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    Zoo Leipzig

    Adrian Langer:   Es war wirklich nicht räumlich gemeint! Entschuldigt die irreführende Wortwahl! Ich denke es soll den Tierkindergarten ein wenig aufwerten! Die Fläche ist ja nun doch durch den Auszug diverser Arten dünn besetzt! Deswegen verirren sich bestimmt nicht mehr wirklich viele Besucher in diesen Bereich!
    (20.06.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Laut Text steht die Meerschweinchen-Anlage doch im Tierkindergarten und nicht am Himalaya.
    Schließlich ist dort was von \"Neues Gehege im Tierkindergarten\" und \"In unmittelbarer Nachbarschaft zu den Hängebauchschweinen und Ziegen\" zu lesen.
    Warum man jetzt allerdings am Tierkindergarten noch werkelt, wenn er ohnehin bald Südamerika weichen muss, verstehe ich nicht so ganz.
    (20.06.2017)
    Oskar Schwitters:   \"Neben\" ist nicht räumlich gemeint. Die Anlage ist im Tierkindergarten entstanden und wird somit wohl bereits in wenigen Jahren abgerissen.
    (20.06.2017)
    Michael Mettler:   Wenn\'s wenigstens Himalaya-Meerschweinchen wären, wäre ein thematischer Brückenschlag gelungen - es gibt einen Farbschlag dieses Namens.... ;-)
    (20.06.2017)
    Oliver Muller:   Das passt ja geographisch perfekt!

    By the way: Danke @Adrian Langer für\'s regelmäßige googlen und an uns weiter reichen...!
    (20.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/06/19/meerschweine-ganz-nah-neues-gehege-im-tierkindergarten/

    Neben der neuen Himalayaanlage entstand kürzlich auch eine kleines Gehege für Meerschweinchen!
    (20.06.2017)
    Hannes Lueke:   Die EU Liste sagt ganz klar Nasua Nasua. Damit bleibt Nasua Narica legal. Es ist aber angedacht zukünftig, bei Bedarf, ganze Gattungen zu verbieten.
    (11.06.2017)
    Adrian Langer:   Ich meinte bezüglich der Koalas nicht die Schweine! :D

    Ganz sicher? Laut den Ausführungen von Hystrix im invasive Arten Threat sind bei einer Listung Roter Nasenbären auch Artverwandte betroffen! Einzige Ausnahme sind gefährdete Individuen! Da mir nicht bekannt ist, dass Weißrüsselnasenbären bedroht sind, würde ich sagen auch deren Fortbestand im Zoo ist bedroht! Ich glaube es gibt nur eine bedrohte Nasenbärenart (Guatemalanasenbär?)! Und ich glaube die gibt es bisher nur in einem französischen Zoo in Übersee! Oder habe ich da was falsch verstanden und es ginge doch?
    (10.06.2017)
    W. Dreier:   @A. Langer: ``es fehlt an möglichen Individuen``? Im Tierpark gibt es gegenwärtig mindestens 5 Jungtiere von diesem Jahr, noch nicht alle Sauen dürften geboren haben.
    (10.06.2017)
    Oskar Schwitters:   Bei Weißrüssel-Nasenbären gäbe es keine Probleme.
    (10.06.2017)
    Adrian Langer:   Hmm Nasenbären würde ich immerhin, dank Eu-Verordnung, mit Skepsis betrachten! Aber Chacos fände ich sehr schön!

    Geplant ja aber es fehlt zur Zeit an möglichen Individuen!
    (10.06.2017)
    Jörn Hegner:   im südamerikanischen bereich ist vielleicht eine anlage geplant für nasenbären mit pekaris zusammen . ich habe erfahren das diese seltenen chaco-pekaris kommen sollen .
    (10.06.2017)
    Jörn Hegner:   ein zweiter koala ist doch noch bestimmt geplant .
    (10.06.2017)
    Oskar Schwitters:   www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/06/07/himalaya-wird-am-1-august-eroeffnet-neue-heimat-fuer-die-schneeleoparden-und-roten-pandas/
    \"Himalaya\" soll am 1, August eröffnen.
    (07.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.focus.de/regional/leipzig/tiere-bonobo-baby-im-zoo-leipzig-wird-von-ersatzmutter-versorgt_id_7166449.html

    In Leipzig hat sich ein Bonobo eines \"verstoßenen\" Jungtiers angenommen!
    (22.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.focus.de/regional/nachrichten-aus-der-tierwelt-koala-oobi-ooobi-allein-im-zoo-leipzig-warten-auf-artgenossen_id_7119115.html

    Leipzig erhält vorerst keinen zweiten Koala!
    (11.05.2017)
    Adrian Langer:   Jetzt muss ich aber doch einmal fragen! Handelt es sich bei dem weiblichen Kronenmaki um eine bestimmte Farbvariante oder ist das ein Merkmal von Jugend oder Geschlecht? Die Tiere die ich bisher gesehen habe sahen alle aus wie das Männchen! Danke schon einmal für die Antworten!
    (24.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich hoffe ebenfalls, dasss die jungen Leoparden diesmal aufwachsen.
    (24.04.2017)
    Oskar Schwitters:   Außerdem ist der Kronenmaki nicht mehr allein. Ein Männchen aus Frankreich ist eingetroffen.
    (24.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.radioleipzig.de/nachrichten/lokalnachrichten/doppeltes-glueck-im-zoo-leipzig-leoparden-zwillinge-geboren-1302212/

    In Leipzig gab es wieder Erfolg bei den Amurleoparden! Zwillinge! Hoffentlich überleben sie!
    (24.04.2017)
    Oskar Schwitters:   Zwei Zuchterfolge bei den Primaten:
    Die erste Geburt eines Orang-Utans.
    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/03/27/orang-utan-in-pongoland-geboren-erstes-jungtier-seit-2009/
    Ein weiteres Jungtier bei den Zwergplumploris.
    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/03/27/plumplori-jungtier-in-gondwanaland-geboren/
    (27.03.2017)
    Michael Mettler:   Zitat daraus: \"Aus freier Wildbahn werden Tiere nicht mehr in Zoos geholt. \'Die Zeiten\', sagt Junhold, \'sind lange vorbei.\'\" Das darf man auch als Zoo-Befürworter getrost als Übertreibung werten. Nicht nur z.B. die meisten Meeresfischarten kommen noch als Wildfänge in Zoos (auch nach Leipzig),
    (20.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Der-Leipziger-Zoo-und-das-Arche-Prinzip-artikel9861403.php

    Ein interessanter Artikel über die Entwicklung des Zoos sowie den Status des Zoos zum Artenschutz! In ihm wird auch bestätigt, dass die Muntjaks jetzt mit in die Themenwelt Himalaya einziehen.
    (20.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Zoo-Leipzig-startet-mit-Nachwuchs-Neuzugaengen-und-Neubauten-in-die-Sommersaison

    Weitere Informationen über den weiteren Plan des Zoos für dieses Jahr! Leider gab es einen Todesfall bei den Giraffen. Ashanti hat ihr Kalb tot zur Welt gebracht!
    (12.03.2017)
    Oskar Schwitters:   Der erste Kronenmaki (ein Weibchen aus Newquay) ist nun da. Nach Servalen und Löffelhunden zieht nun zum dritten Mal eine nicht wirklich passenden Art in dieses Gehege in Gondwanaland.
    (08.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Tiger-Zwillinge-im-Leipziger-Zoo-geboren-Jungtiere-wohlauf

    Im Zoo Leipzig gibt es wieder Tiegernachwuchs!
    (28.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Ein schöner Artikel zur Haltung der Schuppentiere in Leipzig. Prag, Pairi Daiza, Nürnberg und natürlich Berlin sollten Interesse an weiteren Haltungen haben.

    www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Zoo-Leipzig-will-Schuppentiere-zuechten-Neue-Bilder

    (20.02.2017)
    Adrian Langer:   Da hier einmal die Frage aufkam warum eine Fossa in Leipzig lebte. Ich habe mich einmal mit dem Tierpark Chemnitz in Verbindung gesetzt. Die Tierparkdirektorin des Tierparks informierte mich darüber, dass ihr Fossamännchen, da es noch ziemlich jung ist, Verhaltensstörungen gezeigt hat, da das bisherige Fossagehege nicht auf relativ junge Tiere ausgelegt war und nicht mehr den Haltungsansprüchen entsprach. Deswegen wurde er zunächst in das alte Leopardengehege umgesiedelt. Allerdings konnten hier die Sanierungsarbeiten nicht vor dem Winter abgeschlossen werden weshalb die Fossa nach Dvur Kralove abgegeben werden sollte. Hier war wiederum die Anlage nicht fertig und deswegen wurde die Fossa in Leipzig \"zwischengeparkt\". Nun ist der auch nach Dvur Kralove gegangen.
    (20.02.2017)
    Jonas Homburg:   Doch, Schnee lag gestern schon, nachdem in der Früh ganz gut was runter gekommen war. Trotzdem waren beide gegen 14:30 gemeinsam draußen - natürlich unter den wachsamen Augen von 3 Pflegern und gut beschäftigt dazu.
    (12.02.2017)
    W. Dreier:   Haben die keinen Schnee in Leipzig?
    Na ja, liegt ja auch südlich - von Berlin aus gesehen.

    Hier im Tierpark friert ein Magot - mit eingezogenen Extremitäten. Und Schnee kennen die auch aus ihrer Heimat.
    (10.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Die beiden Löwen sind nun auch gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen.
    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/02/10/kigali-und-majo-entdecken-die-loewensavanne-vergesellschaftung-geglueckt/
    (10.02.2017)
    Adrian Langer:   http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/02/01/leben-in-der-loewenhoehle-majo-und-kigali-zeigen-sich-gemeinsam/

    Die Löwen im Zoo sind nun regelmäßig im Innenbereich zusammen. Sie sollen bei Gelegenheit gemeinsam den Außenbereich erforschen.
    (02.02.2017)
    Oliver Muller:   Yap, es steht kein Tötungsverbot im Gesetz, damit erübrigt sich dann auch die weitere Diskussion. Immer schön entspannt bleiben... :-)
    (01.02.2017)
    Hannes Lueke:   Zeig mir bitte den Paragraphen im deutschen Tierschutzgesetz. Das Gesetz ist groß und irgendwie weiß jeder das das Tötungsverbot darin steht aber keiner kann mir sagen welcher Paragraph

    Deine Aussage bzgl der Verfahren wiederspricht sich. Wieso sollte Deutschland Verfahren wegen nicht
    Umsetzung haben wenn das EU recht nicht über dem Bundesrecht steht? Google einfach mal das Wort EU Verordnung und du bekommst eine klare Antwort
    (01.02.2017)
    Oliver Muller:   @Hannes Lüke: Deutsches Tierschutzgesetz. Ich bin kein Jurist und weiß nicht, was da vorrangig ist. Aber dass eine EU-Verordnung ein in Kraft befindliches nationales Gesetzbeinfach ohne weitere Umsetzung bricht, glaube ich nicht. Sonst hätte Deutschland nicht schon so oft Verfahren wegen Nicht-Umsetzung von EU-Recht in nationales Recht gehabt...
    (31.01.2017)
    Hannes Lueke:   @Oliver Müller,
    In welchem Gesetz bzw. Paragraphen steht das? Im Zusammenhang mit der Invasive Alien List höre ich diese Behauptung immer wieder aber niemand konnte sie bislang belegen. Auch steht EU Recht über Staatsrecht weshalb es vollkommen egal ist was Deutschland will. Die EU Verordnung besagt klar das Forschungseinrichtungen ausgenommen sind. Das gilt NOCH nicht für Zoos aber ich halte es für wahrscheinlich das es auf Dauer so ausgelegt wird. Es wird auch weitere Ausnahmen geben um die Verordnung wirtschaftlicher zu gestalten
    (31.01.2017)
    Oskar Schwitters:   Die Przewalskipferde sind nun in ihre neue Anlage, auf der Fläche der ehemaligen Nashornsavanne gezogen.

    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2017/01/26/wildpferde-im-neuen-quartier-alte-nashornanlage-mit-neuen-bewohnern/

    (26.01.2017)
    Adrian Langer:   Auf den Gedanken bin ich auch schon einmal gekommen! Mich macht nur stutzig, dass als Begründung für die Schlachtung ein Konzept zur Haltung stark gefährdeter Arten angeführt wurde. Hier kann eben heraus gelesen werden, dass man auf sie verzichten kann, da sie eben keine besonderen Besuchermagneten sind! Allerdings kann es sich hier auch wieder um mediale Interpretation handeln. Aber egal Hauptsache sie dürfen weiter leben und es gibt Sonderregelungen für solche Arten!
    (24.01.2017)
    Oliver Muller:   Die Leipziger Muntjaks werden NICHT geschlachtet und es wird wohl mit der EU über Ausnahmeregelungen für Zoos verhandelt. Es machen sich wohl auch schon höherrangige Politiker dafür stark. Womöglich hat man in Leipzig ja gezielt diese Meldung platziert, um medialen/öffentlichen Druck zu provozieren.
    (23.01.2017)
    th.oma.s:   Man kann diese Richtlinie auch einfach für wissenschaftlich geleitete zoologische Einrichtungen (die ja zu dem noch einer Zoggenehmigung bedürfen) auch einfach nicht zur Anwendung bringen. Betroffen sind ja u.a. auch Heilige Ibisse !
    (23.01.2017)
    Oskar Schwitters:   Außerdem könnte man die Chinesen auch durch Indische oder Taiwan-Muntjaks ersetzen.
    (23.01.2017)
    Oliver Muller:   @Hannes Lüke: Man darf Tiere in Deutschland nur töten, wenn es einen vernünftigen Grund dafür gibt. Dass sie theoretisch ausrücken könnten, dürfte da nicht ausreichend sein...
    (22.01.2017)
    Adrian Langer:   Wäre es nicht möglich die Tiere zumindest zeitweise mit den Roten Pandas zu vergesellschaften? Wenn ich ich richtig erinnere war das doch sogar geplant. Einer Zucht könnte man ja z.B. über die Sterilisation der Menschen erreichen. Und wenn keine Neuregelung kommt bzw. sich das \"Problem\" in einigen Jahren von selbst gelöst hätte könnten die Tiere ja anschließend durch andere Arten ersetzt werden. Bsp.: Schopfhirsche
    (22.01.2017)
    Hannes Lueke:   In welchem Paragraphen des Tschg steht denn das ich die Muntjaks nicht töten darf?

    Die müssen auch nicht geschlachtet werden. Sie können in staatliche Auffangstationen gegeben werden (die nicht existieren), in Forschungseinrichtungen (die nicht existieren) oder man behält sie einfach. Abgabe in neue oder bestehende Haltungen ist leider keine Option da es die BRD seit 2 Jahren nicht geschafft hat sich auf ein existierendes Gesetz bzw. eine Verordnung vorzubereiten
    (22.01.2017)
    Oliver Muller:   Na wie kann das im Einklang mit dem deutschen Tierschutzgesetz stehen???
    (21.01.2017)
    Adrian Langer:   Eine traurige Nachricht aus dem Zoo Leipzig. Die Muntjaks müssen wohl laut der neuen EU-Verordnung über invasive Spezies geschlachtet werden.

    http://www.mz-web.de/leipzig/muntjaks-eu-richtlinie-zwingt-leipziger-zoo--mini-hirsche-zu-toeten-25589446
    (21.01.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Ein paar Neuigkeiten aus dem Leipziger Zoo
    http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/neues-zoo-leipzig-tapire-schneeleoparden-100.html
    (12.01.2017)
    Oliver Muller:   Laut VDZ gab es vor ein paar Jahren in Europa und Amerika noch 44 Tiere. Es könnte also in den USA noch funktionierende Restbestände geben. Die Art soll in der Natur nicht bedroht sein.
    (26.12.2016)
    Oliver Muller:   Keine Ahnung, habe mich mit der Art nie beschäftigt. Wenn es in Japan eine einigermaßen funktionierende Zucht gibt (was ich nicht weiß) solllte es aber doch in 2016 ff. möglich sein, an Tiere zu kommen.
    (26.12.2016)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Gute Frage. Waren die Stammtiere in Berlin und Wien nicht als Staatsgeschenke nach Europa gekommen?
    (26.12.2016)
    Oliver Muller:   @Michael Mettler: Sind denn nicht aus Japa selbst neue Seraus zu bekommen? Es soll laut ZTL wohl auch in Usti eine neue Haltung geben.
    (26.12.2016)
    Michael Mettler:   Laut einer Masterplanskizze von 2012 waren die Buntmarder aber nicht für \"Himalaya\" (also die ehemaligen Raubtierterrassen) geplant, sondern für den Asienbereich \"Inselwelten\" auf der anderen Seite des Zierenten-Beckens. Ihre Insel-Anlage war dort zwischen der Asien-Stelzvogelvoliere und der ehemaligen Nashornsavanne eingezeichnet und wurde flankiert von zwei Nachbarinseln mit (u.a.) Hirschen: In Richtung Teichcafè Leierhirsch/Moschustier/Krauskopfpelikan, auf der anderen Seite Langur/Serau/Muntjak. Und als weitere Inselanlage in Richtung Kleines Hirschhaus war dort eine mit Bartaffe/Rothund eingezeichnet.

    Falls mit \"Serau\" Japaner gemeint waren, hat sich dieses Thema vermutlich wegen des zwischenzeitlichen Zusammenbrechens der europäischen Zoopopulation erledigt.

    Die Kleinen Pandas waren laut diesem Plan ohne Mitbewohner gedacht.
    (25.12.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Also in laut dieser Grafik von 2012 sollen Buntmarder in die Asiatische Inselwelt einziehen die vorraussichtlich 2018-2020 entstehen soll, auch die Leierhirsche sollen hier ein neues Gehege bekommen.
    Im Masterplan von 2012 sind auch für den Himalaya nur Schneeleoparden,Gänsegeier und Kleine Pandas geplant.
    http://www.zoo-leipzig.de/fileadmin/dateien/PDF/Ueber_uns/Masterplan_Zoo_Leipzig_german.pdf
    (25.12.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich dachte, dass man die Kleinen Pandas mit Muntjaks vergesellschaften wollte. Hinsichtlich des Verbots der weiterenZucht von Chinesischen Muntjaks könnte ich mir vorstellen, dass vielleicht doch Schopfhirsche mit den Kleinen Pandas vergesellschaftet werden.
    (25.12.2016)
    Adrian Langer:   Also du meinst bestimmt die Leierhirsche die ja gerade in einem kleinen alten Gehege im hinteren Teil des Zoos leben. Ich würde sagen die bekommen dann mit der Baustelle sulawesi ein neues Zuhause.
    (24.12.2016)
    Patrick Marburger:   Habe in letzter Zeit nichts mehr von den Mardern gelesen, scheint sich leider erledigt zu haben. Auch in der Ausschreibung war nur noch von Geier, Schneeleo und Panda die Rede: http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/168187
    Hieß es ursprünglich nicht auch, dass Hirsche kommen sollen?
    (24.12.2016)
    Adrian Langer:   Ich hätte mal eine Frage zur nächstes Jahr kommenden Eröffnung der Himalaya-Anlage. Ich habe in dem etwas älteren Masterplan gesehen, dass hier Buntmarder geplant sind/wahren. Sollen diese nächstes Jahr auch einziehen oder bleibt es bei Geiern, roten Pandas und Schneeleoparden?
    (24.12.2016)
    Hannes Lueke:   Bei den Koalas behaupte ich jetzt einfach mal ganz frech, dass man in Dresden garnicht böse über die Leipzigpläne ist. Teilt man die Logistik für den Futtertransport auf spart man sicherlich nicht wenig Kohle. Ich denke Otto N wird jetzt aus dem Umland nicht unbedingt extra nach Dreseden fahren weil man dort Koalas zeigt, im Umkehrschluss verliert man sicherlich keine weil sich der Besucher nicht zwischen Leipzig und Dreden entscheiden muss. Wie sieht es denn Eintrittstechnisch im Vergleich der beiden Zoos aus?
    (10.12.2016)
    Michael Mettler:   Koalas würde ich auch tatsächlich zu den ONB-Favoriten rechnen. Lemuren, die nicht Katta oder Vari heißen, dagegen nicht. Das sind dann eher nur für den Kenner Alleinstellungsmerkmale.

    Ich wage sogar zu behaupten, dass viele Laien Lemuren wegen ihrer Gestalt mit verschiedenen Kleinbären und Mangusten gedanklich in einen Topf werfen, ähnlich wie sie viele kleine bis mittelgroße Paarhufer nur vage als \"Ziegen\" oder \"Rehe\" einordnen. Jedenfalls habe ich selbst schon öfter mitbekommen, dass Erdmännchen mit Kattas und Kattas mit Waschbären verwechselt wurden, da wird die Kenntnis bei schlichter gefärbten Lemuren mit Sicherheit nicht besser sein....
    (09.12.2016)
    th.oma.s:   Gute Frage: In D wohl nur in Erfurt und Dresden gehalten. Normalerweise schafft man doch nicht genau die Arten an, welche die unmittelbaren Nachbarn auch haben. Diesbezüglich denke ich bei leipzig immer an die agressive Werbung und den Koala...
    (09.12.2016)
    Michael Mettler:   @th.oma.s: Zählen denn Kronenmakis wirklich zur Liga der \"besucherrelevanten Alleinstellungsmerkmale\"...? Ich vermute, der ONB würde sie eher dem Nebenprogramm eines Zoobesuches zuordnen (und Türkisaugenmakis wohl auch nicht spürbar höher werten).
    (09.12.2016)
    Oskar Schwitters:   Das Männchen heißt Shui Li, das Weibchen Shuan Qiong. Bei solch unaussprechlichen Namen sind die Pfleger sicherlich nicht beneidenswert, auch das noch keinen Vergleich zu den Kölner Elefanten darstellt.

    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/12/06/neues-ohrenschuppentier-paar-zoo-leipzig-baut-artenschutz-engagement-aus/
    (06.12.2016)
    Hannes Lueke:   Ein erprobtes Zuchtpaar Ohrenschuppentiere ist aus Taipeh angekommen und in der Rückwärtigen Tierhaltunge des Gondwanaland untergebracht
    (06.12.2016)
    th.oma.s:   Türkisaugen werden wohl eher nicht verfügbar sein. Außerdem zeigt der Zoo der Zukunft sehr gern `Spezialitäten´die in den Nachbarstandorten als Alleinstellungmerkmale angeschafft wurden, so sie denn besucherrelevant sind. Man hat schließlich offensicht wohl Probleme mit den Betriebskosten dort...
    (29.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Ich sehe auch keinen Grund für die Kronenmakis, außer, dass sie wohl recht leicht zu bekommen sind. Allerdings ist Leipzig ja als recht importfreudig bekannt (Bilbys, Quolls), also darf dieses Argument eigentlich auch nicht zählen. Eine bessere Alternative wären aus meiner Sicht beispielsweise Türkisaugenmakis, mit zehn Haltungen in Europa (Kronenmaki 28) und IUCN Status CR (Kronenmaki \"nur\" EN). Die nächstgelegenen Haltungen sind Ostrava und Köln. Außerdem dürften sie mit ihren blauen Augen attraktiver sein. Gerne auch in Gemeinschaftshaltung mit weiteren Lemuren und kleinen Raubtieren (Ringelschwanzmungo, Fanaloka oder Schlichtmungo).
    (29.11.2016)
    Adrian Langer:   Warum will man denn in das Gehege gerade Kronenmakis setzen? Die gibt es doch schon in Erfurt und Dresden (also relativ nah). Laut Tierbestandsliste haben sie doch sogar eine Fossa. Ich fände, dass wäre eine bessere Alternative da der nächste Halter ja in der Nähe von Berlin bzw. afrikanische Räuber gegen afrikanische Räuber ausgetauscht werden. Zumal ich glaube, dass es unerhelich ist ob man das Gehege für Fossas oder Kronenmakis umdekoriert. Naja vieleicht überlegen sie es sich ja nochmal.
    (29.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Die Bilbys freuen mich natürlich sehr, hoffentlich etablieren sie sich in Europa ähnlich gut, wie die Quolls. Sie sollen in Heidis ehemaliges Gehege einziehen.
    Den Löffelhunden trauere ich etwas hinterher. Wenn schon Lemuren in dieser Anlage, dann bitte etwas besonderes (Sifakas, Bambuslemuren, Alaotra-Halbmakis oder wenigstens Halsbandmakis).
    Bezüglich der Waranen hätte man dann in der Tat 2,3,2 Exemplare, keine Ahnung wo die alle hin sollen. Kann aber auch sein, dass sie nur vorübergehend da sind und dann abgegeben werden sollen. Ansonsten vielleicht Terrarium oder weitere Tiere im Zugangstunnel?
    Bei den Nasenbären wären ja auch Bergnasenbären möglich, wenn auch an dieser Stelle eher unpassend : )
    (29.11.2016)
    Tim Sagorski:   Die Kombi Weißrüsselnasenbär & Chaco-Pekari hätte was (gibt es ja auch schon in Planckendael)
    (29.11.2016)
    Hannes Lueke:   Aktuell besagt die Durchführungsverordnung zu den Invasiven ganz klar ein verbot zu Nasua Nasua
    Weissrüsselbären wären also auch dann noch eine Alternative :-)
    (28.11.2016)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Ameisenbär/Mähnenwolf ist allerdings keine \"neu erfundene\" Kombi, gab es zumindest in Osnabrück schon. Nasenbär/Pekari könnte die Option haben, notfalls auf die Nasenbären verzichten zu können, wenn die EU-Einordnung als invasive Art strikt durchgezogen wird...
    (27.11.2016)
    Gerrit Wehrenberg:   Hab mir aus Interesse mal die Mühe gemacht. Die folgende Aufzählung müsste komplett sein. Ich habe die aktuell angegebenen Arten denen gegenübergestellt, die in dem Plan von 2012 noch zu entnehmen waren.

    Südamerika 2016 (2012)
    Lama
    (Lama)

    Pantanal:
    Guanako/Darwin-Nandu/Capybara/Mara
    (Darwin-Nandu/Großer Ameisenbär/Capybara/Tschaja)

    -Vielleicht verzichtet man hier auf Tschajas, aufgrund des Stutzverbotes?
    Die Haltung der Darwin-Nandus und Guanakos hier wundert mich ebenso und würde mir in \"Patagonien\" genügen. Somal ich nicht wüsste, dass die Guanakos in Zoos UA rein sind (=besonders wertvoll für den Artenschutz sind) und ich weiß, dass sich selbst für Darwin-Nandus kaum Abnehmer finden lassen. Auch die Maras würde ich in Patagonien unterbringen. Falls man hier auf Flachlandtapire wegen der vergebenben Planstelle durch die Schabrackentapire oder Mehrkosten durch die Warmwasserbecken verzichtet, könnte ich verstehen. Sumpfhirsche wären doch mal was! Wenn dann Leipzig! Wink Da die Anlage sowieso schon hauptsächlich mit Wasser umrundet ist - Klammeraffen oder ähnliches als Oberbesatz? Mein Vorschlag also: Capybara/Sumpfhirsch/Neuweltaffe

    Nasenbär/Pekari
    (Nasenbär)

    -Interessante Kombi (hatte ich auch schon mal vorgeschlagen). Vllt. mit Chacos...?

    Pampas:
    Großer Ameisenbär/Mähnenwolf
    (Mähnenwolf)

    -Da wagt man sich wieder an etwas Spannendes...

    Patagonien:
    Guanako/Darwin-Nandu
    (Guanako/Darwin-Nandu)

    -Mein Vorschlag hier wie gesagt: Guanako/Darwin-Nandu/Mara

    Feuerland:
    Humbolthpinguin/Kormoran/Meerespelikan/Magellangans/Austernfischer/Inkaseeschwalbe
    (Humbolthpinguin/Kormoran/Tölpel/Meerespelikan/Möwen/Spitzschwanzente/Austernfischer/Inkaseeschwalbe)

    -Schade, dass keine Tölpel und Möwen mehr erwähnt werden. Ich vermute Tölpel dürften nicht leicht zu bekommen sein - wären aber ein absolutes Highlight in der Anlage denke ich. Wahrscheinlich auch für ONB. Möwen könnte man passend durch Graumöwen vllt. noch Aztekenmöwen beziehen. Bei Möwen ist man vllt vorsichtig bezüglich anderen Jungvögeln. Graumöwen scheinen allerdings reine Kleintierfresser zu sein. Die immer noch genannten Meerespelikane könnten da vllt. mehr Probleme bereiten. Spitzschwanzenten scheinen durch Magellangänse ersetzt worden zu sein? Es gibt ja einige südamerikanische Austernfischer-Arten die passen würden. In Europa wird derzeit allerdings nur die heimische Art gehalten - könnte ein Nasenrümpfen für Puristen werden - außer man importiert.

    Mähnenrobbe
    (Mähnenrobbe)

    Papagei/Pudu
    (noch nicht enthalten)

    -Eigentlich ganz nett. Vllt. die bereits im Bestand befindlichen Mönchsittiche - oder gar Felsensittiche ... Smaragdsittiche?!

    Sonstiges:
    Tamandua/Gürteltier sowie Dampfschiffente entfallen

    -Ein begehbares/einsehbares Haus scheint nach einer etwas anderen Wegeführung wegzufallen. Tamandua und Gürteltiere fallen so weg. Eine teure übernetzte Anlage für Magellan-Dampfschiffenten wäre doch überflüssig... vllt. entfallen, weil man so Kosten spart?
    (27.11.2016)
    WolfDrei:   Bezüglich der Brillenbären bin ich offensichtlich der Vergangenheit verhaftet. Also: Aus Peru kommt ein Transport mit Brillenbären Richtung Buenos Aires (da gab es wohl eine der ersten Geburten überhaupt) - dann blieb er wegen der Überschwemmung im Pantanal hängen.......da kann doch ein oller Transporter auf die Anlage?
    (27.11.2016)
    Patrick Marburger:   Ist das nicht \"öffentlich mitgeteilt\": http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Zugang-aus-Australien-Zoo-Leipzig-bekommt-seltenen-Kaninchennasenbeutler?
    (27.11.2016)
    Oliver Muller:   Hab\'s gefunden. Der Tierbestand klingt für mich nach Standard. Pudu lese ich auch. Aber: Wo hast du da Brillenbär gelesen?
    (27.11.2016)
    Oliver Muller:   @WolfDrei: wo finde ich die aktuelle Abbildung?
    (27.11.2016)
    WolfDrei:   Kann bitte jemand mit guten Augen helfen? Habe versucht, bei Quervergleich Masterplan Stand 2012 und jetziger detaillierter Raum-Planung für Südamerika den angedachten Tierbestand zu entziffern: neben den allgemein Verdächtigen (von Guanako, Mähnenwolf , natürlich Nasenbär, Wasserschwein bis Chileflamingo usw.) fand ich die Konkretisierung Mähnenrobbe - vielleicht auch Pudu? Steht da auch Brillenbär?
    Ansonsten also jetzt schon Auszug (Abgabe) der Dallschafe. Aber gut, dass endlich im Sommer die Geiertruppe endlich aus der TP-Geiervoliere auszieht.
    Das Highlight wäre natürlich auch für mich der Bilby. Wenns denn so öffentlich mitgeteilt wird!
    (27.11.2016)
    Hannes Lueke:   Muntjaks sind auf der Liste der Invasiven Arten und somit wäre eine Abgabe nur in eines der Raubtiergehege möglich. Ich bin gespannt wie ein so Medienpräsenter Zoo diesen Umzug verkauft oder vielleicht untergehen lässt
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Nanu?
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Schwung in die Zucht der Schuppentiere? Habe ich da etwas versäumt ? Aber Ironie beiseite: eine Haltung von fast 10 Jahren ist schon bemerkenswert! Anbei ein Bild von 2008
    (26.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Nach sieben Jahren Zuchtpause wurde im Zoo Leipzig wieder eine Eulenkopfmeerkatze geboren.
    Außerdem möchte man ab nächstem Jahr Große Kaninchennasenbeutler halten, sie sollen in die Nachttierabteilung im Gondwanaland ziehen.
    Außerdem möchte man die Haltung der Löffelhunde aufgeben, an ihrer Stelle sollen Kronenmakis einziehen
    Man erwartet ein Komodowaran-Paar (wird es dann in der Anlage nicht etwas eng?)
    Man erwartet im Dezember die Ankunft eines weiteren Schuppentier-Paares (damit soll endlich Schwung in die Zucht kommen).
    Bald wird man sich für den Südamerikabereich auch von Dallschafen und Muntjaks trennen.
    Im nächsten Jahr soll dafür erstmal kein weiterer Koala nach Leipzig kommen.
    Thura trägt immer noch ihr totes Kalb in sich, ihr geht es aber soweit gut.
    Der Umbau der Löwenanlage soll bis Mitte Dezember dauern.
    Außerdem gibt es neue Eintrittspreise :
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/11/25/neues-preissystem/
    (26.11.2016)
    Adrian Langer:   Im Zoo ist nach langer Pause wieder ein Eulenkopfmeerkatenbaby geboren. Schön, dass es bei diesen selten gezeigten Tieren wieder eine erfolgreiche Nachzucht gab.
    (26.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Habe gerade in der ZTL gesehen, dass der Zoo Leipzig dieses Jahr ein Fossamännchen erhalten hat (aus Chemnitz, geboren im Wildkatzenzentrum Felidae). Ist es schon zu sehen? Wo ist es untergebracht (oder soll untergebracht werden)?
    (16.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Löwin Kigali ist nun eingetroffen.
    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/11/10/loewin-aus-frankreich-eingetroffen-gesellschaft-fuer-jungen-kater-gefunden/
    Da Horst nicht mehr der jüngste ist, soll er demnächst von Sancho (ebenfalls ein Lama) ersetzt werden.
    Im Aquarium gibt es nun 150 Neuzugänge-davon über die Hälfte Seeigel-zu bestaunen.
    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/11/10/zahlreiche-neuzugaenge-haie-rochen-und-seeigel-ins-aquarium-eingezogen/
    (11.11.2016)
    Hannes Lueke:   Die Dame ist braun!
    Was ich nicht weiß welche versteckten Farben sie evtl in sich trägt was rausmendeln kann
    (10.11.2016)
    Michael Mettler:   Ich lass\' mich überraschen, welche Farbe die avisierte Löwin haben wird.
    (05.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Die nächste Quollgeburt:
    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/11/04/quoll-jungtiere-tollen-durch-den-tunnel-tierart-ist-stark-bedroht/
    (04.11.2016)
    Sacha:   @Sven P. Peter: Spielt das bei dem geringen Ausgangsbestand denn wirklich eine Rolle? Wie wir am Beispiel der Sumatratiger sehen können (dichteres Fell als in freier Wildbahn) können sich (zumindest gewisse) Tiere auch äusserlich relativ schnell an einen neuen Lebensraum anpassen. Und Leipzig hat ja jetzt nicht wirklich Wüstenklima.

    Mich beschäftigt vielmehr die UA-Einteilung. Wie wir in einem anderen Thread (fällt mir jetzt gerade nicht mehr ein wo) schon behandelt haben, teilen gewisse (amerikanische?) Systematiker die Löwen nur noch in \"Nord\" -(Indien und Nordafrika) und \"Süd\"-UAs ein. Da sehe ich die Gefahr, dass man in Zoos alles \"zusammenschmeisst\" was man früher mühsam getrennt hat, bis dann wieder eine Systematik-Fuzzi mit neuen Erkenntnissen kommt, dass es doch mehr als zwei UAs gibt....
    (04.11.2016)
    Sven P. Peter:   Selbst wenn es nur eine Lokalform ist, so wäre eine Vermischung nicht clever, da die Wüstenlöwen eben an das Leben mit sehr wenig Wasser angepasst sind, die anderen nicht.
    (03.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ok Transvaal-Löwen gibt es ja zum Glück noch ein paar mehr
    Ich meine mich daran zu erinnern das im Wikipedia-Artikel zum Zoo Leipzig auch mal stand das man ein Zuchtprogramm für Etoscha-Löwen plant kann aber auch sein das ich mich irre
    (03.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Siehe dazu auch:
    leipzig-seiten.de/index.php/21-deutschland/leipzig/15098-umbau-der-loewenanlage-im-zoo-leipzig-hat-begonnen

    Der Etoscha-Löwe wird heutzutage meist als nicht mehr als valide Unterart anerkannt (zum Transvaal-Löwen gerechnet). Laut Wikipedia ist der Zoo Leipzig derzeit mit dem Aufbau eines Zuchtprogrammes für Transvaal-Löwen beschäftigt.

    (03.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Die Umbauarbeiten an der Löwensavanne für höhere Sicherheitsmaßnahmen haben begonnen
    Außerdem plant man in den nächsten Wochen eine zweieinhalbjährige Löwin aus einem französischen Zoo nach Leipzig zu holen
    Was ich dabei etwas seltsam finde laut Zootierliste hält kein Zoo in Frankreich Etoscha-Löwen
    Eine Zucht wird mit dem neuen Weibchen dann ja wohl nicht geplant sein, die Möglichkeiten in Europa eine gesunde Zoopopulation von Etoscha-Löwen aufzubauen sind ja momentan sowieso eigentlich nicht vorhanden (mit nur wenigen Tieren in Basel und deren Nachkommen als gesamte europäische Zoopopulation)
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/11/02/umbau-der-loewensavanne-beginnt-loewe-majo-bekommt-gesellschaft/
    (03.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Jörg Junhold hat die Sächsische Tierschutz-Medaille 2016 erhalten.

    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/10/28/prof-dr-joerg-junhold-erhaelt-tierschutz-medaille-2016/
    (28.10.2016)
    Michael Kilian:   Ich freue mich, dass wenigstens einer der beiden Löwenjungen eingefangen werden konnte. Die Tötung des ist zwar traurig und ein echter Verlust, war aber notwendig und die einzig richtige Entscheidung. Ich hoffe nun das Majo nicht lange allein bleiben muss und bald einen anderen Löwen/in als Kamerad bekommt
    (15.10.2016)
    Zoo Leipzig:   Pressemeldung des Zoos vom 30. September

    Löwen widerlegen alle bisherigen Erkenntnisse
    Sicherheit wird weiter erhöht

    24 Stunden nach dem gestrigen Ausbruch von zwei Etosha-Löwen im Zoo Leipzig liegt
    die Analyse des Vorfalls vor: Vier Stunden lang haben alle Einsatzkräfte mit enormem
    Einsatz versucht, die Löwen in ihr Gehege zurückzutreiben. Bei Majo ist dies gelungen.
    Sein Bruder Motshegetsi hat in der Extremsituation den Weg zurück nicht genommen
    und wurde mit Narkosepfeilen getroffen, um ihn zurückbringen zu können. Er hat
    aufgrund der extremen Stresssituation nicht auf das Mittel reagiert und durchbrach
    stattdessen den Sicherheitsring. Die Entscheidung zur Tötung des Tieres war
    unausweichlich, um Menschenleben zu bewahren. ?Mein Dank gilt allen Beteiligten, die
    sich dieser Situation gestellt und zum Schutz der Sicherheit gehandelt haben. Ich danke
    auch der breiten Öffentlichkeit, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt?, sagt
    Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: ?Unsachgemäße Kritik, persönliche Angriffe
    und Drohungen sind in dieser Situation unangebracht. Jeder Einzelne von uns liebt und
    schützt Tiere, das ist unsere Herzensangelegenheit. Die Entscheidung und der Verlust
    wiegen für uns selbst und den Schutz der bedrohten Art am schwersten.?
    Der Zoo Leipzig geht davon aus, dass die beiden Löwen den Wassergraben
    überwunden haben. Im Anschluss daran wurde der Notfallplan ausgelöst und alle
    Maßnahmen zur Wiederherstellung der Sicherheit ergriffen. Die Anlage wird seit 15
    Jahren mit Löwen besetzt. Bis zum heutigen Vorgang war davon auszugehen, dass die
    entsprechend der Bau- und Betriebsgenehmigung gestaltete Anlage ausbruchssicher
    ist. Aus der Vergangenheit liegen keinerlei Hinweise für Funktionseinschränkungen der
    Sicherheitseinrichtungen oder Anzeichen für eine drohende Überwindung des
    Wassergrabens vor. Ein Vorfall dieser Art war in keinster Weise vorhersehbar. Die
    Löwen haben die geltenden Erfahrungen und Richtlinien widerlegt und eine
    Sicherheitsbarriere überwunden, wie es unvorstellbar war.
    Um die Sicherheit für die Zukunft zu erhöhen, werden entsprechende bauliche
    Anpassungen am Wassergraben der Löwensavanne vorgenommen. Bis zum Abschluss
    dieser Maßnahmen wird die Außenanlage nicht mit Löwen besetzt.
    Prof. Jörg Junhold
    Zoodirektor
    (07.10.2016)
    Oskar Schwitters:   Der junge Ozelot ist männlich.

    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/10/07/kleiner-ozelot-ist-ein-kater-jungtierprophylaxe-in-gondwanaland/
    (07.10.2016)
    Jan Jakobi:   Majo ist ohne Narkose wieder eingefangen. Sein Bruder Motshegetsi wurde erschossen, nach dem die Narkose nicht (richtig) wirkte.

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/09/29/trauriges-ende-des-loewenausbruchs-majo-eingefangen-motshegetsi-ist-tot/

    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Loewenausbruch-im-Zoo-Leipzig-Motshegetsi-musste-getoetet-werden

    Motshegetsi war ängstlich und schüchtern vom Charakter, sein Bruder ist mutiger.
    (29.09.2016)
    Heidemarie Busch:   Einer der beiden Löwen ist wohl erschossen worden, der andere soll wieder im Gehege sein.
    (29.09.2016)
    Andreas Murmann:   In Leipzig sind heute morgen wohl zwei junge Löwen ausgebrochen. Der Zoo sei geschlossen, die Tiere noch auf dem Gelände. Besucher sind keine gefährdet, da zum Zeitpunkt des Ausbruchs (9:00) der Zoo noch geschlossen war.
    (29.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Zoo-Leipzig/Zoo-Nachrichten/Neues-Gehege-fuer-die-Wildpferde-im-Zoo-Leipzig
    (31.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Am 17. August wurde ein Ozelotjungtier geboren, die Mutter hat mit ihrem Jungtier auch schon die rückwartige Box verlassen und beide sind damit mit etwas Glück für die Besucher zu sehen.
    Das Geschlecht des Jungtieres ist noch unbekannt.
    (26.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Das Amurleopardenjungtier ist leider gestorben.
    Mutter Mia hat sich zu anfang intensiv um ihr Jungtier gekümmert.
    Überraschend hat sie das für sie erste Jungtier jetzt nicht mehr ausreichend versorgt, das kommt bei erstgebärenden ja leider häufiger vor.
    (23.08.2016)
    Jan Jakobi:   Die 2 Löwenjungs (Etoschalöwen) sind da!
    Vergangene Nacht sind beide aus Basel in Leipzig eingetroffen.

    Motshegetsi und Majo (geb. am 28. Mai 2015) heißen die beiden.

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/08/13/motshegetsi-und-majo-sind-jetzt-leipziger/
    (13.08.2016)
    Jan Jakobi:   Ergänzung aus dem Link von gestern: Zwei junge Männchen werden die Nachfolger.
    (10.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Löwenmännchen Matadi verlässt den Zoo Leipzig.
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2016/08/09/loewenkater-matadi-verlaesst-den-zoo-aufbau-einer-neuen-zuchtgruppe-in-planung/
    (09.08.2016)
    Silke Kollrich:   Ich muss meinen Eintrag vom 19.06.2016 korrigieren. Tapir Kedua ist nun doch nicht nach Taipeh gebracht worden, sondern hat in Lisieux in Frankreich ein neues Zuhause gefunden. Dort trifft er gleich auf 2 Weibchen.
    Warum sich Taiwan zerschlagen hat, kann ich leider auch nicht sagen.
    (27.07.2016)
    Oskar Schwitters:   Das Leopardenbaby kam in der Nacht zum 11.7. zur Welt. Das Geschlecht ist weiterhin unbekannt.
    (16.07.2016)
    Oskar Schwitters:   Erste Geburt im Leopardental: Mia hat ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht.
    (15.07.2016)
    Michael Mettler:   Andere Stelle, aber auch hier der Abschied von Historischem: Nebenstehend das Ergebnis eines Blicks über den Bauzaun der Himalaya-Anlage (Stand Ende Mai - mein Besuch liegt schon etwas zurück). Hier standen früher die Löwenterrassen. Im Hintergrund ein ungewohnter Anblick, denn die Außenansicht von Gondwanaland war ja bis dahin hinter den Kunstfelskulissen verborgen. Die Kulisse der Geiervoliere steht noch (ohne Gitter).

    An den neuen Anblick der zum Spielplatz umgebauten alten Bärenburg muss ich mich auch erst mal gewöhnen.... Hatte man früher eine weiten Ausblick in das alte Klinkerrondell, bleibt der Blick jetzt an den neu vorgelagerten Imbissbuden und dem riesigen, zentral aufgestellten Kletterdrachen hängen.

    Angetan war ich dagegen von der Optik der anderen seit meinem letzten Besuch (fünf Jahre zuvor) entstandenen Anlagen Leopardental und Kiwara-Kopje. Von der innovativen Kombi Nashorn-Gepard-Husarenaffe bekam ich zwar die Geparden nicht zu Gesicht und die Affen nur in ihrer eigenen \"Voliere\", aber schon allein die großen und begrünten Flächen, die den Nashörnern zur Verfügung gestellt wurden, haben mich begeistert (und mit Wehmut an die \"Nashorngruben\" in meinem Heimatzoo Hannover denken lassen - selbst nach dem geplanten Umbau wird dort nicht eine Flächenausdehnung wie in Leipzig möglich sein). Interessant die begehbare Klippschlieferanlage, leider glänzten die Bewohner durch optische Abwesenheit. Die Flamingo-Voliere gefällt mir, weil sie filigran gehalten ist. Neu für mich war übrigens auch der Wegfall verschiedener zentraler Besucherwege, der Trend geht also auch hier zum festgelegten Rundweg - ich nehme an, diesbezüglich wird sich noch mehr tun?
    (05.07.2016)
    Michael Mettler:   Und hinter der antiken Fassade präsentiert sich innen ein Tierhaus modernen Stils, vom Original ist nichts wiederzuerkennen. Der Besuchergang verläuft im Grunde über die Fläche der ehemaligen Innenkäfige an der rechten Seite, der Bereich der linksseitigen Innenkäfige und die frühere Besucherhalle bilden jetzt in etwa das Raumvolumen der durch Glas zweigeteilten, reich strukturierten Koala-Innenanlage. Diese ist allerdings nicht kubisch, so dass auch der Besucherweg nicht schnurgerade verläuft.

    Einerseits ist es innen ein wirklich schönes Koalahaus. Andererseits war es schon ein Schock für mich, dass vom historischen baulichen Inneneindruck nichts übrig geblieben ist, denn der hatte seinen Reiz. Schade, dass das Haus nicht in seiner Grundstruktur erhalten und mit einem auf seine Raumverhältnisse abgestimmten Tierbesatz bestückt wurde. An passenden Arten herrscht kein Mangel....
    (05.07.2016)
    Michael Mettler:   Der Eckkäfig ist jetzt eine \"Freisichtanlage\" - ich gehe wehen der Einrichtung davon aus, dass das als Koala-Freisitz gedacht ist? Ich habe zwar nicht speziell darauf geachtet, aber ein Laufgang zwischen hier und der Innenanlage ist mir nicht ins Auge gefallen. Also würde der Besatz wohl per Hand hin und her gesetzt werden?
    (05.07.2016)
    Michael Mettler:   Der rechte Teil der alten Käfigfront bzw. des heutigen Säulenganges dürfte wohl über kurz oder lang hinter der Begrünung verschwunden sein.
    (05.07.2016)
    Michael Mettler:   Es ist noch gar nichts über das neue Koala-Haus (ehemals Niederaffenhaus) gepostet worden, deshalb hier ein paar Eindrücke. Freunde historischer Architektur müssen jetzt ganz tapfer sein, denn während das Äußere des Hauses nur moderat verändert wurde, hat sein \"Innenleben\" nichts mehr gemein mit dem Original.
    Was früher die Reihe der Außenkäfige war, ist durch Herausnehmen der trennenden Wände und einiger Gitter zu einem Säulengang für die Besucher umfunktioniert worden durch den ein barrierefreier Zugang ins Haus möglich ist.
    (05.07.2016)
    Oskar Schwitters:   Das Tapirjungtier heißt Ketiga( der dritte).
    (01.07.2016)
    Silke Kollrich:   Das kann ich leider nicht beantworten. Es wurde nur gesagt, dass Kedua nach Taipeh geht.
    (19.06.2016)
    Michael Mettler:   Ist er die Gegengabe für die beiden zusätzlichen Schuppentiere, die Leipzig bekommen soll?
    (19.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Silke Kollrich vielen Dank für die Information.
    Das letzte was ich gehört hatte war das noch kein endgültiger Abnehmer bestimmt ist.
    (19.06.2016)
    Silke Kollrich:   Kedua hat einen Abnehmer, allerdings muss er längere Zeit in Quarantäne, da sein neues Zuhause Taipeh sein wird. Für die Einreisebestimmungen müssen viele Bedingungen erfüllt werden.
    (19.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Im Zoo Leipzig gibt es wieder Tapirnachwuchs.
    Wieder ein Männchen.
    Kedua wurde jetzt erstmal in der rückwärtigen Tierhaltung untergebracht weil noch kein Abnehmer gefunden ist.
    (14.06.2016)
    Oskar Schwitters:   Bemüht sich der Zoo Leipzig eigentlich, Nasenfrösche zu importieren?
    (14.06.2016)
    Zoo Leipzig:   der Umzug ist geschafft: Oobi-Ooobi ist wohlbehalten im Zoo Leipzig eingetroffen. Der zwei Jahre alte Koala (geb. 25.12.2013 in Planckendael) lebt sich ab sofort in Ruhe in seiner neuen Heimat ein, bevor am 12. Mai das Koala-Haus eröffnet wird und er sich dann den Zoobesuchern zeigt.
    (25.04.2016)
    Justus Bauer:   Hat aktuell auch der Elefantenbulle Naing Thein direkten Kontakt zu den Kühen?
    (17.04.2016)
    Michael Kilian:   Mekong sein zweites Kind konnte ich grad im Video bei Facebook sehen. Voi hat also ein Geschwisterschen
    (10.04.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schade, aber es gab ja schon mal einen Fall, wo im Ultraschall bei Elefanten auch keine Herztöne des ungeborenen Kalbs festzustellen waren und das Jungtier trotzdem gesund zur Welt kam.
    Falls das Kalb wirklich tot ist hoffe ich, dass es trotzdem auf natürliche Weise ohne Operation ausgestoßen wird.
    (28.01.2016)
    Heidemarie Busch:   Wie traurig .., das tut mir wirklich leid.

    Pressemitteilung vom Zoo:

    Keine Lebenszeichen beim ungeborenen Kalb - Ultraschall-Untersuchung bei Thura

    Große Enttäuschung im Zoo Leipzig: Bei einer heute durchgeführten Ultraschall-Untersuchung bei der hochträchtigen Elefantenkuh Thura sind keine Lebenszeichen bei dem ungeborenen Kalb festgestellt worden.

    (28.01.2016)
    Michael Kilian:   Einfach weiter Daumen drücken
    (20.01.2016)
    Heidemarie Busch:   Ich glaube, muss man nicht, auf der Homepage steht als Geburtstermin zwischen Januar und März.
    (19.01.2016)
    Michael Kilian:   Ja Stimmt, so langsam mach ich mir Gedanken.
    (19.01.2016)
    Heidemarie Busch:   Das einzige, was ich zz weiß, es gibt auf der Homepage seit Anfang Januar folgenden Hinweis:
    Aufgrund einer bevorstehenden Elefantengeburt ist der Elefantentempel zeitweise geschlossen.
    (19.01.2016)
    Michael Kilian:   Weiß jemand näheres wegen Thura?
    (19.01.2016)
    Michael Kilian:   Das freut mich zu hören, bei meinem letzten Besuch war sie schon ziemlich rund. Die neue Gemeinschaftsanlage von Nashorn und Co gefällt mir auch sehr gut.
    (04.01.2016)
    BjörnN:   Es gibt wieder Nachwuchs bei den Tüpfelhyänen, HONGO x DARA...
    (03.01.2016)
    Michael Kilian:   Am Freitag war mal wieder was von den Elefanten von Leipzig zu sehen. Thura soll von Saida in den ,,Kreißsaal\" begleitet werden. In der Halle soll sie das Kalb bekommen, nicht fixiert, Ich bin ja ein Freund davon, kann nur hoffen, dass alles gut geht
    (03.01.2016)
    Rüdiger Krichel:   Willkommen zurück Saba und geniesse die neue Anlage.
    Mit Nachwuchs nach so langer Zuchtpause rechne ich nicht mehr. Bin gespannt auf das Wiedersehen mit der Tochter.
    (08.12.2015)
    Jan Jakobi:   Dickhäutige Fracht ist heute aus Hannover in Leipzig eingetroffen:

    Nein, kein Elefant, sondern eine uralte Bekannte: Spitzmaulnashornkuh Saba

    Vor gut 12 Jahren, im November 2003, reiste sie von Leipzig nach Hannover und ist jetzt wieder zurück gekehrt.

    https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/abschied-saba

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2015/12/08/rueckkehr-sabah/

    (08.12.2015)
    Sebastian Gellert:   Also wenn man in Leipzig bis 2020 den Masterplan umgesetzt haben möchte, sollten die Baumaßnahmen mal fortgeführt werden. Die künftige Himalaya-Anlage wird Zeit in Anspruch nehmen, genau wie Vogelvolieren, Hirschhaus am See und der zukünftige Südamerikabereich. Letztlich soll ja auch noch der Bereich um und hinter den Okapi-Wald neu gemacht werden.
    (06.12.2015)
    WolfDrei:   @Sacha: Danke für das Kompliment. Da man aber nie “meisterhaft” ist, habe ich gleich noch einen seit Monaten vorbereiteten Besuch in Tschechien “angehängt”, um weiter zu üben: Plzen, Prag, Liberec, Usti und Decin. Etwas fußlahm bin ich, da alle diese Anlagen selbst oder beim Anmarsch 30%ige Anstiege haben - und das bei den Temperaturen zwischen 24 und 28°C (im Schatten) . Meine Frau: “selbstgemachtes Übel”. Da aber natürlich - auch trotz Unterstützung - nicht alle gewünschten Tiere vor die Optik gerieten, ist natürlich ein weiterer Besuch notwendig. Und auch, um die Entwicklung (so es sie hoffentlich gibt und nicht Säugetiergutachten auch dort zuschlagen) zu beobachten.
    Über eine Berufsänderung werde ich dann im nächsten Leben nachdenken.
    anbei: Kapfuchs in Plzen
    (19.09.2015)
    Sacha:   @WolfDrei: Da sind wieder mal einige Weltklassefotos darunter. Du hast eindeutig den Beruf verfehlt...;)
    (14.09.2015)
    WolfDrei:   In Betrachtung der Zuschauer
    (12.09.2015)
    WolfDrei:   Und warum \"versteckte\" man Okapimutter und Tochter? Aber: die Geparden auf dem höchsten Kopje!
    (12.09.2015)
    WolfDrei:   - und Dallschafe!
    (12.09.2015)
    WolfDrei:   Spitzmaulnashorn OK, aber auch Moschustiere bitte!
    (12.09.2015)
    WolfDrei:   Ein längst fälliger Besuch in Leipzig: wie müßte ich jetzt klicken \"gefällt mir\". Sage ich auch: Kiwara-Kopje, Amur-Leo Anlage. Wieder schimpfte ich auf den vorgegebenen Weg (zwang) - einige Bypässe wären angenehm. Relativ wenig Tiere sah ich in der Gondwana-Halle, auch bei dreimaligem Durchlauf (wie auch eine Mitarbeiterin feststellte, an dem Tag eine unangenehme feuchte Atmosphäre). Wegen der angesagten 50%igen Regenwahrscheinlichkeit (?) war der Zoo angenehm wenig besucht - und es schien die Sonne! Aber was macht Leipzig mit dem Ruf als \"Löwenfabrik\" (sicher eine alte Tradition - aber ganz ausgerottet ist diese Tradition wohl noch nicht) - nun diese gähnende Leere?
    Anbei: Amur-Leo (mußte leider den Schwanz abschneiden-auf dem Foto)
    (12.09.2015)
    Jonas Haass:   In welchen Konstellationen werden den zur Zeit die Eles gehalten ?
    (14.08.2015)
    Jan Jakobi:   Trinh und Hoa sind NICHT befreundet!
    Die Freundin von Trinh ist Don Chung.

    Übrigens, ich war am 3. August in Leipzig ;)

    Für Voi Nams - Fan anbei ein Foto von ihm.
    (07.08.2015)
    zollifreund:   Ende dieser Woche ( Do und Fr) war die Vergesellschaftung in der Kopje leider noch nicht weiter vorangeschritten, die Husarenaffen waren morgens und die Geparden nachmittags draußen, ob der Nashornbulle auch mal auf der Anlage war, habe ich nicht gesehen. Jedenfalls scheinen sich die Geparden sehr auf die Nashörner zu freuen bzw. zu interessieren. Immer wieder haben sie durch die Scheiben lange das Treiben auf der Nachbaranlage beobachtet. Hier waren Serafine und Nandi zusammen den ganzen Tag jeweils draußen. Eine der Damen ( wahrscheinlich Serafine) war noch sehr nervös, lief immer mit aufgestelltem Schwanz durch die Anlage. ( ist natürlich kein gutes Zeichen, aber dadurch war natürlich immer etwas geboten und entsprechend spannend war es die Tiere zu beobachten). Jedenfalls sind die drei Anlagen alle spitze und sehr gut gestaltet. Spontan fallen wir keine großzügigere und abwechslungsreichere gestaltete Spitzmaulnashornanlagen ein.
    Ab nächster Woche soll dann auch die Klippschlieferanlage für die Besucher begehbar sein. Halte ich jetzt nicht unbedingt für nötig. So viel näher kommt man den Tieren dadurch nicht und bei großem Besucherandrang ist auch der Besucherbereich viel zu klein. Lieber übernetzen und noch ein paar interessante Vögel dazu setzen. Schreit eigentlich gerade danach. V.a. da die umgrenzenden Felsen nicht mal irgendwelche Seitenwände nötig machen würden.
    (02.08.2015)
    Justus Bauer:   Entschuldigung,dass es mit der Nachricht so lange gedauert hat. Zwischenzeitlich habe ich gehört, dass Trinh Don-Chung ausschließt und dass Hoa Trinhs beste Freundin ist.
    (26.07.2015)
    Michael Mettler:   @Justus Bauer: Und das war neu für dich? Wen meintest du denn sonst in deinem Beitrag vom 28.6. mit Trinhs \"bester Freundin\", wenn damit nicht - wie aus deiner damaligen Frage hervorgeht - Hoa und Rani gemeint sein konnten?
    (20.07.2015)
    Justus Bauer:   Vielen Dank,

    (20.07.2015)
    Jan Jakobi:   Trinh und Don Chung verstehen sich mehr oder weniger gut.
    (18.07.2015)
    Justus Bauer:   Hallo,
    ich war gestern im Zoo Leipzig und wurde gefragt, welche zwei der drei Tiere ( Hoa, Thrinh und Don-Chung) sich am besten verstehen.
    Kann mir da jemand helfen ?
    (18.07.2015)
    Oliver Müller:   Sind Husaren nicht eher bodenlebende Affen? Insofern kommen sie vielleicht gar nicht auf die Idee, die Bäume zu nutzen, selbst wenn sie es technisch könnten.
    Ich hoffe nur, dass es keine Toten gibt, sonst stehen PETA und Endzoo wieder auf der Matte und krakeelen.
    (10.07.2015)
    Silke Kollrich:   Zwischen den Husaren und den Geparden gab es einen Zwischenfall vor ca. 4 Wochen. Ein Gepard hat den Affen durch die Anlage gejagt und dieser ist in den Wassergraben gesprungen, aus welchem er von den Pflegern gerettet werden konnte.
    Seitdem sind die Tiere nicht wieder gemeinsam auf der Anlage gewesen. Entweder sind die Geparden draußen oder die Husaren.
    Es gibt ja genügend Fluchtmöglichkeiten für die Husaren nach oben, aber die Husaren nutzen diese nicht. Sie halten sich viel im unteren Teil der Anlage auf, wo sie eben eine Beute für die Geparden wären.
    Seit ca. 2 Wochen ist Nashornbulle N`Dugu zurück aus Hannover, muss aber erst an die neue Kiwara-Kopje gewöhnt werden. Er ist genauso sensibel, wie Nashornkuh Sarafine und geht noch nicht ohne Zögern auf die Anlage hinaus. Wenn er erst einmal fester Bestandteil der Vergesellschaftung ist, verläuft vielleicht auch das Verhalten zwischen Geparden und Husaren anders. Es wird spannend werden und vom Zoo wird auch immer wieder betont, dass es ein Versuch mit dieser Vergesellschaftung ist und diese aufgegeben werden muss, wenn sie nicht funktioniert. Aber noch hat man die Hoffnung nicht aufgegeben - so etwas benötigt immer viel Zeit.
    (10.07.2015)
    Sebastian Bothe:   Die Husaren und die Geparden waren schon vor min. 4 Wochen zusammen auf der Anlage zu sehen. Ich denke mal eher, dass sie bei der Hitze nicht raus wollten. die Husaren waren auch schon etwas übermütig und haben einen Schreck bekommen, da die Geparden schneller als gedacht waren.
    (06.07.2015)
    Martin Mercus:   Sowohl Freitag, als auch Samstag habe ich auf der "Vergesellschaftungsanlage" nur die Geparden gesehen. Ich bin über die Tage verteilt sicherlich 6,7 Mal vorbeigekommen. Von den Husarenaffen war nichts zu sehen. Ein Spitzmaulnashorn konnte ich nur in dem Teil sehen, der auch von den Tieren der Kiwara-Savanne erreichbar ist.
    Die Leipziger Spitzmaulnashörner scheinen dem Ruf der Art gerecht zu werden, sehr nervös und „zurückhaltend“ zu sein. Das bin ich allerdings von den Krefelder Spitzmaulnashörner nicht gewöhnt. Obwohl ich keinen Pfleger sprechen konnte, denke ich, dass die Zusammenführung aller 3 Arten noch einige Zeit dauern wird. Wie es scheint, sind die Geparden die erste Art, die an die Anlage gewöhnt wird.
    (06.07.2015)
    Martin Mercus:   Bin Freitag und Samstag da. Bin auch schon ganz gespannt, wie es damit aussieht.
    Konnte auf die Schnelle keine Info darüber finden, ob die 3 Arten schon zur gleichen Zeit auf der Anlage sind. Oder habe ich da was übersehen?
    (30.06.2015)
    Sascha Möller:   Hallo!
    Weiß jemand etwas neues zum Vergesellschaftungsexperiment auf der Kiwara-Kopje zu berichten?
    Leben die drei Husaren noch? ;-)
    (30.06.2015)
    Silke Kollrich:   @Justus:
    Das Bild der beiden ist von gestern.
    (29.06.2015)
    Justus Bauer:   Hallo
    Hat zufällig jemand ein Bild von Don-Chung und Rani gemeinsam auf der Anlage?
    (29.06.2015)
    Silke Kollrich:   Neu im Zoo Leipzig ist die Kommentierung auf der Krallenaffenanlage. Hier wurden heute hauptsächlich die Brüllaffen vorgestellt.
    Diese haben sich schon sehr gut auf der neuen Anlage eingelebt und sind gut zu sehen. Es handelt sich hier um eine Familie mit 0,3 Jungtieren, welche 2011, 2012 und 2014 geboren wurden.
    Die Goldgelben Löwenäffchen sind 2 Brüder und die Kaiserschnurbarttamarine sind ein Pärchen. Diese sieht man aber bisher sehr selten. Erst seit einer Woche getrauen sie sich überhaupt hinaus. Von März an sind sie im Innenstall geblieben, weil der Lärm von der gegenüberliegenden Baustelle zu intensiv war. Die Baustelle ist jetzt weg und man kann sie ab und zu sehen.
    (28.06.2015)
    Justus Bauer:   Achso,
    dann trennt der Zoo also nicht absichtlich Mutter und Tochter ... Sollte Yashoda aus Hamburg nicht Anfang Mai ein Jungtier bekommen?
    (28.06.2015)
    Silke Kollrich:   Man kann Rani nicht zu ihrer Mutter lassen, weil Thura und Saida sie schon schwer verletzt haben. Thura ist eine "Rabenmutter". Sie kümmert sich nicht um ihre Kälber. Nach dem Zusammentreffen mit ihrer alten Freundin Saida in Leipzig hat sie sich sozusagen für ihre Freundin entschieden und ihre Tochter verstoßen.
    Aber Thure bekommt zum Jahreswechsel ein Jungtier. Nach den ganzen Misserfolgen in der Leipziger Elefantenzucht ist man vielleicht froh, dann man wieder ein Jungtier zeigen zu können. Daher glaube ich nicht, dass man Thura in nächster Zeit abgibt.
    (28.06.2015)
    Justus Bauer:   Ok,
    also will man Saida und Thura abgeben, weil man sonst ja Rani zu ihrer Mutter und Saida lassen könnte.
    (28.06.2015)
    Jan Jakobi:   Rani ist dann alleine.

    Die Kühe kann man nicht alle zusammen halten, z. B. Saida hatte vor Jahren sich bei Kämpfen auf Trinhs Beine gestellt.
    Wenn bei einem ausgewachsenen Elefanten ein Bein gebrochen ist, kann man ihn nur noch erlösen, siehe Tembo.
    Zum Glück sind Trinhs Beine heil geblieben.
    (28.06.2015)
    Justus Bauer:   Danke,
    also versucht man wohl Rani in die Herde zu integrieren und dann die "unnützigen" Zuchttiere Thura und Saida abzugeben oder alle Elefanten in Zukunft zusammen zu Halten. Wo ist Rani denn, wenn Thrinh bei ihrer besten Freundin und bei Hoa ist?
    (28.06.2015)
    BjörnN:   Nachwuchs im Juni:
    - 0,0,4 Strahlen-Dreikielschildkröten im Terrarium
    - 0,0,2 Zwergplumploris
    - 0.0,3 Sibirische Moschustiere
    (28.06.2015)
    Silke Kollrich:   Rani ist jetzt regelmäßig auf der Außenanlage mit Don Chung zusammen. Ich habe auch schon gehört, aber noch nicht gesehen, dass auch Hoa schon in dieser Gruppe war. Der Knackpunkt, dass Rani noch nicht ständig zu der Dreiergruppe gehört, ist Trinh. Sie ist diejenige, die noch "stänkert".
    Ansonsten sind Saida und Thura zusammen und die Bullen jeweils einzeln, so wie Jan es geschrieben hat.
    (28.06.2015)
    Jan Jakobi:   Schwierig zu sagen:

    1. Naing Thein
    2. Voi Nam
    3. Trinh, Don Chung, Hoa, (Rani)
    4. Saida, Thura
    5. Rani
    (28.06.2015)
    Justus Bauer:   Hallo zusammen,
    kann mir vielleicht jemand mitteilen, welche Elefanten in Leipzig aktuell zusammen gehalten werden?
    LG
    (28.06.2015)
    Hannes Lüke:   An Leerstand will ich noch nicht wirklich glauben
    Wer weiß ob man nicht simpel für Anoas erweitert oder irgendwelche Haustiere dort unterbringt.
    (18.06.2015)
    Holger Wientjes:   Wäre es denn möglich, das Haus als Stallung in die künftigen Planungen einzubeziehen oder ist das dermassen marode ? So schlecht sieht es zumindest nicht aus.
    (17.06.2015)
    Jan Beensen:   ich hatte auch schon an andere 'verstreut wohnende' asiaten (leierhirsch, wildpferd, kranich, moschustier, muntjak, bartaffe) gedacht.
    aber nicht an langen leerstand...
    (17.06.2015)
    BjörnN:   Das Haus wird zukünftig der asiatischen Inselwelt weichen, aber nicht vor 2018. Bis dahin wird es wohl leer stehen.
    (17.06.2015)
    Jan Beensen:   was passiert mit der alten nashornanlage, wenn samia nun auch weg ist.
    für die hühner wird das haus ja kaum stehen bleiben oder? ;-)
    (17.06.2015)
    Jolantha Belik:   Hast Recht, das war ja schon gestern.
    (10.06.2015)
    Jan Jakobi:   Samia ist bereits gestern abgereist.

    Im Artikel auf der Homepage wird kein mitreisender Pfleger erwähnt, nur der japanische Tierarzt.

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2015/06/09/von-leipzig-nach-japan-abschied-von-nashorn-samia/
    (10.06.2015)
    Jolantha Belik:   Nashorn-Mädl Samia hat heute den Zoo Richtung Osaka verlassen. Bin entsetzt, dass ein Nashorn-Kind, das erst im September zwei Jahre alt wird, seit Wochen von der Mutter getrennt gehalten und auf eine derart lange Reise geschickt wird. Ich hoffe, dass wenigsten einer ihrer Pfleger mit auf der Reise ist und nicht nur ein japanischer Tierarzt ...
    (10.06.2015)
    Daniel Meier:   Voi Nam ist hauptsächlich wieder in Leipzig gelandet, weil es keinen anderne Platz für ihn gab, er aber aus Heidelberg weg musste (zu gross). Leipzig hat halt die Möglichkeiten, zwei Bullen zu halten.
    (18.05.2015)
    Jana:   Naing Thein wurde nach Prag geholt, weil er als Zuchtbulle vorgesehen war. Weil aber die Planung von neue Anlage und Kuhimport immer wieder verschoben wurde, und er in Prag brach lag, hatte man sich nicht geweigert, wenn Leipzig ihn für kurze Zeit mit Mekong austauschen wollte. Damals hiess es, für etwa 2 Jahre, dann werden beide Bullen wieder "nach hause" kehren, nur kam es nie dazu.
    (16.05.2015)
    Jan Jakobi:   Ich würde sagen das man Mekong in Prag eine Chance geben wollte.

    Genetisch überrepräsentiert finde ich Chieng Mai mit seinen unzähligen Nachkommen.
    (15.05.2015)
    Michael Mettler:   @Jan: Okay, also nicht wegen genetischer Überrepräsentanz. Aber warum hat Prag Naing Thein nicht als Zuchtbullen für die neu zusammengestellte Gruppe behalten? Die hätten schließlich auch Verwendung für einen Bullen gehabt, der ES sehr gut kann.
    (14.05.2015)
    Jan Jakobi:   Michael, man wollte in Emmen mit den Töchtern weiter züchten und das geht nun mal schlecht mit dem eigenem Vater.
    Dann gäbe es den selben Salat wie mit den Hippos in Berlin und Leipzig.

    Also wurde Naing Thein damals abgegeben.
    Jahre später brauchte der Leipziger Zoo einen Bullen der ES sehr gut kann, wobei das auch für "unseren" Calvin gilt.
    (14.05.2015)
    Michael Mettler:   Die Rolle von Naing Thein ist mir auch nicht so ganz klar. So weit ich mich erinnere, wurde er vor Jahren züchterisch bewusst aus dem Verkehr gezogen (und dazu aus seinem Ursprungszoo Emmen abgegeben), weil er durch seine vielen Nachkommen (ganz überwiegend Bullen) in der Zoopopulation als Gründer überrepräsentiert war; in Prag traf er ja "nur" auf nicht mehr zuchttaugliche Kühe. Aus Prag wurde er dann ausgerechnet zu der Zeit wieder abgegeben, als man dort eine Zuchtgruppe aufbaute. Aber in Leipzig durfte er wieder züchten...? Oder ist er jetzt erneut "kaltgestellt" und Voi Nam wurde deshalb als zukünftiger Zuchtbulle zurückgeholt?

    DAFÜR kann jedenfalls Hagenbeck nichts ;-)
    (14.05.2015)
    BjörnN:   NAING THEIN muss nicht abgegeben werden, es gibt genug Platz für 2 Bullen.

    Ich bin nach wie vor sehr betrübt, dass man Hagengeck "erneut auf den Leim gegangen ist" und deren Probleme abgenommen hat, mit denen man nun fertig werden muss.
    (13.05.2015)
    Heidemarie Busch:   @Silke Kollrich danke für die Infos. Da hab ich mich doch um 10 Jahre bei Don Chung verschrieben --))
    Es ist ja löblich, dass man Voi Transporte ersparen wollte. Aber, wenn Voi so wichtig ist für die Erhaltungszucht ist, es aber erst in ein paar Jahren bzw. evtl für die nächsten Jahre nur eine Kuh für ihn gibt, bin ich mir nicht sicher, ob dieses Potential nicht verschwendet/verschenkt ist. Dann kann man eigentlich davon ausgehen, dass Naing Thein abgegeben wird, wen soll er denn noch 'beglücken' und Ironie des Schicksals, er darf im Zweifel hin- und hergeschoben werden.
    (13.05.2015)
    Silke Kollrich:   Man versucht zurzeit, Rani mit Don Chung zu vergesellschaften. Wenn dies klappt, soll sie mit in die Gruppe von Hoa und evtl. auch Trinh integriert werden.
    Voi Nam ist wirklich erst perspektivisch für Rani vorgesehen, die ja erst in diesem Juli 6 Jahre alt wird. Don Chung wird schon 33 Jahre alt und hat auch bei anderen Bullen nie aufgenommen. Es bleibt dann noch Hoa, aber da wird wohl zurzeit auch überlegt, ob man es mit ihr noch einmal versuchen will. Ich glaube, dass man daran zweifelt, ob sie überhaupt ein Kalb annehmen würde.
    Voi Nam wurde auch jetzt zurückgeholt, um ihn sozusagen "zu sichern". Von Heidelberg hätte er jetzt so oder so bald weggemusst und andere Zoos hatten Interesse angemeldet. So hat man ihm wahrscheinlich auch viele Transporte und viel hin und her erspart.
    (13.05.2015)
    Heidemarie Busch:   Ich bin mir auch nicht sicher, welches Konzept verfolgt wird, habe mir aber dazu den einen oder anderen Gedanken gemacht. Es gibt nicht nur 2 Kuhgruppen, um Rani muss sich ja auch noch gekümmert werden. Ich weiß nicht, inwieweit sie schon mit der 'fremden' Gruppe vergesellschaftet wurde, bzw. ob dies klappt. Sie hört und riecht ja schließlich auch jeden Tag ihre Mutter. Ich finde diese ganze Situation nach wie vor sehr unschön.

    Es hieß zu Voi er soll "perspektivisch in Leipzig für Elefantennachwuchs sorgen" und "er sei sehr wichtig für die Erhaltungszucht", was auch immer dies heißen mag. Thura fällt erst einmal aus, da sie ja schon ein Baby erwartet und dann evtl. eher zu alt ist, ob Saida in ihrem Alter noch einmal aufnimmt? Trinh als seine Mutter fällt eh aus. Rani ist zz noch zu jung und die Zukunft ungewiss. Don Chung (bisher kinderlos)ist auch schon ca. 23 und hat bei Voi als Tante fungiert, ob sie ihn ranlässt? Dann blieb erst einmal Hoa, auch hier die Frage, ob sie ihn akzeptiert. Da kann man wirklich nur von 'perspektivischer Zucht' sprechen. Vielleicht werden ja noch mehr inkompatible Kühe geholt und Thura und Saida abgeschoben, glaube ich aber nicht, da ja durch Thura evtl. endlich einmal wieder ein lebendes Kalb im Zoo wäre. Jetzt einmal weitergesponnen, vielleicht geht ja auch ein Bulle zu Hagenbeck, wenn Gajendra wieder nach München gehen sollte.

    (11.05.2015)
    Michael Mettler:   Welches Konzept wird denn mit den Elefanten verfolgt? Das sind doch jetzt zwei getrennt gehaltene Kuhgruppen und zwei geschlechtsreife Bullen?
    (11.05.2015)
    Michael Kilian:   herrlich der Kleine ist ein Prachtkerl geworden in de letzten fünf Jahren


    (09.05.2015)
    Michael Kilian:   herrlich der Kleine ist ein Prachtkerl geworden in de letzten fünf Jahren


    (09.05.2015)
    Silke Kollrich:   Voi Nam ist heute gut in Leipzig angekommen.
    (05.05.2015)
    Silke Kollrich:   Wegen der Bauarbeiten zur neuen Kiwara-Kopje, die übrigens heute eröffnet wurde und meiner Meinung nach sehr schön geworden ist, wurden die Strauße kurzzeitig weggegeben. Im Mai sollen sie auf die neue Anlage zurückkommen.
    (29.04.2015)
    BjörnN:   Die Strauße kommen demnächst wieder.
    (29.04.2015)
    Sascha Möller:   Habe gerade in der Zootierliste gelesen, dass dieses Jahr die Haltung der Blauhalsstrauße beendet wurde.
    Weiß jemand warum?
    (28.04.2015)
    Silke Kollrich:   Voi Nam kommt im Mai nach Leipzig zurück.
    http://www.heidelberg24.de/heidelberg/heidelberg-umzug-nach-leipzig-verabschiedet-sich-elefant-nam-4929261.html
    (21.04.2015)
    Michael Mettler:   @Jan: Ludwigs Umzug von München nach Heidelberg ist allerdings für den Monat Mai avisiert, dafür wird doch wohl einer der anderen Jungbullen kurzfristig weichen müssen...
    http://www.heidelberg24.de/heidelberg/heidelberg-elefant-ludwig-zieht-muenchner-tierpark-hellabrunn-heidelberg-4925253.html
    (21.04.2015)
    Jan Jakobi:   Es ist mir nicht bekannt ob das mit Voi Nams Abgabe in diesem Frühjahr wirklich stimmt. In den letzten Jahren gab es nur Gerüchte und Wunschdenken zu seiner Zukunft.
    (20.04.2015)
    Michael Kilian:   weiß man wohin er geht?
    (17.04.2015)
    BjörnN:   Offenbar verlässt VOI NAM Heidelberg und macht Platz für LUDWIG aus München.
    (17.04.2015)
    Michael Kilian:   Verlässt Voi Nam Heidelberg, oder hat es gar schon?
    (17.04.2015)
    BjörnN:   Dass die Geburt in den nächsten Stunden bevorsteht, kann man durchaus aus den Blutproben ablesen, eine minütliche Einordnung hingegen nicht. Da sich HOA am Morgen völlig normal verhielt, hat man sie auf die Außenanlage gelassen, erst dort setzte die Geburt ein und verlief ja sehr sehr schnell und zumindest der Vorgang auch reibungslos.

    Ich kann da kein Versäumnis von Seiten des Zoos erkennen.
    (11.04.2015)
    Rose Breitner:   eins verstehe ich nicht: die blutproben aus hoas ohr sollte doch die geburt "anmelden".
    wieso dann so unvorbereitet mitten in dieser nicht funktionierenden gruppe?
    (10.04.2015)
    Jörn Hegner:   aus welchen zoos kamen die kaiserschnurrbart-tamarine und goldgelbe löwenäffchen ?
    (08.04.2015)
    BjörnN:   Es wächst zum ersten Mal, nach zahlreichen nicht lebensfähigen Jungtieren, ein gesundes Kalb (0,1) der Weißnacken-Moorantilopen heran.
    (03.04.2015)
    Jan Beensen:   [sein]
    (02.04.2015)
    Jan Beensen:   Leut HP soll die Nashornanlage am 29.04.15 eröffent werden.
    Werden dann auch schon Geparde und Affen dabei sein oder sind bis dahin (lediglich) die Nashörner umgezogen (und überhaupt schon im Zoo)?
    (02.04.2015)
    Michael Kilian:   Wie steht es bei den Tpieren? Knnte wieder ein Deckakt beobachtet werden?
    (01.04.2015)
    Michael Kilian:   Wie steht es bei den Tpieren? Knnte wieder ein Deckakt beobachtet werden?
    (01.04.2015)
    Jan Jakobi:   Thura ist ein schlechtes Vorbild für Hoa.

    Trinh hat Voi Nam im Anschluss an die Geburt Schwanzwirbel gebrochen, daher auch der Knickschwanz bei Voi Nam.
    Im Gegensatz zu Hoa war Trinh angekettet.

    (01.04.2015)
    Daniel Meier:   Ob eine Ankettung Hoas den Beinbruch verhindert hätte ist reine Spekulation. Es war ja eigentlich so geplant,aber durch die Blitzgeburt zu ungewöhnlicher Tageszeit hatte man keine Möglichkeit mehr Hoa anzuketten.
    (31.03.2015)
    Rüdiger Krichel:   Schade , die Hoffnung ist gestorben. Stellt sich trotzdem die Frage im Nachhinein, ob die Attacke der Mutter für den Femurbruch und dem resultierenden, schlechten Allgeminzustand ursächlich war.
    Hätte eine Ankettung von Hoa den Beinbruch des Babys verhindert ?

    Thura wird es ihr vielleicht vorleben und zeigen , wie auf normaler Weise ein Jungtier geboren und versorgt wird.
    (31.03.2015)
    Heidemarie Busch:   Wie traurig. Gott sei Dank musste sie nicht weiter leiden.
    (31.03.2015)
    Michael Kilian:   Hoas Baby ist tot.

    Das am vergangenen Mittwoch geborene Kalb musste heute leider eingeschläfert werden. Seit gestern hatte sich der der Allgemeinzustand der Kleinen rapide verschlechtert und es weißt alles auf ein Multiorganversagen hin Schade, schade schade schade. Es musste immerhin nicht lang leiden...
    (31.03.2015)
    Michael Kilian:   Wenn das Kalb die nächsten 24 Stunden übersteht, dann wird es wahrscheinlich eine Handaufzucht.
    (31.03.2015)
    Heidemarie Busch:   Aktuelle Meldung auf FB der Zustand des Elefantenmädchens hat sich verschlechtert.
    In deren Haut möchte ich zurzeit auch nicht stecken.
    (30.03.2015)
    Michael Mettler:   Ansonsten wird's auch langsam eng mit den ganzen inkompatiblen Elefanten...
    (30.03.2015)
    Michael Kilian:   Ach man, na jetzt hoffe ich erst mal, dass die geplante Zusammenführung von Hoa und ihrer Tochter funktioniert... Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
    (30.03.2015)
    Heidemarie Busch:   @ Silke Kollrich Danke für die Info. Das ist eine sehr traurige Entwicklung. Ich hätte gewünscht, dass Rani bei ihrer Mutter bleibt und dafür Saida separiert wird. Insbesondere da Thura wieder Nachwuchs erwartet.
    (30.03.2015)
    Silke Kollrich:   Rani wurde von Saida angegriffen und niedergedrückt. Thura hat nicht eingegriffen. Danach wurde noch versucht, Rani doch bei der Mutter und Saida zu lassen, es ging aber nicht.
    Es gibt Planungen für Rani, die jedoch wegen der komplizierten Situation mit Hoas Baby erst einmal zurückgestellt werden müssen.
    (30.03.2015)
    Heidemarie Busch:   @JanJakobi, ich denke Ansprache galt mir. Sagen wir mal so, ich 'kannte' die beiden, als sie in Hamburg lebten. Aber, Leipzig ist nun mal nicht um die Ecke und da verliert man sich schon 'mal aus den Augen --).
    Die Entwicklungen in Leipzig waren mir in der Tat nicht bekannt, da ich nicht im Zoofreunde-Forum vertreten bin und ich es auch sonst nirgendwo gelesen/gesehen habe. Wer weiß, was in den Köpfen der beiden vorgeht, da beide, bis jetzt, von ihrem Nachwuchs getrennt wurden(bis auf Thura/Rani), denken sie evtl. das gehört so und haben es selbst in die 'Hand' genommen Rani zu vertreiben, so wie es eigentlich nur bei Bullen der Fall ist.
    Die restlichen Fakten waren mir bekannt. Ich hatte es allerdings so in Erinnerung, dass Mogli nicht bei Thai's Geburt dabei war. Aber schön, dass hier im Forum jemand ist, der so genau Bescheid weiß und ich es jetzt noch einmal so komprimiert nachlesen konnte.
    Nichtsdestotrotz finde ich es Schei..., dass Rani nicht mehr mit der Mutter zusammen ist, aus welchen Entwicklungen heraus, auch immer.

    (29.03.2015)
    Jan Jakobi:   Scheinbar kennen Sie Thura und Saida nicht so gut, obwohl die doch aus Ihrem Heimatzoo stammen.

    Nein, Rani ist nicht mehr mit Thura und Saida auf der Anlage, laut den Infos im Zoofreunde-Forum.

    Rani wurde von Thura (und Saida?) angegriffen vor ein paar Monaten, seitdem wird sie nicht mehr mit den beiden zusammen gelassen.
    Daher wurde sie mit den drei Vietnam-Kühen vergesellschaftet, wegen der Geburtsvorbereitungen wurde die Vergesellschaftung abgebrochen. Wie es jetzt mit Rani weitergehen wird ist noch unklar.

    Die Leipziger können nichts für Thuras und Saidas Verhalten, eher der Privatzoo bei Alicante.

    Thura und Saida wurden in einem Privatzoo bei Alicante in Spanien nicht so gut gehalten/behandelt.
    Karl Kock holte die beiden verhaltensgestörten Kühe nach Hamburg.
    Die Geschichte ist in seinem Buch "Elefanten - Mein Leben" nachzulesen.

    Die ersten drei Kälber bekam Thura noch angekettet in einer Einzelbox, dass erstes Kalb Ratna hatte sie angegriffen.
    Zur Beruhigung stellte man die alte Kuh Kiri zu Thura und Baby Ratna.
    Nach dem Tode der alten Kiri übernahm die alte Shandra die Rolle von Kiri.
    Auch die anderen Kälber lebten gefährlich in der Nähe von Thura, ich habe es schon selbst einmal miterlebt wie sie sich auf Shila "stürzte".

    Die Kälber waren immer in der Obhut von Kiri bzw. Shandra und auch selbständig in der Anlage unterwegs.
    Mit den anderen Kälbern spielte sie auch, wenn auch nicht so oft.

    In Leipzig fehlen die alte Shandra und die anderen Kälber. Shandra ist jetzt ca. 49 Jahre alt.
    Thai und Rani kamen in der Geburtenbox bzw. in der Freilaufhalle im Beisein von Shandra und Mogli zur Welt.

    Und das Thura nicht so richtig was mit ihren Kälbern anfangen kann, konnte Hussein nicht wissen.

    Hoa hatte das Baby per Zufall in der Vietnam-Gruppe geboren.


    (29.03.2015)
    Heidemarie Busch:   Ach Mann, was soll der Schei... denn schon wieder. Aber auf der Anlage sind sie noch zusammen? Nicht das sie doch zurück an Hagenbeck geht oder in einen anderen Zoo. Dann kann man ja auch Thura festketten beim nächsten Baby, weil sie keine Gruppengeburt machen.
    (28.03.2015)
    BjörnN:   RANI ist seit einiger Zeit von THURA und SAIDA getrennt und steht faktisch allein.
    (28.03.2015)
    Heidemarie Busch:   Dann müsste sie aber auch nit Thura und Saida zusammen geführt werden. Wäre vielleicht nicht schlecht, dann hätte sie einen Spielkameraden, wenn Thuras Baby kommt.
    Aber, davon gehen wir jetzt erst einmal nicht aus.
    (28.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr erfreulich. Ich hoffe, dass der Bruch gut verheilt und es vielleicht doch gelingt, Hoa mit ihrem Kalb zusammenzuführen. Ansonsten wäre eine Zusammenführung mit Rani auch nicht die schlechteste Lösung.
    (28.03.2015)
    Michael Kilian:   Das Kalb ist wohlauf, unternimmt mithilfe des Bauchgurts sogar schon Gehversuche. Das ist eine tolle Neuigkeit. Hoa hat ständig Sichtkontakt. Wenn es weiter so läuft, dann ist in den nächsten Tagen eine Zusammenführung geplant. Bis jetzt bekommt sie ihre Milch weiterhin alle paar Stunden über die Sonde.
    (28.03.2015)
    Jan Jakobi:   OP ist überstanden und sie ist aus der Narkose wieder aufgewacht.
    Milch wird über eine Sonde eingeführt.
    (28.03.2015)
    Rüdiger Krichel:  
    Oh schade mit dem Bruch, deswegen keine Anstalten zu Mutter zu gehen.
    Trinkt es schon mehr momentan ?
    (27.03.2015)
    Michael Kilian:   O Mann, ich drück die Daumen, dass die Kleine die OP übersteht...
    (27.03.2015)
    Jan Jakobi:   Das war der Femur/Oberschenkel:

    Bei Röntgenaufnahmen wurde ein Bruch des Femur festgestellt.
    Morgen Nachmittag wird sie operiert, der Bruch ist operabel.
    Bis dahn muss sie stabil gehalten werden.

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2015/03/26/24-stunden-nach-der-geburt-keine-entwicklungsfortschritte/

    Ja, jener Knochen der bei Tembo zu Bruch ging ...
    Zum Glück wiegt sie nur 68 kg und keine 6,6 Tonnen.

    Was vermutlich viele Berlin-Besuchern nicht wissen:
    Iyothi brach sich im Alter von ca. 4 Jahren den Humerus/Oberarm.
    Der Bruch konnte erfolgreich operiert werden, heute erinnert nur noch eine ca. 10 cm lange Narbe und die langsame, schwerfällige Fortbewegung daran.
    (26.03.2015)
    Jan Jakobi:   Das Baby läuft nicht von alleine zu Hoa.
    Hoa wurde abgemolken, leider trinkt das Baby nur sehr wenig aus der Flasche.
    (26.03.2015)
    Heidemarie Busch:   Es gibt die ersten Probeleme mit dem Elefantenkalb
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/
    (26.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Hoffentlich wächst das Jungtier gesund heran und wird von Hoa akzeptiert.
    (25.03.2015)
    Rüdiger Krichel:   Danke , dass freut mich besonders nach der letztmaligen Enttäuschung. Glückwunsch an die Pfleger und alle Beteiligten.
    (25.03.2015)
    BjörnN:   Elefantenkuh HOA (30) hat heute Morgen ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt gebracht.
    (25.03.2015)
    Silke Kollrich:   In 2 Wochen kommt ein neuer Zebrahengst aus England in den Zoo. Auch meiner Meinung nach ist Macho Anfang 2014 verstorben.
    (24.03.2015)
    BjörnN:   Ein 6. Zwergflamingoküken ist inzwischen geschlüpft - ein großartiger Erfolg und Lohn für die Anstrengungen der letzten Jahre.

    Außerdem sitzen 4 Krauskopfpelikan-Paare auf Eiern.
    (23.03.2015)
    Michael Kilian:   Das ist seltsam, aber okay, dann ist es falsch auf der Dvd ich dank dir für die Info
    (22.03.2015)
    BjörnN:   Lt. Zucbtbuch ist er am 21.02.2013 verstorben.
    (22.03.2015)
    Michael Kilian:   @BjörnN ich hab noch mal genau nachgeschaut. Matcho ist wenn dann Anfang 2014 verstorben, denn in der ETC Folge 552 ist er noch zu sehen und dass war Anfang 2014
    (22.03.2015)
    BjörnN:   Das Männchen stamm aus Brasilien und kam als "Schmuggelware" zunächst in den Zoo Lisbon, wo er in einer Gruppe aufwuchs. Später wechselte das Tier nah Edinburgh und jetzt an die Parthe.
    (17.03.2015)
    Jörn Hegner:   einer von den schwarzen brüllaffen ist doch ein wildfang und woher stammt dieser ?
    (17.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Hoffentlich wird die Mehrzahl der Zwergflamingoküken groß.
    (15.03.2015)
    BjörnN:   Inzwischen sind bereits 5 Zwergflamingos in Naturbrut geschlüpft.
    (15.03.2015)
    BjörnN:   Aus Edinburgh trafen 5 Schwarze Brüllaffen, ein Zuchtpaar mit 2,1 Jungtieren, geb. 2010 bis 2012, ein.

    Das Zuchtmännchen (* 1997) ist als einziger männlicher Wildfang in einem Zoo außerhalb des Verbreitungsgebietes, genetisch sehr bedeutsam.
    (12.03.2015)
    Jan Jakobi:   Ich weiß, hatte das schon vergangenen Freitag bei Elefant, Tiger & Co geahnt, dass man ihr nicht mehr viel helfen kann.
    Irgendwie erinnert mich das Krankheitsgeschehen sehr an Luzie.
    Die Mähnenwölfin hatte Krebs.



    (04.03.2015)
    Michael Kilian:   Luena ist nicht mehr, tja Hauptsache ist doch, dass sie sich nicht gequält hat
    (04.03.2015)
    BjörnN:   Zebrahengst MACHO ist schon im Februar 2013 verstorben, im Alter von 20 Jahren. Ein neuer Hengst soll diesen Sommer eintreffen, um mit den jungen Stuten zu züchten. Die älteren Stuten werden von der Zucht ausgeschlossen.
    (22.02.2015)
    Michael Kilian:   Bei den Erdmännchen gibt es wahrscheinlich Nachwuchs... Daumen drücken, dass sie aufkommen. Der Zebrahengst ist gestorben, aber woran hab ich noch nicht rausfinden können.
    (22.02.2015)
    Michael Kilian:   Wie geht es denn Luena? Ich habe sie das letzte Mal am 05.02.15 auf der Anlage gesehen?
    (10.02.2015)
    BjörnN:   Ich denke es wird eine Jungggesellengruppe Sudan-Geparden, aber auch hier gab es bezüglich der Unterart bislang keine genauen Informationen.
    (04.02.2015)
    Jörn Hegner:   was für eine gepardenart ist geplant . die südafrikanischen oder sudan-geparden .
    (03.02.2015)
    BjörnN:   Wird sich in den nächsten Wochen zeigen, eine offizielle Aussage gibt es dazu noch nicht, tippe aber auf Schwarze Brüllaffen.
    (02.02.2015)
    Jörn Hegner:   schwarze oder rote brüllaffen ?
    (02.02.2015)
    BjörnN:   Es ziehen noch Brüllaffen ein.
    (02.02.2015)
    Jörn Hegner:   vorne beim eingang sind ja einige krallenaffen geplant . doch kaiserschnurrbart-tamarine und goldgelbe löwenaffchen . was denn eventuell sonst noch .
    (02.02.2015)
    BjörnN:   Die Klinkerbauten von 1934 (Pavianfelsen, Affeninsel, Pinguinbucht) und die Nachahmungen aus den 1970er Jahren (Vogelbüsche) werden verschwinden.
    (19.01.2015)
    Jan Beensen:   Ich bin davon ausgegangen, dass das Nashornhaus daneben entsteht und die Klinkerbauten aus Denkmalgründen stehen bleiben.
    (19.01.2015)
    BjörnN:   Die Wanderus sollen langfristig eine neue Anlage erhalten, etwa dort, wo heute das Neue Vogelhaus steht.
    (19.01.2015)
    Julian Overberg:   Verbleiben die Wanderus im Zoo oder müssen sie auch weichen?
    (19.01.2015)
    BjörnN:   Die Wanderuanlage ist intakt und wieder einsehbar. Der Pavianfelsen wurde nach Abgabe der Tiere abgerissen, dort entsteht nun das neue Nashornhaus.
    (18.01.2015)
    Jan Beensen:   Leben nach der Abgabe der Paviane eigentlich andere Tiere auf der Inselanlage?
    Und was ist mit der Wanderuinsel?
    (18.01.2015)
    Michael Kilian:   Wie geht es Hoa?
    (12.01.2015)
    BjörnN:   Die Brillenbärenställe, die man im Beitrag sah, sind im Gondwanaland, das Außengehege hinter der Halle im nicht einsehbaren Bereich zwischen rückwärtiger Tierhaltung und Gondwanaland.
    (11.01.2015)
    Jan Beensen:   Für einen Brillenbär?
    Ich habe irgendwie gerade eine andere Größenvorstellung...
    (11.01.2015)
    Holger Wientjes:   Das dürften die Innenkäfige der rückwärtigen Tierhaltung gewesen sein.
    (11.01.2015)
    Jan Beensen:   Ich schaue gerade die ETC-Sendung von Freitag in der Mediathek und habe dazu eine Frage:
    Wo und seit wann leben Brillenbären im Gondwanaland?
    Lebten die letzten Brillenbären des Zoos nicht in der Tigertaiga hinter den Kulissen?
    (11.01.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich hoffe auch, dass die jungen Lippenbären gesund heranwachsen.
    (07.01.2015)
    Holger Wientjes:   Super Nachricht zu den Lippenbären !! Da drück ich die Daumen für die Aufzucht !

    @Tim Sagorski: Ich denke auch, wie Michael M., dass Spitzmaulnashörner, zumal, wenn, wie in Leipzig, genügend Platz vorhanden ist, um sich aus dem Wege zu gehen, verträglicher sind als lange Zeit angenommen. In Magdeburg klappt es ja auch. Da sind die auf Afrika-Anlagen allgegenwärtigen Zebras schon ein grösserer Unruheherd, nicht zuletzt auch für Jungtiere anderer Arten.
    (07.01.2015)
    Silke Kollrich:   Am 26.12.2014 hat es doppelten Nachwuchs bei den Lippenbären gegeben. Bisher kümmert sich Mutter LINA (geb. 2005 in Leipzig) sehr fürsorglich um ihre Jungtiere.
    (07.01.2015)
    Michael Mettler:   @Tim: Ich denke, dass die Gefährlichkeit von Spitzmaulnashörnern für andere Tiere überbewertet wird. Geht man nach den schon angefallenen "Opfern", dürfte man ansonsten auch Zebras (ebenfalls "heißblütig") oder Elenantilopen nicht mehr mit anderen Tieren vergesellschaften.
    (07.01.2015)
    Tim Sagorski:   Was daran besonders interessant werden dürfte, ist die Tatsache, dass Leipzig die Vergesellschaftung nicht mit den eher gemütlichen Breitmäulern anstrebt, sondern mit den "heißblütigen" Spitzmäulern...
    (07.01.2015)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Das Nashorn (es gibt insgesamt 3 große und 2 kleine Nashornanlagen von insgesamt 6000 m²) haben Vorgehege, um sich zurückzuziehen.

    @All
    Sicher ist diese Vergesellschaftung neu und birgt Risiken, keine Frage.
    (07.01.2015)
    Holger Wientjes:   Nun, wer nicht wagt, der nicht gewinnt könnte man sagen. Wenn es funktioniert - und das wünsche ich mir - steht Leipzig mit dieser dann durchaus interessanten Kombi mit einem neuen Alleinstellungsmerkmal da. Aber wenn nicht und der erste unvorsichtige Affe im Gepardenmaul vor den Besuchern durchs Gehege getragen wird, ist man erstmal der Dumme und die Presse und einschlägige Kreise werden sich freuen. Die Frage ist also, ist es das Risiko wert auf Koste der Tiere derartiges auszuprobieren ? Eine Kombi Nashorn-Gepard im einen Gehege und Nashorn-Affe im anderen wäre doch nur unmerklich weniger interessant gewesen, dafür aber nicht so einmalig...
    (06.01.2015)
    Michael Mettler:   Und wohin können sich die Nashörner zurückziehen, wenn ihnen das Kleinvieh mal auf die Nerven geht...? ;-)

    Ich finde die Kombination Husarenaffe/Gepard schon sehr mutig, gerade weil ausgerechnet eine Boden bewohnende Affenart ausgewählt wurde statt eines überwiegenden Baumbewohners (z.B. Guerezas). Aber der wäre dann am Boden auch weniger flink...
    (06.01.2015)
    BjörnN:   Die Anlage wird als terrassierter Komplex gebaut.

    Die untere Terrasse (1500 m²) ist den Nashörnern und Geparden vorbehalten, wobei es auch hier mit Steinen umgebene Bereiche als Rückzugsort für die Katzen geben wird.

    Die obere Terrasse ist für die Affen vorgesehen. Diese können jeder Zeit auf die untere Etage und finden auch dort mehrere Rückzugsräume in Forum von lebenden und toten Bäumen.

    Natürlich kann eine solche Vergesellschaftung schief gehen. Im Vorfeld der bereits umgesetzten Vergesellschaftungen von Lippenbären und Rhesusaffen sowie Riesenottern mit Weißgesichtssakis und Silberaffen gab es auch ernsthafte Gedenken, die sich bald zerstreuten. Beide Vergesellschaftungen funktionieren bislang ohne Verluste, die erstgenannte schon seit über 10 Jahren.
    (06.01.2015)
    BjörnN:   Geplant ist eine Vergesellschaftung aller drei Arten in einem 2000 m² großen Gehege.
    (06.01.2015)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Wirklich alle drei Arten zusammen, oder doch eher Gepard/Nashorn im einen Gehege und Husarenaffe/Nashorn im anderen? (Vergleichbar Magdeburg, wo sich ja Affen und Antilopen nicht begegnen, obwohl sie ja beide mit den Nashörnern vergesellschaftet sind.)
    (05.01.2015)
    Ulli:   zweifellos eine Hausnummer - bei mir überwiegt die Skepsis hinsichtlich dieser Gemeinschaftshaltung - ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
    (05.01.2015)
    BjörnN:   Ganz genau, Spitzmaulnashörner mit Husarenaffen und Geparden.
    (05.01.2015)
    Jörn Hegner:   sollen dort die geparden etwa mit den spitzmaulnashörnern zusammen gehalten werden in einer anlage .
    (05.01.2015)
    Michael Kilian:   Ich wünsch euch ein frohes neues Jahr und freu mich auf ein weiteres spannendes Zoojahr...
    (01.01.2015)
    Michael Kilian:   Ja Thuras Baby wird erst Anfang 2016 erwartet, jetzt hoffe ich erst mal darauf, dass bei Hoa alles glattgeht und wir uns alle über ein gesundes Jungtier freuen können
    (12.12.2014)
    Jan Jakobi:   Thura IST trächtig (siehe Homepage vom Zoo Leipzig), schon vor einem Jahr erhielt ich von einem User dieses Forums die Info das Thura eventuell mit Gepäck von Gajendra nach Leipzig. So wie es aussieht hatte es letztes Jahr mit den Deckakten nicht geklappt, sondern erst dieses Jahr.

    Hoa soll ihr Baby übrigens diesmal an Ketten zur Welt bringen, jedenfalls wird sie an Ketten gewöhnt.
    (11.12.2014)
    Heidemarie Busch:   Thura soll schwanger sein. Ich frage mich von wem, ob es in Hamburg geklappt hat oder in Leipzig.
    http://www.bild.de/regional/leipzig/elefant/leipzig-kriegt-zwei-minifanten-38934614.bild.html
    (11.12.2014)
    Michael Kilian:   Aber wenn ich ehrlich bin, glaub ich ja eher das Thura und nicht Saida trächtig ist.
    (23.11.2014)
    Michael Kilian:   Hoa bekommmt in 1-4 Monaten ihr Jungtier, und ich habe vernommen, dass auch Saidah trächtig sein soll. Wann es aber bei ihr soweit ist weiß i nicht.
    (23.11.2014)
    Oliver Müller:   Koalas - so schön das ist, ist es doch recht unfreundlich gegenüber dem Nachbarzoo, die dort größte Attraktion zu kopieren. Woher könnten die Bärchen den kommen?
    (17.11.2014)
    Julian Overberg:   Zu dem Abschnitt Gründer-Garten:

    Welche Tiere leben eigentlich zur Zeit noch auf der Fläche für die besagten Neuerungen vorgesehen sind? Und was passiert mit den Arten?
    (17.11.2014)
    Julian Overberg:   Zitat Internetseite:


    Kiwara-Kopje – Spitzmaulnashörner bekommen Mitbewohner

    Bereits Anfang des Jahres haben die Baumaßnahmen für die Kiwara-Kopje begonnen, die zur dritten Phase des Masterplans 2020 gehören. Die Kiwara-Kopje, eine im afrikanischen Stil gehaltene Fels- und Steppenlandschaft, komplettiert die Kiwara-Savanne. Die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner werden ihre neue Heimat mit Geparden und Husarenaffen teilen. Gegenwärtig laufen der Rohbau der Nashornstallungen und der Wirtschaftsgebäude sowie die Arbeiten am Kunstfelsenbau und der Geländemodellierung. Die Eröffnung der Kopje, zu der drei Außengehege mit insgesamt mehr als 6000 m² gehören, ist für das Frühjahr 2015 geplant. Michael Weichert, Präsident des Freundes- und Fördervereines des Zoo Leipzig, hat heute eine großzügige Spende des Vereins in Höhe von 100.000 Euro übergeben und gleichzeitig im Namen der Vereinsmitglieder die Patenschaft für zwei Nashörner übernommen.

    Bärenburg – historisches Gebäude wird zum Abenteuerspielplatz

    In der historischen Bärenburg im Zentrum des Zoo Leipzig wurde die Tierhaltung beendet. Die denkmalgeschützte Anlage wird in einen Abenteuerspielplatz umgebaut und mit Serviceeinrichtungen wie dem Bärenburg-Café, Sanitärräumen und einem Zooshop ergänzt. Ein großer Klettergerüst-Drachen bildet künftig den Mittelpunkt des Komplexes, der ebenfalls im Frühjahr 2015 in Betrieb gehen soll. Derzeit werden auf der Baustelle die Altbausubstanz konserviert und die neuen Gebäude errichtet. Parallel dazu läuft die Produktion der Spielgeräte.

    Tieraffenhaus & Affeninseln – Gründer-Garten wird umgestaltet

    Die dritte Großbaustelle befindet sich im Gründer-Garten, die den gesamten Bereich zwischen Aquarium, Kongreßhalle und Tieraffenhaus umfasst. Derzeit entstehen auf der Fläche der ehemaligen Flamingoanlage am Haupteingang die Affeninseln, auf denen künftig Brüllaffen, Kaiser-Schnurrbarttamarine und Goldgelbe Löwenäffchen leben werden. Das aus der Gründerzeit stammende Tieraffenhaus erfährt eine inhaltliche Neuausrichtung. Zeitgleich mit den Bauvorbereitungen läuft die Konzeptentwicklung. Wo einst Meerkatzen und Kattas lebten, sollen künftig Koalas einziehen. Die Arbeiten an dem Gebäude mit historischer Altbausubstanz werden im nächsten Jahr beginnen. Parallel zu den Masterplanprojekten wird weiter an der Sanierung und Rekonstruktion der Kongreßhalle im Gründer-Garten gearbeitet, die am 29. Mai 2015 zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Leipzig eröffnet werden soll und den entsprechenden feierlichen Rahmen für den Festakt bietet.
    (17.11.2014)
    Heidemarie Busch:   Nun ziehen wohl doch Koalas ein.
    http://www.bild.de/regional/leipzig/koala-38600178.bild.html
    (17.11.2014)
    BjörnN:   19 Quolls wurden in den vergangenen Wochen von 4 Weibchen geboren. Ein Weibchen mit einem Sechslingswurf ist im Vulkanstollen des Gondwanalandes zu sehen.
    (14.11.2014)
    BjörnN:   Da sind seit geraumer Zeit bereits die Brillenpinguine drin. Deren Anlage ist marode und wird von diversen Entenvögeln bewohnt und soll auf kurz oder lang verschwinden.
    (12.11.2014)
    Jörn Hegner:   was kommt denn jetzt in dieser anlage hinein , wo die baikalrobben drin waren .
    (12.11.2014)
    BjörnN:   VERA ist schon eine ganze Weile tot.
    (12.11.2014)
    Jörn Hegner:   ist die letzte baikalrobbe gestorben ?
    (12.11.2014)
    BjörnN:   Neu sind Java-Schwimmfrösche frei lebend.

    Außerdem gibt es Küken bei den Venezuela-Blaukehlguanen, Mohrenrallen und Sonnenrallen.
    (10.11.2014)
    Michael Kilian:   Was gibt es neues in Gondwana?
    (10.11.2014)
    Jan Jakobi:   Er musste erst wegen einem Durchfall behandelt werden, danach bekam er eine Lungenentzündung.
    Vermutlich ist er dann an der verstorben.
    (31.10.2014)
    Michael Kilian:   Warum musste der kleine Bulle denn behandelt werden, es ist echt schade, dass er es nicht geschafft hat...
    (31.10.2014)
    Jan Jakobi:   Schade, vielleicht geht es beim nächsten Mal gut.


    (24.10.2014)
    Heidemarie Busch:   Leipzig gibt bekannt, dass das Nashornbaby gestorben ist.
    (24.10.2014)
    Heidemarie Busch:   Dem Nashornbullenbaby geht es leider nicht gut. Es befindet sich in intensiver tierärztlicher Behandlung in der Tierklinik. Toi, toi, toi, dass es wieder gesund wird.
    Die Paviane wurden nach Indien abgegeben und somit endet die Haltung auf dem Pavianfelsen.

    (24.10.2014)
    BjörnN:   Es hieß immer im Frühjahr.
    (20.10.2014)
    Michael Kilian:   Wie weit ist Hoa jetzt in ihrer Trächtigkeit, wann kann man ´15 ungeffähr mit der Geburt rechnen?
    (20.10.2014)
    BjörnN:   Die befindet sich direkt links neben dem Haus, zwischen Haus und Aussichtssteg der Savanne...
    (18.10.2014)
    Michael Kilian:   Herzlichen Glückwunsch dem Leipziger Zoo zur Geburt des kleinen Nashorns. Es freut mich das innerhalb kurzer Zeit das dritte Jungtier geboren wurden ist. Ein toller Erfolg für den Zoo und ein weiterer im Kampf gegen das das Aussterben, der so bedrohten Tierart.
    @BjörnN
    danke für diese Info. Wo befindet sich die zweite Hyänenanlage?
    (18.10.2014)
    BjörnN:   @Michael Kilian
    Das Weibchen in Schweden ist LUBANGA'S jüngere Schwester IBAU, geb. 14.09.2004 in Amersfoort.

    Vor einiger Zeit hieß es, dass DARA (geb. 20.05.2011, KITANO x LUBANGA) und ihre Töchter KIM und KIRA (geb. 2013, DAVE x DARA) den Zoo verlassen werden und ein neues Zuchtweibchen für DAVE (Wurfbruder von DARA) angeschafft wird. Kürzlich hörte ich aber, dass dieser Plan womöglich noch einmal geändert wurde. Genaues ist also nicht bekannt. Allerdings wird gerade eine zweite Hyänenanlage eröffnet, sodass man mit der Abgabe nicht in Zugzwang sein wird.

    Weiß jemand, ob Spitzmaulnashornkuh NANDI vor der Abreise von NDUGU wieder gedeckt wurde?
    (13.10.2014)
    Zoo Leipzig:   Nachwuchs im Nashornhaus des Zoo Leipzig:

    Spitzmaulnashorn Sarafine (geb. am 10.01.2000 in Leipzig) hat ein Jungtier zur Welt gebracht.
    Die Geburt verlief schnell und ohne Komplikationen. Für das Muttertier ist es nach 2011 bereits das zweite Jungtier, um das sie sich vorbildlich kümmert.



    (13.10.2014)
    Michael Kilian:   Wie alt ist das Weibchen, mit dem Gitano in Schweden zusammenleben wird, und gibt es schon Pläne für die Leipziger Gruppe?
    (04.10.2014)
    Michael Kilian:   Der kleine Tapir heißt "Kedua", " der Zweite"
    (02.10.2014)
    BjörnN:   Bis 2018 ist da nichts geplant, ab 2018 sollen an dieser Stelle mehrere Inseln entstehen.

    Daher gehe ich davon aus, dass im nächsten Frühjahr nur NANDI und SAMIA umziehen, NDUGU später aus Hannover hinzukommt und SARAFINE und Kalb noch eine Weile im alten Haus bleiben bis man einen Umzug verantworten kann.
    (29.09.2014)
    Jan Beensen:   Was wird eigentlich aus der jetzigen Nashornanlage nach dem Umzug der Nashörnern? Gibt es da schon Planungen?
    (29.09.2014)
    Oliver Müller:   Koalas? Na dann darf man ja gespannt sein, ob und wann das passiert. Allerdings fände ich es ein wenig unfreundlich gegenüber Dresden...
    (22.09.2014)
    BjörnN:   Lt. Zoolotseninfo im Rahmen der Zooaktionstage sollen ins historische Tieraffenhaus nach dessen Sanierung unter anderem auch Koalas einziehen. Bis lang unbestätigt, aber interessant, auch wenn mir der Platz dort zu begrenzt erschiene.
    (21.09.2014)
    Michael Kilian:   Danke für diese Info. Ja leider ist nur ein Jungtier der beiden aufgekommen, hoffen wir, das es JETZT KLAPPT. Ich war am 12.09. im Zoo und muss sagen, die Leo Anlage ist echt klasse gelungen, genau wie die Flamingo Lagune!
    (21.09.2014)
    BjörnN:   VATNE wurde nach Rotterdam abgegeben, da eine Zucht mit ihr und XEMBALO nicht mehr angestrebt wird. Der Grund dafür liegt in den körperlichen Unterschieden der Tiere. XEMBALO ist ein sehr großer Kater, sie eine kleine Katze, was zu immer wieder auftretenden Problem unter der Geburt führte.

    SARAFINE erwartet im Novelber ihr 2. Kalb.
    (21.09.2014)
    Heidemarie Busch:   Hier ist ein Bericht (Juni 2014), dass Vatne den Zoo verlassen musste.

    http://www.mdr.de/elefanttigerundco/pechvoegel100.html
    (21.09.2014)
    Michael Kilian:   Xsembalo hat eine neue Partnerin. Mia. Was ist mit Vatne? Ist sie gestorben? In der letzten ETC - Folge sagte Frank Meyer, er rechnet Anfang November mit der Geburt.
    (21.09.2014)
    BjörnN:   Ganz genau....
    (20.09.2014)
    Jan Beensen:   Also wird die Paviananlage abgerissen und ein Teil der Savanne von den Nashörnern mitgenutzt?
    (20.09.2014)
    BjörnN:   Die Nashornhaus entsteht auf dem Gelände der Ponyhengstanlage, der Bimmelbahn und des Pavianfelsen, die Außenanlage nimmt unter anderem den hintersten Teil der Savanne ein, wo bis vor 12 Jahren noch südamerikanische Tiere weideten.

    Es soll 3 einsehabre Anlage von insgesamt 6000 m² Fläche und eine kleine rückwärtige Anlage geben.
    (20.09.2014)
    Jan Beensen:   Wo entsteht die Nashornanlage denn überhaupt?
    Wenn man sich den Lageplan so ansieht, dann gibt es doch nirgends so richtig Platz im "Afrikateil" - es sei denn man baut sie an Stelle der Kängurus oder der Affenklinkerfreianlagen
    (20.09.2014)
    BjörnN:   Letzten Donnerstag, wie bereits gemeldet, schlüpften 13 Stumpfkrokodile in Naturbrut. Erstmals belässt man die Jungtiere im Becken der Eltern, unter Abtrennung der großen Raubfische, um eine natürliche Aufzucht zu ermöglichen. Bislang erfolgte die Aufzucht hinter den Kulissen.
    (15.09.2014)
    Gudrun Bardowicks:   @ BjörnN: Danke für die ausführlichere Info zu Saba. Dann besteht vielleicht doch noch Hoffnung, dass sie vielleicht mit Ndugu züchtet. Allerdings hatte sie seit ihrer Ankunft in Hannover soweit ich weiß immer nur einen unregelmäßigen Zyklus.
    (13.09.2014)
    BjörnN:   SABA ist die Mutter der Leipziger Zuchtkuh SARAFINE, hatte also bereits einmal erfolgreich Nachwuchs und das in Leipzig von JASPER, der seit 2001 in Berlin lebt und züchtet.

    Leider hat von den lebenden Hannoveraner Jungtieren noch keines gezüchtet und das jüngste ist auch bereits 13 Jahre alt.
    (13.09.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, die hannoveraner Kühe sind schon zu alt, um erfolgreich aufzunehmen. In der Vergangenheit hatte Hannover allerdings 3 gesunde Jungtiere (1,2) von Sany und Kifaru, die an andere Zoos abgegeben wurden. Sany war zumindest früher also zuchtfähig. Die zweite Nashornkuh in Hannover, Saba aus Leipzig, hatte bisher noch keine Jungtiere, da sie einen unregelmäßigen Zyklus hat. Ich denke daher, dass vermutlich auch Ndugu keinen Erfolg haben wird, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
    Der Nachwuchs bei den Stumpfkrokodilen ist sehr erfreulich.
    (12.09.2014)
    BjörnN:   Für Hannover und deren Kühe vermutlich die letzte Chance, nochmal aufzunehmen, nachdem schon der erfahrene Bulle MADIBA nicht erfolgreich war.

    Der Nachwuchs bei den Stumpfkrokodilen freut mich sehr und Herrn Schmid sicher noch um so mehr...
    (12.09.2014)
    Regina Mikolayczak:   @Silke Kollrich: Danke für die Aufklärung!! Hätte mich auch gewundert, WER nach Berlin soll, aber mit dem Bullen Richtung Hannover macht Sinn. Mal schauen, ob DAS dann mal was bringt... irgendwie haben die Hannoveraner ja kein Nashornglück.
    (12.09.2014)
    Silke Kollrich:   Das ist ja eine tolle Nachricht mit den Stumpfkrokodilen. Hier wartet man schon sehr lange auf Nachzuchten.
    Die Kiste auf dem Gehege erklärt sich so, dass N`Dugu für eine Zeit nach Hannover gehen soll. Er soll dort für Nachwuchs sorgen und man will gleichzeitig das Problem des Transportes in die neue Anlage so lösen. Des Weiteren erwartet Sarafine jeden Tag ihr Jungtier und somit wird im Zoo auch der Platz gebraucht. Dass auf der Kiste "Zoo Berlin" steht, ist irreführend. Vor kurzem stand noch eine andere Kiste im Gehege, die wohl zu groß war und nun durch diese Berliner Kiste ersetzt wurde. Trotzdem geht N`Dugu nach Hannover.
    (12.09.2014)
    Regina Mikolayczak:   Ich war gestern in Leipzig.. allerdings nicht im Gondwanaland (leider zu wenig Zeit)... dafür konnte ich was spektakuläres im Aquarium sehen : Es sind wohl ganz früh zwei Stumpfkrokdile geschlüpft, die Mama im Maul (abwechselnd) trug (mal aus dem Wasser raus, mal ins Wasser rein)! Der Kurator (Name leider gerade vergessen) machte selber unzählige Fotos und meinte,dass es eine ungewöhnliche Tageszeit dafür ist und es meistens bis zu 18 Jungtiere sind... Ggf. schlüpften also letzte Nacht noch mehr.
    Außerdem sah ich im Nashorngehege (da, wo immer Mama mit KLEINEM Jungtier zu sehen ist) eine Transportkiste mit dem Aufdruck "Zoo Berlin". Kann jemand aufklären, was da vor sich geht? Es sah mir sehr nach Kistentraining aus, so wie das Ding plaziert war....
    (12.09.2014)
    Silke Kollrich:   Nach dem weiblichen Jungtier bei den Okapis vom 25.08.2014 gibt es heute Nachwuchs bei den Schabrackentapiren. Es ist wieder männlich.
    Jetzt wartet der Zoo noch auf die nächste Nashorngeburt, die noch in diesem Monat stattfinden soll. Sehr schöne Nachrichten und ich hoffe sehr, dass alle Jungtiere sich prächtig entwickeln.
    (10.09.2014)
    Michael Kilian:   Saida wird auch in ihrer neuen kleinen Dreiergruppe, wenn es denn so funktioniert die Ranghöchste bleiben. Vielleicht könnte man ja versuchen Hoa mit in diese Gruppe zu integrieren. Wenn das klappen würde wärs es doch toll.
    (09.09.2014)
    Michael Mettler:   Wenn es genügend Platz gäbe, wäre neben der Wiedervereinigung Saida/Salvana auch ein Hinzuholen von Thuras anderer Tochter Ratna aus Münster ein interessanter Versuch, dann wäre die Altersstruktur dieser Gruppe noch vielfältiger.

    Ist denn das Nebeneinander von zwei Kuhgruppen langfristig geplant oder stehen die drei Vietnamesinnen (komplett oder z.T.) zur Disposition? Vielleicht würde sich Mekong in Griechenland über ein Wiedersehen freuen...
    (30.08.2014)
    BjörnN:   Ich gehe davon aus, dass Leipzig ein solches Vorgehen nicht noch einmal billigen wird und dem Transfer unter den gleichen Bedingungen wie beim letzten Mal nicht zugestimmt hätte.
    (30.08.2014)
    Heidemarie Busch:   Ich hoffe, die beiden werden nicht getrennt und irgendwie hoffe ich, dass Salvana zu Saida zurückkomt, denn sie hat sich wohl nicht richtig eingelebt, ich habe irgendwo gelesen, dass sie inzwischen auch nachts alleine in der Box steht. Was ich sehr hoffe, dass Thura und Saida wieder zueinander finden und ihre alte Freundschaft wieder 'aufblüht' und die beiden nicht noch einmal umziehen müssen.
    (30.08.2014)
    Michael Kilian:   Weiß man ob Thura und Rhani in Leipzig zusammen bleiben oder wird es so gemacht, wie bei Saida und Indra?
    (30.08.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Das Walrosskalb in Hagenbecks Tierpark ist zwischen 12 Uhr und 13 Uhr live zu sehen, in der übrigen Zeit nur durch eine Kamera im Innenstall.
    (29.08.2014)
    WolfDrei:   Habe durch Zufall "weit weg vom Schuss" einen Leipziger Tierpfleger sprechen können: das Okapikalb, ein Weibchen!!!, trinkt, wird aber in der nächsten Zeit nicht zu sehen sein(Ende September vielleicht? - und, wie steht es mit dem Walroß bei Hagenbeck?). Bei den Moschustieren hält sich Geburt und Abgang die Waage. Bei den Quolls (die Alttiere leben nicht mehr) gibt es Nachwuchs - geschätzte 20 - was aber nichts bedeutet, da sie noch fast im Embryonalzustand sind. Außerhalb Leipzigs hat es noch keinen "richtigen" Nachwuchs gegeben, die Frankfurter Nachwuchs-Tiere wurden noch in Leipzig gezeugt. Die Anoas haben Nachwuchs.
    (29.08.2014)
    Regina Mikolayczak:   Mindestens genauso spannend: Es gibt Okapi Nachwuchs in Leipzig:
    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/erstmals-okapi-nachwuchs-im-zoo-leipzig-elefanten-kuehe-kehren-aus-hamburg-zurueck/r-citynews-a-252194.html
    (27.08.2014)
    Jan Jakobi:   Gestern kurz nach Sonnenuntergang:
    Großer Bahnhof am Elefanten-Tempel, zwei dicke Damen aus dem Tierpark Hagenbeck trafen ein: Thura und ihre Tochter Rani!!!!!

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2014/08/27/verstaerkung-im-dickhaeuterhaus/
    (27.08.2014)
    Jan Jakobi:   Es ist nicht bekannt was mit Voi Nam geschieht, die Leipziger wollen ihn angeblich zurück.

    Nicht nur bei Trinh, auch bei Saida klappt es nicht mehr. Das haben wir schon unendlich diskutiert.
    (14.08.2014)
    Michael Kilian:   Weiß jemand schon etwas, wie es mit Voi in Zukunft weitergehen soll. Bleibt er vorerst in Heidelberg oder geht auch er demnächst auf Reisen? Alt genug wäre er jetzt oder?
    (14.08.2014)
    Michael Kilian:   Im Moment ist nur Hoa noch, die für Nachwuchs sorgen kann, die anderen sind leider schon zu alt, zumindest Don Chung und Saida. Und ob es bei Trinh noch mal klappt ist mehr als fraglich.
    (14.08.2014)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Mekong wuchs ab 1984 in Leipzig mit letztlich drei im Alter passenden Kühen zusammen auf. In einer solchen Konstellation gab es in anderen Elefantenhaltungen später mehr Nachwuchs als nur ein einziges Kalb. "Möglichkeiten" und "Potenzial" sind theoretische Faktoren, und danach hätte er davon schon in Leipzig hinsichtlich Partnerzahl und Zeitraum genug gehabt. In der Praxis sieht es das Ergebnis zwar anders aus, aber das kann ihm nach Ortswechsel wieder genauso passieren..
    (13.08.2014)
    BjörnN:   MEKONG hatte auch faktisch kaum Möglichkeiten, wenn man bedenkt, dass TRINH auch von NAING THEIN als erfolgreicher Bulle nicht schwanger wird und er in Prag bislang nur wenig Zeit hatte, zuchtpotente Kühe zu decken.
    (13.08.2014)
    Michael Mettler:   @Sacha: Na ja, mit bisher einer einzigen erfolgreichen Zeugung, die 14 Jahre zurückliegt, stellt Mekong leider nicht gerade ein überragendes Zuchtpotenzial dar...
    (13.08.2014)
    Sacha:   @MM: MUSS nicht, aber wäre doch irgendwie unverständlich, wenn man Zuchtpotenzial einfach ungenutzt lässt, oder? (Das ist/wäre es auch andernorts bzw. mit einem anderen zuchtfähigen Bullen. Ausser natürlich, die Gene von Mekong wären überrepräsentiert, dann sieht die Sache anders aus)
    (13.08.2014)
    Michael Mettler:   Vielleicht eher der Attica Park?

    @Sacha: Wer sagt denn, dass Mekong unbedingt zu Kühen muss...? Siehe Luka als Altbulle in der Osnabrücker Jungbullenhaltung.
    (13.08.2014)
    Michael Kilian:   Ja, es handelt sich, wenn ich mich jetzt ma nicht vertippe, um den Affrica Zoological Park in Griechenland.
    (13.08.2014)
    Sacha:   Nach Griechenland???!!??
    Dort gibt es einen Zoo mit zuchttauglichen Kühen und einer Bullenanlage? Um welchen Zoo handelt es sich denn?
    (13.08.2014)
    Jan Jakobi:   Stimmt, noch ist er aber in Prag.

    Er hat in Prag leider nicht gezüchtet, er ist scheinbar genauso wie Sahib-Fridolin und Baba.
    Beide Bullen reisten in verschiedene Zoos, Deckakte waren kaum bis gar nicht zu beobachten.

    Mekong deckt, es gibt Fotos von ihm bei einem (versuchten) Deckakt. Außerdem läuft in Heidelberg der Beweis rum, dass er erfolgreich decken kann.

    (13.08.2014)
    Michael Kilian:   Mekong ist/soll nach Griechenland!
    (13.08.2014)
    BjörnN:   Lama und Alpaka sind schon seit Monaten am Neuen Vogelhaus und werden auch nie wieder in den Eingangsbereich ziehen...
    (11.08.2014)
    Jan Beensen:   Sie gehören dann also mit Krallenaffen, Lamas und Pinguinen zu dem neuen Empfnagskomitee...
    (11.08.2014)
    BjörnN:   Man gibt nur einen Teil der Gruppe ab, unter anderem 3,8 nach Dresden. Im kommenden Jahr soll eine deutlich verkleinerte Stammgruppe auf die ehemalige Schildkrötenanlage am Terrarium umziehen.
    (11.08.2014)
    Jan Beensen:   Warum gibt der Zoo Leipzig seine Präriehunde ab?
    Wenn ich mich nicht täusche, dann leben die doch noch gar nicht so lange auf den alten Löwenterrassen...
    (11.08.2014)
    Michael Kilian:   Baru hat sich gut eingelebt! War schön ihn wiederzusehen. Jetzt bin ich gespannt auf das Geschwisterchen: Wer wohl zuerst kommt, Tapir oder Nashorn?
    (11.08.2014)
    Michael Kilian:   Der kleine Jengo ist an einer Lungenentzündung verstorben.


    (02.08.2014)
    Michael Kilian:   Und nächstes Jahr kommt dann vielleicht, wenn alles gut wird, noch ein kleiner Elefant dazu.
    (27.07.2014)
    Silke Kollrich:   Nach meinen Informationen soll es bei Sarafine im September wieder soweit sein. Somit bekommt Leipzig im Herbst 3 sehr erfreuliche "Frischlinge". Okapi, Spitzmaulnashorn und Tapir.
    (27.07.2014)
    Michael Kilian:   Das ist klasse! Wann denn ungefähr? Erst wird jahrelang probiert und probiert, und jetzt kommt bald dritte Jungtier. Na Übung macht den Meister:-D
    (26.07.2014)
    Silke Kollrich:   Und auch wieder Nachwuchs bei den Spitzmaulnashörnern.
    (26.07.2014)
    Michael Kilian:   Das ist doch mal ne tolle Nachricht. Ende September gibt es wahrscheinlich Okapinachwuchs
    (26.07.2014)
    Jan Jakobi:   Es kann gut sein das "Mekong" bis zu seinem Lebensende in Prag bleibt und "Naing Thein" in Leipzig.

    Es ist nur von einem Tausch die Rede gewesen.
    Eine Dauerleihgabe schließt eine Rückkehr nicht unbedingt aus.
    (22.06.2014)
    Michael Kilian:   @Jan: Danke für die Info. Dann wird es noch dauern, bis er wieder nach Leipzig kommt, oder ist er eine Dauerleihgabe? Hoa ist ja wieder trächtig. Ich hoffe dieses Mal geht alles gut!
    (22.06.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael Kilian:
    Nein, dass war für ihn aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

    1. Die alten Kühe "Gulab" und "Shanti" sind zu alt.
    2. Die 2012 aus Rotterdam eingetroffene "Douanita" war bei der Ankunft trächtig und führt seit über ein Jahr ein Kalb.
    3. "Douanitas" bis dahin jüngste Tochter "Tonya" erlag letztes Jahr im Alter von fast 5 Jahre an einer Infektion.

    Nun Hoffnung auf die beiden jungen Ceylon-Kühe, die der Zoo Prag importiert hatte. "Douanita" könnte jetzt auch wieder trächtig werden.
    (20.06.2014)
    Michael Kilian:   Konnte Mekong in den Jahren, die er jetzt schon in Prag ist für Nachwuchs sorgen?
    (20.06.2014)
    Jan Jakobi:   ... und genau 4 Jahre später im Juli 2006.
    Kaum zu glauben, aber wahr:
    Es ist ein und derselbe Elefant.
    (13.06.2014)
    Jan Jakobi:   Anbei je ein Foto von "Rhani", die heute vor genau 6 Jahren erlöst wurde.

    "Rhani" im Juli 2002...
    (13.06.2014)
    Silke Kollrich:   Jenko, der 6 Monate alte Gorillajunge von Abeeku und Kibara ist diese Nacht überraschend gestorben. Kibara trägt ihn noch mit sich herum. Die Ursache kann natürlich nur eine Obduktion klären. Ich bin so unendlich traurig. Er hatte sich zu meinem Liebling im Zoo entwickelt.
    (13.06.2014)
    BjörnN:   KIMBALI starb an einer Blastenkrise im Rahmen einer akuten Leukämie.
    (10.05.2014)
    Jan Jakobi:   "Kimbali" wurde 2005 eingeschläfert, habe irgendwas mit Grauen Star oder einer Infektion im Gedächtnis. Ist Jahresbericht 2005 berichtet worden, bei ETC nicht.
    (10.05.2014)
    Michael Kilian:   @ Jan Jakobi, danke für die Info! Ich hab nämlch jetzt ,,Wie alles begann 1/2", da sind die drei drauf. Was ist eigentlich aus Kimberly geworden?
    (10.05.2014)
    Jan Jakobi:   "Arthur" und "Wolfram" sind Brüder, die beiden wurden im Löwenpark Givskud geboren.

    "Chiara" (so hieß die Löwin) wurde in Karlsruhe geboren.

    Die drei zogen als erste Bewohner in die Löwensavanne ein.

    Frühjahr 2002:
    Erst wurde "Wolfram" mit "Chiara" zusammen gelassen.
    Das lief gut ab.

    Danach wurde "Arthur" mit "Chiara" zusammen gelassen.
    Er ging sofort auf sie los und biss ihr in die Kehle.

    Die beiden wurden im Herbst 2002 nach Malaysia abgegeben.

    Es heißt man soll nie mehrere Männchen bei Löwen nur zu einem Weibchen lassen. In diesem Fall wurden die einzeln hintereinander dazugelassen.
    (04.05.2014)
    Michael Kilian:   Wo wurde eigentlich der Löwe untergebracht, der 2002, Kyra getötet hat?

    (04.05.2014)
    Silke Kollrich:   Der am 11.03.2014 geborene Nachwuchs von Gorilladame Kumili ist weiblich und wurde auf den Namen Diara getauft.
    (16.04.2014)
    Michael Kilian:   Ich finde die neue Anlage für die Leoparden ist ganz toll geworden. Ein weiterer großer Schritt wurde damit getan.
    (13.04.2014)
    BjörnN:   Alle rückständigen Anlagen des Zoos werden den kommenden 5 Jahren verschwinden bzw. umgebaut. So bereits geschehen mit der Bärenburg, dem Tieraffenhaus (beides in Planung oder Ausführung), der Abriss der Tieraffeninseln steht schon vor der Tür, ebenso wie der Tigerfarm (der Leopardenkäfige) in den kommenden 3 Jahren.

    Gondwanaland war ein Sonderfall. Es ist sicher nicht von der Hand zu weisen, dass es der Bau kommerzielle Interessen hatte (Besucherzahlen und Eintrittsgelder). Auf der anderen Seite würde man jetzt die großen Fördersummen nicht mehr bekommen und hätte vermutlich den Bauplatz (ehemalige Kammgarnspinnerei) als Zooerweiterung eingebüßt.
    (09.04.2014)
    Regina Mikolayczak:   Also ich habe nicht nachgelesen (Lexkion oder Internet) wie alt sie werden könnten.... fand aber bei meinem letzten Besuch (Herbst 2013) schon, dass man Lubanga ihr Alter angesehen hat und fand es DESHALB "nicht unerwartet"...

    @Peter Lohse: Ja, ich hab mich vor rund 10 Jahren schon gewundert (bei meinem aller ersten Besuch in der "Arche",wo die Zukunftspläne aufgeführt waren), dass zunächst der Gondwanaland Neubau geplant war und mehr oder weniger als letztes ein neues Heim für die Leoparden....Vielleicht lagen bei der ursprünglichen Planung des "Zoos der Zukunft" die Prioritäten einfach woanders, als sie bei "uns" gelegen hätten. Soll heißen: So etwas wie Gondwanaland zieht mehr Besucher an, als eine neue Leoparden-Anlage. Aber das ist nur eine Vermutung von mir...
    (09.04.2014)
    Peter Lohse:   Jan Jakobi:
    Ich bin mit den Nashörnern in Leipzig nicht so vertraut, Aber als ich letztes Jahr in Leipzig war had ich mich doch ziemlich erschrocken als ich die Haltung der Schnee und Amurleoparden sah. Diese etwas zu Groß geratenen Hamsterkäfige erinnerten mich stark an die früheren dunklen Zeiten in unseren Zoos. Keine Frage der Zoo hat sehr schöne Anlagen und einen interessanten Tierbestand, aber ich bin der Meinung bevor man ständig irgentwelche Neuerungen einführt oder einen Neubau nach dem Anderen hoch zieht sollte man erst mal die Altlasten in Ordnung bringen. Sorry aber ich bin nun mal ein Freund möglichst großen und naturnaher Anlagen für die Tiere und nicht von sollchen Gitterkäfigen.
    (09.04.2014)
    BjörnN:   Die Betonung liegt auf: "Sie können älter werden". Menschen können auch 120 Jahre alt werden und sterben trotzdem durchschnittlich mit 75 Jahren.
    (09.04.2014)
    Jan Jakobi:   Das stimmt so nicht.
    Hyänen können viel älter werden, ca-30-40 Jahre.
    Das ist wieder mal: Typisch Bild-Zeitung.
    (09.04.2014)
    Regina Mikolayczak:   gleich eine traurige, wenn auch bei dem Alter nicht unerwartete Nachricht: Lubanga das Zuchthyänen-Weibchen ist tot...:
    http://www.bild.de/regional/leipzig/zoologischer-garten-leipzig/hyaenen-mama-im-leipziger-zoo-gestorben-35408350.bild.html
    (09.04.2014)
    Jan Jakobi:   @Peter Lohse:
    Eine Nashorn-Anlage ist bei der aktuellen Situation (die 4 Nashörner haben insgesamt weniger Platz als die 2 Schneeleoparden) dringender und hat Vorrang.

    Es gab schon hier negative Kritik, weil das vorige Nashornkalb "Naima" aus Platzgründen wegen dem jetzigen Kalb getrennt und abgegeben werden musste.
    (08.04.2014)
    Peter Lohse:   Es ist ja Toll die vielen neuen Projekte des Zoos so anzuschauen.
    Ich frage mich allerdings wann Sie endlich beginnen den Schneeleoparden eine artgerechte Unterkunft zu bauen.Ich denke das sollte Vorrang haben, damit der jetzige Zustand, der in meinen Augen ein Schandfleck des Zoos ist endlich korrigiert wird. Bei den Amurleoparden wurde ja zum Glück schon der Anfang gemacht.
    (08.04.2014)
    WolfDrei:   @Jan Beensen: aus der Zeitung die Nashornanlage im Rosental
    (07.04.2014)
    Jan Beensen:   Gibt es zu den geplanten Anlagen (Kiwara-Kopje/Krallenaffeninsel/Tieraffenhaus) schon Skizzen oder Pläne?
    (06.04.2014)
    Michael Mettler:   Mir kommt der Trick mit dem Spiegel nicht so neu vor (allenfalls bei Zwergflamingos), hat das nicht ein anderer Zoo schon vor Jahrzehnten erfolgreich mit Großflamingos gemacht? (Basel?) Auf jeden Fall sind 28 Eier auf einen Streich ein beachtlicher Erfolg!
    (06.04.2014)
    Holger Wientjes:   Ein Küken ist in der Tat schon geschlüpft. 27 weitere Eier sollen noch bebrütet werden.
    (06.04.2014)
    WolfDrei:   der Scan:
    (06.04.2014)
    WolfDrei:   nur gelesen in "Zoo Live" vom 20.3,: -Eröffnung der Amurleopardenanlage am 21-23.3.(abgetrennte) Untermieter sind Habichtskäuze
    -interessant die Versuche, die 70 Zwergflamingos zur Brut zu bewegen: Trennung von Futter und Brutplatz, Einbringen einer Spiegelfolie zum Vortäuschen vieler Vögel, Lehmeinbringung zum Nestbau. Immerhin: 27 Nestkegel wurden gebaut, am 24.1. das erste Ei, "weitere folgten", Versuch von Natur- und Kunstbrut. Eigentlich müsste ,wenn Versuch erfolgreich, ein erster Schlupf erfolgt sein?
    - bezüglich der nächsten Baumaßnahmen, Foto anbei. Affen-Nashorn-WG: keine Lösung des "Rätsels". Im Projekt ist auch eine begehbare Klippschlieferanlage. Auf der ehemaligen Flamingoanlage soll eine Krallenaffenanlage entstehen. Zur Nashornanlage: 6000 m 2, drei Außenanlagen. Im Mai Baustelleneinrichtung, Eröffnung Frühjar 2015. Im Spätsommer Bau der Unterkünfte.
    - weitere Unterstützung des Baues der Löwenfreianlagen in Addis Abeba. Großes Problem ist die Bildung zweier Rudel, da bisher die Tiere nur paarweise gehalten werden.
    - Bärenburg: Abenteuerspielplatz mit Bärenburg-Cafe.
    - Noch in Planung: Gestaltung des Aquarienvorplatzes; Krallenaffenanlage; altes Tieraffenhaus.
    (06.04.2014)
    Michael Kilian:   Ich hab gestern bei Etc gesehen, dass Baru ohne Probleme in die Transportkiste gestiegen ist. Auf das er sich genau so problemlos in seiner neuen Heimat einlebt. Ein vertrauter Pfleger ist ja mitgefahren, um ihn mit seinen neuen Pflegern vertraut zu machen. Außerdem wartet ja auch ein Weibchen auf ihn!
    (22.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: Doch, sogar bestimmt noch besser. Aber Paviane gelten nun mal als gefährlicher für die Menschen, denen sie dann über den Weg laufen würden. Wird schon seinen Grund haben, dass es keine begehbaren Paviananlagen gibt... Angesichts der räumlichen Nähe der neuen Anlage zur Zoogrenze kann ich Bedenken nachvollziehen.
    (19.03.2014)
    Jan Beensen:   und andere tieraffen können nicht so gut ausbrechen?
    naja - die leipziger werden ihre gründe haben
    (19.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: Die alte Pavian-Anlage hat sich als ausbruchsicher erwiesen, bei einer neuen weiß man das zwangsläufig noch nicht. Vermutlich ist das der Hintergrund. Ich erinnere an die Probleme, die es in Gelsenkirchen mit den auf die heutige Insel umgesiedelten Pavianen gab.
    (19.03.2014)
    Jan Beensen:   die paviane sollen leipzig aus sicherheitsgründen verlassen?
    da leben auf den affeninseln seit jahren paviane und nun sind die plötzlich ein sicherheitsrisiko?
    das erscheint mir komisch...
    was ist dann mit den wanderus?

    meerkatzen und stummelaffen fallen weg - die wurden/werden schon in europa mit spitzmaulnashörnern gehalten
    (19.03.2014)
    Michael Mettler:   Wäre denn die Kombi Spitzmaulnashorn/Mantelpavian nicht auch europaweit erst-/einmalig gewesen?

    Ich wage einen Tipp: Husarenaffen - überwiegend Boden bewohnend und äußerst schnelle Läufer (also gut im Ausweichen)...
    (19.03.2014)
    Silke Kollrich:   Im Zoofreundeforum habe ich gelesen, dass die Mantelpaviane nach Indien abgegeben werden. Es wurde folgendes geschrieben:
    "Es gibt einen Ersatzplan, der, wenn er so umgesetzt wird, eine europaweit erst- und einmalige Vergesellschaftung bringen würde." Ich bin sehr gespannt.
    (18.03.2014)
    Jan Jakobi:   Laut Zoo sollen die Paviane wegen Sicherheitsbedenken abgegeben werden, weil sie ins Rosental flüchten könnten.

    Ich erinnere mich noch gut an die Geschichte mit den Rhesusaffen.
    (18.03.2014)
    Jan Beensen:   ich denke bei der affenart werden die paviane gemeint sein.
    in beekse-bergen leben paviane mit elefanten zusammen - also warum nicht auch mit nashörnern in leipzig...
    (18.03.2014)
    Silke Kollrich:   Hier ein Artikel des Zoo Leipzig zum Beginn des nächsten Bauabschnittes des Masterplanes. Ich bin sehr gespannt, welche Affenart mit den Nashörnern vergesellschaftet wird.
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2014/03/17/flamingolagune-zooausgang-und-kiwara-kopje-weiter-auf-dem-weg-zum-zoo-der-zukunft/
    (17.03.2014)
    Michael Kilian:   ja das ist natürlich klar, das will man natürlich nicht.
    (16.03.2014)
    Silke Kollrich:   Die beiden Jungtiere hat sie aber mit ihrem Bruder gezeugt. Daher hat man bisher so wenig davon gehört, weil dies ja nun nicht gewünscht ist.
    (15.03.2014)
    Michael Kilian:   Ich hab lang nichts mehr von den Hyänen gehört und war deshalb gestern überrascht, dass Dara zwei Jungtiere bekommen hat. Es sind Weibchen.
    (15.03.2014)
    Silke Kollrich:   Die ersten Bilder von Kumili mit ihrem Nachwuchs:
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2014/03/14/erneuter-gorillanachwuchs-im-zoo-leipzig/
    (14.03.2014)
    Silke Kollrich:   In der Nacht zum Dienstag hat Gorillaweibchen Kumili ihr Jungtier zur Welt gebracht.
    (12.03.2014)
    Michael Kilian:   Ja stimmt, na das hat ich durcheinandergebracht!
    (22.02.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael Killian:

    Außerdem hast du am 22. April 2013 in diesem Thread folgendes geschrieben:
    "Am Freitag hieß es der Gast aus dem Elefantenhaus geht nach Hamburg, warum, denn das?"

    Daraufhin antwortete ich dir am selben Tag in diesem Thread:

    "Eigentlich sollte "Thisiam" kommen, er wurde aber wieder ein mal positiv getestet.
    Tbc soll man aber nur am toten Tier 100-prozentig nach weisen können.

    Die Wahl fiel dann auf "Gajendra".
    Er ist bereits letzten Dienstag, 16.04.2013, bei Hagenbeck lebend und gut angekommen. Die Geschichte passte nicht mehr in die letzte Folge rein, daher erst kommenden Freitag. Die Vorschau hört sich verwirrend an, laut der kommt er erst nach Hamburg."
    (22.02.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael:
    Der ist tot :(
    Ne, kleiner Scherz am Rande, der steht seit dem 16. April 2013 gesund und munter bei mir in Hamburg im Tierpark!
    (22.02.2014)
    Michael Kilian:   Dann hoffen wir mal, dass nach der Geburt alles Gut geht. Wie lange wird denn Gajendra voraussichtlich noch in Leipzig bleiben?
    (22.02.2014)
    Silke Kollrich:   Der kleine Giraffenbulle wurde am 18.01.2014, 21.00 Uhr, geboren. Er entwickelt sich bisher sehr gut. Gusti hat, obwohl der Kleine mit 1,80 m schon sehr groß ist, eine Bilderbuchgeburt hingelegt. Laut Tierarzt Dr. Bernhardt, der heute vor dem Förderverein einen Vortrag hielt, kümmert sich die Mutter vorbildlich und der Kleine trinkt regelmäßig.
    Noch eine Aussage heute von Dr. Bernhard: Elefantenkuh Hoa ist trächtig, die Geburt ist aber 2014 kein Thema mehr.
    (22.01.2014)
    WolfDrei:   Soeben in den rbb-18 Uhr-Nachrichten: in der Nacht wurde eine männliche Rothschildgiraffe geboren.
    (22.01.2014)
    Niedersachse:   Hoa ist schon immer ein sehr dickliches Tier, da sieht man, wie bei vielen Elefanten, wenn überhaupt die Schwangerschaft erst wirklich in den letzten Wochen. Zudem wird ein Gesäuge ebenfalls erst in den letzten Wochen prall.

    (14.01.2014)
    Jan Jakobi:   Ich habe mir die besagte Folge von Elefant, Tiger & Co (Folge 551, 03.01.2014) nochmal angeschaut.
    Also dickher/rundlicher als sonst ist sie nicht. Das Gesäuge ist schlaff (also leer, nicht prall gefüllt).

    Mit der Trächtigkeit kann ich aufgrund der Beobachtungen nicht wirklich glauben, wenn überhaupt dann ist sie erst ca. 2-6 Monate trächtig. Siehe Beitrag von Silke Kollrich am 23.12.2013.
    (14.01.2014)
    Rüdiger Krichel:   sorry meinte natürlich 1,0 Naing Thein als Vater!
    (14.01.2014)
    Jan Jakobi:   Was hat "Calvin" damit zu tun?

    "Trinh" und "Saida" sowie "Don Chung" kann ich mir auch nicht vorstellen.
    (14.01.2014)
    Rüdiger Krichel:   @ Jan Jakobi
    Wer ausser Hoa solte bei den Elefantenkühen tragend sein? Trinh und Saida kann ich mir nicht vorstellen oder ist Calvin ein Zauberer !!
    Hoffnungen kann sich als plural für Okapi und Elefanten beziehen.
    Bin gespannt und wir bleiben dran.
    (14.01.2014)
    Jan Jakobi:   Der Zoo Leipzig hat am 10.01.2014 unter anderem folgendes vermeldet:

    "Auch bei den Elefanten und bei Okapiweibchen Zawadi sind die Hoffnungen groß, in 2014 kleine Nachkömmlinge bestaunen zu können."

    www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2014/01/10/es-geht-weiter-auf-dem-weg-zum-zoo-der-zukunft/

    Hört sich so an als ob mehrere Elefantenkühe trächtig sind und noch in diesem Jahr kalben sollen.

    Im Dezember 2013 wurden die Elefanten gewogen, darunter "Hoa":
    (Quelle: Elefant, Tiger & Co)

    Stand Dezember 2013 März 2013 November 2012

    Hoa 4545 kg 4414 kg 4009 kg
    (14.01.2014)
    BjörnN:   Auch unter der Geburt hatte sie keine Probleme, erst danach...
    (24.12.2013)
    Michael Kilian:   Das ist eine schöne Nachricht, ja dann hoffen wir mal dass alles klappt vor allem die Geburt, während der Trächtigkeit hatte Hoa ja keine Probleme!
    (24.12.2013)
    Silke Kollrich:   @Michael Kilian: Die halbe Stunde Sendezeit war eben sehr kurz für den Jahresrückblick. Die beiden Geburten bei den Bonobos wurden gar nicht angesprochen, obwohl die auch sehr wertvoll sind. Das Gorillakind kam wohl für den Dreh zu spät, darum war es nicht mit dabei.
    Laut Dr. Junhold soll Hoa wieder trächtig sein - ca. seit 6 Monaten. Drücken wir mal die Daumen, dass es dieses Mal erfreulicher ausgeht. Aber kommen würde der kleine Racker ja erst in 2015.
    (23.12.2013)
    Michael Kilian:   Der Jahresrückblick gestern war interessant. Leila ist wieder tragend, na das war zu erwarten. Schade finde ich nur das sie nur wenig über das Großwerden des Hornrabenküken gezeigt haben, das Jahr über, na macht nichts... Freu mich schon aufs nächste Jahr und würde mir wünschen dass es auch bei Hoa noch mal mit einer Trächtigkeit klappen würde.
    (23.12.2013)
    Niedersachse:   Man sollte halt nur Fakten präsentieren, wenn es Fakten sind.
    Es hat kein Elefantentransport aus HH nach Leipzig stattgefunden.
    Alle Elefanten die in Hamburg sein sollen (inkl. Thura, Rani, Indra) waren heute auf der Anlage zu sehen.
    (14.12.2013)
    Jan Jakobi:   Vielleicht kann ich oder können wir heute das Rätsel lösen, also am besten heute Abend E,T&C gucken. Ich habe aber nur wenig Hoffnung dort die Antwort zu finden.

    Laut Hagenbeck sind alle Elefantenkühe da.

    Es sollten 9 Kühe und 2 Bullen bei Hagenbeck sein, wenn nicht dann 7 Kühe und 2 Bullen.
    Ich habe aber leider jetzt im Dezember keine Zeit um mich von der Vollzähligkeit der 9 Kühe oder dem Fehlen von 2 Kühen zu überzeugen.

    Vor gut 2 Monaten ist das Gerücht schon in Umlauf gebracht worden, in der Zeit ist nicht passiert. Jetzt scheinbar doch.
    (13.12.2013)
    Jan Jakobi:   So langsam werde ich unruhig.
    Bei so großen Tieren fällt es auf wenn ein paar fehlen.

    Heute hat aber tatsächlich ein Elefanten-Transport statt gefunden, siehe Thread "Dierenpark Emmen".
    (12.12.2013)
    Mark Meier:   An sich ist die Idee ja nicht schlecht, so eine gewisse Spannung aufzubauen und den Zoo in der öffentlichen Aufmerksamkeit präsent zu halten. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass da wirklich Tiere drin sind und man dann bis Weihnachten mit der "Bescherung" wartet ;)
    (12.12.2013)
    Sacha:   Würde mich nur aus den Socken hauen, wenn es zwei Sumatranashörner wären...:)
    (12.12.2013)
    Jan Jakobi:   Die guten Nachrichten im Dezember reißen nicht ab:

    Heute späten Nachmittag/frühen Abend werden in Leipzig zwei riesige "Geschenke/Pakete"(Deutsch: Elefanten-Transport-Container mit wertvollem Inhalt) eintreffen :)


    (11.12.2013)
    Joshua Förg:   Laut Wikipedia schon: "[Jaroslawl] liegt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga im europäischen Teil des Landes."
    (07.12.2013)
    Carsten Horn:   Gehört Yaroslawl nicht mehr zu Europa?
    (07.12.2013)
    Jan Jakobi:   Elefant, Tiger & Co ist dazu die einzige Quelle.
    Sie wurde 21 Jahre alt.

    Die vorletzte namens "Raissa" starb im Alter von 17 Jahren im Mai 2007.

    Damit ist diese Art in Europa ausgestorben.
    (06.12.2013)
    Jan Jakobi:   Baikalrobbe "Vera", die letzte ihrer Art in Europa, ist tot!

    Mehrere Tage lang fraß sie mehr schlecht als recht, dann gar nichts mehr. Als sie nur noch im Becken trieb, wurde sie geborgen und in die Innenanlage gebracht. Die Pfleger befürchteten das Schlimmste. Ein mir unbekannter Tierarzt kam, da Doktor Andreas Bernhard nicht da ist. "Vera" bekam Antibiotika.
    3 Tage später starb sie.
    (06.12.2013)
    Silke Kollrich:   Kibara ist mit ihrem Jungtier gut in der Gruppe aufgenommen worden. Der Zoo Leipzig startet einen Namensaufruf für das Gorillakind. Es steht aber leider noch nicht fest, welches Geschlecht es hat.
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2013/12/05/gorilla-jungtier-ab-sofort-zu-sehen-namensaufruf-gestartet/

    (05.12.2013)
    BjörnN:   Gorillaweibchen KIBARA (geb. 2004 in Leipzig) hat ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Vater ist der 14jährige Rotterdamer ABEEKU, der 2012 aus einer Junggesellengruppe in Opole nach Leipzig kam.
    (02.12.2013)
    Michael Kilian:   Hat sich Naima in ihrem neuen Zuhause gut eingelebt?
    (24.11.2013)
    Silke Kollrich:   In einem online-Artikel der LVZ steht alles noch ein bißchen ausführlicher - sogar Fußbodenheizung bekommen die Amurleoparden.
    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/leoparden-tal-und-flamingo-lagune-zoo-leipzig-eroeffnet-2014-zwei-neue-attraktionen/r-citynews-a-215554.html
    (19.11.2013)
    Silke Kollrich:   Auf der Zooseite gibt es heute einen Bericht über den Fortschritt bei den aktuellen Bauarbeiten:
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2013/11/18/masterplan-2020-juengste-fortschritte-und-bevorstehende-eroeffnungen/
    Die neue Amurleopardenanlage gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Sommer.
    (18.11.2013)
    Silke Kollrich:   Als Leipzigerin habe ich natürlich öfter die Gelegenheit, in den Zoo zu gehen. Daher kann ich aber sagen, dass es in diesem Jahr auch möglich war, an Wochenenden nicht so viele Besucher anzutreffen. Die Besucherzahlen der beiden letzten Jahre werden wohl in diesem Jahr nicht erreicht. Es ist auch ein bißchen eine Glückssache. Aber in diesen Herbstferien, bei diesem für die Jahreszeit sehr warmen Wetter, ist es natürlich sehr voll. Da muss man außerhalb der Ferien gehen.
    Ich versuche morgen mein Glück in München und werde das erste Mal den Zoo Hellabrunn besuchen.
    (26.10.2013)
    Regina Nieke:   Ja, leider kann man in den Leipziger Zoo nur noch an Wochentagen (außerhalb der Ferien!!)sonst ist es einfach zu stressig... Bevor es Gondwanaland gab, ging es im Winter ja noch auch am Wochenende, aber das ist nun auch "Geschichte"...
    (26.10.2013)
    WolfDrei:   der neue Gorillemann
    (25.10.2013)
    WolfDrei:   Tapirmutter und Sohn
    (25.10.2013)
    WolfDrei:   Nur wenige Bemerkungen:
    - Der Nachwuchs wurde hier schon eingestellt: Schabrackentapir, Nashorn, Lippenbär, Riesenotter, Ozelot, Schimpanse, Bonobo, Quoll, Visayapustelschwein, Dallschafe, Przewalskis, auch noch beim Moschustier. Gab es Nachwuchs bei den Anoas? Ich sah in der Vogelhalle nur eine Borkenratte.
    - Der Wetterbericht hatte etwas zu optimistisch “Hochwetter” angekündigt - allerdings blieb der Himmel verhangen mit gelegentlichen Schauern, erst gegen 15 Uhr etwas Sonne. Dennoch gab es viele “Gläubige” mit Sommersachen und noch mehr Besucher. Nochmals: viele Besucher sind gut, aber zu viele bieten nicht unbedingt Erholung und für mich keine freie Sicht zum Fotografieren. Dort , “wo etwas los war” , war kein Herankommen, manchmal auch kein Vorbeikommen: Beispiel Schimpansen, als die ihr cholerisches Temperament ausschrien. Dazu viele Kinderwagen , die wie Barrikaden herumstanden. Großes Geschrei auch bei den Riesenottern: einige glaubten wohl, dass die Mutter ein Kleines ertränken wollte - dabei waren es Wassergewöhnungsversuche. Welche Ruhe doch in meinem Tierpark (ist ironisch gemeint) ! Massen von Besuchern auch in der Gondwanahalle - erst gegen 16 Uhr lichtete es sich etwas.
    - über Glasscheiben und die Pein der Fotografen haben wir schon berichtet: in der Gondwanahalle ist es schon äußerst schwer, optisch “hindurchzukommen” - je nach Besuchs-Frequentierung der jeweiligen Anlage durch die Besucher Schmutz, Kratzer von innen und außen, außen die Patschhändchen der Kinder - und auch das Säubern muß nicht nur klare Scheiben bringen. Wie sind die Scheiben denn beim Ersatz herauszunehmen? Gab es da Stahl-Rahmen? Wie oft kann es nach Entfernung der Schutzfolie eine Regenerierung geben?
    - Im Stollen bei den Quolls ist die Lichtstärke nun heraufgesetzt - allerdings war ich dort gegen 13 Uhr- bei meinem ersten Besuch vor einem Jahr gegen 9 Uhr, aber auch später, war es bedeutender dunkler. Trotzdem blieb kaum eine Besucher stehen und suchte.
    Ansonsten war dort in den beiden Anlagen der Quolls gegen 14Uhr die “wilde Sau” los - ein einziges Gerenne der Tiere. Gegen 16 Uhr dann keine Sichtung, erst gegen 17 Uhr dann etwas Aktivität. Die drei Australienanlegen erschienen mir mittlerweile ein wenig grau und staubig Vor der Saimiriinsel wird weiterhin auf “gesicherte” Taschen geachtet.
    - Bautätigkeit: An der Amurleopardenanlage sieht man schon die Verdrahtung, an der neuen Ausgangsregion des Zoos wurde mächtig Erde geschoben.
    Anbei der Ozelotnachwuchs.

    (25.10.2013)
    WolfDrei:   Riesenotter-Mutter beim Schwimmunterricht mit einem Jungtier. Morgen mehr.
    (24.10.2013)
    WolfDrei:   Weißnackenwasserbock
    (24.10.2013)
    WolfDrei:   Besuch in Leipzig:
    das Nashornbaby
    (24.10.2013)
    Jan Jakobi:   @Rüdiger:
    In den nächsten 1-2 Jahren wird es kein Elefantenbaby geben.
    "Hoa" ist die einzige noch in Frage kommende Zuchtkuh, "Trinh" wird und wird nicht mehr trächtig.
    "Don Chung" ist schon zu alt für ein erstes Baby.
    "Saida" hat genau wie "Trinh" nach dem ersten Kalb nicht mehr aufgenommen, werden beide aus unerklärlichen Gründen nicht mehr trächtig.

    (20.10.2013)
    Rüdiger:   @ Silke K.
    Danke für deine News aus Leipzig.
    Soll Baku nach Cerza Liseux oder nach Zooparc de Beauval gehen ?
    Gibt es denn Hoffnung auf erneuten Elefantennachwuchs in Leipzig 2014 / 2015 ?
    (20.10.2013)
    Jan Jakobi:   Gestern war 100 Jahre Leipziger Löwenjagd.

    Am 19. Oktober 1913 brachen 8 von 10 Löwen aus einem Circus-Wagen des Zirkus Barum aus. Die Wagen wurden von Pferden gezogen.

    An der Geschichte sind 2 Kutscher schuld, die die Wagen mit den Pferden unbeaufsichtigt vor der Gaststätte "Graupeter" stehen ließen, die beiden ließen sich zu einem Trunk verleiten.

    6 Löwen wurden erschossen, 2 konnten gerettet werden.
    Die Löwin "Polly" sprang in das Hotel Blücher und wurde dort auf einer Toilette eingefangen.
    (20.10.2013)
    Silke Kollrich:   Es wurde mehrfach beim Kurator nachgefragt, ob denn nicht wenigstens die Äste, Zweige usw. im Zoo verfüttert werden dürfen (denn hier gäbe es ja deutlich mehr Abnehmer, als im Gondwanaland), aber er musste dies verneinen und sagte, dass das alles die Halle nicht verlassen darf (eben nur als Sondermüll im Container). Er fand diese Bedingungen auch etwas übertrieben, schließlich bekommt man so manche Pflanze aus Übersee auch im Gartencenter zu kaufen.
    (08.10.2013)
    WolfDrei:   Ich denke, selbst die Pflanzen waren in der Quarantäne?
    (08.10.2013)
    Silke Kollrich:   Hier noch einmal mein Bericht bei den Zoofreunden über die Führung des Freundeskreises hinter die Kulissen im Gondwanaland:

    Folgende Infos:
    - Baru geht Anfang nächsten Jahres nach Frankreich
    - wenn die Deckakte bei den Tapiren "gefruchtet" haben, wird Ende nächsten Jahres das 2. Jungtier erwartet
    - Ozelotmädchen Simone geht Anfang nächsten Jahres nach Stendal
    - Zwergseidenäffchen sind Muttertier mit 3 Töchtern - momentan wird keine Zucht geplant, also auch kein Männchen angeschafft
    - bei den Silberäffchen wäre eigentlich wieder ein Jungtier überfällig - das letzte Jungtier ist nicht aufgekommen
    - bei den Weißgesichtssakis wird bald ein Zuchtstopp vermutet - wahrscheinlich nur noch 1 Zucht möglich, dann Stopp (wenig Möglichkeiten zur Abgabe)
    - Euforio von den Zwergflusspferden wird langsam geschlechtsreif - wenn alles klappt, könnte es in einem Jahr Nachwuchs geben
    - Sorgen bereiten weiterhin die Eulenkopfmeerkatzen, da sich kein Nachwuchs einstellt. Die Männchen wurden ausgetauscht und man hofft wieder.
    - Auch bei den Fischkatzen wünscht man sich Zuchterfolge, die sich noch nicht eingestellt haben.
    - Die Runzelhornvögel haben schon gebrütet und auch ein Junges ist geschlüpft, welches aber leider nach 2 Wochen verstorben ist. Trotzdem sieht man das schon als kleinen Erfolg an, weil es sonst erst nach ca. 3 - 4 Jahren dazu kommt.
    - Die Braunen Landschildkröten haben keine neuen Eier abgelegt. Man vermutet, dass die 5 jetzt schon größeren Jungtiere die Brut verhindern und will jetzt welche abgeben.
    - Und nun noch zu den Riesenottern. Jao hatte nichts verschluckt. Er zeigte plötzlich Atembeschwerden und konnte nichts mehr fressen, obwohl er fressen wollte. Man hat ihn untersucht und nichts gefunden. Als sich der Zustand nicht besserte, hat man ihn noch einmal in Narkose gelegt und noch gründlicher untersucht und, bis auf Bakterien, nichts gefunden. Aus dieser Narkose ist er nicht mehr aufgewacht. Auch bei der Obduktion hat man nichts weiter gefunden. Das tragische ist, dass in der letzten Woche auch noch eine seiner Töchter an den gleichen Symptomen verstorben ist. Auch in Tschechien gibt es einen Zoo, in dem 2 Riesenotter an den gleichen Ursachen versorben sind.
    - Jetzt kommt noch dazu, dass die beiden Männchen aus dem 1. Wurf geschlechtsreif werden. In einer Woche werden die aus der Gruppe genommen, damit nicht 1. Rivalitäten untereinander entstehen und 2. es nicht zur Deckung der Mutter kommt. Es ist noch kein neuer Zoo zur Abgabe gefunden, man verhandelt aber mit den USA und hofft, die beiden dorthin bringen zu können. Bis dahin werden sie dann aber gemeinsam in der rückwärtigen Haltung belassen und nicht mehr in der Gruppe. Also muss dann Madija mit ihren 2 verbliebenen Töchtern die 4 Kleinen umsorgen.
    - Eine Info zu den "Gartenabfällen" des Gondwanalandes: alles, was nicht in der Halle verbraucht bzw. verfüttert werden kann, muss in Container gefüllt und als Sondermüll entsorgt werden. Man hat mit den Pflanzen Schädlinge in die Halle gebracht, die dort nicht heraus dürfen. So lauten die Bedingungen des Umweltamtes.



    (08.10.2013)
    WolfDrei:   Falls ich nichts übersehen habe: Vor Monaten wurde noch gerätselt, wohin 2 Lippenbären des Indientransportes gehen sollten (BjörnN:Nach der Quarantäne in Leipzig werden zwei Tiere an einen anderen europäischen Zoo weitergegeben). In der Augustausgabe des ZOO LIVE der Leipziger Volkszeitung steht nun, daß sie an den Berliner Zoo gingen.

    (07.10.2013)
    Zoo Leipzig:   Einen Namen für Nandis Nachwuchs
    Nashornjungtier erkundet die Außenanlagen

    Das am 14. September 2013 geborene Nashornweibchen unternimmt seit ein paar Tagen die ersten Erkundungstouren durch das Außengehege. Noch schüchtern, aber dennoch neugierig folgt es seiner Mutter Nandi (geb. am 07. Mai 1999 in Leipzig) nach draußen, die ihr Junges immer wachsam im Auge behält. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie entspannt Nandi mit ihrem Jungtier umgeht und welche Fortschritte es macht. Sicherlich wird es aber noch einige Tage dauern, bis es regelmäßig für die Besucher zu sehen sein wird. Wir werden jeden Tag, sofern das Wetter es zulässt, beiden die Möglichkeit zu einem Spaziergang im Außengehege geben“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Junhold.
    Der Nachwuchs von Nandi und Ndugu (geb. 18.02.1996 in Berlin) soll nicht länger ohne Namen bleiben. Der Zoo Leipzig bittet deshalb um die Mithilfe der Zoobesucher: Bis zum 27. September 2013 können afrikanische Namensvorschläge
    an taufe@zoo-leipzig.de gesendet werden. Der Tauftermin im Oktober wird rechtzeitig bekanntgegeben.

    Foto: Zoo Leipzig
    (23.09.2013)
    Michael Kilian:   Das ist eine sehr schöne Nachricht und ein echter Zuchterfolg. Besonders freut mich das auch Nandi ihr Jungtier angenommen hat! Jetzt gesund bleiben und wachsen! :-D


    (17.09.2013)
    Zoo Leipzig:   Nachwuchs im Nashornstall!
    Nandi brachte weibliches Jungtier zur Welt

    Nashorndame Nandi (geb. am 07. Mai 1999 in Leipzig) brachte am Samstagnachmittag ein gesundes weibliches Kalb zur Welt. Um 15.07 Uhr hatte die erstgebärende Nashornkuh die Geburt überstanden, die insgesamt etwa eine halbe Stunde dauerte und komplikationslos verlief. Nandi kümmerte sich umgehend und aufmerksam um ihr Jungtier, das bereits nach zwei Stunden erstmals auf eigenen Beinen stand. Die ersten Trinkversuche des fidel wirkenden Mininashorns konnten die Tierpfleger, die die ganze Zeit vor Ort waren, gegen 18:30 Uhr beobachten. „Wir freuen uns und sind alle erleichtert darüber, dass beide Tiere wohlauf sind, und dass die Geburt so optimal verlaufen ist. Eine Spitzmaulnashorngeburt ist für einen Zoo nichts Alltägliches, sondern etwas ganz Besonderes“, so Senior-Kurator Gerd Nötzold. Vater des Neuankömmlings ist der Nashornbulle Ndugu (geb. 18.02.1996 in Berlin).

    Für den Zoo Leipzig ist die Nashorngeburt ein herausragendes Ereignis: Nachdem bereits Sarafine 2011 mit Naima für Nachwuchs gesorgt hat, bedeutet der neuerliche Nachkomme einen weiteren Erfolg. Spitzmaulnashörner (Diceros bicornis michaeli) sind laut IUCN vom Aussterben bedroht. In den letzten 12 Monaten wurden weltweit nach Auskunft des Zooinformationssystems ZIMS in Zoos gerade einmal sechs Tiere geboren. Durch Jagd und Wilderei reduzierten sich in der Vergangenheit die Bestände in freier Wildbahn stark. Aktuelle Schätzungen gehen nur noch von ca. 3.700 Spitzmaulnashörnern in Afrika aus. „Gerade deshalb ist es wichtig, dass Zoos Voraussetzungen schaffen, um die Zucht bedrohter Arten zu fördern. Wir sind sehr froh, dass uns dieser Zuchterfolg geglückt ist. Nun bleibt abzuwarten, wie sich Nandis Schützling in den nächsten Tagen entwickelt. Wir werden alles daran setzen, dass sich die Mutter-Kind-Beziehung stabilisiert und das Jungtier in Ruhe die nächsten Tage verleben kann“ fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold das Geburtsgeschehen zusammen.

    Pressemeldung des Zoo Leipzig vom 16. Sep 2013
    (16.09.2013)
    Silke Kollrich:   Ich denke schon, dass das die Nabelschnur ist.
    http://www.zoo-leipzig.de/uploads/pics/57_Nandi_mit_Jungtier__c__Zoo_Leipzig.jpg
    Die Mitteilung war doch auf der offiziellen Homepage. Ich glaube schon, dass die Tierpfleger das unterscheiden können.
    (16.09.2013)
    Jan Jakobi:   Ich fürchte ich muss euch enttäuschen:
    Auf dem einen Foto auf der Homepage des Zoos ist bei dem Nashornbaby ein längliches Etwas vor den Hinterbeinen zu sehen.

    Entweder Penis oder Nabelschnur.
    Sieht nach ersterem aus.
    (16.09.2013)
    BjörnN:   Es handelt sich um ein gesundes Mädchen, welches bereits trinkt.
    (16.09.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Hoffentlich wächst das Jungtier gut heran.
    (16.09.2013)
    BjörnN:   Nashornweibchen NANDI (geb. 1999 in Leipzig, JASPER x LIPSI) hat heute Nacht ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht und es angenommen. Alles scheint bislang gut zu laufen. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt.
    (15.09.2013)
    Rüdiger:   Jola , da stimme ich dir zu . Naima ist eher ein Nashornteeni,
    Zoologen sollten die Mutterkindbeziehungzeit der Natur nachahmen!
    (08.09.2013)
    Zoo Leipzig:   Am kommenden Montag, 09. September 2013, sind im Zoo Leipzig 1.600 Pandabären zu Gast. Damit tummeln sich in Leipzig so viele Panda-Skulpturen, wie Pandabären derzeit noch in freier Wildbahn unterwegs sind. Die Aktion ist Teil der WWF-Deutschlandtour, die der WWF anlässlich seines 50. Geburtstag organisiert hat. Zwischen 9 und 16 Uhr haben interessierte Zoobesucher die Möglichkeit, das Panda-Areal auf der Wiese an der Hacienda Las Casas zu erkunden.
    (05.09.2013)
    Jolantha Belik:   Naja, mit 20 Monaten ist Naima noch ein Nashornkind und weit entfernt von Nashorn"dame" - die Süße mußte Platz machen für das nächste Jungtier ...
    (03.09.2013)
    Silke Kollrich:   Spitzmaulnashorndame Naima ist gestern in den Zoo Rotterdam gebracht worden und gut dort angekommen: http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2013/09/03/nashornweibchen-naima-abgegeben-umzug-nach-rotterdam/
    (03.09.2013)
    Regina Nieke:   Jetzt muss ich doch mal meine Meinung kundtun.. als ETC-Fan der ersten Stunde (die Folgen, die nur 15 Min. lang waren und ursprünglich für nur 6 Teile geplant war):
    Klar, ETC hat AB UND ZU (alle paar Monate?) mal was übetriebenes lustiges in einer Folge drin (vor einiger Zeit z.B. das Rezept zum Nachkochen für das Schuppentierfutter oder -wie eine Kochsendung aufgebaut- fürs Aquarium), aber im Großen und Ganzen find ich das immer noch die beste aller Zoo-Dokus, da sie noch am relalitätsnahesten ist (z.B. werden in anderen Serien so gut wie nie Todesfälle gezeigt).Na und dass ein Normaler-TV-Zuschauer auch etwas unterhalten werden will bei so einer Sendung ist klar. Tier-Dokus im eigentlichen Sinne sind da eine andere Sparte und sollte man mit den Zoo-Serien meiner Meinung nach nicht vergleichen.

    Dass Zoo-Serien-Gucker nicht sooo ein riesiges Interesse haben, wie unsereins, zeigt doch auch schon die Tatsache, dass dabei zwar die Einschaltquoten hoch sind (oder zumindest eine Zeitlang waren), sich aber "Zoo-Magazine" nicht wirklich gut verkaufen, weil Lesen einfach anstrengender ist, als sich von der Glotze berieseln zu lassen.

    Persönlich seh ich ETC auch einfach nur gern, um einigermaßen auf dem Laufenden zu sein.. Ich bin ja leider doch nicht so oft dort, wie ich gerne würde.
    Allerdings muss ich auch zugeben, dass es auch mir zeitweise ein bisschen sehr "Baru-lastig" war :-)
    (30.08.2013)
    Jennifer Weilguni:   @Michael:
    Lach, jetzt sehe ich es auch. Einmal vertippt und aus Seife wird Suppe. In dem Fall schmeckt die Suppe ja aber auch nach Seifenwasser :-) Oder die Seife nach Brühwürfel? Auf jeden Fall aber hat ETC mit einer Dokumentation nicht viel am Hut.

    Die ersten Folgen habe ich mir ja noch angeschaut, aber langsam wird es wirklich langatmig bis lächerlich - leider.


    @Silke:
    Tiere "auch mal" spaßig hinzustellen sehe ich nicht so als das Problem. Wenn sie aber permanent als Clowns herhalten, dann können wir auch gleich wieder Schimpansen mit Kinderlätzchen an den Eßtisch setzen.


    (29.08.2013)
    Silke Kollrich:   @Jennifer Weilguni:
    Auf der einen Seite gebe ich Ihnen Recht. Die Tierhaltung sollte bei den Tiersendungen natürlich im Vordergrund stehen und natürlich auch sachlich und informativ dem Zuschauer rübergebracht werden. Gerade im Zoo Leipzig und auch auf deren Website wird sehr mit Informationen über die Tiere gespart und da bin ich froh, dass man wenigstens bei ETC mal ein paar Neuigkeiten erfährt.
    Aber auf der anderen Seite ist von Beginn an die ETC-Sendung so aufgebaut, dass Situationen der Tiere auch mal spaßig dargestellt werden.
    Mir sind aber sowieso die Tapire in der Sendung zu überrepräsentiert. Nicht, dass ich die Tiere nicht interessant finde, ganz im Gegenteil. Aber seit der kleine Baru da ist, erfährt man eben durch seine Darstellung sehr viel weniger über die anderen Bewohner des Zoos und dies finde ich sehr schade.
    (29.08.2013)
    Michael Mettler:   @Jennifer: "Doku-Soup" als Spartenbezeichnung ist eine vielleicht ungewollte, aber schöne Wortschöpfung :-)

    Über den Anteil an "Doku" lässt sich hie und da ohnehin streiten. Wenn in einer der Nachahmungsserien von ETC kürzlich gezeigt wurde, wie sich in einem Zoo, dessen Personalknappheit gerade Diskussionsthema im Forum war, drei(!) Tierpfleger in aller Ruhe ein neu geborenes Hausschaf begutachten, dann scheint mir der Begriff "Show" sogar besser zu passen...
    (29.08.2013)
    Jennifer Weilguni:   @Michael: Oder man bekommt Zooliteratur bald generell nur noch in einschlägigen Geschäften - und dann auch nur in neutrale Tüten verpackt.

    Die unzensierte Fassung der ETC-Folge kann man übrigens schon bei einer Versandfirma in Flensburg bestellen :-)

    @Silke Kollrich:
    Selbst als bewussten Gag fände ich die Zensur als absolut unangebracht. Oder anders gesagt - leider ein Zeichen mehr dafür, daß die ganzen Zoodokus immer mehr in die Sparte Doku-Soup abdriften.
    Nicht, daß so eine Sendung dem Zuschauer nicht auch Spaß machen kann und soll; aber irgendwo fände ich hin und wieder ein kleines bißchen Sachlichkeit auch angebracht. Sonst verkommen die gezeigten Tiere dieser Sendungen zu Pausenclowns.
    (29.08.2013)
    Silke Kollrich:   Diese Diskussion gab es bei den Zoofreunden auch schon. Also ich habe diese Szenen als bewussten Gag angesehen. Es wird ja auch vieles bei ETC lustig kommentiert und diese Balken sollten das einfach noch unterstreichen. Nur die Bild-Zeitung hat am nächsten Tag ein großes Thema daraus gemacht.
    (27.08.2013)
    Michael Mettler:   Etwas Vergleichbares gab es in einem der letzten hannoverschen JAMBO-Hefte, da bekam das Foto eines Drillmannes einen solchen "Schambalken" verpasst.

    Also: ETC nur noch nach 22 Uhr und mit Warnhinweis, Zoozeitschriften nur noch in Folie eingeschweißt unter dem Ladentisch...? ;-)
    (27.08.2013)
    Jennifer Weilguni:   Eben habe ich im Internet die Mitteilung gefunden, daß eine "Sex-Szene" der Leipziger Tapire in der Sendung Elefant, Tiger und Co. zensiert wurde. Um die Zuschauer (vor allem die Minderjährigen) nicht zu verstören, wurde dem Tapirmännchen kurzerhand ein schwarzer Zensurbalken über das Gemächt gemacht.

    HALLO? Was soll denn so etwas? In Zukunft werden Minderjährige dann nur noch mit Scheuklappen durch den Zoo geführt? Schließen Wildparks zur Brunftzeit die Tore?

    Bei allem Verständnis, aber so etwas kann ich nicht nachvollziehen.
    (27.08.2013)
    Michael Kilian:   Eigentlich ist doch das Kistentraining mit Naima gut gelaufen ( was im TV zu sehen war), sogar zugemacht konnte schon werden. Na wer weiß was passiert ist. Jedenfalls wird es jetzt ein wenig eng im Stall
    (17.08.2013)
    Jan Jakobi:   Aktuelles zu "Naima" aus dem Zoofreunde-Forum: Sie ist wieder mit ihrer Mutter zusammen und die Kiste ist weg.

    Laut ETC vor ein paar Wochen, war die Trennung vor ein paar Wochen, eine dauerhafte Trennung.

    Sehr seltsam.

    Gibt es Verzögerungen in Rotterdam oder Probleme in Leipzig?
    (15.08.2013)
    Sacha:   Machen asiatische Zoos eigentlich auch bei dieser Aktion mit? Nur so ne Frage, weil ja schliesslich der weitaus grösste Teil von gewildertem Nashorn-Horn oder Elefanten-Elfenbein (sowie Tigerprodukte, Gallflüssigkeit von Bären, Saigahörner etc., etc., etc.) in diesem Kontinent - und dann meist bei Chinesen - landet...
    (07.08.2013)
    Michael Mettler:   Die Aktion als solche finde ich gut und originell, aber warum eigentlich mitten in der Woche? Auch in den teilnehmenden Zoos dürfte doch das Wochenende am besucherstärksten sein und die Aktion somit eine größere Reichweite erfahren?
    (07.08.2013)
    Zoo Leipzig:   Pappaufsteller anstelle von Elefanten
    Gemeinsame Aktion von Zoos und WWF für den Artenschutz

    Der illegale Handel mit Nashorn und Elfenbein hat in den letzten fünf Jahren besorgniserregende
    Ausmaße angenommen. In Südafrika stieg die Nashornwilderei seit 2007 um über
    6.000 Prozent. Und etwa 30.000 afrikanische Elefanten starben im vergangen Jahr für ihr
    Elfenbein, die meisten davon in der Kongowald-Region. Um ein starkes Zeichen gegen die
    weltweite Wildtier-Mafia zu setzen, haben WWF sowie die deutschen Zoos in Leipzig, Köln,
    Münster und der Opel-Zoo in Kronberg daher den „Tag des leeren Geheges“ ausgerufen. Im
    Elefanten- und Nashorngehege fehlten heute temporär die Bewohner. Die Botschaft:
    Institutionen wie der WWF und Zoos engagieren sich für den Erhalt der Biodiversität, damit
    Tiere wie Elefanten und Nashörner nicht direkt vor unseren Augen verschwinden.

    „Mit dem Aktionstag wollen wir aufrütteln und auf die dramatische Situation für Nashörner
    und Elefanten hinweisen. Ranger sind die letzten Schutzschilder der Tiere in der Wildnis und
    riskieren oftmals ihr Leben für deren Rettung. Wir zollen ihnen Respekt und wollen ihnen Mut
    zusprechen“, sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Die Bedeutung der
    Zoos für den Arterhalt hebt Prof. Dr. Jörg Junhold, Präsident des Weltverbandes der Zoos
    und Aquarien, hervor: „Bestimmte Tierarten werden gejagt, bis es zu spät ist. In Zoos
    gehaltene Bestände von bedrohten Tierarten haben bereits mehrfach die Wiederansiedelung
    möglich gemacht. Die internationale Zoo-Gemeinschaft versteht sich als Ort des
    Artenschutzes – und auch der Bildung. Die Tiere sind Botschafter für ihre freilebenden
    Artgenossen, Zoos damit PR-Agenturen für die Interessen der Wildtiere. Wie wir heute
    wissen, schützt der Mensch nur, was er kennt.“

    Besondere Aufmerksamkeit haben in Leipzig auch die Ranger in den Nationalparks erfahren,
    die an vorderster Front für den Schutz der Tiere kämpfen. Um sie moralisch aus der Ferne
    zu unterstützen, haben die Zoo-Besucher Dankespostkarten an die Wildhüter geschrieben,
    die nun an Ranger im Kongobecken und in die Republik Südafrika weitergeleitet werden. Um
    sie für ihre gefährliche Arbeit zu wappnen, unterstützt der WWF in verschiedenen Ländern
    den Aufbau von Rangertrainings zur Wilderei-Bekämpfung, liefert Ausrüstungen und beteiligt
    sich am Aufbau von grenzübergreifenden Anti-Wilderei-Einheiten. Zudem finanziert er
    Trainings, um die Tatortaufnahmen und Beweissicherstellung zu verbessern und Täter
    einfacher überführen zu können.

    Der Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) unterstützt weltweit Artenschutz- und
    Forschungsprogramme, um vom Aussterben bedrohte Tierarten zu erhalten. Um den Schutz
    von Elefanten geht es bspw. in Programmen in Indien und Botswana, für den Erhalt von
    Nashörnern laufen u.a. Projekte in Namibia und Botswana.

    So hat sich in Zentralafrika der Bestand der Waldelefanten Schätzungen zufolge zwischen
    2002 und 2011 auf weniger als 100.000 Tiere halbiert. Weiter südlich sind es vor allem die
    Nashörner, die gnadenlos verfolgt werden: In der Republik Südafrika wurden in diesem Jahr
    bereits mehr als 536 Nashörner gewildert. Sogar das Militär ist zu ihrem Schutz im Einsatz.
    Schuld daran ist die unstillbare Nachfrage aus Asien. Die astronomischen Preise, die für
    Wildtierprodukte auf dem dortigen Schwarzmarkt zur medizinischen Nutzung oder als
    Schmuck gezahlt werden, machen den illegalen Handel mit bedrohten Arten enorm lukrativ.

    Hintergrund:
    Allein in den vergangenen zwölf Monaten haben laut Zahlen der International Ranger
    Federation mindestens 82 Wildhüter weltweit beim Einsatz für die Natur ihr Leben verloren.
    60 davon kamen gewaltsam ums Leben. Unfälle, wie Feuer oder Tierattacken, waren
    dagegen die Ausnahme. Allein in Afrika starben 42 von ihnen im Einsatz – doppelt so viele
    wie im Jahr zuvor.

    Foto (Zoo Leipzig): Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland, und Prof. Dr. Jörg Junhold, Direktor Zoo Leipzig und Präsident des Weltverbandes der Zoos
    (07.08.2013)
    Jan Jakobi:   Die Panthera 2012 ist jetzt auch bei mir eingetroffen.

    Er enthält einen 2-seitigen Artikel zu der Elefantengeburt. Leider stehen in dem Artikel keine neuen Informationen.

    Angeblich, laut einem Online-Zeitungsartikel, wollte man mit Hilfe der Aufnahme der Überwachungskameras das Geschehen auseinandermehmen und auswerten.

    Bei den Giraffen sind im Frühjahr 2012 drei Kälber geboren worden, aber nur zwei aufgewachsen. Genaueres steht da nicht drin.

    Falls es noch nicht erwähnt wurde:
    Im Dezember 2012 wurde die Gibbon-Dame "Minni/Mimi" eingeschläfert.
    (07.08.2013)
    Zoo Leipzig:   Orang-Utan-Tage & Geburtstagstorte
    Spannendes Sommerprogramm

    Das bevorstehende Wochenende im Zoo Leipzig steht ganz im Zeichen der Orang-Utans. Den vom Aussterben bedrohten Menschenaffen wird gemeinsam mit dem Orang Utans in Not e.V. ein abwechslungsreiches Programm gewidmet. Mitmachaktionen, Wissensstationen und Einblicke in die Forschung führen durch die beiden spannenden Tage. Comiczeichner Schwarwel zeichnet mit den Zoobesuchern bereits von Mittwoch bis Sonntag (24.- 28. Juli) den riesigen Zeitstrahl auf dem 250 m² großen Bauzaun an der Kongreßhalle weiter. Dabei entstehen Motive aus der 135-jährigen Geschichte des Tiergartens – natürlich mit Impressionen aus Pongoland, der weltweit einzigartigen Menschenaffenanlage. Am Sonntag um 14 Uhr wird anlässlich der Fertigstellung der gemalten Zeitreise sowie zum 135. Geburtstag des Zoos gemeinsam mit den Zoobesuchern eine Torte auf dem Aquariumsvorplatz angeschnitten.
    Bis Freitag, 26. Juli, führt der Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. im Zoo Leipzig täglich von 12 bis 17 Uhr spannende Workshops zu den Themen Artenvielfalt und Nachhaltigkeit durch. Am Aktionsstand erfahren Kinder interaktiv, welche Lebensräume eine besonders große Artenvielfalt beherbergen, warum diese Vielfalt so schützenswert ist und wie der Zoo Leipzig mit weltweiten Artenschutzprogrammen zu ihrem Erhalt beiträgt. Außerdem können die Zoobesucher im Rahmen von „UpCycling – kreatives Gestalten mit Wertstoffen“ Schmetterlingsnistkästen aus leeren Getränkepackungen, Nisthilfen für Wildbienen und Marienkäfer aus PET-Flaschen, Armbänder und Geschenkschachteln aus Altpapier sowie Tiere aus Filmdosen basteln.
    Doch nicht nur das Sommerprogramm, sondern auch die sommerlichen Temperaturen versprechen spannende Entdeckungen im Tierreich. So sind die Bademöglichkeiten stark frequentiert und es gibt in den Gehegen immer wieder eisige Überraschungen für die Tiere. Während die Elefanten den Außenpool nutzen und die Tiger in der Taiga das kühle Nass aufsuchen, genießen andere Zoobewohner wie beispielsweise die Bartaffen gefrorene Leckereien. Bei den Ferientouren erkunden Kinder gemeinsam mit Zoolotsen jeweils dienstags und donnerstags um 10 Uhr den Zoo und erfahren Wissenswertes über die verschiedenen Tierarten.

    Foto: Zoo Leipzig
    Tiger Ivo und Tamur in der Tiger-Taiga
    (23.07.2013)
    Carsten Horn:   Hat sich erledigt, man sollte erst alle Threads lesen, bevor man was fragt, g...
    (15.07.2013)
    Carsten Horn:   Mich würde ja mal interessieren, wo die Nashörner in Rotterdam überhaupt hin sollen. Gibt es da eine neue Anlage oder werden die bei den Panzernashörnern untergebracht?
    (15.07.2013)
    Niedersachse:   2 Tieren 2 mal Umzugsstress an zu tun, anstatt einem Tier einmal Umzugsstress zu zu muten?!
    Dem Zoo jetzt Profitgier vorzuwerfen, nur weil man ein 1,5jähriges Nashorn abgibt, finde ich ziemlich unpassend. Und so außergewöhnlich ist ein solche Abgabe nicht.

    (15.07.2013)
    Michael Mettler:   @Rüdiger: Wäre denn der Kölner Zoo - der übrigens als Aktiengesellschaft ebenfalls von Besuchereinnahmen abhängig ist, um Rendite zu erwirtschaften - überhaupt zu einer solchen Einstellung bereit?
    (14.07.2013)
    Rüdiger:   @ Holger
    Genau das war mein Gedanke. Der Zoo Köln hatte eine grosse Mutter Kind Box frei gehabt. Dort hätten die beiden noch 1 - 2 jahre verbringen können.
    Aber der Halter Zoo Leipzig denkt eher an Mehrbesucher und den Zuschauerstrom, der mehr Profit bringt.
    (14.07.2013)
    Holger Wientjes:   Natürlich ! Aber wie hätte man das in Leipzig konkret machen sollen ? Ein Tier zwischenzeitlich anderswo einstellen wäre vielleicht eine Möglichkeit gewesen ?!
    (14.07.2013)
    Rüdiger:   Bin selber sehr froh über die sehr späten Zuchterfolge bei beiden Leipziger Nashornkühen.
    Für eine räumliche Vorsorge zu sorgen , ist trotzdem besser als die soziale Bindung Mutter - Kind zu früh sprengen!
    (14.07.2013)
    Holger Wientjes:   Na , ja, ich denke, man war froh, dass die Kühe überhaupt endlich aufgenommen haben. Da war das Raumproblem erstmal zweitrangig und man hat das in Kauf genommen.
    (13.07.2013)
    Rüdiger:   Erheblich zu früh dieser Abgang! Sorry aber wenn Nandy ihr Kalb hat, muss dieses auch so früh gehen. Hoffentlich hat man bis dahin noch eine Box mehr und ein Mutter Kind Aussengehege. Schlechte Planung Herr Direktor !!!! nächste v¨
    (13.07.2013)
    Jan Jakobi:   Ich habe mir ETC angeschaut, hier die wichtigsten Infos zu dem Thema:

    - "Nandi" wird im September endlich Mutter
    - es sind insgesamt 5 Boxen (nicht 4, wie ich schrieb)
    - in freier Wildbahn bleiben Kälber 2-3 Jahre bei der Mutter
    - in einem Monat (also Mitte August) geht sie nach Rotterdam

    @Michael Kilian:
    Ich weiß es nicht wie die Anlage in Rotterdam aussieht.
    (12.07.2013)
    Michael Kilian:   Rotterdam? Wie sieht denn die Anlage für die Nashörner dort aus? So ähnlich wie in Leipzig, oder eher wie in München?
    (12.07.2013)
    Jan Jakobi:   Auf der Homepage von ETC ist jetzt zu lesen was in der kommenden Folge "dran kommt".
    Dort heißt es sie soll schon bald nach Rotterdam.

    Am besten wir warten bis Freitagabend, dann wissen wir mehr.
    (10.07.2013)
    Silke Kollrich:   Ja, eng wird es, das ist schon richtig. Aber das Jungtier von Nandi bleibt doch sowieso erst einmal bei der Mutter im Stall sowie auch auf der Anlage. So könnte man doch durchaus noch ein halbes Jahr warten, oder?
    (10.07.2013)
    Jan Jakobi:   Zitat von Silke Kollrich aus dem Thread Nashörner in Deutschland:
    "Im Zoofreunde-Forum habe ich gelesen, dass das Spitzmaulnashörnchen Naima aus dem Leipziger Zoo in Kürze nach Rotterdam gehen soll. Naima ist heute auf den Tag genau 1 Jahr und 7 Monate alt. Ist die Trennung von der Mutter in dem Alter nicht etwas früh?"

    Nun, dazu muss man erstmal wissen das es nur 4 Boxen in dem aktuellen Nashornhaus gibt und 4 Außenanlagen.

    Aktuell sind es 1,3 Nashörner: "Ndugu", "Nandi","Sarafine", "Naima".

    "Nandi" erwartet, wie bereits hier und im anderem Forum erwähnt, im Herbst ihr erstes Kalb.
    Mit 5 Nashörnern wird es dann eng.
    (10.07.2013)
    BjörnN:   Ich schätze, die werden in Zlin eingestellt.
    (28.06.2013)
    Michael Kilian:   In der letzten Etc Folge sind vier Lippenbären angekommen. Wohin gehen die, die nicht in Leipzig bleiben?
    (28.06.2013)
    Zoo Leipzig:   Leipziger Zoodirektor wird Honorarprofessor der Veterinärmedizinischen Fakultät

    Leipzigs Zoodirektor Dr. med.vet. Jörg Junhold lehrt ab dem Wintersemester
    2013/14 als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. Der Präsident des
    Weltverbandes der Zoos und Aquarien wird sich an der
    Veterinärmedizinischen Fakultät den Themengebieten Zootierhaltung und
    Artenschutz widmen. Bei einer akademischen Festveranstaltung wird die
    Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, dem Tierarzt und
    Absolventen der Veterinärmedizinischen Fakultät die Professorenurkunde
    verleihen.
    "Mit der Bestellung von Dr. Jörg Junhold als Honorarprofessor bindet die
    Veterinärmedizinische Fakultät einen überaus erfolgreichen Zoodirektor und eine verdiente
    Persönlichkeit der Stadt Leipzig an die Universität", sagt der Dekan der
    Veterinärmedizinischen Fakultät, Prof. Dr. Uwe Truyen. "Seine fachliche Kompetenz verstärkt
    uns in den Bereichen Zootierhaltung und Artenschutz und erschließt zahlreiche innovative
    Forschungsrichtungen", erklärt er weiter. Die Lehre auf den Gebieten Zootierhaltung,
    Artenschutz und Zootiermedizin werde künftig intensiviert und die Leipziger
    Veterinärmedizinische Fakultät damit auf diesen Gebieten national und international sichtbar.
    "Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die mit der Professur zum Ausdruck gebrachte
    Anerkennung meiner Arbeit. Gleichzeitig gilt mein Dank allen Förderern, Wegbegleitern und
    Mitarbeitern des Zoo Leipzig für die intensive Unterstützung auf dem zurückgelegten Weg",
    sagt Dr. Jörg Junhold und ergänzt: "Die Verbindung zwischen der Fakultät und dem Zoo hat
    sich über Jahrzehnte bewährt und ich werde alles daran setzen, dass künftige Generationen
    auf die Herausforderungen eines Zoos im 21. Jahrhundert vorbereitet werden und die
    Bedeutung und Möglichkeiten des Artenschutzes für den Erhalt der Biodiversität
    kennenlernen."Zudem können zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich des Artenschutzes,
    die der Zoo Leipzig als Partner bearbeitet, zukünftig unter Mitarbeit der
    Veterinärmedizinischen Fakultät bearbeitet werden.
    Im Rahmen des Studiums der Veterinärmedizin an der Universität Leipzig gab und gibt es
    bereits zahlreiche Lehrveranstaltungen des Zoodirektors, zum Beispiel über
    Zootierkrankheiten. "Diese sind für die Fakultät von großer Wichtigkeit, ebenso die
    zahlreichen Ausbildungsstunden im Zoo Leipzig selbst, die während des Studiums in Praktika,
    Kursen oder auch postgradual im Rahmen von Dissertationen stattfinden", so Truyen weiter.
    Den Leipziger Zoo hat Junhold als Zoo der Zukunft konzipiert. Die Tiere leben nicht nur in
    einer naturnah gestalteten Umgebung und in den kontinentalen Themenbereichen steht auch
    der Artenschutz im Vordergrund. Diese fachliche Entwicklung führte dazu, dass Junhold in
    zahlreichen internationalen Gremien mitwirkt - in der International Union for the Conservation
    of Nature and National Recourses (IUCN), in die EAZA European Association of Zoos and
    Aquaria, in die ISIS International Species Information System, in den Verband Deutscher
    Zoodirektoren (VDZ) , in die WAZA World Association of Zoos and Aquariums u.a. Als
    große Auszeichnung ist seine Wahl zum Präsidenten des WAZA für die Periode 2011 bis
    2013 zu werten.
    Junhold ist seit November 1997 Direktor des Zoologischen Gartens Leipzig und
    Geschäftsführer der Zoo Leipzig GmbH. Von 1985 bis 1990 hat er in Leipzig
    Veterinärmedizin studiert und im Jahre 1994 als Forschungsstipendiat der
    Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig mit dem Prädikat summa cum laude
    promoviert. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit im Management einer Futtermittelfirma hat er
    die Federführung im Leipziger Zoo übernommen. In den folgenden Jahren führte er den Zoo
    an die Welt-Spitze der Zoologischen Gärten.
    (05.06.2013)
    Zoo Leipzig:   Zoo Leipzig wird 135 Jahre alt
    Moderne Tiergärten sind PR-Agenturen für die Wildtiere

    Am kommenden Sonntag, den 9. Juni, wird der Zoo Leipzig 135 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums hat Zoodirektor Dr. Jörg Junhold heute gemeinsam mit Journalisten einen Rundgang durch die Geschichte und Zukunft des Tiergartens an der Pfaffendorfer Straße unternommen und dabei herausgestellt: „Zoos im 21. Jahrhundert sind PR-Agenturen für die Wildtiere und ihre Lebensräume.“ Entsprechend haben Tiergärten heute neben ihrer Funktion als Kultur- und Freizeiteinrichtung drei Kernaufgaben: Erziehung & Bildung, Artenschutz und Forschung. Mit weltweit mehr als 700 Millionen Besuchern pro Jahr seien Zoos heute die größte außerschulische Bildungseinrichtung, denen eine enorme Verantwortung im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sowie für den Erhalt der Biodiversität zukomme. Der Zoo Leipzig hat sich im Jahr 2000 mit dem Unternehmenskonzept Zoo der Zukunft auf den Weg in selbige gemacht, um den Anforderungen und Aufgaben der Gegenwart gerecht zu werden.
    Wegweisende Projekte wie das Entdeckerhaus Arche, die Lippenbärenschlucht, die weltweit einzigartige Menschenaffenanlage Pongoland, die naturnah gestaltete Tiger-Taiga und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland wurden seitdem bereits realisiert. Allerdings, so gibt Junhold zu bedenken, hat der Zoo auch noch zahlreiche Aufgaben vor sich. Allein in diesem Jahr werden fünf Projekte parallel vorangetrieben: Für die vom Aussterben bedrohten Amurleoparden entsteht eine neue Anlage, der Ausgangsbereich wird völlig neu gestaltet, die historische Bärenburg von 1929 wird in ein Besucherzentrum umgewandelt und hinter den Kulissen entsteht eine neue Wasservogelaufzucht. Zudem wird die Sanierung der Kongreßhalle fortgesetzt.
    Die Veränderungen im Zoo Leipzig erfolgen unter Beachtung der Geschichte des Tiergartens, die 1878 in der kleinen Gaststätte „Zum Pfaffendorfer Hof“ begann. Gastwirt Ernst Pinkert hatte Raubtiere aus dem Tierpark Hagenbeck nach Leipzig geholt, um seine Gäste an den Exoten teilhaben zu lassen. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten. Pinkert erweiterte die Fläche bis 1900 auf 5,5 Hektar. Heute umfasst der Zoo Leipzig 26 Hektar und beherbergt rund 850 Tierarten. Der historische Eingangsbereich und der Gründergarten zeugen von der frühen Phase des Zoos. Auch die Anlagen der 20er und 30er Jahre sind Bestandteil des Erscheinungsbildes.
    Das Aquarium wurde an seinem heutigen Platz bereits 1910 eröffnet. Im Entdeckerhaus Arche, dem einstigen Raubtierhaus, lebten von 1901 bis 2003 die Löwen, bevor sie in die weitläufige Löwensavanne Makasi Simba umgesiedelt wurden. Der Elefantentempel Ganesha Mandir, 1926 erbaut, wurde bereits 2006 saniert. Die im Jahr 1976 angelegte Huftierfreianlage am Rosental fasziniert seit 2004 als Kiwara-Savanne die Besucher und in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland, die auf dem Gelände der früheren Orsta-Werke errichtet wurde, ist das Ökosystem Regenwald mitten in Europa lebendig – und erlebbar.
    „Die gesellschaftliche Sensibilität für den Umgang mit Tieren und die Verantwortung für den Erhalt von Artenreichtum hat sich im Laufe der letzten 135 Jahre enorm erhöht. Diesem Prozess tragen wir bei der Entwicklung des Zoo Leipzig ständig Rechnung und optimieren unsere Strukturen sowohl im Bereich der Wildtierhaltung und des Artenschutzes wie auch mit Blick auf die Bedürfnisse der Besucher“, fasst Zoodirektor Dr. Junhold die Herausforderungen, denen Zoos im 21. Jahrhundert gegenüberstehen, zusammen.

    Foto: Zoo Leipzig
    Tiger mit Jungtier auf der Tiger-Taiga
    (05.06.2013)
    BjörnN:   Kürzlicher Nachwuchs: 2 Dallschafe, 2 Europäische Rehe, Temminck-Tragopane

    Neuzugänge: 1,4 Schimpansen aus Stichting (AAP), 0,1 Bonobo aus Twycross
    (28.05.2013)
    Zoo Leipzig:   Ozelot- und Wildpferdjungtier geboren
    Sieben-Streiche-Tour zum Pfingstspektakel

    Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig hat ihren ersten Ozelotnachwuchs (Leopardus pardalis): Am 30. April kam das Jungtier der Eltern Daphne (geb. am 25.11.2007) und Pinchu (geb. am 14.09.2009) zur Welt. Seither entwickelt sich das kleine Raubtier sehr gut. Allerdings hat die kleine Katze, deren Geschlecht noch nicht bestimmt ist, die Mutterstube bislang nicht verlassen, sondern wird hinter den Kulissen von Mutter Daphne gut versorgt. Es wird einige Zeit dauern, bis sie dem Nachwuchs das Entdecken des Geheges gestattet.
    Dagegen hat das Fohlen von Wildpferdstute Ratina (geb. am 19.05.2003) und Lucky (geb. am 07.05.2004) bereits gestern, zwei Tage nach der Geburt, seinen ersten Ausflug ins Außengehege unternommen. Erst wenn die Bindung zwischen der kleinen Stute und ihrer Mutter ganz gefestigt ist, werden die beiden wieder in die Herde integriert. Bis dahin haben sie das kleinere der beiden einsehbaren Gehege für sich. Zudem wird in den nächsten Wochen weiterer Nachwuchs bei den laut Roter Liste stark gefährdeten Przewalski-Pferde (Equus caballus przewalskii) erwartet.
    Neben den zahlreichen Jungtieren des Jahres, zu denen auch der kleine Tapirbulle Baru, die beiden Bonobo-Nachkommen von Yasa und Lexi sowie zwei frisch geborene Dallschafe zählen, lockt am Wochenende auch das Pfingstspektakel in den Zoo Leipzig. Am 19. und 20. Mai können Besucher von 9 bis 19 Uhr auf die Sieben-Streiche-Tour gehen und dabei in die Fußstapfen von Wilhelm Buschs Gründerzeit-Strolche Max & Moritz treten. Bei zahlreichen Fütterungen, Kommentierungen und Gesprächen mit den Tierpflegern bekommen die Besucher einen Einblick in das tägliche Leben der Zoobewohner.

    Foto (Zoo Leipzig): Wildpferdfohlen mit Mutter
    (23.05.2013)
    BjörnN:   Erstmals seit 2009^^
    (17.05.2013)
    Michael Mettler:   "Erstmals seit 2013"? Der Zoo scheint tatsächlich der Zeit voraus zu sein ;-)
    (17.05.2013)
    BjörnN:   Außerdem wurde erstmals seit 2013 ein Wildpferd geboren. RATINA (geb. 2003 in Leipzig) brachte am 14.05. ein Stutfohlen zur Welt. Auch ihre Mutter RAISSA, ihre Schwester RAJA und ihre Tochter ROMY erwarten Nachwuchs.
    (17.05.2013)
    BjörnN:   Der erste Katzennachwuchs im Gondwanaland ist ein Ozelot, geboren am 30.04.2013. Eltern sind PINCHU aus Berlin und DAPHNE aus Aschersleben.
    (17.05.2013)
    Zoo Leipzig:   Pfingstspektakel mit Max & Moritz
    Sieben-Streiche-Tour für die ganze Familie

    „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“, heißt es nicht nur in Wilhelm Buschs Werk Max & Moritz, sondern am bevorstehenden Wochenende auch im Zoo Leipzig. Zum traditionellen Pfingstspektakel gehen Besucher am 19. und 20. Mai von 9 bis 19 Uhr auf die Sieben-Streiche-Tour und tauchen an den verschiedenen Stationen in die Welt der beiden Gründerzeit-Strolche sowie die Geschichte des Zoos ein, die vor 135 Jahren an einem Pfingstwochenende begann. Der Aquariumsvorplatz, die Bärenburg sowie die Freiflugvolieren – allesamt Zeugnisse der Zoogeschichte – gehören zu den Schauplätzen der Sieben-Streiche-Tour.
    Bei zahlreichen Fütterungen, Kommentierungen und Gesprächen mit den Tierpflegern bekommen die Besucher einen Einblick in das tägliche Leben der Zoobewohner. Zudem können die im Frühjahr geborenen Jungtiere überall beobachtet werden. Ob die kleinen Bonobos in Pongoland oder Tapirjungtier Baru in Gondwanaland – große und kleine Gäste werden begeistert sein. Darüber hinaus ist mehrmals täglich für märchenhafte Unterhaltung und Mitmachaktionen auf der Bühne an der Hacienda Las Casa gesorgt. Dort haben natürlich auch Max & Moritz ihren Auftritt.
    Zur Einstimmung auf das tierische Wochenende können Zoofans bereits am Freitag im MDR Fernsehen Neues aus dem Zoo Leipzig erfahren. Die wöchentliche Zoo-Serie Elefant, Tiger & Co. feiert ihren 10. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird im Anschluss an die reguläre Folge (19.50 Uhr) ab 20.15 Uhr die Jubiläumsshow Elefant, Tiger & Show aus Gondwanaland übertragen. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold steht um 22 Uhr im Riverboat Rede und Antwort, bevor von 0 bis 3 Uhr die lange Elefant, Tiger & Co.-Nacht übertragen wird.
    (15.05.2013)
    Zoo Leipzig:   Erfolgreiche interkontinentale Zusammenarbeit
    Vier Lippenbären aus Indien importiert

    Der Zoo Leipzig hat am 9. Mai vier Lippenbären aus Indien importiert. Die in indischen Zoos geborenen zwei- bis vierjährigen Tiere sind nach dem interkontinentalen Transport wohlbehalten in Leipzig eingetroffen und werden die nächsten Wochen in der Quarantäne verbringen. Sie sind für die Besucher zunächst nicht zu sehen. Zwei von ihnen werden im Anschluss im Zoo Leipzig verbleiben und in der Lippenbärenschlucht leben, während die anderen beiden Bären an einen europäischen Zoo abgegeben werden. Mit der Einfuhr der Lippenbären ist ein wichtiger Schritt für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierart gelungen. Sie sind Bestandteil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und vergrößern die genetische Variabilität des europäischen Bestandes. Ziel ist es, auf beiden Kontinenten die Artenschutzprogramme so zu managen, dass eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation als Backup für die vom Aussterben bedrohte Wildpopulation erreicht wird.
    Möglich wurde die interkontinentale Zusammenarbeit für den Artenschutz auf der Grundlage der im Dezember unterzeichneten Erklärung zwischen dem Zoo Leipzig und der indischen Zoobehörde (CZA), die dem Umweltministerium unterstellt ist. Die Vereinbarung gilt als erste ihrer Art zwischen einem europäischen Zoo und der indischen Regierung. Seit dem Abschluss der Vereinbarung ist das Dokument, das dem Artenschutz und dem interkontinentalen Wissenstransfer dienen soll, bereits intensiv mit Leben gefüllt worden. Ein erster Expertenbesuch von Leipziger Seite in Indien hat bereits dafür gesorgt, Erfahrung und Wissen zur Tierhaltung und zum Tiermanagement in die indischen Zoos zu transportieren. Zeitgleich mit den Lippenbären sind jetzt zudem zwei Zoomitarbeiter nach Deutschland gekommen, um sich hier in Schulungen und Workshops mit Kollegen auszutauschen und neue Aspekte für die tägliche Arbeit mitzunehmen. „Uns ist es extrem wichtig, Kooperationen nicht nur auf dem Papier zu vereinbaren, sondern sie mit Leben zu füllen. Dies ist uns bislang sehr gut gelungen, so dass wir uns darauf freuen, uns auch in der Zukunft gemeinsam mit den indischen Zoos für den Artenschutz zu engagieren und Fortschritte zu erreichen“, erklärt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) das globale Populationsmanagement forciert und die Zusammenarbeit der internationalen Zoogemeinschaft mit asiatischen Zoos intensiviert.
    (10.05.2013)
    BjörnN:   Der Leipziger Zoo hat heute 2,2 junge Lippenbären aus Indien erhalten, diese sind zwischen zwei und vier Jahren alt und Nachzuchten aus Indischen Zoos. Der Import wurde möglich, da der Zoo Leipzig ein Abkommen mit der indischen Regierung schloss. Nach der Quarantäne in Leipzig werden zwei Tiere an einen anderen europäischen Zoo weitergegeben.
    (09.05.2013)
    Michael Mettler:   Nochmal zu den Flughunden: Da ich mit Gelsenkirchen gerade einen weiteren Hallen-Halter von Kalongs besucht habe, achtete ich gezielt auf die Vegetation. Tatsächlich fanden sich dort Bäume, die aussahen wie der nebenstehend abgebildete: Blätter nur an den Astspitzen, ansonsten ideale Bedingungen zum Landen (rechts sind ruhende Kalongs zu sehen). Wäre mal interessant zu wissen, ob die Flughunde selbst ihre Landeplätze blattfrei halten (z.B. durch Abbeißen der Blätter); die Pflanze selbst wird wohl kaum so wachsen.

    Auch in der Dachkonstruktion der Gelsenkirchener Tropenhalle hingen Kalongs. Dort übernehmen offenbar die dünnen Verstrebungskreuze (am linken Bildrand ansatzweise zu sehen) die Funktion der Landeplätze, denn sie sind genügend weit von der Dachhaut entfernt, um ein Überfliegen zu gestatten, und Verletzungsgefahr gibt es durch das zwangsläufige Fehlen von Zweigen dort auch kaum.
    (09.05.2013)
    Zoo Leipzig:   Artenschutz: Mit Emotionen das Bewusstsein schärfen
    Zooexperten und Freilandforscher arbeiten zusammen

    Unmittelbar vor dem Filmstart des Disneynature-Films Schimpansen in Deutschland haben Prof. Christophe Boesch, Direktor der Abteilung für Primatologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Präsident der Wild Chimpanzee Foundation, sowie Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor und Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA), heute auf den akuten Bedrohungsstatus der Menschenaffen aufmerksam gemacht und erklärt, dass Zooexperten und Freilandforscher gleichermaßen gefordert sind, um das Überleben der Arten zu sichern.
    „Wir wissen heute, dass die Einrichtung von Nationalparks mit Parkwächtern, Ökotourismus und Forschungsprojekte in den betroffenen Ländern den Schutz der Tiere enorm erhöhen. Um darüber hinaus Aufmerksamkeit und Bewusstsein für diese bedeutsame Arbeit zu generieren, müssen wir auch neue Wege gehen. Einen Naturfilm wie ihn Disney jetzt gedreht hat und in die Kinos bringt, transportiert Emotionen und Wissen“, sagt Prof. Boesch, der seit über 30 Jahren die Schimpansen des Taï-Nationalparks in der Elfenbeinküste erforscht, die für den Film begleitet wurden. Gleichzeitig ist er der Gründer der Wild Chimpanzee Foundation (WCF), in der der Zoo Leipzig seit 2001 Mitglied ist und den Schutz der Schimpansen im Freiland unterstützt.
    Zoodirektor Dr. Junhold unterstrich zudem, dass der Zoo Leipzig mit Pongoland eine Menschenaffenanlage habe, die die artgerechte Haltung, erfolgreiches Zuchtengagement und wissenschaftliche Forschungsarbeit in einer einzigartigen Symbiose vereint. In seiner Funktion als WAZA-Präsident betonte er: „Zoos spielen im Artenschutz eine ebenso wichtige Rolle wie Freilandprojekte. Ein wichtiger Aspekt dabei ist das Management nachhaltiger Populationen für den Erhalt der Arten. Ein zweiter zielt darauf ab, dass unsere Tiere Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn sind. Nur wer die Faszination der Menschenaffen erlebt, wird bereit sein, sie zu schützen. Wenn uns das durch unsere Arbeit in Zoos und durch beeindruckende Filme wie Schimpansen, den ich für den besten Schimpansenfilm aller Zeiten halte, gelingt, ist ein wichtiger Schritt geschafft.“ Der Weltverband WAZA ist zudem neues Mitglied in der Great Ape Survival Partnership (GRASP) und wird dort künftig durch Dr. Junhold vertreten.

    Foto: Zoo Leipzig
    Schimpansen in Pongoland im Zoo Leipzig
    (07.05.2013)
    Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: Dieses Landeverhalten wurde mir auch schonmal von einem Fledertierexperten so erklärt und auch dass in Tierhaltungen, die Hängemöglichkeiten zu knapp unter der Decke angebracht werden. Allerdings sollte es in so einer riesen Halle genügend geeignete Plätze geben, nur vielleicht nicht in der Nähe des Futters?
    (07.05.2013)
    BjörnN:   Sicherlich eine plausible Möglichkeit. Vielleicht hätte man zu allererst die Vietnamesischen Flughunde in die Halle und die Kalongs im Kleinen Vogelhaus eingewöhnen sollen. Die Flughunde sind das recht freie Fliegen gewöhnt. Was die Landemöglichkeiten angeht würde ich annehmen, dass es derer ausreichend geben sollte.
    (05.05.2013)
    Michael Mettler:   Wenn es tatsächlich an mangelnder Flugmuskulatur gelegen haben sollte, könnten die Flughunde auch schlichtweg im "Fluss" ertrunken sein. Allerdings müsste doch bekannt gewesen sein, aus welchen Haltungsbedingungen (und dementsprechend wenig trainiert) die Tiere nach Leipzig kamen...?

    Wie sieht es denn in der Halle überhaupt mit Landemöglichkeiten für so große Flughunde aus? Mir hat mal ein Fledertierkenner erzählt, dass manche Zoohaltungen von Großflughunden (selbst solche in Hallen) schlichtweg nicht optimal sind, weil die Tiere keine Plätze finden, an denen sie aus dem Flug landen können (weshalb sie sich schließlich auf rein hangelnde Fortbewegung beschränken können, sofern Futter und Wasser auf diese Weise erreichbar sind). Ich hatte selbst leider noch nicht das Glück, den Vorgang mal beobachten zu können, aber die Pteropus-Arten sollen ihre Ruheplätze nicht etwa von unten her anfliegen, sondern ÜBER den Landeast fliegen, sich dabei mit den Füßen einhaken und dann per halber Rolle vorwärts in Hängeposition kommen. Dazu sind natürlich angesichts der Flügelspannweite und der Verletzungsgefahr für die Flughäute entsprechend lichte Äste nötig. Erst von diesem Landeplatz aus hangeln sich die Tiere dann in dichter belaubte Partien.

    Das würde bedeuten: Selbst ein gut trainierter Flughund kann nicht ewig in der Luft bleiben, wenn ihm geeignete Landeplätze fehlen, und wäre dann irgendwann zur unfallträchtigen Notlandung gezwungen.
    (05.05.2013)
    BjörnN:   Diejenigen der Zwerg- und Riesenotter sowie des Komodowarans nicht.
    (05.05.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Sind die Raubtieranlagen nicht überkuppelt mit Netzen?
    (04.05.2013)
    BjörnN:   Die Tiere kamen aus einer winzigen Voliere, womöglich waren die Tiere damit überfordert oder fielen einem Raubtier zum Opfer...
    (04.05.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Mich würde interessieren, warum die Haltung der Kalong im Gondwanaland aufgegeben wurde, bzw. woran diese letztendlich gescheitert ist. Von den fünf Tieren scheint auch nur noch eines zu Abgabe wieder zurück nach Stuttgart am Leben gewesen zu sein...
    (04.05.2013)
    BjörnN:   PANANGS Kälber hatten keine Virusprobleme, die beiden lebenden Kälber starben an unterschiedlichen Erkrankungen, die auf eine genetische Disposition hinweisen.

    Ob PADANG das Virus in sich trägt, wird sich ohne Ausbruch nie nachweisen lassen - es ist rein hypothetisch.
    (27.04.2013)
    Jan Jakobi:   @Rüdiger:
    "Panangs" Babys haben einen Gen-Fehler gehabt, jedenfalls wird es vermutet.
    Das erste Kalb wurde von ihr getötet, das zweite war eine Frühgeburt in Folge eines Schlages/Tritts bei einer Rangelei, das dritte wurde aufgrund von unzähligen Knochenbrüchen eingeschläfert und das vierte starb an einer Lungenembolie.
    Keiner dieser Todesfälle hat mit Herpes-Virus zu tun.

    Die Diskussion wegen "Panangs" Kälbern und wieso keines (über-)lebensfähig war gehört nicht in diesen Thread.

    (27.04.2013)
    Rüdiger:   @ Jan
    ich vermute schon eher Panang, da deren Jungtiere die Virusprobleme hatten .
    Gajendra und Sohn Ludwig von der Kuh Temi sind hingegen gesund.
    (27.04.2013)
    Jan Jakobi:   Auch wenn es weder bei Hagenbeck noch zu Leipzig rein gehört:

    "Gajendra" hat gar keinen Elefanten-Herpes-Virus.

    Der Verdacht trifft nicht zu, weil die Hauptverdächtige ("Panang" nämlich") Jahre vor den beiden Todesfällen in Zürich geboren wurde und auch vor diesen abgegeben wurde.

    "Panang" wurde 1989 geboren und kam 1995 nach München. 1997 kam "Xian" und 2000 "Aishu" zur Welt. 1999 kam "Indy" aus dem Zirkus Knie nach Zürich, diese hatte mit der früher bei Knie lebenden, heute in Basel, Afrikanerin "Malayka" Kontakt. Das heißt das "Indy" den Virus mitgebracht hat.

    Ich vermute das "Panang" einen Gen-Fehler hat, der für die Todesfälle ihrer Kälber verantwortlich ist.
    Genauso gut könnte der auch von "Gajendra" kommen.
    (27.04.2013)
    Michael Kilian:   Ja, es freut mich das Gajendra gut in Hamburg angekommen ist! Aber es hieß doch, Leipzig würde nicht mit ihm züchten, weil er irgendeine Herpes Geschichte übertragen kann, oder hab ich da was falsch verstanden?
    (27.04.2013)
    Jan Jakobi:   Wie man heute bei E,T&Co sehen konnte ging "Gajendra" wie am Schnürchen mit Seilen und Ketten rückwärts in den Transport-Container.

    (26.04.2013)
    Jan Jakobi:   Eigentlich sollte "Thisiam" kommen, er wurde aber wieder ein mal positiv getestet.
    Tbc soll man aber nur am toten Tier 100-prozentig nach weisen können.

    Die Wahl fiel dann auf "Gajendra".
    Er ist bereits letzten Dienstag, 16.04.2013, bei Hagenbeck lebend und gut angekommen. Die Geschichte passte nicht mehr in die letzte Folge rein, daher erst kommenden Freitag. Die Vorschau hört sich verwirrend an, laut der kommt er erst nach Hamburg.
    (22.04.2013)
    Michael Kilian:   Am Freitag hieß es der Gast aus dem Elefantenhaus geht nach Hamburg, warum, denn das?
    (22.04.2013)
    Zoo Leipzig:   Sanierung der Kongreßhalle geht weiter
    Stadtrat gibt grünes Licht

    Die Fortsetzung der Sanierung der historischen Kongreßhalle am Zoo Leipzig ist beschlossene Sache: Die Ratsversammlung hat heute die entsprechende Beschlussvorlage bestätigt und damit den Fortgang des Projektes befürwortet. 17,7 Millionen Euro werden im zweiten Bauabschnitt investiert, um den Komplex an der Pfaffendorfer Straße wieder nutzbar zu machen. Das vom Zoo, der Stadt Leipzig und der Leipziger Messe GmbH initiierte Sanierungskonzept sieht vor, das ehemalige Kulturzentrum als modernes, multifunktionales Kongress- und Veranstaltungszentrum im Herzen der Stadt wiederzubeleben. „Die neue, alte Kongreßhalle nimmt weiter Gestalt an. Wir schaffen hier in bester Lage und in einem einmaligen Umfeld ein Veranstaltungszentrum, um das uns die meisten Städte beneiden werden“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung. Finanziert wird der zweite Bauabschnitt zu je 39 Prozent (6,9 Mio. Euro) vom Zoo Leipzig sowie der Stadt Leipzig und zu 22 Prozent (3,9 Mio. Euro) durch Fördermittel.
    Im ersten Bauabschnitt wurden der historische Bachsaal saniert sowie der Händel- und Telemannsaal neu errichtet und seit der Fertigstellung genutzt. Ab dem neuerlichen Baustart im Sommer 2013 muss das Veranstaltungsgeschäft bis zur Fertigstellung der Kongreßhalle ruhen. Der zweite Bauabschnitt umfasst den Südflügel, den Großen Saal, den Richard-Wagner-Saal, den Weißen Saal, ein neues Zoorestaurant und das Obergeschoss des Nordflügels. Nach Abschluss der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen werden insgesamt 14 Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die je nach Anlass individuell nutzbaren Räume werden eine einzigartige Symbiose aus historischem Ambiente, neuer Architektur und modernster Bild- und Tontechnik in unmittelbarer Nähe zur Tier- und Pflanzenwelt des Zoo Leipzig bilden.
    „Wir freuen uns sehr, dass sich alle Verantwortlichen weiterhin zu dem anspruchsvollen Projekt bekennen und uns mit dem Stadtratsbeschluss das Vertrauen aussprechen, die Kongreßhalle wieder dem gesellschaftlichen Leben Leipzigs zuzuführen“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Bis zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Leipzig im Jahr 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

    Foto: Zoo Leipzig
    Visualisierung des Kongreßhallen-Komplexes (zooseitig)
    (18.04.2013)
    BjörnN:   Ganz genau, exakt dort, wo der Behinderten-Toiletten-Container steht.
    (03.04.2013)
    Jan Beensen:   Die Anlage entsteht zwischen Tigertaiga, Schimpansenanlage und gegenüber der Australienwiese (später Anoa/Pustelschweinanlage), richtig?
    (03.04.2013)
    BjörnN:   Da sollen Eulen rein, ob Bartkäuze wird sich zeigen.
    (03.04.2013)
    Silke Kollrich:   Hier ist ein Artikel aus der LVZ-online zum 1. Spatenstich der neuen Amur-Leopardenanlage:
    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/spatenstich-im-zoo-leipzig-amurleoparden-koennen-erst-2014-in-neues-gehege-ziehen/r-citynews-a-182464.html
    (03.04.2013)
    Sascha Möller:   In der Bildmitte ist ein kleineres Gehege zu sehen (hinter der Entdeckerhütte); sollen da die Bartkäuze rein?
    (03.04.2013)
    Liz Thieme:   Heute war Spatenstich für die Leopardenanlage. Soll eine Bauzeit von max. einem Jahr haben.
    Bildquelle: Facebook
    (03.04.2013)
    Zoo Leipzig:   Tapirjungtier heißt Baru
    Schabrackentapir sucht sich Namen selbst aus

    3.370 Teilnehmer, 4.500 Vorschläge, 8 Finalisten – und ein Siegername. Der kleine Schabrackentapir im Zoo Leipzig ist heute auf den Namen Baru getauft worden. Der Sohn von Mutter Laila und Vater Copashi wurde am 9. Februar in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland geboren und entwickelt sich seither hervorragend.
    Das Jungtier ist seit 1929 der erste Schabrackentapir-Nachwuchs im Zoo Leipzig. Doch auch außerhalb von Leipzig ist die Tierart nur selten zu sehen. Lediglich fünf Jungtiere wurden in den vergangenen zwölf Monaten in Zoos weltweit geboren.
    Baru bedeutet „der Neue" – ein passender Name für einen neuen Vertreter der Schabrackentapire, der bereits in den ersten sechs Wochen seines Lebens für große Aufmerksamkeit für den Artenschutz und seine Heimat gesorgt hat. „Baru ist Botschafter für seine Art und für den Zoo Leipzig. Wir werten diesen seltenen Zuchterfolg als besonderen Lohn für die engagierte Arbeit mit den Tieren und die guten Lebensbedingungen in Gondwanaland", sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
    Aus ganz Deutschland und zahlreichen anderen Ländern sind Namensvorschläge eingereicht worden. Eine Vorauswahl von acht Namen ist im Rahmen der Taufe zunächst auf vier reduziert worden, bevor Mutter Laila und ihr Nachwuchs aus Äpfeln, die mit den Anfangsbuchstaben der Namen Baru, Fajar, Harapan und Jarang gekennzeichnet waren, auswählen durften. Letztlich hat nicht, wie erwartet, Mutter Laila den Namen für ihr Jungtier ausgesucht, sondern der Kleine hat ihn selbst gewählt – und den Apfel mit dem "B" für Baru verspeist.
    Das bevorstehende Osterwochenende bietet für Zoofreunde und Familien eine gute Gelegenheit, den kleinen Tapir Baru zu beobachten und einen Osterspaziergang der ganz besonderen Art im Zoo Leipzig zu erleben.

    Foto: Zoo Leipzig
    (27.03.2013)
    Regina Nieke:   "Baru" heißt der kleine Tapir!
    Das ist indonesisch für "Der Neue" und der kleine Gefleckte durfte sich selbst den Namen "aussuchen" :-) Quelle: http://www.bild.de/regional/leipzig/tapir/zoo-leipzig-tapir-auf-baru-getauft-29681488.bild.html
    (27.03.2013)
    BjörnN:   1.) Nandi geht es gut, Geburt wird im Herbst erwartet.
    2.) Euforio und Maji sind dauerhaft friedfertig zusammen.
    3.) Servale gibt es seit 1,5 Jahren nimmer.
    (20.03.2013)
    Holger Wientjes:   Servale werden seit einigen Monaten nicht mehr gehalten. In der Anlage leben jetzt Löffelhunde.
    (20.03.2013)
    Michael Kilian:   Ich habe mal wieder ein paar Fragen. 1. Wie geht es denn der werdenden Mutter Nandhi? 2. Verträgt sich das Zwergflusspferdpaar inzwischen so gut, dass beide gemeinsam die Außenanlage nutzen können, OHNE das das Weibchen sich die ganze Zeit von Euforio vom Landteil vertrieben wird? Und 3. von fischkatze, Serval und Co, hab ich auch lang nichts gehört. Hat jemand Infros?
    (20.03.2013)
    Jan Jakobi:   Jetzt habe ich auch die ETC-Folge gesehen, es wurde doch alles gezeigt.
    Die Todesursache wurde am Ende nicht genau genannt, aber es war das Herz (Herz-Kreislauf-Versagen vermute ich).
    Von der Geburt von "Emmas" erstem Kalb gibt es Fotos in der Panthera 2008, damals hat sie das überlebt.
    (08.03.2013)
    BjörnN:   Zum neuen Ausgangsbereich nebst begehbarer Flamingolanlage gibt es bislang nur wenige Informationen.

    Die Ausschreibungen laufen bereits. Die Eröffnung ist zum Beginn der Sommerferien 2014 geplant.
    (03.03.2013)
    Michael Kilian:   Dann wird das ja nen echter Bauboom dieses Jahr, es wird ja auch Zeit das die Tiere anders untergebracht werden.
    (03.03.2013)
    BjörnN:   Des Weiteren wird im Sommer eine Wasservogelzucht- und Quarantänestation neben der Rückwärtigen Tierhaltung entstehen.

    Diese besteht aus einem Haus mit 340m² Grundfläche, einer massiven Quarantäneeinheit und einer Zuchtstation mit Außenvolieren in leichterer Bauweise.
    (02.03.2013)
    BjörnN:   Die Bauarbeiten für die neuen Amurleopardenanlage haben begonnen, diese entsteht neben der Tiger-Taiga.

    Geplant ist ein Haus von ca. 260m² Fläche und 1000 m³ Rauminhalt, welche mehrere Boxen enthalten soll.

    Des weiteren wird es 2 übernetzte Schauanlagen von insgesamt 400m² und eine rückwärtige Außenanlage geben.
    (02.03.2013)
    Jan Jakobi:   ETC-Vorschau für nächsten Freitag:
    Die ganze Tragödie um "Emma", ich vermute man wird nicht bis ganz zum Ende der Geschichte zeigen.
    Die Geschichte erinnert mich an "Knöpfchen", auch wenn bei ihr zwischen Geburt des Kalbes und ihrem Tod 3 Tage lagen.

    "Emma" hatte ursprünglich wie "Gusti" einen anderen Namen, dass habe ich mal irgendwo gelesen. Beide haben aber ihren "Arbeitstitel" behalten.
    (01.03.2013)
    BjörnN:   Sorry, 5 Bullen insgesamt, inklusive "Max".
    (27.02.2013)
    Carsten Horn:   Von wem stammt der fünfte Jungbulle, g?
    (27.02.2013)
    BjörnN:   Wie der Name vermuten lässt, wurde sie in "Emmen" geboren und zwar 2002.

    Neben "Ashanti" und "Gusti" steht auch noch "Andrea" als Zuchtkuh in Leipzig.

    Zu "Max" und den 3 Zuchtkühen kommen noch 5 Jungbullen, 2 von "Ashanti", einer von "Emma" und einer von "Andrea".
    (27.02.2013)
    Jan Beensen:   Ich dachte immer Emma wäre selber aus der Zucht in Leipzig.
    Wo ist sie geboren worden?
    (27.02.2013)
    Jan Jakobi:   Oh je, dass hätte ich jetzt nicht erwartet.

    Dann sind also nur noch der Bulle "Max" und die Zuchtkühe "Ashanti" und "Gusti" im Bestand.

    Sowie ein paar ältere Kälber.

    Es ist übrigens nicht das erstes mal das es bei "Emma" Probleme gab/gibt.

    Ihr erstes Kalb musste 2008 per Menschenkraft auf die Welt geholt werden, leider war es schon tot.
    (26.02.2013)
    Silke Kollrich:   Leider ist das lange Warten auf das Giraffenjungtier tragisch ausgegangen:
    http://www.lvz-online.de/nachrichten/topthema/giraffenweibchen-emma-und-jungtier-sterben-bei-geburt-im-leipziger-zoo/r-topthema-a-176687.html
    Sehr traurig und schade, denn das Jungtier wäre das einzige dieses Jahr gewesen.
    (26.02.2013)
    Peter Lohse:   Michael Kilian:
    Ich würde deinem Cousin den Rat geben die Finger davon zu lassen. Das Terrarium ist viel zu klein für eine Landschildkröte. Im Übrigen sollte er sich erstmal mit einschlägiger Literatur versorgen, die intensiv lesen und dann sich überlegen was und ob er das wirklich will. Schildkröten sind auch keine anfänger Tiere.
    (17.02.2013)
    Michael Kilian:   @Holger: Nein:-D Ich dachte ich frag einfach mal, ich weiß, dass es hier um Leipzig geht, aber vielleicht hat ja jemand ne Idee was was man einem Anfänger so raten könnte.
    (16.02.2013)
    Jan Jakobi:   Dann ist alles doch noch gut ausgegangen bei den Tapiren. Vor einigen Monaten hatte das Paar rätselhafte Koliken.

    Es hat in der tat schon mal Nachwuchs gegeben:

    1929 war die Erstzucht für Leipzig beim Schabrackentapir.
    War das nicht sogar deutsche oder europäische Erstzucht?

    Es gab auch Nachwuchs beim Flachlandtapir.
    Die Info habe ich aus der Leipziger Zoo-Chronik. Dort ist auf Seite 202 eine Tapirmutter mit Jungtier abgebildet: "Anta" mit Kälbchen "Tapsine". Das Foto ist auf 1960 datiert.

    Zu dem Leipziger See-Elefanten:
    In der Zoo-Chronik fand ich noch das der See-Elefant "Taita" männlich und ein Südlicher See-Elefant war. Es sind auch zwei Fotos von ihm drinnen.
    Ebenso fand ich im Artikel "Erfahrungen mit Robben im Leipziger Zoo" in der Panthera 1984 genau dieselbe Information und das er nach drei Monaten an einer Herzschwäche starb. Er kam übrigens von der Firma Hagenbeck.
    (16.02.2013)
    Holger Wientjes:   Im Zoo Leipzig ? ;-)
    (16.02.2013)
    Michael Kilian:   Mein Cousin möchte sich ein Terrarium(Trockenhaltung)70x40x50 Wunschtier Schildkröte, sollte aber Anfängerfreundlich sein. Leider nicht mein Gebiet, kann jemand helfen bzw hat eine was man als Anfänger nehmen kann?

    (16.02.2013)
    Michael Kilian:   Das ist ja echt wenig, vier Jungtiere welweit! Dann kann man nur hoffen das Laila, so vorbildlich weitermacht, und dann das spätere Zusammentreffen zwischen Vater und Kind ebenso reibungslos abläuft!
    (16.02.2013)
    Zoo Leipzig:   Tapirjungtier erkundet Gehege
    Schabrackentapir-Nachwuchs braucht Namen

    Fünf Tage nach der Geburt ist die unbeobachtete Zweisamkeit in der Mutterstube für Tapirweibchen Laila und ihr männliches Jungtier beendet. Seit heute dürfen die beiden zeitweise das Gehege in Gondwanaland erkunden. „Die unerfahrene Mutter kümmert sich von Beginn an vorbildlich um den Nachwuchs und reagiert unmittelbar auf dessen Rufe, sollte sie außerhalb seiner Sichtweite geraten“, erklärt Kurator Gerd Nötzold. Dieses Miteinander können Zoobesucher ab sofort in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland beobachten, wenn sich Mutter und Kind entscheiden, den rückwärtigen Bereich zu verlassen. Die Zucht bei den vom Aussterben bedrohten Schabrackentapiren ist in Leipzig erstmals seit 1929 gelungen. Weltweit wurden in den vergangenen zwölf Monaten laut Zoo-Informationssystem ZIMS nur vier Schabrackentapir-Jungtiere geboren. „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig Zuchterfolge für den Arterhalt sind“, betont Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
    Noch hat der Leipziger Nachwuchs keinen Namen. Das soll sich mit Hilfe der Zoobesucher ändern. Ab sofort – und bis zum 10. März – können Vorschläge eingereicht werden. Wer mitmachen möchte, kann seinen Namensvorschlag unmittelbar im Zoo im Safaribüro abgeben oder ihn per Post (Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig) oder E-Mail (taufe@zoo-leipzig.de) einsenden.

    Foto: Zoo Leipzig
    (13.02.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Hoffentlich wächst das Jungtier gesund heran.
    (11.02.2013)
    Zoo Leipzig:   Ersehnter Nachwuchs in Gondwanaland
    Tapirjungtier geboren

    Tapirweibchen Laila (geb. 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) hat am Samstag um 1.30 Uhr ein gesundes, männliches Jungtier zur Welt gebracht. Die Geburt verlief nach Auswertung der Kameraüberwachung bilderbuchmäßig und dauerte 2,5 Stunden. Erste Trinkversuche beobachteten die Pfleger am selben Tag. Bei der gestern von Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard durchgeführten Jungtierprophylaxe wurde ein Gewicht von 8,3 kg festgestellt. „Dieser Zuchterfolg ist für uns von großer Bedeutung, zeigt er einmal mehr, dass sich die Tiere in Gondwanaland wohlfühlen. Bisher kümmert sich Laila als Erstgebärende vorbildlich um ihren Sprössling, und wir hoffen, dass sich die Mutter-Kind-Bindung weiter festigt“, fasst Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die frohe Botschaft zusammen. Insgesamt mussten die Tierpfleger über 400 Tage auf die erste Tapirgeburt seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland warten. Tapirmann Copashi (geb. 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig) hat die Geburt vom Nachbargehege aus verfolgt. Da Tapire Einzelgänger sind, wird er mit Laila und dem Nachwuchs vorläufig nicht vergesellschaftet.
    Die in Südostasien beheimateten Schabrackentapire sind die größte der noch vier lebenden Tapirarten. Einst weit verbreitet, kommen sie heute nur noch äußerst selten und in wenigen Regenwaldgebieten der Malaiischen Halbinsel und Sumatra vor. Tapire zählen zu den „lebenden Fossilien“ und gelten als äußerst scheue Tiere, die bei Gefahr regungslos ausharren und durch eine spezifische Fellzeichnung charakterisiert sind. Das Internationale Zuchtbuch wird in Disney´s Animal Kingdom und das Europäische Erhaltungsprogramm in Nürnberg geführt.

    Foto: Zoo Leipzig
    (11.02.2013)
    Michael Kilian:   Ist Emmas Kalb schon da?
    (06.02.2013)
    Zoo Leipzig:   Bonobojungtier hat einen Namen
    Neue Paare bei Löffelhund und Stumpfkrokodil

    Das Geheimnis ist gelüftet: Drei Wochen nach der Geburt ihres Jungtieres hat Bonoboweibchen Yasa den Tierpflegern den genauen Blick auf den Nachwuchs freigegeben. Es ist ein Männchen. Das jüngste Mitglied der zehnköpfigen Bonobogruppe (Pan paniscus) in Pongoland wurde nach gemeinsamer Namenssuche von Pflegern des Zoo Leipzig sowie Mitarbeitern des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie auf den Namen Kasai getauft. Damit heißt das am 9. Januar geborene Bonobomännchen nach einem Fluss im Verbreitungsgebiet der vom Aussterben bedrohten Tierart.
    Doch nicht nur in Pongoland gibt es Neuigkeiten: Auch in Gondwanaland und dem Aquarium gibt es hinsichtlich der Zusammenstellung von potentiellen Zuchtpaaren Fortschritte. So ist die Zusammengewöhnung der Löffelhunde Hurvínek (geb. 30.05.2010 in Prag) und Mánička (geb. 25.05.2010 in Posen) in der Tropenerlebniswelt erfolgreich abgeschlossen. Schon bei einem Besuch in den morgen beginnenden Winterferien kann das Duo gemeinsam in seinem Gehege beobachtet werden.
    Im Aquarium haben sich zudem die beiden Stumpfkrokodile (Osteolaemus tetraspis) kennengelernt. Das Männchen ist im Dezember nach Leipzig gekommen und gestern nach Ende der Quarantäne in das Aquarium umgesetzt worden. Damit hat das Weibchen einen neuen Partner bekommen. Dies war nötig geworden, da eine wissenschaftlich angelegte Studie zur Genetik belegt hat, dass die Tiere zu bis dato nicht erfassten, unterschiedlichen Formen gehörten. „Dieses Beispiel unterstreicht die wissenschaftliche Basis, auf der das professionelle Tiermanagement moderner Zoos beruht“, erklärt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

    Foto (Zoo Leipzig): Löffelhundpaar in Gondwanaland
    (04.02.2013)
    Ralf Wagner:   ...es muss glaube ich drei weibliche Gorillas heißen ;-)
    (04.02.2013)
    Zoo Leipzig:   Komodowaranweibchen in Gondwanaland zu sehen
    Veränderungen bei den Gorillas

    Die beiden Komodowaranweibchen Festus und Pantai sind aus der rückwärtigen Tierhaltung in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland umgezogen und ab sofort für die Besucher des Zoo Leipzig zu sehen. Allerdings benötigen die beiden Zweijährigen auch weiterhin ein eigenes Gehege und können noch nicht gemeinsam mit dem achtjährigen Männchen Kampung leben. Dieser würde die jungen, noch kleinen Weibchen fressen. Festus und Pantai waren im vergangenen Jahr im Rahmen eines Austausches zwischen dem europäischen und US-amerikanischen Zuchtprogramm in den Zoo Leipzig gekommen. Ziel des internationalen Projektes ist es, die genetische Variabilität für die weitere Zucht der vom Aussterben bedrohten Komodowarane (Varanus komodoensis) zu vergrößern, um mittelfristig eine stabile, selbsterhaltende Population auf beiden Kontinenten aufbauen zu können.
    Darüber hinaus gibt es Veränderungen bei den Gorillas (Gorilla gorilla gorilla) in Pongoland. Für das Gorillaweibchen Louna (geb. 13.07.2006 in Leipzig) stand heute ebenfalls ein Umzug an: Die Sechsjährige hat den Zoo in Richtung Nürnberg verlassen. Nach andauernden Auseinandersetzungen mit dem neuen Silberrücken Abeeku in Pongoland, bei denen deutlich wurde, dass dieser das Weibchen nicht akzeptieren wird, musste sie zuletzt von den übrigen Gorillas separiert gehalten werden. Um künftig wieder artgerecht in einer sozialen Gruppe zu leben und perspektivisch Nachwuchs bekommen zu können, wird sie auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungs-zuchtprogramms (EEP) in die bestehende Nürnberger Gruppe integriert. In Leipzig hat sich in den vergangenen Wochen hingegen Kumili (geb. 23.01.2004) eingelebt. Das neun Jahre alte Weibchen war im November aus Chessington (Großbritannien) gekommen und wird seit Ende der Quarantäne bislang erfolgreich in die Gruppe eingewöhnt. Damit leben in Pongoland neben dem Silberrücken vier weibliche Gorillas.

    Foto: Zoo Leipzig
    (04.02.2013)
    Niedersachse:   Normales Orang-Utan-Verhalten.
    (02.02.2013)
    Michael Kilian:   Hat jemand die Zusammenführung der Orangs mit dem neuen Weibchen live miterlebt: Laut Vorschau Etc - Vorschau sieht es ziemlich heftig aus. Der Pfleger sagt es kann sogar zu einer Vergewaltigung kommen, sollte sich gegen Bimbo zur Wehr setzen.
    (02.02.2013)
    Ralf Wagner:   Es stand zumindest in einem Bericht der regionalen Zeitung "Leipziger Wochenkurier", ich glaube auch online nachzulesen.
    (28.01.2013)
    Regina Nieke:   Bzgl. der Moorantilopen hab ich eben zufällig in der ZTL "Zooerstzucht 2013" gelesen . Kann jemand aufklären?
    (28.01.2013)
    Michael Kilian:   Laut Bild.de ist das Hai Baby tot
    (26.01.2013)
    Silke Kollrich:   Und nach Aussage des Tierpflegers heute Mittag im Zoo steht die Geburt des Jungtieres von Giraffenkuh Emma kurz bevor. Sie ist bereits abgetrennt im hinteren Stall und heute Morgen dachte man schon, dass es losgeht. Dies war dann doch nicht der Fall, aber es kann nicht mehr lange dauern. Leider ist dies dann der einzige Giraffennachwuchs für dieses Jahr, da Max bis Oktober 2012 einzeln gehalten wurde.
    (26.01.2013)
    BjörnN:   Vier Visaya-Pustelschweine kamen am 30.12.2012 zur Welt und entwickeln sich sehr gut.

    Nachdem Bonoboweibchen "Yasa" bereits am 09.01.2013 ihr drittes Jungtier zur Welt gebracht hat, steht die nächste Geburt schon bevor. Im April erwartet "Lexi" ihr 1. Jungtier.
    (26.01.2013)
    Jan Jakobi:   Die Tragzeit von Tapiren gehört auch zu den längeren im Tierreich.
    Das Baby soll dieses Jahr zur Welt kommen.

    Zum zweiten Hyänen-Gehege:

    Vielleicht kann man eine Jung-Rüden-Gruppe darin halten. Ich weiß nicht ob das schon mal gemacht bzw. versucht wurde.
    (25.01.2013)
    BjörnN:   Das Jungtier wird im ersten Halbjahr 2013 erwartet.
    (25.01.2013)
    Michael Kilian:   Nach langer Pause endlich wieder hier und gleich mal eine Frage! Wie sieht es denn mit dem Nachwuchs bei den Taperen aus?
    (25.01.2013)
    Regina Nieke:   Mal DAVON abgesehen, sieht Lubanga auch nicht mehr soooo fit aus wie früher. Das Alter macht ihr bestimmt auch zu schaffen. Tja, wir werden alle nicht jünger..
    (25.01.2013)
    Silke Kollrich:   Der Zoo Leipzig hat bekannt gegeben, dass die Zucht mit den Tüpfelhyänen erst einmal eingestellt wird, da die Gene von Lubanga mittlerweile überrepräsentiert sind. Für welche Tierarten ist denn jetzt das Zweitgehege im Masterplan vorgesehen? Weiß da jemand etwas Genaueres?
    (25.01.2013)
    Silke Kollrich:   Endlich wieder Nachwuchs im Pongoland! Gestern wurde ein Bonobo geboren: http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2013/01/10/nachwuchs-bei-den-bonobos-in-pongoland/
    (10.01.2013)
    Zoo Leipzig:   Besucherrekord für den Zoo Leipzig
    Winterpreise gelten bis 20. März

    2.123.349 Millionen Besucher haben den Zoo Leipzig im Jahr 2012 besucht. Damit wurde die Bestmarke aus dem Vorjahr noch um rund 25.200 Besucher übertroffen. „Wir freuen uns über den großartigen Erfolg und bedanken uns bei allen Zoofans für den enormen Zuspruch im abgelaufenen Jahr“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Mit der Fortsetzung des Masterplanes verfolgt der Tiergarten an der Pfaffendorfer Straße auch in 2013 seinen Weg zum Zoo der Zukunft konsequent weiter. Die anstehenden Projekte umfassen den Neubau einer Anlage für die Amurleoparden, die Fortsetzung der Modernisierung der Kongreßhalle sowie die beginnende Neugestaltung des Ausgangsbereiches. „Das Jahr des 135. Geburtstages des Zoo Leipzig wird erneut ein spannendes für alle Besucher und das Team“, verspricht Junhold.
    Für Spannung sorgen derzeit bereits die jungen Riesenotter. Der im Oktober geborene Nachwuchs ist mit der gesamten Familie – den Eltern Mutter Madija (geb. 27.08.07 in Dortmund) und Vater Jao (geb. 26.01.08 in Hamburg) sowie den im Vorjahr geborenen Geschwistern Pablo und Diego – regelmäßig im Schwimmbecken zu sehen. Während sich die drei Weibchen sehr gut entwickeln und Gewicht zulegen, ist ein männliches Jungtier gestorben und das Zweite ist bislang deutlich leichter als die Geschwister. Es bleibt deshalb abzuwarten, wie die Entwicklung weitergeht.
    Wer den Nachwuchs beim Schwimmen lernen beobachten und den Zoo erleben möchte, profitiert derzeit von den attraktiven Winterpreisen im Zoo Leipzig. Bis einschließlich 20. März 2013 zahlen Erwachsene für eine Tageskarte 14 Euro und Kinder bis 14 Jahre acht Euro. Eine Familienkarte kostet 35 Euro. Der Zoo ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
    (07.01.2013)
    BjörnN:   Natürlich handelt es sich um "Nandi".
    (15.12.2012)
    Rüdiger:   Na da scheinen ja die vorab erhaltenen Hormonbehandlungen bei den Spitzlippennashörner besonders gut geholfen zu haben. Glückwunsch für Leipzig , vermutlich wird es erstmals Nandi sein oder?


    (15.12.2012)
    Jan Jakobi:   Das trächtige Spitzmaulnashorn kann nur "Nandi" sein.
    (14.12.2012)
    Zoo Leipzig:   Erfolgreiches Jahr 2012 für den Zoo Leipzig
    2013 bekommen Amurleoparden neues Gehege

    Der Zoo Leipzig ist den hohen Erwartungen gerecht geworden: „Wir haben die Erfolge des Vorjahres in 2012 wiederholt und damit unsere eigenen ebenso wie die externen Ansprüche erfüllt“, hat Zoodirektor Dr. Jörg Junhold im Rahmen der heutigen Jahres-Pressekonferenz ein positives Resümee gezogen. Erneut – und damit zum zweiten Mal in Folge – kamen mehr als zwei Millionen Besucher in den Tiergarten der Messestadt. „Der Zoo Leipzig hat mit der Tropenerlebniswelt Gondwanaland und durch den Einsatz aller Mitarbeiter sowie den großen öffentlichen Zuspruch seinen Stellenwert für den Leipziger Tourismus ebenso wie sein überregionales Einzugsgebiet weiter gefestigt.“ Zudem wird das Umsatzziel von 28,5 Millionen Euro realisiert werden.

    Teilnehmerrekorde in verschiedenen Bereichen
    Ausdruck für den Erfolg im zu Ende gehenden Jahr sind gleich mehrere Rekorde: Mehr als 38.000 Menschen, und damit ca. 20 Prozent mehr als im Vorjahr, haben durch die Intensivierung des Veranstaltungsgeschäftes in Gondwanaland sowie die Inbetriebnahme der Kongreßhalle an extern gebuchten Veranstaltungen im Zoo Leipzig teilgenommen. Auch im Besucherbereich konnten neue Maßstäbe gesetzt werden: Mit rund 4.400 Entdeckertouren bis zum Jahresende gelang innerhalb von sechs Jahren ein Anstieg um rund 60 Prozent. Neben den Zoolotsen hatten auch die Lehrer an der Zooschule alle Hände voll zu tun: Mit rund 11.000 Schülern kamen in 2012 mehr Teilnehmer zum Unterricht in den Zoo Leipzig als je zuvor. Die Steigerung um mehr als 50 Prozent innerhalb von zwei Jahren ist nicht zuletzt dank der Stundenzuweisung durch die Bildungsagentur möglich gewesen.

    Licht und Schatten im Tierbestand
    Mit der Ankunft des Sunda-Gavial-Männchens De Gaulle (aus Berlin) sowie von zwei jungen Komodowaran-Weibchen (USA) sind in Gondwanaland erneut zoologische Meilensteine realisiert worden. Zudem haben in den vergangenen Monaten zahlreiche freilebende Frösche und Vögel die Tropenhalle erobert. Ebenso viel Bewegung herrschte bei den Menschenaffen in Pongoland. In Zusammenarbeit mit den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen hat die Zusammenstellung neuer Zuchtgruppen bei den Gorillas, Orang-Utans und Bonobos begonnen. Somit hieß es u.a. Abschied nehmen von Silberrücken Gorgo, dessen Platz Abeeku als neuer Anführer bei den Gorillas eingenommen hat.
    Licht und Schatten lagen mit Blick auf die Zuchtanstrengungen bei den vom Aussterben
    bedrohten Arten nah beieinander. Während die Aufzucht des Nashornjungtieres Naima ebenso
    gut verläuft wie das Heranwachsen der beiden Giraffenjungtiere, des Lippenbären-
    Nachwuchses, der Tiger-Zwillinge, Riesenotter, Tüpfelbeutelmarder und des Dikdiks, musste
    der Zoo Leipzig bei anderen Arten traurige Verluste vermelden. Neben dem tragischen Verlauf
    der Elefantengeburt gelang es auch nicht, den Nachwuchs bei den Schneeleoparden und
    Mähnenwölfen aufzuziehen. Für das Jahr 2013 stellte Zoodirektor Dr. Junhold, der seit mehr als
    einem Jahr dem Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) als Präsident vorsteht, jedoch
    heute bereits die Fortsetzung der Bemühungen in Aussicht: „Eine unserer grundlegendsten
    Aufgaben und Anliegen ist es, bedrohte Tierarten zu erhalten. Dafür werden wir uns weiterhin in
    Abstimmung mit den internationalen Zuchtprogrammen engagieren.“ Im Zoo Leipzig stehen
    beispielsweise Geburten beim Schabrackentapir, Spitzmaulnashorn und Schimpansen an.

    Gremienarbeit & Artenschutz
    Pünktlich zur Weltkonferenz der IUCN (International Union for Conservation of Nature) ist der
    Zoo Leipzig im September Mitglied in der weltgrößten Naturschutzorganisation geworden.
    Damit verstärkt der Leipziger Tiergarten seine internationale Präsenz weiter. Kürzlich ist es
    zudem gelungen, mit den indischen Behörden einen Kooperationsvertrag – dem ersten seiner
    Art zwischen einem europäischen Zoo und Indien – abzuschließen. Künftig wollen die Partner
    mit gegenseitigen Schulungsaustauschen Wissen transferieren und beim Schutz bedrohter
    Arten zusammenarbeiten. Darüber hinaus konnte der Zoo Leipzig auch in seinen übrigen
    Artenschutzprojekten neue Fortschritte erzielen: Während in der Zuchtstation für Nasenfrösche
    in Chile bereits mehr als 130 Jungtiere leben, wurden in Borneo im Umfeld der Zuchtstation für
    das stark bedrohte Sabah-Nashorn zehn Hektar Lebensraum aufgeforstet.

    Umsetzung des Masterplanes geht weiter
    Auch 2013, im Jahr seines 135. Geburtstages, verfolgt der Zoo Leipzig seinen Weg zum „Zoo
    der Zukunft“ konsequent weiter. Nachdem der Leipziger Stadtrat im Juli 2012 grünes Licht für
    die Fortsetzung des ambitionierten Konzeptes gegeben hat, laufen die Vorbereitungen für die
    nächsten Modernisierungen. Rund 8,5 Mio. Euro sollen investiert werden. Zunächst erhalten die
    Amurleoparden ein übernetztes Gehege im Stil eines Felshangs mit Wasserlauf neben der
    Tiger-Taiga. Bis zum Jahresende 2013 soll die Anlage eingeweiht werden. Parallel dazu beginnen
    im nächsten Jahr die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt der Kongreßhalle sowie am
    neuen Ausgangsbereich, zu dem eine begehbare Flamingolagune sowie ein Zooshop gehören
    werden. „Die Evaluation der Phase II des Masterplanes sowie der öffentliche Zuspruch haben
    uns zum einen gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber zum anderen auch, dass wir
    in den historischen Zoobereichen noch viel zu tun haben“, schätzt Junhold den Status quo ein.
    „Dieser Aufgabe stellen wir uns als Zoo Leipzig auch im neuen Jahr.“

    Dr. Jörg Junhold
    Zoodirektor
    (14.12.2012)
    BjörnN:   Heute fand im Gondwanaland die Jahrespressekonferenz statt. Folgende Informationen wurden gegeben:

    - 38.000 Menschen nutzen den Eventbereich im Gondwanaland und der Kongresshalle in diesem Jahr.
    - 4400 Entdeckertouren wurden genutzt.
    - 11.000 Schüler nutzten 2012 die Zooschule.

    - 2013 erhalten die Amurleoparden eine neue übernetzte Anlage neben der Tiger-Taiga.
    - Des Weiteren beginnen die Bauarbeiten am neuen Ausgangsbereich + Flamingolagune und der 2. Bauabschnitt der Kongresshalle.

    Zu erwartende Geburten 2013:
    - Rothschildgiraffe
    - Przewalski-Pferde
    - Bonobo
    - Westafrikanischer Schimpanse
    - Schabrackentapir
    - Östliches Spitzmaulnashorn
    (14.12.2012)
    Oliver Müller:   @ Sacha:

    Der Unterscheid in der Haltung von Trampeltieren und bengalischen Tigern ist mir schon auch klar. ;-)

    Ich wollte damit lediglich sagen, dass die deutschen Zoos nicht wenig Platz, Geld und pflegerischen Aufwand betreiben um eine Menge Tiere zu halten, die jetzt nicht gerade ganz oben auf der Liste der bedrohten Tierarten stehen. Dafür könnte man vielleicht auch in dem einen oder anderen Zoo ein zusätzliches Pärchen Tiger halten...


    (08.12.2012)
    BjörnN:   Aus Chessington traf ein 8jähriges Gorillaweibchen ein.
    (07.12.2012)
    WolfDrei:   Zu den amerikanischen Nilgiris: 2005 sind die 5,7 aus dem San Diego-Zoo "on loan" nach Texas zum "peace river sanctury" / iron Mountains/ gegangen. (Gefunden in meinem "2005 Inventory-Heft" der Zoolog. Society von San Diego. Gegen 2000 hatte auch Minnesota noch welche.
    (07.12.2012)
    Sacha:   @MM: Ich denke, die dürften schon länger Geschichte sein. Auf den Homepages beider Zoos finde ich nichts, in den Zooplänen ist nichts verzeichnet und die Beiträge der Zoo-Wissenschaftler aus Memphis und Minnesota (jedenfalls die, die ich gefunden habe) stammen aus den 80ern.
    (07.12.2012)
    Michael Mettler:   @Sacha: Hm, dann bin ich vielleicht nicht auf aktuellem Stand. Ich wusste von einem Zuchtbuch und Google-Suche förderte zumindest Memphis und den Minnesota Zoo hervor - sind die Tahre dort schon Geschichte?
    (07.12.2012)
    Sacha:   @Michael Mettler: Welcher US-Zoo hält denn gegenwärtig Nilgiri-Tahre?
    Ich wusste zwar, dass San Diego diese Art früher mal hielt und ich habe auch immer wieder von Privathaltungen in den USA gehört bzw. gelesen, die Nilgiri-Tahre angeblich in ihrem Besitz haben. Jedoch nichts Konkretes.
    (07.12.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Dafür kann aber der ehemalige Lippenbärkoordinator auch nix ;-) Großbären sind doch in Deutschland insgesamt seit Jahren rückläufig, das liegt aber eher an Gehegezusammenlegungen, Geo-Konzepten und dem Wegfall nicht mehr zeitgemäßer Gehegeressourcen (siehe auch Leipzig). Und neue Lippenbären werden zwangsläufig vordergründig mit den anderen Tropenbären (die genauso attraktiv und größtenteils ebenfalls bedroht sind) in Konkurrenz um Platzressourcen treten, nicht so sehr mit den einfacher zu haltenden Braun- oder Schwarzbären und schon gar nicht mit Eisbären (die spielen in punkto Publikumsinteresse und baulichen Anforderungen m.E. in einer anderen Liga).
    (06.12.2012)
    BjörnN:   Angesehen von den Eisbären, die eine gewisse Renaissance erleben, erfreuen sich Kragen- und Braunbären aber nicht gerade wachsender Beliebtheit, zumindest nicht in Deutschland.
    (06.12.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Ob das wirklich nur am vorherigen Koordinator lag? Immerhin gab die EAZA 2003 eine Empfehlung an ihre Mitgliedszoos, sich bei der Bärenhaltung auf Eisbären, eurasische Braunbären und Ussuri-Kragenbären zu konzentrieren und Tropenbären nur noch auf niedrigem Level zu halten. Vielleicht hat da der eine oder andere Zoo schlichtweg den Ratschlag seiner Dachorganisation befolgt und gar nicht erst bzw. nicht mehr mit Lippenbären geplant.
    (06.12.2012)
    BjörnN:   Die Attraktivität einer Art hängt immer auch vom Engagement des Koordinators ab. Das EEP dämmerte über Jahre vor sich hin, ein erfahrener Halter nach dem anderen brach weg. Seit 2011 liegt das EEP in fachlich hoch kompetenter Hand und ich bin überzeugt, dass es möglich ist, neue Halter zu gewinnen und für diese wunderschöne und hoch bedrohte Art zu begeistern. Rheine konnte Leipzig auch für die Haltung gewinnen.
    (06.12.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Immerhin hat Frankfurt seine letzten Lippenbären nach Singapur abgegeben. Hätte es im EEP-Raum genug Interessenten gegeben, wäre ein Transfer um die halbe Welt doch eigentlich gar nicht nötig gewesen? Dass es aus züchterischen Gründen Interessenten für neue, blutsfremde Lippenbären gibt, bezweifele ich dabei keineswegs.
    (06.12.2012)
    Stefanie Fischer:   Ich würde mich in erster Linie über Gaure freuen und natürlich Asiatische Löwen, wobei die Frage des woher zu klären wäre. Aus freier Wildbahn ist für mich keine Option.
    (06.12.2012)
    BjörnN:   Die Warteliste kenne ich nicht. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass man niemals 4 Tiere importiert hätte, wenn es keine Abnehmer gäbe.
    (06.12.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Wie ist denn eigentlich die Nachfragesituation bei Lippenbären? Sowohl die Importtiere als auch deren erhoffte Nachzuchten müssen ja irgendwo untergebracht werden, und ggfs. müssen ihnen zwecks Fremdverpaarung vorhandene Lippenbären weichen - gibt es noch genügend potenzielle Neuhalter auf einer Warteliste?
    (06.12.2012)
    BjörnN:   Ich persönlich gebe mich vollkommen damit zufrieden, dass neue Lippenbären nach Europa kommen und ein gewachsener Bestand dadurch erhalten wird.
    (06.12.2012)
    Michael Mettler:   Wenn reinblütige Bestände das Ziel sein sollen, wäre es mit einer Blutauffrischung bei Barasinghas und Hirschziegenantilopen wohl nicht getan, denn die europäischen Zoobestände sind unklaren Ursprungs. Wobei auch erst mal zu klären wäre, ob das für die indischen nicht genauso gilt...

    Für einige der Wunschzettelarten bräuchte man Indien nicht mal. Goldstaubmangusten gibt es als eingeschleppte Tiere auch in der Karibik, auf Mauritius und sogar in Kroatien, wo man sicher nicht unglücklich wäre, ein paar loszuwerden; von der Nilgau soll es in den USA einen größeren Wildbestand geben als in ihrer Heimat; auch Hirschziegenantilopen (unklarer Abstammung) wären in Texas, New Mexico oder Argentinien verwildert in reicher Auswahl zu finden. Bennettgazellen sind m.W. in arabischen Haltungen wie Al Wabra vertreten. Für Gaviale wurden doch sogar Halter gesucht, wenn ich mich an einen Beitrag von Ralf Sommerlad richtig erinnere, und was Nilgiri-Tahre betrifft, müssen wir womöglich nur ein bisschen die anhaltende Berliner "Shopping-Tour" durch US-Zoos abwarten...
    (06.12.2012)
    Henry Merker:   @Sacha:
    Ich würde noch Barasinghas, Sambare, Schweinshirsche, Vierhorn-, Hirschziegen- und Niglauantilopen ergänzend hinzufügen - u.a. zwecks Blutauffrischung ;-).
    (05.12.2012)
    Sacha:   @Oliver Müller: WolfDrei schrieb von "Katzenplanstellen" und wärmebedürftigen Grosskatzen. Die kann man nicht mit winterharten Trampeltieren oder Lamas vergleichen. Auch die Bedürfnisse (von den Kosten für ein Gehege ganz zu schweigen) sind ganz andere.

    Andererseits (und ich glaube hier finden wir uns) zeigen ja diverse europäische Zoos Weisse-Tiger-Hybriden (und teilweise auch Leoparden-Mischlinge) und da hätte ich wahrlich nichts dagegen, wenn man die nach ihrem Ableben gegen eine reine UA tauscht...

    Besonders froh bin ich, dass die Lippenbären nun frisches Blut bekommen (danke für die Info @Stefanie Fischer) und gegen neue Asiat. Löwen, lieber Wolfgang, hätte ich natürlich auch nichts;)

    Wenn wir aber bezüglich Indien einen Wunschzettel ausfüllen könnten, dann stünden - ohne jetzt an den dafür nötigen Platz zu denken - bei mir nicht nur Bengaltiger und Lippenbären sondern auch Goldstaubmangusten, Zwergwildschweine, Nilgiritahre, Bennetts-Gazellen, Fleckenkantschile, Hulocks, Nilgiri- und andere Languren, Königsriesenhörnchen, Indische Schuppentiere, Warzenibisse, Ganges-Gaviale sowie weitere Gaure, Indische Muntjaks und Sumpfkrokodile weit vorne.

    Ah, es ist so schön zu träumen...
    (05.12.2012)
    Oliver Müller:   @WolfDrei: Ja, genau!

    So lange es in deutschen Zoos von Trampeltieren, afrikanischen Zwergziegen, Lamas, Alpakas usw. nur so wimmelt, kann mir keiner mehr erzählen, dass nicht auch noch ein paar Katzen mehr in die Zoos passen würden.
    (05.12.2012)
    Stefanie Fischer:   Leipzig bekommt 2,2 Lippenbären aus Indien, dank ihrer großen Erfahrung. Stand heute in der Sächsischen Zeitung.
    (04.12.2012)
    WolfDrei:   @Oliver Müller: Nochmals neue Großkatzen-UA in den EAZA-Bereich, wo in Deutschland längst alle "Katzenplanstellen" besetzt sind? Und dazu noch "Warmkatzen"? Günstiger fände ich den Import von Löwen, denn die europäischen Halter haben in den letzten Jahren nicht gerade große Erfolge vorzuweisen gehabt.
    (04.12.2012)
    Oliver Müller:   Das sind doch gute Nachrichten. Wäre toll, wenn die Kontakte auch für Importe von Indischen Leoparden und Bengaltigern gentzt werden könnten.
    (03.12.2012)
    Zoo Leipzig:   Internationales Engagement ausgeweitet
    Zoo Leipzig kooperiert künftig mit indischen Zoos

    Der Zoo Leipzig hat sein internationales Engagement für den Artenschutz und den interkontinentalen Wissenstransfer ausgeweitet. Eine entsprechende Erklärung zwischen dem Zoo Leipzig und der indischen Zoobehörde (CZA), die dem Umweltministerium unterstellt ist, wurde am Wochenende in New Delhi (Indien) unterzeichnet. Damit ist der Zoo Leipzig der erste europäische Zoo, der eine solche Vereinbarung mit der indischen Regierung und ihren nachgeordneten Einrichtungen eingegangen ist. Künftig wird es Kooperationen bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten und internationalen Zucht-programmen geben. Der Wissenstransfer zielt darauf ab, das Tiermanagement in den indischen Zoos zu optimieren sowie die bestehenden Artenschutzprogramme weiterzu-entwickeln. Ziel ist es, eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation als Backup für die vom Aussterben bedrohte Wildpopulation zu erreichen. Darüber hinaus wird ein regelmäßiger Schulungsaustausch von indischen und Leipziger Tierpflegern stattfinden.
    „Zoos spielen auf internationaler Ebene eine entscheidende Rolle für den Artenschutz und sind sich dieser Verantwortung bewusst. Für das gemeinsame Ziel müssen wir globale Kooperationen eingehen und mit Leben füllen“, erklärt Leipzigs Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. „Nachhaltige Populationen von bedrohten Tieren können nur durch inter-kontinentale Zuchtprogramme aufgebaut und so vor dem Aussterben geschützt werden.“ Für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm der Lippenbären sollen zunächst vier Tiere importiert werden. Ein entsprechendes indisches Zuchtbuch soll im Rahmen der Kooperation mit Hilfe der Leipziger Erfahrungen aufgebaut werden.
    Als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) verfolgt Dr. Jörg Junhold mit dieser Kooperation weiter erfolgreich die Ziele, das globale Populationsmanagement zu forcieren und die Zusammenarbeit der internationalen Zoogemeinschaft mit asiatischen Zoos zu intensivieren: „Indien wird 2014 erstmals Gastgeber der Jahrestagung der WAZA sein. Die Unterzeichnung der Kooperations-vereinbarung ist der erste Schritt für eine neue Dimension der Zusammenarbeit mit Indien. Nun gilt es, die gemeinsamen Vorhaben im Sinne des Artenschutzes umzusetzen.“
    (03.12.2012)
    Zoo Leipzig:   Grundsteinlegung und Baumpflanzung
    Gelebte Städtepartnerschaft mit Addis Abeba

    Im Beisein von zahlreichen internationalen Gästen, darunter Dr. Jörg Junhold, Direktor des Zoo Leipzig, und Katja Roloff vom Referat für Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, hat Leipzigs äthiopische Partnerstadt Addis Abeba ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Höhepunkt war das dreistündige Abschlussfest im Addis-Abeba-Stadion anlässlich des Gründungsjubiläums der äthiopischen Hauptstadt, das 35.000 Zuschauer in Anwesenheit des Vizepremierministers Demeke Mekonnen und des Hauptstadt-Oberbürgermeisters Kuma Demeksa verfolgt haben.
    Im Rahmen des Jubiläums wurde darüber hinaus mit dem Grundstein für die Löwen-anlage der offizielle Baubeginn für einen neuen Zoo im Herzen der Stadt gefeiert. Seit Jahren begleiten Leipziger Fachleute unter Leitung von Dr. Jörg Junhold die Masterplanung. Das Projekt dient neben dem Artenschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt auch dem Schutz der wenigen Grünflächen in der Millionenstadt. Ebenso sollen die Bewohner von Addis, allen voran Kinder und Jugendliche, aber auch Besucher der Stadt, durch das Projekt die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt kennen und schätzen lernen. „Inmitten dieser wachsenden Stadt einen modernen Zoo entstehen zu sehen und den Prozess zu begleiten, ist uns ein wichtiges Anliegen. Nur wer Tiere und die Natur kennt, ist bereit sie zu schützen. Für mich persönlich war dies ein bewegender Moment. Fast sieben Jahre nach der ersten Idee soll nun ein Zoo der Zukunft für Addis Abeba tatsächlich Wirklichkeit werden“, betont der Leipziger Zoodirektor.
    Die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Addis Abeba besteht seit mehr als acht Jahren. Mit der Benennung des Leipzig-Platzes im Herzen der äthiopischen Hauptstadt im Jahr 2010 wurde die Verbindung beider Kommunen allgegenwärtig. Der Platz trägt nicht nur den Namen der Messestadt, sondern wurde auch mit in Leipzig gefertigten Elementen – 14 Lichtstelen und einer Löwenskulptur aus Edelstahl – entsprechend gestaltet. Seit dem Jubiläum zeugt nun auch ein junger Baum von der Verbundenheit zwischen Leipzig und Addis Abeba. In einem offiziellen Akt pflanzten Vertreter der Partnerstädte von Addis im Botanischen Garten Bäume. Stellvertretend für die Stadt Leipzig setzte Zoodirektor Dr. Junhold eine Schirmakazie in die Erde.

    Foto: Zoo Leipzig
    (29.11.2012)
    BjörnN:   Heute betrat der zweimillionste Besucher den Zoo - 16 Tage früher als 2011 (damals insgesamt ca. 2.098.000 Besucher).

    Insgesamt kamen 2012 18 Quoll-Jungtiere in 4 Würfen zur Welt, 3 Fünfer- und ein Dreierwurf. Alle Weibchen sind bereits selbst 2011 in Leipzig geboren. Von den 3,3 Importtieren leben noch 2,2.

    Grevy-Zebra-Stute "Laura" hat mit 13 Jahren ihr erstes Fohlen zur Welt gebracht. Sie kam aus dem Tierpark Berlin und verstand sich dort nicht mit den Hengsten.
    (26.11.2012)
    Stefanie Fischer:   @Ronny: Upps! Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
    (17.11.2012)
    Ronny:   Ich zitiere mal BjörnN: "Ein Quoll-Weibchen mit 3,2 Jungtieren ist jetzt im ehemaligen Opossumsgehege zu sehen."
    (17.11.2012)
    Stefanie Fischer:   Sollen eigentlich wieder Nordoppossums nach Leipzig kommen? Was ist momentan in dieser Anlage?
    (17.11.2012)
    Jan Beensen:   Wir die Geier/Waldrapp-Voliere nur saniert oder dann auch neu (thematisch asiatisch) besetzt?
    (17.11.2012)
    Moritz Jochum:   Versucht Leipzig eigentlich weiterhin Sumatranashörner zu imporitieren der wurde die Idee verworfen?
    (02.11.2012)
    BjörnN:   Erstmals in Europa schlüpfte im Aquarium ein Gefleckter Schwellhai und dies durch Parthogenese.

    Grevy-Zebrastute "Dolly" brachte ihr 5. Fohlen, ein Weibchen, zur Welt.

    Ein Quoll-Weibchen mit 3,2 Jungtieren ist jetzt im ehemaligen Opossumsgehege zu sehen.
    (29.10.2012)
    Michael Mettler:   Es spricht doch aber nichts dagegen, den Vögeln auch Außenkäfige zu gönnen und die Zwischenwände zu lassen, wo sie sind - wenn man sich auf kleine Arten beschränkt. Die Außenkäfige müssten doch nach Süden weisen (zumindest hat man historische Affenhäuser gemeinhin so gebaut), so dass selbst Wärme liebende Vogelarten viele Monate des Jahres auf ihre Kosten kämen. War nicht die Rede davon, das Haus unter das Thema Wüste zu stellen?
    (29.10.2012)
    Robert Stiebritz:   Ah...ich dachte die gestrichelte Linie zeigt den Besucherweg an. Nach erneuten Betrachten, sieht es aber doch eher nach der Andeutung einer Dachform aus. Naja, hätte ja sein können^^
    (28.10.2012)
    BjörnN:   Also ich erkenne da nur das Haus ohne Details. Ich teile deine Auffassung, die Ideen klingen interessant.
    (28.10.2012)
    Robert Stiebritz:   @BjörnN: Ich denke, man wird die Außenkäfige in das Haus miteinbeziehen, ähnlich wie man es bereits beim Neuen Raubtierhaus gemacht hat. Also die Gitter durch Glas ersetzen und die Zwischenwände durchbrechen. So wird die Nutzfläche des Hauses, die ja im Grunde genommen nicht allzu groß ist, etwas erweitert. Den Besucherweg könnte man dann nach "ganz links" ziehen, damit ein möglichst großer zusammenhängender Raum entsteht, der dann eine Art Freiflughalle bildet. Das wäre zumindest die logischste Variante. Etwas Derartiges, meine ich in der Abbildung des Masterplanes auch zu erkennen.
    (28.10.2012)
    BjörnN:   Die Amurleopardenanlage, Flamingolagunde und neuer Ausgangsbereich sollen 2013/2014 gebaut werden.
    (28.10.2012)
    Jan Beensen:   Na dann bin ich auch mal sehr gespannt.

    Wird das eigentlich das nächste Bauprojekt in Leipzig sein oder gibt es zwischendrin noch neue Baumaßnahmen/Neueröffnungen?
    (28.10.2012)
    BjörnN:   Lt. Masterplan sollen die Arbeiten 2013 beginnen und das Haus 2015 wieder eröffnet werden.

    Ich bin sehr gespannt, wie der Bestand und die Haltung aussehen wird - Vögel mit Kleinsäugern als Unterbesatz, Umbau und Nutzung der Außenkäfige?
    (28.10.2012)
    Jan Beensen:   In der letzten ETC-Folge wurde von der Schließung des Tieraffenhauses gesprochen.
    Und ebenso, dass ein Umbau zum Vogel- und Kleintierhaus erfolgen soll.
    Ich bin immer von einem Insektarium ausgegangen...
    Wann soll der Umbau beginnen und abgeschlossen sein?
    (28.10.2012)
    BjörnN:   Die Südlichen Kugelgürteltiere und Blaue Bambustaggeckos haben erstmals Nachwuchs.
    (14.10.2012)
    Rüdiger:   @ Jan
    in der nächsten Sendung am kommenden Freitag bei Elefant , Tieger & Co werden wir mehr erfahren!
    (13.10.2012)
    Jan Jakobi:   Na, dass ist ja eine schöne Nachricht.
    Wann soll es kommen?
    (13.10.2012)
    Rüdiger:   Das Tapirweibchen ist in anderen Umständen !
    Juhu es wird Nachwuchs bei den Schabrackentapiren geben :
    (13.10.2012)
    BjörnN:   Gorillaweibchen "Zola" ist ihrem Vater "Gorgo" und "Bebe" nach Rostock gefolgt. "Abeeku" hat sie nicht akzeptiert.
    (13.10.2012)
    Zoo Leipzig:   Tiger-Tag mit Taufe zum Auftakt
    Herbstferien und Halloween im Zoo Leipzig

    Der Tiger-Tag am 20. Oktober markiert den Auftakt der diesjährigen Herbstferien im Zoo Leipzig. Höhepunkt des Aktionstages wird um 14 Uhr die Taufe der beiden Jungtiere sein, die Amurtigerin Bella am 20. Juli zur Welt gebracht hat. Im Alter von drei Monaten sollen sie dann getauft werden. Bis zum Einsendeschluss waren mehr als 1.000 Vorschläge per E-Mail und Postkarte im Zoo eingetroffen. Thematisch passend, bringen am Tiger-Tag verschiedene Bastel-, Schmink- und Erlebnisaktionen sowie zusätzliche Kommentierungen an der Tiger-Taiga (11.30 Uhr/15.30 Uhr) den Zoobesuchern die größten Raubkatzen der Welt näher. Der Tigernachwuchs erkundet seit wenigen Wochen die Außenanlage und bietet somit erst seit Kurzem täglich spannende Beobachtungsmöglichkeiten für Zoofans – ein faszinierendes Ziel nicht nur für Ferienausflüge.
    Am 31. Oktober findet zudem das traditionelle Halloween-Spektakel zum Abschluss der Zoo-Saison statt. Kürbis-Leckereien der Gastronomen, Kürbisschnitzereien und ein loderndes Lagerfeuer erzeugen die einzigartige Stimmung für das alljährlich wiederkehrende Highlight im Zoo Leipzig. Den regulären Zootag beendet um 18 Uhr das beliebte mystisch-gruselige Event: Die Gruseltour. Sie ist für alle Besucher des Tages kostenlos und führt bei Fackelschein durch den abendlichen Zoo. Unterwegs begegnen den Teilnehmern Fabelwesen und Schauergeschichten, die den Weg durch die Dunkelheit säumen. Kinder im Halloween-Kostüm haben am 31. Oktober freien Eintritt.
    Kostenlose Ferientouren runden während der sächsischen Herbstferien jeweils dienstags und donnerstags um 10 Uhr das Programm ab. Gruppen werden gebeten, sich im Vorfeld beim Safari-Büro anzumelden (Telefon 0341-5933-385).

    Fotoquelle: Zoo Leipzig
    (11.10.2012)
    BjörnN:   Aus Budapest trafen zwei Sumatra-Orang-Utans ein - die 16jährige "Mengala" mit ihrem 2jährigen Sohn "Vilmos".
    (10.10.2012)
    Regina Nieke:   @ Ralf Wagner: Super! Das beruhigt mich. Vielen Dank für die Info!
    (01.10.2012)
    Ralf Wagner:   @Regina Nieke: Baikalrobbe Vera ist noch da, habe sie heute gesehen ;).
    BG
    (30.09.2012)
    Zoo Leipzig:   Neuer Gorilla-Chef in der Gruppe
    Weißnacken-Moorantilopen erkunden Savanne

    Abeeku ist der neue Chef bei den Westlichen Flachland-Gorillas (Gorilla gorilla gorilla) im Zoo Leipzig. Das 13 Jahre alte Männchen (geb. am 05. Mai 1999 in Rotterdam) hat die obligatorische Quarantäne hinter sich gebracht und wird derzeit mit den in Pongoland lebenden Gorilla-Weibchen zusammengewöhnt. Der Neuzugang ist somit zeitweise bereits für die Besucher des Zoo Leipzig zu sehen. Abeeku ist auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus Opole (Polen) nach Leipzig gekommen, um perspektivisch für Zuchterfolge bei den vom Aussterben bedrohten Gorillas zu sorgen. In seiner vorherigen Heimat hat er mit zwei anderen Männchen in einer Junggesellengruppe zusammengelebt und muss sich nun erstmals als Anführer beweisen. „Die Eingewöhnung des Neuzugangs erfolgt sehr behutsam. Bis sich die Struktur in der Gruppe gebildet hat und die Auseinandersetzungen um die neue Hierarchie beendet sind, wird es noch einige Zeit dauern“, erklärt Kurator Gerd Nötzold.
    Unterdessen gehen auch die Anfang September in Leipzig angekommenen Weißnacken-Moorantilopen (Kobus megaceros) auf Entdeckungstour: Nach ersten ungestörten Ausflügen auf die Kiwara-Savanne haben die vier Neuzugänge aus Italien und Tschechien mittlerweile die anderen Bewohner der Afrika-WG kennengelernt. Nach und nach wurden sie mit den verschiedenen Tierarten vergesellschaftet. Auf der weitläufigen Anlage leben die Moorantilopen künftig gemeinsam mit Rothschild-Giraffen, Grevy-Zebras, Thomsongazellen, Blauhals-Straußen und Kronenkranichen. Die Gruppe der Moorantilopen wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms zusammengestellt. Die zur Gattung der Wasserböcke gehörende Tierart gilt laut Roter Liste als stark gefährdet. Im Freiland gibt es nur noch etwa 4.000 Exemplare. „Das Zusammenführen der Tiere aus verschiedenen europäischen Zoos zeigt einmal mehr die enge internationale Zusammenarbeit im Sinne des Artenschutzes“, unterstreicht Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

    Foto: Gorilla Abeeku, Zoo Leipzig
    (28.09.2012)
    Regina Nieke:   @ BjörnN :Gesehen habe ich nur 1,3 Tiere aber als ein anderer Besucher den Tierpfleger ansprach,habe ich verstanden, dass es 4 Weibchen sein sollen...kann mich aber auch verhört haben.
    (27.09.2012)
    BjörnN:   Bist du dir sicher, dass es 5 Moorantilopen sind? Ist noch ein 4. Weibchen dazugekommen?
    (27.09.2012)
    Regina Nieke:   Ich war gestern in Leipzig...die Vergesellschaftung mit den neuen Moorantilopen auf der Savanne läuft an. Gestern waren viele Tierpfleger als Aufpasser vor Ort und die insgesamt 5 neuen Tiere waren auf einem mit Baumstämmen abgegrenzten Teil auf der Savanne in der Nähe des Tores zu den Ställen zu sehen. Angesichts der "Stärke" der gesamten Zebra-Herde wurde diese geteilt auf die Anlagen gelassen. Genauer: um 14.00n Uhr der "Zebra-Rest" dazugelassen. Ärger gab es bisher deshalb wohl noch nicht. Noch eine Frage: Was ist mit Baikalrobbe Vera? Sie war nicht zu sehen und auch nicht mehr ausgeschildert...Laut ZTL gibts sie aber noch und ich dachte, Leipzig ist bzgl. ZTL immer sehr aktuell..
    (27.09.2012)
    Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Kommt natürlich auf die einzelne Tierart und ihre Verhaltensweisen und Lebensraumanpassungen/-anforderungen an, aber z.B. unterschiedliche Bodensubstrate, "Möblierung" durch zu umlaufende Elemente (liegende Baumstämme, Asthaufen, Benjeshecken, Felshaufen, Palisaden - gleichzeitig wichtige Elemente für abliegende Jungtiere diverser Antilopen und Hirsche und Markierungspunkte) und vor allem Beschäftigungsmöglichkeiten für männliche Tiere, denen aus haltungstechnischen (und nachvollziehbaren) Gründen die natürliche Beschäftigung des Wettbewerbs mit artgleichen Rivalen in den meisten Fällen vorenthalten wird. Insgesamt auch Enrichment-Maßnahmen, die nicht nur auf Futterverabreichung beschränkt sind (Warum z.B. sollten nur Raubtiere an fremden Gerüchen in ihrer Anlage interessiert sein? Selbst Schlangen reagieren auf derartige Reize). Und diese Liste ließe sich durchaus noch verlängern.

    Viele Nebengehege, in denen Bullen, Böcke und Hengste zwecks gerichteter Familienplanung oft viel Zeit allein verbringen müssen und in denen viele mit ihrer Mutter separierte Jungtiere ihre erste Lebenszeit (und damit eine Phase der Erkundung der Umwelt!) erleben, bieten dem Huftier auch heute noch nicht mehr als der durchschnittliche Raubtierkäfig der 1960er Jahre einem Tiger oder Leoparden.

    Insgesamt ist das allerdings ein lohnenswertes Thema, das - da allgemein - besser in einem anderen Thread aufgehoben wäre, da es sich vom hiesigen Thema Leipzig entfernt.
    (20.09.2012)
    Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: Wie muss denn für sie eine nicht langweilige Huftieranlage aussehen?
    (20.09.2012)
    Matthias Schramm:   Wenn in Leipzig die Totenkopfäffchen noch immer mit Wasserspritzen "gebändigt" werden müssen, ist es vielleicht doch an der Zeit darüber nachzudenken ob die "offene" Haltung im Gondwanaland geändert werden muss.
    (20.09.2012)
    Michael Mettler:   Bitte nicht missverstehen: Ich wollte nicht die Haltung nach Richtlinienangaben befürworten, sondern lediglich aufzeigen, wie sich die Ansichten innerhalb relativ kurzer Zeit verändert haben. Wieviel davon dem Tier selbst zu größerem Wohlgefühl verhilft und wieviel eher dessen Betrachter, ist eine andere Frage. Die Gleichung klein = schlecht finde ich zu simpel. Da gehört im Gesamtpaket schon noch dazu, was dem Tier auf der zur Verfügung gestellten Fläche geboten wird, schließlich gibt es in Zoos auch große, aber für das Tier langweilige Anlagen (selbst wenn sie für das Auge des Besuchers gefällig wirken mögen). Dazu muss man sich nur mal viele Huftiergehege ansehen (bei solchen und auch vielen anderen Tieren hört man allerdings sehr viel seltener Kritik oder Mitleid als bei z.B. Großraubtieren, Affen oder Elefanten).
    (20.09.2012)
    Stefanie Fischer:   Also die Haltungsrichtlinien sagen ja mal garnichts aus. Die zählen für mich nicht als Legimitation. Ich sehe erstmal keinen Zusammenhang zwischen Haltungsbedingungen und Jungtiersterblichkeit, Züchterpech gibts eben, dennoch gehen die Leopardenkäfige (gar)nicht. Das hat nichts mit im Vergleich zu anderen Gehegen zu tun sondern betrifft die Größe absolut. In anderen Zoos wäre es genauso schlecht. Ich denke eher das hier nachsichtiger gewertet wird, weil es eben um Leipzig geht und es dort so viele andere tolle Anlagen gibt. Es ist schließlich nicht verwerflich für einen Zoo auch schlechte Relikte aus alten Zeiten zu haben, dafür gibt es immer viele Gründe, aber deswegen braucht man sie trotzdem nicht klein, oder besser gesagt groß reden.
    (19.09.2012)
    Ulli:   Daran kann man nur sehen, dass bei solchjen Richtlinien der kleinste gemeinsame Nenner gsucht wird.
    Auf einer Führung in Hannover habe ich einmal gehört, dass ein Tiger Tag für Tag egal in welcher Umgebung acht Kilometer läuft.
    Das die Reizanreicherung in großen Anlagen natürlich mehr Möglichkeiten schafft, steht außer Frage und kommt den Tieren dann sicher zugute.
    (18.09.2012)
    Michael Mettler:   Ich weiß nicht, ob die Angaben aus dem Gutachten über Mindestanforderungen für die Haltung von Säugetieren von 1996 noch gelten, aber demnach hätte der Leipziger Zoo schon beim Bau der Tigerfarm rund 30 Jahre zuvor die Vorgaben übertroffen - nach besagtem Gutachten beginnt/begann "ordnungsgemäße" Haltung eines Tigerpaares mit Nachwuchs (innen und außen zusammengerechnet) bei sogar nur 65 m² (für ein Paar Leoparden/Schneeleoparden bei 45 m²)...
    (18.09.2012)
    BjörnN:   Den Tieren stehen pro Käfig 80m² zur Verfügung, inklusive den dauerhaft zugänglichen rückwärtigen Käfigen.
    (18.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ich würde auch keinen allzu direkten Zusammenhang zwischen der Haltung und den gestorbenen Jungtieren sehen, gegenteilige Beispiele gibt es ja genug. Und genauso würde ich auch sagen, dass die Haltungsbedingungen zwar echt Untergrenze sind, aber nur im Kontrast zu der neuen Tigeranlage so wirken. Wenn ich mich recht erinnere, waren für die Schneeleoparden drei Käfige verbunden, die Gesamtfläche ist dementsprechend gar nicht so klein, jedenfalls gefühlt nicht weit kleiner als die Arnheimer, Dortmunder oder Kölner Leopardenanlage.
    (18.09.2012)
    Peter Lohse:   Unfassbar das darin mal Tiger gehalten wurden,das wusste ich garnicht.
    Das diese Käfige endlich verschwinden wird auch Zeit. Das halte ich für wesentlich Dringender als die träumerei von Sumatranashörnern. Meiner Meinung nach hätte man das schon vor dem Bau des Okapiwaldes machen sollen.
    Aber was solls, besser spät als nie.


    (18.09.2012)
    Michael Mettler:   @Peter Lohse: Das, worin jetzt die kleineren Großkatzen gehalten werden, ist die ehemalige Zuchtanlage für Amurtiger mit dem Spitznamen "Tigerfarm" und um die 50 Jahre alt. Das Grundprinzip der einzelnen Käfige wurde seinerzeit von diversen anderen Zoos für deren damalige Großkatzenanlagen übernommen. Die Käfigreihe wird ohnehin in nicht allzu ferner Zukunft verschwinden, da das Gelände für den neuen Südamerika-bereich umgebaut wird.
    (18.09.2012)
    Sacha:   @Peter Lohse: Wenn Du am 9. 9. in Leipzig warst und die Amur- und Schneeleoparden gesehen hast, dann hast Du auch die alte Tigeranlage gesehen...
    (18.09.2012)
    Peter Lohse:   Ich kenne die alte Tigeranlage in Leipzig nicht, ich war am 09.09. das erste mal dort. Sicher kann man für den Verlust der 3 Jungtiere nicht nur Ursächlich die Haltung verantwortlich machen, auch in Hagenbecks neuer Leopardenanlage sind schon Jungtiere verstorben. Aber ich denke das die Haltung der Tiere in den Überspitz formuliert etwas zu groß geratenen Hamsterkäfigen durchaus mit ein Grund für eine Jungendsterblichkeit sein kann.
    Ich habe das letzte Jungtier bei meinem Besuch noch gesehen, und fand sein Verhalten da schon etwas Merkwürdig. Das Tier stieg z.B. mehr fach auf einen hohe schräg gegen die Rückwand gelehnten Baumstamm, wo es dann nach dieversen Klagelauten die Mutter aus dem Stall lockte, um dann den Stamm runter zu purzeln und wie ich beobachtet habe sich mindestens 2 mal ziemlich heftig den Kopf angestoßen hat, wo die Mutter sich dann jedesmal wieder in den Innenraum verzog und das Junge sich selbst überlies. Ich bin kein Experte was Raubkatzen anbelangt, aber mir kam das Verhalten der Tiere schon Eigenartig vor.

    (18.09.2012)
    Michael Mettler:   @Peter Lohse: FALLS die Jungtierverluste unmittelbar mit den Haltungsbedingungen zusammenhängen - ist das so? Dann sollte man allerdings weiter gehen und nicht nur die Zucht, sondern die Haltung insgesamt aussetzen. Aber: Spielt in Leipzig nicht eher die Optik der alten Tigerfarm und ihr Kontrast zu den Neuanlagen eine große Rolle bei der Bewertung? Unter nicht viel anderen Bedingungen haben jedenfalls anderorts Schneeleoparden erfolgreich gezüchtet (ich denke da gerade an die alte Krefelder Anlage). "Artgerecht" und "Zuchterfolg" sind ja nicht untrennbar gekoppelt - zum Leidwesen mancher Zoos, die irgendwelchen Tierarten tolle Anlagen bauen und trotzdem Züchterpech haben.
    (18.09.2012)
    Daniel Meier:   @Peter Lohse Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Als der letzte Wurf hochkam war alles super und jetzt plötzlich alles negativ? Auch auf einer "artgerechten" Anlage kann ein ganzer Wurf eingehen.
    (18.09.2012)
    Peter Lohse:   Jolantha Belik:
    Dann sollte man sich vielleicht mal überlegen die Zucht solange auszusetzen bis eine neue Anlage für die Tiere gebaut wurde.Denn Artgerecht ist die Haltung der Schnee und Amurleoparden in Leipzig meiner Meinung nach nicht.
    (18.09.2012)
    Jolantha Belik:   Von der Facebook Page, auch das dritte Schneeleoparden-Baby lebt nicht mehr :-(

    "Trauer und Enttäuschung im Zoo Leipzig: Das Schneeleoparden-Jungtier Askar ist tot. Nachdem sich der Nachwuchs zunächst gut entwickelt hatte, verlor er in den letzten Tagen trotz medizinischer Behandlung kontinuierlich an Gewicht. Heute hatte sich sein Allgemeinzustand derart akut verschlechtert, dass die Entscheidung, ihm Leiden zu ersparen, unausweichlich war."
    (17.09.2012)
    Peter Lohse:   Noch ein Nachsatz, die Volieren der Aras sind auch entschieden zu klein. Nach der Gehegeverordnung ist für Papageien dieser Größe eine Voliere von mindestens 3 x 8 mtr. Vorgeschrieben und ich sehen keinen Grund warum das für Zoos nicht gelten soll.
    (10.09.2012)
    Peter Lohse:   So nun war ich endlich am Wochenende in im Leipziger Zoo, hier meine Eindrücke:
    Als erstes war ich morgens im Gondwanaland, war zum Glück noch nicht so Voll.
    Der Bau ist schon Gigantisch und hat auch sehr schöne Gehege, z.B. Tapire, Komodowarane, Meerkatzen Kirkdikdik, und die Anlage für die Riesenotter ( Wesentlich besser als unsere Anlage bei Hagenbeck) Von den Katzen wie Ozelot, Fischkatze oder den Löffelhunden war leider nichts zu sehen. Auch bin ich der Meinung man könnte ruhig mehr Vögel im Freiflug halten. Alles in Allem ist Gondwanaland schon OK aber meiner Meinung nach noch hinter Arnheim anzusiedeln. Auch halte ich das begehen der Insel für die Totenkopfäffchen für Überflüssig , Dort waren ständig 2 Pflegerinnen damit beschäftigt die Affen mit Wasser zu bespritzen um Sie von den Besuchern Fern zu halten, was einen nicht gerade positiven Eindruck hinterlassen hat.
    Ansonsten hat mich besonders das Pongoland beeindruckt, große sehr Gut strukturierte und große Freianlagen, wo die Tiere Ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können. Das Beste was ich bisher an Menschenaffenhaltung gesehen habe.
    Großartig auch die Afrikasavanne und die Gehege für Hyänen und Löwen.
    Die Anlagen für die Tiger und die Lippenbären gefielen mir auch sehr gut.
    Sehr schön auch der Okapiwald, dicht bewachsen und die Tiere fühlten sich sichtlich wohl, genau so sollte man diese wunderschönen Tiere halten.
    Nun zu den Dingen die mir Negativ aufgefallen sind.
    Das Gehege der Dallschafe fand ich etwas klein.
    Die Haltung der Amur und Schneeleoparden sind meiner Meinung nach einfach Beschämend,
    Gehege von ca. 30m² wo die Tiere kaum ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können entspricht nicht meiner Auffassung von artgerechter Haltung. Auch die Haltung der Eulenkopfmeerkatzen im finsteren alten Affenhaus genügt in keiner Weise den Ansprüchen artgerechter Tierhaltung. Die Verantwortlichen des Zoos sollten sich mal überlegen ob Sie, bevor Sie so große Prestigebauten wie Gondwanaland aufbauen, nicht erstmal Artgerechte Gehege für die Tiere bauen wo es dringend nötig ist.
    Positiv wäre noch zu bewerten, das man wohl endlich den Umbau der alten Bärenburg in Angriff nimmt.
    Bevor man sich aber nun zu neuen Großtaten hinreißen lässt sollte man erstmal die von mir beschriebenen Mängel beseitigen.
    Alles in allem ist der Leipziger Zoo aber immer eine Reisen wert.


    (10.09.2012)
    Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Ganz sicher. Wie ich im Hannover-Thread schrieb, habe ich dort gerade erst beobachten können, dass der Thomsongazellenbock den Impalabock dominiert; ich kenne es aber von früheren Individuen her auch andersherum.

    Dazu kommt u.a. als Faktor, ob Tiere schon in Gemeinschaftshaltungen aufgewachsen bzw. sie gewohnt sind und die Signale anderer Arten deuten können. So hat z.B. in Hannover das Eingewöhnen der Bergzebras (als Art insgesamt) auf die Giraffen-Antilopen-Anlage im Grunde mehrere Jahre gedauert, und letztlich behielt der Zoo zwei in dieser Gemeinschaft geborene und aufgewachsene Stuten für die Weiterzucht, gab deren Eltern ab und holte einen neuen Hengst. Die jetzigen Zebras "verstehen sich" buchstäblich besser mit den übrigen Huftieren. Vielleicht hätte man ähnlich auch mit den Weißbartgnus in Leipzig verfahren können... Aber das ist ja nun Geschichte.
    (09.09.2012)
    Stefanie Fischer:   Ich glaube, dass es bei solchen Vergesellschaftungen immer auch auf das individuelle Selbstbewusstsein der einzelnen Tiere ankommt.
    (09.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ja, der Satzt macht nicht wirklich Sinn, hab ich auch gemerkt, ich wollte auch mehr darauf hinaus, dass eine Moorantilope doch noch ein bisschen anders wirkt als so ein zierliches Impala oder eine Thommie.

    Zu der "Schranke": es es gibt direkt vor der Langseite der Hacienda einen abgetrennten Bereich, den aber auch die Säbelantilopen und wahrscheinlich auch die Zebras betreten können. Ein anderer aber wesentlich kleinerer Bereich befindet sich an der Kurzseite (Bild vom Tor dabei).
    (08.09.2012)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Auch von mir die Frage - womit bitte soll sich denn ein Moorantilopen-Weibchen gegenüber einem fünfmal so schweren Grevyzebra "wehrhaft" zeigen? Weißnacken-Moorantilopen sind übrigens (nach Körperhöhe verglichen) nicht größer als Impalas und m.E. längst nicht so flink und wendig wie diese (oder die noch kleineren Thomsongazellen). Auf jeden Fall sollten sie die Möglichkeit haben, sich bei Bedarf an einem "zebrasicheren" Platz zurückziehen zu können; meines Wissens attackieren oder stören Zebras vor allem abliegende Antilopen, wodurch vor allem die Jungtiere gefährdet sind und Alttiere in der Ruhephase des Wiederkäuens nachhaltig gestört werden können.

    Meiner Erinnerung nach ist doch ein Teil der Leipziger Savanne (in Richtung Hacienda) mit einer "Schranke" als Rückzugsmöglichkeit für die Thommies gesichert...? Ist die Barriere hoch genug gelagert, dass auch noch eine Moorantilope drunter durch passen würde?
    (08.09.2012)
    Steffen Purgander:   weibliche Wasserböcke, wehrhaft ? es geht nicht darum welche Art von Zebras weil bei diesen Tieren haben viele Arten Respekt aber glaube wohl kaum das eine Säbelantilope, geschweige ne Thomsongazelle ne Chance hat gegenüber den Litischbock.
    hier in Rostock hat der Litischibock sich mit allen angelegt sowohl 1,0 bzw. 0,1 Pferdeantilope und bei den letzteren ging er immer als Sieger hervor nur beim Bock stieß er auf granit und wurde schon mal durch die Luft befördert, sowiel dazu und Pferdeantilope ist doch wesentlich größer als die beiden kleinen Leipziger Arten.
    (07.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ich gehe auch mal davon aus, dass das klappen könnte. Bezüglich der Grevys möchte ich nur darauf verweisen, dass die auch den Impalas z.B. in OS noch nix getan haben, und da sind weibliche Wasserböcke sicher noch wehrhafter. Und den Thomsongazellen haben sie ja auch bisher in Leipzig nix getan (und ich glaube kaum, dass die Mini-Hörner der Weibchen ihnen Respekt brigen).
    (07.09.2012)
    Michael Mettler:   @Steffen Purgander: Andersrum könnten die Grevyzebras zumindest für die weiblichen und jungen Wasserböcke nicht ganz ungefährlich sein. Weibliche Säbelantilopen und Gnus haben wenigstens Hörner und ein stattlicheres Kaliber, um sich Respekt zu verschaffen... Aber ich würde mich wirklich freuen, wenn es klappt. Ich finde die Grays faszinierend, u.a. die Stadien im Farbwechsel der Jungböcke.
    (06.09.2012)
    Oliver Jahn:   Auf der Magdeburger Anlage klappt es nach dem, was ich bei meinen Besuchen gesehen habe, recht gut. Hier stehen die Defassas allerdings auch am Ende der Rangordnung, weshalb sie sich gern mal zu den Nashörnern zurückziehen, da sie hier ihre Ruhe haben. Dort habe ich zwar noch nie ein Tier IM (wenn auch schon öfter AM) Wasser gesehen, aber ich habe mehrfach tropfnasse Tiere dort gesehen, und das auch bei trockenem Wetter.
    (06.09.2012)
    Steffen Purgander:   Also ich kann nur sagen, und da beziehe ich mich jetzt auf Rostock das Litschis schon Wasser mögen aber so das sie den ganzen Tag drine verbringen kann ich sagen, aber noch nen anderes Problem womit sich die Leipziger jetzt schon einstellen können ist das der Bock nicht ohne sein wird was die anderen Tierarten angeht aber auch gegen nen Pfleger können diese nach außen harmlos wirkenden Tiere doch sehr aggresiv sein.
    Ich glaube das die Gnus zwar doch ne andere Hausmarke gewesen sind aber was die Litschiböcke angeht, wenn sie ins Geschlechtsreife Alter kommen haben sie sich kein gefallen getan schade für den BOCK im voraus aber das wie gesagt bezieht sich halt nur auf HRO.
    (06.09.2012)
    Oliver Jahn:   Und ich kenne die Litschis im Wasser aus Rostock.
    (06.09.2012)
    Liz Thieme:   @MM In Dvur nutzen die Wasserböcke ihr Wasser. Es war herrlich die Gruppen (meine es waren die Litschis) im Wasser zu sehen.
    (06.09.2012)
    BjörnN:   Im Austausch für die Orang-Utan-Weibchen "Maja" und "Kila" wird ein junges Weibchen mit Jungtier aus Budapest nach Leipzig kommen.
    (06.09.2012)
    Michael Mettler:   Ich überlege jetzt schon die ganze Zeit, ob ich in all den Jahren überhaupt mal irgendwo einen Zoo-Wasserbock (also alle gesehenen Arten zusammengerechnet) im Wasser gesehen habe, und mir fällt nur ein Defassa-Kalb in der Wilhelma ein, das aber auch nur bis zu den Fesselgelenken im Becken stand. Da habe ich selbst Elenantilopen schon in tieferem Wasser stehen sehen... Insofern würde ich mir geradezu wünschen, mal sehen zu können, wie die Grays auf der schönen Leipziger Anlage ihrem Namen Ehre machen.
    (06.09.2012)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: OK, aber das allein ist ja noch kein Beleg dafür, dass die Wasserböcke wirklich ins Wasser gingen. Angesichts der Lebensweise im Freiland hätte auch ich schon vorbeugend einen solchen E-Zaun gezogen. Ob er jemals wirklich notwendig war, ist doch eine andere Frage.

    Bei den "Trockenhaltern" hatte ich übrigens noch den Berliner Zoo vergessen, und "kenne nur" muss ich nun doch noch revidieren, weil ich dabei die Deutschland-Brille aufhatte: In Dvur Kralove und Prag habe ich Grays auch in Anlagen mit Gewässern gesehen (wenn auch kein Tier im Wasser).
    (06.09.2012)
    Jonas Homburg:   @Michael Mettler: ja, ich ahnte schon welche Anlage Sie meinten, die kenne ich auch noch, da wo jetzt die Löffelhunde drin sind (ein Teil des Zaunes wird ja auch weitergenutzt). Zum E-Draht noch was: der wird da nicht umsonst gewesen sein, denn am Anfang war trotz Wasserböcken noch keiner, und dann kam er und verschwand mit der Abgabe.
    (06.09.2012)
    Oliver Jahn:   Der Bock wird auf jeden Fall ein echter "Hingucker" auf der Savanne. Schön, dass sich endlich neben Hodenhagen ein weiterer Halter gefunden hat. Hier mal der aktuelle Bock aus Hodenhagen, aufgenommen am letzten Wochenende.
    (05.09.2012)
    Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Jetzt hatte ich gerade ein großes Fragezeichen über dem Kopf, aber das hat sich geklärt. Die Anlage, die ich meine, war die alte, heute nicht mehr bestehende Antilopenanlage. Auf der späteren Anlage habe ich die Wasserböcke (bzw. dann das letzte überlebende Exemplar) nicht mehr gesehen, nur die Kleinen Kudus. Würde mich aber tatsächlich interessieren, ob die Wasserböcke dort das Wasser aufgesucht haben (der E-Draht kann ja auch reine Prophylaxe gewesen sein).
    (05.09.2012)
    Jonas Homburg:   @Michael Mettler: die Mrs. Gray Wasserböcke hatten im neuen Gehege bis zur restlosen Aufgabe der Haltung in Osnabrück sehr wohl Wasser zur Verfügung, da war auch ein E-Draht durchgespannt, der jetzt bei den kleinen Kudus nicht mehr da ist, ich gehe also davon aus, dass die auch ins Wasser gegangen sind (konnte es aber selbst nicht beobachten, werde mal versuchen was rauszukriegen).
    (05.09.2012)
    Michael Mettler:   Ich kenne Grays Wasserböcke bisher nur in "Trockenhaltung" (früher Hannover, Gelsenkirchen, Osnabrück) - von einer flachen Betonpfütze im Hodenhagener Gehege mal abgesehen - und bin gespannt, ob sie die Wassergräben in Leipzig tatsächlich aufsuchen werden. Was dann allerdings die Außenanlagennutzung im Winter einschränken dürfte, denn nasse Antilopen und niedrige Temperaturen passen nicht gut zusammen. Da sind "trocken" gehaltene Antilopen etwas unkomplizierter.

    Kleiner Tipp für Fans von Verhaltensbeobachtungen: Die Böcke parfümieren sich ihre ausgeprägten Backenbärte, indem sie bei gesenktem Kopf zwischen den Beinen hindurch hinein pinkeln... Auf die recht kurze Distanz im früheren hannoverschen Gehege konnte man das gut beobachten, auf der großen Kiwara-Savanne braucht es dafür wohl ein Fernglas ;-)
    (05.09.2012)
    BjörnN:   Außerdem sind sie stark bedroht und passen auf die Grassavanne mit Wassergräben.
    (05.09.2012)
    Jonas Homburg:   Ja, woher hätte man schon Kaamas nehmen sollen? Die sind eh nicht mehr zu retten. Aktuell gibts noch 3,0 Tiere insgesamt, zwei in Arnheim, eins in Breslau. Weißnackenmoorantilopen sind aber auch gut und optisch auch vom Geschlechtsdimorphismus her interessant anzusehen.
    (05.09.2012)
    BjörnN:   Die Sumatra-Otang-Utan Weibchen "Kila" (geb. 2000 in Leipzig) und "Maja" (geb. 2007 in Leipzig) sind nach Basel umgezogen.
    (05.09.2012)
    BjörnN:   Die Kaamas sind im Aussterben in europäischen Zoos begriffen.

    Ich finde die Wahl ausgesprochen gut, zumal die Anlage auch viele Wasserflächen aufweist, die bislang kaum genutzt wurden. Der Entenvogelbestand soll ja noch ausgebaut werden.
    (04.09.2012)
    Steffen Purgander:   ja sind 1,3 Tiere die Weibchen aus Italien und der Bock aus Prag, na dachte eher an Kaama-Hartebest weil Leipzig doch immer auf was setzt was nicht jeder ZOO hat aber das kann man ja auch von den Weißnacken sagen ich hab sie in Kralove gesehen hübsch der Bock die Mädels eher unauffällig.
    (03.09.2012)
    Elisabeth Hiendl:   Die weißnackenmoorantilopen habe ich letztes Jahr in Whipsnade gesehen. Sine wunderschöne Tiere vor allem die Böcke sind toll gezeichnet. ich freue mich schon auf den nächsten Leipzigbesuch.
    (03.09.2012)
    Michael Mettler:   Ja, im Zoo gab es sie lange Zeit. Übrigens sind die gar nicht unbedingt größer als Mhorrgazellen, allenfalls etwas kompakter gebaut. Schön, dass es wieder einen neuen Halter gibt.
    (03.09.2012)
    Regina Nieke:   @ Michael mettler: Upps, das kommt mal wieder vom schnellen überfliegen eines Internetartieksl :-) Danke für die Aufklärung!! Okay, DIE sind natürlich etwas größer.. Die gab es aber mal im Berliner Zoo, wenn ich das jetzt nicht wieder verwechsele :-)
    (03.09.2012)
    Michael Mettler:   @Regina Nieke: Keine "Moorgarzellen", sondern Moorantilopen, genau genommen Weißnacken-Moorantilopen alias Mrs. Grays Wasserböcke. Und die gibt's auch nicht im Berliner Tierpark.
    (03.09.2012)
    Regina Nieke:   Leipzig bekommt Moorgarzellen für die Savanne: http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5846&showNews=1212267
    Wurde hier nicht mal erwähnt, das "was Großes" anstelle der Gnus kommen soll? Sooo groß find ich diese Art nun nicht, aber ich freu mich natürlich diese seltene Art bald auch dort sehen zu können. Im Berliner Tierpark können diese Tier ganz schön "blöd" aus der Wäsche gucken :-)
    (03.09.2012)
    BjörnN:   Über der Parthe gibt es praktisch keine Alternativen zum Kunstfels. Allein schon das Tragwerk wäre bei Natursteinhängen für Schneeleoparden und Kleine Pandas kaum bezahlbar.

    Insgesamt wünsche ich mir allerdings mehr Naturstein im Zoo.
    (31.08.2012)
    BjörnN:   Die Chinesischen Zwergstreifenhörnchen sind nun in der Hörnchen-Voliere im Großen Hirschhaus zu sehen.
    (31.08.2012)
    Stefanie Fischer:   @Sven: außerdem ist Kunstfels je nach verwendeten Steinen in der Regel billiger und flexibler einsetzbar. Aber Kunstfels hat auch seine Nachteile, was haben Tierpfleger nicht schon alles hinter den Kunstfelsen gesucht und versucht ihn dicht zu kriegen, meist mit eher geringem Erfolg ;)
    (31.08.2012)
    Daniel Meier:   @Andreas Nach meinen Beobachtungen ist Gajendra meist vormittags (Elefantenbaden 10.15 Uhr) auf der grossen Bullenanlage. Nachmittags hab ich ihn noch nie gesehen. Aber es wird Ausnahmen geben.
    (31.08.2012)
    Michael Mettler:   @Sven: Ich denke schon, dass Zoos gern öfter mit Naturfels bauen würden, manche Entscheidungen pro Kunstfels sind vielleicht auch logistisch begründet. Hohle Felsen sind nun mal leichter als massive, so dass die Wahl auch vom Untergrund des Geländes abhängt; außerdem kann Beton über Rohrleitungen auch an schwierig zu erreichende Stellen gepumpt werden, während Felsbrocken mit Lkw und Kran direkt bis zur Aufschichtung gebracht werden müssen. Dafür ist dann mancher Weg zu schmal und/oder hat keinen genügend tragfähigen Untergrund für Schwerlastverkehr, Baumkronen können einem Kran im Weg stehen.
    (31.08.2012)
    Andreas Schulze:   Würde gern bald den Leipziger Zoo besuchen. Weiß jemand, ob die kleinen Tiger schon auf der Außenanlage sind?
    Und bisher war Gajendra jedsmal im hinteren Bullengelände, als ich da war. Kommt er zu bestimmten Zeiten auch in den vorderen Teil?
    (30.08.2012)
    Sven P. Peter:   @ASH: Naturstein kann sehr schön sein und eben viel bepflanztes Gelände. Der Kunstfelstrend wird mir irgendwie doch langsam etwas viel.
    (30.08.2012)
    Jonas Homburg:   Schön mit den Wasserböcken, die passen sicher gut auf die Savanne, allerdings frage ich mich, ob der Wassergraben zum Besucher für die wirklich als Grenze gesehen wird, schließlich halten sie sich in der Natur auch am bzw. im Wasser auf.
    (30.08.2012)
    Silke Kollrich:   Traurige Nachricht bei den Schneeleoparden. Die beiden weiblichen Jungtiere sind verstorben. Das eine Kätzchen an einer Jungtierinfektion, das andere musste eingeschläfert werden, da es an einer Augenkrankheit litt.
    Nun kann man nur hoffen, dass sich der kleine Kater weiterhin prächtig entwickelt.
    Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch: auf die Afrika-Savanne werden Mrs Gray Wasserböcke einziehen. Laut ZTL sind 0,3 im Leipziger Zoo eingetroffen.
    (30.08.2012)
    ASH:   @Sven: Welche Alternative zu Beton schlägst Du für die Raubkatzenhaltung vor?
    (30.08.2012)
    BjörnN:   Der Wassergraben war nicht Teil des Flusses, sondern separat aus der Parthe gepumptes Wasser.
    (28.08.2012)
    Sven P. Peter:   War nicht ein Teil des Flusses als Wassergraben genutzt?
    Und ja, auch nun ist es Beton, aber wenn man das mit neuem Kunstfels ersetzt könnte es dezenter geschehen. Aber leider müssen (?) viele Zoos bei dem "neuaufbau" solcher Gehege wieder megen an Beton verwenden um dem Denkmalschutz nachzukommen.
    (28.08.2012)
    Klaus Schüling:   Zum Schnitt gehört diese Aufsicht.
    Die Perthe wird lediglich an einer weiteren Stelle überbaut - von Verstecken kann keine Rede sein.
    (28.08.2012)
    BjörnN:   Ich sehe es ähnlich wie Herr Jahn als eine tiergerechte Umgestaltung.

    Aus dem Zoojournal geht ebenfalls hervor, dass der Zoo im kommenden Jahr die Trägerschaft über das Primate Rescue Center übernehmen wird als wichtiger Beitrag zum Artenschutz.

    Ich bin nachwievor gespannt, was auf der Freifläche hinter dem Gondwanaland entsteht.
    (28.08.2012)
    Oliver Jahn:   @Sven, und wieso wird der Fluss versteckt? Er läuft dort überbaut und betonüberdacht seit 1928.
    (28.08.2012)
    Michael Mettler:   @Sven: Die Raubtierterrassen sind allerdings auch im Originalzustand "Mega-Kunstfels" ;-)
    (28.08.2012)
    Sven P. Peter:   Also wird der Fluss versteckt, die Raubtiergehege werden gar nicht wie original aufgebaut und es wird wie immer mega-Kunstfels. Aber sicher gut für die Tiere!

    Mag jemand nochmal viele Fotos vom Affenhaus machen?
    (28.08.2012)
    Jonas Homburg:   @Liz Thieme: das selbe Bild gibts seit längerem auch auf der HP des Zoo in größer.
    (28.08.2012)
    Liz Thieme:   Aus der derzeitigen Zoozeitung eine Grafik zu dem Himalaya. Da aus pdf etwas unscharf.

    Im Heft steht auch, dass das Affenhaus zum Ende des Jahres geschlossen werden sollte. Neulich hörte ich Oktober als Schließ-Monat.
    (28.08.2012)
    Liz Thieme:   Wegen der Beleuchtung... also ich finde, dass man vor allem an den Seiten gerne mal über den Kunstfels stolpert. Und auch vor den Gehegen während der Suche nicht mitbekommt, was unterhalb der Kniehöhe so alles für Ecken und Kanten sind. Habe keine Probleme mit blauen Flecken, aber ich bevorzuge doch, diese mir nicht durch sowas zu holen.
    Aufgefallen ist mir auch, dass ich eine vorteilhafte Größe habe was Gondwana angeht bezüglich der Deckengestaltung an den Fensterscheiben (zB Tunnel und bei Zwergflusspferden). Da müssen viele drauf achten ihren Kopf nicht zu stoßen und das übersieht man schnell, wenn man die Tiere sucht. Also doch vielleicht in Schutzmontur durch Gondwana gehen ...
    (19.08.2012)
    BjörnN:   Nur eine Anlage ist noch besetzbar, bei den anderen fehlt der hintere Betonmantel.

    Ich gehe davon aus, dass 2 Mähnenwölfe schon vermittelt wurden, ist nicht so ungewöhnlich.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   @Silke, danke! Somit steht die rechte Seite also leer, was sicher zu begrüßen ist, denn sie wirkte noch viel maroder, als die linke Seite.
    (19.08.2012)
    Silke Kollrich:   @Oliver, wenn man vor der alten Bärenburg steht, dann gleich auf der linken Seite. Am 15.07. hatte ich hier ein Foto eingestellt. Da kannst Du einen der Bären sehen.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   @Silke, kannst du sagen, auf welchen Anlagen sie dann sind? Auf einigen Anlagen dürfte es ja mittlerweile mehr als gefährlich sein, noch Tiere zu halten.
    (19.08.2012)
    Silke Kollrich:   Ja, die Brillenbären sind noch auf der Bärenburg. Der Zoo möchte die Bären gern abgeben, hat aber noch keinen "Abnehmer" gefunden.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   @Silke Kollrich, auch ich habe nur drei Jungtiere bei den Mähnenwölfen gesehen.
    Was die Beleuchtung im Stollen angeht, da meinte ich mehr die Beleuchtung der Gehege, bei denen auch nach längerer Anpassung der Augen aus meiner Sicht eine zu gringe Beleuchtung gegeben ist.
    Was den Staub angeht, so sollte man also dann doch einen Besuchstag wählen, der unmittelbar nach einem Regentag liegt. :-)
    Hält man eigentlich auf der Bärenburg noch die Brillenbären?
    (19.08.2012)
    Silke Kollrich:   @Oliver Jahn: Ich war am Freitag im Zoo und natürlich auch im Gondwana. Die Dunkelheit in den Stollengängen kann ich auch bestätigen. Es war teilweise so dunkel, dass man an andere Besucher gestoßen ist, weil man sie einfach nicht gesehen hat. Dies war allerdings bei meinen vorherigen Besuchen nicht so. Ich denke, dass mit der Beleuchtung etwas nicht i. O. war und nicht, dass dies jetzt immer so ist. Besucher waren zahlreich da und bis auf Ozelot, Silberäffchen und Fischkatze waren alle Tiere zu sehen.
    Eine Staubwolke über dem Okapi-Gehege war am Freitag nicht zu sehen. Da hat sicher der Regen am Donnerstag etwas geholfen.
    Eine Frage hätte ich zu den Mähnenwölfen. Man sieht die Jungtiere ja selten, aber wenn ich sie in den letzten Wochen erblickt habe, dann waren es immer nur 3. Sind nur 3 aufgekommen oder verstecken sich die anderen nur?
    (19.08.2012)
    BjörnN:   An der Bärenburg lebt nur ein Nachzucht-Ducker, das Paar lebt nachwievor im kleineren Okapigehege.
    (18.08.2012)
    Oliver Jahn:   Diese Woche mal wieder Leipzig.
    Im Zoo selber kaum Veränderungen. Die Straußenfamilie war ein schöner Anblick, die Hyänen (vor allem das Zuchtweibchen) haben sich zu prächtigen Tieren entwickelt. Generell vermittelt die Afrika-Savanne einen sehr schönen Eindruck, auf der Elefantenanlage wurde eine neue Tonsuhle gerade eingeweiht. Natürlich war hier der Besucherandrang dementsprechend, trotzdem war es nicht zu überfüllt, so dass Zeit blieb, um noch ein wenig zu „fachsimplen“ über das alte Elefantenhaus und neue Fototaschen, und deren Inhalt.
    Die Pinguine auf der Anlage der Baikalrobbe gefallen mit recht gut, die alte Pinguinanlage hingegen wirkt recht fremd ohne diese Tiere. Ebenso die Bärenburg, die vor allem mit einigen Schuttecken und Abbruchsteinen, die mitten in den Anlagen liegen, einen wahrlich trostlosen Eindruck vermittelt, wirkte so wie ein Fremdkörper im Zoo. Die alten Affeninseln waren von vielen Besuchern umlagert, ebenso wie die Robbenanlage.
    Die Rautierterrassen haben ihren Charme schon etwas verloren. Die Rotducker waren hinter der Bärenburg untergebracht. Den heftigsten Eindruck aber vermittelte das Okapigehege. Ein Tier stand gegenüber der Moschustiere in seiner Anlage unter dem Dach der kleinen Hütte. Trotzdem konnte man das Tier kaum sehen, denn es lagen Staubwolken über dem Gehege, wie ich sie so dauerhaft bisher in einem Zoo noch nicht gesehen habe. Alles war grau überzogen, auch die Wände, Zäune, überall stand dichter Staub, fotografieren war nicht möglich atmen fiel schwer. Kommt das alles von den Besucherwegen?
    Die große Voliere im Tigerhaus stand leer, die kleine Voliere im Vogelhaus auch.
    Der Mähnenwolfnachwuchs war aktiv mit Eltern zu beobachten.
    Und dann ging es endlich nach Gondwana. Die Halle ist schon ein großartiger Bau. Struktur und Bepflanzung sind absolut gelungen, man taucht ab, in eine andere Welt. Der Tierbesatz ist absolut sehenswert, mein persönlicher Favorit ist die Tapiranlage.
    Im Stollen empfinde ich die Anlagen zu dunkel, da finde ich in Frankfurt, Berlin und Osnabrück das System besser.
    In der Halle selber habe ich etliche Tierarten nicht gesehen, was sicher aber daran lag, dass ich nur einmal (wenn auch mit Zeit) durch die Halle gegangen bin (Silberäffchen, Eulenkopfmeerkatzen, Ozelot, Riesenotter und vom Komodowaran sah man nur den Schwanz). Die Bepflanzung ist grandios und die Blütenpracht an einigen Stellen wirklich einmalig. Vom Baumwipfelpfad aus hat man einen tollen Überblick und kann die Abmessungen der Halle so richtig erfassen. Würde ich in der Nähe wohnen und eine Jahreskarte haben, ich glaube, ich würde Gondwana und Zoo getrennt voneinander besuchen, denn Gondwana ist wie ein eigener Zoo im Zoo. Auch die Menschenmassen hielten sich in Grenzen.
    Sehr positiv möchte ich auch noch einmal die Parkmöglichkeiten am Zoo hervorheben. Ich weiß nicht, wie es an Wochenenden ist, aber es war ausreichend Platz und das zu fairen Preisen. Und nach einem sehr heißen Tag ist es äußerst angenehm, nicht in ein völlig überhitztes Auto steigen zu müssen.

    (18.08.2012)
    Silke Kollrich:   Und der kleine Panda, der am Schluss der heutigen ETC-Serie kurz gezeigt wurde, ist ja auch eine besonders gute Nachricht.
    (03.08.2012)
    Zoo Leipzig:   Tigernachwuchs im Zoo Leipzig geboren

    Gesunder Zwillings-Nachwuchs im Zoo Leipzig: Die beiden männlichen Jungtiere von Amurtigerin Bella (geb. 30. Mai 2005, seit 2007 in Leipzig) sind heute vor zwei Wochen, am 20. Juli, zur Welt gekommen. Die jungen Kater entwickeln sich seither sehr gut und wiegen bereits mehr als 2,5 Kilogramm. Dagegen ist das dritte Jungtier des Wurfes bereits bei der Geburt gestorben.
    Bella hält sich mit dem Nachwuchs hinter den Kulissen in der Mutterstube auf und kümmert sich vorbildlich um die Zwillinge. Vater Tomak, der am 27. Mai 2004 in Leipzig geboren wurde, hat die ersten beiden Wochen getrennt von der Gruppe verbracht. „In den nächsten Tagen wird er behutsam an Bella und die Jungtiere gewöhnt, so dass sie in einigen Wochen zu Viert in der Tiger-Taiga zu sehen sein werden“, blickt Kurator Gerd Nötzold voraus. Bis dahin ist der Nachwuchs für die Zoo-Besucher noch nicht zu sehen.
    Mit dem neuerlichen Nachwuchs knüpft der Zoo Leipzig an die erfolgreiche Zucht der vom Aussterben bedrohten Amurtiger (Panthera tigris altaica) an. Die Drillinge Selenga, Angara und Taimyr aus dem Jahr 2009 sind auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes mittlerweile in andere europäischen Zoos vermittelt worden, um ihrerseits Zuchtpaare zu bilden. Angesichts des geringen Bestandes von nur etwa 600 Amurtigern in menschlicher Obhut und einer Population von etwa 360 Tieren im Amur-Ussuri-Gebiet, der Heimat der größten Katzen der Welt, ist die Zucht in Zoos für den Erhalt der Tierart von elementarer Bedeutung.

    Foto: Zoo Leipzig
    (03.08.2012)
    Regina Nieke:   Erfreuliche Nachrichten aus Leipzig: Am 20.07. hat Bella 2,0 Tigerkinder geboren!
    http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5846&showNews=1198935
    (03.08.2012)
    Regina Nieke:   @ Silke: Ebenfalls: Dankeschön! Ich hatte davon nämlich bisher noch gar nichts gehört und war etwas "erschrocken" über den Umzug von Gorgo...
    (25.07.2012)
    Silke Kollrich:   @Regina: Erst vor kurzem hatte ich gehört, dass es noch in diesem Jahr Veränderungen in der Gorilla-Gruppe geben wird. Kibara, Tochter von Gorgo, ist 8 Jahre alt und wird geschlechtsreif. Des Weiteren hat Gorgo noch 2 weitere Töchter in der Gruppe. Ich kann mir vorstellen, dass der Zoo vor der Wahl stand, entweder die Töchter nach und nach abgeben zu müssen oder eben Gorgo. Laut dem Artikel hat man sich für Gorgo entschieden und wird einen neuen Silberrücken zur weiteren Zucht nach Leipzig holen.
    Vielen Dank für den interessanten Artikel!
    (25.07.2012)
    Regina Nieke:   Ich hab da mal ne Frage an die Leipzig-Kenner. Habe eben gelesen, dass die Gorillas Bebe und Gorgo jetzt in Rostock beheimatet sind. Wie gehts in Leipzig weiter? Gibts einen Silberrücken-Nachfolger oder schläft die Zucht dort erstmal ein. Es gab die letzten Jahre reichlich Nachwuchs in Pongoland....
    Hier noch der link: http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/artikel/bebe-und-gorgo-ziehen-ins-darwineum.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=111&cHash=25e8e78af165657fe4cb8695cec2c126
    (25.07.2012)
    Zoo Leipzig:   Schneeleoparden entwickeln sich gut
    Namensvorschläge können eingereicht werden

    Termin beim Tierarzt absolviert: Die drei im Zoo Leipzig geborenen Schneeleoparden entwickeln sich gut. Schneeleopardin Laura hatte am 29. Juni Nachwuchs zur Welt gebracht und kümmert sich vorbildlich um das männliche und die beiden weiblichen Jungtiere. Die Tiere haben in den ersten drei Wochen ihr Gewicht etwa verdoppelt und wiegen nun jeweils rund 1,1 kg. „Die Tiere machen einen gesunden Eindruck und die Gewichtszunahme spricht für eine gute Entwicklung. Dennoch sind die Jungtiere mit drei Wochen noch nicht aus der kritischen Phase heraus“, schätzt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard.
    Zoodirektor Dr. Jörg Junhold sieht die Entwicklung bezüglich einer stabilen Zoo-Population der Schneeleoparden in Europa positiv: „Mit dem neuerlichen Wurf und der bislang guten Aufzucht der drei Jungtiere leisten wir als Zoo Leipzig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Schneeleoparden. Auch national und international läuft die Zucht wieder besser als noch vor einigen Jahren.“ Laut des Zoo-Informationssystems ZIMS kamen in den vergangenen zwölf Monaten europaweit elf Schneeleoparden zur Welt. Im zentralasiatischen Hoch- und Bergland, wo Schneeleoparden ursprünglich beheimatet sind, leben jedoch nur noch schätzungsweise 4.000 bis 6.000 Exemplare – mit abnehmender Tendenz.
    Bis sich die Jungtiere im Gehege zeigen, wird noch etwas dauern. Allerdings können Besucher und Zoofreunde die verbleibende Zeit mit der Namenssuche füllen. Die kleinen Schneeleoparden sollen im August getauft werden. Bis zum 03. August können Vorschläge per E-Mail an taufe@zoo-leipzig.de oder per Postkarte an Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig gesendet werden. Im Anschluss wird in einer Online-Abstimmung über die Siegernamen entschieden.

    Foto: Zoo Leipzig
    Tierpfleger Jörg Gräser, Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Kurator Ruben Holland präsentieren die Tiere.
    (23.07.2012)
    Zoo Leipzig:   Beschlossen:
    Der Leipziger Stadtrat hat gestern Abend in seiner Ratsversammlung mit überwältigender Mehrheit bei nur fünf Gegenstimmen grünes Licht für den weiterentwickelten Masterplan Zoo der Zukunft gegeben. Damit sind die Weichen gestellt, dass der Zoo Leipzig den im Jahr 2000 eingeschlagenen Weg bis 2020 fortsetzen wird. 56,5 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in die weitere Modernisierung des Tiergartens investiert. 30 Prozent davon werden aus dem Investitionshaushalt der Stadt Leipzig bereitgestellt, die übrigen 70 Prozent werden aus Krediten und Eigenmitteln finanziert.
    (19.07.2012)
    Silke Kollrich:   Ich hatte nur die Bären bei sämtlichen meiner letzten Besuche nicht mehr gesehen und die Bärenburg war immer komplett leer. Deshalb war ich heute so überrascht.
    Es war immer die Rede davon, dass sie abgegeben werden und ich hatte gedacht, das wäre schon passiert. Na, dann lieber noch auf der Bärenburg als nur im Dunkeln eingesperrt.
    (15.07.2012)
    BjörnN:   Die Brillenbären waren immer dort, nie woanders.
    (15.07.2012)
    Liz Thieme:   Im Juni hatte ich ja schon hier bemerkt, dass die beiden noch da sind, wo du sie gesehen hast, Silke.
    Und im Masterplan ist keine Anlage für sie vorgesehen. Siehe auch mein Beitrag vom 7.7.
    Der Zoo würde sie gerne an andere Zoos abgeben, doch wer will schon einen halbnackten Bären haben...
    (15.07.2012)
    C. Lissner:   Ich hatte gedacht die Bärenburg sei seit 2011 nicht mehr besetzt?! Das erstaunt mich jetzt sehr, denn die Anlage ist mehr als baufällig. Wird denn eigtl. in Leipzig ein neues Gehege gebaut? Ich hatte gehört dass eines geplant war.
    (15.07.2012)
    Silke Kollrich:   Bei meinem Zoobesuch heute war ich sehr erstaunt, die beiden Brillenbären wieder auf der Bärenburg zu sehen. Ich dachte, diese wäre jetzt komplett gesperrt und die Bären wären nur noch in der rückwärtigen Haltung. Einer der beiden Brillenbären lag oben auf dem Felsen, aber der andere lief nur die kurze Strecke immer hin und her und auch die Bewegungen von ihm sahen nicht mehr gesund aus. Ich finde, da sollte wirklich eine bessere Lösung geschaffen werden, die Bärenburg in diesem Zustand ist nicht mehr tiergerecht.
    (15.07.2012)
    Moritz Jochum:   Allerdings waren so alle Standarttierarten abgedeckt und die Eisbären haben mir in Leipzig bis jetzt sehr gefehlt
    (14.07.2012)
    Holger Wientjes:   Wobei Eisbären ja auch nicht ins Geokonzept passen würden.
    (13.07.2012)
    Maik Schilde:   @BjörnN
    Einige Paviane sind wohl eher sterilisiert worden, da es für die Jungtiere keinen Absatz gibt und nicht aus Mindestanfoderungsgründen. Ich habe schon vor 20 Jahren auf der Anlage gearbeitet und kenne sie ganz gut. Tierbeschäftigung ist da wichtiger als eine neue Anlage. Die Paviane werden in einer großen Gruppe gehalten, dort ist natürlich genügend Interaktion gegeben.Aber man könnte natürlich auch andere Affenarten dort halten bzw. andere Tiergruppen.

    Zur Bärenburg wünschte ich mir eine großzügige Eisbärenanlage mit Einbeziehung der gesamten Fläche von der Bärenburg bis zum Hauptweg in Richtung Pongoland. Da könnte eine natürlich gestaltete Anlage mit Einbeziehung der alten Bärenburg erfolgen.Das wäre attraktiv, aber finanziell sehr heftig.
    (13.07.2012)
    Silke Kollrich:   Die Genehmigung des Amtes für Denkmalpflege sind ja auch nur die eine Seite, die andere und durchaus sehr wichtige Seite: geht der Masterplan wegen der Finanzierung überhaupt durch den Stadtrat? Immerhin muss die Stadt Leipzig eine Menge Geld dazuzahlen, wo doch an anderen Stellen sehr gespart wird. Darauf bin ich gespannt, obwohl ich es mir natürlich sehr wünsche, dass der Masterplan umgesetzt wird.
    (11.07.2012)
    Oliver Jahn:   Ich sehe es ganz genau so, wie Tom Schröder, erst einmal abwarten. Ich habe schon so viele Pläne kommen, aber auch wieder gehen sehen. Es wäre der erste Masterplan, den ich kenne, der tatsächlich so umgesetzt werden würde, wie er hier zu sehen ist. Da sind noch so viele Dinge, die passieren können, angefangen vom Tierbestand, der in einem Zoo nun mal einem Wechsel unterlegen ist, bis hin zum Geld, welches plötzlich mal fehlen kann, weil an anderer Stelle dringender gebraucht, oder etwas viel teurer wird, als ursprünglich kalkuliert. Und liegt denn die Genehmigung des Amtes für Denkmalpflege überhaupt schon vor? Bisher habe ich auch dazu nur Vermutungen gehört.
    (11.07.2012)
    Daniel Meier:   Wenn ich das Entdeckerhaus einmal besucht habe, habe ich es gesehen und es gibt keinen Grund ein zweites Mal vorbeizuschauen.

    Ich und ONB gehen in den Zoo um lebende Tiere zu sehen, deshalb funktionieren m.E. unbelebte Ausstellungen schlecht in Zoos.
    (11.07.2012)
    BjörnN:   @Tom Schröder
    Die Aussagen zum Spielplatz auf der Bärenburg kamen vom Zoo selbst - in wie weit man nun ein Übereinkommen mit dem Denkmalschutz treffen konnte, kann ich nicht beurteilen.
    (11.07.2012)
    BjörnN:   Wäre eine interessante Option, zumindest dürften die Katakomben der Bärenburg vorerst unangetastet bleiben vom Umbau.
    (11.07.2012)
    Tom Schröder:   Dass das Entdeckerhaus so wenig Leute anzieht, liegt m.E. nach in erster Linie daran, dass es in eine (recht lange) Sackgasse manövriert wurde... Die Ausstellung ist hervorragend gemacht, interaktiv, abwechslungsreich und auch inhaltlich sehr interessant. Für mich immer noch (werde ich auch noch in 5 Jahren wiederholen ;-) ) überhaupt kein verschwendetes Potential!
    Zum Thema Sichtachse/Bärenburg/Denkmalschutz: In einem Beitrag vom 17.12.2011 hier weiter unten sagt BjörnN, dass eben diese Sichtachse der Grund sei, weshalb der Spielplatz auf der Bärenburg vom Tisch sei... hat sich ja nicht als sehr wahrheitsgetreu entpuppt... Also einfach mal abwarten, was der Zoo dort wirklich machen wird und nicht irgendwelchen Halbwahrheiten Glauben schenken ;-)
    Im übrigen finde ICH den Spielplatz immer noch eine hervorragende Idee zur Nachnutzung der Bärenburg, da der Zoo Leipzig ein äußerst schlechtes Angebot an (attraktiven) Spielplätzen hat - da sind bisher Zoos wie Hannover, Osnabrück, Münster oder Arnheim (wahllos aufgezählt, wer wirklich hervorragende Spielplätze bietet) wesentlich weiter vorne! Und über die Wichtigkeit von Spielplätzen bei einer Haupt-Zielgruppe "Familien" braucht man m.E. nach nicht zu diskutieren... Meine Eltern haben uns Kinder einmal pro Jahr ohne Murren in den für uns Kinder recht langweiligen Vogelpark Walsrode bekommen, weil wir uns wie Bolle auf den in den 70er-Jahren nahezu einmaligen Spielplatz freuten... Sicherlich kein Einzelfall...


    (11.07.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Und wie wäre es damit, das Zoomuseum in die Katakomben der Bärenburg zu verlegen und stattdessen das jetzige Entdeckerhaus zum Nachttierhaus umzubauen...? Kleiner als die Bärenställe (ich habe sie zwar schon mal gesehen, erinnere mich allerdings nur undeutlich an sie) dürften doch die alten Katzenkäfige auch nicht sein.
    (11.07.2012)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Ähnlich wie das Große Hirschhaus hat auch das Kleine ein Obergeschoss, wo man Vitrinen mit z.B. Nagetieren unterbringen kann, ebenso wie im Großen Hirschhaus, wenn auch fast unbeachtet vom Besucher.

    @Maik und Sacha
    Bezüglich Entdeckerhaus stimme ich Ihnen zu, da fehlt ein Anziehungspunkt und sei es wieder ein sprechender Mittelbeo, der die Besucher mit vulgären Ausdrücken anlockt.

    In meiner Kindheit und früher Jugend war mein Vater praktisch nur zum Besuch im Erfurter Zoopark zu bewegen, weil es dort zwei Beos gab, die ein breites Fluchrepertoire hatten und auch in Leipzig war das Haus wesentlich besser besucht als noch "Julio" lebte.
    (11.07.2012)
    Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Na, ich will doch nicht hoffen, dass die Familien dort wirklich enden ;-)

    Auch wenn das nur noch Gedankenspiele sind: Umgekehrt hätte man es auch machen können - den Pavian-Bartaffen-Komplex architektonisch erhalten und mit einem Kletterspielplatz überspannen, dafür die Paviane auf die Bärenburg (alle Anlagen zusammen und mit Klettergerüsten und Weichsubstratflächen ergänzt). Eine geräumige, sogar einsehbare Indooranlage hätte man außen an die Burg anbauen können, und die thematische Schnittstelle zwischen Afrika und Asien würde für Mantelpaviane, die ja auch in Arabien vorkommen, prima passen...

    @BjörnN: Wenn das Kleine Hirschhaus wie im Plan nach drei Seiten hin Besucherausblicke gewähren soll und an der vierten Seite der Zugang liegt, wäre dann überhaupt noch Platz für Kleintiervitrinen?
    (11.07.2012)
    Sacha:   Ich muss jetzt mal eine Lanze für die Verantwortlichen des Leipziger Zoos brechen:

    Mit den Klinkerbauten holt man ONB (und das ist nun mal die Mehrzahl der Besucher, also die, die die Einnahmen bringen) nicht in den Zoo. Zudem machte der Gestank (den ich zumindest bei meinen Besuchen vernahm), die alten Affenanlagen nicht gerade attraktiv. Eine (teilweise) Kombi-Anlage mit Nashörnern und Pavianen ist da ein guter, wenn nicht sogar hervorragender "Ersatz".

    Die Bärenburg zum Spielplatz umzufunktionieren ist m.E. ebenfalls keine schlechte Idee. Früher hätte ich Zoos am liebsten ganz ohne Spielplätze und Streichelzoobereiche gehabt, heute, als Papi, sehe ich das etwas anders und wohl mit mir auch die meisten ONBs, genauer die, die den Zoo als Familie besuchen. Es könnte sich zudem auch die Möglichkeit ergeben, dass als Ausgleich ein bisheriger Spielplatzbereich (der nicht unter Denkmalschutz steht) für eine Tieranlage genutzt wird. Weiter wurde ja die Idee geäussert, dass ein Teil der Burg sich vielleicht zum Nachttierhaus eignet, ohne dass man deswegen dem Denkmalschutz in die Quere kommt...(allerdings habe ich keine Ahnung, ob sich dies tatsächlich machen lässt).

    Bezüglich des Entdeckerhauses bin ich aber mit @Maik Schilde einer Meinung: Verschwendetes Potenzial. Lebende Tiere ziehen nun mal mehr als "tote" Exponate und Schilder (dafür kann ich ins Museum). Darum bringe ich hier gerne meinen vor einiger Zeit geäussersten Vorschlag eines Gifttierhauses wieder ins Spiel.
    (11.07.2012)
    BjörnN:   Die Volierenidee wurde hier und im Zoofreundeforum schon mehrfach aufgegriffen.

    Ich möchte nur darauf verweisen, was es kostet, einige hundert Quadratmeter mit einem Netz zu überspannen.

    Auch da klingelt wieder der Denkmalschutz, weil die Sichtachse vom Elefantenhaus, welche geschützt ist, ebenso wie die vom Jasondenkmal zum Elefantenhaus, durch das Netz zerstört wird.

    Ich habe mir viele Gedanken um die Nachnutzung gemacht und bin nicht wirklich zu einem bezahlbaren Ergebnis gekommen.
    (11.07.2012)
    Stefanie Fischer:   Ich fand den Pavianfelsen immer einfach nur hässlich. Allerdings waren diese Klinkerbauten schon typisch Leipzig.
    Für die Bärenburg hätte ich mir schon gerne tierische Nachmieter gewünscht. Könnte man die nicht mit Netzen überspannen und eine riesige begehbare Geieranlage draus machen? Allerdings darf man auch nicht die Bedeutung von Spielplätzen für Otto-Normal-Besucher unterschätzen. Viele Familien enden über kurz oder lang dort.
    (11.07.2012)
    BjörnN:   Die Mindestanforderungen werden gerade nicht mehr erfüllt, darum ist Nachzucht durch Sterilisation der Weibchen auch schon seit Jahren größtenteils unterbunden und man bemüht sich stetig, Tiere abzugeben, um den Bestand zu verringern.

    Ich wäre für einen Alternativvorschlag von Ihnen dankbar, Herr Schilde.

    Auch ich habe in 20 Jahren diesen Zooteil lieben gelernt, halte mich dort sehr gerne auf. Trotzdem darf Architektur einer "artgerechten" Tierhaltung nicht im Wege stehen.

    Die Bärenburgplanungen stoßen mir ebenfalls sauer auf, zumindest bleibt sie erhalten. Auch da fehlen die wirklichen zoologischen Alternativen.

    Dankbar bin ich, dass das Kleine Hirschhaus als schönstes Tierhaus des Zoos erhalten bleibt. Auch dort dürfte eine Kleintierhaltung in Vitrinen noch möglich sein.
    (11.07.2012)
    Maik Schilde:   Die Mindestanforderungen werden mit Sicherheit erfüllt. Das bedeutet nicht, dass nun unbedingt Paviane oder Bartaffen dort bleiben müssen. Marode ist kein Argument.Das kann alles saniert werden. Hier geht es um Denkmalschutz, Identität und Charakter. Aber das scheint egal zu sein. Die Anlagen stehen einfach den neuen Eventzoo im Wege.
    (11.07.2012)
    BjörnN:   Sie haben die Gründe schon genannt: Der Pavianfelsen ist marode und Erfüllt nicht die Mindestanforderungen, ganz zu schweigen davon, welche tierischen Alternativen es für die Paviane dort gäbe.
    (11.07.2012)
    Michael Mettler:   Wie sind denn eigentlich die aktuellen Haltungsbedingungen für die Bartaffen und Paviane innen? Könnte das ein Grund für das Aufgeben der Anlagen sein? Es muss doch einen triftigen Anlass geben, wenn man sich von diesem charakteristischen Bauwerk trennt. Die Gründe für sowas sind ja in der Zoowelt vielfältig: marode Bausubstanz, Nicht(mehr)erfüllen von Mindestanforderungen, Energieverschwendung, Schädlingsbefall usw. usw.
    (11.07.2012)
    Maik Schilde:   Ich kann die Begeisterung für den weiteren Umbau der Leipziger Zoos nicht ganz nachvollziehen. Dramatisch finde ich das vermulich die alten Affenanlagen, in denen Mantelpaviane und Bartaffen gehalten werden, abgerissen werden. Ich hoffe es nicht, denn dann würde der Charakter und die Einzigartigkeit des Zoos noch mehr zerstört werden. Auch die Fremdnutztung der Bärenburg ist unsinnig. Noch ein Spielplatz braucht wirklich niemamd. Mit einer attraktiven Tierart dort hätte man den Besucherstrom entzerrren können.ähnlich sieht es doch mit den Entdeckerhaus aus. Seit das neue Raubtierhaus dazu umgebaut wurde geht kaum euin Besucher rein. Schade um das verschenkte Potential.
    (11.07.2012)
    Michael Mettler:   OK, der Kusimansenfänger von Magdeburg... ;-)

    Mal 'ne ganz andere Frage zur geplanten Leipziger Rothundhaltung: Wäre das die erste Inselgehege-Haltung dieser Tierart überhaupt, oder gibt es dafür erfolgreiche Vorbilder? Immerhin handelt es sich um ein Raubtier mit hundetypischem Erkundungsverhalten und die Anlage ist ja auch keine typische "Raubtierfestung" mit hoher Steilwand oder Gitter jenseits eines Wassergrabens. Zudem gibt es z.B. die Nachbarinsel mit den Leierhirschen usw., die vermutlich nicht ringsherum mit Steilwänden umgeben sein wird. Auf einzelne Elektrodrähte würde ich mich jedenfalls bei Rothunden nicht verlassen, und vor Wasser haben sie m.W. keine Angst. Ich habe da noch eine Schilderung Eberhard Trumlers seiner Gehege in der Caniden-Forschungsstation im Hinterkopf, wo recht hohe E-Zäune benutzt wurden - und dahinter wurden "nur" Haushunde, Dingo- und Schakal-Mixe gehalten...
    (10.07.2012)
    Karsten Vick:   Das verwechselst du mit dem Rattenfänger von Hameln, dem sind die Ratten gefolgt...
    (09.07.2012)
    Michael Mettler:   Oder die Borkenratten folgen ihrem ehemaligen Kurator nach Magdeburg ;-)
    (09.07.2012)
    BjörnN:   Das wäre in der Tat bedauerlich, könnte aber passieren, zumal die Tiere seit dem Weggang von Herrn Ruske eher ein Schattendasein fristen. Selbst die öffentliche Fütterung mit Möglichkeiten zum Pflegergespräch gibt es nicht mehr.

    Was schließen wir daraus: Leipzig braucht endlich wieder einen anständigen Kleintierkurator, den man mit Herrn Ruske und seinem Vorgänger durchaus hatte.
    (09.07.2012)
    Jan Beensen:   Es wäre schade, wenn die Tiere mit dem Vogelhaus verschwinden würden...
    (09.07.2012)
    BjörnN:   Weil sie im Vogelhaus sehr gut züchten und obendrein für die Besucher recht gut zu sehen sind.

    Obendrein bin ich mir unsicher, ob die Klimaanlage dort tropisches Klima ermöglicht, das die Tiere benötigen, die Quolls und Opossums hingegen nicht.
    (09.07.2012)
    Jan Beensen:   Warum zeihen die Borkenratten aus dem Vogelhaus eigentlich nicht in den Nachttierstollen im Gondwanaland in die alte Heidi-Anlage?
    (09.07.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: So steht es ja auch im Text auf der HP, und es ist m.E. eine sehr begrüßenswerte Lösung. (Wurde eigentlich auch schon mal über eine Voliere für die Zwergflamingos nachgedacht? Die neue Anlage dürfte doch wohl für eine neotropische Art gedacht sein.)

    Das Beispiel mit der Darstellung im PDF zeigt demnach, dass die dort zu sehende Planung durchaus noch modifiziert werden kann.
    (09.07.2012)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Herr Dr. Junhold hat explizit gesagt, dass die Anlage als Voliere ausgeführt wird.
    (09.07.2012)
    Jan Jakobi:   Das tote Giraffen-Jungtier ist ein Kalb von Giraffenkuh "Gusti", dass aus unbekannten Gründen nach einem Tag starb. Das las ich im Zoofreunde-Forum.
    "Gusti" hat nur ein Kalb erfolgreich großgezogen.
    (09.07.2012)
    Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Ich kenne Vergesellschaftungen von Mandschurenkranichen mit Schwimmvögeln auf offenen Wiesenanlagen anderer Zoos. Wenn das schon mit flugunfähig gehaltenen Gehegepartnern möglich ist, sollte es doch mit flugfähigen, die im Ernstfall noch besser ausweichen können, erst recht machbar sein? Ich denke bei meinem "Oberbesatz" an Arten wie z.B. Schweifkittas. Als Bodenbewohner kämen, da die Teichfläche für Schwimmvögel zu klein sein dürfte, neben den Moschustieren vielleicht noch Fasane in Betracht.

    Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass die Darstellung der Flamingolagune im Masterplan gar nicht nach Voliere aussieht, sondern nach traditioneller offener Anlage. Übernetzte Flächen sind jedenfalls anders dargestellt(siehe Küstenvoliere, Loris, Schneeleoparden).
    (09.07.2012)
    Silke Kollrich:   In der ZTL habe ich bei den Rothschildgiraffen folgenden Eintrag gefunden:
    Bestand 05/12: 5,6; Nachzucht 2012: 3,0 (1,0)
    Habe nichts von einer Totgeburt gehört. Weiß da jemand Näheres?
    (09.07.2012)
    BjörnN:   In Leipzig leben sie schon seit Jahren ohne Probleme und mit Zucht mit den Moschustieren zusammen.

    Ich gehe davon aus, dass dies auch fortgeführt wird, immerhin hat man zwei Zuchtgruppen im Zoo.
    (08.07.2012)
    Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: ich würde keine andere Art zu den Mandschurenkranichen setzen. Habe diese als sehr aggressive Vögel kennen gelernt, besonders in der Brutzeit.
    (08.07.2012)
    BjörnN:   @Gudrun
    Obwohl ich es nicht weiß, wäre es eine tolle Sache, die Flamingos mit Sichlern und Entenvögeln zu vergesellschaften.
    (08.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   @MM: Allerdings müßte man sich bei einer so strikten Auslegung des Kontinentalkonzeptes wohl auch von den Gebirgsloris trennen, die ja auch aus Australien stammen. Falls es sich allerdings um eine Form der Gebirgsloris aus Neuguinea handelt, wäre der Besatz möglicherweise gerade noch passend, falls man Papua-Neuguinea eher zu Südostasien als zu Australien rechnet. In diesem Fall könnte man natürlich möglicherweise einen Versuch mit Baumkänguruhs als Vertreter der Känguruhs in der Lorivoliere starten.

    Zu der Kombination Rote Sichler und Flamingos: Diese Kombination kenne ich bereits u.a. aus den begehbaren Flamingovolieren in Beekse Bergen/NL, dem Vogelpark Avifauna in Rhenen/NL und aus dem Vogelpark Marlow. Dort sind diese Kombuis sehr erfolgreich. Daher gehe ich davon aus, dass so eine Vergesellschaftung auch in Leipzig in der Flamingolagune geplant ist, dort vermutlich zusammen mit Schwarzzügelibissen und Höckerglanzgänsen, falls in Leipzig die südamerikanische Form lebt.
    (08.07.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Ich kenne sie nicht en detail, aber es dreht sich wohl darum, dass Vögeln dort nicht mehr ihre Flugfähigkeit genommen werden darf (auch nicht durch Stutzen der Federn). Deshalb entstand z.B. in Odense eine riesige Voliere für Vögel wie Flamingos und Pelikane, die vorher in offenen Anlagen im noch gar nicht so alten Parkteil "Okavango" gehalten worden waren. Im Vogelpark Tommerup sah ich z.B. Helmperlhühner, Jungfern- und Kronenkraniche in Anlagen, die nach nachträglich mit Netzen überspannten Wiesengehegen aussahen (eine weitere war gerade auf diese Weise in Arbeit).
    (08.07.2012)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:

    Welche Bestimmungen gelten denn in Dänemark?
    (08.07.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: "Umsperrgehege" könnte lediglich eine im Entwurf für alle Nebengehege/-käfige benutzte Formulierung sein und somit bei der Geiervoliere schlichtweg eine Möglichkeit, zeitweise Tiere zu isolieren - oder vielleicht auch, eine zusätzliche Art dort einzubauen. Wer sich traut, Rothunde mit Affen zu vergesellschaften, könnte auch z.B. Moschustiere zu den Geiern setzen...

    @Gudrun: Nach der Darstellung (transparentes Dach!) handelt es sich bei der Lori-Anlage um eine begehbare Außenvoliere mit einer in einer Felswand verborgenen Stallung, nicht um ein Haus. Von der Größe her (doppelt so groß wie das benachbarte Lama-Gehege!) würden da nicht nur die Tammar-Wallabys reinpassen, sondern sogar die Bennetts. Aber: Die Voliere gehört zum Asien-Teil, also wären beide Arten unpassend.

    Ich finde es bemerkenswert, dass zukünftig viele Großvögel in Volieren gehalten werden sollen statt gestutzt zu werden. Konsequent wäre allerdings, das auch gleich für die Mandschurenkraniche umzusetzen (wobei gleichzeitig ein "Oberbesatz" möglich werden würde). Da diese Anlage anscheinend nur von den Aussichtshütten einsehbar sein soll und es somit keinen Blick durch Gitterflächen geben müsste, würde sich dort eine weitere Großvoliere anbieten. Immerhin weiß man nicht, ob nicht Bestimmungen wie schon jetzt in Dänemark in näherer Zukunft auch für Deutschland gelten könnten.
    (08.07.2012)
    Jan Jakobi:   Ich habe hier (oder war es im Zoofreunde-Forum?) gelesen das für die Gnus in diesem Jahr ein Ersatz kommt.
    (08.07.2012)
    Silke Kollrich:   Den Südafrikanischen Seebären gibt es im neuen Plan auch nicht mehr. Muss er der Mähnenrobbe weichen wie die Brillen- den Humboldtpinguinen? Es gibt zwar in den Bekanntmachungen Aufstellungen über die neuen Tierarten, die geplant sind, aber die, die abgeschafft werden, werden nicht noch einmal erwähnt.
    Gibt es eigentlich auch noch Planungen für die Kiwara-Savanne, die Gnus zu ersetzen oder ist der Ersatz jetzt endgültig gestrichen?
    (08.07.2012)
    BjörnN:   @Gudrun
    Eine Vergesellschaftung der Flamingos und Sichler kam mir nicht in den Sinn, finde ich aber erstrebenswert.
    (08.07.2012)
    BjörnN:   Sie haben natürlich recht, zur späten Stunde wird mein Blick langsam trübe. Ich bitte um Verzeihung für das Missverständnis.
    (08.07.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, da steht Überlegung, nicht Überlegenheit.
    (08.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Der Plan sieht sehr interessant aus. Auch die neuen Tierarten und Vergesellschaftungen klingen interessant, wenn ich auch genau wie viele andere hier im Forum es als riskant anseher, Bartaffen und Rothunde zu vergesellschaften. Auch kann ich den Verzicht auf Pustelschweine zugunsten der Babirussas nicht ganz nachvollziehen.Allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass kaum Nachfrage für Visaya-Pustelschweine existiert. Daher hat auch Rotterdam die Zucht dieser Art fast vollständig aufgegeben. Babirussas scheinen aufgrund ihres bizarren Aussehens für Zoobesucher einfach attraktiver zu sein, daher wohl auch der Entschluß in Leipzig, zukünftig lieber Babirussas zu halten, falls diese Art zu bekommen ist.

    Hinsichtlich der aktuellen Affeninseln: Nach dem Plan könnte es zumindest so sein, dass die dem Vogelhaus am nächsten gelegene Affeninsel für die Paviane erhalten bleibt.

    Hinsichtlich des Vogelbestandes im Vogeltropenhaus: Die Mehrzahl der in diesem Haus bisher gehaltenen Urwaldarten werden sicherlich in der Gondwanahalle oder dem neuen Südamerikahaus für Tamanduas und Gürteltiere untergebracht.Auf dem Plan sieht es zumindest nach einem begehbaren kleinen Südamerikahaus aus, in welchem neben den Tamanduas und Gürteltieren vermutlich auch noch Platz für weitere kleine südamerikanische Arten wie z.B.Tangaren und Zwergseidenäffchen bleibt, die im Augernblick im Vogelhaus leben.
    Trockenheitsliebende Arten finden sicherlich Platz in der neuen Lorivoliere, bei der es sich möglicherweise sogar um ein überdachtes begehbares Vogelhaus handeln könnte. Hier könnte man möglicherweise sogar die Tammarkänguruhs als Bodenbesatz mit unterbringen. Kleine wüstenbewohnende Vogelarten wie z.B. australische Prachtfinken oder Bänderlaufhühnchen könnte man auch im zukünftigen Wüstenhaus (aktuelles Tieraffenhaus) unterbringen.
    Einige Eulenarten und deren Fasanenunterbesatz wird man sicherlich in der oder den geplanten neuen Eulenvolieren unterbringen.
    Einen Teil der Bewohner der Fasanerie/Altes Vogelhaus wird wohl ebenfalls in der Gondwanalandhalle oder auch in den Volieren für südostasiatische Vogelarten, Geier und Waldrappen unterbringen, einige möglicherweise auch in der neuen Seevogelvoliere oder der Lorivoliere. Für zumindest eine Araart wird man bestimmt auch eine Voliere im Südamerikateil bauen, auch wenn diese auf dem Plan noch nicht aufgeführt ist.Falls die neue Flamingolagune wirklich überkuppelt ist, wird man dort vermutlich auch noch die Roten Sichler und Brillenibisse als zusätzlichen Besatz neben den Flamingos zeigen. So ist es ja auch in vielen Flamingo-volieren anderer Zoos und Vogelparks. Letztendlich wird der Vogelbestand des Leipziger Zoos wohl etwas zurückgehen, bestimmt aber nicht in starkem Maß.

    Bei der Optionsfläche, dem aktuellen Hirschwald und der aktuellen Nashornanlage gibt es noch einigen Spielraum hinsichtlich der Haltung weiterer Arten, auf die man gespannt sein kann.

    Um den Kinderzoo ist es natürlich schade, aber einige Haustiergehege gibt es zukünftig neben dem Pongoland auch noch im Umfeld der alten Bärenburg. Vielleicht wird der dort scheinbar geplante neue Kinderzoo, der möglicherweise zukünftig sogar auch noch die bisherige Nashornanlage umfassen könnte,ja noch attraktiver werden als der aktuelle Kinderzoo.

    Ich bin auf jeden Fall auf die weitere Umsetzung des Masterplans gespannt.
    (08.07.2012)
    BjörnN:   Was meinst du mit Überlegenheit? Pumas sind weitaus seltener und werden weniger beachtet, obwohl sie ähnlich interessante sind wie die häufigen Jaguare.

    Woher Bairds-Tapire nehmen?
    (08.07.2012)
    Liz Thieme:   Pumas wäre auch schön, ja. Nur hatte ich gehofft, dass der Zoo seine Überlegung mit den Jaguaren wahr macht. Aber dass ich an den hänge, wisst ihr ja.
    Wenn Tapir, dann wäre es schön und als Leipzig schon fast obligatorisch keine Flachländer zu nehmen.
    (08.07.2012)
    BjörnN:   @Mel
    Sicherlich wurden zahlreiche Aspekte des ersten Masterplanes wieder aufgegriffen, er deckt sich aber zum größten Teil mit den Ankündigungen und Veröffentlichungen des Zoos.

    Ich denke auch, dass es noch einige Veränderungen im Tierbestand zu diesem Plan geben wird.
    (07.07.2012)
    Mel:   Eine interessante Angelegenheit, allerdings...warum habe ich das dumme Gefühl das dieser Plan vermutlich aus "Nahe der Zeit" von der ersten Gondwana-Planung stammt....Würde die Nashornfreianlage erklären, sowie das fehlen der Pustelschweine, die man sicher nicht "einstampfen" wird. Und noch etliche weitere Kleinigkeiten. Ich weis unter Dokument Eigenschaften erscheint ein aktuelles Datum, das muß aber nicht zwingend bedeuten das der Plan aktuell ist.
    (07.07.2012)
    BjörnN:   Auf eine weitere Planung nach 2020 könnten auch die noch isolierten Umsperrgehege hinter dem Großen Flugkäfig hindeuten. Diese braucht man für Geier und Waldrappe wohl kaum.
    (07.07.2012)
    Stefanie Fischer:   Schon klar das die haltung ausläuft, aber warten die dann mit dem Umbau an der Stelle bis zu ihrem Tod oder muss sie umziehen. Wie alt ist sie eigentlich?
    (07.07.2012)
    BjörnN:   Die Baikalrobbenhaltung endet mit "Vera's" Tod. Im Plan gibt es an dieser Ecke keine Wasserbecken mehr, wie es scheint.
    (07.07.2012)
    Stefanie Fischer:   Was ich in dem Plan nicht erkenne. Wird die Baikalrobbe abgeschafft?
    Ich hätte auch gerne Flachlandtapire im Pantanal gesehen. Wobei Tschajas auch nicht zu unterschätzen sind.
    (07.07.2012)
    BjörnN:   Die im PDF-File zu findende Freifläche hinter dem Großen Flugkäfig, das Geländedreieck, ist eingeebnet, mehr nicht.

    Ich würde mir dort eine offene Gebirgslandschaft für Takine und eine Schafart, angrenzend an den Flugkäfig und eine Tapir-Außenanlage, angrenzend an Gondwanaland, wünschen.

    Das Nashorn ist wohl von den 2006er Entwürfen von Herrn Rasbach noch übrig geblieben, aber nicht mehr aktuell.

    @Liz
    Ich würde auf der Optionsfläche gern Pumas oder Tapire sehen - Jaguare gibt es bereits in Halle nebenan.
    (07.07.2012)
    Moritz Jochum:   Allein die Tatsache dass die Fläche neben Gondwanaland frei hält die man sicher anderweitig und was man auch sicher tun würde bebauen könnte lässt auf Su atranashörner hoffen
    (07.07.2012)
    Liz Thieme:   Ach und zu den Rothunden und Bartaffen...
    einerseits glaube ich, dass der Zoo sich da sehr viele Gedanken drum gemacht hat, andererseits finde ich die Kombi schon recht riskant erscheinend. Die Rothunde schätze ich wesentlich aggressiver bzw. jagdfreudiger gegenüber den Affen ein als die Lippenbären. man kann immer wieder über die komplizierten Charaktere der Rothunde lesen, wie zB im letzten TIERGARTEN sowie auch schon 1894/1895 durch Rudyard Kipling.
    (07.07.2012)
    Liz Thieme:   Das Australien wegfällt wundert mich nicht aufgrund der Themenwelten: Afrika, Asien und Südamerika

    Habe mal nach meiner Malerei von vor paar Wochen es nun genauer gemacht (wer weiß, wie lange die Stadt die Sachen frei stellt)
    1 Wildhunde
    2 Kletterpark
    3 Anoa
    4 Babyrussa
    5 Eule
    6 Amurleopard
    7 Hyäne2
    8 Haustiere
    9 Rothunde/Bartaffe
    10 Leierhirsch/Moschustier/Krauskopfpelikan
    11 Buntmarder
    12 Langur/Serau/Muntjak
    13 Webervögel
    14 Nashorn1
    15 Nashorn2
    16 Nashorn3
    17 Klippschliefer
    18 Schneeleopard
    19 Kleiner Panda
    20 Edelpapageien
    21 Mandschurenkranich
    22 Gebirgslori
    23 Lama
    24 Spielen
    25 Wüstenhaus
    26 Gastronomie
    27 Springbrunnen
    28 Krallenaffen
    29 Flamingolagune
    30 Ausgang
    31 Mähnenrobben
    32 Humboldt-Pinguin/Kormoran/Tölpel/Meerespelikan/Möwen/Spitzschwanzente/Austernfischer/Inkaseeschwalbe
    33 Dampfschiffente
    34 Guanako/Darwin-Nandu
    35 Tamandua/Gürteltier
    36 Mähnenwolf
    37 Nasenbären
    38 Darwin-Nandu/Großer Ameisenbär/Capybara/Tschaja
    39 Optionsgelände

    Ich hoffe sehr beim Optionsgelände auf die Jaguare.

    Alte Substanz scheint nur bei Nr 18/19 zu bleiben, sowie bei 35. Hätte gedacht, dass mehr eingearbeitet wird.
    Beim Kleinen Hirschhaus ist kein Gehege mehr eingezeichnet. Es wurde ja auch direkt ans Wasser gelegt bzw. das Wasser um es herum.

    Streicheltiere gibt es dann bei Nr 8 und halt weiterhin hinten bei dem Dorf beim Pongoland.

    Oli, nachdem es nun ein frisches Sumatranashorn auf der Erde gibt... ;-)
    Naja ich glaub weiterhin erstmal nicht daran.
    Es ist die Stelle, wo die Tapire in Gondwana sind, aber dass die Anlage schon genutzt bzw. da ist, wäre mir neu.

    Außerdem kann man das PDF verändern... also wir können es ja umbauen und als Vorschlag noch mal einsenden ;-)
    (07.07.2012)
    Michael Mettler:   Langfristig gesehen wäre das Geländedreieck am Gondwanaland die einzige einigermaßen einfach umsetzbare Möglichkeit, die Elefantenanlagen zu erweitern, falls sich die Flächenmindestanforderungen zukünftig ändern sollten.

    Ich verstehe die Zeichnung so, dass das Kleine Hirschhaus zukünftig für die Besucher begehbar wird und man aus dem Haus heraus auf die Inselanlagen blickt - die v-förmigen roten Symbole überall im Plan dürften wohl die Einblickmöglichkeiten für die Besucher symbolisieren.
    (07.07.2012)
    Oliver Jahn:   @Holger Wientjes, von den hier genannten Bauten sind die meisten aus der Bühring-Aera. Darüber hinaus verschwinden aber noch einige Bauten aus der DDR-Zeit. Die Vogelvolieren, das Pandarondell, das derzeitige Vogelhaus, die Tigerfarm, der Gesamtkomplex Rehe/Dallschafe/Przewalskis und der Tierkindergarten, um den es mir allerdings schon leid tut.
    Das Kleine Hirschhaus ist nach wie vor eingezeichnet. Vielleicht bleiben die Pustelschweine ja. Was mir auch an dem Plan aufgefallen ist, er zeigt noch immer eine Nashornfreianlage am Gondwana. Gibt es die bereits? Nutzen sie die Tapire? Oder hat man die noch nicht aufgegeben, weil man doch immer noch auf ein Sumatranashorn hofft?
    (07.07.2012)
    Jonas Homburg:   Sehr interessant...
    Besonders die Küste und die Asiat. Inselwelt klingen spannend, bei der WG Rothund/Bartaffe wäre ich allerdings skeptisch und kann nicht recht nachvollziehen, warum der Zoo so ein Experiment mit einer so bedrohten Art machen will.
    Sehr bedauernwert finde ich den Abriss des Vogelhauses. Das hatte was ganz besonderes, die Vögel sind dort so toll zur Geltung gekommen, und ich glaube kaum, dass eine Wüstehalle davon viel auffangen kann. In Gondwanaland sind die Vögel zwar sicher eine Bereicherung, werden aber weniger wahrgenommen.
    Auch den Wegfall der Australienanlage finde ich unverständlich, war sie doch wirklich schön angelegt und hätte wohl noch lange gehalten. Auch die Anoa/Pustelschweingehege hätten bleiben können (da hätte ich zugunsten der Australienanlage auf Rothunde verzichtet). Auch der Umstieg von Pustelschwein auf Babirusa ist mir ein Rätsel.
    Auch nicht ganz klar ist mir, warum der Darwinnandu auch im Pantanal auftauctht, der ist doch schon in Patagonien eingeplant, da gefielen mir Tapire besser, zumal die WG ja schon merhfach und erfolgreich besteht.
    Bedaurernswert finde ich auch, dass keine Brillenbären vorgesehen sind, und dass keine Pagageien im Südamerikateil landen. Zumindest die Aras und die Roten Sichler hätte man sicher unterbringen können.
    (07.07.2012)
    Jan Beensen:   @ BjörnN: Sicher ist das ein großer Einschnitt.
    Jedoch können bestimmt einige Arten aufgefangen werden.
    Das ist bei Umbauten in großen Zoos jedoch recht selten - zumindest nach meinem Empfinden.
    Und der Vogelhausbesatz kann zumindest teilweise in Wüstenhaus, Gondwanaland und Lorivoliere.
    Es wird also sicher nicht pauschal alles abgeschafft.
    Und dann sehe ich da noch die sehr interessante Küstenvoliere.

    Ich bin auch sehr auf das Wüstenhaus gespannt und kann mir derzeit da nicht viel drunter vorstellen.
    Das Haus hat für mich wenig von Wüste...
    ;-)
    (07.07.2012)
    BjörnN:   @Jan Beesen
    Ohnen die wenigen Neubauten für Vögel würde und wird der Vogelbestand ziemlich ausgedünnt, fällt doch das alte Vogelhaus und die dortigen Papageien- und andere Arten weg, ebenso die Eulenvolieren gegenüber der Tigerfarm und obendrein das neue Vogelhaus.

    Das Wüstenhaus wird wohl einiges auffangen können, insgesamt rechne ich aber mit einem drastischen Rückgang.

    Es hätte auch niemand geglaubt, dass sich Lippenbären und Rhesusaffen zusammen halten lassen. Abgesehen von kleineren Problemen funktioniert diese Vergesellschaftung seit 10 Jahren gut und hat schon Nachahmer gefunden.
    (07.07.2012)
    Jan Jakobi:   Das zweite Hyänen-Gehege dürfte für das Männchen "Kitano"(ehemals "Kitana") sein.

    Wie ich auf dem Plan gesehen habe wird die Flusspferd-Haltung nicht wieder aufgenommen.
    (07.07.2012)
    Jan Beensen:   Ich kann mir kaum vorstellen, dass man Wanderus und Rothunde zusammen halten kann.

    Die Paviane und Nashörner könnten bei Anlage 3 unter dem Besucherweg durch einen Tunnel in die Anlage gelangen.

    Interessant finde ich, dass die Tamanduas aus dem Gondwanaland dann im Amerikateil des eigentlichen Zoos zu finden sind.

    Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass der Zoo je einen Neubau für Edelpapageien, für Eulen und für Webervögel plant (Vögel fallen bei solchen Konzepten doch sonst immer "hinten runter"...) und ein zweites Hyänengehege bauen möchte.
    Das hätte ich nicht erwartet.
    (07.07.2012)
    Stefanie Fischer:   Hat jemand ne Idee wie die Nashörner und Paviane in ihren Stall kommen sollen, schließlich läuft da der Besucherweg dazwischen? Bei Gehege 1 und 2 sieht es ja wie eine Holzbrücke aus, aber bei Gehege 3 kann ich mir den Zugang nicht wirklich vorstellen.

    Heißt das jetzt eigentlich das Leipzig Australien ganz aufgibt? Oder ist da irgendwie anderweitig noch was geplant?
    Würde mir endlich mal einen Zoo wünschen mit gescheiden Australienteil und nicht nur den obligatorischen Benetts, Emus und Riesenkängurus.
    (07.07.2012)
    Michael Mettler:   Apropos: War nicht vorher von einer "begehbaren" Schneeleopardenanlage die Rede? Der Entwurf im Masterplan zeigt kein in diese Richtung deutendes Detail.
    (07.07.2012)
    Holger Wientjes:   Macht einen interessanten Eindruck insgesamt.

    Warum, ich glaube M. Mettler hat die Frage zuvor auch schonmal hier irgendwo gestellt, besetzt man die Inselgehege nicht auch mit Inselarten ?

    Wanderu/Rothund in Gemeinschaftshaltung, wenn richtig interpretiert aus der Skizze, stelle ich mir spannend vor. Einen Versuch wäre es wphl wert.

    Auch auf das Wüstenhaus bin ich sehr gespannt.

    Bei einigen Arten lässt man sich sicher auch noch Spielraum. So steht die Langurenart und anscheinend die Serauart ja noch nicht fest. Was spräche gegen Neuimporte aus Japan ? Bekommt man die nur als Staatsgeschenk ??
    Auf Brillenbären hoffe ich ebenfalls noch. Das einzige, was ich nur schwer nachvollziehen kann, ist die Anschaffung der Hirscheber anscheinend auf Kosten der Pustelschweine, in deren Haltung und Zucht man ja gerade erst erfolgreich eingestiegen ist. Hirscheber zusätzlich wären natürlich super !! Nur kann ich die Pustelschweine nirgends finden im Plan...

    Um die alten Anlagen ist es schade. Die dürften aber aus der Vorkriegszeit sein und keine DDR-Architektur darstellen.
    (07.07.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Gibt es denn als Alternative irgendwo auf der Welt einen gesünderen und erfolgreicheren Bestand einer anderen Serau-Art, aus dem sich Leipzig bestücken könnte...? Da müsste doch auch noch einiges mehr passen, z.B. gelte es, die strengen Einfuhrbestimmungen für Wiederkäuer in die EG zu erfüllen. Und außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass erste Haltungserfahrungen mit einer solchen Tierart dann gleich in einem Gemeinschaftsgehege mit Muntjaks und Languren gemacht werden sollten. Somit glaube ich eher an Japan-Seraus - auch wenn ich es durchaus wichtig fände, eine Zoopopulation südostasiatischer Seraus in westlichen Zoos aufzubauen (um die Japanischen kümmern sich m.W. eine ganze Reihe von Institutionen im Heimatland).

    Zum Denkmalschutz: Ich habe auch schon selbst erlebt, dass eine denkmalgeschützte Villa plötzlich und schnell abgerissen werden durfte, weil der betreffenden Stadt ein lukrativer Großbau auf dem Grundstück winkte...
    (07.07.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, gerade wegen des von Ihnen beschriebenen aktuellen Zustandes der Japan-Serau-Haltungen tippe ich mal auf eine Umstellung auf eine andere Serauart. Aber das wird man dann ja sehen.
    (07.07.2012)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Da haben Sie schon recht, doch ist der Serau-Bestand in Europa alles andere als gesund noch war die Haltung je wirklich erfolgreich.

    @Oliver Jahn
    Zumindest bei den Raubtierterrassen gab es einen Kompromis mit dem Denkmalschutz - man darf abreißen, muss aber unter Wiederherstellung des Gesamtcharakters neu bauen.

    Der Leipziger Denkmalschutz in Bezug auf den Zoo also zu Zugeständnissen bereit.
    (07.07.2012)
    Oliver Jahn:   Wenn ich mir ansehe, was an Neuzugängen im Tierbestand geplant ist, dann finde ich es zwar auch schade, dass Jaguare nicht darunter sind und dass die Brillenbären, obwohl vorhanden, noch nirgendwo auftauchen. Allerdings sollen dafür einige wirklich tolle Arten den Zoo bereichern. Vor allem über die Hirscheber würde ich mich freuen, aber auch Rothunde, Große Ameisenbären und Afrikanische Wildhunde klingen vielversprechend. Bei den Seraus steht ja schon länger ein Umschwenken, weg vom Japan Serau, hin zu einer anderen Art im Raum, welches dann vielleicht in Leipzig seinen Anfang findet.
    Zu den historischen Bereichen, die abgerissen werden, habe ich ein Verständnisproblem. Ich habe einen Kollegen, der bewohnt ein denkmalgeschütztes Haus. Ihm ist ein Dachfenster kaputt gegangen. Er wollte es austauschen lassen, und bekam vom Denkmalschutz eine ganz konkrete Auflage bzgl. des Fensters, die eben mal den Preis verfünffachte. Wie muss ich mir das dann bei so kompletten Komplexen vorstellen? Muss man da einen Antrag stellen, und bekommt dann die Genehmigung vom Amt für Bauordnung und Denkmalpflege, dass man abreißen darf? Und was ist, wenn das Amt dem Antrag dann nicht zustimmt?
    (07.07.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Warum sollten Seraus unwahrscheinlich sein? Steht denn irgendwo, dass es KEINE Japan-Seraus sein sollen?

    Bemerkenswert finde ich, dass Wanderus und Rothunde offenbar in Gemeinschaftshaltung angedacht sind.
    (07.07.2012)
    BjörnN:   Die Edelpapageienvoliere steht dort, wo heute der Bienenstand ist, direkt an der Parthe, das Jasondenkmal als Orientierung links oben.

    Die Mandschurenkranichanlage besetzt teilweise den Standort der Gebbing'schen Anlagen (Pinguinküste, Tieraffeninsel), die begehbare Lorivoliere ersetzt das alte Vogelhaus.

    Insgesamt scheinen nur die angekündigten Seraus eher unwahrscheinlich, der Rest des Tierbestandes ist realistisch.

    Auf den Kletterpark in der Bärenburg bei erhaltenem Wassergraben und auf das Wüstenhaus im Tieraffenhaus bin ich sehr gespannt.

    Einen Teil der Servicewege könnte man gut und gerne auch als Besucherwege nutzen - so den Abschnitt Klippschliefer bis By-Pass gegenüber der Hacienda. Volle Wege sind bei dieser Führung wieder vorprogrammiert.
    (07.07.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, das sehe ich gerade eben nicht. Das alte Vogelhaus scheint doch zu bleiben, für die Edelpapageien. An DDR-Architektur verschwindet nur das aktuelle Vogelhaus, die anderen Bauten hingegen stehen doch aber alle unter Denkmalschutz.
    (07.07.2012)
    BjörnN:   So scheint es - beide Vogelhäuser, der Tierkindergarten, die Pinguinküste und Tieraffeninseln verschwinden. Damit faktisch die letzten Überbleibsel der DDR-Architektur im Zoo.

    Besonders freue ich mich über ein 2. Hyänengehege, bedauere aber, dass weder Jaguar, Tapir noch Brillenbär aufgeführt sind. Zumindest gibt es noch eine optionale Fläche und die Freifläche neben der Bärenburg für weitere Projekte, ebenso den Asiatischen Wald, der nicht auftaucht.
    (07.07.2012)
    Oliver Jahn:   Die Seite ist wirklich spannend. Ich habe jetzt lange gesucht und mit dem aktuellen Plan verglichen. Sehe ich es richtig, dass von dem gesamten denkmalgeschützte Bereich Pinguinanlage, Affeninsel, Robbenturm und altem Vogelhaus nur letzteres für Edelpapageien übrigbleibt? Und den Tierkindergarten finde ich auch nicht mehr. Die historischen Raubtierterrassen hingegen scheint man zu integrieren.
    (07.07.2012)
    BjörnN:   Die Anlagen folgender Internetseite dürften zahlreiche Fragen um die Entwicklung des Zoos in den kommenden Jahren beantworten.

    http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/421c7000e5b38e83c1256db4004ef9c1/ee076e4735db6134c1257a1a0048fa02?OpenDocument
    (07.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Hoffentlich werden die Jungtiere groß.
    (05.07.2012)
    Zoo Leipzig:   Seltener Nachwuchs geboren
    Drei Schneeleoparden in der Mutterstube

    Dreifaches Glück im Zoo Leipzig: Schneeleopardin Laura (geb. 30. April 2001) hat, wie bereits vor zwei Jahren, drei Jungtiere zur Welt gebracht. Die ersten Tage hat der Nachwuchs ohne Probleme überstanden und wird in der Mutterstube gut versorgt. Die erfahrene Mutter kümmert sich bislang vorbildlich um das männliche sowie die beiden weiblichen Nachkommen. Vater Onegin (geb. 20. April 2003) wird separat gehalten.
    Der Nachwuchs bei den Leipziger Schneeleoparden (Uncia uncia) ist innerhalb von zwölf Monaten der elfte Wurf weltweit, der im Zoo-Informationssystem ZIMS erfasst wurde. Demnach kamen in Europa im selben Zeitraum elf Schneeleoparden zur Welt. Diese Zuchterfolge sind vor dem Hintergrund des starken Bedrohungsstatus‘ für den Erhalt der Tierart immens wichtig. Im zentralasiatischen Hoch- und Bergland, wo Schneeleoparden ursprünglich beheimatet sind, leben schätzungsweise noch 4000 bis 6000 Exemplare – mit abnehmender Tendenz.
    „Der neuerliche Nachwuchs bestätigt uns in unserem Engagement für den Artenschutz, den wir als Zoo als eine unserer Hauptaufgaben definiert haben. Allerdings müssen wir in den kommenden Wochen abwarten, ob sich alle drei Jungtiere weiterhin gut entwickeln. Derzeit sieht es sehr gut aus“, kommentiert Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die Geburt. Bis auf Weiteres halten sich die Jungtiere ausschließlich in der Mutterstube auf und sind für Besucher noch nicht zu sehen.

    Foto: Zoo Leipzig
    (05.07.2012)
    Silke Kollrich:   3 Schneeleoparden (1,2) wurden vor ein paar Tagen geboren. Ich wünsche für die Aufzucht alles Gute.
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2012/07/05/seltener-nachwuchs-geboren-drei-schneeleoparden-in-der-mutterstube/
    (05.07.2012)
    BjörnN:   Relativ neu im Bestand und noch hinter den Kulissen (lt. Zootierliste):

    - Callagurschildkröten
    - Südvietnamesische Scharnierschildkröten (2,8)
    (04.07.2012)
    Silke Kollrich:   Bei meinem letzten Besuch vor einer Woche waren die Bartaffen noch auf der Klinkerinsel. Im letzten ETC wurden sie auch dort gezeigt und von einem Umzug war hier nicht die Rede.
    (02.07.2012)
    Jonas Homburg:   Sind die Bartaffen von ihrer Klinkerinsel ins historische Affenhaus gezogen? Auf der HP des Zoo sind sie zurzeit nämlich dort aufgeführt.
    (01.07.2012)
    BjörnN:   Leider habe ich keine neuen Informationen zu den Irbissen oder Kleinen Pandas.

    (01.07.2012)
    Silke Kollrich:   @BjörnN: Am 19.06.2012 schrieben Sie, dass in den nächsten Tagen Schneeleoparden-Nachwuchs erwartet wird. Gibt es da schon Neuigkeiten, die verkündet werden dürfen? Und wie sieht es bei den Kleinen Pandas aus?
    (01.07.2012)
    BjörnN:   Bis zum 29.06.2012 kamen bereits über 1.000.000 Besucher in den Zoo. Die Eintrittspreise werden 2013 voraussichtlich stabil bleiben.
    (29.06.2012)
    Ralf Wagner:   @Silke Kollrich: ich hatte die letzten beiden Besuche nach meinem Feierabend in den "späten" Abendstunden das Glück die Mähnenwolf-Familie zu sehen, erst jetzt wieder am Sonntag, beide Elterntiere und alle fünf Junge. Liegt sicher daran, dass es dann einfach sehr ruhig im Zoo ist(siehe Bilder). Gleiches Glück hatte ich mit den Moschustieren, wo sich Mutter mit sieben Tage altem Jungtier direkt am Gitter und ohne Scheu zeigten.
    BG
    (25.06.2012)
    Rüdiger:   Wääre ja fantastisch wenn Nandi auch noch ein Nashörnchen zur Welt bringen würde. Hauptsache N`dugu hat sich seinen Respekt als Zuchtbulle bei beiden Kühen geholt.
    (24.06.2012)
    BjörnN:   Die Kleinen Pandas haben seit Do letzter Woche 2 Jungtiere. Ob diese noch am Leben sind, weiß ich nicht. Am Montag sah ich beide Elterntiere auf der Anlage im Vorbeigehen.

    Langfristig wird es sich nicht verhindern lassen, "Vatne" auszutauschen, wenn man Erfolge sehen will, obwohl sie eine wertvolle Katze ist, ebenso wie "Xembalo" ein wertvoller Kater.
    (24.06.2012)
    Silke Kollrich:   Sehr schade für die Amurleopardenzucht, aber wieder Hoffnung bei den Nashörnern. Gibt es eigentlich nähere Informationen, ob es bei den Kleinen Pandas nun Nachwuchs gibt? Vor 2 Wochen hatte eine Pflegerin Andeutungen gemacht, dass die Anzeichen gut stünden.
    Und dann noch eine Frage: Hat jemand schon eine Studienfahrt mit dem Freundes- und Förderkreis in einen anderen Zoo mitgemacht? Lohnt sich das oder sollte man lieber selbst anreisen?
    (24.06.2012)
    BjörnN:   Vatne hat 2 Junge tot geboren, die aber nicht sonderlich groß gewesen sein sollen.

    Die Voraussetzungen für die Nashornzucht soll es schon gegeben haben, N'Dugu hat Nandi schon gedeckt, man lässt sie aber so lange zusammen bis die Hitze vorbei ist.
    (24.06.2012)
    Jan Jakobi:   Weiter unten im Thread schrieb Liz Thieme am 19.5.2011:

    "Amurleopardin "Takara" ist nach Schweden umgezogen. Ab sofort lebt sie in Ekilstuna, dort trifft sie auf den vierjährigen "Boris"."

    (24.06.2012)
    Silke Kollrich:   "Takara" wurde ja bereits im Alter von 9 Monaten abgegeben, damit wieder neu gezüchtet werden kann. Ohne, dass ich jetzt nachschauen muss, kann mir jemand sagen, in welchen Zoo "Takara" abgegeben wurde?
    (24.06.2012)
    Jan Jakobi:   @Silke Kollrich:
    Die Amurleopardin "Vatne" ist ein bisschen klein, deswegen gibt/gab es Probleme bei den Geburten.
    Bisher hat nur ein Jungtier aus einem Wurf die Geburt überlebt. Das war "Takara".
    (24.06.2012)
    Silke Kollrich:   Sonntag, 09.00 Uhr - die beste Zeit, in den Zoo zu gehen. Wunderbares Wetter und noch kaum Besucher. Natürlich wollte ich gleich sehen, wie die Pinguine sich im Gründergarten eingelebt haben. Von der Baikalrobbe war nichts zu sehen, allerdings muss ich sagen, diese habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Ca. 8 Pinguine standen rechts im vorderen Teil wie angewurzelt und ich hatte das Gefühl, dass das noch nicht ihr Zuhause ist. Die Felsen und Höhlen der alten Anlage hatten da einen ganz anderen Charme und waren für die Tiere besser geeignet. Da muss ich mich jetzt erst dran gewöhnen, dass es diese Anlage, die ich schon seit meiner Kindheit kenne, so nicht mehr gibt.
    Bei den Spitzmaulnashörnern konnte ich heute das erste Mal beobachten, wie sich Nandi und Ndugu bekämpft haben. Voraussetzungen für Nachwuchs gab es dann aber nicht, Nandi hatte genug gekämpft und sich verzogen.
    Allein war ich im Vogelhaus und auch im Giraffenhaus. Wunderbar, wie man da die Tiere beobachten kann.
    Auf der Savanne: Zebras, Säbelantilopen, Strauße und Max allein. Leider konnte ich die Thomsongazellen mit Nachwuchs nicht sehen.
    Kann mir jemand sagen, zu welchen Zeiten man die Mähnenwölfe sehen kann? Seitdem die Jungtiere geboren sind, war ich bestimmt 4 x zu verschiedenen Zeiten im Zoo. Aber nie sind die Mähnenwölfe zu sehen.
    10.30 Uhr musste ich den Zoo leider schon verlassen, jetzt standen die Massen an den Kassen. Mein letzter Gang noch ins Safaribüro, um nach den Schneeleoparden zu fragen. Der Nachwuchs scheint noch nicht da zu sein. Dabei habe ich auch erfahren, dass es bei den Amurleoparden Totgeburten gab. Wie schade! Ich hatte mich hier besonders wieder auf ein Jungtier gefreut.
    (24.06.2012)
    Silke Kollrich:   Stimmt. Aber da diese neue Anlage erst ab 2016 gebaut wird, dachte ich, es würde noch einen anderen Grund für den Umstieg geben.
    (24.06.2012)
    Jan Beensen:   ...gemeint ist natürlich die Feuerlandanlage...
    (23.06.2012)
    Jan Beensen:   @ Silke Kollrich: Weil in der Feuerlandanalge südamerikanische Tiere leben sollen - zumindest habe ich das so aufgefasst.
    (23.06.2012)
    BjörnN:   Man plant eine Südamerikaanlage mit Mähnenrobben und Pinguinen - folglich werden es Humboldpinguine (auch bestätigt in der LIZ). Ob es einen Umstieg geben wird oder beide Arten im Bestand bleiben (die Brillenpinguine im Robbenbecken, die Humboldpinguine auf der begehbaren Patagonienanlage) kann ich nicht sagen.

    Ich gehe schwer davon aus, dass die Robbenhaltung mit "Vera's" Tod im Gründergarten ausläuft, die Baikalrobbenhaltung definitiv.
    (23.06.2012)
    Silke Kollrich:   Warum soll es einen Umstieg auf Humboldtpinguine geben? Die sind doch in den deutschen Zoo´s stärker vertreten als die Brillenpinguine.
    (23.06.2012)
    Jan Beensen:   Kanickel und Meersäue müssen nun wirklich nicht sein.
    Man könnte auch die Tammarwallabys dort nett unterbringen.
    In der Australien-WG leben sie ja sowieso nicht und an/hinter der Bärenburg nimmt die kaum jemand zur Kenntnis.

    Soll die (Baikal-)Robbenhaltung im Gründergarten aufgegeben werden?
    (23.06.2012)
    BjörnN:   Die Kombi bleibt wohl bis zum Umstieg auf Humboldpinguine erhalten.

    Die Pinguinanlage bzw. deren Unterbau ist marode und muss wohl abgetragen werden.

    Im Zoofreundeforum wurde berichten, dass dort zukünftig Kanichen und Meerschweinchen gehalten werden sollen, was mir persönlich weniger zusagt.

    Die Anlge würde neu aufgebaut ein super Domizil für Stachelschweine, Zebra-/Fuchsmangusten, Schliefer, Borstenhörnchen oder die etwas fehlplatzierten Löffelhunde aus dem Gondwanaland abgeben.

    Nach "Vera's" Ableben könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man zwei Pinguinarten im Zoo behält. Für die Kinder sind sie spektakulär und werten den Zooeingang immens auf.
    (23.06.2012)
    Jan Beensen:   Bei ETC wurde berichtet, dass die Pinguine nun bei der Baikalrobbe einziehen werden.
    Warum das?
    Ist das nur vorrübergehend oder bleibt die Kombi bis die Feuerlandanlage entsteht?
    (23.06.2012)
    BjörnN:   Fossa-Zuchtanlage + Lemurenanlage wäre auch eine feine Sache...
    (22.06.2012)
    Michael Mettler:   Sitatungas oder Nyalas wären eine weitere Option und müssten eigentlich zu einer Vergesellschaftung mit Stummelaffen oder Meerkatzen geeignet sein.
    (22.06.2012)
    Jan Beensen:   Ich wünsche mir einfach weiter das Lemurenland...
    ;-)
    Lässt sich auch noch super um eine Fossaanlage a la Duisburg ergänzen...
    (22.06.2012)
    BjörnN:   In diesem Gehege haben seit Jahrzehnten Hirsche gelebt und das Haus wurde auch für diese erbaut.

    Ob man Bongos nun bekommen kann oder nicht, kann ich aus dem Stehgreif nicht beurteilen, doch ist die Umgestaltung dieses Zooteils auch noch ein paar Jahre entfernt. Kommt Zeit, kommt Bongo.

    Da Stummelaffen (jahrzehntelange erfolgreiche Zucht mehrerer Arten), Mangaben und Lemuren im Zoo unterrepräsentiert sind, wünsche ich mir eine schöne Affenanlage.
    (22.06.2012)
    Jan Beensen:   @ BjörnN: Wobei Bongos kaum zu bekommen sind (OS hat zumindest keine bekommen) und Berberhirsche im afrikanischen Regenwald zwischen Schimpanse, Ducker und Okapi seltsam wirken.
    Aber ich stimme zu: beide Arten wären klasse.
    (22.06.2012)
    BjörnN:   Die beiden letzten Brillenbären sollen abgegeben werden. Wie es mit der Art weiter geht, geht aus dem Masterplan nicht hervor. Die Bärenburg wird zum Spielplatz mit Cafe.
    (21.06.2012)
    Jörn Hegner:   hat der zoo leipzig vor die brillenbären komplett abzugeben . weil ja auch die anlage schon sehr alt ist . ich vermute dort kommt etwas neues hin .
    (21.06.2012)
    BjörnN:   Ohne großen Aufwand zu betreiben, könnte man auf den Anlagen locker eine kleine Gruppe Bongos, Berberhirsche, eine Rotte Pinselohrschweine oder andere afrikanische Arten halten. Das Haus ist vorhanden.
    (21.06.2012)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Die Anlagen der Affeninsel sollten natürlich auch Häuser haben.

    Ich nehme an, der Einblick über den Wassergraben im Schaubild ist vom Rosental aus - wie bereits langer Zeit vorhanden.
    (21.06.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: "Ursprünglich" = erster Masterplan? Dann doch wohl nicht etwa mit dem gleichen Konzept wie die Katta-Insel ohne Haus am Pongoland...?

    Zum Thema Mantelpavian-Anlage kam mir beim Blick auf den Zooplan jetzt noch der Gedanke, dass die Tiere doch eigentlich sogar auf ihrer alten Anlage verbleiben könnten, nur dass diese in Richtung Nashornanlagen hin erweitert werden könnte. Ich habe mich nämlich angesichts des Entwurfbildes auf der HP gefragt, wie überhaupt die beiden darauf zu sehenden, an gegenüberliegenden Seiten der Doppelanlage befindlichen Gehegeeinblicke (einmal über Wassergraben, einmal durch Scheiben) positioniert sein könnten. Nähme man die Fläche der jetzigen Anlage für afrikanische Haustiere, wäre diese Perspektive unter Beibehaltung der alten Paviananlage als Basis durchaus möglich (wenn der Nashornstall zwischen Kiwara-Savanne und Hacienda gebaut werden würde).
    (21.06.2012)
    BjörnN:   Als trocken würde ich die Anlagen nicht bezeichnen, allerdings auch nicht versumpfend. Der kleine Tümpel wird künstlich befüllt.

    Die Gehege sollten ursprünglich Inseln werden, getrennt durch Wassergräben.
    (20.06.2012)
    Michael Mettler:   Ich habe die asiatischen Waldgehege als schnell versumpfend in Erinnerung - dürfte dieser Zustand denn für Neuanlagen überhaupt verändert werden, oder bestehen für die Ecke womöglich wegen Auwald-Charakters o.Ä. irgendwelche Auflagen?
    (20.06.2012)
    Jan Beensen:   Ein "Lemurenland" wäre toll - für Halbaffen gibt es im Zoo Leipzig derzeit keinen Platz. Und zu der Afrika/Affen-Ecke würde das auch gut passen.
    (20.06.2012)
    Jonas Homburg:   Soweit ich mich an den Ursprungsplan im Entdeckerhaus Arche erinnere, sollte da ein Gehege für Berberaffen entstehen, ich weiß aber nicht, in wieweit das geändert wurde (oder halt nicht). Der von BjörnN vorgeschlagene Affenwald würde mir aber auch sehr (sogar noch ein bisschen mehr) zusagen.
    (20.06.2012)
    BjörnN:   Ich denke, dass es im Laufe des Jahres noch einen genauen Plan geben wird, der auch die zukünftigen Gehege enthält.

    Der Masterplan gibt ja nur einen groben Überblick - da ist sicher noch mehr drin, zumal nicht alle Flächen aus der Planung hervorgehen.
    (19.06.2012)
    Jan Beensen:   Wegen der Einzeichnung im Masterplan kam ich da überhaupt drauf.
    Aber von konkreten Plänen weiß niemand etwas?
    (19.06.2012)
    BjörnN:   Die Riesenborkenratten leben seit 2008 in einer Voliere in der Freiflughalle des Neuen Vogelhauses.

    Lt. Zeichnung gehört das Asiatische Waldgehege zu Afrika, demnach werden dort auch afrikanische Tiere einziehen - eventuell eine Neuauflage des Affenwaldes mit Meerkatzen, Stummelaffen und Lemuren (würde mir sehr zusagen).
    (19.06.2012)
    Jan Beensen:   Wo leben denn die Riesenratten mit den Tupajas?
    Im Vogelhaus?

    Was passiert mit dem Asiatischen Waldgehege im Masterplan?
    (19.06.2012)
    BjörnN:   Das Foyer im Südflügel der Kongreßhalle am Zoo ist fertig renoviert. Seit kurzem gibt es dort einen weiteren Kassen- und Empfangsbereich für Jahreskartenbesitzer und Gruppen.

    Die Südlichen Riesenborkenratten sind mitlerweile mit Belanger Tupajas vergesellschaftet.

    Der Känguru-Nachwuchs im Australienrevier (2x Tammar, 2x Bennett, 1x Riesen) hat bereits den Beutel verlassen.

    Im Asiatischen Wald schlüpfte der erste Mandschurenkranich der Zoogeschichte. Ein zweites Moschustier wurde am 08.06. geboren (erster Nachwuchs am 31.05.).

    Das erste Gazellenjungtier vom März ist bereits auf der Anlage zu sehen, zwei weitere Weibchen stehen noch hinter den Kulisse mit Nachwuchs bzw. in Geburtsvorbereitung.

    Die Dahomey-Zwergrindergruppe ist um ein weiteres Kalb gewachsen.

    Man erwartet in den kommenden Tagen Schneeleoparden-Nachwuchs.

    Im Tierkindergarten, der nur noch armseelig besetzt ist, entsteht eine neue Wellensittich-Voliere neben der Goldwaschanlage des neuen Südamerika-Spielplatzes, der zu Pfingsten eröffnet wurde und prächtig angenommen wird.
    (19.06.2012)
    BjörnN:   @Oliver Jahn
    Nachdem ich alle vorhandenen Zooführer (1883, 1889, seit 1916) gewälzt habe, muss ich mich korrigieren:

    - erste Antilopenhaus 188?-1934
    - zweites Antilopenhaus 1934 bis 1968

    Das Alte Vogelhaus (heute als Vogelvoliere tituliert, um die Verwirrung beim Besucher gering zu halten) war bereits 1916 vorhanden, wurde später erweitert. Zumindest der Kern dürfte demnach unter Denkmalschutz stehen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn der Komplex Pinguinbucht (sicher gut zur Seevogelvoliere umbaubar) - Altes Vogelhaus (Vogelvoliere) - Tieraffeninsel erhalten bliebe. Vor allem die Tieraffeninseln (mir fehlen gerade die Ideen wie man den Pavianfelsen umnutzen könnte) haben ihren ganz besonderen Charme.

    Das Neue Vogelhaus entstand in den 60er Jahren auf den Grundmauern von Gebberts Antilopenhaus, wie Sie bereits richtig zitierten.
    (14.06.2012)
    BjörnN:   Ohne jetzt genaue Zahlen im Kopf zu haben: Das Antilopenhaus wurde von Pinkert in den 1880er Jahren erbaut, nicht erst 1934. 1934 entstand zusammen mit der Pinguinküste und den Tieraffeninseln das Alte Vogelhaus, wo heute Papageien, Rote Sichler, die Gebirgsloris, Tokos etc. gehalten werden. Das Neue Vogelhaus (ob nun das Alte oder Neue gemeint ist, vermag ich nicht zu sagen, es gibt aber zwei Baustufen, die absolut getrennt sind) entstand in den Resten des Antilopenhauses, von dem nur Fassadenteile übrig blieben bzw. wiederverwendet wurden.
    (14.06.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, im aktuellen Zooplan gibt es nur ein Vogelhaus. Und genau das wird der Zoo auch meinen, wenn er vom Vogelhaus im Perspektivplan spricht. Und das ist aus den 60er Jahren. 1934 wurde gar kein Vogelhaus errichtet, sondern das Antilopenhaus, welches in den 60er Jahren bis auf den Robbenturm abgerissen werden musste, und von dem lediglich die Grundmauern im zootypischen Klinker wieder neu erbaut wurden.
    Schauen Sie mal ins Panthera-Heft 1970 ab Seite 5.
    (13.06.2012)
    BjörnN:   @Oliver Jahn
    Das Alte Vogelhaus ist von 1934 und darum scheint es zu gehen, das Neue aus den 60er Jahren.
    (13.06.2012)
    Oliver Jahn:   Das Vogelhaus steht nicht unter Dekmalschutz. Dieses Haus wurde nämlich erst in den 60er Jahren gebaut und hat nur die Grundmauern des historischen Antilopenhauses. Der Rest ist lediglich im typischen Klinkerstil neu erbaut.Allein der Turm der Robbenanlage ist noch historischen Ursprungs.
    (13.06.2012)
    Michael Mettler:   @Liz: Im englischsprachigen Raum nennt man diese Färbung bei Hauseseln "sorrel", wobei sie von rötlich bis gelblich variieren kann; ein Beispiel siehe hier:
    http://www.equinenow.com/horse-ad-585489
    Habe ich schon in natura bei Zwergeseln in Zoos gesehen, wenn auch selten.

    Wenn es kein Schulterkreuz ist, was dann? Schattenfall vom Gitter ist es jedenfalls nicht.

    Zu deiner Frage mit den Nashörnern: es dürften ja wieder mehrere Nashorngehege werden, also denke ich an eine Lösung wie in Magdeburg, wo Affen und Savannen-Huftiere sich nicht begegnen, aber beide mit Nashörnern vergesellschaftet sind.

    Zum Masterplan fällt mir noch auf, dass für die asiatische Inselwelt vier Formen genannt werden, die ausschließlich auf dem Festland leben (die verfügbaren Rothunde sind nun mal Chinesen), während die Insel-Arten Anoa und Hirscheber quasi aufs Festland geplant werden :-)
    (13.06.2012)
    Liz Thieme:   Ich habe noch nie einen slchen Hausesel gesehen und irgendwie interpretier ich diese Linie auch nicht als Rückenkreuz.
    (13.06.2012)
    Michael Mettler:   @Liz & Sacha: Auch ich sehe da eher einen Hausesel. Das Tier hat offenbar ein recht weit herab reichendes Schulterkreuz (wie viele Hausesel), während bei Halbeseln ein Kreuz nicht nur relativ selten, sondern auch "kürzer" ist.
    (13.06.2012)
    BjörnN:   Das alte Vogelhaus gehört zum Komplex Vogelhaus-Pinguinküste-Tieraffeninseln und ist somit genauso denkmalgeschützt für die übringen Bauten.

    Der Tierkindergarten wird zwar nicht erwähnt, wird aber hoffentlich erhalten bleiben, obwohl es auch Gerüchte gab, dass diese auf die Freifläche zwischen Savanne und Nashorngehege umzieht, was zum Spielplatz "Bärenburg" passen würde.
    (13.06.2012)
    Liz Thieme:   der Zaun müsste irgendwas mit 160-180 cm haben. Ich kam da ja nicht ran, daher keine Ahnung. Die Tierpflegerin die dahin ging, verschwand hinterm Zaun, also guckte nicht drüber.
    (13.06.2012)
    Liz Thieme:   Wobei die Nashörner + Paviane auf die rote Fläche über der Savanne
    (13.06.2012)
    Sacha:   @Liz: Beim Foto habe ich den Eindruck, als hätte des Tier einen eher kurzen Kopf und kurzen Hals, was eher für eine Hausesel spräche. (Die Färbung ist allerdings sehr Onager/Kulan-like). Wie hoch war in etwa das Gitter direkt vor dem Tier?
    (13.06.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde den Masterplan gut. Ich glaube auch nicht, dass die unter Denkmalschutz stehenden Klinkergebäude und die Klinkeranlagen für die Tieraffen und das historische Kleine Hirschhaus abgerissen werden. Man wird sie vermutlich eher gekonnt in die neuen Anlagen integrieren. Einen Abriß des Vogelhauses, der wohl auch nicht geschützt ist, kann ich mir allerdings vorstellen, da die dort untergebrachten Arten nach dem Masterplan scheinbar in das historische Tieraffenhaus umziehen werden und die Gondwanalandhalle ja quasi eine große Freiflughalle ist, die den Freiflugraum im aktuellen Vogelhaus von der Größe und der naturnahen Gestaltung her bei weitem qualitativ übertrifft. Das alte Vogelhaus wird somit faktisch einfach nicht mehr benötigt und durch neue Anlagen für Vögel wie die begehbare Lorivolierte und die begehbare Seevogelvoliere ersetzt. Mit diesem Teil des Masterplans kann ich gut leben.
    (13.06.2012)
    Liz Thieme:   @JJ also ich habe noch nie einen einzelnen Gibbon singen hören. Wobei ich nicht im Moment mich erinner ob ich einen zweistimmigen Gesang gehört habe.

    @BjörnN natürlich habe ich ein Foto. Wegen Entfernung und Wetter nicht so berauschend, aber mich erinnert es an einen Onager.

    Masterplan:
    1. lt Bild würde interpretieren, dass die Nashörner eine Anlage bekommen und durch entprechende Abgrenzung + Steine man die Paviane im Hintergrund sieht
    2. lt Bild Seelöwen kriegen Unterwassertunnel
    3. lt Bild begehbare Anlage für Pinguine und andere Seevögel

    Bauschnitt 1 (2012-2014)
    * seperater Ausgang - finde ich sehr vernünftig
    * begehbare Flamingoanlage - sehe ich kritisch, da die Vögel so schreckhaft sind und immer flüchten, ob das für Brut gut ist bezweifel ich noch
    * übernetzte Freianlage neben Tiger-Taiga für Amurleoparden - gute Investition, ich schätze mal Richtung Schimpansen

    Bauschnitt 2 (2013-2015)
    * neue Nashornanlage an der bisherigen Savanne, teilweise Vergesellschaftung mit Savannentieren + Mantelpavianen - das würde meinen Bildeindruck wiederlegen und ich vermute, dass andere Tiere zu den Nashörnern können, diese aber nicht auf andere Anlagen. Wie will man dann aber die Paviane von der Savanne weghalten? Als Fläche tippe ich mal auf altes Shetlandponygehege
    * Spielplatz auf Bärenburg - war ja schon länger im Gespräch - nun ja, wobei ich den jetzigen Spielplatz schon recht klein finde, wobei er recht neu zu sein scheint
    * Brunnen vor Aquarium - brauch ich nicht
    * Flamingos weg, dafür Krallenaffen auf zwei Inseln - ob man die dann noch sieht? Sonst gute Idee
    * Vögel + Kleintiere ins Tieraffenhaus - gute Idee in der Hoffnung dass dann auch die Gitter neu gemacht werden, die sind fürchterlich

    Bauabschnitt 3 (2015-2017)
    * Raubtierfelsen (neu erstellt?) Anlage für Schneeleoparden, Rote Pandas und Geier mit Netz - finde ich gut und erinnert mich an London, was die alles aus ihren Terrassen schon gemacht haben
    * Sanierung von historische Vogelvoliere an die Anlagen angebunden
    * Themenwelt Südamerika: von oben nach unten Nasenbären, Mähnenwölfe, Große Ameisenbären, Vikunjas u.a. - das kann ich mir im Moment nicht vorstellen wie das werden soll. Hoffentlich kommen die Jaguare doch auch.

    Bauabschnitt 4 (2016-2018)
    * Pinguine und Robben kriegen neue Anlgaen im Südzipfel des Zoos mit Wellenanlage + begehbaren 360° Unterwassertunnel - naja sowas brauch ich persönlich nicht. Aber neue Anlagen sind schon schön, wenn die alten weitergenutzt werden. Mag die.

    Bauabschnitt 5 (2018-2020)
    * Inselwelt aus vorhandenen Vogelteiche --> Leierhirsch, Moschustier, Bartaffe und Rothund - Rothunde finde ich toll :) und das Konzept hört sich für mich gut an
    * neue Anlage für Gebirgsloris und Manschurenkraniche wo jetzt das alte Vogelhaus ist. - hört sich schon bisschen nach Abriss an und die Loris nerven mich, brauche diese Neuerung nicht
    * Wildhunde bekommen das Känguruhaus + große Anlage - Top!
    * neue Freianlagen für Anoas und Babirusas nördlich der Bärenburg - schön :) wobei ich das mit den Schweinen noch bezweifel bei dem derzeitigen Stand in Europa

    --> Investitionssumme von 56,5 Millionen Euro

    (13.06.2012)
    Michael Mettler:   P.S. Die Moschustiere würden allerdings thematisch besser zur Himalaya-Landschaft als in die asiatische Inselwelt passen - und eigentlich sogar besonders gut neben den Zugang zu Gondwana-Land, immerhin taugen sie als Modelltiere für Ur-Hirsche...
    (13.06.2012)
    Michael Mettler:   Die Vergesellschaftung der Nashörner und Paviane ist kein neuer Plan, sondern lediglich die Verwirklichung eines alten. Als Gondwanaland noch inmitten des Zoogeländes geplant war, sollte die Kiwara-Savanne meiner Erinnerung nach am betreffenden Ende Anlagen für Flusspferde (mit Innenställen in/an der Gondwana-Halle) und Nashörner sowie eine zwischen beiden eingefügte Paviananlage bekommen, mit der Option, dass die Affen beide Dickhäuterarten "besuchen" können.

    Ich sehe in der Gemeinschaftshaltung kein übermäßiges Risiko. Wenn man Paviane mit Elefanten (Beekse Bergen), Rotbüffeln (Augsburg) oder Schwarzbären, Kamelen und Kulanen (Hodenhagen) zusammen halten kann, warum dann nicht auch mit Spitzmaulnashörnern?

    Mit persönlich gefällt die neue Lösung für das Tieraffenhaus. Nichts gegen ein Insektarium, wie es vorher angedacht war, aber Kleinsäuger und Vögel sprechen dafür, dass vielleicht doch die alten Strukturen des Hauses und damit dessen historische Wirkung besser sichtbar bleiben sollen.
    (13.06.2012)
    Regina Nieke:   Also ich hab den Masterplan aus Zeitmangel nur überflogen... Super finde ich aber, dass ein weiterer Zoo dann irgendwann Hirscheber zeigen wird! Nicht wirklich vorstellen "will" ich mir allerdings eine Gemeinschaftsanlage von Spitzmaulnasen und Pavianen....gibts das schon irgendwo sonst oder hab ich das vielleicht auch falsch interpretiert? Ach ja: Ich hab das auch so verstanden, dass die alten Raubtierterassen sozusagen "Himalaya" werden und nicht komplett abgerissen werden sollen.
    (13.06.2012)
    BjörnN:   Und obendrein ist drinnen immer noch Platz, um nach 2020 ein Nachttierhaus einzufügen.
    (13.06.2012)
    Sacha:   Also für mich stellt jetzt der neue Masterplan wenig Ueberraschendes vor. Vieles davon war doch schon in den alten Masterplänen vorgesehen.
    Ausserdem finde ich das zoogeografische Konzept nach wie vor Klasse. Die Umnutzung der Raubtierfelsen in eine Himalayaanlage ist doch eine prima Idee (und ausserdem offenbar noch authentischer als die Himalayaanlage in meinem Heimzoo in Zürich). Ebenso Südamerika. Wenn die Leipziger so weitermachen wie bisher, dann wird das Klasse.
    Einzig dass die Bärenburg nicht in irgendeiner Form für Tiere genutzt wird, ist schade. Mir hat zwar der Klinkerbau nie wirklich gefallen und leider musste ich mich ja belehren lassen, dass eine Umsetzung des Bauwerks in den nebenan liegenden Park nicht in Frage kommt (Schade um den Platz im Zoo). Aber daraus kann man sicher auch einen guten Kinderspielplatz machen (Abenteuerburg!).
    (13.06.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Eine solche Reaktion ist ja durchaus verständlich. Aber gerade Leipzig hat unter Beweis gestellt, wie man Altgebäude in ein Neukonzept integrieren kann. Mit ein paar künstlichen Baumwurzeln usw. lässt sich auch das Affen-Atrium in eine neotropische Tempelruine verwandeln ;-)
    (13.06.2012)
    BjörnN:   Vielleicht habe ich auch zu negativ gedacht - wird werden sehen, was bleiben wird.
    (13.06.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: In dem verlinkten Artikel lese ich nichts von Abriss dieser Anlage. "An der Stelle des Vogelhauses" (nicht "anstelle"!) könnte genauso gut bedeuten, dass das Vogelhaus integriert wird - z.B. als Freiflughalle für die genannten Loris. Auch ein Abriss der Raubtierterrassen wird nicht erwähnt. Wenn die Anlage der Schneeleoparden "begehbar" werden soll, läge doch z.B. die Vermutung nahe, dass ein Besuchertunnel im alten Wassergraben entlang verlaufen könnte, während sich die Gehegefläche über die bisherige und den jetzigen Besucherbereich erstreckt...? Die "asiatische Inselwelt" braucht auch Stallgebäude für Leierhirsch & Co., warum sollte dafür nicht Kleines Hirsch- und Nashornhaus vorgesehen sein?
    (13.06.2012)
    BjörnN:   @Holger
    Wenn ich es richtig verstanden habe, werden beide Vogelhäuser, die Pinguinanlage, die Robbenanlage und der gesamte Komplex Tieraffeninsel abgerissen, ebenso wie die Raubtierterrassen - das bereitet mir erhebliche Bauchschmerzen. An das Kleine Hirschhaus und das Nashornhaus, die nicht erwähnt werden, mag ich gar nicht denken.
    (13.06.2012)
    Silke Kollrich:   Das muss ich mir jetzt alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, um mir vorstellen zu können, wie später alles aussehen wird. Es klingt sehr gut, allerdings finde ich es schade, dass die Bärenburg nicht mehr für Tiere genutzt werden soll. Ein bißchen Hoffnung hatte ich hierfür doch noch ...
    (13.06.2012)
    Holger Wientjes:   Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das Vogelhaus also abgerissen ? Das wäre schade. Ansonsten klingt das doch alles recht vielversprechend.
    (13.06.2012)
    BjörnN:   Der neue Masterplan bis 2020 ist raus und enthält zahlreiche positive, aber für mich auch negtive Überraschungen.

    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2012/06/13/zoo-leipzig-stellt-masterplan-2020-vor/
    (13.06.2012)
    Ralf Wagner:   @Liz Thieme: kann die Sichtung von mind. einem Esel bestätigen, sah sie am 7.6. in dem besagten Vorgehege. Ob es nun Halbesel war, kann ich nicht genau sagen, da es schon etwas dunkel war und ich somit auch kein Foto gemacht habe. Ich hätte eher auf Hausesel getippt...!?
    (13.06.2012)
    Jan Jakobi:   ... und das die Panthera 2010 momentan die aktuellste ist, ist kein Wunder. Denn die Panthera 2011, wird, wie die Jahrgänge zu vor, erst irgendwann in der 2. Jahreshälfte 2012 erscheinen.
    (12.06.2012)
    Jan Jakobi:   @Liz:
    Gibbons???
    So weit ich weiß gibt es seit Jahren nur noch das Weibchen "Mimi", diese lebt bei den Orang-Utans auf der Anlage.
    (12.06.2012)
    BjörnN:   Hast du Fotos von dem Halbesel gemacht, Liz?

    Wo findet denn die Pressekonferenz statt, geht jemand hin?

    Eigentlich gibt es keine Halbesel im Zoo und ich wüsste auch nicht, wo man diese langfristig unterbringen könnte.
    (12.06.2012)
    Liz Thieme:   Morgen ist Masterplan-Pressekonferenz. Herr Junhold wird über die Zukunftspläne berichten.

    Kann jemand meine Halbesel-Beobachtung bestätigen?
    (12.06.2012)
    Silke Kollrich:   @Liz Thieme: Auch ich war Samstag im Zoo und war über die Besuchermassen überrascht. Das habe ich auch bei schönem Wetter schon ganz anders erlebt.
    Bei den Südafrikanischen Seebären gab es am 03.06. ein Jungtier, 2 weitere werden in Kürze erwartet. Auch bei den Thompson-Gazellen wartet man stündlich auf Nachwuchs. Giraffenbulle "Max" wird noch bis Ende des Jahres separat im Stall gehalten, um eine Nachwuchspause einzulegen, weil der Stall ansonsten zu klein wird. Giraffendame "Emma" ist tragend und wird im September/Oktober ihr Junges zur Welt bringen, danach wird es durch die Abwesenheit von Max mindestens eine 1,5 Jahre dauernde Zuchtpause geben. Der jüngste Giraffenbulle, am 26.04. geboren, wird am 21.06. auf den Namen "Zuri" getauft.
    (11.06.2012)
    Oliver Jahn:   Na bitte! Das ist doch toll. Der Zoo nutzt eine richtig gute Anlage für einen Hybridtiger, obwohl er damit eine Planstelle für ein Zuchtpaar einer hochbedrohten Katzenart blockiert. Ich finde daran nichts zu kritisieren.
    (10.06.2012)
    BjörnN:   Was machen drei Schimpansen bei Platz für 30, die obendrein in die Familiengruppe integriert sind. Und ja, "Mischa" besetzt den Platz für ein zweites Tigerzuchtpaar. Trotzdem bleibt er und erhält in Leipzig sein Gnadenbrot.
    (09.06.2012)
    Oliver Jahn:   Und die Schimpansen und der Tiger in Leipzig besetzen keine Planstellen?
    (09.06.2012)
    BjörnN:   In Leipzig werden Hybrid-Schimpanse nicht systematisch gezüchtet, ganz im Gegenteil. "Riet", die Hybrid-Schimpansin, wurde bereits in den 90er Jahren sterilisiert, hat trotzdem 2002 in Leipzig ein Jungtier zur Welt gebracht, erneute Sterilisation und trotzdem 2007 erneut Nachwuchs. Jetzt bekommt sie die Pille.

    Das ist nicht vergleichbar mit Hybrid-Tigerzucht in Aschersleben oder gewollter Hybrid-Schimpansenzucht, wie sie in Osnabrück oder Bremerhaven betrieben wird, obwohl das EEP sich dazu klar positionert hat.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   Zweimal sterilisiert - mehr kann man nicht tun, um die Schimpansen-Hybridzucht zu unterbinden.

    Und ja, den Tieren ein besseres Gehege zuzugestehen ist richtig, auf der anderen Seite fällt eine Planstelle für eine hoch bedrohte Bärenart weg und genau das bedauern Sie in einem anderem Thread hier oder täusche ich mich?
    (09.06.2012)
    Oliver Jahn:   Geht es nicht viel mehr darum, Tieren ein deutlich besseres Gehege zuzugestehen?
    Meines Wissens hält Leipzig noch immer Schimpansenhybriden und züchtet mit ihnen sogar. Ich finde es gut, dass auch sie im Pongo-Land ein so gutes Gehege haben.Und den Hybridtigerkater Mischa in Leipzig hat man auch nicht deshalb wieder in die Tigerfarm zurück verbracht, sondern belässt ihn auf einer sehr natürlichen und artgerechten Anlage.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   Genau das kann man, das gelbe Areal nutzen "Sarafine" und "Naima", "N'Dugu" steht im (in den) Zwischengehege(n) und "Nandi" hat die große Anlage.

    Ich kann die Entscheidung von Aschersleben auch verstehen, immerhin muss man Besucher anziehen, das schafft man nicht mehr Bären.

    Unterbringungsmöglichkeiten gibt es im Zoo, nicht zuletzt die Rückwärtige Tierhaltung.
    (09.06.2012)
    Liz Thieme:   Ich finde die Entscheidung von Aschersleben sehr nachvollziehbar, aber das ist eine andere Geschichte.

    Notfalls muss man die Bären übergangsweise bei den Tigern oder Lippenbären unterbringen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass zB Frankfurt die übernehmen wird, wenn deren Anlage fertig ist.

    Kann mir mal jemand die anderen Zäune einzeichen? Im GelbenBereich waren heute Mutter und Kind. Für mich sieht das jetzt so aus, als ob man alles in vier Teile teilen kann.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   Die Nashornanlage wurde 1997 grundlegend saniert und vergrößert, unter Verlegung des Teichweges.

    Ich finde die Anlage ausreichend, würde mich aber über ein zweites Haus zwischen Anlage und Neuem Vogelhaus freuen.

    Bislang hatte man mit der Zucht der Hörnchen in dieser Anlage kein Glück. Es läuft wohl auf 2 Tiere in der Anlage hinaus.

    Nachdem Herr Jahn im Bärenthread ausgeführt hat, dass Aschersleben kein Interesse mehr an den Leipziger Bären hat, man setzt lieber auf die weißen Hybrid-Tiger, bin ich gespannt, wie es mit diesen beiden nicht zuchtfähigen Bären weitergeht.
    (09.06.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, nicht nur der Zoo Leipzig hat denkmalgeschützte Bauten. Mir fiel da eher eine Bärenburg in der unmittelbaren Nachbarschaft ein.
    Zwergstreifenhörnchen sind auch nicht schlecht, allerdings recht klein für diese Anlage. Aber vielleicht macht das ja die Zahl der Tiere wieder wett.
    (09.06.2012)
    Liz Thieme:   Laut Schild wartet man noch auf den Auszug der letzten Bären.

    2500m² auf drei... hmmmm --> alte Anlagen. Das geht im Grunde. Der Bereich wo Mutter und Kind heute waren, sah so sehr klein aus.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   Hinter den Kulissen sitzen Chinesisches Zwergstreifenhörnchen als Neubesatz für diese Anlage.

    So weit ich mich erinnere, war stets die Rede, dass eine Generalsanierung erst nach Auszug der Bären angegangen wird. Erst der Neuentwurf des Masterplanes wird zeigen, wie die Bärenburg in Zukunft genutzt werden wird, abgerissen wird sie definitiv nicht.

    Was "gab es ja bereits" - Altes Raubtierhaus in der wirtschaftlich schwierigsten Situation des Zoos?

    (09.06.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, leider höre ich das schon seit etlichen Jahren. Ich hoffe, es ist dann nicht plötzlich mal zu spät und sie kann nur noch abgerissen werden. Das alles gab es ja bereits.
    Können Sie schon sagen, welche Hörnchen es geben wird? Gerade bei den Eichhörnchen gab es ja in Leipzig immer mal wieder ein paar sehr exklusive Unterarten. Und auch die Pater-Davids-Hörnchen waren eine wirklich nicht alltägliche Art.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   @Oliver Jahn
    Sie soll in den nächsten Jahren renoviert werden.

    Die Hörnchenanlage im Großen Hirschhaus wird bald wieder besetzt, neue Hönrchen sitzen schon hinter den Kulissen.
    (09.06.2012)
    Oliver Jahn:   Schade um die Hörnchen im Tigerhaus, hier waren immer ein paar sehr ausgesucht seltene Arten zu sehen.
    Und die Bärenburg vermittelt ein marodes Bild, traurig, dass man sie scheinbar so verfallen lässt.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   Die Nashornanlagen haben insgesamt 2500m², verteilt auf 3 Anlagen.
    (09.06.2012)
    Liz Thieme:   Mein zweiter Besuch in Leipzig. Um neun Uhr macht der Zoo auf und die Kassen waren voll – alle. Das habe ich noch nie erlebt, dass ich gleich zu Beginn mich auch noch länger anstellen muss.
    Da die Masse sich an den Rundgang hielt, d. h. Gondwana umfasst Nr 13-32 habe ich beschlossen den Rundgang von hinten aufzurollen mit dem persönlichen Touch „Mix“.

    Als erstes wurde vergeblich die Baikalrobbe gesucht, die sich aufgrund von Fellwechsel im Stall befand. Im Aquarium waren als Neuzugänge der Seehase, Klippenbarsch, Japanische Teppichhai und Wickelschwanzskink ausgeschildert, die mehr oder weniger gesucht und gefunden wurden. Noch immer finde ich das Hairundbecken gewöhnungsbedürftig und hinterlässt bei mir weiterhin das Gefühl, dass den Haien Platz fehlt sich auszuweichen und andere Bahnen zu schwimmen. Die Teppichhaie sind durch ihr ruhiges Wesen gut zu sehen und zu fotografieren. Bei den Terrarien wünschte ich mir durch deren Bauart bessere Einsichtmöglichkeiten, da die Masser der Tiere sich eher unter Decke befinden.
    Weiter ging es dann mit einem Blick zu den Lippenbären (sehen übrigens auf dem Zooplan wie eine Mischung mit einem Wildschwein aus), wo kein Affe zu sehen war und nur ein Bär.
    Danach folgten die Leopardenanlagen (deren Zeichen auf dem Plan einem Jaguar nahe kommt). Die Amurleopardin war zu sehen, sowie auch die adulten Schneeleoparden. Das Schild mit dem Umbauhinweis für Südamerika spricht auch von neuen Anlagen für „unsere Leoparden“. Hört sich also an, als ob beide Arten irgendwo im Zoo bleiben. Bin gespannt wann Südamerika weitergebaut wird.
    Bei den Rehen ließen sich zwei blicken, der Bock auch für ein Foto. Der Haustierpark könnte meiner Meinung nach auch ausgeweitet werden, wobei ich inzwischen einfach gute Haustierbereiche „gewöhnt“ bin. Wobei die Skudden schon das Herz ein bisschen höher schlagen lässt (sehr fotogener Bock). Habe leider keine Ausschilderung für die Hühner gesehen… Nach Pfingsten (war ja schon) wird hier eine neue Wellensittichanlage gebaut. Erste Teile sind zu sehen.
    Schön zu sehen waren die Dallschafe. Der Bock aus Krefeld gefällt mir besonders gut.
    Dazu waren die Eulen und Fasane wieder das Gegenteil, aber wofür gibt es nicht Vogelparks....
    Die Tieraffeninsel finde ich als Basis schön bewachsen, doch die Anlagen an sich sind durch ihre Kahlheit dadurch schon ein krasser Gegensatz. Bei den Pavianen scheinen Verhaltensstudien derzeit zu laufen.
    Die Dahomeyrinder haben ein Kalb und ein weiteres scheint unterwegs zu sein. Die Ziegen waren in ihrem eigenen Gehege abgesperrt. Die Stallgestaltung gefällt mir gut.
    An der Savanne begann es dann erstmals zu regnen an, so dass der Schritt beschleunigt wurde.
    Im Vorgehege vom alten Shetlandponygehege schien ein Halbesel zu stehen.
    Die Strauße waren hinten wegen Kücken abgesperrt.
    Die Tammarwallabys, Zwergziegen und Spaltfußgänse waren auch zu sehen.
    Die Hyänen waren sehr inaktiv, wobei der Regen sie nicht zu stören schien, im Gegensatz zu den Erdmännchen die skeptisch den Himmel begutachteten. Auch die Löwen verkrochen sich lieber im Gebüsch.
    Dann hörte der Regen endlich wieder auf, genau als ich bei der Afrika-Lodge angekommen war. Zebras, Säbelantilopen und Tommys waren schon draußen, ich kam dann genau zum Rauslassen der Giraffen. Ein wunderbares Bild, wie sie das Gelände in Besitz nehmen. Max musste (erst mal) im Vorgehege bleiben, denn im Giraffenstall lief eine Straußenhenne ihre Kreise. Wie gerufen zeigte sich dann auch ein Graumull, die Sandratte leider nicht.
    Pongoland muss man ja leider mitnehmen, wen man zu den anderen afrikanischen/asiatischen Huftieren möchte. Wobei auf den Außenanlagen bei den Affen keiner war, nachmittags waren auch nur die Orang-Utans draußen und die Gibbons konnte man beim Singen hören.
    Rotducker zeigte sich, wobei eher aufgeschreckt durch das teils etwas wuselige Verhalten von Okapibulle Kimdu, der evtl. etwas frustriert ist, weil Zawadi ihn nicht ranlässt. Hin und wieder gnibbelt sie ihm dafür mal das Ohr, was er dann doch genoss. Obwohl Kimdu vier Jahre älter ist, schien es mir so als ob Zawadi ihn schon überholt hätte in der Größe. Kenne sie noch als Jungtier, was doch ein gewaltiger Unterschied ist.
    Beim ersten Rundgang zeigte sich dann noch kein Moschustier, beim Zweiten dann insgesamt fünf Tiere. Auch Nachwuchs habe ich sehen können, wenn ich mein Foto richtig betrachte. Kraniche haben schon Nachwuchs bzw. scheinen dabei zu sein. Die Leierhirsche waren auch schön aktiv.
    Die Australienanlage ist sehr sehr grün, aber die Kängurus blieben vor dem Haus liegen.
    Bei der alten Bärenburg kommt man nicht mehr in das Hufeisen hinein, um sich genau vor die Anlagen zu stellen. An der obersten Treppe ist ein Zaun angebracht. Links sind noch die Brillenbären drin.
    Bei den Tigern waren nur zwei zu sehen und die auch schlafend. Dafür waren die Zwergmäuse zu aktiv, um sie gut beobachten zu können. Hörnchen scheint es nicht mehr zu geben.
    Beide Anoagruppen haben Nachwuchs, der sich auch jeweils mit der Mutter zeigte.
    Die Elefantenhalle gefällt mir noch immer nicht. Ich habe das Gefühl, dass die Laufhalle größer hätte ausfallen können. Die Halle sieht durch die Zwischenwand so seltsam aus. Die Dreier-Gruppe hatte Bullenbesuch, daher dürfte die Kuh drinnen Saida gewesen sein.
    Ein seltsames Bild ist links die Tempelanlage zu haben, vor einem die eine Elefantenanlage und rechts ragt dann Gondwana hervor. Aber vielleicht wächst die Lücke noch zu bzw. wachsen die dortigen Bäume noch. Ich finde den Wechsel zu extrem.
    Die Vogelvolieren und den Entenbereich habe ich weitestgehend ignoriert. Und bin dann direkt zu der Nashornanlage mit Bullen + Kuh. Da scheint sich aber nicht viel zu tun was Nachwuchs betrifft. Stoisches nebeneinander stehen, angucken und ignorieren. Nur Aggressionen habe ich nicht gesehen.
    Mutter und Kind lagen später in Poparade-Ansicht auf ihrer Anlage. Gibt es Angaben zur Größe der beiden Anlagen? Für geplante Zucht mit 2 Weibchen finde ich das ganze recht beengt.
    Mir ist heute zum ersten Mal aufgefallen, dass je nachdem wie man vorm Robbenhaus steht es einem Frachter ähnelt, der im Hafen an Brücken angelegt hat. Das Haus + Anlage gefällt mir. Die Pinguine wollten nicht so recht sich bewegen.
    Die Vögel im Vogelhaus waren nicht sehr zeigefreudig, dafür waren die anderen Tiere gut zu sehen.
    Dann ging es nun endlich zum Mittag nach Gondwana (Bericht dort).
    Aus Gondwana 1,5 Stunden später hinaus, waren das nächste Ziel die alten Raubtierterrassen nun mit Präriehunden und Nasenbären. Es sieht sehr lustig aus, dass eine ganze Terrasse für die Präriehunde genutzt wird. Sie nutzen auch wirklich alle Ebenen.
    Ibisse schnell angeguckt, Papageien im „vorbeifliegen“ zum Affenhaus und zu Horst und Harry. Da ein wenig ausruhen. Und danach noch mal zum Kinderzoo gucken, sowie den Zooshop entern.
    Leider war der deutsche Zooführer ausverkauft. Dies sollte einem solchen Zoo nicht passieren, wobei andere Zoos glücklich wären, wenn sie so viele verlaufen würden. Von der Panthera war auch nur 2010 da. Der Gondwana-Führer (4,95 €) gefällt mir gut.
    Positiv: Bratwürste kosten soweit ich gesehen habe überall das gleiche (2,50€), so dass es egal ist wo man kauft. Und sie schmeckt! Und es gibt viele Bänke, die man dann auch nutzen kann.
    So im Sommer wirkt der Zoo komplett anders und das Grün tut dem Zoo auch richtig gut.
    Aber an solchen Tagen sollte man niemals Sonnencreme und Trinken vergessen, auch wenn man häufig im Schatten sich aufhält.
    Ich wünschte es gäbe eine Abkürzung zwischen der Australienanlage und den Löwen, auch wenn man dann den Weg Moschustier-Okapi doppelt gehen müsste, wenn man sie sehen möchte. Das ist die einzige Stelle im Zoo, wo man nicht mal einen anderen Weg gehen kann. Vielleicht hat der Zoo noch mehr Herz für den Weg.
    (09.06.2012)
    BjörnN:   Nachwuchs Mai/Juni 2012:
    - Mandschuren-Kraniche (Zooerstzucht)
    - Südafrikanische Seebären
    - Moschustiere
    - Eiderenten

    - Eines der importierten Bonoboweibchen, "Lexi" (geb. 13.09.1999 in Jacksonville, "Bosondjo" x "Lorel") soll in Leipzig bleiben, "Muhdeblu" (geb. 15.04.2001 in San Diego, "Erin" x "Marilyn-Lori") wird nach Wuppertal gehen, "Lucy II" (geb. 01.12.2003 in Jacksonville, "Bosondjo" x "Lorel") nach Romagne.
    (08.06.2012)
    BjörnN:   Aus Jacksonville/USA sind drei junge Bonoboweibchen im Zoo Leipzig eingetroffen. Jahrelange Bemühungen um die Einführung neuer Blutlinien in die europäische Population haben damit die ersten Früchte getragen.
    (26.05.2012)
    Sacha:   Stimmt, da war ich wohl etwas voreilig;)
    (21.05.2012)
    BjörnN:   Noch ist kein Zuchterfolg bei den Störchen zu verzeichnen...
    (19.05.2012)
    Sacha:   Nach Spott im Gondwana-Thread nun echte Anerkennung: Tolle Zuchterfolge, besonders bei den Wollhalsstörchen, aber auch die weibliche Thomsongazelle sowie die Mähnenwölfe (geht es nur mir so oder hat tatsächlich die Anzahl europ. Halter in den letzten 10, 15 Jahren abgenommen?)
    (19.05.2012)
    BjörnN:   Der erste Dallschafnachwuchs nach 2 Jahren Zuchtpause ist da.

    Nachwuchs bei den Gänsegeiern im Großen Flugkäfig, Asiatische Wollhalsstörche brüten im Kleinen Flugkäfig, Zuchtvorbereitungen bei den Okapis laufen (die beiden alten Gehege wurden zusammengelegt und die Kuh erkundet beide Großgehege), Giraffenkalb ist auf der Savanne zu sehen, Zebrahengst ist wieder bei der Herde (Bestand: 2,11, 0,2 hinter den Kulissen in Quarantäne für Brasilien), beide Anoakälber entwickeln sich gut, Nachwuchs bei den Thomsongazellen (0,1), Mähnenwolfnachwuchs ist 2,3.
    (19.05.2012)
    BjörnN:   Ich sehe die Einstellung von "Gajendra" ebenfalls kritisch, sehe aber keine andere Möglichkeit, ihn in Leipzig separater zu halten. Man muss sich damit arrangieren.

    In München spielt man bereits mit dem Gedanken, "Mangala" und "Temi" künstlich zu befruchten, da "Gajendra" noch bis min. 2014 in Leipzig bleiben wird.

    Leider hat die Einstellung des Münchner Bullen für Leipzig keinerlei Vorteile.

    Die Studie, die die Herpesviren im Rüsselsekret betrifft, würde mich interessieren.
    (08.05.2012)
    Daniel Meier:   @Björn Dein Wort in Gottes Ohr! Man kennt Herpesviren die auch indirekt übertragbar sind (Hsv-1, OvHV-2). Rüsselkontakt ist direkt Kontakt. Auch haben neueste Studien virale DNA in Rüsselspülungen asymptomatischer Elefanten gefunden.
    (08.05.2012)
    BjörnN:   Für die Übertragung von Herpesviren braucht es intensiven körperlichen Kontakt. Da "Gajendra" keine floride Herpesinfektion hat, ist das Infektionsrisiko durch Rüsselkontakt der gering, das Risiko einer Infektion durch Nutzung der gleichen Anlage faktisch Null - Herpesviren überleben außerhalb des Körpers nur kurze Zeit.
    (07.05.2012)
    Daniel Meier:   Auch ich hätte Gajendra als Zuchtbullen bevorzugt. Die Herpesgeschichte wird m.E. auch sehr lasch gehandhabt. Gajendra hat Rüsselkontakt und nutzt das gleiche Gehege wie die anderen Elefanten. Damit ist auch eine Übertragung möglich.
    (07.05.2012)
    Rüdiger:   Bleibt zu hoffen in Zukunft eine Mittel gegen diesen Herpesvirus zu finden.
    wie so oft meint man schon ein Gegenmittel zu haben ! Prinzip Hoffnung bleibt.
    (06.05.2012)
    BjörnN:   Beides, die Intentionen Zürichs und deine private Frage, kann ich nicht beantworten.

    Weder Berlin noch Whipsnade haben eine andere Wahl, niemand will die Bullen noch die Kühe und Jungtiere schaffen Besucher, selbst wenn diese nach Monaten oder Jahren elend zu Grunde gehen.
    (06.05.2012)
    Rüdiger:   Danke BjörnN für die Info
    Was man nicht alles berücksichten muss bei der Zucht , wobei Whipsnade, Berlin fleissig weiterzüchten!!!
    Ist das der Grund warum der Zoo Zürich die Elefantenzucht auf Eis gelegt wurde oder wegen dem Neubau der grossen Elefantenanlage ?
    Bitte beantworte noch meinen Privatmail!
    (06.05.2012)
    BjörnN:   Bei "Gajendra" steht nachwievor der Verdacht im Raum, dass er das Elefanten-Herpesvirus in sich trägt ("Padang", die er regelmäßig gedeckt hat und Schleimhautkontakt hatte, soll dieses aus Zürich nach München gebracht haben). Eine Infektion der Leipziger Herde will und darf man nicht riskrieren.

    Wozu dies führen kann, zeigen Berlin, Zürich und die britischen Zoos.
    (06.05.2012)
    Rüdiger:   Schade dass nicht Gajendra zu Trinh gelassen wurde. Dieser hätte als Münchener Exportbulle Trinh genauso beglücken können. Seine Erbaanlagen sind doch deutlich weniger repräsentiert im EEP. Vielleicht darf er beim nächsten Zyklus mal ran ode rsteht er nur als Feriengast nebenan.
    (06.05.2012)
    Jan Jakobi:   Im Zoofreunde-Forum hat das jemand mit "Trinh" geschrieben.

    Die Mutter der Würfe aus den Jahren 1994, 1996 und 1998 bei den Mähnenwölfen war übrigens "Luzi" und der Vater war "Schlappi". "Luzi" war in dem 1989-ziger Wurf und musste mit der Flasche aufgezogen werden.
    (05.05.2012)
    BjörnN:   Die Verletzung ist lang verheilt bzw. vernarbt - die Entzündungswerte, falls jemals erhöht, waren schon Wochen nach der Entbindung wieder normal.

    Darüberhinaus hatte man nach der Geburt keinen Grund, "Trinh's" Entzündungswerte zu kontrollieren, da der Geburtsvorgang an sich, zumindest aus meiner Sicht (habe nur den Film gesehen) normal verlief.
    (05.05.2012)
    Michael Kilian:   @Björn: Danke für die MW - Info

    Zu den Elefanten. Wenn es dort wirklich eine Verletzung geben sollte, gäbe es sicher auch Entzündung, und diese würde man vermutlich in Blutbildern sehen
    (05.05.2012)
    BjörnN:   Wie willst du Verletzungen am inneren Reproduktionstrakt sehen oder bemerken?

    Es wurde viel gemutmaßt, warum "Trinh" nicht wieder schwanger wurde, obwohl sie sich von "Mekong" regelmäßig decken ließ. Die Verletzungshypothese war nur eine der Erklärungsmöglichkeiten.

    So viele Mähnenwolfwürfe gabe es in Leipzig bislang nicht (3,1 1989, 0,4 1994, 1,4 1996, 2,1 1998, 3,0 und 2,1 2005, 3,0 2007, 2,2 2011, 0,0,5 2012) - du siehst also, ein Fünferwurf war auch schon mal dabei, obwohl diese Jungen nicht aufkamen.
    (05.05.2012)
    Michael Kilian:   Ich habe gestern in ETC gesehen, das Naing Thein Trinh gedeckt hat, und das es zumindest ein Mal richtig geklappt hat!
    Die Pfleger haben gute Hoffnung das es klappt, auch wenn Trinh in den letzten Jahren nicht aufgenommen hat.

    @ Jan: Es wurde nichts von einer Verletzung im Geburtskanal bei Trinh gesagt und wenn es so wäre, hätten dies die Tieärzte des Zoos doch sicher längst bemerkt.

    Über den Mähnenwolfnachwuchs freue ich mich sehr , da hat der Schwede ganze Arbeit geleistet. Jörg Gräser sagt, es sei der größte Wurf überhaupt in Leipzig!
    (05.05.2012)
    Liz Thieme:   Und was hat Gajendra nun mit Naing Thein zu tun?
    2 Bullen + 2 Entscheidungen = normal
    das ist reine biologische Mathematik
    (29.04.2012)
    Jan Jakobi:   Als die Trächtigkeit von "Hoa" und "Salvana" verkündet wurde, las ich in einem Internet-Artikel das "Gajendra" Gerüchten zu Folge nicht mit dem Leipziger Elefantenkühen züchten wird.

    "Gajendra" hat nur Hörkontakt zu den Leipziger Elefanten.

    Aber in der vergangenen Woche war "Naing Thein" bei "Trinh" auf "Brautschau". War in der Ankündigung für die nächste ETC-Folge zu sehen.
    (29.04.2012)
    Rüdiger:   Dann stehen die Chancen nicht schlecht!
    Weiss jemand im Forum, ob sich der Münchner Elefantenbulle Gajendra am Zuchtgeschehen mitbeteiligt oder nur in Leipzig untersgestellt bis die Renovation und Ausbau des alten Elefantenhauses in München abgeschlossen ist ?
    (29.04.2012)
    BjörnN:   Beide sind inzwischen über 3 Jahre alt.
    (29.04.2012)
    Rüdiger:   @ BjörnN
    freud mich zu hören.Hoffentlich sind es nicht pupatäre Vorspiele gewesen. Sind beide Tiere schon über drei jahre alt?
    Hoffentlich wird der Zoo Leipzig die dritte deutsche Zuchtstätte für Schabrackentapire in Deutschland.Wäre schön, wenn die Population mal über 60 Tiere sich entwickeln würde, wobei die letzten Mlonate grund zur Hoffnung geben. 2 Geburten Porte Lympne, 1 Geburt Nürnberg und eine in Belfast ö
    (29.04.2012)
    BjörnN:   @Rüdiger
    Zweimal Ja, sie nutzen das Becken und Deckakte gab es wohl auch schon...
    (28.04.2012)
    Klaus Schueling:   Zehn Komodowarane importiert - Zoo Leipzig vergrößert europäische Population

    Sie sind da: Der Zoo Leipzig hat erfolgreich zehn junge Komodowarane (Varanus komodoensis) aus den USA importiert. Der Transport, dem knapp ein Jahr Vorbereitungszeit vorausgegangen ist, ist das Ergebnis globaler Artenschutz-anstrengungen und hat im Rahmen eines Austausches zwischen dem europäischen und US-amerikanischen Zuchtprogramm stattgefunden. Ziel des international angelegten Projektes ist es, die genetische Variabilität für die weitere Zucht zu vergrößern, um mittelfristig eine stabile, selbsterhaltende Population auf beiden Kontinenten aufbauen zu können. Im Austausch gegen die zehn in Leipzig eingetroffenen Warane erhalten die USA zehn Exemplare aus Europa. „Mit diesem Projekt zeigt die internationale Zoogemeinschaft in beeindruckender Art und Weise, wie die weltweite Zusammenarbeit für den Artenschutz aussieht“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) das globale Populationsmanagement forcieren möchte.

    Die jüngst in Leipzig eingetroffenen Komodowarane haben die Reise in den Spezialboxen gut überstanden und leben vorerst in der rückwärtigen Tierhaltung im Zoo Leipzig. Zwei im Oktober 2010 geschlüpfte, weibliche Tiere werden perspektivisch in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland zu sehen sein. Die übrigen werden an zoologische Einrichtungen in Deutschland und Europa abgegeben, um neue Zuchtpaare zu bilden. Bislang war der sieben Jahre alte Kampung, der im Vorjahr als erster Bewohner in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland gezogen war, der einzige seiner Art in Deutschland. Bis die Neuankömmlinge aus Amerika im zuchtfähigen Alter sind, werden noch zwei bis vier Jahre vergehen. Dann erst werden die beiden Weibchen Festus und Pantai, die im Zoo Leipzig verbleiben, mit Kampung zusammengelassen – noch sind sie mit einer Länge von etwa 1,20 Meter zu klein und könnten zur Mahlzeit ihres künftigen Zuchtpartners werden.

    Von der Website des Zoos
    http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2012/04/27/zehn-komodowarane-importiert-zoo-leipzig-vergroessert-europaeische-population/
    (28.04.2012)
    Rüdiger:   Wie sieht es bei der Malyentapirhaltung aus? Wird das Wasserbecken jetzt besser genutzt und sind sie schon fleissig was Nachwuchs angeht ?
    (28.04.2012)
    BjörnN:   Die 10 juvenilen Tiere sind bereits in Leipzig angekommen und dürfen in der Rückwärtigen Tierhaltung erst einmal wachsen.
    (27.04.2012)
    Regina Nieke:   Ich habe eben (durch zoochat.com) entdeckt, dass Leipzig 2 Komodowaranweibchen bekommt. Insgesamt kommen wohl 10 (!) Tiere aus den USA im Tausch gegen europäische Tiere...
    http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5846&showNews=1153116
    (27.04.2012)
    BjörnN:   Dem Zoofreunde-Forum zufolge gab es Nachwuchs bei den Mähnenwölfen (5,0) und den Thomsongazellen.
    (25.04.2012)
    Oliver Jahn:   Wieviel Kühe haben sich denn bisher in den Zoos durch Fixierung bei der Geburt dadurch stranguliert oder sind durch diese Fixierung anderweitig zu Schaden gekommen? Ich habe da keinerlei Überblick, nur die hier genannten Fälle in Berlin und Hannover und der Fall der letzten erfolgreichen Geburt in Leipzig haben meines Wissens keine Kuh getötet, trotz Kette.
    (18.04.2012)
    Daniel Meier:   @Thomas Mit einer Fixierung der Kuh erhöht sich das Risiko von Geburtskomplikationen. Diese können im schlimmsten Fall den Tod der Kuh zur Folge haben. Da es sich durch Hoas Alter sowieso schon um eine Risikogeburt handelte, wurde hier alles (Schwangerschaftsgymnastik, freie Geburt) unternommen dieses Risiko zu senken. Wenn Dir also das Leben der Kuh nichts wert ist, dann war diese Entscheidung falsch.
    (18.04.2012)
    th.oma.s:   2 Punkte:
    a)ich habe geschrieben:
    "Diese Entscheidung kann man m. E. akzeptieren aber sie stellt keinen Erfolg dar. Ich halte sie daher für letztendlich falsch."

    Damit ist wohl deutlich dass es sich vorliegend um eine persönliche Bewertung der Entscheidung handelt. Begründet mit den Folgen dieser Entscheidung und mit dem Hinweis, dass ich akzeptiere dass man die gewählte Verfahrensweise auch vertreten kann.

    b)Die Kuh war während der Geburt nicht zu händeln weil sie nicht fixiert werden konnte als es nötig war um einzugreifen. Die Folge war dass ein Eingreifen des Personals nicht möglich war. Was wäre denn anders gewesen wenn es schon während der Geburt Kompli-kationen gegeben hätte? Diese Frage stellt sich also gar nicht.

    Frage ist: Sollte man eine einzeln aufgestellte erstgebärende Elefantenkuh teilfixieren oder nicht wenn dies nötig ist um mit Personal einzugreifen?

    Wenn ich mich richtig erinnere war dies bei Voi Nams Geburt nötig und in Dresden damals war es wohl auch nötig.
    (18.04.2012)
    Daniel Meier:   @Mel thomas hat die kettenfrei Geburt als falsch bezeichnet. Damit wäre die Fixierung von Hoa richtig gewesen. Diese Aussage kann er so aber nur machen, NACHDEM die Geburt so komplikationslos ablief, wohlgemerkt kettenfrei. Diese Informationen standen aber bei der Planung nicht zur Verfügung. Auch weiss keiner, ob es in Ketten bei Hoa Komplikationen gegeben hätte. Also klugscheisst er m.E. jetzt. Er hat richtig formuliert "Alles Spekulation" und dann beteiligt er sich selber daran.
    (18.04.2012)
    Mel:   @Daniel Meier: Wo bitte hat th.oma.s "geklugscheißt"??? Das sieht doch eher wie ein sachliches Fazit aus, und davon ob die Nierdkunft von Hoa "in Ketten" unkompliziert oder kompliziert gewesen hätte seien können oder auch nicht, kann ich auch nichts in seinem Beitrag finden?
    (17.04.2012)
    Daniel Meier:   @Jola Hoa geht es gut, so ist wieder mit den anderen zusammen.

    @thomas Du machst es Dir zu einfach. Hinterher kann man immer klugscheissen. Woher weisst Du, dass Hoa in Ketten eine unkomplizierte Geburt gehabt hätte?


    (17.04.2012)
    Jolantha Belik:   Entweder hab ich das jetzt überlesen, oder meine Frage blieb nach wie vor unbeantwortt: wie geht es Hoa?
    (17.04.2012)
    Mel:   @th.oma.s: Vielen Dank, kurz und präzise den Sachverhalt zusammen gefasst, besser gehts nicht.
    (16.04.2012)
    Oliver Jahn:   Fakt ist auch, dass die Natur hier eher nebensächlich sein dürfte. Was dort passiert, oder was nicht, das spielt in soweit keine Rolle, als diese Tiere eben nicht in der Natur leben, sondern sie leben im Zoo, durch Menschen, für Menschen, und in deren Verantwortung. Und wenn dann diese Menschen eine Entscheidung treffen, dann akzeptiere ich das. Sie werden ihre Gründe dafür gehabt haben. Einen Erfolg hingegen kann auch ich darin eben nicht sehen, da habe ich Thomas Aussagen nichts hinzuzufügen.
    (16.04.2012)
    th.oma.s:   Meines Erachtens alles Spekulation. Es war keine erfolgreiche Geburt.Kriterium der Wahrheit ist die Praxis und die heist vorliegend Kindstötung. Und mit der Entscheidung die Erstgebärende nicht teilzufixieren war unter den gegebenen Umständen ein Eingreifen wohl eher unvertretbar.

    Diese Entscheidung kann man m. E. akzeptieren aber sie stellt keinen Erfolg dar. Ich halte sie daher für letztendlich falsch.
    (16.04.2012)
    Michael Mettler:   Fakt ist, dass Geburten nun mal nicht nach Norm ablaufen und es ja seine Gründe hat, dass unter Tierzüchtern die Faustregel kursiert, dass der erste Nachwuchs eines Weibchens oft nur zur "Übung" bzw. zur Einrichtung des Organismus auf Fortpflanzung und Jungenaufzucht dient - Misserfolg einkalkuliert (Ist es denn sicher, dass es bei frei lebenden Asiatischen Elefanten NICHT zu Kalbstötungen durch Erstgebärende kommt?). Und wer einen züchterischen Blickwinkel hat, räumt bei einer Jungtiertötung durch die eigene Mutter auch noch eine weitere mögliche Erklärung ein, nämlich dass diese instinktiv spüren könnte, dass mit ihrem Nachwuchs etwas nicht stimmt und ihn deshalb nicht akzeptiert. Dagegen helfen dann auch Anketten, Futter, Wasserschlauch, Peitsche, Pflegerpräsenz und womöglich Handaufzucht nichts, denn die würden den Nachwuchs in einem solchen Fall nicht gesünder machen.
    (16.04.2012)
    Oliver Jahn:   @Michael, bei den von dir genannten Tieren ist es nun mal auch nicht so, dass da die ganze Sache zur besten Sendezeit über den Äther flimmert.
    Außerdem finde ich die Sache als solche absolut nicht dramatisch, so ist nun mal das Leben. Aber daraus dann eine ERFOLGSGESCHICHTE zu stricken, bei der alles richtig gemacht wurde, und nach der jeder weiß, dass es das Beste für die Kuh war und wie gut es ihr jetzt geht, die aber dann, wenn sie in einem anderen Zoo so passiert wäre, von denselben Leuten als unverantwortlich, absehbar und von vorn herein genau SO erwartet bezeichnet worden wäre, das finde ich dann doch ein wenig fragwürdig und es erinnert mich sehr an die Generalsekretäre der Parteien, die nach dem Wahlsonntag dann, wenn sie die größten Verluste hatten, daraus noch ein Signal für ein Erstarken ihrer Partei sehen.

    (16.04.2012)
    Mel:   @MM: Da hast Du recht bei einer anderen Tierart (siehe Deine "Auswahl") gäbe es die Diskussion nicht. Und ja natürlich gibt es keine Garantie dafür das sie ihr Jungtier später angenommen hätte, dann wäre halt Handaufzucht die alternative gewesen und Leipzig hätte eben sein Elefantenkalb gehabt.
    Achtung Ironie!!!!!: Ich meine Heidi ist ja nun nicht mehr und der Leipziger brauch doch sein Zoo-Maskotchen. ;)
    (16.04.2012)
    Michael Mettler:   Wäre dieser Vorfall bei einem erstgebärenden Tiger, Zebra oder Pavian passiert, gäbe es solche Diskussionen gar nicht.... Abgesehen davon gibt es auch keine Garantie dafür, dass Hoa ihr Kalb nach einer "Kettengeburt" angenommen hätte.
    (16.04.2012)
    Mel:   Auch wenn ich nicht zwingend eine Gefährdung der Kuh durch eine Teilfixierung sehe, so hätte man doch wesentlich früher eingreifen können und nicht so lange warten müssen, genug Leute waren ja wohl vor Ort.

    Sicher solch ein Eigreifen birgt auch Risiken für die Pfleger, da wäre dann eine Teilfixierung wiederum vorteilhaft gewesen.

    Für meinen Geschmack hat man einfach zu lange gewartet.
    (16.04.2012)
    BjörnN:   Hier wurde im Sinne der Kuh gehandelt. Für "Hoa" war diese Geburt die schonendste "Alternative". Der Tod des Kalbes ist, so pietätlos dies klingt, zu verschmerzen. Das Leben des Muttertieres ist wichtiger als sämtliche Bemühungen, dem Besucher ein Kalb zu präsentieren.
    (16.04.2012)
    Daniel Meier:   @Tom Diese "Alternative" hätte aber das Risiko für die Kuh erhöht. Wem wäre geholfen, wenn Kuh UND Kalb sterben? Man hatte einfach keinen Plan für den Fall, das Hoa das Kalb angreift (Futter, Wasserschlauch, Peitsche, was weiss ich...). Für meinen Geschmack waren die Pfleger zu weit weg.
    (16.04.2012)
    Oliver Jahn:   Es tut mir leid, aber ich sehe es ganz genau so wie Tom Schröder. Alles andere klingt für mich doch wirklich ein wenig zu sehr nach der Devise:
    "Operation gelungen, Patient tot."

    (16.04.2012)
    Tom Schröder:   Darum ging es mir auch nicht, ich finde es gut und richtig, seitens des Zoos die Verantwortung für diese Entscheidung zu übernehmen. Aber man kann nicht von kaum abwendbarem Schicksal reden, wenn es eine Alternative (Ketten) gegeben hätte, die in sehr vielen anderen Fällen das Töten des Kalbes verhindert hat.
    (16.04.2012)
    BjörnN:   Man hat sich für eine Geburt ohne Ketten entschieden und trägt das Risiko ganz allein selbst.

    Ich finde die Begründung stichhaltig und nachvollziehbar und bin der Meinung, dass man richtig gehandelt hat.
    (16.04.2012)
    Tom Schröder:   Khaing Hnin Hnin ist mega-erfahren und hat ihre ersten Niederkünfte auch an der Kette gehabt, ebenso wie Sayang. Also ist Farina die Einzige mit erster Niederkunft ohne Kette oder Begleitung. Also nix "Schicksal" und nix "kaum abwendbar". Bleib ich dabei.
    (16.04.2012)
    Niedersachse:   Stopp stopp stopp!
    Wie ich weiter unten erläutert habe: In Hannover haben drei Kühe (Sayang [angekettet], Farina, Khaing Hnin Hnin) ohne Anwesenheit einer anderen Kuh in ihrer Box ihr Jungtier zur Welt gebracht. So war es bei den letzten Geburten, könnte sich aber leicht verändern beim nächsten Mal, vor allem bei Sayang.
    (16.04.2012)
    Tom Schröder:   "(...)das übrige war Schicksal und kaum abwendbar."
    Das sehe ich anders. Die Zoos, in denen mittlerweile die Kühe ohne Unterstützung bzw. Schutz der Menschen ihre Kälber gebären, haben die ersten Geburten alle an der Kette geschehen lassen, um ein Töten durch die Gebärende zu verhindern. Außer in einem Fall in Hannover werden die Geburten nun immer durch mindestens eine Kuh begleitet, die selbst erfahren ist und das Neugeborene gegebenenfalls schützen kann. So ist es in Hamburg, in Hannover und in Köln. Dieses "Schicksal" wäre vielleicht zu verhindern gewesen, wenn man Hoa nicht allein im Laufstall gelassen, sondern auch sie angekettet hätte.
    (16.04.2012)
    Niedersachse:   Lediglich die Borneo-Familie teilt sich in Hannover eine Box. Die anderen Kühe stehen einzelnd.

    Die Stallungen des Leipziger Zoos halte ich im Übrigen für nicht schlecht konstruiert. Auch hier haben alle Tiere Sichtkontakt.
    (16.04.2012)
    BjörnN:   Ich würde nicht sagen, dass die Leipziger Stallungen schlecht durchdacht sind. Haben Sie die Stallungen schon mal gesehen, Herr Sommerlad?

    "Hoa" ist trotz hohem Alter schwanger geworden, hat ein Kalb voll ausgetragen, eine Bilderbuch-Geburt hingelegt. Allein dies ist als Erfolg zu werten - das übrige war Schicksal und kaum abwendbar.

    Ich bin sehr froh, dass die Kuh die Geburt gut überstanden hat.
    (16.04.2012)
    Jana Müller:   Hoa war ja auch schon recht alt für die erste Geburt. Weiter unten wurde von jemandem geschrieben, dass nur 3 Kühe, die älter als 25 Jahre bei der ersten Geburt waren, ihr Kalb erfolgreich aufgezogen haben.

    Die drei erstgebährenden Kühe in Hannover hingegen waren 14 bzw zwei davon 7 Jahre alt.
    (16.04.2012)
    Ralf Sommerlad:   @Gudrun Bardowicks: Herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung der Hannoveraner Stallungen.Auch wenn ich diese als zu klein und beengt empfinde so sind sie gut durchdacht - allemal besser als die in Leipzig.
    (16.04.2012)
    Gudrun Bardowicks:   In Hannover ist es im Kuhstall so, dass außer der offiziellen Wurfbox, die wirklich an den Seiten von schrägen Stahlträgern begrenzt wird, aber trotzdem die Möglichkeit zum Sicht- und Rüsselkontakt zu den Kühen in der angrenzenden Stalleinheit bietet, quasi 2 langgestreckte Stalleinheiten bestehen, von denen eine an die Wurfbox grenzt. Beide Stalleinheiten für sich sind an 3 Seiten ebenfalls von schrägen Stahlträgern als Begrenzung eingefaßt, lassen sich aber zu einem großen Laufstall zusammenschließen und bilden dann quasi ein Freilaufgehege für die Kühe. Jede Stalleinheit läßt sich mit Hilfe von Schaukelseilen/Stahlseilen bei Bedarf in jeweils 3 Einzelboxen unterteilen. Durch die Schaukelseile haben die Tiere jeweils einer Stalleinheit immer Sicht- und Rüsselkontakt zu den Tieren in den anderen "Boxen" ihrer Stalleinheit und können auch die Tiere in der gegenüberliegenden Stalleinheit/Stallhälfte immer sehen. Wenn die Tiere einer Stalleinheit, die jeweils einer Matriarchatslinie angehören,gut miteinander harmonieren, verzichtet man außerhalb der Hauptfütterung im Stall und der Soloarbeit mit den Tieren auf die Unterteilung der Stalleinheit in Einzelboxen durch die Schaukelseile. Nur die alte Leitkuh Indra bewohnt während der Nacht in der Regel durchgängig eine durch Schaukelseile abgetrennte "Einzelbox" am Ende einer Stalleinheiten. Somit kann man im günstigsten Fall alle Kälber und Kühe quasi wie in einer Freilaufhalle zusammenhalten, wenn beide Stalleinheiten/Stallhälften miteinander verbunden sind. Die Tiere leben also immer zumindest in Rüssel-, Sicht- und Hörkontakt zu den anderen Herdenmitgliedern. In jeder unterteilbaren "Einzelbox" sind im Boden Ketten zur Fixierung der Tiere für den Notfall installiert, die aber nur kurzzeitig zu Trainings- und Pflegezwecken genutzt werden, aber nicht zur Dauerfixierung der Tiere im Stall.
    (16.04.2012)
    Mel:   @HM: Mir ist schon bewußt das man nicht einfach mal so eine elefantenkuh aus ihrer gruppe entnehmen kann, sie nach XY schickt und dort alles super wird. Sicher besteht immer die Gefahr das sich durch eine Veränderung, sei es das ein Tier hinzu kommt oder eines geht, sich die strukturen verändernt und es eben auch zum Nachteil seien kann. Mal von den Zoo-Egoismen abgesehen auch der finanzielle Aufwand ist mir in seiner ungefähren Höhe gbekannt.

    Im Grundgedanken ging es hier jetzt nicht darum, das man in Zukunft Kühe verschieben sollte. Es ging eher darum auf die Komplexibilität des Vorganges der Erstgeburt hinzu weisen, und auf die vielen Variablen die es zu beachten gibt. Sei es angefangen bei der Gruppenstruktur über Stallkonzeptionen, Charakterzüge der Tiere bis hin zu Managmentabläufen.

    Das man nicht holterdipolter das Patentrezept finden kann ist logisch und auch direkte Vergleiche von verschiedenen Haltungen sind nicht wirklich möglich, jedes Gesamtkonzept hat seine eigenen Wirkungen und lässt sich nicht blind auf andere Konzepte übertragen. Nur sollte man eben immer ein offenes Auge und Ohr für andere Möglichkeiten haben, denn in jedem wohlüberlegten Gedankengang kann ein bisschen Lösung zu einer Problematik stecken. Und es ist eben nicht immer alles so schön rund und gut wie es scheint, Probleme können eben immer auftreten und man sollte nicht dazu übergehen alles von vorne weg gut zu heißen ohne es zu Hinterfragen und alle Eventualitäten so gut wie irgend möglich abzuklopfen.

    Und auch wenn das Gedankenspiel nicht praktikabel ist, so sollte man vielleicht doch zu mindest den Grundgedanken der ganzen Angelegenheit im Auge behalten.

    Und Oli hat gar nicht mal so unrecht, auch in freier Natur wachsen die Herden nicht komplett und fertig auf der Savanne es ist ein ewiger Findungs und Verlust Effekt, und warum sollte nicht uch eine in der Haltung X rangniedere Kuh auf Grund einer Umsetzunge unter den neuen Begebenheiten ranghöher werden können. ;)

    @NS: Danke für die Hannover Info, es ist sehr interessant das auch in Hannover auf Audio-Visuelle-Kontaktmöglichkeiten geachtet wurde bei der Komplexplanung. Wie sich zeigt sehr von Vorteil.

    @JJ: Ich bin mir wohl bewußt das die Hannoveraner Tiere Zuchterfahrener sind und die Zuchterfahrung der Leipzigertiere beiweitem nicht an diese heran reicht, jedoch ist wie geschrieben, Zuchterfahrung eben auch nicht alles, die Mischung macht es. Zu sagen da geht es nur gut weil...und da nicht weil...ist zu einfach für die gesamte Problematik.

    Leipzig hat leider und trauriger Weise einen Fehlstart hingelegt, sowas kommt leider nun mal vor, man sollte nun wie ich schon mehrmals schrieb nach vorne schauen und die Situation analysieren, modifizieren und weiter machen.
    (15.04.2012)
    Jan Jakobi:   Die Elefantenkühe in Hannover waren/sind geburtserfahren, in Leipzig nur "Trinh" und die anderen Kühe konnten damals durch ein Gitter zu gucken. Eigentlich weiß "Hoa" wie eine Geburt abläuft.
    Bei Hagenbeck geht es nur gut, weil die Elefantenkühe (außer "Lai Sinh") schon Babys hatten als man 2003 erstmals eine Gruppengeburt machte.
    (15.04.2012)
    Niedersachse:   In Hannover können sich die Elefanten alle in den Boxen sehen, teilweise auch berüsseln. Die Boxen sind alle mit Gitter umfassend. Keine vollständigen Betonboxen.
    (15.04.2012)
    Oliver Jahn:   @Henry, das alles leuchtet wirklich ein. Aber ist das nicht viel näher an der Natur, als alles andere. Die Herden von Hannover, Köln, Berlin und Hamburg sind ja auch nicht vom Himmel gefallen. Die beiden Tiere aus Halle mussten doch in Berlin auch erst einmal integriert werden, und sie wurden trotzdem mehrfach erfolgreich Mütter. Und ist es nicht natürlich, dass neue Tiere hinzukommen (z.B. durch Geburt) und andere sie verlassen (z.B. durch Tod oder Krankheit). Bei so vielen anderen Tierarten tauscht man regelmäßig Tiere aus. Sind Elefanten da wirklich SO anders? Oder werden sie nicht einfach nur viel öfter als andere Tiere SO anders gemacht?
    (15.04.2012)
    Henry Merker:   Die Idee, eine erstgebärende Kuh in einen Zoo mit erfahrenen Kühen einzustellen, hört sich von der Grundsache erst einmal nicht schlecht an - so rein theoretisch.

    Allerdings würde dadurch für die Kuh erst einmal neuer Stress hinzukommen. Die Integration einer Kuh in einer - mehr oder weniger - intakten Gruppe verläuft nur selten ohne Stress. Besagter Stress würde dabei alle beteiligten Tiere einschließen; die Mitglieder der Integrationsgruppe sowie für die erstgebärende Kuh, die ja zeitweise im „Gebärzoo“ leben soll. Dabei kommt für die erstgebärende Kuh noch der übliche Umzugsstress hinzu.
    Je nach Wesensmerkmalen der beteiligten Tiere kann die Integration der entsprechenden Kuh recht schnell und ohne nennenswerte Probleme geschehen. In diesem Fall würde man die Kuh jedoch nach dem - eventuell - erfolgreichen Austragen wieder Stress aussetzen, wenn sie wieder in ihren Ursprungszoo zurückkehren muss – besagter Stress würde sich sogar noch potenzieren, wenn sie wieder von einer relativ hohen in eine rangniedrigere Position abgleiten würde. Dabei ist der Stress, den die Mitglieder der „Gebärherde“ erfahren würden auch nicht gerade optimal für das Gruppengefüge bzw. für einzelne Tiere. Insbesondere, wenn die leihweise eingestellte Kuh die Rolle der Matriarchin einnehmen sollte, wäre dies nicht unproblematisch.
    Für den Fall, dass die Integration misslingen sollte, wäre der eventuelle Lernerfolg im ungünstigsten Falle genauso groß, wie im Ursprungszoo. Abgesehen davon, dass der Stress, den die erstgebärende Kuh durchleben würde, wohl noch größer wäre als im Ursprungszoo, da erstens eine Eingewöhnung in eine vollkommen neue Umgebung stattfindet, der Umzugsstress hinzukommt, dass Gewöhnen an neue Pfleger sowie die Einordnung in ein bestehendes Herdensystem erfolgen muss. Dies wäre wohl für eine erstgebärende unnötig viel Stress – selbst dann, wenn diese zum Beispiel ein Jahr vor der Geburt in eine „Geburtsherde“ integriert werden würde.
    Kommt es ganz hart, könnte zudem aus einer harmonischen „Geburtsherde“ eine disharmonische werden, die sich auch erst wieder neu finden muss, wenn die „Leihkuh“ wieder die Herde verlässt. Und dies muss nicht erfolgreich verlaufen, da Veränderungen im Gruppengefüge, die durch neue Tiere entstehen, auch dauerhaftere Veränderungen mit sich bringen könnten, da die „Geburtsherde“ nach der Einstellung nicht mehr die gleiche ist – eben weil sich das Gruppengefüge – und somit die –hierarchien ändert.
    Abgesehen davon ändert sich zeitgleich auch das Gruppengefüge im Ursprungszoo. In der Zeit, in der die Kuh X den Zoo zwecks erfolgreicheren Gebären den Zoo verlässt, kann aus der bislang disharmonischen Ursprungsherde auf einmal eine harmonische werden, deren Gruppengefüge durch die wieder Eingliederung der Kuh X mit ihrem Kalb wieder verändert ist – kurz eine kurzzeitige Ausgliederung eines Tieres kann unnötig Unruhe für alle beteiligten Tiere bedeuten….und ist somit sehr risikobehaftet.
    (15.04.2012)
    Mel:   Ah das ist interessant, eine Frage noch dazu, da ich die Hannoveraner Stallungen nicht kenne, haben die Tiere Sicht- und Rüsselkontaktmöglichkeiten in den Stallungen?

    Schön zu hören das es so erfahrene tiere sind das eine Teilfixierung nicht nötig ist. Ich denke aber das da auch die Gruppenstruktur eine erhebliche Rolle spielt.
    (15.04.2012)
    Niedersachse:   Eine der Erstgebärenden (Sayang, die erste Geburt 2010) hat an Ketten ihre Tochter zur Welt gebracht. Farina (die zweite Erstgebärende) hat ihren Sohn zur Welt gebracht, ohne dass irgendwer im Stall war. Sie steht alleine in einer Box. Califa (die dritte Erstgebärende) stand mit ihrer Mutter zusammen.
    Khaing Hnin Hnin stand alleine in einer Box und Manari zusammen mit Califa und Sohn sowie Sayang und Tochter.
    Bei keiner Geburt musste vom Menschen eingegriffen werden, auch zeigte sich keine Kuh aggressiv gegenüber ihren Kälbern. Das war auch schon bei den vorherigen 4 Geburten so. Kettengeburten wird es in Hannover bei den aktuellen Tieren und auch bei eigenen weiblichen Nachzuchten nicht mehr geben, es sei des gibt Probleme. Und je nachdem wie die Tiere nachts aufgestallt werden, werden es Einzelgeburten oder Gruppengeburten. Die hannoverschen Tiere sind halt was Geburten angeht top erfahren, wie sonst wohl nur die Kölner Herde.
    (15.04.2012)
    Mel:   Also so genau mit genauen Namen und Fakten krieg ich das jetzt nicht mehr hin, ist einfach nicht mein gebiet, aber soweit ich weiß wurden erfahrene Mütter daneben gestellt (Sicht- und Rüsselkontakt möglich), und wenn ich mich recht entsinne wurden beide Jungtiere kurz nach der Austreibung für kurze zeit "gesichchert" (Pfleger=Nachtwache) und dann wieder den Müttern zugeführt. Ich vermute mal das die Tiere auch teilfixiert waren.

    Interessant wäre mal zu erfahren wie Hannover die Sache handhabt.
    (15.04.2012)
    Oliver Jahn:   Also m.W. waren in Hannover 2 der 5 Kühe Erstgebärende.
    Und wie sah das eigentlich im TP Berlin aus? Die Kühe aus Halle sind doch auch im TP erstmalig Mutter geworden. Hat man da ähnliches feststellen können?
    (15.04.2012)
    Mel:   Ich muß gestehen ich habe keine Ahnung ob in Hannover eine Erstgebärende dabei war. Aber Du hast Recht die Gruppenstruktur in Leipzig soll wirklich nicht "so fest" bzw. "intakt" sein. In dem Falle wäre eine Frühzeitig Entnahme sicher nicht so problematisch gewesen. Ob es eine erfolgreiche Eingewöhnung in Hannover (so fern sie mitgespielt hätten) gegeben hätte, liegt wiederum an den dortigen Tieren und ihren "Wesenszügen". Aber ob Leipzig freiwillig auf eine "Vor-Ort-Geburt" verzichtet hätte.....?
    Es ist schwer bei Elefanten bezüglich der "Erstgebärenden" ein Patentrezept zu nennen. Viel zu viel hängt von den Characteren der gehaltenen Tiere und der Gruppenstruktur sowie von den Haltungsmöglichkeiten vor Ort ab. Das beste wäre wie gesagt...Fakten prüfen...und weiter machen...ggf. wenn sich nicht wirklich eine fest Struktur findet...Tiere tauschen...wobei hier die Auswahl gering seien dürfte und die Zoo-Egoismen wieder ins spiel kommen.
    (15.04.2012)
    Oliver Jahn:   Bleiben wir im konkreten Fall. Ich las überall, dass die Gruppenstruktur in Leipzig gar nicht so fest ist. Also wäre ja eine Entnahme dort sicher nur eine vorübergehende Einschränkung, die Schwangerschaft ist aber lang genug, um dem Tier das "Ankommen" in einer intakten Gruppe zu ermöglichen.
    Ich bin wirklich kein Fachmann auf diesem Gebiet, aber es muss ja schon seine Gründe haben, warum in Hannover 5 Kälber in einem Jahr zur Welt kommen, und bei allen 5 geht alles glatt.
    (15.04.2012)
    Mel:   Im Falle Leipzig, hast Du da vollkommen recht, da ist es schwer mit "lernen" die Idee des "Umzuges" ist garnicht mal so verkehrt, jedoch ist es nicht immer leicht ein Tier in eine bestehende Gruppenstruktur einzugliedern, vor alllem das es ja aus seiner alten Gruppe (Struktur) entnommen wird, und das alleine bei Elefanten schon immer sehr viel Stress für das Tier bedeutet.
    Mal ganz abgesehen von den erwähnten Egoismen, die auf jeden Fall vorhanden sind und ein Scheitern garantieren.


    Im Allgemeinem ist der Vorfall in Leipzig schon sehr ernüchternd und "traurig" jedoch würde ich das Ganze nicht überbewerten. Es ist kein einzelfall und es ist bekannt das sowas bei erstgebärenden passieren kann.
    Man sollte aus dem Vorfall lernen, sich mit den Fakten aus einander setzen und weiter machen, ggf. (das kann ich aber nicht wirklich beurteilen) das Managment optimieren.
    (15.04.2012)
    Oliver Jahn:   @Mel, entgegen den Vermutungen darüber, ob das Tier erleichtert ist, oder nicht, sind das für mich greifbare Dinge. Danke. stellt sich nun aber im speziellen Fall von Leipzig die Frage, wo soll die Kuh lernen? Ich habe von einer Person, die so gar nichts mit Zoos zu tun hat, den Vorschlag gehört, ob es nicht besser wäre, schwangere Kühe in einer gewachsenen Herde mit Jungtieren einzustellen und gebären zu lassen. Ich fand den Vorschlag sehr vernünftig, ohne wirklich im "Rüsselthema" tief drin zu sein, schätze aber eher, dass dieses an bestimmten Egoismen der Zoos scheitern würde. Dennoch stelle ich es mir schon hilfreich vor, wenn eine junge und unerfahrene Kuh z.B. in einer Herde, wie der in Hannover mitlaufen würde.
    (15.04.2012)
    Mel:   Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, Elefanten gehören nicht gerade zu meinem Spezialgebiet, aber in der einschlägigen Literatur über Elefantenhaltung, findet man immer wieder Anführungen, in denen darauf hin gewiesen wird, dass es bei Erstgebärenden immer wieder auf Grund der "Unwissenheit" was passiert, der Schmerzen und des Stresses zu Kindstötungen, gleich nach der Austreibung ,kommen kann. Dem entgegen spricht das der "Tritt gegen das Jungtier" von einigen Zoologen als "Animierung zum Aufstehen" für das Jungtier gehalten wird.
    Der Großteil der Literatur bezeichnet das Verhalten jedoch als Aggresionsabbau. In vielen Fällen, wo die Kühe Teilfixiert waren, und das Jungtier unmittelbar nach der Austreibung durch das Pflegepersonal "gesichert" wurde, konnten die Jungtiere nach kurzer Zeit wieder zu ihren Müttern, diese hatten sich beruhigt, und wurden meist problemlos angenommen. auch wird ab und an ein "andopen" der Kuh empfohlen.
    Generell wird empfohlen junge Kühe in unmittelbarer Nähe von tragenden erfahrenen Kühen auf zu stallen, so daß sie den Vorgang der Geburt, bei der erfahrenen Kuh, aus unmittelbarer Nähe miterleben können.
    Über Niederkünfte in der gruppe (bei Freilaufhaltung) gibt es nur sehr wenig Literatur, so daß ich nicht wirklich mit Informationen dienen kann.

    Ob nun die zweite geburt der Kuh erfolgreicher ist, kann man auch nicht sagen, es gibt sowohl für erfolgreiche 2. Niederkünfte und aufzuchten Belege sowie für nicht erfolgreiche. Ich würde mal grob sagen, dass hält sich die Waage.
    (15.04.2012)
    Jan Jakobi:   "Hoa" dürfte erleichtert sein das es nicht mehr weh tut.

    Könnte "Hoa" sich an dem Kalb gerächt haben, weil es ihr so viele Schmerzen bereitet hat?

    Ich habe in der Zoo-Chronik "Hundert Jahre Zoo Hannover" folgende Geschichte gelesen:

    Dem Elefantenbullen "Alfeld" mussten die Stoßzähne behandelt werden, dazu hatte man mit einem Zahnbohrer in den Stoßzahn ein Loch gebohrt.
    Am nächsten Tag fand man in einer Ecke des Stalls eine zertrümmerte Holzkiste, niemand konnte sich das erklären bis man den Zahnbohrer unter den Holztrümmern fand.
    "Alfeld" hatte mit seinem Geruchsinn das Gerät wieder erkannt und sich daran gerächt.

    So könnte das auch bei "Hoa" gewesen sein.
    Wenn das so wäre, dann müsste jedes weibliche Tier seinen Nachwuchs nach der Geburt töten.

    (15.04.2012)
    Jolantha Belik:   Wie geht es Hoa?
    (15.04.2012)
    Jan Jakobi:   Bei ETC war die ganze Geschichte zu sehen, ein paar Attacken auf das Kalb konnte ich sehen sowie das "Hoa" das Kalb dann in eine Ecke schleuderte. Sieht viel schlimmer aus als in den Internet-Artikeln zu lesen ist.

    So was ist bei Hagenbeck noch nie passiert, liegt auch daran das bei Hagenbeck die Elefantenkühe vorher schon ein Kalb hatten bevor sie in der Freilaufhalle bzw. Geburtenbox ihre Kälber bekamen.
    (13.04.2012)
    Michael Kilian:   So makaber das jetzt auch klingen mag, es war keine Totgeburt, das heißt also, WENN Hoa noch einmal aufnehmen sollte, klappt es vielleicht besser! Außerdem sollte der Zoo jetzt nicht aufhören an der Herdenbildung zu arbeiten, damit beim möglichen nächsten Mal, die Geburt natürlich in der Herde stattfinden kann!
    (13.04.2012)
    Jan Jakobi:   "Hoa" hat ihr Kalb lebend zur Welt gebracht, es starb an schweren inneren Verletzungen.

    Quelle:
    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/leipziger-elefantenbaby-starb-an-inneren-verletzungen-zoodirektor-weist-vorwuerfe-zurueck/r-citynews-a-132634.html
    (11.04.2012)
    Rüdiger:   @ Niedersachse
    man hat es mit vereinten Kräften und Sägen herausgeholt. Es glich fast einem Massaker.
    @ Sven p. Peter
    Der Geburtsvorgang und die erste Reaktion auf Kalb vielleicht schon.
    Die spätere Aufzucht von Trinh und das Saugen des Jungtieres war doch vorbildlich oder ?
    Man kann ja das Positive als Erfahrung mitnehmen und beim 2 mal anders die Geburt begleiten .
    (10.04.2012)
    Sven P. Peter:   @Rüdiger: "Wirklich schade, der Anschaunungsunterricht und die miterlebte Erfahrung bei Trinh hat nicht geholfen."

    Was soll sie denn da gelernt haben? Trinh wollte das Kalb doch auch töten...
    (10.04.2012)
    Niedersachse:   Irma hatte keine Steinfrucht in dem Sinne wie es wohl bei Saida sein könnte. Irma hatte ein vollentwickeltes Jungtier, dass sie jedoch nicht austreiben konnte. Ergo das Kalb starb in der Gebärmutter und mumifizierte sich dort. Als dann dort wieder ne Geburt stattfand, stimulierte dies wohl so Irma, dass das Kalb wohl in Einzelteile ausgetrieben wurde.
    (09.04.2012)
    Rüdiger:   Ich glaube die alte Rotterdammer Zuchtkuh IRMA hatte eine Steinfrucht ?
    Mit 42 Jahren auf dem Buckel ist sie vielleicht doch keine potentielle Zuchtkuh mehr ?
    (09.04.2012)
    Rüdiger:   Gibt eine ungefährlich Chance die Steinfrucht bei Saida zu entfernen, wie in Rotterdam ?
    Ich weiss jedoch nicht ob die Kuh wieder fruchtbar wurde danach !
    (09.04.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Das das Jungtier tot ist war ja beinahe zu erwarten. Aber es ist trotzdem gut, dass es ohne Operation auf natürlichem Weg zur Welt kam und der Tierarzt bei der Geburt nicht eingreifen mußte. So besteht immerhi die Chance, dass sie erneut gedeckt und schwanger wird und ihr nächstes Jungtilebend zur Welt kommt. Falls Hoa ihr Kalb aus Angst oder Unerfahrenheit getötet hat wäre es allerdings vielleicht wirklich besser, wenn die nächste Geburt unter kontrollierten Bedingungen stattfinden würde, z.B. so, dass man sie mit Ketten fixiert, damit man das Kalb notfalls so lange von ihr trennen kann, bis sie sich beruhigt hat und an dieses gewöhnt ist. Oder man riskiert einen erneuten Todesfall und hofft, dass sie ihr Kalb nächstes Mal nicht angreift. Bei Erstgeburten ist es meiner Meinung nach aber schon sinnvoll, wenn man Tiere, die sich händeln lassen und die noch keine Erfahrung mit einer Geburt haben, aus Sicherheitsgründen während der Geburt ankettet, wenn keine erfahrenen Tanten als Schutz für das Jungtier bei der Geburt dabei sind. Dieses gilt speziell für Tiere wie Hoa, die schon vorher Kälber angegriffen haben.
    (09.04.2012)
    BjörnN:   "Hoa" ist die einzige verbliebe Zuchtkuh in Leipzig. "Trinh" dürfte zwar noch zuchtfähig sein, sie wird aber nicht schwanger. Die genauen Gründe sind unbekannt, es gibt nur Mutmaßungen, ebenso über "Saida", die eine Steinfrucht tragen soll.
    (09.04.2012)
    Rüdiger:   Wirklich schade, der Anschaunungsunterricht und die miterlebte Erfahrung bei Trinh hat nicht geholfen. Für eine Erstgeburt mit 26 Jahren ergibt sich leider dieses Risiko. Vielleicht klappt es beim zweiten Mal ja besser.
    Sind die anderen vier Kühe noch zuchtfähig oder ist Hoa die einzig verbliebende Zuchtkuh in Leipzig?
    (09.04.2012)
    Jan Jakobi:   Das Problem ist das sich die Elefantenkühe nicht ganz grün sind, es wären nur "Trinh" und "Saida" in Frage gekommen.
    Beide haben nur ein Kalb bekommen.

    Da fällt mir ein das die Freilaufhalle durch eine Mauer, wo zwei Toröffnungen drin sind, von dem Boxentrakt getrennt ist.
    Will heißen "Hoa" hatte keinen Sichtkontakt und keinen Rüsselkontakt zu den anderen, nur Hörkontakt.

    (09.04.2012)
    Henry Merker:   ...also das Ganze in Leipzig.
    (09.04.2012)
    Henry Merker:   @Tom Schröder:
    Am 17.09.2011 hat im Toyohashi Zoo, Japan, die damals rund 34jährige Kuh "Ashya" ("Asha") ein Kuhkalb zur Welt gebracht, das sich noch heute großer Gesundheit erfreut. Nach allem, was über "Ashya" bekannt ist, hatte sie zuvor noch keine Geburt gehabt, lebt sie doch schon seit 1985 im dortigen Zoo, ohne dass es zur Nachzucht gekommen sei. Ob die 1977 geborene Kuh zuvor in Indien schon einmal gekalbt hat, ist unklar und tendenziell eher unwahrscheinlich. Dies dürfte dann wohl eine absolute Ausnahme sein. Vater des Kalbes ist "Dana", der ebenfalls dort lebt.

    Hier kann man Bilder der Tiere sehen:

    http://www.asianelephant.net/toyohashi/toyohashi.htm#

    http://www.elephant.se/database2.php?elephant_id=7365

    Und hier noch einmal eine Quelle zur Besonderheit der Geburt:

    http://www.elephant-news.com/index.php?id=5852


    Ansonsten sehr bedauerlich das Ganze.
    (09.04.2012)
    Jolantha Belik:   Das ist sehr traurig. Weiß jemand was drüber, weshalb Hoa das Junge nicht in der Herde bekommen hat dürfen bzw. weshalb sie von der Herde getrennt gehalten wurde?
    (09.04.2012)
    Michael Kilian:   Habs grad bei SAW GEHÖRT DAS IS WIRKLICH SCHADE!!! Jetzt bleibt nur zu hoffen 1. das es bei Indra besser klappt und 2., das Hoa ihr ,, möglicherweise" nächstes Kalb nicht angreift. Aber vielleicht isses ja wirklich schon tot gewesen!!!
    (09.04.2012)
    Jan Jakobi:   @Jana: Da habe ich mich verguckt, stand aber trotzdem "Oster" davor.

    "Naing Thein" ist dafür bekannt fast nur Bullen zu zeugen, nur drei Kühe hat er gezeugt.

    Dann hoffe ich mal das "Indra/Salvana" ihr Jungtier an nimmt und das es weiblich wird.

    Hätte man "Trinh" vielleicht mit zu "Hoa" in die Freilaufhalle stellen sollen?
    (09.04.2012)
    Jan Jakobi:   "Trinh" hatte übrigens "Voi Nam" ebenfalls angegriffen, obwohl sie eine Beruhigungsspritze bekam.
    (09.04.2012)
    Jana Müller:   Ups, gleichzeitig gepostet ^^
    In dem Bericht steht aber, es ist heute (Ostermontag) zur Welt gekommen.
    (09.04.2012)
    Jana Müller:   Heute Nacht gegen 1 Uhr hat Hoa wohl einen Bullen zur Welt gebracht.
    Das Jungtier ist tot.

    Quell-Link:
    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/elefantenbaby-im-leipziger-zoo-ist-tot--mutter-greift-jungtier-an/r-citynews-a-132351.html
    (09.04.2012)
    Jan Jakobi:   Gestern morgen (8. April 2012) um ca. 1 Uhr brachte "Hoa" das langerwartete Elefantenbaby zur Welt.

    Leider hat "Hoa" das Baby angegriffen, unklar ist aber noch ob das Kalb tot zur Welt kam oder durch "Hoas" Angriff getötet wurde :((((

    "Hoa" hat durch "Trinh" überhaupt nichts gelernt, könnte man sagen.

    Es war übrigens ein kleiner Bulle mit einem Gewicht von 130 Kilo. Ich hatte vermutet das es ein Weibchen wird, aufgrund dessen das Weibchen länger drin bleiben als Männchen.

    "Hoa" ist normalerweise gar nicht aggressiv, dass versteh ich nicht.
    (09.04.2012)
    Jan Jakobi:   Laut Zoofreunde-Forum geht es bei "Hoa" bald los und zwar innerhalb der nächsten 48 Stunden.
    (08.04.2012)
    Jolantha Belik:   Solange der Zoo nicht veröffentlicht, dass Hoa eine Totgeburt hatte, besteht sehr wohl die Chance, dass sie ein gesundes Mini-Eli zur Welt bringt. Ein bisserl positives Denken würde sicherlich nicht schaden.

    (08.04.2012)
    Michael Kilian:   Ab morgen dann also kann es sein das der Tierarzt helfen tut?
    (08.04.2012)
    Jan Jakobi:   "Hoas" Kalb ist heute morgen immer noch nicht da. Vielleicht in der Nacht zu morgen.

    Das eine Elefantenkuh ihr erstes Kalb lebend zur Welt bringt, wenn sie älter als 25 Jahre ist, ist sehr selten.

    Ich fand bei meiner Recherche 14 Elefantenkühe die 25 Jahre und älter waren bei ihrer Erstgeburt.

    Nur 3 Elefantenkühe ("Kitty" 1993 in Rockston, "Asha/Ashya" 2011 in Japan und "Jenny II" 1938 im Zoo Berlin) brachten ihr erstes Kalb lebend zur Welt.
    Bei 6 Kühen musste ein Dammschnitt gemacht werden und bei 1 Elefantenkuh ein Kaiserschnitt
    Bei 4 Elefantenkühen kam das Kalb auf natürlichem Weg und tot zur Welt, darunter eine Frühgeburt.
    (08.04.2012)
    Michael Kilian:   Ich wünsch allen ein frohes Osterfest! Ich hoffe das Warten bei den Elefanten hat jetzt bald ein Ende, langsam wirds kritisch, ohne Panik machen zu wollen. Na ja vielleicht wirds ja nen Mädchen, dann puzt sie sich noch :-)
    (08.04.2012)
    BjörnN:   Prominentes Beispiel ist "Nikolai" (*1993) in Hannover. Dessen Mutter war bei seiner Geburt 28 Jahre alt (*1965). Er war ihr erstes Kalb, drei weitere folgten bis 2006.
    (05.04.2012)
    Tom Schröder:   Euer/Ihr Hoffen in allen Ehren - aber ist es nicht ein wenig unrealistisch, dass diese "alte Dame" (für eine Erst-Trächtigkeit) etwas anderes zu erwarten hat als eine Totgeburt? Gibt es Fälle, in denen eine 25-jährige Kuh (oder älter) ein gesundes Jungtier gebar und aufzog? Die negativen Fälle sind mir bekannt.
    (05.04.2012)
    Michael Kilian:   Na das wurde ja auch langsam Zeit, ich drück die Daumen das alles gutgeht!!!!
    (05.04.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Dann hoffe ich mal, das alles gut geht und Hoa ein gesundes Jungtier zur Welt bringt und es auch selbst versorgt.
    (04.04.2012)
    Jan Jakobi:   Das Elefantenbaby kommt in den nächsten 1-3 Tagen.
    Aller spätestens am 8.4. sollte es da sein, wenn es ohne Probleme abläuft.
    (04.04.2012)
    BjörnN:   Die Progesteronwerte von "Hoa" fallen, man rechnet jetzt mit der baldigen Niederkunft der Kuh. Eine Nachwache im Elefantenhaus wurde eingerichtet.
    (04.04.2012)
    th.oma.s:   Ja und die Farmstrauße passen dann auch nicht....

    (01.04.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Rothschildgiraffen und Grevyzebras begegnen sich m.W. auch nirgends im Freiland. Bin mir nicht mal sicher, ob es Überschneidungen beider Gebiete mit dem der Thomsongazelle gibt. Ostafrika hat ja nicht nur EINE Form von Savanne aufzuweisen, sondern mehrere verschiedene.
    (01.04.2012)
    Ronny Keller:   Sollte man in Leipzig wirklich mit dem Gedanken spielen, die Säbelantilopen abzugeben, woran ich nicht wirklich glaube, könnte ich sie mir hervorragend als Zweitbesatz auf der Dresdner Nyalaanlage vorstellen.
    (01.04.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich bei der neuen Antilopenart um Pferdeantilopen handelt, da Leipzig ja gute Beziehungen zum Zoo Hannover hat und dringend neue Halter für Pferdeantilopen gesucht werden. Die Frage ist allerdings, ob man vielleicht zuerst eine Junggesellengruppe bekommt, da es im Augenblick nicht so viele weibliche Tiere in Deutschland gibt. In Hannover wurde im letzten Jahr nur 1 Weibchen geboren. Ich weiß allerdings nicht, ob es in anderen mitteleuropäischen Zoos möglicherweise mehr weiblichen Nachwuchs gab.

    Rappenantilopen oder Südafrikanische oder Ostafrikanische Spießböcke wären natürlich ebenfalls denkbar.Allerdings gehören Südafrikanische Spießböcke nicht zu den bedrohten Arten und mit den Säbelantilopen gibt es dort bereits eine Oryxform, sodass es zu Problemem zwischen den Männchen kommen könnte oder das Risiko von Hybriden zwischen Säbelantilopen und Spießböcken bestehen würde. Daher dürfte eine weitere Oryxform wohl eher unwahrscheinlich sein.

    Vielleicht werden es ja sogar Riesenelenantilopen werden, wenn ich daran auch nicht so ganz glaube.
    (01.04.2012)
    BjörnN:   @Th.oma.s
    Und dies auch mit großen Erfolg tut. Es ist ungemein schwer geworden, die Nachzuchten zu vermitteln. Selbst aus Leipzig gingen in den vergangenen Jahren Tiere an "Unbekannt", was eigentlich selten so gehandhabt wird.

    Die Art passt einfach nicht in den Lebensraum Ostafrika, den die "Kiwara-Savanne" nachzubilden versucht.
    (01.04.2012)
    th.oma.s:   Ja klar Abgabe der Säbelantilopen. Wegen Naturschutz im Zoo und so: eine Art die man gerade in Zoos über die Zeit bringen muss und könnte...
    (01.04.2012)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Genauso gut oder schlecht wie Weißbartgnus, die leben ja anderswo durchaus auch in Gemeinschaft...

    Sagen wir's mal so: Die Waldbock-Verwandtschaft fällt unter den gegebenen Voraussetzungen eigentlich flach. Bongos, Sitatungas und Kleine Kudus sind keine Steppentiere (dafür ist die Anlage zu offen), Große Kudus, Tieflandnyalas (schätzen ebenfalls mehr Deckung) und Elenantilopen nicht bedroht. Von den Wasserböcken sind Ellipsen- und Defassawasserbock nicht bedroht, Kafue-Litschi und Weißnacken-Moorantilope kämen theoretisch in Frage. Aber männliche Wasserböcke gelten auf Gemeinschaftsanlagen m.W. als Stänkerer. Aus der Kuhantilopenverwandtschaft ist der Versuch mit Gnus gerade fehlgeschlagen, Blässböcke sind nicht bedroht, die anderen Arten kaum zu bekommen. Bei den Pferdeböcken verbieten sich wegen der Säbelantilopen alle Oryxverwandten, blieben Rappen- und Pferdeantilope (von denen die letztere bedrohter ist). Und ansonsten gäbe es als (körperliche, wenn auch nicht systematische) Großantilopen noch Damagazellen, die ja ursprünglich ohnehin auf die Savanne sollten (wenn sie Hodenhagen überlebt hätten) und geografisch auch nicht schlechter passen als Säbelantilopen...
    (01.04.2012)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Würden sich Pferdeantilopen denn für eine Gemeinschaftshaltung mit Rothschild-Giraffen, Säbelantilopen, Grevy-Zebras und Thomson-Gazellen eignen?
    (01.04.2012)
    Jan Jakobi:   Bei mir wird auch nur "Öffnen der Seite fehlgeschlagen" angezeigt.


    (01.04.2012)
    Michael Kilian:   ich komme nicht auf die Seite vom Zoo, hat jemand dieselben Probleme???
    (01.04.2012)
    Michael Mettler:   Und ich fände es schön, wenn Leipzig zu den wenigen Pferdeantilopen-Haltern hinzustoßen würde - groß und (vielerorts) bedroht ist diese Art jedenfalls.
    (01.04.2012)
    BjörnN:   Selten in (deutschen?) Zoos und gleichzeitig bedroht soll sie lt. Pflegeraussage sein.

    Ich glaube weder an Addax, noch Weiße Oryx, noch Kuhantilope. Im übrigen würde ich mich sehr für eine Abgabe der Säbelantilopen und den Ersatz dieser Art durch eine passendere freuen.
    (31.03.2012)
    Henry Merker:   Das ist noch nicht näher bekannt; lediglich Addax, Weiße Oryx und die beiden Kuhantilopenformen sind es wohl eher nicht, was aber nicht heißen soll, dass es der Bongo wird.
    (31.03.2012)
    Jan Beensen:   Eine seltene Großantilope...
    Hirola, Jacksons Kuhantilope, Bongo, Weiße Oryx, Addax?
    (31.03.2012)
    BjörnN:   Es wird wohl eine größere seltene Antilopenart werden.
    (31.03.2012)
    Jan Beensen:   Und auf welchen Ersatz dürfen wir uns freuen?
    Wieder Großantilopen?
    (31.03.2012)
    BjörnN:   Ja, es soll noch dieses Jahr ein Ersatz für die Gnus kommen.
    (31.03.2012)
    Gerrit Wehrenberg:   Heute gabs ne Wiederholung von ETC im NDR - soll langfristig eigentlich ein Ersatz für die Gnus kommen?
    (31.03.2012)
    Ralf Wagner:   Gerade im Netz entdeckt:

    http://web.de/magazine/wissen/tiere/15079704-heidis-schielende-opossum-schwester-ist-tot.html
    (31.03.2012)
    Michael Kilian:   Na dann kann man ja noch ein paar Tage hoffen!
    Es wäre dem Zoo und natürlich auch der Herde zu wünschen, das es noch mal klappt!!!
    (30.03.2012)
    Jan Jakobi:   @Michael Kilian:
    Ich wette es kommt nicht an "Voi Nams" Geburtstag, "Voi Nam" wurde am 5. April 2002 geboren.

    Februar hielt ich für ein wenig früh, ich habe mit Mitte März gerechnet.

    "Hoa" trägt heute seit 670 Tagen, Hagenbeck-Kuh "Thura" brachte 2009 ihr jüngstes Kalb "Rani" nach 679 Tagen zur Welt.

    Die meisten Kälber kommen zwischen dem 630. und dem 670. Tag.

    Oder "Hoa" ist gar nicht trächtig, dagegen spricht aber folgendes: Bauch ist viel dicker/runder als sonst und Brüste sind dicker/größer.

    Ja, auch ich habe das Gefühl das es nie kommt. Desto länger es dauert, desto eher befürchte ich eine Totgeburt.

    Der Grund warum das Kalb bei der Hannoveraner Elefantenkuh "Jenny" und das Kalb bei der Elefantenkuh "Louise", aus dem Tierpark Berlin, tot durch einen Dammschnitt geholt wurde ist, dass die Fruchtblase viele Stunden vor dem Eingriff geplatzt ist und außerdem war die Nabelschnur entweder gerissen oder gequetscht. Nebenbei bemerkt: "Thura" brauchte für ihr jüngstes Kalb 18 Stunden und die Fruchtblase platzte erst als das Kalb fast draußen war.

    Im MILU 9 Heft 5 sowie im Hannoveraner Jahresbericht "Unter die Lupe genommen!, Zoo Hannover 1985" kann man über den Dammschnitt bei "Louise" und "Jenny" nachlesen.
    In dem Artikel im MILU 9 Heft 5 wird empfohlen im Wiederholungsfall früher einzugreifen.
    (29.03.2012)
    BjörnN:   So ungern ich dies sage, ich befürchte, dass es nie kommt - so ein Bauchgefühl.
    (29.03.2012)
    Michael Kilian:   Haben jetzt wieder zunehmenden Mond, jetzt wirds spanend! Kommt Hoas Kalb noch im März, dann hätte es noch gut zwei Tage, oder Doch im April?

    Wer möchte denn mal wetten???
    (29.03.2012)
    Jan Jakobi:   @Rüdiger und WolfDrei:
    Was hat der Mond mit einer (Elefanten-)Geburt zu tun?

    "Hoa" ist jetzt seit 658 Tagen trächtig, habe ich selber ausgerechnet, ich war ja live bei der Paarung dabei.

    (16.03.2012)
    WolfDrei:   @Rüdiger: Nee, der Mond nimmt noch ab. Da müssen die Leipziger (bzw. die Elefantin) ca. 10 Tage warten.
    (16.03.2012)
    BjörnN:   Das Spitzmaulnashornkalb (geb. 10.12.2011, N'Dugu x Sarafine) ist seit heute zu sehen und wurde auf den Namen "Naima" getauft.

    Zwei Riesenotterjungtiere (geb. 22.12.2011, Jao x Madija) sind verstorben, die übrigen drei sind männlich und entwickeln sich gut.
    (16.03.2012)
    Rüdiger:   Noch nichts Neues über die Elefantengeburt?
    Hoffe , dass Hoa nicht ein nicht zu grosses Kalb als erstgebärende bekommt
    Die Dickhäuter nehmen sich halt Zeit, der Neumond ist doch schon da !!!
    (16.03.2012)
    WolfDrei:   Vom Besuch in Leipzig: Sonne, 9°C, guter Besuch - aber kein Nashornkalb, kein Beutelmarder zu sehen. Da vielleicht noch nicht erwähnt: bis zum 30.3. gibt es eine Eintritts-Winterreduktion: 14 Euro. Anbei der neue Dallschafwidder
    (04.03.2012)
    Michael Kilian:   Ich freu mich schon auf meinen baldigen Besuch im Zoo. Ein Nashornjungtier, ein Giraffen, und vielleicht sogar, ein Elefantenkalb, der reinste Kindergarten :-D :-D
    (28.02.2012)
    Liz Thieme:   Giraffenkuh Ashanti hat am Mittwoch einen Jungen bekommen.
    (27.02.2012)
    Jan Jakobi:   "Hoa" macht brav ihre Übungen.
    Mit einer Geburt ist in den nächsten 3-4 Tagen noch nicht zu rechnen.

    Michael Tempelhoff ist noch da, er steht nur nicht vor der Kamera. Info stammt vom Berliner - und Leipziger-Elefanten-Insider.

    Er schrieb mir, dass das Kalb in der Freilaufhalle ohne Ketten zur Welt kommen soll. Im und um den "Tempel" gibt es viele Überwachungskameras.

    Christian Steyer (Sprecher von ETC) sagte, das wir (also das Kamera-Team) dabei sein werden.

    Ich denke das Geburtentraining könnte ein Wunder bewirken.

    Weiß jemand ob man "Jenny" (1985) und "Louise" (1998) ebenfalls so intensiv auf die Geburt vorbereitet hat?

    "Hoa" muss laufen, sich hinlegen, wieder aufstehen, in die Hocke gehen und beim Blut abnehmen still stehen.

    (12.02.2012)
    BjörnN:   In den nächsten Jahren ist mit einem Baubeginn von Südamerika wohl auch noch nicht zu rechnen.

    Die Muntjaks sind sicher woanders unterzubringen, da hast du Recht.
    (20.01.2012)
    Ronny:   Auf die Abgabe der Urwildpferde würde ich nicht wirklich Wetten. Sie sind mittlerweile ein Traditionsart, eine sehr gut züchtende Gruppe und dadurch auch wichtig für den Erhalt dieser Art in den Zoos. Ich würde schon fast sagen, dass die Urwildpferde und Tierkindergarten in den Gründergarten eingegliedert werden. Für die Muntjaks würde sich im Asienteil sicherlich irgendwo Platz finden, die Rehe in den Wildpark und die Dallschafe um andere Gruppen zu verstärken. Allerdings wurde bei den Dallschafen in junger Bock geholt, der noche in paar Jahr braucht bis er züchten kann.
    (20.01.2012)
    BjörnN:   Im Oktober soll es ein Update des Masterplanes geben, dann dürfte klar sein, was mit den nicht-südamerikanischen Arten und dem Tierkindergarten geschiet. Ich gehe davon aus, dass man sich von den Urwildpferden, Rehen, Muntjaks und Dallschafen trennen wird. Über die Zukunft des Tierkindergartes gibt es bislang nur Gerüchte unter den Stammbesuchern, auf die ich hier nicht eingehen möchte. Ich bin sehr gespannt auf den neuen Masterplan.
    (20.01.2012)
    Jan Beensen:   Das Gehege im Amerika-Teil wird bei der "Themenweltenauswahl" jedoch nicht angezeigt.
    Anders als die Lippenbären, die ja auch abseits liegen.
    (20.01.2012)
    BjörnN:   Die Wildpferde werden beschrieben, da sie zu Asien gehören, obwohl ihr Gehege nicht im Asienteil des Zoos liegt.
    (20.01.2012)
    Jan Beensen:   im (neuen) Asien-Teil der HP wird von den Wildpferden geschrieben.
    Bloß wo sollen die Pferde hin?
    Asien ist doch eigentlich nahezu vollständig bebaut und ihr derzeitiges Gehege liegt mitten in Südamerika...
    (20.01.2012)
    Liz Thieme:   Die neue HP ist on.
    (19.01.2012)
    BjörnN:   Lt. ETC wurden ihre Ovarien entfernt, sie wurde also kastriert.
    (14.01.2012)
    Jan Jakobi:   Löwin "Luena" wurde sterilisiert, fast sieben Jahre lang bekam sie Hormonspritzen. Die sollen aber zu gefährlich sein, "Luena" ist schon ca. 14 Jahre alt.

    Zootierarzt Andreas Bernhard ist wieder da.

    (13.01.2012)
    BjörnN:   Im Jahr 2011 kamen 2.098.075 Besucher in den Leipziger Zoo, 38.332 Jahreskarten wurden bekauft. Gegenüber 2011 bedeutet dies eine Steigerung des Besucherzahlen um 34%.

    Die ersten Jungtiere des Jahres sind ein männliches Anoakalb (geboren am 02.01.2012, Bernhard x Bianca) und zwei Indische Lippenbären-Welpen (geboren am 04.01.2012, Klaus x Ludmilla).
    (06.01.2012)
    Ralf Wagner:   Wenn auch spät hat´s nun doch noch dieses Jahr geklappt, die neue Panthera mit einem Pustelschweinnachwuchs auf dem Titelbild ist ab sofort erhältlich.
    BG
    (25.12.2011)
    Sacha:   @Daniel Meier: In Hannover und in Gelsenkirchen verpasst man ohne Bootstour auch nichts und trotzdem ist sie im Preis inbegriffen. Und in Karlsruhe, wo die Gondoletta-Fahrt extra kostet, sind die Preise im Internet ersichtlich. Zudem: Was eine Abzockfalle ist (habe ich übrigens so nicht geschrieben), ist oft auch Gefühlsache (was ich übrigens eingangs so geschrieben habe)...
    @Björn N.: Mag sein, dass das (jetzt) kaum einen stört. Das erklärt aber nicht, warum man diese Info auf der Zoohomepage nirgends findet. Wäre doch Dienst am Kunden, oder?

    PS: Auch wenn das hier sehr negativ klingt, bin ich ein grosser Fan des Zoo Leipzig und bewundere, welch unglaubliche Umwälzungen seit der Wende dort vorgenommen wurden. Umso enttäuschter ist man darum vielleicht wegen negativer Kleinigkeiten...
    (25.12.2011)
    BjörnN:   Die Baikalrobbe erfreut sich bester Gesundheit. Beide Arten werden wohl vergesellschaftet, was auch in der Vergangenheit bereits erfolgreich im Pinguinpool geschah (mit anderen Hundsrobben).

    Die Anlage der Servale wird momentan von 1,2 Azara-Agutis bewohnt.

    Neu im Bestand:
    Furchentangare und Bischofstangare (beide in der renovierten ehemaligen Tukanvoliere im Neuen Vogelhaus)
    (24.12.2011)
    Liz Thieme:   noch mal zu dem Bericht von Björn. Über die ZPS bin ich auf einen Bildartikel gestoßen. Darin heißt es:
    >Auch für die Pinguine ist Schluss auf ihrer alten Anlage. Auch sie ist marode, die Felsen sind voller Risse und nur mit hohem Aufwand sauber zu halten.

    Ab Ostern sind die putzigen Tiere auf der Anlage der Baikalrobben vor dem Aquarium zu sehen. Wo sie künftig leben und wie ihr neues Zuhause aussehen wird, ist gerade in der Planung.<

    Was ist mit der Baikalrobbe?

    Ebenfalls wird dort geschrieben, dass der Serval abgegeben werden würde(Zoo wird noch gesucht), weil er immer wieder ausbrechen würde.
    (24.12.2011)
    Daniel Meier:   @Sacha Auf die schnelle konnte auch ich keine Info dazu auf der Zooseite finden. Aber Gondwana funktioniert für den Besucher auch ohne dies Bootstour. Man verpasst nix, bloss weil man keine Bootstour macht. In meinen Augen ist es gleichzusetzen mit der Kindereisenbahn (ok, mit höherem pädagogischem Anspruch :) Die Preise des Safari-Trains sind auch nirgens aufgeführt. Hier von einer Abzockfalle zu sprechen finde ich für völlig daneben.
    (23.12.2011)
    BjörnN:   Die Bootstour kostet nachwievor Aufpreis (1,5 Euro für Erwachsene, 1,00 Euro für Kinder), es wird allerdings auch niemand gezwungen, mit dem Boot zu fahren - das ist nur eine zusätzliche Gaudi...

    Die Ankündigung der zusätzlichen kosten würden Besucher mitnichten davon abhalten, die Halle zu besuchen. Ich kann mich des Weiteren an keinen einzigen negativen Kommentar von Besuchern erinnern, die scheinen alle heilauf begeistert von der Bootsfahrt.
    (23.12.2011)
    Sacha:   Habe ich etwas übersehen oder ist es tatsächlich so, dass auf der Internetseite des Zoos nirgends die Extrakosten für die Bootstour in der Gondwanahalle vermerkt sind? Auf der Seite mit den Eintrittspreisen stand bis heute jedenfalls nichts (und in diesem Umfeld gehört es m.E. doch hin). Ebenso Fehlanzeige auf der Seite über Gondwana.
    Es beschleicht mich das Gefühl, dass man den Extra-Zuschlag (ob das direkt an den Zoo geht oder nicht, interessiert ONB nicht) nicht an die grosse Glocke hängen will und die Besucher lieber erst in der Halle vor vollendete Tatsachen stellt. So nach dem Motto: Die zahlen schon, wenn sie erst mal hier sind. Schreiben wir's ins Internet, kommen einige vielleicht nicht.

    Sollte die Bootstour inzwischen im Eintrittspreis inbegriffen sein, dann nehme ich natürlich alles zurück und bitte um Entschuldigung.
    (23.12.2011)
    Liz Thieme:   Jao ist ebenfalls in einer Großfamilie aufgewachsen und hat die Aufzucht anderer mit bekommen. Zumal die älteren Geschwister immer an der Aufzucht beteiligt werden.
    (22.12.2011)
    BjörnN:   Edit: Die Riesenotter wurden nicht heute Morgen, sondern am Montagmorgen geboren worden.

    Lt. Pressemitteilung kümmert sich "Madija" bisher vorbildlich. Der Zoo hat einen Monitor aufgestellt, der es dem Besucher erlaubt, einen Live-Blick in die Mutterstube zu werfen.
    (22.12.2011)
    Holger Wientjes:   Super Nachricht aus Leipzig ! Hoffentlich gelingt die Aufzucht. Das Weibchen konnte doch zumindest schon bei der Geschwisteraufzucht helfen, so weit ich weiss.
    (22.12.2011)
    BjörnN:   Der Zoo vermeldet erstmals in seiner Geschichte Riesenotternachwuchs. Heute Morgen brachte "Madija" (geb. 2005 in Dortmund, Rufus x Sol, seit 2009 in Leipzig) fünf Jungtiere zur Welt. Vater des Wurfes ist "Jao" (geb. 2008 in Hamburg, Maku x Beni, seit 2010 in Leipzig).

    Außerdem gab es, nach 2 Jahren Pause, wieder Bartaffennachwuchs. Es handelt sich um das 10. Jungtier des Zuchtweibchens "Sukanja" und um das 5. Jungtier von Männchen "Digjo". Damit besteht die Leipiger Gruppe nun aus 10 Tieren (4,5,1, davon 8 Jungtiere von "Sukanja").
    (22.12.2011)
    BjörnN:   @Oliver Jahn
    Ich sehe die Angelegenheit, auch in Absprache mit Herrn Dr. Schüling, als geklärt an, möchte aber trotzdem an Jan Jakobi apellieren, ein gewisses Maß einzuhalten.

    Aber nun zurück zum Zoo Leipzig:

    Aus der Pflegerkommentierung am vergangenen Montag ging hervor, dass im kommenden Jahr als Ersatz für die Östlichen Weißbartgnus eine neue Antilopenart die Savanne bereichern wird. Die Art ist mir nicht bekannt, es wurde aber erwähnt, dass man einen Ersatz ähnlicher Größe und eines gewissen Gefährdungszustandes anstrebt.
    (21.12.2011)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, ich würde das sehr bergüßen, und wir haben schon dutzende Elefanten-Treads. Von daher auch hier noch einmal die Bitte an JJ, bei reinen Elefantenthemen nicht den Zoo, sondern einen der vielen Elefantentreads zu nutzen. Vielleicht kommen wir dann hier auch ohne Umsortiererei ja jetzt wieder zum Zoo Leipig zurück.
    (21.12.2011)
    Jan Jakobi:   Ich habe eine Antwort bekommen:

    "Unsere Brillenbärin "Dolores" ist leider am 10.03.2011 aufgrund einer Septikämie (Verteilung von Bakterien mit dem Blut in alle Organe bis einschließlich ins Gehirn)verstorben. Möglicherweise war die langwierige Behandlung der Symptome der Hauterkrankung bei den Brillenbären dafür wegbereitend, da die körpereigene Abwehr medikamentel reduziert wurde, um den Juckreiz und damit die ständige Verletzung der Haut zu reduzieren.

    Der Veterinärbericht dazu wird erst in der Panthera 2011 erscheinen, da das Tier erst in diesem Jahr verstorben ist."
    (21.12.2011)
    BjörnN:   @Jan Jakobi
    Das Gefühl täuscht Sie, außerhalb dieses Theaters hatte ich noch nie das 'Vergnügen' mit einem Jan Jakobi...

    @Oliver Jahn
    Es liegt mir fern, Ihnen mangelnde Ernsthaftigkeit zu unterstellen^^ Aber bitte, was halten Sie von meinem Vorschlag, der war tatsächlich sehr ernst gemeint?
    (21.12.2011)
    Oliver Jahn:   Herr Neuland, ich sage es doch schon lange, Sie verkennen mich völlig...und wieso Ironie? Meinen Sie, ich mache mich über Horst-Uwe lustig?
    Klaus, ich dachte ja eher, die tragen allen Trauer, weil den einen von den Dreien eben doch das Leben stark gezeichnet hat.
    (21.12.2011)
    Klaus Schüling:   und ich frage mich, warum das Bild da unten einen Trauerrahmen hat - die sind doch wohl nicht etwas alle tot?
    (20.12.2011)
    Sven P. Peter:   Und ich habe das Gefühl, dass es sich bei Jan um einen Internet-Troll handelt.
    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   @BjörnN:
    Ich habe das Gefühl das Sie mir verheimlichen, dass Sie der Leipzig-Insider sind.
    (20.12.2011)
    BjörnN:   So viel ironisches Geschick hätte ich Ihnen nicht zugetraut, Herr Jahn, wahrlich amüsant.

    Ich möchte einen Vorschlag unterbreiten: Lasst uns einen Elefanten in Leipzig-Thread eröffnen und diese "Diskussion", sofern es nicht allzu viel Arbeit macht, dorthin auslagern. Dort kann sich Herr Jakobi dann ungeniert auslassen und seine Kunstwerke der Öffentlichkeit darbieten.
    (20.12.2011)
    Sven P. Peter:   Erstaunlich wie friedlich Horst-Uwe und Jackie da zusammengelebt haben ;)
    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   Das schwarz-weiß Bild wurde in den 30-ziger Jahren aufgenommen und zeigt "Jacky" mit seiner Tochter "Maja".

    Das Bild im Elefanten-Fotolexikon war aber ein Farbbild und wurde weit nach 1945 aufgenommen, nämlich im April 1984.

    Der Elefanten-Fan hat mir eben geschrieben das es sich, nach seiner Meinung nach, nur um "Sahib-Fridolin", "Ditta" oder "Dehli" handeln kann.

    Kann einer von Euch/Ihnen sich Bitte an Frau Prager wenden?

    Mit mir schreibt die Frau nicht mehr, weil ich mich angeblich mit verschiedenen Pseudonymen bei ihr per Mail melde.
    Aber ich habe nie ein Pseudonym benutzt und sehe keinen Grund ein Pseudonym zu benutzen.
    (20.12.2011)
    Oliver Jahn:   @Henry, den habe ich auch sofort erkannt. Auf Horst-Uwe bin ich aber erst durch die Zeichung von JJ gekommen.
    (20.12.2011)
    Henry Merker:   Der Elefant in der Mitte ist übrigens der ehemalige Zuchtbulle "Jacky" ;-).
    (20.12.2011)
    Oliver Jahn:   ICh habe sogar ein Foto von ihm gefunden, leider auch ohne Jahreszahl. Aber das links im Bild, etwas weiter hinten auf der Anlage, das müsste er doch sein.
    (20.12.2011)
    Oliver Jahn:   Na das hilft doch schon sehr viel weiter mit dem Bild. Ich bin zwar kein Elefanten-Insider, aber das kann eigentlich nur der sagenumwobene Horst-Uwe aus dem Zirkus B. Greift-Nix sein. Wann der allerdings wo gastierte, das weiß ich leider nicht, tippe aber auf Neunzehnhundertleipzig oder -einundleipzig, und das würde ja dann fast passen.
    (20.12.2011)
    Alexander Fuchs:   Das Buch:
    # Gebundene Ausgabe: 69 Seiten
    # Verlag: F. A. Brockhaus Verlag; Auflage: 1. Auflage (1987)
    # Sprache: Deutsch
    # ISBN-10: 3325000835
    (20.12.2011)
    Alexander Fuchs:   @JJ Es ist ein Buch aus dem Verlag. Nur habe ich es nicht zur Hand. Aber einige Elefantenpfleger dürften schon wissen, was einige Jahre zuvor an Elfanten da waren oder auch nicht!
    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   Die Pfleger wissen es nicht, der Elefanten-Fan hat die Liste mit den Pflegern Harmut Dornik (in Rente) und Bernd Rüdiger (verstorben) sowie den jetzigen Pflegern geschrieben.

    @Alexander Fuchs:
    Ich habe die beiden genannten Bücher nicht.
    (20.12.2011)
    Alexander Fuchs:   @JJ versuchen Sie es doch mal mit dem DDR Verlag Leipzig und dem Titel Zoo Leipzig, evtl ist er dort abgebildet. Habe das Buch nicht dabei. Dort sind Mafuta abgebildet (jetzt Zoo Halle) und andere bekannte elefanten aus Leipzig.
    Ich finde es schon witzig Ihre Skizze und komme us dem lachen nicht raus. Wer soll denn bitteschön aus so einer Skizze schlau werden?
    Wenn sie tatsächlich daran glauben, dann frgn sie doch die leipziger Pfleger.
    (20.12.2011)
    zollifreund:   @JJ: was soll nun das denn, Sie müssen ja Zeit haben.
    Es ist ja schon peinlich und nervend mit was für Beiträge Sie das Forum füllen ( und mittlerweile versuche ich auch nicht mehr diese Berichte nachzuvollziehen - was hat zum Beispiel ein gestorbenes Giraffenjungtier mit den ganzen Elefanten zu tun???) - aber Ihre Skizze erninnert mich an einen ganz schlechten Aprilscherz... ich komme mir irgendwie veralbert vor
    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   Habe das falsche ausgewählt, jetzt ist es kleiner als 2 MB.
    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   Hier ist das Bild.
    Ich hoffe es kann helfen.
    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   So jetzt habe ich euch/Ihnen eine grobe Zeichnung aus dem Gedächtnis angefertigt.

    Der Elefant war stoßzahnlos, er hatte auch keine kurzen Stoßzähne wie "Naing Thein" oder "Bindu".

    Der Rücken war fast eine grade Linie, war nicht so ein Buckelrücken.

    Der Rüssel war dünn/schlank, als nicht so wie bei "Rhani" und "Hoa".

    An die Ohrmuschel kann ich mich nicht erinnern, war aber der Umriss Indiens. Manchmal knickt/rollt der obere Rand nach vorne oder nach hinten oder die Ohrmuschel ist eingerissen oder weist wie bei der Hamburger Elefantin "Mogli" eine Kerbe auf.

    Es könnte sich bei dem Elefanten auch um einen kranken Zirkus-Elefanten gehandelt haben, der nur für ein paar Tage/Wochen im Leipziger Zoo untergebracht wurde.
    Wenn er aber krank war, dann hätte er doch auch in der Box im Elefantenhaus stehen können.
    So einen Elefanten gab es aber auch nicht.

    Es wurden insgesamt 36 Elefanten in Leipzig gehalten.

    (20.12.2011)
    Jan Jakobi:   Dass Foto kann ich weder verlinken noch hochladen, weil es das Bild nicht mehr gibt.
    (20.12.2011)
    BjörnN:   Jetzt mal ehrlich, langsam gehen mir diese Beiträge (nicht Ihre, Herr Jahn) auf den Senkel.

    Foto hochlanden, scannen oder war auch immer und an den Leipziger Zoo mit Bitte um Bestimmung schicken.

    Ein paar Neuigkeiten von heute:
    - ein Bartaffenjungtier
    - Nashornjungtier nimmt gut zu (6kg in 9 Tagen)
    - Neu im Neuen Vogelhaus: Furchentangare und Bischofstangare (in neu eingerichteter ehemaliger Tukanvoliere)
    (19.12.2011)
    Oliver Jahn:   Ich versuche es noch mal.
    Ich war 1984 in Leipzig. Und ich soll jetzt sagen, ob ich da einen Elefanten gesehen habe, der 10 anderen Elefanten, von denen ich nicht einen erkennen würde, ähnlich sah?
    Also eines kann ich mit Gewissheit sagen. Ich habe 1984 in Leipzig garantiert Elefanten gesehen. Fotos habe ich aber keine.
    (19.12.2011)
    Jan Jakobi:   @Oliver Jahn:
    Ich habe nicht geschrieben DAS Sie ihn gesehen haben, sondern OB sie ihn gesehen haben.
    Ich weiß auch nicht ob Sie im April 1984 im Leipziger Zoo waren.

    Vielleicht könnten Sie sich direkt an Frau Prager wenden, sie und ich "streiten" uns wegen dem Elefanten und sie möchte mir zu dem nichts mehr sagen.
    Ob sie mir die Wahrheit erzählt hat, weiß ich nicht.
    Ich habe aber mit ihr im netten Umgangston geschrieben.

    Sie hat mir auch geschrieben das sie mir das Bild nicht mailen darf :(
    Weil ich dann das Bild dann dem Elefanten-Fan und euch hätte zeigen können, dann hätte jemand gesagt das ist doch z. B.: "Sahib-Fridolin".

    Ich kann Ihnen und den anderen gerne auch die Elefanten auflisten die dem Elefanten ähnlich sehen:

    Elefanten aus Leipzig:
    „Don Chung“ (geb. 1982, seit dem 9.05.1984 in Leipzig)
    „Dehli“ (geb. 1959, von 1962 bis 1987 in Leipzig)
    „Ditta“ (geb. 1935, von 1966 bis 1976 in Leipzig, kam aus dem Zirkus Busch)
    „Sahib-Fridolin“ (geb. 1963, von November 1984 bis Juni 1988 in Leipzig, dann Belfast bis 1991)

    Elefanten aus dem TP Berlin:
    „Frosja“ (geb. 1980, seit 1988 im TP Berlin)
    „Kosko“ (geb. 1956, von 1958 bis 1994 im TP Berlin)
    „Dombo“ (geb. 1951, von 1955 bis 1990 im TP Berlin)

    Elefanten aus Hagenbeck:
    „Lai Sinh“ (geb. 1990, seit 1994 bei Hagenbeck

    Elefanten aus Hannover:
    „Dunja“ (geb. 1977, von 1998 bis 2009 in Hannover, dann Belfast, kam aus einem Zirkus)

    Elefanten aus Duisburg:
    „Singora“ (geb. 1943, von 1951 bis 1987 in Duisburg)

    Das sind alle Elefanten die ihm ähnlich sehen.
    Bilder von den Elefanten finden sich im Elefanten-Fotolexikon bzw. in den Panthera-Ausgaben sowie im Buch "Elefanten in Berlin".

    Von den aufgelisteten sind es folgende eindeutig nicht:
    "Don Chung", "Frosja", "Kosko", "Dombo", "Lai Sinh", und angeblich handelte es sich auch nicht um "Sahib-Fridolin".
    Die anderen Elefanten waren auch nicht in Leipzig.

    Wenn die Elefantenpfleger, die zur fraglichen Zeit im Revier waren, von dem nichts wissen, kann es sich nur um eine Verwechslung mit einem anderen Leipziger Elefanten handeln.

    (19.12.2011)
    Oliver Jahn:   Ich verstehe irgendwie die Frage gar nicht.
    Es gab im April 1984 einen Elefanten in Leipzig, von dem es ein Foto gab, aber nicht mehr gibt, mit vergessenem Geschlecht. Und diesen Elefanten gibt es aber nicht. Ein Insider sagt, es gab ihn, aber das kann nicht stimmen, obwohl keiner weiß, wer der Elefant war. Aber er soll aus dem Zirkus gewesen sein. Dennoch kann das Bild nicht vom April 1984 sein, ist aber definitiv aus Leipzig.
    Was oder wen bitte soll ich denn dann im April 1984 in Leipzig gesehen haben?

    (19.12.2011)
    Jan Jakobi:   Ich habe mal alle Panthera-Jahresberichte, die ich habe, durch geguckt.

    Dabei fand ich nur folgendes:

    Panhtera 1985 (für das Jahr 1984):

    Durch Kauf, Tausch oder als Geschenk kamen

    2,1 Asiatische Elefanten
    0,2 Afrikanische Elefanten

    Es starb 0,1 Afrikanischer Elefant.

    Hinter den Geschlechtangaben verbergen sich die Asiaten "Mekong", "Don Chung", "Sahib-Fridolin sowie die Afrikaner "Mafuta" und "Pori".
    Die verstorbene Afrikanerin war "Uganda".

    Panthera 1988 (für das Jahr 1987):

    Durch Kauf, Tausch oder als Geschenk kam

    0,1 Asiatischer Elefant (eigentlich muss es 0,2 heißen, weil es sich um "Hoa" und die kurz nach der Ankunft verstorbene "Dac Lac" handelt)

    Abgegeben wurde 0,1 Asiatischer Elefant.
    Es handelt sich um die Kuh "Dehli die nach Dushanbe ging.

    Panthera 1988 (für das Jahr 1989):

    Abgegeben wurde 1,0 Asiatischer Elefant, dass war der Bulle "Sahib-Fridolin" der nach Belfast ging.

    In der Panthera 2000 steht das ein Giraffenbaby geboren wurde und das es nur 9 Tage lebte. Mutter ist "Jubilee".

    Der in Frage kommende Vater "Prinz" wurde im April 1998 schon nach Borderaux/Frankreich abgegeben. Sein letztes Jungtier wurde im März 1999 geboren.
    Das Jungtier muss als Vater den am 27. September 1995 in Leipzig geborenen "Max" haben.

    Angeblich ist "Simai" (geboren 2003) das erste Kalb von "Max".


    (19.12.2011)
    Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Keine Ahnung, zur fraglichen Zeit kannte ich den Leipziger Zoo noch gar nicht in natura.
    (19.12.2011)
    Jan Jakobi:   Ich wüsste gerne wer der Leipzig-Insider ist, vielleicht ist er wenn ich Glück habe unter uns, also hier im Forum.
    Ich könnte auch sagen das ich ein Stuttgart-Insider bin, was natürlich nicht stimmt.
    Bin aber eher ein Berliner- und Leipziger-Elefanten-Insider.
    Und deswegen gefällt mir das mit dem angeblichen Zirkus-Elefanten und dem angeblichen Leipzig-Insider nicht.
    Ich kenne mich mit den dortigen Elefanten besser aus.

    An Michael Mettler:
    Sie haben sehr viele Elefanten-Passbilder gemacht und diese sieht man auf zooelefant.de.
    Haben Sie den Elefanten schon mal gesehen oder von ihm gehört?

    An Oliver Jahn:
    Im Zoofreundeforum und hier habe ich gelesen das Sie früher auch im Leipziger Zoo waren.
    Haben Sie den Elefanten schon mal gesehen oder von ihm gehört?

    Aufnahmedatum April 1984 soll richtig sein und ein Leipzig-Insider soll ihn eindeutig identifiziert haben.

    Das Bild wurde eindeutig auf der alten Elefanten-Außenanlage im Leipziger Zoo gemacht. Daran habe ich nicht gezweifelt.

    (18.12.2011)
    Jan Jakobi:   Wegen einer anderen Sache wendete ich mich an die European Elephant Group, ein Elefanten-Fan der auch mehrfach im Jahr den Leipziger Zoo besucht/e wusste auch nichts von dem Elefanten und hat ihn nie gesehen.
    Er vermutete, genau wie ich, dass Frau Prager den Elefanten mit „Sahib-Fridolin“ verwechselte. „Sahib-Fridolin“ war stoßzahnlos und sieht auf den Bildern wie eine sehr große Elefantenkuh aus.
    Der Elefanten-Fan schrieb dann an die Elefantenpfleger (er hatte mit der Hilfe der Leipziger Elefantenpfleger im Laufe der Jahre eine Lister aller in Leipzig gehaltenen Elefanten erstellt, auch mit 2 Pflegern die zu der fraglichen Zeit im Revier waren).

    Die Antwort war folgende:
    „Zirkuskühe waren zu der Zeit nicht mehr im Zoo, mit Sahib hast Du recht er hatte ja auch keine Stoßzähne. Ansonsten befand sich noch Dehli im Wechsel mit Sahib auf der Anlage.Die letzte Zirkuskuh ist 1980 gestorben „ Birma „“

    „Dehli“ war, wie ihre Freundin „Ditta“, eine sehr große Elefantin und beide sahen sich ähnlich.
    In der Panthera-Ausgabe von 1988 über die Abgabe von „Dehli“ sah ich ein Bild von ihr. Sie sieht dem Elefanten ähnlich, genau wie „Sahib-Fridolin“.
    Aber sie kam 1962 als ca. 3-jährige von George Munro nach Leipzig.

    „Ditta“ kam 1966 aus dem Zirkus Busch und starb 1976. Sie lebte also 10 Jahre im Leipziger Zoo und der Zoo ist dieses Jahr 133 Jahre alt. Gegenüber 133 Jahren sind 10 Jahre eine kurze Zeit. Jetzt kommt das große aber: Der Elefant hatte erstens keinen Namen, zu mindestens hat Frau Prager mir keinen genannt, und zweitens wurden weder der Name des Zirkuses noch Ankunfts- und Abgabe- bzw. Todesdatum genannt.
    (18.12.2011)
    Jan Jakobi:   Ich habe eine spezielle Frage an Leipziger-Elefanten-Insider:

    Es geht um einen Asiatischen Elefanten den ich letztes Jahr im Elefanten-Fotolexikon gesehen habe:

    Eines Tages sah ich unter den Bildern der mir bekannten Leipziger Elefanten einen mir total unbekannten Elefanten. Es war ein Asiatischer Elefant, soviel ließ sich erkennen.
    Frau Prager hatte den Elefanten unter dem Namen „Dac Lac“ hochgeladen.
    „Dac Lac“ kam am 17. Juni 1987 mit „Hoa“ nach Leipzig. „Dac Lac“ war um 1980/81 geboren und „Hoa“ um 1985. Am 27. Juli 1987 starb „Dac Lac“ an Darmparasiten. Der Elefant auf dem Bild war allerdings ca. 15-25 Jahre alt, wenn nicht sogar noch etwas älter. Über das Geschlecht was Frau Prager angab bin ich mir leider nicht mehr so sicher.

    Unter dem Bild stand als Aufnahmedatum: April 1984.
    Nach den Panthera-Jahresberichten, den Internet-Seiten über Elefanten und der Leipziger Elefanten-Chronik im Elefanten-Magazin Nr. 11 kam im April 1984 kein Elefant nach Leipzig.

    Zuerst vermutete ich das es sich hierbei um den Bullen „Sahib-Fridolin“ vom Schweizer National-Zirkus Knie handelt. Er kam aber am 22.11.1984 in den Leipziger Zoo, also 6 Monate später. Außerdem gab es schon 2 Bilder von „Sahib-Fridolin“ im Elefanten-Fotolexikon, als Frau Prager den unbekannten Elefanten ins Lexikon hochlud.

    Nach kurzer Zeit verschwand das Bild von der Seite und ich schrieb dann an Frau Prager.

    Frau Prager antwortete mir das es sich dabei um einen Zirkus-Elefanten gehandelt hatte, der nur für kurze Zeit in Leipzig war.
    Ich klärte sie auf das es im April 1984 keinen Zirkus-Elefanten in Leipzig gab.
    Dann schrieb sie mir das ein LEIPZIG-INSIDER in EINDEUTIG IDENTIFIZIERT hat!
    Ich versuchte ihr zu erklären das es so einen Elefanten wie sie ihn mir beschrieb nie gegeben hat.
    Meine Quellen sprechen dafür das es den Elefanten nie gab.

    (18.12.2011)
    BjörnN:   Der Abenteuerspielplatz ist schon seit 2 Jahren vom Tisch, der Bau ist mit den Denkmalschutzbestimmungen nicht vereinbar (die Blickachse vom Dickhäuterhaus, über die beiden Hirschhäuser zur Bärenburg steht unter Denkmalschutz).
    (17.12.2011)
    Michael Kilian:   In einer früheren Folge von ETC hat Jörg Junhold gesagt, dass in der Bärenburg, bzw auf den Außenanlagen keine Tiere mehr gehalten werden, aber nach denkmalgerechter Renovierung im Zentrum der alten Bärenburg ein Abenteuerspielplatz enstehen solle. Das würde wohl konzeptionell gut passen. Außerdem wäre für den hinteren Bereich ein Nachttierhaus geplant gewesen.

    Inwieweit diese Pläne jetzt noch aktuell sind vermag ich leider nicht zu sagen...
    (17.12.2011)
    BjörnN:   @Jan Jakobi
    Das musst du schon den Zoo fragen.

    @Henry Merker
    Lt. einem Artikel der Leipziger Volkszeitung (s.u.) wird die Bärenburg zukünftig nur noch Denkmal sein und nie wieder Tiere beherbergen (zumindest nicht auf den 5 bühnenartigen Anlagen). Der Bericht vermittelt für mich den Eindruck, dass ebenfalls die Punguinanlage aufgegeben werden soll, was ich nicht hoffe bzw. glauben kann.

    http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/prognosen-fuer-gondwanaland-uebertroffen--leipziger-zoo-freut-sich-ueber-zwei-millionen-besucher/r-citynews-a-117754.html
    (16.12.2011)
    Jan Jakobi:   Warum hat der Zoo den Tod von "Lolita" öffentlich bekannt gegeben und den von "Dolores" nicht?

    "Dolores" war die einzige Brillenbärin die mehrfach namentlich bei ETC genannt und gezeigt wurde.
    (16.12.2011)
    BjörnN:   Das ist kein Gerücht, es wurde bereits im Frühjahr 2011 bei einer Freundeskreissitzung bekanntgegeben.
    (16.12.2011)
    Jan Jakobi:   Laut dem Zoofreundeforum (es handelt sich um ein Gerücht) soll die Brillenbärin "Dolores" dieses oder letztes Jahr gestorben sein.

    Ich erinnere mich das sie als "nackter" Bär letztes Jahr durch die Presse ging.

    Der einzige Brillenbär der dieses Jahr im Leipziger Zoo starb ist "Lolita".

    Weiß jemand von euch genaueres?

    Und woran sie starb? Wurde sie aus demselben Grund eingeschläfert wie "Lolita"?


    (16.12.2011)
    BjörnN:   @Henry Merker
    Aus der Pressemeldung gehts dies nicht hervor.
    (16.12.2011)
    Henry Merker:   @BjörnN:
    Ist denn bekannt, ob die Bärenburg nach der Renovierung für die Haltung anderer Tiere genutzt werden soll?
    (16.12.2011)
    BjörnN:   Am gestrigen Donnerstag betrat Besucher Nr. 2.000.000 den Zoo - zum ersten Mal in der 133jährigen Geschichte des Zoos.

    Die Bärenhaltung auf der Bärenburg wird im Frühjahr 2012 endgültig aufgegeben, das Gebäude renoviert. Das 29jährige Männchen "Balu" hat bereits eine Unterkunft hinter den Kulissen gefunden, der 21jährige "Navarro" soll im Tierpark Aschersleben seinen Lebensabend verbringen. Für die 17jährige "Bianca" wurde noch kein Platz in einem anderen Zoo gefunden.

    Die Pinguinküste wird im kommenden Jahr saniert. Für die Zeit der Renovierung beziehen die Brillenpinguine ein Gehege im Gründergarten.
    (16.12.2011)
    Michael Kilian:   Ich freue mich ebenfalls, das alles so gut verlaufen ist. Hoffen wir, dass es bei Hoa genauso gut klappt. Aber so recht kann ich nicht daran glauben. Na wir werden sehen!!!
    (16.12.2011)
    Jan Jakobi:   Auf der Homepage von ETC ist nun das Video von der Geburt zu sehen.

    Ich sah das "Sarafine" sich sehr ruhig verhielt und das sie das Kalb vorsichtig anstupste.

    Ich hätte nicht gedacht das "Sarafine" (oder allgemein Nashörner) sich so ruhig vor und nach der Geburt verhalten würde.

    In der kommenden ETC-Folge wird man die Geschichte auch noch sehen.

    Außerdem wird/wurde Tiger "Mischa" eine eingetretener Draht entfernt.

    Ich bin gespannt ob die Elefantengeburt auch gefilmt wird, wäre auch interessant zu sehen wie sich die ebenfalls unerfahrene "Hoa" gegenüber einem Elefantenbaby verhalten wird.

    Interesse an "Voi Nam" hatte sie nicht, sie hatte ihn sogar geärgert.

    (14.12.2011)
    Gudrun Bardowicks:   Eine schöne Nachricht. Nun hoffe ich, dass das Kalb gesund heranwächst.
    (13.12.2011)
    Jan Jakobi:   Vielleicht sollte ich noch hinzufügen das der Vater von "Nandi" und "Sarafine" der jetzige Berliner Zuchtbulle "Jasper" ist, außerdem wurde "Saba" 2003 an den Zoo Hannover abgegeben.

    Bei "Elefant,Tiger&Co" wurde erwähnt das "Sarafine" am 10. September 2010 gedeckt wurde.

    Ich habe dann folgendes ausgerechnet:

    3.12.2011= 450. Tag der Trächtigkeit

    und der 10.12.2011 ist der 457. Tag.

    Da ich grade dabei war, auch für "Hoa":

    Deckdatum 29. Mai 2010 und ich habe den Deckakt dokumentiert, siehe meine beiden Einträge vom 18.09.2011.

    18.01.2012= 600. Tag
    09.03.2012= 650. Tag
    19.03.2012= 660. Tag
    05.04.2012= 677. Tag
    27.04.2012= 699. Tag

    Das Elefantenbaby kommt also etwa im März, laut dem Hagenbeck-Tierartz Michael Flügger in der Dokumentation "Shahrukh und Rani-Hagenbecks kleine Wunder" kommen die meisten Kälber um den 650./660. Tag zur Welt.

    Lassen wir uns überraschen.



    (12.12.2011)
    Jan Jakobi:   Da bin ich freue ich sehr das alles gut ging, "Sarafine" war noch am
    Freitagabend bei "Elefant,Tiger&Co" zu sehen, hätte nicht gedacht
    das es so schnell geht.

    Aus dem Anlass die Geschichte der Nashorn-Haltung und
    Nashorn-Zucht im Leipziger Zoo
    (vermutlich nicht vollständig, habe nur das aufgeschrieben was ich fand)

    Seit 1993 werden dauerhaft Spitzmaulnashörner in Leipzig gehalten, es gab aber auch schon vorher welche.

    Von 1968 bis 1993 gab es Breitmaulnashörner in Leipzig, die züchteten aber nicht.
    Im Gegensatz zum Spitzmaulnashorn sind Breitmaulnashörner Gruppentiere.

    1997 gab es das erste Jungtier, ein kleiner Bulle der nach acht Wochen an einer Jungtier-Infektion starb. Mutter war "Lipsi/Sara".

    Im Mai 1999 brachte "Lipsi/Sara" ihr zweites Baby zur Welt, es handelt sich um die heutige Nashornkuh "Nandi".

    Am 10. Januar 2000 brachte die Nashornkuh "Saba" ihr erstes Jungtier zur Welt.
    Das Jungtier erlitt eine Nervenquetschung mit Lähmung der Hinterbeine.
    So konnte das Jungtier nicht bei der Mutter trinken.
    Das Jungtier, ein Kuhkalb namens "Sarafine", wurde mit der Flasche aufgezogen und lernte laufen.

    Die Nashornkuh "Lipsi/Sara" starb leider 2001 an einer hämolytischen Anämie, das ist ein Zerfall der roten Blutkörperchen.

    2004 riss sich "Nandi" das vordere Horn ab, es geschah beim zusammen lassen mit dem Bullen "Ndugu".

    "Sarafine" erkrankte im Oktober 2004 schwer an Pocken, überlebte zum Glück.
    Im Sommer 2007 und 2008 litt sie an schwärenden Hautwunden.

    Quellen sind:
    Panthera-Jahresberichte 1999, 2000, 2007, 2008 und 2009
    sowie zootierliste.de

    Am meisten freut es mich das "Sarafine" das Kalb angenommen hat.

    Ich weiß kein Beispiel wo ein handaufgezogenes Weibchen das Jungtier nicht angenommen hat. Vielleicht hat jemand anders ein Beispiel.
    (12.12.2011)
    BjörnN:   Die Winter-Geburtensaison ist eröffnet:

    Spitzmaulnashornkuh "Sarafine" hat am Samstagnachmittag im Zoo Leipzig ein gesundes Kuhkalb zur Welt gebracht. Vater ist der 14jährige Bulle "N'Dugu".

    Obwohl sie eine Handaufzucht ist - sie konnte nach ihrer Geburt im Jahr 2000 wegen einer Nervenquetschung nicht aufstehen und erreichte nicht das Gesäuge, die Pfleger übernahmen die Aufzucht, eine Zusammenführung mit Mutter "Saba" scheiterte - kümmert sie sich ganz intensiv um die Kleine.

    Man ist sehr zuversichtlich, dass alles gut geht.

    Die Kleine ist das vierte Spitzmaulnashorn, welches in Leipzig zur Welt kam, ihre Mutter "Sarafine" war die letzte Geburt vor fast 11 Jahren.

    Neben dem kürzlichen Nashornnachwuchs erwartet man in den Wintermonaten Jungtiere von Elefantenkuh "Hoa", Lippenbärin "Ludmilla", Giraffenkuh "Gusti" sowie den Anoakühen "Bianca" und "Kathi".
    (12.12.2011)
    Alexander Fuchs:   Im übrigen gibt es eine Mutter-Kind-Anlage, ohne dem großen Badebecken...
    (02.12.2011)
    BjörnN:   Danke Mel, dem ist nix hinzuzufügen...
    (05.11.2011)
    Mel:   Ja nee ist klar, und wenn es in Deutschland regnen würde (ca. 3Tage am Stück) hätten ca. 80% der dt. Außenanlagen mit leichtem Gefälle (ca. 40% aller Anlagen) Rutschgefahr hin zu der Gehegebegrenzung (Gräben, Zäune und so weiter) absolut riskant für junge Elefanten!! Und wenn ich jetzt nicht so in Zeitnot wäre könnte ich auch die möglichen Elefantenkühe der jeweiligen Haltungen raus suchen die dann helfen könnten. .... Jetzt aber mal ehrlich ... @JJ: Ich denke das die Pfleger und der zu ständige Kurator in Leipzig schon in der Lage sind eventuelle Gefahren zu erkennen und zu minimieren, und soweit ich weis sind Elefantenbabays ja nun auch nicht aus Zucker.
    (05.11.2011)
    Jan Jakobi:   Es gibt da ein kleines Problem:

    Das Badebecken liegt am Fuß eines Hangs, wenn da ein Babyelefant runter rutscht landet er im seichten Wasser und wenn er weiter schwimmt kommt er in den tieferen Bereich.
    Die Mutter ("Hoa") und die "Tanten" würden dem kleinen zu Hilfe kommen.

    Wir sollten uns aber nicht zu früh freuen, wegen dem Elefantenbaby.

    Es könnte sein das es wie in Hannover ("Jenny"/1985) und wie im TP Berlin ("Louise"/1998) endet.
    (05.11.2011)
    Michael Kilian:   Die Elefantenaußenanlage wurde Babysischer gemacht! Das ganze wird man auch in der nächsten Folge von ETC sehen!!!
    (05.11.2011)
    BjörnN:   Im Tieraffenhaus sitzen 5 Tiere in 2 Gruppen, ein potentielles Zuchtpaar und eine Mutter mit ihren 2 letzten Kindern. Ein weitere junges potentielles Zuchtpaar sitzt im Gondwanaland, vergesellschaftet mit den KirkDikDiks. Die Affen kommen allerdings oft erst kurz vor Mittag auf die Anlage. Im Tieraffenhaus hingegen sind sie immer zu sehen.
    (05.10.2011)
    WolfDrei:   "Neben" Gondwana gibt es auch noch den Zoo Leipzig
    mit attraktiven Tieren - Beweis anbei. Morgen mein Eindruck. Die Eulenköpfe (mein Mitgänger zählte 5 Tiere) saßen aber im Tieraffenhaus. Nicht gesehen nur Serval, Runzelhornvogel, Tamandua und Faultier.
    (05.10.2011)
    BjörnN:   War das Tieraffenhaus denn geschlossen??
    (03.10.2011)
    th.oma.s:   Voll zählt schon. Wenn man 2.0 Mio Besucher /Jahr braucht, sollte man auch für 2 Mio. Besucher bauen, insbesondere Wege. Etliche zoologische Highliths sind nicht zu sehen gewesen: Eulenköpfe, Okapis,Bonobos (bis auf die zwei Neuankömmlinge aus Twycross), Gorillas usw. Es war (fast) nicht möglich in Gondwana vor einer Scheibe stehen zu bleiben. Die Gehegeeinblicke sind zu klein. Im Nachttiertunnel war bis auf die Fische kein Tier zusehen. Gondwana selbst ist fast schon gigantisch, einige Anlagen sind auch gut "durchkonstruiert": Komodos, Schabracken, Gaviale. Nur eben 60 Mio € verbaut und eben auch für die Säuger reine indoor - Haltung. Im Pongoland ähnlich schlechte Sicht auf alle afrikanische Menschenaffen. Im Haus selbst ein Mahlstrom aus Kinder- und Bollerwagen. Als Tagesausflug würde ich beide berliner Gärten oder Prag eher empfehlen. Dazu schimmert die Kommerzialisierung und der "aufgesetzte Naturschutz" m.E. auch schon zusehr durch. Soweit meine Eindrücke.

    Bedenken habe ich hinsichtlich des Erhalts und der Refinanzierung.
    (03.10.2011)
    Daniel Meier:   @thomas Was sind Deine Kritikpunkte? Voll zählt nicht ;)
    (03.10.2011)
    th.oma.s:   So, ich habe den Zoo Leipzig gestern nach drei jähriger Pause mal wieder in Augenschein genommen, einschl. Gondwana. Ich würd sagen in fünf Jahren vielleicht noch einmal. Das Preis-leistungsverhältnis stimmt nicht wirk- lich. Kein Zoo wie ich in mag, zumindest nicht an diesem Sonntag.
    (03.10.2011)
    Michael Kilian:   @Jan und Björn

    Ja das denk ich auch. Frank Meyer hat in der letzten Folge, von frühestens November, bis spätestens Ende gesprochen, aber wie gesagt, wir lassen uns überraschen.
    (30.09.2011)
    BjörnN:   Paarungen zwischen N'Dugu und Sarafine fanden im 3. Quartal des letzten Jahres statt. Bei einer durchschnittlichen Tragzeit von etwa 470 Tagen kommt man auf einen geschätzten Geburtstzeitpunkt von November 2011 bis Januar 2012.

    Die Gerüchte, dass die Geburt erst im Verlauf des kommenden Jahres stattfinden wird, habe ich im Zoo auch gehört, allerdings kannte niemand den Urheber.

    Lassen wir uns also überraschen. Da die dominante Medienpräsenz des Zoo, also Elefant Tiger & Co, den Geburtstermin im Dezember 2011 aber schon mehrfach verkündigt hat und es sich um eine für den Zoo sehr wichtige Tiergeburt handelt, gehe ich davon aus, dass mit der Geburt im angekündigten Zeitraum zu rechnen ist.
    (28.09.2011)
    Jan Jakobi:   @Michael Kilian:
    Nein, nur diese paar an dem Tag im Leipziger Zoo.

    Aber ein paar Wochen später versuchte "Naing Thein" die ebenso unerfahrene "Indra/Salvana" zu decken.
    Da war er ganz schnell wieder mit allen vieren auf dem Boden.
    Und das reicht für einen erfolgreichen Deckakt überhaupt nicht.

    Bei Hagenbeck habe ich auch noch keinen Deckakt gesehen, nur die alte Elefantenkuh "Mala" steht bei meinen Besuchen bei "Hussein" auf der Anlage.

    Im Kölner Zoo habe ich einmal ein Flusspferdpaarung gesehen, ist aber kein Flusspferdbaby geboren worden. Vielleicht war es nur ein Spiel. Das habe ich 2008 gesehen. Die Kölner Flusspferde sollen die Pille bekommen.

    Aber zurück nach Leipzig:

    Die Souvenir-Artikel von "Heidi" werden sicher noch einige Zeit zu kaufen sein. Warum sollte man die sofort mit dem Tod von "Heidi" aus dem Sortiment des Safari-Shops nehmen?
    Man kann die sich als Erinnerung kaufen.

    Ich habe gestern ein wenig versucht im Internet etwas neues über die trächtige Nashornkuh "Sarafine" zu erfahren.

    Ich habe eine merkwürdige Entdeckung gemacht:

    Einmal las ich das ihr Baby vorraussichtlich im Sommer nächsten Jahres (2012) zu Welt kommt und in einem anderen Artikel las ich im Herbst nächsten Jahres.

    (28.09.2011)
    Michael Kilian:   Hast du außer diesem Deckakten, auch schon andere live bei Elefanten miterlebt Jan???
    (28.09.2011)
    Michael Mettler:   Ich nehme an, im Souvenirshop wird ihr Andenken noch eine Weile weiterleben...

    Übrigens sah ich letzte Woche sogar im Shop des Berliner Zoos Heidi-Ansichtskarten!
    (28.09.2011)
    Klaus Schüling:   Heidi, das Opossum, ist tot

    Details hier:
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,788805,00.html
    (28.09.2011)
    BjörnN:   Das EEP für den Indischen Lippenbären wird nun von Frau Dr. Langguth in Leipzig koordiniert.

    Man wird sich zukünftig um engere Kooperation mit den indischen Zoos bemühen, um langfristig wieder Importe blutsfremder Tiere zu ermöglichen. Außerdem wird ein neues in-situ-Schutzprogramm eingerichtet werden.
    (26.09.2011)
    Jan Jakobi:   Es waren insgesamt 5 Deckakte, nicht 4.
    Der letzte Satz sollte heißen das ich 2 Bilder von den 4 fotografierten Deckakten einstelle.

    Hier das zweite Bild. Auf diesem Bild sieht es so aus als ob "Naing Thein" lachen würde.

    Als "Mekong" in Leipzig war, war ich auch im Zoo. Allerdings war der Bulle zu faul zum decken.

    "Hoa" wurde am 29. Mai 2010 zum ersten Mal in ihrem Leben gedeckt, dass hat der Elefantenpfleger mir erzählt.
    "Mekong" hat nur "Trinh" und "Don Chung" gedeckt, bei "Don Chung" leider erfolglos und bei "Trinh" nur einmal erfolgreich.

    "Hoa" ist jetzt im 15. Monat der Tragzeit, Geburtstermin Februar/März 2012.

    (18.09.2011)
    Jan Jakobi:   Wie ihr wisst ist die Elefantenkuh „Hoa“ im Leipziger Zoo trächtig.

    Ich hatte das Glück letztes Jahr eine Paarung bei den Elefanten im Leipziger Zoo zu beobachten.
    Da ich im Berufsbildungswerk Leipzig eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme machte, war ich öfters im Zoo und so kam es das ich was sah, was man normalerweise als Tierpfleger oder als regelmäßiger Besucher sieht.

    Das ist mein Bericht:

    Es war am Samstag den 29. Mai 2010.

    Ich kam um kurz vor 9 Uhr am Zoo-Eingang an. Um ca. 9:10 war ich bei den Elefanten. Auf der Herden- und Mutter-Kind-Anlage waren nur „Naing Thein“ und „Hoa“ zu sehen.
    Von ca. 9:13- 9:17 rangelten „Naing Thein“ und „Hoa“ miteinander.
    Um 9:28 Uhr rannte „Naing Thein“ hinter „Hoa“ her. Eine Minute später war „Naing Thein“ schon auf „Hoa“ drauf. Aber davor hat er schon versucht zu decken, allerdings war er so schnell wieder unten das ich nicht fotografieren konnte.

    Um 9:55 Uhr war die Paarung ein bisschen länger, aber immer noch unter 1 Minute.
    Zwischendurch war ich im Inneren des Elefanten-Tempels.
    Dort waren „Trinh“ und „Hoa“, beide nahmen grade ein Bad als ich um 10:00 Uhr rein kam.
    Als ich wieder draußen war, deckte „Naing Thein“ erneut. Das war um 10:33 Uhr.
    In der Zwischenzeit kamen auch immer mehr Besucher, die letzte Paarung an diesem Tag fand um 13:05 Uhr statt.

    „Saida“ und „Indra/Salvana“ waren die ganze Zeit über auf der großen Bullen-Außenanlage. Am Nachmittag durfte "Voi Nam" auf die große Bullen-Außenanlage, die beiden Kühe mussten rein.

    Bei der Kommentierung war der Elefantenpfleger Dieter Jäger da, ihm erzählte ich meine Beobachtung und zeigte ihm meine Bilder. Er hat die Paarung über die Überwachungskameras ebenfalls gesehen.

    Ihr fragt euch woher ich die Uhrzeiten weiß?
    Bei dem Fotoprogramm iPhoto kann man sich die Bildinformationen angucken, wie zum Beispiel wann das Bild aufgenommen wurde.

    Ich zeig euch mal 2 von den insgesamt 4 Deckakten, den ersten habe ich nicht fotografiert.
    (18.09.2011)
    BjörnN:   Ich kann nicht sagen, ob die Tupajas noch hinter den Kulissen sind. Ich habe die Art in der Zootierliste erst einmal in die ehemaligen Haltungen verschoben, werde mich allerdings noch einmal genauer erkundigen.
    (12.09.2011)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Ich hatte das "nicht mehr im Bestand" vom Beitrag weiter unten im Thread als Ende der Haltung verstanden...

    Die zukünftigen Bali-Stare (ebenfalls unten erwähnt) hatte ich vor der Voliere stehend im Hinterkopf, als ich einen gefüllten Futternapf und die undurchsichtig gemachte Scheibe zur Außenvoliere vorfand. Vielleicht sind die Bülbüls nur Testvögel, ob die Haltung von Singvögeln dort überhaupt praktikabel ist.
    (12.09.2011)
    BjörnN:   In diese Voliere im Elefantenhaus sollen lt. Pflegeraussage Bali-Stare einziehen.

    Ob die Tupaja-Haltung wirklich beendet wurde, weiß ich nicht.
    (12.09.2011)
    Michael Mettler:   Die bisherige Tupaia-Anlage war übrigens vor einer Woche zwar mit einem Schild "Derzeit nicht besetzt" ausgestattet, es saßen aber Rotohrbülbüls darin.

    Eigentlich wundert mich die Beendung der Tupaia-Haltung. Zumindest phänotypisch hätte die Art auch als Ursäuger-Modelltier thematisch gut in den Gondwanaland-Tunnel gepasst.
    (12.09.2011)
    Michael Kilian:   Ich fahre am Montag zu um zehn in den Zoo, einfach mal die Runde machen. Möchte jemand was bestimmtes erfahren, dann sagt Bescheid!!!
    (07.09.2011)
    BjörnN:   Die Riesenhaiwelse wurden nicht Opfer der Gaviale, auch das Wasser war definitiv nicht schuld. Die Eingewöhnung scheiterte, damit muss man sich wohl zufrieden geben.

    In die Voliere der Tupajas sollen bald Bali-Stare einziehen, auch die Anlage der Sibirischen Eichhörnchen wird neu besetzt.
    (09.08.2011)
    Jan Beensen:   Waren die Riesenhaiwelse schon so alt, kippte das Wasser um oder hatten die Gaviale Hunger?
    (09.08.2011)
    Sacha:   Schade, besonders um die bzw. das Riesenhörnchen. Sind auch hier Todesfälle für die Abgänge verantwortlich?
    (08.08.2011)
    BjörnN:   Folgende Arten sind nicht mehr im Bestand:

    - Riesenhaiwels (Exemplare im Becken der adulten Tomistomas im Gondwanaland verstorben)
    - Sri-Lanka-Riesenhörnchen
    - Sibirisches Eichhörnchen
    - Belanger Tupaja
    (08.08.2011)
    BjörnN:   Neu im Bestand:

    - 1,0 Zweifingerfaultier aus Dortmund
    - 1,2 Azara-Agutis

    Die Azara-Agutis bewohnen inzwischen die Anlage der Faultiere und Tamanduas im Gondwanaland, die Grünen Zwegagutis sind als Unterbesatz bei den Grünen Leguanen eingezogen.
    (07.08.2011)
    Jan Jakobi:   Anoas werden bei dem zusammenlassen beider Geschlechter immer von Pflegern beobachtet.

    Anoas sind nicht ungefährlich.


    (07.08.2011)
    Michael Kilian:   Sorry, es war natürlich ein Anoa, keine Ana :-)
    (07.08.2011)
    Michael Kilian:   Ja genau, ich erinnere mich. Das war Freddy Kuchel den das Ana damals angegriffen hat und an der Wade verletzt hat.

    Dr. Bernhrd wünsch ich rasce Genesung111
    (07.08.2011)
    BjörnN:   Zumindest nicht mit den Nashörnern, aber bereits mit anderen Tierarten, z.B. mit Anoas...
    (02.08.2011)
    Jan Jakobi:   Gestern wurde der Chef-Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard von dem Spitzmaulnashornbullen "Ndugu" angegriffen, dass geschah bei einer Behandlung.
    Dr. Andreas Bernhard erlitt einen Unterschenkelbruch.

    Es steht nichts genaues in den Artikeln im Internet, aber ich vermute es das "Ndugu" vorzeitig aus der Narkose erwachte und dann Dr. Andreas Bernhard angriff.

    Hat es schon mal einen Unfall (bei dem ein Zoo-Mitarbeiter verletzt wurde) im Zoo Leipzig gegeben?

    (02.08.2011)
    BjörnN:   @Ralf Wagner
    Natürlich handelt es sich um 13,22....

    Da für den weiteren Ausbau des Zoos (Südamerika etc.) der Abriss/Teilabriss der Tigerfarm absolut unumgänglich ist, werden bauliche Neuerungen für die Raubkatzen wohl nicht so lange auf sich warten lassen (binnen der nächsten 1-2 Jahre)...
    (31.07.2011)
    Ralf Wagner:   @Jan Beensen: Das wird sicher noch etwas dauern, Gondwanaland war schließlich ein finanziell sehr großer(der größte des Zoos!) Brocken. Ich finde die Zwischenlösung eigentlich ganz gut, obwohl es die Irbisse nun langsam auch mal bitter nötig hätten eine "zeitgemäße" Anlage zu bekommen...es geht nunmal nicht alles auf einmal, leider.
    Von den ehemals drei Terrassen wurde ja die rechte abgerissen (soll eigentlich wieder aufgebaut werden...?!?!) und ist jetzt als kleiner Hang mit Bambus bepflanzt, die mittlere, jetzt rechte Anlage ist für die Präriehunde und die linke beherbergt die Nasenbären.
    BG
    (31.07.2011)
    Jan Beensen:   Sollten diese Terrassen nicht in ein Schneeleopardengebirge umgebaut werden?
    Oder dauert das noch?
    Was ist mit den anderen beiden(?) Terrassen?
    (31.07.2011)
    Ralf Wagner:   Auf der mittleren Anlage der alten Raubtierterrassen, diese wurde mit Erde aufgeschüttet und etwas umgestaltet.
    @BjörnN: waren es nicht insgesamt nur 35 Tiere?
    BG
    (31.07.2011)
    Jan Beensen:   Wo sind die 46 Präriehunde untergebracht?
    (30.07.2011)
    BjörnN:   Neu im Bestand:
    - 1,1 Bonobos aus Twycross
    - 13,33 Präriehunde aus Salzburg und Herberstein
    - 1,0 Südliches Kugelgürteltier aus Heidelberg
    (30.07.2011)
    Sacha:   @MM:
    - Picknicken: In der reinen Form mit Decke noch nicht im Friedhof gesehen - stimmt. Aber schon oft Personen, die im Friedhof eine Brotzeit eingenommen haben. Nach meinen Erfahrungen ist Picknick für Kinder nicht so spannend (und vor allem für die Erwachsenen kaum entspannend, wenn sie aktive Kinder haben:)). Entscheidend ist mehr, was es zu essen gibt.
    - Mit einem Hund spielen: Okay. Aber es gibt nicht wenige Parkanlagen, in denen Hunde nicht erwünscht sind oder an der Leine geführt werden müssen (Ich weiss nicht, ob da auch eines oder gar mehrere der genannten Beispiele darunter fällt bzw. fallen). Meine Wahrnehmung kann mich überdies trüben, aber in einem Park sehe ich mehrheitlich Erwachsene mit (ihren) Hunden spielen und nicht Kinder.
    - Drachen steigen lassen: Ein halber Punkt. Die meisten Leute (ob jung oder alt) suchen sich dazu allerdings eher ein freies (windiges) Feld, denn in den Parkanlagen wimmelt es meist von drachenfressenden Bäumen (Charlie Brown/Peanuts):).
    (25.07.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Dann versuch mal, auf einem Friedhof zu picknicken, mit einem Hund zu spielen, Drachen steigen zu lassen usw., was m.W. alles für Kinder sehr interessant ist ;-) Es gibt eben noch andere Freizeitwünsche, als einen Zoo zu besuchen.
    (25.07.2011)
    Sacha:   @MM: Schade bezüglich Denkmalschutz.
    Die Wünsche nach Vergrösserung würde ich nicht nur als "durch die Zoobrille betrachtet" beschreiben. Erstens würde sowohl in Stuttgart wie in Leipzig und Dresden immer noch genug Nicht-Zoo-Erholungsfläche übrig bleiben (In Karlsruhe ist der nicht-tierische Bereiche ja nicht kostenlos). Zweitens könnte man darauf hinweisen, dass eine Zoofläche im Gegensatz zu einer reinen Parkfläche auch für Kinder interessant ist und im Normalfall auch besser gegen Vandalismus und Uebernutzung geschützt ist.
    Ich könnte jetzt auch ganz böse sein und sagen: Wer eintrittsfreie, innerstädtische Erholungsflächen/Parkanlagen mit freilebender Fauna (Kaninchen, Füchse, diverse Vögel) und ohne Besuchertrubel will, kann auch auf den Friedhof gehen...:)
    (24.07.2011)
    Michael Kilian:   Habe gestern eine Mail an den Zoo gesickt und um ein aktuelles Foto von ,,Hoa" gebeten. Mal sehen was kommt!
    Jan Jakobi hat mir eins von ,,Indra" geschickt. Die gute ist ganz schön rund geworden!:-)
    Ob man bei ,,Hoa" allerdings viel sieht, na ja ich glaubs ja nicht, da sie schon immer ein Pummelchen war!

    Aber mal abwarten.
    (24.07.2011)
    BjörnN:   Früher oder später wird auch die Bärenburg wieder für die Tierhaltung genutzt werden.
    (24.07.2011)
    Michael Kilian:   @BjörnN
    Sei es wie es sei! Jedenfalls wäre es sehr schade, wenn die Bärenburg später als Ruinealter, aber immer schön anzusehender Baukunst enden würde!
    (23.07.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Da die gesamten historischen Blickachsen quasi als Ensembles unter Denkmalschutz stehen (s.u.), wäre das keine Option. Und ich könnte mir vorstellen, dass allein schon das fachgerechte Abbauen, Säubern und Neuverbauen des historischen Klinkermaterials noch mehr kosten würde als eine Innensanierung am Originalstandort.

    Die in diesem Forum oft diskutierten Möglichkeiten zur Erweiterung von Zoos in benachbarte Parkanlagen hinein (siehe z.B. Stuttgart, Dresden oder in gewissem Sinne auch Karlsruhe) sind zwar Wünsche, die durch die Zoo-Brille betrachtet auf der Hand liegen, aber es gibt auch eine Menge Menschen, die kostenlose Erholungsflächen ohne dicht gedrängten Besuchertrubel sehr zu schätzen wissen und über solche Ideen nicht gerade begeistert sein dürften - mal ganz abgesehen von denen, die aus Prinzip nicht in Zoos gehen, aber durchaus Bedarf an Grünflächen mit frei lebender Fauna in innerstädtischer Lage haben.
    (21.07.2011)
    Sacha:   Frage als Baulaie:

    Wäre es möglich (und evtl. sogar kostengünstiger) den ganzen Klinkerbau irgendwo in den benachbarten Park zu versetzen und an dessen Stelle im Zoo etwas komplett Neues zu bauen?
    Das wurde verschiedentlich ja auch schon gemacht (jetzt nicht umbedingt mit Zoobauten). Warum nicht in Leipzig?
    (21.07.2011)
    Michael Mettler:   BjörnN: OK, das wäre natürlich ein gewaltiges Hindernis.
    (21.07.2011)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Ich könnte mir vorstellen, dass eine partielle oder komplette Ausbetonierung das ganzen Gebäude in den darunter liegenden Sandboden- und Torfboden drücken würde.
    (21.07.2011)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Alle genannten Kleinraubtierarten graben gern, da ist ein Klinkerbau mit Hartboden nicht gerade die ideale Unterbringung.... Dann wären sogar anspruchslose Bergwiederkäuer à la Mähnenschaf ein geeigneterer Besatz.

    @BjörnN: Meine "Stützkonstruktionen" würden durchaus ein partielles oder komplettes Ausbetonieren von Hohlräumen einschließen, falls das bautechnisch Sinn machen würde.
    (20.07.2011)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Damit wäre der Problem der maroden Innenstruktur des Baus aber nicht oder nur partiell gelöst.

    Die Primatenhaltung ist sicher eine Überlegung wert, eine Umsetzung halte ich in Leipzig für ausgesprochen unwahrscheinlich.
    (20.07.2011)
    Gudrun Bardowicks:   Auch eine Nutzung der Bärenburg für Kleinsäuger wie z.B. verschiedene Mangustenarten, Schakale, Honigdachse oder Löffelhunde könnte ich mir gut vorstellen. Für die Unterbringung dieser Arten müßte man vermutlich auch keine großen Umbauten der Innenställe vornehmen. Man könnte sich ja auf Arten kühlerer Klimate beschränken, die keine gut geheizten Innenställe benötigen.

    Es gab auch schon einmal Planungen, in den Innenräumen der Bärenburg ein Nachttierhaus einzurichten. Das ist jetzt natürlich nicht mehr so wichtig, da es im Gondwanaland bereits eine Nachttierabteilung gibt.
    (20.07.2011)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Man müsste doch das "Innenleben" der Bärenburg gar nicht zwingend weiternutzen. Die Anlagen wären - wenn ich sie richtig in Erinnerung habe - evtl. für Makaken oder Paviane nutzbar; solche Arten leben schließlich auch anderorts auf Felsen oder in "Tempelruinen", warum also nicht auf einem Klinkergebirge. An der Außenseite der Bärenburg ließe sich ein Haus für die Affen ansetzen. Dann könnte man die bisherigen Innenställe, Pflegergänge usw. schlichtweg für zusätzliche Stützkonstruktionen o.Ä. nutzen, um das Bauwerk zumindest äußerlich zu erhalten.
    (20.07.2011)
    BjörnN:   Nach dem Auszug der Brillenbären in ein paar Jahren wird es sicher vorerst keine Tiere mehr auf der Bärenburg geben.

    Der gesamte Gebäudekomplex ist innerlich marode, wurde über Jahrzehnte nur in Stand gehalten, nicht saniert.

    Ich möchte mich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, würde aber die Vermutung in den Raum stellen, dass sich eine Sanierung, ein Umbau und Nachnutzung der Bärenburg bzw. der Nachtboxen- und Mutterstubengänge nach Gondwanaland zum finanziell aufwendigste Projekt des Zoos entwickeln könnte - ein Fass ohne Boden.
    (20.07.2011)
    Michael Kilian:   @BjörnN

    Aha! Das habe ich noch nicht gewusst, danke für die Info.
    Aber Tiere wird mandort bestimmt bald keine mehr gehalten, da eigentlich keine artgerechte Tierhaltung mehr möglich ist. Was denken Sie über einen Umbau der Bärenburg, (wie beim Elefantentempel)?
    (20.07.2011)
    BjörnN:   Diese Planungen sind in der Schwebe, wenn nicht bereits ad acta gelegt, da mit dem Denkmalschutz (die historischen Blickachsen im Zoo stehen unter Denkmalschutz) nicht vereinbar.
    (19.07.2011)
    Michael Kilian:   Soll in Zukunft nicht ein Spielplatz bei der Bärenburg entstehen, da die Anlagen nicht mehr den aktuellen Standarts der modernen Tierhaltung entsprechen?
    (19.07.2011)
    BjörnN:   Es sind 10 Giraffen momentan (Stand 07.07.2011) im Bestand:

    1,0 Max
    1,0 Meru
    1,0 XXX
    0,1 Gusti
    0,1 Andrea
    0,1 Emma
    0,1 Ashanti
    0,1 Kimani
    0,1 Tanisha
    0,1 Lira

    Kimani und Tanisha sollen diesen Jahr den Zoo noch verlassen und Gusti ist tragend.
    (17.07.2011)
    Jan Jakobi:   @Steffen Purgander: Ca. 12 Stück?

    Es sollten folgende Giraffen vorhanden sein:
    - "Max",
    - "Ashanti" mit Kalb "Meru"
    - "Emma" mit Kalb
    -"Gusti"
    - "Andrea" mit Kalb
    - "Emmas" vorletztes Kalb von 2009)

    Damit komme ich auf 9 Giraffen.




    (17.07.2011)
    Steffen Purgander:   Also Giraffen waren alle draußen sogar mit Jungtier so ca.12 Stück
    (17.07.2011)
    BjörnN:   Die alten Moschustiergehege neben dem Ziegenfelsen sind derzeit nicht besetzt und sollen, lt. Pflegeraussage, irgendwann im Wildhundgehege aufgehen.

    Die Tammar-Wallabys wurden separat unterbebracht, da man sie auf der großen und gut begrünten Australienanlage wohl nie sehen würde. Ihr jetziges Gehege empfinde ich für 1,2 + Nachwuchs als vollkommen ausreichend und auch gut gestaltet.

    Die Anoas neben den Wallabys sind nicht "überschüssig", sondern ein 2. Zuchtpaar. Auch dieses Gehege erfüllt alle Anforderungen an Haltung und Zucht, auch wenn es durch den Zaun eher abschreckend wirkt.
    (17.07.2011)
    Sven Brandt:   @Steffen Purglander
    Deinen Eindruck teilt sich mit meinem aus meinem letzten Besuch vor einigen Monaten. Nur eine Frage: Wie war die Afrikasavanne besetzt? Ich hatte bei mehreren Besuchen in den letzten Jahren keine Giraffen auf der Außenanlage sehen können (es war nicht zu kalt und auch trocken). Waren sie bei deinem Besuch draußen?
    (17.07.2011)
    Steffen Purgander:   Also Tammarwallabys gehören doch bestimmt auf der Australienanlage und nicht in ein seperates Gehege, gut die Zwergziegenanlage dazu sage ich garnichts weil das geht garnicht die kann man aufjedenfall viel besser und ohne große Ansprüche unterbringen, und da wo vlt. Moschustiere drin sein sollten sind wohl derzeit überschüssige Anoas drin wobei ich kein einziges gesehen habe für mich und das ist meine Meinung, ausser die Australienanlage kann ich auf den Rest verzichten, besteht man auf Nostalgie dann solls leer stehen bleiben ohne den Tieren die sich da so tummeln meine Meinung.
    (16.07.2011)
    BjörnN:   @Steffen Purgander
    Das Lob kann ich nachvollziehen, die Kritik an den Gegangen um die Bärenburg aber nicht. Was machte diese (Moschustiergehege, Ziegenfelsen, Wallabygehege, Anoagehege) derart grausig für Sie??
    (16.07.2011)
    Steffen Purgander:   Hier ein kleiner Beitrag zum Zoo da ich ja Gondwana schon ein bisschen aus meiner Sicht bewertet hatte nun der Zoo selbst: also da wären folgende Sachen,Afrikasavanne einfach sehr gelungene Anlage mit tollen Tierbesatz in allen belangen schöne Vergesellschaftung ( außer Hornraben u. Thomis nicht gesehen sollen wohl Jungtiere ( Thomis )da sein deshalb wahrscheinlich nicht zu sehen ),weiter gehts mit Hyänen u. Löwenanlage die mir auch gut gefallen hat gerade die Hyänen waren recht aktiv, nun kommen einer meiner Favoriten die Okapis die beide auch sehr schön zu beobachten waren sogar die Rotducker konnte man beim Weibchen gut sehen, jetzt komm ich zu Pongoland: ich hatte ja schon viel gehört darüber aber was ich dort von der größe der Anlagen mit dem entsprechenden großen strukturierten Gruppen gesehen habe hat mich doch sehr begeistert, aber auch die Innenanlage fand ich Klasse einfach fantastisch.
    Nun komm ich noch zu den Elefanten: hier gibts folgendes zu sagen und zwar war ich doch sehr angetan wie dieses alte Elefantenhaus zu ein doch sehr schmuckes Gebäude umgebaut wurde und gerade das man diesen asiatischen Flair miteingebracht hatte fand ich super, zudem im Haus das Badebecken mit Unterwasserblick wo ich die Elefanten auch beobachten konnte und die Schuppentiere die gut zu sehen waren das aber auch nur weil sie gerade gefüttert wurden bzw. bei einem sogar ausserhalb der Anlage bei ein Tier ein Ultraschall gemacht wurde im Bezug auf Trächtigkeit was ich natürlich toll fand dieses zu sehen. Im großen und ganzen hatte mir das Haus doch gut gefallen, wobei ich eins noch vermisste und zwar den Elefantenbullen aus München den ich nicht sah aber das glück hatte hinter den Kulissen zu gucken und wo ich denn auch raus gekriegt hatte das er extra im Bullenstall war was für den "normalen" Zoobesucher nicht zu sehen war leider, naja man kann halt nicht alles haben. Zum Schluss noch paar Sachen die mir noch gefallen haben oder auch nicht, fangen wir da mal mit Sachen an die mir gefallen haben: kleine Pandas sehr aktiv was ja nicht immer zutrifft, Aquarium ( schönes Rundbecken )mit Terrarien fand ich auch toll, Spitzmaulnashornanlage ging auch, besser geht natülich immer und da wird ja bestimmt das ein oder andere noch passieren ( Sarafine ist trächtig nur nebenbei ), Pustelschweine u. Anoas mit Haus und Anlage hatten mir auch gefallen sowie die Tigertaiga die mir auch sehr gefallen hatte.
    Jetzt leider ein paar Mängel von meiner Meinung was den folgenden Anlagen betrifft, da wären die alte Bärenburg und was sich da so drum herum befindet einfach krausig oder nostalgisch kann jeder sehen wie er will, Schnneeleoparden-u.Amurleopardenanlage geht gar nicht gerade bei den Schneeloes wo gleich 4 Tiere in einem viel zu kleinem Käfig aufhielten auch wenn sie noch von den einen zu anderen pendeln konnten für mich nur Abriss fällig was ja bestimmt auch noch passieren wird gerade wenn man das Konzept des Zoos verfolgt.
    Mein Fazit zu dem Zoo der Zukunft ( mit freundlichen Personal ) was er auf jedenfall werden wird, super super super und ich würde jederzeit wieder kommen wollen.
    (16.07.2011)
    Liz Thieme:   Ich habe auch nicht geschrieben, dass sie schon eine künstliche Befruchtung hinter sich hat!
    (09.07.2011)
    Michael Kilian:   @Björnn.
    Danke!

    Serafine ist handaufgezogen, da wird es sowieso spannend wie sie reagiert! Aber erst mal muss es gesund zur Welt kommen, was hoffentlich der Fall sein wird!!! Bei Nandi klappt es hoffentlich auch. Lange darfs jedenfalls nicht mehr dauern!!!

    (09.07.2011)
    BjörnN:   Noch hat "Serafine" weder ein Jungtier geboren noch aufgezogen...
    (09.07.2011)
    Jan Jakobi:   @Liz:
    "Nandi" wurde noch nicht künstlich befruchtet.
    Es gibt aber auch einige Elefantenkühe die noch nie ein Jungtier hatten und bei denen es eigentlich auch gut wäre wenn sie eins bekämen.

    Zum Glück ist den Leipziger Elefanten die künstliche Besamung erspart geblieben, mit "Naing Thein" hat man sich einen sehr zuverlässigen Bullen ins Haus geholt.

    @Rüdiger:
    Mir ist nur soviel bekannt:
    Im Jahr 2004 wurden "Ndugu" und "Nandi" zusammengelassen. Als sich beide kreuz und quer über die Anlage gejagt haben ist "Nandis" Horn abgerissen.

    Seitdem hat sie Angst vor dem Bullen, ich meine man hat beide nach einigen Jahren wieder zusammengelassen.
    Aber ohne Erfolg.

    Es wurde so gut wie jedes Jahr eine Paarung bei den Nashörnern bei "Elefant,Tiger&Co" gezeigt.

    @alle:
    Und wieder einmal mehr zeigt sich das auch Tiere die mit der Flasche groß gezogen worden sind, Jungtiere bekommen können bzw. Jungtiere zeugen können.

    Beispiele sind die Elefantenkühe "Pang Pha" und "Ceyla-Himali", der Giraffenbulle "Max" und eben jetzt auch die Nashornkuh "Sarafine".


    (09.07.2011)
    BjörnN:   Nandi lässt sich von N'dugu nicht decken, im Gegensatz zu Serafine.

    Damit sind Bullentausch, Hochzeitsreise und künstliche Befruchtung die einzigen Optionen. Man hat sich für die künstliche Variante entschieden.
    (09.07.2011)
    Liz Thieme:   Nandi hat natürlich nicht aufgenommen und ihre Gebärmutter verändert sich zusehends. Daher sollte eine Schwangerschaft so schnell wie möglichst eintreten, da es sonst ganz zu spät ist. Daher ist seit einiger Zeit jeden Monat das IZW Berlin vor Ort.
    (09.07.2011)
    Rüdiger:   @ Jan Jakob
    Wie lange haben wir darauf gewartet?
    Danke für die Erfolgsnachricht von SArafine?
    Wieso Nandi künstlich besamen, wenn Ndugu es auf natürlichem weg kann?
    Die ostdeutschen Zoos erwarten somit noch in Magdeburg 2011 eine weiteres Spitzlippennashorn Juhu!
    (09.07.2011)
    Liz Thieme:   Wie soll der Link auf funktionieren, wenn da .... drin ist.
    Hier noch mal ganz: http://weissesdinnerleipzig.files.wordpress.com/2011/06/053-weisses-dinner1.pdf

    Ich hatte in Erinnerung, dass in der ETC Folge vom 1.7. was zum Zergflusspferd-Weibchen gesagt wurde. Woher sie kommt und wann sie kommt. Und in meiner Erinnerung war das recht bald.
    (09.07.2011)
    Oliver Jahn:   Der Link funktioniert leider nicht.
    (08.07.2011)
    Jan Jakobi:   Weltbewegende Neuigkeit oder auch das Weihnachtsgeschenk:

    Heute wurde bei "Elefant,Tiger&Co" erzählt das die Spitzmaulnashornkuh "Sarafine"(oder "Serafine") trächtig ist!!!

    Sie wurde von dem Leipziger Bullen "Ndugu" erfolgreich gedeckt, das muss im November 2010 gewesen sein.

    Das Baby kommt im Dezember 2011, also noch dieses Jahr :-)

    Bei "Nandi" versucht man immer noch den richtigen Tag für eine künstliche Besamung zu erwischen.

    Jetzt heißt es (wie bei "Indra/Salvana" und "Hoa") Daumen drücken!

    "Hoa" habe ich schon lange nicht mehr bei "Elefant,Tiger&Co" gesehen.

    "Indra/Salvana" besuche ich ca. 1 mal im Monat.

    (08.07.2011)
    BjörnN:   In diesem Zeitungsartikel ist davon die Rede:

    http://weissesdinnerleipzig.files.wordpr...inner1.pdf
    (08.07.2011)
    Michael Kilian:   Jan Jacobi hat recht. Auch ich habe es im ,,Gondwana" Thread gelesen, nachdem er mich darauf hingewiesen hat, und nach Ihrer Formulierung hat es sich wirklich so angehört als wäre das Weibchen schon da! Aber macht ja auch nichts, im Herbst ist es ja immer noch früh genug. Euforio ist ja erst ein knappes Jahr.

    Allerdings verfolge ich die Presse in Sachen ,,Gondwana" sehr genau, von einem Weibchen, war bisher nie die Rede gewesen: Könnten Sie mir bitte schreiben, wo Sie das gelesen haben, ich sammle nämlich über Gondwanaland alles was ich kriegen kann.
    Danke :-)
    (08.07.2011)
    BjörnN:   Ich weiß sehr wohl, was ich geschrieben habe.

    In einem Zeitungsartikel, in dem aktuelle Neuzugänge aufgezählt wurden, war von einem Zwergflusspferd aus den Niederlanden die Rede. Damit war wohl fälschlicherweise "Euforio" gemeint - seine Partnerin kommt erst im Herbst.
    (07.07.2011)
    Jan Jakobi:   @BjörnN:
    Ich habe es im Thread "Gondwanaland" gelesen.

    Der Beitrag ist vom 28. Juni 2011 und von Ihnen.

    Hier das was Sie schrieben:

    "Aus den Niederlanden kam ein weibliches Zwergflusspferd als Partnerin für den kürzlich aus Wroclaw eingetroffenen Jungbullen."


    (07.07.2011)
    Jan Jakobi:   @BjörnN:
    Das verstehe ich jetzt nicht.
    Ich habe vor ein paar Tagen irgendwo gelesen das noch ein Zwergflusspferd-Weibchen eingezogen wäre.


    (07.07.2011)
    BjörnN:   "Euforio" hat noch keine Partnerin, diese kommt erst im Herbst aus den Niederlanden nach Leipzig.
    (07.07.2011)
    Michael Kilian:   Hey, ich bin Micha (25); UND ZOOVERRÜCKT!!!

    Weiß jemand den Namen von Euforios Partnerin???

    War schon jemand in ,,den Tropen"?
    (07.07.2011)
    Ronny:   Ich denke mindestens 3-4 Stunden, je nachdem was man für interessen hat und wie schnell man läuft.
    (05.07.2011)
    Steffen Purgander:   Hallo ich wollt mal von Zoo Leipzig Gehern wissen wieviel Zeit man mitbringen muss um sich diesen Zoo anzuschauen
    (04.07.2011)
    Jan Beensen:   Oder als Freiflieger im Gondwanaland...
    (28.06.2011)
    BjörnN:   Ich nehme an, im Alten Vogelhaus, genau weiß ich es nicht.
    (28.06.2011)
    Jan Beensen:   Wo sind denn die Schwarzzügelibisse untergebracht.
    In der Asiatischen Reisterrassenvoliere ja wohl kaum, oder?
    (28.06.2011)
    BjörnN:   Der gesamte Bereich um das Jason-Denkmal ist gesperrt.
    (28.06.2011)
    Jan Jakobi:   @BjörnN: Leipzig hält Seebären.
    Oder ist der Bereich der ehemaligen Robbenklippen (am Pleißeufer befand sich die Anlage, müsste rechts vom Eingang zum Wirtschaftshof gestanden haben) gemeint?
    In der Anlage lebten Seelöwen, in der heutigen lebten zuerst Seehunde, ein See-Elefant und seit vielen Jahren die Seebären.

    (28.06.2011)
    BjörnN:   Neu im Bestand sind 2 Schwarzzügelibisse aus Köln.

    Bei den Moschustieren gab es dreifachen Nachwuchs, min. ein Jungtier ist weiblich. Damit leben nun 3,3,3 Moschustiere im Zoo, etwa 60% des europäischen Bestandes.

    8 Seidenreiher gingen nach Bochum, 4 Braune Sichler nach Riga, ein Muntjak nach Amsterdam.

    Der Bereich um den künftigen Gondwanalandeingang, einklusive Punguinbucht und Seelöwenanlage, ist bis zum Donnerstagabend gesperrt.
    (28.06.2011)
    Daniel Meier:   Historisches Filmmaterial aus dem Zoo Leipzig (1938).

    http://www.dailymotion.com/video/x96x0m_leipzig-1938_travel
    (28.06.2011)
    Henry Merker:   Ach so, dann habe ich dies beim nochmaligen Überfliegen falsch verstanden ;-). Ich habe dies nämlich für eine neue Erkenntnis gehalten.
    (12.06.2011)
    Michael Mettler:   @Henry Merker: Das war keine Vermutung von mir, sondern es wurde schon vor Jahrzehnten in der Zeitschrift DAS TIER als Ergebnis langjähriger Beobachtungen darüber berichtet, dass Spitzmaulnashörner solche Gruppen bilden. Flüchtigen Beobachtern fiel das wahrscheinlich nicht so sehr auf, weil sich die Gruppenmitglieder bei der Nahrungssuche weit verstreuen können, aber dennoch orientieren sie sich zwischendurch immer mal wieder zueinander. Allerdings war zum Zeitpunkt dieser Beobachtungen der Nashornbestand in den ostafrikanischen Nationalparks höher als heute, so dass heutige Nashörner dort vielleicht eher zum Einzelgängertum tendieren, weil es a) schlichtweg weniger Artgenossen für eine Gruppenbildung gibt und b) eventuell die Wilderei Lücken in die Sozialstrukturen reißt.
    (12.06.2011)
    Henry Merker:   @Michael (Ende April 2011)
    Deine Vermutung, dass Spitzmaulnashörner in freier Wildbahn durchaus Gruppen bilden könnten, wurde nun in der Sendung "Nashörner für die Serengeti" bestätigt. Es waren Bilder von kleinen Spitzmaulnashorngruppen von 4 bis vielleicht 8 Tieren zu sehen, die mit der Äußerung "In der Savanne bilden sie Gruppen" kommentiert wurden. Ich möchte betonen, dass es sich definitiv um Diceros bicornis michaelis gehandelt hat; und nicht um Breitmaulnashörner, wie der ein oder andere vermuten könnte! Damit können sich Zoos durchaus in der Gruppenhaltung bei der Art ausprobieren.
    (12.06.2011)
    Jan Jakobi:   Vorgestern musste die Brillenbärin "Lolita" wegen einer mysteriösen Hautkrankheit eingeschläfert werden.

    Die andere Brillenbärin namens "Dolores" leidet auch unter dieser Krankheit.

    (11.06.2011)
    BjörnN:   Geburten/Schlupfe in den letzten Wochen:
    5 Nilgänse, 4 Eiderenten, min. 10 Königsfasane, 2 Temminck-Tragopane, 2 Bartkäuze, 2 Steinkäuze, 1 Rothaubenturako, 2 Luzon-Dolchstichtauben, 1,0 Grevy-Zebra (geb. 07.06., bereits mit Mutter "Gonbari" auf der Savanne), 0,1 Moschustier (geb. 04.06. bei den Mandschurenkranichen).

    Neu angeschafft:
    1,0 Jamaica-Erdtaube aus München, 1,1 Königsfasane, 0,1 Kleiner Soldatenara

    Nicht mehr in der Schau/Bestand:
    Tigermameiven, Edelpapageien

    - Diverse Schildkröten und Fische scheinen bereits in Gondwanaland umgezogen zu sein.
    - Am Gondwanalandeingang würden Drehkreuze installiert.
    - Die Ruine der rechten Raubtierterrasse wurde mit Erde zugeschüttet.
    - Der Graben und untere Teile der Betonverkleidung der mittleren Terrasse wurden mit Sand aufgefüllt.

    Foto: Erste Veränderungen an der mittleren Raubtierterrasse
    (11.06.2011)
    BjörnN:   Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es bei der großen Zahl an Nachzuchten (17 Jungtiere, 13 davon kamen durch) durch Verhandlungen und Engagement immer gelungen ist, die Tiere gut unterzubringen. Darüberhinaus wurden mit Leipziger Nachzuchten min. 5 neue Haltungen (Valencia, Szeged, Osnabrück, Peaugres, Jyllands-Park-Zoo) und bereits zwei neue Zuchtstätten (Valencia und Szeged) begründet.
    (30.05.2011)
    Oliver Jahn:   Es ist wirklich einmal mehr faszinierend zu sehen, dass es einem Zoo gelingt, nach einer Pause mit einer Tierart neu zu beginnen, und dann an alte Zuchterfolge wieder anzuknüpfen.
    (30.05.2011)
    BjörnN:   Hyänenweibchen "Lubanga" hat am 20.05. wieder Zwillinge zur Welt gebracht, ihren 16. und 17. Nachwuchs.

    Vater des Jungtieres, ebenso wie aller Jungtiere seit 2004, ist Wildfang "Kitano".
    (30.05.2011)
    BjörnN:   Auch aus dem Zoo gibt es Neuigkeiten. Am 11. und 15. Mai wurde 1,1 Südafrikanische Seebären geboren. Der Vater ist Zuchtbulle "Danny", die Mutter sind die Wildfänge "Cosma" und "Wassy.

    Der Zoo hat einen Namenswettbewerb gestartet. Am Pfingstmontag werden die Jungtiere getauft.
    (26.05.2011)
    Niedersachse:   Das hannoversche Elefantenhaus wurde nicht abgerissen, nur umfunktioniert. Das Fundament und die Mauern stehen noch.
    (22.05.2011)
    Jan Jakobi:   Das es ein echter Schädel ist, ist eher unwahrscheinlich.

    Es könnte sich um einen Gipsmodell von "Con Voi Bons" Schädel handeln.

    @Michael Mettler:
    Ist "Tembos" (Hannover) Schädel auch ein Gipsmodell gewesen? Oder war der Original?
    Also nur Haut, Hirn und Muskeln entfernt?

    Haben Sie zufällig den Schädel von "Tembo" fotografiert bevor das Dichhäuterhaus abgerissen wurde?

    Antwort in den Thread "größter Elefantenbulle" verlegen.



    (21.05.2011)
    WolfDrei:   Der Schädel sieht mir aber sehr "künstlich" aus mit Originalzähnen. Ansonsten ist das kein Spiegel - das ist nur Reflexion an der Scheibe: also mit etwa 60 Grad seitlich blitzen.
    (21.05.2011)
    Jan Jakobi:   Hier der von mir erwähnte Elefantenschädel der im Keller des Elefantentempels steht.

    Der Schädel steht in einer Vitrine und wurde in der Mitte durch gesägt. Im Hintergrund ist ein Spiegel zu erkennen, daher auch der Blitz.


    Es soll sich dabei um "Con Voi Bons" Schädel handeln.
    Weiß jemand von euch/Ihnen genaueres zu dem Schädel.

    Von den Stoßzähnen würde er durchaus zu "Con Voi Bon" passen.

    (21.05.2011)
    Jan Jakobi:   Das ist aber gar nicht so gut, "Takara" ist erst ein knappes Jahr alt. Vor ein paar Monaten war bei "Elefant,Tiger&Co" zu sehen das sie von ihrer Mutter langsam entwöhnt wird, das heißt die war in einer anderen Anlage der Ex-Tigerfarm. "Takara" hatte nach ihrer Mutter gerufen, weil sie nicht allein sein wollte.
    Die Mutter ("Vatne") sollte mit dem Vater ("Xembalo") schnell wieder für Nachwuchs sorgen, oder so ähnlich.

    Oder gab es ein Platzproblem?
    (19.05.2011)
    Liz Thieme:   Amurleopardin "Takara" ist nach Schweden umgezogen. Ab sofort lebt sie in Ekilstuna, dort trifft sie auf den vierjährigen "Boris".
    (19.05.2011)
    Patrick Kalscheuer:   Leipzig hat aus Australien sechs Zwergbeutelmarder erhalten!
    (13.05.2011)
    BjörnN:   Sicherlich wäre es für "Nandi" schonender, wenn man sie in einem anderen Zoo zum Decken einstellen würde.

    So viele Zoos mit ausreichenden Kapazitäten für eine weitere Kuh und unverwandtem Bullen gibt es nicht.
    (05.05.2011)
    Jennifer Weilguni:   @Niedersachse
    Schon klar soweit.. aber das MUSS liest sich doch sehr nach krampfhaftem Zwang.. vielmehr SOLLTE sie dann schwanger... es lässt sich eben nicht alles erzwingen. Auch wenn es schade wäre, wenn es nicht klappt.
    (05.05.2011)
    BjörnN:   Nicht ganz, Herr Jahn, meine Frage zielte nur auf die Dauer der fortpflanzungsfähigen Periode bzw. den Eintritt in die Menopause ab.

    "Nane" in Krefeld hat erst mit 15 Jahren ihr erstes Kalb zur Welt gebracht, ohne vorher tragend gewesen zu sein. Es scheint als individuell sehr verschieden, wann die Uhr abgelaufen ist.

    Da bei "Nandi" in Leipzig bereits mit 11 Jahren beginnende Veränderungen am Reprodktionstrakt darzustellen sind, ist höchste Eile geboten.
    (04.05.2011)
    Oliver Jahn:   Einfach mal unter "Nashörner" gucken, da hat BjörnN die Frage gerade gestellt und Jana beantwortet.
    (04.05.2011)
    Jan Jakobi:   Weiß jemand von euch/Ihnen bis wann eine Nashornkuh ihr erstes Baby gehabt haben muss, um danach weitere erfolgreiche Geburten zu haben?

    Bei Elefanten müssen vor dem 25. Lebensjahr einmal trächtig gewesen sein, damit die Geburt nach dem 25. Lebensjahr nicht zu einer Problemgeburt wird.

    Wir als Zoo-Besucher können schlecht den Zoo "herum kommandieren", also was er machen soll und was nicht.

    (04.05.2011)
    Liz Thieme:   @JJ könntest du mit deiner Beschreibung, wenn es denn sein muss, nicht bis Freitag 20:15 warten?!
    (04.05.2011)
    Niedersachse:   Dann wird sie nie tragend werden, ganz einfach. Und das kann/will und sollte man nicht riskieren.
    (04.05.2011)
    Jennifer Weilguni:   Dass sie tragend werden MUSS??? Ja und was wenn nicht?
    (04.05.2011)
    Jan Jakobi:   Heute bei "Elefant,Tiger&Co":
    Die Spitzmaulnashornkuh "Nandi" wurde per Ultraschall untersucht.

    Was man sah, war gar nicht gut. In ihrer Gebärmutter haben sich ein paar Zysten gebildet und die werden im laufe der Jahre größer und mehr.

    Doktor Thomas Hildebrandt vom IZW/Berlin sagte das "Nandi" noch dieses Jahr tragend werden muss.

    Schon in dieser Woche(die Aufnahmen sind von letzter Woche) sind Thomas Hildebrandt und einige seiner Kollegen wieder bei den Nashörnern in Leipzig gewesen.

    In der kommenden Folge sieht es so aus als ob "Nandi" tatsächlich künstlich befruchtet wird, der Samenspender ist vermutlich der hauseigene Bulle "Ndugu".
    (29.04.2011)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Kapazitäten? Ob neue Häuser und Anlagen wie in Augsburg oder Dortmund für Breitmaul- oder für Spitzmaulnashorngruppen errichtet werden, macht wenig Unterschied, und z.B. im Berliner Zoo wären ebenfalls Kapazitäten für eine Gruppenhaltung vorhanden (ggfs. zusätzliche durch Verzicht auf die Panzernashörner). Wenn manche Zoos dann nur Platz für zwei Tiere zu bieten haben, dann ließe sich dieser durch das EEP auch mit "überzähligen" Nashörnern (s.u.) nutzen - was für die betreffenden Zoos gleichzeitig einen Anreiz darstellen könnte, die Ressourcen auszubauen, um züchten zu dürfen.
    (28.04.2011)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Da steht man wieder vor dem Problem der Kapazitäten. Werfen Sie doch mal einen Blick nach Köln oder nach Krefeld, da ist man mit mehr als 2 Tieren schon überfordert.

    Der Idealfall wäre, zwei Bullen pro Zoo zu halten, was im Falle von Leipzig sogar machbar wäre (in diesem Haus wurden 20 Jahre lang 2 Nashornpaare gehalten, natürlich ohne Zucht und auf 50% der heutigen Gesamtfläche). Dies würde größere genetische Vielfalt durch die Partnerwahl und bessere Chance bedeuten, jede Kuh in eine Zuchtsituation zu bringen.

    Wie Rüdiger bereits anmerkte, auch Magdeburg hat das Problem, dass die jüngere der beiden Kühe den genetisch überaus wertvollen Bullen nicht als Zuchtpartner akzeptiert.
    (28.04.2011)
    Michael Mettler:   Der Einwurf von BjörnN könnte das insgesamt geringe Interesse an der Haltung erklären, während sich Breitmaulnashörner wieder steigender Beliebtheit erfreuen: Nicht (mehr) züchtende Spitzmäuler - also z.B. auch alternde Kühe - dürften schwierig zu platzieren sein, während es bei der Herdenhaltung von Breitmaulnashörnern möglich ist, "Senioren" zu behalten UND gleichzeitig züchtende Exemplare in der Gruppe zu haben.

    Falls das so sein sollte, wäre eigentlich nur durch den Aufbau von Herdenstrukturen bei Spitzmaulnashörnern gegenzusteuern. Das Potenzial dafür haben die angeblichen Einzelgänger ja im weiblichen Geschlecht durchaus, wenn die Gruppenstruktur wachsen darf. Ein System wie bei den Elefanten - Kuhkälber bleiben im Zoo, Bullen werden gewechselt - wäre m.E. zumindest einen Versuch wert.
    (28.04.2011)
    BjörnN:   @Rüdiger
    Sie erlauben eine Gegenfrage: Welcher Zoo wäre bereit, einen bisher in der Zucht nicht erfolgreichen Bullen aufzunehmen.

    Diese Möglichkeit wurde sicher in Betracht gezogen.

    Die Gehegestrukturen in Leipzig sind ausreichend, 3 Außengehege mit insgesamt 2500m² und 5 Innenboxen für 1,2 Nashörner sind vorhanden.
    (28.04.2011)
    Jan Jakobi:   Morgen Abend bei "Elefant,Tiger&Co" werden wir erfahren was genau gemacht wird.

    Man kann nur hoffen das "Hoas" Kalb lebend zu Welt kommt und "Hoa" es annimmt.

    (28.04.2011)
    Rüdiger:   Ist Nandi jetzt eigentlich künstlich besamt worden ? Mir ist noch keine erfolgreiche A.I: bei Spitzlippennashörnern bekannt, wenn ich mich nicht Irre, alias Sam Hawkins !
    Befürworte immer noch den Bullentausch im EEP, teures Prozeder für nichts. Für das Geld könnte man 3 - 4 Tiere mit Transporter austauschen und noch Gehegestrukturen verbessern.
    (28.04.2011)
    BjörnN:   "Ashanti" und "Knöpfchen" sahen sich ähnlich, abgesehen von den krummen Hornzapfen bei "Ashanti". Das Fleckenmuster war ähnlich.

    "Gajendra" war allein auf der Bullenanlage, "Naing Thein" stand im nicht einsehbaren kleinen Bullengehege. Wenn man "Gajendra" (oder "Naing Thein", wenn er auf der Bullenanlage ist) einsperren will, muss man nur den Bullen auf der kleinen Anlage zuerst einsperren und fertig.
    (26.04.2011)
    Jan Jakobi:   Wie machen die Elefantenpfleger das nur mit den beiden Bullen?

    Ist der eine in der Herdenanlage und der andere in der großen Bullenanlage zu sehen?

    Stimmt, bei "Ashani" sind es immer ca. 2 Jahre:

    1. "Twiga", geb. 16.06.2006
    2. "Jamala", geb. 08.04.2008
    3. "Meru", geb. 03.04.2010

    "Ashanti" und "Knöpfchen" (gestorben am 27.03.2010) sehen sich ähnlich, beide sind im Zoo Ostrava geboren. Müssten Halb- oder Vollgeschwister sein.


    (26.04.2011)
    BjörnN:   "Gusti" (September 2011) und "Andrea" (2011/2012( sind wieder tragend, "Ashinti" inzwischen wohl auch wieder (Speklation, sie bringt allerdings im 2-Jahres-Rhythmus Jungtiere).

    "Lubanga" hat bereits im 9-Monats-Rhythmus geworfen, 12 Monate zwischen 2 Geburten sind bei ihr keine Seltenheit. "Maputo" und "Suri" werden am 01.06. ein Jahr alt.

    Auch "Gajendra" ließ sich auf der Bullenanlage mal blicken.
    (26.04.2011)
    Jan Jakobi:   Das Giraffenjungtier vom 11. April ist das Kalb von "Emma". Das Giraffenkalb von "Andrea" musste schon zugefüttert werden.
    Welche Giraffenkuh ist den wieder trächtig?
    Entweder "Ashanti" oder "Gusti".

    Erst im Juni letzten Jahres gab es Hyänennachwuchs.
    (26.04.2011)
    BjörnN:   Es gibt Nachwuchs bei den Südlichen Riesenborkenratten (1), den Tammar-Wallabies (2), Roten Riesenkängurus (2) und Bennett-Kängurus (2), Erdmännchen (X), ein Gänsegeier- zwei Weißnackenkranich- und ein Bindenlaufhühnchenküken.

    Die Swinhoe-Fasane, Bartkäuze, Deckens-Tokos und Kronenkraniche sitzen auf Gelegen.

    3 Thomsongazellenweibchen sind tragend, in den nächsten Tagen erwartet man Hyänennachwuchs, im September eine weitere Giraffengeburt.

    In Vorbereitung auf die Eröffnung von Gondwanaland gibt es 4 zusätzliche Kassen am Eingang.

    Das Giraffenjungtier vom 11.04. muss seit Freitag zugefüttert werden, da es die Mutter aus unerklärlichen Gründen verstieß.
    (26.04.2011)
    Henry Merker:   @Jan:
    Auch wenn zwischen 1960 und 1999 schlappe 39 Jahre liegen, ist dennoch ein Bild des Bullen in dieser Dokumentation abgebildet, da es in dieser Dokumentation unter anderem auch um die Größen von Elefanten geht ;)

    "Con Voi Bon" ist auf jeden Fall in der Dokumentation abgebildet; da das Bild fast so aussieht, wie das aus dem Buch "Leipziger Zoogeschichte in Bildern" verzichte ich, es reinzustellen.
    "Con Voi Bon" wird als ein Beispiel für die geringe Größe von Arbeitselefanten aufgeführt, hatte er doch maximal eine Schulterhöhe von 250 cm. Als er in Leipzig ankam, war etwa 25 Jahre alt, was dafür spricht, dass er auch tendenziell nicht mehr gewachsen sein dürfte. Somit ist der von dir angesprochene "Mekong" schon mit 17 Jahren 20 cm größer gewesen als "Con Voi Bon".
    (26.04.2011)
    Jan Jakobi:   Text ist seehr schlecht zu lesen, können Sie ihn eventuell in etwas größer mir mailen?
    (25.04.2011)
    Jan Jakobi:   @Karsten Vick: Sind Sie der Karsten Vick den ich erwähnte?

    Da ist kein Bild bei Ihrem Beitrag.

    Offensichtlich größer als 2 MB.

    "Con Voi Bon" kam 1959 nach Leipzig und starb schon 1960 an Elefantenpocken dort.

    (25.04.2011)
    Karsten Vick:   Zweiter Versuch
    (25.04.2011)
    Karsten Vick:   @Jan Jacobi: Hier für dich ein Foto von Con Voi Bon aus dem Rostocker Jahresbericht von 1984. Wenn du gute Augen hast, kannst du den nebenstehenden Text auch lesen ;-) Der Reiter ist ein Betreuer, der aus Vietnam mitgereist ist.
    (25.04.2011)
    Jan Jakobi:   Das ist ein schöner Elefantenbulle.
    So schön wie "Mekong" und sein Sohn "Voi Nam".

    Der Mann auf "Con Voi Bons" Rücken scheint ein Mahout zu sein. Weiß jemand ob er von einem Mahout nach Leipzig über Rostock begleitet wurde?



    (25.04.2011)
    Ralf Wagner:   Hier das von Oliver angesprochene Bild von "Con Voi Bon".
    BG
    (25.04.2011)
    Oliver Jahn:   In dem kleinen Büchlein "Leipziger Zoogeschichte in Bildern" von Seifer aus dem Jahr 1990 ist ein Foto von Con Voi Bon auf der Außenanlage des Leipziger Dickhäuterhauses. Und er hatte Stoßzähne, sogar sichtbare.
    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   @Carsten:
    Ja, ich weiß.
    In der Panthera 1978 findest du einen Artikel über die Flußpferde des Leipziger Zoos, falls du den Jahresbericht hast.

    (24.04.2011)
    Carsten Horn:   @Jan: Band hab ich, aber keine Zeit zum Raussuchen und Scannen, Du weißt warum, :-)
    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   @Henry:
    Zwischen 1960 und 1999 liegen 39 Jahre. Da war dieser Bulle schon 39 Jahre tot...

    Guck mal bitte nach.


    (24.04.2011)
    Henry Merker:   @Jan Jakobi:
    Nach meinem Wissenstand müsste in der Elefantendokumentationen von 1999 ein Bild des besagten Bullen vorhanden sein. Ich werde nachsehen, wenngleich ich nicht garantieren kann, dass ich dies schon heute schaffen werde.
    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   @Carsten: Hast du denn Band 27?
    Ich habe keines der Hefte.
    Wenn du das Heft hast, kannst du mir dann das Bild einscannen und mailen?

    Elefanten aus Vietnam sehen irgendwie für mich schöner aus als zum Beispiel aus Indien.

    SIe sind selten, "Mekong" und "Voi Nam" sind neben dem Moskauer Bullen "Pamir" die einzigen Vietnam-Bullen in einem Zoo. Kühe gibt es mehrere, nur die sind in ganz Europa verstreut.

    Hier, bei mir in Hamburg, ist auch eine Vietnam-Elefantin, sie heißt "Lai-Sinh" und ist sehr schön.

    Und ein bisschen frech.

    Hätte "Con Voi Bon" länger gelebt, dann hätte es vielleicht früher (vor 2002) ein Elefantenbaby in Leipzig gegeben.

    (24.04.2011)
    Carsten Horn:   Zoologischer Garten, Band 27, da ist ein Bild drin...
    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   Waas? Nur ein einziges Bild gibt es?!

    Was ich weiß ist das er 1959 nach Leipzig kam, 2 Jahre nach "Omars" Tod. Unglücklicherweise starb er 1960 an Elefantenpocken.

    1 Jahr ist ein sehr kurzer Zeitraum, viele Bilder gibt es da nicht.
    Von "Knut" wurden in einem Jahr viel mehr Bilder gemacht.

    In diesem Forum steht einiges über "Con Voi Bon", Karsten Vick hat über ihn geschrieben. Er scheint eine Menge Informationen über diesen Bullen zu haben.
    Vielleicht hat er auch ein Bild von "Con Voi Bon".

    Entweder stellt das Bild bitte ins Forum oder mailt es mir bitte.


    (24.04.2011)
    BjörnN:   Ich suche bei Gelegentheit mal ein Bild von "Con Voi Bon" raus.

    Ich glaube, es gab ein einziges, welches ihn bei seiner Ankunft aus Rostock zeigt - bin mir aber nicht sicher.
    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   Sven, das ist der gute alte "Jackie", den kenn ich aus dem Buch "Von Elefanten und Flußpferden".

    "Jackie" war genau wie "Calvin", "Naing Thein", "Sahib-Fridolin" und "Bindu" so gut wie stoßzahnlos.

    Ob "Con Voi Bon" Stoßzähne hatte weiß ich nicht, falls es sich bei dem Schädel mit den Stoßzähnen im Keller des Elefantentempels um "Con Voi Bons" handelt, dann hatte er welche.

    Hier ein Bild von "Omar":

    http://www.heimat-leipzig.de/main/uploads/pics/Alt_Leipzig_13.jpg

    (24.04.2011)
    Sven P. Peter:   Wenn ich mich nicht ganz irre müsste es das Tier links sein:

    http://static1.akpool.de/images/cards/22/220364.jpg
    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   Kennt jemand Bilder von dem Asiatischen Elefantenbullen "Con Voi Bon"?

    Googeln ist bei dem Namen schwierig.

    Ich habe so einige Bücher und Hefte (sprich Jahresberichte) vom Leipziger Zoo.
    In einem alten Buch ("Von Elefanten und Flußpferden" von Karl Max Schneider) steht etwas über die beiden Bullen "Jackie" und "Omar", von beiden sind auch Bilder dadrin vorhanden.

    Über "Con Voi Bon" wurde vor ein paar Jahren in einem anderen Thread geschrieben, aber ein Bild von ihm fand ich nicht.

    Im Keller des Elefantentempels soll auch sein Schädel stehen.


    (24.04.2011)
    Jan Jakobi:   2004 wurden "Ndugu" und "Nandi" zusammen gelassen, leider riss sich "Nandi" bei dem zusammen treffen das Horn ab.

    Ob sie jetzt Angst vor dem Bullen hat?

    Bei "Elefant,Tiger&Co" habe ich bisher immer nur "Ndugu" mit "Sarafine" zusammen gesehen.
    Der Bulle deckte auch, aber leider ohne Erfolg.

    Vielleicht sollte man "Sarafines" Eierstöcke untersuchen.

    Bei "Mekong" waren die Samen eigentlich auch Ok.

    Aber wir sollten bis kommenden Freitag abwarten, rum zu spekulieren wie es mit der Nashornzucht in Leipzig weiter geht bringt auch nicht viel.

    Ich würde mal "Trinh" unter die Lupe nehmen, "Hoa" und "Don Chung" sowie "Mekong" wurden schon mal unter die Lupe genommen.

    Nur "Trinh" nicht, sie ist auch die einzige Kuh die ein Kalb hatte.
    Da bestand noch kein Grund sie unter die Lupe zu nehmen.
    (23.04.2011)
    BjörnN:   "N'dugu" hat bisher nicht erfolgreich und nur "Sarafine" gedeckt. Womöglich scheuen sich andere Halter deshalb, mit Leipzig den Bullen zu tauschen.

    Als Zoo Magdeburg würde ich, ehrlich gesagt, meinen Importbullen nicht nach Leipzig abgeben, zumal man sich mit "N'dugu" einen Wackelkandidaten ins neue Haus holen würde.

    Ich würde eher einen Tausch der Kühe zwischen Magdeburg und Leipzig als sinnvoll erachten.

    Ich frage mich schon lange, warum man "N'dugu" nicht durch einen anderen Bullen ersetzt.

    Bisher hat Leipzig mit der Bullenabgabe eher den Kürzeren gezogen, dafür anderswo eine erfolgreiche Zucht sichergestellt wurde, was letztlich wichtiger ist als der Einzelerfolg (Klaus 1988 und Jasper 1999, jeweils nach Berlin).

    "N'dugu's" Sperma erwies sich bei der mikroskopischen Untersuchung wohl als tadellos, es spräche also nichts dagegen, "Nandi" mit seinem Sperma zu befruchten.
    (23.04.2011)
    Jan Jakobi:   Der Sprecher Christian Steyer hat nur gesagt das "Nandi" endlich ein Kind bekommen soll. Da mehrere Mitarbeiter des IZW (Thomas Hildebrandt usw.) zu sehen waren, vermute ich das man sie künstlich befruchten will.

    Ich hätte lieber einen Spizmaulnashornbullen aus einem anderem Zoo geholt.
    (23.04.2011)
    Rüdiger:   Wieso den komplizierten undd teuren Weh der A.I. wählen. Wieso kanmn man bei den Nashörner nicht genauso einen Bullentausch vornehmen, wie bei den Elefanten. Zumal Hannover und Leipzig keinen zuchtfähigen Bullen momentan haben. Die jünger Kuh in Magdeburg verschmäht auch die Annäherung von Madiba. Also lasst uns Nashornbullen - wechsel betreiben, das fördert sich die Erfolgsquote im EEP.
    Wieso gibt es keine bessere Zuchtkoordination diesbezüglich ?
    (23.04.2011)
    Jan Jakobi:   Wenn ich das gestern Abend in der Vorschau bei "Elefant,Tiger&Co" für nächste Woche Freitag richtig interpretiert habe, dann soll die Spitzmaulnashornkuh "Nandi" künstlich befruchtet werden.

    Als Samenspender dürfte der Magdeburger Bulle "Madiba" helfen, die Hannoveraner Spitzmaulnashornkühe sollen von ihm (leider erfolglos) mit seinen Samen besamt worden sein.


    (23.04.2011)
    Jan Jakobi:   Soeben las ich auf der Homepage des Zoo Leipzigs das heute ein Okapiweibchen namens "Zawadi" aus der Stuttgarter Wilhelma eingetroffen ist.

    Das Weibchen wurde 2009 in der Wilhelma Stuttgart geboren.


    (21.04.2011)
    BjörnN:   Das bewährte Weißnackenkranich-Paar hat Küken Nr. 29 und Nr. 30 (seit 1996) erbrütet.

    Auch die Deckens-Tokos, Swinhoe-Fasane und Kronenkraniche sitzen auf Gelegen.
    (20.04.2011)
    Jan Jakobi:   Auf der Homepage von "Elefant,Tiger&Co" steht jetzt was am kommenden Freitag "dran kommt".

    Unter anderem die Geschichte was mit dem Mähnenwolf "Hidalgo" passiert ist.

    Wie schon geschrieben wurde er zu Beginn einer Fütterung von Jörg Gräser liegend aufgefunden. Zu dem Zeitpunkt lebte er noch.

    In einem Artikel im Internet zur Geburt der Mähnenwolfbabys im Januar 2011 fand ich das "Hidalgo" im Februar 2006 in Russland geboren wurde. Er wurde nur 5 Jahre alt. Er hätte etwa dreimal so alt werden können.

    Er fraß nichts mehr und bewegte sich auch nicht mehr, da hat dann Jörg Gräser Chef-Zootierarzt Andreas Bernhard alarmiert. Andreas Bernhard spritze per Blasrohr schmerz- und krampflösende Medikamente. Als das auch nicht half, wurde er kurzerhand in Narkose gelegt um ihn etwas genauer zu untersuchen. Noch während "Hidalgo" auf dem OP-Tisch liegt schläft er für immer ein. Ein Untersuchungsbefund des toten Körpers ergab das seine Harnblase durchgebrochen ist.

    Ich denke ein neues Männchen kommt erst frühestens wenn die vier Jungtiere erwachsen geworden sind und dann in einem anderem Zoo untergebracht worden sind.
    (20.04.2011)
    Jan Jakobi:   Laut dem Vorspann für nächste Woche Freitag bei "Elefant,Tiger&Co" scheint der Mähnenwolfrüde "Hidalgo" mehr tot als lebendig zu sein.

    Jedenfalls sah man ihn im Vorspann am Zaun seiner Anlage auf der Seite liegen.

    Als Jörg Gräser ihn rief stand er nicht auf, nur sein Weibchen "Christa" lief in die Kamera.
    Die 4 Babys von "Hidalgo" und "Christa" waren außerhalb der Kamera.

    Auf der Homepage des Zoo Leipzig deutet nichts auf sein Ableben hin.

    Vermutlich ist er schwer krank.
    Näheres wird man am nächsten Freitag sehen.

    Weiß jemand wie alt "Hidalgo" ist?

    Die Mähnenwölfin "Luzie" wurde 14 Jahre alt.



    (16.04.2011)
    BjörnN:   Es handelt sich um eine gesunden Bullen.

    Nach der männlichen Totgeburt 2008 (das Kalb musste bei Geburtsstillstand von den Pflegern entwickelt werden) und "Kimani" im November 2009 ist der Bulle "Emma's" 3. Kalb und das gerade einmal 17 Monate nach ihrer letzten Niederkunft.

    Wenn alles gut geht werden "Andrea" und "Gusti" den Jungtierreigen 2011 vervollständigen.
    (12.04.2011)
    Jan Jakobi:   Na, endlich.

    Habe schon seit Januar damit gerechnet.

    Es handelt sich um ihr drittes Kalb.

    Das erste war eine Totgeburt und das zweite kam im November 2009 zur Welt.
    (12.04.2011)
    Ralf Wagner:   Aktuelle Radiomeldung: Giraffenkuh "Emma" hat heute Morgen ein Junges zur Welt gebracht, 1.80m groß und 63kg schwer.
    BG
    (12.04.2011)
    BjörnN:   Die vier Östlichen Weißbartgnus haben den Zoo Richtung Indonesien verlassen.
    (04.03.2011)
    BjörnN:   Die beiden Leipziger Opossum-Weibchen haben bereits einen Partner. Der heißt allerdings "Teddy.
    (02.03.2011)
    Jennifer Weilguni:   Das Opossum an und für sich wäre als Tier ja schon nennenswert, immerhin sind sie nach wie vor relativ selten in Zoos anzutreffen.
    Nichtschielende Opossums sind aber mindestens genauso interessant :-) Vielleicht sollte Heidi einen Partner bekommen, der dann Oscar getauft wird?
    (02.03.2011)
    Michael Mettler:   Ich frage mich gerade, warum das schielende Opossum Heidi noch gar nicht zum Forum-Thema wurde - zumal es jetzt sogar Oscar-Gewinner vorhersagen kann... ;-)
    (01.03.2011)
    BjörnN:   Der erste Nachwuchs im Bereich Afrika kommt von den Rotduckern, das 6. Kalb des 2006 zusammengestellten Paares.

    Im Neuen Vogelhaus haben die Weißbauch-Zwergseidenäffchen Zwillingsnachwuchs, die Luzon-Dolchstichtauben haben 2 Küken erbrütet.

    Den Irbissen stehen nach dem Tod des alten Amurleopardenkaters nun 3 Käfige zur Verfügung.

    Mit etwas Glück erwartet man 2011 gleich zwei Anoakälber. Das weibliche Jungtier von Juni 2010 ist bereits von der Mutter abgesetzt, das Zuchtpaar wieder zusammen auf der Anlage.
    (19.02.2011)
    Michael Mettler:   Schade. Die würden auf der Anlage bestimmt ein eindrucksvolles Bild abgeben.
    (10.02.2011)
    BjörnN:   Für Kaffernbüffel dürfte die Zwischenwände nicht annährend stabil genug sein. Die Boxen sind für ihre Größe auch nicht ausgelegt...
    (10.02.2011)
    WolfDrei:   pardon: sehe gerade - es sind EllipsenWB. mit Elen
    (10.02.2011)
    WolfDrei:   Defassas und Elen: scheint in Johannisburg zu funktionieren selbst mit adulten Böcken auf einer Anlage, die größenmäßig der Leipziger entspricht. Wie gesagt: es kann...
    (10.02.2011)
    Michael Mettler:   @BjörnN: So weit mir bekannt ist, gelten männliche Wasserböcke (speziell Defassas und Ellipsenwasserböcke) in Vergesellschaftungen als relativ gefährliche "Stänkerer". So hatte z.B. ein Pfleger aus Emmen mal berichtet, dass man nach schlechten Erfahrungen keinen Defassabullen mehr auf die Afrikasavanne lasse, der älter als drei Jahre sei. Auch in Hannover, wo man ja traditionell experimentierfreudig mit Huftiervergesellschaftungen ist, war die frühere Defassa-Zuchtgruppe rund drei Jahrzehnte lang nie mit anderen großen Huftierarten, sondern immer nur mit deutlich kleineren (nacheinander Dorkasgazellen, Sömmeringgazellen und Bergriedböcke) und zuletzt mit Straußen vergesellschaftet. Dennoch GIBT es durchaus Gemeinschaftshaltungen mit diesen Arten, aber eben wohl keine Garantie für das Gelingen - zumal es ja auch noch darauf ankommt, was die Zebras von Wasserböcken halten.

    Ohne geografische Festlegung auf Ostafrika wären die von Jan Beensen angeführten Blässböcke sicher eine gute Alternative. Für Nyalas erscheint mir die Anlage zu offen und deckungsarm, und für deren abliegende Kälber könnten die Zebras zum Problem werden.

    Wenn entsprechend stabile Stallungen vorhanden sind, würde ich übrigens sogar mal einen Gedanken an Afrikanische Büffel verschwenden. Auch die haben sich bei den spärlichen Vergesellschaftungsversuchen durchaus als kompatibel erwiesen (z.B. in Boras Kaffernbüffel u.a. mit Giraffen und Steppenzebras, in Givskud mit u.a. Rappenantilopen und Weißschwanzgnus, in Hodenhagen Rotbüffel mit Giraffen und diversen Großantilopen).
    (09.02.2011)
    Jan Beensen:   Für Afrika sind wohl Nashörner und Wildhunde (Haus steht schon) fest.
    Was aus den anderen Arten aus dem damaligen Plan (Leoparden, Warzenschweine, Flußpferde, Paviane) wird, weiß ich nicht.
    (09.02.2011)
    BjörnN:   Die Planungen im Rahmen des Masterplanes in diesem Zoobereich sind dahingehend hinfällig, weil sie die Gondwanalandhalle an der Schrittstelle der Kontinente Asien, Afrika und Südamerika berücksichtige.

    Die Spitzmaulnashornhaltung wird sicher nicht aufgegeben, ob und wann die Flusspferdhaltung wieder aufgenommen wird, kann ich nicht sagen.

    2012 sollen die Bauarbeiten von Südamerika und der weitere Ausbau des Gründergartens beginnen.

    Bei der Gondwanaland-Baustellenführung wurde erwähnt, dass nach dem Gondwanaland neue Leopardenanlagen entstehen sollen, teilweise im Rahmen eines neuen Anlagenkomplexes "Himalaya" unter Nachnutzung der historischen Raubtierterrassen.
    (09.02.2011)
    Jan Jakobi:   Laut dem Masterplan (abgebildet in der Zoo-Chronik) sollten am Ende der Kiwara-Savanne, ungefähr dort wo die Dahomey-Rinder ihre Anlage haben, Spitzmaulnashörner und Flußpferde ein Gehege bekommen.

    Gibt es neue Pläne zu den beiden genannten Tierarten?

    Oder werden beide Haltungen (Flußpferdhaltung wurde 2005 aufgegeben) aufgegeben?

    Zwergflußpferde werden in der Gondwanaland-Halle einziehen, das steht jedenfalls fest.

    Was soll nach der Gondwanaland-Halle gebaut werden?


    (09.02.2011)
    Jan Beensen:   Nyalas oder Blessböcke könnten ja auch noch passen.
    Aber lassen wir uns überraschen...
    (09.02.2011)
    BjörnN:   @Jan Jakobi
    Woran sie gestorben weiß ich nicht, es geschah aber binnen eines Jahres.

    In Leipzig wurden die Tiere grundsätzlich separat aufgestellt, auf steinigem trockenen Untergrund gehalten und waren immer ohne Vergesellschaftung.

    Womöglich führte die Nichtbeachtung einer dieser Grundsätze, die über 20 Jahre eine erfolgreiche Haltung und Zucht garantierten, zum Verlust der Gruppe.
    (09.02.2011)
    BjörnN:   Große Kudus zu bekommen ist ganz sicher kein Problem - war nur eine Idee von mir.

    @Michael Mettler
    An Elenantilopen habe ich auch schon gedacht, die Art könnte aber zu groß für die vorhandenen Ställe sein bzw. nur Platz für eine kleine Herde (1,2) zur Verfügung stehen.

    Impalas sind eine äußerst attraktive Art und würden sich in größerer Zahl auch gut auf der Anlage machen.

    Wie schaut es denn mit Wasserböcken aus??

    Da die Säbelantilopen hoch bedroht und ein Paradebeispiel für einen Grundpfeiler des modernen Zoologischen Gartens sind (Leipzig hat bereit mehrere Nachzuchten erfolgreich in Marokko und Tunesien ausgewildert) wird man an diesen sicher festhalten, auch wenn sie als Wüstenbewohner nicht auf die Grassavanne passen und leicht durch eine ebenso attraktive, geographisch korrektere Art zu ersetzen wären.
    (09.02.2011)
    Jan Jakobi:   Woran sind die Rothalsgazellen gestorben?

    An den Bussen, die durch den Park fahren, wohl kaum.
    (09.02.2011)
    Jan Beensen:   Ich glaube dann waren dass die Damagazellen, die ich im Kopf hatte...
    Alle tot?
    Das ist übel...

    Züchten Berlin, Duisburg und Gelsenkirchen nicht Große Kudus?
    Ich denke mal, dass man an die ohne allzu große Probleme kommen würde...
    (09.02.2011)
    Jan Jakobi:   @BjörnN: Das die Damagazellen (Ich wusste nicht das sie Rothalsgazellen heißen) im Serengeti-Park Hodenhagen gestorben sind wusste ich nicht. Nicht so toll.

    Ich hoffe das die nächsten Zuchterfolge bei den Thomsongazellen glücklicher verlaufen, das kann bei Erstgeburten vorkommen das es nicht gut läuft.

    Große Kudus gibt es bei Hagenbeck, leider nur 2 Weibchen. Ob es dort einen Bullen gibt kann ich nicht sagen, weil ich ihn die letzten Besuche nie gesehen habe.


    (09.02.2011)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Viel Auswahl an ostafrikanischen bzw. AUCH in Ostafrika vorkommenden Antilopenformen bietet die europäische Zoowelt allerdings nicht mehr, darunter mehrere, deren Bullen in Vergesellschaftungen auch nicht ganz ohne sein können... Die unkomplizierteste Lösung wäre es wahrscheinlich, sich Elenantilopen und/oder Impalas aus Osnabrück zu holen, da die Tiere dort das Zusammenleben mit Grevyzebras und Giraffen von Klein auf kennen.
    (09.02.2011)
    BjörnN:   @Jan Jakobi
    Die alte Grevy-Zebra-Anlage + Haus wurde im Rahmen des Gondwanalandbaus 2008 abgerissen, vorher bestand die Anlage, versteckt hinter dem Bullenhaus, noch und diente als Quarantänestall für diverse Tiere (Zebras, Dallschafe, Wildpferde etc.).

    Momentan rollen auf dem Gelände die LKWs, welche Pflanzen anliefern und Erde abtransportieren. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird ein Teil des Geländes in den Außenanlagen der Rückwärten Tierhaltung (Quarantäne) aufgehen.
    (09.02.2011)
    BjörnN:   Die Rothalsgazellen (2,6), die Sie sicher meinen, einst eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen dieser Art in Europa, sind 2002 innerhalb kurzer Zeit in Hodenhagen über die Wupper gegangen.

    Sie wurden bei Baubeginn des Elefantentempels im Safaripark eingestellt und sollten ursprünglich 2004 die neue Kiwarasavanne beziehen - daraus wurde leider nix.

    Ansonsten sind mir keine Antilopeneinstellungen bekannt.

    Die Pfleger halten sich bezüglich Zukunftsplänen noch sehr bedeckt, was verständlich ist. Von einer "riskanten" Art für Vergesellschaftungen wie den Gnus wird man sicher die Finger lassen.

    Große Kudus wurden in Leipzig in der Vergangenheit bereits erfolgreich gepflegt und gezüchtet. Eine Rückkehr dieser Art könnte ich mir vorstellen.

    Da die Savanne von ostafrikanischen Tierarten dominiert wird (Rothschildgiraffen, Grevy-Zebras, Thomson-Gazellen, die Säbelantilopen waren nun einmal im Bestand und mussten irgendwo unterkommen - ich hoffe nachwievor auf eine Umbesetzung) halte ich eine mittelgroße Antilopenart mit einem Verbreitungsgebiet in Ostafrika für wahrscheinlich.
    (09.02.2011)
    Jan Jakobi:   Es gab mal bis 2001 Damagazellen im Leipziger Zoo, die mussten aber leider abgegeben werden.
    Sie wurden abgegeben, weil die Geburt von "Voi Nam" erwartet wurde und man deswegen Platz brauchte für die anderen Elefanten. So entstand auf der Fläche vom ehemaligen Flußpferdaußenbecken bis kurz vor der ehemaligen Zebra-Anlage (die steht glaub ich noch) eine Elefantenbullen - Anlage plus Elefantenbullen - Haus.

    Und eben auf der Fläche war die Anlage der Damagazellen.

    Die Damagazellen gingen an den Serengeti-Park Hodenhagen, wo sie vielleicht noch sind.

    Auf der Kiwara-Anlage leben Säbelantilopen als einzige Antilopenart.
    (09.02.2011)
    Jan Beensen:   Hatte Leipzig nicht noch andere Antilopen irgendwo eingestellt?
    Oder bringe ich da was durcheinander?
    (09.02.2011)
    Michael Mettler:   Ist denn schon eine andere Antilopenart als Ersatz für die Gnus angedacht?
    (09.02.2011)
    BjörnN:   Na hoffentlich nicht, es gibt Tierarten im Zoo, die eine Blutsauffrischung bzw. Ergänzung von Zuchtpartnern dringender nötig haben.
    (08.02.2011)
    Daniel Meier:   Im Tausch gegegen Elefanten? scnr
    (08.02.2011)
    BjörnN:   Sie sollen den Zoo verlassen und in einem südostasiatischen Zoo eine neue Heimat finden.
    (08.02.2011)
    Jan Beensen:   zu den Gnus: "Richtung Asien verlassen" hört sich nicht gut an.
    Hat sich in DE/EU kein Halter gefunden?
    Oder ziehen sie etwa nur innerhalb des Zoos Richtung "Asien"?
    (07.02.2011)
    BjörnN:   - min. dreifacher Nachwuchs bei den Erdmännchen
    - erster Nachwuchs bei den Damohey-Zwergrindern
    - Die Mähnenwolfwelpen wurden als 2,2 gesext (*10.01.2011).
    - In den kommenden Wochen wird ein neuer Dallschafbock aus Krefeld erwartet.
    - 4 Wildpferstuten gehen demnächst in das Freigehege in der Schordheide.
    - Die ersten Zuchtansätze bei den Thomsongazellen waren frustran, beide Jungtiere kamen tot zur Welt bzw. wurden tot von den Pflegern entwickelt.
    - Zwei Grevy-Zebra-Junghengste von 2009 wurden kastriert und leisten bis zu ihrer Abgabe den derzeit 9 Stuten Gesellschaft.
    - Der erste Pustelschweinnachwuchs ist inzwischen zu sehen.
    - Die Belanger-Tupajas sind nicht mehr in der Schau.
    - Die 4 Östlichen Weißbartgnus sollen den Zoo in Kürze Richtung Asien verlassen.
    - Amurleopard "Balin" (22) verstarb am 22.01.
    (07.02.2011)
    Jan Jakobi:   In der vergangenen "Elefant,Tiger&Co"-Folge wurden 4 Mähnenwolfbabys gezeigt, sind entweder letzte oder vorletzte Woche geboren.

    Eltern sind "Hidalgo" und "Christa"
    (05.02.2011)
    Ronny:   Um 1895 gab es noch keine Unterarteneinteilung erst nach 1900 wurden die Arten in Unterarten eingeteilt, da die Namen irgendwann ausgegangen sind. Dies liegt darin, dass die linnéistische Nomenklatur vorschriewbt, dass Arten einmalig benannt werden und die Bezeichnung auch der Art direkt zuordbar ist. Anfang 1900 kam auch eine Revison der Bennung der Arten herraus. Dies Neuerungen in der Nomenklatur habe ich auch irgendwo auf dem Rechner..wer will einfach bescheit sagen.
    (22.01.2011)
    Alexander Fuchs:   @Oli Das dürfte dann auch der Holzschnitt sein. Ich habe auch in der Zootierliste nachgeschaut (außer Unterarten) und da war es nicht als Dicerorhinus sumatrensis geführt, sondern als Dicerorhinus sumatrensis sumatrensis und ich ich weis nicht ob damals dese UA schon beschrieben wurde, denn es hies laut der Zeichnung Dicerorhinus sumatrensis.

    (22.01.2011)
    BjörnN:   Das Tier wird auch in der 125-Jahr-Chronik von 2003 erwähnt und ist dort auch abgebildet. Es lebte bis 1906 im Zoo, war aber wohl stets alleine.

    Ich habe die Chronik gerade nicht zur Hand und bin mir, auch angesichts des Beitrags von Michael Mettler, nicht mehr sicher, ob der Haltungszeitraum 1889 bis 1906 in der Zootierliste (Eintrag stammt von mir, aber ist unbeachtet schon ewig drin) korrekt ist.
    (22.01.2011)
    Oliver Jahn:   Nach den "Leipziger Zoogeschichten“ von Seifert Seite 21 hat Pinkert das Tier 1895 erworben und in der "Leipziger Illustrierten Zeitung“ war das Tier auf einer Zeichnung abgebildet, welche man ebenfalls auf Seite 21 des kleinen Buches sehen kann.
    (21.01.2011)
    Alexander Fuchs:   Vielen Dank für die schnelle Aufklärung.
    (21.01.2011)
    Michael Mettler:   Laut einem Artikel im International Zoo Yearbook von 1960 soll sich ein Exemplar 1894 im Zoo befunden haben. Soll Privatbesitz von Ernst Pinkert gewesen sein und deshalb nicht in den "offiziellen" Zoobeständen geführt worden sein. Und: "Rumours in Leipzig say that Pinkert handled more than one sumatraensis."
    (21.01.2011)
    Alexander Fuchs:   Ich bin heute über einen Holzstich von 1895 von Leutemann gestoßen und darauf war ein Sumatranashorn abgebildet, mit dem Titel " Sumatra Rhinoceros im Zoologischen Garten in Leipzig "

    Damit ist anzunehmen das es zumindest ein Sumatranashorn gab.
    (21.01.2011)
    cajun:   http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11099:zoo-leipzig-erwartet-elefantennachwuchs&catid=69:leipzig&Itemid=274

    Laut dieses Artikels soll Saida ihrer Tochter bei der Geburt bei stehen. Also bleibt Salvana wohl in Leipzig?!?
    (12.01.2011)
    Liz Thieme:   Ich weiß nicht, was der aktuelle Stand ist. Aber Sommer 2009 hieß es aus dem Revier bei Hagenbeck, dass man nicht daran glaube, dass sie zurückkomme. Ua wurde der Grund der Herdenformation genannt. Evtl habe ich das bei Hagenbeck oder hier schon mal berichtet.
    (12.01.2011)
    Michael Mettler:   Hieße das nicht, dass Indra alias Salvana dann vor der Geburt ihres Kalbes zurück nach Hamburg müsste? Sie ist doch von Hagenbeck nur zum Decken in Leipzig eingestellt worden?
    (12.01.2011)
    BjörnN:   Lt. Pressemitteilung sind die 14jährige "Indra" und die 25jährige "Hoa" definitiv tragend, für beide ist es die erste Schwangerschaft.

    Eine erneute Schwangerschaft von "Trinh", 27 Jahre alt, kann noch nicht definitiv bestätigt werden.

    Die beiden Kälber werden im Februar/März 2012 erwartet.
    (12.01.2011)
    BjörnN:   Der Zoo hat heute bestätigt, dass 2 Elefantenkühe trächtig sind, bei einer 3. Kuh ist man sich noch nicht endgültig sicher.
    (12.01.2011)
    Liz Thieme:   Ein Kommen und Gehen in Leipzig. Okapi-Bulle Steve ist nun in Berlin.
    (10.01.2011)
    BjörnN:   Gestern in den Abendstunden traf aus München Elefantenbulle "Gajendra" im Leipziger Zoo ein.

    Der Zoo hatte sich bereit erklärt, den Bullen aufzunehmen, da das Münchner Elefantenhaus baufällig ist und dringender Renovierung bedarf.
    Die Kühe verbleiben in München und beziehen nach dem Winter ein Übergangsquartier auf der Bullenanlage.
    (09.01.2011)
    BjörnN:   Unter den Südlichen Tamanduas, die derzeit in der Rückwärtigen Tierhaltung ihr Quarantänezeit absitzen, befinden sich auch Tiere für den Zoo Dresden.
    (31.12.2010)
    Ronny:   Via kurz Email wurde mir heute mitgeteilt, dass für die Gondwanahalle Tamanduas angekommen sind.

    Herkunft der Tiere stand nicht in der Mail.
    (31.12.2010)
    Alexander Fuchs:   Langfristig haben wohl die Dallschafe in Leipzig ausgediehnt Ich gehe mal davon aus das die Tiere in einen Partnerzoo abgeben werden und mein persönlicher wunsch ist ganz klar auch die Alternative Zoo Halle und seinem Bergtierkonzept.

    Das mit einem neuen bock dürfte kein Problem darstellen, aber der alte war schon ein imposantes Tier.
    (23.12.2010)
    BjörnN:   Aus Plzen oder Krefeld müsste ein neuer Bock problemlos zu beziehen sein.

    Ich hoffe nachwievor, dass diese Art auch langfristig einen Chance im Zoo hat und man angesichts der engen Verwandschaft der europäischen Tiere einen Import zur Blutauffrischung anstrebt.
    (23.12.2010)
    WolfDrei:   Bezugnehmend auf die Mitteilung von A. Fuchs: der Dallschafbock etwa im September 09 - das beste Exemplar, das ich bisher gesehen habe. Nach einer Mitteilung einer Pflegerin vor 2 Monaten sollte ein neuer Bock etwa011 kommen, hatte er doch schon Schneidezähne verloren.
    (23.12.2010)
    Alexander Fuchs:   Die Gnuhaltung wird aufgegeben, leider. Das imposante Dallschafmännchen ist auch leider verstorben. Ich denke mal das man sich um ein neues bemühen wird.
    (15.12.2010)
    Liz Thieme:   Man sollte bei den Okapis aber noch hinzufügen, dass der eine Bulle für das Weibchen weichen wird.
    Und zu den Gnus sagt der Zoo "voraussichtlich Abschied von der Kiwara-Savanne nehmen". Ich weiß, dass das erstmal Haarspalterei ist, aber wer weiß.

    Neben den Winterpreisen (November bis März) gibt es noch weitere Vergünstigungen: "Daher haben wir neben den vergünstigten Familientickets auch Sparpreise im Angebot. [...] Ab Saisonstart 2012 bieten wir über die Sommermonate hinweg am ersten Montag im Monat einen Zoospartag an“, erläutert Dr. Junhold."
    Quelle: PM Zoo Leipzig
    (15.12.2010)
    BjörnN:   Des Weiteren berichtet die Lokalpresse, dass es künftig Winter- und Sommerpreise geben wird. Die veröffentlichten Neupreise (17 Euro bzw. 10 Euro) sind die kommenden Sommerpreise.

    Im kommenden Jahr testen LVB, MVB und Zoo erstmal ein Kombiticket für Zoo und Nahverkehr, welche man online buchen kann.
    (15.12.2010)
    BjörnN:   Die Vergesellschaftng hat nicht funktioniert, der Bulle attackierte die übrigen Savannenbewohner und ein unverwandter neuer Bulle ist nicht verfügbar...
    (15.12.2010)
    Sacha:   Das mit den Gnus ist aber eine schlechte Nachricht. Weiss man den Grund für die Aufgabe?
    (15.12.2010)
    BjörnN:   Die Besucherzahlen 2010 werden wohl um etwa 12% niedriger ausfallen als noch 2009.

    Im kommenden Jahr wird die Gnuhaltung wieder aufgegeben. Ein Okapiweibchen wird angeschafft, um in die Zucht einzusteigen.

    Im vom Leipiger Zoo finanzierten und geleiteten Nasenfrosch-Zuchtprojekt in Chile gibt es den ersten Erfolg, 30 Kaulquappen sind geschlüpft.
    (15.12.2010)
    Michael Mettler:   @BjörnN: OK, demnach wären die beabsichtigten Intervalle länger als ich nach der Info vermutete.
    (10.12.2010)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Ich nehme an, dass die Rüsselspringer so lange das Terrarium bewohnen bis das Paar auf natürlichem Wege das Zeitliche gesegnet hat. So alt werden diese Tiere ja nicht.

    Dann kann man hinter den Kulissen ein neues Paar etablieren und Platzhalter werden die Striemengrasmäuse, welche bei den Besuchern hoch im Kurs standen, gab es doch immer quirligen Nachwuchs.
    (09.12.2010)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Welchen Grund gibt es für die Intervall-Lösung bei den Kleinsäugern? M.W. sind doch Rüsselspringer sehr territoriumsgebundene Tiere, so dass ein Wechselspiel für sie erheblichen Stress bedeuten könnte.
    (09.12.2010)
    BjörnN:   Die Kurzohrrüsselspringer sind wieder in der Schau, die Striemgrasmäuse hinter den Kulissen. Beide Arten sollen sich in Zukunft in gewissen Intervallen im Huftierhaus abwechseln.

    Das Terrarium der Krokodiltejus und Stirnlappenbasilisken wird derzeit renoviert und ist nicht besetzt.

    Die Bindenlaufhühnchen führen 3 Küken, beide Zwergagutis sind in der Schau und vertragen sich inzwischen gut.

    Die stürmische Paarungszeit bei den Schuppentieren ist zu Ende gegangen, ob mit Erfolg wird sich im nächsten Frühjahr zeigen. Das Männchen hat sich einen Fremdkörper eingelaufen und muss medizinisch behandelt werden - keine große Sache.
    (09.12.2010)
    Alexander Fuchs:   Ich gehe mal stark davon aus, dass die Tiere aus Prag kommen werden.
    (08.12.2010)
    Ralf Sommerlad:   Ich hab mich auch nicht näher erkundigt, obs nun einen Komodowaran in Leipzig gibt oder nicht, aber wenn nicht dann kommen die: Die derzeitige Flut an europäischen Nachzuchten schreit ja förmlich nach guter und artgerechter Unterbringung. Ich sehe das derzeit ein bisschen mit Sorge...
    (08.12.2010)
    ASH:   Leipzig hat keinen Komodowaran im Bestand. Das Exemplar aus Rotterdam ging nicht nach Deutschland.
    (07.12.2010)
    BjörnN:   Ein niederländischer Zoofreund hat unter Berufung auf drei Tierpfleger in Rotterdam berichtet, dass der männliche Waran nach Leipzig gegangen ist.
    (07.12.2010)
    Henry Merker:   Zumindest sind sie laut Zootierliste bereits im Bestand...natürlich kann es dort auch zu Fehleinträgen kommen...
    (06.12.2010)
    Alexander Fuchs:   @BjörnN Ganz sicher??? Dann ist es aber nicht Leipzig, noch nicht...
    (06.12.2010)
    BjörnN:   Der Komodowaran ist in die deutsche Zoolandschaft zurückgekehrt.
    (27.11.2010)
    Klaus Schüling:   Putzdienst am Werk

    Wir haben einige Einträge und Randbemerkungen der letzten Tage in diesem Thread gelöscht.
    Ich bitte alle Sheriffs und Hilfssheriffs das "Schießen" und Absenden von spitzen Feilen zu unterlassen.

    Dazu zwei Zitate aus unseren Spielregeln (s.u.):

    "Bitte bedenken Sie vor dem Eintrag eines Beitrags, dass dieser unter Umständen jahrelang bestehen bleibt."


    "Das Forum ist nicht der richtige Ort für persönliche Auseinandersetzungen. Wer sich von den Äußerungen eines anderen beleidigt fühlt oder diese für unwahr hält, möge sich bitte mit mir direkt in Verbindung setzen (per E-Mail oder Telefon)."

    Danke
    (24.11.2010)
    Mel:   Auch ich hoffe natürlich das sich die beiden Tapire in Zunkunft fortpflanzen. Aber ich muss gestehen, dass ich es sehr sehr schade finde, dass man sie erst zur Eröffnung von Gondwana sehen wird. Gehöre ich doch zu den Menschen die zwar einen Fernseher haben, der aber seid mehr als zwei Jahren nicht angeschlossen ist. Und ich doch immer noch eine Live-Sichtung dem TV-Bild vor ziehen. ;-)

    @BjörnN: Vielen Dank nochmals für die schnelle und aufschlußreichen Antworten.
    (22.11.2010)
    Oliver Jahn:   Natürlich ist mir das bekannt, aber auch in dieser Zeit hatte man lediglich von Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre eine Chance auf Nachwuchs, denn ab 76 gab es nur noch ein Einzeltier, damit dürfte sich auch die fehlende Zucht der 80er erklären.
    Und selbstredend hoffe auch ich auf eine neue Zucht, ich fand nur das "80 Jahre lang warten" so putzig. ;-)
    (22.11.2010)
    BjörnN:   In den 60er, 70er und 80er Jahren hielt man die Tiere schon, jeweils ohne Nachwuchs - aber das dürfte Ihnen bekannt sein.

    Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man einen neuen Versuch zur Zucht dieser wunderschönen Tiere nun vielversprechend begonnen hat.
    (22.11.2010)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, der Zoo Leipzig wartete 80 Jahren lang auf Nachzucht bei den Schabrackentapiren? Das ist natürlich auch schwierig bei diesen Tieren Nachwuchs zu erhalten, wenn man sie über Jahrzehnte gar nicht hält.
    (22.11.2010)
    BjörnN:   "Indra" war bei meinem Besuch in Nürnberg heiß, der neue Mann aus Belfast sehr interessiert an ihr.

    Eine Zusammenführung war zu diesem Zeitpunkt wegen der Anwesenheit von "Laila" wohl noch nicht möglich, inzwischen schon.

    "Indra" nahm bereits mit 22 Lebensmonaten erfolgreich auf, in diesem Alter ist auch "Laila" inzwischen. Wenn sich die beiden also verstehen, könnte sich die erste erfolgreiche Nachzucht, auf die der Zoo schon 80 Jahre lang wartet, bald einstellen.
    (22.11.2010)
    BjörnN:   Als Großtiere fehlen nun nur noch die Zwergflusspferde.
    (22.11.2010)
    Daniel Meier:   Für Infos zum Zoo Leipzig empfehle ich Elefant, Tiger und Co. Die letzte Sendung ist immer in der Mediathek zu sehen (momentan mit beiden Tapiren). Ich vermute, dass die Tiere erst mit Gondwanaeröffnung für den normalen Besucher zu sehen sind :(
    (22.11.2010)
    BjörnN:   "Copasih" kam vor etwa 2 Monaten aus Großbritannien nach Leipzig. "Laila" sah ich noch vor 4 Wochen in Nürnberg bei ihrer Mutter, da erzählte mir ein Pfleger, der weiß, dass ich aus Ostdeutschland komme, dass sie nach Leipzig geht, wo sie vor etwa 1,5 Wochen eingetroffen ist.

    Man wird die beiden sicher erst zur Eröffnung im nächsten Herbst sehen können. Sie sind wie auch zahlreiche andere Neuankömmlinge der letzten Monate in der Rückwärtigen Tierhaltung untergebracht, da es im Zoo kein adäquates Gehege für eine frühere Schau für sie gibt.
    (21.11.2010)
    Oliver Jahn:   In Leipzig habe ich als Kind meinen ersten Schabrackentapir gesehen, damals etwas ganz besonderes und bis heute keine wirklich häufig gezeigte Art. Um so mehr freue ich mich, dass diese Art wieder nach Leipzig gekommen ist. Ab wann wird man die Tiere sehen können? Erst zur Eröffnung von Gondwana?
    (21.11.2010)
    BjörnN:   Da helfe ich doch gerne:

    1,0 Copasih (geb. 2008 in Port Lympne)
    0,1 Laila (geb. 04.2009 in Nürnberg)
    (21.11.2010)
    Mel:   Jetzt brauche ich mal Hilfe, irgendwie hab ich was verpasst...*schäm* Leipzig hat wohl schon 1,1 Schabracken Tapire bekommen. Hat jemand eine Ahnug woher sie kamen und wie alt sie sind?
    (21.11.2010)
    Liz Thieme:   Die Tigergeschwister Taymir und Selenga sind an niederländische Zoos abgegeben worden.
    So dass nun nur noch 1,0 Mischa (12J, steril), 1,0 Tomak (6J) und 0,1 Bella (5J) in Leipzig leben.
    (05.11.2010)
    BjörnN:   Erstmals in einem deutschen Zoo sind in Leipzig in der vergangenen Woche 2 Visaya-Pustelschwein-Ferkel geboren worden.
    (03.11.2010)
    Liz Thieme:   Der kleine Tigerkater ist verstorben. Erste Untersuchungen ergaben eine Meningitis.
    (26.10.2010)
    BjörnN:   Aus der Zucht des Bergzoos Halle sind 9,0 Totenkopfäffchen zum Aufbau einer Junggesellengruppe im Gondwanaland eingetroffen.
    (14.10.2010)
    BjörnN:   Der Leipziger Bonobomann "Limbuko" ist nach Berlin umgezogen, um die dortige Zucht sicherzustellen.

    Zur Ergänzung der sehr erfolgreichen Zuchtgruppe sollen in absehbarer Zeit 1,2 Bonobos aus Englang in Leipzig eintreffen.

    2011 ist wieder mit Orang-Utan-Nachwuchs zu rechnen, Weibchen "Kila" (geb. 2000 in Leipzig) wurde vom Mann "Bimbo" intensiv gedeckt.
    (13.10.2010)
    Liz Thieme:   Es gab schon wieder Tiger-Nachwuchs, ein männliches Einzelkind, das Geschwister hat nicht überlebt. Die Pfleger haben wohl auch nicht damit gerechnet.
    (08.10.2010)
    Michael Mettler:   Vielleicht sollte man mal - natürlich nur mit entsprechend strukturiertem Ausweichgehege - einen Versuch machen, Moschustiere als Unterbesatz von Takin-Haltungen zu etablieren. Mit Dikdiks und Rotduckern als Unterbesatz von Okapis und Großantilopen verfährt man immerhin recht erfolgreich, obwohl auch sie eigentlich Deckung liebende Tiere sind, und Wasserrehe wurden ebenfalls schon mehrfach in Gemeinschaftsanlagen gehalten (mit Davidshirschen in Hannover und beiden Berliner Parks). Frankfurt hielt seine Moschustiere früher zeitweise zusammen mit Schirrantilopen, in Kronberg lebten welche m.W. mit im Rotwildgehege.
    (26.07.2010)
    BjörnN:   Außerhalb von Leipzig gibt es bedauerlicherweise nur noch in Berlin zuchtfähige Gruppen bzw. Paare und aus Berlin habe ich in den vergangenen Jahren keine erfreulichen Meldungen vernommen.

    Es wäre wünschenswert, wenn mit dem Nachwuchs, der ohnehin nicht in Leipzig bleiben kann, wieder 2-3 neue Paare etabliert werden könnten.
    (26.07.2010)
    WolfDrei:   ....und in Decin lief auch noch ein Mann-loses Weibchen herum.
    (26.07.2010)
    BjörnN:   Ist denn schon bekannt, ob das kürzlich geborenen Anoakalb männlich oder weiblich ist??

    So wie ich gehört haben sind die Moschustier-Jungtiere 1,2, damit hält Leipzig von 4,6 Moschustiere. Mit dem kürzlichen Nachwuchs können in Plzen und Edinburgh wieder zuchtfähige Paare etabliert werden.
    (26.07.2010)
    Alexander Fuchs:   Vor der Arbeit habe ich auch einen kleinen Rundgang gemacht, durch den Zoo. Mich hat es nur ins Aquarium und zu den kleinen Pandas gezogen, denn es war so voll. Ich habe noch nie so aktiv die kleinen Pandas erlebt, es war sehr schön das zu beobachten.
    (26.07.2010)
    WolfDrei:   ein Jungtier - etwas näher
    (26.07.2010)
    WolfDrei:   Auch hier schneller Durchlauf - bis mich (es war Sonntag) die Besuchermassen um 12 Uhr "herausspülten". Erstmals sah ich den Angolalöwen für 5 Sekunden stehend!Ansonsten 2 Anoakälber, 2 Fleckenhyänenkinder,viele Orangkinder, 1 Dallschafjungtier - und für mich besonders erfreulich: 3 Moschustierkinder (Anfang und Ende Juni geboren) und schon aus dem Gröbsten heraus.
    (26.07.2010)
    Niedersachse:   Und des weiteren gab es auch noch nen dreier Wurf Amurleoparden, von denen zwar nur 0,1 aufwächst, aber das sehr gut ohne Probleme.
    So steht es auch in dem von Ralf Wagner eingestellten Bericht
    (02.07.2010)
    Alexander Fuchs:   Die drei Schneeleoparden sind weiblich und sind wohl auf.
    Bei den Hyänen sind es nur noch zwei Jungtiere. Das dritte hat man nicht wieder gefunden, so ist anzunehmen das es verspeist wurden ist.
    (02.07.2010)
    Ralf Wagner:   Es bleibt so klein, obwohl es ein größeres Format ist, aber man kann es etwas besser erkenn.
    BG
    (01.07.2010)
    Ralf Wagner:   Also irgendwie kommen die Bilder hier im Forum meist kleiner rüber als im Original! Woran liegt das???
    Ich probier es noch einmal etwas größer, damit man es besser lesen kann.
    BG
    (01.07.2010)
    Ralf Wagner:   Sehr erfreulich diese Meldung!
    BG
    (01.07.2010)
    BjörnN:   Lt. Zoofreundeforum gab es erstmals Anoanachwuchs beim 2008 neu zusammengestellten Zuchtpaar "Kathi" und "Hermann"....
    (23.06.2010)
    Sven P. Peter:   Wobei Tarak aus Hannover heute schon angekommen sein müsste.
    (23.06.2010)
    Liz Thieme:   Voi Nam verlässt morgen den Zoo und kommt damit als zweites in der Jungen-WG in Heidelberg an.
    (22.06.2010)
    Oliver Jahn:   Und auch bei den Hyänen gibt es wieder Nachwuchs.
    (16.06.2010)
    Liz Thieme:   Giraffenkuh Andrea hat heute morgen ein Mädchen zur Welt gebracht. Die Geburt verlief gut und die Kleine hat im Laufe des Vormittags dann auch getrunken. Die Geburt verlief in der Gruppe, anschließend wurde Andrea mit Kind abgetrennt, um ihnen etwas Ruhe zu gönnen. Die Erstgebärende war bei der Geburt nach Angaben des Zoos nervös.
    (15.06.2010)
    Liz Thieme:   Ganesha Mandir bekommt am 11.6. den BdZ-Biber als die "schönste Zootieranlage".
    (10.06.2010)
    Alexander Fuchs:   Ein männlicher kleiner Panda ist in den Zoo gezogen und soll mit dem vorhanden Weibchen Nachwuchs zeugen. Er ist ein Jahr alt und kam aus Frankreich?
    Für Gondwanaland kommt kein Kurzschnabeligel, da Australien ein nicht Exportiert. Diese Infos stammen aus der örtl. Presse.
    (28.05.2010)
    Alexander Fuchs:   Neben Zella-Mehlis hat nun auch Leipzig mind. 3 japan. Stierkoppfhaie in der Schau und auch einen Steinfisch. Die Thomsengazellenweibchen sind auch auf der großen Savannenanlage zu sehen, meist ganz hinten.
    (27.05.2010)
    BjörnN:   Das ist wahr, vor Zahlendrehern ist man nicht gefeiht.

    "Lauras" erstes Jungtier kam am 20.06.2006 zur Welt und starb am 19. Juli an einer Salmonellose - daraufhin wurde das Gehege gründlich desinfiziert....
    (22.05.2010)
    Holger Wientjes:   Prima Neuigkeiten ! Freu mich ! Glückwunsch nach Leipzig !!!
    (21.05.2010)
    Oliver Jahn:   2006 gab es ein männliches Jungtier, welches nicht aufwuchs.
    (21.05.2010)
    Niedersachse:   Letzte Nachwuchs sollte 2006 gewesen sein.
    Ein riesen Erfolg für die Leipziger nach den fehlgeschlagenen Aufzuchten bei den Irbissen 2006 und den Amurleoparden 2009.
    (21.05.2010)
    BjörnN:   In Leipzig sind am 06. Mai 3 Schneeleopardenjungtiere geboren worden, der erste Nachwuchs seit 2005 - ein sehr schöner Erfolg.

    Vater ist der 2003 in Krefeld geborene Kater "Onegin", Mutter die im Wildpark Lüneburge Heide 2001 geborene Katze "Laura".
    (21.05.2010)
    Jennifer Weilguni:   Da soll nochmal einer sagen, Tiere könnten nicht am Kummer eingehen. Passiert recht oft dass ein Tier kurz nach dem Partner stirbt.
    (11.05.2010)
    BjörnN:   Nachdem Anfang März bereits seine langjährige Partnerin "Conny" verstorben war, wurde gestern Morgen Amurtigerkater "Tommy" tot im Gehege aufgefunden. Er wurde 18 Jahre alt.

    Damit leben nun noch 2,3 Amurtiger und 1,0 Hybrid-Tiger in Leipzig.
    (10.05.2010)
    BjörnN:   Nach 4 Jahren Pause ist kürzlich wieder ein Westlicher Gänsegeier in der Felswand des Großen Flugkäfigs geschlüpft....
    (07.05.2010)
    BjörnN:   Im letzten Herbst waren noch 1,1 Wollhalsstöche im Großen Flugkäfig. Vielleicht sind die Tiere wieder im Kleinen Flugkäfig und dort zeitweise im rückwärtigen Bereich...
    (23.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Seit einer gewissenen Zeit habe ich den Wollhalsstorch nicht mehr gesehen, laut Zootierliste ist er noch im Bestand. Ist er hinter den Kulissen, denn im Überwinterungsquartier habe ich ihn nicht gesehen.
    (23.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Mal wieder was kleines aus L.E.: Neu im Bestand sind Striemengrasmaus (Rhabdomys pumilio) im Giraffenhaus. In der Voliere mit Sperbereulen sitzt die Temminck-Tragopanhenne auf einem natürlichen Gelege, kann man nur hoffen das es klappt und sie auch die Jungen führt.
    Habe auch endlich mal das Weibchen des Vasayas gesehen. Hatte immer irgendwie den Eindruck das es sich gar nicht auf die Außenanlage traute. Sie wirkte trotzdem sehr angespannt. Sonst eigentlich nichts neues aus L.E.
    Man ist nun dabei die Außenfassade zu isolieren und mit dem Dach geht es sehr gut vorran. Nur wird es echt schwer die große Halle bis zur Eröffnung, tropisch, zu heizen. Ich kann es mir nicht vorstellen das man das schafft. Tippe mal eher das sich es ein wenig nach hinten verschiebt mit der Eröffnung. Denke mal so; September oder Oktober.
    (23.04.2010)
    Liz Thieme:   Knopf ist an einer E.coli und Streptokokken Infektion verstorben. Weitere Untersuchungen bei Knöpfchen ergaben, dass die Magen-Darm-Probleme der Giraffenkuh auf einen Tumor im Bereich des Dünndarms zurück zu führen waren.
    (21.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Vielen Dank für die Hilfen

    @Liz Ich bin tatsächlich Brillenträger und benutze sie nicht, da ich sie irgendwie mal verlegt habe. Aber egal.
    Ich kann bestätigen das es am Freitag sehr voll war und viel Menschen in den Zoo strömten. Am Montag sah es da doch ein wenig anders aus. Vllt. lag es am Wetter oder am "großen" Fußballderby in der City, man weis es nicht!
    Auch meine Beobachtung mit den Giraffen ist vom Montag dem 05.04. Das Beweisfoto ist vom 03.04 und in zwei Tagen kann soviel passieren. Ich kann nur das wiedergeben, was ich gesehen habe.
    (08.04.2010)
    Oliver Jahn:   Falls der Link nicht mehr funktioniert, dann hier noch mal für Alex zum selber lesen!

    Großer Besucheransturm auf den Zoo Leipzig
    Montag, den 05. April 2010 um 21:19 Uhr
    Leipzig. Trotz des nicht immer schönen Wetters erfreute sich der Leipziger Zoo über Ostern großer Beliebtheit. Mehr als 35.000 Besucher wurden an den Ostertagen gezählt.
    Immerhin waren die Teiche im Zoo seit einigen Tagen vom Eise befreit, so dass einem Osterspaziergang nichts im Wege stand. Von Backen und Basteln bis zum Fußball war im Zoo einiges geboten, besonders lockten wohl auch die beiden neugeborenen Giraffen. Knopf, dessen Mutter kurz nach seiner Geburt verunglückte, und der Sprössling von Ashanti werden nun wohl zusammen aufwachsen, Ashanti kümmert sich derzeit gut um beide. Zoodirektor Jörg Junhold ist vorsichtig optimistisch: "Wir freuen uns, dass die Zusammengewöhnung bisher so gut klappt. Allerdings müssen wir abwarten, wie sich die Jungtiere in den nächsten Tagen entwickeln und ob die Gewichtskurve nach oben verläuft."

    (08.04.2010)
    Liz Thieme:   Alex, dann solltest du vlt mal eine Brille benutzen, denn gleich im ersten Satz steht die Zahl der Besucher.

    Und zu Ashanti, ihrem Kind und "Knopf", da gibt es sogar Beweisbilder, dass sie zusammen waren. Man darf den Mitteilungen die von Dr Jungold direkt kommen schon glauben, va bei solchen Themen.
    Saßt du die ganzen Tage mit einem Klicker an den Kassen und hast gezählt?
    Wie soll man dir glauben, wenn mehrere Stimmen genau das Gegenteil sagen, ua der Direktor, der die Abrechnungen an solchen Tagen garantiert anguckt, sowie sich über Tier-Pflegefälle informiert?!?

    (08.04.2010)
    Ralf Wagner:   @Alexander Fuchs: siehe auch auf der Webseite des Zoos unter Aktuelles/News:

    http://www.zoo-leipzig.de/index.php?strg=8_11&baseID=11

    BG
    (08.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Freitag war es voll gewesen, geschuldet durch das schöne Wetter. Die restlichen drei Tage waren für Ostern doch eher dürftig und ich bezweifle die 35000 Leute.
    @Oli mit dem Link kann ich nichts anfangen. Dort steht nichts.
    (08.04.2010)
    Ralf Wagner:   Also ich war am Karfreitag im Zoo und es hat echt kaum Spaß gemacht, es war proppenvoll!!! Und meine Tochter hat natürlich den Kids-Zooführer bekommen :-)
    Bei den Weißnacken-Kranichen ist wieder ein Jungtier geschlüpft.
    Foto: Schuppentierpaar(allerdings schon einige Wochen eher aufgenommen).
    BG
    (07.04.2010)
    Oliver Jahn:   Guckst du hier:
    http://www.leipzigseiten.com/index.php?option=com_content&view=
    article&id=8920:grosser-besucheransturm-auf-den
    -zoo-leipzig&catid=69:leipzig&
    Itemid=91
    (07.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Woher kennst du die Besucherzahlen des Zoos? Sind die vom Zoo bestätigt oder nur von dir geschätzt?
    (07.04.2010)
    BjörnN:   Karfreitag bis Ostersonntag haben mehr als 35.000 Menschen den Zoo besucht.
    (07.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Kann ja nicht alles beim ersten mal klappen ;)
    (07.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Hier die Aufmachung des Zooführers für die Kinder. Ich find ihn gar nicht mal so übel.
    (07.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Melde mich mal wieder zurück...

    Man kann annehmen, dass das Osterfest eher schleppend lief. Es tummelten sich doch recht wenig Gäste, in den vier Tagen, vor den Kassen. Dafür war es heute (20 Grad) doch sehr voll und die Menschen "stapelten" sich mal wieder. Leider lässt die Panthera noch auf sich warten, aber dafür gibt es für die Kinder einen Zooführer. Eine schöne Aufnachung und sicher lesenswert für die Kiddis (Memory, Poster etc.).
    Habe am Montag das erste mal die Somalischafe im Urwalddorf gesehen!

    Leider ist es wahr, dass der kleine "Knopf" verstorben ist. Meine Beobachtung im Giraffenhaus war aber nicht das "Ashanti" den kleinen adoptiert hat. Er war in einer seperaten Box, "Ashanti" war mit ihrem Jungtier in der anderen Box. Sie schaute zwar öfters rüber, genau wie der Rest der Herde, aber zusammen waren sie nicht.



    (07.04.2010)
    BjörnN:   Die Nilstachelmäuse wurden über den Winter stark dezimiert, sind aber nachwievor im Bestand, sollen auch mal wieder in den Schaubereich.

    Ich habe die Tiere nicht gesehen, auch die Beschilderung wird noch geändert, weißt etwas verwirrend Akazienmäuse inklusive korrekter lateinischer Bezeichnung aus....
    (07.04.2010)
    Ronny:   Wenn die Akazienratten in Löwenhöhle-Vitrine leben, wo leben die Nilstachelmäuse? Für Akazienratten halte ich die Vitrine für zu klein.
    (07.04.2010)
    BjörnN:   @Ronny
    Die Nilgänse leben in der Tat im Grabensystem um die Savanne. Lt. Panthera sollen in den kommenden Jahren noch weitere afrikanische Wassergeflügelarten die Gräben bevölkern.
    (07.04.2010)
    Ralf Wagner:   In der ehemals mit Nilstachelmäusen besetzten Vitrine in der Löwenhöhle.
    BG
    (07.04.2010)
    Ronny:   Wo leben die Akazienratten?

    Die Nilgänsen leben sicherlich auf den Gewässsern der Savanne.
    (07.04.2010)
    BjörnN:   Emma dürfte inzwischen wieder tragend sein, bestätigt ist das nicht, nur vermutet.

    Gusti und Andrea sind, von den Pflegern bestätigt, tragend und erwarten beide noch in diesem Jahr ein Kalb, für Gusti ist es das dritte, Andrea erwartet ihr erstes Kalb.
    Bei Emma ist 2011 mit dem 3. Kalb zu rechnen.

    Ashantis 3. Kalb, welches am Samstag geboren wurde, ist übrigens das bislang schwerste und größte Giraffenkalb, welches in Leipzig zur Welt kam.
    (06.04.2010)
    Liz Thieme:   Ich dachte nur noch Emma wäre noch tragend oder sind es nun beide?! Die Giraffengruppe scheint dauertragend zu sein.
    (06.04.2010)
    BjörnN:   - Neu im Bestand sind Akazienratten und Nilgänse.
    - Im Mai werden 2,2 Grevy-Zebras den Zoo verlassen, dafür kommt ein neuer Zuchthengst und unverwandte Stuten unbekannter Anzahl.
    - 3 Säbelantilopenkälber geboren
    - Erste Brut bei den Kronenkranichen, ein Paar brütet hinter den Kulissen.
    - Bei den Giraffen wartet man bereits auf das nächste Kalb, dieses Mal von Kuh "Gusti".
    (06.04.2010)
    Liz Thieme:   Nachdem Ashanti Knöpfchens Kind adoptiert hatte, ist dieses nun heute morgen tot in der Box gefunden worden. Ursache noch unbekannt.
    (06.04.2010)
    BjörnN:   In Leipzig ist gestern die zweite Giraffe der Saison geboren worden, erneut ein kleiner Bulle, Mutter ist Ashanti, Vater Maximilian.

    Man setzt große Hoffnungen in Ashanti, erste Ansätze, dass sie das verwaiste Jungtier der kürzlich verstorbenen Knöpfchen mitversorgt, sind bereits zu erkennen.
    (04.04.2010)
    BjörnN:   Das Huftierhaus wird morgen für die Besucher wieder geöffnet sein. Knöpfchens Jungtier macht einen guten Eindruck, wird aber noch auf unbestimmte Zeit abseits der Herde gehalten.

    Nachwuchs gibt es bei den Bartaffen (0,1, Gruppengröße 4,5).
    (30.03.2010)
    Niedersachse:   Man sollte aber auch in Betracht ziehen, dass Knöpfchen schon seit langer Zeit krank war und dementsprechend recht schwach. Was sich auch aufs Jungtier ausgewirkt hatte, welches sehr klein und leicht war.
    Man vermutete bei Knöpfchen große Menge unverdaulicher Substanzen bei ihr im Magen.

    Traurig aber so oder so.
    (29.03.2010)
    Oliver Jahn:   Zwei tote Giraffenkühe in so kurzer Zeit, das ist wirklich tragisch, vor allem wenn man bedenkt, dass es "lediglich" ein Sturz war.
    Hoffentlich kommt jetzt das Jungtier durch.
    (29.03.2010)
    Carsten Horn:   Giraffenkuh Knöpfchen ist gestern gestorben, ist über ihr Kind gestolpert und ungünstig gefallen, :-(
    (28.03.2010)
    Karsten Vick:   Überrepräsentiert ist ein Bulle auch eher in Bezug auf die ganze Zoopopulation seiner Form. Dass er in seiner Herde der Vater aller Jungtiere ist, ist wohl eher die Regel als die Ausnahme, zumindest bei Huftieren.
    (25.03.2010)
    BjörnN:   Es gibt Bullen, die weit mehr Nachwuchs gezeugt haben....

    "Maximilians" Mutter, "Jubilee", ist eine Descendante der Leipziger Importe, aus welcher Linie sein Vater "Prinz" stammt, weiß ich nicht...
    (25.03.2010)
    Ronny:   Sollte dann nicht Max nicht sehr überreprensäntiert sein, gleiches gilt auch für die ein oder andere Kuh?

    Gehört Max eigentlich noch zu der 1970/71 importierten Stammlinie?
    (25.03.2010)
    BjörnN:   Nachdem vor einigen Tagen Giraffenkuh "Jamala" (geb. Juni 2008, Maximilian x Ashanti) wegen traumatisch bedingter Hüft- und Kniefehlstellungen eingeschläfert werden musste, wurde gestern Abend ein kleiner Bulle geboren. Für Mutter "Knöpfchen" ist es das 5. Kalb in Leipzig, für Vater "Maximilian" seit 2003 das 11 (5,6).

    Die Kühe "Ashanti", "Gusti" und "Andrea" erwarten ebenfalls im Laufe des Jahres Nachwuchs, für "Ashanti" und "Gusti" ist es das 3. Kalb, für "Andrea", die im vergangenen Jahr aus Givskud kam, ist es die erste Niederkunft.

    Bestand an Giraffa c. rothschildii: 3,7
    (25.03.2010)
    BjörnN:   Neu im Bestand: Südafrikanische Speikobras

    Nicht mehr im Bestand: Kamerunschafe und Skudden
    (25.03.2010)
    Liz Thieme:   Indra = Salvana
    Salvana ist der Patenname von Indra, da der Futtermittelhersteller "Salvana" die Patenschaft von ihr bei Hagenbeck übernommen hatte. Genauso wie Langnese Magnum die Patenschaft von Magnum = Chamundi bei Hagenbeck übernommen hatte. Nun steht er unter Chamundi in Münster. Und im ZB stehen beide auch mit ihren eigenen Namen drin.
    (06.03.2010)
    Rüdiger:   @BjörnN
    Man darf sich nicht zu früh freuen bei den Nashörnern, vielleicht wäre ein Bullentausch doch von nöten.
    Mir sind nur die Elefantenkühe Saida, Don Chung , Trinh , Hoa und Salvana. Mit welcher davon freundet sich Naing Thein gerade an ? Der Name Indra sagt mir gerade nichts .
    (06.03.2010)
    BjörnN:   @Rüdiger
    Ich war gestern im Zoo, weltbewegende Neuigkeiten zur Vermehrung der Nashörner gibt es leider nicht zu berichten.

    Dafür stehen die Chancen gut, dass es in 90 Tagen wieder Tigernachwuchs gibt, "Bella" war in der Woche um den 15. Februar rollig.

    Das überaus erfolgreiche Hyänenpaar (12 Jungtiere seit 2004) ist wieder zusammen, man erwartet Nachwuchs im Sommer/Herbst. Der letzte verblieben Nachwuchs von 2008, Bagano, geht in Kürze nach Osnabrück.

    Auch bei den Amurleoparden und Mähnenwölfen ist man guter Hoffnung, in diesem Jahr wieder Nachwuchs zu haben.

    Das weibliche Schuppentier zieht inzwischen einen Spänehaufen auf der Anlage der Box als Nachlager vor.

    Nachwuchs gibt es bei den Gelbbrust-Erdtauben, Frühlingstauben, Bindenlaufhühnchen und womöglich bei den Tupajas im Elefantenhaus.

    Ein Tammar-Wallaby hat einen voluminösen Beutel, in dem sich ein Jungtier verbergen dürfte.

    Giraffenweibchen "Ashanti" erwartet in den kommenden Tagen ihr 3. Jungtier, die prominente Vulva kündigt die kommende Geburt bereits an.

    Elefantenbulle "Naing Thein" lernt gerade Kuh "Indra" kennen.
    (06.03.2010)
    Rüdiger:   @ BjörnN
    Warst du zwischenzeitlich schon im Leipziger Zoo ? Na konntest du schon im Nashornrevier etwas Erfahren über Sarafines Hormonhaushalt!
    (06.03.2010)
    Ronny:   Kann man die alten Tiger-Kater einander gewöhnen, bzw gibt es die Möglichkeit oder könnte es auf der Enzelgängerischen Lebensweise und des Alters nicht funktionieren?
    (05.03.2010)
    Liz Thieme:   Tigerin Conny (18) ist bei einer tierärztlichen Untersuchung während der Narkose verstorben. Die Obduktion ergab, dass die Ursache ein Organversagen infolge einer chronischen Nierenentzündung gewesen ist. Eigentlich sollten ihre Pfoten behandelt werden, da ihre Krallen zu lang waren und durch mangelnde Bewegung sich nicht mehr abnutzten.
    Damit leben in Leipzig nun 3,1 Adulte und 1,2 Juvenile.
    (05.03.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Ich würde es auch schön finden, wenn man in der alten Bärenburg nach der Renovierung und Sanierung Kleinsäuger zeigen würde. Ich habe auch an Schleichkatzen oder Kleinbären gedacht.
    (25.02.2010)
    BjörnN:   Die Idee des Kinderspielplatzes soll, meinen Infos nach, nicht mehr umgesetzt werden, dem Sächsischen Denkmalschutz scheinen die Blickachsen im Zoo sehr am Herzen zu liegen.

    Die Bärenburg wird nicht abgerissen, sondern für die Haltung kleinerer Tiere als Ersatz für Großbären umgebaut, soll also als Tieranlage erhalten bleiben.
    (25.02.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Mel

    Ich bin da mit dir vollkommen einer Meinung. Sicher muss und kann man in einem Zoo nicht alles erhalten, aber gerade die Bärenburg stellt doch einen schönen, wenn auch zur Tierhaltung nicht nehr ganz zeitgemäßen Bau dar. Leipzig hat ja bereits im alten Raubtierhaus bewiesen, dass sich sehr wohl auch alte Elemente harmonisch in ein Erlebnis-Zoo Konzept einfügen lassen und auch das Affenhaus, das ja zum Insektarium umgebaut werden soll, ist ein schönes Beispiel dafür. Warum also sollte den Leipzigern also nicht auch eine geeignete Nachnutzung für die Bärenburg einfallen?

    Allerdings hoffe ich, wie Oli auch, dass es sich dabei nicht um einen Kinderspielplatz handeln wird. zu dem alten Gemäuser würden eher Eulen passen (siehe Uhuburg Walsrode), aber ich bin mir nicht sicher, ob der Denkmalschutz einen entsprechenden Umbau gestattet und vor allem ob der alte Charakter der Bärenburg dann noch erhalten bliebe.
    (25.02.2010)
    Alexander Fuchs:   Sicher, dass nicht nur das Außengehege neu gestaltet wurde?
    (24.02.2010)
    Mel:   @Oli: Interessant, da wäre ich aber wirklich sehr auf die entsprechende Ausführung gespannt. ;-)
    (24.02.2010)
    Niedersachse:   Die Terrasse mit den Nasenbären ist bereits saniert.
    (24.02.2010)
    Alexander Fuchs:   @Oli Da fallen mir spontan die Nasenbären, an den Raubtierterrassen, ein. Müssen die nicht auch irgendwann einmal für Gondwanaland weichen, weil man die Terrassen sanieren möchte?
    (24.02.2010)
    Alexander Fuchs:   Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man die Bärenburg jetzt schon umbaut. Woher soll das nötige Geld kommen?
    Vielleicht macht man ja die Burg, mit den beiden Anlagen, für die Besucher begehbar. Bei meinen besuchen in Leipzig, sehe ich immer sehr wenige Besucher oder eher gar keine Besucher bei den Brillenbären.

    (24.02.2010)
    Oliver Jahn:   Es gab da mal eine private Planung für eine Anlage für Schleichkatzen. Davon träume ich noch immer! ;-)
    Und es ist sicher unstrittig, dass nach heutigen Vorstellungen Großbären dort nicht unbedingt gehalten werden sollten, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man diesen Bau nicht einfach mit deutlich kleineren Arten weiter nutzen könnte.
    (24.02.2010)
    Mel:   Auch auf die Gefahr hin, jetzt wie ein ehemaliges Forumsmitglied zu klingen, hoffe ich, das die Bärenburg in Ihrer Grundform erhalten bleibt, sie ist nun mal eines der bekanntesten und historischten Gebäude im Zoo Leipzig, eine sinnvolle Umnutzung im Rahmen von Umbauten würde sich ja sicher finden lassen.
    (24.02.2010)
    Oliver Jahn:   Ich hoffe nur, dass sich einer der ursprünglichen Pläne mit der Umnutzung zum Kinderspielplatz nicht durchsetzt. Denn auch wenn Kinderspielplätze sehr wichtig sind für einen Zoo, so braucht man dafür eigentlich keinen denkmalgeschützten Bau, wie die Leipziger Bärenburg.
    (24.02.2010)
    Alexander Fuchs:   Leider ist mir nichts bekannt über die Pläne der Bärenburg, aber in einem anderem Forum wird offensiv, dass Wissen über die Bärenburg und was mit ihr geschieht, angepriesen und geworben. Leider wird es nicht geschrieben...
    (24.02.2010)
    Oliver Jahn:   Ich bin erstaunt, dass man nun doch schon vor Vollendung von Gondwana mit der Bärenburg beginnt.
    Vieles wurde ja breits darüber geschrieben, gibt es aber bereits konkrete Pläne, die nun umgesetzt werden?
    (24.02.2010)
    Alexander Fuchs:   Hier mal ein Foto vom Löwenhaus
    (21.02.2010)
    Alexander Fuchs:   Melde mich nach langer Abwesenheit auch mal wieder zurück. Mein Zoojahr hat heute begonnen und so war ich im leipziger Zoo, direkt vor der Haustür.
    Bei dem Wetter habe ich mir nicht viel Hoffnung auf viele Tiere gemacht und so habe ich den Tag einfach mal genossen und mir einige Sachen angeschaut. So z.B. die Bärenburg. Ein Gerüst ist angebracht und es wird der hintere Bereich weggerissen. Das Wasserreh ist zur Zeit auf der Okapianlage zu sehen und das Terrarium der Nilmäuse ist leer, auch im Terrarium ist ein großes leer(Smaragdwaran, Wasseragamen, Dachschildkröte, Streifenschildkröte). Die Anakondas sind mit Tigerameiven vergesellschaftet. Der Zahn der Zeit nagt auch bei den Löwenhaus und der Kunsfels löst sich, sehr gut in der Jahreszeit zu erkennen.
    (21.02.2010)
    BjörnN:   @Rüdiger
    Diesbezüglich kann ich leider keine Aussage machen, ich werde beim nächsten Besuch im Revier mal nachfragen....
    (20.02.2010)
    Rüdiger:   @ BjörnN
    Der praktische Deckakt im Dezember 09 ist bei den Spitzlippennashörner geglückt. Kam es auch zur Befruchtung der Kuh Sarafine ? Ist es noch zu früh für eine Bestätigung per Hormonanalyse?
    (20.02.2010)
    BjörnN:   - Dianameerkatzen-Zuchtmann "Rhabo" vor 14 Tagen verstorben (zurück bleiben 0,4)
    - Neu im Terrarium: 3 Präriekröten, 0,2 Blaue Felsenleguane
    - Nachwuchs im Vogelhaus: Rotohrbülbüls, Dajaldrosseln, Vietnam Insel-Flughund
    - Zwergaguti in der Schau im Vogelhaus
    - Nachwuchs bei den Frühlingstauben im Elefantenhaus
    - Wasserreh ist auf die große Okapianlage umgezogen, da Bauarbeiten an der Bärenburg anstehen
    - 4 trächtige Giraffenkühe, neuer Zebrahengst im Anmarsch, im Laufe des Jahres kommen 4 weibliche Thomsongazellen aus Hannover
    (29.01.2010)
    Liz Thieme:   Elefantenbulle Naing Thein hat scheinbar Furcht den Schieber zu durchschreiten. So dass er bisher die Kühe nicht "beglücken" konnte. Paarungsversuche sind auf Grund des Wetters auch derzeit untersagt.
    (11.01.2010)
    BjörnN:   Amur-Tigerin "Taiga" reist morgen in den Tierpark Chemnitz, um dem dortigen Kater Gesellschaft zu leisten.

    Damit verbleiben in Leipzig noch der Hybrid "Mischa", das alte inzwischen 18jährige Zuchtpaar "Tommy" und "Conny" sowie das junge Zuchtpaar "Tomak" und "Bella" mit 1,2 Jungtieren vom März 2009.
    (06.01.2010)
    Liz Thieme:   Die Zuchtbemühungen bei den Elefanten sind vorerst gescheitert. Elefanten-Dame Trinh ist doch nicht trächtig. Es heißt, Hormontests hätten ergeben, dass sie im November trächtig gewesen sei, das Junge dann aber verloren habe.
    (06.01.2010)
    Niedersachse:   Die Schuppentiere sind zusammen zeitweise.
    Täglich um 11 werden die Türen geöffnet. Läuft wohl auch alles gut.
    (06.01.2010)
    Liz Thieme:   wobei ich mich frage, wie sie das machen wollen, wenn Indra nicht aufnehmen sollte in den ersten 3-4 Monaten.
    Wollen sie dann Saida aus der Gruppe nehmen, wenn Naing Thein rein kommt und er somit nur einen viertel bis halben Tag bei den Kühen ist. Oder machen sie Hormonkontrolle und leiten die entsprechenden Kühe immer zu ihm auf die Anlage. Oder oder oder?

    Ich wusste schon immer das Probleme männlich sind *hihi*
    (19.12.2009)
    BjörnN:   Nach den negativen Erfahrungen mit Saida und Calvin ist es sicherlich eine Überlegung wert.
    Zumindest sollte Naing Thein ungestört die Möglichkeit bekommen, Indra intim kennenzulernen.
    Wenn er unter glücklichen Umständen kein Interesse mehr an ihr zeigen sollte, wäre auch die Zusammenführung mit Saida kein wirklicher Problem mehr...
    (19.12.2009)
    Liz Thieme:   irgendwo stand, dass Naing Thein erst gar nicht Saida kennenlernen soll. Also wäre eine dominante Kuh schon mal aus dem Spiel.
    (19.12.2009)
    BjörnN:   @Rüdiger
    Ich glaube nicht, dass er schon zu den Kühen gelassen wurde bzw. habe noch nichts derartiges vernommen.

    Die Paarung der Spitzmaulnashörner scheint zumindest vom Vorgang erfolgreich verlaufen zu sein - eine Nachzucht nach 10 Jahren ohne Zucht wäre ein Segen für Zoo und Population.
    (19.12.2009)
    Rüdiger:   @Björn
    Interessant mit dem Gehegetausch und der resultierenden Zyklusentwicklung. Bei den Bm in Münster war es auch so und das positive Ergebnis ist EBUN.
    Drücke die Daumen für eine Trächtigkeit von Sarafine.
    Hat Naing Thein sich schon gegen die dominanten Kühe behaupten können?
    (19.12.2009)
    BjörnN:   Nachdem bereits im März diesen Jahre zwei männliche Nachzuchten des Blijdorp Zoos in Rotterdam über Apeldoorn ins Kleine Hirschhaus eingezogen sind, hat Leipzig nun vor kurzem auch ein passendes Visaya-Pustelschwein-Weibchen aus England erhalten.
    (18.12.2009)
    BjörnN:   Der kürzliche Gehegetausch bei den Spitzmaulnashörner nhat dazu geführt, dass "Sarafine" wieder in den Zyklus kam. Sie wurde von Bulle N'Dugu gedeckt mit ungewissem Erfolg - bisherige Deckakte führten zu keiner Schwangerschaft....
    (11.12.2009)
    Liz Thieme:   Schuppentier Quesan ist nun ins Schaugehege neben Schuppi gezogen.
    (11.12.2009)
    BjörnN:   Elefantenbulle "Naing Thein" hat gestern den Prager Zoo verlassen und dürfte inzwischen in Leipzig angekommen sein.

    Die Gondwanaland-Webcam zeigt Aktivitäten eines Großkrans am Elefantenbullenhaus, sodass die Abreise von "Mekong", welche für heute angekündigt war, wohl momentan im Gange zu sein scheint.
    (27.11.2009)
    Michael Mettler:   Ich drücke den Leipzigern aber auf jeden Fall die Daumen, dass Naing Thein im Erfolgsfall nicht seine Serie als "Bullenmacher" fortsetzt - von seinen 15 bisherigen Kälbern waren immerhin 12 männlichen Geschlechts...
    (12.11.2009)
    Niedersachse:   In Prag wird es bei den Kühen keinen Nachwuchs mehr geben. 2 erwachsene Bullen kann man halten. Voi Nam müsste man dann im Kuhhaus unterbringen. Man sollte lieber immer eine Box zwischen den Bullen frei haben.

    Prag möchte sicherlich auch gerne nen Bullen zeigen.
    (12.11.2009)
    Michael Mettler:   Hieß es nicht, der Zoo Leipzig könne auch problemlos drei Bullen halten, wie es doch bei Calvins Zwischenspiel schon gegeben war? Warum muss Mekong dann überhaupt (zeitweise?) weg? Wenn mit Trinh seine Lieblingskuh ohnehin schon trächtig und damit für Naing Theins "Dienste" aus dem Rennen ist, könnte sie Mekong doch sogar zeitweilig Gesellschaft leisten, und der Bulle könnte in gewohntem Umfeld verbleiben. Die beiden Prager Kühe sind doch m.W. auch nicht mehr die Jüngsten, oder legt man dort wirklich noch Zuchthoffnungen in Mekong, wenn selbst der viel erfahrenere Naing Thein dort keinen Nachwuchs hinterließ?
    (12.11.2009)
    Rüdiger:   @ Sven L.
    Kommt Calvin nicht auch als potentieller Zuchtbulle für die eventuelle Trächtigkeit von Trinh in Frage. Mitlerweile scheinzt der Potenzbulle auch schon wieder zweimal erfolgreich im Zoo Ostrava laut www.elephant.se
    (12.11.2009)
    Jennifer Weilguni:   Na, wie schön, dass die Natur nicht weiss, wie gefährlich ihre Sprünge sind, sonst würden sich Elefanten in freier Wildbahn gar nicht mehr fortpflanzen :-)))))

    (12.11.2009)
    Michael Amend:   @IP66. Keine Sorge, schon in,wenigen Jahren, nach "Perfektionierung" der künstlichen Befruchtung, wird es keine Elefantenbullentransporte mehr geben. Ein Natursprung ist ohnehin zu riskoreich sowohl für den Bullen ( Abrutsch,-und Sturzgefahr !!)als auch für die Kuh, die erdrückt werden könnte.
    (12.11.2009)
    Niedersachse:   Sehe ich gänzlich anders.
    Für Naing Thein ist es erst der 2. Transfer und für Mekong sogar erst der erste.

    Sehr schön für Leipzig. Und wenn Trinh wirklich tragend ist, wäre das ein Knaller.
    (11.11.2009)
    IP66:   Man hat gelegentlich den Eindruck, daß mancher Elefantenbulle in einem Wanderzirkus ein weniger bewegtes Leben geführt hat als die fraglichen Tiere im Zuchtprogramm - vielleicht würde es sich lohnen, eine Elefantentransportfirma zu gründen?
    (11.11.2009)
    Sven L.:   Elefantentausch

    Ende November steht ein Elefantentausch zwischen den Zoos von Prag und Leipzig an. Wie eine Sprecherin des Leipziger Zoos dem MDR sagte, muss Elefantenbulle "Mekong" vorübergehend von der Pleiße an die Moldau umziehen. Dafür wechselt der Prager Bulle "Naing Thein" von Tschechien nach Sachsen. Der Hintergrund des aufwändigen Elefantenumzugs: Der Leipziger Zoo möchte endlich mehr Nachwuchs haben.

    Bisher hat der 27-jährige "Mekong" nur Augen für "Trinh", die nach Zoo-Angaben inzwischen wahrscheinlich auch schon von ihm trächtig sei. Allerdings gibt es in Leipzig noch weitere Elefantendamen, die von ihrem Alter her dringend Nachwuchs bekommen müssen. Nur wenn sie jetzt erstmals trächtig werden, ist nach Auskunft der Zoo-Sprecherin in den nächsten Jahren mit weiteren Elefantenkälbern von ihnen zu rechnen.
    Quelle:
    MDR Sachsen Regionalinfos Region Leipzig

    (11.11.2009)
    Alexander Fuchs:   Ein Obduktionsbericht gibt es noch nicht. wird denk ich mal in den nächsten Tagen folgen.
    Es wird in ein paar Tagen ein Jungtier bei den Giraffen erwartet, falls es nicht heute schon da sein sollte.
    (01.11.2009)
    Thomas Schröder:   ist bekannt, woran "dunja" starb?
    (31.10.2009)
    BjörnN:   Heute Morgen um 7 Uhr hat Orang-Utan-Weibchen "Pini" (geb. 1988 in Leipzig) ihr 3. Jungtier zur Welt gebracht. Das noch namenlose Jungtier ist der dritte Nachwuchs der Sumatra-Orang-Utan-Gruppe im Pongoland in diesem Jahr.

    Bedauerlichweise wird "Pinis" 3. Spross nicht mehr in den Genuss der Bekanntschaft seiner Großmutter kommen. Orang-Utan-Seniorin "Dunja" starb in der letzten Woche überraschend am Nachmittag auf der Innenanlage - sie wurde 36 Jahre alt und verbrachte davon 33 Jahre im Zoo Leipzig, wo sie Mutter von 6 Jungtieren wurde.
    (30.10.2009)
    Alexander Fuchs:   Stimmt, habe nicht in der Bestandsliste nachgeschaut, nur unterden News und dort steht das sich die Gruppe erweiterte und nicht Nachwuchs bekam.
    (16.10.2009)
    BjörnN:   @Alexander Fuchs
    2008 gab es 3 Nachzuchten un d 2,2 Abgaben, Neuzugänge gab es definitiv nicht.
    (16.10.2009)
    Michael Mettler:   @Alex: Die "Neuzugänge" 2008 waren laut JB eigene Nachzuchten.
    (16.10.2009)
    Alexander Fuchs:   Im Jahresbericht von 2008 schreibt man von drei Neuzugängen und Abgaben von zwei Paaren.
    (15.10.2009)
    BjörnN:   So weit ich mich erinnern kann, gehen alle Leipziger Flughunde auf den 86er Import aus Vietnam über einen Tierhändler zurück, seit diesem Zeitpunkt wurden nur eigene Nachzuchten abgegeben, darunter nach Walsrode, allerdings