieren immer schwer fällt, freuen sich die Zoomitarbeiter auch für die beiden Alpakas: „Domino und Gizmo befinden sich in sehr guten Händen und können mit ihrer neuen Aufgabe als Therapietiere Menschen helfen“, ist Klumpe sicher.

    Das Projekt Alpakahof
    Gabriele Seeling und Helmut Sgarz gehörten bereits zum Leitungsteam des Alpakahofs in Philippsthal (Hessen) und betreuten dort Kinder mit Lernstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten sowie Familien mit schweren traumatischen Erlebnissen. Anfang September 2013 eröffnen sie einen Alpakahof in der Steiermark (Österreich). Im Gegensatz zu Philippsthal, wo nur eine ambulante Therapie möglich ist, wird der Alpakahof in Österreich auch mit Wohneinheiten ausgestattet sein. So können sich Patienten auch eine längere Auszeit aus dem Alltag nehmen und erholen.

    Wissenswertes zu den Alpakas
    Das Alpaka gehört zur Familie der Kamele. Sie treten in verschiedenen Farbschlägen von schwarz über braun bis weiß sowie einfarbig und gescheckt auf. Aus dem langhaarigen und dichten Fell wird Wolle gewonnen. In der Natur leben Alpakas in den Andengebieten Südamerikas. Sie ernähren sich von Gräsern und Kräutern. Das Alpakaweibchen bringt nach etwa 335 Tagen Tragzeit ein Jungtier zur Welt.
    Alle südamerikanischen Kamele sind harmlos, auch die Alpakas. Sind Alpakas jedoch wütend oder müssen sich verteidigen, so spucken sie auf zehn Meter genau.

    Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Helmut Sgarz (Leiter Alpakahof in Österreich), Gabriele Seeling (Leiterin Alpakahof in Österreich), Tanja Boss (Revierleiterin Kamelrevier) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Mitarbeiter, v.l.n.r.) mit Gizmo und Domino.
    (06.08.2013)
    Zoo Osnabrück:   Neue Tier-WG im Zoo Osnabrück
    Zebras zusammen mit Nashörnern und Pinselohrschweinen

    Im Osnabrücker Zoo gibt es eine neue Tier-WG: Bei den Breitmaulnashörnern und Pinselohrschweinen im „Tal der grauen Riesen“ sind drei Chapman-Zebras eingezogen.

    So manch ein Zoobesucher mag die neuen Chapman-Zebras schon entdeckt haben, denn bereits im Frühjahr trafen die Tiere im Zoo Osnabrück ein: Stute Jule aus dem Zoo Schwerin, Stute Maria aus dem Zoo Ljubljana sowie Hengst Django aus dem Zoo Hoyerswerda. Während der letzten Umbauarbeiten in ihrem neuen Zuhause bei den Nashörnern lebten die „Neu-Osnabrücker“ zunächst hinter den Kulissen in der afrikanischen Tierwelt „Samburu“. Im letzten Monat zogen sie in das „Tal der grauen Riesen“ um und trafen dort nach und nach auf ihre neuen Mitbewohner: die vier Breitmaulnashörner Hans-Franz, Marcita, Lia und Amalie sowie die beiden Pinselohrschweine Hanni und Nanni. Die Eingewöhnung war eine Herausforderung, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück: „Die Zebras kannten sich untereinander auch nicht, deswegen sind wir Schritt für Schritt vorgegangen: Erst haben sich die Zebras aneinander gewöhnt, dann konnten sie die Pinselohrschweine kennenlernen und letzte Woche haben wir sie mit den Nashörnern zusammen gelassen. Zunächst haben sich die Tiere etwas skeptisch beäugt, aber dann war die Neugier doch größer und mittlerweile vertragen sie sich sehr gut.“ Langfristig strebt der Zoo auch eine Zucht mit den neuen WG-Bewohnern an: „In circa eineinhalb bis zwei Jahren wird der Hengst geschlechtsreif und dann steht dem Nachwuchs nichts mehr im Wege“, freut sich Klumpe.
    Die beiden Grevyzebras, die zuvor bei den Giraffen und Elenantilopen in „Samburu“ gelebt haben, hat der Zoo an einen privaten Wildpark im Harz abgeben: „Sie haben leider bei den Antilopen immer wieder für Unruhe gesorgt und deren Jungtiere bedrängt. Chapman-Zebras gelten als ruhiger und es gibt bereits in anderen Zoos erfolgreiche Vergesellschaftungen mit weiteren Tierarten. Deswegen haben wir uns zum Wohle der Tiere entschieden, die Tierart zu wechseln und sie mit den Nashörnern zusammenzubringen. Die Dickhäuter lassen sich von Zebras nicht so schnell aus der Ruhe bringen“, erklärt Klumpe. Vergesellschaftungen verschiedener Tierarten seien in Zoos von Vorteil, da sie sich gegenseitig positiv stimulieren. Auch für die Besucher sei es spannend zu beobachten, wie die Tiere – ähnlich wie in der Wildbahn – miteinander interagieren.
    Besucher können die neue Wohngemeinschaft täglich im „Tal der grauen Riesen“ beobachten.

    Wissenswertes zu den Chapman-Zebras
    Die Chapman-Zebras sind eine Unterart des Steppenzebras. Sie stammen aus dem nördlichen Südafrika sowie Südwest-Afrika und sind dort in Steppengebieten zu finden. Chapman-Zebras leben in Herden, die aus mehreren Weibchen und einem einzigen Hengst bestehen, der die Stuten entsprechend verteidigt. Unter den Weibchen herrscht meist eine klare Rangordnung. Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Gräser und Kräuter. Die Chapman-Zebras verfügen als einzige Zebraart über sogenannte Schattenstreifen, also bräunliche Streifen zwischen der schwarz-weißen Färbung.

    Foto: Zoo Osnabrück (Martina Hümmer)
    (05.08.2013)
    Zoo Osnabrück:   Tierischer Spaß bei Affenhitze im Zoo
    Eisbomben und Wasserbäder als Abkühlung für Zootiere


    Eisbomben und kühle Bäder – was den Menschen bei tropischen Temperaturen gut tut, bringt auch für die Tiere im Zoo Osnabrück eine erfrischende Abkühlung.

    Des einen Freud’ ist des anderen Leid: Genießen die Löwen im Zoo Osnabrück die sommerliche Hitze zurzeit, suchen sich die Rentiere eher kühle Schattenplätze. Die Tiere haben verschiedene Methoden, mit der Hitze umzugehen: „Die Bären Tips und Taps sind aus ihrem Badesee kaum mehr herauszubekommen. Und sogar unsere beiden Vielfraße Vilja und Loki erfrischen sich bei den Temperaturen im kühlen Bachlauf – das machen sie sonst nicht“, berichtet Thorsten Vaupel, Revierleiter der nordischen Themenwelt „Kajanaland“. Andere Tiere haben wiederum ihren Tag-Nacht-Rhythmus den sommerlichen Temperaturen angepasst: „Tagsüber machen die Silberfüchse und Wisente meist Siesta – sie sind dann quasi im Energiesparmodus. Zu den Dämmerungszeiten werden alle wieder munter und auch die Rentiere toben wieder gerne über die Lichtung“, schmunzelt Vaupel.
    Besonderes Highlight sind in der Sommerzeit die Eisbomben, die von den Zoomitarbeitern für die Tiere zubereitet werden: „Je nach Tierart frieren wir verschiedene Obst- und Gemüsesorten, oder auch Fisch und Fleisch in Wasser ein. Die Elefanten mögen beispielsweise besonders gerne Möhren und Äpfel. Und für unseren Buschi gibt es auch mal eisiges Fruchtpüree“, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Das hat auch noch einen weiteren Vorteil: „Die Eisbomben bringen den Tieren nicht nur Erfrischung, sondern auch Spaß und Beschäftigung beim Abschlecken der gefrorenen Leckerbissen.“
    Wichtig bei diesem Wetter ist für die Tiere aber vor allem eins: Schatten. „Die heißen Temperaturen sind für unsere Tiere im Allgemeinen kein Problem, nur direkte Sonneneinstrahlung mögen sie nicht. Es sollte immer ausreichend Schatten vorhanden sein, in den sie sich bei Bedarf zurückziehen können“, so Wulftange. Dank der waldigen Lage sind im Zoo Osnabrück genug schattige Plätze vorhanden. Davon profitieren auch die Besucher, die sich während der Ferienzeit übrigens dem Zoo-Team anschließen können: In den Sommerferien bietet der Zoo täglich kommentierte Fütterungs- und Beschäftigungsrouten durch den Zoo an. Alle Informationen dazu gibt es auf der Zoo-Homepage: www.zoo-osnabrueck.de.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Bärendame Tips genießt bei heißen Temperaturen gerne ein Bad.
    (25.07.2013)
    Jan Jakobi:   Der Unterschied zu Heidelberg ist, dass dort kein ausgewachsener Elefantenbulle dabei ist und sich drei der jungen Bullen bereits aus ihrem gemeinsamen Geburtszoo kennen.
    (09.07.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Das klingt doch sehr vielversprechend. Ich hoffe, dass die Bullengruppe auch auf Dauer gut miteinander auskommt, wie es ja scheinbar auch in Heidelberg der Fall ist.
    (09.07.2013)
    Zoo Osnabrück:   Rüsselbande mit neuem Oberhaupt
    Elefantenbulle Luka trifft erstmals Jungbullengruppe

    Im Zoo Osnabrück stattete am heutigen Dienstag der 40jährige Asiatische Elefantenbulle Luka der vierköpfigen Jungbullengruppe das erste Mal einen Besuch ab. Das Kennenlernen verlief harmonisch.
    „Die Bullen hatten sich bereits seit einigen Tagen durch das Gitter berüsseln können, sodass sie sich schon kannten. Doch das erste richtige Zusammentreffen ist natürlich etwas ganz Besonderes für alle Beteiligten“, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Selbst die Tierpfleger waren sehr gespannt. „Nach ihren bisherigen Reaktionen waren wir uns aber sicher, dass das erste Treffen friedlich verlaufen wird und tatsächlich funktionierte es noch besser als wir dachten.“ Als Elefantenbulle Luka das obere, große Außengehege betrat, warteten die drei bis fünf Jahre alten Elefantenjungen Nuka, Dinkar, Shanti und Shahrukh bereits neugierig. Schnurstracks liefen sie auf den großen Riesen zu und begrüßten ihn mit ihren Rüsseln. Schnuppern, stupsen, abtasten – bei der freudigen Begrüßung gingen die Dickhäuter auf Tuchfühlung. Anschließend übernahm bereits Luka das Kommando: Unter seiner Anleitung ging es im Gänsemarsch in seine Außenanlage hinüber. „Sie scheinen sich recht gut zu verstehen. In den nächsten Tagen werden wir die fünf immer wieder zusammen lassen. Sollte es Reibereien geben, können wir die Elefanten dank unserer großen und viergeteilten Anlage auch immer wieder voneinander trennen“, beschreibt Niebler das weitere Vorgehen. Elefantenbulle Luka soll in der Jungbullengruppe für Ordnung sorgen und dem Halbstarken Grenzen setzen. „Das ist wichtig, damit sie sich später auch in Herden mit Kühen und Nachwuchs sozial verhalten“, erläutert Niebler die Absichten. Heute herrschte jedenfalls traute Einigkeit: Sogar eine Sanddusche nahmen sie gemeinsam – friedlich nebeneinander stehend.
    Der Asiatische Elefantenbulle Luka war vor circa zwei Wochen aus dem spanischen Benidorm in den Zoo Osnabrück umgezogen. Die vier Asiatischen Jungbullen reisten im Mai aus dem Tierpark Hagenbeck und aus dem Zoo Hannover nach Osnabrück.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Stupsen, schnuppern, abtasten – beim ersten Kennenlernen begrüßten sich die Elefanten intensiv mit dem Rüssel.
    (09.07.2013)
    Zoo Osnabrück:   Lang ersehnter Seehundnachwuchs im Zoo Osnabrück
    Seehund-Dame Biene bekommt erstes Baby nach fünf Jahren

    Große Freude gab es am vergangenen Donnerstag im Zoo Osnabrück: Das erste Seehund-Baby nach fünf Jahren ist in den frühen Morgenstunden zur Welt gekommen.
    „Wir freuen uns sehr, dass die Geburt so gut verlaufen ist. Das Kleine ist sehr aufmerksam und schwimmt schon sehr gut“, berichtet Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers, zu dem auch die Seehunde zählen. Die 14jährige Seehundmutter Biene hat ihre dritte Geburt gut gemeistert. Für den sechsjährigen Seehundmann Max war es dagegen die erste Vaterschaft und so richtig genießen kann er sie noch nicht, wie Bischoff beobachtet hat: „Max darf im Moment noch nicht mal in die Nähe seines Babys. Biene vertreibt ihn sofort wieder. Dafür ist sie sehr fürsorglich und stupst ihr Baby immer wieder an.“ Auch die Tierpfleger lassen Mutter und Kind zurzeit ganz in Ruhe, deswegen ist das Geschlecht des Nachwuchses noch nicht bekannt. Das Gewicht schätzt die erfahrene Tierpflegerin auf zehn bis zwölf Kilogramm – das ist beachtlich, da es circa ein Zehntel des Körpergewichts der Mutter ausmacht. „Die nächsten drei bis vier Wochen wird das Jungtier noch von Biene gesäugt, danach beginnt es, auch Fisch zu fressen“, erklärt Bischoff. Seehundbabys müssen schnell selbstständig werden: „Spätestens sechs Stunden nach der Geburt müssen sie bereits ins Wasser und nach der Säugezeit sind sie ganz auf sich allein gestellt“, weiß die Tierpflegerin.
    Nachdem die Seehundfamilie in den ersten Tagen noch etwas Ruhe benötigte und das Becken abgesperrt war, können Besucher das Jungtier mit den großen, schwarzen Kulleraugen seit heute auch von Nahem bewundern.

    Wissenswertes zu den Seehunden
    Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben. Ein besonderes Merkmal ist das Fehlen eines äußeren Ohres. Sie besitzen kurze Vordergliedmaßen, die ihnen nur ein Rutschen oder "Robben" an Land erlaubt. Das Fell besteht aus steifen, glänzenden Haupthaaren, den so genannten Grannenhaaren, unter denen sich eine spärliche Unterwolle befindet.
    Frisch geborene Junge sind hellgrau-weiß-wollig. Sie werfen ihren Jungpelz jedoch vor oder während der Geburt ab. Bereits wenige Stunden nach der Geburt können sie schwimmen und tauchen. In der Regel wird ein Jungtier geboren, in Ausnahmefällen auch Zwillinge.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Martina Hümmer)
    Seehunde säugen ihre Jungen an Land, deswegen kommt Biene mit ihrem Nachwuchs immer wieder an das Ufer.
    (08.07.2013)
    Zoo Osnabrück:   Impfung für den Wolfsnachwuchs
    SuperBioMarkt übernimmt Patenschaft für Wolfsmutter Paulina

    Großer Gesundheitscheck bei den Wölfen im Zoo Osnabrück: Heute stattete Zootierarzt Thomas Scheibe den drei Wolfsjungen einen Besuch ab, um sie zu untersuchen und zu impfen. Wolfsmutter Paulina freut sich derweil über einen Paten: den SuperBioMarkt.
    Am Freitagvormittag startete der große Gesundheitscheck mit acht Tierpflegern, die geschlossen in das Wolfsgehege gingen. Während die einen Zoomitarbeiter die vier erwachsenen Wölfe im Blick hatten, kletterten die anderen Mitarbeiter per Leiter in den Familienbau und holten den Nachwuchs mit Netzen heraus. „Wir gingen sehr schnell vor, damit das Rudelleben nur kurz gestört wird. Aber wir mussten die Untersuchung durchführen, denn hier steht der Tierschutz im Vordergrund“, erklärt Zootierarzt Thomas Scheibe. „Der Nachwuchs ist jetzt circa acht Wochen alt und muss entwurmt und auch gegen gängige Hundekrankheiten geimpft werden. Schließlich kommen am Wolfsgehege viele Hunde vorbei.“ Dabei handele es sich um eine Standardimpfung, die auch Hunde bekommen, unter anderem gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose. „Vor der Impfung führte ich eine gründliche allgemeine Untersuchung durch, um eventuelle akute Erkrankungen und den Allgemeinzustand der Jungtiere zu erfassen. Dafür höre ich zum Beispiel Bauch, Lunge und Herz ab, schaue nach Parasiten, taste den Körper ab oder messe Fieber“, erläutert Scheibe. Alle drei Jungtiere waren in einem guten gesundheitlichen Zustand und so konnte der Zootierarzt die Impfung durchführen. Bei dem Gesundheitscheck musste Scheibe gut auf seine Hände achten, denn die Wolfswelpen haben inzwischen schon kräftige Zähne und können gut zubeißen. Nach einer dreiviertel Stunde war der „Arzttermin“ vorbei und alle Wolfswelpen wieder wohlbehalten in ihrem Bau. „Nun wissen wir auch das Geschlecht der Jungtiere: zwei männliche Tiere und ein weibliches“, freut sich Scheibe nach der gelungenen Aktion.

    SuperBioMarkt unterstützt Wolfsmutter
    Der Zoo Osnabrück freut sich nicht nur über den gesunden Nachwuchs, sondern auch über eine neue Patenschaft: Der SuperBioMarkt unterstützt Wolfsmutter Paulina mit 2.500 Euro. Geschäftsführer Michael Radau: „Wölfe sind für uns ein Symbol für den Erhalt der Natur. Wir müssen ihren Lebensraum schützen und lernen mit ihnen zu leben. Viele Ängste sind dabei unbegründet und das sieht man hier im Zoo: Das Familienleben zeigt, wie sozial diese Tiere sind.“ Der SuperBioMarkt lege als Anbieter von Bioproduktion ebenfalls besonderen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sowie ein faires Miteinander, deswegen habe man sehr gerne die Patenschaft übernommen.

    Nachwuchs wird immer selbstständiger
    Die nächsten zwei Tage stehen die Wolfsjungen unter genauer Beobachtung, um sicherzugehen, dass sie die Impfung vertragen. Dann hat das Wolfsrudel für die nächsten drei bis vier Wochen wieder Ruhe, bis Tierarzt Thomas Scheibe die Impfung – dann auch gegen Tollwut – wiederholen muss. „Das mache ich wahrscheinlich per Blasrohr, da es irgendwann zu gefährlich wird, die Tiere ohne Beruhigungsmittel einzufangen.“

    Besucher können das Familienleben der Wölfe inzwischen sehr gut beobachten, berichtet Revierleiterin Tanja Boss. „Die Jungen sind schon sehr selbstständig und erkunden bereits das gesamte Gehege. Sie fressen nun auch Fleisch und trinken nur noch selten bei ihrer Mutter Paulina. Und die Wölfin genießt die Ruhe“, schmunzelt die erfahrene Tierpflegerin.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Direkt im Wolfsgehege untersuchte Zootierarzt Thomas Scheibe die jungen Wölfe.
    (05.07.2013)
    Zoo Osnabrück:   Dziko erkundet den Giraffenstall
    Giraffenbulle im Zoo Osnabrück geboren

    Dziko heißt der neue Liebling im Giraffenrevier des Osnabrücker Zoos. Der Giraffenbulle kam Sonntagfrüh auf die Welt und erkundet bereits fleißig sein Zuhause.

    Als die Tierpfleger um 7:20 Uhr den Giraffenstall betraten, hatte Giraffenmutter Ursula den kleinen Nachwuchs schon trocken geleckt. „Um 8 Uhr stand Dziko bereits, um halb neun hatte er schon das Euter seiner Mutter gefunden und trank fleißig“, beschreibt Revierleiterin und Tierpflegerin Petra Kunze. Dziko ist das siebte Jungtier der 14jährigen Ursula. „Sie ist eine erfahrene Mutter und kümmert sich rührend um ihn. In den ersten Tagen ist die Bindung von Mutter und Kind sehr eng. Ursula lässt ihn kaum aus den Augen“, so Kunze. Doch Dziko will schon auf seinen eigenen, recht großen Füßen stehen: „Er läuft viel herum, erkundet alles und legt sich nur selten hin. Dabei sieht er noch recht putzig aus, weil Dziko sehr große Hufe und einen kräftigen Knochenbau hat, aber seine Beine noch nicht ganz durchdrücken kann“, schmunzelt die Tierpflegerin. Die Zoobesucher können den 1,75 großen Nachwuchsstar im Giraffenhaus bewundern. Da die anderen fünf Giraffen zurzeit tagsüber auf der Außenanlage sind, kann Dziko fast den gesamten Giraffenstall nutzen und mustert auch gerne die Besucher durch die Glasscheibe. Bis der kleine Bulle auf die Außenanlage darf, dauert es noch einige Wochen: „Er muss erstmal stabiler laufen lernen und weiterhin viel bei seiner Mutter Ursula trinken“, so Kunze. Seine Geschwister Nanji und Dubaku freuen sich sicherlich schon auf ihren neuen Spielkameraden. Mit Giraffenjunge Dziko wohnen zurzeit sieben Giraffen im Osnabrücker Giraffenrevier: Vater Edgar (14 J.), die Kühe Manja (3 J.), Diana (24 J.) und Ursula sowie die Jungtiere Nanji (knapp 2 J.), Dubaku (1 ½ J.)und Dziko.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Dziko mit Mutter Ursula
    (02.07.2013)
    Zoo Osnabrück:   Goldfisch oder Guppy – Aquaristik-Tag im Zoo Osnabrück
    Mit dem Ferienpass das Tetra-Aquarium entdeckt

    Was gehört in ein Aquarium? Welche Fische passen zu mir und wie versorge ich sie richtig? Im Rahmen des Ferienpasses tauchten am vergangenen Freitag elf Kinder in die Welt des Tetra-Aquariums im Zoo Osnabrück ab und erfuhren Wissenswertes für das eigene Aquarium.
    Die wichtigste Grundregel erklärte Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Aquariums, gleich zu Anfang: „Wasser ist nicht gleich Wasser und Fisch ist nicht gleich Fisch. Deswegen müsst ihr Euch zunächst überlegen, was für ein Aquarium ihr haben möchtet.“ Der besondere Schnuppertag zeigte den Kindern, was es dabei zu bedenken gibt. Nach einem Blick hinter die Kulissen des Zoo-Aquariums konnten die Kinder ein eigenes Aquarium einrichten: Sie  verteilten Kies, Hölzer, Pflanzen und Lavasteine im Becken und lernten die notwendige Technik wie  Beleuchtung, Filter und Luftpumpe kennen.
    Der Höhepunkt des Workshops: Gemeinsam mit dem Aquaristik-Experten setzten die Kinder Guppies in ein bestehendes Aquarium ein. Denn bis die Fische in ein neues Becken eingesetzt werden können, heißt es abwarten, so Bramkamp: „Fische vertragen das Wasser, das direkt aus dem Leitungshahn kommt, oft nicht. Das ist schließlich für uns Menschen gemacht. Wasseraufbereitungsmittel helfen, das Wasser fischgerecht zu machen“, erklärt Bramkamp. Doch auch danach benötigt der zukünftige Aquarianer noch ein wenig Geduld: „Es müssen sich noch die überlebenswichtigen Filterbakterien ausreichend vermehrt haben“, so Bramkamp. Bis Fische in das eigene Aquarium eingesetzt werden können, dauert es deswegen zwischen zwei und vier Wochen. Spezielle Produkte können den Prozess allerdings unterstützen und so die Wartezeit deutlich verkürzen.
    Das Ferienpass-Angebot wird durch die Firma Tetra, weltweiter Marktführer der Aquaristikbranche und einer der bedeutendsten Hersteller für Gartenteichprodukte mit Hauptsitz in Melle, unterstützt. Tetra-Mitarbeiterin Solveig Rasch: „Uns als Unternehmen ist es wichtig, dass interessierte Kinder verantwortungsvoll und anschaulich an das Thema „Aquaristik“ herangeführt werden. So können sie  von Anfang an erfolgreich ihr Aquarium betreuen und dauerhaft Spaß an diesem faszinierenden Hobby haben.“
    Nach drei Stunden im Tetra-Aquarium und voller neuer Eindrücke und Wissen gab es für die Ferienpass-Kinder noch einen Abstecher in die Tierwelt außerhalb des Wassers.

    Fotoquelle: Jens Lintel
    Was gehört in ein Aquarium? Die Ferienpasskinder richteten ein Becken selbst ein.
    (01.07.2013)
    Zoo Osnabrück:   Bienvenido Luka!
    Asiatischer Elefantenzuchtbulle reist von Spanien nach Osnabrück

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag traf der Asiatische Zuchtbulle Luka aus Spanien im Zoo Osnabrück ein. Nach einem Tag Eingewöhnung im separaten Bullenstall, erkundete er heute das erste Mal seine eigene Außenanlage.

    Ruhig und gelassen betrat der über drei Meter große und circa fünf Tonnen schwere und damit größte Asiatische Elefantenbulle in Deutschland heute sein neues Außengehege: „Er ist ein sehr selbstbewusster Elefantenbulle und so ging Luka heute ganz in Ruhe, aber neugierig, durch den Bullenkral. Er nahm auch gleich die Autoreifen unter die Lupe, die wir zur Beschäftigung angebracht hatten“, freut sich der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Dass Luka sich wohl fühlt, wurde deutlich, als sich der riesige Dickhäuter entspannt an die Mauer lehnte und von seiner spanischen Tierpflegerin und dem Osnabrücker Zoodirektor streicheln ließ. Zwischendurch lief Luka immer wieder in seinen Stall zurück. „Das ist ein gutes Zeichen: Er nimmt den Bullenstall als sein neues Zuhause an und fühlt sich dort sicher“, erklärt Elefantenexperte Böer.

    Ankunft kurz nach Mitternacht
    Am Donnerstag kurz nach Mitternacht war Luka mit einem Spezialtransporter auf dem dunklen Zoogelände angekommen. Im Elefantenrevier hob ein Kran den Bullen in seiner Box im hellen Scheinwerferlicht vom LKW vor den Eingang des Bullenhauses. Doch bis der 40jährige Elefantenbulle sein Reisegefährt verließ, vergingen noch einmal zwei Stunden: Die Tierpfleger mussten mithilfe von Äpfeln, Brot und Stroh viel Überzeugungsarbeit leisten, bevor Luka um viertel nach drei seine Transportbox verließ und in den Stall ging. „Den langen Transport vom spanischen Benidorm nach Osnabrück hat Luka sehr gut gemeistert: Alle drei bis vier Stunden haben wir angehalten, ihm Wasser und Futter angeboten und seine allgemeine gesundheitliche Verfassung überprüft“, berichtet der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer, der den Transport begleitete. Mit ihm reiste Lukas spanische Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute: „Luka war sehr ruhig und gelassen während der Fahrt. Er freute sich immer, mich während der Pausen wiederzusehen.“ Die Tierpflegerin arbeitet seit knapp anderthalb Jahren mit dem großen Dickhäuter zusammen: „Luka hat einen starken Charakter und man muss vorsichtig mit ihm umgehen. Aber er will, dass man mit ihm arbeitet. Hat man sein Vertrauen gewonnen, funktioniert das auch sehr gut“, beschreibt sie.

    Die Tiere geben das Tempo vor
    Das müssen sich nun die Osnabrücker Tierpfleger erarbeiten. Bis Sonntag wird Ineta Bulkeviciute sie noch einweisen und erklären, was Luka gerne mag und was nicht. Elefantentierpfleger Detlef Niebler ist gespannt auf die neue Aufgabe: „Wir schauen Ineta nun erstmal über die Schulter und profitieren von ihrer Erfahrung. Mit einem Elefantenbullen muss man sehr respektvoll umgehen und auf einer Augenhöhe zusammen arbeiten.“ Luka wird nun Schritt für Schritt sein neues Zuhause und anschließend die vierköpfige Junggesellengruppe kennen lernen. „Wir müssen schauen, wie die Tiere aufeinander reagieren. Zunächst wird Luka seinen eigenen Männerbereich erkunden können, damit er diesen als sein neues Zuhause ansieht. Dann werden sich Luka und die Rasselbande durch das Gitter berüsseln können, bevor sie sich dann richtig begegnen. Das Tempo geben dabei die Tiere vor“, erläutert Niebler.

    Neue Wege im Zoo Osnabrück
    Der Zuchtbulle Luka spielt für den Zoo eine wichtige Rolle: „Zwar dauert es noch bis wir die passenden Kühe für eine Zucht bekommen werden, aber auch für die Jungbullen ist Luka von großer Bedeutung. Denn er kann ihnen, wo notwendig, Grenzen im Spiel und bei Auseinandersetzungen aufzeigen. Das ist für die Entwicklung von sozialen Kompetenzen im Herdenverband wichtig. Nur dann können sie sich später auch in einer Herde mit Weibchen entsprechend verhalten“, weiß Böer. Mit der Zusammenführung von alt und jung beschreitet der Zoo Osnabrück gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) einen neuen Weg in der Elefantenhaltung. Mithilfe von Verhaltensbeobachtungen untersuchen nun die Experten, wie sich die Gruppe entwickelt und ob das Konzept auch auf andere Zoogruppen übertragbar ist. „Da Asiatische Elefanten stark vom Aussterben bedroht sind, ist es wichtig, dass wir unabhängig von der Entwicklung in Asien eine stabile Zuchtpopulation aufbauen, um die Tierart zu erhalten. Dabei haben wir die Verantwortung für die Tiere und versuchen ihnen bestmöglichste Haltungsbedingungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, so Böer.

    Tutume ist im Granby Zoo angekommen
    Während im Zoo Osnabrück die Asiatische Gruppe neu zusammengestellt wurde, ist der Afrikanische Bulle Tutume, der im Mai den Schölerberg für einen Zwischenstopp im Serengetipark Hodenhagen verließ, im kanadischen Granby Zoo gut angekommen. Auch diesen Transport hatte Zoodirektor Prof. Böer, gemeinsam mit zwei kanadischen Tierpflegern, persönlich begleitet und tierärztlich überwacht. „Tutume hat die Reise sehr gut überstanden und ist nun im Granby Zoo in einem Quarantäne-Bereich. Mit den Tierpflegern versteht er sich gut und arbeitet bereits mit ihnen.“ In Kanada soll Tutume einen wertvollen Beitrag im nordamerikanischen Species Survival Programm (SSP) der Association of Zoos and Aquaria (AZA) leisten und so ebenfalls bei der Arterhaltung helfen.

    Mit der Ankunft von Luka hat der Zoo Osnabrück den Wechsel von Afrikanischen auf Asiatischen Elefanten fast abgeschlossen: „Wir werden wahrscheinlich im Herbst noch einen weiteren Jungbullen erhalten. Langfristig werden wir natürlich noch zuchtfähige Kühe bekommen. Die Jungbullen ziehen dann weiter, was für sie aber nicht ungewöhnlich ist. Auch in freier Wildbahn wandern die Jungbullengruppen umher und schließen sich immer wieder neu zusammen“, erläutert Böer.

    Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef
    Zoodirektor Prof. Michael Böer, Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute und Elefantenrevierleiter Detlef Niebler (v.l.n.r.) sind froh, dass Luka wohl behalten angekommen ist.
    (28.06.2013)
    Jolantha Belik:   "Toutoune" ist im November 2012 im Alter von 35 Jahren verstorben -> es leben nur mehr die alte Elefantenkuh und nun Tutume in Granby!
    (27.06.2013)
    Rüdiger:   @ jan
    Da scheinst du recht zu haben! Im Zoo de Grandby lebt nur noch ein alter Bulle und eine 30 jährige Afrinerkuh!
    Schade dort wird keine Herdenstruktur aufgebaut, nur als " Samenmelkmaschienen * wird er gebraucht. Wäre er doch in Europa geblieben!!!
    (27.06.2013)
    Jan Jakobi:   Sehr schade das er jetzt doch in Kanada gelandet ist.
    Ich befürchte das er als Samenspender, sowie "Calvin", herhalten muss.
    (27.06.2013)
    Jolantha Belik:   Tutume ist wohlbehalten im Zoo de Granby angekommen (lt. Facebook Page von Granby). Er muss mind. 90 Tage in Quarantäne bleiben und wird voraussichtih erst im Winter für die Besucher zu sehen sein. Da ja die Elefantenkuh dort schon zu alt für Nachwuchs ist, wird nach einer jungen Elefantin gesucht und der Zoo spricht jetzt schon davon, dass der Samen von Tutume ("da genetisch so wertvoll") zur Besamung für etliche andere Eles in Nordamerika verwendet werden soll. Da steht dem armen Kerl ja noch Etliches bevor ...
    (27.06.2013)
    Holger Wientjes:   ich befürchte, dass neue Tigergehege wird irgendwie ähnlich verbaut und hässlich, wie der Affenklotz. Und ob die Tiger den Blick von oben ähnlich spannend finden, wie er den Besuchern suggeriert wird, bleibt auch abzuwarten.

    In Zukunft also zwei Gibbonarten ??
    (26.06.2013)
    Zoo Osnabrück:   Neues Zuhause für Tiger & Co. im Zoo Osnabrück
    Zweiter Bauabschnitt „Angkor Wat“ hat begonnen

    Das Osnabrücker „Angkor Wat“ wächst weiter: Am heutigen Mittwoch fand die „Grundsteinlegung“ für die neue Tigeranlage im Zoo Osnabrück statt. In dem über 1.400 Quadratmeter großen Bereich im Stil einer Tempelruine werden ab Frühjahr 2014 unter anderem Sumatra-Tiger ein neues Zuhause bekommen.
    Nach der Fertigstellung des Affentempels (2012) und des asiatischen Spieledorfs „Neue OZ Streichelland“ (2013) hat damit die zweite Baustufe für die Realisierung der Erlebniswelt „Angkor Wat“ im Zentrum des Zoos begonnen. Natürlich kam bei der Grundsteinlegung der sogenannte „Wandergrundstein“ zum Einsatz, der bereits den Bauprojekten „Kajanaland“, „Takamanda“ und „Unterirdischer Zoo“ Glück brachte. Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH, freut sich auf die neue Anlage, die auf dem alten Tiger-Areal errichtet wird: „Die Tiger werden mit 1.200 Quadratmetern Fläche ein circa 30 Prozent größeres Gehege bekommen. Auch ein großes Schwimmbecken erwartet sie. Für die Besucher planen wir möglichst gitterlose Einblicke in die naturnah gestaltete Anlage.“ Der Umbau kostet insgesamt 950.000 Euro. Diese Summe stemmt der Zoo gemeinsam mit der Stadt Osnabrück, die die Zuschüsse reduzieren und dafür einen Kredit über die Hälfte der Baukosten bedienen wird. Der Restbetrag stammt aus Eigenmitteln des Zoos.
    Optisch knüpft der neue Bereich nahtlos an den 2012 eröffneten Affentempel an. Detlef Gehrs, Gestalter der neuen Anlage, und Architekt Heiko Suhre präsentierten bei der Grundsteinlegung das Modell: „Der Tempelgarten, umgeben von scheinbar verfallenen Mauerfragmenten, lässt die Besucher in die Welt einer versunkenen Tempelruine eintauchen. Zwar müssen wir bei Tigern natürlich auch mit Gittern arbeiten, aber dabei setzen wir auf  kunstvolle Metallverflechtungen, wie sie häufig in der traditionellen asiatischen Kultur vorkommen“, so Gehrs. Für Besucher besonders spannend: Eine 4,6 Meter hohe Brücke, die über einen Teil der Anlage führt und einen gitterlosen Blick von oben ermöglicht.

    Neue Bewohner: Binturongs und Siamangs
    Während das Gestaltungskonzept fortgeführt wird, können die Besucher hinsichtlich der Tiere auf neue Bewohner gespannt sein, wie Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo, berichtet: „Neben Sumatra-Tigern werden auch Binturongs, eine Schleichkatzenart, und Siamangs, eine Affenart aus der Familie der Gibbons, einziehen. Alle drei Tierarten sind in freier Natur bedroht, sodass wir im Rahmen von Zuchtprogrammen einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten können.“ Das Siamang-Pärchen, das im Rahmen des Europäisches Erhaltungszuchtprogramm in den Osnabrücker Zoo kommt, sei aufgrund der besonderen Gene das zweitbedeutendste Zuchtpaar in der Zucht-Population, so Klumpe weiter.

    Den Umbau der Anlage übernimmt das Osnabrücker Bauunternehmen Scholle, das bereits an der Realisierung des Affentempels beteiligt war. Albert Brokamp, Bauleiter der Firma Scholle, beschreibt die nächsten Schritte: „Nachdem wir Teile des alten Gebäudes abgerissen haben und die vorbereitenden Baumaßnahmen abgeschlossen sind, konnten wir bereits diese Woche mit den Stahlbetonarbeiten und dem Mauerwerk beginnen. Bis Anfang 2014 soll die Anlage baulich fertig gestellt sein.“

    3. Stufe: Menschenaffenhaus
    Bis 2015 soll „Angkor Wat“ mit der dritten Baustufe vervollständigt werden, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann: „Ab 2014 bauen wir das benachbarte Menschenaffenhaus im gleichen Still um, sodass unser Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid ein neues Zuhause bekommen. Damit haben wir dann im Zentrum des Zoos eine spannende asiatische Tierwelt errichtet, die unsere Besucher sicherlich faszinieren wird und unseren Tieren mehr Platz bietet.“ Während das Osnabrücker „Angkor Wat“ weiter wächst, plant der Zoo bereits darüber hinaus: Im nächsten Schritt der Masterplanung des Zoos stehe laut Busemann „Nordamerika“ auf dem Programm.

    Foto:
    Befüllten gemeinsam den „Wandergrundstein“ für die Tigeranlage in „Angkor Wat“: Karin Bruchhausen und Wolfgang Schenk (Aufsichtsratsmitglieder Zoo gGmbH), Architekt Heiko Suhre, Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo gGmbH), Zoopräsident Reinhard Coppenrath, Hans Cromme (Aufsichtratsmitglied Zoo gGmbH), Gestalter Detlef Gehrs, Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, Albert Brokamp (Bauunternehmen Scholle) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Mitarbeiter Zoo Osnabrück).
    (26.06.2013)
    Zoo Osnabrück:   Osnabrücker Elefanten bekommen eine Waage
    Firma Höfelmeyer unterstützt Zoo Osnabrück

    Wie viel wiegt ein Elefant? Die Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos wissen es nun ganz genau, denn diese Woche wurde eine Bodenwaage in den Elefantenstall eingebaut – mit Unterstützung des Waagenherstellers Höfelmeyer aus Georgsmarienhütte.

    „Für uns ist es aus verschiedenen Gründen wichtig zu wissen, wie viel unsere Elefanten wiegen: Einmal zeigt es uns, wie sich die Jungbullen entwickeln, ob es Wachstumsschübe gibt oder das Gewicht gleichmäßig zunimmt“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Dann ist es natürlich auch besonders wichtig für notwendige medizinische Behandlungen, wie zum Beispiel bei Sedierungen oder für die Dosierung von Medikamenten.“ Seit dieser Woche besitzt der Zoo nun eine 1,50 Meter mal 2 Meter große Waage, die in den
    Boden des Elefantenhauses im Durchgang auf die Außenanlage eingelassen wurde. Die Waage misst bis zu sechs Tonnen in zwei Kilogramm-Schritten.
    Unterstützt wurde der Zoo dabei von der Firma Höfelmeyer aus Georgsmarienhütte, die die Waage für die grauen Schwergewichte kostenlos anfertigen und montieren ließ. Geschäftsführer Reinhard Höfelmeyer: „Der Zoo Osnabrück ist eine tolle und wichtige Einrichtung für die Menschen dieser Region, da war es für uns selbstverständlich mit unserem Know-how einen Beitrag zu leisten. Die heutige Technik ermöglicht den Einsatz in allen Bereichen – auch im Elefantenstall.“ Über die besondere Aufgabe freuten sich auch die sechs Auszubildenden der Firma, die das Vorhaben als ihr eigenes Projekt umsetzten und das Projektmanagement, die Konstruktion und die Programmierung übernahmen.
    Die Elefanten müssen sich an ihre neue Errungenschaft jedoch erst gewöhnen, wie Elefantenpfleger Detlef Niebler erklärt: „Sie merken, dass sich der Untergrund am Durchgang verändert hat, und das macht sie erstmal stutzig.
    Aber die Bullen gewöhnen sich bestimmt schnell daran.“ Besucher können übrigens mit eigenen Augen das Gewicht der Elefanten ablesen. „Wir haben in der Elefantenhalle eine Gewichtsanzeige angebracht. Außerdem werden wir im Besucherraum, sobald dieser passend zu den neuen Asiatischen Elefanten umgestaltet wurde, das Gewicht anzeigen. So können auch unsere Besucher verfolgen, wie sich die Jungbullen entwickeln“, berichtet Pressesprecherin Lisa Josef. „Wir danken der Firma Höfelmeyer für die tolle
    Unterstützung, die uns bei der täglichen Versorgung und Pflege unserer Tiere enorm weiter hilft.“

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Martina Hümmer)
    Freuen sich über die erste Elefanten-Waage im Zoo Osnabrück (v.l.n.r.): Auszubildende der Firma Höfelmeyer, Reinhard Höfelmeyer (Geschäftsführer Höfelmeyer), Detlef Niebler (Elefantenrevierleiter Zoo Osnabrück), Prof. Michael Böer (Zoodirektor Zoo Osnabrück), Lisa Josef (Pressesprecherin Zoo Osnabrück) und Elefant Dinkar.
    (14.06.2013)
    Zoo Osnabrück:   Nachwuchs bei Familie Hund
    Jungtiere bei Schakalen und Wölfen im Zoo Osnabrück

    Erstmals seit sieben Jahren gibt es im Zoo Osnabrück wieder Wolfsnachwuchs zu sehen. Auch bei den Goldschakalen tapsen Jungtiere durch das Gehege.
    Raufen, spielen, lernen und erkunden – der Tagesablauf der drei Wolfs- und fünf Schakaljungen sieht zurzeit recht ähnlich aus. Während der Wolfsnachwuchs jedoch nur mit einer gehörigen Portion Glück zu beobachten
    ist, sind die Schakaljungen für die Besucher häufig gut zu sehen. „Die Schakale sind bereits Mitte April in einer Erdhöhle zur Welt gekommen, die drei Wolfsjungen erst Anfang Mai. Bei beiden Hundeartigen verbringt der
    Nachwuchs die ersten Wochen nur im Bau. Erst danach kommen die Welpen nach und nach heraus und erkunden ihre Umgebung“, erklärt der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer das Familienleben. „Die Wolfsjungen halten sich zurzeit in direkter Nähe zum Bau auf, der am besten vom Wolfssteg aus zu sehen. Hier lernen sie zurzeit klettern und springen und raufen miteinander.“ Versorgt werden die Kleinen vor allem von ihrer Mutter Paulina, die die Welpen säugt. Allerdings nehmen sie auch schon erste feste Nahrung zu sich, anverdaut von den Erwachsenen. „Das gesamte Rudel, die Fähe und die drei Rüden, kümmert sich um den Wurf. Wölfe sind sehr soziale
    Tiere und haben einen ausgeprägten Familiensinn. Die untergeordneten Rudelmitglieder kümmern sich auch um die Jungtiere, damit das Leitpaar sie in der Gruppe akzeptiert“, erläutert Böer. In circa drei Wochen wird der
    Zoodirektor und Tierarzt den Nachwuchs das erste Mal untersuchen, entwurmen und impfen. „Dann können wir auch das Geschlecht des Trios feststellen,“ so Böer. Das Geschlecht der Schakaljungtiere ist ebenfalls noch nicht
    bekannt.
    „Wir wollen das Familienleben in den ersten Wochen so wenig wie möglich stören, aber auch hier werden wir bald eine erste Untersuchung durchführen.“
    Den Schakalwelpen ginge es sehr gut, die Eltern kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs, unterstützt von dem weiteren Weibchen, das in der Anlage lebt.

    Bildunterschrift:
    Mit ein bisschen Glück können Besucher die drei Wolfswelpen im Osnabrücker Wolfswald beobachten.
    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (10.06.2013)
    Jonas Homburg:   @Ulli: keine Ahnung, das Tigerhaus ist leider nicht mehr zugänglich. Allerdings ist mir auch kein passendes Gehege sonst irgendwo bekannt.
    @Holger Wientjes: Defintiv ist da noch Luft nach oben. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Anlage für bis zu 180 Tiere konzipiert.
    (03.06.2013)
    Ulli:   Was ist mit der alten Braunbärin ?
    (03.06.2013)
    Holger Wientjes:   Wo soll der Paviannachwuchs denn ´mal hin ? Zurück nach Emmen... ? Na ja, einige Tiere wird die Anlage ja noch verkraften.
    (02.06.2013)
    Jonas Homburg:   So und wieder das neuste nach einem Besuch:
    -Auf Samburu immer noch 2 weibliche Defassa-Wasserböcke, inzwischen sehr entspannt gegenüber den Antilopen und Giraffen. 3 junge Impalas, der neue Bock macht seine Sache gut.

    -Massig Paviannachwuchs auf Takamanda, außerdem schießt die Bepflanzung geradezu in die Höhe. Auf dem Teich der Huftieranlage jetzt neben Rötelpelikanen auch Witwen- und Gelbe Pfeifgänse. Wegen eines neuen Kudubocks der Zaun mit Flatterband bestückt. Interessant war zu beobachten, dass die Pinselohrschweine klar auf der Anlage dominieren und sogar die Rappenantilopen vom Liegeplatz verscheuchten. Bei den Servalen wird rechts eine Einsichtsplattform gebaut(Gehege damit von 3 Seiten einsehbar).

    -Die Verbindung von Wasserschwein- und Taprigehege war dicht gemacht, auch im Südamerikahaus keine Wasserschweine zu sehen --> Nachwuchs? In der Mendoza-Halle sind jetzt auch die Goldstirnsittiche zu sehen.

    -Die Tigeranlage gleicht einer Großbaustelle, das alte Gehege wurde nebst den ehemaligen Jaguar-Käfigen komplett abgerissen. Die neue Anlage soll März 2014 fertig sein.

    -Im Tal der Grauen Riesen immer noch die Blessböcke auf der Kleinen Kudu-Anlage, diese weiterhin im Vorgehege.

    Wieder Leben auf der Elefantenanlage. Allerdings ist die Möglichkeit die Tiere im Bereich des Hauses zu sehen, aufgrund der erhöhten Felsaubauten und der Kleinheit der Jungbullen relativ eingeschränkt. Am Bullengehege wird gebaut, der Zaun scheint ersetzt zu werden, Ein Teil des Geheges gar durch eine Betonmauer mit Tor abgetrennt zu werden.
    (02.06.2013)
    Zoo Osnabrück:   Elefantenbullen Shanti und Shahrukh neu im Zoo Osnabrück
    Zwei Kumpel für Nuka und Dinkar

    Gestern zogen die Asiatischen Elefantenjungbullen Shanti und Shahrukh aus dem Tierpark Hagenbeck in den Zoo Osnabrück um. Freudig begrüßt wurden sie von den Jungbullen Nuka und Dinkar, die Anfang Mai von Hannover an den Schölerberg zogen.

    Großes Hallo herrschte gestern im Osnabrücker Elefantenhaus: Die „Hamburger Jungs“ Shanti (5 J.) und Shahrukh (4 J.), zwei Asiatische Elefantenjungbullen, zogen ein und trafen dort auf Nuka und Dinkar, die bereits seit dem 6. Mai in Osnabrück leben. „Der Transport verlief vollkommen ruhig. In Hamburg stiegen die beiden problemlos in den Container und bei uns liefen sie neugierig wieder hinaus – zunächst in das Elefantenhaus“, berichtet der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Nuka und Dinkar trompeteten bereits einen Willkommensgruß, als die Transportkiste mit Hilfe eines Krans vor dem Elefantenstall abgestellt wurde. „Die beiden waren in einem großen Container, aber abgetrennt voneinander. Shanti kam als erster heraus und inspizierte sofort neugierig sein neues Zuhause. Shahrukh folgte ihm kurze Zeit später“, beschreibt Elefantentierpfleger Daniel Menken. Kurz nach der Ankunft durften Nuka und Dinkar sie durch die Gitter berüsseln. Menken war von der ersten Begegnung beeindruckt: „Nuka, Dinkar und Shanti kennen sich noch aus Hannover.
    Nuka lief sofort zu Shanti und legte ihm als Vertrauensbeweis seinen Rüssel ins Maul. Er hat ihn also wieder erkannt und sich gefreut ihn hier zu sehen.“ Im nächsten Schritt durften sich die vier Jungbullen ohne Gitter in der großen Halle begegnen. Während Shanti und Shahrukh zunächst die neue Umgebung weiter inspizierten und die Bürsten ausprobierten, liefen Nuka und Dinkar hinter den neuen Spielkameraden hinterher und berüsselten sie eifrig.

    Der erste Tag auf der neuen Anlage
    Nach einer ruhigen Nacht in getrennten Boxen durften alle am Freitag auf die große Außenanlage. Zunächst recht schüchtern betraten die Neuen das circa 2.500 Quadratmeter große Areal: „Pärchenweise liefen die jungen Bullen über die Anlage: Nuka an Shanti und Dinkar an Shahrukh. Maximal 30 Zentimeter Abstand war zwischen ihnen und so erkundeten sie gemeinsam den Bereich“, beschreibt Zoodirektor Prof. Böer. Das sei ein gutes Zeichen, so der Elefantenexperte: „Man sieht, dass sich sofort ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat und anstelle des Mutterverbandes nun eine Junggesellengruppe entsteht, die zueinander hält“, erklärt Böer.
    Zwischendurch liefen die Elefanten immer wieder zurück in ihr Haus. „Das kennen sie bereits gut und hier fühlen sie sich sicher. Aber dennoch waren sie neugierig und kamen immer wieder heraus, wo sie dann auch die Möhrenstücke verputzten, die wir ihnen auf der Anlage verteilt hatten“, freute sich Menken.

    Shanti und Shahrukh – das Dreamteam
    Shanti und Shahrukh sind bereits dicke Kumpel. 2012 zog Shanti vom Zoo Hannover in den Tierpark Hagenbeck und seitdem sind die beiden unzertrennlich – auch wenn sie zwischendurch ihre Kräfte messen und miteinander raufen. Dabei ist Shahrukh etwas zurückhaltender als Shanti. Beide sind circa 2,20 Meter groß und wiegen schätzungsweise um die 1.500 Kilogramm. Shahrukh kann man gut an seinen größeren Stoßzähnen erkennen. Außerdem ist sein Rücken runder. In Hamburg waren die beiden Rabauken schon kleine Stars, denn bei der Fußball EM 2012 wurden sie als Orakel tätig.

    Nuka und Dinkar fühlen sich wohl am Schölerberg
    Die Neu-Osnabrücker Nuka und Dinkar haben sich bereits gut eingelebt, wie Elefantenpfleger Menken berichtet: „Natürlich hat sie anfangs alles Neue etwas verunsichert, aber inzwischen fühlen sich die beiden schon sehr wohl und nutzen alle Beschäftigungsangebote von uns, wie die Scheuerbürsten oder Spielgeräte mit Leckerlis. Dabei ist Dinkar immer der mutigere. Sobald er grünes Licht gibt, drängelt sich Nuka allerdings gerne vor.“

    Wie geht es weiter?
    Noch ist die Osnabrücker Elefantengruppe nicht komplett, wie Zoodirektor Prof. Böer berichtet: „In den nächsten Wochen wird noch der große Elefantenbulle Luka aus Spanien anreisen. Außerdem kommt voraussichtlich noch ein weiterer Jungbulle aus dem Zoo Hannover. In den nächsten ein bis zwei Jahren können sich die Bullen dann bei uns gut entwickeln und wachsen – ganz wie in der Wildbahn, wo sie ebenfalls die Mutterherden verlassen und gemeinsam durch die Wälder ziehen.“ Langfristiges Ziel bleibe jedoch, eine Zuchtgruppe am Schölerberg aufzubauen, die dann mit Nachwuchs einen Beitrag zur Arterhaltung der bedrohten Asiatischen Elefanten halten soll.

    Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Shahrukh (links) und Shanti sind größer als Dinkar und Nuka.
    (27.05.2013)
    Zoo Osnabrück:   Langbeinige Tierkinder im Zoo Osnabrück

    Ein nordisches Trio stakst zurzeit auf langen und noch wackeligen Beinen durch das Rentiergehege in „Kajanaland“ im Zoo Osnabrück: Snorre, Sverre und Skadi sind in den letzten Tagen auf die Welt gekommen. „Alle Jungtiere sind wohlauf. Snorre und Sverre, die beiden Männchen, haben dunkelbraunes Fell,das Mädchen Skadi ist dagegen sehr hell. Und Sverre ist der jüngste im Bunde und damit auch der kleinste - so können Besucher sie leicht unterscheiden“, erzählt Revierleiter Thorsten Vaupel. „Die drei liegen noch viel und schlafen, werden von ihren Müttern aber auch schon mal aufgefordert, herumzulaufen. Das ist wichtig, damit sich Sehnen und Muskeln gut entwickeln können“, so Vaupel weiter. Snorre, Sverre und Skadi bewohnen mit sieben anderen Rentieren ein großes Areal in „Kajanaland“. Dort rechnet der Zoo in den nächsten Wochen mit zwei bis drei weiteren Jungtieren. Besucher können Snorre, Sverre und Skadi den ganzen Tag über gut beobachten.

    Auch im Kamelrevier schaute der „Storch“ vorbei: Am 27. April 2013 brachte Trampeltierstute Ayla nach einer Tragzeit von circa 390 Tagen ihren Sohn Tarek zur Welt. Für die neunjährige Mutter war es bereits die fünfte Geburt in Folge: „Tarek ist ein sehr aufgewecktes Fohlen. Er ärgert auch gerne schon die Großen, in dem er sie in den Schweif zwickt oder mit der Nase anstupst“, schmunzelt Tanja Boss, Leiterin des Kamelreviers. „Er hat verhältnismäßig helles Fell – das ändert sich aber nach dem ersten Fellwechsel, denn dann bekommen die meist grauen Fohlen eine braune Färbung.“ Im Gegensatz zu den im Zoo benachbarten Dromedaren haben die Trampeltiere zwei Höcker, die als Fett- und damit auch als Energiespeicher dienen. Der kleine Tarek lebt mit Mutter Ayla und Vater Rudi sowie zwei weiteren Trampeltierstuten zusammen. Besucher können ihm im Kamelrevier einen Besuch abstatten – bei gutem Wetter ist er den ganzen Tag über draußen zu sehen. In den nächsten Monaten wird Tarek einen Spielkameraden bekommen, denn es kündigt sich weiterer Nachwuchs bei den Trampeltieren an. Ein genaues Datum könne man aber noch nicht sagen, so Boss.

    Wissenswertes zum Rentier
    Die Natur hat das Ren mit vortrefflichen Eigenschaften ausgestattet, um das Klima arktischer und subarktischer Zonen gut zu überstehen. Es besitzt ein sehr dichtes Haarkleid. Auf den ungewöhnlich breiten, zweigespaltenen Hufen, natürlichen Schneetellern, eilt das Ren fast schwerelos über den sumpfigen Boden oder tiefen Schnee. Dabei ist ein eigentümliches Knacken im Fußbereich zu hören. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Hufe aneinander schlagen würden. Das typische Geräusch wird jedoch durch eine besondere Aufhängung von Sehnen im Fußbereich hervorgerufen. Eine weitere Besonderheit: Rentiere sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih besitzen, wobei das des Männchens wuchtiger und stärker ausgebildet ist. Es ist der einzige von Menschen als "Haustier" gehaltene Hirsch. Neben Milch mit 22 Prozent Fettgehalt – Kuhmilch hat lediglich circa fünf Prozent – liefert das Ren Fleisch und Häute.

    Wissenswertes zum Trampeltier
    Das Trampeltier ist, wie das Dromedar, ein Haustier, das im vierten und dritten Jahrhundert vor Christus domestiziert wurde. Selbst im Zeitalter der Technik sind Trampeltiere als Last- und Reittiere unersetzbar. Sie durchziehen auch heute noch mit schweren Lasten die heißen und trockenen Gebiete Asiens. Man benutzt sie nicht nur als Trag-, sondern auch als Reittiere, ferner als Milch- und Fleischlieferanten. Das Haarkleid, das alljährlich im Frühjahr abgeworfen wird, wird zum Spinnen benutzt, der Kot als Brennstoff verwendet. Wie Dromedare können Trampeltiere ihre Körpertemperatur regulieren. Ein Trampeltier erträgt einen Wasserverlust von 40 Prozent des Körpergewichts problemlos.
    Ebenso wie das Dromedar zählt das Trampeltier zu den so genannten Schwielensohlern, das heißt zwischen den Nägeln der dritten und vierten Zehe der Vordergliedmaßen befindet sich eine schwielenartige Hornsohle, die als Lauffläche ausgebildet ist.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Martina Hümmer)
    Rentiernachwuchs Skadi: Das Mädchen Skadi ist mit ihrem hellen Fell leicht zu erkennen.
    (23.05.2013)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: Es wurden doch gerade erst Zebras für die Nashornanlage geholt, das sieht nicht nach Umschwenken auf Asien aus... Abgesehen davon müsste die Anlage für Panzernashörner wohl noch mal grundlegend umgestaltet werden, der Boden dürfte z.B. zu hart sein.
    (14.05.2013)
    Jan Beensen:   Möchte der Zoo OS nach der Umstellung auf asiatische Elefanten auch die Breitmaulnashörner gegen Panzernashörner eintauschen?
    (14.05.2013)
    Jan Beensen:   Ich stimme Michael Mettler zu und wiederhole: Ich fände es gut, wenn wir die allgemeine Diskussion und die Trennung und Zusammenführung von Elefanten von der derzeitigen osnabrück-spezifischen lösen und in die Elefantenthreads verlagern würden. Das Thema ist es auf jeden Fall wert, sich darüber ausgiebig auszutauschen, aber nicht alle vermeintlichen oder tatsächlichen Missstände im Elefantenmanagement haben nun mal etwas mit dem Zoo Osnabrück zu tun.
    (14.05.2013)
    Jolantha Belik:   @Ulli: vielen Dank, bin echt entsetzt! Das ist ein super Beispiel für beinharten Zirkus-Drill und Angst vor dem Elefantenhaken. Was haben die Buben als Belohnung bekommen? Das sieht man im Beitrag leider nicht. Und ja, sie wurden von den Pflegern ins Wasserbecken getrieben, Pfleger hat auch den Weg raus versperrt, ebenso sieht man recht gut, dass sie auch von den Pflegern mit den Elefantenhaken auf den Sandhaufen getrieben wurden und auch da hat sich der Pfleger in den Weg gestellt, damit sie nicht weggehen.

    Übrigens, unser Tuluba kann auch alle Übungen, die man im Video sieht (außer gleichzeitig cross vorne + hinten, das schaffen etliche adulte Elis nicht), allerdings lernt und zeigt er das in einem spielerischen Training, da kommt der Spaß und die Freude an der Beschäftigung rüber, aber keinesfalls irgendwelche Angst.

    Es ist mir schon klar, dass man bei hands-on anders mit den Ele-Kindern umgehen muss, als im PC, aber, ist dieser häufige Einsatz des Elefantenhakens wirklich erforderlich? So fördert man doch nur, dass sich der aufgestaute Frust eines Tages voll entlädt und zwar gegen den Pfleger ...

    @Heidemarie: Ja und jein. Ja, die Seite ist mir natürlich bekannt. Und jein, sie sprechen mir nicht in allem aus der Seele. Sie sind mir in etlichen Punkten zu radikal und ziemlich Realitätsfern.



    (14.05.2013)
    Ulli:   @Jolantha Belik
    Filmbericht vom NDR zur Elefantenankunft:
    http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/elefanten209.html
    (14.05.2013)
    Michael Mettler:   Ich fände es gut, wenn wir die allgemeine Diskussion und die Trennung und Zusammenführung von Elefanten von der derzeitigen osnabrück-spezifischen lösen und in die Elefantenthreads verlagern würden. Das Thema ist es auf jeden Fall wert, sich darüber ausgiebig auszutauschen, aber nicht alle vermeintlichen oder tatsächlichen Missstände im Elefantenmanagement haben nun mal etwas mit dem Zoo Osnabrück zu tun.

    Deshalb hier erst mal nur eine Anmerkung zur Osnabrücker Situation: Die auf der EEG-Seite erwähnte "überstürzte Auflösung der Afrikanerhaltung" war doch meiner Erinnerung nach dadurch ausgelöst worden, dass der Zoo ohnehin auf Asiaten umstellen wollte und der Zoo Emmen dringend (!) ein neues Zuhause für seine abgespaltene Teilherde suchte. Auch in diesem Fall dürfte doch wohl die EEP-Koordination eine Rolle gespielt haben. Ist es da wirklich gerechtfertigt, dem Osnabrücker Zoo den alleinigen Schwarzen Peter für die Afrikaner-Abgabe zuzuschieben? Angesichts der Mühe, die sich der Zoo - wenn auch unter anderer Leitung - in den letzten Jahren mit der Eingliederung beschlagnahmter oder anderswo aussortierter Elefanten gegeben hat, wundert mich zudem die Kritik daran, dass er erneut als Auffangstation in die Bresche springt, nachdem der Plan mit der Zuchtgruppe aus nachvollziehbaren gesundheitlichen Gründen vorerst gecancelt werden musste. Dass der Zoo trotzdem weiterhin auf eine Zuchtgruppe hofft, ist in meinen Augen ein legitimer Wunsch und mit ziemlicher Sicherheit bei einigen der bereits bestehenden Jungbullenhaltungen auch nicht anders.
    (13.05.2013)
    Heidemarie Busch:   @JolanthaBelik ich gehe davon aus, dass nachfolgende Seite bekannt ist. Ich habe diese gerade entdeckt. Wenn nicht, zur Info:
    http://www.european-elephant-group.com/news.htm
    Da wird uns aus der Seele gesprochen.

    (13.05.2013)
    Heidemarie Busch:   Ich kann Jolantha Belik nur Recht geben. Wenn ein Zuchtprogramm (EEP) zur Arterhaltung aufgebaut wird, sollte über den Tellerrand geschaut werden und auch damit gerechnet werden, dass es durchaus zu Geburten von Bullen-Kälbern kommen kann. Das heißt für mich im Umkehrschluss, es sollte sich in den Zoos ebenso auf Haltung von mehreren Bullen eingestellt werden, wie auf Elefantenkühe, die der vom Menschen geschaffenen 'Elefantenordnung' nicht entsprechen, weil sie sich nicht mit ihnen 'vorgesetzten' Artgenossen verstehen. Man kann doch nicht produzieren und produzieren und plötzlich kommt die Erleuchtung 'Was nu'.
    Und alles ist gut, wenn auf der Homepage vom Zoo erläutert wird, dass auch in der Natur Jungbullen nach 'wenigen' Jahren aus der Herde gedrängt werden. Richtig, sie werden von den Kühen verdrängt, d.h. auch von ihren Müttern, diese entscheiden, wann der 'Junge' selbständig werden muss. Für die Zoos ist es natürlich unbequem, sich mit pubertären 'Jugendlichen' in der Herde auseinanderzusetzen, also wird am Schreibtisch entschieden wann ein Bulle reif genug ist.

    @jolanthaBelik http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/elefanten211.html
    Vielleicht kannst darauf zugreifen, dort gibt es unten ein Video, indem u. a. erzählt wird, dass Bullen mit 3-5 Jahren in der Natur die Herde verlassen.
    (13.05.2013)
    Jolantha Belik:   War wer von Euch bei der Ankunft der Ele-Buben in Osnabrück dabei und auch, als sie beim "erfrischenden Bad" in der Außenanlage fotografiert wurden? Ich bin zutiefst entsetzt über das, was darüber im Zoofreunde-Forum berichtet wurde. Kann das jemand bestätigen, dass es wirklich so abgelaufen ist?

    @Michael: das mit den sieben Jahren ist bei uns gesetzlich festgelegt. An diesem Gesetz haben maßgeblich Tierschutzorganisationen und auch der Tiergarten Schönbrunn, insbesondere der Zuchtbuchführer der Afrikaner, mitgearbeitet. Die haben das nicht einfach nur so zum Spaß, sondern zum Wohl der Tiere so geregelt. Ein verantwortungsvoller Züchter überlegt sich halt vorher, wohin mit seinen Tieren und führt nicht fünf Kühe kurz nach der Geburt wieder zum Bullen, obwohl die Anlage eh schon am Übergehen ist.
    (13.05.2013)
    Michael Mettler:   Felix wäre allerdings kein Fünfjähriger (wie Jolantha schrieb), sondern wie Dinkar und Nuka erst rund dreijährig.
    (13.05.2013)
    Jan Jakobi:   1. Nuka und 2. Dinkar
    3. Shahrukh und 4. Shanti
    5. Luka
    6. Felix

    Das sind 4 Hannoveraner und 1 Hamburger sowie "Luka".
    (13.05.2013)
    Dennis Ismer:   Mal eine Frage:
    Welcher fünfte Jungbulle soll denn überhaupt nach Osnabrück kommen, wenn Shanti und Shahrukh aus Hamburg Nummer 3 und 4 werden sollen?
    (12.05.2013)
    Michael Mettler:   @Jolantha: Okay, wegen deiner direkt anschließenden Äußerungen zur Mutter-Kind-Trennung hatte ich es so verstanden, dass auch mit dem ersten Satz die hannoverschen Jungbullen gemeint waren und du statt zwei Jungbullen ohne Mütter lieber einen davon MIT Mutter in Osnabrück sehen würdest.

    Jungbullen bis zum Alter von sieben Jahren bei der Mutter zu belassen, dürfte in vielen Haltungssystemen nicht problemlos möglich sein bzw. nach sich ziehen, dass die Zuchtkuh in diesem Zeitraum keine weiteren Kälber bekommen dürfte - die Häuser sind nun mal nicht aus Gummi. Die erwähnte Verjüngung des Bestandes und der Ausgleich von züchterischen Misserfolgen in der Gesamtpopulation würden dadurch zwangsläufig ausgebremst. Verhältnisse aus der Wildbahn lassen sich nicht immer auf Zootierhaltung übertragen, siehe die "unnatürlich" frühe Geschlechtsreife mancher zoogeborener Elefantinnen. Ist es denn belegt, dass die psychische Reife junger männlicher Elefanten im Zoo und im Freiland die gleiche Zeit benötigt?

    Ich denke, dass die Idealvorstellung des Familienmanagements bei Elefanten schlichtweg noch einige Zeit benötigt und wir uns jetzt in einer Übergangsphase befinden, in der aus diversen Sachzwängen heraus noch eine Menge Kompromisslösungen gefunden werden müssen. Der Vergleich der Praktiken von Tierhändler und EEP liegt zwar auf der Hand, aber ich möchte daran erinnern, dass auch viele der Elefantenkühe, die heute ihre Kälber möglichst lange bemuttern sollen, einst selbst als Kälber in die Zoos gelangten und trotzdem mit einigen von ihnen eine Zoopopulation aufgebaut werden konnte, die wichtige Schritte zum Selbsterhalt macht. Eine vergleichbare Entwicklung haben z.B. die zoogehaltenen Menschenaffenpopulationen hinter sich (inklusive einer Menge aufgewandter Geduld der Zoos), und bei vielen anderen Tierarten ist Nachwuchsmaximierung auch innerhalb von Zuchtprogrammen noch heute notwendig; ich denke da z.B. an diverse Vogelarten, denen die Erstgelege weggenommen und die Jungen künstlich aufgezogen werden, um die Eltern zu Nachgelegen anzuregen. Wenn man böse sein will, ist auch das nicht weit von Tierhandelspraktiken (Nestraub) entfernt, aber offenbar noch immer bitter nötig, wenn die Reproduktion einer Zoopopulation auf natürlichem Wege dem Bedarf zur Selbsterhaltung (und Wiederansiedlung!) hinterherhinkt.

    Was mit den heranwachsenden Jungbullen in Osnabrück geschieht, wenn die gewünschte "Kuh-Einheit" verfügbar wird, ist ja eigentlich weniger ein Problem des Zoos als vielmehr des EEPs bzw. des Koordinators. Immerhin ist es doch im Sinne des Populationsmanagements löblich, dass der Zoo seine Haltungsressourcen für überzählige Bullen zu Verfügung stellt, und wenn es nur auf Zeit ist. Wer weiß, wann und wo sich die nächste Gelegenheit dafür ergibt!

    Was den wirtschaftlichen Faktor betrifft: Meiner Meinung nach muss man als Pro-Zoo-Eingestellter damit leben, dass ein Zoo Highlights auch beim zahlenden Kunden vermarkten muss. Das ist ja auch beileibe keine Neuerfindung. Früher kauften die Zoodirektoren bei den Händlern rechtzeitig zu Pfingsten neue Tiere (m.W. bekamen Flamingos deshalb zeitweilig den Spitznamen "Pfingstvögel"). Auch der Umstand, dass Neuanlagen oder neue Tiere vorab groß angekündigt werden und schließlich doch noch improvisiert werden muss, ist keine neuzeitliche Erscheinung - man lese nur mal Jahresberichte und Zoochroniken. Den wirtschaftlichen Faktor hat es also immer gegeben, und ich wage zu behaupten, dass es ihn auch in der Zukunft weiterhin geben wird/muss, da Zoos sowohl finanziell als auch in Bezug auf Wohlwollen weitgehend von ihren Besuchern abhängig sind.
    (12.05.2013)
    Jan Jakobi:   Die Jungbullen müssten dann in eine der bestehenden Jungbullen-Gruppen integriert werden.

    Das "Aye Chan May" mit ihrem Bullkalb abgegeben werden soll, ist schon länger bekannt. Wenn die beiden nach Osnabrück gehen, hätte man die beiden Hannoveraner Jungbullen gar nicht aufnehmen brauchen.

    Ich hätte da eine Idee für Osnabrück:
    "Thura" mit Tochter "Rani" und "Indra/Salvana" von Hagenbeck und "Saida" aus Leipzig.
    Von diesen vier weiblichen Elefanten sind in ein paar Jahren drei zuchtfähig.

    Oder:
    "Aye Chan May" mit Sohn "Kin Yadanar Min" und "Shu Thu Zar" mit ihrer Tochter "Bindi".
    Die beiden Kühe wurden 2005 gemeinsam aus Myanmar nach Köln importiert.
    (12.05.2013)
    Jolantha Belik:   @Michael: ich habe nicht die beiden Buben mit ihren Müttern gemeint, sondern Aye Chan May mit ihrem Sohn (hab ja geschrieben Kalb + Mutter und nicht Kälber + ihre Mütter). Wenn sie schon von der Herde getrennt gehalten werden muss, dann hätte man doch die beiden nach Osnabrück holen können - als Start für den Aufbau einer kleinen Herde.

    Wenn man schon als "Übergangslösung" eine Jungbullen-Gruppe halten will, dann bitte mit Jungbullen 7+, also in einem Alter, in dem sie auch in freier Wildbahn eigene Wege gehen und sich von ihrer Herde trennen, doch nicht mit Ele-Kindern unter drei Jahren. Und dann sollen jetzt auch noch drei Fünfjährige nach Osnabrück gebracht werden. Wo ist da der Unterschied zu Tierhändlern, die Jungtiere ihren Müttern wegnehmen? Bei denen ist es verpöhnt, unter dem Deckmantel des EEP wird es beklatscht. Es stellt sich ja auch die Frage, was macht der Zoo mit den fünf Ele-Buben, wenn sich plötzlich die Möglichkeit ergibt, dass Kühe "frei" werden?

    Bez. wirtschaftlicher Faktor: Es war doch geplant, dass die Asiaten noch vor Ostern nach Osnabrück kommen. Bei dem Medienrummel, den der Zoo vor der geplanten Ankunft gestartet hat, hätte sich das schon ordentlich ausgezahlt. Es bekannten Gründen war dies nicht möglich, dem Zoo entging eine Menge an Einnahmen während der Ostertage. Elefanten-Kinder sind nun mal ein Publikumsmagnet. Ergo werden die Massen zu Pfingsten in den Zoo stürmen. Der Zoo versorgt die Medien mit genug Material seit der Ankunft der Buben, das wollen die Leute auch live sehen. Der Zoo kann dabei nur hoffen, dass sich das "Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der übrigen Herde" in Grenzen hält. Das kann sehr schnell von "ooohh, sind die süß" nach "der schreit ja nach der Mama, das arme Kind!" kippen.
    (12.05.2013)
    Heidemarie Busch:   @MichaelMettler Bezüglich des wirtschaftlichen Faktors denke ich, man möchte nicht ganz auf Elis verzichten und da die Emmener Gruppe nicht kommen konnte und es den Platz gibt aber zz keine passenden Elefantenkühe zur Verfügung stehen, wurde vorrübergehend auf Jungbullen-Haltung zurückgegriffen. Auf der Homepage ist zu lesen, dass nach einer Elefantenkuh mit Kalb oder Nichte gesucht wird, welche dann mit Luka eine Familie gründen sollen. Dies aber 1-3 Jahre dauern könne. D.h. für mich, auch die Tage dieser Jungbullengruppe sind gezählt.

    Ich denke Jolantha Belik ging es nicht darum, die Mütter mitzunehmen, sondern allein um das Alter der Jungbullen, in welchem diese von der Mutter getrennt werden.
    (12.05.2013)
    Michael Mettler:   @Jolantha Belik & Heidemarie Busch: Ich teile zwar durchaus die Ansicht, dass Elefanten als Publikumsmagnete ein wirtschaftlich wichtiger Faktor für Zoos sind, aber mich würde dann doch mal interessieren, welche wirtschaftlichen Überlegungen im konkreten Fall den Ausschlag gegeben haben sollen.

    Osnabrück hat Haltungskapazität für eine mehrköpfige Herde. Dort einen adulten Bullen mit einer einzigen zuchtfähigen Kuh (ob nun mit begleitendem Bullkalb oder nicht) zusammenzuführen, um einerseits eine zusammengewürfelte Struktur zu vermeiden und andererseits auf das Wachsen einer eigenen Mutterlinie zu hoffen, hieße also, Platzressourcen brach liegen zu lassen. Abgesehen davon läge es im Bereich der Möglichkeiten, dass sich Bulle und Kuh nicht verstehen oder die Kuh nur Bullkälber zur Welt bringt, so dass die Platzressourcen sogar für längere Zeit nicht ausgeschöpft werden könnten. Ob zwecks Ressourcenausnutzung ein unmittelbares Nebeneinander adulter Zuchttiere und einer Junggesellengruppe funktionieren würde...?

    Dafür, dass sich der Plan mit der Übernahme der Emmener Teilgruppe quasi auf der Zielgeraden aus gesundheitlichen Gründen zerschlagen hat, kann der Osnabrücker Zoo m.E. nichts. Die Umorientierung von einer weniger bedrohten Art (und einer Gruppe, die zur Arterhaltung bislang nichts beitrug und immer wieder durch "Auffangtiere" durcheinandergewürfelt wurde) auf eine erheblich gefährdetere Art kann ich nachvollziehen.

    Nuka oder Dinkar zusammen mit seiner Mutter aus Hannover nach Osnabrück zu holen, wie es Jolantha offenbar meint, hätte bedeutet, die harmonierende hannoversche Herde nicht nur zu zerreißen, sondern Mütter von Töchtern zu trennen: Dinkars Mutter Manari müsste mit Califa ihre Tochter in Hannover zurücklassen, Nukas Mutter Farina ihre eigene Mutter Khaing Hnin Hnin. Califa und Farina sind zudem untereinander eng befreundet, Manari mit Sayang usw. Die hannoversche Herde zu teilen, ohne soziale Beziehungen zu kappen, dürfte somit die Quadratur des Kreises bedeuten. Das schwächste Glied sind die Jungbullen, die ohnehin nicht auf Dauer bleiben können.

    @Rüdiger: So weit ich es verfolgt habe, hieß es noch vor wenigen Jahren, dass der europäische Elefantenbestand einer dringenden Verjüngung bedürfe. Folglich müsste man über "Zuchtfabriken" froh sein, denn diverse Haltungen konnten in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen Gründen nicht viele Zuchterfolge vorweisen (ich denke z.B. an die Bemühungen in Leipzig, Münster, Berlin-Zoo oder München). Eine Zuchtherde, die trotz zusammengewürfelter Herkunft eine m.W. stabile Struktur aufweist, in der alle zuchtfähigen Kühe mit dem Bullen harmonieren und die zudem offenbar tb- und herpesfrei zu sein scheint, bedeutet doch einen Jackpot für ein Erhaltungszuchtprogramm. Allerdings setzt auch hier wie andernorts das verfügbare Raumangebot Grenzen, und da wären wir wieder beim (noch) schwächsten Glied der Kette: den Jungbullen. Der Wunsch nach dem Idealzustand und die realen Sachzwänge kollidieren hier m.E. schlichtweg miteinander, und das wird sich wohl innerhalb der europäischen Elefantenzucht auch noch für einige Zeit nicht vermeiden lassen. Außer natürlich, wenn man Bullkälber nicht mehr bzw. nur noch in eingeschränktem Rahmen heranwachsen ließe. Wer natürliche Verhältnisse auf Zootierhaltung übertragen sehen möchte, müsste sich konsequenterweise auch mit dem Gedanken an selektive Auslese befassen.
    (12.05.2013)
    Heidemarie Busch:   @JolanthaBelik Ich sehe das mit dem wirtschaftlichen Aspekt genauso. Da Aye Chan May 'nur' ein Bullen-Kalb hat. Wenn nur eine Kuh kommt, kann nur diese von Luka gedeckt werden, kommt eine Kuh mit einem Kuh-Kalb können beide gedeckt werden. Insbesondere unter dem Aspekt, dass weiterhin eine Kuh mit einer Tochter o d e r einer Nichte gesucht wird. Wieso mit einer Nichte? Diese würde ebenso aus der Obhut ihrer Mutter/Familie gerissen.
    (12.05.2013)
    Jolantha Belik:   Ausschlaggebend waren hier doch wirtschaftliche Überlegungen und weniger das Wohl der Tiere, sonst hätte man Kalb PLUS Mutter geholt bzw. den Tutume in der vertrauten Umgebung gelassen, bis er nach Kanada abreist. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum es in Deutschland erlaubt ist, ein Kalb, das noch nicht mal drei Jahre alt ist, der Mutter wegzunehmen, von der Herde zu trennen und in einen anderen Zoo ohne erwachsene Elefantenkuh, die das Ele-Kind lenkt und leitet und ihm Sicherheit gibt, zu verfrachten. Nuka wurde heute erst drei Jahre alt, Dinka ist genau so alt wie unser Tuluba, er wird erst im August drei. Mal abgesehen davon, dass es bei uns von Gesetzes wegen verboten ist, die Kälber in diesem Alter von der Mutter zu trennen (egal ob Asiaten oder Afrikaner), den Tuluba in diesem Alter von der Mama zu trennen, wäre hier absolut undenkbar.


    (11.05.2013)
    Henry Merker:   Das könnte man meiner Meinung nach auch mit Aye Chan May bekommen.....
    (11.05.2013)
    Jan Jakobi:   Weil der Zoo Osnabrück keine zusammen gewürfelte Herde haben will, sondern eine richtige Familie aus Müttern, Töchtern, Schwestern, Cousinen, Nichten, Tanten.
    (11.05.2013)
    Rüdiger:   Ich finde es jammerschade, dass man zwei so junge Bullen zweijährig von der Mutter wegnimmt. Der Hauptgrund liegt sicher in der Zuchtfabrik Hannover, damit schnell wieder neue Babies produziert werden können. Weitere 2 Jahre für Nuka und Dinka wären für die soziale Entwicklung im Herdenverband und Führung durch die Mutter sehr wichtig gewesen.
    Warum hat der Koordinator nicht die asiatische Kuh
    Aye Shan Mayaus Köln mit Kalb dorthin vermittlet?
    (11.05.2013)
    Zoo Osnabrück:   Asiatisches Dorf „Neue OZ Streichelland“ eröffnet
    Kinder testen neue Attraktion im Zoo Osnabrück

    Spielen, toben und Tiere streicheln – im „Neue OZ-Streichelland“ im Zoo Osnabrück kommen Klettermaxe und Tierfreunde voll auf ihre Kosten. Am 8. Mai wurde das asiatische Bauerndorf eröffnet und gleich auf Herz und Nieren geprüft.
    Denn über 30 Kinder durften das „Neue OZ Streichelland“ als allererste erobern und ausprobieren. Um 15 Uhr 20 öffneten sich die Tore in das asiatische Bauerndorf und sofort herrschte buntes Treiben auf dem Dorfplatz. Während die einen dem „Ziegen Mähädiziner“ einen Besuch abstatteten, testeten andere den Friseur „Wollige Mähäne“ oder gingen sogar freiwillig in die „Schule“. Die tierischen Bewohner, Ziegen und Schafe, warteten auf Streicheleinheiten und konnten mithilfe von Futterautomaten versorgt werden. Das Konzept des 1.250 Quadratmeter großen „Neuen OZ Streichellandes“ erklärt Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH: „Wir haben auf der alten Streichelanlage ein Dorf nach dem Vorbild des Affentempels ‚Angkor Wat’ errichtet. Die fünf Stelzenhütten sind individuell und sehr liebevoll gestaltet – es gibt eine Schule, einen Schmied, einen Friseur oder eine Arztpraxis. Außerdem warten eine Schaukeln und ein 30 Meter langer Klettersteg.“ So käme garantiert keine Langeweile auf, wenn sich Ziegen und Schafe in ihren Stall zurückziehen sollten.
    Das phantasievolle Streichelparadies wurde von der Neuen Osnabrücker Zeitung gefördert: „Der Zoo ist ein besonderer Ort für Familien in Osnabrück und Umgebung. Hier finden sie Erholung und Spaß und erfahren nebenbei Wissenswertes über die Tierwelt. Als regionale Zeitung vor Ort haben wir gerne dabei geholfen, den Zoobesuch für Familien noch schöner zu gestalten und ihnen den direkten Kontakt zu Tieren zu ermöglichen“, erklärt Guido Hartstang, Marketingleiter der Neuen Osnabrücker Zeitung. Bei der Umsetzung wurde auch an die Kleinsten gedacht, denn circa 90 Quadratmeter der Fläche sind für Kleinkinder reserviert, berichtet Sliwka: „In dem großen Sandkasten flitzen in einem abgetrennten Bereich Kaninchen und Meerschweinchen herum, die ebenfalls gestreichelt und gefüttert werden können. Die größeren Tiere haben hier extra keinen Zugang.“  250.000 Euro habe der Umbau insgesamt gekostet. Die künstlerische Gestaltung führte Holzkünstler Jürgen Bergmann durch, der bereits das „Neue OZ Kinderland“ und das Baumhausdorf „Makatanda“ im Zoo Osnabrück realisiert hatte.
    Nach der offiziellen Einweihung des „Neuen OZ Streichellands“ wartete auf die jungen Tester noch eine Führung durch den Zoo. Und der nächste Besuch des „Neuen OZ Streichellandes“ ist bereits gesichert: Alle 15 Familien erhielten eine Zoo-Jahreskarte.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Eröffneten am 8. Mai gemeinsam mit 15 Familien das „Neue OZ Streichelland“: Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo Osnabrück gGmbH), Ralf Geisenhanslüke (Chefredakteur Neue OZ), Reinhard Coppenrath (Präsident Zoo Gesellschaft Osnabrück e.V.), Andreas Busemann (Geschäftsführer Zoo Osnabrück gGmbH) und Guido Hartstang (Marketingleiter Neue OZ).
    (10.05.2013)
    Jan Beensen:   6 Bullen in den beiden Häusern finde ich schon mutig irgendwie...
    Luka bekommt dann sicher das Bullenhaus und die "Jungen Wilden" ziehen in die Halle
    (06.05.2013)
    Michael Mettler:   Wenn Tutume tatsächlich ein so wärmeliebender Elefant ist, dann ist ein Zoo in Kanada natürlich genau das richtige Zuhause für ihn (Achtung, Ironie!)...
    (06.05.2013)
    Jan Beensen:   Fullhouse
    (06.05.2013)
    Jan Jakobi:   Ja, es sind dann 6 Asiatische Elefantenbullen.
    Die Jungbullen sind 3 bzw. 5 Jahre alt.
    (06.05.2013)
    Jan Beensen:   ...ergo wird es dann 6,0 Asiatische Elefanten in Osnabrück geben???
    Das ist aber eine ordentliche Anzahl...
    (06.05.2013)
    Jan Jakobi:   Das ging sehr schnell.

    "Tutume" ist laut Homepage des Zoo Osnabrücks schon am letzten Freitag (03.05.13) nach Hodenhagen gereist.

    Es folgen noch drei weitere Jungbullen und "Luka".
    (06.05.2013)
    Jan Jakobi:   Das ging sehr schnell.

    Es folgen noch 3 Jungbullen (wer die sind ist im anderen Forum, dem Zoofreunde-Forum, von einem anderem User geschrieben worden) und "Luka".

    "Tutume" ist bereits am letzten Freitag, den 03.05.2012, nach Hodenhagen abgereist und nicht heute.
    (06.05.2013)
    Klaus Schüling:   Die jungen Elefantenbullen Nuka und Dinkar sind heute aus dem Zoo Hannover in den Zoo Osnabrück umgezogen.

    Der Transport verlief so gut, dass die beiden neuen Bewohner bereits am Nachmittag ihr Außengehege erkunden durften.

     

    Nuka und Dinkar zogen zügig im Zoo Osnabrück ein: Nachdem der Transporter um 8:30 Uhr in Hannover losgefahren war, erreichte er um 11:30 Uhr den Wirtschaftshof am Schölerberg. Um 12 Uhr betrat Dinkar als erster das Osnabrücker Elefantenhaus, Nuka folgte ihm 20 Minuten später. „Dinkar schien recht aufgeregt zu sein, denn er brüllte zwischendurch laut durch Halle. Dann entdeckte er aber den von uns aufgeschütteten Sandhaufen und wälzte sich erstmal darin. Das machen junge Elefanten besonders gerne“, berichtet der Osnabrücker Elefantenrevierleiter Detlef Niebler von der Ankunft seiner neuen Schützlinge. „Nuka erkundete dagegen ruhig sein neues Zuhause – ganz gemäß seinem Naturell. Er ist ja eher etwas verträumt.“ Zunächst blieben Nuka und Dinkar in drei miteinander verbundenen Schlafboxen, wo neben dem Sandhaufen Möhren, Heu und Zweige mit Blättern auf sie warteten. Hier griffen sie genüsslich zu und stärkten sich nach der aufregenden Reise. Die beiden Kumpel machten so einen entspannten Eindruck, dass die Verantwortlichen entschieden, sie noch am selben Nachmittag auf die Außenanlage zu lassen.

     

    Wasser- und Sandbad auf der Außenanlage

    Auch hier zeigten sich Nuka und Dinkar gelassen. Ihre Tierpfleger aus dem Zoo Hannover, Jürgen Kruse und Christoph Wöllner, begleiteten sie in das große Gehege und nach einer kurzen Trainingseinheit durften die beiden diesen Bereich alleine erkunden. Natürlich nahmen die beiden bei den sommerlichen Temperaturen auch ein erfrischendes Bad – zunächst im großen Wasserbecken, anschließend im Sandhaufen. Tierpfleger Christoph Wöllner freut sich, dass sich die beiden in ihrem neuen Zuhause so wohl fühlen: „Nuka ist wirklich tiefenentspannt und Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der übrigen Herde, untersucht aber seine neue Umgebung auch sehr interessiert.“ Die Hannoverschen Pfleger bleiben noch bis morgen, dann übernehmen die Osnabrücker Kollegen. „Wir starten mit ersten kleinen Trainingseinheiten für medizinische Untersuchungen und fordern sie mit verschiedenen Beschäftigungsaktionen heraus. So werden wir uns nach und nach besser kennen lernen“, beschreibt Niebler die nächsten Schritte. Nuka feiert übrigens am Samstag seinen dritten Geburtstag. Sicherlich gibt es dann auch im Osnabrücker Elefantenrevier eine Geburtstagsüberraschung für ihn. In wenigen Wochen werden weitere Elefantenjungbullen zu Nuka und Dinkar stoßen, um vorübergehend für die nächsten ein bis zwei Jahre eine Jungbullengruppe am Schölerberg aufzubauen. „Auch in der Natur wird der männliche Nachwuchs nach wenigen Jahren aus der Muttergruppe gedrängt. Die jungen Bullen schließen sich dann zu losen Verbänden zusammen und ziehen durch die Wälder“, erläutert der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Die Vorbereitungen für den Transport weiterer Elefanten nach Osnabrück seien bereits im Gange.
    (06.05.2013)
    Zoo Osnabrück:   Alles Gute, Tutume!
    Letzter Afrikanischer Elefant verlässt Zoo Osnabrück

    Heute hieß es noch einmal Abschied nehmen im Elefantenrevier des Zoo Osnabrück: Bevor die zwei Asiatischen Jungbullen aus Hannover nächste Woche eintreffen, reiste der letzte Afrikanische Elefant am Schölerberg ab.
    Der 14jährige Tutume lebt in den nächsten Wochen im Serengetipark Hodenhagen, bevor es für ihn in den Granby Zoo nach Kanada geht. „In Nordamerika suchen die Zoos händeringend nach Afrikanischen Elefantenbullen für eine erfolgreiche Zucht – hier spielt Tutume eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Tierart“, erklärt der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Der Transport verlief ruhig: Mit Runkeln, Kohlrabi und anderen Leckereien lockten die Elefantenpfleger Tutume in die große Transportkiste. Nach circa einer Stunde, gegen 10 Uhr, stellte er seinen letzten Hinterfuß hinein, die Tür ging zu und der Container wurde mit einem Kran auf den LKW gestellt. Gegen 13 Uhr kam Tutume in Hodenhagen an, wo er gleich eine Portion Heu verspeiste.
    Tutume war 2003 im Alter von vier Jahren vom Berliner Zoo nach Osnabrück umgezogen. 2006 folgte ihm seine Halbschwester Matibi – die beiden waren sich jedoch nie ganz grün. Revierleiter und Elefantenpfleger Detlef Niebler kennt den Dickhäuter besonders gut: „Tutume ist ein sehr verträumter Elefant. Seine Schwester konnte ihn deswegen auch ziemlich piesacken. Er zog meistens den Kürzeren oder verkrümelte sich lieber sofort.“ Trotz so mancher Rangelei reifte der kleine Tutume in seinen zehn Jahren in Osnabrück langsam zu einem jungen Erwachsenen. Am liebsten spielte Tutume mit seinem Bungee-Ball, jedoch nur bei schönem Wetter: „Tutume ist ein Schön-Wetter-Elefant. Morgens streckte er zunächst seinen Rüssel aus dem Elefantenhaus, um die Temperatur zu prüfen. War das Wetter nicht gut, blieb er lieber drinnen“, lacht Niebler.
    Die Tierpfleger im Elefantenrevier blickten dem Transporter auf seinem Weg Richtung Hodenhagen wehmütig hinterher, denn der sanfte Tutume war ein Liebling der Zoomitarbeiter. „Aber wir freuen uns auch schon auf die Asiatischen Elefantenbullen Nuka und Dinkar, die nächste Woche aus Hannover hier eintreffen werden“, so Niebler. Sicherlich können die beiden Rabauken auch den Abschiedsschmerz von so manchem Zoobesucher ein wenig mildern.

    Foto: Zoo Osnabrück (Daniel Menken)
    (06.05.2013)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Eine Weißverfärbung an Bauten kann auch schlichtweg eine angetrocknete Kalkausspülung sein.

    Sind denn die Wasserböcke nun Defassas oder Ellipsenwasserböcke?
    (29.04.2013)
    Jonas Homburg:   So, nach einem gestrigen Besuch das neueste aus dem Zoo:
    -Auf der Samburu-Anlage sind zu den Impalas und Elenantilopen (diese aber offensichtlich in verminderter Kopfstärke, der alte Bulle erst am Nachmittag zu sehen) sind zwei weibliche Wasserböcke gezogen. Die Tür zu Giraffen und Straußen blieb wohl deshalb geschlossen. Definitiv eine Bereicherung für die Savanne, hoffentlich wird daraus eine Zuchtgruppe.
    -Die Unzertrennlichen auf Takamanda haben z.T. begonnen zu brüten, bald dürfte also der Schieber für den Freiflug geöffnet werden.
    -Die Mendoza-Trockenhalle ist definitiv eine Bereicherung für den Zoo geworden. Die alte Tropenhalle ist nicht wiederzuerkennen, wirkt viel größer und durch die Wandverkleidung auch natürlicher. Der Besatzt besteht aus Wildmeerschweinchen, Gelbschnabelhokko, Schopfwachtel, Mönchssittich, Goldstirnsittich, Silberschnabeltangare und Weißschultertangare. Von Unterbesetzung kann man keinesfalls reden, durch die große Kopfstärke von Sittichen und Wachteln ist permanent was zu sehen und zu hören.
    -Die Schäden am Affentempel wurden beseitigt, allerdings ist an einer Stelle ein weißlicher Überzug des Putzes zu sehen (hoffentlich doch kein Schimmel?)
    -Die ehemalige Schimpanseninnenanlage im Menschenaffenhaus ist mit Folie zugehängt, dort weisen Schilder auf den Umbau hin.
    -Im Aquarium ist die Nilwarananlage komplett ausgeräumt worden, dort soll eine Innenanlage für die kalte Jahreszeit für die Zwergotter entstehen. Im Sommer sollen dort Wasserschildkröten leben, die im Winter ja einfach im Winterquartier unterkommen. Möglicherweise ja ein Hinweis auf einen Umbau des Klammeraffenhauses, wenn dort die Schildkröten ausziehen, wäre Platz für eine Erweiterung des Innengeheges.
    -Das letzte Zwergaguti scheint das Zeitliche gesegnet zu haben, als Unterbesatz bei den Textorwebern leben jetzt Pantherschildkröten.
    -Auf der Elefantenanalge ist reger Baubetrieb. Die seitlichen Felselemente wurden erhöht, außerdem wurde eine kleine Felswand entlang des Badebeckens gezogen, sodass man nun nicht mehr quer durch die Anlage blicken kann.
    -Im Tal der Grauen Riesen waren zwei Blessböcke (ist der dritte gestorben?) samt Marabu auf der Anlage der Kleinen Kudus, diese erneut im Vorgehege.
    -Die Kapartenluchse aus Kajanaland sind auf Zuchtempfehlung nach Gotha gezogen, die neue Katze der europäischen Unterart traut sich allerdings noch nicht auf die Bäume.
    (29.04.2013)
    Zoo Osnabrück:   Nuka und Dinkar kommen!
    Hannoveraner Elefantenjungbullen ziehen nach Osnabrück

    Die Entscheidung ist gefallen und alle Gesundheitstests sind durchgeführt: Die Asiatischen Jungelefanten Nuka und Dinkar werden in der zweiten Maiwoche vom Zoo Hannover in den Zoo Osnabrück umziehen.

    „Wir freuen uns wirklich sehr, dass Nuka und Dinkar zu uns kommen. Die beiden sind zwei tolle Jungbullen und werden richtig Leben an den Schölerberg bringen“, ist Zoodirektor Prof. Michael Böer überzeugt. „Nachdem die traurige Nachricht eintraf, dass die Emmener Elefantengruppe in absehbarer Zeit nicht kommen kann, wurde gemeinsam mit dem Zuchtbuchführer für Asiatische Elefanten die Entscheidung getroffen, am Schölerberg vorerst eine Jungbullengruppe aufzubauen.“ Das langfristige Ziel bleibe jedoch eine intakte Zuchtgruppe. „Sobald eine passende Elefantenkuh mit Tochter oder Nichte gefunden ist, werden diese an den Schölerberg ziehen und mit dem ausgewachsenen Elefantenbullen Luca eine neue Familie gründen“, berichtet Böer. Das könne zwischen ein und drei Jahren dauern, aber Osnabrück stehe auf der Warteliste weiterhin auf dem ersten Platz für eine Zuchtgruppe.

    Nuka, der Friedliche, und Dinkar, der Verwegene
    Bis dahin leistet der Zoo mit dem Aufbau einer Jungbullengruppe einen wichtigen Beitrag, denn in Elefantenfamilien werden die jungen Bullen nach einer gewissen Zeit nicht mehr geduldet. Auch die Hannoveraner Elefantengruppe erwartet wieder Nachwuchs, weswegen Nuka und Dinkar, in der zweiten Maiwoche nach Osnabrück umziehen werden. Die beiden Jungbullen sind mit knapp drei Jahren zwar gleich alt und ungefähr gleich groß (1,80 Meter) und schwer (1.100 Kilogramm), unterscheiden sich im Charakter aber sehr stark voneinander, wie Elefantenpfleger Christoph Wöllner vom Zoo Hannover berichtet: „Während Nuka ein ruhiger und fast verträumter Elefant ist, sucht Dinkar die Herausforderung: Er ist sehr verspielt und fordert seinen Halbbruder immer zum Toben, Schubsen und Drängeln heraus.“

    Eine neue Aufgabe im Osnabrücker Elefantenhaus
    Der Zoo Osnabrück bereitet sich nun auf die Ankunft von Nuka und Dinkar vor, wie Elefantenrevierleiter Detlef Niebler berichtet: „Die letzten Bauarbeiten werden gerade abgeschlossen. Nuka und Dinkar werden sich auf unserer großen Anlage mit Badebecken, Schlammsuhle und Sandberg sicherlich wohl fühlen. Wir freuen uns schon sehr, die jungen Elefanten zu betreuen und aufwachsen zu sehen.“ Eine Bullengruppe aufzubauen ist auch für den langjährigen Elefantenpfleger eine neue Aufgabe: „Wir tauschen uns bereits eng mit den Kollegen in Heidelberg aus, die seit einiger Zeit eine Bullengruppe betreuen.“ Mit Bullen müsse man anders umgehen, als mit Elefantenkühen, erklärt Niebler: „Elefantenbullen begegnen einem nur mit Respekt, wenn man sie auch sehr respektvoll behandelt. Sie sind Einzelgänger und verhalten sich deswegen anders als Kühe, die ja in einer Gruppenstruktur leben. Wir Tierpfleger müssen uns direkt mit ihnen auseinandersetzen – das ist schon eine Herausforderung.“
    Doch bevor Nuka und Dinkar eintreffen, heißt es für die Tierpfleger noch einmal Abschied nehmen: Tutume, der letzte Afrikanische Elefant des Osnabrücker Zoos reist in der ersten Maiwoche vorerst in den Serengeti-Park Hodenhagen bevor es in den Granby Zoo in Kanada weiter geht. „Auch wenn so manch ein Besucher dem Abschied mit Wehmut entgegen sieht, die Rabauken Nuka und Dinkar werden den Abschiedschmerz sicherlich mildern können“, ist Böer überzeugt. Weitere Jungbullen sowie der ausgewachsene Elefantenbulle Luca sollen in den nächsten Wochen im Elefantenrevier auf dem Schölerberg einziehen. Zurzeit laufen die letzten Gesundheitstests, so Böer.

    Fotoquelle: Zoo Hannover
    Dinkar (rechts) fordert Nuka immer wieder zum Spielen auf.
    (29.04.2013)
    Holger Wientjes:   Laut Zoofreunde-Forum sind es Defassa-Wasserböcke ?!
    (28.04.2013)
    Niedersachse:   Die Chapmans sollen den Planungen nach aber zu den Nashörnern.
    (28.04.2013)
    Jörn Hegner:   der zoo osnabrück plant also noch ein bereich für nordamerikanische tiere , habe ich heute dort erfahren . binturongs sollen auch wieder kommen für den asiatischen bereich . ansonsten schade das die grevy-zebras abgegeben wurden . diese werden nun durch chapman-zebras ersetzt . neu sind sonst momentan zwei weibliche elipsen-wasserböcke .
    (27.04.2013)
    Zoo Osnabrück:   Spannende Einblicke beim „Schlüsselloch-Tag“
    Blick hinter die Kulissen und Familienglück bei den Affen

    Der Besuch im Zoo Osnabrück lohnt sich am kommenden Sonntag (28.04.2013) gleich doppelt: Der Zoo ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Tiergartens und die Jungtiere der Mangaben sowie der Gibbons können bei ihren ersten selbständigen Erkundungstouren beobachtet werden.
    „Besucher können mit unseren Zoopädagogen von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr einen Blick in die Backstage-Bereiche vieler Tierhäuser werfen. Dabei sehen sie auch, wie der Zoo funktioniert: Es geht zum Beispiel in unsere Futterküche am Wirtschaftshof oder in das Löwenhaus“, erklärt Diana Hoge, Veranstaltungskauffrau des Osnabrücker Zoos, die Idee hinter dem „Schlüsselloch-Tag“. „Die exklusiven Einblicke starten direkt an den jeweiligen Tierhäusern oder -gehegen. Zusätzlich finden über den Tag verteilt zahlreiche Fütterungs- und Kommentierungsaktionen im gesamten Zoo statt. Die genauen Uhrzeiten für alle Angebote stehen in unserem Lageplan“, so Hoge. Außerdem können Besucher an Aktionsständen ihr Tierwissen bei verschiedenen Rätseln auf die Probe stellen, eine Löwenmähne anfassen oder ein Rentiergeweih in die Hand nehmen. Der Schlüsselloch-Tag findet gemeinsam mit dem Familientag des Zoo-Partners Beresa statt.

    Primatennachwuchs – aus Klein wird Groß
    Doch nicht nur hinter den Kulissen gibt es im Zoo Osnabrück Spannendes zu entdecken. Die Weißscheitelmangaben in „Takamanda“ freuen sich über Familienzuwachs: Am 26.03.2013 ist das Mädchen „Chika“ geboren. „Die Kleine hängt zwar noch meistens an Mamas Bauch, unternimmt aber auch schon erste Ausflüge alleine – dabei wird sie natürlich noch mit Argusaugen bewacht“, beschreibt Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Chika beobachtet die anderen Affen und uns schon genau und nimmt Blickkontakt auf.“ Der weibliche Nachwuchs ist gerade bei dieser stark bedrohten Tierart sehr wichtig, weiß Böer: „So kann sich auf Dauer ein stabiles Matriarchat bilden, in welchem sich die miteinander verwandten Weibchen gegenseitig bei der Jungenaufzucht helfen. Dies ist wiederum wichtig für den Aufbau einer größeren Zuchtgruppe.“

    Curly auf großer Entdeckertour
    Während das Mangabenmädchen sich noch von der Muttermilch ernährt, gibt es für „Curly“ bei Familie Gibbon auch schon Obst und Gemüse dazu. Das im September 2012 geborene Jungtier wird langsam selbstständig: „Curly unternimmt mittlerweile erste Kletterversuche alleine und ist an den Wochenenden ein wahrer Publikumsmagnet“, berichtet Revierleiter Detlef Niebler. „Und wenn das Kleine nicht alleine klettern möchte, lässt es sich auch schon mal von seinen Geschwistern José und Carusa herumtragen.“ Die im Zoo Osnabrück lebenden Weißwangen-Schopfgibbons unterscheiden sich von anderen Gibbonarten, denn bei ihnen zeigt die Fellfarbe das Geschlecht an: Die weiblichen Tiere haben helles Fell, während die Männer schwarz sind. Ob es sich bei „Curly“ um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, lässt sich jedoch noch nicht sagen: „Man kommt an die Jungtiere nur sehr schwer heran, um ihr Geschlecht zu bestimmen. Die Fellfarbe hilft in dem Fall leider auch nicht weiter, denn bis zu einem Alter von vier Jahren haben alle Jungtiere helles Fell“, erklärt Niebler.

    Ein Zoobesuch am kommenden Sonntag lohnt sich also, um das Zooleben mit all seinen Facetten kennen zu lernen. Weitere Informationen zum Schlüsselloch-Tag unter www.zoo-osnabrueck.de.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Ob die Paprika Mangabenmädchen Chica schon schmeckt?
    (26.04.2013)
    Jolantha Belik:   Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt das neue Rentier-Mädl im Tiergarten Schönbrunn aus Osnabrück. Wie alt ist sie und hatte sie in Osnabrück einen Namen? Sie hat sich jedenfalls gut eingelebt, mag aber nicht, wenn ihr die Wiener Weibchen zu nah kommen und diese wiederum mögen es nicht, wenn die Neue dem feschen "Hank" zu nahe kommt. :-)
    (23.04.2013)
    Zoo Osnabrück:   Wölfin Odina ist umgezogen
    Neues Zuhause neben den Rothunden

    Im Wolfswald des Zoo Osnabrück ist die Entscheidung gefallen: Wölfin Paulina hat sich die Gunst der Rüden erworben. Ihre Schwester Odina konnte sich jedoch nicht integrieren und musste nun aus der Gruppe herausgenommen werden.
    „Wir wollen im Wolfswald wieder eine intakte Wolfsgruppe mit Nachwuchs aufbauen, um Besuchern das Familienleben der Wölfe zu erklären und Vorurteile gegen die Tierart abzubauen“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer. Auch mit Blick auf die aktuellen Wolfssichtungen in der Region sei es wichtig zu zeigen, dass Wölfe sehr soziale Tiere seien. Deswegen entschied sich Böer Ende 2012 dazu, zwei Fähen in das dreiköpfige Osnabrücker Männerrudel zu integrieren. Da Wolfsrüden, die länger ohne weibliche Begleitung leben, aggressiv auf Fähen reagieren können, hoffte Böer, dass sich mögliche Konflikte auf die zwei Schwestern verteilen würden. „Inzwischen hat sich Paulina durchgesetzt und mit dem männlichen Leitwolf Welpi verpaart. Das sind zunächst sehr gute Nachrichten“, freut sich der Wolfexperte Böer. Doch Odina habe den Anschluss zur Gruppe nicht gefunden. „Zwar hatte sich die Situation zwischenzeitlich über einen längeren Zeitraum entspannt, doch vor circa drei Wochen wurde Odina von einem Artgenossen noch einmal gebissen.“

    Neues Zuhause zunächst neben den Rothunden
    Deswegen entschied der Zoo nun, Odina aus der Gruppe zu nehmen und nach einem neuen Zuhause für die Fähe zu suchen. „Für Odina war die Situation im Wolfswald schwierig, deswegen ist sie in dem Gehege neben den Rothunden mit mehr Ruhe besser aufgehoben – auch wenn sie dort vorübergehend alleine ist. In der Wildbahn sind die eigentlich familiär orientierten Wölfe manchmal über Jahre hinweg alleine auf Partnersuche unterwegs“, erläutert Böer. Tierpflegerin und Revierleiterin Tanja Boss berichtet, dass sich Odina schon gut eingelebt habe: „Sie begrüßt uns jeden Morgen und ist sehr aufmerksam. Mit ihren neuen Nachbarn, den Rothunden, flirtet sie regelrecht.“ Dennoch hat die Suche nach einem neuen Zuhause und damit auch passenden Gefährten bereits begonnen: „Wir haben schon mit mehreren Tierparks gesprochen. Allerdings wissen wir ja aus der Erfahrung mit Wolf Roy, dass das eine Weile dauern kann“, so Böer. Der Zoo fand 2010 für Roy ein passendes Zuhause im Tierpark Hanau, wo er sich mit Fähe Bonny zusammentat. „Über kurz oder lang werden wir auch für Odina eine neue Heimat und hoffentlich auch passenden Partner finden. Bis dahin bietet ihr das Gehege neben den Rothunden ein gutes Zuhause“, erklärt Böer.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück, Lisa Josef
    Auch wenn Fähe Odina in ihrem neuen Zuhause alleine ist, sie fühlt sich hier sichtlich wohl.
    (18.04.2013)
    Ulli:   Filmbeitrag zur Ausstellung Klimatopia:
    http://www.noz.de/video?bcpid=1046133160...3646328001
    (12.04.2013)
    Ulli:   gefunden auf der Homepage des Zoos - Konzept 2021:
    http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1363679896/Gesamtpraesentation.pdf
    (06.04.2013)
    Zoo Osnabrück:   Klimaschutzmaßnahmen im 3D-Format
    Osnabrücker Familie wird Bestandteil der „Klimatopia“-Ausstellung im Zoo

    Die Vorbereitungen zur großen „Klimatopia“-Eröffnung im Zoo Osnabrück sind auf der Zielgeraden. Am Donnerstag, 11. April, wird die neue interaktive Klimaausstellung offiziell eröffnet. Mit dabei: die Osnabrücker Familie Blomeier, denn ihre Solarthermieanlage hat einen festen Platz als beispielhafte Osnabrücker Klimaschutzmaßnahme in „Klimatopia“.
    „Das macht uns schon ein wenig stolz, ‚Klimatopia‘-Bestandteil sein zu dürfen“, sagt Volker Blomeier. Der 50-jährige Familienvater aus dem Stadtteil Sonnenhügel hatte sich auf einen Aufruf im Stadtwerke-Kundenmagazin „hier“ gemeldet. Dort hatten die Ausstellungsmacher im Vorfeld gezielt nach Besitzern von thermischen Solaranlagen gesucht, die in der Ausstellung anhand ihrer eigenen Anlage exemplarisch den Aspekt „Wärme aus der Sonne“ veranschaulichen möchten. Immerhin gibt es in Osnabrück geschätzt rund 1.400 solcher thermischen Solaranlagen, die umweltschonend Wärme erzeugen und somit CO2 einsparen. „Unsere Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung steht sozusagen Modell und zeigt, dass Klimaschutz relativ einfach funktioniert“, so Blomeier weiter. Bis zu 160 Tage im Jahr beziehe die Familie Warmwasser fürs Duschen, Waschen oder die Spülmaschine ausschließlich über die Solaranlage.

    Dreidimensionales „Osnabrück-Modell“
    Zu sehen sein wird Familie Blomeier mitsamt ihrer Anlage in einer Station, die die verschiedenen Klimaschutzmaßnahmen in Osnabrück zeigt. Dafür haben die Ausstellungsmacher um Monika Weyer und Norbert Niedernostheide ein dreidimensionales Modell der Region entwickelt. Mithilfe eines speziellen Lichtstrahls können die Besucher die verschiedenen Maßnahmen wie die Windkraftnutzung am Piesberg, die Erdwärmenutzung am Nettebad, die Solarthermieanlage der Familie Blomeier oder auch beispielhafte Energieeffizienzprojekte ansteuern. „Auf einem Monitor erfahren sie dann, wie diese Maßnahmen in Osnabrück konkret umgesetzt wurden und welchen Klimanutzen sie haben. Außerdem gibt es hilfreiche Tipps, wie jeder Einzelne solche Projekte auch privat angehen und umsetzen kann – quasi als ganz persönlicher Beitrag zum Klimaschutz“, erläutert Norbert Niedernostheide. Insgesamt zwölf verschiedene und beispielhafte Osnabrücker Klimaschutzmaßnahmen sind in der Station aufgeführt und dargestellt. „So zeigen wir anschaulich, wie Klimaschutz sozusagen ‚vor der Haustür‘ in Osnabrück funktioniert und motivieren die Zoobesucher auch selbst aktiv zu werden“, ergänzt Monika Weyer.

    „Klimatopia“-Tag am 14. April
    Das Osnabrücker „Klimaschutz-Modell“ in 3D ist eine von über 13 Stationen der interaktiven „Klimatopia“-Ausstellung. Hauptdarsteller sind dabei die beiden Mischlingsbären Tips und Taps, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte perfekt für die Rolle als Klimabotschafter geeignet sind und sinnbildlich durch die Dauerausstellung führen werden. Am kommenden Samstag, 6. April, läuten der Zoo und die Stadtwerke gemeinsam den „Klimatopia“-Countdown ein. Ab 10 Uhr rühren beide Partner im Stadtwerke-Servicezentrum am Nikolaiort fleißig die Werbetrommel für den großen „Klimatopia“-Tag eine Woche später.

    Denn am Sonntag, 14. April, wird Klimaschutz im gesamten Zoo erlebbar: Neben „Klimatopia“-Führungen gibt es weitere „Klima-Führungen“ zu den Tieren bzw. den Tierhäusern und Gehegen, verschiedene „Klima-Aktionen“ z.B. rund um die Elektromobilität, eine „Klima-Rallye“ sowie Musik, Spiel und Spaß auf der großen „Klimatopia“-Bühne am Affentempel Angkor Wat. „Wir werden als ‚Klimatopia‘-Bestandteil auf jeden Fall auch mit dabei sein“, betont Volker Blomeier abschließend. Wer sein eigenes Heim auch hinsichtlich energetischer Sanierungsmaßnahmen überprüfen will, kann dies am 14. April mithilfe der Klimaschutz-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Interessierte Hausbesitzer bringen dazu die Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre, das aktuelle Schornsteinfegerprotokoll und – falls vorhanden – Bauskizzen und Unterlagen zur Haustechnik mit. 

    Zu „Klimatopia“:
    „Klimatopia“ ist eine neue interaktive Dauerausstellung zum Thema Klimawandel und Klimaschutz. Die Ausstellung wird am 11. April offiziell eröffnet und befindet sich direkt am neuen Bärengehege im „Kajanaland“. Gefördert wird „Klimatopia“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung sowie den Stadtwerken Osnabrück.

    Foto (Zoo Osnabrück/Foto VIP): Familie Blomeier und ihre Solarthermieanlage sind Teil der neuen „Klimatopia“-Ausstellung im Zoo Osnabrück
    (05.04.2013)
    Oliver Müller:   Generell sehe ich in Deutschland noch ein sehr großes Potenzial für neue Elefantenzuchtgruppen bzw-herden: in Augsburg, Karlsruhe und Stuttgart gibt es Elefanten-Altenheime und mindestens Stuttgart und Karlsruhe wollen langefristig dabei bleiben, Magdeburg plant schon fest mit neuen Elefanten, Neunkirchen will auch langfristig züchten, ebenso Dresden. Und ob die Aufgabe der Elefantenhaltung in Nürnberg, Gelsenkirchen und dann auch Rostock wirklich für die Ewigkeit ist, sei mal dahin gestellt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass alle drei Zoos in ein paar Jahren wieder moderne Elefantenhäuser bauen, wenn über die gewaltigen Investitionen der letzten Jahre mal Gras gewachsen ist. Der Platz wäre zumindest überall da und attraktiv für Besucher sind Elefanten ja allemal. Und Erfurt und Kronberg sind ja schon feste dabei, aufzurüsten.
    (30.03.2013)
    Sacha:   Im Sinne der Ergänzung würde ich mich eben für die Afrikaner entscheiden (Haltungen in Freizeitparks, die mit Ausnahme von Hodenhagen ohnehin nichts zur Zucht der Afrikaner beitragen, ändern da nichts).
    Und bezüglich Bestandszahlen ist es gegenwärtig zwar schon so, dass die Population der Asiat. Elefanten deutlich kleiner ist als die der Afrikaner. Aber wenn man sich die Entwicklung anschaut, kann sich das sehr schnell ändern.
    Die Elfenbein-Wilderei hat wieder stark zugenommen. Davon betroffen sind vor allem die afrikanischen Staaten. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil einerseits bei den Afrik. Elefanten beide Geschlechter GROSSE Stosszähne vorweisen können und als (mehrheitliche) Savannenbewohner leichter im Gelände auszumachen sind und andererseits der Schutz - vielleicht mit Ausnahme von Südafrika, Namibia und Botswana unzureichend ist. Selbst in Kenia und Tansania wurden in letzter Zeit in den Nationalparks wieder Elefanten (und Nashörner) gewildert. Malaysia, Thailand, Indien und andere SOA-Staaten sind sicher auch nicht frei von Korruption und Wilderei. Trotzdem ist es wohl nicht so falsch, diesen Tigerstaaten - da mehr Geld und besser entwickelt - in Sachen Elefantenschutz mehr zuzutrauen als vielen afrikanischen Staaten.
    Darum ist es vielleicht nicht so schlecht, wenn man in Europa, Nordamerika und Australien zur Sicherheit (auch) eine Ex-situ-Population von Afrik. Elefanten aufbaut, selbst auf die Gefahr hin, überzählige Tiere töten zu müssen (Es geht gern vergessen, dass auch in der Natur nicht alle Jungelefanten das Erwachsenenalter erreichen und oft viel grausamer sterben müssen als Zootiere durch eine einschläfernde Spritze...)
    (27.03.2013)
    Ulli:   Kaum eingezogen hat der erste Guereza gleich einen Ausflug zur benachbarten Kreishandwerkerschaft unternommen.
    http://www.noz.de/lokales/70375763/vierjaehriger-affe-buext-aus-dem-osnabruecker-zoo-aus
    (27.03.2013)
    Michael Mettler:   Genau das meine ich, wenn ich gegenüberstelle "Was wünsche ich mir?" und "Was ist real machbar?". Mit dem oftmals vorhandenen Unterschied dazwischen werden sich m.E. auch die Entscheider in den Zoos häufiger auseinandersetzen müssen, als nach außen hin erkennbar ist. Viele Entscheidungen fallen mit Sicherheit nach Blick auf den Ist-Bestand und darauf, was man daraus machen kann.

    Die Perspektive für die Asiatische Elefantenpopulation in Europa scheint derzeit günstiger zu sein als für die Afrikanische, wenn es doch in letzterer schon an einem möglichen Zuchtbullen für Matibi und einem europäischen Abnehmer für Tutume zu mangeln scheint. Da würden dann auch importierte Kälber aus Culling-Aktionen nicht sofort die Situation optimieren können (mal ganz davon zu schweigen, was nach der Tuli-Affäre medial aus solchen Importen gemacht würde). Auf der anderen Seite steht der aktuelle Bedarf an weiteren Asiatenhaltern, um Jungbullen oder gar ganze Mutterlinien aus größeren Gruppen abgegeben zu können. Und wenn ich mir die medizinische Seite so ansehe, dann entsteht womöglich in näherer Zeit auch noch Bedarf, "Auffanghalter" für herpes- oder tb-infizierte Asiaten zu finden...
    (27.03.2013)
    Oliver Müller:   @Henry Merker:
    Der Skepsis habe ich leider nichts entgegen zu setzen. Zumal die Parteien, die pro Naturschutz denken, eher gegen Zoos sind. :-(
    (27.03.2013)
    Henry Merker:   @Oliver Müller:
    Ich bin da sehr skeptisch; die aktuelle Lage um den Euro veranlasst mich persönlich eher dazu, anzunehmen, dass die "Geldgeberfreundlichkeit" gegenüber Zoos zumindest von seitens der Politik tendenziell eher weiter heruntergefahren wird....
    (27.03.2013)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Keine Einwände gegen diese Argumentation. Allerdings habe ich langfristig eher die Vision, dass die Wichtigkeit der Zoos und ihrer Zuchtprogramme erkannt und dafür mehr Geld zur Verfügung gestellt wird, als europaweit gleichevZoos. So könnte man vielleicht neue Zoos bauen oder bestehende erweitern. Und innovatives Denken wäre auch nicht schlecht. Vielleicht gibt es Städte, die sich keinen Zoo leisten können, aber für die ein Elefantengehege plus Streichelzoo, Spielplatz und Gastronomie ine tolle und bezahlbare Alternative wäre?

    Nur mal so als Beispiel, meine ich. Da wüsche ich mir mehr Mut, mehr visionäres Denken und mehr Verstand. Vielleicht bin ich da ja naiv.
    (27.03.2013)
    Michael Mettler:   Noch ist es doch gar nicht so, dass auch nur in den deutschsprachigen Ländern ein Afrikanermangel herrscht. Im Osten Deutschlands sind sie z.B. sehr stark vertreten. Ob es dem Normalbesucher wichtig ist, in verschiedenen Zoos auch verschiedene Elefantenarten zu sehen, möchte ich bezweifeln - wenn überhaupt, würde der wohl lieber beide Arten im selben Zoo oder sogar Gehege sehen, weil sich um die Frage, wer denn nun die großen und wer die kleinen Ohren hat, innerhalb der Familie so prima streiten lässt... (Ich denke sogar, bei ausreichend Platz und Geld würde auch mancher Zoodirektor gern zur Haltung beider Arten zurückkehren.)

    In einer durch Zuchterfolge wachsenden Elefantenpopulation potenzieren sich die Unterbringungsprobleme natürlich schnell - ich denke da nur an die frühreifen hannoverschen Kühe und die rasche Geburtenabfolge der ältesten Zuchtkuh. Einerseits schön zur schnellen Verjüngung der vor gar nicht allzu langer Zeit drastisch überalterten Population, aber andererseits wachsen weniger Elefantenhalter als Elefanten nach. Falls die Afrikaner in eine ähnliche Erfolgsspur gebracht werden könnten, hätten wir dann bei ZWEI Arten das Problem, früher oder später über Zuchtstopp (= Verzicht auf Publikumsmagnete) oder Bulleneuthanasie (= problematische Außendarstellung) nachdenken zu müssen - und zwar deutlich früher, als wenn beendete Afrikanerhaltungen nach und nach durch Asiatenhaltungen ersetzt werden würden.

    WÜNSCHEN würde auch ich mir eine möglichst große Artenvielfalt in Zoos. Ob die angesichts züchterischer Notwendigkeiten realisierbar und für die Hauptzielgruppe des Normalbesuchers in solcher Ausprägung wichtig ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Abgesehen davon finde ich die Argumentation des Osnabrücker Zoodirektors bezüglich der Bestandszahlen im Freiland bestens nachvollziehbar. Wenn ihr selbst Zoodirektoren wärt und nur eine Anlage aus einem nah verwandten Artenkomplex besetzen könntet, was würdet ihr wählen: Die seltenere Art oder die, deren Freilandbestand zwanzigmal so hoch ist...?
    (27.03.2013)
    Oliver Müller:   Ich bin generell dagegen, wenn ein ganzer Kontinent oder auch nur ein großes Land sich auf eine von zwei alternativen (Unter-)Arten beschränkt. Zoos müssen auch an die Besucher denken und die wollen nicht in jedem Zoo das selbe sehen. Ich denke auch, dass es genug Elefantenhalter in Europa gibt, dass von beiden Arten ausreichend viele Exemplare gehalten werden können.
    (27.03.2013)
    Sacha:   @MM: Nur handelt es sich bei Buntbock/Blässbock um zwei Unterarten und nicht Arten wie bei den Elefanten.

    Dass es südlich des Mains in D keine Afrik. Elefanten mehr gibt, ist jetzt auch nicht soooooo lange her (Augsburg). Zudem gibt es gleich jenseits des Rheins mit Basel eine Haltung.

    So oder so bin ich gegen ein kontinentales Haltungsmonopol. Wenn überhaupt (ich betone: überhaupt) könnte man zwischen Süd- und Nordeuropa teilen, wobei wegen der Sonneneinstrahlung sich die Südeuropäer auf die Afrikaner konzentrieren könnten (dasselbe dann in Nordamerika).

    Das Platzproblem ist ohne Zweifel ein Problem. Andererseits könnte man es wenigstens etwas abschwächen, indem Zoos und Tierparks, welche die E-Haltung aufgegeben haben, wieder mit dieser beginnen und dann eben statt Zuchtgruppen 2 oder 3 "ausgediente" Kühe oder Jungbullen (bei entsprechender Gehegeanpassung) halten - dies vohlgemerkt ohne die jeweiligen finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Spontan denke ich da an Gelsenkirchen, wo man das aktuelle Kamelgehege (sind zwischen Languren und Dschungelhaus ohnehin ein Fremdkörper) vielleicht für zwei Jungbullen umbauen könnte. Auch der Tiergarten Nürnberg hat mit seinen 80 ha sicher Platz genug für eine moderne Elefantenanlage (und es müssten dafür wahrscheinlich nicht mal "unpopuläre" Huftiere über die Klinge springen). Weitere Alternativen könnten Neuwied, Saarbrücken oder im restlichen Europa Dvur, Zagreb, London und andere britische Zoos sowie Zoos in Italien sein.
    (27.03.2013)
    Michael Mettler:   @Sacha: Eine regionale Beschränkung auf eine Elefantenart wäre doch aber nichts Neues. Südlich des Mains z.B. gibt es überhaupt keine Afrikaner mehr in Deutschland. Und wer auf relativ kurzer Strecke unbedingt Afrikaner im Umkreis von Osnabrück sehen muss, kann sie in Ströhen und Stukenbrock besuchen...

    Angesichts des Jungbullenproblems bei erfolgreicher Nachzucht neige ich inzwischen zu der Ansicht, dass eine Beschränkung auf eine Elefantenart in ganz Europa sinnvoll wäre - im Gegenzug könnte man sich ja in den nordamerikanischen Zoos auf die andere konzentrieren (analog zu der Verfahrensweise bei Blässbock/Buntbock). Denn es dürfte nicht allzu viele Zoos geben, die sich auch langfristig für Jungbullenhaltung zur Verfügung stellen und nicht mit einem Umstieg auf Zuchtgruppenhaltung liebäugeln, und auch die nicht züchtenden Kühe aus der Gesamtpopulation müssen ja dem jetzigen Konzept folgend irgendwo untergebracht werden. Wenn dann noch Notwendigkeiten wie mit der Emmener Gruppenteilung hinzukommen, dann verdoppeln sich die Unterbringungsschwierigkeiten natürlich, wenn auch noch zwei Arten um die freien Ressourcen konkurrieren. Immerhin haben wir schon die Situation, dass Afrikaner-Jungbullen nach Amerika abgegeben werden müssen (Tutume hatte ja mit dem Dresdner Thabo-Umasai schon einen Vorgänger in Sachen Atlantiküberquerung).
    (27.03.2013)
    Sacha:   Vielleicht sollte man sich angesichts dieser Tatsache den Wechsel von Afrikanischen zu Asiatischen Elefanten in Osnabrück nochmals überlegen.

    Inwieweit sind zum Beispiel die Anlagen in Osnabrück nun wirklich "Herpes clean"? Meines Wissens sind Afrikaner gegenüber diesem Virus doch wesentlich unempfindlicher, können ihn aber auf die Asiaten übertragen.

    Auch im Sinne der Ergänzung mit den umliegenden Zoos würde ich an den Afrikanern festhalten (Hannover und Münster haben beide Asiaten).
    Wenn man keine Afrikaner-Zuchtgruppe mit überzähligen Tieren aus Europa aufbauen kann, wäre doch ein Import aus Südafrika (Culling-Programme) noch immer möglich, oder?

    Und passen Afrik. Elefanten nicht auch thematisch besser, wenn man die umliegenden Anlagen im Zoo Osnabrück in Betracht zieht?
    (27.03.2013)
    Ulli:   Dann hat leider der Zoo Emmen und speziell die Elefantengruppe dort selbst ein echtes Problem!!! Osnabrück hat dagegen jetzt Ruhe und Zeit für eine Sondierung. Langfrisitg wäre die Abgabe einer der beiden zunehmend wachsenden und auch funktionierenden Matriachatsgruppen aus Hannover nach Osnabrück eine sinnvolle Alternative - schon allein aus Platzgründen in Hannover.
    (27.03.2013)
    Jan Jakobi:   Oje, dass darf nicht war sein.

    Ob der Streß in der Gruppe Schuld ist?
    (26.03.2013)
    Zoo Osnabrück:   Emmener Elefanten kommen nicht nach Osnabrück
    Gesundheitstestergebnisse stoppen Umzugspläne

    Die vier Asiatischen Elefanten aus dem Tierpark Emmen werden doch nicht in den Zoo Osnabrück umziehen können. Grund dafür sind die letzten Ergebnisse von vorgeschriebenen Gesundheitstests. Asiatische Elefanten werden dennoch bald am Schölerberg leben.

    „Wir mussten leider die Notbremse ziehen und die Transportvorbereitungen stoppen“, berichtet der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der Pressekonferenz. „Bei den letzten vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen der Tiere wurde festgestellt, dass zwei der Elefanten Antikörper gegen Tuberkulose aufweisen. Sie sind zwar nicht akut krank, aber im Sinne unserer Tiere sowie unserer Mitarbeiter mussten wir diese Entscheidung treffen“, so Prof. Böer. Da die vorgeschriebenen Gesundheitstests maximal vier Wochen alt sein dürfen, bevor der Transport stattfindet, konnte dieser Befund vorher nicht entdeckt werden. „Es gab auch keinerlei Anzeichen oder Historie bei den Dickhäutern, die einen möglichen Verdacht hätte wecken können. Der Befund ist sowohl für die Emmener Kollegen als auch für uns sehr überraschend und natürlich traurig“, bedauert Böer. Denn die Emmener Tiere benötigen dringend ein neues Zuhause und in Osnabrück hätte mit dem Elefantenbullen Luka aus dem spanischen Bernidorm eine Zuchtgruppe entstehen können. „Ob wir Elefanten aus Emmen zu einem späteren Zeitpunkt übernehmen werden, können wir im Moment noch nicht sagen.“

    Alternativen werden bereits erarbeitet
    Martin van Wees, Zuchtbuchkoordinator für Asiatische Elefanten aus dem Zoo Rotterdam, stimmt Prof. Böer zu: „Es ist richtig, dass der Zoo Osnabrück die Emmener Elefanten zu diesem Zeitpunkt nicht nimmt. Die Emmener Kollegen müssen zunächst den Befund bei ihren zwei Elefanten genauer überprüfen. Das kann Wochen oder Monate dauern.“ Deswegen arbeiten die Elefanten-Experten bereits an einem anderen Weg, am Osnabrücker Zoo eine Zuchtgruppe Asiatischer Elefanten aufzubauen: „Wir stehen mit allen Zoos, die Asiatische Elefanten halten, in Kontakt. Sobald passende Kühe ein neues Zuhause suchen, ist Osnabrück an erster Stelle. Bis dahin können wir hier sehr gut einigen Jungbullen ein Zuhause bieten. Auch für diese suchen wir regelmäßig neue Unterkünfte, wenn sie von ihrer Familie weg müssen“, so die Pläne des Zuchtbuchkoordinators. Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen fallen. „Nach Ostern wissen wir mehr, wir werden über kurz oder lang hier eine Zuchtgruppe aufbauen“, ist Böer überzeugt.

    Elefantenbulle Luka kommt
    Sicher ist jedoch die Ankunft von Elefantenbulle Luka aus dem spanischen Benidorm. „Sobald wir alle Umbauarbeiten im Elefantenbullenstall und auf der Anlage abgeschlossen haben, wird Luka kommen. Spätestens im Mai sollte er eintreffen“, schätzt Prof. Böer. Bis Luka einzieht, können die Besucher den Afrikanischen Elefantenbullen Tutume beobachten. „Tutume bleibt bis dahin bei uns. Er ist zurzeit in einem Alter, in dem auch Elefantenbullen in freier Wildbahn alleine durch die Steppe ziehen. Er ist viel mit sich selbst beschäftigt und vermisst deswegen keine zusätzliche Gesellschaft“, berichtet Böer. Sobald sich die Ankunft von Luka abzeichne, reise Tutume in einen kanadischen Zoo: „Die Einreisegenehmigung wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen vorliegen.“ Hätten die Afrikanischen Elefantenkühe Sabi und Matibi dann doch am Schölerberg bleiben können? „Die mit dem Zuchtbuchkoordinator getroffene Entscheidung, Sabi und Matibi zu passenden Partnern nach Toulouse abzugeben, war richtig und wichtig. Hier können sie sich noch besser weiter entwickeln und Matibi hat die Chance Mutter zu werden“, ist Böer überzeugt. „Die Emmener Tiere benötigen zwar dringend ein neues Zuhause, aber auch ohne ihr Kommen wäre diese Entscheidung gemeinsam mit den Zuchtbuchkoordinatoren des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms so getroffen worden.“ 

    Aufsichtsrat begrüßt verantwortungsvolle Entscheidung
    Im Namen des Zoovereins dankt Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH und Präsidiumsmitglied der Zoogesellschaft Osnabrück e.V., Zoodirektor Böer für das Engagement bei der Elefantenhaltung: „Die Elefantenproblematik hier am Schölerberg zu lösen ist nicht einfach. Das Vereinspräsidium und der Aufsichtsrat sind froh, dass Professor Böer die ersten Schritte geschafft hat und ich bin sicher, dass wir bald einen guten Weg gefunden haben, um langfristig Elefanten bei uns züchten zu können.“ Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Tierärztin, stimmt Sliwka zu: „Die Entscheidung, den Elefantentransport jetzt zu stoppen, ist besonnen und tierärztlich verantwortungsvoll. Auch wenn die Emmener Tiere jetzt nicht krank sind, müssen erst weitere Tests durchgeführt werden.“
    Mit dem Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten möchte der Zoo einen Beitrag zur Arterhaltung der stark gefährdeten Tierart leisten, denn in freier Wildbahn leben nur noch zwischen 25.000 und 35.000 Asiatische Elefanten. „In den Europäischen Zoos läuft die Zucht gut und es fehlen nur noch zwei Zoos, um eine genetisch stabile Population unabhängig von der ökologischen Entwicklung in Asien aufzubauen. Wir werden bald einer davon sein“, ist Böer überzeugt.

    Fotoquelle: Zoo Emmen
    Die vier Emmener Elefanten kommen nicht nach Osnabrück.
    (26.03.2013)
    Jolantha Belik:   Hätte man die Emmener Eles nicht schon früher testen können, noch bevor man die Afrikaner mitten im Winter von Osnabrück weg gebracht hat?

    http://www.noz.de/lokales/70347653/tuberkulose-antikoerper-im-blut-elefanten-kommen-nicht-nach-osnabrueck
    (26.03.2013)
    Jan Beensen:   Kann hier jemand auflisten was für Arten in der Halle leben?
    Auf der HP vom Zoo steht etwas von Meerschweinchen, Mönchssittichen, Schopfwachteln und einem Hokko.
    (25.03.2013)
    Zoo Osnabrück:   Mendoza-Halle am Wochenende eröffnet
    Neue Tierwelt im Zoo Osnabrück

    Pünktlich zum Wochenende eröffnete im Zoo Osnabrück die Mendoza-Halle. Die ehemalige Tropenhalle im Südamerika-Areal wurde komplett umgebaut und lädt nun zu einem Besuch der argentinischen Hochebene ein.
    Wo noch vor kurzem ein grüner Dschungel wucherte, betreten Besucher nun eine lichtdurchflutete, steinige Wüstenebene. Grüne Mönchssittiche zwitschern lautstark einen Willkommensgruß, Schopfwachteln flitzen durch die Steinlandschaft und Wildmeerschweinchen blicken noch scheu hinter dem Pampasgras hervor. Ein Weg führt links entlang und ermöglicht Blicke aus verschiedenen Perspektiven auf die Steinlandschaft. Wer länger bleiben möchte, kann auf Bänken Platz nehmen und die neue Tierlandschaft mit sechs verschiedenen Tierarten in Ruhe beobachten. Auch die Botanik ist mit Araukarien, Agaven und Pampasgras nach südamerikanischem Vorbild angelegt. „Uns war wichtig, die Tierwelt offen und naturnah zu präsentieren“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. „Doch die Besucher sollten beim Beobachten auch ein wenig Geduld mitbringen – noch sind die Tiere sehr scheu und verstecken sich gerne hinter den Pflanzen. Da muss man schon genau hinschauen.“
    Die Tropenhalle wurde nicht nur umgebaut, um eine neue Tierwelt zu schaffen, wie Wulftange berichtet: „Die Tropenhalle stammt aus den 80er Jahren. Der Energieverbrauch war inzwischen enorm und den Bereich technisch zu modernisieren hätte zu viel gekostet. So kamen wir auf die Idee, anstelle einer warmen Tropenhalle einen anderen südamerikanischen Lebensraum zu zeigen, in dem kühlere Temperaturen herrschen.“ So entstand die trocken-kühle Savannenhalle nach dem Vorbild der Mendoza Hochebene in Argentinien. „Die Umbaukosten von rund 20.000 Euro haben wir durch die Energieersparnis nach circa drei Jahren wieder heraus. Auch die Beregnungsanlagen sind jetzt nicht mehr notwendig – so können wir neben Energie auch große Mengen Wasser einsparen“, so Wulftange. Somit würde die neue Mendoza-Halle auch zum Konzept des „Energiesparzoos“ passen, das der Zoo Osnabrück seit einigen Jahren, unter anderem mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Stadtwerke Osnabrück und der Bingo Umweltstiftung, umsetzt, um seinen Energieverbrauch und damit CO2-Ausstoß zu verringern.

    Übrigens: Ab der Zeitumstellung am letzten Märzwochenende gelten wieder die Sommeröffnungszeiten im Zoo (täglich von 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr, Kassenschluss 17:30 Uhr).

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Wo noch vor kurzem grüner Dschungel wucherte, erwartet Besucher nun eine steinige Wüstenlandschaft.
    (25.03.2013)
    Jolantha Belik:   Nicht nur "Schnee und Kälte"! Beim Kistentraining gibt es Probleme mit dem Nachwuchs, die große Schwester hat was dagegen, wenn sie nicht in der Nähe vom kleinen Bruder sein darf. Die Vier haben ja nicht alle Platz in einem einzigen Transporter und müssen getrennt werden.
    (19.03.2013)
    Holger Wientjes:   Schnee und Kälte haben den Abtransport der Afrikaner aus OS ja auch nicht verzögert...
    (19.03.2013)
    Jan Jakobi:   Der geplante Transport der vier Emmener Elefanten verspätet sich. Schuld sind "Radza" und der Winter (Schnee und Kälte).

    Erst nach Ostern sollen die kommen und "Tutume" wird ebenfalls erst nach Ostern nach Hodenhagen transportiert.

    (18.03.2013)
    Zoo Osnabrück:   Mönchsgeiermädchen reiste nach Antwerpen
    Nachwuchs soll für Arterhaltung sorgen

    Das am 21.05.2012 geborene Mönchsgeiermädchen ist mit wichtigem Auftrag in den Zoo Antwerpen gereist. Es wird dort einen passenden Partner erhalten, um für die Arterhaltung der bedrohten Tierart zu sorgen.
    So manch ein Zoobesucher mag sie schon vermisst haben: Im Februar hieß es für das Mönchsgeiermädchen Abschied nehmen von Mutter Perfida und Vater Negro. Denn der weibliche Mönchsgeiernachwuchs trat seine Reise in den Zoo Antwerpen an: „Die europaweite Zuchtbuchkoordinatorin für Mönchsgeier hat entschieden, dass das Jungtier aufgrund seiner guten Gene am besten in einem anderen Zoo für Nachwuchs sorgen kann“, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoo Osnabrück. „Da unser Mönchsgeierpaar erst wenige Jungtiere aufgezogen hat, sind diese aufgrund ihres seltenen Erbguts besonders wichtig für eine Zucht mit gesundem Nachwuchs. Dieser kann dann wiederum ausgewildert werden.“
    2006 hatte der Zoo bereits ein Mönchsgeierjungtier zur Auswilderung nach Südfrankreich gegeben. Wulftange erklärt das Vorgehen: „Ob ein Jungtier ausgewildert wird oder in einem anderen Zoo für Nachwuchs sorgt, entscheidet die Zuchtbuchkoordinatorin gemeinsam mit Experten. Sie berücksichtigen die aktuelle Anzahl an Vorkommen in der freien Natur sowie das Erbgut des Nachwuchses.“ Das Osnabrücker Geiermädchen wird in Antwerpen auf drei andere Jungtiere treffen – darunter sind mindestens zwei männliche Geier. „Je nach dem, wo die Liebe hinfällt, wird sich dann ein neues Paar ergeben, das in einem anderen Zoo hoffentlich bald Jungtiere bekommt“, hofft Wulftange.

    Wissenswertes über die Mönchsgeier
    Mönchsgeier sind die größten Greifvögel Europas. Sie werden mit vier Jahren geschlechtsreif und können über 40 Jahre alt werden. Hat sich einmal ein Paar gebildet, bleibt es lebenslang zusammen. Das Weibchen legt ein Ei pro Jahr, das von beiden Eltern bebrütet wird. Der Nestling verbringt vier Monate im Horst. Die Brutperiode (Balz, Bebrütung, Aufzucht) dauert von Januar bis September. Mönchsgeier werden bis zu einem Meter groß, wiegen zwischen acht und 14 Kilogramm und ihre Flügelspannweite kann bis zu drei Metern erreichen. Die Greifvögel sind vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vom Menschen zerstört wird.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Schon richtig erwachsen: Das Mönchsgeiermädchen, geboren im Mai 2012, reiste im Februar zur Arterhaltung nach Antwerpen.
    (18.03.2013)
    Jonas Homburg:   Apropos Stallkapazität: ich weiß es zwar nicht genau, aber theoretisch müsste da, wenn noch alles nutzbar ist, ziemlich viel vorhanden sein. Zeitweilig lebten im Stallgebäude neben den Nashörnern immerhin 4 Antilopenarten (Kleiner Kudu und Grays Wasserbock beim jetzigen Löffelhundgehege sowie Nyala und Defassa-Wasserbock auf der anderen Seite im Bereich zwischen Nashörnen und Elefanten).
    (18.03.2013)
    Holger Wientjes:   Der Affentempel bürgt halt nicht nur optisch für Qualität...
    (17.03.2013)
    Michael Mettler:   @Ulli: Sollen die Blässböcke oder Pinselohrschweine als dritte Art auf der Nashornanlage bleiben? Für alle vier zusammen könnte es doch mit der Stallkapazität knapp werden...?
    (17.03.2013)
    Ulli:   Zu den Breitmaulnashörner ziehen 1,2 Chapman oder Damara-Zebras.
    (17.03.2013)
    Ulli:   Ich mag ja Guerezas - nur sind sie im benachbarten Münster so bemerkenswert dargeboten, dass die Haltung in Osnabrück dahingehend nur abfallen kann.
    Klassische Bewohner des Westkameruner Regenwaldes wären dagegen Mona-Meerkatzen ...
    (17.03.2013)
    Jonas Homburg:   Zebras? Was hab ich denn da wieder verpasst? Dass seit längerem schon keine Grevys mehr auf Samburu zu sehen waren habe ich auch gemerkt, kommen jetzt neue?
    Noch zwei Nachträge:
    -Am Affentempel bröckelt der Putzt an mehreren Stellen, man blickt teilweise auf die Blanken Backsteine, hoffentlich wird das bald wieder neugemacht.
    -Bei den Brillenkaimanen im Aquarium habe ich heute zum ersten Mal zwei Schnappschildkröten gesehen, obwohl die schon seit langem ausgeschildert sind.
    Im Gehege der Nilwarane (noch ausgeschildert) saß eine Galapagos- und eine Spornschildkröte (beide nicht beschildert) sowie ein Zwergseidenäffchen (beschildert). Von den Waranen jedoch keine Spur.
    (17.03.2013)
    Holger Wientjes:   Danke für die Infos ! Freut mich, dass Guerezas kommen werden.
    Ich denke nicht, dass es zwischen den Blessböcken und Breitmäulern zu Unverträglichkeiten kam. Ist eher wahrscheinlich, dass die Antilopen für die neuen Zebras Platz machen mussten.
    (17.03.2013)
    Michael Mettler:   Vielleicht will man die Blässböcke nur während der Bauarbeiten an der Elefantenanlage etwas abgeschirmter unterbringen, um Panik zu vermeiden.

    Das Stallgebäude der bisherigen Schakalanlage scheint ja sehr vielfältig nutzbar zu sein ;-)
    (17.03.2013)
    Jonas Homburg:   So nach einem Besuch natürlich wieder ein Lagebericht:
    -In Takamanda ziehen Guerezas ein. Sie werden im Schakalgehege wohnen, das z.Zt. für sie umgebaut wird, der Antilopenstall ist um einen kleinen Anbau ergänzt worden. Die Schakale haben das rechte Wildhundgehege bezogen und bereichern damit jetzt Samburu.
    -Auf der Elefantenanlage scheint auch gebaut zu werden. Außen werden scheinbar hier und da am Zaun noch Felsen ergänzt, die Außenmauer des Hauses wird neu gemauert. Das Haus selbst ist "wegen Umbauarbeiten" geschlossen, außer einer neuen Heuraufe konnte ich aber von außen nichts erkennen. Wenn ich das richtig erkennen konnte, scheint Tutume noch im Bullenhaus zu sein, würde ich aber nicht versichern, dafür sieht man durch die offene Tür zu wenig. Von den gerade für den Bullenbereich angekündigten Arbeiten ist aber noch nichts begonnen, was die Vermutung ja stützen würde.
    -Die Wasserschweine sind jetzt auch auf der mulchbedeckten Tapirinnenanlage zu sehen, die Tiere lagen ganz entspannt quasi "zum Greifen nah" auf einem Heulager am Wassergraben.
    -Im Tal der grauen Riesen waren die Blessböcke auf der Anlage der kleinen Kudus zu sehen, diese selbst waren abgesperrt. Am Nashorngehege waren die Blessböcke aber auch nicht mehr ausgeschildert (Zoff mit den Rhinos?)
    (17.03.2013)
    Jolantha Belik:   Danke, Jonas, also stamm(t)en die Spuren auf Tutume von Matibi. Wie auch immer, ist Tutume jetzt noch in Osnabrück? Bei den "neuen" Elis gibt es ja ein paar Problemchen beim Kistentraining für den Transport ...

    Och, der arme kleine Nuru. Hoffentlich halten sich die sebsternannten Tierschützer jetzt zurück und veranstalten nicht so ein Theater, wie in Wien, als unser Giraffenbaby plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
    (13.03.2013)
    Zoo Osnabrück:   Zoo Osnabrück trauert um Nuru
    Giraffenkind plötzlich verstorben

    Der am 30.01.2013 geborene Giraffenjunge Nuru ist in der Nacht von Montag auf Dienstag plötzlich verstorben. Erste pathologische Untersuchungen weisen auf eine Muskelstoffwechselerkrankung hin.

    „Nuru zeigte am Montagmorgen erste Krankheitsanzeichen. Er kniff die Augen zusammen, was auf starke Schmerzen hindeutete, und bewegte sich nur noch sehr schleppend. Allerdings hatte er zu diesem Zeitpunkt noch solche Kräfte, dass er einer direkten Untersuchung auswich und uns nicht an sich heran ließ“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer, der sofort ein Breitbandantibiotikum sowie Schmerzmittel per Blasrohr verabreichen ließ. „Nachmittags war Nuru bereits so geschwächt, dass wir an ihn herankamen und ihn erstmals gründlich untersuchen konnten. Unklare Lungenbefunde und eine niedrige Körpertemperatur wiesen auf ein schnell fortgeschrittenes Krankheitsbild hin.“ Nuru erhielt daraufhin erneut Medikamente und Infusionen. Doch die Notfallbehandlung schlug nicht an: Nuru verstarb in der Nacht.
    „Für uns Zoomitarbeiter sind derartige Vorfälle sehr traurig und frustrierend. Denn Jungtiere von sehr großen Säugetieren lassen den Tierarzt erst im letzten Moment gefahrlos an sich heran. Dann geht es ihnen aber meistens schon so schlecht, dass kaum noch Hoffnung besteht“, bedauert Böer. „Nuru wog bereits 80 Kilo. Wäre er auf die Hinterbeine gestiegen und hätte ausgeschlagen, hätte das für Menschen Lebensgefahr bedeutet.“ Außerdem ließen sich gerade Fluchttiere eine Krankheit erst dann anmerken, wenn es ihnen bereits sehr schlecht ginge –  ein in der Wildbahn überlebenswichtiges Verhalten, damit Fressfeinde nicht auf sie aufmerksam werden.
    Erste Testergebnisse der Obduktion im Institut für Pathologie der tierärztlichen Hochschule Hannover haben nun ergeben, dass Nuru offenbar eine Muskelstoffwechselerkrankung hatte. „Die Gründe hierfür erfahren wir nach weiteren Tests nächste Woche“, so Böer. „Seine Mutter Diana ist bereits 24 Jahre alt. Aus der freien Wildbahn gibt es Erkenntnisse, dass Kinder von älteren Giraffenmüttern gesundheitliche Schwierigkeiten haben können.“
    „Wir sind alle sehr erschüttert, dass der kleine Nuru gestorben ist“, äußert sich Revierleiterin Petra Kunze zu dem Todesfall im Giraffenrevier des Osnabrücker Zoos. Giraffenmutter Diana gehe es den Umständen entsprechend gut: „Wir haben sie sofort mit unseren übrigen fünf Giraffen zusammen gelassen, sodass sie abgelenkt war. Sie scheint den Verlust bereits verkraftet zu haben.“ Das könne ein Anzeichen dafür sein, dass Nuru bereits von Geburt an krank war – für die Menschen nicht bemerkbar, vielleicht aber für die Mutter.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Eigentlich entwickelte sich Giraffenjunge Nuru gut – bis am Montag erste Krankheitszeichen auftraten.
    (13.03.2013)
    Jonas Homburg:   Ich würde auch nicht behaupten, dass Tutume von Matibi in irgendeiner Weise unterdrückt wurde.
    Das mag vielleicht ein bisschen so rüberkommen, weil Matibi immer die erste an Futter etc. gewesen ist, allerdings liegt das auch ein bisschen in Tutumes Art, er ist mehr so der langsame, der nicht unnötig viel tut. (Habe ich selbst beim Füttern erlebt)
    Sabi hatte ihm Gegenüber schon fast ein mütterliches Verhältnis aufgebaut und war diejenige die Matibi mal zurechtwies wenn sie doch etwas zu weit ging.
    (10.03.2013)
    Niedersachse:   Danke für die Info. Ich finde solch eine Regelung ziemlich gut, die Formulierung in dieser Gruppe allerdings unpassend. Da würde ich lieber etwas lesen wie mit mütterlich verwandten Tieren zusammen bleiben.
    Ansonsten könnte man Gruppen wie beispielsweise in Rotterdam oder irgendwann in Hannover ja nie trennen.
    (09.03.2013)
    Jolantha Belik:   Zu finden in der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II Nr. 486/2004:
    7.11.1. Elefanten (Elephantidae), Abs. (11): "... In der Gruppe geborene Elefantenweibchen sollen zeitlebens in dieser Gruppe verbleiben. Jungbullen dürfen nicht vor einem Alter von fünf bis sieben Jahre abgeben werden. ..."

    Nein, ich hatte nicht die Möglichkeit, ihn über einen längeren Zeitraum in Osnabrück zu beobachten.
    (09.03.2013)
    Michael Mettler:   @Jolantha: Für das, was ich meinte, ist Jumaanes Vorleben eigentlich unerheblich. Wenn sich ein Elefant deiner Meinung nach schon durch die Kommunikation bei getrennter Haltung an Artgenossen gewöhnt - und diese Möglichkeit will ich nicht mal abstreiten - dann müsste sich Jumaane doch an die bereits vorhandenen Hodenhagener Elefanten schon länger gewöhnt haben und ihn nicht ausgerechnet der kurzzeitige Aufenthalt eines ihm unbekannten und unverwandten Gastelefanten nach dessen Weitergabe in Einsamkeit stürzen...?
    (09.03.2013)
    Niedersachse:   Tutume wurde nicht von Matibi in Osnabrück nicht nur unterdrückt. Die haben ein ganz normales Verhältnis. Ebenso wurde er von den anderen Kühen nicht unterdrückt. Die älteren Kühe hatten von Anfang an ein Tantenverhältnis ihm gegenüber und Goni hat sich ihm zum Decken sogar angeboten.

    Tutume ist vom Typ her einfach ein sehr eigenbrötlicher Elefant der seinen eigenen Weg geht und sich oftmals von den anderen Elefanten weghält. Klar waren die anderen, vor allem Toto und Sikkim, ihm gegenüber dominant, die haben ihn aber ja nicht unterdrückt.
    Hattest du denn mal die Möglichkeit Tutume über nen vernünftigen Zeitraum in Osnabrück zu beobachten?

    Das er gleich in Kanada durch die Kuh unterdrückt wird, ist ja wohl noch sehr hypotetisch.

    Welches österreichisches Gesetz verbietet denn den alleinigen Transport von Elefanten, bzw. was sagt das Gesetz denn aus.
    (09.03.2013)
    Jolantha Belik:   Mit dem Unterschied, Michael, dass in freier Wildbahn die (Jung-)Bullen selber entscheiden, wann, wo und wie lange sie sich einer Herde/Gruppe anschließen und wann und mit wem sie diese wieder verlassen, und nicht Zweibeiner auf dem grünen Tisch. Es war ja nicht die Rede davon, dass das Ganze Jumanee komplett zerstört. Es ist bei ihm der nächste Tropfen ins Faßl seiner "Erfahrungen". Wenn das Faß übergeht, zuckt Jumanee aus.

    @Niedersachse: Objektiv betrachtet steht der Wirtschafstfaktor "funktionierende Herde mit Jungtier = viele Besucher = Geld für den Zoo" dem Wohl eines einzelnen Tieres, in diesem Fall Tutumes, gegenüber. Tutume wurde bisher auch immer nur herum geschubst. Der Kleine mußte mit vier Jahren als "Problem-Ele" alleine seine Herde verlassen, er wurde von Berlin nach Osnabrück gebracht - das wäre in Ö rein von Gesetzes wegen nicht erlaubt. Dann zog auch noch seine Halbschwester, die ihn nur unterdrückt hat, nach Osnabrück. Jetzt wird er quasi aufs Abstellgleis gestellt, bis man ihn irgendwann weiter verfrachtet. In Kanada erwartet ihn ein dominantes Weibchen, die wird ihn auch unterdrücken (die Namensähnlichkeit wird kaum große Freude bei ihr auslösen, ihr verstorbener langjähriger Ele-Partner hieß "Toutoune"). Tutume wird es eines Tages reichen und er zuckt aus, wäre ja nicht das erste Mal ...

    Ist Tutume überhaupt noch in Osnabrück?
    (09.03.2013)
    Niedersachse:   Richtig, in dieser kurzen Zeit wird sich sicherlich kein so enger Kontakt geschweige denn eine Freundschaft aufbauen, dass dies Jumanee anschließend komplett zerstört.
    Das ist auch immer noch ein riesiger Unterschied ob sie sich nur mitbekommen oder ob sie auch direkten Kontakt haben.
    Vor allem wird Jumanee nicht aus seiner Gruppe rausgerissen in der er jetzt lebt.
    Man sollte manches einfach ein wenig objektiver betrachten.
    (09.03.2013)
    Michael Mettler:   Wenn sich im Freiland ein herangewachsener Bulle (wie Tutume einer ist) vorübergehend (zwecks Paarung) einer fremden Kuhherde anschließt, müssen die dortigen Jungbullen (wie Jumaane einer ist) doch genauso damit fertigwerden, dass er wieder weggeht...?
    (08.03.2013)
    Jolantha Belik:   Auch wenn Elis keinen Rüssel- und/oder Sichtkontakt haben, so kommunizieren sie ja mit einander. Kaum gewöhnt er sich an einen neuen Mitbewohner, ist der auch schon wieder weg - der Kleine hat sein ganzes bisheriges Leben nur solche Erfahrungen gemacht. :-(
    (08.03.2013)
    Niedersachse:   Wo ist denn jetzt das Problem für Jumanee dass zeitweise Tutume mit in Hodenhagen steht????
    Ich würde sogar drauf tippen, dass die überhaupt keinen Kontakt haben werden...
    (08.03.2013)
    Jolantha Belik:   Der arme Jumanee. Wenn man sich mal überlegt, was der kleine Jumanee in seinem kurzen Leben schon alles mitgemacht hat, ist es der reinste Irrsinn, was man ihm mit Tutume dort hin stellen und dann Tutume wieder wegnehmen antut. Und dann wundert man sich, wenn Elis noch gestörter werden, als sie schon sind ...




    (08.03.2013)
    Zoo Osnabrück:   Zoo Osnabrück präsentiert Investitions- und Finanzierungsplan
    Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollen neue Themenwelten ermöglichen

    Cash-Flow, Investitionspläne, Real-Case-Szenarien – an diese Begriffe denkt wohl kaum jemand bei einem Zoobesuch. Doch auch ein Zoo ist ein Wirtschaftsunternehmen. Der Zoo Osnabrück will nun mit einem neuen Strategiepapier die Finanzierung neuer Themenwelten ermöglichen.

    Beim gestrigen Zoo-Förderkreistreffen im Rathaus Osnabrück mit circa 120 anwesenden Sponsoren präsentierte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann erstmals das von ihm erarbeitete Strategiepapier „Zoo Osnabrück 2021“. Das Konzept soll die Finanzierung der nächsten Bauvorhaben, wie einer Nordamerika-Landschaft oder die Umgestaltung des  Elefantenparks, mithilfe von Wirtschaftlichkeitsberechnungen und verschiedenen Entwicklungsszenarien stützen: „Wir machen damit die geplante Erlös- und Aufwandsentwicklung in allen Positionen komplett transparent – inklusive entsprechender Erläuterungen der bisherigen Entwicklung sowie der künftigen Planungsszenarien“, so Busemann. „So wird beispielsweise deutlich, dass wir bei einem Cash-Flow von mindestens jährlich 400.000 Euro Kredite für weitere Umbauten bedienen können und die Finanzierung der geplanten Nordamerikalandschaft seriös sicherstellen können.“ Denn im Gegensatz zu anderen Zoos finanziere sich der Zoo größtenteils selbst: Während der Allwetterzoo Münster jährlich 4,1 Millionen Euro erhalte, bekomme der Zoo Osnabrück zurzeit circa 100.000 Euro.

    Ansprache von Entscheidungsträgern für Kredite
    Mithilfe des Strategiepapiers wolle Busemann nun mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo Osnabrück gGmbH Reinhard Sliwka die Entscheidungsträger in der Stadtverwaltung, im Rat und Innenministerium frühzeitig ins Boot holen. So könne man schon jetzt die ab 2017 geplante Realisierung der Nordamerikalandschaft anhand einer transparenten, seriösen Finanzplanung und der geplanten Entwicklung wichtiger Steuerungsgrößen, wie z.B. des Cash-Flows oder der Liquidität, diskutieren. „Bewahrheiten sich dann unsere Planungsszenarien, können wir, ohne bei unseren Entwicklungspartnern ‚kalte Füße’ zu erzeugen, in die für die weitere Zooentwicklung lebenswichtige Realisierung der weiteren Masterplanung  eintreten. Liegen wir in den vereinbarten Steuerungsgrößen schlechter, müssen wir die Projekte kleiner gestalten, zeitlich verschieben oder gar verwerfen. Liegen wir besser, können wir weitere, kleinere tiergärtnerisch sinnvolle Projekte neben den besucherattraktiven Großprojekten realisieren“, führt Busemann aus.

    40 Millionen Euro Mehreinnahmen in den letzten Jahren
    Top-Ratings der Banken seien dem Zoo bereits ausgestellt worden und Budgetabweichungen im Promillebereich bei einem Haushalt von sieben Millionen Euro belegen die Seriosität der Planung. „Klar definierte Kennzahlen helfen Außenstehenden sofort die Finanzlage zu erkennen und die geplante Weiterentwicklung als realistisch einzustufen“, erläutert Busemann. Des Weiteren habe der Zoo in den letzten Jahren viel Know-how und Erfahrungen in der Finanzierung von Bauprojekten aufgebaut. „40 Millionen Euro mehr haben wir in den letzten 15 Jahren dank neuer Erlebniswelten und passender Marketingmaßnahmen erwirtschaftet, die wiederum in die Finanzierung der Umbauten fließen. Parallel betreiben wir ein professionelles Aufwandsmanagement“, berichtet Busemann. Personalkosten würden minimiert durch im Vergleich zu anderen Zoos sehr schlanken Strukturen mit einem hoch engagierten aber kleinen Team und alle Aufwandspositionen einem kontinuierlichem Überprüfungsprozess unterzogen. „Allein die neben den Personalaufwendungen zweitgrößte Aufwandsposition, die Energiekosten, konnten im Rahmen unseres ‚Energiesparzoos’ trotz deutlicher Preissteigerungen wesentlich gesenkt werden“, beschreibt Busemann die Situation.

    Besucherbefragung mit Bestwerten
    Neben Finanzierungskonzepten sind kontinuierliche Besucherbefragungen ein besonders wichtiges Instrument der Zooentwicklung. Diese führt der Zoo mithilfe seines Sponsors der buw Unternehmensgruppe seit drei Jahren durch. Dr. Claudio Felten, Geschäftsführer der buw consulting, stellte die aktuellen Ergebnisse vor: „Wirklich sensationell ist die Weiterempfehlungsbereitschaft der Zoobesucher: 88 Prozent würden den Zoo auf jeden Fall weiterempfehlen. Die sogenannte Nettoweiterempfehlungsrate liegt beim Zoo bei 86,4. Kein Unternehmen, auch nicht die jeweils Branchenbesten Firmen, kommen in diesen Bereich.“ Selbst ein Unternehmen wie Apple könne dieses Niveau mit einem Wert von 55 nicht vorweisen. Auch die Verbesserung der Kennzahl um den Wert von 20,6 seit Befragungsbeginn in 2010 sei bemerkenswert. „Der Zoo Osnabrück hat die Aussagen seiner Zoobesucher sehr ernst genommen. Wo Kritik geäußert wurde, hat der Zoo gehandelt. So hat der Zoo für eine bessere Tierpräsentation mehr kommentierte Fütterungen eingerichtet, Hinweisschilder zu den Lieblingsplätzen der Tiere angebracht oder Gehege umgestaltet “, ergänzt Felten. Besonders positiv bewerteten die Befragten die Tiervielfalt, die Gestaltung der neuen Anlagen und die Naturbelassenheit. Kritisiert werden die alten Gehege sowie die Ausschilderung des Rundgangs. „Allerdings gab es 2012 nur 11 Kritiker – bei 901 Befragten. Fast 90 Prozent der Besucher sind zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Zoo. Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit liegt aktuell bei 6,24 von möglichen 7 Punkten und konnte innerhalb drei Jahre kontinuierlich gesteigert werden“, so Felten.

    Auch im  europäischen Vergleich gute Noten
    Auch im europäischen Vergleich schneidet der Osnabrücker Zoo gut ab. Anthony Sheridan, unabhängiger Zooexperte, analysiert seit langem die europäische Zoolandschaft und sieht den Zoo am Schölerberg auf Erfolgskurs: „Der Zoo Osnabrück hat im Vergleich zu anderen Zoos eine sehr gute kaufmännische Seite. So schließt der Masterplan auch immer gleich eine seriöse Finanzplanung mit ein. Das ergibt eine solide Basis für den weiteren Weg“, bewertet Sheridan. Was sich in den letzten Jahren am Schölerberg getan habe, sei beachtlich. „Der Zoo Osnabrück ist im europäischen Vergleich von einem unbedeutenden zu einem sehr bedeutenden Zoo geworden. In den letzten zwei Jahren besuchten ihn circa zwei Millionen Menschen – das sind in etwa so viele Besucher wie der Londoner Zoo im gleichen Zeitraum hatte, allerdings bei 10 Millionen Einwohnern.“ Der internationale Zooexperte freue sich, dass nun noch die Tigeranlage, das Menschenaffenhaus und auch langfristig der Elefantenbereich umgebaut werden – auch seiner Meinung nach Bereiche, die vergrößert werden müssen.

    Große Spendenaktion für Orang-Utan Buschi
    Die Bauarbeiten für die modernisierte Tigeranlage im Stil des Affentempels Angkor Wat laufen bereits, wie Busemann berichtet: „Das Zoozentrum wird sich bis 2015 in eine Tempelruine verwandeln – auch das Menschenaffenhaus. Für das neue Zuhause von Orang-Utan Buschi starten wir in diesem Jahr noch eine große Spendenaktion mit dem Medienpartner Neue Osnabrücker Zeitung.“ Der Zoo wolle die gesamte Region hinter Buschi stellen und ihm so ein neues, großes Heim schaffen.


    Die nächsten Projekte:

    2013
    Eröffnung neuer Streichelspielplatz im Zoozentrum
    Start Umbau Tigeranlage
    Spatenstich Umbau Menschenaffenhaus
    Kleinere B-Maßnahmen: Umbau Tropenhalle zur Mendozahalle, Außenanlage Tapire/Guanakos/Nandus/Wasserschweine, Klammeraffen-Anlage

    2014
    Eröffnung Tigeranlage
    Umbau Menschenaffenhaus
    Kleinere B-Maßnahmen

    2015
    Eröffnung Menschenaffenhaus

    2017
    Baustart Nordamerika

    2018
    Fertigstellung Nordamerika

    2020
    Baustart Elefantenpark  (Angkor Wat IV)

    2021
    Fertigstellung Elefantenpark
     

    Hintergrundinfo: Ausgaben/Einnahmen Zoo Osnabrück

    Aufwendungen (2012):
    Personal (3.450.000 Euro; 53%)
    Energie/Bewirtschaftung (790.000 Euro; 11%)
    Reparaturen (280.000 Euro)
    Tierversorgung: Futter/veterinärmediz. Betreuung (400.000 Euro)
    Werbung (540.000 Euro)
    Verwaltung (310.000 Euro)
     
    Erlöse (2012):
    Eintrittserlöse (inkl. Jahreskarten): 4.900.000 Euro
    Eintrittserlöse sind mit über 75% Anteil am Erlöskuchen die wichtigste Ertragsposition.
    Sponsoring: 800.000 Euro
    Mit über 13% zweitwichtigste Einnahmequelle
    Pachteinnahmen: 210.000 Euro
    Spenden, Zoolotterie: 200.000 Euro
     
    Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Dank des Strategiepapiers „Zoo Osnabrück 2021“ soll nach „Angkor Wat“ „Nordamerika“ kommen. Dr. Claudio Felten (Geschäftsführer buw consulting), Anthony Sheridan (unabhängiger Zoo-Experte), Burkhard Jasper (Bürgermeister Osnabrück), Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH) und Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer) freuen sich auf die neuen Zoo-Projekte.
    (06.03.2013)
    Zoo Osnabrück:   Höhlenbären ziehen in den Zoo Osnabrück ein
    Ausstellung zum Klimaschutz nimmt Gestalt an

    In den Zoo Osnabrück sind vergangene Woche drei Höhlenbären eingezogen. Natürlich keine lebendigen, denn diese Bärenart ist vor langer Zeit ausgestorben. Die Überreste können Zoobesucher demnächst in der Klima-Ausstellung „Klimatopia“ begutachten.
    Die Eröffnung von „Klimatopia“, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück und der Bingo Umweltstiftung, im Zoo Osnabrück rückt immer näher: Nach der offiziellen Einweihung am 11.04.2013 können Besucher am 14.04.2013 am „Klimatopia-Tag“ die Ausstellung erkunden und Klimaschutz im ganzen Zoo erleben. Zurzeit werden die ersten Ausstellungsstationen eingebaut – unter anderem die nachgebildeten Knochen von drei Höhlenbären. „Höhlenbären lebten vor circa 50.000 Jahren während einer Warmzeit. Sie wurden Opfer des natürlichen Klimawandels. Als die Winter immer länger wurden, reichten ihre angefressenen Fettreserven während des Winterschlafs nicht mehr aus und sie starben“, erläutert Biologe und Ausstellungsmacher Norbert Niedernostheide.
    Die in der „Klimatopia“-Ausstellung gezeigte Fundsituation ist eine originalgetreue Nachbildung einer Ausgrabungsstelle in der Conturineshöhle in den Dolomiten. Der Mineralien- und Fossiliensucher Willy Costamoling betrat am 23. September 1987 als erster Mensch die auf 2.800 Metern gelegene Höhle. Hier entdeckte er eine Vielzahl an Knochen und Schädeln – teilweise oder ganz mit Sand bedeckt. „Die Untersuchungen ergaben, dass hier ein sehr kleiner Höhlenbär lebte. Manche Merkmale des Gebisses und der Extremitäten waren jedoch wesentlich höher entwickelt. Es handelte sich um eine eigene Art, die die Forscher ‚Ladinischer Bär’ nannten“, so Niedernostheide. Dieser Bär konnte 50.000 bis 35.000 Jahre vor unserer Zeit in den Dolomiten leben, weil eine Warmzeit herrschte. Damals bedeckten keine Gletscher die Alpen und die Baumgrenze lag circa 600 Meter höher als heute. „Wir wollen damit zeigen, dass es einen natürlichen Klimawandel schon immer gab, der auch Auswirkungen auf so manche Tierart hatte. Der von uns Menschen durch CO2 und andere Treibhausgase ausgelöste Klimawandel schreitet jedoch so schnell voran, dass sich viele Arten nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen können und etliche wahrscheinlich aussterben – wie der Höhlenbär“, erläutert Meteorologin und Ausstellungsmacherin Monika Weyer.
    Höchste Zeit also zu handeln – wie, erfahren Zoobesucher demnächst in „Klimatopia“, direkt neben dem Gehege der quicklebendigen Eis-Braunbär-Mischlingen und Klimabotschafter Tips und Taps.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Franz Mayer, Valentin Perlinger und Roland Mayer von der Universität Wien bildeten den Knochenfund nach (v.l.). Im Vordergrund sind die kräftigen Zähne der hauptsächlich Pflanzen fressenden Höhlenbären zu erkennen.
    (04.03.2013)
    Jan Jakobi:   Laut Zoofreunde-Forum hat Dr. Blaszkiewitz zu "Tutumes" Zielzoo (Granby oder Fasano) zugestimmt.
    Aber auch in Fasano hätte er keine geeignete Partnerin.

    Ich frage mich was die Osnabrücker und/bzw. die Hodenhagener machen wollen, wenn einer der Tests oder mehrere positiv ausfallen sollte.
    Auf Dauer kann er nicht in Hodenhagen bleiben, dort lebt neben dem Zuchtbullen "Tonga" der fast 5 1/2-jährige "Jumaane".
    (26.02.2013)
    Michael Mettler:   Nach den Angaben auf www.elephant.se scheint Tutume allerdings auch in Kanada nicht in eine aktuelle Zuchtsituation zu kommen. Granby hält demnach derzeit nur eine einzelne, 30-jährige Kuh, die vor wenigen Monaten ihre Gefährtin verloren hat.

    Mit Htoo Yin Aye, die nach Osnabrück kommen wird, verlässt übrigens der letzte Elefant der "Gründerherde" Emmen.
    (26.02.2013)
    Niedersachse:   Aber an Fußketten ist ja nichts schlimmes ... da laufen einige Elefanten in Europa immer wieder mit rum ...
    (25.02.2013)
    Jolantha Belik:   Tutume braucht ja auch gültige Ausfuhrgenehmigungen, dafür ist normalerweise die abgebende Stelle zuständig. Man kann nur hoffen, dass es ihm nicht so ergeht wie den drei Elis in Toronto, die seit ziemlich genau einem Jahr die Transportkisten in der Anlage stehen haben und wegs Training für den Transport in den Süden der USA seit einem Jahr mit Fußketten herum laufen müssen. Vor fast zwei Jahren hat ein Sponsor zugesagt, dass er den Flug für die drei finanziert, damit sie nicht tagelang bei einem LKW-Transport in der Kiste eingesperrt sind. Nunja, die Elis sind noch immer in Toronto ...
    (25.02.2013)
    Michael Mettler:   Ist es nicht gemeinhin so, dass der jeweils "empfangende" Zoo die Transportkosten trägt? Dann müssen sich vielleicht auch die Kanadier um die entsprechenden Einfuhrgenehmigungen kümmern, und Osnabrück (oder der Tierpark Berlin, falls Tutume noch dessen Eigentum ist) hätte gar keinen Einfluss darauf.
    (25.02.2013)
    Jolantha Belik:   Es geht nicht nur schneller, sondern deutlich preisgünstiger, wobei man bei einem Schwertransport kaum von preisgünstig sprechen kann. Bei all der Jammerei der Zoos bez. notorischem Geldmangel stellt sich schon auch die Frage, welcher Sponsor den Transport nach Kanada finanziert? Und auch, weshalb man bisher nicht dafür gesorgt hat, dass er sämtliche erforderlichen Reisepapiere/Bewilligungen schon beisammen hat und noch vor der Anreise der neuen Elis Richtung Kanada abgereist ist. Dass Tutume nach Kanada geht, ist ja nicht erst seit wenigen Tagen bekannt, darüber wird schon seit Monaten diskutiert.
    (24.02.2013)
    Stefanie Fischer:   @Jan Jakobi: Sie haben ja auch geschrieben, dass es Vor- und Nachteile gibt. Wahrscheinlich ist der Stress geringer wenn Mutter und Kind gemeinsam reisen und man muss nicht mehrmals fahren und damit geht es insgesamt auch schneller. Zu entscheiden haben, dass aber eh andere.
    (24.02.2013)
    Jan Jakobi:   Mit "Tutume" macht mich traurig, denn seine Mutter ist nicht mehr und seine Schwester ist noch im Tierpark Berlin.

    Bei "Luka" habe ich Bedenken, unter anderem habe ich nichts gutes gelesen über ihn. Er hat Elefanten-Herpes, welches in der Emmener Herde nicht vorkam.

    Die beiden Bullkälber mit ihrer Mutter in einen Container? Wenn das mal gut geht..., denn eine der beiden Elefantenkühe die mit ihrem Bullkalb 2004 nach Köln ging hat sich auf ihr Kalb gelegt. Ist aber nichts passiert.

    Wenn ich mich nicht irre hat der Zoo Emmen selber spezielle Elefanten-Transportcontainer, die sind vermutlich breiter und länger.
    (21.02.2013)
    Zoo Osnabrück:   Asiatische Elefanten zu Ostern in Osnabrück?
    Vorbereitungen im Zoo Osnabrück laufen auf Hochtouren

    Der Transport der Asiatischen Elefantenfamilie aus dem Tierpark Emmen in den Zoo Osnabrück steht kurz bevor. Auch ein passender Zuchtbulle ist gefunden: Elefant Luka reist voraussichtlich nach Ostern aus dem spanischen Benidorm/Alicante nach Osnabrück.
    „Zurzeit trainieren die Emmener Kollegen mithilfe von Futter die Asiatischen Elefantenkühe Htoo Yin Aye und Ma Palai sowie den männlichen Nachwuchs Ananda und Mong Tine in die Container zu gehen. Sobald die Tiere dazu in der Lage sind, kann der Transport stattfinden – hoffentlich noch vor Ostern“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der heutigen Pressekonferenz auf der Elefantenanlage im Zoo Osnabrück. „Die besondere Herausforderung ist der Nachwuchs: Hier müssen die Emmener Kollegen entscheiden, ob Ananda und Mong Tine alleine in einem Container reisen oder mit ihrer Mutter gemeinsam. Beides hat Vor- und Nachteile.“

    Emmener Kühe benötigen dringend neues Zuhause
    Ein weiterer Aspekt: „Die Zuchtkuh Htoo Yin Aye ist möglicherweise wieder schwanger. Das können wir aber erst in Osnabrück nach mehrwöchigen Urintests mit Sicherheit sagen“, erläutert Böer. „Wenn sie schwanger ist, ist sie vielleicht im zehnten bis 14. Monat tragend. Ein Elefant trägt insgesamt 22 Monate. Das heißt, sie wäre im zweiten Drittel der Schwangerschaft – hier ist ein Transport im Vergleich zum Beginn oder Ende der Schwangerschaft unbedenklich.“ Die Emmener Kühe mit ihrem Nachwuchs müssten jedoch jetzt schnell ein neues Zuhause bekommen, da es in der Herde große soziale Anspannungen gebe, nachdem die Leitkuh gestorben war und zwei Kühe um die ranghöchste Position streiten. „Diese täglichen Auseinandersetzungen sind für eine möglicherweise schwangere Elefantenkuh belastender als ein einmaliger kurzer Transport“, so Böer.

    Elefantenbulle Luka reist nach Osnabrück
    Während die Emmener Tierpfleger ihre Elefanten auf die Reise vorbereiten, hat der Osnabrücker Zoo mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Asiatische Elefanten einen genetisch passenden Elefantenbullen für die weitere Zucht ausgesucht: „Elefantenbulle Luka, über drei Meter groß und 39 Jahre alt, wird voraussichtlich im April aus dem spanischen Zoo Terra Natura an den Schölerberg ziehen“, berichtet Böer. „Wir waren vor Ort, haben uns mit den Tierpflegern ausgetauscht und ihn  begutachtet – ein imposanter und sozial verträglicher Elefantenbulle.“ Mit den Emmener Kühen und Luka will der Zoo Osnabrück eine stabile Elefantenfamilie aufbauen und zur Erhaltung dieser Art beitragen: „Asiatische Elefanten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. Es leben nur noch zwischen 25.000 und 30.000 Exemplare in freier Natur – während es noch über 600.000 Afrikanischen Elefanten gibt.“

    Höhere Mauern und dickere Seile
    Im Elefantenrevier des Osnabrücker Zoos bereiten die Tierpfleger alles für die Ankunft der Asiaten vor. „Wir haben das Elefantenhaus neu gestrichen und weitere Heuraufen angebracht. Außerdem haben wir Löcher in die Wände der Schlafboxen gebohrt, sodass wir den Elefanten vom Pflegergang aus Leckereien zur Beschäftigung zustecken können“, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Auch auf der Außenanlage gibt es einige Anpassungen: „Ausgewachsene Elefantenbullen benötigen etwa ab dem 30. Lebensjahr Innen- und Außenbereiche, in denen sie über Wochen ihre Ruhe haben können, weil sie in solchen Phasen das 80fache der üblichen Testosteron-Menge im Blut haben“, erläutert Niebler. „Diesen Zustand bezeichnet man als Musth. In diesen Phasen sind alle Elefantenbullen extrem reizbar und angriffslustig und benötigen Ruhe und Abgeschiedenheit. Das ist von der Natur so eingerichtet, da die Bullen in freier Wildbahn in dieser Zeit um ihre Weibchen kämpfen.“ Deswegen werde am Bullenstall eine zusätzliche Mauer gezogen, sodass Luka während der Musth dahinter seinen eigenen Männerbereich mit Schwimmbecken erhalte. In der übrigen Zeit könne Luka mit der Familie zusammen sein. „Dafür müssen wir jedoch den gesamten Außenbereich sicherer gestalten. Dickere Seile werden angebracht, das Weidezaunsystem erneuert und einige Felsmauern bis auf knapp drei Meter erhöht“, ergänzt Niebler.

    Tutume reist nach Kanada
    Zurzeit lebt noch der letzte der ehemals fünf Afrikanischen Elefanten in Osnabrück: Elefantenbulle Tutume. „Tutume wird im Frühsommer in den Granby Zoo in der Nähe von Montréal, Kanada, reisen“, berichtet Böer. „Allerdings wird er zuvor einem umfangreichen Gesundheitstest unterzogen, den die Kanadischen Behörden zur Einfuhr vorgeben. Da sich das Genehmigungsverfahren aber über Monate hinziehen kann und zeitgleich die schwierige soziale Situation unter den Elefanten im Zoo Emmen schnelles Handeln erfordert, wird Tutume für kurze Zeit in die Obhut des Serengeti Parks gegeben.“ Hier treffe er auch die Elefantenkuh Umtali, die 2002 von Osnabrück hierhin zog, sodass er bis zur Abreise in Kanada in guter Gesellschaft sei.

    Zooverein und Aufsichtsrat unterstützen Elefantentausch
    Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Tierärztin, freut sich, wenn alle Elefanten an ihrem endgültigen Bestimmungsort sind: „Der Aufsichtsrat der Zoo Osnabrück gGmbH, die Geschäftsführung und das Präsidium des Zoovereins stehen voll hinter dem engagierten und professionellen Vorgehen von Zoodirektor Böer. Wir hoffen, dass es allen Tieren in der neuen Situation besser geht und wir durch die neuen Konstellationen zu Nachwuchs und zur Arterhaltung sowohl bei den Afrikanischen als auch bei den Asiatischen Elefanten beitragen können.“

    Hintergrund:
    2012 hatte der Zoo Osnabrück gemeinsam mit den Elefanten- Zuchtbuchführern der Europäischen Zoogemeinschaft beschlossen, von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umzustellen. Im Zoo Osnabrück lebten insgesamt fünf Elefanten: Die zwei älteren Zirkuselefanten Miry und Betty, die Elefantenkühe Sabi und Matibi sowie der Elefantenbulle Tutume. Da Tutume und Matibi verwandt waren, war in dieser Konstellation in Osnabrück keine Zucht möglich – die Elefantenhaltung war in eine Sackgasse gelangt. Jungtiere aufzuziehen ist jedoch für alle Tiere ein essenzielles Bedürfnis und im Sinne der Arterhaltung eine wichtige Aufgabe der Zoos. Daraufhin reisten Miry und Betty in den Zoo Fasano in Italien, während die Kühe Matibi und Sabi ein neues Zuhause im Zoo „African Safari“ bei Toulouse fanden. In Toulouse besteht die Hoffnung, dass Matibi sich einen Partner aus zwei Jungbullen auswählt und Nachwuchs bekommt.

    Bildquelle: Zoo Emmen
    Die Emmener-Elefantenfamilie mit Ma Palai, Mon Tine, Ananda und Htoo Yin Aye (v.l.) wird voraussichtlich noch vor Ostern nach Osnabrück reisen.
    (21.02.2013)
    Carsten Horn:   Das Duisburger Baumkänguruh fährt mW voll auf Oregano ab, g...
    (17.02.2013)
    Michael Mettler:   Wird eigentlich ein solches Geruchs-Enrichment in Osnabrück oder irgendwo sonst auch anderen Tiergruppen angeboten? Bisher kenne ich sowas immer nur für Raubtiere, obwohl ja auch viele andere Tiergruppen (und nicht nur Säuger) stark geruchlich orientiert sind.
    (17.02.2013)
    Zoo Osnabrück:   Curry, Koriander, Pfefferminz – Tiere lieben es exotisch
    Indasia spendet Gewürze für Feinschmecker im Zoo

    Von Pfefferminz bis Lebkuchengewürz, von Zwiebelpulver bis hin zu geräuchertem Koriander – Tiere mögen Gewürze. Wie wir Menschen sind aber auch sie wählerisch: Jedes Tier hat seine Vorlieben.

    „Curry!“ – Könnte man die beiden Vielfraße Vilja und Loki aus dem Zoo Osnabrück interviewen, so wäre das sicherlich die Antwort auf die Frage nach ihrem Lieblingsgewürz. Streut Tierpfleger Thorsten Vaupel das gelbe Pulver im Vielfraß-Gehege aus, stürzen sich die beiden mit Begeisterung darauf: „Sie wälzen sich auf dem Curry, bepudern ihr Fell damit und naschen davon. Duftet nur einer von beiden nach dem Gewürz, kugeln sie sich auch schon mal übereinander, was für die Besucher besonders schön zu beobachten ist“, berichtet Vaupel. Die Gewürze werden im Zoo als positive Stimulation eingesetzt, um die Tiere zu beschäftigen und ihnen Abwechslung zu bieten. In der Natur sind Tiere laufend mit fremden Gerüchen konfrontiert, wie dem von potenziellen Beutetieren, Geschlechtspartnern oder Feinden – eine Art der Kommunikation zwischen den Tieren. Setzen die Tierpfleger im Zoo Gewürze ein, können sie auch hier den Geruchssinn der Tiere herausfordern und so Langeweile vorbeugen.
    Gespendet werden die Gewürze von dem Gewürzmittelhersteller Indasia aus Georgsmarienhütte: „Gerne haben wir neben einer Sponsoring-Partnerschaft mit dem Zoo auch die Patenschaft für die beiden Vielfraße übernommen und freuen uns, dass unsere Gewürze nicht nur bei uns Menschen gut ankommen“, so José Kilhoffer, Geschäftsführer bei Indasia.
    Doch nicht nur die Vielfraße profitieren von dem Engagement. Auch bei vielen anderen Tierarten, wie Bären, Löwen oder Luchsen, nutzt der Zoo Gewürze, um die Nasen und Geschmacksnerven der Tiere herauszufordern: „Wir mischen die Gewürze in Strohsäcke, mit denen die Tiere dann spielen oder sich darin wälzen können“, erzählt Tanja Boss, die Leiterin des Kamelreviers. „Man benötigt von den Gewürzen lediglich eine kleine Menge, da die meisten Tiere eine viel feinere Nase haben, als wir Menschen.“
    Dabei sind die Geschmäcker verschieden: Luchse mögen gerne Fenchel und Pfefferminz, während die Löwen geräucherten Koriander bevorzugen. Die Tierpfleger setzen die Duftsäckchen alle zwei bis drei Wochen ein und variieren dabei die Gewürze, so dass die Tiere das Interesse nicht verlieren. Wenn es also beim nächsten Zoobesuch nach Curry duftet, sind wieder die tierischen Feinschmecker unterwegs.

    Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef
    Vielfraßmann Loki liebt Curry und badet regelrecht darin.
    (15.02.2013)
    Oliver Müller:   Also unser Bonner General-Anzeiger (Tageszeitung) hat schon mehrfach über "die seltenen Croissant-Schafe" berichtet. Irgendwie auch französisch.
    (14.02.2013)
    WolfDrei:   Etwas "Besserwisserei": da ich auch in fast allen anderen Zoos , die die besagten "Zwergschafe" haben, die Schreibweise "Quessantschaf" finde: es mag zwar einem Deutschen schwerfallen, das auszusprechen: aber die Insel Ile d`Ouessant vor der bretonischen Küste wird nicht mit Q (wie KUUH) sondern mit O (wie OOH) geschrieben. Und O und u werden zum gesprochenen U, da das einzelstehende u zum gesprochenen Ü wird (Beispiel bureau frz = Büro). Und steht dann dort noch ein e dahinter, wirds schon fast wie W gehaucht. Zugestandenerweise hat man in der Bretagne gewisse Ausspracheschwierigkeiten.
    Ein anderes Beispiel einer falschen Schreibweise - nicht auf Frankreich bezogen: Oft wird der deutsche Entdecker Klaus von der Decken zum Van der Decken (betrifft u.a. einen Tocko und einen Sifaka - also richtig Von der Decken-Sifaka)
    (14.02.2013)
    Jan Beensen:   Kaninchen, Ziegen und Quessantschafe laufen in einem asiatischen Bauerndorf umher?
    Und was passiert mit den Hängebauchschweinen und Hühnern?
    Gibt es Bilder von der Baustelle des neuen asiatischen Streicheldorfes?
    (13.02.2013)
    Zoo Osnabrück:   Neues im Zoojahr 2013: Streichelspielplatz und Tigeranlage
    Knapp eine Million Besucher in 2012

    Zwar knackte der Zoo Osnabrück 2012 nicht die Eine-Million-Grenze wie im Vorjahr, blickt aber mit 982.000 Besuchern und 22.300 verkauften Jahreskarten auf das zweiterfolgreichste Jahr in seiner Geschichte zurück. Die nächsten Bauprojekte laufen bereits.

    „Die Eröffnung des Affentempels ‚Angkor Wat’ war sicherlich einer der Höhepunkte 2012“, erinnert sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH. „Im neuen Jahr können wir dank 982.000 Besuchern in 2012 direkt daran anknüpfen: Unsere Tigeranlage wird bis 2014 ebenfalls im Tempelstil umgebaut. Dann ziehen zwei Sumatra-Tiger in das 1.000 Quadratmeter große Gehege ein.“ Circa 6,5 Millionen Euro Umsatz mit einem Gewinn von knapp 350.000 Euro vor Abschreibung habe der Zoo gemacht, so Sliwka. „Da der Zoo gemeinnützig ist, fließen alle Einnahmen direkt in den Zoo zurück und kommen hier den Tieren zugute“, so Sliwka.

    Elefantentausch richtig und wichtig
    Auch im Tierbereich zieht Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, eine positive Bilanz: „Unser neuer Zoodirektor Michael Böer ist sehr engagiert an seine neue Aufgabe herangegangen. So veranlasste er den Tausch mehrerer Zuchtpartner bei verschiedenen Tiergruppen, um so für eine größere genetische Vielfalt und damit gesunde Nachkommen zu sorgen. Das ist im Hinblick auf den Artenschutz und die Arterhaltung sehr wichtig.“ Für 2013 erwarte der Zoo deswegen einige Jungtiere. Die Entscheidung, die Afrikanischen Elefanten abzugeben und dafür in naher Zukunft die Asiatischen Dickhäuter aus Emmen aufzunehmen, sei zwar schwer gefallen, aber dennoch richtig und wichtig gewesen, so Bruchhausen, die selbst Tierärztin ist.
     
    Neuer Streichelspielplatz ab März 2013
    Doch nicht nur in der Tierwelt wird es 2013 Neuerungen geben, wie Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Schenk berichtet: „Für unsere jungen Besucher wird bereits im März die modernisierte Streichelanlage eröffnet. Wir haben das Konzept komplett überarbeitet: Auf der alten Anlage entsteht gerade ein asiatisches Bauerndorf, passend zur Tempelwelt ‚Angkor Wat’, in dem dann unter anderem Ziegen, Kaninchen und Quessant-Schafe frei herumlaufen.“ Außerdem werde es Spielmöglichkeiten für die ganz kleinen Besucher geben.

    Auch im Bildungsbereich wird der Zoo 2013 sein Angebot erweitern, freut sich Aufsichtsratsmitglied Hans Cromme: „Am 11. April eröffnen wir Klimatopia, eine interaktive Ausstellung zum Thema Klimawandel, unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück und der Bingo-Umweltstiftung. Wir hoffen, dass unsere bärenstarken Klimabotschafter Tips und Taps die Besucher zum Klimaschutz motivieren können.“ Mithilfe der neuen Angebote hofft Cromme, dass der Zoo 2013 erneut die Eine-Million-Marke knackt: „Dank der ausgefeilten Masterplanung und einem sehr guten Marketingkonzept, erarbeitet von unserem Geschäftsführer Andreas Busemann, konnten wir für unsere Tiere viele Bereiche verbessern und auch für die Besucher attraktiver werden. Die hohen Besucherzahlen helfen uns wiederum, die letzten veralteten Tierbereiche zu erneuern. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

    Weiterhin viele Angebote im Zooverein
    Über die neuesten Entwicklungen freut sich auch Aufsichtsratsmitglied Reinhard Coppenrath, der als Präsident der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. für das Vereinsleben der aktuell 2.223 Mitglieder zuständig ist: „Unsere Vereinsmitglieder unterstützen nicht nur die weitere Zooentwicklung, sondern profitieren auch davon. 2013 planen wir wieder ein Sommerfest, Sonntagsführungen und Zooreisen.“ Dieses Jahr geht es unter anderem in die Zoos Emmen und Rotterdam.

    Der Aufsichtsrat wurde im Rahmen der Gründung der Zoo Osnabrück gGmbH ins Leben gerufen. Neben den fünf Präsidiumsmitgliedern der weiterhin bestehenden Zoogesellschaft Osnabrück e.V. werden zukünftig zwei Vertreter der Stadt Osnabrück in den Aufsichtsrat eintreten. Die Stadt Osnabrück hält demnächst fünf Prozent an der Zoo Osnabrück gGmbH. „Durch die Gründung der gGmbH im vergangenen Jahr bekommt der Zoo nun die professionellen Strukturen, die er bei seinem stark gewachsenen Wirtschaftsvolumen benötigt und ist damit auch organisatorisch bestens für die Zukunft aufgestellt. Insofern war 2012 ein Richtung weisendes Jahr für den Zoo“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Sliwka.

    Foto:
    Der Zoo-Aufsichtsrat setzt sich auch für die Tapire ein: Sie erhalten demnächst eine neue Außenanlage. Von links nach rechts: Hans Cromme (Aufsichtsratsmitglied), Reinhard Coppenrath (Aufsichtsratsmitglied und Präsident Zoogesellschaft Osnabrück e.V.) mit Tochter Diana, Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender) und Karin Bruchhausen (2. stellv. Aufsichtsratsvorsitzende; es fehlt Wolfgang Schenk).

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (11.02.2013)
    Zoo Osnabrück:   Hallo Nuru und Basimah!
    Zwei langbeinige Tierkinder im Zoo Osnabrück geboren

    Im Zoo Osnabrück stand der vergangene Mittwoch (30.01.2013) ganz im Zeichen des Kindes: Bei den Giraffen und den Dromedaren gab es Nachwuchs.

    Giraffenkuh Diana brachte am frühen Morgen ihren Sohn Nuru auf die Welt. „Als ich um kurz vor Acht in den Stall kam, lag der Kleine noch ganz nass im Stroh“, berichtet Tierpflegerin Stephanie Batz. „Die Geburt muss also kurz vorher stattgefunden haben.“ Beide Tiere sind wohlauf. Für Diana war es die sechste und auch letzte Geburt – mit 24 Jahren ist sie für eine weitere Zucht zu alt. Nuru ist zwar trotz seiner 1 Meter 60 ein eher kleines Giraffenbaby, zeigt aber starken Willen: „Schon nach kurzer Zeit versuchte er beharrlich aufzustehen. Zunächst hatte er noch Schwierigkeiten, seine langen, staksigen Beine in die richtige Position zu bringen. Aber ziemlich schnell hatte er den Dreh raus und suchte nach dem Euter seiner Mutter“, erzählt Batz. Nurus Vater, der 14-jährige Edgar, reckte währenddessen seinen langen Hals über die Stallwand und beäugte neugierig die ersten Aktivitäten seines Sprösslings. Auch die anderen Giraffen, Dubaku, Nanji, Ursula und Manja, lugten immer wieder herüber und warteten gespannt darauf, ihr neues Familienmitglied begrüßen zu dürfen.

    Am Mittag Nachwuchs bei den Dromedaren
    Am selben Tag um 13 Uhr gab es auch im Kamelrevier Grund zur Freude: Dromedar Kathi gebar nach dreizehn Monaten Tragzeit ein Dromedarmädchen. „Nach der traurigen Totgeburt 2011 zaubert uns die Kleine heute ein Lächeln ins Gesicht, deshalb haben wir sie ‚Basimah’ genannt. Das ist arabisch und bedeutet ‚ein Lächeln’“, freut sich Marcel Köck, Tierpfleger im Kamelrevier. Für Kathi war es bereits die siebte Schwangerschaft. Mutter und Tochter haben alles gut überstanden, auch wenn Mutter Kathi nach der Geburt noch eine Calcium-Spritze vom Tierarzt verordnet bekam. Inzwischen ist Basimah schon sehr fidel und probiert auf ihren langen Beinen kleine Galoppsprünge im Stall aus.
    Beide Jungtiere können die Besucher mit etwas Glück am Wochenende sehen. Nuru ist zurzeit mit seiner Mutter Diana im mittleren Innengehege; wenn er nicht gerade zusammengekuschelt im Stroh schläft, können Besucher sein helles Köpfchen sehen. Basimah wird, allerdings nur bei gutem Wetter, am Wochenende die Außenanlage erkunden.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Nuru circa eine Stunde nach der Geburt: Er steht bereits! Mutter Diana leckt ihn trocken.
    (04.02.2013)
    Jonas Homburg:   Das ist sicher ein Fehler, ich tippe darauf, dass die Nandus gemeint sind, die z. Zt. mit den Guanakos leben. Die Waldhunde haben ein eigenes relativ neues gutes Gehege zwischen Tapiren und Nasenbären, Erwieterungsbedarf sehe ich da sowieso nicht.
    (23.01.2013)
    Michael Mettler:   Waldhunde und Wasserschweine gemeinsam??? Meines Wissens gehören doch Capybaras zum natürlichen Beutespektrum des Waldhundes?
    (22.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Inventur im Zoo: 2.908 Tiere leben am Schölerberg
    Zwei prominente Zoosenioren verstorben

    In den letzten Wochen hatten die Tierpfleger im Zoo Osnabrück eine ganz besondere Aufgabe: Sie mussten ihre Tiere für die jährliche Inventur zählen. Zwei Tiere gehören leider nicht mehr dazu: Tapirmann Ernesto (21 Jahre) und Tigerin Thiki (20 Jahre) verstarben.

    2.908 Tiere aus 297 Arten zählte Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück und zuständig für die tierische Bilanz, zum Abschluss der Inventur: „Die größte Artenvielfalt haben wir bei den Säugetieren mit 84 verschiedenen Arten und 560 Individuen. Die meisten Individuen finden sich jedoch bei den Fischen: 1.487 Fische aus 78 Arten leben in unserem Tetra-Aquarium.“ Gerade bei den Fischen und Vögeln ist die jährliche Inventur eine Herausforderung für die Tierpfleger: „In Gehegen mit vielen, aktiven Tieren, wie zum Beispiel bei der Sichler-Voliere, stehen wir mit bis zu drei Tierpflegern davor. Jeder zählt dann in einem anderen Gehegebereich und anschließend addieren wir die jeweiligen Ergebnisse“, beschreibt Wulftange den Vorgang. Bei den Fischen müsse auch schon mal geschätzt werden.

    Letzte Tigerin im Osnabrücker Zoo verstorben
    Zwei beliebte Tierpersönlichkeiten musste der Zoo leider aus seiner Bestandsliste nehmen: Tapirmann Ernesto verstarb im Alter von fast 22 Jahren am 15.01.2013 und Tigerfrau Thiki musste im hohen Alter von fast 21 Jahren am 30.12.2012 eingeschläfert werden: „Thiki zeigte keinerlei Lebenswillen mehr und ihre Kräfte schwanden von Tag zu Tag“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer. Nachdem die altersschwache Tigerin fünf Tage keine Nahrung aufnahm, beendeten die Zoomitarbeiter schweren Herzens ihr Leiden. „Da im Zoo natürliche Feinde fehlen und die Tiere medizinisch versorgt werden, erreichen Zootiere in der Regel ein sehr hohes Alter – somit haben wir aber auch die Verantwortung, sie zu erlösen, wenn es die Umstände erfordern.“ Thiki kam 2010 gemeinsam mit Tigermann Tycho aus Frankreich nach Osnabrück. Tycho verstarb 2011 im Alter von 16 Jahren an einem Tumor in der Bauchhöhle.

    Bis der geplante Umbau der Tigeranlage startet, bleibt sie eine Seniorenresidenz: Die 34 Jahre alte Braunbärendame Susi, Mutter der Mischlingsbären Tips und Taps, lebt solange dort. In die neue 1.000 Quadratmeter große Tigeranlage im Stile des Affentempels „Angkor Wat“ werden im Jahr 2014 zwei Sumatra-Tiger ziehen.

    Tapirzucht zur Arterhaltung
    Auch Tapir Ernesto erreichte mit fast 22 Jahren ein hohes Alter. „In den letzten Monaten wollte er nicht mehr fressen und wurde immer dünner. Trotz intensiver Behandlung durch unseren Zootierarzt mit Infusionen und Medikamenten verließen ihn schließlich die Kräfte“, berichtete Zoodirektor Böer. Der Tapirmann verbrachte fast 17 Jahre im Zoo Osnabrück und lebte dort mit drei Weibchen zusammen. „Ernesto war ein friedlicher Tapir und Vater von sieben Kindern. Damit hat er zur Arterhaltung beigetragen, denn Flachlandtapire sind eine gefährdete Tierart, weil ihr Lebensraum, der Regenwald, zerstört wird. Der Zoo Osnabrück unterstützt deswegen ein Tapirschutzprojekt in Ecuador finanziell“, so Böer. Der Zoo plane, wieder einen männlichen Tapir in die Gruppe zu integrieren. Außerdem wird die Tapirfamilie im Laufe dieses Jahres eine neue, große Außenanlage erhalten, die sie gemeinsam mit ihren jetzigen Nachbarn, den Guanakos, Wasserschweinen und Waldhunden, bewohnen wird.

    2012 weniger Tiere als 2011
    Bei der letzten Inventur Ende 2011 zählte der Zoo Osnabrück übrigens 2.921 Tiere aus 328 Arten. „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr in einigen Bereichen, wie bei den Fischen, Wirbellosen oder Säugetieren, weniger Arten und Individuen. Einige Tiere sind verstorben, wie unsere Thiki, andere leben jetzt in anderen Zoos, weil sie dort bessere Zuchtpartner finden, wie beispielsweise die Gelbkopfschildkröte. Zoos sind untereinander über das Erhaltungszuchtprogramm vernetzt, um Zootiere für die Arterhaltung zu tauschen“, erläutert Wulftange. Für 2013 erwarte der Zoo einige Jungtiere, da in mehreren Gruppen die Zuchtpartner für eine größere genetische Vielfalt und damit gesunde Tiere ausgetauscht wurden.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Birgit Strunk)
    Tapir Ernesto wurde fast 22 Jahre alt.
    (22.01.2013)
    Ulli:   zum Selbstbeurteilen:
    www.zoonaute.net/africansafari-2013elephant.html

    (20.01.2013)
    Jolantha Belik:   Hat wer aktuelle Infos aus Plaisance (Toulouse)? Wie geht es Matibi und Sabi? Stimmt es, dass die Außenanlage der Elis noch nicht fertig ist?
    (20.01.2013)
    Stefanie Fischer:   Es steht ja in der Pressemitteilung, dass es "bereits" 5°C waren, also gehen die auch davon aus das die Temperatur weiter steigt.
    (20.01.2013)
    Niedersachse:   Jap, wer mal bei solchen Temperaturen einen Pferde-Anhänger mit zwei Pferden drauf öffnet, merkt dass die den ganz schön gut aufheizen können. Die Ekipa-Anhänger sind ja auch oben geschlossen, da hält sich die Luft sehr gut drin, im Gegensatz zu den Containern von Interzoo.
    (20.01.2013)
    Jolantha Belik:   Für Eisbären sicherlich die ideale Temperatur, aber sonst finde ich 5 Grad Celsius bei der Abfahrt nicht gerade mollig warm. Ich würde gerne wisen, welche Temperatur und vor allem welche Luftfeuchtigkeit es bei der Ankunft in Toulouse im Container hatte.
    (20.01.2013)
    Stefanie Fischer:   Ich glaube nicht das es so kalt war. Laut Pressemitteilung waren die Container mit Stroh isoliert und bei der langen Fahrt und diesem kleinen Volumen haben die Elefanten den Container garantiert genügend selbst aufgeheizt.
    (17.01.2013)
    Jolantha Belik:   Matibi und Sabi sind in Toulouse gut angekommen. Die arme Mäuse, bei Minusgraden über 22 Stunden im LKW unterwegs, man kann nur hoffen und Daumen halten, dass sie sich keine Lungenentzündung & Co. eingefangen haben.
    (16.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Adieu, Matibi und Sabi!
    Afrikanische Elefantenkühe reisen nach Südfrankreich

    Heute hieß es erneut Abschiednehmen im Elefantenrevier des Zoo Osnabrück. Die Kühe Matibi und Sabi reisten nach Toulouse – ein weiterer Schritt zur Umstellung auf Asiatische Elefanten.
    „Das Verladen der Kühe verlief sehr ruhig“, berichtete Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Um neun Uhr starteten wir mit den Transportvorbereitungen und um 15 Uhr rollte der LKW aus dem Zoo.“ Der Zoo hatte für den Transport das international tätige Unternehmen Ekipa, Spezialist für Tiertransporte, beauftragt. Erst Sabi, dann Matibi wurden in je einen Spezialcontainer geführt, wie Böer berichtet: „Die Tierpfleger kümmerten sich heute besonders intensiv um die beiden Elefanten, denn natürlich waren beide aufgeregt. Die Kühe erhielten eine Beruhigungsspritze bis sie so entspannt waren, dass wir ihnen Seile um die Fußfesseln legen konnten.“ Per Seilwinde führten die Zoomitarbeiter die Tiere anschließend vorsichtig, einen Schritt nach dem anderen rückwärts in die Container, die auf der Elefantenaußenanlage direkt vor dem Haus standen. Rückwärts sei wichtig, damit die Elefanten, wenn sie wieder aussteigen, sofort sehen können, wo es hingeht. Ein Kran hob die Container mit 2,8 Tonnen (Sabi) und knapp 2 Tonnen (Matibi) anschließend über die Elefantenanlage auf den LKW.

    Lange Fahrt nach Toulouse
    Inspiziert und genehmigt wurde der Transport von Amtstierärztin Dr. Jutta Breuer, die vor der Abfahrt noch die Temperatur im Container maß. Die Wände waren aufgrund des Wintereinbruchs mit Strohballen isoliert. Mit bereits fünf Grad Celsius kurz nach Verladen konnte der Wagen dann gen Südfrankreich aufbrechen. „Die Fahrt mit 80 km/h dauert circa 22 Stunden. Für Elefanten ist das Stehen während der Fahrt aber nicht anstrengend, denn sie legen sich sowieso nur sehr selten hin“, erläutert Boer. Der Abschied fiel schwer, schließlich lebte Sabi seit 1987 und Matibi seit 2006 im Zoo Osnabrück. Viele Tierpfleger verabschiedeten sich von ihren Lieblingen und knipsten noch schnell ein Erinnerungsfoto. Begleitet werden Sabi und Matibi auf ihrer Reise von Tierarzt Thomas Scheibe und einer Tierpflegerin aus dem Osnabrücker Zoo, die in regelmäßigen Abständen nach den Tieren im Transporter schauen.

    Sackgasse in der Elefantenhaltung
    Da der Zoo Osnabrück mit der Elefantenhaltung in eine Sackgasse geraten war, musste man gemeinsam mit dem Europäischen Zuchtbuchführer für Afrikanische Elefanten eine Entscheidung fällen, wie Böer erklärte: „Matibi und unser Jungbulle Tutume sind Geschwister. Sie können sich nicht fortpflanzen und wollen auch nicht zusammen sein. Leider hatte sich kein passender afrikanischer Bulle zum Tausch mit Tutume gefunden. Gleichzeitig suchte der Emmener Zoo dringend eine neue Bleibe für ihre Asiatische Elefantengruppe.“ Deswegen sei die Entscheidung gefallen, den Asiaten in Osnabrück eine neue Heimat zu bieten, während die Osnabrücker Elefanten in andere Gruppen integriert werden. „Auf diesem Wege hoffen wir auch, allen Elefanten zu ermöglichen, sich fortzupflanzen – was angesichts der Gefährdung der Tierarten, aus Gründen des Artenschutzes aber auch für das Wohlbefinden aller Elefanten-Individuen sehr wichtig ist.“   
    Bereits im Dezember waren die ehemaligen Zirkuselefanten Miry und Betty nach Italien gereist. Die Hoffnung, dass diese gemeinsam mit Matibi und Sabi eine intakte Elefantengruppe bilden, hatte sich nicht erfüllt. „Wie auch bei Menschenfamilien verstehen sich nicht alle Elefanten automatisch miteinander. Sie sind sehr intelligent und sensibel. Nun hoffen wir, sowohl den Osnabrücker Elefanten, als auch den Emmener Elefanten durch die veränderte Situation mehr Lebensqualität zu ermöglichen“, blickt Böer optimistisch in die Zukunft.
    Sobald für Tutume eine neue Heimat gefunden ist – voraussichtlich Kanada – werden die Asiatischen Elefanten aus Emmen ihre Reise nach Osnabrück antreten, laut Zoodirektor Böer spätestens im März.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    „Go back, Matibi“ rufen die Tierpfleger: Mithilfe von Kommandos und Seilen geht die 13 Jahre alte Elefantenkuh langsam rückwärts in den Container.
    (15.01.2013)
    Ulli:   zitiert aus der Zoo-Homepage: Besucher beider Institutionen können weiterhin an den Wochenenden (samstags, sonntags) sowie an Feiertagen den Durchgang zwischen den Einrichtungen im Höhlenlabyrinth nutzen. Damit können Museumsbesucher an diesen Tagen kostenlos in den Unterirdischen Zoo und Zoobesucher kostenlos in das Museum. Montags bis freitags bleibt der Durchgang seit dem neuen Jahr geschlossen. Eine Sonderregelung gilt für geführte Schulklassen und Gruppen des Museums: Sie können auch dienstags bis freitags den Unterirdischen Zoo kostenfrei besuchen.

    Das muss man nicht verstehen ... oder?

    Die unter.Welten im Museum gehören zum unterirdischen Zoo wie auch der unterirdische Zoo zu den unter.Welten im Museum. Die Vertzahnung und der weitestgehend unkomplizierte und zeitgleiche Zugang war die ursprüngliche Intention gewesen...

    Ich denke auch, dass das Museum mit der alten Regelung hinsichtlich des besucheraufkommens nicht schlecht gefahren ist...
    (12.01.2013)
    Michael Mettler:   @Daniel Meier: Selbst wenn das stimmen sollte - es beantwortet meine Fragen nicht...
    (10.01.2013)
    Daniel Meier:   @MM Die Pressemeldung ist doch für die uninformierte Öffentlichkeit geschrieben und das EEP wird nur erwähnt um über eigene Fehler hinwegzutäuschen.
    (10.01.2013)
    Jan Jakobi:   Ja, schade mit den Elefanten.

    Ich hätte für "Matibi" Halle gut gefunden, weil dort ihre Mutter "Bibi" und ihre Schwester "Panya" leben. Da aber "Bibi" bald wieder ein Kalb bekommt, wäre eine Familienzusammenführung vielleicht nicht so gut.

    "Sabi" hätte ich wieder mit "Umtali" in Hodenhagen zusammengeführt.

    Und für "Tutume": Ihn und seinen Halbbruder "Kando" in eine Jungbullen-Gruppe.


    (10.01.2013)
    Michael Mettler:   Tutume und Matibi sind doch m.W. vom Tierpark Berlin in Osnabrück "nur" eingestellt worden, sprich der TP müsste nach wie vor Eigentümer der beiden Elefanten sein. Mein letzter Wissensstand ist, dass der TP kein Mitglied des Afrikaner-EEP ist. Dennoch werden beide Elefanten offenbar im EEP geführt und laut unten stehender PM auch via EEP-Koordination vermittelt. Wie erklärt sich das alles? Erhalten Tiere aus einem Nicht-EEP-Zoo automatisch EEP-Status, wenn sie in einen EEP-Zoo gelangen - selbst wenn das Nicht-Mitglied ihr Eigentümer bleibt und sie im Grunde auch zurückbeordern könnte?

    Interessant wäre ja gewesen, Matibi mit ihrer Mutter Bibi in Halle wieder zu vereinen - allerdings ist der Zeitpunkt dort natürlich ungünstig für ein solches Experiment...
    (10.01.2013)
    Jonas Homburg:   Schade um die Elefanten, obwohl ich im Praktikum nur eine Woche bei ihnen gearbeitet habe, hatte ich die drei irgendwie gern. Vor allem weil alle drei so deutliche Charakter hatten. Aber auch die Umstellung auf Asiaten ist sicher nicht verkehrt, geografisch passts an den Asienbereich und zum Waldambiente des Zoo sowieso besser. Bloß das Tal der Grauen Riesen steht etwas ausgestorben dar, vielleicht muss man sich da was neues einfallen lassen, denn für mich würde das mit den Asiaten nicht mehr passen, und dann wären nur noch die Nashörner als graue Riesen übrig (wenn man es als Afrikabereich aufrechterhalten möchte).

    Zum Thema Tarpire: der Kunstboden in der Innenalage sah in der Tat schon an einigen Stellen nicht mehr gut aus, aber das die Tapire an dem Hartboden, auf dem jetz der Rindenmulch liegt, angefressen haben, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

    Eins hatte ich auch noch vergessen: man bemüht sich in Osnabrück wirklich wo man kann: auch im Klammeraffenhaus wurde das kleine verglaste Gehege neben den Klammeraffen mit Rindenmulch aufgefüllt und durch einen Schieber für die Affen zugänglich gemacht, sodass sie jetzt auch Naturboden innen zur Verfügung haben.
    (10.01.2013)
    Stefanie Fischer:   @Jonas Homburg: Wäre interessant zu wissen, ob die Tapire den Kunstboden eventuell angefressen haben.
    (10.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Abschied von Sabi, Tutume und Matibi
    Bald Asiatische Elefanten im Zoo Osnabrück

    Der Zoo Osnabrück wird in diesem Frühjahr von Afrikanischen Elefanten auf Asiaten wechseln. Die derzeitige dreiköpfige Zuchtgruppe kann aufgrund von Verwandtschaftsverhältnissen nicht bestehen bleiben.
    „Die Umstellung der Elefanten geschieht zum Wohle der Tiere“, berichtete Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der heutigen Pressekonferenz. „Uns allen fiel die Entscheidung nicht leicht, insbesondere die Tierpfleger hängen sehr an ihren Schützlingen. Doch wir befinden uns mit der Elefantenhaltung leider in einer Sackgasse.“ Das Problem: Die 13 Jahre alte Elefantenkuh Matibi und der 13 Jahre alte Elefantenbulle Tutume sind Halbgeschwister. Sie können sich nicht fortpflanzen. „Zudem ärgert Matibi ihren Bruder sehr und Tutume will lieber alleine sein, so wie junge Bullen in freier Wildbahn auch“, erklärt Böer. Die 27 Jahre alte Sabi sei für Tutume eher eine Tante als eine interessante Partnerin. „Die Situation ist für alle drei Nerven aufreibend und wir mussten auch der Tiere wegen nun handeln.“

    Nach Frankreich und in die weite Welt
    Ursprünglich wollte der Zoo nur Tutume gegen einen anderen, passenden Afrikanischen Elefantenbullen tauschen. „Leider wurde aber kein passender Partner gefunden“, bedauerte Böer. Deswegen geht es für Matibi und Sabi nächste Woche nach Südfrankreich, in den Zoo African Safari bei Toulouse. „Hier erwarten sie zwei junge Elefantenbullen, für Matibi ist da sicherlich ein passender Partner dabei. Außerdem erhalten sie dort ab diesem Frühjahr die modernste Elefantenaußenanlage in Europa“, freut sich Böer für die beiden Elefantenkühe. Für Elefantenbulle Tutume kann die Reise länger werden: „Voraussichtlich wird er nach Kanada gehen, um in Amerika als Zuchtbulle für Nachwuchs zu sorgen. Wir warten zurzeit noch auf die Genehmigungen der kanadischen Behörden. Als zweite Option besteht noch ein Zwischenaufenthalt in Fasano, Italien, wo auch unsere ehemaligen Zirkuselefanten Miry und Betty hingegangen sind“, so Böer.

    Expertenwissen für eine gute Zukunft
    Die Entscheidung, wo die Osnabrücker Elefanten hinreisen, hat der Zoo Osnabrück nicht alleine gefällt: „Die Europäische Vereinigung für Zoos und Aquarien hat im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms so genannte Zuchtbuchkoordinatoren für verschiedene Tierarten bestimmt. Das sind wissenschaftliche Zoomitarbeiter, die sich um den Tausch von Tieren in Zoos kümmern. Sie wissen, wo welche Tiere sind und welche Tiere genetisch am besten für die Zucht zusammen passen“, erläutert Böer. Diese Zuchtbuchkoordinatoren werden jeweils zusätzlich von einem Komitee aus acht weiteren Experten unterstützt. „Sie haben nach langer Beratung für unsere Elefanten sowohl Toulouse als auch Kanada ausgewählt, sodass wir dieser Entscheidung folgen.“

    Fünf Asiaten demnächst im Zoo Osnabrück  
    Die Elefantenhaltung in Osnabrück ist damit jedoch nicht abgeschlossen: „Im März werden vier Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Emmen zu uns ziehen. Die dortige Elefantengruppe hatte sich nach dem Tod der Leitkuh in zwei Untergruppen gespaltet und miteinander konkurriert“, so Böer. „Deswegen kommt nun eine Gruppe zu uns, sodass es auch diesen Tieren besser gehen wird.“ Die Osnabrücker Zoobesucher müssen sich allerdings an asiatische Namen gewöhnen: Elefantenkühe Htoo Yin Aye (30 J.) und Ma Palai (15 J.) sowie die Elefantenbullen Ananda (4 J.) und Mong Tine (1 J.) leben dann auf der großen Elefantenanlage im Zoozentrum. „Zusätzlich erhalten wir noch einen Zuchtbullen, der aber vom EEP-Koordinator noch nicht ausgewählt wurde. Dann haben wir im Zoo Osnabrück erstmals eine zuchtfähige Elefantengruppe und Sabi, Tutume und Matibi haben auch eine hoffnungsvollere Zukunft“, ist Böer optimistisch.
    Wann die Reise von Tutume startet ist zurzeit noch unklar. Zoobesucher können sich am kommenden Wochenende von ihren Afrikanischen Elefantenlieblingen Sabi und Matibi verabschieden.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Die drei Afrikanischen Elefanten Tutume, Matibi und Sabi werden Osnabrück in den nächsten Wochen verlassen.
    (10.01.2013)
    Jonas Homburg:   Zwei Sachen die mir Freitag noch bei einem Besuch aufgefallen sind: die Tapir-Innenalage bedeckt jetzt eine dicke Schicht Rindenmulch. Die Tiere halten sich aber nach wie vor offenbar gern in ihren Boxen dahinter auf (die sind mit einem zum Liegen geeignenten Kunstboden ausgestattet).
    Außerdem scheint der neue Impalabock seine Rolle sehr ernst zu nehmen, ein Weibchen trieb er ziemlich fleißig, man kann also wohl auf Nachwuchs hoffen.
    (08.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Startschuss für „Klimatopia“-Countdown
    Klimabotschafter-Bus rührt Werbetrommel für interaktive Klimaausstellung im Zoo

    Die neue interaktive Klimaausstellung im Zoo Osnabrück nimmt Gestalt an. Der Countdown zur Fertigstellung läuft – am 11. April wird die Ausstellung unter dem neuen Namen „Klimatopia“ offiziell eröffnet. Zudem rührt ein neu gestalteter Klimabotschafter-Bus der Stadtwerke die Werbetrommel für die neue Mitmach-Erlebniswelt im Zoo.

    Mitte 2011 waren die Bauarbeiten im Bereich gleich hinter der Bärenanlage gestartet – bislang unter dem Projekttitel „Klimahöhlen“. „Wir biegen auf die Zielgerade ein und haben nach einem Namen gesucht, der noch besser ausdrückt, wofür die neue Ausstellung steht“, erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos, Reinhard Sliwka. „Klimatopia verbindet unseren Anspruch, über den Klimawandel und seine Folgen zu informieren mit unserem Ziel, jedem Besucher konkrete Erkenntnisse mitzugeben, was jeder Einzelne von uns dagegen tun kann.“ Hauptdarsteller sind dabei die beiden Mischlingsbären Tips und Taps, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte prädestiniert sind für die Rolle als Klimabotschafter. Sie „begleiten“ die Besucher beim Gang durch Klimatopia, denn die Ausstellung ermöglicht besondere Einblicke in das benachbarte Bärengehege.

    Passende Felshöhlen-Optik
    Gefördert wird „Klimatopia“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung sowie den Stadtwerken Osnabrück. „Der Zoo ist mit seinen Aktivitäten in Sachen Klimaschutz bundesweit Vorreiter“, erläutert DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. „Diese neue Dauerausstellung ist ein sehr gutes Instrument, um den Besuchern dieses wichtige Thema anschaulich und spannend näherzubringen.“ So sorgt beim Gang durch „Klimatopia“ besonders die Felshöhlen-Optik im Stil der Bärenanlage für das passende Ambiente. „ Und die Bären können die zahlreichen Besucher emotional für den Klimaschutz begeistern“, so Brickwedde.

    Mitmach-Aufruf per Bus
    Die Wartezeit bis zur Eröffnung am 11. April verkürzen der Zoo und die Stadtwerke mit einem „Klimabotschafter-Bus“. „Unter dem Motto ‚Wir sind Klimabotschafter – Macht mit‘ rufen unsere Patentiere Tips und Taps die Osnabrücker und damit die Zoobesucher und unsere Fahrgäste dazu auf, Klimatopia zu besuchen und ebenfalls aktiv das Klima zu schützen“, erläutert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. Für Hülsmann passt die neue interaktive Dauerausstellung im Zoo perfekt zur grünen Stadtwerke-Initiative KUK (KompetenzUmweltKlima). „Wir ziehen sozusagen an einem Strang und intensivieren das Klimaschutz-Netzwerk in Osnabrück“, so der Vorstandsvorsitzende.

    „Klimatopia-Tag“ am 14. April 2013
    Zusätzlich zur offiziellen Eröffnung mit geladenen Gästen planen Zoo und Stadtwerke einen gemeinsamen „Klimatopia-Tag“ am 14. April. „Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes“, erläutert Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann. Wer klimafreundlich anreist, erhält einen „Klima-Rabatt“ auf den Eintrittspreis, zusätzlich gibt es ein umfangreiches „Klima-Programm“ auf der Bühne an der ‚Angkor Wat‘-Tempelanlage, „Klima-Führungen“ zu besonders energiesparenden Tieren und vieles mehr. „Wir planen weitere ‚Mitmach-Überraschungen‘, die wir aber noch nicht verraten“, so Busemann weiter. „Nur so viel: Wir hoffen auf rege Beteiligung.“
     

    HINTERGRUNDINFORMATION

    Was ist „Klimatopia“?
    Ausstellung zum Thema Klimawandel/Klimaschutz auf circa 250 Quadratmeter
    Die Mischlingsbären Tips und Taps (Eis-Braunbär-Hybriden) werden dabei zu Klimabotschaftern:
    Die Ausstellung ermöglicht besondere Einblicke in das Bärenaußengehege, sodass die Bären die Besucher durch die Ausstellung „begleiten“.
    Außerdem wurden derartige Bären in der freien Wildnis nachgewiesen und man vermutet, dass Hybridisierung aufgrund des Klimawandels zunehmen wird.
    Die Ausstellungsräume sind wie Steinhöhlen gestaltet und passen sich damit an die 2011 eröffnete Bärenanlage und die waldige, hügelige Lage des Zoos an.
    Themen:
    Klimaveränderung in der Arktis und Auswirkungen auf die dortige Tierwelt
    Verlust der Biodiversität durch Klimawandel
    Was ist der „Klimawandel“?
    Was tut die Region Osnabrück für den Klimaschutz und was kann jeder einzelne von uns tun?
    Wissensvermittlung über interaktive Lernstationen
    Konzeption mit einem Expertenteam und Fachbeirat
    Baustart: Juli 2011
    Eröffnung: 11.04.2013
    Kosten:  Circa  1.050.000 Euro
    Förderer:
    Deutsche Bundesstiftung Umwelt (400.000 €)
    Niedersächsische Bingo Umweltstiftung (85.000 €)
    Stadtwerke Osnabrück

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Freuen sich auf die Eröffnung von „Klimatopia“ am 11.04.2013: Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo Osnabrück gGmbH), Karin Bruchhausen (Zoo-Präsidium), Andreas Busemann (Zoo-Geschäftsführer), Dr. Fritz Brickwedde (Generalsekretär Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und Manfred Hülsmann (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück); v.l.n.r..
    (07.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Paulina und Odina: Damenzuwachs im Wolfsrudel
    Wolfswelpen im Frühjahr 2013?

    Zwei neue Fähen vergrößern seit einigen Wochen das bislang dreiköpfige Wolfsrudel des Osnabrücker Zoos. Zoodirektor Prof. Michael Böer hofft auf Nachwuchs im Frühjahr.

    Im Osnabrücker Wolfswald sollen die zweijährige Paulina und die fünfjährige Odina aus dem Bayerwald-Tierpark Lohberg zusammen mit den drei bestehenden Rüden für Nachwuchs sorgen. Das Vorgehen, zwei Fähen in ein Männer-Rudel einzugliedern, ist eher ungewöhnlich, war aber hier notwendig, wie Revierleiterin Tanja Boss erklärt: „In der freien Wildbahn gründen ein Rüde und eine Fähe zusammen eine Familie. Doch hier hatten wir drei Rüden, die sich sehr gut verstehen, und mit den Fähen ein Geschwisterpaar, das schon lange zusammenlebt.“
    Zoodirektor Prof. Michael Böer erläutert die Hintergründe: „So konnten wir sicherstellen, dass innerhalb beider Gruppen bei der Paarbildung weniger Konkurrenz herrscht und damit Konflikte weitestgehend ohne Verletzungen ausgetragen werden.“ Nach anfänglich kleineren Auseinandersetzungen hätten sich die Wölfe inzwischen fast komplett zusammengefunden. „Geht die Entwicklung so weiter, haben wir voraussichtlich schon bald ein neues Elternpaar, an dessen Aktivitäten sich die anderen Wölfe dann entsprechend anpassen werden“, freut sich Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Wir rechnen dann mit der Paarung während der Ranz Ende Februar und so – hoffentlich – mit Welpen im Mai 2013.“
    Die Vorbereitung auf die Paarungszeit ist laut der Revierleiterin auch für ungeschulte Augen gut zu beobachten: „Es ist momentan viel Bewegung in der Anlage: Die Rüden fangen an, um die Wölfinnen zu konkurrieren und die Hormone kommen so langsam in Wallung“, erzählt Boss. „Zurzeit sieht es ganz danach aus, als würden Welpi und Paulina unser neues Alpha-Paar.“
    Innerhalb eines Sozialverbandes regeln Wölfe in jeweils nach Geschlechtern getrennten Rangordnungen unter den Rüden und den Fähen, wer die meisten Rechte genießt oder wesentlichen Einfluss auf das Jagd- und Fortpflanzungsgeschehen nimmt. Die Rangordnung bestimmt auch, wer sich fortpflanzen darf oder aber in eher beigeordneter Rangposition sich an der Aufzucht der Welpen der beiden - meist jeweils Ranghöchsten -  Elterntiere beteiligen darf.
    Besucher können die Struktur des Wolfsrudels an der Körperhaltung erkennen: Je höher ein Tier seine Rute trägt, desto höher ist auch sein Rang in der Gruppe. Das interessante Sozialverhalten ist jetzt täglich bis zur Paarungszeit in der letzten Februarwoche zu beobachten. Zoobesucher können direkt von der drei Meter hohen Takamanda-Brücke in die um 1.500 Quadratmeter vergrößerte und mit Felsen gestaltete Wolfsanlage schauen – ähnlich einem Waldhang in der Wildbahn.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Die neuen Fähen sind gut zu erkennen: Sie sind sehr viel kleiner als die männlichen Wölfe.
    (04.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Tierisch viel los – Pinguine, Erdmännchen und Guanakos bekommen Verstärkung

    Patchwork gibt es nicht nur in Menschenfamilien: Sieben neue Erdmännchen-Damen aus dem Zoo Schwerin sind vor circa vier Wochen in die zweiköpfige Männer-WG eingezogen. „Nachdem vor einiger Zeit unser Zuchtweibchen leider verstorben ist, haben wir dringend eine neue Weibchengruppe für unsere Männchen gebraucht“, erzählt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo. „Die Vergesellschaftung zwei verschiedener Gruppen ist bei Erdmännchen nicht ganz einfach, da sie eine sehr feste Familienstruktur haben. Im Gehege der Rothandtamarine konnten sie sich deshalb zunächst auf neutralem Boden kennen lernen. Wir haben dort ein Kot-Wasser-Gemisch versprüht, um die neuen Tiere mit dem Geruch der Männchen vertraut zu machen.“ Der Plan ging auf: Nach kurzer Zeit lernten sich die Erdmännchen persönlich kennen und konnten daraufhin gemeinsam in das Erdmännchen-Gehege ziehen.
    Auch die Humboldt-Pinguine Thea und Theresa, zwei weibliche Jungtiere aus dem Zoo Halle, haben sich in den letzten Wochen gut in ihre neue Kolonie integriert: Die beiden Pinguindamen watschelten an ihrem ersten Tag neugierig auf die Außenanlage. „Theresa war mutig und nahm sofort Kontakt zu ihren neuen Gefährten auf. Thea war vorsichtiger: Sie verhielt sich zunächst eher zurückhaltend“, berichtete Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers. Die Eingewöhnung in eine neue Kolonie sei bei jungen Tieren etwas einfacher als bei älteren, da sie noch kein Balzverhalten zeigen und anderen Artgenossen gegenüber nicht aggressiv reagieren. „Pinguine leben weitestgehend monogam. Daher hoffen wir, dass zwei unserer Pinguinmänner die Damen im nächsten Jahr, nach der Geschlechtsreife, als lebenslange Partnerinnen wählen.“
    Einen neuen Mann im Hause hat dagegen die Guanako-Herde bekommen: Pico, ein zweijähriger Hengst, ist im Tausch gegen den Osnabrücker Hengst Diabolo aus dem Opel-Zoo in Kronberg angereist. „In unserer Herde lebt auch eine Tochter von Diabolo. Damit keine Inzucht passiert, haben wir uns entschieden zu tauschen“, erläutert der Leiter des Südamerikahauses Daniel Chirico. Der Hengst hat jetzt nicht nur Gesellschaft von drei Stuten, sondern auch von Nandus – einer südamerikanischen Laufvogelart, die er bislang nicht kannte. Chirico ist begeistert: „Pico macht sich hervorragend. Er zeigt sich umgänglich gegenüber uns Tierpflegern und ist freundlich zu seinen Mitbewohnern. Besser hätte es nicht laufen können.“

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Pico, der Guanako-Hengst aus Kronberg, kommt mit seinen neuen Damen und Mitbewohnern, den Nandus, gut zurecht.
    (03.01.2013)
    Zoo Osnabrück:   Bescherung für die Zootiere: Kinder packen Geschenke

    Auch in diesem Jahr können Kinder im Zoo Osnabrück die Wartezeit aufs Christkind verkürzen, indem sie für die Tiere Geschenke packen. Die Kinder erhalten ebenfalls ein Geschenk: Sie haben am 24.12. freien Eintritt.
    An Heiligabend treffen sich Kinder und Zoopädagogen um 10 Uhr am Wirtschaftshof und am Löwenhaus, um gemeinsam für die Tiere Weihnachtspäckchen und -säckchen mit Obst, Gemüse und Körnern zu füllen. Für die Vegetarier unter den Tieren, wie die Rentiere, gibt es Äpfel und Karotten in kleinen Kartons. Die Elefanten dagegen mögen lieber Paprika, rote Beete oder auch Bananen. Fleischfresser, wie die Löwen und Vielfraße, können sich über Rindfleisch oder Fisch in Säckchen freuen.
    Wenn Obst, Gemüse, Fleisch und Körner verpackt sind, geht es zur gemeinsamen Bescherung. Die Kinder können die Tiere dabei beobachten, wie sie neugierig mit Zähnen und Krallen die Geschenke öffnen und die Leckereien verspeisen.
    Der Zoo hält neben der „tierischen“ Bescherung noch zwei weitere Highlights bereit: Um 11:20 Uhr können die Kinder ihre Weihnachtswünsche für Elefantenbulle Tutume mit bunter Kreide an die Wände des Elefantenstalles schreiben. Treffpunkt ist das Elefantenhaus. Außerdem sorgen „Frank und seine Freunde“ mit dem Zappeltier und Prinzessin Mikidoo ab 11:30 Uhr am Löwenrondell mit passenden Liedern für weihnachtliche Stimmung (bei schlechtem Wetter am Haupteingang).
    Das genaue Programm für Heiligabend ist auf www.zoo-osnabrueck.de unter der Rubrik „Veranstaltungen“ zu finden und ist an der Zookasse erhältlich.
    Auch die Besucher erhalten ein Weihnachtsgeschenk, denn für Kinder sind der Eintritt und das Geschenkepacken am 24.12. kostenlos.
    Der Zoo ist auch an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr geöffnet:
    Heiligabend (24.12.12): 9:00 bis 14:00 Uhr (Kassenschluss 13:00 Uhr)
    1. Weihnachtsfeiertag (25.12.12): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
    2. Weihnachtsfeiertag (26.12.12): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
    Silvester (31.12.12): 9:00 bis 14:00 Uhr (Kassenschluss 13:00 Uhr)
    Neujahr (1.1.13): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
    (18.12.2012)
    Zoo Osnabrück:   Arrivederci, Miry und Betty!
    Osnabrücker Elefantenkühe reisen nach Italien

    Die Elefantenkühe Miry und Betty, die im Februar 2011 in den Zoo Osnabrück kamen, machten sich heute auf den Weg nach Fasano in Süditalien – bequem, warm und sicher in einem großen Transporter.
    Aufregung gepaart mit Wehmut herrschte am Freitagmorgen im Elefantenrevier des Osnabrücker Zoos: Die beiden ehemaligen Zirkuselefanten Miry (31 J.) und Betty (28 J.) sollten in ihr neues Zuhause in den Tierpark Zoosafari in Fasano (Italien) reisen. Der große Transportlader, der den beiden Kühen von ihren vielen Reisen in ihrem früheren Zirkusleben bekannt war, stand um 8 Uhr bereit. Ein Weg aus Sand führte über die mit Schnee bedeckte Elefantenanlage, um den Tieren den Gang vom Elefantenhaus in den Transporter so einfach wie möglich zu machen.

    Der Abschied fällt schwer
    Nachdem Amtstierärztin Dr. Jutta Breuer vorher bestätigt hatte, dass Miry und Betty gesundheitlich transportfähig sind und der Laster den beiden genügend Platz bietet, kam um viertel vor zehn das Startzeichen: „Komm Miry, komm Betty“, rief der ehemalige Halter und Zirkusdirektor Francois Meise über die Osnabrücker Elefantenanlage seinen früheren Schützlingen zu. Meise war extra gekommen, um die Tiere auf ihrer Reise zu begleiten. Und worauf alle Zoomitarbeiter gehofft hatten, geschah dann auch: „Die beiden Kühe folgten dem Ruf und stiegen wie selbstverständlich in den Transporter. Sie kennen das natürlich von früher und verbinden damit auch nichts Negatives“, erklärt Revierleiter und langjähriger Elefantenpfleger Detlef Niebler. Im warmen Transporter erwartete die beiden eine große Ladung Heu und zwei leckere Brötchen zur Belohung. Zehn Minuten später rollte der Transporter schon aus dem Zootor gen Italien heraus, während die Tierpfleger zwar erleichtert nach dem guten Verlauf aber dennoch ein wenig traurig hinterher schauten.

    Auch Elefanten können Kommunikationsprobleme haben
    Der Zoo Osnabrück hatte sich schweren Herzens dazu entschlossen, für die beiden ehemaligen Zirkuselefanten ein neues Zuhause zu finden, wie Niebler erklärt: „Wir hatten gehofft, dass sich die beiden neuen Elefanten und unsere drei alteingesessenen Osnabrücker Dickhäuter Sabi, Matibi und Tutume zu einer Familie zusammenschließen. Die älteren Kühe sollten, wie in freier Wildbahn üblich, die Tanten der jungen Kuh Matibi werden und bei einer späteren Jungenaufzucht helfen.“
    Doch ähnlich wie in Menschenfamilien kann es auch bei Elefanten Kommunikationsprobleme geben: „Betty und Miry kannten keine anderen Elefanten und sind sehr stark auf Menschen fixiert. Sie können mit den anderen Elefanten nicht kommunizieren und kommen immer sehr forsch und schnurstraks auf die anderen zu. Matibi, die jeden um den Finger wickeln kann, kommt damit klar. Sabi und Tutume jedoch nicht.“
    Und so sei es immer wieder zu Missverständnissen und Reibereien zwischen den beiden Gruppen gekommen, weswegen der Zoo sie habe getrennt halten müssen. „In Italien haben die beiden nun nicht nur ein milderes Klima für ihren Ruhestand, sondern auch eine schöne große Anlage, wo sie unter sich bleiben können“, so Niebler.  

    Zoo arbeitet weiter an Elefantenhaltung
    Sabi, Matibi und Tutume müssen zwar weiter dem norddeutschen Winter trotzen, dafür kann Jungbulle Tutume nun wieder in seinen Junggesellenbereich einziehen, den die Damen beschlagnahmt hatten: „Tutume braucht als junger Bulle mehr Rückzugsmöglichkeiten von den Kühen. Auch in freier Wildbahn sind die männlichen Elefanten Einzelgänger. Diesem natürlichen Verhalten müssen wir auch hier im Zoo gerecht werden“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer.
    Deswegen überlege der Zoo auch, wie es in Zukunft mit der Elefantenhaltung weiter geht – zum Wohle der Elefanten sowie passend zur gesamten Masterplanung im Zoo. „Wir wollen den Zootieren ermöglichen, sich fortzupflanzen, da es für sie wichtige Erfahrungen sind. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag zum Artenschutz. Die 13jährige Matibi ist bereits fortpflanzungsfähig, deswegen müssen wir schauen, wie wir ihr ermöglichen können, auch ein Baby zu kriegen“, so Prof. Böer. Dafür versuche der Zoo in den nächsten Monaten eine Lösung zu finden.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück, Lisa Josef
    Ganz selbstverständlich gehen Betty (links) und Miry (rechts) schnurstracks in den Transport-LKW, der sie ins süditalienische Fasano bringt.
    (14.12.2012)
    Zoo Osnabrück:   Süß, aber borstig: Nachwuchs bei Familie Stachelschwein

    Es ist gerade mal 20 Zentimeter groß und sieht (noch) völlig ungefährlich aus: das Stachelschwein-Mädchen, das vor einer Woche, am 29.11.2012, im Zoo Osnabrück das Licht der Welt erblickt hat.
    Momentan kuschelt es am liebsten mit Mama oder Papa im warmen Haus, denn bei Familie Stachelschwein kümmern sich beide Elternteile um den Nachwuchs. Doch das wird sich bald ändern, weiß Tierpfleger Daniel Menken: „Bereits nach kurzer Zeit kann das Jungtier feste Nahrung zu sich nehmen. Die Kleinen müssen schnell selbstständig werden, denn der nächste Nachwuchs steht schon bald bevor.“ Stachelschweine bekommen zweimal im Jahr Jungtiere, sodass die Elterntiere sich um den nächsten Zögling kümmern müssen. Aber so süß die Stachelschwein-Babys auch sind, selbst die Tierpfleger fassen sie nur mit Handschuhen an: Die bei der Geburt noch weichen Borsten härten bereits nach wenigen Tagen zu spitzen Stacheln aus.
    Übrigens sind Stachelschweine nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, mit Schweinen verwandt, sondern gehören zu der Familie der Nagetiere. Sie können eine Länge von maximal 80 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu 27 Kilo erreichen. Die imposanten, circa vier Gramm schweren Stacheln dienen der Abwehr von Fressfeinden, wie Leoparden, Hyänen oder große Greifvögel. Stachelschweine kommen unter anderem in China oder Israel vor und zeichnen sich durch eine enorme Anpassungsfähigkeit aus: Sie leben sowohl in Wüsten, Steppen und Felsgebieten als auch in Urwäldern.
    Der Zoo Osnabrück sucht noch einen Namen für das kleine Stachelschwein-Mädchen. Namensvorschläge können auf der Facebook-Seite des Zoos unter www.facebook.com/osnabrueck.zoo abgeben werden.

    Foto: Zoo Osnabrück
    (07.12.2012)
    Niedersachse:   Nilflughunde sind schon in der Halle.
    (04.12.2012)
    Jonas Homburg:   Zur Zeit sind es Rothaubenturakos, Starweber und Königsglanzstare. Vorgesehen sind in Zukunft noch Grüntauben, ob man noch mit Riesenturakos plant, kann ich nicht sagen. Außerdem noch Nilflughunde.
    (04.12.2012)
    Jan Beensen:   Was für Vögel leben denn derzeit in der Schimpansenhalle?
    (03.12.2012)
    Jonas Homburg:   War gestern abend auf dem Weihnachtsmarkt und positiv überrascht. Wirklich schön gemacht, mit der Beleuchtung einiger Anlagen. Die Wolfsanlage direkt an der Takamandabrücke sieht echt gut aus man kommt jetzt echt nah an die Tiere ran, zwei Weibchen, die neu eingetroffen sind, hielten sich auch direkt dort auf. Bezüglich Wolfshaltung kenne ich definitiv kein besseres und schöneres Gehege als Osnabrück.
    In der Schimpansenhalle ist einiges runtergeholzt, sie wirkt aber immer noch. Die Vögel haben gelernt, sich in der Konstruktion unter der Decke aufzuhalten, bis jetzt keine Reduzierung durch die Schimpansen (das Einflugloch ist auch elektrisch gesichert).
    In der Tropenhalle sollen wohl tatsächlich Schopfwachtel einziehen, sie sind schon in der Voliere hinter dem Aquarium eingezogen, wo jetzt auch die übriggebliebenen Vögel der Halle leben. Der einsame Kaiserschnurrbarttamarin lebt mit einigen Zwergwachteln im Rechten Innengehege der Weißgesicht-Seidenäffchen.
    (03.12.2012)
    Zoo Osnabrück:   Erster Weihnachtsmarkt im Zoo mit über 10.000 Besuchern
    Kombination aus Weihnachtsmarkt und Tieren voller Erfolg

    Die Bilanz des ersten Weihnachtsmarkts im Zoo ist positiv: Während der drei Tage (Freitag bis Sonntag) besuchten circa 10.200 Menschen die Sonderveranstaltung. 2013 soll der Markt erneut stattfinden – mit leicht überarbeitetem Konzept.
    „Für uns war es zunächst wichtig zu sehen, dass überhaupt Besucher kommen – schließlich kostet uns die Veranstaltung circa 36.000 Euro“, so Geschäftsführer Andreas Busemann. „Von daher freuen wir uns über den großen Andrang. Nun gilt es Bilanz zu ziehen und das Konzept nach den ersten Erfahrungen anzupassen.“ Der Weihnachtsmarkt im Zoo war in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück und dem Schaustellerverband Weser-Ems e.V. entstanden. Studenten hatten 2011 zwei Konzepte zur Veranstaltung erstellt. Die Umsetzung übernahm der Verband in Zusammenarbeit mit dem Zoo. Über 20 Pagodenzelte, Fackelführungen zu den Tieren, eine Eisbar mit Cocktails aus Eisgläsern und Live-Eisschnitzen erwarteten die Besucher am Wochenende im farbig erleuchteten Zoo.
    Nach dem erfolgreichen Wochenende denkt Busemann bereits an Weihnachten 2013: „Wir wollen die Veranstaltung gerne wiederholen, aber würden drei Kernbereiche anpassen: Mit einem Kartenvorverkauf wollen wir Wartezeiten am Eingang verhindern. Dann möchten wir Qualität und Struktur der Stände anpassen, das heißt mehr Stände mit Kunsthandwerk und mehr weihnachtliche Dekoration. Außerdem planen wir ein zusätzliches Kinderprogramm, wie ein Kinderkarussell und eine Märchenerzählerin.“
    Auch wolle man die Tierbegegnungen stärker mit dem Weihnachtsmarkt verzahnen. „Ich könnte mir einen Glühweinstand bei den Seehunden vorstellen oder eine Cocktailbar im Aquarium“, erklärt der Geschäftsführer. So könne man das Alleinstellungsmerkmal eines Weihnachtsmarktes im Zoo, die Tiere, noch stärker hervorheben – auch wenn man auf das Wohl der Tiere Rücksicht nehmen müsse. „Wir können abends nicht alle Tiere zeigen, denn manche, wie zum Beispiel unser Orang-Utan Buschi, haben feste Schlafenszeiten.“
    Der jetzige Weihnachtsmarkt hat laut Zoo einen kleinen Gewinn von circa 8.000 Euro gebracht: „Das ist für uns sehr wichtig, da wir uns größtenteils selbst finanzieren. Eventuell wäre es fürs nächste Jahr sogar vorstellbar, den Weihnachtsmarkt auf mehrere Wochenenden auszuweiten, um so das Wetterrisiko zu minimieren. Dieses Jahr hatten wir großes Glück – es war kalt und trocken“, so Busemann. Bereits in dieser Woche wird sich das Zooteam um Veranstaltungskauffrau Diana Hoge mit dem Schaustellerverband treffen, um aus den Erfahrungen des ersten Weihnachtsmarkts und Rückmeldungen von Besuchern zu lernen und die Adventszeit 2013 zu planen.

    Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Es wird ein Pinguin! Nicht nur die Kinder waren vom Eisschnitzen fasziniert.
    (03.12.2012)
    Michael Mettler:   Einen vergleichbaren Ansatz hatte vor Jahren der Berliner Zoo verfolgt, als die Mittelhalle des Antilopenhauses zu einer begehbaren Südamerika-Trockenlandschaft umgestaltet wurde (ich erinnere mich u.a. an Guiras). Fand ich damals recht attraktiv. Meiner Erinnerung nach waren es in Berlin allerdings keine energetischen Gründe, sondern die vorherige Nutzung hatte durch die ständige hohe Luftfeuchte Schäden an der Bausubstanz verursacht - mit solchen Problemen haben ja auch andere Tropenhallen zu kämpfen.

    Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob die Neugestaltung in Osnabrück es schafft, einen etwas großräumigeren Eindruck von der Halle zu erzeugen (allein der bessere Lichteinfall durch den Wegfall der tropischen Baumkronen dürfte dazu beitragen). Ich empfand sie - auch, weil der Weg größtenteil direkt entlang der Wände verlief - immer als sehr eng.
    (27.11.2012)
    Ulli:   Also wartet doch erst einmal ab - energetisch war es aufgrund fehlender Isolierung ein absolzter Energiefresser. Durch die neue Nutzung als Kalthhaus kann es gemäss dem Osnabrücker Klima betrieben werden (um 6 Monate verschoben zu den südamerikanischen Jahreszeiten). Dies erspart echte Kosten.
    Man soll wohl von einem Podest aus in die neu gestaltete Anlage blicken.
    Natürlich ist es schade um das Tropenambiente, aber die Entscheidung halte ich für nachvollziehbar.

    Und im Grunde ist es doch auch einmal spannend, einen ganz anderen Biotop Südamerikas - als sonst in Zoos allgemein üblich - auf einem größeren Areal vorgestellt zu bekommen.
    (26.11.2012)
    Jan Beensen:   Und wenn alles leer geräumt ist, spritzt man es mit unecht wirkendem Kunstfels aus und setzt Schopfwachteln und Wildmeerschweinchen ein?
    Ist noch weiterer Besatz geplant?
    Soll dort noch eine Ausstellung mit rein?
    Was passiert mit dem Teich?
    Und warum das ganze?
    (26.11.2012)
    Niedersachse:   Ja das Tropenhaus, der Kuppelbau am Südamerikahaus, ist das Gebäude, das zurzeit leer geräumt wird.
    (26.11.2012)
    Jan Beensen:   Handelt es sich denn tatsächlich um diese Kuppel am Südamerikahaus?
    (25.11.2012)
    Michael Mettler:   Für Grüne Leguane gibt es doch die Sammelsurium-Anlage im Aquarium, wo ohnehin schon welche gehalten werden. Und die Zwergwachteln ließen sich z.B. in den Polarfüchsen, Waldhunden etc. unterbringen ;-)
    (25.11.2012)
    Jan Beensen:   Jetzt bin ich verwirrt;
    Die Flughunde sind aus dem Tropenhaus (mit dem Spitzdach - am Südamerikahaus) raus und flattern in Takamanda umher.
    Und aus diesem Tropenhaus sind die Pflanzen auch raus und Schopfwachteln und WMS kommen da dann rein?
    Und wo kommen die 1000 Zwergwachteln, die Leguane usw hin?
    Oder ist das noch ein anderes Haus?
    (25.11.2012)
    Niedersachse:   Die Nashörner in Osnabrück tragen die Namen Lia, Marcita und Amely. Lia war mal Frieda, Marcita mal Hildegard.
    Besamt wurde Amely
    (25.11.2012)
    Rüdiger:   @ Niedersachse
    Um welche Kuh handelz es sich genau ?
    Frieda, Hildegard oder dritte Name unbekannt !!

    Bitte lass es uns wissen, wann die anderen AI vom IZW Berlin Team erfolgen. Bin gespannt ob die geringe Erfolgsquote gesteigert wird.
    (25.11.2012)
    Niedersachse:   Es wurde nur eine Kuh besamt, bei den anderen ging es noch nicht. Resultate gibt es natürlich noch nicht.
    (24.11.2012)
    Rüdiger:   Sind die künstlichen Besamungen ( AI) jetz schon bei den BM Nashörnern durchgeführt worden. Bei 1 -2 Kühen oder gerade alle drei miteinander ?
    Gibt es schon Resultate. Freue mich über Infos.
    (24.11.2012)
    Sacha:   @Markus R.: Dann folgt wohl als nächstes eine Europaanlage mit Nandus...;)
    (24.11.2012)
    Markus R.:   Schopfwachteln kommen durchaus auch in Südamerika vor (vor allem in Argentinien und Chile) - allerdings als Neozoen.
    (23.11.2012)
    Sacha:   Schopfsteisshühner/Schopftinamus statt Schopfwachtel nehme ich an (sofern man sich an SÜDamerika hält)...?
    (23.11.2012)
    Ulli:   Die Wolfanlage wurde mit vermutlich nur dreistelligem Aufwand bis zur Takamanda-Brücke vorgezogen. Ein Zoohandwerker hat entlang der Takamanda-Brücke eine Art trockenes Flussbett moduliert. Neben den damit verbesserten Sichtmöglichkeiten wurde das Gehege damit noch einmal um 1.000 qm auf nun über 4.000 qm erweitert. Die ohnehin schon gelungene Wolfanlage wurde damit noch einmal aufgewertet. Der Bestand an Tieren soll nach der Ergänzung durch zwei We4ibchen in den nächsten Jahren aufgestockt werden.

    Bei den Schweinsaffen soll der Bestand deutlich vergrößert werden. Zu den vorhandenen 16 Tieren sind aus Bussolengo(?) 2,6 Schweinsaffen eingetroffen. Die Tiere leben nun getrennt voneinander in den benachbarten Innengehegen. Die Tiere können sich gegenseitig sehen.
    In den jeweiligen Innenanlagen wurden in der Mitte provisorische Holzwände eingebaut, um einen Sichtschutz der Affen in der jeweiligen Sozialgruppe untereinander zu gewährleisten.
    Sukzessive und sehr vorsichtig soll eine Zusammenführung der Gruppen angestrebt werden.

    Die Nilflughunde aus der Tropenhalle am Südamerikahaus sind laut Beschilderung in das Schimpansenhaus umgezogen – gesehen habe ich leider keinen Flughund – insofern weiß ich auch nicht, ob die Flughunde in der Schimpansenhalle oder in der Besucherhalle leben. Ein Teil der Pflanzen aus der ehemaligen Tropenhalle sollen ebenfalls in die Besucherhalle ziehen.

    Aus der energetisch unzureichenden Tropenhalle wird die "Mendoza"-Halle mit der Tieren der Trockenwälder und Trockensavannen Südamerikas (laut Schild u.a. Wildmeerschweinchen und Schopfwachteln)
    (23.11.2012)
    Zoo Osnabrück:   Zoo bleibt wegen Bombenentschärfung geschlossen

    Am Sonntag, den 11.11.2012, bleibt der Zoo Osnabrück aufgrund der Entschärfung von mehreren möglichen Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg im Stadtteil Schölerberg den ganzen Tag geschlossen. Die Tiere werden vormittags von den Tierpflegern bis zur Evakuierung des Gebiets versorgt. Affen, Elefanten und Co. bleiben im Zoo, werden sich aber größtenteils in ihren Innengehegen befinden.
    Weitere Informationen der Stadt Osnabrück zur Bombenentschärfung finden Sie untenstehend oder hier: http://www.osnabrueck.de/69920.asp

    Bild: Auch Löwe Nakuru bleibt am 11.11.2012 wegen der Bombenentschärfung im Löwenhaus.(Fotoquelle: Zoo Osnabrück)
    (07.11.2012)
    Zoo Osnabrück:   Über 30.000 Euro für Tetra-Aquarium
    Tetra und Zoo Osnabrück verlängern Partnerschaft

    Seit dem 21. Mai 1999 unterstützt die Firma Tetra, führender Hersteller von Aquaristik- und Gartenteichprodukten, das Aquarium im Zoo Osnabrück. Nun wurde die Partnerschaft für zwei weitere Jahre verlängert.
    Das 1988 eröffnete Tetra-Aquarium gehört mit zu den beliebtesten Stationen eines Besuchs im Zoo Osnabrück. Hier kann man Nemo, dem Clownfisch, begegnen, sich ein wenig vor den berühmt-berüchtigten Piranhas gruseln oder die Prachtkopfsteher beobachten, die kopfüber an den Pflanzen knabbern. „Besonderes Highlight nicht nur für die kleinen Zoobesucher ist natürlich das Karpfen-Streichelbecken. Insgesamt pflegen wir hier 20 Becken mit 1.387 Fischen aus 91 Arten und zeigen verschiedene Wasserlebensräume – vom Amazonas über den Malawisee bis hin zum Korallenriff oder Heimaquarium“, berichtete Revierleiter Stefan Bramkamp bei einer Pressekonferenz des Zoos. Digitale Bildschirme erläutern das Leben im Wasser und die Lebensweise der verschiedenen Bewohner, ob Fisch, Krebs oder Koralle.
    Tetra Marketing Direktor Koord Janssen, der gemeinsam mit Zoogeschäftsführer Andreas Busemann die Partnerschaft auf den Weg gebracht hat, erklärte, warum das Unternehmen das Zoo-Aquarium unterstützt: „Wir können hier einerseits mit unserem Know-how und unseren Produkten helfen. Herr Bramkamp kann sich mit unseren Spezialisten austauschen, was für die jeweilige Fischart das beste Futter ist oder ob Haltungsbedingungen verändert werden sollten. Andererseits können wir über das Aquarium auch aufklären, wie man ein Heimaquarium richtig einrichtet und Fische artgerecht hält.“ Denn ein Aquarium im Wohnzimmer mache zwar viel Spaß, bedeute aber auch Verantwortung für die Fische. Mit dem richtigen Wissen und einer guten Ausstattung werde ein guter Start in die Aquaristik erleichtert. Deswegen fand 2012 im Zoo Osnabrück mit Unterstützung von Tetra bereits drei Mal ein Aquaristik-Workshop für Kinder statt, bei dem die Teilnehmer selbst ein Aquarium einrichten konnten und alles über die Pflege von Fische erfuhren. „Als nächstes planen wir eine Wissensstation im Tetra-Aquarium, an der Kinder und Erwachsene erfahren, was für ein Heimaquarium wichtig ist und welche Ausrüstung sie benötigen“, so Janssen. Tetra wird das Aquarium für die nächsten zwei Jahre mit über 30.000 Euro unterstützen.
    Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH, bedankte sich bei Tetra für das Engagement: „Nicht nur wir sondern sicherlich auch unsere Fische, mit so prächtigen Namen wie Pfauentaubenbuntbarsch oder Zitronensegelflossendoktor, wissen es zu schätzen, einen so kompetenten Partner an der Seite zu haben.“

    Allgemeine Informationen zum Tetra-Aquarium:
    1.387 Fische aus 91 Arten
    Erbaut 1988
    20 verschiedene Wasserbecken
    U.a.: Malawiseebecken, Amazonasbecken, Gezeitenbecken, Südamerika-Barsch-Becken, Asienbecken, Korallenriff, Axolotlbecken, Karpfen-Streichelbecken
    Fassungsvermögen insgesamt: 66.600 Liter Wasser

    Das Aquarium schließt an ein Terrarium an mit u.a. Bartagamen, Brillenkaimanen, Wasseragamen, Königspythons, Netzpythons, Pantherschildkröten, Seychellen-Riesenschildkröten
     
    Über den Zoo Osnabrück
    Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar circa 3.000 Tiere aus 330 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt Takamanda (2010), die nordische Tierwelt Kajanaland (2011) und der Affentempel Angkor Wat (2012). In den nächsten Jahren sollen die Tigeranlage sowie das Menschenaffenhaus im gleichen Stil in eine verfallene Tempelwelt umgebaut werden. 2011 besuchten den Zoo über eine Million Menschen.

    Über Tetra:
    Tetra ist weltweiter Marktführer der Aquaristikbranche und einer der bedeutendsten Hersteller für Gartenteichprodukte. Firmengründer war Dr. rer. nat. Ulrich Baensch, der 1955 das erste Flockenfutter für Zierfische entwickelte: TetraMin. Damit gilt Tetra als Wegbereiter der modernen Aquaristik. In den über 60 Jahren Unternehmensgeschichte wurde stets das Ziel verfolgt, die Aquaristik einfacher, sicherer und anwenderfreundlicher zu gestalten. Dazu verfügt Tetra am Hauptsitz im niedersächsischen Melle über eine für die Aquaristikbranche einmalige Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die für die Produktneu- und -weiterentwicklung sowie für das Qualitätsmanagement verantwortlich zeichnet. Inzwischen werden die Produkte in knapp 120 Ländern vertrieben, Standorte gibt es z.B. in Frankreich, Großbritannien, Japan, den USA, Italien, Polen, Singapur und China. Seit 2005 gehört die Tetra GmbH zum US-amerikanischen Spectrum Brands Konzern. Unter Ausnutzung der bestehenden Tetra-Unternehmensstrukturen erfolgte 2008 die Einführung der Marke 8in1 in Europa, deren Schwerpunkt auf Produkten für Hunde liegt. Jüngstes Mitglied der Spectrum Brands-Familie ist seit April 2012 die Marke FURminator mit einem umfangreichen Sortiment an hochwertigen Fellpflege- und Hygieneprodukten für Hunde, Katzen und andere Tiere.

    Foto:
    Gemeinsam für das Tetra-Aquarium: Zooaufsichtsratsvorsitzender Reinhard Sliwka, Aquariumsleiter Stefan Bramkamp, Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, Solveig Rasch (Manager Communications Tetra) und Tetra-Marketing-Direktor Koord Janssen.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (06.11.2012)
    Zoo Osnabrück:   Erstmals Weihnachtsmarkt im Zoo
    Schüler können Zoo-Weihnachtsbaum schmücken

    Vom 30. November bis 2. Dezember findet erstmals in der Geschichte des Osnabrücker Zoos ein Weihnachtsmarkt am Schölerberg statt. Für den passenden Weihnachtsschmuck können Osnabrücker Schulklassen sorgen und den Zoo-Weihnachtsbaum schmücken.

    Eisbar, Live-Eisschnitzen, Weihnachtsbräuche und -kunstwerk aus aller Welt, Fackelführungen zu den Tieren – der Zoo-Weihnachtsmarkt hat an den drei Abenden des ersten Adventswochenendes viel zu bieten. „Wir haben die Idee mit Studenten der Osnabrücker Hochschule entwickelt. Sie haben vor einem Jahr zwei Konzepte für einen Weihnachtsmarkt entworfen und Recherchen dazu durchgeführt“, berichtete Geschäftsführer Andreas Busemann bei der Pressekonferenz zum Weihnachtsmarkt. „Anschließend haben wir unsere Besucher befragt, ob sie einen Weihnachtsmarkt im Zoo besuchen und wie viel Eintritt sie dafür bezahlen würden. Schließlich kostet so eine Veranstaltung viel Geld – das können wir nicht alleine stemmen.“ Die Zoobesucher stimmten größtenteils für einen „tierischen“ Weihnachtsmarkt und waren auch mit einem kleinen Eintrittsentgelt einverstanden.

    Jährlicher Weihnachtsmarkt im Zoo?
    Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Sliwka ist der wirtschaftliche Erfolg des Weihnachtsmarktes ebenfalls ein wichtiger Aspekt – auch für eine eventuelle  dauerhafte Verankerung im Veranstaltungskalender des Zoos. „Es ist sehr ambitioniert, einen Zoo fast ausschließlich über Besuchereintritte und Sponsoringeinnahmen zu betreiben. Dies zeigt schon alleine der Blick in die europäische, aber auch die benachbarte Zoowelt.“ Während der vergleichbare Allwetterzoo in Münster einen jährlichen Zuschuss von über 4,1 Millionen Euro erhält, muss der Osnabrücker Zoo mit aktuell 117.000 Euro auskommen. „Da ist es natürlich doppelt wichtig, dass unsere Eventaktivitäten auch wirtschaftlich erfolgreich sind. Deshalb sind wir auf das Besuchsinteresse schon sehr gespannt“, erläuterte Reinhard Sliwka. Grundsätzlich könne der Zoo aber optimistisch sein, da er sehr professionell an die neue Veranstaltung herangegangen sei.

    Internationaler und eisiger Weihnachtsmarkt
    Diana Hoge, Veranstaltungskauffrau des Zoos, setzt gemeinsam mit dem Schaustellerverband Weser-Ems e.V. die Konzepte der Studenten in die Tat um. „Die Studenten schlugen die Themen Eiszeit und internationale Weihnachten vor. Wir haben uns aus beiden Ideen das Beste rausgepickt“, berichtete Hoge. „In farbig beleuchteten Pagodenzelten am Affentempel, Aquarium und Löwenrondell werden internationale Weihnachtsbräuche und Kunstwerk präsentiert. Für Liebespaare gibt es zum Beispiel ein romantisches Fotoshooting unter einem Mistelzweig. Außerdem erwartet die Zoobesucher eine Eisbar mit fruchtigen Cocktails aus Eisgläsern und jeden Tag schnitzt ein Eiskünstler eine Eisskulptur live vor den Augen der Besucher.“ Natürlich ginge es auch zu den Tieren: Mit Fackeln werden die Zoopädagogen durch den beleuchteten Zoo führen. Die letzten Details stimmt Diana Hoge zurzeit mit dem Schaustellerverband ab.

    Öffnungszeiten beim Weihnachtsmarkt
    Am 30.11, 1.12 und 2.12.2012 schließt der Zoo jeweils um 16 Uhr die Pforten und öffnet um 16:30 erneut für den Weihnachtsmarkt. Der Eintritt kostet dann mit einem Coupon, der über den Zoo und seine Sponsoren flächendeckend in der Region verteilt wird, 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder (inklusive zwei Wertmarken für den Weihnachtsmarkt à 50 Cent pro Person). Jahreskarteninhaber zahlen 2,50 Euro (Erwachsene) bzw. 1,50 Euro (Kinder). Mit einem gemeinsamen Fackelzug zum Ausgang endet der Weihnachtsmarkt um 23 Uhr.

    Aktion für Schulen: Schmücken des Zoo-Weihnachtsbaums
    Für das passende Ambiente am Zoo-Eingang sorgt ein drei Meter hoher Weihnachtsbaum. Osnabrücker Schüler können diesen nun erstmals mit selbst gebasteltem Christbaumschmuck verschönern. Die ersten zehn Klassen, die sich beim Zoo melden, dürfen ihren Schmuck am Freitag, den 23.11.2012, im Zoo aufhängen. Anschließend können sie den Zoo auf eigene Faust erkunden. Anmeldung erforderlich bei Diana Hoge, 0541-95105-51 oder hoge@zoo-osnabrueck.de
    (05.11.2012)
    Zoo Osnabrück:   Hallo Manja! Kölsche Giraffe im Zoo Osnabrück

    Der Zoo Osnabrück hat gestern Mittag eine neue Giraffenkuh bekommen. Manja aus dem Kölner Zoo erreichte ihre neue Heimat um viertel nach zwölf in einem großen Transporter.

    „Manja, komm! Manja, komm!“, schallte der Ruf der Tierpfleger durch das Giraffenrevier. Doch Netzgiraffe Manja ließ sich Zeit. Nur zögerlich verließ sie den Transporter um ein Uhr – es winkte eine Banane als Belohnung. „Das ist bei Giraffen völlig normal. Erst müssen sie sich anschauen, wo sie gelandet sind und überlegen, wie sie die Rampe herunter gehen“, beschreibt Tierarzt Thomas Scheibe. „Doch Manja war dabei sehr ruhig. Auch als sie endlich außen im Vorgehege stand, brachte sie nichts aus der Ruhe.“ Ganz gelassen beschnupperte die 2 ½ Jahre alte Giraffenkuh den vier Meter großen Giraffenbullen Edgar, der als Empfangskomitee im Nebengehege stand, und knabberte an den Zweigen, die die Tierpfleger als Begrüßungssnack aufgehängt hatten.
    Die nächste Hürde: Das Betreten des Innenstalls. Um 13 Uhr 40 sprang sie mit einem großen Satz in das Innengehege. „Wir haben für Manja vorerst eine Einzelbox vorbereitet, damit sie den neuen Stall in Ruhe untersuchen und Kontakt zu den anderen Tieren aufnehmen kann“, so Tierarzt Thomas Scheibe. „Dabei lassen wir ihr alle Zeit der Welt. Im nächsten Schritt kommt sie zu den anderen Giraffenkühen und ganz zum Schluss zum Bullen Edgar.“
    Der Zoo Osnabrück will mit Manja seine erfolgreiche Giraffenzucht fortsetzen. Die Giraffenkühe Diana (24) und Ursula (13) haben in den vergangen Jahren bereits elf Jungtiere zur Welt gebracht. „Diana wird jetzt langsam zu alt für Nachwuchs und wenn irgendwann ihre Zeit gekommen ist, ist mit Manja bereits eine neue Weggefährtin für Ursula da“, erläutert der Tierarzt des Zoos. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die fünf Osnabrücker Giraffen Edgar, Diana und Ursula sowie ihr Nachwuchs Nanji (1 Jahr) und Dubaku (3/4 Jahr) mit Manja gut verstehen. Beschnuppert und beleckt haben sich die Kölnerin und die Osnabrücker bereits.
    Besucher können die neue Giraffe bereits im Giraffenhaus beobachten. Sie steht im mittleren Stall, ist etwas größer als das älteste Jungtier Nanji und ihre Fellfarbe ist dunkler.

    Foto: Edgar steht als Empfangskomitee bereit und begrüßt Manja.
    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Luuc van Stiphout)
    (18.10.2012)
    Zoo Osnabrück:   Familie Gibbon freut sich über Nachwuchs

    Im Zoo Osnabrück brachte die erfahrene Gibbonmutter Lenchen am 25. September nachts ihr Jungtier zur Welt. Nun hängt es fest an ihrem Bauch – auch wenn sich ihre Mutter hoch oben durch die Lüfte schwingt.

    Als die Tierpfleger vor zwei Wochen morgens in das Menschenaffenhaus kamen, hatte Lenchen ihr Kleines bereits fest am Bauch und abgetrocknet. „Die Gibbon-Jungtiere kommen fast nackt zur Welt und erinnern ein wenig an Nacktmulle“, beschreibt Tierpfleger Daniel Menken vom Zoo Osnabrück. „Zwei Wochen nach der Geburt hat das Kleine aber schon ein dünnes Fell, das seidig golden glänzt.“ Gibbons gehören zu den Kleinen Menschenaffen und sind stark vom Aussterben bedroht. Deswegen freut sich der Zoo Osnabrück besonders über den Nachwuchs, der bereits der vierte ist, seit Mutter Lenchen vom Zoo Hannover nach Osnabrück kam. „Lenchen ist eine erfahrene Mutter. Sie ist 25 Jahre alt und umsorgt das Kleine wirklich vorbildlich“, lobt Menken.
    Noch wissen die Tierpfleger nicht, ob das Jungtier ein Junge oder Mädchen ist, deswegen ist es auch noch namenslos. Das Geschlecht der erwachsenen Gibbons lässt sich anhand der Fellfarbe unterscheiden: „Männchen haben ein dunkles Fell, Weibchen ein helles. Jungtiere kommen grundsätzlich mit hellem Fell auf die Welt, aber nach einem dreiviertel Jahr verfärbt sich das Haar dunkel. Im Alter von sechs Jahren erhält es dann die endgültige Farbe je nach Geschlecht“, erklärt der Tierpfleger. Doch egal, ob Junge oder Mädchen, das jüngste Familienmitglied wird rührend umsorgt: „Die älteste Tochter Carusa kümmert sich wie eine Tante um das Kleine. Sie hilft beim Fellsäubern oder kuschelt mit dem Baby. Auch Vater Otti kommt immer wieder zu Lenchen und schaut, ob es dem Nachwuchs gut geht“, beobachtete Menken.
    Noch hängt dieser fest am Bauch der Mutter – auch wenn sich diese im rasanten Tempo von Seil zu Seil schwingt und ihren durchdringenden Gibbongesang anstimmt. Mit dem lauten Rufen, das einer Alarmanlage Konkurrenz macht, verständigen sich die Tiere innerhalb der Familie und markieren ihr Territorium. Das Baby hört aufmerksam zu, um später auch in den Gesang einstimmen zu können – bis jetzt ist jedoch nur leises Meckern zu hören, wenn Mutter Lenchen die Brust wechseln will.
    „Das Kleine entwickelt sich sehr gut und ist schon sehr aufmerksam. So beobachtet das Baby seine Mutter, wenn diese Gemüse frisst. Es greift sogar schon nach dem Futter, als wolle es fragen: Mama, was ist das denn, was Du da frisst?“, lacht Menken. Einzig die Mutter macht den Tierpflegern gerade Sorgen: sie hat Durchfall. „Leider füttern manche unserer Besucher die Tiere mit Popcorn, davon werden sie krank. Bitte geben Sie unseren Tieren nichts zu fressen, auch wenn sie betteln. Sie bekommen bei uns alles, was sie brauchen“, betont der Tierpfleger.

    Foto: Mutter Lenchen versorgt ihr Baby vorbildlich.
    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (11.10.2012)
    Zoo Osnabrück:   Zwei Rothunde buhlen um die Gunst der Weibchen
    Neue Tiere im Zoo Osnabrück

    Pünktlich zu den nahenden Herbstferien sind neue Zoobewohner am Schölerberg eingetroffen: Zwei Rothunde, zwei Impala-Böcke und ein Waldhund erweitern den Tierbestand im Zoo Osnabrück.
    „Wir möchten den Tieren im Zoo ein möglichst artgerechtes Leben bieten. Dazu gehören nicht nur ein großes Gehege, das passende Futter oder Beschäftigungsaktion, sondern auch der Nachwuchs. Paarung, Geburt und Jungenaufzucht sind wichtige Erfahrungen für die Tiere“, erklärt Zoodirektor Prof. Michael Böer. Deswegen forderten die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Zoos für die Rothunde, Impalas und Waldhunde über das europäische Zoonetzwerk Junggesellen an, die nun hier für Nachwuchs sorgen sollen.
    Besonders schön lassen sich die zwei neuen Rothunde hinter dem Kamelgehege beobachten: „Seitdem die beiden Rüden Malic und Luca aus dem Tiergarten Berlin eingetroffen sind, haben sie das Frauenquartett ganz schön aufgemischt“, berichtet Tierpflegerin Tanja Boss. „Im Moment klären die beiden noch die Rudelstruktur. Aber gleichzeitig machen sie den Hündinnen schon den Hof. Vielleicht gibt es ja schon im nächsten Frühjahr Nachwuchs.“
    Auch in den afrikanischen Tierwelten tut sich etwas: Zwei Impalaböcke reisten aus dem tschechischen Dvur Kralove nach Osnabrück. „Die zwei Böcke sollen bei der Zucht für die notwendige genetische Vielfalt sorgen“, erläutert Prof. Böer. „Da es jedoch nur einen Mann in der Impalaherde geben kann, darf der ältere Bock zu den Weibchen in Samburu, während der jüngere mit zwei anderen Männern sein Junggesellenleben in Takamanda genießt.“ Hier können Besucher sie in der Wohngemeinschaft mit Rappen-Antilopen, Großen Kudus, Pinselohrschweinen und Rötel-Pelikanen beobachten.
    Auch das Waldhundweibchen am Südamerikahaus hat einen neuen Partner bekommen. Der knapp zwei Jahre alte Rüde versteht sich schon prächtig mit seiner neuen Partnerin – sie teilen sich sogar das Futter.
    Für die Zoobesucher gibt es in den Herbstferien also viel Neues zu beobachten.

    Foto: Rothund
    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (05.10.2012)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg, zum letzten Satz: Das sollte dann aber auch für Osnabrück möglich sein.

    @Ulli, zu der "fotografischen Aufmachung": Die Fotos geben Perspektiven wieder, wie sie jeder x-beliebige Besucher vom Weg aus sehen kann, ohne irgendwelche Verrenkungen zu machen, Absperrungen zu überschreiten, Buschwerk beiseite zu schieben oder gezielt nach Unvorteilhaftem zu suchen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum es „nicht angebracht“ sein soll, solche Anblicke auch hier im Forum zu zeigen.

    Wenn Blickachsen und Fenster baulich so platziert werden, dass der Blick regelrecht auf unvorteilhafte Anblicke gelenkt wird, sollte man schon mal nach dem Sinn fragen dürfen – und zwar erst recht, wenn dem Zoo effiziente Arbeit bescheinigt und auf Sparzwänge hingewiesen wird. (Es gäbe weitere, noch gar nicht erwähnte Beispiele.) Niemand hat den Zoo dazu gezwungen, z.B. Besucher per Fenster genau in das von mir gezeigte „Betonloch“ im Affentempel schauen zu lassen. Wenn ich solche Eindrücke vermeiden will, lasse ich entweder das Fenster an dieser Stelle einfach weg (spart Kosten in punkto Effizienz) oder gestalte den Einblick freundlicher (was dann aber zusätzliches Geld kostet). Oder ich lasse das ganze Loch beim Umbau gar nicht erst entstehen bzw. bestehen…
    (01.10.2012)
    Zoo Osnabrück:   Zoo-Abendführungen auch im Oktober

    Wer Elefanten, Hyänen und Co. im Zoo Osnabrück „Gute Nacht“ sagen will, kann dies auch noch im Oktober tun: Die Abendführungen, die freitags und samstags stattfinden, werden aufgrund der großen Nachfrage bis zum 27. Oktober 2012 fortgeführt (Uhrzeit: 1. und 2. Wochenende: 19 Uhr; 3. und 4. Wochenende: 18 Uhr). Anmeldung im Zoo über Henning Müller: mueller@zoo-osnabrueck.de oder 0541-95105-77. Bei schlechtem Wetter stehen Regenschirme bereit. Treffpunkt ist am Zoo-Haupteingang (Klaus-Strick-Weg 12).

    Kosten: Erwachsene: 17 Euro; Kinder: 12 Euro; ermäßigt: 13,50 Euro; Jahreskartenbesitzer/Mitglieder der Zoogesellschaft: 50% Rabatt. Dauer: ca. 90 Minuten.

    Alle Informationen unter www.zoo-osnabrueck.de

    Foto: Halten die Erdmännchen auch abends Wache? Die Abendführungen zeigen das Tierleben nach „Feierabend“.
    Fotoquelle: Zoo Osnabrück
    (28.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ich habe ehrlich gesagt auch nichts gegen die Kritiken und muss erhlich zugeben, dass die insgesamt positive Bewertung mir tatsächlich ein bisschen entgangen ist. Allerdings finde ich auch nicht, dass es jetzt von Ulli oder mir falsch war, gegen gewisse Kritiken zu argumentieren, ich habe auch nie den Eindruck gehabt, dass sich hier irgendwer (auf keiner Seite) auf seiner Position übermäßig versteift hat (falls der Eindruck bei mir vorlag, bitte ich das nicht so zu sehen).
    Ich muss aber ebenso sagen, dass Sie mir zum Teil wirklich zu stark auf einer Sache herumgehackt haben, daher wohl auch meine starke Reaktion.

    Und ich glaube, dass wir das Ganze an dieser Stelle beruhen lassen können, und auch gern weiterhin Entwicklungen kritisch beäugen können, was ich persönlich ja auch gut und gerne tue.
    (27.09.2012)
    Ulli:   @Michael Mettler - es hat nichts mit Projektionsfläche zu tun - nur gewannen leider die konkreten Dinge von dir zu Osnabrück zunehmend die Qualität von Erbsenzählerei, die ich weder inhaltlich noch von der fotographischen Aufmachung her als besonders angebracht ermpfunden habe. Daher rührten meine Reaktionen.



    Und irgendwelche salbungsvollen Beweihräucherungen in eigener Sache auf Zoo-Homepages nehme ich in der Regel - wahrscheinlich wie du sicherlich dies auch machst - bestenfalls zur Kenntnis. Anschließend steht meistens Spannenderes auf den jeweiligen Homepages.
    (27.09.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Mir gefallen sowohl der Zoo Hannover mit seinem Erlebniszookonzept, wenn ich auch glücklich wäre, wenn der Graben um die Elefantenanlage lieber heute als moregen zugeschüttet und durch Eisenstäbe oder Ähnliches (gerne auch als Kral kaschiert)ersetzt würde, wie auch der Zoo Osnabrück mit seinem etwas anderen Konzept. Allerdings gibt es in beiden Zoos Schwachpunkte, wie man sie aber auch in jeder anderen Tierhaltung findet. Daher finde ich die Diskussion darüber, welcher Zoo einem besser gefällt, müßig, da die Geschmäcker unterschiedlich und sowieso immer subjektiv sind. Aber nichts destotrotz sollte hier im Forum jeder das Recht haben,persönliche Kritik zu üben und diese auch zu äußern, auch wenn seine Meinung nicht von jedem geteilt wird.

    Ich denke, wir sollten vom Vergleich Hannover - Osnabrück und der Darstellung der eigenen Vorlieben in diesem Thread wieder auf das Thema Zoo Osnabrück zurückkommen, und zwar einschließlich persönlichen Kritikpunkten und Beobachtungen.
    (27.09.2012)
    Michael Mettler:   @Ulli: Ich finde es ebenso bezeichnend wie traurig, dass du nicht mal in einem kurzen Beitrag ohne die vom eigentlichen Thema ablenkenden Spitzen und Apfel-Birnen-Vergleiche in Richtung Hannover auskommst. Da diene ich offensichtlich eher als Projektionsfläche denn als Diskussionspartner, und dann macht eine Diskussion tatsächlich keinen Sinn.

    @Jonas Homburg: Auf der HP des Zoos werden auf der Takamanda-Seite diverse PM und Infoblätter angeboten, die in den letzten Jahren auch hier im Forum veröffentlicht wurden (sowie vermutlich in diversen Zeitungen, denn das ist ja nun mal der Sinn von Pressemitteilungen) - auf diese beziehen sich meine Zitate. Für die Wortwahl in diesen Außendarstellungen kann ich nichts.

    Irgendwie scheint euch beiden vor lauter Aufregung entgangen zu sein, dass ich Kajanaland („gefällt mir gut“) und Takamanda („ein Gewinn für den Zoo“) unter dem Strich insgesamt positiv bewertet habe, ebenso wie übrigens drei Jahre zuvor den Unterirdischen Zoo. Zudem kann ich mich nicht erinnern, die Effizienz und den Erfolg des Osnabrücker Zoos angezweifelt zu haben. Zu völliger Kritiklosigkeit und zum Verzicht auf die Darstellung persönlicher Eindrücke sehe ich allerdings keinen Anlass. Warum auch, wenn sich ein Großteil der Diskussionen zwischen allen möglichen Forumteilnehmern über alle möglichen Zoos ebenfalls damit befasst, Dinge kritisch zu betrachten - was ja nicht unbedingt Abwertung bedeutet, aber offensichtlich im Fall von Osnabrück so aufgefasst wird. Schade.
    (26.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ich will jetzt auch nicht länger darüber diskutieren, ich finde das inwzischen auch hinfällig, genauso könnte man bei jedem anderen Zoo nach allen Haarspitzen in der Suppe suchen.

    Um nur nochmal auf die Gestaltung der Takamanda-Anlagen zu sprechen zu kommen, der aktuelle Text der HP, und ich glaube, auf den sollte man sich wenn überhaupt beziehen:

    Entlang des einen Kilometer langen Rundweges entdecken Sie hinter jeder Wegbiegung eine neue Tierart. Insgesamt leben über 80 Tiere aus 13 afrikanischen Arten in 8 großzügigen und naturnah gestalteten Gehegen. Auch das neue, 500 Quadratmeter große Schimpansenhaus mit Illusionsmalerei ist einen Abstecher wert: Welcher Baum und welcher Fels sind hier echt?

    Die Bewohner Takamandas scheinen zum Greifen nah! Nur Glasscheiben oder Wassergräben trennen Sie von den wilden Tieren Afrikas.

    Bitte. Nirgendwo steht, dass es keine Gitter- und Stromzäune gibt. Naturnahe Gehege heißen für mich nicht, dass es keine sichtbaren Zäune gibt, dann gäbe es in keinem Zoo naturnahe Gehege, denn nur weil ein Zaun wie eine Gasleitungskonstruktion oder eine Tempelwand aussieht, er ist troztdem da und wunderbar zu erkennen, wird nur nicht direkt als solcher wahrgenommen. Ganz davon abgesehen passen die Zäune in Osnabrück wunderbar ins Bild, und da wo sie wirklich gestört hätten (z.B. Hyänen) sind sie ja auch durch Kunstfels ersetzt. Außerdem würde ich nicht sagen, dass man in OS Urwaldkulisse schaffen will, das ist bei dem kaum vorhandenen Baumbestand gar nicht machbar, viele Pflanzen wachsen auch wild, und Bambus ist relativ sparsam eingesetzt.
    Und das gibt es nebenbei bemerkt in jedem Zoo, und Osnabrück setzt außerhalb von Takamanda ja auch stark auf dass, was die Waldlandschaft bietet, und daher würde ich gerade bei diesem Aspekt Osnabrück keinerlei Vorwürfe machen und finde die Kritik absolut ungerechtfertigt.

    Mit dem was Ulli zudem über Besucherentwicklung und Baukosten gesagt hat, würde ich auch ganz klar sagen, dass man in Osnabrück auf dem besten Weg unter die besten deutschen und europäischen Zoos ist (und sich aus meiner Sicht auch dort schon deutlich befindet!)
    (26.09.2012)
    Ulli:   @Michael Mettler Nur noch drei abschließemnde Bemerkungen:
    1. Der Unterirdische Zoo lebt sein didaktisches Konzept erst durch seine Gestaltung - das ist wesentlich.
    2. Vielleicht trüstet es dich - hinsichtlich der Unsummen: Takamanda kostete nur ein Drittel von Yukon Bay und Kajanaland weniger als ein Zehntel von Yukon Bay. Auch dies ist ein Ausdruck von Effizienz.
    3. Und inzwischen schon leicht genervt: Dein letzter Beitrag macht Herrn Precht alle Ehre und die zoologischen und tierhalterischen Anmerkungen in deinen Beitragen n den vorherigen Beiträgen waren bei aller sprachlicher Souveränität letztendlich auch nur reine Erbsenzählerei.
    Fazit: Inzwischen ist es müßig, hier diese Diskussion weiter fortzusetzen. Dir dürfte aber dennoch vielleicht aufgefallen sein, dass der Zoo Osnabrück seit 2000 eine faktische Verdopplung der Besucherzahlen erlebt hat und demnach so viel nicht falsch gemacht haben kann.
    (26.09.2012)
    Michael Mettler:   @Ulli: „In erster Linie über Stimmungen und Ambiente schwadroniert“ – vielleicht ist dir als Ortskundigem mit viel Hintergrundwissen zum Zoo Osnabrück nicht aufgefallen, dass die Außendarstellung von Takamanda und den anderen Themenwelten zu 99% aus genau solchen Inhalten besteht. Statt dem Besucher zu vermitteln, welche Haltungsqualität für die zu sehenden Tierarten angestrebt und geschaffen wurde, geht es nahezu ausschließlich um den persönlichen Nutzen des Besuchers und die optische Wirkung (wobei Begriffe wie „Kulisse“ und „Bühnenbild“ Verwendung finden). Im Hinblick auf die Tierhaltung finde ich (Stichwort Marginalie) lediglich Kurzaussagen wie „großzügig“ (was ja allein für sich noch nichts über Qualität aussagt) und „gitterlos“ (mal abgesehen davon, dass das nur für die Schauseite zutrifft, hat das Tier davon in der Regel nichts). Wenn der Zoo selbst dem Besucher die Wichtigkeit des Ambientes suggeriert und sich dementsprechend anpreist, sollte es auch erlaubt sein, neben wohlwollenden auch kritische Blicke auf die „Verkaufskulisse“ zu werfen, um den Zoo an seiner eigenen Außendarstellung zu messen – wie es sich auch andere Zoos gefallen lassen müssen.

    Stimmung und Ambiente IST heute ganz offensichtlich ein wichtiger Faktor, um Zoobesucher anzuziehen und zufriedenzustellen – was ja nicht ganz unwichtig für die wirtschaftliche Basis und das zu erreichende Potenzial für Naturschutzbotschaften ist. Andernfalls hätte der Zoo Osnabrück sich auch auf rein funktionale neue Tieranlagen und ebenso funktionale Besucherbereiche beschränken können, und er hätte nicht mit viel Geld aus offenem Acker/Weideland ausgerechnet eine Urwaldillusion schaffen müssen (und diese zu großen Teilen außerhalb der Gehege, also eher wegen der Wirkung als aus tierhalterischer Notwendigkeit). Neben den Kosten für Bauten ist wahrscheinlich Vielen gar nicht bewusst, welche Unsummen allein die Bepflanzung solcher Themenwelten in Kauf, Pflanzarbeit und Pflege verschlingt, dass nicht wenige der Pflanzmaßnahmen nach dem „Prinzip Hoffnung“ stattfinden und z.B. oft als sündhaft teures Behavioral enrichment enden oder – wenn sie nicht den Erwartungen etwa im Kaschieren von Baulichkeiten entsprechen – durch wiederum neu gekaufte, andere Pflanzen ersetzt werden.

    Stimmung und Ambiente machen übrigens auch die Wirkung des Unterirdischen Zoos aus, schließlich könnte man die gezeigten Tierarten auch sehr viel pragmatischer (und damit wesentlich kostengünstiger) präsentieren, ohne dass die Haltungsqualität darunter leiden würde. Möglicherweise könnte sie sogar für manche Bewohner dadurch verbessert werden – aber wen interessieren schon die Haltungsbedingungen von Kleinnagern, wenn die Darstellung von unterirdischen Gangsystemen und Erdschichten den höheren didaktischen Wert haben soll als das darin lebende Tier…?
    (26.09.2012)
    Ulli:   1. Die Rahmenfinanzierung in jeder der Themenwelten musste in der Höchstsumme eingehalten werden, jede Erhöhung der Ausgaben darüber hinaus war zu vermeiden. Genau das sind die Zwänge des Privatbetriebes.
    2. Ich habe den Beschilderungsfehler bei den "Mäusen.spec" zugebilligt, nur ergibt sich schon aus meiner Schilderung die enorme Diskrepanz zwischen dem enormen Aufwand der Gesamtumsetzung und dem hier nun dann beanstandeten Fehler. Wenn das Mini-Holzschild abfallen würde, würde sich auch der Fehler spurlos verflüchtigen, ohne den meisten Besuchern vorher überhaupt groß aufgefallen zu sein und die Gesamtumsetzung des didaktischen Konzepts wesentlich berührt wäre. Und da ist mein Hinweis auf das Aufmachen eines "großen Fasses" schon nahe liegend und in meinen Augen auch angebracht. Und selbst man gezielt auf dieses Mini-Holzschild hingewiesen würde, könnte man dies leicht aufklären.
    Und wenn man es bei einer Führung selbst thematisieren würde, würde man die Offenheit damit sogar als besonders positiv registrieren. Es ist und bleibt zweifellos ein Fehler, ein überflüssiger und vielleicht auch ärgerlicher Fehler – aber meine Güte … Damit steht und fällt nur wirklich nichts am Unterirdischen Zoo.
    3. Wenn du dir die Höhe des Schimpansenhauses vergegenverwärtigst, wird dir schnell klar werden das die Eichenpfosten tatsächlich mehrere Meter hoch sind. Um zu sehen, ob es nun wirklich sieben Meter sind oder vielleicht doch ein oder zwei Meter mehr oder weniger, dazu müsste man den Zollstock anlegen.
    4. Auch dies ist wie vieles andere an deinen Beschreibungen zu Osnabrück reines Hochziehen an Marginalien. Dies auch so zu nennen, hat nichts mit "Welpenschutz" zu tun.
    5. Das Wesentliche ist die weitestgehend umsichtige Umsetzung der Tierhaltung in den neuen Osnabrücker Themenwelten und da ist von deinen hier vorgebrachten Punkten keiner wirklich relevant für dieses Wesentliche. Das hier von dir Beschriebene und gezielt Kritisierte bewegt sich etwa auf dem Niveau des Zeitartikels „Der Elefant im Palastgarten“ von David Richard Precht vom 14.8.1997, in dem in erster Linie über Stimmungen und Ambiente schwadroniert wurde.
    (26.09.2012)
    Michael Mettler:   Kleiner Nachtrag: Beim besagten Rückwärtsverfolgen des Threads bin ich auch darauf gestoßen, dass a) einmal davon berichtet wurde, dass die Schimpansen über Monate hinweg nicht in der Halle waren und man diese zwischenzeitlich bepflanzt hatte, und b) bezüglich des Affentempels auch mal geschrieben wurde, dass der Besuchertunnel kreuz und quer durch ihn hindurch laufen solle. Da gebe ich nun auch gern zu, dass das seinerzeit ganz offensichtlich bei mir nicht hängengeblieben war und ich deshalb bis zum Besuch eine andere Vorstellung hatte.
    (25.09.2012)
    Michael Mettler:   @Ulli: Ist es nicht interessant, dass die recht umfangreichen Hannover-Vergleiche in dieser Diskussion gar nicht von Seiten des „glühenden Anhängers“ und „Verfechters des Erlebniszoos“ kommen – und noch immer neue herausgekramt werden?

    Also nochmal: Betrachtet die angesprochenen Dinge doch mal bitte ganz für sich, und zwar gemessen nicht an anderen Zoos, sondern an der offiziellen Osnabrücker Eigendarstellung. Die Pressemitteilungen zu Takamanda sind hier im Forum, aber auch auf der Homepage des Osnabrücker Zoos nachzulesen. Ich bin gestern Abend extra noch mal den ganzen Thread über einige Jahre rückwärts gegangen, denn ich bin ja mit einer bestimmten Vorstellung/Erwartungshaltung nach dreieinhalbjähriger Pause nach Osnabrück gefahren und wollte daher noch mal nachsehen, warum ich genau diese eigentlich hatte. Meine Informationslage über die Neuanlagen nach dem Unterirdischen Zoo entstammt schließlich so gut wie ausschließlich diesem Forum und damit auch den PM.

    Da ist ganz offiziell von Erlebniswelten die Rede und davon, dass Besucher Osnabrück mit anderen großen Erlebniszoos wie Gelsenkirchen und Hannover vergleichen. Ich lese von nicht nur naturnaher, sondern sogar naturidentischer Gestaltung und von ausgeklügelten (!), natürlichen Barrieren zwischen Besucher und Tier (da muss man erst mal drauf kommen, dass damit Glas, Elektrodraht und Beton gemeint sein könnten); davon, dass ungewollte Einblicke auf Gebäude und Zäune „weggepflanzt“ werden und das Schimpansenhaus von sieben Meter hohen Eichenstämmen verdeckt wird (Wo sind die?). Und ich lese auch, dass die Zuschüsse der EU und des Landes Niedersachsen in Gesamthöhe von 5 Mio. Euro (Bin zwar kein Finanzexperte, aber sind das nicht auch Steuergelder? Noch dazu auch von Steuerzahlern irgendwo in Europa, von denen viele nie nach Osnabrück kommen werden?) gewährt wurden, um den Zoo zu einem touristisch interessanten Ziel zu machen. Selbst wenn ich die heute in der Zoowerbung üblichen Übertreibungen gedanklich schon abziehe (ich denke z.B. an den inflationären Gebrauch des Wortes „einzigartig“), wird da doch ein in Sachen optischer Eindruck höchst anspruchsvolles Produkt angepriesen und dementsprechende Erwartung geweckt – mit Sicherheit nicht nur bei einem Zoofreak wie mir, sondern auch bei vielen jener Besucher, die in der Masse durch eine PM angesprochen werden sollen.

    Eins unserer Lieblings-Diskussionsthemen hier im Forum ist doch immer Kritik an Beispielen für den Unterschied zwischen Anspruch/Darstellung und Wirklichkeit in der Zoowelt. Ich wüsste nicht, warum Osnabrück in dieser Hinsicht „Welpenschutz“ genießen sollte.

    Über das „große didaktische Fass“ musste ich übrigens ganz schön schmunzeln – ein solcher Vorwurf ausgerechnet von dir… ;-)
    (25.09.2012)
    Ulli:   @Michael Mettler: Zugegebenermaßen waren auch ein paar bewusste Spitzen drin. Zu dem Bezug auf den Elefantengraben in Hannover stehe ich aber, weil es für mich ein Sinnbild und Paradebeispiel dafür ist, lieber ein Ambiente auf Teufel komm raus zu schaffen, als eventuell Abstriche aus zoologischer Notwendigkeit heraus zu machen und dies dann eventuell erläutern zu müssen.

    Die Tierpfleger hatten in Osnabrück großes Mitspracherecht bei der Umsetzung von Takamanda und haben so an einigen Stellen den Rasbach-Plan vom Kopf auf die Füße gestellt. Aus praktischer Sicht gebührt dafür schon ein Lob. Denn gerade dies wird nicht überall in ähnlicher Weise beherzigt. Vermutlich resultiert genau diese merkwürdige Konstruktion aus Holz und Metall aus solchen Nachbesserungen architektonischer Leitlinien. Vielleicht nicht schön – aber auch kein solches Drama. Die Themenwelt Takamanda ist noch am zuwachsen. Und wenn man Geld hat, kann man den Zaun eventuell auch „erlebnisgerecht“ erneuern. Was das momentan noch „strahlende“ Metallgitter an den Vorställen angeht, die werden witterungsbedingt sicherlich nachdunkeln. Du hast dir aber auch den am meisten geeigneten und im Grunde auch einzigen Standort ausgesucht, um genau das dokumentieren zu wollen. Von anderer Warte fällt dies mangels Einsichtmöglichkeit gar nicht auf.
    Und wenn dies in aller epischen Breite thematisiert wird, habe ich in Hinblick auf eine „Rivalität“ benachbarter Zoos hier schon eher den Eindruck einer „Ätsch“-Betrachtung - Sorry. Überall kann ich ein Haar in der Suppe suchen.

    Und dies zweifellos hässliche Foto vom Affentempel gehört auch in diese Kategorie. Aber eventuell hilft hier einfach die Spende von einigen Säcken Häckselmaterial. Immerhin gibst du unumwunden zu, dass so ein Bild in jedem (!) Zoo möglich ist.

    Wir kennen uns ja schon lange und du bist nun einmal in diesem Forum einer der großen Protagonisten und Verfechter für Hannovers Erlebniszoo. In Hannover werden jährlich horrende Summen (im Jahre 2012 hat man für nicht besonders offensichtliche Baumassnahmen angeblich zwei Millionen Euro aufgewendet und Yukon Bay war nun einmal drei Millionen Euro teurer als veranschlagt) für Verschönerungen und Ambiente in meinen Augen rausgeschmissen und man schiebt gleichzeitig notwendige Baumaßnahmen bzw. deren Anschub-Finanzierung vor sich her. Und wenn nun hier bei einer Beschreibung des Zoo Osnabrück über unstimmige Zaunelemente in epischer Breite geschrieben wird, geht mir dann schon die Hutschnur hoch. Da gibt es eine über 4.000 qm große Antilopenanlage mit abwechslungsreicher Gestaltung und es wird in erster Linie über Absperrzäune in dem Zusammenhang philosophiert.

    Was die Zaunhöhe betrifft, gibt es einen interessanten Videoausschnitt im Zuge der Baubegleitung durch die Firma Boymann, wo der Zoo-Inspektor Schröder in einer Arbeitssitzung ausdrücklich die Zaunhöhe bei den Antilopen anspricht und die Aussage fällt „dies mit ihm nicht zu machen sei“. Was wiederum für die Mitsprache und Beteiligung der in der Praxis Verantwortlichen spricht. Da nehme ich optisch zweifellos weniger schöne Nachbesserungen zumindest übergangsweise gerne in Kauf.

    Zweifellos: Man wollte ursprünglich Bongos halten und wenn man die www.Zootierliste.de durchgeht, sieht man aktuell 49 Halter. Insofern hätte man sicher welche bekommen können, wenn nicht eventuell irgendwelche sonstige Gründe z.B. Animositäten, Alleinvertretungsansprüche usw. entgegengestanden haben könnten. Aber auch Bongos hätten nicht gepasst. Puristisch betrachtet hätten es für Takamanda Buschböcke sein müssen … die bekommt man aber nicht … oder als Ersatzlösung und schon mit Abstrichen Westliche Sitatungas …

    Es sollte definitiv keine Verteidigung falscher Schilder sein. Klar hätte man besser nur „Unzertrennliche“ oder auch nur „Maus“ geschrieben. Aber diese Fehlgriffe wären in zwei Minuten und einem Schraubenzieher behoben. Vielleicht war man auch nur zu voreilig und hat zunächst nicht die Probehaltung mit den schon vorhandenen Unzertrennlichen abgewartet. Ärgerlich ist es sicher. Das Besondere bei der angestrebten Haltung der „Unzertrennlichen.spec“ ist aber gerade der Freiflug und das eigentlich tatsächlich spannende Thema. Dieser Freiflug ist ein Versuch genauso wie der Versuch mit den Vögeln in der Schimpansenhalle. Und es wird in der Schimpansenhalle sicher noch ein E-Draht in gebührenden Abstand vor dem Einflugloch gesetzt.

    Und da wird für Hunderttausende von Euros ein stimmiges Unterwelten-Konzept mit immensen technischen Aufwand erstellt, da werden unterschiedliche Bodentypen Schwarzerde, Podsol- oder
    Prärieboden an ihrer typischen Farbgebung nachempfunden und dann man regt sich hier im Forum über ein Mini-Holzschild - ausschließlich mit dem Wort „Feldmaus“ drauf und ohne jegliche weitere Erläuterung - auf und macht ein großes didaktisches Fass auf. In der aufwendigen computergesteuerten Animation ist nun einmal bei der Vorstellung der Arten dummerweise von Feldmäusen die Rede. Und da hat man nun den vielleicht „unverzeihlichen“ Fehler gemacht, wildfarbene Farbmäuse als Feldmäuse zu verkaufen. In rein systematischer Hinsicht hast du sicher absolut Recht. Übrigens und vielleicht zu deinem Trost sind die Mäuse.spec von allen Arten im unterirdischen Zoo die am seltensten zu sehenden Tiere…

    Apropos Maus bzw. Nagetier: Die Lebenserwartung von Kleinnagern ist nicht lang. Vor den Dschungarischen Zwerghamstern lebten in der Anlage im Affenhaus Steppenlemminge. Die Anlage wird wahrscheinlich nur um des Füllens wegen besetzt. Warum man nun gerade Nager da reinsetzt, kann ich dir nicht sagen. Irgendwelche tropischen Insekten oder Achatschnecken würden auch gehen. Aber das gesamte Affenhaus erfährt – wie auf dem Schild im Affenhaus zu lesen ist – eine komplette Umgestaltung.

    Persönlich sehe ich die Meerkatze phänotypisch auch eher als Grüne Meerkatze, ich kann aber nicht sagen, wie es in genetischer Hinsicht aussehen mag. Mein Hinweis auf den verantwortungsvollen Umgang mit den Alttieren bot sich bei der Meerkatze an der Stelle geradezu an, weil ich genau auf diesen Punkt Wert lege.

    Aber eigentlich äußere ich mich hier nur zu Marginalproblemen, die in jedem Zoo vorkommen.

    (25.09.2012)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Die von mir fotografierte Perspektive böte sich nicht, wenn man an dieser Stelle schlichtweg das Fenster eingespart hätte… Was den Reinigungsaufwand betrifft, so dürften die "affenseitigen" Glasscheiben beiderseits des Grabens auf meinem Foto wegen schwieriger Erreichbarkeit ebenfalls viel Arbeit machen. Da frage ich mich schon, warum das Bodenniveau nicht einfach durch Verfüllung oder Überbauen angehoben wurde - das hätte den Schluchteneffekt vermieden, die Glasreinigung erleichtert und den Beobachtungsmöglichkeiten sowohl von der Außenseite her als auch aus dem Tunnel heraus keinen Abbruch getan. Ausweichmöglichkeiten für die Affen untereinander gibt es oberhalb des Grabenniveaus trotzdem reichlich.

    Wenn Rotbüffel mit auf die Schimpansenanlage gelassen werden, dürfte es mit dem grünen Eindruck aber schnell vorbei sein, und ob die Böschung so schwere Tiere überhaupt aushält...? Ich nehme doch an, dass das angeschütteter Erdboden ist?

    Das Faszinierende an der Antilopenhaltung ist ja gerade, dass sie sich in der Regel hinter Absperrungen halten lassen, die sie in Höhe und Weite jederzeit überspringen könnten, aber unter normalen Umständen keinen Grund dazu sehen. Für Rappenantilopen sind z.B. über 9 Meter weite Sprünge verbürgt, und selbst Ducker und Elenantilopen schaffen 2 Meter Höhe ohne nennenswerten Anlauf. Ein Bongo – dafür war die Anlage in Takamanda geplant – ist kräftig genug, um regelrecht durch ein Drahtgeflecht hindurch zu marschieren (einen solchen Fall gab es in Gelsenkirchen). Selbst Grünzeug außerhalb eines kahlen Geheges liefert dazu aber nicht genug Anreiz, sonst stünden ständig irgendwo äsende Antilopen außerhalb ihrer Anlagen. Auslöser für das Verlassen des Geheges sind in der Regel Panik durch externe Einflüsse (z.B. überfliegende Hubschrauber, ins Gehege springende Hunde) oder sozialer Stress (z.B. Ausweichen vor ranghöheren Tieren – ob der gleichen Art angehörend oder Vergesellschaftungspartner – oder mangelnde Rückzugsmöglichkeiten zum Ruhen). Genau deshalb fielen mir die Zaunnachbesserungen ins Auge: Die Tiere verhalten sich offensichtlich nicht wie eingeplant. Und da kämen nun mal Planungs- und/oder Haltungsfehler als Ursache durchaus in Betracht. Die Barrieren nachträglich zu erhöhen, ist für mich als Schnellmaßnahme aus Sicherheitsgründen durchaus nachvollziehbar, aber wurden auch mögliche Auslöser behoben?
    (25.09.2012)
    Jonas Homburg:   So, dann also noch mal:
    ich wollte nie bestreiten, dass einige Einblicke in Angkor Wat eher unvorteilhaft geworden sind, hier stellt sich aber auch wieder die Frage inwiefern dass von den Besuchern wirklich wahrgenommen wird, denn viele achten auch nach meiner Beobachtung mehr auf die Innengestaltung als auf das außen (es sei denn, es sind Affen davor). Zweifelsohne hätte ich mir auch Naturboden gewünscht, ich denke aber das wäre vom Reinigungsaufwand für die oberen Etagen einfach nicht zu machen gewesen.

    Die Bongos dürften spätestens vom Tisch sein, seit die Anlage Puffer für die überzähligen Impalaböcke geworden ist, auch funktioniert der derzeitige Bestand sehr gut, da dürfte sich nicht mehr viel ändern. Vielmehr besteht wohl schon länger der Wunsch, Waldbüffel anzuschaffen (hier fehlt aber noch der Stall), um sie dann mit den Schimpansen zu vergesellschaften. Und der Kudubulle ist voll zuchtfähig, es gab letztes Jahr auch Nachwuchs.

    Bezüglich des Zaunes stellt sich mir die Frage, ob es tatsächlich so falsch war, es erst mit einem kleineren Zaun zu versuchen, wenn ich mir z.B. den Berliner Bongozaun oder den Graben angucke, sollten die doch laut ihren Schilderungen auch überwindbar sein.

    Jetzt noch zu anderen Punkten, die nichts mehr mit MMs Schilderungen zu tun haben:
    @Stefanie Fischer: die werden nicht einzeln aufgestallt, den Affen stehen alle drei Boxen nachts verbunden zur Verfügung. Über Größe könnte ich beim nächsten Besuch mal nachfragen, aber da steht den Tieren wirklich ganz gut Platz zur Verfügung.
    @Jan Jakobi: Sabi webt ja durchaus noch, und Matibi hat sich das wohl kaum von ihr abgeguckt und dann so einfach wieder abgelegt. 2009 musste Elefatenkuh Goni den Zoo verlassen, weil sie sich gegenüber den anderen Elefanten sehr aufmüpfig benahm. Ich schätze daher, dass das starke Weben zum Stressabbau dienen sollte, was dann auch bei Matibi das Ganze sinnvoll erklärt.
    (25.09.2012)
    Michael Mettler:   Mir hat mal jemand gesagt: Man kann jedes Zoogehege so fotografieren, dass es unvorteilhaft wirkt. Da stimme ich zu. Nur muss man bei manchen Anlagen dazu viel Mühe aufwenden, während sich die Motive bei anderen geradezu aufdrängen. Das nebenstehende Beispiel soll verdeutlichen, warum mich mancher Ausblick aus dem Tunnel von Angkor Wat einfach nur ernüchtert hat (und das wäre mir in jedem anderen Zoo genauso ergangen).
    (24.09.2012)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg, zum einleitenden Satz: Sowas habe auch ich im ersten Post meiner Schilderungen geschrieben, in Zusammenhang mit Takamanda. Und wenn ihr beide euch das alles noch mal durchlest, müsstet ihr eigentlich feststellen, dass ich die Neuanlagen in Osnabrück nirgends an Hannover gemessen oder gar in einem direkten Vergleich als schlechter hingestellt habe. Ich finde es ziemlich bedauerlich, wenn das Thema in die Ecke einer Städterivalität gedrängt wird. Meine Kritikpunkte zu den Zäunen, Gehegeeinblicken oder Beschilderungen sind schließlich völlig unabhängig von Vergleichen.

    @Ulli: Vorab schon mal besten Dank für die „Geduld“… Ich kann mich übrigens nicht erinnern, trotz zugegebener Begeisterung auch (!) für Erlebniszoos fehlende Theater-Toiletten oder Dampfloks in Osnabrück kritisiert zu haben.

    Mich wundert ein wenig, dass dich als jemand, der sehr viel Wert auf Zoodidaktik legt, Falschbeschilderungen nicht zu stören scheinen. Es gibt keinen für mich ersichtlichen Grund, Vögel mit falschem Artnamen auszuschildern, auch wenn die zum Schild passende Art irgendwann möglicherweise in die Voliere einziehen soll. Schließlich steht an der Antilopenanlage auch kein Bongo-Schild, nur weil sie eigentlich dafür geplant wurde (Ist das Thema Bongos eigentlich endgültig vom Tisch, oder dient der jetzige Besatz nur als Übergangslösung?).

    Ebenso ergibt es didaktisch keinen Sinn, Farbmäuse (biologisch betrachtet also die Art Hausmaus) in nachgemachten unterirdischen Erdgängen zu präsentieren, da sie keine solchen graben und auch gewöhnlich nicht bewohnen. Verwandtschaftlich stehen sich Feld- und Hausmaus in etwa so nahe wie Serval und Schakal oder Gibbon und Meerkatze. Wenn dann noch quasi vorsätzlich „Feldmaus“ drangeschrieben wird, wird das Ziel eines Zoos, Biodiversität zu vermitteln, ad absurdum geführt. Da wäre es sogar noch nachvollziehbarer, einfach nur „Maus“ aufs Schild zu schreiben. Übrigens sind ausreichend Kleinnagerarten aus Liebhaberhänden und Zoobeständen verfügbar, welche die zugedachte Rolle als (zeitweiliger) Erdlabyrinthbewohner passender darstellen könnten. Wie z.B. auch der Dsungarische Zwerghamster, der als Kältesteppenbewohner in Osnabrück in einem Haus für tropische Primaten gehalten wird…

    Apropos Primaten: An der Meerkatze habe ich nicht das Alter kritisiert, sondern wiederum die falsche Artdarstellung, die ja sogar bis in ISIS hinein „durchgezogen“ wurde – und auf dieser Ebene geht es nun mal nicht mehr darum, ob ONB sowas überhaupt wichtig ist oder ob er Schilder liest.

    Die Antilopenanlage in Takamanda wurde für Bongos konzipiert. Das ist eine Antilope, die es – nach den Veröffentlichungen von Bongo-Haltern zu urteilen - an Sprungvermögen mit dem Großen Kudu und an Kraft mit der Rappenantilope problemlos aufnehmen kann. Da verwundert mich schon, dass gemäß deiner Schilderung und meines optischen Eindrucks offenbar anfangs unbrauchbare Gehegebegrenzungen eingesetzt wurden, die ein Nachbessern erforderten, und das sollte eine entsprechende Nachfrage erlauben.

    Zur „Resteverwertung“: Da ist dir die Ironie meiner Äußerung entgangen, das war in Richtung der „Friedrichsfelder Zaunkritiker“ gedacht. Übrigens werden andernorts sogar ganz bewusst aus Kostengründen „Resteverwertungen“ angestrebt (siehe z.B. Tierpark Hamm) und sehr ansehnliche und funktionale Produkte daraus gefertigt.

    Zum Wetterschutz: Den Mangel daran für die hannoverschen Elefanten können wir gern diskutieren (auch wenn es dort durchaus Unterstellmöglichkeiten gibt und ich meiner Erinnerung nach im Forum auch schon in die gleiche Kerbe geschlagen habe), aber davon haben die Paviane in Osnabrück auch nichts… Als schlechtes Sommerwetter für Regenwaldbewohner würde ich übrigens anhaltenden kühlen Wind (mit oder ohne Regen) bezeichnen. Wenn es solchen auf der Osnabrücker Anlage trotz doch recht offener Lage nicht gibt und die Haltung in der jetzigen Form funktioniert: Ist doch prima! War das Haus eigentlich auch schon über die Sommer für Besucher zugänglich, als noch keine Vögel darin gehalten wurden?

    Zu Angkor Wat: Vielleicht muss ich an dieser Stelle einfach mal klarstellen, dass ich nicht alle für Besucher geschaffenen Erlebniseffekte in Zoos auch persönlich toll finde bzw. „brauche“ (auch nicht in Hannover). Allerdings stören mich viele schlichtweg auch nicht. Im diskutierten Affentempel stört mich nicht der Besuchergang an sich und seine Dekoration, ich finde nur einige der Ausblicke aus seinen Fenstern nicht besonders schön bzw. ernüchternd, was eben auch mit dem gewählten Verlauf zu tun hat. Aber wie gesagt: Ich bin offenbar mit falschen Vorstellungen von der Anlage nach Osnabrück gefahren.

    Der Vergleich zwischen sichtbarer Elektroabsperrung in Angkor Wat und dem hannoverschen Elefantengraben erschließt sich mir nicht. Und was hat ein als Tierpräsentationsanlage konzipierter Unterirdischer Zoo mit einem Durchgangstunnel (Eingangsstollen von Yukon Bay in Hannover) zu tun?
    (24.09.2012)
    Stefanie Fischer:   Wie groß sind denn die Boxen? War noch nie in Osnabrück. Werden die Tiere da einzeln aufgestallt?
    (24.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ich muss Ulli in vollstem Maße zustimmen, Osnabrück ist halt kein "hundertprozentiger" Erlebniszoo und das finde ich auch gut so.

    Nochmal zu den Bären: es ist ja nun wirklich so gedacht, dass man die Tiere von oben sehen kann, und ich finde diese Perspektive auch hundertmal interssanter als eine Scheibe, durch die die Wahrscheinlichkeit, das Tier zu finden, doch eher gering ist. Auch hier der Verweis zu Hannover: man ist doch mit den Eisbären auch nicht wirklich auf Augenhöhe (jedenfalls bstenfalls auf einiger Entfernung). Außedem werden in Osanbrück ja im Zuge der Klimahöhlen Einsichtscheiben dazukommen.

    Nochmal zur Paviananlage: das mag ja Geschmackssache sein, aber auch hier vollste Zustimmung zu Ulli, ich finde sie optisch eigentlich völlig in Ordnung. Und das grüne Schimpansenhaus stört mich dort wenig, davon abgesehen, dass man bei entsprechend hochgewachsener Vegetation man vom grauen Käfig nur noch wenig sehen sollte. Und um noch mal das Klettergerüst anzusprechen: das sind doch Naturholzstämme, das gefällt mir auch noch allemal besser als die Kronleuchter bei den Hulmanen in Hannover (denen für meinen Geschmack dort auch mehr Klettermöglichkeiten im Außengehege zur Vefügung stehen könnten). Zum Regenaspekt kam mir noch die Frage wie es denn mit Regenschutz z.B. in Köln ist? Über Krefeld brauchen wir an dieser Stelle gar nicht erst reden. Mal ganz von der Frage abgesehen, ob sich eine Pavianhorde in der Savanne auch immer unterstellen kann, wenn es regnet.
    Wie von Ulli bereits erwähnt, wäre man natürlich glücklicher über eine Waldpavianart gewesen, aber dass würde für meine Geschmack jetzt die Anlage ruinieren, denn trotzt herber Verluste über den Winter hat sich das Gras ja wieder gut vorgearbeitet.

    Noch zu den Schlafboxen: das sind insgesamt drei geräumige Boxen, die von der Gesamtfläche deutlich größer sind als die alten Innengehege.
    (24.09.2012)
    Ulli:   @Michael Mettler Ich habe mir das Alles geduldig durchgelesen. Ich möchte jetzt ein paar Punkte ansprechen. Und noch eins vorweg: Nun ich weiß ja, dass du glühender Anhänger des Erlebniszookonzepts bist, seitdem sich der Zoo Hannover dies auf seine Fahne geschrieben hat.

    Erlebniszoos wie Hannover sind nicht der einzige Weg und Hannover ist mitnichten
    Trendsetter. Und viele Zoos sind längst dabei an Hannover vorbei komplett andere und mindestens ebenso sehenswerte Konzepte umzusetzen.

    Wenn Osnabrück bei der gestalterischen Umsetzung der Themenwelten die Rahmenkosten tatsächlich einhalten muss (im Gegensatz zu dem angeblich privaten, bislang fürstlich durch die Region Hannover finanzierten Erlebniszoo Hannover ist der Zoo Osnabrück tatsächlich ein Zoo in privater Trägerschaft - bis auf 7% öffentliche Mittel), so sind hin und wieder Kompromisse zu schließen. Insofern muss man halt hin und wieder auf verkleidete Seitenwände, die nur bei einem genauen Hingucken auffallen, verzichten. Man kann halt nicht die Baukosten exorbitant in die Höhe schrauben, um originalgetreue Dampflokomotiven und Theater-Toiletten nachbauen zu können … und deren Sinn sich mir bis heute auch nicht erschließt. Man achtet in Osnabrück mehr auf das Wesentliche. Und jede vermeintlich hässliche Stelle kann man zuwachsen lassen. Einer meiner Lieblingszoos Rheine wirkt auch nicht durch Fassadenbau.

    Nebenbei: Der Gelsenkirchener Zwillingszoo zu Hannover hat erfreulicherweise bei den letzten Themenwelten diesen Weg des ausufernden Ambiente-Hofierens schon wieder verlassen.

    Im Einzelnen - zunächst das Zoologische, das geht am schnellsten und es sind ergänzende Informationen.

    Zu den Unzertrennlichen
    Wenn es bei der bisherigen Planung geblieben ist, dann ist der derzeitige Besatz noch keine unterartreine Großgruppe. Denn geplant war es eigentlich, dass zunächst die Tiere aus dem Vogelgarten dort einziehen, um zu testen, ob es auch alles so klappt. Denn es ist ja eine Öffnung neben dem Nebenausgang angebracht, durch die die Tiere ins Freie fliegen können.
    Ziel ist es dann eine 60-80 köpfige Gruppe frei über Takamanda fliegen zu lassen.
    Zu den „Feldmäusen“
    Die Beobachtung zu den Feldmäusen ist auch absolut richtig. Im Jahresbericht werden Farbmäuse geführt. Vom puristischen Standpunkt aus ist dies unkorrekt und für dich als Nager-Kenner sicher auch ärgerlich. Bei der didaktischen Konzeption geht es aber in erster Linie um die Präsentation von Mäusegängen und da ist es in dem Zusammenhang vielleicht unerheblich, ob echte Feldmäuse oder wildfarben aussehende „Feldmäuse“ präsentiert werden.
    Vielleicht ist dir die bewußte Änderung der Wandgestaltung

    Zum Tierbestand:
    Die von dir angesprochene Meerkatze ist ein schöner Beleg, dass der Zoo Osnabrück nicht einfach überzählige oder andernorts lästige Tiere abschiebt sondern bis zum Lebensende pflegt.
    Andererseits bedürfen die von dir beobachteten lang ausgewachsenen Vorderhufe beim großen Kudu zweifelsohne einer Korrektur.
    Beide Bären sind auf der Anlage - zumindest war dies gestern so. Vielleicht hatte sich ein Bär zur Ruhe zurückgezogen. Die Silberfüchse sind permanent auf der Anlage - sie halten sich zwar immer in Sicherheitsabstand zu den Bären sind aber ansonsten recht vorwitzig im Verhalten.

    Zu den Zäunen:
    Die Antilopen-Pinselohrschwein-Anlage: Die Anlage wird ständig an das Verhalten der Tiere angepasst - vieles ergibt sich nun mal erst aus dem laufenden Betrieb. Die Großen Kudus haben beispielsweise diese Hecke permanent zu Beginn übersprungen.

    Und ob es da nun diese „merkwürdige“ Konstruktion mit Holz- und Metall-Pfosten gibt, fällt letztendlich in Anbetracht der Größe der Anlage nicht einmal besonders auf, zumal die Vegetation dahinter langsam hochwächst. Die herausragenden Schrauben müssen natürlich nachgebessert und abgesägt werden. Die von dir so episch ausgebreiteten Zäune-Beschreibungenn sind insgesamt gesehen aber doch echt nur Marginalien.

    Die Abgrenzungen in Takamanda eigentlich zur "Resteverwertung aus dem Baumarkt" einzustufen, magst du ja witzig finden - ich finde ihn in höchsten Maße unpassend und einfach nur …

    Auch in Hannover gibt es an der Elenantilopenanlage Zäune - hier allerdings zweifellos schöner und erlebnisorientiert mit Weidezaun kaschiert. Wenn hieran die Glückseligkeit hängt…

    Und nun zu den Themenwelten:
    2010 - Takamanda
    Das Schimpansen-Haus hat zwei Stufen. Auf dem Sockel des ersten wachsen allmählich Pflanzen hoch. Wenn dies nicht in der vorgesehenen Weise klappen sollte, wäre es im Übrigen ein leichtes das Haus mit Wein oder Clematis zuwachsen zu lassen. Das funktional gestaltete Haus wird über kurz oder lang definitiv zuwachsen.

    In der Halle ist in den gesamten Sommermonaten kein Schimpanse, da sie sich ausschließlich im Außenbereich bzw. den Schlafboxen aufhalten. Die Bepflanzung im Schimpansenhaus dient tatsächlich der Winterbeschäftigung, auch wenn ein Großteil der Pflanzen schnell abgeweidet ist, aber nicht wurzelzerstört wird und somit nachwachsen kann. Man hat seit bereits zwei Wintern Erfahrung gesammelt - das Konzept funktioniert.

    In der Halle gibt es sogar zweimal am Tag künstliche Regenschauer.

    Kleine Frage am Rande: Was ist während des Sommers außer akute Gewitter schlechtes Wetter für Regenwaldbewohner?

    Die eingezäunten Bäume auf der Außenanlage werden im Laufe der nächsten Jahre nach der Festverwurzelung den Schimpansen sukzessive zum Beklettern überlassen.

    Die Stangenkonstruktion bei den Mantelpavianen sieht sicherlich gewöhnungsbedürftig aus und nicht unbedingt mein Geschmack, ist aber von der Funktionalität her absolut in Ordnung. Aber auch hier gilt, diese Konstruktion ist auf der Riesenanlage nur ein - wenn auch optisch auffälliger - Teilaspekt.

    Vom artpuristischen Standpunkt aus hätten Drills (exakt aus der Region) besser gepasst und ich hätte deren Haltung auch begrüßt. Ich bin aber erstaunt, wie begrünt die Pavian-Anlage am Boden noch ist. Bei Drills würde vermutlich trotz der Anlagengröße kein Grashalm mehr vorhanden sein.

    Und wenn du den zweifellos beachtenswerten Punkt des mangelnden Regenschutzes bei der Paviananlage ansprichst, so würde ich es begrüßen, wenn du exakt denselben mangelnden Regen- und Sonnenschutz auf der Elefantenanlage in Hannover auch thematisieren würdest.

    2011 - Kajanaland
    Sinn und Zweck des Brückenweges und das Ungewöhnliche ist ja gerade die Perspektive aus zweiter Etage von oben über mehrere Anlagen hinweg. Wenn Du schon den Besucher-Blick kritisieren willst, kannst du dies eher für den etwas unglücklichen Blick auf Augenhöhe in Richtung auf den dahinter liegenden Parkplatz nennen, aber damit würde das Bären-Gruben-Argument hinfällig.

    Das für mich immer noch Bemerkenswerteste bei Kajanaland sind die Blicke auf die hoch in den Bäumen liegenden Karpatenluchse und Waschbären - seitdem hat sich die Erwartungshaltung bei der Gestaltung von Luchs- und Waschbärenanlagen deutlich gesteigert.

    2012 -Affentempel Angkor Wat
    Als selbsternannter Anhänger des Erlebniskonzepts bin ich über deine Bewertung überrascht. Eigentlich hätte ich von deiner Warte aus angesichts des Labyrinthgangs eher Begeisterung erwartet - nun gut. Die Wegführung ist in erster Linie auf Besucherwirkung hin orientiert. Und wenn du den Dschungelpalast mit der großen Halle in Hannover so toll findest, hätte dich der Labyrinth-Gang erst recht überzeugen müssen. Und ist es so schlimm, hier und da Besucher durch die Glasscheibe zu sehen.

    Und mir sind ein paar sichtbare Elektrodrähte allemal lieber als erlebnisgerecht konstruierte, aber für die Tiere gefährliche Gräben wie bei den Elefanten in Hannover.

    Persönlich hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle tatsächlich mehr Naturboden gewünscht, rein von der Wirkung auf die Besucher ist der Affentempel schon phänomenal.

    Zu der Vergrößerung der Wolfanlage:
    Darauf habe ich seit der Eröffnung von Takamanda gewartet. Und es ist auch für Geo-Puristen kein Problem, weil man über diese für alle denkbaren Themenwelten brauchbare Brücke und über einen öffentlichen Fußweg hinweg längst Takamanda verlassen bzw. noch gar nicht betreten hat. Es ist eine absolut sinnvolle Maßnahme.

    Und noch eine abschließende Bemerkung zu unterirdischen Tunneln:
    Im unterirdischen Zoo hat man ein thematisches Konzept mit Tierbesatz verwirklicht, während man in Hannover am Yukon Bay durch einen funktionslosen Tunnel als reines Showelement schreitet. Da ist mir das Osnabrücker Tunnel-Konzept weitaus lieber.
    (24.09.2012)
    Michael Mettler:   Zum Zoologischen:

    Nebenstehend ein Foto der (offenbar recht alten) Meerkatze, die auf Gehegeschild und Tierbestandsliste im Jahresbericht als Diana-Meerkatze geführt wird und mit zwei Mona-Meerkatzen zusammen lebt. Phänotypisch deutet da nicht mal etwas auf Diana-Einkreuzung hin (siehe weiter unten im Thread), und selbst wenn, wäre das kein Grund, sie offiziell als "echte" Diana darzustellen. In meinen Augen ist das eine "normale" Grüne Meerkatze unklarer Herkunft, wie sie in gleichem Phänotyp in diversen Parks gehalten wird und wurde.

    Ebenfalls nicht nachvollziehen kann ich die Beschilderung der Unzertrennlichen im Mangabenhaus als Rußköpfchen. Von der gesamten Gruppe zeigt nicht ein einziger Vogel dessen arttypische Färbung, nach Phänotyp reichen die Tiere von Schwarzköpfchen bis Pfirsichköpfchen. Laut einem Gehegeschild im Vogelgarten wurden dort vier Arten Unzertrennliche zusammen gehalten, und ich nehme an, dass der kleine Schwarm in Takamanda auch Hybriden daraus enthält. Wäre schade, wenn damit weitergezüchtet wird.

    Apropos Hybriden: Das wäre auch bei den Schweinsaffen möglich. In den 80er und 90er Jahren habe ich in der Gruppe Tiere mit den Phänotypen beider damals als Unterarten betrachteten Formen (nemestrina und leonina) gesehen und fotografiert, die heute als getrennte Arten betrachtet werden.

    Von den unten dikutierten Straußen habe ich nur zwei Hennen gesehen, von denen die eine allerdings tatsächlich wie die früheren Massaistraußenhennen in Hannover gefärbt ist. Auf der Anlage waren übrigens keine Grevyzebras zu sehen, dafür gleich drei imposante Elenantilopenbullen (zwei adulte, ein subadulter) - vertragen die sich so problemlos, oder ist zumindest einer der Altbullen ein Kastrat?

    Letztere Frage auch zum Kudubullen in Takamanda - der prüfende Blick von hinten war leider nicht möglich. Auf jeden Fall wirkt das Tier trotz eindrucksvollen Gehörns in der Statur nicht sehr "maskulin" (und hat leider lang ausgewachsene Vorderhufe).

    Von dem ebenfalls unten diskutierten "Rätsel-Ibis" konnten wir sogar drei Stück in der Watvogelvoliere entdecken, während der wahrscheinliche Löffler-Elternvogel nicht zu sehen war. Die Bastarde sind deutlich größer als die Heiligen Ibisse.

    Im Unterirdischen Zoo sind in der Rattenanlage Albinos (u.a. ein Jungtier gesehen) und einfarbig dunkle Exemplare vertreten, so dass ich auch für die wildfarbigen Exemplare eher domestizierten Ursprung vermute. Das mit "Feldmaus" beschilderte Gangsystem enthielt allerdings hell wildfarbige Farbmäuse.

    Von den Hybridbären war nur ein Tier (nach Statur und Färbung das Männchen) zu sehen, das von den Füchsen überwiegend aus sicherer Entfernung beobachtet und weit umlaufen wurde. Lediglich einmal schlich sich ein Fuchs an den zu dieser Zeit ruhenden Bären von hinten bis auf ca. 2 Meter heran, sprang aber bei einer Bewegung des Bären sofort wieder ab.
    (24.09.2012)
    Michael Mettler:   Und das zweite: Die Antilopen-Pinselohrschwein-Anlage. Im Hintergrund links die hell ins Auge stechenden Vorgehege, vorn eine Benjeshecke (Mag sein, dass diese die Schweine vom Hügel abhält, für einen Kudu ist sie - wie zu sehen - kein Hindernis, und dementsprechend sind die dort gepflanzten Bambushorste auch kahlgefressen), rechts niedriges Wildgatter-Knotengeflecht an Holzpfosten um eine Pflanzinsel. Der Außenzaun der Anlage (ganz hinten, hier schlecht zu erkennen) besteht aus hohem Wildgatterzaun, der möglicherweise sogar nachträglich noch erhöht wurde (auf meinen Fotos sehe ich dazu ebenfalls Viereckgeflecht, möchte aber behaupten, an einer Stelle nur einfache Spanndrähte gesehen zu haben). Befestigt ist der Zaun auf etlichen Metern an einer merkwürdigen Konstruktion von gehegeseitigen grünen Metallpfosten, die mit sie weit überragenden Naturholzpfosten zur Gehege-Außenseite hin verschraubt sind - die "schönere" (naturnäher wirkende) Seite weist also vom Betrachter weg. Und im untersten Bereich des Zaunes ist dem Wildgattergeflecht noch ein zusätzliches, engmaschigeres verzinktes Gitter vorgesetzt (wegen der Schweine?).
    (23.09.2012)
    Stefanie Fischer:   @Jonas Homburg: Wie muss ich mir das Vorstellen mit den Schlafboxen für die Schimpansen?
    (23.09.2012)
    Michael Mettler:   Zu meinem Eindruck von den Zäunen zwei Beispiele. Hier das erste, wiederum die Paviananlage. In Art und Farbe unterschiedlichste Zaunmaterialien einschließlich E-Drähten (um den Baum in der Bildmitte), zudem mal an Holzpfosten, mal an Metallpfählen befestigt.
    (23.09.2012)
    Michael Mettler:   Ich habe nicht viel Zeit vor den Elefanten verbracht, aber sowohl Sabi als auch die „einzahnige“ Ex-Circuselefantin (Ist das Betty?) weben sehen.

    @Jonas Homburg: Sowohl bei der Bärenanlage als auch bei den Pavianen würde ich die Faktoren Funktionalität (für die Tierhaltung) und optischer Eindruck für den Besucher getrennt bewerten.

    An ersterem zweifele ich nicht. Mit dem Bärengrubeneffekt meine ich aber den Besuchereinblick von oben herab, den Zoos gemeinhin seit längerer Zeit zu vermeiden suchen und stattdessen anstreben, Mensch und Tier auf Augenhöhe zu bringen. Aktuelles Beispiel (siehe die hier im Forum wiedergegebene Pressemitteilung) ist der Umbau der Rhesusaffenanlage in Heidelberg. Was die Paviananlage betrifft: In der Außendarstellung (siehe z.B. Zoo-Homepage) werden die Anlagen in Takamanda als naturnah, ja sogar naturidentisch (!) „verkauft“ und damit entsprechende Erwartungen geweckt. Und solchen hält das besagte Klettergerüst für meinen Geschmack nun wirklich nicht stand. Schade übrigens, dass der Scheibeneinblick ausgerechnet die wohl unvorteilhafteste Perspektive auf den Hintergrund bietet – siehe Foto. (In einer der PM stand etwas davon, dass sieben Meter hohe Eichenstämme das Schimpansenhaus kaschieren sollen – entfielen die aus Kostengründen?) Dass mir die Anlage unter dem Aspekt Tierhaltung trotzdem besser gefällt als mancher kahle Affenfelsen anderer Zoos, habe ich schon angedeutet.

    Ich wäre nicht auf den Gedanken gekommen, dass die Schimpansen ihre Halle nicht mal bei schlechtem Wetter im Sommer nutzen dürfen oder auch nicht z.B. am Spätnachmittag für eine Fütterung hineingelassen werden, um sie auch dort den Besuchern zu zeigen. Da erschließt sich mir allerdings ein möglicher Grund für das nachträgliche „Einbauen“ von Vögeln: So sieht auch der Sommerbesucher im Inneren des Hauses Tiere. Zumindest fühle ich mich gerade an die Sache mit dem Hippo-Canyon in Hannover erinnert, der ja eigentlich auch nur „Winterschaufenster“ sein sollte – bis sich dann sommerliche Besucherbeschwerden häuften, warum der Zoo für teures Geld den Unterwassereinblick gebaut habe und man jetzt nie Tiere darin sehe… Das Ende vom Lied: Seitdem muss auch an schönsten Sommertagen immer mindestens ein Flusspferd Innendienst schieben, um die geweckten Besuchererwartungen zu erfüllen.

    Auf die Zäune komme ich gesondert zurück, dann auch wieder mit Foto.
    (23.09.2012)
    Jan Jakobi:   Der Besuch war im Juli 2009, "Sabi" hatte da stark gewebt. "Matibi" viel weniger, vermutlich hat sie sich das von "Sabi" abgeguckt.

    Gut, dass beide nicht mehr weben.

    (23.09.2012)
    Jonas Homburg:   @Jan Jakobi: Matibi webt schon lange gar nicht mehr und ich kann mich auch nicht daran erinnern, sie früher häufiger dabei beobachtet zu haben. Sabi webt auch länger nicht mehr so extrem wie früher, bei meinem Besuch vor einer Woche war ich ausgesprochen positiv überrascht, denn weder Sabi, noch Betty (die ja das Weben in Elefant schlechthin war) zeigten Verhaltensauffälligkeiten.
    (23.09.2012)
    Jan Jakobi:   Weben die Elefanten "Matibi" und "Sabi immer noch wie bei meinem Besuch vor 3 Jahren?
    (23.09.2012)
    Jonas Homburg:   @Michael Mettler: schön, dass Sie sich auch einen Eindruck vom Zoo in Osnabrück verschaffen konnten, ich hätte allerdings ein paar Punkte zu bemängeln.
    Die Bärenanlage ist keinesfall eine Bärengrube, unterhalb der Brück ist komplett Gitterzaun, genauso wie bei den Silberfüchsen, das sollte eigentlich ausreichend umweltreize bieten, ganz davon abgesehen, dass die Bären im Teil des Geheges zu den im Bau befindlichen Klimahöhlen durchaus einen guten Überblick haben, besonders Taps setzt sich gern auf die Felserhöhung. Die Füchse gehen auch bis ganz oben auf den Kletterturm, haben Sie die eigentlich in Interaktion mit den Bären gesehen? Ist faszinierend und funktioniert ja prima.

    Die Bezeichnung als Abenteuerspielplatz der Paviananlage kann ich ebenfalls kein Stück nachvollziehen, die ist doch einfach sehr schön groß, und die Hölzer im Hintergrund sind für die Paviane ideal, da sie dort gern heraufkletter und besonders gern rückwärts runterrutschen. Vielleicht optisch nicht ganz passend, haltungsmäßig kenn ich aber keine bessere Anlage als OS. (Auch hier sei angeführt, dass die Paviane wie offenbar auch die Schimpansen ab und zu Tiere, die sich in ihr Gehege setzen, jagen, z.B. mussten wohl schon Enten dran glauben).

    Zur Schimpansenhalle: seit es warm genug ist, leben die Schimps nur noch draußen, für die Nacht sind sie eh in den Schlafboxen, also besteht z.Zt. gar kein Bedarf für die Halle (solange es halt noch nicht zu kalt wird).

    Zu den Zäunen: so gemixt sind die doch gar nicht, eigentlich überall dass, was am bestenpasst. Pavian- und Schimpansenanlage mit dem hohen grünen Zaun, bei den Pavianen außerdem Stromzaun davor (aber mit natürlichen Pfosten), so dass sich dahinter ein bisschen Vegetation behaupten kann. Zwischen den Gehegen dar hohe graue Zaun, der passt da meiner Meinung nach sehr gut, denn er ist nicht so ins Auge stechend wie der Grüne. Bei Schakal und Serval ebenfalls grün. Lediglich auf der Huftieranlage "kleben" halt zwei Arten Pfeiler aneinander, das sieht für mich auch nicht ideal aus. Insgesamt finde ich aber die Zäune in Takamanda ganz in Ordnung.
    Und wo bitte gibt es im Zoo so oft grüne Zäune? Außerhalb von Takamanda ist der grüne Gitterzaun nur noch bei den Tigern und bei den Rothunden benutzt, sonst ist es unauffälliger Maschendrahtzaun, in Kajana ist es grauer Gitterzaun bei Bären und Füchsen.

    Zu guter letzt noch zu den Vögeln: ich gehe stark davon aus, dass die Einstiegsecke wieder mit Stromzaun abgetrennt wird, das war sie im letzten Winter auch schon, sodass die Vögeln gefahrlos rein und rauskommen sollten.
    (23.09.2012)
    Michael Mettler:   Ich habe es nun endlich auch mal wieder nach Osnabrück geschafft - da mein letzter Besuch aus März 2009 datierte, waren neben Angkor Wat auch noch Takamanda und Kajanaland für mich Neuland. Deshalb erst mal ein paar Eindrücke und auch Fragen zu diesen Bereichn, aufs rein Zoologische komme ich später zurück.

    Angkor Wat: Verschlechtert hat sich die Schweinsaffenhaltung jedenfalls nicht. Ob verbessert, wäre m.E. diskussionswürdig, denn nackter Beton ist es ja noch immer weitestgehend, nur sieht es jetzt eben nicht mehr wie eine überdimensionale Hochzeitstorte aus. Ich hätte den Affen mehr Holz zum Klettern und - da der gebotene Raum durch den Besuchergang ohnehin in zimmerartige Nischen zerhackt wurde - eine Auswahl verschiedener Bodensubstrate gegönnt, zudem auf einige "Löcher" (sprich Einblicke zwischen hohen Beton/Glaswänden hinab in den vorherigen Graben) verzichtet, eventuell sogar auf den kompletten Tunnel. Vielleicht hat mich aber auch einfach eine falsche Vorstellung des Ganzen irregeführt, denn ich dachte, dass der Besuchergang mit Scheiben außen um die Anlage (dann quasi ein Atrium mit Tempelruine) führen würde - und nicht durch sie hindurch, so dass man von außerhalb der Anlage innen nicht nur Schweinsaffen, sondern auch die anderen Besucher im Tunnel sieht. Und das nimmt einer Illusionsanlage für meinen Geschmack einen ganzen Teil der Illusion (auch wenn man beim Anblick des echten Angkor Wat sicherlich ebenfalls andere Besucher in Kauf nehmen muss...). Derzeit leidet der Eindruck vielleicht zusätzlich darunter, dass die Anlage sehr dünn besetzt ist - wenn man nicht durch Tiere abgelenkt ist, bleibt der Blick beim Suchen eben auch länger an Anderem hängen, z.B. an den unzähligen Quadratmetern von E-Gittern unterhalb der Mauerkrone. Da frage ich mich schon, ob sich nicht ein glatter, mit zum Beton passender Farbe auf antik getrimmter, breiter Blechstreifen unauffälliger eingefügt hätte. So weit ich mal gehört hatte, soll aber das Gitter eine Nachbesserung sein, weil die Anlage im ursprünglichen Zustand nicht ausstiegsicher war...?

    Kajanaland: Gefällt mir gut. Wobei mir aber auch sofort auffiel, dass dort die in der Zoowelt eigentlich längst verpönte Bärengrube Wiederauferstehung feierte, wenn auch in moderner Form (naturnah gestaltet statt verliesartig). Das Nebengehege der Silberfüchse mit seinem Kletterturm (Haben die den eigentlich schon komplett für sich erschlossen?) kommt allerdings einer historischen Bärengrube noch sehr viel näher. Übrigens würde es sich anbieten, die jetzt von allen umgebenden Themenbereichen isolierte Seelöwenanlage ins Kajanaland einzubinden, etwas umzudekorieren und mit einer der nordischen Hundsrobbenarten zu besetzen (habe dabei vor allem Kegelrobben im Auge). Wenn man schon "Klimawandelbären" präsentiert, die ja auch nicht zwingend mit dem Thema Wald verknüpft sind, könnte man genauso gut auch einen paläarktischen Küstenbewohner einbinden. Schließlich reichen vielerorts Wälder bis ans Meer heran ;-)

    Takamanda: Hat mir vor Augen geführt, dass eben nicht alles in die Schubladen "Erlebniszoo" und "klassischer Zoo" gesteckt werden kann, denn hier geht es bunt durcheinander. Naturnahe Anlagen (vor allem die Raubtieranlagen) neben solchen, die wie menschliche Abenteuerspielplätze wirken (Paviangehege - aber immerhin schön, Paviane nicht auf nackten Felsen zu halten wie andernorts); ein die Skyline beherrschender nüchterner grüner Kasten (Schimpansenhaus) mit auf Exotik getrimmten Eingangsvorbauten; Stallgebäude, bei denen die Stirnseite mit Kunstfels verkleidet ist, die ebenfalls sichtbare Seitenwand aber nicht; Panoramablicke über Anlagen hinweg auf Autos und Dachlandschaften außerhalb des Zoos (fiel mir besonders bei der Mangaben-Warzenschwein-Anlage auf). Warum man bei Letzterer keinen Besucherweg um die Anlage geführt hat, frage ich mich noch immer. Und was mir, vielleicht sensibilisiert durch die Zaun-Diskussion im Thread "Tierpark Berlin", ganz besonders ins Auge stach, ist das wilde Sammelsurium an verschiedenen Zaun- und sonstigen Absperrungsmaterialien in Takamanda. Wer die Monotonie grüner Zäune in Berlin beklagt (das Material gibt es übrigens auch in Osnabrück reichlich, ohne dass man deshalb Klagen hört), müsste den "Gegenentwurf" Takamanda eigentlich zur "Resteverwertung aus dem Baumarkt" einstufen ;-) Einiges davon scheint auf das Konto von Nachbesserungen (z.B. Zaunerhöhungen) zu gehen.
    Da Regenschauer den einen und anderen Zwangsaufenthalt unter den überdachten Scheibeneinblicken erzwangen, fiel mir ein Mangel in der Paviananlage auf, der mir bei trockenem Wetter gar nicht ins Auge gestochen wäre: Die Paviane haben so gut wie keinen Regenschutz. Zwei hohl liegende Felsbrocken im Hintergrund geben zwar im Grunde Unterstände her, aber wenn sich da jeweils ein dominanter Pascha mit seinen Weibern druntersetzt, haben die übrigen Hordenmitglieder wohl wenig Chancen. Beim besagten Regenschauer "klebten" die Affen jedenfalls nebeneinander wie die Hühner auf der Stange an der Sichtscheibe, weil der dortige Windschatten (das Dach über dem Besucherbereich ragt nicht ins Gehege) wenigstens einen ca. 30 cm breiten Streifen entlang der Scheibe trocken ließ.
    Einen anderen Unter-Dach-Aufenthalt teilten wir zufällig mit einer geführten Besuchergruppe, wodurch sich auch eine Frage bezüglich der Schimpansenhalle klären ließ: Deren Bepflanzung soll als Winterbeschäftigung dienen, im nächsten Sommer soll dann wieder neu aufgeforstet werden. Leider fiel mir erst hinterher eine weitere Frage ein, deshalb hier gestellt: Wann hatten die Schimpansen zum letzten Mal die Halle für sich? Sie wird ganz offensichtlich schon lange nicht für die Affen genutzt, wofür die unversehrten angehäufelten Gießränder größerer Pflanzen ebenso sprechen wie z.B. die Unversehrtheit der überall rankenden, essbaren und bei geringster Beanspruchung sichtbar Schaden nehmenden Kapuzinerkresse. Ich würde angesichts der Vegetation und der Bodenkrume vermuten, dass sie seit Monaten von Affen unberührt ist. Außerhalb der seitlichen, separaten Voliere habe ich übrigens keine bepflanzten Partien entdeckt, die für die Schimpansen unerreichbar und für die Vögel eine sichere Rückzugsmöglichkeit wären, auch an den Wänden beschränken sich die Aufenthaltsplätze der Vögel m.E. auf ein paar nackte Kunstfelssimse. In Sicherheit wären sie wohl nur in der Dachkonstruktion, aber dort gibt es weder Futter noch Trink- und Badewasser; es dürfte logistisch schwierig sein, das zu ändern. Außerdem scheint es mir für einen jagdlustigen (oder auch nur spielfreudigen) Schimpansen durchaus durchschaubar zu sein, dass die Vögel ausgerechnet in einer Ecke der Halle und in mühelos vom Boden aus erreichbarer Höhe ihr "Fluchtloch" in die eigenen vier Wände haben und vor diesem zwangsläufig den Flug abbremsen müssen. Wollen wir hoffen, dass da kein Schimp anfängt, Pförtner zu spielen...
    Trotz allem: Takamanda ist eindeutig ein Gewinn für den Zoo. Übrigens entsteht zwischen seinem Zu- und Ausgangssteg derzeit ein "Pavillon mit Ladengeschäft", wie es auf einem Schild heißt (bisher steht nur die hölzerne Basiskonstruktion), und es wirkt so, als solle der Wolfswald bis an den Takamanda-Ausgangssteg hin erweitert werden - das wäre dann wieder ein gefundenes Fressen für Geo-Puristen :-)
    (23.09.2012)
    Rüdiger:   Bin gespannt wie teuer die Untersuchung und die künstlichen Besamungen werden.
    Einen anderen Zuchbullen aus dem EEP zu holen, wäre viel schonender und stressfreier für die Nashörner meines Erachtens !
    Zumal die Befruchtungsrate recht gering ist. Mir sind nur drei erfolgreiche Rhinogeburten bei Breitmaulnashörner bekannt aus Budapest und Selwo. Bei den Panzer - und Spitzmaulnashörner gar keine in Europa!
    (22.09.2012)
    Zoo Osnabrück:   Große Untersuchung bei Nashörnern und Nacktmullen
    Zoo Osnabrück beauftragt Forschungsteam

    Diese Woche untersuchte ein Expertenteam des IZW (Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung) die vier Nashörner und mehrere Nacktmullkolonien im Zoo Osnabrück.

    Am Montagmorgen trafen die Tierärzte Dr. Frank Göritz und Prof. Thomas Hildebrandt des IZW mit ihrem vierköpfigen Team im Zoo Osnabrück ein. In Windeseile bauten sie ein komplettes Labor zunächst im Nashornrevier auf. Alle vier Nashörner wurden nacheinander narkotisiert und per Ultraschall untersucht. „Die Kollegen vom IZW haben die Fortpflanzungsorgane der drei Kühe und des Bullen kontrolliert“, berichtete Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Denn wir möchten uns an der Arterhaltung der Breitmaulnashörner durch Zucht beteiligen, doch leider schafft es Nashornmann Floris nicht  mehr, sich zu verpaaren – auch wenn er durchaus willens ist.“ Die Untersuchung ergab, dass alle Weibchen fortpflanzungsfähig sind. Auch der von Floris gewonnene Samen wies beim ersten Blick durchs Mikroskop viele aktive Spermien auf.
    „Nun erhalten die Nashornkühe ein Medikament, das zunächst den Eisprung unterdrückt. Sechs Wochen später wird die Tablette abgesetzt und alle Weibchen bekommen gleichzeitig einen Eisprung. Dann kommen die Kollegen des IZW erneut in den Zoo, gewinnen von Floris frischen Samen und befruchten damit die Kühe per Sondenpipette. Wenn alles gut geht, bekommen wir im Frühjahr 2014 Nashornnachwuchs“, hofft Zoodirektor Böer. Der Nachwuchs würde dann in weiteren Zuchtprogrammen helfen, das Fortbestehen der stark vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörner zu unterstützen.
    In freier Wildbahn gibt es schätzungsweise nur noch 20.000 Breitmaulnashörner. „Aufgrund ihres scheinbar wertvollen Horns, das insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird, sind die beeindruckenden Tiere häufig Opfer von Wilderern“, bedauert der Zoodirektor.

    Am zweiten Tag beschäftigten sich die Wissenschaftler mit den wohl kleinsten Zoo-Bewohnern: den Nacktmullen. Sie untersuchten insgesamt knapp 60 Tiere: „Zunächst haben die Tierärzte Gewicht und Größe des jeweiligen Nacktmulls notiert sowie Fotoaufnahmen von Haut, Pfoten und Zähnen gemacht. Abschließend haben sie per Ultraschall ihre Organe untersucht und einen Chip zur besseren Identifizierung eingesetzt“, erklärte Prof. Böer. Der Zoo wartet nun gespannt auf die Untersuchungsergebnisse. „Wir wollen so sicherstellen, dass es den Tieren gut geht, sie optimal versorgt werden und auch das Kolonieleben mit Königin und Arbeitern einwandfrei funktioniert.“
    Das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin erforscht sowohl in der freien Natur als auch in Zoos, wie sich die Tierwelt mit ihrer großen Artenvielfalt erhalten lässt. Bei dieser Arbeit setzen die Experten auf unterschiedliche Schwerpunkte wie Fortpflanzung, Evolution oder Krankheiten im Tierreich und sind weltweit im Einsatz. „Wir sind dankbar, dass uns das Leibniz Institut dabei unterstützt, bei der Arterhaltung der Nashörner zu helfen und die Haltung unserer Nacktmulle zu überprüfen“, berichtete Böer.

    Foto:
    Dr. Frank Göritz und Prof. Thomas Hildebrandt begutachten gemeinsam mit Zoodirektor Prof. Michael Böer (v.r.n.l.) den Ultraschall der tief schlafenden Nashornkuh Marsita.
    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    (21.09.2012)
    Rüdiger:   Danke Niedersachse und Jonas Homburg.
    Na da bleibt ja noch Hoffnung , ansonsten sind ja noch andere Männer in der WG des EEP, die sich freuen würden!!
    (17.09.2012)
    Niedersachse:   Der Bulle hat wohl auch gedeckt, bisher aber wohl ohne Erfolg.
    (17.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ich würde nicht sagen, dass da übermäßig Zuchtpotential drinsteckt, der Bulle ist nun auch schon ne Ecke älter, jedenfalls ist er wesentlich Älter als die Kühe, ich hab ihn zwar auch schon bei Annäherungsversuchen beobachtet, aber insgesamt scheint er wohl nicht mehr so riesiges Interesse an den Weibchen zu haben (er hat ja auch lange Jahre nur mit einem Weibchen zusammengelebt).
    (17.09.2012)
    Rüdiger:   Osnabrück hält doch eine kleine Nashorngruppe mit Zuchtpotential. Gibt es dort schon Neues über eventuelle Zuchtaktivitäten. Der neue Zoodirektor Dr. Boer hatte ja in Hodenhagen auch ein glückliches Händchen dafür.
    (16.09.2012)
    Jonas Homburg:   So, wieder das neueste aus Osnabrück nach Besuch:
    -Nach allem was man weiß hat Schimpansenmann Tatu die kleine Nayla getötet. Das Warum kann man natürlich leider nicht beantworten.

    -Der Hyänen- und Servalnachwuchs entwickelt sich prächtig, die Servale zeigten sich auch mehrmals.

    -Auf Samburu wird das Konzept der offenen Tür weiter beibehalten, alle Arten (sogar die Giraffen) zeigten einen regen Wechsel zwischen den Anlagenteilen, in den nun auftretenden gemischten Herden wirkt das noch viel beeindruckender.

    -Bei den Impalas ist ein neuer Zuchtbock eingezogen, nachdem einer der drei kastrierten Böcke gestorben war, der soll jetzt wieder die Zucht ankurbeln (er trieb die Weibchen z.T. auch schon fleißig).
    Die beiden übrigen Kastrate sind mit einem Jungbullen, der in 4-5 Jahren die Zucht auch Samburu übernehmen soll, in Takamanda im Haus der Rappenantilopen, Kudus und Pinselohrschweine eingezogen. Nach weiterer Zusammengewöhnung sollen sie zusammen draußen wohnen, dafür müssen die Impalaböcke aber noch ihre pansiche Angst vor den Schweinen verlieren.
    Auf der Anlage wurde außerdem dort, wo zwischen den Wasserbecken die Baumstämme gestapelt waren, ein kleiner Unterstand daraus errichtet worden, die Rappenantilopen verbringen jetzt die Nächte draußen.
    (16.09.2012)
    Ulli:   Mit dem Schimpansenbaby ist es nach all den bemühungen bedauerlich.
    Vielleicht hatte die Mutter instinktiv gespürt, dass mit dem Baby etwas nicht in Ordnung. Für die Menschen hat sich das baby augenscheinlich gut entwickelt. Alles sehr schade.
    (13.09.2012)
    Ulli:   Ich wäre eigentlich glücklicher, wenn die Seelöwenhaltung mittelfristig in Osnabrück auslaufen würde.
    Die Anlage ist relativ alt und über kurz oder lang mit erheblichem Aufwand sanierungsbedürftig, die Zucht der Seelöwen liegt seit Jahren brach und das Gelände kann man in Hinblick auf die Waldumgebung wirkungsvoller und thematisch klüger gestalten.
    (12.09.2012)
    Zoo Osnabrück:   Herzlich Willkommen, Sana!
    Neue Seelöwin im Zoo Osnabrück

    Sehr kontaktfreudig und bestimmt zeigt sich das neue Seelöwenweibchen Sana, das vergangene Woche aus dem Zoo Wuppertal nach Osnabrück umzog. Sie soll im nächsten Jahr für Nachwuchs sorgen.
    Mit ihren acht Jahren weiß Sana genau, was sie will und zeigt es auch: Nachdem sie Dienstagabend aus Wuppertal eintraf und den Innenbereich der Seelöwen alleine inspizieren konnte, nahm sie schnell durch das Gitter Kontakt zu den anderen vier Osnabrücker Seelöwen auf. „Sie beschnupperten sich und als keinerlei Aggressionen zu spüren waren, entschlossen wir uns, sie bereits am nächsten Tag zusammenzulassen“, berichtete Tierpfleger Thorsten Vaupel. „Während sie auf das große Wasserbecken zu watschelte, baute sich schon Enrico vor ihr auf. Doch sie machte ihm mit geöffnetem Maul und ihrem Rufen klar, dass sie erstmal selbst die neue Umgebung überprüfen will.“ Blitzschnell sprang sie ins Wasser und erkundete ihr neues Zuhause. Immer wieder streckte sie ihren langen Hals heraus, um die neue Umgebung zu erfassen. Kontaktfreudig schwamm sie auf die anderen Seelöwenweibchen Bella, Donna und Carla zu und hielt ihnen zur Begrüßung ihr Maul entgegen.
    „Auch bei den Fütterungen ist Sana sehr bestimmt und schnappt sich den Fisch, wo sie nur kann. Allerdings mag sie im Moment nur Sprotten. Wir hoffen nun, dass sie mit ihrem offenen Wesen auch Interesse an Enrico hat“, hofft Vaupel. „Donna und Bella gehen dem großen Bullen lieber aus dem Weg und Carla ist mit 29 Jahren nicht mehr empfänglich. Vielleicht führt Sana Donna und Bella an den Bullen heran.“ Allerdings haben sie erstmal Zeit sich richtig kennen zu lernen, denn die nächste Paarungszeit ist im Juli 2013. Besucher erkennen Sana an ihrem hellgrauen Fell, ihrer schlanken Figur und ihrem langen Hals, den sie immer wieder aus dem Wasser hoch hinaus streckt, um sich umzuschauen.

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Birgit Strunk)
    Sana macht Bulle Enrico unmissverständlich klar, dass sie erstmal alleine auf Erkundungstour gehen will.
    (11.09.2012)
    Jonas Homburg:   Tragisch, wirklich schade. Bei der Geschichte von Nayla, da passt das irgedwie ganz schlecht hin, da war doch das Happy End schon quasi festgelegt und dann sowas :(
    Aber so ist das nun mal, kann man eben nicht ändern.
    (05.09.2012)
    Zoo Osnabrück:   Schimpansenbaby Nayla gestorben
    Todesursache noch ungewiss

    Das im Zoo Osnabrück im Januar 2012 geborene Schimpansenmädchen Nayla ist gestern überraschend gestorben. Das Jungtier hatte bereits einen schwierigen Start ins Leben: Nachdem die leibliche Mutter Vakanga Nayla abgelehnt hatte, adoptierte Schimpansenfrau Vanessa sie. Die genaue Todesursache ist noch ungewiss.

    Osnabrück, 05.09.2012. Am Dienstagvormittag um viertel nach elf ereilte Zoodirektor Prof. Michael Böer per Zoo-Funk ein Notruf: „Besucher hatten beobachtet, dass das Jungtier leblos auf der Außenanlage lag und von den anderen Schimpansen umringt wurde. Ich war gerade fünf Minuten vorher an dem Areal vorbei gelaufen, da verhielten sich die Schimpansen unauffällig“, berichtete Böer. Als die Tierpfleger zum Außengehege eilten, lag Nayla auf einem Kletterbaum und schien tot zu sein. Die Zoomitarbeiter holten sofort alle Schimpansen in den Innenbereich, um das Tier sichern zu können. Schimpansenweibchen Kisha brachte Nayla mit und ließ sie im Innengehege liegen, wo der Zootierarzt den Tod feststellte. „Wir wissen nicht, was passiert ist und versuchen nun per pathologischem Befund der Ursache auf den Grund zu gehen“, so Böer weiter. Der Tierkörper wurde gestern in die Veterinärpathologie geschickt und wird dort untersucht. In circa drei bis vier Tagen werde man Genaueres wissen.

    Die Schimpansenanlage im Zoo Osnabrück gehört mit über 3.100 Quadratmetern zu den größten in Europa. „Unsere neunköpfige Schimpansengruppe lebt bis auf normale Rangeleien sehr harmonisch miteinander“, berichtete Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. „Auch am gestrigen Morgen hat sich die Gruppe ganz normal und ruhig verhalten. Nayla hatte noch mit den anderen Rosinen eingesammelt. Wir sind alle traurig, vor allem, weil wir um Nayla und ihr Wohlergehen von Anfang an gekämpft haben.“

    Eine Handaufzucht von Nayla hatten die Zoo-Verantwortlichen im Januar nicht in Erwägung gezogen, weil diese erhebliche Managementaufgaben nach sich zieht, um später das an Menschen gewöhnte Jungtier erfolgreich in den Sozialverband erwachsener Artgenossen integrieren zu können. „Nayla hatte sich bis jetzt aber sehr gut entwickelt und wurde von Adoptivmutter Vanessa wie ein eigenes Baby versorgt“, ergänzte Festl. Die Gruppe verhalte sich nach dem Vorfall ruhig und unauffällig.
    (05.09.2012)
    Regina Nieke:   @Björn Kniepkamp: Das beruhigt mich ja! Dann hatte ich doch nur Pech, den kleinen Balai nicht zu sehen. Wann ich bei den Hyänen war? So genau kann ich das gar nicht sagen, da ich diesesmal kreuz und quer gelaufen bin und nicht den Rundweg, weil ich zunächst alle Sachen genauer sehen wollte, die ich bei meinem ersten Besuch zeitlich nicht ausführlich geschafft hatte (Angkor Wat, Nachttierhaus, Aquarium...) ich schätze so gegen 12.00 Uhr war ich in Takamanda.
    Stimmt, Bleßböcke und Rappenantilopen hab ich anlagenmäßig vertauscht (bin noch nicht dazu gekommen, die Fotos zu bearbeiten und hab das nur aus der Erinnerung getippt gehabt :-) )
    (05.09.2012)
    Björn Kniepkamp:   @Regina Nieke: Wie Niedersachse schon erklärte, ist das Aguti schon sehr alt, und wie es so halt im Alter ist fallen immmer mehr Haare aus, ansonsten ist der Gesundheitszustandes des Tieres noch sehr gut.
    Ich war Freitag auch da und konnte Balai mehrmals am Tag zusammen mit den Eltern sehen. Es kam auch mehrmals am Nachmittag ein Pfleger und hat den Tieren mehrmals etwas zur Beschäftigung rüber geworfen (u.a. Pansen und Gewürzsäcke).Umwieviel Uhr waren Sie den da, das sie das Jungtier nicht sehen konnten? Balai sah sehr gut aus und entwickelt sich super (müsste jetz bald glaub ich 4 Monate alt sein), also kein Grund zur Sorge. Ich denke den Datumsaufkleber haben Jugendliche abgekratzt, passiert ja leider immer wieder. Achso bei den POS und den Breitmäulern leben noch 3 Bleßböcke,die Rappenantilopen leben bei der POS Familie auf Takamanda.
    (04.09.2012)
    Regina Nieke:   @ Niedersachse: Ja, es saß fast direkt am Gitter, guckte in der Gegend rum, machte aber keinen "maroden" Eindruck :-) Hätte ja sein können, dass es da so eine Krankheit gibt wie z.B. bei einigen Brillenbären in diversen Zoos (insbesondere in Leipzig)...
    (04.09.2012)
    Niedersachse:   Das Aguti ist wohl steinalt, aber wohl außer dem Fell noch ganz gut drauf.
    (04.09.2012)
    Regina Nieke:   Am letzten Freitag war ich zum 2. mal in kürzester Zeit und in meinem Leben im Zoo Osnabrück. Ich musste da einfach nochmal hin. Dieser Zoo könnte wirklich zu einem weiteren Lieblingszoo von mir werden. Wer ihn noch nicht kennt und die Möglichkeit hat: Fahrt hin und bringt viiiiiel Zeit mit! Es gibt so viel zu entdecken.
    Der Umbau und "Zusammenzug" von Gibbons und Orangs ist vollzogen und "Buschi" saß einträchtig mit "Lenchen"(Gibbon)nebeneinander und hat gefrühstückt. Sehenswert war wiedereinmal die Nachmittagsfütterung auf der Gemeinschaftsanlage von Breitmaulnashörner, Pinselohrschweinen und Rappenantilopen. Kommt ein Nashorn einem Schwein zu Nah, läuft letzteres einfach unter dem Bauch durch!
    Der dort einzigartige Riesengraumull ist wirklich riesig und schon alleine deshalb nicht mit den Exemplaren z.B. in Leipzig zu verwechseln.
    Schön finde ich auch die Fotos an einigen Gehegen mit einem Hinweis, wo sich die Tiere gerne verstecken. Klappt natürlich nicht immer, aber ich habe sie schon vereinzelt an den aufgezeigten Stellen entdecken können.

    Frage an die OS-Experten: Warum hat das Grüne Zwergaguti im Klammeraffenhaus eigentlich kein Fell mehr? Ich hab es gesehen, aber leider kein aufklärendes Schild...
    Außerdem noch eine Frage: Kann es sein, dass es das Tüpfelhyänenkind nicht mehr gibt? Ich sah Mama und Papa, aber kein Kind und auch der Datumsaufkleber am Schild "geboren am" war abgekratzt worden...:-( Wenigstens hat Mama Lulonga auf mein Rufen hin reagiert und genau in die Kamera geguckt :-) Ich "kenne" sie ja schon als Baby und hab sie im Berliner Tierpark sozusagen aufwachsen sehen....
    (04.09.2012)
    Zoo Osnabrück:   Löwen und Elefanten „Gute Nacht“ sagen
    Neues Angebot im Zoo Osnabrück

    Im September bietet der Zoo Osnabrück erstmalig Abendführungen für Privatpersonen an. Freitags und samstags ab 19 Uhr können die Teilnehmer entdecken, was die Zootiere „nach Feierabend“ treiben.

    So manch ein Zoobesucher mag sich schon einmal gefragt haben: Was machen die Zootiere eigentlich nachts? Schlummern wirklich alle oder wer macht die Nacht zum Tag? Und wie schlafen eigentlich Elefanten – im Liegen oder im Stehen? Ein neues Angebot des Osnabrücker Zoos beantwortet diese Fragen. „Wer wissen will, was nach Torschluss im Zoo passiert, kann sich im September freitags oder samstags für Abendführungen anmelden. In der Dämmerung führen unsere Zoopädagogen die Besucher in kleinen Gruppen von circa 20 Personen eineinhalb Stunden durch den Zoo und erklären das Schlafensverhalten der Tiere“, erläutert Zoogeschäftsführer Andreas Busemann das neue Angebot. „Dabei haben die Besucher den Zoo sozusagen für sich und können mit ein wenig Glück ganz besondere Beobachtungen machen.“
    Da trägt die Hyäne ihr Kleines in die Schlafhöhle. Die Vielfraße nutzen die kühlen Temperaturen und toben durch ihr Gehege. Die Luchse verlassen ihren Ausguck und holen sich ihr Fressen vom Boden. Und Elefantenbulle Tutume genießt sein Junggesellen-Schlafzimmer abgetrennt von seinen Mitbewohnerinnen Matibi und Sabi. Wer schon immer mal die vier Nashörner unter die Lupe nehmen wollte, hat nun Gelegenheit dazu. In ihrem Stall stehen sie nur Zentimeter von den Besuchern entfernt – natürlich getrennt durch eine Glasscheibe. Nun lässt sich endlich überprüfen, wer eigentlich das größte Nashorn hat.
    Doch nicht alle Tiere lassen sich gerne beim Schlafen zuschauen. Darauf nehmen die Zoopädagogen Rücksicht: „Menschenaffen sind tagaktiv, wie wir Menschen in der Regel auch. Unser Orang-Utan Buschi braucht seinen Erholungsschlaf nach abwechslungsreichen Stunden mit den Gibbons, die ebenfalls nachts ruhen müssen. Ebenso ziehen sich auch die Schimpansen in ihre Schlafnester hinter die Kulissen zurück“, berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Michael Böer.

    Das September-Angebot findet jedes Wochenende (ab dem 1. September bis zum 29. September) von 19 Uhr bis 20:30 Uhr statt. Die Abendführungen starten am Haupteingang. Bei schlechtem Wetter stehen Regenschirme für den Rundgang bereit.
    Anmeldungen bitte per E-Mail (mueller@zoo-osnabrück.de) oder per Telefon (0541/95105-77). Teilnahme nur nach Anmeldung möglich!
    Eintrittspreise: Erwachsene 17 €; Kinder 12 €; Rentner, Schüler, Studenten 13,50 € (Jahreskartenbesitzer/Mitglieder der Zoogesellschaft: 50% Rabatt).

    Foto: Schläft der Waschbär auch im Baum?
    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Diana Hoge)
    (24.08.2012)
    Oliver Jahn:   Nun, ich habe die Jagdszenen auch gesehen, und weder Wildkaninchen, noch Stummelaffen können davonfliegen. :-) In Osnabrück gibt es Bereiche, in denen die Vögel leben können, die ein Schimpanse dort nie erreichen kann. Wenn ein Vogel in Krefeld oder Hannover in die Anlage der Affen fliegt, dann ist ihm ja der Weg nach oben in einigen Bereichen recht schnell abgeschnitten. Das ist in Osnabrück komplett anders.
    (19.08.2012)
    Michael Mettler:   Anderes Jagdverhalten muss nicht gleichbedeutend sein mit mehr oder weniger Jagderfolg. In Osnabrück erbeuten die Schimpansen offenbar regelmäßig Wildkaninchen, in freier Wildbahn Stummelaffen. Sie können also sowohl am Boden als auch in der Höhe flinke Beute zu erbeuten lernen.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Auch ich glaube, dass der Vergleich zwischen Hannover und Krefeld auf der einen, und Osnabrück auf der anderen Seite ein wenig hinkt. Schimpansen auf Klettergerüsten dürften ein anderes Jagdverhalten haben, als auf dem Boden.
    (19.08.2012)
    Carsten Horn:   Die Vögel sitzen momentan gerne auf den Klettergelegenheiten der Schimpansen, das sollten sie sich dann ggf. auch abgewöhnen...

    In Krefeld gibt es mW wenig Probleme mit den Freifliegern, aber da ist die Hallenstruktur natürlich auch anders...
    (19.08.2012)
    Michael Mettler:   In Hannover gab es in der Anfangszeit des Urwaldhauses einen Vogelbesatz, der zur biologischen Schädlingsbekämpfung (Brillenvögel, Chinanachtigallen usw.) sowie zur Belebung des "Flusslaufes" (Mohrenrallen) gedacht war. So weit ich weiß, haben die Schimpansen mit diesen Vögeln bei jeder sich bietenden Gelegenheit kurzen Prozess gemacht, sobald sie sich in deren Gehege wagten (einen Fall, bei dem die handaufgezogenen Jungschimpansen eine Chinanachtigall erbeuteten, habe ich selbst erlebt). Danach wurden länger keine neuen Vögel angesiedelt, und wie es mit dem heutigen Vogelbesatz klappt, weiß ich nicht - allerdings fehlen im Vergleich zu früher junge und halbwüchsige Schimps in der Gruppe, die vielleicht etwas flinker sind. Die heutigen Reisfinken z.B. könnten eventuelle Verluste durchaus durch die reiche Bruttätigkeit ausgleichen...

    Vielleicht spielt nicht nur die Strukturierung der Halle eine Rolle (z.B., ob Trink- und Bademöglichkeiten außer Schimpansenreichweite vorhanden sind), sondern auch, wie viele Anreize es für die Vögel gibt, sich in die Nähe der Affen zu wagen. Will sagen: Vögel, die an Futterresten der Schimpansen interessiert sind (z.B. Fruchtfresser oder Insektenfresser, die auf die Fliegen an Fruchtresten aus sind), leben vielleicht gefährlicher als andere (z.B. Samenfresser). Und es kann auf jeden Fall nicht schaden, von Natur aus ein sehr wendiger Flieger zu sein ;-)
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Bei der Größe der Halle und ihrer Struktur und Bepflanzung kann ich mir durchaus vorstellen, dass das klappen könnte. Es gibt reichlich bepflanzten Raum, den die Affen nicht erreichen können.
    (19.08.2012)
    Jonas Homburg:   Angedacht ist das tatsächlich, die Tiere sollen durch den Schieber in die Schimpshalle können, sich bei Bedarf halt auch in die Voliere zurückziehen können. Man wird wohl erst mal schauen, wie das mit den Rothaubenturakos klappt, und dann weitersehen.
    (19.08.2012)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: Artgerechte Schimpansenernährung ;-)

    Dazu fällt mir gerade noch was ein: Als nach dem Schimpansenausstieg in Hannover in einer örtlichen Tageszeitung diskutiert wurde, ob die hannoversche Schimpansenhaltung noch zeitgemäß sei, wurde auch Osnabrück zum Vergleich herangezogen und der dortige Zoochef Böer befragt, der früher in Hannover als wissenschaftlicher Assistent tätig war. Zu der naturnahen, an Beschäftigungsmöglichkeiten reichen Gestaltung der Osnabrücker Anlage wurde in dem Artikel auch hinzugerechnet, dass darauf Wildkaninchen leben - Kommentar von Böer: "Die Schimpansen fressen sie gern..." Demnach sind die dortigen Affen schon recht jagderfahren in Bezug auf flinke Beutetiere!
    (17.08.2012)
    Jan Beensen:   Zu der Aussage "In der Voliere in der Schimpansenhalle wohnen jetzt die Starweber, Königsglanzstare und Rothaubenturakos. Man möchte weiterhin Riesenturakos und Grüntauben bekommen, es soll aber erst mal mit den zooeigenen Vögeln getestet werden." habe ich eine Frage.
    Möchte der Zoo Osnabrück ernsthaft Riesenturakos mit Schimpansen zusammen halten?
    (17.08.2012)
    Oliver Jahn:   Diese Woche Besuch in Osnabrück.
    Rundum gelungen. Takamanda verlangt vom Besucher viel Ausdauer, denn in den sehr natürlichen Anlagen braucht es mitunter schon eine ganze Weile, bis man die Tiere zu sehen bekommt. Letztlich habe ich sie aber alle irgendwo entdeckt. Die Tierpfleger sind absolut freundlich und immer bereit, auf sämtliche Fragen zu antworten. Besonders im Bereich unter der Erde trifft man immer jemanden, der sich Zeit nimmt, auch Fragen zu beantworten, die den Rest des Zoos betreffen.
    Angkor Wat hat einen ganz besonderen Charme. Ich habe selten so echt wirkenden Kunstfels gesehen und die Affen nutzten bei meinem Besuch die Anlage in allen Dimensionen.

    (17.08.2012)
    Michael Mettler:   Zum Vergleich:
    http://ibc.lynxeds.com/photo/african-spoonbill-platalea-alba/one-small-group-mat-botanical-gardens
    Die Schmalschnabellöffler, die vor etlichen Jahren in einer Art Importwelle in unsere Zoos kamen, waren damals meiner Erinnerung nach von Gesicht bis Schnabelspitze durchgängig hellrosa bzw. fleischfarben gefärbt, das dürfte dann wohl die Übergangsfärbung sein.

    @Gudrun: Ich meine, dass der besagte Berliner Vogel genau dieser Kreuzung entsprang, müsste dazu aber in die Literatur schauen. Aber es gibt noch ein anderes Beispiel, und da ist die Ähnlichkeit zum Osnabrücker Vogel augenfällig:
    http://www.surfbirds.com/community-blogs/birdingitalynet/2008/11/17/hybrid-african-spoonbill-x-sacred-ibis-in-the-po-delta-ne-italy/
    (10.08.2012)
    Werner Schindler:   Aufgrund des einen Fotos (der Perspektive) ist eine Bestimmung des Vogels nicht sicher möglich. Die vermutete Kombination von Heiligem Ibis und Afrikanischem Löffler halte ich insbesondere auch aufgrund der Zusatzinformation "Nestpaar" für gut möglich. Wobei allerdings Hybriden in vielen Fällen in Freiheit nicht sicher zu bestimmen sind; im Zoo ist das natürlich leichter. Mischpaare finden sich manchmal auch, wenn gleichartige Partner eigentlich verfügbar wären, auch in Freiheit ist das so.

    Generell gilt in der Ornithologie, dass bei schwierigen Arten (dazu zählen z.B. auch Möwen oder Greifvögel) zuerst das Alter und dann die Art bestimmt wird. Auch hier wäre hilfreich zu wissen, wie alt der Vogel war (Kj1, Kj2, >Kj2).
    Ein Altvogel des Afrikanischen Löfflers kann es nicht sein, weil dieser rosa Beine und einen rosaroten, in der Mitte eher grauen Schnabel hat.
    (10.08.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Ich weiß nicht, ob Mischlinge zwischen Heiligem Ibis und Afrikanischem Löffler möglich sind. Denkbar wäre es natürlich, da beide Stelzvogelgattungen nahe miteinander verwandt sind. Allerdings kann ich das eingestellte Bild leider nicht vergrößern und es mir daher auch nicht gründlicher ansehen. Schmalschnabelllöffler/afrikanische Löffler haben allerdings, wie der Name schon sagt, schmalere und zierlichere Löffelschnäbel als Löffler und Rosalöffler.
    (10.08.2012)
    Jonas Homburg:   Ich habe die Idee ja nicht irgendwie bekommen, sondern habe wiederholt bei meinen Besuchen beobachtet, dass ein Ibis und ein Schmalschnabellöffler gemeinsam in einer Nestschale saßen. Leider gibt die ZTL nicht an wieviele Heilige Ibisse welchen Geschlechts und wie viele Löffler in OS sind. Das würde bei einer ungleichen Geschlechterverteilung nämlich eine mögliche Erklärung sein.
    (10.08.2012)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Ganz sicher? Ist bei Löfflern nicht schon im Nestlingsalter der "Löffel" viel breiter, und der Schnabel wächst dann nur noch in der Länge? (Zumindest bei Rosalöfflern bin ich mir da ziemlich sicher.) Mich erinnert der Vogel tatsächlich an den "historischen" Mischling im Berliner Zoo aus Ibis x Löffler.
    (10.08.2012)
    Gudrun Bardowicks:   @Jonas Homburg: Bei deinem Rätselvogel handelt es sich um einen Afrikanischen Löffler. Diese Art wird gelegentlich auch Schmalschnabellöffler genannt. Sie ist eine typisch afrikanische Stelzvogelart, die früher häufiger in deutschen und mitteleuropäischen Zoos und Vogelparks gehalten wurde, mittlerweile aber zu den großen Rarietäten im Stelzvogelbestand gehört, wenn sie auch in Afrika durchaus häufig ist.
    (10.08.2012)
    Holger Wientjes:   @Jonas Homburg: danke für die Aufklärungen ! :-)
    (10.08.2012)
    Liz Thieme:   Schliefer sind irgendwie wie Katzen. Die Klippschliefer bei Hagenbeck passen durch Ritzen, die man gar nicht als passend einschätzt. Dort haben sie sich dann den Beton noch zusätzlich zurechtgenagt.
    (10.08.2012)
    Jonas Homburg:   Neue deshalb, weil in Samburu nur noch einer da war und man natürlich züchten möchte (als Zuchtbuchführer).
    Offenbar hat man die zusätzlichen Tiere geholt, bevor man die Idee mit der Halle verworfen hat, ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass sie noch in die Voliere im Schimpansenhaus einziehen, denn ich glaube dass der Schieber zur Halle zu klein für Schliefer ist.
    (10.08.2012)
    Holger Wientjes:   Kann man denn die Schliefergruppen nicht vergesellschaften bzw. warum hat man zusätzliche schliefer geholt ?
    (10.08.2012)
    Jonas Homburg:   Im Giraffenhaus leben weiterhin zwei Buschschliefer mit Webern etc.
    Die neuen Schliefer waren als Besatz für die Schimpansenhalle vorgesehen, aber offenbar hat man (aus meiner Sicht vernünftigerweise) von dieser Idee abgelassen.
    Die Zwergseidenaffen haben schon seit langen nur den Innenbereich, teilen sich ihn mit einem Grünen Leguan. Das Gehege, dass auch über einen Innenkäfig (normalerweise nichte einsehbar) verfügt, war schon Übergangsgehege der Zebramangusten, bevor die nach Takamanda in ihr neues Gehege kamen.
    Zwei Sachen hatte ich noch vergessen:
    -Im Offenen Gehege im Aquarium leben jetzt neben Blauzungenskinken und Grünen Leguanen Streifenbasilisken (aber nicht ausgeschildert)
    -In der Ibisvoliere habe ich zei merkwürdige Vögel entdeckt, die für mich wie Hybride zwischen Heiligem Ibis und Schmalschnabellöffler aussehen. Am Kopf ist nämlich nur das Gesicht nackt und der Schnabel ist vorne verdächtig platt (Foto dabei).
    (10.08.2012)
    Holger Wientjes:   Ich muss jetzt ´mal überlegen: Ich meine, bin mir aber absolut nicht sicher, dass ich schon einmal Antilopen und Giraffen dort zusammen gesehen habe, zumindest mit den Impalas ?!?

    Warum wurden die Schliefer nicht im Giraffenhaus gelassen und haben die Zwerseidenaffen jetzt nur noch den Innenbereich ??
    (10.08.2012)
    Jonas Homburg:   Nach Besuch wieder ein kleiner Bericht:

    Die Voliere im Warzenschweinhaus ist mit Rußköpfchen besetzt. Sobald sie anfangen zu brüten, wird auch der Schieber zum Freiflug aufgemacht.
    In der Voliere in der Schimpansenhalle wohnen jetzt die Starweber, Königsglanzstare und Rothaubenturakos. Man möchte weiterhin Riesenturakos und Grüntauben bekommen, es soll aber erst mal mit den zooeigenen Vögeln getestet werden. Im der Halle ist die Bepflanzung übrigens gut in die Höhe geschossen (fragt sich wie lange sie jetzt hält)
    Auch sonst ist in Takamanda die Bepflanzung insbesondere am Rand der Besucherwege ganz schön geworden und vermittelt jetzt einen natürlichen Landschaftseindruck.
    Bei den Servalen gibt es zwei Jungtiere, die sich aber noch nicht draußen zeigen.

    Die Schildköten sitzen immer noch so wie beim letzten Besuch, wobei im Klammeraffenhaus nur eine Pantherschildkröte nebst der zweiten Spornschildköte sitzt. In der mittleren Voliere gegenüber dem Aquarium (jetzt übrigens nur noch von Lärmvögeln und Perlhühnern bewohnt) sitzen aber schon länger mindestens drei Pantherschildkröten.
    Durch die Übersiedlung ist die linke Voliere wieder ein reines Asiatengebiet (vielleicht ja Plazt für eine von mir favoriesierte Asien-WG?)

    Gras wurde offensichtlich auch in den Elefantengehegen gesäht, es hält sich auf der großen Anlage sogar ganz gut.
    Auch auf der Bärenanlage ist was nachgewachsen/nachgesäht?, das hatte jetzt richtig Ähnlichkeit mit einigen Bildern aus einer Dokumentation über Grizzlys in Alaska.
    Die Fassade der Klimahöhlen ist gut vorangekommen, da wird es sicher bald an die Inneneinrichtung gehen.

    Die ursprünglich für Takamanda vorgesehenen Buschschliefer sitzen im linken Außengehege hinter dem Affenhaus (ehem. Grünes Zwergaguti/Zwergeseidenaffen außen). Das Aguti habe ich übrigens obwohl man es ja eigentlich aufgrund dem fehlenden Fell gut sehen sollte, im Klammeraffenhaus nicht gefunden.

    Sehr schön fand ich außerdem, dass auf Samburu jetzt die Tür zwischen Antilopen und Giraffen geöffnet wurde, nach langer Skepsis und Trennung hat man es einfach versucht. Die Elenantilopen zwischen den Giraffen sind schon ein klasse Anblick.
    (10.08.2012)
    Zoo Osnabrück:   Minister Birkner: „Zoo ist auch für mich ein Lernort“

    Umweltminister lobt Finanzierung und Umweltbildung im Osnabrücker Zoo

    Am Donnerstagvormittag besuchte der niedersächsische Umweltminister Dr. Stefan Birkner den Zoo Osnabrück, um sich über den Energiesparzoo und Umweltbildungsstandort am Schölerberg zu informieren. Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH, Zoodirektor Prof. Dr. Michael Böer und Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder führten ihn durch die Anlagen.

    „Zoos sind wichtige Orte, um für ein besseres Verständnis der Menschen für die Tier- und Pflanzenwelt zu werben und diese aktiv zu schützen“, so Umweltminister Dr. Stefan Birkner bei seinem Besuch. „Ob Energiesparen, Bodenschutz oder der Erhalt des Regenwaldes – der Zoo Osnabrück wird mit seinem Engagement im Tier- und Artenschutz und seinem vorbildlichen Lernprogramm für Jung und Alt diesen Ansprüchen mehr als gerecht. Nicht nur in dieser Hinsicht hat Osnabrück einen Musterzoo.“

    Wolfswald: Vorurteile ablegen, Tiere erleben
    Besonderes Interesse des Ministers fand der „Wolfswald“, ist Umweltminister Birkner doch verantwortlich für den Schutz des Urvaters der Hunde in heimischen Wäldern. Dies freute Prof. Dr. Michael Böer, dem die Wölfe stellvertretend für die heimischen Tierarten im Zoo besonders am Herzen liegen: „Bereits den Gründern unseres Zoos war es ein großes Anliegen, über heimische Tierarten aufzuklären. In Bezug auf den Wolf wollen wir den Menschen die Angst nehmen. Angesichts des ersten Nachwuchs bei der Rückkehr des Wolfs in unserem Bundesland ist dies besonders wichtig.“

    Artenschutz auch außerhalb von Deutschland
    Aus selbst erwirtschafteten Mitteln unterstützt der Zoo Osnabrück das Tapir-Schutz-Projekt „Tayja Saruta“ in Ecuador mit jährlich 15.000 Euro: Die Flachlandtapire sind mittlerweile in ihrem Bestand gefährdet. Das Projekt unterhält zwei Schutzgebiete, die von Wildhütern bewacht werden. Außerdem wird die Bevölkerung, hauptsächlich Sarayacu-Indianer, mit der Fisch- und Geflügelzucht vertraut gemacht, damit sie nicht mehr auf die Tapirjagd angewiesen sind. Zoodirektor Dr. Michael Böer: „Bei Artenschutzprojekten im jeweiligen Lebensraum der Tiere ist es wichtig, nicht nur die Tiere zu schützen, sondern auch der dort lebenden Bevölkerung Wege aufzuzeigen, den Lebensraum zu erhalten. Doch in unserer globalisierten Welt muss sich auch unser Verhalten hier vor Ort ändern, damit Natur, Tier und auch wir eine Zukunft haben. Wir können unsere Besucher emotional über unsere Tapirfamilien dafür sensibilisieren.“

    Zootiere in ihrem Kontext zeigen
    Anhand der 2010 eröffneten afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ und der dort lebenden Schimpansenfamilie verdeutlichte Zoodirektor Prof. Böer  Minister Birkner einen wichtigen Ansatz des Zoos: „Wir wollen Tiere nicht isoliert, sondern in ihrem Kontext zeigen. Dazu gehören große, naturnah gestaltete Anlagen, wie hier in Takamanda. Herzstück ist die Schimpansenanlage mit über 3.000 Quadratmetern. Die Menschenaffen haben viele Klettermöglichkeiten, nutzen die intensive Bepflanzung und zeigen ihr natürliches Familienleben.“ Aufsichtsratsvorsitzender Sliwka ergänzt mit Blick auf die nächsten Projekte: „Nach diesem Vorsatz arbeiten wir auch in der Tempelwelt ‚Angkor Wat’ weiter. Nachdem wir im Mai die erste Tempelruine für die Schweinsaffen eröffnet haben, bauen wir nun die Tigeranlage und das Menschenaffenhaus um. Im ersten Schritt haben letzte Woche die dort lebenden Orang-Utans bereits eine größere Außenanlage erhalten.“

    Beeindruckt zeigte sich Minister Birkner von der Zoo-Finanzierung, die ihm Sliwka erläuterte: „Der Zoo finanziert sich zu 80 Prozent über Eintrittsgelder. Hinzu kommen Einnahmen aus Pacht, Sponsoring und einem kleinen kommunalen Zuschuss von circa 1,9 Prozent. Dank EU-Förderung und kommunal verbürgter Kredite sowie 123 Sponsoren konnten wir in den letzten Jahren neue Erlebniswelten mit großzügigen Tieranlagen bauen. Diese haben wir wiederum mit einem wirkungsvollen Marketingkonzept bekannt gemacht, sodass wir 2011 erstmals über eine Million Besucher verzeichneten.“
     
    Klimaschutz – über die Tiere die Besucher aktivieren
    In der 2011 fertig gestellten nordischen Tierwelt „Kajanaland“ lernte Minister Birkner die beiden Mischlingsbären Tips und Taps kennen. Als Mischung aus Eis- und Braunbär werden die beiden demnächst zu Klimabotschaftern: Der Zoo baut mithilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück und der Bingo-Umweltstiftung neben dem Bärengehege eine interaktive Ausstellung zum Thema „Klimawandel“ mit direktem Blick über eine Glasfront in die Bärenanlage. Tips und Taps symbolisieren dabei die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt. Denn in der freien Wildbahn wurden derartige Hybridbären in den letzten Jahren nachgewiesen und manche Forscher vermuten als Grund den Klimawandel. „Mit unseren Klimahöhlen werden wir Anfang nächsten Jahres die erste Dauerausstellung eines deutschen Zoos zum Thema Klimawandel eröffnen. Tiere können Menschen emotional berühren und wir hoffen, über die beiden tierischen Botschafter unsere eine Million Besucher für den Klimaschutz motivieren zu können“, erläutert Zoodirektor Böer das Anliegen des Zoos.

    Klimaschutz im Zoo Osnabrück
    Der Zoo Osnabrück geht mit gutem Beispiel voran. Mithilfe eines umfassenden Energiesparkonzepts unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück und der Bingo Umweltstiftung optimierte der Zoo seinen Energieverbrauch: Neben Wärmedämmung, Regeltechnik und Solaranlagen installierte der Zoo auch eine eigene Hackschnitzelanlage mit Nahwärmenetz. Minister Birkner dazu: „Der Zoo Osnabrück hat sich den Titel Energiesparzoo hart erarbeitet. Auch dies ist ein spannender Aspekt für die Besucher. Vielleicht kann dies sogar eine Anregung sein für den einen oder anderen Hausbesitzer.“

    Bei der Verabschiedung dankte Minister Birkner für die Führung und Informationen: „Der Osnabrücker Zoo war heute auch für mich vor allem ein Lernort, von dem ich gerne auch anderen berichten werde. Zoologische Gärten nehmen mit Artenschutz und Umweltbildung sehr viel mehr Aufgaben wahr, als auf den ersten Blick ersichtlich. Dieses Engagement möchte ich als Umweltminister würdigen.“

    Foto: Umweltminister Dr. Stefan Birkner ging im Zoo Osnabrück auf Tuchfühlung mit den Flachlandtapiren. Im Hintergrund: Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder, Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH, Zoodirektor Prof. Michael Böer
    (02.08.2012)
    Zoo Osnabrück:   Buschi und Astrid erobern ihren Anbau
    Größeres Außengehege für Orang-Utans im Zoo Osnabrück

    Die Osnabrücker Orang-Utans Buschi und Astrid durften heute zum ersten Mal ihren erweiterten Außenbereich erkunden. Seit Anfang Mai liefen die Umbauarbeiten, die das Orang-Utan- mit dem ehemaligen Schimpansengehege verbanden.
    „Buschi hat sein neues Gehege vor allem mit den Augen erobert“, erläuterte Tierpfleger Detlef Niebler das Verhalten des 40 Jahre alten Menschenaffens. „Er setzte sich auf eine Plattform und begutachtete seine neuen Möglichkeiten. Außerdem überprüfte er bereits, was hinter seinem neuen Gehege liegt: Er steckte einen Ast durch das Gitter und angelte nach dort wachsenden Pflanzen.“ Astrid dagegen genoss das Willkommensfrühstück und kostete von den Weidenzweigen, die die Tierpfleger ausgelegt hatten. Von 85 auf 207 Quadratmeter ist die neue Außenanlage der zwei Menschenaffen gewachsen – dank der Verbindung von der Orang-Utan- und der benachbarten, ehemaligen Schimpansenaußenanlage. „Der Umbau war seit langer Zeit geplant und ist nicht aufgrund des Artikels im National Geographic erfolgt“, betonte Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der Pressekonferenz zur Gehegeerweiterung der Orang-Utans. In diesem kritisierte Psychologe Colin Goldner die Orang-Utan-Haltung in Osnabrück. „Das alte Schimpansenaußengehege, direkt neben dem Orang-Utan-Bereich, diente bis Anfang Mai den Asiatischen Schweinsaffen als Übergangswohnung, bis ihr Affentempel umgebaut war. Seitdem arbeiteten wir an der Zusammenlegung der beiden Anlagen.“

    Holzplattformen zum Beobachten
    Buschi hatte die gesamten Umbauarbeiten genauestens verfolgt – schließlich gehört Beobachten zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Die Tierpfleger überlegten sich sehr genau, wie sie das Gehege für Buschi und Astrid „einrichten“. So haben sie für das Orang-Utan-Pärchen im ehemaligen Schimpansengehege noch zusätzliche Plattformen aus Holz errichtet, auf die sie sich schwingen können. Für Buschi bauten die Tierpfleger einen ganz besonderen Aussichtspunkt: „Buschi kann nun bis auf den Affentempel und die dortige zentrale Kreuzung im Zoo schauen. Er liebt es, die Besucher zu beobachten, das kann er nun ohne Unterlass tun“, berichtete Tierpfleger Niebler. Buschi sei eine Handaufzucht und deswegen sehr stark auf Menschen fixiert. Von seinem Anbau aus kann er nun auch den Zoomitarbeitern in der Küche beim Gemüseschneiden zuschauen.

    Nächste Woche ziehen die Mitbewohner ein
    Auch zahlreiche dicke Seile baumeln in dem Außengehege, allerdings sind diese nicht nur für die Orang-Utans vorgesehen. „Gerade Orang-Utan-Männchen bewegen sich eher am Boden entlang, ziehen sich vielleicht mal an einem Seil hoch zum Stehen, aber durch die Lüfte schwingen sie sich aufgrund ihres hohen Gewichts nicht so oft“, erläutert Prof. Böer. Die Seile sind für die bisherigen Nachbarn und zukünftigen Mitbewohner der Orang-Utans gedacht, eine Weißwangen-Gibbon-Familie. Das Paar und die beiden Kinder werden in den nächsten Tagen abends zunächst alleine das Gehege erkunden. Ende nächster Woche sollen die zukünftigen Mitbewohner erstmalig aufeinander treffen. „Wir haben das Gehege so eingerichtet, dass die beiden Affenarten sich aus dem Weg gehen können. Die Gibbons lieben es in großer Höhe zu schwingen und zu klettern, während die Orangs lieber weiter unten sitzen und beobachten“, erklärte Tierpfleger Detlef Niebler. „Wir haben sozusagen eine Zwei-Etagen-Wohnung errichtet. Zusätzlich behalten die Gibbons ihren eigenen Bereich.“

    Kompletter Umbau des Menschenaffenhauses
    Ob Buschi seinen neuen Anbau mit den Gibbons teilen mag, wird sich Ende kommender Woche herausstellen. In circa zwei Jahren bekommt das Zuhause von Buschi, Astrid und den Gibbons ein ganz neues Gesicht: Das Menschenaffenhaus wird im Stile des Affentempels „Angkor Wat“ umgebaut. Dann erhalten die Orang-Utans ein Gehege, das acht Mal so groß wie das alte ist.

    Foto (Zoo Osnabrück / Lisa Josef):
    Buschi untersuchte das neue Gehege vor allem mit den Augen und begutachtete seine neuen Möglichkeiten.
    (27.07.2012)
    Zoo Osnabrück:   Alpakahengst Franco genießt den Sommer
    Besonderes Programm für Mensch und Tier im Zoo Osnabrück

    Die Osnabrücker Zootiere genießen die sommerlichen Temperaturen – mit Abkühlungen und „Eisbomben“. Für die Besucher hält der Zoo in den Sommerferien besondere Programmpunkte parat.
    Bei 28 Grad und Sonne duscht Alpakahengst Franco am liebsten. Genüsslich streckt er seinen Kopf in den kühlenden Wasserstrahl, den Tierpfleger Marcel Köck ihm entgegen hält. „Auch die Jungtiere lieben die Erfrischung bei den Temperaturen und kommen sofort angerast“, berichtet der Tierpfleger. „Dagegen kriegen die Trampeltiere keine zehn Pferde unter die Dusche.“ Bei der Hitze sorgen die Tierpfleger nicht nur für Abkühlungen, sondern achten auch darauf, welches Futter sie verteilen. „Südfrüchte oder schnell gärende Früchte verfüttere ich dann kaum oder nur morgens im schattigen Innenbereich. Sie würden zu schnell schlecht werden“, so Tierpfleger Daniel Chirico aus dem Südamerikahaus. „Auf der Außenanlage verteile ich hauptsächlich Gemüse oder Äpfel und das auch nur in kleinen Mengen, damit wir keine Wespen anlocken. Dafür gibt es dann öfter etwas zu naschen.“ Die Tiere selbst gehen mit den warmen Temperaturen unterschiedlich um, wie Zootierarzt Thomas Scheibe erklärt: „Die Waldhunde waten lieber nur mit ihren Füßen durch das kühle Nass, während die Wasserschweine zu wahren Wasserratten werden und Stunden im kühlen Becken verbringen. Wir bieten jeder Tierart die passende Abkühlung an und natürlich gibt es in jedem Gehege auch Schattenbereiche.“ Statt eines leckeren Eisbechers reiche man den Tieren übrigens sogenannte Eisbomben: Gefrorenes Obst und Gemüse lieben bei den Temperaturen sogar die afrikanischen Elefanten, denen ansonsten die Sonne nichts ausmacht.
    In den Sommerferien können die Besucher die Tiere nicht nur beim erfrischenden Wasserbad beobachten. Der Zoo Osnabrück bietet ein tägliches Fütterungs- und Beschäftigungsprogramm der Tiere an. Zoopädagogin Birgit Strunk: „Die Besucher können jeden Tag bis zu 30 kommentierte Aktionen bei den verschiedenen Tieren erleben. Dabei erfahren sie nicht nur etwas über die Tierarten, sondern auch über die jeweiligen Tierpersönlichkeiten. So frisst Pinguin Pünktchen nur die Fische, die die Tierpfleger ins Wasser werfen. Und die Polarfüchse lieben Joghurt, außer mit Erdbeergeschmack.“ Das Programm sei nicht nur zur Unterhaltung der Besucher, sondern biete auch den Tieren willkommene Abwechslung. Die Aktionen finden täglich zwischen 10:30 Uhr und 17:30 Uhr statt. Die genauen Angebote stehen im Zoo-Lageplan und auf der Internetseite des Zoos (kurzfristige Änderungen möglich).

    Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef
    Alpakahengst Franco genießt die kühle Dusche.
    (24.07.2012)
    Zoo Osnabrück:   Seltener Nachwuchs bei den Mönchsgeiern
    Zoo Osnabrück unterstützt Arterhaltung durch Zucht- und Auswilderungsprogramm

    Das Mönchsgeierpaar im Zoo Osnabrück versorgt seit dem 21. Mai wieder ein Jungtier. Das macht Hoffnung: Der Nachwuchs der stark vom Aussterben bedrohten Tierart soll ausgewildert oder an einen anderen Zoo zur Zucht vermittelt werden.
    Mönchsgeier-Nachwuchs sei immer eine kleine Sensation, wie Prof. Michael Böer, Zoodirektor in Osnabrück, erläutert: „Mönchsgeier benötigen oft einen langen Zeitraum von bis zu zehn Jahren, um erstmalig erfolgreich Jungvögel großziehen zu können – in der Regel wächst dann auch nur einer pro Jahr heran. Außerdem ist ein relativ hoher Prozentsatz der Eier, der im Zuchtprogramm nachzüchtenden Mönchsgeier, nicht befruchtet.“ Zoobesucher können das Jungtier, ein Mädchen, im Moment noch unter den wachsamen Augen seiner Eltern im Horst erspähen. „Sie unternimmt aber bereits Versuche aufzustehen und ab Mitte August wird sie erste Flüge wagen“, so Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos.
    Dann erwartet den Zögling ein wichtiger Auftrag: Die Erhaltung seiner Art –  entweder in einem anderen Zoo oder in freier Natur. Das noch namenlose Jungtier wäre der dritte Osnabrücker Geier, der im Rahmen des Arterhaltungsprogramms in die Wildnis entlassen werden könnte. 1988 wurde „Otto“ in Mallorca ausgewildert, 2006 „Pitchou“ in Baronnies (Südfrankreich). Ob das Geier-Mädchen ihnen folgen wird, steht noch nicht fest: „Das entscheidet die Zuchtbuchführerin in den nächsten Wochen. Sie koordiniert die Geier-Nachzuchten in Zoos und überlegt, wo unser Nachwuchs am besten zur Arterhaltung beitragen kann“, erklärte Wulftange.
    Die Eltern des Jungtiers sollen indes langfristig helfen, ihre Art zu erhalten. „Unsere beiden Mönchsgeier sind seit 2006 ein Paar. Ihre genetische Konstellation ist äußerst selten innerhalb der europäischen Zuchtpopulation, weshalb gerade Nachwuchs aus dieser Verpaarung für die Erhaltung der genetischen Variabilität, der Fitness und somit für ein erfolgreiches Leben der gesamten Art in der Wildbahn wichtig ist“, so Böer weiter. „Als Zoo ist es unsere Aufgabe, auch Beiträge zum Artenschutz zu leisten und wir freuen uns daher besonders über diesen seltenen Nachwuchs.“

    Bildquelle: Zoo Osnabrück (Alena Schomburg)
    Aufmerksam bewacht die Geier-Mutter ihr Jungtier.
    (13.07.2012)
    Ulli:   Gespräch mit Prof.Dr. Böer zur Orang-Haltung inklusive Video
    http://www.noz.de/lokales/65221777/mehr-lebensraum-fuer-buschi-und-astrid-im-osnabruecker-zoo
    (04.07.2012)
    Jonas Homburg:   Ich finde das eine wirklich sehr zu achtende und zu schätzende Stellungnahme, das ist aus meiner Sicht sehr postiv, wie der Zoo damit umgeht, besonders eben auch mit dem Thema Tiergehege/Besucher.
    Ebenso lobenswert ist der Newsletterartikel, in dem der Direktor insbesondere die Verhaltensauffälligkeiten erklärt, und auf das Mischlingsproblem verweist.
    (01.07.2012)
    Silke Kollrich:   Ich finde den Artikel wirklich interessant und teile vor allem in dieser Hinsicht: „Wenn Buschi mit seiner Astrid in einem Baum schwingen kann, ist es ihm egal, ob über ihm Gitterstäbe langlaufen“ die Meinung des Direktors vom Zoo Osnabrück. Dieses Wohl der Tiere sollte im Vordergrund stehen und nicht, wie in unserer Wirtschaft so üblich, jeder muss den anderen übertreffen, egal was es kostet.
    (01.07.2012)
    Ulli:   Interessanter Artkel zum Status quo hinsichlich des Sanierungsbedarfes und das der Zoo in lobenswerter Weise offensiv selbst thematisiert.
    http://www.noz.de/lokales/65139821/nach-der-kritik-am-gehege-von-buschi-weiterer-sanierungsbedarf-im-zoo-osnabrueck
    (01.07.2012)
    Ulli:   meine Orang-Wunschanlage
    (28.06.2012)
    Ulli:   denkbare Ansicht meiner Orang- Wunschvorstellung
    (28.06.2012)
    Ulli:   Ein Auslaufen der Haltung kann man durchaus verstehen.
    Ich fände es persönlich nur sehr schade, zumal es eine Tierart aus einem Waldareal ist und der Zoo nun einmal durch Wald charakterisiert ist.

    Mein Wunschvorstellung ist und bleibt ein "Tal der Waldmenschen" auf dem Areal der Seelöwen in Verbindung mit einer Halle analog und in derselben Größe wie die Schimpansenhalle bei Talkamanda auf dem Hochplateau unter Nutzung des gesamten Areals der momentanen Innen- und Außenanlagen sowie des Besucherweges. Die Orang-Utans wären in ihrer offenen Freianlage mit Strukturwänden ringsum von Wald umgeben. Der Zugang vom Haus zur Freianlage kann über eine Gitterbrücke aus erhöhter Warte erfolgen. Das wäre eine richtig attraktive Anlage und würde ideal zum Wald-Gesamtambiente passen.

    Ich weiß die Orang-Anlage in Münster hat damals 5 Millionen DM gekostet, unter der Summe in Euro wird es auch hier nicht gehen. Andererseits will man eine ähnliche Summe für Nordamerika verplanen ...

    (28.06.2012)
    Jonas Homburg:   Das die Haltung auslaufen soll, ist für ich auch überraschend, aber sicher nicht verkehrt. Da der Umbau ja langfristig auch den Gibbons zugute kommt, ist er sicher nicht schlecht. Ich finde es auch gut, dass sich der neue Direktor dem so offen stellt, aber finde ich die Argumentation von wegen Urgestein eher unglücklich, hat man doch den viel triftigeren Grund mit dem Mischling.
    Sowieso finde ich die Kritik nicht ganz in Ordnung. Verwahrlost sind die Tiere ja wohl auf keinen Fall, das ist aus meiner Sicht eine nicht haltbare Behauptung. Auch dunkel ist das Gehege nicht, ganz davon abgesehen, dass es im Urwald unter den höchsten Kronen sicher nicht heller ist.
    Klein ist das Gehege zweifelsohne, bietet aber dennoch genügend Klettermöglichkeiten, gerade da es ja vergittert ist.
    Das die vom NDR davon wenig verstehen, merkt man ja schon an der Formulierung unwürdig, die gibt es aus meiner Sicht nicht, allenfalls nicht artgerecht.
    (28.06.2012)
    Ulli:   Absolut lobenswert ist der offenen Umgang mit dem Thema durch den Zoo, speziell durch den neuen Direktor Herrn. Prof. Dr. Michael Böer.
    (28.06.2012)
    Holger Wientjes:   Wie´s weiterhin genutzt werden soll weiss man vielleicht noch gar nicht konkret. Vielleicht liesse sich zu den Gibbons dann eine weitere Primatenart hinzu gesellen. Nur die Orangs können ja durchaus noch 20 Jahre und mehr machen. Da ist eine Verbesserung, die man hinterher für andere Arten weiternutzen kann, ja nicht verkehrt. Überrascht war ich nur, dass die Oranghaltung langfristig auslaufen soll. Sonst wäre ein grösseres Gelände, eventuell an anderer Stelle im Zoo, sicher nicht verkehrt gewesen.
    (27.06.2012)
    Ottmar Müller:   Wieso will man eine neue Anlage bauen, wenn die Orang-Haltung sowieso langfristig aufgegeben wird? Wird das neue Gehege dann nur noch von den Gibbons genutzt?
    (27.06.2012)
    Ulli:   zur Orang-Problematik:
    NDR - N3:
    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/affen133.html
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/ndsmag10177.html
    und aus der NOZ von gestern:
    http://www.noz.de/lokales/65032212/kritik-an-haltung-der-orang-utans-im-osnabruecker-zoo-buschis-reich-zu-klein-zu-finster-und-verwahrlost
    (27.06.2012)
    Ulli:   Da ich keine Vergleichsmodelle kenne, gehe ich einmal von der "Echtheit" der Riesengraumulle und Syrischen Klippschliefer aus.

    Da man im Zoo Osnabrück das ESB für Klippschliefer und Buschschliefer führt, wird man sich hier wohl keinen "Bock" leisten.
    (26.06.2012)
    Ulli:   Ich war auch immer überrascht, dass in den Jahresberichten immer von einer Diana-Meerkatze die Rede war. Ich hatte Frau Dr.Klomburg einmal daraufhin angesprochen.

    P.S. zumindest für die Mitglieder der Zoogesellschaft wurde der Jahresbericht für 2011 versendet. Vielleicht kann man ihn auch als Auswärtiger beim Zoo bestellen.
    (26.06.2012)
    Michael Mettler:   @Ulli: Dann könnte man den Meerkatzen-Hybriden doch analog zu den "Breisbären" prima als Symboltier für die Abholzung des afrikanischen Regenwaldes einsetzen, durch die sich Wald- und Savannenarten begegnen und vermischen...

    Nein, jetzt im Ernst: Ist die Hybridherkunft eine neuere Erkenntnis? Auch in den Jahresberichten 2007-2009 ist das Tier als Diana-Meerkatze gelistet (und alle Strauße durchgängig als Massaistrauße, dazu käme das Porträt auf der HP). Jüngere JB habe ich noch nicht.

    @Jan Beensen, um auf die Frage zum Jaderpark zurück zu kommen: Auf deren HP zeigt ein Foto mit der Untertitelung "Das Männchen" einen Blauhalsstraußenhahn.
    (26.06.2012)
    Regina Nieke:   An die Osnabrück-Kenner: Ist denn (wenigstens) der Riesengraumull "echt"??? Da ich nächste Woche zum ersten Mal den Zoo in O. besuchen will, hab ich mich über die ZTL auch mal schlau gemacht, was es da an Besonderheiten gibt....und den Riesengraumull gibts demnach nur dort und in Plzen. Ach ja und was ist mit dem Syrischen Klippschliefer, den es in D. nur dort gibt?
    (26.06.2012)
    Ulli:   Angeblich handelt es sich bei der besagten Meerkatze um einen Abkömmling einer Liason aus Grüner und Diana-Meerkatze. Auch für mich persönlich hat sie weitaus mehr Ähnlichkeit mit einer Grünen Meerkatze.
    (26.06.2012)
    Björn Kniepkamp:   Zur Auflösung, ich habe mich heute im Zoo erkundigt, auf Samburu leben Blauhalsstrauße,und doch keine Rothalsstrauße. Wie auch im Zoo ausgeschildert, muss wohl ein Fehler im Jahresbericht sein.
    Ich muss auch sagen ich habe mich, wie es auch Jonas Homburg geschrieben hat, so an die Tiere gewöhnt, dass ich sie mir auch nicht mehr genau angesehen habe. Dazu kam das der Hahn oft nur Morgens zusehen war.
    Wie auch immer, es sind also Blauhalsstrauße, tut mir leid für die von mir ausgelöste Verwirrung. Ich hoffe sie ist nun gelöst.
    @Jan Beensen: Um es abzuschließen, die Strauße lebten schon vor der Eröffnung von Samburu im Zoo. Im damaligen Rinderrevier, ich glaube in dem Gehege in dem heute die kleinen Kudus leben.
    (26.06.2012)
    Michael Mettler:   @Werner Schindler: Da wären wir wieder bei Spekulationen.... Auch die ZTL enthält nur Angaben, die schon mal jemand eingepflegt hat. Wenn dort, wie ich gerade in anderem Zusammenhang festgestellt habe, eine seit über 20 Jahren in einem Zoo gehaltene Tierform "durchrutschen" kann, dann auch Strauße in Krefeld - theoretisch. Ebenso theoretisch besteht die Möglichkeit, dass Krefeld im Zuge einer Umstellung einen letzten Hahn abgegeben haben könnte; in Hannover z.B. habe ich nun schon zweimal innerhalb von zehn Jahren eine Unterartumstellung von Straußen miterlebt, bei der übergangsweise jeweils zwei Formen im Bestand waren. Die letzte hannoversche Massaistraußenhenne unterschied sich übrigens in ihrer helleren Gefiederfärbung von den Blauhalshennen, das Osnabrücker Foto in der ZTL erinnert mich tatsächlich an sie.

    Andererseits war in Osnabrück auch schon eine Grüne Meerkatze als Dianameerkatze ausgeschildert (oder ist es etwa noch?)...
    (26.06.2012)
    Werner Schindler:   @Michael Mettler: Wenn mit "Krefeld" der Zoo Krefeld gemeint ist, was ich annehme (und nicht etwa eine dortige Straußenfarm): laut ZTL hält Krefeld Südafrikanische Blauhalsstrauße. Weder unter aktueller noch unter ehemaliger Haltung findet sich dort Massaistrauß oder Rothalsstrauß.
    Schlussfolgerung?
    Meine ist, dass der Zoo OS weiß, was er ausschildert und täglich vor Augen hat. Und eine optisch auffallende Differenz zwischen Beschilderung und Gehegebewohner wäre wohl doch interessierten Besuchern, wie z.B. wir welche sind, aufgefallen.

    (25.06.2012)
    Michael Mettler:   Im Tierlexikon auf der Osnabrück-HP findet sich übrigens das Porträt eines rothalsigen Straußenhahns...
    (25.06.2012)
    Michael Mettler:   Wirklich Seltenheiten? Rothalsige Strauße gibt es auch auf deutschen Straußenfarmen, und die können aus Artenschutzgründen keine Nordafrikaner sein - also Mischlinge (gibt es die in rothalsig?) oder eben Massaistrauße.

    Ob der Hahn in Osnabrück einen roten/rosa oder blauen/grauen Hals hat, dürfte doch wohl erkennbar sein...? Der 2009 vorhandene Hahn kam jedenfalls laut JB aus Krefeld.
    (25.06.2012)
    BjörnN:   Wäre wirklich sehr verwunderlich, wenn man in Osnabrück Allerwelts-Strauße ausschildert, obwohl man Seltenheiten auf der Wiese stehen hat. Ich stimme Herrn Schindler zu.
    (25.06.2012)
    Werner Schindler:   So, der Zoo hat Blauhalsstrauße ausgeschildert!

    Tja,
    dann werfe ich jetzt mal den Hut in den Ring und wage dreist die Behauptung, dass es dann auch Blauhalsstrauße und keine Massaistrauße sind. Irgendwann wird man in einer Bestandsliste mal in die falsche Zeile gerutscht sein, und das wird seitdem, weil unbeachtet, durchgeschleppt (und nur in der Anzahlspalte korrigiert).

    Oder gibt es objektiv nachvollziehbare Belege, dass es entgegen der Ausschilderung doch Massaistrauße sind (und woher die ganze Gruppe kommt)? Etwa ein Foto des Hahns? Das Hennenbild in der ZTL halte ich nicht für aussagekräftig.
    Als was haben die Forumsteilnehmer denn bei ihren Besuchen in OS die Strauße eingestuft?
    Falls keine Gegenrede kommt, sollte der Eintrag in der ZTL revidiert werden. Und die Haltung Jaderberg auch gleich überprüft werden.
    (25.06.2012)
    Jonas Homburg:   Das wusste ich als wirklich langjähriger Osnabrückkenner bis jetzt eben auch nicht. Ausgeschildert sind nämlich schon seit Beginn der Samburu Blauhalsstrauße, und irgendwann ist man so an die Viecher gewohnt, dass man nicht mehr drauf achtet. Bei meinem letzten Besuch am 8.6. waren mehr als zwei Tiere auf der Anlage.
    (25.06.2012)
    Werner Schindler:   @Björn Kniekamp: Danke für die Auskunft. Aber ehrlich gesagt - etwas verwundert bin ich weiterhin. Der Zoo OS hält also eine ganze Gruppe des Massaistraußes, praktisch als Alleinstellungsmerkmal in deutschen Zoos, und das wird in keinem Kommentar über Zoobesuche dort erwähnt (soweit ich es gesehen habe)? Hat keiner diese Besonderheit bemerkt oder ist das gar nicht erwähnenswert? Letzterem steht aber wohl entgegen, dass die Bemühungen des Zoos Hannover um Aufzucht/Haltung einer anderen Unterart sehr eifrig im Forum kommentiert wurden.
    Deshalb schließe ich mich der Frage von Jan Beensen an und erweitere sie etwas dahingehend, bis wann der - unverkennbar rothalsige - Hahn zu sehen war. Hennen der verschiedenen Unterarten sind nach meinem eher geringen Wissen über Strauße wohl kaum unterscheidbar, deshalb könnte ich das Hennen-Foto in der ZTL auch keiner Unterart gesichert zuordnen.
    (24.06.2012)
    Jan Beensen:   Ich frage mich woher OS (und auch der Jaderpark) seine Strauße bekommen hat - mir ist keine Massaistraußzucht bekannt...
    Lebten die Massaistrauße schon vor der Samburuzeit im Zoo?
    (24.06.2012)
    Björn Kniepkamp:   @Schindler Das ist korrekt, allerdings gab es leider einige Todesfälle so dass laut Jahresbericht 2011 ingesamt noch 1,3 Rothalsstrauße gehalten werden. Ich bin mir aber nicht sicher ob der Hahn auch noch lebt, da zurzeit Tagsüber nur 2 Hennen zusehen sind. Allerdings muss man dazu sagen das der Hahn sich auch nur mit seiner Lieblingshenne vertragen hat und daher oft mit dieser nur Morgens allein auf der Anlage war und Mittags beide wieder in den Stall kamen,damit die anderen Hennen rauskonnten.
    Am Rande, dass eine Foto auf der Zootierliste Seite (das Hennenbild) stammt auch aus Osnabrück.
    (23.06.2012)
    Werner Schindler:   Für die Vorbereitung eines Zoobesuchs in Osnabrück habe ich mir routinemäßig die ZTL angeschaut.
    Dort sind mit Quellenbezug "Jahresbericht 2009" 1,6 Massaistrauße (Rothalsstrauße) ausgewiesen. Diese Unterart wird in D sonst kaum gehalten (noch an einem Ort lt ZTL), das wäre also bemerkenswert. Aber soweit ich in den Forumsbeiträgen zurückgeblättert habe, werden Strauße in Besuchsberichten etc nicht erwähnt. Was mir bei einer solchen Seltenheit etwas merkwürdig erscheint.
    Meine Frage also: Hält der Zoo Osnabrück tatsächlich Massaistrauße?
    (23.06.2012)
    Klaus Schüling:   tet
    (15.06.2012)
    Zoo Osnabrück:   Hyänenmutter mit Löwenherz
    Endlich Nachwuchs bei den Tüpfelhyänen

    Bei den Tüpfelhyänen im Zoo Osnabrück scheint Weibchen Lulonga erstmals erfolgreich Nachwuchs großzuziehen. Seit der Eröffnung der Afrikalandschaft Takamanda im Sommer 2010 wartete das Zooteam gespannt auf kleine Hyänenbabys.

    „Für junge Hyänenmütter muss die Geburtsphase vollkommen störungsfrei ablaufen, sonst fühlen sie sich schnell gestresst – deswegen ist die Nachzucht bei Hyänen sehr schwierig“, erläutert Wolfgang Festl, Revierleiter in der Afrika-Tierwelt Takamanda im Zoo Osnabrück. Doch nun hat es endlich geklappt: Fünf Wochen ist das Jungtier inzwischen alt und erkundet bei schönem Wetter immer selbstständiger das Gehege. „Es kuschelt aber auch noch gerne an Mutter Lulongas Bauch in einer Höhle oder wird von ihr herumgetragen“, so Revierleiter Wolfgang Festl.
    Kindererziehung ist bei Hyänen absolute Frauensache: „Hyänenweibchen sind sehr dominant und Männchen dürfen sich ihnen und ihren Jungtieren nur in sehr seltenen Fällen nähern. Das Regiment führen bei den Hyänen wahre Frauen-Clans“, so Festl. „Sehen Besucher Vater Badu unruhig am Rand des Geheges auf und ab gehen, können sie davon ausgehen, dass das Jungtier draußen unterwegs ist. Der Vater darf dem Kleinen dann nicht zu nahe kommen.“
    Die Tierpfleger haben die kleine Hyäne „Balai“ getauft; ob es aber Junge oder Mädchen ist, weiß Festl noch nicht: „Wir müssten das Jungtier in die Hand nehmen und das Geschlecht erfühlen. Das ist derzeit jedoch nicht möglich, wir wollen Mutter und Kind nicht gefährden“, erklärte der Revierleiter. Besucher können Balai inzwischen gut beobachten – so wurde das Jungtier schon vormittags im Gehege gesichtet.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Birgit Strunk)
    (14.06.2012)
    zollifreund:   @Jonas: deswegen habe ich auch geschrieben "gefühlt" :-)und natürlich ist die Anlage ansonsten super - freue mich immer Affenanlge mit einer natürlichen Wiese statt mit Golfrasen zu sehen, hier sind sicher auch zahlreiche Insekten als Beschäftigung für die Schimps unterwegs. Und wenn wirklich später die Bäume mal zum beklettern freigegeben werden...
    (10.06.2012)
    Ulli:   Irgendwann in den nächsten ein bis drei Jahren sollen auch die abgesperrten Bereiche den Schimpansen zur Verfügung gestellt werden. Die Bäume sollen nur noch stärker wachsen, damit sie ggf. auch den Schimpansen tatsächlich Stand halten können/sollen.
    (10.06.2012)
    Jonas Homburg:   Also die hälfte der Anlage fällt niemals weg für die Tiere, die nutzbare Fläche ist immernoch nahezu riesig. Die Schimpansen halten sich zwar bevorzugt im Bereich der Einsichtscheibe bzw. eher in der rechten Hälfte der Anlage auf und gehen auch eher dort auf die Klettergerüste, man kann sie aber auch im Bereich des Aussichtsturmes bzw. der Brücke sehen. Gerade Kume war bei meinem Besuch sehr aktiv und lief (allerdings auch durch verstreutes Futter angeregt) über große Teile der Anlage.
    (09.06.2012)
    zollifreund:   auch ich war diese Woche in Osnabrück nur hat mich die Anlage Angkor Wat gar nicht so überzeugt. Es ist eine reine Betonanlage geworden ( optisch sehr schön, aber für die Affen finde ich sie sehr kahl). Die Einblicke durch den Besuchergang sind zwar sehr interessant, da der aber mitten durch das Gehege geht, gibt es da etliche Ecken wo man nur auf eine Betonwand in ca. 1m Abstand schaut. Ich hätte es besser gefunden, den Besuchergang am Rande des Geheges wäre. Dann wäre auch etwas mehr Raumtiefe gegeben. Weiter besteht die Gefahr durch die vielen Fenster ( viel Spaß beim Putzen :-( ), dass es nur noch verspiegelte und verdreckte Einblicke auf die Affen gibt...

    @Jonas: danke für die Erklärung zu den neuen Volieren in Takamanda, habe mich schon gefragt, was hier so einziehen wird.

    Dieser Zooteil gefällt mir sehr gut, auch die Bepflanzungen kommen nun besser zum Ausdruck, und v.a. es ist noch viel Entwicklungspotential vorhanden ( siehe die neue Volieren, aber auch noch ein paar Freiflächen).

    interessieren würde mich mal der tatsächliche nutzbare Raum für die Schimpansen in der Außenanlage. Wenn man die vielen durch E-Draht gesicherten Pflanzeninseln so sieht, ist gefüht die Hälfte der Anlage für die Tiere nicht nutzbar. Leider waren bei meinem Besuch wegen Regen die Schimpansen nicht draußen, kann jemand vielleicht kurz berichten, wie die Außenanlage von den Tieren genutzt wird ( nur ein kleiner Teil? alle zugänglichen Bereicht?), vielen Dank.
    (09.06.2012)
    Michael Mettler:   Unzertrennliche im Freiflug? Meines Wissens hat man sowas früher im Vogelpark Detmold-Heiligenkirchen praktiziert, und sogar mit Erfolg; Voraussetzung war meiner Erinnerung nach, dass die Vögel fest verpaart waren und Nistkästen bezogen hatten. Allerdings sollte man nicht unbedingt Geländenachbarn mit Obstbäumen haben...

    Andererseits bliebe natürlich das Risiko der Faunenverfälschung. Bei ausreichender Akklimatisation können Agaporniden durchaus winterhart sein, und wenn wie in Stuttgart selbst freilebende Amazonen unser Klima meistern, dann sollte diese Möglichkeit zumindest theoretisch auch für Unzertrennliche bestehen.
    (09.06.2012)
    Jonas Homburg:   So nach einem langen Besuchstag ein paar Infos und Beobachtungen:
    Also obwohl ich auch eigentlich eher ein Fan von Naturboden bin, fand ich den Affetempel echt klasse. Der Tempelgang hat eine Faszination und bietet einfach tolle Ausblicke in die Anlage. Von der Fläche her kann man dagegen wirklich nix sagen, auch können die Affen bis ganz oben klettern (das sieht klasse aus, wenn man von weitem guckt und ein Affe auf der Spitze sitzt).

    Die Schildkröten saßen de facto so wie von Herrn Beensen geschildert, das bedeutet aber, dass der Zoo jetzt drei Seychellenschildkröten hat, denn am Aquarium saßen auch zwei.

    In Takamanda gibt es ein erst fünf Wochen altes Hyänenbaby, das schon selbst draußen unterwegs war, bzw. von den Eltern im Genick getragen wurde. Außerdem hatte ich das Glück eine Hyäne beim Baden zu sehen.

    Im Schimpansenhaus entsteht eine Vogelvoliere, hier sollen Turakso, Tauben u.ä. einziehen, die über einen Schieber Zugang zur Schimpansenhalle erhalten.
    Im Warzenschweinhaus sollen die Agaponiden einziehen. Man plant sogar, die Papageien frei fliegend über dem Takamandagelände zu halten!

    Viele Gehege sind zudem toll zugewachsen, kein Vergleich zu den "Schlammwüsten" zu Ostern, gerade bei den Takamandatieren sieht das jetzt einfach klasse aus.

    Aufgefallen ist mir noch, dass die Furchentangaren im Tropenhaus nicht mehr zu entdecken waren (könnte bedeuten, dass jetzt nur noch die Silberschnabeltangaren vom ehemals beeindruckenden Spektrum übrig geblieben sind, eigentlich schade) und das im Affenhaus offensichtlich nur noch eine Weißnasenmeerkazte und ein Zwergseidenäffchen lebt.
    (09.06.2012)
    Zoo Osnabrück:   Neuer Zoodirektor zum 1. Juni im Zoo Osnabrück
    Prof. Dr. Michael Böer übernimmt wissenschaftliche Leitung

    Der Zoo Osnabrück hat ab dem 1. Juni 2012 einen neuen Zoodirektor: Prof. Dr. Michael Böer, bislang zoologischer Leiter und Zootierarzt im Serengeti Park, übernimmt den Posten von Vorgängerin Dr. Susanne Klomburg, die zum 31. Mai in den Vorruhestand ging.
    Einen Tag vor seinem ersten offiziellen Arbeitstag hat der 57 Jahre alte Veterinärmediziner Michael Böer seine Projekte im Zoo Osnabrück genau im Blick: „Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in den nächsten 12 Monaten auf dem so genannten Behavioural Enrichment, also der Beschäftigung der Zootiere. Das heißt, ich werde mir gemeinsam mit den Tierpflegern Möglichkeiten überlegen, wie wir für die Tiere mit anregenden Aktionen oder interessanter Gehegegestaltung Abwechslung schaffen. Das können bestimmte Pflanzen, Steine, Wurzeln oder ein scheinbar unerreichbares Stück Fleisch sein. Derartige Aktionen regen die Tiere positiv an und steigern ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig sehen die Besucher das Tier in Bewegung, sodass wir ihr Interesse für Tiere und Natur wecken.“
    Auch Nachwuchs bedeutet Abwechslung, deswegen sei beispielsweise eine Weiterentwicklung der Nashorn- und Elefantengruppe notwendig. „Sich fortzupflanzen oder seine Jungtiere groß zu ziehen, bringt wichtige natürliche Verhaltensweisen für die Tiere mit sich. Deswegen wollen wir die Zusammenstellung der Gruppen so verändern, dass die Weibchen Nachwuchs bekommen können – im Moment herrscht hier eher Freundschaft unter Geschwistern, was für Kindersegen eher hinderlich ist“, beschreibt Böer.
    Für die Tierhaltung plane der Tiergartenbiologe eine Ethikkommission aus Zoomitarbeitern und externen Mitgliedern, wie Mitarbeitern der Veterinärbehörde, einzurichten: „Mir ist es wichtig, dass wir uns mit Themen wie artgerechter Tierhaltung oder dem neuen Tierschutzgesetz beschäftigen und als moderner Zoo Impulse und Ideen liefern.“ Auch im Bereich der Tiermedizin will Böer neue Wege gehen: „Mit der westlichen, klassischen Tiermedizin stoßen wir manchmal an Grenzen. So können Verfahren aus der Homöopathie und Naturheilkunde auch in der Zootiermedizin Verwendung finden, um beispielsweise die allgemeine Immunabwehr zu optimieren.“
    Doch erstmal heißt es, die neue Zoomannschaft kennenzulernen: Dreh- und Angelpunkt ist die morgendliche Runde durch alle Zooreviere. „Hier kann ich alle Mitarbeiter und ihre Tiere kennen lernen, Probleme besprechen und diese im persönlichen Gespräch gemeinsam mit ihnen lösen.“ Böer ist ein Team-Mensch und freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinen vier engsten Kollegen, dem Tierarzt Thomas Scheibe, dem Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder und den wissenschaftlichen Mitarbeitern Tobias Klumpe und Andreas Wulftange, die ihn bei den zahlreichen Projekten unterstützen, und natürlich auf die Tierpfleger: „Wir können den Zoo nur gemeinsam voranbringen. In meinen ersten Gesprächen habe ich gemerkt, wie motiviert die Mitarbeiter sind, dass sie eigene Ideen einbringen möchten und sich für ihre Tiere einsetzen.“
    Dem passionierten Sportler – am liebsten sind ihm Wassersportarten wie Wellenreiten oder Schwimmen – liegen auch Arten- und Naturschutzthemen am Herzen: „Wir wollen auch außerhalb des Zoos mit unserem Know-how helfen, die Europäischen Zuchtprogramme zur Arterhaltung von bedrohten Tierarten unterstützen und mit Sonderaktionen, wie beispielsweise einer Wolfsnacht, Spenden für Projekte in freier Natur sammeln.“ Schwerpunktländer beim Artenschutz in freier Wildbahn seien Südamerika mit dem bereits bestehenden Tapirprojekt „Tayja Saruta“, Afrika und Europa. So wolle er auch bei der Wiederbesiedelung verwaister Biotope helfen – und zwar mit Tierarten, die hier im Zoo leben, wie dem Feldhamster, dem Europäischen Nerz oder dem Europäischen Luchs. „Wichtig ist mir dabei, dass wir unsere Projekte auch im Zoo erlebbar machen, zum Beispiel durch unsere Zooschule. Auch das Wissen der Studenten, die bei uns ihre Master- oder Bachelorarbeiten schreiben, können wir für die Besucher zugänglich machen, vielleicht mit Kurzvorträgen im Zoo.“ Er wolle keine Forschung im Elfenbeinturm, sondern die Forschungsergebnisse im Zoo bei den Tieren anwenden und verständlich für die Zoobesucher aufbereiten.
    Am Osnabrücker Zoo begeistert ihn neben der schönen Waldkulisse die Savannenlandschaft Takamanda: „Die Tierauswahl ist identisch mit der freien Natur und die tolle Gestaltung als Biotopausschnitt macht die Tiere für die Besucher besser verständlich. Wenn man an einem lauen Sommerabend die Hyänen beobachtet, fühlt man sich wie in Afrika.“ Der neue Zoodirektor muss es wissen – schließlich bereist er den Kontinent regelmäßig. Auch die Affen wie Schimpansen, Mantelpaviane oder Klammeraffen begeistern Böer. „Außerdem gibt es im Zoo viel versprechende Ansätze der gemeinsamen Tierhaltung wie bei den Warzenschweinen und Mangaben. Gemeinsam mit dem Zoo-Team möchte ich überlegen, wo derartige Vergesellschaftungen noch möglich sind.“
    Böer freue sich hinsichtlich der weiteren Masterplanung im Zoo mit neuer Tiger- und Menschenaffenanlage auch auf die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Andreas Busemann und darauf, die Entwicklung des Zoos mitzugestalten: „Der Zoo Osnabrück ist dank seines Aufsichtsrats und Geschäftsführers in Sachen Marketing, Finanzierungskonzepten und organisatorischen Strukturen einmalig aufgestellt. Was hier geleistet wurde und noch geplant ist, hat mich sehr beeindruckt.“
    Auch die neue Heimat Osnabrück gefällt dem aus der Lüneburger Heide zugezogenen Tierfreund, der natürlich auch ein Haustier – Hund „Barney“ – hat, sehr gut: „Osnabrück hat Charme. Die Stadt hat die Vorzüge einer Großstadt mit Kultur und Einkaufsmöglichkeiten sowie eine wunderschöne Altstadt, aber auch die Vorteile einer kleineren Stadt mit kurzen Wegen sowohl in die Stadt als auch raus ins Grüne.“
    Wer Michael Böer im Zoo trifft und eine Frage zu den Zootieren hat, kann ihm diese übrigens gerne stellen: „Ich sehe es als meine Aufgabe zwischen Mensch und Tier zu vermitteln. Das ist sowohl unsere Pflicht gegenüber den Tieren, die bei uns leben, als auch gegenüber unseren zahlenden Besuchern. Sprechen Sie mich also gerne an.“

    Neuer Zoodirektor zum 1. Juni im Zoo Osnabrück
    Prof. Dr. Michael Böer übernimmt wissenschaftliche Leitung

    Der Zoo Osnabrück hat ab dem 1. Juni 2012 einen neuen Zoodirektor: Prof. Dr. Michael Böer, bislang zoologischer Leiter und Zootierarzt im Serengeti Park, übernimmt den Posten von Vorgängerin Dr. Susanne Klomburg, die zum 31. Mai in den Vorruhestand ging.
    Einen Tag vor seinem ersten offiziellen Arbeitstag hat der 57 Jahre alte Veterinärmediziner Michael Böer seine Projekte im Zoo Osnabrück genau im Blick: „Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in den nächsten 12 Monaten auf dem so genannten Behavioural Enrichment, also der Beschäftigung der Zootiere. Das heißt, ich werde mir gemeinsam mit den Tierpflegern Möglichkeiten überlegen, wie wir für die Tiere mit anregenden Aktionen oder interessanter Gehegegestaltung Abwechslung schaffen. Das können bestimmte Pflanzen, Steine, Wurzeln oder ein scheinbar unerreichbares Stück Fleisch sein. Derartige Aktionen regen die Tiere positiv an und steigern ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig sehen die Besucher das Tier in Bewegung, sodass wir ihr Interesse für Tiere und Natur wecken.“
    Auch Nachwuchs bedeutet Abwechslung, deswegen sei beispielsweise eine Weiterentwicklung der Nashorn- und Elefantengruppe notwendig. „Sich fortzupflanzen oder seine Jungtiere groß zu ziehen, bringt wichtige natürliche Verhaltensweisen für die Tiere mit sich. Deswegen wollen wir die Zusammenstellung der Gruppen so verändern, dass die Weibchen Nachwuchs bekommen können – im Moment herrscht hier eher Freundschaft unter Geschwistern, was für Kindersegen eher hinderlich ist“, beschreibt Böer.
    Für die Tierhaltung plane der Tiergartenbiologe eine Ethikkommission aus Zoomitarbeitern und externen Mitgliedern, wie Mitarbeitern der Veterinärbehörde, einzurichten: „Mir ist es wichtig, dass wir uns mit Themen wie artgerechter Tierhaltung oder dem neuen Tierschutzgesetz beschäftigen und als moderner Zoo Impulse und Ideen liefern.“ Auch im Bereich der Tiermedizin will Böer neue Wege gehen: „Mit der westlichen, klassischen Tiermedizin stoßen wir manchmal an Grenzen. So können Verfahren aus der Homöopathie und Naturheilkunde auch in der Zootiermedizin Verwendung finden, um beispielsweise die allgemeine Immunabwehr zu optimieren.“
    Doch erstmal heißt es, die neue Zoomannschaft kennenzulernen: Dreh- und Angelpunkt ist die morgendliche Runde durch alle Zooreviere. „Hier kann ich alle Mitarbeiter und ihre Tiere kennen lernen, Probleme besprechen und diese im persönlichen Gespräch gemeinsam mit ihnen lösen.“ Böer ist ein Team-Mensch und freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinen vier engsten Kollegen, dem Tierarzt Thomas Scheibe, dem Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder und den wissenschaftlichen Mitarbeitern Tobias Klumpe und Andreas Wulftange, die ihn bei den zahlreichen Projekten unterstützen, und natürlich auf die Tierpfleger: „Wir können den Zoo nur gemeinsam voranbringen. In meinen ersten Gesprächen habe ich gemerkt, wie motiviert die Mitarbeiter sind, dass sie eigene Ideen einbringen möchten und sich für ihre Tiere einsetzen.“
    Dem passionierten Sportler – am liebsten sind ihm Wassersportarten wie Wellenreiten oder Schwimmen – liegen auch Arten- und Naturschutzthemen am Herzen: „Wir wollen auch außerhalb des Zoos mit unserem Know-how helfen, die Europäischen Zuchtprogramme zur Arterhaltung von bedrohten Tierarten unterstützen und mit Sonderaktionen, wie beispielsweise einer Wolfsnacht, Spenden für Projekte in freier Natur sammeln.“ Schwerpunktländer beim Artenschutz in freier Wildbahn seien Südamerika mit dem bereits bestehenden Tapirprojekt „Tayja Saruta“, Afrika und Europa. So wolle er auch bei der Wiederbesiedelung verwaister Biotope helfen – und zwar mit Tierarten, die hier im Zoo leben, wie dem Feldhamster, dem Europäischen Nerz oder dem Europäischen Luchs. „Wichtig ist mir dabei, dass wir unsere Projekte auch im Zoo erlebbar machen, zum Beispiel durch unsere Zooschule. Auch das Wissen der Studenten, die bei uns ihre Master- oder Bachelorarbeiten schreiben, können wir für die Besucher zugänglich machen, vielleicht mit Kurzvorträgen im Zoo.“ Er wolle keine Forschung im Elfenbeinturm, sondern die Forschungsergebnisse im Zoo bei den Tieren anwenden und verständlich für die Zoobesucher aufbereiten.
    Am Osnabrücker Zoo begeistert ihn neben der schönen Waldkulisse die Savannenlandschaft Takamanda: „Die Tierauswahl ist identisch mit der freien Natur und die tolle Gestaltung als Biotopausschnitt macht die Tiere für die Besucher besser verständlich. Wenn man an einem lauen Sommerabend die Hyänen beobachtet, fühlt man sich wie in Afrika.“ Der neue Zoodirektor muss es wissen – schließlich bereist er den Kontinent regelmäßig. Auch die Affen wie Schimpansen, Mantelpaviane oder Klammeraffen begeistern Böer. „Außerdem gibt es im Zoo viel versprechende Ansätze der gemeinsamen Tierhaltung wie bei den Warzenschweinen und Mangaben. Gemeinsam mit dem Zoo-Team möchte ich überlegen, wo derartige Vergesellschaftungen noch möglich sind.“
    Böer freue sich hinsichtlich der weiteren Masterplanung im Zoo mit neuer Tiger- und Menschenaffenanlage auch auf die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Andreas Busemann und darauf, die Entwicklung des Zoos mitzugestalten: „Der Zoo Osnabrück ist dank seines Aufsichtsrats und Geschäftsführers in Sachen Marketing, Finanzierungskonzepten und organisatorischen Strukturen einmalig aufgestellt. Was hier geleistet wurde und noch geplant ist, hat mich sehr beeindruckt.“
    Auch die neue Heimat Osnabrück gefällt dem aus der Lüneburger Heide zugezogenen Tierfreund, der natürlich auch ein Haustier – Hund „Barney“ – hat, sehr gut: „Osnabrück hat Charme. Die Stadt hat die Vorzüge einer Großstadt mit Kultur und Einkaufsmöglichkeiten sowie eine wunderschöne Altstadt, aber auch die Vorteile einer kleineren Stadt mit kurzen Wegen sowohl in die Stadt als auch raus ins Grüne.“
    Wer Michael Böer im Zoo trifft und eine Frage zu den Zootieren hat, kann ihm diese übrigens gerne stellen: „Ich sehe es als meine Aufgabe zwischen Mensch und Tier zu vermitteln. Das ist sowohl unsere Pflicht gegenüber den Tieren, die bei uns leben, als auch gegenüber unseren zahlenden Besuchern. Sprechen Sie mich also gerne an.“

    Fotoquelle: Önder Al
    So macht man sich bei den Zootieren beliebt: Der neue Zoodirektor Michael Böer gibt zum Einstand eine Runde Fisch für die Bären aus (links Revierleiter Thorsten Vaupel).
    (01.06.2012)
    Michael Mettler:   Wenn die Impalaböcke alle gleichzeitig auf der Anlage sein sollten (was bei geschlechtsreifen Tieren sehr bemerkenswert wäre), dann würde ich darauf tippen, dass zwei von ihnen kastriert sind (dieser Eingriff kann bei Hornträgern zu Hornfehlstellungen/-missbildungen führen). Oder sogar alle drei, und der Zuchtbock steht überwiegend in einem Nebengehege, um die Geburten saisonal zu steuern ...?
    (30.05.2012)
    Jonas Homburg:   Also: das mit dem Schildkröten wusste ich bis jetzt nicht, bei meinem letzten Besuch war das noch "richtig". Das Zwergaguti ohne Fell scheint derzeit das einzige Exemplar zu sein, bei den Zwergseidenaffen lebt keins mehr. Das ist aber schon seit Ostern so. Die zweite Monameerkatze lebt dort auch schon mindestens seit Ostern (da im in dieser Zeit dort im Praktikum war, ist mir da besonders viel aufgefallen). Die Zwergwachtelpopulation explodiert scheinbar, langsam aber sicher findet man die als Unterbesatzt in immer mehr Gehegen. Die Schildkröte im Waranteich lebt dort schon solange ich denken kann bzw. bewusst darauf geachtet habe. Die Schnappschildkröte fehlt auch etwa seit Ostern. Die Volieren sind meines Wissens für Vögel vorgesehen, auch sitzen schon Buschschliefer für eine zweite Gruppe in Takamanda in der Quarantäne. Ursprünglich plante man glaubich sogar, die Schliefer und Vögel in der Schimpansenhalle als Freiflieger/Freigänger zu halten, mich würde es aber nicht wundern, wenn man davon abgewichen ist,denn für die Vögel sind deutliche Baumaßnamen erforderlich (die Dachluken müssten vernetzt werden und das geht nur mit nem Gerüst von innen, da das Dach nicht begehbar ist) und von den Schliefern dürfte nach nicht allzu langer Zeit nicht mehr viel übrig sein. Wenn ich mich recht erinnere waren sogar Meerkatzen für die Schimps im Gespräch, für die könnte also auch eine Voliere sein. Werde bei Gelegenheit mal hingehen und jemanden fragen. Die Impalaböcke hatten schon immer die Fehlstellungen, alle drei.
    (30.05.2012)
    Jan Beensen:   Heute war ich mal wieder im Zoo Osnabrück.
    Und mir sind während des Besuches viele Fragen gekommen; vielleicht kann jemand helfen!?

    In Samburu lebt eine Riesenschildkröte und im Klammeraffenhaus eine Spornschildkröte. Warum nicht im "richtigen/eigentlichen" Gehege?

    Was ist mit dem Zwergaguti aus dem Klammeraffenhaus passiert - es hat kein/kaum Fell?

    In Takamanda werden im Mangaben- und im Schimpansenhaus Volieren (?) gebaut. Was passiert da? Wer wird einziehen?

    Der neue Affenfelsen ist derzeit wieder tierleer - was war da los? Warum erneut Bauarbeiten?

    Aquarium: Seit wann lebt im Teich bei den Waranen eine Weichschildkröte und wo ist die Schnappschildkröte aus dem Kaimanterrarium?

    Wie viele Zwergwachteln leben wohl in der Tropenhauskuppel? Ich habe noch nie so viele Zwergwachtelhähne auf einen Schlag gesehen...

    Seit wann lebt bei dem Diana-/Monameerkatzengespann eine zweite Monameerkatze?

    Und was mich auch erstaunt hat: alle Impalaböcke (die ich gesehen habe) haben Hornfehlstellungen.
    (30.05.2012)
    Zoo Osnabrück:   Trampeltierjunge „Altan“ muss sich durchsetzen
    Langbeiniger Nachwuchs auch bei den Rentieren

    Im Zoo Osnabrück erblickten zwei Rentiermädchen und ein Trampeltierjunge im Mai das Licht der Welt. Auf leicht zittrigen Beinen erkundet der Nachwuchs nun die unbekannte Umgebung im Sonnenschein.
    Die wenige Wochen alten Rentiermädchen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Fellfarbe. Während das hellere der Beiden noch ein wenig unsicher durch das Gehege läuft, hüpft ihre dunkelbraune, zehn Tage ältere Halbschwester schon munter umher. Sie trägt auch einen ganz besonderen Namen: Klombi. Revierleiter Thorsten Vaupel erklärte: „Klombi wurde am 5. Mai geboren. Das ist auch der Geburtstag unserer ehemaligen Zoodirektorin Susanne Klomburg. Da sie sich unlängst zur Ruhe gesetzt hat, war diese Namensgebung ein kleines Abschiedsgeschenk an sie.“ Trotz der nordischen Herkunft trübt das warme Wetter die Spielfreude der Rentiermädchen nicht. Sie beschnuppern sich, fordern sich gegenseitig zum Spielen auf oder jagen über die große Anlage, stets bewacht von ihren Müttern: „Selbst den Schwänen am angrenzenden Teich haben die Kühe schon gedroht“, beobachtete Thorsten Vaupel. Vater Pelle kümmert dies alles nicht: Er genießt ein kühles Plätzchen im Schatten.

    Bei den Trampeltieren hat Stute Mignon am 15.05.2012 den fünften Sohn geboren: „Wir haben den kleinen Hengst ‚Altan’ getauft. Das ist Mongolisch und heißt ‚Morgenröte’, denn Altan kam in den frühen Morgenstunden zur Welt“, so Tierpfleger Marcel Köck. Altan muss sich in seiner Familie schon durchsetzen: Der vierzehn Monate alte Bruder Kenan und die Halbgeschwister Jagun und Xanadu necken den Kleinen bereits. „Kenan versucht sogar noch an Mignons leckere Milch zu kommen, obwohl er eigentlich schon abgestillt ist“, erklärt Marcel Köck. Deswegen muss Bruder Kenan manchmal im Stall bleiben, damit Altan überhaupt zum Zug kommt. Das Nesthäkchen genießt das Familienleben dennoch und flitzt auf noch wackeligen Beinen umher: „Heute morgen war er wieder ein wenig zu stürmisch und ist auf den Hintern gefallen. Das macht ihm aber nichts aus“, so Marcel Köck. Trost findet Altan bei Mutter Mignon oder auch Vater Rudi, der mit seiner imposanten Statur auch die nervigen Geschwister fernhält.

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Alena Schomburg)
    Die Rentiermütter haben ihren Nachwuchs immer im Blick.
    (30.05.2012)
    Ulli:   Obwohl ich ein absoluter Naturbodenbefürworter bin und meine erste Assoziation nach dem Bekanntwerden der Pläne "Beton ersetzt Beton" war, kann ich mich einer gewissen Faszination durch das Besucher-Gang-Labyrinth nicht entziehen. Die Affen haben zudem viel Fläche zum Klettern - das ist o.k. so.
    (21.05.2012)
    Zoo Osnabrück:   Ab nach Angkor Wat – im Zoo Osnabrück!
    Neuer Affentempel eröffnet

    Eine Reise in die südostasiatische Tempelwelt erwartet ab heute die Besucher des Osnabrücker Zoos: Der Affentempel „Angkor Wat“, auf dem 18 asiatische Schweinsaffen herrschen, ist nun offiziell eröffnet.

    Nachdem wir den unterirdischen Zoo, die Afrika-Tierwelt Takamanda und die nordische Erlebniswelt Kajanaland eingeweiht haben, treffen wir uns heute zur vierten Eröffnung in vier Jahren. Angkor Wat in Osnabrück – wer hätte das vor wenigen Jahren für möglich gehalten?“, fragte Oberbürgermeister Boris Pistorius in seiner Begrüßung. „Die Um-, An- und Neubauten laden die Besucher nun zu einer kleinen Weltreise am Schölerberg ein. Das ist so vielversprechend, dass ich sehr gespannt bin, mit welchen weiteren Projekten der Zoo die kleinen und großen Besucher in den kommenden Jahren überraschen wird“, sagte Pistorius zu den 150 Gästen. Der ehemalige Affenfelsen, der nun in einen Tempel verwandelt wurde, stammte aus den 70er Jahren – ein damals moderner Betonbau, der in die Jahre gekommen war und nicht mehr der aktuellen Gehegegestaltung entsprach. Bei der Eröffnung vom Osnabrücker „Angkor Wat“ waren Vertreter aus Wirtschaft und Politik, darunter viele Zoo-Sponsoren, anwesend und schauten zu, wie Oberbürgermeister Pistorius den Vorhang zum geheimnisvollen Tempelgang öffnete.
    18 Monate lange bauten mehrere Zoohandwerker den alten Betonklotz um. Das Modell des Tempels stammt von Chefgestalter Detlef Gehrs: „Wir konnten das frühere Bauwerk nicht abtragen, da es so massiv gebaut war. Deswegen fertigte ich ein Modell an, das den alten Baukörper einschließt. Wir haben den Affentempel sozusagen über den Affenfelsen gebaut.“ Gemeinsam mit dem Sachmittelsponsor quick-mix erarbeitete das Team mit Spritzbeton und einem Bauschaumstoff Mittel und Wege, eine uralte Tempelruine entstehen zu lassen. „Ich habe mich bei den Entwürfen von der berühmten Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha inspirieren lassen. Die großen Tore, die Ornamentik oder die zahlreichen Skulpturen und Steinreliefs, die sogar teilweise nach orginial Kunstwerken in Indonesien angefertigt wurden, sind charakteristisch für Angkor Wat.“ Das Bauteam habe mit viel Liebe zum Detail den „Zahn der Zeit“ an der Tempelruine nagen lassen: „Wir arbeiteten im Spritzbeton die Steinoptik nach – mit Linien, Abbruchkanten und grobem Verputzen und über 100 Farbtönen von beige bis grün sieht unser Angkor Wat nun tatsächlich uralt aus,“ beschreibt Gehrs.
    Zoopräsident Reinhard Coppenrath ist von dem 16 Meter hohen Zootempel mit einem 40 Meter langen Besuchergang in täuschend echter Ruinenoptik begeistert: „Die Tempelanlage sieht richtig imposant aus. Obwohl die reine Fläche mit 1.000 Quadratmetern gleich geblieben ist, haben die 18 Schweinsaffen durch neue Vorsprünge und Nischen doppelt so viel Platz wie vorher, können klettern und toben, ja sogar ein Bad nehmen. Und unsere Besucher sind live dabei, denn im Tempelgang werden sie sozusagen Teil der Affenbande und erleben das tierische Miteinander hautnah.“
    Affen im Tempel gibt es nicht nur im Dschungel-Buch. Auch in freier Natur haben sich Affenherden alte Tempelruinen zueigen gemacht. Die Osnabrücker Schweinsaffen durften ihren Tempel bereits Anfang Mai erobern. „Wir wollten den Affen genügend Zeit lassen ihr neues altes Zuhause zu entdecken, sodass sie sich auch wieder heimisch fühlen. Die Tiere haben mit viel Interesse aber ruhig auf ihren eigenen Tempel reagiert und fühlen sich inzwischen sehr wohl“, so Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder. Die 18köpfige Affenhorde besteht aus acht Männchen und zehn Weibchen mit Jungtieren.
    Der Zoo plane nun die asiatische Tempelwelt auf insgesamt 15.000 Quadratmeter auszuweiten, wie der Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Osnabrück gGmbH Reinhard Sliwka erläuterte: „2013 werden wir mit dem Umbau der benachbarten Tigeranlage starten und die Tempeloptik hier weiter führen. 2014 erneuern wir dann die ebenfalls angrenzende Menschenaffenanlage im gleichen Stil, so dass wir mit dem vollständigen Angkor Wat eine weitere in sich geschlossene Themenwelt mit hohem Erlebniswert für die Besucher und großzügigen Gehegen für die asiatischen Tiere haben werden.“ Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann blickte schon weiter in die Zukunft: „Anschließend planen wir im hinteren Zoogelände eine Nordamerika-Landschaft. Hier haben wir einen wunderschönen Waldbereich, der noch gar nicht genutzt wird.“ Der Zoo Osnabrück hat in den letzten vier Jahren circa 17 Millionen Euro in den Umbau bzw. Neubau von Themenwelten gesteckt. Die neuen Erlebniswelten lockten 2011 über 1 Million Besucher in den grünen Waldzoo.

    Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
    Vorhang auf für „Angkor Wat“ im Zoo Osnabrück! Zoopräsident Reinhard Coppenrath, Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, Oberbürgermeister Boris Pistorius und Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Sliwka (v.l.n.r.) betraten heute gemeinsam den Affentempel mit Besuchergang.
    (21.05.2012)
    Zoo Osnabrück:   Die Affen rasen durch den Tempel
    Schweinsaffen eroberten heute ihr neues Zuhause „Angkor Wat“

    Der neue Affentempel „Angkor Wat“ im Zoo Osnabrück ist so gut wie fertig. Deswegen durften heute auch schon seine Bewohner, die asiatischen Schweinsaffen, die Tempelruine erobern, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Offizielle Eröffnung ist am 21. Mai.

    „Der Umzug der insgesamt 18 Tiere in ihr neues Heim hat sehr gut geklappt. Die acht Männchen mussten wir narkotisieren, denn sie sind sehr stark und haben ein Jaguar-Gebiss“, berichtete Tierarzt Thomas Scheibe. „Die Weibchen haben wir vorsichtig mit Netzen einfangen und rüber tragen können.“ Die Schweinsaffen hatten während des 18 Monate dauernden Umbaus ihres alten Affenfelsens in einen Affentempel in der ehemaligen Schimpansenanlage gelebt. Am gestrigen Donnerstag ging es dann für die Gruppe in ihr altes Innengehege im Affenhaus. „Mit zwei Tierärzten und sechs Tierpflegern haben wir insgesamt zweieinhalb Stunden gebraucht, dann waren alle Tiere drüben – das war tolle Teamarbeit. Die bis zu 20 Kilo schweren Männchen mussten erst noch in den Transportkisten ihren Rausch ausschlafen, während die Weibchen gleich in ihre altbekannte Innenanlage konnten“, so Scheibe weiter. Auch wenn diese anfangs noch ein wenig unsicher gewesen seien, so hätten sie schnell wieder ihre alten Lieblingsplätze gefunden. Auch zwei Jungtiere aus dem letzten Herbst sind mit umgezogen, sicher und fest am Bauch ihrer Mütter. „Bei der Gelegenheit haben wir allen Tieren gleich eine Wurmkur verabreicht und falls notwendig einen Chip eingesetzt. Der Chip kennzeichnet das Tier, sodass wir wissen, wer wer ist“, so Scheibe.
    Freitagvormittag konnten die Affen endlich ihren 14 Meter hohen Affentempel erobern: Um zehn Uhr gingen die Schieber auf. Chef Hubert schickte einen Stellvertreter vor, um die Lage zu überprüfen. Als dieser Entwarnung gab, schoss die Gruppe blitzschnell nach draußen. „Die Affen erkundeten neugierig aber ruhig ihr neues altes Zuhause. Sie scheinen sich sehr wohl zu fühlen“, beschrieb Scheibe. „Die Männchen laufen zwar etwas aufgeplustert herum, aber die Mütter genießen schon mit ihren Jungtieren die Sonne.“
    Bis am 21. Mai Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius, Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo gGmbH Reinhard Sliwka die Tempelanlage offiziell eröffnen werden, finden noch die letzten Schönheitskorrekturen im 40 Meter langen Tempelgang statt. Während dessen haben die Schweinsaffen genug Zeit, jeden Winkel ihrer Tempelruine zu erkunden. Der ehemalige Affenfelsen war nach Inspiration durch die bekannte kambodschanische Tempelanlage Angkor Wat für 550.000 Euro umgebaut worden.

    Foto: Zoo Osnabrück / Alena Schomburg
    Aufgeplustert schaut sich Chef Hubert auf dem Affentempel um.
    (04.05.2012)
    Zoo Osnabrück:   Zunehmen dringend erwünscht:
    Gewichtskontrolle beim Pinguinnachwuchs

    Für Humboldt-Pinguinmädchen Ella im Zoo Osnabrück heißt es zurzeit einmal die Woche: „Ab auf die Waage“. Denn die Tierpfleger wollen sicherstellen, dass Ella schön zunimmt.
    „In den ersten Tagen nahm Ella so wenig zu, dass wir uns Sorgen machten“, berichtete Tierpflegerin Kirsten Bischoff. Mit gerade 72 Gramm kam Ella am 28. März 2012 auf die Welt. Mutter „Kurzschnabel“ und Vater „Gable“ hatten 42 Tage lang das Ei im Nest abwechselnd bebrütet. Pinguineltern füttern ihre Kinder, indem sie den vorverdauten Fisch herauswürgen und direkt in den Schnabel ihrer Kinder geben. „Schließlich haben wir uns dazu entschlossen, Ella zu zufüttern und ihr fingernagelgroße Fischfiletstücke gereicht.“ Keine leichte Aufgabe für die Tierpfleger, denn dafür mussten sie das Jungtier aus dem Nest in der Bruthöhle unter Mamas oder Papas Bauch hervorholen – immer mit einem dicken Lederhandschuh geschützt, denn Pinguinschnäbel sind scharf. Doch der Einsatz hat sich gelohnt: „Weil Ella durch unseren Fisch fitter wurde, begann sie, ihre Mutter stärker anzubetteln, sodass diese animiert wurde, mehr zu füttern“, freute sich Bischoff. Inzwischen wiegt Ella stolze 1.300 Gramm.
    Noch hält sich das kleine Pinguinmädchen in der Höhle auf und ihre Eltern lassen sie auch nicht heraus. Erst in etwa zwei Wochen können Zoobesucher sie auf der Pinguinanlage beobachten. Ella ist leicht zu erkennen: „Pinguinjungtiere kommen mit einem Daunenfederkleid auf die Welt – das ist grau und sieht ganz kuschelig aus. Es wärmt die Kleinen besonders gut. Sie dürfen damit aber nicht ins Wasser, da es nicht isoliert. Sie würden erfrieren“, erklärte Bischoff. In drei Monaten wird Ella ihr wasser-taugliches Gefieder bekommen, allerdings färbt sie erst im nächsten Jahr in das Erwachsenen-Federkleid mit individuellem Streifen- und Fleckenmuster um. Pinguine kommen jedes Jahr im Spätsommer in die Mauser und erhalten dabei ein neues Gefieder – schließlich muss das perfekt gegen das kalte Wasser isolieren.
    Die Pinguinaufzucht in Zoos ist nicht leicht, denn häufig lernen die Jungtiere nicht, wie sie eigenständig den Fisch fangen. „Entweder sind die Kleinen dann so zutraulich, dass sie von uns den Fisch direkt nehmen oder sie müssen lernen, den Fisch im Wasser zu schnappen“, berichtete Bischoff. Das Zoo-Team beobachtet nun aufmerksam, wann die Eltern ihren Zögling „vor die Tür setzen“. Denn dann gibt es von Mama oder Papa auch kein Futter mehr und die Tierpfleger müssen darauf achten, dass der Nachwuchs selbstständig frisst.

    Ella ist das Wiegen etwas unheimlich, aber die Kontrolle muss sein.
    Bildquelle: Zoo Osnabrück, Lisa Josef
    (27.04.2012)
    Zoo Osnabrück:   Zoobesucher können helfen, Tiere Südostasiens zu retten
    Neue Ausstellung im Zoo Osnabrück zur Südostasien-Kampagne

    Sumatra-Tigerin Tiki, Weichschildkröte Schildi und die Orang-Utans Buschi und Astrid setzen sich im Zoo Osnabrück für ihre in freier Wildbahn lebenden Artgenossen ein: In einer neuen Ausstellung im Affenhaus machen sie auf die Bedrohung der Tiere in Südostasien aufmerksam.

    „Viele Tiere in der Region sind vom Aussterben bedroht. Neben der seltenen Antilopenart Soala sind das Sumatra-Nashorn, der Sumatra-Tiger, der Orang-Utan, der Mekong-Riesenwels, die Riesen-Flussschildkröte oder der Graue Gibbon gefährdet“, erklärte Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg. „Um die besonders vielfältige Tierwelt in Südostasien zu retten, hat die Europäische Vereinigung von Zoos und Aquarien EAZA gemeinsam mit der Weltnaturschutzunion IUCN eine Südostasien-Kampagne ins Leben gerufen.“ 750.000 Euro sollen für Schutzprojekte vor Ort gesammelt werden.
    Der Zoo Osnabrück beteiligt sich an der Kampagne: Zoobesucher erfahren in Porträts über verschiedene südostasiatische Zootiere die Geschichte und Eigenheiten der jeweiligen Tierpersönlichkeit und inwiefern diese Tierart in freier Natur gefährdet ist. Gleichzeitig wolle man die europäische Bevölkerung animieren, selbst für den Schutz der Tiere aktiv zu werden, so Biologin Frauke Holland, die die Ausstellung realisiert hat. „Obwohl Südostasien weit weg erscheint, können wir mit unserem Verhalten hier in Osnabrück einiges bewirken. Auch das erklärt die Ausstellung.“ Insbesondere seien die Tiere durch Jagd und Fischerei, illegalen Handel mit Wildtieren, durch die Traditionelle Chinesische Medizin und die Lebensraumzerstörung bedroht. „Wir können helfen, indem wir beispielsweise auf Produkte mit Palmöl, das sich in vielen Lebensmitteln oder in Biosprit befindet, verzichten oder Produkte kaufen, die nachhaltig und sozial verträglich hergestellt wurden“, schlug Frauke Holland vor. Auch im nächsten Südostasien-Urlaub kann jeder helfen: „Wer Lust auf einen Aktiv-Urlaub hat, kann vor Ort bei Naturschutzprojekten mitarbeiten. Und beim Essen unbedingt die Speisekarte genau studieren, damit keine bedrohten Arten auf dem Teller landen.“
    Zoobesucher können auch mit einer Spende helfen: Entweder einen Geldbetrag in den „Spenden-Orang-Utan“ im Schimpansenhaus stecken, alte Handys zum Recycling an der Zookasse abgeben oder Orang-Utan-Originaldrucke von der Osnabrücker Künstlerin Tud Majores erwerben. Alle Einnahmen fließen direkt in Tierschutzprojekte in Südostasien.

    Weitere Informationen und Spendenmöglichkeit: www.southeastasiacampagin.org

    Ziele der Südostasien-Kampagne:
    Der europäischen Öffentlichkeit, den europäischen Institutionen und der europäischen Wirtschaft verdeutlichen, wodurch die Tiere in Südostasien bedroht sind;
    Einen Fonds von 750.000 € für die südostasiatischen Artenschutzprojekte einrichten;
    zur Verringerung des Handels mit südostasiatischen Arten beitragen und den Jagddruck verringern;
    Einfluss auf das Verhalten der europäischen Verbraucher nehmen und zeigen wie sich das positiv auf den Naturschutz auswirkt.

    Unterstützte Projekte in Südostasien:
    Hukaung Valley, Myanmar: Das Projekt will seltene Säugetierarten wie Tiger, Leoparden, Elefanten, Bären oder Affen erhalten.
    Schutz der Saola: Ranger werden ausgebildet, um die Saola vor den Drahtschlingen der Wilderer zu bewahren.
    Wiederansiedelung von Philippinischen Hornvögeln
    Schutz des Way Kambas Nationalparks in Sumatra, eines der wichtigsten Gebiete für den Schutz von Orang-Utan und Sumatra-Nashorn
    Mesangat-Projekt: Schutz asiatischer Krokodile

    Fotoquelle: Zoo Osnabrück, Diana Hoge
    Sumatra-Tigerin Tiky kämpft für den Erhalt des Lebensraums ihrer Artgenossen.
    (13.04.2012)