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    Kleinzoos

    Adrian Langer:   https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-visionen-fuer-den-tierpark-_arid,1722467.html

    In Bassum möchte man einen Hof für alte Haustierrassen errichten.
    (22.04.2018)
    Adrian Langer:   http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Vernachlaessigte-Tiere-Peta-zeigt-Vogelpark-Chef-an

    PETA hat sich mal wieder ein \"Opfer\" gesucht.
    (15.04.2018)
    Emilia Grafe:   Afrikanische Zwergziegen (auch hier nicht alle Lämmer abgebildet)
    (10.04.2018)
    Emilia Grafe:   Immer wieder faszinierend ist die unglaublich große Gruppe Damwild (auf dem Bild min. 20 Tiere nicht zu sehen)
    (10.04.2018)
    Emilia Grafe:   Stachelschweingehege
    (10.04.2018)
    Emilia Grafe:   Als Zwischenstopp bei der Fahrt von Berlin nach Holland besuchte ich am 25.3. den Tierpark in Essehof (Lehre). Sonderlich viel Neues habe ich nicht zu berichten (letzter Besuch Juni 2017).
    Es wird weiterhin am Pavianhaus gearbeitet (eine Seite mit Kunstfels ?verziert?). Am Pavianhaus leben nun auch die Waldrappe.
    Auch wurde die Anlage der Stachelschweine neu gestaltet. Ansonsten sah ich auch keine Burenziegen mehr. Auch ausgeschrieben waren sie ebenfalls nicht.
    An Jungtieren gab es wie jedes Jahr viele Lämmer bei den Afrikanischen Zwergziegen und mindestens zwei Bennettkängurus im Beutel.
    Zusammenfassend finde ich es immer wieder faszinierend, welchen Reiz doch auch ein kleiner Tierpark mit wenigen Arten, aber dafür schönen Gehegen und gepflegter Kulisse haben kann.
    Bild: Vorder- und Rückseite des Pavianhauses
    (10.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Aquarium-Wilhelmshaven-hofft-auf-Pinguin-Nachwuchs,pinguin266.html

    In Wilhelmshaven hofft man auf weiteren Nachwuchs.
    (09.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bassum-ort51127/mit-arbeit-tierpark-einen-traum-erfuellt-9731665.html

    In Bassum plant man einen neuen Schaubauernhof.
    (27.03.2018)
    Adrian Langer:   http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg/UN-zeichnen-Tierpark-Arche-Warder-aus

    Die Arche Warder wurde von der UN ausgezeichnet.
    (26.03.2018)
    Adrian Langer:   https://jeversches-wochenblatt.de/Nachrichten/artikel/neuzugang-watschelt-durchs-aquarium-in-wilhelmshaven-2

    In Wilhelmshaven gibt es einen neuen Pinguin ........ nein kein schwarz-weißes Erdmännchen sondern ein Magellanpinguin.
    (22.03.2018)
    Emilia Grafe:   @Oliver Muller Ich war am 27.10.17 in Grömitz. Auch da kann ich mich nicht an eine fertige Afrikawiese erinnern. Im Vergleich zum Zooplan auf der Homepage leben die Marderhunde nicht mehr neben den Weißkopfmakis, sondern vergesellschaftet mit Waschbären und Streifenskunk auf der \"Waschbärenanlage\". An der ehemaligen Marderhundanlage wurde gebaut und an Rotgesichtsmakaken kann ich persönlich mich gar nicht mehr erinnern. Es könnte auch sein, dass die Weißkopfmakis im Rotgesichtsmakaken- Gehege waren und an der ehemaligen Marderhund- und Weißkopfmaki Anlage gebaut wurde, aber da bin ich mir wirklich nicht sicher.
    (09.03.2018)
    Adrian Langer:   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/tierpark-sababurg-ort257769/neuer-empfangsbereich-tierparks-sababurg-eroeffnet-9675246.html

    In Sababurg wurde der neue Eingangsbereich fertiggestellt.
    (08.03.2018)
    Oliver Muller:   @Franz Hausstetter: Danke. Ich finde die Wilhelm-Zoos alle sehr schön (kleine Ausnahmen gibt es immer), habe aber den Eindruck, dass dort insbesondere größere Projekte extrem langsam voran gehen, weil man weitgehend alles selber macht (auch aufgrund fehlender Zuschüsse).
    (08.03.2018)
    Franz Hausstetter:   Im September 2016 war ich in Grömitz. Da war die zukünftige Afrikawiese ausschließlich mit Kamerunschafen besetzt, darauf das unfertige Gerüst des ominösen Bambushausprojekts. Ansonsten war mein Eindruck identisch mit den beiden unten geäußerten: Recht hübscher Zoo, negativ nur (allerdings ziemlich) die Rotgesichtsmakakenanlage. Und man hatte bei mehreren neuen Anlagen bereits begonnen, die unprofessionelle Sammelkarten-Beschilderung durch hochwertige, großformatige Tafeln zu ersetzen.
    (07.03.2018)
    Oliver Muller:   Gibt es eigentlich sonst aus den Kleinzoos im Norden (Gettorf, Grömitz, Braunschweig/Essehof, Thüle usw.) mal wieder etwas Neues? Sind die Löwenanlage in BS und die Afrikawiese in Grömitz endlich fertig? Die waren schon 2011 bei meinem Besuch im Bau.
    (04.03.2018)
    Adrian Langer:   http://m.kn-online.de/Lokales/Eckernfoerde/Tierpark-Gettorf-Im-Jubilaeumsjahr-wird-investiert

    In Gettorf wird auch in diesem Jahr saniert.
    (03.03.2018)
    Michael Mettler:   Wer schon immer mal mit einem Pavian wippen wollte - hier geht es... Die Wippe ragt tatsächlich zur Hälfte in die Pavian-Anlage hinein und ist funktionstüchtig. Gleich daneben gibt es noch ein Klettergerüst, das ebenfalls halb innerhalb, halb außerhalb der Anlage steht.

    Ich finde die Geschichte ebenso originell wie zwiespältig. Ist das nun eine interessante Affenanlage, oder sind die Affen nur lebendes Zubehör zum Spielplatz...?

    Was mich ein bisschen wundert, ist die Art der Insel. Das sieht eher nach einer Insel für Lemuren, Gibbons oder große Neuweltaffen aus, als dass man sich sowas freiwillig durch Paviane verwüsten lässt. Da ich zudem annehme, dass es nicht mehr lange bei den alten Holzkäfigen nebendran bleiben wird, ist es auch durchaus denkbar, dass nach weiterem Umbau wieder eine zweite Art einziehen wird, für die dann letztlich die Insel gedacht sein könnte.
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Der Begriff "Abenteuerspielplatz-Baustil" war bewusst gewählt, denn tatsächlich IST die - übrigens für die Affen reich strukturierte - Neuanlage gleichzeitig auch Kinderspielplatz. Oben im Bild der Affen-Laufgang auf die Insel, rechts außen der alte Paviankäfig, mittig der neue. Zwischen den beiden Käfigen befindet sich ein Laufgang für Kinder, der zu dem spitzen Turm rechts hinauf und von dort oberhalb der Paviane zum linken Turm führt, von dem aus es dann in einer Risenrutsche direkt vor den Pavianen nach unten geht. An der Rückseite der Anlage ist das Käfiggitter um einen VW Käfer herum befestigt - ohne alte Autos geht es ja heute nicht mehr in Zoos... Die Fahrerseite des Autos zeigte somit in die Affenanlage, die Beifahrerseite ragt zur Besucherseite heraus. Allerdings war die Tür verschlossen. An der linken Seite gibt es zudem noch Spielgeräte - und damit komme ich zu einem weiteren Foto.
    (30.04.2015)
    Michael Mettler:   Tierpark Essehof, letzter Besuch war mit 2008 schon eine Weile her. Zu den neuen Beobachtungen zählen ungewöhnliche Gemeinschaftshaltungen: Trampeltiere jetzt auf der Afrikawiese (mit Steppenzebras, Watussirindern, einer Straußenhenne und einem Marabu), Große Maras mit Hausmeerschweinchen und eine männliche Schnee-Eule mit zwei weiblichen China-Muntjaks in der ehemaligen Uhu-Voliere (der zugehörige Hirsch saß auf der Wasservogelwiese). Ebenfalls im Wasserbereich des Tierparks: Zehn Flamingos in drei Arten, wobei die beiden Chilenen noch Altbestand sein dürften (sah ich beim letzten Besuch noch neben der Afrikawiese, dort jetzt stattdessen gestutzte Heilige Ibisse) und die drei Rosaflamingos noch jungerwachsen aussahen, den Rest der Truppe bilden fünf Zwergflamingos. Also ein sinnloses Sammelsurium.

    Die auffälligste Änderung gibt es am alten Affenhaus. Hier ist eine neue teils verglaste, teils vergitterte Außenanlage im Abenteuerspielplatz-Baustil neben dem alten Mantelpaviankäfig entstanden und mit diesem verbunden worden. Der ebenfalls alte Außenkäfig der Weißhandgibbons war leer und unbeschildert, ebenso ein an der anderen Seite des Hauses befindlicher Wintergarten, den ich von vorherigen Besuchen gar nicht auf dem Schirm hatte (und meiner Erinnerung nach war ich vorher auch noch nie im Affenhaus drin). Von der neuen Außenanlage führt ein hoch angebrachter Gitterlaufgang auf eine neu entstandene Inselanlage (siehe Foto), auf der sich bei meinem Besuch allerdings kein Affe befand.
    (30.04.2015)
    Peter Lohse:   Ich habe mich am Samstag mal wieder aufgemacht den Zoo Arche Noah in Grömitz zu besuchen.
    Hinter dem Eingang immer noch die 3 Volieren mit Wellis, Nymphensittichen eine mit Zebrafinken und eine mit einer Amazone und einigen Australische Sittichen.
    Auch die begebare Anlage mir Ziegen und Schafen war noch vorhanden.
    Dann die Freianlage für Nasenbären, in der Breite sehr gut aber in der Höhe hätte man ruhig noch was machen können.
    Wenn man sich mal vorstellt dass auf dieser Anlage mal 3 Elefanten gehalten wurden, ehrlich dafür reicht meine Phantasie nicht aus.
    Das Seehundbecken mit 5 Tieren (1-mal Nachwuchs vom letzten Jahr dabei) ist immer noch sehr klein. Ein Pfleger sagte mir allerdings das man nur noch auf die Baugenehmigung warte um die Anlege dann auf das Fünffache zu vergrößern.
    Dann werde wohl die Gehege der Ziegen der Waschbären und auch der Esel weichen müsse.
    Sehr schön und auch Groß sind die Gehege für Emu und Känguru, sowie die sehr große Anlage für Trampeltiere. Dort könnte man meiner Meinung nach auch die Esel mit unterbringen. Das an und für sich schon recht große Gehege der 2 Löwen wird noch mal um die gleiche Größe erweitert, der Zaun ist schon fast fertig.
    Das Luchsgehege (ein Tier gesehen) könnte etwas mehr Klettergelegenheiten vertragen, ist von der Größe aber OK.
    Dann kamen die Schwarzen Leoparden der Kater war in der Außenanlage, die Katze drinnen da sei demnächst Junge bekommt.
    Dann kam die riesige Anlage mit Lamas und Nandus, deren Ausdehnung ich so noch in keinem Zoo gesehen habe. Die Maras waren in einem extra Gehege untergebracht. Dann kam ich zum eigentlichen Highlight der neuen Schimpansenanlage. Was da geschaffen wurde ist für so einen kleinen Zoo aller Ehren wert. Außen eine große Insel mit leicht bergigen Terrain und viel natürlicher Bepflanzung, großen Klettergerüst und ausreichend Versteckmöglichkeiten.
    Das Innengehege mit in der Höhe so wie in der Breite mit sehr vielen Klettermöglichkeiten. Auch hat es eine für die sechs Schimpansen ausreichende Größe, die Tiere könne sich dort auch jeder Zeit aus den Weg gehen, angrenzend war Innen noch ein Durchlass zu einem Schlafraum wo sich anfangs alle Tiere aufhielten. Nach einiger Zeit kamen dann 3 heraus, und kletterten munter im Haus herum.
    Ansonsten gab es noch die Anlage für Stachelschweine, eine der Schönsten die ich bisher gesehen habe.
    Dann noch die Lisztäffchen und Weißbüscheläffchen, deren Gehege waren sowohl in Ausstattung wie Größe sehr gut. Die Weißkopfmakis habe ich nicht gesehehen,auch schien mir das Gehege ein wenig klein zu sein. Bei den Rotgesichtsmakaken sollte man dringen etwas ändern, das Gehege war doch sehr Trist und nur mit 2 Tieren besetzt.
    Alles in Allem ein kleiner aber sehr feiner Zoo mit gepflegten Anlagen und sauberen Wegen. Sollte sich jemand mal an der Ostsee aufhalten ist ein Besuch auf jedem Fall zu empfehlen.

    (15.09.2014)
    Ulli:   Hinsichtlich des Längengrades bei Samoa und Alaska kann ich Kritik gut nachvollziehen.
    (16.01.2014)
    Ulli:   Was mir an der Wüste gefallen hat, war gerade die große freie Fläche - das kommt der Wüste weitaus näher.

    Was mir an dem Regenwald besonders gefallen hat war das Lasbyrinth - das kommt dem regenwald weitaqus näher.

    Aber wie Michael schon sagte, es geht um die Abbildung der Darstellung der menschlichen Kulturen.

    Ich bleibe dabei - das Klimahaus ist toll und jeder Euro Eintritt lohnt sich.

    Aber Geschmack ist halt verschieden.
    (16.01.2014)
    Michael Mettler:   Einiges im Klimahaus erinnerte mich eher an einen Indoor-Abenteuerspielplatz. Für ein Kind, das über eine Hängebrücke turnt (egal, ob im Klimahaus oder in einem Erlebniszoo), wird der Lerneffekt wohl eher darin bestehen, eine ungewohnte Fortbewegungsweise kennen zu lernen, als dadurch in die spezifischen Lebensweisen oder Problematiken fremder Völker einzutauchen. Man könnte auch an einem Kinderkarussell eine Lehrtafel über Fliehkraft anschrauben, wenn man es von einer Jahrmarktsattraktion zu einem Objekt wissenschaftlicher Pädagogik machen will, aber es ist und bleibt ein Karussell und damit für die Nutzer eher ein Spaß- als ein Lehrobjekt.

    In Zoos hat es sich gezeigt, dass dem heutigen Normalbesucher nicht mehr allein mit dem belehrenden Zeigefinger beizukommen ist, sondern eine Portion Spaß im Vordergrund stehen sollte. Insofern folgt das Klimahaus dem gleichen Prinzip, und dann sollte m.E. auch der gleiche Maßstab angelegt werden. Wenn wir in Zoos tiergeografische Verfehlungen kritisieren, weil diese dem Besucher etwas Falsches vermitteln, dann ist eine Trampeltierfigur in einem Sahelzonenmodell auch nicht lehrreicher als der berühmt-berüchtigte Amurtiger im Dschungelpalast oder der Löffelhund in der Urwaldhalle.
    (15.01.2014)
    Tom Schröder:   Dem Aufruf "Geht hin - es lohnt sich" kann ich mich so gar nicht anschließen, ich war und bin sehr enttäuscht vom Klimahaus! Wenn man sich auf die Fahne schreibt, Klimazonen abbilden zu wollen, dann finde ich dieses Ziel hier klar verfehlt. Lustig ist, dass Du/Sie, Ulli, ausgerechnet die beiden Zonen hervorhebst/-heben, die ich mit am schlechtesten fand. Im Regenwald mußte ich fast brechen, weil die Mischung aus menschlichem Schweiss (ich war im Sommer da) und dem massiv verwendeten Plastik (Phtalat ick hör dir trapsen...) so gar nicht ging, da lob ich mir die Null-Acht-Fuffzehn-Tropenhäuser der Zoos... Und dass man Wüsten extrem besser darstellen kann, beweist zum Beispiel Burgers Zoo in Arnhem mit seiner Desert-Halle... Gerade, wenn man in Zoos sieht, wie gut es gelingen kann, Natur abzubilden, gerät das Klimahaus zur Enttäuschung. Wenn der Ansatz gelautet hätte, ein riesengroßes interaktives Mitmachmuseum zum Thema Klimazonen zu errichten, wäre meine Enttäuschung sicherlich wesentlich geringer ausgefallen, aber DARGESTELLT (und das ist genau das, was die Promotionabteilung stark vermittelt hat)sind die Zonen meiner Meinung nach in sehr geringem Maße...
    Und nebenbei: Liegen Satitoa (Samoa) und Gambell (Alaska) wirklich auf dem Längengrad 8 Ost? Ist das nicht vielmehr 171 West?
    (15.01.2014)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Das dürfte erklären, warum ich diverse in der Zootierliste für das Klimahaus gelistete Arten nicht gesehen habe - die Dinosaurierausstellung ist wie gesagt beendet, der dortige Lebendtierbestand könnte das Haus also ebenfalls verlassen haben.
    (15.01.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Mir hat das Klimahaus bei meinem ersten Besuch 2013 auch sehr gut gefallen. Ich hätte mir allerdings auch ausführlichere Beschilderungen des Tierbestands gewünscht.
    Die Dinosaurier-Ausstellung war übrigens gut, da auch viele lebende Reptilien gezeigt wurden, die die Ausstellung sinnvoll ergänzten. Es wurde übrigens auch die Entwicklung der Reptilien von primitiven Formen bis zu den heutigen Formen anschaulich dargestellt. Der lebende Reptilienbestand wies allerdings nur wenige Rarietäten auf.
    (15.01.2014)
    Michael Mettler:   P.S. Für diejenigen Leser, die das Konzept des Klimahauses noch nicht kennen, sollte ich den ersten Absatz meines letzten Beitrages mit einer Info ergänzen: Im Haus begibt man sich auf eine "Reise" um die Erde entlang des Längengrades 8° Ost und "begegnet" dabei diversen Lebensräumen und den dort ansässigen menschlichen Kulturen.
    (14.01.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Na ja, zur Detailversessenheit siehe unten...

    Doch, eine konkrete Beschilderung halte ich für wichtig, denn nur so kann man Biodiversität darstellen. Wenn vor allem Kinder den Ehrgeiz entwickeln, die Arten einer Schautafel im jeweiligen Becken "aufzuspüren", lernen sie ganz nebenher, auf Art- oder sogar (wenn dargestellt) Geschlechtsunterschiede zu achten. Wenn nichts am Becken steht, ist es eben einfach nur ein Becken mit Fischen. Bei der Darstellung der menschlichen Kulturen entlang der Reise werden schließlich auch die Namen der Völker erwähnt, obwohl man sich überall auf "Mensch" beschränken könnte (und selbst das wäre ja schon detaillierter als die meisten Tierbeschilderungen).

    Wenn man mangels Schild nicht mal erkennen kann, ob man vor einer Museumsvitrine oder vor einem Terrarium mit Lebendbesatz steht, dann ist das in meinen Augen verfehlte Didaktik.

    Den Erlebniszoos wird ja gern vorgeworfen, dass die Tiere nur noch schmückendes Beiwerk zu den Illusionswelten seien. Egal, wie sehr man für oder gegen diese Sichtweise ist: Für das Klimahaus trifft das in sehr viel stärkerem Maße zu, die meisten darin gehaltenen Tiere sind für das Konzept im Grunde sogar überflüssig.

    Welche Regenwalddarstellung "echter" ist, bringt dem Durchschnittsbesucher keinen persönlichen Nutzen. Wenn er nicht mit dem Original vergleichen kann, gefällt ihm vermutlich besser, was seinen Erwartungen (sprich dem Regenwald-Image) entspricht. Wenn er tatsächlich aus eigenem Erleben des Originals vergleichen kann, wird ihn ein Plastikpflanzenlabyrinth genauso wenig beeindrucken wie eine Standard-Zoo-Tropenhalle...
    (14.01.2014)
    Ulli:   Mir hat das Klimahaus extrem gut gefallen - es ist jeden Euro Eintrittsgeld wert.

    Es mag im Auge des Betrachters liegen, ob man jede Art zwingenderweise per Schild erwähnen muss - das Anliegen des Klimahauses ist ein grundsätzlich anderes - nämlich einmal die Biotope nahezubringen - auch wenn es halt aus durchaus naheliegenden Gründen nicht immer mit echten Tieren oder Pflanzen geht. Und noch eines ist wichtig: man hat sich ja gerade nicht an der vermeintliche Fernsehperspektive aus zweiter Hand orientiert sondern detailversessen an den tatsächlich vorhandenen Gegebenheiten an dem jeweiligen Ort und der jeweiligen Stelle.

    Noch kein Tierhaus hat mir den Themenbereich Wüste und Regenwald so nahe gebracht wie das Klimahaus in Bremerhaven.

    Ein Regenwald ist extrem düster und man sieht wenig, hört aber eine ganze Menge - und da ist die Herangehensweise des Klimahauses naheliegender und plausibler als manche Regenwaldhaus-Präsentationen mit bunten Tieren und Pflanzen.

    Das Klimahaus ist absolut empfehlenswert - gerade auch in Verbindung mit dem Zoo am Meer.

    Ach ja - Der Einleitungsfilm wurde inzwischen von der Werbeindustrie zu anderen Zwecken "geklaut".

    Geht hin - es lohnt sich!!!
    (14.01.2014)
    Sacha:   14.50 Euro Eintritt für so wenig Tier und dann auch noch eine Zwangsgebühr für die Garderobe.... die Gegend ist nicht umsonst seit Jahrhunderten berüchtigt für Seeräuber und schlitzohrige Kaufleute:(
    (13.01.2014)
    Michael Mettler:   Ist zwar unter "Kleinzoos" nicht ganz richtig untergebracht, aber ich will nicht extra eine neue Kategorie eröffnen: Gestern war ich erstmals im Bremerhavener Klimahaus 8° Ost, in dem ja auch einiges an Aquarien- und Terrarienbewohnern gehalten wird.

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Für ein solches Haus liegt mein Fokus eindeutig zu sehr auf dem zoologischen Interesse, deshalb kann ich vielen der dort gebotenen Exponate und Mitmachelemente nicht viel abgewinnen. In einem Labyrinth zwischen Plastikpflanzen auf Schaumgummiboden und bei Urwaldgeräuschen vom Band herumzulaufen ist zwar per se auch nichts anderes als in irgendeiner Zoo-Erlebniswelt künstliche Höhlen, Schiffe oder Hütten zu durchwandern (ggfs. ebenfalls mit "Sound"), aber da bekommt man wenigstens nebendran einiges mehr an echten Tiere zu Gesicht ;-)

    Die Beschilderung der im Klimahaus gezeigten Arten ist schlichtweg katastrophal. Falls überhaupt Schilder vorhanden sind (an vielen Becken fehlen sie), stehen sie z.T. etliche Meter entfernt (Informationen über die im Themenbereich Sardinien zu sehenden Reptilienarten finden sich z.B. auf einer anderen Etage oberhalb der Terrarien!) und sind dann teilweise sehr global gehalten. So gibt es z.B. im Themenbereich Kamerun eine Informationstafel über Warane neben dem entsprechenden Großterrarium, aus der nicht hervorgeht, welche Art der Besucher sieht (Nilwaran, und zwar NICHT den Regenwald-Nilwaran). Die den Wasserteil des Terrariums bewohnenden Fische sind sämtlich nicht ausgeschildert. So entpuppte sich ein großer, sehr attraktiver Kugelfisch, der übrigens aus Ruhehaltung heraus mehrfach und mit "Anlauf" meine Kamera attackierte, erst beim Nachbestimmen zu Hause als echte zoologische Rarität (Cross-River-Kugelfisch, Tetraodon pustulatus).

    Auch eine großflächige Wasserlandschaft, die umrundet und auf einer Hängebrücke überquert werden kann, enthielt interessante "Afrikaner" wie Lungenfische, große Welse unterschiedlicher Färbungen (ich tippe auf die Gattung Auchenoglanis) und Buntbarsche, aber hingewiesen wird man nur auf die ebenfalls hier lebenden Elektrischen Welse - weil man wegen dieser nicht ins Wasser fassen soll. Vermutlich soll dieser Hinweis verhindern, dass Kinder die Tümpellandschaft als Indoor-Planschparadies nutzen, denn ansonsten wäre die Unterbringung von elektrischen Fischen (es gibt sie wirklich, einen der Zitterwelse habe ich gesehen) in einem touchpoolartigen Becken doch ziemlich hirnrissig.

    Informationsmangel zu den Arten herrscht auch bei den großen Lagunen- und Riffaquarien im Themenbereich Samoa. Auch hier half mir in einigen Fällen erst das Nachbestimmen der Fotos. Eine Schlangenart im Samoa-Bereich war ebenfalls nicht ausgeschildert, nach den sichtbaren Körpersegmenten und der Platzierung zu urteilen könnte es Candoia paulsoni, Paulsons Pazifikboa sein - nicht gerade häufig in öffentlichen Haltungen zu sehen. Bei einer anderen, raumhohen Vitrine im Themenbereich Sahelzone waren wir uns nicht mal sicher, ob sie "nur" eine Schauvitrine oder doch ein Terrarium darstellt; für Letzteres sprachen ein Belüftungsstreifen und zwei abgestreifte Schlangenhäute, die um ein als Exponat dienendes Blechfass gewunden waren, aber weder war lebender Besatz zu sehen noch eine Beschilderung.

    Irgendwo zwischen ärgerlich und erheiternd sind diverse kleine Fauxpas abseits des Lebendtierbereiches, die mir ins Auge stachen, ohne dass ich gezielt gesucht hätte. So findet man in einem kleinen Raum, in dem Tierstimmen zu hören sind (und zum Nachahmen derer animiert wird), die nebenstehende Tafel mit falschen Silhouetten. Dem Modell eines Ziehbrunnens der Sahelzone wurde ein Schleich-Kamel hinzugefügt - allerdings ein Trampeltier. Ein Treppenhaus des Sahel-Bereiches ist trotz Wüstenthemas mit künstlichen Farnen dekoriert, und als (ebenfalls künstliche) Pflanze, die sich in der benachbarten Halle durch die steinhart gebackene, lebensfeindliche Wüstenoberfläche kämpft, hat man ausgerechnet einen Efeu genommen. Auch in einem didaktisch anspruchsvollen Konzept ist also durchaus Platz für Fehltritte, wie wir sie für Zoos so oft genüsslich diskutieren...

    Für die Dinosaurier-Ausstellung kamen wir mit unserem spontan angesetzten Besuch leider zu spät, die wurde vor einer Woche abgebaut.

    Fotografieren ist bei den Aquarien und Terrarien nur ohne Blitz erlaubt, wobei die Lichtverhältnisse an manchen Stellen eine sehr ruhige Hand (und natürlich nicht zu schnelle Fische) erfordern.

    Der Eintritt liegt bei € 14,50 für Erwachsene, ein zusätzlicher Euro wird bei Abgabe von Jacke und/oder Tasche an der Garderobe fällig. Es darf nur kleines Handgepäck mit hineingenommen werden; was nicht in eine bereitgestellte Musterbox passt (Fassungsvermögen geschätzt zwei bis drei Liter), muss an der Garderobe abgegeben werden, also auch größere Fototaschen oder Rucksäcke.
    (12.01.2014)
    Jennifer Weilguni:   @Hannes
    Den Rest können wir gerne per Email abklären...
    (30.10.2013)
    Hannes Lüke:   @Jennifer,
    ja es soll für die Rodentia sein. Noch ist natürlich nicht sicher was wie und ob veröffentlicht wird aber über Bilder würde ich mich sehr freuen
    (29.10.2013)
    Jennifer Weilguni:   @Hannes:
    Darf man fragen, um welches Magazin es sich dabei handelt? Die Rodentia vielleicht?
    Würde mich gerne mit Fotos beteiligen, aber es wäre natürlich nett zu wissen, wo die Bilder dann veröffentlicht werden.
    (28.10.2013)
    Hannes Lüke:   Für einen Artikel in einem Kleinsäugerfachmagazin suche ich noch Bildmaterial von ungewöhnlich oder gering umzäunten Kleinsäugeranlagen. Über Bildmaterial welches veröffentlicht werden darf würde ich mich sehr freuen.
    Weiter unten finden sich Bilder der Braunschweiger Stachelschwein und Waschbäranlage bzw die Futterplattformen. Über solche Bilder würde ich mich sehr freuen

    Danke im Voraus
    (28.10.2013)
    Jennifer Weilguni:   Schön zu lesen, daß die Riesenesel noch im Bestand sind. Ãœberhaupt kann man nur jedem, der in Braunschweig zu Gast ist sehr empfehlen sich die Einrichtungen in Stöckheim und Essehof anzuschauen! Beide sind an einem Tag problemlos miteinander kombinierbar und man hat trotzdem Zeit zu genießen und jeweils sogar zwei bis drei Runden zu drehen.
    Mein persönliches Highlight in Essehof ist und bleibt aber der "Gläserne Teich", der eine Unterwassereinsicht der etwas anderen Art gewährt.
    (23.07.2013)
    Oliver Jahn:   Nach vielen Jahren war ich mal wieder in Essehof. Der Park hat sich wirklich toll entwickelt, der Stil der neuen Gebäude ähnelt sehr den Bauten in Stöckheim, doch haben hier die Betreiber eben auch die Arten untergebracht, für die Stöckheim einfach zu klein ist. Und für mich gab es sogar noch eine Erstsichtung, meine ersten Zamorano leonés. Tolle Tiere!
    (22.07.2013)
    Jennifer Weilguni:   @Jan Beensen
    Aktuell gibt es am Eingang nur Kaninchen und Meerschweinchen zu kaufen (und die auch noch ziemlich teuer). An Affen gibt es nur noch Grüne Meerkatzen.

    Wenn du seit 1000 Jahren nicht mehr da warst, dann ist der Park noch genau, wie du ihn in Erinnerung hast. Denn seitdem hat sich da nichts verändert. :-(
    (14.05.2013)
    Jan Beensen:   Verkauft der Endelmanns Tierpark auch noch immer Vögel am/im Eingangshaus?
    Und gibt es noch immer Affen dort zu sehen?
    Ich war vor gefühlten 1000 Jahren mal da.
    (14.05.2013)
    Oliver Jahn:   Zum Ende meiner Tour besuchte ich dann noch Endelmanns Tierpark in Marienhafe.
    Diese Einrichtung fällt dann doch eher in die Kategorie „Nicht zu empfehlen“.
    Der Eintritt liegt mit 6 Euro gar nicht so sehr niedrig, das Niveau des Parks allerdings würde vermuten lassen, man bekäme Geld, wenn man bereit ist, ihn zu besuchen.
    Der Park ist nass und muffig, schmutzig und teilweise verwahrlost.
    Eine einzelne Nilgauantilope stand im Stall, da das Außengehege vor Kot kaum noch betretbar war. Die Stachelschweine lebten in einer Betongrube mit Plastikdach, wie ich es bisher noch nicht gesehen habe. Weitläufige feuchte Wiesen durchziehen den Park, die teilweise völlig verschmutzten Gehege wirken darin wie Fremdkörper.
    Dadurch kann man dem Tierbestand auch nichts abgewinnen, der selbst für einen kleinen Park recht unspektakulär ist. Einzig ein wunderschöner Truthahn bot sich für ein Foto an, bezeichnend an diesem Tier war aber, dass es Freigänger war.
    Ein Besuch dieses Parks lohnt sich aus meiner Sicht also nicht mal, wenn man wirklich in der Nähe ist.

    (14.05.2013)
    Oliver Jahn:   Haustierpark Werdum

    Ein kleiner und liebevoll gestalteter Park, mit einigen seltenen Haustierrassen erwartet den Besucher in sehr gepflegter Umgebung. Ich mag solche Parks und es ist immer wieder faszinierend, dass es Haustierrassen gibt, die oft einen höheren Seltenheitswert in „zoologischen“ Einrichtungen besitzen, als manches Wildtier.

    Auch hier gab es einen starken Pfauenziegenbock, Poitou-Esel, Walliser Schwarzhalsziegen, Ostfriesische Milchschafe, mehrere seltene Hühner-, Tauben- und Entenrassen, Mangalitzaschweine, Skudden und Emdener Gänse.

    Wer einmal in der Nähe ist, der sollte sich ein Stündchen Zeit nehmen, und diesen kleinen Park genießen. Im Haus der Gastes, der Restauration vor dem Park, gibt es extrem leckere Krabbenbrötchen.


    (14.05.2013)
    Oliver Jahn:   Tierpark Ostrittrum

    Ein eher unbekannter Park, der keinen sehr großen, aber dafür einen recht interessanten Tierbestand hat, und der über außerordentlich schöne und natürliche Gehege verfügt.
    Eine Großvoliere mit Fasanen, Bronzeputen, etlichen Hühnerrassen und Tauben ist ein besonderer Anziehungspunkt. Die beiden Fasanenhähne waren Ringfasane, die genaue Festlegung muss noch etwas warten. In großzügigen Gehegen werden Sibirische Steinböcke gezeigt, Sikas, Mufflons, Wildscheine und Mesopotamische Damhirsche. Die Zwergotter haben einen großen Teich zur Verfügung, ein größeres Gehege für diese Tierart habe ich bisher noch nicht gesehen.
    Und auch im Haustierbereich gab es einige besonders interessante Arten, Zwergzebus und Girgentana-Ziegen, vor allem stach eine faszinierende Herde an Pfauen-Ziegen hervor. Diese Rasse wird generell sehr selten gehalten, so schöne Exemplare mit so starker und kontrastreicher Zeichnung habe ich allerdings noch nicht gesehen.
    Sicher lohnt der Park keine eigene Anreise, aber wer einmal in der Nähe ist, der sollte ihn unbedingt besuchen.

    (14.05.2013)
    Oliver Müller:   @ Sascha Möller:

    Danke für die Infos! Bei meinem Besuch vor ein oder zwei Jahren gab es nur 2 Schimpansen. Was den "Schandfleck" angeht, hoffe ich mal, dass der auch noch beseitigt wird, denn ansonsten finde ich den Zoo wirklich sehr schön und liebevoll gestaltet, ebenso wie die Zoos in Braunschweig und Essehof, die ja wohl von der selben Familie betrieben werden...
    (16.10.2012)
    Sascha Möller:   Zu Änderungsplänen kann ich leider nichts sagen.
    Es waren 4 oder 5 Schimpansen da, aber die Anlage bietet sicherlich noch mehr Volumen.
    Der Schandfleck besteht noch, es ist das schon unten erwähnte Makaken Gehege. Es sieht wirklich furchtbar aus!
    Geplant ist eine Afrika Anlage hinter der Schimpansen bzw. der begehbaren Südamerika Anlage. Zum Besatz jedoch keine Infos.
    (16.10.2012)
    Oliver Müller:   @ Oliver Jahn:

    Dann ist das Löwenhaus noch nicht fertig? Das sollte doch mal 2012 eröffnet werden...
    (16.10.2012)
    Oliver Jahn:   Die letzten Neuerungen in Braunschweig Stöckheim sind die Anlagen für die Weißrüsselbären und die begehbare Anlage mit den Störchen und einigen Hühnern. Allerdings sind beide Anlagen nicht mehr so ganz neu.
    (15.10.2012)
    Oliver Müller:   @Sascha Möller:

    Fragen wäre vor allem die, ob es in Zukunft weiter Schwarze Panther geben wird (Leopardengehege), ob es immer noch zwei Schimpansen in der riesigen Anlage sind oder ob neue dazu gekommen sind und ob der Schandfleck des Zoos, die Ecke ganz links (als ich da war ein Käfig mit einem einsamen Affen und irgendwas kleines wie Präriehunde oder Murmeltiere - ich weiß nicht mehr genau), noch besteht bzw. ob es da Änderungspläne gibt.
    (15.10.2012)
    Jan Beensen:   Ich würde mich sehr für den Tierpark Ströhen interessierern; da war ich mal vor zig Jahren und werde demnächst da mal wieder hinfahren.
    Auf was sollte ich achten?
    (15.10.2012)
    Sascha Möller:   @ Oliver Müller: Ich war Anfang September im Arche Noah Zoo Grömitz; da es aber der erste Besuch seit meiner Kindheit war, kann ich jetzt nicht genau sagen, was es dort in letzter Zeit neues gibt.
    Spezielle Fragen?
    Am Leoparden Gehege stand ein Schild, dass es momentan "unbewohnt" ist, lt. Zootierliste aber noch im Bestand.
    Die Schimpansenanlage ist sehr schön geworden, gut strukturiert und die Schimpansen scheinen sich wohl zu fühlen.
    Negativ ist mir vor allem die Makakenhaltung aufgefallen, sehr trostloses und für die Tiere langweiliges Gehege / Käfig.
    (15.10.2012)
    Oliver Müller:   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Gettorf, Grömitz, Wingst, Thüle, Jaderberg, Ströhen, Braunschweig oder Essehof und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
    (15.10.2012)
    Liz Thieme:   Nordhorn hat Pekaris aus Wuppertal bekommen und wird noch Münsteraner dazu erhalten. Künftig sollen sie dann mit Waldbisons vergesellschaftet werden.
    (29.08.2012)
    Wild- und Abenteuerpark Müden:   Osterhase heißt „Freya“ willkommen
    Neuer Elch rechtzeitig zu Ostern eingetroffen

    „Snorres“ Junggesellenleben hat ein Ende: „Freya“ ist da. Somit hat der fünfjährige Elchbulle wieder weibliche Gesellschaft. „Freya“, ein europäischer Elch, ist vor zwei Wochen aus dem Wildpark Alte Fasanerie im hessischen Hanau eingetroffen und noch etwas schüchtern. Während sie ihre neue Heimat im Wildpark Müden an der Örtze mit Bachlauf, Waldstück und offener Fläche akribisch untersucht, bleibt „Snorre“ gewohnt gelassen und beobachtet die Vorbereitungen für die Osteraktionen am 8. und 9. April.
    Gesponsert wurde die Elchkuh vom Lohnunternehmen Piening in Adelheidsdorf/Celle; Firmeninhaber Michael Piening ist ein bekennender Elch-Fan: „Das sind sehr beeindruckende und majestätische Tiere.“ „Freya“ wurde bewusst vor Ostern nach Müden an die Örtze geholt, damit sie sich in Ruhe eingewöhnen kann, wie Parkleiter Thorsten Gerbig betont.
    „Das Gehege ist so konzipiert, dass sich die Elche zurückziehen können. Wer sie beobachten will, sollte etwas Geduld und Zeit mitbringen.“ Hobbyfotografen kann vom Ausblicksturm aus manch atemberaubende Aufnahme gelingen, wenn die Tiere das Wiesenstück betreten oder in den Bachlauf steigen.
    Etwas mehr Trubel versprechen die geplanten Aktionen zum Osterwochenende. Der Osterhase kommt am Ostersonntag, 8. und Ostermontag, 9. April, persönlich mit seinem Gehilfen vorbei.
    Kinder, die fleißig auf dem gesamten Wildparkgelände Ostereier suchen, erhalten süße Belohnungen von Meister Lampe. Bereits traditionell ist das große Osternest an der Riesenhüpfburg – auch hier lohnt sich das Suchen. Zwischen 11 und 16 Uhr wird Kinderschminken angeboten.
    Wer aufmerksam durch den Park geht und die Fragen der Oster-Rallye richtig beantwortet, kann Freikarten gewinnen. Junge Besucher, die sich an der Kasse einen Fragebogen abholen, erhalten von „Snorres“ Paten - dem Autohaus Erdmannsky in Groß Hehlen - eine süße Überraschung.
    Für Groß und Klein gilt: Wer sich im Bogenschießen versuchen will, darf im Bogenpark unter fachlicher Anleitung zum Pfeil greifen. Hier gibt es zudem Infos zu Kursen.
    Auch an Ostern wird das übliche Tagesprogramm angeboten: Um 10.30 Uhr die Fütterungstour mit dem Tierpfleger zu Wildschwein, Rot- und Damwild und Elch mit vielen Infos zu den Tieren; um 14 Uhr geht es zur Waschbärfütterung um 14.30 Uhr zu den Marderhunden und um 15 Uhr werden wieder die Elche gefüttert.
    Für das leibliche Wohl wird gesorgt, außerdem stehen im Park Picknickplätze zur Verfügung. Der Wild- und Abenteuerpark Müden ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter www.wildparkmueden.de.
    (28.03.2012)
    Liz Thieme:   WP Schwarze Berge:
    Letztes Jahr hat der Wildpark für 250.000 Euro einen Camping-Platz neben dem Wildpark bauen lassen, der sich scheinbar gut rentiert. Seit Eröffnung stiegen monatlich die Nutzer und 61 Prozent nutzt auch den Wildpark. Man geht von weiter steigenden Zahlen aus bei der Nutzung des Campingplatzes und somit auch bei den Besuchern.

    Insgesamt hatte der Park 320.000 Gäste, was einem Anstieg von 30.000 Gästen bedeutet. 80 Prozent von ihnen kommt aus Hamburg.

    Für das Jahr 2012 plant der Wildpark eine Investition von 600.000 Euro. Hiermit sollen Volieren (350m²) gebaut werden für die Vögel der Flugschau. Diese können dann immer von den Besuchern gesehen werden und nicht nur zur Flugschau und bleiben im Park, anstatt vom Falkner täglich transportiert werden zu müssen.
    Dazu kommt eine Fachwerkfassade für den Eingang und eine Renovierung des Imbis und des Restaurants, sowie eine Erweiterung des Shops.
    Das Restaurant ist inzwischen in eigener Hand.
    Zusatzangebote zum Besucherlocken werden dieses Jahr die "Nach des Wolfs" am 3. März und der "Tag der jungen Wilden" (Jungtierschau) am 10. Juni.
    (26.02.2012)
    Oliver Jahn:   Heute war ich mal wieder in Hankensbüttel. Das neue "Nerz-Moor" habe ich erstmalig gesehen und ich finde, dass diese Anlage wirklich gelungen ist. Neben etlichen Einrichtungen (gestochene Torfballen, eine alte Lore, alte Geräte u.ä.) besteht auch die Möglichkeit, durch einen Tunnel in einen Bereich zu gelangen, in dem man dann in einem Häuschen mitten auf der Anlage der Tiere steht und durch eine Scheibe oder durch Gitter hindurch sie auf Augenhöhe beobachten kann. Da die Tiere auch sehr aktiv waren, boten sich wirklich tolle Möglichkeiten. Einzig der Tunnel zu diesem unterirdischen Ausguck ist für Menschen meiner Größe ein wenig schwierig zu benutzen. Meine Tochter hatte da deutlich weniger Probleme.
    (02.10.2011)
    Oliver Müller:   Vielen Dank Michael!
    (10.06.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Mit jeweils anderthalb bis zwei Stunden käme man unter den genannten Umständen wohl gut zurecht in allen vier Parks.
    (09.06.2011)
    Oliver Müller:   Kann mir jemand, der die entsprechenden Einrichtungen schon besucht hat bitte eine Einschätzung geben, wie lange ein Besuch dauert in
    - Grömitz?
    - Gettorf?
    - Wingst?
    - Arche Warder?
    Gemeint ist ein entspannter Besuch mit Rundgang zur Orientierung ohne spezielle Tierbeobachtung usw.
    (09.06.2011)
    Niedersachse:   Im Wildpark Schwarze Berge wird zurzeit an einer neuen Dachs- und Fuchs-Anlage gebaut.
    (31.01.2011)
    Michael Mettler:   Der Tierpark Nordhorn ist gestern von einem schweren Unwetter verwüstet worden und bis auf weiteres wegen der notwendigen Räum- und Reparaturarbeiten geschlossen. Umstürzende Bäume kippten nicht nur in Gehege und auf Besucherwege, sondern erschlugen auch eine Fahrradfahrerin unmittelbar neben dem Park.
    (13.07.2010)
    Niedersachse:   War schon mal jemand im Schwentinepark Raisdorf und kann sagen was dort gehalten wird?
    (05.07.2010)
    Michael Mettler:   Mit zunehmender Verbreitung von Frettchen als Heimtieren würde ich mich auch nicht wundern, wenn sich entlaufene oder ausgesetzte Tiere mit Iltissen verpaaren und auch so mancher überfahrene Iltis an der Autobahn (ich habe auf diese Weise bestimmt schon mehr tote als lebende Iltisse gesehen...) in Wahrheit ein Frettchen ist bzw. war.
    (15.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   Den meisten Menschen wird es auch schwer fallen Iltisse und Frettchen bei entsprechender Färbung voneinander zu unterscheiden - mich eingeschlossen. Und das obwohl ich schon selbst iltisfarbene Frettchen als Haustiere hatte.
    (15.06.2010)
    Michael Mettler:   Ich habe auch nur ganz selten irgendwo Iltisse zu Gesicht bekommen, und wer weiß, ob das nicht auch nur Frettchen als Iltis-Ersatz waren...
    (15.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   Ich weiss ja nicht ob es weiterhilft.. aber hier habe ich ein Foto von einem der Hankensbütteler Iltisse. So dunkle Frettchen sind zwar eher selten, aber es gibt sie durchaus.
    (15.06.2010)
    Michael Mettler:   @Oliver: Zum Klammerbiss kann ich nichts sagen, aber Stinkdrüsen haben die Frettchen auch. Aber wenn der Pfleger die vorhandenen Tiere definitiv in beide Formen trennt, sollten hoffentlich auch beide tatsächlich vorhanden sein.
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Ich hatte mein Minilabor für die Genanalyse nicht dabei. ;-)
    Aber der Pfleger erzählte, dass es sich um zwei Iltisse handelt und dass diese Tiere auch noch nicht so lange dort sind. Er erklärte mehrmals auf Nachfrage dass es keine Frettchen sind, sondern dass diese, die ja im Nebengehege sitzen, die Haustierform dieses Wildtiers sind. Haben Frettchen den gleichen Klammerbiss wie Iltisse und auch solche Stinkdrüsen?
    (14.06.2010)
    Michael Mettler:   @Oliver: Ist der Iltis sicher? Ich war nur einmal vor Jahren in Hankensbüttel und bin die Runde der Schaufütterungen mitgelaufen, und da wurde erzählt, dass die als Iltis beschilderten Tiere im Schaugehege in Wirklichkeit iltisfarbige Frettchen waren, weil man diese auch in Gruppe halten und präsentieren kann, während der Wildiltis unverträglicher sei und sich wohl auch für die dortige Schaufütterung als weniger geeignet erwiesen hatte.
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Der alte Spruch "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah." hat sich heute mal wieder bestätigt, ich war das erste mal in Hankensbüttel und habe mir das Otterzentrum angesehen. Und ich muss wirklich sagen, bei sehr schönem Wetter war dieser Park ein echter Genuss. Die Anlagen haben mich sehr angesprochen und ich hatte eine Stunde geplant, geworden sind es drei. Ich hatte das Glück, wirklich alle gehaltenen Arten zu sehen, was bei den vielen Nachtaktiven unter ihnen gar nicht mal selbstverständlich ist. Die Dachse mit einem Jungtier waren im Bau und auf der Außenanlage zu sehen und ich war total begeistert, da sie so auch sehr gut zu fotografieren waren. Fast noch besser aber haben mir die Iltisse gefallen. Ganz davon abgesehen, dass ich generell noch nicht sehr oft einen Iltis gesehen habe, so haben die, die früher mal in den Tiergärten gehalten wurden, so gut wie immer nur geschlafen. Hier lohnt es sich wirklich, auf die Fütterung zu warten. Das Personal des Parks ist sehr freundlich und so war mein heutiger Eindruck ausnahmslos gut. Ein wirklicher Geheimtipp.
    (14.06.2010)
    Michael Mettler:   Zum Thema "Zuchtgruppe" kommt mir gerade in den Sinn, dass es doch eigentlich erstaunlich ist, dass es für Wolfsnachwuchs immer noch Abgabemöglichkeiten zu geben scheint. Und offenbar ist die Nachfrage so groß, dass sich das Wisentgehege Springe für sein Projekt mit den handaufgezogenen Wölfen bis nach Ungarn umsehen musste.
    (31.05.2010)
    cajun:   Laut Schild am Gehege sollten die beiden Stendaler Wölfe als Gesellschafter für das überlebende Weibchen dienen. Dieses starb aber vor Kurzem. Nun hält man mit 2,0 Tieren quasi eine Junggesellengruppe.
    (31.05.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Ich glaube, es lebte zum Schluß noch ein Altwolf (Weibchen oder Männchen, ich bin mir nicht sicher). Die beiden jungen Wölfe aus Stendal sollten die zukünftigen Zuchtpartner für das alte Tier sein, weil man eine neue Zuchtgruppe aufbauen wollte.
    (31.05.2010)
    Holger Wientjes:   @Gudrun B.: Eine Junggesellengruppe ?
    (31.05.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Die Wölfe aus Hannover in Nordhorn sind in den letzten Monaten an Altersschwäche gestorben. Man bemüht sich jetzt darum, mit den jungen Wölfen aus Stendal und vermutlich auch neuen Tieren aus einem anderen Zoo eine neue Gruppe aufzubauen.
    (30.05.2010)
    Mel:   @Michael, Gudsrun, Holger & Alex: Wow vielen lieben Dank für die "Off-Topic" Rückmeldungen, das klingt alles sehr interessant, und es sind doch mehr solcher Präsentationen als ich es vermutet hatte. vor allem da ich es bis jetzt immer als "zu riskant für den Besucher" vermittelt bekommen habe. Damit haben sich einige Zoo auf meiner Besuchswunschliste ganz schön weit nach oben katapultiert.
    (30.05.2010)
    Michael Mettler:   Dann müssen das inzwischen neue Tiere sein, die früheren hannoverschen stammten m.W. aus Eekholt.
    (30.05.2010)
    Holger Wientjes:   @M.Mettler: Laut Homepage des Zoos Nordhorn stammen die Wölfe dort aus Stendal. Lebten die denn vorher in Hannover und sind das jetzt völlig andere Tiere ?
    (30.05.2010)
    Alexander Fuchs:   Ist auch Off-Topic, mir fällt auch noch die kölner Eulenburg ein. Sie ist auch begehbar für die Besucher. Hat eher den Charme eines Hinterhofes, aber sehr schön.
    (28.05.2010)
    Holger Wientjes:   Schnee-Eulen habe ich mehrere gesehen. Drei oder vier bestimmt (vielleicht letzter Nachwuchs ?). Osnabrück hat auch eine begehbare Eulenvoliere. Eine weitere begehbare Voliere mit Schee-Eulen kenne ich aber bis jetzt nicht.
    (28.05.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Güstrow hat ebenfalls begehbare Volieren für Eulen und früher auch für Schreiadler. Die Schnee-Eulen Voliere und die Waldkauz-Voliere in Springe sind weiterhin begehbar.
    Auch in Dortmund, Rhenen in den Niederlanden und im Zoo Schmiding in Österreich gibt es begehbare Volieren für Eulen (Dortmund, Rhenen) bzw. Greifvögel (Zoo Schmiding). Auch der Vogelpark Walsrode hat in der Eulenburg eine begehbare Voliere für heimische Greifvögel und Eulen (Turmfalke, Schwarzmilan, Waldkauz, Waldohreule, Schleiereule). Diese Parks würde ich aber nicht unbedingt als Kleinzoos bezeichnen.
    (28.05.2010)
    Carsten Horn:   Budapest hat auch eine begehbare Anlage mit Gänsegeiern und in Debrecen gibt es eine mit Hornraben...
    (28.05.2010)
    Michael Mettler:   @Mel: Das gleiche Grundprinzip findet sich an der von Holger Wientjes für Nordhorn genannten Großvoliere für Geier und Steinböcke. In Innsbruck und im Zoo Schmiding gibt es eine Variante des Prinzips, nur dass man statt in einer Holzhütte in einem Kunstfelstunnel steht und durch große "Höhlenöffnungen" gitterfrei in die Volieren von Großgreifen blickt.

    Noch einfacher ist natürlich eine Greifvogelvoliere, durch die der Besucher mitten zwischen den Vögeln hindurchgehen kann - gibt es auch (und schon sehr lange), und zwar in Arnheim. Allerdings habe ich es bisher nur ein einziges Mal (Ende der 80er) erlebt, dass man wirklich hinein konnte, bei all meinen anderen Besuchen war sie gesperrt. Da der Besucherweg vertieft verläuft (ähnlich wie in der Mitte der alten Freiflughalle im Berliner Vogelhaus), stand man den großen Geiern und damals ebenfalls dort untergebrachten Hornraben teilweise Auge in Auge gegenüber.
    (28.05.2010)
    Mel:   Zum Thema Greifvögel und begehbare Anlagen, wenn auch so halb Off Topic, fällt mir ein Beispiel ein (wenn auch die Anlage nicht wirklich begehbar im eigentlichen Sinne war) die ich vor kurzen gesehen habe. Eine einfache, sicher auch kostengünstige, Variante welche aber dennoch nicht minder interessant ist und ein tiefen Eindruck bei mir hinter lassen hat, alleine schon durch den Effekt dem Tier ohne Absperrung gegenüber zu stehen.
    Von meinem Magdeburg Besuch (seid über 10 Jahren endlich mal wieder) sind mir nämlich Volieren aus dem Greifvogelweg in Erinnerung geblieben, bei denen man als Besucher den Tieren ohne Absperrung gegen übersteht. Ich meine, es handelte sich hierbei um die Voliere für den eurasischen Bartkauz oder den europ. Uhu (kann leider im Moment nicht auf meine Bilder zurückgreifen). Diese Voliere selber ist einfachster Bauart (Kantholzrahmung mit Maschendrahtbespannung), auf der am Besucherweg liegenden Seite ist ein Holzhaus (wirkt wie ein alter Durschnittsbungalow aus DDR Zeiten) angesetzt. Dieses betritt man durch eine nach beiden Seiten gängige Schwingtür. Dann steht man in einer Art Vorraum (Fensterlos) der zur Voliere hin mit dicken, durchsichtigen aber dennoch etwas milchigen, Plastikstreifen (ca 40-50 breit) von der Decke her bis zum Boden hängend, über die gesamte Hausbreite abgeteilt ist. Nach dem passieren dieses „Raumteilers“ steht man im eigentlichen Beobachtungsraum, vor einem befindet sich lediglich eine niedrige (ca 70cm hohe) Wand, der Rest dieser Hausfront ist bis zur Decke komplett offen und man schaut direkt in die Voliere.
    Eine ebensolche Beobachtungsmöglichkeit biete dort eine weitere Voliere gleicher Bauart für Rotschnabelkittas.
    Für mich sehr interessante Anlagen, da man hier mit einfachen Mittel ein interessantes Beobachtungserlebnis geschaffen hat. Eine kostengünstige Möglichkeit die sich sicherlich in Abwandlungen auch auf viele andere Volieren (eben auch für Greifvögel) an wenden lassen würde.

    Da ich wie gesagt leider gerade nicht an mein Fotomaterial komme hier mal schnell eine „Handskizze“ dazu (die Proportionen stimme allerdings lediglich im Grundriss so halbwegs.

    Ich finde die Idee, Greifvögel Stellenweise "Barrierefrei" zu präsentieren äußerst interessant.
    (27.05.2010)
    Michael Mettler:   @Anti-Erdmännchen: Auf jeden Fall in Marlow (wenn auch mit erheblich mehr Platz) und in Springe (bin wegen der Aktualität hier nicht sicher).
    (27.05.2010)
    Anti-Erdmännchen:   Ist von den Schneeulen ein Paar vorhanden? Ich frag nur, weil die als Bodenbrüter ja ohne Hilfestellung zu Brüten anfangen können und ich sie schon als reichlich aggressiv erlebt habe. Wo gibt es denn sonst noch Schneeulen in begehbaren Anlagen?
    (27.05.2010)
    Holger Wientjes:   @M. Mettler: Kann gut sein, denn scheu waren die Tiere wirklich nicht. Standen zeitweise direkt am Zaun und schauten dem Treiben zu.
    (27.05.2010)
    Michael Mettler:   @Holger: Falls es noch immer die selben Tiere sein sollten, stammen die beiden Wölfe (Europäer, Rüde kastriert) aus dem Zoo Hannover und waren hier nicht sonderlich besucherscheu. Die Vorgeschichte ist übrigens eine nette Anekdote: In Nordhorn lebte vorher ein sehr heulfreudiges Timberwolfpaar, was Ärger mit den Zoonachbarn gab, während die Europäer in Hannover eher stille Tiere waren und sowohl das alte wie jetzt auch das neue Wolfsgehege nicht an Wohnbebauung grenzt(e). Also tauschten die beiden Zoos einfach.
    (27.05.2010)
    Holger Wientjes:   So, obwohl er gar nicht so weit entfernt von mir liegt, habe ich diese Woche zum ertsen Mal den TP Nordhorn besucht und mich etwas geärgert, dass ich das nicht schon früher in Angriff genommen habe !!!

    Man betritt den Park durch ein recht neues und hübsches Eingangsgebäude und trifft unmitelbar danach auf ein sehr grosszügiges und optisch sehr gefälliges begehbares Präriehundgehege.
    Im Anschluss daran wird fleissig für das Wappentier des kleinen Zoos gebaut. Dort erhalten die Waldbisons nämlich eine neue Anlage, die wohl grösser wird als ihre jetztige und die Wildrinder in den von amerikanischen Arten bewohnten Parkteil aufnehmen wird.
    Auf einem im Park aufgestellten Lageplan waren für diesen Bereich weiterhin auch noch Nasenbären und Pekaris abgebildet.
    Gegenüber findet man ein ebenfalls begehbares Gehege für Maras, Lamas, Alpakas und Nandus, wobei letztere für die Zeit der Bauarbeiten aufgrund ihrer Schreckhaftigkeit momentan auf der Afrikaanlage untergebracht sind, was die seltene Möglichkeit bietet, sie im direkten Vergleich zu den Straussen beobachten zu können.
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    Es geht weiter durch den wohl idyllischsten Abschnitt des Parks. Hier spaziert man auf einer Art Naturerlebnispfad über einen mit vielen interaktiven, auch kindgerecht gestalteten, Lernelementen versehenen Holzsteg entlang eines Altarms der Vechte.
    Der Weg führt dann zum Vechte-Hof, einem wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Schaubauernhof. Hier findet man nicht nur seltene Haustierrassen wie Bentheimer Schaf, Buntes Bentheimer Schwein, Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind oder Cröllwitzer Puten sondern auch viele museale Elemente, die einem das Leben auf dem Bauernhof zu Urgrossmutterszeiten erlebbar machen.
    Abgerundet wird die Kulisse durch ein Restaurant, einen begehbaren Kräutergarten und einem Storchennest auf dem Dach.
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    Setzt man den Rundweg fort, gelangt man zur Känguruhanlage. Diese ist zwar nur mit Bennettkänguruhs besetzt, dafür aber schön gestaltet und wiederum begehbar.

    In unmittelbarer Nähe haben Totenkopfaffen in einem gut strukturierten, naturnah eingerichteten Käfig, der durch Glasfronten einsehbar ist, ihr Domizil. Als Untermieter leben dort die nur in zwei deutschen Zoos gezeigten Mittelamerikanischen Agutis.

    Weiter führt der Weg entlang einer Storchenwiese, auf der nun auch Ungarische Zackelschafe beheimatet sind, die ihr Gehege für die neue Bisonanlage räumen mussten.
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    Nun erreicht man die nicht umsonst mit dem BdZ-Biber ausgezeichnetet Anlage der Gänsegeier und Sibirischen Steinböcke. Für mich schon einer der Hauptgründe diesen Tierpark zu besuchen. Auf einer geräumigen Felsenanlage lebt eine kleine Zuchtgruppe der seltenen Gebirgswiederkäuer zusammen mit einem Trupp Gänsegeier, welcher ebenfalls für Nachwuchs sorgt. Die Anlage ist betretbar und von zwei Aussichtsplattformen kann man die Tiere wunderbar beobachten und ohne Gitter fotografieren. Ein absolutes Highlight !
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    Verlässt man die Anlage kommt man an einem Lehrbienenstand vorbei und im weiteren Verlauf an Schaunistkästen, die zumindest von einer Blaumeisenfamilie momentan nicht nur zur Schau genutzt werden...
    Der Weg führt entlang der Rückseite der Afrikaanlage durch einen hübsch angelegten und bepflanzten Parkteil an kleinen betretbaren Häusern für Nager und einem Schaubrüter vorbei, bis man zu zwei Volieren für grosse Vertreter der heimischen Vogelwelt gelangt. Hier leben Kolkraben und Uhus.
    Im weiteren Verlauf kommt man in einen Abschnitt des Parks, der den befiederten Vetretern der Tierwelt als Heimat dient.
    Zunächst gelangt man an einen kleinen, langgezogenen Teich für Gänsevögel. Dort trifft man u.a. auf Graugänse, Brandgänse, Löffel-, Moor- und Kolbenenten sowie Zwergsäger.
    Der Teich führt bis zu einer begehbaren,naturnahen Voliere für Watvögel. Hier kann man Säbelschnäbler, Kiebitz, Rotschenkel, Grossen Brachvogel, Stelzenläufer und Zwergtaucher aus nächster Nähe beobachten.
    Weiter geht es zu einer, man muss schon fast sagen selbstverständlich betretbaren, Voliere für Wellensittiche, Nymphensittiche, Prachtrosellas, Zebrafinken und Schopftauben. Mit am Eingang erhältlichem Futter kann man die Tiere hier füttern.
    Den Abschluss der Volierenreihe bildet ein Stück weiter eine liebevoll gestaltete Tundraanlage für Schnee-Eulen und Bartkäuze. Und natürlich ist auch diese betretbar, so dass selbst diese für den häufigen Zoogänger eher unspektakulären Tiere an Reiz gewinnen.
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    Setzt man den Rundweg fort, gelangt man zu zwei Käfigen für Persische Leoparden, von denen einer grösser ist. Auch diese sind recht gut strukturiert und begrünt, also optisch auch nicht die schlechtesten. Nach meinem Ermessen bieten sie den Katzen mehr Platz als in manchem Grosszoo, wie beispielsweise MS, wo die UA ebenfalls gehalten wird.

    Nachbarn der Grosskatzen sind Vertreter der heimischen Fauna. Im gegenüberliegenden Käfig leben Wildkatzen.

    Das nächste Gehege, das man erreicht, ist das der vierköpfigen Schimpansengruppe und das einzige im Park, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob man darin langfristig, sprich auch nach dem Ableben der dort momentan gehaltenen Tiere, noch Menschenaffen pflegen kann. Nicht, dass die Anlage jetzt ausgesprochen schlecht wäre. Ich finde die begrünte und mit einigen recht hohen Kletterbäumen ausgestattete Freianlage ansich nicht schlecht strukturiert. Aber grössenmässig sollte man Schimpansen, nicht zuletzt um eine Zuchtgruppe unterbringen zu können, mehr bieten.
    Auch die Innenanlagen dürften grösser und höher sein. Ich weiss jetzt aber auch nicht, wie alt das Haus ist. Heute baut man grosszügiger. Insgesamt halte ich die Schimpansenunterbringung aber für ausreichend bis befriedigend. Für Enrichment wird ja auch gesorgt und für die zwei dort lebenden ehemaligen Zirkusschimpansen ist ihr neues zu Hause auf jeden Fall ein Quantensprung.
    Langfristig könnte ich mir dort aber besser Gibbons oder eine Niederaffenart vorstellen.

    Dem Weg weiter folgend gelangt man zum Seehundgehege. Dort werden, wenn ich richtig informiert bin 1,2 Tiere plus ihrem jeweiligen Nachwuchs gehalten. Neben dem recht grossen und tiefen Hauptbecken, findet man noch ein kleines Ausweichbecken, dass z.B. genutzt werden kann, wenn das grosse gereinigt wird. An eine ausreichende Landfläche wurde auch gedacht. Die Anlage macht insgesamt einen optisch ansprechenden Eindruck. Durch eine Sichtscheibe kann man die Robben auch unter Wasser beobachten.

    Als nächstes kommt man zum Gehege der Stachelschweine bevor dann rechter Hand die grosse Afrikaanlage am Weg auftaucht. Hier leben vier (?) Böhm-Zebras, Marabus und Strausse (sowie wie oben erwähnt momentan die Nandus). Nach der Aufgabe der Blessbockhaltung vor einiger Zeit, könnte die Anlage eine neue Antilopenart durchaus vertragen. Platz dafür wäre jedenfalls und man könnte die Attraktivität steigern.

    Gegenüber liegt ein kleines einsehbares Haus für Unaus und eine zweite Gruppe Mittelamerikanischer Agutis mit angeschlossener Aussenanlage. Auch Griechische Landschildkröten verbringen hier den Sommer.

    Weiter geht´s zum Wolfgehege. Auch dieses ist gut strukturiert, könnte vielleicht etwas tiefer sein, um den dort untergebrachten zwei Grauwölfen mehr Rückzugsfläche zu bieten. Ansonsten ist auch dieses Gehege nicht schlecht und fügt sich gut in die Parklandschaft ein.

    Bevor wir zum Abschluss, dem Spielplatz und dem Streichelzoo, kommen, werfen wir noch einen Blick auf die momentan noch besetzte Bisonanlage, die hoffentlich nach dem Auszug der Rinder einer neuen Huftierart (Hirsche würden mir da spontan einfallen) ein zu Hause bieten wird.

    Den Abschluss unseres Rundgangs bildet der im Zentrum des Tierparks gelegene mit zahlreichen Geräten ausgestattete Spielplatz mit benachbarter Restauration und dem angrenzenden Streichelzoo. Hier leben Zwergziegen, Zwergesel und Quessant-Schafe sowie in einem extra Gehege Meerschweinchen und Zwergkaninchen.
    Der Streichelzoo, in dem mit Kraftfutter gefüttert werden darf, bietet neben einer grossen Kontaktfläche auch eine geräumige Rückzugsfläche für die Haustiere.

    Fazit: Ein absolut sehenswerter kleiner Zoo (hat mich etwas an Rheine erinnert) mit durchweg geräumigen, gut strukturierten und gepflegten Gehegen, die, wo möglich, oftmals begehbar und in eine prima Parklandschaft eingebettet sind ! Der Park legt viel Wert auf didaktische Elemente und Naturerziehung. Viele kleine Stationen zu diversen Themen sind über das Gelände verteilt.

    Hervorragend waren für mich der Bauernhof sowie die Steinbock-/Geieranlage. Hier könnten sich einige Grosszoos etwas abgucken. Auch bei der Gestaltung der Anlagen ist man mit viel Einfallsreichtum vorgegangen und man kommt, bis jetzt zumindest, ohne Kunstfels aus !
    Leichte Abstriche würde ich, wie beschrieben, bei den Schimpansen machen.

    Parkplätze sind zahlreich vorhanden und kostenlos. Der Eintritt für Erwachsene beträgt sieben Euro, für Kinder 3,50 Euro.


    (27.05.2010)
    Ronald Masell:   @MM,danke,habe ich gestern nicht gefunden.
    (25.05.2010)
    Michael Mettler:   Oder so: http://www.asianelephant.net/jaderberg/jaderberg.htm#
    (24.05.2010)
    Ronald Masell:   @thomas wachenhausen, hast du keine alten zooführer?da waren immer fotos drin, sonst vielleicht al bei dr.schüling anfragen wegen alter führer.
    (24.05.2010)
    Liz Thieme:   naja kein Zoo, aber eine zoologische Einrichtung. In Dörverden, im Landkreis Verden in Niedersachsen, hat ein Wolfscenter eröffnet.
    Eröffnet wurde das Center mit vier Europäischen Grauwölfen aus dem Institut für Haustierkunde der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Hierbei handelt es sich um drei Wurf-Brüder, geboren 2001 in Kiel, und einer Schwester (geboren 2003). Im Mai kamen dann aus dem Wildpark Neuhaus/Solling 5,1 Welpen (geboren Mai 2010). Die Welpen werden nun mit der Hand aufgezogen und auf den Menschhen sozialisiert.
    Derzeit gibt es zwei Wolfsgehege (9000m² und 11000m²), eins für das ältere Rudel, eins für das Welpenprogramm. Hinzu kommt ein Gebäude mit Ausstellung und Seminarraum und ein Schafsgehege (Waldschafe) mit Herdenschutzhündin "Cleo" (Rasse: Polski Owczarek Podhalanski, geboren am 21.12.2009). Weiter ein Tipidorf.
    Das gebiet umfasst derzeit 5,2 ha und soll in den kommenden Jahren auf 14,5ha ausgebaut werden, inklusive Gehegen für Polarwölfen und Timberwölfen, Füchsen und Marderhunden.
    http://www.wolfcenter.de/
    (21.05.2010)
    Thomas Wachenhausen:   Jaderberg : Hat Jemand noch Bilder
    vom alten Elefantenhaus und dem Elefant?
    (15.11.2009)
    Michael Amend:   An B-Zebrahengsten mangelt es nicht, aber die Betonung liegt auf "geeigneter Hengst" Es gibt zu wenige efahrende Zuchthengste, dafür reichlich Junghengste, die man aber nicht so ohne weiteres zu älteren Stuten lassen kann, deswegen sind ja Hengstgruppen so wichtig, nur gibts eben davon nur eine in Europa....

    (06.11.2009)
    IP66:   Ich kann nicht recht glauben, daß es so massiv an Bergzebrahengsten mangelm würde, daß man Nordhorn nicht hätte helfen können ...
    Und falls doch, hätte sich ja anstelle der inflationären Steppenzebras auf der noch inflationäreren Afrika-Savanne auch noch anderes unterbringen lassen können ...
    (06.11.2009)
    Liz Thieme:   so Aufklärung folgt
    >Gleich vier [Grant-]Zebras kamen am 19. Oktober diesen Jahres aus Burgers Zoo in Arnheim (Niederlande) im Tierpark Nordhorn an. Damit kehrt wieder Leben ein auf der großen Afrikasavanne Mitten im Herzen des Zoos.
    Die Tierparkleitung hatte vor einigen Monaten den Beschluss gefasst die Bergzebrahaltung aufzugeben, da für die verbliebene Zuchtstute „Kola“ kein geeigneter Zuchthengst über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zu bekommen war. Die Stute wurde daraufhin an einen Österreichischen Tierpark in eine züchtende Gruppe abgegeben. [...]
    Der zukünftige Leithengst „Ian“ darf dabei noch etwas wachsen. Mit nur 9 Monaten ist er das jüngste Mitglied der neuen Gruppe. Er ist an dem bräunlichen Fohlenfell erkennbar. Während die beiden Stuten „Petra“ und „Sam“ im Sommer 2008 geboren wurden, erblickte die älteste Stute „Noelle“ vor zwei Jahren das Licht der Welt.<

    Weiter gibt es in Nordhorn zweifachen Stachelschwein Nachwuchs.

    und:
    >Nachdem das Faultier-Zuchtweibchen Efra am 30. Juni nach kurzer, schwerer Erkrankung starb, kümmerten sich Tierärztin und Tierpfleger um das zu diesem Zeitpunkt erst 4 Wochen alte Jungtier Wutz. [...] Schon seit einigen Wochen ist Wutz in einem Extragehege mit Sicht- und Geruchskontakt zu seiner Schwester Gypsy, ein Jungtier aus dem Jahr 2008, untergebracht. Der erste kontrollierte Kontakt zwischen den beiden Geschwistern zeigte Interesse bei Wutz, der versuchte am Fell seiner Schwester zu lecken, und stieß auf leichtes „Unbehagen“ bei Gypsy, die einfach wegkletterte. Es wird noch viel Fingerspitzengefühl von den Pflegern erfordern, bis die Faultier-Geschwister tatsächlich einträchtig zusammenleben werden.<
    (06.11.2009)
    Holger Wientjes:   @Hongabonga: Ja, habe ich mittlerweile auch schon der Zootierliste entnommen (da steht allerdings 1,3. Aber das spiel ja auch keine Rolle...).

    Sind die alten Tiere denn gestorben oder wie kam es zu der Umorientierung ?
    (20.10.2009)
    Hongabonga:   Der Tierpark Nordhorn hat 1,2 Böhm-Steppenzebras aus Arnheim bekommen. Sehr schade das man auf die Haltung von Bergzebras verzichtet...
    (20.10.2009)
    Holger Wientjes:   Kann mir jemand sagen wann und warum die Bergzebrahaltung in Nordhorn beendet wurde und ob eine Wiederaufnahme geplant ist ?
    (20.10.2009)
    Jennifer Weilguni:   Na, ich weiss gar nicht was ihr habt :-) Immerhin gibt es ein neues Gehege für Pfaue, etwas, das wie ein Kaninchenstall aussieht und eine Handvoll Hühnchen. Und das Insektenhotel nicht vergessen.. also das ist ja schon eine ganz exquisite Auswahl an selten gezeigten Zootieren. Wir sollten das nächste Forumtreffen dort abhalten !! :-)))
    Naja, aber mal Spaß beiseite, auch solch kleine Einrichtungen die vieleicht nicht viele Tiere zeigen, dafür Entspannung und Erholung in der Natur bieten haben doch ihre Daseinsberechtigung.
    (03.09.2009)
    Anti-Erdmännchen:   Ja, aber auf den ganzen Photos sind praktisch keine Tiere zu sehen, das ist doch schon sehr schräg.
    (01.09.2009)
    Liz Thieme:   Zitat von der Seite:
    >Nach über 800jährigem Betrieb wurde der Steinbruch, aus dessen Steinen u.a. die St. Annenkirche im 12./ 13. Jahrhundert errichtet wurde, 1925 geschlossen. Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde unter Leitung von H. Schindler zunächst ein Wildgehege eingerichtet, welches u.a. Luchse und Wölfe beherbergte.
    [...]
    Am 1.Mai 1983 konnte das Tiergehege in der heutigen Form neu eröffnet werden. Anstelle der früheren, eher größeren Tiere, lassen die heutigen gesetzlichen Bestimmungen nur die Haltung kleinerer Tiere wie Enten, Graugänse, Wellen und Nymphensittiche, Fasane, Hühner, Pfaue sowie Kaninchen und Meerschweinchen zu.<
    (01.09.2009)
    Anti-Erdmännchen:   http://www.tiergehege-wolfsburg.de/
    (01.09.2009)
    Anti-Erdmännchen:   Einer der merkwürdigsten "Zoos" unseres Landes ist wohl das Tiergehege Wolfsburg. Immer wieder weiß man da von Benefizaktionen mit anschließender Scheckübergabe zu berichten. Nur Tiere, die scheint es dort so gut wie nicht zu geben ...
    (01.09.2009)
    Holger Wientjes:   Für Nordhorn sind in der Zootierliste keine Blessböcke sowie Bergzebras mehr gelistet. Weiss da jemand Näheres zu ?
    (02.07.2009)
    Ronny:   Bei meinen Besuch im Mai 2008 war auch schon kein Muntjak auf der Anlage. Aber Mara und Muntis schon.
    (18.04.2009)
    Oliver Jahn:   Neben dem Streichelzoo war das Gehege für die Kinder und die Ziegen geöffnet und darin saß ein einzelner Mara. Aus dem Zwergottergehege sind sie schon länger weg.
    (18.04.2009)
    Michael Mettler:   Waren die Muntjaks aus beiden Anlagen weg? Es gab doch ein Paar in einem eigenen Gehege neben dem Kinderzoo und einen Bock auf der Zwergotteranlage.
    (18.04.2009)
    Oliver Jahn:   Ich war gestern mal wieder auf Kurzbesuch in Braunschweig mit meiner Tochter und unseren Patenkindern. Das unten gezeigte Haus ist jetzt besetzt mit Lisztäffchen und einer Schildkrötenart, die nicht ausgeschildert war. Die Äffchen haben einen Ausgang auf die Anlage der Meerschweinchen, bei denen 4 Tiere draußen waren, und ich bezweifele wirklich, dass das Riesenmeerschweinchen sind. Am geplanten Schimpansenhaus wurde nach langer Zeit mal wieder aktiv gearbeitet, ohne dass zu erfahren war, was nun dort entstehen soll, denn man liest hier und da immer wieder, dass es wohl nicht mehr für Schimpansen geeigent wäre. Ansonsten waren die Muntjaks nicht mehr da und die Nachtaffen auch nicht.
    (18.04.2009)
    Ulli:   Sorry - Mir gefällt optisch das Haus in Braunschweig - der grüne Zaun am Bildrand bleibt hoffentlich nicht und der Bereich vor dem Haus wirkt noch trist
    (03.02.2009)
    Holger Wientjes:   Weiss jemand hier im Forum ob es Neuigkeiten bezüglich der geplanten Haltung von Fossas im Tierpark Hamm gibt ?
    (30.01.2009)
    IP66:   Vielleicht hängt mein Gruseln damit zusammen, daß ich die Hervorbringungen von Herrn Hundertwasser als das mit Abstand verzichtbarste Ergebnis des Postmoderne betrachte ...
    Herrn Hedigers Pracht- und Paradebau war ja das Nashornhaus, das eher seine Abneigung gegen Kuben mit Methoden des substituierenden Brutalismus zu bewältigen sucht, das mir recht gut gefällt und von den meisten Besuchern als nicht so betonlastig wahrgenommen wird.
    (10.11.2008)
    Michael Mettler:   Es störte Hediger wohl mehr, dass "Tierwohnungen" im Zoo nach dem mehr oder weniger angepassten Vorbild von Menschenwohnungen geplant wurden und somit die Vermenschlichung des Tieres förderten. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass er auch für menschliche Behausungen die Abkehr vom Kubus forderte, obwohl der Mensch nun mal ebenfalls ein biologisches Wesen ist :-)
    (10.11.2008)
    Andreas:   Kann ihn voll verstehen. Schnurgerade Linien in der Natur..brrrr. Die Bewegung der Tiere, der ungleichmäßige Wuchs der Pflanzen und dann starre, regelmäßige Formen. Obwohl, ein lose hängender, rechteckiger Schieber könnte Schwung ins Bild bringen:-)
    (10.11.2008)
    Michael Mettler:   Ob er SO progresiv dabei gedacht hat, weiß ich nicht, aber der Vater der Tiergartenbiologie, Heini Hediger, müsste eigentlich seine helle Freude an diesem Haus haben: Die "Abkehr vom unbiologischen Kubus" war schließlich eins seiner Leitmotive :-)
    (10.11.2008)
    Andreas:   Na ja, ein wenig gewöhnungsberürftig ist es schon. Aber wie wollen sich gerade Kleinzoos voneinander unterscheiden? Nur durch den Tierbestand geht es in den seltentsten Fällen. Die ewigen Holzverkleidungen sind austauschbar. Einfache, viereckige Kästen gibt es genug.Hundertwasser hat es vorgemacht.Interessante Lösung, aus normalen Lochziegeln, was zu bauen, daß im Gedächtnis bleibt.In meinen Augen hat Braunschweig Mut bewiesen und strebt nach einem Corporate Design. Gut, ich hätte auch maisgelb bevorzugt. :-) Vielleicht wirkt auf Kinder aber eben diese Farbe ansprechender. Denn(meistens)schleppen die Kleinen die Großen in Kleinzoos.Ich glaube, die außergewöhnlichen Häuschen sollen Abenteuer, Spaß suggerieren und sind mir in "schlüpferrosa" allemal lieber, als ästhetisch "korrekte" Gebäude mit Hüpfeburg daneben :-)
    Der Zeitgeschmack ändert sich, siehe quiet- bunte Bemalung im Mittelalter.
    (10.11.2008)
    IP66:   Mich gruselt - aber so viel anders wird manche Borkenhütte der 1860er Jahre wohl auch nicht gewirkt haben - nur nicht ganz so rosa ...
    (10.11.2008)
    Andreas:   In der HP steht auch etwas von Totenkopfäffchen. Ist ein kleines Freigehege vorgesehen? Alles in allem ein interessanter Bau. Die anderen Gebäude scheinen wohl auch diesen "Look" zu bekommen. Hoffentlich gammelt das Holz nicht an den Wärmebrücken weg.
    (09.11.2008)
    Oliver Jahn:   Ich war heute mal wieder kurz in Braunschweig im Zoo. Am Übergang ziwschen Spielplatz und der Außenanlage des immer noch im baubefindlichen Menschenaffenhauses ist ein neues Gebäude entstanden. Leider konnte ich nicht erfahren, wofür der Bau gedacht ist. Ich meine mich zu erinnern, dass dort einmal Totenkopfäffchen hin sollten. Ich stelle das Bild mal ein, vielleicht weiß jemande mehr? Damit der Eindruck etwas realer rüber kommt, weiche ich mal von meiner eigenen Regel ab und poste das Bild in Farbe. :-)
    (08.11.2008)
    Shensi-Takin:   @Rattus: Aber sicher-wie wär's, Sie schreiben doch mal was über einen echten Kleinzoo; dann gäb's auch was zu lesen...;)
    (24.06.2008)
    Rattus:   gehört diese diskussion nicht in einen anderen bereich?
    ich würde in diesem thema gerne was über echte kleinzoos lesen.
    (24.06.2008)
    Shensi-Takin:   @Anti-Erdmännchen: SO wie ich gewisse Fremdfirmen kenne, dürfte das der knallharten Gewinnkalkulierung konträr laufen...;)
    Ich würde übrigens nicht jede Ziege(nrasse) generalisierend als besucherkompatibel einstufen.

    Die Idee mit den Männergruppen ist nicht verkehrt und könnte auch für andere Arten (etwa Prinz-Alfred-Hirsch) verwendet werden. Zzt. wären auch Aufnahmeplätze für Affen aus Privathaltungen hochwillkommen.

    Was Baribals angeht, so dürfte hinsichtlich Erwerbbarkeit/Haltunsghäufigkeit der Braunbär in all seinen Spielarten das Rennen machen-zumindest in Europa.

    (24.06.2008)
    Anti-Erdmännchen:   @ Shensi-Takin
    Einen Baumwipfelpfad könnte man von einer Fremdfirma bauen und betreiben lassen. Wird im Wildpark Pforzheim so gemacht.
    (23.06.2008)
    Anti-Erdmännchen:   Der Haustierbereich ist mir ebenfalls viel zu groß, vor allem was die Rinder betrifft (gegen viele Ziegen hätte ich jedoch nichts, weil diese den intensivsten Kontakt mit den Besuchern suchen). Ein privat betriebener Zoo muß den Nutzen jeder gehaltenen Tierform knallhart durchkalkulieren, und da wird man schnell feststellen, daß der zusätzliche Effekt von einer zweiten Rinderform sehr gering ist, geschweige denn der von der sechsten.

    An größeren Raubtieren fände ich Schwarzbär und Amurleopard prädestiniert für kleinere Zoos, da beide keine Heizung brauchen, und da sie die dritte Dimension ganz gut nutzen (Platzersparnis).

    Ansonsten würde ich noch sagen, daß ein Kleinzoo, der immerhin in der Lage wäre, mit einem Konzept zu arbeiten, dann auch etwas innovativer sein könnte. Statt Zuchtgruppen der allgegenwärtigen Affenarten würde ich zum Beispiel mal gerne eine gemischte Männchengruppe aus Meerkatzen und Mangaben (evtl. auch Makaken, wogegen jedoch die Geo-Fans protestieren werden) sehen. Die Tiere könnten als Zuchtreserve dienen und wären sicherlich kostenlos zu haben bzw. würden eingestellt.
    (23.06.2008)
    Shensi-Takin:   @MM: Nur sind Flughunde, und davon insbesondere der Nilflughund, mit die Vertreter der Chiroptera, die a) relativ anspruchslos zu halten und b) relativ gut zu bekommen sind (sogar in dem Maße, dass Nilflughunde durchaus des öfteren im Handel auftauchen). Bei den meisten Microchiroptera, selbst bei den noch "häufiger" gehaltenen Vertreter der Phyllostomidae, sieht das meist ein wenig anders aus; zudem bringen die Flughunde meist auch die besucherwirksamere Körpergröße mit. Man könnte indes auch einfach Fledermaushäuschen für einheimische Fledermäuse einrichten und eine kleine Infrarot-Kamera mit Video-Screen für die Besucher anbringen (s. Schloß Tambach). Für die Option der “Häusliche Untermieter“ wären am besten die typischen Hausratten-/Hausmäuse-"Kammern" geeignet; Mehlwurm & Küchenschabe kann man zeigen, kommen aber mEn nicht ganz so gut an.

    @Katta: Ich denke zwar auch, dass die vorgestellten Haltungsideen durchaus für einen Kleinzoo gut wären. ABER ein paar Anmerkungen meinerseits:

    - Der Haustierbereich ist mir zu groß, insbesondere in Hinblick auf die vielen Hausrindrassen (wobei zu bedenken ist, dass auch Hausrinder als Großtiere nicht eben pflege-und kostenarm sind); ein oder zwei reichen den meisten Besuchern. Dabei kommen meiner Erfahrung nach idealerweise eine "exotische" (z.B. Zwergzebu, Dahomey-Zwergrind oder Schottisches Hochlandrind) und eine hübsche einheimische, ggf. gar bedrohte Rasse (Pustertaler Sprinzen, Hinterwäldler usw.) nebeneinander sehr gut an. Gleiches gilt auch für die anderen erwähnten Haustiere.

    -Bei den Mardern würde ich mich auf ein-zwei Arten (z.B. Fischotter oder auch "nur" Frettchen) beschränken; letztere wären was für die angedachte "Steinmarder"-Sparte

    -Zwergotter & Erdmännchen wären hinsichtlich Wärmehaus kostenintensiv; vielleicht erstmal eher "nur" die "Alternativen" Fischotter und Präriehund.

    -Bzgl. Guereza: Problem der nicht gerade kostengünstigen Blattfütterung auch im Winter (Gefriertruhe!). Warum "in jedem Fall Berberaffen-Wald", ist mir nicht ganz klar; die Affensparte könnte mit einer Lemuren-Art (u.a. Dauerbrenner Katta, die man auch in "Freilauf" halten könnte), einer Krallenaffen- und ggf. einer kälteresistenten Makakenart (auch ohne Besucherzugang) und vielleicht sogar einem Lar-Paar gut abgedeckt werden.
    -Bei den begehbaren Eulenvolieren wäre ich bei einigen Arten vorsichtig(v.a. in der Brutzeit)
    -es fehlen irgendwie Papageien, insobesondere Großpapageien wie Ara & Amazonen; hier böte sich auch eine begehbare Ara-Voliere, die ggf. sogar Einzeltiere aus Privathaltung zur "Gruppentherapie" aufnimmt, an
    Ansonsten "einfache" begehbare "Australien"-Voliere im Stile der Chemnitzer nebst Volieren mit z.B. Halsband-, China-oder Ziegensittichen möglich. Unterbesatz bei letzeren z.B. Jagd-/Kragenfasane und Wachteln.
    -Muntjaks freilaufend? Wenn Maras frei, dann am besten nur Männchen (s. Hamburg); Problem der Dezimierung durch Füchse. Eher innerhalb eines Geheges
    -Beim Aquarium ggf. auch "exotische" Arten-etwa jeweils nebeneinander verschiedene "zoogeographische" Aquarien/Terrarien/Paludarien mit "Standardarten" (z.B. Amazonas-Becken= schönes Roter Neonbecken samt anderen Salmern und Corydoras sp., Neuguinea-Aquaterrarium mit Regenbogenfischen und Rotbauch-Spitzkopfschildkröte, Mangrovenbecken mit Schützenfischen, Korallenbecken mit Orangeringel-Clownfisch...) nebst der einheimischen Arten. Schön wären auch gut geführte Haltungen häufig als Terrarientiere gehaltener Arten, z.B. Bartagame, Leopardgecko, Mediterrane Landschildkröten usw. als Anschauungsbeispiel, ggf. mit Kostenauflistung (zur Abschreckung unüberlegter Spontankäufe im Zoo"fach"geschäft). Idealerweise daran anschließend auch kleines begehbares "Tropenhaus", besetzt z.B. mit erwähnter Krallenaffenart, Zweizehenfaultier und Grünem Leguan oder Cochita-Wasseragamen (letzteres, wenn's nicht zoogeographisch genau sein soll).
    -Mindestens eine Großkatzenart sollte dabei sein
    -Warum denn keine Afrika-Savanne im Kleinformat anstelle der x-ten Hausrindrasse? Z.B. Böhm-Steppenzebra zusammen miT Hausperlhühnern. Auch die Antilopen-Sparte liesse sich relativ unkompliziert mit z.B. Hirschziegenantilopen und/oder Nilgau besetzen lassen.
    -"Baumwipfelweg"-ist das nicht relativ teuer?
    -Eine Landschildkrötenart wäre nicht verkehrt, z.B. die Griechische, oder aber bei Platz Sporn-oder Pantherschildkröte mit Wärmehaus (das sie sich mit den Kattas teilen könnten)

    So, das war mein "Senf" dazu.;)




    (23.06.2008)
    Michael Mettler:   @Katta: Ich bin überzeugt davon, dass dieser "Kleinzoo" (so klein wäre er ja gar nicht) funktionieren würde und lebensfähig wäre, denn ich erkenne in dem Konzept einige bestehende Parks in Ansätzen wieder, für die das gilt. Die elementarste Aufgabe eines Zoos - die Mensch-Tier-Begegnung - würde jedenfalls par excellence erfüllt. Und ich glaube auch, dass ein solcher Zoo durchaus im Umkreis eines Großzoos existieren kann; der Tierpark Essehof bei Braunschweig ist ja ähnlich konzipiert (wenn auch nicht so artenreich) und gerade mal etwas über 50 km vom Zoo Hannover entfernt, der mit "Elefant, Tiger & Co" aufwartet. Entscheidend dabei dürfte sein, dass der Kleinzoo einen familiären Touch haben und optisch gefällige Anlagen bieten muss - nicht etwa alte Zwingeranlagen und rostige Volierenreihen, die lediglich mit "modernen Tierarten" a la Nasenbär, Erdmännchen usw. neu besetzt wurden.

    Zum Thema "häusliche Untermieter": Das ist ein Feld, welches viel mehr Möglichkeiten bietet. Die Präsentation vorwiegend nachtaktiver Arten (Siebenschläfer, Nilflughund, Steinmarder), von denen der letztere auch noch zu Bewegungsstereotypien neigt, ist m.E. unnötigerweise unattraktiver als die von Arten, die entweder ohnehin tagaktiv sind oder sich problemlos weitgehend darauf umstellen lassen. Zur letzten Kategorie würde ich z.B. den Waschbären zählen, der ja als Dachbodenbewohner und Mülltonnendurchsucher ebenfalls zum Stadtbewohner geworden ist (wenn auch im Freiland nachts tätig); zur ersten Kategorie gehören z.B. diverse Arten, die in Gärten und städtischen Grünflächen leben, z.B. Singvögel, Turmfalken oder Wildkaninchen. Falls jetzt der Einwand kommt "dafür muss man nicht in den Zoo gehen": Klar, viele Menschen sehen z.B. Singvögel mehr oder weniger regelmäßig - aber kaum jemand kennt die Arten, da hätte also die Didaktik-Abteilung ein reiches Betätigungsfeld.

    Einen Flughund als Ersatz für heimische Fledermäuse auszustellen, gefällt mir persönlich nicht: Nicht nur die Heimat, auch Körpergestalt und Ernährung haben nichts mit den heimischen Arten zu tun. In meinen Augen ist das ungefähr so, als wolle man z.B. den schwierigen Pflegling Elch durch die einfacher zu haltende Elenantilope darstellen lassen...
    (23.06.2008)
    Katta:   Bei eingewanderte Arten habe ich als spektakuläre Art den Nandu vergessen, als Kontrast hierzu kann eine Anlage mit der Großtrappe fungieren.
    (23.06.2008)
    Katta:   Was soll ein Kleinzoo eigentlich zeigen ?

    Stellen wir uns eine kleinere Stadt in Nord- oder Ostdeutschland vor, die zu einem nächstgelegenen Großzoo rund 50 km Entfernung hat. Das Gelände ist weitgehend flach und stellt keine hohen Anforderungen hinsichtlich der Topographie. Ich mache mal den Anfang -
    quais noch dem Motto was soll ein umfassender „Kleinzoo“ ohne große Tropenhäuser alles bieten – ich habe es nicht unter „eure Planung“ gestellt, da dort gerade Walsrode-Diskussion

    Wie wäre ein folgender Bestand:

    Außereuropäische Haustiere in einem „Kleeblatt“ mit zentralem Tierhauskomplex:
    - Afrika: Watussirind, Kamerunschaf (Schwarzkopfschaf), Zwergziege – letzten beiden Arten mit Besucherkontakt
    - Südostasien: Wasserbüffel, Hängebauchschwein, eventuell Mamberziege
    - Zentralasien: Jak
    - Indien: Nellore-Zebu, eventuell Mamberziege oder Kleinasien: Angoraziege oder Südamerika: Lama (bzw. Alpaca)

    gegenüberliegend erste Seitenfront - (zweiteiliges) Kamelhaus mit Trampeltier (und Lama)

    gegenüberliegend zweite Seitenfront
    zweiteiliges Tierhaus mit Thema Ungarn: Steppenrind, Zackelschaf, Mangalitzaschwein
    sowie Thema Nordeuropa mit Rentieren

    dritte Seitenfront: Zwergesel (und Poitou-Riesenesel) bzw. Shetland-Pony, Reitbahn

    weiterhin großes Streichelgehege wie in Münster

    Norddeutscher (Geest-)Bauernhof: Schleswiger Kaltblut, Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsvieh, Husumer Schwein, Deutsche Edelziege, Moorschnucke, Kaninchen
    Hüherhof mit Schaubrüter, Bienenhaus, Kräutergarten, Weiher
    “Häusliche Untermieter“: Steinmarder, Bilch, Mäuse + Ratten, Nil-Flughund (tropische Art, da heimische Art schwierig) unterm Dachboden, Ungeziefer wie Kakkerlake und Mehlwurm

    Heimische große Beutegreifer:
    - Wolf in großer Freianlage mit Aussichtsplattform
    - Luchs-Freianlage mit Aussichtsplattform
    falls Geld vorhanden ist - Braunbäranlage, dann als „Bärenpark“ wie Worbis oder Rhenen

    falls Geld vorhanden ist eine Großkatzen-Freianlage: Tiger-Taiga ähnlich wie Leipzig oder Löwenfreianlage mit großem Rudel inklusive afrikanisch angehauchter Aussichtsveranda.

    ggf. die ein oder andere Anlage für Marder wie Fischotter (mit Unterwasserfenster), Dachs (mit Tunnel), Hermelin (Vorbild Hankensbüttel), Nerz (mehrere Anlagen, ggf. Diorama
    naturnaher und begradigter Bachlauf, Spiel „was frißt der Nerz“, Verdrängung durch den Mink, Wiederansiedlung, Nerzkäfige in Menschengröße),
    ggf. Rotfuchs als Vergleich zu dem Wolf

    Waschbär inklusive eines Themenbereiches mit Holzklapptafeln „eingewandert nach Mitteleuropa“

    Heimische Huftiere:
    ein Kontaktgehege mit Damwild und Mufflon - beide Arten sind eingewandert – s.o.
    eine „normale“ Anlage für Europäisches Wildschwein (P.S. Füttern hier jeweils erlaubt)

    Die üblichen Verdächtigen: Nasenbär(Waschbär), Zwergotter, Erdmännchen, Stachelschwein, Präriehund - Bei den Präriehunden ist auch bei genügend Platz eine große Bisonkoppel dahinter vorstellbar
    freilaufend Mara, Muntjak, Pfau

    ausschließlich (mehrere) begehbare Affengehege: in jedem Fall Berberaffen-Wald,
    ansonsten die üblichen Verdächtigen: beghbare Anlage für Katta, Vari und/oder Totenkopfäffchen (auch mit begehbarem Innenhaus ähnlich gestaltet wie Hagenbeck),
    eventuell begehbare Anlage für Nördliche Guereza wie Münster oder wie Hodenhagen
    keine (!) weiteren Affenkäfige für weitere Arten neben den erwähnten Arten

    Ein (eventuell begehbares) Gehege mit Benettkänguruhs

    Meerschweinchendorf

    Eine oder mehrere begehbare Eulenvolieren mit heimischen Eulen, eventuell auch Schnee-Eule und Bartkauz

    Eine begehbare Australienvoliere mit Sittichen, Loris und Zebrafinken (Nähe Känguruhs).

    Eine begehbare Voliere mit Limikolen und Vögeln der Wiesen auf Pylonen

    Kopie der Flamingoanlage von Rheine, eventuell auch Kopie von der dortigen Reiheranlage

    Freifliegende Störche und Graureiher, eventuell auch als begehbare Wiese wie in Rheine

    Ein Aquarium ähnlich wie früher in Springe. In der Mitte jeweils ein großes Aquarium mit
    Fischen der Äschen-, Barben- und Brachsenregion, ein Becken mit Flußkrebsen, einem Nordseebecken an der Außenseite, an einer der anderen Außenseiten ein Glasfront mit einem Blick in einen Froschteich, dritte Außenwand mit diversen Terrarien für Amphibien wie Gelbbauchunke, Feuersalamander oder Erdkröte, in den Ecken jeweils ein Freilandterrarium mit Landschildkröte, Sumpfschildkröte, Zauneidechse sowie Ringelnatter. Denkbar sind auch zwei Vergleichsdioramen naturnaher Flußlauf bzw. begradigter Flußlauf.

    Erlebnispfad mit diversen norddeutschen Biotopen, inklusive Barfusspfad und „Riechstation“
    Schmetterlingswiese
    Ameisenlehrpfad
    Kinderforscher-Teich
    alles in der relativer Nähe zum Norddeutschen Bauernhof

    Ein Baumwipfelweg inklusive Baumhaushütten wie in Walsrode
    angegliedert ist ein Aussichtsturm mit Klimastationen auf unterschiedlichen Höhenstufen

    Ein Pfad „Leistungen eines Laubbaumes“ (mit Modellen)
    Haus „Wald und Papier – was geht mich das an“ (u.a. mit einem aufgeschichtetem, dauerhaft haltbar gemachtem Papierberg mit dem jährlichem Verbrauch pro Person … und der ist beträchtlich hoch)
    benachbart zu Wolf, Luchs, Damwild, Wildschwein oder Tiger-Taiga (boreale Wälder)

    Obligatorisch natürlich eine Zooschule, ein rustikales Cafe, mindestens ein attraktiver Spielplatz u.a. mit Wasseraufstaubecken, Kletterburg (eine bis drei Jahre und eine bis 10 Jahre), Trampolinen, Riesenrutsche, Schaukeln, Forscherpfaden durchs Unterholz, große Sandspielflächen

    … es werden weitgehend Arten gehalten, die recht wetterhart sind oder bei denen die Warmhäuser wenig aufwendig sind

    … so gut wie keine afrikanischen „Safari“-Tierarten und

    … keine zoologischen Sensationen entgegen meiner sonstigen Vorlieben,

    … dafür preiswert (5 Euro bzw. 2 Euro, preiswerte Familiendauerkarte bzw. dem Oma-/Opa-Ticket)

    … Schwerpunkt liegt eher auf dem unmittelbarem Tierkontakt mit optisch wenig trennenden Gittern, Beschaulichkeit und Verweilen, die Vielfalt der Haustier- und Wildtierformen, dem Naturschutzgedanken unter dem Thema „was kann ich dazu beitragen“ sowie dem Heranführen der Kinder an die Tiere, speziell auch an die Tierwelt vor der Haustür

    … alles als Nachmittagsausflug abzuarbeiten

    … summasumarum bei Gesamtausbau rund 50 Säugetierarten, dafür ist aber auch ein recht großes Areal erforderlich.

    … Irgendwie sieht vieles wie Rheine oder Nordhorn aus …

    Würde ein solcher Bestand euren Zuspruch finden – ist etwas überflüssig oder fehlt etwas
    Ganz Wichtiges. Ist so ein Bestand überhaupt attraktiv und überlebensfähig genug für eine Region im Umkreis von 50 km ohne einen Großzoo in der Nähe oder als Alternative zum Großzoo für den Nachmittagsspaziergang.
    (23.06.2008)
    Oliver Jahn:   Ich war am Samstag in Braunschweig und habe das erste mal eines dieser Meerschweinchen außerhalb des Stalles gesehen. Aber ich muss Jennifer Recht geben. Dem Schild nach hatte ich mit einem größeren Tier gerechnet. Das was dort saß, war einfarbig und recht glatt, aber von der Größe her eher so, wie eine normale Meersau. Vielleicht ein wenig dicker, aber nicht sehr viel größer. Schade, dass ich es nicht fotografieren konnte, es verschwand recht schnell in seiner Hütte.
    (25.02.2008)
    IP66:   Das hört sich sehr interessant an! Immerhin ist es gelungen, in einem relativ hoch umzäunten "Meerschweinchendorf" in Wuppertal Wildformen unterzubringen, von denen ich hoffe, daß sie nicht die Holzbauten zernagen, die zum Teil noch aus der Zwischenkriegszeit stammen.
    (25.02.2008)
    Michael Mettler:   @IP66: Die Europäer können sich lediglich auf die Fahnen schreiben, das Hausmeerschweinchen "veredelt" zu haben. Langhaar- und Rosettenmeerschweinchen gab es z.B. bereits in Südamerika, etliche Farbschläge ebenfalls, nur wurde dort keine Rasse-Hochzucht i.e.S. betrieben. Eine Zuchtwahl nach Größe war wohl eher nach praktischen Gründen ausgerichtet, man brauchte eben verschiedene Formate, die verschieden große Fleischmengen für den sofortigen Verzehr lieferten. Farbe und Haarkleid waren dabei nebensächlich, auch wenn man wohl heller pigmentierte Tiere bevorzugte (wie das ja bei uns mit Schweinen auch der Fall ist). Mag aber sein, dass es gerade besonders gefärbte oder durch Haarstruktur herausstechende Exemplare waren, die man als mumifizierte Grabbeigaben verwendete. Ansonsten war wichtig, dass die domestizierten Meerschweinchen nicht das Sprung- und Grabevermögen ihrer wilden Vorfahren hatten, damit ihre Unterbringung einfacher war (z.T. einfach frei in den Häusern und Hütten, nur durch ein Brett in der Tür am Entkommen gehindert). Die eingeschränkte Beweglichkeit war dann die ideale Grundlage für die spätere Karriere als Heimtier.

    Übrigens gab es sogar mal Versuche, das Meerschweinchen als Nutztier in Westafrika zu etablieren; Lutz Heck stieß bei einer Kamerunreise zu seinem Erstaunen auf welche und bildete eins davon auch in einem seiner Bücher ab. Mir ist aber nicht bekannt, ob das Experiment erfolgreich war.
    (25.02.2008)
    Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
    Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei den Tiere die ich in besagtem Gehege gesehen habe um stinknormale Hausmeerschweinchen gehandelt hat.
    Naja.. soweit ich weiss, schmeckt in Südamerika beides ..? :-)
    (25.02.2008)
    IP66:   Ich dachte immer, daß die vielen Zuchtformen des Hauseerschweinchens den Bemühungen europäischer Liebhaber zu danken waren. Jetzt habe ich gelernt, daß es auch in Südamerika verschiedene Formen gegeben hat, die für bestimmte Zwecke gezüchtet wurden.
    (25.02.2008)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Eigentlich dürfte der Unterschied nicht so gering sein, wenn ein Normalmeerschweinchen gerade mal um 1 kg herum auf die Waage bringt, ein Cuy aber 2-4 kg. Ob man die beiden Formen in Braunschweig vergesellschaftet hat, weiß ich natürlich nicht, da ich ja das Gehege gar nicht gesehen habe :-)

    Merkwürdig nur: Cuys gelten als sehr scheu und stressanfällig, was sich ganz einfach dadurch erklärt, dass Ihnen die Jahrhunderte lange Selektion auf "Streicheltier"-Eigenschaften fehlt, die unsere europäischen Hausmeerschweinchen hinter sich haben. Denn Cuys spielen in ihrer Heimat ungefähr die Rolle unseres Geflügels: Ein Nutztier, mit dem sich der Halter kaum beschäftigt. Was ich nun merkwürdig finde: Dass man solche als schreckhaft bekannten Tiere ausgerechnet am Kinderspielplatz platziert...
    (25.02.2008)
    Jennifer Weilguni:   Ich habe die besagten Riesenmeerschweinchen zwar schon öfter gesehen, aber ehrlich gesagt kommen sie mir nicht größer als unsere als Haustiere gehaltenen "normalen" Meerschweinchen vor. Habe ich bis jetzt vieleicht nut Jungtiere zu sehen bekommen, oder sind die Riesen mit "Normalos" vergesellschaftet ? Oder ist der Unterschied in der Tat dermaßen gering..???
    (25.02.2008)
    Michael Mettler:   Habe mir eben noch mal den Text zur Geschichte des Zoos durchgelesen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurden das neue Eingangsgebäude und das Schimpansenhaus damals ziemlich gleichzeitig in Angriff genommen, also brauchte auch der Eingang ein paar Jährchen (hat sich aber gelohnt!). Die erwähnte Anlage für Riesenmeerschweinchen (Cuys) habe ich bei meinem Besuch leider auch übersehen, da ich im unmittelbaren Umfeld von Spielplatz und Restaurantterrasse keine Tiergehege erwartet habe.

    "Begehbare Storchenwiese" vermittelt eigentlich einen falschen Eindruck: Früher gab es auf der einen Seite des Besucherweges Gehege für Ziegen und Geflügel, auf der anderen Seite zwei umzäunte Vogelwiesen. Nunmehr hat man einfach den Weg, der an Ort und Stelle blieb, beiderseits mit Toren abgesperrt und innerhalb dieses Bereiches den Front- und den Trennzaun der Vogelwiesen entfernt, um die Anlage zu öffnen; man geht also nach wie vor an der Wiese entlang und nicht durch sie hindurch wie z.B. in Rheine. Trotzdem eine ebenso simple wie wirkungsvolle Veränderung, bei der die Vogelwiese (Störche und Hausgeflügel) gleichzeitig noch mit Felsblöcken usw. ein wenig optisch aufgefrischt wurde.

    Das "Papageienhaus" ist ein per Trennwand separierter und mit eigenem Eingang versehener Teil eines großen Stallgebäudes, das ungefähr zu drei Vierteln Ställe für die Pferde und Esel enthält. Im Papageien-Teil gibt es zwei große Innenvolieren in Einfachbauweise, von denen eine mit drei Braunen Makis besetzt ist (die über einen Schieber und Klettertaue anscheinend die vor dem Haus stehenden Bäume nutzen können), die andere mit einem Sammelsurium aus verschiedenen Papageien (Grünflügelara und mehrere Amazonenarten, darunter als selten zu sehende Form eine Müller-Amazone).
    (23.02.2008)
    Michael Mettler:   Das nebenstehende Foto zeigt den aktuellen Zustand des Schimpansenhauses: unfertig und unbewohnt. Mal sehen, ob der Bauzeitrekord der Hallenser Bärenanlage noch übertroffen wird...

    Schimpansen sind ohnehin nicht mehr im Bestand, somit entfällt natürlich ein Druckfaktor. Die frühere Schimpansenanlage wird nunmehr anscheinend von anderen höheren Primaten genutzt, nämlich als Wintergarten des Privathauses... Wer schon mal im Braunschweiger Zoo war, aber die Schimpansen nicht mehr kennt: Neben dem Kattakäfig kann man einen für Besucher nicht mehr begehbaren Bereich einsehen, und der Glasbau im Hintergrund war die letzte Schimpansenanlage.

    Hinter den Nasenbären sah ich nur ein Stück Wiese mit diversen Baumaterialien drauf, sah aber nicht nach aktuellen Arbeiten aus. Leider machte mich Oliver Jahn erst nach meinem Besuch darauf aufmerksam, dass dort eine Affenfreianlage entstehen soll: ich kam nämlich nicht auf die Idee, den benachbarten Kinderspielplatz zu durchqueren, neben dem bereits eine Glasabsperrung zum betreffenden Geländestück stehen soll. Im Prinzip ist wohl auch die Geparden-Doppelanlage nur ein Dauerprovisorium auf dem Erweiterungsgelände, denn es handelt sich im Grunde nur um ein hoch umzäuntes Wiesenstück mit ein paar "Hundehütten" drauf.
    (23.02.2008)
    Niedersachse:   @M.M. Auf der Internet-Seite des Braunschweiger Zoos findet man auf dem Zooplan ein als im Bau bezeichnet Gebäude. Das soll hinter den Nasenbären liegen. Konnte man etwas davon sehen, bzw. überhaupt von der Südamerika-Erweiterung.

    Zudem steht unter Geschichte des Zoos, dass 1996 der Bau eines Menschenaffenhauses begonnen wurde. Wurde dieses Haus eigentlich gebaut und ist jetzt mit etwas anderem besetzt und kam es nie zur Vollendung??
    (23.02.2008)
    Niedersachse:   Die Tigerin Nina ist aus Ascherslebener Zucht. Aber Phudy und Tanja sind doch nicht so intensiv gefärbt oder hab ich das falsch in Erinnerung?
    (13.02.2008)
    IP66:   Es gibt gar nicht so viele neue Typen von Kleinsäugeranlagen - die meisten folgen immer noch den von oben einsehbaren Anlagen, wie sie die Vorgänger der jetzigen Erdmännchenunterkunft in Köln geprägt haben, oder es handelt sich um kleinere Felsanlagen wie das aus der Gründungszeit stammende Stachelschweinpanorama in Friedrichsfelde, das jüngst noch etwas billiger in Gelsenkirchen wiederholt wurde. Insofern weist das versehentlich eingestellte Bild neue Wege.
    (13.02.2008)
    Michael Mettler:   Das versehentlich angehängte Foto von Ronny zeigt die sehr gelungene Murmeltieranlage im Braunschweiger Zoo, rechts im Bild ist der niedrige Zaun zu erkennen!
    (12.02.2008)
    Hannes Lüke:   Hast du zufällig Fotos vom Skunkgehege?
    (12.02.2008)
    Ronny:   Kann bitte jemand das Foto entfernen? Ich habe ausversehen das falsche angehängt.
    (12.02.2008)
    Ronny:   Ich fande beide Tierparks eigentlich sehr ansprechend. Habe auch noch einige Ergänzungen zum TP Lehre-Essehof. Im Australienhaus lebt außerdem noch ein Paar Lachende Hänse (sagt man das so?). Die Streifenskunke haben zudem die Möglichkeit auf die Anlage der Stachelschweine zu gelangen.
    (12.02.2008)
    IP66:   Der Kamelgraben in Braunweig erinnert mich an den mittlerweile dem neuen Nashornhaus zum Opfer gefallenen in Hellabrunn, der allerdings dadurch, daß seine Begrenzungswände ein wenig über das Bodenniveau herausragten, im Sinne des Zoos der 70er auffälliger inszeniert war. Wenn ich bedenke, daß gerade in kleineren Zoos oft mehr oder weniger provisorische Zäune Huftiergehege begrenzen, bedeutet ein solcher "Graben" einen beträchtlichen Gestaltungsaufwand.
    (12.02.2008)
    Michael Mettler:   ...und die Grabenkonstruktion der gleichen Anlage.
    (11.02.2008)
    Michael Mettler:   Der Futterbaum der Waschbären im Braunschweiger Zoo...
    (11.02.2008)
    Michael Mettler:   Den Braunschweiger Zoo (das "u" war eben natürlich ein Versehen...) habe ich seit Mitte der 80er Jahre in einigen Abständen immer mal wieder besucht, und es ist schön zu sehen, welche Entwicklung er seitdem genommen hat. Einige Großtierarten verschwanden, so gibt es längst keine Löwen mehr (das Gehege wurde den Amurtigern zusätzlich zugeschlagen), keine Zebras (sind wahrscheinlich die in Essehof), keine Wölfe und keine Schimpansen (obwohl seit -zig Jahren ein halb fertiges Haus für sie auf dem Erweiterungsgelände steht). Die größten Bewohner des Zoos sind Trampeltiere, ein Kaltblutpferd (mit Ponys und Eseln zusammen untergebracht) und ein Paar Amurtiger, dessen Katze übrigens sehr intensiv und lackschwarz gestreift ist - das nur zum Idealbild der Unterart...

    Die Kamele teilen ihre von einem winzigen U-Betonsteingraben umgebene Freianlage mit Weißschwanz-Stachelschweinen. Da beide wie viele andere Tiere im Zoo auch mit käuflichem Futter gefüttert werden dürfen, hat man für die Nager eine Rampe zu einer Futterplattform errichtet, die über den Graben (der zusätzlich mit E-Draht gesichert ist) in dem Besucherweg hereinragt - anscheinend trauen sich Stachelschweine nicht, davon herab zu springen! So kann man den Tieren in Kinderaugenhöhe und ohne jegliche Absperrung gegenüber stehen (war mir leider nicht vergönnt, die Nager waren höchst aktiv untereinander beschäftigt). Anbei ein Foto der ebenso simplen wie beeindruckenden Einrichtung.

    Ebenso verblüffend ist die Anlage für Waschbären und Streifenskunks, hier übernimmt ein schräger Baumstamm mit Plattform die "Zubringer"-Funktion, und der Graben ist ebenfalls so lächerlich, dass selbst Kinder mit den Tieren direkten Kontakt aufnehmen können. Scheint aber zu funktionieren! Fotos davon schiebe ich gleich nach.

    Unter den Kleinsäugern findet man drei in Deutschland nur selten gehaltene Arten: Weißrüsselbär, Braunen Maki (zwei Gruppen!) und Bolivianischen Nachtaffen (Aotes azarai boliviensis), letztere in Vergesellschaftung mit Weißbüscheläffchen und in "Taghaltung" inklusive Außenvoliere. Bemerkenswert ist auch eine großflächige Anlage für Alpenmurmeltiere, die von einem nur 40 cm hohen, aber natürlich mit E-Draht bewehrten Zaun umgeben ist und sich seit vielen Jahren bewährt. Weitere Wildsäuger sind Katta, Liszt- und Gewöhnliches Totenkopfäffchen, Berberaffe, Mara, Zwergotter (sehr große Anlage), Gepard (zwei große Wiesengehege) und Chinesischer Muntjak (1,1 mit den Maras zusammen, ein Jungbock mit den Zwergottern). Unter den Vögeln diverse Papageien (als "Highlight" eine Müller-Amazone), ein wenig Wiesengeflügel, Eulen und eine Wasservogelvoliere mit Ibissen, Austernfischern usw. dazu auch hier eine - sehr schöne! - Teichanlage für eine große Schnappschildkröte (habe ich saisonbedingt nicht gesehen).

    Eintritt 5 Euro für Erwachsene, der flächenmäßig winzige Zoo war beim schönstem Wetter so knüppelvoll, dass ich auf dem nicht gerade kleinen Parkplatz keine Lücke fand und ins benachbarte Wohngebiet ausweichen musste. Als Besonderheit sei noch vermerkt, dass es zwar nur ein über 7 Jahre altes Faltblatt als Zooplan gibt, dafür aber einen sehr gut aufgemachten und umfangreichen Kinderzooführer mit aktuellerem Plan.
    (11.02.2008)
    Michael Mettler:   Am Samstag habe ich den Zoo Braunschweug und den Tierpark Essehof (bei Braunschweig) besucht; beide gehören dem selben Betreiber. Zwar sind die Tierbestände sowohl nach Arten wie auch nach Individuen recht klein, doch werden die Tiere teilweise sehr attraktiv und innovativ gehalten und präsentiert.

    Der Tierpark Essehof hat eher ein wenig Wildpark-Charakter, bietet aber auch zooübliche Arten. Neben einer sehr großen Afrikaweide mit Böhmzebras, Watussirindern, Burenziegen und Marabus wäre hier vor allem die neue, teilweise begehbare Australienanlage zu nennen, die sich hinter keiner Anlage eines Großzoos verstecken muss - anbei ein Foto. Zwar enthält sie "nur" Standardbesatz Bennett-Känguru/Emu/Trauerschwan, aber die Präsentation macht's: Ein Teil der Fläche ist durch eine Natursteinmauer mit Durchschlüpfen abgetrennt, und dort können sich Besucher und Kängurus begegnen, während die Emus draußen bleiben müssen (mit denen kann man aber auf eigene Gefahr problemlos über den Zaun der Anlage in "Federkontakt" kommen). Das sehr schöne Haus ist innen ähnlich wie außen gestaltet und beherbergt im Prinzip eine große Halle, die zu den Besuchern nur durch ein Knüppelholzgeländer abgetrennt ist. Den Kängurus steht eine auf gleiche Weise separierte Ruhezone zur Verfügung, in die ihnen die Emus nicht folgen können. Das Tor zum Außengehege ist mit einem transparenten Gummivorhang versehen, was es ermöglicht, im Haus frei fliegende Kleinvögel zu halten: Ich sah Wellen- und Nymphensittiche sowie Zebrafinken. Zwar ebenfalls keine zoologischen Raritäten, aber doch sehr ansprechend präsentiert.

    In einem hauptsächlich mit Haustierrassen besetzten Teil des Geländes findet man außer Hängebauchschweinen auch Thüringerwaldziegen, Zackelschafe und als Besonderheit die spanischen Zamorano-Leones-Riesenesel, die schon mal im Tiergarten-Rundbrief vorgestellt wurden. Sehen dem Poitou-Esel sehr ähnlich, sind aber etwas kurzhaariger.

    Auch didaktisch hat der Park etwas zu bieten: Zwei geräumige Freianlagen für Waschbären und Nutrias, die ich schon von einem früheren Besuch her kannte, wurden durch Hinzunehmen von Rotwangen-Schmuckschildkröten kurzerhand zu einem mit entsprechender Schautafel versehenen Themengebiet "Neozoen" erklärt!

    An Wildsäugern gibt es zudem noch Mantelpaviane, Weißhandgibbons, Weißschwanz-Stachelschweine, Maras, Streifenskunks, Nordluchse und Europäische Damhirsche; die Vögel beschränken sich neben den schon genannten auf ein wenig Wiesen- und Teichbesatz, Nandus, Schnee-Eulen und Uhus, ein Ara-Paar und einige Sittiche - und natürlich die zweiköpfige Flamingokolonie... Ein paar Ziegenmischlinge, Meerschweinchen, Kaninchen und ein riesiger Folienteich für Schnappschildkröten (!) runden die Sache ab. Essehof ist sicher kein Tierpark, für den man unbedingt mal weit anreisen müsste, aber da er so nahe der Autobahn A2 liegt (Abfahrt Lehre), dass man im entfernten Hintergrund der Afrikawiese die Lkw vorbei rauschen sieht, kann man ihn als Abstecher am Rande einer Tour gut einbauen - anderthalb Stunden ermöglichen einen schon sehr gemütlichen Rundgang. Eintritt übrigens 4,50 Euro für Erwachsene; würde man das in beiden Fällen auf die gezeigten Tierarten umrechnen, wäre Hannover im Verhältnis spottbillig :-)
    (11.02.2008)
    Michael Mettler:   Wieder mal muss die Antwort lauten: Je nach Systematiker! Die Systematik der Kleingazellen ist derart verworren und umstritten, dass z.B. die Indische Gazelle wahlweise als eigene Art, als Unterart der Echtgazelle oder eben der Dorkasgazelle geführt wird usw. usw.

    Nach dem, was man landläufig als "echte" Dorkasgazellen bezeichnen würde, kämen Unterarten wie dorcas, isabella, osiris oder massaesyla in Frage - oder Unterartbastarde, wie vor dem Austausch in Hannover gehalten.
    (23.02.2006)
    Karsten Vick:   Ueckermünde hatte auf der Arabienanlage jedenfalls Arabische Oryx und Dorcasgazellen, aber kein Wort über Unterart bzw. Herkunft der letzteren. Welche Möglichkeiten oder Unterarten gibt es denn da außerdem noch?
    (23.02.2006)
    Dennis:   Tierpark Pfullendorf beim Seepark:
    Rhesus, Weißpinsel-und Totenkopfäffchen,
    Lamas,Alpakas,Watussis,Sheties,Esel,Stachelschweine,Wasch-und Nasenbären,Hinterwälder Rinder,Damhirsche,Wildschweine,Hängebauchschweine,ein alter Fuchs,Zwergziegen,Kamerunschafe,Mäuse,
    Haus-und Wassergeflügel.
    Netter kleiner Tierpark.
    Vorallem die Huftiere haben große Anlagen.
    Ach ja ich hab noch Degus,Meerschweinchen,Kaninchen,Eulen und Turmfalken sowie die Karpfen im Ententeich vergessen.
    (22.02.2006)
    Stefan Schubert:   @Micael Mettler
    Hier einige Infos zum Tierbestand Limbach-Oberfrohna(2003):
    Rotscheitelmangabe, Blauer und Brauner Ohrfasan, Schopftaube, Schwarzhalsschwan, Ringelgans, Hühnergans und Schneegans, sowie diverse Papageien. Mohrenmakak und China-Leopard wurd
    (22.02.2006)
    Michael Mettler:   Ist es richtig, dass Ueckermünde zusammen mit den Arabischen Oryx auch Dorkasgazellen hält, die aus Almeria stammen? Das wäre dann ja die selbe Unterart (neglecta, Sahara-Dorkasgazelle), die seit letztem Jahr auch in Hannover vertreten ist. Die Ueckermünde-Website ist leider nicht sehr ergiebig...
    (21.02.2006)
    Zoosammler:   http://www.vogelpark-steinen.de/
    (21.02.2006)
    Michael Mettler:   Gibt es eigentlich den Vogelpark Wiesental in Steinen noch? Kenne ihn nur von einem alten Zooführer (80er) her.
    (21.02.2006)
    Aguti:   TP Limbach-Oberfrohna hält z.B. ein junges Pärchen Chinesische Leoparden.
    (21.02.2006)
    Michael Mettler:   Da ich durch den "Makaken"-Thread gerade darauf kam: Wer kann was zum Tierpark Limbach-Oberfrohna und seinem Bestand erzählen?
    (21.02.2006)
    Ollo:   Wildgatter Hildesheim
    Hierbei handelt es sich zwar um das übliche, semiprofessionell vom Forstamt nebenher geführte Wildgehege, aber der Besuch lohnt sich wegen des unglaublich schönen, historischen Restaurantgebäudes. Direkt davor steht eine ebenfalls sehr ästhetische Damhirschanlage. Ansonsten wären noch Auerhühner erwähnenswert. Und dann kann man noch sehen, wie sich die Merkmale von Pfauenziegen in Mischlingszuchten behaupten.
    (20.02.2006)
    Stefan Schubert:   Auf den britischen Insel ist die Tendenz des Kragenbären ebenfalls fallend! Fünf Tiere aus einem italienischen Zirkus leben immernoch im inzwischen geschlossenen Glasgow Zoo in einem waldreichen Gehege!
    Einen Kragenbären gab es gleichwohl auch im Tierpark Bretten. Dieser Kleinzoo, um wieder zum ursprünglichen Thema zu kommen, gehört eigentlich in die Rubrik "Begehbare Anlagen", da die meisten Gehege durchwandelt werden können. Er ist aber eher für Familien gedacht und dürfte kaum zoologische Raritäten bieten (Vierhornschafe)!
    (20.02.2006)
    Michael Mettler:   Ältere Kragenbären in west- und osteuropäischen Zoos gehören mit großer Wahrscheinlichkeit verschiedenen Unterarten an! Die West-Tiere wurden früher bevorzugt aus Süd- und Südostasien (z.B. Thailand) importiert, der ehemalige Ostblock bezog hingegen viele Kragenbären aus den früheren Sowjetrepubliken. Ist über die Abstammung der Hallenser Tiere etwas bekannt?

    @Niels: Ich habe Görlitz vor ein paar Jahren besucht und war sehr angetan vom Park. Ich sehe da im Konzept viele Parallelen zu Nordhorn (kurioserweise ebenfalls ein grenznaher Tierpark), und das meine ich sehr positiv. Landschaftlich finde ich Görlitz wegen seines urigen Parkcharakters sogar noch schöner.
    (20.02.2006)
    Konstantin Ruske:   ich glaube, die letzte kragenbärennachzucht in Halle liegt schon etwas weiter zurück, und im Moment wird bewußt nicht weiter gezüchtet( und wohl auch nicht wieder damit begonnen). Bei Kragenbären übrigens nutzt auch ein Blick Richtung Osten nichts: Im Gegensatz zu vielen Arten, die in Tschechien und auch in Polen noch gezüchtet und bei uns schon länger vernachlässigt werden, züchtet auch kein Zoo in Tschechien mehr mit den noch manchmal anzureffenden Kragenbären, aus ähnlichem Irrglaube- man hält sie für gewöhnlich, häufig und überall ( woaders) für gut züchtend. Nicht selten geht die überlegung auf Umstellung Richtung Lippenbär.
    (20.02.2006)
    Oliver Jahn:   @Michael Mettler, gehört hier zwar nicht rein, aber Kragenbären züchteten noch in Halle. Die Jungtiere dort leben noch mit der Mutter auf der gleichen Anlage und sie sind jetzt zwar ausgewachsen, aber noch nicht sehr alt! Müsste nachsehen, meine aber, sie
    (20.02.2006)
    Niels:   Ich weiß halt nicht ob es hier reingehört. Der Tierpark Görlitz ist halt kein Zoo sondern nur ein kleiner Tierpark. Er hält vor allem viele z .T. seltene Haustierrassen und Tiere der einheimischen Fauna. Er hat wunderschöne Anlagen, und ist sehr stark auf Wissensvermittlung nicht nur für Kinder ausgerichtet. Ich habe kein Zoo in Deutschland erlebt, welcher Bildung mit Entertainment so perfekt verbindet. Es gibt auch ein kleines Aquarium/Terarium mit Fischen, Reptilien, Nager usw. die öfter auch als Haustiere gehalten werden, mit vielen Info über deren Haltung. Oft steht da auch Personal rum um den Kindern Fragen zu beantworten und Pflegetipps zu geben für Degu, Wüstenrennmaus, Chinchilla, Kornnatter und Leopardgecko . Dort ist auch ne Sammlung mit Wirbellosen untergebracht.
    Es gibt im Park auch etliche Exoten, wie Kattas, Katzenbären, chin. Muntjaks, Manule, Pfeifhasen, Fasanensammlung und vieles mehr. Ach ja da so oft nachgefragt (Rinderthread) wurde, Hausyaks hält der Tierpark auch. Der Park hat weit über 100 Arten und ist 5ha groß.

    (19.02.2006)
    Masta:   Auch ein kleiner aber Feiner Park ist der Tierpark Reuschenberg in Leverkusen, der sich zwar bis auf einige Ausnahmen auf heimische bzw. europäische Arten konzentriert (ausser: Stachelschweine (...)
    Der Tierpark nimmt an diesen Zuchtprogrammen teil:
    Europäischer Fischotter
    Schwarzstorch
    Europäische Wildkatze
    Europäischer Uhu
    Zwergohreule
    Schleiereule
    Auerhuhn
    Haselhuhn
    Klippentaube
    Naja das musste ich halt mal los werden :P
    (19.02.2006)
    Andreas Soltwedel:   Mir fallen spontan zwei Zoos ein, die hierher passen könnten. Da ist einmal der Zoo am Meer in Bremerhaven, der vor ein paar Jahren mal damit geworben hat, er sei der kleinste Großzoo in Deutschland. Damals Hatte das Gelände ca. 1,5 ha.
    Dann gibt es da noch den in privater Trägerschaft betriebene Arche-Noah-Zoo in Braunschweig mit ebenfalls ca 1,5 ha Fläche. In Braunschweig gibt es unter anderem zwei sehr schön naturnah gestaltete Gehege für Zwergkrallenotter bzw. Waschbären. Außerdem beteiligt sich der Zoo Braunschweig am EEP für Lisztäffchen.
    Beide Zoos sind bzw. waren mit ihrer jeweiligen Fläche ungefähr so groß, wie der Dschungelpalast in Hannover (ca. 1,2 ha).
    (19.02.2006)
    Michael Mettler:   Ich wüsste spontan keinen einzigen mehr. Und nicht nur das: Die meisten der noch in Deutschland lebenden Kragenbären sind schon ziemlich alt, die jüngsten waren - glaube ich - die Kölner.... Im Tierpark Thüle müsste es auch noch ein paar Überbleibsel geben, bei meinem letzten Besuch waren es drei - völlig verfettet, wie es Zoo-Kragenbären hierzulande ja fast ohne Ausnahme sind und waren.

    Was kleine Parks betrifft: Vor einigen Monaten hatte ich mal einen (nur kurz weiter geführten) Thread "Tierparks in Schleswig-Holstein" aufgemacht, der passt auch ins Thema.
    (18.02.2006)
    Ollo:   Ein unter den kleinen Einrichtungen hervorzuhebender Tiergarten ist der Vogelpark Herborn. Der steht sogar unter wissenschaftlicher Leitung. Natürlich liegen hier wie bei allen Vogelparks die Schwerpunkte bei Papageien, Eulen, Stelzvögeln und Entenvögeln, aber dennoch ist der Bestand vergleichsweise gut aufgefächert. Trotz der Kleinheit des Parks kann man als Besucher mit dem Angebot echt zufrieden sein.

    Ich bin ja sowieso der Meinung, daß es überhaupt nicht auf die Artenfülle ankommt. Man muß im Vorfeld nur die Erwartungen niedrig halten. Wenn ich zum Beispiel im Harz oder im Schwarzwald ein "Auerhuhngehege" besuche, erwarte ich ja nichts als Auerhühner. Sollten dann in einer Voliere auch noch Haselhühner sitzen, umso besser. Würde man das Ganze allerdings Vogelpark nennen, wäre die Enttäuschung groß.

    Das beste Beispiel dafür, daß man auch mit sehr wenigen Arten einen ordentlichen Tiergarten betreiben kann, ist das Otterzentrum Hankensbüttel. Die haben nur ca. fünf nah verwandte und eher schauunattraktive Arten, aber trotzdem läuft der mitten in der Pampa gelegene Laden.
    (18.02.2006)
    Sven P. Peter:   Nur am Rande: Züchtet überhaupt noch wer in Deutschland Kargenbären?
    (18.02.2006)
    Michael Mettler:   Mein Besuch liegt ein paar Jahre zurück, aber: Die Anubispaviane und mehrere andere Affen waren damals aus einem Labor übernommen worden, ich erinnere mich an einen Pavianmann, der glatt als Quasimodo-Double durgegangen wäre. Die Kragenbären sind - wie leider inzwischen in den meisten Zoos - "Altbestand"; eines der alten Tiere stammt aus dem Zoo Berlin, wo man für den Bau der kombinierten Braunbären-Wolfsanlage Platz brauchte (das restliche, ungewöhnliche Duo Kragenbär/Katze durfte zwar im Zoo bleiben, lebt aber hinter den Kulissen).

    Der Tierpark war zum Zeitpunkt meines Besuches noch ziemlich genau das, als was er wohl auch mal angefangen hatte: Ein Stück Kurparkgelände, in dem man einige brauchbare und einige ziemlich primitive Gehege, Volieren und Käfige errichtet hat.
    (18.02.2006)
    Ollo:   Dieser Thread ist eine gute Idee. Ich hatte auch schon daran gedacht.

    Pyrmont hat zwar außergewöhnliche Arten, bewegte sich aber zumindest vor einigen Jahren auf einem eher unseriösen Niveau. Der Tierbestand ist völlig konzeptionslos, und die Anlagen (mit Ausnahme der Huftiergehege) viel zu klein und nicht zeitgemäß. Selbst Erneuerungen geschehen suboptimal.

    Am deutlichsten wird das Niveau der Einrichtung, wenn man sich mal den Führer zur Hand nimmt, den es jedenfalls vor ein paar Jahren zu erwerben gab. Falls ihn jemand parat hat, bitte mal den Satz über die dort gehaltene Meerkatzenart zitieren! Alles in allem wird jede Art mit zwei bis drei belanglosen Sätzen beschrieben, nur beim Zebra wird total unverhältnismäßig weit ausgeholt. Plötzlich erfolgen detaillierte Ausführungen selbst zu den nicht gehaltenen Zebraarten. Das ganze in einem unterirdischen Stil.
    (18.02.2006)
    Dirk K:   Ich sehe gerade, dass es schon den Thread "Kleinzoos in NRW" gibt...
    Naja, der hier gilt ja bundesweit;-)
    (18.02.2006)
    Dirk K:   Habe eben mal einen Blick auf die Seite des Tierpark Bad Pyrmont geworfen und war überrascht von Tieren wie Kragenbären, Servalen und Anubis-Pavianen zu lesen. Auch die Flachlandtapire züchten, genauso wie die Jaguare. Außerdem ist ein Duo männlicher Schimpansen vorhanden. Vor deren Käfig musste der Besucherweg verbreitert werden, da die Tiere die Besucher mit "Sandduschen" überraschten.
    Allerdings habe ich hier im Forum gelesen, dass dieser Tierpark ziemlich mies sein soll, vielleicht kann ja mal jemand, der ihn besucht hat, hier mal seine Impressionen kundtun.

    Dieser Thread könnte vielleicht genutzt werden, noch ein paar andere kleine Parks vorzustellen und darüber zu diskutieren.

    Hoffentlich existiert ein ähnlicher Thread nicht bereits, ich habe jedenfalls keinen gefunden...
    (18.02.2006)

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