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    Zoo Berlin

    Mark Meier:   Zwischen Arbeit und noch mehr Arbeit hatte ich heute einen kleinen spontanen Kurztrip zum Zoo eingeschoben. 

    Highlight waren ganz klar die Kiwis, die ich vorher noch nie so schön beobachten konnte. Kleine aber feine Anlage. Optisch wirklich überzeugt hat mich ansonsten auch noch der rereizvolle Kontrast von historischem Anitlopenhaus und kkräftig rotem Pandakomplex. Dahinter dazu die neuen Hochhäuser der City West. Ja, das hat schon Flair! Dazu noch traumhaftes Wetter.

    Schattenseite war mal wieder die extrem starke Besucherfrequenz. In die Häuser aber beispielsweise auch die besagte neue Kiwianlage kam man erst, wenn eine Traube Besucher sich herausgezwängt hatte. Im Nachttierhaus, aber nicht nur dort, kam man nur schrittweise voran. Bei den Pandas war es das alte Bild. MengMengs Rückwärtsgeschiebe habe ich mir kurz aus dritter Reihe angeschaut. Zu Jiao Qing habe ich mich gar nicht mehr durch gekämpft. Generell war ich nach ca zwei Stunden fast froh, wieder draußen zu sein. Trotz vieler schöner Eindrücke fehlt mir für einen Parkbesuch etwas der Erholungswert. Selbst in der mE komplett auf Entspannung ausgelegten Strandvogelvoliere war trotz Warten kein Sitzplatz zu finden und auch die Sitzenden sahen eher genervt aus, denn ständig huschten Leute rein und raus. Der Zoo ist wohl nicht zuletzt durch die vielen hastigen Touristen wirklich eine exakte Entsprechung der quirligen City. Aber leider kann ich mir auch selten günstige Besuchszeiten auswählen. 

    Übrigens hat einer meiner Begleiter heute entgegen meinem Rat versucht, einen Jahresbericht zu bekommen. Er wurde direkt gefragt, ob er Aktionär sei. Da er keiner ist, war auch mit Geld und guten Worten nichts zu machen. Er wurde auf das Internet verwiesen und sonst freundlich aber bestimmt über Papier und Umweltschutz belehrt. Das jetzt mal nur als Hinweis, falls es jemand auf diesem Wege versuchen will. Ob es mit frankiertem Umschlag weiter funktioniert, kann ich nicht sagen.
    (16.10.2017)
    Michael Mettler:   Wie verkauft man denn der Öffentlichkeit, dass sich der Zoo zwar eine millionenschwere neue Panda-Haltung leisten kann (was ja wohlgemerkt keine Haltungsverbesserung für bereits vorhandene Tiere war), aber für Sturmreparaturen gespendetes Geld braucht?
    (07.10.2017)
    Mark Meier:   Der Förderverein sammelt aufgrund der schweren Sturmschäden in Zoo und Tierpark aktuell Spenden für die notwendigen Reparaturen und Erneuerungen. 
    (06.10.2017)
    Klaus Schueling:   Pressemeldung von heute (10.46 Uhr):

    Sturmschäden in Zoo und Tierpark Berlin

    Wegen Aufräumarbeiten bleiben Zoo und Tierpark heute geschlossen

    Zahlreiche umgestürzte Bäume, verwüstete Zäune und ein tragischer Verlust bei den Flamingos im Zoo. Das Sturmtief hat auch vor Zoo und Tierpark nicht haltgemacht und deutliche Spuren hinterlassen.

    Zunächst das Wichtigste: Fast alle Tiere und Mitarbeiter haben die Orkanböen gut überstanden. Nachdem Zoo und Tierpark gestern aufgrund der Unwetterwarnung bereits um 14:00 Uhr die Pforten für Besucher schlossen, wurden die Tiere in ihre Stallungen und Häuser gebracht. Trotz größter Bemühungen der Tierpfleger ließen sich die 80 Rosa- und Chile-Flamingos jedoch partout nicht in die Stallungen bewegen,18 von ihnen wurden von herunterfallenden Ästen getroffen und fielen dem Sturmtief zum Opfer. ?Wir sind sehr traurig mitteilen zu müssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben?, erklärt Vogel-Kurator Dr. Tobias Rahde. Flamingos sind sehr sensibel und entwickeln relativ schnell eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe. ?Um alle Flamingos sicher in die Stallungen zu bewegen, benötigen wir in der Regel vier bis fünf Tage Vorlauf?, ergänzt Rahde.

    Im Zoo wurden zahlreiche umgestürzte Bäume gezählt, auch eine große Linde im Streichelzoo wurde entwurzelt und hat Teile der neu gestalteten Anlage beschädigt. Am Uferweg des Landwehrkanals haben umgestürzte Bäume den großen Zaun zerstört, zusätzlich wurde die Außenanlage der Elefanten unweit des Löwentors in Mitleidenschaft gezogen.

    Auch im Tierpark sind die Schäden des gestrigen Orkans allgegenwärtig. Gerade um das historische Schloss Friedrichsfelde sind zahlreiche Bäume umgestürzt und machen nahezu alle Wege unpassierbar. Mit über 10.000 Bäumen hat der Tierpark einen besonders üppigen Baumbestand. Auch die Außenanlagen der Atlas-Hirsche und der Chaco-Pekaris wurden beschädigt, glücklicherweise sind im Tierpark weder Tiere noch Mitarbeiter zu Schaden gekommen.

    \"Wenn wir uns die heutigen Schäden anschauen, war es offensichtlich die richtige Entscheidung gestern vorzeitig zu schließen. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, alle Sturmschäden zu beseitigen. Daher bleiben Zoo und Tierpark für Besucher heute geschlossen?, erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

    Das Aquarium ist heute regulär von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Am morgigen Samstag werden Zoo und Tierpark voraussichtlich wieder für Besucher öffnen.
    (06.10.2017)
    Mark Meier:   Aufgrund der Sturmschäden und erforderlichen Aufräumarbeiten bleibt der Zoo morgen geschlossen. Das Aquarium bleibt geöffnet.
    (05.10.2017)
    Klaus Schueling:   Pressemeldung von heute (10.54 Uhr):
    Zoo und Tierpark Berlin schließen die Pforten

    Aquarium Berlin bleibt geöffnet

    Elefanten, Zebras und Giraffen wappnen sich für den Sturm und ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zurück. Aufgrund des angekündigten Orkans schließen Zoo und Tierpark Berlin heute ausnahmsweise schon um 14:00 Uhr. Herabfallende Äste des alten Baumbestandes könnten eine Gefahr für Besucher und Tiere darstellen.

    ?Die Sicherheit unserer Gäste und Tiere hat oberste Priorität und wir nehmen die Unwetterwarnung sehr ernst. Darum haben wir entschieden, den Zoo und den Tierpark ab 14 Uhr zu schließen. Das Aquarium Berlin bleibt regulär bis 18:00 Uhr geöffnet? erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.
    (05.10.2017)
    Oliver Muller:   Mit dem Raubtierhaus wirbt auch Rasbach (Rückseite des aktuellen Tiergarten). Wer macht das nun? Vielleicht die einen innen, die anderen außen?
    (03.10.2017)
    zollifreund:   beim googeln habe ich einen Planzeichnung für den geplanten Umbau des Raubtierhauses gefunden:
    https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021
    ( keine Ahnung wie aktuell das ist).
    Nach der Zeichnung scheint sich ja nur die Außenanlagen zu ändern, Innen bleibt alles beim alten.
    (30.09.2017)
    Sacha:   Das geplante Riesenrad ist ja nicht umgesetzt worden, die dahinterstehende Firma pleite. Das Grundstück wurde anscheinend an eine \"private Investorengruppe unter Führung von Reiss & Co.\" verkauft.

    Weiss jemand, was auf dem Gelände entstehen soll und wann?

    (Nehme an, der Zoo hätte das Grundstück gerne zurückgekauft, wenn er genügend Schotter gehabt hätte. Oder irre ich mich?)
    (26.09.2017)
    W. Dreier:   Bezahnung und Ausbildung des ``Daumens`` beim männlichen Bär
    (06.09.2017)
    Jan Jakobi:   Wir hatten vor ein paar Jahren im Thread \"ELEFANTEN in Europa 2\" ein paar Gedankenspiele bezüglich der zukünftigen Elefanten-Haltung in Berlin.

    Aktuell besteht die Elefanten-Gruppe im Zoo Berlin aus folgenden Individuen:

    1,0 Victor, geb. 23.10.1993 (fast 24 Jahre alt)
    0,1 Tanja, geb. ca. 1964 (ca. 53 Jahre alt)
    0,1 Drumbo, geb. ca. 1970 (ca. 47 Jahre alt)
    0,1 Carl(a), geb. ca. 1973 (ca. 44 Jahre alt)
    0,1 Iyoti, geb. ca. 1974 (ca. 43 Jahre alt)
    0,1 Pang Pha, geb. ca. 00.03.1987 (ca. 30 1/2 Jahre alt)
    0,1 Anchali, geb. 12.08.2012 (5 Jahre alt)

    Laut ZEP ist eine neue Elefanten-Anlage auf dem Erweiterungsgelände von 1987 geplant.
    Das aktuelle Elefantenhaus soll laut ZEP die neue Heimat der Menschenaffen werden.

    Ich weiß allerdings nicht wann und in welchem Abstand die genannten Anlagen gebaut werden.
    Die vier ältesten Elefantenkühe werden vermutlich nicht mehr leben wenn es eine neue Elefanten-Anlage gibt.

    Anbei einige Herden mit Herpes-Trägern:

    - Zoo Amsterdam
    - Zoo Berlin
    - Zoo Dublin
    - Zoo Kopenhagen
    - Zoo Münster
    - Zoo Rotterdam
    - Zoo Whipsnade
    - Zoo Zürich
    (26.08.2017)
    Oliver Muller:   Gibt es denn nicht noch anderswo Herpes-Träger? Man könnte ja vielleicht nach Elefanten-Altenheimen (Karlsruhe) eine Elefanten-Isolierstation aufmachen...
    (26.08.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Von den letzten Zoobesuchen:

    Zunächst, zu einem kleinen flauschigen Highlight:
    Bei den Andenflamingos ist ein Küken geschlüpft, das sich gut entwickelt.
    Hoffentlich zur linken, ein Foto des Kükens vom 04. August.
    Auf der Damhirsch-Anlage stand ein Anoa, auch auf der eigentlichen Anoa-Anlage war ein Anoa zu sehen.
    Die Damhirsche waren im Vorgehege der Rentiere untergebracht.
    Im Nachttierhaus wurden die Mausmakis nun mit Kleinen Igeltanreks vergesellschaftet.
    Im Becken der Gemeinschaftshaltung Südafrikanischer Seebär und Nördlicher Seebär, sah ich nur die Südafrikanische Seebärin, das Gehegeschild der Nördlichen Seebären war auch nicht da.
    Ansonsten ist die Anlage der Nutrias momentan nicht besetzt.

    Nun noch zu den Pandas.
    Ich freue mich sehr darüber, dass der Zoo Berlin wieder Pandas erhalten hat, für mich gehören Pandas nach Berlin.
    Ich finde, die Außenanlagen sind sehr schön geworden, sie bieten viel Beschäftigung, so gibt es dort auf beiden Außenanlagen Klettergerüste mit Schaukeln, Wasserläufe und auf der Anlage des Weibchens auch eine Holzrutsche.
    Beide Außenanlagen bieten auch, was mir sehr wichtig ist, Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere.
    Die Innenanlagen finde ich dagegen weniger schön, dort gibt es keinen Naturboden, ich nehme an aus rein praktischen Gründen.
    Es gibt auch in beiden Innenanlagen Klettermöglichkeiten, allerdings hätte man die auch noch höher bauen können, sie sind mir ein bisschen niedrig, da wäre mehr möglich gewesen.
    So war es auch vollkommen sinnlos sich über die Deckenhöhe zu unterhalten.
    Wobei ich da den Streit um 20 Zentimeter sowieso lächerlich fand.
    20 Zentimeter bedeuten für das Tier nun wirklich keinerlei Mehrwert oder Nachteil.
    Aber wie gesagt, die Außenanlagen sind wirklich schön geworden und die können die Pandas ja glücklicherweise eigentlich das ganze Jahr über nutzen, insofern nicht ganz so schlimm.
    Die Gestaltung der Panda-Plaza und das Infomaterial für Besucher finde ich sehr gelungen.
    Ansonsten habe ich noch einen Kritikpunkt, der das rein optische betrifft, beide Anlagen sind nämlich an vielen Stellen durch schwarzen Zaun begrenzt.
    Man Blick als Besucher stellenweise direkt auf diesen Zaun, er ist nicht verkleidet oder ähnliches.
    Ich verstehe das nicht so ganz, es wäre nicht schwer gewesen, den Zaun einfach zu verkleiden, oder ihn von mir aus rot (oder in einer anderen Farbe die zu China passt) oder im Bambus-Look zu streichen.
    Gerade wo doch Dr. Knieriem eigentlich jemand ist, der den für Besucher sichtbaren Zäunen den Kampf angesagt hat.
    Da verstehe ich einfach nicht, dass hier nun sowas passiert.
    An anderer Stelle hat man das intelligenter gelöst, an einigen Stellen sind die Anlagen nämlich auch durch hohe Stäbe, die dicht aneinander stehen und wie Bambus gestaltet sind, begrenzt.
    Das sieht wirklich toll aus.
    Auch schade finde ich wie gesagt, dass der Chinesische Musikpavillon weder in der Farbe noch in anderem große Ähnlichkeit mit dem Pavillon hat, der dort vor dem zweiten Weltkrieg stand.
    Aber der Chinesische Pavillon ist natürlich trotzdem schön geworden, wenn auch anders als früher.
    Und abgesehen vom schwarzen Zaun finde ich die Gestaltung der Außenanlage für Besucher und Tier wirklich schön.
    Also genug gemeckert, es ist schon eine wirklich sehr schöne Anlage.

    Noch eine Frage zu den Elefanten, die mich schon lange beschäftigt.
    Hat jemand eine Idee, wie der Zoo Berlin in Sachen Elefantenhaltung weiter verfahren könnte?
    Das könnte sich ja in der Zukunft wirklich schwierig gestalten.
    Mit Victor, Pang Pha und Anchali hat man ja recht junge Elefanten, die den Herpesvirus in sich tragen.
    Diese Tiere abzugeben dürfte sich als schwierig gestalten.
    Und auch wenn man die Tiere behält hätte man ja langfristig immer das Problem, dass nach dem Ableben eines Tieres, mindestens ein Tier mit Herpes-Virus allein bleibt.
    Immer wieder neue Tiere zum letzten Elefanten mit Herpes-Virus zu bringen wäre auch sinnlos, dass würde das Problem schließlich nicht lösen.
    Die einzig sinnvolle Lösung die mir gerade einfällt wäre am Ende einen Elefanten bis zu seinem Ableben allein zu halten, anders geht es wohl nicht.



    (26.08.2017)
    Jan Jakobi:   Nachtrag:

    Im Zoo Berlin wurde am 8. April 1936 der Asiatische Elefantenbulle Orje geboren.
    Er starb im August 1938 an einer bakteriellen Infektion.

    Elefanten-Herpes kann man bei ihm vermutlich ausschließen.
    Allerdings gab es zu seiner Zeit auch Afrikaner im Zoo.
    (24.08.2017)
    Jan Jakobi:   Der Zoo Berlin hielt viele Jahrzehnte beide Elefanten-Arten gemeinsam auf einer Anlage.

    Die heute noch im Zoo lebende Asiatin Tanja kam am 8. Januar 1974 aus dem Circus Krone in den Zoo.
    Lilak kam im Mai 1974 in den Zoo Berlin.

    Im Dezember 1986 traf der Asiaten-Bulle Benny Boy aus einem Circus im Zoo Berlin ein.
    Ob er dort mit Afrikanern zusammen lebte ist mir nicht bekannt.

    Im September 1987 traf die ca. 6 Monate alte Asiatin Pang Pha im Zoo ein.
    Da sie noch auf Milch angewiesen war wurde sie vom Chef-Elefantenpfleger mit der Flasche aufgezogen.

    Lilak wurde im April 1996 an den Tierpark Berlin abgegeben.

    Im Sommer 1996 wurde das Elefantenhaus im Inneren renoviert.
    Benny Boy verstarb vermutlich an einer Vergiftung aufgrund von Lösungsmitteln in der Farbe im August 1996.

    Sein Nachfolger Kiba traf am 20. November 1997 aus Houston/USA ein.
    Ungefähr im Juni 1998 deckte er Pang Pha erfolgreich.
    Am 31. August 1998 verstarb er an dem Elefanten-Herpesvirus.

    Pang Pha brachte am 5. April 2000 das Bullkalb Plai Kiri zur Welt.
    Sie nahm ihn nicht an, deswegen wurde er ebenfalls mit der Flasche vom Chef-Elefantenpfleger aufgezogen.

    Fast 9 Monate später wurde Plai Kiri am Morgen des 28. Dezembers tot aufgefunden.
    Er starb wie sein Vater Kiba an dem Elefanten-Herpesvirus.

    Drei Monate zuvor traf der fast 7-jährige Victor aus Ramat Gan im Zoo Berlin ein.
    Am 14. Juni 2005 brachte Pang Pha ihr zweites Kalb (Shaina Pali) und am 15.03.2009 ihr drittes Kalb (Ko Raya) zur Welt.

    Zwei Jahre später starben innerhalb weniger Wochen gleich 3 der Publikumslieblinge im Zoo Berlin:

    Am 19. März starb Knut, am 5. April Shaina Pali und am 27. Mai Ko Raya.

    Die beiden Elefantenkälber sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.
    Zu diesem Zeitpunkt war Pang Pha wieder schwanger.
    Anchali kam am 12. August 2012 zur Welt.

    Die meisten der (Halb-)Geschwister von Kiba sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.

    Laut upali.ch wird dieser Virus mit Streß in Verbindung gebracht.
    Kiba hatte einen weiten Transport, die Eingewöhnung und die Zusammenführung mit den Kühen hinter sich.

    Im Tierpark Berlin leben die beiden Elefanten-Arten in einem Haus, aber auf verschiedenen Anlagen.
    Bis heute gab es 3 tote Kälber: Eine Totgeburt wegen Elefanten-Pocken, ein während der Geburt verstorbenes Kalb und einen Abort.

    Der Tierpark hatte im Juli 1997 2 Afrikaner-Kühe erhalten die 2 mal Kontakt zu Elefanten hatten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.
    Die beiden Kühe hatten sowohl in Magdeburg als auch in Leipzig Kontakt zu Elefanten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.

    Die Totgeburt fand im Januar 1998 statt.

    In Hannover gibt und gab es offiziell keine Todesfälle durch diesen Virus, obwohl es viele Jahre beide Elefanten-Arten in Hannover gab.
    In der alten Elefanten-Anlage lebten die beiden Arten eng beeinander. Eine Asiatin aus dieser Ära ist noch im Bestand des Zoos.
    (24.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/raetselhaftes-todesvirus-bedroht-elefanten-im-berliner-zoo

    Im Zoo Berlin werden sich Sorgen um das Elefantenkalb gemacht! Meine Frage macht es die Elefanten nicht auch unattraktiv für die Erhaltungszucht wenn sie den Herpesvirus haben? Und hat nicht die Afrikanerin Lilak (jetzt Tierpark) mit den Asiaten zusammen gelebt? Würde ja zumindest die Herkunft des Virus erklären!
    (24.08.2017)
    W. Dreier:   Das Männchen
    (03.08.2017)
    W. Dreier:   das Weibchen nun
    (03.08.2017)
    W. Dreier:   Meng - Meng im Rückwärtsgang
    (03.08.2017)
    W. Dreier:   Anbei folgende Skizze zur Marotte von Meng-Meng - das Rückwärtslaufen:
    im Prinzip steht sie zunächst parallel zur Mauer, den Kopf zu den Besuchern Richtung Norden - dann läuft sie rückwärts - am Glas zum Freigehege angekommen (ohne zu Touchieren) wendet sie sich leicht nach Westen - macht eine gute halbe Runde - richtet sich dann langsam parallel zur Mauer aus - und es geht weiter.
    Natürlich nicht den ganzen Tag - es wird geruht, gefressen. ``Im Prinzip` ist der Kopf in Richtung Norden und Westen (auch Zuschauer) ausgerichtet.
    Skizze anbei
    (03.08.2017)
    Adrian Langer:   https://m.morgenpost.de/berlin/article211424507/Nashornbulle-Yohda-im-Zoo-nach-Darmverschluss-eingeschlaefert.html

    Der Panzernashornbulle musste eingeschläfert werden!
    (31.07.2017)
    W. Dreier:   und weil er ein so imposantes Tier ist: der Gaurbulle
    (18.07.2017)
    W. Dreier:   Soeben vom Zoo herausgegeben - Geburten in den letzten ca 4 Wochen:
    2 Krauskopfpelikane/ 1 Rosaflamingo/1 kalif. Seelöwe/ 1 rotes Riesenkäng. / 1 Grantzebra/ 2 Seehunde/ 1 Bleßbock/ 1 Prinz-Alfred-Hirsch !!/ 1 Pekari/ diverse Säbelschnäbler
    hier nur der Bleßbock vom Juni
    (18.07.2017)
    Michael Mettler:   Wenn das Männchen sie eines Tages besteigen will, wird der Zoo noch froh sein, wenn das Weibchen dann rückwärts statt vorwärts geht ;-)
    (15.07.2017)
    W. Dreier:   @O. Müller: Nee, Nee - da haben wir uns missverstanden - die Leitung des Zoos bemüht sich, die ``Marotte`` zu analysieren!
    (15.07.2017)
    Oliver Muller:   @W. Dreier: PETA und Endzoo bemühen Wissenschaftler???
    (15.07.2017)
    W. Dreier:   @O. Müller: Na ja , nicht nur! Die geballte Wissenschaft wird eingespannt , u.a. die Experten vom IZW. Am einfachsten haben es die Physiologen: Was wollt ihr, die frißt doch! Die Biochemiker haben es nicht so einfach: 4 Jahre alt geworden, schwierige Jahre, die Hormone, die Hormone!! Und dann die Verhaltensleute: vielleicht der Stress????? Zu viele Besucher? Und die ``Historiker ``sagen: was wollt ihr, Meng Meng verhielt sich doch schon in Chengdu so! Bleiben noch die Kaffeegrundinterpreten: So ein Tier darf nicht in einen Zoo!
    Und bezüglich der Stressvariante schrieb heute ein Glossenscheiber in der ``Berliner Zeitung`` : Stress? Zu viele Besucher? Na dann schickt sie doch auf den BER: da tut sich nichts, da ist absolute Ruhe! - nachdem nun durchsickerte, dass die Eröffnung wahrscheinlich auch 2018 nicht sicher ist. Welche Ruhe ist dort!

    (14.07.2017)
    Oliver Muller:   @W. Dreier: Da haben sie sicher einen Panda-Experten aus dem Hut gezaubert, der eine psychologische Analyse gemacht hat?
    (13.07.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier: Vielen Dank für die regelmäßigen Berichte und die schönen Fotos.
    Und an dieser Stelle sei auch für die sehr interessanten historischen Panda-Aufnahmen gedankt.
    (13.07.2017)
    W. Dreier:   a propos Hundeanlage im TP - im Zoo sind gerade zwei männliche Hyänenhunde eingezogen, nachdem die Anlage lange leer stand.
    (13.07.2017)
    W. Dreier:   Oh, Endzoo Deutschland und Peta haben sich auch schon zur ``Marotte`` gemeldet!
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   eine goldene Pandadame in Xian, Sept 1994. Die Pandas im Tsinling-Shan sollen etwas weniger Schwarz haben. Der Nachwuchs von ihr war ``normalfarben``
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   noch 2 Aufnahmen aus historischer Sicht, die jetzige Zoo-Pandas sind etwa meine Nummern 15 und 16:

    Panda -Mann An An 1970 in Moskau. Eine elende Anlage, 10 x 10 m; keinerlei Ausstattung. Trotz dessen wurde er ca 14 Jahre alt - damals Rekord. Berühmt wurde er durch die Fahrt durch den eisernen Vorhang nach London zur Dame Chi Chi - ohne Erfolg
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   Etwas Erfreuliches: je 2 Anden- und 2 Jamesflamingos sitzen auf frischen Schlammnestern, aber kein Zwergflamingo.

    Panzernashorn Narayani erfreute sich an dem Luftblubbern
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   `` Was ist denn da 30 m weiter los?``
    Der Gerenukbock stand so an die 5 Minuten und wunderte sich.
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   ``Was die Zugereisten` können, kann ich auch!
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   ``Da liege ich, ich kann nicht anders``
    (12.07.2017)
    W. Dreier:   Gestatten: Jiao Qing.
    Da ich etwas eher als die noch am Ticketschalter Stehenden hineinkonnte, erlebte ich noch einen ``beweglichen`` Pandamann - na ja, 5 m von einem Liegeplatz zum anderen. Dort lag er auch noch gegen 10.30, wahrscheinlich auch gegen 11.30. Doch da wollte ich mich nicht mehr in die 50m-Schlange einreihen. Übrigens war dann der Zoo wunderbar leer!
    Pandadame Meng Meng war nicht zu sehen - in einem Blog des Zoos wurde erwähnt, dass sie eine spezielle Marotte schon aus China mitgebracht hat: sie läuft sehr häufig rückwärts. Man würde nach ``Analyse`` ein besonderes Trainingsprogramm entwerfen. Möglicherweise könnte sich das auch auf dem Freigelände ändern
    (12.07.2017)
    Adrian Langer:   https://m.heute.de/detail/47424760

    In Berlin sind jetzt die Pandas angekommen!
    (25.06.2017)
    W. Dreier:   Nachwuchs bei den Sibir. Steinböcken.

    Nachtrag zur Greifvogelvoliere: eröffnet ist eine südamerikan. Anlage auf der Westseite unter Einbeziehung der alten Bartkauzanlage. Bisher Königsgeier und Karakara.
    (17.06.2017)
    W. Dreier:   Waldmurmeltier
    (17.06.2017)
    W. Dreier:   Der Haupteingang zum Pandahaus
    (17.06.2017)
    W. Dreier:   Der Pandaimport entwickelt sich in den Berliner Zeitungen zum Tagesthema. Die ``Berliner Zeitung` hat jetzt mindestens 3 Tage hintereinander berichtet - heute gab es sogar einen Artikel im ``Spiegel``.
    Ich selbst hatte gestern kurz im Zoo ``zu tun``, rannte kurz durch Zoo und Aquarium, ohne alles zu begehen:
    - 1 Geburt bei den Bleßböcken, 5 bei den Sibirischen Steinböcken, auf der Watussi-Anlage steht eine weitere Kuh (jetzt 1,2). Im Vogelhaus ist die Kiwianlage eröffnet worden - 2 männliche Vögel. Mal schauen, wie sich bei Kunstlicht die Vegetation entwickelt - die jetzige Bepflanzung gefällt.
    An der Greifvogelanlage wird weiter gebastelt, sprich verdrahtet, es scheint, als würde der ehemalige Durchgang doch insgesamt verdrahtet. Im Aquarium wird ein Blauer Baumwaran ausgestellt, die Seeschlange scheint nicht mehr zu existieren, dafür zieht eine recht große Muräne ihre Bahnen.
    Anbei der Aufbau der Spitze des chines. Tempels - wie überhaupt jetzt allerhand chinesischer ``Schnickschnack`` angebracht wird. Hauptgegenstand ist jetzt die Bepflanzung - innen wie außen.
    (17.06.2017)
    W. Dreier:   Laut Veröffentlichung des Zoos sollen die Pandas am 24.Juni in Schönefeld nach ca. 12,5 Stunden Flug landen.
    (13.06.2017)
    Oliver Muller:   Ich meine mich doch dunkel zu erinnern, dass es kürzlich noch hieß, die Chinesen hätten alles inspiziert und seien sehr angetan gewesen???
    (18.05.2017)
    Nikolas Groeneveld:   https://www.morgenpost.de/berlin/article210615581/Riesenpandas-Mengmeng-und-Jiao-Qing-ziehen-nach-Berlin.html
    Hier hört sich das schon ganz anders an.
    Man war ja schließlich auch in China und hat dort die Pläne vorgestellt und da hat ja auch keiner was gesagt.
    In anderen Artikeln wird zwar wieder behauptet, Andreas Knieriem hätte sich anders geäußert, ich glaube aber eher an diesen Artikel.
    Schließlich wäre es ja auch ziemlich sinnlos, jetzt noch die gesamte Anlage in Frage zu stellen, immerhin ist die schon fast fertig.
    (18.05.2017)
    Sacha:   Ein mir gut bekannter Zoodirektor meinte einst, er wolle für seinen Zoo keinen Grossen Pandas, weil diese ein Politikum seien. Damals hielt ich die Antwort noch für eine Ausrede...
    (18.05.2017)
    Adrian Langer:   https://www.welt.de/politik/ausland/article164678635/Chinas-Panda-Diplomatie-erreicht-jetzt-auch-Angela-Merkel.html

    China ist unzufrieden mit dem neuen Pandagehege! Etwa ein neuer \"Flughafen\"? :D
    (18.05.2017)
    W. Dreier:   Ich erhielt die Mitteilung, dass nach dem Tod des Barasigha-Hirsches nun ein neuer Bock existiere - leider ist es ``nur\"\" der letzte Nachwuchs. Nun also 1,2
    (17.05.2017)
    W. Dreier:   am Ende der Reihe: Bison, Wisent, Wasserbüffel - dann jetzt 1,1 Watussis`s
    (17.05.2017)
    Jörn Hegner:   jetzt soll doch wieder der zoo berlin watussi-rinder halten und wo sind diese genau in welchen gehege .
    (16.05.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Der Umbau des Raubtierhauses hat wohl begonnen.
    Im Graben der Löwen-Anlage liegen allerlei Baumaterialien und die Scheiben an der Anlage wurden verdeckt.
    Außerdem steht am Eingang zum Raubtierhaus, an der Seite zum Aquarium, ein Baugerüst.
    Das Raubtierhaus ist allerdings weiterhin begehbar.
    Hier noch ein paar mehr Informationen zum Umbau.
    http://www.abendblatt-berlin.de/2017/05/02/der-zoo-macht-sich-fit-fuer-die-zukunft/
    Ansonsten haben die Sikahirsche und die Damhirsche die Anlage getauscht.
    Die Königsgeier sind schon zurück am Raubvogelfelsen, ihre Voliere wurde etwas vergrößert, ich bin schon gespannt, auf den Rest.
    Ansonsten fiel mir auf, dass zwischen dem neuen Eingangsbereich am Löwentor und dem Elefantenhaus genug Platz für einen Besucherweg gewesen wäre.
    Ich halte den neuen Eingangsbereich für einen hässlichen Zweckbau und überhaupt nicht einladend.
    So nebenbei bemerkt, das erste, was der Besucher bevor er den Zoo betritt zu sehen bekommt ist ein Blick in einen total hässlichen Platz am Elefantenhaus (Beton usw.).
    Wieso hat man diesen Bereich nicht einfach verkleidet?
    Ich verstehe sowieso nicht, warum man am Eingangsbereich Einblick in jeden Wirtschaftsbereich hat, der dann nicht mal schön gestaltet ist und weshalb dort nirgendwo z.B. Rohre ein bisschen verdeckt wurden.
    Meiner Meinung nach einfach ein hässlicher Zweckbau der mehr abschreckend als einladend wirkt.
    Und dann gibt es nicht mal mehr einen direkten Besucherweg von dort zum Elefantenhaus, obwohl dort Platz wäre.
    Das macht es sehr unpraktisch, wenn man ins Elefantenhaus will, muss man immer um die gesamte Elefantenanlage herum und dann natürlich auch wieder den ganzen Weg zurück.
    (11.05.2017)
    Mark Meier:   Heute sollen Zoo und Tierpark von 12-14 Uhr bestreikt werden. Verdi geht davon aus, dass mehr als die Hälfte der Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Wie immer soll die Versorgung der Tiere nicht leiden. Unter anderem an den Kassen könnte es Einschränkungen geben.
    (08.05.2017)
    Jan Jakobi:   Im Zoofreunde-Forum wurde ein Foto eines alten Fotos hoch geladen.
    Es ist im frühreren Lichtensteinsaal des Restaurants aufgenommen worden.

    Auf dem Foto ist ein riesiges Krokodil zu sehen, welches auf einem Felsen liegt.
    Im Hintergrund ist ein Gebäude zu sehen, welches ich nicht wieder erkenne.
    Auch das Krokodil kenne ich nicht.
    Den Felsen erkenne ich auch nicht wieder.

    Handelte es sich um eine Ausstellung?
    Wo im Zoo war das?
    (06.05.2017)
    W. Dreier:   Wie man sieht , war der Winkel nicht richtig.

    Hab dann noch was in Zoos Selteneres als (kommende) Pandas fotografiert: Anden-und Jamesflamingos. Hier Letzterer.
    im Nebenbereich , der Wellenanlage , wird gerade gearbeitet, ansonsten hat man noch ca 5 große Ladungen von Ostsee-/Nordsee-Sand vor und in die Anlage gekippt.
    (26.04.2017)
    W. Dreier:   Scheußlich (für den Fotografen) dieses Bärenaquarium!
    Entweder die Tiere sind nicht draußen - wenn ja, steht die Sonne verkehrt - oder der Winkel ist nicht richtig (man muß genau das Objektiv anlegen) - und das geht außerdem nur an den nicht beschichteten Scheiben. Von den ca. 12 Riesenscheiben sind das aber nur 3 - und davor sind dann noch Bambuspflanzungen. Ist die Position entsprechend zu verändern, stehen an dieser Scheibe schon 30 Besucher. Und wenn alles stimmt, befindet sich der junge Lippi hinter der Mama!
    Übrigens haben die beiden Lippenbären ca 50 % der Grasfläche umgebuddelt - und die Schnauzen sind immer in der Furche!
    Hier ein bescheidener Erfolg, hatte nicht viel Zeit.
    (26.04.2017)
    W. Dreier:   Im Rinderrevier ist nun zur schon existenten jüngeren Watussi-Kuh der Bulle vom Tierpark eingezogen.
    (26.04.2017)
    W. Dreier:   Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet eigentlich das Wort ``leihen`` , dass es unentgeltlich ist. Oder ist das ``Westsprache`` - siehe auch ``Rückbau``?
    Schnelldurchlauf durch den Zoo: das Pandahaus ist verputzt, der Bereich im Inneren und die begehbaren Außenbereiche sind gepflastert, erste Scheiben werden eingesetzt - auch die einsehbare Stelle gegenüber dem Antilopenhaus. Dort direkt wird eine Baumklettereinheit errichtet. In beiden Aussenbereichen beginnt die Gestaltung mit Kunstfels - inklusive `Baum`höhle. Etwa zwischen Zugang Affenhaus und Antilopenhaus befindet sich der Hauptzugang zum Haus - dort entsteht gerade ein rotes chinesischen Tor.
    Tierisches: Im Vogelhaus ist der Bestand nach der Eröffnung nicht verändert, in der Fasanerie ist die historische Vogelkopfschnitzerei wieder am Platz.
    (26.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article210369631/Offiziell-Berliner-Zoo-bekommt-sein-Pandapaerchen.html

    Der Zoo bekommt wahrscheinlich im Juni seine Pandas!
    (26.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.morgenpost.de/berlin/article210291505/Berlins-neue-Pandas-bekommen-ein-Haus-mit-Liebes-Tunnel.html

    Der Pandaneubau nimmt Gestalt an!
    (19.04.2017)
    W. Dreier:   -und das war nicht einmal am 1. April. Aber BZ und meine Berliner Zeitung - und die Zoologie, das ist ein sehr ``gespaltenes`` Verhältnis. Letztere hatte bei der Reklame für ein Kinderbuch Elster und Flötenvogel durcheinander gebracht - läßt sich vielleicht noch akzeptieren, letztere fliegen ja hier nicht herum. Wenn nur das Foto nicht wär....
    (17.04.2017)
    Sven Brandt:   Vielleicht kann man ja auf den Hirsch-Eber aus der Johannismühle zurückgreifen, den es dort angeblich gibt (ist mir dort noch nie begegnet, v. a. ist mir das Geweih noch nie aufgefallen ...):
    \"Im Gebüsch begegnete die Kleine plötzlich einem ausgewachsenem Hirsch-Eber mit prächtigem Geweih!\"
    http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/baruth-hirsch-attackiert-maedchen-2-trifft-es-im-gesicht

    (17.04.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Ich war am letzten Freitag im Zoo.
    Der Innenteil Fasanerie ist nach der Umgestaltung wieder für Besucher begehbar.
    Man hat die vorher kleineren Volieren zu größeren zusammengelegt, außerdem wurden die vorher grünen Rückwände mit Landschaftsbildern bemalt.
    Im Besucherbereich wurde mit Kunstfels gearbeitet und auch dort wurden die Wände und die Besucherbänke neu gestrichen.
    Die Vogelköpfe aus Holz hängen weiterhin im Besucherbereich, allerdings fehlen einige der Holzschnitzereien und auch der Schaukasten mit den Eiern verschiedener Vogelarten fehlte bei meinem Besuch.
    Hoffentlich kehren die Holzschnitzereien und der Schaukasten bald zurück, es wäre meiner Meinung nach ein großer Verlust, sie nicht wieder anzubringen.
    Ansonsten kehrt wieder Leben in die ehemalige Anlage der Nilflughunde im Vogelhaus ein.
    Allerdings ziehen diesmal keine Nilflughunde sondern Kiwis in die Anlage.
    Die Kiwis sollen dann ab Ende April für Besucher zu sehen sein.
    Natürlich passen die Kiwis nicht in den Afrikabereich, aber vielleicht hängt man ja über den Eingang zur Kiwi-Anlage ein großes Schild mit der Aufschrift Neuseeland oder Welt der Kiwis, dann fänd ich es vollkommen in Ordnung.
    Ich freue mich sehr darauf, die Kiwis endlich beobachten zu können und bin sehr gespannt auf die Anlage.
    Ansonsten wurde der neue Abschnitt des Spielplatzes eröffnet und das Restaurant ist nach Umgestaltung wieder geöffnet.
    Am Panda-Haus gibt es die ersten Glasscheiben und im Streichelzoo gibt es noch mehr Jungtiere bei den Kamerunschafen.
    @Michael Mettler: Es könnte natürlich sein, dass man in Zukunft wieder durchgehend Watussi-Rinder auf der Anlage halten will, dann wäre natürlich baldige Gesellschaft für das momentan allein lebende Rind nicht schlecht.
    Allerdings gibt es ja Watussi-Rinder schon im Tierpark, außerdem hoffe ich nicht, dass man nur deshalb die Yaks abgegeben hat.
    Da wäre es mir lieber gewesen, man hätte die Wasserbüffel abgegeben und deren Anlage für andere Rinder genutzt.

    (17.04.2017)
    W. Dreier:   Fatou feiert heute ihren 60. Geburtstag - hier ein Foto vom Juni 016
    (13.04.2017)
    Michael Mettler:   Ich glaube kaum, dass neue Bartschweine importiert werden. Berlin soll die ganze Zeit über Probleme gehabt haben, Interessenten für Nachzuchten zu finden, daran dürfte sich wohl so schnell nichts ändern. Ist ja mit Weißbartpekaris auch nicht anders, wobei vielleicht eine Rolle spielt, dass beide Arten auch als nicht ungefährlich für Pfleger gelten... Selbst bei Visayas-Pustelschweinen soll sich die Nachfrage unter Zoos in Grenzen halten. Sind halt alles optisch eher unauffällige Tiere, da stürzen sich die Zoos eher auf Pinselohr- und Warzenschweine, auch wenn die nicht bedroht sind.

    @Nikolas: Die ehemalige Yak-Anlage war davor eine Watussi-Anlage. Vielleicht will man schlichtweg wieder zu den Wurzeln zurück.
    (11.04.2017)
    Adrian Langer:   Also soweit ich weiß ja. Mal davon abgesehen, dass die bis jetzt gehaltenen Tiere meist schon relativ alt sind wollen einige Zoos diese selber einstellen. Ich weiß z.B., dass Leipzig schon mit Hirschebern plant. Allerdings erst im letzten Bauabschnitt!
    Ich hoffe ja stark, dass noch einmal Hirscheber und Bartschweine importiert werden da ja ansonsten beide Arten anscheinend aus europäischen Zoos verschwinden! Besonders bei den Bartschweinen sehe ich hier schwarz da es ja nur noch drei Haltungen mit relativ alten Tieren gibt. Ich selber habe sie ja in London nicht gesehen und hoffe deshalb noch vor deren Verschwinden sie zu Gesicht zu bekommen!
    (11.04.2017)
    Hannes Lueke:   Ist der Bedarf an Barbirusa denn da?
    (11.04.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Bezüglich der Hirscheber kann man nur hoffen, dass sich die Tiere in Asien gut vermehren und dass Europa vielleicht auch mal ein paar Tiere bekommt.
    Eins hatte ich noch vergessen, auf das Weibchen aus Stuttgart kann man auch nicht hoffen, was die Zucht angeht.
    Sie hat wohl Probleme mit den Hinterläufen, der Pfleger vermutet daher, dass sie unter dem Gewicht des Männchens zusammenbrechen würde.
    Wäre hier eventuell künstliche Befruchtung eine Möglichkeit?
    Auch bei den Bartschweinen wäre es natürlich schön, wenn sie sich in Asien reichlich vermehren und auch dort eventuell noch mal Tiere nach Europa kommen würden.
    Ich meine auch, gehört zu haben, dass es in Singapur auch noch recht viele Bartschweine gibt.
    Ich war am letzten Wochenende wieder im Zoo.
    Der Bau des Spielplatzes und der Panda-Anlage schreitet voran.
    Bezüglich der Pandas hieß es letztens von der Bild, dass die Tiere 30 Tage in Quarantäne bleiben müssten.
    Diese 30 Tage Quarantäne können sie dann wohl auch im Zoo verbringen.
    Ansonsten ist der Weg durchs Hirschrevier wieder auf, ich sah sogar nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Prinz-Alfred-Hirsch.
    An vielen Anlagen gab es schon letzte Woche neue Beschilderung so z.B. im Rinderrevier und bei den Bären.
    In der ehemaligen Yak-Anlage lebt immer noch das Watussirind, ich frage mich wirklich, woher es kommt und was man mit ihm noch vorhat.
    An der Baustelle des Raubvogelfelsens traf ich zufällig Heiner Klös und nutzte die Gelegenheit, um ihn mal ein bisschen näher zum Umbau zu befragen.
    Der Kunstfels wurde über den Naturfels gesetzt, weil der Naturfels in sehr schlechtem Zustand war.
    Man hatte wohl keine andere Wahl, schließlich muss das ganze ja auch isolieren, was der Naturfels wohl nicht mehr wirklich tat (immerhin ist die Anlage von 1909).
    Die restlichen Naturfelskulissen im Berliner Zoo hat man wohl alle vor ein paar Jahren renoviert, sodass ihnen dieses Schicksal erspart bleiben wird.
    Beim jetzigen Umbau hat man zunächst einmal außen den Kunstfels angebracht und innen alles auf den modernsten Stand gebracht, denn auch innen war wohl alles nicht mehr wirklich in gutem Zustand.
    Auf der Fläche entsteht jetzt wirklich eine begehbare Voliere, ansonsten müssen wohl wegen dem Denkmalschutz einige Volieren so bleiben.
    Ich bin schon sehr gespannt, auf das Endresultat.

    (10.04.2017)
    Mark Meier:   Die Auflagen aufgrund der Vogelgrippe wurden aufgehoben!
    (08.04.2017)
    Hannes Lueke:   Ich müsste echt überlegen aber ich könnte schwören ich habe Schwein in Singapur gegessen
    (07.04.2017)
    W. Dreier:   --- aber die dort residierenden Chinesen? Schweineohren, Schwarte?
    (07.04.2017)
    W. Dreier:   Die Bartschweine kamen seinerzeit (um 2000) aus Singapur - leider alles Wurfgeschwister. Der Import wurde möglich, da Singapur als quasi ``muslimisches Land`` keinerlei Schweinezucht betrieb und so entsprechende Krankheiten nicht befürchtet wurden - ob das heute noch so (relativ) einfach ist?
    (07.04.2017)
    Patrick Marburger:   Wow, wäre schon einmal was wenn man die Menge in Europa hätte...
    (07.04.2017)
    Hannes Lueke:   Ich habe in der Nightsafari Singapur über 20 Hirscheber Weibchen gezählt
    (07.04.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Ich war auch am letzten Wochenende im Zoo.
    Beim Lippenbärenbaby hatte ich nur mäßigen Erfolg, was gute Fotos angeht.
    Denn auch bei meinem Besuch klebten Mutter und Jungtier in der hintersten Ecke der Anlage und haben sich dort kaum einen Meter wegbewegt.
    Aber dann bewegte sich das Jungtier doch noch etwas von der Mutter weg.
    Für ein gutes Foto hat es zwar nicht gereicht, aber immerhin war es zu sehen.
    Ich freue mich sehr, dass jetzt am Spielplatz was passiert.
    Teile vom alten Gerüst sahen zum Teil wirklich miserabel aus, an der Rutsche haftete sogar grüner Belag.
    Es ist dringend notwendig, dass dort etwas passiert, schön, dass man jetzt damit angefangen hat, etwas zu verändern.
    Der Weg durchs Hirschrevier ist zurzeit komplett für Besucher gesperrt, so, dass Pudus, Prinz-Alfred-Hirsche, Sikas und Wasserrehe momentan nicht zu sehen sind.
    Im Raubtierhaus hat mich überrascht, dass jetzt doch eine der Löwinnen wieder auf der ehemaligen Tiger-Anlage lebt.
    So war es ja recht lange, bis dann vor einer ganzen Weile wieder beide Löwinnen in den Löwenkäfigen nebeneinander gehalten wurden.
    Sie wurden im Wechsel auf die Außenanlage gelassen, weil eine Zusammenführung nicht gelang.
    Für mich kam es sehr überraschend, als dann vor nicht allzu langer Zeit doch beide Löwinnen in den Innenkäfigen zusammen gehalten wurden.
    Warum jetzt wieder eine von ihnen auf die ehemalige Tiger-Anlage umgezogen ist, weiß ich nicht.
    Ich habe außerdem mal einen Pfleger am Schweinehaus gefragt, wie es bezüglich Hirschebernachwuchs aussieht.
    Es sieht nicht gut aus, beim momentan zusammenlebten Paar klappt es nicht.
    Der Pfleger nimmt aufgrund vom äußeren Erscheinungsbild an, dass es sich bei Männchen und Weibchen um zwei verschiedene Unterarten handelt.
    Laut Zootierliste gibt es aber beim Sulawesi-Hirscheber keine zwei Unterarten.
    Auf jeden Fall, sagte der Pfleger, dass man noch nie Erfolg bei der Zucht hatte, wenn Männchen und Weibchen sich vom äußeren Erscheinungsbild her so unterschieden haben.
    Außerdem sagte der Pfleger, dass er denkt, dass der Hirscheber in den Zoos zu den aussterbenden Arten gehört.
    Ich habe zum Zoo Singapur gehört, dass es dort noch große Gruppen von Hirschebern und Bartschweinen geben soll.
    Weiß jemand genaueres zu den außereuropäischen Bestanden von Hirschebern und Bartschweinen?
    Hatte die Wilhelma nicht auch mal mit dem Gedanken gespielt, Hirscheber aus Amerika oder Asien zu importieren?
    Weiß jemand, was aus diesen Überlegungen geworden ist? (nicht viel, befürchte ich)
    Im übrigen, gibt es im Streichelzoo gerade 4 Lämmer und 2 Babykaninchen zu bewundern.

    (06.04.2017)
    W. Dreier:   Der Lippenbär heißt seit dieser Woche ``Balou`` - aus dem Dschungelbuch also. Wenigstens nicht Friedrich oder Wilhelm. Hätte ja nach ``Fritz`` sein können.
    Die Panda-Anlage ist ansonsten in voller Bearbeitung. Die Außengrenzen werden schon gepflastert, die Pandahausinnenumgebung ebenfalls., der Rohbau ist fertig. Die Scheiben-Fassungen für einen Zuschauerbereich sind ebenfalls fertig - u.a. etwas versetzt zum Antilopenhauseingang. Ansonsten nutzt man wohl den Trockengraben der ehemaligen Barasinghaanlage.
    (06.04.2017)
    W. Dreier:   Schnelldurchlauf Richtung Bärenanlegen - hatte Glück. Aber: die Scheiben - es gehört ein wenig Praxis dazu, einigermaßen scharfe Aufnahmen zu bekommen bei immerhin 30 m Entfernung- und wie schon hier festgestellt: nur jene Scheiben suchen, die keine ``Struktur`` besitzen.
    Ansonsten ist der Transport durch Muttern immer noch am effektivsten.
    (05.04.2017)
    W. Dreier:   Rappenantilopennachwuchs
    (03.04.2017)
    W. Dreier:   Die Phantasieburg
    (03.04.2017)
    W. Dreier:   Gorillamann Ivo beim Pflücken von Berberitzenblüten
    (03.04.2017)
    W. Dreier:   Der im Zoo verbliebene Gerenuk-bock hat ein prächtiges Gehörn
    (03.04.2017)
    W. Dreier:   Schnelldurchlauf auf dem Wege nach Tegel: Grund war, dass der junge Lippenbär seit vergangenem Montag auf der Anlage ist - wenn er will. Er wollte bei 25°C nicht - nur beim Umdrehen der Mutter sah man die Nase - alles in 30 m Entfernung. Ansonsten Geburten: 1 Wasserbüffel, 1 Hutaffe, 1 Rappenantilope, 1 Ringelschwanzmungo. Barasinghas nur noch 0,3.
    Auf dem Spielplatz entsteht eine komplizierte gestaltete Phantasieburg a la Leipzig und Prag
    Anbei: Lippenbärnase

    (03.04.2017)
    Michael Mettler:   Ich denke auch, dass die Erdmännchen irgendwo eine geräumige Freianlage bekommen werden. Wenn nicht unmittelbar am Raubtierhaus, dann eben woanders im Gelände.
    (24.03.2017)
    Hannes Lueke:   Wobei Erdmännchen doch heutzutage häufig eine Extrawurst bekommen. evtl werden die irgendwo als Eyecatcher eingesetzt ähnlich den Präriehunden im Tierpark
    (24.03.2017)
    Adrian Langer:   Soll das heißen, dass überlegt wird auf Erdmännchen zu verzichten? Das kann ich mir heutzutage garnicht mehr vorstellen! Ich denke eher, dass dann die Zwergmangusten weichen müssen!
    (24.03.2017)
    Michael Mettler:   Nochmal zum zukünftigen Besatz des Raubtierhauses mit kleineren Arten: Im TAKIN 2/2016 nennt Knieriem \"... Schmalstreifen- und Ringelschwanzmungo, Zwergmanguste, Erdmännchen oder eine Kleinkatzenart, Tayra, Serval und Jaguarundi. Die Planung dazu ist noch nicht abgeschlossen und kann noch etwas variieren.\" Hier wird die Sandkatze nicht explizit erwähnt, das wäre dann vermutlich eine Alternative zum Erdmännchen.
    (24.03.2017)
    W. Dreier:   @N. Groeneveld: Betreffs Malaienbären: es wurde in der (kurzen) Vergangenheit viel herumexperimentiert. Jetzt allerdings ist die Mutter Tina schon 29 - da passiert nicht mehr so viel - und Johannes ist ihr Sohn. Es muß also sowieso ein neues Weibchen geholt werden.
    (06.03.2017)
    Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Meine vollständige Planung steht unter \"Eure Planung\".
    Meiner Meinung nach reicht der Platz im Elefantenhaus sowohl für zwei Formen von Menschenaffen, als auch für sieben Innengehege für Großkatzen aus.
    Den Besucherbereich habe ich als großzügig empfunden, eine Verkleinerung wäre möglich, aber nicht zwingend nötig.
    Desweiteren sehe ich keine Probleme bei der Errichtung von neun (1x Löwe und je 2x Malaiischer Tiger, Java-Leopard und \"kalter\" Leopard) Außengehegen für Großkatzen. Hierfür steht der gesamte Elefanten-Bereich (Herdengehege, Bullengehege und Alpaka-Gehege). Die Gehege könnte man auch noch weiter an den Vierwaldstätter See ausdehnen und ihn als Wassergraben nutzen.
    (06.03.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @Oskar Schwitters Das Hauptproblem beim Elefantenhaus sehe ich darin, dass auch der Besucherbereich in etwa so groß bleiben müsste wie jetzt (bei den vielen Besuchern die man täglich im Zoo hat).
    Das Gedränge darin wenn die Menschenaffen dorthin umgezogen sind, will ich mir lieber nicht vorstellen.
    Das ist ja im Winter im jetzigen Menschenaffenhaus schon immer sehr voll (und da haben die Besucher wesentlich mehr Platz als im Besucherraum im Elefantenhaus).
    Aber vielleicht wird ja dann die Fläche des jetzigen Besucherbereiches auch einfach für Tieranlagen mit genutzt, und der Besucher erhält nur noch von außen Einblick.
    Man könnte natürlich auch einfach noch eine Besucherhalle ans jetzige Haus ran bauen.
    Für die Menschenaffen könnte man dann das gesamte Haus in zwei große Hallen teilen(natürlich noch mit rückwärtigen Boxen) und für die Besucher eine Halle ran bauen, in der man durch große Glasscheiben Einblick in die Innenanlagen erhält.
    Ich wäre aber eigentlich immer noch mehr dafür, dass die Schimpansen und Bonobos ins jetzige Elefantenhaus ziehen, aber ich schweife ab.
    Das Problem bei den Raubkatzen im Elefantenhaus sehe ich auch darin, dass ja eigentlich jede Art zwei Innenanlagen bräuchte (mal abgesehen von den Löwen eventuell).
    Letztlich müsste man dann einfach sehen, ob man für Männchen und Weibchen ein größeres Schaugehege möchte, oder ob man eins der beiden Tiere in einer rückwärtigen Box unterbringt.
    Außerdem wäre es natürlich auch schön, wenn es für jede Art zwei Außenanlagen geben würde.
    Aber letztendlich bleibt das mit den Raubkatzen im Elefantenhaus ja reines Planspiel, denn es wird ja nicht dazu kommen.
    Aber eine Frage hätte ich dazu noch: wo in der Nähe des Elefantenhauses sollte nach ihrer Planung noch eine Anlage für Leoparden entstehen?
    Ich ahne schon mal wieder eine (oder mehrere) Möglichkeit(en) übersehen zu haben, wäre nicht das erste Mal ;)
    Kann aber auch daran liegen, dass ich für Tieranlagen in der Regel ziemlich großflächig plane.
    @Michael Mettler das wäre natürlich eine Lösung für eine großzügige Jaguar-Außenanlage, allerdings wäre ich wohl nie auf diese Idee gekommen ;)
    Ich sehe dabei aber immer noch ein paar Probleme.
    Innen stünde denn Tiere ja eigentlich nur die Fläche der ehemaligen Panda-Innenanlagen zur Verfügung und bei zwei Tieren ließen sich die nicht mal zusammenlegen.
    Aus meiner Sicht ein bisschen eng für Jaguare (oder übersehe ich mal wieder eine Erweiterungmöglichkeit?)
    Wenn man ein Pärchen halten will, wäre ja eine zweite Außenanlage nicht schlecht.
    Allerdings wäre die auch auf der Leopardenseite meiner Meinung nach schwer zu realisieren.
    Dort müssten dann ja, wenn man auch für die Leoparden zwei Außenanlagen haben will 4 Anlagen entstehen.
    Innen im Raubtierhaus wird man auch eine Menge zu tun haben, um den ganzen Beton, Besucherweg etc. verschwinden zu lassen (aufzuhübschen).
    Nochmal kurz zum Tierpark: bei den Malaysischen Tigern handelt es sich doch um ein Geschwisterpaar.
    Weiß jemand ob es geplant ist, vielleicht bald mal mit einem andren Zoo eines der Tiere auszutauschen, um züchten zu können?
    Beim Tigertausch könnte es ja aber passieren, dass die Sumatra-und Malaysischen Tiger im Brehm-Haus ziemlich lange Zeit vermutlich recht beengt leben.
    Schließlich ist ja nicht klar, ob und wann eine neue Anlage für Amurtiger im Tierpark entsteht (schön wäre es natürlich).

    (05.03.2017)
    Patrick Marburger:   Das mit den Fossas hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, freut mich. Allerdings wird man- wenn es so weiter geht- wohl in Jahrzehnten rechnen müssen ):

    Jaguare im Zoo zu behalten hätte außerdem den Vorteil relativ sinnvoll (im Vergleich zu Tieren ohne UA) und relativ einfach (im Vergleich zu Amurleoparden) eine \"große schwarze Katze\" zeigen zu können. Wobei \"relativ sinnvoll\" hier sehr relativ ist: bei Löwen, Tigern (und dann auch noch Schwarz-Weiß...) oder Leoparden ohne UA wird geschumpfen, beim Jaguar sieht es aber auch nicht viel besser aus...
    (05.03.2017)
    Oliver Muller:   @Patrick Marburger: Das mit dem Tigertausch hatte ich mir auch schon so gedacht, allerdings denke ich, dass die Jaguare im Zoo bleiben werden, weil man sicher weiterhin zumindest auf Artebene ein einigermaßen vollständiges Bild zeigen will.
    (05.03.2017)
    Oskar Schwitters:   @Patrick Marburger: Fossas dürften früher oder später in den Tierpark ziehen (Madagaskar).
    (05.03.2017)
    Oliver Muller:   Mich wundert auch die Geheimniskrämerei um die Planung für Zoo allgemein und Raubtierhaus speziell, während man ja gleichzeitig für den TP offenherzig alles publiziert.
    (04.03.2017)
    Michael Mettler:   @Nikolas Groeneveld: Wenn Denkmodelle erlaubt sind, die Leopardenseite über den Besucherweg hinweg in den Teich zu erweitern, dann sind analog auch Erweiterungsmodelle denkbar, mit denen auf Basis der alten Panda-Anlagen eine großzügige Jaguar-Anlage errichtet werden kann. Immerhin gibt es noch den Innenhof zwischen Haus und Löwenanlage, den an den Hof grenzenden Löwengraben und eine dorthin weisende spitze Landzunge der Löwenfläche, die man mit einer zu den Löwen hin blickdichten Abgrenzung (Felsenmauer) kappen könnte. Dort ließe sich eine sehr großflächige übernetzte Anlage errichten, vielleicht mit einem Besuchertunnel vom jetzigen Ausgang bis zur Vorderseite der Anlage. Auch wenn sich der Hausausgang theoretisch zur anderen Seite hin verlegen ließe, müsste wohl ein Zugang an der jetzigen Hofseite bleiben, denn meiner Erinnerung nach befindet sich dort der Zugang in den Pflegerbereich des Nachttierhauskellers. Das eingemeindete Stück Löwengraben würde in einer solchen Jaguar-Anlage als \"Badeteich\" einen guten Zweck erfüllen.
    (04.03.2017)
    Patrick Marburger:   Das man im Raubtierhaus langfristig wirklich so viele Arten langfristig halten (und sicherlich auch züchten möchte) kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Daher eine reine Spekulation: die Amurtiger verlassen den Zoo sobald die Anlage im TP fertig ist, dann ziehen die Malaysier aus dem ABH in den Zoo. Damit wäre das ABH langfristig entlastet (da es scheinbar mit Denkmal- und Brandschutz Probleme gibt vielleicht wichtiger als ursprünglich gedacht) und die doppelte Haltung vermieden sowie eine warme Nutzung des Hauses erfolgt. Vielleicht sollen sogar die Jaguare ausziehen, wenn deren Anlage im TP entsteht. Die angedachten Servale wird man ja aus dem ABH übernehmen können, vielleicht auch, da man dort Platz für die Baumaßnahmen schaffen möchte. Schade finde ich, dass es in Berlin zukünftig wohl keine Fossas und für längere Zeit auch keine Ozelots mehr geben wird.
    (04.03.2017)
    Oliver Muller:   Ich würde doch denken, dass die Nachttier-Abteilung erhalten bleibt. Zum einen habe ich nichts Gegenteiliges gehört, zum anderen würde ich auch keinen Sinn in einer Schließung sehen. Ich denke doch, dass man artenreichster Zoo bleiben will.

    Was die Orang Utans angeht schätze ich, dass es in Zoo und TP zwei verschiedene Arten sein werden. So hätte man in Gesamt-Berlin alle fünf in Zoos gehaltenen Formen.
    (04.03.2017)
    Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Zu wenig Platz im Elefantenhaus? Mit Sicherheit hätten alle Großkatzenarten größere Innengehege als im Raubtierhaus und auch die Außenanlagen wären zumindest für Leoparden und Jaguare größer als im Raubtierhaus.
    Ansonsten kann ich ihnen nur zustimmen.
    (04.03.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Ich frage mich auch, wie man das vernünftig realisieren will.
    Meiner Meinung nach würde es nicht reichen, wenn man die Leoparden-Anlagen nur um ein Stück des Besucherwegs erweitern würde.
    Ich finde auch, dass die Fläche der ehemaligen Panda-Doppelanlage nicht für Jaguare ausreichen würde, innen ist dort ja auch nicht gerade viel Platz (wie sollte denn eine Erweiterung der ehemaligen Panda-Anlage aussehen?)
    Ich hatte im Internet auch mal von der Idee gelesen, dass man einen Teil des anliegenden Sees zuschüttet und die Leoparden-Anlagen bis auf die ehemalige Fläche des Sees erweitert.
    Diese Idee gefällt mir ziemlich gut, so wären doch noch vernünftige Leoparden-Anlagen möglich.
    Dafür würde zwar ein Teil des Sees wegfallen, was schade wäre, aber moderne Leoparden-Anlagen haben hier meiner Meinung nach Vorrang.
    Wenn man also auf der Fläche des Sees neue Anlagen bauen sollte, (das war ja nur eine Idee, es gibt ja noch immer keine Baupläne vom Zoo) dann wäre es meiner Meinung nach die beste Lösung einen Teil dieser Anlagen für Jaguare mit zu nutzen.
    So wirklich gefällt mir das zwar auch nicht (zwei große Leoparden-Anlagen wären mir lieber) aber ich denke, dass wäre für die Tiere eine gute Lösung.
    Ich finde den Kleinraubtiertrakt für die Haltung von Großkatzen ungeeignet, weil man weder außen noch innen wirklich erweitern kann.
    Auf der Fläche der jetzigen Käfige für Jaguare und Ozelots wäre meiner Meinung nach auch nur eine Zweit-Anlage für Großkatzen z.B. Tiger möglich.
    Man merkt, wir haben wohl ziemlich unterschiedliche Ansprüche, was Gehegegröße angeht.
    Die Sache mit den Tigern verstehe ich auch bis heute nicht, auch das die Wilhelma die Haltung von Sumatra-Tigern aufgeben will um Amurtiger zu halten finde ich unverständlich.
    Denn es gibt ja wie schon bemerkt wirklich viele Haltungen von Amurtigern, aber bei den tropischen Arten sollten es ruhig noch ein paar mehr sein.
    Und wenn es in Zukunft tatsächlich mal eine neue Anlage für Amurtiger im Tierpark geben sollte, dann denke ich, dass der Zoo auch wieder auf eine tropische Unterart umsteigt.
    Dennoch verstehe ich nicht warum man nicht einfach im Tierpark in Zukunft Sumatra-Tiger und Amurtiger und im Zoo Malaysische-Tiger hält.
    Mich hat auch die Artenauswahl überrascht, z.B. mit Servalen hätte ich nicht gerechnet, schließlich sind Servale nicht bedroht, man könnte statt Servalen z.B. Fischkatzen halten.
    Aber eigentlich hat mich die gesamte Auswahl an Kleinraubtieren überrascht, ich freue mich sehr, dass die Mungos in Berlin bleiben sollen.
    Mir ist allerdings auch vollkommen unklar, warum man Jaguare weiterhin im Zoo halten will.
    Was mich auch wundert, im aktuellen Ausblick auf 2017 steht, dass der Start der Umbauarbeiten für Herbst geplant ist.
    Ursprünglich hieß es doch man plane mit einem Baubeginn im Herbst 2016 und nicht 2017.
    Das würde dann ja bedeuten, dass sich der Start der Umbauarbeiten um ein ganzes Jahr verschiebt!
    @Adrian Langer: Ich bin mir nicht sicher ob die Nachttierabteilung bleibt, allerdings wäre es aus meiner Sicht ein großer Verlust sie aufzugeben.

    Bei den Kleinraubtieren werden ja Rostkatzen nicht genannt, vielleicht leben diese dann zukünftig nur noch in der Nachttierabteilung (ich hoffe sie verschwinden nicht gänzlich).

    Ich finde aber auch, dass das Elefantenhaus zu klein für die geplanten Anlagen für Gorillas und Orangs darin ist.

    Mir wäre es lieber, wenn die Bonobos und Schimpansen in Zukunft im jetzigen Elefantenhaus leben würden.

    Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man im Elefantenhaus in Zukunft schlecht Großkatzen halten könnte.

    Hier ist mir einfach zu wenig Platz im Haus und um das Haus herum, um dort so viele Großkatzenarten halten zu können.


    (04.03.2017)
    Oskar Schwitters:   Die Nachttierabteilung wird, soweit ich weiß, nicht umgebaut. Einen Umbau gab es zuletzt 2007.
    Die geplante Nachnutzung des Elefantenhauses ist mir bekannt, allerdings sollen Orang-Utans im Tierpark gehalten werden und im Zoo würde der Platz im Menschenaffenhaus für mindestens zwei, vielleicht sogar bis zu vier Menschenaffenarten reichen. Mit Gorillas und Bonobos im Zoo könnte ich auch gut leben. Das Elefantenhaus wäre dann frei. Im Elefantenhaus sollten meinen Vorstellungen nach Löwen (am Löwentor), Java-Leoparden (oder Sri-Lankaner) und Malaysia-Tiger einziehen, in Freianlagen daneben auch noch eine kalte Leoparden-UA und vielleicht noch Schneeleoparden.
    Aber zurück zum tatsächlich geplanten. Ich stelle es mir so vor:
    Die Löwen bleiben in ihrer alten Anlage, ebenso die Tiger. Die Leoparden (welche Unterart auch immer), bekommen die ganze Leoparden-Seite, Jaguare die ganze Jaguar-Seite. Alle Innenanlagen der Großkatzen werden natürlich gestaltet und die Innenhalle wird etwas aufgehübscht. Im Kleinraubtier-Flügel werden alle Außenanlagen umgebaut, Optik ähnlich wie die sehr gelungenen Innenanlagen. Ich denke alle Arten bleiben wo sie sind. Erdmännchen und Rostkatzen (dann nur noch im Nachttierhaus) ziehen aus. Was letztendlich genau in ihre Anlagen kommt, wird man sehen müssen, wohl je nach dem, auf welche Arten der Schwerpunkt in der Zucht gelegt wird. Die größere Panda-Anlage (zuletzt Großer Ameisenbär) wird wohl für die neu anzuschaffenden Servale genutzt.
    (04.03.2017)
    Adrian Langer:   Mal eine Frage am Rande. Im bisherigen Raubtierhaus des Zoos ist doch auch die Nachttierabteilung. Soll diese dann mit dem Umbau verschwinden oder bleibt diese erhalten bzw. wird mit umgebaut?
    (04.03.2017)
    Oliver Muller:   Ich komme immer noch nicht darüber hinweg, dass man Amurtiger im Zoo und alle drei Tiger-UA im TP halten will statt nur Sumatra- und Amur-Tiger im TP und Hinterindische Tiger im beheizten Zoo-Raubtierhaus. Amurtiger-Haltungen gibt es ja nun wirklich genug und da muss man jetzt wirklich nicht die Haltung zulasten anderer UA noch ausdehnen (siehe auch Stuttgart). Zumal wenn man beheizte Häuser zur Verfügung hat. *kopfschüttel*
    (04.03.2017)
    Michael Mettler:   @Sacha: Eins der beiden ehemaligen Panda-Gehege nutzen allerdings schon jetzt die Tayras mit, die offenbar auch zukünftig zum Bestand zählen sollen. Vorstellen könnte ich mir die Aufteilung der genannten Arten so:

    Amurtiger auf der bisherigen Tigerfreianlage und eine winterharte Leoparden-Unterart auf der jetzigen Jaguarseite des Hauses. Dann hätte man zwei kältefeste Formen im selben Haustrakt untergebracht, den man durch eine Zwischenwand vom zentralen Hauskörper abtrennen könnte, um ihn nicht auf die gleiche Raumtemperatur heizen zu müssen, wie sie einige tropische Arten in anderen Hausteilen benötigen. Den Besuchergang in diesem Trakt fände ich sogar verzichtbar; man könnte eine der Innenanlagen als Raumteiler zur Haupthalle ausbauen und damit eine - ggfs. je nach Bedarf von beiden Innenkäfiganlagen aus erreichbare - Innenschauanlage schaffen und den Bereich dahinter als reinen Wirtschafts- und Absperrbereich nutzen.

    Löwen auf ihrer bisherigen Anlage, Servale und Sandkatzen auf der jetzigen Leopardenseite. Für letztere würden vermutlich Gitter durch Glas ersetzt, aber der Erweiterungsbedarf der Anlagen wäre - falls überhaupt nötig - überschaubar. Damit säßen Arten mit mittleren Innentemperaturansprüchen zusammen in der Haupthalle des Hauses.

    Jaguare in der alten, dann erweiterten Panda-Doppelanlage, Tayras, Jaguarundis und die beiden Madagaskarmungos weiterhin im Kleinraubtiertrakt. Dann wären die wärmebedürftigsten Arten in einem Trakt zusammengelegt, der sich wiederum zwecks Energieersparnis per Zwischenwand von der Haupthalle abtrennen ließe, aber natürlich für Besucher begehbar bleiben muss.
    (04.03.2017)
    Sacha:   @Oskar Schwitters: Je nachdem, wie man die zur Verfügung stehende Fläche des Raubtierhauses nutzt bzw. nutzen kann (z.B. indem man auf der \"Leoparden-Seite\" Glas verwendet und noch etwas mehr in den Besucherweg geht), kann das durchaus für den geplanten Bestand reichen. Vergessen wir nicht, dass ja die beiden Ex-Panda-Gehege auch frei geworden sind.
    (04.03.2017)
    Oliver Muller:   @Oskar Schwitters: Das Elefantenhaus ist aber perspektivisch für die Menschenaffen vorgesehen.
    (03.03.2017)
    Oskar Schwitters:   Für das Raubtierhaus sind tatsächlich alle Panthera-Großkatzen (Löwe, Tiger, Leopard, Jaguar) geplant, die aber zusätzlich auch alle im Tierpark leben sollen. Ferner auch noch Sandkatze, Serval, Jaguarundi, Tayra und \"bedrohte Mungoarten\" (wahrscheinlich Schmalstreifenmungo und, wenn auch nicht bedroht, Ringelschwanzmungos).
    Ich frage mich ernsthaft wie man das zufriedenstellend realisieren will , da der Platz für Jaguare und Leoparden wohl kaum ausreichen wird und für die Tiger eine gute Zweitanlage fehlt.
    Mein Vorschlag wäre es, die Großkatzen ins Elefantenhaus zu bringen. Die beiden Freianlagen im Raubtierhaus wären dann frei für Hyänen oder Hundeartige und es bliebe noch viel Platz für Kleinraubtiere. Die Kleinkatzen wären dann auch nicht mehr durch Großkatzen gestresst.

    Der Link zum Artikel wurde auch schon im Tierpark-Thread angegeben, hier nochmals:
    www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierisch-gute-nummer
    (03.03.2017)
    Oskar Schwitters:   Entschuldigung, ich weiß auch nicht, wie ich auf ein Weibchen gekommen bin.
    (01.03.2017)
    Jan Jakobi:   Oskar, dass Baby ist ein Junge:

    \"Wie sein weißer Gegenpart im Tierpark Berlin ist der schwarze Bärennachwuchs ein Junge!\"
    http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/christkind-mit-schnute

    Eltern sind Rajath und Kaveri.
    Beide kamen im Juli 2013 aus Indien.
    (28.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Eine sehr schöne Nachricht. Hoffentlich wächst das Jungtier weiterhin gesund heran.
    (28.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Bei den Lippenbären ist am 24.12.2016 die Nachzucht geglückt. Es ist ein noch namenloses Weibchen. Bestand jetzt 2,3.
    (28.02.2017)
    W. Dreier:   ``Berliner Zeitung``: Staatsakt mit Panda. Gestern war das Richtfest . `` Richtfest gerät zu einem Bekenntnis deutsch-chinesischer Freundschaft``. Anwesend : chinesischer Botschafter, Regierender Bürgermeister und die Zoospitze

    ``Leihdauer`` 15 Jahre, Baukosten der Anlage : 10 Mio. `` Modernste Anlage Europas\".
    (22.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Zum Aquarium :
    bei Beispiel 3 darf man aber nicht vergessen, dass in diesem Becken mehr als eine Fischart lebt.
    Ist in diesem Becken nicht auch die Wurzel die einzige Rückzugsmöglichkeit ?
    Zu Paratilapia polleni: Woran liegt diese extreme innerartliche Aggressivität und wie leben diese Tiere in der Natur (also sozialstruktur, Verhalten anderen Arten oder auch Artgenossen gegenüber) ?
    Und inwiefern würden mehr Struktur oder weniger Tiere den Fall begünstigen, dass die Tiere sich gegenseitig angreifen?
    Ich kenne mich wie gesagt nicht gut mit der Haltung von Fischen aus, aber ich denke man kann für Fische zum Teil schon die gleichen Ansprüche stellen wie für andere Tiere (Rückzugsmöglichkeiten, Mindestmaß an Platz).
    Vielen Dank für die Infos und das Foto.
    An der Stelle an der sich früher das Riesenschildkröten-Sommerquatier bzw. später auch noch Kleine Pandas befanden (also direkt hinter der Skulptur Leda mit dem Schwan), befindet sich heute keine Anlage mehr.

    (18.02.2017)
    Michael Mettler:   Ein eigenes Bild habe ich davon zwar nicht, aber das Winterquartier der Riesenschildkröten war tatsächlich das heutige Brückenechsenterrarium - damals allerdings ohne \"Landschaftsgestaltung\", ein nüchternes Abteil mit flachem Boden. Es müsste ein Foto davon in einem alten BONGO geben. Im Sommer bewohnten die Tiere ein Außengehege an der Außenwand des Aquariums, links vom Koi-Graben vor dem zooseitigen Eingang. Soweit ich mich erinnere, waren danach eine Zeitlang Kleine Pandas in diesem Gehege untergebracht, vielleicht auch noch andere Tiere. Ich habe allerdings bei meinen meisten Berlin-Besuchen diesen Außenbereich nicht aufgesucht (da waren mir andere Tiere wichtiger...) und kann nicht mit Detailwissen darüber dienen. Ich weiß nicht mal, ob es dieses Gehege überhaupt noch gibt.

    Das heutige Madagaskarterrarium mit Strahlenschildkröte & Co. zwischen Cafeteria und Treppe war vorher meiner Erinnerung nach durchgängig seit seinem Bau (anlässlich der Renovierung der Etage in den 80er Jahren) mit Riesenschlangen besetzt. Und im ersten Terrarium auf der gegenüber liegenden Seite des Treppenhauses meine ich früher einen China-Alligator gesehen zu haben.
    (10.02.2017)
    W. Dreier:   @N. Groeneveld: ``in etwa\"\" würde ich meinem Vorschreiber zustimmen. Das 1. Fisch-Becken mag mittlerweile wirklich klein erscheinen - erstaunlich dennoch. dass die Epaulettenhaie verschwinden können. Was die kleinen mehrteiligen Becken im Mittelteil anbetrifft, so würde ich die als ``edukative Wanderausstellung\" bezeichnen. Was war da schon alles ausgestellt: verschiedene Seepferdchen, Seenadeln, Steinfisch, Drachenfisch, Anglerfisch, sich entwickelnde Haie , jetzt eben invasive und ``aussterbende`` Arten etc. - so ähnlich auch die Jungtierbecken im Reptilienteil. Vor der Umgestaltung dort in der 1. Etage waren die Betonhintergründe grau gestrichen - da schaut´s jetzt wirklich besser aus. Ein Bild aus ``alten`` Zeiten anbei. Riesenschildkröten: ich bin relativ selten im Aquarium, das Tier steht bei mir fotografisch immer im Vordergrund. Ich weiß sogar nicht, ob die nach dem Mauerfall noch oben waren. Wenn, dann in dem großen Abteil - jetzt Strahlenschildkröten. Oder im Großbecken der Brückenechsen - bei meinem ersten Besuch im Nov. 1989 waren dort gerade die Brückenechsen eingetroffen (10 an der Zahl).
    (10.02.2017)
    Daniel Meier:   @Nikolas
    Ich muss Dir bezüglich des Aquariums etwas widersprechen ;) Ich war auch kürzlich vor Ort und fand die meisten Becken super gemacht und es gibt sehr, sehr viele. Sicher mag es wenige nicht so gelungene Becken geben, aber selbst Deine Beispiele treffen das nur teilweise.

    Beispiel 3) Ist in meinen Augen ein gelungenes Becken. Dem natürlichen Habitat sehr gut nachempfunden und auch die Fischzahl ist bei dem Beckenvolumen völlig i.O. Es ist halt ein Schwarmfisch und die konzentrieren sich gerade an der Frontscheibe.
    Beispiel 5) Ja das sieht nicht schön aus. Aber ;) Paratilapia polleni zeigt eine extreme innerartliche Aggressivität. Wenn man keine Einzeltiere zeigen möchte, dann geht es nur so. Sobald die Besatzdichte verringert wird und das Becken mehr strukturiert wird, werden nach und nach die schwächsten Tiere zerlegt, bis nur noch das stärkste übrig bleibt. Und da die Art sehr stark gefährdet ist, bevorzuge ich so zu gar nicht.

    Die anderen von Dir gezeigten Becken sind sicher etwas überbesetzt, aber es sind friedliche Arten und die Fische sind schon länger im Bestand. Neu Becken würden vermutlich anders eingerichtet/besetzt.

    (09.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Junges Jemenchamäleon
    (06.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Dieses Becken hat für mich nochmal alles getoppt.
    Sehr klein und wirklich gar keine Rückzugsmöglichkeiten.
    (06.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Beispiel 4
    (06.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Beispiel 3
    (06.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Beispiel 2
    (06.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Hier noch ein paar Beispiele für meiner Meinung nach zu kleine Becken.
    Beispiel 1
    (06.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Ich war inzwischen zwei Mal in der Ausstellung zur Geschichte des Zoos im Antilopenhaus.
    Sehr viel lesenswerte und informative Texte und interessante Bilder.
    Darunter auch ein Werbeplakat von 1909 mit einem rauchenden Schimpansen, ich hatte von diesem Plakat schon in die Arche Noah an der Spree gelesen, es war sehr interessant es jetzt auch sehen zu können.
    Außerdem ist in der Ausstellung zu lesen dass Carl Hagenbeck 1911 plante einen zweiten Zoo in Berlin zu erbauen (in der Jungfernheide).
    Das passte Ludwig Heck natürlich überhaupt nicht, er schrieb daraufhin einen Brief ans Kulturministerium in dem stand, dass ein solch nicht systematisch angeordneter und unwissenschaftlicher Zoo der mit theatralischen Effekten arbeite auf die niedere Menge einen gewissen Reiz ausübe aber letztlich über das hinausgeht was ein Zoo leisten kann (bzw.soll, wozu ein Zoo da ist, nach der Meinung von Ludwig Heck dazu, um den Besuchern einen möglichst großen Überblick über die Tierwelt zu schaffen) und das Publikum abstumpft.
    Auch interessant der Grundriss der großen Restauration aus dem Jahr 1911, dieses Gebäude verfügte über 10 Küchen, eine eigene Fleischerei, Bäckerei und Wäscherei und konnte im Innenraum etwa 10.000 Gäste aufnehmen, im Außenbereich war Platz für weitere 10.000.
    Die Erlöse aus der Verpachtung des Geländes machten einen großen Teil der Einnahmen der Aktiengesellschaft aus.
    Auch die Völkerschauen spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung.
    So kann man beispielsweise den Text eines Briefes an den Zoodirektor Ludwig Heck von Carl Hagenbeck lesen.
    Darin preist er eine seiner Völkerschaugruppen als wahre Kannibalen an und bemerkt, dass sich die Bezeichnung \"Menschenfresser\" im Pariser Zoo positiv auf den geschäftlichen Erfolg ausgewirkt hatte.
    Auch dem Berliner Zoo bescherte diese Völkerschau einen finanziellen Gewinn.
    Sonst wird noch generelles zu den Völkerschauen erklärt z.B. dass die Ausgestellten sich nach klaren Anweisungen zu verhalten hatten, eine Kontaktaufnahme mit Zoobesuchern war unerwünscht.
    Natürlich gab es Aufseher die dafür sorgten, dass die Ausgestellten sich an die Regeln hielten, körperliche Gewalt gegenüber den Ausgestellten war sicherlich keine Seltenheit.
    Auch der Zoo Berlin zur Zeit des nationalsozialismus hat eine wichtige Rolle in der Ausstellung.
    So findet sich dort ein Interview aus dem Völkischen Beobachter aus dem Jahr 1934 von Lutz Heck.
    Darin rechtfertigte Lutz Heck eine rassenbiologische Politik und lobte die neue Regierung da es sich bei ihr um eine \"naturwissenschaftliche Regierung\" handle.
    Im Geschäftsbericht des Zoos 1939 steht, dass der Zoo Berlin mehrere Tiere aus dem Warschauer Zoo \"zu treuen Händen\" erhalten hatte.
    Tatsächlich wurde der Zoo im Auftrag der Okkupationsmacht liquidiert, da Polen und das neue Generalgouvernement nach Ansicht der Nationalsozialisten keine Zoos Benötigte.
    Die Tiere wurden auf deutsche Zoos verteilt, der Restbestand wurde getötet.
    Auch die Nachkriegszeit spielt in der Ausstellung eine Rolle.
    So findet sich in der Ausstellung auch ein Schreiben vom kommissarischen Leiter des Zoos an den sowjetischen Stadtkommandanten aus dem Mai 1945.
    Der damalige kommissarische Leiter bat den sowjetischen Stadtkommandanten seinen Truppen die Jagd auf die wenigen überlebenden Tiere des Zoos zu untersagen.
    Katharina Heinroth erreichte es, dass in der Zeit der Berliner Blockade das Gesundheitsamt dem Zoo das anfallende Tierkadaverfleisch zuwies.
    In der Nachkriegszeit verwendete man Falllaub als Streu und Heuersatz.
    Außerdem weigerte sich Heinroth die mehr als hundert Jahre alten Bäume auf dem Zoogelände fällen zu lassen.
    Der britische Kommandeur hatte die Fällung der Bäume und den Anbau von Gemüse angeordnet.
    Auch der Berliner Tierpark hat seinen Platz in der Ausstellung.
    Spätestens seit 1953 gab es in Ostberlin Pläne für einen eigenen Zoo.
    Was ich auch interessant finde, da viele Zoos in den Nachkriegsjahren noch um ihre Existenz kämpfen mussten, sprach sich auch der Verband der deutschen Zoodirektoren gegen einen zweiten Zoo in Berlin aus.
    Auch sehr interessant in der Ausstellung findet sich auch ein Ausschnitt aus dem Tagebuch zum Gesundheitszustand von Gorillajungtier ?Knorke? , das von der Kinderkrankenschwester geführt würde, die ?Knorke? betreute.
    Der Afrikanische Elefantenbulle ?Salim? tötete am 5.August 1963 Elefantenpfleger Günther Lenz.
    Daraufhin erreichten den Zoo zahlreiche Briefe mit der Bitte ?Salim? am Leben zu lassen, es gab aber auch Briefe die die Entfernung oder sogar die Tötung ?Salims? forderten.
    Salim wurde am Leben gelassen, einige Jahre später (1975) wurde er aber doch wegen zunehmender Aggressivität eingeschläfert.
    Soviel zur Ausstellung, allerdings hat sich noch mehr im Antilopenhaus verändert.
    Die Gitter wurden schwarz gestrichen (ähnlich Vogelvolieren) und die Rückwände der Boxen wurden zum Teil mit Holz verkleidet.
    Es ist inzwischen gelungen, die Löwinnen zusammen zu führen, hätte nicht gedacht, dass das noch klappt.
    Außerdem war ich im Dezember zum ersten Mal nach einem Jahr wieder mal im Aquarium.
    Ich kenne mich nicht gut aus was die Haltung von Fischen angeht, aber wenn man für Fische in etwa die gleichen Ansprüche setzt wie für Säugetiere und Vögel dann wird es im Zoo-Aquarium zum Teil leider wirklich bedenklich.
    Ich hatte im Erdgeschoss eigentlich das Gefühl, dass fast alle Becken zu klein sind.
    Ein paar sind Strukturarm und bieten sehr wenige Rückzugsmöglichkeiten.
    Viele der Becken machten auf mich auch einen überfüllten Eindruck, es mag ja sein, dass unterschiedliche Fischarten unterschiedliche Teile des Beckens nutzen, trotzdem finde ich nicht, dass man so viele Fische in einem Becken halten muss.
    Zum Beispiel: Das Becken in dem ein Zitronenkugelfisch zusammen mit zwei Rotfeuerfischen und zwei Epaulettenhaien lebt.
    Dieses Becken ist meiner Meinung nach zu klein für so viele Fische, und die Becken die diesem gegenüberliegen sind auch nicht gerade großzügig.
    Auch die Becken, in denen kleinere Fischarten gehalten werden, die entweder invasiv oder vom Aussterben bedroht sind, sind zu klein.
    Und auch im Anbau sind mir viele Becken zu klein.
    Hier könnte der geplante erneute Aquariumsanbau Verbesserung bringen, was die Größe der Becken angeht.
    Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daran, dass dieser wirklich kommt (das wäre ja sicherlich sehr sehr teuer)
    Ich finde dass die umgestaltete Reptilienabteilung wirklich schön geworden ist.
    Es gibt Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere und die Terrarien wurden natürlicher gestaltet (auch hier keine grauen Wände mehr).
    Ich fand immer, dass es auf Bildern sehr störend aussah, dass man den Bereich um die Terrarien nicht umgestaltet hat.
    Der Besucherweg und die Außenwände wurden ja nicht umgestaltet.
    Vor Ort fand ich das aber überhaupt nicht störend.
    Hat jemand noch Bilder der Terrarien vor dem Umbau?
    Und hat jemand eventuell noch ein Bild von den Riesenschildkröten im Aquarium?
    Weiß jemand, in welchen Becken die Haie vor dem Anbau untergebracht waren?
    In der Krokodilhalle wurde jetzt ja auch mit Kunstfels gearbeitet.
    Waren die Wände der Krokodilhalle bevor man sie mit Kunstfels verkleidet hat auch einfach grau, wie in der restlichen Reptilienabteilung vor dem Umbau auch?
    Bei den Insekten und Amphibien gibt es auch noch ein bisschen was zu tun, dort gibt es ja immerhin noch graue Wände.

    (06.02.2017)
    W. Dreier:   Ach ja, die domestizierten ReNNtiere raNNten da auch viele Jahre herum , heute die Waldrentiere
    (05.02.2017)
    W. Dreier:   Der chinesische Tempel
    (05.02.2017)
    W. Dreier:   Der Plan von 1938
    (05.02.2017)
    W. Dreier:   Im Zusammenhang mit der neuen Pandaanlage fielen mir heute 2 alte Zooführer von 1914 und 1938 (oder 37) in die Hände . Dabei war allerdings nicht die Lage an sich interessant, sondern die Anzahl von ?Buchten? für die Tiere in einigen Revieren.

    Für 1914 zählte ich für Hirsche (etwa) 61 ! Zu der Zeit hatte der Zoo etwa 40 Hirschformen; das Schweinehaus hatte 16 Abteile (kaum vorstellbar!).

    Für 1938 zählte ich immer noch 36 Hirschabteile ( die großen gelben waren für die ``germanischen`` Rothirsche und Elche; das Schweinehaus 13; der Gebirgsfelsen hatte 8 Abteile (heute sind dort die 2 alten Sichuantakins.

    Nicht verändert in den genannten Jahren hatte sich die Anzahl der Abteile für das Antilopenhaus: je 20 (21)
    Anbei der Abschnitt des Planes von 1914

    (05.02.2017)
    Dreier:   ps: das Pandahaus fotografierte ich etwa von der alten Axishirschanlage - deshalb sind die Türmchen des Antilopenhauses zu sehen.
    (30.01.2017)
    Dreier:   Der Gerenukbock lag geruhsam in der Wärme
    (30.01.2017)
    Dreier:   @ MM: das Haupthaus steht etwa gegenüber der Litschianlage - von dort dürfte links kein Platz mehr für einen Hirschbesatz sein - da ist dann dort nur noch die erweiterte Spitze der alten Barasinghaanlage.
    (30.01.2017)
    Dreier:   Sonnabend: herrlicher Sonnenschein, aber Minusgrade im Zoo. Im Nachttierhaus waren die sonst fast nicht zu sehenden drei Wickelbären äußerst beweglich im Restarbeitslicht. Sonst alles wie gehabt, lediglich die Fossamänner sind abgegeben worden. (dort nun der Ozelotkater).

    In den Außenbereichen waren alle subtropischen Formen nicht zu sehen - Ausnahme: Anoabock und die drei letzten verbliebenen Barasinghakühe. Auch Kudus und Bleßböcke standen frierend herum. Wenig beeindruckt von der Kälte waren dagegen Elenantilopen, Spießböcke, Grevys und Säbelantilopen, natürlich auch die Waldrener.

    Bleibt der Bau zur Pandaanlage: ein Kommen und gehen vom Betonfahrzeugen: das Haupthaus steht schon, die Decke wurde gegossen. Um MM `s Anfrage zu beantworten: ja , das Haus steht relativ nahe am Antilopenhaus. Gegossen ist auch bereits das Sechseck der Tempelanlage sowie einige Sperrgräben u. a in der Nähe des Einganges zum Antilopenhaus. Es hat den Eindruck, dass einige Betongräbenteile der alten Barasighaanlage weiterverwendet werden. Überall lagern große Mengen an Baumaterial. Wie wird aber die Gesamtanlage abgesperrt: Glaswände mit einigen Freieinsichten? Ansonsten ist in schöner deutscher Art der kommende Innenbereich zur ``Tabula rasa`` (genannt Baufreiheit) gemacht worden. Da können dann die Landschaftsplaner und Großbaumgärtner noch ihr Können zeigen.
    Zu kalt wurde es : Aufwärmung im Aquarium: 1. Ferientag, eine Unmenge an Kindern, viele Besucher mit iPhons - kaum, dass es mal eine Lücke zum Foto gab, speziell, als die Seeschlange kurz sichtbar wurde - wenigstens war zum 2. Mal während meiner letzten Besuche eine Brückenechse sichtbar. Ein gutmeinender Pfleger hatte wohl deshalb ein mäßig gemaltes Pappschild einer Echse hineingestellt.

    Wieder zurück in den Zoo - weiter keine Tiere zu sehen: keine Bongos, keine Nashörner, keine Rappenantilopen. Auf der ehemaligen Hausyakanlage steht jetzt ein Watussibulle.
    Um von der Großbaustelle herauszufinden, ist etwas Glück notwendig: man kommt z.B. zum Antilopenhaus, von dort zum Löwentor muss man aber zurück und ums ganze Antilopenhaus - dort standen dann sogar die Elefanten, mit Weihnachtsbäumen beschäftigt, auch die sibirischen Steinböcke sonnten sich. Dennoch um 12.30 Uhr immer noch -1°C.

    Anbei: reale Brückenechse und Pappschild

    (30.01.2017)
    Michael Mettler:   Das Foto der Panda-Baustelle unter
    www.bz-berlin.de/berlin/mitte/turbo-betonieren-fuer-das-neue-panda-traumhaus
    sieht nicht danach aus, als seien neben den Pandas noch Davidshirsche auf der Fläche der vorherigen Barasingha-Anlage eingeplant. Was von letzterer noch an Gehegefläche übrig bleibt, dürfte doch wohl komplett das zweite Pandagehege werden. Hieß es nicht, die Pandas sollen zur Linken die Milus und zur Rechten die Muntjaks als Nachbarn bekommen? Hatte ich da was Falsches hineingelesen? Oder ist das Pandahaus jetzt in der Verwirklichung weiter in Richtung Antilopenhaus gerückt als es auf dem Entwurf zu sein scheint, siehe hier:
    www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ein-pandaparadies-im-zoo?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9409d289223b384661b8a63dc9ec59a

    Davidshirsche in die Nachbarschaft der Pandas zurückzuholen, würde dann ja die andere Wegseite des bisherigen Hirschreviers und damit bedeuten, dass dort eine andere Hirschart weichen müsste.
    (04.01.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Nach dem Planspiel zum Alfred-Brehm-Haus im Tierpark nun das Planspiel zum Raubtierhaus im Zoo
    http://zoobeobachter.de/planspiel-raubtierhaus-zoo-berlin/#more-230
    Hier finde ich gerade die Idee in den Kommentaren interessant die jetzige Leoparden-Anlage bis in den Teich hineinzuziehen
    Vom Teich dürfte dann nur (wenn dann vielleicht eines Tages auch noch der Aquariumsanbau kommt) nicht mehr viel übrig sein
    (13.12.2016)
    Nikolas Groeneveld:   In der Anlage im Rinderrevier in der einige Zeit ein paar Hinterwälder Rinder vor ihrer abgabe untergebracht waren (ehemalige Yak-Anlage) lebt jetzt ein Watussi-Rind.
    In der Nachttierabteilung ist ein Kugelgürteltier bei den Nachtaffen mit eingezogen.
    (27.11.2016)
    WolfDrei:   und so man früh in der Nachtabteilung ist, kann man beim ``Restarbeitslicht`` u.a. auch die Rostkatzen fotografieren (ohne Blitz natürlich).
    (24.11.2016)
    WolfDrei:   Im Raubtierhaus kuschelten die Ringelschwanzmungos - doch wie bei einem richtigen Ehepaar mit nur einem Zudeck gab es einige ``Lageschwierigkeiten``
    (24.11.2016)
    WolfDrei:   Abschiedsbesuch in diesem Jahr im Zoo: ich dachte zunächst, dort hätten einige Bomben eingeschlagen! Ach nein, nur die Arbeiten am Pandagelände! Bäume existieren nur noch einige am Rande - gab es da keine in der Mitte - etwa bei den Barasinghas? (zumindest 2 weibliche und ein Kalb sah ich dann auf der ehemaligen Serauanlage). Ein gewisser Trost: die Säge-Stümpfe der Bäume waren im Inneren beklagenswert - sicher noch Nachwirkungen auch des Bombenhagels im 2. Weltkrieg. Allerdings werden gehörige Neubepflanzungen notwendig sein! Der Baukran steht direkt am Kreuz alte Miluanlage - Pudugehege - denn: das Puduhaus darf als Denkmalsobjekt nicht ``rückgebaut`` werden - man mag also die gezeichneten ``Zukunftsvisionen`` dort etwas einschränken. Allerdings ist die Hälfte der Puduanlage mit Geflecht geteilt - sicher Abstellfläche . Vom Raubtierhaus gibt es Richtung Elefantentor noch den Südausgang, vom Dreieck Richtung Antilopenhaus (auch gesperrt) geht noch ein schmaler Weg Richtung Löwentor.
    Diesmal (2 Stunden hatte ich nur) waren selbst viele Säugetier- Anlagen leer - von den Vogelhäusern oder -Anlagen ganz abgesehen.
    Greifvogelanlage: noch kann man ja nicht in den Innengang einsehen, auf der Süd- (Eulen-)Seite sind alle Gestänge abmontiert - nur eine Anlage künftig? (Bild anbei).
    ``Tierisch? war also nicht viel los - nur der Sitatungabock sorgte für Nachwuchs.

    (24.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   In den alten Zoowegweisern steht das der Chinesische Pavillon (Tempel) durch ein Dach aus gelben Ziegeln und blaurotgoldene Holzsäulen geschmückt war.
    Ich finde es schade das man den Chinesischen Pavillon anscheinend nicht in seinen ursprünglichen Farben wiederaufbauen will.
    Aber es ist natürlich schön das man ihn überhaupt wieder aufbauen will.

    (17.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Neues zur Panda-Anlage
    http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/pressemitteilungen/plaene-zum-reich-der-pandas
    (17.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Noch eine Baustelle: Das Giraffenhaus. Hier war am Sonntag das ganze Gebäude gesperrt, im Innern war ein Baugerüst zu erkennen.
    Außerdem Interessant: Ein Graureiher, der sich mitten auf dem Besucherweg eine Maus fing.
    Bei den Brückenechsen habe ich am Samstag ebenfalls ein Tier gesehen.
    (07.11.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Anscheinend nicht nur im Winter, bei meinem Besuch im September sah ich Kolkraben an Fleischresten auf der Anlage der Afrikanischen Wildhunde.
    (06.11.2016)
    WolfDrei:   Australische Wasseragame - ein großes Tier!
    Ansonsten war auch eine Brückenechse sichtbar - ``ganzkörperig``
    (06.11.2016)
    WolfDrei:   Kolkrabe und Nebelkrähen (nicht alle auf dem Bild)
    (06.11.2016)
    WolfDrei:   Dass der Zoo im Winter von Nebel-und Rabenkrähen überschwemmt wird, ist ja keine Überraschung - aber nun auch Kolkraben? im Umland sind sie ja anzutreffen - hier aber beschäftige sich einer mit dem Schwanz der Warzenkeilers, dazu dann ein Vogel auf der Wolfsanlege mit einem Fleischstück, umlagert von einigen halb so großen Nebelkrähen.
    (06.11.2016)
    WolfDrei:   Ein ``Stück`` Wasserreh
    (06.11.2016)
    WolfDrei:   Pardon: bei den Kunstfelsen meinte ich natürlich nicht die Pinguinanlage sondern die Flamingoanlage (Zwergfl. etc)
    Prinz-Alfred Hirsch
    (06.11.2016)
    WolfDrei:   Hatte heute ein ``Geschäftstreffen`` im Zoo, aus diesem Grunde schaute ich nicht in jede Ecke. Die Abrissarbeiten im Hirschrevier sind im Gange . Hier zunächst das Barasingha-Miluhaus. Die Ersteren waren zwar im neuen Gelände ausgeschrieben, trotz zweimaligen Vorbeischauens aber nicht existent. Dafür waren für 30 Sekunden die P-A-Hirsche kurz zu sehen , auch die Wasserrehe.
    Etwas irritiert war ich bezüglich der Kunstfelsgestaltung - da ist die Anlage der Präriehunde im TP ``natürlicher``. Ich rede noch nicht einmal von der seltsamen Überfelsung der richtigen Felsen: irgendwie eine recht eintönige Gestaltung der ``Steinormationen`` - Greifvogelfelsen, Pinguinanlage etc. (Beispiel anbei)
    Nach ersten Sonnenstrahlen im Zoo gegen 12 Uhr dann ein überfülltes Aquarium (na ja, das besucht man auch nicht am Sonntag - trotz ``verkaufsoffenen Sonntages). Neu dort für mich eine australische Wasseragame und ein ``Fünfkielschwarzleguan`` , dessen weitaus größerer Arten Bruder seit ca 3 Monaten im Tierpark ist (seinerzeit im Zoo zusammen mit den Nashornleguanen)

    (06.11.2016)
    Michael Mettler:   Der Blässbock steht bereits länger auf der Anlage, habe ich bei meinem Besuch vor sechs Wochen schon dort gesehen. Wieso wird diese Anlage nur provisorisch besetzt? Zwar soll die andere Wegseite (Nashornhaus-Seite) zukünftig ein Australien-Komplex werden, aber laut dem ZEP-Zooplan bleiben die Erdhaus-Anlagen davon unberührt. Wartet der Zoo auf zusätzliche Okapis, um die Anlage wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen?
    (05.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Außerdem ist auf der Anlage am Erdhaus auf der vorher ein junger Defassa-Wasserbock lebte jetzt ein Blessbock untergebracht
    Auf der Anlage gegenüber der Säbelantilopen auf der vorher Lamas untergebracht waren leben nun zwei Alpakas
    In den ehemaligen Fossakäfigen leben sogar zwei Ozelots (Mutter und Tochter) das Männchen lebt nun allein in den beiden anderen Käfigen
    Bisher wird die ehemalige Anlage für Java-Leoparden noch nicht für die Ozelots mitgenutzt (falls man das bis zu ihrer Abgabe überhaupt noch plant)
    Die ehemalige Panda-Anlage ist unbesetzt, der Ameisenbär ist ausgezogen

    (05.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Vor einem der neuen Kassenhäuschen (das erste wenn man aus Richtung Zooverwaltung kommt) steht ein Bauzaun
    Damit fallen also gleich 4 Kassenschalter weg, aber das sollte im Herbst/Winter nicht so schlimm sein
    Die abgesperrten Wege rund um die Baustelle Panda-Anlage wurden asphaltiert ich nehme an um die Wege zu schonen wenn man auf ihnen jetzt sehr viel mit schweren Fahrzeugen unterwegs ist
    Unter dem Asphalt befinden sich aber Planen so das man den Asphalt später wieder leichter entfernen kann
    Ich hab im übrigen heute mal eine Pflegerin gefragt warum einige Hinterwälder-Rinder am Streichelzoo untergebracht sind und andere noch im Rinderrevier
    Die Antwort : die Hinterwälder-Rinder die noch im Rinderrevier stehen sollen bald abgegeben werden
    (04.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Auf der Internetseite des Zoos findet sich jetzt zudem unter Aktuelles (Wir bauen für Sie) ein kleiner Text zum Umbau des Raubtierhauses
    Laut diesem Text soll der Umbau Anfang nächsten Jahres beginnen und 2018 abgeschlossen sein (Nach der notwendigen Modernisierung sollen in 2018 natürlich viele Tierarten zurückkehren heißt es dort in etwa)
    Visualisierungen finden sich unter der Rubrik Wir bauen für Sie wie schon bei vorherigen Projekten auch zum Raubtierhaus nicht
    (31.10.2016)
    Oskar Schwitters:   Auf der Homepage gibt es nun einen \"Pandablog\", der über die Vorbereitungen der Pandahaltung informiert.
    www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/blog-page/1
    (31.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Projekt Panda schreitet voran : auf der Facebookseite des Zoos hatte ich schon gelesen das die Vorbereitungen für die Baustelle laufen
    Vor den ehemaligen Anlagen für Barasinghas,Axishirsche,Wasserehe(am Grünen Hirschhaus),Davidshirsche und Wasservögel steht Bauzaun allerdings ohne Sichtschutz man kann also sehr gut sehen was dahinter passiert
    Es ist aber nicht viel passiert außer das viele Löcher gegraben bzw. geböhrt wurden
    Die Dreisternpromenade wurde großräumig abgesperrt vom Antilopenhaus bis zum Raubtierhaus ist eigentlich die gesamte Grünfläche gesperrt
    Am Kleinraubtiertrakt des Raubtierhauses wurde sogar der komplette Weg gesperrt und damit einer der Hauptwege diese Sperrung zieht sich wie gesagt hoch bis zum Antilopenhaus auch wenn man am Affenhaus noch einen Durchgang hat
    Ansonsten ist auch ein Teil des Weges an der Löwenanlage abgesperrt durch diese Sperrung gibt es vom Ausgang des Raubtierhauses am Kleinraubtiertrakt keinen Durchgang
    Auch ein Teil des Besucherweges an der Muntjakanlage (der Teil der zur Puduanlage zeigt) wurde abgesperrt ich habe gelesen das der Besucherweg dort verbreitert werden soll dadurch werden wohl einige Außenanlagen der Muntjaks dran glauben müssen
    Ich hoffe dass das jetzt nicht zu unübersichtlich formuliert war
    Abgesehen von der Bautätigkeit für die neue Pandaanlage :
    In den ehemaligen Käfigen für Fossas lebt jetzt ein Ozelot
    Die arbeiten mit Kunstfels an den Flamingovolieren sind vorangeschritten auch die Rückwand einer Außenvoliere der Fasanerie wurde mit Kunstfels verkleidet
    Vom Uferweg aus konnte ich durch ein Fenster sehen das die Wand einer Innenvoliere der Fasanerie mit Regenwaldkulisse bemalt wurde
    Die Alpakas haben ein Jungtier
    Leider verschwindet am Greifvogelfelsen weiterhin Naturfels hinter Kunstfels
    Ich weiß nicht ob hier schon jemand erwähnt hat das die Schopfkarakaras mit in die Voliere der Andenkondore gezogen sind
    Es gibt jetzt eine Verbindungsbrücke aus Holz zwischen den beiden Landflächen der Seehundanlage (ich weiß aber nicht ob die bleibt oder nur vorübergehend dort steht sie ist nämlich nicht befestigt)
    Einige Hinterwälder Rinder sind inzwischen in die Anlagen am Streichelzoo umgezogen ein paar stehen aber noch im Rinderrevier
    (28.10.2016)
    Oskar Schwitters:   Der Bau der Panda-Anlage beginnt in Kürze, das Raubtierhaus wird ab Anfang nächsten Jahres umgebaut:

    www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/wir-bauen-fuer-sie

    (28.10.2016)
    Michael Mettler:   Die zweite Bullenanlage des Elefantenhauses ist vermutlich deshalb nicht zur Bullenhaltung genutzt worden, weil es seit Hauseinweihung immer nur höchstens einen Bullen im Zoo gab (und einige Jahre zwischendrin - nach dem Afrikaner Salim und bis zum Beginn der bis heute anhaltenden Asiatenbullenhaltung - überhaupt keinen). Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, müssten alle drei Berliner Nashornarten mehr oder weniger lange Gastspiele auf den eigentlichen Bullenanlagen des Elefantenhauses gegeben haben. Die beiden afrikanischen Arten ganz sicher (Spitzmaulnashörner schon nach Bau des Hauses, denn das Nashornhaus gab es damals noch nicht), von den Panzernashörnern wurden m.E. die im Zoo geborenen Tiere nach Trennung von der Mutter bis zu ihrer Abgabe im Elefantenhaus untergebracht. Flachlandtapire müssten auch zeitweise dort gelebt haben (vielleicht, weil eine der Tapiranlagen am Nashornhaus für die Okapihaltung zweckentfremdet wurde?).

    Gekachelte Fassaden und Innenwände waren typisch für die 50er-Jahre-Architektur, nicht nur in Zoos. Viele Geschäftsfassaden z.B. waren mit großen Kacheln und/oder Mosaikfliesen verkleidet, oft hat man Vorkriegsbauten auf diese Weise nach dem Krieg optisch modernisiert (wie das Frankfurter Elefantenhaus). Vielleicht hatte man nach den langen Jahren des Krieges mit seinen Zerstörungen und seinem Schmutz einfach große Sehnsucht nach glänzenden, hygienisch wirkenden (im doppelten Sinn!) Flächen. Und auch der Farbengeschmack wandelt sich ja nach der herrschenden Mode. Vielleicht sollte das damalige Gelb \"sonnig\" wirken und das Grün \"waldig\" (aus letzterem Grund verwendete man jedenfalls in verschiedenen Zoos gern grüne Fliesen für Affen-Innenkäfige).
    (27.10.2016)
    Jan Jakobi:   Hlambamans und Kuababa lebten ab 1979 auf der besagten Bullen-Anlage.
    Kurz vor seinem Tod zog der Bulle wieder ins Nashornhaus I, wo er im Januar 2002 starb.
    .
    Hat jemand Fotos/Dias von ihm auf besagter Bullen-Außenanlage?

    Draußen häßlich gelbe Kacheln, drinnen die türkisfarbenen Kacheln.
    (27.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi vielen Dank für die Antwort
    Ich dachte mir immer das es eigentlich nur das Elefantenhaus sein kann denn sonst steht an der Stelle ja nichts anderes.
    Ich wüsste auch das das Elefantenhaus bis Ende der 80er eine Fassade aus Kacheln hatte (wie ich finde ziemlich hässlich).
    Nur finde ich das das Dach auf diesem Bild etwas seltsam aussieht deshalb war ich mir nicht sicher um welches Gebäude es sich handelt.
    Die Bilder die ich kenne zeigen allerdings nur gelbe Kacheln wo waren noch türkisfarbene Kacheln angebracht?
    Im Zoowegweiser von 1956 steht das es früher im Haus noch grüne Kacheln gab (diese hat man dann wohl bei Umbaumaßnahmen später wieder entfernt).
    Der Breitmaulnashornbulle lebte ja noch bis Ende der 90er Jahre.
    Er war ja zuletzt im Elefantenhaus untergebracht weiß jemand auf welcher Anlage er gehalten wurde?
    (27.10.2016)
    Jan Jakobi:   Die Nashörner sind die Breitmaulnashörner Hlambamans (rechts) und Kuababa.

    Im Hintergrund siehst du die Nordseite des Elefantenhauses (links Herden- und rechts Bullen-Außenanlage).
    Letztere wurde allerdings so gut wie nie als solche benutzt. Den Grund kenne ich leider nicht.
    In der Mitte ist der Wirtschaftszugang des Elefantenhauses.
    Das Elefantenhaus bekam 1988/89 eine Klinkerfassade, darunter befinden sich übrigens heute noch die gelben und türkisfarbenen Kacheln.

    Anbei eine Luftaufnahme aus dem BONGO von 1989.
    Ich würde sagen es ist die Anlage (3. Anlage von \"unten\") auf der bei meinem September-Besuch Jhansi war.
    Die große Anlage ganz unten wurde ungefähr in der Mitte geteilt, heute links (hinten) Mutter-Kind- und heute rechts (vorne) Panzernashorn-Anlage. Die beiden Anlagen \"dadrüber\" sind weitesgehend original.
    (26.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Hier ein Foto aus dem Zoowegweiser von 1966.
    Weiß jemand auf welcher Anlage die Nashörner sich befinden?
    Ich kann das Gebäude im Hintergrund nicht zuordenen.
    (26.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Michael Mettler soweit wie ich das beobachtet habe wird der Kunstfels über den ganzen Naturfels gesetzt also verschwindet der Naturfels optisch dahinter.
    Ich hoffe auf jeden Fall das die Davidshirsche in den Zoo zurückkehren ich würde es aber auch nicht verstehen wenn das nicht der Fall sein sollte.
    (26.10.2016)
    Michael Mettler:   Bei der ursprünglichen Vorstellung der Planung hieß es zumindest, dass Davidshirsche und Muntjaks die rechten und linken Nachbarn der Pandas sein werden.

    @Nikolas: \"... über die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt\" - heißt das, die Naturfelswände werden mit Kunstfels aufgestockt, oder werden sie mit davor gesetztem Kunstfels verkleidet, verschwinden also optisch dahinter??
    (26.10.2016)
    Tim Sagorski:   Ist es eventuell möglich, dass die Milus vorübergehend in den Tierpark gehen, weil die Hirsch-Allee ein \"Panda-Upgrade\" bekommt?

    Könnte mir vorstellen, dass die Milus nach Abschluß der Bautätigkeiten wieder in den Zoo zurückkehren, da sie ja, genau wie die Pandas, ein Musterbeispiel für die chinesische Tierwelt darstellen.
    (26.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen wird aktuell viel mit Kunstfels gebaut über die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt.
    Ich bin ja eigentlich ein großer Freund von Kunstfels aber wenn man Naturfels für Kunstfels weichen lässt kann ich das nicht nachvollziehen.
    Der Wüstenbussard und der Königsgeier sind entweder abgegeben oder hinter den Kulissen, die Voliere am Uferweg ist wieder mit Dampfschiffenten besetzt.
    Die Backsteinrückwand der Flamingovolieren an der Fasanerie wird momentan mit Kunstfels verkleidet.
    Die Flamingos befinden sich während der Bauarbeiten im Haus.
    Der Innenteil der Fasanerie ist weiterhin geschlossen (ich meine durch ein Fenster auch dort arbeiten mit Kunstfels gesehen zu haben).
    Die Milus sind weg laut Zootierliste wurden sie in den Tierpark abgegeben.
    Milus gehören für mich zu den wenigen Arten die ich in beiden Einrichtungen halten würde, immerhin spielt der Zoo Berlin ja eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte dieser Hirschart und der Tierpark hat seine Zeitschrift Milu.
    Im Masterplan für den Tierpark steht nichts von Milus also scheint man ihre Haltung langfristig aufgeben zu wollen (es sei denn an diesen Plänen hat sich nochmal was geändert).
    (25.10.2016)
    Klaus Schueling:   Berliner Panda-Plan wird konkreter

    Pressemeldung:
    Vertragsinhalte in Peking und Chengdu abgestimmt

    Welche Bambussorten den Großen Pandas am liebsten sind, sogar wie dick ein Bambusstamm sein sollte, damit sie dem seltenen Bambusbären schmecken, haben der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Bruckmann und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem auf ihrer China-Reise vom 13. bis 17. Oktober erfahren. Der Aufsichtsratsvorsitzende und der Zoodirektor hatten die lange Reise angetreten, um zunächst in Peking die abschließenden Vertragsgespräche mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) und der State Forestry Administration (SFA) zu führen und später in Chengdu die Panda-Aufzucht-Station zu besuchen.

    ?Auf der Agenda standen die letzten Vertragsverhandlungen und die Abstimmung der Gehegedetails. Welches Pandapärchen es tatsächlich sein wird, werden wir erst bei Vertragsunterzeichnung in den nächsten Wochen entscheiden?, verrät Dr. Andreas Knieriem. ?Aktuell wird die Baustelle vorbereitet, so dass wir schnellstmöglich mit dem Bau der sehr attraktiven 5.280 m² großen Panda-Landschaft beginnen können.?

    Nach den Vertragsgesprächen freuen wir uns noch mehr auf den Spatenstich im November 2016?, schwärmt Frank Bruckmann. ?Dem Einzug der Pandas steht nun nichts mehr im Wege und die Besucher unseres Zoos können sich schon jetzt darauf freuen, die Pandas im Sommer 2017 begrüßen zu dürfen. Bis dahin wird weiterhin ein intensiver Austausch zwischen Berlin und Chengdu stattfinden?, verspricht der Aufsichtsratsvorsitzende.

    Weitere Berliner Zoo-Mitarbeiter werden nach China reisen, um sich auf einer Konferenz für Pandazucht in Chengdu mit den chinesischen Kollegen auszutauschen. Dabei stehen die Haltung, Pflege und Zucht der Pandas im Mittelpunkt.
    (19.10.2016)
    Jan Jakobi:   Die Info steht im Buch \"Mit Faltern begann\'s\" von Katharina Heinroth.

    (02.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank für die Information ich hatte mich auch schon gefragt warum man die Pläne nicht so realisiert hat.
    Ich bin auch ganz froh darüber das man für ein neues Elefantenhaus nicht das halbe Hirschrevier platt gemacht hat.
    (02.10.2016)
    Jan Jakobi:   Der Plan landete wegen der alten Bäume im Hirsch-Revier in der Schublade.
    Das Elefantenhaus wurde 1954/55 auf der Fläche zwischen Straußenhaus und Kleinem Raubtierhaus errichtet.
    (02.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Seit kurzem befindet sich ein Zooführer von 1951 durch den Zoo Berlin in meinem Besitz.
    Darin steht das man das neue Elefantenhaus nach dem Krieg ursprünglich im Hirschrevier hinter dem Springbrunnen auf der Fläche des Grünen Hirschauses errichten wollte.
    Man hoffte damals darauf den Bau bis zum Winter 1951 beendet zu haben.
    (02.10.2016)
    Jan Jakobi:   Die beiden Jungbullen Dayo und Hodari werden bald abgegeben, deswegen die beiden Transportkisten.
    (23.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen wird mit Kunstfels gebaut, ich bin wirklich gespannt was daraus am Ende wird.
    Auf der Website des Zoos heißt es das die Bauarbeiten bis Mitte 2017 dauern sollen.
    Ansonsten stehen am Nashornhaus 2 Transportkisten auf der vorderen Außenanlage.
    (23.09.2016)
    Jan Jakobi:   Am Montag kam das langerwartete Baby von Jhansi tot zur Welt. Für Jhansi war es das 4. Baby.
    https://www.facebook.com/zooberlin/?ref=py_c

    Fast auf den Tag genau hatte Narayani im Alter von 20 Jahren eine missgebildete Totgeburt.
    Für sie war es das 1., eventuell sogar das 2., Baby.
    Leider kann ich die Quelle für das 1. Kalb immer noch nicht aus dem Ärmel schütteln.

    Vom früheren Paar wurde die Kuh Miris 2 mal erfolgreich auf Hochzeitreise nach Basel zu Arjun geschickt.
    Ihr 3. Kalb wurde von ihrem Partner Gauhati gezeugt, leider erkrankte Miris danach an einer chronischen Gebärmuttererkrankung und wurde nicht mehr schwanger.

    Anbei ein Foto von Jhansi von letzter Woche Mittwoch (14.09.), da war sie noch hochschwanger.
    (22.09.2016)
    Jan Jakobi:   Ich war am 14.09. und 16.09. im Zoo.
    Anbei der Waldren-Hirsch mit gefegtem Geweih.
    (22.09.2016)
    Michael Mettler:   Vorgestern war ich im Zoo, fünf Jahre nach meinem letzten Besuch wurde es langsam mal wieder Zeit - das Vogelhaus habe ich in seinem Erstzustand komplett verpasst... Neben zoologischem Aktualisierungsbedarf stand im Vordergrund, mir verschiedene Bereiche noch mal anzusehen, bevor sie umgebaut werden - vor allem das schön grüne, abwechslungsreich besetzte \"Erweiterungsgelände\", das ja überwiegend schlichtem Grau weichen muss... ;-)

    Für die zukünftige Panda-Anlage herrscht schon fast Baufreiheit: Axishirsche habe ich nicht mehr gesehen (auch das Schild fehlte, an anderer Stelle im Zoo entdeckte ich sie nicht), die Barasinghas fand ich im Absperrgehege der früheren Serau-Anlage im Erweiterungsgelände, an der sie auch bereits beschildert sind. Im betroffenen Gehegekomplex stehen also derzeit nur noch Davidshirsche (0,3 im angestammten Gehege gesehen), Wasserrehe (nicht gesehen) und Pudus (vier gesehen) sowie im \"Rundbau\" die China-Muntjaks. Auch die links daran angrenzende Wasservogelanlage, auf deren Fläche der Chinesische Musikpavillon entstehen dürfte, war unbesetzt. Soll dann eigentlich der Seelöwenbrunnen demontiert werden, der ja in der Sichtachse vom Elefantentor in Richtung Chinapavillon letzteren optisch verdecken würde?

    Der Greifvogelbereich ist komplett außen herum abgesperrt (übrigens auch der Zugang zum Schweinehaus, dessen Außenanlagen aber normal besetzt waren), aus dem Volierenbestand sah ich Bartkäuze in zwei Außenkäfigen des Raubtierhauses (neben den Tayras) sowie die unten schon berichtete Königsgeier-Wüstenbussard-Kombi am Uferweg. Schade, dass ich mir nie aufgeschrieben habe, was ich in dieser Voliere seit ihrer Errichtung schon alles gesehen habe - \"gefühlt\" war es bei jedem Besuch ein komplett ausgetauschter Besatz... Am Uferweg sind jetzt auch die Alpakas untergebracht, in einer der Laufvogelanlagen an der Rückseite der Fasanerie. Im aktuellen Zooplan ist im Greifvogelbereich eine kuppelförmige Rundvoliere eingezeichnet - nur Phantasie oder tatsächliches Projekt?

    Die Bantenganlage, durch den Spielplatz ziemlich abgehängt an einer Pseudo-Sackgasse gelegen (sofern man nicht durch den Spielplatzsand waten will), wird anscheinend nur selten von Besuchern aufgesucht - ihre Bewohner schienen sich jedenfalls über meine Anwesenheit ziemlich zu wundern. Auch die Reaktion der Rotbüffel im davor gelegenen Gehege passte dazu. Als ich ihr Gehege entlang der Schweinehausseite passierte, interessierten sie sich nicht für mich; als ich dann, statt geradeaus zum Hauptweg weiterzugehen, um ihr Gehege herum in Richtung Bantengs abbog, bekam ich plötzlich die volle Aufmerksamkeit der gesamten Gruppe...!

    Der Streichelzoo hat zwar durch den Einsatz von Holz mehr Stimmung gewonnen, andererseits wirkt die Häufung von Pfosten und Balken optisch etwas erdrückend (gesteigert dadurch, dass das Holz noch hell leuchtet - mit etwas Patina wird das wohl gemildert werden). Immerhin gibt es zudem jetzt mehr Zaunfront darin als früher. Vielleicht wäre es schöner gewesen, den einen oder anderen Kleinstall samt Vorgehege aufzulösen und für dessen Besatz die vergrößerte Eselanlage als Absperrmöglichkeit mitzunutzen.

    Besonders gespannt war ich natürlich auf das neue Vogelhaus, dessen quarantänestationsartigen Erstzustand ich leider (oder glücklicherweise?) nur von Fotos her kannte. Mein gewonnener Eindruck ist dabei zwiespältig. Die Innenvolieren und der Afrika-Flugraum gefallen mir gut, der Asien-Flugraum war leider wegen Renovierungsarbeiten (?) gesperrt und deshalb für mich nicht bewertbar. Auch die Artenzusammenstellung ist nicht schlecht. Manche Arten sind zwar altgewohnte Nicht-Besonderheiten, aber vor dem Hintergrund, dass Zoos auch bei solchen Arten zunehmend auf Eigenversorgung durch Zucht achten müssen, ist ihre Haltung für mich nachvollziehbar. Weniger gefallen mir die Außenvolieren. Vermutlich bedingt durch die geringe Tiefe, in der sich ja auch noch ein Pfleger unfallfrei bewegen können muss, fehlt es in etlichen an Sitzmöglichkeiten auf Ästen. Den Vögeln bleibt dann - schautechnisch unbefriedigend - vor allem die Kunstfels-Oberkante direkt unter dem Deckengitter als Sitzmöglichkeit.

    Mit dem Auge eines Normalbesuchers betrachtet erscheint mir das Haus als etwas monoton gestaltet. Beim Wechsel von einem Erdteiltrakt in den anderen kann leicht die Frage aufkommen \"War ich hier nicht schon?\". Bei meinem Besuch waren zudem trotz guten Wetters die meisten Durchflüge in die Außenvolieren geschlossen (ohne dass dort sichtbare Pflegearbeiten stattfanden), so dass man außen gefühlte Kilometer entlang vogelleerer, ziemlich einheitlich gestalteter Käfigkurven entlang lief. Da bot das alte Vogelhaus innen wie außen baulich mehr Abwechslung...! Wobei das natürlich bei einem Zoo, der Artenreichtum zum Konzept hat, zugegebenermaßen \"Jammern auf hohem Niveau\" ist.

    Gut gefallen hat mir auch die Neugestaltung der Reptilienhaltung im Terrarium. Der Effekt der geschickten Innengestaltung der Terrarien, die entlang einer Reihe grenzenlos ineinander überzugehen scheinen, ist verblüffend. Nun sind die Trennscheiben natürlich noch neu - Kratzer und Verschmutzungen durch die Tiere werden die Wirkung im Laufe der Zeit sicher etwas dämpfen. Aber selbst dann sieht es allemal besser aus als mit den früheren Sichtbetonkulissen und Kunststoff-Stegplatten-Trennwänden. Erfreulich auch, dass die großen Riesenschlangen nicht mehr auf nacktem Gestein leben müssen wie in ihrer früheren Anlage neben der Cafeteria. Die neue Madagaskaranlage dort gefällt mir gut, obwohl sie mit ihrem Besatz Strahlenschildkröte/Madagaskarleguan/Schildechse \"gefühlt\" eigentlich schon \"Erdmännchenstatus\" in der Zoolandschaft hat - nur das ansonsten unvermeidliche Pantherchamäleon als Oberbesatz fehlte noch ;-)
    (22.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Seelöwenbulle Enzo hat ein Implantat zur Verhütung bekommen.
    Mit ihm soll nicht mehr gezüchtet werden weil sonst die Gefahr bestehen wurde das seine Gene in der europäischen Zoopopulation überrepräsentiert sind.
    (02.09.2016)
    WolfDrei:   Waldmurmeitier
    (29.08.2016)
    WolfDrei:   5 auf einen Streich: Pudus
    (29.08.2016)
    WolfDrei:   Temperatursturz von 36°C (Rekord in Schöneberg/Berlin) auf ca 21°C. Und früh sollte man im Nachttierhaus sein, sind dann doch die Arbeitslichter teilweise noch an - und Glück muß man haben - siehe die Rostkatze - aber auch die Wickelbären waren schon agil (sonst kaum zu sehen). Schön leer war es - bis ca 11 Uhr. Dann aber: 5 Pudus auf einen Schlag - sonst sehe ich einen höchstens alle 3 Monate! Auch das Waldmurmeltier sah ich im Zoo erstmals (das 1. Mal überhaupt 1972 in Prag).
    Neu scheinen die Gelbhalsfrankoline zu sein - in den Außenanlage der alten Fasanerie - ansonsten sind die Volieren innen jetzt abgesperrt. Im Aquarium war eine Brückenechse vor dem Loch gut sehbar. Alles in 3 Stunden.
    Jungtiere gibt es bei den Wongatauben und den Zwergrohrdommeln. Leider gibt es wohl bei den James-/ Anden- und Zwergflamindos keine Nestbauaktivitäten.
    Beim Greifvogelbau ist offensichtlich der Gesamtfelsen in Arbeit - aber was dann? In der großen Voliere am Kanal ist das Kondorküken schon so groß wie die Eltern.
    Im Aquarium ist die Reptilienetage mit Krokodilhalle nun voll geöffnet - gute Arbeit. Demgegenüber diskutierten Pfleger im Vogelhaus, wie sie überhaupt verhindern können, dass Spatzen eindringen bzw. wie schon Daseiende wieder herausexpediert werden können.

    (29.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Heute sagte eine Besucherin im Tropenaffenhaus einem Pfleger das ein Greifvogel gegen eine Scheibe geflogen ist.
    Im Mandrillaußengehege lag ein Habicht, der sich nicht mehr bewegte (er atmete aber noch).
    Der Pfleger wollte nun mithilfe seines Kollegen die Mandrills ins Innengehge locken um den Vogel aus dem Gehge zu holen.
    Während der Pfleger ins Haus zurückging setzte sich der Vogel der zuvor auf den Rücken gelegen hatte hin, die Mandrillweibchen gingen ein paar mal an ihm vorbei näherden sich dem Habicht aber nicht weiter.
    Anders handelte das Männchen es ging auf den Vogel zu und versuchte ihn zu greifen, der Habicht versuchte zu fliehen und flog in Panik ein zweites mal gegen die Scheibe und landete natürlich wieder auf dem Boden der Freianlage.
    Das Mandrillmännchen lief wieder auf den Vogel zu beim Versuch ihn zu greifen hob der Habicht allerdings in die andere Richtung ab und flog auf den nächstgelegenen Baum.
    Der Vogel hatte sich also selbst aus seiner Notlage befreit.
    (28.08.2016)
    Jan Jakobi:   Überraschung im Nashornhaus I: Jhansi ist laut B.Z. hochschwanger!

    Die Quelle für das erste Kalb von Narayani kann ich leider immer noch nicht aus dem Ärmel schütteln.
    Ich bin mir sicher das ich schon mal davon gelesen habe, bevor ich im EleWikis-Forum davon las.

    Hier nochmal meine Frage bzw. der Grund der Frage: War das Kalb von 2007 Narayanis erstes Kalb?

    Ich habe im EleWikis-Forum folgende Info gefunden, demnach war es das zweite Kalb:

    \"Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regulären Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mußte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anfänglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mißgebildet und hatte nur ein Auge , dafür aber mehrere Kieferäste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut überstanden . Es war übrigends schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des Fötus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht!\"

    Quelle: Thread \"Nashörner in Berlin\"/EleWikis-Forum/17.09.2007


    (26.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen stehen immer mehr Baugerüste.
    Im Streichelzoo wurden die Holzfiguren von Hans im Glück frisch gestrichen, es sind auch noch neue Figuren hinzugekommen.
    Die Hinterwälder-Rinder sind immer noch nicht in ihr altes Gehege zurückgekehrt.
    (26.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Anscheinend kommt den Umbau am Greifvogelfelsen betreffend endlich mehr Bewegung in die Sache.
    Die Weißkopfseeadler sind aus ihrer Voliere ausgezogen, die WG um Schildrabe,Kappengeier,Gaukler und Schmutzgeier ist jetzt zwischen den Bartkäuzen und Geierraben eingezogen.
    Königsgeier und Wüstenbussard befinden sich jetzt in einer Voliere am Uferweg.
    (12.08.2016)
    Ronny:   Ja, wird man. Es sollen auf dem Bärenfelsen nur noch Eisbären und Lippenbären gehalten werden.
    (10.08.2016)
    Oliver Muller:   D.h. man wird die Haltung von Kragenbären auslaufen lassen?
    (10.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Braunbärin Siddy ist in den Wuppertaler Zoo umgezogen, dort erwarten sie Braubärin Brenda und zwei Arktische Wölfe.
    Ich hoffe das die Braunbären als Wappentier Berlins irgendwann in den Zoo zurückkehren.
    Ich glaube aber eher das man in Zukunft auf sie verzichtet und dass nach dem tod des letzten Kragenbären (dieser bewohnt jetzt nämlich die ehemalige Braunbärenanlage) Wölfe und Eisbären an ihrer Stelle eine neue Anlage bekommen.
    Damit würden dann langfristig Eisbären im Zoo und im Tierpark gehalten werden.
    Aber ich denke das es momentan eine gute Lösung ist den sowohl Braunbär als auch Kragenbär haben durch den Umzug mehr Platz.
    (09.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Heute nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Besuch im Zoo.
    Zum scannen der Jahreskarte brauchte das Gerät am Drehkreuz ein paar Anläufe bis es dann letztendlich beim vierten oder fünften mal doch noch meine Jahreskarte akzeptiert hat und mir einlass gewährte.
    Im Streichelzoo wurden viele Zäune entweder neu angestrichen oder durch Holzzäune ersetzt.
    Die Hinterwälder-Rinder sind noch nicht in ihr altes Gehege zurückgegehrt.
    Die Anlage der Rotbunten Hausschweine wurde nicht vergrößert, ich finde sie ziemlich beengt.
    Der direkte Zugang vom Streichelzoo zur Küstenvoliere wurde geschlossen und bepflanzt und die Innenanlage der Kaninchen ist jetzt durch Fenster für Besucher einsehbar.
    Ich fand neben der Anlage für Laufenten einen ausgehölthen Futterautomaten in den Besucher Müll reingeworfen hatten.
    Ich verstehe zwar nicht so ganz warum ein ausgehöhlter Futterautomat im Streichelzoo an einer Wand hängt, aber als Mülleimer sollte er sicherlich nicht genutzt werden.
    Ansonsten ist der begehbare Innenteil der Fasanerie für Umbauarbeiten gesperrt.
    (03.08.2016)
    Hannes Lueke:   Wow was Geld ausmachen kann
    Ich kenne da einen Tierpark im Berliner Raum der braucht länger um eine Präriehundanlage zu bauen
    (29.07.2016)
    Mark Meier:   Heute wurde nach 8 Monaten Bauzeit und 4 Mio Investitionen der neue Eingangskomplex am Löwentor übergeben.
    (29.07.2016)
    WolfDrei:   Nach der schon unter `` Tierpark Berlin`` gekennzeichneten Zoo-App ist in Erweiterung der Veröffentlichung heute eine Fassung in der ?Berliner Morgenpost? erschienen. Es werden zwar 6 Touren verzeichnet, die speziell mit einer Abbildung gekennzeichnete Tour, offensichtlich für den ONB, läuft wie folgt ab und nennt sich ?Morgenpost-Tour?.

    Flamingo - Elefant - Affe - Löwe - Zebra - Pinguin - Lippenbär - Eisbär - Flusspferd - Steinbock - SCHLUSS.
    Die belebte Welt ist damit gekennzeichnet.

    Damit haben wir jene Tiere, die es eigentlich nur auszustellen gilt. Andere Zoos könnten sich danach richten, insbesondere größere Städte, die glauben auch einen Zoo aufbauen zu wollen. - :)

    (29.07.2016)
    WolfDrei:   Laut Radio Berlin - Brandenburg ist heue nach Umbau der Streichelzoo wieder eröffnet worden
    (24.07.2016)
    WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch das Aquarium:
    Mittlerweile ist auch die rechte (westliche) Seite der Reptilienausstellung nach Umbau eröffnet, doch ist der Besatz noch ausbaufähig: einige Basilisken, mehrere Sumpfschildkrötenarten. Highlights sind Salomonenskink und besonders Fidjileguan, 2 kleinere innenständige Anlagen sind noch unbesetzt. Die große Anlage an der Seite, seinerzeit für mich von Bedeutung durch die Ausstellung der Kragenechsen, beherbergt nur grüne Leguane. Die seitliche Panoramascheibe mit Einblick in die Crocohalle wurde mit Kunstfels drapiert. In der Halle selbst wird noch gearbeitet. Da man offensichtlich Platz für Arbeitsmaterialien benötigt, ist nunmehr die schon fertiggestellte Ostseite gesperrt. Im Erdgeschoß (Fische) fielen viele kleine Schlammspringer auf, deren Zahl zuletzt gegen 2-3 Fische ging.

    (21.07.2016)
    Michael Mettler:   \"Känguru & Ente, Ameisenbär & Affe: In keinen anderen deutschen Zoos gibt es mehr tierische Wohngemeinschaften als in Berlin. (...) 14 WGs gibt es schon, die 15. ist gerade in Vorbereitung. \" (http://www.bz-berlin.de/berlin/die-lustigsten-tier-wgs-von-zoo-und-tierpark)

    Ich will ja nicht hoffen, dass das auf einer offiziellen Aussage der Zoo-/Tierparkleitung beruht, sondern der Superlativ nur ein Hirngespinst der Zeitung ist. Denn eine solche, offenbar sogar noch durch Zusammenrechnen von Zoo und TP entstandene Zahl wird von manchem anderen deutschen Zoo schon lange übertroffen.

    Wobei interessant wäre, welchen Maßstab die B.Z. (oder wer auch immer die Behauptung aufgestellt hat und nur von ihr zitiert wurde) für eine \"tierische WG\" anlegt. Jedes Aquarium, jede Voliere und jeder Wasservogelteich mit mehr als einer Tierart ist schließlich auch eine Gemeinschaftshaltung, aber davon gibt es in den Berliner Einrichtungen deutlich mehr als 15....
    (13.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Auf dem dem Pavianfelsen wurden auch Mausefallen aufgestehlt.
    Bei den Braunen Kapuzinern fiel mir auf das ein Weibchen ein noch recht kleines Jungtier trägt.
    An der Vogelvoliere gegenüber der Schimpansenanlage wurde ein Bildschirm für Besucher angebracht der Livebilder einer Kamera zeigt die über den Nestern der Abdimstörche hängt.
    Somit kann der interessierte Besucher die Vögel jetzt gut bei ihrem Brutgeschäft beobachten.
    Der Streichelzoo wurde stellenweise mit Wiese bestückt.
    Abgesehen davon sah ich im Wassergraben der Braunbärenanlage ein Entenküken das heißt die Enten bevölkern nicht nur den Wassergraben der Löwen sondern auch den der Bären.
    (08.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei,Jan Jakobi und Michael Mettler vielen dank damit sind dann erstmal alle meine Fragen zu diesem Thema beantwortet :)
    (08.07.2016)
    Michael Mettler:   @Jan: Was vielleicht daran liegt, dass dieses Becken so ziemlich die unspektakulärste Form einer Tierhaltung darstellte (@Nikolas, ich vergaß zu erwähnen: Nein, es gab keinen Unterwassereinblick), dementsprechend optisch unattraktiv, nicht innovativ und noch nicht mal mit dem dafür angedachten Besatz bestückt war - es bot eben kaum Anlass, es fotografisch für die Öffentlichkeit zu dokumentieren. Ich suche schon die ganze Zeit nach einem plastischen Vergleichsbeispiel, aber wer schon mal ein Überwinterungsquartier für Wasservögel hinter den Kulissen eines Zoos gesehen hat, bekommt eine ungefähre Vorstellung - nur im Falle des \"Seekuh\"-Beckens zu meiner Zeit ohne jegliche Einrichtung, dafür mit Pflanzbeeten nebendran. Etwas weniger fein wäre der Vergleich mit einer wassergefüllten Dunggrube.

    Außer den Krokodilen habe ich bei mindestens einem Besuch damals eine Schar Pfeifgänse dort untergebracht gesehen und bin mir nicht ganz sicher, ob eventuell auch mal Flamingos drin waren (dann wohl bei abgesenktem Wasserstand).
    (08.07.2016)
    Jan Jakobi:   @Michael und Nikolas:
    Mir ist grade eingefallen das hier schon mal über das ominöse Seekuhbecken geschrieben wurde.
    Im Thread \"Was nie gebaut wurde\" steht was dazu.
    Tja, die Suchfunktion macht es möglich ;)

    Ein Foto wo genau das Becken, also nicht das große Flusspferd-Becken, zu sehen ist kenne ich leider nicht.
    (08.07.2016)
    Michael Mettler:   Meiner Erinnerung nach war das \"Seekuhbecken\" nichts weiter als eine relativ flache, rechteckige Betonwanne, die nach hinten hin in eine Rampe und einen schmalen Landteil aus Beton überging.

    Im Antilopenhaus verlief früher ein Besucherrundweg zwischen Mittelhalle und Huftierboxen, der zugunsten einer Boxenvergrößerung aufgegeben wurde. Die Mittelhalle war im Ursprung des Hauses eine Pflanzenhalle, in der aber im Laufe der Zeit auch Ausstellungen präsentiert oder kleinere Tiere (z.T, in \"Tischkäfigen\", also Vitrinen auf Beinen) untergebracht wurden. Anfang der 1980er Jahre, als ich den Zoo kennenlernte, war die Mittelhalle zum Besucher-\"Wandelgang\" hin komplett verglast und nicht begehbar, es war m.E. ein bis auf Sitzbäume für die Vögel kahler Raum mit einem oder mehreren flachen Wasserbecken im Boden. Kann sogar sein, dass er im Sommer normalerweise gar nicht besetzt war oder nur zur Aufzucht von Schwimmvögeln genutzt wurde, ich erinnere mich ansonsten wie gesagt an Stelzvögel im Haus (meine Besuche fielen oft in den Herbst). Wegen Heizbarkeit, Sonneneinfall und Wasserbecken war dann eben auch die kurzzeitige Unterbringung von Krokodilen in der Mittelhalle machbar. Später, noch bevor der Besuchergang entfiel, wurde die Mittelhalle zuerst zu einer begehbaren Südamerikahalle umgebaut, die mit Pflanzen aus trockenen Lebensräumen, Vögeln und kleinen Säugern besetzt war (von letzteren fallen mir spontan aber nur Faultiere ein, die nicht so recht in den dargestellten Lebensraum passten).
    (07.07.2016)
    Jan Jakobi:   @Nikolas: Das Buch \"Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten\" könnte einige deiner Fragen beantworten.
    Das Becken hatte, soweit ich mir bekannt ist, keine Unterwassereinsicht.
    (07.07.2016)
    WolfDrei:   @N. Groeneveld: Das ist die Rotunde, die eigentliche `` Lichthalle`, in der weit vor über hundert Jahren die Herren Zaren, Könige etc. schritten. Zwischenzeitlich gab es dort in den Zwanzigern (?) schon mal eine gewisse Menge Krokodile zur Schau.
    Um noch mehr Historie zu nennen . Als in den Sechzigern die Delphinomanie ausbrach, sollte dort, wo jetzt die `` Schilfkläranklage`` für das neue Flusspferdhaus ist, ein Delphinanlage gebaut werden. Selbiges war in den Anfangsjahren auch für den Tierpark geplant!
    (07.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank für die Information.
    Dazu hätte ich allerdings noch einige Fragen.
    Wie sah dieses Becken denn aus?
    Hatte es eine Unterwassereinsicht?
    Einen kleineren Landteil müsste es ja auch gegeben haben wenn dort zeitweise Wassergeflügel und Krokodile untergebracht waren.
    Zum Antilopenhaus
    Wie hat man den Krokodile im Antilopenhaus untergebracht?
    Hatten die dann etwa eine Plastikwanne?
    Und eine letzte Frage hätte ich noch was genau ist mit der Mittelhalle im Antilopenhaus gemeint?
    Etwa eine Unterbringungsmöglichkeit abgesehen von der Boxenreihe für Antilopen und Giraffen?
    Ich hoffe das sind nicht zu viele Fragen aber ich habe das alte Flusspferdhaus nicht erlebt.
    Und an das Antilopenhaus kann ich mich auch erst nach dem Umbau erinnern.
    (07.07.2016)
    Michael Mettler:   @Nikolas Groeneveld: In gewissem Sinne gab es das Seekuhbecken im alten Flusspferdhaus, nur wurde nie eine Seekuh darin gehalten. Ich kenne es noch als Überwinterungsanlage für Wassergeflügel und kurzzeitig als Krokodilbecken, als der Besatz der Krokodilhalle im Aquarium in den 80er Jahren wegen Umbauarbeiten vorübergehend ausgelagert werden musste. Die großen Krokodile kamen in die Mittelhalle des Antilopenhauses (die außerhalb dieser Zeit ebenfalls als Vogel-Winterquartier benutzt wurde, z.B. für tropische Stelzvögel), die kleineren ins Flusspferdhaus.
    (07.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Zu meiner großen Freude sah ich bei meinem gestrigen besuch Alpen-und Waldmurmeltiere, auch die Affen waren sehr aktiv.
    Es ist wirklich schön dem Sumpfspringaffen-Nachwuchs bei seinen Kletterversuchen zuzusehen.
    Ich sah zum ersten mal beide Kugelgürteltiere zusammen auf der Anlage.
    Am Felsen der Bärenmakaken ist mir aufgefallen das dort Mausenfallen aufgestellt wurden.
    Am Streichelzoo wird weiterhin fleissig gebaut.
    Inzwischen wurde auch der Zaun der ehemaligen Anlagen für Hausrinder und Esel zur Besucherseite hin abgerissen, dafür lag auf dem Gelände ein Bündel mit bearbeiteten Holzstämmen (wahrscheinlich für einen Holzzaun wie er auch sonst auf dem Streichelzoogelände entstanden ist).
    Im Raubtierhaus hängen relativ mittig am Gitter von zwei Boxen für Leoparden schwarzen Holzplatten, die das Gitter weitestgehend abdecken.
    Weiß jemand wofür die Holzplatten angebracht wurden?
    Ausserdem konnte ich durch den Bauzaun einen kurzen Blick in das neue Eingangsgebäude werfen, ich sah nur das darin Holzbalken angebracht wurden.
    Ansonsten sah es noch ziemlich leer aus.
    Nur so nebenbei im Wegweiser durch den Zoo aus dem Jahre 1956 wird die Planung für das damals noch im Bau befindliche Flusspferdhaus näher beschrieben.
    Dort steht auch das im Haus ursprünglich ein in einer Tropenlandschaft liegendes Becken für eine Seekuh entstehen sollte.
    Mir waren Planungen in diese Richtung bisher unbekannt, eigentlich schade für den Zoo das diese Planung damals nicht realisiert wurde.
    Eine Seekuh hätte bestimmt viele Besucher angelockt.
    (07.07.2016)
    WolfDrei:   Für mich aber das Interessanteste: Geburt bei den Springaffen! Habe ich in den letzten 20 Jahren in der öffentlichen Ausstellung nicht gesehen! Leider sind das Glas und die Lichtbedingungen dort einer Aufnahme nicht sehr förderlich - und viele Zuschauer.
    (03.07.2016)
    WolfDrei:   Nun zu den großen Tieren.
    Nach dem Gerenukbock wurde gefragt: Nach einem halben Jahr sah ich ihn erstmals in der Freianlage: Haupteingang Antilopenhaus, 1. Anlage rechts
    (03.07.2016)
    WolfDrei:   Der Durchbruch
    (03.07.2016)
    WolfDrei:   Ein Deckendurchbruch mit darunter befindlicher Pflanzinsel.

    Noch ein (werdendes Problem?): aufgrund der Maschengröße sind im Papageientrakt Scharen von Spatzen eingewandert - die können durchaus auch in die anderen Bereiche. Nach Beschädigung z. B. der Lüftung des Krokotraktes im Tierpark sind nach drei Jahren die Spatzen immer noch da! Und brüten natürlich in diesem Schlaraffenland!
    (03.07.2016)
    WolfDrei:   Ein Beispiel der Beschilderung
    (03.07.2016)
    WolfDrei:   Das einführende ``Panorama`` - hier für Afrika
    (03.07.2016)
    WolfDrei:   Heute nun mein 2. Erstbesuch in der `` Welt der Vögel``. Wie schon mein Vorschreiber: eine bessere Innengestaltung auf jeden Fall ! An 2 Stellen wurden die den Besucher erschlagenden Betondecken aufgebrochen und darunter Pflanzinseln angelegt. Die Australiengroßvoliere wurde Afrika zugeschlagen, früher war sie sehr dürftig besetzt. A propos Besatz: es ist der von vor 3 Jahren - bei den Astrilden und anderen Vögeln unter Spatzengröße sehe ich allerdings nicht durch. Die Kontinentzuordnung der Volieren im Inneren wurde fast 100%ig beibehalten, zum Glück hat die Botanik in den beiden großen Hallen beim Umbau nicht gelitten, die eigentlichen kleinen Innenvolieren - auch außen - haben mehr Grün erhalten. Allerdings: gerade die (Südost)-Asienanlage strömt keineswegs bezüglich Luftfeuchtigkeit und Temperatur Tropenflair aus - bestenfalls Mittelmeerklima. Das Dilemma besteht natürlich darin, dass die Lebensdauer der Verbundholz-Tragbalken unter den
    `` wahren`` Bedingungen sehr verkürzt wäre - ich denke mit Schrecken an den jetzigen Zustand der ehemaligen Indonesienhalle in Walsrode (inbegriffen die ethnischen Holzfiguren) nach 15 Jahren.
    Die Außenbepflanzungen werden noch etwas Zeit benötigen, auch knallte auch heute die Sonne voll darauf.

    Ich war pünktlich um 9 dort, 11.30 war Schluss für mich bei dem Andrang. Und an der alten Löwen-Kasse eine Riesenmenge Anstehender. Am Ausgang traf ich Herrn Knieriem, der äußerte, dass gegenwärtig die Touchsreens noch Schwierigkeiten bereiten - bei den Besuchermengen und den vielen Patschhändchen könnte das wirklich ein Problem werden.
    Im Gegenzug zur Eröffnung sind nun im alten Vogeltrakt im Inneren nach Umzug der Vögel schon 6 Innenkäfige völlig ausgeräumt.

    Was noch: die Wasserrehe waren im vorderen Teil - sonst eher selten, die sib. Steinböcke haben 2 Jungtiere (soweit einsichtbar). Bei den wichtigeren Flamingos (Anden- und Zwergflamingos) gibt es noch keine Bauaktivitäten. Der Kinderbauernhofbereich nimmt langsam Form an, während man beim Greifvogelfelsen nur philosophieren kann, was das wohl werden könnte.

    Anbei: die Welt der Vögel


    (03.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich habe heute zum ersten mal das wiedereröffnete Vogelhaus besucht.
    Es ist auf jeden Fall sehr viel schöner als vorher.
    Nur schade das die Volieren nicht sonderlich vergrößert werden konnten.
    Auch etwas schade finde ich das viele Lampen und auch Belüftungsschächte recht auffällig eingebaut wurden das wirkt nicht sonderlich natürlich.
    Aber dennoch finde ich das man die Möglichkeiten die man hatte gut genutzt hat.
    Auf Infotafeln und Touchscreens kann der Besucher viel wissenswertes über Vögel erfahren.
    Auch wurden viele vorher graue Betonwände meist mit Kunstfels oder Bemalungen verdeckt.
    Einige Volieren wurden auch zusammengelegt und ausserdem gibt es für die Vögel mehr Sitz-und Rückzugsmöglichkeiten.
    Zudem ist die ehemalige Anlage der Nilflughunde nicht mehr begehbar und die Tiere sind damit leider nicht mehr zu sehen.
    (01.07.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Laut einer Folge von Panda, Gorilla & Co könnte am Greifvogelfelsen unter umständen in Zukunft eine für den Besucher begehbare Großvoliere für nordische Eulenarten enstehen.
    Es wurde aber gesagt das es sich dabei erstmal nur um eine Idee handelt es ist also nicht sicher ob das Projekt letztendlich auch realisiert wird.
    Die Zoospitze wird inzwischen wahrscheinlich (hoffentlich) ihre Entscheidung gefällt haben nur wurde bisher ja noch nichts zu diesem Projekt auf der Internetseite des Zoos bekannt gegeben.
    Insofern kann ich hier natürlich nichts versprechen ich wollte diese Option hier aber trotzdem einmal erwähnen.
    Abgesehen davon wird morgen am Nachmittag das Vogelhaus wieder komplett für Besucher geöffnet.
    (29.06.2016)
    Sacha:   @Oliver Muller: Unter Umständen: ja (Kommt darauf an, wie der Umbau genau von statten geht und ob z.B. die Löwen während des Umbaus im Zoo bleiben und vorübergehend - wenn/falls an ihrem Gehege gebaut wird - in die Tigeranlage ziehen). So oder so wäre die Info interessant für mich.
    (27.06.2016)
    Oliver Muller:   @Sacha: Wäre ja sinnvoll, sie erst nach Umbau des Raubtierhauses zu holen.
    (27.06.2016)
    Sacha:   Wann kehren eigentlich die Tiger (egal welche UA) wieder in den Zoo zurück? Ist ja schon etwas schräg im Moment, 3 UAs im Tierpark und keine im Zoo.
    (27.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Und am Vorplatz müsste nach einer vergrößerung der Volieren dann immernoch genug Platz vorhanden sein um dort mit Sanitätswagen hin zu kommen.
    (25.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei könnte man nicht vielleicht trotzdem einige Volieren immerhin noch nach vorne in die Breite vergrößern.
    Bei den Volieren an der Rückseite des Hauses hin zu den Bärenanlagen und zu den Flusspferden ist das zwar auch schlecht bis überhaupt nicht möglich aber auf der Seite hin zum Streichelzoo befindet sich ein relativ großer Vorplatz der für die Vögel überhaupt nicht genutzt wird.
    (25.06.2016)
    WolfDrei:   Zu einer möglichen `` Vertiefung`` der Vogelvolieren: ich hatte auch angefragt. Antwort: es gibt `` Gesetze``, dass Sanitätswagen im Notfall in jede Ecke fahren können - deshalb die geringe Tiefe!
    (25.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Bei meinem gestrigen Zoobesuch wären zwei Pudus und zwei Wasserrehe auf den Aussenanlagen zu sehen.
    -Die Besucherabsperrungen im Hirschrevier erhalten momentan einen roten Anstrich.
    -Bei der kommentierten Schaufütterung der antarktischen Pinguine erzählte Herr Zahmel (Pfleger bei Robben und Pinguinen) dass hinter den Kulissen ein Brutpaar Königspinguine untergebracht ist und dass man jeden Tag mit dem Schlupf des Kükens rechnet.
    Ausserdem sagte er dass ein paar Felsenpinguine nach Schönbrunn abgegeben wurden um dort die Zuchtgruppe zu verstärken.
    -Am neuen Streichelzoo wurden die ehemaligen Gitter durch Holz ersetzt ausserdem erhielten die Dächer teilweise einen neuen Anstrich.
    Auch am neuen Eingang für den Streichelzoo aus Holz wrd gebaut zudem ist ein Brunnen entstanden.
    -Im Vogelhaus werden immer mehr Informationstafeln an den Wänden angebracht.
    Auch die Glastüren erhielten jetzt Klebemotive ähnlich wie bei der Tropenbärenanlage.
    Ich denke für die Besucher wird das umgebaute Vogelhaus sicherlich schön nur finde ich es schade das die Vögel abgesehen von mehr Beschäftigungsmöglichkeiten nicht viel vom Umbau haben, die Volieren werden wohl leider nicht vergrößert.
    Über den Eingängen zum Vogelhaus stehen jetzt in großen Buchstaben die Worte : Welt der Vögel und darunter in grün World of Birds für die Besucher die kein Deutsch sprechen.
    -Der neue Eingangsbereich am Löwentor wächst immer weiter, die Verkleidung erinnert im Aussehen an die historischen Kassenhäuschen.
    (25.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Michael Mettler : das wäre natürlich eine Möglichkeit, ich bin nur bisher davon ausgegangen, dass man den Tiger-Trakt in Zukunft komplett den Tigern überlässt.
    Bei der Löwenaussenanlage könnte man den Graben weitestgehend zuschütten und durch Glasscheiben ersetzen.
    Bei der Tigeraussenanlage wird man wahrscheinlich ähnlich vorgehen, nur wären hier zwei Aussenanlagen sinnvoll eine für den Kater und eine für die Katze (vielleicht dann auch irgendwann mit Jungtieren wenn man züchten will).
    Den Kleinraubtiertrakt teilweise für Jaguare umzubauen ist natürlich auch eine Möglichkeit wenn man für die Aussenanlage die Fläche der jetzigen Mungo-Jaguarundi-Ozelot-Jaguar-Tayra-und der Ameisenbärenaussenanlage nutzt könnte man vielleicht auch platzmäßig etwas daraus machen.
    Drinnen wäre es dann aber sinnvoll den Mittelgang für Besucher im Kleinraubtiertrakt einzureissen so das zumindest teilweise der Besuchergang an die Wand verlegt wird.
    Nur frage ich mich dabei noch immer wie man dann einigermaßen große Aussenanlagen für Leoparden schaffen will zum Teich hin ist kaum Platz und sollte man die Jaguaraussenanlage auf der Fläche bauen wie gedacht wäre auch dort kaum Platz für Leoparden.
    (25.06.2016)
    Oliver Muller:   Also ich hätte es schon schön und auch sinnvoll gefunden, wenn man versuchen würde, zumindest in Zoo und Tierpark ZUSAMMEN einen einigermaßen kompletten Überblick über die in Zoos gehaltenen Großkatzen zu zeigen, also Afrikanische Löwen, Amur- und Sumatratiger, Java- und Chinesische Leopraden im Tierpark und dann eben Asiatische Löwen, Hinterindische Tiger und persiche Leoparden im Zoo, nebst jeweils Jaguaren. Wenn man schon ein Warmhaus hat, kann man es auch für warme UA nutzen und nicht wegen ein paar Euro Heizkosten \"kalt nutzen\". Ich denke, mit ein bisschen gutem Willen hätte man auch noch ein Plätzchen für eine Freianlage für Amurleoparden gefunden...
    (25.06.2016)
    Tim Meschke:   @Michael Mettler: Plzen und die Wilhelma sind in Hinsicht Artenvielfalt dennoch ernst zunehmende Konkurrenten. Aber Berlin hat dann ja die Pandas als Alleinstellungsmerkmal...
    (25.06.2016)
    Michael Mettler:   Wenn doch mit kältefesten Unterarten von Tiger und Leopard geplant wird, ließe sich der Tiger-Trakt des Hauses für diese beiden Arten baulich von der Haupthalle abtrennen (damit er im Winter nicht unnötig mitgeheizt werden muss) und müsste dann auch nicht mehr für Besucher zugänglich sein. Das gäbe schon mal eine Menge zusätzlicher Fläche für Tiger und Leoparden.

    Und aus dem Kleinraubtiertrakt samt seinen Außenanlagen in Richtung Hirschrevier/Raubtierhaus ließe sich doch durchaus etwas für Jaguare machen. Die wären dann nach wie vor in Sichtweite der Leoparden zu sehen, damit die Berliner Zoobesucher vergleichen können...

    @Tim Meschke: Es werden ja schon seit einigen Jahren immer mal wieder zusammengerechnete Zahlen von Zoo/Aquarium und Tierpark präsentiert, sowohl in Sachen Artenvielfalt als auch in punkto Besuchern. Außerdem ist es doch gar nicht so schwer, das Alleinstellungsmerkmal Artenvielfalt aufrecht zu erhalten: Erstens sinken bei den Konkurrenten um diesen Titel vermutlich ebenfalls die zahlen, und zweitens lässt sich jede entfallene/abgegebene größere Tierart problemlos durch eine wenig platzintensive neue Wirbellosen- oder Kleinfischart im Aquarium ersetzen - und schon bliebe die Artenzahl gleich. Mit dieser Methode wurde auch vor Jahrzehnten schon gearbeitet, wie mir ein Insider mal erzählte: Drohte die Artenzahl zur Inventur unter die des Vorjahres zu rutschen, wurde schnell ein gemischter Trupp Webervögel oder Prachtfinken vom Händler geholt - der brauchte nur eine einzige Voliere und die Artenvielfalt war schlagartig wieder erhöht...
    (25.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich bin gespannt wie man dann genau vorgeht.
    Im Tierpark ist ja langfristig nach dem Umbau des Alfred-Brehm-Hauses in einer neuen Anlage (Bereich Mandschurei) auch wieder die Haltung von Amurtigern geplant.
    Sollten die Amurtiger nach der Abgabe der jetzigen Tiere in den Tierpark zurückkehren wird der Zoo dann ja vielleicht (hoffentlich) auch wieder eine neue Unterart aufnehmen.
    Vielleicht erhält der Zoo ja sogar Amurtiger aus dem Tierpark, Alisha und Dragan leben zwar zukünftig in Dartmoor aber es bleiben ja noch Darius,Aurora,Alexa,Amura,Amba und Artjom.
    Im Geschäftsbericht 2015 des Zoos steht dass nach dem Umbau des Raubtierhauses immernoch Löwen,Tiger,Leoparden und Jaguare gehalten werden sollen.
    Ich frage mich schon wie man auf der begrenzten Fläche überhaupt Leoparden,Tiger und Löwen modern und in großen Anlagen zeigen möchte.
    Wie man dann noch Jaguare artgemäß halten will ist mir bisher unklar.
    (25.06.2016)
    Tim Meschke:   Ich bin auch gespannt, wie lange der Berliner Zoo der artenreichste Zoo der Welt bleiben wird. Mit dem rasanten Artenabbau z.B. im Raubtierhaus, Greifvogelvolieren, im Hirschrevier (durch die Pandas), im Vogelhaus durch Zusammenlegung der Volieren und dem Verbot des Flügel-Beschneidens bei dem Wassergeflügel (etc...) kann das doch nur eine Frage der Zeit sein. Oder werden dann am Ende Tierpark und Zoo zusammen gezählt werden?
    (24.06.2016)
    Oliver Muller:   @Niklas Groeneveld: Vom Zoologischen Leiter des Zoos, Dr. Ragnar Kühne per Mail...
    (24.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Oliver Muller von wem genau stammt den die Information?
    WolfDrei: bin gespannt welchen Eindruck der Eingang dann macht wenn er komplett fertiggestellt ist.
    Es ist schon wirklich schade wie viele Hirscharten in den letzten Jahren aus dem Bestand des Berliner Zoos verschwunden sind (Graue Spießhirsche,Sumpfhirsche,Pampashirsche) dennoch kann man sagen das der Zoo Berlin noch immer einen ziemlich artenreichen Hirschbestand pflegt.
    (23.06.2016)
    Oliver Muller:   Zu der Raubtierhaus-Großkatzenbesatz-Unterarten-Diskussion habe ich aus dem Zoo gehört, dass es Amurtiger und Persische Leoparden werden sollen.
    (23.06.2016)
    WolfDrei:   Bin noch die Aufklärung von 1 Bingol schuldig: sollte 1 Bongo (nachwuchs) heißen.
    Hier noch ein guter Waldrenbock, seinerzeit aus Magdeburg gekommen, da der ursprüngliche etwas rabiat war. Aber: wo sind die Hirsche geblieben! Milu; Wassereh, Pudu, undefinierbare Sikas, Waldren, Barasingha, Prinz-Alfred H, europ. Damhirsch, Zwergmuntjak. Man sage nicht, dass das doch genug seien - und es gäbe doch keinen Platz. Der Zoo Berlin - DER (ehemalige) HIRSCHzoo !
    (23.06.2016)
    WolfDrei:   `` Bingol`` Pinselohrschwein: keine Angst - das ist keine neue Unterart. Meine Frau wollte ``nur ganz schnell mal 30 Minuten - ganz dringend`` an den PC.
    An einer `` Denkmaschine `` waren auch alle Menschenaffen, an diesen ``Leckerli-Belohn-Maschinen``: wenn man die Leckerlis mit einem zu suchenden Stäbchen aus der obersten Etage über drei weitere durch kleine Löcher nach unten befördert, dann fällt es heraus. Scheint, wenn mans (frau) kann, beliebt zu sein.
    Hier: Gorillamann Ivo
    (22.06.2016)
    WolfDrei:   Ansonsten gibt es noch `` mindestens`` 30 Weißbartpekaris
    Hier: Ornament-Teppichhai
    (22.06.2016)
    WolfDrei:   Noch einige gezählte Tiere nach Abgaben etc. : 1,4 Säbelantilope, 1,4 Gaure, 1,5 Banteng, Hochgebirsflamingos: 10 Jamesflamingos, 7 Andenflamingos
    Hier ein nördlicher Seebär, die ansonsten kaum aus dem Wasser kommen
    (22.06.2016)
    WolfDrei:   Die hier zu sehenden strukturierten Vorsatzwände - hier zu sehen - werden umfassend an der ganzen Außenfassade verbaut.
    Nun: die Pinsel-Familie
    (22.06.2016)
    WolfDrei:   Im Anschluß an N. Groeneveld: Hatte im ``Westen`` zu tun - Zoo Berlin-Besuch.
    Eingangsveränderung Löwentor: ein kleiner Trost. Es ist ein Leichtbau, die Spanwände bekommen einen Alu-Metall- / Plaste ?) -Vorsatz (Bild anbei der obere Teil des Durchganges).
    Greifvögel: Die Tätigkeiten sind schlecht einzuschätzen. Die oberen Felsaufbauten sind mit
    Schutz (?)planen abgedeckt: neue Verfugung? Die Vogelhausanlage ist weiter nicht begehbar.
    Geburten : herzlich gering, 3 Elen, 1 Sitatunga. 1 Bleßbock, 1(?) sibirischer Steinbock (alles schlecht einsehbar), 1 Bingo1 Pinselohrschwein (nach längerer Zeit), 2 Steppenbisons. Nach dem Alterstod des pers. Leo-Katers scheinen es wieder 1,1 zu sein.
    Tiere des Bauernhofes oder des Einganges sind nun ``überall `` zu finden. Die Lamas auf der alten Vogelanlage am uralten Eingang vom Tiergarten, 1 Alpaka als Serauersatz, im Nebenvorgehege ein männlicher Bleßbock, in der ehemaligen Hausyakanlage stehen die rotbunten Rinder .
    Einen Schreck bekam ich an der Barasingha-Anlage: meterhohes Unkraut - die 1,2 sind aber in der Moschustieranlage. Und ein Stückchen Prinz-Alfred-Hirsch sah ich.
    Im Aquarium ist die gute Hälfte der Reptilienetage weiter im Umbau, das betrifft auch das Krokodilzentralteil.
    Erstmals sah ich schwimmende Ammen-und Teppichhaie - sonst ``hingen`` sie immer am Boden oder im Versteck herum.

    (22.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Entenküken im Wassergraben der Löwenanlage.
    Ein Glück das Löwen wasserscheu sind, bei Tigern wäre das wesentlich gefährlicher.
    Aber die Tigernanlage steht ja zurzeit auch leer.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Am Restaurant gab es einen neuen Anstrich.
    Der Kappengibbon befindet sich auch wieder auf seiner Insel.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Das Foto ist etwas älter es stammt aus dem Mai.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Es gibt zurzeit auch Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen.
    Inzwischen ist das Jungtier auch mit der gesamten Familie auf der Aussenanlage zu sehen.
    Nur leider ist der Vater des jetzigen Jungtiers auch der Vater seiner Mutter.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei es könnte natürlich auch sein das am Holz jetzt keine Arbeiten mehr stattfinden.
    Im Tierpark macht das Holz allerdings einen natürlicheren Eintrug als im Zoo, denn im Zoo sind es halt geschliffene,glatte Holzplatten die für den Eingangsbereich verwendet werden.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Im letzen Beitrag befindet sich ein Fehler. Natürlich müsste der Satz \"Der Greifvogelfelsen ist zwar für Besucher gesperrt aber bisher konnte ich auch hier keine sonderlich große Bautätigkeit erkennen\" lauten.
    (14.06.2016)
    WolfDrei:   @N. Groeneveld: Wenn ich die verschiedenen Holzverkleidungen o. ä. im TP nehme (Pfähle des Leitsystems, Verkleidung der Lemurenfreianlage im Affenhaus, jetzige Holzkonstruktionen auf dem neuen Spielplatz) , wird offensichtlich das verarbeitete entrindete ``Rohholz`` auch rohfarben bleiben.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Mir ist zudem aufgefallen das schon seit längerer Zeit einige Holzfiguren am Bisonhaus fehlen.
    Ich hoffe das die Figuren nur restauriert oder zumindest bald ersetzt werden (es wäre ja auch ziemlich sinnlos die Figuren für immer abzunehmen).
    Zu den Bautätigkeiten:
    -Im Vogelhaus wurden inzwischen Wände mit Vogelmotiven bemalt und im Afrikabereich findet sich jetzt auch eine Landkarte an der Wand (das Haus ist aber größtenteils immernoch nicht für Besucher begehbar).
    Nur Schade das die Volieren nicht vergrößert werden ich finde sie ziemlich klein.
    Ursprünglich sollten ja zumindest die Papageienvolieren vergrößert werden bisher sieht es aber nicht dannach aus.
    -Im Streichelzoo wurde ziemlich viel abgerissen die Zäune die stehen geblieben sind wurden rot angestrichen.
    -Der Greifvogelfelsen ist zwar für Besucher gespeert aber bisher könnte ich aber auch hier noch keine sonderlich größe Bautätigkeit erkennen.
    -Zum Eingangsbereich am Löwentor hoffe ich das man das Holz noch irgendwie verkleidet oder bemalt, aber so unfertig wie es jetzt aussieht wird man es wohl kaum stehen lassen.
    Ausserdem gibt es am Elefantentor einen neuen Shop.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Um beim Thema Menschenaffen zu bleiben:
    Ivo soll wohl innerhalb der nächsten zwei Jahre an einen anderen Zoo abgegeben werden (wahrscheinlich in eine reine Männergruppe)
    Damit sollen die Weibchen noch die Möglichkeit zur Zucht bekommen (Ivo soll wenn möglich durch ein zuchtfähiges Männchen ersetzt werden).
    Vielleicht könnte man durch den Tod von Enche auch die zwei Gruppen haltung bei den Orang-Utans aufgeben, ich weiß aber nicht ob die Möglichkeit besteht die verbleibenden Weibchen der Enche-Gruppe mit den Tieren der Mano-Gruppe zu vergesselschaften oder die Tiere abzugeben.
    (14.06.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Den Schimpansen steht jetzt ein Holzunterstand zur verfügung.
    (14.06.2016)
    Erik Richter:   Es gibt leider traurige Nachrichten aus dem Zoo: Der Orang-Utan-Mann Enche musste am Montag eingeschläfert werden.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/trauer-im-zoo-berlin-orang-utan-enche-wurde-eingeschlaefert/13661706.html
    (01.06.2016)
    Erik Richter:   Noch einmal zu den Gnus: Auch diese Woche konnte ich im Erweiterungsgelände außer dem einen Alpaka keine neuen Tiere sehen.
    Vermutlich kannte entweder jemand den Unterschied zwischen Kudu und Gnu nicht oder die Autokorrektur hat aus Emus, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, Gnus gemacht.
    (29.05.2016)
    Erik Richter:   Es wird zur Zeit ein neues Haus für die Alpakas am Löwentor gebaut. Aus diesem Grund waren bis vor Kurzem ein paar Alpakas im Streichelzoo untergebracht und die anderen Tiere am Uferweg im ehemaligen Gehege des Darwin-Nandus, welcher dann auf die Südamerika-Anlage im Erweiterungsgelände kam. (Allerdings war das Schild für den Darwin-Nandu bei meinem letzten Besuch nicht mehr vorhanden und das Tier konnte ich auch nicht mehr sehen.)
    Da nun aber auch der Streichelzoo umgebaut wird, wurde offenbar ein Tier (höchstwahrscheinlich der Hengst) in das Erweiterungsgelände und die übrigen zum Gehege am Uferweg gebracht.
    (24.05.2016)
    Michael Mettler:   Entfällt beim Ausbau des Löwentor-Eingangsbereiches die bisherige Alpaka-Anlage am Elefantenhaus bzw. wird sie zukünftig mit anderen Tieren besetzt sein?
    (24.05.2016)
    Erik Richter:   @Jörn Hegner: Es sieht ganz danach aus: Als ich am Freitag nach Himmelfahrt dort war befand sich im größeren Teil der Anlage ein Alpaka und im kleineren separierbaren Teil ein Blessbock. (In beiden Fällen handelt es sich wahrscheinlich um ein männliches Tier.)
    @Michael Mettler: Gnus konnte ich nicht entdecken. Ist aber wie gesagt schon ein paar Tage her. Ich werde diese Woche noch einmal nachsehen, aber es würde mich ebenfalls sehr wundern.
    (23.05.2016)
    WolfDrei:   Aus der Zeichnung ist der Flächenbedarf nicht eindeutig abzulesen. Sicher sind die ehemaligen Moschustier-, Axis-H.- , MiluH-, Wasserreh und Puduanlagen betroffen. Einige Wasserrehe hatten ja die ehemalige Prinz-Alfred-H.-Anlage bekommen, die sich jetzt auf der (wieder ehemaligen) Sumpfh. -Anlage befinden. Der `` Rundbau`` beherbergt nur die China-Muntjaks. Gegenüber wären dann Waldrener, ``irgendeine`` Sikaform, Wasserrehe, die P-A-H und gegenüber dem Antilopenhaus die Barashingas
    (21.05.2016)
    Michael Mettler:   http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/nobel-nobel-die-neue-panda-parzelle-im-berliner-zoo

    Nach dem Entwurf zu urteilen scheint der Eingriff ins Hirschrevier für die Pandas nun doch größer zu werden als in den ersten Planskizzen angedeutet war. Man erkennt als Anhaltspunkt rechts vom Pandahaus das historische Hirschhaus. Dessen \"Pudu-Seite\" (Sind die da noch untergebracht? War länger nicht dort) bleibt offenbar teilweise für Huftiere erhalten, denn man sieht auf der Skizze Tiere, die vielleicht Muntjaks darstellen sollen. Aber die andere Gehegeseite des Hauses scheint zukünftig nur noch Zufahrt für das Panda-Haus zu sein. Das linke Pandagehege soll nun offenbar - im Gegensatz zu einer älteren Skizze - quer durch den gesamten Gehegekomplex bis an den \"inneren\" Besucherweg reichen. Von diesem Komplex des Hirschreviers scheint also neben der genannten Muntjak(?)-Anlage nur noch die Freianlage gegenüber dem Antilopenhaus \"übrig zu bleiben\", und da dürften dann ja zukünftig die Davidshirsche stehen.

    Auf die zukünftige Nutzung des Kleinhirsch-Rondells bin ich gespannt. Ich gehe davon aus, dass das historische Stallgebäude stehen bleibt, aber ich kann mir aus schautechnischen Gründen nicht vorstellen, dass auch die Komplett-Umgitterung erhalten bleibt. Anbieten würde sich ja eine Umgestaltung für Kleine Pandas...
    (21.05.2016)
    Michael Mettler:   http://www.restaurant-news.de/das-stue-berlin-bekommt-eigenen-zoo-eingang

    Sind die Alpakas jetzt tatsächlich im Erweiterungsgelände untergebracht, und gibt es dort neuerdings Gnus? Oder sind das nur zoologische Schnitzer der Redaktion?
    (21.05.2016)
    Jörn Hegner:   hat der zoo berlin inzwischen auch keine japanischen seraus mehr und was kommt in den gehege davon jetzt rein .
    (14.05.2016)
    Klaus Schueling:   Zoo-Delegation reist nach Peking [Pressemeldung Zoo Berlin]

    Erste Panda-Gespräche mit der Chinesischen Behörde für Artenschutz und Forst
    Heute reisen Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem, der zoologische Leiter Dr. Ragnar Kühne sowie der Geschäftsführer des Architekturbüros dan pearlman Erlebnisarchitektur Kieran Stanley nach Peking. Ziel der Reise sind erste Gespräche über den Umzug von einem Pandabären-Pärchen nach Berlin.

    Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Staatsbesuch in China im Oktober 2015 bereits angekündigt hat, wird der Zoo Berlin wieder Pandas bekommen. Seither laufen die Planungen für eine neue großzügige Panda-Anlage auf Hochtouren. Für das Bärenpaar wird gemeinsam mit den erfahrenen Architekten von dan pearlman ein artgerechtes sowie naturnahes Zuhause für die sympathischen Artenschutzbotschafter - die Großen Pandas ? geschaffen.

    ?Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich für die neue Panda-Anlage realisieren können, sodass wir schon im kommenden Jahr die Bären nach Berlin holen können?, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. ?In Peking werden wir mit den chinesischen Behörden abstimmen, welche Tiere wir erhalten werden und vor allem wann wir die Pandas nach Berlin holen können.?

    Der Zoo Berlin verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Haltung von Pandas. Angelehnt an die Architektur des ehemaligen chinesischen Musik-Pavillons soll auf dem derzeitigen Hirsch-Areal die neue Heimat der beiden Bären entstehen.

    Im Anschluss an den Pekingaufenthalt schaut sich die Zoo-Delegation in Seoul die neue Panda-Anlage der Architekten von dan pearlman an. Diese Anlage wurde am 21. April 2016 neu eröffnet.

    Am 5. November 1980 traf das erste Panda-Pärchen Bao Bao und Tjen Tjen ? 1978 in China geboren ? als Staatsgeschenk des chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt in Berlin ein. Nach dem Tod von Pandadame Tjen Tjen, zu Deutsch ?Himmelchen?, im Februar 1984 lebte Bao Bao (dt. ?Schätzchen?) zunächst als Junggeselle in der Hauptstadt.

    Im April 1995 kam Yan Yan, ?die Schöne?, als Leihgabe aus Peking in den Zoo Berlin. Vor den Toren des Zoos bildeten sich Menschenschlangen, alle wollten die neue Herzdame an Bao Baos Seite in der Hauptstadt begrüßen. Für niedlichen Panda-Nachwuchs sollten die zwei fortan sorgen, doch der erhoffte Babysegen blieb, trotz vieler Versuche, bis zuletzt aus. Am 26. März 2007 verstarb ?die Schöne? im Alter von 22 Jahren an einer Darmverstopfung.

    Am 22. August 2012 fand auch Bao Bao im hohen Alter von 34 Jahren seine letzte Ruhe. Bis dahin war der stolze Bär der älteste männliche Panda der Welt. Bis Sommer 2015 war Yan Yan an der Seite ihres Gefährten Bao Bao (1978 - 2012) in der Sonderausstellung ?PANDA? im Museum für Naturkunde Berlin zu bestaunen ? ein gebührender Abschied für die beiden Zoo-Lieblinge.

    Pandas zählen zur Familie der Großbären. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelwäldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große Pandazählung zeigt, leben 2014 mindestens 1.864 Tiere in freier Wildbahn, das sind 17% mehr als noch 2004 (laut SFA, der staatlichen Forstbehörde Chinas). Trotz aller Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in freier Wildbahn noch immer nicht gesichert ? vielmehr wird der Große Panda als ?stark gefährdet? in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.
    (26.04.2016)
    WolfDrei:   zu den chines. Leoparden siehe unter Tierpark
    (19.04.2016)
    Erik Richter:   Aller guten Dinge sind drei.
    (17.04.2016)
    Erik Richter:   Zweiter Versuch...
    (17.04.2016)
    Erik Richter:   @WolfDrei: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie missverstanden habe, aber noch lebt im Tierpark ein China-Leopard. (Anbei das Beweisfoto. Wenn ich mich bei einem Gespräch zwischen der Pflegerin Frau Berkling und einem Azubi nicht verhört habe, ist es ein Weibchen.)
    Sollten Sie jedoch gemeint haben, dass es im Tierpark kein Zuchtpaar mehr gibt, ziehe ich meinen Einwand natürlich zurück.
    (17.04.2016)
    Michael Mettler:   Wobei ich - abseits des Themas Berlin - wirklich bemerkenswert finde, dass die aktuelle Rekordhalterin vor Fatou ausgerechnet jenes Gorillaweibchen ist, das für den Zoo Columbus/Ohio seinerzeit die Welterstzucht der Art bedeutete.
    (15.04.2016)
    WolfDrei:   Am Mittwoch hat im Zoo Gorilla-Dame Fatou ihren (geschätzten) 59 Geburtstag gefeiert. Sie sei damit der gegenwärtig zweitälteste noch lebende Gorilla in einem Zoo.
    (15.04.2016)
    Oliver Muller:   Vielleicht werden es ja doch die Amurer aus dem TP, die hatte ich vergessen. Oder die kommen statt Nordchinesen in die TP-\"Mandschurei\".
    (30.03.2016)
    WolfDrei:   Das große Problem: wohin mit den Katzen, wenn Zoo-Raubtierhaus und ABH gleichzeitig renoviert werden (könnten)?
    Ansonsten: der TP hat keine Chinesen mehr, im Zoo ist der Perserkater mit 15 verstorben, die Katze ist auch nicht mehr die Jüngste.
    (29.03.2016)
    Oliver Muller:   Wurden eigentlich inzwischen nähere Details zu den Plänen für das Raubtierhaus mitgeteilt? Seien es Baupläne oder Artenlisten? Es stand ja bereits in der Presse, dass Löwe, Tiger, Jaguar und Leopard bleiben sollen. Wenn der Plan konsequent verfolgt werden soll, in Zoo und TP sich ergänzende Artenbestände zu zeigen, würden damit ja auf den Zoo Indische Löwen (aus dem TP?) und Malaiische Tiger (wie bisher) entfallen. Hinzu kämen die Jaguare. Also ein beheiztes Haus für warme Arten. Bleibt die Frage nach der Leoparden-UA spannend: im TP China- und Java-Leoparden, im Zoo dann im warmen Haus kalte Perser (wie bisher) oder ebenfalls kalte Amurer (m.E. eher unwahrscheinlich) oder doch warme Javaner, um die Zuchtbasis gemeinsam mit dem TP auszubauen? Oder vielleicht sogar zwei UA, z.B. Javaner im Haus und Amurer in einer Freianlage?
    (29.03.2016)
    WolfDrei:   Jahresbericht 2015 am letzten Dienstag: im Wesentlichen wurden angeschobenen Projekte und deren Baubeginn genannt: der neue Eingangsbereich am Löwentor, Malereien um das Elefantentor, Nutzung von LED-Leuchten zur besseren Sichtbarmachung von Tieren und auch gestalterischen Schwerpunkten im Aquarium.
    Schwerpunkt auch der Diskussion: Große Pandas. Ists sicher? Was kostet es? Wohin?. An der Sichtachse des Elefantentores steht das chinesische Tempelchen - links und rechts dann die Freianlagen, getrennte Unterbringung. Offensichtlich geht es langsam an die Anlage: heute erfuhr ich, dass die Axishirsche weg sind? ausgelagert sind?
    An dem Dienstag auch Tiertransporte: es sollen 4 oder 5 Gaure sein (Bestand wohl jetzt 2,4 (war zwischenzeitlich etwas zu voll), auch 3 Kisten bei den Säbelantilopen. Auch einige (?) Sib. Steinböcke (war etwas Männchen-brütig).
    Wichtig: Bongo und Milu könnten wieder existieren, man würde Artikel sammeln. Ein Führer in alter Art wohl eher nicht mehr.

    (01.03.2016)
    WolfDrei:   Ansonsten waren alle tropischen/subtropischen Rinder bei -6°C auf der Außenanlage (Banteng, Gaur, Anoa, Rotbüffel) - hier ein Anoa - im Sommer kaum zu sehen.
    (24.01.2016)
    WolfDrei:   und wenn sich Springaffen zugetan sind, verdrillen sie ihre Schwänze
    (24.01.2016)
    WolfDrei:   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
    (24.01.2016)
    WolfDrei:   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
    (24.01.2016)
    WolfDrei:   Nach diesem \"hochwissenschaftlichen \" Einstieg (ich komme aus der Biochemie) ein Blick in das Affenhaus: bei den Orangs gab es Extraspeise, eine Art Joghurt in einem engen Gefäß: dazu muß ein Stöckchen an einem Ende zerbissen werden, damit möglichst viel daran bleibt.
    (24.01.2016)
    WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den Zoo vor Beginn des großen Schneeschmelzens:
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Turakos wieder häufiger gehalten werden. Bezüglich ihrer Färbung sind sie ja bekannt dafür, dass sie einen besonderen intensiven roten Farbstoff besitzen, der nur bei Ihnen ( den Musophaginae) vorkommt. Es ist ein Farbstoff, der in der Grundstruktur (einem Porphyrin-Derivat) dem sauerstoffbindenden Blutfarbstoff ähnelt - nur dass anstelle (allgemein gesprochen) des Eisens dieses Turacin einen Kupferkomplex mit dem Porphyrinringsystem bildet. Ein Turako in der Fasanerie war gerade bei intensiver Körperpflege, so dass dieses Bild gelang. Im Fliegen ist das ja kaum möglich. da die entsprechenden Federn normalerweise in der Ruhe durch die Deckfedern abgedeckt sind. Das Turacin ist übrigens bei leicht basischem Wasser abwaschbar.
    (24.01.2016)
    Sacha:   @WolfDrei: Ganz herzlichen Dank vorerst. Hoffe nun, dass sich noch mehr melden bzw. auch die übrig gebliebenen Fragen beantwortet werden können.
    (21.01.2016)
    WolfDrei:   @ Sacha: Zu den anderen Fragen:

    3. Aquarium: ich sage nur: Denkmalschutz. Ansonsten gibt es dort im linken Teil Dienstwohnungen, auch frühere Chefs wohnten da so wie auch oberhalb des "Freiland"aquarienneubaus.

    4. Hinterland der Ameisenbäranlage zum Kanal: viel Platz ist da nicht: Anfahrt/Zugang für Mitarbeiter, die dort eine Dienstwohnung haben. Das ist jener Ziegelbau, der das Nashornhaus überragt. Dazu wohl auch Lagerplatz. Die Anlage davor ist jetzt Interimsanlage für Lamas, früher (für mich ab 91) waren da mal Wasservögel, die Volieren waren Überwinterungsanlagen für Vögel.


    (21.01.2016)
    WolfDrei:   ,,@Sacha: ein kleiner Versuch, eine teilweise Antwort zu geben auf 2 Deiner Punkte

    1. "Riesenradprojekt": offensichtlich weiter für das Gelände offen, wenn auch nicht unbedingt mit der vor 10 Jahren angedachten Riesenrad-Planung.

    2006 wurde das Projekt, das von einem Berliner getätigt werden sollte, durch einen Gebietsdeal mit dem Zoo-Aufsichtsrat in Gang gebracht (2 Gegenstimmen bei 10 positiven für die Umnutzung). Die Fläche beträgt 13 000 m2. Der Zoo erhielt dafür das neue Wirtschaftsgebäude (damals geplant für 10.4 Mio, als "Sahnehäufchen" noch 3-4 Mio darauf). Das Rad-Konsortium erhielt aber für das Rad kein Geld - das Ding sollte geschätzte 120 Mio kosten, auch Anschütz verzichtete.
    Theoretisch hätte der Senat für 25 Mio das Gelände 2012 zurückkaufen können , tat es aber nicht. Es dümpelte weiter. Im April 2015 ging das Gelände an einen Münchener Investor, der aber dieses Filetstück aber auch durchaus anders vermarkten wollte - ihm wurde aber mitgeteilt, dass immer noch
    das Planungsrecht für ein Rad existierte. Vom Investor großes Staunen. Der Senat hat mittlerweile andere Vorstellungen: Laut Zeitungsbericht von 2015:

    " Der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung schwebt dem Vernehmen nach vor, 50 Prozent der Fläche für Wohnungen zu reservieren, davon ein Viertel mit preisgebundenen Mieten. Studentisches Wohnen steht auch auf der Wunschliste.
    Die andere Hälfte des Areals soll der Erweiterung des Campus für die Technische Universität (TU) und die Universität der Künste (UdK) dienen. Seit 2009 gibt es einen Masterplan, um den Hochschulstandort auszubauen, städtebaulich aufzuwerten und besser in die City West zu integrieren. Es sollen auch zusätzliche Wege und Grünflächen entstehen, die den Campus über die Schleuseninsel mit dem Großen Tiergarten verzahnen. An die Qualität der Architektur für die neuen Gebäude stellen Senat und Bezirke hohe Ansprüche, das gilt nicht zuletzt für die Gestaltung der Erdgeschosse."

    (alles von mir aus verschiedenen Zeitungsartikeln gezogen)

    Und weiter?

    2. Botschaftsviertel mit der spanischen Botschaft:

    Bisher galt bei Raumdeals des Zoos:" gibste was, kriegste woanders was". Insofern war das neue Gelände im Tiergarten DER ERFOLG von Professor Kläs - aber in einer ganz anderen politischen Situation der "Inselstadt" vor ca. 45 Jahren. An ebenfalls Nutzung der damals teilweisen Ruine der Botschaft für den Zoo biss auch er sich die Zähne aus. Bei den Bodenpreisen von heute ist das wohl überhaupt nicht mehr denkbar.

    (20.01.2016)
    Sacha:   Ich baue in Gedanken gerade den Zoo Berlin um und habe dazu einige Fragen, die mir die Berlin-Kenner hoffentlich beantworten können (da Pressemeldungen dazu fehlen, sich teilweise widersprechen oder nicht aktuell sind):

    1. Wurde damals der gesamte Bereich des Wirtschaftshofes jenseits der Bahngleise an die Riesenrad-Betreiber verkauft oder nur ein Teil davon? Und falls nur ein Teil: Wie gross ist die Restfläche für den Zoo und wird die Infrastruktur darauf noch dringend gebraucht oder könnten die entsprechenden Dienstleistungen/Lager (auch) über bzw. durch den Tierpark durchgeführt werden?
    2. Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Riesenrad? Könnte das Gelände ggf. zurückgekauft werden?
    3. Wie gross sind die Chancen, die Spanische Botschaft doch noch zu einem Wegzug zu bewegen und deren Gelände dem Zoo zuzuschlagen?
    4. Wäre es möglich, die Lichtensteinallee zu schliessen bzw. Richtung Nordwesten bis an den Rand des Neuen Sees zu versetzen und den Geländegewinn dem Zoo zuzuschlagen?
    5. Zwischen Landwehr-Kanal und Katharina-Heinroth-Ufer gibt es m. W. (oder gab es zumindest mal) südöstlich der heutigen Ameisenbären-Anlage ungenutztes Gelände. Wem gehört dieses?
    6. Könnte das bestehende Aquariengebäude bis zum Elefantentor-Eingang ausgebaut werden? Und könnten das bestehende Gebäude generell auf drei komplette Etagen erhöht werden (zumindest dort, wo man nicht auf den Lichteinfall durch Dachfenster angewiesen ist)?
    7. Gemäss \"Der Zoo Berlin im Spiegel seiner Bauten\" gibt es in der zweiten Etage (Reptilienabteilung) direkt über dem Ex-Löffelstör-Rundbecken ein für Besucher nicht zugängliches \"Gewächshaus\". Könnte dies nicht mit Tieren besetzt und den Besuchern zugänglich gemacht werden?

    Schon jetzt herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen und für Eure Mühen. (Mein Post hätte auch in den Thread \"Ich hab da mal ne Frage\" gepasst, aber ich erhoffe mir hier grössere Aufmerksamkeit).
    (13.01.2016)
    Mark Meier:   Laut Facebook rechnet man mit einer Eröffnung des Vogelhauses erst für den Frühsommer 2016.
    Ansonsten soll es bald mit dem Umbau des Raubtierhauses los gehen.
    Und bei den Kiwis wird Nachwuchs erwartet.
    (02.01.2016)
    WolfDrei:   Im frühen \"Rest-Arbeitslicht\" fotografiert: Rostkatze im Nachttierhaus. Ein 2. Paar (fast nie zu sehen) befindet sich im Erdgeschoss.
    (31.12.2015)
    WolfDrei:   Schnelldurchlauf Zoo Berlin

    - das Vogelhaus wurde nun doch noch nicht den Besuchern freigegeben - nur die Toiletten und ein Imbißstand sind nutzbar.
    - bezüglich der Pandas ist noch keine Aktivität zu sehen - der Vertrag ist ja auch noch nicht in “Tüchern”. Die zwischen Pudu- und Sikagehegen aufgerissenen Wege sind nach Verlegungsarbeiten wieder geschlossen und mit Mosaiksteinen belegt worden.
    A propos Pudus: erstmals sah ich 4 Tiere, davon 3 fotografierbar.
    - im Nachttierhaus gab es eine Geburt bei den Wickelbären - nicht gerade alltäglich.
    anbei: Pudus
    (31.12.2015)
    WolfDrei:   nochmals
    (03.12.2015)
    WolfDrei:   Gerenukaltbock
    (03.12.2015)
    WolfDrei:   Eine \"besondere\" Winterfarbe des Fells sah ich bei der alten Sichuan-Kuh. Bisher waren die Kühe im Winter eher stroh-grau.
    (03.12.2015)
    WolfDrei:   Wieder Schnelldurchlauf - aber bei Sonnenschein.
    Die Buddelarbeiten im Hirschrevier erweisen sich als Leitungsverlegungsarbeiten. Der Durchlauf im “Greifvogelfelsen” ist frei - große Arbeiten waren nicht zu sehen: Vielleicht waren es Sicherungsarbeiten an den Felsenaufbauten, auch schien neue Farbe aufgetragen zu sein. Die Schwärzung der Edelstahlgitter am Vogelhaus geht dem Ende entgegen - nunmehr die Papageienaußenanlagen. Innen wurde Australien (die Freianlage) dem Afrikabereich zugeschlagen mit Abbau der Zwischenwand. Innen sollen letzte Malerarbeiten anstehen und Neupflanzungen. Der Löwentor-Eingangsbereich ist großräumig für den neuen Kassenbereich abgesperrt.
    Tierisch keine Überraschungen: aber erstmals sah ich bei den Ringelschwanzmungos ein Jungtier.

    (03.12.2015)
    Oliver Müller:   Hat schon jemand das Original des ZEP irgendwo im Netz gefunden?
    (18.11.2015)
    WolfDrei:   Gering zu groß: nochmals
    (18.11.2015)
    WolfDrei:   Schnellbesuch im Zoo bei zunächst schlimmem Wetter.
    Der “Mast” in der Greifvogelanlage war offensichtlich nur ein “Hilfsgerät”. Die Anlage im inneren Bereich ist aber weiter weder begehbar noch einsehbar. Ansonsten gibt es weitere Baustellen: gerade wird der Weg zwischen Sika und Wasserrehanlage aufgerissen, das neue Vogelhaus ist nun vollständig geschlossen (also Umbau im Inneren) und auch im Aquarium sind Abteilungen (Schlangenabteil) und einzelne Becken/Aquarien sowie die Decke im Erdgeschoß “in Arbeit”.
    Das Mandschukranichpaar befindet sich auf der Hirschziegenantilopenanlage - die eigentlichen Bewohner schauten sich die Neuen noch recht reserviert mit großem Abstand an. In Verbindung mit diesem Umzug aus dem TP: ein TP-Dauerbesucher sagte mir, dass am Dienstag die HusarenMK nach Leipzig gingen, im “Austausch ein Moschustierweibchen aus Leipzig in den TP.
    Und erstmals nach langer Zeit sah ich einen Pudu - wenn auch im Absperrgehege
    Anbei der “alte” Gerenukbock des TP aus dem Antilopenhaus.

    (18.11.2015)
    WolfDrei:   Das war im \"temporären\" Wasser - nun in seiner eigentlichen \"Wanne\"
    (17.11.2015)
    WolfDrei:   Heute erscheint mir die Darstellung des Planes und der Beschreibung in der \"BZ\" gelungener als in \"meiner Berliner Zeitung\" (insbesondere heute die zeichnerische Darstellung) - oftmals sollte man den Interpretationen der Journalisten nicht unbedingt folgen.
    Bezüglich der Darstellung eines schwimmenden Panzernashornes an einer Glaswand habe ich so Bedenken (unabhängig von der Glasstärke heutiger Anlagen) - heute sah ich nämlich die 2 Tonnen von Belur sich durch die Anlage wälzen!
    Zur Erweiterung der Schimpansenanlage: die müsste dann mächtig junge Zuführung zur jetzigen Rentnertruppe erfolgen, um etwas an Tieren sehen zu können.
    Bezüglich des Flugvolierenmastes werde ich trotz des Wetters morgen nachschauen, habe einen Termin im \"Westen\".
    (17.11.2015)
    Michael Mettler:   Eine der Quellen gibt an, dass im Raubtierhaus unter den Großkatzen u.a. Amurtiger \"bleiben\" werden, die aber jetzt gar nicht im Bestand sind. Falls damit nicht eine \"Zwischenlagerung\" der TP-Amurtiger gemeint ist, die laut dortigem ZEP aus dem ABH weichen und auf ihren neuen Platz im Parkteil \"Mandschurei\" noch warten müssen, würde ansonsten eine neue Doublettenhaltung auf Kosten einer anderen Unterart geschaffen. Von den vier Kleinkatzenarten sollen nur zwei bleiben, der Ozelot wird als definitive Abgabe genannt - bliebe der Kandidatenkreis Sandkatze, Rostkatze, Jaguarundi.
    (17.11.2015)
    Sacha:   Die Laufhalle für Elefanten find ich toll, SOFERN wie auf der Darstellung tatsächlich auf die Sch...-Schaukelseile verzichtet wird.
    (17.11.2015)
    Michael Mettler:   Jetzt gibt es mehr Infos zum Ziel- und Entwicklungsplan des Zoos, am ausführlichsten hier:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/so-schoen-soll-der-zoo-in-der-zukunft-werden

    Der Hammer darin: Die historische Elefantenpagode soll \"auferstehen\" (natürlich modifiziert für zeitgemäße Tierhaltung und beschränkt auf Nashörner und Tapire)! Mit dem Straußenhaus-Grundriss lag ich zwar falsch, aber die Stilbau-Richtung war schon nicht schlecht ;-)

    \"Romantische Mitte\" für Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier war richtig gedeutet, hier sollen lediglich die Freianlagen z.B. durch Zusammenlegen \"aufgewertet\" werden, ebenso beim Antilopenhaus. Der Bereich Einhuferrevier/Erdhaus soll offenbar baulich unverändert bleiben. Zusammenlegungen (hier nicht anders zu erwarten) auch an den Affenhäusern und dem Raubtierhaus, dazu im Bärenrevier (Tropenbärenanlagen, Erweiterung Eisbärenanlage offenbar um die Braunbär-Wolfsanlage?) und bei den Robben.

    Mit der Vermutung einer transparenten Laufhalle zwischen zwei Gebäudetrakten für Elefanten lag ich richtig, die veröffentlichte Innenansicht zeigt etwas, das sehr an das Münchener Giraffenhaus erinnert. Am Greifvogelfelsen soll tatsächlich eine Großvoliere entstehen (der von WolfDrei gesehene Mast?), eine Überraschung ist eine neue Takinanlage in Nähe Elefantentor (anscheinend das jetzige Asiengehege?). Zudem soll es einen Erweiterungsanbau am Aquarium geben, der aber jetzt anders aussieht als auf dem in Zusammenhang mit den Pandas veröffentlichten Masterplan.

    Apropos, rbb kennt nicht nur den Unterschied zwischen geschenkten und geliehenen Pandas nicht, sondern offenbar auch nicht den zwischen Zoo und Tierpark (da gleich zwei Mal sehr unglücklich formuliert):
    https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/11/zoo-berlin-stellt-entwicklungsplan-vor.html
    (17.11.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ebenfalls dank Ausklapp-Display habe ich in solchen Fällen nicht nur ÜBER blickdichte Absperrungen hinweg \"sehen\" können, sondern auch schon mal drunter durch :-)
    (04.11.2015)
    WolfDrei:   @MM. Danke - da komme ich auf etwa 2.10 m ! Und dann hat meine Kamera auch noch ein ausklappbares Display zum Suchen. Beim nächsten Mal also!
    (04.11.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Alpaka, Lama und Rentier sind in der ZEP-Leitartenliste für den Tierpark bereits für die \"Farmen der Welt\" angeführt, an anderen Großhuftieren allerdings nur Poitou-Esel, Watussirind und Nellore-Zebu - und die hat der TP alle schon selbst im Bestand.

    Was Absperrplanen betrifft: Dafür sind einhändig bedienbare Kameras praktisch, mit ausgestreckten Arm sind auch zwei Meter zu schaffen ;-)

    (04.11.2015)
    WolfDrei:   @MM: Ich glaube nicht , dass man an der eingestellten Planskizze schon große bauliche Veränderungen erkennen kann - eigentlich ist das der originäre Zooplan . Ich erkenne eigentlich nur 4 \"Abweichungen\":
    1. Eingang Löwentor
    2. Elefantenumsiedlung
    3. dieses seltsame grüne Quadrat rechts vom Aquarium: im länglichen Bereich waren mal kleine Pandas und Muntjaks, jetzt steht da noch noch \"Leda und der Schwan\" - ansonsten ist das ein dunkler Gang
    und-wenn man es denn will : das Pandagelände.
    (04.11.2015)
    WolfDrei:   @MM: Nicht am sondern im \"Innengang\" des Greifvogelfelsens. Ein Einblick war von keiner Seite möglich, da die Absperrplanen an die
    2 Meter hatten. Der Mast, der deutlich die Felsenhöhe überragte, könnte natürlich auch eine \"Hebekonstruktion\" für Bauarbeiten sein.
    Noch zu den \"Spekulationen \" bezüglich eines Hin-und-Herschiebens von TP - ZOO-Tieren: einige \"gute Arten\" könnten natürlich auch in Haustiere \"umgewidmet\" werden und in den Farmen der Welt im TP landen: Lamas, Hausrener, Alpakas, Dromedare, Trampeltiere, Gayale, Wasserbüffel, Kerabaus etc.
    (04.11.2015)
    Mark Meier:   @Oliver Müller: Der Senat wird dem Zoo mE ohnehin keinen müden Heller mehr überlassen, selbst wenn die Stadt durch einen modernen, erfolgreichen und attraktiven Zoo erheblich profitiert. Von daher sehe ich da momentan keine Konkurrenzsituation.
    (04.11.2015)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Ich meinte damit auch eher mögliche Fördermittel vom Stadtrat - in Berlin wohl Senat genannt.
    (04.11.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Wo in etwa steht eigentlich der erwähnte Stahlmast am Greifvogelfelsen? Sieht der danach aus, als könnte er als Mast einer größeren Netzkonstruktion dienen? Auf der hier diskutierten Planskizze des Zoos ist jedenfalls noch der bisherige Zustand mit vielen Einzelvolieren eingezeichnet.
    (04.11.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Die verfügbaren finanziellen Mittel des Zoos und des Tierparks haben wenig miteinander zu tun, es sind immerhin getrennte Firmen mit sehr unterschiedlichem Eigenvermögen und daraus resultierenden Möglichkeiten.

    Der Umriss des neuen Nashorn-Tapir-Hauses erinnert übrigens tatsächlich an den des historischen Straußenhauses, dessen Wiedererrichtung (wenn auch nicht an der Ursprungsstelle, die nicht mehr zum Zoogelände gehört) einmal angedacht war. Da mit dem Chinesischen Musikpavillon ein anderer historischer Stilbau wiedererweckt werden soll, scheint mir ein \"Straußenhaus reloaded\" gar nicht so unwahrscheinlich.
    (04.11.2015)
    Oliver Müller:   Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Delfinarium in den nächsten 10, 20 Jahren in Deutschland nicht neu gebaut werden wird. Kein Zoodirektor, der bei Verstand ist, wird sich das antun. Außerdem wäre eine solche spektakuläre Neuerung sicherlich in den bereits vorgestellten Plänen enthalten gewesen.

    Alles in allem tippe ich eher darauf, dass sich im Zoo abgesehen von den Pandas, den angekündigten Umzügen und der Abgabe von ein paar Doubletten mit dem TP nichts Großes ändern wird. Der Zoo ist ja so wie er ist eigentlich ganz gut aufgestellt und muss nur an ein paar Stellen modernisiert werden.
    Verfügbare finanzielle Mittel braucht Knieriem ja eher im TP und da hat er ja schon genug Zirkus, das genehmigt zu bekommen.
    (04.11.2015)
    Tim Meschke:   Was soll das eigentlich für ein langgestrecktes Gebäude sein, das direkt an das Aquarium grenzt und die Zoo-Mauer entlang läuft? Ein Parkhaus? Oder vielleicht ein Delfinarium, das auch Klös 1969 im Sinn hatte? Oder gar ein Hai-Aquarium, das sich Jürgen Lange damals wünschte, das aber nie zustande kam?
    (03.11.2015)
    Michael Mettler:   Ich versuche mich weiterhin an der Entzifferung der noch fraglichen Bereiche. Für den zentralen Teil läge \"Historische Mitte\" zwar auf der Hand, dazu scheint mir das Schriftbild des ersten Teils aber nicht zu passen. Könnte das womöglich \"Romantische Mitte\" heißen...? Und der Schriftzug beim Sumpfvogelpanorama passt tatsächlich gut zu Mark Meiers Deutung \"Sumpfvögel\". Auch mit \"Raubkatzen\" beim Raubtierhaus gehe ich jetzt konform, für meine Deutung \"Raubtiere\" ist der Text zu lang. Beim Kinderzoo könnte man \"Kinderland\" hineinlesen.
    (03.11.2015)
    Michael Mettler:   An Koalas habe ich auch schon gedacht, gerade weil \"Beuteltiere\" dort steht und nicht \"Kängurus\". Wäre nicht das erste Nashornhaus, das für Koalas umgerüstet würde - siehe Wien...

    Mal sehen, ob in irgendeinem der Bereiche auch Cameliden unterkommen, denn sowohl das Kamelhaus als auch die Pampa am Landwehrkanal werden verschwinden. Im TP stehen Dromedare nicht mehr im ZEP, wären also \"für den Zoo frei\".
    (03.11.2015)
    Mark Meier:   Auf den Beuteltierbereich bin ich auch stark gespannt! Beim Zoo könnte ich mir auch gut vorstellen, dass versucht wird Koalas, Beutelteufel oder ähnliche Kaliber zu organisieren - zumindest mittelfristig. Ansonsten könnten es natürlich auch diverse Kängurus werden oder auch Opossums, Schnabeligel etc.
    (03.11.2015)
    Michael Mettler:   Da haben Mark Meier und ich wohl gleichzeitig geschrieben ;-)
    (03.11.2015)
    Michael Mettler:   Ich gehe mal im Uhrzeigersinn in der Skizze auf der Zoo-HP vor: Der Bereich oberhalb von \"Eingang Löwentor\" heißt definitiv \"Nashörner & Tapire\" und enthält ein neues Haus und neu zugeschnittene Außenanlagen anstelle der jetzigen Häuser für Nashörner und Kamele sowie ein weiteres, kleines neues Haus in Richtung Vogelhaus (evtl. ein Stelzvogel-/Flamingo-Winterhaus...?). Die Namensgebung in diesem Bereich schließt zwar Flusspferde nicht ein, aber die dürften ja wohl bleiben...

    Kinderzoo bleibt Kinderzoo, \"Vögel\" ist für den Bereich Vogelhaus/Fasanerie gut lesbar. In den blauen Bereich darunter lese ich mit einiger Fantasie und mit Bezug auf die jetzigen Anlagen \"Großbären\" hinein. Vermutlich aber weiterhin ergänzt durch die Hundeartigen und Kleinbären. In Grau dann Waldschänke/Spielplatz.

    Bei der Beschriftung der blau gefärbten Ecke Sumpfvogelpanorama/Kondorvoliere rätsele ich noch, aber irgendwas mit Endung \"-vögel\" scheint es zu sein. Der hellblaue Bereich darunter scheint mit \"Wasser-Raubtiere\" beschriftet zu sein, was dann wohl auch die Pinguine einschließen dürfte.

    \"Huftiere\" für Einhuferrevier/Erdhaus ist wiederum gut lesbar, ebenso \"Elefanten\" für das Erweiterungsgelände; dort 3 neue Gebäude statt der jetzigen, wobei das kleinste links oben auch ein Wirtschafts-/Lagergebäude sein könnte (m.W. gibt es jetzt hinter der Przewalski-Anlage doch auch eine große Heuscheune?) und sich zwischen den beiden \"Schenkeln\" der Elefantenanlage (Boxentrakte?) vielleicht eine Laufhalle mit transparentem Dach befinden könnte.

    Sehr interessant finde ich den grünen Bereich vom Kanal via Nashornhaus II bis zur Rappenantilopenanlage, denn der ist m.E. mit \"Beuteltiere\" beschriftet und aus derzeitigem Zoobestand mit nur 2 dafür brauchbaren Känguru-Arten (die dritte, das Bürstenkänguru, dürfte wohl im Nachttierhaus bleiben?) nicht zu bestücken. Ich vermute, dass dafür Arten aus dem TP umziehen werden. Die Bennetts sind im Tierpark-ZEP nicht mehr aufgeführt, und in der Skizze sieht es hier so aus, als könnte auf der Fläche der jetzigen Nashorn-Zuchtgehege eine begehbare Anlage entstehen (Schlängel-Wegführung!). Vielleicht kommen noch die Grauen Riesen und Sumpfwallabys aus dem TP herüber und es bleibt dort erst mal bei einer einzigen Känguru-Anlage, bis eines Tages der neue Australien-Parkteil entsteht?

    \"Restaurant\", \"Raubtiere\" und \"Panda\" sind gut lesbar, \"Aquarium\" ebenfalls - wobei mich da die rechteckige Gebietsgrenze entlang der Straße nachdenklich stimmt. Sinnvoll wäre sicherlich, wenn der Zoo dort eigene Parkplätze anbieten würde...

    Neben dem Aquarium dann \"Eingang Elefantentor\" und anschließend \"Affen und Menschenaffen\", wobei schon die Gehegeformen am jetzigen Elefanten-, dann Gorilla-/Oranghaus zu sehen sind. Beim Antilopenhaus steht m.E. \"Afrikanische Huftiere\". Darüber \"Bergtiere\", wobei in diesen Bereich interessanterweise das Hühner-und Taubenhaus ebenso einbezogen ist (obwohl die Volieren zu den beiden letztgenannten Bereichen hin weisen) wie der größere Teil des Greifvogelfelsens.

    Den Namen für das Zentrum des Zoos mit Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier sowie dem kleinen Greifvogelfelsen kann ich nicht wirklich entziffern, aber er scheint auf \"Mitte\" zu enden. Irgendwas mit Historie, analog zum Leipziger \"Gründergarten\"...?





    (03.11.2015)
    Mark Meier:   Gemeint ist sicher diese Skizze. Also klar zu erkennen sind mE die Areale für Aquarium (dunkelgrün), Vögel bzw. Vogelhaus + Fasanerie (orange), Elefanten (dunkelbraun), Primaten, Raubkatzen, Beuteltiere und afrikanische Huftiere (je hellgrün), Bergtiere (gelb), Nashörner und Tapire (hellbraun), Huftiere (rotbraun) und Wasser-Raubtiere (hellblau). Der leicht violette Bereich neben den Wasser-Raubtieren sollte vermutlich irgendwas mit \"...vögel\" heißen, vielleicht Sumpfvögel oder Raubvögel. Beim großen dunkelblauen Areal nehme ich \"Caniden\" oder wo was an, da dort ja aktuell die Bären und diverse Wildhunde zu finden sind. Im beachen Bereich kann ich fast gar nichts entziffern. Aktuell leben dort ja Schweine, Hirsche, Rinder etc. Da es dort einige historische Gebäude gibt, glaube ich eher nicht, dass sich dort baulich neben den Pandas sehr viel ändern wird. Aber der Besatz könnte natürlich schon teils ausgetauscht werden.
    (03.11.2015)
    Oliver Müller:   Kann eigentlich jemand von euch die auf der Zoo-Plan-Skizze sehr fahl beschrifteten Beigen und blauen Bereiche entziffern? Alle anderen konnte ich lesen und falls es jemand nicht kann, kann ich gerne helfen.
    (03.11.2015)
    Michael Mettler:   Im ZEP des Tierparks sind folgende Hirschformen nicht mehr für den Zielbestand genannt: Milu, Mesopot. Damhirsch, Europäischer Elch, Schweinshirsch, Leierhirsch, Timorhirsch, eine der Wapiti-UA. Der Milu bliebe durch den Zoo auf jeden Fall im Gesamt-Berliner Bestand, die beiden Damhirsch-Formen könnten schlichtweg getauscht werden. Mit der Haltung von Elchen hatte der Zoo früher m.W. immer Probleme, sonst hätte man im Revier wohl kaum seit Jahrzehnten auf die größte Hirschart verzichtet - auf Artniveau wären Elche allerdings durch den Amerika-Parkteil im TP weiterhin in Berlin vertreten. Die vier restlichen Arten (davon Schweins- und Leierhirsch wie schon jetzt im TP als Kombi) könnte man nach meinen u.g. Planspielen sogar noch im Zoo-Hirschrevier aufnehmen... Wobei ich dann dort aus Platzgründen den Zwergwapiti bevorzugen und den größeren Manitoba-Wapiti im TP belassen würde.
    (03.11.2015)
    Michael Mettler:   Der Beitrag auf rbb online wurde inzwischen korrigiert: Aus \"China schenkt Pandas\" wurde \"China schickt Pandas\". War also nix mit Geschenk.

    Nach der Skizze auf der Zoo-HP zu urteilen werden an Hirschgehegen nur die Anlagen für Milus und Pudus sowie evtl. ein Teil des Muntjak-Rondells (?) für die Pandas \"geopfert\", dazu eine Flamingo-Anlage und ein paar Zwischenpflanzungen. Laut Zootierliste hält der Zoo im Hirschrevier derzeit 10 Arten, und genauso viele einsehbare Gehege (plus eines rückwärtigen) blieben auch noch nach Eingliederung der Panda-Anlage übrig. Es wäre also weder ein Arten- noch ein Gebäudekahlschlag nötig. Milu und China-Muntjak haben als chinesische Panda-Nachbarn offenbar ihren Platz sicher, wobei es so aussieht, als würden die Milus dann die jetzige Barasingha-Anlage beziehen. Dann würde sich eigentlich die Nachnutzung der bisherigen Moschustier-Anlage mit den ebenfalls thematisch passenden Wasserrehen anbieten, evtl. sogar in Vernetzung mit der Milu-Anlage als Ausweichgehege - die Artenkombi gab es früher schon mal im Zoo (sowie im TP und in Hannover). Die für die andere \"Flanke\" der Panda-Anlage angedachten Muntjaks könnte man unter Einbeziehung der benachbarten Stelzvogelanlage mit einer ebenfalls thematisch passenden Kranich-Art vergesellschaften - hat der Zoo zwar derezeit nicht im Bestand, aber im TP gäbe es gleich drei passende Kandidaten.

    Unter den übrigen 7 Hirscharten des Zoos befinden sich mit Axis, Japan-Sika und Europäischem Damhirsch noch 3 Arten, die bei Zoofan-Planspielen für diverse Zoos sicherlich gegen andere Formen ausgetauscht werden würden, ohne mit der Wimper zu zucken. Da gäbe es also noch Potenzial für Gehegezusammenlegungen oder Artentausch (z.B. mit dem TP, wo laut ZEP ein begehbares Gehege im Europa-Bereich angedacht ist - Damwild?). Axis bieten Vergesellschaftungspotenzial mit asiatischen Rindern, Antilopen, Nashörnern oder Elefanten, müssten also nicht im Hirschrevier bleiben. Falls es im Zoo bei der Haltung von amerikanischer Tapire und/oder Ameisenbären bleibt, wären die Pudus dort als Ganzjahres-Nebenbesatz denkbar (wenn man sie wenigstens DORT mal zu Gesicht bekäme). Auch die müssten also nicht zwingend im Hirschrevier bleiben. Neben den drei genannten \"Chinesen\" blieben bei diesen Varianten mit Waldrentier, Barasingha und Prinz-Alfred-Hirsch noch drei zoologische Leckerbissen im Revier übrig und sogar noch Platz für zusätzliche Arten (aus dem TP?).
    (03.11.2015)
    Hannes Lüke:   Ich glaube auch nicht wirklich an ein Geschenk aber was das verschenken von Dingen angeht mit denen man Geld machen kann
    Die chinesische Regierung bietet die Tiere gerne im Zusammenhang mit diplomatischen Beziehungen an. Da geht es letztendlich um wirtschaftliche Faktoren die so ein paar Millionen die ein Panda einbringt lächerlich aussehen lassen

    Interessant dazu
    http://www.stimmen-aus-china.de/2015/01/01/die-macht-der-niedlichkeit-chinas-panda-diplomatie/
    (30.10.2015)
    Oliver Müller:   Nie und nimmer sind die Pandas ein Geschenk. Warum sollten die Chinesen etwas verschenken, womit sie viel Geld verdienen können? Berlin bemüht sich schon länger um Pandas, da wäre eine Schenkung auch taktisch völlig unnötig. Obendrein würde man sich jede Menge Ärger mit anderen \"Kunden\" einhandeln. Ich denke, da hat einfach ein Journalist die falsche Schlussfolgerung gezogen, weil er nicht über das Zuchtprogramm der Chinesen informiert ist und er noch auf dem Stand von 1970 ist, wo Pandas als Staatsgeschenke verteilt wurden.
    (30.10.2015)
    WolfDrei:   So denn dies wirklich das “Panda-Gelände” wäre, wäre das für mich als Hirsch-Fan tröstlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her für den Zoo wichtig, ließen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch hält sich der Bestand gerade so über Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation für die Moschustiere. Etwas im Wege stehen könnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), für die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) fände sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdrücken. In der “Berliner Zeitung” wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.
    So denn dies wirklich das “Panda-Gelände” wäre, wäre das für mich als Hirsch-Fan tröstlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her für den Zoo wichtig, ließen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch hält sich der Bestand gerade so über Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation für die Moschustiere. Etwas im Wege stehen könnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), für die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) fände sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdrücken. In der “Berliner Zeitung” wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.

    (30.10.2015)
    Sacha:   Um das historische Hirschrevier (was ist im Zoo Berlin eigentlich nicht \"historisch\"?) tut es mir zwar auch etwas leid. Wenn der \"Eingriff\" aber so schonend wie in den Skizzen vonstatten geht, ist das für mich in Ordnung.
    Vergessen wir nicht: Pandas sind ein Besuchermagnet. Und agieren ist auch in der Zoowelt meist besser als reagieren.
    Ausserdem stellt sich noch die Frage, welche Hirscharten deswegen \"über die Klippe springen\" müssen? Sind es Allerweltsarten, tut mir das nicht weh. Und Seltenheiten könnten im Tierpark untergebracht werden (der dafür dann auf 0815-Hirscharten verzichtet).
    Dass die Pandas ein Geschenk, also gratis sind, glaube auch ich nicht. Allenfalls wird die Leihgebühr etwas niedriger (oder versteckter) ausfallen.

    Was mir noch aufgefallen ist (oder ich überlesen habe): Wann genau soll das Pandagehege fertiggestellt werden (vorher werden die Pandas ja kaum kommen)?
    (30.10.2015)
    Michael Mettler:   Sorry, sie SIND beschriftet, nur teilweise schlecht lesbar - da war ich wohl noch nicht ganz wach ;-)
    (30.10.2015)
    Michael Mettler:   Die Sache mit dem Geschenk \"weiß\" anscheinend nur rbb online. In mindestens einem halben Dutzend anderer Medien und auf der Homepage des Zoos ist durchweg von Leihgaben die Rede, die Eigentum Chinas bleiben (und sogar \"irgendwann dorthin zurückkehren\") und über die verhandelt wurde/wird (was man gemeinhin nicht wegen Geschenken macht).

    Auf der Zoo-HP ist sogar schon eine Grafik eingestellt, wo sich die Panda-Anlage befinden wird. Da es in einem der Online-Artikel heißt, dass Davidshirsche und Muntjaks die Nachbarn der Pandas werden sollen, das eingezeichnete Areal aber in deren jetzige Flächen hinein ragt, dürfte es wohl noch Umbesetzungen geben (Milus auf die Barasingha-Anlage?). Der Eingriff in den Hirschbereich scheint jedenfalls nicht so groß zu werden, wie man befürchten könnte.

    Interessant an der Grafik ist übrigens, dass der Zoo dort in farblich unterschiedlich markierte (leider weitgehend unbeschriftete) Zonen unterteilt ist, die vermutlich zukünftige Themenbereiche/Reviere darstellen - der neue Standort der Elefanten ist bereits beschriftet:
    http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1[news]=64&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=3610bfa3e212317a7add715985c279bd
    (30.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Rhenen bekommt im September 2015 ein Panda-Paar für 15 Jahre, muss dafür aber wie gewohnt Miete zahlen. Ouwehands Dierenpark in Rhenen gehört übrigens einem Milliardär, der sich die Pandas auf jeden Fall leisten kann. Sogar die Namen der Tiere stehen schon fest. Die Tiere heißen Wei Wei und Wu Wu (oder ähnlich). Ich glaube im Übrigen auch nicht, dass Berlin die Pandas geschenkt bekommt. Ich schätze, der Zoo Berlin muß ebenfalls Leihgebühren bezahlen und eventuellen Nachwuchs nach China zurücksenden. Ich finde es auch um die Anlagen im Hirschrevier schade.
    (29.10.2015)
    Holger Wientjes:   Die Tiere sollen doch Leihgaben und keine Geschenke werden ?!

    Freue mich ebenfalls schon ungemein ! Vor allem, weil dann grosse Teile des historischen Hirschreviers dafür platt gemacht werden sollen... Bravo !
    (29.10.2015)
    Hannes Lüke:   Das ist ja das tolle an der ganzen Sache Tim. Berlin braucht noch keine Pandas aber kann sich welche leisten und geht somit kein Risiko ein, dass irgendwann der Besucherstrom zurück geht. Ist zwar ungewöhnlich für die deutsche Zoowelt und ganz besonders für Berlin aber für mich sieht das ganz nach agieren statt reagieren aus!
    (29.10.2015)
    Tim Meschke:   Wozu braucht Berlin jetzt eigentlich Pandas? Sind die Besucherzahlen seit Bao-Baos Tod so stark zurückgegangen, dass jetzt Pandas angeschafft werden müssen? Der Panda ist nicht mehr vom Aussterben bedroht, denn China wird sich hüten, eines der Wahrzeichen Chinas verschwinden zu lassen. Außerdem wird das Panda-Gehege, wenn es denn im Hirsch-Revier gebaut wird, wertvollen Platz einnehmen, den man für wirklich bedrohte Hirscharten verwenden könnte (die zudem keine so große Lobby haben wie Pandas). Weiß eigentlich jemand wofür die Chinesen die Miete für die Pandas verwenden?
    (29.10.2015)
    Henry Merker:   Ich glaube nicht daran, dass es sich tatsächlich um Geschenke handelt....
    (29.10.2015)
    Hannes Lüke:   In einem anderen Forum sprach ein Teilnehmer davon, dass rhenen ebenfalls mit Pandas plant

    Wenn die tiere wirklich Geschenke sind wäre dies eine Sensation und DIE Chance Nachwuchs in Europa zu etablieren
    (29.10.2015)
    Michael Mettler:   Hmm, ob dann nicht bald diverse Gesuche anderer Zoos in China eingehen, die im Gegensatz zu Berlin teure Mietzinsen für ihre Pandas abdrücken müss(t)en...?
    (29.10.2015)
    Sacha:   http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/10/china-schenkt-berliner-zoo-ein-neues-panda-paerchen.html

    Yeeees!!!! Da hat sich das Engagement von Mutti Merkel nicht nur für die deutsche Flugzeug-Industrie gelohnt.

    Giraffengazellen, Zwergmaras und bald wieder Grosse Pandas, dazu mit grosser Wahrscheinlichkeit der FC Bayern im Pokalfinale. Da sage ich nur: Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin....
    (29.10.2015)
    Ulli:   peinlich, unfaßbar und bar jeden Geschichtsverständnisses
    (20.10.2015)
    Holger Wientjes:   Kurz und knapp: Traurig und peinlich für einen Zoo wie Berlin und ein Armutszeugnis der aktuellen dortigen Situation !
    (20.10.2015)
    Sacha:   Das liegt wohl (auch) an der allgemeinen Tendenz, in den Zooshops nur massentauglichen Schnickschnack zu verkaufen.
    In den letzten Jahren hat - zumindest nach meinen Beobachtungen - das Angebot an Sachbüchern (inkl. Bücher über den jeweiligen Zoo, Zooführern, Jahresberichten etc.) und sogar DVDs und CDs kontinuierlich abgenommen. Schliesslich gibt es als Informationsquelle ja zu allem und jedem eine App, oder?
    (20.10.2015)
    Michael Goerick:   Ich war gestern im Zoo um mir das Buch\" Die jüdischen Aktionäre des Zoologischen Gartens zu Berlin \" zu kaufen. Auf meine Nachfrage im Shop war erst Irritation und dann ging die nette Dame am Tresen nach oben um nachzufragen. Nach einer kleinen Weile kam Sie wieder herunter, mit einer Kopie der ersten Seite mit der ISBN Nummer. Dazu die Information man hätte im Zoo nur ein Exemplar und man möge doch das Buch im Buchhandel kaufen. Ich war schon entsetzt wie mit diesem Thema umgegangen wird. Ich hätte schon erwartet das dieses Buch im Zooshop vorhanden ist. Zumal auf der ersten Seite ausdrücklich auf die Unterstützung der Zoo AG zum Druck des Buches hingewiesen wird.
    (20.10.2015)
    WolfDrei:   Die Inder haben sich (relativ gesehen) ein richtiges \"Winterfell\" zugelegt
    (13.10.2015)
    WolfDrei:   Ei. pardon, wider gedoppelt!
    Gut entwickelt hat sich der Waldrenhirsch.
    (13.10.2015)
    WolfDrei:   Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6°C. An vielen Wegeeckpunkten sind große Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in ähnlicher Weise wie im TP eingeführt.
    Das “neue” Vogelhaus ist außen großteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschwärzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der Südostasienhalle und im Großpapageientrakt möglich, der nun außen umgebaut wird. In den Innenräumen und Wegen war Großreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den Freiflächen für Gemsböcke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die Innenfläche am Löwentor wird “beackert”, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifvögelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen großen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
    Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (überzähligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.
    Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6°C. An vielen Wegeeckpunkten sind große Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in ähnlicher Weise wie im TP eingeführt.
    Das “neue” Vogelhaus ist außen großteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschwärzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der Südostasienhalle und im Großpapageientrakt möglich, der nun außen umgebaut wird. In den Innenräumen und Wegen war Großreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den Freiflächen für Gemsböcke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die Innenfläche am Löwentor wird “beackert”, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifvögelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen großen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
    Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (überzähligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.

    (13.10.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Ja, hat er. Aber die Pandas kämen schließlich auch nicht auf die Bärenanlagen und die Menschenaffen wären nicht mehr alle im gleichen Komplex untergebracht. Konsequent zoologisch-systematisch war der Zoo auch bisher nicht geordnet (siehe Erweiterungsgelände).
    (02.10.2015)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Deine Vorschläge klingen reizvoll, aber hat Hr. Knieriem nicht schon durchblicken lassen, dass er im Zoo im Gegensatz zum Tierpark eher ein zoologisch-systematisches Konzept fahren will?
    (02.10.2015)
    Michael Mettler:   Mich wundert ein bisschen, dass das alte Elefantenhaus nach dem Bau der neuen Anlage nicht schlichtweg für afrikanische Nashörner weitergenutzt wird, was deutlich weniger Baumaßnahmen bedeuten würde als ein Umbau für Menschenaffen. Man könnte die große Außenanlage mit den benachbarten Außenanlagen der Antilopen und Giraffen zu einer Afrika-Savanne verbinden, auf der Giraffen und Nashörner auf ihren Flächen bleiben müssen, aber mitbewohnende Antilopen per Durchschlupf alles nutzen können. Dann ließen sich dort sogar die Antilopenarten aus der Südafrika-Anlage im Erweiterungsgelände unterbringen, wenn es der Stallraum zulässt. Und die Rhinos hätten eine Laufhalle.

    Gut vorstellen könnte ich mir auch eine zusätzliche Unterbringung der Panzernashörner am neuen Elefantenbereich, wenn dort ohnehin schon komplett neu für Dickhäuter gebaut werden muss. Dann wäre das alte Nashornhaus bzw. dessen Fläche komplett anders nutzbar. Neotropische Tapire sind eh schon drin, nebenan sind Neuweltkamele untergebracht - warum also nicht auch Ameisenbären, Capybaras und andere Südamerikaner in diesen Bereich umsiedeln? Zum Hardenbergplatz hin war ja schon mal eine Erlebnisgastronomie angedacht, die ließe sich statt im damals geplanten Asien-Stil auch als Hacienda verwirklichen...

    @Gudrun: Ich denke nicht, dass für die Panda-Anlage das gesamte Hirschrevier auf der Abschussliste steht, sondern vorrangig die große Freianlage gegenüber dem Antilopenhaus (immer noch Barasinghas?) dafür gedacht ist. Wenn man die Pandas auch unter dem Gesichtspunkt \"Touristenmagnet\" sieht, macht diese Ortswahl Sinn, auch wenn es nicht ins zoologisch-systematische Konzept passt: Die Anlage liegt zentral und ist von beiden Eingängen aus auf Hauptwegen einfach zu erreichen.
    (30.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Die Pläne klingen gut, aber bei Umsetzung dieser wird es zu einem starken Artenschwund im zoologischen Garten kommen, da für Umsetzung der Pläne die Mehrzahl oder sogar alle Hirscharten abgegeben werden müssen und auch die bewohner der Afrikasavanne, der Pampas-Anlage und der Australien-Anlage im Zentrum des Erweiterungsgeländes, vielleicht sogar alle Arten des Erweiterungsgeländes, wenn man die ganzen 3 Hektar nur für die Elefantenhaltung nutzen will. Einen reinen Asienparkteil als Umrahmung der Elefantenanlage könnte ich mir dort auch gut vorstellen. In diesem Fall könnten dort zumindest einige asiatische Hirscharten und möglicherweise auch die Hirschziegenantilopen untergebracht werden, vielleicht sogar in zeitweiser Vergesellschaftung mit den Elefanten. Allerdings würde ich die Hirschziegenantilopen lieber im Tierpark in Vergesellschaftung mit den Nilgauantilopen und vielleicht auch Axishirschen sehen.
    Die Strauße könnte man vermutlich mit den Elenantilopen und Steppenzebras im alten Zooteil vergesellschaften, aber für Springböcke, Blässböcke und Große Kudus dürfte dann im Zoo wohl kein Platz mehr sein. Ein Ersatz der Elenantilopen durch die großen Kudus wäre allerdings auch eine Option.
    Wenn man wirlich eine neue große Elefantenzuchtanlage im Erweiterungsgelände baut sollte man sich allerdings zumindest langfristig um den Aufbau einer herpesfreien Zuchtgruppe bemühen.
    (30.09.2015)
    Michael Mettler:   Neue Umbaupläne für Elefanten, Menschenaffen und (wenn es klappt) Pandas:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/zoo-elefanten-gorillas-und-nashoerner-bekommen-neues-zuhause#
    (30.09.2015)
    WolfDrei:   Eine Vorzeigegruppe sind für mich die Sibirischen Steinböcke, nunmehr an die 12 Tiere mit drei prächtigen Böcken
    (09.09.2015)
    WolfDrei:   TP war gestern, heute Kurzbesuch des Zoos nach einem “Behördentag”. Die für mich “aufsehenerregendste” Arbeit ist die generelle “Verschönerung” der Außenvolieren des neuen Vogelhause, gegenwärtig sind ca. 20 % beendet, 20% “Work in Progress”. Verschönerung bedeutet, dass neben den schon ursprünglich eingearbeiteten Kunststeinen an/in der Wand nun “grundsätzlich” Kunstfels etc eingearbeitet wird: viel Styropur wird angeklebt, Stahlstifte werden eingeschlagen, Moniereisen zu Geflechten gebogen, dann Kunststoffmatten eingearbeitet und letztlich lehmfarbener Spritzbeton aufgebracht. Grundsätzlich (bisher) wird oben an der Wand nach außen “gewölbt, dazu werden Natursteine, Wurzeln, Baumstämme eingearbeitet. Die Schwärzung der Edelstahlgitter ist noch nicht durchgängig abgeschlossen.
    Daneben werden einige Wege neu mit Lehm-Kies-Gemisch belegt. Mir war nicht klar, ob das ehemals außerhalb der Mosaiksteinwege eingearbeitete Betonsteine oder Asphalt waren, die da ersetzt werden - dadurch ergaben sich einige Wegesperrungen.
    Die Glaswände der Bärenanlagen sind zum Teil bemalt worden, direkt am Glas im Innenteil wachsende Stauden und speziell Bambus werden durch die Bären offensichtlich nicht beschädigt - sieht nicht schlecht aus. Ich befürchte nur, dass der ONB bald annehmen könnte, ein Urwald würde nur aus Bambus bestehen.
    Etwas irritiert hat mich, dass gegen 13-14.3o Uhr viele Anlagen gereinigt wurden und die Tiere zum Teil “weggeschlossen” waren. Die Affen machten sowieso Siesta in dieser Zeit.
    Tiere : das Fingertierweibchen wurde abgegeben, dafür lebt dort eine Rostkatze: ein Anoa ließ sich sehen (sonst in der äußersten Ecke). Bei den Visaya-Pustelschweinen wurde der Eber ausgetauscht. Die 2. Okapianlage bewohnen jetzt Lamas. Leider scheint es in diesem Jahr keinen Nachwuchs bei Anden-, James- und Zwergflamingos zu geben. Die Sumatra - Orangs machen unter großer Zuschauerteilnahme “Köhlersche” Experimente: auf drei Etagen liegen leckere Sachen, die von außen über Schlitze mit selbstgemachten Stäbchen durch ein Loch auf die nächste untere Etage geschoben werden müssen, und dann nochmals, bis es unten herausfallt. Ganz schön nervenaufreibend - für Orang und Zuschauer. Die Korsaks haben 5 Junge, nach vier im Vorjahr. Weiterhin irritiert hat mich im “Geschäftsbericht 2014”, dass bei den Panzernashörnern 1,2 steht: Jhansi scheint also schon Zoo-”Eigentum” zu sein.
    Anbei ein Schnappschuss auf eine Volierenwand des Vogelhauses - Außenseite

    (09.09.2015)
    Jan Jakobi:   Ich habe zur Panzernashornkuh Narayani eine Frage:

    Im EleWiki-Forum habe ich folgendes gelesen:

    Beitrag vom 17.09.2007 in dem Forum im Thread „Nashörner in Berlin“:
    „Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regulären Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mußte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anfänglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mißgebildet und hatte nur ein Auge , dafür aber mehrere Kieferäste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut überstanden . Es war übrigens schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des Fötus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht !Sachen gibts , klingt alles ganz schön eklig !“
    http://elewiki.bboard.de/board/ftopic-85370874nx22877-136-180.html

    Das sie schwanger war und im August 2007 eine missgebildete Totgeburt hatte wusste ich aus dem entsprechendem Bongo (Jahresbericht).
    Zur ersten Schwangerschaft Narayanis fand ich nichts in den Bongos die ich habe.
    Kann jemand die Info in dem Beitrag bestätigen? War das Kalb von Yohda oder Belur?
    Wann soll das gewesen sein?
    (07.09.2015)
    Tim Meschke:   Das ist ein Bild vom Außengehege der Flusspferde,
    (25.08.2015)
    Henry Merker:   Hat jemand von euch Fotos von dem ehemaligen Flusspferdhaus, welches bis in die 1990ziger Jahre für die Haltung der Hippos genutzt worden ist? Mich interessieren vor allem Bilder der Innenanlagen.
    (23.08.2015)
    Tim Meschke:   Vielen Dank für die ausführliche Antwort und die zusätzlichen Informationen. Die Rothundzucht scheint da auch nicht geklappt zu haben.
    (22.08.2015)
    Michael Mettler:   Ein Bild kann ich zwar nicht bieten, aber gesehen habe ich die Anlage. Das war ein langgestreckt-rechteckiges, allseitig umzäuntes Doppelgehege. Ich habe es mit Grasnarbe und lockerem Strauchbewuchs in Erinnerung, und m.E. standen in beiden Abteilen niedrige hüttenartige Unterkünfte. Ursprünglich war es als Zuchtanlage nur für Geparden gedacht und die beiden Abteile sollten der Geschlechtertrennung dienen, aber dann konnte der Zoo bald darauf noch Rothunde bekommen, die in eins der Abteile einzogen - eine zusätzliche Art für die Sammlung war Zoodirektor Klös damals offenbar wichtiger als eine potenzielle Gepardenzucht...
    (21.08.2015)
    Tim Meschke:   Kann bitte jemand ein Bild von der ehemaligen Geparden- und Rothundanlage hier reinstellen. Ich habe nirgendwo eines gefunden. Oder wenigstens beschreiben. Hatten die einen Graben oder ein Gitter, zum Beispiel.
    (21.08.2015)
    Justus Bauer:   Danke,
    aber eigentlich meinte ich ,wie man die Tiere des Bestandes unterscheidet. Kann mir da jemand helfen?
    (16.08.2015)
    Hannes Lüke:   Flusspferde = großes Maul und liegen im Wasser
    Löwen = fesche Frisur und scharfe Zähne
    Giraffen = langer Hals und entspannter Gesichtsausdruck
    (16.08.2015)
    Justus Bauer:   Hallo,
    kann mir vielleicht jemand sagen,wie man die Flusspferde,Löwen und Giraffen unterscheidet?

    (16.08.2015)
    Hannes Lüke:   Antilopen resp Giraffenhaus
    (06.08.2015)
    Tim Sagorski:   Wo im Zoo stehen die Beiden denn ? Im Antilopenhaus ? Andernfalls würde sich ja auch das Erdhaus anbieten...
    (05.08.2015)
    Hannes Lüke:   2,0 Gerenuk sind nun im Zoo untergebracht
    Schrecklich diese Doppelungen :-)
    (05.08.2015)
    WolfDrei:   Oh, wie das! Habe mich schon gewundert, warum nichts nach dem Klick im "TP- Blog" erschien!
    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   Okay, gehörte wohl in den Tierpark-Thread, da fand ich dann eben auch die Auflösung der Rätselfrage.
    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Kranich - aber weiter reicht's dann nicht...
    (07.07.2015)
    WolfDrei:   Zunächst etwas “Untierisches”, aber Wesentliches für den vielleicht erfolgreichen finanziellen Start des ZEP. Soeben im Fernsehen Berlin-Branndenburg: Im Haushalt des Senates für die nächsten 2 Jahre sind Mehrausgaben von 5 % (könnten 2 Milliarden sein) vorgesehen, da es einen Haushaltsüberschuß gibt, der in naher Zukunft bestehen bleiben soll. Da gibt es natürlich auch von anderen Bereichen Begehrlichkeiten.

    Tierisches: Schön, dass offensichtlich die Gerenuks in Berlin schon da sind. Heute im Tierpark erhielt ich auf Anfragen nur die Antwort: Wenden Sie sich an den Kurator- eine Antwort, die ich jetzt des Öfteren zu hören bekam.

    Heute gegen 14 Uhr wieder 32°C - aber weitere Geburten in den letzten 2 Wochen. Die für mich Wichtigste aber, wichtiger als die 4 Tiger: der erste Schlupf !

    Was ist es wohl?

    (07.07.2015)
    Michael Mettler:   Vielleicht ist zwar nicht der Zoo, aber das Zuchtmanagement gar nicht so unglücklich darüber, dass nicht jede Gorillagruppe züchtet... Immerhin soll die Zahl zuchtfähiger Weibchen pro Gruppe schon auf drei eingeschränkt worden sein, um eine "Überproduktion" zu vermeiden.
    (07.07.2015)
    Tom Schröder:   In naher bis mittlerer Zukunft wird es doch Platz im Menschenaffenhaus geben: Fatou wird sicher keine 10 Jahre mehr leben und wenn im Tierpark Orangs leben sollen, könnte man leicht eine komplette Gruppe aus dem Zoo dafür nehmen. Somit wäre sicherlich auch die Möglichkeit "Ivo UND Zucht" gegeben; Ivo mit ein zwei zuchtunfähigen Weibchen auf die Fatou-Anlage (oder auf eine Orang-Anlage, falls das mit der Fatou-Anlage zu nah an der anderen Gorilla-Anlage wäre und es ständig Stress über den Wassergraben gäbe...)und die zuchtfähigen Weibchen könnten einen "wirklichen" Zuchtmann bekommen...
    (07.07.2015)
    Hannes Lüke:   Es heißt doch auch, dass diese Junggesellengruppen bei Gorillas immer nur Übergangslösungen sein können. Eine Abgabe zuchtfähiger Weibchen bzw ein Tausch gegen unfähige sehe ich als die Tierfreundlichste Lösung
    (06.07.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich würde es als sinnvoll ansehen, Ivo in eine Junggesellengruppe zu geben, wenn man in Berlin Gorillas züchten möchten und sich um ein zuchtfähigen Mann bemüht. Eine andere Möglichkeit wäre die Abgabe der zwei noch zuchtfähigen Weibchen in eine Zuchtgruppe und der Aufbau einer nicht zuchtfähigen Gorillagruppe inklusiv Ivo quasi als Auffanggehege für nicht mehr zuchtfähige Gorillas. So etwas gibt es ja z.B. auch bei Zebras, Wildpferden und Wildeseln, Schimpansen, Orang-Hybriden,Elefanten, Giraffen, Flußpferden, Eisbären und Antilopen, warum nicht auch bei Gorillas.
    (06.07.2015)
    Oliver Müller:   Das heißt dann: neuer Mann her und Ivo nach Teneriffa oder wie?
    (06.07.2015)
    Jan Jakobi:   Seit 10 Jahren wartet man auf Gorilla-Nachwuchs.

    Bisher vergeblich, doch vorletztes Jahr gab es kurzfristig Hoffnung:

    Auf der Anlage wurde ein winziges Stück Plazenta gefunden.
    http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/silberruecken-ivo-steht-doch-seinen-gorilla

    Erst Freitag vergangener Woche wurden Ivos Samen untersucht.
    Ergebnis: Seine Samenqualität ist zu schlecht.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/berlins-zoo-gorilla-ivo-kann-nicht-papa-werden

    (05.07.2015)
    Hannes Lüke:   Laut Aushang im Zoo sind im Juni 4 Gerenuks durch Kauf hinzu gekommen
    (04.07.2015)
    Michael Mettler:   @BjörnN & Sacha: Laut Ziel- und Entwicklungsplan sind im Tierpark Eisbären UND Robben geplant, und die Erwähnung von Seebären im Nordamerika-Parkteil lässt den Schluss zu, dass die Nördlichen aus dem Zoo dorthin umziehen dürften.

    @Holger: Der Gedanke mit der Junggesellenhaltung hat was, aber auch dafür ist ein reiner Steinhaufen nicht das Gelbe vom Ei. Optimierungsbedarf besteht also so oder so.

    Dennoch bleibt die Frage, wo bzw. auf Kosten welcher Art(en) eine neu zu errichtende Panda-Anlage angedacht wäre. Eine bereits bestehende Bärenanlage würde dafür jedenfalls schon zur Kostendämpfung keine schlechte Basis bieten. Von den drei übrigen gehaltenen Großbärarten (Kragen-, Lippen-, Braunbär) ist keine im Tierpark-ZEP eingeplant, womit Doppelungen vermieden werden - die "gewöhnlichste" davon, der Braunbär, ist immerhin das Berliner Wappentier und zudem schlecht in andere Haltungen vermittelbar, also würde ich von einer zukünftigen Beibehaltung ausgehen.

    Wenn es eine Tierart gibt, die den Besucher am ehesten den Verlust von Eisbären verschmerzen lassen könnte, dann dürfte das wohl nur der Große Panda sein...
    (24.06.2015)
    Sacha:   @Michael Mettler: Unter diesen Voraussetzungen (also als Tausch mit Grossem Panda) könnte ich damit leben.;)

    Bin mal gespannt, wie die Reaktionen sein werden, sollte(!) der Zoo die Eisbärenhaltung tatsächlich auslaufen lassen. Die Tierart dürfte nicht zuletzt wegen Knut doch ziemlich im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sein.

    Robben müssen m.E. nicht in den Tierpark AUSSER es würde sich um eine nicht bereits im Zoo vorhandene Art handeln. Und Platz für eine Robbenanlage liesse sich im Tierpark finden, auch ohne dass man dafür die Eisbären aufgibt.

    @Holger Wientjes: Auch Dein Vorschlage würde mir unter den genannten Voraussetzungen gefallen.
    (24.06.2015)
    Holger Wientjes:   Ich kenne die Situation hinter den Kulissen nicht (Absperr-/ Mutterboxen, etc.), aber die Anlage im TP finde ich mindestens (!) ebenso gelungen wie im Zoo. Dort könnte man platztechnisch sogar eher die bestehende Anlage erweitern und vermutlich ist sie bezüglich einer Zucht auch ruhiger gelegen. Also Eisbärenhaltung eher im TP als im Zoo, eventuell sogar als sinnvolle Doppelung als Junggesellenhaltung im Zoo ?!
    (23.06.2015)
    BjörnN:   Ich würde es begrüßen, die Eisbärenhaltung im Zoo fortzusetzen und die Eisbärenanlage im Tierpark für Robben/Seelöwen/Seebären zu nutzen, die ohnehin im Tierpark fehlen.
    (23.06.2015)
    Michael Mettler:   Bin gespannt, ob die Eisbärenhaltung im Zoo auslaufen wird. Seitdem ich Knieriems Äußerung zu einer eventuellen neuen Anlage für Große Pandas gelesen und mich gefragt hatte, wo die auf dem dicht bebauten Gelände entstehen soll, hatte ich die Fläche der Eisbärenanlage im Hinterkopf - natürlich ohne zu ahnen, dass innerhalb weniger Monate zwei der drei alten Bewohnerinnen das Zeitliche segnen würden.

    Für eine weitere Haltung von Eisbären wäre ohnehin ein Umbau nötig (u.a. Naturbodenfläche), und im TP ist weiterhin mit Eisbären fest geplant. Also könnte man zur Doublettenvermeidung (und als zusätzlichen Anreiz für Westberliner, den TP aufzusuchen) durchaus die große Wasserfläche der Zoo-Anlage verfüllen und begrünen und eine attraktive zweiteilige Panda-Anlage daraus machen (was dann wiederum die Ostberliner in den Zoo ziehen könnte).
    (23.06.2015)
    Jan Jakobi:   Heute wurde sie eingeschläfert.

    Anbei ein Foto von ihr, aufgenommen bei einem Besuch am 8. März.
    (23.06.2015)
    Sacha:   Okay, da war ich wohl etwas voreilig und habe die traurige Nachricht einfach vorweggenommen. Schade ist es trotzdem.
    (23.06.2015)
    Jan Jakobi:   Nein, Tosca lebt noch.

    Sie wird diese Woche eingeschläfert, heute fand nur die Ethik-Komission statt und da wurde entschieden sie zu erlösen.

    Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert:

    - erblindet
    - taub
    - Geruchssinn erloschen
    - starker Gewichtsverlust

    Alter: ca. 29 Jahre (ca. 1986 geboren)

    https://ullijseisbaeren.wordpress.com/zoo-nachrichten/deutschland/berlin-tosca-wird-eingeschlafert/

    Ja, Katjuscha bleibt alleine.

    (22.06.2015)
    Sacha:   Traurige Nachricht: Eisbärin Tosca musste offenbar eingeschläfert werden.

    Warte jetzt nur noch auf Reaktionen fanatischer Tierrechtler, die den Grund für das Ableben bereits "wissen" (Steine in der Natur runder als im Gehege des Zoo Berlin, Inuit als Bestandteil der Nahrung haben gefehlt, etc.)

    Mal wieder seriös: Ist es richtig, dass nun nur noch ein einzelner Eisbär im Zoo Berlin lebt?
    (22.06.2015)
    WolfDrei:   @MM: Dort steht nur: "zu den langfristigen Plänen gehört, den Elefanten auch im Haus......"
    Geschrieben hat das eine Mitarbeiterin der "Fördererleitung" - ob das also "autorisiert" ist oder nur eine Interpretation vorliegender Materialien?
    (18.06.2015)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Laut Geschäftsbericht 2014, Seite 5, bedürfen vor allem Raubtiere, Affen, Elefanten und Nashörner verbesserten Haltungsbedingungen und es steht noch nicht fest, ob diese in den vorhandenen Häusern umsetzbar sind oder gar neue Häuser gebaut werden müssen.

    Ist die Angabe im TAKIN bezüglich des Elefantenhauses eindeutig oder kann damit - wegen "langfristig" - auch ein anderes als das bestehende gemeint sein?
    (18.06.2015)
    WolfDrei:   Nein, nur die "Tatsache" an sich.
    (18.06.2015)
    Julian Overberg:   Gibt es Ankündigungen/Vermutungen, welche Arten "wegreduziert" werden?
    (18.06.2015)
    WolfDrei:   Im Takin 1 / 2015 betreffs des Zoos gefunden: Maßnahmen in unmittelbarer Zeit:
    - 2015 Beginn des Umbaus des Raubtierhauses bis 2017, Artenreduktion
    - neue Kassen am Löwentor nach Sommerferienende
    - Sanierung des (der) Adlerfelsen(s)
    - am neuen Vogelhaus Schaffung einer Großvoliere für Aras
    Langfristig: Ausstattung des Elefantenhauses mit Naturboden
    (18.06.2015)
    Michael Mettler:   Auf der Homepage des Zoos ist der Geschäftsbericht 2014 des Zoos abrufbar (auf der Tierpark-HP noch nichts Entsprechendes), zu finden auf der Seite:
    http://www.zoo-berlin.de/de/ueber-uns

    Gestaltet ganz offensichtlich nach Vorbild des Münchener Geschäftsberichtes und mit einer wunderbaren Neuerung: Wie der Münchener enthält nun auch der Berliner eine Artenliste samt Bestandsveränderungen. Die ist zwar auf Säugetiere und Vögel beschränkt, die Bewohner des Aquariums werden nur nach Verwandtschaftsgruppen gesammelt gelistet; aber immerhin, das gab es in den Jahresberichten unter keinem von Knieriems Vorgängern der letzten Jahrzehnte!
    (13.06.2015)
    WolfDrei:   Die "alte Dame" Fatou im 58. Lebensjahr
    (10.06.2015)
    WolfDrei:   Bonobojungtier
    (10.06.2015)
    WolfDrei:   1 der drei Weißbartpekari-Jungtiere
    (10.06.2015)
    WolfDrei:   Besuch des Zoos am Montag, früh um 9 Uhr. Der Andrang hält sich zu dieser Zeit in Grenzen, bezüglich der Tiergehege ist früh allerdings, auch nach dem Sonntag, das große Reinigen, viele Tiere sind dadurch noch abgesperrt.
    Nachwuchs: bei den Gauren läuft das ja rund ums Jahr, endlich gab es aber auch eine Geburt bei den Bantengs. Weiterhin: 1 Nyala, 1 Kudu, 1 Böhmzebra, 3 Weißbartpekaris (die Gruppe dürfte nun aus etwa 25 Tieren bestehen), dann Prevosthörnchen, insbesondere aber 1.1 Pudus (wie fast immer nicht zu sehen) und 1 Kiwiküken. Die beiden Bonobojungen dürften noch vom Vorjahr sein. Weiterhin für mich nicht zu sehen waren die Waldmurmeltiere.

    Aktivitäten: Wie schon beim TP-Bericht genannt, steht nun in der Nische zwischen Restaurant und Bongorevier ein “Plüschwaren“-Verkaufscontainer, auch die Erinnerungsfotomaschinen sind auf dem Gelände verteilt.
    Schon gestrichen mit der für den TP gekennzeichneten Farbe sind einige Poller, gerade wird das Hühner- und Taubenhaus mit der Farbe gestrichen. Die Volieren an der Fasanerie etc, sind grün gestrichen - aber: die “herrlich glitzernden” Edelstahlzaunfelder des Vogelhauses werden außen “eingeschwärzt”. Welche Wohltat für Vögel und Fotografen! Ansonsten dort keine großen Veränderungen.

    Im Hirschrevier war der Barasinghahirsch allein auf der Anlage, 2 weibliche Tiere aber auf der Moschustieranlage - damit könnte dort wohl zunächst mit dieser Art Schluß sein (?). Der Miluhirsch hat wieder ein abartiges Geweih angelegt.
    Während die zum Fasanentrakt rückwärtigen Anlagen am Lützow-Ufer fast leer sind, gibt es in der “Andenflamingoanlage” Positives zu berichten: 2 Jamesflamingopaare - und 1 Andenflamingopaar sitzen fest auf den Nestern!
    Ansonsten wurde die Parma-Känguruhgruppe aufgestockt - gerade diese Gruppe leidet ja unter den Füchsen - wie auch die Dik-Diks. Wie vielleicht bekannt, bewohnt ein Ameisenbär die Panda-Anlage.
    Laut “Berliner Tiere” vom Juni bemüht sich der Zoo um einen Seraubock für die drei Weibchen.
    Anbei die "Andenflamingos"
    (10.06.2015)
    Oliver Müller:   @MM:
    So weit ich weiß, soll der ZEP für den Zoo noch im Laufe des Monats kommen. Es war offenbar auch noch nichts in der Presse.
    (06.06.2015)
    Michael Mettler:   Den ZEP für den Zoo müsstze es doch eigentlich auch schon geben, der sollte doch wegen seiner Verzahnung mit dem des Tierparks gleichzeitig in Arbeit sein? Zumindest werden potenzielle Spender auf der Homepage schon zu einem Blick darauf animiert (leider ohne Hinweis, wo er einsehbar ist):
    http://www.zoo-berlin.de/de/unterstuetzen/spenden
    (06.06.2015)
    Oliver Müller:   Nachdem der TP-ZEP nun bekannt ist, könnten wir doch hier ein beliebtes Spiel starten und den Zoo "umplanen", denn viele Fakten sind ja durch den ZEP des TP schon gesetzt. ☺
    (06.06.2015)
    WolfDrei:   Wiederum heute aus der “Berliner Zeitung”: Es gab auf einer Seite Bestandsangaben des Zoo-Aquariums die Jahre 2010, 2013 und 2014 betreffend. Bisher gab es wohl nur “Gesamtzahlen” der Berliner Einrichtungen mit einer Abnahme zu 2013.
    In dieser zeitlichen Reihenfolge zunächst die Artanzahl und dann die Anzahl der Tiere pro Art:
    Reptilien: 73 Arten, 435 Ex; 69 Arten 357 Ex ; 65 Arten 347 Ex
    Amphibien: 52 Arten 500 Ex; 54 Arten 639 Ex; 50 Arten 553 Ex
    Fische: 586 Arten 6006 Ex; 562 Arten 7629 Ex; 515 Arten 5033 Ex
    Wirbellose: 340 Arten 6855 Ex; 331 Arten 8604 Ex; 586 Arten 8193 Ex

    Laut Zeitung wären das für 2013 “über” 1 000 Arten mit “mehr als” 13 000 Exemplaren, 2014 963 Arten mit “mehr als” 14 126 Ex.
    Komisch: im “digitalen Zeitalter” komme ich mit altertümlicher Analogtechnik unter Nutzung von Papier und Bleistift auf 1 016 Arten mit 17 229 Exemplaren für 2013 (2010 wurde in der Zeitung nicht “verrechnet”), für 2014 1 216 (!!) Arten mit (auch) 14 126 Exemplaren.
    Habe alles zweifach “gesichert” - und die Futtertiere werden ja nicht hineingerutscht sein (z. B. 520 000 Grillen und Heimchen). Etwas verwundert die Abnahme der Fischanzahl um 2 596 von 2013 zu 2014.
    Vielleicht sollten wir bezüglich der Anzahlen “je nach Anbieter und Rechner” kein Auf oder Ab des Bestandes konstruieren.

    (11.04.2015)
    Rüdiger Krichel:   Das Thema Bairds Tapir ist sehr traurig!
    Ein 9 jähriges Männchen wartet seit Lebzeiten auf eine Partnerin aus Amerika.
    In Cotbus die gleiche fatalle Situation.
    Die Hoffnung stirbt zuletz - ansonsten die Tiere ins SSP zurückgeben und die Zucht im SSP unterstütz.
    (07.04.2015)
    Tim Meschke:   http://www.zoo-berlin.de/zoo/kita-schule-kids/aktuelles/news/article/-706d0630e0.html

    In dem Link steht, dass das Raubtierhaus umgebaut werden soll. Steht das eigentlich unter Denkmalschutz, abgesehen von der historischen Löwenfreianlage?
    (01.04.2015)
    Tim Meschke:   Weiß jemand zufällig wie groß die Anlagen auf dem Erweiterungsgelände sind? Egal ob die Vergesellschaftungsanlagen oder Eine-Art-Anlagen.
    (28.03.2015)
    WolfDrei:   Reiherinvasion im Zoo im Bereich des Hirschreviers
    (25.03.2015)
    Oliver Müller:   @Jörn Hegner: Die Anlage hat 200 qm, China verlangt für Pandas 1000 qm, die Lösung scheidet also aus.
    (14.03.2015)
    Carsten Horn:   Die Ameisen werden im Bärchen sicher ein furchterregendes Raubtier sehen, g..., unter dem Gesichtspunkt passt die Unterbringung...
    (14.03.2015)
    Michael Mettler:   Obwohl er dann in einem Gitterkäfig besser aufgehoben wäre (Am-Eisen-Bär) ;-)
    (14.03.2015)
    Sacha:   Wo sollte ein AmeisenBÄR auch sonst hin als ins Raubtierhaus...:)
    (13.03.2015)
    WolfDrei:   Auch jetzt noch ist dort ein Ameisenbär.
    (13.03.2015)
    Matti Klinkhardt:   Bei meinem letzten Besuch im vergangenen Herbst war auf der Anlage ein Ameisenbär untergebracht...
    (13.03.2015)
    Jörn Hegner:   was kommt jetzt in der anlage beim raubtierhaus hinein wo zuletzt der eine malaienbär drin war . vielleicht doch wieder grosse pandas .
    (13.03.2015)
    Jan Jakobi:   Portrait des Panzernashorn-Bullen Yohda.

    Ach ja, die Flusspferde durften heute (!!!) schon auf die Außenanlage, in Hannover waren die Ende März letzten Jahres noch in der Innenanlage.
    (08.03.2015)
    Jan Jakobi:   Portrait des Gaur-Bullen Gandalf, schwer zu sagen:
    Wer ist größer? Yohda oder Gandalf?

    (08.03.2015)
    Jan Jakobi:   Auch heute: Sonnenschein wohin man schaut.
    Was lag also näher als ein Zoo-Besuch?
    Gesagt, getan.

    Am Löwentor sah ich es schon kommen: relativ viele Besucher, die Anzahl hielt sich für meinen Geschmack noch in Grenzen.

    Wie (fast) immer zuerst die Panzernashörner:
    Heute war Yohda nicht alleine auf der Anlage, mit dabei war Jhansi.
    Leider keine Paarungsstimmung. In der Anlage danbeben stand Narayani am Gittertor zu Yohdas Anlage, offensichtlich ziemlich eifersüchtig.

    Schnell rannte ich, soweit das bei so vielen Besuchern möglich ist, über die Rinderallee zum Nashornhaus II.
    Diesmal hatte ich deutlich mehr Glück: Kumi war mit Sohn Dayo auf der Außenanlage!
    Kumis Verhalten gefiel mir nicht so richtig, sie lief aufgeregt und teilweise mit hocherhobenen Schwanz durch die Anlage.

    Auf dem Rückweg zum Nashornhaus I schaute ich bei den Elenantilopen vorbei, ich hatte ja beim letzten Besuch eine hochträchtige Elenantilope gesehen.
    Nach einigem suchen sah ich dann das Elenantilopenbaby, Foto anbei.
    (08.03.2015)
    Jan Jakobi:   Die Anlage hätte sonst leer gestanden und außerdem ist dadurch mehr Platz im TP.
    Wie lange die bleiben werden habe ich gestern nicht rausgehört.
    (13.02.2015)
    Jörn Hegner:   oder sind die sichuan-takine nur vorläufig dort . weil schliesslich möchten die ja nicht alles haben , was auch der tierpark hält .
    (13.02.2015)
    Jörn Hegner:   werden die sichuan-takine für ewig im zoo bleiben .
    (13.02.2015)
    Jan Jakobi:   Jhansis Geburtsjahr ist 1990: 25 Jahre alt.
    (12.02.2015)
    Tim Meschke:   @Jan Jakobi: Vielen Dank, für die Auskunft.
    (12.02.2015)
    Jan Jakobi:   Sorry, da fehlte das Wort NICHT zwischen gar und hätte.
    (12.02.2015)
    Jan Jakobi:   @Tim:
    Muss ich unbedingt die Geschichte erneut erzählen?

    Heute nur in Kurzform Jhansis Geschichte:

    Vater deckt Tochter - Tochter nach TP Berlin, obwohl Stuttgart - 21.01.95 Meldung einer Geburt, die es gar hätte geben dürfen - Ergebnis: Frühreif! - weitere Hitzen: Unverträglichekit mit Belur - Lösung: Ab in den Zoo - Ergebnis: 2 Buben - ...
    (12.02.2015)
    Tim Meschke:   Wie alt ist Jhansi eigentlich? Stehen ihre Chancen noch gut, dass sie noch trächtig werden könnte? Bei all den vielen Spitzmaulnashörnchen frage ich mich langsam irgendwie wo all die Panzernashörnchen und Breitmaulnashörnchen bleiben...
    (12.02.2015)
    Jan Jakobi:   ... und auch Herrn Sichuan-Takin.

    Und: Jhansi BLEIBT im ZOO!
    (12.02.2015)
    Jan Jakobi:   ... und das obwohl wir drei Mal beim Nashornhaus II waren!
    Ja, leider wollten nicht alle Nashörner so wie wir.

    Offensichtlich in guter Hoffnung: eine Elenantilope.

    Dafür sahen wir die beiden Sichuan-Takine aus TP in der ehemaligen Anlage der Ture.

    Anbei die Sichuan-Dame, 2 Geburten und bei der letzten gings schief (Kaiserschnitt,...).


    (12.02.2015)
    WolfDrei:   Und noch eine Neuerung (so noch nicht bekannt) : auf dem ehemaligen Mähnenspringer - Bezoarziegen - Steinbockfelsen sind jetzt Sichuantakins - das alte Tierparkpaar.
    (12.02.2015)
    WolfDrei:   Uff - zu schnell gedrückt:
    (12.02.2015)
    WolfDrei:   Selbiges gilt seit 10 Jahre auch für die Bonobos (2 Jungtiere vor ca.6 Monaten)
    (12.02.2015)
    WolfDrei:   Seit Dezennien läuft ja die Gaurzucht
    (12.02.2015)
    WolfDrei:   Sonnenschein - was will man mehr. Trotzdem nur (relativ) wenige Besucher. Und dann noch ein zufälliges (und in letzter Sekunde geplantes) Treffen mit Jan Jacobi. Konnte sein Wissen um Elefanten, Hippos und Nashörner nutzen.
    Bautätigkeiten, sieht man von Baumarbeiten am Greifvogelrevier ab, waren nicht zu sehen. So nach und nach erschienen dann fast alle größeren Säuger auf den Anlagen - nur die Nashörner wollten nicht so richtig.
    Geburten in der letzten Zeit: Gaur, Lechwe, Sitatunga, Bongo, Bonobo (2 juv), Kapuziner. Gemsbock, Rappenantilope. Auf die jenseitige Seite des Landwehrkanales schafften wir es nicht.
    Und natürlich Rieke. Schon um 11.30 lungerten die Besucher im Affenhaus herum, auf dem Monitor regte sich schon etwas. Wir kamen um 12.15 nochmals vorbei - da war die Flasche schon halb leer. Etwas gelenkt durch eine Pflegerin und mit Verständnis der Besucher kam jeder zu seinem Recht.
    (12.02.2015)
    Michael Mettler:   Ohne die konkreten Pläne zu kennen: Ein Erweiterung des Eingangsbereiches ließe sich m.E. in Richtung Elefantenhaus sogar mit einem baulichen Anschluss an dieses umsetzen (z.B. so, dass man von einer neuen Eingangshalle aus auch direkten Zugang zu den vorhandenen Toilettenanlagen bekäme).
    (10.02.2015)
    Mark Meier:   Einige Neuigkeiten zum Zoo nannte Knieriem bei einer Präsentation für die Berliner Wirtschaft:

    -Neues Motto: "Mittendrin"
    -Der Umbau des Haupteingangs Löwentor soll noch diesen Sommer beginnen und bis 2017(!) dauern. Dann soll es eine freundlichere Optik und zusätzliche Kassen sowie einen großen Zooshop geben. Da man sich zugleich von der Straße wegbewegen möchte, dürfte das einiges an Platz kosten.
    -Weiterhin soll es offenbar doch auch im Zoo eine gewisse Reduktion der Artendichte geben.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/andreas-knieriem-stellt-neue-plaene-vor-zoo-und-tierpark-sollen-zu-erlebniswelten-werden/11349958.html
    http://www.morgenpost.de/berlin/article137283545/Was-Andreas-Knieriem-in-Zoo-und-Tierpark-alles-aendern-will.html
    (09.02.2015)
    Tim Meschke:   @WolfDrei: Danke, für die Antwort!
    (08.02.2015)
    WolfDrei:   @Tim Meschke: die Waldhunde lebten in den Kleinraubtierabteilungen des Katzenhauses, die kleinen Pandas hinter dem Anbau des Aquariums - gegenüber etwa "Leda und der Schwan" also dem hintersten Südteil des Zoos zwischen Rappenantilopen und dem Aquarium
    (08.02.2015)
    Tim Meschke:   Ich habe neulich bei der Zootierliste gelesen, dass Berlin bis 2004 Katzenbären und Waldhunde hatte. Wo waren die denn untergebracht? Im Raubtierhaus?
    (07.02.2015)
    Tim Meschke:   @WolfDrei & Gudrun Bardowicks Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Ich geb zu,dass meine Fragen waren nicht ganz deutlich waren.
    (23.01.2015)
    WolfDrei:   Wie schon meine "Vorschreiberin" betonte: beständig ist nur der Wechsel - und da ich nicht im Herbst im Zoo war, ist eine Festlegung auf eine konkrete Affenart nicht möglich - das betrifft insbesondere die Belegung der Innenkäfige (außer Klammeraffen - die waren immer in der rechten Innenanlage) und die nördliche Außenanlage. 5 und 1 wurden mit Sicherheit immer wechselseitig von den beiden genannten Arten benutzt. Unter "Insel " und "rechts der Bonobos" verstand ich natürlich richtige Inseln, jene nämlich, die im Vierwaldstätter See sich befinden. Nochmals: beständig ist nur der Wechsel - Kattas inklusive.
    (23.01.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Bei meinem letzten Besuch vor etwa 2 Jahren wurden die Käfige bei 3 abwechselnd von Weißkopfmakis, Klammeraffen und Schwarzen Brüllaffen und gelegentlich auch Totenkopfäffchen genutzt. Auch Siamangs habe ich dort schon mal gesehen. Ich glaube, die ursprünglich 4 Außenkäfige wurden zu 2 oder 3 zusammengelegt. Auch Kattas waren hier zeitweise untergebracht.

    Bei Punkt 1 ist die Anlage für Haubenlanguren und scheinbar im Wechsel auch Hulmans.
    Die Käfige bei 4 sind die Außenkäfige für die Krallenäffchen, die von diesen auch gerne genutzt werden.

    Auf der Insel bei 2 leben zumindest Gibbons. Zeitweise waren hier allerdings auch die Kattas untergebracht.

    6 sieht wie eine Inselanlage aus, ich habe sie in den letzten Jahren aber niemals besetzt gesehen. Ursprünglich war dort die Außenanlage für Totenkopfäffchen und zeitweise wohl auch für Lemuren.

    Bei 5 handelt es sich glaube ich im Augenblick um eine Vogelinsel, die von den Wasservögeln des Affenhausteiches genutzt wird.
    (23.01.2015)
    Tim Meschke:   Oh Mann! Jetzt hab ich den Plan vergessen.
    (22.01.2015)
    Tim Meschke:   Danke für die Antwort. Leider hat sie mich nun noch mehr verwirrt. Ich habe einen Plan hinzugefügt, um meine Fragen deutlicher zu machen.
    Zu 1. auf dem Plan: Hier ist doch jetzt die Anlage für Haubenlanguren entstanden, oder?
    2. Lebt hier der letzte Kappengibbon?
    3. Welche Affen leben denn nun in diesen Außenkäfigen? Und welche in den Innenkäfigen des Tropenhauses?
    4. Was sind das für Käfige? Gehören die zu den inneren Krallenäffchenkäfigen innen?
    5. Ist das ein Kugelkäfig? Welcher Besatz?
    6. Ist das eine Insel? Vielleicht für Tiere?
    Ich hoffe, dass ist jetzt besser zu verstehen. Freue mich auf Antworten!
    (22.01.2015)
    WolfDrei:   @Tim Meschke: ich versuche es , obwohl der Zoo nicht mein Revier ist.
    zu 6: eine wird nicht bewohnt, auf der 2. sind im Sommer die Flamingos
    zu 5: mindestens an die 15 Jahre. Nein, kein Freigehege. Allerdings befindet sich an der Nordaußenseite links von der Tür zu den Menschenaffen eine kleine Anlage mit Wasser"gräbelchen, möglicherweise für die Springtamarine. Übrigens gibt es in der nicht einsichtbaren 1. Etage noch Affenunterkünfte mit Oberlicht.
    zu 4: Nein, sie haben kein Innengehege
    zu 3: eigentlich haben die Haubenlanguren ein Innengehege - etwa in der Mitte der ca. 6 Innengehege dieses Traktes.
    zu 2. Ja, haben sie: oberhalb der Treppe zu den Toiletten des Nordeinganges - gewissermaßen "Ausstülpungen" von geringer Größe.
    zu 1: nach Osten Drahtfreigehege , wechselweise Hulmans und Haubenlanguren; Südseite zumindest noch für Hutaffen (direkt an der Tür zu den Menschenaffen) daneben für Schwarze Brüllaffen. Wenn wohl auch gewechselt werden kann - Totenköpfe und Klammeraffen habe ich noch nie außen gesehen. Durch die Errichtung der beiden großen Freianlagen im Süden sind einige Gittervolieren entfallen.
    (22.01.2015)
    Tim Meschke:   Ich war letztes Jahr im Herbst im Berliner Zoo. Doch, da es geschüttet hat wie aus Eimern, war ich nicht überall im Zoo, was ich sehr bedauere. Deshalb habe ich sehr viele Fragen.
    1. Wie viele Außenkäfige hat das Tropenhaus denn jetzt genau? Ich weiß von zwei Felsenfreianlagen (Mandrill, Bärenmakak) und vier Käfigen? (Hulman?, Siamang?, Totenkopfäffchen?, Klammeraffe?) auf der Südseite. Aber an der Nordseite scheint auch welche zu geben (Kugelkäfige?). Stimmt das?
    2. Haben die Krallenäffchen keine Außenkäfige?
    3. Haben die Haubenlanguren ein einsehbares Innengehege?
    4. Haben die Bärenmakaken ein einsehbares Innengehege?
    5. Seit wann gibt es den Wintergarten für die Springaffen? Haben die auch kein Außengehege?
    6. Was ist das für eine Insel an der Nordseite des Affenhaus rechts neben dem Bonobokäfig? Leben da Tiere drauf?
    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    (22.01.2015)
    Jörn Hegner:   was befindet sich denn jetzt in der gebirgstieranlage , wo früher die mähnenschafe drin waren . danach die kreta-bezoarziegen und die westkaukasischen steinböcke .
    (19.01.2015)
    WolfDrei:   Nein , keine neuen Hirschformen. Es mußten sowohl die Gruppen der Prinz-Alfred-Hirsche als auch die der Wasserrehe "halbiert" werden. Die-P-A-H waren untereinander hochgradig verwandt, sollten untereinander nicht mehr züchten: ein neues Paar wurde aus einem Berliner Tier und einem neuen Hirsch aus Poznan zusammengestellt. Und die Anzahl der Wasserrehe hatte sich durch Geburten stark erhöht.
    (18.01.2015)
    Jörn Hegner:   gibts denn wieder neue hirsche im hirschrevier . das nun die prinz-alfred-hirsche in den gehege drin sind , wo vorher die kropfgazellen waren .
    (18.01.2015)
    WolfDrei:   Ein "amputierter" P-A-Hirsch
    (16.01.2015)
    WolfDrei:   Die Kropfgazellen gingen wohl nach Karlsruhe, jetzt sind dort die Prinz-Alfred -Hirsche von ehemals "gegenüber".
    (16.01.2015)
    Jörn Hegner:   wohin gab der zoo berlin die letzten kropfgazellen und was ist jetzt in diesen ehemaligen gehege drin .
    (16.01.2015)
    Jörn Hegner:   was kommt in die gebirgstier-anlage hinein wo zuletzt die westkaukasischen steinböcke drin waren . vorher mähnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
    (13.12.2014)
    Mark Meier:   Eisbärin Nancy ist tot.
    http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/eisbaerin-nancy-tot-zoo-trauert-um-knuts-tante
    (20.11.2014)
    Mark Meier:   @Sacha: Sorry, ich hatte nie geantwortet. Das "nur über meine Leiche" bezieht sich auf die tiefgefrorenen "Pandareste" die noch in Berlin sind und die die Chinesen erst zurück haben wollen, bevor wieder Pandas nach Deutschland gehen können.
    (19.11.2014)
    Michael Mettler:   Es mag nur an der Formulierung wirken, aber die Außenwirkung ist doch sehr widersprüchlich. Da wird immer wieder betont, wie finanziell glänzend der Zoo im Vergleich zum Tierpark dasteht, und es wird über Neuanschaffungen nachgedacht, die mit Millionen-Investitionen verbunden sind (Pandas: Anlagenneubau plus Panda-Miete), und dann hofft der Zoo darauf, dass ein paar Tausend Euro für einen Elefanten-Scheuerbalken (also eine Haltungsverbesserung für bereits vorhandene Tiere) von Gönnern übernommen werden:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/auch-elefanten-brauchen-mal-ein-peeling
    (15.11.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich würde Bambusbären auch sehr viel lieber im Tierpark als im Zoo sehen, und zwar genau aus den Gründen, die Sacha, Holger Wientjes und Oliver müller bereits genannt haben. Darüberhinaus reicht der Platz im Zoo einfach nicht für eine moderne Bambusbärenzuchtanlage.

    Koalas könnte ich mir gut im Zoo vorstellen, sogar im Nachttierhaus. Dafür müssten allerdings entsprechend große Anlagen dort entstehen. Oder man baut ein modernes Koalahaus, vielleicht sogar mit Außenfreianlage, im Australienteil des Erweiterungsbereichs.
    (10.11.2014)
    Oliver Müller:   Ich fände neue Pandas genial und plädiere für den TP als Standort, zum einen aus Platzgründen, zum anderen um den asiatischen Schwerpunkt dort zu stärken. Eine Aufteilung eines Paares auf beide Zoos sehe ich nicht als sinnvoll an, besser scheint es mir, beiden Parks Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen. Für den Zoo könnte ich mir statt dessen Koalas als Alternative gut vorstellen.
    (09.11.2014)
    Holger Wientjes:   @WolfDrei: Auch von mir ein Dankeschön für diese persönliche Zeitreise !

    @Sacha: FALLS wirklich Pandas kommen sollten, sähe ich sie lieber im TP. Dort hat man zum einen den Platz und zum anderen hätte man dort dann eine neue Attraktion, die dem Park kurzfristig die dringend erforderlichen zusätzlichen Besucher bringen würde. Bliebe das Problem der Finanzierung.
    (09.11.2014)
    Sacha:   @Mark Meier: Habe die Meldung auch gesehen. Allerdings muss ich was übersehen haben (oder der Link für auf eine veraltete Seite): Wer sagte: "Nur über meine Leiche"?

    Bin über den Umstand an sich geteilter Meinung: Einerseits wäre es bezüglich Schauwert genial, wieder Grosse Pandas in Berlin zu haben (wenn es denn überhaupt klappt). Andererseits ist man dabei auf Gedeih und Verderb den Chinesischen Behörden ausgesetzt und zahlt zudem eine horrende Leihgebühr (und hat keine Kontrolle darüber, wohin das Geld gelangt, sprich: wirklich für Pandaschutzprojekte eingesetzt wird).
    (09.11.2014)
    Mark Meier:   Danke für diesen persönlichen Bericht!

    Noch ein anderer Bericht hat mich heute - sagen wir mal - überrascht: http://www.bild.de/news/inland/zoo-berlin/neuer-panda-nur-ueber-ihre-leiche-38489924.bild.html
    (09.11.2014)
    WolfDrei:   In Erinnerung: In drei Tagen mein 1. Zoobesuch vor 25 Jahren!

    Alle Welt schreibt über den Mauerfall - und die sich daraus ergebenden Veränderungen - nun ich.
    Ich wohnte damals nur ca. 10 min vom Checkpoint-Charly entfernt, den Berliner Zoo hatte ich nach dem Mauerbau nicht mehr besuchen können. Die berühmte Bornholmer Brücke war von uns j.w.d. Ich war zwar am 4.11. auf dem Alex, aber den 9. haben wir verschlafen! Wie das? Ganz einfach. Meine Habilitationsarbeit lag in den allerletzten Zügen, der Sohn schrieb an seiner Facharbeiter-Abschlussarbeit - und der Fernseher war schon seit einigen Wochen kaputt - keine Ursache, ihn reparieren zu lassen, brauchten wir doch unsere Ruhe. Dann der 10. 11. - die Radionachrichten. Mein Institut lag im Westflügel des Naturkundemuseums (schon immer seit 1885 von diesem inhaltlich getrennt). Welche Massen bis zu unserem Eingang an dem Übergang Invalidenstraße! Keine Chance, außerdem mußte ich an diesem Tag den Umzug der Freundin meiner Frau managen. Gegen Mitternacht zum 11. nahm mich mein Sohn, der schon am Tage im “Westen” war, mit auf die “andere Seite” in die Nähe unseres Mietshauses.

    Glücklicherweise hatten wir einen “Westplan” von der “anderen Seite” - die DDR-Pläne Berlins endeten ja immer an der Mauer. Der Weg für den 11.11. wurde akribisch vom Checkpoint aus geplant - Fußweg also, vorbei an dem berühmten “Polenmarkt”, Lützow-Kanal Richtung Zoo. Vorher hatte ich mich mit Diafilmen verproviantiert. Saukalt war es, Sonnenaufgang, Raureif lag auf dem Lützow-Platz. Da regte sich etwas. Ein Wohnungsloser schälte sich aus den Pappkartons. Uff , das ist der “Westen”?
    Kurz vor dem Elefantentor lag ein Halbnackter vor einem Kneipeneingang. Na toll!
    Dann der Zooeingang. Die Kassiererin kannte ich doch von einem Bild? Ich hatte nämlich das Glück, über eine über 8 Ecken verwandte Zoo-Aktionärin ca. 20 Jahresberichte des Zoos zu besitzen, u. a. einen, wo ein Bild einer hübschen Pflegerin mit einem Seeelefantenbaby im Arm abgebildet war. Dies ihr sagen, dann ihre Zustimmung, brachten mir einige Male später kostenlosen Zoozutritt. In den ersten Wochen war es sowieso beim Zeigen des DDR-Ausweises kostenlos. Bis zum Dunkelwerden wurde also geknipst! Gaure, Seraue, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Okapi - ganz unbedarft war ich durch den Tierpark, Prag und Dvur-Kralove auf dem Huftiersektor natürlich auch nicht.
    Übrigens hatte ich mal geschworen: solltest Du irgendwann mal in den Westen kommen, gemeint war der Berliner Zoo, läufst Du! Habe ich eine ganze Weile so gehalten, speziell, als dann nach Öffnung des Überganges am Potsdamer Platz der Weg etwas kürzer wurde - 45 Minuten Fußweg, dann schon optimiert.
    Dankbar war ich auch, dass ich relativ schnell nach dem Mauerfall über Prof. Klös einen Diavortrag im Zoo halten konnte: Zoologische Seltenheiten zwischen Elbe und Moskwa.

    In der ersten “offenen “ Nacht strömte natürlich die ganze DDR nach Berlin. Der damalige Ober-Affenpfleger des Leipziger Zoos erzählte mir, dass sie wie die Sardinen von Leipzig aus 8-9 Stunden bis Berlin brauchten und dass er “viele “Ost-Zoofans” mit glasigem Blick durch den Berliner Zoo laufen sah”. Er war wohl am Vortage dort.

    Später kamen dann ab Mai 90 die bundesdeutschen Zoos, die belgischen, englischen, holländischen, speziell die französischen, die chinesischen, amerikanischen, südafrikanischen Zoos, Singapur - und natürlich weiterhin besonders die polnischen und tschechischen Zoos, auch noch Moskau, nachdem ich dort mal Anfang der Siebziger einen fachlichen (biochemischen) 6-Monate-Aufenthalt hatte und den Panda An-An fotografieren konnte.
    Und genau am 11.11. 89 bekamen dann der Zoo und der TP aus Paris jeweils einen neuen Okapi-Bullen.
    25. Jahre - wie die Zeit vergeht - und was man so behält!

    (08.11.2014)
    Jolantha Belik:   Die arme "Jhansi" wird alle paar Wochen zwischen TP und Zoo herum gekarrt. Wie kann man dem Tier bloss diesen Stress antun? Wo bleiben da die "Tierschützer", die wegen jedem Sch...marrn ein Theater aufführen, aber da wegschauen und schweigen. :-(
    (08.11.2014)
    WolfDrei:   @Jolantha Belik: Jhansi ist schon wieder im Zoo, jetzt seit ca. 4 Monaten nach einer nur ca. 2 monatigen Rückkehr in den TP. Es gibt allerdings auch die gegenteilige Aussage: Yoda kommt in den TP. Wer weiß!
    (07.11.2014)
    Mark Meier:   @Wolf Drei: Ich bin auch so ein "West"besucher dem der TP trotz identischer Distanz besser gefällt ;) Aber mir gefallen sie beide, wenn auch meist die Jahreskarte vom TP plus einzelner Abstecher in den Zoo mein Zoojahr bestimmt. Gespannt bin ich ja auf die Veränderungen im Zoo. Wenn Knieriem da tatsächlich an die dicken Millionenpolster gehen wird, wird vielleicht doch bald wieder die kombinierte Jahreskarte fällig (je nach konkreten Projekten und Ausführung natürlich)...
    (07.11.2014)
    Jolantha Belik:   Ist "Jhansi" wieder (oder noch immer) im Zoo? Mir hat jemand gesagt, sie bleibt und geht nimmer zurück in den Tierpark. Stimmt das?
    (07.11.2014)
    WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den Zoo. Ziel: Aufnahmen vom Nashornnachwuchs, bevor der Bahnstreik zuschlägt (und vielleicht die Temperaturen sinken). Das erwies sich als schwierig, da Mutter (Maburi) und Kind in der Anlage nahe dem “Continental-Hotel” sich nur zögerlich auf der Anlage zeigten. Am Löwentor sollte die 2 “Ausführung” erst um 14 Uhr erfolgen.
    Im Tierbestand sah ich keine großen Veränderungen. Neu im Vogelbereich: Nacktkehl-Lärmvogel (“Fasanerie“) und ostafrikan. Tropfenrötel (Vogelhaus).
    Bautätigkeit: offensichtlich wird die Anlage für Anden- und Jamesflamingos am Orte vergrößert: der Zaun war abgebaut, die Wegführung in Veränderung. Die Vögel selbst waren “weggeschlossen“, die Zwergflamingos in die Waldrappanlage umgesiedelt.
    Wiederum oder nicht mehr sah ich die Waldmurmeltiere (schon Winterschlaf bei 18°C ?). Ausgewiesen waren sie noch. Die Rotbüffelanlage wird neu “besandet”. Auf der Lippenbärenanlage wurde Bambus angepflanzt - um die Illusion zu erhalten, wird das mit Elektrogras geschützt.
    A propos Illusion: Nach der Umsiedlung der Wasserrehe sah ich diese bisher immer nur hinter Gittern in Absperrgehegen. Will man sie nur am Wochenende auf Gras zeigen, den Rasen also schützen?
    Auch die Prinz-Alfred-Hirsche sah ich weiterhin nur am hintersten Ende ihrer neuen Anlage (nach Umsiedlung).
    Dazu noch eine seltsame gerade eingebaute Absperrung bei den Rappenantilopen. Laut Handwerker: Ein Gitterzaun um die Wasseranlage (die alle 5 Minuten Wasser spuckt) - also im Brückenbereich, soll verhindern, dass eine seltsame neue Angewohnheit der Besucher verhindert wird: das Streicheln der Rappenantilopen!
    Am Ende noch etwas, da ja immer nur von der Notwendigkeit der Veränderungen im TP gesprochen wird : nicht zum ersten Mal äußerte sich erneut mir gegenüber ein wissensreicher “West”-Besucher des Zoos, dass ihm der Tierpark besser gefällt!

    (05.11.2014)
    Regina Mikolayczak:   Ich war gestern endlich mal wieder im Berliner Zoo. Für alle die es noch nicht wissen: Am 02.10. brachte Spitzmaulnashorn "Maburi" einen Bullen zur Welt und am 14.10. "Kumi" ebenfalls einen kleinen Bullen. Leider sind beide Kinder im hinteren (für Besucher nicht begehbaren) Nashornhaus. Ich konnte zumindest gestern Maburi mit ihrem Sohn im Außengehege sehen.
    In der ehemaligen Panda-Anlage lebt z.Z. ein Großer Ameisenbär!
    Für mich ebenfalls neu: Die Korsaks haben Nachwuchs.
    Auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage ist eine weitere Wasserreh-Anlage entstanden und die ursprünglichen Bewohner sind einige Gehege weiter gezogen, wo vormals die Kropfgazellen waren.
    An der Anlage der Roten Riesenkängurus ist ein kleiner Bereich mit Gitternzäunen abgesperrt. Ggf. steht hier eine Vergesellschaftung ins Haus? Ansonsten konnte ich noch keine großartigen (Um-)Bauarbeiten oder Umsetzungen entdecken...
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   Angesichts der Umwälzungen im Tierpark Berlin könnten doch frei werdende Zoo-Anlagen in nächster Zeit m.E. durchaus Neu- oder Zwischen"mieter" aus dem TP erhalten...
    (17.10.2014)
    Jörn Hegner:   was kommt jetzt in der ehemaligen panda-anlage hinein beim raubtierhaus . der letzte malaienbär der dort vorläufig drin war , ist ja auch inzwischen gestorben .
    (17.10.2014)
    Mark Meier:   Ach ja, das hatten wir hier noch gar nicht besprochen. Die verbliebenen Tiere werden wohl nach Möglichkeit abgegeben. Wer die Anlage "übernehmen" bzw. erben wird, ist mW noch nicht geklärt. Um gleich die Frage vom anderen Thread mit zu beantworten: Es wird wie beim TP gegen Ende des Jahres ein detaillierter Ziel- und Entwicklungsplan erwartet (die jetzt für den TP veröffentlichten Pläne waren ja nur einige Sofortmaßnahmen, um die zugesagten 5 Mio sinnvoll einsetzen zu können).
    (01.10.2014)
    Michael Mettler:   Die Haltung der Westkaukasischen Steinböcke wird offenbar ein Intermezzo bleiben:
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/zu-futter-verarbeitet-erst-wildschweine-jetzt-steinboecke
    (01.10.2014)
    WolfDrei:   Der "Urlaub" von Jhansi im TP dürfte maximal 2 Monte gedauert haben.
    (24.09.2014)
    Jan Jakobi:   @Jola:
    Das stimmt nicht ganz, dazu habe ich Beweise.

    Hier in diesem Forum wurde im Thread "Tierpark Berlin - Allgemein" am 3. März 2014 von einem User ein Foto von drei Panzernashörnern hochgeladen.

    Ich erkannte auf dem Foto wer wer ist: Betty, Aruna und Jhansi.

    Der User dachte das der Bulle mit dabei war an dem Tag.
    War er aber nicht, denn dieses dritte Panzernashorn war Jhansi, wie ich ohne Probleme erkannt habe.

    Im Zoofreunde-Forum hatte jemand die Liste für Mai 2014 vom Zoo Berlin hochgeladen, unter anderem wurde dort als Einstellung 1 Panzernashorn aufgeführt.

    Anbei Jhansi am 21. September im Zoo.
    (24.09.2014)
    Jolantha Belik:   Jhansi ist schon seit September 2012 im Zoo auf "Liebesurlaub".
    (24.09.2014)
    Jan Jakobi:   Ich war am 13. und 21. September den Zoo Berlin besuchen.

    Nun kann ich auch Reginas Frage vom 5. August beantworten:

    In dem besagten großen Robben-Becken leben Nördliche und Südafrikanische Seebären.

    Panzernashornkuh Jhansi ist wieder auf Hochzeitreise im Zoo, da sie letztes Mal nicht trächtig geworden ist.

    Bei den Alpakas gibt es zwei sehr junge Babys.

    Zum Thema Zoo-Plan:
    Es gibt immer noch keinen als Faltblatt, wie ich es aus Leipzig, Magdeburg, Hannover und Köln kenne.

    Selbst ich, der den Zoo sowie Tierpark lange und gut kennt, schaffe es mich auf dem Gelände ein zu verlaufen.

    Bei meinem Rundgang habe ich ein wenig auch auf die Kunstwerke geachtet, einige kannte ich schon und andere sind mir zum ersten Mal aufgefallen.
    (22.09.2014)
    Jan Beensen:   Ich habe da keine Beschilderung dahingehend gesehen - war nur sehr verwundert, warum in einer Dunkelkammer da keine Eulen oder Eulenschwalme leben sondern Flughunde (wo es doch einen Nachtzoo im Raubtierhaus gibt...).
    (11.08.2014)
    Michael Mettler:   M.W. sollen die Flughunde didaktisch darauf hinweisen, dass nicht nur Vögel den aktiven Flug "erfunden" haben. Wobei ich das Haus noch nicht kenne und deshalb nicht weiß, ob dieser Sachverhalt durch entsprechende Beschilderung dargestellt wird.
    (11.08.2014)
    Jan Beensen:   Endlich bin ich dazu gekommen, mir das neue Vogelhaus anzusehen.
    Und ich muss sagen, dass ich (entgegen der vielen negativen Einträge hier) recht positiv überrascht war.
    Es ist zwar ein "Messehallenbaustil", der dort entstanden ist - aber es ist ein heller und moderner Bau - hat mir durchaus gefallen und passt auch nach Berlin.
    In der Baumetage könnten mehr Infoschilder stehen, die unschönen Wellensittichnistkästen könnte man auch anders gestalten und über die ausgesetzten Kanarien (ich habe in Asien 3 gefunden) sollte man meiner Ansicht nach auch informieren - aber im großen und ganzen finde ich das gesamte Haus gut gelungen - auch vom Besatz her - endlich zeigt ein Zoo mal mehr Prachtfinken als Reis-, Zebrafink und Gouldamadine.
    Wobei es mir vollkommen unklar ist, warum Nilflughunde in dem Haus untergebracht sind.
    Einen richtigen Negativpunkt dann noch noch; Sperlingskadaver zwischen Doppelgittern müssen nun echt nicht sein!
    (11.08.2014)
    Michael Mettler:   Eigentlich schade, dass keine der Robben die Schwimmerin mal kurz in den A.... gebissen hat. Robbenbisse sollen sich ja sehr schmerzhaft entzünden, DAVON hätte sie dann auch viel zu erzählen gehabt.

    Interessant aber auch, dass sich ein Besucher noch eine halbe Stunde nach Schließung so tief im Zoogelände aufhalten kann, dass er erst noch an der Robbenanlage vorbei muss, um zum Ausgang zu gelangen, und dann noch mehr als eine Viertelstunde dabei bleibt, während die Schwimmerin sich auszieht und ihre Runden dreht (und anscheinend nichts dagegen hat, dabei nicht nur vom ihrem Begleiter beobachtet und fotografiert zu werden). Niemand hinderte die Frau laut Artikel an ihrem Tun - der Zufallsbeobachter demzufolge auch nicht...
    (05.08.2014)
    Mark Meier:   Da fehlen einem manchmal schon die Worte. Wenn man das Grinsen auf den Bildern sieht, hat die Dame wohl einen besonderen Kick gesucht und gefunden. Schade, dass sie nicht erwischt und der Polizei vorgestellt wurde. Ich hoffe, es gibt keine Nachahmer. Zumindest will der Zoo ja jetzt verstärkt aufpassen...

    Bei den Bonobos gab es übrigens eine erneute Geburt. Welches Geschlecht das zweite Jungtier hat ist mW noch unbekannt, aber auf Facebook gibt es schon ein hübsches Bild von ihm.
    (05.08.2014)
    Regina Mikolayczak:   Zumal das nicht das SeeHUNDE-Becken ist, sondern Seelöwen oder Seebären beheimatet (wenn nicht zwischenzeitlich die Gehege getauscht wurden, war schon längere Zeit nicht mehr im Zoo)...
    (05.08.2014)
    Sacha:   Es ist doch immer wieder erstaunlich, was es für Idioten gibt:

    http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/touristin-springt-in-seehund-becken-37108834.bild.html
    (05.08.2014)
    Jan Jakobi:   Lebenserinnerungen/Memoiren hat er leider nicht geschrieben, aber das Buch "Freundschaft mit Tieren" enthält Lebenserinnerungen.
    (02.08.2014)
    WolfDrei:   Professor Klös, langjähriger Direktor des Berliner Zoos, ist mit 88 verstorben. 35 Jahre war er Chef und insbesondere interessiert an der Zunahme der Artenanzahl und der weiteren Beseitigung und dem Ausbau der kriegsgeschädigten Anlagen (Katzenhaus, Antilopenhaus, besonders Affenhäuser sowie Erweiterung des Zoos in den Tiergarten hinein). Zuletzt war er Ehrenmitglied des Aufsichtsrates, aus Gesundheitsgründen aber seit einigen Jahren nicht mehr tätig.
    (02.08.2014)
    WolfDrei:   Außerhalb der Konkurrenz ein Borneo-Mann (Usti 2009) - leider stark beschnitten
    (25.07.2014)
    WolfDrei:   @Jana: dann ein Bild der Jamesflamingos mit Küken - allerdings vom August 2010
    (25.07.2014)
    Michael Mettler:   Ich bin zwar nicht der große Menschenaffenbeobachter, aber mir fiel in der Anfangszeit meiner Zootouren irgendwann auf, dass sich Orangmänner mit ausgeprägtem, farblich etwas hellerem Vollbart beim fragenden Blick aufs Gehegeschild immer als Sumatraner entpuppten. Das mit den schwächeren Backenwülsten und der leuchtenderen Fellfarbe der Sumatraner wurde mir erst viel später bewusst.
    (25.07.2014)
    WolfDrei:   Jetzt habt ihr mich aber kalt erwischt: da im rechten Abteil eine (muss ich jetzt sagen ) Sumatranergruppe bei einer kommentierten Fütterung vorgestellt wurde, nahm ich aus "alten Zeiten" im Umkehrschluss an, der Zoo hätte noch Borneos - zumal ich irgendwann gelernt hatte, dass die Borneos stärkere Kehlsäcke hätten. Wenn ich aber jetzt die "Physiognomie" und die Fellfärbung sehe! Danke für die Aufklärung! Man sollte manchmal auch die Schilder lesen!
    (25.07.2014)
    Jan Jakobi:   Nashorn-News:

    "Kumi" und "Maburi" hüten ein gar nicht mehr ganz so kleines Geheimnis. Im Herbst ist es wieder ein mal so weit.

    www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/kleiner-baby-boom-im-berliner-zoo
    (25.07.2014)
    Jana:   Die Zwergflamingos in Leipzig hatten über 20 Eier gelegt, von denen sind insgesamt aber nur 2 Küken geschlüpft, ein starb kurz darauf. Resultat ist also mager - einzeilne aufgezogene Küken im 2014.

    Übrigens, danke für Infos über die James- und Andenflamingos in Berlin. Berlin ist der letzte Hoffnungsschimmer, das diese zwei wunderschöne Arten einen Rückkehr ins europaische Zoos machen könnten. Jeden Sommer lese ich Berichte von Stammbesucher durch, um die Entwichlung der Mischgruppe zu verfolgen. Direkt vom Zoo liesst man nur sehr selten was.
    (25.07.2014)
    Hannes Lüke:   Und Borneos haben ausgeprägtere Backenwülste wie ich auf meiner Sumatrareise mit Enttäuschung erfahren musste....
    (25.07.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist das nicht ein Sumatra-Orang? M.W. ist doch der einzelne Borneo-Mann nicht mehr im Bestand?
    (25.07.2014)
    WolfDrei:   pardon: wiederum das Moschustier...
    Borneo-Orang Mann
    (25.07.2014)
    WolfDrei:   Besuch bei nur 25 °C und nachmittags ganz leichtem Regen. Dennoch viele Besucher, gefühlte 80 % Touristen in allen europäischen Sprachen. So jemand den Zoo besuchen will: günstiger ist der Eingang am Elefantentor, außerdem fährt bis zum 4.8. Keine S-Bahn bis zum Zoo, ab 4.8.-24. 8 keine S-Bahn vom Ostbahnhof bis Friedrichstraße. Es gibt aber genügend Parallel - Regionalzüge.

    Es gibt keine großen Veränderungen, die hier erwähnten Känguruhratten sind mit 1,1 in der Schau, das 2. Paar ist im “Hintergrund”.
    Leider gab es Pech bei den Barasinghas: durch notwendige Baumarbeiten mussten sie an einem Vortag isoliert werden, kamen in eine angrenzende Unterkunft: am nächsten Morgen 2 Genickbrüche, eine ältere Kuh starb den Alterstod schon im Vorfeld; nun noch 1,1 - keine Nachwuchs.

    Weiterhin gut läuft die Gaurzucht - 2 Tiere, während die Bantengs mir Sorge bereiten. Wann habe ich da das letzte Jungtier gesehen? Nicht gesehen widerum die /den Moschustier( e ).
    Das Vogelhaus gefiel mir weiterhin “nicht so richtig”, viele Bepflanzungen in den “Normalvolieren” waren vertrocknet, der Besatz wohl unverändert.
    Allerdings die Flamingos: ein Jungvogel bei den Zwergen (nochmals meine Frage: was ist aus den 17 Eiern in Leipzig geworden?), zwei sitzen, ebenfalls 2 Nester bei den Jamesflamingos. So ich richtig zählte in der Summe: noch 8 Anden-/ 8 Jamesflamingos.

    Hinzugekommen ist ein Pudubock aus Wuppertal, nun 1.2. Nicht zu sehen waren bis 17 Uhr die Waldmurmeltiere. Sib. Steinböcke 3 juv, bei den Westkaukasen könnte schon ein Jungtier kommen; 1 juv bei den Tahren. Nach einem größeren Verlust bei den Weißbartpekaris zählt ich ca 5 juv,, auch bei den Defassawasserböcken, die auf 1,1 Zuchtpaar dezimiert waren , 1 juv. Ein Bock vom letzten Jahr und 2 Juv-Böcke der Nyalas sind rechterhand in den kleinen Gehegen separiert. Nachwuchs bei den Sitatungas. Bei den Seraus scheint der ausgeborgte Bock aus LA/ Magdeburg nichts gebracht zu haben. Jungtiere auf der jenseitigen Afrikaanlage gab es nicht, sieht man von einigen Straußenküken ab.

    Was noch? Junge bei den Wasserschweinen (2) - aber eigentlich sah ich insgesamt wenige Jungtiere - wenigstens einen Schmalstreifenmungo und nach Auskunft auch einen Ringelschwanz, bei den Affen einen Kapuziner.

    Fast vergessen : am 203. und 14.4 sind zwei Kiwis geschlüpft.
    Anbei Zwei von 4 kapitalen Sib. Steinböcken
    (25.07.2014)
    Joshua Förg:   @Michael Mettler: In Baden-Württemberg suchen durchaus noch Menschen aus z.B. der Schwarzwälder Region die Wilhelma auf. Die Wilhelma ist diesbezüglich wirklich weit über die Stadtgrenze von Stuttgart bekannt. Das beste Beispiel wäre meine Schule - ein Großteil der Klassen und Biokurse besuchen jährlich die Wilhelma, trotz der Entfernung von etwa 60km.
    (12.07.2014)
    Michael Mettler:   @BjörnN, als Nachtrag zur Haltungsgeschichte der Berliner Eulenkopfmeerkatzen: Habe nun auch die zoologischen Veränderungen für 1959 aus dem Geschäftsbericht als Quelle vorliegen, darin ist der Zugang von 1,2 bestätigt.
    (12.07.2014)
    Michael Mettler:   Siehe Geschäftsberichte beider Einrichtungen für 2013: Spenden und Zuwendungen für den Zoo 7,4 Mio. €, für den Tierpark 1,5 Mio. €.
    (11.07.2014)
    Mark Meier:   Zu der Sache mit den Förderern: Da kenne ich die alte Formel, dass der Zoo besonders durch (teils recht hohe) private Spenden gefördert wird, der TP schon zu Ostzeiten mehr durch viele kleine Spenden (und damals noch freiwillige Arbeitseinsätze von Firmen und Privatleuten, Materialspenden usw.).
    (11.07.2014)
    Mark Meier:   Ganz so extrem meine ich das nicht. Der Zoo ist auch für viele (gerade West-)Berliner weiter die erste Adresse wenn man Wildtiere sehen will. Aber ich selbst besuche ihn trotz der vielen tollen Anlagen und Highlights wie Nachttierhaus, Menschenaffen, Robbenshow (und damals Panda) nicht so gern wie den Tierpark. Letzterem fehlen zwar besagte Highlights, aber dafür fühlt man sich mE mehr wie in der Natur und hat einen höheren Entspannungsfaktor. Auch empfinde ich die Tiere im TP als gelassener. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass es anderen da teils sehr ähnlich geht. Aber dass geradezu proportional zu steigenden Touristenströmen die berliner Besucher zurückgehen, würde ich so nicht behaupten wollen. Bei mir persönlich kann meine Vorliebe für den TP auch einfach damit zusammenhängen, dass ich ihn schon als Kind recht häufig besuchte und sehr lieben lernte. Damals und heute war bzw. ist die Entfernung und Reisezeit beinahe identisch. Aber selbst als die Mauer noch stand und die Anfahrt somit etwas komplizierter war, ist mein Vater schon lieber in den Tierpark gefahren.
    (11.07.2014)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Baden-Württemberg hat zwar mit (laut Wikipedia) 10,6 Mio. Einwohnern mehr als die Metropolregion Berlin-Brandenburg (6 Mio.), dafür aber mit Stuttgart, Heidelberg und Karlsruhe drei größere Zoos im Gebiet und weitere quasi vor der Haustür. Da wäre z.B. die Frage, ob eine Familie aus dem Raum Freiburg, die einen Zoo besuchen will, wirklich nach Stuttgart fährt oder in kürzerer Entfernung Mulhouse oder Basel aufsucht.

    Geht man davon aus, dass die Mitglieder eines Zoo-Fördervereins überwiegend relativ nah an "ihrem" Zoo wohnen und ihn häufig besuchen, dann ist auch hier eine Vergleichszahl interessant: Laut eigenen Homepages hat der Berliner Förderverein der Hauptstadtzoos über 2.200 Mitglieder, die Wilhelma hat 29.000! Würde man diese (die in Stuttgart freien Eintritt genießen) wie Jahreskarteninhaber mit dem VDZ-Faktor x 20 ansetzen, ergäben sich in der Wilhelma allein durch sie 580.000 Besucher jährlich. Die Jahreskarte kostet laut HP € 55,-, der Jahresbeitrag im Förderverein € 60,-, da ist die Alternative Vereinsbeitritt statt Jahreskartenkauf durchaus realistisch.

    Der Hinweis auf den überlaufenen Berliner Zoo ist interessant. Da der Zoo laut Geschäftsberichten daran interessiert ist, noch mehr Touristen anzulocken, würde er demnach damit sein einheimisches Besucherpotenzial (und damit auch die wichtigste Zielgruppe für Jahreskarten resp. Abo-Einnahmen) zunehmend abschrecken...?
    (11.07.2014)
    Mark Meier:   Passenderweise wurde kürzlich eine Befragung unter den Berliner durchgeführt, welche Freizeiteinrichtungen sie wie häufig besuchen. Dort haben Zoo und Tierpark schlechter abgeschnitten als Kinos, Museen, Konzertveranstaltungen oder Theater. Die angegebene Häufigkeit von Zoobesuchen stellt sich wie folgt dar:

    jede Woche: 0%
    jeden Monat: 4%
    mehrmals pro Jahr: 27%
    seltener: 46%
    nie: 23%

    Also besuchen mehr als zwei Drittel der Berliner die Zoos höchstens ein mal pro Jahr (46%) oder gar nicht (23%). Oder umgekehrt: Nur 31% gehen mehr als einmal pro Jahr in einen der Zoos. Allerdings liegt diese Zahl bei den Haushalten mit Kindern deutlich höher bei 51%! Weiterhin ist interessant, dass der Anteil unter den gering Verdienenden besonders niedrig liegt (26%) und dass Berliner im Osten der Stadt häufiger in einen Zoo (vermutlich den Tierpark) gehen als Berliner aus den westlichen Bezirken (36% vs. 30%). Auch zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Altersgruppen gibt es Differenzen.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/http---www-berliner-zeitung-de-forsa0607,10809148,27727344.html

    Allerdings wäre ich mir nicht so sicher, dass beispielsweise die Wilhelma allein durch die Stuttgarter so gut besucht wird. Immerhin soll es sich mW dabei um die beliebteste Freizeiteinrichtung des gesamten Bundeslandes handeln was deutlich bevölkerungsreicher und einkommensstärker ist als das Einzugsgebiet der Hauptstadtzoos. Zudem ist zumindest beim Berliner Zoo einer der Gründe GEGEN einen Besuch wie überlaufen er bereits ist (Stuttgart dürfte erheblich weniger Touristen haben und Geschäftsreisende gehen ja eher selten in den Zoo). Das ist mE bei den berliner Museen ähnlich. Ich würde gerne mal wieder ins Pergamonmuseum gehen, aber es graut mir vor dem Gedränge dort. Deshalb besuche ich lieber solche die ebenfalls reizvoll, aber eben unter Touristen nicht so bekannt und entsprechend überlaufen sind.
    (11.07.2014)
    Michael Mettler:   Es ist wirklich interessant, mit den in den Geschäftsberichten genannten Zahlen mal zu spielen.

    So wurde für 2008 eine Zahl von 31.549 verkauften Jahreskarten genannt. 2009 stieg diese um 1.739, was also zu der (nicht genannten) Summe von 33.288 geführt haben sollte. 2010 ging sie um 876 zurück, macht dann unter dem Strich (ebenfalls nicht genannt) rechnerisch 32.462 Jahreskarten. 2011 soll die Zahl wieder um 5% gestiegen sein; dann käme man rechnerisch auf 34.085. Für dieses Jahr wurde aber mal wieder die Gesamtsumme im Geschäftsbericht benannt und lag demnach nur bei 27.695 Jahreskarten. Wohin sind die 6.390 Stück Differenz entschwunden, so dass trotz berichteter Steigerung ein erheblicher Rückgang entstand?

    Für 2013 gibt es im Geschäftsbericht keine Zahlen der verkauften Tages- und Jahreskarten, die jüngsten derartigen Zahlen sind von 2012 verfügbar. In jenem Jahr errechnete der Zoo samt Aquarium 2.994.692 Besucher nach VDZ-Schlüssel. 27.695 Jahreskartenkäufer waren darunter, für die der Schnitt von 20 Besuchen angesetzt wird; macht in Summe also 553.900 Besuche(r). Dazu wurden 1.788.068 Tageskarten verkauft. Zieht man diese beiden Zahlen von der genannten Gesamtbesucherzahl ab, bleibt eine Differenz von 652.724 Besuchern, die dann der Logik nach eigentlich nur Nutznießer freier Eintritte gewesen sein könnten. Das entspricht 21,8% der Gesamtbesucherzahl, mehr als jeder fünfte Zoobesucher zahlte demnach also keinen Eintritt. Mit der in früheren Geschäftsberichten erwähnten Annahme, dass im Schnitt 5% begleitende Kinder im noch nicht eintrittspflichtigen Alter der Zahl der Tickets hinzugerechnet werden können, ist das nicht allein zu erklären, selbst dann bliebe noch über eine halbe Mio. Differenz.

    Für 2013 wird in dem von Mark Meier genannten Morgenpost-Artikel gesagt, dass 70% der Zoo/Aquarium-Besucher Nicht-Berliner waren; anzunehmen, dass die Quote ein Jahr zuvor ähnlich aussah. Rechnen wir die Jahreskartenbesuche(r) aus der Gesamtzahl von 2012 heraus, da diese wohl nur in seltenen Fällen Nicht-Berliner sein dürften, blieben 2.440.792 Besucher (inklusive der freien Eintritte, falls davon - z.B. zu Werbezwecken - auch Touristen profitiert haben sollten). Davon 70% Nicht-Berliner abgerechnet, verbleiben 732.238 zahlende und nicht-zahlende Besucher aus Berlin plus die 553.900 Jahreskartenbesucher = rechnerisch 1.286.138 Berliner nach VDZ-Schlüssel, die 2012 Zoo/Aquarium besucht haben.

    Für den Tierpark sind leider im gleichen Geschäftsjahr weniger Summen aufgeführt, so dass man über die genannten Veränderungsraten zu 2011 selbst ausrechnen muss. Für den TP wurde ja bei einer Erhebung 2011 ein Besucheranteil von 76% Berlinern ermittelt (siehe TP-Thread und entsprechender Jahresbericht). Gehe ich von der VDZ-Gesamtbesucherzahl des Tierparks von 1.048.860 aus und wende die gleiche Rechenmethode an wie oben (Jahreskarten komplett für Berliner angerechnet, Tageskarten und freie Eintritte für Berliner und Nicht-Berliner), komme ich auf 894.886 Berliner Besucher nach VDZ-Schlüssel.

    Nach dieser Rechnung hätten 2012 also insgesamt 2.181.024 Berliner (also Einwohner einer 3,4-Mio.-Stadt) die beiden Gärten plus Aquarium besucht.

    Der Vergleich hinkt natürlich ein bisschen, weil ich für Stuttgart keine Detailzahlen außerhalb der VDZ-Gesamtbesucherzahl kenne und deshalb z.B. nicht die Touristen "herausschlüsseln" kann, aber trotzdem sei es erwähnt: Die Wilhelma (vom Konzept der artenreichen, systematisch orientierten Tierkollektion her und mit großem Aquarium bietet sie ein ähnliches Angebot wie die Berliner Einrichtungen) hatte 2012 nach VDZ-Schlüssel 2,24 Mio. Besucher. Stuttgart hat gerade mal 600.000 Einwohner...
    (09.07.2014)
    Mark Meier:   Der Zoo verdient auch nach dem Ende der Zuschüsse und dem Ableben von den berühmtesten Berliner Bären Knut und BaoBao weiterhin Geld. 2013 gab es einen Überschuss von ca. 880.000 Euro die zu bereits bestehenden Gewinnrücklagen von 42,3 Mio hinzukommen. In den kommenden Jahren will Knieriem Geld in die Hand nehmen, um u.a. die Raubtier- und die Primatenhaltung zu verbessern.
    http://www.morgenpost.de/berlin/article129868618/Der-Berliner-Zoo-hat-42-Millionen-Euro-auf-der-hohen-Kante.html

    Ganz anders ist die finanzielle Situation leider mal wieder bzw. auch weiterhin für den Tierpark (vgl. TP-Thread).
    (07.07.2014)
    Ronny:   Die Merriams Kängururatten befinden sich in der Anlage in der vorher die Steppenlemminge gelebt haben.
    (06.07.2014)
    Mark Meier:   Wie im Zoofreunde-Forum berichtet wird (und auch auf der Zootierliste nachvollzogen werden kann), sind seit spätestens Juni 2,2 Merriams Kängururatten aus Poznan im Bestand. Sie können bereits im Nachttierhaus besichtigt werden (wobei ich jetzt leider nicht weiß auf welcher Anlage sie sind). Ansonsten werden die Tiere derzeit neben Poznan und Berlin europaweit nur noch in Arnhem und Plzen gehalten (wobei etwaige Privathalter natürlich nicht auf der ZTL erfasst sind). Bleibt also zu hoffen, dass auch Berlin erfolgreich in die Zucht einsteigen kann.
    (05.07.2014)
    Michael Gradowski:   Na das klingt doch schon mal sehr gut. Der TP hatte ja schon gute Kontakte nach LA, was man an den Felsenkänguruhs und den Gerenuks sehen kann. Also mich freuts, vielleicht gibt's dann ja ab und zu wieder mal ein Schmankerl für uns Zoofreaks :-)
    (04.07.2014)
    Mark Meier:   Zoo und Tierpark Berlin kooperieren künftig mit dem Zoo Los Angeles. Es sollen u.a. Tiere ausgetauscht werden um die Genpools zu bereichern. Auch soll gemeinsam geforscht und in-situ Artenschutz gefördert werden. Zudem sollen auch Mitarbeiter Gastaufenthalte im jeweils anderen Zoo haben und so voneinander lernen. Einer der ersten Berliner der in diesen Genuss kommen wird ist Herr Kern was ebenso wie der Text der Pressemitteilung darauf hoffen lässt, dass auch Knieriem nicht auf selten gezeigte Arten verzichten will. Zudem soll Berlin auch von den amerikanischen Erfahrungen im Fundraising profitieren. Klingt also nach einer sehr erfreulichen Partnerschaft.

    http://www.lifepr.de/inaktiv/zoologischer-garten-berlin-ag/Der-amerikanische-Botschafter-zu-Gast-im-Berliner-Zoo/boxid/496608
    http://www.morgenpost.de/berlin/leute/article129762928/US-Botschafter-verhilft-Zoo-Berlin-zu-Partnerschaft-mit-L-A.html
    (03.07.2014)
    Mark Meier:   Offenbar hat Knieriem jetzt auch einer ausgewählten Gruppe (Berliner CDU-Politikern) den Zoo gezeigt und seine dortigen Planungen vorgestellt. Dies lief aber mehr oder weniger nebenbei, es ging den Politikern bei ihrem Jahresempfang natürlich primär um größere Fragen der Stadt. Leider wird daher in der kurzen Pressenotiz auch nicht auf die Zootour und die Planungen Knieriems eingegangen.
    http://www.morgenpost.de/printarchiv/leute/article129682346/CDU-Fraktion-laedt-zum-Zoo-Besuch-ein.html
    (02.07.2014)
    Michael Mettler:   "Tiere, wie sie wirklich sind" von 1934 ist ebenfalls in Altdeutsch gedruckt.
    (26.06.2014)
    Karsten Vick:   @Jan: Die "Lebensbeichte" hab ich von 1938 und die ist in altdeutscher Schrift.
    (25.06.2014)
    Jan Jakobi:   Ich habe beim recherchieren nach alten Büchern vom Zoo Berlin folgende Titel gefunden:

    Heiter-ernste Lebensbeichte - Erinnerungen eines alten Tiergärtners (Prof. Ludwig Heck) 1938, ich fand auch Exemplare die von 1942 sein sollen

    Tiere wie sie wirklich sind (Frof. Ludwig Heck)

    Sind die in der heutigen Schrift geschrieben?

    (25.06.2014)
    Michael Gradowski:   Upps, stimmt. Da hab ich mich vom eigentlichen Threadthema ganz schön weit entfernt sorry. Aber um das hier abzuschließen: Die Farbschläge wurden nicht als einzelne Form gezählt, sondern nur Arten bzw. Unterarten.
    (24.06.2014)
    Michael Mettler:   Wenn ich die nicht-mäuseverwandten Nager meiner 1990er Besuchsnotizen hinzuzähle, waren es statt 28 dann 39 Formen. Dazu muss ich ergänzen, dass ich damals für meine Notizen Farbschläge nicht als eigene Formen gelistet habe (und nicht weiß, ob das der TP für seine Jahresberichte so gehandhabt hat). So gab es damals zusätzlich zu den jeweiligen wildfarbigen Tieren auch Albino-Stachelschweine, helle Farbvarianten von Vielzitzenmaus und Campbell-Zwerghamster sowie verschiedene Farbschläge der Mongolischen Rennmaus, so dass acht oder zehn zusätzliche Formen dadurch zustandekommen konnten. Und in meiner Liste habe ich auch Hausmeerschweinchen nicht berücksichtigt, falls es die damals gab.

    Bei einer solchen Zählweise (die ja nicht unberechtigt ist) gäbe es allerdings vermutlich auch heute noch eine viel stattlichere Zahl von Kleinnagerformen im TP, weil man dann im Grunde auch jeden einzelnen Farbschlag bei den vermutlich in bunter Mischung gehaltenen Farbmäusen im Kinderzoo und jede Haarstrukturrasse und Farbe der Hausmeerschweinchen mit gleichem Recht mitzählen könnte.

    Und sowas gilt natürlich auch für den Zoo, um das eigentliche Thema des Threads nicht zu vergessen ;-)
    (23.06.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Im Übrigen erscheinen mir die 28 Formen an Mäuseartigen für den TP dann doch ziemlich niedrig. Hab nochmal in den Jahresberichten gestöbert und stelle hier mal die Zahlen der Jahre 1991 bis heute ein, jeweils Stand 31.12. des Jahres. Leider werden in den Jahresberichten nur Nagetiere allgemein angegeben, nicht explizit Mäuseartige, deshalb gehören dann auch Stachelschweine etc. dazu. Trotzdem ergibt sich folgende interessante Bestandsänderung:

    1991 48 Formen
    1992 42 Formen
    1993 39 Formen
    1994 39 Formen
    1995 41 Formen
    1996 50 Formen
    1997 49 Formen
    1998 54 Formen
    1999 53 Formen
    2000 52 Formen
    2001 52 Formen
    2002 56 Formen
    2003 52 Formen
    2004 50 Formen
    2005 51 Formen
    2006 46 Formen
    2007 25 Formen
    2008 20 Formen
    2009 19 Formen
    2010 19 Formen
    2011 20 Formen
    2012 20 Formen
    2013 20 Formen

    Höhepunkt der Nagerhaltung war also 2002 mit 56 Arten, bevor dann der Bestand im Jahr 2007 quasi halbiert wurde und sich momentan bei 20 Arten eingependelt hat. Also allein bei den Nagetieren ein Rückgang von 36 Arten! Klar die Mäuse, Ratten, Hamster etc. fallen nicht so auf, als wenn jetzt 30 Huftierarten verschwinden würden. Erstaunlich ist es allemal und ich hätte nichts dagegen, wenn der Bestand an Nagerarten wieder zunehmen würde.
    (23.06.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, daß die Abgabe von Arten * zu Lasten des TP ging/geht." Sorry, hab an der Stelle das "hauptsächlich" vergessen. Bitte nicht immer jedes Wort oder jeden Fehler gleich auf die Goldwaage legen, danke.
    (23.06.2014)
    Michael Mettler:   Einen früheren "Hauptinteressenten für Kleinnager" gibt es allerdings im Zoo auch, und der hat noch ein paar Jährchen bis zur Rente ;-) Dennoch ist das Artenspektrum auch im Zoo zusammengeschmolzen. Ein Mitgrund dürfte neben den individuellen Interessenlagen aber vermutlich auch sein, dass die Kleinnagerhaltung in beiden Einrichtungen überwiegend hinter den Kulissen stattfand und dort Pflegekosten ohne Schauwert verursachte.

    Ich hatte früher mehrfach die Gelegenheit, die Zuchträume zu sehen (und mit der einen oder anderen Nagerart selbst zu ergänzen...), kann daher auch hier mit Vergleichszahlen aus meinen 1990er Besuchen zum heutigen Bestand (siehe Zootierliste) aufwarten: Der Zoo hielt damals nach meinen Notizen 19 Formen aus dem Verwandtschaftsbereich der Mäuseartigen (heute 5), der Tierpark 28 (heute 8) - Farbmäuse und Futtertierzucht nicht eingerechnet.
    (23.06.2014)
    WolfDrei:   Die Reduktion des Nagerbestandes hatte natürlich auch personelle Gründe: der "Hauptinteressent" für Nagetiere ging (wenn auch nicht sofort) in Rente! (Spezialisten kennen ihn)
    (23.06.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, daß die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht." Na, wenn das nicht einseitig gemeint ist ;-)

    Da das Hirschrevier im Zoo durch die Diskussion besonders in meinen Fokus gerückt ist, habe ich hier noch mal speziell nachgeblättert. Anfang der 80er Jahre, als ich meine ersten Berlin-Besuche machte, wurden im Revier 21 Hirschformen sowie die Kropfgazellen gehalten. Die im Zooführer erwähnten Pudus wären die 22. Form gewesen, ich habe aber damals nie auch nur ein Gehegeschild von ihnen gesehen. Es wurden allerdings auch andere Tierarten in den ZF noch jahrelang "durchgeschleppt", die längst nicht mehr im Bestand waren. Heute enthält das Hirschrevier nur noch 11 Formen, darunter vier Zwergformen; vier der heutigen 11 Arten sind innerhalb des genannten Zeitraums hinzugekommen und geblieben(Moschustier, Südpudu, Waldrentier, Prinz-Alfred-Hirsch), eine weitere ist gekommen und wieder gegangen (Hinterindischer Sambar, erst aus dem TP geholt und dann zur Doublettenvermeidung wieder abgeschafft). Macht unter dem Strich 15 Hirschformen und die Kropfgazellen, die innerhalb der letzten gut 30 Jahre (davon 10 Hirschformen seit 1990) aus dem Zoo verschwunden sind (darunter übrigens fünf Formen, die im selben Zeitraum auch im TP entschwanden: Graumazama, Ind. Muntjak, Weißwedel-, Maultier- und Europ. Rothirsch). Leierhirsch, Hausrentier und Wapiti wurden m.W. wegen Doublettenvermeidung vom Zoo abgegeben (im Gegenzug wurde im TP auf Barasingha und Axis verzichtet). Mit dem Davidshirsch ist nur noch eine einzige Doublettenhaltung unter den Hirschen vertreten.
    (22.06.2014)
    Michael Gradowski:   Die Kleinsäuger hab ich auch auf dem Schirm, da ist wirklich eine ganze Artensammlung innerhalb eines Jahres verloren gegangen, was ich auch sehr bedaure. Das hatte aber weniger die Bestandsabsprache als Grund, sondern vielmehr die "mangelnde Besucherfreundlichkeit" (Nachtaktivität) vieler Arten oder auch einfach zu wenig Platz zum Ausstellen, was beim TP ja ein ziemlich seltsamer Grund ist. Auch bei den Hausrindern z.B. fallen mir noch Park-, Balirinder und Auerochsen ein, die wegfielen. Klar nicht immer wegen der Abstimmung mit dem Zoo, sondern wie du richtig festgestellt hast, sind manche Arten/Rassen einfach ausgestorben.
    Ich hab im Übrigen auch nie von einem einseitigen Artenverlust gesprochen, mir ist bewußt, daß auch im Zoo viele Arten gestrichen wurden; ich wollte nur mein persönliches Empfinden zum Ausdruck bringen.
    (22.06.2014)
    Michael Mettler:   Es sind im Zoo sogar 44 große Wildsäugerformen (nicht "-arten", wie ich versehentlich schrieb), die im Zoo seit 1990 entfallen sind - ich hatte im Gegensatz zum TP die Menschenaffen übersehen.
    (22.06.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Bei den Säugetieren hatte der TP den größten Artenrückgang in einem Bereich, der dem Normalbesucher ohnehin nur in kleinen Teilen zugänglich war, nämlich bei den kleinen Nagetieren. Aber auch der Zoo war in punkto Kleinsäuger früher wesentlich stärker aufgestellt, man denke nur mal an die mit dem Umbau des Nachttierhauses verbundene Artenreduzierung.

    Ich habe meinen Blick mehr auf die Großsäuger gerichtet, weil sie nun mal das Bild eines Zoos stärker prägen. Wobei man sich natürlich trefflich darüber streiten kann, ab welchem Kaliber ein "Großsäuger" beginnt, deshalb ist meine Definition willkürlich: Ich habe als Untergrenze mal Kaliber wie Rothund, Puma oder Mufflon angesetzt (demnach lägen z.B. Erdwolf, Nebelparder oder Wasserreh darunter). Natürlich liegen die Gründe für das Verschwinden von Arten nicht nur in der Zoo-TP-Ergänzungsabsprache begründet, manche starben schlichtweg aus, andere sind in gleich beiden Einrichtungen weggefallen. Auch die Festlegung des Vergleichszeitpunktes ist natürlich irgendwo willkürlich. Ich war im November 1990, also kurz nach der Wiedervereinigung und noch vor dem Amtsantritt von Blaszkiewitz, an aufeinanderfolgenden Tagen in Zoo und Tierpark und habe meine Artenlisten der damals zu sehenden Wildsäuger mit dem derzeit aktuellen Bestand verglichen (TP nach eigenem kürzlichen Besuch, Zoo nach letztem Zooführer 2013 und aktuellen Einzelinformationen). Demnach sind im Zoo 42 (!) große Wildsäugerarten nicht mehr vertreten, die 1990 noch zum Bestand gehörten. 23 von diesen sind im TP noch heute vertreten oder wurden seitdem in den Bestand geholt (Grenzfälle wie den Geparden eingerechnet, bei dem der TP aktuell eine andere Unterart hält als damals der Zoo, in dem aber die Art als Ganzes nicht mehr vertreten ist). Noch nicht mal einbezogen sind Arten, die nach 1990 hinzukamen und heute nicht mehr im Bestand sind (wie die Bezoarziege). Für die Haustiere (es ging schließlich unten auch schon um Yaks und Zebus) habe ich keine eigene Liste, sondern musste zum Zooführer 1990 greifen; darunter sind besonders augenfällige Abgänge sechs Rinderformen, Rentier und Trampeltier - mit einer Ausnahme alle im TP aktuell vertreten.

    Nehme ich meine Liste vom Tierpark, finde ich lediglich 25 seit 1990 entfallene Großsäuger, von denen 12 Formen heute noch im Zoo zu finden sind. Für zwei weitere (Malaya-Leopard und Banteng) habe ich mir damals notiert "vermutlich hinter den Kulissen", weil ich sie nirgends vorfand. Insofern mag die Liste geringfügig länger sein. Haustiere könnte ich auch hier nur aus zweiter Hand rekonstruieren, allerdings gab es 1990 keinen aktuellen Zooführer und somit ist es etwas aufwändiger als für den Zoo.

    Wobei der Rückgang der Großsäuger im Zoo seit meinem ersten Besuch 1981 sogar noch deutlich stärker ausfällt, denn etliche Arten entfielen schon zwischen 1981 und 1990. Der Grund dafür war allerdings in vielen Fällen in Gehegezusammenlegungen zu finden, so wurden z.B. das Antilopenhaus und das Hirschrevier in diesem Zeitraum grundlegend umgestaltet.

    Welche Arten/Unterarten/Rassen in beiden Einrichtungen seither hinzugekommen sind, wäre eine weitere Durchsicht wert.
    (22.06.2014)
    BjörnN:   @Michael Mettler
    Herzlichen Dank für die Zusammenstellung....
    (21.06.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Die HZA und Yaks gingen vom TP in den Zoo. Bei den 3 anderen Arten lag ich falsch, sorry, die wurden zwar abgegeben aber an andere Parks. Im Gegenzug kamen wohl nur die Markhore(?) vom Zoo in den TP. Wenn es um die allgemeine Aufgabe von Haltungen dann fallen mir erst recht noch mehr Arten ein, die der TP eingebüßt hat z.B. Bantengs, Axishirsche, Maguaristörche etc. Deshalb bleibe ich bei der Meinung, daß die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht. Auch wenn natürlich andere Arten dazu gekommen sind. Ich glaube in diesem Fall ist der TP der Gewinner, denn die meisten der neuen und spektakulären Arten wie Nashornpelikan, Berberhirsch, Gerenuk etc. landeten hier. Was ich persönlich nur begrüßen kann :-)
    (21.06.2014)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Ich habe die Jahresberichte ab 1960, die Zooführer sind hinsichtlich aktueller Bestandsänderungen unergiebig. Wichtiger sind die Tierartenlisten darin, denn per 1.1.1978 ist die Eulenkopfmeerkatze darin noch verzeichnet (im Zooführertext hingegen erstmals nicht mehr, also vermutlich nicht mehr im Schaubereich), per 1.1.1979 fehlt sie darin.

    Vorweg aber eine Info aus der 125-Jahre-Chronik "Von der Menagerie zum Tierparadies", denn da schreibt Klös: "1959 erwarb ich 1,2 Eulenkopfmeerkatzen (...) von 1960 bis 1968 wurden 14 junge Eulenkopfmeerkatzen geboren und zehn davon aufgezogen." Ein Haltungsbeginn schon 1958 wäre damit nicht bestätigt, im Zooführer taucht die Art erst ab Ausgabe 1960 auf - auch das stützt das Erwerbsdatum 1959. Der Zoo Berlin war allerdings hie und da mal etwas voreilig mit Tierbestandsangaben, im Antilopenbereich z.B. wurden auch schon mal Arten gelistet, die zwar schon beim Händler bestellt, aber noch längst nicht im Zoo eingetroffen waren...

    Die beiden ersten Jungtiere wurden laut Jahresbericht am 7.6. und 24.6.1960 geboren. Für 1961 sind keine Bestandsveränderungen angeführt (wobei der Zoo generell Verluste nur auszugsweise und Abgaben von Tieren nur selten erwähnte), aber irgendwann muss vermutlich das Importmännchen gestorben sein. Denn 1962 kam ein neuer Meerkatzenmann aus Antwerpen zu den vorhandenen Tieren (inklusive der 0,2 Nachzuchten von 1960, zu deren Geschlecht zwei Jahre zuvor nichts im JB geschrieben wurde).

    Als weitere Nachzuchten sind gelistet: 1963 zwei ("nach zweijähriger Unterbrechung"), 1964 und 1965 je drei, 1967 eine (nicht aufgewachsen), 1968 0,1, danach keine mehr. Da außer extra erwähnten Fehlschlägen nur die aufgezogenen Jungtiere in den Jahresberichten angeführt werden, müsste also von den elf genannten Nachzuchten (ohne die nicht aufgezogene) eine weitere nicht aufgewachsen sein, um auf Klös' Gesamtzahl zu kommen.

    Als Verluste sind ab 1960 lediglich erwähnt: 0,1 1965, 0,1 1970 und 0,1 1976 (Nachzuchttier von 1964 - gleichzeitig letzte Erwähnung der Art in den JB des Zeitraums bis 1978).

    Eine Momentaufnahme bietet noch die Tierbestandsliste zum 125-jährigen Bestehen des Zoos (die einzige Liste dieser Art im Haltungszeitraum: Per 1.8.1969 sind dort 1,4 Eulenköpfe angeführt.
    (21.06.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Zumindest die Säbelantilopen und Barasinghas wechselten nicht vom TP in den Zoo (der hatte die Arten schon selbst in guten Zuchtgruppen), sondern wurden anderweitig abgegeben (habe ich aus den Jahresberichten in Erinnerung). Für die TP-Präriebisons gilt vermutlich das Gleiche, auch die "brauchte" der Zoo nun wirklich nicht. Andersrum ist der Zoo bei der Doublettenvermeidung durchaus ein Stück weit an Großtieren ausgeblutet - spontan und ohne Anspruch auf Vollständigkeit fallen mir Markhore (wurden der TP-Gruppe hinzugefügt!), Bergzebras, Wildesel, Leier- und Timorhirsche, Wapitis, Nilgaus, Trampeltiere, Kaffernbüffel, Malaien- und Brillenbären ein, die seitdem nur noch im TP gehalten werden (und natürlich der Afrikanische Elefant, aber durch den Umzug der einzelnen Kuh wurde ja keine Anlage im Zoo geleert, weil sie mit den Asiaten zusammen lebte). Von Einseitigkeit beim "Artenverlust" kann also keine Rede sein.
    (21.06.2014)
    Michael Gradowski:   @Holger Wientjes: Wenn man natürlich den Eingang als Maßstab nimmt, macht ein asiatischer Besatz ganz klar Sinn. Deine Idee mit der Vergesellschaftung gefällt mir ausgesprochen gut.

    @Michael Mettler: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen findet doch schon seit Jahren statt. Für meinen Geschmack allerdings sehr zu Lasten des TP. In den letzten Jahren verließen u.a. Säbelantilopen, Barasinghas, HZA, Päriebisons, Yaks den TP. Mir fällt keine Großtierart ein, die vom Zoo in den TP wechselte. Schon allein deshalb würde ich die Zebus im TP lassen.
    (21.06.2014)
    BjörnN:   Ich suche Hilfe aus der Fraktion der eifrigen Zooführersammler und Jahresberichtbesitzer:

    Ich versuche seit geraumer Zeit, nähere Informationen zur Eulenkopf-Meerkatzenhaltung im Zoo Berlin zwischen 1958 und 1978 aufzutreiben. Leider ist meine Quellenlage recht dünn und auch aus dem Zoo erhält man nur vage Informationen.

    Wäre es vielleicht möglich, meinen Wissensdurst mit Fakten zu stillen?

    Vielen Dank im Voraus an das Plenum.
    (21.06.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Was spricht denn dagegen, Nellores und Hängeohrziegen vom TP in den Zoo umzusiedeln? Sie bekämen dort einen Premium-Standort und eine geografisch passend gestaltete Umgebung (nicht nur der Eingang, wie Holger schrieb, sondern auch das Stallgebäude der Anlage ist asiatisch gestylt) - beides ist im TP nicht der Fall, also wäre es eine Aufwertung beider Arten. Zebus gäbe es dann immer noch im TP (Zwergzebus). Schade, dass andere große und noch exotischer wirkende Zeburassen nicht ohne erheblichen Aufwand verfügbar sind(wobei ein Import von z.B. Guzerat-Zebus aus südamerikanischen Ranches vermutlich sogar einfacher wäre als von Zebus aus Südasien).

    @Holger: An eine Vergesellschaftung mit Hulmans hatte ich auch schon gedacht, allerdings im Zoo und zusammen mit den Zebus - heilige Kühe und heilige Affen, das wäre doch ein nettes Thema. Aber die baulichen Notwendigkeiten wären bei der Asienanlage im Zoo einfach zu groß.

    Eine schauattraktive Variante wäre es noch, die Asienanlage in eine (fast) begehbare Anlage umzuwandeln und einen Besuchersteg diagonal hindurchzuführen, der sich im mittleren Teil brückenartig wölbt und den Tieren der Anlage ermöglicht, unter ihm hindurch die Seiten zu wechseln. Im Hinterkopf habe ich dabei die "begehbare" Anlage für Nyalas im Tierpark Thüle. Man käme dadurch sehr nahe an die Tiere heran, ohne dass sie den Besucherweg benutzen oder Besucher von diesem abweichen könnten. Nilgaus dürften dafür zu gefährlich sein (zumindest der Bulle), aber Axis/HZA kämen in Betracht (Overloon z.B. hat eine mit diesen Arten besetzte, sogar "richtig" begehbare Anlage, allerdings von sehr viel größeren Ausmaßen und damit Ausweichmöglichkeiten für die Tiere).

    Was die Indienwiese im TP betrifft (und eigentlich in dessen Thread gehört): Ich sehe angesichts der angestrebten Geografisierung des TP deren asiatischen Besatz nicht in Stein gemeißelt (meiner Erinnerung nach gibt es auch keine spezifisch asiatisch anmutenden Gestaltungselemente dort). Je nachdem, welchen Erdteil dieses Gehege zugeschlagen wird, könnte man dort genausogut z.B. die Atlashirsche oder afrikanische Antilopen, Wapitis/Karibus oder Neuweltkamele (jeweils mit Nebenbesatz, soweit haltungstechnisch umsetzbar) unterbringen.

    Egal, ob nun diese beiden aktuellen Asiengehege in Zoo und TP oder auch andere Anlagen: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen (wie bei meinen Gedankenspielen Nellores und Axis, aber insgesamt in beide Richtungen) ist m.E. immer einen Gedanken wert, wenn sich ihre Präsentation dadurch aufwerten ließe.
    (21.06.2014)
    Holger Wientjes:   Aber der Eingang am Elefantentor ist ja asiatischen Stils. Da passen dann dementsprechend asiatische Arten am besten. Die Axishirsche böten sich noch als attraktive Art an. Die HZA würde ich gerne wieder bei den Nilgaus sehen. Die Anlage im TP bietet ausserdem noch zusätzlich Platz für eine indische Hirschart. Barasinghas, Sambars, Schweinshirsche... Es soll ja mehr Wert auf Vergesellschaftungen gelegt werden. Das bietet sich ja geradezu an. Und dazu noch, nach entsprechenden Sicherungsmassnahmen, die Hulmans und man hätte eine wunderbare Indienwiese im TP. Die Arten sind ja alle schon da (auch für weitere Vergesellschaftungen).
    (20.06.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Die "Begrüßungsanlage" muß ja nicht zwingend asiatisch besetzt sein, zumal die genannten Zebus und Ziegen ja schon im TP vorhanden sind (vor allem die Zebus haben dort ja ein sehr schönes Haus). Ich bin auch Huftierfan und ich denke, da böten sich einige interessante und auch attraktive afrikanische Antilopenarten an, z.B. Gnus oder auch Hirsche-
    (20.06.2014)
    Michael Mettler:   Falls das unten erwähnte Spitzmaulnashorn-Dromedar-Haus gebaut werden sollte, dann doch wahrscheinlich auf der Fläche, die vorher für den "Nashorndschungel" vorgesehen war, also jetziges Nashorn- und Kamelhaus. Damit wären die Tage der Lama-Sammlung im Kamelhaus dann ohnehin gezählt.

    Bei den Kropfgazellen würde mich immer noch interessieren, ob sie überhaupt ABgegeben wurden. Zu lesen ist ja nur vom AUFgeben der Haltung. Das schließt ja die Möglichkeiten eines Aussterbens oder einer Tötung (z.B. wegen Krankheit im Bestand) durchaus ein. Ich erinnere daran, dass aus letzterem Anlass vor wenigen Jahren die Mähnenschafhaltung im Zoo beendet wurde, vielleicht liegt bei den Kropfgazellen ein vergleichbarer Fall vor.

    Für die Asienanlage am Elefantentor, quasi die "Begrüßungsanlage" für dort eintretende Besucher, fände ich Kropfgazellen allerdings zu unscheinbar (da stelle ich mal den großen Huftierfan in mir in den Hintergrund und denke schautechnisch). Bei den HZA sind wenigstens die Böcke in punkto Färbung und Gehörn auffälliger, aber eigentlich finde ich, dass die Anlage nach größerem Besatz schreit. Falls die Stallboxen für Huftiere über Nilgau-Größe geeignet sind, warum dann nicht z.B. edle "heilige Kühe" (sprich Nellore-Zebus, auffällig in Größe und Färbung), gern in Kombi mit Hängeohrziegen (die für mehr Bewegung auf der Anlage sorgen)? Selbst Dromedare würden zum Indien-Thema passen, aber die sind ja schon anderweitig ins Auge gefasst.
    (20.06.2014)
    Michael Gradowski:   Gestern mal wieder ein Zoobesuch, hauptsächlich, um endlich das neue Vogelhaus zu sehen. Und was soll ich sagen, es ist irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Als ich aus Richtung Nasenbären/Fasanerie kam, war ich erstmal erschrocken. Es sah sehr...Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll. Nur Voliere an Voliere, sicher zweckmäßig aber nicht wirklich schön. Innen dann das Selbe. Hmm, von nem Neubau hatte ich mir was Besseres erhofft. Keine Ahnung, aber ich bin jetzt nicht so wahnsinnig begeistert. Die Freiflughallen sind ganz ordentlich geworden, die gefallen mir ganz gut. Im Großen und Ganzen ist das Haus okay, aber wie gesagt eher zweckdienlich als ein Besuchermagnet. Aber es setzte jetzt kein Wow-Gefühl ein. Auch erscheinen mir viele Volieren ziemlich lieblos eingerichtet und im Vergleich zu den Fasanerievolieren auch kleiner. Das kann allerdings auch täuschen. Wenn ich dagegen die ziemlich alte Fasanerie sehe, gefällt die mir in der Aufmachung und Volierenausstattung wesentlich besser, auch wenn sie auch nur ne Volierenreihe ist. Ich will nicht sagen, daß ich enttäuscht bin, aber ziemlich ernüchtert.
    Dann gibt's gleich noch ne Anekdote hinterher. Als ich auf dem Baumwipfelpfad war (nette Idee übrigens, auch wenn ich mir das Ganze doch anders vorgestellt hatte, aber okay), schaute ich in die Australienflughalle und sah, wie ein 2-3j. Mädchen einen offenbar gehandicapten Wellensittich nachjagte. Der kleine Kerl konnte wohl (noch?) nicht richtig fliegen und das kleine Biest immer hinter ihm her, wohlgemerkt durch die gesamte Anlage und nicht nur auf dem Weg. Nein, sie trampelte durch die gesamte Vegetation. Und was tat Mami? Das ganze Spektakel lachend mit dem Handy filmen! Toll. Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen, daß sie ein noch besseres Video bekommt, wenn sie das Ganze mal bei den Löwen wiederholt! Da hätte sie sich um sowas sinnloses wie Erziehung keine Sorgen mehr machen müssen. Als ich klein war hätte meine Mutter mir aber was erzählt, wenn ich irgendwo die Wege verlassen hätte. Schließlich lasse ich mein Kind (das ich nicht habe)auch nicht über die Blumenbeete marschieren, wenn ich bei jemand zu Besuch bin. Ich kann über solche Verantwortungslosigkeit nur immer wieder den Kopf schütteln. Hätte sich der Balg an nem Stein oder nem Gewächs verletzt, wäre das Geschrei wieder groß gewesen und der böse Zoo wäre Schuld. Dass es auch anders geht, bewies eine andere Frau. Deren Kleinkind wurde durch das Mädel nämlich angestachelt und wollte mit durchs Unterholz kriechen. Mami sprang hin und zog den Kleinen sofort zurück auf den Weg und hielt dem Hosenmatz eine Standpauke. Der Kleine plärrte natürlich gleich los nach dem Motto: "Warum darf die und ich nicht?" Die Frau hätte ruhig ganz laut sagen können: "Weil ich eine gute Mutter bin!" Das hätt ich toll gefunden.

    Zurück zum Thema. Apropos Vögel: Kann es sein, daß abgesehen von Vogelhaus und Fasanerie der Vogelbestand was die Artenanzahl angeht im Zoo drastisch abgenommen hat? Vor allem beim Wassergeflügel hatte ich das Gefühl, daß bei meinem letzten Besuch (ist auch schon wieder 2 Jahre her) wesentlich mehr Arten vorhanden waren oder kommt mir das nur so vor? Außer Mandarin- und Brautenten und den wilden Stockenten waren verdächtig wenig andere Arten ausgeschildert oder zu sehen. Auf jedem zweiten Teich Nilgänse und Witwenpfeifgänse, aber sonst? Die Flamingokolonie am Vierwaldstätter See kam mir auch schon mal größer vor; die an der Dreistirnpromenade war ganz verschwunden. Und in der Kondorvoliere waren neben den Namensgebern auch nur noch die Maguaristörche ausgeschildert (leider nicht zu sehen). Ist das nur mein Eindruck?

    Immer wieder begeistert bin ich vom Aquarium. Da verbringe ich viel Zeit. Besonders angetan bin ich von den Quallen und vor allem vom Obergeschoß mit der großen Anzahl von Amphibien und Wirbellosen. 2 Tiergruppen die ja in den meisten Zoos eher eine kleine oder gar keine Rolle spielen (wenn dann sieht man mal Baumsteiger, Vogelspinnen und Gespenstschrecken, aber das wars meist schon), was ich sehr schade finde. Die Lebendhaltung von Spinnen und Skorpionen in den Bänken wurde aufgegeben, was ich richtig finde. Jetzt kann man seinen Hintern auf Präparaten ausruhen.
    Sehr schön finde ich auch die Hirschanlagen, das Schweinehaus (vor allem wegen der Arten), das Erweiterungsgelände, das Nachttierhaus, die Anlage für Okapis und den Bergtierfelsen. Weniger angetan bin ich nach wie vor vom Affenhaus. Abgesehen von den Menschenaffen (die Gorillaanlage gefällt mir sehr und Ivo und seine Damen waren gestern auch sehr aktiv) fehlen mir die gelungenen Außenanlagen. Selbst die Anlagen der Mandrills und Mantelpaviane gefallen mir nicht wirklich, die Bartaffenanlage ist da schon besser. Im Raubtierhaus ebenso Licht und Schatten. Die Anlage der Jaguarundis ist toll, die der Großkatzen ist auch nicht besser als die im TP. Die Außenanlagen von Tiger und Löwe find ich im Zoo besser, dafür hat das ABH die Felsenhallen.
    Außerdem bedaure ich immernoch, daß die HZA aus dem TP in den Zoo gezogen sind. Ich würde sie lieber wieder zusammen mit den Nilgaus im TP sehen. Hätte man doch machen können und die Anlage dann mit den Kropfgazellen besetzen können, statt diese ganz abzugeben. Für mich total unverständlich.
    Außerdem hat der Zoo jetzt wieder alle 4 Formen der Neuweltkamele. Wieso das? Soll die Doublettenhaltung nicht abgebaut werden oder interessiert das den neuen Direktor nicht? Ich finde jedenfalls, die Guanakos machen sich gut auf ihrer Gemeinschaftsanlage, die 3 anderen Arten werden im TP wesentlich besser präsentiert und sollten umziehen.
    (20.06.2014)
    WolfDrei:   Heute erstmals in die Finger bekommen: Unter der Adresse des Zoos existiert eine Zeitung (2 Ausgaben Jahr), die sich "Begegnung" nennt.
    Heft 1 von 2013 unter Einführung von BB, jetzt 1. Heft 2014 unter Federführung von Herrn Knieriem. Ziel ist eine historische Darstellung "berühmter" Tiere von Zoo und TP, auch Aquarium (jetzt 57. Geburtstag von Fatou). Ziel ist aber offensichtlich die Geldwerbung über Spendenwerbung und über Tierpatenschaften.
    (10.06.2014)
    Michael Mettler:   In der ZTL stehen sie auch noch als aktuelle Haltung drin. Im BONGO 45 heißt es aber (wie gesagt im Kapitel "Bautätigkeit"): "Im Hirschrevier beschlossen wir, die Haltung der Kropfgazellen zu beenden. Daher konnten wir beginnen, die Anlage der Prinz-Alfred-Hirsche für unsere Wasserrehe umzugestalten. (...) Der Umbau der ehemaligen Kropfgazellenanlage beginnt im Januar 2014..."
    (02.06.2014)
    Holger Wientjes:   O.k., dachte, das wäre jetzt aktuell gewesen.
    (02.06.2014)
    Michael Mettler:   @Holger: Der Neue bekam sie doch schon gar nicht mehr zu sehen, wenn die Haltung bereits 2013 beendet wurde... Aber es wäre schon interessant, ob die Entscheidung wegen Haltungsproblemen oder aus anderen Gründen fiel. Platzmangel kann es ja eigentlich nicht gewesen sein.
    (02.06.2014)
    Holger Wientjes:   Ja, die Abgabe der Kropfgazellen verstehe ich auch nicht so recht. Die hätten beispielsweise prima im TP auf die Trampeltieranlage gepasst. Wo der Neue doch so viel Wert auf Vergesellschaftung legt...


    (02.06.2014)
    Michael Mettler:   @Holger: Bezoarziegen sind aber auch nicht gerade "Laufkundschaft" und als Hausziegen-Vorläufer didaktisch interessant. Da in Berlin das Vergleichen-Können immer so hoch bewertet wurde, wundert mich die Komplettabgabe statt einer internen Umsiedlung schon (ja, ich weiß, jetzt kann man im Zoo Steinböcke vergleichen...).

    Kropfgazellen wiederum hätten eigentlich gut ins TP-Profil gepasst, und sie wurden im Zoo so viele Jahrzehnte lang gehalten, dass ein kommentarloser Abschied zumindest bei mir als Huftierfan Neugier weckt.
    (02.06.2014)
    WolfDrei:   In dem "angestammten" Gehege sah ich die Wasserrehe (oder nur ein Tier) allerdings nur in dem eingezäunten Vorgehege.
    (02.06.2014)
    Holger Wientjes:   So viel ich weiß, sind momentan zwei Gehege mit Wasserrehen besetzt (neben ihrem angestammten Gehege nun auch das ehemalige PAH-Gehege).
    Für die Bezoarziegen kamen zumindest die ebenfalls nicht häufigen Ture in den Zoo.
    (02.06.2014)
    Michael Mettler:   Laut JB 2013 ist offenbar das Projekt "Nashorndschungel" in seiner ursprünglich gedachten Form ad acta gelegt. Geplant ist nun ein Neubau, dessen Eingangsbereich an das historische Straußenhaus angelehnt sein soll und wo sich hinter einem Innenhof "ein funktionales modernes Tierhaus für Spitzmaulnashörner und Dromedare" befinden soll.

    Dass die Haltung der Kropfgazellen beendet wurde, ist im JB nur aus dem Bau-Kapitel ersichtlich; im zoologischen Teil wird es nicht erwähnt. (Was ist nach dem Ringtausch eigentlich im bisherigen Wasserreh-Gehege untergekommen?) Mit Kropfgazelle und Kreta-Bezoarziege wurden somit 2013 zwei nicht häufig gehaltene Formen für "Gesamt-Berlin" aufgegeben, denn es handelte sich ja nicht um Zoo-TP-Doubletten.
    (02.06.2014)
    Holger Wientjes:   Die Waldmurmeltiere müssen aber die Nachbaranlage der Alpenmurmeltiere bewohnen. Dazu gibt es eine frische PM.
    (21.05.2014)
    WolfDrei:   Gestern Führung der Förderer im Zoo. Themen Enrichment und Target-Training von Tieren. Vorstellung von Herrn Knieriem.
    Geburten: 2 Steppenbisons, 2 Gaure. 1 Wurf (wohl 5) Korsaks;1 Wurf Polarwölfe, 3 - 4 HZA. 1 Sitatunga, 1 Defassawasserbock,5 Schwarzstörche, 2 sibirische Steinböcke.
    Aber wo sind die Waldmurmeltiere? Nichts gesehen, nichts ausgeschrieben.
    Und wie kann man das Moschustier sehen? Meine letzte Sichtung war vor ca. 7 Jahren. Da kommt dann der Brent Huffman aus Toronto 2 Tage zu Besuch nach Berlin und bekommt gute Aufnahmen!
    Die Prinz-Alfred-Hirsche haben die alte Anlage der Sumpfhirsche/ Kropfgazellen bezogen, in ihrer Anlage sind nun die Wasserrehe.
    Anbei : Kantjil
    (21.05.2014)
    WolfDrei:   Ich setze hier die Inhalte aus historischen Führern ein:

    “Übernommen “ wurden von mir die Führer des Zoo´s von 1908 und 1914 (zunächst verbaler Teil, dann im Block Aufnahmen), dann die Führer von 1927 und 1937 bzw 38 (Jahr nicht genannt, eine Tierfutterreklame ist datiert mit 1937). Der Führer von 1927 besteht aus Aufnahmen mit Legendenteil, der 1937er aus Text und Bild.

    Zu nennen sind 1908 u.a. : “Flusspferd (!) im Nilpferdhaus“: heranwachsendes Männchen aus der Antwerpener Zucht; kleineres Weibchen aus Senegal, hat mehrfach Junge zur Weltgebracht.

    Bemerkenswerte Fotos: Sudanelefant, Babirusa, Panzernashorn, Lappenente!, Przewalskipferd, Somaliesel (mit Hybridfohlen mit indischem “Kulan“; genannt wird auch nubischer Wildesel), Gaur, Buntbock, arab. Oryx; Rappenantilope, Milu! (es werden 4 Tiere genannt - wann kamen die denn zum Herzog von Bedford? Ich glaubte zunächst früher? - genannt werden noch Gelbsteißhirsch, sardisch/korsikanischer Rothirsch, Berberh., Hangul??, Schomburgh.!, Leierh., C.e. songaricus, Barasingha!), Flusspferd. (kein Name oder Jahreszahl)

    1914:
    Text zum Flusspferd identisch, nur dass es heißt: prächtig herangewachsenes Männchen

    Fotos: Zwergelefant aus Kamerun, Spitzmaulnashorn, Zwergflusspferd, Fingertier, Irbis, Langschnabeligel, Grevy, Prinz Alfred Hirsch, Moschusochse, Gelbrückenducker, Pferdeantilope, Tiang, Leierantilope, Riesenseeadler, Schneeziege, Babirusa, Kagu.
    !!!Genannt werden im Text 36 Hirsch”formen”!!!!!! - was auch damals immer die Systematik gewesen ist.

    1927:
    Fotos: u.a. Orang-Paar, Hasenmaus, Mähnenratte, Zwergelefant vom Kongo, Somaliesel, Flusspferd (kein besonderer Text dazu), Leierhirsch, Dybowskisika, Prinz-Alfred H., Massaigiraffe, Beisa, Rappenantilope, Markhor, Gayal,

    1937:
    Fotos u.a. ind. Elefant “Aida” mit Kalb “Orje”geb 1936, Orang mit Jungtier, Junggorilla Pongo, Mähnenwolf, Riesengürteltier, Seeelefantenpaar, Andenhirsch!!, Bighornwidder, Bergnyala!!, drei Pronghorns, Graues Baumkänguruh(also inustus).

    Und Flusspferdkuh mit Jungtier von 1933 (ohne Namensnennung )- Text und Bild unter “Flusspferde"
    (17.05.2014)
    Jörn Hegner:   im aquarium sind heute ganges-gaviale .
    (08.04.2014)
    Henry Merker:   Das war mir nicht bekannnt. Dann sieht es in dieser Sache durchaus gut aus.
    (07.04.2014)
    Michael Mettler:   Als für Robben zuständiger Kurator dürfte Dr. Knieriem in seiner hannoverschen Zeit noch seinen Teil dazu beigetragen haben, den langwierigen Import der Seebären für Yukon Bay anzuschieben (Ishewsk stand m.W. nicht von Anfang an als Herkunftsquelle fest). Von daher hat er vermutlich auch selbst Kontakte, um einen passenden Bullen (und vielleicht auch zusätzliche Weibchen?) zu holen.
    (07.04.2014)
    Henry Merker:   Vielleicht gelingt ein Import aus Russland über den Tierpark, da dort allem Anschein nach die insgesamt besseren Verbindungen nach Russland bestehen.....zumindest einige Tiertransfers für das Jahr 2014 sollen ja schon abgesprochen worden sein - damals noch unter Dr. B.. Ob dies so bestehen bleibt oder durch den Direktionswechsel und der politischen Situation kurzerhand gestrichen wird, bleibt abzuwarten.
    (07.04.2014)
    Wolfgang Eggerking:   @WolfDrei: Danke, das habe ich schon vermutet- sonst wären die beiden recht großen Becken auch sehr leer gewesen.Besteht denn angesichts der politischen Großwetterlage überhaupt Aussicht auf eine baldige Lieferung aus Russland? Die zwei weiblichen Jungtiere aus Hannover verlieren sich doch auf der großen Anlage ohne Gesellschaft!?
    (07.04.2014)
    WolfDrei:   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die Südafrikaner ersetzen, bzw. die letzte Südafrikanerin.
    (07.04.2014)
    WolfDrei:   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die Südafrikaner ersetzen, bzw. die letzte Südafrikanerin.
    (07.04.2014)
    Wolfgang Eggerking:   @WolfDrei: Eine kurze Nachfrage zu den Nördlichen Seebären- sollen die wirklich die Kalifornier ersetzen, oder doch eher die Südafrikaner?
    (07.04.2014)
    WolfDrei:   Erschienen ist "Bongo" 45 (2014) mit dem Jahresbericht 2013.
    (01.04.2014)
    Oliver Jahn:   Es kam ja ml die Frage nach dem Moschustier im Zoo auf. Silvester 2013 hatte ich Glück.
    (30.03.2014)
    Oliver Müller:   Zu der Frage, wann Herr B. Zoo und Tierpark verlässt, was dann aus ihm wird und wann Knieriem kommt, findet sich folgendes auf der VDZ-Website:

    Tierpark und Zoo Berlin:
    31.03.2013: Dr. Bernhard Blaszkiewitz geht in den Ruhestand
    01.04.2014: Dr. Andreas Knieriem tritt sein Amt als Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und alleiniger Geschäftsführer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH an
    (28.03.2014)
    WolfDrei:   22°C vor 2 Tagen im Zoo. Im letzten Jahr lag noch Schnee! Wider Erwarten war der Besucherstrom an der Kasse schnell abgearbeitet, auch im Zoo selbst hatten sich die Besucher schon homogen verteilt. Es ging also noch.

    An neuen Anlagen stellt sich die Mandrillanlage vor, die nun ebenso wie die Bärenmakakenanlage ebenerdig mit Glas umgeben ist bei Beibehaltung der alten Maße. Nunmehr fallen die restlichen Außenanlegen für Hutaffen, Brüllaffen, Kapuziner und Hulmans doch recht ab. Mittlerweile sind die Spezialnetzdrähte der Schimpansenanlage durch die “Berliner Luft” nicht mehr ganz so glitzernd. Im Bestand an Jungtieren mehrere Mantelpaviane, 2 bei den Lisztaffen, 1 Hulman, 1 Haubenlangur. Die Gorilla-Dame Fatou (nunmehr 57 Jahre alt, Foto anbei) genoss bewegungslos die Sonne. Generell hat sich am Bestand nichts geändert, in der Nageranlage und im Gebirgsteil war noch Ruhe. Die Waldmurmeltiere, zwischenzeitlich im TP gelagert, sollten ja in den Zoo.
    Die Vogelvolieren-Außenanlagen des Neubaus waren ebenfalls noch verschlossen, es gab auch keine Veränderungen - bei Amadinen, Webervögeln und Prachtfinken bin ich aber nicht artensicher, sollte es neue Tiere gegeben haben. Die Australien- und Afrikahalle sind weiter relativ “unterbewohnt”, in der nunmehr gut bewachsenen Südostasienalge hatte ein Besucher seine 2 hellen Kanarienvögel “entsorgt”.

    Veränderungen sind bei den Hirschen geplant: die nunmehr mit Rollrasen ausgestattet Prinz-Alfred-Anlage soll die Wasserrehe aufnehmen (dort gab es 2013 Nachwuchs), die Prinzen sollen in die alte Sumpfhirschanlage - die dort lebenden Kropfgazellen gingen nach Karlsruhe. Alte Wasserrehanlage : Neu-Besatz unbekannt für die Pfleger. Der Miluhirsch hatte wieder ein “abenteuerliches “Geweih aufgesetzt, vor ca 4 Jahren hatte er schon 2 Geweihe im Jahr entwickelt. Gebirgstiere: 6 westkaukasische Steinböcke zählte ich, doch wird es wohl noch keinen Nachwuchs geben.
    Nachwuchs bei den Wiederkäuern: 2 Litschis, 1 Sitatunga, 1 männliche Rappenantilope, 2 Nyalas (so sie nicht vom Vorjahr sind).

    Interessant das Vorhaben bei den Robben: angekommen sind aus Hannover 2 junge weibliche nördliche Seebären. Man will auf selbige umstellen und die Kalifornier abgeben. Diese Art gibt es in Europe auch in Brno. In der Innenanlage sind jetzt 9 Königspinguine, Felsenpinguine sah ich nicht mehr.

    Am Katzenhaus wird das Dach ausgebessert, so dass durch Gerüstbau einige Tiere umziehen mußten. 1 Geburt bei den Schmalstreifenmungos. Bei den Jaguarundis sah ich diesmal in einem Nebenkäfig eine rote Morphe, die große Anlage schien zeitlich unbesetzt (?).
    Keine Veränderungen im Nachttierhaus, man hofft allerdings auf ein Fingertier aus den USA.

    Beim nächste Besuch wir es also einen neuen Direktor geben. Hoffen wir das Beste!

    (22.03.2014)
    WolfDrei:   Foto anbei ohne Kommentar
    (19.03.2014)
    Oliver Müller:   @Jörn Hegener:

    Im Zoo Köln gibt es Überlegungen, Grosse Pandas anzuschaffen, allerdings ist man sich der geringen Wahrscheinlichkeit bewusst, dass dieser Traum in Erfüllung geht.
    Laut Anthony Sheridan gibt es entsprechende Überlegungen durchaus auch im Berliner Zoo, allerdings ist natürlich die dortige Anlage nach heutigen Vorschriften der Chinesen nicht mehr entsprechend nutzbar, ausserdem ist ja noch offen, was der neue Direktor vor hat.
    (16.02.2014)
    Jörn Hegner:   was in den gehege rein kommt beim raubtierhaus wo früher die grossen pandas drin waren , weiss wohl auch noch keiner . zur zeit ist darin ja noch ein malaienbär . dieser ist schon sehr alt und wird auch nicht mehr lange leben . grosse pandas nochmal kann sich der zoo berlin nicht leisten . plant den sonst ein anderer zoo in deutschland vielleicht grosse pandas .
    (16.02.2014)
    Sacha:   @Jenny: Sehe ich ganz genau so.
    (29.11.2013)
    Jennifer Weilguni:   Man kann über BB ja sagen und denken, was man will. Aber einen Scherbenhaufen hat er ganz gewiß nicht hinterlassen. Ich ziehe nach wie vor den Hut vor ihm, daß er es überhaupt geschafft hat, gleich zwei so große und bedeutende Einrichtungen gleichzeitig zu managen.
    Trotz all seiner Ecken und Kanten finde ich es ungerecht, daß es nun so eine Schlammschlacht um ihn gibt.

    Und mal ehrlich selbst WENN Wellensittiche an Löwen oder was auch sonst für Katzen verfüttert worden wären; was wäre denn da so schlimm dran? Ist das dann aus Seuchenschutzgründen (Psittacose?) relevant? Oder geht es nur mal wieder darum, daß man so "niedliche Haustiere" nicht verfüttern darf? In dem Fall hätten dann wohl alle Zoos ein Problem, denn auch Meerschweinchen, Ratten und Kaninchen stehen ja nicht nur in den Kinder- und Wohnzimmern der Nation als STreichelgefährten bereit, sondern eben auch auf den Speisezetteln der Zootiere. (Und mal ehrlich, wer hat eigentlich Mitleid mit den Rindern und Hühnern, die in den Futternäpfen der Hunde und Katzen landen?).

    Ich kenne BB ja nicht persönlich, kann mir aber trotz allem, was man über ihn gehört und gelesen hat (oder gerade deswegen) nicht vorstellen, daß er absichtlich Sabotage betreibt um sich an seinem Nachfolger zu "rächen".
    (26.11.2013)
    WolfDrei:   Im Berliner Blätterwald rauscht es seit einigen Tagen wieder gegen BB (es scheint wohl keine anderen Probleme in Berlin zu geben) - und es wird wieder reichlich viel Schlamm auf ihn geworfen.

    Diesmal ist eher der Zoo betroffen. Sogenannte Insider wollen festgestellt haben, dass 300 Enten-(Gänsevögel?) “verschwunden” seien. Während vom Zoo gesagt wird, dass die im Winterquartier seien (wie übrigens seit 2 Wochen auch im TP), wird nun voll polemisiert - anbei einige Ausdrücke aus verschiedensten Zeitungen: “geheimnisvoller Exodus/Ausverkauf wertvollster Tiere aus dem Zoo (habe seit Jahren im Zoo keine seltenen Anatiden gesehen - na gut, Bernierente) ; Ausverkauf des wertvollen Tierbestandes des Zoos durch BB; Tiere offensichtlich in den Osten verscherbelt (reicht wohl von Polen bis China); der tierschutzpolitische Sprecher der CDU - nunmehr Tierschutzexperte genannt- “man müsse die Abgabe der besten Tiere verhindern“; weiter: BB hinterlässt einen Scherbenhaufen für seinen Nachfolger“.

    Nun kommt noch der Amtstierarzt von Berlin Mitte hinzu (in dessen Zuständigkeits-Bereich liegt der Zoo), der heroisch dafür gekämpft hat, dass “30 aus dem Zoo verschwundene” Wellensittiche nicht verfüttert wurden: je nach Zeitung sollte das an Kleinkatzen oder (der Blödsinn nimmt kein Ende) als Praline auf dem Futterfleisch von Löwen des Zoos erfolgen. Da dieser Amtsarzt das heroisch verhindert hat, hätte BB die Tiere in den TP gegeben, wo man ja bei den dortigen 300 Wellensittichen die Hinzugekommenen 30 nicht “herauszählen” kann. Dann noch in den Zeitungen, dass es eine Klage des Amtstierarztes gegen BB wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gibt: es sollte eine hochtragende Elenantilope nach Bulgarien gebracht werden (neben 2 anderen). BB: er könne einschätzen, dass das für die 2 Tage Transport gefahrlos sei. Der Amtsarzt: das sei tödlich, es hätte schließlich unter BB im Zoo schon “unzählige Verstöße “ gegen dieses Gesetz gegeben wie: unzureichende Haltung der Löwen, der Seelöwen, der Eisbären usw. (die Haltungsbedingungen der beiden Braunbären im Köllnischen Park auf kleinster Fläche hat er übrigens als ausreichend bezeichnet).

    Dazu dann Tierschutzexpertin Hämmerling, dass es bei einem Japanmakakentransport (um die 43 Tiere - wo kamen die eigentlich her?) nach Spanien 3 tote Tiere gegeben hätte. Und wieder der CDU-Experte: man müsse sofort die Tierbestandslisten des Zoos überprüfen, denn schließlich bekomme “der Zoo “ 6,2 Millionen Euro pro Jahr (ist natürlich der TP, der diese Summe bekommt). Diese Forderung wurde dann dem Senator für Finanzen (parteilos) und dem Aufsichtsrat von Zoos und TP übergeben.

    In einer Zeitung gab es dann die Feststellung, dass BB und der Amtstierarzt von Mitte in herzlicher Feindschaft zueinander stehen (siehe seinerzeit das Verbot, Eisbärmann Troll aus dem TP im Zoo zu belassen). Jetzt wird mir auch klar, warum es im Zoo in den letzten 5-6 Jahren kaum einen bemerkenswerten Neuzugang gab. Alle wesentlichen Neuzugänge kamen in den TP. Und dazu stellt nun Frau Hämmerling fest, dass der Amtstierarzt von Lichtenberg sozusagen ein “Weichei” (oder so ähnlich) sei, der alles absegne. Und so kommen alle (die wertvollsten natürlich ) Tiere aus dem Zoo immer erst in den TP, bevor sie dann verscherbelt zu werden.

    Es muss natürlich immer gesehen werden, dass die Stellung des jeweiligen Journalisten und der jeweiligen Zeitung zu BB bei der Interpretation der Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten zu unterschiedlichsten Erzeugnissen führt.
    Dennoch: letztlich bleiben als übelster Anwurf und als Unterstellung, BB würde aus Rache wegen der Nichtverlängerung seines Amtes die Nachfolge von Herrn Knieriem behindern, indem er ihm einen Trümmerhaufen überlässt.

    (25.11.2013)
    WolfDrei:   Fingertier Mario im April
    (24.11.2013)
    WolfDrei:   Nachdem ich es am Dienstag hörte - nun bestätigt es auch die Zootierliste: Fingertier Mario ist gestorben: Er war eine Nachzucht von 2001 in Antananarivo und wurde seinerzeit im April 2007 beim Besuch des madagassischen Staatspräsidenten dem Berliner Zoo nach Bemühungen durch den Berliner Tierpfleger Mario Perschke vermittelt, der seit September 2000 auf Madagascar arbeitete und dort im Mai 2007 verstarb. Anbei die Gedenktafel für ihn aufgrund seiner Bemühungen um den Naturschutz auf Madagascar im Botanisch-Zoologischen Garten Tzimbazaza
    (16.11.2013)
    Jörn Hegner:   nicht lange waren aber die kreta-bezoarziegen im zoo . zwar in der anlage wo vorher die mähnenschafe drin waren . jetzt befinden sich darin westkaukasische steinböcke . werden denn sonst noch die sibirischen steinböcke bleiben und zwar daneben .
    (06.11.2013)
    Jörn Hegner:   behält der zoo jetzt eigentlich noch die rotbüffel . weil diese hat auch der tierpark . ansonsten grasbüffel wären doch nicht schlecht . die grevy-zebras sollen doch auch irgendwann weg kommen aus dem zoo . wurde schon überlegt , was dann in die anlage kommt neben die oryx .
    (05.11.2013)
    Mark Meier:   Die roten Brüllaffen sind doch im TP gelandet, dafür erhält der Zoo westkaukasische Steinböcke aus Paignton. Die Kreta-Bezoarziegen müssen dafür weichen.
    (22.10.2013)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Ich wüsste auch nicht, wo man im TP Brüllaffen sinnvoll zeigen will. Es sei denn man würde neben den Gibbons noch eine nichtafrikanische Art ins Primatenhaus holen oder man könnte sie entweder im Dickhäuterhaus in eine der kleinen Affenanlagen oder mit zu den Faultieren geben oder aber in das Krokodilhaus (wohl eher in den ersten Abschnitt ohne Krokos) integrieren. Aber alle diese Lösungen erscheinen mir nicht unbedingt nahe liegend. Daher würde ich auch eher an den Zoo denken.
    (19.10.2013)
    Sacha:   @Alle: Danke für die Infos.
    (19.10.2013)
    Michael Mettler:   @Holger Wientjes, Sacha & Gudrun Bardowicks, zur Frage der Roten Brüllaffen (Beiträge 30.9. bis 2.10.13): Im neuen Tierpark-Wegweiser, der ansonsten sehr aktuell zu sein scheint, werden keine Brüllaffen erwähnt. Also doch für den Zoo gedacht...?
    (18.10.2013)
    Michael Mettler:   @Sacha: Laut dem neuen Aquariumführer werden in der anderen Hälfte der Krokodilhalle nach wie vor Brillenkaimane gehalten (die Gaviale werden bereits im Text erwähnt).
    (18.10.2013)
    Michael Mettler:   Mir fiel dazu ein Forum-Beitrag von Ralf Sommerlad zum Sinn europäischer Gavial-Nachzucht und zu den dazu erforderlichen Gehegestrukturen ein: siehe Thread "Ganges-Gavial", 24.10.2011....
    (18.10.2013)
    Holger Wientjes:   Die Gaviale sind in dem Abteil, in dem zuvor das Neuguineakrokodil lebte. Dieses ist anscheinend, laut ZTL, im TP eingestellt.
    (18.10.2013)
    Sacha:   Wow! Wieder mal eine Rarität im Zoo Berlin. Weiss jemand, welche Art(en) dafür Platz machen mussten und ob die GGs beide Teile der Krokodilanlage nutzen können?
    (18.10.2013)
    Zoo Berlin:   Ein Stück Ganges in Berlin – beeindruckende Reptilien sind in die Krokodilhalle des Zoo-Aquariums eingezogen

    Ursprünglich stammen sie aus den Flüssen Indiens, u.a. dem bekannten Ganges: Die Rede ist von den höchst imposanten Gangesgavialen (Gavialis gangeticus), die neben Echten Krokodilen und Alligatoren die Familie der Krokodile bilden. Schon seit 65 Millionen Jahren sieht das Tier nahezu unverändert aus, ähnlich wie die langschnauzigen Krokodile aus der Kreidezeit. Die Anpassung an das Wasserleben ist stärker als bei allen anderen Krokodilen: Die Beine sind recht schwach, der Schwanz dagegen ein kräftiges Ruder. Damit wagen sich die Tiere sogar durch die Strömungen.
    Auffällig ist die lange Schnauze, in der über 100 gleichförmige Zähne sitzen, die das Tier als ausgesprochenen Fischfresser ausweist. Nur am Vorderende, im Bereich der Nasenlöcher, verbreitert sich die Schnauze etwas.
    Seit etwa drei Wochen befinden sich drei Weibchen in der schon 1913 eröffneten tropischen Krokodilhalle, bei nächster Gelegenheit soll ein Männchen folgen. Unsere Tiere schlüpften bereits in einer Zuchtstation und sind als Leihgabe Teil eines europaweiten Programmes zum Aufbau einer planmäßigen Zucht.
    Gangesgaviale sind heute auf das Höchste bedroht – wegen Haut und Fleisch. Ebenfalls wird ihnen als Fischräuber nachgestellt. Verheerend ist auch die Zerstörung der Lebensräume, wie die Verschmutzung oder der Sandabbau. Von einstmals vielen Hunderttausend sind heute nur noch etwa 2000 geblieben. Für das Zoo-Aquarium Berlin soll es in Zukunft vornehme Pflicht sein, seinen Beitrag an der Arterhaltung zu leisten.

    Foto: Carlos Frey
    (18.10.2013)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Persischen Leoparden

    Im Raubtierhaus des Berliner Zoos entzieht sich ein am 1. Juli geborenes Großkatzenkind in den letzen Tagen konsequent dem tierärztlichen Zugriff: konnte es während der ersten Lebenswochen noch leicht in seiner Wurfbox separiert werden, folgt es seiner Mutter jetzt meist auf Schritt und Tritt. Dies zur Freude der Zoobesucher, die das weibliche Leopardenkind nun regelmäßig im Gehege beobachten können, doch zum Ärger seiner menschlichen Betreuer; denn der Nachwuchs sollte gegen tückische Krankheiten wie Katzenseuche und Katzenschnupfen gut immunisiert werden. Anders als ein Schnupfen beim Menschen sind die genannten Viruserkrankungen für die Raubtiere doch sehr viel bedrohlicher. Gefahr allerdings besteht für das Persische Leopardenmädchen, das den Rufnamen "Shiva" trägt, nicht wirklich, eine erste Impfung im Alter von 8 Wochen, hat das Tier bereits wohlbehalten hinter sich gebracht. Jetzt, im Alter von 12 Wochen, ist nur noch die komplettierende Auffrischungsimpfung fällig und dies wird in den nächsten Tagen bestimmt auch gelingen.

    Insgesamt ist "Shiva" das fünfte in Berlin heranwachsende Kind seiner elfjährigen Mutter "Eriwan", die bereits 2006, 2008 und 2011 Jungtiere erfolgreich aufgezogen hatte. Vater "Haakon" hat bereits sein sechzehntes Lebensjahr erreicht, was für Großkatzen schon recht beachtlich ist.

    Das ehemals riesige Verbreitungsgebiet des Leoparden erstreckte sich von Südafrika bis in den Osten Russlands. Entsprechend zahlreich sind auch die zu unterscheidenden Unterarten. Die im Zoo gepflegte zentralasiatische Unterart ist hauptsächlich im Iran (ca. 700 Individuen), daneben aber auch mit kleinen Restpopulationen in Afghanistan, Turkmenistan sowie im Kaukasus beheimatet. Die derzeit größte Bedrohung für die im Freiland lebenden Leoparden, ist die Fragmentierung des Restbestandes in viele voneinander getrennte Kleingruppen mit damit einhergehender Fortpflanzungsminderung. Selbstverständlich stellen aber auch Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen - wie etwa Landminen und dergleichen - und die Dezimierung möglicher Beutetiere eine große Gefahr für die Tiere dar.

    In Zoologischen Einrichtungen werden weltweit etwa 100 Persische Leoparden gehalten. Die europäische Erhaltungszucht wird vom Allwetterzoo in Münster koordiniert. Die Zucht dieser Leopardenform ist sehr erstrebenswert, um dem Sinken des Bestandes in Menschenobhut langfristig entgegenzuwirken.

    Foto: Carlos Frey
    (09.10.2013)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:

    Das stimmt natürlich. Es ging mir vor allem um den Flächengewinn, der durch eine andere Absperrung möglich wäre. Also meinetwegen auch Gitter mit kurzen verglasten Abschnitten.

    @Holger Wientjes:

    Ich denke nicht, dass zoogehege zu groß sein können. Davon abgesehen könnte man die Löwen- und Tigeranlagen tauschen, da m. E. De Löwenanlage eine größere Gesamtfläche hat.
    (03.10.2013)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Warum eigentlich "komplett verglasen"? Damit - um WolfDreis Kommentar noch etwas zu erweitern - noch mehr Fläche verkratzt und beschmiert werden kann, wahlweise beschlägt oder in der Sonne spiegelt und Arbeitszeit der Pfleger zwecks Putzens bindet? Abgesehen davon frage ich mich auch, ob bei solchen "Freilandterrarien" mal jemand an die Blendwirkung auf die Gehegebewohner bei entsprechendem Sonneneinfall denkt...

    Wenn schon Gräben entfallen oder auf kurze Abschnitte reduziert werden sollten, gäbe es als Alternative immer noch das gute alte Gitter. Dunkel gestrichen/beschichtet erlaubt es einen guten Durchblick und glänzt nicht in der Sonne, man kann es stellenweise beranken lassen und es lässt Luft und Gerüche durch (wobei letztere gerade auch für die Tiere interessant sein dürften). Für das beliebte "Hautnah-Erlebnis" reichen auch kurze Glasfronten (ich denke da an sowas wie die Nische bei den weißen Wölfen), da muss man nicht gleich eine ganze großflächige Anlage einglasen.
    (03.10.2013)
    Holger Wientjes:   Der Zoo, genauer gesagt das Aquarium, bekommt zur Abwechslung auch mal wieder einen interessanten Neuzugang. Dvur Kralove hat 0,5 Gangesgavialweibchen aus Indien importiert, von denen drei in Berlin eingestellt werden bzw. momentan wohl schon sind.
    (03.10.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Vielleicht könnte man sie ja neben den Gelbbrustkapuzinern unterbringen. Dort sind zumindest 2 oder sogar 3 Affenvolieren vorhanden, die bei meinem letzten Besuch im Juli aber beide mit Kapuzinern besetzt waren.
    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   @Oliver Müller: Mehr Platz kann nie schaden. Aber die Löwenanlage ist auch mit Wassergraben schon sehr grosszügig bemessen. Da bedarf es sicher keines zusätzlichen Landgewinns.

    @Sacha: Gute Frage ! Ich wüsste im Moment auch keine Anlage/Haus wo sie in der Schau hinpassen könnten.
    (02.10.2013)
    Sacha:   @Holger Wientjes: Interessante News. Allerdings frage ich mich, wo die Brüllaffen im TP Berlin untergebracht werden sollen. Im Niederaffenhaus sind doch alle Gehege besetzt, oder irre ich mich da? Und ansonsten scheint mir weder das AB-Haus noch Dickhäuter- oder Krokodilhaus möglich bzw. geeignet.
    (02.10.2013)
    Oliver Müller:   @WolfDrei:

    Über die Scheiben habe ich mich letzte Woche auch gewundert, aber ich vermute, sie sind für Rollstuhlfahrer gedacht oder für Kinder (damit sie keiner auf die Mauer setzt :-). Sinnvoll wäre es m. E., die Löwen- und Tigeranlage komplett zu verglasen, die riesigen nutzlosen Wassergräben zu beseitigen (Löwen) bzw. Verkleinern (Tiger) und damit den Tieren mehr Platz zu geben.
    (02.10.2013)
    WolfDrei:   Nach ca 2 Monaten ein Besuch bei Sonnenschein:Fazit - "im Westen nichts Neues".
    Imposant allerdings der Waldrenhirsch nach dem Fegen. Er wurde übrigens aus Magdeburg im Austausch übernommen. Und Geld müssen sie dort haben! Wieder wurden 2 völlig unnötige Scheiben in die Betonwand der Tigerfreianlage integriert: Gewinn: ca 50 cm Nähe mit dem Übel, daß die Scheiben beschlagen können (heute morgens bei den Bären bei der Wetterlage ca 70 %) bzw. zerkratzt werden können. Und mit dem Fotografieren wird's auch schwieriger.
    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   Und ein neuer interessanter Neuzugang ist anscheinend auch für den TP vorgesehen: Aus Köln kommen wohl 1,2 Rote Brüllaffen.
    (30.09.2013)
    Michael Mettler:   @Karsten: Ja, es ist schon auffallend, dass die spektakulären Berliner Säuger-Zugänge der letzten Jahre immer im Tierpark landeten oder zumindest dort eine "Ehrenrunde" drehten (Baird-Tapir, Waldrentier), bevor sie in den Zoo übersiedelten.
    (29.09.2013)
    Holger Wientjes:   Im Antilopenhaus leben zur Zeit auch Nachwuchstiere der Nyalas.
    (29.09.2013)
    Jan Beensen:   Welche 4 Antilopenarten sind denn im Giraffen/Antilopenhaus zu finden?
    Da sind doch bloß die beiden Wasserbockarten und die Sitatungas drin...
    (29.09.2013)
    Karsten Vick:   Sieht so aus, als könnte ich im nächsten Frühjahr nach 11 Jahren mal wieder eine Säugetier-Erstsichtung im Berliner Zoo erwarten...
    (28.09.2013)
    WolfDrei:   Im Tierpark werden 2 Waldmurmeltiere für den Zoo "zwischengelagert". Anbei 1 Tier im Zoo Prag vom September
    (28.09.2013)
    Klaus Schüling:   Unterstützung gesucht

    Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu übernehmen, daher:

    Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu übernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
    (27.09.2013)
    Zoo Berlin:   Sitatunga-Nachwuchs am Antilopenhaus des Berliner Zoos

    Das im Jahr 1872 erbaute älteste Tierhaus des Berliner Zoos beherbergt neben den blickfangenden Giraffen derzeit noch vier Antilopenarten. Eine davon sind die Sitatungas, Sumpfantilopen aus dem westzentralen Afrika. Hier leben die weiß gestreiften Paarhufer, von denen nur die Böcke ein gewundenes Gehörn tragen, stets in Wassernähe. Ihre langen, äußerst spreizenbaren Klauen verhindern das Einsinken in morastigem Untergrund und im Bedarfsfall können die Antilopen auch gut schwimmen und sogar untertauchen. Dieser Fähigkeit Rechnung tragend werden sie auch als Wasserkudus bezeichnet. Auf der Anlage am Antilopenhaus ist ihnen das Tauchen nicht möglich, doch halten sie sich auch dort gerne am oder sogar im flachen Wasserbecken auf.
    Am auffälligsten ist derzeit ein immer noch sehr klein erscheinendes Jungtier, das am 2. September geboren wurde. Der Winzling scheint das Wasserbecken noch mehr zu lieben als die meisten anderen Herdenmitglieder. Auf der grünen Anlage leben neben dem Letztgeborenen noch ein weiteres am 18. Juni geborenes Jungtier, ein geschlechtsreifer Bock sowie neun ausgewachsene Weibchen.
    Seit 1999 werden die westafrikanischen Sitatungas in einem Europäischen Zuchtbuch erfasst, das vom Kölner Zoo geführt wird geführt.

    Foto: Carlos Frey
    (27.09.2013)
    Zoo Berlin:   Neuer Serau-Bock als Zuchtleihgabe eingetroffen!

    Als vor vier Jahren das Zuchtmännchen des Berliner Serau-Bestandes starb, schwanden Monat für Monat die Hoffnungen, die äußerst seltene japanische Tierart auf dem europäischen Kontinent zu erhalten. Es ließ sich für die verbleibenden zwei Weibchen, „Akita“ (geb. 1998) und Izumi (geb. 2006), kein Partner finden und die Zucht kam auch in den wenigen anderen Haltungen auf dem Kontinent zum Erliegen.

    Nun keimt in Berlin wieder Hoffnung auf; denn aus dem Zoo in Magdeburg konnte das einzige in Europa verfügbare Männchen bis zum Dezember, dem Ende der Deckperiode, ausgeliehen werden. Der Magdeburger Zoo hatte den heute dreijährigen Bock „Saki“ 2012 aus Los Angeles importiert. Dass er zeugungsfähig ist, konnte er mit seiner Partnerin in Magdeburg bereits beweisen. Doch leider verliefen deren Trächtigkeiten bislang unglücklich.

    Im Berliner Zoo wurde „Saki“ sogleich mit „Izumi“, dem letzten hier geborenen Serauweibchen, vergesellschaftet. Beide verstehen sich bestens.

    Japanische Seraus werden seit 1986 im Berliner Zoo gehalten. Die erste erfolgreiche Aufzucht gelang 1997. Nicht nur in Zoologischen Gärten sind sie eine Rarität. Auch in ihrer Heimat hat man die Tiere seit 1955 unter Schutz gestellt, um die Tierart, deren Bestände sich seitdem erholt haben, für die Nachwelt zu erhalten. Die der Ziegenverwandtschaft zuzuordnenden Seraus werden wegen ihres dichten, im Winter langen Fells auch als Wollhaargämsen bezeichnet. Ganz nahe verwandt mit der eigentlichen Gämse, die ihrerseits sehr viel geselliger ist, sind sie allerdings nicht.
    (24.09.2013)
    Zoo Berlin:   Jungtier bei den Ozelots im Berliner Zoo!

    Kleinkatzenkinder sind, sobald sie sich zeigen, immer Publikumslieblinge. Doch eben dies ist selten der Fall, wenn es sich um die jüngsten der Kleinen handelt. Zunächst noch blind hocken sie versteckt in einer Wurf- beziehungsweise Schlafbox und später sind sie zunächst überwiegend nachts aktiv. Das ist schlecht für die Zoobesucher aber eben katzentypisch.
    So musste der am 16. Juli geborene Ozelot bis zu seiner offiziellen Meldung erst 8 Wochen alt werden. Jetzt aber steigt von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeit, den jungen Kater als Zoobesucher vor die Augen zu bekommen. Gleiches gilt für seine neunjährige Mutter die seit 2008 in Berlin mit einem Zuchtpartner verpaart wurde. Fürsorglich hatte auch sie oft verborgen bei ihrem Jungtier gelegen. Dies hatte eine Tierpatin und Zoofreundin schon veranlasst nachzufragen, ob die Ozelots vielleicht abgegeben wurden. Denn auch der Vater, ein ältere Kater, bewohnt derzeit eine Nachbarunterkunft, da er keine Aufzuchtaufgaben übernehmen muss. Die Erleichterung der Zoofreundin war groß, als sie den Grund des Versteckens erfuhr.
    Die südamerikanischen Bestände des Ozelots schrumpften bis zum Jahr 1989 – als der Ozelot 1989 in den Anhang I des internationalen Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES) aufgenommen wurde – stetig. Wegen seines besonders schön gefleckten Fells, dessen Zeichnung an die eines kleinen Jaguars erinnert, wurde er bis dahin stark bejagt. Erst durch diese und weitere lokale Schutzmaßnahmen konnte die negative Entwicklung gebremst werden. Zugute kam der Art auch ihr weites Verbreitungsgebiet, das sich von den südlichen Vereinigten Staaten über viele Länder bis ins nördliche Argentinien erstreckt.
    Nicht überall gelingt die Zucht des Ozelots, der etwa in einem Duzend deutscher Zoos gehalten wird, so gut wie in Berlin.

    Foto: Carlos Frey
    (23.09.2013)
    Jan Jakobi:   Die Entscheidung ist gefallen:

    Der Münchner Tierpark-Direktor Herr Knieriem wird neuer Direktor in Berlin!

    Er ist kein Unbekannter, denn vor seiner Münchner Zeit war er Zootierarzt und stellvertretender Zoodirektor im Zoo Hannover.

    http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120188815/Berlin-hat-einen-neuen-Zoo-und-Tierpark-Chef.html
    (19.09.2013)
    Klaus Schüling:   Unterstützung gesucht

    Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu übernehmen, daher:

    Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu übernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.

    (19.09.2013)
    Jan Beensen:   Auf dem Bild zur Flamingopressemeldung sind drei Alttiere zu sehen - einer davon hat einen vollständig roten Schnabel zu sehen.
    Das habe ich bei Zwergflamingos noch nie gesehen - ist das etwas besonderes oder mir bloß nie aufgefallen?
    (04.09.2013)
    Zoo Berlin:   Seltener Affennachwuchs im Nachttierhaus!

    Noch muss das jüngste Nachtaffenkind „genderneutral“ vorgestellt werden – und das ist dem Zeitgeist folgend sogar äußerst begrüßenswert. Nicht als Macho 007, sondern als 0,0,1 wird das am dritten Juni geborene Äffchen derzeit noch in den Zoostatistiken geführt. Das liegt bislang allein daran, dass man das Affenkleinkind noch nicht in die Hand genommen hat, um ihm unnötigen Stress zu ersparen. Zwar wirkt das Jungtier aus Sicht der Besucher schon recht selbständig, wenn es im Geäst seines monddunklen Geheges herumklettert, doch sobald etwas Unerwartetes geschieht, flüchtet sich der Nachwuchs umgehend auf den Rücken seines Vaters, der momentan die Funktion des Hauptbeschützer übernommen hat. Fürchten muss sich das Jüngste allerdings tatsächlich vor Niemandem; denn selbst bei einem Fall auf den Boden bestünde keine Gefahr. Hier hatten sich vor der Geburt des Nachtaffen noch Weißborstengürteltiere getummelt, die aber sicherheitshalber kurzzeitig ins Exil umziehen mussten. Vor ihnen wäre ein wehrloser, zu Boden gefallener Miniaffe seines Lebens nicht ganz sicher. So aber kann der diesjährige Nachtaffennachwuchs – selbst in absturzgefährdeten Situationen – gefahrlos mit seinem weiblichen Geschwister des letzten Jahres spielen.
    Bolivianische Nachtaffen, die man deutschlandweit nur noch im Zoo von Saarbrücken beobachten kann, zählen in ihrer südamerikanischen Heimat nicht zu den bedrohten Tieren. Allerdings wird man die rein nachtaktiven Primaten mit den großen lichtstarken Augen auch dort als Tourist nur schwer zu Gesicht bekommen.
    Die relativ kleinen Herrentiere haben einen runden Kopf mit kleinen Ohren, die im dichten, weichen Fell fast verborgen sind. Die überwiegend fruchtfressenden Baumbewohner leben natürlicherweise in Kleinfamilien, bestehend aus Elterntieren und ihrem gemeinsamen Nachwuchs. Im Berliner Zoo werden sie seit 2009 regelmäßig vermehrt.

    Foto: Carlos Frey
    (04.09.2013)
    Zoo Berlin:   Seltener Schlupf eines Zwergflamingos im Berliner Zoo!

    „Ich schaute über den weiten Mensalehsee hinweg auf Tausende von Vögeln, buchstäblich auf Hunderttausende. Das Auge aber blieb haften auf einer endlos langen Feuerlinie von wunderbarer, unbeschreiblicher Pracht. Das Sonnenlicht spielte mit den blendend weiß und rosarot gefiederten Tieren, die sie bildeten, und herrliche Farben wurden lebendig.“ So beschreibt Alfred E. Brehm (1829-1884) der Herausgeber von Brehms Tierleben einst seine Begegnung mit Zwergflamingos in Afrika.
    Ganz so kann es in einem Zoo nie sein, doch Flamingos müssen in möglichst großen Gruppen gehalten werden. Je mehr von den geselligen aber auch zänkischen Vögeln auf engem Raum beisammen stehen, desto eher geling ihre Zucht.
    Im Berliner Zoo sind es 31 Zwergflamingos, die in einer recht kleinen Voliere an der Fasanerie im zweiten Jahr in Folge Nachwuchs aufziehen. Jahrelang hatten dieselben Tiere an anderer, geräumigerer Stelle gestanden, nie aber mit einem Bruterfolg aufwarten können. Erst als sie in die direkte Nachbarschaft von Anden- und Jamesflamingos zogen, ließen sie sich von diesen zur Brut animieren. Nachdem im letzten Jahr drei Jungvögel aufwuchsen, kommt in diesem Jahr ein weiterer hinzu.
    Dem am 3. August geschlüpften Küken fehlt noch einiges von den charakteristischen Eigenschaften eines Flamingos. In seinem grauen Dunenkleid stolziert es noch relativ unbeholfen seien Eltern hinterher, um sie ab und zu nach Nahrung anzubetteln. Diese besteht aus einem blutfarbigen Kropfsekret, in dem sich Pigmentanteile befinde, die später die rosa Färbung des Erwachsenengefieders bewirken. Der Farbstoff wird aber zunächst in der Leber des Kükens gespeichert. Auch hinsichtlich der Schnabelform unterscheidet sich der Jungvogel noch deutlich von seinen Eltern. Sein anfangs rosa, später schwarzer Schnabel ist noch relativ gerade. Erst beim Heranwachsen wird er in der Mitte nach unten abknicken, sodass der Oberschnabel später zum funktionellen Unterschnabel wird. Erst dadurch wird der kleine Flamingo in die Lage versetzt, wie die Altvögel Nahrungsorganismen aus dem Wasser zu filtern: kleine Krebse und Kieselalgen, die ebenfalls Farbträger sind.
    Die Zucht von Zwergflamingos gelingt nicht in vielen Zoologischen Gärten. Erst 1993 sorgte der Tierpark Berlin für die europäische Erstzucht.

    Foto: Carlos Frey
    (27.08.2013)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs in der australischen Freiflughalle des Vogelhauses -
    Nachwuchs bei den Soldatenkiebitzen im Zoo Berlin

    Kiebitze, in unterschiedlichen Arten weltweit verbreitet, werden seit jeher im Vogelbestand des Berliner Zoos gehalten. Soldatenkiebitze oder Lappenkiebitze leben an Fluß- und Seeufern Australiens, Neuguineas und Neuseelands. Sie ernähren sich dort von Insektenlarven, Spinnen und Pflanzensamen. Unsere Neuguinea - Soldatenkiebitze stammen aus der Nachzucht des Kölner Zoos.
    Bereits kurz nach dem Bezug ihres Lebensraumes in der Australienfreiflughalle im neuen Vogelhaus bemerkten die Pfleger eine erhöhte Territorialität der Kiebitze, die auf ein anstehendes Brutgeschäft schließen ließ.
    Innerhalb weniger Tage suchten beide Vögel kleine Steinchen und Kiesel zusammen und bauten daraus am Ufer des kleinen Teiches ein typisches Nest. Drei gesprenkelte Eier, die zwischen den Steinchen gut getarnt kaum auffallen, wurden im Abstand von jeweils zwei Tagen gelegt. Während der erste Jungvogel am 28. Juli schlüpfte, folgte ein zweiter Jungvogel am 1. August. Als Nestflüchter laufen die Jungvögel bereits kurz nach dem Schlupf - sorgsam von ihren Eltern behütet – umher.
    Aufmerksame Besucher können die kleine Familie in der Australienhalle bei der täglichen Futtersuche beobachten.

    Foto: Carlos Frey
    (09.08.2013)
    Zoo Berlin:   Vier Hörner und gut gepanzert – Vierhornkäfer im Zoo-Aquarium Berlin

    Im Insektarium sind seit kurzem doch recht eigentümliche Käfer aus Südostasien zu bestaunen. Im Verhältnis zur Körpergröße trägt der männliche Vierhornkäfer (Chalcosoma caucasus) 2 sehr große und 2 kleine Hörner auf dem Kopf, die ausschließlich zur Verteidigung des Reviers gegen Rivalen der gleichen Art genutzt werden. Die Weibchen hingegen sind hornlos und leben meist versteckt. Schon lange gelingt es auch Privathaltern diese Tiere zu züchten. Allerdings verbringt die Larve mehrere Jahre unter der Erde und ernährt sich vom morschen Holz, während sich die ca. 6 - 8 cm großen erwachsenen Tiere im Aquarium hauptsächlich von überreifen Bananen ernähren. Trotz ihrer Größe sind diese Käfer flugfähig und besitzen eine Flügelspannweite von ca. 15 – 20 cm. Die Lebenserwartung der ausgewachsenen Käfer ist allerdings mit nur wenigen Monaten doch recht kurz.

    Foto: Carlos Frey
    (06.08.2013)
    WolfDrei:   Meine letzte Sichtung eines Moschustieres dürfte vor 7-8 Jahren im Winter mit viel Schnee gewesen sein. Damals stand im Vordergrund noch ein im Winter die Blätter abwerfender Busch. hinter dem das Tier lag. Meine Besuche liegen in der Regel zwischen 9 und 13 Uhr.
    (05.08.2013)
    Michael Mettler:   @Liz: Das Tier auf deinem Foto ist allerdings ein Wasserreh...
    (05.08.2013)
    Liz Thieme:   Ich hatte mit den Moschustieren eigentlich immer recht viel Glück. Bei meinem letzten Besuch im Oktober konnte ich das Paar in Ruhe beobachten und fotografieren. Sie waren sehr ruhig und nutzten die ganze Anlage. Wie es derzeit aussieht, keine Ahnung.
    (05.08.2013)
    zollifreund:   nachdem ich im Zoo Berlin bisher bei noch keinem Besuch weder ein Seebär noch das Moschustier gesehen habe, mal die Frage - gibt es diese überhaupt? bei den Seebären sieht auch das Becken so aus, als wenn das Wasser seit Wochen nicht gewechselt wurde...

    dann noch meine Meinung zum neuen Vogelhaus: gerade die begehbaren Anlagen gefallen mir sehr gut, aber dass man dieses vollverzinkte Volierengitter ausgewählt hat - unglaublich. Die Besucher gehen doch in den Zoo um Tiere zu sehen!Bei Sonnenschein blenden einem die Außenvolieren doch gewaltig ( ganz zu schweigen, dass man fotografieren fast komplett vergessen kann). Dabei gibt es nur 5m entfernt in der Fasanier das Beispiel, dass man auch schwarze Gitterstäbe benutzten kann, bei denen man gut sehen und fotografieren kann.
    ( Ganz zu schweigen davon, dass ich mir bei einem Neubau dieser Größen- und Preisklasse eher transparentes Gitter erwartet hätte ähnlich denen in der USA( siehe dazu meinen Beitrag im Thread "Zoos in den USA" vor ca. 2 Monaten).
    (03.08.2013)
    Zoo Berlin:   Vier subarktische Eulenkinder erlernen das Fliegen

    Als Mensch möchte man bei den derzeit herrschenden Höchsttemperaturen in keinem noch zusätzlich wärmenden Daunenschlafsack stecken. Doch als Eulenkind kann man sich nicht so einfach von seinem Dunengefieder trennen und so hocken vier junge Bartkäuze scheinbar zu warm gekleidet in einer Eulenvoliere am Greifvogelfelsen des Berliner Zoos.
    Geschlüpft waren die Geschwister bereits am 26. Mai. Damals waren sie nur etwa 40 g schwer und in ihrem schütteren Eidunenkleid noch sehr wärmebedürftig. Nach Eulenart hatten die Nestlinge als regelrechte „Fress-Maschinchen“ in den nächsten Wochen ordentlich an Masse zugelegt. Junge Bartkäuze vertilgen täglich etwa 40% ihres eigenen Körpergewichts an Nahrung.
    Im Alter von vier Wochen, zu einem Zeitpunkt als sie noch vollkommen fluguntüchtig waren, hatten die Eulenkinder die Brutstätte verlassen. In der Folgezeit mussten die als Ästlinge bezeichneten Jungvögel sich kletternd fortbewegen, wobei sie Krallen und Schnabel nutzen lernten. Erst mit der Entwicklung des Großgefieders folgten allmählich erste Flugmanöver.
    Etwa drei Monate wird es allerdings noch dauern, bis die Jungvögel vollkommen selbständig sein werden. Momentan sind sie noch auf ihre Eltern angewiesen, die mit einer Flügelspannweite von knapp 1,5 m zu den beeindruckend großen Eulenvertretern gehören. Die natürliche Heimat der grauen, fast uhugroßen Nachtjäger sind die Landstriche rund um den Polarkreis. Hier benötigen die Bartkäuze für die Beutejagd dichte Misch- oder Nadelwälder mit angrenzenden offenen Kahlflächen, Mooren oder Lichtungen.

    Foto: Carlos Frey
    (29.07.2013)
    Zoo Berlin:   Sommer im Zoo: Blessbockgeburt unter freiem Himmel

    Vor den Augen von Besuchern und inmitten aller Bewohner der Afrika-Savanne wurde am Freitag, dem 12. Juli, gegen 16.00 Uhr ein Blessbock auf dem Zooerweiterungsgelände geboren. Schon kurz darauf stand das hellbraun gefärbte Kalb auf eigenen Beinen und musste sich in schützender Nähe von Mutter „Doris“ und Vater „Bodo“ bereits zwischen Großen Kudus, Springböcken und Straußen behaupten. Wenn die Mitbewohner dem jüngsten Antilopenkind zu nahe kommen, versucht der Vater, sie mit seinen spitzen, leierförmig gebogenen Hörnern zu vertreiben. Dann kommt es auch gelegentlich zu kleineren Horngefechten, die von den Blessböcken auf den Handwurzelgelenken „kniend“ ausgetragen werden. Zuweilen stellen sich jetzt sogar die zierlichen Springbock-Männchen dem Gefecht, was aber überwiegend aus Imponierattacken besteht, die kurz vor der Berührung abgebrochen werden.
    Damit im Zuge der vorübergehenden Unruhe auf der Anlage kein Tier Schaden nimmt, wurde aber sicherheitshalber der einjährige Bruder des diesjährigen Jungtieres von seinen Eltern getrennt. Dies entspricht auch der natürlichen Situation, in der die Weibchen teils in geselligen Kleingruppen leben, die Männchen nach der Geschlechtsreife jedoch eigene Territorien beanspruchen. Ein Vater duldet demnach seine Söhne nur eine Zeitlang in seiner unmittelbaren Nähe. Da es sich bei dem Letztgeborenen um ein kleines Weibchen handelt, wird das tierpflegerische Management mit ihm später einfacher sein.
    Grundsätzlich gilt, dass die Männchen vieler Kuhantilopen, zu denen auch die Blessböcke zählen, nicht immer umgänglich sind. In diesem Kontext betrachtet ist „Bodo“ noch ein sehr friedfertiger Blessbockmann.
    Ihren Namen verdanken die überwiegend dunkelbraun gefärbten Antilopen der weißen Stirnblesse. Ebenfalls weiß sind Bauch und Beine.
    Ihr Vorkommen ist auf Südafrika begrenzt, wo sie vor geraumer Zeit durch exzessive Bejagung schon dicht vor der Ausrottung standen. Heute werden ihre Bestände wieder auf etwa 240.000 Individuen geschätzt, von denen allerding 97% auf privatem Farmland leben.
    Europaweit werden in etwa 40 zoologischen Einrichtungen knapp 170 Blessböcke gepflegt, deren Daten in einem europäischen Zuchtbuch registriert sind.

    Foto: Carlos Frey
    (16.07.2013)
    Michael Mettler:   Hm, habe ich jetzt auch gemacht - dass die Bezeichnung Schwarzkappensittich auch noch für einen ganz anderen Vogel benutzt wird, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Da folgt die ZTL der Nomenklatur im Handbook of the Birds of the World nicht ganz konsequent, denn dort wird der Hooded als Collettsittich geführt, vermutlich um die Doppelnutzung von "Schwarzkappensittich" zu vermeiden.
    (15.07.2013)
    Regina Nieke:   @Michael Mettler: Danke für die Aufklärung! :-) Zur Erklärung: Ich hatte nur "Schwarzkappensittich" bei der ZTL eingegeben und einen anders aussehenden Vogel (nebst anderer lat. Bezeichnung) gefunden und dann nochmal den lateinischen Namen dort eingegeben und das richtige Bild nebst "Hooded" entdeckt.
    (15.07.2013)
    Michael Mettler:   @Regina Nieke: Schwarzkappensittich und Hooded-Sittich sind zwei Bezeichnungen für die selbe Tierart. Wobei letztere Bezeichnung nichts weiter ist als eine ziemlich bescheuerte Eindeutschung des englischen "Hooded parrot", was wiederum "Papagei mit Kappe" bedeutet.
    (15.07.2013)
    Regina Nieke:   Bei meinem Besuch am Samstag hab ich neue Bewohner im Vogelhaus gesehen. Laut Schild (deutsche Bezeichnung) sollen es Schwarzkappensittiche sein. Tatsächlich handelt es sich aber um Hooded-Sittiche, wie auch die lateinische Bezeichnung am Schild zeigt. Gesehen habe ich 1,2 Tiere.
    Außerdem gab es Anfang Juni 5-fachen Wasserschweinnachwuchs. Wohl nur ein oder zwei Tage vor meinem Besuch gab es Bleßbocknachwuchs (die schon getrocknete Nabelschnur hing noch dran).
    (15.07.2013)
    WolfDrei:   Sicher nicht - da hilft, zumindest bei den Außenanlagen, nur die Berliner Luft. Innen? Übrigens waren 2-3 Außenanlagen leicht besprüht, damit angerauht.
    Oh, pardon, wie hab ich denn Schwarzstorch geschrieben!
    (08.07.2013)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: "...bei der noch glänzenden Verdrahtung..." - ob sich daran wirklich etwas ändern wird...? Dunkel gestrichen (und damit durchsichtiger) wird das Gitter doch wohl kaum noch werden, wenn schon die Vögel eingezogen sind.
    (08.07.2013)
    WolfDrei:   Heute nun mein "Jungfernbesuch" im Vogelhaus, allerdings, wie immer, zunächst das Nachttierhaus. Zum Glück war das gedimmte Arbeits-Licht ca 20 Minuten an. so dass mir mit 32 00 ASA ohne Blitz einige gute Fingertieraufnahmen gelangen (Ausschuß ca 60% ). Das Vogelhaus macht einen netten Eindruck, ist bezüglich Bepflanzung und Artenanzahl entwicklungsfähig. Dem Fotografen macht natürlich bei der gegenwärtigen Sonne das Fotografieren bei der noch hochglänzenden Chromstahl-Verdrahtung Probleme - irgendwie gibt's immer Reflexionen, in der Sonnen-abgewandten Seite macht´s keine Probleme - es sei denn, der Hintergrund ist beschienen (gegenwärtig sehr hell). Muß man halt fleißig mit der AEL-Taste spielen, um nicht Silhouetten zu produzieren.
    Baugeschehen: im Prinzip sind die Bärenanlagen fertig, das Gras steht 15 cm. Offensichtlich wird am Affenhaus die Anlage für Mandrills und Bärenmakaken ebenfalls verglast, die Absperrmauer ist verschwunden, der Graben zugeschüttet.
    Nachwuchs(wenn nicht schon genannt): 1 Pudu (nicht gesehen); 2 Warzenschweine, 1 Rotducker (Rätsel: wo ist der auf dem Bild?), 1 Rappenantiolope, 1 Säbel., 2 Nyalas, diverse Strauße, 2 Schwartzstörche, Nasenbären, 2 Gaure
    (08.07.2013)
    Zoo Berlin:   Aus der Giftküche der Natur – Klapperschlangen und Kupferköpfe vermehrten sich im Zoo-Aquarium Berlin

    Giftschlangen üben auf den Menschen eine besondere, schauderhafte Faszination aus, da sie ihrer Beute mit einem gezielten Biss Gift einspritzen, um zu töten. Dabei diente es ursprünglich dazu, Kleintiere vorzuverdauen. Im Zoo-Aquarium Berlin hat sich die Giftküche der Natur jetzt beträchtlich erweitert – durch Nachwuchs.

    Bei den Westlichen Diamantklapperschlangen (Crotalus atrox), nach der Heimat auch Texas-Klapperschlange genannt, wurden am 1. Mai 2013 drei Jungtiere geboren. Klapperschlangen sind lebendgebärend. Jungtiere kommen nach einer Tragezeit von etwa 170 Tagen auf die Welt. Schon zu diesem Zeitpunkt sind die Kleinen hoch giftig! Die Fangzähne der Klapperschlange sind lang und zurückklappbar. Namensgebend für die Erwachsenen ist eine Schwanzrassel zu Warnung. Dennoch – auf diese Art gehen die meisten Bissunfälle in den USA zurück.

    Bei den Trans-Pecos-Kupferköpfen (Agkistrodon contortrix pictigaster) schlängeln sich fünf Jungschlangen seit dem 24.5.2013 durchs Terrarium. Auch der Kupferkopf ist eilebendgebärend, die Jungtiere messen schon bei der Geburt etwa 25 Zentimeter. Kupferköpfe sind nachtaktive Bewohner von Trockengebiete. Erwachsene Schlangen werden über einen Meter lang.

    Klapperschlangen und Kupferköpfe gehören zu den Grubenottern. An der Schnauze zwischen Auge und Nasenloch befindet sich das Grubenorgan, mit dem Wärmestrahlung von Beute wahrgenommen werden kann! Man kommt ihnen also besser nicht zu nahe!

    Foto: Carlos Frey
    Junger Kupferkopf
    (08.07.2013)
    Zoo Berlin:   Zwergeselgeburt zur Ferienzeit

    „Gina“ kann ein Star werden, denn kaum ein Berliner Zootier fällt derzeit so auf wie das am 17. Juni geborene Zwergeselchen, steht es doch direkt vis-à-vis vom Eingang des gerade eröffneten neuen Vogelhauses, das viele Besucher magisch anzieht.
    Und wenn auch die befiederten Kollegen fast allesamt bunter sind, erfreut das hellgraue Felltier ganz besonders. Neben seiner Mutter „Grisella“ und deren Schwester „Rosa“, die mit ihrem kaum hüfthohen Stockmaß selbst auch schon sehr zierlich aussehen, wirkt das Zwergeselfohlen geradezu winzig. Für die achtjährige „Grisella“ ist es bereits ihr zweites Fohlen. Sie ist eine liebevolle und in der Aufzucht erfahrene Stute.
    Die sardischen Miniesel sind die kleinsten Einhufer der Erde. Noch heute leisten die genügsamen Nutztiere der ärmeren Bevölkerung auf den Mittelmeerinseln wertvolle Dienste und im Berliner Streichelzoo erfreuen sie gerade jetzt, zur Ferienzeit, insbesondere die Stadtkinder. Allerdings ist die eigensinnige und oft störrische Pferdeverwandtschaft immer mit etwas Vorsicht anzufassen, denn im Gegensatz zu Schafen und Ziegen haben die Einhufer auch im Oberkiefer Schneidezähne, mit denen sie empfindlich kneifen können. Das gilt aber noch nicht für „Gina“, eine Eselstute im Säuglingsalter.

    Foto: Carlos Frey
    (03.07.2013)
    Regina Nieke:   @ Jesuthas Ajendra: In der alten Panda-Anlage lebt z.Z. die letzte Malaienbärin des Zoos...Die Anlage für die Bären ist so gut wie fertig.Für mich sah es letzte Woche so aus, als würde nur noch der neu gesäte Rasen richtig anwachsen müssen, dann können die neuen anlagen genutzt werden.
    (30.06.2013)
    Jesuthas Ajendra:   eine kurze Frage, die mir nach dem Lesen des neuen Tiergartens in den Sinn gekommen ist:
    Was lebt denn zurzeit auf der alten Anlage von Bao Bao?
    Und wurde nicht mal an den Anlagen für Tropenbären gebaut?Gibt es da was neues?
    (29.06.2013)
    Jolantha Belik:   Kigoma ist seit 27. Apri 2013 in Tallinn, siehe http://www.rhinos-in-europe.net/wp/2013/04/tallinn-kibibi-und-kigoma-im-neuen-zuhause/
    (29.06.2013)
    Jan Jakobi:   Und hier das Spitzmaulnashorn in der hinteren, schlecht einsebaren Anlage.

    Wer ist das?

    "Kilaguni" ist es nicht.
    Die hat ein gerade nach vorne gerichtetes Horn.

    (29.06.2013)
    Jan Jakobi:   Weiß jemand wer dieses Nashorn ist?
    (29.06.2013)
    Jan Jakobi:   @Jolantha:
    Das habe ich in einem BONGO gelesen und "Kigoma" wurde erst dieses Jahr abgegeben.
    Das steht erst im BONGO 45/2014 drin.

    Anbei das junge, nach meiner Meinung männliche, Spitzmaulnashorn.
    (29.06.2013)
    Jolantha Belik:   @Jan: Kito ist in Ebeltoft, Dänemark.
    (29.06.2013)
    Jan Jakobi:   Trotz meiner BONGO-Bände lässt sich nicht klären wer der junge Bulle ist den ich sah.
    "Kito" und "Kigoma" sind schon abgegeben.

    Ein drittes Horn gab es bereits bei dem ersten Berliner Zuchtbullen "Mbololo". Sein Sohn "Tatu" hatte ebenfalls eins.

    "Kumi" ist eine Tochter von "Tatu" und "Ine" (Vater "Mbololo" und Mutter "Ine"). Das Gen für ein drittes Horn wurde weiter vererbt.

    Im BONGO-Band 26/1996 gibt es einen Artikel namens "Was du ererbt von deinen Vätern hast?". Da steht das bei den Töchtern von "Tatu", geb. 1994 und 1995, kein drittes Horn aufgetreten ist. Bei dem 1995 geborenen Kalb handelt es sich zufällig um "Kumi", jene die doch drei Hörner hat.
    Die 1994 geborene "Tisa" hat kein drittes Horn, ich sah sie nur mit zwei Hörnern im Zoo Köln.
    (29.06.2013)
    Jan Jakobi:   Ich war gestern im Zoo Berlin.
    Dort sah ich ein Nashorn mit DREI Hörnern, siehe angehängtes Foto.
    Es handelt sich vermutlich um "Kumi", die eine Tochter von "Ine" ist.

    "Mbololo" und sein Sohn "Tatu" hatten schon drei Hörner, dass ist mir aus den BONGOs bekannt.

    Nashornhaus 1:
    "Ine" mit Kalb "Akili"

    Nashornhaus 2:
    "Kumi"
    einen jungen Bullen und in einer schlecht einsebaren Anlage vermutlich "Jasper".

    "Kilaguni" habe ich nicht gesehen, außerdem fehlt noch "Maburi".
    "Kigoma" wurde vor ein paar Monaten abgegeben und ich meine "Kito" auch.


    (27.06.2013)
    Zoo Berlin:   Sechsfacher Straußennachwuchs auf der Afrikaanlage des Berliner Zoos

    Strauße sind Tiere der Superlative. Mit einer Scheitelhöhe von bis zu 2,70 m und einem Maximalgewicht von 150 kg sind sie die größten noch lebenden Vertreter der Vogelwelt. Allein ihr Auge ist mit einem Durchmesser von 5 cm etwa so groß wie ein Hühnerei. Nur fliegen können die laufgewaltigen Bewohner offener Savannenlandschaften nicht.
    Obgleich ihre Aufzucht keine Hexerei ist und sowohl in zoologischen Gärten als auch in kommerziellen Straußenfarmen gelingt, verdienen die sechs frisch geschlüpften Straußenküken im Berliner Zoo durchaus eine Pressemeldung. Die Küken hatten sich zwischen dem 17. und 20. Juni aus ihren Eiern befreit und werden jetzt von ihrem Vater über die große Freianlage geführt. Schon kurz vor dem Schlüpfen nach etwa sechswöchiger Bebrütungszeit hatten sich die Vögel mit Stimmfühlungslauten koordiniert, um möglichst gleichzeitig die Eischale zu durchbrechen. Fünf von ihnen gelang dies vortrefflich, als sie innerhalb von 48 Stunden die Eier verließen. Nur ein Jungvogel hatte sich etwas verspätet.
    Dem Aussehen nach erinnern die kugelförmigen, frischlingsfarbenen Schlüpflinge an zweibeinige Igel, da ihr fedriges Dunenkleid von kleinen stachelartigen Federspulen durchsetzt ist. Mit einem Schlupfgewicht von weniger als einem Kilogramm sind sie sogar noch leichter und kleiner als die ihnen auf der Freianlage begegnenden Perlhühner, die sich im Zoo ebenso wie Große Kudus, Bleß- und Sprinkböcke die Grasfläche mit den Südafrikanischen Blauhalsstraußen teilen.
    Ausgebrütet wurden die sechs Küken vornehmlich von ihrem Vater „Al“, der sich tagsüber jedoch auch von seiner Lieblingshenne „Peggy“ hatte abwechseln lassen. Während die Vaterschaft eindeutig ist, kommen im Berliner Zoo noch die beiden eierlegenden Nebenhennen „Kelly“ und „Marcy“ als mögliche Mütter der Küken in Frage. Alles in allem eben „Eine schrecklich nette Familie“.

    Foto: Carlos Frey
    (26.06.2013)
    Zoo Berlin:   Ameisenbär-Nachwuchs im Berliner Zoo!

    Fünf Jahre nachdem erstmals ein Großer Ameisenbär im Berliner Zoo aufgezogen werden konnte, wächst wieder ein lebensstarkes Jungtier heran. Das am 26. Mai geborene Weibchen wurde von den Tierpflegern „Evita“ genannt. Der Anfangsbuchstabe des Namens steht im Alphabet an fünfter Stelle und auch bei „Evita“ handelt es sich bereits um das fünfte gesund heranwachsende Jungtier der 17jährigen „Griseline“. Da diese allerdings erst ein einziges Mal ohne menschliches Zutun erfolgreich aufgezogen hatte und ihr letztjähriges Kind verhungert war, werden „Evita“ täglich drei zusätzliche Flaschenmahlzeiten angeboten. Ihr Körpergewicht, das nach der Geburt bei 1570 g lag, hat die Kleine bereits auf 2,5 kg gesteigert. Jetzt ist sie kräftig genug, um auf dem Rücken der Mutter, so wie es für Ameisenbären typisch ist, über die Freianlage zu reiten. Hier muss der Zoobesucher jedoch ganz genau hinsehen; denn die charakteristische schwarz-weiße Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund lässt die Körperumrisse des Ameisenbärbabys mit dem Fellmuster der Mutter regelrecht verschmelzen.
    Die südamerikanischen Insektenfresser gehören sicherlich zu den spektakulärsten Säugetieren. Bemerkenswert sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die zahnlose, röhrenförmige Schnauze, aus der mitunter eine dünne klebrige Zunge hängt. Mächtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten, sie können aber auch sehr effektiv zur Verteidigung eingesetzt werden.

    Foto: Carlos Frey
    (19.06.2013)
    Zoo Berlin:   Guanakogeburt trotz Abwesenheit eines Vaters

    Ohne seinen Vater heranwachsen, muss das erste diesjährige Guanako-Fohlen auf der großen Südamerikaanlage des kleinen Berliner Geozoos jenseits des Landwehrkanals. Doch das am 9. Juni geborene, männliche Jungtier ist keine Halbwaise, wie man vermuten könnte. Sein Vater „Ali“ befindet sich derzeit lediglich auf einem „Vergnügungsausflug“ im Berliner Tierpark. Hier soll der 19jährige, vielfach bewährte Zuchthengst für eine genetische Auffrischung des Guanakobestandes sorgen. Im nächsten Jahr wird man dann auch dort seinen Nachwuchs bewundern können.
    Guanakojungtiere werden nach etwa 12monatiger Tragzeit geboren. Die nur ca. 10 kg wiegenden Neugeborenen sind sogleich lauffähig und beginnen neben der Muttermilch bereits im Alter von einer Woche erste Grasnahrung aufzunehmen. Besonders attraktiv macht sie ihr feines, wollig-weiches, teils silbriges Fohlenfell, was ihnen im südamerikanischen Hochland sehr dienlich sein kann. Allerdings wurde vielen Jungtieren dies auch zum Verhängnis. So werden unter dem Namen Guanaquitos bis heute fast nur die Felle von Jungtieren gehandelt.
    Von den ehemals schätzungsweise 50 Millionen Guanakos sind – seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier – die Bestände auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art nicht als gefährdet, doch steht das Guanako unter dem Schutz der internationalen CITES-Organisation, die Handelsbeschränkungen auferlegt. Schon weit vor unserer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die häuslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten.
    Im Berliner Zoo kann sich die vierköpfige Stutenherde einschließlich von „Hilda“, der siebenjährigen Mutter des Jungtieres, ungestörten dem Leben hingeben, denn auf der Gemeinschaftsanlage sind sie – obwohl zu den Kleinkamelen zählend – die größten Tiere. Die Jungtiere, so auch der dreivierteljährige Hengst vom letzten Jahr, müssen bei Begegnung mit einem ausgewachsenen Wasserschwein jedoch noch Vorsicht walten lassen.

    Foto: Carlos Frey
    (14.06.2013)
    Michael Mettler:   Demnach ist die Angabe "Papageien" auf dem Grundriss also nicht nur auf südamerikanische Arten bezogen. Eigentlich schade angesichts des interessanten Geo-Konzeptes des Hauses. Oder zählt das zu dem, was sich noch tun soll...?

    Die Haltung der Papageienvögel in einem eigenen Flügel des alten Hauses resultierte ja ursprünglich aus tiermedizinischen Gründen: Bei Ausbruch einer Psittakose wollte man damals den Gebäudeflügel isolieren können.
    (12.06.2013)
    Mark Meier:   Ich habe bei meinem Besuch mal den Bestand ermittelt. Ein Mitarbeiter hat aber erklärt, dass dies nur der Erstbestand ist und sich da noch einiges tun wird:

    Südamerika-Volieren:
    Sonnenralle
    Allfarblori
    Kleiner Kubafink
    Safranfink
    Banks Rabenkakadu
    Orangenhaubenkakadu
    Palmkakadu
    Goffinkakadu
    Inkakakadu
    Weißhaubenkakadu
    Bischofstangare
    Furchentangare
    Trauerpfäffling
    Edelpapagei
    Roter Kardinal
    Rotkopfstärling
    Zitronensittich
    Schwarzkehlarassari
    Halsbandarassari
    Zwergtäubchen
    Jamaika-Erdtaube
    Rosttäubchen
    Kleine Soldatenara
    Große Soldatenara
    Marcana-Zwergara
    Hyazinthara

    Asien-Volieren:
    Dreifarben-Papageiamadine
    Forbes-Papageiamadine
    Weißohrbülbül
    China-Bülbül
    Strausswachtel
    Veilchenlori
    Großer Gelbnackenspecht
    Pagodenstar
    Tariktikhornvogel
    Orient-Hornvogel
    Schwarznacken-Fruchttaube
    Orangebauch-Fruchttaube
    Goldstirn-Fruchttaube
    Bartlett-Dolchstichtaube
    Goldbrusttaube
    Frühlingstaube
    Reisfink
    Elfenblauvogel (auch in der Halle)

    Afrika-Volieren:
    Amethyst-Glanzstar
    Lappenstar
    Kap-Triel
    Strichelrake
    Silberwangen-Hornvogel
    Schmiedekiebitz
    Kupfernektarvogel
    Senegal-Furchenschnabel
    Starweber
    Marmorweber
    Genickbandweber
    Decken's Tocko
    Tamburintäubchen
    Kaptäubchen
    Scharlachspint
    Harlekinwachtel
    Wiedehopf
    Mosambikgirlitz

    Australien-Volieren:
    Eulenschwalm
    Blauohrhonigfresser
    Weißohrkatzenvogel
    Kea
    Schönsittich
    Gürtelgrasfink
    Maskenamadine
    Spitzschwanzamadine
    Schopftaube
    Grünflügeltaube
    Wongataube (auch in der Halle)
    Jägerliest
    Blauvogeljägerliest
    Binsenastrild
    Chinesische Zwergwachtel

    Südostasien-Halle:
    Malaienstar
    Balistar
    Celebes-Taube
    Elfenblauvogel (auch bei den Volieren)
    Sonnenvogel
    Fasanentaube

    Afrika-Halle:
    Königsglanzstar
    Smaragd-Glanzstar
    Schildturako
    Braunflügel-Mausvogel
    Weißbrauenkuckuck
    Blaukopfschmetterlingsfink
    Diadembartvogel
    Langzehenkiebitz
    Bergbrillenvogel
    Diadembartvogel

    Australien-Halle:
    Soldatenkiebitz
    Gould's Amadine
    Wellensittich
    Zebrafink
    Wongataube (auch bei den Volieren)
    Fratzenkuckuck

    (12.06.2013)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Müssen ja nicht gleich Aras sein. In Emmen z.B. fliegen Sonnensittiche in der Südamerikahalle und sind ein echter Hingucker. Da es die größte der drei Vogelhallen im neuen Haus ist, kämen ja vielleicht sogar Sichler o.Ä. in Betracht (falls wieder ein Wasserbecken vorhanden ist wie in der alten Halle), als Bodenbewohner Hokkos usw.
    (08.06.2013)
    Mark Meier:   Also ich bin mir jetzt auch nicht völlig sicher, meine aber dass dort eine ganze Reihe Schilder hängen und an manchen Tagen (wenn es recht leer ist) sieht man auch wirklich relativ viele Vögel, an anderen Tagen hört man sie mehr als dass man sie sieht. Aber ich stimme zu: Es könnten ruhig mehr oder ein paar größere Vögel sein. Man muss halt nur aufpassen, da ja gerade Zuchtpaare auch Reviere bilden und da darf es nicht zu eng für werden.
    (08.06.2013)
    Holger Wientjes:   Na reizvoll finde ich die auch, nur hatte ich jetzt keine zwei Dutzend Arten mehr auf dem Schirm. Könnte vielleicht etwas üppiger besetzt sein.
    (08.06.2013)
    Mark Meier:   Ich finde die Vögel im Krokodilhaus sehr reizvoll und es sind mW schon um die zwei Dutzend Arten, wobei es meist nur Paare sein dürften, keine Schwärme. Natürlich dürften Tukane oder Aras deutlich mehr Blicke auf sich ziehen, aber Aras z.B. machen wohl eben auch viel kaputt. Insgesamt hätte ich persönlich aber aus dem ganzen Haus ein Südamerika-Haus gemacht (u.a. mit Pakas, Zwergmaras, Faultieren, Gürteltieren, großen Faltern, Tukanen und einer südamerik. Krokodilart bzw. Kaimanart). Auch in der zweiten Halle hätte ich zudem Vögel oder große bunte Falter präsentiert.

    Beim ABH weiß man eigentlich nur sicher, dass die Flughunde wieder einziehen werden. Ich vermute aber ehrlich gesagt auch sonst keine großen Änderungen. Auch hier sehe ich eigentlich mehr Potential.
    (08.06.2013)
    Holger Wientjes:   Wobei die südam. Vogelwelt im Krokohaus eher überschaubar ist. Ist denn sicher, dass die Halle im ABH wieder südostasiat. besetzt wird ?
    (08.06.2013)
    Mark Meier:   Südamerika gibt es im TP aber auch schon - im Krokodilhaus. Von daher hätte es also auch einfach zwei große Hallen für Afrika und Australien geben können...
    (08.06.2013)
    Michael Mettler:   Ich wundere mich noch immer über die Südostasien-Freiflughalle. Im Zuge des Ergänzungsprogramms mit dem Tierpark (wo die südostasiatischen Flughunde ein zentrales Element der Freiflughalle im ABH darstellen und Asien) hätte sich doch angeboten, den dritten Flugraum Südamerika zu widmen. Aber gespannt bin ich trotzdem schon auf das Haus.
    (08.06.2013)
    WolfDrei:   Dennoch nicht nachzuvollziehen, wie wenig von der HP bezüglich der Eröffnung zu ersehen ist. Selbst auf dem sogenannten Event-Kalender ist der Eröffnungstag weiterhin nicht eingetragen. Nach einigem Suchen ein schematisches Bild des Vogelhauses.
    (08.06.2013)
    Mark Meier:   Inzwischen habe ich eine Website zu dem Projekt entdeckt. Dort gibt es auch einige Fotos von den Innenräumen und einigen der Tiere:

    http://www.zoo-berlin.de/vogelhaus/das-vogelhaus/freiflughallen.html

    Wenn jeder das Pressekit runterladen kann (habe ich nicht ausprobiert), dann sollte es da nochmals deutlich mehr Informationen und Bildmaterial geben, das ist schon als zip-Datei 8MB groß ;)
    (07.06.2013)
    Mark Meier:   Wirklich berichten kann ich leider nichts. Ich kann nur sagen, dass der Bau riesige Dimensionen hat. Ich sehe darin daher gewissermaßen ein Äquivalent zum Aquarium und bin voll freudiger Erwartung. Ich finde es auch einfach schön, dass der Zoo in einer Zeit der Themenwelten und Riesentropenhallen so konsequent 12 Mio für ein Vogelhaus investiert. Trotzdem dürften natürlich von mir aus einige Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien, Fische und/ oder Insekten mit dabei sein. Aber davon gehe ich nur sehr eingeschränkt aus (vermutlich Kois/ Goldfische, Flughunde, vielleicht ein paar Kleinsäuger).
    (04.06.2013)
    Jan Beensen:   @ Mark Meier: Danke für diese Antwort!
    Gibt es schon etwas interessantes zu dem neuen Vogelhaus zu berichten?
    (04.06.2013)
    Zoo Berlin:   Doppelter Nachwuchs bei den seltenen und gefährdeten Weißkopfmakis

    Weißkopfmakis gehören wie fast alle Vertreter der ausschließlich auf Madagaskar beheimateten Lemuren zu den bedrohten Tierarten. Man schätzt, dass ihre Bestände in den letzten drei Maki-Generationen um mehr als 30% geschrumpft sind. Verantwortlich hierfür ist vornehmlich die Zerstörung ihres Lebensraums durch Brandrodungen und Abholzung.
    Dass die aus zwei männlichen und zwei weiblichen Tieren bestehende Kleingruppe im Berliner Zoo nach vier nachwuchsfreien Jahren in dieser Saison nun gleich mit doppeltem Fortpflanzungserfolg aufwarten kann, erfreut deshalb ganz besonders. Als am 20. April das 13jährige Weibchen „Petula“ ein Jungtier zur Welt brachte, wurde sie von der neun Jahre jüngeren „Liesa“ derart traktiert, dass sie mit ihrem Nachwuchs zunächst von der Gruppe getrennt werden musste. Nachdem das jüngere Weibchen zwei Tage darauf ebenfalls Mutter geworden war, schien das Kräftegleichgewicht wieder hergestellt zu sein. Doch erfolgte die Gruppenzusammenführung aus Sicherheitsgründen erst drei Wochen später. Die Geduld hat sich gelohnt. Beide Jungtiere haben sich bislang gut entwickelt und klettern während der Ruhephasen der Mütter, die sich wieder miteinander arrangiert haben, bereits munter in ihrem Fell herum. Dann verlängern sich sogleich die Verweilzeiten der Besucher vor dem Primatengehege.
    Weißkopfmakis sind geschickte Kletterer und können sich mit großer Geschwindigkeit im Baumgeäst bewegen. Dabei meistern sie auch über sechs Meter weite Sprünge. Ihr Gesicht und ihre Schnauze sind schwarz, wobei bei den männlichen Makis die Stirn, der Scheitel und der Hals kontrastieren weiß gefärbt sind. Das übrige Körperfell der Männchen ist gewöhnlich rotbraun, das der Weibchen eher gräulich.
    Gerade bei dem derzeit regnerischen Wetter lohnt die Lemurenbeobachtung im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos.
    (04.06.2013)
    Mark Meier:   Das Vogelhaus wird am 10. Juni eröffnet!
    (04.06.2013)
    Zoo Berlin:   Fünffacher Nachwuchs bei den Kanadischen Wölfen im Zoo Berlin

    Wölfe belebten früher unsere offenen Landschaften. Mythen und Legenden sprachen ihnen die Rolle eines Untieres zu, dass sich nicht nur am Vieh, sondern auch an den Menschen vergreifen würde. Auch in Märchen wie Rotkäppchen ist die Rede von einem bösen Wolf. Heute wissen wir, dass Wölfe eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Wildbestände einnehmen. Menschen brauchen Wölfe nicht zu fürchten!
    Seit einigen Jahren leben nun auch in Deutschland wieder wilde Wölfe, die aus Polen über die Oder in der Lausitz eingewandert sind. Die dortigen alten Truppenübungsplätze waren und sind ruhige Rückzugsmöglichkeiten für das größte Landraubtier Deutschlands. Von hier aus verbreiteten sich die Wölfe weiter in ganz Norddeutschland.
    Im Zoo Berlin werden weiße kanadische Wölfe gehalten. Auf ihrer naturbelassenen Anlage direkt bei den Bären können unsere Besucher Einblicke in das Leben des Wolfsrudels nehmen. Am 29. April meldeten die Tierpfleger, dass das vierjährige Zuchtweibchen Ava bedeutend schlanker aus der Wurfhöhle gekommen war. Nun konnten die Mitarbeiter und Zoobesucher nur abwarten wann die Welpen das erste Mal die Höhle verlassen würden.
    Vor einer Woche wurden die ersten Welpen, noch im dunklen Welpenfell, gesichtet. Mittlerweile sind die fünf Welpen häufig auf der Anlage zu beobachten und erfreuen die Besucher mit ihren munteren Spielen.

    Foto: Carlos Frey
    (31.05.2013)
    Holger Wientjes:   Kann mir mal jemand sagen, warum meine Beiträge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
    (29.05.2013)
    Holger Wientjes:   Kann mir mal jemand sagen, warum meine Beiträge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
    (29.05.2013)
    Holger Wientjes:   Während ich vor zwei Jahren noch fünf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin über kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art äusserst attraktiv.
    (29.05.2013)
    Holger Wientjes:   Während ich vor zwei Jahren noch fünf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin über kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art äusserst attraktiv.
    (29.05.2013)
    WolfDrei:   @MM: bisher war wohl insbesondere die Aufzuchtrate miserabel. Kleiner Trost: in den USA soll in wenigen Zoos und besonders bei Privathaltern die UA florieren.
    (29.05.2013)
    Michael Mettler:   Wie hat sich eigentlich inzwischen die Bartschwein-Haltung im Zoo entwickelt? Laut letztjährigem BONGO war der Bestand 2011 auf 1,2 zusammengeschmolzen, und Interessenten für Nachzuchttiere waren ja schon seit Beginn der Haltung nur sehr spärlich vertreten. Wird da womöglich in naher Zukunft ein Gehege für andere Schweine frei...?
    (29.05.2013)
    Zoo Berlin:   Vier Miniatur-Warzenschweine begeistern die Zoobesucher

    Auf der Freianlage der Warzenschweine am Flusspferdhaus des Berliner Zoos herrscht seit einigen Tagen besonders lebhaftes Treiben: Vier Schweineferkel sind in spielerische Kampfhandlungen verwickelt oder auf der Verfolgungsjagd von versehentlich dort gelandeten Vögeln.
    Die drei kleinen Sauen und ihr Bruder waren am 22. April in der Schlafbox im Innenstall zur Welt gekommen. Fast nackt aber wärmeliebend blieben sie die ersten Lebenstag zunächst noch im Haus, bevor sie bei gutem Wetter die ersten Ausflüge ins Freie wagten. Jetzt haben sie ein Alter erreicht, in dem man sie den ganzen Tag auf der Außenanlage lassen kann, wo sie von den Besuchern zu beobachten sind. Auf den ersten Blick scheinen die vier Ferkel unerschrocken und mutig, doch wehe, etwas Unvorhergesehenes ereignet sich, dann sausen sie mit antennenartig erhobenen Schwänzen schutzsuchend zum Mutterschwein „Kigala“, das mit seinen nunmehr 13 Lebensjahren schon mehrfach Jungtiere aufgezogen hat. Gleichalt aber noch imposanter im Erscheinungsbild ist der Zuchteber „Basil“, der mit seinem großen, bizarren Kopf fast schon martialisch wirkt. Vor allem die sechs paarig angeordneten Warzen am Kopf und die halbkreisförmigen, gut vierzig Zentimeter langen, aufwärts gekrümmten Eckzähne des Oberkiefers tragen zu diesem Eindruck bei.
    Ihr auffälliges Aussehen und die Tatsache, dass sie tagaktiv sind, machen Warzenschweine zu stark nachgefragten Zootieren. In ihrer afrikanischen Heimat hingegen zählen die wilden Schweine bei der Bevölkerung eher zur Kategorie der Schädlinge, da sie mit ihrer Grabtätigkeit Felder und Plantagen verwüsten können. Gegessen hingegen werden sie in Afrika gerne. Jedoch ist der Jagddruck nicht so groß, dass die Art gefährdet wäre. Die in den europäischen Zoos gehaltene Warzenschweinpopulation wird trotzdem in einem Zuchtbuch erfasst, weil man sich um den Bestand in Menschenobhut bemühen muss, da der Import von Wildschweinen in die EU kaum möglich ist.

    Foto: Carlos Frey
    (24.05.2013)
    Mark Meier:   Ich habe letzt in einem Zeitungsartikel zu einem anderen Thema (auch mit Bezug auf den Zoo) ganz nebenbei die Angabe "Juni" gelesen. Weiß nicht ob das der aktuell anvisierte Termin ist, aber es könnte hinkommen wenn inzwischen auch der Außenbereich so weit ist (immerhin hieß es zuvor immer, die äußeren "Loops" würden später fertig als die Hallen und man wohl sogar schon überlegt hatte zunächst nur die Hallen zu eröffnen und die Außenvolieren nachträglich zu übergeben).
    (22.05.2013)
    Jan Beensen:   Gibt es eigentlich mittlerweile mal einen Termin für die Eröffnung des Vogelhauses?
    Als ich Anfang des Jahres dort war, da waren die Aussenvolieren immerhin schon mit Steinen versehen...
    (22.05.2013)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den sehr seltenen Haubenlanguren

    Mit der Ankunft eines jungen Mannes ist nach fünfjähriger Zuchtpause wieder neues Kinderglück in der Haubenlangur-Gruppe des Berliner Zoos eingezogen. „Tambo“ der sechsjährige, schwarz gefärbte Vater war letzten Sommer aus dem Zoo Lissabon nach Berlin gekommen. Hier wurde er von fünf, gold-orange befellten Weibchen zunächst nicht gerade liebevoll erwartet. Doch spätestens nach der Geburt des ersten Jungtieres am 24. April ist klar, dass sich der neue Haremschef mittlerweile gut etabliert hat. Eigentlich ist er ständig bemüht, seine Weibchen auch vor Besucherblicken zu verteidigen, sodass ihm kaum Zeit für eine Paarung zu bleiben scheint, aber wie man sieht, dosiert er seine Fürsorge genau richtig.
    „Annika“ die Mutter des neugeborenen Haubenlanguren, hat es schwer, ihren Zögling für sich alleine zu beanspruchen, denn bei dieser Schlankaffenart möchten sich am liebsten alle weiblichen Verwandten an der Aufzucht beteiligen. Zuweilen sieht es für uns Menschen recht ruppig aus, wenn die Tanten an dem Baby zotteln, um es sich gegenseitig abzunehmen. Doch der Nachwuchs ist robust und kräftig genug, dies auszuhalten.
    In deutscher Sprache ist für die Affenart die Bezeichnung „Schwarzer Haubenlangur“ die gebräuchlichste, da im Freiland zumeist die schwarze Erscheinungsform überwiegt. Die im Berliner Zoo kopfstärkere gold-orange Farbform hingegen prägte den lateinischen Artbeinamen „auratus“, was so viel bedeutet wie „der Vergoldete.“
    Nicht nur das Auftreten in zwei vollkommen unterschiedlichen Erscheinungsformen macht die Haubenlanguren zu etwas ganz Besonderem. Auch die Tatsache, dass es sich um eine zunehmend seltenere, nur auf Java, Bali und einigen kleineren indonesischen Inseln beheimatete Tierart handelt, wertet ihren Status auf. Durch den Verlust ihres natürlichen Lebensraumes sinken die Freilandbestände der überwiegend blätterfressenden Tropenwaldbewohner stetig und leider gehört ihre Zucht in zoologischen Gärten nicht zu den alltäglichen Angelegenheiten.

    Foto: Carlos Frey
    (07.05.2013)
    Zoo Berlin:   Bison-Geburt vor den Augen der Zoobesucher

    Der Präriebison ist mit Sicherheit eines der bekanntesten Säugetiere der Erde. Sein Schicksal war unmittelbar verknüpft mit dem der nordamerikanischen Indianerstämme. So ist es unvermeidbar, den Tieren in irgendeinem Indianerfilm oder einer Geschichte zu begegnen. Lebend kann man sie am leichtesten im Zoo antreffen, wo insbesondere die Bullen respekteinflößend wirken, handelt es sich doch bei ihnen um die größten und schwersten Säugetiere des nordamerikanischen Kontinents.
    Als sich im Berliner Zoo am letzten Sonntag vor dem Gehege der mächtigen Wiederkäuer regelrechte Menschentrauben bildeten, musste sich dort aber noch zusätzlich etwas Besonderes ereignen. Und in der Tat war vor den Augen der Besucher eine Geburt im Gange. Mitten auf der Anlage brachte gegen 11:30 Uhr die bereits 15jährige Kuh „Nadine“ ein gesundes Bullkalb zur Welt – für sie mittlerweile eine fast jährliche Routineangelegenheit, doch war es das erste Jungtier des dreijährigen Zuchtbullen „Samy“, der vorletzte Saison neu zur Herde gestoßen war. Da alle Berliner Bisons Namen tragen, wurde auch das Kälbchen schon mit einem bedacht. Das im Gegensatz zu den dunkelbraunen Alttieren noch sandfarbene Jungtier heißt nun „Bela“. Die Namen der im Berliner Zoo geborenen Bisons beginnen traditionsgemäß alle mit einem „B“, so zählen derzeit noch „Betty“ und „Biggi“ zur Kleinherde.
    In freier Wildbahn leben Präriebisons meist in Verbänden von etwa 50 Tieren, die sich in Zeiten von Nahrungsmangel früher zu riesigen Wanderherden vereinigten, um hunderte von Kilometern zu neuen Weidegründen zu ziehen. Diese Zeiten, als in Amerika noch über 30 Millionen Büffel lebten, sind lange vorbei. Durch schonungslose Jagd wurde die Art fast ausgerottet. Mit zu verdanken ist der Arterhalt dem damaligen Zoodirektor des New Yorker Bronx Zoos, William T. Hornaday, unter dessen Leitung 1905 die „American Bison Society“ gegründet wurde, die das Ziel verfolgte, die Art zu retten. Als natürliches Rückzugsgebiet diente etwa zeitgleich der Yellowstone-Nationalpark in dem heute ca. 3000 Tiere leben. Während die Wildpopulationen insgesamt etwa das Zehnfache hiervon betragen, findet man die meisten Bisons nun in Menschenhand. So werden in Nordamerika insgesamt wieder schätzungsweise 500 000 Bisons gehalten.

    Foto: Carlos Frey
    (06.05.2013)
    Zoo Berlin:   Leben in einer Wohngemeinschaft: Nyala-Antilopen mit Jungtier im Zoo Berlin

    Am 26. März 2013 kam bei den Nyala-Antilopen (Tragelaphus angasi) ein männliches Jungtier zur Welt – nach sieben Monaten Tragzeit. In bewährter Manier wird es vom Muttertier betreut. Es wächst zu unserer Freude gut heran. Die Nyala-Antilopen des Zoologischen Gartens Berlin leben in einer Wohngemeinschaft mit den großen Flusspferden. Beide besitzen eine gemeinsame geräumige Außenanlage und können nach Belieben Kontakt zu einander aufnehmen oder sich aus dem Weg gehen.
    Die Eltern unseres aktuellen Jungtieres sind von auswärts nach Berlin gekommen - aus Hannover und aus Krefeld, um in Berlin in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. Der Vater des Jungtieres ist dunkelbraun-schwarz gefärbt mit imposanter Halsmähne und besitzt ein sehr starkes Gehörn. Das wird aber mehr zum Imponieren eingesetzt als tatsächlich zum Kämpfen. Die Weibchen bei diesen Waldböcken verbleiben hellbraun, bleiben beträchtlich kleiner und sind hornlos.
    In der Natur kommen Nyalas im Süden Afrikas vor. Sie bewohnen in sechs bis 20 Tieren starken Trupps undurchdringliche Buschwälder und Grasland, stets in Nähe zu Gewässern. Die Waldböcke fressen in der Natur Blätter, Zweige und Früchte, darunter Akazienhülsen oder wilde Feigen.

    Foto: Carlos Frey
    (29.04.2013)
    Zoo Berlin:   „Raus aus dem Beutel“ heißt die Devise für die jüngsten Riesenkänguruhs im Berliner Zoo

    Jetzt, wo es nun doch endlich wärmer wird, lohnt es sich auch für das kleinste Riesenkänguruh, ab und zu aus dem mütterlichen Beutel zu schauen. Zuweilen knabbert es sogar schon an einem frischen Grashälmchen. Doch für Ausflüge ins Freie ist das gut fünf Monate alte Beuteltier, dessen Köpfchen erstmals am 16. April zu sehen war, noch zu jung. Ein weiteres Jungtier, das bereits Anfang März den Kopf aus dem Beutel eines anderen Weibchens gestreckt hatte, ist mittlerweile schon sehr geschickt im Hüpfen und passt kaum noch ganz in die schützende Bauchtasche seiner Mutter.

    Mit den beiden Jungtieren ist die Gruppe der Roten Riesenkänguruhs im Berliner Zoo nun auf acht Tiere herangewachsen. Über fünf ausgewachsene beziehungsweise noch heranwachsende Weibchen wacht Riesenkänguruhmann „Sidney“. Siebenjährig ist er in bestem Mannesalter und würde sich auch in freier Wildbahn gegen männliche Rivalen durchsetzten können. Im Zoo bleiben ihm Kämpfe erspart.

    Rote Riesenkänguruhs besiedeln fast flächendeckend den australischen Kontinent. Mit einem Gewicht von mehr als 80 kg und einer Standhöhe von 1,8 m sind voll ausgewachsene Männchen die größten noch lebenden Beuteltiere. Die Art ist nicht bedroht und wird gebietsweise sogar kontrolliert bejagt.

    Foto: Carlos Frey
    (24.04.2013)
    Zoo Berlin:   Lauftraining für drei Emuküken

    Wenn sie am morgigen Tag von ihrem Vater auf die Außenanlage geführt werden, beginnt für drei Schlüpflinge der zweitgrößten Vögel der Erde die Laufsaison im Freien. Die gerade handgroßen Emuküken unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe noch beträchtlich von ihren Eltern. In ihrem braun gestreiften Dunenkleid erinnern sie entfernt an kleine Frischlinge, da auch das Gefieder fellartig wirkt. Doch durch ihren kurzen abgerundeten Schnabel geben sich die Zweibeiner als Laufvögel zu erkennen.
    Die kleinen Nestflüchter können zwar schon seit ihrem Schlupf am 8. April selbständig fressen, allerdings müssen sie gerade in den ersten Lebenswochen noch intensiv behütet werden, denn Angriffen selbst einer Krähe hätten sie nichts entgegenzusetzen. Ihren Schutz übernimmt nach Laufvogelsitte der Emuhahn, der auch fast zwei Monate lang alleine das Gelege bebrütet hatte. Mit dumpfen, paukenartigen Kehllauten schreckt er Feinde schon von Weitem. Wer sich dennoch dichter an den Nachwuchs wagt, der wird mit zischendem Fauchen attackiert und von dem 50 kg schweren und 1,80 m großen Vogel zu Boden getreten. Die Emuhenne, die in diesem Jahr immerhin sieben etwa 600 g schwere, blaugrüne Eier gelegt hatte, trägt ansonsten für ihren Nachwuchs keine Verantwortung mehr, wenngleich sie auch meist in der Nähe der Familie bleibt.
    Erstaunlicherweise können die kleinen Emus nicht nur behände laufen, sondern auch geschickt schwimmen. So stellt der Wassergraben, der die Australienanlage umgibt, für die Küken keine Gefahr dar. Gleiches gilt für die Anwesenheit der Parma-Känguruhs, die sich die Grasanlage friedlich mit den Laufvögeln teilen.
    Emus sind in ihrer Heimat auf dem australischen Kontinent nur gebietsweise bedroht und in Menschenobhut recht einfach zu pflegen.

    Foto: Carlos Frey
    (16.04.2013)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Waldgiraffen im Berliner Zoo!
    Freigang auch im Regen

    Das Jahr ist zwar noch lang, doch vermutlich handelt es sich bei dem nun zu meldenden Jungtier um den wertvollsten Nachwuchs 2013. Bereits am 26. Februar wurde auf strohigem Lager das nunmehr vierte Berliner Okapi geboren.
    Die kleine Waldgiraffe, die nach ihrer Geburt gerade 21,5 kg wog, konnte in den darauf folgenden Wochen allerdings den warmen Stall kaum verlassen, da in ihrer ursprünglichen Heimat, den Urwäldern des äquatornahen Kongobeckens, niemals Schnee liegt. Dem Jungtier hat der Stallaufenthalt jedoch nicht geschadet, denn im Gegensatz zu den Laufjungen der Steppengiraffen gelten kleine Okapis als Ablieger, die ihren Müttern nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern den Körperkontakt meist nur zum Trinken nutzen. Durch die sehr nahrhafte Muttermilch hat das Okapikalb sein Gewicht bereits auf 62 kg gesteigert. Seine Mutter „Batouri“, die 2005 ebenfalls in Berlin zur Welt kam, gehört mit ihren 340 kg zu den schwersten Okapis der nur etwa 55 Tiere umfassenden europäischen Zoopopulation. Ihre große Körpergestalt hatte es „Steve“, dem 6jährigen Vater des Jungtieres, auch schwer gemacht, einen gelungenen Deckakt zu vollziehen. Okapibullen sind nämlich schon im Durchschnitt kleiner und leichter als die Weibchen. Letztendlich hat es dann aber nun doch geklappt – obwohl von keinem Menschen beobachtet.
    Okapis sind scheue und stark bedrohte Bewohner des zentralafrikanischen Regenwaldes, deren Gesamtpopulation auf kaum mehr als 10.000 Tiere geschätzt wird. Im Rahmen des Europäischen Zooverbands wurde bereits 1985 ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese relativ reproduktionsschwache, seltene Tierart eingerichtet, das sich intensiv um deren Vermehrung bemüht.

    Foto: Carlos Frey
    (16.04.2013)
    WolfDrei:   Sozusagen als Ergänzung zum Freitag: aber bei Sonnenschein und 22°C.
    (15.04.2013)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Waldgiraffen im Berliner Zoo!

    Freigang auch im Regen
    Das Jahr ist zwar noch lang, doch vermutlich handelt es sich bei dem nun zu meldenden Jungtier um den wertvollsten Nachwuchs 2013. Bereits am 26. Februar wurde auf strohigem Lager das nunmehr vierte Berliner Okapi geboren.
    Die kleine Waldgiraffe, die nach ihrer Geburt gerade 21,5 kg wog, konnte in den darauf folgenden Wochen allerdings den warmen Stall kaum verlassen, da in ihrer ursprünglichen Heimat, den Urwäldern des äquatornahen Kongobeckens, niemals Schnee liegt. Dem Jungtier hat der Stallaufenthalt jedoch nicht geschadet, denn im Gegensatz zu den Laufjungen der Steppengiraffen gelten kleine Okapis als Ablieger, die ihren Müttern nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern den Körperkontakt meist nur zum Trinken nutzen. Durch die sehr nahrhafte Muttermilch hat das Okapikalb sein Gewicht bereits auf 62 kg gesteigert. Seine Mutter „Batouri“, die 2005 ebenfalls in Berlin zur Welt kam, gehört mit ihren 340 kg zu den schwersten Okapis der nur etwa 55 Tiere umfassenden europäischen Zoopopulation. Ihre große Körpergestalt hatte es „Steve“, dem 6jährigen Vater des Jungtieres, auch schwer gemacht, einen gelungenen Deckakt zu vollziehen. Okapibullen sind nämlich schon im Durchschnitt kleiner und leichter als die Weibchen. Letztendlich hat es dann aber nun doch geklappt – obwohl von keinem Menschen beobachtet.
    Auch wenn es am morgigen Tag nicht trocken bleiben wird, das kleine weibliche Okapijungtier – mit dem Namen „Bashira“ – muss nun endlich einmal ins Freie.
    Okapis sind scheue und stark bedrohte Bewohner des zentralafrikanischen Regenwaldes, deren Gesamtpopulation auf kaum mehr als 10.000 Tiere geschätzt wird. Im Rahmen des Europäischen Zooverbands wurde bereits 1985 ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese relativ reproduktionsschwache, seltene Tierart eingerichtet, das sich intensiv um deren Vermehrung bemüht.
    (12.04.2013)
    WolfDrei:   @Holger Wintjes: als Antwort die Bauzeichnung. Wichtig ist, daß man wieder zwischen Bärenanlage und Hippohaus durchgehen kann.

    Ansonsten ist für den verstorbenen Altbock der Prinz-Alfred-H. ein junger aus Posen eingetroffen.
    (10.04.2013)
    Holger Wientjes:   Danke für die Bilder ! Kannst Du eventuell schon sagen, wie die neuen Anlagen der Bären gestaltet werden ?
    (10.04.2013)
    WolfDrei:   Beim Umbau der Tropenbärenanlagen dürfte die Verglasung schon bei 85% liegen, am Innenausbau/Gestaltung wird ebenfalls gearbeitet
    (10.04.2013)
    WolfDrei:   Fleißig wird an den Außenvolieren des Vogelhauses gebaut - gegenwärtig läuft auf der Ostseite die Verdrahtung sowie die Pflasterung der Wege, auf der Westseite - soweit einsehbar - besteht noch Aufholebedarf.
    (10.04.2013)
    Zoo Berlin:   Seltene Eulenkopfmeerkatzen – ein Reisender kehrt zurück ins Tropenaffenhaus des Berliner Zoos

    Seit dem Ende des letzten Monats können die Besucher im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos wieder eine Kleingruppe von Eulenkopfmeerkatzen beobachten. Durch die Rückkehr eines Ex-Berliners aus dem Leipziger Zoo, der im Schlepptau gleich eine Freundin mitbrachte, erhielt ein knapp 22jähriges, alleingebliebenes Weibchen wieder Gesellschaft. Das männliche Tier namens „Zuri“ war 1999 im Londoner Zoo zur Welt gekommen und hatte bereits von 2003-2009 in Berlin gelebt. Das mit ihm angereiste Weibchen „Klara“ ist im gleichen Alter und hat sich – nach kurzem Begrüßungsstreit – mit der alteingesessenen „Molly“ angefreundet.
    Eulenkopfmeerkatzen sind nur sehr selten in zoologischen Gärten zu sehen, deutschlandweit nur in Berlin und Leipzig. Da ihr natürliches Verbreitungsgebiet im zentralen Afrika auch relativ begrenzt ist, sind sie besonders schützenswert.
    Das dichte Fell der wunderhübschen Affen ist einheitlich olivgrau. Nur das schwarze Gesicht wird von einem dünnen weißen Streifen auf dem Nasenrücken und einem gelblichen Stirnband verziert. Mit ihren langen Fingern und dem kräftigen, opponierbaren Daumen sind sie ebenso geschickt wie Menschenaffen. In ihrer afrikanischen Heimat leben die dort sehr scheuen Tiere in Kleingruppen von drei bis zu zehn Tieren. Meist als Baumbewohner in feuchten Bergwäldern, aber zuweilen auch am Boden kann man sie mit Glück bis in Höhen von 4000 m antreffen. Ihre Lebensweise ist noch immer recht wenig erforscht, weshalb Verhaltensbeobachtungen in Menschenobhut bedeutsam sind.
    Im Berliner Zoo wurden Eulenkopfmeerkatzen zwischen 1960 und 1968 sehr erfolgreich vermehrt. In diesem Zeitraum kamen 14 Jungtiere zur Welt. Danach allerdings gab es keinen Nachwuchs mehr.

    Foto: Carlos Frey
    (05.04.2013)
    Jörn Hegner:   irgendwann soll ja im zoo berlin das tapir- und nashornhaus abgerissen und wieder neu aufgebaut werden . wie lange kann das bloss noch dauern . einer sagte mir dort vielleicht im nächsten jahr . weil es ist ja auch schon ziemlich alt . in planung steht dann ein afrika-haus für dromedare und spitzmaulnashörner . dann werden die panzernashörner wegkommen .
    (29.03.2013)
    WolfDrei:   Volldampf nunmehr (wenn möglich bei den äußeren Bedingungen) bei den Arbeiten an den Außenvolieren am neuen Vogelhaus - Eröffnung nun wohl gegen Pfingsten. Rostkatzen- (3) und Jaguarundinachwuchs (2) sind voll aktiv.
    (26.03.2013)
    Zoo Berlin:   Eigentlich müsste man annehmen, dass kleine Nagetiere weit weniger Zoobesucher interessieren als eine Gruppe benachbart lebender Krallenäffchen ‒ doch weit gefehlt, wenn es sich bei den Nagern um klettergewandte Hörnchen handelt, die den Affen in puncto Geschicklichkeit in nichts nachstehen und die sogar mühelos mit dem Kopf voran stammabwärts steigen können. Und innerhalb der Hörnchen zählen die herrlich kontrastreich gefärbten Schönhörnchen zu den besonders attraktiven Vertretern. Mit ihrem schwarz, gelblich weiß und rötlich gezeichneten Fell gehören sie darüber hinaus zu den buntesten Säugetieren überhaupt.

    Im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos sorgt seit wenigen Tagen ein Jungtier bei den Prevost-Schönhörnchen für Unterhaltung. Anders als unsere heimischen Eichhörnchen halten die asiatischen Schönhörnchen keinen jahreszeitlichen "Ruheschlaf", auch sammeln sie keine Vorräte. Als tagaktive Bewohner immergrüner tropischer Wälder haben sie dazu auch keine Veranlassung. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet von Borneo über Sumatra bis auf die Malaiische Halbinsel finden sie zu jeder Jahreszeit Nahrung. So ist auch die Fortpflanzung an keine Saison gebunden. Die Jungtiere, die in einem Kugelnest oder einer gepolsterten Baumhöhle geboren werden, sind nur etwa 10 g schwer und zunächst nackt und blind. Die Augenöffnung erfolgt in der vierten Lebenswoche und im Alter von 5-7 Wochen kann der Nachwuchs erstmals beim Verlassen des Nestes beobachtet werden.

    In diesem Alter befindet sich auch das jüngste Berliner Schönhörnchen, das manchmal selbst gegen den Willen der Mutter die Umgebung erkundet. Das zweijährige Muttertier kam erst im letzten Jahr aus dem Rostocker Zoo nach Berlin und lebt seit dem Spätherbst mit seinem bald sechsjährigen Partner zusammen. Dieser hatte mit einer älteren Partnerin 2008 letztmals im Zoo für Schönhörnchen-Nachwuchs gesorgt. Bemerkenswert ist die Friedfertigkeit des neuen Weibchens, das entgegen der üblichen Schönhörnchensitte dem Vater den direkten Umgang mit seinem Nachwuchs gestattet. Das einzige Manko der Aufzucht ist die Tatsache, dass es sich um ein Einzelkind handelt, denn es hätten durchaus auch 2-3 Geschwister sein können.

    Foto: Carlos Frey
    (19.03.2013)
    Zoo Berlin:   Tropisches Gewusel – neues Volk bei den Blattschneiderameisen im Zoo-Aquarium

    Ameisen sind die erfolgreichsten Insekten der Welt: Ihre Biomasse übersteigt die der Wirbeltiere deutlich und ist ähnlich groß wie die aller anderen Insekten zusammen, dabei wiegt eine einzelne Ameise nur 6 bis 10 Milligramm!
    Wahrliche Riesennester von mehreren Metern Größe legen in den Tropen Mittel- und Südamerikas die Blattschneiderameisen an. Jedes Nest ist einmal von nur einem einzigen Weibchen gegründet worden. Blattschneiderameisen erzeugen die zur Versorgung des Nestes notwendige Nahrung selbst: Sie sind Pilzgärtner und fressen die knöllchenartigen Verdickungen an den Enden der Pilzfäden (Ambrosia-Körperchen). Den Pilz füttern die emsigen Insekten mit Teilen von Pflanzenblättern, die sogar aus einem Kilometer Entfernung hergeholt werden, wobei eine Ameise das Hundertfache des eigenen Körpergewichts tragen kann. Die Tiere können so ganze Plantagen leer räumen!
    Zum Zwecke des Blattschneidens sind die Mundwerkzeuge der Ameisen sehr kräftig. Ureinwohner in Südamerika setzen diese sogar zur Wundklammerung ein!
    Im Zoo-Aquarium Berlin kann jetzt ein neues Volk der Art Acromyrmex octospinosus beim täglichen Leben beobachtet werden. Sie zeugen von der Biologie einer großartigen Tiergruppe. Das Volk wächst gerade und wird größer. Eier legen darf nur die Königin. Wir hoffen, dass unsere Kolonie einmal zu einer Riesenkolonie wird.

    Foto: Carlos Frey
    (18.03.2013)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den imposantesten Wildrindern

    Ganz groß herauskommen will naturgemäß auch das am 7. Februar dieses Jahres geborene Gauerkalb; denn in freier Wildbahn kommen nur die kräftigsten Bullen zur Fortpflanzung. Noch wirkt das hellbraune, männliche Kälbchen neben seiner scharzbraunen Mutter geradezu zerbrechlich, doch im fortpflanzungsfähigen Alter erreichen die Bullen oft eine Schulterhöhe von mehr als zwei Metern und ein Körpergewicht von über einer Tonne. Solch ein Riese ist auch der 12jährige „Gandalf“, der Vater des Jüngsten, der mit seinen muskelbepackten Schultern im Zoo nicht nur andere Rinder einschüchtert. Unter Freilandbedingungen dient das Imponieren mit sichtbarem Muskelspiel der Vermeidung schwerer Verletzungskämpfe zwischen den Bullen, wobei der Gegner, der sich unterlegen fühlt, dem vermeintlich Stärkeren, die weibliche Herde überlässt.
    Heute leben nur noch weniger als 30 Tausend Individuen der südostasiatischen Waldrinder. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf ein Zehntel der ursprünglichen Fläche geschrumpft und ihr Vorkommen ist zerstreut. Am häufigsten findet man die größten lebenden Vertreter der Rinder noch in Indien. Die Art gilt als stark gefährdet und genießt im Washingtoner Artenschutzabkommen den höchsten Schutzstatus.
    Die Berliner Gaurherde besteht mit dem letzen Kalb nun aus 12 Tieren, was der Zahl einer großen Freilandgruppe entspricht. Doch derzeit wird das letzte Jungtier ‒ im Beisein seiner Mutter „Godiva“ ‒ erst mit dem einjährigen Vorjahrsgeschwister und dem Vater auf der Freianlage vergesellschaftet. Die Zusammenführung der kompletten Herde erfolgt erst in den nächsten zwei bis drei Wochen.
    Der Berliner Zoo, der auch das internationale Zuchtbuch für den Gaur führt, züchtet die wegen ihrer Körperkräfte schwer zu haltenden Rinder seit nunmehr über 50 Jahren kontinuierlich und trägt damit wesentlich dazu bei, die Art in Menschenobhut zu erhalten.

    Fotos: Carlos Frey
    (11.03.2013)
    Stefanie Fischer:   Das Okapi freut mich ganz besonders, hoffentlich wird es groß!
    (08.03.2013)
    Liz Thieme:   Das Okapi ist übrigens ein Weibchen :)
    (08.03.2013)
    Holger Wientjes:   Da lacht das Herz des Huftierfreundes !!!
    (08.03.2013)
    Liz Thieme:   keine Gerüchte mehr. Offizielle Liste des Zoos für den Februar:

    Geburten
    1 Moko
    1 Kleinkantschil
    1 Netzgiraffe
    1 Okapi
    1 Rotducker
    2 Elenantilopen
    1 Litschi-Moorantilope
    2 Hirschziegenantilopen

    Schlupfe
    20 Hechtbuntbarsche
    12 Spitzkopfschildkröten
    1 Hawaiigans

    Geschenke
    13 Becherkorallen
    6 Schalenkorallen
    2 Magaritenkorallen
    1 Rotgelenkvogelspinne
    1 Rosa Vogelspinne
    1 Vogelspinne
    1 Kuba-Pfeifgans
    2 Bergenten
    1 Waldrentier
    1 Kirk Dik- Dik

    Kauf
    114 Einsiedlerkrebse
    10 Kardinalsgarnelen
    20 Wundermann- Garnelen
    1 Atlantischer Hummer
    40 Seeigel
    6 Samtkorallenfische
    20 Kaisergrundeln
    3 Zwergzackenbarsche
    5 Gestreifte Zwergbarsche
    6 Augenfleck-Prachtbarsche
    4 Prachtbarsche
    2 Zwergzackenbarsche
    30 Schmetterlingsfische
    200 Espes- Keilfleckbarben
    2 Pinzettfische
    30 Schrägschwimmer
    1 Anglerfisch
    245 Rotkopfsalmler
    30 Talbots Demoiselle
    (08.03.2013)
    Michael Mettler:   Das ist wieder so ein Fall, wo sich die Frage stellt, welche Tierhaltungen man zur Ermittlung von Erstzuchten einbezieht. Der Berliner Zoo verzeichnete 1875 seine erste Nachzucht von Hirschziegenantilopen. Bereits in der ersten Jahrhunderthälfte hatte sich die Art allerdings in der Knowsley Menagerie vermehrt. Selbst das war offenbar keine europäische Erstzucht mehr, denn eine Datensammlung über britische und irische Zoos gibt als "Zuchtstart" das späte 18. Jahrhundert an, was den Berliner Erfolg um immerhin fast hundert Jahre toppen würde.

    Hinsichtlich historischer Erstzuchten von Säugetieren lohnt sich der Blick auf diese HP:
    http://www.zoohistory.co.uk/projects/first_breedings
    (06.03.2013)
    Zoo Berlin:   Geburt von drei Hirschziegengazellen

    Die Hirschziegenantilopen bilden eine der reproduktivsten Huftierherden im Berliner Zoo. Nachdem im letzten Jahr acht Jungtiere heranwuchsen, gab es bereits in den ersten zwei Monaten des begonnenen Jahres drei weitere Geburten. Jedoch verhinderte das winterliche Wetter zunächst den Freigang der Neugeborenen.
    So kommen die nunmehr fast frühlingshaften Temperaturen den zierlichen Gazellen gerade recht und die zwischen dem 23. Januar und dem 27. Februar geborenen Kitze dürfen zur Mittagszeit die große Freianlage des Asienreviers ‒ am Eingangsbereich des historischen Elefantentors ‒ erkunden.
    Die gelbraunen Jungtiere sollten sich nur nicht zu sehr von der Hektik anstecken lassen, die ihr schwarz gefärbter, horntragender Vater in der Gruppe der acht stirnwaffenlosen Weibchen verbreitet. Da er sein Territorium im Zoo nicht gegen andere Böcke verteidigen muss, verwendet er all seine Energie zur Kontrolle der Geschlechtspartner, um ja keinen Decktermin zu verpassen.
    Die Antilopenart, die noch im 19ten Jahrhundert die indischen Steppenlandschaften in Millionenstärke besiedelte, wurde durch intensive Bejagung im darauf folgenden Jahrhundert fast ausgerottet. Heute sind die Tiere in Indien streng geschützt und im Freiland leben dort wieder schätzungsweise 50.000 Individuen.
    In zoologischen Gärten sind die grasfressenden Wiederkäuer recht einfach zu halten, wobei die europäische Erstzucht vermutlich im Zoologischen Garten Berlin gelang.

    Foto: Carlos Frey
    (05.03.2013)
    Rüdiger:   Kann jemand dieses Gerücht betreffend der Okapis bestätigen ?
    Hoffentlich kann Berloin mal ein Jungtier grossziehen
    (02.03.2013)
    Niedersachse:   Gerüchte zu folge wurde im Februar 0,1 Okapi geboren.
    (01.03.2013)
    Liz Thieme:   Endlich hat der Zoo mal wieder eine Liste veröffentlicht:
    Die wichtigsten Tierzugänge im Januar 2013

    Geburten
    1 Parmakänguruh
    1 Hulman
    1 Springhase
    1 Wurf Jaguarundis
    1 Elenantilope
    1 Hirschziegenantilope

    Schlupfe
    8 Xingu-Kammbuntbarsche
    2 Spitzkopfschildkröten
    9 Kubapfeifgänse

    Durch Kauf oder Tausch
    1 Hummer
    10 Goldfische
    8 Königstiger-Harnischwelse
    8 Kois

    Geschenke
    1 Volk Blattschneiderameisen
    1 Brasilianische Vogelspinne
    (01.03.2013)
    Zoo Berlin:   Lang ersehnter Giraffen-Nachwuchs im Antilopenhaus des Berliner Zoos!

    Nachdem in der letzten Woche der kleinste Wiederkäuer der Welt, ein Kleinkantschil-Jungtier, aus dem Berliner Zoo gemeldet werden konnte, vermehrten sich nun auch die größten Wiederkäuer, die Giraffen. Vier Jahre nachdem die Giraffenkuh „Kibaya“ (* 2003) ihr letztes Jungtier zur Welt brachte, wurde sie im Laufe des letzten Donnerstags erneut Mutter.
    Da das gerade geborene Bullkalb anfangs noch sehr wackelig auf den Beinen war, blieb das historische Antilopen- und Giraffenhaus zunächst noch geschlossen, bevor sich das Giraffenkind im Verlauf des Wochenendes bereits an die ersten Zoobesucher gewöhnen durfte.
    Die „kleine“ Giraffe ist gut 1,85 m hoch und bringt schätzungsweise schon 100 kg auf die Waage ‒ ganz beachtlich für ein Neugeborenes. In den nächsten Tagen wird sie ihrer Mutter wohl auch in den großen Laufstall des Gebäudes folgen dürfen, doch bevor beide Tiere Ausflüge ins Freie unternehmen können, wird noch einige Zeit verstreichen. Bis zum Erlangen der Selbständigkeit ist der Nachwuchs noch mehr als ein Jahr lang auf die Milch seiner Mutter angewiesen.
    Der kleine Herdenverband der Berliner Zoogiraffen besteht derzeit aus insgesamt vier Tieren und mit etwas Glück wird die älteste Giraffenkuh „Malindi“ (* 1996) in diesem Jahr auch noch einmal werfen.

    Foto: Carlos Frey
    (27.02.2013)
    Frank Albrecht:   @Peter Lohse - Meine Antwort im Tierrecht Thread
    (27.02.2013)
    Sacha:   @Frank Albrecht: Meine Antwort im Tierrechtler-Thread.
    (26.02.2013)
    Mark Meier:   Es gab auch bei den Giraffen eine Geburt.

    Was das Individuum Albrecht angeht, lohnt eine Debatte mE nicht. Der merkt ja doch nie, dass hier keiner mit ihm spielen will und kommt immer wieder an. Ignorieren ist da mE die beste Methode ;)
    (25.02.2013)
    Gerhard Joerres:   @Peter Lohse
    Nein, das war nicht verkehrt. So etwas kann man nicht stehen lassen. Nichtantwort kann man auch als Zustimmung im Gesamten sehen. Ein unbedarfter Zufallsleser könnte dann hier Tierrechtstendenzen sehen und seine Schlüsse ziehen. Das Forum käme dann in ein falsches Licht. Nein krank ist er sicherlich nicht, sondern ein Fundamentalist.

    Ich würde dann auch gerne diesen Thread verlassen.
    (25.02.2013)
    Peter Lohse:   Tut mir leid Leute ich hätte dem Hr. Albrecht nicht antworten sollen, aber wer denkt auch daran das der gute Mann von einem ausgestopften Eisbären auf Auschwitz kommt.So ein Vergleich ist echt Krank.
    (25.02.2013)
    Holger Wientjes:   Ansonsten hat Tom Schröder Recht. Das nervt eigentlich nur hier und ist nicht wirklich dem Forum dienlich.
    (25.02.2013)
    Holger Wientjes:   @Frank Albrecht: Ach da gab´s in der deutschen Geschichte so einige, die sich ihre Ideologie zurechtgebogen haben...
    Die andere Antwort kam schon von mir. Einfach mal LESEN...
    Ansonsten werd ich hierzu auch nix weiter schreiben, da ist mir meine Zeit zu kostbar zu. Meinem Hund das Lesen beibringen hat mehr Aussicht auf Erfolg als Sie für eine objektive Sichtweise gewinnen zu wollen.
    (25.02.2013)
    Tom Schröder:   Ich bin genervt vom dämlichen Zuspammen der einzelnen Zoo-Threads. Dafür gibt es einen TierrechtlerInnen-Thread, den Leute, die diesen idealistischen Grundsatzquatsch nicht lesen wollen, vermeiden können. Also dorthin wechseln und auch in Zukunft dort bleiben, vielen Dank!!!
    (25.02.2013)
    Frank Albrecht:   @Michael Mettler
    Wenn sie Menschen in unserer Zeit freiwillig und mit Einwilligung, nach ihrem Tod für die Wissenschaft zur Verfügung stellen, dann geht das völlig in Ordnung. Bei Solimann war dies nicht der Fall. Wie würde es ihnen gefallen, wenn ihr Schrumpfkopf im Naturkundemuseum herumhängt, ohne das sie noch zu Lebzeiten eingewilligt haben. Respekt ist also das Stichwort.
    Gleiche Rechte heisst nicht, nichtmenschliche Tiere auch automatisch überall gleich zu stellen. Oder haben sie jemals gehört, dass Tierrechte fordern, dass Eisbären zur Bundestagswahl 2013 zugelassen werden müssten?
    Niemand fordert ein 100% "Gleichstellung". Dies würde absurder weise heissen, Eisbären dürften keine Robben mehr töten, weil sie sich des Mordes schuldig machten. Haben sie solch eine Tierrechtsforderung schon einmal gelesen? Nein! Warum also kommen sie dann auf so eine absurde Idee, für die es keinen Anlass gibt.
    Wäre ebenso absurd, wenn ich fordern würde, Außerirdischen sollte das Recht auf Bildung gewährt werden.
    (25.02.2013)
    Frank Albrecht:   @Holger Wentjes - Das war keine inhaltliche Antwort, auf meinen Einwand: "Es seien ja NUR Tiere".
    Die namentliche Nennung der "historischen Vorbilder" wäre interessant zu wissen.
    Was also zeichnet Tiere aus, dass man ihnen die Haut abziehen darf und dieses Leichenteil zur Schau stellen darf.
    Was angesicht dieser Tatsache, dass es ein Leichenteil ist, schon krank genug ist.
    (25.02.2013)
    Frank Albrecht:   @Sacha
    Gleiche Berücksichtigung (Leben lassen) wo gleiche Interessen (Interesse am Leben).
    Da kann es kein "über" oder "drunter" geben.
    Oder würden sie auch meinen, dass Menschen- und Frauenrechte erkämpft wurden, weil einer "das Leben von dunkelhäutigen Sklaven oder von Frauen über das Leben von Rassisten und Frauenfeinden" stellen wollte?
    Und wenn sie schon das absolut dümmlichste "Vegetarier-Argument" ins Feld ziehen, sollten sie sich erst einmal genauestens informieren.
    Und meinen Sie wirklich, dass ein Hühnerbrühe essender "Vegetarier" Hitler aus ethischen Gründen seine Ernährungsweise geändert hat? Meinen Sie wirklich, Hitler war "der" Ethiker und Moralist?
    (25.02.2013)
    Michael Mettler:   Es gibt eben verschiedene Methoden, den toten Bären auszuschlachten…

    @ Frank Albrecht: Der Griff in die Mottenkiste ist gar nicht nötig. Noch heute ist es alltäglich, dass menschliche Leichen und –teile zu Schauzwecken präpariert werden.

    Eine ganze Reihe von Tierarten nutzt Tierleichen und Teile davon zu Darstellungszwecken, ohne dafür in der Kritik zu stehen. Die Grundlage Ihrer Weltanschauung ist doch, dass Mensch und Tier die gleichen Rechte haben sollten, weil der Mensch ein Tier und damit ethisch gleichwertig ist. Warum sollte der Mensch dann nicht ebenfalls das Recht haben, Teile von Tieren zu Schauzwecken zu nutzen? (Ob diese Schau allen Menschen gefällt, ist eine ganz andere Frage, aber auch besagte Tiere müssen mit Ablehnung ihrer Präsentation rechnen.)

    Übrigens ist es in meinen Augen absurd, dass Sie die Zurschaustellung von Leichenteilen anprangern, aber selbst unablässig die öffentliche Zurschaustellung von Leichenfledderei fordern.
    (22.02.2013)
    Holger Wientjes:   @Frank Albrecht: Hut ab ! Ich habe selten jemanden wie Sie erlebt, der sich Definitionen und Argumentationsketten stets versucht so zu formen, dass sie ihm dienlich zu sein scheinen. Aber auch für derlei Verhalten gibt es ja, wo wir beim Thema sind, genügend historische Vorbilder, die aber ebenfalls nicht wirklich erfolgreich waren.
    (22.02.2013)
    Sacha:   Ist Ausschwitz nicht vielmehr dort, wo einer das Leben von Tieren über das eines Menschen stellt.?
    Mochte der VEGETARIER Hitler nicht auch Schäferhunde lieber als Juden...?
    (22.02.2013)
    Frank Albrecht:   @Holger Wientjes
    Soliman hat auch "gedient" und wurde ausgebeutet.
    Adorno, Theodor W. (1903-1969)
    "Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.


    (22.02.2013)
    Zoo Berlin:   Kleinkantschil-Geburt im Berliner Zoos!

    In der Fasanerie des Berliner Zoos schlüpften bislang ausnahmslos nur Vögel. Mit der Geburt eines winzigen Wiederkäuers ‒ also eines Säugetiers aus der Gruppe der Paarhufer ‒ feierte man am 14. Februar eine Premiere. Das neugeborene Tierchen hätte auch in einem größeren Ei noch Platz gefunden, abgelegt passt es durchaus noch in eine Menschenhand. Es handelt sich um ein Kleinkantschil, einen Artvertreter aus der Familie der sogenannten Hirschferkel. Die kleinsten Paarhufer tragen zwar kein Geweih, doch ebenso wie beispielweise auch Wasserrehe setzen sich die Männchen bei territorialen Streitigkeiten mit vampirähnlichen Eckzähnen auseinander.
    Noch zur Jahrtausendwende besiedelte mehr als ein halbes Dutzend der südostasiatischen Urwaldbewohner auch die Freiflughalle im Berliner Zoo, aber nachdem dort vor sieben Jahren das letzte Jungtier geboren wurde, brach die Kleinpopulation zusammen.
    Im Frühjahr 2011 erhielt der Zoo ein im November 2010 im Tierpark Bern geborenes, junges Weibchen. Hinzu kam im Jahr darauf ein im September 2011 im Dresdener Zoo geborenes Männchen. Das potenzielle Zuchtpaar wurde in einer Doppelvoliere am Eingangsbereich der Fasanerie zusammengeführt und harmoniert, wie man nun auch sieht, seitdem bestens. Hirschferkel werden sehr früh geschlechtsreif. Überwiegend einzeln durchstreifen sie des Nachts ein Revier im Unterholz des Urwalds. Tagsüber bewegen sie sich weniger, doch wenn man in der Fasanerie nach ihnen Ausschau hält, findet man sie nach kurzer Suche stets. Oft kann man dann das Jüngste aus allernächster Nähe beobachten und mit etwas Geduld auch bei seiner Mutter trinken sehen.
    Die Kleinkantschilzucht wird innerhalb eines europäischen Arterhaltungsprogramms (EEPs) koordiniert. Der europäische Gesamtbestand umfasst derzeit nur etwa 45 Individuen. In ihrer südostasiatischen Heimat gilt die Art zwar nicht als bedroht, doch auch wenn kaum Fleisch an den Winzlingen ist, werden sie ganz gerne gejagt und verspeist. Im Zoo hingegen können die Tiere bei guter Pflege ein Alter von mehr als zehn Jahren erreichen.

    Foto: Carlos Frey
    (22.02.2013)
    Sacha:   @Mark Meier: Und, war mit seinem Schreibtisch alles in Ordnung...:)

    Im Ernst: Schön, dass es Herr Blaszkiewitz wieder besser geht.
    (22.02.2013)
    Mark Meier:   Blaszkiewitz wurde heute früh aus der Klinik entlassen. Er soll schon wieder im Tierpark gewesen sein und dort seinen Schreibtisch geprüft und mit den Kuratoren gesprochen haben.

    @BjoernN: Kann ich nicht sagen, aber ich habe dort noch nie davor einen präparierten Eisbären gesehen obwohl es ja populäre Tiere sind und man meinen sollte es hätte schon Gelegenheiten gegeben. Kann also gut sein, dass es der erste ist.
    (22.02.2013)
    Regina Nieke:   Also auf den Bilder von WolfDrei find ich, er sieht doch nicht aus wie Knut.Im Fernsehen sah das "knutiger" aus..."so sauber wie nie" stimmt allerdings :-)
    (22.02.2013)
    BjörnN:   Ist "Knut" der einzige präparierte Eisbär in der Schau des Naturkundemuseums?
    (21.02.2013)
    WolfDrei:   Pardon!
    Und- so man es glaubt_sein "Lächeln".
    (21.02.2013)
    WolfDrei:   Hatte heute in der Nähe des Museums zu tun : also Knut. Übrigens - so sauber war er nie!
    (21.02.2013)
    WolfDrei:   Hatte heute in der Nähe des Museums zu tun : also Knut. Übrigens - so sauber war er nie!
    (21.02.2013)
    Holger Wientjes:   Richtig !Im VERGLEICH ist es "nur" ein Tier, dass zu dem noch der naturwissenschaftlichen Bildung dienen kann.
    (21.02.2013)
    Frank Albrecht:   @Peter Lohse
    Weil es NUR ein Tier ist?


    (21.02.2013)
    Peter Lohse:   Frank Albrecht:
    Das präparieren und in einem Museum ausstellen eines Bären mit dem eines Menschen zu vergleichen, sollte selbst für Ihre Weltanschauung etwas zu weit her geholt sein.
    (20.02.2013)
    Frank Albrecht:   Passend zur Zurschaustellung von Knuts-leichenteilen:
    "Diese Verbindung von Absolutismus, Unterwerfung und Anerkennung durch Veröffentlichung zeigt sich noch etwa in dem Wiener „hochfürstlichen Mohren“ Angelo Soliman, der Mitglied des Hofstaats und auch Freimaurer war, aber nach seinem Tod 1796 nicht beerdigt, sondern ausgestopft und im Naturalienkabinett ausgestellt wurde."
    Wikipedia
    (20.02.2013)
    Michael Mettler:   Ein vermeintlich lächelnder Gesichtsausdruck kommt aber bei Eisbären durchaus vor und wäre somit nicht unnatürlich. Anbei z.B. ein Porträt von Sprinter in Hannover. Nicht gemorpht ;-)
    (20.02.2013)
    Regina Nieke:   Ich hab ihn noch nicht "live" gesehen, nur eine Sendung im RBB über die Herstellung....Da fand ich, dass er zumindest von der Seite genau wie Knut aussieht (von vorne eher nicht)....Knut hatte ja auch oft so ein "Lächeln" im Gesicht. Ich weiß noch nicht, ob ich irgendwann ins Museum fahre, falls ja, werde ich von meinen Eindrücken berichten :-)
    (20.02.2013)
    Stefanie Fischer:   Der sieht irgendwie aus wie ein Steifftier, als ob er lächeln würde. Vielleicht täuscht es, aber für mich sieht er nicht besonders lebensecht aus.
    (19.02.2013)
    Regina Nieke:   @ Holger Wientjes: Wenn ich das richtig verstanden haben, ist er danach erstmal "hinter den Kulissen" und im Jahr 2014 (oder AB 2014??) in einer Ausstellung im Museum für Naturkunde zu sehen... dann also nur gegen Bezahlung des Museum-Eintrittspreises.
    (19.02.2013)
    Holger Wientjes:   Wo steht er danach denn ?
    (19.02.2013)
    WolfDrei:   Knut ist wieder da! 2 Jahre nach seinem(Gehirn-Virus?)-Tod; Mitteilung zu den Ursachen demnächst durch das IZW) ist Knut als Dermoplastik im Museum für Naturkunde im Foyer für einen Monat unentgeltlich zu besichtigen. "Wiederauferstehungstag" war der letzte Freitag - sehen kann man ihn bis zum 15 März.
    Anbei ein Bild aus der "Berliner Zeitung". Bei dem Grad der "Knutomanie" gab es ein Für-und-Wider" bezüglich der "Ausstopferei" bzw. die Ausstellung.
    (19.02.2013)
    Holger Wientjes:   Ja dann frag ich hier auch noch mal(-;
    Wie alt wurde der Fisch und wie alt können Arapaimas in etwa werden ?
    (13.02.2013)
    Mark Meier:   Da hier auch Sachen aus dem Aquarium drinstehen:

    Der alte Arapaima ist gestorben. Es sind nur die vier neuen Tiere im Becken.
    (13.02.2013)
    Gerhard Joerres:   Dort lebt jetzt die alte Malaienbärin Maika
    (05.02.2013)
    Oliver Müller:   Wer oder was lebt eigentlich derzeit im ehemaligen Großen Pandagehege?
    (05.02.2013)
    Zoo Berlin:   Berliner Nachtleben: Doppelte Nachzucht beim Südafrikanischen Springhasen im Zoo

    Am 14. Dezember 2012 und am 12. Januar 2013 erblickten zwei Südafrikanische Springhasen (Pedetes capensis capensis) im Nachttierhaus des Zoologischen Gartens Berlin das Licht der Welt. Sie sind noch hinter den Kulissen. Jungtiere kommen frühestens im Alter von einem halben Jahr in die Schau. Sie sind dann aber nicht mehr von den Erwachsenen zu unterscheiden.
    Die außerordentlich hübschen Springhasen sind nachtaktiv, so dass wir den Tagesrhythmus umkehren: Am Tag scheint in ihrer Behausung nur ein düsteres Mondlicht. Die Tiere halten das dann für die Nacht und zeigen sich den Besuchern aktiv, während sie das Taglicht in Höhlen der nachgebildeten Trockensteppe verschlafen. Springhasen haben ein Hasengesicht und einen langen buschigen Schwanz. Die Vorderbeine sind sehr kurz und haben Grabkrallen an den Fingern. Die Hinterbeine sind kräftige Sprungbeine, womit sie über fünf Meter weit hüpfen können.
    Der Springhase gibt bei der verwandtschaftlichen Einordnung einige Rätsel auf. Er ist weder Känguruh noch Hase, sondern mit drei bis vier Kilogramm eines der größten Nagetiere. Früher stellte man ihn in die Nähe der Hörnchen, manchmal vermutete man in ihm auch einen Verwandten der Stachelschweine.

    Foto: Carlos Frey
    (05.02.2013)
    Zoo Berlin:   Einzug bei den Eltern – Makifrosch-Nachzucht wird erwachsen

    Makifrösche sind eine Gattung der Laubfrösche und stammen aus den Wäldern Südamerikas. Eine Art ist der Tiger-Makifrosch (Phyllomedusa tomoptera), der sich in der Amphibienabteilung des Zoo-Aquariums Berlin fortgepflanzt hat. Die 40 herangewachsenen Jungfrösche ziehen nun in der Tropenvitrine bei den Erwachsenen ein, nachdem sie ordentlich herangewachsen sind.
    Makifrösche sind grün gefärbt und sind mit ihren großen Augen sehr attraktive Lurche, wie das für viele Laubfrösche gilt. Diese Greiffrösche leben als Baumbewohner und sind nachtaktiv, während sie am Tage gut getarnt zwischen den Blättern sitzen.
    Die Eier der Frösche werden auf Blättern abgelegt. Von dort fallen die geschlüpften Kaulquappen in Gewässer herab, wo sie zur Ernährung Pflanzen von Steinen abschaben. Sie machen eine Umwandlung zum Fröschlein durch, das mit etwa ein bis drei Zentimeter deutlich kleiner ist als die Kaulquappe, die zuvor rund fünf Zentimeter lang war.

    Foto: Carlos Frey
    (04.02.2013)
    Zoo Berlin:   Wintergeburten im Antilopenhaus des Berliner Zoos

    Die meisten Geburten finden bei den Kafue-Litschi-Wasserböcken in der Zeit vom Dezember bis zum Februar statt. Während aber in ihrer Heimat, den Überschwemmungsauen des Kafue-Flusses in Sambia, die schwüle Regenzeit begonnen hat und Temperaturen von bis zu 38 °C herrschen, ist es in Berlin klirrend kalt. Doch auch hier müssen die Neugeborenen natürlich nicht frieren.
    In diesem Winter sind es zwei männliche Litschi-Moorantilopen die am 13. Dezember des vergangenen sowie am 20. Januar des neuen Jahres zur Welt kamen. Um die Jungtiere aus nächster Nähe zu sehen, muss der Besucher das historische Antilopenhaus aufsuchen. Hier wärmen sich außer den jetzt 11 Moorantilopen fast ebenso viele Sitatunga-Sumpfantilopen und eine Handvoll Giraffen und Defassa-Wasserböcke. Alle Hausbewohner nutzten bei diesem Wetter nur die im Laufe der letzten Jahre mehrfach vergrößerten Tageslaufställe.
    Die jüngste Litschi-Moorantilope ist schon erstaunlich mobil. Tendenziell liegen wenige Tage alte Wasserböcke zunächst viel im geschützten Lager, doch bei dem Berliner Letztgeborenen überwiegt bereits jetzt der natürliche Drang, sich mit weiteren Jungtieren zusammenzuschließen. In diesem Fall beschäftigt sich der kleinste Bock gerne spielerisch mit seinem älteren Halbbruder.
    Kafue-Litschi-Wasserböcke gelten in Afrika als gefährdet. Ihre Population, die 1930 noch etwa 250.000 Individuen umfasste, ist mittlerweile auf schätzungsweise 40.000 Tiere geschrumpft. Da sie in dem recht kleinen Herkunftsgebiet zudem mit den Weidetieren der einheimischen Bevölkerung um Nahrung konkurrieren, verschlechter sich die Prognose der Bestandsentwicklung kontinuierlich. Auch in zoologischen Gärten findet man die Litschi-Moorantilopen nur selten.

    Foto: Carlos Frey
    (25.01.2013)
    Zoo Berlin:   Affenbaby bei den Hulmans

    Die erste Geburt des noch jungen Jahres fand im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos bereits am 2. Januar satt. Wieder einmal mehr war es der bald 14jährigen Affenmutter „Sally“ zu verdanken, dass die zuvor achtköpfige Hulman-Schar nun um ein weiteres Mitglied gewachsen ist. Seit mehr als einem halben Jahrzehnt zieht die fürsorgliche Mutter fast im Jahresrhythmus je ein Jungtier groß. Allerdings wäre sie mit dieser Aufgabe sicherlich überfordert, wenn sich nicht die älteren Geschwister mit um den Nachwuchs kümmern würden. Die Weibchen, die naturgemäß in ihrer Geburtsgruppe verbleiben, reißen sich regelrecht darum, für spätere, eigene Mutterpflichten an dem Jüngsten zu üben. Jedes weibliche Tier der Gruppe möchte den Tragling gerne übernehmen und auch einmal versorgen. Nur das einjährige Geschwisterchen ist noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um anderen behilflich zu sein.

    Der Vater aller in Berlin geborenen Hanuman-Languren ‒ wie sie auch genannt werden ‒ ist der bereits 21jährige Haremschef „Conny“, der in freier Wildbahn schon lange seine Führungsrolle verloren hätte. Dort wäre es seine Aufgabe gewesen, die Weibchen gegen fremde Junggesellentrupps zu verteidigen. Seiner Ablösung als Erzeuger hätte er altersbedingt sicher bereits seit geraumer Zeit kräftemäßig nichts mehr entgegenzusetzen gehabt.

    Die grauen, langschwänzigen Languren mit den rabenschwarzen Gesichtern werden in ihrer indischen Heimat als heilige Tiere verehrt. In den Tempelanlagen werden die bevorzugt bodennah lebenden Affen nicht nur geduldet, sondern auch regelrecht versorgt. Die Hulmans müssen trotz der zunehmenden Vernichtung ihres natürlichen Lebensraumes dennoch nicht um ihr Aussterben fürchten. Als Kulturfolger profitieren die vornehmlich Blätter fressenden Vegetarier von menschlichen Zuwendungen. So gleicht ihr Leben im Zoo fast dem in „freier Natur“.

    Foto: Carlos Frey
    (22.01.2013)
    Zoo Berlin:   Mittelmeer-Muränen - zwei grimmige Gesellen aus dem Mittelmeer im Zoo-Aquarium Berlin

    Nach über zwanzig Jahren gibt es wieder Europäische oder Mittelmeer-Muränen (Muraena helena) im Zoo-Aquarium Berlin. Diese sind fein gelblich gesprenkelt auf dunkelbrauner Farbe. Unsere beiden Exemplare sind erst etwa 60 cm lang und können noch rund einen Meter wachsen und bis auf 15 kg zulegen. Sie kamen im Dezember und wurden jetzt in die Schau genommen.
    Muränen besitzen Giftdrüsen in der Gaumenschleimhaut. Ein Biss ist außerdem recht schmerzhaft, da sie viele lange dünne spitze Zähne besitzen, die in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind. Muränen sind Räuber und ernähren sich von anderen Fischen oder Krebstieren, nehmen aber auch Aas.
    Hauptsächlich nachtaktiv, verstecken sie sich tagsüber in Ritzen und Spalten zerklüfteten Felses der Mittelmeer-Steilküsten. Die Muränen bilden eine Familie der Aalartigen mit etwa 80 Arten, die hauptsächlich tropisch verbreitet sind, und alle eine schlangenähnliche Form besitzen. Unsere Art ist aus dem Mittelmeer bekannt, kommt aber auch im Atlantik vor.
    Als Fische sind die Tiere nach dem römischen Adeligen Licinius Muraena benannt, der um 200 vor Christus lebte und die Tiere in großen Teichen hielt. Die Römer erfreuten sich aber mehr am Verzehr der Tiere und weniger am Schauwert. Gaius Iulius Caesar soll bei einem Gastmahl einmal 6000 Muränen aufgeboten haben!

    Foto: Carlos Frey
    (15.01.2013)
    Zoo Berlin:   Seltene Visayas-Pustelschweine - zwei Neuankömmlinge im Berliner Zoo!

    Bei Sauwetter muss auch der Eber raus, heißt es im Schweinehaus des Berliner Zoos; denn besser wird das Schweinewetter in den nächsten Tagen wohl kaum. Feuchtigkeit und Schlamm stören nicht das Wohlbefinden der intelligenten Paarhufer, wohingegen Kälte und Zugluft zumindest den Vertretern tropischer Gefilde zusetzen können.
    Zu diesen wärmeliebenden Schweinen gehören auch die beiden Neuankömmlinge aus dem Zoo Posen. Die beiden Visayas-Pustelschweine, namens "Samar" und "Panay", sind aus zoologischer Sicht ausgesprochene Kostbarkeiten. Die relativ grazilen, meist nur 30-40 kg schweren Wildschweine waren ursprünglich auf sechs großen zentralphilippinischen Inseln anzutreffen. Heute findet man sie nur noch auf Negros und Panay. Ihre letzte Sichtung auf Masbate, wo sie eventuell auch noch vorkommen, liegt schon 20 Jahre zurück. Die Art gilt als stark vom Aussterben bedroht. Dem Erhalt der seltenen Schweine in Menschenobhut kommt somit eine herausragende Bedeutung zu. Der Berliner Zoo ist neben dem Leipziger der einzige deutsche Tiergarten, in dem man die hübschen Pustelschweine antreffen kann.
    Ihren Namen verdanken sie einigen pustelförmigen Schwellungen im Gesicht, die mit helleren Haaren bestanden sind. Die Individuen, insbesondere die männlichen, tragen desweiteren eine Nackenmähne und einen Schopf aus längeren Haaren, welche kakadugleich aufgerichtet werden können. Helle Augenringe verleihen den Tieren einen Gesichtsausdruck, der sie "aufgeweckt" und "lustig" erscheinen lässt.
    Ihre Ankunft kurz vor Weihnachten verlief fast unbemerkt, da die beiden knapp zweijährigen Pustelschweine sich zunächst an die Innenstallungen im Schweinehaus gewöhnen mussten. Anfangs noch recht ängstlich, verloren sie zunehmend die Scheu vor Tierpflegern und Hausbesuchern. Jetzt, da sie wissen, wo sie gefüttert werden und die Nacht verbringen müssen, dürfen sie bei milderen Außentemperaturen auch ins Freie. Hier sind die flinken Tiere viel in Bewegung und durchstöbern nach Schweineart jeden Winkel des Geheges.

    Foto: Carlos Frey
    (11.01.2013)
    Holger Wientjes:   Bis jetzt wohl noch nicht. Nach Ostern irgendwann.
    (06.01.2013)
    Jan Beensen:   Steht ein Eröffnungstermin für das neue Vogelhaus eigentlich fest?
    (06.01.2013)
    Steffen Purgander:   wieder ne super neue Nachricht und gleichzeitig wieder ne neue Tierart und handelt es sich um eine weitere Schweine Art, nämlich 2 Visayas- Pustelschweine aus dem Zoo Poznan das Arten sammeln geht weiter die kann man nur beneiden.
    (29.12.2012)
    Stefanie Fischer:   Hihi, und ich wollte schon fragen ob Berlin gar keine Erdferkel mehr hat :)
    Ich war am Wochenende im Zoo. Gegen Mittag war ich im Nachtierhaus und alle Tiere haben sich bewegt und waren sehr gut zu sehen. Habe ich so noch nie das Glück gehabt. Nur von den Erdferkeln war weit und breit nichts zu sehen, auch als ich später nochmal wiederkam. So ist es natürlich viel besser, allerdings stimme ich Gudrun Bardowicks zu.
    (19.12.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Schöne Nachricht. Ich finde es nur schade, dass man alle Erdferkeljungtiere vorsichtshalber per Hand aufzieht und somit dass Muttertier niemals Erfahrungen in der Jungenaufzucht sammeln kann.
    (19.12.2012)
    Zoo Berlin:   Ein Ferkel, das kein Schwein ist: Erdferkelnachwuchs im Nachttierhaus!

    Ein kleines Erdferkel zeigt sich vom morgigen Tag an ab und zu den Zoobesuchern. Der handaufgezogene Säugling wurde am 21. September im Nachttierhaus des Berliner Zoos geboren. Zum Zeitpunkt der Geburt war das rosafarbene, nackthäutige Neugeborene knapp 1600 g schwer und faltig. Bis heute ist es zu einem strammen Jungtier herangewachsen, das mit einer Körpermasse von etwa 12 kg mittlerweile so stabil ist, dass es auch den Kontakt mit seinen Eltern nicht mehr scheuen muss.
    Die erwachsenen Erdwühler sind mit kräftigen Grabklauen ausgestattet und bringen ein Gewicht von 50-70 kg auf die Waage. Wer ihnen unter die „Hufe“ gerät, muss sehr robust sein. Dieses Kriterium erfüllt das Jüngste; denn im Gegensatz zu seinen beiden Geschwistern aus den Vorjahren, war das diesjährige Erdferkelchen von Anfang an gesund und munter. Trotzdem wurde es aus Sicherheitsgründen der Mutter abgenommen, da letztere ein bereits im Januar geborenes Kind zerdrückt hatte. Die Aufzucht von Erdferkeln in Zoologischen Gärten bleibt ein schwieriges Unterfangen, das nur selten reibungslos gelingt.
    Die außergewöhnlichen Säugetiere, die in ihrer afrikanischen Heimat südlich der Sahara keinesfalls selten sind, verfügen über eine schweineartige Rüsselnase mit der sie Termiten aufstöbern, um sie anschließend mit langer klebriger Zunge aufzulecken. Der Kopf trägt große bewegliche „Hasenohren“ und der dicke Schwanz erinnert an ein Känguru. Da sie nachtaktiv sind, sieht man die interessanten Säugetiere im Freiland aber nur selten.
    Will man Erdferkel dem Zoobesucher zeigen, so empfiehlt sich die Haltung in einem Nachttierhaus mit phasenverschobenem Tag-Nacht-Rhythmus. Deutschlandweit gibt es lediglich drei Haltungen. In Berlin leben seit dem Umbau des Nachttierhauses die Elterntiere, „Karla“ und „Plucky“, sowie deren nun drei Jungtiere der Jahre 2010, 2011 und 2012.

    Foto: Carlos Frey
    (18.12.2012)
    Zoo Berlin:   Der blanke Horror im Zoo-Aquarium Berlin: erstmalige Nachzucht bei den Giftechsen

    Zum ersten Mal in 100 Jahren Historie des Terrariums im Zoo-Aquarium Berlin schlüpfte am 12. November eine Skorpions-Krustenechse (Heloderma horridum exasperatum) aus dem Ei, eine zweite folgte am 5. Dezember. Beide Tiere sind selbstständig und fressen sehr gut. „Horridum“, schauderlich oder furchteinflößend, sind die stämmigen Tiere aber (noch) nicht.
    Krustenechsen, von denen zwei Arten im Zoo-Aquarium gehalten werden, sind die einzigen Echsen mit großen Giftdrüsen. Diese befinden sich im Unterkiefer – im Unterschied zu Giftschlangen, deren Drüsen im Oberkiefer liegen. Wenn die Krustenechse mit ihren Giftzähnen zubeißt, versucht sie durch Mundbewegungen das Gift geradezu in die Bisswunde einzumassieren. Dann schäumt das Tier geradezu vor Wut. Sehr oft bleiben abgebrochene Zähne in der Wunde zurück. Dennoch – Todesfälle in Zusammenhang mit Krustenechsen sind eher selten.
    Krustenechsen haben eine Warnfärbung aus rötlichen oder gelblichen Flecken. Der Schwanz ist stämmig, in diesem wird Energie in Form von Fett gespeichert. Arme und Beine sind sehr kurz und kräftig. Skorpions-Krustenechsen stammen aus Amerika, unsere Unterart aus Mexiko.
    Um die Tiere in Paarungsstimmung zu bringen, werden im Terrarium die Jahreszeiten simuliert, indem die Temperatur im Winter bei den Alttieren abgesenkt wird.

    Foto: Carlos Frey
    Auf dem Bild sind die beiden Jungtiere zu sehen.
    (17.12.2012)
    Jan Jakobi:   Doch keine Foren-Ente (Info habe ich letzte Woche im Zoofreunde-Forum gelesen, dort wird allerdings der Geburtstag auf den 22. November datiert) wie ich dachte.

    Das "Kathi" die Mutter ist dachte ich mir.

    "Nicole" sah im Juli 2012 nicht verdächtig trächtig aus, genau wie mit der Nashornkuh "Ine".




    (07.12.2012)
    Zoo Berlin:   Flusspferdzuwachs im Berliner Zoo!

    Die Berliner Flusspferdherde ist kurz vor Weihnachten um ein naturgemäß noch sehr kleines Mitglied gewachsen. Flusspferdkuh „Kathi“, geb. 1975, brachte in der Hauptstadt ihr mittlerweile viertes Jungtier zur Welt. Die Geburt am 23. November erfolgte wie immer in einem nicht einsehbaren Wurfbecken im Rückzugsbereich des Flusspferdhauses. Hier musste sich zunächst die Bindung zwischen Mutter und Kind festigen, bevor nun „Kathi“ mit ihrem Nachwuchs zu den übrigen fünf Tieren in das große Schaubecken gelassen werden kann. Erfahrungsgemäß wird sie in den nächsten Tagen kaum einen Kontakt mit ihrem Jüngsten zulassen und, da sie das ranghöchste Weibchen ist, vermutlich den komfortabelsten Ruheplatz in Scheibennähe ausschließlich für sich und ihr Kind beanspruchen.
    Bei dem diesjährigen Flusspferdkalb handelt es sich nach längerer Zeit wieder einmal um einen Männchen. Der kleine Bulle wird sich beim Heranwachsen mit seinen Schwestern Lotty (2 Jahre), Witha (4) und der kleinen Halbschwester Nala (1) auseinandersetzen müssen. Mal sehen, wie er sich dabei behauptet. Sein 17jähriger Vater „Ede“ ist zwar nicht fürsorglich, wohl aber für ein Flusspferd sehr gutmütig und verträglich. Das zweite Zuchtweichen in der Gruppe, die zur Jahrtausendwende in Berlin geborene „Nicole“ hingegen wird jede Unachtsamkeit von „Kathi“ nutzen, um zu stänkern. Für Interaktionen zwischen den geselligen Tieren vor Augen der Zoobesucher ist mit Sicherheit gesorgt.
    Die in Afrika lebenden Flusspferde wurden 2006 in die Rote Liste der bedrohten Tierarten der Erde aufgenommen. Der Berliner Zoo gehört mit seiner langen Haltungsgeschichte heute zu den wenigen Einrichtungen, in denen die amphibischen Riesensäuger regelmäßig noch für Nachwuchs sorgen.

    Foto: Carlos Frey
    (07.12.2012)
    Sacha:   Das Rätsels Lösung könnte sich auch im letzten Satz des Zitates befinden. Es steht nämlich nichts darüber, bis zu welcher Huftiergrösse die Quarantäne ausgerichtet ist. Sprich: Auch Muntjaks, Pudus und Dikdiks sind schliesslich Huftiere. Ausserdem werden explizit "Kleinkatzen" und nicht allgemein Raubtiere oder gar Grosskatzen erwähnt.
    (07.12.2012)
    Michael Mettler:   Vielleicht liegt des Rätsels Lösung im Ende des ersten Satzes aus dem Zitat. Feuerlöscher sind ja auch vorgeschrieben, was nicht unbedingt heißt, dass sie mal zum Einsatz kommen...
    (06.12.2012)
    Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: Ich sage nur 2011 ...
    Klingen tut immer alles schön.
    (06.12.2012)
    Michael Mettler:   Um mal die volle Formulierung aus BONGO 39 wiederzugeben: "Zwischen den beiden südlichen Flügelenden (Anm.: des A-förmigen Bauwerkes) befindet sich in einer Brückenkonstruktion unsere amtlich zugelassene Tierquarantäne, die für den Betrieb unseres Gartens unerlässlich ist. In der Quarantäne befinden sich mehrere Räume mit Gehegen für Huftiere, Affen, Kleinkatzen und Vögel."
    (05.12.2012)
    Henry Merker:   @Michael:
    Grundsätzlich hast du da Recht; dennoch sind gerade auch nach 2008 größere Huftiere - und auch andere Tiergruppen (Primaten und Raubtiere) -, wie etwa Thare aus dem Zoo in der Tierparkquarantäne gewesen; da passt es dann nicht so ganz mit deiner Annahme.....
    (04.12.2012)
    Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Ich weiß nicht, welches Baujahr die Nürnberger Huftierquarantäne hat, aber bei einem aufwändig durchkonzipierten 2008er Neubau wie dem Wirtschaftshof des Berliner Zoos sollte man doch meinen, dass da mehr drin Platz hat als nur Kaliber wie Zwergziegen oder Muntjaks... Ansonsten würde mir der Sinn nicht so recht einleuchten.
    (04.12.2012)
    Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: Naja, Huftierquarantäne ist nicht gleich Huftierquarantäne. Nürnberg hat auch ne Quarantäne, aber die wird schon von zwei Zebus gesprengt.
    (04.12.2012)
    Zoo Berlin:   Mit gespaltener Zunge – grünes Geschlängel bei den Spitzkopfnattern im Zoo-Aquarium Berlin

    Am 22. Oktober 2012 stellte sich doppelter Nachwuchs bei der Spitzkopfnatter (Gonyosoma oxycephalum) ein. Die Schlangeneier wurden künstlich bebrütet – rund 120 Tage lang. Die Jungschlangen waren sofort nach dem Schlupf selbstständig.
    Spitzkopfnattern sind Kletternattern aus dem gemäßigten und tropischen Asien und damit eng verwandt mit der seltenen heimischen Äskulapnatter oder der bekannten Kornnatter.
    Spitzkopfnattern werden wegen ihrer Tarnfarbe auch Grünnatter genannt. Sie sind für eine Schlange ziemlich schlank, muskulös und haben einen spitz zulaufenden Kopf. Sie sind damit dem Leben im Geäst vorzüglich angepasst, wo die Nattern behände allem nachstellen, was sie packen können: kleine Säugetiere, Frösche und Echsen. Vögel soll die Natter auch aus dem Flug erbeuten können. Die Zähne weisen zwar keine Giftrinne auf, dennoch sind Bisse äußerst schmerzvoll.
    Die gespaltene Zunge der Schlangen ist sprichwörtlich geworden. Sie dient dem außerordentlich guten Geruchssinn, der es den Tieren erlaubt, Witterung nach Beute aufzunehmen. Die Zunge wird zuerst an die Luft gehalten und danach zum Jacobsonschen Riechorgan im Gaumendach gehalten. Damit werden Geruchsmoleküle dem Organ zugeführt.

    Foto: Peter Griesbach
    (04.12.2012)
    Henry Merker:   Ach so? Bislang waren vom Zoo sehr oft gerade Huftiere quarantänemäßig beim Tierpark eingestellt worden, bevor sie an andere Einrichtungen abgegeben worden sind....
    (03.12.2012)
    Michael Mettler:   @Henry Merker: Müssen? Laut Beschreibung des Wirtschaftshofes zu dessen Eröffnung 2008 verfügt der Berliner Zoo dort u.a. über eine Huftier-Quarantänestation (siehe BONGO).
    (03.12.2012)
    Henry Merker:   @Michael:
    Dort müssen sie vor allem aus Quarantänegründen erst einmal hin.
    (03.12.2012)
    Michael Mettler:   Na, zumindest für ein paar Stunden müssten sie anfangs in den "anderen Berliner Zoo" kommen, damit sie in der dortigen Liste der erstmalig gehaltenen Tierformen verewigt werden können - der Zoo selbst hatte ja schon mal welche... ;-)
    (03.12.2012)
    WolfDrei:   HMMMM! Sitzung vom 16.10. in LA
    Two gerenuks will be going to the Berlin Zoo
    Ob die wissen , daß es zwei "Zoos" in Berlin gibt?
    Nee, Nee, ich weiß von nichts!
    Anbei die nördliche UA aus Al Wabra zur "Erinnerung"
    (03.12.2012)
    Sacha:   Haltet Euch fest: Der Zoo Berlin erhält - gerade gesehen auf zoochat - 2 Gerenuks aus dem Zoo Los Angeles bzw. sie könnten sogar schon angekommen sein. Das wäre mal eine Sensation und würde wenigsten etwas den Abgang von Bao Bao mildern. Hier die (ursprüngliche) Quelle:

    http://lazoo.org/about/commission/minutes/October2012Minutes.pdf
    (03.12.2012)
    WolfDrei:   Gestern bei einem Abendvortrag im Zoo: nach schnellem Baufortschritt bei der Errichtung der Vogelhalle hoffte man auf eine Eröffnung schon um Weihnachten - es gab aber Ärger mit der Firma, die die Außenvolieren errichten sollte. Eröffnung jetzt wohl um Ostern.
    (28.11.2012)
    WolfDrei:   - und nach 2-3 Jahren war wieder einmal eine Brückenechse sichtbar.
    (28.11.2012)
    WolfDrei:   Besuch im Zoo-Aquarium: die Chimären sind mächtig gewachsen
    (28.11.2012)
    WolfDrei:   also noch weiter beschneiden - das vierte Kalb. Ansonsten sind die Bärenanlagen zu ca 40 % verglast - das werden sicher an die 100 m! Neu im Nachttierhaus: 3 Cururos
    (14.11.2012)
    WolfDrei:   War mal wieder im Zoo: der diesjährige Bongonachwuchs
    (14.11.2012)
    Zoo Berlin:   Erster Freigang von drei Jungtigern im Zoo Berlin

    Nach ihrem Umzug am 2. November vom Berliner Tierpark in den Zoo konnten sich die drei Tigerschwestern „Thaya“, „Salween“ und „Mandalay“ zunächst mit ihrer neuen Innenunterkunft vertraut machen. Jetzt scheint es an der Zeit, dass die 15 Monate alten Großkatzen auch das dazugehörige Freigehege erkunden dürfen.
    Die 1250 qm große Außenanlage am Raubtierhaus ist durch Felsstufen, Baum- und Buschbewuchs abwechslungsreich strukturiert. Darüber hinaus bieten Höhlen und Nischen den Tieren Versteckmöglichkeiten und Schutz vor Witterungseinflüssen. Nur auf das Schwimmen müssen die Tiger bis zum nächsten Frühjahr noch verzichten, denn das Wasser bleibt während der Winterzeit abgelassen. Sicher werden sich die drei Tigerschwestern im Zoo aber wohlfühlen.
    Die Tiere stammen aus dem ersten Wurf Hinterindischer Tiger im Tierpark Berlin (am 10. August 2011). Hier lebten sie bislang in Gesellschaft eines Bruders und ihrer Eltern. Doch da die Tiere in Menschenobhut nicht auf die Jagderfahrung ihrer Mutter angewiesen sind, können sie auch früher eigenständig heranwachsen. In ihrem natürlichen Lebensraum, den südostasiatischen Regenwäldern brauchen die Jungtiger gut zwei Jahre, bis sie sich selbständig ernähren können; denn das erfolgreiche Jagen der Beute muss erst mühevoll erlernt werden.
    Alle Unterarten des Tigers sind im Freiland stark bedroht. Maßgeblich hierfür sind der dramatische Verlust des Lebensraums, der auf nur noch sieben Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes geschrumpft ist, und nach wie vor auch die gezielte Jagd durch kriminelle Wilderer, die Tigerprodukte im asiatischen Raum für viel Geld auf den Markt bringen können.
    Die koordinierte Zucht der seltenen Großkatzen bleibt sicher für längere Zeit eine der wichtigen Aufgaben Zoologischer Gärten in aller Welt.

    Foto: Carlos Frey
    (14.11.2012)
    Michael Mettler:   Ja, genau das meinte ich.
    (12.11.2012)
    Holger Wientjes:   Ich denke, Michael bezog das eher auf die kahlen Stellen, die ebenfalls bei der Kuh vorhanden sind.
    (12.11.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Die Mutter sieht wirklich sehr gut genährt aus.
    (11.11.2012)
    Michael Mettler:   "An einigen Stellen" ist aber dezent untertrieben, wenn ich mir das Foto anschaue - und mit Blick auf die Kuh scheint sich die übertriebene Fürsorglichkeit nicht auf das Kalb zu beschränken...
    (09.11.2012)
    Zoo Berlin:   Geburt eines besonders seltenen und winzigen Wildrindes im Zoo Berlin!

    Anoas sind die kleinsten Wildrinder der Erde. Ihre Schulterhöhe entspricht der einer Gemse, was ihnen auch den ebenfalls gebräuchlichen Namen Gemsbüffel eingebracht hat. Doch Kleinsein ist nicht gleichzusetzen mit Schwachsein. Beim Umgang mit den Zwergrindern ist Vorsicht geboten. Beide Geschlechter tragen kurze dolchartige Hörner, mit denen sie gefährlich attackieren können. Aber ihre Wehrhaftigkeit konnte nicht verhindern, dass sie in ihrer indonesischen Heimat, auf der Insel Sulawesi, zunehmend von der Ausrottung bedroht sind. Dort werden die Restbestände auf nur noch etwa 2500 fortpflanzungsfähige Individuen geschätzt.
    Dies ist ein triftiger Grund sich um ihre Haltung und Vermehrung in Menschenhand intensiv zu bemühen. Doch selbst bei bester Pflege gehört die Zucht der seltenen Anoas in Zoologischen Gärten nach wie vor nicht zu den Selbstverständlichkeiten.
    Sehr groß ist deshalb in Berlin die Freude über die Geburt eines Flachland-Anoas. Das kleine Bullkalb namens „Tycoon“ ist mittlerweile bereits der zweite Nachwuchs des vor drei Jahren in Berlin zusammengeführten Zuchtpaars. Bei den Elterntieren handelt es sich um die 2004 in Prag geborene Kuh „Cora“ und den zehnjährigen Bullen „Tyr“ aus Chemnitz. Im Gegensatz zu allen anderen Wildrindern leben Anoas meist einzelgängerisch. So wächst das jüngste Kalb derzeit auch nur in Gesellschaft seiner Mutter heran.
    Neben dem im Berliner Zoo gehaltenen glatthaarigen Flachlandanoa ist in den Bergwäldern Sulawesis noch seine Schwesterart, der etwas wolligere Bergannoa, anzutreffen.
    Auch das Fell des jungen Flachländers ist eigentlich noch deutlich dichter als das seiner Eltern. Jedoch hat die Berliner Mutter ihrem Jungtier durch übertriebene Fürsorglichkeit, die Haare an einigen Stellen regelrecht vom Körper geleckt. Seitdem beide Tiere nun täglich etwas mehr Zeit im Freien verbringen können und das Jungtier immer mobiler wird, kann auch das Fell des Jüngsten langsam wieder dichter werden, was bei den herbstlichen Temperaturen ganz dienlich ist.

    Foto: Carlos Frey
    (09.11.2012)
    Zoo Berlin:   Flaschenaufzucht bei den Rappenantilopen

    Die jüngst geborene Rappenantilope war aus menschlicher Sicht ein Wunschkind. Gesund und lebensstark kam das weibliche Kalb am 18. September mit einem Geburtsgewicht von annähernd 15 kg zur Welt. Doch die siebenjährige Antilopenkuh „Osaka“ konnte sich so recht nicht mit ihrer Mutterrolle anfreunden, zumindest war ersichtlich, dass sie ihr Jungtier nicht wunschgemäß an ihr Gesäuge ließ. Da bereits im letzten Jahr eine ähnliche Situation aufgetreten war, wurde das neugeborene Antilopenkalb bereits frühzeitig mit der Flasche ernährt. Um das Jungtier zu versorgen, musste die Mutter zunächst in einen Nachbarstall gesperrt werden, damit man gefahrlos an das Jüngste herankam. Schon schnell spielte sich zwischen Mensch und Tieren eine problemlose Fütterungsroutine ein. Jetzt ist es so, dass das heranwachsende Kälbchen auf der Freianlage selbst im Beisein der Mutter versorgt werden kann. Viermal täglich trinkt es etwa 800 ml Flaschenmilch, obwohl es nun auch langsam an fester Nahrung zu knabbern beginnt.
    Die zu den Pferdeböcken zählenden Rappenantilopen verdanken ihren Namen ihrem fast schwarzen Haarkleid. Ganz anders sehen aber noch die Jungtiere aus. Ihr Fell ist nahezu sandfarben, doch verrät der dunkle Nasenrücken über weißer Gesichtszeichnung ansatzweise die Verwandtschaft mit ihren Eltern.
    Durch ihre kräftigen, nach hinten geschwungenen Hörner sind die erwachsenen Tiere sehr wehrhaft. Wird vom Menschen eine bestimmte Fluchtdistanz unterschritten, weichen die Tiere nicht mehr aus, sondern gehen zum Angriff über. Aus diesem Grund darf die Anlage auch nicht im Beisein des Bullen betreten werden. Der achtjährige „Tribo“, der in bester Kondition ist, wäre gewiss ein unangenehmer Gegner. Insgesamt besteht die Berliner Herde inklusive des Jüngsten aus sechs Tieren, doch bei schlechtem Wetter sind zeitweise nicht alle Tiere gemeinsam auf der gut strukturierten Freianlage in der Nähe des Zoorestaurants zu sehen.
    Rappenantilopen sind in der Baumsavanne des zentralöstlichen Afrikas beheimatet. Die Art, deren Freilandbestand auf weniger als 75 000 Individuen geschätzt wird, gilt zwar noch nicht als gefährdet, dennoch werden Nachzuchten in Zoologischen Gärten vorausschauend in einem Zuchtbuch erfasst, in dem europaweit etwas mehr als 200 lebende Individuen registriert sind.

    Foto: Carlos Frey
    (05.11.2012)
    Zoo Berlin:   Ein neuer Wisentbulle sorgt für „frisches Blut“ im Berliner Zoo

    Das größte und schwerste, noch lebende Landsäugetier Europas ist der Wisent. Doch ohne ein Mitwirken des Berliner Zoos wäre die Art im letzen Jahrhundert bereits ausgestorben. In Europa begann die Ausrottung der massigen Waldrinder schon im Mittelalter. In Brandenburg lebten sie noch bis zum 15. Jahrhundert, bevor 1921 das letzte freilebende europäische Exemplar in Polen erlegt wurde.

    Als 1923 in Berlin die „Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“ gegründet wurde, schien es für die Arterhaltung fast zu spät, lebten doch zu diesem Zeitpunkt nur noch 56 reinrassige Wisente in Zoos und Wildgehegen, die ihrerseits von nur zwölf Ursprungstieren abstammten.

    Im Zuge erster Erhaltungsmaßnahmen wurde 1928 unter Anleitung des damaligen Berliner Zoodirektors, Prof. Lutz Heck, das Wisentgehege Springe angelegt, um dort mit dem Berliner Wisentstier „Bernstein“ eine eigene Zuchtlinie zu etablieren.

    Mehr als 80 Jahre später, erhielt nun der Berliner Zoo im Oktober dieses Jahres einen fünfjährigen Zuchtbullen eben aus jenem niedersächsischen Wisentgehege. Der besonders schöne Stier namens „Spretan“ lebt seit wenigen Tagen vergesellschaftet mit den beiden Berliner Kühen „Belinda“ und „Tirallala“ sowie einem halbjährigen Bullkalb. Die ausgefallenen Namen verdanken alle Wisente einer Konvention, wonach die ersten zwei Buchstaben die Zuchtstätte erkennen lassen müssen. So stehen „Sp“ für Springe, „Be“ für den Berliner Zoo und „Ti“ für den Tierpark Berlin.

    Neben dem seit 1923 geführten internationalen Zuchtbuch, in dem heute wieder mehr als 3000 Wisente registriert sind, existiert überdies ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm, durch das seit 1996 die Zucht der in Menschenobhut gehaltenen Wisente koordiniert wird.

    Heute gilt der Wisent als ein Paradebeispiel der Arterhaltung in Menschenobhut, denn nach seiner Vermehrung in zoologischen Einrichtungen konnten auch im Freiland wieder kopfstarke Herden angesiedelt werden. Seit wenigen Jahren müssen die Berliner aber nicht mehr bis in den Bia³owie¿a-Nationalpark in Polen fahren, um freilebende Wisente zu beobachten, auch in Brandenburg – so in der Döberitzer Heide im Havelland sowie im Nationalpark Unteres Odertal – wurden in besonderen Schutzzonen wieder Wisente etabliert. Wie kaum anders zu erwarten, können selbst dort Tiere angetroffen werden, die im Zoo oder auch im Tierpark Berlin geboren wurden.

    Foto: Carlos Frey
    (31.10.2012)
    Zoo Berlin:   Hutaffennachwuchs im Tropenaffenhaus

    Ceylon-Hutaffen sind, wie ihr Name vermuten lässt, ausschließlich auf dem Inselstaat im Indischen Ozean beheimatet, der heute Sri Lanka heißt. Da die Insel weniger als ein Fünftel der Fläche Deutschlands umfasst und in den letzten fünf Jahrzehnten mehr als die Hälfte des dortigen Tropenwaldes gerodet wurde, ist es um die endemischen Waldbewohner insgesamt nicht gut bestellt. So wird auch die kleinste Affenart aus der Gruppe der Makaken von der Weltnaturschutzunion (IUCN) mittlerweile als stark gefährdet eingestuft. Leider werden die bedrohten Hutaffen auch in Menschenhand nicht häufig vermehrt.
    Dies sind Gründe genug, sich über den einzigen diesjährigen Nachwuchs im Berliner Zoo richtig zu freuen, doch auch ohne Wissen um die eigentlich traurige Bestandsentwicklung erweckt der kleinste Berliner Makak die Aufmerksamkeit der Zoobesucher. Das kleine Männchen, das am 23. August geboren wurde, unternimmt zunehmend selbstständigere Ausflüge und entzieht sich mehr und mehr der Aufsicht seiner Mutter, der es zuweilen regelrecht auf dem Kopf herum trampelt. Der Vergleich zu einem sehr frechen Menschenkind liegt nahe, zumal die kleinen Affen eine äußerst menschenähnliche Mimik besitzen. Ihre unbehaarten Gesichter zwischen den großen Zipfelohren und dem büschelförmigen Haarschopf sind in ständiger Bewegung.
    Die Berliner Affenschar ist mit dem Letztgeborenen auf zehn Tiere angewachsen, wobei die vier Weibchen nun auch zahlenmäßig das schwache Geschlecht darstellen. Auch in freier Wildbahn leben mehrere Männchen in den bis zu 40 Individuen starken Sozialverbänden. Selbst wenn das ranghöchste Männchen am häufigsten der Vater aller Neugeborenen ist, eine Vaterschaftsgarantie besitzt es nie. Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass sich die Männchen nur unwesentlich um die Aufzucht des Nachwuchses kümmern. Die Muttertiere säugen und schützen ihre Nachkommen, während ranghohe Männchen lediglich mittels ihrer Autorität Streitigkeiten zwischen Gruppenmitgliedern unterbinden.
    Das Sozialleben unserer kleinen Verwandten zu beobachten, ist bereits für sich einen Zoobesuch wert.

    Foto: Carlos Frey
    (24.10.2012)
    Zoo Berlin:   Gar nicht kleinkariert - Kleingefleckte Katzenhaie schlüpfen derzeit in großer Anzahl im Zoo-Aquarium Berlin

    Seit den letzten Wochen schlüpfen Kleingefleckte Katzenhaie (Scyliorhinus caniculus) im Zoo-Aquarium Berlin. Die beiden fortpflanzungsfähigen Weibchen im Nordseegemeinschaftsbecken hatten die Eier, aus denen jetzt die Kleinen schlüpfen, vor sieben Monaten gelegt. Die Eier wurden entnommen, damit sie sich weiter entwickeln können. Nun kann der Besucher beim Schlupf zusehen und die geschlüpfte Brut – über 15 Tiere und es werden immer mehr- in einem eigenen Becken beobachten.
    Die Familie der Katzenhaie umfasst die kleinsten Haie überhaupt. Mit rund 150 Arten ist sie die artenreichste Haifamilie überhaupt. Die kleingefleckte Art wird bis zu 80 Zentimeter lang, die großgefleckte (S. stellaris) bis zu 150 Zentimeter. Beide Arten sind in der Färbung sehr variabel und unterschieden sich hauptsächlich in der Fleckung. Sie leben als harmlose, nachtaktive Bodenbewohner küstennah in der Nordsee, im Atlantik und im Mittelmeer. Beide Arten ernähren sich von Krebsen, Weichtieren und Würmern. Gelegentlich werden auch kleine Fische erbeutet.
    Bei der Paarung gibt es eine innere Befruchtung, wie bei allen Haien. Das Männchen umschlingt dabei das Weibchen seitlich mit dem Schwanz. Haieier sind groß und dotterreich. Sie sind von einer viereckigen, taschenartigen Außenschicht aus einem harten Protein umgeben. Ein Weibchen legt immer zwei bis drei am Stück, danach wird eine Pause eingelegt. Mit Haltefäden werden die Eier an Seetang befestigt.
    Der Mensch nutzt Katzenhaie wirtschaftlich, das Fleisch wird gegessen. Über die Biologie des kleinen Räubers, dessen schlitzförmige Pupillen mit sehr viel Phantasie an Katzen erinnern sollen und ihm daher den Namen eingebracht haben, ist nur sehr wenig bekannt. Das soll hehre Aufgabe der Aquariumshaltung in den nächsten Jahren sein.

    Foto (Carlos Frey): Katzenhai-Baby mit Ei
    (19.10.2012)
    Jörn Hegner:   neue grosse pandas wird der zoo berlin doch wohl nicht mehr bekommen . ich war nämlich gerade in den wiener tiergarten schönbrunn . dieser hält ja auch welche . der letzte malaienbär ist also im alten panda-gehege zur zeit untergebracht . der zoo möchte ja auch zu sehen das der viel abgibt , was der tierpark hat .
    (12.10.2012)
    Zoo Berlin:   Aufwärtstrend bei den Bisamschweinen

    Langsam kehrt wieder Ruhe ein in der großen Rotte der südamerikanischen Bisamschweine. Sechs Keiler im Berliner Zoo mussten in den letzen Monaten untereinander klären, wem es von ihnen es am ehesten zustünde, sich mit einem der sechzehn Weibchen zu paaren. Rangstreitigkeiten gehörten zur Tagesordnung der ansonsten geselligen Neuweltschweine, seit im November des letzen Jahres das ehemals ranghöchste Männchen im rekordverdächtigen Alter von 24 Jahren gestorben war. Folglich war lange Zeit auch unklar, ob und wenn ja wann es wieder Nachwuchs geben würde.
    Am 16. August kam dann fast unerwartet der erste Nachkomme des neuen Gruppenchefs zur Welt, dem am 12. und 15. September in zwei weiteren Würfen insgesamt drei weitere Jungtiere folgten. Bisamschweine oder Weißbartpekaris bringen als voll ausgewachsene Tiere nur etwa ein Viertel des Gewichts eines europäischen Wildschweins auf die Waage. Neugeborene erscheinen im Vergleich zu einem normalen Schweinefrischling aber nicht viel kleiner, da nur selten mehr als zwei bis drei Wurfgeschwister geboren werden. Lediglich der Beinabstand wirkt leicht verkürzt, was die rehbraunen Winzlinge mit dem dunklen Aalstrich besonders possierlich aussehen lässt.
    Wenn die große Rotte der Pekaris scheinbar einträchtig auf einem Haufen übereinanderliegt und sich die Jüngsten zwischen allen Leibern ein besonders warmes Plätzchen erwühlt haben, mag man kaum glauben, dass sie durchaus in der Lage sind, ihre Feinde übel zuzurichten. Doch bevor die Schweine beißen, drohen sie in der Regel mit lautem Zähneklappern, dann sollte sich der Gegner zurückziehen.
    Ihren Namen Bisamschwein verdanken die Weißbartpekaris dem moschusähnlichen Körpergeruch. Er stammt von einem Sekret, das in einer rückwärtigen Nabeldrüse produziert wird und an dem sich die Mitglieder einer Rotte olfaktorisch erkennen. Zwar sind Weißbartpekaris in Südamerika weit verbreitet, doch ihre Bestandszahlen sind in den letzten Generationen stetig geschrumpft. Deutschlandweit werden sie nur im Berliner Zoo gezeigt und vermehrt.

    Foto: Carlos Frey
    (12.10.2012)
    Regina Nieke:   @ Jörn Hegner: Bei meinem letzten Besuch Mitte Sept. war dort "der letzte" Malaienbär (wohl 0,1 "Maike") drin...Zur Zeit wird ja ein Großteil der Bärenecke (von den Eis- und Braunbären abgesehen) um- bzw. neugebaut
    (12.10.2012)
    Jörn Hegner:   was ist jetzt eigentlich in den alten panda-gehege drin beim raubtierhaus ?
    (12.10.2012)
    Zoo Berlin:   Lang ersehnter Kudunachwuchs im Berliner Zoo!

    Männliche Große Kudus gehören zu den eindrucksvollsten Antilopen Afrikas. Die Böcke tragen ein mehr als 1 m langes, 2½-fach gewundenes Gehörn, das hauptsächlich zum Imponieren gegenüber Geschlechtsgenossen und nur gelegentlich zum Ringen mit diesen eingesetzt wird. Als effektive Verteidigungswaffen taugen die Stirnanhänge allerdings weniger. So bleiben auch große Bullen dem Menschen gegenüber eher scheu.
    Die Zucht der graubraunen, mehr als 200 kg schweren Tiere mit der feinweißen Streifenzeichnung ließ in den letzten Jahren im Berliner Zoo sehr zu wünschen übrig. Letztmals wuchs 2009 männlicher Nachwuchs heran. Und wie so oft bei vielen Zootieren freut man sich über weiblichen Nachwuchs in der Regel mehr, da Weibchen meist langfristig in größerer Zahl gehalten werden können, ohne sich gegenseitig zu streiten.
    Am 26. August dieses Jahres brachte die neunjährige Kudukuh „Masindi“ endlich wieder ein weibliches Kalb zur Welt, das bis zum heutigen Tage kerngesund heranwächst. Während der kleinste Große Kudu noch die ersten drei Lebenswochen vornehmlich gelagert hatte, um sich nur zum Trinken am Euter seiner Mutter zu erheben, folgt er nunmehr seinen Artgenossen tagtäglich auf die afrikanische Savannenanlage. Die weitflächige Gemeinschaftsanlage auf dem Erweiterungsgelände jenseits des Landwehrkanals gehört sicher zu den schönsten Plätzen im Zoologischen Garten. Die strukturierte Graslandschaft teilt sich die fünfköpfige Berliner Kuduherde um den Altbullen „Tsavo“ sowohl mit Bless- und Springböcken als auch mit Straußen und Perlhühnern. Für Abwechslung im Leben der heranwachsenden Antilope ist insbesondere durch neun diesjährige Straußenkücken und einen jungen Belssbock allemal gesorgt.
    Obgleich die Großen Kudus in ihrer Heimat noch nicht bedroht sind, werden die europäischen Bestände in einem Zuchtbuch erfasst, um den Austausch der Antilopen zwischen den zoologischen Einrichtungen zu erleichtern und die Art in Menschenobhut zu erhalten.

    Foto: Carlos Frey
    (10.10.2012)
    Zoo Berlin:   Alles für die Katz' - Zuchterfolg bei den Rostkatzen im Zoologischen Garten Berlin

    Am 5. August 2012 kam ein Wurf bei den besonders schönen Rostkatzen (Prionailurus rubiginosus phillipsi) zur Welt - der erste in der 168 Jahre währenden Geschichte des Zoologischen Gartens Berlin.

    Die zwei Nachzuchtkätzchen kommen ab jetzt immer wieder aus ihren Verstecken heraus und erkunden die Umgebung. Sie zeigen dabei die jungtiertypische Unbeholfenheit und spielen ausdauernd. Die Jungtiere sind weiblichen Geschlechts.

    Rostkatzen sind zierliche kleine Beutegreifer, die des Nachts bevorzugt Kleinsäuger, Vögel, Eidechsen, Schlangen und Kerbtiere jagen. In der Natur ist die Rostkatze ein standorttreuer Bewohner des Trockenbusches und des trockenen Graslandes. Sie ist die kleinste auf der Erde existierende Wildkatzenart - mit nur 40 bis 50 Zentimetern Länge und einer Masse von 1,1 bis 1,6 Kilogramm.

    Das graubraune Fell besitzt rostbraune Flecken, vier ebenfalls rostbraune Längsstreifen ziehen sich über den Nacken. Zum Schwanz hin werden die Flecken blasser. Über die Lebensgewohnheiten ist so gut wie nichts bekannt. Zur Reviermarkierung sollen Kratzbäume dienen, die Tragzeit soll 68 Tage dauern. Der Bestand in der Natur ist wahrscheinlich gefährdet.

    Die Rostkatzen, die im Süden Indiens und auf der Insel Sri Lanka beheimatet sind, sind eine Rarität allerersten Ranges. Diese hübschen Kleinkatzen werden nur außerordentlich selten gehalten. Auf dem europäischen Kontinent gibt es sie im Zoo Frankfurt am Main, im Tiergarten Blijdorp Rotterdam sowie im Katzenpark Nesles/Frankreich- allesamt Tiere der Unterart von der Insel. Das Internationale Zuchtbuch wird in Frankfurt geführt. 2008 wurden in Berlin zwei weibliche Rostkatzen aus Frankfurt übernommen, dazu kam 2010 ein Kater aus Rotterdam.

    Foto: Carlos Frey
    (02.10.2012)
    Zoo Berlin:   Mandrill-Nachwuchs im Tropenaffenhaus

    Tiere aus dem Verwandtschaftskreis der Säugetiere werden von den meisten Menschen überwiegend als sympathisch empfunden. So sucht man sich als Haustier in der Regel auch eher etwas "pelziges": ein Felltier eben. Doch farbenprächtig ist eigentlich keines dieser Lebewesen. Die Ausnahmen findet man unter den Affen. In dieser Gruppe spielen visuell Signale eine herausragende Rolle. So verwundert es kaum, dass sich auch Menschen, die ja ihren stammesgeschichtlichen Ursprung in der Affenwelt haben, insbesondere die Gesichtspartie gerne mit Farben verzieren.

    Der Mandrill, der schwerste Primat außerhalb Gruppe der Menschenaffen, hat dies nicht nötig. Kräftige Blau- und Rottöne schmücken sein Gesicht aber ebenso auch das Hinterteil. Ranghohe Männchen sind besonders bunt. Zwar werden sie von den Weibchen ihres Harems deshalb nicht bevorzugt, doch haben die Gesichtsfarben eine Warnwirkung auf rangniedere Männchen, die die Konfrontation mit dem farbenprächtigsten Rivalen meiden.

    Im Berliner Zoo ist das prächtigste und dickste Affentier der 19jährige "Albert", der folglich auch der Vater des am 28. August geborenen, jüngsten Mitgliedes der nunmehr sechsköpfigen Affenhorde ist. Mutter des einzigen diesjährigen Jungtieres ist die 14jährige "Sandra", die ihren Zögling zumeist sorgsam am Körper trägt. Langsam wagt das allerdings noch unbeholfene kleine Männchen, namens "Aron", schon vorsichtige Alleingänge ? dies jedoch immer unter Beobachtung des Muttertieres, das Übergriffe anderer Mandrills nicht toleriert.

    Die sich im Dunkel des Urwaldes gerne am Boden fortbewegenden Primaten können aufgrund ihrer blaufurchigen Schnauze im Zwielicht einen dämonenhaften Eindruck erwecken. Dies hat ihnen die wissenschaftliche Bezeichnung Mandrillus sphinx eingebracht. Für einen Dämon benimmt sich "Aron" noch ziemlich tollpatschig. Seinem Vater nimmt man die Rolle schon eher ab, wenn er seine 6 cm langen Eckzähne drohend zur Schau stellt, um seine Horde zu schützen.

    In ihrer zentralafrikanischen Heimat gilt die Affenart bereits seit vielen Jahren als gefährdet. Lebensraumzerstörung und Jagddruck lassen die Bestände allmählich schrumpfen. Auf europäischer Ebene wird die Zucht des Mandrills durch ein Erhaltungszuchtprogramm koordiniert, an dem sich der Berliner Zoo beteiligt.

    Foto. Carlos Frey
    (02.10.2012)
    Zoo Berlin:   Guanakogeburt im Spätsommer

    Eine aus züchterischer Sicht bislang unglückliche Saison endet bei den Kleinkamelen auf der Südamerikaanlage im Berliner Zoo nun doch noch mit einem „Happyend“. Ein am 8. September, also vor 5 Tagen, geborenes Guanako-Jungtier entwickelt sich vortrefflich und belebt die kleine Herde um Hengst „Ali“. Zwei der drei Stuten hatten in diesem Jahr Fortpflanzungspech. Zunächst starb das Jungtier von „Hilda“ bereits am vierten Lebenstag an den Folgen einer Lungenentzündung, dann hatte „Schnute“ eine Totgeburt. Nur die fünfjährige „Hannah“ kommt durch das kleine Hengstfohlen nun zu Mutterfreuden.

    Das jüngste Herdenmitglied begeistert durch sein neugieriges Wesen. Interessiert schnuppert es nicht nur an den Artverwandten, sondern auch an den ihm gelegentlich begegnenden Wasserschweinen und Pampashasen. So kommt Bewegung in die südamerikanische Gemeinschaft der Pampasbewohner im Zoo. Das Gewicht des kleinsten Berliner Kleinkamels beträgt derzeit gut 10 kg. Durch ihr dichtes, wollig-weiches Haarkleid wirken die Jungtiere dicker als sie tatsächlich sind. Die ersten vier bis sechs Lebensmonate sind sie auf Muttermilch angewiesen, dann ernähren sie sich hauptsächlich von Gräsern. Mit weichem Heu und Grünzeug beschäftigen sie sich bereits wenige Tage nach der Geburt, so gewöhnen sie sich schon früh Stück für Stück an die Verdauung der Pflanzenfasern.

    Von den ehemals schätzungsweise 50 Millionen Guanakos sind – seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier – die Bestände auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art derzeit nicht als gefährdet. Schon weit vor unserer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die häuslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten.

    Foto: Carlos Frey

    (19.09.2012)
    Michael Mettler:   @Matthias Schramm: Immer. Und vielleicht haben sie genau deshalb immer mal wieder Nachwuchs (keine Störungen durch die allgegenwärtigen Nebelkrähen).
    (13.09.2012)
    Matthias Schramm:   Sind die seltenen Flamingos immer in dieser eher etwas unvorteilhaften, kleinen Voliere untergebracht oder nur weil sie zur Zeit Jungtiere haben?
    (13.09.2012)
    Zoo Berlin:   Zwei Geburten innerhalb von einer halben Stunde

    Häufig gefragt in Kreuzworträtseln wird nach dem (tibetanischen) Grunzochsen. Welche Kreatur sich dahinter verbirgt, kann man im Berliner Zoo erfahren. Mit zotteligem, langem, mehrschichtigem Fell ist der erfragte „Yak“ bestens an klimatische Bedingungen angepasst, die man vornehmlich in höheren Lagen antrifft. Kälte und Wind machen ihm wenig zu schaffen. Auch die Zitzen des kleinen Euters der Kühe sind kürzer als bei unseren Hausrindern, damit sie bei eisigen Temperaturen keinen Schaden nehmen. Das könnte ein Problem für die kleinen Kälber sein, die nach verhältnismäßig kurzer Tragzeit geboren werden. Doch die Jungtiere kommen damit gut zurecht.
    Im Berliner Zoo wurden unter den Augen der Zoobesucher, am 24. August dieses Jahres, innerhalb von nur einer halben Stunde gleich zwei Kälber verschiedener Mütter geboren, die sich in den wenigen Tagen ihres kurzen Lebens bereits so gut entwickelt haben, dass man sie der Mitwelt vorstellen kann. Die zwei kleinen Weibchen sehen derzeit noch eher einem Pudel ähnlich als einem erwachsenen Rind, was sie aber nicht unattraktiver macht.
    Der Berliner Zoo ist deutschlandweit der einzige, der die hornlose Form des noch vor unserer Zeitrechnung domestizierten Hausyaks züchtet. Typisch für Tiere, die über viele Generationen in menschlicher Obhut gehalten werden, ist das Phänomen variabler Fellfarben. So zeigen sich auch die Berliner Zoo-Yaks mit unterschiedlichen Scheckenmustern. Die Herde besteht aus „Flocke“, dem einzigen Bullen, den Müttern „Hilly“ und „Stella“ mit ihren diesjährigen, noch namenlosen Kuhkälbern und dem ranghöchsten weiblichen Yak „Vera“ mit ihrem Jungtier vom letzten Jahr. Yak-Herden treten in der Regel geschlossen auf, Feinden lassen sie nur geringe Chancen. Auch Hausyaks sind meist noch sehr viel scheuer als heimische Hausrinder.
    Die horntragende Wildform des Yaks gehört zu den bedrohten Tierarten der Erde. Seine letzten Vorkommen findet man in unwirtlichen Hochgebirgslagen zu Füßen der höchsten Gipfel des Himalayas.

    Foto: Carlos Frey
    (07.09.2012)
    Niedersachse:   Da die Tropenbärenanlagen umgebaut werden und Maika die letzte Malaienbärin im Zoo ist, hat man sie ins Raubtierhaus umgesiedelt. Für sie sicherlich ein sehr gutes Los.
    (07.09.2012)
    Regina Nieke:   @Steffen Purgander: Ich kann leider nur eine Frage beantworten: Ja, Dik Diks gibt es noch und haben auch ab und an Nachwuchs...Sie halten sich allerdings auch gerne "im Graben" an der Mauer auf :-)
    (07.09.2012)
    Steffen Purgander:   Also war gestern im Zoo und wollte paar Sachen dazu schreiben, was sagen muss das wirklich alle Tiere gut zu sehen waren und jetzt nur paar Fragen: gibt es noch Dik Diks habe keine gesehen auf der Rappenantilopenanlage, der kleine adulte Giraffenbulle lebt der noch ? bei den Felsenpinguinen habe ich auch nur 4 Tiere gesehen, zwei große Kudus geht das auf die Dauer gut, das Vogelhaus scheint der absolute Hammer zu werden zumindestens was man so von außen sieht Bepflanzung erfolgt wohl auch schon, die Brahminenweihen zeigten sich auch schön mit cooler akustik, die jungtiere sowohl Spitzmaul als auch asiatischer Elefant waren sehr toll zur beobachten das gleiche konnte ich auch von den Gorillas( speziell Ivo einer der schönsten Gorilla Männchen den ich bisher so gesehen habe ), Okapis sagen.
    Die Bären waren alle nicht zu sehen da wurde voll gewerkerlt, wobei doch einen hatte ich doch gesehen und zwar ein Malaienbären im ehemals großen Panda Gehege( denke mal Notlösung? ).
    (06.09.2012)
    Steffen Purgander:   Schön dank Leute,schade denn werde ich sie nie im etwas helleren sehen weil bis dahin schafe ich das leider nicht.
    (03.09.2012)
    Ronny:   Wenn der Zoo öffnet hat man noch 15min lang recht gutes Licht. Nach 30min ist es stockdunkel. Also am besten am Elefantentor bezahlen und schnell ins Nachttierhaus gehen.
    (03.09.2012)
    Regina Nieke:   @ Steffen Purgander: Ein wenig kann ich schonmal beantworten: Vögel gibt es recht wenig zu sehen - im Vergleich zu "früher" (Eulen, Adler, Geier-Ecke ist vorhanden; ebenso die Fasanerie sowie die "kleineren" Ecken mit Flamingos, Andenkondor, begehbare Sumpfvogelanlage und begehbare Strandvogelanlage). Das neue Vogelhaus nimmt Formen an, aber rein kann man noch nicht und Besatz war zumindest vor 2 Wochen noch nicht vorhanden. Zu den Nachttieren: Ich hab es noch nicht ausprobiert, aber laut einem Bekannten soll kurz vor Schließung des Zoos im Nachttierhaus das Licht angehen...Man wird allerdings wohl ziemlich schnell dort von den entsprechenden Tierpflegern auf die Schließung des Zoos hingewiesen und rausgebeten... Zu Gorillas und Okapis kann ich aktuell leider nichts sagen, aber hier gibts ja noch mehr Berliner.
    Ich gehe mal davon aus, dass demnächst dort ein Besuch ansteht, daher schonmal: Viel Spaß!!
    (03.09.2012)
    Steffen Purgander:   Hallo Zoo Berlin Gänger ich brauch mal Infos über das Nachtierhaus, und zwar gibt es die Möglichkeit die Tiere außer der Dunkelheit zu sehen, wie siehts aus mit dem Vogelhaus und sieht man überhaupt noch Vögel zwecks des Neubaus, sieht man die Gorilla`s auch noch draußen, was gibts neues von den Okapi`s
    (03.09.2012)
    Jennifer Weilguni:   Ich würde sogar so weit gehen und sagen, daß gerade die "unspektakulären" Tiere spektakuläre Gehege bekommen sollten. Ein Panda fällt einem Besucher wohl ohnehin ins Auge.... und bleibt im Gedächtnis. Aber es gibt ja auch Tiere, an denen geht man sonst eherachtlos vorbei - es sei denn eine besondere Behausung hebt diese Tiere speziell hervor. Mit entsprechender Didaktik gewürzt kann das auch weniger sensationellen Tieren und Tierarten dienlich sein.
    (29.08.2012)
    Jonas Homburg:   Bezügl. alle Tiere verdienen ein schönes Heim: na klar, das werden zweifelsohne alle so sehen, ich glaube übrigens gar nicht, dass es unbedingt von der Tierart abhängt, sondern auch von der Präsentation, wie dem Besucher das ganze gefällt. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass gewaltige Herden von asiat. Huftieren auf einer riesigen Anlage genauso eindrucksvoll für Besucher sein dürften wie typische kleine Afrika-Anlagen mit Zebra, Strauß und vielleicht einer Antilopenart. Und in Berlin gibt es ja sogar mit Affen und Raubtieren beliebte Arten, für die es sich meineserachtes zu investieren lohnen würde.
    (29.08.2012)
    Michael Mettler:   Für den geplanten bzw. gewünschten Anbau am Aquarium, der auch nicht gerade aus der Portokasse zu bezahlen und vermutlich sogar teurer als eine Panda-Anlage inkl. Besatz wäre, war doch auch schon mal im Gespräch, diesen über ein Sponsoring bzw. durch eine Firmenpartnerschaft zu finanzieren. Vielleicht fände sich für Pandas sogar noch eher ein Investor, immerhin sind sie für Werbezwecke bestimmt interessanter als Fische.
    (29.08.2012)
    Zoo Berlin:   Mehr geht nicht: 5-facher Nachwuchs bei den Bongos im Berliner Zoo

    In dieser Saison wurden sämtliche Weibchen der Berliner Herde der Bongo-Antilopen zu Müttern je eines Jungtieres. Am 17. März hatte die Kuh „Elly“ den Geburtsreigen eingeleitet. Es folgten die Jungtiere von „Emily“ und „Babsi“ im April. „Lilly“ brache im Juli ein Kalb zur Welt und am 4. August wurde dann auch „Sheila“, das jüngste Herdenmitglied, Mutter. Vater „Shagari“, der erst vorletztes Jahr aus dem französischen Thoiry nach Berlin gewechselt war, hat damit hundertprozentig seine „Deckpflichten“ erfüllt. Die zwei männlichen und drei weiblichen Nachwuchsantilopen sind nun gemeinsam mit ihren Eltern auf der Freianlage am „Erdhaus“ zu beobachten.
    Für die Zoobesucher ist der Kindersegen bei den Bongos eine Bereicherung, denn die Jungtiere beschäftigen sich spielerisch viel miteinander. Neugeborene Kälber bleiben zunächst mit ihren Müttern im Verborgenen, bevor sie sich mit anderen Jungtieren zu Kindergruppen zusammenschließen. Dem letztgeborenen Berliner Bongo merkt man aber noch an, dass es ruhebedürftiger ist als seine Halbgeschwister.
    Die afrikanischen Waldböcke gehören nach wie vor zu den besonders bemerkenswerten Zootieren. Die scheu lebenden Wiederkäuer aus den äquatornahen Urwäldern des dritten Kontinents sind mit ihrem leuchtend rotbraunen Fell und der weißen Streifenzeichnung ausgesprochen attraktiv. Bei dieser Antilopenart tragen beide Geschlechter ein leierförmig gewundenes Gehörn, das bis zu einem Meter lang werden kann. Nur die Jüngsten besitzen noch keine Stirnwaffen.

    Foto: Carlos Frey
    (29.08.2012)
    Jennifer Weilguni:   @Andreas Schulze
    Bis eine neue Anlage gebaut ist und die Leasingrate für ein Pandapaar zusammen kommt, würde es selbst mit der doppelten Besuchermenge in Berlin vielleicht schon knapp werden.

    Übrigens sollte Tierhaltung in Zoos immer mit Niveau sein. Auch weniger spektakuläre Tiere haben schließlich ein Recht auf eine angemessene Unterbringung und eine besucherfreundliche Präsentation.
    (29.08.2012)
    Andreas Schulze:   Ich war vor Kurzem in Beauval und habe die Panda-Anlage gesehen. Dagegen ist Wiens und war Berlins Anlage nichts. Wenn man diese unvergleichlichen Tiere halten möchte, dann soll es auch mit Niveau sein.
    Sicher mag das viel Geld kosten, aber wer die Besucherflüsse in Beauval sieht, kann davon ausgehen, dass manches auch zurück fließt.
    Im letzten Jahr jedenfalls war dort zur gleichen Zeit höchstens halb so viel los!
    (28.08.2012)
    Henry Merker:   Typisch Franzose ;-).
    (28.08.2012)
    Liz Thieme:   Geburtsraten-Explosion im Erdhaus in diesem Jahr. Vorletztes Jahr kam ein Franzose zu den Bongos und beglückte alle Weibchen - Ergebnis: 2,3 Jungtiere.
    (28.08.2012)
    Zoo Berlin:   Neu und einzigartig in Deutschland: Brahminenweihen im Berliner Zoo!

    Seit kurzem können die Besucher des Berliner Zoos eine selten in Europa gehaltene wunderschöne Greifvogelart beobachten. Es handelt sich um den Brahminenweih, einen Verwandten des Milans mit besonders kontrastreicher Gefiederfärbung. Leuchtend weiß sind Kopf und Brust, rostrot der Rücken und die Flügeldecken und schwarz sind die äußeren Handschwingen.
    Die Vögel, deren natürliches Verbreitungsgebiet von Indien bis nach Australien reicht, haben mancherorts besondere Beziehungen zu den Mythen der Region. So liest man im Brahmanismus, der Wurzel des Hinduismus, „daraus ward geboren der Hüter der Welt, der goldene Vogel, der das Brahman heißt, von dessen (leuchtender) Kraft die Sonne brennt …“ Ein Brahmane (Brahmin) ist im indischen Kastensystem ein Angehöriger der obersten Kaste.
    Spektakulärer geht es wohl kaum. In einer Voliere am Adlerfelsen sind nun gleich fünf Brahminenweihen, die zwischen 2007 und 2009 in einer Zuchtstation auf den Philippinen schlüpften, gemeinsam untergebracht. Deutschlandweit findet man die Greife ansonsten in keinem anderen Zoo.
    Brahminenweihen leben in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes küstengebunden. Ein Großteil ihrer Nahrung besteht aus Aas und Abfällen der Fischerei. Dazu werden Insekten und kleinere Wirbeltiere erbeutet. Zwischen den Geschlechtern gibt es nur geringe Unterschiede, die Weibchen sind lediglich etwas größer als die Männchen. Nach erfolgreicher Paarbalz werden meist in Baumnestern ein bis zwei Jungvögel bis zum Ausfliegen herangezogen. Im Berliner Zoo muss sich jedoch zunächst erst ein Paar aus der Gruppe herauskristallisieren, die derzeit aus einem Männchen und vier Weibchen besteht.

    Foto: Carlos Frey
    (27.08.2012)
    Sacha:   @Jolantha: Wo habe ich denn was von "weggenommen" geschrieben? Es ging darum, dass es wichtigere (im Sinne von Verbesserung der bestehenden Tierhaltung, so habe ich Deinen Einschub jedenfalls verstanden) Projekte in Berlin gibt. Und das meine ich auch im Fall Wien. Das heisst, man hätte die Anstrengung, Geld zu sammeln, schon damals (stärker) auf eben die Orangs und Eisbären legen können. Die diesbezüglichen Missstände waren bekannt, lange bevor der Tiergarten nur an Pandas denken konnte.
    Und die "Adaption" war sicher nicht kostenlos. "Sündhaft teuer" ist so ohne Zahl eine ziemlich unbekannte Grösse. Wenn Du mir die Kosten für den Umbau in Wien und die Baukosten für eine heutige Neuanlage (z.B. Beauval) gegenüberstellst, dann weiss ich eher, was Du meinst. (Bei uns in der Schweiz ist eine Renovation übrigens nicht selten teurer als ein kompletter Neubau)
    Um grundsätzlichen Missverständnissen vorzubeugen: Persönlich sehe ich es absolut positiv, dass Wien zugegriffen hat (und gönne den Wienern diese Attraktion von Herzen), als es politisch wie finanziell die Chance dazu hatte. Stören tut mich nur, dass man dann anderen Zoos einen Strick dreht, wenn die das Gleiche machen würden (was im Fall von Berlin GEGENWÄRTIG leider wohl nur hypothetisch ist).

    @MM: Wäre schön, wenn Du recht hättest;)
    (23.08.2012)
    Jolantha Belik:   @Sacha: wie kommst Du bloß auf die Idee, dass man für die Pandas "wichtigen" Projekten Geld "weggenommen" hätte? Wien hat kein sündhaft teures neues Haus gebaut, sondern ein bestehendes, leer stehendes Haus (das ehemalige Elefantenhaus) adaptiert. Das war damals noch möglich, heute muss schon ein sündhaft teures neues Haus nach den Vorgaben der Chinesen her, bevor man Pandas bekommt.
    (22.08.2012)
    Michael Mettler:   @Henry Merker: Das könnte allerdings auch ein Schachzug sein, um potenzielle Sponsoren aufmerksam werden zu lassen ;-)
    (22.08.2012)
    Ottmar Müller:   Letzte Woche habe ich ihn noch auf seiner Bank sitzen und Bambus fressen sehen.
    Aber es hieß doch schon seit längerem, dass der Zoo ein neues Pandagehege bauen will.
    (22.08.2012)
    Henry Merker:   @Michael Mettler:
    Von seitens der Direktion wurde betont, dass es keine Bestrebungen geben werde, weitere Große Pandas nach Berlin zu holen, da die Kosten hierfür einfach zu hoch seien.
    (22.08.2012)
    Sacha:   @Jolantha Belik (und Jonas): Nun ja, wichtigere Projekte hätte es z.B. auch in Wien gegeben (Orangs, Eisbären), trotzdem hat man es dort vorgezogen, ERST MAL Geld für Grosse Pandas auszugeben....
    (Gilt übrigens auch für Beauval und der dortigen Braunbär-Haltung oder für Atlanta bezüglich der ungenügenden Anlage für seine Afrik. Elefanten).
    (22.08.2012)
    Jonas Homburg:   Wirklich schade umd dieses Kulttier. Aber das ist eben die Natur. Das Berlin sich um neue Pandas bemüht, wäre bei dem offenbar ja bald klaffenden Finanzloch sicher vertständlich.
    Auch wenn ich die Ansicht teile, dass es sicher wichtiger wäre, den Leoparden oder den Affen neue Anlagen zu bauen.
    (22.08.2012)
    Michael Mettler:   Da der Berliner Zoo - wie aus den Jahresberichten ersichtlich und dort immer wieder hervorgehoben - besuchermäßig überwiegend von Touristen lebt, wäre eine Weiterführung der prestigeträchtigen Panda-Haltung zwar eine große Investition, aber vielleicht auch eine Art wirtschaftlicher Absicherung....? Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn neue Anstrengungen unternommen würden.
    (22.08.2012)
    Jolantha Belik:   R.I.P., Bao Bao! Bao Bao hatte ja jahrzehnte lang den gleichen Pfleger, Namen habe ich leider vergessen. Ist er schon in Pension? Wenn ja, seit wann?

    @Sacha: Bevor im Berliner Zoo ein Vermögen für neue Pandas ausgegeben wird (alleine das neue Gebäude würde ein kleines Vermögen verschlingen), gäbe es sicherlich wichtigere Projekte.


    (22.08.2012)
    Jennifer Weilguni:   Und wieder einmal verlässt ein absolutes Charaktertier die Zoobühne. Wirklich schade! Ich bin auch froh, daß ich BaoBao noch persönlich in Belin erleben durfte.
    (22.08.2012)
    Sacha:   Traurige Nachricht (wenn auch nicht unerwartet). Bin froh, dass ich ihn noch einige Male live erleben durfte.

    Gr. Pandas sind einfach charismatische Tiere. Auch wenn es heute nur noch über eine horrende Leihgebühr geht, so hoffe ich doch, dass man sie bald wieder in Berlin (oder sonstwo in Deutschland) sehen kann. Müsste doch möglich sein, denen im Berliner Zoo ein besseres Gehege zu bauen. Und Sponsoren dafür (und die Miete) dürften sich wohl auch finden lassen, selbst im klammen Berlin.
    (22.08.2012)
    BjörnN:   BaoBao ist heute morgen verstorben. Damit endet die Haltung des Großen Pandas auf deutschem Boden.
    (22.08.2012)
    Jolantha Belik:   Habe grade auf Facebook gelesen, dass Bao Bao seine Vorderbeine nimmer bewegen kann. Bao Bao ist einer der ältesten Pandas in menschlicher Obhut. Könnte bitte wer von den Berlinern sich erkundigen, was los ist.
    (21.08.2012)
    Zoo Berlin:   Elefantenbaby zeigt sich erstmals den Berliner Zoobesuchern

    Seit vergangenem Sonntag war das Elefantenhaus für die Besucher
    geschlossen. Nach der Geburt ihres vierten Jungtieres sollte sich "Pang
    Pha", die Mutter des Minielefanten, zunächst in aller Ruhe um ihren
    Zögling kümmern können.
    Das neugeborene Elefantenmädchen, das bei seiner Geburt zwar weniger als
    einen Meter hoch war aber bereits 160 kg wog, ist mittlerweile nun so
    lebhaft, dass es bei schönem Wetter durchaus auch schon einmal ins Freie
    gelassen werden darf. Aus diesem Grund wird es bereits heute Vormittag im Haus der Presse vorgestellt und kann anschließend auch von
    den Zoobesuchern gesehen werden. Ob innen oder draußen wird im Folgenden
    situationsbedingt entschieden. Sicher braucht das Jungtier zunächst immer
    noch etwas mehr Ruhe als die erwachsenen Tiere der fünfköpfigen Herde
    der Elefantenkühe.
    Der jüngste Berliner Elefant soll später auf den thailändischen
    Mädchennamen "Anchali" hören. Mutter "Pang Pha" ist selbst noch eine
    gebürtige Thailänderin. Sie kam 1987 als Geschenk der
    königlich-thailändischen Regierung im Alter von 6 Monaten in den
    Berliner Zoo. "Anchalis" Vater ist der 18jährige Elefantenbulle "Victor",
    der als notorischer Einzelgänger benachbart untergebracht ist. Er kann
    aber zuweilen Rüsselkontakt mit seinem Kind aufnehmen.

    Foto: Carlos Frey
    (16.08.2012)
    WolfDrei:   Dafür nun heute um 11 Uhr die offizielle Vorstellung des Jungtieres im Elefantenhaus des Zoos: 98 cm, aber 160kg!!!Und stark dunkel behaart.
    (15.08.2012)
    WolfDrei:   Danke für die Korrektur - bei dem "kompakten Gebäude" glaubte ich, die zukünftige Mutter vor mir zu haben.
    (13.08.2012)
    Stefanie Fischer:   @ Bild von WolfDrei: Kommt das mir nur so vor oder ist der Elefant ein bisschen kurzbeinig?
    (12.08.2012)
    Jan Jakobi:   Wolf Drei: Das ist gar nicht "Pang Pha", sondern "Iyothi".

    Anbei ein Bild von "Pang Pha" von meinem Besuch am 28.07.2012.

    Schön das es ein Mädchen ist, "Victor" kann (fast) nur Kuhkälber, sozusagen das Gegenstück zum Bullen "Naing Thein", welcher fast nur Bullen zeugt/e.


    (12.08.2012)
    WolfDrei:   So sah sie vor 4 Tagen aus.
    (12.08.2012)
    Rüdiger:   Danke für die Neuigkeit Jolantha . Die Berliner Dickhäuter züchten sehr gut im Vergleich zu anderen Zoos. Bleibt zu hoffen. dass der Herpesvirus nicht wieder gewinntund das Mädchen mal älter wird als ihr verstorbenen Geschwister.
    (12.08.2012)
    Jolantha Belik:   Pang Pha hat heute Nacht (12.08.2012) ein Mädchen zur Welt gebracht. Mama und Töchterchen sind wohlauf. Da heißt es jetzt ganz fest Daumen drücken, dass die Kleine gesund ist und auch gesund bleibt.
    (12.08.2012)
    Zoo Berlin:   Vorstellung des neugeborenen Nashorns im Berliner Zoo

    Nachdem zum Anfang der Woche im Nashornhaus Nachwuchs zur Welt kam, blieb das Haus vorerst für die Besucher gesperrt. Zunächst sollte sich das noch hornlose Minirhinozeros stressfrei an seine Mutter „Ine“ gewöhnen. Die Nashornkuh war vor 25 Jahren das vierte Spitzmaulnashorn, welches nach der Geburt im Berliner Zoo heranwuchs. Das am Montag geborene weibliche Jungtier ist nun ihre Numero 4. Durch die Zuchtroutine zeigt sich das Muttertier nicht übermäßig aufgeregt und so kann das Jungtier nun ohne Sorge auch den Zoobesuchern vorgestellt werden. Bei Beunruhigung der wertvollen „Dickhäuter“ müsste das Haus gegebenenfalls kurzzeitig wieder geschlossen werden.
    Einen Namen hatten die Tierpfleger für das Jüngste auch schon bereit. „Akili“ soll das Weibchen heißen, was in der Nationalsprache der Afrikaner aus den Heimatländern der Spitzmaulnashörner so viel wie „intelligent“ bedeutet. Durch Klugheit hervorgetan hatte sich das kleine Wesen bereits kurz nach seiner Geburt, als es unmittelbar nach den ersten Schritten das mütterliche Gesäuge aufsuchte, um erfolgreich zu trinken. So soll es weitergehen. Kleine Nashörner gehören unumstritten zu den erstaunlichsten Tierkindern innerhalb der Säugetiere. Entfernt erinnern sie an niedliche Urzeitgestalten.
    Der Berliner Zoo ist weltberühmt für seine erfolgreiche Spitzmaulnashornzucht. Aus diesem Grund wird in Berlin auch das internationale Zuchtbuch für diese stark bedrohten afrikanischen Großtiere geführt. Dort entnimmt man, dass derzeit weltweit gut 300 Individuen in Menschenobhut gehalten werden. Intensive Schutzmaßnahmen hatten in den letzen Jahren dazu geführt, dass sich auch die freilebenden Bestände langsam wieder erholten. Die Zahl der Tiere vermehrte sich von nur noch etwa zweieinhalb Tausend fast auf das Doppelte. Allerdings steigt die Zahl gewilderter Nashörner derzeit wieder enorm. Während zum Jahrtausendwechsel in Südafrika beispielsweise nur etwa 10 Nashörner pro Jahr illegal geschossen wurden, sind es im Jahr 2012 schon jetzt mehr als 280. Davon handelt es sich zwar überwiegend um die etwas häufigeren Breitmaulnashörner, doch auch das ist nicht beruhigend.
    In der langen Geschichte des Berliner Zoos wächst nun das insgesamt 17. Spitzmaulnashorn wohlbehütet auf, doch im Verlauf eines Jahres wurden allein in Südafrika etwa 20 Artgenossen durch Wilderei getötet.

    Foto: Carlos Frey
    (10.08.2012)
    Liz Thieme:   Das Kleine ist ein Weibchen und heißt Akili.
    (09.08.2012)
    Rüdiger:   Toll das 19. Nashörnchen ist jetzt da.
    Vermutlich kann Kumi dieses Jahr auch noch niederkommen oder ?
    (09.08.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Der erneute Nachwuchs bei den Spitzmaulnashörnern im Zoo Berlin ist sehr erfreulich.

    Die Artnamen "Palmlieb" und "Gänsesäge" finde ich auch sehr amüsant. Vielleicht sollte der Autor der Liste mal ein Tierlexikon durchforschen. Vielleicht liegt die Schuld auch nur beim Schreiber der Liste und gar nicht beim Auftraggeber. Ein Flüchtigkeitsfehler beim Schreiben ist auf jeden Fall der vermutliche Grund für diese köstlichen Wortschöpfungen.
    (08.08.2012)
    Liz Thieme:   Juni

    geboren
    1 Brauner Kapuziner
    7 Rotbunte Schweine
    1 Barasingha
    1 Sikahirsch
    3 Damhirsche
    1 Pudu
    2 Waldrentiere
    1 Gaur
    2 Hirschziegenantilopen
    1 Bezoarziege
    2 Tahre

    Geschlüpft
    9 Blauhalsstrauße
    7 Abdimstörche
    3 Maguaristörche
    1 Waldrapp
    1 Mähnenibis
    1 Andenflamingo
    2 Jamesflamingos
    2 Rosaflamingos
    1 Gelbbrustpfeifgans
    1 Rothalsgans
    3 Brandgänse
    4 Spießenten
    13 Bahamaenten
    3 Löffelenten
    1 Chile- Pfeifente
    7 Reiherenten
    10 Moorenten
    5 Peposakaenten
    14 Kolbenenten
    1 Gänsesäger
    6 Brautenten
    1 Schwarzkopfruderente
    1 Argusfasan
    1 Säbelschnäbler
    1 Kaptriel
    1 Schwarznackenfruchttaube


    PS: Die Listen sind Direktzitate und die Orthographie der Urheber wurde damit ebenfalls übernommen ;-)
    (08.08.2012)
    Liz Thieme:   Mai

    Geboren
    1 ROTES RIESENKÄNGURUH
    1 WEISSBORSTENGÜRTELTIER
    4 MURMELTIERE
    2 EUROPÄISCHE BIBER
    1 GRAUMULL
    3 GREVY-ZEBRAS
    1 CHINESISCHER MUNTJAK
    1 WALDRENTIER
    1 SITATUNGA
    3 HIRSCHZIEGENANTILOPEN
    1 SIBIRISCHER STEINBOCK
    1 KAMERUNSCHAF

    Geschlüpft
    1 KIWI
    1 SCHWARZSTORCH
    2 WALDRAPPE
    1 COSCOROBASCHWAN
    2 ROSTGÄNSE
    5 BAHAMAENTEN
    2 KOLBENENTEN
    5 SCHWARZKOPFRUDERENTEN
    1 PALAWAN- PFAUFASAN
    1 ZITRONENSITTICH
    5 BARTKÄUZE
    1 DREIFARBENGLANZSTAR
    (08.08.2012)
    Michael Gradowski:   @ Michael Mettler: Neben dem Palmlieb sind ja auch die Skatare und die Gänsesägen echte Seltenheiten, für die Artensammler unter uns: nix wie hin :-)
    (08.08.2012)
    Liz Thieme:   Und zum Nachreichen folgen jetzt noch April bis Juni:

    Geboren
    1 Weißohrpinseläffchen
    1 Nachtaffe
    1 Springhase
    8 Wasserschweine
    1 Wurf Polarwölfe
    1 Wurf Jaguare
    1 Schmalstreifenmungo
    2 Warzenschweine
    2 Elenantilopen
    2 Bongos
    1 Wisent
    1 Gaur
    1 Litschi- Moorantilope
    2 Persische Kropfgazellen
    1 Sibirischer Steinbock
    1 Vierhornschaf
    1 Kamerunschaf

    Geschlüpft
    1 Kiwi
    3 Kubapfeifgänse
    8 Nilgänse
    1 Gelbschnabelente
    4 Schellenten
    1 Brautente
    1 Schopfkarakara
    2 Graue Pfaufasane
    (08.08.2012)
    Liz Thieme:   Ich habe nur grob drübergelesen und einfach übernommen. Daher kannst du den Hinweis gerne der Online-Fachkraft des Zoos senden.

    @Sacha, ich würde daraus schließen, dass sie 4 Tiere einer Laticauda-Art erhalten haben und 6 Tiere einer Hydrophis-Art. Ich denke die Aipysurus-Gruppe kann man ausschließen, aber sie steht natürlich auch zur Auswahl.
    (08.08.2012)
    Michael Mettler:   @Liz: Ist der Palmlieb das Gegenstück zum Palmdieb - pflanzt oder beschützt er Kokosnüsse statt sie zu knacken?

    Sorry, der musste einfach sein :-)
    (08.08.2012)
    Sacha:   Hmh, im Zoo Berlin wird also zwischen Natternplattschwänzen und Seeschlangen unterschieden. Oder hat es für das Wort "weitere" keinen Platz mehr gehabt und/oder die Kuratoren/Pfleger konnten die 6 Seeschlangen noch keiner Art zuordnen....?;)
    (08.08.2012)
    WolfDrei:   Vielleicht ein Altersrekord: der Prinz-Alfred-Hirsch ist vestorben. Wohl 1992 geboren, gehörte er zu den ersten Nachwuchstieren der kleinen Gruppe, die 1990 nach Mulhouse gelangt war. Hier eine Aufnahme vom Okt. 2011
    (08.08.2012)
    Liz Thieme:   Der Zoo hat für Juli folgende Liste veröffentlicht:

    Geburten
    1 Rotes Riesenkänguruh
    1 Seehund
    1 Böhm-Zebra
    1 Barasingha
    1 Damhirsch
    1 Milu
    1 Dik- Dik
    1 Nyala
    1 Bongo
    2 Hirschziegenantilopen

    Schlupfe
    20 Postboten
    20 Bananenfalter
    26 Pharaomantis
    47 Krabbenspinnen
    7 Brandungsbarsche
    20 Gelbbauchunken
    10 Rotbauchunken
    8 Streifenbasilisken
    8 Grüne Leguane
    10 Blaue Stachelleguane
    2 Prachtreiher
    8 Abdimstörche
    2 Zwergflamingos
    18 Fahlpfeifgänse
    15 Witwenpfeifgänse
    1 Brandgans
    5 Bahamaenten
    9 Löffelenten
    3 Philippinen- Enten
    1 Knäckente
    17 Reihenenten
    21 Moorenten
    3 Peposakaente
    2 Kolbenenten
    1 Gänsesägen
    1 Säbelschnäbler
    3 Dreifarbenglanzstare

    Durch Kauf oder Tausch
    2 Feuerkorallen
    1 Palmlieb
    10 Rosenkäfer
    5 Gottesanbeterinnen 150 Rotkopfsalmler
    100 Ohrgitterwelse
    10 Imitatorpanzerwelse 50 Skatare
    5 Kardinalbarsche
    1 Trompetenfisch
    5 Augenfleck-Leierfische 1 Anglerfisch
    20 Schlammspringer 20 Graskarpfen
    6 Seeschlangen
    4 Natternplattschwänze

    Geschenk
    3 Rotrücken-Kirschflecksalmler
    6 Gelbgebänderte Baumsteiger
    10 Chinesische Rotbauchunken 9 Schreckliche Pfeilgiftfrösche
    11 Gestreifte Blattsteiger
    4 Feuersalamander

    Eingestellt
    1 Wollhalsstorch
    1 Haubenlangur
    (08.08.2012)
    WolfDrei:   Normalerweise kaum zu sehen - und nun ein weibliches Nachwuchstier: Pudunachwuchs (gut 7 Wochen alt)!Neben den schon hier genannten Geburten vielleicht noch erwähnenswert: 1 Grantzebra, 2 Nyalas, jetzt 4 Waldrene, 1 Milu, 1 Schlupf bei den Maguaris. Die Brahminenweihen sind jetzt in der Ausstellung während das Nashornhaus noch geschlossen war.
    (08.08.2012)
    WolfDrei:   Nach den Jamesflamingos noch ein Highlight: vor einer Woche sind zwei Zwergflamingos geschlüpft, zwei weitere Hennen sitzen noch - zumindest bei einer sah ich auch das Ei.
    (08.08.2012)
    Zoo Berlin:   Keine Gefahr für zwei seltene Kälbchen der Barasinghahirsche

    Mit Hirschfleisch lässt sich manch leckeres Wildgericht zubereiten und so leben diese Tiere in freier Wildbahn oft in großer Gefahr. Diese geht meist vom Menschen aus, doch der vom Aussterben bedrohte Barasinghahirsch, dessen Vorkommen in den unzugänglichen Überschwemmungsgebieten Indiens und Nepals auf nur noch 3500-5000 Individuen geschätzt wird, muss auch noch den Tiger fürchten, zu dessen Lieblingsspeise er gehört.
    Aus diesem Grund ist es zuweilen durchaus angenehmer, in einem Zoo heranzuwachsen. Deutschlandweit werden Barasinghas derzeit nur noch in Berlin vermehrt. So kann man sich über zwei diesjährige Jungtiere natürlich ordentlich freuen. Ein weibliches Jungtier, welches Ende April zur Welt kam, läuft bereits munter auf der Anlage umher, während das am 30. Juli geborene Männchen noch überwiegend am Boden abliegt, sofern es nicht von seiner Mutter zum Säugen aufgesucht wird.
    Auf einer äußerst schönen Freianlage im Zentrum des Zoogeländes ‒ in Nachbarschaft des historischen Giraffenhauses ‒ kann sich das Rudel der insgesamt sechs erwachsenen Barasinghas eigentlich stets sicher fühlen. Der einzige männliche Hirsch muss nicht einmal mit Nebenbuhlern um seine fünf Kühe kämpfen. Instinktiv bleiben die in ihrem leuchtend roten Sommerfell besonders auffallenden Wiederkäuer aber auch im Zoo immer auf der Hut. Dies zeigt sich insbesondere, wenn die Zoobesucher allabendlich das Gelände verlassen haben, dann wird die Umgebung intensiv beobachtet, um nach potentiellen Feinden Ausschau zu halten. Zweifelsfrei könnten die sprungkräftigen Hirsche im Notfall auch ihre Freianlage verlassen, doch generell fühlen sie sich in ihrem angestammten Revier am wohlsten.

    Foto: Carlos Frey
    (08.08.2012)
    Regina Nieke:   ... immer kurz bevor ich aus dem Netz rausmuss, entdecke ich noch was :-)
    Spitzmaulnashorn Ine ist wieder Mama geworden! Folglich auch eine Antwort an Jan Jakobi :-) Ich war zwar gestern kurz im Berliner Zoo, aber nicht direkt bei Ine, sondern hatte sie nur von weiter weg gesehen. Da auch noch ohne Nachwuchs, der erst heute früh auf die Welt kam:
    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article108491928/Nashornbaby-im-Berliner-Zoo-geboren.html
    (06.08.2012)
    Zoo Berlin:   Fünf junge Bartkäuze mit Riesenhunger

    Die holarktischen Bartkäuze beindrucken nicht nur durch ihre Größe ‒ ihre Flügelspannweite liegt bei 1,5 m. Auch ihr Appetit ist äußerst beachtlich. Insbesondere heranwachsende Jungeulen sind nur schwer zu sättigen. Ihr Schlupfgewicht von etwa 40 g haben sie bereits innerhalb der ersten zwei Nestwochen verzehnfacht. Bleibt Nachschub aus, kann es schon einmal vorkommen, dass ein schwächelndes Geschwisterchen verzehrt wird.
    Im Berliner Zoo allerdings müssen die am 18. Mai geschlüpften Eulenkinder nicht übermäßig hungern, auch wenn ihre Bettelrufe zuweilen gegenteiliges vermuten lassen. In diesem Jahr ist der Bruterfolg besonders hoch, so wachsen derzeit gleich fünf Eulenmädchen bei ihren Eltern heran. Das heißt alle Berliner Bartkäuze verspeisen pro Tag gemeinsam 20-30 Futtermäuse, die zur bevorzugten Nahrung der Beutegreifer gehören. In ihrer skandinavischen Heimat beispielweise sind es Lemminge und andere Wühlmäuse, die den grauen Lauerjäger besonders fürchten müssen. Die Beute wird von den Eulen nicht nur mittels des scharfen Gesichtssinnes erspäht, selbst unter einer geschlossenen Schneeschicht können die Nager mit Hilfe des feinen Gehörs geortet werden. Nach lautlosem Sturzflug werden die Beutetiere anschließen ergriffen und mit dem Schnabel getötet.
    Bartkäuze verlassen das Nest bereits vier Wochen nach dem Schlupf, zu einem Zeitpunkt, an dem sie noch vollkommen fluguntüchtig sind. Mit Krallen und Schnabel erklimmen die bedunten „Ästlinge“ sichere Sitzpositionen auf Bäumen und Sträuchern, wo sie durch die Altvögel versorgt werden. Das sich im Folgenden entwickelnde Großgefieder ermöglicht ihnen zwei Wochen darauf erste kurze Flugmanöver. Flügge Bartkäuze sind bereits altvogelähnlich, sie verraten sich jedoch noch durch viele Reste des Dunenkleides. Die vollständige Selbständigkeit erreichen die Jungvögel im Alter von 5 Monaten.

    Foto: Carlos Frey
    (31.07.2012)
    Jan Jakobi:   Ich war gestern im Zoo Berlin.

    Auf einer Außenanlage vom Nashornhaus I (am Löwentor) sah ich die Spitzmaulnashornkuh "Ine".

    Ist sie trächtig?
    Für mich sah sie normal dick aus.

    Ich habe hier schon ein paar mal gelesen das trächtige Spitzmaulnashornkühe vom Nashornhaus II ins Nashornhaus I umzogen.

    Die hochträchtige Elefantenkuh "Pang Pha" sonderte sich von den anderen Elefantenkühen ab.
    Das Kalb scheint in den nächsten Tag geboren zu werden.

    @Henry Merker:
    Als ich vor der Bullen-Anlage vor "Victor" stand, fand ich das er genauso groß ist wie "Hussein".

    Ich zitiere dich, vom 1.02.2011:
    "Gerade bei Victor ist der Abstand zwischen Publikum und Bulle etwa genauso groß wie in Hamburg."

    Demnach hätte ich (eindeutig) erkennen können/müssen das "Victor" viel größer ist als "Hussein".

    Erst als "Victor" neben "Drumbo" stand, sah ich das er doch viel größer als "Hussein" ist.
    (29.07.2012)
    Gerhard Joerres:   @Björn
    stimmt
    (27.07.2012)
    Zoo Berlin:   Vier Murmeltierjungtiere ziehen auf die Freianlage

    Groß ist die Freude über die Geburt von vier Alpenmurmeltieren, denn nach dem Tod des ranghöchsten Weibchens vor zwei Jahren war die kurze Zuchtphase der kleinen Murmeltierkolonie im Berliner Zoo zum Erliegen gekommen. Charakteristisch für das Alpenmurmeltier ist, dass sich nur das jeweils ranghöchste Weibchen einer Kolonie fortpflanzt.
    Nach Abgabe der letzten Nachzuchten fielen im Herbst 2011 nur noch das vormals subdominate Weibchen „Sissi“ und die zwei männlichen Tiere „Anton“ und „Franzl“ in den gemeinsamen Winterschlaf. Nach ihrem Erwachen im April waren dann Geräusche aus ihrem Überwinterungsquartier zu vernehmen, die auf Paarungsaktivitäten hindeuteten und bei einer Nestkontrolle konnten am 3. Mai dieses Jahres zum damaligen Zeitpunkt noch nackte und blinde Jungtiere entdeckt werden. Da die Tierpfleger nicht weiter stören wollten, blieb ihre Anzahl noch einige Tage unklar.
    „Anton“ und „Franzl“ zogen alsbald ins Freie, doch Mutter „Sissi“ blieb mit ihrem Nachwuchs noch im Schlafquartier. In der vierten Lebenswoche öffneten die winzigen Murmeltiere ihre Augen und eineinhalb Monate nach der Geburt begannen sie mit ersten Ausflugsaktivitäten. Doch noch immer durften sie die schützende Innenunterkunft nicht verlassen, denn die Gefahr, dass die tapsigen Nagetiere einem Habicht oder gar Fuchs auf der Freianlage zum Opfer gefallen wären, war zu groß.
    Erst jetzt haben die vier Murmeltiere einen Grad der Gewandtheit erlangt, dass sie auf die Freianlage umziehen dürfen. In einer Anlage am felsigen Gebirgspanorama sind die zwei Schwestern und Brüder gemeinsam mit dem Muttertier nun täglich zu beobachten. Wer von den Kleinen der Vater ist, lässt sich nicht sagen, da Murmeltiere sich sowohl mit dem Chef der Kolonie aber, wenn sich die Gelegenheit ergibt, auch mit seinem Stellvertreter verpaaren. Die komplette Familienzusammenführung wird voraussichtlich auch erst in einer Woche stattfinden, solange müssen „Anton“ und „Franzl“, die auf einer Nachbaranlage untergebracht sind noch mit Ruf- und Geruchskontakten vorlieb nehmen.
    Alpenmurmeltiere besiedeln seit dem Ende der letzten Eiszeit nur noch europäische Gebirgsregionen oberhalb der geschlossenen Waldgrenze. Hier ernähren sich die wärmestressempfindlichen Erdhörnchen von Kräutern und Blüten. Nur das Anfressen eines dicken Fettpolsters ermöglicht ihnen das Überleben der mehrere Monate dauernden Winterschlafperiode. Während sie im Berliner Zoo den Fuchs fürchten müssen, ist in den Alpen der Steinadler ihr größter Feind. Ihre Anwesenheit verraten sie dem Bergwanderer meist erst durch eine Serie von Warnschreien, die wie Vogelpfiffe klingen. Wenn sie einen Adler erspähen, reicht ein einziger lauter Pfiff, der alle Kolonieanwohner in ihre Erdbaue treibt.
    (27.07.2012)
    BjörnN:   Wenn man wissentlich Geschwister wieder und wieder züchten lässt, deren Eltern und Großeltern schon nahe verwandt waren, muss man sich über die Folgen nicht wundern.
    (25.07.2012)
    Silke Kollrich:   Muss es soetwas bei dem heutigen Wissensstand noch geben?
    http://www.n-tv.de/panorama/Loewen-Baby-wird-eingeschlaefert-article6811261.html
    (25.07.2012)
    Zoo Berlin:   Ein Traum in rosarot – neue Küken in der Welthauptstadt der Flamingozucht

    Berlin ist die einzige Stadt auf dem Erdball, in der alle Flamingoarten und –unterarten bereits vermehrt werden konnten. Zoo und Tierpark haben sich in einer langen Reihe deutscher, europäischer und weltweiter Erstzuchten große Ehren erworben. Aus den Erstzuchten wurden regelmäßig züchtende Gruppen.
    Das trifft auf den James- oder Kurzschnabelflamingo (Phoenicoparrus jamesi) zu, dessen Welterstzucht 1992 im Zoo Berlin gelang. Auch heute noch ist unsere Zuchtgruppe die einzige weltweit. Jamesflamingos sind Hochlandtiere aus den Anden Südamerikas und kommen in Salzseen in über 2.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel zusammen mit Andenflamingos vor. Alles, was wir heute über die Art wissen, stammt aus Zoologischen Gärten, besonders aus dem Zoo Berlin! Zwei Jungvögel schlüpften im Juni 2012 im Abstand von einer Woche. Diese entwickeln sich bislang sehr gut. Sie sind mobil und bewegen sich durch die Kolonie, so wie es sich für Jungvögel gehört. Im Alter von rund 80 Tagen werden sie flügge sein.
    Flamingos sind mit ihrem leuchtend roten, rosafarbenen oder weißen Gefieder, den langen Beinen und dem langen Hals unverwechselbare Vögel. Die Kleinen sind mit ihrem Dunenkleid graue Federknäuel, deren Streckungswachstum noch bevorsteht. Der Unterschnabel der Altvögel ist wesentlich größer als der Oberschnabel und zu einem Seihapparat umgebildet. Das hat der Gruppe den Namen „Verkehrtschnäbler“ (Phoenicopteridae) eingebracht. Jungvögel werden von den Alten durch eine Kropfmilch versorgt.
    Flamingos bauen kegelförmige Nester im Schlamm, in das von den Paaren nur ein einziges Ei gelegt wird. So erging es einem Paar Rosaflamingos (Phoenicopterus ruber roseus). Ihr Ei wurde aus Sorge vor zerstörerischen Nebelkrähen von den Tierpflegern eingesammelt und künstlich im Brutapparat bebrütet. Die Eltern bebrüteten fortan ein Gipsei. Der nach 28 Tagen Brutzeit geschlüpfte Jungvogel schließlich wurde wieder den Alttieren untergeschoben. Damit wächst erstmals seit 20 Jahren Unterbrechung endlich wieder ein Rosaflamingo heran. Diese mit bis zu 1,50 Metern größte Art der Flammenvögel ist auch am Mittelmeer heimisch.

    Foto: Carlos Frey
    (23.07.2012)
    WolfDrei:   Oh je - A wie Antwort
    (17.07.2012)
    WolfDrei:   F bedeutet Frage, G Antwort - vom "Chef".
    (17.07.2012)
    WolfDrei:   @Jan Beensen: als Antwort: Takin 1 von diesem Jahr (seit ca 1 Woche erschienen)
    (17.07.2012)
    Jan Beensen:   Steht schon ein Eröffnungstermin für das neue Vogelhaus fest?
    Wie weit ist der Bau?
    Was fehlt noch?
    (16.07.2012)
    Zoo Berlin:   Benehmen wie ein Schwein ausdrücklich erwünscht – Ferkel beim Rotbunten Schwein im Tierkinderzoo des Zoologischen Gartens

    Im Tierkinderzoo können jetzt sieben Ferkel zusammen mit der Muttersau beobachtet werden. Die drei männlichen und vier weiblichen Jungtiere wurden am 19. Juni 2012 geboren, nachdem die Sau vorher merklich dick und rund war. Unsere Hausschweine (Sus scrofa forma domestica) sind Rotbunte Husumer Schweine - eine Rasse aus Schleswig-Holstein, die zum Formenkreis der Deutschen Sattelschweine gehört. Merkmale sind die rot-weiß-rote Zweifarbigkeit, der weiße Sattel und die Hängeohren. Unsere Tiere stammen aus Gelsenkirchen und sind jetzt etwas über drei Jahre alt. Der Zuchteber ist im Gehege nebenan zu sehen.
    Schweine sind Allesfresser, manche Backenzähne sind scharf, andere stumpfhöckerig. Die Nase ist zu einem beweglichen Rüssel verlängert, mit dem der Boden nach Fressbarem durchwühlt wird. Die Tragezeit beträgt drei Monate, drei Wochen und drei Tage.
    Die stärksten Ferkel saugen ihre Muttermilch an den ergiebigen Zitzen in der Mitte der Milchleiste der dicken Bache. Diese Zitzen werden gegenüber den anderen verteidigt. Die Schwächeren müssen sich mit den weniger ergiebigen Zitzen zufrieden geben.
    Die Haustierwerdung des Schweines aus dem Wildschwein (Sus scrofa) begann schon vor über 9.000 Jahren in Osteuropa, im Mittelmeergebiet sowie in Südostasien. Das Schwein hat fast ausschließlich als Fleischlieferant seine Bedeutung. Es deckt rund ein Zehntel der Eiweißversorgung der Weltbevölkerung. Noch bis vor rund 150 Jahren trieb man die Hausschweine zur Eichelmast in den Wald.
    Nicht nur viele Wildtiere sind heute bedroht – dieses Schicksal ereilt heute auch viele Haustiere, vor allem alte Rassen, wenn sich die Nachfrage ändert. Da der mündige Konsument heute vor allem fettarmes Fleisch kaufen möchte, hat das Rotbunte Schwein schlechte Karten. Außerdem wächst es für die heutige Massenproduktion zu langsam.
    Trotz der Bedrohungen gibt es heute noch eine ungeheure und nur schwer zu überblickende Rassenvielfalt. Weitere Rassen, wie Mangaliza-Schweine oder Schwäbisch-Hällische Hausschweine, gibt es zum Vergleich im Tierpark zu bestaunen.

    Foto: Carlos Frey
    (10.07.2012)
    Zoo Berlin:   Eine Menge Fußgänger unterwegs – Brut und Aufzucht beim Südafrikanischen Blauhalsstrauß im Zoologischen Garten Berlin

    Zwischen dem 24. und 27. Juni 2012 schlüpften in Naturbrut Südafrikanische Blauhalsstrauße (Struthio camelus australis) im Zoologischen Garten Berlin. Die neun Küken umfassende Schar der kleinen Nestflüchter wird vornehmlich vom Straußenhahn geführt. Er war es auch, der die meiste Zeit der sechs Wochen währenden Brutdauer auf den Eiern saß. Ab und an wechselte er sich mit seiner Lieblingshenne ab. Neben dieser Haupthenne hat das imposante Männchen auch noch Nebenhennen.
    Wenn genügend Kleine in der Nestmulde geschlüpft sind, dann verlässt der Straußenhahn die restlichen Eier und stellt die Brut ein. Um sich aus den Eischalen zu befreien, besitzen Vogelküken für gewöhnlich einen Eizahn auf dem Schnabel. Ausgerechnet aber das Straußenjunge, dass die dickste Eischale durchbrechen muss, hat keinen! Die ersten Wochen haben die kleinen ein hellbraunes Dunenkleid. Kleine Strauße wachsen aber sehr schnell und mausern sich mit drei Monaten in das Jugendkleid.
    Strauße bewohnen in lockeren Verbänden die Steppen, Wüsten und Halbwüsten Süd- und Ostafrikas. Sie nomadisieren und haben kein festes Territorium. Zoo und Tierpark Berlin halten die Unterart aus Südafrika, die sich durch einen blaugrauen bis bläulichen Hals auszeichnet. Um die Freude komplett zu machen, können auch im Tierpark drei Kleine bestaunt werden. Männliche Strauße haben Schwanzfedern mit weißen Abschnitten, die fächerartig aufgestellt werden, wenn das Tier um die Weibchen wirbt.
    Strauße sind mit einer Höhe bis zu 2,80 Meter die größten heute lebenden Vögel auf der Erde und nicht mehr flugfähig, stammen aber von fliegenden Vorfahren ab. Es fehlt ihnen wie den verwandten anderen Laufvögeln der Brustbeinkamm, an dem die Flugmuskulatur ansetzt. Zum Rennen hat der Strauß kräftige Beine, mit denen er sich auch wirkungsvoll verteidigen kann. Er läuft auf den Spitzen von nur noch zwei Zehen und kann bei der Flucht die Geschwindigkeit eines Rennpferdes erreichen.

    Foto: Carlos Frey
    (03.07.2012)
    Regina Nieke:   @ Michael Gradowski: "Schande über mich" bezog sich darauf, weil ich im äußersten Südosten von (West)-Berlin wohne und CB eigentlich nicht wirklich weit weg ist... Echt? Bei uns im Aquarium gibts jetzt auch Winkerkrabben? Die hab ich letzten Winter hier im Sealife (Sonderausstellung) gesehen. Da mich im Berliner Aquarium in erster Linie die Reptilien interessieren, hab ich dafür keine Jahreskarte... sollte aber wohl mal wieder hin?! Ach, mit Stabheuschrecken die "wörtlich herumlaufen" :-) hätte ich kein so großes Problem. Da hatte ich vor Jahren mal eine auf dem Arm (Aktionstag im Zoo Leipzig), fühlt sich lustig an mit den Widerhaken an den Beinen. Jegliche Spinnenarten oder auch Käfer seh ich mir aber ausschließlich hinter Glas an :-) :-)
    (26.06.2012)
    WolfDrei:   ...und Nr. 2! Desweiteren "sitzt" ein Andenflamingo.
    (25.06.2012)
    WolfDrei:   Heute im Zoo: Jamesflamingonachwuchs Nr.1
    (25.06.2012)
    Michael Gradowski:   @Regina Nieke: Wie gesagt muß ich die "Krabbelbiester" auch nicht ständig um mich haben. Zum Beobachten im Zoo machen sie schon was her. Hab im Berliner Zooaquarium jetzt auch zum 1.Mal Winkerkrabben in echt gesehen. Sehr beeindruckend. Sowas wünsche ich mir öfter, also auch in anderen Einrichtungen. Gibt ja genug seltsames Zeugs. Wobei man ja schon sagen muß, die Vogelspinnen und Stab-/Gespenstheuschrecken laufen einem ja fast in jedem Zoo über den Weg (Gottseidank nicht wörtlich gesehen!).

    Und was soll das heißen: "Schande über mich"? Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Achtung, hier kommts: Ich war noch NIE im Tierpark Cottbus. Also Schande über MICH! :-)
    (25.06.2012)
    Regina Nieke:   @ Michael Gradowski: Zu deiner "Meinungsumfrage" bzgl. Wirbelloser: Ich bin jetzt auch kein sooo großer Fan von dieser Art, aber warum nicht? Du hast schon Recht: "Gruselfaktor" gerade bei Kindern kommt an und Platz ist in der kleinsten Hütte :-) War am Samstag seit 2 Jahren (Schande über mich!!) mal wieder im Tierpark Cottbus, da gibt es jetzt auch so einige Kästen im Raubtierhaus (2 Vogelspinnenarten, Rosenkäfer, Stabheuschrecken etc.) Dort stand vorher gar nichts und so ist der Platz zwischen zwei Raubtierkäfigen sinnvoll gentuzt....
    (25.06.2012)
    Zoo Berlin:   Ein Nutztier für die edlen Momente im Leben – von der Raupe zum Schmetterling beim Seidenspinner im Zoo-Aquarium Berlin

    Der Seidenspinner (Bombyx mori) ist ein mittelgroßer Schmetterling mit einem dicken Leib. Seine Flügel sind cremefarben, wobei einige dunkle Querbänderungen verlaufen. Die Vorderflügel des Seidenspinners sind nahe der Spitze am Außenrand eingekerbt. Die Weibchen haben am Ende ihres Hinterleibs zwei ausstülpbare Duftdrüsen. Sie sondern den Lockstoff Bombykol ab, auf den die Männchen fliegen: Sie reagieren auf unvorstellbar niedrige Konzentrationen. Die Fühler der Männchen sind gefächert: Hier befinden sich die Sinneszellen, die auf den chemischen Botenstoff reagieren.
    Nach der Verpaarung legt das Weibchen etwa 300 bis 500 Eier auf die Blätter des Maulbeerbaumes ab. Diesen entschlüpfen die anfänglich schwarzen und danach dann grauweißen Raupen. Schmetterlinge sind Insekten, die eine vollständige Umwandlung durchmachen, d.h. es gibt Larven, die ganz anders aussehen als die Erwachsenen. Die Larven nennt man Raupen – unsere sind beinahe sieben Zentimeter lang! Diese stellen ein Fressstadium dar. Die Seidenraupen verzehren vor allem die Blätter des Maulbeerbaumes (Gattung Morus).
    Der Grund der Nutzung des Seidenspinners ist die Seide, die aus dem Verpuppungsgespinst gewonnen wird. Der Kokon besteht nur aus einem einzigen aufgewickelten Eiweißfaden. Dieser kann über 1000 Meter lang werden! Davon kann aber meist nur die Hälfte verwendet und weiterverarbeitet werden, so dass Seide ein teures Naturprodukt bleibt.
    Das erkannten schon die alten Chinesen, die ihn seit über 5000 Jahren planmäßig züchten und den Seidenspinner zum Haustier machten. Erst im 10. Jahrhundert gelangte Seidenraupenkultur nach Spanien, Sizilien und Italien. Bei uns in Mitteleuropa konnte sich die Seidenraupenkultur nicht so recht etablieren, weil hierzulande die Maulbeerbäume nur schlecht wachsen.

    Foto: Carlos Frey
    (25.06.2012)
    Michael Mettler:   Ehrlich gesagt habe ich schon öfter Pfeilschwänze in Aquarien auf dem Rücken liegen sehen und mir nie große Gedanken um die Gründe gemacht... Von echten Krebstieren her ist mir bekannt, dass der Gleichgewichts- bzw. Orientierungssinn bei frisch gehäuteten Tieren vorübergehend nicht funktionieren soll. Aber ob das auch für Pfeilschwänze gilt...?
    (24.06.2012)
    WolfDrei:   laut Wikipedia:"Normalerweise leben Pfeilschwanzkrebse auf dem Boden, können aber auch (mit der Bauchseite nach oben) schwimmen." Auch könnte ich mir vorstellen, daß in einem feindlosen Becken über die Beinscheren/Cheliceren in dieser Position Nahrungspartikel leichter in Richtung Mund transportiert werden können.
    (24.06.2012)
    Henry Merker:   @Michael Gradowski:
    Leider kann ich dir nicht sagen, ob es normal ist, wenn Pfeilschwanzkrebse auf dem Rücken liegen; wobei ich dies im Zoo Aquarium auch schon gesehen habe. Allerdings ist zu lesen, dass die Rückplatten der Pfeilschwanzkrebse "gegeneinander beweglich" seien. Dies würde also bedeuten, dass sie sich auch dann noch vorwärts bewegen könnten, wenn sie auf dem Rücken liegen. Stimmt dies, so denke ich mal, dass das nicht so wild ist mit dem auf dem Rücken liegen - denn dann können sie sich auch wieder umdrehen. Vielleicht ist dies ja auch eine Überlebenstrategie....
    (24.06.2012)
    Michael Gradowski:   Will ja hier nicht rumnerven, aber kann mir niemand die Frage zwecks der Pfeilschwanzkrebse beantworten oder wollt ihr mich wirklich dumm sterben lassen? Und was haltet ihr von meimem Vorschlag mit den Wirbellosen?
    (24.06.2012)
    Michael Gradowski:   @Liz Thieme: Das mit dem Trauma wegen der Hintern hab ich auch als Scherz gemeint. Ich find halt solche Präsentationen nicht gut, die NUR den Besucher erfreuen oder erschaudern lassen (je nachdem, wie mans sieht) sollen. Ob das nun artgerechte Haltung ist, darüber läßt sich streiten. Und mir ist es da egal, ob es sich um einen Affen oder eine Spinne handelt. Ich glaube, ich bin da sehr realistisch. Ist ja auch nur meine Meinung. Manchen gefällts halt, mir jedenfalls nicht.
    (20.06.2012)
    Liz Thieme:   Ich fand die Spinnenbank toll :) Habe einige Zeit davor gesessen. Und die Spinne erkennt eh nicht was es da vor sich hat. Es wird einfach nur dunkel für sie. Also mal realistisch bleiben.
    (19.06.2012)
    Michael Gradowski:   @Regina Nieke: Meinte optisch flauschig. Anfassen ging nicht, er saß oben auf dem Baum und putzte sein Gefieder.

    @Stefanie Fischer: Danke für die Erklärung, macht natürlich Sinn, daß mit den Temperaturen hatte ich gar nicht bedacht.

    Fast hätte ich meinen neuen Freund vergessen zu erwähnen: den Palmendieb. Den find ich toll. Eigentlich hab ich´s ja nicht so mit den ganzen Krabbeltierchen, wenn sich die Möglichkeit aber bietet, schaue ich sie mir ganz gerne mal an. Ist doch schon eine interessante Tiergruppe die Insekten, Spinnentiere u.ä. Solange sie nicht in meinem Wohnzimmer rumtanzen :-).
    Wie schon gesagt, bedaure ich (trotz meiner kleinen Phobie) das man sowas in sehr wenigen Einrichtungen zu sehen bekommt. Für mich ist es schon ein tolles Erlebnis diese "Monster" wie Palmendieb oder auch im Aquarium die Seespinnen mal aus nächster Nähe zu sehen.
    Schon einige Jahre spukt mir da eine Idee für den Tierpark im Kopf herum: ein Schmetterlingshaus wo an den Wegseiten Vitrinen mit anderen Spinnen-/Insektenarten stehen. Vielleicht könnten auch andere Tiere frei gehalten werden; Vögel wären sicher etwas problematisch, vielleicht Enten oder kleine Säuger, keine Ahnung. Bei der Fülle von Arten die es gibt, bräuchte man auch keine Angst vor Artendopplung zu haben. Vor der Halle vielleicht eine Wiese für heimische Arten. Wenn so eine Halle zu kostspielig wäre, würde es auch ein Pavillion wie früher im Kinderzoo tun. Das Gute an den kleinen Biestern ist ja, daß sie mit Ausnahme der staatenbildenden Insekten wenig Platz beanpruchen. Damit meine ich jetzt nicht Glaskasten, Erde und Vogelspinne rein, fertig! ein bischen Komfort darfs schon sein. Fand es darum auch schade, daß Leipzig wohl jetzt auf ein Insektarium verzichtet. Ich würde mich freuen, wenn sich mehr Zoos um die Haltung der kleinen aber sehr interessanten Geschöpfe bemühen. Kann mir auch vorstellen, daß das Besucherattraktionen werden können, wegen Gruselfeeling und so. Mich würde interessieren was die Forumler davon halten.

    Zum Schluß noch eine Frage: Die Pfeilschwanzkrebse lagen am Grund ihres Aquariums auf dem Rücken und rührten sich nicht ein bischen. Ist das normal?
    (19.06.2012)
    Zoo Berlin:   Wertvoller Nachwuchs bei den Kiwis des Berliner Zoo

    Für die Berliner Kiwis ist das Jahr 2012 ein ganz besonderes. Zwei Aufzuchtserfolge in dieser Brutsaison komplettierten das Dutzend der über die Jahre im Berliner Zoo geschlüpften Jungkiwis. Noch viel wichtiger aber ist der Umstand, dass es sich bei dem erstgeschlüpften Vogel dieser Saison um ein Weibchen handelt; denn in den letzten Jahren wurden stets nur männliche Kiwis erbrütet. So lebten neben dem einzigen Zuchtweibchen im Berliner Bestand zum Jahreswechsel lediglich noch sechs Männchen. Auch wenn der zweite Jungvogel dieses Jahres wiederum männlich ist, so ist es um die züchterische Zukunft der Kiwis außerhalb ihrer neuseeländischen Heimat in Berlin nun sehr viel besser bestellt.
    Deutschlandweit werden Kiwis nur noch im Frankfurter Zoo sowie im Vogelpark Walsrode gehalten. Bemerkenswert ist die Berliner Methode bei der schwierigen Zucht: Hier lässt man das Ei die vollständige, etwa drei monatige Brutzeit beim Vater und auch nach dem Schlupf bleibt der Jungvogel noch etwa eine Woche lang in der Obhut des Altvogels. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das vom Vater gehuderte Kiwiküken sich in seinen ersten Lebenstagen besser entwickelt, wenn es nicht auf sich alleingestellt ist. Kiwis galten lange als radikale Nestflüchter, die in Anwesenheit des Vaters eher Schaden nehmen können. Erst wenn der Jungvogel eigenständig auf Nahrungssuche nach Regenwürmern und Insekten geht, bekommt er auch in Berlin seinen eigenen Schlafplatz.
    Kiwis sind die kleinsten flugunfähigen Laufvögel. Ihre großen Verwandten sind Kasuare und Strauße. Als Wappenvögel des Inselstates sind sie nur in Neuseeland beheimatet. Durch eingeschleppte Raubtiere, die vor allem die Eier erbeuten, wurden die Bestände aller insgesamt fünf Kiwiarten dramatisch reduziert. Strengste Schutzmaßnahmen verhinderten nur mancherorts die Ausrottung der nachtaktiven Bodenvögel.
    Nur in wenigen Zoologischen Einrichtungen außerhalb Neuseelands wird wie im Berliner Zoo der Nördliche Streifenkiwi gepflegt. Das nordamerikanische und europäische Zuchtbuch für die Art wird vom Smithsonian National Zoological Park (Washington, USA) geführt. Die Zucht des Kiwis muss äußerst sorgfältig gemanagt werden, da es langfristig nicht mehr möglich sein wird, Kiwis aus Neuseeland zu importieren.

    Foto: Carlos Frey
    (19.06.2012)
    Stefanie Fischer:   Die Frage bezüglich der Unterbringung der Kiwis habe ich letzten Herbst auch dem Tierpfleger des Vogelhauses gestellt. Er erklärte es so, dass es für Kiwis im konventionellen Nachttierhaus zu warm ist. Für gewöhnlich leben in Nachttierhäusern tropische Tierarten, sodass meist Temperaturen von gut 25°C vorherrschen. Kiwis dagegen kommen ja aus den gemäßigten Gebieten Neuseelandes, dort wird es selten wärmer als 25°C.

    In neuseeländischen Zoos sind die Kiwis auch immer? in extra Häusern untergebracht. Deswegen hat man sich in Berlin entschieden die Tiere lieber in der Fasanerie unterzubringen. Bei meinem Besuch waren sie gleich garnicht ausgeschildert, damit die Besucher nicht unnötig enttäuscht werden.
    (19.06.2012)
    Regina Nieke:   @ Michael Gradowski: Hab gestern an Dich gedacht, bei dieser Hitze hier :-( Hast Du den Junior Kondor gestreichelt ("flauschig") oder meinst Du nur optisch? Ich hab mich letzten Freitag nicht mehr getraut ihn - oder besser "sie" - anzufassen... vor 2 Monaten hab ich das noch getan... Man musste allerdings damals schon aufpassen.Sie hat nach ALLEM geschnappt, außer nach den Fingern.Heißt: Armbanduhren und Armbänder waren sehr gefährdet! :-)
    (19.06.2012)
    Michael Gradowski:   So, mal ein kleiner Rückblick auf meinen Besuch von gestern.

    Bei den Temperaturen war klar, daß sich viele Arten verstecken bzw. äußerst träge daherkommen. Nach den Elefanten, Hühner-Tauben-Haus (ich find das irgendwie niedlich) ab zum Nagerfelsen. Fehlanzeige nix zu sehen, schade. Menschen-Tieraffen: Die Gorillaanlage find ich immernoch toll, die Bewohner verbrachten ihre Zeit auch lieber im Schatten. Das Affenhaus gefällt mir irgendwie überhaupt nicht. Kann nicht mal wirklich sagen, was mich so stört. Tolle Arten, aber irgendwie keine schöne Unterbringung (meine Meinung!).

    Weiter zum Raubtierhaus. Siehe Affenhaltung. Ich finde, in beiden Häusern muß was passieren. Die jungen Jaguare sehr süß, aber erschöpft vom Herumtollen und der Hitze(?). Das Nachttierhaus finde ich dagegen sehr gelungen, war seit der Wiedereröffnung das erste Mal dort.

    Essen im Restaurant mit tollem Blick auf meine Lieblinge (Okapis und Rappenantilopen). Weiter zum Aquarium. Die Seespinnen sehr beeindruckend. Sehr befremdlich finde ich die Präsentation von Vogelspinnen und Skorpionen in einer Sitzbank!. Was zur Hölle soll das denn. Gruselerlebnis für die Besucher? Ich find sowas irgendwie grenzwertig. Wenn man als Spinne ständig die Ärsche von Besuchern über sich hat, múß man ja ein Trauma davontragen! Ansonsten ist das Insektarium immer ein Highlight für mich, da man diese Tiergruppe in Zoos mE zu wenig Beachtung schenkt.

    Auf der Südamerikaanlage tollten die Capybarajungtiere im Wasser, toll zu beobachten. der Serau präsentierte sich hervorragend, ebenso der kleine Bleßbock. Kondorvoliere toll, ebenso Sumpfvogelpanorama. Selbst die Robben und Pinguine drehten bei der Schwüle eher lustlos ihre Kreise im Wasser. Das Vogelhaus macht Fortschritte, küken bei den Trielen in der Fasanerie. Niemand kann mir aber erklären, warum die Kiwis nicht im Nachttierhaus untergebracht werden. da hätte man vielleicht mal die Chance einen zu sehen. Seltsam. Zum schluß noch Bären (müde), Tapire (müde), Flußpferdhaus, Rinderanlage, Schweinehaus (müde, bis auf die Hirscheber, die waren sehr aktiv), Greifvögel/Eulen incl. junger Kondor (flauschig), Bergtiere. Am Ende war ich naßgeschwitzt aber auch zufrieden. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Bekomme nur langsam das Gefühl, daß im Zoo fast mehr zu tun ist, was Haltungsbedingungen bei manchen Tieren betrifft, als im Tierpark. Obwohl da natürlich auch einiger Handlungsbedarf besteht (MALAYENBÄREN!). Trotzdem ein schöner aber verschwitzter Tag.
    (19.06.2012)
    Holger Wientjes:   Klingt sehr vielversprechend ! Freu´ mich schon auf die Eröffnung. Auch scheint die Neugestaltung nicht sonderlich auf Kosten der Vielfalt der gezeigten Arten zu gehen.
    (14.06.2012)
    WolfDrei:   Am 9. Mai war Richtfest für das neue Vogelhaus - mit der Mitteilung, daß es eher fertig würde als der neue Flughafen BBI. In der Zeitung "Berliner Tiere" der "Freunde Hauptstadtzoos" dazu ein Artikel zur Gestaltung anbei:
    (13.06.2012)
    Zoo Berlin:   Drillingsgeburt bei den Jaguaren!

    Nach zwei nachwuchsfreien Jahren sind im Raubtierhaus des Berliner Zoos wieder Jaguarbabies zu sehen. Die drei, damals noch blinden und hilflosen Katzenkinder wurden am 16. April in der schützenden Schlafbox geboren und im Folgenden fürsorglich von ihrer Mutter betreut. Erst im Alter von 6 Wochen wagte sich das erste Jungtier zu einem kurzen Ausflug ins Innengehege. Doch seit Beginn dieses Monats können die Zoobesucher die Geschwister mit immer größerer Wahrscheinlichkeit täglich zu Gesicht bekommen.
    Während zwei Tiere eine typische Fleckenzeichnung tragen, ist das dritte ein Schwärzling. Bei Jaguaren wird die schwarze Fellfarbe durch ein dominantes Gen vererbt, das heißt, sobald diese Erbeigenschaft von einem Elternteil weitergegeben wird, prägt sie auch das Erscheinungsbild des Jungtieres. So muss von schwarzen Jaguaren immer auch ein Elternteil schwarzes Fell haben. Im Berliner Zoo ist dies der Vater „Roberto“ (geb. 1999 im Tierpark Berlin), Mutter „Kiara“ (geb. 2000 im Berliner Zoo) hingegen ist ordentlich gefleckt.
    Das Männchen lebt bereits seit längerer Zeit in einem benachbarten Gehege und hat mit seiner Familie ansonsten nichts zu tun. Jaguarkater sind Einzelgänger, die sich auch in Zoos selten um ihren Nachwuchs kümmern. Die Berliner Jaguarmutter hat seit 2005 Aufzuchtserfahrung. Der diesjährige Wurf ist bereits ihr fünfter aber auch ihr nachwuchsreichster.
    Der Jaguar ist die größte Raubkatze Amerikas und nach dem Tiger und dem Löwen zudem die drittgrößten Katzenart der Welt. Sein heutiges, immer noch weites Verbreitungsgebiet, das sich von Mittelamerika bis nach Argentinien erstreckt, ist allerdings nur noch halb so groß wie ursprünglich und seine Bestände schrumpfen kontinuierlich. Verantwortlich hierfür sind die Zerstörung sowie Defragmentierung der Verbreitungsgebiete aber auch die Jagd auf seine Beute und die Raubkatze selbst. Wer Jaguare in freier Wildbahn sieht, gehört zu den Glückspilzen. In geeigneten Habitaten, meist sind es wassergebundene Urwälder, führen auf 100 km2 im Regelfall nur 2-8 Individuen ein verstecktes Dasein. Beobachtungen von in Menschenobhut gehaltenen Tieren verdeutlichen dem Zoobesucher, wie wichtig es ist, den großen Jäger vor dem Aussterben zu schützen.
    (12.06.2012)
    Liz Thieme:   3facher Jaguarnachwuchs :) Geburtstermin: 16. April 2x gelb, 1x schwarz
    (11.06.2012)
    Zoo Berlin:   Erstes Waldrenkälbchen des Jahres geboren

    Kaum einem Zootier sind die letzten, relativ kalten Junitage so gut bekommen wie dem jüngsten Berliner Waldrentier. Das erste der in diesem Jahr erwarteten Jungtiere kam bereits am 11. Mai zur Welt und „sehnte sich“ kurz nach seiner Geburt nach kühlem Wetter. Rentiere ziehen sich in den nördlichen Herkunftsgefilden geburtsvorbereitend gerne in höhere Lagen zurück, da die Fähigkeit zur Thermoregulation bei den dicht behaarten Jungtieren noch nicht so ausgeprägt ist wie bei den Alttieren. Wärme erzeugen fällt ihnen nicht schwer, doch die Körpertemperatur herunter kühlen können sie schlecht. Das Rentierfell mit seinen Hohlhaaren bietet einen hervorragenden Kälteschutz und im Sommer verlieren die erwachsenen Rene ihre Haare büschelweise.
    Deutschlandweit hält einzig der Berliner Zoo eine Zuchtgruppe der seltenen Waldrentiere. Diese sind im Vergleich zum oft gezeigten Hausrentier, das zirkumpolar die nördlichen Erdteile besiedelt, sehr viel langbeiniger und auch kontrastreicher gezeichnet.
    Durch Bejagung war das europäische Waldren außerhalb Russlands bereits ausgerottet, bevor es nach Inkrafttreten von Schutzmaßnahmen Mitte des letzten Jahrhunderts wieder in abgelegene Wälder des nördlichen Finnlands einwanderte.
    Waldrentiere sind bedeutend heiklere Pfleglinge als die domestizierten Verwandten aus der Tundra. In der Natur ernähren sie sich von einer Vielzahl von Kräutern, Moosen, Pilzen und Flechtenarten, die sie im Winter unter dem Schnee freischarren. Dabei nutzen auch die Rentierkühe ein Geweih, das bei allen anderen Hirscharten dem weiblichen Geschlecht fehlt. Die Geweihstangen der Weibchen sind allerdings viel dürftiger als die mächtigen Stirnwaffen der Rentierbullen.
    Rentierkälber sind ausgesprochen niedlich. Zwar können sie bereits eine Stunde nach der Geburt selbständig laufen, doch sind sie in den ersten drei Lebensmonaten auf ihre Mütter angewiesen, denen sie auf Schritt und Tritt folgen. Erst danach werden sie Stück für Stück selbständiger, bevor auch sie im Alter von sechs Monaten die Ernährung von Muttermilch vollständig auf Wildpflanzen und Pilze umgestellt haben.

    Foto: Carlos Frey
    (08.06.2012)
    Zoo Berlin:   Grévy-Zebras im Fohlen-Trio

    Nicht nur Zebrahengst „Raphael“ kann zufrieden sein, gleich alle drei Grévyweibchen mit denen er im letzten Jahr die Anlage teilte, brachten am 3., 14. sowie 18. Mai je ein gesundes Fohlen zur Welt. Während es sich bei dem Zweitgeborenen um einen kleinen Hengst handelt, sind seine beiden Halbgeschwister weiblich.
    Die Freianlage vor dem prägnanten Turmstall des Einhuferreviers bietet nun ein besonders schönes Fotomotiv. Alle drei Zebrakinder werden sorgsam von ihren Müttern behütet und wenn sie sich zuweilen ablegen, steht jede der Mütter wachsam neben ihrem eigenen Fohlen.
    Außerhalb der Ruhezeiten sind die Jüngsten bereits schon flink unterwegs. Mit ihren fast übertrieben lang wirkenden Beinen traben sie umher, wobei sie ihren Lauf immer wieder durch einzelne Galoppsprünge auflockern. Übung macht den Meister, denn in den trockenen, wenig Schutz bietenden Regionen Äthiopiens und Kenias, in denen die letzten Grévyzebras beheimatet sind, überleben nur die geschicktesten Fluchttiere.
    In freier Wildbahn ist die größte Zebraart mittlerweile sehr selten geworden, was die Bedeutung von Zuchterfolgen in Menschenobhut unterstreicht. Jüngere Bestandaufnahmen der Rest-Populationen gehen von nur noch etwa 2400 Individuen aus. Damit haben sich die Wildbestände in den letzten 20 Jahren etwa halbiert. Nach wie vor werden Grévyzebras illegal gejagt, dies nicht zuletzt auch wegen ihres besonders attraktiv gezeichneten Fells. Ihre im Vergleich zu anderen Zebraarten äußerst feine schwarze Querstreifung, die den weißen Bauch ausspart und die auffallend großen Ohren machen die „Tigerpferde“ zu den auffälligsten Einhufern überhaupt.
    Im Gegensatz zu den herdenbildenden Steppenzebras bilden Grévyzebras keine größeren Sozialverbände. In lockeren Stutenzusammenschlüssen bestehen feste Bindungen nur zwischen Müttern und ihren Fohlen. Nahrungsarme Lebensräume schließen eine dauerhafte Herdenbildung aus. Geschlechtsreife Hengste sind territorial und in Anwesenheit rossiger Stuten vertreiben sie männliche Eindringlinge durch Hufschläge und Halsbisse. Auch als Tierpfleger muss man ihnen gegenüber stets auf der Hut sein, so erklärt sich auch, warum „Raphael“ derzeit nicht bei der Gruppe sein darf.

    Foto: Carlos Frey
    (01.06.2012)
    Mark Meier:   Ich weiß nicht, ob es die Meldung schon gab, aber bei den Kiwis gab es in April und Mai je einmal Nachwuchs. Sehr erfreulich, nachdem es letztes Jahr nicht geklappt hat und davor meist nur ein Jungvogel pro Jahr geschlüpft ist. Ich war genau zur Reinigungszeit in der Fasanerie und konnte einige der Tiere so sogar kurz herumwuseln sehen. Ein toller Anblick.

    Die Riesenasseln sind inzwischen in einem der beiden zugänglichen Tiefseebecken zu sehen (auch wenn sie sich etwas verstecken) zusammen mit den Nautilus und den Tannenzapfenfischen.

    Übrigens stand am Eingang, dass 2 Brahminenweihen vom Tierpark in den Zoo umgezogen sind.
    (26.05.2012)
    Zoo Berlin:   Heimliche Geburt eines Ozelots im Berliner Zoo!

    Fast noch zu scheu für das Zoopublikum ist das jüngste Kleinkatzenkind im Raubtierhaus des Berliner Zoos. Der kleine Ozelot, dessen Geburtsgewicht auf etwa 250 g geschätzt wurde, war bereits am 10. März in der dunklen Schlafbox des Innenkäfigs geboren worden. Das in den ersten zwei Lebenswochen noch blinde Katzenbaby konnte zunächst nur über einen Monitor beobachtet werden, bevor es Anfang Mai erstmals auch kurz außerhalb des Schlafquartiers gesichtet wurde. Doch wie es sich für einen Ozelot gehört, fanden seine immer länger werdenden Erkundungstouren vornehmlich zu nächtlicher Zeit statt. Mit immer größer werdender Wahrscheinlichkeit ist das Katzenkind nun aber auch in den frühen Tagesstunden oder aber auch am Nachmittag bei seinen Freigängen zu beobachten ‒ allerdings immer nur unter den wachsamen Augen seiner Mutter. Den einzelgängerischen Vater hatte man bereits vor der Geburt des Jungtieres abgetrennt, da die territorialen Kater immer eine Gefahr für schwächere Artgenossen darstellen.
    Ozelots gehören zu den amerikanischen Pardelkatzen die aufgrund ihres besonders schön gefleckten Fells insbesondere in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts dramatisch durch Pelzjagd dezimiert wurden. Erst als der Ozelot 1989 in den Anhang I des internationalen Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES) aufgenommen wurde, konnten sich die Bestände in seinem mittel- und südamerikanischen Verbreitungsgebiet langsam wieder stabilisieren.
    Heute stellt die Haltung von Ozelots für wissenschaftlich geführte Tiergärten kein Problem mehr dar, doch sind Zuchterfolge immer noch nichts Alltägliches. Die jährlich registrierten Geburten lassen sich an einer Hand abzählen. Aus diesem Grund ist die Freude im Raubtierhaus auch besonders groß. Die kleine Fleckenkatze wächst in der Obhut der Mutter bislang sehr gut heran und hat das Potential, sich zu einem Besucherliebling zu entwickeln.
    (23.05.2012)
    Zoo Berlin:   Erfreuliche „Wasserschwein-Schwemme“ im Berliner Zoo

    Nach vielen nachwuchsfreien Jahren hat die Wasserschweinzucht im Berliner Zoo nun wieder ein rekordverdächtiges Niveau erreicht. In diesem Frühjahr brachten die beiden geschlechtsreifen Weibchen, „Lucia“ und „Elena“, insgesamt acht Jungtiere zur Welt, von denen allerdings zwei der Nachkommen der Jugendsterblichkeit zum Opfer fielen. Die verbliebenen sechs Wasserschweinchen entwickeln sich aber prächtig und die Zusammenführung beider Familien ist gerade erfolgreich verlaufen. Jetzt können alles in allem ein Dutzend Wasserschweine auf der großen Gemeinschaftsanlage für südamerikanische Pampasbewohner gesichtet werden. Noch ist ein Größenunterschied zwischen den Jungtieren zu erkennen; denn die Tiere des ersten Wurfs, vom 14. April, sind genau zwei Wochen älter als der Nachwuchs des zweiten Muttertieres. Im Vergleich zu ihren Müttern wirken aber alle Diesjährigen noch sehr klein, da ausgewachsene Wasserschweine über 50 kg auf die Waage bringen können.
    Nahe Verwandte der Wasserschweine sind die Meerschweinchen. Bei beiden Arten handelt es sich aus systematischer Sicht keinesfalls um Schweine, sondern um ordentliche Nagetiere, die lediglich hinsichtlich ihres Lautrepertoires entfernt an Schweine erinnern. Aus diesem Grund ist auch die ebenfalls gebräuchliche Artbezeichnung Capybara, was in der Sprache der Indios so viel bedeutet wie „Herr des Graslandes“, weniger irreführend.
    Neugeborene Wasserschweine sind bereits sehr weit entwickelt und die Zähne wurden schon im Mutterleib gewechselt. Direkt nach der Geburt folgen sie ihrer Mutter, die sie mit zwitschernden Lauten zu ihren Weideplätzen lockt und mit spielerischer Leichtigkeit bewegen sie sich auch im Wasser fort.
    Capybaras besiedeln weite Gebiete Südamerikas, wo sie in der Nähe von Gewässern vornehmlich Gräser fressen. Die Riesennager leben gesellig in hierarchisch geordneten Strukturen, wobei die Herde von einem dominanten Männchen angeführt wird. Im Berliner Zoo übernimmt diese Aufgabe „Felipe“, der Vater aller Jungtiere.
    (16.05.2012)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Rüsselbären

    Gerade freut man sich im Berliner Tierpark über die Geburt eines Elefanten, da sorgen auch im Berliner Zoo drei allerdings sehr viel kleinere „Rüsseltiere“ für Furore. Nasenbären von der Größe einer Hand mit Fellschwanz flitzen erstmals seit ihrer Geburt am 20. März über die dicht bewachsene Außenanlage, die sie sich nun mit sieben weiteren erwachsenen Kleinbären teilen. Die Nasen- oder Rüsselbären, wie sie auch genannt werden, kennzeichnet ihre rüsselartig verlängerte, bewegliche Nase.
    Die in Berlin gezeigten Südamerikanischen Nasenbären (Nasua nasua) liegen im Ranking der beliebtesten Zootiere ganz weit vorne. Dafür verantwortlich sind ihr possierliches Erscheinungsbild und ihre emsige, tagaktive Lebensweise.
    Weibchen und Jungtiere der Art leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren. Die Männchen hingegen sind territoriale Einzelgänger, die ihr Revier gegen Geschlechtsgenossen verteidigen. Aus diesem Grund lebt derzeit auch nur ein geschlechtsreifes Männchen im Berliner Zoo. Der Vater der drei Jüngsten wurde vor nunmehr neun Jahren in Paraguay geboren und brachte durch seine Ankunft vor anderthalb Jahren frisches Blut in die Berliner Nasenbärfamilie.
    Die kleinen Raubtiere sind fast auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent beheimatet. Obwohl sie Nahrung aller Art am liebsten auf dem Boden suchen, bevorzugen sie als Lebensraum Waldgebiet. Behände klettern können schon die jüngsten Tiere, schlafen sie doch in auf Bäumen gebauten Blätternestern.
    (14.05.2012)
    WolfDrei:   "Bongo"-Heft 42 mit der Jahresinventur 2011 ist da (ob schon im Handel?). U.a. enthält es die Bauzeichnung für die Umgestaltung der Bärenanlage
    (04.05.2012)
    Zoo Berlin:   Bei Sonnenschein draußen, bei Regen im Beutel:
    Nachwuchs bei den Riesenkänguruhs

    Zu den Lieblingstieren vieler Zoobesucher gehören die Roten Riesenkänguruhs. Dies mag daran liegen, dass die australischen Beuteltiere durch ihre zweibeinig hüpfende Fortbewegung dem Menschen ähnlicher zu sein scheinen als unsere heimischen Weidegänger wie Schafe oder Rinder. Mit letzteren Nutztieren konkurrieren sie nunmehr auch auf ihrem eigenen Kontinent, den sie flächendeckend besiedeln, um Nahrung. Dies ist der Grund, weshalb sie gebietsweise auch kontrolliert bejagt werden. Ihr Fleisch, das in Australien als minderwertig gilt, erfreut sich gerade auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit, da es äußerst fettarm ist. Doch die Gefahr, verspeist zu werden, droht keinem der Berliner Beuteltiere und so kann auch der erste diesjährige Nachwuchs unbeschwert den mütterlichen Beutel verlassen, um die ersten Hüpfer zu erproben.
    Erstmals hatte das kleine Känguruh am 31. März sein Köpfchen vorsichtig aus dem Beutel gestreckt, nachdem es in fünf Monaten von der Größe eines Fingergliedes auf Kleinkänguruhmaße herangewachsen war. Sollte es sich um ein Männchen handeln, kann das Tierchen ausgewachsen ein Gewicht von mehr als 80 kg erreichen, denn Rote Riesenkänguruhs sind die größten lebenden Beuteltiere der Welt. Voll aufgerichtet erreichen sie Mannshöhe ‒ weibliche Tiere allerdings sind deutlich kleiner.
    Die Berliner Känguruhgruppe besteht neben dem Letztgeborenen aus einem Männchen und 6 Weibchen. „Kirby“, der Zuchtmann, stammt ursprünglich aus Hannover, währen Muttertier „Judy“ eine gebürtige Hamburgerin ist. Beide Elterntiere sind 7jährig und können bei guter Gesundheit im Zoo durchaus 20 Jahre alt werden. In freier Wildbahn hingegen leben sie nur etwa halb so lang. Da kann niemand sagen, dass es schlecht sei, ein Zootier zu sein.
    (04.05.2012)
    Mark Meier:   Ich halte gerade das Aquarium mit Insektarium, Fischen, Amphibien und Reptilien für eine der großen Stärken des Zoos. Insekten und Co sollten mE in keinem Zoo fehlen. Bienen und Ameisen kann man zwar auch in der NAtur beobachten (wenngleich keine südamerikanischen Blattschneideameisen), aber eine pädagogische Einrichtung wie ein Zoo sollte auch angemessen darüber informieren...
    (03.05.2012)
    Zoo Berlin:   Von Bienchen und Blümchen – das Leben der Bienen im gläsernen Schaubienenstock des Zoo-Aquariums Berlin

    Vor einer Woche übernahm das Insektarium ein Bienenvolk von der Freien Universität Berlin, das dort professionell überwintert worden war. Es bezog sein Quartier in einem gläsernen Schaubienenstock in der Apsis unseres Hauses. Damit kann der interessierte Besucher das nächste halbe Jahr an ihrem Leben teilhaben, ihnen beim Schwänzeltanz zusehen oder das Ein- und Ausfliegen am Stock beobachten.
    Der Körper der Biene ist braun und fast überall behaart. Die Fühler sind kurz, die Flügel sind glasig und bräunlich. Die Honigbiene (Apis mellifica) ist ein soziales oder staatenbildendes Insekt. Es lebt in Völkern, die zwischen 30 000 und 70 000 Einzeltiere umfassen. Nur eine einzige Königin legt Eier. Die Mehrzahl der Tiere im Stock sind Arbeiterinnen. Es gibt nur einige hundert Drohnen, wie die männlichen Bienen heißen.
    Die Honigbiene ist unser wichtigstes heimisches Insekt. Zum einen fliegt sie in allen Lebensräumen nektar- und pollentragende Pflanzen an – sie vollbringt damit ganz nebenbei eine immense Bestäubungsleistung. Ohne die fleißigen Insekten wäre der Obstanbau unmöglich! Zum Zweiten liefert die Biene Honig. Nur einen Teil des eingesammelten Nektars nutzt die Biene zur eigenen Ernährung, der größte Teil wird in ihrem Honigmagen transportiert, mit Verdauungssäften vermengt und Wasser wird dem Brei entzogen. Das eingedickte Gemenge wird Honig genannt und in eine Wabenzelle erbrochen. Dieses bildet den Vorrat des Bienenvolkes. Zum Dritten findet das Bienenwachs aus den Waben für Kerzen und Salben Verwendung. Mit allem erwirtschaften uns die Tierchen sehr viele Milliarden Euro.
    Schon seit der Steinzeit nutzte der Mensch die Honigbiene, die ursprünglich ein Waldtier war. Die heutigen Bienenstöcke sind herausnehmbare Holzkästen mit abnehmbarem Deckel sowie einem Flugloch. Das Innere des Bienenstockes ist von den Waben ausgefüllt, die von den Arbeiterinnen aus Wachs erbaut werden. Waben dienen sowohl zur Aufnahme der Brut als auch zur Speicherung. Einen Zoo Berlin Honig wird es allerdings nicht geben – die Bienen dürfen ihre Vorräte behalten.
    (02.05.2012)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Rindern der Superlative

    Auch ein am 4. April dieses Jahres geborenes Gaurkalb wird einmal zu einem Riesenwildrind heranwachsen. Noch kann man es sich nicht vorstellen, denn das kleine braune Kälbchen mit den verhältnismäßig großen Ohren wirkt noch fast grazil. Aber selbst weibliche Tiere können ausgewachsen ein Gewicht von mehr als 700 kg erreichen. Die muskelbepackten Bullen lassen wohl jeden Torero vor Schreck erblassen. Mit mehr als einer Tonne Kampfgewicht will sich niemand mit ihnen anlegen. Die schiere Kraft erschwert die Haltung dieser asiatischen Wildrindart. Stallgebäude und Anlagenbegrenzungen müssen von außergewöhnlicher Stabilität sein und das Betreten der Flächen im Beisein der Tiere wäre mit Lebensgefahr verbunden.
    Schätzungsweise kaum mehr als 20 Tausend Individuen dieser imposanten Rinder leben derzeit noch verstreut in südostasiatischen Waldgebieten. Die Art gilt als stark gefährdet und genießt im Washingtoner Artenschutzabkommen den höchsten Schutzstatus.
    Während die Herden in freier Wildbahn selten mehr als 10 Tiere umfassen, ist die Gruppe im Berliner Zoo mit dem jüngsten Kuhkalb nun auf 13 Rinder angewachsen. Damit ist sie gleichzeitig auch die größte Gaurherde auf dem europäischen Kontinent.
    Der Berliner Zoo, in dem schon im 19. Jahrhundert Gaure gehalten wurden, züchtet die bedrohten Riesenrinder seit 1961 kontinuierlich. Seit 1967 werden hier auch alle Daten über die Bestände in Menschenobhut gesammelt und für ein Internationales Zuchtbuch aufbereitet. In seiner letzten Ausgabe umfasste der registrierte Bestand in insgesamt 42 Einrichtungen auf der ganzen Welt knapp 300 Tiere.
    (24.04.2012)
    Zoo Berlin:   Schweinemonat April: Nachwuchs bei den Warzenschweinen

    Nachdem Anfang dieser Woche die Ankunft einer äußerst seltenen Nabelschweinart im Tierpark Berlin gemeldet werden konnte, ist nun der Berliner Zoo an der Reihe, über eine kleine Schweinerei zu berichten. Nicht ganz so spektakulär aber dafür umso niedlicher präsentieren sich mit den ersten Sonnenstrahlen zwei winzige Warzenschweine auf der Freianlage am Flusspferdhaus. Das kleine Geschwisterpaar, bestehend aus Bruder und Schwester, das am 4. April in der Schlafbox der Warzenschweinfamilie zur Welt kam, hat für sich entschieden, jetzt auch das Außengehege zu erkunden.
    Die vollzählige Schweinerotte setzt sich aus dem mittlerweile 12jährigen Zuchtpaar, Basil (♂) und Kigala (♀), zwei Jungebern des letztjährigen Wurfs und den diesjährigen Minischweinen zusammen.
    Während die Nachzucht von Warzenschweinen im letzten Jahrhundert noch eine Seltenheit war, gelingt ihre Vermehrung momentan in einem Dutzend europäischer Zoos. Die Schweinepopulation wird in einem Zuchtbuch erfasst, um den Bestand in Menschenhand besser managen zu können. Dabei geht es nicht darum, eine vor dem Aussterben bedrohte Art zu schützen, sondern allein darum, die interessanten Schweine in Zoologischen Gärten zu erhalten; denn der Import von wilden Schweinen in die EU ist durch gesetzliche Auflagen zum Schutze der Hausschweine sehr schwierig.
    In ihrer afrikanischen Heimat sind Warzenschweine ähnlich beliebt wie bei uns die Wildschweine in Grünanlagen und Feldern. Wie auch unser heimisches Wild gehen sie dort, wo sie bejagt werden, zur nächtlichen Lebensweise über.
    Im Berliner Zoo sind die spärlich behaarten Paarhufer jedoch regelrechte Sonnenanbeter ‒ hier droht Ihnen keine Gefahr. Trotz der massiven Hauer, die die Alttiere geradezu martialisch wirken lassen, gehören Warzenschweine zu den „Fluchttieren“, die sich bei Beunruhigung mit antennenartig gehobenem Schwanz im „Schweinsgalopp“ aus dem Staub machen. So sieht man auch die Jüngsten häufig in kurzzeitiger Erregung zu ihren Artgenossen fliehen. Doch dann kehrt auf der Anlage meist schnell wieder Ruhe ein.
    (23.04.2012)
    Zoo Berlin:   „Fatou“ feiert Geburtstag: die älteste Gorilladame Europas
    vollendet ihr 55. Lebensjahr!

    Auch wenn ihr exakter Geburtstermin nicht bekannt ist, so darf es nicht unterlassen werden, sich an die Geburt des zweitältesten Gorillas der Welt ‒ irgendwann im April 1957 in Westafrika ‒ zu besinnen. Schon früh war das weibliche Affenkind in Menschenhände gelangt und von einem französischen Matrosen nach Marseille gebracht worden. Über die Besitzerin einer Hafenkneipe gelangte das damals knapp 10 kg schwere Gorillamädchen im Mai 1959 in den Berliner Zoo. Dort brachte sie am 30. Oktober 1974 den ersten in Berlin gezüchteten Gorillanachwuchs zur Welt. Obwohl sie selbst früh von ihrer eigenen Mutter getrennt worden war, zog sie ihr Jungtier, das den Namen „Dufte“ erhielt, fürsorglich auf. Es sollte allerdings ihr einziges Kind bleiben. Im Laufe ihres extrem langen Lebens lernte „Fatou“ verschiedene Gorillamännchen kennen und wurde im Juli 1985 durch die Geburt ihrer Enkeltochter „Mpenzi“ auch Großmutter. Zuletzt lebte sie gemeinsam mit „Gigi“, die etwas jünger war als sie selbst, aber bereits vor drei Jahren altersbedingt starb. Seitdem erfreut sich „Fatou“ am Kontakt mit den Tierpflegern, die Gesellschaft mit jüngeren Gorillas ist allerdings nichts mehr für sie.
    In ihrer westafrikanischen Heimat werden Flachlandgorillas selten älter als 35 Jahre. Der älteste in einem Zoo lebende Artgenosse ist „Colo“, der erste jemals in Menschenhand geborene Gorilla. Das ebenfalls weibliche Tier wurde 1956, nur vier Monate vor „Fatou“ in Columbus (Ohio) geboren.
    In den Zoologischen Gärten Europas leben derzeit gut 400 Flachlandgorillas, in nordamerikanischen Zoos kommen etwa weitere 350 hinzu. Die Zucht der stark vor dem Aussterben bedrohten Menschenaffenart wird international koordiniert. Der dramatische Rückgang der Freilandbestände hat viele Gründe. Nach wie vor werden Gorillas illegal bejagt, zudem setzt ein fieberauslösendes, oft tödliches Ebola-Virus vielerorts den Tieren zu, und zuletzt ist es die Vernichtung ihres Lebensraumes, die den ohnehin reproduktionsschwachen Menschenaffen zu schaffen macht.
    (13.04.2012)
    Holger Wientjes:   Vielen Dank !
    (30.03.2012)
    Carsten Horn:   Das Kugelgürteltier ist als "Untermieter" bei den Springtamarinen einquartiert...
    (30.03.2012)
    Holger Wientjes:   Weiss jemand wo genau das Tier untergebracht ist ? Finde ich auf jeden Fall prima, dass diese quirlige Art anscheinend auf dem Vormarsch ist.
    (27.03.2012)
    Zoo Berlin:   Selten gesehenes Kugelgürteltier neu im Berliner Zoo!

    Etwa 80 Jahre ist es her, als man im sogenannten Raritätenkabinett des Berliner Zoos das letzte Kugelgürteltier betrachten konnte. Jetzt ist es an der Zeit, Versäumtes nachzuholen; denn seit einer guten Woche lebt wieder eines dieser spektakulären Säugetiere im Tropenaffenhaus des Zoos. Wenn das junge Männchen, das am 12. September des vergangenen Jahres in Halle geboren wurde, nun in Berlin geschäftig seine Bahnen zieht, sammeln sich sogleich viele Besucher fasziniert vor seinem Gehege. Der gepanzerte Warmblüter erinnert an ein Tier aus der Urzeit und ist tatsächlich in der Lage sich bei drohender Gefahr gleich einer großen Kellerassel vollständig einzurollen. Entrollt hat das Tierchen etwa die Länge eines Lineals und man ist erstaunt, wie flink es auf die Suche nach Insekten den Boden durchstöbern kann. In ihrer südamerikanischen Heimat gelten die bei uns selten gezeigten Nebengelenktiere nicht als gefährdet und manch Gürteltier endet hier noch heute als Resonanzkörper für ein Zupfinstrument, das Gürteltier-Charango.
    Dieses Schicksal bleibt „Alfons“, dem Berliner Neuankömmling, definitiv erspart. Vielmehr wird man sich stark darum bemühen, eine Partnerin für ihn zu erwerben. Aber auch ohne Gesellschaft leben Kugelgürteltiere sehr glücklich, handelt es sich doch um Einzelgänger, die nur zu Fortpflanzungszwecken Kontakt zu Artgenossen suchen. Schon als Jungtiere brauchen sie keinen Spielpartner; denn stets werden sie als Einzelkinder geboren. Wer sich genauer mit den interessanten Säugetieren beschäftigt, wird noch die eine oder andere Besonderheit entdecken. Ein Besuch von „Alfons“ lohnt unbedingt, doch zuweilen kugelt sich das erschöpfte Gürteltierchen auch zum Schlafen zusammen. Dann sollte man ihm seine Ruhe gönnen.
    (27.03.2012)
    Oliver Jahn:   Gerade bei den Gauren ist das eine gute Nachricht. Der Bestand in den Zoos scheint sich immer gerade so zu halten.
    (11.03.2012)
    WolfDrei:   Eine neugeborene Surikate. Dazu: Junge bei den schwarzen Brüllaffen und Gauren
    (11.03.2012)
    Zoo Berlin:   Elenantilopenkinder: Zusammenschluss dreier Neugeborener

    Die große Freianlage am mittlerweile über hundertjährigen historischen Zebrahaus bietet fünf Steppenzebras und einer Herde Elenantilopen eine Heimstätte. Bei der größten aller Antilopen, deren Bullen eine Schulterhöhe von 1,80 m und ein Gewicht von fast einer Tonne erreichen können, gab es innerhalb von 16 Tagen gleich dreimal Nachwuchs. Zwischen dem 26. Januar und dem 11. Februar wurden zwei kleine Bullkälber und ein weibliches Jungtier geboren. Dies ist für die Jungantilopen, die grundsätzlich als Einzelkinder zur Welt kommen, von großem Vorteil. Wie in den Herdenverbänden jenseits des afrikanischen Äquators, wo sie zuweilen regelrechte „Kindergärten“ bilden, haben sie sich auch im Zoo zu einer Jugendgruppe zusammengeschlossen, um gemeinsam zu spielen und zu lernen.
    Die Mütter dieser wehrhaften Drehhornantilopenart sind nicht übermäßig fürsorglich, nur gelegentlich rufen sie ihre Kälber, um sie zu säugen. So kommt es vor, dass die drei Berliner Jungtiere der Neugier der Zoozebras bereits eigenständig begegnen müssen, was ihnen in der Gruppe Gleichaltriger leichter fällt.
    Elenantilopen gelten − obgleich sie die Kräfte eines Rindes aufbringen können − als relativ friedlich und den Tierpflegern ist es sogar möglich, die Anlage zu betreten, wenn sie den Bullen dabei im Auge behalten. Ihr natürlicher Verbreitungsraum reicht vom südwestlichen Äthiopien bis an das Kap Südafrikas. Die anpassungsfähigen Wiederkäuer sind als Art nicht bedroht, wenngleich sie auch gerne gejagt werden.
    (05.03.2012)
    Zoo Berlin:   Ein „goldiges“ Waldbüffelkind genießt mit seiner Mutter die ersten Freigänge

    Die Kälber des Waldbüffels sind vielleicht die niedlichsten Jungtiere aller Wildrinder. Ihr goldfarbenes, flauschig wirkendes, dichtes Fell weckt beim Betrachter Streichellust. Doch diesen Körperkontakt würde keine Büffelmutter zulassen. In ihrer west- und zentralafrikanischen Heimat gelten die Verwandten des savannenbewohnenden Kaffernbüffels als ausgesprochen gefährliche Wildtiere. Allerdings sinkt die Gefahr eines Zusammentreffens in freier Natur kontinuierlich; denn die Bestände nehmen stetig ab und drei Viertel aller Waldbüffel trifft man ohnehin nur noch in Schutzgebieten an.
    Die goldbraune Fellfarbe des am 8. Januar geborenen Kuhkalbs wird mit zunehmendem Alter ins Rotbraune wechseln und die Haartracht wird insgesamt sehr viel schütterer werden. Dem farblichen Grundton der Erwachsenen verdanken die Waldbüffel auch die ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung Rotbüffel. Die braunen Strümpfe, das dunkle Maul und die schwarze untere Hälfte des Ohres behalten die Büffel ihr Leben lang, doch die Kontraste sind beim Jungtier besonders ausgeprägt.
    Die Berliner Rotbüffelherde besteht inklusive des Jüngsten derzeit aus sieben weiblichen Tieren und einem Bullen. Noch wird das diesjährige Kälbchen allerdings nicht zur Gruppe gelassen, die Zusammenführung der kompletten Herde wird noch ein paar Tage auf sich warten lassen.
    Die in Berlin gezeigte hübsche Unterart des Afrikanischen Büffels wird deutschlandweit nur in einer Handvoll Zoos gezeigt. Im Tierpark Berlin trifft man auch die noch bekannteren, oben erwähnten Kaffernbüffel an. Obwohl sich diese sowohl morphologisch und ökologisch deutlich von den Rotbüffeln unterscheiden, handelt es sich zoologisch betrachtet doch um Angehörige ein und derselben Tierart.
    (27.02.2012)
    Zoo Berlin:   Drei Jungtiere an einem Tag: Antilopen-Hausgeburten im Berliner Zoo

    Das traditionsreiche Antilopenhaus, das älteste Tierhaus des Berliner Zoos, war am 7. Februar die Geburtsstätte von gleich drei seltenen Litschi-Wasserböcken. Allerdings handelt es sich bei den zwei weiblichen und dem männlichen Kalb nur um Halbgeschwister, die lediglich denselben Vater jedoch drei verschiedene Mütter haben. Ob ihre Zeugung gleichfalls auf einen Tag fiel, konnte auch anhand der Aufzeichnung der Paarungsaktivitäten vor knapp 8 Monaten nicht geklärt werden.
    Die in Berlin gehaltene Unterart, der Kafue-Litschi-Wasserbock, gilt in seiner afrikanischen Heimat als gefährdet. Die Paarhufer, die aufgrund ihrer Lebensweise auch als Moorantilopen bezeichnet werden, leben ausschließlich in den Überschwemmungsauen des Kafue-Flusses in Sambia. Hier konkurrieren sie unter anderem mit den Weidetieren der einheimischen Bevölkerung um Nahrungsgründe, weshalb ihre Zukunft ungewiss bleibt. In zoologischen Gärten findet man die Litschi-Moorantilopen selten. Auch deutschlandweit sieht man ihre Artgenossen nur in vier wissenschaftlich geleiteten zoologischen Einrichtungen und alle Individuen werden in einem europäischen Zuchtbuch registriert.
    Neben den drei Jüngsten besteht die 10köpfige Berliner Herde derzeit aus fünf erwachsenen Weibchen, einem weiblichen Jungtier des Jahres 2011 und einem Männchen. Im 140jährigen Antilopenhaus leben sie in Nachbarschaft von Sitatunga-Sumpfantilopen, Defassa-Wasserböcken und Netzgiraffen.
    Alle Hausinsassen lassen sich derzeit aus nächster Nähe beobachten; denn aufgrund der winterlichen Außenbedingungen muss ihnen der Freigang momentan verwährt werden – aber hinaus an die frische Luft wollen die Afrikaner zurzeit auch gar nicht. Insbesondere die Neugeborenen werden in den nächsten Wochen nach Abliegersitte sowieso die meiste Zeit im warmen Lager ruhen, bevor sie mehr und mehr ihren Müttern folgen werden. Gemeinsam mit uns warten sie auf wärmere Zeiten.
    (13.02.2012)
    Ronny:   @WolfDrei: Jetzt weiß ich wieder wer mir den Paddyreiher schonmal bestimmt hat :D.
    (09.02.2012)
    WolfDrei:   @Sacha: doppelt hält besser: von einem kompetenten Ornithologen: auch er : Paddyreiher in der Wellenanlage
    (09.02.2012)
    Sacha:   @Ronny: Bei meinem letzten Besuch (Oktober 2011) mussten wir den Rundgang aus Zeitgründen leider etwas kürzen und sind nicht alles abgelaufen.
    Aber Gudrun hat Dir ja dankenswerter Weise schon eine Antwort geliefert.
    (09.02.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Ich glaube bei meinem Besuch Anfang Januar normale Nandus in den Laufvogelanlagen hinter dem Volierentrakt gesehen zu haben.
    (08.02.2012)
    Ronny:   @Sacha: Und schon ist die Frage da...da du ja auch so nen Bestandsschreiberling bist^^...sind dir im Zoo noch normale Nandus aufgefallen? Die Darwinnandus sind klar^^.
    (08.02.2012)
    Sacha:   Hat ja doch noch geklappt. Also nochmals danke.
    (08.02.2012)
    Ronny:   @Sacha: Nochmals E-Mails und PMs gecheckt und anderen Personen auf dem Zahn gefühlt ---> Das Ergebnis es ist ein Paddyreiher.
    (08.02.2012)
    Sacha:   Edit: Ups. Habe das "oder" übersehen. Bin also so schlau wie vorher (helfe Dir natürlich trotzdem, Ronny, wenn ich kann).

    Weiss es vielleicht jemand anders?
    (08.02.2012)
    Sacha:   @Ronny: Vielen herzlichen Dank. Hoffe, ich kann auch mal aushelfen.
    (08.02.2012)
    Ronny:   Der Rallenreiher ist ausgeschildert, aber es handelt sich in der Tat um Pracht- oder Paddyreiher. Ich hatte das Tier auch schön mehrmals fotografiert, aber nie beschriftet und habe es auch wieder vergessen.
    (08.02.2012)
    Jonas Homburg:   Ich bin zwar kein Berlin-Kenner und möchte auch nicht bezweifeln, dass sich das möglicherweise geändert hat, aber ich meine, dass in der Voliere Rallenreiher ausgeschildert sind.
    (08.02.2012)
    Sacha:   Kurze Frage an die Berlin-Kenner:

    Leben in der Wattvogel-Voliere Java-Teichreiher/Prachtreiher oder Indische Teichreiher/Paddyreiher???
    Ich habe ein Exemplar im Oktober letzten Jahres fotografiert mit der irrigen Annahme, nicht auf die Beschilderung achten zu müssen, da sich der Vogel hinterher sicher leicht bestimmen lässt. Leider falsch. Gemäss der mir zugänglichen Literatur können sich die beiden Arten ja nach saisonalem Gefieder sehr gleichen. Ich bitte darum um Eure Hilfe. Vielen Dank.
    (04.02.2012)
    Zoo Berlin:   Ziemlich blau schon am frühen Morgen – buckelige Beulenkopf-Buntbarsche neu im Zoo-Aquarium Berlin

    Er gilt als der ungekrönte König der Fischwelt Zentralafrikas. Er ist groß und blau und besitzt einen imposanten Stirnbuckel. Bei Aquarianern ist er längst Legende. Er wird bewundert und begehrt. Die Rede ist vom Tanganjika-Beulenkopf-Buntbarsch (Cyphotilapia frontosa). Er wurde neu in den Bestand des Zoo-Aquariums Berlin aufgenommen. Die dunkelblaue Gesamtfärbung des Tieres ist durch hellere Querbinden unterbrochen. Maximal erreichen die Tiere eine Gesamtlänge von 35 Zentimetern.
    Der Beulenkopf-Buntbarsch kommt nur im Tanganjikasee vor, einem der drei großen Seen entlang des afrikanischen Kontinentalplattengrabens. Die Tiere bewohnen tiefere Wasserzonen an den Felsküsten bis in eine Tiefe von über 100 Metern. Das Aquarium wurde extra mit Felsaufbauten gestaltet, um ihnen optimale Lebensbedingungen zu bieten.
    Die großen Buntbarsche sind arge Räuber, die bevorzugt nachts und am frühen Morgen, ruhende Fische einsaugen und verspeisen. Diese Taktik scheint sehr erfolgreich zu sein – nur so konnten die großen Blauen eine solche Körpergröße erreichen. Wegen der Körpergröße werden sie von einem noch größeren Räuber regelmäßig verspeist: Sie sind beliebte Speisefische des Menschen.
    Nach dem Ablaichen beherbergt das Weibchen die Eier im Maul, wo dann auch die Kleinen schlüpfen. Maulbrüten ist eine Anpassung an fehlende Versteckmöglichkeiten in der Fels-, Freiwasser- und der Sandzone. Während des Maulbrütens nimmt das Weibchen keine Nahrung zu sich. Nach 30 Tagen verlassen die Jungfische die mütterliche Bruthöhle. Die Jungfische werden noch bis zu sechs Wochen bewacht. Oft kehren die kleinen bei Gefahr in das schützende Maul des Weibchens zurück.
    Die Anschaffung der Tierart ist nur der erste Schritt, wir wollen, dass die Weibchen künftig den Mund ganz schön voll nehmen und ihrem Maulbrüterdasein alle Ehre machen.
    (03.02.2012)
    Zoo Berlin:   Nie wieder pfui Spinne! Dicke Weiber, dünne Männer und jede Menge Nachwuchs bei den Riesenradnetzspinnen im Zoo-Aquarium Berlin

    Einer der ersten Nachzuchterfolge des noch jungen Jahres 2012 kommt aus dem Zoo-Aquarium Berlin: Bei den tropischen Riesenradnetzspinnen (Nephila senegalensis) öffnete sich am Montag, 29. Januar 2012 ein Kokon nach einer Entwicklung von rund 100 Tagen. Heraus kam eine ganze Schar kleiner Jungtiere. Schon die kleinen sind ziemliche Räuber und nehmen alles, was sie überwältigen können. In Menschenobhut bekommen sie mit Fruchtfliegen kleine Insekten als Futter.
    Der Name der Webspinnen, zu denen die Riesenradnetzspinnen gehören, ist Programm: Die Weibchen fertigen riesige Fangnetze an, in denen sich Beutetiere in den Klebefäden verheddern können. Die Fangfäden der Netze sind so stark, dass sich sogar Vögel bis Amselgröße darin verheddern können. Solch große Beute kann durchaus von den großen und dicken Weibchen überwältigt werden!
    Die weiblichen Riesenradnetzspinnen sind mit einer Kopf-Rumpflänge von bis zu sieben Centimeter beeindruckende Gestalten, werden doch die Männchen nur selten überhaupt neun Millimeter lang, also weniger als ein Zehntel. Auch der Hinterleib der Weibchen ist beeindruckend dick: Er enthält die Fortpflanzungsorgane. Sie können sich nur erfolgreich paaren, wenn das Weibchen gerade mit Beute beschäftigt ist. Überdies kommen auf ein Weibchen gut und gerne manchmal zehn Männchen. Die Zwergmännchen suchen schon die Netze der Weibchen auf, bevor diese fortpflanzungsfähig sind: Schnelligkeit ist ein biologisches Prinzip.
    Die Riesenradnetzspinnen, die über beinahe die gesamten Tropen verbreitet sind, sind auch als Seidenspinnen bekannt. Spinnfäden bestehen aus Seide. Diese ist wiederum ein Eiweiß. Sie werden am Hinterleib durch sechs verschiedene Spinnwarzen erzeugt. Das durchaus erlaubte Abkupfern von der Natur und die Anwendung für die Technik nennt man Bionik. Die Spinnfäden der Seidenspinne wecken die Begehrlichkeit des Menschen: Man hegt Hoffnungen, sie einmal als sehr elastische Operationsfäden zu verwenden, die man nicht mehr entfernen muss.
    (01.02.2012)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs einer fast ausgestorbenen Tierart: Freude über ein Säbelantilopenkälbchen im Berliner Zoo!

    Bei der nordafrikanischen Säbelantilope handelt es sich um eine Tierart, die in freier Wildbahn bereits ausgestorben ist. Lange Zeit suchte man vergeblich nach zerstreuten Restbeständen der hirschgroßen Wiederkäuer, die ehemals in kopfstarken Trupps dem seltenen Regen folgend bis weit hinein in die Sahara zogen. Doch spätestens zu Beginn dieses Jahrtausends war die Ausrottung der säbelförmig behörnten Antilopen zur Gewissheit geworden. Zuletzt war es die motorisierte Gewehrjagd, die den scheuen Halbwüstenbewohnern zum Verhängnis wurde.
    Allein der erfolgreichen Zucht in Zoos ist es zu verdanken, dass es dennoch nicht aussichtslos um den Fortbestand der Art bestellt ist. Auf vorbildhafte Weise sind beispielsweise in Marokko und Tunesien Wiedereinbürgerungsversuche, an denen sich auch der Berliner Zoo beteiligt hat, ins Leben gerufen worden. Ein Europäisches Erhaltungsprogramm steuert die Zuchtbemühungen in Menschenobhut.
    Nicht nur in Anbetracht des naturrelevanten Hintergrundes freut man sich im Berliner Zoo sehr über den jüngsten Nachwuchs – ein am 28. November geborenes, männliches Kalb.
    Neugeborene Säbelantilopen gelten zwar als Laufjunge, die bereits nach wenigen Stunden ihrer Mutter folgen können, doch individuell ist der Wille, sich fortzubewegen, unterschiedlich stark ausgeprägt. Die meisten zoogeborenen Kälber bevorzugen in den ersten Wochen nach der Geburt das ruhige Lager im warmen Stall. Doch diese Zeit häufiger Rast ist nun verstrichen und das Jungtier ist nun täglich zusammen mit fünf weiteren Herdenmitgliedern im Freigehege zu beobachten. Von den übrigen Antilopen unterscheidet man den Jüngsten nicht nur durch seine geringere Körpergröße, auch verfügt er erst über kleine, ziegenartige Hornansätze, die erst ausgewachsen eine Länge von 1,2 m erreichen können.
    (24.01.2012)
    WolfDrei:   ps: im Hintergrund eine Seefeder - alles aus dem kanadischen Pazifikbereich
    (18.01.2012)
    WolfDrei:   Habe mich heute mit viel Mühe an den Seeratten (Chimären) des Aquariums versucht: dunkler Mondschein und dunkler Hintergrund, dazu bewegliche Tiere. Anbei das magere Resultat (Blitz verbot sich automatisch)
    (18.01.2012)
    WolfDrei:   Milus und Przewalskipferde sind im Zoo DIE Traditionstiere. Tiere des Erstimportes überhaupt wurden dort eingestellt - wenn auch NUR die Milus züchteten und den Grundstein für den heutigen Erhalt legten. Der Tierpark hat natürlich die besseren flächenmäßigen Möglichkeiten.
    (15.01.2012)
    Jörn Hegner:   hat der zoo berlin vielleicht in absehbarer zeit vor die przewalskipferde und milus abzugeben und dafür was neues einzustellen . weil der möchte ja nicht das gleiche haben was es auch im tierpark gibts . das ist bis jetzt immer weniger geworden . ansonsten das kleine gehege dort neben den aquarium , wo zuletzt die kleinen pandas und davor die riesenschildkröten drin waren ist auch noch lehr . darin können doch vielleicht gut die erdmännchen aus dem raubtierhaus einziehen . weil die benötigen viel platz .
    (15.01.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Bei meinem Besuch am 4.1.12 im Zooaquarium Berlin habe ich zum ersten Mal überhaupt Gefleckte Seeratten (eine Chimärenform) im versteckt liegenden Eckaquarium hinter dem großen Haibecken mit u.a. Sandtigerhai und Wobbegong gesehen. Diese Art scheint neu im Aquarium zu sein, da man nicht direkt ans Becken herantreten darf. Ich habe dort mind. 2 Tiere gesehen, die muner und gesund wirkten. Das Eckaquarium liegt im seitenraum zwischen Großaquarien und Haibecken, in welchem auch das Tiefseebecken mit den Tiefseeriesenasseln und den Tannenzapfenfischen liegt.
    (11.01.2012)
    WolfDrei:   Im Zoo soll der letzte Lappengeier (Europas?) verstorben sein - hier eine Aufnahme vom August 2010
    (11.01.2012)
    Liz Thieme:   Mein Vater hat seinen Papierkram aufgeräumt und dabei ist ein Kalender von 2005 aufgetaucht, den ich ihm damals geschenkt habe.

    Der Kalender zeigt Berlins (damalige) Gorillakinder Djambala und Sangha fotografiert von Vera Friedrich in schwarz weiß. Im Vorderteil des Kalenders wird die Lebensgeschichte der beiden beschrieben.

    Wenn jemand diesen Kalender für seine Sammlung kostenfrei haben möchte, der meldet sich bitte bei mir, sonst landet er im Altpapier.
    (04.01.2012)
    Zoo Berlin:   Die Schwarzen Brüllaffen erfreuen zum Jahreswechsel mit einem Affenbaby!

    Der jüngste Affe im Berliner Zoo ist zu Beginn des Neuen Jahres ein winziger Brüllaffe, der am Silvestertag im Tropenaffenhaus zur Welt kam. Das Affenbaby, das nur etwa soviel wiegt wie zwei Tafeln Schokolade, wird fest am Bauch seiner Mutter getragen und ist nicht immer gut zu sehen. Doch wenn die Zoobesucher das Köpfchen des Kleinsten erkennen, sind sie regelrecht entzückt.

    In den ausgedehnten Ruhephasen seiner Mutter bewegt sich der kleinste Brüllaffe am meisten. Interessiert beobachtet ihn dabei sein im letzten März geborenes Affengeschwisterchen, das mit seinen Eltern die Familie der Schwarzen Brüllaffen komplettiert.

    Ihren Namen verdanken die südamerikanischen Primaten den Brüllgesängen der erwachsenen Tiere, die im Affenhaus vornehmlich in den Morgenstunden zu hören sind. Im Urwald, ihrem natürlichen Lebensraum, dienen die Chorgesänge der Revierabgrenzung. Gleichzeitig fördern sie den Gruppenzusammenhalt. Die schwarze Farbe kennzeichnet nur die älteren Männchen, Jungtiere und Weibchen hingegen tragen ein hellbraunes Fell.

    Schwarze Brüllaffen gehören zu den seltenen Zootieren. In Deutschland sieht man sie lediglich in drei Zoos. Das europäische Zuchtbuch wird in Bristol geführt. Von dort stammt auch das Berliner Zuchtweibchen „Ipanema“ (*2002), wohingegen der Vater „Alano“ (*2005) ein gebürtiger Stuttgarter ist.

    Die natürliche Verbreitung der Schwarzen Brüllaffen erstreckt sich über Bolivien, Paraguay, Brasilien und das nördliche Argentinien. Wie viele andere Urwaldbewohner ist die Art zunehmend von der Zerstörung ihres Lebensraumes betroffen. Als Frucht- und Blätterfresser können die klettergewandten, ansonsten aber eher trägen Neuweltaffen nur im Kronendach der Urwaldbäume überleben.
    (03.01.2012)
    Michael Mettler:   Mich wundert übrigens beim neuen Vogelhaus der Verzicht auf eine Freiflughalle für südamerikanische Vögel, denn es soll ja nur Afrika, Asien und Australien in solchen Flugräumen vertreten sein. Im Zuge des Ergänzungsprogramms wäre es doch möglich, die Asien-Halle auf den TP zu beschränken (im ABH, wegen der Flughunde - und selbst der Raubtierbestand drumherum weist ja einen Asien-Schwerpunkt auf) und dafür eine Südamerikahalle ins Zoo-Vogelhaus aufzunehmen.
    (31.12.2011)
    WolfDrei:   Die Ausgabe mußte wohl noch den Aufdruck 2011 erhalten - und auf die Nennung des Vogelbestandes wollte man wohl nicht verzichten. Und so folgt auf das Vorgesehene abrupt der Papageientrakt - der alte.
    (31.12.2011)
    Michael Mettler:   Laut neuem Zooführer soll der einzelne Borneo-Orang-Mann Kevin "bald in einen anderen Zoo zu Unterartgenossen abgegeben werden", so dass dann nur noch Sumatraner gehalten werden würden.

    In Bezug auf das Vogelhaus ist der neue Zooführer ein wenig skurril. Zwar wird im Text erwähnt, dass das alte Haus 2011 abgerissen wurde und wie die grobe Strukturierung des neuen Hauses aussehen wird, aber danach folgt eine Beschreibung der gehaltenen Arten in den längst nicht mehr existierenden Volieren, Trakten und Flugräumen, als stünde das alte Haus noch und seien die Vögel für Besucher zu sehen... Auch auf dem Zooplan ist noch das alte Haus abgebildet, mit der Bildlegende "Vogelhaus im Bau".
    (31.12.2011)
    Zoo Berlin:   Ein neuer Partner für das seltene Kagu-Mädchen im Berliner Zoo eingetroffen

    Eingelebt hat sich bereits in wenigen Tagen ein junges Kagu-Männchen, was als neuer Partner für die in der Fasanerie lebende, unlängst verwitwete Henne ausgesucht wurde. Die beiden seltenen Vertreter ihrer Art haben sich auch schon angefreundet. Bei dem 2jährigen Männchen handelt es sich ebenso wie bei seiner 7jährigen Partnerin um eine Nachzucht aus dem Vogelpark Walsrode.

    Kagus gehören zu den am höchsten bedrohten Vögeln der Erde. Den Bestand der ausschließlich in Neukaledonien lebenden Federtiere schätzt man derzeit auf nur noch etwa 850 Individuen. Verhängnisvoll ist die Tatsache, dass die Bodenbewohner dortiger Urwälder flugunfähig sind. So sind sie leichte Beute für verwilderte Hunde und andere auf Neukaledonien eingeschleppte Räuber.

    Die etwa kniehohen, weniger als 1 kg schweren, blaugrauen Vögel wirken fast wie befrackte kleine Menschen, wenn sie die Flügel wie Arme leicht vom Körper abstellen, erregt ihre Kopfhaube aufstellen und auf zwei Beinen flink hin und her trappeln. In jedem Fall haben die auf europäischem Boden nur in Walsrode, Wuppertal und Berlin gehaltenen Sonderlinge einen hohen Schauwert. Auch akustisch können sie beeindrucken, wenn sie in Brutstimmung ihren lauten Duettgesang erschallen lassen. Doch bis dahin wird noch etwas Zeit verstreichen; denn die prinzipiell monogam lebenden Tiere stellen sich auf andere Partner zunächst eher zurückhaltend ein.
    (20.12.2011)
    Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Hanuman-Affen im Berliner Zoo

    Sprichwörtlich würde man sagen, seine Tanten hätten an dem jüngst geborenen Hanuman-Languren „einen Affen gefressen“. Sie reißen sich geradezu um das am 15. November zur Welt gekommene Affenkind, um es zu tragen und mit „Affenliebe“ zu betreuen. Seiner Mutter „Sally“ kann dies ganz recht sein, musste sie mit ihren 12 Lebensjahren doch schon recht viele Jungtiere allein aufziehen.
    „Conny“, der Haremschef und Vater des Babys, hat bereits ein Alter von 20 Jahren erreicht und wäre unter natürlichen Bedingungen wohl schon längst von seiner Führungsposition verdrängt worden. Freilandbeobachtungen haben gezeigt, dass es hier durchschnittlich alle 2-3 Jahre zu einem Wechsel des Haremschefs kommt. Im Berliner Zoo bleibt es „Conny“ erspart, um seine insgesamt 5 Weibchen zu kämpfen; denn neben ihm lebt im Familienverband nur ein einziges, noch nicht geschlechtsreifes Nachwuchsmännchen.
    Die langschwänzigen, grauen Languren mit den rabenschwarzen Gesichtern werden in ihrer indischen Heimat als heilige Tiere verehrt. In der hinduistischen Mythologie war es Hanuman, der Affengott, der ihre Gestalt annahm, um der Gottheit Rama bei der Suche nach seiner Frau Sita zu helfen. So werden die gerne bodennah lebenden Affen in den Tempelanlagen nicht nur geduldet, sondern auch versorgt. Die Hanuman-Languren, die so zu Kulturfolgern geworden sind, müssen aus diesem Grund trotz der zunehmenden Vernichtung ihres natürlichen Lebensraumes nicht das Aussterben fürchten.
    Die Zusammenstellung von Zuchtgruppen in Zoologischen Gärten ist nicht immer ganz einfach, weil neue Zuchtmänner – wie auch in der Natur – den noch pflegebedürftigen Nachwuchs ihrer Vorgänger töten, um möglichst schnell eigene Kinder zeugen zu können.
    (14.12.2011)
    Zoo Berlin:   Neu im Zoo-Aquarium Berlin – Riesenasseln aus der Tiefsee

    Sicherlich kennt fast jeder Landasseln, vor allem die Kellerassel (Porcellio scaber), die man unter Steinen, Laub und Gebüsch sowie in Kellern, Gärten, Ställen, Gewächshäusern und Komposthaufen findet. Sie sind schiefergrau bis gelbgrau gefärbt und können bis zu 20 Millimeter lang werden.

    In der Tiefsee allerdings findet man eine verwandte Asselart, die erstaunliche 45 cm lang und 1,7 kg schwer werden kann. Im Atlantischen und Pazifischen Ozean in 150 bis 2000 Meter Tiefe lebt diese Tiefseeriesenassel (Bathynomus giganteus) auf sandigem und schlammigen Bodengrund.

    Die Asseln sind hellbraun gefärbt und haben im Gegensatz zu ihren an Land lebenden Verwandten enorm vergrößerte Augen, um trotz des sehr schwachen Lichts in der Tiefsee ausreichend sehen zu können. Die Augen bestehen je nach Größe des Tieres aus 3.000–4.000 Facetten. Die Gliedertiere sind Allesfresser und ernähren sich hauptsächlich von toten Walen, Fischen und Kraken, aber auch auf sich sehr langsam bewegende Meerestiere wird Jagd gemacht.

    Dem Zoo-Aquarium Berlin ist es gelungen, vier dieser Tiefseegiganten aus Japan zu erhalten. Sie bereichern nun zusammen mit Tannenzapfenfischen (Cleidopus gloriamaris) und Perlboot (Nautilus pompilius) unsere Tiefseeabteilung.
    (12.12.2011)
    WolfDrei:   Entgegen einer ersten Information ist das Fingertierweibchen des Zoos nicht aus Bristol sondern aus Jersey: Zanvie, geboren 1997
    (06.12.2011)
    Henry Merker:   @WolfDrei:
    Ich bin gespannt ;-).
    (06.12.2011)
    WolfDrei:   Die Kasuar"henne" des Tierparks ist wieder an ihren Geburtsort zurückgekommen - auf die Anlage des TP (ehemalige Muntjakanlage) soll etwas "Vierbeiniges" - aber nicht 2 Kasuare.
    (05.12.2011)
    Zoo Berlin:   Drehhörner, Nilsümpfe und weit spreizbare Zehen – Nachwuchs bei den Sitatunga-Antilopen im Zoologischen Garten Berlin

    Am 17. und 20. Oktober 2011 wurden im Antilopenhaus des Zoologischen Gartens Berlin zwei Sitatungas (Tragelaphus spekei gratus) geboren. Bei den Jungtieren handelt es sich um ein Pärchen, das gut aufwächst. Die Kälber werden nach einer Tragezeit von 215 bis 230 Tagen geboren und sind in der ersten Zeit Ablieger. Bis sie die für die Art typische Höhe von bis zu 115 cm und die Masse von bis zu 100 kg erreichen werden, werden rund zwei Jahre vergehen.

    Sitatungas, die in der Natur in kleinen Familiengruppen vorkommen, zählen wegen ihres ein bis zweimal schraubig gewundenen Gehörns zu den Drehhornantilopen, von denen hier im Zoo auch noch Großer Kudu, Nyala, Bongo und Elenantilope bestaunt werden können.

    In Zentralafrika, u.a. den Nilsümpfen, leben die Sitatungas in kleinen Familiengruppen mit einem Bock, mehreren Weibchen und deren Nachkommen. Gemäß ihres Lebensraumes heißen die Sitatungas auch Sumpfantilope oder Wasserkudu. Das Fell ist leicht ölig und wasserabweisend. Ihre Nahrung sind allerlei Wasser- und Sumpfpflanzen. Die Hufe sind kräftig, lang, schmal und spitz sowie weit spreizbar, um ein sicheres Fortkommen durch Sumpf und Morast zu gewährleisten. Das Schwimmvermögen ist gut, einen Teil des Tages ruhen die Antilopen halb untergetaucht im Wasser. In der Natur werden die Sumpfantilopen von Krokodilen, Riesenschlangen und Leoparden erbeutet und der Mensch bejagt sie intensiv zur Fleischgewinnung.

    Die meisten Geburten in der Zuchtgruppe des Berliner Zoologischen Gartens waren im Herbst- und Winterhalbjahr. Da das 1871 errichtete Antilopenhaus aber großzügige Innenstallungen besitzt, ist ein Aufwachsen in der kalten Jahreszeit kein Problem. Die Kleinen jedenfalls sind mit ihren großen Augen und trichterförmigen Ohren außerordentlich nett anzusehen.
    (05.12.2011)
    Zoo Berlin:   Ein Hutaffenbaby fasziniert die Zoobesucher

    Das beliebteste Jungtier im Berliner Zoo ist vermutlich ein kleiner Ceylon-Hutaffe, der am 22. Oktober in der Mitte der 8köpfigen Affenschar im Tropenhaus zur Welt kam. Die nackte Gesichtshaut und sein hutähnlicher, quirlförmiger Haarschopf verleihen dem kleinen Makaken etwas Menschenähnliches. Und so verwundert es kaum, dass das wachsame Affenbaby mit seinen Riesenohren alle Blicke der Besucher auf sich zieht. Noch klammert das jüngste Affenkind fest am Fell seiner Mutter, in deren Nähe sich auch meist noch ihr Jungtier vom letzten Jahr aufhält.

    Das Letztgeborene, bei dem es sich um ein Männchen handelt, muss schon früh alle Fertigkeiten erlernen, die es ihm später erlauben werden, sich mit den übrigen Männern der Gruppe zu messen. Unter jenen herrscht eine strenge Hierarchie, in der „Raschid“, der älteste Berliner Hutaffe, das Sagen hat. Doch noch behütet Mutter „Safra“ den nicht viel mehr als 500 g wiegenden gemeinsamen Nachwuchs hingebungsvoll.

    Ceylon-Hutaffen leben ausschließlich auf Sri Lanka. Auch wenn sie sich gebietsweise den Menschen nähern, so sind sie doch auf intakte Waldlandschaften angewiesen. Die Tatsache, dass in den letzten 5 Jahrzehnten gut die Hälfte der ceylonesischen Tropenwälder gerodet wurden, erklärt, warum die Art von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als bedroht eingestuft wurde. In Europa wird die kleinste aller Makakenarten nur in drei Einrichtungen gepflegt, wobei alle Tiere einen Berliner Ursprung haben.
    (30.11.2011)
    Mel:   @Liz: Alles schon etwas älter ... Du hast es richtig in Erinnerung ... ich wollte bloß das Kuddelmuddel in JH Beitrag sortieren. ;)
    (17.11.2011)
    Liz Thieme:   Achherrje...nur mal so zur Übersicht und Strukturierung in meinem Kopf.
    Die Argalis sind doch schon länger in der Schau im TP, das bedeutet gleichzeitig die Bezoar müssen schon länger aus dem Gehege raus sein.
    Und im September wird hier berichtet, dass die Bezoar im Zoo zu sehen sind.

    Was ist jetzt neu?
    (16.11.2011)
    Mel:   Also das ist ja jetzt total durcheinander. Der Zoo Berlin mußte sich von seien Mähnenspringern trennen, und im TP standen die Marco Polos in der Quarantäne. Dann schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Bezoarziegen gingen in den Zoo für die ehemalige Mähnenspringeranlage (ich finde da passen sie gut hin)und im TP war so eine anlage für die MPs frei.
    (16.11.2011)
    Jörn Hegner:   der tierpark berlin hat die kreta-bezoarziegen an den zoo berlin abgegeben . bestimmt aus den grund weil es keine asiatischen gebirgstiere sind sondern europäische . sie waren ja dort neben den schraubenziegen bei der anlage für asiatische gebirgstiere . jetzt sind ja in den gehege davon marco-polo-wildschafe untergebracht . sie sind ja mehr für asiatische gebirgstiere betreffend . in welchen gehege hat den sonst der zoo berlin die kreta-bezoarziegen untergebracht .
    (16.11.2011)
    Zoo Berlin:   Neuankunft eines seltsamen Säugetieres: Junges Hirscheberweibchen eingetroffen!

    Weder Hirsch noch Eber ist der Neuankömmling im Schweinehaus des Berliner Zoos, handelt es sich doch um ein weibliches Schwein und damit um eine Sau. Dennoch ist die Artbezeichnung Hirscheber nicht untreffend; denn charakteristisch für diese felllosen Schweine sind die gebogenen, wie Geweihspieße die Rüsselnase nach oben durchbrechenden Eckzähne der Eber.

    Das Hirscheberweibchen "Leboni", welches vor wenigen Tagen im Schweinehaus eingetroffen ist, wurde im April 2010 im Zoo von Antwerpen geboren und soll nun im Rahmen des Europäischen Arterhaltungsprogramms in Berlin für Nachwuchs sorgen. Hier wird sie demnächst das letzte, 1998 im Berliner Zoo geborene Hirschebermännchen "Gedeh" kennenlernen.

    Hirscheber leben in freier Wildbahn auf der indonesischen Insel Sulawesi. Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein dramatischer Bestandsrückgang zu registrieren, weshalb die Art als gefährdet eingestuft werden muss. Auch um die Zuchtbemühungen in zoologischen Einrichtungen sieht es nicht besonders rosig aus. Derzeit leben in Europa gerade einmal 31 Individuen.

    Der Berliner Zoo nahm lange Zeit eine Spitzenstellung in der Hirscheberhaltung und -Zucht ein. 1905 wurde hier erstmals auf deutschem Boden ein Hirscheber geboren. Nach dem 2. Weltkrieg kam 1978 (ebenfalls aus Antwerpen) das erste Hirscheberpaar wieder nach Berlin und von 1982 bis 1998 gelang mehrmals die Aufzucht von Jungtieren. Da jedoch immer nur 1-2 Schweinchen geboren werden, konnte die Gesamtzahl der Hirscheber in Menschenobhut nicht gesteigert werden. Im Berliner Zoo lebt neben dem potentiellen Zuchtpaar noch "Elfi", ein gutmütiges altes Weibchen, was vor 20 Jahren in Stuttgart zur Welt kam.

    Bleibt zu hoffen, dass die seltsam anmutenden, interessanten asiatischen "Nacktschweine" noch lange im Berliner Zoo gehalten und auch vermehrt werden können.
    (14.11.2011)
    Mark Meier:   Habe ich auch gelesen. Das sind vermutlich keine großen Publikumslieblinge wie die Warzenschweine, aber gut, dass man hier züchten möchte. Vielleicht gelingt es ja den Bestand etwas zu festigen. Bisher war das scheinbar nicht der Fall:

    "Junges Hirscheberweibchen eingetroffen!

    Weder Hirsch noch Eber ist der Neuankömmling im Schweinehaus des Berliner Zoos, handelt es sich doch um ein weibliches Schwein und damit um eine Sau. Dennoch ist die Artbezeichnung Hirscheber nicht untreffend; denn charakteristisch für diese felllosen Schweine sind die gebogenen, wie Geweihspieße die Rüsselnase nach oben durchbrechenden Eckzähne der Eber.
    Das Hirscheberweibchen "Leboni", welches vor wenigen Tagen im Schweinehaus eingetroffen ist, wurde im April 2010 im Zoo von Antwerpen geboren und soll nun im Rahmen des Europäischen Arterhaltungsprogramms in Berlin für Nachwuchs sorgen. Hier wird sie demnächst das letzte, 1998 im Berliner Zoo geborene Hirschebermännchen "Gedeh" kennenlernen.
    Hirscheber leben in freier Wildbahn auf der indonesischen Insel Sulawesi. Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein dramatischer Bestandsrückgang zu registrieren, weshalb die Art als gefährdet eingestuft werden muss. Auch um die Zuchtbemühungen in zoologischen Einrichtungen sieht es nicht besonders rosig aus. Derzeit leben in Europa gerade einmal 31 Individuen.
    Der Berliner Zoo nahm lange Zeit eine Spitzenstellung in der Hirscheberhaltung und -Zucht ein. 1905 wurde hier erstmals auf deutschem Boden ein Hirscheber geboren. Nach dem 2. Weltkrieg kam 1978 (ebenfalls aus Antwerpen) das erste Hirscheberpaar wieder nach Berlin und von 1982 bis 1998 gelang mehrmals die Aufzucht von Jungtieren. Da jedoch immer nur 1-2 Schweinchen geboren werden, konnte die Gesamtzahl der Hirscheber in Menschenobhut nicht gesteigert werden. Im Berliner Zoo lebt neben dem potentiellen Zuchtpaar noch "Elfi", ein gutmütiges altes Weibchen, was vor 20 Jahren in Stuttgart zur Welt kam.
    Bleibt zu hoffen, dass die seltsam anmutenden, interessanten asiatischen "Nacktschweine" noch lange im Berliner Zoo gehalten und auch vermehrt werden können."
    http://www.zoo-berlin.de/zoo/tiere-wissenswertes/tier-news/news/article/neuankunft-eines-seltsamen-saeugetieres-junges-hirscheberweibchen-eingetroffen.html
    (12.11.2011)
    Liz Thieme:   Der Zoo hat ein neues Hirscheber-Weibchen aus Antwerpen zur Zucht bekommen. Sie soll bald mit dem Eber zusammengelassen werden. Damit sind es nun 1,2 Tiere.
    (12.11.2011)
    Mark Meier:   Da war ein wichtiger Teil des Posts verlorengegangen:
    Nur noch zu den Robben und Eisbären etc.: Der Klimawandel ist wieder ein Thema für sich und wird ja oft genug sogar abgestritten... Ich höre aber oft genug von Biologen, dass die Eingriffe des Menschen häufig zu irreversiblen Schäden führen. Wenn die Habitate etwa auf winzige Inseln zerstückelt werden, verarmen die Arten genetisch und werden weniger flexibel für Anpassungen. Überhaupt kann sich das Leben zwar anpassen, aber nicht unbedingt im gleichen Tempo und Maße wie es der menschliche Eingriff oft genug erfordert. Die Systembausteine in den einzelnen Lebensräumen sind über ewig lange Zeiträume aufeinander eingespielt und bilden so eben hochkomplexe Systeme, die nie exakt gleich sind. Die exakt selbe ökologische Nische und Funktion die eine Tierart für Jäger oder Beutetiere, für Pflanzen oder Mikroorganismen hat, kann selten gleichwertig ersetzt oder das System sinnvoll umgestellt werden, schon gar nicht über Nacht. Die Hoffnung, die Natur könne das schon irgendwie alles alleine hinbekommen, ist mE naiv und auch etwas gefährlich. Das soll keine Beleidigung sein, aber wenn die Menschen so denken, machen sie es sich zu einfach.
    (12.11.2011)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Na gut, dann eben doch noch mein letzter Beitrag hierher, die Antwort kam ja gleichzeitig mit meinem Post ;)

    Wenn das so gemeint ist, ja, dann dient tatsächlich alles "vorrangig" dem Menschen: Die Erhaltung der natürlichen Lebensräume und Arten, die entsprechende Forschung zu den Lebensgrundlagen der Tiere (nicht nur in Gefangenschaft) und die Bildungsarbeit um diese Ziele zu erreichen. Für mich dienen diese drei Ziele aber eben nicht nur oder vorrangig dem Menschen. Natürlich ist er indirekt schon mitbetroffen, weil er sonst irgendwann aufwacht und klagt, dass er keine reizvolle, vielfältige (lebenswerte) Umwelt mehr hat und er seine Handlungsoptionen nicht rechtzeitig erkennen und nutzen konnte. Keiner will vermutlich in einer grauen, kaputten Welt leben. In diesem Sinne sind Mensch und Tier und alle anderen Lebensformen eine Schicksalsgemeinschaft und man kann die Interessen nicht trennen. Es bleibt somit aber dabei, dass die Zoos nicht nur(!) den Menschen dienen sollten, auch wenn deren reine Erholung und Unterhaltung auch einen Wert haben und wiederum die Grundlagen für Interesse und Engagement bilden. Ich glaube auch, dass Zoos deshalb eine wichtige Ergänzung für reine Naturschutzgebiete oder Zuchtstationen darstellen, die eben vorrangig einem Zweck dienen und den meisten Menschen verborgen bleiben. Sie können helfen, letztere durch größere Popularität politisch und ökonomisch zu stärken und haben in einigen Fällen auch wichtige oder gar die letzten genetischen Reserven dafür (siehe Bsp. im letzten Post).

    Und ja, Zoos haben so mehr als eine Funktion und müssen auch selbst ökonomisch überleben. Nicht jede Ausgabe wird oder muss deshalb direkt einen Beitrag zur Arterhaltung leisten. Trotzdem finde ich gerade solche attraktiven Millionenprojekte wie Gondwanaland schwer mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis zu ermessen. So etwas kann man sich als Vorzeigeprojekt leisten, aber es sollte dann mE doch immer ein deutliches Gegengewicht zum Erhalt der natürlichen Lebensräume (biologisch so viel wertvoller) geben - nicht nur als winzige Maßnahme zur Gewissensberuhigung. Das wird zum Glück aber auch immer öfter angestrebt, wenn auch nicht überall im gleichen Maße. Es scheint eben doch (an einigen Stellen) ein Umdenken zu geben. Gut, dass soll es dann aber wirklich von mir gewesen sein, es sei denn jemand will einen eigenen Thread dafür gründen und die Beiträge dorthin verschieben. Aber viel mehr fällt mir im Moment auch nicht dazu ein.
    (12.11.2011)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Unsere Postings haben sich zeitlich überschnitten. Deswegen noch als Nachtrag in Sachen der vier Hauptaufgaben der Zoos: Bildung, Forschung und Erholung dienen ebenfalls vorrangig dem Menschen...
    (12.11.2011)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Auch Kirchen sind Orte der Andacht, und dennoch gibt es dort "Klingelbeutel"...

    Idealisten werden jetzt sicher aufheulen, aber ich möchte doch mal feststellen, dass neben der Institution Zoo auch der Arten- bzw. Naturschutz zu einem nicht geringen Maß menschlichen Zwecken dient und dies sogar massiv in der Argumentation einsetzt. Ich lese jedenfalls eher Sätze wie (sinngemäß) "Wir müssen den Eisbären schützen, damit auch unsere Nachfahren noch dieses herrliche Tier erleben können" als "..., damit die polaren Robben nicht überhand nehmen"....

    Artenschutz ist in meinen Augen u.a. eine Maßnahme, um eine uns Menschen gewohnte Umwelt (und Fauna) möglichst stabil zu konservieren oder - nachdem wir Menschen uns daran vergangen haben - in einen von uns Menschen (!) für ideal erachteten Zustand zurück zu versetzen. Somit ist auch Artenschutz etwas "für Menschen Gemachtes". Den genannten Robben wäre es wahrscheinlich ziemlich gleichgültig, wenn der Eisbär ausstirbt - die Evolution fände dann wahrscheinlich ein anderes Regulativ für sie. Es hat schließlich auch kein Mensch die schützende Hand über sie gehalten, als sich der Eisbär zu ihrem Fressfeind entwickelte und sich anfangs vielleicht ähnlich verheerend auf die arktische Fauna auswirkte wie manches "menschgemachte" Neozoon heutzutage in anderen Lebensräumen.

    Das soll jetzt weder Zynismus sein noch Artenschutzbemühungen abwerten, sondern einfach nur mal aufzeigen, wie sehr wir unsere menschlichen Maßstäbe in den Vordergrund stellen. Und weil das nun mal so ist, ist auch die Institution Zoo m.E. überwiegend auf menschliche Befindlichkeiten hin ausgerichtet. Die "Lagerhaltung" von Genpotenzial halte ich da eher für einen praktischen Nebeneffekt - und auch das ist keineswegs zookritisch gemeint, sondern der Versuch, die Materie einfach mal möglichst objektiv zu betrachten. Aber eigentlich ist das ein Thema, das in einen allgemeineren als den Berliner Thread gehört...

    Mal ganz was Anderes: Wie ist eigentlich in Bezug auf das Knut-Denkmal die "Lebensgröße" definiert? Als erwachsenes Tier oder als das kleine Bärchen, das weltweit zum Medienphänomen und zum Werbestar für Zoofreunde wie Zoogegner wurde...?
    (12.11.2011)
    Mark Meier:   Diese Diskussion ist zwar interessant, hat aber bald nichts mehr mit dem Berliner Zoo zu tun. Als meinen letzten Beitrag zum Thema zitiere ich einfach mal die Wikipedia:

    Intro:
    "Zoos dienen der Bildung, Forschung, Erholung und dem Naturschutz, zum Beispiel durch Nachzucht seltener Tiere und deren Auswilderung [...]"

    Hauptaufgaben:
    "Die Schwerpunktaufgaben eines Zoos haben sich im Laufe der Geschichte von der einfachen Ausstellung „exotischer“ Tiere hin zur Erforschung von Tierarten sowie der Erhaltungszucht verschoben. Der Begründer der Tiergartenbiologie, Professor Dr. Heini Hediger, definierte schon vor fast 60 Jahren die Hauptaufgaben der Zoos als

    * Naturschutz,
    * Bildung,
    * Forschung und
    * Erholung.

    Daran hat sich bis heute nichts geändert. Vor allem der Natur- und Artenschutz steht bei den weitaus meisten wissenschaftlich geführten Zoos heute im Vordergrund. So betreuen und finanzieren viele Zoos eigene Schutzprojekte in Situ, also im Lebensraum der Wildtiere. Im deutschsprachigen Raum haben sich über 45 Zoos in der Stiftung Artenschutz zusammengetan, um gemeinsam für Artenschutzprojekte zu werben.

    Eine internationale Dachfunktion verschiedener Erhaltungszuchtprogramme führt die World Association of Zoos and Aquariums WAZA aus, der 22 regionale oder nationale Zoo- und Aquarienverbände sowie 213 individuelle Zoos und Aquarien in 46 Ländern als institutionelle Mitglieder angehören.

    Tierarten, die ohne Erhaltungszuchtprogramme zoologischer Gärten bereits ausgestorben wären, sind zum Beispiel: Wisente, Przewalskipferde, Mhorrgazellen, Kalifornische Kondore, Davidshirsche (Milus) und Oryxantilopen."

    Zumindest der eigenen Selbstauffassung nach haben Zoos als eine primäre Aufgabe den Artenschutz und auch in Situ-Projekte gehören dazu. Dennoch können sie natürlich nur einen Beitrag leisten (e.g. Spenden sammeln oder Tiere auswildern). Sie könnten große Geldsummen niemals selbst investieren, da es der Haushalt nicht hergibt. Aber wie gesagt: Wenn jemand das weiter diskutieren möchte, sollte man mE einen anderen Thread dafür benutzen.
    (11.11.2011)
    Jennifer Weilguni:   @Mark Meier
    Für wen, wenn nicht für die Menschen sind denn Zoos dann gemacht?
    Ginge es dabei um die artgerechte Haltung von Tieren? Ab in die Nationalparks.
    Ginge es um den reinen Arterhalt? Ab damit in zweckmäßige Zuchtanstalten.
    Ginge es um den Naturschutz? Äh ja, hallo! Wenn man die vielen Millionen die ein Sambesi, ein Kölner Elefantenpark und ein Gondwanaland ect. kosten in Natur- und Artenschutzprojekte stecken würde, würde das unter dem Strich sicher mehr ausmachen als die Spendengelder, die Zoobesucher auf Grund ihres Zoobesuches in derartige Projekte stecken.

    Zoos sind für Menchen da..als Erholungsort und Bildungsstätte. Wenn sie NEBENBEI dann als kleinen Nebeneffekt auch noch bedrohte Arten züchten und auswildern und Spendengelder sammeln, ist das zwar positiv zu bewerten, aber nicht DIE Aufgabe eines Zoos.
    (11.11.2011)
    Mark Meier:   Zoos sind mE und auch nach der eigenen Selbstwahrnehmung dieser Institutionen eben nicht nur für den Menschen gemacht und auch dieser soll u.a. auch aufgeklärt und sensibilisiert werden.

    Gerade wenn viele Menschen einen so persönlichen fast "zwischenmenschlichen" Bezug zu einem Wildtier aufbauen, ist das eine großartige Gelegenheit maßvoll (nicht penetrant) über den natürlichen Lebensraum und entsprechende Spendenmöglichkeiten zu informieren. Schließlich bereichert sich niemand daran, sondern es nutzt am Ende der Art, der man sich bereits verbunden fühlt und auch anderen weniger prominenten Arten, die zufällig den gleichen Lebensraum teilen. Natürlich bleibt es auch dann eine völlig freie Entscheidung zu spenden oder eben auch nicht. Der ein oder andere mag stattdessen auch künftig einfach auf Produkte aus Tropenhölzern etc. verzichten. Eine ebenso sinnvolle Folge.

    Im übrigen habe ich den Friedhof ja selber angeführt, um auf den selben Punkt zu verweisen: Es gibt mE ein Anrecht auf Trauer und es sollte auch einen geschützten Raum dafür geben. Dort fände ich daher auch Spendenboxen (und seien sie für medizinisch wichtige Projekte) völlig fehl am Platz. Stiftungen hingegen tragen oft genug die Namen von beliebten Menschen, die an einem entsprechenden Leiden verendet sind. Ein Zoo ist mE kein Friedhof und der Erinnerungswunsch kann meinetwegen vor Ort zugelassen werden, sollte dann aber in ein gesundes Verhältnis zu den drängenderen Problemen gesetzt werden. Das wäre mE sonst eine falsche Botschaft, wenn die Zoos nicht etwas differenzierter an solche Sachen herangehen als der durchschnittliche Besucher. Aber wir können ja auch weiter verschiedene Ansichten darüber haben. Damit habe ich kein Problem.
    (10.11.2011)
    Oliver Jahn:   Ich sehe es so wie Jenny. Zoos sind für Menschen gemacht. Wären sie reine Stätten der Arterhaltung, dann würde ich sogar noch weiter gehen, dann könnte man nämlich das meiste Geld sparen, in dem man sie gar nicht für Besucher zugängig macht. Das ist nach meiner Auffassung nicht der Zweck eines Zoos.
    Zum anderen hinkt für mich das Argument "Was könnte man mit diesem Geld alles für den Artenschutz tun!" oft vor allem daran, dass dieses Geld ohne solche Zweckbindungen gar nicht fließen würde. Jeder Mensch setzt gerade bei Spenden seine ganz eigenen, meist sehr subjektiven Proritäten. Und das finde ich gut so, dadurch wird die Welt bunter, und auch an vielen Stellen etwas bewegt, mal für Menschen in Not, mal für bedrohte Tiere, und manchmal eben auch für die Seele. Wenn ich mir Friedhöfe anschaue, dann haben die Verstorbenen von ihnen auch nichts, aber für viele Hinterbliebene sind sie Stätten der Erinnerung, an denen sie gern verweilen. Jeder so, wie er es mag und braucht.
    (10.11.2011)
    Mark Meier:   @Michael Mettler:
    Ich kann es auch akzeptieren, dass die vielen Knut-Fans eine Art Denkmal oder Erinnerungsschrein wünschen. Mich stört das an und für sich gar nicht groß, es finanziert sich ja letztlich allein durch die Spenden von denjenigen, die so etwas wünschen. Trotzdem glaube ich, dass Knut auch posthum noch etwas für die Arterhaltung tun kann, vermutlich sogar mehr als es durch die Weitergabe seines Erbmaterials möglich gewesen wäre. Ich sähe bei so einer Box auch keinen Interessenkonflikt, schließlich "bereichert" sich ja keiner daran und niemand muss gleich spenden, nur weil er das Denkmal besucht.
    Ich sehe auch nicht den Zusammenhang zwischen einem reinen Denkmal und dem Grab von Herrn Dörflein. Das wird schließlich auf einem Friedhof zu finden sein und die sterblichen Überreste enthalten. Da verbietet sich eine solche Box aus mehreren Gründen. Eine entsprechende Stiftung wiederum wäre mE völlig ok. Aber das ist natürlich ein neues Thema.
    (10.11.2011)
    Michael Mettler:   Ich sehe das ebenfalls vielschichtig gelagert. Der ganze Knut-Hype war eine Form von Personenkult, und wenn die Fans nun eine Statue als Ort des Gedenkens brauchen/wollen, dann hat das m.E. wenig mit Artenschutz oder auch nur einem allgemeinen Interesse am Eisbären als Art zu tun, sondern mit der Beliebtheit eines speziellen Individuums. Das muss ich persönlich nicht gut finden oder unterstützen, aber akzeptieren kann ich das. Am Grab von Thomas Dörflein wird doch bestimmt auch keine Sammelbüchse zu Gunsten Herzinfarktgeschädigter oder Krebskranker angeschraubt sein?

    Zoos sind nun mal auch eine emotional besetzte Materie, da sollte m.E. auch für solche Nischen wie ein Denkmal für eine Tierpersönlichkeit Platz sein. Und da möchte ich Ralf Sommerlad widersprechen: Ich denke schon, dass sowas auch den Tieren und der Verbesserung der Haltung dient, denn es bewirkt eine engere Bindung vieler Menschen an den Zoo, und deren Eintritts- und allgemeine Spendengelder (z.B. Erbschaften) sind es letztlich, mit denen der Zoo Artenschutz unterstützen und Anlagen (um)bauen kann. Knut wurde zu Lebzeiten u.a. als Symbol des Klimawandelproblems vermarktet, aber ob das posthum wirklich noch funktionieren würde?

    Man muss den Kult um Tierindividuen nicht verstehen können oder gutheißen, aber es gibt ihn nun mal. Und zwar auch in unseren Reihen, die wir Zoos von einer viel rationaleren Seite zu sehen glauben. Ob Knut seine ersten Schritte auf der Freianlage machen durfte oder in Emmen ein Elefant in den Graben fiel, unterscheidet sich für mich eher in persönlichen Vorlieben als im Nachrichtenwert...
    (09.11.2011)
    Mark Meier:   Ich sehe das auch eher gemischt. Wenn man so viel Geld dafür sammelt (immerhin sind es reine Spenden), dann könnte man wenigstens auch eine dauerhafte Spendenbox für lebendige Eisbären daneben aufstellen - eine großartige Gelegenheit. Ich habe vor kurzem einen entsprechenden Vorschlag auf der Facebook-Seite des Zoos gepostet und wurde nur auf das Projekt "Eisbären für Eisbären" verwiesen, dass ja bereits solche Spenden sammle... Hoffentlich gibt es da noch ein Umdenken.
    (09.11.2011)
    Jennifer Weilguni:   Das macht ja aber nicht nur Berlin so.

    Aber ist das wirklich SO schlimm? Wenn man sich gerade in den Erlebnis-Zoos umschaut, dann findet man dort viel "unnütze" Deko, die weder den Tieren, noch dem Artenschutz dient. Aber Zoos sind eben nunmal für Menschen gebaut und warum sollte man dann dem Besucher nicht auch etwas "Schnick-Schnack" gönnen?

    Sonst müssen wir doch die Tiere nur in den zweckmäßigsten Zuchtanstalten präsentieren, alle Blumenrabatte einebnen und neue Kinderspielplätze gibt es dann auch keine.
    (09.11.2011)
    Ralf Sommerlad:   Es scheint ein Stück Berliner Mentalität zu sein: Anstatt etwa gesammeltes Geld in Artenschutzprojekte für Eisbären zu stecken landet es wieder in solchen "Monumenten", die weder den Tieren noch der Verbesserung der Haltung dienen.
    (09.11.2011)
    WolfDrei:   Es ist lau "Berliner Zeitung" ein Wettbewerb ausgeschrieben worden für ein Knut-Denkmal in Lebensgröße. Das schöne Geld!
    (09.11.2011)
    Zoo Berlin:   Neugeborene Nyalas profitieren vom warmen Novemberwetter

    Nachdem zuletzt die Geburt eines Flusspferdes gemeldet werden konnte, ist es nun an der Zeit, zwei weitere Jungtiere vorzustellen, die ebenfalls im Flusspferdhaus das Licht der Welt erblickten. Am 13. sowie am 21. Oktober wurden zwei Nyala-Weibchen kurz nacheinander Mutter. Während es für das ältere Tier bereits die 2. Geburt in diesem Jahr war, sammelt das jüngere, gerade selbst erst 2 Jahre alte Weibchen, die ersten Aufzuchtserfahrungen.

    Die beiden Jungtiere dürfen nun die vielleicht letzten sonnigen Herbsttage nutzen, um noch vor dem Einbruch des Winters die Freianlage kennenzulernen, die sie sich im nächsten Sommer mit den Flusspferden teilen werden. Die Herde der afrikanischen Waldböcke ist mit dem Nachwuchs auf 6 Individuen angewachsen. Neben dem einzigen Hornträger der Gruppe, dem dunkelschwarzen Bock mit seinen orangefarbenen Beinen, leben jetzt 4 rehbraune, hornlose Weibchen im Zoo. Das Letztgeborene wiederum wird wie sein Vater im Erwachsenenalter selbst lange, spiralig gedrehte Kopfwaffen tragen; denn auch sein Geschlecht ist männlich.

    Die beste Gelegenheit, die komplette Antilopenherde zu beobachten, besteht für die Besucher in den nächsten Tagen während sonniger Vormittagsstunden. Bei schlechtem Wetter werden die Jungtiere den Tagesstall kaum verlassen.

    Tiefland-Nyalas leben in einem relativ engen Verbreitungsgebiet im südwestlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Lange zählte man sie zu den seltensten Antilopenarten. Strenge Schutzmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass sich ihre Bestände in den letzen Jahren stabilisiert haben. Trotzdem gehört die bevorzugt gewässernah, im dichten Buschwerk lebende Antilope zu den immer noch wenig erforschten Hornträgern. Die europäischen Zoobestände werden in einem Zuchtbuch erfasst, welches vom Zoo in Lissabon gepflegt wird.
    (09.11.2011)
    Zoo Berlin:   Flusspferdgeburt im Berliner Zoo!

    Flusspferde gehören zu den beliebtesten Zootieren; dennoch sieht man Jungtiere in den zoologischen Gärten der Welt nur noch selten. Der Berliner Zoo – mit dem vielleicht schönsten Flusspferdhaus der Welt – macht hier eine rühmliche Ausnahme. Die Flusspferdzucht, die hier nach dem 2. Weltkrieg mit den Berliner Lieblingen „Knautschke“ und „Bulette“ ihren Anfang nahm, feiert Jahr für Jahr Erfolge.

    Am 23. Oktober 2011 brachte die 11jährige Flusspferdkuh „Nicole“ ihr drittes Jungtier zur Welt. Die aufzuchterfahrene Mutter blieb zunächst einige Tage im Mutterkind-Becken hinter den Kulissen. Selbstbewusst führt sie nun, bereits wenige Tage nach der Geburt, ihr jüngstes Kind in das Schaubecken zu den übrigen Mitgliedern der Herde. Dort trifft das Flusspferdbaby, das ein Urenkelkind von „Bulette“ ist, auf „Ede“ (*1995) seinen Vater, sowie die Kuh „Kathi (*1975) mit ihren Kindern „Witha“ (* 2008) und „Lotty“ (*2010) sowie seine Vollschwester „Nele“ (2009).

    Der kopfstarke Herdenverband mit den drei heranwachsenden Jugendlichen garantiert zahlreiche Interaktionen zwischen seinen Mitgliedern und dementsprechend interessante Beobachtungen für die Zoobesucher.
    (02.11.2011)
    Mark Meier:   Gut, vielleicht gibt es tausende Halter in Deutschland. Ob die meisten ONB deswegen einen persönlichen Zugang zu einer Python haben, ist eine andere Frage. Ich persönlich kenne z.B. keinen in Berlin, der einen Python hält, aber einige Dutzend mit Aquarien, Kleinsäugern, Vögeln etc. Ich denke so eine Schlange behält etwas Exotisches ebenso wie andere Schlangen, Vogelspinnen etc. Im Zoogeschäft sehe ich auch immer wieder Leute die völlig fasziniert vor solchen Terrarien stehen bleiben.
    (31.10.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha & Mark Meier: Es wäre wirklich interessant zu wissen, in welchen Stückzahlen manche Tierarten privat gehalten und gezüchtet werden, aber selbst von den meldepflichtigen Arten sind mir trotz entsprechender Datensammlungen der Behörden noch nie veröffentlichte Statistiken zu Augen gekommen. Zum Königspython ist mir nur eine Angabe von vor etwa 20 Jahren in Erinnerung, laut der jährlich (!) über 10.000 Königsypython-Wildfänge für den deutschen Tierhandel importiert wurden. Damals war es noch schwierig, ihn in Terrarienhaltung zu züchten, mittlerweile wird er nicht nur reichlich vermehrt, sondern längst auch in Farbschlägen gezüchtet (na hallo, noch eine Definitionslücke, mit der man die parallele Haltung in beiden Berliner Gärten "ergänzend" gestalten könnte...) - die Zahl seiner Halter dürfte also im Vergleich zu früher eher noch höher geworden sein!
    (31.10.2011)
    Mark Meier:   Das ist eine tolle Nachricht, vielen Dank dafür! Ich sollte zur Abwechslung doch mal wieder in den Zoo gehen.
    (31.10.2011)
    Liz Thieme:   Und noch eine weitere schwergewichtige Geburt ist für Deutschland zu melden. Flusspferdkuh "Nicole" hat vorletzten Sonntag ihr drittes Jungtier geboren. Ab sofort sind Mutter und Kind in der Gruppe zu sehen.
    (31.10.2011)
    Sacha:   @beide MM: Grundsätzlich einverstanden. Was aber nicht ausschliesst, dass man im Zoo Berlin den Posten "Vorführ-Art/Streicheltier" mit einer Abgottschlange und im Tierpark mit dem Köngispython abdecken und so eine Doublette vermeiden KOENNTE.

    @Mark Meier: Wenn Du Dich im Internet oder in den Anzeigen einiger Tierbörsen-Zeitschriften umschaust, dann wirst Du mit Erstaunen feststellen, das in den Haushalten von D, CH und A eine riesige Menge an Schlangen und anderem Kriechgetier herumfleucht und die Königspythons in der Sparte Riesenschlangen den Spitzenplatz einnehmen.
    Gegen Königspythons als Zootiere an sich habe ich nichts. Sie gehören in einen Zoo. Nur stellt sich die Frage, ob jeder Tiergarten sie zeigen "MUSS" (die Frage stellt sich natürlich auch bei Erdmännchen, Nasenbär und Co., allerdings sind die für ONB viel attraktiver als ein Königspython). Und wenn wir hier gerade beim Attraktivitäts-Empfinden von ONB sind: Ich glaube, dass in deren Gunst z.B. eine Grüne Mamba (ich sprach ja Anfangs nicht nur von bedrohten Arten, sondern auch von Zooraritäten) mindestens so hoch anzusiedeln ist wie ein Königspython, zumal der für eine Riesenschlange doch nur eine bescheidene Länge erreicht.
    (31.10.2011)
    Michael Mettler:   Es gibt nicht wenige Tierarten, die in Privathand weit verbreitet sind und trotzdem (oder gerade deshalb?) Zoobesucher begeistern. Ansonsten würden sich nicht die begehbaren Volieren für Wellensittiche steigender Beliebtheit erfreuen, ansonsten gäbe es keine Meerschweinchen- und Kaninchengehege in Zoos und keine Aquarien mit Arten, die zum Anfängersortiment für Aquarianer gehören.

    Würde man alle Reptilienarten aus dem Berliner Aquarium weglassen, die privat häufig gehalten und gezüchtet werden, gäbe es eine Menge Terrarien neu zu besetzen. Allerdings dürften dann auch viele der vermeintlichen Raritäten, die sie ersetzen müssten, aus Nachzuchten privater Liebhaber stammen, weil dort schlichtweg die besseren Bestände zu finden sind...
    (31.10.2011)
    Mark Meier:   @Sacha:
    Ich kann das Argument wie gesagt gut verstehen, glaube aber weiter, dass ONB gerne den Königspython sehen möchte und dafür bereitwillig auf einen seltenen, vom Aussterben bedrohten Exoten verzichten kann. Zoo-didaktisch lässt es sich zudem auch gut begründen, also dürfte sich kaum was dran ändern.

    Ich denke übrigens völlig unabhängig davon, dass Wildtiere auch dann echte Zootiere sind, wenn einige Leute sie sich zu Hause halten. Viellleicht gilt das nicht so sehr für Hamster o.ä., aber bei Schlangen würde ich das schon so sehen. So viele Heim-Terrarien mit Pythons o.ä. gibt es dann sicher doch nicht. Ob solche ungefährdeten und leicht beschaffbaren Tiere notwendigerweise in Zoos gehalten werden sollten oder ob seltenere Tiere eher den Anspruch haben sollten, ist wieder eine andere Frage. Da setzt du denke ich ja auch an. Doch das ist dann wieder so eine Grundsatzdebatte über die primäre(n) Funktion(en) von Zoos.

    (31.10.2011)
    Sacha:   Darauf schaut sie wohl erst dann, wenn etwas passiert und/oder man sich damit wichtig machen kann.

    Wie die Doubletten-Regelung genau definiert ist bzw. ob sie konsequent (braucht es ein "völlig" dazu?;-)) umgesetzt werden muss und wer die Verantwortung darüber hat, weiss ich auch nicht. Was mich an der Sache stört ist schlicht der Umstand, dass im Fall der Königspython die Doublettenregelung nicht umgesetzt wurde, obwohl es hier alle hätten "verschmerzen" und Platz für eine neue, ebenfalls attraktive und evtl. bedrohte Art hätte geschaffen werden können. Denn wie es ONB nicht stört, dass die Königspython-Doublette vorhanden ist, würde es ONB auch nicht stören, wenn dies nicht der Fall ist - sofern es eine "Streichelalternative" gibt.
    (31.10.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Aus welcher Richtung die Forderung stammt, ist mir bekannt, aber nicht, dass sie völlig konsequent umgesetzt werden muss. Dann nämlich könnte der Zoochef nicht behaupten (wie er es getan hat), dass mit Sicherheit auch in Zukunft in beiden Parks Eisbären zu sehen sein werden. Panzernashorn, Asiatischer Elefant, Jaguar, Malaientiger usw. wären weitere Doubletten, aber bei publikumswichtigen Arten gilt die Ausschlussregel offenbar nicht zwingend, und ob die Berliner Politik wirklich auf Kleingetier wie Kleinreptilien oder auch Wassergeflügel und Fasanerievögel schaut...?

    Ich muss mir "Besuchertiere" im Sinne von "Vorführexemplaren" bedrohter Arten in Zoos übrigens gar nicht erst vorstellen, denn man kann sie doch in vielen Zoos bei Vorführungen sehen oder unter Pflegeraufsicht sogar berühren oder füttern: Greifvögel, Eulen, Papageien, Elefanten...
    (31.10.2011)
    Sacha:   @MM: Antwort: Diverse Politiker in Berlin, die - leider - einen gewissen (indirekten) Einfluss (Stichwort: Öffentliche Zuschüsse) auf den Tierbestand der beiden Tiergärten haben resp. versuchen, einen solchen zu bekommen.

    Im Uebrigen könnte ich mir "Besuchertiere" auch von bedrohten Arten vorstellen. Nur würde ich es wohl selbst nicht umsetzen. Man stelle sich vor, eines der bedrohten Tiere stirbt (aus irgendeinem Grund) bei der Präsentation. Sofort ginge bei Tierrechtlern, Tierschützern, Grünen und sonstigen Profilierungssüchtigen das Geschrei los, was dem Zoo X eigentlich einfalle, ein Exemplar einer bedrohten Tierart einfach so "betatschen" zu lassen und dass es wohl mit dem Artenschutz in Zoos nicht weit her sei. (Nicht dass ich diese Meinung teile, aber so würde es mit ziemlicher Sicherheit ablaufen).
    (31.10.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Wenn du ohnehin schon nicht bedrohte Arten als Schlangen zum Anfassen akzeptierst - wen außer ein paar Zoofans juckt dann eigentlich die Doublettenhaltung von Königspythons in Berlin? Da sich doch, wie hier im Forum mehrfach diskutiert, die Besucherkreise beider Einrichtungen kaum überschneiden, wird wohl auch kaum ein Normalbesucher gelangweilt die Augen verdrehen...

    Ansonsten dürfte doch in letzter Konsequenz jeweils auch nur eine der beiden Einrichtungen Goldfische oder Koi in den Zoogewässern halten. Da würde es dann aber albern mit dem Ergänzungsprogramm.
    (31.10.2011)
    Sacha:   @WolfDrei und Mark Meier: Daran habe ich schon gedacht. Nur ändert dies an meiner Anmerkung nichts. Wenn es Schlangen "zum Anfassen" braucht, dann tun dies auch diverse Lampropeltis-Arten bzw. -Unterarten, Kornnattern oder Abgottschlangen mit ruhigem Charakter (wie etwa bei uns im Zoo Zürich). Und es gibt sicher noch mehr Beispiele dazu. Es wären also für diesen Zweck genug leicht zu haltende, nicht bedrohte Arten vorhanden, ohne dass es zu Doppelbesetzungen kommen müsste.

    Und ich wage mal zu behaupten, dass eine Grüne Mamba (auch wenn man sie nicht anfassen darf:)), im derzeit Mamba-freien ZooAquarium für ONB sicher mindestens ebenso interessant ist, wie ein Königspython.

    Zum Schluss noch zum Einwand mit den Elefanten. Ich nehme an, dass Du, @WolfDrei, das mehr im Scherz gemeint hast. Denn leider werden (die bedrohten!) Asiatischen Elefanten nicht zu Hauf in deutschen Wohnungen gehalten, so dass man bei Bedarf in kurzer Zeit und ohne grossen finanziellen Aufwand auf ein Exemplar zurückgreifen kann...:)
    (31.10.2011)
    Mark Meier:   Da stimme ich zu. Die Anschaulichkeit und noch mehr die "Anfassbarkeit" gehen meist vor die Besonderheit. Die Tiere sind äußerlich beeindruckend und attraktiv - sebst der Name ist eingängig und oft sogar vorher schon vertraut.

    Viele Zoobesucher mögen eben gerade auch den Wiedererkennungswert und legen nicht unbedingt gesteigerten Wert auf eine Ansammlung Exoten, mit denen sie wenig verbinden und an die sie sich ohnehin nicht erinnern werden. Bei Reptilien ist dies sicher noch mehr so als bei Säugetieren. Diese Doppelhaltung ist somit wohl noch vertretbar, zumal beide Einrichtungen ja noch viele andere Arten zeigen.
    (29.10.2011)
    WolfDrei:   Die Königspythons des TP sind sozusagen "unabdingbar" - sie müssen bei Führungen gerade von Kindergruppen als "Schlange an sich" diese Gruppe auch im Direktkontakt repräsentieren - so wie halt auch Elefanten in beiden Einrichtungen existent sein müssen (na gut, in der Regel werden die nicht angefaßt).
    (29.10.2011)
    Mark Meier:   Zur Meldung:
    Diese Meldungen stehen doch auch immer auf der Homepage und Facebook-Seite des Zoos und werden nun halt seit einiger Zeit auch hier eingefügt. Selektiert wird dabei sicher nicht. Will sagen, die Zielgruppe für solche Nachrichten sind vermutlich auch Leute, die auch mit so einer bekannten und verbreiteten Art etwas anfangen können, womöglich gar mehr als mit den Exoten. Schöne Tiere sind es zudem allemal.

    Was die Doppelhaltung angeht, sehe ich es aber ähnlich. Sollte ein entsprechendes Angebot bestehen - viele seltenere Arten lassen sich mW ja relativ gut beschaffen - sollte man in einer der Einrichtungen einen Wechsel vornehmen.
    (29.10.2011)
    Holger Wientjes:   Hatte mich auch gewundert, dass man bei einem solch umfangreichen Tierbestand der Auffassung ist, eine solche Nachzucht verkünden zu müssen. Na ja, vielleicht ist gerade nix aufregenderes passiert und man möchte, bezogen auf die letzte Zeit, zwischendurch auch ´mal positive Meldungen verkünden ?!
    (28.10.2011)
    Sacha:   Reden in Berlin nicht alle von Vermeidung von Doppelhaltungen? Und dann wird diese 08/15-Art nicht nur in TP und ZooAquarium gehalten, sondern auch noch gezüchtet.
    Den Platz und die Zucht"bemühungen" hätte man besser in eine bedrohtere Art und/oder Zoorarität investiert.
    (28.10.2011)
    Zoo Berlin:   Erfreuliche Nachzucht des Königspythons im Zoo-Aquarium Berlin

    Der bis zu 1,5 Meter lange Königs- oder Ballpython (Python regius) bewohnt die Trockenwälder und das Grasland in Westafrika. Er ernährt sich von Kleinsäugern und Vögeln.

    Fühlt sich der Königspython bedroht, rollt er sich zu einem Ball zusammen und verbirgt seinen Kopf in der Mitte. Deshalb wird er auch Ballpython genannt.

    Seit über zehn Jahren leben im Zoo-Aquarium Berlin 5 Tiere dieser eierlegenden Riesenschlangenart. Ein Gelege besteht in der Regel aus 4 bis 8 Eiern.

    Ein hoch trächtiges Weibchen wurde Anfang Juni aus dem Schaubereich zur Eiablage in ein Zuchtterrarium hinter den Kulissen umgesetzt. Bei einer konstanten Temperatur von 31,5 Grad Celsius schlüpften nach 82 Tagen aus 4 Eiern drei Jungtiere.

    Die ca. 40 cm langen Jungtiere können nun in der Schauzucht des Terrariums bestaunt werden.
    (28.10.2011)
    Klaus Schüling:   Online Auktionen

    Tail 3 dann am Sonntag, 21.00 Uhr:
    Geschäftsberichte, Bongos (zu sehr unterschiedlichen Startpreisen) und anderes MAterial - alles aus dem Zoo Berlin

    http://www.tiergarten.com/online_auction.php
    (27.10.2011)
    Klaus Schüling:   Online Auktionen

    Tail 2 bis Mittwoch, 21.00 Uhr:
    ca. 50 verschiedene Zooführer aus dem Zoo Berlin

    http://www.tiergarten.com/online_auction.php
    (25.10.2011)
    Zoo Berlin:   Aufzucht eines Ameisenbären - eine Erfolgsgeschichte im Berliner Zoo!

    Mutter sein will gelernt werden. Dies gilt zumindest für die bereits 15jährige Ameisenbärin "Griseline" im Berliner Zoo. Am 26. August dieses Jahres brachte sie ihr 9tes Jungtier zur Welt, doch erst jetzt (7 Jahre nach ihrer ersten Geburt) zieht sie den Nachwuchs alleine auf. Während ihre ersten fünf Jungtiere untergewichtige, lebensschwache Frühgeburten waren und die erste geglückte Flaschenaufzucht im Jahr 2008 bereits als Riesenerfolg gefeiert wurde, sorgt "Griseline" diesmal vom ersten Lebenstag an fürsorglich für ihr Junges. Schon kurz nach der Geburt ließ sie - wie es sich für eine Ameisenbärmutter gehört - das Jungtier auf den Rücken klettern, um es am Körper mit sich herumzutragen. Durch die feste Mutter-Kind-Bindung wurde auch die Milchproduktion ausreichend stimuliert, sodass ein Zufüttern diesmal nicht notwendig war. (Bei ihrem letzen Zögling musste noch zusätzliche Flaschenmilch gegeben werden.)

    Dieses Beispiel verdeutlicht, dass man nicht vorschnell urteilen darf, ob ein Tier zur Aufzucht fähig sei oder nicht. "Griseline" hat dass Muttersein mühsam erlernen müssen, doch nun verhält sie sich vorbildlich. Ihr jüngstes Kind, das mit einem Gewicht von 1350 g geboren wurde, wiegt mittlerweile 2,9 kg. Bereits jetzt trägt das kleine Mädchen, das den Namen "Danita" erhielt, die charakteristische schwarz-weiße Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund. Allerdings ist die Körperbehaarung des Jungtieres noch sehr viel kürzer als die der Erwachsenen. So deckt die Mutter den kleinen "Bären" zum Schutz vor Kälte beim Schlafen auch noch mit dem Schwanz zu.

    Die zahnlosen Insektenfresser gehören sicherlich zu den spektakulärsten Säugetieren. Auffallend sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die lange, röhrenförmige Schnauze, aus der mitunter eine dünne klebrige Zunge hängt. Mächtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten und der Verteidigung.

    Die Zuchtbemühungen um den Großen Ameisenbären versucht man durch ein europäisches Arterhaltungsprogramm zu steuern. Doch nach wie vor gelingt die Vermehrung der seltenen Südamerikaner nur in wenigen zoologischen Einrichtungen.
    (19.10.2011)
    Klaus Schüling:   Unsere Online Auktionen laufen wieder - der erste Schwung läuft am 23, Oktober aus:
    Aufgerufen ist alles, was unser Antiquariat aus Berlin zu bieten hat (mit Ausnahme von Büchern, also Zooführer, Geschäftsberichte, Bongos, etc

    Die finden sich hier: http://www.tiergarten.com/online_auction.php

    Die Preise haben wir in Abhängigkeit von der Häufigkeit der jeweiligen Stücke in unserem Bestand um bis zu 65 % gegenüber unseren normalen Antiquariatspreisen reduziert, daher die großen Unregelmäßigkeiten in den Preisen - es lohnt sich, genau hinzuschauen.
    (18.10.2011)
    BjörnN:   Laut Eintrag in der Zootierliste waren im Juni 2011 nur 1,1 Tiere im Zoo Bristol im Bestand.
    (13.10.2011)
    WolfDrei:   Große Überraschung: der Zoo hat für Fingertier "Mario" ein Weibchen aus Bristol bekommen.Neue Anlage rechts von Mario(ehemals Bürstenschwanzkänguruhs). Ansonsten an Jungtieren gesehen: 3 Barasinghas, ein Jungtier bei den Persischen Leoparden. Sichtung der Wasserrehe nunmehr ohne Schwierigkeiten.
    (13.10.2011)
    Zoo Berlin:   Geburt von drei Kitzen bei den Sasinantilopen

    Eine der größten Tierherden im Berliner Zoo wird von den Sasin- oder Hirschziegenantilopen gebildet. Gleich direkt hinter dem historischen Elefantentor leben die zierlichen Gazellen auf einer Freianlage des Asienreviers.

    Der Herdenverband, der vornehmlich aus Weibchen besteht, vergrößerte sich Ende September und Anfang Oktober um insgesamt drei männliche Kitze. Die gelbbraunen Jungtiere, die bei ihrer Geburt kaum mehr als 3 kg wogen, fügen sich bereits munter in die Gruppe der insgesamt neun Weibchen, die allesamt von einem Bock behütet werden. Bei den Hirschziegenantilopen tragen allein die männlichen Tiere lange, imposant geschraubte Hörner, die zur Behauptung eines Territoriums eingesetzt werden. Die Auseinandersetzungen der rückseitig fast schwarz gefärbten Böcke sind allerdings meist unblutig, da sie in hohem Maße ritualisiert ablaufen.

    Im 20ten Jahrhundert wurde die Antilopenart in ihrer indischen Heimat durch Bejagung stark dezimiert. Die ehemals mehrere Millionen Tiere umfassenden Bestände schrumpften zwischenzeitlich auf weniger als 10000 Individuen zusammen. Erfogreiche Schutzbemühungen haben dazu geführt, dass sich die Freilandzahlen mittlerweile wieder nahezu verfünffacht haben.

    In Zoologischen Gärten sind die Paarhufer relativ einfach zu halten und auch in Texas sowie in Argentinien leben - dort eingebürgert - halbwilde Herden. Die europäische Erstzucht gelang vermutlich 1875 in Berlin.
    (11.10.2011)
    Niedersachse:   @Michael Mettler: Die Giraffe von der in deinem Link berichtet wird ist Shani und Shani ist noch im Jahr 2009 gestorben. Wenige Monate nach ihrer Geburt. Das 4. Tier ist allerdings wirklich ein Jungbulle von 2009. Vater ist allerdings nicht Naruk sondern sein 2008 verstorbener Vater Seppl, der posthum 2009 noch zweimaliger Vater wurde. Wenn Naruk wirklich Vater gewesen wäre, hätte er im Alter von 2,5 bereits gedeckt.
    (10.10.2011)
    Henry Merker:   @C. Lissner:
    Richtig. Deshalb werden Wasserrehe, übrigens auch Bennettkängurus, Weißwedelhirsche und auch einige andere Säuger mehr, im "Atlas der Säugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" (von Eckhard Grimmberger und Klaus Rudloff; unter Mitarbeit von Christian Kern) vorgestellt. Zudem steht ja auch unten: "Dort leben Vertreter der Art – wie auch anderswo in der Grafschaft Bedfordshire – frei in der englischen Natur." ;-).
    (10.10.2011)
    Michael Mettler:   @Mel: Wenn Naruk nur diesen einen Überraschungstreffer erzielen konnte, dann müsste es der hier sein:
    http://newshopper.sulekha.com/germany-berlin-zoo-giraffe_photo_808961.htm
    (10.10.2011)
    C. Lissner:   Sind Wasserrehe nicht in England und sogar Frankreich eingebürgert worden? Dann würden sie ja immerhin fast zur heimischen Tierwelt gehören..
    (10.10.2011)
    Zoo Berlin:   Seltene Wasserrehe: Neuankömmlinge im Berliner Zoo

    Zu den Raritäten in zoologischen Gärten zählen die Chinesischen Wasserrehe. So darf man im Berliner Zoo stolz sein, dass hier seit kurzem wieder mehrere Individuen der im Freiland gefährdeten Hirschart zu beobachten sind. Dies ist derzeit in keinem anderen deutschen Zoo möglich.

    Besonders die Männchen sind spektakulär anzusehen; denn zum Rivalisieren dienen den kleinen geweihlosen Wiederkäuern bis zu 6 cm lange, vampirähnliche Eckzähne, die als Waffen eingesetzt werden.

    Die neuen Wasserrehe, bei denen es sich um ein männliches und zwei weibliche Tiere handelt, wurden in der zweiten Maidekade im Wild Animal Park in Whipsnade geboren. Dort leben Vertreter der Art – wie auch anderswo in der Grafschaft Bedfordshire – frei in der englischen Natur. Die abliegenden Jungtiere wurden eingesammelt und anschließend mit der Flasche aufgezogen. Die Aufgabe der Aufzucht und Überführung nach Deutschland übernahm der Säugetierkurator des Berliner Tierparks, Christian Kern. Erst als die Zöglinge fast entwöhnt waren, zogen sie Anfang August in den Berliner Zoo um. Hier gingen sie in die Obhut des Reviertierpflegers Martin Reim über, der sie mit seinen Kollegen behutsam an die neue Heimat gewöhnte. Jetzt kann man sagen, dass die Eingewöhnungsphase erfolgreich abgeschlossen ist und die drei Neuankömmlinge sind nun auf einer Freianlage im Zentrum des Hirschreviers täglich zu sehen.

    Wasserrehe leben meist scheu in Gewässernähe. Da die guten Schwimmer in den Getreidefeldern chinesischer Bauern zuweilen nächtlich Schaden anrichten, werden sie als „Schädlinge“ verfolgt. Daneben finden sie in der chinesischen Heilmedizin sowie als Delikatessspeise Verwendung, was ebenfalls ihren Beständen schadet. So wird die Zahl der kleinen Hirsche in China auf kaum mehr als 10.000 Tiere geschätzt.

    Auch die züchterische Tradition des Berliner Zoos, in dessen Geschichte duzende Kitze geboren wurden, kann dem negativen Trend kaum entgegenwirken. Jedoch wird dem aufmerksamen Besucher eine schützenswerte Tierart näher gebracht.
    (10.10.2011)
    Liz Thieme:   Kann es sein, dass wir das hier sogar mal geschrieben haben?
    Ich erinner mich nur an eine alte Berlin-Folge im TV, wo der Pfleger das berichtete mit den Problemen von Naruk und ganz taurig war, dass er nicht züchten könne. Eigentlich muss man ja schon sagen, leider hat er es geschafft irgendwie.
    Wobei Naruk vielleicht mal Sandoa einen Tipp geben kann, dann schafft er es auch mal endlich sein Mädel zu decken.
    (10.10.2011)
    Mel:   Mal kurz als Bestätigung, ja das vierte Tier bei den giraffen ist wirklich eine Nachzucht von Naruk, wie das funktioniert hat ... man ist sich nicht sicher, vielleicht hat die Kuh sich abgelegt. ;)

    Der "alte" Wasserrehbock befindet sich vorerst hinter den Kulissen.
    (09.10.2011)
    Michael Mettler:   Liz: So weit ich inzwischen gehört habe, ist der zweite Bulle ein Sohn von Naruk, so dass die "Rutsche" offenbar doch dazu in der Lage ist, Treffer zu landen :-)
    (09.10.2011)
    Liz Thieme:   @MM Naruk ist die Giraffe die man theoretisch als Rutsche benutzen könnte. Er kann nicht decken, da er aufgrund seiner verkürzten Beine nicht auf die Kühe hochkommt.
    Wer der vierte im Bunde ist kann ich dir so nicht sagen.

    @WD das stand in dem Bericht nicht drin. Ein Satz lautet "So darf man im Berliner Zoo stolz sein, dass hier seit kurzem wieder mehrere Individuen der im Freiland gefährdeten Hirschart zu beobachten sind."
    (09.10.2011)
    WolfDrei:   Frage: wo ist dann der "ALT"bock geblieben?
    (09.10.2011)
    Liz Thieme:   Der Zoo hat im August neue Wasserrehe aus Whipsnade bekommen. Es handelt sich hierbei um 1,2 Tiere und sie wurden erst im Mai geboren.
    Das sind dann wohl auch die, die Michael gesehen hat.
    (08.10.2011)
    Michael Mettler:   Und noch eine Frage an die Ortskenner: Die nebenstehende Schilderreihe ist ja nicht mehr ganz aktuell, denn das Giraffenkalb in der Mitte (geb. 2005) hat ja nun schon erwachsene Proportionen. Ist das der Bulle mit den verkürzten Hinterbeinen, der in der Pressemeldung weiter unten als "Marok" bezeichnet wurde? Und wie heißt der zweite, hellere und wohl jüngere Bulle in der vierköpfigen Gruppe?
    (23.09.2011)
    Michael Mettler:   Das Highlight meines Besuches: So nahe und offen habe ich Wasserrehe schon ewig nicht mehr zu Gesicht bekommen.
    (23.09.2011)
    Michael Mettler:   Am Affenfelsen wird die kleinere Freianlage (Bartaffen) umgebaut. Am Bauzaun hängt der nebenstehende Schnitt durch die Neuanlage. Inwieweit die Maßnahme wirklich eine nennenswerte "Erweiterung" darstellen wird, geht daraus allerdings nicht so recht hervor. Der umgebende Graben war ja für die Affen nutzbar, durch seine Aufschüttung (Soll doch so sein?) geht eigentlich sogar noch Gehegestruktur verloren.

    An der Vogelhaus-Baustelle zeigte der Blick durch den Bauzaun, dass zumindest für die Volieren in Richtung Fasanerie bereits die Grundplatte gegossen ist. Von den ehemaligen Bewohnern des Vogelhauses sind übrigens u.a. die Kantschils in die "warme" Fasanerie umgezogen und können dort erstmals auch Außenluft schnuppern - gesehen habe ich aber leider keins. Kurios ist, dass auf diversen Schildern im Zoogelände, welche die Besucher aufklären, wo sie Toiletten finden können, auch das Vogelhaus noch aufgelistet ist...

    Es ist jetzt genau 30 Jahre her, dass ich erstmals den Berliner Zoo besucht habe, und diesmal fiel mir besonders ins Auge, wie sehr er sich doch in dieser Zeit verändert hat, obwohl doch die meisten Häuser schon damals standen. Viele Wegführungen haben sich in dieser Zeit verändert oder sind Gehegeerweiterungen "geopfert" worden, viele Tierarten verfügen über erheblich mehr Platz als damals. Kaum noch vorstellbar, wieviele Kleingehege z.B. damals das Hirschrevier bildeten. Andererseits muss ich sagen, dass gerade dieses Revier heute fast schon unterbesetzt wirkt, da auf den gegenüber früher vergrößerten Anlagen statt kopfstarker Rudel vielfach nur Klein(st)gruppen zu sehen sind und sich manche Arten bestens unsichtbar machen (z.B. habe ich in all den Jahren noch NIE einen Pudu zu Gesicht bekommen). Auch andernorts wirkt der Tierbestand teilweise recht ausgedünnt; im Hühner- und Taubenhaus z.B., das immerhin für Haustierfans interessant ist, hat nicht mal mehr jede Voliere einen Tauben-Oberbesatz. Die ehemalige Mähnenschafanlage wirkt wie leer, die dort recht tarnfarbigen Bezoarziegen (ich habe nur vier gesehen) bringen keine echte Wirkung hinein - vielleicht sollte man lieber die Goldtakine "rüberholen" ;-) Auch an anderer Stelle lacht zwar das Herz des Zoologen, aber ich frage mich, wie die Wirkung auf ONB ist: Mit Jaguarundi und Tayra sitzen z.B. ausgerechnet die beiden einander ähnlichsten Arten im Raubtierhaus genau nebeneinander, und wenn ONB schon Unterscheidungsprobleme zwischen Leopard und Tiger hat, dann wird er die Ringelschwanzmungos und Fossas vielleicht auch noch in die gleiche Kategorie einordnen wie Tayra und Jaguarundi. Apropos Raubtierhaus: Im Käfig zwischen Persischen Leoparden und Fossas sitzen derzeit zwei männliche Junglöwen.
    (23.09.2011)
    Henry Merker:   Eine wirklich sehr gute Nachricht!
    (21.09.2011)
    Zoo Berlin:   Vermehrung der seltenen Zackenhirsche im Berliner Zoo

    In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet schätzt man die Bestände des Zackenhirsches auf nur noch 3500-5100 Individuen. Letzte Refugien bieten der Art unzugängliche Überschwemmungsareale im nördlichen Indien sowie in Nepal. Ausgestorben sind die auch Barasinghas genannten Hirsche bereits in Bangladesch und in Pakistan. Die starke Gefährdung erhöht die Wichtigkeit der Haltung in Menschenobhut. Außer im Berliner Zoo werden Barasinghas deutschlandweit nur noch im Krefelder Zoo vermehrt.

    In dieser Saison freut man sich in Berlin gleich über zwei Geburten. Dem Setzen eines ersten Kalbes am 30. Juni folgte am 31. August ein weiteres Jungtier. Der Begriff „Setzen“ für das Gebären ist treffend; denn in den ersten 3 Lebenswochen bleiben die Jungtiere „abgesetzt“ im Verborgenen und werden nur zum Säugen von ihren Müttern aufgesucht. So entgehen sie auch dem in freier Wildbahn ehemals größten Feind, dem Tiger.

    Mit etwas Glück sieht man die jüngsten, noch etwas staksig laufenden Hirsche im Zoo jetzt ihren Müttern folgen. Besonders attraktiv ist der Anblick des nun 8köpfigen Rudels im weichen Sonnenlicht des Spätsommers. Noch tragen die Barasinghas ihr leuchtend rötliches Sommerfell. Dem Winterwetter angepasst, werden sie sich später im Jahr deutlich farbloser präsentieren.

    Zur Gattung der Zackenhirsche, die ihren Namen dem stark vereckten Geweih verdanken, gehörte auch der mittlerweile ausgerottete Schomburgk-Hirsch an, der einst auch im Berliner Zoo gepflegt wurde. Sein Schicksal soll dem Barasingha erspart bleiben.
    (21.09.2011)
    Zoo Berlin:   Seelöwenwelpen im Doppelpack

    Kalifornische Seelöwen gehören sicher zu den beliebtesten Zootieren, die aus diesem Grunde auch gerne gehalten werden. Ihre Vermehrung in Menschenobhut gelingt allerdings nur in wenigen Zoos der Welt. Der Berliner Zoo ist seit nunmehr drei Jahren einer von ihnen. Wie bereits im letzten Jahr brachten im Juni zwei Seelöwinnen einen Welpen zur Welt. Für „Sandra“ war es am 5.6. ihr erstes Jungtier, wohingegen „Lucia“ seit dem 26.6. bereits zum dritten Mal aufzieht. Die beiden weiblichen Seelöwenkinder sollen später auf die Namen „Kariba“ und „Kira“ hören.

    Sehr junge Seelöwen können zwar schwimmen, doch unterkühlen sie sehr schnell und sollten deshalb nicht gleich ins Wasser gelassen werden. Deshalb sind die diesjährigen Jungtiere auch erst seit kurzer Zeit im großen Schaubecken von den Zoobesuchern zu sehen. Seelöwenjungtiere schließen sich in freier Wildbahn – an der nordamerikanischen Pazifikküste – zu Verbänden zusammen, in denen sie gemeinsam spielen. So ist es besonders schön, dass auch die beiden Zookinder einen gleich alten Spielpartner haben. Ebenfalls sehr erfreulich ist die Tatsache, dass der 11jährige Bulle „Enzo“ ein äußerst friedlicher Vater ist, der nachdem er auch die Mütter wieder gedeckt hat, geduldig über seinen 4köpfigen Harem und die beiden Jungrobben wacht. Nach 12monatiger Tragzeit wäre dann im nächsten Sommer wieder mit weiterem Nachwuchs zu rechnen.

    Bis dahin werden dann auch die Jüngsten schon auf ihren Namen hören; denn sobald sie im Alter von etwa 6 Monaten beginnen, sich für Fische als Nahrung zu interessieren, kann erfolgversprechend mit den ersten Trainingsübungen begonnen werden. Die sehr intelligenten Ohrenrobben verlangen geradezu danach, dass sich die Tierpfleger mit ihnen beschäftigen. Sinnvolles Training wird deshalb auch das spätere Leben der Jungrobben bereichern.
    (20.09.2011)
    Zoo Berlin:   Drei pelzige junge Polarfüchse als Neuankömmlinge im Berliner Zoo!

    Mit dem Einzug dreier junger Polarfüchse erlebt das Raubtierhaus im Zoo Berlin derzeit eine kleine „Renaissance“; denn bereits im ersten Zooführer von 1845 wurden in einem „offenen Thierbehälter ... drei Nordische Füchse ... eben im Begriff das weiße Winterhaar gegen den dunklen Sommerbalg zu vertauschen“ erwähnt. Letztmals wurde die Art dann von 1964-1973 im Zoo gepflegt.

    Die drei Rüden sind 5 Monate alte Wurfgeschwister. Während ein Tier bereits weiß gefärbt ist, tragen seine Brüder bis auf den helleren Schwanz noch einen dunkleren Pelz, doch der Haarwechsel steht auch bei ihnen kurz bevor.

    Die natürliche Verbreitung des Eisfuchses erstreckt auf die zirkumpolare Tundrazone Eurasiens, Grönlands und Nordamerikas. Ihres dichten Pelzes wegen wurden die Tiere früher stark bejagt. Wie aus einem für die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen vorbereiteten Bericht der IUCN von Dezember 2009 ausgegangen wird, ist der Polarfuchs neben dem Eisbären heute eine der am stärksten von der Klimaerwärmung betroffenen Tierarten der Welt.

    Paarweise gehalten sind Polarfüchse bei guter Ernährung sehr reproduktiv, so kommen Würfe von 18-22 Welpen zur Welt. Relativ gering ist allerdings ihre natürliche Lebenserwartung und auch im Zoo werden die kleinen Füchse selten älter als 10 Jahre.

    Auf den Menschen wirken die Pelztiere nicht zuletzt wegen ihres rundlichen Kopfes mit den recht kleinen Ohren sympathisch. Hier ist es das „Kindchenschema“, was uns anspricht. Wer Polarfüchse im Zoo kennengelernt hat, will sicher auch nicht, dass die Art durch von Menschen verursachte Klimaprobleme im Freiland bedroht wird.
    (20.09.2011)
    Jan Jakobi:   Oh je, aber zum Glück ging die Sache gut aus.

    (17.09.2011)
    Mark Meier:   Ohne Worte:

    "Verhängnisvoller Appetit : Zoo-Giraffenbulle stürzte in Graben

    Die Eichenblätter vom Hühnerhaus gegenüber rochen verlockend, da beugte sich das eine Tonne schwere Tier herüber - und landete im Graben.

    Der Appetit war stärker als der Gleichgewichtssinn: Giraffenbulle Marok aus dem Zoologischen Garten Berlin wollte am Sonnabend Blätter eines Baumes aus dem Nachbargehege fressen - und stürzte dabei in den Graben. Das Tier verletzte sich leicht, war aber wenig später wieder auf sicherem Boden.

    "Auf der Anlage gegenüber mit dem Hühnerhaus wächst ein Eichenbaum", sagte Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz - und die Zweige mit den Blättern und Eicheln ragen in Richtung des Giraffengeheges. So reckte sich das rund vier Meter hohe und eine Tonne schwere Tier - und verlor das Gleichgewicht. Der Giraffenbulle, der verkürzte Hinterbeine und einen leichten Gehfehler hat, habe sich mächtig erschrocken, sagte Zoochef Blaszkiewitz.

    Der Direktor und die Pfleger halfen dem Tier dabei, sich umzudrehen, damit es in Richtung der Rampe auf die Beine kam. Dabei stießen die Tierpfleger die Giraffe beispielweise sanft mit Besen an; auch Seile kamen später zum Einsatz. "Als der Bulle wieder in seinem Gehege war, hat er sich erstmal kurz hingelegt", berichtete Blaszkiewitz weiter. Solch ein ungewohnter Vorfall versetze ein Tier schon in Angst. Dann aber berappelte sich die Giraffe wieder, stand auf - und fraß das Futter, das ihm in seinem Gehege angeboten wurde."
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/zoo-giraffenbulle-stuerzte-in-graben/4619684.html
    (17.09.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Ein zweites Jungtier gab es bei den Barasinghas, die wirklich eine wundervolle Hirschart sind. Die Kantschile, die bisher im Nachttierhaus untergebracht haben, sind jetzt in der großen Asienvoliere in der Fasanerie.
    (13.09.2011)
    Gerhard Joerres:   Im Tod sind alle Lebewesen gleich und alle haben eins gemeinsam. Sterben kann man nur einmal, und sterben ist normal. So schlimm es im Einzelfall ist.
    (27.08.2011)
    Michael Mettler:   Auch bekannte Tiere sterben eigentlich nur einmal, egal wo.
    (27.08.2011)
    Jan Jakobi:   Irgendwie kommen die meisten Todesfälle bei bekannten Tieren im Berliner Zoo vor.

    In anderen Zoos ist das eher wenig:

    In Leipzig sind letztes Jahr 3 Giraffen ("Knöpfchen", ihr Babys sowie "Jamala") gestorben, in München letztes Jahr das Elefantenkalb "Jamuna Toni", letztes Jahr starb im Berliner Tierpark die Afrikanische Elefantenkuh "Sabah".

    Dieses Jahr hat der Leipziger Zoo einen neuen alten Wildpferdhengst verloren, der kam vorletzte Woche an und musste am selben Tag eingeschläfert werden.
    Er ist ins Gitter gerannt.

    Ich glaub ich bin im falschen Thread...

    Um zum Zoo Berlin zurückzukommen:

    Ich habe auf der Eisbären-Seite von Gerhard Joerres gelesen das der Eisbär "Troll" aus dem Tierpark Berlin in den Zoo Berlin umgezogen ist.


    (27.08.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: Wie sollte man die Tiere auch in einem anderen Zoo finden, wenn sie gerade in Berlin sind :-D

    Ausgesprochenes Pechjahr für den Zoo: Knut, zwei Jungelefanten, jetzt die Junglöwen.... Fehlt eigentlich nur noch, dass Bao Bao 2011 das Zeitliche segnet (wobei das natürlich altersbedingt nur wenig überraschend käme).
    (27.08.2011)
    Oliver Jahn:   Dass man im Zoo Berlin Tiere sehen kann, die man sonst in keinem anderen Zoo findet, das wusste ich bereits.
    Aber dass man dort Zuchtpaare mit kastrierten Tieren hat, das verblüfft mich nun doch. Berlin ist eben immer für eine Überraschung gut.
    (27.08.2011)
    Sven P. Peter:   Wobei Berberlöwin Amira kastriert ist, daher ist sie zusammen mit Paule eher das Rentnerpaar.
    (27.08.2011)
    Jan Jakobi:   @Joshua Förg:
    Das war nicht der Vater.

    Ich habe bei Google-News (wem man Zoo eingibt) gelesen das es im Berliner Zoo 2 (!) Zuchtpaare gibt.

    Einmal "Paule" und "Amira" und dann das Geschwister-Paar "Aru" und "Aketi", die übrigens aus Wuppertal stammen.

    Im Berliner Zoo gibt es, wie bei Hagenbeck und in Leipzig, nur eine Außenanlage. Da gibt es aber nur ein Männchen.
    Daher kann dort auch nichts passieren.

    Zwischen 2 Käfigen stand der Zwischenschieber auf, nämlich die beiden Käfige wo die Eltern und die beiden Babys drin waren.
    Durch ein Versehen eines Pflegers wurde die falsche Tür geöffnet und "Paule" konnte über die Außenanlage zu den kleinen Löwenbabys gelangen.

    Als bemerkt wurde was passiert war, hatte ein anderer Pfleger geistesgegenwärtig den Zwischenschieber der die beiden Käfige wo die Eltern und die beiden kleinen waren zu gemacht.

    "Paule" hatte die kleinen Löwenbabys mit einem Biss ins Genick getötet.

    Er hat eigentlich richtig gehandelt!

    Weil wenn ein Löwenmännchen in ein fremdes Rudel eindringt und es übernimmt, dann tötet er als erstes die fremden Babys, damit die Löwinnen schnell wieder aufnehmen können und von dem neuen Männchen Nachwuchs bekommen können.




    (27.08.2011)
    Joshua Förg:   Ich las heute in der Zeitung eine erschreckende Nachricht: Die zwei Löwenjungtiere wurden vom Vater getötet. Der Pfleger öffnete das falsche Tor. Wirklich schade. :-(
    (27.08.2011)
    Mark Meier:   Dazu der Presse-Text:
    "Gut eingelebt haben sich in wenigen Tagen zwei 4 Monate alte Steppenfüchse in einem Gehege am Raubtierhaus des Berliner Zoos. Das neu zusammengestellt Paar stammt ursprünglich aus unterschiedlichen Würfen verschiedener Eltern im niederländischen Stichting Zie-Zoo. Im Berliner Zoo trafen sie am 2. August ein.

    Da Geburten dieses asiatischen Fuchses fast immer in den April fallen, sind beide Tiere im gleichen, noch durch Spielfreude geprägten Entwicklungsstadium. Erst wenn sie ins zweite Lebensjahr wechseln, ist mit ihrer Geschlechtsreife zu rechnen.
    Steppenfüchse oder Korsaks, wie sie auch genannt werden, sind über Kasachstan und die Mongolei bis nach China verbreitet. Hier schwanken ihre Bestandszahlen zuweilen recht drastisch. Mancherorts werden sie wegen ihres dichten Winterfells bejagt oder aber sie leiden unter der Vernichtung des für sie geeigneten Lebensraumes. Anders als unsere heimischen Rotfüchse sind die deutlich kleineren Pelztiere keine Kulturfolger. Allerdings lassen sie sich leicht zähmen, weshalb sie früher auch als Haustiere gehalten wurden.

    In Zoologischen Gärten sind sie nicht allzu häufig anzutreffen. Wenn sich die Partner einmal fortgepflanzt haben, tun sie dies meist auch in den Folgejahren regelmäßig. Korsaks sind geselliger als Rotfüchse, sie leben gerne in einehelicher Beziehung und auch die Rüden beteiligen sich an der Jungenaufzucht. Ihre Lebenserwartung liegt bei kaum mehr als 10 Jahren."

    http://www.zoo-berlin.de/zoo/tiere-wissenswertes/tier-news/news/article/neu-eingetroffen-ein-paerchen-junger-steppenfuechse-im-zoo-berlin.html
    (20.08.2011)
    Liz Thieme:   Der Zoo hat ein neuen Korsak-Paar. Die beiden sind erst vier Monate alt und kommen aus unterschiedlichen Würfen aus dem Stichting Zie-Zoo in den Niederlande.
    (20.08.2011)
    Gudrun Bardowicks:   Schön, dass die kleine Flamingokolonie aus James- und Andenflamingos auch in diesem Jahr wieder erfolgreich gebrütet hat. Schade, dass diese Arten woanders praktisch nicht mehr gehalten werden.
    (10.08.2011)
    Tom Schröder:   Auch dieses Jahr wieder jeweils ein Jungtier bei James- und Andenflamingo, ein Tier (ich glaube James) sitzt noch auf einem Ei.
    Bei den Pinselohrschweinen ist ein Jungtier im Schweinehaus mit seiner Mutter zu sehen, der Eber ist tagsüber in einem ehemaligen Hirscheber-Außengehege mit einer zweiten Sau.
    (10.08.2011)
    Liz Thieme:   Nicht nur im Tierpark sind Milus geboren. Am 8.7 ist ein Männchen im Zoo geboren. 1991 sind die letzten Kälbchen aufgewachsen. Das zuletzt Geborene, im Jahr 2000, verstarb.
    (15.07.2011)
    Kai Gembalies:   @Jan Jakobi: Nein, das "neue" Elefantenhaus müsste man nicht abreißen, denn das alte Straußenhaus stand NEBEN dem neuen Elefantenhaus. Halb auf dem Hardenbergplatz, wie auch die alte prachtvolle Elefantenpagode, die etwa da stand, wo heute die Verwaltungs steht und heute der Hardenbergplatz ist. Auch das heutige Löwentor steht nicht an historischer Stelle, sondern stand früher auf dem Hardenbergplatz, zwischen Straußenhaus und Elefantenpagode.

    In puncto neues Vogelhaus: Konnte neulich nach der feierlichen Eröffnung für die Gedenktafel für enteignete jüdische Aktionäre kurz Herrn Blaszkiewitz fragen: Neubau beginnt im August mit Gießen der Bodenplatte und soll Ende 2012 fertig sein. Ich soll die Daumen drücken - mache ich natürlich!

    (08.07.2011)
    WolfDrei:   Womit dann sicher das ganze Gelände links vom Löwentoreingang gemeint sein dürfte: also die schon ältlichen Gebäude für Nashörner und Tapire sowie für Kamelartige (wenn nicht der Denkmalsschutz seine Hand darüberhält)
    (08.07.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Danke für deine Antwort. In einem Artikel des Tagesspiegels steht, dass das Straußenhaus nur als Eingang zu einem neuen Nashorn- und Kamelhaus dienen soll. Dort ist auch ein historisches Foto zu sehen.
    (08.07.2011)
    Jan Jakobi:   @Mirko:
    Da müsste man aber erstmal das Elefantenhaus von 1955 abreissen, dort stand nämlich das alte Straußenhaus.

    (07.07.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Wäre die Rekonstruktion des Straußenhauses eigentlich am originalen Standort möglich?
    (07.07.2011)
    Mark Meier:   Und in der Berliner Zeitung steht, dass dafür das alte Straußenhaus (Nachbildung eines ägyptischen Tempels) für 10 Millionen wiedererrichtet werden soll. Allerdings steht dort etwas zu Nashörnern und Kamelen.

    Übrigens steht dort, die zusätzliche Stiftung sei aus bilanztechnischen Gründen nötig. Was immer das auch heißt.

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/zoo-geld-berliner-finanzierung/350490.php
    (07.07.2011)
    Henry Merker:   @Mirko Schmidkunz:
    Ausgehend von den jetzigen Arten, die im Zoo zu sehen sind, dürften auf jeden Fall Flachland- und Mittelamerikanischer Tapir in diesem Haus gehalten werden. Da im Tierpark ein Südostasienhaus entstehen soll, wäre die Option "Amerikanische Tapire im Zoo und Schabrackentapire im Tierpark" meines Erachtens die beste Variante. Allerdings bleibt abzuwarten, was dann tatsächlich passieren wird - und vor allem wo das Haus errichtet wird.
    (07.07.2011)
    Tom Schröder:   Wozu wird eine neue, nur den Zoo betreffende Stiftung gegründet, wenn das langfristige Ziel verfolgt wird, diese neue Stiftung mit der bestehenden, beide Zoos fördernden Stiftung, zusammenzulegen? Hätte man da das Kapital der neuen Stiftung nicht einfach der "alten" Stiftung zukommen lassen können?
    (07.07.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Auf der Homepage ist zu lesen, dass der Zoo als nächste Investionsmaßnahmen, den Neubau eines Nashornhauses und den Neubau eines Tapirhauses stemmen will. Weiß jemand, welche Arten dann dort gehalten werden sollen. Kommen Schabrackentapire zürück?
    (07.07.2011)
    Michael Mettler:   Der Zuchtstamm in Almeria geht m.W. auf nur 2,1 Tiere zurück. Aber wenn er vital sein sollte, warum nicht? Auch andere Zootierarten hatten keine sonderlich bessere Ausgangsbasis und finden trotzdem immer mehr Halter (z.B. Pinselohrschweine).
    (13.06.2011)
    Henry Merker:   @Mel:
    Dank meiner heutigen Recherche kann ich deine Aussage auch bestätigen: Sowohl das Heft "Takin 2 (2010)" als auch der aktuelle "Bongo" bestätigen diesen Sachverhalt.

    @WolfDrei:
    Wenn es denn wirklich reinblütige Unterarttiere werden sollen, so kann ich mir vorstellen, dass sie entweder aus den USA oder Almeria kommen werden - wenn denn überhaupt mit unterartenreinen Tieren geplant wird [Zumindest laut des aktuellen Bongos sollen definitiv wieder Mähnenschafe in den Bestand kommen.].
    (13.06.2011)
    WolfDrei:   Habe soeben wegen der unterartenreinen Mähnenspringer nachgeschaut: blaenei (nur USA, eigentlich San Diego und Friguia/Tunesien) und fassini (nur Barcelona und Wroclaw laut ISIS) sind dünn gesät, nur sahariensis (einige im Zoo Jerez, nach Jonas Livet in der Zuchtstation Almeria 2006 um 50 Tiere)etwas üppiger. Letztere , soweit ich mich erinnere kommen aus einer sehr "kleinen Quelle, die anderen 2 wahrscheinlich auch.
    (13.06.2011)
    Mel:   Ich meine natürlich die Bergtieranlage des Zoos.
    (13.06.2011)
    Mel:   Die Argalis bleiben im TP. ;) Für die Bergtieranlage soll es auch schon eine Lösung bzw. Planung geben.
    (13.06.2011)
    Henry Merker:   Hm...da die Nachricht von den Argalis erstmalig von @WolfDrei kam: Wissen Sie, ob die Marco-Polo-Schafe für den Tierpark oder für den Zoo angekündigt worden waren?
    (12.06.2011)
    BjörnN:   Angesichts der Tatsache, dass die vor wenigen Jahren renovierte und sehr attraktive Bergtieranlage leer steht, wünsche ich mir doch sehr, dass man die Argalis in den Bestand des Zoos übergehen. Im Tierpark gibt es bereits eine Reihe von Wildschafen, warum dann noch zusätzlich Argalis??
    (12.06.2011)
    Henry Merker:   Im Tierpark wären die Argalis meines Erachtens besser aufgehoben...und im Zoo würde ich entweder einen Neuanfang mit unterartenreinen Mähnenspringern anfangen oder eben doch wieder Mähnenspringermixe nehmen - je nach Beschaffbarkeit. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
    (12.06.2011)
    WolfDrei:   bloß keinen Teufel an die Wand malen...
    (12.06.2011)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Wie gesagt, im BONGO ist erwähnt, dass eine neue Gruppe aufgebaut werden soll. Und falls nicht: Auch Argalis ließen sich vielleicht gut auf dieser Anlage halten - könnte schließlich sein, dass die im Tierpark nur Zwischenstation machen (wie die Waldrentiere im letzten Jahr)...
    (12.06.2011)
    WolfDrei:   @MM: wenn auch gewissermaßen Tradition - aber es müssen ja nicht unbedingt Mähnenspringer sein.
    (12.06.2011)
    Henry Merker:   @Rüdiger:
    Vielen Dank für die schnelle Antwort :-).
    (12.06.2011)
    Rüdiger:   @ Henry Merker
    Es ist auszuschliesen, habe die info letzten Samstag vom Tierpark erfahren.
    Sie bleiben bei den Panzernashörner!
    (12.06.2011)
    Henry Merker:   Hm, dann ist ja nicht auszuschließen, dass der Tierpark Berlin demnächst wieder Spitzmaulnashörner in den Tierbestand aufnimmt; allerdings hoffe ich, dass dies nicht zu lasten der Panzernashörner geschieht.
    (12.06.2011)
    Michael Mettler:   Laut BONGO Nr. 41 haben sich bei den bislang vom Zoo Berlin geführten Internationalen Zuchtbüchern folgende Änderungen ergeben:

    Das Gaur-ISB wird weiterhin betreut, Zuchtbuchführer ist nunmehr Zootierarzt Dr. André Schüle.

    Das Breitmaulnashorn-ISB wurde an die WAZA zurückgegeben und müsste demnach einen neuen Zuchtbuchführer außerhalb Berlins bekommen bzw. schon bekommen haben.

    Das Spitzmaulnashorn-ISB wird jetzt im TP Berlin geführt, neuer Zuchtbuchführer ist Christian Kern.

    Aus dem Jahresbericht geht auch hervor, dass der Zoo im letzten Jahr wegen Paratuberkulose und auf Empfehlung der Amtstierärzte seine komplette Zuchtgruppe Mähnenschafe euthanasiert hat. Aufgrund der nicht therapierbaren Krankheit kamen kaum noch Lämmer auf, und es war dem Zoo behördlich untersagt, Tiere aus der Gruppe abzugeben oder ihr neue zuzuführen, um Abgänge zu ersetzen. Nach einer Sanierungsphase der Anlage, die innen wie außen über mehrere Monate hinweg ohne Neubesatz desinfiziert werden muss, soll eine Zuchtgruppe aufgebaut werden. (Frage an die Berlin-Kenner: Wie ist denn der aktuelle Stand dazu?) Wäre ja schön, wenn dies mit unterartreinen Tieren geschähe!
    (12.06.2011)
    Liz Thieme:   Neues zum Vogelpark: >25.000 Euro für den Neubau des Vogelhauses an den Zoo Berlin übergeben
    Anlässlich der Eröffnung der neuen Orang-Utan-Anlage im Zoo Berlin wurden 25.000 Euro für den Neubau des Vogelhauses übergeben. Der Förderverein möchte insgesamt für den Neubau des Vogelhauses 110.000 Euro an Spenden übergeben. Kern des neuen Vogelhauses werden drei bis zum ersten Geschoss aufragende Volieren sein. Eine wird den asiatischen Regenwald, eine das australische Trockenbuschland und die Dritte die afrikanische Savane darstellen. Von diesem zentralen Bau werden vier schleifenartige Anlagen, sogenannte „Loops“, entstehen, in denen die Vogelwelt unterschiedlicher Kontinente präsentiert wird.< Quelle: Zoo Berlin
    (10.06.2011)
    WolfDrei:   Und owher das Geld nehmen? Seit drei Tagen ist es offiziell: der Zoo bekommt KEINE finanzielle Stütze mehr durch den Senat!
    (19.05.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Weiß jemand, ob das Nashornhaus, das ja als Urwaldhaus schon mal hier diskutiert worden ist, nun bald gebaut wird?

    (19.05.2011)
    WolfDrei:   Etwas, was ich noch nie sah: Beim Treiben legte sich das Okapiweibchen flach auf den Boden! Ob schon gedeckt wurde, weiß ich nicht.
    (18.05.2011)
    Jan Jakobi:   Was treibt der Okapibulle denn gewaltig?
    Deckt er die Okapikühe?

    (18.05.2011)
    WolfDrei:   Kurzer Durchlauf:
    -Nachwuchs (neben den schon genannten) bei schwarzen Brüllaffen, Wasserschweinen, Seidengesichtskrallenaffen,Emus. Ein Kondor soll geschlüpft sein
    -der Okapibulle treibt gewaltig
    -die neue Orangfreianlage steht vor der Eröffnung.(Für den Fotografen mit diesen hellen Stahlnetzen und entsetzlich dicken Scheiben)
    -das Vogelhaus ist "perdu"- alles ist abgeräumt,
    - in der "Anden"anlage sitzen (fest?) drei Jamesflamingos
    -wieder 2 junge Maguaristörche
    (18.05.2011)
    Mark Meier:   Bei den Bongos gab es dieses Jahr 4 jungtiere, 2 im Februar und 2 im April.

    http://www.zoo-berlin.de/zoo/tiere-wissenswertes/tier-news/news/article/4-facher-nachwuchs-zum-40jaehrigen-bongo-jubilaeum-im-berliner-zoo.html
    (06.05.2011)
    Tom Schröder:   Die Rappenantilopen hatten bereits Ende Februar/Anfang März zwei Jungtiere - sind diese gemeint?
    (29.04.2011)
    Holger Wientjes:   Zumindest die vier Bongos kann ich bestätigen.
    (29.04.2011)
    WolfDrei:   4 Kälber beim Bongo, 2 bei den Rappenantilopen (mündliche Mitteilung )
    (28.04.2011)
    Michael Mettler:   Jeder Faktor für sich betrachtet spräche für die Idee: Der Hardenbergplatz kann eigentlich nur schöner werden (denn unattraktiver als jetzt geht es kaum noch), ein Zooschaufenster wäre eine attraktive Einrichtung, und Geländeerweiterungen sind ja durchaus positiv. Aber wenn man alles zusammenfügt, stimmt mich das eher nachdenklich. Ich unterstelle, dass die meisten Besucher eines Zoos es schätzen, Alltag und Innenstadt bei Betreten des Gartens auch optisch hinter sich zu lassen, so dass die in Artikel und Kommentaren genannte "Abschottung" durchaus Sinn macht. Wenn man von außen über eine Elefantenanlage hinweg in den Zoo sehen kann, kann man zwangsläufig auch von innen in Gegenrichtung schauen (falls man nicht eine Schaufenster- Anlage wie hinter dem Einhuferhaus baut, die man vom Zoo aus nicht einsehen kann - halte ich aber bei Elefanten für nicht gerade besucherfreundlich). Und anders als z.B. in Kopenhagen, wo es ein solches "Elefantenschaufenster" gibt, hätte man in Berlin aus der Innen-Perspektive nicht einen Park, sondern eine laut Idee zeitweise für Großevents genutzte Fläche und einen (sorry, ich bin Architekturbanause) grottenhässlichen Bahnhofsbau im Hintergrund. Elefanten als exotische Kulisse für Kirchentage und Sportevents? Irgendwie regt sich da in mir der Verdacht, dass mit der Idee eher der Bahnhof aufgewertet werden soll als der Zoo...

    Ich könnte es eher nachvollziehen, wenn man auf das potenzielle Erweiterungsgelände ein völlig neues Elefantenhaus mit Freilaufhalle stellen würde (die man durch Panzerglaseinblicke auch vom Hardenbergplatz aus teilweise einsehbar machen könnte) und die Fläche des jetzigen Hauses und des Weges entlang des Außenzaunes als zusätzliche Gehegefläche nutzen könnte. In Richtung Bahnhof könnte man das Haus mit einer exotischen Kulisse versehen - ich denke da gerade an den Eingangsbereich bei Hagenbeck - und hätte dann immer noch einen echten Hingucker (der gleichzeitig den Zoo als Ruhe-Oase gegen den Lärm der Innenstadt abschotten würde).

    Ist eigentlich die Planung der Tropenhalle mit Erlebnisgastronomie links vom Löwentor vom Tisch...?
    (16.04.2011)
    Jan Eberhard:   Wie es aussieht, könnte es jetzt doch eine - kleine - Erweiterung des Zoogeländes geben. Da der Hardenbergplatz umgestaltet werden soll, um attraktiver zu werden, soll auch der populäre Zoo dort sichtbarer werden. Eventuell könnte dafür sogar das Elefantengehege erweitert werden. Noch ist aber alles Spekulation.

    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/elefanten-auf-dem-hardenbergplatz/4063194.html
    (16.04.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Zwei Asiatische Wollhalsstörche sind in der Sumpfvogelvoliere zu sehen.

    (12.04.2011)
    Jennifer Weilguni:   Vielleicht fehlt mir der Blick für die Architektur, aber für mich sieht das Haus ein bisschen wie ein plattgtretener Frosch aus.. :-)
    Aber wie es dann wirklich auf den Besucher wirkt, dass sieht man ohnehin immer erst wenn es dann tatsächlich fertig ist.
    (12.04.2011)
    Sacha:   @MM: Wohl nicht mit der eigenen Koordination an sich, aber eventuell mit den Grundvoraussetzungen, an die sich auch die Berliner halten müssten...;-) Wie kann man etwas von anderen verlangen, an das man (teilweise) selber nicht mehr glaubt?
    (Achtung Spekulation)

    Ebenfalls zum Baukörper: Gibt es einen Ersatz für die begehbare Aussenvoliere mit afrik. Wasservögeln (Zwergflamingos, div. Enten usw.) die gegenüber des Kinderzoos lag? Oder werden diese anderswo platziert? Auf der Zeichnung konnte ich nichts erkennen, dass dieser Voliere entsprechen dürfte.
    (12.04.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Demnach wäre man also (abgesehen von den Elefanten) in Berlin mit den Vorgaben der eigenen Koordinatoren unzufrieden gewesen...? Tss, tss ;-)

    Bei Nachsuche konnte ich im BONGO noch finden, dass der frühere Berliner EEP-Koordinator für Gaur und Spitzmaulnashorn 2007 von diesen Ämtern zurückgetreten sei. Danach habe man die Datensammlung für ein neues Nashorn-Zuchtbuch dem pensionierten Duisburger Zoodirektor Frese in Auftrag gegeben. Das wäre also wieder die berühmte Definitionsfrage, ob sowas dann noch als Zuchtbuchführung durch den Zoo zählt.

    @Mel: Interessanter Baukörper. Und man sieht ihm den späteren Artenreichtum schon an ;-)
    (12.04.2011)
    Mel:   Nebenbei mal was anderes. ;)

    Nach dem im BONGO ja schon ein Grundriss des neuen Vogelhauses zu sehen war, und die Erdarbeiten im Zoo begonnen haben, kann man nun an der Baustellenumzäunung eine 3D-Darastellung des geplanten Hauses finden.
    (12.04.2011)
    Sacha:   Da ist schon was dran. Wie auch immer es mit den ISBs und EEPs aussieht, man kann durchaus sagen, dass der Zoo Berlin in Sachen Zuchtbuchführung schon mehr getan hat als gegenwärtig. Gebe ich zu.
    Andererseits gibt es da - wenn ich mich recht erinnere - einen Zoofreund aus Hannover, der einige Entscheidungen von EEP-Koordinatoren und EEP-Vorgaben ziemlich in Frage gestellt hat. Möglicherweise ist man im Zoo Berlin auf gleiche oder ähnliche Erkenntnisse gestossen und hat nicht mehr grosse Lust, sich da hervorzutun....:)

    Danke aber so oder so für die Infos zu den EEPs.
    (11.04.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Laut Wikipedia hat Beekse Bergen das Breitmaulnashorn-EEP seit 1996, vorher hatte es Dvur Kralove - Berlin also nie.

    Im Thread "Nashörner in Deutschland" schrieb Matthias im Dezember 2007, der Zoo Chester habe nun das Spitzmaulnashorn-EEP von Berlin übernommen und der Berliner Zoo führe nun kein einziges EEP mehr - das für den Gaur war nach dem selben Beitrag sogar schon damals vakant.

    Übrigens war Berlin auch mal EEP-Koordinator der Asiatischen Goldkatze inne, aber auch dieses wurde längst abgegeben (Heidelberg).

    Gibt insgesamt schon ein interessantes Bild, abgerundet durch den jüngst erfolgten Austritt des Zoos aus dem EEP für Asiatische Elefanten. Da mutet es fast wie Ironie an, im schon erwähnten BONGO Nr. 40 im Jahresbericht zu lesen, dass der Zoo Führungen mit dem Titel "Letzte Rettung Zoo - Zuchtprogramme zur Erhaltung der Arten" anbot.
    (11.04.2011)
    Sacha:   @Damit sind meine Fragen bez. ISB aber noch nicht (restlos) geklärt.
    Auch ist mir nicht klar, ob der Zoo Berlin überhaupt einmal EEP-Koordinator für die genannten Arten war.
    Wenn ich richtig verstanden habe, ist der EEP-Koordinator für das Breitmaulnashorn gegenwärtig Beekse Bergen. Aber seit wann jetzt (1992 oder seit einem anderen Zeitpunkt)?.
    (11.04.2011)
    Henry Merker:   ...und die anderen Koordinationsorte werden noch im Thread "ZOOM Gelsenkirchen" genannt ;)
    (11.04.2011)
    Michael Mettler:   Ich führe hier mal die im Thread "ZOOM Gelsenkirchen" begonnene Diskussion um die Zuchtbuchführungen im Berliner Zoo fort.

    @Sacha: Auf der HP des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (www.zoodirektoren.de) ist noch zu lesen, dass sowohl ISB als auch EEP des Gaur seit 2009 vakant seien, auf der EAZA-HP ist unter
    http://www.eaza.net/activities/cp/Pages/EEPs.aspx
    als EEP-Koordinator Paris/Jardin des Plantes für den Gaur angegeben. Eine Auflistung von aktuellen ISBs konnte ich bisher noch nicht finden.

    Darüber, dass das EEP des Spitzmaulnashorns nach Chester gewechselt ist, wurde meiner Erinnerung nach vor nicht allzu langer Zeit auch im Forum berichtet.
    (11.04.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Nachtrag zu den Neuigkeiten: Nachwuchs bei den Warzenschweinen; Bellender Laubfrosch (laut Zootierliste bisher nirgendwo gezeigt);
    (11.04.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs gab es bei den Bongos und Nachtaffen. Der Korsak war nicht mehr da.
    (11.04.2011)
    Jan Beensen:   Gehören die Störche vielleicht zu den 10 Vögeln, die noch da sind?
    (09.02.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Laut Zootierliste sind zwei Asiatische Wollhalsstörche aus Cottbus nach Berlin gekommen. Sind die Tiere schon zu sehen? Ich freue mich sehr, dass der Zoo seine etwas ausgedünnte Tropenstorchkollektion wieder aufpoliert.
    (09.02.2011)
    Henry Merker:   Heute konnte ich erfahren, dass das Vogelhaus geschlossen worden ist. Bis auf insgesamt 10 Vögel unbestimmter Art sind alle anderen Vögel in anderen Zoos eingestellt worden. Man wartet nur noch auf die Baugenehmigung für den Umbau des Hauses.
    Geboren worden ist ein Großer Kudu sowie eine Rappenantilope. Zudem soll der derzeitige Seebärenmann, der sich von einer schweren Verletzung erfolgreich erholt hat, durch einen neuen ersetzt werden. Der Bulle soll im Sommer nach Madrid gehen.
    (25.01.2011)
    Liz Thieme:   Nashornkuh Mzima (38/39) ist verstorben. Sie hatte in den letzten Tagen abgebaut, nicht mehr gefressen und konnte nicht mehr aufstehem. Sie schlief von alleine an und verstarb dann in der Nacht. Eine Sektion ist angesetzt.
    (20.01.2011)
    Sacha:   Ich nehme an, die letzte Meldung von @BjörnN landete irrtümlich hier (wurde schon im Leipzig-Thread gepostet), oder?
    (12.01.2011)
    BjörnN:   Der Zoo hat heute bestätigt, dass zwei Elefantenkühe trächtig sind, bei einer 3. Kuh ist man sich offenbar noch nicht einhundertprozentig sicher.
    (12.01.2011)
    Mel:   Glaube ich weniger, da gibt es sicher andere Anlaufstellen mit höherer NZ-Quote.

    Aber das Ganze ist wohl noch in der Planung und noch nicht in Sack und Tüten, wenn ich das richtig mit bekommen habe.
    (10.01.2011)
    Henry Merker:   Ich habe erst kürzlich erfahren, dass dieses Jahr zwei Okapis aus den USA nach Europa importiert werden sollen - möglicherweise für die beiden genannten Zoos (?).
    (10.01.2011)
    Mel:   Schön ;-) Na mal schauen was das EEP Karussel so bringt. Bis jetzt ist man ja noch am Suchen nach passenden Partnern für Basel und Leipzig.
    (10.01.2011)
    Holger Wientjes:   Ja dann habe ich ja jetzt wieder den kompletten Überblick ! ;-)
    (10.01.2011)
    Mel:   Da ist man mal kurz in der Küche ;-)

    Danke Björn: Ja Stomp steht seid Dez. 2009 und sollte eigentlich mit Xina für Nachwusch sorgen. Leider verstarb diese 2010 ich glaube im November.
    (10.01.2011)
    BjörnN:   Stomp steht in Basel.
    (10.01.2011)
    Holger Wientjes:   Zum Glück hast Du wenigstens den Überblick... ;-) Danke ! Und jetzt sag´mir bitte noch was mit Stomp nochmal war (verstorben ?) und ich bin zufrieden !
    (10.01.2011)
    Mel:   Sandoa deckte nur vier mal erfolgreich, jedoch nur ein Jungtier wuchs auf. Das war Ibina und die steht in Stuttgart.
    (10.01.2011)
    Mel:   Nein, das letzte Kalb war noch von Stomp.
    (10.01.2011)
    Holger Wientjes:   Ok, danke ! Aber stammt von Sandoa nicht das letzte Kalb, welches dann so früh verstorben ist ?
    (10.01.2011)
    Mel:   Richtig Steve kam zusätzlich und soll als Zuchtbulle eingesetzt werden. Der alte Bulle "Sandoa" hat trotz mehrer Versuche nicht erfolgreich decken können.
    (10.01.2011)
    Liz Thieme:   Soweit ich weiß hast du richtig gerechnet. Leipzig bekommt ja dieses Jahr ein Weibchen, daher musste scheinbar Platz gemacht werden.
    (10.01.2011)
    Henry Merker:   @Mirko Schmidkunz:
    Und dort waren die gemeinen Schwarzleguane auch gestern. Ich meine mich zu erinnern, dass die Fünfkiel-Schwarzleguane neben den Trauerwaranen (und gegenüber dem Zugang zur Krokodilhalle) untergebracht sind.
    (10.01.2011)
    Holger Wientjes:   Aktueller Bestand dann jetzt 2,1 ?? Wurde der Bulle getauscht oder kam Steve zusätzlich ?
    (10.01.2011)
    Liz Thieme:   Der Zoo hat einen neuen Okapi-Bullen, Steve aus Leipzig.
    (10.01.2011)
    WolfDrei:   Vor ca 2 Wochen waren die Schwarzleguane mit den Nashornleguanen in der großen,linken (also Ostseite) hinteren Anlage.
    (10.01.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Sind eigentlich die Fünfkiel-Schwarzleguane zusammen mit den Gemeinen Schwarzleguanen in der gleichen Anlage untergebracht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Schild nur von Schwarzleguanen spricht.

    (10.01.2011)
    Liz Thieme:   Jahresrückblick 2010
    Tierbestand:
    1.028 Säugetiere in 174 Formen
    2.310 Vögel in 329 Formen
    435 Kriechtiere in 73 Formen
    500 Lurche in 52 Formen
    6.006 Fische in 586 Formen
    6.854 Wirbellose in 340 Formen
    ----------------
    insgesamt: 17.133 Tiere in 1.554 Formen

    Besucher: (Zoo und Aquarium) 2.883.903

    Highlights (Zoo und Aquarium)
    Nachzuchten:
    Kälber bei Spitzmaulnashorn und Flusspferd, zwei Kalifornische Seelöwen sowie die Schlupfe von Kiwi und Andenflamingo & zwei Brillenkaimane und sechs Wasserwarane
    (06.01.2011)
    Mel:   @Michael, Oli, Liz: Ich denke auch wir sollten diese beiden Threads so belassen wie sie sind. Aber falls wieder mal so ein gedankenspiel kommt wie das letzte, wäre ich für einen neuen Thread. Der Titel "Zoo Berlin vs. Tierpark Berlin" und den entsprechenden Thread find ich nicht wirklich passend. Wie wäres an dann in dem Falle mit was neuem wie "Gedankenspiele Berlin" oder so?
    (28.11.2010)
    Liz Thieme:   Ich weiß nicht ob das sinnvoll ist zukünftig alles gemeinsam zu verarbeiten. Nicht jeder kennt die beiden Einrichtungen so gut wie ihr, so dass schnell Verwirrungen auftauchen.
    Man sollte schon beide getrennt belassen, wenn es um Ereignisse bezüglich einer der beiden Einrichtungen geht.
    Wenn es um reine spekulative Verschiebungen und Planungen geht und Arten hin und hergeschoben werden oder man Dinge vergleichen möchte, dann kann man natürlich, den 2006-2007er Thread wiederbeleben: http://tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=504

    Problematisch wird es dann aber wieder, wenn jmd zu einer Art oder Anlage eine Frage stellt, die mit dem dann gerade besprochenen Thema nichts zu tun hat und man im Grunde wieder nur für eine Einrichtung antwortet, dann ist wieder alles zerrupft.

    Mir ist es lieber so wie es derzeit ist oder es gibt eine klare Abgrenzung mit Regulierung der off topic Themen, auch wenn ich weiß, dass dann vermutlich wieder mehr Arbeit für Klaus und Oli bei rausspringt.
    (28.11.2010)
    Michael Mettler:   @Oliver, so meinte ich das auch. Wobei mir gerade einfiel, dass wir einen solchen Thread sogar schon hatten, nannte sich "Zoo Berlin vs. Tierpark Berlin" (oder umgekehrt).
    (28.11.2010)
    Oliver Jahn:   @Michael, über die Zusammenlegung der beiden Berlin-Threads habe ich auch schon nachgedacht, aber beide Threads sind dafür schon etwas groß, denn man müsste dann aus einem der beiden Threads jeden Beitrag anpacken, das ist sehr aufwendig. Ggf. sollte dann eher ein neuer, gemeinsamer Thread eröffnet werden.
    (28.11.2010)
    Michael Mettler:   @Mel: Schieb deinen eingezeichneten Komplex im Bild nach oben bis an den Besucherweg, dann könntest du für die Besucher einen Einblick in den Stall schaffen (z.B. Scheibe unter Vordach), hättest kürzere Versorgungswege und die Möglichkeit, auch den auf dem Bild unteren Teil des Geländes irgendwann noch für weitere Tiere zu nutzen - sogar für eine Schauanlage. Oder für eine Erweiterung der beiden Gehege, ohne dass ein Stall mitten im Gelände steht.

    Wir sollten wohl wirklich die beiden Berlin-Threads zu einem verschmelzen, es geht ja kaum noch ohne Querverbindungen.
    (26.11.2010)
    Oliver Jahn:   So eine bildliche Dartellung erleichtert die Gedankenspiele doch erheblich. Zusätzlich aber sieht man so immer wieder einmal mehr, welch Potential im TP noch steckt. Was da für Flächen noch zur Verfügung stehen...
    (25.11.2010)
    Mel:   Hier mal schnell als beispiel, ich habe einfach den WB-Stall kopiert, wäre sicher die preiswerteste Bau-Variante, da das Gebäude eh schon projektiert ist, und sich für WB's bisher bewährt hat.
    (25.11.2010)
    Mel:   Und wir hätten wieder eine Vergesellschaftung mehr, wenn sie auch mit Defassas im Zoo schon existiert, denke würde das auf der TP Anlage viel besser wirken.
    (25.11.2010)
    Mel:   ;-) Ich wollte den Zoo nicht gleich um einer Art ärmer machen, aber wenn Du es schon sagst. Ja die würden viel besser in den TP passen, dafür hätte ich auch so ein Gedankenspiel, welches ich auch sicher schon mal geäußert hatte.

    Als erstes die Elypsenwasserböcke zu den Giraffen. Die Anlage ist groß genug. Wenn man vor der Anlage steht (am Wassergraben) liegt linker Hand neben dieser eine große Freifläche (hier standen früher die Rinder- und Huftieranlagen). Auf dieser Fläche liese sich locker ein einfaches Stallgebäude bauen, mit entsprechenden Vorgehegen. Das ganze muß für den Besucher nicht einsehbar seien, denn eines der Vorgehege wird an die Giraffenfreianlage angeschlossen. Der Zaun ist zweiteilig, und es würde locker reichen wenn man ein unteres Zaunfeld gegen ein Tor austauscht. Die Wasserböcke könnten auf die Griraffenanlage, die Giraffen aber nicht auf die WB-Vorgehege. So jetzt ist die alte WB-Anlage frei und man könnte die Kropfgazellen dort einsetzen. Der Anlage gegenüber sind die Bergriedböcke und nach dem Affentempel kommen eh die Anlagen für die Wüstenantilopen. Würde also auch passen.
    (25.11.2010)
    Michael Mettler:   @Mel: Gute Idee für mögliche Grays, würde auch die Frage des richtigen Bodens lösen. Übrigens wären auch die Kropfgazellen eine Tierart, die eigentlich besser ins Sortiment des Tierparks passen würde.
    (25.11.2010)
    Mel:   Achja diese Idee mit den Umbau zu einer Zentralen Laufhalle hatten wir doch schon mal irgendwann. ;-) Ich wäre ja sehr dafür, so hätten die Tiere auch im Winter wesentlich mehr Bewegungsfläche. Und ich kann Michael mal wieder nur zustimmen, es werden heut zu Tage viel zu wenig "Hallen" für Huftiere geboten. Und gerade bei so vielen afrikanischen Arten wäre es ratsam, neben dem Punkt der ganzjährigen Sichtungsmöglichkeit für den Besucher, könnte man sich auch Zuchttechnisch anders orientieren, und müsste nicht immer, auf Nachwuchs in den wärmeren Monaten "planen". Ganzjährige Zucht wäre in etlichen Fällen Vorteilhaft. Und es muß ja nicht in Gondwana-Größen ausarten. Aalborg hat doch mit seinem Afrikastall schon eine sehr schöne vorlage geliefert.

    Aber zurück zu den Grays. Ich persönlich mag ja die "Asienanlage" (HZA's) auf Grund ihrer schlechten Lage überhaupt nicht, aber eine Haltung wäre dort möglich. Wobei ich dann eher für folgende Variante wäre:
    Die HZA wieder zurück in den TP, da hatte man über Ewigkeiten eine schöne und funktionierende Vergesellschaftung und dann mußte die aufgelösst werden, was für ein Schwachsinn. So im Zoo hätten wir nun Platz auf der Anlage. Jetzt die pers. Kropfgazellen auf diese Anlage (passen irgendwie besser dahin). damit wäre die anlage im Hirschrevier frei, diese ist gößer als sie wirkt. Das Haus ist eh für Hirschartige gebaut worden und dürfte daher Stalltechnisch für Grays nutzbar sein. Die Anlage ist für sie gut geeignet. An den seiten sehr gut begrünt, ruhig gelegen und ein ordentlicher Wassergraben. Man könnte zur Not zur Sicherheit auf der Mauerseite vom Wassergraben ja noch niedrige Zaunfelder aufsetzen wie bei den Litschis.
    (25.11.2010)
    Michael Mettler:   Der Boden der Elen-Anlage dürfte für Sumpfbewohner zu hart sein - und würde man ihn durch weichen ersetzen, würde er für die Böhmzebras nichts mehr taugen....
    (25.11.2010)
    Mirko Schmidkunz:   Ich wusste nicht, dass das Platzproblem bei den Boxen besteht. Wäre es möglich, die Moorantilopen, die im Freiland gefährdet sind, ein Status den ja viele andere Antilopenarten nicht aufweisen können, in der Anlage der Elenantilopen unterzubringen oder, wenn dort die Gräben ungeeignet sind, die Anlage der Hirschziegenantilopen unterzubringen.
    (25.11.2010)
    Michael Mettler:   Vielleicht sollte man die zentrale Halle schlichtweg als wechselweise nutzbaren Winter- und Schlechtwetterlaufraum für die Antilopengruppen nutzen. Schließlich gibt es keinen Grund, warum derlei Annehmlichkeiten Elefanten und anderen populäreren Tieren zugestanden werden, während Huftiere sich nach wie vor in den meisten Zoos mit Boxen begnügen müssen. Zwar käme der Besucher dann innen nicht mehr dicht an die Giraffen heran, aber die Eingangshalle des Hauses stünde nach wie vor als Winteraufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung.

    Übrigens wäre das sogar ein historisches Prinzip: Das nicht mehr existierende maurische Antilopenhaus in Antwerpen war genau so gegliedert. Es gab einen zentralen Innenauslauf, um den herum die Stallboxen angeordnet waren.
    (25.11.2010)
    Mel:   So fern ich richtig informiert bin wurde die Anlage ab und zu für den Defassa-Bock genutzt und ich denke man wird bis auf weiteres erstmal nur als Abspeeranlage für die Wasserböcke nutzen. Mrs. Grays sollen wohl leider keine mehr kommen. Ein weiteres Problem liegt in dem Momentanen Konzept der Innenstallungen dieser Hausseite, diese werden nämlich komplett für die Defassas verwendet.
    (24.11.2010)
    Mirko Schmidkunz:   Danke für eure Ausführungen. Ich habe noch eine weitere Frage. Was wird aus der derzeit noch leerstehenden Außenanlage, in der der letzte Moorantilopenbock umgekommen ist. Es wurde früher hier schon mal ausgeführt, dass die Anlage vor allem wegen des Grabens nicht mehr geeignet sei. Ich wüsche mir, dass die Moorantilopen so schnell wie möglich wieder in den Tierbestand kommen. Eine gefährdete Art, die in nur rund 20 Zoos in Europa gehalten werden.

    (24.11.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ich muss gestehen, dass ich den aktuellen "Zustand" des Innenraumes gar nicht richtig auf dem Schirm habe. In den knapp 30 Jahren seit meinem ersten Besuch dort ist das Haus "gefühlt" zehnmal umgebaut worden (eigenes Erleben und Jahresberichte) und war deshalb nicht selten für Besucher geschlossen. Von Krokodilen über Stelzvögel, Schwimmvögel, Flamingos und Säuger/Vögel Südamerikas habe ich in der zentralen Halle schon alles Mögliche gesehen, aber es wird ja auch seine Gründe haben, dass man nichts davon auf Dauer beibehalten hat. Das Problem mit den Mäusen ist mir jedenfalls geläufig und wie in vielen historischen Bauten bestimmt nicht klein.

    In einem solchen Bau könnte auch der Kot untergebrachter Vögel ein Problem sein: Wie entfernt man ihn aus den höheren Regionen, ohne die Bausubstanz zu schädigen oder durch technische/pflegerische Einbauten zu verunstalten?
    (24.11.2010)
    Sacha:   @MM und Mel: Ich kann Euren Argumentationen nicht widersprechen, aber "gefühlsmässig" hätte ich wie Mirko auch gerne wieder Vögel (wenn dann aber afrikanische und nicht wie zuletzt südamerikanische) im Antilopenhaus. Eine Anlage aus feinmaschigem Netz wäre vielleicht ein praktikable Lösung gegen das Entfliegen, würde aber optisch stören. Oder doch nicht?
    (24.11.2010)
    Mel:   Ich kann mir auch nicht vorstellen das es Vögel in der "Halle" geben wird,neben Micheals "Mäusen" wäre da folgende Bedenken meinerseits: der dortige Pflanzenbesatz hält das sicher nicht lange aus, abgesehen davon kämen sowie so nur Stelzvögel in Frage, diese hätten keinen wirklichen Rückzugsbereich,
    die Besucherbegrenzungen müssten verändert werden. Bei kleinen "flugfahigen" Vögeln wäre es noch viel komplitzierter. Es gibt im Eingangs- /Ausgangsbereich keine Schleusen, die Vögel könnten ohne Probleme auch in die Stallungsbereiche gelangen und von dort aus dann auch beim Ein- oder Aussperren nach draußen. Also alles in allem würde ich auch auf Nein tippen.
    (23.11.2010)
    Michael Mettler:   Ich würde durchaus auch in Betracht ziehen, dass die Vögel nicht nur zusätzliche Besucher, sondern mit ihrem Futter auch zusätzliche Mäuse ins Haus locken.
    (23.11.2010)
    Mirko Schmidkunz:   Weiß jemand, ob das Innere des Antilopenhauses wieder mit Vögeln besetzt werden soll. Die Gestaltung der Landschaft ohne Tiere wirkt nicht gerade einladend. Auch könnten so mehr Besucher in das historische Gebäude gelockt werden, dass den größten Teil des Jahres leersteht, wenn alle Huftiere draußen sind. Welche möglichen Schwierigkeiten könnte es verbieten dort wieder Vögel zu zeigen? Schädigung der Bausubstanz?

    (23.11.2010)
    Liz Thieme:   Kragenbärin Mäuschen musste im neuen Rekord-Alter von 43 Jahren aufgrund von Altersbeschwerden und Schmerzen eingeschläfert werden. Sie war weltweit berühmt geworden, als sie im Jahr 2000 eine zugelaufene Katze adoptierte und sich um sie kümmerte. Bis zu ihrem Tod bestand diese enge Beziehung zwischen den beiden.
    (18.11.2010)
    Liz Thieme:   Es gab Löwennachwuchs. Allerdings beide Handaufzuchten.
    (14.10.2010)
    Ralf Seidel:   Ärgerlich empfand es der Herr Knebel und obendrein der Lächerlichkeit preisgegeben, dass "User Seidel" (herrlich!) eine andere, im übrigen durchaus sachliche argumentierte Meinung vertrat - geht ja gar nicht.
    Dass auch ein Teil anderer Diskutierender eine differnzierte Haltung zu seinen Theorien einnimmt, Henry Merker gar die Haltung des Herrn Seidel verteidigt - ein Unding.
    Von Polemik ist da die Rede, Arroganz gegenüber Andersdenkenden, das Ganze dann mit der klaren Schlussfolgerung (Originalzitat):"Damit disqualifiziert sich dieser User für jede Disskussion".
    Dass derartige Beiträge beim gestrigen Lesen bei mir gewisse Heiterkeit ausgelöst haben, sollte niemanden wundern. "Anyway, eine solche arrogante Abwertung der Meinungen der "Herren Knebel und Poos" durch jenen User wird von mir niemals unwidersprochen bleiben - auch zukünftig nicht!", nun auch derartige "Drohungen" sollte man mit einem gewissen Humor nehmen können...
    Während aber Marcel Poos durchaus sehr sachlich noch einmal zusammenfassend seinen Standpunkt darstellt (wir in vielen, wahrlich nicht in allen Fragen einer Meinung sind) zeigt er Größe und bekennt sich zur Kultur des sachlichen Streits, bei Ihnen Herr Knebel dagegen...
    Offensichtlich sind Sie es, der ein Problem hat, wenn Leute Ihren Theorien nicht folgen möchten, der von Ihnen angeschlagene agressive Ton ist da kaum hilfreich.
    Dass ich mich niemals und zu keiner Zeit als "der Berlin-Kenner" hingestellt habe, möchte ich zur ergänzung nur erwähnen. Ich gehe aber dennoch davon aus dass ich die Stadt schon auf Grund relativer räumlicher Nähe und beruflichen Gründen recht gut kenne. Dass ich zu einer Reihe von Tierpark- und Zoofreunden guten Kontakt habe und deren Wissen mir kenntnisreicher erscheint als Ihre Gedankenergüsse - sei mir vergeben..
    Auch möchte ich klar stellen, dass ich weder in einem Zoo arbeite oder andere wirtschaftliche Interessen habe oder überzeugt davon bin, in "meinem" Zoo sei alles toll - es wird immer Gründe und Leute geben, welche sich mit der einen oder anderen Ihrer Thesen nicht anfreunden können - C`est la vie.
    (13.10.2010)
    BjörnN:   Der Zoo Berlin hat letzte Woche aus Leipzig den Bonobomann "Limbuko" bekommen, um die Zucht in Zukunft sicherzustellen.

    "Limbuko" wurde 1995 in Stuttgart geboren, dort künstlich aufgezogen und kam 2001 mit seinem Bruder nach Leipzig, wo er bereits Vater von 3 Jungtieren wurde.
    (13.10.2010)
    Michael Mettler:   OK, bin dabei ;-)
    (12.10.2010)
    Sacha:   Okay, dann führe ich das mal dort weiter (@MM).
    (12.10.2010)
    Henry Merker:   Im Thread "Eure Planung" wären die hier beschriebenen Ideen vielleicht besser aufgehoben; denke ich...
    (11.10.2010)
    th.oma.s:   also ich möchte den tp als geo - artensammel - großherden zoo entwickeln aber mit (exzessiven) gemeinschaftshal-tungen. als alleinstellungsmerkmal eine 2h stündige bootstour von nordamerika über südamerika, afrika, südasien nach nordasien. also so eine art megasambesi mit freiem ein- und aussteigestellen am schloss, a.-b. haus, elefantenhaus, und affenhaus /bergtieranlagen. das elefantenhaus würde ich versuchen als afrikanischen haus umzugestalten (elefanten, bm-nashornherde + afrik. menschenaffen), das a.b - haus als asiatisches haus mit schwerpunkt großkatzen + malaienbären, orangs + panzernashörner. im umfeld dieser beiden häuser dann im prinzip einen typischen standart - kernzoo mit 2h besuchsdauer 2o ha. der rest dann eben wie gesagt artensammelzoo mit gemeinschaftshaltung und eher wildparkcharakter. an den zusteige-möglichkeiten der bootssafari dann auch event mit spielplatz und gastronomie.
    (11.10.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Natürlich kosten Kassenhäuschen Geld. Aber wer schnitzt dem TP für lau eine Monorail...? Und baut sie auch noch "unsichtbar" in das Parkgelände ein? Du kannst ja die gewünschte Trasse mal in den TP-Plan einzeichnen.

    Allzuviele "Grenzübergänge" wären gar nicht nötig. Einer im Verteilerbereich am Terrassencafe, der dann als eigentlicher Zooeingang fungieren würde (auch z.B. bei Hagenbeck werden an einer solchen Stelle Tierpark- und Tropenaquariumbesucher "aufgeteilt"). Drei weitere an verschiedenen Ecken der Lamawiesen. Da kommt allein durch die Weitläufigekeit der Wiesen daneben bestimmt kein Zonengrenzgefühl auf, und die Häuschen müssen ja auch nicht mitten auf dem Weg stehen. Mehr Übergänge braucht es nicht.

    Das mit Emmen ist ein Missverständnis: Meine Äußerung bezog sich nicht auf getrennte Eintrittsmöglichkeiten (Ich weiß nicht mal, ob es die gibt - aber muss man nicht auch an beiden Zooteilen seine Eintrittskarte vorzeigen?), sondern auf deine Kritik an den langen Wegen zu den Parkübergängen meines Denkmodells.

    "Nichts Neues" stimmt nicht. Die Rückkehr von Menschenaffen und Robben in den TP würde ich für äußerst publikumsattraktiv halten, ebenso "meinen" zusätzlichen Affenfelsen.

    Zum Zoo: ONB bekommt nicht gleich allergischen Ausschlag, wenn ein indonesischer Rochen mit einer karibischen Seekuh im selben Becken schwimmt, dem ist das wurscht. Die Aufteilung zweier Aquarien/Terrarienbereiche nach Geografie wäre etwas, was nur fachlich interessierte Besucher würdigen würden, und die müssen ja nicht erst angelockt werden. Rotterdam hat ein Gesamt-Geokonzept, das durch den Besatz der beiden Großbauten unterstützt wird, der Berliner Zoo hat kein Geo-Konzept (und schon das jetzige Erweiterungsgelände passt auch nicht in das historisch gewachsene zoologisch-systematische Konzept, müsste nach Ordnungskriterien demnach ebenfalls als Fremdkörper gewertet werden).
    (11.10.2010)
    Carsten Horn:   Emmen hat zwei Sorten Tickets, für die Spielewelt (damit kann man auch die drei Gehege im Neubaugelände besuchen) und alter Zoo plus Spielewelt (für alles) Nur alter Zoo gibt es nicht...
    (11.10.2010)
    Sacha:   @MM:

    1. Aber es bräuchte doch eine satte Anzahl neuer, beheizbarer Kassenhäuschen. Das geht ins Geld. An der Hauptkasse wäre u.U. nicht einmal ein Anbau nötig, wenn ich daran denke, dass ich bei mindestens 20 TP-Besuchen in den letzten 25 Jahren noch nie erlebt habe, dass ALLE Kassen am Eingang geöffnet waren. Da ist also durchaus noch Luft nach oben (wenn nicht gerade eine Elefantengeburt erfolgt ist).

    2. Es kommt darauf an, inwieweit die Kassengebäude die Sicht nehmen. Die Absperrelemente (ich nehme an, wir reden von einem Zaun) sind wohl blickdurchlässig, aber das ganze wäre ohne Zweifel ein massiver Eingriff in den Parkcharakter und man würde sich zwangsläufig an den DDR-Grenzstreifen erinnert fühlen. Gut, mancher Nostalgiker fände das vielleicht witzig, die meisten würden es aber als scheusslich und unnötig bezeichnen.

    Der Kombipreis würde höher, jede Wette. Das müsste er schon aus wirtschaftlicher Sicht. Denn er müsste erstens teurer sein als eine Karte für zwei Einzelbereiche (sonst lohnt sich die Uebung ja nicht) und zweitens müssen die baulichen Investitionen plus höhere Personalkosten ja wieder reingeholt werden. Vor allem ist mir schleierhaft, wie man so GENERELL MEHR Besucher (besonders ONBs) generieren will. Man bietet ja nichts Neues.

    Und das ist genau der Punkt, warum der Vergleich mit Wien hinkt. Der Tiergarten Schönbrunn hat das Wüstenhaus m. W. (Austria-Kenner mögen mich korrigieren) erst vor ein paar Jahren (90er?) übernommen und zu einem Tierhaus (oder Haus auch mit Tieren) umfunktioniert. Der Tiergarten-Kombikarten-Besucher bekam also auch etwas NEUES oder MEHR zu sehen.
    Bezüglich Emmen wäre mir neu, dass man für die beiden Bereiche gesonderten Eintritt bezahlen KANN. Es wird schon seine Gründe haben, warum die dies nicht tun.

    Zu 3.
    Die Mama (wenn man mal von den Tierbabys absieht) und der Papa (im Punkt Spezialitäten, allerdings nicht komplett, das stimmt).

    4. Kommt darauf an, welches Einschienenbahnmodell einem vorschwebt. Ich habe schon Schienenanlagen im Ausland gesehen, die man aus ein paar Metern Distanz kaum wahrnimmt. Grundsätzlich sehe ich die Bahn auch eher als "Rundherum"- denn als "Mittendurch"-Lösung. Wo genau die Route durchführen soll, habe ich mir noch gar nicht überlegt (Tut mir leid, ich bin nicht so schnell:)).

    5. Trotzdem würde sich das Zoo-Aquarium kaum noch von der Konkurrenz abheben. Bunte Korallenfische gibt es z.B. auch im Aquadom. Und ONB-Familienvater würde sich bestimmt fragen, warum er nun zwei Aquarien besuchen und insgesamt mehr Eintritt bezahlen soll, wenn er zuvor für weniger Geld die wichtigen Tiere in einem Gebäude sah. Wirklich neu wären nur die Komodowarane, die Riesenschildkröten (beide als Rückkehrer) und ggf. die Manatis. Bei den Schmetterlingen weiss ich jetzt nicht, ob es in oder um Berlin nicht schon einen Schmetterlingspark hat.
    Beim Geld ist es eine Frage der Kosten-Nutzen-Rechnung. Deine Tropenanlage kostet mit grosser Wahrscheinlichkeit mehr als ein Anbau.
    Wie schon geschrieben fände ich die Idee an sich ja gut, nur müsste man Zoo-Aquarium und Tropenanlage m.E. noch besser aufeinander abstimmen, ähnlich (oder sogar noch mehr) wie in Rotterdam mit Ozeanium und Rivierahalle. Zum Beispiel geografisch: Tierwelt Süd- und Nordamerikas plus Karibik und Indopazifik in der Tropenanlage, Tierwelt Eurasiens, Australiens und Afrikas sowie Nordatlantik und Mittelmeer im alten Zoo-Aquarium. Oder systematisch: Reptilien und Amphibien und ggf. ein paar Säuger und Vögel in der Tropenanlage, Wirbellose (evtl. mit Ausnahme der Schmetterlinge) und Fische im Zoo-Aquarium.

    6. Huftierverlust. Ja, könnte man so machen. Das könnte dann aber auch bedeuten, dass dafür die eine oder andere zuvor dort gehaltene Art über die Klinge springen muss oder sich der Tierbestand auf den Anlagen weiter verdichtet (Ich meine nur, wenn man auf die nicht optimale Haltung von Grossreptilien im Zoo-Aquarium hinweist:))
    (11.10.2010)
    Michael Mettler:   Ich hatte den Preis von der HP genommen, weil ich ihn nicht mehr wusste.

    Konkret gerechnet für mein Konzept: E Z.B. Eintritt Familienpark 8 Euro, Landschafts- und Schlosspark je 4 Euro, Kombikarte für alle drei 12 Euro. Mancher wirklich nur an den Tieren interessierte Besucher wird sich dann vielleicht die Kombikarte schenken und nur den Familienpark besuchen, aber das könnte sich durch Erholungsuchende, die den Park eben wegen seiner Parkanlage schätzen und denen "Parkwild" (wären ja überwiegend Huftiere) als Belebung ausreicht, ausgleichen - wer keine 12 Euro Eintritt für einen Besuch bezahlen will, kommt möglicherweise für 4 Euro eher dreimal... Bei diesem Preisexempel würde sogar die vergünstigte Zwischenlösung mit zwei beliebig kombinierbaren Bereichen entfallen können.

    Wachstumspotenzial sähe ich vor allem im Schlosspark, denn der wäre für Touristen interessant (Tiere sehen sie ja auch im Zoo, den sie sowieso besuchen...). Hier müsste man irgendeinen Besucherkult zu initiieren versuchen, den Berlin-Touristen als must-have betrachten sollen und der natürlich kostenpflichtig ist. Mit dem historischen Karussell (deswegen für Erwachsene!) oder den Kutschfahrten (z.B. in einer herrschaftlichen Prunkkutsche) hatte ich ja schon in diese Richtung gedacht. Kurz gesagt: Der Tourist sollte nach dem günstigen Eintritt in den Schlosspark dort noch möglichst viel Geld lassen, das dem TP zugute kommt. Niemand hat natürlich etwas dagegen, wenn er sich eine Kombikarte kauft.

    Als entscheidenden Vorteil meiner Gedanken sehe ich, dass der Aufwand im Vergleich zu grundlegenden Um- und Neubauten relativ gering ist und sowohl der Charakter des Parks als auch sein Tierbestand nicht darunter leiden würden. Selbst für Zoofans würde sich nicht viel ändern, die würden für den gleichen Preis immer noch alle Tiere sehen - und lange Wege läuft man im TP sowieso, manche auch jetzt schon freiwillig doppelt und dreifach, bis ein ersehntes Objekt endlich zu sehen/fotografieren ist... Wenn man die Übergänge zwischen den drei Parks nicht wie Grenzkontrollen gestaltet ("You are now leaving the family sector..."), sondern z.B. mit schmiedeeisernen Toren, freundlichem Personal und einem kleinen Kiosk als Zwischenaufenthalt (mit Kartennachlösemöglichkeit!) ausstattet, würden sie vielleicht kaum einen Besucher stören. Mit der Regenhalle gegenüber der Flamingolagune wäre an einer entscheidenden Stelle meines Konzeptes sogar schon eine passende Basis gegeben.
    (11.10.2010)
    Carsten Horn:   Eintritt in den Tierpark kostet nur 11 Euro, g, auch ne Methode, Besucher abzuhalten, wenn ich auf der Homepage einen höheren Preis angebe als er tatsächlich ist.

    Oder die haben sich vertan bei meinem Besuch, ich hab extra die Karte rausgesucht, weil mir die 12 Euro von Michael zu viel vorkamen, die Homepage aber auch 12 Euro aussagte...
    (11.10.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Mehr Personal zur Einlasskontrolle bräuchte es in jedem Fall, wenn die Attraktivität des Parks (wodruch auch immer) steigen würde, um lange Schlangen an den jetzigen Eingängen zu vermeiden. Die teilweise Verlagerung der Einlasskontrolle ins Parkgelände hinein, wie ich sie vorgeschlagen habe, würde den Aufwand ja nicht erhöhen, sondern lediglich zielgerichtet aufteilen.

    Absperrelemente - ja. Sichtschutzelemente - nein, wofür? Der Besucher SOLL ja ruhig sehen, was er bei Besuch nur eines Parkteils verpasst, und dafür dienen die unmittelbar angrenzenden Park- und Tieranlagen als Schaufenster.
    Kombipreis höher als heute - warum? Der Eintrittspreis für einen Erwachsenen liegt heute bei 12 Euro. Übernimm diesen für eine "All-inclusive"-Karte und gestalte die Preise für Teilbereiche so, dass sie zusammengerechnet deutlich teurer wären - und schon haben wir einen Anreiz für die Kombikarte.

    Wechselt man z.B. in Wien nicht auch vom Tierpark in angrenzendes, aber abgeteiltes Parkgelände, um zum Wüstenhaus zu gelangen? (Kann man das eigentlich auch ganz für sich besuchen?) In Emmen muss man sogar durch die gesamte Innenstadt laufen, um von einem Zooteil in den anderen zu kommen.... Und das neue Emmener Konzept basiert ebenfalls auf der Idee des Verteilers und per Wegenetz getrennter Themenbereiche (wie auch ZOOM).

    Zu den Familienmitgliedern: Wer von den Aufgeführten ginge denn im "Familienpark" deiner Meinung nach leer aus?

    So faszinierend ich die Idee einer Einschienenbahn finde, verstehe ich doch nicht, was daran "unkomplizierter" sein soll. Sie müsste an vielen Stellen auf Ständerwerk über bestehende Anlagen geführt werden oder über den Besucherwegen verlaufen, um eine einigermaßen logische Route zu fahren, und das würde den Parkcharakter erheblich mehr beeinflussen als zwei, drei "Schlagbäume" im Wegenetz des Geländes.

    Zum Zoo/Aquarium: Korallenfische, Piranhas, Giftschlangen, Vogelspinnen u.a. Besuchermagnete blieben dem Aquarium ja erhalten, ebenso tropische Krokodile in der zentralen Halle. Dazu kleinere Reptilienarten (große sind im Aquarium eh nicht gerade optimal untergebracht) und Amphibien. Der angedachte Anbau ans Aquarium würde bestimmt auch nicht gerade zu einer Beibehaltung des Eintrittspreises und der Unterhaltskosten führen. Auch hier könnte man die jetzige Einzel- und Kombikartenlösung beibehalten und lediglich um ein drittes hinzukombinierbares, aber auch einzeln besuchbares Element erweitern.

    Was den Huftierverlust betrifft: Auf dem Erweiterungsgelände werden ohnehin nur noch 6 Huftierarten gehalten. 2 davon wären unter diesen Umständen verzichtbar, da auch im TP vertreten (Guanako, Przewalskipferd), 3 könnten dorthin übersiedeln, da mein dortiges Konzept eh eine Afrikasavanne vorsähe (Großer Kudu, Blässbock, Springbock), und die Seraus wären wahrscheinlich auch anderweitig im Zoo unterzubringen (z.B. im Hirschrevier), ebenso die Kängurus, Capybaras, Maras und Vögel. Antilopen und Einhufer sind anderswo im Zoo noch durch andere Arten vertreten.
    (11.10.2010)
    Sacha:   @MM: Mit Deinem Konzept für den Tierpark Berlin kann ich mich nicht anfreunden (was Dich wohl nicht wundern dürfte:)). Viele Stammbesucher des Tierparks dürften sich vor den Kopf gestossen fühlen, nun für die gleiche Attraktion GEFUEHLT 3mal bezahlen zu müssen. Die Kombikarte wird ja dann keinesfalls günstiger als die jetzige Eintrittskarte, sondern auf jeden Fall teurer, da es mehr Personal (wegen mehr Kontrollpunkten) braucht. Die Baukosten wegen der zusätzlichen Absperr- und Sichtschutzelemente wären an sich zwar gering, würden aber den Charakter dieser einzigartigen Parklandschaft zerstören, auch wenn, wie Du geschrieben hast, Einsichtmöglichkeiten vorhanden wären. Ausserdem würde der Park für die Kombi-Besucher noch zeitraubender und mühsamer, da sie, um in einen anderen Parkteil zu gelangen, nicht immer den direkten Weg wählen könnten, sondern schlimmstenfalls nochmal durch den ganzen Pudding müssten.
    Weiter sollte nicht unterschätzt werden, dass die einzelnen Mitglieder der Familien (die Du ja besonders ansprechen willst) unterschiedliche Interessen haben. Nach meiner Erfahrung geniesst der Papa die grossen Tiere und die Spezialitäten, die Mama den Park an sich, die Infrastruktur und die Tierbabys und die Kinder je nach Alter den Spielplatz, Actiontiere (gross, giftig, gefährlich, berühmt) und ebenfalls Tierbabys und Oma und Opa die Vögel und die Tierpersönlichkeiten. Es würde sich für solche Familien also nichts ändern (ausser wie erwähnt den höheren Eintrittskosten), wenn alle Bedürfnisse befriedigt werden sollen.
    Zudem kann es bei besonderen Ereignissen (Geburten, neue Tiere, neue Anlagen, Festivitäten) zu ZUSAETZLICHEN Staus kommen und wiederum Leute verärgern. Ich habe nur schon in