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    Zoo Basel

    Adrian Langer:   http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/erste-junge-strahlenschildkroete-im-zoo-basel;art46441,1030530

    Erstzucht der Strahlenschildkröten in Basel!
    (17.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.badische-zeitung.de/basel/der-tierpark-lange-erlen-in-basel-waechst--136883804.html

    Auch im Tierpark Basel soll sich einiges tun!
    (15.05.2017)
    Michael Mettler:   Also nicht Tusker aus Wuppertal, wie schon mal angedacht - damit darf wieder spekuliert werden, wohin der nun kommen wird.
    (12.05.2017)
    Adrian Langer:   m.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/Schwertransport-bringt-Elefantenbullen-Jack-in-den-Zoo-Basel;art372585,9251346

    Elefantenbulle Jack ist in Basel eingezogen und soll nun dort für Nachwuchs sorgen!
    (12.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.badische-zeitung.de/basel/brillenkauz-familie-im-basler-zoo-hat-nachwuchs--135839207.html

    In Basel ist nach sieben Jahren wieder die Zucht von Brillenkäuzen gelungen!
    (20.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.badische-zeitung.de/basel/mehr-platz-neue-elefantenanlage-im-zoo-basel--134583582.html

    Die Elefantenanlage ist jetzt fertig. Ein Bulle soll zwar auch noch einziehen aber es ist noch nicht bekannt welcher und wann.
    (15.03.2017)
    Klaus Schueling:   Nachwuchs bei den Flusspferden (Pressemeldung von heute)

    In der Nacht auf den 25. Oktober ist im Zoo Basel ein Flusspferd geboren. Es ist im kühlen Aussenbecken zur Welt gekommen und es dauerte ein Weilchen, bis man Mutter Helvetia (25) davon überzeugen konnte mit dem Kleinen in den geheizten Stall zu gehen. Da noch nicht bekannt ist, ob das Junge ein Weibchen oder ein Männchen ist, hat es noch keinen Namen erhalten.
    Die Tierpfleger vermuteten bereits seit einigen Tagen, dass bei den Flusspferden eine Geburt bevorstand. Helvetia war unruhig und launisch. Sie wollte nicht vom Stall auf die Aussenanlage wechseln oder, wenn sie draussen war, nicht nach drinnen. Wenn sie auf Wilhelm (26) traf, verhielt sie sich des Öfteren sehr aggressiv. Am Tag vor der Geburt frass Helvetia sehr wenig und dehnte und streckte sich im Wasser.
    Als die Tierpfleger am Morgen des 25. Oktober mit der Arbeit begannen, war das Junge bereits da. Zum Glück war das Wetter warm und föhnig und das Wasser zumindest nicht extrem kalt, trotzdem aber etwas kühl für ein Neugeborenes, weshalb der Tierpfleger tat, was er konnte, um Helvetia in den warmen Stall zu bringen.
    Um Mutter und Kind etwas Ruhe zu gönnen, blieb der Stall die ersten Tage geschlossen. Ab heute ist er wieder für das Publikum geöffnet und man kann die beiden beim gemeinsamen Bad beobachten. Das Junge trinkt im Wasser und muss, um ans Euter zu kommen, abtauchen. Etwa alle 30 Sekunden holt es kurz Luft und taucht zur Milchqelle. Das zwischen 30 und 50 Kilogramm schwere Junge ernährt sich zurzeit ausschliesslich von Muttermilch, erst in einigen Wochen wird es beginnen, feste Nahrung zu fressen.
    Vater Wilhelm (23) versucht zwar immer wieder einen Blick auf das Kleine zu erhaschen. Das passt Helvetia aber gar nicht. Kommt er ihr zu nahe, scheucht sie ihn mit unmissverständlichen Kopfhieben von sich weg. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich dies sich mit der Zeit legen wird. In wenigen Wochen wird man die ganze Familie beim gemeinsamen Bad beobachten können.
    Damit sich die Beziehung zwischen Mutter und Kind ungestört festigen kann, ist es wichtig, dass sich Besucherinnen und Besucher den beiden möglichst leise nähern. Das kleine Flusspferd ist das elfte Junge von Wilhelm und Helvetia. Das letzte Junge der beiden ist dieses Jahr dreijährig in einen französischen Zoo gereist.
    (02.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich habe gerade gelesen das Elefantenbulle Yoga in Schweden (für die Zeit der Bauarbeiten abgegeben) zwei Elefantenkühe erfolgreich gedeckt hat.
    (12.10.2016)
    Klaus Schueling:  
    Nachwuchs bei den Waldgiraffen: Erste Okapi-Geburt seit elf Jahren. Am 1. Oktober, früh am Morgen, ist im Zoo Basel nach elf Jahren erstmals wieder ein Okapi zur Welt gekommen. Der kleine Bulle Nuru ist der Sohn von Mchawi (5). Er ist ein kräftiges Kerlchen und hat bereits mit grosser Neugier die Innenställe erkundet. Nuru ist das erste Junge von Mchawi, und sie betreut es vorbildlich. Wenn er Ruhe haben will, kann sich Nuru zurückziehen.
    (12.10.2016)
    zollifreund:   hier ein Teil der zukünftigen Kuhanlage mit dem Badeteich. In dem großen rechten Felsen ist der zukünftige Perlhuhnstall. Genau in der Mitte sieht man die von mir sogenannten \"rostigen Pfeiler\". Ist die Verbindung zwischen Kuh- und Bullenanlage. Linker Hand steht man dann in ca. zwei Meter Abstand vor den Pfeilern....
    (05.04.2016)
    zollifreund:   nach über einem Jahr zwei aktuelle ( von letzter Woche) Bilder von der Baustelle der Elefantenanlage: die zukünftige Bullenanlage wird, genauso wie der Bullenstall, z.Zt. von den Kühlen bewohnt. Wirkt auf mich durch die vielen Felsen, und durch die große Betonwand um die Bäume, sehr beengt. Dazu sind sehr viele \"verrostete Baukrähne\" zu sehen ( dienen dazu um Heunetze aufzuhängen). Etwas befremdlich auch die \"rostigen Pfeiler\" als tw. Gehegeabgrenzung Richtung Besucher zu sehen...
    (05.04.2016)
    Sacha:   @Rüdiger: Also für mich sind Chinesische Muntjaks eher Hirsche als Antilopen…;)
    (22.02.2015)
    Rüdiger:   Zum Glück steht das alte Haus, sonst hätten es die Elis ziemlich kalt. Der Trend von der Panzernashornanlage im Sautergarten geht weiter. Dort sind auch noch Otter und Kleinantilope untergebracht. Die Geparden fördern sicher den Bewegungsdrang und beschäftigen die grossen Mitbewohner.Selber sind die Sprinter schnell genug und erhalten sich Rückzugsinseln!
    (22.02.2015)
    zollifreund:   an der Baustelle der neuen Elefantenanlage wird fleissig weiter gebaut, noch steht das alte Haus aber das neue wächst stetig. Die Fertigstellung der kompletten Anlage ist auf Herbst 2016 angekündigt.
    Was ich erst diese Woche erfahren habe ( entweder ist die Info neu oder ich habe sie bisher immer überlesen): die Geparden sollen Zugang zu der Bullenanlage bekommen. Also nicht nur Leipzig plant mittlerweile mit Geparden als "Unterbesatz" sondern auch der Zolli - ein neuer Trend...? ;-)
    (21.02.2015)
    Jan Jakobi:   Jetzt ist auch der ehemalige Basler Zoodirektor Ernst Michael Lang verstorben.

    www.zoobasel.ch/de/aktuell/detail.php?NEWSID=808
    (31.10.2014)
    Michael Mettler:   Noch ein Fundstück von meinem Basel-Besuch: Ein Rauchen-verboten-Hinweis über der hinteren Eingangstür im Antilopenhaus (erbaut 1910). Dabei frage ich mich: Haben Baseler (oder sogar insgesamt Schweizer) Tierpfleger oder Aufseher früher Helme getragen???
    (04.10.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael:
    Vielleicht war das dein Doppelgänger den ich im Frühjahr im Zoo Hannover gesehen habe ;)
    (22.09.2014)
    Michael Mettler:   Wegen des zugehörigen Fotos hatte ich die Geigy-Anlage, den neuen Affenbereich, noch nicht erwähnt. Interessant finde ich die Idee, die volierenartigen Außenkäfige an vielen Stellen mit einem zweiten, in Abstand davorgespannten Gitternetz zu versehen, das außer Reichweite der Affen mit Kletterpflanzen begrünen soll. In fertigem Zustand wird sich dann wohl eine Art Tarnnetz-Effekt ergeben. Für meinen Geschmack sind die Sichtbetonsäulen allerdings wenig basel-like und wirken auf mich wie Fremdkörper im sonst um naturnahe Gestaltung bemühten Zoo, vor allem die dreistrahligen "Krakenarme", wie sie links im Bild zu sehen sind. Aber die Affen sollen die funktionalen Elemente wohl sehr schätzen und sogar als Rutschbahn benutzen... Übrigens war trotz sommerlich warmen Wetters kaum einer der Menschenaffen draußen, nur zwei Orangs nutzten eine Außenanlage.

    Die Info mit den Königspinguinen stammt - ich habe eben extra noch mal nachgesehen - aus dem mitgebrachten ZOO BASEL MAGAZIN Nr. 16. Unter der Überschrift "Königspinguine mögen's eng" heißt es u.a., "dass mehr Eier gelegt werden, je dichter die Tiere gehalten werden". Basis für die Erkenntnis war eine Studie, in der die Haltungsbedingungen und Zuchterfolge von zehn europäischen uns sechs US-Zoos untersucht wurden. Dabei kam auch heraus, dass "Küken aus Zoos mit Tier-Mensch-Begegnungen (gemeint ist nicht das Verhältnis zum Pfleger, sondern z.B. öffentliche Pinguin-Spaziergänge) bessere Überlebenschancen haben" - es gibt die Vermutung, dass solchermaßen gehaltene Elterntiere stressresistenter sind und sich dadurch ihre Brutpflege verbessert.
    (22.09.2014)
    Michael Mettler:   Ich scheine irgendjemandem ähnlich zu sehen, mit dem die Baseler Löwinnen mal schlechte Erfahrungen gemacht haben... Als ich mich bei meinem Zolli-Besuch vor der Anlage bewegte, wurde ich ständig von ihnen aus ihren Verstecken heraus fixiert, manche meiner Bewegungen (z.B. Vornüberbeugen zum Fotografieren) riefen trotz der doch recht großen Distanz ein drohendes Grollen hervor. Als ich danach ins Haus ging, verfolgten sie mich sogar durch die Scheiben weiter aus sicherer Entfernung.

    Tja, nach vielen Jahren endlich mal wieder ein Besuch in einem meiner Lieblingszoos. Australis kannte ich noch nicht, ist sehr schön geworden - aber ich trauere doch ein wenig den Bongos nach. Gamgoas war für mich ebenfalls neu; ich hab's ja nicht so mit geballter Didaktik (was ich mit vielen Zoobesuchern zu teilen scheine), deshalb hat mich die Mittelhalle des Hauses nicht vom Hocker gerissen. Aber die Krokodilanlage ist toll. Etoscha kannte ich zwar schon, aber der gläserne Einblick in die Gepardenanlage samt benachbartem Graumulllabyrinth waren für mich neu - ist dieser Teil des Haus erst später fertiggestellt worden als der Rest?

    Apropos Geparden: Die Anlage war besetzt, trotz der sie umfließenden Großbaustelle von Tembea, der neuen Elefantenanlage. Die linke Außenanlage nähert sich bereits ihrer Fertigstellung (siehe Foto; im Hintergrund das jetzige Elefantenhaus, hinter der Bretterwand rechts liegt die Gepardenanlage). Die vier Elefantinnen stehen noch auf ihrer alten Außenanlage, die hinten und recht durch Beton-Fertigteile (sehen aus wie riesige Legosteine) provisorisch gegen die Baustelle abgegrenzt ist. Hinter den Tieren wurde kräftig gebaggert.

    Im Sautergarten kannte ich die Javaneraffenanlage noch nicht (Marke Affenparadies) und die Umgestaltung der Nashornanlagen. Von den Mitbewohnern der Panzernashörner bekamen wir die Zwergotter leider nicht zu Gesicht, dafür war es eindrucksvoll, wie einer der Muntjaks den vier dicht an dicht am Futterplatz stehenden Rhinos ohne Scheu zwischen den Beinen herumlief.

    Im Vivarium zwei Jungvögel bei den Königspinguinen gesehen, laut Aushang auch mehrere junge Eselpinguine vorhanden - und das alles in einer doch recht beengt wirkenden Anlage. Oder gerade deswegen, denn ich habe erst kürzlich gelesen, dass unter solchen Verhältnissen die Nachzuchtrate bei den "Königen" besser sein soll als auf größeren Flächen!
    (22.09.2014)
    zollifreund:   ... und aufgrund der aktuellen Diskussionen der sehr lebhafte Löwennachwuchs.
    Wenn man hier beobachten kann, wie aktiv die Löwengruppe durch den Nachwuchs ist - meiner Meinung nach gehört die Aufzucht von Jungtieren einfach zum Leben der Tiere dazu und darf nicht unterbunden werden. Es ist einfach die artgerechteste Verhaltensanreicherung die man im Zoos den Tieren anbieten kann ( und machen die meisten Tierbeschäftigungen dadurch unnötig).
    (30.03.2014)
    zollifreund:   nicht unerwähnt sollte auch der jüngste Nachwuchs in der neu zusammengestellten Orang-Utan-Gruppe sein...
    (30.03.2014)
    zollifreund:   kurz ein paar Eindrücke von meinem Besuch im Zolli von letzter Woche:
    - die Baustelle Elefantenanlage geht voran. Die eheamligen Ducker- und Kattaanlagen ( ehemals Meerkatzenanlage) sind schon nicht mehr, die verbliebenden Elefantendamen und das alte Haus sind momentan ringsrum von Baustellen umgeben. Da gleichzeitig das Restaurant auch noch komplett saniert wird, ist hier eine riesige Baustelle vorhanden. Dadurch sind die Geparden auch während der Bauphase nicht zu sehen. Deren Gehege bleibt aber bestehen und ist fast als eine Art Halbinsel in die Elefantenanlage integriet ( siehe Bild)
    - in den letzten Monaten wurde auch die Bisonanlage durch Zusammenlegung mit der Anlage der Schottischen Hochlandrinder vergrößert - und auch die Bisonherde selbst ist nun größer
    - die neuen Menschenaffenanlage sind mittlerweile schön bewachsen. Die Orangs hatte zwei Anlagen zur Verfügung und waren entgegen den Gorillas und Schimpansen auch draußen
    - sehr viel Spaß beim bebachten machten die zwei jungen Panzernashörner und der Klammeraffennachwuchs
    (30.03.2014)
    Zoo Basel:   Prof. Dr. Ernst Lang wird 100 Jahre alt

    Der ehemalige Zoo-Direktor Prof. Dr. Ernst Michael Lang wird am 16. Oktober 2013 100 Jahre alt. Von 1953 bis 1978 war er Direktor des Zoologischen Gartens Basel und prägte den Zolli massgeblich. Er reiste mehrmals nach Afrika, um Elefanten, Giraffen und Somali-Wildesel zu holen, und unter seiner Führung entstanden weltweit bekannte Zuchtgruppen. Der Zolli wandelte sich zu einem Tiergarten mit internationaler Ausstrahlung, sowohl durch die Gartengestaltung von Kurt Brägger, wie auch durch die erfolgreiche Zucht und die modernisierte Tierhaltung. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte Ernst M. Lang im Jahre 1959 durch die Aufzucht der Gorilladame Goma.

    Ernst Michael Lang wurde am 16. Oktober 1913 in Luzern geboren. Nach dem Studium der Veterinärmedizin in Bern und Hannover leitete er eine Tierarztpraxis in Andermatt und versorgte während der Kriegsjahre die Pferde der Schweizer Armee. 1942 übernahm er eine Tierarztpraxis in Binningen und arbeitete nebenamtlich als Tierarzt im Basler Zolli. 1953 trat er die Nachfolge von Zoo-Direktor Prof. Dr. Heini Hediger an.

    Tiere aus aller Welt beschafft
    Ernst M. Lang war bekannt für seinen Einsatz, neue Tiere in den Zoo Basel zu holen. Selbst als Direktor unternahm er mehrere Reisen nach Afrika und brachte junge Elefanten, Giraffen, Okapis und Somali-Wildesel nach Basel. Die Tiertransporte per Schiff und Lastwagen waren äusserst aufwändig und verlangten dem Direktor einiges an Geschick und Improvisationsvermögen ab. Ernst M. Lang hatte schon früh erkannt, dass das Halten einzelner Wildtiere nicht mehr zeitgemäss war. Für eine Tierart nach der anderen beschaffte er systematisch die passenden Partner und legte damit den Grundstein für Zuchterfolge, die dem Zoo Basel internationales Ansehen brachten. Nachwuchs gab es beispielsweise bei den Wollaffen, Somali-Wildeseln, Bongos, Zwergflusspferden und den Brillenbären. Für Aufsehen sorgten der junge Elefant Ota und der Durchbruch in der Raubkatzenzucht, der dank neuartiger Aufzuchtboxen im Raubtierhaus gelang.
    Von der Gartengestaltung durch den Gartenarchitekten Kurt Brägger profitiert der Zoo Basel bis heute. Sie ermöglicht es den Besuchern, Tiere zu beobachten, und dann den Blick wieder im Grünen auszuruhen. Auch das Elefantenhaus, das Vivarium, das Affenhaus, die Bongo- und Somali-Wildesel-Anlagen und der Kinderzolli fielen in die Zeit von Ernst Lang. Massgeblich unterstützt wurde er durch den Direktor des Naturhistorischen Museums Basel, Prof. Urs Rahm, und den Zoologieprofessor und Ethologen Rudolf Schenkel.

    Goma zu Hause aufgezogen
    Besonders in Erinnerung bleibt die Geburt der Gorilladame Goma im Jahre 1959. Es war die erste erfolgreiche Gorillageburt in einem europäischen Zoo und sorgte für weltweite Medienaufmerksamkeit. Da man glaubte, dass Goma von ihrer unerfahrenen Mutter nicht richtig gepflegt werde, holten Ernst M. Lang und seine Familie Goma zu sich nach Hause und zogen sie wie ein eigenes Kind gross. Sie fütterten sie wie ein Baby, assen mit ihr im Zolli-Restaurant und nahmen sie sogar mit in die Ferien ins Tessin. Noch heute hat Ernst M. Lang eine enge Beziehung zu Goma und besucht sie jede Woche im Zolli, wo sie ihn noch immer erkennt und begrüsst.

    Foto (Steinemann): Ernst Lang mit Gorillakind Goma an ihrem 1. Geburtstag am 23.09.1960.
    (14.10.2013)
    Zoo Basel:   Neuer Dschungel im Lori-Haus

    Das 1997 eröffnete Lori-Haus im Zoo Basel ist neu eingerichtet worden. In der Freiflughalle und den Aussenvolieren haben die kleinen, bunten Papageien einen reich strukturierten und üppig bepflanzten Lebensraum erhalten.
    Jetzt kann das Publikum die Allfarb-Loris in einem naturnahen Umfeld beobachten. Es erinnert an den tropischen Waldrand der Inseln im Südwest Pazifik, der Heimat dieser farbenprächtigen Papageienart. Den äusserst aktiven und neugierigen Vögeln gefällt es besonders, dass es noch mehr zu erkunden und zu benagen gibt als vorher. Möglich gemacht hat die neue Einrichtung die Marion Jean Hofer-Woodhead-Stiftung, die den Zoo Basel grosszügig unterstützt hat.

    Quirlig, bunt, laut und neugierig
    Loris knabbern alles an, was irgendwie spannend sein könnte. In den letzten 16 Jahren konnte man im Zoo Basel einige Erfahrung damit sammeln. Schnell wurde klar, dass Pflanzen mit unterschiedlich grossen Blättern gepflanzt werden müssen, dann benagen die Loris vor allem die feinen Blätter und lassen die gröberen in Ruhe. Damit sie ihr Knabberbedürfnis ausleben können, bietet man ihnen ausserdem täglich frisch Äste an. Der Lori-Schwarm im Basler Zoo umfasst rund 30 Tiere und regelmässig gibt es Nachwuchs. Innerhalb des Schwarms bleiben Pärchen häufig über längere Zeit zusammen und ziehen den Nachwuchs gemeinsam gross. Der Trupp macht sich gerne lautstark bemerkbar. Vor allem, wenn die Besucherinnen und Besucher im Haus lärmen, versuchen sie diese mit ohrenbetäubendem Gekreische zu übertönen.

    Nektar als Leibspeise
    Die Allfarbenloris kommen im gesamten Südwest-Pazifischen Raum vor. Die Vögel leben in Schwärmen von bis zu 100 Tieren und sind in gewissen Gebieten recht häufig. Loris sind Nektarfresser, die mit ihrer bürstenförmigen Zunge Nektar aus Blüten lecken. Trotz dieser Spezialisierung sind sie sehr anpassungsfähig und fressen auch Früchte, Samen, Blätter und Insekten. Sie gewöhnen sich auch sehr schnell an neue Futterquellen und besiedeln problemlos auch städtische Lebensräume. Die Vögel sind extrem neugierig und lassen nichts unversucht, um an neue Nahrungsquellen zu kommen. So gelten sie in gewissen Gebieten ihres Verbreitungsgebiets sogar als Schädlinge.

    Im Zoo Basel leben die Allfarbenloris in einer Freiflughalle. Der Zoo hatte sich 1997 für diese Form der Haltung entschieden, nachdem das 59 Jahre alte Papageienhaus saniert und das Konzept der Papageienhaltung überdacht worden war.

    Foto: Zoo Basel
    (09.10.2013)
    Zoo Basel:   Erstmals Geburt eines Panzernashorns im Freilauf

    In der Nacht auf Samstag, den 5. Oktober ist im Zoo Basel ein Panzernashorn zur Welt gekommen. Das Junge wurde auf den Namen ‚Kiran‘, indisch für ‚Sonnenaufgang‘ getauft. Es ist wohlauf und trinkt eifrig bei Mutter Ellora (31). Auch ein paar vorsichtige Schritte auf die Aussenanlage hat es bereits gewagt. Es ist die erste Panzernashorngeburt in einem europäischen Zoo, bei der auch das ältere Geschwister anwesend war.
    Anfangs stand Henna (3), die grosse Schwester von Kiran, der neuen Situation etwas skeptisch gegenüber, obwohl Mutter Ellora sich nach der Geburt fast mehr um sie als um das neue Baby kümmerte. Bald beruhigte sich die Situation jedoch. Alle drei sind jetzt meist gemeinsam im Stall anzutreffen und Ellora sorgt vorbildlich für Kiran. Bereits hat er erste kleine Ausflüge auf die Aussenanlage gemacht. Eingeschüchtert durch die frechen Zwergotter verzog er sich aber nach ein paar Schritten schnell wieder in den Stall.

    Freie Wahl für Ellora
    Die Geburt von Kiran ist eine kleine Sensation für den Zoo Basel. Erstmals in Europa war das ältere Geschwister, wie es auch in der Natur vorkommt, bei der Geburt dabei. Normalerweise werden die jugendlichen Kälber von ihrer Mutter getrennt, bevor das nächste Kalb zur Welt kommt, und werden in einen anderen Zoo untergebracht. Ebenfalls neu war, dass Mutter Ellora selber wählen konnte, ob sie das Junge im Stall oder auf der Aussenanlage zur Welt bringen will. Offensichtlich hat sie sich für den Stall entschieden. Wie es im Zoo häufig der Fall ist, ist Kiran nachts zur Welt gekommen, in diesem Fall um 0.30 Uhr.

    Ein stattlicher Junge
    Noch am selben Tag wurde Kiran gewogen und gemessen. Er brachte stattliche 68 Kilogramm auf die Waage, war 66 Zentimeter hoch und 100 Zentimeter lang. Am Sonntag hatte er bereits ein Kilogramm zugenommen. Um Mutter und Kind Ruhe zu gönnen, blieb das Nashornaus für einige Tage geschlossen. Jetzt ist es ausser über Mittag wieder für das Publikum geöffnet. Besucherinnen und Besucher brauchen etwas Geduld, denn hin und wieder halten sich die drei im hinteren Becken auf, wo sie nicht zu sehen sind. Das Publikum wird gebeten, sich aus Rücksicht auf die kleine Familie im Haus möglichst ruhig zu verhalten.

    Berühmte Basler Panzernashornzucht
    Kiran ist das achte Kalb von Ellora und das 34. Panzernashornbaby im Zoo Basel. Die erfolgreiche Panzernashorn-Zuchtgeschichte begann am 14. September 1956, als Rudra, das weltweit erste in einem Zoo geborene Panzernashorn, im Zoo Basel zur Welt kam. Seit 1972 führt der Zoo Basel das internationale Zuchtbuch und seit 1990 koordiniert er das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Heute leben ausser Kiran, Henna und Ellora auch noch Quetta (20) mit Jari (1) und der Bulle Jaffna (19) im Zoo Basel.

    In der Natur sind Panzernashörner sehr bedroht. Die Wilderei hat in den letzten Jahren wieder stark zugenommen. Der Zoo Basel setzt sich deshalb vor Ort in Indien für den Schutz der Panzernashörner ein. Mit 40.000 Franken jährlich unterstützt er das Indian Rhino Vision 2020 Projekt in Indien, Assam.

    Bitte beachten Sie: Das Nashornhaus ist über Mittag geschlossen.

    Foto: Zoo Basel
    (09.10.2013)
    Zoo Basel:   Schimpansen-Mann Eros auf der Aussenanlage

    Der Basler Schimpansen-Mann Eros (51) hatte sich 2011 im umgebauten Affenhaus im Zoo Basel schnell eingelebt. Den ein Jahr später eröffneten Aussenanlagen stand er skeptisch gegenüber. Vor einem Monat hat Eros zum ersten Mal die Aussenanlagen erkundet und es sich an der Sonne gemütlich gemacht. Jetzt begibt er sich regelmässig nach Draussen. Mit den drei neuen Schimpansen hat er bereits Freundschaft geschlossen.

    Eros (51) kam 1969 siebenjährig in den Zoo Basel. Seit damals lebt er als Oberhaupt der Familie im Affenhaus. Schimpansen haben in der Natur feste Reviere, welche die Männchen gemeinsam verteidigen. Dasselbe gilt für die Schimpansen in Zoos. Als einziges erwachsenes Männchen im Zoo Basel musste Eros alleine den Überblick über die Territoriums-Grenze behalten. Im Affenhaus war dies möglich, Eros hatte sich an sein Territorium gewöhnt und fühlte sich in diesem sicher. Mit den neuen Aussenanlagen änderte sich die Situation.

    Auch Schimpansen werden im Alter vorsichtiger

    Für die jüngeren Familienmitglieder waren die Aussenanlagen von Anfang an eine Bereicherung. Für den betagten Eros, der er nicht mehr so gut zu Fuss ist und sich langsamer bewegt, wurde es schwieriger, sein Territorium im Auge zu behalten. Ein Jahr hat es gedauert, bis er sich sicher genug fühlte, um sich nach draussen zu wagen. Am Vormittag des 3. September erkundete er begleitet von seiner Familie zum ersten Mal die neuen Aussenanlagen.  Seither macht er regelmässig Ausflüge nach Draussen.

    Eros bekommt Unterstützung

    In Zukunft wird es im Zoo Basel mehrere Schimpansen-Männer geben, die sich in schwierigen Situationen gegenseitig unterstützen können. Dass dies funktioniert zeigt die Tatsache, dass Eros den vor zwei Wochen angekommenen Kume (10) beschützt, wenn diesem die Basler Weibchen zu nahe kommen. Die beiden Söhne von Eros, Colebe (8) und Fahamu (5), werden die Männer-Fraktion in Zukunft verstärken. Dann werden wie in der Natur mehrere Männchen zusammen das Schimpansen-Territorium im Zoo Basel verteidigen.

    Mittlerweile hat Eros auch mit den beiden neuen Schimpansinnen Fifi (20) und Gertruida (20 aus Leipzig Freundschaft geschlossen. Die ganze Gruppe hat letzte Woche zum ersten Mal die Aussenanlagen erkundet, auch da liess es sich Eros nicht nehmen nach Draussen zu gehen und die Situation im Auge zu behalten.

     
    (03.10.2013)
    Klaus Schüling:   Unterstützung gesucht

    Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu übernehmen, daher:

    Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen zum Beispiel aus der Zoo Basel in das Forum zeitnah zu übernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
    (02.10.2013)
    Zoo Basel:   Zoologischer Garten erstattet Strafanzeige

    Der Zoologische Garten Basel hat Strafanzeige gegen einen ehemaligen Mitarbeiter erstattet. Diese Person missbrauchte ihre Vertrauensstellung und entzog unberechtigterweise dem Zoologischen Garten Basel im Lauf von über zehn Jahren insgesamt mehrere hunderttausend Franken.

    Verwaltungsrat und Direktion beurteilen die geschilderten Machenschaften zum Nachteil des Zoologischen Gartens Basel als gravierend. Das grosse Vertrauen, das der Zoologische Garten Basel seinen Mitarbeitenden seit vielen Jahren entgegenbringt, wurde von einem Einzelnen schändlich missbraucht.

    Um eine Wiederholung eines derartigen Falles zu verunmöglichen, haben Verwaltungsrat und Direktion des Zoologischen Gartens Basel als Sofortmassnahme unverzüglich das interne Kontrollsystem überprüft und angepasst. Zudem wird eine anerkannte Prüfungsgesellschaft eine Revision der betroffenen internen Prozesse und Abläufe durchführen.

    Der Zoologische Garten Basel stellt damit sicher, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholen kann. Der sorgfältige Umgang mit den dem Zoo anvertrauten Mitteln und Tieren ist ein zentrales Anliegen des Verwaltungsrats und der Direktion.

    Dem Verwaltungsrat und der Direktion ist sehr bewusst, dass das Vertrauen eines grossen Kreises von grosszügigen Geldgeberinnen und Geldgebern sowie der Freundinnen und Freunde des Zoologischen Gartens Basel ein wertvolles Kapital darstellt, das auf keinen Fall verspielt werden darf.  Sie werden alles unternehmen, um dieses geschenkte Vertrauen zu erhalten und zu stärken.

    Der Betrieb des Zoologischen Gartens Basel sowie die programmgemässe Umsetzung der grossen Investitionsprojekte sind durch die geschilderten Vorfälle nicht beeinträchtigt oder gar gefährdet.
    (02.10.2013)
    Zoo Basel:   Zoo Basel hat Baubewilligung für Elefantenanlage erhalten

    Der Zoo Basel hat die Baubewilligung für die neue Elefantenanlage „Tembea“ erhalten. Sofern keine Rekurse gegen den Bauentscheid eingereicht werden, können die Bauarbeiten bereits im Oktober 2013 beginnen. Im Herbst 2016 soll die Anlage eröffnet werden. Die vier Elefantenkühe werden während der gesamten Bauzeit im Zolli bleiben, der Bulle Yoga wird für die Dauer der Bauzeit im Zoo Boras in Schweden untergebracht. 

    Mit der neuen Anlage wird die Haltung der Elefanten wesentlich verbessert. Mit gut 5‘000 Quadratmetern steht ihnen deutlich mehr als die doppelte Fläche zur Verfügung. Das Publikum kann die Elefanten in der Freilaufhalle und auf der naturnah gestalteten Savannenlandschaft beobachten. Dank der neuen Lage des Elefantenhauses am Rande des Zoos können drei grosszügige Aussenanlagen gebaut werden. Sie werden mit unterschiedlichen Bodensubstraten versehen. Felsen, Bauminseln, Totbäume, Suhlen Badebecken und Futterautomaten sorgen für Beschäftigung und Bewegung. Zoodirektor Olivier Pagan freut sich über die am 25. September vom Bauinspektorat eingegangene Bewilligung: „Jetzt können wir die Projekte Restaurant und Elefantenanlage parallel in Angriff nehmen, das verkürzt die gesamte Bauzeit“. 

    Sofern keine Rekurse gegen den Bauentscheid eingehen, werden bereits im kommenden Oktober die ersten Baumaschinen auffahren, denn im Jahr 2016 soll die neue Themenanlage ‚Tembea‘ eröffnet werden. Neben Elefanten ist die Haltung von Perlhühnern und Weissstörchen auf den Aussenanlagen und von Ernteameisen und Wanderratten in Gehegen im Haus geplant. Im Heulager und an seinen Wänden werden Schwalben und Seglern Nistgelegenheiten angeboten. Weiter werden Quartiere für Fledermäuse geschaffen. Das Geld für das 28-Millionenprojekt ist zum Teil bereits vorhanden, für die fehlenden acht Millionen werden noch Spender gesucht.

    Die Elefantenkühe Maya (18), Rosy (17), Heri (36) und Malayka (41) werden während dem Bau im Zoo Basel bleiben. Der Bulle Yoga (16) wird während der Bauzeit im Zoo Boras in Schweden untergebracht. Der anstehende Neubau wurde einerseits wegen des in die Jahre gekommenen Hauses notwendig; aber auch die neue Haltung der Elefanten ohne direkten Kontakt mit dem Menschen benötigt eine komplett neue Infrastruktur.
    (25.09.2013)
    Zoo Basel:   Die Schimpansen-Familie erhält Zuwachs aus Deutschland

    Der Zoo Basel hat drei neue Schimpansen aus den Zoos Leipzig und Osnabrück erhalten. Mit Kume (10), Fifi (20) und Gertruida (20) kommen nach über 30 Jahren erstmals wieder nicht verwandte Tiere in die Schimpansen -Familie. Im Gegenzug haben die zwei Basler Weibchen Quamisha (20) und Zamana (11) den Zoo in Richtung Deutschland verlassen. Bei der Zucht sorgt dies für die gewünschte genetische Vielfalt. Für die Tiere bedeutet es ein neues, behutsames Kennenlernen.
    (11.09.2013)
    Zoo Basel:   Junger Somali Wildesel im Zoo Basel

    Kali heisst der jüngste Spross der Somali Wildesel-Herde im Zoo Basel. Der Sohn von Yogala (11) ist am 3. Juli, wie es im Zoo häufig vorkommt, nachts geboren. Kali ist mit Mutter Yogala tagsüber gut auf der Anlage zu sehen.
    Kali ist einer von etwa 220 auf der ganzen Welt in Zoos lebenden Somali-Wildeseln. In der Natur sind diese Esel vom Aussterben bedroht und zählen zu den seltensten Säugetieren. Nur noch wenige hundert Tiere leben in Äthiopien sowie in Eritrea und vielleicht noch in Somalia.
    Der Zoo Basel hält seit 1970 Somali Wildesel. Bereits 1972 kam das erste Jungtier zur Welt. Für diese Tierart gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Europäischen Zoo-Verbandes EAZA, welches vom Zoo Basel koordiniert wird.

    Foto: Zoo Basel
    (21.08.2013)
    Zoo Basel:   Schöne Giftspritzer - Spiegeleiquallen im Vivarium

    Drei Jahre haben die Vorbereitungen hinter den Kulissen gedauert. Nun sind die Spiegeleiquallen im Zoo Basel endlich auch für die Besucherinnen und Besucher zu bestaunen. Die im Vivarium gezüchteten Tiere schwimmen in einem eigens für sie hergestellten neuen Aquarium gleich am Anfang des Vivariumsrundgangs. Die selten in Aquarien gehaltenen Spiegeleiquallen leben im Mittelmeer und können sich teilweise von Sonnenlicht ernähren.

    Video Quallen: http://www.zoobasel.ch/cgi-bin/videos/2013_08_13_Quallenkreisel_1280_720.mp4.zip


    Gefährliche Liebschaften - Spinnenzucht hinter den Kulissen

    Damit das Publikum im Zoo Basel Seidenspinnen und Schwarze Witwen bewundern kann, sorgen die Tierpfleger hinter den Kulissen regelmässig für Spinnennachwuchs. Dafür braucht es besonderes Fingerspitzengefühl, denn Spinnen haben, was ihr Liebesleben anbelangt, spezielle Vorlieben und ihre Babys sind bereits beim Schlüpfen giftig.

    Video Radnetzspinne: http://www.zoobasel.ch/cgi-bin/videos/2013_08_12_Radnetzspinne_1280_720.mp4.zip

    Foto (Zoo Basel): Spiegeleiquallen
    (15.08.2013)
    Zoo Basel:   Hitze im Zoo Basel

    Dem Einfallsreichtum der Zolli-Bewohner sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht sich gegen die Hitze zu schützen. Tiere wissen genau, was ihnen in der Hitze gut tut: Schatten suchen, eine ausgiebige Siesta machen, Baden und bloss nicht zu sehr anstrengen. Das Zoopersonal unterstützt dieses Sommerprogramm.
    Während der letzten heissen Tage ist es ruhig geworden im Zoo Basel. Die meisten Tiere ‚verkrümeln’ sich bei Hitze in den Schatten und liegen viel herum. Selbst der Erdmännchen-‚Aufpasser‘ stellt sich jetzt zum Wache halten in den Schatten eines Astes, während sich seine Artgenossen in die Höhlen verzogen haben. Die Löwen und Schneeleoparden meiden die Sonne und allzu viel Bewegung und verbringen die Tage im Schatten oder bleiben gleich ganz in der Höhle.
    Ein kühlendes Glace ist jetzt nicht nur bei den Zoobesuchenden beliebt. Auch die Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans schätzen die in Eis gefrorenen Früchte, die ihnen zwischendurch gereicht werden. Wirklich nachhelfen müssen die Tierpfleger jedoch nicht, auch nicht an sehr heissen Tagen. Wichtig ist es, bereits beim Bau der Anlagen für schattige Plätze, Badestellen und Rückzugsmöglichkeiten zu sorgen.
    Viele Tiere haben Strategien zur Abkühlung entwickelt. Krokodile sperren das riesige Maul auf, lassen die Feuchtigkeit des Rachens verdunsten und erzeugen damit 'Verdunstungskälte'. Elefanten fächeln mit ihren stark durchbluteten Ohren und Pelikane sieht man ‚hecheln‘, d. h. ihr Kehlsack bewegt sich schnell hin und her. Dies erzeugt kühlende Zugluft an der Haut des Kehlsackes. Kängurus reiben sich Arme mit Speichel ein und Borstenhörnchen klappen ihren buschigen Schwanz wie einen Sonnenschirm hoch. Sogar Sonnencreme ist den Zolli-Tieren nicht fremd: Flusspferde sondern einen antibakteriellen und UV-absorbierenden Schweiss ab.
    Doch es gibt auch Zoo-Bewohner, welche die Hitze tatsächlich nicht vertragen. Deshalb bleiben die Königs- und Eselspinguine während den Sommermonaten in der angenehm gekühlten Innenanlage.
    (05.08.2013)
    Zoo Basel:   Jetzt kommt Bewegung in die Elefantenherde

    Bereits im kommenden Herbst sollen die ersten Baumaschinen auffahren, denn im Jahr 2016 möchte der Zoo Basel die neue Themenanlage ‚Tembea‘ eröffnen. Der Name bedeutet auf Swahili ‚gehen‘, passend zum Themenkreis der Anlage. Schon jetzt werden einzelne Elemente getestet, welche die Elefanten zum Bewegen animieren sollen.
    In der geplanten Themenanlage möchte der Zolli das Thema ‚Bewegung und Migration“ aufgreifen. Hauptakteure werden neben Perlhühnern, Weissstörchen, Wanderratten und Ernteameisen die Afrikanischen Elefanten sein. Afrikanische Elefanten bewegen sich vor allem zur Futter- und Wassersuche; womit sie denn auch etwa zwei Drittel des Tages verbringen. Entsprechend kommt der Planung von verschiedenen Fütterungsstellen auf der neuen Anlage eine zentrale Rolle zu.

    Unterhaltsame Mahlzeiten
    Die abwechslungsreich bestückten Futterstellen sollen die Elefanten zur Bewegung animieren. Täglich sind unterschiedliche zeitliche Abfolgen geplant und das Futter wird im gesamten Bereich des enormen „Rüsselradius“ bis in fünf Metern Höhe angeboten. Neben Kraft und Geschicklichkeit wird dabei von den Elefanten auch Geduld abverlangt, um an besondere Leckerbissen zu gelangen. Der Futterkasten-Prototyp zeigt, dass sich die Elefantenkühe Heri (37), Malayka (42), Rosy (18) und Maya (19) auch gerne nachts an ihm gütlich tun: Die Steuerung mit Zeitschaltuhren macht dies erstmals möglich.

    Wahlweise zusammen oder getrennt
    Afrikanische Elefanten bewegen sich auch zur Fortpflanzung. Erwachsene Bullen schliessen sich einer Kuhherde an, wenn eine Kuh brünstig ist. Ansonsten ziehen sie gerne alleine oder mit anderen Bullen durch die Gegend. Im Zolli wird die gesamte Elefantenanlage „bullensicher“ gebaut, sodass Kühe und Bulle zusammen oder getrennt gehalten werden können. Auf der Anlage von Bulle Yoga (17) wird jetzt bereits ein hydraulisches Tor auf seine Stabilität getestet, und bald wird eine Abschrankung in Form eines „Kuhrostes“ auf seine Elefantentauglichkeit geprüft.

    Zolli-Elefanten üben für die neue Anlage
    Abwechslung werden die Elefanten auch an ihren Fusssohlen zu spüren bekommen. Unterschiedliche Sand-und Erdmischungen sollen zum Spielen, Suhlen und Wühlen animieren. Um nichts dem Zufall zu überlassen, werden in den nächsten Wochen verschiedene Muster auf der alten Anlage eingebaut. Da die Elefanten auf der neuen Anlage nur noch durch Schutzgitter Kontakt mit den Tierpflegern haben, hat man im alten Stall bereits ein Trainingstor installiert. Täglich üben die Elefanten dort die neuen Bewegungsabfolgen, die für die neue Art der Haltung nötig sind. Die Elefanten zeigen sich sehr motiviert, denn Mitmachen wird mit Futter belohnt.

    Foto: Zoo Basel
    (29.07.2013)
    Zoo Basel:   20 Flamingoküken und 55 Jahre Flamingozucht im Zoo Basel

    20 Rosa-Flamingoküken sind zurzeit im Zoo Basel zu beobachten. Das erste Junge ist am 19. Mai geschlüpft, das letzte am 20. Juni. Vor 55 Jahren schlüpfte im Zoo Basel der erste Chilenische Flamingo in einem europäischen Zoo. Im Jahr darauf folgten ihm zwei Rosa-Flamingos als Weltpremiere. Seither hat sich die Flamingozucht im Zolli etabliert und seit 20 Jahren wachsen fast jedes Jahr 20 – 27 Junge auf.
    Die Küken sammeln sich jetzt im ‚Kindergarten‘. In der Natur können solche Ansammlungen hunderte oder tausende Junge umfassen. Die Elternvögel erkennen ihr eigenes Junges an den Lautäusserungen; sie übernehmen weiter die Fütterung, bis das Junge im Alter von zehn bis zwölf Wochen selbständig fressen kann und nicht mehr auf die ‚Milch‘ angewiesen ist. Dies ist ein Sekret aus der Speiseröhre, das die Eltern an das Junge verfüttern.

    Flamingos können ausbleichen
    Auch in der Natur können die Flamingos Saison um Saison brüten wie im Zoo, allerdings sind dort konstant günstige Brut- und Nahrungsbedingungen eher selten. Bleiche Altvögel oder solche mit weissen Flecken in den kräftig roten Flügeldecken verraten, ob sie bei der letzten Brut erfolgreich dabei waren, denn die für die Rotfärbung verantwortlichen Carotinoide gehen in den Futtersaft und fehlen den Eltern beim Aufbau der neuen, eigentlich roten Federn.

    Über hundert Flamingos
    Die Gruppe im Zoo Basel bestand zeitweise aus allen sechs Flamingoarten. Um unerwünschte Kreuzungen zu vermeiden, entschied man sich in den frühen 1980-er Jahren für die altweltlichen Rosaflamingos. 1991 zogen die Flamingos auf die aktuelle Anlage auf der Festmatte. Die meisten Jungen werden heute weggegeben und geeignete Fremdvögel dazu erworben. Die Kolonie besteht aktuell aus 55 Männchen, 53 Weibchen und 20 Jungen. Die seit 1958 von Adelheid Studer-Thiersch im Zoo Basel durchgeführte Flamingoforschung machte diesen zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum für Flamingos.

    An unwirtliche Umgebung angepasst
    Sechs Flamingoarten gibt es auf der ganzen Welt, auf allen Kontinenten ausser in Australien, der jedoch in früheren Erdzeitaltern auch von ihnen bewohnt war. Der Rosa-Flamingo, der im Zolli lebt, hat mit Europa, Asien und Afrika das grösste Verbreitungsgebiet. Die einst weite Verbreitung der Flamingos entsprach der weiteren Verbreitung ihres Lebensraumes, den Salzseen. Diese unwirtlichen Gewässer werden nur von wenigen, oft mikroskopisch kleinen Lebewesen bewohnt. Doch diese vermehren sich bei günstigen Bedingungen massenweise. Im Laufe von Jahrmillionen haben die Flamingos einen Filterschnabel entwickelt, mit dem sie diese reiche Nahrungsquelle nutzen können.

    Foto: Zoo Basel
    (24.07.2013)
    Carsten Horn:   In Basel ist "K-Jahr"...
    (19.07.2013)
    Jan Jakobi:   Ich wusste das schon lange, dass "Helvetia" wieder trächtig ist, weil mir das jemand verraten hat.

    Ich hoffe das Kalb ist ein Weibchen.
    Der Name müsste mit "J" anfangen, dieses Jahr ist fangen alle Jungtiere mit "J" an.
    Das ist in Basel und Zürich seit Jahren so.
    (19.07.2013)
    Zoo Basel:   Vier Wildhund-Welpen im Zoo Basel

    Seit einigen Tagen tollen im Zoo Basel vier kleine Afrikanische Wildhunde auf der Aussenanlage herum. Den vier Welpen geht es bestens, ihre Mutter halten sie jedenfalls ganz schön auf Trab. Sieben Jahre ist es her, seit im Zoo Basel das letzte Mal junge Afrikanische Wildhunde aufgewachsen sind.
    Am 6. Juni fiel dem Tierpfleger auf, dass sich die Hündin (7) anders verhielt als sonst. Dann vernahm er ein leises Wimmern aus der Wurfbox. Am 28. Juni führte die Mutter ihre noch tapsige Kinderschar erstmals vorsichtig nach draussen. Mittlerweile ist die kleine Familie selbstsicherer geworden. Immer häufiger spielen alle zusammen gut sichtbar auf der Aussenanlage.
    Am letzten Montag bekamen die Kleinen erstmals Besuch vom Zootierarzt. Er entwurmte und verpasste ihnen einen Identifikatinons-Chip. Beim Gesundheits-Check stellte er fest, dass es zwei Männchen und zwei Weibchen sind. Im Zoo Basel lebt zurzeit neben der Mutter mit ihren Jungen noch der Vater (8) der Kleinen. In den nächsten Wochen werden die Welpen schnell heranwachsen. Etwa alle zwei Wochen verdoppeln sie ihr Körpergewicht. Damit die Knochen schön gerade wachsen, wird jetzt auf eine kalziumreiche Ernährung geachtet. Darum gibt es Fleisch mit einem speziellen Zusatz und möglichst ganze Tiere mit Haut und Haaren und Knochen, beispielsweise Ratten.
    Der Wurf ist im Vergleich eher klein. Afrikanische Wildhund-Mütter bekommen meist 6 bis 16, selten sogar noch mehr Junge. Genetische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Jungen eines Wurfes von verschiedenen Vätern stammen können. Die geselligen Afrikanischen Wildhunde leben in der offenen Gras- und Waldsavanne. Sie sind ausgezeichnete Jäger und durchstreifen bei der Nahrungssuche nach Huftieren, insbesondere Impalas, weite Gebiete. Die Rudelgrösse schwankt zwischen einem Paar mit ihren Jungen und 60 Tieren. Normalerweise pflanzt sich nur ein Paar fort, und alle Rudelmitglieder helfen bei der Aufzucht der Jungen mit. Da ihr Lebensraum immer mehr schwindet, sind Wildhunde gefährdet.

    Foto: Zoo Basel
    (19.07.2013)
    Zoo Basel:   Flusspferdnachwuchs im Zoo Basel

    Am 17. Juli ist im Zoo Basel ein Flusspferd zur Welt gekommen. Einen Namen hat es noch nicht, da noch unklar ist ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Das Junge ist im Wassergraben auf der Aussenanlage zur Welt gekommen. Helvetia (22) stupste es sofort mit der Nase in Richtung Ufer, wo es sich ausruhen konnte.
    Der Tierpfleger vermutete bei Arbeitsbeginn am Mittwochmorgen, dass die Geburt kurz bevor stand. Helvetia war unruhig, ging aber trotzdem noch zum Fressen auf die Aussenanlage. Kurz nach neun Uhr begab sie sich in den Wassergraben und bald darauf schaute ein Köpfchen aus dem Wasser. Vater Wilhelm (23) versuchte immer wieder einen Blick auf das Kleine zu erhaschen. Das passte Helvetia gar nicht. Kam er ihr zu nahe, scheuchte sie ihn mit unmissverständlichen Kopfhieben von sich weg. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich dies mit der Zeit legen wird. In wenigen Wochen wird man die ganze Familie beim gemeinsamen Bad beobachten können.
    Um bei der Mutter zu trinken, muss das Kleine abtauchen. Etwa alle 30 Sekunden holt es kurz Luft. Das zwischen 30 und 50 Kilogramm schwere Junge ernährt sich zurzeit ausschliesslich von Muttermilch, erst in einigen Wochen wird es beginnen, feste Nahrung zu fressen. Die Trächtigkeit war, wie bei den voluminösen Flusspferden üblich, äusserlich kaum zu erkennen. Kurz vor der Geburt schwoll jedoch Helvetias Euter an, und sie begann Vater Wilhelm auf Distanz zu halten.
    Damit sich die Beziehung zwischen Mutter und Kind ungestört festigen kann, ist es wichtig, dass sich Besucherinnen und Besucher den beiden möglichst leise nähern. Das Kleine ist das zehnte Junge von Wilhelm und Helvetia. Der ältere Bruder Habari (3) lebt seit Juni 2012 in Pont-Scorff (F).

    Foto: Zoo Basel
    (19.07.2013)
    Zoo Basel:   Unterhaltungsprogramm für Klammeraffen

    Nicht nur das Baby sorgt zurzeit für Unterhaltung bei den Klammeraffen, zwischendurch gibt es auch mal ein Affen-Glace. Zur Beschäftigung der Zootiere wird im Zoo Basel das Futter für die Affen versteckt, in Behältern angeboten oder im Sommer sogar eingefroren.
    Eine der besten Beschäftigungen für Zootiere ist es Kinder grosszuziehen. Gut zu beobachten ist dies zurzeit bei den Klammeraffen im Zoo Basel. Das Baby von Bonita (9) ist am 16. Juni zur Welt gekommen und ist schon jetzt eine Bereicherung im Alltag der zehnköpfigen Klammeraffengruppe. Zurzeit klammert sich das Junge noch an seine Mutter, aber das Interesse seines älteren Bruders Guapo (4) hat es bereits geweckt. Seit der Geburt weicht er seiner Mutter kaum noch von der Seite. Tiermütter sind nach der Geburt über lange Zeit mit ihrem Jungen beschäftigt. Bei sozialen Tieren wie Affen ist der Nachwuchs für die ganze Gruppe spannend: Neugierig versuchen sie sich dem Neuling zu nähern, helfen beim Aufziehen mit und spielen mit den heranwachsenden Jungen.

    Futter will verdient sein
    Die Beschäftigung (behavioural enrichment) nimmt eine zentrale Rolle in der Zootierhaltung ein. Für Abwechslung im Alltag der Tiere sorgt neben dem Zusammenleben in der Gruppe die Ernährung. In der Natur verbringen die Affen einen grossen Anteil ihres Tages damit Nahrung zu suchen, zu bearbeiten und zu fressen. Im Zoo Basel verteilen und verstecken die Tierpfleger mehrmals täglich kleine Portionen im Gehege der Klammeraffen. Mit Löchern versehene Kanister oder mit Rosinen gestopfte Plastikrollen regen zum Suchen und Stochern an. Im Sommer gibt es ab und zu Affen-Glace. Dies sind in Wasser oder Joghurt eingefrorene Früchte, Nüsse oder Kerne. Für die Menschenaffen wird das Glace in einem Stück Wasserschlauch eingefroren, so dass sie es vor dem Essen auspacken müssen.

    Versteckte Leckerbissen
    Auch das tägliche Futter wird immer wieder anders angeboten: direkt in die Hand, mal am Boden verstreut, draussen oder drinnen und immer wieder übers Dachgitter. Leckerbissen wie Trauben oder Äpfel fischen sich die Menschenaffen aus Stocher-Kästen. Körner, Kerne und Haferflocken schütteln sie geduldig aus „Futtereiern“. Dies sind stabile, mit Leckerbissen gefüllte und einem Loch versehene Plastik-Eier. Aus PVC-Röhren pulen sie die mit Honig angeklebten Haferflocken heraus. Nistmaterial wie Papier, Holzwolle oder Jutesäcke können jederzeit zum Spielen verwendet werden.

    Spannend eingerichtet
    Mit dem Umbau des Affenhauses und der Neugestaltung der Aussenanlagen haben die Affen einen neuen Erlebnisraum erhalten. Die Anlagen bieten eine ausgeklügelte Einrichtung aus Seilen, Wippstangen, Plattformen und Hängematten. Auch das Aussen-Netz bietet neue Möglichkeiten, es ist wie der Boden als Bewegungsraum nutzbar. In den Aussenanlagen treffen die Menschenaffen auf Insekten und Vögel. Sie fressen Bambus und kosten die Stachel- und Brombeeren. Die Orang-Utans nutzen ihr Gehege regelrecht als Takeaway, rupfen die Pflanzen aus und geniessen sie irgendwo in der Höhe. Kletterpflanzen fischen sie mit viel Geduld und mit Hilfe von Stöcken von den äusseren Netzen. Eine weitere beliebte Beschäftigung gibt es ausserdem im Zoo: Die nächsten Verwandten der Affen, die Besucherinnen und Besucher, lassen sich in den neuen Anlagen aus ganz neuen Blickwinkeln beobachten.


    Rezept für Affenglace

    Gorilla-Glace:
    Rezept: Reto Lehman, Gorillapfleger

    1 Becher (180g) Naturjoghurt
    2 Scheiben Ananas, püriert
    1 EL Hafer- oder Mehrkornflocken

    Alles verrühren und in einen Joghurt- oder Pappbecher füllen und für mindestens 4 Stunden Tiefkühlen. Vor dem Tiefkühlen kann man noch ein Holzstab in die Mitte stecken, dann kann man die Gorilla-Glace als Eis am Stiel geniessen.


    Klammeraffenglace:
    Rezept: Ruth Chaoukari, Kleinaffenpflegerin

    1 Traube
    1/6 Pfirsich oder Apfel (in 3-4 Stücke geschnitten)
    2 TL Himbeersirup

    Die Früchte und den Sirup in einen Joghurt- oder Pappbecher geben und mit Wasser auffüllen und für mindestens 4 Stunden Tiefkühlen. Vor dem Tiefkühlen kann man noch ein Holzstab in die Mitte stecken, dann kann man die Glace als Eis am Stiel geniessen.
    (15.07.2013)
    Zoo Basel:   Bruterfolg bei Eselspinguinen im Zoo Basel

    Seit dem 6. Juni sind im Zoo Basel gleich fünf Eselspinguin-Küken geschlüpft. Die älteren Jungen erkunden bereits die Anlange, die jüngeren sind noch auf den Nestern. Nicht mehr lange und sie werden alle wie die Grossen im Wasser nach Fischen und Krill jagen. Die Zucht der Eselspinguine wird in einem Erhaltungszuchtprogramm koordiniert. Seit 1976 sind im Zoo Basel über 100 Junge aufgezogen worden.
    Der Neubeginn der Zucht in diesem Jahr zeigt, dass die Eselspinguin-Gruppe harmoniert und die Eltern genau wissen, wie sie sich um ihre Jungen kümmern müssen. Dies war nicht immer so. Eselspinguine werden seit 1957 im Zoo Basel gezeigt. Das erste Küken schlüpfte 1976, danach folgten zwei sehr erfolgreiche Jahrzehnte. Fünf bis sieben Elternpaare zogen jeweils pro Jahr sechs bis neun Junge auf. Ende der 90er-Jahre brach die Zucht zusammen. Die Vögel, die so erfolgreich gebrütet hatten, wurden alt. Die meisten Jungtiere wurden damals in andere Zoos abgegeben. In Japan leben heute noch Vögel aus Basel.

    Zusammenleben von Jung und Alt
    In den letzten Jahren setzte man alles daran, eine gesunde und altersgemischte Gruppe aufzubauen. Dabei ist es wichtig, erfahrene wie auch jüngere Vögel zusammen zu halten. Die Bemühungen zeigten Erfolg: Vier Paare ziehen dieses Jahr ein Junges auf. Das älteste erwachsene Tier der Zolli-Kolonie ist über 25, das Jüngste drei Jahre alt. Eselspinguine werden mit rund drei Jahren geschlechtsreif. Die Zucht der Eselspinguine wird im Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) koordiniert. Die Zolli-Vögel stammen aus dem Zoo Edinburgh in Schottland. Seit 1976 sind über 100 Jungvögel im Zoo Basel gezüchtet worden.

    Dank Schutzmassnahmen stabile Bestände
    Der Bestand der Eselspinguine in der Natur wird auf rund 600‘000 erwachsene Tiere geschätzt. Ihr Verbreitungsgebiet ist sehr gross und umfasst viele Inseln vor der Küste der Antarktis. Hauptverbreitungsgebiet sind die Falkland-Inseln mit rund 250‘000 Tieren und die Kergulen mit rund 25‘000 Vögeln. Früher wurden viele Pinguinarten von Menschen gejagt, denn ihr Unterhautfett diente der Ölgewinnung zum menschlichen Verzehr, ebenso wie ihre Eier. Mitunter wurden so 70‘000 Vögel pro Saison von der Besatzung eines Schoners ‚verheizt‘. Schutzmassnahmen haben dazu geführt, dass ihre Bestände heute recht stabil sind.

    Steiniges Nest
    Den Namen Eselspinguin tragen die rund fünf Kilogramm schweren Vögel wegen ihrer Lautäusserungen. Während der Brutvorbereitungen und während der Brut begrüssen sich die Partner mit Eselgeschrei-ähnlichen Rufen. Gebrütet wird in Kolonien. Das Nest besteht hauptsächlich aus kleinen Steinen. Das begehrte Nistmaterial wird sorgsam zusammen getragen und mitunter auch von Nachbarn gestohlen. In der Regel legen Eselspinguine zwei Eier im Abstand von zwei bis drei Tagen, die dann von beiden Partnern abwechselnd ausgebrütet werden. Nach einer Brutdauer von 31 – 39 Tagen schlüpfen die Küken. Rund drei Monate werden sie von den Eltern umsorgt, bevor sie selbstständig werden.

    Foto: Zoo Basel
    (15.07.2013)
    Zoo Basel:   Balistar - Nachzucht bei einer der seltensten Vogelarten der Welt

    Im Zoo Basel ist ein junger Balistar geschlüpft. Balistare sind schneeweisse Vögel, deren Augen von einem leuchtenden Blau umrandet sind. Sie sind vom Aussterben bedroht und existieren in freier Wildbahn nur noch auf Indonesien. Der Jungvogel ist Teil eines Erhaltungszuchtprogrammes.
    Der kleine Balistar im Zoo Basel ist schon beinahe so gross wie seinen Eltern. Da er noch keine Schmuckfedern auf dem Kopf hat, ist er aber gut zu erkennen. Er hat seine Bruthöhle mittlerweile verlassen und erkundet seine neue Umgebung. Für die Eltern ist es die erste Brut und sie umsorgen ihr Junges mit grosser Sorgfalt.
    In freier Wildbahn leben Balistare nur noch im Barat Nationalpark auf Bali und auf Nusa Penida, einer Insel südöstlich von Bali. Der Bestand wird auf unter 200 Vögel geschätzt. Daher war die Freude gross, als der junge Balistar im Zoo Basel am 13. Juni erstmals seine Bruthöhle verliess. Anders als in freier Wildbahn sind Balistare in Zoos recht häufig (> 300). Ihre Zucht wird durch das Europäische Erhaltungsprogramm (EEP), welches in Köln geführt wird, koordiniert. Vergangenes Jahr hat der Zoo Basel durch das EEP ein Paar Balistare erhalten. Gesucht waren Halter, die sich auch an einem Schutzprojekt für die Vögel in Indonesien beteiligen wollten.

    Legal statt illegal verkaufen
    Das Schutzprojekt hat zum Ziel, das Fangen von Wildvögeln zu verhindern und die Populationen durch Nachzuchten aus den Zoos zu stärken. Die Lösung für das Problem ist recht pragmatisch: Der Zoo Köln hat vor Ort mit Einheimischen mehrere, sehr gut geführte, Zuchtstationen aufgebaut. Die gezüchteten Vögel werden registriert und legal weiterverkauft. Vögel ohne Registrierung, wie Wildfänge, werden konfisziert. Dank Aufklärungsarbeit ist vielen Käufern heute bewusst, dass durch den Handel mit nicht registrierten Vögeln die Wildpopulation fast ausgestorben wäre. Auf Bali gelten Balistare als wertvolle Geschenke. Sie werden deshalb eingefangen und auf dem Markt verkauft. Vorallem dieser illegale Handel bedroht die seltenen Vögel. Das Projekt scheint erfolgreich, die Jagd auf wildlebende Vögel hat nachgelassen. Um die Wildpopulation zu unterstützen, werden Vögel aus den Zoos wieder ausgewildert. Diese Auswilderung wird ebenfalls durch den Zoo Köln koordiniert. Der Zoo Basel stellt den Jungvogel dem EEP und damit auch dem Schutzprogramm zur Verfügung.

    Erst vor 100 Jahren entdeckt
    Der rund 25 Zentimeter lange und rund 100 Gramm schwere Balistar wurde erst 1910 auf Bali entdeckt. Sein Lebensraum ist geprägt von Trockenwald, Graslandschaften und landwirtschaftlichen Nutzflächen. Dort ernähren sich die Vögel von Insekten, Wirbellosen, aber auch von Früchten. Ein Gelege besteht aus drei bis vier bläulichen Eiern, welche in Nisthöhlen wie hohlen Baumstämmen gelegt werden. 14 Tage werden die Eier bebrütet und nach weiteren drei Wochen verlassen die Jungen die Höhle. Sie werden aber weiterhin von den Eltern gefüttert.

    Foto: Zoo Basel
    (04.07.2013)
    Rüdiger:   Tolle Neuigkeiten, die SSP Importe!!
    Wieviel Okapis leben den jetzt in Basel ? 2,2 oder 3,2 gestreifte Exemplare ....

    (16.06.2013)
    Zoo Basel:   Die Reise der Okapis

    Der Zoo Basel hat mit Ann (5) und Imba (6) zwei Okapis bekommen. Sie stammen aus dem Zoo Dallas, USA. Ihr Transport in die Schweiz war lang und aufwändig und stellte eine grosse logistische Herausforderung dar. Als die beiden Tiere am 27. Mai wohl-behalten im Zoo Basel aus ihren Kisten liefen, war die Erleichterung bei allen Beteiligten gross.

    Seltene Zootiere
    Bei den Okapis handelt es sich um seltene Zootiere. Das Inter-nationale Zuchtbuch für Okapis (Daten aus ISB 2011) zählt 146 Tiere, die weltweit in 42 Zoos gehalten werden. In den USA sind es 85 Tiere in 23 Zoos, in Europa 53 Tiere in 17 Zoos. Okapis kommen nicht nur in Zoos selten vor, sondern auch in ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo. Schätzungsweise 10 `000 – 20` 000 Okapis leben im dichten Dschungel des Ituri-Waldes. Weil diese Tierart so selten ist, ist eine gesunde Zucht als Grundpfeiler einer gesunden Population anzusehen. In Europa kümmert sich das Europäische Er-haltungszucht-Programm (EEP) um die Koordination. Ähnlich einer Partnervermittlung werden die Tiere gemäss ihrer Abstammung mit anderen zusammen gehalten, in der Hoffnung auf Nachwuchs.
    Da die Zucht in Europa dringend neue Gene benötigte, entstand der Gedanke, ein Weibchen und ein Männchen nach Europa zu bringen. Die Umsetzung dieser Idee stellte eine grosse Herausforderung dar. Es galt, Vorschriften für Import und Export zu be-folgen, Gesundheitszeugnisse, passende Kisten, artgerechte Un-terbringung, Pflege und vieles mehr zu koordinieren.

    Lange Reise nach Europa
    Obwohl der Zoo Basel über eine langjährige Erfahrung im Transport von sehr vielen Tierarten verfügt, war es ein Segen, auf die grosse Erfahrung der Firma ACE PetMoving zählen zu können. Die Firma ist darauf spezialisiert, Tiere von A nach B zu bringen – wo immer das Ziel auch sein mag. Dank einer ebenfalls sehr guten Zusammenarbeit mit Lufthansa wurden Flugrouten ausgearbeitet, die nötigen Bewilligungen und Papiere eingeholt, Kontrollen durchgeführt, Kisten bereit gestellt, alles koordiniert und die Tiere medizinisch untersucht. Nach mehreren Monaten der Vorbereitung war es endlich soweit. Beide Okapis konnten in die grosszügigen Kisten im Zoo Dallas verladen werden und ihre Reise nach Europa antreten. Sie waren dabei stets von einer Tierpflegerin begleitet. Nach mehreren Stunden Flug landeten sie in Frankfurt, wo sie professionell empfangen, versorgt sowie umgeladen wurden. Ein geschlossener Lastwagen fuhr die beiden in die Quarantäne- Station des Zoo Zürich, wo die Tiere während 30 Tagen in die Quarantäne mussten. Als beide Okapis ruhig und entspannt ihre Kisten verliessen und sich nach ein paar Minuten über die erste Mahlzeit freuten, waren alle erleichtert. In der kommenden Zeit wurden die Tiere von Tierpflegern aus Basel und Zürich betreut, nochmals untersucht und vom Veterinäramt für gesund erklärt. Nach Ablauf der Quarantäne durften sie schliesslich in den Zoo Basel übersiedeln.
    (14.06.2013)
    Zoo Basel:   Stosszahn bei Elefantenbulle erfolgreich operiert
    Der Afrikanische Elefantenbulle „Yoga“ (17) ist am 28. Mai 2013 erfolgreich am rechten Stosszahn operiert worden. Er hatte sich den Zahn vor einigen Jahren abgebrochen. Für den rund dreistündigen Eingriff und die Narkose des 4,6 Tonnen schweren Tieres wurde ein Spezialistenteam von 24 Personen aufgeboten. Bei der Operation kam ein Tragnetz zum Einsatz, das in Zusammenarbeit mit dem Grosstier-Rettungsdienst CH/FL entwickelt worden war. Die Zahninstrumente hatten Zolli-Handwerker eigens geschmiedet.

    Tierärztliche Schwerarbeit für die Narkose
    Die Operation musste aus Platzgründen im Freien stattfinden, in einem für die Besucher nicht einsehbaren Teil der Bullenaussenanlage. Der im geschützten Kontakt gepflegte Elefantenbulle wurde zunächst mit dem Narkosegewehr stehend sediert, so dass dem Tier ein eigens konstruiertes Nylon-Tragnetz des Grosstier-Rettungdienstes CH/FL angelegt werden konnte. Ein 65-Tonnen-Kran der Firma Musfeld Kran AG half dabei, den Elefanten in die richtige Position zu bringen und ihn nach Vertiefung der Narkose in die linke Seitenlage abzulegen. Da der Kran ausserhalb der Zollimauer auf der Oberwilerstrasse positioniert war, musste der Kranführer den Kran ohne direkten Sichtkontakt steuern. Er wurde über Funk dirigiert und eine Pioniergruppe der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt unterstützte die Aktion tatkräftig. Zur Polsterung des Elefanten dienten Matratzen und Lastwagenschläuche. Besonders die Muskeln und Nerven des Kopf-, Schulter- und Beckenbereichs müssen vor Druckstellen geschützt werden.
    Um die Narkose zu erhalten, wurde der Elefant intubiert (Tubuslänge 1.8 Meter , Tubus-Innendurchmesser 4.5 Zentimeter) und an zwei Inhalationsnarkoseapparate für Pferde angeschlossen. Als Atembeutel dienten Wetterballone mit einem Volumen von 700 Litern. Ein Veterinär- Anästhesisten-Team überwachte „Yoga“ permanent. Während der Narkose erhielt er unter anderem rund 50 Liter Infusionen über drei Venenzugänge an den Ohrvenen, und es wurden ständig Blutgasanalysen durchgeführt. Gegen Ende des Eingriffs wurde der Elefant mit einem Ventiliersystem beatmet, das aus den USA eingeflogen worden war. Der Verlauf der Narkose war sehr stabil und 20 Minuten nach Gabe der Gegenmittel stand „Yoga“ ohne fremde Unterstützung auf, was mit Jubel und Beifall der Beteiligten quittiert wurde.

    Operation am Stosszahn
    Der Elefantenstosszahn ist einer der wenigen Zähne bei Säuge-tieren, welcher auch bei Eröffnung der Zahnhöhle regenerieren und wieder zuwachsen kann. Dies konnte am linken Stosszahn von „Yoga“ beobachtet werden, welcher bereits im Jahr 2000 abgebrochen und wieder verheilt war. Beim rechten Stosszahn, welcher bei einer Rangelei zwischen den Elefanten im Jahr 2005 brach, wurde die freiliegende Zahnhöhle zunächst mit einer Fül-lung versehen. Später wurde die Zahnhöhle regelmässig gespült, doch der Zahn konnte sich nicht vollständig erholen. Im Herbst 2012 entschied sich der Zoo Basel, den Stosszahn operativ zu entfernen. In einer ersten Operation im November 2012 gelang dies nur teilweise. Der zweiten Operation am 28. Mai 2013 gingen wie schon beim ersten Eingriff wochenlange Vorbereitungen voraus. Unter anderem wurden diverse Zahninstrumente (Meissel, scharfe Löffel, Bohrer, Sägen) aus bruchfestem Stahl und in geeigneter Länge von den Zolli-Schlossern von Hand am Stück ge-schmiedet. Spülungen erfolgten mittels Wasserschlauch und ein Industriestaubsauger wurde zum Absaugen umgebaut. Die Arbeitstiefe betrug bis zu 50 Zentimeter, da sich die Stosszahnwurzel auf Augenhöhe des Elefanten befindet. Kontrolliert durch ein Endoskop meisselte und bohrte das Operationsteam den Stosszahn Stück für Stück heraus, ohne dass der Schädelknochen um den Zahn herum in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies gelang in dem rund dreistündigen Eingriff, wobei einige Wurzelreste belassen werden konnten.
    Antibiotika und Schmerzmittel erhielt Yoga vor, während und nach der Operation. Sofort nach dem Eingriff begann „Yoga“ wieder zu fressen. Es geht dem Tier aktuell gut und die Verant-wortlichen sind sehr zufrieden, wie er sich erholt hat.

    Dank
    Dieser aufwändige zootierärztliche Eingriff war nur dank der Unterstützung und Zusammenarbeit mit folgenden Partnern möglich:

    - Berufsfeuerwehr Basel-Stadt
    - Grosstier-Rettungdienst Schweiz und Liechtenstein, Embrach
    - Musfeld Kran AG, Basel
    - Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich, Abteilung Anäs-thesiologie und Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere
    - Dr. med. vet. Stefan Grundmann, Tierzahnarzt, Weil am Rhein
    - Dr. med. vet. Arne Lawrenz, Direktor und Zootierarzt Zoo Wuppertal
    - Tierpfleger, Handwerker und Tierärzte-Team des Zoo Basel
    (14.06.2013)
    Zoo Basel:   World Oceans Day im Zoo Basel

    Auf der ganzen Welt begehen Zoos und Aquarien am Samstag 8. Juni den World Oceans Day. Auch der Zoo Basel stellt sich in den Dienst des Ozeans und macht mit einem Sonderprogramm auf die Bedeutung der Meere aufmerksam. Von 10 – 17 Uhr gewährt das Vivarium einmalige Einblicke hinter die Kulissen, Meeresbiologen und Meeresbiologinnen  geben Auskunft, und eine Ausstellung zeigt, warum der Mensch das Meer zum Leben braucht.
    Auf den ersten Blick scheint der Ozean ein unerschöpflicher Supermarkt zu sein. Die Menschen bedienen sich nach Herzenslust, fangen Fisch, beziehen Rohstoffe aus dem Meer und legen sich an den Küsten in den warmen, feinen Sand. Auf den zweiten Blick aber zeigt sich, dass der Ozean bedroht ist. Die Meere sind überfischt und die Umweltbelastung der Meere nimmt stetig zu.
    Der Mensch muss umdenken, und dazu muss er die Bedeutung des Ozeans verstehen. Am World Oceans Day im Zoo Basel erhalten die Besucherinnen und Besucher dazu die Gelegenheit. Eine Ausstellung im Vivarium zeigt, wie die Meeresströmungen die ganze Welt umspannen, wie jeder Mensch mit dem Meer verbunden ist, und wie ein nachhaltiger Umgang mit dem Ozean möglich ist. Das Infomobil im Vivarium erklärt Phänomene aus dem Meer und Meeresbiologen und -Meeresbiologinnen  beantworten individuelle Fragen.
    Hinter den Kulissen erhalten die Besucher Einblick in die Zucht von Korallen und Seepferdchen, sie können bei der Zubereitung des Fischfutters dabei sein und den Pflegern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Organisation „Ocean Eye“ informiert über die Problematik von Mikroplastik im Meer und am Stand des WWF geben Experten und Expertinnen Tipps zu nachhaltigem Fischkonsum.
    Kinder zeichnen mit Kreide ihren eigenen Ozean, und eine Visualisierung des geplanten Ozeaniums zeigt, wie ein kleines Stück Meer dereinst seine Schönheit auf der Basler Heuwaage entfalten könnte.
    (05.06.2013)
    Zoo Basel:   Newsletter Mai 2013

    Orang-Utans erkunden die Anlage
    Seit dem 16. Mai ist auch der letzte Teil der Orang-Utan Anlage geöffnet. Kaum war der Schieber offen, lugten Maia und Kila unter dem Windschutz nach draussen. Was sie sahen schien ihnen zu gefallen. Sofort kletterten sie auf die höchsten Plattformen und probierten alle Seile aus. Auch der Pflanzenbewuchs wurde getestet und da und dort ein paar Äste abgerupft.
     
    Viele Schweinekinder im Zoo Basel
    So viel Schwein hatte der Zoo Basel wohl noch selten: Bei den Minipigs, den Wildschweinen und den Stachelschweinen hat es Nachwuchs gegeben. Als wäre das nicht genug, wird stündlich mit jungen Meerschweinchen gerechnet. Besonders eilig mit Nachwuchs hatten es die Wildschweine. Sie sind erst im März in den Zolli gekommen, wo die Anlage eigens für sie aufgewertet wurde.
     
    Biber in den Zoo Basel eingewandert
    Erstmals ist im Birsig ein Biber nachgewiesen worden. Das Tier ist am 2. Mai im Zoo Basel eingefangen und mittlerweile wieder ausgesetzt worden. Biber waren in der Schweiz lange Zeit ausgerottet, ihre Wiederansiedlung ist eine Erfolgsgeschichte.
     
    Geschäftsbericht Zoo Basel erschienen - Erfreuliches Zoo-Jahr 2012
    Im Zoo Basel ist man zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2012. Der Geschäftsbericht weist einen Besucherrekord und ein respektables Finanzergebnis aus. Dank grosszügigen Spenden konnte die ‚Geigy-Anlage‘ mit Aussenanlagen für Menschenaffen realisiert und 2012 eröffnet werden. Auch in der Zukunft stehen grosse Projekte an: Eine neue Elefantenanlage geht bereits dieses Jahr in Bau und für das Grossaquarium ‚Ozeanium‘ wird derzeit ein Vorprojekt ausgearbeitet.

    Schwarzschwäne im Zoo Basel haben Nachwuchs
    Zwei hübsche, silbergraue Schwarzschwänchen kurven im Zoo Basel mit ihren Eltern über den Entenweiher. Die am 25. März geschlüpften Küken schwimmen jetzt viel und beobachten interessiert, wie ihre Eltern den Kopf ins Wasser strecken und nach Nahrung tauchen. Bereits suchen sie eifrig nach Leckereien und versuchen allzu grosse Blättchen und Gräser durch heftiges Schütteln klein zu kriegen.

    Die ersten Storchenküken sind da!
    Bereits sind einige Storchenküken geschlüpft. Derzeit kann man an verschiedenen Nestern sehr gut beobachten, wie sie von den Eltern gefüttert werden. Auch sonst präsentieren sich die Störche so schön, dass sich ein Zoobesuch schon alleine wegen ihnen lohnt, wie die Bildstrecke beweist.

    World Oceans Day
    Samstag 8. Juni 2013, 10-17 Uhr
    Besuchen Sie den Zolli am internationalen Tag der Meere. Im Vivarium erwartet Sie ein Rundgang hinter die Kulissen mit Infoposten und Infostände von WFF und Oceaneye.
     
    Beck-Tag
    Montag, 24. Juni 2013, 16-22 Uhr
    Zu Ehren des Gönners Johannes Beck musikalische Unterhaltung vor dem Zolli-Restaurant, Gratiseintritt ab 16 Uhr.

    Zoo-Nacht
    Samstag, 29. Juni 2013, 17 – 24 Uhr
    An Beobachtungs- und Informationsposten erhalten Sie spannende Informationen zum Verhalten der Tiere. Bei starkem Regenwetter findet die Veranstaltung nicht statt. Vergünstigter Eintritt ab 17 Uhr.
    (23.05.2013)
    Zoo Basel:   Glückliche Singles

    Zuoberst auf dem Felsen beim Etoschahaus sitzt ein Gepard und schaut in die Ferne. Er ist zwar alleine in seinem Gehege im Zoo Basel, aber nicht einsam. Wie die meisten Katzen sind Geparde Einzelgänger. Sogar bei der Aufzucht der Jungen verzichtet das Weibchen auf Hilfe – obwohl es dann viel mehr jagen muss, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Auch im Zoo Basel leben die Geparde mit kurzen Ausnahmen alleine. Zwar vertragen sie sich im Zoo untereinander recht gut, aber das Interesse zwischen Männchen und Weibchen lässt bei zu viel Nähe nach. Damit es trotzdem zu Nachwuchs kommt, gibt es im Zolli Einzelgehege für drei weitere Geparde. 
    Die Geparden-Anlagen hinter den Kulissen sind für die Besucher nicht zugänglich. Geparden-Mütter mit Neugeborenen fühlen sich schnell gestört. In der Natur müssen sie auf der Hut sein vor grösseren Raubtieren, im Zoo sind sie das in dieser Zeit vor Menschen. Ausserdem sind die Anlagen so gebaut, dass Männchen und Weibchen nacheinander dasselbe Gehege durchstreifen können. Die Duftspuren sollen sie zur späteren Paarung animieren. Bisher hatte der Zolli mit dieser Strategie Erfolg. 2007 und 2009 hat ein Weibchen zwei Würfe mit fünf bzw. drei Jungen grossgezogen. Zurzeit sind alle Gehege belegt: Im Zoo Basel leben zwei männliche und ein weiblicher Gepard aus verschiedenen europäischen Zoos und ein junges Weibchen vom Wurf von 2007.

    Solo im Zoo und in der Natur
    Geparden sind typische Einzelgänger, die Weibchen noch mehr als die Männchen. Letztere leben manchmal über längere Zeit zu zweit oder zu dritt zusammen, vor allem in nahrungsreichen Gebieten. Gemeinsam ist es einfacher, ein Territorium zu verteidigen und viele Weibchen anzulocken. Dieses Verhalten ist für Katzenartige bereits eine Ausnahme. Ausser den Löwen leben alle Katzen als ausgesprochene Einzelgänger. Junge Geparde leben relativ lange bei ihrer Mutter. Nachdem sie mit rund eineinhalb Jahren unabhängig werden, bleiben sie manchmal noch ein paar Monate zusammen. Mit dem Erreichen der Geschlechtsreife trennen sich dann die Geschwister.

    Der Preis der Geschwindigkeit
    Geparde sind unter den grösseren Katzen eine Ausnahme. Sie rennen sehr schnell und jagen am Tag. Alle anderen grossen Katzen tun dies vor allem in der Nacht. Spitzengeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde erlauben den Geparden, fast ebenso schnelle Gazellen zu erlegen. Dafür sind Geparden eher klein, schlank und leicht. Sie wiegen nur etwa 45 Kilogramm und müssen sich vor den grösseren und schwereren Löwen, Leoparden und Hyänen in Acht nehmen.

    Foto: Zoo Basel
    (23.05.2013)
    Zoo Basel:   Biber in den Zoo Basel eingewandert

    Erstmals ist im Birsig ein Biber nachgewiesen worden. Das Tier ist am 2. Mai im Zoo Basel eingefangen und mittlerweile wieder ausgesetzt worden. Biber waren in der Schweiz lange Zeit ausgerottet, ihre Wiederansiedlung ist eine Erfolgsgeschichte.

    In der Nacht auf den 28. April begehrte ein seltsamer Gast Einlass in den Zoo Basel. Vor dem Haupteingang stand ein Biber. Der Nachtwächter öffnete ihm in der irrigen Annahme, es handle sich um einen Ausreisser, das Tor und der Biber entschwand im Zolli. Wenige Tage darauf entdeckten die Gärtner die ersten Spuren: Eine angenagte Kopfweide, Astdepots und Kratzspuren an Stellen, wo der Biber versucht hatte, unter dem Zaun durchzuschlüpfen.

    Neue Heimat für den Zolli-Biber
    Morgens früh am 2. Mai sichtete ein Zoomitarbeiter erstmals den Biber. Mit Keschern machten sich Tierpfleger auf die Jagd und fingen ihn beim Kormoranweiher ein. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass es sich um ein kerngesundes, dreizehn Kilogramm schweres Weibchen handelte. Nach Absprache mit der Biberfachstelle des Bundes und den kantonalen Wildhütern wurde der Biber noch am gleichen Morgen an einem Ort ausgesetzt, wo bereits ein Biber lebt. Ruhig spazierte er aus der Transportbox und begab sich ins Wasser. Sofort begann er zu fressen und das Ufer zu inspizieren. Damit sich der Biber in Ruhe einleben kann, wird der Ort der Aussetzung nicht bekanntgegeben.

    Unbekannte Herkunft
    Es ist das erste Mal, dass am Birsig ein Biber nachgewiesen wurde. Woher er gekommen ist, ist unbekannt. Es könnte sein, dass er aus Grenzach stammt. Im Birstal sind Biber seit 2010 zwar wieder heimisch, aber es gibt dort derzeit keine Familien. Über den Rhein könnte er via Birsig in den Zoo Basel gelangt sein. Bereits am 24. April ging bei Pro Natura eine Meldung ein, wonach bei Arbeiten im Birsig-Tunnel unter dem Birsigparklatz ein Biber gesichtet worden sei.

    Erfolgreiches Projekt «Hallo Biber!»
    Vor rund 200 Jahren wurde der Biber in der Schweiz ausgerottet. Ab 1958 wurden sie erfolgreich wieder angesiedelt, aber die Bestände blieben klein. 1996 entdeckte man im Wasserkraftwerk Augst (BL) einen Biber. Pro Natura Baselland startete daraufhin im Jahr 2000 das erste «Hallo Biber!» Projekt. Um dem Biber geeignete Lebensräume zu bieten, wurden Hindernisse für den Biber passierbar gemacht und die Birs und andere Zuflüsse an verschiedenen Stellen revitalisiert. Inzwischen konnte das Projekt nach 10 Jahren mit der Rückkehr des Bibers in die Birs abgeschlossen werden.

    Anpassungsfähige Biber
    Heute werden keine Biber mehr wiederangesiedelt, sondern Barrieren aus dem Wege geräumt und Lebensräume bibertauglich gemacht. So können Jungbiber, welche ihre Familien verlassen, einen neuen Lebensraum finden. Biber fühlen sich am wohlsten in natürlichen ungestörten Fliessgewässern. Trotzdem erobern sie immer häufiger «suboptimale» Lebensräume und versuchen diese ihren Bedürfnissen anzupassen. Dies kann in unserer dichtbesiedelten und genutzten Landschaft zu Konflikten führen.

    Foto: Zoo Basel
    (07.05.2013)
    Regina Nieke:   "badende Nashörner und freche Otter" bei Yourtube eingeben und schon gibts den Beweis :-) Ich hab sie damals leider nicht gemeinsam gesehen. Aber irgendwann wird es mich schon wieder in die Schweiz verschlagen :-)
    (02.05.2013)
    Joshua Förg:   Die Otter und Muntjaks können sich permanent in Ruhezonen zurückziehen.
    (02.05.2013)
    Carsten Horn:   Da sind sogar noch Muntjaks bei den Panzernashörnern und Zwergottern im Gehege...
    (02.05.2013)
    Stefanie Fischer:   @zollifreund: sind in Basel wirklich Panzernashörner und (Zwerg?)otter dauerhaft vergesellschaftet? Wie klappt das?
    (01.05.2013)
    zollifreund:   letzte Woche im Zolli: " du großes Ding, raus aus unserem Pool!!" :-)
    hat viel Spass gemacht, die zwei Rhinos mit ihren Kälbern zu beobachten. Quetta hat ihren Sohn ( das jüngere der Jungtiere) immer wieder von den anderen beiden "beschützt" - war viel los in dem Gehege!

    für mich neu war, dass die Schottischen Highlander abgegeben wurden - in der nächsten Zeit soll deren Anlage mit der Bisonanlage zusammengelegt werden.

    Was mir bisher auch noch gar nicht so bewusst war: die Kattainsel und das aktuelle Rotduckergehege sollen ja der neuen Elefantenanlage weichen, interessant in diesem Zusammenhang ist das Gepardengehege. Das liegt nämlich genau dazwischen und soll weiter bestehen bleiben. Ist dann wie so eine Landzunge in der neuen Elefantenanlage. Bin gespannt wie das aussehen wird.
    (28.04.2013)
    Zoo Basel:   Wollaffen und Totenkopfäffchen lernen sich kennen

    Vorwitzige Totenkopfäffchen verfolgen die Wollaffen auf der Insel vor dem Affenhaus im Zoo Basel. Die drei Wollaffenmänner Luca (12), Molimo (7) und Chorito (6) und die zwölf Totenkopfäffchen haben sich dieser Tage kennengelernt. Das erste Rendez-Vous verlief ruhig, doch schon bald wurden nicht die viel grösseren Wollaffen, sondern die kleinen Totenkopfäffchen sehr frech.
    Fast etwas aufdringlich verfolgen vor allem Luis (17), das dominante Männchen, und ein junges Männchen gemeinsam ihre grossen Mitbewohner bis in die höchsten Wipfel der Bäume und die hintersten Winkel der Anlage. Gerne beobachten sie von ganz nahe wie ihre grossen schwarzen Kollegen an Knospen knabbern und im Laub nach Käfern suchen. Es könnte ja sein, dass man sich etwas davon schnappen kann. Für die Wollaffen scheint die Dauerverfolgung durch die neuen, vorwitzigen Mitbewohner recht anstrengend zu sein. Sie schlafen viel und nicken manchmal im Sitzen ermattet ein. Doch sofort pirscht sich wieder eine der kleinen Nervensägen an und stört den Erschöpften im Schlaf. Die Totenkopfäffchen haben mittlerweile auch herausgefunden, dass sie auch in das Innengehege der Wollaffen eindringen und dort Futter stibitzen können.

    Ungleiche Affen-WG
    Luca, Molimo und Chorito sind seit November letzten Jahres im Zoo Basel. Auf die Insel vor dem Affenhaus wurden sie erst gelassen, nachdem sich die kleineren Totenkopfäffchen dort gut eingelebt hatten. Auch die Wollaffen durften die Insel einige Zeit ohne Mitbewohner erkunden. Kaum draussen rüttelte und schüttelte Luca wie wild an den Ästen, um zu imponieren. Jetzt, wo die Totenkopfäffchen auch draussen sind, ist er ruhiger geworden. Mit Wollaffen-Totenkopfäffchen-Wohngemeinschaften hat der Zoo Basel bereits Erfahrung. Schon früher lebten die beiden Affenarten friedlich zusammen auf der Insel. Einige Totenkopfäffchen kennen das Zusammenleben mit Wollaffen deshalb bereits. Für die anderen ist es noch neu und ungewohnt und sie sind viel zurückhaltender.

    Zolli beteiligt sich an Erhaltungszuchtprogrammen
    Wollaffen sind in ihrer Heimat in Südamerika bedroht. Sie werden zum Verzehr gejagt oder als Jungtiere gefangen und als Haustiere gehalten. Da sie sich nur langsam vermehren und auf einen ungestörten Lebensraum angewiesen sind, sind sie je nach Region selten geworden oder gar vom Aussterben bedroht. Die Bestände von Totenkopfäffchen nehmen hauptsächlich wegen Bejagung und Lebensraumverlust ab. Der Zoo Basel beteiligt sich mit beiden Arten an Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria).

    Foto: Zoo Basel
    (25.04.2013)
    Sacha:   @MM: Moment, ich habe nicht geschrieben, die Wanderratten haben zur römischen Zeit dort gelebt, sondern ich meinte damit, dass sie als Bewohner dieser Ruinen und Abwasserkanäle gut dorthin passen würden...;-) Zudem zeigt Augusta raurica in einem Haustierpark auch Formen, die es zur Römerzeit noch nicht gab (siehe http://www.augustaraurica.ch/publ/pdf/ABRZ07_k.pdf.).

    Im ersten Punkt gebe ich Dir grundsätzlich recht, aber selbst dann hätte es noch geeignetere, echte "Afrikaner" gegeben, z.B. diverse Wirbellose, Fische, Frösche oder Webervogelarten.)
    (12.04.2013)
    Michael Mettler:   @Sacha: Falls der Bereich allerdings unter das Thema "Tiere, die in großen Gemeinschaften leben" gestellt werden sollte, würden Wanderratten tatsächlich besser passen als z.B. Felsenpythons....

    In Augusta raurica wären Wanderratten übrigens thematisch auch nicht passender platziert. Zu Römerzeiten gab es die Art in Europa noch gar nicht ;-)
    (11.04.2013)
    Sacha:   I knew it...;)

    Nun, ob der Komplex für sich noch einen neuen Namen erhält (ausser: Elefantenanlage) weiss ich nicht. So oder so sind die Mehrzahl der in Basel gehaltenen Elefanten Südafrikaner und auch die beiden angrenzenden Anlagen (Gamgoas und Etoscha) sind süd- bzw. südwestafrikanisch ausgerichtet, mal abgesehen gegenwärtig von den Kattas als Ersatz für die ausbruchsfreudigen Grünen Meerkatzen, der Hornviper - anstelle der Puffotter - in Etoscha und dem Jemenchamäleon in Gamgoas (kein Anspruch auf Vollständigkeit:)).

    Wanderratten wären übrigens bestens im (nahen) römischen Freilichtmuseum in Kaiseraugst (Augusta raurica) aufgehoben. Zum Beispiel in einer Anlage in der nähe der ehemaligen Abwasserkanäle.
    (11.04.2013)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ägypten (und damit Afrika) ist übrigens eine Hochburg der Haustaubenzucht :-)

    Ob Wanderratten zum Thema passen, lässt sich aus der PM gar nicht ersehen. Unter welchem Thema steht denn der neue Komplex überhaupt?
    (11.04.2013)
    Sacha:   Ein richtiger und nötiger Schritt. Bravo Basel. Hoffentlich klappt es dann auch wieder mit dem Nachwuchs.

    Besonders freut es mich, dass man gemäss den Illustrationen auf die hässlichen Eisenpfahl-Draht-Absperrungen (die in vielen US-Zoos gerade in Mode gekommen sind) verzichten und eine freie, naturnahe Sicht auf die Tiere ermöglichen will.

    Nicht wirklich glücklich bin ich jedoch mit dem geplanten tierischen Nebenbesatz bzw. den Ergänzungen. Während ich die Ernteameisen (wirklich ErnteAMEISEN und nicht -termiten?) als Rarität begrüsse, fallen mir als Platzhalter für die Wanderratten gleich mehrere Dutzend Arten ein, die besser zum Thema passen (auch wenn sie - ich weiss "MM - global vertreten sind;)) und mindestens ebenso attraktiv sind sind wie diese Nager (z.B. Zwergmangusten, Felsenpythons, Schwarze Mambas, Riesengürtelschweife, etc. etc. etc.). Genausogut könnte man eine Voliere mit Haustauben aufstellen...
    Bei den Perlhühnern hoffe ich, dass es sich dann wenigstens um eine reine Helmperlhuhn-UA (wenn möglich aus Süd- oder gar Südwestafrika) handelt (für ONB ist das natürlich Wurscht, klar).
    Toll wären im Aussengehege - sofern genügend Platz vorhanden - als Unterbesatz auch Impalas (überzählige Böcke aus anderen Zoos, die sonst als Raubtierfutter enden würden) oder Warzenschweine und/oder Südliche Hornraben.
    (10.04.2013)
    WolfDrei:   Aber neben den Elefanten werden doch die Wanderratten sicher schon heute "gehalten".
    (10.04.2013)
    Zoo Basel:   Elefanten im Zoo Basel bekommen eine neue Anlage

    Im Zoo Basel wird voraussichtlich im August mit dem Bau der neuen Elefantenanlage begonnen. Den Elefanten steht auf der neuen Anlage mit rund 5000 Quadratmetern mehr als die doppelte Fläche zur Verfügung. Die Anlage besteht aus mehreren Teil-Aussenanlagen und einem neuen Tierhaus. Suhlen, Bäder, Duschen und weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sollen den Elefantenalltag spannend gestalten. Das Geld für das 28-Millionenprojekt ist zum Teil bereits vorhanden, für die fehlenden zehn Millionen werden noch Spender gesucht. Im Herbst 2016 soll die Anlage fertiggestellt sein. Neben Elefanten ist die Haltung von Perlhühnern, Weissstörchen, Ernteameisen und Wanderratten geplant.
    (10.04.2013)
    Zoo Basel:   Auch die Kattas warten auf den Frühling

    Kattas sind regelreche Sonnenanbeter. Wegen des zaghaften Frühlingsbeginns nutzen die fünf Kattas im Zoo Basel derzeit jeden Sonnenstrahl. Mit etwas Glück kann man die tagaktiven Lemuren mit ihrem charakteristischen Ringelschwanz beobachten, wie sie ihre typische, auffällige Sitzhaltung einnehmen und Morgensonne tanken. Mit aufrechtem Oberkörper, abgewinkelten Armen und gespreizten Beinen setzen sie ihre Bauchseite dem Sonnenlicht aus.
    Nicht nur die Elefanten, Giraffen und Flusspferde freuen sich auf die wärmere Jahreszeit, auch die Kattas kann man bei steigenden Temperaturen wieder vermehrt auf ihrer Aussenanlage beobachten. Trifft der morgendliche Zoobesuchende die Tiere in der kalten Jahreszeit oft eng zusammengekuschelt im wohlig warmen Stall an, steigen nun die Chancen wieder, Toliary (15), Tamatave (15), Guido (6), Gjis (3) und Tarzan (3) beim gemeinsamen Sonnenbad auf der Aussenanlage zu beobachten. Interessiert beobachten sie dabei die überfliegenden Störche.
    Das Morgenritual in der anmutigen Stellung hat schon fast etwas Meditatives. Die Kattas erreichen dadurch ihre optimale Betriebstemperatur, denn danach sind sie nebst den späten Nachmittagsstunden am aktivsten. Nach dem Sonnenbad kann man besonders im Frühling oft beobachten, wie sie geschickt frische Knospen und Kräuter ernten. Diese bilden eine willkommene Abwechslung in dem hauptsächlich aus Gemüse und Früchten bestehenden Zolli-Futterplan.
    Kattas kommen nur im Südwesten Madagaskars vor. Im Gegensatz zu anderen Lemuren sind Kattas tagaktiv und häufig am Boden unterwegs, obwohl sie auch gewandte und sprunggewaltige Kletterer sind. Die Kattas sind matrilinear organisiert: Die Weibchen bleiben zeitlebens in der Gruppe und haben das Sagen, während die Männchen zwischen verschiedenen Gruppen hin- und herwechseln.

    Foto: Zoo Basel
    (26.03.2013)
    Zoo Basel:   Orang-Utan-Nachwuchs im Zoo Basel

    Am Sonntag, den 3. März, ist im Zoo Basel am frühen Nachmittag das Orang-Utan-Mädchen Ketawa zur Welt gekommen. ‚‘Ketawa‘ ist malaiisch und bedeutet ‚Lachen‘. Bereits kurz nach der Geburt präsentierte die Mutter Revital (12) ihr Baby dem Publikum und reinigte es danach erst einmal gründlich. Revital ist zum ers-ten Mal Mutter geworden und auch für Vater Vendel (12) ist es der erste Nachwuchs. Revital kümmert sich trotz wenig Erfahrung sehr gut um Ketawa und Vendel entpuppt sich als aufmerksamer Vater.
    Das Orang-Utan Baby im Zoo Basel klammert sich fest in Mutters Fell und schaut mit wachen Augen um sich. Bereits haben die Tierpfleger Ketawa schmatzen gehört, dies ist das freudige Zeichen, dass es bei der Mutter trinkt. Revital ist zwar das erste Mal Mutter geworden, sie ist aber bestens darauf vorbereitet. Sie hat miterlebt, wie ihre Mutter ihren jüngeren Bruder aufgezogen hat und konnte so lernen, wie man mit einem Kind umgehen muss. Revital macht sich in ihrer neuen Mutterrolle sehr gut und kümmert sich ruhig und gelassen um die Kleine.

    Ein rührender Vater
    Vater Vendel lebt mit Mutter und Tochter zusammen. Er ist sehr neugierig und versucht immer wieder, sich vorsichtig dem Baby zu nähern. Revital mochte ihn in den ersten Tagen nicht in der Nähe haben. Mittlerweile darf er sich aber neben die Beiden legen und das Kleine aus respektvoller Distanz begutachten. Manchmal überbringt er Revital dabei kleine Futtergeschenke. Vendel und Revital kamen als erste Orang-Utans nach dem Umbau des Affenhauses am 31. Juli 2012 nach Basel. Sie lebten vorher zusammen in Amnéville (F). Bereits beim Umzug war Revital schwanger, was die Tierärzte bei einer Ultraschalluntersuchung im Rahmen der medizinischen Checks während des Transports feststellten.

    Leichte Geburt
    Revitals Schwangerschaft dauerte, wie bei Orang-Utans üblich, rund 245 Tage, dies sind knapp 40 Tage weniger als beim Mensch. Die Geburt verlief schnell und komplikationslos – wie meistens bei Menschenaffen. In den ersten Tagen festigt sich die Bindung zwischen Mutter und Kind, welche für das Überleben und Aufwach-sen des Kleinen sehr wichtig ist. Anfangs ist das Kleine völlig von der Mutter abhängig und klammert sich schon vom ersten Tag an ihr fest. Später wird es alles, was es zum Überleben braucht, von ihr lernen. Ausser Revital, Vendel und Ketawa leben Kila (12), Maia (5), Bagus (10) und Budi (8) im Zoo Basel. Die junge Familie lebt im Moment noch getrennt von den anderen vier Orang-Utans, da diese erst jetzt langsam ans Ende ihrer Eingewöhnungszeit in Basel kommen.

    Mit Händen und Füssen - Neue Ausstellungsmodule im Affenhaus
    Die neuen Ausstellungsmodule im Affenhaus handeln von Händen und Füssen. Die Grossen Menschenaffen – Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans – sind eigentliche Vierhänder. Nicht nur ihre Hände haben einen Daumen, der den anderen Fingern ge-genübergestellt werden kann, sondern auch ihre Füsse, einen «Fussdaumen». Das ermöglicht ihnen das typische Greifklettern.
    Die Eigenheiten der Hände und Füsse von Menschenaffen kann man jetzt in der Ausstellung auch tastend erfahren. Beim Relief mit Hand- und Fussabdrücken von Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen können Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Hände mit jenen der Menschenaffen vergleichen.
    Die Entstehung des Reliefs wird in einer Vitrine nebenan gezeigt. Für den Umbau des Affenhauses mussten die Menschenaffen den Zoo Basel 2011 für ein Jahr verlassen. Für den Transport war eine Narkose nötig. Dieser Moment wurde genutzt, um Abgüsse ihrer Hände und Füsse zu erstellen.

    RednerInnen:
    Begrüssung: Tanja Dietrich, Leiterin Kommunikation
    Orang-Utan / Ausstellung: Adrian Baumeyer, Kurator

    Foto: Zoo Basel
    (15.03.2013)
    Zoo Basel:   Auf der Nashornanlage geht’s rund

    Wenn tonnenschwere Nashörner hintereinander her jagen, dann bebt der Boden im Zoo Basel. So geschehen als sich am 4. März zum ersten Mal die beiden Panzernashornmütter Ellora (31) und Quetta (20) mit ihren Kälbern Henna (2 ½) und Jari (1/2) auf der Außenanlage trafen. Jetzt werden alle vier täglich zusammengelassen.
    Das sonnige Wetter am Tag des ersten Kennenlernens war ideal, denn es blieb genügend Zeit für die Annäherung und die Tiere mussten wegen Kälte nicht gleich wieder in den Stall. Zusammenführungen sind immer eine Herausforderung. Panzernashornmütter sind sehr beschützend und lassen nicht jedes andere Nashorn an ihrem Kalb schnuppern. Die zwei Tonnen schweren Panzernashörner haben sehr viel Kraft. Da geht es schnell rund, wenn eins das andere jagt, schiebt oder beißt. So ging es am ersten Tag auch gleich hoch zu und her.

    Wilde Verfolgungsjagd
    Zuerst wurde Ellora mit ihrer Tochter Henna auf die Anlage gelassen und mit etwas Futter in den hinteren Teil der Anlage gelockt. Dann schritt Quetta mit Kalb Jari durch das Tor und witterte die anderen sofort, obwohl sie noch ausser Sichtweite fraßen. Ihre Tochter Henna erschrak nicht schlecht, als sie neugierig um die Ecke schaute. Mit zwei weiteren Nashörnern hatte sie nicht gerechnet, sofort ging sie zum ‚Angriff‘ über. Quetta griff ihrerseits an und die Verfolgungsjagd begann.

    Zarte Begegnung
    Ellora, sonst für ihre forsche Art bekannt, blieb erstaunlich ruhig. Der kleine Jari war von Ellora von Anfang an begeistert und schnupperte ihr an Nase, Maul. Ellora ließ sich alles gefallen und ging ganz zart mit dem Kleinen um. Dies gefiel ihrer Tochter Henna wiederum nicht so recht, was sie mit heftigem Schnauben unmissverständlich ausdrückte. Jetzt treffen sich die vier Panzernashörner täglich auf der Außenanlage. Es zeichnet sich ab, dass sie sich prächtig aneinander gewöhnen. Bald wird der kleine Jari nicht nur mit seiner Mutter und der alten Tante, sondern auch mit Henna auf der Anlage herumtollen dürfen.

    Foto: Zoo Basel
    (11.03.2013)
    Zoo Basel:   2012: Besucherrekord im Zoo Basel

    Noch nie besuchten so viele Menschen den Zoo Basel wie im Jahr 2012. Mit 1'812'438 Besucherinnen und Besuchern überstiegen die Besucherzahlen erstmals die 1,8 Millionen-Grenze. Bereits im Vorjahr verzeichnete der Zoo Basel mit 1‘753‘508 Gästen einen Rekord. Mit 26'005 verkauften Jahreskarten waren die Abozahlen ebenfalls so hoch wie noch nie in der Zoogeschichte. Das Zoopublikum trägt mit jedem Besuch zum Schutz der Natur bei. Pro bezahltem Eintritt unterstützt der Zoo Basel mit 15 Rappen und pro Abo mit 1.50 Franken Naturschutzprojekte. 

    Das Jahr 2012 bescherte dem Zoo Basel mit 1'812'438 Besuchern und 26'005 verkauften Abonnements einen doppelten Rekord. Die höchste Besucherzahl wurde mit 6'944 bezahlten Eintritten am Auffahrtstag am 17. Mai verzeichnet. Ungemütliches Wetter machte den 27. November mit 92 verkauften Tickets zum besucherärmsten des Jahres. Die im Vergleich zum Vorjahr angestiegenen Besucherzahlen gehen im Wesentlichen auf die gestiegene Anzahl der Abonnements zurück. Für die Umrechnung der Abonnements in Anzahl Besuche gilt der Umrechnungskoeffizient des VDZ (Verband deutscher Zoodirektoren): Pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo werden 80, pro Einzelabo 20 Besuche umgerechnet. Kinder unter sechs Jahren werden nicht mitgerechnet, da sie freien Eintritt haben. Seit der Eröffnung des Zoo Basel am 3. Juli 1874 haben 80'269'316 Personen den Zoo Basel besucht. Im Eröffnungsjahr 1874 zählte man 62'262 Eintritte und 169 verkaufte Abos.

    Beliebte Affen, Pinguine und ein Nashornbaby
    Viele Neugierige lockten die Rückkehr der Orang-Utans, das Nashornbaby Jari und die Eröffnung der Geigy-Anlage mit Aussenanlagen für Menschenaffen an. Auch der Nachwuchs bei den Esels- und Königspinguinen und bei mehreren Kleinaffen-Arten begeisterte das Publikum. Damit die Öffentlichkeit auch über die Neuerungen und Aktualitäten informiert ist, wurden die Social Media und die Online-Präsenz ausgebaut und eine iPhone-App veröffentlicht. 

    Zukunftsträchtige Projekte
    Dem laufenden Jahr sieht der Zoodirektor Olivier Pagan positiv entgegen: ‚Jetzt haben sich die Menschenaffen in der ‚Geigy-Anlage‘ eingelebt. Wenn die warmen Tage kommen, werden sie noch mehr Zeit draussen verbringen, und das wird für unsere Besucherinnen und Besucher spannend‘. Als Meilenstein der Zoo-Zukunft sieht Pagan neben einer neuen Elefantenanlage das geplante ‚Ozeanium‘: ‚Bis Ende Jahr wird ein Vorprojekt erarbeitet. Es wird die Grundlage für den Bebauungsplan des Baudepartements bilden und uns die Möglichkeit geben, gezielte Spendenaktionen anzugehen‘, sagt Pagan. Das auf der ‚Heuwaage‘ ausserhalb des Zoos geplante Grossaquarium soll ab 2019 eine faszinierende Lebenswelt von Korallenriffen, Haien, Riesenkraken und leuchtenden Meeresorganismen zeigen.

    Engagement für den Naturschutz
    1999 feierte der Zoo Basel sein 125-jähriges Bestehen, seither gehen die Besucherzahlen stetig nach oben. Zoodirektor Olivier Pagan sieht darin die Bestätigung, in Zukunft weitere Erneuerungen in Angriff zu nehmen und gleichzeitig die Einzigartigkeit des Zoo Basel nicht aus den Augen zu verlieren. ‚Unsere Besucher schätzen, dass wir die Begegnung mit dem Tier in den Vordergrund stellen und dass sie Tieren in naturnahen Landschaften begegnen können‘. Dass sich der Zoo Basel immer mehr bei Naturschutzprojekten engagiert, stösst ebenfalls auf grosse Zustimmung. Pro Eintritt verwendet der Zoo Basel 15 Rappen und pro Abo 1,5 Franken zur Unterstützung von Naturschutzprojekten.
    (27.02.2013)
    Zoo Basel:   Die farbige Sprache der Sepien

    Im Zoo Basel sind jetzt für kurze Zeit Sepien zu sehen. Die Gemeinen Tintenfische (Sepia officinalis) werden nur 12 bis 15 Monate alt und können deshalb immer nur für kurze Zeit gezeigt werden. Sepien gehören zu den intelligentesten Tieren und kommunizieren untereinander mit sekundenschnellem Wechseln der Farben und Muster.
    Zwei Sepien lauern im Aquarium Nummer 43 auf Beute. Jede Garnele wird blitzschnell mit den Fangarmen ‚harpuniert‘. Ihre Farben und Muster verändern sich sekundenschnell. Wer etwas Sepia-Sprache versteht, kann daran ihre Stimmung ablesen: Mit einem Zebramuster zeigen sie ihre Balzlaune an und zwei schwarze Punkte auf dem Rücken deuten auf Abwehrhaltung. Im Jagdfieber huschen dunkle Farbwellen über den Sepia-Körper, und werden sie gereizt, können sie sich auch einmal schwarz ärgern.

    Flackernde Tarnfarben
    Der atemberaubend schnelle Farbwechsel der Tintenfische kommt durch Hirnleistung zustande: In der Haut sind Farbpigmentzellen eingelagert, die auf die elektrischen Impulse von Nervenreizen reagieren. Tintenfische steuern mit ihrem Hirn jede einzelne Farbzelle in ihrer Haut, um sich perfekt an ihre Umgebung anzupassen. Die Farbwechsel sind etwa gleich schnell wie das Flackern des Sonnenlichts auf dem seichten Meeresboden.

    Einmal Nachwuchs, dann ist Schluss
    Die beiden Sepien im Zoo Basel sind im Mai 2012 aus Eiern geschlüpft, die wenige Tage zuvor im Zoo Basel angekommen waren. Zusammen mit weiteren Exemplaren, die nun hinter den Kulissen leben, wuchsen sie schnell heran und kamen im Dezember in Fortpflanzungslaune. Am 22. Januar legte ein Weibchen eine „Traube“ aus etwa 30-40 Eiern. Ob diese befruchtet sind und ob noch weitere Eier gelegt werden, ist noch unklar. Ebenfalls unsicher ist, wie lange das Publikum die Sepien noch bewundern kann. Nach der Eiablage stirbt das Weibchen üblicherweise innert weniger Wochen. Das Männchen lebt meist noch einige Monate länger.

    Sepien sind Eigenbrötler
    Die Aufzucht der kurzlebigen Sepien ist recht heikel: Sie vertragen sich untereinander nur schlecht, rangeln oft und verletzen sich gegenseitig. Zur Verpaarung wählen die Tierpfleger einzelne Sepien aus. Mit viel Fingerspitzengefühl und etwas Glück bildet sich so ein Paar und beginnt mit Paarungs-Ringkämpfen. Das Weibchen befestigt einige Tage bis Wochen danach bis zu zweihundert Eier an Hornkorallen, aber auch an eigens dafür ins Aquarium gehängte Taue oder Netze. Trotz ihrem Namen sind Tintenfische nicht mit Fischen, sondern mit Schnecken verwandt. Sie sind wohl die intelligentesten wirbellosen Tiere überhaupt: Sie sind neugierig, kommunizieren untereinander und zeigen ein komplexes Sozialleben, das wohl nur mit demjenigen von Säugetieren oder Vögeln vergleichbar ist. Im Zolli werden sie bereits seit 1979 gezüchtet.

    Foto: Zoo Basel
    (15.02.2013)
    Zoo Basel:   Zehn junge Strausse – und sie wachsen, wachsen, wachsen

    Seit Ende Dezember sind im Zoo Basel zehn junge Strausse zu se-hen. Die Eier wurden von den beiden Eltern, Manyara (21) und Baringo (20), sechs Wochen lang bebrütet, bevor die ersten Küken am 20. Dezember schlüpften. Der Zoo Basel ist besonders stolz darauf, dass die Strausseneltern sehr erfolgreich und ganz natürlich brüten. Manyara und Baringo betreiben dabei Job-sharing – der Hahn übernimmt die Nachtschicht und die Henne brütet tagsüber.
    Wie bei Straussen üblich gibt es für die Küken im Zolli seit dem Schlupf nur eins – fressen und so schnell wie möglich wachsen. In der afrikanischen Savanne wird ihr Wachstum durch das knappe Futterangebot begrenzt. In Menschenobhut muss man gut darauf achten nicht immer mehr Futter zu geben, solange die Tiere fressen. Da viele Tiere kein wirkliches Sättigungsgefühl haben, kann Überfütterung sonst zum Problem werden.

    Straussen-Diät
    Fettleibigkeit oder, wie im Fall der jungen Strausse, zu schnelles Wachstum kann sich negativ auf die Entwicklung der Knochen auswirken. Deshalb werden im Zolli die Futtermengen der Jungstrausse genau auf das Alter und die Anzahl Tiere angepasst. Auch auf eine optimale Zusammensetzung der Nährstoffe wird geachtet. Kalzium, ein Mineralstoff, der für das Knochen-wachstum wichtig ist, wird beispielsweise mit Catalonia (ein Salat mit besonders viel Kalzium), Muschelkalk und einem speziellen Mineralstoff- und Vitaminmix verabreicht.

    Küken müssen auf die Waage
    Staussen-Küken sind Nestflüchter. Gleich nach dem Schlupf picken sie ihre Nahrung selber auf. Die Eltern wachen zwar über die Kleinen, füttern sie aber nicht. Um sicher zu gehen, dass die Futtermengen im Zoo korrekt sind, werden die Küken in den ersten Wochen regelmässig gewogen und die Daten mit den Werten aus den letzten zehn Jahren verglichen. So kontrollieren die Tierpfleger das Wachstum der Strausse und passen im Bedarfsfall zusammen mit dem Tierarzt die Futtermenge oder die Zusammenset-zung an. Ziel der Diät ist es, möglichst gesunde und normal wachsende Vögel zu halten. Im Gegensatz dazu ist in einer Straussenfarm ein schnelles Wachstum und rasche Gewichtszunahme erwünscht.

    Vorbildliche Eltern
    Die jungen Strausse dürfen sich nun auf den Frühling freuen. Dann werden sie ihre umgestaltete Küken-Aussenanlage nutzen können. Erst wenn sie im Frühsommer gross genug sind, um den neugierigen Zebras aus dem Weg zu gehen, dürfen sie zusammen mit ihren Eltern die gesamte Afrikaanlage nutzen. Die Strausse teilen sich mit sieben Zebras und zwei Flusspferden die Afrikaanlage. Alle Straussenküken werden im Zoo Basel von den Eltern ausgebrütet, ohne die Hilfe eines Brutschrankes. Mit Erfolg: Manyara und Baringo haben seit dem Jahr 2000 in Basel gut 110 Küken aufgezogen.

    Foto: Zoo Basel
    (15.02.2013)
    Zoo Basel:   Schlammspringer – wie ein Fisch an Land

    Im Zoo Basel ist eine neue Art Schlammspringer zu sehen. Vier  Exemplare dieser Fischart mit dem unaussprechlichen Namen Periophthalmodon septemradiatus sitzen nun meist gut sichtbar auf einem eigens für sie hergerichteten Baumstrunk. Ein Fisch an Land, das mag überraschen. Schlammspringer sitzen aber tatsächlich 80-90 Prozent ihrer Zeit an der Luft und halten Ausschau nach Insekten.
    Schlammspringer sind richtige ‚Landfische‘. Sie verteidigen Landreviere und balzen an Land. Die Eier legen sie in meterlange, selbstgegrabene Tunnelgänge im Boden. Die Atmung geschieht über die Haut, die Mund- und Rachenschleimhaut und über den Kiemenraum. Die Atmung an der Luft funktioniert allerdings nur mit genügend Feuchtigkeit, weshalb sich Schlammspringer immer wieder mit einem kurzen Sprung ins Wasser benetzen.
    Schlammspringer gibt es 18 Arten, die nur in der Alten Welt, von Ostafrikas Küsten bis Japan, von Indien bis Australien vorkommen. Bereits früher waren im Zoo Basel Zwergschlammspringer ausgestellt, diese waren jedoch nur selten zu sehen und wurden deshalb durch die grössere Art ersetzt. Die Heimat der Schlammspringer sind  Mangrovensümpfe. Mit ihren wie Beine geformten Brustflossen bewegen sie sich an Land hüpfend vorwärts. Sprünge von bis zu einem halben Meter sind dabei keine Seltenheit.
    Die Schlammspringer im Zoo Basel sollen auf einen bedrohen Lebensraum aufmerksam machen. Mangroven sind Wälder im Gezeitenbereich der Tropen. Ihr Merkmal ist der hohe Salzgehalt des Wassers und starke Schwankungen des Wasserstandes. Mangroven sind wichtige Kinderstuben für unzählige Meeresfische. Durch Fisch- und Garnelenzuchten, Tourismus und Wasserverschmutzung sind sie heute stark bedroht.

    Foto: Zoo Basel
    (04.02.2013)
    Zoo Basel:   Kalte Füsse? Für Wasservögel kein Problem

    Allein der Gedanke, im Winter barfuss zu laufen oder draussen zu baden, jagt einem einen Schauer über den Rücken. Manchen Tieren im Zoo Basel scheint es aber gar nichts auszumachen, stundenlang mit blossen Füssen auf dem Eis zu stehen oder sich im kalten Wasser zu tummeln.
    Ein wahres Spektakel spielt sich zurzeit auf dem oberen Weiher im Zoo Basel ab, wo sich neben den Zolli-Wasservögeln ganze Scharen von Wintergästen wie Stockenten, Rostgänsen, Lachmöwen, Tauben und Saatkrähen tummeln. Sie wissen, dass es hier regelmässig Futter gibt und beteiligen sich gerne an diesem Mahl. Trotz Kälte sind klamme Füsse für sie kein Problem, sondern ein Mittel, um den winterlichen Temperaturen zu trotzen.
    Viele Wasservögel sind richtige ‚Kälte-Extremisten‘. Da sie nicht wie die Zugvögel im Herbst in den warmen Süden ziehen, haben sie sich an winterliche Temperaturen angepasst. Bei grosser Kälte hält ihr Körper die Kerntemperatur (beim Vogel liegt sie bei über 40°C) nur in den lebenswichtigen Organen aufrecht. Damit nicht zu viel Wärme verloren geht, sinkt die Temperatur in den äusseren Körperbereichen, besonders in den Füssen, ab. Dazu verengen sich die Gefässe am Übergang von befiederter zur unbefiederten Haut und es strömt weniger Blut in die Füsse. Auf diese Weise geht nur wenig Wärme verloren und es wird nicht zuviel kaltes Blut zurück in den Kreislauf geführt.
    Damit die Füsse nicht ein- oder gar abfrieren, erweitern sich die Blutgefässe in regelmässigen Abständen. Der Blutstrom transportiert dann alle lebenswichtigen Nährstoffe und Sauerstoff in das umliegende Gewebe. Ausserdem liegen Venen und Arterien sehr eng aneinander, so dass nach dem Prinzip eines Wärmeaustauschers die Wärme des vom Herzen abgehenden Blutes (arteriell) an das kalte, dem Herzen zufliessende Blut (venös) abgegeben wird. Damit bleibt die Temperatur im unteren Bereich des Fusses immer bei mindestens 2 – 5°C.
    Der wichtigste Schutz der Vögel vor Kälte ist aber das Federkleid. Es hält eine Luftschicht zwischen Körperoberfläche und Umgebung und isoliert so bestens. Im Winter nimmt die Anzahl der Federn und auch das Körpergewicht beträchtlich zu. Die Speckschicht unter der Haut schützt ebenfalls vor Unterkühlung.
    (23.01.2013)
    Zoo Basel:   Das neue Betriebsgebäude des Zoo Basel öffnet seine Türen

    Futterküche, Tierarztstation und Werkstätten - im Betriebsgebäude geschieht alles, was beim Zoobesuch normalerweise verborgen bleibt. Jetzt ist es komplett renoviert und umgebaut worden. An der Museumsnacht öffnet es für einmal dem Publikum seine Türen.
    Zwei Jahre hat es gedauert, bis die neue Tierarztstation, die Schreinerei, die Schlosserei, die Metzgerei, die Futterküche, die Garderoben und viele andere Räume, die den Besuchenden im Zoo Basel normalerweise verschlossen bleiben, bezogen werden konnten. Damit die Versorgung des Zoos permanent gewährleistet war, erfolgte der Umbau in mehreren Etappen. Die veraltete Infrastruktur wurde ebenfalls verbessert: Eine Abladerampe mit Hebebühne erleichtert jetzt die Futteranlieferung, die Beladungskapazität des Warenlifts wurde von 500 auf 2‘500 Kilogramm ausgebaut und der überdachte Innenhof erlaubt das Abladen bei Wind und Wetter.

    Tonnenweise Tierfutter
    Rund 7000 hungrige Tiere leben im Zoo Basel. Sie benötigen etwa 180 Tonnen Heu, 100 Lastwagen Äste, 80 Tonnen Karotten, 70 Tonnen Äpfel und 20 Tonnen Fleisch, was alles angeliefert, gelagert und weiterverteilt werden muss. Dank neuen Kühlräumen für Fleisch, Fisch, Gemüse und Früchte können Futterspenden von Grossverteilern, die früher abgewiesen werden mussten, eingelagert werden. Jetzt ist auch genügend Platz vorhanden, um belaubte Äste einzufrieren, damit Blätterfresser wie Giraffen auch im Winter nicht auf ihre Leibspeise verzichten müssen. Klimatisierte Räume erlauben die Zucht von Futtermäusen und Futterinsekten.

    Neue Tierarztstation
    Mit früher nicht zu vergleichen ist die neue Tierarztstation. Mussten sich die beiden Tierärzte und die tierärztliche Praxisassistentin bis vor kurzem mit drei kleinen Räumen und einer veralteten Röntgenanlage begnügen, stehen ihnen und den 7000 Tieren jetzt ein Behandlungszimmer, ein Operationsraum, ein Labor für Blutuntersuchungen oder die Parasitologie von Kotproben, eine Apotheke und ein Sektionsraum für Autopsien zur Verfügung. Die meisten Patienten werden im Zoo zwar immer noch vor Ort behandelt, für grössere Eingriffe können nun aber Tiere bis zur Grösse von Löwen und Bären in der Tierarztstation untersucht oder operiert werden.

    Vielfalt an Patienten
    Der erste Patient kam am 3. September 2012 in die Praxis und war königlicher Herkunft: Der ‚Chef‘ der Sambischen Graumulle lebt mit der Königin seines Volkes im Etoschahaus und litt unter einem Zehenabszess. Seither haben bereits viele Patienten in der Tierarztstation Hilfe erhalten: ein Rosaflamingo mit schmerzenden Füssen, ein Stachelschwein mit Bisswunden und ein Westliches Graues Riesenkänguru mit Nierensteinen. Ein Sumatra-Orang-Utan wurde für einen handchirurgischen Eingriff, ein Flachland-Gorilla für eine Darmspiegelung und zwei Königspinguine für eine Augenuntersuchung wegen grauem Star eingeliefert. Für all die Patienten mit ihren unterschiedlichen Leiden stehen eine digitale Röntgenanlage, Endoskopie und Ultraschall, eine Blut- und Gewebebank für wissenschaftliche Untersuchungen und ein Multizweck-Aussengehege als Aufwachraum nach Narkosen oder zur Intensivpflege von kranken Tieren bereit.

    Neues Kleid nach 50 Jahren
    Bereits das ‚alte‘ Betriebsgebäude entstand in mehreren Etappen. Der erste Teil wurde 1951 in Betrieb genommen. 1958 und 1962 wurde es um zwei Gebäude erweitert. 1972 wurde ein Gebäude um ein Stockwerk erhöht und umgebaut. Die Kosten des aktuellen Umbaus belaufen sich auf rund CHF 10,5 Mio. Die Gründe für den erneuten Umbau lagen am allgemeinen Sanierungsbedarf, aber auch an fehlenden Kapazitäten von Warenliften, Kühlräumen, Damengarderoben und an veralteter Infrastruktur der Werkstätten und der Tierarztstation. Das neue Betriebsgebäude entspricht nun einem Minergiestandard. Es verfügt über eine Holzschnitzelheizung, diverse Wärmerückgewinnungen, eine Warmwasser Solaranlage und eine Fotovoltaik-Anlage.
    Anlässlich der Museumsnacht vom 18. Januar gewährt der Zoo Basel einen Blick hinter die Kulissen und öffnet das Betriebsgebäude für das Publikum.


    Weitere Informationen

    Wozu eigentlich Werkstätten im Zoo?
    Die Schreiner, Schlosser oder Maler im Zoo Basel verrichten ihre Arbeit meist fern der Besucheraugen. Was sie leisten, ist aber genauso unerlässlich wie die tägliche Pflege der Tiere. Zum Handwerkeralltag gehören Unterhaltsarbeiten an den Tieranlagen, aber auch Spezialanfertigungen. Für neue Gehege müssen Schieber entwickelt und gefertigt werden oder für Tiertransporte Kisten jeglicher Grösse. Da es dazu nicht nur handwerkliches Können, sondern auch fundiertes Wissen über die einzelnen Tierarten braucht, sind alle Handwerker auch mit der Tierpflege vertraut. Umgekehrt verfügt jeder Tierpfleger und jede Tierpflegerin über eine handwerkliche Ausbildung. Auf diese Weise bleibt der Betrieb flexibel.
    Die Zoo-Handwerker arbeiten auch mit externen Firmen zusammen. Dabei erledigen die Externen meist die üblichen Routinearbeiten, während das Zolli-Personal die Arbeiten übernimmt, für die tierpflegerisches Spezialwissen nötig ist. Wer zum Beispiel in den Servicegängen der Menschenaffen-Gehege einen Schieber flickt, sollte mit den Sicherheitsmassnahmen und dem Verhalten der Tiere vertraut sein.
    Wissen über die Tiere ist auch bei der Anfertigung von Utensilien zur Verhaltensanreicherung nötig. So werden die Futterkästen zur Beschäftigung der Menschenaffen oder mit Löchern versehene Holzstücke in denen Leckerbissen versteckt werden, in den Zoo-Werkstätten angefertigt.

    Neue Holzschnitzelheizung
    Der Zoo Basel soll auch energiemässig möglichst nachhaltig betrieben werden. Deshalb entschied man sich für das neue Logistikzentrum, weder Öl noch Gas als Haupt-Energieträger zu nutzen.
    Die Wärme für das interne Fernheiznetz wird seit November 2010 zu zirka 95 Prozent von der neuen Holzschnitzel-Heizung mit 300 kW Leistung bereitgestellt. Beheizt wird so das Betriebsgebäude mit seinen Werkstätten, Garderoben, der Futterküche und der Tierarztpraxis, ein Mehrfamilien-Wohnhaus, das Haus Gamgoas, das Etoscha-, das Katta- und das Antilopenhaus und der Flamingostall. Seit der Inbetriebnahme erzeugt die Heizzentrale jährlich rund 600‘000 kWh Nutzenergie und verbraucht dazu jährlich rund 780 Kubikmeter Holzschnitzel direkt aus dem Baselbieter Jura, aus zollieigenem Grünschnittgut und aus Futterästen. Auf diese Weise lassen sich im Vergleich zu früher um die 60‘000 Liter Heizöl einsparen und der CO2-Eintrag in die Atmosphäre reduziert sich um etwa 166 Tonnen pro Jahr.
    Für die Warmwasseraufbereitung dienen eine Warmwasser-Solaranlage und die Wärmerückgewinnung der Kältemaschinen der Kühlräume.

    Foto (Zoo Basel): Betriebsgebäude
    (15.01.2013)
    Zoo Basel:   Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln

    Bei der seltensten Säugetierart im Zoo Basel hat es Nachwuchs gegeben. Das am 27. Dezember geborene Somali-Wildesel Mädchen Jana ist das letzte im Jahr 2012 geborene Zoo-Junge. Eigentlich hatte man Ihre Geburt bereits vor Weihnachten erwartet. Die Zoos der Welt bemühen sich mit Erhaltungszuchtprogrammen (EEP’s) die seltene Tierart zu erhalten.
    Eigentlich hätte man vermuten können, dass es mit Janas Geburt noch etwas dauert: Bereits das letzte Junge von Mutter Tana (19) ist vor zwei Jahren an einem 27. Dezember zur Welt gekommen. Jana ist ein außergewöhnlich lebhaftes Fohlen berichten die Tierpfleger. Immer wieder sucht sie den Kontakt zu den Herdenmitgliedern. Andere Somali-Wildeselchen brauchen viel länger, bis sie diesen Schritt wagen. Mutter Tana duldet das frühreife Verhalten ihrer Tochter aber nicht. Sofort geht sie dazwischen und verhindert vehement alle Annäherungsversuche.
    Jana interessiert sich nicht nur für ihre Artgenossen, sondern für alles was im oder um das Gehege passiert. Besonders ziehen sie die mit den Kinderzoo-Kindern vorbeigehenden Ponys und die vorbeispazierenden Pinguine in den Bann. Auch mit den Enten versucht Jana Kontakt aufzunehmen. Interessiert geht sie langsam näher, sobald sich die Ente aber bewegt, rennt sie erschreckt zu ihrer Mutter.
    Jana ist einer von gut 200 auf der ganzen Welt in Zoos lebenden Somali-Wildeseln. In der Natur kommt diese sehr seltene Säugetierart heute nur noch in wenigen Gebieten im Nordosten Afrikas vor und ist in freier Wildbahn hochgradig gefährdet. Umso wichtiger sind die Bemühungen der zoologischen Gärten, Somali-Wildesel durch gezielte Zuchten, sogenannten EEPs (Europäische Erhaltungszucht-Programme) zu erhalten. Der Zoo Basel hält bereits seit 1970 Somali-Wildesel.

    Foto: Zoo Basel
    (09.01.2013)
    Zoo Basel:   Maulhelden im Vivarium

    Im Vivarium ist derzeit ein besonderes Schauspiel zu bestaunen: Banggai-Kardinalbarsch-Männer tragen in ihrem Maul Eier durchs Wasser. Dank dieser „Maulbrut“ hat der Nachwuchs bessere Chancen zu überleben. Die spezielle Brutpflege, sowie bereits geschlüpfte Junge und Halbstarke sind im Aquarium Nummer 39 zu sehen.
    Wer gut auf seine Brut aufpassen möchte, trägt sie am besten mit sich herum. Genau dies tun momentan die rund vier Zentimeter kleinen Banggai-Kardinalbarsche im Zoo Basel. Der Vater bewahrt die ungefähr zwanzig befruchteten Eier im Maul auf. Dort sind sie drei Wochen lang perfekt vor Eiräubern geschützt, bis die Jungen schlüpfen. Manchmal finden die Kleinen dort noch für einige Tage länger Schutz.

    Sicherheit hat auch Nachteile
    Banggai-Kardinalbarsche leben in den Korallenriffen rund um die Banggai-Inselgruppe in Indonesien. Ihr kleines Verbreitungsgebiet ist wohl auf ihre besondere Fortpflanzungsweise zurückzuführen. Normalerweise stoßen Meeresfische Tausende bis Millionen von Eiern ins Wasser aus. Dort werden sie befruchtet und entwickeln sich über Tage bis Wochen im offenen Wasser. Mit Meeresströmungen driften sie kilometerweit durchs Meer. Dieses „Planktonstadium“ überspringen Kardinalbarsche. Die Kehrseite der sicheren Aufbewahrung im Maul, ist jedoch die eingeschränkte Verbreitung.

    Auffällige Tarnung
    Kardinal-Barsch-Junge sehen aus wie mini Ausgaben ihrer Eltern. Die schwarz-weissen Musterungen sind nur im Aquarium auffällig, in der natürlichen Umgebung des Korallenriffs sind sie damit gut getarnt. Banggai-Barsche verstecken sich vor Fressfeinden zwischen den Fangarmen von stark nesselnden Seeanemonen oder zwischen den rund fünfzehn Zentimeter langen giftigen Stacheln von Diadem-Seeigeln.

    Bedrohte Fische werden zur Bedrohung
    Erst 1996 wurden die hübschen Fische von der Aquarienwelt entdeckt und gleich zu Tausenden nach Europa, Asien und die USA exportiert. Fische, die sich „normal“, also über tausende von Fischlarven vermehren, werden durch einen nachhaltigen Aquarienhandel kaum bedroht. Je geringer die Fortpflanzungsrate jedoch ist, desto einschneidender werden die Fänge von Jungtieren. Im Falle des Banggai-Kardinalbarsches, lag die Befürchtung nahe, dass die natürlichen Bestände unter der Fischerei leiden. Glücklicherweise vermehren sie sich im Aquarium leicht und ein Großteil der Nachfrage konnte über Zuchten gestillt werden. Jedoch gelangten in den letzten Jahren durch übereifrige Fischfreunde oder auch aus Versehen Banggai-Kardinalbarsche in fremde Meeresgebiete. Dort verdrängen sie in manchen Regionen heimische Arten.

    Foto: Zoo Basel
    (20.12.2012)
    Zoo Basel:   Neu im Zoo Basel: drei Wollaffen-Männer

    Nach zweieinhalb Jahren leben jetzt wieder Wollaffen im Zoo Basel. Luca (11), Molimo (6) und Chorito (5) sind am Freitag, den 16. November eingetroffen. Die drei kannten sich bereits aus dem ‚Vallée des singes‘ in Romagne (F), wo sie vorher zusammenlebten. Noch etwas unsicher erkunden sie jetzt ihr neues Heim, Anfangs nächster Woche dürfen sie die ersten Ausflüge in die Dachvolieren machen.
    Sobald sich Luca, Molimo und Chorito richtig eingelebt haben, werden sie ihre Mitbewohner, die Totenkopfäffchen – auch Saimiri genannt –, kennenlernen. Mit ihnen teilen sie sich die Außenanlage vor dem Affenhaus. Mit Wollaffen-Saimiri-WGs hat der Zoo Basel bereits Erfahrung. Bis vor dem Umbau des Affenhauses lebten die beiden Affenarten ebenfalls zusammen auf der Insel. Das leider kinderlos gebliebene Wollaffenpaar aus dem Zolli wurde damals an einen Affenzoo in England gegeben.
    Weibliche Gesellschaft wird es für die drei Männchen voraussichtlich nicht geben. Im EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) gibt es nur zwölf Weibchen auf 22 Männchen. Der Männerüberschuss war auch der Grund, weshalb die Wollaffen das ‚Vallée des singes‘ verlassen mussten. Die vielen Männer machten Druck auf die wenigen Weibchen und setzten diese unter Stress. Reine Männer-WGs funktionieren bei Wollaffen bestens. Im Zolli kann man sich im Affenhaus jetzt davon überzeugen.
    Wollaffen sind in ihrer Heimat in Südamerika bedroht. Sie werden zum Verzehr gejagt oder als Jungtiere gefangen und als Haustiere gehalten. Da sie sich nur langsam vermehren und auf einen ungestörten Lebensraum angewiesen sind, sind sie je nach Region selten geworden oder gar vom Aussterben bedroht.

    Foto: Zoo Basel
    (05.12.2012)
    Zoo Basel:   Trauer um Gorilla Enea

    Im Affenhaus des Zoo Basel musste am Abend des 26. November Gorillafrau Enea (7) von ihrem Leiden erlöst werden. Nach ihrem Tod wurde sie über Nacht im Innengehege gelassen, damit die Gruppe in Ruhe Abschied von Enea nehmen konnte.
    Enea litt seit Anfang Oktober unter Erbrechen und starkem Durchfall. Bei der medizinischen Untersuchung stellten die Tierärzte zusammen mit einem Team von Gastroenterologen des Universitäts-Spital Basel eine schwere Dickdarmentzündung fest. Dank intensiver Betreuung ging es Enea zwischenzeitlich besser. In den letzten Tagen verschlechterte sich ihr Zustand trotz Behandlung wieder. Sie verweigerte fast jede Flüssigkeits- und Futteraufnahme und es war offensichtlich, dass Enea sehr litt. Am Montag wurde klar, dass es keine Hoffnung mehr für sie geben würde. Das Pflegerteam und die Verantwortlichen des Zoo Basel trauern um die junge Gorilladame.
    Enea war am 31. Januar aus Zürich im Zoo Basel eingetroffen. Mit ihrer quirligen Persönlichkeit sorgte sie für Abwechslung in der Basler Gruppe. Nach einer behutsamen Eingewöhnungszeit war sie gut in die Gruppe integriert. Dem Silberrücken Kisoro (22) stand sie sehr nahe. Auch mit Goma (52) und Quarta (43) war sie gerne zusammen. Am liebsten aber war ihr Faddama (28), oft konnte man die beiden beim gemeinsamen Spiel beobachten.
    Eneas Wurzeln reichen nach Basel zurück. Goma und Quarta sind ihre Grosstanten. Eneas Grossvater ist ein Nachkomme der berühmten Basler Gorillas Stefi und Achilla. Enea selber war bereits in Zürich bekannt als gefestigte, forsche Persönlichkeit.
    Die Ursache von Eneas Leiden von Enea ist unbekannt. Darmentzündungen können unterschiedliche Ursachen haben. Eneas Körper wird derzeit am tierpathologischen Institut der Universität Bern untersucht.

    Foto: Zoo Basel
    (05.12.2012)
    Zoo Basel:   ‚Seacliff‘ macht das Rennen ums Ozeanium

    Der internationale Architekturwettbewerb für das Ozeanium des Zoo Basel ist entschieden: Das Siegerprojekt heißt ,Seacliff‘ und stammt von Boltshauser Architekten Zürich. ,Seacliff‘ hat die Jury vor allem wegen der Zurückhaltung in der Architektur und dem kompakten oberirdischen Bauvolumen überzeugt.

    Öffentliche Vernissage zum Architekturwettbewerb Ozeanium
    Freitag, 7. Dezember 2012, 17 Uhr, an der Messe Basel.

    Ausstellung zum Architekturwettbewerb Ozeanium
    8. Dezember bis 16. Dezember 2012 an der Messe Basel.
    Montag-Freitag 16-20 Uhr, Samstag und Sonntag 10-18 Uhr.

    Die Projekte des Architekturwettbewerbes für das Ozeanium werden öffentlich ausgestellt. Messe Basel, im Erdgeschoss der Halle 3 (unter dem Parkhaus). Zugang via Messeplatz (über das Schiebetor in der Glasfront).

    Basel liegt am Meer – Infos zum Ozeanium
    Die Schweiz ist kein Binnenland mehr: Mitten in der Stadt, direkt bei der Heuwaage und unweit des Zoo-Eingangs am Birsig soll das Großaquarium Ozeanium Zoo Basel entstehen. Das Ozeanium soll einen faszinierenden Lebensraum enthüllen, den es zu schützen gilt. Große und kleine Meerestiere können hier in ihrer natürlichen Umgebung betrachtet werden. Das Großaquarium zeigt die Weite des Ozeans mit Korallenriffen, Kraken, Haien und vielem mehr und soll für einen nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Ozean sensibilisieren. Durch das Ozeanium soll auch die städtebauliche Situation auf der Heuwaage verbessert werden.
    (04.12.2012)
    Zoo Basel:   KLUGE NACHBARN - VORTRAGSREIHE üBER AFFEN UND KULTUR

    Freitag, 16. November, 12.30 Uhr
    Prof. Dr. Paul Münch
    Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Geisteswissenschaften, Historisches Institut
    Sind Menschen Affen? Historische Perspektiven

    Freitag, 23. November, 12.30 Uhr
    Dr. Judith Burkart
    Universität Zürich, Anthropologisches Institut
    Wie denken Affen?

    Nach den Vorträgen kann bei einer Suppe im Affenhaus weiter diskutiert werden. Für den Besuch der Vorträge gibt es einen vergünstigten Zooeintritt von 5 Franken, erhältlich an der Kasse des Haupteingangs am Vortragstag zwischen 11.45 Uhr und 12.20 Uhr. Kein Vorverkauf. Die Vorträge selber sind kostenlos.
    (20.11.2012)
    Carsten Horn:   War die Bärenhaltung nicht eigentlich schon beendet und dann hat man das letzte Tier aus Frankfurt übernommen oder gab es durchgehend Bären?
    (21.10.2012)
    Matthias Schramm:   Neben der Anlage für die Malaienbären (Haltung läuft aus) gab es in Basel ein dreiteilige große Anlage für Bären. Bis in die 90er Jahre waren die Anlagen mit Brillen-, Braun- und Eisbären besetzt. Nach Auslauf der Eisbärenhaltung wurden noch die Brillen- und Braunbären gehalten. In die dritte Anlage zogen amerikanische Fischotter ein. Nach de Tod der Braunbären lebten bis zum Abriss der Anlage noch die Brillenbären und die Fischotter darin. Im Zuge des Baus der Menschenaffenaussenanlagen wurde die historische Bärenanlage und der alte Javaneraffenberg abgerissen.
    (21.10.2012)
    David Heger:   @Jesuthas Ajendra; Ja in Basel gab es früher Tiger, diese lebten im alten Raubtierhaus wo jetzt die Gamgoas-Anlage mit Löwen und Krokodilen ist. Die weiteren Bären (u.a. Eisbären) wurden neben dem Malaienbären gehalten. Ihre Gehege wurden für den Bau der Menschenaffen-Außenanlagen abgerissen.
    (21.10.2012)
    Jesuthas Ajendra:   war diese woche zum ersten mal im baseler zoo...hat mir sehr gut gefallen. die geigy-anlage ist sehr schön geworden.jedoch haben alle menschenaffen die aussenanlage trotz richtig gutem wetter nicht genutzt. zwei der innenanlagen der schimpansen hatten rindenmulch als belag. bei den gorillas und orangs war der boden "nackt" ,es lag aber viel stroh herum.
    traurig war einzig der anblick des malaienbären.
    hielt der zoo denn weitere bären und wo waren diese untergebracht? und hielt der zoo tiger?
    (21.10.2012)
    Jörn Hegner:   der zoo basel hält keine massai-giraffen mehr . aber er hat dafür jetzt 1,1 westafrikanische giraffen und diese sind eben auch selten .
    (09.07.2012)
    zollifreund:   @MM: das mit Feuchtigkeit könnte sein, anderseits habe ich mir mittlerweile überlegt, dass es eigentlich ja total unnötig ist, bei den Krallenäffchen Rindenmulch einzubringen - die Tiere gehen ja sowieso nicht auf den Boden. Ist irgendwie ehrer was für die Besucheroptik...

    bezüglich der zukünftigen Menschenaffenhaltung habe ich noch nichts anderes gehört, als dass auch weiter langfristig mit den drei Affenarten geplant ist.
    (04.10.2011)
    Michael Mettler:   Wie ich gerade auf einem Foto in einem Baseler Jahresbericht sehen konnte, waren die Panzernashörner rechts vom Badebecken aufgestallt; ihr heutiges Haus war erst 1959 fertig (Elefantenhaus 1953). Das muss kurzzeitig ganz schön eng gewesen sein im Elefantenhaus, denn dort kamen 1956 und 1958 die beiden ersten Nashornkälber zur Welt, und der erstgeborene Rudra wurde erst 1959 abgegeben - ab 1958 standen also vorübergehend vier Rhinos neben den fünf Afrikanischen Elefanten im Stall!
    (30.09.2011)
    Michael Mettler:   @cajun: Danke, das hilft mir wirklich weiter. Die Stangenabsperrungen sind nicht original, ursprünglich waren laut Hedigers Schilderung (er hatte das Haus geplant) alle Einblicke sichtfrei und der Graben nicht verfüllt. Hier lebten und züchteten auch die Panzernashörner, bevor sie ihr eigenes Haus erhielten.
    (30.09.2011)
    cajun:   Und einmal von der Seite der Außenanlage.Ich hoffe die Bilder helfen bei der weiteren Diskussion.
    (30.09.2011)
    cajun:   und die 2.te. Badebecken.
    (30.09.2011)
    cajun:   @MM: Basler Elefantenhaus August 2011.
    (30.09.2011)
    Jan Jakobi:   Ich war 2005 im Basler Zoo.

    Die Elefanten sind durch zwei Stahlrohrstangen von den Besuchern getrennt.

    Einen Graben gibt es nicht, etwa 1 1/2 m davor ist ein Geländer, damit die Besucher nicht zu nah an die Elefanten ran kommen.

    Die Elefanten stehen etwas höher als die Besucher.

    Ich glaube es sind drei Boxen in dem Elefantenhaus sowie ein Badebecken.


    (30.09.2011)
    Michael Mettler:   Rindenmulch speichert Feuchtigkeit. Vielleicht hält das der frisch renovierte Bau noch nicht aus.

    Ist in Basel überhaupt noch langfristig mit Schimpansen geplant? Könnte doch sein, dass ihre Anlagen später die Orangs beherbergen sollen und der Rest für die Gorillas bleibt.

    Hast du zufällig Fotos vom Baseler Elefantenhaus, vor allem von innen? Würde mich wegen der Diskussion im Dickhäuterhaus-Thread interessieren. Ich habe bei meinen wenigen Besuchen in Basel leider nie davon Aufnahmen gemacht und finde auch keine Artikel usw. darüber.
    (30.09.2011)
    zollifreund:   zum Schluss noch ein Bild aus dem Bereich der Kleinaffen. Was mich hier verwundet hat, ist, dass bei allen Affen hier kein Rindenmulch mehr in den Innenanlagen war. Früher war hier immer ein dicker Bodenbelag (Krallenaffen, Sakis, Springaffen).
    Geht man mittlerweile aus hygenischen Gründen davon wieder ab? Oder gibt es andere Gründe dafür?
    (30.09.2011)
    zollifreund:   Nun noch ein Bild zur Veranschaulichung was ich mit der Platzverschwendung bei den Außenanlagen meinte: Bei dem rotem Punkt "ihr Standort" sind etliche Pflanzenbereiche und ein Weg rechts davon, die ich eher zur Vergrößerung des Außenkäfiges genutzt hätte.
    (zum Vergleich: die Insel für die Totenkopfäffchen ist so groß wie einer der zwei Schimpansenkäfigen).
    Man sieht auch schön die unterschiedliche Größe zwischen Schimpansen und Gorilla/Orang-Bereich.
    (30.09.2011)
    zollifreund:   letzten Samstag machte ich meinen ersten Besuch im Zolli, nachdem die Innenanlagen der Affen wieder eröffnet wurden. Bei dem Umbau wurden die Anlagen der Menschenaffen vergrößert, während die der Kleinaffen nur renoviert wurden. Überall wurden aber Fenster über den Innenkäfigen vergrößert, so dass diese nun viel heller sind und auch Sonnenlicht einfallen kann. Gerade die neue Höhe haben die Schimpansen reichlich genutzt.
    Natürlich sind die Innenanlagen der Menschenaffen bei weitem nicht so groß wie z.B. in den Neubauten von Frankfurt oder Gelsenkirchen. Dafür sind sie reich strukturiert und es gibt viele Möglichkeiten für die Affen sich gegenseitig aus den Augen zu gehen oder sich ganz von den Besuchern zurück zu ziehen. Dieses Prinzip wurde ebenso belassen wie die bisherige Einrichtung durch die künstlichen Äste und Seilen.
    Bei den beiden Außenanlagen der Schimpansen lässt sich mittlerweile auch recht gut die zukünftige Größe erkennen - und die war leicht enttäuschend. Habe mir hier mehr erhofft. Meiner Meinnung nach wurde hier unnötig Platz durch die Wegeführung verschenkt. Hätte man die Stichwege zu den Einsichtsbereichen kleiner gehalten, wären etliche Kubikmeter mehr Raum entstanden. Auch hat mich hier wieder gewundert, warum immer die Schimpansen die kleinsten Außenanlagen bekommen? Finde diese immer viel akiver als Gorillas und Orangs und würde diesen daher mehr Raum geben.
    (29.09.2011)
    Liz Thieme:   Nun ist es klar. Basel tauscht seine Giraffen-Unterart aus.
    In Zukunft werden Kordofan gehalten, die erste Kuh ist schon da. Kianga kam aus Belgien Mitte März in die Schweiz.
    Baselskuh Dawa ist schon nach Belgien abgegeben worden, die anderen beiden werden den Zoo im Mai verlassen.
    Ein Kordofan-Bulle wird vermutlich auch im Mai aus Frankreich eintreffen. Weitere Weibchen werden dann noch folgen.
    (13.04.2011)
    Liz Thieme:   In der Nacht auf Sonntag verstarb Gorillafrau Kati. Sie war etwa 49 Jahre alt und die letzte der "wilden" Gorillas in Basel.
    (23.03.2010)
    Sacha:   Offenbar kein verfrühter Aprilscherz:
    Der Zoo Basel plant ein Ozeanarium.

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Basler-Zolli-plant-RiesenAquarium/story/14345135

    PS: Sind damit die Pläne für die Grossen Pandas vorerst auf Eis gelegt:)
    (17.03.2010)
    zollifreund:   damit bleibt den Tieren wenigstens eine lange Reise erspart - hoffentlich werden sie aber nicht mit den dort sicher vorhanden chemischen Mitteln für die Dauer ihres Aufenthaltes ruhig gestellt... :-)

    Dr. Pagan hat bereits letzte Woche gesagt, dass der Aufenthaltsort auf jeden Fall nicht öffentlich sein wird.
    (11.03.2010)
    Liz Thieme:   @zollifreund Unterkunft ist nun etwas weiter bekannt:
    >Menschenaffen ziehen vom Zoo in die Novartis um

    Basel. Ab April wird das Affenhaus im Basler Zoo umgebaut. Die Gorillas und Schimpansen ziehen darum für ein Jahr in Räumlichkeiten der Novartis. Wo genau sich die jetzt noch leerstehenden Hallen befinden, gibt der Zoo nicht bekannt, so Direktor Olivier Pagan gegenüber Radio Basel.

    Der Zoo arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die Hallen für die Menschenaffen herzurichten und sie tiergerecht auszustatten. Die vorübergehende Unterkunft ist von den kantonalen Veterinärbehörden genehmigt worden.<
    (11.03.2010)
    Sacha:   @zollifreund: Danke für die Info.

    Kleine Bemerkung: Westliche Flachlandgorillas sind natürlich mehrheitlich Waldbewohner, einige setzen sich aber stundenlang ohne Schatten der afrikanischen Sonne aus, wenn sie sich in den Bais (Sumpflichtungen) über Wasserpflanzen her machen. Die (übrigens in den wenigsten Zoos wirklich schattenlose) Wiese in den Tiergärten dürfte demzufolge nicht so schlimm für die Gorillas sein, zumal auch die Sonne in Mitteleuropa nicht so stark ist wie am Aequator.
    (08.03.2010)
    Andre Battermann:   Naja, will man nicht langfristig für PandaBÄREN planen...?
    (08.03.2010)
    zollifreund:   auch ich war diese Woche auf dem Info-Abend des Zoos zu den neuen "Erlebniswelten für Menschenaffen". Bereits beim Besuch des Zolli sind im ganzen Zoo die Folgen dieses Großprojektes zu sehen: die Thare haben bereits schon länger den Zoo verlassen, mittlerweile leider auch die Meerkatzen. Laut Schild sind sie nach Deutschland umgezogen - weiß jemand wohin?
    In den nächsten Wochen sollen dann die Kattas auf die Insel umziehen. Wobei gleichzeitig bereits erwähnt wird, dass dieser Bereich später der vergrößerten Elefantenanlage zugeschlagen werden soll.
    Der Zolli-Direktor Dr. Pagan stellte dann abends die Pläne für den Umbau vor. Da hier auch etliches auf der homepage zu finden ist, hier nur ein paar Ergänzungen:
    die Brillenbären und Fischotter werden den Zolli verlassen, dadurch wird nur noch als einziger Bär die alte Malaienbärin vertreten sein. Langfristig wird aber weiter für eine Bärenart geplant.
    alle Affen ( außer natürlich den Javaner und Kattas) müssen während der Umbauten den Zoo verlassen. Sie werden in der Nähe von Basel ein Übergangquartier beziehen. Wo, wird Mitte nächster Woche bekannt gegeben.
    als Absperrung der 5 Außenanlagen ( für Orangs, Gorillas und Schimpansen) wurde Stahlgitter mit eingelasen Glasscheiben gewählt. Dies geschah aus Sicherheitsaspekten und da so auch am wenigsten (nicht für die Tiere nutzbaren) Raum benötigt wird. In ca. 80 cm Abstand wird dann ein Netz die Anlagen umspannen, das von Kletterpflanzen bewachsen wird. Diese Pfanzen dienen zum Schattenspenden und als Beschäftigungsnahrung. In meinen Augen eine sehr gute Idee, schließlich sind die Tiere ja alle Waldbewohner und werden so nicht auf einer großen "schattenlose Wiese" gehalten.
    auch der Bereich der anderen Affen wird komplett renoviert und es werden Außenanlage auf dem Dach des Affenhaus gebaut.
    Geplant ist, dass das Haus Mitte 2011 fertig ist, die Außenanlagen dann im Sommer 2012.
    (06.03.2010)
    Martin Gloor:   Es tut sich was in Basel
    Der Felsen mit den Schneeleoparden ist nur noch eine grosse Baustelle.
    Wie ja erwähnt sind die Schneeleoparden in Zürich.

    Die ersten Bäume rund ums Affenhaus sind gefällt.
    Anfangs März bin ich an einem Info-Abend im Zoo Basel

    (22.02.2010)
    Liz Thieme:   mehrfache Rappengeburt im Winter. Weibchen „Chilli“ brachte am 12.1. ein männliches Jungtier auf der Außenanlage zur Welt. Am 29.12. waren ebenfalls schon zwei Männchen geboren worden. Damit hat Basel nun derzeit acht Tiere. Okapi Stomp ist inzwischen ins Medical Training integriert worden.
    (12.02.2010)
    Liz Thieme:   am 13.1. wurde zu ersten Mal in Basel ein Sumpfspringaffe geboren.
    Vater Gunther (5, Schwede) wurde erst im September letzten Jahres mit Chica (6, Berlin) vergesellschaftet. Gunther war vorher ein halbes Jahr alleine in Basel.
    (22.01.2010)
    Martin Gloor:   @ BjörnN: Die Haltung der Orang-Utan wird nicht aufgegeben, sie sind aber in Gelsenkirchen bis der Umbau fertig ist
    (14.01.2010)
    Martin Gloor:   Wegen Umbauarbeiten am Felsen sind die Schneeleoparden ab 1. Januar vorübergehend nicht zu sehen. Sie ziehen für 2-3 Monate in den Zoo Zürich und kommen voraussichtlich im März/April wieder in den Zoo Basel.



    (14.01.2010)
    Liz Thieme:   das haben wir doch schon unten gesagt, dass das kein Gerücht ist. und in meinem Text, gleich zwei unter deinem steht auch die Erklärung, was da passiert.
    (23.09.2009)
    th.oma.s:   basel beabsichtigt die himalaya-tharhaltung aufzugeben? ist an dem gerücht etwas dran und wenn ja was soll an diese stelle? kann diesbezüglich jemand informieren?
    (23.09.2009)
    IP66:   Das klingt ja so, als ob die seinerzeit preisgekrönte Struktur des Hauses erhalten bleibt. Wa die Schilderung der Außenanlagen angeht, bin ich mir nicht ganz sicher, ob es sich um Erlebniszoolyrik handelt oder ob man tatsächlich Urwälder bauen wird - wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob jeder Affe den Unterschied zwischen "beernten" und "aufressen" einer Pflanze internalisiert hat.
    (23.09.2009)
    Liz Thieme:   Auf der Homepage steht:

    >Baubeginn der „Neuen Erlebniswelten für Menschenaffen“ im Zoo Basel wird im Frühsommer 2010 sein. Während intensiven Vorstudien wurden die bestehenden Anlagen und Gebäude in Bezug auf die in der Menschenaffenhaltung geltenden neuen Massstäbe geprüft und ihre Eignung während der vergangenen rund vierzig Jahre beurteilt. Nun liegt ein Projekt vor, welches für die Haltung dieser faszinierenden und bedrohten Geschöpfe in einem Stadtzoo neue Massstäbe setzen wird.
    Das aus den 60er Jahren stammende Affenhaus wird einer gründlichen Sanierung und Erweiterung unterzogen. Unter Beibehaltung der bestehenden Kompartimentierung werden die einzelnen Menschenaffen-Räume in der Raumtiefe und teilweise auch in der Höhe vergrössert. Damit wird mindestens eine Verdoppelung der Grundfläche und des Volumens erreicht. Dort, wo heute die Javaneraffen und die Brillenbären sind, werden als Netzräume ausgebildete Freianlagen entstehen. Diese erheben sich bei Schimpansen und Gorillas bis elf Meter, bei den Orang-Utans sogar bis 16 Meter über den Boden. Sie sind mit den Gehegen im Haus so verbunden, dass die Menschenaffen die Wahl haben, ob sie sich eher in der inneren Begegnungszone mit den Menschen oder in den dschungelartig strukturierten Aussenbereichen aufhalten wollen. Die Netzräume sind an besonderen Gerüststrukturen von schattenspendenden Kletterpflanzen überwachsen, die die Affen beernten. Andere Raumabschnitte sollen ausgesprochene Sonnenstuben darstellen, wo auch an trockenen Wintertagen windgeschützt ein Sonnenbad genossen werden kann.
    Besucherinnen und Besucher werden auf Wegen an die Begegnung mit den Menschenaffen heran geführt, die im Laufe der Zeit von grossen Bäumen überschattet werden. Sie erhalten gitterfreien Einblick durch grosse Panoramafenster. Einer der Wege führt über das Dach des Affenhauses, wo Totenkopfäffchen, Wollaffen, Krallenäffchen und Klammeraffen im natürlichen Vegetationsraum aus nächster Nähe beobachtet werden können. Entlang der Geländestufe im Bereich der heutigen Bärenanlagen erstreckt sich ein von einem Wasserlauf durchzogener Grüngürtel in Richtung Haupteingang. Darin liegt ein Identifikationsspielplatz, auf dem Kinder Affenverhalten ausprobieren können.<

    Sie planen also auch für Orangs.

    Die Baupläne habe ich hier hin gelegt, da ich hier schon den alten Grundriss des Affenhauses gezeigt habe.
    http://tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=1867&thema=&subthema=&subsub=

    >Die Aussenanlagen der Kleinaffen werden aufs künftig begehbare Dach des Affenhauses verlegt. Die Javaneraffen-Gruppe zieht in das heutige Gehege der Tahre (Himalaja-Ziegen) um, deren Haltung der Zoo aufgibt. Ganz weichen müssen auch die Meerkatzen, die den Kattas Platz machen. Der Um- und Ausbau soll 2012 fertig sein (siehe Kasten).<

    Das heißt keine Erweiterung für Schneeleoparden, sondern die Affen ziehen um.
    (23.09.2009)
    Martin Gloor:  
    @Ip66 Heute Nachmittag wird anscheinend genauer Informiert. Leider kann ich nicht dabei sein. Pläne gibt es sicher irgendwo. Die Profile stehen ja schon lange aber am Patentag wollte so keiner recht Auskunft geben. An den Bau-Profilen nach zu Urteilen wird das etwas gigantisches.


    @ BjörnN So etwas habe ich auch schon gehört, weiss aber nicht ob das Basel oder Zürich gemeint ist.

    (23.09.2009)
    IP66:   Gibt es Pläne, wie man sich den Neubau der Affenkäfige vorstellt?
    (23.09.2009)
    BjörnN:   @Martin Gloor
    Es wird auch Zeit, dass man sich in Basel den Menschenaffen annimmt.

    Ist Ihnen bekannt, ob Basel die Orang-Utan-Haltung aufgeben wird?? Im Rahmen der Eröffnung des Zooteils Asien in der ZOOM Gelsenkirchen war vom Einzug einer Orang-Utan-Familie aus einem Schweizer Zoo die Rede, wobei nur Basel und Zürich in Frage kommen.
    (23.09.2009)
    Martin Gloor:   Neue Infos aus Basel:
    Im Frühsommer 2010 bahnt sich ein Umbruch an für die Gorillas: Dann beginnt der Umbau des Affenhauses, das dabei erweitert wird. Dabei wird die Gehegefläche von rund 340 auf 700 Quadratmeter verdoppelt. Zudem ersetzen naturnah gestaltete 2000 m2 Aussenflächen die heutigen 70-m2-Kojen.

    (23.09.2009)
    Liz Thieme:   das warum kann ich euch nicht sagen, das wird nicht verraten in den Angaben.

    Ja Victor Bindy.

    Vor allem konnte man hier gestapelte Thar-Jungtiere in Felsfächern sehen, kenne keinen anderen Zoo wo es das gibt.
    (15.09.2009)
    Sacha:   Die Frage geht wohl an Liz resp. Herrn Victor Bindy (Kurator in Basel?)....
    (15.09.2009)
    Holger Wientjes:   Warum plant man dann die Abgabe ? Thare und Schneeleoparden nebeneinander präsentieren zu können hat ja auch seinen Reiz.
    (15.09.2009)
    Sacha:   @Holger Wientjes: So klein sicher nicht. Zudem ist die halbkreisförmige Anlage reich bepflanzt. Gefühlt würde ich sagen, sie ist in etwa so gross wie die Hannoveraner Tigeranlage.
    (15.09.2009)
    Holger Wientjes:   Warum will man denn die Thare abgeben ? Ist das Irbisgehege so klein, dass man das Nachbargehege benötigt ?
    (15.09.2009)
    Liz Thieme:   na bisschen schadenfreudig?! ;)

    Herr Bindy (wer auch immer das ist) will die 2,10,8 Thare und die 0,2 Otter abgeben.
    (15.09.2009)
    Sacha:   @Liz:

    Wusste gar nicht, dass Basel die Thare/Tahre abgeben will. Aber falls doch, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass das Gelände die Schneeleoparden bekommen, schon weil ich VERMUTE, dass der Felsen unter Denkmalschutz steht und somit nicht abgerissen werden darf.

    Die Kanadaotter sollen auch weg? Ich habe sie erst kürzlich im ehemaligen Braunbärgehege (neben den Brillenbären) gesehen. Würde mich wundern, wenn sie die abgeben, zumal im Masterplan das Thema Nordamerika einen Platz hat oder zumindest hatte.

    Lustig ist übrigens, dass einige in Basel immer noch von Grossen Pandas träumen. Die theoretische Möglichkeit (über die mit dem Zolli sehr verbundene Chemieindustrie) würde wohl bestehen. Doch wenn man sieht, wie zurückhaltend die Chinesen zuletzt mit der Vergabe oder auch nur der Verleihung von Tieren wie Grosser Panda, Goldstumpfnasenaffe usw. waren, dürfte das nicht für sehr realistisch halten.

    Somit bleibt der Zoo Zürich in der Schweiz weiterhin das Mass aller Dinge....:)
    (15.09.2009)
    Liz Thieme:   hups was vergessen.
    Gleiche Frage und Hintergrund gilt auch für die Kanadischen Fischotter.
    (14.09.2009)
    Liz Thieme:   weiß jemand was in die Thar-Anlage hinein soll? Der Zoo plant die Haltung aufzugeben.
    Wäre toll wenn das den Schneeleoparden zugeschlagen werden würde *träum*
    (14.09.2009)
    Liz Thieme:   die drei Geparden-Jungtiere (*17.6.) sind diese Woche zum ersten Mal nach draußen gekommen und der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
    (11.09.2009)
    Liz Thieme:   Habe gerade zu Basels Erweiterung (1961) und deren Veränderung was gelesen.
    K. Brägger plante damals die Erweiterung südlich der Zoogrenze zur Binnigerstraße hin, sowie das Vivarium und das Affenhaus. Danach folgten noch viele weitere Planungen von ihm.
    In seiner Planung von 1961 sieht er in der Anlage (heute wohl Kängurus) Beisa-Antilopen vor. Und nebenan (heute Somaliesel) Tapire.
    1968 wurden diese beiden Anlagen umgeplant für Bongos und Wildesel. Bongos auf die Beisa-Anlage, Wildesel auf die Tapire. Dies ist auch im Zukunftsplan von 1974 gezeigt.
    Die Nashorn-Tapir-Anlagen im „Neben-Zoo“ waren 1961 schon vorhanden, wurden wohl nur noch etwas umgeplant. Die Nashornanlage war wohl schon immer die Nashornanlage, die Tapire waren dann (ab wann keine Ahnung) in der heutigen Zwergflusspferd-Anlage. 1974 steht in dieser allerdings noch „Flusspferd“ drin und Tapire sind da schon nicht mehr mit geplant.
    (08.09.2009)
    Mel:   Was ich in Basel leider nicht geshen habe und was mir auch erst jetzt eingefallen ist. Weiß jemand zufällig wo die Rotducker abgeblieben sind bzw. Ihre Anlage haben?
    (18.08.2009)
    Michael Mettler:   @Liz: Die Wölfe in Basel - so es denn immer noch der Zuchtstamm ist, den ich von dort kenne - sind Amerikaner, lassen sich aber (Auskunft nach einer früheren Anfrage dort) keiner Unterart zuordnen - also Herkunft unbekannt oder Mix.
    (15.08.2009)
    Oliver Jahn:   Das ist die klassische Finanzierung einer ABM.
    "1936 führte der Kanton Basel-Stadt in Zeiten grosser Arbeitslosigkeit - einer Anregung von Prof. Edgar Salin folgend - den «Arbeitsrappen»-Fonds ein. Auf jeden Franken Arbeitseinkommen musste ein Rappen einbezahlt werden. Aus dem Fonds wurden Projekte zur Arbeitsbeschaffung finanziert."
    Und wenn in Deutschland heute ABM gemacht werden, dann fragt da so ein kleines Männele:
    "Wer hats erfunden?"
    :-)

    (15.08.2009)
    Michael Schulz:   @Liz:
    Hab mal eben ein bisschen gegoogelt wegen dem Arbeitsrappen. Hier ne Erklärung die ich dazu gefunden habe:

    In der Wirtschaftskrise der dreissiger Jahre wurde der Arbeitsrappen eingeführt. Von jedem Franken Lohn wurde ein Rappen abgezweigt, um die Wirtschaft - vornehmlich bauliche Objekte - wieder anzukurbeln. Innerhalb von zehn Jahren kamen mehr als 40 Millionen Franken zusammen. In den 1950er Jahren wurden mit dem übriggebliebenen Kapital des Arbeitsrappens Altwohnungen renoviert.

    Also wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Arbeitsrappen etwas ähnliches gewesen, wie unser deutscher Solidaritätszuschlag.
    (15.08.2009)
    Henry Merker:   @Liz:
    Tut mir Leid Liz, aber ich hatte deinen Beitrag nicht gelesen; bin halt nur bis zu dem letzten Beitrag von Jennifer gekommen!!!!
    Ich hoffe, du begnädigst dich dazu, mir zu verzeihen.
    Dann schwelg mal weiter.
    (14.08.2009)
    Liz Thieme:   das hängt im Elefantenhaus

    danke Oli :) du hast uns gefehlt...
    (14.08.2009)
    Matthias Schramm:   Gut Frage beantwortet; Vermutung falsch!!
    (14.08.2009)
    Matthias Schramm:   "Arbeitsrappen": Rappen ist der kleine Bruder vom Schweizer Franken. Ich könnte mit denken, dass es irgendeine Sammelaktion bei den "kleinen" Leuten gegeben hat und man damit sagen möchte, dass dafür das ersparte Kleingeld gespendet wurde (aber nur eine Vermutung).
    Wo hängt dieses Schild im Zoo?
    (14.08.2009)
    Oliver Jahn:   Ich bin zwar kein Schweizer, aber Arbeitsmarktpolitik ist eines meiner Studienfächer gewesen. ;-)
    Der Arbeitsrappen ist ein Baseler Sozialwerk der Gewerkschaft, der Bauverbände und des Staates, welches am ehesten mit den in Deutschland bekannten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) zu vergleichen ist. Also gemeinschaftlich finanzierte Arbeiten (hier speziell im Baubereich) im öffentlichen Interesse.
    (14.08.2009)
    Liz Thieme:   das hab ich doch gestern schon hingeschrieben. Jeder hier weiß dass drei wissenschaftliche Namen für eine Unterart stehen.
    Und außerdem wissen WIR wo man sich informiert, wir kennen nämlich Google und andere Möglichkeiten.
    Du musst uns nicht jeden Fitzel erklären, wieso irgendwas wo geschrieben wird.

    Und wenn du weiter über Kängurus diskutieren willst, hier ist schon ein Thread:
    http://tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=439&thema=Tiergruppen&subthema=sonstige%20S%E4uger&subsub=

    ich will hier meine Fragen beantwortet haben. Und mit den anderen in Erinnerungen an den Zoo schwelgen.
    (14.08.2009)
    Henry Merker:   Nachbemerkung.
    Der Zoo Basel hält das Schwarzgesichtskänguru, eine im südwestlichen Australien vorkommende Unterart des Westlichen Grauen Riesenkängurus. Diese Nachbemerkung soll eventuellen Mißverständnissen vorbeugen.
    (14.08.2009)
    Henry Merker:   @Michael Mettler:
    Kann es sein, dass die Inzuchtproblematik erst so richtig aufkam, seitdem man angefangen hat, die Tierbestände in den Zoos zu lichten, wenngleich die Ursachen dafür durchaus verständlich sind und hier auch nicht weiter ausgerollt werden sollen?
    Denn trotz der EEPs bin ich der Meinung, dass sich die zoologischen Gärten oftmals nicht ausreichend untereinander ausgetauscht haben, wenn es um die Frage geht, welche Tiere aus dem Bestand genommen werden sollen, was eine Ursache für die doch zu beobachtende Tierbestandsmonotonie sein kann. Ich denke, dass unter anderem deswegen bei vielen Tieren die genetische Breite sehr stark geschrumpft sein dürfte.
    Um wieder auf Basel und seine Grauen Riesenkängurus zu kommen: Auch wenn diese Form schon immer eher selten war, so macht es schon eine Menge aus, ob man 2 oder 7 Haltungen aufzählen kann. Ähnliches gilt auch für die Westlichen Grauen (früher immerhin 4 Haltungen mehr als heute (nur 2 Halter momentan) und das Östliche Graue, das heute jedoch noch stärker vertreten ist.
    (14.08.2009)
    Liz Thieme:   und noch zu der Pressenachricht des Zoos, das aktuelle Bild der Königskinder.
    alle anderen Bilder sind hier anguckbereit:
    http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Basel_2009/
    (14.08.2009)
    Liz Thieme:   dann schreib doch nichts fast fremd ist ;)

    so weiter geht's mit dem Baselausflug
    was zum Himmel ist ein Arbeiterrappe? *in Richtung Schweizer schiel*
    Für mich ist ein Rappe ein schwarzes Pferd.
    (14.08.2009)
    Henry Merker:   PS:
    Langsam hat dies wohl doch weniger mit dem Zoo Basel zu tun.
    (14.08.2009)
    Henry Merker:   Mittlerweile würde ich die Zoobesucher nicht mehr so kritisch sehen, was das Gucken auf die Schilder betrifft.
    In meinen letzten Zoobesuchen in Berlin (beide Einrichtungen) und Cottbus haben die Zoobesucher nicht nur die Tiere meistens richtig einordnen oder gar richtig benennen können, sondern im Zweifelsfall auf die Schilder gesehen. Ím Zoo Berlin fiel auf, dass insbesondere die Touristen von den Schildern Gebrauch machten und dann über die Tiere diskutierten. Dies gilt besonders für die Italiener, die den Vorteil genießen, dass ihre Artbezeichnung oftmals näher am wissenschaftlichen Namen dran ist.
    Grober Schnitzer waren jedenfalls nie dabei.
    (14.08.2009)
    Liz Thieme:   wir hatten von weiter weg die Schilder kontrolliert, ob da wirklich Kangas und Roos wohnen, die hüpfende Zeichnung reichte zur Bestätigung. Und ich war von dem Buschhuhn so begeistert, dass ich das andere Schild total vergessen habe *schluchz*
    Aber man muss sagen die Beschilderung in Basel gehört nicht zu den Besten, teilweise leicht verwirrend.
    Steht ganz groß "Wildesel" drauf und rechts in klein wo die FRemdsprachen stehen dann nochmal "Somali-Wildesel". Und bei den Wölfen steht überall nur Wolf. Und die sehen nicht nach typischem Europäischem Wolf aus.
    (14.08.2009)
    Michael Mettler:   Mann, wir haben uns doch schon öfter das Maul darüber zerrissen, dass der Normalbesucher keine Schilder liest. Wenn selbst ihr als "Fortgeschrittene" nun auch nicht mehr draufguckt, dann können sich die Zoos die sündhaft teuren Beschilderungen doch eigentlich sparen :-D
    (14.08.2009)
    Mel:   Zu meiner Schande muß ich gestehen das ich auch nicht auf die schilder geschaut habe...irgendwie hatten wir uns so auf Rote riesen eingeschossen ;-)bzw. mehr darüber gerätzelt warum die so dunkel gefärbt sind. Schon irgendwie peinlich...ein blick aufs Schild hätte ja gereicht.
    (14.08.2009)
    Michael Mettler:   Ich war länger nicht in Basel und hätte deshalb einen Känguru-Austausch nicht unbedingt mitbekommen, aber es freut mich, dass der Zoo noch immer an den selten gewordenen Grauen Riesenkängurus festhält (wobei ich jetzt lieber nicht die Inzucht-Frage stelle...). Das ist eine Baseler Traditionsart seit Jahrzehnten. Früher wurden die Tiere übrigens im Giraffenhaus längere Zeit in Vergesellschaftung mit Sitatungas gehalten!
    (14.08.2009)
    Jennifer Weilguni:   @Liz
    P.S. Ich weiss ja nicht, ob die Löwen im Winter wirklich nur in der Innenanlage sind, aber eigentlich spricht ja nichts dagegen, die Tiere auch zur kalten Jahreszeit auf die Aussenanlage zu lassen. In anderen Zoos klappt das ja auch.
    (14.08.2009)
    Jennifer Weilguni:   Also ich ging eigentlich auch davon aus, das Basel Rote Riesen hält. Vieleicht sind wir schon so festgefahren, dass wir jedes größere Hüpferu gleich als Roten Riesen einstufen.. :-))

    Danke Tina, dass du meine Sichtung untermauerst. Ich war mir ja gleich sicher Zwergotter gesehen zu haben :-) Nein, ich nehme keine bewusstseinserweiternde Substanzen.. und sehe auch keine Phantome *freu*. Wären es keine Zwergotter gewesen, dann hätte ich davon ausgehen müssen, dass Basel ein kleines Problem mit sehr großen Ratten hat.

    Alles in allem hat sich der Zoo seit meinem letzten Besuch vor zwei Jahren im Wesentlichen nicht verändert und beide Male hatte ich bei den Buschhühnern leider Pech. Ansonsten nahm ich wieder viele positive Eindrücke mit nach Hause, aber auch für mich blieb ein bitterer Beigeschmack wegen der fehlenden Aussenanlagen für Menschenaffen. Es fährt einem irgendwie ins Herz, wenn man sieht, dass Totenkopfäffchen eine großzügigere Anlage besitzen als ihre riesigen Verwandten. Die Gorillas kann man in Basel mittlerweile stapeln. Zum Glück plant Basel ja auch hier sich zu verbessern und ich drücke fest die Daumen, dass sich diese Pläne bald in die Tat umsetzen lassen.

    Sobald ich dazu komme, werde ich noch ein paar Bilder aus Basel einstellen -versprochen !
    (14.08.2009)
    Liz Thieme:   so habe noch mal nachgeguckt (im Zooführer steht darüber nichts). Es sind Schwarzgesichtskängurus (Macropus fuliginosus melanops). Wodurch wieder eine neue Art, die ich nicht kannte, in Basel war.
    (13.08.2009)
    Matthias Schramm:   Ich glaube, dass in Basel die Grauen Riesenkänguruhs leben und sie deshalb nicht besonders rot sind.
    Die Löwen sind eigentlich auch im Winter regelmäßig in der Aussenanlage zu besichtigen!
    Tipp zur Anreise: Auto in Lörrach stehen lassen und ab da mit der Tram rein nach Basel, spart extrem viel Stress! Denn nicht nur den Zoo in Basel bei der Hinfahrt zu finden macht Spaß, auch aus Basel herauszufahren hat viele originelle Möglichkeiten!
    (13.08.2009)
    Tina:   Ein kleiner Beweis, dass es nicht nur "Phantome" gibt, sondern tatsächlich Zwergotter bei den Nashörnern...
    Im Antilopenhaus werden übrigens immer die Jungtiere der vergangenen beiden Jahre ausgehängt - D.h. sobald am Ende des Jahres 2009 die Jungtierliste ausgehängt wird, wird die von 2007 wieder abgehängt.
    (13.08.2009)
    Liz Thieme:   Ich war dann gestern mal in dreifacher Begleitung zum ersten Mal in Basel :)
    Insgesamt hat mir der Zoo gut gefallen, allerdings dauert es schon bis man da überhaupt mit dem Auto hinkommt. Die Schweizer Straßenführung zu verstehen, dauert bisschen. Die fahren ja ähnlich wie Italiener *grusel*
    Also nach dem man dann endlich seinen Parkplatz (im Parkhaus Steinen) gefunden hatte und sich an der Architektur der Stadt freuen konnte, war die Freude noch größer, als wir sahen, dass die Schlange vor den Kassen sich verkleinert hatte.
    Dem Rundgang nicht ganz folgend (wer tut das auch schon) wurden wir von einen Brillenbär im Wasser begrüßt. Bekommt man fast Lust mit reinzuspringen, va war das Wasser schön klar, fast wie ein Bergsee.
    Was mich besonders überrascht hat, war die großzügige und schön gestaltete Anlage der Wildhunde, allerdings halten die sich nicht an die Beschreibungen des Zoos. In dem Zooführer (der auch schon der gleiche wie von vor zwei Jahren war (habe ich das richtig in Erinnerung, Jenny?)) steht nämlich: >Unsere Tiergehege sind so gestaltet, dass Sie die Tiere ohne störende Barrieren und ganz aus der Nähe fotografieren können.< Tja, die lieben Wildhunde lagen aber hinter dem Gitterzaun, für mich unfotografierbar :(
    Auch die Löwenanlage gefiel mir sehr gut, einzigen Nachteil sehe ich hier in der Winterhaltung. Sind die wirklich im Winter nur über Bildschirm zu sehen???
    Interessant ist auch das restliche Gamgoas mit den Nilkrokodilen, die Capri-Sonne zum Fressen gern haben (leider). Hat jemand schon mal die Termiten auf dem Hügel gesehen und nicht nur in der Röhre. Wir wollten auf Grund der Besuchermenge nicht im Hügel rumstochern.
    Hübsch finde ich auch das Antilopenhaus, mit den Geburtenlisten von 2007 und 2008 an den Wänden und dem Nichtraucher Piktogramm. Wo sollen denn die Jungtiere von 2009 hin? Die große Anzahl an Kleinen Kudus, die ja zusammen mit den Giraffen leben, sich aber auch in ihren Bereich zurückziehen können, fand ich toll. Sind noch anmutiger als die Großen Kudus. Schade ist natürlich, dass die Giraffen keinen Zuchtbullen haben. Aber die Giraffen waren mit das Highlight des Zoos, endlich mal Massais. Tolle Zeichnung. Nebenan war dann aber wieder bisschen Trauer angesagt, auf Grund der derzeitigen Einsamkeit von Okapi Xina. Wobei es schön ist, dass die beiden Anlagen verbunden wurden.
    Im Zweitbereich des Zoos hinter der Eisenbahn sucht man dann vergeblich nach den Muntjaks bei den Panzernashörnern, die aber eine kleine Treppe zu ihrem erhöhten Grünbereich haben. Vermutlich lagen sie da sonstwo drin. Leben da auch Zwergotter oder haben wir Phantome gesehen? Die Anlagen gefielen mir recht gut, nur finde ich es schade, dass kaum Grün für die Nashörner dabei war, denn das Grün ist wenn außenrum oder bei den Muntjaks.
    Enttäuscht war ich beim Zwergflusspferd, von den Anlagen hätte ich mehr erwartet.
    Allerdings für mich persönlich dann doch ein positives Erlebnis war die Schneeleoparden-Anlage. Leider ohne einen gesehen zu haben. Wie viele leben denn da noch, nachdem letztes Jahr der alte Kater verstorben ist?
    Nachdem wir unseren Kuschelwahn mehr oder weniger gestillt hatten und auch keine DikDiks bei den Rappenantilopen zu sehen waren, verschlug es uns zu den Flusspferden. Die grad auf Grund der Säuberungsaktion in der Anlage im Haus waren. Die Strauße und Zebras (wovon eine sehr kugelig aussieht) genossen die Sonne und beobachteten neugierig die Pfleger nebenan und der Hahn balzte was die Federn hergaben.
    Enttäuscht wurden wir dann bei den Menschenaffen, wo ja leider nur die Schimpansen einen Außenkäfig haben. Zum Glück konnte ich im Zoo-Magazin gerade lesen, dass ein großzügige Außenanlagen geplant sind mit Blick auf die Afrika-Savanne.
    Dann ging es endlich über Australien ohne Buschhuhn *schnief* und sehr braunen Roten Riesen (haben die kein vernünftiges ausgewachsenes Männchen, dass alle schön rot färbt?) zum Vivarium.
    Das Vivarium = mein Reich (wenn es schon keine Tiger und Jaguare im Zoo gibt und die Schneeleos nicht zu sehen waren). Insgesamt gefällt es mir (die Architektur war mir hier wurscht und habe sie nicht weiter beachtet), auch wenn es viele Arten sind die man auch aus anderen Zoos kennt. Schön fand ich die große Schnecke (Art leider nicht gemerkt) ziemlich am Anfang des Aquarienbereichs. Naja und dann ganz klar natürlich die Königspinguine und Eselpinguine, die auch ziemlich neugierig an die Scheibe kamen (leider sehr zappelig dabei waren). Die Könige haben derzeit wieder mal Nachwuchs. :)
    Und danach ging es ans plündern des Zoo-Shops.

    Insgesamt (abgesehen von dem Menschenmassen, die auch gerne mal quer über den Wegen lagen/saßen) war es ein sehr schöner und lustiger Tag mit vielen anregenden Unterhaltungen und interessanten Überlegungen zu Fütterungsmethoden und Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mensch und anderen Tieren.
    (13.08.2009)
    Matthias:   Danke für die Antwort.
    (30.07.2009)
    Michael Amend:   @Matthias. Nein, Ihre Erinnerung täuscht Sie sich nicht. Außerdem leben noch Klippschliefer in der Anlage.
    (30.07.2009)
    Matthias:   Werden in Basel eigentlich die Borstenhörnchen mit Webervögeln zusammen gehalten? Mir war das so im Etosch-Haus. Oder täuscht mich meine Erinnerung?
    (29.07.2009)
    Onca:   ich kann dazu nichts sagen, kenne die Masse dieser gerankten Zoos nicht. Und Rankings sind wie Statistiken "ich traue nur denen die ich selber gefälscht habe"
    Aber die Schweiz liegt ja nicht weit weg :) werde mich davoon schon noch überzeugen.
    (15.05.2009)
    Sacha:   @Ralf Sommerlad: Aber nur wegen der Nilkrokodil-Anlage, stimmt's..:)?
    (15.05.2009)
    Ralf Sommerlad:   @Onca:Zu diesem weiteren ominösen Zooranking sag ich besser nichts ( wenngleich Basel meiner Meinung nach mit Recht drin ist)..
    (15.05.2009)
    Frithjof Spangenberg:   Ja - die wurde im April eingeweiht, die Giraffen leben jetzt mit den Kleinen Kudus zusammen.
    (14.05.2009)
    Michael Amend:   Wurde nicht kürzlich die erweiterte Giraffen-Anlage fertiggestellt ?
    (14.05.2009)
    Onca:   der Zoo scheint hier ja eingeschlafen zu sein..

    Mop und Patric, das Basler Weisskopfsaki-Pärchen, sind seit 2003 zusammen. Seither hat Mop sieben Kinder geboren, das jüngste am 21. April, wie der Zoo Basel mitteilte.

    Zwillinge zur Welt gebracht hat am 10. April ein sechsjähriges Lisztaffen-Weibchen, der Vater sitzt in Salzburg.

    Außerdem kann sich nicht nur Wien rühmen, sondern auch die Schweizer.
    Die Zoos von Zürich und Basel schaffen es in einer Studie unter die besten zehn Zoologischen Gärten Europas.
    In der Studie wird die Qualität von 40 führenden Zoos anhand 25 Kriterien bewertet. Bewertet worden seien nur Zoos mit mehr als einer Million Besucher.
    Der Zoo Zürich kommt auf der Bewertungsliste hinter Wien, Leipzig und Berlin (welcher stand da nicht) auf Platz vier, der Zoo Basel belegt den siebten Platz.
    (14.05.2009)
    Matthias Schramm:   In Basel ist man da ja anscheinend bis zum Letzten konsequent. Man denke auch an die Afrikaanlage, mal wird der Nachwuchs der Strauße von den Zebras reduziert oder die Zebras (der Zebrahengst) durch den Flusspferdbullen gemeuchelt. Bei den Löwen hat ja die Gemeinschaftshaltung anscheinend nicht funktioniert, seit die Basler Löwen keine Fuchsmangusten mehr fangen können, müssen die Jungen der Wildhunde im Nachbargehege daran glauben ;)
    (24.11.2008)
    André Haubrich:   Was war denn da in Köln?
    Wurde die Vergesellschaftung auf der heutigen Bisonanlage probiert?
    (23.11.2008)
    IP66:   Ich fände es interessant, wenn jemand, der häufig in Basel ist, die versuchte Gemeinschaftshaltung im Auge gehält. Dergleichen wird ja gerne als großer Erfolg verkauft und dann nach kurzer Zeit eingestellt - ich denke da an die kölner "Vergesellschaftung" von Bisons und Schwarzwedelhirschen, die auch nicht lange währte. Um so schöner, wenn es funktioniert!
    (22.11.2008)
    Sven P. Peter:   Ja, die Löwen hatten ihren Spaß ;)
    (21.11.2008)
    Matthias Schramm:   Ich war vor zwei Wochen in Basel. Die Panzernashörner nutzen die letzten warem Sonnenstrahlen für ein ausgedehntes Sonnenbank. Die Muntjaks lagen im Gebüsch der "Inseln" innerhalb des Geheges. Die Zwergotter konnten das Gehege allerdings nicht nutzen. Vor dem Ausgang ihres Innengeheges war ein Käfig gestellt. Warum die Zwergotter nicht herausdurften war allerdings nicht vermerkt.

    Entspricht es eigentlich den Tatsachen, dass die bei den Löwen untergebrachten Fuchsmangusten, nach und nach aufgefressen wurden?
    (21.11.2008)
    Jörn Hegner:   dieses jahr besuchte ich mal wieder den zoo in basel . geplant war für die panzernashörner eine vergesellschaftung mit chinesischen muntjaks und zwergotter . ist es damit jetzt schon soweit und läuft es gut .
    (10.11.2008)
    Michael Amend:   Bullenanlage.
    (14.09.2008)
    Michael Amend:   Anlage für die Panzernashörnkühe.
    (14.09.2008)
    Michael Amend:   Ich war gestern in Basel, trotz ganztägigem, strömenden Regen ein intereressanter Besuch. Die nashorn-Anlagen sind, von der bedauerlicherweise sehr geringen Fläche, gut gelungen, vor allem der nun weiche Boden hat es schon bewirkt, das die Tieer besser laufen und nicht mehr die ganze Sohle belasten müssen ! Trotzdem hielte iche s für sinnvoll, die Elefantenhaltung in basel zu beenden und endlich eien zeitrgemäße Panzeranshornhaltung zu verwirklichen, mit großer Inn-Anlage, inklusive großen, für ALLE Tiere gleichzeitig nutzbaren Badebecken udn Schlammsuhle. Leiderw ird sowas vermutlich nie verwirklicht, obwohl ja gerde das Panzeranshorn DIE Flaggschiffart für Basel ist, und ncihtd er Afrikanische Elefant. Das Zwerghippo war witterungsbedingt im Stall, Zwergotter und muntjaks , beide nun bei den nashörnern,w aren nciht zu sehen,d afür ahben die beiden nashorndamen ein ausgiebiges Bad genossen. Die ehemalige Muntjakanlage ist leer. Dik-Diks gibt es nicht emhr, im Juli wurde die gesamte Gruppe vom Fuchs gerissen, der einige Tage später erlegt werden konnte.
    Ein weiteter Versuch, einen Massai-Bullen zu bekommen, diesmal aus Japan, ist gescheitert. Auch die USA und Kanada geben keinen Bullen raus. Die Außenanlage wird um ca. das Doppelte erweitert, siehe Plan. Fertigstellung Frühjahr. Sehr lobenswert an basel ist, das etlcihe Artend en Sommer über draußen bleiben, z.B die Giraffen, die werden sogar ausgesperrt, Elefanten und OKAPIS ! ( Kuh tragend )auf Ducrhlauf gelassen. Bei Elefanten wird das ja löblicherweise auch in deutschen Zoos praktiziert, bei Okapis macht es leider keiner.
    Die alte Elefantenkuh lebt immer noch und macht einen trotz ihres hohen Alters einen sehr guten Eindruck. Hmm, und das billige Zoorestaurant ( 8 Euro für eine Bratwurst mit Pommes )sorgt dafür, das ich meine Diät streng einhalte....
    (14.09.2008)
    zollifreund:   am letzten Samstag war ich wieder mal im Zoo Basel bei der sogenannten Zolli-Nacht: es war wie immer sehr interessant bei der einbrechenden Dunkelheit durch den Park zu laufen und die Tiere zu beobachten. Vor allem weil im Zolli alle Tiere selbst entscheiden können, ob sie auf der Außenanlage bleiben oder lieber in die Stallungen gehen möchten. So konnte ich gut die jungen Geparden und Löwen in der Dunkelheit beobachten (Schade dass so was in Deutschland nicht geht... aber das ist ja nicht die einzige Vorschrift wie in D artgerechte Haltungen verhindert wird).
    Die Javaneraffen war aber am spannensten zu beobachten. Aufgrund der hohen Temperaturen sind die jüngern Tieren an der Wasserstelle rumgetollt wie ihre menschlichen Verwandten im Freibad - von übermutigen Sprüngen von den Felsen ins Wasser bis zu richtigen Tauchgängen (siehe Bild), für mich waren das völlig neue Eindrücke. Sonst heißt es ja immer dass Affen nicht unbedingt Freunde von Wasser wären.

    Weiter ist noch zu berichten, dass mittlerweile die Außenanlage der Panzernashörner fertig sind. Zwei Kurzkrallenotter sind schon auf der Anlage, die Muntjaks müssen sich noch ein wenig gedulden bis die Beflanzung auf den ihnen vorbehaltenen "Inseln" richtig angewachsen sind.
    Weiter ist wieder ein Zwergflusspferd in die ehemalige Anlage eingezogen, ein weiteres soll bald folgen.
    Für die Brillenpinguine wurde das Gehege erweitert, direkt daneben wurde die Erweiterung mit Sandboden, Wasserbecken und Bruthöhlen gestaltet.
    Als nächstes Objekt sollen die Außenanlagen der Giraffen und Kleinen Kudus umgestaltet und erweitert werden. Genaue Planungen gibt es offiziel noch nicht, anscheinend soll aber der Weg an den Giraffen vorbei in deren Gehege mit einbezogen werden. Bei den Kudus wurden schon neue Hecken aus Ästen gestaltet, damit die Tiere mehr Sichtschutz von den Besuchern haben.
    (02.07.2008)
    Frithjof Spangenberg:   Auf der neuen Webseite des Zoos wird angesprochen, dass für den Sautergarten neben den Panzernashörnern auch grosse Pandas als Vertreter eines Parkteils Asien angedacht sind. Weiß da jemand, ob da etwas konkretes dahintersteckt?
    (25.04.2008)
    Rüdiger:   IP 66
    ich gebe dir absolute recht. Vor allem die Gräben im Innenhaus sind raummässig für die Innenanlagen genutzt worden und der Bodenbelag wurde mit Rindenmulch ausgestattet.
    Da könnte sich so manch ein anderer Tierpark eine Scheibe abschneiden
    (17.02.2008)
    IP66:   Auch wenn ich mir mehr Einblicke in die neuen Innenboxen gewünscht hätte, halte ich den Umbau des basler Nashornhauses für außerordentlich gelungen und sehr in ihm ein Beispiel dafür, wie man ältere ungeliebte Bauten charakterwahrend umgestalten kann.
    (17.02.2008)
    Walter Koch:   Die Nashörner erhalten zur Vergesell-
    schaftung Muntjaks und Otter.
    Die Otter erhalten Zugang, zu dem Fluß-
    lauf, über diverse Schlupflöcher.
    Die unsinnigen Sturzgräben in den
    Stallungen wurden umgebaut.
    (16.02.2008)
    Rüdiger:   Die neue Panzernashornanlage ist bald fertig. Besonders freu mich die Vergrösserung der Bullen und Weibchenaussenanlagen mit eine Aussenbegrenzung durch einen Flusslauf.
    In beiden Aussengehege gibt es eine grosse Bademöglichkeit und sie können durch zwei Tore zu einer grossen Freianlage verbunden werden,was dem Bewegungsdrang der grossen Dickhäuter eher entspricht.
    Das letzte weibliche Jungtier geht in einer Woche nach Whipsnade und umgekehrt kommt der ausgeliehende Zuchtbulle in sein neues Domizil nach Basel zurück.
    (15.02.2008)
    Jennifer Weilguni:   Danke für die vielen Tips und vor allem die lieben Geburtstagswünsche. Und entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt dafür bedanken kann, aber zuerst kackte mein Rechner ab und ich musste mir einen neuen zulegen, dann geht es bei mir im Geschäft drunter und drüber und zu guter letzt kam dann auch noch mein Mann ins Krankenhaus. Wenn´s kommt, dann eben gleich ganz dicke. Ich hoffe ja aber, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt und ich wieder etwas aktiver am Forum teilnehmen kann.
    Scheint ja so, als gäbe es doch den ein oder anderen Schleichweg nach Basel. Für dieses Jahr wäre das zwar unerheblich, weil die 07 Plakette habe ich ja jetzt, aber nächstes jahr werde ich dann lieber einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, falls es mich dann wieder in die Ecke verschlagen sollte.
    @FfmTH
    Stau ? Na, den gab es aber auch auf der "direkten" Strecke.. da sind wir weit über eine Stunde gestanden. Zum Glück bietet der Zoo selbst ja. wie Zoosammler schon richtig sagt, ausreichend Entschädigung für alle Unannehmlichkeiten.
    (26.07.2007)
    Zoosammler:   Aber ich denke, auf Schleichwegen fangen die Probleme erst an. Ich kann mich an keinen Basel-Besuch erinnern, ohne an ewige Verfahrerei und Chaostouren durch das Straßenlabyrinth der Stadt denken zu müssen. Aber wir Zoo-Spinner nehmen doch für einen Tierparkbesuch sowas gerne in Kauf - es hat sich doch sicher letztendlich gelohnt, oder Jennifer (an dieser Stelle auch Alles Gute nachträglich!)?
    (13.07.2007)
    FfmTH:   Es gibt neben der Möglichkeit durch Frankreich wie Patrick beschrieben hat die die letzte Ausfahrt der A5 zu nehmen und durch Weil am Rhein zu fahren. Die Rheinbrücke ist dann der Grenzübergang. Direkt danach beginnt schon Basel. Es sind dann halt noch ca. 5 km durch die Stadt und es hat sich zumindest letztes Jahr an einem Werktag ziemlich gestaut. Wollen halt viele die Vignete sparen.
    Auch ich hatte auf der Rückfahrt Schwierigkeiten, da ein Teilstück des Hinweges eine Einbahnstraße war. Bin an einem kleinen Grenzübergang gelandet, war aber insgesamt kein Problem, sofern man nichts zu verzollen hat. Ein Frankfurter Nummernschild fällt auf. Wenn man auf dem Rückweg nicht weiterweiß, im Zweifel richtig Frankreich fahren. Wenn man sich die Strecke aber über Map 24 oder ähnliches vorher ausdruckt, dürfte aber auch der Rückweg ein leichtes Spiel sein, bis auf den Verkehr.
    (13.07.2007)
    Patrick Kalscheuer:   Man kann in D auf der letzten Abfahrt ca. 3km vor der Grenze von der A5 runterfahren und kommt dann noch recht einfach nach Basel rüber (ggf. den Navi auf "Autobahn meiden" einstellen). Komplizierter fand ich es da schon wieder zurückzukommen - war ein ziemlicher Umweg, aber letztlich habe ich es ohne Autobahn geschafft. Einfach am Bahnhof eine Deutsche aufgelesen, die den Schleichweg kannte :-)
    (13.07.2007)
    Sacha Beuth:   @Jennifer Weilguni: Ja, die Vignette ist eine Sauerei. Freut Euch, dass es in Deutschland NOCH!!!! keine für Pkw-Fahrer gibt (Und wehrt Euch mit Händen und Füssen dagegen).
    Es gibt von D nach Basel Wege, ohne auf der Schweizer Autobahn zu fahren. Es kommt darauf an, was Dein Navigerät unter "in der Nähe" versteht. Eine Möglichkeit wäre z.B. über Frankreich einzureisen (heisst ja nicht umsonst Dreiländereck). Es gibt sicher noch einfachere Wege. Vielleicht gibt es ja hier im Forum einen Basler, der weiterhelfen kann.
    Du bist vermutlich über Schaffhausen/Thayngen nach Zürich gefahren. Die Strecke von dort bis nach Winterthur ist nur eine Autostrasse, keine Autobahn (obwohl sie A4 heisst). Darum keine Vignettenpflicht. Von Winterthur nach Zürich hättet Ihr allerdings eine lösen müssen (Uiiih, wenn das jetzt die Schweizer Behörden erfahren..:)).
    Die Vignette wurde dem Schweizer Volk damals vor allem mundig gemacht mit der Begründung, man müsse im Ausland ja auch zahlen (und dabei ging vergessen, dass die Autobahnen in Italien und Frankreich privaten Gesellschaften gehören). Hier ist es dann so, dass man zustimmt, geschröpft zu werden, Hauptsache die Ausländer zahlen auch.

    PS: Eine derartige Abzocke gibt es übrigens auch in Oesterreich. Wenn ich von Zürich nach München fahren will, muss ich für rund 7 Kilometer auf der österreichischen Autobahn (St. Margrethen - Lindau) ein "Pickerl" (Ich glaube 8 Euro für 7 Tage) lösen.
    (13.07.2007)
    Ralf Wagner:   @Jennifer Weilguni: Auch von mir nachträglich die besten Glückwünsche!

    Also wir sind damals über Frankreich nach Basel gefahren, das ist allerdings schon rund fünf Jahre her & ich kann mich nicht mehr ganz entsinnen, aber 28Euro haben wir damals nicht bezahlt. Ich glaube, da hätten, hauptsächlich für meine Zoobegeisterung, meine Mitfahrer dann doch gestreikt ;) Aber vielleicht gab es da ja noch so etwas wie Tages-Vignetten? Kann mich leider nicht mehr erinnern... Alzheimer läßt wieder mal grüßen...
    VG
    (13.07.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Na dann erst mal herzlichen Glückwunsch nachträglich!

    Ich war bisher immer nur per Bahn in Basel. Praktischerweise gibt es in Basel einen ICE-Bahnhof, der noch zu Deutschland zählt, weshalb ich für Basel-Besuche immer mal auf Quer-durch-Deutschland-für-wenig-Geld-Angebote der Bahn zurückgegriffen habe. Gebucht habe ich aber bis zum Schweizer Bahnhof, der nur ein paar Minuten dahinter liegt (womit der Aufpreis marginal ist), und von diesem aus ist man zu Fuß in fünf Minuten am Zolli. Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, den Wagen auf deutscher Seite stehen zu lassen (in Lörrach?) und von dort mit einem Nahverkehrszug den gleichen Sprung zu machen (m.W. gibt es viele Berufspendler zwischen den beiden Städten) - ist wahrscheinlich billiger als die Vignette....

    (13.07.2007)
    Jennifer Weilguni:   Ich habe gestern zu meinem Geburtstag einen Besuch in Basel geschenkt bekommen, war echt ein schöner Tag. Aber nun muss ich doch mal eine Frage in en Raum werfen. Um den Zoo besuchen zu können, MUSSTEN wir an der Grenze eine Vignette für die schweizerischen Autobahnen kaufen. Tagesvignetten gibt es wohl gar nicht und so musste es dann eine Jahresplakette sein ! 28 Euro für eine Stadt, die DIREKT hinter der Grenze liegt ? Laut Navigationssystem gibt es aber keinen anderen Grenzübergang in der Nähe, so dass man eben 1 oder 2 km auf der schweizerischen Autobahn fahren muss, aber dafür 28 Euro ? Wie seid ihr denn nach Basel gefahren..? Und was noch seltsamer ist.. nach Zürich mussten wir vor einem halben Jahr so eine Vignette NICHT kaufen. *kopfschüttel*
    (13.07.2007)
    Bernhard:   Die Fläche der Anlage, in der nun die Muntjaks sind, soll später als Vergrößerung der Elefantenanlage dienen. Wann das aber sein wird ist noch ungewiss.

    Ein Teil der Krokodiljungtiere wurde in einem Extra-Terrarium gehalten und ein Teil wuchs in der Anlage mit den Eltern auf - d.h. unter fast naturnahen Umständen: immer auf der Hut vor den Eltern und sehr versteckt in der Bepflanzung.
    (10.07.2007)
    Jimbo J.:   @Bernahrd.Was soll denn nach den Muntjaks in die Anlage kommen ? Denn diese Anlage ist mit einer anderen Tierart besser besetzt als mit Muntjaks. Wie konnten denn die Nilkrokodile Opfer ihrer eigenen Eltern werden ? Werden die Jungtiere nicht aus der Anlage genommen und separat aufgezogen ? Ich jedenfalls habe schon dort Krokodilbabies in einem Extra-Terrarium gesehen.
    (08.07.2007)
    Bernhard:   Letzten Samstag war ich bei der Zolli-Nacht. Es war sehr interessant zu sehen, dass das Thema "Nachtaufstallung" in der Schweiz ganz anders wie in Deutschland gehandhabt wird. Bis auf manche Vögel (wegen Füchse) haben alle Tiere die Wahl zwischen den Innenkäfigen oder der Außenanlage. So waren die Bären, Löwen, Schneeleoparden und Wildhunde alle über Nacht draußen (anscheinend keine Angst - und damit Gesetzt - dass die ausbrechen könnten :-) Die Elefanten müssen sogar auf der Außenanlage bleiben.

    Stichwortartig ein paar Neuigkeiten noch: die Rentiere haben die umgestaltete ehemalige Lamaanlage (gegenüber den Wölfen) nun bezogen; die chin. Muntjaks sind vorrübergehend in der alten Känguruanlage untergebracht; an der Außenanlage der Panzernashörner wird kräftig gebaut; Hornraben sind nun mit den Somali-Wildesel vergesellschaftet; von den letzten Jahren geborenen Nilkrokodile lebt nun nur noch eines ( der Rest wurde Opfer der eigenen Eltern); bei den Geparden gab es letzthin Nachwuchs, dieser wurde aber von der Mutter nicht angeommen (und Handaufzuchten werden vom Zolli generell abgelehnt).

    die Gepardin ist anscheinend mittlerweile wieder gedeckt worden und in die "Außenstelle" des Zollis gebracht worden, damit sie mehr Ruhe hat. Kann mir jemand über diese "Außenstelle" mehr sagen? was für Tiere werden dort noch gehalten?

    abschließend noch eine weitere Frage: die Prariehund- und Aguti-Gehegen (neben dem Etoscha-Haus) sahen sehr verlassen aus, sind die Anlagen nicht mehr besetzt?
    (08.07.2007)
    Klaus Schwarz:   Ich bin ein Fan vom Zooli in Basel, aber das Gehege der Malaienbären ist wirklich schrecklich.

    Bis vor kurzen lebten in den alten drei Bärengehegen Eis-, Braun- und Brillenbären. Dann zogen die Brillenbären in das ehemalige Braunbärgehege um und die Braunbären rückten für die Eisbären nach. In den alten Anlage der Brillenbären leben heute Fischotter. Inzwischen ist der letzte Braunbär eingeschläfert worden und nun können zwei Brillenbären beide Anlagen nutzen.

    Mit Sicherheit gibt es modernere Anlage aber von der Größe und Ausstattung des Geheges kann sich manche moderne Anlage wenigstens eine kleine Scheibe abschneiden.
    (31.10.2006)
    Zoosammler:   Genau lesen, hilft manchmal:
    "Der Zoo Basel hält junge männliche Brillenbären, bis diese in einer Zuchtgruppe untergebracht und in einem Erhaltungszuchtprogramm für Nachwuchs sorgen können."

    (04.10.2006)
    maloney8032:   Ich kehr mal wieder zum thema zurück :).
    Hab auf der Page des Basler Zoos gelesen das sich der zoo zwei neue Brillenbären angelacht hat, das erstaunt mich den
    1. In dieser anlage sollten keine Bären mehr gehalten werden (schon im Vergleich zur anlage in Zürich)
    2. Der Zoo verkündete doch gross das er keine neuen bären mehr naschaffen will und die Bären nur noch bis zu ihrem natürlichen Tod halten will (die Braunbären sind ja schon Weg und die anlage der malaienbären könnte man an snderer stelle im Zoo wiedereröffnen) und dann die analge entweder für Menschenaffen oder die neue Amerika Region benutzen will!
    (04.10.2006)
    Frankfurter:   @Sascha Beuth Nein, dieser Versuch liegt schon ein paar Jahre zurück, von diesem neuen Versuch in Los Angeles weiß ich Nichts, es hieß nur, das keine weiteren Versuche mehr unternommen werden sollen, von daher überrascht mich diese Information.
    (03.10.2006)
    Shensi-Takin:   @Frankfurter: Wie gesagt, ich habe in den USA sowie Kanada in verschiedenen Bundesstaaten derartige "Wildfarmen" mit Gabelböcken sehen können-und das über Jahre hinweg. Anscheinend scheinen diese Privatleute aber kein Interesse an der Beteiligung an Zuchtprogrammen zu haben oder sie hegen alle nur Unterartenhybriden.
    (03.10.2006)
    Thomas W.:   @Jelle auf Madagaskar ist das Problem dass der Lebensraum für Varis immer weiter zerstört wird sowie die Jagd in einigen Gebieten. Bevor die lebensraumzerstörung nicht gestoppt ist oder sogar umgekehrt unddie Jagd ungehindert weitergeht wäre eine Wiedereinbürgerung vermutlich nur Geldverschwendung.
    (03.10.2006)
    Sacha Beuth:   @Frankfurter: Auf der Homepage des L.A-Zoos las ich vor ca. drei Monaten etwas über einen Haltungsversuch für Mex. Gabelböcke. Hast Du dies mit dem gescheiterten Versuch gemeint? (Sorry, ich drifte noch mehr vom Thema ab).
    (03.10.2006)
    Frankfurter:   Die Gabelbock-Nachzuchten in den USA gleichen gerade mal so die Verluste aus, leider sterben von den Jungtieren etliche schon im ersten Lebensjahr und die meisten Zoos in den USA zeigen kein Interesse an der Haltung der Art. Der Zuchtbuchführer sucht schon seit JAHREN nach weiteren Haltern in den USA, leider ohne Erfolg. Der Gabelbock gehört zu den einheimischen Arten in den Staaten, die aus den amerikanischen Zoos verschwindet. Die Nominatform ist auch nicht bedroht, warum sich also um diese Art weiter bemühen ? Anders bei der mexikanischen Unterart, der einzige Versuch, diese Unterat zu halten, scheiterte kläglich mit dem schnellen Tod aller Tiere. Bei der geringen Freilandpopuation hat man glücklicherweise auf weitere Versuche verzichtet.
    (03.10.2006)
    Shensi-Takin:   Was man bei Gabelböcken in amerikanischen Einrichtungen immer wieder erkennen kann, ist nebst der Streßanfälligkeit(was sich nache iniger Zeit etwas legt) v.a. die intraspezifische Aggression; kaum ein Bock, der nicht mit einem frischen kleinen Schmiss herumläuft. Darüber hinaus ist die Art sehr neugierig(was ihnen fast zum Verhängnis wurde) und voller Energie, die es irgendwie abzubauen gilt; da wird der große Gummi-Spielball auch mal mit Schmackes dem Gegenüber ins Gesicht geknallt...;)
    Gänzlich als "unhaltbar" würde ich den Gabelbock allerdings nicht abstempeln; in größeren, z.T. privat finanzierten weitläufigen amerikanischen "Wildparks" hält er sich recht gut-und das auch in größerer er Anblick wilder Herden, die sich einem neugierig nähern, um dann blitzschnell unter "Signalgebung" zu verschwinden...;)
    (02.10.2006)
    Jelle:   Michael+Hannes,

    Warum kann die Zoologische Gemeinschaft sich nicht dafuer entscheiden eine wichtige Beitrag zur Wiedereinbuergerung von Varis auf Madagascar und sich vorhangig damit zu beteiligen. In Situ Naturschutz ist doch eine Absicht einer modernen Zoologische Einrichtung???
    (02.10.2006)
    Michael Mettler:   ...und deswegen muss jetzt europaweit die Vari-Zucht gestoppt bzw. eingeschränkt werden, weil die Haltungsmöglichkeiten sonst überquellen...
    (02.10.2006)
    Hannes:   Siehe Varis,
    in der Natur maximal 1 Junges alle 2 Jahre (wenn es denn überlebt)
    Im Zoo zwillinge, drillinge und mehr die fast alle überleben und das jährlich.
    (02.10.2006)
    Michael Mettler:   Eine Aufzuchtquote von "gerade einmal 40%"? Das dürfte immerhin noch um einiges höher sein als in der Wildbahn.... Es wird anscheinend gern vergessen, dass viele Tierarten von Natur aus besonders "fruchtbar" sind, WEIL eine große Verlustrate bei den Jungtieren ausgeglichen werden muss. Warum sollte das im Zoo plötzlich anders sein - außer man päppelt jedes noch so lebenssschwache Jungtier "mit Gewalt" hoch?

    Die Aufzuchtquote allein besagt doch gar nichts, wenn man die Auswirkung auf die Population nicht dazu ins Verhältnis stellt. Wenn 40% aufgezogene Jungtiere reichen, um die amerikanische Zoopopulation am Leben zu erhalten oder sogar wachsen zu lassen, dann wäre eine Quote von 100% unter Umständen sogar wenig förderlich - denn dann bestünde möglicherweise ein Überschussproblem, und mancher Zoo würde vielleicht wieder mit der Zucht aufhören....
    (02.10.2006)
    Frankfurter:   Gabelböcke werden in immerhin 32 Us-Zoos gehalten und der Bestand beläuft sich auf knapp 190 Tiere. Die meisten davon züchten auch, wenn man von Zucht sprechen kann bei einer Aufzuchtsquote von gerade einmal 40 %. 90 % des Bestandes sind Unterartenhybriden und somit für eine Auswilderung ungeeignet.Die mexikanische Unterart ist sehr stark bedroht, zweifelhaft, ob die Unterart überleben wird.
    (02.10.2006)
    Mulan:   Am Besten gar keine Hoffnungen machen, Gabelböcke dürfen aus den USA nicht exporteirt werden.Ist auch kaum möglich, da zu streßempfindlich. Als erwachsene Tiere sind sie gar nicht transportfähig, Jungtiere geben die wenigen Halter in den USA nicht ab ( es züchtet fast keiner Gabelböcke ! )und Wildfänge ( alle nach Europa gelangten Gabelböcke waren Wildfänge, ein Großteil davon starb gleich nach Ankunft, einige harte Tiere überlebten ein paar Jahre, bevor sie eingingen) wird es nicht geben, da die Art unter Schutz steht.Deswegen haben die europäischen Halter vernünftigerweise auch keine weiteren Versuche damit gemacht. Selbst in den USA ist der Gabelbock ein problematisches Zootier, womit man klar sagen kann, das auch der Gabelbock zu den Arten gehört, die man im Zoo nicht halten kann und deswegen auch nicht halten sollte. Und überhaupt, was macht es für einen Sinn, wenn ein Zoo allein mit einer neuen Art anfangen will ? Dann hat der Zoo bald das gleiche Problem, wie mit seinen Massaigiraffen, die laut Michael Amend bereits in der 4. Generation ingezüchtet sind. Soweit würde es aber mit Gabelböcken nicht kommen, die überleben kaum die erste Generation. Lieber in die USA reisen und sich die Tiere in der Natur anschauen, das ist in den Nationalparks gar nicht so schwer.
    (02.10.2006)
    Zoosammler:   Wenn tatsächlich alles, was in den letzten Jahren in Masterplänen auftauchte, auch in den Zoos gelandet wäre, dann bräuchten wir uns über Artenschwund nicht mehr zu beklagen.
    Bloß nicht zu große Hoffnungen machen.
    (01.10.2006)
    maloney8032:   gabelböcke!.. bist du sicher das wäre ja edel (bekenneder Gabelbock-Fan)!
    (01.10.2006)
    Michael Mettler:   Ich las mal (In einem Zolli-Bulletin? Weiß ich nicht mehr genau) von einer "Prärie" mit Bisons und Gabelböcken - dort, wo jetzt auch Bisons gehalten werden, inklusive der benachbarten Gehege.
    (01.10.2006)
    maloney8032:   Ja ich würde auch gern wissen wie es mit der amerika-Region vorangeht Zumal es das zweite Projekt nach Etoscha war, das Basel bekannt gab, und jetzt kommen Pläne wie Australis, Neue Menschenaffenanlagen und Polarium dazwischen. Was für tierarten werden Einzug halten eher Wüsten- und Steppentiere wie Kojote, Geier oder Bison (lebt zwar schon im Zolli aber egal :) ) oder werden es eher Waldbewohner sein, wie Elch, Schwarzbär oder Urson... ich frag doch immer viel zu viel aber wenn es um Zoss geht schreibt meine Hand von selber sorry :)
    (30.09.2006)
    Zoosammler:   Noch ein Plan? Basel übertrifft sich (in der Theorie) anscheinend jeden Tag selbst. Was hat es mit dieser Amerika-Planung auf sich?
    (28.09.2006)
    Michael Mettler:   Bin mal über die Baseler Homepage gestrolcht. Im Text zur Australis-Anlage heißt es dort: "Die Kängurugruppe lebt schon seit 1908 in Basel." Wusste gar nicht, dass Kängurus so alt werden können :-)

    Dass die Kängurus erstmals in Vergesellschaftung mit einer anderen Tierart leben (Buschhühner), wie dort auch zu lesen ist, ist definitiv falsch: Sie lebten früher zusammen mit Sitatungas im Antilopenhaus, und zeitweise waren sogar noch die Kleinen Kudus in dieser ungewöhnlichen Gemeinschaft untergebracht! (Bis sich der Kudu- und der Sitatunga-Bock immer heftiger beharkten und die Arten deswegen getrennt wurden.) Die Sitatungas und Kängurus vertrugen sich dagegen prima - eigentlich ein (historischer) Fall für "Beste Gemeinschaftshaltung".
    (15.09.2006)
    Zoosammler:   "Pinguine in grossen Gruppen, Seeotter, Oktopusse, Seeanemonen, Riesenkrabben und Platz für Restaurants und Veranstaltungen unter dem einmaligen Kuppeldach der Markthalle, so hat sich der Zoo Basel das Polarium vorgestellt. Die Findungskommission entschied sich aber für ein anderes Projekt. Doch der Zolli gibt nicht auf. Er möchte sein Projekt zumindest den zuständigen Behörden vorstellen können. Die Chancen stehen gut. Die Findungskommission möchte zwar nicht auf ihren Entscheid zurückkommen. Nach einer Flut äusserst positiver Reaktionen der Medien und aus der Bevölkerung signalisiert Finanzdirektorin Herzog jedoch Gesprächsbereitschaft."
    Wer mehr wissen will, soll auf der Baseler Homepage den entsprechenden Text lesen, aus dem dieser Auszug stammt. Man könnte fast sagen, Basel produziert tagtäglich einen irgendwelche neuen Pläne - über Geld scheint man sich dort nicht offensichtlich keine Gedanken machen zu müssen (glückliche Schweiz??).

    (14.09.2006)
    Michael Mettler:   Was mich an der Pressemitteilung fasziniert, ist die Aussage "es geht dabei vordergründig weniger um den Platzgewinn". Hört sich irgendwie danach an, als käme nichts Großes dabei raus. Wetter erleben und Stadtgeräusche hören konnte ein Menschenaffe auch schon in den typischen Außenkäfigen der 60er Jahre.... Aber wenigstens spricht man ja von "vorbildlichen Außenanlagen", das lässt doch hoffen.
    (13.09.2006)
    Frankfurter:   Das, was in den meisten Zoo schon seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit ist ( Außenanlagen für Menschenaffen ) nennt sich in Basel ein" zukunftsweisendes, tolles Projekt", wenn das nicht traurig ist. Jedenfalls ist es positiv anzumerken, das es jetzt auch nach 40 Jahren Menschenaffen-Innenhaltung in Basel den Verantwortlcihen aufgefallen ist, das es so nicht weitergehen kann. Auch in Krefeld tut sich endlich etwas in dieser Richtung und selbst in Wuppertal ist man dabei, den Affen Frischluft zu verschaffen. Schön, das bald auch die Affen in Basel ihre"Erlebniswelt" geniessen dürfen.
    (13.09.2006)
    Zoosammler:   "Erlebniswelt" ist ja erstmal nicht mehr als ein Wort. Zu dieser Rhetorik mag man stehen wie man will, aber ob am Ende etwas Gelsenkirchiges auch nur ansatzweise herauskommt, ist damit noch lange nicht gesagt. Ehrlich gesagt würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn jedes neue Projekt in jedem Zoo in Zukunft "Erlebnis..." im (Arbeits-)Titel tragen würde, das hat mit dem "Endprodukt" nicht unbedingt viel zu tun. Man kann doch alles als "Erlebniswelt" bezeichnen.
    (13.09.2006)
    Sacha Beuth:   Wenn das alles an Information war, was bezüglich der neuen Anlage aus Basel kam, dann kann ich nur sagen: Viel blabla und wenig Information (Und um der Rivalität zwischen Basel und der heimlichen Schweizer Hauptstadt Zürich noch eins drauf zu setzen: Wir in Zürich liefern bei Neuanlagen die wichtigen Details wie Arten/Grösse des geplanten Geheges usw. mit). Immerhin ist der Sponsor erwähnt....
    (13.09.2006)
    Michael Mettler:   Die folgende Pressemeldung fand ich auf www.zoofreunde.de. Wie man sieht, sind "Erlebniswelten" keineswegs auf Gelsenkirchen und schon gar nicht auf Besucher beschränkt...

    "Basel / Zoo - 04.07.2006 (Neue Erlebniswelt für Menschenaffen)

    Der Zoo Basel möchte seiner Vorreiterrolle in der Menschenaffenhaltung auch in Zukunft gerecht werden und will deshalb diesen faszinierenden Geschöpfen artgerechte Aussenanlagen zur Verfügung stellen. Es geht dabei vordergründig weniger um den Platzgewinn sondern vor allem darum, den Tieren eine neue Erlebniswelt zu erschliessen. In einer Aussenanlage erfahren Tiere das Wetter und die Elemente, sie hören die Geräusche der Stadt, der Natur und der Besucher, sie nehmen Düfte wahr und können ihre Nachbarn in den angrenzenden Gehegen beobachten. Ausserdem stehen dem Zoo mit neuen Aussenanlagen mehr Möglichkeiten für die so wichtige Beschäftigung der Tiere zur Verfügung. Die neue Erlebniswelt für die Menschenaffen wird ein weiterer sichtbarer Ausdruck der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie im Zolli werden: Hoch gefährdete Arten werden in vorbildlichen Anlagen leben und sollen die Besucherinnen und Besucher für die Situation ihrer Artgenossen im Freiland sensibilisieren. Mit ihrer namhaften Donation leistet die Jubiläumsstiftung der Credit Suisse einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung dieses zukunftweisenden, tollen Projektes."

    Pressemitteilung Zoo Basel

    (13.09.2006)
    Dirk K:   Aha, vielen Dank, darunter kann ich mir ungefähr was vorstellen...
    (12.09.2006)
    Michael Mettler:   @Dirk K: 11 Hektar. Anders ausgedrückt: So groß wie Frankfurt, etwas kleiner als Krefeld oder (wenn man es nicht peinlich genau nimmt) halb so groß wie Hannover oder Köln.
    (12.09.2006)
    Dirk K:   Äääh, eine Frage: Wie groß ist denn der Zolli?
    (12.09.2006)
    Zoosammler:   Eine Schweizer Großbank hat ja bereits die erforderlichen Mittel für neue Menschenaffenanlagen zur Verfügung gestellt, bis auf die mangelhafte Situation der Außenanlagen für die Menschenaffen ist das HAUS doch relativ in Ordnung, immerhin wurden hier legendäre Zuchterfolge gefeiert und sehr viel über Sozialverhalten v.a. bei Gorillas erforscht. Ich kann Saya nur widersprechen und teile die Einschätzung von Dennis K. "100%-Zooflair" zu 100%!
    (12.09.2006)
    Sven P. Peter:   Die Bärenanlage wurden über die Jahre immer mehr entvölkert, sobald der altbestand ganz weg ist und das Geld da ist, wird dort sicher eine Gorillaanalge entstehen.
    (11.09.2006)
    Michael Mettler:   @Saya: Für Gorillas ist meines Wissens seit Jahren eine Freianlage geplant, und zwar im Bereich der jetzigen Bärenanlagen. Aber es werden ja immer wieder andere Projekte vorgezogen, demnächst womöglich noch die Großen Pandas.

    Was die Größe des Zoos betrifft: Ich habe da eine andere Empfindung, denn ich habe selten einen Zoo erlebt, der durch geschickte Wegeführung und gärtnerische Gestaltung um so vieles größer wirkte als er eigentlich ist. Vielleicht liegt das aber einfach daran, dass ich schon vor meinem ersten Besuch wusste, wie klein die Fläche ist.
    (11.09.2006)
    Saya:   Ich war von Basel enttäuscht, ich hatte mir den Zoo viel größer vorgestellt und das berühmte Menschenaffenhaus hat mich richtig geschockt. Die neuen Anlagen (Gamgaos, Etosha) haben mich auch nicht so richtig begeistert. 4 Panzernashörner auf einer Anlage inkl. 2 spielende Jungtiere war aber geniales Highlight.

    Freut mich zu erfahren dass es Belur gut geht, hatte mich schon gewundert dass es von ihm keine Spur mehr im Dickhäuterhaus gibt.
    (11.09.2006)
    Dennis K:   Mir persönlich gefällt der Basler Zolli besser als der Zürcher Zoo, der Zoo Basel hat irgentwie noch so ein 100%-Zooflair wie Frankfurt, Berlin oder Wien.
    (11.09.2006)
    Karsten Vick:   @Michael Mettler: Und ich dachte schon, du haust auch in die Kerbe und hast nur den Vorsicht-Ironie-Button vergessen.
    Klar, dass Bernhard auf die moderne Anlage in Basel stolz ist, aber wenn er meint, dass Berlin sich da ne Scheibe abschneiden kann, dann fühlt der Berlin-Fan sich natürlich angesprochen;-) Da die meisten deutschen Panzernashörner im Süden leben, kenne ich deren Anlagen nur flüchtig, aber soviel anders als die Berliner sind sie doch wohl nicht. Zumal die Berliner ja eigentlich für Spitzmäuler konzipiert war. Weicher Boden, viel Wasser und Schlamm und Platz, sich aus dem Weg zu gehen, das ist wohl das wichtigste was eine Panzernashornanlage zu bieten haben sollte.
    (11.09.2006)
    Michael Mettler:   @Karsten Vick: War nicht ironisch, sondern wirklich ernst gemeint. Denn in manch anderem Zoo können die Tiere zwar in Wasser baden oder sich in feuchtem Boden wälzen, aber eine richtige Suhle ist das halt beides nicht. Und deswegen finde ich die im Tierpark richtig gut.
    (11.09.2006)
    IP66:   Es freut mich sehr, daß in Basel endlich einmal bei den Panzernashörnern neu gebaut wird. Ob die Anlage funktioniert, weiß man zwar erst später, aber angesichts des verbreiteten Elefantenwahns schienen mir gerade die Panzernashörner in Vergessenheit geraten zu sein.
    (11.09.2006)
    IP66:   Es freut mich sehr, daß in Basel endlich einmal bei den Panzernashörnern neu gebaut wird. Ob die Anlage funktioniert, weiß man zwar erst später, aber angesichts des verbreiteten Elefantenwahns schienen mir gerade die Panzernashörner in Vergessenheit geraten zu sein.
    (11.09.2006)
    Karsten Vick:   Nu is aber gut, Michael. In die Berliner Suhle passen bis zu drei Panzernashörner gleichzeitig, wenn sie sich dünn machen (siehe Zooführer bis 2003).
    (11.09.2006)
    Michael Mettler:   ...nicht zu vergessen die großflächige Suhle auf der Tierpark-Außenanlage.
    (11.09.2006)
    Konstantin Ruske:   Schön, daß in Basel die Panzernashornanlagen erneuert und erweitert werden. Im Tierpark Berlin übrigens steht der bis dahin von bekannten Fußproblemen geplagte Panzernashornbulle schon seit anderthalb Jahren in einer geräumigen Box hinter den Kulissen auf einer angefeuchteten Heumatte und ist seitdem beschwerdefrei. Erfreulich, das Basel da sozusagen nachzieht. Un dauf den tierparkanlagen war es auch, wo Narayani nach vielen Jahren erstmals wieder heiß geworden ist, ganz abgesehen von all den anderen Tierarten, die dort wohl noch gehalten werden könnten.
    (11.09.2006)
    Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Böse Zungen würden jetzt sagen: Wenn die Zwergotter den Indischen Löwen zu sehr schmecken, dann braucht man sich um ein Abgabeproblem bei massenhaft Zwergotter-Nachwuchs (wie z.b. in Singapur) nicht weiter zu kümmern....(Achtung Ironie, bin in Wirklichkeit tierlieb).
    Zu den Gesetzesvorschriften bez. Import/Export von Tieren: Ich bin da nur wenig bewandert. Generell ist es ja so, dass wir uns in der Schweiz jeden vernünftigen und unvernünftigen EU-Richtlinien anpassen. Ich glaube darum nicht, dass ein Neuimport von Indischen Muntjaks - auch wenn er z. B. aus US-Zoos stammen würde - so einfach über die Bühne geht. Auf der anderen Seite weiss ich aus Gesprächen mit Robert Zingg, Kurator Zoo Zürich, dass für Verzögerungen und Probleme bei Importen aus dem EU-Raum nicht selten die jeweiligen Behörden des EU-Landes verantwortlich sind (sein sollen).
    (10.09.2006)
    Bernhard:   zu den zwergflußperden: bis vor dem umbau waren drei außenanlagen vorhanden, nur die eine anlage die direkt gegenüber den panzernashörnern war, fällt deren vergrößerung zum opfer. in zukunft soll auf den bestehenden anlagen ein paar gehalten werden. und dies (so die aussage des pflegers der nashörner) weil Basel zuchtbuchführer ist und obwohl sie eigentlich nicht in das gesamtkonzept Asien für diesen zooteil passen. wann sie zurückgekommen weiß ich leider nicht.
    zu den muntjaks: welcher art diese angehören konnte mir der pfleger leider nicht beantworten, ein tier wäre schon in der quaratäne und soll demnächst auf die ehemalige känguruanlage, bis die neue nashornanlage fertig ist.
    (10.09.2006)
    Michael Mettler:   Schauen wir doch mal, bei welcher Vergesellschaftung sich Zwergotter besser halten werden...

    Wie sieht es in der Schweiz eigentlich mit Einfuhrbeschränkungen aus - EU-Vorschriften gelten ja dort nicht? Ich meine, wäre theoretisch ein Neuimport von Indischen Muntjaks dort problemloser als in einem EU-Land?
    (10.09.2006)
    Sacha Beuth:   @Bernhard: Wann sollen denn die Zwergflusspferde wieder zurückkommen und wo soll deren neue Anlage entstehen?
    Und was für Muntjaks sollen es denn sein? Gegenwärtig sind in Europa nur (geografisch für die Anlage nicht passende) Chin. Muntjaks zu haben, oder habe ich hier eine neue Mitteilung im Forum verpasst?
    Und Zwergotter mit Panzernashörnern zu vergesellschaften ist sicher aussergewöhnlich, aber nicht einzigartig. Gibt es z. B. schon in Sydneys Aussenzoo in Dubbo. Ausserdem frage ich mich, warum Basel auch noch Zwergotter halten muss, nachdem diese Art ca. 2007 schon in Zürich in eine Gemeinschaftsanlage zu den Ind. Löwen ziehen soll?
    @Zoosammler: Mit Verlaub: Der Zolli muss nicht immer im Schatten der Konkurrenz aus Zürich stehen. Lange Zeit war es nämlich umgekehrt. Unter anderem, weil Zürichs Tiergarten jüngeren Datums ist als der Basler und deshalb in den Herzen der Bevölkerung nicht so verankert war. Zudem durfte (und darf auch heute noch) der Zolli auf die enorme finanzielle Unterstützung aus Basels Chemieindustrie zählen.
    Doch in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich in Zürich in punkto Modernisierung insgesamt mehr getan. Auch das Beziehungsnetz im Bereich Sponsoring hat sich verbessert und verdichtet. Und mit der Eröffnung des Publikumsrenners Masoalahalle wurde Basel definitiv als nationale Nummer eins überflügelt (auch wenn ich die persönlich eine andere geografisches Thema gewählt hätte).
    (10.09.2006)
    Sven P. Peter:   Ich glaube nicht das die Muntajks dort untergehen, in Hagenbeck leben sie frei im Park und man sieht sie sehr oft und gut.
    (10.09.2006)
    Lollo:   Ich finde es zwar auch toll, das die Zwergflußpferde nach Basel zurückkommen, schließlich hatte der Zoo lange Tradition in der Zucht von zwergflußpferden, aber auf der anderen Seite konnte ich aber auch nicht das Theater verstehen, das um deren Abgabe gemacht wurde. Die Begründung, der Zoo könnte doch als Zuchtbuchführer nicht seine Zwergflußpferde abschaffen, gilt nicht, Frankfurt hat ja auch das Zuchtbuch für Waldhunde und hält diese, trotz längjähriger Tradition in deren Haltung, seit Jahren nicht mehr, und auch Mähnenwölfe hatte der Zoo einige Jahre nicht, trotz Zuchtbuch.
    (10.09.2006)
    Stefan:   @Bernhard: Großartig zu hören, dass Basel die Zwergflusspferdhaltung nicht sang- und klanglos aufgeben wird nach der Historie! Weißt Du zufällig Näheres hierüber? Wann und vor allem an welcher Stelle im Zoo wird dann wieder mit ihnen zu rechnen sein?
    (10.09.2006)
    Zoosammler:   Das hört sich ja wunderbar an! Im Moment wird in Basel unglaublich viel erneuert, bzw. geplant - nur im Schatten des anscheinend wesentlich PR-freudigeren Zürich geht Basel ein wenig unter. Ich finde, er gehört eindeutig zu den Zoos mit international erstem Rang und muss in der Schweiz dennoch immer im Schatten der Konkurrenz aus Zürich stehen. Gibt es denn auch neues zu den Menschenaffen- bzw. Panda-Plänen?
    Was die Muntjaks betrifft: Gehen Tiere von so geringer Größe auf so einer Anlage nicht völlig unter?
    Gerade wollte ich eine etwas abfällige Bemerkung über das Sich-In-der-Pflicht-Sehen Basels als Panzeranshorn-Zuchtbuchführer bei gleichzeitigem Abschaffen der Zwergflusspferde schreiben, da las ich, dass diese wieder zurückkommen. Das sind doch wirklich alles gute Neuigkeiten!
    (Vllt. kann dieser Thread ja, es sei denn sein Urheber hat etwas dagegen, in den Schweiz-Thread einsortiert werden?)
    (09.09.2006)
    Bernhard:   heute hatte ich die gelegenheit mit den freunden des zolli vorab die neuen panzernashornställe zu besichten. die offizielle eröffnung ist am nächsten mittwoch. da die bisherige haltung auf sehr harten böden immer fußprobleme bei den tieren hervorgerufen hatte, sah sich der zolli als zuchtbuchführer in der pflicht, hier neues und beispielhaftes zu planen. die innenställe wurden vergrößert und ein neuer bullenstall gebaut. als bodenbelag wurde ein dichter holzschnitzelbelag aufgebracht, den kühen und dem bullen steht ein innenbad zur verfügung. nachdem die innenställe nun fertig gestellt sind, soll bis nov. 07 auch die außenanlage umgebaut werden. sie wird in richtung der greifvogelvolieren (fallen weg) vergrößert. sie erhält ein für die tiere zugänglicher wassergraben und als besonderheit eine große schlammsuhle. damit ist die anlage mehr dem natürlichen lebensraum angepasst (hauptsächlich sumpflandschaft. auch der bulle erhält nun eine eigene außenanlage. sie ist zwischen der heutigen außenanlage und den zwei restlichen zwergflußpferdanlage (diese kommen übrigens wieder zurück) angelegt. auf der außenanlage sollen die nashörner mit Muntjaks und Zwergottern vergesellschaftet werden. wenn man diese pläne/verwirklichte umbauten mit anderen haltungseinrichtungen (z.B. tierpark berlin) vergleicht, kann man nicht glauben, dass da wirklich jeweils die gleichen tierarten gehalten werden.
    (09.09.2006)

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