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    Zoo Augsburg

    Adrian Langer:   https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Zoo-freut-sich-auf-seine-neuen-Giraffen-id50939901.html

    Die erste Giraffe trifft demnächst ein.
    (23.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/der-augsburger-zoo-bekommt-ein-neues-elefantenhaus-100.html

    In Augsburg wurde der Grundstein für die neue Elefantenanlage gelegt.
    (12.04.2018)
    Rainer Hillenbrand:   Nach der Ankunft einer weiblichen Streifenhyäne aus Belfast könnte sich in Sachen Nachwuchs vielleicht wieder was tun - immerhin hat der Hyänenmann zuletzt mit viel Eifer an der letztmaligen Wurfhöhle rumgebuddelt... Und bei den Mohrenmakis gibt es seit ein paar Tagen wieder ein Jungtier!
    2 Giraffen sollten am 03.04. aus Paris und Kronberg eintreffen, jedoch paßt auf französischer Seite mit den Papieren noch nicht alles, sodaß der Termin verschoben werden mußte.
    (26.03.2018)
    Adrian Langer:   https://www.stadtzeitung.de/augsburg-suedost/lokales/neue-residenz-fuer-dickhaeuter-die-arbeiten-fuer-das-elefantenhaus-im-zoo-haben-begonnen-d38591.html

    In Augsburg ist man auf einem guten Weg.
    (18.03.2018)
    Oliver Muller:   Das sind dann wohl überzählige Tiere aus den Zuchtprogrammen, die hier geparkt werden?
    (06.03.2018)
    Adrian Langer:   https://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Drei-Giraffen-ziehen-bald-in-den-Augsburger-Zoo-id50503556.html

    Es gibt inzwischen einen genauen Termin für den Einzug der Giraffen.
    (06.03.2018)
    Adrian Langer:   https://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-bald-ziehen-wieder-giraffen-in-den-tierpark-ein/

    Noch ein paar mehr Infos.
    (25.02.2018)
    Rainer Hillenbrand:   Die Rohbau-Arbeiten für die neue Elefantenanlage beginnen bereits am 12. März.
    Mit den veranschlagten Kosten für das Projekt siehts bisher noch gut aus.
    Am 6. März sollen die ersten neuen Flamingos ins neuerbaute Überwinterungshaus einziehen.
    Und nachdem die letzten Arbeiten laufen, kommen vielleicht sogar Ende März schon die ersten Giraffen im Zoo an. Die aktuellsten Neuankömmlinge: Zwergmäuse :-)
    (24.02.2018)
    Adrian Langer:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Es-geht-los-mit-dem-Neubau-der-Elefantenanlage-id44309071.html

    Die ersten Maßnahmen zum bau der neuen Elefantenanlage wurden eingeleitet.
    (23.02.2018)
    Adrian Langer:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Nashorn-Kibo-muss-wohl-bald-Augsburger-Zoo-verlassen-id44241521.html

    Alle Wege führen nach Rom ...... manchmal auch für ein Nashorn. :D
    (17.02.2018)
    Oliver Muller:   Dann habe ich da was falsch verstanden oder durcheinander geworfen.
    (05.01.2018)
    Rainer Hillenbrand:   @Sacha: Beutelteufel hat es in der Geschichte des Zoos bisher definitiv noch nicht gegeben! Mit Beginn der 70èr Jahre konnte ich die bis heute gehaltenen Säugetier-Arten selbst erleben und auch davor findet sich in keinem Zooführer ab 1948 (Beginn der Haltung exotischer Tiere) ein Hinweis auf Beutelteufel.
    Auf diese (mögliche?) Haltungspremiere bin ich also wirklich gespannt.
    (05.01.2018)
    Oliver Muller:   @Sacha: Nicht? Ich meinte, das mal hier irgendwo im Forum aufgeschnappt zu haben...
    (04.01.2018)
    Sacha:   @Oliver Muller: Wann war denn Augsburg Beutelteufel-Halter??! Mir ist davon nichts bekannt und auch in der Zootierliste finde ich keinen Hinweis darauf.
    (04.01.2018)
    Adrian Langer:   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Steigende-Baupreise-machen-dem-Zoo-Sorgen-id43707116.html

    In Augsburg hängt man um den Bau der Elefantenanlage!
    (03.01.2018)
    Adrian Langer:   https://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/unwetterwarnung-zoo-in-augsburg-bleibt-geschlossen-100.html

    Auch der Zoo Augsburg bleibt heute geschlossen!
    (03.01.2018)
    Adrian Langer:   https://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-ein-gutes-zoojahr-geht-zu-ende-ein-neues-kuendigt-sich-schon-an/

    Ein Rück- und Ausblick in Augsburg!
    (26.12.2017)
    Oliver Muller:   @Rainer: Danke dir! Ich glaube schon, das das möglich ist, wenn schon Vorbereitungen getroffen wurden. Augsburg war ja wohl schon mal Halter. Immerhin planen ja auch noch Schwerin und Berlin TP Teufel. Neuwied käme ja vielleicht auch noch in Frage.
    (25.12.2017)
    Rainer Hillenbrand:   @Oliver Muller: Angeblich sollen diese Tiere aus Zuchtzentren in Australien/Tasmanien stammen. Das Gespräch heute Vormittag war nur kurz, ich kenne diesbezgl. keine weiteren Details. Und tue mich auch schwer damit zu glauben, hier in Augsburg Beutelteufel sehen zu können, aber wer weiß?
    (25.12.2017)
    Oliver Muller:   @Rainer Hillenbrand: Die 33 Teufel sollen aus Australien kommen oder wie kommt die Zahl zu Stande? Bisher war immer von 5 weiteren Zoos die Rede...
    (25.12.2017)
    Rainer Hillenbrand:   Der junge Plumplori gedeiht bisher sehr gut, es sieht im Moment so aus als ob es eine unproblematische natürliche Aufzucht werden könnte.
    Der Bestand bei den Streifenhyänen dagegen ist jüngst erloschen, da der weibliche Nachwuchs von 2014 in den Zoo Minsk abgegeben wurde und die Mutter bei einer Untersuchung in der Narkose verstarb. Dafür soll der zunächst nach Magdeburg und aktuell nach Schwerin ausgelagerte Streifenhyänen-Mann in der nächsten Zeit wieder zurückkehren.
    Wie ich heute erfahren habe, ist der Zoo immer noch dran in die Haltung von Tasmanischen Beutelteufeln einzusteigen. Es sollen wohl (nach heutiger Aussage des Zoo-Inspektors) insgesamt 33 Tiere an Zoo`s gehen und es gibt für Augsburg bis jetzt weder eine Zu- noch eine Absage. Jedenfalls war in diesem Jahr bereits ein Pfleger bei einem Lehrgang in Kopenhagen und der Zoo hält ein offensichtlich geeignetes Terrain für die Teufel bereit. Na, das wär was....
    (25.12.2017)
    Adrian Langer:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Zoo-hebt-die-Preise-fuer-Einzelkarten-an-id43404906.html

    Augsburg hebt die Preise an! Aufgrund geplanter und bereits vollendeter Projekte mit Sicherheit ein vernünftiger Schritt!
    (01.12.2017)
    Adrian Langer:   https://presse-augsburg.de/presse/stetten-institut-engagiert-sich-fuer-augsburger-zoo/

    Es konnten wieder mehr Gelder für das neue Elefantenhaus eingenommen werden!
    (27.11.2017)
    Nikolas Groeneveld:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Zoo-Augsburg-Warum-dieser-Plumplori-ein-Gluecksfall-ist-id43261481.html

    Zuchterfolg bei den Plumploris im Zoo Augsburg.
    (16.11.2017)
    Rainer Hillenbrand:   ....ich vergaß noch zu erwähnen, daß in diesem Frühsommer ebenfalls wieder ein neuer Zooführer erschienen ist!
    (11.11.2017)
    Rainer Hillenbrand:   Als Zusammenfassung unter \"Verschiedenes\":
    Im Zoo gab es gestern Morgen die erste von insgesamt bis zu drei anstehenden Geburten bei den Grevy-Zebras! Es ist die erste Nachzucht nach 9 Jahren verordneter Zuchtpause, möglich geworden durch den Vorjahreswechsel eines Grevy-Hengstes aus dem englischen Chessington nach Augsburg.
    Vor dem Abschluß stehen die Arbeiten im Giraffenhaus sowie dem neu angeschlossenen Laufstall - im Außenbereich muß jedoch noch einiges getan werden und ob die neuen Giraffen in diesem Jahr noch einziehen werden würde ich im Moment eher mal bezweifeln.
    Bei den Breitmaulnashörnern hieß es zuletzt, der Bulle würde durch sein Verhalten angeblich eine erneute Trächtigkeit der beiden jüngeren weiblichen Tiere anzeigen, obwohl dies bei Untersuchungen bisher (noch) nicht belegt werden konnte!?
    Bei den Flamingos ist es mit der früheren Vielfalt vorbei, da zuletzt sowohl die Chile-, als auch die Zwergflamingos abgegeben wurden. Im Moment entsteht ein neues großes Haus in das auch die Besucher mittels Steg übern Teich Einblick nehmen werden können - jedoch ausschließlich für die Haltung (und Zucht) von Rosaflamingos.
    Bemerkenswert finde ich noch die sehr hübschen Neuzugänge bei den Hühnervögeln: Chin. Bambushühner in der kleineren Außenvoliere der Tropenhalle zusammen mit Baumstreifenhörnchen und für die begehbare Großvoliere ein Paar Hügelhühner - eine mir bisher nicht bekannte Waldrebhuhnart mit Verbreitung bis in den Himalaya, daher wohl ganzjährig für den Außenbereich geeignet.
    (11.11.2017)
    Adrian Langer:   https://www.ovb-online.de/bayern/mehr-zoo-besucher-8893671.html

    Augsburg konnte die Zahl seiner Besucher seit 2003 fast verdoppeln! Im Artikel selbst sind auch Zahlen zu anderen Bayrischen Einrichtungen zu finden!
    (30.10.2017)
    Adrian Langer:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Zoo-stellt-Bauantrag-fuers-neue-Elefantenhaus-id43088416.html

    Augsburg hat nun den Bauantrag für das Elefantenhaus eingereicht!
    (28.10.2017)
    Adrian Langer:   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Elefantenanlage-Fast-eine-Million-an-Spenden-ist-schon-da-id42830171.html

    In Augsburg wird wohl bald mit dem Bau der neuen Elefantenanlage begonnen!
    (02.10.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöner Zuchterfolg.
    (25.08.2017)
    Adrian Langer:   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Seltenheitswert-Drei-Pinguin-Babys-im-Augsburger-Zoo-id42493256.html

    Im Augsburger Zoo sind drei Magelanpinguine geschlüpft!
    (25.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.stadtzeitung.de/augsburg-suedost/politik/wunschtermin-april-der-zoo-will-2018-mit-dem-bau-des-neuen-elefantenhauses-beginnen-d30454.html

    Augsburg will im nächsten Jahr mit dem bau der neuen Elefantenanlage beginnen!
    (14.08.2017)
    Rainer Hillenbrand:   ....und die neue Laufhalle für die Giraffen als Anbau an das bestehende Haus steht bereits! Nach gerade mal 2 Wochen komplett in Holzbauweise erstellt - da hab ich \"Bauklötze\" gestaunt. Natürlich ist noch längst nix fertig, aber als Termin für den Einzug der neuen Giraffen wurde jetzt der Oktober genannt.
    (14.06.2017)
    Adrian Langer:   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Das-Elefantenhaus-im-Augsburger-Zoo-rueckt-naeher-id41712006.html?mobile_relaunch=true

    Die Elefantenanlage ist nun in der Planung!
    (13.06.2017)
    Adrian Langer:   https://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-die-ereignisse-ueberschlagen-sich-im-tierpark/

    Informationen über Zu- und Abgänge in Augsburg in diesem Jahr!
    (26.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Besucher-muessen-noch-laenger-auf-neue-Giraffen-warten-id41036401.html

    Der Neubau der Giraffenanlage verzögert sich. Wahrscheinlich wird es dieses Jahr nichts mehr!
    (30.03.2017)
    Rainer Hillenbrand:   Bei der Neuplanung der Finanzierung für die neuen Elefanten-Anlagen gab es auch nochmals Abstriche: Von ehemals 8,3 Mill. gings runter auf nun knapp 6 Mill. Euro. Beim Haltungskomfort der Tiere wurde dabei angeblich nix eingespart, wohl aber unter anderem die zweite angedachte Tierart im neuen Haus - die Binturongs (schluchz). In erster Linie gings jedoch der Technik an den Kragen und der Fassadengestaltung, so daß ich gespannt bin, wie das neue Haus dann von außen wirken wird. Der Stadtrat hatte sich von der Zoo-Chefin wohl auch überzeugen lassen, daß bei Aufgabe der Elefantenhaltung, eine mittelfristig wohl notwendige Erhöhung der Eintrittspreise dem Publikum nicht vermittelbar wäre. Ansonsten war der Besucherzuspruch in diesem Jahr wohl sehr gut, was auch an den beiden jungen Nashörnern gelegen haben dürfte und so steuert der Zoo für dieses Jahr angeblich auf einen neuen Besucherrekord zu.
    Was die Giraffen betrifft, hat der Revierpfleger letztens kundgetan, er hätte sich für den Neustart der Haltung eine Bullengruppe gewünscht, die \"Chefetage\" sich jedoch für Kühe entschieden. 3 bis 4 Tiere sollen es wohl maximal werden. Der Pfleger hätte gerne Kordofan-Giraffen, da gibts jedoch weit weniger \"Überschuss\" als bei den Rothschild- oder Netzgiraffen, so daß es wohl auf eine dieser Unterarten rauslaufen dürfte.
    (18.11.2016)
    Rainer Hillenbrand:   @M.Mettler: Es wurde tatsächlich von der ein oder anderen Seite im Zusammenhang mit der anstehenden Theater-Sanierung daran gedacht, daß Opernliebhaber ja auch nach München rauschen könnten, um in Augsburg ein teures, komplettes sogenanntes Drei-Sparten-Theater nicht mehr finanzieren zu müssen...
    (18.11.2016)
    Michael Mettler:   Dann könnten doch auch Opernliebhaber einfach nach München geschickt werden, oder?
    (18.11.2016)
    Oliver Muller:   @Sacha: Keine Ahnung, ich bin ja Rheinländer. Aber ich konnte der Presse entnehmen, dass der ÖDP-Vertreter im Stadtrat (christlich-konservative grüne Kleinpartei) der Meinung war, man könne ja nach München fahren, wenn man Elefanten sehen wolle und für Augsburg würde ein Streichelzoo reichen.
    (18.11.2016)
    Sacha:   @Oliver Muller: Nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher. Ist auch hier in Zürich so. Die Oper verschlingt praktisch jedes Jahr mehr Steuergelder, während der Zoo (fast) jedes Jahr angehalten wird, den Eigenfinanzierungsgrad zu erhöhen.
    Besteht Augsburgs Stadtregierung auch aus Akademiker-Pseudo-Sozis und Rund-um-die-Welt-Flieger-Grüne wie bei uns, die jeden Farbkleckser als Künstler einstufen und für jedes Gebilde im Zweitklässler-Bastell-Stil Unsummen verschleudern, aber nicht für Institutionen, die die Mehrzahl der Bewohner interessiert (und die sie nutzen kann)?
    (18.11.2016)
    Oliver Muller:   Gute Nachrichten heute aus Augsburg: der Stadtrat hat sich durchgerungen, die benötigten 2 Mio. Euro für ein neues Elefantenhaus zu spendieren. Fertigstellung soll 2019 sein.
    Schon peinlich, dass das so ein Thema war, nachdem man offenbar kürzlich 100 Mio. Euro für die Sanierung der Oper locker gemacht hat. Dabei gehen vermutlich wesentlich mehr Menschen in den Zoo als in die Oper.
    Aber vielleicht besteht ja jetzt auch die Möglichkeit, dass ab 2020 auch über Geld für eine Fortsetzung der Haltung der Schimpansen (oder einer anderen Menschenaffenart) nachgedacht werden kann.
    (18.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Zum Thema neue Giraffen für den Augsburger Zoo
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wann-es-wieder-Giraffen-im-Zoo-geben-wird-id39615942.html
    (03.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Neues zur Elefantenanlage.
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Plaene-fuer-das-Elefantenhaus-im-Zoo-id39232947.html
    (01.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Neues aus dem Augsburger Zoo.
    http://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-viele-neue-tiere-und-das-warten-auf-eine-baugenhmigung/
    (28.09.2016)
    Rainer Hillenbrand:   Im Afrika-Panorama des Zoo`s wurden von mir heute 6 Impala-Böcke gesichtet, die sich auf der ehemaligen Außenanlage der Giraffen \"breit\" gemacht hatten. Vermutlich handelt es sich dabei um die \"Osnabrück-Gruppe\". Wann genau die Tiere eingetroffen sind, kann ich nicht sagen, da ich gute 3 Wochen nicht mehr vor Ort war. Nachdem die Antilopenstallungen ja zwischenzeitlich teilweise für die Haltung von Südhornraben und Trompeter-Hornvögeln genutzt wurden, waren diese Heute vogelfrei - die Südhornraben zeigten sich draußen. Die Innenboxen waren zum Teil von der Bleßbock-Familie belegt. Im übrigen solls im Herbst bereits losgehen mit einem Anbau für das aktuell leerstehende Giraffenhaus. Dieser wird im wesentlichen eine Innenlauffläche aufweisen und so möchte der Zoo bereits nach Möglichkeit im nächsten Frühjahr wieder in die Giraffenhaltung einsteigen. Weitere aktuelle Bewohner des Panoramas außer den genannten Antilopen und Hornraben sind die 5 Breitmaulnashörner (2 juvenile), eine 6köpfige Stutengruppe Grevy-Zebras, 5 Strauße, sowie Grauhals-Kronenkraniche.
    (21.06.2016)
    Rainer Hillenbrand:   @Oliver Müller: Wie von Ihnen weiter unten schon mal geäußert wäre es übrigens auch meine eigene Überlegung gewesen - das bestehende Elefantenhaus für eine größere Schimpansenhaltung umzubauen, vorausgesetzt es wird eben nix mit den Elefantenplänen! (Ich glaube, ich hätte das insgeheim sogar besser gefunden?) Vielleicht wäre dadurch die Möglichkeit entstanden, die vorhandene Schimpansengruppe behutsam langfristig mit anderen Tieren zusammenzugewöhnen.
    (08.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @Oliver Müller: Das derzeitige Elefantenhaus inklusive der bestehenden Außenanlage wird für die Haltung eines Bullen umgerüstet! Die Schimpansenhaltung hat im Grunde keine Zukunft - sie ist nicht erweiterbar, man kann die Tiere aber auch nicht abgeben (eine Möglichkeit hierfür ist vor einigen Jahren "erfolgreich" durch die Bürokratie vereitelt worden) und einen Abnehmer für die 3-köpfige Gruppe wird man wahrscheinlich nicht finden. So versucht man unter den gegebenen Bedingungen eine bestmögliche Haltung.
    (08.05.2015)
    Oliver Müller:   @Rainer Hillenbrand:
    Wird eigentlich das alte Elefantenhaus abgerissen, wenn das neue steht? Oder gibt es Nachnutzungspläne? Und wie sieht die Zukunft der Schimpansenhaltung aus?
    (07.05.2015)
    Michael Mettler:   Haustiereinkreuzung in der Wildbahn ist nicht abwegig und muss sich auch nicht zwangsläufig im Phänotyp niederschlagen; man hat auch in Bisons schon Hausrind-DNA gefunden... Frage in einem solchen Fall wäre dann, ob das Zoo-Zuchtprogramm strenger sein möchte als die natürliche Auslese im Freiland.
    (07.05.2015)
    Hannes Lüke:   Ich hätte gerne Vergleichswerte gesehen ob auch in wilden Markhor Herden Hausziegen Einkreuzung zu finden ist. Evtl haben die es schon in die Zoos mitgebracht (wobei natürlich auch durch diverse "Heufresser" Wiesen so manches genixt wurde
    (06.05.2015)
    Michael Mettler:   In dem genannten EAZA-Jahrbuch hatte ich - wie mir wieder einfiel - bei früherer Gelegenheit, damals hauptsächlich wegen der Tur-Diskussion im Gebirgswiederkäuer-Thread, schon mal gestöbert und auch die potenzielle Hybridengeschichte bei den Markhoren per Google zu finden versucht. Laut einer 2008 veröffentlichten, an der Uni Wien durchgeführten Studie hatte man bei mehr als einem Drittel der untersuchten heptneri-Markhore aus drei Zoos (die in der verfügbaren Zusammenfassung leider nicht genannt werden) genetische Spuren von Hausziegeneinkreuzung gefunden:
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18228130
    (06.05.2015)
    Holger Wientjes:   Grevy und Giraffe in Magdeburg und Leipzig.
    (06.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @An Alle: Den Grund für die Auflösung der Markhor-Gruppe kenne ich leider nicht, ich habe mir aufgrund der lebhaften "Überlegungen" aber vorgenommen, das in nächster Zeit zu erfragen, sofern mir ein Inspektor/Kurator über den Weg läuft! Michael Mettlers Theorie klingt jedoch nicht schlecht.
    Die Elefanten waren sicher nicht der Auslöser und die männliche Tur-Herde einfach bestmögliche Nachnutzer der Anlage, da für ihr derzeitiges Gehege bei zeitnaher Umsetzung des Elefatenprojekts (Start/Frühjahr `16) die Zeit abläuft.
    Ich hätte die Markhore gerne weiter hier gesehen, andererseits können sich die durchaus imposanten Tur-Böcke dann besser in "Szene" setzen, denn meistens liegen sie im aktuellen Gehege im oder am rückwärtigen Stall, statt sich über die Anlage zu bewegen, was nicht sehr "fotografenfreundlich" ist.

    Entschuldigen muß ich mich, glaube ich, was das Thema Grevy/Steppenzebras betrifft.
    Als ich das unten ausgeführt habe, hatte ich eine Tierpfleger-Aussage im Hinterkopf bezüglich der Wassergräben des Afrika-Panoramas. "Eigentlich ein Schmarrn, diese Gräben, besser wäre es die Giraffen mit allen anderen zusammenzulegen, einzige Ausnahme höchstens die Grevys, mit denen könnte es eventuell Probleme geben." In dieser Art hat sich das festgesetzt, auch als ein Kurator zusätzlich mal bei Problemen mit der Gevy-Gruppe eine mögliche Haltungsumstellung erwähnte. In dem Zusammenhang gefragt: Gibt es denn Vergesellschaftung von Grevys mit z.Bsp. Giraffen? Ich kenne nur die gemeinsame Haltung mit Dorcas-Gazellen in der Wilhelma.
    (06.05.2015)
    Michael Mettler:   Vielleicht hat der Abschied von den Markhoren einen ganz anderen Hintergrund. Im EAZA-Jahrbuch 2007/08 ist zu lesen, dass beim damals bevorstehenden, inzwischen erfolgten Upgrade von ESB auf EEP beim Markhor Untersuchungen zu möglicher Hybridisation anstanden, zumal seinerzeit bei 80% (!) der ESB-Tiere die Abstammung unbekannt war:
    http://www.eaza.net/activities/cp/yearbook20072008/42_Sheep_Goat_TAG.pdf

    Wenn jetzt sogar schon Tiere aus dem EAZA-Raum hinaus (nach Indien!) abgegeben werden, scheint der Bedarf an Augsburger Markhoren innerhalb der EAZA nicht (mehr) allzu groß zu sein.
    (06.05.2015)
    Holger Wientjes:   Oder ein Denkfehler meinerseits und die Böcke besetzen halt einfach das frei gewordene Gehege der Markhore ?? Aber warum sollte man so eine tolle grosse Zuchtgruppe einfach so auflösen ??
    (06.05.2015)
    Holger Wientjes:   Oder ein Denkfehler meinerseits und die Böcke besetzen halt einfach das frei gewordene Gehege der Markhore ?? Aber warum sollte man so eine tolle grosse Zuchtgruppe einfach so auflösen ??
    (06.05.2015)
    Holger Wientjes:   Ja, aber dafür weichen ja anscheinend die Markhore, sodass die Bockgruppe der Ture deren Gehege nachnutzen können. So hab ich das jetzt verstanden.
    (06.05.2015)
    Sacha:   @Holger Wientjes: Ich muss da wohl etwas überlesen haben. Von welcher Art sprichst Du, die den Elefanten weichen muss? Gemäss MM wurden die Barasinghas schon früher abgegeben und bei den Turen handelt es sich um eine ZWEITE Gruppe.

    Bezüglich der Grevy-/Steppenzebras habe ich mich das gleiche gefragt.
    (06.05.2015)
    Holger Wientjes:   Und schon wieder muss eine seltene Art zugunsten der Elefanten weichen... Da könnte man manchmal zum Elefanten-Hasser werden... (Ich weiss, die Tiere können da nichts für.)

    Warum sollte dereinst von Grevy- auf Steppenzebra umgestellt werden ? Vergesellschaftungen gibt es auch mit Grevys. Und Platz zum Ausweichen ist ja in Augsburg reichlich vorhanden.

    Schön, dass es noch Zoos gibt, die richtige Zooführer herausgeben !!
    (06.05.2015)
    Michael Mettler:   @Rainer Hillenbrand: Den Weg zwischen Kattas und Nashornhaus bin ich gar nicht gegangen, weil der wie ein Versorgungsweg wirkte... Wäre ja schade, wenn man die Lemuren irgendwann nicht mehr zumindest von außen betrachten könnte, wenn der Zugang zur Anlage geschlossen ist.

    Das mit den Austernfischern ist interessant. Allerdings ist das auch eine in der Fortpflanzungszeit recht selbstbewusste/kampfbereite Limikolenart, weshalb sie m.W. schon hie und da in Zoo-Strandvogelvolieren als Unruhestifter aussortiert wurde.
    (05.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Nein, natürlich nicht rechts schwenken, sondern links. Links!
    (05.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Ich verfolge das Forum ja schon eine ganze Weile, aber ihre Gabe flugs zu kombinieren - von wegen bayrischer Flamingotausch - finde ich immer wieder beachtlich :)
    Ein neuer Zooführer ist übrigens schon auf dem Weg, der sollte in den nächsten Wochen zu bekommen sein.
    Die Abdimstörche gibt es ja schon ein paar Jahre in der Sichler-Voliere gegenüber den Tigern. In dieser ja nicht übermäßig großen Voliere gibt es ein jährlich züchtendes Paar Austernfischer und ganz offensichtlich haben die Störche den kleinen Fischern noch nie ein Haar gekrümmt.
    Bei der Kattaanlage hat man am Eingang links der Mandrills tatsächlich so gut wie keinen Einblick - wenn Sie rausgehen und gleich rechts schwenken gibt es (noch) gute Einblicksmöglichkeiten. Ebenso vom Afrika-Panorama kommend am Außenzaun lang, denn eine Hecke gibt es dort nicht, eher locker gepflanzte Sträucher, aber früher oder später werden sich diese Möglichkeiten in der "grünen" Jahreszeit sicher nicht mehr bieten.
    (05.05.2015)
    Michael Mettler:   @Rainer Hillenbrand: Danke für die Aufklärung! Ich habe tatsächlich nur Chile- und Rosaflamingos in natura gesehen, kann aber leider nicht sagen, ob ich noch ein Kubanerschild vorgefunden oder mich diesbezüglich nur vom Zooführer (verkauft wird ja noch eine Ausgabe von 2013, und da ist der Kubaner noch enthalten) informieren ließ. Aber schön, dass der Zoo schon auf dem Weg zu einer einzigen Großflamingoform ist, die Hybridisierungsgefahr ist eben m.E. einfach zu groß. Im Grunde würde sich ein Ringtausch der bayrischen Zoos anbieten: Münchener Rosaflamingos nach Augsburg (übrig blieben dort die Kubaner, passend zum angrenzenden Parkteil Amerika), Nürnberger Kubaner nach München (übrig blieben die Chilenen), Augsburger Chilenen nach Nürnberg.

    Auch Abdimstörche in der begehbaren Voliere sehe ich mit Skepsis. Ich fürchte, dann werden die Limikolen wenig Chancen haben, Junge groß zu bekommen.

    Wie bei den Kapuzinern habe ich auch bei der Lemurenanlage in einem Punkt vor Ort nicht richtig aufgepasst (das kommt davon, wenn man andere Interessenschwerpunkte hat als Primaten...). Ist die Lemurenanlage eigentlich auch in geschlossenem Zustand von außen problemlos einsehbar? Ich habe sie an der Seite links von den Mandrills betreten, da verwehrte meiner Erinnerung nach die "Eingangshütte" einen Einblick. Beim Rausgehen an der rechten Seite habe ich nicht drauf geachtet, und der dem Haus gegenüber liegende Außenzaun, an dem man nach Umrunden des Afrikapanoramas noch ein Stück entlang geht, verläuft meiner Erinnerung nach hinter einer Hecke.
    (05.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler - Der Zoo hält aktuell 5 Breitmaulnashörner (darunter 2 Bullen). Einer der beiden ist schon sehr betagt, während der andere nach seiner Ankunft im vergangenen Jahr die beiden jüngeren weiblichen Rhinos bereits gedeckt hat. Und jetzt hoffen eben alle auf Nachwuchs...

    Ins (jetzt ehemalige) Giraffenhaus soll eine größere Antilopenart einziehen. Gedacht wird hierbei entweder an Große Kudus oder Südliche Oryx. Darüberhinaus gibt es wohl bereits Pläne, oder Gedankenspiele, bei Wiederaufnahme der Giraffenhaltung auch die Stallungen für Antilopen und Zebras neu zu konzipieren. Ich vermute, daß dann wohl der Wassergraben zwischen bisherigem Giraffengelände und dem Gehege der Grevy-Zebras fallen wird und mit Umstellung auf Steppenzebras (plus Antilopen) eine richtige Vergesellschaftung möglich wird. Allerdings dürften dafür noch ein paar Jährchen ins Land gehen...
    Die Kamerunschafe sind noch da - die südlichen Strauße hingegen noch relativ neu und deswegen bis jetzt noch nicht auf dem großen Gelände angekommen - das wird sich in der nächsten Zeit sicherlich ändern.
    Zur Rotbüffel/Paviananlage sei noch erwähnt, daß die Büffel die Paviane meist nicht weiter beachten, die Paviane hingegen gerne auf dem Rotbüffel-Rücken durchs Gehege reiten.
    (05.05.2015)
    Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler - Hallo Herr Mettler, ich bin Neu beim Forum und da ich als Zoofan in Augsburg sitze, wollte ich Ihnen die "Fragen" beantworten, die sich bei Ihrem kürzlichen Besuch hier für Sie ergeben haben.

    Bei den Kapuzinern haben Sie nichts "übersehen". Die beiden geräumigen Innengehege sind von außen tatsächlich nicht einsehbar. Angedacht wahr das wohl, aber letztlich wollte es angeblich die Chefin nicht.

    In der benachbarten begehbaren Voliere befinden sich außer den bereits von Ihnen gesichteten eben noch diverse Limikolen wie Kampfläufer, Rotschenkel, Kiebitz, Säbelschnäbler und Triele. Außerdem Brachvögel (allerdings -1, vermutlich durch Wiesel!) Statt Schwarzstörchen werden bereits vorhandene Abdimstörche hier mit einziehen. Zudem Wiedehopf und besagte Diamantfasane (allerdings Verlust des genetisch angeblich besonders wertvollen Hahns durch besagten Räuber...) Die beiden letztgenannten Arten sollen wohl vor allem die Trockenzone mit Koniferenbestand besetzen. Aufgrund der Verluste soll die Voliere zur Zeit im unteren Bereich zusätzlich mit Strom gesichert werden. Die Netz-Maschenweite beträgt übrigens 4x4!

    Die Flamingogruppe besteht seit 2 Jahren aus Rosa- und Chileflamingos. Sollten die Kubaflamingos noch mit ausgeschildert sein? Tatsächlich gingen die jedoch im Tausch für Rosa im Mai 2013 nach Köln. Mit einem größeren neuen Haus sollen auch die Zwergflamingos aus ihrem "Waldgehege" (wieder richtig gesehen) zu den beiden größeren Arten umziehen. Langfristig sollen wohl Rosa- und Zwergflamingos erhalten bleiben.

    Das Fennekschild im Löwenhaus war gleichfalls richtig, denn die Fenneks sind noch drin! Eigene Sichtungen ergaben zuletzt bis zu 2 Tiere. Ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, daß man diese Haltung aufgeben würde. Hier irrt die Zootierliste!

    Bei den benachbarten Streifenhyänen gab es im letzten Jahr übrigens zweifachen Nachwuchs, im Außengehege in selbst gegrabener Höhle! Der Rüde wurde nach Magdeburg ausgelagert, kommt jedoch wieder zurück, wenn die beiden Jungtiere den Zoo verlassen haben.

    Die Schneeziegen-Gruppe besteht aktuell aus einem Paar und zwei Jungtieren. Bei einem der beiden Jungtiere starb überraschend die Mutter.

    Die ehemals wirklich große Gruppe der Schraubenziegen befindet sich in Auflösung! Aktueller Bestand sind tatsächlich ihre gesehenen 2,1. So ging letztes Jahr unter anderem ein 6-köpfiger Transport in den Zoo nach Darjeeling. Nachdem das Ex-Barasingha-Gelände für das neue Elefantenhaus gebraucht wird, wird die dortige männliche Thur-Herde vielleicht schon in einigen Monaten das Schraubenziegen-Gehege übernehmen.

    Das begehbare Katta-Gehege ist jeden Tag unter Aufsicht von 12-16 Uhr "geöffnet". Obwohl die Mohrenmakis erst seit einem Dreivierteljahr mit drin sind, gab es jetzt Ende März bereits den ersten Nachwuchs.
    (05.05.2015)
    Michael Mettler:   Noch zu den Affenanlagen: Der Innenraum der Mantelpaviane befindet sich in dem gelben Gebäude hinten rechts im Bild und ist von außen durch Scheiben einsehbar. Bei der Kapuzineranlage habe ich leider vergessen, nach einem Zutritt zum Haus zu schauen. Einen ganz offensichtlichen Zugang oder einen Scheibeneinblick von außen habe ich aber nicht in Erinnerung - immerhin bin ich daran vorbeigegangen, um die im selben Gebäude untergebrachte Toilettenanlage zu nutzen. Falls man die Kapuziner wirklich nicht innen sehen kann, wäre das eigentlich ein merkwürdiger schautechnischer Kontrast zu der neuen Vogelvoliere genau vis-a-vis, bei der auf winterharten, also auch beim kaltem Wetter sichtbaren Besatz Wert gelegt wurde (soweit das der Beweggrund war und nicht nur das Einsparen von Heizkosten).

    Augsburg gehört übrigens noch zu den Zoos mit Flamingo-Sammelsurium, alle drei Großformen werden zusammen auf der selben Anlage gehalten (wobei ich insgesamt nicht besonders viele Individuen gesehen habe), lediglich Zwergflamingos (ca. 15-20 Tiere) haben eine eigene Anlage an anderer Stelle (eher ein "Waldgehege").

    Als Folge der Haltung diverser Wildgansarten im Bereich des Afrika-Panoramas waren Mischpaare und mehrere Hybriden zu sehen (höchstwahrscheinlich Nonnengans x Schneegans und Streifengans x ?), die wie die Letzteren z.T. offenbar schon selbst wieder Paare bilden. Der bunt gemischte Besatz von Wasserflächen, der laut unserer Forumdiskussion an anderer Stelle für manche Zoofans wünschenswert ist, zeigt auf diese Weise seine Schattenseiten.
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Die Kapuziner-Voliere, besetzt mit einer Horde Rückenstreifen-Haubenkapuziner aus Schweriner Zucht. Innen prima strukturiert und bis in den letzten Winkel ausgenutzt von den Affen - erstmals sah ich Kapuziner sogar Löcher graben, ein Sandhaufen wurde von zwei Tieren emsig und beidhändig durchgewühlt (versteckte Leckerlis?). Als Betrachter mit nicht mehr ganz jungen Augen finde ich die Anlage allerdings schautechnisch nicht optimal. Das Stahlnetz, an das man (natürlich aus guten Gründen) nicht dicht herantreten kann, glänzte vor und hinter den Tieren in der Sonne - das war nicht nur eine harte Probe für den Kamera-Autofokus, sondern auch anstrengend für meine eigenen Augen.
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Die Rotbüffel-Mantelpavian-Anlage, gleich rechts hinter dem Zooeingang gelegen (frühere Nashornanlage). Die Bereiche um die Felsen herum sind für die Büffel "barrierefrei" begehbar, die Vierergruppe (darunter ein Kalb) hat damit viel Fläche zur Verfügung. Die äußeren, lockerer verteilten Felsen erlauben ihnen vermutlich noch ein Hindurchschlängeln, aber im Ernstfall einer Verfolgung wütender Büffel vs. flüchtender Pavian können die Affen dort locker entkommen und auch sonst praktisch überall auf der Anlage per Kurzsprint das im Notfall rettende Zentrum erreichen. Schön, dass man sich für die Paviane nicht auf einen reinen Felshaufen beschränkt hat, ein Teil der Horde war gerade sehr aktiv auf den Kletterbäumen (keineswegs nur Jungtiere, sondern alles bis hin zu ausgewachsenen Männern).
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Wie angekündigt noch ein paar Impressionen aus Augsburg. Hier ein zoologisches Highlight: Bengal-Plumplori in der Nachtanlage des Elefanten-Schimpansen-Hauses.
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Diese Aufnahme verdeutlicht anhand des Besuchers als Größenmaßstab in etwa die Größe der Voliere. Ist also kein Riesenbau á la München oder Kronberg. Während ich vor meinem Besuch anhand der gelesenen Arten noch den Eindruck hatte, die Voliere solle unter einem Thema "Vögel heimischer Feuchtgebiete" stehen, sprechen nun Inkaseeschwalbe und Diamantfasan eher für einen klassischen Mischbesatz, der tatsächlich nur nach dem Faktor Winterhärte zusammengesetzt zu sein scheint...
    (27.04.2015)
    Michael Mettler:   Das ist natürlich ein betrüblicher Start für die Voliere. Wobei deren Gitter nicht gerade feinmaschig ist (m.E. das gleiche Netz, das mancherorts für Menschenaffen verwendet wird?), ein Hermelin passt da vermutlich überall durch...
    (27.04.2015)
    Heidemarie Busch:   @Michael Mettler, die Eröffnung der Voliere für die kältefesten Vögel verzögert sich etwas länger.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Marder-frisst-Voegel-aus-der-Zoo-Voliere-id33859537.html
    (27.04.2015)
    Michael Mettler:   Zur Verdeutlichung meiner Gedanken hier ein Ausschnitt aus dem Zooplan. Wie auf der von Ulli eingestellten Grafik dargestellt, soll das neue Elefantenhaus auf Teilen der mit 45 beschrifteten Fläche (früher Barasinghas, derzeit zweite Tur-Gruppe) entstehen und die neue Anlage für die Elefantenkühe von dort über die Fläche "in Planung" bis zum jetzigen Elefantengehege (46) reichen, das langfristig zum Bullengehege umgerüstet wird.

    Würde man den Besucherweg verschwenken, in dem man ihn quasi als Gegenbogen zum jetzigen Verlauf in Höhe des Muntjak-Geheges (44) über das jetzige Afrika-Panorama (35, 42, 43) auf das alte Elefanten-Schimpansen-Haus (D) zu laufen ließe, wäre eine um einen knappen Hektar größere Elefantenanlage möglich und eine dann ohne Trenngräben zusammengefasste Afrikasteppe immer noch gut zwei Hektar groß - kleiner als in Arnheim, aber m.W. immer noch größer als in Emmen.

    Augsburg scheint übrigens kein Geo-Zoo werden zu wollen - die jüngsten Anlagen sprechen in ihrer Platzierung jedenfalls nicht für derlei Gedanken.
    (27.04.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Ich habe in Augsburg eine adulte Schneeziege und zwei Jungtiere gesehen. Auch hier ist es aber möglich, dass sich weitere Tiere "unsichtbar" gemacht hatten.

    Nicht nur das Afrika-Panorama wirkt leer. Ich wundere mich auch über die brach liegende Bison-Anlage. Zwar soll die in den Elefanten-Umbau einfließen, aber das dauert ja noch und laut ZTL wurden die Bisons schon 2007 abgegeben. Dann würde ich doch dort schlichtweg als Zwischenbesatz arbeitstechnisch unkomplizierte, kältefeste Haustiere mit Schauwirkung hinstellen - z.B. hat der Zoo schon länger keine Großkamele mehr im Bestand. Oder ein paar Appaloosas, noch stehen ja Totempfähle auf der Anlage...


    (27.04.2015)
    Holger Wientjes:   Danke für Deinen Bericht !

    Als ich vor drei Jahren dort war, konnte ich recht grosse Gruppen der Schraubenziegen und Ture sehen. Aus der Erinnerung sicher jeweils 15 Tiere oder mehr, so dass ich davon ausgehe, dass sich die übrigen Markhore Dir einfach nicht gezeigt haben. Auch die Bockgruppe der Ostkaukasen (alle mit schönem Gehörn) im ehemaligen Barasingha-Gehege war recht kopfstark, bestimmt ein Dutzend damals. Wie sah es bei den Schneeziegen aus (kurz off-topic: München hält wohl leider keine mehr. Wenn hier jemand Näheres dazu weiss, bitte im entsprechenden Thread mitteilen !)?

    Das Afrika-Panorama ist in der Tat (kam mir schon bei meinem Besuch so vor) verschenktes bzw. brachliegendes Potential. Da lässt sich eine Menge mehr draus machen ! Ich hätte auch gerne (als zugegeben nicht übermässiger Elefanten-Fan) anstelle eines Neubaus für die Dickhäuter ein neues Giraffen-Haus gesehen. Eine grosse Huftiergemeinschaft aus Giraffen, Nashörnern, Zebras und Antilopen nach Arnheimer Vorbild wäre auf der Fläche sicherlich machbar und absolut attraktiv.

    Zu der Kombi Rotbüffel/Pavian: Hätte ich zwar gerne, wie in OS, mit anderen Primaten, aber finde ich ebenfalls sehr nachahmenswert. Da fallen mir einige Möglichkeiten ein, wie seinerzeit in Hannover mit Hulmans und Barasinghas (sowie alternativ Axishirschen und/oder Nilgaus) oder auch gerne mal Husarenaffen mit Giraffen und Antilopen.

    Ansonsten finde ich an Augsburg sehr positiv, dass man sich auch Tiergruppen widnet, die andernorts etwas untergehen, wie z.B. den von Dir angesprochenen Reptilienbereich, eine umfangreiche Vogelsammlung oder die Nachttiere !
    (27.04.2015)
    Michael Mettler:   Ich war am Samstag in Augsburg, mein letzter Besuch lag fast neun Jahre zurück - so gab es natürlich einiges Neues für mich zu sehen, auch wenn manche dieser Anlagen auch schon wieder ein paar Jahre stehen.

    Nachahmenswert (in Osnabrück ist man ja bereits dabei) in ihrem Grundkonzept finde ich die Pavian-Rotbüffel-Anlage, wobei man bestimmt auch hinsichtlich der Arten etwas anders kombinieren könnte (Kaffernbüffel, andere Pavianarten; oder als Asien-Version mit Makaken oder Hulmans und asiatischen Rindern). Leider erlebte ich keine Interaktion zwischen den Arten, da ich die Büffel nur wiederkäuend antraf, aber die Tiergemeinschaft wirkte insgesamt entspannt.

    Dementsprechend kannte ich auch die umgebauten Anlagen am Affenhaus noch nicht. Die begehbare Katta-Anlage wird nur für die Besucher geöffnet, wenn Aufsichtspersonal verfügbar ist, um unerwünschtes Füttern zu verhindern. Die im letzten Jahr hinzugekommenenen Mohrenmakis habe ich in der Anlage nicht gesehen (es ließ sich auch nur ein Katta draußen blicken), ausgeschildert sah ich neben den Kattas nur Graukopfkasarkas (die Möglichkeit von Unterbesatz wird in begehbaren Primatenanlagen m.E. sonst viel zu selten genutzt).

    Apropos Schild: Ich bin mir ziemlich sicher, noch Fennek-Beschilderung an der Anlage am Löwenhaus gesehen zu haben (wenn auch kein lebendes Tier dazu). Laut Zootierliste wurde die Haltung aber 2014 beendet (für mich etwas überraschend, da vorher gut gezüchtet wurde) - weiß jemand Genaueres?

    Definitiv und unübersehbar beendet wurde allerdings die Giraffenhaltung. Laut Aushang wurde nur zwei Tage vor meinem Besuch die letzte Kuh Tanisha nach Le Pal abgegeben, und es soll in den kommenden Wochen entschieden werden, welche Tierart stattdessen auf dem Afrika-Panorama einziehen soll. Wie ich heute aus Internetartikel entnehmen konnte, war die Gruppe durch Verluste unterschiedlicher Ursache auf Tanisha zusammengeschmolzen und eine Anpassung des Hauses an die neuen Richtlinien ist aus Kostengründen nicht zu stemmen, da erst mal die neue Elefantenanlage und das Biber-Otter-Projekt anliegen.

    Insgesamt wirkte das Afrika-Panorama auf mich ziemlich verödet. Auf seinen drei Hektar Fläche tummelten sich nur noch sechs Grevyzebras (im kleinsten Gehege), drei Blässböcke (im mittleren, bisherigen Giraffengehege) und drei Breitmaulnashörner. Ein weiteres Rhino sah ich im Vorgehege des für mich ebenfalls noch neuen Hauses, auch Strauße standen nur im Separee. Watussirinder – bei meinen früheren Besuchen eindeutige Blickfänge auf dem Panorama – gibt es nicht mehr, ich habe auch kein einziges Kamerunschaf gesehen. In den einsehbaren Huftierställen der größten Anlage fand ich zu meiner Überraschung Hornraben und Trompeterhornvögel vor.

    Jetzt frage ich mich, ob der Abschied von den Giraffen die Elefanten-Ausbaupläne beeinflussen könnte. Denn im Grunde würde sich jetzt anbieten, jenen Teil des Afrika-Panoramas, um den die geplante neue Elefantenanlage herum verlaufen würde, noch den Rüsseltieren zuzuschlagen und den Besucherweg (z.B. als Steg) in Höhe Muntjakgehege so zu verschwenken, dass er im Bogen auf das alte Elefantenhaus zu verlaufen würde. Im Gegenzug könnte man die Trennung der drei Afrika-Gehege auflösen und hätte dann eine zusammenhängende Afrikasteppe mit Nashörnern, Zebras, Antilopen und Straußen.

    Gut gefällt mir das neue Terrarienhaus, weil es nicht nur baulich sehr viel schöner ist als das alte (die dortige Kleinterrarienwand erinnerte mich immer ein bisschen an Zoohandlung), sondern man auch weiterhin nicht nur Standardarten bietet, sondern auch ein paar Besonderheiten (z.B. Molukken-Segelechse, Laurents Winkelkopfagame, Grüner Berggecko, Mosambik-Gürtelschweif). Auch die Außenbereiche für heimische Lurche und Kriechtiere machen einen attraktiven Eindruck, wenn sich auch meine Sichtungen – vermutlich temperaturbedingt – auf Kreuzotter, Schlingnatter und Bergmolch beschränkten (Ringelnatter, Laubfrosch und Gelbbauchunke blieben unsichtbar bzw. die Terrarien der beiden Letzteren waren vielleicht noch gar nicht besetzt).

    Von „einer der größten Schraubenziegen-Herden weltweit“ (Zitat Zooführer) sah ich leider nur 2,1 Tiere – vielleicht befanden sich weitere auf der abgewandten Hügelseite. Nebenan eine Gruppe von mindestens 15 Ostkaukasischen Turen, von denen einen zweite Gruppe – drei Tiere gesehen – im ehemaligen Barasingha-Gehege gehalten wird. Einen kapitalen Bock bekam ich leider nicht zu Gesicht. Wieder einmal stach mir der optische Kontrast zwischen den beiden jüngeren, almwiesenartigen Wildziegenanlagen und dem alten Betonfelsen der Alpensteinböcke (so ähnlich sahen übrigens früher die Bergtieranlagen in München-Hellabrunn aus!) ins Auge.

    Neu für mich waren die Nachtabteilung im Tigerhaus (Senegal-Galagos und Kurzkopfgleitbeutler in Aktion gesehen, Zwergplumploris leider nicht), die zeltartige Netzvoliere für Haubenkapuziner und natürlich die zwar schon fertige, aber für Besucher noch gesperrte begehbare Voliere für kältefeste Vögel. Wie in anderen Zoos feiert auch in dieser (leider) Sichtbeton als Rückwand seine Wiederauferstehung und bildet einen starken Kontrast zur naturnahen sonstigen Gestaltung der Voliere. Vom Besatz konnte ich von außen je zwei Nachtreiher, Inkaseeschwalben und Krickenten erspähen. Laut HP sind u.a. diverse Limikolen geplant (oder schon drin?) und zu meiner Verwunderung auch Schwarzstörche – vergreifen die sich nicht an so kleinen Mitbewohnern und deren Brut?

    Als zoologisch bemerkenswert würde ich neben schon genannten Arten noch nennen: Amurkatze, Schuppensäger (zusammen mit Schopfente und Magellanpinguin ein denkwürdiger Gehegebesatz!), Moskitokolibri, Langzehenkiebitz, Seidenstar, Bengal-Plumplori, Streifenhyäne, Paradieskasarka.

    Fotos folgen nach Sichtung meiner Ausbeute…

    (27.04.2015)
    Oliver Müller:   Dann wird man in Zukunft mit 2 Häusern arbeiten? Erstaunlich, ich hätte getippt, dass man die alte Elefantenanlage nebst Haus für die Schimpansen umbaut. Dann wird deren Haltung vermutlich auslaufen, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man noch Geld für einen zweiten teuren Bau für eine anspruchsvolle Tierart auftreiben kann..
    (04.04.2015)
    Ulli:   Elefantenhaus

    http://elefant.zoo-augsburg.de/
    (04.04.2015)
    Ulli:   geplante Elefantenanlage
    (04.04.2015)
    Oliver Müller:   Laut Website des Zoos soll nach Fertigstellung der begehbaren Voliere als nächstes eine Anlage für Biber, Fischotter und heimische Fische gebaut werden. Geplanter Fertigstellungstermin ist 2016.
    Ich vermute mal, dass man für danach den Bau einer neuen Elefantenanlage plant, denn der Zoo hat ja schon pressewirksam angekündigt, die Elefantenhaltung einstellen zu müssen, wenn er nicht Geld für eine neue Anlage von der Stadt bekommt...
    (02.03.2014)
    Liz Thieme:   Zwei gute und eine schlechte Nachricht...

    Seit 10 Jahren wurde wieder ein Seehund geboren und kurz darauf ein zweiter, so dass nun erstmals zwei Seehund-Jungtiere in Augsburg zu sehen sind.

    Erstmals wurde auch ein Rotbüffel geboren, der derzeit nur unter Pflegeraufsicht mit Mutter auf die Anlage darf, da die Pfleger den Pavianen noch nicht trauen.

    Die kleine Hyäne ist verschwunden. Man sieht es als unwahrscheinlich an, dass die Mutter es nach drei Wochen und guter Fürsorge getötet und gefressen hat. Man hat auch keinerlei entsprechender Spuren gefunden. Derzeit ist man im Zoo ratlos.
    (25.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Eine schöne Nachricht. Ich hoffe, dass der Nachwuchs erfolgreich aufgezogen wird.
    (12.07.2012)
    Oliver Jahn:   Endlich mal wieder Nachwuchs in Deutschland!
    (12.07.2012)
    Liz Thieme:   Erstmaliger Streifenhyänen-Nachwuchs in Augsburg!
    (12.07.2012)
    Liz Thieme:   Der Leopardenkater hat die Katze schwer verletzt, so dass sie euthanisiert werden musste.
    (27.03.2012)
    Frank Albrecht:   @Oliver Müller
    Das Konzept "spitzer Haken" bei den Elefanten in Augsburg wird fortgeführt.
    Bis zum nächsten Unfall.
    (12.03.2012)
    Liz Thieme:   Giraffenkuh "Tanisha" aus Leipzig ist gestern eingetroffen.
    (09.03.2012)
    Niedersachse:   Gestern sind die beiden Persischen Leoparden angekommen.
    0,1 aus Burg Stargard Tierpark Klüschenberg, geb. 2010
    1,0 aus Beauval, geb. 2009
    (22.02.2012)
    Oliver Müller:   Gibt es eigentlich in Augsburg inzwischen Pläne/eine Entscheidung, wie es beim Thema "Elefanten" weiter geht?
    (26.01.2012)
    Liz Thieme:   Noch was interessantes...


    2011
    Arten 272 Indviduen 1390

    2012
    Arten 262 Individuen 1320

    Der Besucher wird sicherlich die Reduktion bei der Anzahl an Säugetierarten feststellen. Zwei Arten sind nicht mehr im Bestand: Afrikanischer Elefant und Amurleopard. Wie im letzten Newsletter aber bereits gemeldet, sind uns zwei neue Leoparden (persische) zugeteilt worden, der Transport wird gerade organisiert. Neu im Bestand sind seit Anfang 2011 Buschbabys in der Nachttierabteilung. Die Reduktion bei den Vogelarten ist hauptsächlich durch Abgabe oder Todesfälle bei Einzeltieren begründet. Bei den Reptilien stellen wir die Haltung derzeit auf das neue Reptilienhaus um.
    (23.01.2012)
    Liz Thieme:   Gerne.

    Es sind wieder fünf Ostkaukasischer Steinböcke in den Zoo gekommen, die der Zoo bei Privat eingestellt hatte. Sie sind derzeit auf der ehemaligen Barasingha-Anlage.
    (23.01.2012)
    Holger Wientjes:   Prima ! Danke Liz !
    (05.01.2012)
    Liz Thieme:   Ja, am 3. September kam einer aus Lisieux.
    (05.01.2012)
    Holger Wientjes:   Ist das angedachte Männchen bei den Streifenhyänen eigentlich mittlerweile im Zoo ?
    (05.01.2012)
    Liz Thieme:   Wie Heidelberg bleibt auch Augsburg heute wegen des Unwetters geschlossen.
    (05.01.2012)
    Mirko Schmidkunz:   Ist die Silberschnabeltangare eigentlich schon zu sehen?
    (25.07.2011)
    Liz Thieme:   Das Streifenhyänen-Weibchen Lea ist nach Großbritanien gebracht worden.
    Voraussichtlich kommt in den kommenden zwei Monaten das Männchen Aden aus Frankreich in den Zoo, um mit dem übriggebliebenen Weibchen Loni ein Zuchtpaar zu bilden.
    (25.07.2011)
    Saki:   Das alte wir momentan abgerissen, und genau dort entsteht auch das neue Reptilienhaus.

    (19.07.2011)
    Ottmar Müller:   Wohin wird denn das neue Reptilienhaus gebaut? Und was passiert mit dem alten?
    (19.07.2011)
    Liz Thieme:   Neue Vergesellschaftung: Rotbüffel mit Pavianen.
    (21.04.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Das hört sich wirklich sehr gut an. Hoffentlich kommen dann Ceylon-Leoparden.
    (31.03.2011)
    Andre Battermann:   Soweit mir bekannt, soll die Leopardenanlage auch wieder mit Leoparden besetzt werden, lediglich die Unterart steht noch nicht fest! Auf alle Fälle möchte man in die Zucht einsteigen!
    (30.03.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Ich war gestern in Augsburg. Laut der Pflegerin weiß man noch nicht, wie die ehemalige Leopardenanlage nun besetzt wird. Ich tippe mal auf eine Art der kleineren Raubtiere. Soll eigentlich die Anlage der Barasinghas auch für die Erweiterung der Elefantenanlage genutzt werden? Die Anlage der Kapuziner sieht ziemlich fertig aus.
    (16.03.2011)
    Liz Thieme:   Wieder einer weniger!
    Der 19 Jährige Amurleorparden Kater "Boris" musste aus Altersgründen eingeschläfert werden.
    (07.03.2011)
    Holger Wientjes:   O.k., dass erklärt dann die Verfahrensweise des Zoos, auch wenn´s, wie Du schon schreibst, nicht schön für die Tiere ist ! Nochmals danke für die ausführlichen Erläuterungen Liz !!
    (07.12.2010)
    Liz Thieme:   Also nachdem was ich gefunden habe, besteht bisher kein serologischer Test. Dieser ist allerdings in Arbeit. Eine sichere Nachweismöglichkeit beim lebenden Tier ist die Entnahme von Gewebe der Leber und der Bauchspeicheldrüse in Narkose (Biopsie), um im histologischen Schnitt Einschlusskörperchen nachzuweisen. Natürlich ist das sehr aufwendig und nicht ungefährlich, zur Routineuntersuchung also nicht geeignet.
    Eine Alternative soll es wohl bei den Boinaes geben und nicht bei den Pythoninae. Bei den Boinaes soll man solche Einschlusskörperchen auch in den Erythrocyten nachweisen können. Problem ist, dass nicht alle Erythrocyten befallen sein müssen, sondern es auch sein kann, dass nur eine von tausend infiziert sein kann. Hinzu kommt, dass man noch nicht die Inkubationszeit kennt.
    Das heißt, wenn ich mir die Liste der Augsburger Tiere angucke, hätte man kaum eine Chance gehabt zu kontrollieren, ob es weitere infizierte Tiere gibt. Und da Augsburg eine gute Zuchtstelle für Baumpythons und Hundskopfboas waren und man den Nachwuchs auch als Nachwuchs verkauft, würde man ein hohes Risiko eingehen infizierte Tiere zu verkaufen.
    Boinaes sollen Langzeitträger sein. Das heißt es könnte Jahre dauern, bis es zum Ausbruch kommt.
    Daher, auch wenn es nicht schön ist, war es meiner Meinung die sicherste Lösung für den Zoo und die Nachzuchtabnehmer.
    (07.12.2010)
    Holger Wientjes:   Vielen Dank Liz ! Hätte man denn nicht warten können ob die übrigen Schlangen erkranken und durch eine Blutprobe feststellen können ob sie Träger sind ?
    (07.12.2010)
    Liz Thieme:   Der Leopard war 19 Jahre und hatte Nierenprobleme. An seinen letzten Tagen hatte er das Essen verweigert.

    IBD - die Krankheit bricht haupsächlich bei Boidae aus (andere wurden allerdings auch schon berichtet) und nimmt immer einen tödlichen Verkauf, da sie derzeit nicht heilbar ist. Die Krankheit ist bisher in der Wildnis nicht nachgewiesen.
    Boa constrictors können Träger sein, ohne dass es bei ihnen selber ausbricht.
    Eine Schlange die mit IBD infiziert ist, kann ihre Bewegungen nicht mehr kontrollieren.
    Es wird diskutiert, dass die Schlangenmilbe die Hauptursache für die Verbreitung von IBD ist. Die Übertragung kann erfolgen, wenn einer dieser Parasiten bei einer erkrankten Schlange eine Blutmahlzeit hatte und anschließend den Wirt wechselte. Von dieser These nehmen inzwischen wieder einige Abstand. Auch eine Ansteckung über Körperflüssigkeiten ist anzunehmen. Hier sind zu nennen Ausscheidungen (Kot, Urin), Absonderungen aus dem Maul (Speichel, Schleim) und Austausch von Körpersäften bei der Paarung. Generell ist die Ansteckungsgefahr bei Tieren, die im selben Terrarium gehalten werden hoch, aber nicht zwingend. Auch der Mensch soll wohl Überträger sein können. Auch die ungeborenen Embryonen im infizierten Mutterleib sind betroffen.
    Genaue Zahlen gibt es nicht jedoch steht fest, dass IBD bei weitem nicht so häufig auftritt wie z. B. bakterielle Infektionen oder durch Einzeller verursachte Gesundheitsprobleme.
    Die Krankheit wurde vor ca. 3 Jahrzehnten in den USA das erste mal diagnostiziert, danach griff sie auf Afrika, Europa und sogar Australien, trozt Importverbot, über.
    (07.12.2010)
    Holger Wientjes:   Das ist natürlich äusserst bedauerlich !
    Kommt das Virus häufiger vor und wie wird es übertragen ?
    (07.12.2010)
    Henry Merker:   Neben den von Liz genannten Tierart sind es folgende: Dunkler Tigerpython, Grüner Baumpython, Madagaskar-Hundskopfboa, Netzpython.
    (07.12.2010)
    Holger Wientjes:   Der Leopard aus Altersgründen ?
    Was für Schlangen waren es denn ?
    (07.12.2010)
    Liz Thieme:   Amurleopard Mischa musste eingeschläfert werden. Gleiches Schicksal ereilten alle Riesenschlangen des Tropenhauses, da bei der Obduktion einer Boa constrictor IBD (Inclusion body disease, Paramyxovirus) diagnostiziert wurde.
    (07.12.2010)
    Ronny:   Heute wurde uns über die Zootierliste mitgeteilt, dass es sich bei den Plumploris um der zur Art hochgestuften Nördlichen Plumloris (Nycticebus bengalensis) handelt.

    Die Email kam vom Zoo direkt.
    Vielen Herzlichen dank dafür.
    (27.11.2010)
    Michael Schulz:   Ich freue mich schon sehr auf die Blessböcke, da kann ich dann auch den Weggang der Rappenantilopen verschmerzen. Endlich wieder Blessböcke in Bayern... :-)
    (18.06.2010)
    Liz Thieme:   2,3 Rappenantilopen sind nach Erfurt abgegeben worden, die noch verbliebenen 0,2 sollen nach Osnabrück umziehen. Die Art wird dann durch Blessböcke aus Heidelberg ersetzt.
    Alle vier Nashörner sind schnell und erfolgreich vergesellschaftet worden und sind zusammen auf der Außenanlage zu sehen.
    (18.06.2010)
    Sacha:   Liz. Schade, vielleicht kriegt man es irgendwie noch raus. In Frankreich haben gerade mehrere Zoos "Tropenhäuser" eröffnet.

    Zum Barasingha: Ich hab mich beim franz. Text der Beauval-Site vertan: Es stand "cerfs axis ET duvaucel". Man rechnete also schon mit den Barasinghas. Sorry.
    (22.04.2010)
    Liz Thieme:   Sacha, das wurde leider nicht berichtet. Dadurch dass Augsburg normalerweise sehr deutlich sagt, wohin oder woher ihre Tiere kommen, war ich irritiert da nur zu lesen, dass sie nach Frankreich gehen.
    (22.04.2010)
    Andre Battermann:   Zudem kommt im mai ein Plumplori-Männchen aus HongKong und demnächst werden 1,1 Rotbüffel für die Paviananlage aus dem TP Berlin undDresden erwartet.
    Für die neue begehbare Kattaanlage werden (wenn die Anlage dann fertig ist) zu Beginn 8,0 Kattas aus Schönbrunn erwartet!
    (22.04.2010)
    Sacha:   Interessant. Ursprünglich wollte Beauval für die neue Asienanlage ja Axishirsche mit den Panzernashörnern vergesellschaften. Aber so is auch gut (oder gar besser?)..:)

    Wo genau gehen die Mississippi-Alligatoren hin? Nach Pierrelatte (Krokodilzoo)?
    (22.04.2010)
    Liz Thieme:   Die Haltung der Mississippi-Alligatoren wurde aufgegeben. Die 1,1 Tiere sind nach Frakreich gezogen. Derzeit wird noch überlegt mit welcher neuen Art die Anlage besetzt wird.
    Ebenfalls läuft die Haltung der Barasighas aus. Sie kommen in den Zoo von Beauval.
    (21.04.2010)
    Michael Mettler:   Die "symbolischen Gräben" in Hannover sind zunächst einmal Trockengräben, keine Wassergräben wie in Augsburg, und beide Kanten befinden sich auf einer Höhe. Das Prinzip funktioniert durch die Territorialität der Tiere, ausbruchsicher ist es auch in Hannover nicht - da hat Sacha völlig Recht. So weit ich mich erinnere, hat eine ausgewachsene Rappenantilope in einem Zoo (Berlin, Steppentieranlagen?) mal einen Neun-Meter-Sprung über Trockengraben, Vorpflanzung und Weg hinweg hingelegt, und dafür wäre der Augsburger Graben wohl auch in altem Zustand nicht "sicher" genug gewesen...
    (01.03.2010)
    Sacha:   @Mel: Ich weiss nicht, was Du hast. Wollen Zoos nicht die Natur dem Menschen näher bringen...:)?

    Im Ernst: Ich habe mich grundsätzlich überzeugen lassen. Ein leiser Zweifel bleibt noch. Mit einer Hecke von 1 m wäre die Höhe direkt an der Kante 2,50 m. Das würde die Sicht für die Rappenantilopen in Augsburg sicher etwas beeinflussen (sprich das Abschätzen eines Sprungs), es wäre ihnen aber immer noch möglich, das Hindernis im Sprung zu überwinden. Die Frage ist, ob sie dies tun und ob eine höhere Abschrankung nötig ist. Waren (und sind) z.B. in Hannover die Gräben für die Antilopen auch nicht mehr als optische Abschrankungen? Zwar hüpfte immer wieder mal eine raus, aber in der Regel auch schnell wieder zurück. Und dort war die Anlagefläche (wenn ich mich recht erinnere) in den seltensten Fällen tiefer (oder nur minim) als der Besucherweg davor. Aehnliches gab (gibt?) es von den Hirschen in München zu berichten, die nachts über 2 m hohe Zäune übersprangen, am morgen zur Oeffnungszeit aber wieder friedlich in ihrem Gehege ästen.
    (01.03.2010)
    Mel:   Passend hierzu noch ein Bild, was ich im Internet vor einiger Zeit fand, welches sehr gut zeigt was passieren kann wenn das in die grubensohle abgerutschte Substrat zu viel wird.
    (27.02.2010)
    Mel:   So dann möchte ich mal schnell noch ein entsprechendes Bild nach reichen, zur Veranschaulichung des "Abrutsch" Problem. Als Beispiel hier die Berliner Tierpark Panzernashornanlage. Die momentane Höhe der Mauer von der Grubensohle bis zur ober Kante liegt zwischen 150-160cm, für Panzernashörner geht das gerade mal noch so aber für Rappenantilopen ist das kein wirkliches Hindernis.
    (27.02.2010)
    Mel:   @AB: Danke für die Info, also wenn der Graben nur etwa 150cm tief ist, und ich gehe hier jetzt mal vom vermuteten Maximum aus, dann ist der Vorschlag bezüglich der Absenkung der Anlage absolut indiskutabel und sicherheitstechnisch nicht vertretbar. Diese Tiefe reicht definitiv nicht aus um ein mögliches Entkommen der Rappenantilopen, im Falle der Umwandlung zu Gefälletrockengraben oder aber als Gehegebegrenzung nach Anlagenabsenkung, zu verhindern.
    Eine vorliegende oder an der Grabenkante angesetzte Bepflanzung würde daran auch nicht viel ändern, da solch eine „Barriere“ nur funktioniert, wenn es dem Tier nicht möglich ist, die Höhe des dahinterliegenden Bodens „auszumachen“. Dieses „auszumachen“ ist allerdings bei einer reinen Wandhöhe von 150cm, für eine adulte Rappenantilope kein Problem.
    Jedoch für ein Nashorn eine schon nicht mehr zu überwindende Höhe, so fern es keine „Ausstiegshilfen“ (kleinere Substratstufen oder in den Graben gerollte Enrichtmentobjekte) gibt.

    (24.02.2010)
    Andre Battermann:   Der Graben ist ein etwa 1 - 1,5 Meter tiefer und 1,5 - 2 Meter breiter Betongraben.
    (24.02.2010)
    Mel:   Man sollte Rappenantilopen nicht unterschätzen, die können doch ganz schön springen wenn sie wollen. Das Abflachen einer gesamten Anlagefläche halte ich bei weitem für teurer als das zu schütten eines Grabens. Müsste doch bei solch einem Vorgang der gesammte Substrataufbau verändert werden, gegebenfalls auch eine vorhandene Drainageschicht tiefer gelegt werden. Mir ist das Grabenprofil der Augsburger Anlage leider nicht bekannt, aber sollte es sich bei den Wassergräben um beideitig steilwändige Gräben handeln so ist der Umbau in Gräben mit Gefälle zum Besucher hin auch nicht ganz ohne. In die Gefällefläche müssten Stabilisierungen eingebracht werden die ein Abrutschen des Substrates in die Grabensohle verhindern. Ich kann mich erinner als man damals im Tierpark Friedrichsfelde aus den Steilgräben bei den Nashörnern Gefällegräben gemacht hat, daß dies ein ziemlicher Aufwand war (Die Betonteile mussten Stück für Stück aufgeflext werden.), das Gefälle wurde dann wohl nicht optimal gegen "Abrutsch" gesichert, so daß man mittler weile immer wieder an ewinigen Stellen das Problem hat das sich die Grabensohle hebt, und man in regelmäßigen Abständen "Schippen" muß um ein Aussteigen der Tiere zu verhindern.
    (23.02.2010)
    Sacha:   @Michael Schulz: Machen wa doch (kann allerdings etwas dauern, da gerade Arbeitsstress).
    (22.02.2010)
    Michael Schulz:   @Sacha:
    Mein Tipp dazu, einfach mal ne E-mail an Frau Jantschke schicken, erfahrungsgemäß nimmt sie sich gerne die Zeit diese persönlich zu beantworten und ist auch immer offen für Ideen und Anregungen.
    (22.02.2010)
    Sacha:   @Andre Battermann: Das habe ich mir auch überlegt. Kostet das Zuschütten eines Grabens wirklich soviel weniger wie das Abflachen der Anlage? Und sind hohe Hecken so teuer?
    Es wäre interessant zu erfahren, weshalb diese Lösungen (an die man in Augsburg wohl sicher auch gedacht hat) nicht umgesetzt hat.
    (22.02.2010)
    Andre Battermann:   Möglich gewesen wäre sicher einiges, die Frage ist dann immer in welchem Kostenrahmen das ganze stattfindet!

    Die ehemalige Bisonanlage soll nach jetzigem Stand wohl am ehesten den Elefanten zugeschlagen werden - daher fiel diese Lösung wohl weg!
    (22.02.2010)
    Sacha:   Wäre es nicht auch möglich gewesen, besucherseits die Abschrankung zu erhöhen (z.B. höhere Hecke, halbhohe Palisaden usw.) oder statt den Graben aufzufüllen den Anlageboden Richtung Graben abzuflachen und damit die Rappenantilopen drin zu behalten?
    (22.02.2010)
    Michael Schulz:   Mir ist nur unverständlich, warum man beispielsweise die Rappenantilopen dann nicht auf der ohnehin brachliegenden ehemaligen Bisonanlage unterbringt. Wie auch immer, zumindest hoffe ich dass man sich um adäquaten Ersatz bemüht, denn ausser den Nilgai war es das dann mit Antilopen in Augsburg.
    (22.02.2010)
    Mel:   Peinlich peinlich stimmt ja...den "Ursprungsartikel" hatte ich jetzt schon föllig verdrängt. Danke AB für retour holen. *schäm*

    (21.02.2010)
    Andre Battermann:   Das "Warum" ist doch schon vom Zoo bekannt gegeben: Die Nashörner sollen die Anlage der Rappenantilopen mitnutzen können. Dafür wurde aber der Graben etwas aufgeschüttet, falls die Nashörner hineinrutschen sollten. Jetzt ist die Gefahr aber zu groß, dass die Rappenantilopen ausbrechen - deswegen werden sie abgegeben.

    Im Bild mal eine der Boxen der Rappenantilopen!
    (21.02.2010)
    Mel:   So also ich hab mich jetzt mal genauer mit Augsburg beschäftigt (also sprich die besagte Anlage)unter Berücksitigung von Michaels Beitrag, Google Maps und dem Zooplan, kann ich so keine Mängel, die Grund für das Beenden der Haltung seinen könnten erkennen, im Gegentiel von der Stallungsanzahl und Größe her gerade zu vorblidlich von der großen Aussenanlage ganz zu schweigen. Da gibt es reichlich mehr Haltungen mit weniger Stallfläche!!!! Bleiben also weiterhin nur Vermutungen über das Warum.
    (21.02.2010)
    Mel:   Danke Michael, das ist natürlich viel besser und detailierter als ein grob ermittelte Anlagenfläche.
    (20.02.2010)
    Michael Mettler:   Im International Zoo Yearbook Vol. 26 gibt es einen Artikel über das damals neue Afrikapanorama des Zoos. Die größte der drei Freianlagen misst tatsächlich rund 1,5 Hektar, die beiden anderen sollen etwa gleich groß sein (für meinen Geschmack wirkt die Giraffenanlage auf dem Plan allerdings größer als die Zebraanlage).

    Zu den Ställen gibt der Artikel folgende Angaben (ob es seitdem Umbauten gab, weiß ich allerdings nicht): Giraffenhaus mit 3 Boxen je 34,4 qm; Zebrahaus mit 8 "normalen" Boxen je 10 qm und 2 fünfeckigen Boxen je 26,2 qm; Antilopenhaus ähnlich, aber 10 statt 8 "normaler" Boxen gleicher Größe.
    (20.02.2010)
    Mel:   @MM Danke ich bin da mittlerweile auch fündig geworden ;-) ich denke das ich dadurch in den nächsten Tage so in etwa die groben Anlagenmaße liefern kann. ;-)
    Jedoch zur Stallungsanzahl und größe kann ich dann nichts beitragen.
    (19.02.2010)
    Michael Mettler:   @Mel: Den Augsburger Zooplan findest du auf der HP des Zoos, und laut Geschichte wurde das Afrika-Panorama mit den drei Freianlagen, dem Haus und den Wassergräben seinerzeit auf einer 3 ha großen früheren Hirschwiese errichtet.
    (19.02.2010)
    Mel:   A pro pos Basel, so fern ich weiß ist die schon erfolgreiche Kombi Rappen-DikDik dort leider durch einen Fuchs beendet worden, und die Rotducker (im Moment nur ein Tier) werden glaube ich auch nicht bei den Rappen gehalten.
    (19.02.2010)
    Mel:   Zu den Maßangaben noch eine kleine Ergänzung speziell am Beispiel Rappen-DikDiks. Diese Vergesellschaftungsvariante benötigt nicht so viel Platz wie bei Rappen mit einer größeren Tierart, da für die doch viel erheblich kleineren DikDiks ein einbringen von Rückzugsmöglichkeiten auf die Flächegröße für Rappenantilopen volkommen ausreichend ist. Rückzugamöglichkeiten können hier zum Beispiel wie in Basel, Berlin und Hannover praktiziert, Pflanzkoffer sein. Diese sind durch kleine Schieber bzw. Zauntore für die DikDiks zugänglich und ermöglichen diesen so jeder Zeit erreichbare Ruhezonen. Hierbei würde ich die gesamte Anlagenfläche grob nach Mindestmaß für Rappen plus 2 mal x für je ein weiteres Tier veranschlagen. Wichtig wären hier meiner Meinung nach 2 Absperrgehege, welchen wiederum zusätzlich Minischieber oder Tore für die DikDiks aufweisen.
    (19.02.2010)
    Mel:   Da muß ich leider passen, aber falls Du einen Wegeplan von Augsburg hast wo die Arten auch verzeichnet sind, könnet ich versuchen die ungefähren Maße zu ermitteln.
    (19.02.2010)
    Sacha:   Na, das ist doch mal was. Danke Mel:)

    Jetzt wäre es noch schön, wenn wir zum Vergleich die qm-Zahlen von jeder der drei Afrika-Anlagen in Augsburg hätten. Kannst Du die auch aus dem Aermel schütteln?:)
    (19.02.2010)
    Mel:   Da kann geholfen werden ;-), laut Mindesthaltugsstandart ist für Rappenantilopen bei einer Gruppe bis 5 Tiere eine Aussenanlage von min 400qm vorgesehen plus je weiteres Tier 30qm. Als Stallfläche werden je Tier min. 5qm angegeben. Ich persönlich würde das aber eher wie folgt beziffern wollen: Aussenanlage min 800qm und Stallfläche min 6-7qm (verbringen doch in unseren Breitengraden die Tiere während der Winterperiode wesentlich mehr Zeit im Stall als auf den Anlagen). Bei Vergesellschaftungen sieht das ganze schon etwas komplizierter aus, hier würde ich die Anlagengröße nach der größten Tierart ausrichten plus entsprechende Absperrgehege die dann die entsprechende Minimalfläche der einzelnen Tierart aufweisen. Also hängen die verwendeten Flächengrößen schonmal sehr stark von der gewünschten Kombi an Tieren ab.
    (19.02.2010)
    Sacha:   Das wäre mal interessant, diesem Umstand nach Raumbedürfnis der Rappenantilopen nachzugehen. In Basel (allerdings nur vergesellschaftet mit Dikdiks resp. Duckern) ist der Platz für sie nicht gerade gross resp. kaum grösser als in Augsburg. Ebenso in Frankfurt (zusammen mit Straussen).
    Im franz. Beauval werden sie auf einer relativ grossen Anlage zusammen mit Giraffen, Breitmaulnashörnern, Straussen, Springböcken, Streifengnus, Marabus und Nilgänsen gehalten, wobei allerdings meist entweder die Grevys oder die Breitmaulnashörner auf der Anlage sind und die andere Art in einem Absperrgehege.
    Trotzdem ist die Anlage wenn überhaupt nur bedingt grösser, als wenn man in Augsburg die drei Afrika-Anlagen zusammenlegen würde. Es scheint also andernorts durchaus zu gehen. Vielleicht ist es auch hier wieder eine Frage des Charakters der einzelnen Individuen.
    (19.02.2010)
    Andre Battermann:   Auch bei den Giraffen wurde der Graben verändert -und das Gehege der Grevys ist nicht sonderlich groß, denke nicht, dass da eine Vergesellschaftung geklappt hätte.
    (19.02.2010)
    Sacha:   Wenn man die Rappenantilopen zu den Grevy oder den Giraffen stecken würde, würden sie vielleicht auch im Gehege bleiben...(allfällig kleinere Umbauten an der Unterkunft vorausgesetzt)
    (19.02.2010)
    Niedersachse:   Weil die im Gehege bleiben im Gegensatz zu den Rappenantilopen.
    (19.02.2010)
    Sacha:   Und noch eine andere Sicht: Warum hat man sich in Augsburg statt von den Rappenantilopen nicht von den Watussirindern getrennt?
    Okay, die Rinder sind sehr besucherattraktiv, aber eben nur Haus- und Hoftiere.
    (19.02.2010)
    Niedersachse:   Aus anderer Sicht. Ein Zoo gibt die Haltung auf und 2 Zoos steigen neu ein. Für den Rappenantilopen-Bestand sicherlich sehr vorteilhaft.
    (18.02.2010)
    Michael Schulz:   Wie ich finde schlechte Nachrichten aus Augsburg. Die Rappenantilopen werden in den nächsten Monaten den Zoo verlassen. Der Bock und zwei Weibchen gehen nach Erfurt und ein Weibchen nach Osnabrück. Augsbur trennt sich von den Antilopen, weil es wohl durch die Vergesellschaftung mit den Nashörnern und den dadurch nötigen Abflachungen und Trockenlegungen der Wassergräben zu Fluchtversuchen kommen könnte. Unverständlich warum man die Antilopen dann nicht auf der ehemaligen Bisonanlage unterbringt, die ohnehin brach liegt... Naja für mich persönlich ein sehr großer Verlust.
    (18.02.2010)
    Sacha:   Beim "Schweizer Zoo" dürfte es sich um die Gehege der Werner-Stamm-Stiftung in Oberwil (bei Basel) handeln. Die halten dort u.a. auch Somali-Wildesel.
    (22.01.2010)
    Liz Thieme:   Geburten im Januar:
    2 Gleitbeutler
    1 Rüsselspringer
    3 Kronenkraniche

    eine Giraffe für Montpellier (siehe Frankreich-Thread) ist "Chester"

    Onagerstute Ooana soll in die Schweiz, nachdem dortige Tiere nach England abgegeben wurden. [der Schweizer Zoo steht nicht in der Zootierliste drin!!!!]
    1,0 Steinbock (*2008)ging an den Vogelpark Irgenöd im Bayerischen Wald
    (22.01.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Liz

    Na, ich hoffe doch in unserer Gesellschaft hast du immer nur gute Laune :-))) Hauptsache bei so viel Spaß wird keiner sauger.. ähhhh sauer :-))))
    (26.11.2009)
    Sacha:   Ups, jetzt habe auch ich mich im Prozentrechnen vertan (ja, wer im Glashaus sitzt...) Es müsste natürlich heissen: "rund 33%" und "folglich rund 67%".
    Asche auf mein Haupt oder eben wie Liz schon sagte: Erare humanum est..:)
    (25.11.2009)
    Liz Thieme:   Erare humanum est... oder wie war das? ;)

    danke an euch beiden, langsam krieg ich wieder gute Laune.
    Da haben die Agamen gleich ihr g aufgesaugt.

    Sacha, das stand leider nicht dabei. Vermute aber, dass die von privat stammen. Da gibt es ja noch ziemlich viele Schätze in den Wohnzimmern und Kellern etc.
    (25.11.2009)
    Sacha:   @Jennifer: ... das wären bei einer dreiteiligen Aussage aber mindestens 30% (und dass Blutsauger kein Blut saugen stimmt auch, folglich 60%):-)

    Der "kluge, weise Mensch" wechselt nun aber wieder zurück zum Zoo Augsburg:

    Woher stammen die dortigen Calotes versicolor?
    (25.11.2009)
    Jennifer Weilguni:   @Sacha
    Ich würde mal eher sagen der Wahrheitsgehalt liegt bei etwa 1% :-) (Und das bezieht sich auf die Tatsache, dass Blutorangen wirklich sauer sein können).
    Ansonsten bezieht sich der Name ja auf die blutrote Farbe des Kopfes bei den dominanten Exemplaren. Milchschlangen trinken ja auch keine Milch und geben auch keine. Und heissen trotzdem Milchschlangen :-))
    Und Blutsauger-Agamen trinken zwar kein Blut, heissen aber eben trotzdem Blutsauger.

    Dass der Mensch trotz allem Homo sapiens heisst.. darauf gehe ich hier jetzt hier aber nicht näher ein. *fg*




    (25.11.2009)
    Sacha:   @Jennifer: Nein, nein, Liz hat es schon richtig geschrieben. Calotes versicolor saugt ja kein Blut - aber die sollen auf Blutorangen abfahren und diese können ja ziemlich sauer sein..:)
    (Achtung: Wahrheitsgehalt dieser Aussage liegt bei 50 Prozent)
    (25.11.2009)
    Jennifer Weilguni:   Einen netten kleinen Bericht über diese Tiere gibt es übrigens in den "Terralog News" Nr.87 zu lesen.
    Nach dem was dort steht sind diese Tiere wohl alles andere als schwer zu halten. Eigentlich unverständlich, dass es nicht mehr Zoos gibt, die diese wunderschönen, bunt gefärbten Tiere halten.
    (25.11.2009)
    Jennifer Weilguni:   @Liz
    Heissen die nicht Blutsaugeragamen ?


    (25.11.2009)
    Liz Thieme:   im Reptilienhaus ist ein Pärchen "Blutsaueragamen" (Calotes versicolor) eingezogen. Damit einzige Zoohaltung in Deutschland derzeit.
    Der Plumplori-Mann ist verstorben.
    (24.11.2009)
    Michael Schulz:   @Michael Mettler:
    Über Veränderungen an der Anlage weiß ich nichts. Große Umbauten wollte man vermeiden, weswegen man sich für die Hyänen entschieden hat, somit denke ich nicht, dass dort etwas verändert wurde.

    @Holger Wientjes:
    Ob die Warteliste tatsächlich so lang ist weiß ich nicht. Wie gesagt hat mir dies Frau Jantschke mitgeteilt, sie meinte die Tiere wären nicht zu bekommen, als ich dann im Tierpark Berlin nachfragte, bekam ich die Antwort, dass bisher keine Anfrage aus Augsburg vorgelegen hat bezüglich der Streifenhyänen. Kann mir das mit der Liste auch nicht so ganz vorstellen, denn die Streifenhyänenhalter nehmen ja nicht laufend zu.
    (19.02.2009)
    Michael Mettler:   Ist denn die Umgrenzung der alten Gepardenanlage unterwühlsicher - oder zischenzeitlich nachgerüstet worden? Katzen graben ja nicht unbedingt, aber Hyänen...?
    (18.02.2009)
    Holger Wientjes:   @Michael Schulz: Verzeihung... ;-)
    Wie kommt es denn, das sich jahrelang anscheinend kaum ein Zoo für die Tiere interessiert hat und jetzt plötzlich (?) die Warteliste so lang ist ?
    Konnte man aus dem (europäischen) Ausland zuvor keine Tiere beziehen ?
    Weiss denn jemand welcher Zoo noch mit Streifenhyänen plant ?

    (18.02.2009)
    Michael Schulz:   @Michael Mettler:
    Genauer gesagt sind sie schon gestern in die alte Gepardenanlage eingezogen, zumindest in die Innenanlage und seit heute offenbar auch schon für die Besucher zu sehen. Da wäre es glatt eine Überlegung wert bei dem kalten Wetter am Wochenende mal nach Augsburg zu fahren.
    Jetzt fehlt nur noch eine schöne Antilopenart für die alte Bisonanlage und dann ist Augsburg auf meiner Favoritenliste ganz oben. Ist ja fast wie Weihnachten. :-)
    (18.02.2009)
    Michael Mettler:   Wo werden die denn einziehen - in die alte Gepardenanlage?
    (18.02.2009)
    Oliver Jahn:   Na das ist doch mal ne Nachricht! Vielleicht ist ja damit mal endlich der "Hyänenbann" in Deutschland gebrochen, vor allem was die Streifenhyänen angeht!
    (18.02.2009)
    Michael Schulz:   @Holger Wientjes:
    Gemeinheit, das wollte ich grade schreiben, da ich es heute in ner Pressemeldung gelesen habe und gleich in die Zootierliste eingetragen habe. :-)

    Freut mich, nachdem mir Frau Jantschke mitteilte, dass die Warteliste für Streifenhyänen so lang ist und sie sich nach Alternativen umsieht.

    Kurz darauf bekam ich Nachricht aus Berlin, dass dort eben aktuell Jungtiere vorhanden sind. Schön, dass das geklappt hat...
    (18.02.2009)
    Holger Wientjes:   Erfreuliche Nachrichten, wie ich finde, aus Augsburg. Laut Zootierliste erhält/erhielt der Zoo im Februar 0,2 Streifenhyänen aus Friedrichsfelde, so dass es nunmehr immerhin wieder drei Halter in Deutschland gibt :-) !
    (18.02.2009)
    Shensi-Takin:   @Gudrun Bardowicks: Die moeglichen Folgen, inklusive Zoonose-Potential habe ich unten bereits erwaehnt.
    (16.09.2008)
    Gudrun Bardowicks:   Was für Folgen hat die Paratuberkulose auf die Ture? Wenn durch diese Krankheit auch andere Arten in Gefangenschaft oder sogar Tierpfleger und Besucher gefährdet sind, kann ich es gut nachvollziehen, dass kein Zoo Interesse an Daghestanischen Turen aus Augsburg hat. Ich persönlich habe diese Art sowohl in Augsburg als auch in verschiedenen Zoos in Tschechien gesehen und finde sie vom Aussehen her sogar attraktiver als die ebenfalls gefährdeten und selten gehaltenen Westkaukasischen Ture, die vom Aussehen her doch sehr an Europäische uns Sibirische Steinböcke erinnern und würde mich freuen, wenn Daghestanische Ture in eingen weiteren deutschen Zoos Einzug nehmen würden.
    (16.09.2008)
    Michael Mettler:   Steht sogar im vorliegenden Thread weiter unten: Die Augsburger Ture haben Paratuberkulose.
    (16.09.2008)
    Michael Mettler:   Ich meine mich zu erinnern, dass laut einer früheren Aussage irgendwo im Forum die Augsburger Ture eine Krankheit im Bestand haben, was mangelndes Interesse anderer Zoos an der Nachzucht erklären würde.
    (16.09.2008)
    Mirko Schmidkunz:   Die Gruppe in Augsburg ist sehr groß (mindestens 20 Tiere)und hat reichlich Nachwuchs. Ich glaube, dass wenn keine Tiere mehr für lokale Auswilderungen in den Alpen gebraucht werden, dann auch dass Interesse der Halter abnimmt, die sich eben mit dem positiven Image der Auswilderung schmücken wollen. Laut zootierliste.de halten mehr als 30 Halter in Deutschland Alpensteinböcke und ich nehme nicht an, dass darunter viele Einzeltiere sind. Übrigens meine ich auch, dass ja viele andere Gebirgswiederkäuer auch kaum gehalten werden. Ich nenne nur die Arten aus Friedrichsfelde, die außer den Mishmi-Takine sich kaum in unseren Zoos verbreiten.

    (16.09.2008)
    IP66:   Ich weiß nicht, wie die Nachzuchtsquote bei den Turen aussieht - zur Gründung einer Satellitengruppe bräuchte es ja die fraglichen Tiere. In München und Nürnberg stellen die Steinböcke Traditionsarten in recht alten, wenn auch bewährten Anlagen, auf die man wohl nicht gerne verzichten will. In Friedrichsfelde und Stuttgart stehen dem Steinwild Großgehege zur Verfügung, für die vermutlich deshalb die Art gewählt wurde, weil hier die Chance besteht, diese Anlagen in kurzer Zeit gut zu füllen.
    (16.09.2008)
    Mirko Schmidkunz:   Warum ist Augsburg neben einigen wenigen anderen Haltern in Europa eigentlich der einzige Zoo in Deutschland, der den gefährdeten Daghestanischen Tur hält. Ich denke man sollte die Haltung von Alpensteinböcken vo allem in den großen Zoos zurückfahren. Ich nenne beispielsweise München, Nürnberg, Friedrichsfelde, Stuttgart.
    (16.09.2008)
    Mirko Schmidkunz:   In der ehemaligen Manulanlage sind nun Kleinfleckginsterkatzen. Ich habe nur einen Schatten in einem hohlen Baumstamm sehen können. Die Geparden sind weg und ihre Anlage soll laut Schild anders besetzt werden. Nashörner waren noch nicht zu sehen.
    (04.09.2008)
    Michael Schulz:   Meines Wissens nach entsprichte es nicht unbedingt einem Klischee, dass sich Tüpfelhyänen und Löwen nicht riechen können, von daher dachte ich dass es unter Umständen ein Problem darstellen könnte, wenn die Tiere mehr oder weniger Tür an Tür leben.

    (26.07.2008)
    Michael Amend:   Warum sollen Tüpfelhyänen in der Nähe von Löwen problematisch sein ? Ich sehe da überhaupt kein Problem. Man könnte ja auch auf Löffelhunde ausweichen, zusammen mit Erdferkeln, für die werden nämlich noch dringend Halter gesucht. Wäre es nicht schön,wenn ein Zoo mal mit UNSICHTBAREN Arten anfängt, als diese abzugeben ? Und Erdferkel in einer konventionellen Naturbodenhaltung ( die Anlage müßte selbstverständlich gegen untergraben gesichert werden )wäre doch auch mal was.In Detroit wird das z.B gemacht, und die Tiere sind in den Morgen und späten Nachmittagsstunden auch aktiv. Statt Löffelhunde könnte man auch eine Vergesellschaftung mit Servalen probieren. Aus Sicherheitsgründen würde ich die Arten aber trennen, sobald die Erdferkel Nachwuchs haben. Eine Gruppe Fleckenhalsotter könnte ich mir für die Anlage auch vorstellen, und die sind nicht nur tagaktiv, sondern auch SICHTBARE Publikumsmagnete.
    (26.07.2008)
    Michael Schulz:   So viel ich weiß ist seit einiger Zeit ohnehin nur noch der Kater Lomai in Augsburg gewesen, der eine Leihgabe aus Münster war. Der wurde nun an Overloon in Holland abgegeben.

    Was die Streifenhyänen betrifft wundere ich mich nur, wo die ganzen Nachzuchten hingehen, denn sehr verbreitet ist die Art in europäischen Zoos ja nicht gerade, geschweigedenn in Deutschland.
    Tüpfelhyänen wäre eine Idee, aber ich denke nicht, dass Augsburg darauf ausweichen wird, wäre nicht gerade auch bei denen eine Haltung in der Nähe der Löwen eher schwierig?

    Letztendlich bin ich gespannt wer nun das Haus beziehen wird und die große Freianlage.
    Interessant fände ich die Überlegung die Mandrills dort hin zu verlagern. Durch entsprechende Umbauten wäre das ein sicher reizvoller Gedanke und man könnte das alte Affenhaus, das eher ein Schandfleck ist entweder komplett platt machen oder wenn dort eh schon Kattas geplant sind generell für Lemuren umbauen.
    (26.07.2008)
    Shensi-Takin:   Ich bin nicht ganz so gluecklich mit der Aufgabe der Augsburger Gepardenhaltung. Wenn ich mich an die "Ausfuehrungen";) von Frau Dr. Lendl erinnere, so sei zumindest der eine dortige Kater sehr proliferativ, um es mal etwas hochgestochener auszudruecken...Weiss man, wohin die Geparden hingehen?
    Nicht mehr ganz taufrische Nachricht, die auch schon in der Zoopresseschau mehrfach erwaehnt wurde:
    http://www.stadtdatenbank.de/bundesland_bayern/by-augsburg/teddy-ist-angekommen-l18613.html
    In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass sich im Zoo von Singapur noch weitere Plumploris als Konfiskate des illegalen Tierhandels sich sehr ueber einen schoenen Platz in dem einen oder anderen europaeischen Zoo freuen wuerden...;)
    (26.07.2008)
    Michael Amend:   Tun Sie,aber das heißt ja noch lange nicht, das die Nachzuchten auch verfügbar sind. Vielleicht gibt es ja bereits Vorbestellungen für zukünftigen Nachwuchs ? Schön, das die Geparden aus Augsburg abgegeben werden, allerdings züchten Geparden bei Nadermann in unmittelbarer Nähe zu Löwen,Tigern und Jaguaren. Nachmieter für die Geparden-Anlage werden sich sicherlich fidnen, warum nicht Tüpfelhyänen ?
    (26.07.2008)
    Michael Schulz:   und wieder neues aus Augsburg:
    Das Nashorn- und Watussi-Haus wurde eingeweiht und alles ist bereit für den Einzug der beiden Salzburger.

    Die neue Anlage für Rotbüffel und Paviane nimmt auch schon Gestalt an und voraussichtlich werden noch dieses Jahr bereits die Paviane umziehen können.

    Augsburg beendet die Gepardenhaltung, da eine Zucht aufgrund der Nähe zu den Löwen wohl ausgeschlossen werden muss. Die Anlage sollte ursprünglich mit Streifenhyänen nachbesetzt werden, was ich sehr bemerkenswert finde. Leider aber wurden die Pläne wieder verworfen, da diese angeblich in Europa nicht zu bekommen sind.
    Aber was ist denn mit dem Tierpark Berlin und Aschersleben? Ich dachte, die züchten dort recht gut. Kann man da keine Nachzuchten bekommen?
    (25.07.2008)
    Michael Mettler:   Nun ja, das ließe immer noch die Möglichkeit einer unterartreinen Zuchtgruppe offen - die sind nämlich nicht so häufig, meistens findet man ja "Zoo-Kapuziner". Attraktiv für den Besucher sind sie so oder so, bei Kapuzinern ist ja "immer was los".

    Übrigens ein interessantes Konzept, die gehaltenen Affenarten (Schimpansen eingerechnet) weit über das Zoogelände zu verteilen.
    (21.07.2008)
    Michael Schulz:   @Michael Mettler:
    Nein, gibt leider noch keine Angaben über die geplanten Kapuziner. Aber wenn man dem Aushang mit dem Foto glauben schenken darf, werden es wohl gehaubte Kapuziner werden, wie so häufig...
    (21.07.2008)
    Michael Mettler:   Augsburg ist nach meinem Empfinden schon lange einer jener Zoos, um die es auch medienmäßig unverdientermaßen ruhig ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich seinerzeit völlig unvorbereitet vor den herrlichen Anlagen für Schneeziegen, Markhore und Ture stand und mir der Gedanke kam, welch einen medialen Trubel manch anderer Zoo mit solchen Neuanlagen entfacht hätte. Schade, das für mich die Entfernung so groß ist, sonst wäre ich bestimmt nicht nur alle Jubeljahre mal dort. Und das trotz "zoologischer Unschärfen" (Zitat STERN-Test) :-)

    @Michael Schulz: Ist über die geplante Kapuzinerart schon etwas bekannt geworden?
    (21.07.2008)
    Michael Schulz:   Mit Verlaub wundert es mich ohnehin, dass hier in diesem Forum nicht mehr über Augsburg diskutiert wird. Augsburg mag zwar nicht der größte unter den süddeutschen Zoos sein, aber doch derjenige in dem sich in den letzten Jahren am meisten getan hat und die Veränderung nimmt nach wie vor kein Ende.
    So sind dort in den letzten Jahren neue Anlagen für Seehunde, Seebären, Takine, Erdmännchen usw. entstanden.

    2008 werden definitiv die Nashorn-Anlage (Vergesellschaftung mit Watussis und Rappenantilopen), sowie die Anlage für Rotbüffel und Paviane fertiggestellt.
    Weiterhin die Neuanschaffung von Kapuzinern, die ich schon erwähnt habe, die eine neue Anlage an Stelle der alten Präriehundanlage erhalten.

    Als nächstes steht die Umgestaltung der derzeitigen Pavian-Anlage an, die von den Mandrills bezogen wird.
    Deren alte Anlage wiederum werden Kattas beziehen in Form einer begehbaren Anlage (so zumindest der Plan).
    Und dann ist da ja auch noch die alte Bison-Anlage, die derzeit von den Ponys genutzt wird, deren zukünftige Nutzung noch nicht festgelegt wurde.

    Letztenendes kann man getrost alle paar Monate mal nach Augsburg fahren und wird immer wieder etwas neues entdecken...
    (21.07.2008)
    Michael Schulz:   Richtig. Salzburg gibt zwei Nashörner ab. Einen Bullen (Daniel) und eine Kuh, der Name wurde nicht erwähnt. Allerdings beruht die Entscheidung weniger auf Salzburg selbst als auf den EEP-Koordinatoren.
    Keine Ahnung ob das Tier aus Halle dabei ist. Im übrigen kommen die beiden Österreicher doch erst Anfang September.
    (21.07.2008)
    Oliver Jahn:   Salzburg gibt Nashörner ab? Doch wohl nicht etwa dieTiere aus Halle? Der Tierpark Berlin hat Monate darum gekämpft, das Hallenser Tier behalten zu dürfen, aber es musste nach Salzburg, ohne Kompromiss. Und nun gibt Salzburg Nashörner ab? Ich bin sehr erstaunt.
    (21.07.2008)
    Michael Schulz:   So ist zumindest der Plan. Denke aber auch nicht, dass es da zu Problemen kommen wird. Zumindest die beiden Salzburger sind das zusammenleben mit Antilopen (Spießbock, Litschi) gewöhnt. Bleibt nur abzuwarten wie die Antilopen reagieren.
    (21.07.2008)
    Michael Mettler:   @Michael Schulz: Ist es jetzt eigentlich dabei geblieben, dass die Rappenantilopen bleiben und mit den Nashörnern vergesellschaftet werden?
    (21.07.2008)
    Michael Schulz:   Neues aus Augsburg.
    Die Nashornanlage wird aller voraussicht nach in den nächsten Wochen fertiggestellt und im August sollen dann auch schon die beiden Tiere aus Salzburg ankommen, noch vor den beiden Afrika-Importen.
    Die alte Nashornanlage wird demnächst umgebaut für eine Gemeinschaftsanlage von Rotbüffeln und Pavianen. Die Kombination ist nun sicher.
    Am Platz der ehemaligen Präriehundanlage entsteht zur Zeit ebenfalls eine neue Anlage für Kapuziner.
    Über die Nutzung der alten Bison-Anlage ist immer noch nichts genaues bekannt. Entweder wird sie den Elefanten zugeschlagen, oder aber eine neue Tierart wird auf die Anlage ziehen...
    (21.07.2008)
    Shensi-Takin:   @MM: Nur haben die in Beekse Bergen weitaus mehr Platz und Rückzugsmöglichkeiten für beide Arten...
    @Sacha: Soweit ich mich erinnern kann, zeitlich unmittelbar vor der Rotbüffel-Meerkatzen-Otter-Kombi.
    (11.04.2008)
    IP66:   Ich weiß nicht, welche Umbauten man plant, um die afrikanischen Rinder unterzubringen. Vielleicht hat man die Art aber auch deshalb gewählt, weil sie ohne großen Aufwand in dem alten Nashornstall etabliert werden kann. Deshalb halte ich Vergesellschaftungen für eher unwahrscheinlich.
    (11.04.2008)
    Sacha:   @Sehnsi-Takin: Kannst Du bitte meine Wissenslücke schliessen: Wann waren im San Diego Zoo Rotbüffel und Mandrills vergesellschaftet? Ich kenne nur die (ehemalige) Haltung von Rotbüffel, Brazza-Meerkatze und Fleckenhalsotter in der Ituri-Forest-Anlage.

    @IP66: Auch ich würde mich sehr über Kaffernbüffel in Augsburg freuen. Aber ob sie die Richtigen sind, die unrepräsentative Eingangssituation aufzuwerten, glaube ich nicht. Wenn das schon die Breitmaulnashörner nicht schafften.....
    (11.04.2008)
    Michael Mettler:   So schnell lassen sich Paviane anscheinend nicht als Katapultmunition missbrauchen. Immerhin hält Beekse Bergen sie schon länger mit Elefanten zusammen, und die dürften im Ernstfall einen Büffel im Pavian-Weitwurf locker übertrumpfen :-)
    (10.04.2008)
    Shensi-Takin:   Paviane & Büffel gemeinsam auf dieser Anlage? Ich weiss nicht so recht-ich fürchte einen Ausgang ähnlich der Zusammenstellung von Mandrills & Rotbüffel in San Diego...Womöglich wird der Augsburger Zoo dann Warnschilder aufstellen müssen: "Vorsicht, tieffliegende Paviane!" ;)

    Wie sieht's eigentlich mit dem Plumplori aus? Laut meiner Information hat man kein Interesse, trotz Angeboten aus z.B. Singapur die Haltung weiterzuführen...
    (10.04.2008)
    IP66:   Ein weitere Haltung afrikanischer Büffel wäre angesichts der Ausdünnung im letzten Jahrzehnt sehr zu loben, zumal die imposanten Rindergestalten die etwas unrepräsentative Eingangssituation des augsburger Zoos aufwerten könnten.
    (10.04.2008)
    Mirko Schmidkunz:   Die Manule wurden abgegeben. Ihre Anlage ist nicht neu besetzt. Springtamarine und Degus ersetzen, die Ginsterkatze, die ich eigentlich sehen wollte. Bauarbeiten am Stall für Watussi und Nashörner gehen gut voran. In einer Zoo-Zeitschrift wurde erwähnt, dass Paviane zusammen mit Rot- oder Kaffernbüffel in alte Nashornanlge kommen sollen.
    (10.04.2008)
    IP66:   Auch wenn man mit Hilfe von Dachpappe und Plastikfolie viel gesündigt hat, ist so ein Blockhaus aus der Oesterlenschule wohl nicht vergleichbar mit einem nach Laubenpiepermanier errichteten Nashornstall ... jedenfalls schien mir der Bau in Augsburg an mehreren Ecken zu bröseln.
    (29.12.2007)
    Michael Mettler:   Es käme ja eher auf das Innere des Stalles an. Auch die Ställe, die in Hannover seit Jahrzehnten problemlos für Kaffern- oder früher auch Rotbüffel in Gebrauch sind, sehen äußerlich mehr nach Gartenlaube aus (siehe Foto)...
    (29.12.2007)
    IP66:   Der Stall des eingegangenen Nashorns erschien mir bei meinem Besuch in diesem Sommer nicht eben kaffernbüffeltauglich - ich halte ihn noch etwas kleiner und wackeliger als die neue Nashorngarage in Gelsenkirchen. Kaffernbüffel würden aber schon auf die Afrikaanlage passen, zumal die Rinderrolle dort, wie so häufig, von Watussi-Kühen übernommen wird.
    (29.12.2007)
    Michael Mettler:   Was ist eigentlich inzwischen mit der bisherigen, seit diesem Jahr leer stehenden Nashornanlage geschehen? Gab es da schon Abrissarbeiten oder ist die jetzt mit anderen Tieren besetzt? Die Stallungen müssten doch gut für Kaffernbüffel geeignet sein (mit-dem-Zaunpfahl-wink)...
    (28.12.2007)
    Jelle:   IP66,

    Dass waere wohl nicht recht. Bharasinghahirsche gibt es zwar nur in 15 Europaeische Zoos aber es gab schon 8 Geburten (Woburn mit 54 Tieren meldet keine Geburten) diesem Jahres. Fuer Afrikanische Elefanten sind in Europa dieses Jahr 4 Geburten zu verzeichnen.

    Doch scheint es mir an dass auch fuer Bharasinghas ein EEP noetig waere. Mit 195 Tiere in Europa muss dass schon Klappen.

    Andersmals das Afrikanische Elefanten EEP bemueht sich eine genetisch hochgradige Population in Europa zu erhalten. Alle Deutsche Einrichtingen sind ihre Vorschlaege unterbunden, also auch den Zoo in Augsburg. Also soll mittelfristig eine Zuchtanlage in Augsburg entstehen.
    (31.07.2007)
    Michael Schulz:   @Michael Mettler:
    Da sind wir auf jeden Fall einer Meinung und wenn es nach meinen Vorlieben ginge, bräuchte es in keinem Zoo unbedingt Elefanten. Einen reinen Antilopen bzw. Hornträgerzoo fände ich mal ganz schön, auch wenn sich das leider vermutlich nicht verkaufen liese... :-)
    (31.07.2007)
    Michael Mettler:   @Michael Schulz: Angeblich gibt es in Texas sogar mehr Nilgaus als in ihrer Heimat. Aber selbst zusammengerechnet gibt es immerhin fast zehnmal so viele Afrikanische Elefanten, und die auf einen halben Kontinent verteilt - ein einziger Seuchenausbruch in Texas könnte dagegen den dortigen Nilgaubestand rasch zusammenschmelzen lassen. Alles schon mal da gewesen: Eine Milzbrandepidemie raffte z.B. vor einigen Jahren in Südafrika fast den gesamten Bestand der Pferdeantilope dahin...

    Egal ob in Augsburg oder irgendwo: Die Lösung darf eigentlich nicht heißen "Elefanten ODER Huftiere", sondern dazwischen sollte ein "UND" stehen.
    (31.07.2007)
    Michael Schulz:   @Michael Mettler:
    So schlecht um die Nilgau-Antilope steht es gar nicht. In ihrem Ursprungsgebiet mögen die Bestände zwar zurück gehen, doch in Texas vermehren sie sich sehr sehr gut. Wenn ich es recht in Erinnerung habe soll es dort inzwischen ca. 40000 Nilgau-Antilopen geben. Auch wenn sie in Texas nicht wirklich was zu suchen hat, sind die Antilopen dort seit den 30er Jahren heimisch...
    (31.07.2007)
    Ulli:   @Michael Mettler:
    Die Idee mit den Orangs gefällt mir, bin ich gar nicht drauf gekommen.

    Ich war auf die Schimpansen eingegangen, weil sie im Zoo Augsburg bereits vorhanden sind und in meinen Augen nicht optimal untergebracht sind.

    Für Huftiere lassen sich relativ leicht Anlagen erstellen, auch auf ehemaligen Weideanlagen - insofern sind sie im Gegensatz zu Elefanten- und Menschenaffenanlagen auch in akuten Notsituationen (sofern der Import erlaubt wird) schnell auch ohne Schaubetrieb zu bauen.

    Bei einer akuten Maul- und Klauenseuche im Zoo oder wie zur Zeit der Blauzungenkrankheit im Landkreis Osnabrück (zum Glück nicht im Zoo, der aber zur Zeit keine Huftiere abgeben darf) sind die Huftierbestände in Zoos auch hochgradig gefährdet. Insofern sind Erhaltungszuchten in Deutschland auch nicht ganz unproblematisch.

    So weit ich mich erinnere, hatte sich das Wisentgehege Springe früher an einer Erhaltungszucht für Barasinghas beteiligt - warum kann man diese Tradition nicht wieder aufgreifen. Genauso wäre eine Haltung von Barasinghas auch im Tiergarten Hannover-Kirchrode statt der Rothirsche, die immer sehr weit entfernt von den Besuchern stehen, denkbar. Ich denke beide Optionen sind den Besuchern der Parks vermittelbar.

    Was die Nilgauantilopen betrifft, registriere ich durchaus mit Bedauern einen Rückgang der Zoobestände. Laut einer Aufstellung in diesem Forum vom März 2006 gibt es aber einschließlich Augsburg immerhin noch acht Halter von Nilgauantilopen in Deutschland, Hodenhagen wourde in dieser Aufstellung nicht erwähnt.
    (31.07.2007)
    IP66:   Ich gestatte mir den Hinweis, daß es in Europa erheblich mehr Elefantennachzuchten als Barasinghanachzuchten im Jahr gibt und daß die Hirschart in erheblich kleinerer Zahl gehalten wird.
    Ich glaube auch nicht, daß sich der Trend zu Großgehegen bei Elefanten fortsetzt. Wenn erst einmal die Nachzuchtenschwemme anrollt, wird jede Planstelle, auch solche wie in Augsburg, besetzt werden müssen und mancher Zoo wird schon deshalb keine Elefantenbullen mehr halten, weil er die Jungtiere nicht unterbringen müssen will. Ich glaube aber, daß das Publikum nach wie vor nach Elefanten verlangen wird, so, wie es wohl auch nach Menschenaffen oder Robben verlangt.
    (31.07.2007)
    Michael Mettler:   Ich habe die Schimpansenanlage nicht en detail in Erinnerung, aber wäre sie eigentlich nach Überkuppelung für ein Orang-Paar nutzbar? So weit ich weiß, sind die Flächenanforderungen für Orangs doch gemäßigter als für Schimpansen (und es muss keine große Gruppe gehalten werden), und auch mit Orangs wäre die "Planstelle Menschenaffe" besetzt.

    @Ulli: Was Huftierabgaben betrifft, bewirken zumindest bei mir nicht allein persönliche Vorlieben den Aufschrei (ich selbst könnte z.B. problemlos auf Menschenaffen in Zoos verzichten, bin mir aber bewusst, dass ich damit ziemlich allein dastehe). Es kommt noch ein ganz praktisch-artenschützerischer Gedanke hinzu: Das Aufgeben von Huftierarten (und das fängt mit der Abgabe an) ist unter heutigen Bedingungen ein Weg ohne Wiederkehr. Die heutigen Bestände gehen größtenteils noch auf Importe aus einer Zeit zurück, in der die seuchenrechtlichen Einfuhrbestimmungen nicht so streng waren wie heute, und so sind Huftiere m.W. heute die am schwersten zu importierenden Tiere überhaupt - Zoonachzuchten aus Übersee genauso wie Wildfänge. Es wäre demnach deutlich problematischer, irgendwann schnell ein Erhaltungszuchtprojekt für eine in Not geratene Paarhuferform aufzustellen, als "neue" Affen, Raubtiere oder Elefanten ins Land zu holen. (Zum Beispiel Augsburg: Auch die Nilgau zeigt im Freiland rapide sinkende Bestandszahlen.) Und deshalb ist es für mich in einigen Fällen nur schwer verständlich, wenn ohne Not vitale Zuchten von Huftieren aufgegeben werden, damit leichter erhältliche Arten mit z.T. deutlich höheren Bestandszahlen im Freiland und gleichzeitig Publikumsmagnete, für die zudem immenser Haltungsaufwand betrieben werden muss, davon profitieren.
    (31.07.2007)
    Ulli:   @Michael Schulz / Michael Mettler
    Ich hatte nur an eine ganz kleine Ecke im vorderen Bereich gedacht - es wären höchstens 10 Prozent der Anlage gewesen - es ist aber auch nicht notwendig !!!

    Wenn man in Zukunft Elefanten halten will - und demnach auch neue Tiere bekommen möchte - gibt es Mindestauflagen. Meiner Kenntnis nach ist die momentane Anlage 1800 qm groß - vorgeschrieben sind auf Dauer mindestens 3000 qm. Diese Größe würde mit der Vergrößerung um die Bisonanlage zweifellos erreicht und erfreulicherweise weit übertroffen. Also ist diese Vergrößerung allein schon aufgrund von Auflagen sinnvoll und vermutlich sogar langfristig zwingend !!! Den Hinweis auf Köln verstehe ich nicht ganz. Nur weil man das Areal zur Verfügung hat, muss man den Bestand ja nicht bis zur Kapazitätsgrenze ausweiten. Außerdem setzt die Größe der Innenanlage letztendlich die Kapazitätsgrenze.

    In Zukunft wird die Bullenhaltung sicher ebenfalls in wissenschaftlich geführten Zoos obligatorisch werden. Ein Bulle benötigt ein eigenes Haus mit zwei Ställen Die ist im bisherigen Elefantenhaus umsetzbar – die bisherige Elefantenanlage wird zu seinem eigenen abtrennbaren Außengehege. So weit - so gut.

    Die Kühe müssen getrennt vom Bullen gehalten werden - also benötigen sie ein eigenes Haus. Um nicht die Freianlage unnötig zu verkleinern, kann man das benachbarte Gehege verwenden - gleichzeitig entsteht ein begehbares Tierhaus, in dem man die weiblichen Elefanten auch im Winter in einer Freilauf-Innenanlage mit mehreren hundert qm Größe sehen kann (Zur Zeit hat die Innenanlage in Augsburg knapp 200 qm – im Vergleich Osnabrück hat bei zur Zeit der gleichen Anzahl von Tieren über 500 qm, Hagenbeck 1100 qm … die Größe des Strafraums eines Fussball-Feldes beträgt 645,12 qm…).

    Auch große Laufhallen werden auf Dauer Zoostandard wenn nicht gar zur Auflage werden.

    Das Mutter-Kind-Gehege ist eine reine Zukunftsoption - nicht zwingend, diese Option könnte aber ggf. in Zukunft auch noch in die EU-Auflagen für eine Elefantenhaltung aufgenommen werden.

    Also warum die Kritik, auf Dauer wird es wahrscheinlich aus Auflagengründen eh umgesetzt werden müssen ... oder man verzichtet ganz auf Elefanten...

    Wenn man die letzten Neuanlagen für Elefanten in deutschen Zoos Revue passieren lässt, waren es immer einschneidende Veränderungen in den jeweiligen Zooarealen, die von vielen Besuchern wahrscheinlich in diesen Dimensionen gar nicht erwartet worden sind. Bei Hagenbeck verschwanden die Panzernashörner, in Osnabrück verschwanden die Rinder, in Stuttgart wird auch großflächig (!) neu geplant, in Köln wurden etliche Arten abgegeben.
    Auch bei einer Neuplanung in Nürnberg würden sich sicher manche im Forum wundern.

    Afrikanische Elefanten sind aufgrund der benachbarten Afrikasteppe die erste Option - Asiatische Elefanten, meinetwegen auch bis zum Ableben der alten Kühe eine gemischte Gruppe, sind aber auch in Ordnung. Nebenbei die Asiatin Targa ist 52 Jahre alt, die Asiatin Burma 36 Jahre alt … und in Heidelberg entsteht eine Anlage für ältere, nicht mehr zur Zucht geeignete asiatische Kühe.

    Die Überlegungen zur Schimpansenanlage sind von den Überlegungen von Sascha Beuth so weit nicht weg. Auch er sprach von einem (kleinen) Waldgelände. Wenn man in Zukunft eine Menschenaffenart halten möchte, ist zumindest für die afrikanischen Arten eine
    groß bemessene Anlage sowohl für den Sommer wie auch den Winter erforderlich - auch dies wird über kurz oder lang für einen wissenschaftlich geführten Zoo sicher zur Auflage werden.
    Neben dem unverbauten Areal gibt es aber auch noch den Bereich der Alpacas…

    Die Ausführungen zu der Neugestaltung der Affenanlagen hinsichtlich Pavianen und Mandrills bestärken mich sogar in meinen Ausführungen - es ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Mandrills.

    Andererseits begrüße ich auch die gesamte Neugestaltung inklusive einer begehbaren Katta-Anlage.

    Auch ich habe ausdrücklich den Kostenaspekt erwähnt. Wenn ich Prioritäten setzen müsste, gäbe es eine klare Abfolge… zunächst Nashörner und Paviane, dann die erweiterte Außenanlage für Elefanten, dann die Elefantenhäuser, dann erst die Schimpansen (eventuell auch zeitweilige Abgabe bis zum Neubau)… aber alles vor anderen Großprojekten. Übrigens muss man nicht alles mit Erlebnisambiente bauen … in der Regel überwuchern Pflanzen auch schlichtere Abgrenzungen. Auf großflächigen Anlagen mit Aussichtsplattformen fallen auch funktionale Abgrenzungen vor allem im rückwärtigen Bereich nicht so stark auf.

    Die bestehende Schimpansenanlage muss in Zukunft ja irgendwie auch genutzt werden - nur so waren meine Überlegungen zu verstehen. Meinetwegen können dort auch andere kleinere Affen wie Meerkatzen (dann aber mit Kuppel) einziehen.

    So bald in diesem Forum Huftierabgaben auch nur angedacht werden, ist der Aufschrei groß - warum nur?

    Meinetwegen kann man eine Gemeinschaftshaltung mit Nilgauantilopen probieren, falls es problematisch werden sollte - was glaubt ihr, welche Art würde abgegeben? Ganz nebenbei –
    falls man auf hands-off-Haltung überwechseln sollte, kann die Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten eventuell problematisch werden.

    Auch der Verweis auf den Bereich "Eure Planung" ist hier falsch, weil es sich nicht um reine Spekulationen handelt, sondern um wahrscheinlich auch umzusetzende Planungen und Vorgaben handelt - also keine Fiktion oder Simulationsspiel – ganz im Gegenteil!
    (31.07.2007)
    Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Nach den Vergesellschaftungserfahrungen in Beekse Bergen und Heidelberg würde ich weitere Versuche in dieser Richtung begrüßen. Dein Hinweis "Nilgaus UND Elefanten" ist dabei genau das, was mir vorschweben würde: Zwei ohnehin im Zoo vorhandene Arten könnten zusammen eine viel größere Gehegefläche nutzen. Da in Augsburg auf absehbare Zeit ohnehin Asiatische und Afrikanische Elefanten zusammen eine Anlage bewohnen werden, wäre man dort nicht mal an das Geo-Prinzip gebunden, was die Möglichkeiten erweitert...

    Eine Vergesellschaftung mit Kranichen halte ich übrigens für zu gefährlich für die Vögel, die ja durch Stutzen gehandicapt sind. Die hannoversche Leitkuh Jenny soll z.B. schon mehrfach (flugfähige!) Pfaue "erjagt" haben.
    (30.07.2007)
    Michael Schulz:   @Sacha Beuth:
    Sorry, da haben wir wohl aneinander vorbei geredet. Ich meinte mit meinem Beitrag eigentlich die Ausführungen von Ulli und nicht Deine, denn das klang mir etwas zu sehr nach einem Simulations-Spiel... :-)
    (30.07.2007)
    Sacha Beuth:   @Michael Schulz. Habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte damit ob man generell - also nicht nur in Augsburg - über derartige Gemeinschaftshaltungen nachdenken resp. diese vorantreiben sollte.
    Jetzt speziell für Augsburg halte ich eine Anlage nur für Afrik. Elefanten (ggf. eben nur für Kühe) an der jetzigen Ecke und unter Hinzunahme der Bison-Fläche für eine gute Lösung. Jedenfalls besser als die Neuanschaffung von Flusspferden. Diese wären zwar in Bayern gegenwärtig die einzigen ZOO(!)-Exemplare. Aber man müsste etwas wirklich Grosses und Innovatives (und Teures) bauen, damit der Besucherstrom von München und Nürnberg auch nach Augsburg gelenkt wird. Und da ist ein Ausbau bei den bereits vorhandenen Elefanten sicher eher zu finanzieren.
    Die Schimpansen würde ich umquartieren und zwar in die Zoomitte in die Nähe der Mandrills. Dort gibt es m.W. noch einen kleinen unverbauten (Wald?)-Bereich, wo man - rein hypothetisch - eine Schimpansenanlage verlegen könnte (wohlgemerkt, sofern die nötige Kohle zusammenkommt).
    Was meinst Du mit kleinem Zoo: Gemäss Zoo-Infos.de ist Augsburg sogar 2 ha grösser als Köln (22 gegenüber 20 ha). Wenn man die Artenzahl und das Besucherumfeld anschaut, dann ist Augsburg natürlich kleiner. Aber von der Fläche her müsste sich - wiederum rein hypothetisch - etwas machen lassen. Kommt darauf an, wieviel Geld man in die Hand nehmen kann/will und auf welche Arten man verzichten will.
    (30.07.2007)
    Michael Schulz:   Nun ja, dort wo Du meinst befinden sich jetzt Takine und Muntjaks. Rein hypotethisch betrachtet, wenn man dem folgen würde, was Du vorschlägst, wäre die Anlage ja fast (wenn nicht sogar tatsächlich) größer oder genauso groß wie der Kölner Elefantenpark. Für einen kleinen Zoo wie Augsburg wäre das zu viel des guten.
    Letztendlich wird man die Anlage nur um die der Bisons erweitern, ob nun ganz oder teilweise wird sich zeigen.
    Im Bezug auf die Afrika-Anlage, die Du ja auch noch mit verbauen würdest, wird sich nichts ändern, da dort ja die Breitmaulnashörner hinkommen.
    Was die Paviane betrifft, die beziehen zukünftig das alte Nashorngelände am Eingang des Parks. Die derzeitige Pavian-Anlage wird dann von den Mandrills bezogen und wiederum deren Anlage wird eine begehbare Katta-Anlage.
    Das alles kann man auch weiter unten im Thread nachlesen.
    Für Deine Vorstellungen empfehle ich Dir den Thread "Eure Planung", dort sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Im übrigen mögen Zoos wohl nicht durch Nilgaus oder Barsinghas interessant werden. Sie werden jedoch genauso uninteressant wenn der Zoo nur aus Elefanten und Schimpansen besteht (mal überspitzt gesagt).
    (30.07.2007)
    Sacha Beuth:   Wie wäre es denn mit Nilgaus UND Elefanten, also im gleichen Gehege und selbstverständlich Asiat. Elefanten? - Auf den ersten Blick lässt sich das in Augsburg nicht bewerkstelligen. Trotzdem wollte ich den Gedanken vom Michael Mettler (Elefanten mit Pavianen, Beekse Bergen) aufgreifen und in eine andere Richtung weiterspinnen. Bislang gibt es nur ganz wenige Zoos (auch mit grosser Fläche), die Elefanten mit anderen Tieren zusammenhalten (die Pfaue und wilden Mäuse zähle ich jetzt mal nicht mit:)).
    Natürlich kann dies aus diversen Gründen (Fläche, Temperament der Elefanten verbunden mit Verletzungsrisiko der anderen Mitbewohner, Schwierigkeit beim Handling der Elefanten selbst) nicht überall praktiziert werden. Trotzdem frage ich mich, ob flächenmässig grosse Zoos uns Safariparks nicht verstärkt Versuche unternehmen sollten, um z.B. Afrik. Elefanten mit Gazellen, Warzenschweinen, Kronenkranichen, Guerezas und/oder Husarenaffen (für die natürlich eine Sicherheitszone = alleiniger Bereich, eingerichtet werden müsste) und Asiat. Elefanten mit Hirschen, Nilgaus, Hirschziegenantilopen, Jungfernkranichen usw. zu halten.
    Was meint Ihr?
    PS: Einträge ggf. in anderen Thread verschieben?
    (30.07.2007)
    Ulli:   Ich meine die Anlage(Plan Nr35) zwischen den Barasinghas (früher zumindest) und Schneeziegen (früher zumindest) gegenüber der Afrikasteppe.
    Die Elefantenanlage umfasst demnach die Plan-Nr. 38/39/40 ggf. 35.

    Grundsätzlich gbegrüße ich Haltungen von Barasinghas und Nilgaus - nur betrachte ich die Haltungsverbesserungen von Elefanten und Schimpansen für vordringlicher -
    Barasinghas und Nilgaus lassen sich auch in kleinen Zoos oder Wildgattern "relativ" leicht unterbringen. Wegen Nilgaus ist noch kaum jemand in einen Zoo gepilgert - wohl aber wegen Elefanten.
    (30.07.2007)
    Ulli:   P.S. Die Leoparden müssen im Falle der Schimpansen-Freianlage auf dem Areal der Nilgaus verlagert werden und deren Anlagen für kleinere Beutegreifer verwendet werden (Kleinkatzen, Binturongs etc.).
    Grundsätzlich sind beide Varianten für das Schimpansenhaus möglich. Falls man die Freianlage auf dem Alpaca-Areal bauen würde, kann man auch am Pavianhaus einen Anbau mit einer großen Panoramascheibe in die Freianlage errichten.
    Paviane und Schimpansen müssen sich nicht unbedingt wechselseitig betrachten.
    (30.07.2007)
    Michael Schulz:   Ich möchte mich nicht zum ganzen Beitrag äussern, sonst muss ich mich nur wieder streiten, wegen der Nilgau-Antilopen und der Barasinghas :-)
    Aber Yaks und Dromedare gibt es in Augsburg nicht, von daher würde mich doch interessieren, welche Anlage Du meinst.
    (30.07.2007)
    Ulli:   Ich habe mir den Lageplan von Augsburg und auch das Satellitenbild hierzu angeschaut:

    Die Aussagen der Augsburger Zoodirektorin laut Michael Schulz haben mich gefreut.

    Eigentlich ist der Ausbau einer Elefantenanlage rein räumlich betrachtet unproblematisch.

    Die jetzige Elefantenanlage wird zum Bullengehege mit Bullenstall, die momentane Bisonanlage zur Freianlage für die Kühe, das Areal der Barasinghas zum Elefantenhaus für die Kühe. Wenn man noch den vorderen Teil der „Bumerangförmigen“ Afrikaanlage hinzunehmen würde, würde die Anlage insgesamt „abgerundeter“ wirken. Falls man darüber hinaus auch noch einmal ein gesondertes Areal für Mutter und Kind bräuchte, kann man zusätzlich das Areal der Yaks und Dromedare (beides nicht unbedingt seltene Haustierrassen) nutzen. Der Wirtschaftweg ist verlegbar.

    Thematisch liegt natürlich die Haltung Afrikanischer Elefanten nahe – zum einen wäre es die einzige Zuchtanlage in Süddeutschland, zum anderen liegt die Afrikasteppe genau gegenüber.

    Die bisherige Schimpansenanlage lässt sich beispielsweise für kleinere Säugetiere, speziell Klippschliefer verwenden. Alternativ wäre auch eine Glas-Überkupplung mit einer Krokodilanlage vorstellbar.

    Auch für die Schimpansen gibt es meiner Meinung nach eine denkbare Lösung auf dem Areal der Alpacas (Haustiere) sowie der Nilgauantilopen (auch nicht so der „Brüller“). Eine der Anlagen wird zu einem Affenhaus, das zweite dient als Freianlage. Nahe liegend wäre als Areal für das Haus der Alpacabereich, dann lässt sich auch das bestehende Affenhaus für Paviane wunderbar integrieren und es lässt sich ein Bezug zum anderen zentralen Afrikabereich herstellen.

    Die Kosten für beide Anlagen sind zweifelsohne im Millionenbereich und damit nur schwer finanzierbar.

    Auf beide Arten, Elefanten wie auch Schimpansen, kann der Zoo aus Attraktivitätsgründen kaum verzichten. Andererseits wiegt die Abgabe der Huftierarten nicht so schwer, weil man immer noch die große Afrikasteppe sowie die Anlagen für Gebirgswiederkäuer besitzt.
    (30.07.2007)
    Michael Schulz:   Habe eben Nachricht von Frau Dr. Jantschke vom Augsburger Zoo erhalten auf die Frage hin, was die Planung betrifft mit der nun zur Verfügung stehenden Fläche, nach Wegfall der Bisonkühe. Wie von uns schon vermutet, bestätigte Sie mir, dass mittelfristig der Ausbau der Elefantenanlage geplant ist. Ob es sich dabei nun um eine geplante Haltung von Afrikanern oder Asiaten handeln wird bzw. ob überhaupt eine Zuchtgruppe aufgebaut wird, konnte sie nicht beantworten, da ja wie bekannt derzeit sowohl Asiaten als auch Afrikaner vorhanden sind. Daher stellt sich die Frage derzeit noch nicht.
    Was den Besatz der Afrika-Anlage betrifft, so hat Sie mir bestätigt, dass sich am Besatz nichts ändern wird, so dass die Rappenantilopen definitiv bleiben werden, da sie auch in anderen Zoos erfolgreich mit Breitmaulnashörnern vergesellschaftet sind.
    Somit kann die Spekulation einer Flusspferdhaltung schon mal ausgeschlossen werden. Hoffe ich konnte ein bisschen Klarheit ins Thema bringen.
    (30.07.2007)
    Michael Mettler:   Wir reden hier eigentlich über eine Neustrukturierung, die auf längere Sicht gar nicht nötig ist. Drei der vier Augsburger Elefantenkühe haben - sofern nichts dazwischen kommt - noch mindestens 20 Lebensjahre und damit beinahe eine Tiergärtnergeneration vor sich, und es besteht m.W. weder die Notwendigkeit noch der Bedarf, Kühe abzugeben oder neue Elefanten hinzu zu holen. Und wer weiß, wie in 20 Jahren über Elefantenzucht gedacht wird oder ob die Haltungsrichtlinien dann womöglich mehrere Hektar Fläche und Raum für mindestens drei Bullen vorschreiben werden. Schwarzmalerei? Nein, ich denke nur gerade daran, wie sich die Vorgaben für die Haltung von Breitmaulnashörnern in einem ähnlichen Zeitraum verändert haben - wozu es ja einen aktuellen Bezug in Augsburg gibt.

    Wenn der Zoo die jetzige Bisonanlage erhaltungszuchtgerecht nutzen will, dann gäbe es reichlich Auswahl z.B. im Bereich der Huftierarten, die keine geheizten Ställe benötigen und deutlich bedrohter sind als die beiden Elefantenarten. Gegenüber einem Weltbestand von 600.000 Afrikanischen und 40.000-60.000 Asiatischen Elefanten zeigen sich z.B. die geschätzt 500 Mendesantilopen im Freiland als "ein bisschen bedrohter", und im Gegensatz zu den grauen Riesen benötigen deren Gehege keine zweistelligen Millionenbeträge, es laufen bereits Auswilderungsprojekte (womit eine Absatzmöglichkeit gegeben wäre) und man könnte an ihrem Beispiel didaktisch eine ganze Menge über Artrettung in den Zoos unters Volk bringen. Oder, wenn der Zoo eine "hauseigene" Lösung sucht, ließen sich auch die Onager dorthin umsiedeln, und man könnte deren jetzige Anlage gleich in einem Atemzug mit der benachbarten alten Nashornanlage in irgendwas spektakuläres Neues umwandeln, was den Zoo gegenüber München profiliert - z.B. eine Gemeinschaftshaltung Mantelpaviane/Flusspferde oder, oder, oder....
    (30.07.2007)
    Shensi-Takin:   @Jelle & Michael Schulz: Na, da kenne ich eine ganze Anzahl von Tierarten (u.a. die von Carsten genannten Flußpferde), um deren EEP-Situation (sofern genannte Arten überhaupt in den "Genuß" eines solchen kommen) weitaus schlechter bestellt ist-doch darum scheinen sich weitaus weniger Menschen zu kümmern. Bislang habe ich jedenfalls keine größeren Forderungen nach Zuchtstationen für z.B. Tomistomas, Salomonen-Zipfelfrösche oder Bulwerfasanen in Augsburg vernommen...Anstatt immer neue Zuchtcenter für Elefanten zu fordern, würde ich erst einmal schauen, dass man den bereits bestehenden Nachwuchs-und davon v.a. den ungeliebten männlichen-sachgerecht unter Dach und Fach bekommt. Das wäre doch was für Augsburg: auf Grundlage des
    bestehenden Elefantengeheges & unter Einbeziehung der Bisonanlage die Möglichkeit zur Haltung mehrer Bullen (ohne Kühe) als "Reserve" schaffen; die Besucher hätten so ihre heiß und innig geliebten Publikumsmagneten, und dem Zuchtprogramm der Elefanten wäre auch geholfen.
    (30.07.2007)
    Carsten:   Bei Flußpferden sieht es noch trauriger aus, nur 8 Standorte, wovon ich Frankfurt und Stuttgart auf lange Sicht mit ? sehen würde...
    (30.07.2007)
    Michael Mettler:   @Michael Schulz: Die "vielen Einzelkühe" der Afrikaner lassen sich leicht revidieren, denn es gibt ganze zwei Zoos in Deutschland mit nur einer Afrikanerkuh (und jeweils einer Asiatin dabei): Magdeburg und Nürnberg (wobei Magdeburg sich zukünftig auf Afrikaner spezialisieren will). Reine Kuhhaltung gibt es noch in Augsburg, Kronberg (Bulle gestorben, neuer erst in Aussicht, wenn ein neues Haus gebaut wird), Ströhen (da melde ich Zweifel an, dass jemals ein Bulle gehalten werden wird), Erfurt (Erweiterung der Anlage und Bullenhaltung geplant), Rostock (kenne die Zukunftsplanung nicht) und Dresden (zwar Bullkalb vorhanden, aber Haltung eines erwachsenen Bullen im derzeitigen Konzept nicht möglich). Die fünf von Jelle erwähnten Haltungen mit zuchtfähigen bzw. bereits züchtenden Bullen sind Wuppertal, Duisburg, Stukenbrock, Hodenhagen und der Tierpark Berlin. Fehlen nur noch die, bei denen junge Bullen vorhanden, aber noch nicht so weit sind: Halle und Osnabrück. Macht summa summarum 9 bestehende oder in Planung befindliche Zuchtstandorte für Afrikaner plus Magdeburg, wo ich mal was von reiner Bullenhaltung las oder hörte. Auf welche Art sich Nürnberg später verlegen will, weiß ich nicht.

    Vergleicht man die Zahlen mit den Asiatenhaltungen, sieht es bei denen gar nicht so viel rosiger aus. Hier gibt es doppelt soviel Einzelkühe (neben den schon erwähnten in Magdeburg und Nürnberg noch Stukenbrock und Dresden) sowie reine Kuhhaltungen in Cottbus (Zukunftskonzept?), Karlsruhe (Bullenhaltung geplant), Stuttgart (Zukunftskonzept?), Heidelberg (Bullenhaltung in neuem Haus zumindest angedacht), Neunkirchen (Bullenhaltung geplant) und Krefeld (Zukunftskonzept?). Zuchtfähige Bullen stehen in Berlin (beide Parks), Leipzig, Hamburg, Hannover, München, Köln und Münster. Aktuelle und geplante Zuchtstandorte demnach zehn plus eventuell Heidelberg, der Rest noch unsicher.

    Rein auf die Standorte bezogen steht es also eigentlich unentschieden zwischen den beiden Arten. (Alles übrigens nachzulesen unter www.zooelefant.de)

    Sehen wir es doch mal so: Egal, ob sich Augsburg für Afrikaner oder Asiaten entscheiden würde, es käme der völligen Neugründung einer Zuchtgruppe gleich. Denn bis eine zuchtgeeignete Anlage steht, sind auch die beiden Afrikanerkühe noch ein paar Jahre älter und somit anfällig für "Risikoschwangerschaften" als Erstgebärende. Zudem bräuchte man einen erwachsenen Bullen für sie, denn ein junger müsste erst noch ein paar Jahre reifen und sich Respekt verschaffen, und in der Zeit werden die Kühe nicht jünger. Also müssten neben einem Bullen auch junge Kühe dazu kommen, was den Platzbedarf weiter steigert.
    (30.07.2007)
    Michael Schulz:   Danke Jelle. Ähnlich wie Du sehe ich das auch, weswegen ich die Haltung in Augsburg auch begrüßen würde, nicht nur weil ich gerne im Süden Deutschlands Afrikaner sehen möchte. Ich war schon in vielen deutschen Zoos und in vielen sind Afrikaner nur als Einzeltiere zu sehen, oder wie Du schon geschrieben hast reine Kuh-Herden.
    Eine Haltung von Flusspferden halte ich dahingehend für eher unwahrscheinlich. Wie auch schon an anderer Stelle angemerkt wurde, fehlt es hier an Erfahrung. Würde sich die Möglichkeit einer zusätzlichen Haltung von Flusspferden bieten, denke ich wäre darüber nachzudenken. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Augsburg die Haltung der Elefanten aufgibt um Flusspferde zu halten.
    (29.07.2007)
    Jelle:   Warum eine Zuchtgemeinschaft Afrikanische Elefanten im Augsburger Zoo Sinn machen sollte. In der BRD gibts 15 Haltungen von Afrikaner, davon haben nur 5 Haltungen einen Bullen in zuchtfaehigem Alter (damit sind 15 aus 32 Kuehe unterbunden). Gerade jetzt zuechten nur 9 Kuehe aus ein Potential von 32 (im Alter 1980-1996). Also waere nichts getan in die komenden Jahren dann wird die Population zerbrechen.

    Das EEP fuer Elefanten hat gerade 2003/4 eine Populationsanalyse gemacht und daraus kam auch hervor dass gerade die Afrikaner Haltung nicht gerade gut zuechtet obwohl die Altersbedingungen fuer Afrikaner soviel besser seien als fuer Asiaten. Ich waere also dafuer dass Augsburg das Elefantenhaus zeitgemaess erarbeitet und eine bessere Aussenanlage im Anspruech nimmt damit fuer die beide Afrikanerkuehe. Somit koennen Zuchtvoraussetzungen gemacht werden koennen inklusiv Eine Bullehaltung!waere da auch erforderlich.
    (29.07.2007)
    nurmichael:   Wenn ich das richtig verstanden habe, klärt die Schilfanlage lediglich das Wasser der Zwergflusspferd-Außenanlage ggf. noch das der Außenanlage der Warzenschweine. Diese Schilfanlage ist im Übrigen eine massive Beton-Neukonstruktion. Inwieweit das Fundament der alten Bunkeranlage dabei einbezogen wurde vermag ich nicht zu beurteilen. Das Wasser der Innenbecken wird von einer technisch wohl recht komplizierten und schwer steuerbaren Reinigungsanlage im Keller des Hauses geklärt, die der Reviertierpfleger indes virtuos beherrscht, wie in einem älteren Bongo nachzulesen ist.
    (29.07.2007)
    IP66:   Die Schilfzone in Berlin ist ohnedies ja eine Art Kriegsfolgeschaden, da dort das Fundament des Großbunkers nicht abgetragen wurde, der einst im neuen Zoogelände stand.
    (29.07.2007)
    Shensi-Takin:   @IP66: Höchstens Münchner Zoofans-und die fahren die <200km schlauerweise auch nicht mit dem Auto, sondern nutzen das Bayernticket der Dt. Bahn...Spektakuläre Neubauten hat Salzburgs Zoo eigentlich nicht zu bieten, eher schöne Landschaft-und auch der Tierbestand ist nur ggf. was die Quantität, nicht aber die Qualität angeht, Hellabrunn "unterlegen".
    @MM: Schöne Gestaltungsidee-so etwas ähnliches würde mir auch vorschweben. Eine Schilffilterung kann einer mechan.(und chem.) nurunterstützen-sie in Hinblick auf die durch die Hippos entstehenden Abwassermengen aber nicht ersetzen.
    @Marco: IdT-die Plumploris sind für mich eigentlich immer der Hauptgrund für den Besuch des erwähnten Gebäudes;).
    (29.07.2007)
    Konstantin Ruske:   Das Flußpferdbecken des Berliner Zoos wird nicht nur mit Hilfe der sehr schönen und begrüßenswerten Schilfkläranlage gereinigt, auch eine technische Filteranlage ist dazu notwendig.
    (29.07.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Flusspferde müssen nicht erst zu Publikumsmagneten WERDEN - das waren sie schon lange vor Erfindung des Unterwassereinblicks. Und da Augsburg noch nie welche hatte, würden sie wahrscheinlich selbst dann einen Besucheransturm auslösen, wenn man sie dort in einer der Minimalanlagen der vergangenen Jahrzehnte präsentieren würde...

    In Hannover stehen im Sommerhalbjahr grundsätzlich mehr Besucher an der Außenanlage (Aussichtsplattform oberhalb des Beckens) als vor dem Unterwassereinblick im "Canyon", obwohl normalerweise jeden Tag zwei Tiere (im Wechsel) Innendienst schieben, damit es auch dort etwas zu sehen gibt. Somit scheint der Unterwassereinblick zwar ein netter (und teurer) Gag zu sein, die normale Teichsicht aber mehr zu begeistern. (Man kann z.B. herrlich raten, wo das untergetauchte Tier wieder zum Vorschein kommen wird.) In Berlin ist der UW-Einblick deshalb interessanter, weil die Tiere im Außenbecken (wenn man diese Wasserrinne so nennen kann) weit weg vom Betrachter sind; da wäre es eben wirkungsvoller, wie bei den Flusspferdanlagen der Generation zuvor bis fast an den Beckenrand treten zu können.

    In Augsburg ergäbe sich die reizvolle Möglichkeit, die Wasserfläche einer Hippo-Anlage optisch mit jener der auf der anderen Seite des Weges befindlichen Wassergräben des Afrika-Panoramas zu verbinden, indem man den Weg als "Holzsteg" ausbaut und so die Illusion erweckt, dass die Gewässer darunter miteinander verbunden seien. Aber das gehört eigentlich eher in den Thread "Eure Planung" :-)
    (29.07.2007)
    IP66:   @Shensi-Takin: Ganz habe ich Sie nicht verstanden: Glauben Sie, daß ein Münchener die gut 200 Kilometer auf der notorisch verstopften A8 nach Salzburg fährt, um in den dortigen Zoo zu gehen? Vielleicht tut er das, um sich einmal einen spektakulären Neubau anzusehen, doch ist der salzburger Tierbestand dem von Hellabrunn denn dann doch unterlegen, und die Schwäche bei den Vögeln zeigen beide Zoos - wüde ich jedenfalls vermuten.
    (29.07.2007)
    Marco:   Liegt Augsburg nicht wie München auf Hunderte Meter mächtigen glazialen Kieslagern, die ein enormes Grundwasserreservoir darstellen? Mit eigenem Brunnen könnte man die Wasserbeschaffung sicherlich kostengünstig lösen - die Entsorgung bliebe aber teuer.
    Ist es denn als Marketing-Faktor sinnvoll, heute noch Flusspferdanlagen ohne Unterwassersicht zu bauen? Die Gelsenkirchener Anlage ist für einen Neubau ja geradezu unspektakulär bis besucherunfreundlich, weil man die Tiere teils nicht zu sehen bekommt. Damit Flusspferde (die im Übrigen im Vergleich zu Elefanten viel weniger aktiv sind) zu Publikumsmagneten werden, müsste man sich somit meiner Ansicht nach schon die teure Filtertechnik leisten.

    Übrigens wundert mich die Diksussion um die Elefantenanlage: Sooo klein habe ich sie garnicht in Erinnerung. Das Problem ist wohl eher das kleine Haus (als dessen heimliche Attraktion manch einer wohl die Loris ansehen wird ;-) )
    (29.07.2007)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Bei der Flusspferd-Haltung gäbe es ja nur zwei Alternativen. Entweder wechselt man häufig den Beckeninhalt, was bei den früher üblichen Kleinbecken deutlich billiger war als bei den heute erwarteten Großpools, oder man baut eine sündhaft teure Wasseraufbereitungsanlage à la Hannover. In beiden Fällen vermute ich, dass der Wasserverbrauch von Elefanten weniger Kosten verursacht. Nur wenn man sich platzmäßig leisten kann, wie in Berlin eine riesige Schilflagune als Naturkläranlage für die Hippos zu nutzen (oder gibt es auch dort ergänzend eine technische Wasseraufbereitung?), ließe sich wahrscheinlich Einiges an Geld sparen.
    (29.07.2007)
    Shensi-Takin:   @Michael Schulz: Bzgl. " ich gebe Ihnen den gutgemeinten Tip sich mal die Autokennzeichen auf den Parkplätzen einiger Tiergärten anzusehen, sie werden staunen, woher die Besucher doch alle kommen."-just darauf habe ich in meinen Beitrag vom 28.7. hingewiesen-haben Sie das rein zufällig überlesen? Vielleicht sollten Sie selbst derlei Ratschläge befolgen-um nicht allein von Ihrem individuellen Lebenslauf abhängig zu urteilen...Überhaupt: die individuelle Interpretation meiner Beiträge sei Ihnen überlassen-"absurd" waren indes diese ach so "verletzenden" Beiträge meinerseits nicht zu verstehen. Wie dem auch sei...
    @MM: hinsichtlich Grundtypus gebe ich Ihnen recht-nicht aber bzw. nur bdgt., was den Wasserverbrauch angeht-in derlei Hinsicht haben auch Elefanten einen nicht zu unterschäteznden "Durst"...;)
    (29.07.2007)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Von einer Beschränkung auf Publikumsarten habe ich doch gar nicht gesprochen, nur sind sie als Grundgerüst und Anreiz für den Besuch lebensnotwendig für einen Zoo. Auch einen Zoo wie Rheine, der häufig wegen seiner sorgfältig ausgebauten Nischenorientierung gelobt wird, besuchen die Normalbesucher mit Sicherheit nicht, um Dscheladas oder Schopfmangaben zu sehen, sondern um Affen zu sehen - man achte auf den feinen Unterschied. Soll heißen: Der Bedarf nach dem Grundtypus muss erfüllt sein, ob da nun Mantelpaviane und Mentawai-Makaken in der Anlage sitzen, ist allenfalls für den zoologisch Interessierten und den Artenschutz wichtig.

    So gesehen spricht ja überhaupt nichts dagegen, in einem Ergänzungsprogramm Arten zu bieten, die der Nachbar nicht hat (macht übrigens Augsburg längst, wenn ich mir z.B. das Huftiersortiment anschaue) - nur gibt es da in manchen Fällen wenig Ausweichmöglichkeiten bzw. man müsste den teureren Weg nehmen (und das als "kleinerer" Zoo!). Ich kenne die Situation um den Faktor Wasser in Augsburg nicht, aber sollte das dort ein ähnlich hoher Kostenfaktor sein wie in Hannover oder Halle, wäre unsere angedachte Haltung von Flusspferden wohl deutlich teurer als die von Elefanten. Bei einer in den Beständen abgestimmten Tierhaltung der bayrischen Zoos würde es dann eigentlich mehr Sinn machen, wenn München auf seine Elefanten verzichtet (die dafür nach Augsburg umsiedeln könnten), seinen billigen Wasserzugang für die Einrichtung einer großen Flusspferdanlage nutzt und sich ganz nebenbei den geplanten Bau eines neuen Giraffenhauses sparen könnte, weil für die Giraffen zusätzliche Fläche im und am Warmhaus frei würde.
    (29.07.2007)
    Michael Schulz:   Es ist müßig darüber zu diskutieren, wer sich zuerst im Ton vergriffen hat. Meiner Meinung waren Sie es, siehe auch den absurden Zirkus-Krone Kommentar bzw. den kompletten Beitrag oder auch den vorhergehenden. Das möchte ich hier aber nicht ausdiskutieren, denn ich denke wir beide sind wohl keine Teenager mehr. Wenn Sie mit mir weiter diskutieren möchten, dann fände ich es angebracht, sich auf das eigentliche Thema zu konzentrieren.
    Und entschuldigung wenn ich mit dem Laut Lachen einen Nerv getroffen habe, aber ich gebe Ihnen den gutgemeinten Tip sich mal die Autokennzeichen auf den Parkplätzen einiger Tiergärten anzusehen, sie werden staunen, woher die Besucher doch alle kommen.
    (28.07.2007)
    Shensi-Takin:   @Michael Schulz: Wie bereits mannigfaltig erwähnt: Höflichkeit liegt mir am Herzen-doch verlange ich gleichwohl sog. "respektvolle Umgangsformen" im Umgang mit meinereiner. Die konnte ich in Ihrer "Verkneifung eines Lachens" nur sehr bedingt wiederfinden. Da liegt wohl auch allerlei Arbeit vor Ihnen...Vom "Abwürgen" eines (mir im übrigen keinesfall unangenehmen, sondern mEn mehr als eifrig genug diskutierten) Themas kann mitnichten die Rede sein-vielmehr von einem bescheidenen Hinweis ob der Gefahr, dieses Augsburg-Thread auf längst begangene Pfade (unnötigerweise) zurückzuführen. BTW: "wer von uns " ist garantiert nicht mit dem Otto Normalbesucher gleichzusetzen...
    @IP66: Hinsichtlich Augsburg & Stammpublikum bzw. Einzugsbereich gebe ich Ihnen recht-nicht aber mit Salzburg; auch hier ist den Bürgern der umliegenden Großstädte (z.B. München) die Existenz eines Zoos ähnlich unbekannt wie die des Augsburgers. Salzburg-Touristen besuchen meist nur über den erwähnten Umweg den Zoo. Was die Menschen im Augsbruger bzw. Münchner Umfeld angeht: um dieses Publikum weiträumig
    anzusprechen, sollte auch das Angebot gehaltener Arten innerhalb der naheliegenden Zoos möglichst vielfältig sein. Im Falle Augsburg wären dann wohl eher Flußpferde denn Elefanten zu halten, finden sich erstere weder in M noch zzt. in N und sind ähnlich wie Elefanten wahre "Publikumsmagneten".
    @MM: Sorry, aber das halte ich für den nicht ganz richtigen Weg: originelle Haltungen-ja. Reine(!) Fixierung auf Publikumsarten (die weist Augsburg ja bereits in zahlreicher Form vor)-nein. Und fangen Sie bitte bloß nicht mit weißen Tigern für Augsburg an-"schlafende Hunde sollte man nicht wecken". MEn kann man durchaus einen modernen Zoo lukrativ & erfolgreich führen, ohne zwangsläufig jede vom Durchschnittspubliukum geforderte Standardarten zu halten. Aber lassen wir das mal-die Diskussion hatten wir schon ein paar Mal...auch wenn das einige nicht ganz so sehen. Und soweit ich mich erinnern kann, waren für einigen Pflegern die Rummelzeit um Knut auch etwas zuviel an öffentlichen Interesse im Berliner Zoo vorhanden...;)
    (28.07.2007)
    Michael Schulz:   Nur ein kleiner Hinweis in eigener Sache an Shensi-Takin. Eine fruchtbare Diskussion begründet letztendlich nicht nur auf respektvolle Umgangsformen.
    Zum Bekanntheitsgrad des Augsburger Zoos kann ich nur sagen, dass ich als Kind im Münchner Umland aufgewachsen bin. Obwohl München näher war, gab es Zoobesuche nur immer in Augsburg. Dass ein Nürnberger nicht unbedingt nach Augsburg fährt (die Spritpreise lassen wir mal ausser acht, denn wer von uns fährt denn nicht kilometerweit in andere Zoos, ohne auf den Spritpreis zu achten?) bestreite ich nicht, aber es gibt wohl einige Augsburger, die nach München, Stuttgart oder Nürnberg in den Zoo fahren, obwohl sie einen vor der Haustür haben.
    Und ein Argument abzuwürgen, nur weil es Ihnen unangenehm ist und schon häufig diskutiert wurde, führt nicht gleichsam zu dessen Ungültigkeit.
    Wie schon anfangs bemerkt. Arbeiten Sie mir gegenüber etwas an Ihren Umgangsformen, dann kann auch gerne weiterdiskutiert werden, denn eine herablassende Behandlung muss ich mir nicht in meiner Freizeit geben.
    (28.07.2007)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Falls es tatsächlich so wäre, dass sich außerhalb Augsburgs kaum jemand für den dortigen Zoo interessierte, dann wäre das in meinen Augen GERADE ein Grund, mit der Kombination Publikumsarten plus spektakuläre Haltungskonzepte ein Ausrufezeichen zu setzen, um sich bekannter zu machen und als Alternative zu München und Nürnberg zu präsentieren. Ob das nun Elefanten oder Menschenaffen, von uns angedachte Arten wie Flusspferde oder gar meine "heiß geliebten" weißen Tiger wären (ich erinnere an Ascherslebens Beweggründe für die Anschaffung), halte ich dabei für zweitrangig, denn das müssten nicht mal andere Arten als in den genannten Zoos sein - es könnten auch gleiche Arten wirkungsvoller präsentiert und "verkauft" werden als beim "großen Nachbarn". Pandas wird der Zoo finanziell ohnehin nicht wuppen können, bei Elefanten wäre wenigstens nur der Bau teuer, aber die Tiere sollten mittlerweile problemlos zu bekommen sein.... Eine Gemeinschaftshaltung der Rüsseltiere mit den Mantelpavianen nach dem Vorbild Beekse Bergen wäre z.B. etwas, was Publikum anlocken könnte, wenn man es geschickt vermarktet. Der zitierte Weg der modernen Tierhaltung funktioniert nun mal auch nur, wenn zahlendes Publikum sie finanziert - es hat sich wohl noch kein Zoo über ZU VIEL Besucherzuspruch und (positives)Öffentlichkeitsinteresse beschwert...
    (28.07.2007)
    IP66:   Ein Vergleich von Salzburg mit Augsburg ist recht schwierig. Salzburg ist ein ausgesprochener Touristenzoo mit einem dünn bevölkerten Einzugsgebiet und einer kleinen Stadt, in der er liegt. Aber wenn in der Sommersaison das Wetter in den angrenzenden Berg- und Seeregionen zu kühl oder zu naß oder dort im Winter kein Skilaufen möglich, ist er eines der wichtigsten Ausweichprogramme. Zum zweiten landen dort viele Touristen, die zwar in Salzburg gewesen sein wollen, die aber mit der oft recht vollen Innenstadt wenig anfangen können und zu den Wasserspielen von Schloß Hellbrunn fahren, um dort den Zoo zu entdecken und ebenfalls hineinzugehen.
    Obgleich Augsburg ja nicht arm an historischer Substanz und wichtiger Kunst ist, gibt es diesen Tourismus dort kaum bis gar nicht, dafür ist die Stadt ein wenig größer und der Zoo hat dort ein größeres Stammpublikum. Ich denke, daß es da bei der Werbung von Besuchern weniger um Stuttgarter oder Münchner geht, sondern vielmehr um Bewohner von Zwischenregionen, für die der Weg in den Zoo ohnedies weiter ist. Die Vergleichen ganz gerne, und für die spielen gewisse Standardprogramme eine Rolle. Schon mancher Düsseldorfer hat mir gegenüber das Fehlen von Giraffen, Flußpferden und Nashörnern in Wuppertal als Grund für einen Besuch in Köln genannt, Münster könnte dementsprechend Dortmund oder Gelsenkirchen vorgezogen werden usf.
    (28.07.2007)
    Shensi-Takin:   Genau, bleiben wir realistisch (wann genau haben wir uns von der Realität entfernt??? Etwa bei der Vision sich üppig vermehrender Afrik. Elefantenherden im Süden Ds?)-dementsprechend wird's wohl nichts mit einem großangelegten Umbau der Bisonanlage zugunsten einer züchtenden Herde afrikanischer Elefanten (wo man ja schon nicht einmal die Nachzucht-v.a. den männlichen- bereits bestehender Haltungen unterzubringen weiß)-so sehr das auch dem individuellen ästhetischen Gefühl manches Forumsteilnehmers zuwiderläuft. Auch gewissen Heiterkeitsausbrüchen gilt es hiermit vorzubeugen: die meisten mir bekannten "Otto Normalverbraucher" aus München und Nürnberg nehmen die genannten Autobahnverbindungen (die v.a. im Falle Ns nicht selten die Angewohnheit haben, langwierig zu verstopfen) in Zeiten nicht eben günstiger Spritpreise in Anspruch, um nach Augsburg nur um des Zoos willens zu fahren. "Selten so gelacht!(sic!)" Sooo gut & berühmt ist der Augsburger Zoo bei weitem nicht. Nicht selten ertönt aus den Mündern der mir bekannten Münchner & Nürnberger (und deren Zahl ist nicht eben gering) ehrlich erstaunt: "Was, in Augsburg gibt's auch einen Zoo? Da war ich noch nie..." Soweit ich mich der Nummernschilder meines letzten Zoobesuchs in Augsburg erinnern kann, stammt der Großteil der Besucher aus Augsburg bzw. dem näheren Umland. Aus M oder N verirrt sich selten einer, und aus S höchstens aufgrund einer Zootagung oder eines Tiertransportes...;) Auf Gedeih und Verderb "tierische Publikumsmagneten" präsentieren zu müssen, ohne auf tatsächliche Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen & nur um angebliche "Konkurrenz" auszustechen zu wollen? Das kann & sollte nicht der Weg der modernen Tierhaltung -auch in Augsburg-sein.
    Was die salbungsvolle "richtige Ballance zwischen must-have-Tieren und zoologischen Raritäten" angeht-ein altbekannter Hut-und in diesem Forum mannigfaltigst besprochen (gähn); daher auch meine Formulierung "eine auch in diesem Forum häufig gestellte Frage". Bitte nicht auch noch hier wieder aufwärmen! TIA
    (28.07.2007)
    Michael Schulz:   Nun ja wollen wir aber nun mal wieder etwas realistisch werden. Dass gewisse Tiere Publikumsmagneten sind, kann man nicht ausser Frage stellen. Elefanten egal ob Asiaten oder aber Afrikaner gehören nun mal definitiv dazu. Wie gesagt, ich persönlich fände es schön eine reine Afrikaner Gruppe zu sehen, egal ob nun in Nürnberg oder Augsburg. Da wir hier aber im Augsburg Thread sind und dort derzeit eine nicht unbeachtliche Fläche frei wird, stellt sich hier wohl eher die Frage.
    Man sollte immer auch bedenken, wenn es danach ginge, welche Tiere in Zoos präsentiert werden und man fragt die Forum-User hier, würden wohl einige Großsäuger nicht mehr im Bestand auftauchen. Für einen Zoo ist die richtige Ballance zwischen must-have-Tieren und zoologischen Raritäten sehr wichtig. Um so wichtiger für einen kleineren Zoo, Elefanten oder aber auch Menschenaffen zu zeigen, wegen der Konkurrenz eben. Und wenn ich höre, dass München oder Nürnberg und Stuttgart keine direkte Konkurrenz für Augsburg wären, wegen der Entfernung, muss ich mir doch das Lachen verkneifen. Alle drei sind durch die gute Autobahnanbindung Augsburgs relativ schnell zu erreichen. Ausserdem ist ausserhalb Augsburgs bis hin nach München durchaus bekannt, dass es den Augsburger Zoo gibt.
    (28.07.2007)
    Shensi-Takin:   @MM: Nachfragen nach Salzburger O-Us habe ich bislang nicht vernommen...ebensowenig glaube ich, dass es bei Elefanten u.ä. "Publikumsmagneten" eines "Gewöhnungseffektes" bedarf(obwohl andersrum die Aufgabe der Haltung derlei Tiere durchaus z.T. auf Seiten von Besuchern bedauert wird-s. Frankfurt); derlei Getier weiß sich ob seines allg. bekanntheitsstatus recht schnell zu etablieren. Insofern kein Gehbeschwerden o.a. Gebrechen in Hinblick auf den Vergleich S <-> A.
    Wenn denn unbedingt eine großrahmige Haltung von afrik. Elefanten der Herzenswunsch ist, wäre Nürnberg hinsichtlich Expansionsvermögen & Finanzen wohl eher der wahrscheinlichere Kandidat. Ich persönlich könnte guten Gewissens auf Elefanten sowohl in N als auch A verzichten...;)
    (28.07.2007)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Zumindest bei den Elefanten hinkt der Vergleich Salzburg/Augsburg, denn Salzburg hat nie welche gehabt, es konnte sich also auch kein Gewöhnungseffekt bei den Besuchern einstellen. Wäre aber interessant, ob in Salzburg noch immer Besucher nach den früher gehaltenen Orangs fragen bzw. sie vermissen - wie das ja in Frankfurt und Gelsenkirchen mit den Elefanten der Fall ist und in Halle gerade durch den Wiederbeginn abgefedert wurde.

    Für mich wäre die Frage eher, ob es denn in Augsburg unbedingt eine Zuchtanlage für Elefanten sein müsste. Mit dem jetzigen Bestand von vier Tieren ist die Anlage doch noch für lange Zeit gut bestückt - im Gegensatz zu Haltungen wie Nürnberg oder Magdeburg, wo nur zwei Elefanten stehen und nach Verlust eines Tieres vermutlich das übrig bleibende abgegeben werden wird.
    (28.07.2007)
    Shensi-Takin:   Ich habe die Abgabe der Rappenantilopen als Möglichkeit erwähnt, sollten sie zusammen mit Breitmaulnashörnern untergebracht werden-denn mEn macht es durchaus einen Unterschied, sollten mind. 2 Vertreter der zweitgrößten Landsäugetiere auf der genannten Anlage untergebracht werden...
    Nicht nur die Außen-, auch die Innenanlage der Schimpansen ist als gelinde gesagt "beschränkt" zu bezeichnen.
    @Michael Schulz: Was Elefanten & Schimpansen als Publikumsmagneten angeht: eine auch in diesem Forum häufig gestellte Frage-inwieweit sollen Bedarfsansprüche & tatsächlich vorhandenes Raumangebot/ finanz. Mittel dem (oft infantilem) Wunsch der Besucher nach bestimmten Standardarten untergeordnet werden? Gerade durch die Standort"konkurrenz" (viele Münchner/Nürnberger wissen nicht einmal um die Existenz eines Augsburger Zoos und werden deswegen auch nicht dorthin fahren-ebensowenig wie die meisten Augsburger wegen des dortigen Zoos nach M/N fahren; von Stuttgart gar nicht erst zu reden...) wäre vielleicht ein mögl. orginell voneinander abweichendes Spektrum gehaltener Arten überlegenswert? Mein Vorschlag(sollte mal viel Geld zur Verfügung stehen): ein Neubau auf Grundlage von Elefanten-/Schimpansen-und Reptilienanlage, z.B. im "ägyptischen Stil", der nebst allerlei afrikanischen Reptilien (z.B. Felsenpython, Uräusschlange, Ägyptische Landschildkröte...), Vögeln & kleinsäugern (Nilflughund, kleine Nager etc.) z.B. Nilkrokodile & die von MM erwähnten Flußpferde samt Außenanlage (zusammen mit z.B. den Rappenantilopen) zu bieten hätte-zwei Publikumsmagneten, die weder München noch zzt. Nürnberg zu bieten haben. Auch Salzburg hält z.B. weder Menschenaffen noch Elefanten und kommt dennoch zu seinen Besuchern. Und wer unbedingt im Süden Afrikanische Elefanten sehen will, kann zum Zirkus Krone gehen-oder nach Wien fahren...
    (28.07.2007)
    Michael Schulz:   Wie gesagt, es war noch nie die Rede davon, die Rappenantilopen abzugeben. Der Zoo Augsburg hat sich bewusst für diese Antilopenart entschieden, weiß um deren Bedeutung und Wert und diese haben auch (wenn es auch nicht gerne gehört wird) Tradition im Zoo. Ich bin ebenfalls der Meinung dass eine Vergesellschaftung mit den Breitmäulern keine Probleme aufwerfen wird. Die Vergesellschaftung mit den Watussis und den Kamerun-Schafen funktioniert ja auch hervorragend, ausserdem ist das Gelände sehr groß, so dass sich die Tiere aus dem Weg gehen können. Das wird sich auch durch die Nashörner nicht ändern.
    Was die Schimpansenhaltung betrifft bin ich mir nicht sicher, wobei ich aber weiß, dass die Haltung den Richtlinien entspricht. Augsburg musste ja sehr viele Gehege umgestalten und vergrößern um die Betriebserlaubnis zu behalten. Letzter Schritt dazu war die Seebärenanlage, somit entspricht nun alles den Vorgaben, wenn auch sicher in einigen Bereichen eher grenzwertig. Ich vermute aber dass die Schimpansenhaltung sich auf den derzeitigen Bestand beschränkt. Die Aussenanlage ist ja nun doch relativ klein. Wie gesagt, von daher könnte ich mir vorstellen, dass die Schimpansen früher oder später den Zoo ganz verlassen werden, wenn sich nicht die Möglichkeit bietet, ihnen eine größere Fläche zur Verfügung zu stellen.
    Mal abwarten. Frau Jantschke meinte ja, dass sich in der nächsten Zeit noch einige Baustellen im Zoo ergeben werden.
    Das macht den Augsburger Zoo auch so interessant, da er sich ständig verändert und das meiner Meinung nach sehr positiv.
    (28.07.2007)
    Michael Mettler:   @Michael Schulz: Mit den Rappenantilopen bezog ich mich auf Beiträge von Shensi-Takin weiter unten im Thread, nach denen die Eventualität bestand, dass die Antilopen weichen müssten. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Vergesellschaftung Probleme machen würde.

    Entspricht die Schimpansenhaltung in Augsburg eigentlich den Richtlinien und hat somit Zukunft, oder ist die Genehmigung an den vorhandenen Bestand gekoppelt, so dass unter den räumlichen Bedingungen keine neuen bzw. weiteren Affen dazu geholt werden dürften? Ich erinnere mich, dass Duisburg seinerzeit die Schimpansenhaltung mit der Begründung beendete, die Richtlinien schrieben die Haltung einer großen Horde vor und das sei in Duisburg nicht gleichzeitig mit mehr Raum für die Gorillas umsetzbar gewesen.
    (28.07.2007)
    Michael Schulz:   Die Zufahrt zum Wirtschaftshof könnte meines Erachtens auch linker Hand neben das ans Elefantenhaus gekoppelte Reptilienhaus verlegt werden.
    @Shensi-Takin:
    Ich weiß, dass Nürnberg eine Afrikanerin hält ebenso wie Augsburg zwei. Ich meinte eine reine Haltung von afrikanischen Elefanten. Diese gibt es im Süden Deutschlands nicht (mehr). Afrikaner sind eher im Nordrhein-Westfählischen Bereich breiter angesiedelt, aber die meisten Zoos halten doch eher Asiaten, von daher würde ich es sehr begrüßen, wenn wie erwähnt im Süden Deutschlands wenigstens ein Halter sich auf Afrikaner beschränken würde. Bietet sich ja ohnehin an, da die beiden Kühe doch im zuchtfähigen Alter sind.
    Betrachtet man die doch sehr großzügige Fläche der Bisonanlage, die weitaus größer ist als die bisherige Elefantenanlage wäre es durchaus vorstellbar, sowohl eine adäquate Elefantenhaltung (Zuchtgruppe) zu erreichen als auch eine tiergerechtere Schimpansenhaltung. Wobei ich auch nicht böse wäre, wenn die Schimpansen anderen Affen weichen würden. Die Möglichkeiten sind da ja breit gefächert, da die Anlage für fast jegliche Affenart ausreichend groß ist, mit Ausnahme von Menschenaffen.

    Um aber auch auf die Rappenantilopen zu sprechen zu kommen. Ich habe bisher noch nie verlautbaren hören, dass diese den Breitmaulnashörnern weichen sollen, bzw. dass die Zucht aufgegeben werden sollte.

    Die Abschaffung sowohl von Elefanten, als auch von Schimpansen halte ich für mehr als unwahrscheinlich. Augsburg ist ein relativ kleiner Zoo, der in direkter Konkurrenz zu München und Nürnberg und evtl. sogar Stuttgart steht, die alle drei nicht so weit von Augsburg entfernt sind. Von daher stelle ich es mir schwer vor, für so einen kleinen Zoo sowohl auf Menschenaffen und Elefanten zu verzichten, da diese ja nachweislich zu den Publikumsmagneten zählen.
    (27.07.2007)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Falls die Rappenantilopen wirklich den Breitmaulnashörnern weichen müssten, sollten DIE eigentlich als potenzielle Bison-Nachnutzer ins Auge gefasst werden. Sind schließlich die letzten südlich des Mains und in Zoos (womöglich sogar in freier Wildbahn ebenfalls) seltener als Afrikanische Elefanten...
    (27.07.2007)
    Shensi-Takin:   @MM: Z.B.-oder auch Zwergflußpferde, Dhole, Meerkatzen (s.a. Augsburgs Vergangenheit) etc. Die Zufahrt hatte ich auch im Hinterkopf-ggf. ein Tunnel;)?
    @Jelle: bedarf es in D wirklich ein weiterer Zucht Afrikanischer Elefanten? MEn eher nicht...
    (27.07.2007)
    Jelle:   Die beide Afrikanische Kuehe sind von 1985 (Sabi - 22) und 1989 (Franzi - 18), also noch im besten Alter. Falls es dazu kommen sollte, dan muesse Augsburg die Haltung von Asiatinnen (Targa mit 52 und Burma mit 36 Jahren) aufgeben um sich voellig auf Zucht den Afrikanern anwenden zu koennen. Waere mal schoen!
    (27.07.2007)
    Michael Mettler:   Andere Frage, aber vielleicht habe ich das auch nicht richtig in Erinnerung: Befindet sich zwischen Elefanten- und Bisongehege nicht eine Zufahrt zum Wirtschaftshof - oder welchem Zweck dienen die hinter der Elefantenanlage sichtbaren Gebäude? Ließe sich denn überhaupt eine alternative Zufahrt schaffen? Manchmal kranken ja Gehege-Erweiterungsideen an genau solchen Dingen (haben mir auch schon manchen Strich durch Gedankenspiele gemacht).

    @Shensi-Takin: Dachten Sie da etwa an Flusspferde, mit schöner großer Weidemöglichkeit...? :-)
    (27.07.2007)
    Shensi-Takin:   Afrikanische Elefanten werden bereits im Süden Ds präsentiert-in Form der genannten Augsburger Elefantendamen sowie Nürnbergs Einzeltier. Was die Info mit dem Bison-Gehege angeht-sehr interessant: doch selbst unter Einbeziehung der (zugegebenermaßen wirklich nicht mehr adequaten) Schimpasneanlage wäre da nicht wirklich viel Platz für die von Herrn Schulz erdachte Form der Elefantenhaltung. Überhaupt: müssten es denn unbedingt Elefant & Schimpanse sein? Könnte man nicht eher Arten halten, die keiner der größeren Zoos in Süden bzw. adequat hält?
    (27.07.2007)
    Michael Schulz:   Wie alt die vier Kühe sind weiß ich leider nicht, aber um Teenager dürfte es sich bei ihnen sicher nicht mehr handeln. Aber wer weiß, vielleicht wäre ja die Abschaffung der Bisons die Möglichkeit mal wieder afrikanische Elefanten im Süden Deutschlands zu präsentieren.
    (27.07.2007)
    Michael Mettler:   Sind die Augsburger Kühe nicht schon sämtlich zu alt für einen Zuchtbeginn? Dann müsste man ja - wie seinerzeit in Hannover - junge Tiere dazu holen, so dass noch mehr Raum nötig würde, falls man sich nicht im Gegenzug von alten Kühen trennt.
    (27.07.2007)
    Michael Schulz:   Wieder mal neues aus Schwaben.
    Die drei verbliebenen Bison-Kühe die nach dem Tod des Bullen noch in Augsburg sind werden demnächst an einen Privathalter abgegeben, weil sie untereinander nicht mehr verträglich sind. Nun lässt das wieder Grund zu Spekulationen für Zukünftiges aufkommen. Das Bison-Gelände ist benachbart zum Elefantenhaus. Auf lange Sicht hin, könnte man das Gelände der Bisons mit dem Elefantengelände zusammenlegen (dieses ist auch nach Ausbau immer noch viel zu klein (für meine Verhältnisse). Nun gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Entweder man gibt im gleichen Zuge die Haltung der Schimpansen auf und nutzt die nun zur Verfügung stehende Fläche einzig für die Elefanten und könnte somit sogar eine Zuchtgruppe aufbauen, mit extra Bullenstall und Gehege oder aber man belässt es bei den Kühen, erweitert deren Gelände und bietet zusätzlich den Schimpansen wesentlich mehr Raum. Was sich dahingehend ändern wird bzw. ob sich dahingehend was ändert, da die Elefantenanlage ohnehin erst vor kurzer Zeit renoviert wurde, wird sich wohl so schnell noch nicht zeigen. Schließlich ist man jetzt erst mal mit dem Bau der Nashornanlage beschäftigt.
    (27.07.2007)
    Michael Schulz:   Heute wird in Augsburg die neue Seebärenanlage eröffnet. Der Bau für die Nashörner und die Watussis läuft nun schon seit sechs Wochen, allerdings ist noch nicht viel passiert auch zum Ärger der Zoo-Direktorin. Der Baugrund ist vorbereitet und man hofft, dass in den nächsten Tagen und Wochen endlich mit dem Bau der Stallungen begonnen wird.
    (25.07.2007)
    Michael:   "Toto", die letzte Nashorndame aus Augsburg ist gestern gestorben. Aufgrund ihres sehr schlechten gesundheitlichen Zustandes musste sie eingeschläfert werden.
    (31.05.2007)
    Shensi-Takin:   @Dirk K: Wie ich bereits etwas weiter unten erwähnte(29.11.2006), ist der Fennek auf die ehemalige Zebramangusten-Anlage umgezogen. Soweit ich weiß, bleibt der Tanrek-ob mit oder ohne Partner, wird sich noch zeigen.
    (15.01.2007)
    Dirk K:   Und in Augsburg soll er jetzt dauerhaft bleiben? Möglicherweise könnte man, wo man schon ein Tier hat, die Haltung ausbauen.
    Waren neben den Leoparden nicht die Fenneks?
    (14.01.2007)
    Shensi-Takin:   @Dirk K: Der Tanrek hatte vorerst ein "Gastspiel" in der Reptilienauffangstation in München, ehe er nach Ausgburg ging. Dort war er bei meinem letzten besuch neben den zwei Amur-Leopard-Kastraten untergebracht. Dank der für seine Verhältnisse üppigen Anlage war er-wie auch die Ginsterkatzen-nicht sichtbar.
    (14.01.2007)
    Jennifer Weilguni:   Bin mal gespannt, ob sie das alles noch miterlebt.
    (14.01.2007)
    Michael Mettler:   Glaubt man diesem Artikel, soll die alte Kuh also DOCH noch umziehen.
    (12.01.2007)
    Shensi-Takin:   Mehr zu den Breitmaulnashörnern:
    http://www.bietigheimerzeitung.de/bz/html/news/artikel_suedwestumschau.php4?artikel=2625273
    (12.01.2007)
    Dirk K:   Unter Neuzugänge der Internetseite vom Augsburger Zoo ist zu lesen, dass man einen großen Tanrek bekommen hat, welcher aus einer Beschlagnahmung stammt. Weiß jemand, ob das Tier vor den Kulissen gehalten wird und ob die Haltung von längerer Dauer sein soll?
    (11.12.2006)
    Mulan:   Da scheint man sich in Augsburg wirklich ncih einig zu sein. Da müßen wir uns wohl überrschen lassen. Aber wer weiß, wie lange das Nashorn noch lebt...
    (30.11.2006)
    Shensi-Takin:   Der Graben z.B. wird im Moment renoviert.
    (30.11.2006)
    Sven P. Peter:   Was genau wurde denn an der Paviananlage umgebaut?
    (29.11.2006)
    Shensi-Takin:   Tja, ich habe die Infos direkt von Frau Dr. Christine Lendl-dortige Tierärztin via Gessertshausen-ebenfalls bei einer Führung. BTW: zufällig DVG-Mitglied & letzte Woche bei der Tagung gewesen?;)

    Dass v.a. die Zukunft der Primatenhaltung noch nicht ganz entschieden ist, zeigen die aktuellen Umbauten am Paviangehege...;) Für die Primatenhaltung wurde schon einiges geplant und dann wieder verworfen; man darf also gespannt sein, ob sich Frau Dr. Jantschkes Plan tatsächlich verwirklichen wird.
    (29.11.2006)
    Mulan:   @Shensi-Takin. Die Infos habe ich direkt von Far Dr. Jantschke während eienr Führung bekommen, bei der sie auch vom geplanten neuen Nashornhaus erzählte und in diesem Zusammenhang die geplanten Veränderungen in der Primatenhaltung erwähnte.
    (29.11.2006)
    Shensi-Takin:   Hinsichtlich Vergesellschaftung Breitmaulnashörner: das schien laut dem, was ich gehört habe, nicht ganz klar-ebensowenig wie die die von Mulan genannten Primatenhaltungen. Da wissen die Augsburger Zooleute offenbar noch selber nicht ganz genau, was eigentlich geschehen soll...;)
    (29.11.2006)
    Mulan:   @Shensi-Takin. Die neuen Breitmaulnashörner sollen zusammen mit Rappenantilopen, Watussis und den Kamerunschafen gehalten werden. Für die alte Nashorn-Analge gibt es auch schon Pläne. Sobald die alte Kuh gestorben ist , wird die Anlage für die Paviane umgebaut. Deren Anlage wird in eine begehbare Katta-Anlage umgebaut. Das gibt es in Süddeutschland nämlich noch nicht.
    (29.11.2006)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Von der angedachten Haltung auf dem Afrika-Panorama hatte ich schon gehört (hatten wir auch weiter unten im Thread), aber da hatte ich es noch so verstanden, als sollten die Nashörner MIT den Huftieren dort leben und nicht STATT der Huftiere?
    (29.11.2006)
    Shensi-Takin:   @Sacha Beuth: gern geschehen...;)

    Die alte Dame soll vorerst im alten Gehege ihren Lebensabend geniessen. Die Zooverwaltung plant, nach ihrem Ableben die Anschaffung neuer Breitmaulnashörner in Betracht zu ziehen; diese sollen womöglich auf der Afrika-Anlage(anstelle der Rappenantilope/afrikan. Nutztiere) gehalten werden. Für die alte Nashornanlage liegen noch keine weiteren Nutzungsvorschläge vor.
    (29.11.2006)
    Michael Mettler:   Damit wäre dann die alte Nashornkuh alleinige Altersrekord-Inhaberin... Soll sie den Rest ihres Lebens allein verbringen, oder ist für sie noch ein Umzug ins Auge gefasst? (Angesichts des hohen Alters beider Tiere werden doch dazu sicherlich schon mal Planspiele betrieben worden sein?)
    (29.11.2006)
    Sacha Beuth:   Hoppla, das ging aber flott. Vielen herzlichen Dank, Shensi-Takin. Damit hat die Gnuziege wohl den Geparden als schnellstes Landsäugetier überflügelt ..... :-)
    (29.11.2006)
    Shensi-Takin:   Ergänzung: Fennek jetzt anstelle der Zebramangusten; männliches Nashorn tot; Streichelzoo zzt. im Umbau
    (29.11.2006)
    Shensi-Takin:   Die Langflügel-Dampfschiffente Tachyeres patachonicus.

    Regenbogen-Rennechse=Cnemidophorus spp.
    (29.11.2006)
    Sacha Beuth:   Wer weiss, welcher Art die beiden Dampfschiffenten (Magellan, Falkland usw.) angehören, die der Zoo Augsburg am 14. 11. 2006 von Privat erhalten hat?
    Und kennt jemand den wissenschaftl. Namen der Regenbogen-Rennechsen?
    (29.11.2006)
    Shensi-Takin:   Neu: Erdmännchen-Anlage beim Giraffenhaus(noch im Bau), neue Anlagen im Streichelzoo(benfalls noch im Bau); Fennek im Raubtierhaus neben Amur-Leoparden.
    Zur Paratuberkulose:
    http://www.vetmed.uni-muenchen.de/med2/skripten/b5-21.html
    (23.09.2006)
    Michael Mettler:   Nochmal @Lollo: Augsburg hat übrigens keine Seelöwen, sondern Südafrikanische Seebären. Wird aber trotzdem umgebaut :-)
    (04.09.2006)
    Michael Mettler:   @Lollo: Von den 6 Nashörnern erzählte mir ein Teilnehmer des Treffens und der Führung, den ich kurz vor der Abreise noch traf. So entstehen also Gerüchte :-)

    Wenn aber die beiden alten Nashörner ohnehin nicht mehr umziehen sollen - was zu verstehen ist - kann ich das Projekt nicht so recht nachvollziehen. Und wenn bei den Pavianen ohnehin so lange nichts gemacht wird, bis die beiden alten Nashörner tot sind, dann hätte ich das Geld lieber in ein anderes Projekt im Zoo gesteckt wie z.B. eine weitläufige, naturnah gestaltete Zuchtanlage für Amurleoparden.

    Und was die Elefantenhaltung betrifft, so bin ich der Meinung, dass der Zoo KEINE Zuchtanlage bauen sollte, welche dann die Fläche etlicher anderer jetzt gehaltener Tierarten verschlingen würde, sondern eher eine Rolle wie Heidelberg als "Altersruhesitz" spielen könnte. Wenn die vier jetzigen Kühe eines Tages in den ewigen Jagdgründen sein werden, ist die Zeit ohnehin so weit fortgeschritten, dass für beide Elefantenarten Zuchtstopps gelten, weil die Nachzuchten nicht mehr unterzubringen sind...
    (04.09.2006)
    Lollo:   Korrektur. Die Ture sind mit Paratuberkulose infiziert ( Para-TB ), nicht mit Tuberkulose. Ich habe mir das aufgeschrieben, dachte aber, es sei die gleiche Krankheit. Das stimmt aber nicht, Para-TB ist etwas anderes, aber auch unheilbar.
    (04.09.2006)
    Lollo:   @Michael
    Da das Nashornhaus in Augsburg noch nicht gebaut ist, gibt es auch noch keine konkreten Informationen darüber, wieviele Nahörner einziehen werden und woher diese kommen werden. Auch ist überhaupt noch nicht sicher, ob überhaupt zuchtfähige Tiere nach Ausgsburg kommen, also keine voreilligen Schlüsse ziehen. Frau Dr. Jantschtke weiß selbt nicht, wie sich der EEP-Koordinator entscheidet.Auch hat niemand gesagt, das 6 Tiere gehalten werden, es müßen laut EEP-Koordinator aber 6 Boxen vorhanden sein, sonst darf der Zoo keine Breitmaulnashörner halten. Die beiden alten Tiere am Eingang erhalten ihr Gnadenbrot und werden nicht mehr umziehen.
    @Jelle
    Die Tuberkulose bei den Turen ist nicht ausgebrochen, die Tiere sind infiziert und deswegen können keine Nachzuchten abgegeben werden.
    (04.09.2006)
    Jelle:   Lollo,

    Was sagen Sie .... Die Ture haben Tuberkulose!!! Der Zoo Augsburg haelt gerade die Ost Kaukasische Ture. Die sind nur noch in Gebirge den Staaten Azerbaijdjan, Georgien zumal die angesessene Russische Teilrepubliken Dagestan, Ossetien, Tsjetjenien und Cherkassien vertreten. In allen ehemaligen Sovjetrepubliken gibt es keine zuverlaessige Bestandszahlen und mann kann nicht mal eine Trend anerkennen. Dies zufolge sind alle Bestaende dieser Art in Menschenobhut sehr important! Eine Tuberkulose Ausbruch in Augsburg koenne dadurch als sehr schlimm zu bezeichnen sein.
    (04.09.2006)
    Michael:   Ich freue mich sehr ueber das Neues zum Nashornerweiterung. Den Zoo Augsburgs hat jetzt dann doch auf Zucht von Breitmaulnashoernern aufgesetzt. Ich denke das alte Zuercher Paar wird ergaenzt von 4 Wildimporte aus Sued Afrika!!!

    In dieser Hinsicht werde ich dir mal beraten: Was halten Sie von den Elefantenhaltung des Zoos Augsburg? Soll dies auf Afrikaner oder Asiaten hinweg gefuehrt werden muessen?

    Und ausser diesem Beitrag. Wie werd mann zum Zoosammlertreffen 2007 komen koennen aus Holland?
    (04.09.2006)
    Lollo:   Sehr schön finde ich auch die neue Anlage für Mähnenwölfe. Die frühere Känguruhanlage ist nach dem Tod des letzten Tieres umgebaut worden. Frau Dr. Jantschtke wollte unbedingt eine amerikanische Tierart für diesen Bereich haben, deswegen hat sie sich für Mähnenwölfe entschieden. Ich wollte auch wissen, was mit den Nachzuchten der Ture passiert. Davon gibt sie nichts ab, erstens, weil sie Tuberkulose in der Gruppe haben, zweitens weil es kaum noch andere Zoos gibt, die sie halten und drittens, die Jungtiere reichen gerade einmal, um den eigenen Bestand zu erhalten. Auch die Magellanpinguine werden im Zoo bleiben. Ich finde die neue Seehunde-Anlage sehr gelungen und überhaupt gefällt mir der Zoo sehr gut!
    Die Ginsterkatzen haben sich leider nicht blicken lassen, aber das Gehege ist auch riesig und toll eingerichtet.
    Nächtes Jahr wird auch die Anlage für die Seelöwen großzügig umgebaut.Das Becken wird flächenmäßig etwas größer, kann aber nicht tiefer gemacht werden. Der Landteil soll deutlich größer
    werden mit viel Sand und Naurboden.
    (04.09.2006)
    Michael Mettler:   Im Zusammenhang mit dem Zoosammlertreffen habe ich gestern den Augsburger Zoo nach langer Zeit (zuletzt 2000) wieder besucht.

    Zur Leopardenhaltung: Die drei früheren "Freilandterrarien" sind inzwischen zu EINER Außenanlage zusammengefasst worden, recht gut strukturiert und begrünt. Auch wenn es dadurch längst keine neuzeitliche Anlage wurde, sind die beiden Amurleoparden nun relativ ordentlich untergebracht. Schneeleoparden sind nicht mehr vertreten. Offensichtlich ist die mittlere Innenanlage der Leopardenstall, allerdings nicht mehr für die Besucher einsehbar. Die beiden Innenanlagen rechts und links davon sind "naturähnlich" eingerichtet - im Gegensatz zu den Katzenanlagen auch mit Bodengrund - und beherbergen nun Kleinfleck-Ginsterkatze und Fennek.

    Neu für mich war eine recht geräumige Seehundanlage rechts neben den Pinguinen, und die Anlage letzterer wurde deutlich erweitert (mehr Tiefe, mehr Struktur). Auch die Takinanlage kannte ich noch nicht (war bei meinem letzten Besuch Baustelle), ebensowenig die nach hinten vergrößerte Elefantenanlage. Optisch noch etwas unschön, da die vorherige Hintergrundbegrünung entfallen ist und man nun auf eine Häuserreihe mit Elefanten im Vordergrund blickt - aber da wird sich wahrscheinlich noch etwas tun. Im Bau befindet sich eine Anlage für - na was wohl - Erdmännchen, am Giraffenstall.

    Das nächste größere Projekt soll ein Nashornstall werden, eine geplante Gruppe von bis zu sechs Breitmaulnashörnern soll dann den Antilopen/Watussi-Bereich des Afrikapanoramas mitbewohnen. Ich frage mich allerdings, ob nicht eine grundlegende Renovierung oder sogar ein Abriss und Neubau der sehr marode wirkenden Paviananlage vordringlicher wäre.

    Um "neue Arten" kennen zu lernen, war das Vogelhaus gewohnt ergiebig, nur die Beschilderung lässt zu wünschen übrig; diverse Arten sind nicht in den Volieren untergebracht, an denen sie ausgeschildert sind, sondern nebenan, und wo sich die vielen an der Webervogelvoliere ausgeschilderten Kleinvogelarten versteckt haben sollen, ist mir schleierhaft. Übrigens: Viele Einzeltiere bei den Kleinvögeln.


    (04.09.2006)
    Nils Kley:   Zur der Leoparden-Anlage: inzwischen ist das "Aquarium" nur noch für die Amurleoaprden ausgelegt; des weiteren finden sich in kleinen Gehegen jeweils Pringtamarine und Ginsterkatze. Der Sumatra-Tiger ist hier nach der Tötung seiner Artgenossin allein untergebracht. Die Lage der Gepardenanlage zw. Tiger-und Löwengehege erscheint eher unglücklich. Auch die Reptilienhaltung ist verbesserungswürdig.
    Ein weiterer Negativpunkt im Augsburger Zoo ist die Primatenhaltung, allen voran die der Schimpansen, Mantelpaviane und Mandrille. Die neue Seehund-Anlage ist im Vergleich zum vorherigen Zustand eine Verbesserung. Die neue Mähnenwolfanlage ist fertig, allerdings wirken die Tiere noch sehr scheu und die Anlage etwas karg.
    In einem verbesserungswürdigen Zustand hinsichtlich Klauenpflege sind Ture und Markhore, deren Anlagen ansonsten recht interessant gestaltet sind.
    Im Elefantenhaus sind neben Plumploris Kurzohrrüsselspringer untergebracht, zuletzt(Mitte 20069 mit Nachwuchs.
    @Dennis: hinsichtlich der Raubtieranlagen muss ich Dir leider widersprechen-sie sind zwar vergleichsweise besser als ihre Pendants im Alfred-Brehm-Haus in Berlin, zeigen aber dennoch einige Schwächen hinsichtlich Tiergerechtheit; da gibt es bessere Anlagen(z.B. Zürich's Schneeleopardenanlage).

    Nichtsdestotrotz-Augsburg hat einen durchaus schönen Zoo-s. u.g. Der Zoo mag durch Skandale und Fehlmanagement(u.a. Unterschlagung, das Afrika-Dorf)in letzter Zeit gelitten hat. Die Afrika-Anlage ist-mag sie manch einem altbacken erscheinen-doch recht schön anzusehen.
    (30.08.2006)
    Dennis:   @Michael amend :Außerdem bin ich erst 15, da kannst du nicht erwarten das ich soviel Erfahrung habe wie du mit 15jähriger Tierpflegererfahrung
    (24.06.2006)
    Dennis:   also.. an der Westseite des Hauses befinden sich drei große, dreiseitig verglaste, ca. 4m hohe Anlagen. Jeweils eine wird von den Schnee- oder Amurleoparden benutzt. die mittlere in Wechselschicht von den beiden Arten.
    Nun der wo ich was ganz anderes gesehen ha´be: Die Außengehege sind reichlich strukturiert die tiere haben felsen, kletterbäume, reichlich Bepflanzung und ein wasserbecken.. was will man mehr ?
    gut die Anlagen sind doch wesentlich kleiner wie die in köln, aber locker doppelt bis dreimal so groß wie in der Wilhelma ! die Innenanlagen sind auch nicht kleiner wie in anderen Zoos, aber zugegebenermaßen etwas karg.
    Dagegen sollte man auch die Anlagen der Indischen löwen, Geparden, Manule und sumatratiger beachten, die der moderen Tierhaltung meiner Meinung nach vollstens entsprechen ! gut der zoo hat Schwachstellen (elefanten, nashörner und
    Reptilien) aber die Großkatzenhaltung stellt keinen Minuspunkt dar !
    (24.06.2006)
    Michael Mettler:   Der viel gescholtene oder belächelte Umbau der Leopardenanlage in Hannover hatte genau die Gründe, die IP66 als Nachteile der Kölner Haltung angeführt: Während vorher immer eines der erwachsenen Tiere Innendienst schieben musste - sobald Nachwuchs da war, in der Regel der Kater, damit die Besucher die Kleinen sehen konnten - können nach der Erweiterung wieder beide Alttiere je eine Außenanlage nutzen. In der neueren zweiten wurde nun auch der Terrarieneffekt vermieden, und die Katzen haben dort wieder mehr und vor allem weitere Aussicht als in der ersten Anlage. So gesehen wurde ein ursprünglicher Planungsfehler dadurch nachgebessert. Bei den Tigern leider nicht.

    Nun hatte ich ja den Thread seinerzeit eröffnet, weil ich lange nicht in Augsburg war. Sind denn die Leopardenanlagen möglicherweise zwischenzeitlich umgebaut worden? Ansonsten verstehe ich den Vergleich mit Köln nämlich auch nicht, denn ich kenne aus Augsburg auch nur die kleinen und etwas sterilen "Glaskästen", während Köln doch "Landschaftsgehege" für Leoparden und Irbisse hat.
    (23.06.2006)
    IP66:   Wer die kölner Leopardenanlagen für vorbildlich hält, sollte sich unbedingt die Absperrkäfige ansehen, die sich auf deren Rückseite befinden und in denen ja manches Tier große Teile seines Lebens verbringt. Der Nachteil solcher Großanlagen gegenüber konventionellen Raubtierhäusern wie in Augsburg ist oft, daß die Käfige hinter den Kulissen oft deutlich kleiner sind als die Einzelanlagen klassicher Raubtierhäuser wie Augsburg oder Berlin. Zwei weitere Vorteile gegenüber der kölner Anlage hat selbst die Schneeleopradenanlage in Krefeld: Zum einen können die Tiere durch Gitter und Zaun viel mehr Geschehen erleben und genießen das außerordentlich und müssen nicht, wie ihre kölner Kollegen, auf die Kulissen klettern, um direkten Kontakt zu einem wenig begangenen Besucherweg zu haben. Zum zweiten sind in solchen geteilten Anlagen für den Besucher oft aktive Tiere sichtbar, da er ja nicht nur eine Kulissenanlage, sondern alle Unterkünfte der gehaltenen Tiere einsehen kann. Das setzt voraus, daß die konventionellen Raubtierhäuser nicht ganz so dicht besetzt sind und man manche Käfige zusammenschaltet, generell scheint mir die Haltung aber nicht überholt.
    (23.06.2006)
    Michael Amend:   Wobei ich noch klarstellen möchte, das ich den Augsburger Zoo gar nicht schlecht finde, der größten Schwachpunkte in diesem Zoo sind die Großkatzen,-Giraffen und Elefantenhaltung.Der Zoo hat aber ein erstklassiges Potenzial, das hoffentlich genutzt wird.
    (23.06.2006)
    Michael Amend:   @Zoosammler
    Auf keienn Fall habe ich das so gemeint, wie Sie schreiben, im gegnteil , ich weiß aus Erfahrung, das es einige Zoofans gibt, deren Wissen über Zoos, Artenkenntnisse und Tiere bei weitem das einiger Tierpfleger , besonders derer, die in den letzten jahren ausgelernt ahben, wobei ich auch hier nciht alle über einen Kamm scheren möchte, übersteigt. Zum Beispiel kenne ich einen erfahrenen ,ausgelernten Tierpfleger, derd er meinung ist,die Halswamme beim Bergzebra sei ein geschwür, wir hatten in Landau einen Pfleger, der unser Oberpfleger wurde und, das ist KEIN SCHERZ !!, ein Hausmeerschweinchen nciht von einem Wildmeerschweinchen unterscheiden konnte ! Auch ein totgebornes watussikalb konnte er nicht als solches erkennen, und as Futter für unsere Köhlerschildkröten hat er in den Baum in der Anlage gehängt, damit sie etwas Beschäftigung haben....Wie gesagt, ich kenen einige "Zoo-Laien", die eins ehr fundiertes Wissen über Zoos und Tierhaltung haben, besser als so mancher Tierpflger, was darn liegt, das bei vielen Tierpflegern kaum noch Interesse am Zoo besteht.Kenne ich leider auch den einen oder anderen....In Landau hatten ir eienn Lehrling, der mir in seienr dreijährigen Ausbildung nur eien einzige Frage gestellt hat, und zwar"Wenn ein Spießbock eien Oryxantilope ist, was ist dann eien Säbelantilope ?" Die Frage stellte er mir nach eienm besuch in Karlsruhe in seinem dritten lehrjahr, nachdem er einige Monate bei mir im Revier war. Ich ahlte aber nachwievor , und das ist mein gutes Recht, an meienr Einstellung fest, das ich als langjähriger, erfahrener Tierpfleger die Qualität einer Tierhaltung besser beurteilen kann als ein"Laie". Und Dennis sollte sich einmal die Mühe machen, sich mit Großkatzen und derer Haltung im Zoo vertraut zu machen, dann wird er vielleicht die Mängel in der Augsburger , und vieler anderer deutscher Zoos,besser erkennen.
    (23.06.2006)
    Zoosammler:   @Michael Amend: Ich freue mich, dass Sie wieder mehr mitdiskutieren! Ihr Wissensschatz und ihr Humor haben dem Forum m.M. nach längere Zeit gefehlt. Ich kann aber nur hoffen, dass es ein Missverständnis ist, wie ich ihren Beitrag verstehe. So wie sie schreiben nämlich, wäre die logische Konsequenz, dass wir hier nur noch ausgebildete und praktizierende Tierpfleger diskutieren lassen und der Rest sich zurückhält, um nicht in anderer Leute "Arbeit reinzureden", weil man als Laie "keine Ahnung von der Materie" hat. Wenn Sie tatsächlich der Meinung sind, man solle sich davor hüten, sich zu etwas zu äußern, wo man kein "Experte" ist, wäre das die einzig sinnvolle Schlussfolgerung (obwohl ich unterstelle, dass es auch unter Tierpflegern eine große Bandbreite an "Ahnung vom Thema haben" gibt).
    Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie das SO gemeint haben.
    (23.06.2006)
    Michael Amend:   @Dennis
    Das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber ich bin seit 15 Jahren Tierpfleger und denke, das ich dadurch besser eine Tierhaltung beurteilen kann als ein Laie. Ich habe auch schon Großkatzen gepflegt und die Stuttgarter Großkatzenhaltung ist bei Weitem besser als die Augsburger Haltung.Übrigens, eine Gitterabsperrung ist für Katzen wesentlich besser als ein Glasabsperrung, da die Katzen durch die Spiegelung irritiert werden. Die Leoparden-Aquarien in Augsburg sind deiner Meinung nach nur"etwas"kleiner als Köln ? Das, was Augsburg als Leoparden-Anlage präsentiert, ist nur unwesentlich größer als ein Katzenklo, ich habe schon flächenmäßig größere Meerschweinchen-Anlagen gesehen.Von der Gestaltung einmal ganz abgesehen. Vielleicht hat sich das ja mittlerweile etwas gebessert, ich war 2001 das letzte Mal in Augsburg, und da waren die Anlagen kaum bepflanzt bzw. mit Rückzugs,-und Klettermöglichkeiten ausgestattet. Und was mir die Augsburger Kollegen über ihre eigenen Raubtieranlagen erzählt haben,kann und werde ich nicht hier im Forum verbreiten.Aber ich möchte dir natürlich nicht deine persönliche Meinung ausreden, wenn du der meinung bist, das die Katzenhaltung in Augsburg in Ordnung ist, ist das schon in okay, das zeigt jedenfalls, das du als Laie eben keine Ahnung von der Materie hast.Das mag hart klingen, ist aber eine Tatsache. Oder bist du Tierpfleger ? Ich jedenfalls hüte mich davor,als Laie beispielsweise in Pc-Angelegenheiten, einem Computerfachmann in seine Arbeit reinzureden.
    (23.06.2006)
    Dennis:   @Michael amend: Wenn dir das augsburger
    Großkatzenhaus b.z.w Häuser dir nicht gefallen guck dir die in Berlin, stuttgart oder Dresden an ! Das ist inakzeptabel1 Bei den Leoparden kann von Glasaquarien nicht die Rede sein die Anlagen sind wie in köln, nur etwas kleiner oder findest du die kölner Anlagen auch indiskutabel?
    (23.06.2006)
    Michael Amend:   @Dennis
    Die"neuen"Raubtieranlagen sind toll ? Für wen ? Bestimmt nicht für die Tiere. Diese Anlagen waren schon bei ihrer Eröffnung veraltet. Sicher , die Außenanlgen für Tiger und Löwen sind geräumig und strukturiert, dennoch fehlt es an Schatten und Rückzugsmöglichkeiten. Die Leopardenhaltung in den "Vollglasaquarien"ist indiskutabel , unvorstellbar, da wurden früher 5 Amurleoparden und zwei Schneeleoparden gepflegt, die Innenräume gehören mit zu den schlechtesten , die ich kenne. Die Großkatzenhaltung in Augsburg ist unzeitgemäß , nicht tiergerecht und von daher stark verbesserungswürdig.
    (21.06.2006)
    Johannes Pfleiderer:   Ich finde, dass der Zoo Augsburg v.a. wegen seines Vogelbestandes besuchenswert ist. Die Wasservogelsammlung dürfte die vielfältigste in Süddeutschland sein und das Vogelhaus beherbergt eine der reichhaltigsten Sammlungen exotischer Kleinvögel, v.a. Sperlingsvögel, in einem deutschen Zoo - Arten wie Sternrötel, Cinderella-Schönbürzel und Goldmankolibri, Kolibris sind auch eine Augsburger Spezialität, habe ich in keinem anderen deutschen Zoo oder Vogelpark gesehen.
    Der größte Schwachpunkt ist neben einiger zu kleinen Anlagen die Beschilderung. Gerade die (Wasser-)Vogelanlagen sind oft unzureichend beschildert.
    (11.06.2006)
    Michael Mettler:   Möglich, dass die Wahl nur deshalb auf die Braunbären fiel, weil man sich von einer der beiden Arten trennen musste und es für die Kragenbären einen Abnehmer gab (oder sie gestorben sind). Schließlich sind Braunbären nirgendwohin absetzbar.

    Der Zoo Leipzig hatte vor Jahren zwei Braunbären aus einem kleinen Tierpark, wo die Anlage nicht mehr den Anforderungen entsprach, "vorübergehend" aufgenommen. Sie konnten nie in ihren Heimatpark zurückkehren, und ihre Unterkunft in Leipzig (der damalige Spielkäfig für Jungbären im Kinderzoo) hielt den längst ausgewachsenen Bären nicht mehr stand. Der Zoo versuchte über Jahre, die Bären abzugeben, aber selbst der als Auffangstation erbaute Bärenpark Worbis hatte eine lange Warteliste von "Anwärtern" - wenn ich mich recht erinnere, über hundert!

    Wahrscheinlich wird eines Tages eine ganze Generationen "auf Auslauf" stehender Braunbären in den Zoos wegsterben und durch andere Arten ersetzt werden, und wir fragen uns dann "Wer hat eigentlich noch Braunbären...?"
    (11.06.2006)
    Dennis:   ich gehe öfters nach Augsburg und finde auch, das man dem zoo zu wenig Beachtung schenkt.
    Gerade die Raubtieranlagen sind doch toll !
    Die neue Braunbäranlage hat nur einen Nachteil.
    Sie ist mit europäischen Braunbären besetzt!
    Mir wäre es lieber, wenn man die ragenbären behalten hätte, die sterben nämlich grad in den Zoos aus.
    (11.06.2006)
    Michael Mettler:   Die heutige Bärenanlage ist eine wesentlich vergrößerte Variante des Altzustandes, der aus zwei "Nischen" mit treppenartig strukturiertem Betonboden bestand und am linken Ende der Anlage noch zu sehen ist; ich erinnere mich allerdings nicht mehr, inwieweit diese "Keimzelle" der Anlage beim Umbau verändert oder ob sie "nur" durch die benachbarte Fläche erweitert wurde. Den Urzustand habe ich 1986 bei meinem ersten Besuch noch gesehen, und die beiden Anlagen waren damals mit Braun- und Kragenbären besetzt.
    (07.06.2006)
    IP66:   Weiß jemand etwas über die Bärenanlage in Augsburg. Sie sah recht interessant, aber sehr klein aus. Ich erinnere mich auch noch, daß der Afrika-Komplex bei meinem letzten Besuch - vor 3 oder 4 Jahren - schon ein wenig angejahrt wirkte, obwohl er noch in den 80ern als vorbildlich gepriesen wurde.
    (07.06.2006)
    Karsten Vick:   Dann wirds wohl so gewesen sein. Ansonsten wäre es nämlich die erste überhaupt bekannte Zwillingsgeburt beim Takin gewesen.
    (07.06.2006)
    Stefan Schubert:   Ich bin mir da auch nicht sicher, aber ich dächte es wären zwei Einlinge in nur wenigen Tagen Abstand gewesen!
    (07.06.2006)
    Karsten Vick:   Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt: Gab es in Augsburg mal eine Takin-Zwillingsgeburt? Oder nur 2x Einlinge fast zur gleichen Zeit?
    (06.06.2006)
    Stefan Schubert:   Ich hatte bereits gelegentlich über den Augsburger Zoo geschrieben, mein letzter Besuch ist allerdings auch schon ein Jahr her! Damals wurde noch an der neuen Seehund-Anlage gewerkelt, für die ein Teil des grossen Teichs geopfert wurde. Um auch Historische Aspekte aufzubieten, wurde hier eine hölzerne Brücke aus dem Umland gerettet und als Besucherplattform hergerichtet! Als nächstes sollte eine neue Seebär-Anlage angegangen werden, da hier dringenster Bedarf herrscht! Ansonsten fehlten in den letzten Jahren späktakuläre Neuanlagen. Die Elefantenfreianlage wurde vergrössert und der Trockengraben aufgegeben, sowie eine neue Manul-Voliere errichtet. Mähnenwölfe standen kurz vorm Einzug auf der ehemaligen Känguru-Anlage und Nasenbären fand man auf der benachbarten ehemaligen Kl.Panda-Muntjak-Anlage! Kolibris sieht man zur Zeit nur noch im Vogelhaus, aber sicherlich gibt es noch welche hinter den Kulissen!
    (06.06.2006)
    Michael Mettler:   Zu den Zoos, über die man hier im Forum nur ganz selten etwas liest, zählt auch Augsburg. Leider komme ich wegen der Entfernung nur selten hin, mein letzter Besuch liegt einige Jahre zurück (da gab es dort z.B. noch keine Takine). Wie hat sich denn der Zoo inzwischen entwickelt?
    (06.06.2006)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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