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    ZOOM Gelsenkirchen

    Adrian Langer:   Laut berichten des Zoos hätte das verstorbene Flusspferdkalb wohl nicht getrunken. Es gäbe wohl auch Anzeichen einer Darmentzündung.
    (10.02.2018)
    Carsten Horn:   Das wäre jedenfalls nicht die erste Konstellation, wo es nicht passt.

    Nur gibt es hier keinen offensichtlichen Grund, zu nah verwandt, schlechte Anlage, Anwesenheit von Artgenossen, etc... wie an anderen Stellen..., :-(
    (07.02.2018)
    Adrian Langer:   Ich glaube mein Kommentar wurde missverstanden. Theoretisch würde auch der Wechsel der Kuh möglich sein. Vielleicht harmonieren die zwei Tiere einfach genetisch nicht miteinander.
    (06.02.2018)
    Jan Jakobi:   Ernie hat mit Rosl früher erfolgreich gezüchtet, mehrere Jungtiere hat Rosl erfolgreich aufgezogen.

    Asita hat insgesamt 3 Kälber zur Welt gebracht.

    Zu den Todesursachen der ersten beiden Kälber steht hier was:

    \"Das Muttertier habe in der Vergangenheit bereits zwei Babys verloren: Eines starb an einem Herzfehler, das andere an einer Magen-Darm-Infektion.\"
    https://www.welt.de/regionales/nrw/article173210107/Flusspferd-Baby-stirbt-nach-nur-einem-Tag.html

    Ob sich die Qualität der Samenzellen mit zunehmendem Alter verändert?

    Der Asiatische Elefantenbulle Siam in Paris war bei der Zeugung seines letzten Kalbes ca. 51 Jahre alt.
    Dieses Kalb ist Thisiam.

    Der Asiatische Elefantenbulle Chieng Mai in Kopenhagen war bei der Zeugung seines letzten Kalbes ca. 56 Jahre alt. Auch dieses Kalb lebt.

    Der Vater vom Asiatischen Elefantenbullen Chamundi (seit Februar 2014 in Pairi Daiza) soll bei der Zeugung sogar ca. 60 Jahre alt gewesen sein.
    (06.02.2018)
    Carsten Horn:   Ich hoffe nicht, das man den ältesten Zoobewohner nach 47 Jahren abschiebt!

    Falls sich die Zuchtfähigkeit im Alter nicht gravierend ändert, hat Ernie die auch bereits mehrfach erfolgreich unter Beweis gestellt früher...
    (06.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/trauer-im-zoo-gelsenkirchen-neugeborenes-flusspferdbaby-nach-nur-einem-tag-verstorben-id213329575.html

    So schnell war es dann vorbei. Das kleine Flusspferd ist schon verstorben. Vielleicht würde ein Wechsel des Bullen ja helfen!?
    (05.02.2018)
    Sebastian Bothe:   Hier ein Bild vom kleinen flusspferd
    (04.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/zoo-besucher-freuen-sich-ueber-suessen-flusspferd-nachwuchs-id213320083.html

    Ein Flusspferdbaby kam zur Welt!
    (04.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/bester-zoo-in-deutschland-so-schnitt-die-zoom-erlebniswelt-gelsenkirchen-beim-parkscout-publikums-award-ab-id212863695.html

    Gelsenkirchen wurde als zweitbester Zoo Deutschlands ausgezeichnet! Dahinter liegt der Zoo Leipzig!
    (16.12.2017)
    Heidemarie Busch:   @Sebastian Gellert ich verstehe die Aussage nicht. Es gab in Gelsenkirchen letztes Jahr Eisbärnachwuchs, welcher aber leider nicht überlebte. Jetzt gab es Drillinge, zwei sind aber bereits verstorben nur das dritte soll munter sein.
    (14.12.2017)
    Sebastian Gellert:   Das gab es noch nie - Eisbärennachwuchs und genauer noch 3 facher Nachwuchs bei den Eisbären.
    (13.12.2017)
    Sebastian Gellert:   Das in den Parkteil Asien Riesenschildkröten einziehen sollen, dürfte bekannt sein?! Welches ist der genaue Standort?? Neben der Tigeranlage??
    (01.11.2017)
    Adrian Langer:   https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/schimpansenbaby-ist-der-neue-mini-star-id211975293.html

    In Gelsenkirchen wurde ein kleiner Schimpanse geboren!
    (19.09.2017)
    Michael Mettler:   In der via Website lesbaren LOOK steht, dass es Brillenpinguine werden und der Bau der Anlage noch in diesem Jahr unterhalb der Afrikalodge startet. Und im Parkteil Asien sollen Riesenschildkröten einziehen (demnach also Aldabraschildkröten).
    (13.08.2017)
    Oliver Muller:   Noch ein köstliches Fundstück über Zoom: Der Zoo sei \"stets darum bemüht das tierische Angebot zu erweitern\". Nun, man weiß ja aus Arbeitszeugnissen was es bedeutet, wenn jemand \"stets bemüht\" ist ... :-))))

    https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/niedliche-zwergmangusten-im-gelsenkirchener-zoom-werden-sie-die-neuen-publikumslieblinge-id211382957.html
    (13.08.2017)
    Oliver Muller:   Leider ist der u.g. Artikel ohne Abo nicht lesbar? Allerdings habe ich jetzt auf der Seite der Zoom Erlebniswelt gesehen, dass es dort eine Zeitschrift für die Besucher gibt (\"Look\"), und dass eine virtuelle Reise in den Dschungel Asiens als Angebot installiert werden soll. Mir persönlich wären ja echte Asiatische Elefanten im Pott lieber gewesen.
    (13.08.2017)
    Oliver Muller:   @Adrian Langer: Na, ausgehend von den \"Kontinenten\" des Zoom gibt es zwei Möglichkeiten: entweder eine afrikanische Art (d.h. Brillenpinguine) oder eine Art, die durch einen Tornado nach Alaska verwirbelt wurde - letzteres würde ich nach den Erfahrungen mit anderen Erlebniszoos nicht ausschließen. Könnten dann gerne Humboldtpingzine sein... ;-)))))
    (13.08.2017)
    Adrian Langer:   https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/zoodirektor-plant-eine-neue-pinguin-anlage-id211552091.html

    Gelsenkirchen plant Pinguine! Welche konnte ich aber leider nicht herausfinden! Weiß hier jemand mehr?
    (13.08.2017)
    Sebastian Gellert:   Neben der Boma liegend, wurde nun die Neue Anlage für Zwergmangusten eingeweiht.
    (27.07.2017)
    Oliver Muller:   Ließe sich eine der Anlagen (Bären oder Wölfe) für Pumas umrüsten?
    (11.04.2017)
    Michael Mettler:   @Holger: Ich schrieb bewusst \"weiße Wölfe\" und nicht \"Polarwölfe\". Eine weiße Morphe gibt es nämlich auch von der in Gelsenkirchen schon jetzt vertretenen Unterart des Westlichen Timberwolfes, man müsste also keineswegs auf die weit verbreiteten Pseudo-Polarwölfe zurückgreifen, um die gleiche optische Wirkung (und wegen dieser dachte ich an Weiß) zu erzielen. Dass die \"europäischen\" Zoo-Timberwölfe (und auch andere Wölfe) überhaupt reinblütiger sind, wäre allerdings noch zu beweisen. Manche davon könnten noch auf die gleiche Frankfurter Mischlingszucht zurückgehen wie die \"Polarwölfe\", deren Gründervater ja ein schwarzer Timberwolfrüde war. Sofern man in Europa keine weißen Timberwölfe mehr findet (früher gab es selbst in deutschen Haltungen mehrere Farbmorphen der Unterart), wäre selbst ein Import aus Kanada vermutlich weniger schwierig als von themenmäßig passenderen Elchen für Alaska-ZOOM.

    Wahrscheinlich ließe sich die Fläche des jetzigen Wolfsanlage eher in eine Anlage für eine neue Tierart umrüsten (wenn Wölfe stattdessen auf eine der Braunbäranlagen kämen), als z.B. Moschusochsen auf die Bärenanlage zu stellen. Die würden dort zwar optisch toll wirken, aber wenn ich mir überlege, dass die Bullen selbst armierte Betonsäulen bei spielerischen Attacken zertrümmern (früher in München!), dann würde der Kunstfels wohl nicht lange halten... Schneeziegen gäben auch ein tolles Bild auf dem Hügel ab, aber die klettern dann vielleicht schon wieder zu gut für die Einfriedung.
    (11.04.2017)
    Holger Wientjes:   @Sebastian Gellert: \"Alaska\" bietet hier und dort (gerade bei der Anlage der Braunbären, wenn man einen passenden Standort wählt) sicherlich einige gute Perspektiven, um recht naturnahe Bilder zu bekommen. Aber aufgrund dessen diesen Parkteil gleich mit der Note 1 zu beurteilen? Na ja, ist Geschmackssache.

    Was die hier vorgeschlagenen weissen Wölfe für \"Alaska\" betrifft: Bitte nicht!! Abgesehen davon, dass man sich damit keine reinrassigen Tiere zulegen würde, hat man doch bereits ein attraktiver Timberwolf-Rudel in einer schicken Anlage.
    Moschusochsen halte ich durchaus auch für ONB interessant und beeindruckend.

    Ohne Elefanten wird es, so man denn das Geld dafür hat, langfristig in GE wohl nicht funktionieren. Leider muss ich fast sagen, denn auf der Fläche könnte man so viele Arten halten, die man sonst in (NRW-) Zoos nur zu selten sieht. Auch kalte Arten, wenn man denn Energiekosten sparen möchte wären für einen so abwechslungsreichen Riesenkontinent wie Asien möglich. Kropfgazellen, Kiangs, Kragenbären, Amur-Leoparden, Buntmarder,... Ansonsten gibt es so viele bedrohte Primaten-, Hirsch-, Rinder- oder Schweinearten, die in Frage kämen. Von Vögeln und Kriechtieren (Schildkröten) ganz zu schweigen. Da könnte man auch ohne Elefanten eine Menge draus machen, die auch für ONB spannend und ansprechend sein dürfte.
    (05.04.2017)
    Hannes Lueke:   Ich würde mich freuen wenn man Elefanten statt der Breitmäuler auf der Afrika Anlage hält und Inn Asienteil eine Vergesellschaftung, ähnlich Arnheim mit diversen Hirschen, großen Rindern, Primaten, Kranichen und Panzernashörnern anstrebt. Diese wären nämlich ein Alleinstellungsmerkmal in NRW dass evtl sogar Otto N auffällt
    (04.04.2017)
    Sacha:   @Gudrun: Guter Vorschlag mit den Waldbisons (war ganz überrascht als ich auf der iucn-map gesehen habe, dass die auch in Alaska vorkommen).
    Schabrackentapir wäre ebenfalls attraktiv, kommt aber bez. ONB-Attraktivität wie das Panzernashorn (wäre dann die 2. Nashornart) nicht an den Elefanten ran. Kropfgazellen sind wiederum weniger attraktiv als Saigas. Yaks dürften bei ONB eher Anklang finden.
    (04.04.2017)
    Sacha:   @Gudrun: Guter Vorschlag mit den Waldbisons (war ganz überrascht als ich auf der iucn-map gesehen habe, dass die auch in Alaska vorkommen).
    Schabrackentapir wäre ebenfalls attraktiv, kommt aber bez. ONB-Attraktivität wie das Panzernashorn (wäre dann die 2. Nashornart) nicht an den Elefanten ran. Kropfgazellen sind wiederum weniger attraktiv als Saigas. Yaks dürften bei ONB eher Anklang finden.
    (04.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Anstelle von Saigas könnte man natürlich auch Kropfgazellen oder Yaks zusammen mit Trampeltieren zeigen.
    Im Alaska-Parkteil könnte man natürlich auch noch Waldbisons unterbringen, im Asienteil würden die ursprünglich geplanten Wasserbüffel oder auch Bantengs bzw. Gaure gut passen.
    Ich denke auch, dass im Asienbereich für Besucher besonders attraktive Großsäuger wie Panzernashörner oder Elefanten fehlen, wobei ich davon ausgehe, dass sich der ONB mehr für Elefanten als für Panzernashörner begeistern würde. Schabrackentapire wären vermutlich auch eine attraktive Tierart für den Asienteil.


    (04.04.2017)
    Sacha:   @MM: Ein weiterer Pluspunkt für die Hauskamele ist ihre Winterhärte. Das dürfte bei einem Zoo mit gerade mal zwei begehbaren (beheizten) Tierhäusern eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Und generell interessant für ONB sind sie auch.

    Man könnte auch Trampeltiere UND Saigas halten, evtl. gar zusammen. Bei der Frage der Attraktivität Letztgenannter bringst Du im Prinzip schon einen Lösungsansatz mit. Man muss sie nur richtig verkaufen. Und für einen richtigen Marketingstrategen sollte dies bei einer Antilope mit Rüssel, deren Hörner wie das Nashornhorn sehr begehrt sind und an ausgestorbene Tierformen aus der Mammut-Ära erinnert kein Problem sein. Die entscheidendere Frage hier wäre vielmehr, ob man überhaupt welche bekommt.

    Bez. Echte Amerikaner: Leider nur zu wahr.

    Bez. \"Tunnel\" durch Huftiersavanne: Hier fehlt meines Erachtens der \"Nervenkitzel\". Da geben Raubtiere mehr her. Aber ja, in Afrika gibt es Lodges mit Wildtiertränken, an die man über Tunnel gelangt und von denem man durch Guckfenster Wildtiere aus der Froschperspektive beobachten kann (selber erlebt in Kenia).

    @Sebastian Gellert: Und wenn man die Zoobesucher, die \"die Zoom lieben\" fragen würde, welche Tierart sie sich am meisten wünschen, was glaubst, welche Tierart weit oben auf der Liste stehen würde? - Genau: Elefanten.
    Die Rüsseltiere sind nun mal ein Besuchermagnet (wenn auch ein kostspieliger). Aber der Zoo, der welche hat, spielt für ONB gleich in einer anderen Liga. Oder steigt ab, wenn er sie abgibt. Ich habe das oft genug erlebt, wenn ich mich mit Besuchern (und/oder Pflegern) in Chicago (beide Zoos seit ein paar Jahren ohne Elefanten), Frankfurt, Saarbrücken oder Nürnberg unterhalten habe.
    (04.04.2017)
    Oliver Muller:   @Michael Mettler: Bären waren früher in großer Artenvielfalt überall präsent und heute gibt es in den meisten Zoos nur noch eine Art. Ich fände es völlig unschädlich, wenn Gelsenkirchen drei klar unterscheidbare Formen zeigt, neben Eis- und Braunbären dann eben noch Baribals oder Malaienbären. Auch wenn derzeit Kontinente (*räusper*) das herrschende Paradigma sind, kann man doch auch mal ein bisschen Biodiversität, exemplarisch dann eben an Bären zeigen. Ich glaube, damit wäre man sogar seiner Zeit voraus, denn ich glaube, in der breiten Öffentlichkeit ist das Thema Artensterben noch gar nicht angekommen. Dasselbe gilt sinngemäß für Katzenformen.
    (04.04.2017)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Noch mehr Bären...? Der Wunsch nach mehr Artenvielfalt in Gelsenkirchen ist ja in der Diskussion allgegenwärtig, aber ich würde darunter eher verstehen, dem Besucher zu zeigen, dass es auf dem Riesenkontinent Asien nicht nur Affen, Raubtiere und Tropenvögel gibt. Sowie natürlich Kamele, wobei deren Präsenz/Beibehaltung nach meiner Kenntnis drei Gründe hatte: Erstens waren sie mit geringem baulichem Kostenaufwand unterzubringen, zweitens brachte das Gehege wenigstens Großtiere an den damals noch weniger als heute bebauten Weg vom Asien-ZOOM-Zugang zur Tropenhalle, und drittens hatte die Belegschaft des alten Ruhrzoos sich seinerzeit bemüht, so viele wie möglich ihrer vorhandenen Pfleglinge im neuen Konzept unterzubringen, wenn man schon auf australische und südamerikanische Tiere fortan ganz verzichten musste.

    Gelsenkirchen hätte z.B. den Platz und als traditioneller Antilopenzoo sicherlich auch die pflegerische Grundvoraussetzung dafür, statt Trampeltieren Saigas auf der Fläche zu halten. Aber mal ehrlich: Locken die mehr Besucher in den Park, wenn doch dies das vordergründige Problem sein soll?

    Bei der Zoodichte in NRW ist es schon schwierig, Alleinstellungsmerkmale zu finden, die das Publikum honoriert - ich meine also nicht z.B. den Austausch der in Alaska-ZOOM vertretenen nicht-amerikanischen Tierformen gegen die für ONB nicht anders aussehenden \"echten Amerikaner\" wie Karibu, Grizzly oder Kanada-Elch. Es gibt aber immer auch die Möglichkeit, durch Präsentationsformen Attraktionen zu erzeugen.

    Eine indische Savanne oder zentralasiatische Steppe mag mit ihren Huftieren, die weniger spektakulär als Zebras oder Giraffen sind, ganz für sich betrachtet keinen ONB vom Hocker hauen, aber wenn man sie z.B. in einem Zebu-Karren, auf dem Rücken von Kamelen oder in einem Elektro-Geländewagen durchqueren könnte...? Warum gibt es Besuchertunnel in Zoos fast nur durch Affen-, Raubtier- oder Wassertieranlagen? Kamele, Antilopen oder Rinder aus einem versenkten Besucherweg heraus mal aus \"Erdhörnchenperspektive\" betrachten zu können, könnte ich mir selbst für ONB wirkungsvoll vorstellen. (Gibt es nicht in afrikanischen Nationalparks Besucherhütten an Wasserstellen, aus denen man knapp über Wasserspiegelhöhe auf die trinkenden Wildtiere schaut?)
    (03.04.2017)
    Oliver Muller:   Ich habe die Tiger-Anlage selbst noch gar nicht gesehen. Aber wenn sie provisorisch wirkt: könnte man sie vielleicht auch in eine Anlage mit Warmhaus für eine warme UA umbauen? Vielleicht mit Sri-Lanka-Leos als Nachbarn?
    (03.04.2017)
    Oliver Muller:   @Sebastian Gellert: Java-Nashörner sind völlig utopisch. Gibbons könnte man gut noch zu den Orangs dazu packen. Komodo-Warane wären auch schön, kommen aber auch demnächst irgendwann nach Köln. Elefanten finde ich nicht deshalb verzichtbar, weil 50 km entfernt welche gehalten werden. Ich glaube auch nicht, dass ein Zooplaner denkt \"XY brauchen wir nicht, da kann man in die Nachbarschaft fahren\". Da guckt man doch eher, welche Arten unverzichtbar sind (neben Erdmännchen, Pinguinen und Zwergottern m.E. auch Elefanten, wenn man sie sich irgendwie leisten kann) und welche Alleinstellungsmerkmale noch gut dazu passen würden.
    (03.04.2017)
    Oliver Muller:   Gerade schon selbst gefunden: die alten Pläne sehen eine kombinierte Tiger-/Leoparden-Anlage vor, da würde ich also drauf setzen. An Panzernashörner glaube ich eher nicht, obwohl ich mich sehr darüber freuen würde. Wäre ja auch ein tolles Alleinstellungsmerkmal. Wasserbüffel würden ja gut zu den Reisterrassen passen (vgl. Pairi Daiza). Eine Bärenart wäre auch toll.
    (03.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Als Neuheit damals verkündet, war die Tigeranlage eigentlich nur ein nachrüsten, da auf dem Standort der heutigen Anlage immer Tiger geplant waren.

    Ob Elefanten sinnvoll sind ist fraglich, weil die Besucher, die die ZOOM Erlebniswelt lieben, bis heute stets ohne Elefanten ausgekommen sind. Wer im Ruhrpott wohnt oder wer den Weg in den Ruhrpott findet, könnte auch nach Köln, Duisburg oder Wuppertal fahren - es gibt ein Überangebot von Elefanten.

    Zusätzlich waren immer noch Leoparden, Malaienbären, Gibbons, Siamangs, Java-Nashörner und Komodo-Warane geplant. Der Parkteil Asien aktuell auf 3 ha bebaut, hat noch Grünflächen zur Verfügung und generell zusätzlich mindestens 2ha oder sogar 3 ha Bauland noch einmal obendrauf.

    Das Gehege der Binturongs, Tiger und Trampeltiere wird irgendwie provisorisch.
    (03.04.2017)
    Oliver Muller:   Also dass man irgendwann in Asien eine Elefanten-Anlage bauen will, glaube/hoffe ich auch - allerdings braucht man dafür ja schon so ca. 8 Millionen, das dürfte nicht ganz einfach werden. Ein paar Kleinigkeiten vorher würde ich mir aber schon wünschen. Eine Leoparden-Anlage (Neubau oder Umbau einer der Tiger-Anlagen).

    Gibt es denn aus älteren Planungen noch Hinweise, was noch kommen könnte?

    Weiße Wölfe neben den Bären sind auch eine super Idee.
    (03.04.2017)
    Martin Mercus:   @Michael Mettler: Die Bedenken zur Platzierung der Pinguine an der von mir genannten Stelle ist natürlich mehr als berechtigt. Allerdings würde mir keine andere Stelle einfallen, wo die neue Anlage entstehen könnte, ohne dass diverse Bäume gefällt werden müssten. Fakt ist, dass diese Anlage zumindest besetzt werden müsste, und nicht nur mit Witwenpfeifgänsen.
    (03.04.2017)
    Michael Mettler:   Ein Highlight für Alaska-ZOOM zu finden, das nicht nur den zoologisch Interessierten, sondern auch den Großteil der zahlenden Kundschaft begeistert, dürfte schwierig werden; mit der Raubtierlastigkeit des dortigen Sortiments hat man sich von Beginn an eben schon sehr dem Massengeschmack angepasst. Zusätzliche Huftiere und Vögel z.B. würden wohl nicht unbedingt mehr Publikum anlocken. Auch einen Austausch einer der Braunbärengruppen gegen Baribals (die übrigens sehr viel bessere Kletterer sind - wären die Anlagen dafür überhaupt geeignet?) oder Vielfraße halte ich von der Schauwirkung her nicht für den Marketing-Brüller. Da würde sich ja fast eher anbieten, eine der Braunbärenanlagen für weiße Wölfe zu nutzen und denen eine Möglichkeit zum Besuch der Nachbaranlage zu bieten. Ein Alleinstellungsmerkmal für NRW wäre aber auch das nicht mehr. Vielleicht kann man ja das Sortiment auf Kryptozoologie ausweiten und eine Bigfoot-/Sasquatch-Ausstellung aufbauen...

    Bei Asien-ZOOM könnte ich mir vorstellen, dass man noch auf eine große Investitionsmöglichkeit hofft (und sei es für Elefanten) und deshalb das Gelände vorher nicht weiter bebauen will, damit man diese Anlagen dann nicht wieder abreißen muss.

    @Martin Mercus: Ob der bisherige Teich an der Afrika-Lodge ein guter Standort für eine Pinguinanlage wäre? Soweit ich mich erinnere, befindet sich genau oberhalb dessen doch eine Gastronomieterrasse - dass der Geruch nach Guano und Fisch den Appetit der Gäste (und damit die Einnahmen der Lodge) steigert, dürfte wohl fraglich sein.
    (03.04.2017)
    Adrian Langer:   :D Jetzt macht das auch mehr Sinn! Hatte mich schon gefragt was auf Island großartig an Tieren unterwegs ist! Aber ja das habe ich dann auch gefunden! Wäre eine coole Idee (wenn auch geklaut!).
    (03.04.2017)
    Patrick Marburger:   Wurde im Tiergarten vor kurzem vorgestellt. Schleichwerbung aus (;
    (03.04.2017)
    Sacha:   @Adrian Langer: \"Islands\" im Zoo von Chester zeigt nach südostasiatischen (mehrheitlich indonesischen) Inseln unterteilt die entsprechende Tierwelt (u. a. Sumatratiger und Orang-Utans), wobei einige Arten nur Indoor zu sehen sind (Sunda-Gaviale). Den Bereich kann man auch mit einer Outdoor-Bootstour, ähnlich Gelsenkirchen oder Hannover, erkunden.
    (03.04.2017)
    Adrian Langer:   Als Unwissender wollte ich einmal nachfragen, was dieses Projekt Island beinhaltet.
    (03.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Alaska bietet das Beste Panorama für Aufnahmen, von der Artenvielfalt-Diskussion gebe ich Euch recht, das mehr kommen müsste und wird.

    PS: Einen Streifenskunk habe ich gesehen, generell hat es die ZOOM geschafft, das wir hier im Forum wieder viele Meinungen austauschen.

    Ich persönlich erinnere mich noch gut daran, wie man bei der Präsentation der Tigeranlage damals lautstark verkündete, das dies nun das finale Highlight sei ? wie wir nun wissen, wird der Bestand etwas aufgestockt.

    Ich hatte damit gerechnet (Neuheit Artenbestand) wie ich es im abgelaufenen Jahr hier auch erwähnt habe. Und und und ...

    man interessiert sich für das Projekt \"Islands\" im Zoo Chester.
    (03.04.2017)
    Oliver Muller:   @Sacha: Ob der ONB drei Großkatzenformen korrekt BENENNEN kann, dazu will ich lieber nichts sagen, aber optisch UNTERSCHEIDEN wird er sie sicherlich.

    Braune Baribals sind mir aus Europa nicht bekannt, ich würde auch für schwarze plädieren...
    (03.04.2017)
    Sacha:   @Holger Wientjes: Das sind ja tolle Neuigkeiten. Da war ich wohl nicht up to date, darum vielen Dank für Deine Korrektur.

    @Oliver Muller: Sagen wir so: ONB kann die drei Grosskatzenformen generell besser unterscheiden als zwei farblich ähnliche Bärenformen (2 Braunbär-Formen oder \"Zimtbär\"/Braunbär). Aber wenn ich schon an sich bildungsstarke Erwachsene in meinem Umfeld von Löwen sprechen höre, wenn sie Tiger meinen, dann zweifle ich doch ein wenig, ob ONB da tatsächlich die Unterscheidung leicht fällt...
    (03.04.2017)
    Hannes Lueke:   Kurz zum Kupierverbot. Wo steht, dass man das definitiv nicht darf? Ich weiß, dass es Diskussionen gab ob es rechtens ist Vögel vorübergehend flugunfähig zu machen aber, dass ein beschneiden von Federn der Entnahme von gesunden Körperteilen entspricht (und dazu gibt es schließlich Gesetze) wäre mir neu...zumindest schwarz auf weiß
    (03.04.2017)
    Oliver Muller:   @Sacha: Da bin ich ganz bei dir - allerdings glaube ich nicht, dass der ONB drei Arten große Katzen als Zumutung empfindet. Zumal jetzt Löwen, Tiger und Leoparden nicht wirklich ähnlich aussehen... ;-)))
    (03.04.2017)
    Holger Wientjes:   @Sacha: Die Haltung in Münster wird glücklicherweise unter der neuen Leitung nicht aufgegeben. Tiger und Leoparden erhalten gerade neue Anlagen! Unabhängig davon wäre ein weiterer Halter natürlich trotzdem wünschenswert.
    (03.04.2017)
    Sacha:   @Oliver Muller: Nur ist ONB (leider) der, der die Kasse eines Zoos füllt und nicht der EEP-Koordinator (auch wenn ich mir nach der Aufgabe in Münster durchaus einen weiteren Halter für Pers. Leoparden wünsche).
    Einverstanden: Baribal und eine Braunbärform sind besser als zwei Braunbärformen. Nur ob ONB die Unterschiede wirklich wahrnimmt (zumal ich schon Baribals gesehen habe, die bis auf die Grösse Braunbären äusserlich sehr nahe kamen)? Da wäre m. E. der von mir vorgeschlagene Vielfrass vielleicht doch besser.

    @MM: Bezüglich \"falscher Erdteile\" - da war ich schon schneller (siehe weiter unten);-):-)
    (02.04.2017)
    Holger Wientjes:   @Sebastian Gellert: Was führt denn dazu, dass \"Alaska\" (wenn es wenigstens so besetzt wäre...) die Note 1 verdienen könnte?

    Der Zoo entwickelt sich sicherlich weiter. Aber eher schleppend, dafür, dass man nach der Sanierung meiner Meinung nach schon so großspurig aufgetreten ist und meinte, dass Rad in der Zoowelt neu erfunden zu haben. Vielleicht hat man jetzt wirklich erkannt, dass die übrigen Zoos im Umfeld deutlich mehr zu bieten haben und stockt nun zumindest den Bestand an \"Standartarten\" schon mal auf. Was die Artenzahl betrifft, spielt man eher in der selben Klasse wie beispielsweise Aachen, Landau oder Bernburg.
    (02.04.2017)
    Martin Mercus:   Die linke Tigeranlage war heute nicht besetzt, dafür die rechte mit 2 Exemplaren. Bei der linken Anlage war das Wasser des Grabens abgelassen. Ich kann hier auch nicht verstehen, warum die Anlagen so klein und unstrukturiert sind, da die Zoom doch zumindest in dieser Hinsicht bisher vorbildlich war...
    Stinktiere gibt es wohl nicht mehr. Eine Beschilderung war auch nicht mehr vorhanden. Die linke Voliere an der einsehbaren Giraffenstallung wurde abgerissen - um wohl Platz für Zwergmanguste oder Riesenschildkröte zu schaffen.
    Pelikane und Flamingos waren nicht zu sehen (noch vogelgrippebedingt?). Da auch die Flusspferde in den Innenanlagen waren und die meisten Savannentiere wie immer auf der anderen Seite des Hügels waren, hätte man sich die Bootstour auch glatt sparen können. Ca. 30 Min. für Pavian, Sitatunga sowie Zebra und Großer Kudu von Weitem...
    Das Thema Vögel in der Zoom ist für mich auch ein Mysterium. Die Anzahl der Arten lässt bei der vorhandenen Fläche zu wünschen übrig. Keine 5 Volieren, dazu bei ausreichend Wasserfläche beinahe kein Wassergeflügel (kann aber auch am Kupierverbot liegen?!). Bei einem solchen Park vermisse ich z.B. auch eine begehbare Großvoliere. Wie Holger sagte, ist der Vogelbesatz der Tropenhalle quantitativ und besonders auch qualitativ sehr dünn. In jeder Tropenhalle gibt es einen Grundbesatz, welchen hier die Rotohrbülbüls bilden, aber neben Zweifarbenfruchttaube, Krontaube, Pagodenstar und Sonnenvogel gibt es kein \"Highlight\". Zwar sind in der ehemaligen Schönhörnchenvoliere Balistare und Krontauben eingezogen, aber das ist für mich eher ein Abstieg.
    (02.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Ein Besuch in der ZOOM Erlebniswelt am 2. April 2017 zur Saisoneröffnung.
    Menschenmassen die sich durch die einzelnen Rundwege drängten ? offenkundig wird der Zoo gut angenommen von den Besuchern.

    Der Flop des Besuchs war der Asienbereich, wo man 3 Hulmane, 1 Orang-Utan und 2 Trampeltiere zu Gesicht bekam. Die Tiger waren nicht zu sehen, dafür 1 Schweinsaffe auf der Aussenanlage ? der Parkteil Asien ist mehr etwas zum spazieren gehen ? und Detailliebe fehlt auch ? schon von der Botanik.

    In Afrika waren zumindest am genannten Tag keine Flamingos, Pelikane etc. sowie keine Nyala-Antilopen und Blessböcke zu sehen. Die Schimpansen waren lautstark zu hören und zu sehen, jedoch in den Innenbereichen.

    Zwischen Löwen- und Hyänenanlage scheint eine verlassene Voliere zu sein, die man für Zwergmangusten umbauen könnte, denn eine \"verlassene Voliere\" ist generell für die Zwergmangusten zum Umbau vorgesehen.

    In Alaska war das Abwasserbecken, wo das Wasser \"getauscht\" oder abgelassen wird von den Seerobben, trocken gelegt und mit Sand aufgefüllt - es fehlten nur noch Sonnenschirme und das Strandfeeling wäre perfekt.

    Ich persönliche vertrete die Meinung, das die Verantwortlichen sehr wohl verstanden haben, welches Preisleistungsverhältnis in umliegenden Einrichtungen wie Zoo Duisburg, Kölner Zoo, Krefelder Zoo oder Zoo Wuppertal \"gefahren\" wird.

    Die ZOOM Erlebniswelt wird sich weiterentwickeln ? die sind auf einem guten Weg und die ZOOM immer eine Reise wert - zumindest Alaska (Note 1) und Afrika (Note 2) sind für mich die Highlights.
    (02.04.2017)
    Holger Wientjes:   Ich war vor ein paar Tagen ebenfalls da. Nach fünf Jahren das erste Mal wieder und im Grunde hat sich, bis auf die äusserst schlechte, weil zu kleine und lieblos gestaltete/strukturierte Anlage der Tiger nichts getan. Acuh mir ist wieder einmal aufgefallen, dass man stellenweise läuft und läuft (z.T. auf unbeschatteten Wegen) und man nicht nur keine Tiere oder zumindest Gehege entlang des Weges findet sondern auch keine ansprechend gestaltete Botanik (klar, ein hübsch bepflanztes Blumenbeet würde ja auch den \"naturnahen\" Eindruck zerstören...), Plastiken etc. Auch der Vogelbesatz in der Tropenhalle ist ziemlich dürftig. Gerade hier verstehe ich auch nicht warum da nicht mehr draus gemacht wird.
    \"Afrika\" hat mir wieder einmal, allein schon wegen der überdurchschnittlich hohen Zahl an Antilopenformen, z. T. in grossen Zuchtgruppen, ziemlich gut gefallen. \"Asien\" und \"Pseudo-Alaska\" sind im Grunde recht uninteressant. Leider. Da könnte man so viel draus machen und die Fläche ist ja da.
    (02.04.2017)
    Martin Mercus:   Heute waren wir in Gelsenkirchen. Dass heute Saisoneröffnung war, ist reiner Zufall. Leider war es dementsprechend voll - für den Zoo natürlich gut. Allerdings hat sich auch heute nichts an dem Eindruck geändert, den ich bei den vorherigen 4 Besuchen gemacht habe: Gehegegröße und landschaftlich top, Artenauswahl sowie -dichte deutlich ausbaufähig - hier können auch die wenigen Lichtblicke wie Blaumaulmeerkatze nichts dran ändern. Sicher werden diverse Klischees bedient und fast alle Besucherlieblinge gezeigt - aber regelmäßige Zoogänger werden erkennen, dass Asien und Nordamerika weit weniger zu bieten haben als Afrika, besonders bezogen auf die oben genannten Kritikpunkte.
    Der Preis von 21,50? (+5? Parkgebühr) mag z. B. durch die große zur Verfügung gestellte Nutzfläche zustande kommen, allerdings zählen auch bei ONB oder anderen Zoointeressierten vor Allem die Artenauswahl sowie deren Sichtbarkeit. Zwar sind große Anlagen Merkmal eines Landschaftszoos, aber wenn man 5 Min. den Rundweg entlang läuft und entweder keine oder nur (weit entfernt) dösende Tiere sieht, hat zumindest der eine oder andere ONB oder Fotograf nur wenig Verständnis. So war ich vom heutigen Besuch doch etwas enttäuscht und hätte die Zeit nach dem gestrigen Tag mit dem BestZoo (Maguari, Hagen-Buschkänguru, Östliches Bergkänguru, Sri-Lanka-Leopard etc.) und dem Zoo Veldhoven (vornehmlich Vogelbestand mit vielen selteneren Greifvögeln sowie Papageivögeln) (beides bei Eindhoven) lieber anders genutzt...
    Bezogen auf die angekündigten neuen Anlagen für Zwergmangusten, Riesenschildkröten sowie Pinguine muss ich deswegen auch sagen, dass diese den gestiegenen Preis nicht rechtfertigen werden - erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass z. B. der Zoo Köln weitaus mehr zu \"bieten\" hat und der Eintritt bei 19,50? liegt. Bei den Pinguinen hat sich mir zudem die Frage gestellt, wo deren Anlage entstehen soll. Afrikanische Küste gibt es ja bisher nicht als Themengebiet. Platzmäßig könnte es der Teich an der Afrikalodge werden, auf dem früher z.B. Witwenpfeifgänse zu sehen waren. Für Riesenschildkröten und Zwergmangusten wird man sicher einen geeigneten Platz finden, da davon auch nicht zu viel benötigt wird.
    Alles in allem - die Zoom in der jetzigen Situation brauche ich erst einmal nicht mehr besuchen. Schade - es ist doch genug Potenzial vorhanden, was aber warum auch immer nicht genutzt wird. Es mag auch am Geld liegen, aber das ist m.M.n. nicht der entscheidende Grund.

    (02.04.2017)
    Holger Wientjes:   Die Pinguine kommen wohl wie es sich \"gehört\" in den Afrika-Parkteil. Finde ich gut, dass man sich so entschieden hat und nicht \"Alaska\" noch mehr verwässert als es ohnehin schon ist. Dürfte bei einigen Besuchern auch zu einem Aha-Effekt führen.
    (02.04.2017)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Welche von den drei genannten Arten soll denn den Alaska-Bereich aufstocken? Wird jetzt auch in Gelsenkirchen ein gestrandeter Tiertransport als Erklärung für Tiere im \"falschen\" Erdteil bemüht...?

    @Oliver Müller: Beim Bau des aus zwei Baukörpern zusammengesetzten Afrikahauses war die Möglichkeit ins Auge gefasst worden, das Haus ggfs. irgendwann durch ein drittes Modul und die dazugehörige Außenanlage ergänzen zu können, um Gorillas zu halten.
    (01.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Das Aufstocken von Arten in den Bereichen Alaska und Afrika mit Brillenpinguinen, Riesenschildkröten und Zwergmangusten soll den Besucher bei Laune halten. Im direkten Duell sind umliegende Tierparks vom Preisniveau gleich, besitzen aber Artenvielfalt.

    Der Asienbereich wird noch vollendet, da er schon aufgrund seiner Grösse nicht fertig zu sein scheint. Die Tigeranlage liese sich mit Kunstfelsen und Übernetzung leicht umbauen für eine Leoparden-Art. Optisch erinnert mich die Gelsenkirchener Tigeranlage ans Leopardental im Zoo von Leipzig. Der Asienbereich müsste mindestens noch 2 oder 3 ha Fläche haben.
    (01.04.2017)
    Oliver Muller:   @Sacha: Es ging mir bei den Leoparden weniger um den ONB als das EEP ;-)

    Und die Baribals waren für den Fall gedacht, dass man an zwei Bärenanlagen nebeneinander festhalten will - insofern sicher für den ONB attraktiver als zwei Braunbären-UA, weil farblich und grössenmässig klar unterscheidbar.
    (01.04.2017)
    Sacha:   @Oliver Muller: Wir wollen ja klotzen und nicht kleckern;)

    Im Ernst: Ist gar nicht so einfach, etwas zu finden, das ONB vom Hocker reisst und dann auch noch thematisch passt. Mit zwei bzw. drei Grossbärenformen ist die Zoom schon gut versorgt, da bräuchte es m. E. nicht noch Schwarzbären. Dito Grosskatzen mit Löwe und Tiger. Vielleicht ein eine grosse Krokodil-Art oder ein Aquarium mit grossen Haien? Oder den Vielfrass mit entsprechender Story für Alaska?

    Zu den Gorillas: Die waren mal im Anfangskonzept angedacht, mit einer eigenen Insel neben den Schimpansen. Wäre m. E. immer noch möglich.
    (01.04.2017)
    Oliver Muller:   @Sacha: Jetzt sind Elefanten natürlich die teuerste Möglichkeit;-) Da verstehe ich schon, wenn man sich Zeit lässt.

    Baribals statt zwei Braunbärarten oder eine kalte Leoparden-UA fände ich schon mal toll für den Anfang.

    Irgendwo meine ich auch mal gelesen zu haben, dass Gorillas als Option für das Urwaldhaus in Afrika vorgesehen sind.
    (01.04.2017)
    Sacha:   @Oliver Muller: Das sehe ich genauso. Und dabei hätte man (zumindest theoretisch) Platz für Elefanten.

    Bei den Pinguinen hoffe ich, dass es eine an den afrikanischen Küste vorkommende Art ist, sonst wirds thematisch schwierig (dito Riesenschildkröten) und dann kann ich auch nach Hannover reisen...;)
    (31.03.2017)
    Adrian Langer:   Laut Zootierliste sind sie wieder im Zoo von Bochum. Nur eben hinter den Kulissen!
    (31.03.2017)
    Tim Sagorski:   Scheint, als würden die Riesenschildkröten dann nicht aus ihrem Gelsenkirchener Exil nach Bochum zurückzukehren...
    (31.03.2017)
    Oliver Muller:   Da bin ich aber mal gespannt auf die Langfrist-Planung. Pinguine und Schildkröten reissen mich jetzt nicht vom Hocker.
    (30.03.2017)
    Sebastian Gellert:   Was bin ich stolz auf meine gute Einschätzung ? ich schrieb die letzten Monate, das die Preiserhöhung ohne neu Attraktionen dem Besucher nicht zu vermitteln sei und hatte recht.

    Im Laufe des Jahres 2017 entstehen Neue Anlagen für Zwergmangusten, Brillenpinguine und Riesenschildkröten. Langfristige Planungen darüber hinaus scheinen ebenfalls vorhanden zu sein. WOW, die ZOOM Gelsenkirchen entwickelt sich weiter - eine sehr gute Entscheidung. Über 1,1 Millionen Besucher besuchten im abgelaufenen Jahr die ZOOM.
    (30.03.2017)
    Sebastian Gellert:   Unter \"ZOOM Erlebniswelt WAZ\" findet man gegenwärtig einen Text zur neuerlichen Preiserhöhung der ZOOM Gelsenkirchen und dementsprechend interessante Lesermeinungen bzw. Kommentare ?

    (24.12.2016)
    Sebastian Gellert:   Die Aussage, da wäre ja vielleicht auch mal Neues nicht schlecht, findet grosse Zustimmung bei mir - ganz ehrlich.
    Begründung: Mit der Preiserhöhung zur Saison 2015 hätte man innerlich die Idee haben können, das die ZOOM 10jähriges Jubiläum und der Asienbereich 5 jähriges Bestehen feiert. mit einer Neuen Attraktion.
    Die neuerliche Erhöhung ist dem Besucher Nicht mehr klarzumachen ohne Neuheit. Ich spekuliere einmal für mich, das die Preiserhöhung auf 21,50 Euro den Anfang eines Erweiterungsplans oder Masterplan beinhaltet. Da Artenvielfalt der Nachbarschaft z. B. Zoo Duisburg und Kölner Zoo ist einfach beeindruckend. Die ZOOM Erlebniswelt muss sich einfach weiterentwickeln ...
    (23.12.2016)
    Oliver Muller:   Dann wäre ja vielleicht auch mal was Neues nicht schlecht?
    (22.12.2016)
    Sebastian Gellert:   Neues vom ZOOM Gelsenkirchen - die Preise werden zur Saison 2017 erhöht. So soll u.a. das Tagesticket 21,50 Euro kosten ... nach der Preiserhöhung zur Sommersaison 2015 relativ schnell eine erneute Preisänderung.
    (22.12.2016)
    Oliver Muller:   Das Tigergehege soll auch zweiteilig sein, glaube ich mal gehört zu haben? Vielleicht könnte in einen Teil auch noch eine kalte Leopardenart einziehen?
    (12.07.2016)
    Sebastian Gellert:   Zum Asienbereich lässt sich sagen, das dieser Bereich schon aufgrund der jetzigen Größe, kein fertiger Themenbereich ist. Es müssten noch mindestens 2 ha Fläche zur Verfügung stehen. Das Tigergehege liese sich auf Zukunft verändern, das es sich um funktionale Zäune handelt, die man baulich schnell entfernen und mit Kunstfelsen als Hintergrund umbauen könnte. Gleiches gilt für das Binturong-Gehege, was wie die Tigeranlage aufgrund von Zäunen nicht ins Konzept der ZOOM Erlebniswelt passt - wirbt man doch mit dem Slogan naturnah ...
    Nur wenn man sich garnicht weiterentwickeln möchte, hätte mancher Besucher ein Problem damit. Kleinere Arten lassen sich in jedem Bereich noch integrieren.
    (11.07.2016)
    Sascha Moeller:   Samstag bei wunderschönem Wetter in der ZOOM Erlebniswelt ? wie gefühlt ganz Gelsenkirchen und Umland?

    Alaska:
    - Die drei jungen Braunbärdamen sind sehr aktiv und avancieren zu Besucherlieblingen. Wahnsinn wie viel größer die Kamtschatkabrüder nebenan sind?
    - Seelöwen leider ohne Leitbullen (Paris ist letzte Woche verstorben)
    - Die kleine Antonia lebt anscheinend dauerhaft auf der rechten Eisbäranlage. Ihre ursprüngliche Anlage war ebenfalls mit drei Seelöwen besetzt (vielleicht Jungbullen die man nach dem Ableben des Leitbullen nicht in Rangstreitigkeiten verwickeln wollte? weiß einer mehr?)
    - Die kleinen Timberwölfe tollten über die wirklich sehr schöne Anlage.
    - Auch die Otter waren aktiv, während Eisbären, Seelöwen, Waschbären, Skunks, Baumstachler, Biber, Luchse und Elche (Mutter mit den beiden Jungtieren abgetrennt) bei der Hitze vor sich hin dösten.

    Afrika:
    - hier döste fast alles?
    - der Wiedehopf nahm ein Sandbad in der Sonne, beäugt vom Kaptriel.
    - nicht zu sehen waren Springböcke auf der großen Grassavanne. Sehr schön anzusehen dafür die Kopfstarke Herde der großen Kudus. Die Rothalsstrauße patrouillierten hinten vor den Stalleingängen.
    - auf der Buschsavanne nutzten die Nyalas, Impalas und Bleßböcke den Schatten der kleinen ?Bäume? im hinteren Teil der Anlage
    - auf der Feuchtsavanne ebenfalls sehr schön die Kopfstarke Gruppe der Sitatungas anzusehen
    - In der Afrikanischen Tropenhalle waren neben den Witwenpfeifgänsen nur drei Hammerköpfe zu sehen.
    - Bei den Blaumaulmeerkatzen ist ein junges Pärchen dazu gekommen.

    Asien:
    - wieder nicht zu sehen war der Binturong
    - kaum eines Blickes wert die hässliche neue Tigeranlage (wie im übrigen auch die ärmlich wirkende Binturonganlage)
    - die Außenanlage der Schweinsaffen wird irgendwie immer kahler und hat ihren schönen waldigen Tempelcharakter bald verloren.
    - positiv: Die Orang Zuchtgruppe konnte gemeinsam mit den Hulmans beide Außenanlagen nutzen. Die beiden alten Damen hockten vor dem geschlossenen Innenschieber. In der großen Innenanlage tobten drei recht junge Orangs. Leider konnte ich nicht erkennen ob die Außenanlage für sie betretbar war oder ob sie separiert waren. Es ist ja wohl auch ein neuer, zusätzlicher Mann als Nachfolger für den alten Schubbi eingetroffen.
    - Im Ele-Tropenpardies waren recht wenig Vögel zu sehen, eine Fächertaube war im ehemaligen Schönhörnchengehege ?untergebracht?
    - Schönhörnchen waren weder zu sehen, noch ausgeschildert. Ebenfalls nicht zu sehen die Zwergotter.

    Fazit: Asien stinkt im Vergleich zu Alaska und Afrika echt ab. Einzig positiv hervorzuheben sind hier die Innen-und Außenanlagen der Orangs/Hulmans. Ein Besuch lohnt hier eher bei bedecktem Wetter um die Tiere auf den z.T. sehr großen Anlagen nicht nur in der Ferne liegen zu sehen.
    (11.07.2016)
    Sebastian Gellert:   Wenn man folgendes eintippt \"ZOOM Adventure World\" taucht ein Video von 4:55min auf - es ist ein Überflug über den ZOOM und Hafenanlagen Gelsenkirchen.
    (11.05.2016)
    Michael Mettler:   Vom eigentlichen Thema \"Alaska\" bleibt immer weniger übrig. Luchse und Elche waren von Beginn an Eurasier (was m.W. eigentlich nur vorübergehend so sein sollte, weil eine Umstellung auf Nordamerikaner durchaus eingeplant war), über Kalifornische Seelöwen (an Alaskas Küsten nur vereinzelte Wandergäste) und Hausrentiere haben wir schon früher an dieser Stelle diskutiert - letztere wurden zwar als Nutztiere dort eingeführt, blieben aber offenbar auf vereinzelte Haltungen beschränkt (so gesehen könnte man auch z.B. Alpakas in Europa-Parkteilen zeigen). Waschbären und Streifenskunks sind zwar Nordamerikaner, kommen aber nicht in Alaska vor. Dann wegen mangelnder Verfügbarkeit neuer Kodiakbären die Aufnahme von Kamtschatkabären, jetzt noch Europäische (nehme ich jedenfalls an) Braunbären. Es wäre zumindest aus zoologischer Sicht nicht mehr allzu schwierig, \"Alaska-ZOOM\" konsequent in \"Skandinavien-ZOOM\" umzuwandeln - für Timberwölfe, Kanada-Otter und -Biber sind europäische Alternativen problemlos verfügbar, die Skunkanlage war ohnehin eigentlich für Vielfraße geplant (und auch das wären vermutlich Europäer geworden), Waschbären sind in Skandinavien eingebürgert, Eisbären (wegen Spitzbergen) und Schnee-Eulen würden passen, statt der Seelöwen könnten Kegelrobben und Seehunde einziehen - nur mit einem Pendant für die Baumstachler würde es schwierig werden...
    (12.03.2016)
    Sebastian Gellert:   Ja, es werden drei Braunbären aus Schweden nach Gelsenkirchen kommen. Ab Ostern 2016 sollen sie schon ins Kodiakbärengehege einziehen.
    (11.03.2016)
    David Heger:   ... und laut dem Parkplan der neuen Internetseite sollen im \"Frühjahr 2016\" in der leerstehenden Kodiakanlage Braunbären einziehen.
    (10.03.2016)
    Sebastian Gellert:   Die ZOOM hat eine Neue Internetseite - schön gemacht.
    (10.03.2016)
    Nils Loske:   .
    (07.03.2016)
    Nils Loske:   Also gestern waren die Zebra und die Rappenantilopen auf der Anlage zu sehen.
    (07.03.2016)
    Sebastian Gellert:   Auf der Seite der ZOOM Erlebniswelt wird berichtet, das vom 1. - 11. März keine Tiere auf der Grassavanne zu sehen sind - wegen Instandhaltungs- und sehr interessant Umbauarbeiten. Eventuell klingt dies nach optische Umgestaltung ... eventuell neue Eindrücke.
    (07.03.2016)
    Sebastian Gellert:   Die Bären Wanja und Misho gehen also nicht allzuweit auf Reise - nämlich herüber in den Wildpark Lüneburger Heide. Damit entfällt die Möglichkeit, leerstehende Kodiakbärengehege zu nutzen. Irgend etwas wird man sich in Gelsenkirchen einfallen, obwohl man auch Sorge haben könnte, das alles leer stehen bleibt. Ein leidiges Thema mit der Artenpräsentation dort ... es könnte ruhig etwas attraktiver sein.
    (18.01.2016)
    Sebastian Gellert:   Hagenbeck hat doch regelmäßig Nachwuchs betreffend der Kamtschatkabären. Fakt ist, irgend etwas wird man sich in Gelsenkirchen einfallen lassen, da der Besucher nicht vor imposanten, aber möglicherweise leeren Gehegen stehen möchte. Ich denke, in der ZOOM Erlebniswelt findet ein Umdenken statt - zumindest erstmal hinter den Kulissen. Auch wurde auf der Internetseite noch nicht geschrieben, das der Afrikabereich abgesperrt wurde - wie die letzten Jahren üblich zu so einer Jahreszeit. Im Frühjahr 2016 wird wohl die Neue Tigeranlage in Duisburg eröffnen, der Kölner Zoo mit seiner Artenvielfalt und aktuellem Masterplan - da wird und kann man sich in der ZOOM keinen Stillstand leisten, vorallem wegen der Preiserhöhung im Frühjahr 2015
    (04.12.2015)
    Tim Sagorski:   ...also ich fänd ja Baribals auf der Anlage relativ cool ! Die Schwarzbären-Halter in Deutschland sind ja mittlerweile an einer Hand abzuzählen...

    Die Haltung von Moschusochsen oder Bisons scheitert ja an den erwähnten Gründen (warum gibt\'s eigentlich keine der beiden Arten anstelle der Hausrentiere ?)

    Eine Haltung anderer Huftiere (Wapiti, Virginia- oder Maultierhirsch, Elch, Schneeziege oder Dickhornschaf) würde die Bepflanzung über kurz oder lang zu sehr schädigen...

    Als letzte Möglichkeit wäre noch eine Übernetzung denkbar, so dass man die Anlage für Pumas nutzen könnte,,,
    (04.12.2015)
    Hannes Lüke:   Ich könnte mir vorstellen, dass auch Bären ein wenig Deckung ganz angebract finden würden....
    (04.12.2015)
    Sascha Möller:   Ich finde die Anlage für Wölfe zu \"Deckungsarm\". Es steht doch auf der gesamten Anlage kein einziger Baum, oder? Zudem gefällt mir deren momentane Anlage als Wolfswald ganz gut (mit Zuchterfolg). Um den \"See\"/Flusslauf mit leichtem Wasserfall fände ich es schade wenn er nicht wie durch die Kodiaks intensiv genutzt würde.
    Ist es möglich die aus zwei Brüdern bestehende Kamtschatka Junggesellengruppe durch weitere Kamtschatkajunggesellen zu vergrößern (quasi mit Neffen :-))? Dann könnte man wie zu Beginn der ZOOM Zeiten als es nur Kodiaks gab beide Anlagen verbinden und eine gigantische Bärenanlage mit entsprechendem Besatz präsentieren.
    Bei meinem letzten Besuch im Herbst war Brenda nicht zu sehen, die erste Anlage somit leer und auf der zweiten verstreut die beiden Kamtschatka Brüder. Das war ein ernüchternder Anblick bei dieser wirklich sehr schönen und großzügigen Anlage. Verbunden und mit 4 oder 5 Kamtschatkas besetzt macht das glaube ich schon einiges her!
    (04.12.2015)
    Michael Mettler:   @Sacha: Stimmt, an die habe ich gar nicht gedacht. Auch wenn man inzwischen selbst Elefanten und Nashörner hinter Glas zeigen kann, erinnere ich mich gut an die eindrucksvollen Schilderungen der Zerstörungskraft von Moschusochsen aus München....
    (03.12.2015)
    Sacha:   MM: Bei den Moschusochsen wären wohl nicht nur die Stallungen ein Problem, sondern auch die Schaufenster der Anlage. Die dürften einer Attacke kaum standhalten...
    (03.12.2015)
    Michael Mettler:   Auf der Bärenanlage dürfte sich ein Vielfraß optisch verlieren, die schreit geradezu nach größerem Besatz. Als ich an die Wölfe dachte, die schon durch Stückzahl mehr her machen, dachte ich an eine Nachnutzung der jetzigen Wolfsanlage durch Huftiere - Alaska-Zoom ist ja seit Beginn sehr raubtierlastig. Aber ich habe die Wolfsanlage nicht gut im Gedächtnis - ziemlich flach und schattig...?

    Eindrucksvoll wären sicher auch Moschusochsen auf einer der Kodiak-Anlagen, aber dann wären die Stallungen wohl ein Problem. Und ob sie für Schneeziegen ausstiegsicher wären...?
    (02.12.2015)
    Sacha:   Ein Kandidat wäre ja auch der Vielfrass und zwar entweder direkt als Ersatz in die zweite Bärenanlage oder im Tausch mit den Wölfen in die Wolfsanlage.
    (01.12.2015)
    Hannes Lüke:   Ich könnte mir sehr gut für Wölfe mit Durchschlupf zu den Bären vorstellen um die Anlage zu beleben. Ansonsten wären die Elche eine Möglichkeit, evtl mit Füchsen, dafür die Rentiere auf die Elchanlage und man hat die Rentieranlage frei und kann sie so gestalten, dass die massive Felswand einen nicht mehr erschlägt
    (01.12.2015)
    Michael Mettler:   Da es ursprünglich eine Doppelanlage für Kodiakbären war, läge die Lösung einer Doppelanlage für Kamtschatkabären natürlich auf der Hand - zumindest, falls man irgendwann mal züchten will. Ansonsten gäbe es ja noch Baribals als mögliche Lösung - oder einen Umzug der Wölfe.
    (01.12.2015)
    Oliver Müller:   Ich schätze, dass es dem ONB ohnehin nie aufgefallen ist, dass zwei Unterarten gehalten wurden...
    (29.11.2015)
    Sebastian Gellert:   Auf der Internetseite der ZOOM Erlebniswelt wird darüber informiert, das Kodiakbärin Brenda in den Wuppertaler Zoo umgezogen ist. Schon vor einiger Zeit kam mir die Frage auf, was einst auf der Aussenanlage der Kodiakbären neu gehalten werden soll. Neue Tierart??? Oder zweite Anlage für Kamtschatkabären??? Einfach abwarten, generell möchte der Besucher unterhalten werden und bis zur nächsten Hauptsaison ist ja auch noch etwas hin ...
    (28.11.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß gab es in der Vergangenheit die Planung, langfristig die Trampeltieranlage in eine Elefantenanlage umzubauen. Ob dieser Plan noch immer existiert weiß ich nicht.
    (28.09.2015)
    Oliver Müller:   Ich glaube ja auch nicht an diese Aussage, schon deshalb nicht, weil ein Zoo ja wie wir alle wissen NIE \"fertig\" sein kann.

    Wahrscheinlich bedeutet diese Aussage eher \"Nerven Sie uns nicht mit Fragen, wir wissen es selbst noch nicht.\"
    (28.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Also die Aussage, das der Zoo Gelsenkirchen \"fertig sei\" hat es gegeben - zuletzt im Mai 2013 geäussert durch ranghohe Vertreter der ZOOM bzw. Stadtwerke Gelsenkirchen. Diese Aussage wurde aber seit Mai 2013 nie mehr öffentlich wiederholt, weil derartige Aussagen jegliche Neugier auf zukünftige Erweiterungen beim Besucher sprichwörtlich sofort im Keim erstickt. So etwas dürfte man auch nicht einem Besucher immer und immer wieder klarmachen. Der Asienbereich der ZOOM offenbart viel Potenzial für die Zukunft, da die ZOOM Erlebniswelt allgemein noch jung ist. Die hintere Absperrung der Tigeranlage durch funktionale Zäune lässt sich schnell abändern, genau wie das provisorische Gehege der Binturongs und Asiatischen Kamelen, da erstens Zäune nicht ins Konzept passen und zweitens auch eine Ausdehnung des Tigergeheges möglich machen könnte - eventuell übernetzt mit Kunstfelsen als Hintergrund und als Leoparden-Anlage nutzbar. Von der Aufteilung erinnert das Tigerrevier der ZOOM an das Leopardental im ZOO Leipzig. Man muss zusätzlich erwähnen, das in Duisburg eine noch grössere und wohl imposantere Tigeranlage im Herbst 2015 eröffnen soll und wenn man die Artenvielfalt vom Kölner Zoo nimmt, könnte sich der Gelsenkirchener Zoo einen dauerhaften Stillstand garnicht leisten. Der Besucher möchte nämlich regelmäßig \"unterhalten werden\" - unterhalten mit neuen Projekten und Artenvielfalt. Die Parks deutschland- und europaweit entwickeln sich ja konstant weiter.
    (28.09.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: In Hannover wurde nach der Eröffnung von Yukon Bay (2010) ebenfalls die Außendarstellung gepflegt, mit der \"letzten Erlebniswelt\" sei der Zooumbau nun abgeschlossen - und jetzt gibt es einen großen neuen Masterplan...
    (28.09.2015)
    Oliver Müller:   Auf meine Anfrage hin hat die Verwaltung in Gelsenkirchen vor einiger Zeit mal geantwortet, der Zoo sei \"fertig\".
    (28.09.2015)
    Michael Mettler:   @Hannes: Die Anlage war ursprünglich für Vielfraße gedacht. Die waren meiner Erinnerung nach aber zur Eröffnung nicht zu bekommen und Skunks waren ohnehin schon (bzw. noch) im Bestand, deshalb zogen die dann ein.

    Übrigens waren für die Luchsanlage damals tatsächlich mittelfristig Kanadische Luchse geplant, man hatte aber noch Eurasische \"Senioren\" im Bestand und wollte denen ihre Altersruhe ermöglichen. Und auch die Europäischen Elche waren m.W. anfangs dazu gedacht, erst mal mit der Haltung dieser Tierart auf der neuen Anlage Erfahrung zu sammeln und dann irgendwann auf die schwerer zu bekommenden Amerikaner umzusteigen - auch eine Art von \"Elchtest\" ;-) Ob irgendwelche dieser Zielplanungen noch heute gelten, weiß ich allerdings nicht. Die damaligen Luchse müssten doch längst in den ewigen Jagdgründen sein.
    (27.09.2015)
    Hannes Lüke:   Wo gerade die Skunks erwähnt wurden, sollten auf die Anlage eigentlich mal andere oder zusätzliche Bewohner?
    Die Bäume sind mit Stahlblechen ummantelt die ein beklettern verhindern sollen...das kann ein Skunk beim besten Willen sowieso nicht.
    (27.09.2015)
    Michael Mettler:   Dient die Spundwand nicht auch dem Hochwasserschutz, falls der unmittelbar benachbarte Kanal über die Ufer treten sollte? In diesem Fall nimmt sie jedenfalls weit weniger Platz weg als ein Damm.

    Auf jeden Fall gibt es auch anderweitig im ZOOM-Konzept Metallwände als Gehegeabsperrung, zumindest an der Skunk-Anlage.
    (26.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Respekt für so manche gute Erklärung, ganz besonders die hier dargestellte Denkweise vom Hannes betreffend der funktionalen Zäune, die als hintere Tigerabgrenzung dienen, haben mich auf eine neue Idee betreffend des Giraffen-Aussenbereiches gebracht. Auch die als Abgrenzung dienende Spundwand passt nicht ins Konzept der ZOOM Erlebniswelt. Aus der Höhe betrachtet scheint dort noch freie Fläche vorhanden zu sein. Fakt ist, das die ZOOM 2005 eröffnete und jetzt gegenwärtig im September 2015 gerade einmal 10 Jährchen jung ist - da ist noch Potenzial und Zukunft vorhanden.
    (26.09.2015)
    Patrick Marburger:   @ Sebastian Gellert: stimmt sie lebt noch. Da sie als nicht reinrassig gilt (siehe hier 6/15 und ZTL) habe ich eben im Kopf gehabt, dass der Bär in Wuppertal der einzige deutsche Kodiak ist und vergessen, dass es noch ein nicht reinrassiges Tier gibt.
    (24.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Ich denke mal, es war der männliche Kodiakbär Buffy der seit 2014 leider nicht mehr da ist, aber die weibliche Bärin sollte noch im Bestand sein.
    (24.09.2015)
    Patrick Marburger:   @ Sebastian Gellert: sie ist doch 2014 verstorben.
    (23.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Was ist eigentlich mit der Haltung der weiblichen Kodiakbärin? Soll sie allein bleiben? Ich könnte mir auf Zukunft vorstellen, das die Anlage ebenfalls den Kamtschatkabären zugeteilt wird, da es ja regelmäßig Nachwuchs bei den Kamtschatkabären im Tierpark Hagenbeck gibt und diese ja irgendwann aus Platzgründen auch abgegeben werden müssen.
    (23.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Ich denke, falls die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen sollten, das der Asienbereich noch einmal abgeändert wird. Die vom Hannes genannten funktionalen Zäune lassen sich schnell entfernen, so das eine leichte Ausdehnung nach hinten, aber vorallem aber zur rechten Seite zu den Binturongs hin möglich sei. Als Hintergrund einen Felswand samt kleinen Wasserlauf- oder fall, eventuell die Anlage übersetzen und fertig wäre eine \"mögliche\" Leopardenanlage - rein spekulativ. Der gesamte Asienbereich ist provisorisch, von den Trampeltieren angefangen bis hin zum Baumwipfelpfad, der nur als \"markanter Blickfang\" dient. Grandios die Anlage der Schweinsaffen - Respekt!
    (23.09.2015)
    Hannes Lüke:   Und genau diese Wirkung vermittelt der Komplex
    Die Halle wirkt durchdacht und gewollt. Die Orang Anlage Innen ist eine der besten die ich kenne, für Tier und Mensch!
    Der Tierbesatz ist stimmig und die Atmosphäre wirkungsvoll
    Der angeschlossene Außenbereich wirkt dagegen wie ein notwendiges Übel....
    (22.09.2015)
    Michael Mettler:   @Hannes: Das Wichtigste war wohl damals, die an der Zoogrenze gelegene Asienhalle mit Restaurant und Spielparadies wegen der Nutzbarkeit von außen möglichst bald stehen zu haben, und die musste ja irgendwie Tiergehegen ans übrige ZOOM-Gelände angebunden werden.
    (22.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Die Zäune an sich als Hintergrund hatten immer Rätsel aufgegeben, da man auch die Idee hätte äussern können, das auf der anderen Seite (Afrikabereich) Geparden oder Leoparden an die Tigeranlage angebaut werden. Selbst wenn die Tigeranlage eines Tages einmal umgebaut werden würde, so denke ich würden zumindest der Vorderbereich samt Eingang bestehen bleiben.
    (22.09.2015)
    Hannes Lüke:   Ich glaube auch noch nicht an eine langfristige Nutzung der Tigeranlage.
    Zum einen ist die ganze Anlage aufgrund der geringen Größe nicht besonders gelungen, zum anderen passen die funktionalen rückwärtigen Zäune in keiner Form ins Konzept und sind ohne großen Aufwand wieder zu entfernen. Das selbe gilt für die umliegenden Binturong, roter Panda und Kamelanlagen.
    In meinem tiefsten Inneren hoffe ich noch auf einen Komplettumbau der Asienanlagen denn mit Außnahme der Schweinsaffen ist keine der Außenanlage besonders gelungen.

    Für mich riecht das ganze nach einem Proforma Abschluß. Man musste die Erlebniswelt Asien offiziell fertig stellen um dem Besucher nicht mit Baustellen abzuschrecken aber in Wirklichkeit wartet man nur auf Gelder um den Spaß zu vollenden
    (22.09.2015)
    Sacha:   @Sebastian Gellert: Die Ecke \"schreit\" eigentlich geradezu nach einer Elefantenanlage (bei Abgabe oder Verlegung der Hauskamele), Zumindest für eine Bullen- oder Altkuhanlage wäre Platz bei optimaler Nutzung (wenn dann wohl auch einige Bäume dran glauben müssten).
    (22.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Desweitern fällt auf, das laut Internetseite der ZOOM Erlebniswelt schon im August und jetzt im September sämtliche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt wurden und immer noch werden - mitten in der Hochsaison.
    (22.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Bei den ganzen Masterplänen wie u.a. in Hannover könnte leise die Frage aufkommen, was man in der ZOOM für Ideen verfolgt ... die Anlage der Trampeltiere sieht recht einfach aus und scheint nicht auf Dauer vorgesehen zu sein. Auf jeden Fall beobachtet die Marketingabteilung der ZOOM das handeln der anderen Parks sehr genau. Im Asienbereich müssten noch über 2 ha Bebauungsfläche zur Verfügung stehen.
    (22.09.2015)
    Hannes Lüke:   Man muss den Umbau irgendwann abschließen alleine schon aus Marketingtechnischer Sicht. Wer will schon in einen Zoo gehen von dem er glaubt dort wird überall gebaut oder von dem er glaubt er sieht noch immer aus wie anno dazumal.

    Die Aussage den Umbau mit der letzten größeren Attraktion "Tiger" abzuschließen finde ich legitim.

    Ob die Besucherzahlen sinken entscheiden nicht ein paar Euro mehr sondern eher das Wetter oder geschickte Werbung sowie Geburten im eigenen und fremden Zoos. Wenn Otto-N einmal im Jahr einen Ausflug macht ist es ihm unterm Strich egal ob der Eintritt nun 16,- oder 17,50 kostet...
    (25.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Natürlich ist das zeigen von künftiger Artenvielfalt gemeint - etwas komisch formuliert.
    (25.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Das klingt logisch und würde sich decken mit den Aussagen hier im Forum, die schon vor Jahren geschrieben wurden. Einheimische Gelsenkirchener berichten von mehr Tierarten in Afrika und Asienbereich, obwohl flächenmäßig das ELE-Tropenparadies schon einbezogen wurde.
    (25.06.2015)
    Holger Wientjes:   Ein Zoo ist im Grunde nie fertig. Ich deute das als Verlegenheitsaussage, weil man momentan grössere Projekte wohl nicht finanzieren können wird.
    (25.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Dabei würde ich dem Zoo Erfolg wünschen.
    (24.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Die Besucherzahlen müssten für 2015 rückläufig sein - rein spekulativ. Wer zahlt schon gehobene Preise für einen Park, der sich nicht weiter entwickeln will. Mit Aussage der Verantwortlichen von Mai 2013 (Tigergehege) scheint der Umbau fertig zu sein.
    (24.06.2015)
    Holger Wientjes:   Im Vergleich zum alten Ruhrzoo auf jeden Fall. Ansonsten nicht besser oder schlechter als in anderen modernen Zoos finde ich.
    (17.06.2015)
    Mark Meier:   Zu den unten angegebenen Besucherzahlen: 2013 wurde das Zählsystem geändert - tatsächlich gab es da etwas weniger Besucher als im Vorjahr! Letztes Jahr ging es dann aber zum Glück auch für Gelsenkirchen etwas hinauf. Es war aber allgemein ein gutes Zoojahr. Man muss wohl abwarten, ob sich das halten lässt.

    Ich finde die ZOOM aus der Ferne übrigens ganz nett gemacht. Würde ich mir bei Gelegenheit gerne anschauen. Vor allem die Tierhaltung hat dort offenbar ein unheimlich hohes Niveau.
    (17.06.2015)
    Holger Wientjes:   Und Zoologen...
    (17.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Der ZOOM Erlebniswelt fehlen Freidenker und Künstler - KEINE Betriebswirte.
    (17.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Auch Hannover ist mein Heimatzoo, da ich im Raum Hannover wohne. Es ist ja schön zu sehen, was für eine ausgedehnte Diskussion aus meinen Anregungspunkten geworden ist - wunderbar.
    (17.06.2015)
    Michael Mettler:   Als Hannoveraner muss ich sagen: Ich finde die "Dramaturgie" und Detailverliebtheit in Hannover spannender als in Gelsenkirchen, aber ich beneide ZOOM um den doch wesentlich landschaftsnäheren Eindruck vieler Gehege und Besucherbereiche - da macht sich die räumliche Enge in Hannover und die daraus resultierende Beschränkung auf bühnenartige Anlagen in vielen Fällen im direkten Vergleich negativ bemerkbar. Sowas wie die Kodiak-Hügel oder die riesigen Afrika-Savannen in ZOOM vermisse ich in meinem Heimatzoo.

    @Sacha: "Kopiert" ist relativ, denn die bauliche zeitliche Abfolge stimmt nicht unbedingt mit der des jeweiligen Konzeptes überein. Über eine Bootstour mit afrikanischen Langbooten wurde m.W. in Gelsenkirchen schon nachgedacht, als an den hannoverschen Umbau noch nicht zu denken war; andersrum stammt das hannoversche Yukon-Bay-Konzept (damals noch unter dem Arbeitsnamen "Arktika") in seinen Grundzügen schon aus den Anfangszeiten der Erlebniszooplanung Anfang der 90er Jahre, als noch nicht absehbar war, dass es später ein ähnliches Zookonzept in GE geben würde.

    Ich schließe mich Hannes' Kritik an, was die Blickachsen auf andere Besucher betrifft. An einem Besuchstag mit wechselhaftem Wetter fiel mir das ganz besonders auf, weil ständig irgendwo im Hintergrund von Tieren leuchtend rote und blaue Outdoorjacken zu sehen waren, wenn man über einen Graben hinweg im Hintergrund Kunstfelsen usw. mit Scheibeneinblicken sieht. Wobei der Kunstfels nach meinem Geschmack an vielen Stellen seinem Namen Ehre macht und eben nicht nur in der Form (siehe Hannes' Anmerkung zum Robbenbecken, in dem es meiner Erinnerung nach auch noch eine rechteckige Felsinsel gibt), sondern auch in seiner wirklich künstlicher wirkt als in diversen anderen Zoos. Wozu ich allerdings sagen muss, dass ich noch nie echten Alaska-Fels in natura gesehen habe - vielleicht hat der ja wirklich einen gewissen Plastik-Charakter...? ;-)

    Auch bezüglich der Bootsfahrt geht es mir wie Hannes: Die hat für mich in ZOOM als Rundfahrt auf dem See mehr Fahrgeschäft-Charakter als in Hannover, erinnert mich ein bisschen an die Gondolettas im Karlsruher Stadtpark/Zoo.
    (17.06.2015)
    Holger Wientjes:   Schlecht kann so eine Entscheidung ja auch nicht sein. Ich meinte damit, dass Tiger (oder eine andere populäre Art) nicht zwingend in einem Zoo vorhanden sein müssten, damit dieser "gut" ist. ;-)
    (17.06.2015)
    Sacha:   Wobei für mich der Alaska-Bereich in Gelsenkirchen besser ("natürlicher") wirkt als der in Hannover, dafür umgekehrt - da schliesse ich mich Euch an - Afrika in Hannover gelungener ist als in der Zoom. Interessanterweise wären somit die jeweiligen Nachfolger weniger gelungen, man hat jeweils schlechter "kopiert".
    @Sebastian Gellert und Holger Wientjes: Die Zuschauerzahlen sind 2014 gestiegen. So schlecht war die Entscheidung also nicht, auf Tiger zu setzen...
    (17.06.2015)
    Holger Wientjes:   Ich denke auch, dass alles "schnell, schnell" seinerzeit beim Um-/Neubau gehen musste und es so wenig wie möglich kosten durfte. Daher habe ich dort immer den Eindruck, eine schlechte Kopie des Hannoveraner Zoos vor mir zu haben. Leider.
    (17.06.2015)
    Hannes Lüke:   Ich muss ganz ehrlich auch sagen, dass mir in GE auch immer das Gewissen etwas fehlt
    Man hat meiner Meinung nach zu sehr versucht aus anderen Zoos zu kopieren ohne sich den Sinn dahinter zu überlegen.
    Das die Betonriesen bereits absacken ist die eine Sache
    Das Robbenbecken ist eckig! Warum keine natürlichen Formen?
    Die Stahltür für die Pfleger am selben Gehege ist mittig in einer Felswand platziert. Warum ist diese nicht versteckt?

    Sichtachsen quer durch die Gehege auf andere Besucher wohin man auch schaut.
    Rentiere vor einer Riesen Kunstfelswand? Warum?

    Man hatte mit dem gigantischen Gelände ein Potential das seines gleichen Suchte. Ich vermute das genau dieser Luxus eben die schlampigkeit in Details verursacht

    In Hannover oder Emmen müssen Gehege aus Platzmangel einfach durchdacht sein.
    Man hat bei Hannovers Bootsfahrt einfach keine andere Wahl als andauernd Kurven zu fahren und somit immer neue Eindrücke zu schaffen. In GE kann ich die gesamte Bootsfahrt vom Pier aus überblicken und gewinne keinerlei Eindrücke welche ich nicht auch vom Land aus bekomme

    Mit Sorge schaue ich auf den Neubau in Emmen. Ich hoffe die Jungs dort können mit so viel mehr Raum umgehen...
    (17.06.2015)
    Holger Wientjes:   Überrascht bin ich da wirklich etwas, dass GE nicht schon längst deratiges "schmückendes" Beiwerk dort plaziert hat. Unter "Detailliebe" könnte man aber auch etwas anderes verstehen, als den x-ten Jeep in einem sog. "Erlebniszoo" zu plazieren und somit wie ich finde einmal mehr seine Kreativitätslosigkeit unter Beweis zu stellen.

    Der verbliebene "Kodiakbär" ist, soweit ich weiss, kein reinrassiger.
    (16.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Also unter Detailliebe versteh eine optische Aufpeppung der Häuserfassade in Alaska - nach dem Vorbild von Hannover und Yukon Bay. Auch dürfte ein mögliches Safari-Flugzeugwrack oder Jeep im Bereich Afrika Nähe Duke-House in die Landschaft integriert werden.
    Ihr berichtet, es gibt keine Kodiaks mehr?! Da müsste auch der damalige 2. Kodiakbär nicht mehr vorhanden sein. Die Aufteilung der Themenbereiche an sich ist gut und auch die Grösse.
    (16.06.2015)
    Holger Wientjes:   Detail natürlich...

    Kodiaks gibt es keine mehr und neue werden wohl auf absehbar Zeit nicht nach Europa gelangen.
    (15.06.2015)
    Holger Wientjes:   Detail natürlich...

    Kodiaks gibt es keine mehr und neue werden wohl auf absehbar Zeit nicht nach Europa gelangen.
    (15.06.2015)
    Holger Wientjes:   Detail natürlich...

    Kodiaks gibt es keine mehr und neue werden wohl auf absehbar Zeit nicht nach Europa gelangen.
    (15.06.2015)
    Holger Wientjes:   Was verstehst Du genau unter "Deteilliebe" ?

    Wenn es nur an den Tigern liegen würde. Gibt auch Zoos, die gut ohne sie "funktionieren".

    Fünf Sterne auf einer Skala von wieviel möglichen ?
    (15.06.2015)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Auf der VdZ-Homepage ist die Besucherzahl bereits zu finden.
    Besucher 2012: 735'553
    Besucher 2013: 864'365
    Besucher 2014: 956'154
    (15.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Desweiteren ist noch zusätzlich anzumerken, das neben den besucherschwachen Jahren 2012 und 2013 die Zahlen für das abgelaufene Jahr 2014 noch nicht bekanntgegeben wurden - eventuell zu schlecht für das aktuelle Jubiläumsjahr. Wer sich nicht weiterentwickeln will oder kann, wird wirtschaftlich scheitern. Bis Mai 2013 gab es noch nicht einmal Tiger. Es ist noch genügend Möglichkeiten vorhanden, die mangelte Artenvielfalt aufzustocken. Ein bisschen mehr Detailliebe wäre zusätzlich auch noch gut, besonders für den Afrikabereich, der etwas kahl und detaillos wirkt.
    (15.06.2015)
    Sebastian Gellert:   Nichts neues in der ZOOM - leider. Dabei steckt Potenzial in dieser doch schönen Erlebniswelt. Schwachpunkte wie "Absperren der Afrikawelt über den Winter vermitteln ein Gefühl von Saisonattraktion, mangelnde Artenvielfalt, sichtbare Schwächen wie fehlende Fensterdeko Alaska, Metallabzäunungen auf der Grassavanne (Bäume) und die fehlende Perspektive. Was wird mit der Haltung der Kodiakbären? Generell mehr Initiative müsste kommen, von einer Einrichtung die ein Potenzial von 5 Sterne besitzt.
    (14.06.2015)
    Carsten Horn:   Das Schild in der Bärenhütte hängt da bereits jahrelang, seit der EAZA-Raubtierkampagne (2009?). Ist keine Gehegebeschilderung im eigentlichen Sinne...
    (06.10.2014)
    Sascha Möller:   Heute unbedacht an einem Samstag zu Ferienbeginn bei strahlendem Sonnenschein in den Zoom – Horror!

    In Alaska waren in der kleinen Schneeeulenvoliere acht Schneeulen untergebracht. Das sah schon sehr nach Legebatterie aus.
    Brenda war in der Beobachtungshütte mittlerweile als Braunbär ausgeschildert – an der Frontseite jedoch noch als Kodiakbärin.
    Nach Fannys Tot ist das junge Eisbärpaar auf deren Anlage gezogen und die kleinwüchsige Antonia auf die freigewordene Anlage der beiden.

    In Asien ist mir wieder aufgefallen wie unglaublich hässlich und Platz verschwendend die neue Tigeranlage gebaut ist. Da macht es echt keinen Spaß stehen zu bleiben.

    Afrika mit seinen großen Savannen wie immer traumhaft schön, lediglich die Rothalsstrauße waren nicht zu sehen, dafür aber eine beachtlich Kopfstarke Sitatunga Herde.

    (04.10.2014)
    Sacha:   Und um noch etwas Öl ins Feuer zu giessen: Zoom Torino befindet sich genau genommen nicht in Turin, sondern in Cumiana (ca. 30 Automin. südwestlich von Turin)...;)
    (13.05.2014)
    Carsten Horn:   Tue ich ja, Rüdiger, , und dann kann man den vorletzte Beitrag so verstehen, das der Zoo Turin (das ist ein gebräuchlicher Eigenname wie Zoo Berlin, italienisch: Giardino Zoologico Della Citta Di Torino, für eine Einrichtung, die von 1955 bis 1987 bestand) JETZT Zoom Torino heißt, was nicht der Fall ist, anderer Ort, andere Verantwortliche, anderer Träger! Und somit nicht der Nachfolger.

    Zur Verdeutlichung übertrage ich Deine Aussage mal auf Gelsenkirchen: „Der Ruhrzoo heißt jetzt ZOOM-Erlebniswelt“, in dem Falle stimmt die Aussage, ersetze ich die Gelsenkirchener Zoonamen durch die beiden Zoos in bzw. bei Turin stimmt die Aussage nicht mehr, oder?

    Wollte ja nur vermeiden, das Mißverständnisse in der Sache entstehen, :-)
    (13.05.2014)
    Rüdiger Krichel:   Der Zoo in Turin heisst ZOOM Torino.
    Man muss genau aufpassen was ich hier schreinbe und formuliere, nicht wahr Carsten.
    (12.05.2014)
    Carsten Horn:   Zoo Turin und ZOOM Torino sind zwei verschiedene Einrichtungen, die haben nix miteinander zu tun, also kein Nachfolger oder sowas...
    (11.05.2014)
    Rüdiger Krichel:   @ Jan
    Der Zoo Turin heisst jetzt Zoom Turino.
    Damit eine Namensvetter . èbrigens ein Ort, indem auch Breitmäuler gehalten werden.
    (11.05.2014)
    Heidemarie Busch:   Zoom Torino berichtet auf seiner Facebookseite auch schon von Lisa.
    (10.05.2014)
    Jan Jakobi:   @Carsten:
    Hab ich dir gestern schon geschrieben.
    Von dem Zoo habe ich aber noch nie was gehört, der Zoo Turin wurde 1987 geschlossen.
    (10.05.2014)
    Carsten Horn:   Flußpferd Lisa ist in den ZOOM Torino umgezogen...
    (10.05.2014)
    Sven P. Peter:   Buffy wurde eingeschläfert wegen Probleme mit einem Hinterbein: http://www.derwesten.de/wp/staedte/gelsenkirchen/
    kodiakbaer-buffy-aus-dem-gelsenkirchener-
    zoom-wurde-eingeschlaefert-id9128435.html
    (18.03.2014)
    Jan Jakobi:   Angeblich, laut Zootierliste, ist Kodiakbär "Buffy" dieses Jahr verstorben.

    Offizielles, z. B.: auf der Homepage des Zoos, finde ich nicht.

    Hat jemand "Buffy" in letzter Zeit gesehen?

    Wie alt ist er ungefähr?
    Er kam damals aus Hamburg nach GE.
    (14.03.2014)
    Jan Jakobi:   Bei den Tigern ist wieder ein Verlust zu beklagen:

    Nach dem Tod von "Roger" Anfang Juli, verstarb gestern "Virgil" ebenfalls an Nierenversagen.

    Es verbleiben "Manu" und "Thrax".
    (08.08.2013)
    Jan Jakobi:   Zitat Sascha Möller:
    "Hab "Ernie" vom Namen mit dem Kölner Bullen "Alfred" verwechselt. Auch das nicht alle Kühe aus Emmen kommen war mir neu. Man lernt nie aus:-)
    Seit wann sind die Kühe denn verkracht?"

    Ist auch nicht ganz richtig.

    In Köln gibt es auch keinen Bullen namens "Alfred", aber einen namens "Albert".

    Ich habe bei "Tiersuche" (Carstens Hippo-Datenbank) mal "Alfred" eingegeben, es gibt keinen Bullen namens "Alfred".

    2006 kamen "Asita" aus Basel und "Lisa" und "Suze" aus Emmen nach GE.

    Zusammen sind "Suze" und "Asita", "Lisa" ist getrennt von den beiden.
    (18.07.2013)
    Michael Mettler:   @Sascha Möller: Bei meinem Besuch im Mai war die besagte Anlage noch mit Jungfernkranichen besetzt, der Fuchs kam offensichtlich erst hinterher...
    (17.07.2013)
    Sascha Möller:   Danke für die Infos!

    Hab "Ernie" vom Namen mit dem Kölner Bullen "Alfred" verwechselt. Auch das nicht alle Kühe aus Emmen kommen war mir neu. Man lernt nie aus:-)
    Seit wann sind die Kühe denn verkracht?

    Und weiß jemand für wen die Anlage am Asieneingang ist?
    (17.07.2013)
    Jan Jakobi:   Zitat Sascha Möller:
    "Auf der Feuchtsavanne erstaunlich viele Sitatungas aber nur zwei Flusspferde. Im Innenhaus waren die anderen beiden, allerdings auch in getrennten Becken. Bisher lebte Alfred ja immer/meistens mit Rosl im Afrikatropenhaus, und die drei Emmener-Damen auf der Freianlage. Weiß jemand ob man die Gruppe nur aus „Schaugründen“ trennte oder ob es Streitereien gab. Zuchtversuche scheinen es ja nicht zu sein, wenn Alfred drinnen immer noch alleine lebt."

    Ist nicht ganz richtig.

    In GE sind die Flusspferdkühe von einander getrennt, weil sie "verkracht" sind.

    Es gibt kein Flusspferd namens "Alfred" in GE, dafür aber einen Bullen namens "Ernie".
    Es kommen nur zwei Hippo-Kühe aus Emmen: "Lisa" und "Suze". Die dritte namens "Asita" stammt aus Basel.

    (17.07.2013)
    Carsten Horn:   Jungfernkraniche werden wohl hoffentlich keine mehr auf die Anlage am Asieneingang kommen, nachdem die letzten Tiere dem Fuchs geschmeckt haben...

    Flußpferde sind "verkracht" untereinander, darum ist die 2/2 Trennung normal, das im Haus nochmal getrennt wird, hab ich Montag das erste Mal gesehen, aber da Bulle Ernie mit im Haus war, kann es sich auch durchaus um "Pillenpause" handeln...

    In der Afrikahalle freifliegend nur Hammerköpfe und Nilflughunde...
    (17.07.2013)
    Sascha Möller:   Am Montag war ich mal wieder im ZOOM, bei strahlendem Sonnenschein und vielen desinteressierten Schülern (wusstet ihr übrigens das die Krontaube im Asienhaus nach dem Fachwissen einer Schülergruppe eigentlich ein blauer Strauß ist?...).

    Zuerst ging es natürlich nach Asien um die Tiger zu bestaunen. Erfreulich zu sehen, dass vor dem Tigergehege noch ein weiteres Gehege entstanden ist (oder entsteht, noch nicht besetzt und ohne Beschilderung) indem vermutlich die Jungfernkraniche einziehen werden. Die Zaunabgrenzung besteht aus grauem Maschendraht, etwa 1,20m hoch. Da hinter den Kulissen ja auch immer noch die Muntjaks und Binturongs leben wäre hier ggf. eine Vergesellschaftung (also Muntjak- Kranich) denkbar. Die Tigerbrüder durften sowohl vormittags als auch nachmittags nicht nach draußen, die Außengehege wirkten zudem zwar schön gestaltet aber nicht gerade weitläufig. Da hätte ich vom ZOOM deutlich mehr erwartet. Der Platz, der für neue Wege (incl. Bepflanzung und Deko) genutzt wurde entspricht in etwa der Fläche der Tigergehege! Da wäre deutlich mehr drin gewesen. Momentan kann man noch von Afrika (bei den Löwen) auf die Rückseite der Tigeranlage schauen und selbst da ist noch mehr Platz verfügbar, als die Tiger auf der Außenanlage insgesamt zur Verfügung haben. Schon enttäuschend. Ansonsten hat sich in Asien nicht viel getan, kleine Pandas, Schweinsaffen im ehemaligen Hulmantempel und die Trampeltiere. Auf der kleinen Orang Insel wieder die Oranggruppe und die Hulmans (wie viele Exemplare zählt die Gruppe inzwischen?). Auf der großen Anlage, die ja immerhin einen großen Teil der Zoom Erlebniswelt Asien einnimmt wieder nichts! Völlig unverständlich! Man läuft aus der Halle raus über einen Baumwipfelpfad vorbei an … Enten! Man könnte im Übrigen auch unter dem Weg auf der Gegenüberliegenden Seite der Orangs eine schöne Anlage für Hirsche bauen (wurde weiter unten schon mal thematisiert), die bis zum Wasser reicht. Da wäre ausreichend Platz vorhanden und wäre sicherlich auch sehr ansprechend. Nach der Diskussion über das Ableben der Leipziger Kalongs habe ich natürlich im Asien Tropenhaus besonders auf den Landeanflug geachtet und mit etwas Glück auch direkt einen Kalong fliegen und landen sehen – mit Rolle vorwärts.

    In Alaska neben diversen Jungtieren keine Veränderungen.

    In Afrika bedauerlicherweise viele Tiere nicht auf den Anlagen; auf der Grassavanne leider keinen Rothalsstrauß gesichtet, auch fehlte der Kudu-Bock. Auf der Busch-Baumsavanne war weder der Nyala noch der Impala Bock zu sehen. Auch war nur ein einzelner Blessbock zu sehen. Dafür aber ein mutiger Hornrabe, der waghalsig zwischen Giraffenbeinen umherstapste. Auf der Feuchtsavanne erstaunlich viele Sitatungas aber nur zwei Flusspferde. Im Innenhaus waren die anderen beiden, allerdings auch in getrennten Becken. Bisher lebte Alfred ja immer/meistens mit Rosl im Afrikatropenhaus, und die drei Emmener-Damen auf der Freianlage. Weiß jemand ob man die Gruppe nur aus „Schaugründen“ trennte oder ob es Streitereien gab. Zuchtversuche scheinen es ja nicht zu sein, wenn Alfred drinnen immer noch alleine lebt. Ansonsten trotz intensiver Suche weder die freilebenden Galagos noch andere Vögel/Fledermäuse neben den Hammerköpfen gesehen. Ich hatte letztens irgendwo gelesen, wie viele Freiflieger es dort inzwischen geben soll, aber vielleicht hatte ich ja einfach nur Pech oder sie haben sich doch zu lange im Schimpansenteil aufgehalten;-). Schimpansen wie auch die roten Varis sehr aktiv, allerdings waren nur noch 4 Varis zu sehen.

    Ich habe bei diesem Besuch mal bewusst über diverse Zäune hinweg und hinter einige Sträucher geschaut um abzuschätzen wie es mit weiteren Gehegemöglichkeiten ausschaut. Also Platz ist da noch genug. Gerade Asien (s. Orang Insel, Freifläche gegenüber) bzw. der „Grenzbereich“ zwischen Asien und Afrika bietet noch jede Menge Potenzial. Und wenn man mal etwas geschickter baut als man es jetzt bei den Tigern getan hat, scheint mir auch hier durchaus Platz für eine Jungbullen Gruppe Elefanten (es ist immer noch erstaunlich wie oft man bei einem Besuch dort hört „haben die keine Elefanten hier?“). In Afrika läuft man erst mal ein ganzes Stück durch unbewohnten Afrikanischen Regenwald. Sehr schön gemacht, allerdings könnte man auch hier mit ganz wenig Aufwand Gehege für Ducker, Kraniche & co in die Landschaft integrieren. Auch in Alaska gibt es da noch jede Menge freie Flächen (alleine schon der ewig lange, tierleere Streifen zwischen Kamtschatkabären und Seelöwen…).

    Fazit: Aufgrund der Größe der meisten Anlagen und der optisch sehr ansprechenden Gestaltung immer ein Besuch wert!

    (17.07.2013)
    Mark Meier:   Übrigens hatte die ZooM 2012 ein rabenschwarzes Jahr. Nur 735.000 Besucher und ein Minus von über 7 Mio. Die Besucherzahlen wurde gerade bekannt gegeben...
    (30.05.2013)
    David Heger:   @ Michael Mettler: Zu der Frage mit den Ottern. War am Dienstag im Zoom und hab mal darauf geachtet. An beiden Gehegen waren Kanadische Otter angeschlagen.
    (30.05.2013)
    Carsten Horn:   Wie genau das mit den Aussenanlage mal gedacht war, weiß ich jetzt aus dem Kopf nicht, müßte ich mal Pläne raussuchen, ob da was zu sehen war, aber das schaffe ich vermutlich erst, wenn ich von Zootour wieder da bin...

    Bei den Ziegen hab ich noch nie so genau drauf geachtet, nicht so mein Interessengebiet. Lt. Ausschilderung sind es aber sowohl Bunte Deutsche Edelziegen als auch Pfauenziegen. Bei den Jungtieren dürften vermutlich Mischlinge dabei sein, denn ich hab den ganzen Winter über nur einen Pfauenziegenbock dabei gesehen (alle Ziegen teilen sich ein Innengehege)
    (10.05.2013)
    Michael Mettler:   @Carsten: Waren denn eigentlich beide Anlagen zur dauerhaften Unterbringung von Orangs konzipiert, oder sollte die kleinere Insel ursprünglich als Gibbon-Außenanlage o.Ä. dienen und deren Besatz nur innen mit den Orangs vergesellschaftet sein? Dann würde die Zuordnung innen/außen m.E. mehr Sinn ergeben, denn die jetzige kleine Orang-Innenanlage wäre dann als "Vorgehege" für die große Außenanlage denkbar. Quasi als Sortierfilter, damit von dort wirklich nur die Orangs nach draußen gelangen und nicht auch ihr Nebenbesatz, dem dafür die kleinere Außenanlage zur Verfügung stünde.

    Noch zwei Fragen zum Tierbestand: Im Wegeplan ist nur eines der Ottergehege in Alaska-Zoom mit "Kanada-Otter" beschriftet (das neben den Bibern), das andere mit "Fischotter". Sind das noch alles Amerikaner, oder gibt es inzwischen zusätzlich Eurasische Fischotter im Park?

    Und darf ich anhand der Färbung annehmen, dass der Großteil der Pfauenziegen nicht rasserein ist? Die pigmentierten Fellbereiche müssten doch eigentlich schwarz sein und nicht à la Bunte Deutsche Edelziege (eine solche bzw. wenigstens phänotypisch danach aussehende sah ich zusammen mit den "Pfauenziegen" im Streichelgehege).
    (09.05.2013)
    Carsten Horn:   Man kann es sogar noch einfacher machen, zwischen den beiden Anlagen ist ne Tür... Wobei dann natürlich nur eine Gruppe raus kann, Gang ähnlich wie in Köln wäre schon besser der Freizügigkeit wegen... Aktuell kann man nur von einem Innengehege auf eine Außenanlage wie beschrieben...
    (09.05.2013)
    Michael Mettler:   @Carsten Horn: Ein Grund mehr für eine zusätzliche Belebung der großen Außenanlage... Aber das bauliche Konzept erschließt sich mir dann nicht. Ein "Verteilergang", mit dem man den Besatz der großen Innenanlage wahlweise auf beide Außenanlagen lassen könnte, existiert also nicht? Sowas ließe sich doch auch noch nachträglich an der Außenseite anfügen.
    (09.05.2013)
    Carsten Horn:   Krontaube Vicky baut Nester nur zur Beschäftigung, g, ist noch alleine.

    Problem bei den Orang-Anlagen ist, das die große Außenanlage mit der kleinen Innenanlage gekoppelt ist, also wenn überhaupt sieht man da nur die beiden Omas, während sich auf der kleinen Außenanlage ggf. die große Oranggruppe und die Hulmans knubbeln...

    Polarfüchse gibt es schon länger nicht mehr...
    (08.05.2013)
    Michael Mettler:   Ich war gestern in Gelsenkirchen, letzter Besuch vor fast sieben Jahren - hat sich ganz schön was getan seitdem...

    Vom Parkteil Asien (gab's beim letzten Besuch noch nicht) bin ich sehr angetan. Am "Reich des Tigers" wird noch fleißig gearbeitet. Da der zugehörige Besucherweg auf einem höheren Geländeniveau verläuft als der bereits vorhandene, kann man die unfertige Anlage noch nicht so recht einschätzen. Das Drumherum wirkt aber schon mal ganz ansprechend ;-)

    Die große Orang-Insel war leider bis auf ein paar Wasservögel komplett tierleer. Ich fände es schön, wenn man den Versuch machen würde, dort als Bodenbesatz eine mittelgroße Hirschart einzugewöhnen, denn auch die unten im Thread andiskutierten Jungfernkraniche (die noch immer ein Gehege neben der Tigeranlage haben) würden die Anlage wohl kaum "optisch füllen". Axishirsche z.B. bräuchten nicht mal einen geheizten Stall (bzw. Zugang zur Asienhalle).

    In der Halle dürfte es in nächster Zeit viel Vogelnachwuchs geben; ich habe Krontaube, Sonnenvogel, Rotohrbülbül und Straußwachtel beim Sammeln von Nistmaterial beobachtet. Die diversen Schmuckschildkröten-Arten haben sich allerdings etwas im Erdteil vertan...

    Im Alaska-Teil finde ich bemerkenswert, wie unterschiedlich beansprucht doch die beiden Braunbäranlagen aussehen - vermutlich wegen der Altersstruktur ihrer jeweiligen Bewohner? Die mit den Kamtschatkabären besetzte Anlage ist jedenfalls inzwischen nahezu kahl. Polarfüchse scheint es auf den Anlagen nicht mehr zu geben..?

    Was macht ZOOM eigentlich mit dem ganzen Anubispavian-Nachwuchs? Ich dachte, ich hätte in irgendeiner TV-Doku mal gehört, dass man wegen schlechter Abgabemöglichkeiten die Nachzucht auf operativem Wege weitgehend unterbunden hatte, aber die Insel wimmelt jetzt nur so von jungen Pavianen.

    Ich fremdele zwar noch immer mit den Kunstfelsen in Alaska-ZOOM, die auf mich irgendwie plastik-artig wirken, aber beeindruckt war ich - wie schon bei den letzten Besuchen - wieder mal von der Weitläufigkeit vieler Großanlagen im gesamten Park und der Landschaft außerhalb der Gehege. Da kommt im Vergleich mit meinem Heimatzoo Hannover, wo viele Anlagen eher wie (wenn auch detailliert gestaltete) Bühnenbilder als wie Landschaften wirken, doch ganz schön Wehmut auf.
    (08.05.2013)
    Liz Thieme:   Der Zoo gab heute bekannt, dass noch vor Ostern vier Sibirische Tiger kommen werden. Es werden vier Kater sein: Virgil, Manu, Thrax und Roger. Drillinge aus Budapest und ein Niederländer. Die Anlage wird zu Pfingsten eröffnet.
    (13.03.2013)
    Thomas Schmidt:   Basel hat sich gegen eine Rückkehr der bisherigen Orang Utan Gruppe entschieden und baut lieber eine neue jüngere Zuchtgruppe auf. Schubbi und Co. dürfen daher in Gelsenkirchen bleiben.
    (11.10.2012)
    Carsten Horn:   @Sacha: Hast recht, aus der Luft ist da mehr Platz zu sehen, als ich gefühlt jetzt vom Boden aus gesagt habe, :-), mir kam das dort recht knapp vor, aber ich achte beim nächsten Mal drauf...

    Der Vorteil am geplanten Standort ist die Synergie mit den Löwen, so könnten beide Raubkatzenarten von einem Team betreut werden ohne weite Wege, wäre dann noch ein Novum, das erste kontinenteübergreifende Revier, g...
    (18.09.2012)
    Sacha:   @Carsten: Das erstaunt mich jetzt. Das hatte ich nämlich anders in Erinnerung und auch gemäss Zooplan (Erlebniswelt Asien) müsste es massenhaft Platz (unbebautes, mit Bäumen, Büschen und Wiesen versehenes Gebiet) haben???? Auf googlemap kann ich zwar ein Gebäude (besagter Stall?) erkennen, ansonsten ist es dort aber auch völlig grün.
    (17.09.2012)
    Carsten Horn:   Rechts neben dem Baumkronenpfad ist kein Platz, da ist der Besucherweg für Leute, die nicht über den Baumkronenpfad können/möchten und die zweite Kassenanlage für "Stoßzeiten"...

    Falls man aber auf die Kassen dort mal verzichtet, wäre das der prädestinierte Platz für ein Huftiergehege, g, Stallgebäude ist noch aus Ruhrzoo-Zeiten vorhanden, dient momentan als "Kloster" für Schaf- und Ziegenböcke...
    (17.09.2012)
    Sacha:   @Sebastian: Vielen Dank für die Info.

    Grundsätzlich freue ich mich, dass Gelsenkirchen wieder Tiger halten wird. Erstens gehören sie zu meinen Lieblingstiere ("Ein Zoo ohne Tiger ist kein Zoo";)) und zweitens sind sie ohne Frage ein ONB-Zugpferd, selbst wenn die Planstelle "Raubkatze" schon mit Löwen abgedeckt ist.

    Was ich schade finde, ist einerseits die UA-Wahl und andererseits die Lage des künftigen Tigergeheges.

    Zur UA: Im näheren Umfeld von Gelsenkirchen haben u.a. bereits Wuppertal und Duisburg Sibirer. Dortmund hat Malayen, so dass m.E. im Sinne der Ergänzung die Wahl hätte auf Sumatratiger fallen müssen (vorausgesetzt natürlich, dass welche zu bekommen sind).

    Und damit komme ich auch gleich zu meinen zweiten Kritikpunkt: Das Gelände rechts neben dem Baumkronenpfad (wenn man das Orang-Dschungelhaus Richtung Zoo-Ausgang verlässt) hätte sich mindestens ebensogut geeignet und die Sumatra-Tiger hätten den Lebensraum "Tropischer Regenwald Südostasiens" perfekt ergänzt bzw. verlängert. Schade.
    (17.09.2012)
    Jan Jakobi:   Die Mutter des Giraffenbaby ist "Jadranka", welche letztes Jahr ihr erstes Kalb kurz nach der attackierte. Der kleine Bulle "Hans" hat die Attacke mit viel Glück überlebt.
    (16.09.2012)
    Sebastian:   Ein Revier für Tiger - Die Bauarbeiten in der ZOOM Erlebniswelt haben begonnen

    Gelsenkirchen. Am Donnerstag, den 13. September beginnt die Gestaltung des neuen Tigerreviers in der ZOOM Erlebniswelt Asien. Mit dem ersten großen Erweiterungsprojekt der zoologischen Erlebniswelt entsteht ein 1000 Quadratmeter großes Revier für Sibirische Tiger. Nach Fertigstellung des naturnah gestalteten Lebensraumes im Frühjahr 2013 werden vier bis fünf Tiger ihr neues Zuhause in der ZOOM Erlebniswelt beziehen.

    Den Auftakt des umfangreichen Bauprojektes bilden die vorbereitenden Erdarbeiten. 530 Kubikmeter Boden müssen bewegt werden, bevor mit dem Rohbau begonnen werden kann. Im Laufe der kommenden zwei Monate wird die Form des neuen Tigerreviers bereits erkennbar sein. Während einer Bauzeit von etwa neun Wochen werden im neuen Tiger-Gebäude 175 Kubikmeter Beton und sechs Tonnen Stahl verarbeitet, zwölf Schieber und 15 Scheiben eingesetzt. Insgesamt sind mehr als ein Dutzend Fachunternehmen an der Fertigstellung der neuen Landschaftsgestaltung in der Erlebniswelt Asien beteiligt.
    Der zukünftige Lebensraum der Raubkatzen verfügt über einen großzügigen, einsehbaren Innenbereich, der es ermöglicht, die bis zu drei Meter langen Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Ein integrierter Wasserbereich und eine reichhaltige asiatische Pflanzenwelt komplettieren das Konzept der naturnahen Gestaltung des Reviers. Das neue Territorium wird zweigeteilt angelegt, um die Tigergruppe bei Bedarf trennen zu können.

    Europas einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt wächst auch nach der Vollendung im März 2010 weiter. Ab 2013 werden in Gelsenkirchen drei der größten Landraubtiere der Welt zu sehen sein: Eisbären, Braunbären und Tiger.

    Quelle: http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_12/33130912.asp (dort finden sich auch zwei Bilder zum Ausbau)
    (16.09.2012)
    Carsten Horn:   Gibt nichts großartig berichtenswertes im Moment, Orang-Omi Sexta (40) hat diesen Monat ein Jungtier zur Welt gebracht und Giraffennachwuchs gab es (leider wieder Handaufzucht), das erste Mädel seit zig Jahren.

    QR-Code Nutzer hab ich noch nicht gesehen, aber die Dinger sind auch erst zwei drei Wochen angebracht...
    (28.08.2012)
    Liz Thieme:   Bisschen still geworden, um diesen Erlebniszoo.
    Man sieht sie inzwischen auf zig Werbeplakaten und anderen Aktionen und nun seit Juli auch im ZOOM. Dort wurden auf den Tierschildern QR-Codes angebracht. Ich frag mich immer wieder wer so etwas nutzt...
    (27.08.2012)
    Liz Thieme:   PM des Zoos:

    >ZOOM Erlebniswelt trauert um Flusspferd Rosl

    Gelsenkirchen. Am Dienstag, 24. April um 11:55 Uhr verstarb Rosl, das älteste Flusspferd in Deutschland, nach langer Krankheit in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Mitarbeiter und Besucher trauern um das liebgewonnene Tier.

    Rosl kränkelte bereits seit Monaten: Ihre seit Jahren bestehende Arthrose war weit fortgeschritten, dazu kam eine Hauterkrankung und Appetitmangel. Trotz intensiver Betreuung durch die Veterinärin Dr. Pia Krawinkel und die Tierpfleger verschlimmerte sich ihr Zustand zusehends. Seit dem Wochenende nahm sie kaum mehr Nahrung zu sich, selbst die geliebten Äpfel wurden von ihr verschmäht. Rosl lag nur noch apathisch im Wasserbecken der Dschungelhalle. Dienstagmorgen entschlossen sich dann Dr. Krawinkel und das zoologische Management schweren Herzens Rosl zu erlösen.

    Die aus dem ZOO Karlsruhr stammende Flusspferddame wurde im letzten Dezember 53 Jahre alt. Rosl war damit das älteste Flusspferd in Deutschland. Sie lebte seit 31 Jahren mit ihrem langjährigen Vertrauten Ernie (42 Jahre) in Gelsenkirchen. 2006 zog sie mit ihm in die Erlebniswelt Afrika. Dort verbrachte sie ihren Lebensabend auf der weitläufigen Landschaftsanlage mit dem afrikanisch angelegten See. Die letzte Zeit lebte sie ausschließlich in der Dschungelhalle; wegen ihrer Arthrose wurde ihr der beschwerliche Weg auf die Außenanlage nicht mehr zugemutet. Rosl hat insgesamt zwölf Kinder zur Welt gebracht, Vater aller Jungtiere war Ernie.

    Flusspferde werden in der Natur 30 bis 40 Jahre alt.<
    (25.04.2012)
    Michael Mettler:   Ist dieses besagte, noch freie Geländestück nicht genau an der Grenze dessen, wo noch für Elefanten Platz wäre? Dann ließe sich der Zugang dorthin - wenn man denn Afrikaner halten wollte, doch auch ohne Freigabe des Damms für Besucher gestalten.

    @Sebastian: Die beiden Arten auf dem schmalen Alaska-Teilstück sind Waschbär und Luchs.
    (20.04.2012)
    Sebastian:   Vielen Dank für das Hochladen! Welche beiden Arten sind denn in Alaska auf dem schmalen Teilstücken zwischen Otter/Biber und Rentier abgebildet?

    Außerdem ist es ja interesant, dass die Anlage zwischen Löwen und Giraffen auf dem damaligen Plan noch mit einer Antilopenart versehen war (welche ist wohl nicht zu entnehmen, oder?), mein etwas jüngerer Plan nur das Gehege aufweist (ohne Abbildung einer Art) und der Platz heute immer noch vorhanden ist. Vielleicht findet hier ja auch eine zukünftige Afrika-Erweiterung statt.
    (20.04.2012)
    Oliver Müller:   Gestern habe ich per Mail die Info bekommen, dass man noch nicht wisse, welche Tigerunterart angeschafft werden soll. Das lässt hoffen, dass es nicht wieder Sibirier werden.
    (14.04.2012)
    David Heger:   Alaska. Jetzt hoffentlich auch mit Bild
    (14.04.2012)
    David Heger:   und der Bauernhof
    (14.04.2012)
    David Heger:   Alaska
    (14.04.2012)
    David Heger:   Afrika
    (14.04.2012)
    David Heger:   der Gesamtplan
    (14.04.2012)
    David Heger:   Afrika
    (14.04.2012)
    David Heger:   der Gesamtplan
    (14.04.2012)
    Sebastian:   Wäre es möglich, auch die weiteren Urspungspläne von 2000 hier einzustellen; also vom afrikanischen, nordamerikanischen und westfälischen Teil? Diese Pläne habe ich leider nicht mehr.
    (14.04.2012)
    Carsten Horn:   Elefanten würden beide Arten passen, bei Afrikanern gäbe es nur ggf eine Sackgasse und der Damm müßte für Besucher freigegeben werden...
    (12.04.2012)
    Michael Mettler:   Und wenn ich mich richtig erinnere, liegt das von Carsten erwähnte Gelände so günstig zwischen den Parkteilen Asien und Afrika, dass der Zoo in der Wahl der Art ganz flexibel wäre.
    (12.04.2012)
    Dennis Ismer:   Man könnte beim Thema Elefanten ja gleich zwei (oder auch mehr) Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem man eine Anlage ausschließlich für einen oder zwei adulte Elefantenbullen bauen würde.
    (12.04.2012)
    Carsten Horn:   Da ist noch zusätzliches Gelände, welches man ggf. nutzen könnte...

    Ich würde aber auch eher auf Elefanten tippen irgendwann, jedenfalls fragen da anscheinend so viele Besucher nach, das auf der Website erklärt wird, warum es keine Elefanten gibt, g...
    (11.04.2012)
    Oliver Müller:   Wow, interessant. Bin mal gespannt, was davon umgesetzt wird. Alles sicher nicht, dafür reicht definitiv der Platz nicht. Panzernashörner wären natürlich der Hammer. Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass das gemacht wird, da es ja schon eine Nashornart gibt. Da wäre der Schauwert von Elefanten für den ONZ sicher höher.
    (11.04.2012)
    Carsten Horn:   Ich denke, das waren die Pläne, die ich auch im Kopf hatte, da brauch ich nicht mehr suchen, :-)
    (07.04.2012)
    David Heger:   Die Planung aus ca. 2003/2004
    (06.04.2012)
    David Heger:   Die Ursprungsplanung aus 2000
    (06.04.2012)
    David Heger:   @Oliver Müller @ Carsten Horn
    Mir sind zwei Vorgänger-Pläne für Asien bekannt. Der erste stammt aus der Ursprungsplan und wurde u.a. 2000 im Ruhrzoo-Magazin vom Zoo veröffentlicht. Hier wurde mit Kamelen, Gibbons, Büffel, Tiger, Leoparden, Kleine Pandas und Orang-Utans geplant. In einer modifizerten Planung aus ca. 2003/2004 (vom Zoo als Faltplan veröffentlicht)war die Asienwelt mit einigen Tierarten mehr vorgesehen, u.a. Hulmans o.ä., Panzernashörner, Tiger, Bären, Gibbons, Orangs-Utans. Es fehlen u.a. die Kamele. Die Tropenhalle in der heutigen Form gab es in den Plänen noch nicht, jedoch ein anderes Asienhaus an gleicher Stelle. Ich versuch gleich mal die Pläne einzustellen
    (06.04.2012)
    Oliver Müller:   Oh bitte! :-)
    (05.04.2012)
    Carsten Horn:   Irgendwo gab es die Pläne, weiß aber nicht mehr so genau wo, vermute mal im ehemaligen Ruhr-Zoo-Magazin...

    Wenn ich Zeit hab, such ich mal...
    (05.04.2012)
    Oliver Müller:   @Carsten Horn:
    Im Februar habe ich auf meine Mailanfrage noch die Auskunft bekommen, dass in "Asien" keine Erweiterungen geplant seien. Falls es über die ursprünglichen Pläne irgendwelche näheren Infos, Quellen etc gibt, wäre es klasse, wenn du das hier posten könntest. Danke!
    (05.04.2012)
    Carsten Horn:   Wieso, die Tiger entsprechen den ursprünglichen Plänen, die mW mangels finanzieller Mittel nicht umgesetzt werden konnten... Z. B. auch Nashörner waren in der ersten Planung, vielleicht kommen die dann als nächstes nach den Tigern...

    Ein bissel voller ist aber schon jetzt geworden, letzten Samstag ist ein Trampeltier geboren, :-)
    (05.04.2012)
    Oliver Müller:   Vielleicht bekommen die Kraniche ja auch eine neue Anlage. Platz genug ist ja noch. Ist überhaupt recht luftig gebaut, der Kontinent Asien. Ich wette, da kommen noch einige Neuerungen in den nächsten Jahren, auch wenn es offiziell "keine Pläne" gibt. Das galt für die Tiger im Februar auch noch.
    (04.04.2012)
    Carsten Horn:   Mit "funktionieren" meinte ich, ob die Kraniche die Gemeinschaftshaltung überleben...

    Das die Tiere eigentlich nicht zusammen passen, ist mir klar, aber irgendwie ist die Idee für GE trotzdem reizvoll. Die Orangs sind vielleicht ein halbes Jahr draußen, je nach Wetterlage und in der übrigen Zeit läuft man vom Ausgang der Asienhalle bis zum Ausgang der Asienwelt, ohne an einem Gehege vorbeizukommen, so könnte man wenigstens noch die fast ganzjährig draußen befindlichen Kraniche sehen...
    (04.04.2012)
    Werner Schindler:   Was ist gemeint mit "funktionieren"? Dass sie sich nicht gegenseitig an den Kragen gehen? Darauf reduziert, würde es eventuell funktionieren (unter diesem Gesichtspunkt würden aber sicher auch Pinguine und Steinböcke usw usw zusammen passen). Aus allen anderen Gründen passen nach meinem Verständnis von guten Zooanlagen Jungfernkraniche und Orang-Utans überhaupt nicht auf eine gemeinsame Anlage. Jungfernkraniche leben nicht im Wald, und Orang-Utans sind keine Steppentiere.

    Die kleinste Anlage für Jungfernkraniche, auf der diese Junge aufziehen, ist eventuell die in Frankfurt. Ein wirklich kleines Gehege, aber das Paar ist dort für sich (wenn nicht gerade Teichhühner oder Nilgänse Gesellschaft ums Futter leisten) und das ist wohl wesentlich.

    Bei der Bezeichnung "Orang", wie im Forum und sonstwo öfter gebraucht, fällt mir gerade noch eine kleine Geschichte ein, die C.Knott, der Menschenaffen-Revierpfleger in Frankfurt, mal erzählte: Die Kurz-Benennung Orang führe bei indonesischen Gästen oft zu Irritation und dem Hinweis, Orangs seien wir doch alle. Weil in deren Sprache Orang einfach nur Mensch heiße. Seitdem nenne ich Orang-Utans immer mit vollem Namen, sind ja auch nur wenige Buchstaben mehr.
    (04.04.2012)
    Carsten Horn:   Geografisch hab ich über die Kombi natürlich nicht nachgedacht, würde sowas denn generell funktionieren, Orangs und Kraniche oder gibt es das irgendwo?
    (03.04.2012)
    Michael Mettler:   Ich würde es eher begrüßen, den Kranichen eine eigene, zur Zucht geeignete Anlage zu gönnen...
    (03.04.2012)
    Werner Schindler:   Hauskamele und Jungfernkraniche (die an manchen Orten im Überwinterungsgebiet in Indien ortsnah leben und von einigen Bevölkerungsgruppen gezielt gefüttert werden) in einer Anlage, das schiene mir denkbar.
    Aber Jungfernkraniche als Bewohner innerasiatischer Trockengebiete und Orang-Utans als Regenwaldbewohner zusammenstecken, hm? Vom Habitatanspruch wäre das etwa so, wie Saigas und Orang-Utans zusammen zu halten.

    Sacha pflichte ich übrigens bei: die Dschungelhalle wirkt speziesmäßig nicht gerade überfüllt.
    (03.04.2012)
    Carsten Horn:   Wenn sich Kamele und Kraniche vertragen und ggf. die Umzäunung ein wenig umgebaut würde, sollte das gehen...

    Kraniche und Orangs wären auch noch eine Option, falls das funktioniert...
    (03.04.2012)
    Sacha:   @Carsten Horn: Die Jungfernkraniche würden doch auch prima auf die Kamelanlage passen, oder?;)
    (03.04.2012)
    Carsten Horn:   Hat sich nix geändert im Vogelbestand in der Halle... Außen sind neu Warzenenten...

    Für den Vogelfreund ist die Tigeranlage keine gute Nachricht, g, die kommt an die Stelle, wo jetzt die Jungfernkraniche sind, dazu, wie es mit den Kranichen weitergeht, hab ich noch nichts gehört...
    (02.04.2012)
    Sacha:   Eine gute Nachricht. Damit wird der Asienteil der Zoom bezüglich der Arten massiv aufgewertet.
    Aprospos: Gab es in den letzten Monaten eigentlich neue (Vogel-)Spezies für die doch relativ leere Dschungelhalle?
    (02.04.2012)
    Oliver Müller:   Laut Homepage (www.zoom-erlebniswelt.de) wird in Kürze der Grundstein für eine 1000 qm große, zweigeteilte Tigeranlage für 4-5 Tiere gelegt. Eröffnung soll wohl 2013 sein.
    (02.04.2012)
    Carsten Horn:   Ich hab kein Bild von den Königspinguinen...
    (30.08.2011)
    Jan Jakobi:   @Carsten:
    Das ging schnell mit dem korrigieren :)

    Gibt es ein Bild von den 140 Königspinguinen die auf der Flußpferdaußenanlage waren?

    Oder sind die nur durch Text belegt?


    (28.08.2011)
    Carsten Horn:   Prompt korrigiert und das Bild zehn Jahre älter gemacht, :-)
    (27.08.2011)
    Henry Merker:   @WolfDrei & @Jan Jakobi:
    Vielen Dank betreffs der geopolitischen Einordnung Itatibas.
    (27.08.2011)
    Michael Mettler:   Das Foto in hipposworld.de entstand im Juni 1988 (nicht 1998, da hat sich ein Fehler in die Beschriftung eingeschlichen), die junge Afrikanische Elefantin Maja war tatsächlich aus Platznot kurzzeitig mit dem jungen Nilpferd zusammen untergebracht. Zwar standen auch schon zwei Jahre vorher vorübergehend junge Elefanten aus einem Großimport ebenfalls wegen Platznot in dieser Anlage, aber damals ohne Hippo-Gesellschaft und mit leerem Becken "etwas komfortabler".

    Ich erinnere mich an Fotos aus einem US-Zoo, in dem je ein erwachsenes Einzeltier von Flusspferd und Elefant zusammen eine Anlage bewohnten - komme aber nicht auf den Zoo.
    (27.08.2011)
    Jan Jakobi:   Es gibt in der Bildergalerie von Carsten Horns Seite (hipposworld.de) bei Gelsenkirchen 2 Bilder und zwar unter "Flußpferde bis 2006"(Carsten hat die Seite wegen der hohen Anzahl der Bilder aufgteilt), es handelt sich um das letzte und vorvorletzte Bild von ganz am Ende der Bildergalerie ausgesehen.

    Itatiba liegt nicht in Italien, sondern in Brasilien, dorthin wurden die letzten beiden Münchner Flußpferde abgegeben.

    Die Elefanten waren vermutlich aus Platzgründen (oder sie vertrugen sich nicht) bei den Hippos auf der Anlage und nicht bei den Elefanten.
    Das war noch zu Zeiten als die Firma Ruhe Tiere, unter anderem auch Elefanten, für kurze Zeit in seinem Zoo unterstellte, bevor sie an ihren Bestimmungsort gingen.

    (27.08.2011)
    WolfDrei:   Itatiba: Brasilien
    (27.08.2011)
    Henry Merker:   PS: In der Bildergalerie von www.hipposworld.de ist auch ein Bild zu sehen.
    (27.08.2011)
    Henry Merker:   Scheinbar ja: Im Zoo Parque Itatiba (Italien?) leben Flusspferde mit Asiatischen Elefanten zusammen.

    Quelle: http://www.hipposworld.de/index.html
    (27.08.2011)
    Joshua Förg:   Ich sah zufällig im Internet ein Bild, das anscheinend im Ruhr-Zoo geschossen wurde: Es handelte sich um einen afrikanischen Elefanten, der auf einer kleinen Anlage mit einem Flusspferd untergebracht war. Falls das Bild wirklich im Ruhr-Zoo gemacht wurde: Die Vergesellschaftung Elefant/Flusspferd ist meines Wissens ja ziemlich selten. Gibt es eine solche Zusammenhaltung auch heute noch?
    (27.08.2011)
    Carsten Horn:   Wußte gar nicht, das dieses so eine Seltenheit ist, dann mal ein Bild aus GE, hier gerade bei der "Verunreinigung" des Besucherweges, g...
    (17.07.2011)
    Werner Schindler:   Mandarinente ist zutreffend. Vom sehr ähnlichen Weibchen der Brautente zu unterscheiden am schmalen weißen, weit nach hinten ausgezogenen Augenring und dem hellen Nagel an der Schnabelspitze. Beide diagnostischen Merkmale auf dem Foto sehr schön erkennbar. (Brautente würde zudem nicht so gut in die Asienhalle passen.)
    Prima, dass das Chukarhuhn da ist. Die Art ist nicht häufig in hiesigen Zoos. Warum wird das Chukarhuhn denn als Chukarsteinhuhn bezeichnet? In der Liste der Vögel Deutschlands, die als Referenz für die deutschen Namen gilt, ebenso in den aktuellen Handbüchern und Feldführern heißt die Art stets Chukarhuhn (im englischen nur Chukar). Genauso wird sie auch im Sprachgebrauch der Avifaunisten genannt, Chukarsteinhuhn habe ich da noch nie sagen hören.
    (16.07.2011)
    Gerrit Wehrenberg:   Ja ich kann die 0,1 Mandarinente auf dem Foto bestätigen. ;)
    (16.07.2011)
    Carsten Horn:   Das ist gut, das Du das erwähnst, eine männliche Mandarinente (die erkenne sogar ich Vogeldilettant, g) gab (gibt) es auch in der Halle, die hab ich vergessen, weil ich sie schon länger nicht mehr gesehen habe, das könnte aber für Deine Vermutung sprechen...

    Frühlingstauben gab es auch mal, aber die sind wohl nicht mehr da...
    (16.07.2011)
    Henry Merker:   Das könnte eine weibliche Mandarinenente sein...
    (15.07.2011)
    Carsten Horn:   Chukar-Steinhuhn ist da, an Flattermännern noch Reisfinken, Straußwachteln, Zweifarb-Fruchttauben, Rotohrbülbüls, Chinesische Nachtigall und Pagodenstar. Dazu Kalongs, Wasseragamen und diverse Schildkröten...

    Und den abgebildeten Flattermann gibt es noch, was immer das sein mag, hab es nicht so mit Vögeln...
    (15.07.2011)
    Werner Schindler:   Würde mich ein bisschen wundern, wenn in der Zoom-Asienhalle Steinhühner präsentiert würden. Wäre zumindest aus geografischer Sicht unpassend, denn das Steinhuhn Alectoris [rufa] graeca hat eine rein europäische Verbreitung, von den Alpen und Mittelitalien bis zur Balkanhalbinsel. Vielleicht ist östlich ab Kleinasien anschließende Chukarhuhn Alectoris [rufa] chukar gemeint, das mit dem Steinhuhn und dem in Westeuropa vorkommenden Rothuhn Alectoris [r.] rufa eine Superspezies bildet, nach derzeitiger taxonomischer Einstufung. Vom Chukarhuhn soll ein Einzelvogel in der Asienhalle frei leben, laut Zootierliste. Ich hab's bisher dort nicht gesehen, aber Hühnervögel können ja recht heimlich sein.
    Der Zoo Dortmund hatte Steinhühner. Die sind nach Frankfurt abgegeben worden, sie waren als Unterbesatz in der Bartgeiervoliere gedacht.
    (15.07.2011)
    Jan Beensen:   Ist es richtig, dass in der Asienhalle vom Zoom Steinhühner (ja, ich meine die Wüsten/Steppen-Bewohner aus dem nahen Osten) leben?
    Was sind dort noch für Freigänger unterwegs?
    (15.07.2011)
    Jan Jakobi:   @Liz: Da waren Sie aber schneller als ich.
    Ich habe nämlich eben eine Antwort vom Zoo Gelsenkirchen bekommen, in der sich meine Vermutung bestätigte.

    (27.06.2011)
    Liz Thieme:   Der kleine Giraffenbulle war bei der Geburt schon sehr schwach und hat bei seiner Mutter nicht getrunken. Am sonntag ist er nun verstorben, trotz Bemühungen des Zoo-Personals.
    (27.06.2011)
    Jan Jakobi:   Am Freitag den 23. Juni, um ca. 6 Uhr, brachte Giraffenkuh "Bashira" ihr erstes Baby Welt.

    Es handelt sich wieder um einen kleinen Bullen.

    Er schien nicht besonders fit zu sein.

    "Bashira" kümmerte sich auch nicht so gut um ihn.

    Gestern Abend gegen 21 Uhr schaute ich in die Live-Stream.
    Der kleine lag komplett auf der rechten Seite.
    Wäre es die linke, dort liegt der Pansen, dann wäre es gefährlich.

    Als ich ca. 1,5 Stunden später noch mal guckte lag er immer noch so.

    Und heute morgen bestätigte sich meine Vermutung.
    Denn die Live-Stream wurde abgeschaltet.

    Der kleine Giraffenbulle hat wahrscheinlich die Nacht nicht überlebt...

    Letztes Jahr war für Leipzig ein schlechtes Giraffen-Jahr und dieses Jahr scheint der Zoo Gelsenkirchen ein schlechtes Giraffenjahr zu haben.

    Im Juli soll Giraffenkuh "Aja Sabe", die älteste in der Gruppe, ihr Kalb bekommen. Gestern Abend sah es so aus als könnte es in der Nacht zu heute kommen. Es scheint kein neues Giraffenbaby da zu sein.

    "Jadrankas" Baby "Hans" geht es gut, soweit man das über eine Live-Stream sehen kann.

    Im Frühjahr 2012 soll Giraffenkuh "Mary" ihr zweites Kalb bekommen.

    (26.06.2011)
    Ralf Sommerlad:   Die Übernahme von ISB´s, EEP´s ESB´s ist löblich, aber kein Ersatz für absolut unzureichende Beteiligung an bestehenden Erfolg versprechenden Artenschutzprojekten oder der Unfähigkeit, eigene ins Leben zu rufen
    (24.05.2011)
    Carsten Horn:   Bei Übernahme im April wird das wohl noch einige Zeit dauern, bis die erste Ausgabe kommt.

    Zuchtbuchführer ist mW Frank Ahrens
    (22.05.2011)
    Rüdiger:   Gibt es schon ein neues Giraffenzuchtbuch aus Gelsenkirchen ? Die letzte Ausgabe war noch aus Rotterdam http://www.rotterdamzoo.nl/import/assetmanager/2/6422/EAZA%20Giraffe%20EEP%202008%20Studbook%20for%20website.pdf
    Bei soviel Hybridgiraffen sicher kein leichtes Unterfangen. Weiss jemand etwas dazu ? schönen Sonntag
    (22.05.2011)
    Michael Mettler:   Weil jetzt der Bezug zu Gelsenkirchen fehlt, hatte ich parallel schon im Zoo-Berlin-Thread geantwortet, passt da wohl besser hin.

    @Henry Merker: Da ein ISB nicht nur europäische Belange betrifft, kommt es ja so oder so zu Mehrfachverantwortungen. Deine Jahreszahlen geben übrigens nicht wieder, seit wann die betreffenden Zoos die EEPs führen, sondern seit wann die Programme jeweils bestehen!
    (11.04.2011)
    Henry Merker:   @Sacha:
    Für den Gaur führt Paris (seit 1993) das EEP, für das Breitmaulnashorn Beekse Bergen (seit 1992), für das Spitzmaulnashorn Chester (seit 1990). Daraus geht hervor, dass die Zuchtbuchleitung nicht mit der EEP-Leitung identisch sein muss ;)

    Ob dies allerdings praktischer ist, oder nicht, ist mir unklar.
    (11.04.2011)
    Sacha:   @MM: Sorry, ich bin davon ausgegangen, dass der Zoo, der die Zuchtbücher oder zumindest Teile davon veröffentlicht (z.B. Bongo) noch immer der "Führer" (uuuuh, blödes Wort, und das im Zusammenhang mit Berlin) ist, unabhängig davon, ob die Arbeit von "outgesourcten" Mitarbeitern erstellt wird oder nicht. Ebenso sehe ich es mit der vakanten Stelle bez. Gaur (solange die Gaur-Bücher nicht weitergegeben wurden, trägt der Zoo Berlin doch die Verantwortung, oder sehe ich das falsch?).
    Den Pampashirsch habe ich allerdings vergessen, das gebe ich zu. Wäre aber immer noch 3:0.
    Frage: Wann wurde die EEP-Koordination für Spitzmaulnashorn und Gaur des Zoo Berlin "outgesourcet" resp. abgegeben? Bezüglich EEP bin ich nämlich gar nicht auf dem Laufenden. Der Zoo Berlin hatte (resp. hat) doch meines Wissens diese inne, oder irre ich mich?
    (11.04.2011)
    Michael Mettler:   @Sacha: Welche ISB führt denn der Berliner Zoo noch? Das für den Pampashirsch ist schon lange Geschichte, das für den Gaur seit 2009 vakant, und der Zuchtbuchführer für die afrikanischen Nashörner war zuletzt (laut BONGO Nr. 40) der verstorbene Reinhard Frese - und der hat zwar früher in Berlin gearbeitet, war aber zuletzt etliche Jahre lang Zoodirektor in Duisburg. Also musste Gelsenkirchen nicht mal was tun, um in Sachen ISB mit dem Berliner Zoo auf Augenhöhe zu kommen ;-)
    (11.04.2011)
    Carsten Horn:   Ja nu, alles zu seiner Zeit, erst mal die Firmenverhältnisse regeln, dann den Zooumbau, danach EEP und mal schauen, was das nächste ist, vielleicht überholt GE Berlin ja auch noch bei den ISB, :-)
    (11.04.2011)
    Sacha:   @MM und Holger Wientjes: Zur Ehrerrettung des Zoo Berlins sei gesagt, dass dieser dafür einige INTERNATIONALE Zuchtbücher mehr führt als Gelsenkirchen:)
    (11.04.2011)
    Michael Mettler:   @Holger: Solche Deutungen würden aber eher in einen anderen Thread gehören... Die EAZA-Auflistung hält jedenfalls noch mehr Überraschungen parat.
    (10.04.2011)
    Holger Wientjes:   @Michael M.: Das wusste ich nicht. Finde ich sehr interessant ! Kann man das irgendwie deuten/erklären ? Berlin zeigt ja einiges mehr an Arten. Aber so ein verzerrtes Bild kann man manchmal besitzen...
    (10.04.2011)
    Henry Merker:   @Michael:
    Meine Information stammte aus folgender Quelle:

    http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_11/11-070411.asp

    Und nun ein Zitat:
    "Ab April 2011 übernimmt die ZOOM Erlebniswelt das europäische Zuchtbuch für die Rothschild-Giraffen und den Großen Kudu, das an die Zoologie führender zoologischer Einrichtungen in Europa vergeben wird. Durch diese verantwortungsvolle Aufgabe wird die Population in Zoos lebender Rotschild-Giraffen und Großer Kudus zentral gesteuert und die genetische Vielfalt gesichert. Die ZOOM Erlebniswelt spricht Haltungsempfehlungen zur jeweiligen Tierart aus und koordiniert die Zucht dieser Art in ganz Europa."

    Vermutlich ist aber die Aussage der von dir angesprochenen EAZA-Seite die richtigere (?).
    (10.04.2011)
    Michael Mettler:   Laut einem Hinweis in zootierliste.de und der entsprechenden EAZA-Seite übernimmt Gelsenkirchen das gesamte Giraffen-EEP, von einer "Abspaltung" der Rothschildgiraffe steht dort nichts.

    @Holger: Gelsenkirchen hat dann zwei EEPs mehr inne als der Berliner Zoo - das zum Thema "Verantwortung eines Großzoos"... ;-)
    (10.04.2011)
    Holger Wientjes:   Ich finde es zumindest gut, dass GE in Sachen koordinierter Erhaltungszucht auf europäischer Ebene Verantwortung übernimmt und so auch wirklich ´mal der Rolle eines Grosszoos gerecht wird.
    (09.04.2011)
    BjörnN:   Die Rothschildgiraffen machen ja den größten Batzen aller Giraffen in Europa aus. Ich finde es vernünftig, diese Unterart auszugliedern und separat zu koordinieren.

    Die Netzgiraffen, wenige Angola- und Kordofangiraffen sowie Hybriden zu koordinieren dürfte die Arbeit eines Koordinators erheblich erleichtern.
    (09.04.2011)
    Michael Mettler:   Demnach wird das Giraffen-EEP nun unterartlich gesplittet? Wer koordiniert dann die anderen Unterarten und die Mischlinge/Unklaren?
    (09.04.2011)
    Henry Merker:   Ab April diesen Jahres wird der Zoo die EEPs vom Großen Kudu sowie der Rothschildgiraffe übernehmen.
    (09.04.2011)
    Jan Jakobi:   Man kann auch nicht jede Ankunft und Abreise von jedem einzelnen Tier filmen.
    Aber von allen Elefanten wurde die Ankunft und Abreise gefilmt und gezeigt.

    Aber zurück zum Zoom Gelsenkirchen:
    Die Live-Stream ist immer noch an.
    Mir ist aufgefallen das eine Giraffenkuh (es handelt sich um "Mary") die Schwanzquaste fehlt.
    Es ist nur der Schwanz zu sehen, bei Elefanten sieht man das öfters. Aber bei Giraffen habe ich das noch nie gesehen.
    (27.03.2011)
    BjörnN:   @Jan Jakobi
    Seine Abreise wurde bei ETC nicht erwähnt, allerdings von den Pflegern bei der Kommentierung berichtet.

    Auch die beiden jungen Mädels von 2009 werden wohl 2011 noch auf Reise gehen.
    (27.03.2011)
    Jan Jakobi:   "Kibo"?
    Mir ist nichts von seiner Abreise bekannt.
    Ich schaue jeden Freitagabend "Elefant,Tiger&Co" und es wurden nur die Abreise von "Simai" und "Twiga" in den letzten Jahren gezeigt.

    "Thabo" ist schon vor ein paar Wochen dort hin gegangen.
    (27.03.2011)
    BjörnN:   In Szeged treffen die beiden ZOOM-Bullen auf den 3jährigen Leipziger Bullen "Kibo" (Max x Knöpfchen).
    (27.03.2011)
    Carsten Horn:   Nicht nur Luke ist nach Szeged gegangen, sondern auch sein älterer Bruder...

    Binturongs und Schweinsaffen sind jetzt auch zu sehen, dafür sind die Hulmans vorübergehend hinter den Kulissen...
    (27.03.2011)
    Jan Jakobi:   Ja, das ist zur Zeit bei den Giraffen sehr kompliziert.

    Zur Zeit ist "Jadranka" in einer Einzelbox und in der zweiten ist ihr Baby mit der Giraffenkuh "Mary" die letztes Jahr ein Junges hatte.
    "Majanga" ist in der Gruppe und soll dort kalben, genau wie die Giraffenkühe es im Leipziger Zoo tun.

    Es stellt sich die Frage bei mir ob man "Jadranka" in der Gruppe kalben lassen sollen.

    In Leipzig haben auch erstgebärende Giraffenkühe in der Gruppe unter den Augen der erfahrenen Giraffenkuh "Knöpfchen" ihr Junges bekommen.
    Dort ist noch kein Kalb nach der Geburt schwer attackiert worden.

    "Jadranka" hatte schon ein paar Geburten und Aufzuchten miterlebt.

    (26.03.2011)
    Tom Schröder:   Das Jungtier ist ein Bulle. Er trinkt bei der einen Tante (dem Weibchen, das selbst kurz vor der Niederkunft steht), wird aber trotzdem noch zugefüttert. Nachts wird er mit einem anderen Weibchen seperat gehalten - das hochträchtige Weibchen ist nachts bei der restlichen Gruppe, da es bei vorherigen Seperationen zu nervös wurde. Kommt es nachts nieder, wird es dieses in der Gruppe tun, allerdings ohne das Muttertier des am 16.03. geborenen Jungtieres. Dieses wird ebenfalls seperat gehalten, um das Neugeborene in Spe nicht zu gefährden. Alles ein wenig kompliziert, da in Gelsenkirchen ;-).
    (26.03.2011)
    Liz Thieme:   Der Jung-Giraffenbulle Luke wurde nach Szeged abgegeben.

    Das Giraffen-Jungtier, das am 16.3. zur Welt kam, wurde von seiner Mutter (Erstgebärende) angegriffen und wurde von ihr separiert. Seine Tante übernimmt nun die Audfsicht, trinken ließ sie ihn nicht. Man hofft, dass sie es noch zulässt, so dass man die Flaschenfütterung einstellen kann.

    Eine weitere Geburt erwartet man noch.
    (26.03.2011)
    Niedersachse:   Das Mädel ist wohl krank geworden und dann verstorben.
    (14.09.2010)
    Ronald Masell:   Wo Sind im Zoom die kleinen Pandas geblieben? Am Samstag waren in deren Gehege drei Zwergotter zu sehen. scheinbar haben die Otter die erste Runde gegen die Orangs verloren.
    (14.09.2010)
    WolfDrei:   @MM: leider (wie insgesamt) keine UA-Angabe - östlich ist eher geographisch gemeint. Übrigens las ich in einem Bericht aus Mulhouse, daß die "französischen" Tiere aus dem Nachwuchs eines "Sitatunga-Importes" (1,1)einer französischen "Kolonialfamilie" abstammen sollen.
    (20.08.2010)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Zumindest alle Sitatungas, die auf die äußerst erfolgreichen, aus Importen gegründeten Zuchten in Basel, Frankfurt und Antwerpen zurückgehen, sind Westliche Sitatungas. Da der Kölner Zuchtbuchführer sich noch in jüngerer Zeit um Fotomaterial der ostafrikanischen Nominatform bemühte, schätze ich, dass solche Tiere in Europa für ihn nicht zu finden waren. Hat Johannesburg denn wirklich östliche Sitatungas und nicht die geografisch viel näher vorkommende Unterart selousi (Sambesi-Sitatunga)?
    (20.08.2010)
    WolfDrei:   Johannesburg: dort haben Defassawasserböcke einen "Schilfreinugungsteich" (Schilfgürtel allerdings auf der anderen Seite des Ufers, östliche Sitatungas (sind eigentliche alle "europäischen" Sitatungas nordwestliche, als gratus?)
    leben AN einem Sumpf, der von einem "Duchlaufbach" gespeist wird: keine zertretenen Ufer! Und bei etwa 4 Ganztagesbesuchen habe ich niemals ein Tier im Wasser gesehen! Sumpf nur als Fluchtort, ggf. Nahrungsressource?
    (20.08.2010)
    Ronny:   Danke, für die Aufklärung.
    (20.08.2010)
    Sacha:   Ich war letztes Wochenende in Prag (Anmerkungen dazu folgen in einem anderen Thread). In besagtem Gehege sah ich wie Michael eine männliche Sitatunga und einen männlichen Mrs.-Grays-Wasserbock.
    Wie "sumpfig" die Anlage ist, kann ich nicht mehr genau sagen. Aus der Erinnerung heraus würde ich sie eher als "Feuchtwiese mit künstlichem Wasserlauf" bezeichnen (was dann als Lebensraum soooooo falsch auch nicht wäre). Bilder davon gibt es übrigens in der Gallery von "www.zoochat.com"
    (19.08.2010)
    Michael Mettler:   @Ronny: Vor drei Jahren war das Prager Gehege mit einer Junggesellengruppe aus Sitatunga und Grays Wasserbock besetzt. Letztere Art auch im Dvur-Gehege, zusammen mit einem männlichen Defassa- oder Ellipsenwasserbock (habe ihn nur von vorn sehen können).
    (19.08.2010)
    Ronny:   In Dvur kann ich die Geschlechter nicht zuordnen. In Prag sah ich nur eine Männliche Sitatunga, die Nyala war nur ausgeschildert. Aber wenn es so ist...
    (19.08.2010)
    Michael Mettler:   @Ronny: Wobei ich beide besagten Gehege bei meinem Besuch 2007 ausschließlich mit männlichen Tieren besetzt sah - und die gelten in Zoohaltung gemeinhin als leicht ersetzbar...
    (18.08.2010)
    Ronny:   Mit Fallen da das Gehege der Wasserböcke in Dvur, nahe des Einstiegspunktes der Safari ein. Und dass Mischgehege für Sitatungas und Nyalas im unteren Zooteil in Prag.
    (18.08.2010)
    Sacha:   @Anti-Erdmännchen: Ich nehme an, wir reden von mitteleuropäischen Zoos, denn z.B. in südostasiatischen Zoos gibt es das durchaus.
    Für Europa fällt mir z.B. der Parc Animalier de Haute Touche in Zentralfrankreich ein, wo einige Gehege (oder zumindest Gehegeteile) von diversen Hirsch- und auch einigen Antilopenarten sumpfigen (bewachsenen) Charakter vorweisen.
    Grundsätzlich stimmt es natürlich schon, dass aus den von Dir erwähnten Gründen eine naturnahe Haltung für "Sumpfhuftiere" auch erhebliche Nachteile aufweisen kann.
    (18.08.2010)
    Michael Mettler:   @Anti-Erdmännchen: Elche in manchen Wildparks (z.B. Springe, WP Lüneburger Heide). Aber nicht ohne Grund gelten Elche als heikle Pfleglinge.
    (18.08.2010)
    Anti-Erdmännchen:   Werden denn irgendwo Huftiere in sumpfigen (bewachsenen) Anlagen gehalten? Ich denke nicht, daß es geht. Erstens wird das Grün weggefressen, zweitens niedergetrampelt, drittens muß der Wasserstand aufwendig reguliert werden, viertens könnten die Tiere auf Glatteis ausrutschen, fünftens - das ist der Hauptgrund - dürfte die Parasitenbelastung zu groß sein.
    (18.08.2010)
    Sacha:   @MM: Sie lernen, dass auf sumpfigen WALDLICHTUNGEN (der beschriebene Bereich der Zoom ist ja nicht komplett "bewaldet", oder ist er inzwischen schon so zugewachsen?) auch Kraniche, Nimmersatte und andere Vögel leben können;)
    (18.08.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Kraniche und Störche im Wald??? Und was hätte der geo-interessierte Besucher DARAUS lernen sollen? ;-)
    (18.08.2010)
    Sacha:   @Carsten Horn: Ich auch. Dann heisst es für mich her mit den Elefanten und/oder Tigern...;)

    PS: Zum Afrika-Eingang: Wenigstens n' paar olle Kraniche, Weissstörche und Afrik. Nimmersatte hätten es schon sein können. Deren Winterunterkunft wäre schon nicht so schwer geworden, dass sie im Sumpf versinkt:)
    (18.08.2010)
    Carsten Horn:   @Sacha: Den Grund, warum die Sitatungas nur schwer an den Afrika-Eingang können, nennst Du auch gleich in Deinem Beitrag, g, das sumpfige Gelände ist für sie zwar als "Lebensraum" ideal, aber nicht für die nötige Infrastruktur (Stall, etc), darum sind in dem Bereich leider überhaupt keine Tiere untergebracht und man muß erst mal ein paar hundert Meter laufen, bis die ersten kommen...

    Aber wenn die Kosten für den Neu-/Umbau mal mehr oder weniger abgezahlt sind, sich ein edler Spender findet oder ein neues Highlight nötig ist, wird vielleicht auch dort mal ein aufwendiges Gehege gebaut, ich würde allerdings dann erst mal eine Erweiterung in Asien vorziehen...
    (17.08.2010)
    Henry Merker:   Stellt sich allerdings die Frage, wo die Landschaften Afrikas nicht vom Menschen nachhaltig umgestaltet wurde...mal ganz zu schweigen von den Tierbeständen, die nur allzu oft nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Bestände darstellen. Dies gilt selbst im Vergleich auf die letzten 50-60 Jahre, schrieb doch ein schon älterer, noch aktiver und mehr oder weniger bekannter deutscher Journalist in einem 2001 erschienen Buch, in dem er die politischen Entwicklungen gerade in Zentralafrika seit dem Ende des Kalten Krieges beschrieb, dass die heutigen Bestände - etwa in Ostafrika - doch sehr zusammen geschrumpft seien!
    (17.08.2010)
    Sacha:   @MM: Bez. Südafrika: Das ist leider nur zu wahr. Darum meine Hinweis auf die Romantik.

    Ja, WENN in der Zoom eine Mischung H. n. niger mit H. n. kirkii vorliegt, dann "dürfen" die Rappenantilope auch nach "Ostafrika":)

    Bei den Zebras liegt die Sache m. E. doch etwas anders. Erstens zweifeln gewisse (wenn nicht die meisten) Systematiker die UA borensis an. Und zweitens stimmt der Phänotyp nicht. In Südafrika (Krüger Park, Hluhluwe) habe ich nicht ein Steppenzebra ohne Schattenstreifen gesehen, in Ostafrika (Tsavo, Serengeti, Manyara, Tarangire, Ngorongoro) nicht eines mit - und es waren in beiden Fällen Hunderte. Das ist natürlich kein Beweis, sondern allenfalls ein weiterer Hinweis, dass Steppenzebras im südlichen Afrika mehrheitlich Schattenstreifen (oder/und streifenlose Beine) haben und die im östlichen Afrika eher nicht. Wohlgemerkt: Es ginge dann um das richtige "Gesamtbild" und wenn einzelne Zebras in der Zoom dem Südafrika-Phänotyp entsprechen, dann "dürfen" die auch auf der "Südafrika-Anlage" bleiben:)

    Bez. Sitatungas: Ja, in der "Feuchtsavanne" sind die Sitatungas sehr gut aufgehoben. Ich erwähnte ja, dass die Sitatungas nicht weichen "müssten". Die Ecke um das Afrikadorf wäre - sollte man die Umplatzierung vornehmen, die Arten kommen sich ins Gehege UND man will auf keine verzichten - für die Sitatungas mindestens ebenso ideal wenn nicht sogar idealer. Es ist dort nämlich ziemlich sumpfig, zumindest war dies bei meinem letzten Besuch so. Sollte man also eine Umplatzierung ins Auge fassen, dann wären die Sitatungas dort wegen des sumpfigen und zeitweise "überfluteten" Bodens m.E. besser aufgehoben als die Nyalas. Das ist allerdings alles Gedankenspielerei und gehört wohl eher in den Thread "Eure Planung".
    (17.08.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen, aber "vom weißen Mann unberührte Natur" dürfte gerade beim Thema Südafrika/südliches Afrika wohl eher eine Reise in tiefste Vergangenheit darstellen... Großtierleben im Süden Afrikas besteht doch meines Wissens vor allem aus Wildtierfarmen und Natonalparks/Reservaten, in denen die Arten nicht selten nach touristischen Gesichtspunkten zusammengestellt bzw. selektiert werden und teilweise auch nicht vor Faunenverfälschung und gezielter Hybridisation (z.B. Buntbock/Blässbock) zurückgeschreckt wird. Wenn so schon das Vorbild für den künstlichen Lebensraum Zoo aussieht....

    Zur Rappenantilope: Die Unterart kirkii wird m.W. nicht allgemein anerkannt, sondern teilweise zur Nominatform gerechnet. Das schließt die Möglichkeit ein, dass der eine Zoo unter H. niger niger BEIDE Populationen versteht, der andere nur die "echte" Nominatform, und schon sind/waren der Vermischung die Türen geöffnet. Siehe Böhmzebra: Viele Tiere des heutigen Zoobestandes dürften nach aktueller Systematik Hybriden boehmi x borensis sein, da zumindest Fa. Ruhe etliche "Grantzebras" aus Uganda importiert hat. Von denen wurden die mähnenlosen eher selektiv weitergezüchtet, die bemähnten - da für unterartgleich mit boehmi alias granti gehalten - mit größter Wahrscheinlichkeit auch mit Importen aus z.B. Tansania (auch von dort importierte Ruhe) verkreuzt. Kann mit Rappenantilopen ähnlich passiert sein.

    Auf ARTniveau wären durchaus auch mischblütige Elen, Kudus und Impalas auf einer Ostafrikaanlage korrekt. Aber auf Artniveau ist auch der Besatz einer Südafrikaanlage mit vielleicht nicht reinblütigen Steppenzebras nicht falsch ;-)

    Sitatungas sind zwar "psychisch" Waldbewohner, aber deshalb nicht zwingend in waldiger Umgebung richtiger untergebracht. Ihr "Wald" besteht häufig genug aus Langgras, Schilf bzw. Papyrus, sprich aus Sumpf, gewässernaher oder überfluteter Feuchtsavanne. Und genau so heißt ganz zufällig auch der Gelsenkirchener Anlagenkomplex der Sitatungas und Flusspferde... Da passt die vorwiegend Buschland bewohnende Nyala (im Gegensatz zur Sitatunga überwiegend Laubfresser) sogar noch besser in den Wald.
    (16.08.2010)
    Sacha:   @MM: Bez. Strausse: Ich weiss, dass Du bei Deinen Planungen immer auch gern die von Menschen gemachten Aenderungen (Zuchtfarmen) miteinbeziehst. Genauso habe ich eben mehr die "romantische Ader der von der durch den Weissen Mann unberührten Natur". Ist Geschmackssache.

    Auf die Impalas und Kudus können wir die Frage ausdehnen (aber da UA-Status unklar wäre dies für mich wie schon erwähnt in beiden Fällen "akzeptabel". Wenns schon nicht die Experten rausgefunden haben, dann schafft das wohl auch der Laie nicht). Auf die Rappenantilopen trifft die Ausweitung im Fall der Zoom nicht zu, die sind u.a. gem. zootierliste Südafrikaner.
    Die Rothschildgiraffen wären so oder so Ostafrikaner (Mischung zwischen Massai und Netzgiraffe, wenn ich den Kingdon richtig in Erinnerung habe). Bei den Westlichen Gänsegeiern hätten wir aber ein Problem, da gebe ich Dir recht.

    Zu Deiner Frage, was man in die Ostafrika-Anlage nebst Giraffe und Böhmzebra sonst noch hinzufügen könnte, hier eine Auswahl (inkl. neuer Arten und nicht zwingend alle zusammen): Ostafrik. Kronenkranich, Afrik. Marabu, Impala, Elenantilope, Gr. Kudu, Geierperlhuhn, Sekretär, Thomsongazelle, Warzenschwein (natürlich nicht die Gambia-Form aus Berlin:)), Nilgans, Nördl. Hornrabe usw.

    Und die Sitatungas MUSS man NICHT umquartieren. Nur wenn man die Nyalas nicht auf der angedachten Südafrika-Steppe unterbringen kann, keine weitere Ausweichsmöglichkeit hat und die Art trotzdem behalten will, dann und erst dann wäre es - hier wieder vorausgesetzt, man möchte eine MOEGLICHST zoogeografisch Nahe Präsentation - besser, die Nyalas bei den Flusspferden einzuquartieren und die WESTLICHEN Sitatungas im Gebiet des bewaldeten, bebuschten Eingangs zu platzieren. Das ist nur eine Idee. Klar: Westliche Sitatungas mit Flusspferden und im Umfeld der Schimpansen passt auch.
    (16.08.2010)
    Henry Merker:   Das stimmt schon, habe dennoch nochmal sicher gehen wollen, da vielleicht neuere Erkenntnisse eine Rolle spielten....
    (16.08.2010)
    Michael Mettler:   @Henry Merker: Bei zoologischer Systematik von "Sicherheit" zu sprechen, gewöhne ich mir allmählich ab :-)

    Kingdon gehört zu den Wissenschaftlern, die keine Unterartengliederung des Löwen in Afrika anerkennen, weil die Variationsbreite in allen Verbreitungsgebieten zu hoch sei, um klare Trennungen zu ziehen. Er hat dafür aber keine genetischen Ergebnisse herangezogen, sondern nur "klassische". Glaubt man hingegen der Genetik, dürfte man doch eigentlich gar nicht mehr zwischen Berber- und Asiatischem Löwen unterscheiden, da diese sich näher stehen sollen als der Berber den subsaharischen Löwen und wir beim "Nördlichen Löwen" vielleicht im Prinzip eine Situation hätten wie bei Steppenzebra (Damara-/Burchell-) und Tiger (Amur-/Turan-), dass die vermeintlichen Unterarten nichts weiter als die "Außenposten" eines ehemals geschlossenen Verbreitungsgebietes sind/waren, von dem durch menschlichen Einfluss die verbindenden Populationen ausgelöscht wurden.

    Die Trennung durch natürliche Barrieren ist ja auch sehr relativ. Z.B. ist der Sambesi nicht gerade ein Bachlauf, und trotzdem sollen sich die Löwen von Ost- bis Südafrika genetisch sehr nahe stehen.

    Aber das gehört eigentlich alles in einen Löwenthread bzw. hatten wir dort schon...
    (16.08.2010)
    Henry Merker:   Ist das mit den afrikanischen Löwen wirklich so sicher? Es heißt doch, dass sich mindestens genetisch zum einen die Löwen nördlich und südlich der Sahara sowie zum anderen östlich und westlich des großen Grabenbruchs unterscheiden sollen, wobei dann wohl die Löwen der westafrikanischen Sahelregion eine gewisse Selbstständigkeit genießen würden. Ok, die Frage wäre dann natürlich, wo man die Grenze bei den Löwen Südafrikas (tiergeografisch betrachet) zieht. Sollte der systematische Standpunkt, die Löwen Afrikas gehörten einer Unterart an, nicht aufgrund irgend welcher Inzuchtkoeffizientberechnungen festgelegt worden sein - schließlich sind die Wildbestände der meisten Unterarten (oder auch nur Teilpopulationen - wie man es halt sieht) mittlerweile ja nicht mehr so groß und teilweise von Inzucht betroffen - hätte dies zumindest für die Zoobestände von definitiv reinblütigen Afrikanern positive Auswirkungen, da man sie dann problemlos miteinander kreuzen könnte....
    (16.08.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Na und? Die zahlenmäßig vermutlich meisten Strauße sind wahrscheinlich auch in Südafrika nicht unterartrein, weil sie auf Zuchtfarmen leben... :-) Wir können die Frage allerdings auch auf die Unterartreinheiten der Impalas, Großen Kudus und Rappenantilopen ausweiten, die Rothschildgiraffe noch generell in Frage stellen (Kingdon betrachtet sie nur als Hybridpopulation), und dann hätten wir da noch verschiedene Vögel bis hin zum Gänsegeier...

    Warum müsste man die Sitatungas umquartieren? Die passen doch auch zoogeografisch prima mit den Flusspferden zusammen. Und was außer den Böhmzebras würdest du denn zu den Giraffen stellen wollen, um einen engen geografischen Rahmen puristisch zu bestücken?
    (16.08.2010)
    Sacha:   Stimmt genau, darum stört mich - wie ich schon erwähnt habe - die "Zusammenwürfelung" ostafrik. und südafrik. Steppentiere in der Zoom auch nicht. Es ging nur darum, dass ganze im Kleinbereich für Zoobesucher, die sich überdurchschnittlich für einen bestimmten afrikanischen Lebensraum interessieren zu begradigen. Man könnte dann den Afrikabereich feinunterteilen und die Teilbereiche mit "Hluhluwe" oder "Masai Mara" usw. "benamsen", ohne dass man deswegen einen grossen Aufwand betreiben müsste. Das meinte ich mit "etwas mehr Ordnung".

    Die Sitatungas habe ich vergessen. Yep, die müsste man umquartieren (= eigenes Gehege am Afrika-Eingang, der einen passenden Busch-Baum-Bestand aufweist, evtl. um die Häuser). Flusspferde und Nyalas würden geografisch passen. Habe z.B. im Umfolozi/Hluhluwe beide Arten gesehen.
    Ansonsten eben auch die Nyalas auf die "südafrikanische Savanne", wenn sie sich denn mit den anderen Antilopen vertragen.

    Bez. der Tüpfelhyänen müssen wir uns missverstanden haben. Die waren ja schon da. Aber der Tausch "Zoolöwen" mit Transvaal-Löwen hat die Ecke geografisch verbessert (vorausgesetzt - das ist natürlich richtig - man anerkennt die UA krugeri).

    PS: Mich wundert, dass Du die Strausse nicht ins Spiel gebracht hast. Wenn ich mich recht erinnere, dann sind doch die sogenannten Südafrikanischen Strausse in (den meisten) europ. Zoos nicht unterartenrein, oder?
    (16.08.2010)
    Michael Mettler:   Ach, Sacha... Wenn du bei Tüpfelhyänen keine Unterarten mehr anerkennst, warum tragen sie dann in ZOOM dazu bei, dass das Thema Südafrika "realer wird" (siehe dein Beitrag vom 13.8.)? Zudem werden auch beim Afrikanischen Löwen nicht (mehr) allgemein Unterarten anerkannt.

    Nyalas mit Großen Kudus könnte klappen (in Hannover wurden Große Kudus viele Jahre lang mit kleineren Waldbockarten gemeinsam gehalten). Nyalas bei den Hippos würde wegen der dort gehaltenen Sitatungas bedeuten, dem ONB zwei sehr ähnliche Arten nebeneinander vorzusetzen. Und wo bliebe DA der Geopurismus?

    Der Zoobereich in Gelsenkirchen heißt übrigens einfach nur "Afrika" und ist nach Lebensräumen, nicht nach Lokalitäten gegliedert. Folglich könnte man dort statt Springböcken genausogut Thomsongazellen auf die "Grassavanne" stellen, ohne einen inhaltlichen Fehler zu begehen.
    (16.08.2010)
    Sacha:   Ja, ja Ihr Geospötter. Und dann wundert man sich wieder, wenn Otto-Normalbesucher glaubt, Tiger leben in Afrika und Pinguine in Alaska.
    Im Ernst: Ich gebe zu, dass man den Geo-Zoo-Purismus übertreiben kann. Die Frage ist hier wie bei vielen Themen auch: Wo zieht man die Grenze?. Meines Erachtens beim Namen des Zoobereichs. Mit "Afrika" habe ich keine Mühe, wenn z.B. Dromedare mit Südafrikanischen Straussen gehalten werden. Beim Begriff "Sambesi" oder "Okavango" dann schon. Aber bitte, ist ein Stückweit auch Geschmackssache.

    @MM: Tüpfelhyänen werden m. W. nicht (mehr) nach Unterarten unterschieden. Also spielt die Herkunft der Importtiere keine Rolle. Die Herkunft der Kaptriele ist offen. Bei unklarer Herkunft oder erwiesenen UA-Mischlingen würde sogar ich als Geo-Purist (Puritaner?) ein Auge zudrücken.

    Bez. der Blessböcke und Nyalas bietet sich zumindest bei ersteren an, "rüberzumachen" (also quasi im Ausstausch mit den Böhmzebras). Die Nyalas würden vermutlich mit den Grossen Kudus zu sehr "ins Gehege kommen". Ob darum bei den Flusspferden noch ein Eckchen für die Nyalas frei ist (mit ggf. Gehegeanpassung)?

    Bei den Löwen sehe ich natürlich das "Weissgen" nicht gerne. Solange aber nicht GEZIELT (nur) Weisslinge gezüchtet werden, kann ich das verkraften, wenn im Gegenzug auf eine Löwen-UA und nicht die Zoomischung gesetzt wird:)
    Ob Namibia und Transvaal spielt auch keine Rolle, denn mit dem zoogeografischen Begriff "Südafrika" ist ja nicht das Land Südafrika, sondern das Gebiet (südliches Afrika) gemeint (analog Nordafrika), und da passen dann Namen und Tierformen wieder zusammen.

    Du siehst, so hart sind die Zeiten für Geozoo-Puristen doch nicht...:)
    (16.08.2010)
    Carsten Horn:   Die Bezahlung bei den gastronomischen Angeboten o. ä. müßte dann aber auch in Landeswährung passieren, Euros sind doch in dem Zusammenhang dann völlig stillos und zerstören das ganze Geo-Erlebnis, g...

    @Björn: Leer sicher nicht, wenn drei Tiere bleiben, aber für zwei Außenanlagen zumindest ein wenig dürftig. Und wenn die Alternativen für die Hulmans abgeben oder zu den Orangs setzen sind, ist mir die zweite Lösung lieber...

    Die neuen "Löwendamen" sind mit Glück schon für den Besucher zu sehen, da die Quarantäne im Raubtierhaus stattfindet...
    (14.08.2010)
    Michael Mettler:   Müssten in einem geopuristischen Zoo nicht auch die Tierpfleger aus den entsprechenden Ländern stammen, damit das Bild für den Besucher nicht getrübt wird? ;-)
    (14.08.2010)
    BjörnN:   Danke für den Kommentar, Anti-Erdmännchen, sie sprechen mir aus der Seele.

    Ich war sehr überrascht als ich davon las. Auch wenn die Vergesellschaftung aus der Not geboren ist, empfände ich sie, das Gelingen vorausgesetzt, als große Bereicherung.

    @Carsten
    Die Anlage wird auch ohne Hulmans 2011 nicht leer stehen, zumindest die beiden Alttiere und sicherlich das jüngste Weibchen zum Aufbau einer neuen Gruppe könnte in Gelsenkirchen bleiben. Basel wird auch "Schubbi" als genetischen wertvollen Zuchtmann vermutlich nicht verzichten wollen.
    (14.08.2010)
    Anti-Erdmännchen:   Orang Utan und Hulman, das stelle ich mir als sehr schön anzusehende, kontrastreiche Vergesellschaftung vor. Schade, wenn sich ein Besucher deshalb daran nicht erfreuen kann, weil die beiden Arten aus unterschiedlichen Gegenden eines fernen Kontinents stammen. Für solch eine Geographie-Pedanterie habe ich kein Verständnis. Mit übertriebener Verbissenheit kann man ein schönes Thema bzw. ein schönes Hobby auch zu Tode schröpfen.
    (14.08.2010)
    Niedersachse:   @ MM: Das sind die Importtiere von Rhenen. Die hatten ja nur einmal Nachwuchs der jetzt in Stuckenbrock lebt.
    (14.08.2010)
    Carsten Horn:   Hulmans zu den Orangs ist zum Teil Verlegenheitslösung, weil die Tempelanlage nicht ausbruchssicher ist... Und wenn die Orangs dann ggf. nach Basel zurückgehen, hat man keine leere Anlage, also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, g...

    Die Zwergotter sind vorrübergehend auf der Pandaanlage...
    (13.08.2010)
    Michael Mettler:   Mir fällt gerade auf, dass ich bei den Löwinnen von Nachzuchten aus Rhenen ausgegangen bin - vielleicht handelt es sich ja auch teilweise um Originalimporte, von denen dann der Zuchtkater nicht der Erzeuger sein dürfte. Mindestens eine der Altlöwinnen ist Weiß-Trägerin.
    (13.08.2010)
    Henry Merker:   Dessen ungeachtet ist zu begrüßen, dass Gelsenkirchen nun eine echte Löwenunterart aus Afrika zeigen kann. Und wenn irgend wann mal ein Weißling geboren werden sollte, wäre dies meiner Meinung nach auch gut, da Weißlinge (wahrscheinlich nicht nur) bei dieser Unterart durchaus in die Kategorie "normale Farbmorphe" zu zählen sind. Bleibt zu hoffen, dass demnächst noch ein Männchen kommen wird.
    (13.08.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Was ist denn an den Tüpfelhyänen in Gelsenkirchen südafrikanisch? Die Importtiere kamen aus Tansania. Die Böhmzebras würden auf der Giraffenanlage auf Nyalas und Blässböcke stoßen, zumindest die Elenantilopen auf der "Grassavanne" sind Unterartmischlinge und ob die Kaptriele überhaupt zur südafrikanischen Unterart gehören, wäre erst mal zu klären - das Verbreitungsgebiet der Art reicht schließlich ungeachtet des Namens bis Senegal und Arabien. Die neuen Transvaal-Löwen sitzen vor einer nachgebildeten Felsformation aus Namibia. Und der Vater der holländischen Löwinnen - so es noch immer der gleiche Zuchtkater ist - ist ein nachgewiesener Weiß-Vererber (hatte mit einer wildfarbigen Löwin in Rhenen bereits ein weißes Jungtier), so dass die drei Katzen die von dir so "geliebte" Mutation eines Tages in die Zukunft bringen könnten.

    Harte Zeiten für Puristen...
    (13.08.2010)
    Sacha:   Recht hat Ralf trotzdem, zumindest mehrheitlich. Als "Entschuldigung" könnte man gelten lassen, dass die Zoom ja einen Themenbereich "Asien" und nicht "Südostasien", "Indonesien" resp. "Indien" geschaffen hat (wobei diese "Ausrede" viele andere Zoos natürlich auch bringen können). Bei "Pantanal", "Yukon Bay", "Sambesi" oder "Samburu" wird es dann schon schwieriger - vom "Serengetipark" ganz zu schweigen....:)

    So oder so: Etwas mehr "Ordnung" könnte auch in der Zoom nicht schaden. Also Schweinsaffen zu den Orangs und die Hulmans in ein eigenes Gehege (für Barasinghas, Schweinshirsche oder Hirschziegenantilopen als Mitmieter wirds wohl keinen Platz haben).
    Immerhin wird "Südafrika" mit den Transvaal-Löwen in dieser Ecke (Tüpfelhyänen, Kaptriel) eine Spur realer. Jetzt noch die Böhmzebras zu den Giraffen und dann haben wir auch - falls ich keine Art vergessen habe - eine südafrikanische Savannenanlage:)
    (13.08.2010)
    Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Ist doch auch nicht abenteuerlicher als Orang/Wanderu in Münster, Südliches Breitmaulnashorn/Böhmzebra in Gelsenkirchen oder Nilkrokodil/Rodriguez-Flughund bei Hagenbeck.
    (13.08.2010)
    Sebastian:   Laut zootierliste.de hat die Zoom-Erlebniswelt 0,3 Transvaal-Löwen aus Rhenen erhalten.

    Außerdem ersetzten Moorschnucken die Bentheimer Landschafe im Grimberger Hof.
    (13.08.2010)
    Ralf Sommerlad:   Ich bin ein wenig irritiert, dass die zumindest etwas abenteuerliche zoogeographische Kombination Hulman / Orang-Utan so wenig kommentiert bleibt...
    (13.08.2010)
    zollifreund:   das sind ja interessante Änderungen - dann kann die Tempelaußenanlage hoffentlich auch mal genutzt werden, vorausgesetzt dass sich die Schweinsaffen als weniger geschickte Ausbrecher erweisen.
    Bin gespannt ob die Hulmane dann wenigstens auf der Orang-Anlage bleiben...
    (12.08.2010)
    Sebastian:   Zuwachs im Tierbestand der Erlebniswelt Asien

    ZOOM Erlebniswelt trauert um Kleinen Panda

    Gelsenkirchen. In der vergangenen Woche verstarb unerwartet der Kleine Panda aus der Erlebniswelt Asien. Nach der Obduktion steht jetzt fest, dass ein multiples Organversagen zum Tode führte. Mit seinen 14 Jahren hatte der Kleine Panda ein stolzes Alter erreicht, die ostasiatischen Einzelgänger können in menschlicher Obhut maximal 15 Jahre alt werden. Eine Anfrage für andere Tiere wurde bereits beim Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) eingereicht. Momentan ist noch nicht absehbar, wann neue Kleine Pandas kommen werden.

    Die zahlreichen Neuzugänge der kommenden Wochen werden über den Verlust hinwegtrösten. Muntjaks, Jungfernkraniche, Schweinsaffen und Trampeltiere werden den Tierbestand der ZOOM Erlebniswelt bereichern und den Besuchern ein noch umfangreicheres Spektrum der Tiere des asiatischen Kontinents zeigen.

    Zwei Muntjak Weibchen und ein Männchen werden, nach ihrem Aufenthalt auf der Quarantäne-Station, in den nächsten Wochen auf der Tempelanlage ihr neues Revier finden. Sieben Schweinsaffen aus dem Tierpark Berlin komplettieren dann die neue Artengemeinschaft.
    Die Hulman-Affen ziehen demnächst zu den Orang-Utans und werden dort mit ihren Artgenossen vergesellschaftet.

    Im September nehmen drei männliche und drei weibliche Jungfernkraniche, die kleinste Art aus der Familie der Kraniche, ihre naturnahe Umgebung auf den Reisterrassen in Beschlag.
    Drei Trampeltier-Weibchen sollen bis zum Ende des Jahres den Trampeltieren Talifa, Harry und Rosje Gesellschaft leisten und den Tierbestand erweitern. Zuwachs wird auch im ELE-Tropenparadies erwartet. Ein farbenprächtiges weibliches Schönhörnchen wird die Baumhöhlen unter dem Membrandach beziehen.

    http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_10/37090810.asp
    (10.08.2010)
    Niedersachse:   Stralsund sollte ebenfalls noch ein paar Nachwuchskater im Bestand habe.
    Hagenbeck hat ja auch nur noch einen Kater zur Abgabe. Vlt sammelt man aus paar Einrichtungen welche zusammen.
    (25.07.2010)
    Michael Mettler:   Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit, Kastraten hinzuzuholen, um optisch ein "normales" Rudel vorzutäuschen... Osnabrück und Heidelberg hätten ja welche im Bestand.
    (25.07.2010)
    Liz Thieme:   @Holger in der Pressemitteilung stand nicht welchen Geschlechts, aber ich gehe von Katern aus. Weiter sollten sie aus einem "befreundeten" Zoo kommen, was ja fast auf Hagenbeck vermuten lässt.
    (24.07.2010)
    Alexander Fuchs:   @Liz Vielen Dank für die heroische Korrektur der Zooapps.
    (24.07.2010)
    Sebastian Grafe:   Der Zoo Osnabrück war der erste Zoo in Deutschland und ich meine auch in Europa, der eine Art interaktiven Zooführer rausbrachte. Dieser nennt sich Zoowiso und kann mit jedem internetfähigen Handy, PDA usw genutzt werden. Außerdem liegen entsprechende Geräte im Zoo zur Ausleihe bereit. Weitere Infos: www.zoowiso.de
    (24.07.2010)
    Jana:   In Zoo Olomouc gibts eine Zooapp seit einigen Wochen, Ostrava startete das vor einigen Tagen und Brno wird nächste Monat folgen. Ich schätze aber, das es in Europa andere Zoos gibt, die noch viel früher damit angefangen haben.
    (24.07.2010)
    Niedersachse:   Alle drei gelsenkirchener Löwen wurden 1999 geboren.
    (24.07.2010)
    Alexander Fuchs:   Mit dem Thema Apps und Zoo beschäftige ich mich seit ein geraumen Zeit, Bau des App etc. Ich habe nur diesen App gefunden, zum Thema Zoo. Werde morgen noch mal intensiver schauen und dann mal sehen ob es doch noch andere Zooapps gibt (iTunes wird es verraten).

    Im großen und ganzen finde ich es eine tolle Sache und es gibt dort genügend Spielraum und technisch ist es einwandfrei umsetzbar. Ein Zooapp könnte ein virtueller Zooführer werden. Er wird niemals den Zooführer im gedruckten ablösen, aber er könnte eine Lücke füllen, für jüngere Menschen.

    Mal sehen was die Zukunft via Web oder App noch bringt :)
    (23.07.2010)
    Michael Mettler:   Auf seiner HP spricht der Zoo von "Deutschlandpremiere" und "als einer der ersten Zoos in Europa". Nun heißt der Zoo ja "ZOOM Erlebniswelt", und in dieser Welt stimmt ja Alex' "weltweit" :-)
    (23.07.2010)
    Liz Thieme:   Hat der ZOOM das so an die Presse gegeben, wie du es hier berichtest?
    Denn das stimmt nicht. Der Dallas Zoo hatte im April schon eins. Der Cincinatti Zoo hat ein App, genauso wie Houston. Alle kompatibel für iPhone, iPod touch und iPad. Ob das alle waren kA war nur mal eine kurze Googlelei.
    Deutschlandweit stimmt das, aber weltweit absolut nicht. Hätte mich auch stark gewundert.
    (23.07.2010)
    Holger Wientjes:   @Liz: Wie alt wurde er denn und plant man wieder eine Junggesellen-WG ? Wäre schön, wenn man den frei gewordenen Platz nicht wieder mit Zoolöwen besetzten würde !
    (23.07.2010)
    Alexander Fuchs:   Am 8. Juli wurde ein weiblicher Schimpanse geboren. Desweiteren hat man ein App entwickelt und der Zoom ist der erste Zoo weltweit mit diesem Angebot für Besucher. iZoom bietet nützliche Informationen rund um den Zoo und den Tieren.
    (23.07.2010)
    Liz Thieme:   Wie der Zoo heute erst bekannt gab wurde Löwenkater Kano am Sonntag eingeschläfert.
    Der zurückbleibende Kater kriegt in Kürze neue Mitbewohner.
    (22.07.2010)
    Carsten Horn:   Das gestrige gute Wetter in Verbindung mit den Osterferien hat für gelindes Chaos rund um den Zoo gesorgt, z. B. mehrere Kilometer Rückstau auf der Autobahn, g...

    Lt. Tagespresse waren es 12000 Besucher. Bin ja mal auf morgen gespannt, da ist Familientag (ermäßigter Eintritt), wenn dazu noch das Wetter passt...
    (08.04.2010)
    Carsten Horn:   Die Otter müssen drin bleiben, wenn ich die Absperrungen aus der Bauzeit richtig in Erinnerung habe, wären sie sonst auf dem kompletten Asiensee bzw. dem Zoogelände unterwegs, g...

    Auf den Ausgang der Orangs bin ich gespannt, kann mich noch an die Schimpansen erinnern, die das auch nicht kannten, "Bloß nicht auf die Wiese, Gras unter den Füssen ist ekelig", und wenn dann da Futter draufgelegt wurde, auf Zehen- bzw. Fingerspitzen hin und schnell wieder zurück auf den Steinboden vor dem Haus, :-)

    Die Außenanlagen der Orangs sind schon von den Mandarinenten mit Beschlag belegt, mal sehen, wie die sich vertragen...
    (08.04.2010)
    Michael Mettler:   Können die Otter die Außenanlage auch mitbenutzen? Da hätten sie doch wahrscheinlich gute Vorlaufzeit - die Orangs sind aus Basel doch kein Außengehege gewohnt und werden vielleicht etwas zögerlicher sein...
    (08.04.2010)
    Carsten Horn:   Die Orangs kommen bis an den Höhleneingang, dürfte aber baulich recht einfach zu ändern sein und auch ein "orangfreier Bereich für die Otter einzurichten sein, zu Lasten der Optik, aber das wäre ja im Zweifelsfalle zweitrangig...

    Ich hoffe aber, das die Otter, wenn die Orangs erst mal draußen sind demnächst, die Anlage für sich erst mal in Ruhe in Beschlag nehmen und sich dann nicht mehr so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen...
    (07.04.2010)
    Liz Thieme:   Ich würde auch hier sagen (so wie Oli in Frankfurt), dass das von den Individuen abhängig ist. Denn es gibt auch hier genau das Gegenbeispiel in Hagenbeck, wo die Kombi seit Jahren super funktioniert und beide Arten Jungtiere aufziehen/aufzogen. Es wird zusammengespielt, es wird sich gekabbelt und gepiesackt und es wird das Essen gegenseitig geklaut. Aber man sieht deutlich die Unterschiede im Verhalten, wenn die Otter nach der Babypause wieder aus den Höhlen dürfen und die Anlage wieder in Beschlag nehmen. Allerdings muss man hier auch beachten (das weiß ich nicht wie das im ZOOM ist), dass die Otter einen eigenen Strand haben wo die Orangs nicht hin können und auch an den Höhleneingang kommen die Orangs nicht. Von der Beschreibung her würde ich sagen, dass hier wohl der Fehler im ZOOM liegt, dass die Orangs an die Höhle kommen. So kann man den Tieren und dem Zoo nur viel Erfolg wünschen, dass es sich noch ändert.
    (07.04.2010)
    Ronald Masell:   @sacha, wäre interessant, ob es in münster auch ähnliche probleme gab, ist hier im forum etwas darüber bekannt, vielleicht bei unserem gastgeber?
    (07.04.2010)
    Sacha:   @Ronald Masell: Eine ähnliche Beobachtung konnte ich an Ostern im franz. Zoo Amnéville machen. Bericht folgt im entsprechenden Thread.
    (07.04.2010)
    Ronald Masell:   lt. aktuelle stunde (WDR)von gestern abend, gibt es im neuen asien probleme in der WGzwischen orangs und zwergottern, die orangs können die otter nicht leiden, klauen ihnen fisch um den dann halbzerkaut den pflegern zurückzuwerfen und verstopfen die ausgänge vom otterinnengehege mit holzwollepfropfen , damit die otter nicht rauskönnen. die otter haben ihre aktivitäten jetzt in die orangfreien zeiten verlegt. aller anfang ist schwer!
    (07.04.2010)
    Carsten Horn:   Hab ich auch nicht überbewertet und extra keine Namen genannt (ok, war natürlich leicht nachzuvollziehen, von wem die Rede ist, g), das Beispiel ist mir nur zufällig untergekommen, ich vermute mal, bei jedem zweiten Zoo hätte man ähnliches finden können...

    Ich finde das auch eigentlich nicht weiter schlimm, Klappern gehört halt zum Handwerk...
    (12.03.2010)
    BjörnN:   @Carsten Horn
    Das sollte man auch nicht überbewerten, Leipzig hält seit 12 Monaten Riesenotter und die Nachzuchterfolge in Duisburg und Doue sind auch noch ganz frisch. Es bedarf wohl nicht bei jeder kleinsten Populationsänderung Updates der Homepage.

    Hagenbeck hat meiner Meinung nach allen Grund, dies hervorzuheben, von den Erfolgen, die dort in Haltung und Zucht erzielt wurden, profitieren alle Halter inzwischen.
    (12.03.2010)
    Carsten Horn:   Na ja, mit der Ehrlichkeit aus Werbegründen nehmen es ja viele Zoos nicht so genau, g, Grzimek hatte auch immer den ältesten Zoo der Bundesrepublik...

    Hab heute auch noch ein interessantes Zitat auf der Website eines deutschen Zoos gefunden:
    >Der Tierpark XXX ist einer von nur drei Zoos in Deutschland, der die extrem seltenen Riesenotter hält. 1990 gelang es in unserem Tierpark erstmalig, diese Tiere außerhalb Südamerikas zu züchten. Seitdem ist dies nur einem weiteren Zoo gelungen.<

    Meines Wissen gibt es mittlerweile vier Halter in Deutschland und mindestens drei züchtende Zoos, aber den Seltenheitswert herauszustellen hat ja was!
    (12.03.2010)
    Liz Thieme:   Jenny, ich würde deine Frage bezüglich Reptilien mit JA beantworten. Aber das ist meine ganz alleinige persönliche Meinung, genauso wie meine Kritik ganz persönlich ist.

    Und bezüglich Freigänger habe ich schon in allen entsprechenden Hallen (an die ich mich erinnern kann) genügend Tiere gesehen. Klar ist, wenn man mit Leuten unterwegs ist die sich nicht dafür begeistern können, wenn man zig Minuten vor einem Bambusgestrüpp steht um die Winkelkopfagame zu suchen, muss man Abstriche machen. Aber wenn dann ONBs mal Freigänger entdecken, teils auch auf Grund der Wissenden die davor stehen und "Blätter" fotografieren, dann ist die Begeisterung um so größer. Das erlebe ich jedes Mal bei Hagenbeck. Klar ist, dass man mehr sieht, wenn man weiß wo man suchen muss.
    Und in Hallen wie das Troparium in Hagenbeck, das Amazonashaus in Dortmund, das Amazonienhaus in Stuttgart und Masoala in Zürich bieten einfach die Möglichkeit für Freigänger, und man findet sie. Man muss halt die Lust am Suchen und die Geduld haben und das Interesse. Aber ob ich nun eine solche Halle nach den Tierchen absuche oder eine total bewachsene Anlage mit Schlupfwinkeln etc nach Großtieren ist für mich das Gleiche - mir macht es Spaß und das macht für mich ein Zoobesuch aus. Ich mag keine Präsentierteller.

    Außerdem kann man Kritik üben, wenn vorher der Zoo selber in Pressemitteilungen Sachen beschreibt, die dann nicht eintreffen. Ab und an sollte man auch mal Zurückhaltung bewahren, um dann die Besucher nicht zu enttäuschen.

    Ein Zitat aus einer PM im April 2009:
    >Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien im März 2010 wird die ZOOM Erlebniswelt komplettiert: Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ im Herzen Nordrhein-Westfalens.<


    Aber eins muss man ihnen mal lassen:
    >Aus den so beliebten Pinguinen wird allerdings nichts: Die Frack-Vögel watscheln nicht in Alaska, sondern auf der anderen Seite der Erdkugel, in der Antarktis – Authentizität fängt auch mit A an.<
    Das mit der Authentizität stimmt zwar nicht ganz, weil eigentlich nun die beiden Sibirischen Braunbären umgesiedelt werden müssten, aber naja.

    Aber ich sag mal so, das Gebiet hat Potential, muss aber noch einwachsen. Habe mir mal Fotos angeguckt, die einen guten Überblick geben - danke da mal ans andere Forum ;)
    Mir ist es trotzdem zu ZOOM :D und mir fehlt einfach was an Tieren.
    (10.03.2010)
    Sacha:   Der Argumentation mit dem dringend gebrauchten Indoorbereich muss ich zustimmen (auch wenn die Pandas ja nicht dort zu finden sind:)). Aber die möglichen, ich betone: möglichen, niederen Wirbeltiere und Wirbellose, die man dort schon von Beginn weg hätte halten können, würde ich nicht so pauschal in ihrer Attraktiviät unterschätzen. Ich denke da z.B. an asiatische Vogelspinnen, an grosse Fische wie Riesenguramis oder Haiwelse (dann kann man sich endlich mal was unter Pangasius vorstellen, den man im Supermarkt kauft) oder an einen ausgewachsenen Netzpython (die zahlreichen Giftschlangen lasse ich bewusst auf der Seite, die würde auch ich - wenn überhaupt - erst in einer zweiten Phase zeigen).
    Bezüglich Masoalahalle hier ein Friedensangebot an Dich, Jennifer: Bei Deinem nächsten Besuch im Zoo Zürich werde ich Dich, wenn Du willst, an die Hot Spots der Masoalahalle führen und dann schauen wir mal, wieviele Freigänger wir entdecken:) (Für einige würde ich Dir sogar eine Garantie geben).
    (10.03.2010)
    Jennifer Weilguni:   Man muss da die Kirche im Dorf lassen, Erstens sind ja genügend puplikumswirksame Tiere vorhanden, zweitens hat Gelsenkirchen wirklich dringend einen Indoorbereich gebraucht und noch dazu wurde die Eröffnung wirklich weit genug nach hinten verschoben.
    Wären die Stimmen hier wirklich leiser, wenn noch zwei, drei Terrarien aufgestellt worden wären? Geben sich "Zoofreaks", die sich scheinbar nicht einmal mit Orangs, Kleinen Pandas und Hulmans begeistern lassen dann eher als zufrieden, wenn sie noch ein paar Geckos, Schlangen und Fische vor die Nase gesetzt bekommen?

    Und der Ruf nach solchen Tieren als "Freigänger" in der Halle ist ja fast schon lustig. Wenn ich daran denke, was in der Masoalahalle zum Beispiel alles frei herumlaufen soll und was man dann davon alles NICHT zu Gesicht bekommt, dann frage ich mich, ob es das für die ONBs noch rausreissen würde.

    Ich sage, Ruhe bewaren und kommen lassen.
    (10.03.2010)
    Carsten Horn:   Zum entsprechenden Zeitpunkt werden die FAQ dann schon geändert, g, erst mal kann man die Besucher damit beruhigen, bis die Kassen wieder etwas gefüllter sind...

    Die "frühe" Eröffnung (mit fast drei Jahren Verspätung, g) war aber mE schon gut so, zum einen wäre es nicht gut gewesen, die Besucher noch länger zu vertrösten und so kann man ab und an noch mal ein zusätzliches Highlight (Terrarium oder auch freilebend) in die Asienhalle einfügen...

    (09.03.2010)
    Liz Thieme:   Wenn die Elefanten irgendwann noch mal kommen sollten und das auch geplant ist, dann sollte der Zoo mal seine FAQs ändern.
    >Warum gibt es in der ZOOM Erlebniswelt es keine Elefanten mehr?
    Die bisherige Haltung eines einzelnen Elefanten in einem kleinen Gehege war nicht artgerecht. Das Konzept der neuen ZOOM Erlebniswelt fokussiert sich auf artgerechte Haltung wesentlicher Tierarten der entsprechenden Region. Dabei ist eine Auswahl und Konzentration artgerechter Haltung bestimmter Tiere notwendig. Die Haltung von Elefanten ist für die Zukunft nicht vorgesehen.<
    (09.03.2010)
    Sacha:   Den Zeitplan resp. die Eröffnung hat sich die Zoom selber auferlegt. Nun kann man darüber streiten ob "frühe Eröffnung und weniger Arten" oder "länger warten und dafür mehr Arten" attraktiver ist. Bei Arnheim weiss ich nicht, wie lange die Einfahrzeit war. Allerdings muss hier noch in Betracht gezogen werden, dass man von Anfang an den Anspruch hatte, ein (Teil-)Oekodisplay zu verwirklichen. Diese (teilweise) sich selbst ausbalancierende Präsentationsform braucht logischerweise mehr Zeit als die "normale" Ausstellungsform in Gelsenkirchen. Aehnlich ist es mit Zürich.
    Ausserdem sprach ich nicht nur von Vögeln, sondern auch von niederen Wirbeltieren. So setzen z.B. Weissbart-Ruderfrösche oder asiatische Mabuyen (in vernünftiger Zahl ausgesetzt) der Bepflanzung einer neuen Dschungelhalle sicher weniger zu als etwa Papageien.
    Das sich mit zunehmendem Wachstum mehr Möglichkeiten bieten, ist unbestritten.

    In Arnheim gibt es keine Kleinterrarien IN Burgers Bush, das ist richtig. Aber dafür leben viele Vogel- und Reptilien sowie einige Amphibien- und Wirbellosearten als Freigänger in der Halle (Der Lebensraum der Fische beschränkt sich logischerweise auf die Teiche).

    Der Borgori-Wald in Frankfurt wurde klar als "(Menschen-)affenwald" "verkauft", nie als Asiatische oder Afrikanische Dschungelhalle. Darum gibt es von meiner Seite auch keine Anmerkungen, warum Vögel, Reptilien usw. zu wenig oder gar nicht berücksichtigt wurden.
    (09.03.2010)
    Michael Mettler:   @Sacha: Wie lange wurden Hallen wie in Arnheim oder Zürich mit ihrem Besatz "eingefahren", bevor man Besuchern den Zugang gestattete? In Gelsenkirchen scheint mir das nicht gerade lange gewesen zu sein, denn es hieß doch meiner Erinnerung nach im letzten Jahr, Asien werde erst zum Sommer 2010 fertig? Der Vogelbesatz lässt sich ja durchaus noch aufstocken (wobei es die Frage wäre, ob größere Artenvielfalt nicht auch auf Kosten der einzelnen Art geht), aber nach dem Foto unten scheint es nicht gerade viele größere Bäume in der Halle zu geben, und dann käme es zwischen manchen Vögeln sicher zu Revierstreit um die Ressourcen. Auch das "Unterholz" ist mit ziemlicher Sicherheit noch licht - zumindest vermute ich das anhand des Beispiels anderer Tropenhallen, die ich nach Eröffnung oder Totalrenovierung besucht habe (z.B. Walsrode, Arnheim, Zoo Berlin). Mit zunehmendem Wachstum der Pflanzen bieten sich mehr Möglichkeiten.

    Übrigens gibt es auch z.B. in Arnheim keine Kleinterrarien, und längst nicht jede Urwaldhalle, die das Potenzial dazu hätte, zeigt einen Querschnitt durch die gesamte Fauna - siehe z.B. Borgori-Wald in Frankfurt. Da sehe ich ZOOM auch nicht unbedingt in der Pflicht....
    (09.03.2010)
    Sacha:   Tut mir leid, Michael, aber ich finde etwas Kritik am Startbesatz darf durchaus sein. Meine Bezog sich ja in diesem Fall nicht auf das gegenwärtige Fehlen der Elefanten und Tiger (das habe ich inzwischen verkraftet:)), sondern auf den mageren Besatz der Vogel-, Reptilien und offenbar nicht einmal vorhandenen Amphibien-, Fische- und Wirbellosenarten. Vor allem letztere zu beschaffen und - wenn als Freigänger ungeeignet - in passenden Terrarien auszustellen, sollte für einen Zoo dieser Grössenordnung eigentlich kein Problem sein. Wenn ich zudem die Erstbesatze in anderen Dschungelhalle mit denen in Gelsenkirchen vergleiche (z.B. Arnheim, Zürich, Krefeld usw.), dann ist das durchaus mager.
    (09.03.2010)
    Michael Mettler:   Wir hatten das Thema doch schon mal: ZOOM Asien dürfte kein fertiger Zooteil sein, sondern lediglich eine Entwicklungsstufe zu diesem, im Moment vielleicht noch nicht finanzierbaren Zustand hin. Deshalb finde ich Kritik am Startbesatz auch nicht gerechtfertigt. Eine auch von außen her besuchbare Gastronomie und Tropenhalle wurde aus naheliegenden Gründen an die Peripherie gelegt, und damit der Zoobesucher auf dem Weg dorthin nicht gefühlte Kilometer durch Brachgelände laufen muss, begleiten ihn vorläufig ein paar Anlagen mit unkomplizierten und winterharten Bewohnern (= wenig aufwändige Stallungen) wie den Kamelen. So vermute ich die Logik der Sache und sehe durchaus eine mögliche Zukunft mit für Zoofans interessanteren Arten (ONB dürfte das bis auf die erwähnten Publikumstiere wohl weniger kritisch sehen).
    (09.03.2010)
    Jennifer Weilguni:   Ich finde den Besatz ehrlich gesgt gar nicht mal so schlecht. Abgesehen mal davon, dass Trampeltiere in den Zoos ohenhin immer seltener gezeigt werden, sind Orangs, Kleine Pandas und Hulmans auch interessante Zoobewohner.
    Was die Elefanten angeht, das kennen wir ja schon aus Frankfurt. Für viele Menschen scheint ein Zoo ohne Elefanten kein "echter" Zoo zu sein. Allerdings haben die Gelsenkirchener ja Glück, wenn sie doch mal graue Riesen sehen wollen, müssen sie ja nicht allzuweit fahren:-)
    (09.03.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Mandarinenten schwimmen ebenfalls auf den Außengewässern.
    Mir hat die Halle gut gefallen. Vor allem die Orang Utan-Anlagen gefallen mir sehr, da sie den Tieren sehr viele Kletter- und Hangelmöglichkeiten bieten, welche von den Tieren bei meinem Besuch am 6.3. mit Begeisterung genutzt wurden. Der Vogelbestand ist allerdings nicht spektakulär und auch an Schildkröten habe ich nur Gelbwangen- und Rotwangen-Schmuckschildkröten in der Halle gesehen und keine der genannten asiatischen Schildkrötenformen, ich habe aber auch nicht intensiv nach ihnen gesucht. An freifliegende Doppelhornvögel in der Halle glaube ich allerdings nicht. Vielleicht entsteht für diese Art irgendwann eine Extravoliere, vorhanden ist diese allerdings noch nicht.
    Asiatische Elefanten und Tiger sind übrigens als zukünftige neue Bewohner des Asienteils anscheinend fest eingeplant, im Gelände dürfte auch noch genug Platz für die nötigen Anlagen für diese beiden Arten geben. Auch einige Fasanenarten und Chukarhühner sollen noch in Asien einziehen.
    (08.03.2010)
    cajun:   Man hörte gestern durchaus Besucher flüstern:"In Afrika keine Elefanten, in Asien auch nicht... komisch." Die Erwartungshaltung an eine Zoom (oder einen Zoo) in der Region sind anscheinend durchaus die grauen Riesen!Ob machbar ist eine andere Frage.
    Von Tigern oder Leoparden sagte keiner etwas. Die wurden in meiner Hörweite anscheinend nicht vermisst....
    Nochmal ein Bild vom Trampeltiergehege.
    (08.03.2010)
    Carsten Horn:   Der Eingang wenn man den Rundweg geht ist im linken Drittel der Halle unten. Links sind dann die Orangs und Zwergotter, Einblick Erdgeschoßhöhe, vorne an der Scheibe sind zwei Schwimmbecken für die Otter, eins mit Unterwassereinblick. Ungefähr rechts von dem Wort Orang Utan muß man sich eine senkrechte Linie vorstellen, da sind die beiden Gehege geteilt, im größeren Teil leben die fünf jüngeren Orangs, im kleineren die zwei „Omas“. Das Gehege ist von drei Seiten einsehbar, aber nicht rundherum, sind immer nur bestimmte Stellen, wo man an das Gehege herantreten kann, ansonsten Kunstfels oder Pflanzen.

    Geht man geradeaus weiter, befindet sich links oberhalb von „Weiter zum Notausgang“ die Otterhöhle, wohin die Zwerge sich zurückziehen können, wenn sie mal keine Orangs mehr sehen wollen.

    Von hier kann man dann entweder per Wendeltreppe in die erste Etage oder man geht den Weg wieder ein Stück zurück, dann kommt rechts oberhalb von „Weiter zum Notausgang“ das Gehege der Prevostschönhörnchen., dahinter ist so eine Art Schlucht dargestellt mit kleinem Wasserlauf.

    Unter „Weiter zum Notausgang“ ist der Schildkrötenteich mit dem unvermeidlichen Abenteuerweg am Rand, wo man über das Bächlein steigen kann.

    Dann geht es auf dem Serpentinenweg langsam in die erste Etage, hier sind auch die meisten „Flattermänner“ im Grünzeugs links und rechts des Weges zu finden. Wer nur Tiere sehen möchte, kann sich an der Kreuzung oben gleich nach links wenden, dort sind dann Einblicke ins Orang Gehege von der ersten Etage aus möglich.

    Wer sich nach rechts wendet, kommt zunächst an den Springbrunnen, rechts oberhalb von „Pavillion“, hier ist auch der Abendeingang, geradeaus geht es dann weiter zum Indoorspielplatz (hier kann man auch direkt von außen vom Zoo aus hin) oder rechts zu den Restaurants. Die Pavillions (Teil des Restaurants) sind nur überdacht, ansonsten freier Blick in die Halle. Ich hab heute auf der Terasse vor den Pavillions gesessen, nicht zu empfehlen, wenn die Sonne scheint, kommt man schon ins Schwitzen, g…, die Dächer haben schon ihren Sinn.

    Der weiße Bereich rechts von den Pavillions ist auch Restaurant (geschlossener Teil), WC, Kiosk am Spielplatz und Küche, denn Bereich hab ich aber noch nicht näher angesehen.

    Vom Restaurant bzw. Pavillion sieht man keine Tiergehege, höchstens die freilebenden Tiere so sie denn kooperativ sind. Interessanter ist da bei entsprechenden Temperaturen wahrscheinlich die Aussenterasse, die liegt direkt gegenüber vom Hulman-Gehege.

    Ich hab nur Schildkröten gesehen bislang, ob da weitere Reptilien sind, keine Ahnung. Hornvogel hab ich in der Halle auch keinen gesehen.

    @Liz: Ich würde für ein Bedienungsrestaurant auch nicht in einen anderen Zoo fahren (außer vielleicht wenn im Flußpferdhaus in Berlin aufgetischt wird, g), im häufig besuchten „Heimatzoo“ kann man sich das mal gönnen, in seltener besuchten Einrichtungen ist die Zeit dafür zu schade, :-). Die Speisekarte, die Du da ausgegraben hast, ist nur für abends, tagsüber geht die Spanne von 3,50 – 22,00 Euro, allerdings sollte der Zoo bzw. emschertainment das mal deutlich rausstellen, ansonsten vergraulen die sich noch die Tagesbesucher, lach…

    In der Tageszeitung war letzte Woche sogar das „Elefantengerücht“ zu lesen, g, vielleicht eine zukünftige Aufwertung der gehaltenen Tierarten?


    (08.03.2010)
    Liz Thieme:   Gut, war leicht geschockt. Aber es kann ja immer mal sein, dass etwas komisches vorkommt.
    (08.03.2010)
    cajun:   Nein, der Panda hat ein eigenes Gehege auf dem Asien Areal!
    Die Orangs haben ein Gehege, dass mit Glas und Netz abgegrenzt ist. Dadurch wohl gleiches Klima wie in der Halle.
    (08.03.2010)
    Liz Thieme:   Danke schon mal.

    Sind die Orangs klimatisch vom Rest der Halle abgetrennt?
    Versteh ich das richtig, der Panda lebt in der Halle? Die soll doch tropische ca 30 Grad haben. (Hatten wir das nicht schon bei Gondwana?) Kleine Pandas kennen ja Hitze, aber genauso sind sie Kälte gewohnt und bisher ist mir kein Habitat in der Natur bekannt, was rund ums Jahr tropische Hitze hat.

    Wisst ihr woher der Panda kommt?
    (08.03.2010)
    cajun:   Halle innen und @Liz: Der Weg führt durch die Halle und man sieht die Freiflieger (Flughund hing im Orang Gehege)und die Schildkröten (in und an einem kleinen Teich). Da soviel los war habe ich nicht auf Beschilderung etc. geachtet.Die Orang Anlage ist fast- aber nicht ganz- vom Weg her einsehbar. Die Pandaanlage ist mit einem- anscheinend älteren Tier- besetzt (bewegte sich merkwürdig und wirkte "struppig"). Auf dem Teich vor den Außenanlagen schwammen zwei Streifengänse.
    (08.03.2010)
    cajun:   Ich war gestern mal schauen und hier ein kleiner Eindruck: Hulman Anlage mit Haus(tempelruine).
    (08.03.2010)
    Liz Thieme:   naja Sacha was hast du denn dir erhofft? Wenn das "Highlight" von Asien die Trampeltieranlage ist. Die Basler Orangs kennst du ja schon. Und dann noch die Pandas und Hulmans und dann war's das schon.
    Ich bin von dem Besatz ziemlich enttäuscht, aber das stand ja schon vorher fest.

    @Carsten kannst du den Plan noch mal bisschen erläutern.
    Also links sind die Orangs. Die man scheinbar von allen Seiten einsehen kann?!
    Dann die ganzen Schlingerwege. Gehen die an irgendwelchen Anlagen, Terrarien, Volieren oder so vorbei?
    Und was sind das dann bevor man zu den Sanitäranlagen und der Gastro kommt für Pavillions?
    Naja, den Spielplatz werde ich die kommenden Jahre erstmal links liegen lassen (wobei eher rechts).

    Kann man von der Gastro auf irgendwelche Anlagen gucken?
    Allerdings für ein Restaurant mit Bedienung in einer zoologischen Einrichtung fahr ich nicht in den ZOOM, da bleib ich lieber bei Hagenbeck :)
    Va sind die Preise von Pangung ganz schön gepfeffert: http://www.pangung-ryokan.de/Speisekarten/Speisen_und_Getraenke/Speisekarte/Speisekarte.asp
    Drei Schildkrötenarten... ist da noch mehr Reptilienartiges was bisher noch nicht entdeckt wurde? Sonst ist das ja sehr mager.

    Angeblich soll da noch irgendwo ein Doppelhornvogel sein (war wenigstens geplant. Aber es ist halt ein Vogel!

    hier noch mal kurz paar Daten aus einem Artikel in der Welt:
    >Der Umbau hat insgesamt rund 92 Millionen Euro gekostet. Die "Asien-Welt" ist mit einer Größe von fünf Hektar der kleinste Bereich des insgesamt rund 30 Hektar großen Zoos. Herzstück der neuen Anlage ist ein rund 4500 Quadratmeter großes Tropenhaus mit rund 3600 exotischen Pflanzen, darunter bis zu acht Meter hohe Bäume. Bei tropischen Temperaturen bis zu 30 Grad ist dort auch eine Gruppe von sieben Menschenaffen untergebracht. Erst bei wärmeren Außentemperaturen sollen die Orang-Utans auf die Außenanlage gelassen werden. Insgesamt rund 80 Tiere aus 22 Arten leben in der neuen "Asien-Welt", darunter auch ein kleiner Panda.<
    (08.03.2010)
    Carsten Horn:   Hab mir heute das zweite Mal Asien angesehen, diesmal in Ruhe...Mir gefällt´s, ist zwar nicht zu vergleichen mit Masoala oder Burgers Bush, aber wenn man mehr auf wasserliebende Großsäuger fixiert ist, reicht das auch im kleinen, vor allem wenn man dann bei den gefiederten Bewohnern auch noch Sichtungserfolge hat, g...

    Die Hälfte der Halle ist Restaurant und Spielplatz, aber muß ja auch irgendwo hin und ich hab es heute richtig genossen, nach 6 Jahren endlich mal wieder in einem richtigen Zoorestaurant (mit Bedienung etc) Platz nehmen zu können
    (08.03.2010)
    Sacha:   Das ist wahr. Ich habe mich auch auf die Halle gefreut und werde sie mir auch dieses Jahr ansehen. Nur habe ich mir eben vom Bestand mehr erwartet oder erhofft.
    (08.03.2010)
    Jennifer Weilguni:   Mit der Asienhalle hat Gelsenkirchen zumindest eine Schlechtwetter Option. Bisher gab es ja abgesehen vom Flußpferdhaus gar keine Möglichkeit sich mal unterzustellen. Gerade in einem derart hartnäckigen Winter kommt da die neue Halle gerade recht.
    (08.03.2010)
    Sacha:   Vielen Dank Sebastian. Also noch ziemlich kümmerlich. Hoffentlich kommt da noch mehr, besonders Amphibien, Fische und Wirbellose.
    @Carsten Horn: Yep, ein Reisfink!
    (08.03.2010)
    Carsten Horn:   Einen gefiederten Bewohner hab ich schon mal "erwischt" gestern, Reisfink?

    Der erste Eindruck (Kurzbesuch vor der Arbeit) war nicht schlecht, außen ist allerdings durch den langen Winter noch alles ziemlich kahl...Die Halle hat sich aber prompt bewährt als Schutz gegen Schneefall, g...
    (06.03.2010)
    Sebastian:   In der Halle befinden sich: Malaienflughund, Straußwachtel, Chinesische Nachtigall, Reisfink, Rotohrbülbül, Zweifarben-Fruchttaube, Frühlingstaube, Pagodenstar, Prevost Schönhörnchen, Malaiische Dornschschildkröte, Amboina Gelenkschildkröte und Chinesische Dreikielschildkröte. Dazu die Kurzkrallenotter und Orangs. Draußen gibt es dann noch Mandarinenten.
    (06.03.2010)
    Sacha:   Weiss jemand schon, welche Arten von Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und Wirbellosen in der Asien-Tropenhalle gezeigt werden?
    (05.03.2010)
    Liz Thieme:   Asien ist eröffnet.
    (04.03.2010)
    Carsten Horn:   Heute sind die Baseler Orang Utans in Gelsenkirchen angekommen und befinden sich z. Z. in Quarantäne in der Asienhalle
    (16.12.2009)
    IP66:   Gar zu viele Busch- und Bauwipfel zum Erobern gibt es in der Anlage ha nicht ...
    Wenn ich es recht verstehe, hat man in Gelsenkirchen auch nicht Nachwuchs nachgezogen, sondern Baumstachler.
    Was die Pressemeldung zur neuen Erlebniswelt angeht, so könnte die Formulierung auch dafür stehen, daß die Pressestelle die Zukunft schon als Vergangenheit ansieht ...
    (19.06.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   „Punkerin“ bekommt Baby in der ZOOM Erlebniswelt

    Baumstachler-Geburt in „Alaska“

    Kerngesund kam am 20. Mai 2009 ein etwa 500 Gramm schweres Baumstachler-Baby in der ZOOM Erlebniswelt Alaska zur Welt. Das zoologische Team freut sich über den Nachwuchs, der nur in wenigen Zoos gehalten und nachgezüchtet wird. Mit dem Neuankömmling vergrößert sich die Tiergemeinschaft auf sechs Baumstachler.

    Das von der Mutter „Punkerin“ umsorgte Jungtier hat bereits erste Schritte im Innengehege unternommen. Begleitet von Vater „Zahmer“ und drei weiblichen Baumstachlern der ZOOM Erlebniswelt Alaska wird es nun erstmals die Landschaftsanlage in der Erlebniswelt Alaska erkunden. Die für Baumstachler typischen Orte zum Verweilen wie Astgabeln oder hohle Baumstämme wird der neue Nachwuchs schnell aufspüren. Schon nach wenigen Tagen wird es mit seinen Artgenossen auf Klettertouren gehen.

    Noch trägt das Kleine sein wolliges Jugendkleid, in wenigen Wochen wechselt seine Behaarung jedoch zu dicken, mit Widerhaken besetzten Stacheln.

    Die auf dem nordamerikanischen Kontinent verbreiteten Nagetiere werden bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf Bäumen. Zusammen mit seinen Artgenossen wird das Jungtier in „Alaska“ nicht nur Busch- und Baumwipfel, sondern auch schnell die Herzen der Besucher erobern.
    (19.06.2009)
    Andreas Knebel:   Auch von einem unserer früheren Bundeskanzler (der Dicke) gab es einmal eine Neujahrsansprache vom falschen Jahr. Wahrscheinlich ist diese Pressemeldung einfach ein Jahr zu früh herausgegeben worden...
    (18.06.2009)
    IP66:   "... der die im Frühjahr 2010 fertig gestellte ZOOM Erlebniswelt Asien mit einem namhaften Betrag als „Premium-Partner“ unterstützt"
    Die Pressestelle des gelsenkirchner Zoos scheint eine andere Jahreszählung als die im Abendland übliche etablieren zu wollen oder sich als Futur II-freie Zone zu definieren: Ist in Gelsenkirchen schon 2010 oder konnte man nicht schreiben: die EW, die im Frühjahr 2010 fertiggestellt sein wird?
    (18.06.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   Starke Partner für die ZOOM Erlebniswelt

    Sparkasse Gelsenkirchen sponsert Erlebniswelt Asien

    Freunde und Partner als verlässliche Stützen gewinnen nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im Geschäftsbereich zunehmend an Bedeutung. Mit der Sparkasse Gelsenkirchen hat die ZOOM Erlebniswelt einen Sponsor gefunden, der die im Frühjahr 2010 fertig gestellte ZOOM Erlebniswelt Asien mit einem namhaften Betrag als „Premium-Partner“ unterstützt. „Wir freuen uns, dass wir mit der Sparkasse einen starken Partner gefunden haben. Das unterstreicht die Bedeutung der ZOOM Erlebniswelt für Gelsenkirchen und die Region“, so die beiden Leiter der ZOOM Erlebniswelt Arno Bilek und Dr. Jörg Plischka. „Wir betrachten die Zusammenarbeit nicht als reine Werbepartnerschaft, sondern vor allem als Investition in den Standort, von der letztendlich alle Bürger und Unternehmen der Stadt profitieren“, erklärt Sparkassendirektor Eberhard Breßlein das Engagement der Sparkasse. Mit ihrem Sponsoringbeitrag erwirbt die Sparkasse das Recht auf werbliche Präsenz innerhalb der Erlebniswelt Asien und auf Broschüren, Plakaten und weiteren Werbeträgern. Darüber hinaus können sich Sparkassen-Kunden auf exklusive Veranstaltungen in der ZOOM Erlebniswelt freuen und auf weitere Vergünstigungen, die zurzeit noch im Detail verhandelt werden. Eine große Zahl privater Freunde unterstützt die ZOOM Erlebniswelt zusätzlich: 100 Tierpatenschaften sind derzeit in der Erlebniswelt übernommen worden. Dazu gehören Patenschaften für Erdmännchen für 60 Euro, aber auch große Patenschaften für Giraffen oder Eisbären von 1500 Euro. Die Tierpaten unterstützen damit ein Jahr lang die Unterhaltskosten ihres Patentieres. Über eine Unterstützung ganz anderer Art konnte sich die ZOOM Erlebniswelt in den letzten Monaten freuen. Der Spender, ein treuer Anhänger der ZOOM Erlebniswelt, hinterließ den Tieren eine beachtliche Erbschaft und sorgt damit langfristig für das Wohl der Tiere.
    (18.06.2009)
    Rene Mantei:   Nanu seit wann gibt es denn bei den Seelöwen diese Holzbretter?
    (10.06.2009)
    IP66:   "... ist der Vater und duldet nur jüngere Männchen neben sich ..." - meines Wissens wurden die fraglichen Tiere kastriert, allerdings liegt mir keine öffentliche Stellungnahme zu diesem Thema vor.
    (10.06.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt erwartet Seelöwenbabys
    Erstmals per Live Stream Geburt hautnah erleben

    Das Frühjahr ist die Zeit der Seelöwenbabys: Schon in 2007 und 2008 kam in der ZOOM Erlebniswelt der Seelöwennachwuchs Anfang Juni zur Welt. Bei drei Weibchen wird auch in diesem Jahr Nachwuchs erwartet, dessen Geburt erstmals per Live Stream miterlebt werden kann.Rund um die Uhr können Interessierte das Wunder der Geburt bei den Seelöwen via Live Stream hautnah verfolgen, abzurufen unter www.zoom-erlebniswelt.de. Der Live Stream zeigt dabei die Sicht auf eine bevorzugte Ecke der Seelöwen, die auch in den vergangenen Jahren als Rückzugsplatz für Geburten diente.14 Seelöwen leben in Gelsenkirchen, vier davon sind in Gelsenkirchen geboren. Paris, der 13 jährige Wuppertaler, ist der Vater und duldet nur jüngere Männchen neben sich. Seine Partnerinnen kommen aus der ganzen Welt, unter anderem aus Osnabrück, Rhenen und Barcelona.Nach einem Jahr Tragzeit finden die Geburten der pazifischen Ohrenrobben an Land und meist ohne Komplikationen statt. Erste Atemübungen und unbeholfene Schwimmversuche unternehmen die Seelöwen-Babys im sicheren Flachwasser. Erst mit gut sechs Wochen, wenn das wasserdurchlässige Babyfell gewechselt wurde, meistern die Jungtiere Tauch- und Schwimmversuche an der Seite ihrer Mütter. Dann werden die verspielten Jungrobben das gesamte Wasserbecken erobern und die Besucher im imposanten Unterwassertunnel in Atem halten. Lieblingsspeise bleibt bis zu einem Jahr die nahrhafte Muttermilch. Danach werden die exzellenten Schwimmer, die mit ihrem spindelförmigen Körper rasant durchs Wasser gleiten, gern für einen Fischsnack einen Halt beim Tierpfleger einlegen.
    (10.06.2009)
    Gudrun Bardowicks:   @ IP66: So ist es. Möglicherweise gab es in den letzten Jahre auch noch einige weitere Verluste bei den Elchen.
    (28.05.2009)
    IP66:   Muß ich die Pressemelung so verstehen, daß man von dem Gründungsbesatz des gelsenkirchner Elchgeheges nicht nur eines der Weibchen, sondern auch den ersten Mann verloren und mittlerweile ersetzt hat?
    (27.05.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   20 Tierpfleger aus ganz Deutschland drücken die Zoo-Schulbank

    Gelsenkirchen. Rund 20 Tierpfleger und Tierpflegerinnen aus ganz Deutschland drücken erneut die Schulbank, um ihren Tierpflegermeister zu bestehen. Susan Jauch aus der Erlebniswelt Afrika ist eine von ihnen. Ab Montag wird sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen ihren Stundenplan in der ZOOM Erlebniswelt füllen dürfen.

    Im normalen Tierpflegerleben pflegt Susan Jauch die Nashörner, Roten Varis, Zebras und Antilopen der Grassavanne in Afrika. Doch um sich weiterzubilden und um ihre Aufstiegschancen zu verbessern, möchte die 24-jährige gerne ihren Meister machen. Dafür war sie bereits im Zoo Leip-zig, im Vogelpark Walsrode, im Tierpark Bochum, im Allwetterzoo in Mün-ster und darf nun auch zwei Wochen in der ZOOM Erlebniswelt lernen. Je eine Woche im Mai und eine im Juni verbringen die gelernten Tierpfleger in Gelsenkirchen, um ihr Wissen zu erweitern.

    Die Tiergärtner der ZOOM Erlebniswelt vermitteln Fakten, unter anderem zum Thema Säugetiere, Gehegekonzepte und Bauen für Tiere. Veterinäre, Zoologen und Zoopädagogen der zoologischen Erlebniswelt stehen den Studierenden mit ihren langjährigen Erfahrungen zur Seite.

    Je eine Woche pro Monat bilden sich die Teilnehmer des Meisterkurses für eineinhalb Jahre nun erneut in den verschiedenen Zoos weiter, lernen die Systematik der Tierfamilien, Betriebsorganisation und Betriebswirtschafts-lehre. Die Abschlussprüfung findet nächstes Jahr in Leipzig statt.

    Bis dahin ist die ZOOM Erlebniswelt komplett und Asien eröffnet. Susan Jauch ist dann ihrem Traum, ihre Kompetenz und ihr neues Fachwissen im Team Erlebniswelt Asien einbringen zu können, einen Schritt näher.

    Die ZOOM Erlebniswelt bietet den Studierenden und ihren Besuchern auf mehr als 25 Hektar zoologische Fachkompetenz und abenteuerliche Erleb-nisse mit über 650 Tieren. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begei-sterte Besucher eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.

    (25.05.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   3. Staffel der „Tierischen Kumpel“ aus der ZOOM Erlebniswelt geht auf Sendung

    Erfolgreiche ZDF Doku-Soap meldet sich aus Gelsenkirchen

    Ab 18. Mai 2009 startet die dritte Staffel der erfolgreichen Doku-Soap „Tierische Kumpel“, in der das ZDF wieder einzigartige Einblicke hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt bietet. In 28 neuen Folgen, montags bis freitags von 15:15 bis 16:00 Uhr, berichtet die Doku-Soap über die Arbeit der Tierpfleger und Zootierärztinnen mit ihren großen und kleinen Schützlingen.

    Viele spannende, ereignisreiche und außergewöhnliche Episoden zeigen in
    der beliebten ZDF Doku-Soap das Leben in „Afrika“ und „Alaska“ mitten im
    Ruhrgebiet. Die Bewohner der ZOOM Erlebniswelt beweisen damit auf ein
    Neues ihr schauspielerisches Talent und spielen sich im Nu in die Herzen der
    Zuschauer.

    In den ersten Folgen geht es um die imposanten Kodiakbären und eine
    Veränderung des Wasserlaufes. Wie reagieren die mächtigen Bären auf diese
    Umgestaltung ihres Lebensraumes? Verliebte Esel, ein Gipsbein beim Roten
    Vari Stiefelchen und die Arbeit in der Futterküche sind nur einige spannende
    Themen rund um die Lieblinge aus Gelsenkirchen. Diese und andere tierische Ereignisse – nicht nur aus der Gelsenkirchener Erlebniswelt – versprechen einen kurzweiligen Fernsehnachmittag.

    Die Zuschauer können sich auf abenteuerliche Erlebnisse der über 650
    Bewohner auf mehr als 25 Hektar freuen. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher auf eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen und über 300 Millionen TV-Zuschauer verfolgten bisher das Leben in der ZOOM Erlebniswelt von zuhause. Die erste
    komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
    (15.05.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   Elch-Zwillinge in der ZOOM Erlebniswelt
    Überraschendes Ereignis bei den großen Hirschen in „Alaska“

    Auf wackligen Beinen standen sie beim morgendlichen Kontrollgang am Dienstag dieser Woche mitten auf einer kleinen Erhöhung in der Erlebniswelt Alaska. Die neugeborenen Elchbabys waren noch nicht ganz von ihrer Mutter Hanna trocken geleckt, blickten aber schon ganz munter in die große Erlebniswelt.

    Die erfahrene Mutter hat sich sofort hingelegt, so dass sie mit einem hoch
    gehobenen Bein eines der Kleinen säugen konnte. Eine ungewöhnliche, bei Elchen aber übliche Methode, da die Jungtiere anfangs noch sehr wacklig auf ihren Beinen stehen. Zudem sind die Neugeborenen so genannte Ablieger,
    die in der Natur die ersten drei Lebenswochen liegend in einem Versteck
    verbringen. In der ZOOM Erlebniswelt wagen sie bereits jetzt die ersten Schritte und erkunden ihren Lebensraum an der Seite ihrer Mutter Hanna.

    Vater Linus, der noch nicht ganz ein Jahr in Gelsenkirchen lebt, ist „frühreif“:
    Bereits mit 15 Monaten – durchschnittlich werden Elche mit zwei Jahren geschlechtsreif – hat er im Elchrevier für Nachwuchs gesorgt und kann nun stolz seine ersten Babys bewundern. Allerdings kümmern sich Elchväter nicht so intensiv um den Nachwuchs. Zum Schutz der Jungtiere wird er mit seiner Zweitfrau Malin, der älteren Tochter von Hanna, die nächste Zeit im Stall und dem nicht einsehbaren Vorgehege verbringen.

    Die bis zu 18 Jahre alt werdenden Elche bieten mit über 650 weiteren Tieren
    den Besuchern auf mehr als 25 Hektar abenteuerliche Erlebnisse. Seit 2005
    sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher auf eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen
    Nordrhein-Westfalens.
    (13.05.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   Hochbetrieb in den Kinderstuben der Erlebniswelt
    Neun mal süßer Protest und Hilfe für den Weihnachtsmann

    Die ersten schönen Frühlingstage haben auch das Leben in der ZOOM Erlebniswelt zum Erwachen gebracht. 33 Jungtiere haben in diesem Jahr bereits das Licht der Erlebniswelt erblickt und präsentieren sich jetzt den Besuchern.

    Eine Woche sind die neun Husumer Protestschweine im Stallgebäude des Grimberger Hof alt. Quietschvergnügt wuseln sie mit ihren platten Schnauzen um Mama Käthe. Beim Säugen gibt es keinen Streit: Jeder der Kleinen hat eine eigenen Zitze, die immer wieder erkannt wird.

    Bei den Rentieren in Alaska gab es gleich dreimal Nachwuchs. Zwischen wenigen Tagen und einer Woche sind die kleinen Kälber alt und laufen schon eifrig hinter ihren Müttern her. Die Fellfärbung ist bei jedem Jungtier anders, so dass sie auch von den Tierpflegern leicht unterschieden werden können.

    Auf der weitläufigen Grassavanne der Erlebniswelt Afrika erblickten bereits im Februar und März drei Elenantilopen das Licht der Afrikawelt. Alle drei laufen nun in so genannten Kindergärten zusammen über die 1,7 Hektar große Landschaftsanlage.

    Auch die Rappenantilope Kira, die bald einen Monat alt wird, darf in diesen Tagen ihre ersten Ausflüge unter den wachsamen Augen der Mutter auf der Grassavanne wagen.

    Im Afrikanischen Dorf springen die kleinen frechen Zwergziegen den Watussirindern auf den Rücken, die Jungen Somalischafe sind dagegen etwas schüchterner. In diesem Jahr wird die Herde der Haustiere um acht Zwergziegen und vier Somalischafe verstärkt. Bis jetzt! Und auch im Streichelzoo gibt es eine kleine Deutsche Edelziege, die auf zärtliche Kinderhände wartet.

    Mit den zusätzlichen Jungtieren bietet die ZOOM Erlebniswelt ihren Besuchern auf mehr als 25 Hektar abenteuerliche Erlebnisse mit über 650 Tieren. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
    (11.05.2009)
    IP66:   Die Wiederholung des Schlußabsatzes erinnert mich weniger an Feminismus denn an ein im liturgischen Vollzug zu wiederholendes Mantra - aber vielleicht gibt es ja auch feministische Buddhistinnen (denen dann aber die Kühe heilig sein sollten?) ...
    (17.04.2009)
    Michael Mettler:   Vielleicht werden die dortigen Pressemitteilungen von einer Feministin verfasst :-) Freuen wir uns einfach auf potenzielle Eisbärkälber...
    (17.04.2009)
    Shensi-Takin:   Muesste ein Eisbaer"bulle" als Gegenstueck zur Eisbaer"dame" nicht eher ein Eisbaer"herr" sein...? ;) Oder waere die Dame dann nicht eher eine Eisbaer"kuh"?
    (17.04.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   Doppeltes Abenteuer: Giraffenbaby Luke auf erster Entdeckungstour – Zusammenführung von Eisbärenpaar Bill und Lara

    Gleich zwei Ereignisse standen heute in „Afrika“ und „Alaska“ auf dem Programm. Giraffen-Nesthäkchen Luke eroberte nach drei Wochen im schützenden Giraffenhaus unter neugierigen Blicken sein Landschaftsgehege. Begleitet wurden die ersten Schritte des 70 Kilogramm schweren Babys von Mutter Majanga und Tante Mary. Nebenan in „Alaska“ kam das neue Eisbärenpaar Bill und Lara erstmals zusammen auf die 1.500 Quadratmeter große Anlage. Die mit Spannung erwartete Zusammenführung ist erfolgreich verlaufen.

    Bei den ersten Schritten ihres Sohnes im Freien war Mutter Majanga dabei. Wie gewohnt folgte der gut 1,70 Meter große Giraffennachwuchs seiner Mutter und wurde zusätzlich von Tante Mary umsorgt. Vier Stunden verbrachte Luke im Revier, sah zum ersten Mal sein Spiegelbild im Wasser und wagte sich sogar ins Wasser zu den Pelikanen vor. Die Erkundungstour fand noch unter den beobachtenden Augen von Giraffenmutter Majanga statt. Bei seinem zweiten Ausflug am heutigen Tag jagte Luke schon selbstsicher hinter Antilopen her und erkundet seine neue Heimat. Bald wird er Teil der gesamten Giraffenherde werden.

    Zuerst war Eisbär Bill zu sehen. Mit zügigen Schritten steuerte der Eisbärbulle auf seine Lieblingsecke am Tunnel zu. Doch Eisbärdame Lara lief kurz darauf hinterher. Vorsichtiges Beschnuppern an Schnauze und Rumpf war gefolgt von einem spielerischen Wettlauf im weitläufigen Territorium und gemeinsamem Toben im Wasser. Das nicht immer problemlose Zusammenführen von zwei Eisbären ist gestern reibungslos verlaufen. Beim weiteren Kennenlernen haben sich die beiden Schwergewichte heute gegenseitig akzeptiert und zunächst als Spielpartner erkannt. Wildes Toben im Wasser war gefolgt vom Spielen an Land – beide lassen nicht mehr voneinander. In gut zwei Jahren hofft die ZOOM Erlebniswelt auf den Nachwuchs der großen Eisbärenliebe.

    Die ZOOM Erlebniswelt bietet seinen Besuchern auf mehr als 25 Hektar abenteuerliche Erlebnisse mit über 650 Tieren. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
    (17.04.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt bietet spannende Expeditionen für Nachtschwärmer und neugierige Entdecker

    Sehen, was niemand sonst erleben kann, das ist in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen möglich. Für alle tierbegeisterten Nachtschwärmer besteht am 16. April um 19.00 Uhr und am 15. Mai um 20.00 Uhr wieder die einzigartige Möglichkeit, in der Dämmerung auf Streifzug durch den Zoo zu gehen. Gemeinsam mit den Zoolotsen können sie die Tiere dann beobachten, wenn kein anderer Besucher Zugang hat. Im Mittelpunkt der ersten Dämmerexpeditionen 2009 steht die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Bei dem 90minütigen Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit werden allerlei spannende Geschichten aus der Tierwelt erzählt, wobei sich einmalige Einblicke in das Leben der nachtaktiven Tiere bieten.

    Was sie schon immer einmal über den Zoo wissen wollten, erfahren Besucher am 19. und 25. April bei einer Entdeckungsreise durch die Erlebniswelt im Rahmen der Reihe "Unternehmen entdecken". Wie sieht es hinter den Kulissen dieses komplexen Betriebs aus? Wie funktioniert die aufwendige Technik der rasanten Iglu-Fahrt? Welches Futter wird wann und wo für welche Tiere zubereitet? Während der 90minütigen Erlebnistouren wird nicht nur Spannendes über die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas vermittelt, sondern auch über den Bau und die Entstehung der beiden Erlebniswelten. Zoolotsen geben interessante Hintergrundinformationen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten. Die Führung beginnt jeweils um 14:00 Uhr am Service Center der ZOOM Erlebniswelt.

    Der Eintritt für die Dämmerexpedition sowie die Erlebnistouren beträgt 14,00 € für Kinder (4 bis 12 Jahre) und 18,00 € für Erwachsene. Karten für die Dämmerexpedition gibt es auch im Vorverkauf am Service Center. Da die Teilnehmerzahl für beide Veranstaltungen begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter Telefon 02 09 - 954 50 dringend erforderlich.
    (08.04.2009)
    Onca:   GK kriegt keine Riesenotter.

    Und zu den Sibirischen Braunbären. Haben die wirklich gedacht, dass alle Pflanzen da bleiben wo sie sind? Hat kein Gelsenkirchener sich die Hamburger Anlage mal angeguckt? Die sind nicht solche guten Gärtner wie Buffy ;-)
    (03.04.2009)
    Holger Wientjes:   Werden wohl Zwergotter sein. Riesenotter würden ja auch geographisch nicht passen. Obwohl...;-)
    (03.04.2009)
    IP66:   Hat man bei den Tiergeburten die Mäuse in der Futtertierzucht mitgezählt oder nur die Hühner im Streichelzoo?
    Auf die Flora, die man in einem Jahr präsentieren möchte, bin ich gespannt - immerhin hat man sich vorgenommen, keinen unbepflanzten Parkteil zu eröffnen wie seinerzeit in der afrikanischen "Welt".
    (03.04.2009)
    Racool:   Die Riesenotter in "Asien" sollen doch sicher Zwergotter sein - oder?
    (03.04.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   Saison 2009 eröffnet mit schwergewichtigen Neuzugängen in „Alaska“ und spektakulärer Giraffengeburt in „Afrika“

    Neu eingetroffene Kamtschatka-Bären Juri und Kolja erobern erstmals Revier – Taufe des neu geborenen Giraffenbabys Luke – 1. Platz bei Wahl zum „Zoo des Jahres“ – über drei Millionen Besucher in dreieinhalb Jahren – Vollendung der ZOOM Erlebniswelt im März 2010

    Mit positiven Vorzeichen eröffnet die ZOOM Erlebniswelt heute offiziell die Saison 2009. Über drei Millionen Besucher sind seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt im Sommer 2005 auf die Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Erst diese Woche kürten über 40.000 Leser die ZOOM Erlebniswelt zum beliebtesten Zoo Deutschlands bei der Wahl zum „Zoo des Jahres“ von Europas größtem Freizeitportal Parkscout. „Dies sind deutliche Zeichen dafür, dass die ZOOM Erlebniswelt zu einer der bedeutendsten Freizeitattraktionen Gelsenkirchens mit überregionaler Ausstrahlungskraft avanciert ist“, kennzeichnet Oberbürgermeister Frank Baranowksi das wegweisende Projekt mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 91 Millionen Euro.

    Die neu gestaltete zoologische Erlebniswelt verzeichnete mehr als 350 Tiergeburten in den letzten drei Jahren: ein Indiz für einen hohen „Wohlfühlfaktor“, der auf mehr als 25 Hektar heimisch gewordenen Tier- und Artengemeinschaften. Den Wachstumskurs führen mehr als 70 Neuzugänge des vergangenen Jahres fort. Eisbärdame Fanny aus Hamburg war der Schwergewichtigste. Auch in diesem Jahr sind mit den Kamtschatka-Bären und Eisbär Bill bereits drei der größten Landraubtiere der Welt in ihrer neuen Heimat eingetroffen.

    „Wir sind stolz, unseren Besuchern die Tierwelt und viele Jungtiere ferner Regionen durch beeindruckende Begegnungen nahe zu bringen“, so Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der Trägergesellschaft Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH. Laut einer Befragung wollen 85 Prozent der Gäste zu einem erneuten Besuch in die zoologische Erlebniswelt kommen. Die hohe Ausstrahlungskraft wird zudem durch die reichhaltige Berichterstattung belegt, die sich mit über einer Milliarde Lesern, Hörern und Zuschauern in vier Jahren verfünffacht hat.

    Mit der Eröffnung der Erlebniswelt Asien im Frühjahr 2010 wird die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt vollendet. „Im März kommenden Jahres wollen wir unseren Gästen eine gewachsene Flora und eingelebte Fauna präsentieren“, so von Courbière weiter.

    Schwergewichtige Neuzugänge in „Alaska“
    In der Erlebniswelt Alaska beginnt die neue Saison mit dem Einzug der zwei neuen Kamtschatka-Bären Juri und Kolja. Heute konnten die zweijährigen Brüder erstmals ihr 1.500 Quadratmeter großes Revier erobern. Mit einigen Leckerbissen lockten Tierpfleger zur ersten Erkundungstour der drei Meter großen Riesen. Trotz ihrer imposanten Statur benehmen sich die beiden jedoch noch wie echte Teenager und ließen kaum einen Grasbüschel oder Stein am gleichen Platz. Seit Kurzem gehören die beiden Schwergewichte zu der Bärenfamilie in der ZOOM Erlebniswelt, die nun bereits neun Großbären der weltweit größten Arten zählt.

    Spektakuläre Giraffengeburt in „Afrika“
    Vor wenigen Tagen war es soweit: Nach 15 Monaten Tragzeit kam das mit Spannung erwartete Giraffenbaby in „Afrika“ zur Welt. Erst nur die Hinterläufe, Minuten später der Oberkörper und dann war das Köpfchen zu erkennen. Dann plumpste der rund 70 Kilogramm schwere Nachwuchs aus nahezu zwei Metern Höhe auf den weichen Strohboden. Seitdem hat das Giraffenbaby bereits zwei Kilogramm zugelegt. Unter den Augen der Öffentlichkeit erkundete es heute neugierig das großzügige Giraffenhaus. Als erstes Jungtier der neuen Saison taufte Oberbürgermeister Frank Baranowski den Nachwuchs heute auf den Namen Luke.

    Nachwuchs in „Afrika“ und „Alaska“
    Über 350 Tiergeburten in den vergangenen 36 Monaten sind ein Indikator für einen hohen „Wohlfühlfaktor“ in den naturnah gestalteten Erlebniswelten Alaska und Afrika. Schimpansenjungtier Kläuschen, Giraffenmännchen Thabo und Seelöwenduo Pam und Paul sind nur einige der Neulinge, die im vergangenen Jahr für Hochbetrieb in den Kinderstuben sorgten. Auch dieses Jahr steht im Zeichen des Wachstums. Die Zoologie der ZOOM Erlebniswelt erwartet Nachwuchs bei den Rentieren, Seelöwen, Antilopen, Pavianen und den Husumer Protestschweinen. Der im Februar eingetroffene Eisbärbulle Bill aus Brünn/Tschechien hat sich bereits gut eingewöhnt und weckt als neuer Partner von Eisbärdame Lara berechtigte Nachwuchswünsche in der zoologischen Erlebniswelt. Im Revier der Löwen und Hyänen hingegen verstarben in den letzten Wochen zwei Bewohner der Erlebniswelt Afrika. Die ZOOM Erlebniswelt trauert um die beiden langjährigen Tierbewohner. 

    Erlebniswelt Asien im März 2010
    Anfang März 2010 wird mit „Asien“ die letzte der drei spannenden Erlebniswelten in Gelsenkirchen eröffnen. Auf einer Fläche von über fünf Hektar werden die exotische Flora und Fauna Asiens präsentiert. Herzstück der Erlebniswelt ist die 4.500 Quadratmeter große Tropenhalle. Dort werden Orang-Utans, Hulmans, Riesenotter, Kleine Pandas, Trampeltiere, Reptilien und Vögel eine neue Heimat finden. Hier werden Tier- und Pflanzenwelten einen grünen Dschungel entstehen lassen. Eine großzügige Indoor-Gastronomie und ein Abenteuer-Spielplatz werden die Tropenhalle bereichern und das witterungsunabhängige Freizeitangebot abrunden.

    Mit dem Beginn der Neugestaltung der ZOOM Erlebniswelt vor sechs Jahren ist die ursprüngliche Fläche um ein Drittel auf rund 30 Hektar erweitert worden. Seither sind mehr als drei Millionen Besucher auf die spannende Entdeckungsreise von „Alaska“ nach „Afrika“ mitten im Ruhrgebiet gegangen. In Gelsenkirchen ist innerhalb weniger Jahre eine zoologische Erlebniswelt entstanden wie sie in Deutschland einzigartig ist. Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien im März 2010 wird die ZOOM Erlebniswelt komplettiert: Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ im Herzen Nordrhein-Westfalens.
    (03.04.2009)
    Ralf Sommerlad:   So was passiert in kommerziellen Unternehmungen..
    (16.01.2009)
    André Haubrich:   Noch viel "schader" finde ich, dass die Familienkarte rausgenommen wurde.
    Der Zoo ist sehr auf Kinder zugeschnitten.
    Sind die Erlebnistage eigentlich sehr überfüllt?
    (16.01.2009)
    IP66:   Schade, daß man bei den Erlebnistagen Sonn-, Sams- und Feiertage konsequent ausgeschlossen hat.
    (15.01.2009)
    Jamie:   Der war 30-45 Minuten nach Entschwinden schon wieder eingesammelt.

    Gruß Jamie
    (14.01.2009)
    cajun:   Im MoMa letzte Woche berichtete der Reporter, dass einer der Eisfüchse über einen zugefrorenen Graben entwichen sei. Ist der eigentlich wieder da? Man suchte ihn wohl intensiv....
    (13.01.2009)
    Michael Mettler:   Auf der Homepage las ich gerade erst vor ein paar Tagen etwas von "Spätsommer".
    (13.01.2009)
    André Haubrich:   Wann plant man eigentlich die Eröffnung der Asienwelt?
    (13.01.2009)
    Sven P. Peter:   Da es hier noch nicht vermeldet wurde: Beim aktuellen Wetter lebt Zwergeisbärin Antonia auf der großen Anlage, da sie nicht über einen gefrorenen Graben entkommen kann.
    (13.01.2009)
    Zoom Gelsenkirchen:   Ganzes Erlebnis zum halben Preis:
    Auch 2009 wieder Erlebnistage mit Ermäßigung

    Die Geschichte der Erlebnistage ist eine Erfolgsgeschichte: 2005 als Test eingeführt, haben sich die Aktionstage für finanzschwache Familien in den folgenden Jahren zu einem echten Renner entwickelt. Und das Konzept ist ebenso einfach wie erfolgreich: Die Erlebnistage bieten an ausgesuchten Tagen das ganze Zoo-Erlebnis zum halben Preis.
    Auch in 2009 wird es dieses Angebot des Zoo deshalb wieder geben. An folgenden Terminen lockt für alle Besucher der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine 50% Ermäßigung auf die Einzeltageskarte:
     Donnerstag, 15. Januar
     Mittwoch, 11. Februar
     Donnerstag, 19. März
     Dienstag, 21. April
     Dienstag, 12. Mai
     Donnerstag, 18. Juni
     Donnerstag, 20. August
     Mittwoch, 16. September
     Mittwoch, 06. Oktober
     Mittwoch, 11. November
     Dienstag, 15. Dezember

    (13.01.2009)
    IP66:   Ich halte die Pressemeldung insofern für ein wenig euphemistisch, als nicht erwähnt wird, daß das greise Tier nicht in der Gruppe gehalten wird. Insofern kann ich mir auch die Bezeichnung "Chefin" nur schwer erklären.
    (30.12.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Ältestes Flusspferd Deutschlands feierte seinen 50-jährigen Geburtstag

    Rosl wurde am 28. Dezember 2008 50 Jahre alt. Die betagte Flusspferddame ist damit das wohl älteste Hippo in Deutschland. Zum Geburtstag servierten Tierpfleger ein besonderes Menu aus Rübenschnitzeln, Weizenkleie und Heupellets. Neben Gras im Sommer und Heu im Winter – der Hauptmahlzeit für die Flusspferde – sind Äpfel die Lieblingsspeise von Geburtstagskind Rosl.
    Seit 1981 lebt Rosl in Gelsenkirchen. In dieser Zeit hat sie zwölf Kinder im Herzen des Ruhrgebietes zur Welt gebracht. Vor zwei Jahren unternahm die rüstige alte Dame eine große Reise und zog vom alten Gelsenkirchener Zoo in die ZOOM Erlebniswelt Afrika. Mit ihren über 2.000 Kilogramm Gewicht hat Rosl einiges zu schleppen. So ist die alte Dame auch – ganz nach Flusspferdmanier – am liebsten im Wasserbecken der großen afrikanischen Dschungelhalle zu finden. Dort fallen die kleinen Wehwehchen, die im Alter auftreten, nicht so ins Gewicht: Die Arthrose schwachen Beine haben schwebend im Wasser weniger Last zu tragen.Für ihre 50 Lebensjahre ist Rosl aber gut dabei. In der Flusspferdgruppe mit weiteren drei Weibchen und ihrem langjährigen Gefährten Ernie ist sie die „Chefin“ in der Dschungelhalle – und ganz nebenbei auch Patenkind des Gelsenkirchener Oberbürgermeisters Frank Baranowski
    (29.12.2008)
    Jana:   Das Meldung über den Trasport von Umca aus Prag nach Gelsenkirchen, mit Bild:
    http://www.zoobrno.cz/archiv-aktualit/transport-ledniho-medveda/
    Wann genau sein Sohn Bill nach Zoom kommt, steht glaube ich noch nicht fest - in Brno gibt es kein Absperrgehege, also muss erst Tom (zweites Jungtier) das Gehege verlassen, bevor Umca nach hause zurückkehren kann. Der prager Zoo (wohin Tom nach EEP-Empfehlung gehen soll) will ihm aber so lange wie möglich bei der Mutter lassen. Nur der Zeit wird zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.
    (06.11.2008)
    Niedersachse:   Beide Sachen stimmt.
    Sonja war schon sehr alt.

    Umca kommt allerdings aus Prag, wo er aufgrund seines Nachwuchses in Brno eingestellt wurde. Sein Sohn Bill kommt dann nach Gelsenkirchen und er soll in Brno dann wieder züchten.
    Umca ist wechselweise mit Lara auf der Außenanlage.
    (06.11.2008)
    Thomas Schmidt:   Ich bin gerade im Internet über eine Meldung gestolpert, wonach die Eisbärin Sonja eingeschläfert werden musste. Außerdem soll seit dem 08.10.08 der Eisbärenmann Umca aus dem tschechischen Brünn in Gelsenkirchen leben. Im Mai soll er dann im Tausch gegen eines der Jungtiere aus dem dortigen Zoo wieder nach Brünn zurückkehren. Da die Zoom selbst ja nichts dergleichen hat verlauten lassen wollte ich mal fragen ob jemand von Euch etwas davon gehört hat?
    (06.11.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Zwischen Flusspferden und Schimpansen: Zootierärztetagung in der ZOOM Erlebniswelt


    Gelsenkirchen. Zum 28. Mal treffen sich über 80 Zootierärzte vom 31. Oktober bis 01. November 2008 zur Arbeitstagung der Zootierärzte im deutschsprachigen Raum – diesmal vor einmaliger Kulisse in der ZOOM Erlebniswelt. Im Fokus stehen Themen rund um die Tiermedizin. Die diesjährigen Schwerpunkte befassen sich mit den Quarantänen von neu eintreffenden Zootieren und medizinischen Problemen der Tiere in Gemeinschaftsanlagen. Die jährlich veranstaltete Fachtagung verspricht dazu gehaltvolle Themen und Diskussionen.

    80 Spezialisten aus vier Staaten
    Der Startschuss fällt bei einem Empfangsessen am 31. Oktober in der Remise des Grimberger Hofs in der ZOOM Erlebniswelt. 80 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Holland informieren und diskutieren am 01. November im Court Yard Marriott Hotel in Gelsenkirchen. Tierärztinnen Pia Krawinkel und Stefanie Göbel aus der ZOOM Erlebniswelt geben Einblicke in die zooeigene Quarantänestation und das Thema Infektionskrankheiten. Ein gemeinsames Abendessen zwischen Flusspferden und Schimpansen in der Dschungelhalle rundet den Tag ab. Die anschließende Expedition durch die Erlebniswelten Afrika und Alaska am 02. November zeigt den Teilnehmern die erste naturnah gestaltete Erlebniswelt Deutschlands in ganzer Pracht.
    Nach dem Vorbild der Natur sind in der ZOOM Erlebniswelt für 650 Tiere und 100 Tierarten Lebensräume entstanden. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen begeisterte allein in 2007 über eine Million Besucher. Eine Freizeitattraktion mit überregionaler Anziehungskraft ist entstanden – im Herzen des Ruhrgebiets.

    (21.10.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Großer Gruselspaß für kleine Geister – Halloween-Party in der ZOOM Erlebniswelt

    Herbst bedeutet Halloween: Wenn die Tage kürzer werden, locken Geister und Hexen zum traditionellen Halloween-Fest. Am 31. Oktober 2008 verwandelt sich die ZOOM Erlebniswelt zwischen 17.00 und 22.00 Uhr in einen geheimnisvollen und gruseligen Schauplatz. Inmitten der faszinierenden Tierwelt warten schaurig schöne Erlebnisse auf die Besucher.

    Geister und Hexen verzaubern „Afrika“ und „Alaska“. Schummriges Licht, Nebelschwaden, Furcht einflößendes Hexenlachen und Wolfsgeheul lassen den Besucher erschauern. Für eine einzigartige Halloweenatmosphäre sorgen Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte Gelände huschen. Wenn dann harmloses Gebüsch auf einmal hinter Dir her rennt, ist das Fürchten gewiss. Mit „unheimlich“ schmackhaften Köstlichkeiten, wie der „Schädel-Pizza“ oder dem „Blutigen Finger“ werden mutige Besucher in der Gastronomie des Grimberger Hofes, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner belohnt. „Harry`s Zaubertrunk“ oder „Heißer Blutschoppen“ löschen den aufkommenden Durst.

    Für die Halloween-Party wird die ZOOM Erlebniswelt am 31. Oktober 2008 bereits um 16.00 Uhr geschlossen, um dann um 17.00 Uhr zum Gruselspaß wieder zu öffnen. Bis 22.00 Uhr erleben Gruselfans die ZOOM Erlebniswelt einmal ganz anders. Die Kasse schließt um 21.00 Uhr. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 18 Euro und für Kinder (4 bis 12 Jahre) 14 Euro. Eine Anmeldung ist erwünscht, der Vorverkauf für die Halloween-Party hat bereits begonnen.
    (12.09.2008)
    IP66:   Zumindest im Flußpferdhaus habe ich den Eindruck, daß dort der Vogelbestand, aber auch Adaptionen wie die Vergitterung der Dachluken, einem derartigen Zufallsprinzip gehorchen und es würde mich wundern, wenn man mit Blick auf den ähnlich formenreichen Reptilienmarkt plötzlich andere Vorgehensweisen entwickelt - zumal in einer Halle, die zugleich als Restaurant, Spielplatz und Menschenaffenkäfig dient. Auf der anderen Seite hat man im Afrika-Teil in der Tat Altbestände übernommen, so daß auch eine gewisse Chance für die von Herrn Mettler vorgeschlagene Vorgehensweise besteht.
    (07.09.2008)
    Michael Mettler:   Möglicherweise sitzt noch Altbestand hinter den Kulissen, z.B. gab es doch im früheren Elefantenhaus Tigerpythons.
    (05.09.2008)
    Ralf Sommerlad:   Also erst mal planen und bauen und dann irgendwas reinsetzen? Das wäre aber ein fatales Vorgehen, allerdings nicht neu...
    (05.09.2008)
    IP66:   Ich würde mich an das schließlich für Skunks verwandte Vielfraßgehege erinnern und nicht ausschließen wollen, daß man in Gelsenkirchen selbst noch nicht weiß, was man ausstellen möchte und sich kurz vor der Eröffnung nach Sonderangeboten bei Zajac umschaut ...
    (05.09.2008)
    Ralf Sommerlad:   Weiss jemand, was reptilienmässig für Asien angedacht ist?
    (05.09.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   „Asien“ zum Greifen nah – Baustellenführungen geben erste Einblicke in die zukünftige ZOOM Erlebniswelt Asien

    Im 15 Meter hohen Wohnzimmer der Orang Utans stehen oder im grünen Schlafzimmer der Kleinen Pandas: Die ZOOM Erlebniswelt öffnet erstmals das Asien-Portal zur Baustellenführung durch die ZOOM Erlebniswelt Asien. Ein 90-minütiger Rundgang am 14. September um 13:30 Uhr beginnt am Service Center und führt entlang der – noch imaginären – Reisterrassen bis hin zur 4.500 m² großen Tropenhalle. Weitere Details vermittelt das Modell der Erlebniswelt Asien. Die Führung bietet erste spannende Einblicke in die Erlebniswelt Asien und der umfangreichsten Neugestaltung in Deutschland.

    Die erlebnisreichen Führungen in die letzte der drei ZOOM Erlebniswelten zeigen den Besuchern erste Impressionen und lassen die Vielfalt des sechs Hektar großen Areals erahnen. Mit einem Investitionsvolumen von 21 Millionen Euro komplettiert die Erlebniswelt Asien die einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas. Dann gehen Besucher auf verschlungenen Pfaden auf Entdeckungsreise: durch die Reviere der Orang Utans, der Trampeltiere und der asiatischen Reptilien. Die 4.500 m² große Tropenhalle mit transparenter Dachkonstruktion bietet etwas für jeden Geschmack. Ein grüner Dschungel entführt den Besucher in eine tropisch-asiatische Atmosphäre, der großzügige Indoor Abenteuerspielplatz hält Spiel und Spaß bereit und ein Besuch im Restaurant mit Innen- und Außenbereich runden den Besuch ab.

    Für den Rundgang durch das zukünftige „Asien“ gelten die Sonderveranstaltungspreise: 18 Euro für Erwachsene, 14 Euro für Kinder und ein ermäßigter Preis für Gruppen ab 20 Personen. Treffpunkt ist das Service Center in der ZOOM Erlebniswelt. Anmeldungen werden gern unter 0209-954 50 entgegengenommen.
    (03.09.2008)
    IP66:   Herr Amend hat im Hirschthread ein Bild vom sehr beeindruckenden münchner Schaufelgeweihelch eingestellt - doch auch dieses Tier gibt es nicht mehr. Ich finde den emmener Hirsch, dessen Foto Herr Lüke hier dankenswerterweise eingestellt hat, jedoch sehr beeindruckend. Die Fütterung von Elchen könnte in der Tat ein weiteres Problem bei der Haltung ergeben - so hat der Zoo Berlin sein allererstes Exemplar auf diesem Weg verloren - dort gab es wegen der ostpreußischen Verbindungen des Herrscherhauses ein besonderes Interesse an der Art. In Köln hielt man seine Exemplare - in mehreren Unterarten! - in einem Hirschgehege der zweiten Reihe, daß kein Besucher erreichen konnte.
    (30.08.2008)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe vor etwa 25 Jahren einmal einen außerordentlich stattlichen Elchbullen mit riesigen Schaufelgeweih in einem Tümpel im schwedischen Nationalpark Halle-Hunneberg gesehen. Ein weiterer Elchbulle hatte allerdings auch nur ein Stangengeweih. Bei diesem Tier handelte es sich allerdings noch um einen Jungbullen (Spießer). Der Wildpark Lüneburger Heide und der Wildpark Schwarze Berge besitzen Elchbullen aus Schweden bzw. Finnland. Diese Tiere weisen allerdings auch nur ein Stangengeweih auf.
    (30.08.2008)
    cajun:   Sorry, da habe ich wohl nicht weit genug runtergescrollt.
    (29.08.2008)
    cajun:   Laut WDR Text wurde in der Zoom vor ein paar Tagen ein Schimpanse geboren. Mutter ist "Kiki".
    (29.08.2008)
    Michael Schulz:   Ein Beispiel für eine äusserst erfolgreiche Elchhaltung ist meines Wissens nach auch München. Dort klappt es mit den Nachzuchten eigentlich recht gut. Hatten die nicht letztes Jahr sogar fünf Jungtiere insgesamt?
    (29.08.2008)
    Hannes Lüke:   Der Emmener Bulle vor ca. einem Jahr
    (29.08.2008)
    Onca:   ich hatte vor Kurzem mal gelesen, dass es was mit den Unterarten zu tun hat, aber durch weitere Recherche kann man das eigentlich fallen lassen.

    Eine gute Seite zu Elchen ist diese: http://www.alces-alces.com/elchgeweih/elchgeweih.htm

    Ganz geklärt wird der Grund für die entsprechende Geweihform nicht. Aber vlt enthält es noch mal Gedankenanregungn
    (29.08.2008)
    Michael Mettler:   Ob ein Schaufel- oder Stangengeweih ausgebildet wird, könnte eventuell auch an der Ernährung liegen. Heimische Rehböcke bilden z.B. je nach Lebensraum unterschiedliche Geweihformen aus, wie mir ein Jäger erzählte, so dass Kenner an einer Trophäe z.B. so genannte "Moorböcke" erkennen können. Für das monströse Geweih des eiszeitlichen Riesenhirsches wird gemutmaßt, dass er es quasi als Entsorgungsmöglichkeit brauchte, da er von sehr mineralreichen Gräsern lebte und deren "Stoffwechselablagerungen" bei der saisonalen Geweihproduktion loswurde; weibliche Tiere hatten auch als Nicht-Geweihträger damit angeblich kein Problem, weil sie durch das Austragen ihres Nachwuchses ohnehin einen erhöhten Mineralienbedarf hatten.

    Zoo-Elche stammen m.W. auch nicht selten aus Schweden (War nicht auch der Gelsenkirchener Erstbesatz von dort gekommen?)- wie sieht es denn dort mit Schauflern aus?
    (29.08.2008)
    Jana:   Ich könnte andere (rein theoretische) Ursache für fehlende kapitale Elchbulle in Zoos und Tiergehegen liefern. In einem Artikel über Historie von Elchhaltung im prager Zoo war mehrmals das Besucher-Fütterung als Tod-Ursache zu finden. Vor allem frisches Gebäck führt schon in kleinen Mengen zu Magen-Erkrankrung und nicht selten auch Tod. Und weil ein erwachsene Bulle an Spitze der Hackenordnung steht, bekommt er den grössten Teil davon. Wie gesagt, nur so ein Gedanke meinerseits.

    (29.08.2008)
    Gudrun Bardowicks:   @ Michael Mettler: Ich kenne außer dem Elchbullen in Karlsruhe (Außenzoo Oberwald), den ich dort vor einigen Jahren sah, und dem leider relativ jung verstorbenen Alaska-Elch-Bullen und seinem ebenfalls früh verstorbenem Sohn im Wildpark Lüneburger Heide leider keine wirklich stattlichen und mit grossem Schaufelgeweih ausgestatteten Elchbullen in deutschen bzw. mitteleuropäischen Zoos. Die Elchhaltung scheint zumindest in Deutschland immer noch unbefriedigend zu sein, und zwar unabhängig davon, ob die Tiere in Wildgehegen oder Zoogehegen leben.Der Zoo Hannover hatte früher, ähnlich wie Krefeld auch, gute Haltungs- und Zuchterfolge bei den Elchen, bis er sich zur Aufgabe der Haltung entschloss. Er hielt seine Elche sogar zeitweise zusammen mit Rentieren.Vielleicht ist die Haltung von Elchen in Zoos ja wirklich erfolgreicher als in Wildgehegen, wobei ich 2005 im Natuurpark Lelystad in den Niederlanden einen sehr stattlichen europäischen Elchbullen, allerdings leider mit Stangengeweih, sah. Natuurpark Lelystad ist ein großflächiges Wildgehege mit natürlichem Bewuchs ähnlich dem Wisentgehege Springe und dem Wildpark Lüneburger Heide, aber noch weitläufiger. Das Wisentgehege, welches ich regelmäßig besuche, hielt zeitweise bzw. hält noch immer 2 Zuchtbullen, von denen zumindest ein jüngerer Bulle Ansätze eines Schaufelgeweihs zeigt.
    Allerdings gibt es sogar in freier Wildbahn in Polen kaum noch Elche mit Schaufelgeweih, da diese bevorzugt gejagt wurden und es somit zu einer Selektion auf Elchbullen mit Stangengeweih kam. Viele Elche in Tierparks stammen aus Polen und weisen vielleicht daher nur Stangengeweih auf.
    Kennt jemand einen weiteren deutschen Zoo neben Karlsruhe, der ebenfalls stattliche Elchbullen mit Schaufelgeweih hält? Der Kanada-Elch in Emmen müsste allerdings ebenfalls ein Schaufelgeweih haben, ich kenne ihn aber leider nur als Spießer, da ich lange nicht mehr in Emmen war.
    (29.08.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Schimpansenbaby kommt bei Nachtgeburt zur Welt – Jungtier-Trio in Erlebniswelt Afrika

    Neuer Nachwuchs in der Dschungelhalle – in der Nacht zum 21. August 2008 wurde in der ZOOM Erlebniswelt Afrika ein Schimpansenbaby geboren. Kräftig und gesund ist der neue Nachwuchs –in einer unkomplizierten Geburt brachte Kiki nach etwa acht Monaten Tragzeit ihr Baby zur Welt. Nach dem fast einjährigen King-Dinari und dem fünfjährigen Dongo komplettiert das Neugeborene die Kinderstube des 11-köpfigen Schimpansenrudels in der Zoom Erlebniswelt.

    Mutter und Baby unzertrennlich: Die 26 Jahre alte Schimpansendame, die seit August 2006 in der ZOOM Erlebniswelt Zuhause ist, behütet ihr Neugeborenes mit Hingabe. Und auch der „Frischling“ klammert sich, wie für Schimpansen typisch, an den wärmenden Bauch von Mutter Kiki. Die Neugier der Artgenossen ist groß, doch respektvoll lassen sie Mutter und Kind in Ruhe die erste Zweisamkeit genießen. Nach einigen Monaten dicht bei der Mutter, wird auch beim Nachwuchs die Neugier auf seine Umgebung erwachen. Sohn Dongo wird dann mit seinem Geschwisterchen auf gemeinsame Erkundungstour durch die Dschungelhalle gehen.

    In der ZOOM Erlebniswelt haben über 650 Tiere und rund 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Dazu gehört von nun an das Jungtier-Trio bei den Schimpansen in der 2.000 Quadratmeter umfassenden Dschungelhalle.
    (29.08.2008)
    IP66:   Man hat in der neuen Elchnlage in Gelsenkirchen bislang einen Bullen, eine Kuh und ein Kalb verloren, eine Nachzucht wächst bislang problemlos auf. In Krefeld scheint mir die Elchhaltung, so lange sie lief, etwas erfolgreicher zu sein, bis man sich entschloß, sie aufzugeben. Generell bereiten Elche wegen der winterlichen Nahrungsumstellung Probleme, wobei es anscheinend zwei Fraktionen gibt, von denen die eine meint, große naturbelassene Gehege, in denen sich die Tiere ihr Futter selben suchen können, seien der passende Weg, die andere eher für eine entsprechende Kontrolle der Ernährung plädiert, die in möglichst pflanzenarmen Gehegen leichter zu bewerkstelligen ist. Mir scheint der letztere Weg, einen aufmerksamen und erfahrenen Pfleger vorausgesetzt, der erfolgversprechendere zu sein, aber leider habe ich auch keinen genauen Überblick über die Verluste jenseits von Gelsenkirchen, wo man mit der Anlage einen Mittelweg begangen hat, aber die Pfleger mit der Hirschart nur sehr begrenzt Erfahrungen sammeln konnten. In den letzten Jahren vor dem Umbau hatte man sogar mit Rentieren, die in der Gegend ja von einigen Zoos mit großem Erfolg gehalten wurden, erhebliche Schwierigkeiten, während man bei den übrigen Paarhuferhaltungen eine Reihe von Erfolgen aufweisen konnte.
    (28.08.2008)
    Michael Mettler:   @Gudrun Bardowicks: Wobei die Frage wäre, ob das naturnähere und größere Gehege in Springe wirklich bessere Lebensbedingungen bietet. Hie und da war mal zu hören, dass man den dortigen Elchbestand sehr regelmäßig "auffrischen" muss, und auch wenn ich selten öfter als einmal jährlich dort bin, so kann ich mich kaum an wirklich stattliche und somit ältere Elchbullen in Springe erinnern.
    (28.08.2008)
    Gudrun Bardowicks:   Der neue Elchbulle aus Springe ist eine sehr viel naturnähere und grössere Anlage gewöhnt, als sie ihm in der einzigen komplett naturnah gestalteten zoologischen Erlebniswelt in Gelsenkirchen zur Verfügung steht. Die Lebensbedingungen für ihn werden sich im ZOOM also wohl eher verschlechtern als verbessern (in Springe etwa 2 ha Gehegefläche in naturnahem Waldbestand mit Wiese und mehreren Teichen, in Gelsenkirchen nur 2000 m2 mit einem künstlichen Bachlauf und Tümpel, Sandhügeln und einigen Laubbäumen).
    Was ist eigentlich mit den Vorgängern von Linus geschehen?
    (28.08.2008)
    IP66:   Da hoffen wir doch alle, daß der neue Elch ein wenig länger die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt bewohnen darf als die beiden bereits verschiedenen Exemplare des Erstbesatzes der Anlage.
    (27.08.2008)
    Michael Amend:   @Ralf Sommerlad. Macht der nicht gerade die Koalas in Duisburg , oder war das Daniel Kübelböck ? Der passt aber eher zu den schwulen Pinguinen in Bremerhaven.Und die gute alte Hella von Sinnen arbeitet sich gerade im Antilopenrevier in Hannover ein, mit ihrer so ruhigen und ausgelichenen Art, eine Idealbestzung für ein Antilopenrevier.
    (27.08.2008)
    Ralf Sommerlad:   ...und wann wird Herr Medlock oder ein anderer Pubertätsröhrer die Aushilfspflege der Elche übernehmen?
    (27.08.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Neues Zuhause für Elchhirsch Linus – auf erster Erkundungstour mit Elchfamilie

    Erste Entdeckungstour in der ZOOM Erlebniswelt Alaska: Am 21. August 2008 betrat Elchhirsch Linus erstmals den Boden seines neuen Zuhauses. Der aus dem Wisentgehege Springe stammende Elch wurde nach vier Wochen Quarantänezeit aus der Veterinärstation der ZOOM Erlebniswelt in sein neues Revier gebracht. Nach fünf weiteren Tagen im Stall und im Vorgehege wird der einjährige Linus heute in seinem Revier auf erste Erkundungstour gehen.

    Revier abstecken in der Tundra der Erlebniswelt Alaska: Das 2.000 m² große Revier der Elche hält für den „Frischling“ viel Neues bereit. Am weitläufigen Territorium mit Nadelwald, Sträuchern und Flussläufen wird Elchhirsch Linus binnen weniger Tage Gefallen finden. Für eine schnelle Eingewöhnung stehen ihm Elchkuh Hanna und ihre Tochter Malina zur Seite. Für den Elch, dessen Artgenossen in der Natur Habitate mit Seen- und Sumpflandschaften bevorzugen, werden die Wasserläufe der Erlebniswelt Alaska eine besondere Anziehungskraft haben.

    Die in der Natur im arktischen Raum verbreiteten Pflanzenfresser werden bis zu 27 Jahre alt und bis zu 800 Kilogramm schwer. Erkennungsmerkmal ist das mächtige Geweih der Elchhirsche. Auch Linus wird mit ausgewachsenem Geweih bald sein Revier in der Erlebniswelt Alaska durchstreifen – gemeinsam mit seiner neuen Familie.

    Mit dem Elchhirsch haben über 650 Tiere und 100 Tierarten in der ZOOM Erlebniswelt eine Heimat gefunden. Allein in 2007 begeisterte die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
    (27.08.2008)
    Michael Mettler:   Nicht jeder Mensch, der schon mal eine Weltreise gemacht hat, war wirklich auf allen Kontinenten... Ich war auch schon an der Ostsee und habe deshalb noch lange nicht alle Länder besucht, welche sie umringen :-)
    (24.08.2008)
    IP66:   Ich finde es interessant, daß die Welt aus gelsenkirchner Perspektive nur über drei Kontinente verfügt ...
    (24.08.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Promis als Tierpfleger in der ZOOM Erlebniswelt – mit den Tieren auf Tuchfühlung

    Prominente erleben Tiere hautnah – Schauspielerin und Sängerin Kathy Karrenbauer, Schauspieler Ralf Richter, Schauspielerin und Sängerin Isabel Varell und Moderator, Sänger und Schauspieler Oliver Petszokat erlebten die ZOOM Erlebniswelt auf besondere Weise – aus der Sicht eines Tierpflegers. Viel Spaß und harte Arbeit warteten auf die neuen „Azubis“ – vom Stall reinigen über Futter zubereiten bis hin zum Tiertraining war alles dabei. Zu erleben sind die Prominenten in „Mitten im Leben!“ am 25. und 26. August 2008 um 15 Uhr auf RTL und in „Comedy Zoo“ am 16. September 2008 um 21:15 Uhr auf PRO 7.

    Für die RTL-Fernsehserie „Mitten im Leben!“ mit dem neuen Thema „Promi im Zoo“ näherte sich Kathy Karrenbauer („Hinter Gittern – Der Frauenknast“) in der 2.000 m² großen Dschungelhalle den Schimpansen bis auf wenige Zentimeter. Füttern, Scheiben putzen und die Anlage reinigen: tatkräftig war die gebürtige Duisburgerin bei der Sache und machte sich bei ihren Schützlingen schnell beliebt. Oliver Petszokat kam den verspielten Seelöwen in Europas größter Seelöwenanlage bei der Fischfütterung ganz nah. Mit Ausdauer und Spaß lockte der „Azubi“ die hungrigen Seelöwen heran. Danach ging es zur Erholung auf die African Queen – bei der 20-minütigen Bootsfahrt fuhr er nur wenige Meter entfernt an Flusspferden und Nashörnern vorbei. Ein furchtloser Ralf Richter machte in der ZOOM Erlebniswelt Afrika gemeinsam mit Kathy Karrenbauer mit Flusspferd Rosl Bekanntschaft. Die Flusspferddame genoss sichtlich die Fütterung mit Äpfeln und Salat. Mut und Geschick als Tierpfleger bewies der in Bochum aufgewachsene Schauspieler auch im Reich der Hyänen und stellte sich den Tierpflegeraufgaben von der Fütterung bis zum medizinischen Training. Für Isabel Varell ging es als Tierpflegerin in das 3.000 m² große Territorium der Kodiakbären. Mit Fingerspitzengefühl ging sie auf Tuchfühlung mit den imposanten Tieren aus Alaska und konnte bei der Fütterung punkten. Ganz nah dran war die frisch gebackene Tierpflegerin bei den Giraffen. Für sie ein leichtes Spiel, denn die langhalsigen Huftiere belohnten sie sogar vertrauensvoll mit einem feuchten Kuss und freuten sich anschließend über zubereitetes Futter.

    Mit Neugier und Engagement haben sich die Prominenten dem Tierpflegeralltag für einen Tag gestellt, ungewohnte und herausfordernde Aufgaben angenommen und dafür einmalige und unvergessliche Eindrücke gesammelt. Alle vier Protagonisten erwarten mit Spannung, dass die Erlebniswelt Asien in 2009 eröffnet wird. Dann ist sie möglich: die Weltreise an einem Tag – mitten im Ruhrgebiet.
    (22.08.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt verabschiedet vierjährige Rothschildgiraffe Abidemi
    Reibungsloser Start des Umzuges nach Dresden

    Um kurz vor 8.00 Uhr heute Morgen war es so weit: Der Countdown für den lang geplanten Transport der vierjährigen Rothschildgiraffe Abidemi nach Dresden startete. Der Grund, warum Abidemi ein neues zu Hause bekommt: in einer Giraffenfamilie kann es nur ein ausgewachsenes männliches Tier geben – ein Naturgesetz.Kurioserweise aber begleitete das zweite Männchen der achtköpfigen Giraffenfamilie Kito seinen bisherigen Weggefährten in den separaten Stall und musste vor dem Verladen auf den Spezialtransporter wieder von ihm getrennt werden. Für den langhalsigen Bullen Abidemi, der 2004 im alten Ruhr Zoo zur Welt kann, ist es bereits der zweite Umzug.

    Leichte Nervosität machte sich am gestrigen Mittwochabend im 5.500 Quadratmeter umfassenden Revier der Giraffen breit. Die Vorbereitungen für den Transport blieben auch den Tieren nicht verborgen. Unter tierärztlicher Aufsicht wurde Abidemi dann heute Morgen in den Quarantänestall geführt. Kito, dem der Abschied offenbar schwer fiel, lief gleich mit. Nach der üblichen Gabe von Beruhigungsmitteln ging dann alles ganz reibungslos. Um etwa 10.oo Uhr betrat Abidemi den Hänger. „Allez, allez“ waren die Worte des erfahrenen Tiertransporteurs Roy Smith, (der schon über 500 Giraffen durch die Welt geschickt hat), die den Giraffenbullen ermutigten, das unbekannte Terrain zu betreten.

    Neugierig blickte Abidemi dann der Schar von Tierpflegern und neugierigen Kameraleuten entgegen. Und als das Dach des Hängers auf optimale Höhe justiert wurde, kam noch einmal ein wenig Unruhe bei Abidemi auf. Dann verließ die vierjährige Rothschildgiraffe schließlich die ZOOM Erlebniswelt. 650 Kilometer lagen vor ihr bis zum Erreichen des neuen Domizils, dem Zoo in Dresden. Dort ist er binnen weniger Tage der zweite Giraffen-Neuzugang und wird ein großzügiges Revier beziehen wie er es in Gelsenkirchen verlassen hat.

    Die nun siebenköpfige Giraffenfamilie in Gelsenkirchen nahm den Umzug mit großer Ruhe auf. Auch Mutter Aja Sabe und Kito galoppierten bald wieder über die Baumsavanne in der Erlebniswelt Afrika. Ob ihnen der Abschied so schwer fiel wie den Tierpflegern, die Abidemi mit groß gezogen haben, bleibt das Geheimnis der gefleckten Langhälse.

    In der ZOOM Erlebniswelt haben 650 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Attraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
    (21.08.2008)
    IP66:   was bedeutet "in der Nachzucht geboren". Kann ein Jungtier auch außerhalb der Nachzucht geboren werden?
    (18.08.2008)
    Michael Amend:   Die"Zoologische Sensation" einer Baumstachlergeburt hatte Frankfurt früher fast jährlich....
    (18.08.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Geburtenereignis bei den Baumstachlern –
    erneuter Nachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt

    Auf die zoologische Sensation im April 2008 folgt nun das zweite Geburtenereignis: Am 21. Juli 2008 kam das 500 Gramm schwere Baumstachler-Baby in der ZOOM Erlebniswelt Alaska kerngesund zur Welt. Das Team der ZOOM Erlebniswelt freut sich über zwei kräftige Baumstachler-Jungtiere, die erfolgreich in der Nachzucht geboren wurden. Mit dem zweiten Neuankömmling vergrößert sich die Tiergemeinschaft auf sieben Baumstachler.

    Eigenes Mutterglück für das Baumstachler-Weibchen: Mit ersten Erfahrungen als „Zweit-Mutter“ des ersten Jungtieres versorgt die „Zahme Tante“ – hier ist der Name Programm – von nun ihren eigenen Nachwuchs. Fürsorglich begleitet sie die ersten Schritte des Jungtieres im Innengehege. Als dämmerungsaktives Nagetier wird der Nachwuchs bei angenehmen Sommertemperaturen in Kürze das weitläufige Landschaftsgehege der ZOOM Erlebniswelt Alaska erkunden. Zusammen mit dem wenige Wochen älteren Baumstachler-Jungtier hat es einen Spielgefährten gefunden, mit dem es auf gemeinsame Entdeckungstouren geht.

    Die auf dem amerikanischen Kontinent verbreitete Nagetierart wird bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf Bäumen. Zusammen mit seinen Artgenossen wird es nicht nur Busch- und Baumwipfel, sondern auch schnell die Herzen der Besucher erobern.
    (18.08.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Freie Plätze bei Dämmerexpedition – nächtliche Erlebnistour in die ZOOM Erlebniswelt Afrika

    Am 23. Juli 2008 entführt die beliebte nächtliche Expedition die Besucher in den geheimnisvollen Kontinent Afrika. Die mehrmals jährlich veranstaltete Führung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzigartigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis.

    Die ZOOM Erlebniswelt Afrika bei Nacht erleben: Ein 90-minütiger Rundgang eröffnet spannende Blicke auf mächtige Löwen, Giraffen und imposante Flusspferde. In der 2.000 m² großen Dschungelhalle entdecken die Abenteurer, was niemand sonst erleben kann: schlummernde Schimpansen in ihren Schlafnestern. Die Dämmerexpedition bietet eine spannende Möglichkeit bei Nacht durch die ZOOM Erlebniswelt zu streifen und tierische Bewohner unmittelbar zu beobachten.

    Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende Führung wird Kindern für 14,00€ und Erwachsenen für 18,00€ angeboten. Für die Expedition sind noch begrenzte Plätze frei. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0209-954 50 entgegen genommen.

    (14.07.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Freie Plätze bei Dämmerexpedition – nächtliche Erlebnistour in die ZOOM Erlebniswelt Afrika

    Am 23. Juli 2008 entführt die beliebte nächtliche Expedition die Besucher in den geheimnisvollen Kontinent Afrika. Die mehrmals jährlich veranstaltete Führung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzigartigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis.

    Die ZOOM Erlebniswelt Afrika bei Nacht erleben: Ein 90-minütiger Rundgang eröffnet spannende Blicke auf mächtige Löwen, Giraffen und imposante Flusspferde. In der 2.000 m² großen Dschungelhalle entdecken die Abenteurer, was niemand sonst erleben kann: schlummernde Schimpansen in ihren Schlafnestern. Die Dämmerexpedition bietet eine spannende Möglichkeit bei Nacht durch die ZOOM Erlebniswelt zu streifen und tierische Bewohner unmittelbar zu beobachten.

    Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende Führung wird Kindern für 14,00€ und Erwachsenen für 18,00€ angeboten. Für die Expedition sind noch begrenzte Plätze frei. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0209-954 50 entgegen genommen.

    (14.07.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Ein Frechdachs auf Erkundungstour:
    Rote Vari-Baby Max will hoch hinaus

    Gelsenkirchen. In den Kinderstuben der ZOOM Erlebniswelt herrscht Hochbetrieb – immer mehr Jungtiere lassen sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen. Auch Rote Vari-Baby Max lockt die Neugier aus dem Innenbau. Aber von kindlicher Scheu gar keine Spur: Der kleine Frechdachs faucht seine Mutter gern einmal an und ist entgegen der Rangordnung immer als erster beim Futter. Dort stibitzt das Männchen am liebsten frische Bananen – seine Leibspeise. Mutter Lucy sorgte mit der Geburt am 9. April nach 100 Tagen Tragzeit erneut für Familienzuwachs. Die 1999 im Ruhr Zoo geborene Rote Vari-Dame fühlt sich sichtlich in ihrem Revier wohl und bekam bereits zum zweiten Mal Nachwuchs. Erfahrung macht gelassen und kommt ihr bei so manchem Kinderstreich ihres Jungen zu Gute.

    Max wächst in einer für Rote Varis typischen Kleinfamilie auf. Insgesamt neun Tiere umfasst die Gruppe mit dem Neuankömmling. Die Halbaffenart aus Madagaskar lebt auf der 1.600 m² großen Lemureninsel in der Erlebniswelt Afrika. Das Freigehege bietet viele Herausforderungen für den kleinen Roten Vari. Um ganz hoch hinaus zu kommen sind sichere Kletterkünste Voraussetzung – da braucht selbst Max noch ein bisschen Übung. Bis das Jungtier mit 35 cm Schulterhöhe ausgewachsen ist und das Körpergewicht von vier bis fünf Kilo erreicht hat, dauert es etwa ein Jahr. Dann wird auch Max, wie für Rote Varis kennzeichnend, mit lauten Rufen sein Territorium abstecken. In Menschenobhut erreichen die bedrohten Tiere mit der charakteristischen roten Fellfärbung ein Höchstalter von bis zu 20 Jahren.

    (08.07.2008)
    IP66:   Ich finde es interessant, daß die Abteilung für Außendarstellung selbst die Kritik an der geringen Artenzahl und der "Unfertigkeit" der Anlage noch in eine Bestätigung ihres Konzeptes umzumünzen versucht.
    (03.07.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Erste Erkundungstouren: Schnee-Eulenjungtier erobert Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

    Gelsenkirchen. Mit wachen Augen blickte das Schnee-Eulenbaby am 1. Juni 2008 zum ersten Mal in die ZOOM Erlebniswelt. Nach einem Monat Brutzeit schlüpfte der Jungvogel aus dem Ei in das elterliche Nest. Noch lässt sich der nach rund vier Wochen flügge werdende Neuling Nahrung wie Eintagsküken vom Vater bringen. Männchen oder Weibchen: Das wird sich in etwa einem Jahr zeigen, wenn sich das Gefieder des Jungvogels umfärbt.

    Erste Erkundungstouren von Flora und Fauna im Revier gehören ebenso zum Lernprozess des Jungtierlebens wie Begegnungen mit anderen Artgenossen. Die fast ausgewachsene Schnee-Eule hüpft schon heute seiner Mutter davon, die ihr Junges konsequent gegen jede mögliche Gefahr beschützt. Mit ausgewachsener Körperlänge von 55 bis 66 Zentimetern wird die Schnee-Eule in einigen Wochen das Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska ohne mütterliche Obhut durchstreifen.

    (03.07.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Die ZOOM Erlebniswelt „hat sich neu erfunden“ – Zootest im Stern vergibt Bestnote an zoologische Erlebniswelt

    Gelsenkirchen. „Die 50 besten Zoos in Deutschland“ titelt das Magazin Stern in seiner aktuellen Ausgabe und bewertet „Eindruck“, „Besucherservice“ und „Tierhaltung“. In der letztgenannten Kategorie, die mit einem Schlüssel von 80% in die Wertung einfließt, erzielte die ZOOM Erlebniswelt mit 1,74 die Bestnote aller getesteten Zoos in Deutschland. Das Gesamtergebnis von 1,91 platziert die zoologische Erlebniswelt im Herzen Nordrhein-Westfalens in den Top Ten.

    Das Ranking des Stern führt die ZOOM Erlebniswelt als Sonderfall außerhalb der Konkurrenz anderer zoologischer Einrichtungen. Trotz der Begründung der Redaktion, eine offizielle Listung sei erst nach der kompletten Fertigstellung in 2009 möglich, beschreiben die Tester das umfangreichste Neubauprojekt einer zoologischen Erlebniswelt in Deutschland als Neuerfindung des ehemaligen Gelsenkirchener Ruhr Zoos.

    „Wir freuen uns über diese Bewertung und fühlen uns mit dem wegweisenden Konzept der ZOOM Erlebniswelt bestätigt“, kommentiert Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der Trägergesellschaft GEW Gesellschaft für Energie und Wirtschaft das Ergebnis. Bestätigt wird der Eindruck durch die durchgängig positive Resonanz vieler Kommentatoren, aber auch der begeisterten Besucher. Für eine Investitionssumme von 91 Millionen Euro entsteht ein „Zoo der Zukunft“ (WAZ u. a.) in Gelsenkirchen, die Erlebniswelten Alaska und Afrika und der einheimische Grimberger Hof sind komplett fertig gestellt und auf einer Fläche von 24 Hektar erlebbar.

    Die beiden Erlebniswelten Alaska und Afrika auf einer Fläche von rund 24 Hektar begeisterten im vergangenen Jahr bereits über eine Million Besucher aus ganz Deutschland. Mehr als 600 Tiere und 100 Tierarten haben in den großzügigen Revieren eine Heimat gefunden. Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien wird die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa komplettiert.

    (03.07.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Doppeltes Mutterglück bei den Seelöwen –
    Nachwuchs-Duo in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

    Zwei auf einen Streich – in Europas größter Seelöwenanlage in der ZOOM Erlebniswelt kamen innerhalb von sieben
    Tagen gleich zwei Neuankömmlinge hinzu. Dem ersten Seelöwen-Baby von Mutter Caro, das am 5. Juni 2008 geboren wurde, folgte das Zweite von Seelöwenmutter Elza nur eine Woche später am 12. Juni 2008. Nach einem Jahr Tragzeit fanden die Geburten der pazifischen Ohrenrobben an Land und ohne Komplikationen statt: Beide Jungtiere kamen kerngesund zur Welt.
    Erste Atemübungen und unbeholfene Schwimmversuche unternehmen die Seelöwen-Babys vorerst im sicheren Flachwasser. Erst mit gut sechs Wochen, wenn das wasserdurchlässige Babyfell gewechselt wurde, meistern die beiden Jungtiere Tauch- und Schwimmversuche an der Seite ihrer Mütter. Dann wird das verspielte Duo das gesamte Wasserbecken erobern und die Besucher im imposanten Unterwassertunnel in Atem halten. Lieblingsspeise bleibt bis zu einem Jahr die nahrhafte Muttermilch. Danach werden die exzellenten Schwimmer, die mit ihrem spindelförmigen Körper rasant durchs Wasser gleiten, gern für einen Fischsnack einen Halt beim Tierpfleger einlegen.
    In der ZOOM Erlebniswelt haben über 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden: Dazu zählen nun auch die zwei Neuankömmlinge. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Attraktion mit überregionaler Anziehungskraft – im Herzen des Ruhrgebiets.
    (25.06.2008)
    WolfDrei:   Sicherlich ertragen weder die PR-Leute noch die "arktischen Rentiere" die Temperatur, so daß es zu diesen "ungewöhlichen Geburten" gekommen ist - immerhin hatten wir hier in Berlin heute auch 33°C.
    (02.06.2008)
    Michael Mettler:   Auch ohne Superlative sind die PM aus Gelsenkirchen recht amüsant: Es ist laut Formulierung also eine Folge der 230-tägigen Tragzeit, dass die drei Kälber unterschiedlich aussehen, und "nicht ungewöhnlich", dass sie verschiedene Mütter haben...? (kopfschüttel)
    (02.06.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Rentier Nachwuchs in Gelsenkirchen:

    Alles neu macht der Mai“ in der ZOOM Erlebniswelt. Gleich drei Neuankömmlinge erblickten in „Alaska“ das Licht der Welt. Am 06. Mai und am darauffolgenden Wochenende (11. und 12. Mai) wurden die drei Rentiere siebeneinhalb Monate nach der Brunftzeit im September und Oktober geboren. Alle drei Jungtiere sind Halbgeschwister, teilen den gemeinsamen Vater Sauron. Dass die beiden Kühe und der Bulle mit Hope, Eileen und Nelly jeweils eine andere Mutter haben, ist bei dieser arktischen Tierart nicht ungewöhnlich. Zumeist wird nach etwa 230 Tagen Tragzeit ein Kalb geboren. Folgerichtig sehen sich die Jungtiere nicht in allen Belangen ähnlich: zwei der Kälber sind braun und das dritte weiß. Nicht nur das weiße Fell unterscheidet das Weibchen von seinen Halbgeschwistern: Es wurde bereits auf den Namen Hilary getauft.
    (02.06.2008)
    IP66:   Da haben Sie sicher recht - im Winter konnte ich sogar Zwergtaucher im Zoo beobachten, Frösche habe ich auch bemerkt. Im Grunde fände sich hier sogar ein Ansatz, die Behauptung der "naturnahen Gestaltung" gegenüber anderen Zoos, etwa jenen, die natürliche Materialien bei der Gestaltung ihrer Anlagen verwenden, zu untermauern. Dennoch habe ich den Eindruck, daß die Freude an superlativistischen Formulierung, die die Pressestelle des gelsenkirchner Zoos erfaßt hat, eher dem Wunsch nach Abgrenzung und Alleinstellung folgt. Und ich glaube auch nicht, daß die Vorteile für Amphibien, die sich aus dem Zoogelände ergeben, zum Nutzen dieser Tiergruppe geplant wurden. Da scheint man mir in Köln weiter, wo man in Zoo und Flora tatsächlich ein paar Tümpel mit Hinweisschildern versehen und nicht nur die mich nicht gänzlich beglückende Amphibienausstellung im Treppenhaus des Insektariums aufgestellt hat.
    (15.05.2008)
    th.oma.s:   habe die zoom voriges jahr anfang mai eigentlich auch als ein paradies für einheimische libellen und lurche in erinnerung... denke dies wäre der richtige ansatzpunkt in bezug auf die EAZA - kampagne, insbesondere wenn man sich die aktuelle bedrohung der ein- heimischen amphibien, reptilien usw. in folge großflächiger lebensraumzerstörung vor augen führt.
    (14.05.2008)
    Michael Mettler:   @IP66: Die Frage ist, wer mehr für den Amphibienschutz tut: Ein Zoo, der ein paar Pfeilgiftfrösche im Terrarium oder Axolotl in Aquarium passend zur Kampagne ausstellt oder einer, dessen Wassergräben und Grünbereiche tatsächlich für die heimische Amphibienfauna nutzbare Lebensräume bietet. Ich war zwar noch nie zur Laichzeit im Frühjahr in ZOOM, aber als ehemaliger "Tümpler" möchte ich behaupten, dass sich auf dem ZOOM-Gelände so Einiges an Amphibien tummeln dürfte und von der Umgestaltung des Zoos sogar profitiert hat. Zumindest hat mich bei meinen bisherigen sommerlichen Besuchen eine gewisse Libellenvielfalt begeistert, die man ebenfalls als Indikator für den Wert der dortigen Gewässer - vom Luchsgraben bis zum Alaskasee - betrachten kann.

    Kurioser finde ich es, wenn sogar der Vogelpark Walsrode für die EAZA-Kampagne eigens ein paar Lurche heranschafft (immerhin gibt es auch dort ein paar heimische Teichfrösche im Straußengraben). Zur Nashornkampagne gab es dort übrigens keine lebendige Sonderausstellung :-)
    (14.05.2008)
    IP66:   Skurril bleibt, daß die "einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas" keine einzige Amphibie im Bestand hatte, bevor jene sensationelle Forschhutzkampagne begann und sich auch an keinem einzigen Amphibienschutzprogramm beteiligt. Vielleicht sollten sich die zuständigen Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit ein wenig sorgfältiger überlegen, welche Vorbilder für den Sprachstil ihrer Pressemitteilungen angemessen sind.
    (14.05.2008)
    Sacha:   War in einer Zoom-Pressemeldung kürzlich nicht auf von einem "sensationellen Zuchterfolg" bei den Ursons die Rede?
    (Hat man zwar nicht alle Tage, aber "sensationell"?. Also nächstes kommt dann der "ultra-mega-giga-einzigartige-nochniedagewesene-fürdieewigkeitgeltende-universumumspannende Zuchterfolg".....:)
    (14.05.2008)
    Michael Mettler:   Sieh mal an... Gestern habe ich noch über die "einzige Deutschlands" gelästert, heute ist es gar die "einzige Europas". Da darf man doch nach dem Gesetz der Serie schon mal gespannt auf die Formulierung in der nächsten Pressemitteilung sein :-)
    (14.05.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt lädt ein zum Thementag ‚EAZA Kampagne 2008 – Sei kein Frosch. Hilf mit.‘

    Gelsenkirchen. Mit einem Tag ein Zeichen setzen – zum wiederholten Mal unterstützt die ZOOM Erlebniswelt eine weltweite Tierschutzkampagne der EAZA. Mit einem eigens für die Kampagne ‚Sei kein Frosch. Hilf mit.‘ initiierten Thementag lädt die ZOOM Erlebniswelt am 18. Mai 2008 von 10 bis 17 Uhr mit einem spannenden Programm Interessierte ein. Stündliche Sonderführungen rund um das Thema Amphibien, Aquarien mit lebenden Fröschen und Molchen im Stallgebäude des Grimberger Hof und eine Präsentation laden die Besucher zu Wissenswertem über die bedrohte Tiergruppe ein. Sich wie ein Frosch fühlen: das können die kleinen Besucher, wenn sie sich mit Schminke in das grüne Tier verwandeln. Mit einer Spende erhalten engagierte Naturschützer ein einzigartiges Andenken: ein persönliches Foto mit einem Walk Act in Gestalt eines Froschkönigs.

    Die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) setzt dieses Jahr mit der weltweiten Kampagne ‚Sei kein Frosch. Hilf mit.‘ ein Zeichen für die bedrohte Welt der Amphibien. Mit internationalen Kampagnen schafft sie seit vielen Jahren Präsenz für vom Aussterben bedrohte Tierarten und deren Lebensräume. Als einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas engagiert sich die ZOOM Erlebniswelt auch über die Grenzen der Erlebniswelten hinaus für Natur- und Artenschutz und übernimmt Verantwortung für die Tier- und Pflanzenwelt. Für ihr Engagement zur Madagaskar Kampagne 2007 erhielt die ZOOM Erlebniswelt im vergangenen Jahr das Bronzezertifikat für Fundraising.

    (14.05.2008)
    Michael Mettler:   "Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands" - dass man sich damit von Branchenkollegen wie Hannover und Leipzig abgrenzen will, in denen man als Besucher jeweils auch noch alte und z.T. nicht naturnahe Bereiche durchwandert, liegt auf der Hand. Aber schon mit Bremerhaven gibt es eine zweite komplett umgestaltete Anlage, und das in der Gelsenkirchener Eigenwerbung beschriebene Profil würde genau genommen auch auf etliche Parks vom Otterzentrum Hankensbüttel bis zum Wildpark Sababurg passen....
    (13.05.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   ZDF-Dokumentationsreihe macht Tierge-schichten aus der ZOOM Erlebniswelt zum Medienereignis

    30-teilige Doku-Soap berichtet jetzt auch aus Deutsch-lands einziger komplett naturnaher zoologischer Erlebnis-welt – „Tierische Kumpel“ ab Herbst 2008 im ZDF

    Gelsenkirchen. Die Ausstrahlungskraft der ZOOM Erlebnis-welt in Gelsenkirchen soll zukünftig auch die ZDF-Fernsehzuschauer in ihren Bann ziehen. Ab Herbst 2008 sind 30 Folgen einer Doku-Soap unter dem Titel „Tierische Kumpel“ geplant, bei der auch Stars aus Gelsenkirchen mitwirken. Seit drei Wochen sind die Erlebniswelten Afri-ka und Alaska Schauplätze von aufwändigen Filmaufnahmen. Zunächst bis Ende September erstrecken sich die Drehar-beiten für eine weitere Ausgabe der beliebten Zoo-Geschichten im ZDF Nachmittagsprogramm.

    „Mit dem Zweiten sieht man besser“ Zoo Geschichten
    Bis zu vier Drehteams begleiten Tierpfleger, Tierärztin-nen, zoologische Mitarbeiter, Gärtner und Handwerker von Arbeitsbeginn bis Dienstschluss. Die eigentlichen Prota-gonisten der Dokusoap sind die Bewohner der zoologischen Erlebniswelt. Spannende Tiergeschichten, die Begegnungen zwischen Mensch und Tier und unbekannte Blicke hinter die Kulissen garantieren dafür, dass ZDF-Zuschauer „mit dem Zweiten besser sehen“. Die ersten Drehs haben bereits stattgefunden: Die Ausquartierung der Flamingos aus dem Winterquartier und die glückliche Zusammenführung der beiden mächtigsten Bewohner – den beiden Kodiakbären – sind schon „im Kasten“ der Filmteams.

    Erfolgreicher Sendeplatz
    Jeweils Montag bis Freitag von 15.15 bis 16.00 Uhr ist die Doku-Soap im Programm platziert. Neben der ZOOM Er-lebniswelt sind auch der Zoo Duisburg und der Aquazoo Düsseldorf „Bühnen des Lebens“ für die interessanten Tiergeschichten. Die beliebten Zoo-Geschichten im ZDF se-hen durchschnittlich mehr als eine Million Fernsehzu-schauer. Neben „Menschen, Tiere und Doktoren“ im TV-Kanal VOX ist „Tierische Kumpel“ bereits die zweite Dokuserie, die ungewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt verspricht – und Tierpersönlichkeiten von Eisbärin Lara bis hin zum Schimpansenjungen King-Dinari zu Medienstars macht.

    Mehr als eine Million begeisterte Besucher gingen in 2007 in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen auf Entdeckungs-reise durch „Afrika“ und „Alaska“. Highlights der zoolo-gischen Erlebniswelt im Herzen Nordrhein-Westfalens sind u. a. das 3.000 m² umfassende Territorium der Kodiakbä-ren, die 1.000 m² umfassende Afrikahalle, die Panorama Bootsfahrt durch die afrikanischen Savannen, das Alaska Ice Adventure, die größte Seelöwenanlage Europas oder der naturnah gestaltete Lebensraum der Eisbären. Mehr als 600 Bewohner leben in der ZOOM Erlebniswelt auf einer Fläche von über 30 Hektar in naturnah gestalteten Revieren. Über 120 Jungtiere kamen im vergangenen Jahr in den großzügi-gen Lebensräumen zur Welt.



    (13.05.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Faszinierendes Erlebnis Dämmerexpedition – freie Plätze bei nächtlicher Abenteuertour

    Nächtlicher Andrang in der ZOOM Erlebniswelt: Nach wieder voll besetzter Dämmerführung im April entführt die beliebte nächtliche Expedition der ZOOM Erlebniswelt Groß und Klein erneut am 16. Mai 2008 in die geheimnisvolle Welt der Tiere. Die acht Mal jährlich veranstaltete Führung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzigartigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis.

    Der 90-minütige Rundgang in der ZOOM Erlebniswelt Alaska führt vorbei an den Wölfen und Luchsen, den imposanten Elchen und quirligen Waschbären und Bibern. Während der Dämmerexpedition erwartet die Besucher erstaunliche Einblicke in die nächtlichen Aktivitäten der tierischen Bewohner.

    Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende Führung wird Kindern für 14,00€ und Erwachsenen für 18,00€ angeboten. Für die Expedition sind noch begrenzte Plätze frei. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0209-954 50 entgegen genommen.
    (06.05.2008)
    IP66:   Welche Art hat im alten Ruhr-Zoo denn gezüchtet? Der Rotschnabeltocko?
    (05.05.2008)
    Michael Mettler:   Der Vogel auf dem Foto ist jedenfalls kein Grautoko. Das sieht mir eher nach einem Von-der-Decken-Toko (Tockus deckeni) aus.
    (04.05.2008)
    Sebastian:   Sorry, falsches Bild...
    (04.05.2008)
    Sebastian:   In der Voliere, die ursprünglich für Geierperlhühner und Grautockos gedacht war, aber wegen der zu geringen Höhe bislang nur von den Perlhühnern besetzt war, ist nun, nachdem man das obere Netz angehoben hat, auch von den Tockos bewohnt (siehe Bild).

    Es sind doch Grautockos, oder irre ich mich? Jedenfalls waren diese ja geplant und auch im Altbestand des Zoos.
    (04.05.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   „Geburten-Highlight“ in der ZOOM Erlebniswelt Afrika: Giraffenbaby stürzte mit Hufen voran ins Leben!

    Gelsenkirchen. Der Geburtenreigen in der ZOOM Erlebniswelt hat seinen vorläufigen „Höhepunkt“ erreicht: Giraffendame Aja Sabe gebar gestern, am 28. April 2008, um 13.40 Uhr, während einer dreieinhalbstündigen Geburt einen Sohn. Ihre dritte Geburt verlief gewohnt unkompliziert: Mit den Hufen voran stürzte sich der kleine Giraffenjunge aus zwei Metern Rumpfhöhe ins Leben. Zuerst entdeckten die Tierpfleger Füße, wenig später erblickten sie den Kopf, bevor der neugeborene Giraffenbulle auf den mit Stroh ausgepolsterten Boden glitt.

    1,80 Meter groß und rund 70 Kilogramm schwer ist der langersehnte Nachwuchs der Rotschildgiraffen. Bereits eine halbe Stunde nach der Geburt glückten dem Neugeborenen die ersten Trink- und Stehversuche auf noch wackeligen dünnen Beinen. Wenig später steht der Kleine, liebevoll umsorgt von Mutter Aja Sabe. Schon bald nach der Geburt wird die Welt für das Giraffenbaby größer – in wenigen Wochen wird der Giraffenbulle seinen Vater Kito kennenlernen und die Verwandtschaft der 7-köpfigen Giraffenherde. Es ist der erste Nachwuchs im neu erbauten Giraffenhaus, dem die Besucher schon jetzt auf Augenhöhe begegnen können.

    In der ZOOM Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.

    (01.05.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Kodiakbären-Paar Brenda und Buffy erobern erstmals gemeinsam ihr Territorium in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

    Sie sind die neuen Stars der Saison 2008 – die Kodiakbären Brenda und Buffy eroberten heute erstmals gemeinsam die 3.000 m² umfassende Außenanlage in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die mit Spannung erwartete Zusammenführung der größten Landraubtiere der Erde verlief überaus harmonisch. In der europäischen Zoolandschaft ist die Haltung von Kodiakbären eine Seltenheit. Das weitläufige Territorium der ZOOM Erlebniswelt Alaska bietet Brenda und Buffy einen idealen Lebensraum und verhalf zu einer glücklichen Zusammenkunft der zwei Giganten.

    Der seit einem halben Jahr in der ZOOM Erlebniswelt lebende Kodiakbär Buffy und die aus Buenos Aires stammende Brenda kamen sich schon nach 30 Minuten im separaten Vorgehege unter Ausschluss der Öffentlichkeit nahe. Erstes gemeinsames Herumtollen der imposanten Tiere zeugt von großer Sympathie. Der beinahe 400 Kilogramm schwere Buffy zeigte dann in dem großen Landschaftsgehege Brenda schnell seinen Lieblingsplatz: Mit einem spielerischen „Tanz“ überzeugte er die wasserscheue Brenda, mit ihm Schwimmen zu gehen. Erste Zuneigungsgesten wie lautes Schnaufen und Liebkosungen mit der Schnauze lassen auf mehr hoffen.

    In der ZOOM Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
    (28.04.2008)
    Ralf Sommerlad:   @sacha: Spät kommt er, doch er kommt: Junge C.intermedius in Dallas
    (28.04.2008)
    IP66:   Ich frage mich, welche geheime Bedeutung der Formulierung "in der Nachzucht geboren" verbirgt - hat es eine "Vorzucht" gegeben - oder schon einmal eine Geburt von einem der, das nicht im Bestand war?
    Dennoch ist es erstaunlich, daß bei der Haltung von Baumstachlern in Großgruppen auf wenig ausgedehnten Anlagen jene Jungtiere geboren werden, auf die man anderenorts lange warten mußte-
    (28.04.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Zoologische Sensation: Baumstachlernachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt

    Gelsenkirchen. Es ist eine zoologische Sensation, die sich am 19. April 2008 in der ZOOM Erlebniswelt ereignete: Erstmals in der Geschichte der zoologischen Erlebniswelt wurde ein Baumstachler-Junges in der Nachzucht geboren. Die dämmerungsaktiven Nagetiere werden von nun an zu sechst ihr Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska bewohnen.

    Das von der Mutter umsorgte Jungtier hat erste Schritte im Innengehege unternommen. Begleitet von den zwei männlichen und drei weiblichen Baumstachlern der ZOOM Erlebniswelt Alaska wird es nun erstmals die Landschaftsanlage entdecken. Die für Baumstachler typischen Orte zum Verweilen wie Astgabeln oder hohle Baumstämme wird der neue Nachwuchs schnell aufspüren. Schon nach wenigen Tagen wird es mit seinen Artgenossen auf Klettertouren gehen.

    Die auf dem amerikanischen Kontinent verbreitete Nagetierart wird bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf Bäumen. Von dort wird auch das Baumstachler-Junge der ZOOM Erlebniswelt seine neue Heimat erforschen.

    (28.04.2008)
    Michael Amend:   @Sacha. Ich habe die Orinoco-Krokos in Dallas gesehen. Bewegen sich aber auch nicht viel mehr als andere Krokos, ha,Ha.
    Bei Interesse kann ich ja mal ein Foto rauskramen.
    (14.03.2008)
    IP66:   Ich finde es trotzdem problematisch, wenn gerade in Zusammenhang mit einem "Innovationspreis" zu Erneuerungen der Vergangenheit schwungvoll beiseite geschoben werden - vielleicht, weil manche Innovation von gestern ein Problem von heute und demgemäß manche preiswürdeige Neubaumaußnahme der Gegenwart eine Hypothek für die Zukunft bedeutet.
    (14.03.2008)
    Sacha:   @Ralf Sommerlad: Mann, die Orinoko-Crocs hätte ich auch gerne gesehen (Neid)....:) - Zumal ja offenbar das Berliner Exemplar keines ist.
    (14.03.2008)
    Volker Gatz:   @ Ralf Sommerlad: Ein Riesenotter (geboren in Cali) und auch ein Orinoko Krokodil sind in Miami bereits verstorben.
    (14.03.2008)
    Ralf Sommerlad:   @Sacha: Die ersten Riesenotter für die neue grosszügige "Südamerika-Anlage" sitzen in Miami hinter den Kulissen: Ich hab die bereits im März 2007 besichtigt, ebenso übrigens wie 7 Orinoko-Krokodile aus der Zucht des Dallas World Aquarium ...
    (14.03.2008)
    Michael Mettler:   Mich faszinieren immer wieder Attribute wie "einzigartig" usw. - wo sind denn auch schon mal Bauprojekte an zwei verschiedenen Stellen exakt 1:1 entstanden? Wahrscheinlich nicht mal bei SeaLife...
    (14.03.2008)
    Michael Amend:   Und auch vom ehemaligen Zoo Hannover ist ja nun auch nicht mehr viel übrig. Die Zoos übertreiben halt immer gerne in ihren Pressemeldungen, siehe Zoo Berlin, der laut Zooführer das größte Nachttierhaus Europas hat ( Frankfurt ist nicht Europa, sondern liegt in Hessen ! )
    (14.03.2008)
    IP66:   Ich halte die Behauptung, in Gelsenkirchen sei die "bisher umfangreichste Neugestaltung eines Zoos in Deutschland" geschehen, für irreführend. Zumindest der Zooneubau in Münster war in vieler Hinsicht "umfangreicher"
    (14.03.2008)
    Sacha:   Da wir gerade von Geografie sprechen: Zu einer WELTreise, wie in der PM erwähnt, gehört doch irgendwie auch Australien und Südamerika, oder? (Die Antarktis lasse ich jetzt mal grosszügig weg).
    Uebrigens: So illusorisch wie Sumatranashörner oder Schnabeltiere sind Riesenotter nicht (mehr). In den USA bemüht man sich in letzter Zeit verstärkt um Import und Zucht (z.B. Miami Metrozoo) und auch in Europa gibt es gemäss ISIS einen neuen Halter: Den Zoo Doué-la-Fontaine in Frankreich.
    Wieso man in Gelsenkirchen aus Zwergotter Riesenotter gemacht hat, ist mir auch schleierhaft. Vielleicht wollte man den neuen Besatz etwas aufwerten, nachdem ja Panzernashörner und Tiger weggefallen sind....:)
    (14.03.2008)
    Michael Mettler:   Na, wenigstens die Nashörner passen dann geografisch zum Thema :-)
    (13.03.2008)
    Sven P. Peter:   Doch klar, Michael. Vergesellschaftet mit Sumatra und Javanashörnern. Unterbesatz Schnabeltiere :)
    (13.03.2008)
    Michael Mettler:   "Riesenotter"...? Wohl kaum.
    (13.03.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Die ZOOM Erlebniswelt eröffnet heute offiziell die Saison 2008.
    Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der Trägergesellschaft Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH (GEW), und Sven Olderdissen (Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank Region Essen) unternahmen gemeinsam mit zahlreichen Pressevertretern eine der ersten Expeditionen durch die Erlebniswelten Alaska und Afrika.
    „Die wegweisende Neugestaltung der ZOOM Erlebniswelt hat für die Stadt Gelsenkirchen und die gesamte Emscher Lippe Region zu einer deutlich spürbaren touristischen Aufwertung geführt“, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Die zoologische Erlebniswelt im Herzen NRW´s verfügt über eine überregionale Anziehungskraft und birgt ein hohes Identifikationspotenzial für die Menschen unserer Stadt. Über eine Million Besucher aus nah und fern im Jahr 2007 und eine enorm positive Berichterstattung sind deutliches Indiz dafür." Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der GEW, belegt die hohe Ausstrahlungskraft der ZOOM Erlebniswelt, die Gäste und Kommentatoren gleichermaßen begeistert: „Die Besucherzahlen sind seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt Alaska um 400% angestiegen“. Damit wurde das hoch gesteckte Ziel von einer Million Besuchern nach der kompletten Fertigstellung vorzeitig erreicht. „Unsere Besucher sind fast ausnahmslos begeistert von dem Freizeitwert, den die ZOOM Erlebniswelt bietet“, so von Courbière weiter. Eine aktuelle Besucherumfrage gibt Auskunft darüber, dass 96% der Befragten eine hohe Zufriedenheit mit dem Freizeiterlebnis angeben. Auch die regionale und nationale Berichterstattung hat sich mit 800 Millionen Lesern, Hörern und Fernsehzuschauern in drei Jahren vervierfacht.

    Sieger beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“:
    Das wegweisende Konzept der zoologischen Erlebniswelt findet große Anerkennung: Aus Anlass der offiziellen Saisoneröffnung überreichte Sven Olderdissen die Auszeichnung für die ZOOM Erlebniswelt als einer der Sieger des Wettbewerbes „Deutschland – Land der Ideen“. Die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft zeichnet Orte aus, in denen Innovationen entwickelt und Ideen verwirklicht werden. Unter mehr als 1.500 Bewerbern wählte eine Jury unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler die ZOOM Erlebniswelt als einen von 366 kreativen Orten aus, in denen Deutschlands Zukunft vermittelt wird.

    Jungtiere in neuer Saison erwartet:
    120 Geburten im vergangenen Jahr sind Indikator für das Wohlbefinden der Tierbewohner in den neuen, großzügig gestalteten Erlebniswelten Alaska und Afrika. Darunter der vier Monate alte Schimpansenjunge King Dinari, der bereits seine ersten Geh- und Krabbelversuche unternimmt. In der kommenden Saison erwartet die zoologische Abteilung der ZOOM Erlebniswelt zudem Nachwuchs bei den Seelöwen, den Rentieren, den Schnee-Eulen und den Roten Varis. Für die dreijährige Eisbärin Lara soll ein geeigneter Partner gefunden werden, damit sie Nachwuchs bekommt.

    Jungtiertaufe und Familienzusammenführung:
    Stellvertretend für den gesamten Nachwuchs der ZOOM Erlebniswelt wurde heute das wenige Tage alte Jungtier im Afrikanischen Dorf getauft. Das Watussi-Kalb hört auf den Namen „Lena“ und wurde am 1. März von Mutter „Louise“ zur Welt gebracht. Danach ging Lena auf ihre erste Entdeckungsreise durch ihren Lebensraum in der Erlebniswelt Afrika. Anschließend wohnten die rund 50 Gäste der Veranstaltung der Familienzusammenführung einer Elchfamilie bei, die erst seit wenigen Tagen wieder gemeinsam ein Revier der Erlebniswelt Alaska bewohnt.

    Erlebniswelt Asien wird gebaut:
    Deutliche Konturen nimmt der im Herbst 2007 begonnene Neubau der dritten Erlebniswelt Asien an. Dort werden Orang-Utans, Hulmans, Riesenotter, Kleine Pandas, Trampeltiere, Reptilien und Vögel eine neue Heimat finden. Als besonderes Highlight wird dort eine 4.500 m² umfassende Tropenhalle entstehen. Hier werden Tier- und Pflanzenwelten einen grünen Dschungel entstehen lassen. Eine großzügige Indoor-Gastronomie und ein Abenteuer-Spielplatz wird die Tropenhalle bereichern und das witterungsunabhängige Freizeitangebot abrunden.
    Vor fünf Jahren hatte in Gelsenkirchen die bislang umfangreichste Neugestaltung eines Zoos in Deutschland begonnen. Mehr als 70 Millionen Euro wurden seitdem für die realisierten Erlebniswelten Alaska und Afrika, den Grimberger Hof und Infrastrukturmaßnahmen investiert. Voraussichtlich in der Saison 2009 wird die ZOOM Erlebniswelt mit der Fertigstellung von „Asien“ komplettiert (Investitionsvolumen ca. 21 Millionen Euro). Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ – mitten im Herzen von NRW.


    (13.03.2008)
    Sebastian:   Auf den Teich, der anfangs von den Pelikanen bewohnt war, sollen innerhalb der nächsten Wochen Witwenpfeifgänse einziehen.
    (24.02.2008)
    Sebastian:   Auf dem zweiten Bild müsste das Haus der Hulmans und kleinen Pandas zu sehen sein. Bin mir aber nicht sicher...

    Außerdem wurde der Kuhreiherbestand in der Afrikahalle auf acht Tiere aufgestockt.
    (21.02.2008)
    Sebastian:   Da an der dritten Erlebniswelt Asien bereits fleissig gebaut wird, wollte ich mal zwei Bilder einfügen, die einen ersten Eindruck vermitteln.

    Das Bild hier zeigt das Eingangsportal.
    (21.02.2008)
    IP66:   Hübsch finde ich zumindest, daß die Welt in Gelsenkirchen nur aus drei Kontinenten besteht ... Ich fürchte, daß die Angabe der Preiserhöhung sich als realitätsnäher erweisen wird ...
    (07.02.2008)
    Sebastian:   Zur Zeit ist die Buschsavanne nicht besetzt, da im Eingangsbereich der Boden bearbeitet und neu verdichtet wird, nachdem die Giraffen dort durch häufiges Umherlaufen eine Schlammlandschaft angelegt hatten.
    (01.02.2008)
    Hannes Lüke:   zählen wird die Fehler oder nehmen wir es so hin?
    (29.01.2008)
    Zoom Gelsenkirchen:   Besucherrekord und tierischer Nachwuchs:
    Die ZOOM Erlebniswelt blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück
    Weit mehr als 1 Million Gäste begaben sich in den vergangenen zwölf Monaten in der zoologischen Erlebniswelt auf Entdeckungsreise: ein neuer Besucher-Rekord. Zudem bescheinigen 96 Prozent der Gäste der ZOOM Erlebniswelt eine „hohe Zufriedenheit“ mit ihrem
    Besuch, wie eine aktuelle Befragung von über 1.000 Besuchern ergab.
    Insbesondere die Gestaltung der Landschaften und Lebensräume begeistert
    Groß und Klein: In Gelsenkirchen ist innerhalb von fünf Jahren ein „Zoo
    der Zukunft“ entstanden wie er in Deutschland einzigartig ist. Nirgendwo
    sonst existiert eine komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt, die Besuchern derart unmittelbare Begegnungen mit Tieren ohne sichtbare Grenzen ermöglicht und sie in fremde Welten eintauchen lässt. Daher nehmen sich die meisten Besucher Zeit, die Welten Afrika und Alaska ausgiebig zu entdecken: Jeder zweite Gast verweilt mehr als vier Stunden in der ZOOM Erlebniswelt.

    Erneut können gestiegene „Einwohnerzahlen“ in der zoologischen
    Erlebniswelt verbucht werden. Allein in der ZOOM Erlebniswelt Afrika leben
    mittlerweile 205 Säugetiere und 194 Vögel. Die Erlebniswelt Alaska
    beheimatet 68 Säugetiere sowie 42 Vögel und am Grimberger Hof haben 41
    Säugetiere und 25 Vögel ihr Zuhause gefunden. Auch die Artenvielfalt
    wächst stetig: Heute lassen sich in der ZOOM Erlebniswelt 45 verschiedene
    Säugetierarten, 36 Vogelarten und 15 Reptilienarten aus nächster Nähe
    betrachten. Viele hungrige Mäuler, die gestopft werden wollen: So wurden
    im vergangenen Jahr unter anderem 1.700 Kubikmeter Laub, 116 Tonnen Heu
    und Luzerne sowie knapp 10 Tonnen Äpfel verfüttert. Auch die abenteuerliche Expedition nach „Afrika“ und „Alaska“ machte hungrig: So verzehrten 1 Million Besucher nicht weniger als 85 Tonnen Pommes Frites.

    Tierbabys in „Afrika“ und „Asien“
    Besondere Besucher-Attraktionen sind immer wieder die Tierbabys, die 2007
    in der ZOOM Erlebniswelt zahlreich das Licht der Welt erblickten: In den
    vergangenen zwölf Monaten verzeichnete die zoologische Erlebniswelt rund
    120 Tiergeburten. Ob das Seelöwenbaby „Ottilie“, das Rote Vari-Mädchen
    „Lilly“, der kleine Elch „Malin”, die Elenantilopenzwillinge „Abasi“ und
    „Akil“, die drei quirligen Erdmännchen, das Schimpansenbaby „King Dinari“
    oder jüngst die zwölf „Schnapszahl-Ferkel“ der Husumer Protestschweine, die am 12.12. geboren wurden – jeglicher Nachwuchs in der ZOOM
    Erlebniswelt avancierte binnen kürzester Zeit zum Publikumsliebling.

    Nicht nur Jungtiere haben die Bewohnerzahl ansteigen lassen, auch
    Neuzugänge aus anderen Zoos haben in der ZOOM Erlebniswelt ein neues
    naturnahes Zuhause gefunden: So bevölkern drei Nashörner aus Südafrika
    seit Mitte letzten Jahres die afrikanische Savanne in Gelsenkirchen. Und in der Erlebniswelt Alaska räkeln sich texanische Baumstachler auf den
    Bäumen der Biberreviere. Die Busch- und Baumsavanne wird von einer
    siebenköpfigen Giraffenfamilie durchstreift und Buffy, der Kodiakbär
    wandert durch die 3000 m² große Alaska-Berglandschaft auf der Suche nach
    seiner Partnerin Brenda. Mit dem Eisbärbullen Felix erhielt die
    Erlebniswelt Alaska noch im Dezember 2007 einen besonders schwergewichtigen Bewohner – und die Aussicht auf Nachwuchs mit der Eisbärdame Lara.

    Ganz viel los – Veranstaltungen in der ZOOM Erlebniswelt
    Hohe Anziehungskraft hatten in den vergangenen zwölf Monaten Events und
    spezielle Angebote für besondere Abenteuer. Zur Saisoneröffnung im
    Frühjahr und zum aufwändig inszenierten Halloween-Fest im Herbst kamen
    allein mehr als 10.000 Besucher. Über 4.000 Gäste ließen sich von einer
    geführten Dämmerexpedition begeistern und mehr als 500 Kinder aus der
    Region feierten ihren Geburtstag in „Alaska“ und „Afrika“. Auch eine enorm
    gestiegene Nachfrage an Firmenevents (Firmenveranstaltungen für über 2.000
    Gäste in 2007) spiegelt die hohe Anziehungskraft des neuen Freizeit-Highlights in der Rhein-Ruhr-Region.

    Um der gestiegenen Nachfrage serviceorientiert zu begegnen, sind Tickets unter www.zoom-erlebniswelt.de und über verschiedene Vorverkaufsstellen
    buchbar. Neue zusätzliche Kassenhäuser am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt sorgen seit einigen Monaten für eine Optimierung der Einlasssituation auch in Stoßzeiten.

    Neuerungen in der Saison 2008
    Um dem stetig erweiterten Freizeiterlebnis Rechnung zu tragen, werden die Eintrittspreise der ZOOM Erlebniswelt zur Saisoneröffnung 2008 angepasst.
    Ab dem 1. März 2008 sind Tageskarten für Erwachsene für 13,50 Euro
    erhältlich, Kinder von vier bis zwölf Jahren erleben für 9 Euro Alaska und
    Afrika mitten im Ruhrgebiet. Ermäßigungen auf den Eintrittspreis gewährt die ZOOM Erlebniswelt unter anderem Schülern, Studenten, Wehr- und
    Zivildienstleistenden, Gruppen ab 20 Personen sowie Schulklassen und
    Kindergartengruppen. Die Preise für Jahreskarten für Erwachsene (56 Euro)
    und Kinder (43 Euro) bleiben konstant.

    Ab März 2008 gibt es in der ZOOM Erlebniswelt darüber hinaus ein neues
    Angebot für Familien: An jedem ersten Freitag im Monat findet der
    Familientag statt, dieser ersetzt die bisherige Familieneintrittskarte. An
    den Familientagen erhalten Familien einen Nachlass von 20 Prozent auf das
    Einzelticket. Als Familie gilt dabei bereits ein Erwachsener mit einem
    Kind. Das Angebot gilt auch in den Ferien, nur Feiertage sind von der
    Aktion ausgenommen.

    Vor fünf Jahren hatte in Gelsenkirchen die bislang umfangreichste
    Neugestaltung eines Zoos in Deutschland begonnen. Mehr als 70 Millionen
    Euro wurden seitdem für die realisierten Erlebniswelten Alaska und Afrika,
    den Grimberger Hof und Infrastrukturmaßnahmen investiert. 2009 wird die ZOOM Erlebniswelt mit der Fertigstellung von „Asien“ komplettiert. Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ – mitten im Ruhrgebiet.

    (29.01.2008)
    IP66:   Da muß man aber auch noch den Besatz des alten Dickhäuterhauses mitgezählt haben, der ja auch noch, mangels Abgabemöglichkeit, irgendwo sitzen könnte.
    (29.01.2008)
    Michael Mettler:   Vielleicht hat ZOOM Inventur bei den in den Teichen ausgesetzten Wasserschildkröten gemacht :-)
    (28.01.2008)
    Sebastian:   Von der ZOOM-HP:
    "Allein in der ZOOM Erlebniswelt Afrika leben mittlerweile 205 Säugetiere und 194 Vögel. Die Erlebniswelt Alaska beheimatet 68 Säugetiere sowie 42 Vögel und am Grimberger Hof haben 41 Säugetiere und 25 Vögel ihr Zuhause gefunden. Auch die Artenvielfalt wächst stetig: Heute lassen sich in der ZOOM Erlebniswelt 45 verschiedene Säugetierarten, 36 Vogelarten und 15 Reptilienarten aus nächster Nähe betrachten."
    http://www.zoom-erlebniswelt.de/Presse/Pressearchiv/2008/28_01_2008.asp

    15 Reptilienarten? Habe ich etwas verpasst?
    (28.01.2008)
    IP66:   Man hört viel über sehr beschränkte Stallkapazitäten in Gelsenkirchen - bei den Nashörnern habe ich dies selbst überprüft, im Vergleich zu diesem Stall dürften Magdeburg oder Köln für Spitzmäuler una Duisburg für Breitmäuler nachgerade paradiesische Stallbedingungen bieten. Mit den Absperrmöglichkeiten bei den Schimpansen scheint es auch so weit nicht her zu sein.
    (24.01.2008)
    Michael Mettler:   @Sebastian: So weit ich mich erinnere, hat Jamie irgendwo hier im Forum schon mal verkündet, dass zumindest die Stallungen der Grassavanne mit dem jetzigen Bestand plus vorübergehend Nachzuchttieren bereits ausgelastet sind.
    (05.01.2008)
    Sebastian:   Wie sieht es eigentlich mit den Stallungen der Zoom-Erlebniswelt aus? Vor allem auf der Gras- und Buschsavanne würden mich die freien Kapazitäten interessieren, sprich, ob dort noch die Möglichkeit besteht, den Bestand zu erweitern.
    (05.01.2008)
    Sebastian:   Neue Giraffen? Nicht das ich wüsste...
    (27.12.2007)
    IP66:   Gibt es eigentlich schon Pressemeldungen zu den neuen Giraffen?
    (27.12.2007)
    Sebastian:   Genau, das ist er. Danke!
    (27.12.2007)
    Michael Mettler:   @Sebastian: Vielleicht ein Hammerkopf?
    (27.12.2007)
    Sebastian:   In der Afrikahalle gibt es nun die ersten Freiflieger. Neben drei Kuhreihern konnte ich eine weiteren Vogel entdecken, den ich aber nicht zuordnen konnte. Er ist in etwa so groß wie die Kuhreiher, hat einen dicken, geraden Schnabel und eine Haube am Hinterkopf. Die Federn sind komplett dunkelbraun. Wüsste da jemand Bescheid, welche Art dies sein könnte?
    Die Schildturakos sind allerdings noch hinterm Netz, dort sind jetzt auch (vorübergehend?) die Doppelspornfrankoline untergebracht.
    (27.12.2007)
    krümmel:   Es muß wohl Rasbach, nicht Rastbach heißen - aber soviel ich weiß, hat Rasbach weder Gelsenkirchen noch Hannover geplant.

    (13.12.2007)
    Thomas Schröder:   @IP66 & all: Ist die Zoom-Erlebniswelt komplett von der Firma Rasbach geplant worden? Ich habe bisher geglaubt, daß in Gelsenkirchen die gleiche Architektin am Werke war, die auch die Umbauten in Hannover entwarf. Aber selbst da hab ich keinen Namen. Weiß jemand genaueres?
    (13.12.2007)
    Sven P. Peter:   Das Jungtier kam in der Nacht vom 7. zum 8.8. auf die Welt. Am 9. kam das Tier zu tode.
    (13.12.2007)
    Sebastian:   Und wann geschah dies ungefähr?
    (13.12.2007)
    Sven P. Peter:   Das erste Jungtier hatte die alte Gelsenkirchenerin Lady, welches aber kurze Zeit nach seiner Geburt streitigkeiten innerhalb der Gruppe zum Opfer fiel.
    (13.12.2007)
    Sebastian:   @IP66: Zweite Geburt??? Wundert mich, dass ich von der ersten nichts mitbekommen habe. Wann soll die denn gewesen sein und wer waren die Eltern?
    (13.12.2007)
    IP66:   Bei der zweiten Geburt in der wohl noch instabilen Gruppe hat man jetzt den sicheren Weg gewählt - wie gut, daß trotz des Vorbildes "Natur" die Firma Rastbach einen Absperrkäfig eingebaut hat. Einen kleinen Schimpansen, der in der Gruppe aufwächst, kann man derzeit nicht weit von Gelsenkirchen in Krefeld bewundern.
    (13.12.2007)
    Zoom Gelsenkirchen:   Schimpansengeburt in der Erlebniswelt Afrika
    12 Husumer Protestschweine am 12.12. im Grimberger Hof geboren


    Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt freut sich kurz vor Weihnachten über spektakulären und reichhaltigen Nachwuchs: ein 18 Tage altes Schimpansenbaby erlebt die ersten Tage gemeinsam mit Mutter Djuba und Vater Sepp-Toni in einem abgetrennten Bereich der großflächigen Dschungelhalle. Nach einer behutsamen Eingewöhnung in unmittelbarer Nachbarschaft der jetzt 11-köpfigen Menschenaffengruppe wird der Neuankömmling in den nächsten Monaten mit der gesamten Familie in Berührung kommen.

    Käthe und Fiete Eltern von 12 Ferkeln

    Am 12. Dezember erblickten gleich zwölf weitere Neuankömmlinge das Licht der Erlebniswelt. Die ersten Geburten im vor zwölf Wochen eröffneten Stallgebäude des Grimberger Hofes sind ein Wurf Husumer Protestschweine. Mutter Käthe und Vater Fiete fühlen sich offensichtlich sehr wohl in den neuen Stallungen des heimatlichen Teils der zoologischen Erlebniswelt.

    Affendame Djuba ist Mutter des Primatenbabys
    Am 26. November hatte die Affendame Djuba das neue Schimpansenmännchen nach neun Monaten Tragzeit zu Welt gebracht. Jetzt wird ein Name für das Primatenbaby gesucht. Das Muttertier trägt ihren Sohn zumeist auf dem Bauch in dem insgesamt über 400 Quadratmeter umfassenden Innenrevier der Dschungelhalle in der Erlebniswelt Afrika.

    Knapp zwei Kilogramm brachte der Schimpansennachwuchs bei seiner Geburt auf die Waage. Die ersten drei Wochen seines Lebens verbrachte er an der Seite seiner Mutter zunächst in einem Einzelgehege, um beide Tiere behutsam an die erste Begegnung mit Sepp-Toni und später mit der Gruppe heranzuführen. Alle 20 Minuten wird das Affenbaby derzeit mit Muttermilch gesäugt und erfreut sich bester Gesundheit. Mit dem vierjährigen Dongo leben nun bereits zwei Jungtiere im Primatenrudel der Erlebniswelt Afrika. Ein Schimpansenwurf besteht zumeist aus einem Jungtier, das Höchstalter der Menschenaffen liegt bei bis zu 50 Jahren.
    (13.12.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: Ja, auch die Löffelente kommt in Nordamerika vor, sogar ohne Unterartentrennung. Umgekehrt gibt es Spatelenten auch in Europa, nämlich auf Island. Dagegen passt der selbst angesiedelte Zwergtaucher geografisch nicht :-)
    (22.11.2007)
    IP66:   Vielen Dank! Da bin ich doch wieder ein Stück klüger. Gilt das gleiche eigentlich für die Löffelente? Die ist in Gelsenkirchen zwar nur noch durch ein Einzelexemplar vertreten, aber immerhin.
    (22.11.2007)
    Karsten Vick:   Das stimmt nicht, in Nordamerika kommen Schell-, Spatel- und Büffelkopfente nebeneinander vor und die Schellente ist die am weitesten verbreitete. Die ist in Gelsenkirchen also richtig untergebracht, zumal sich Europäer und Amerikaner nur etwas in der Größe unterscheiden.
    (22.11.2007)
    IP66:   Ich habe einmal gelernt, daß die Schellente der neuen Welt die Spatelente sein woll - stimmt das?
    Auf den gelsenkirchener Teich hatte sich im übrigen ein wenig scheuer, wilder Zwergtaucher verirrt, der die Besucher durchaus interessierte, wohl wegen seines Tauchverhaltens.
    (22.11.2007)
    Michael Mettler:   Ah, vielleicht ist das "Gesellschaft leisten" dann also wörtlich zu nehmen - da steht ja nix von "decken"... Hoffentlich kennt der Bulle den Unterschied :-)

    @IP66: Schellenten gibt es wirklich in Nordamerika. Aber ich bezweifele, dass ZOOM die richtige Unterart dafür hält...
    (21.11.2007)
    Niedersachse:   Was ich nicht ganz versteh in der Pressemitteilung, dass dort steht das Felix Lara gesellschaft leisten soll. Dass sind Geschwister aus Wien. Wenn sie nicht die selbe Mutter haben, dann zumindest den selben Vater. Da wär ja ne Zucht recht unglücklich.
    (21.11.2007)
    IP66:   Eisbärbulle - Kaninchenhengst - Mauseber - Steinbockziege: Es gibt doch noch Möglichkeiten für die Pressestelle des Ruhrzoos, markige Überschriften mit wortschöpferischen Bestrebungen zu verbinden. Hoffentlich wissen sie dort im Zoo, wie ihre Tiere heißen - bei den Enten haben sie die Schilder allerdings abmontiert, nachdem man dort nordamerikanische Charakterarten wie Streifengänse und Schellenten ausgesetzt hat.
    (21.11.2007)
    BjörnN:   Da ist was dran, 1 Eisbärin hätte dort vollkommen gereicht...
    (21.11.2007)
    Michael Mettler:   Sowas ist mir schon klar, nur ist dann doch die Anlage entweder fehlgeplant oder schlichtweg überbesetzt, wenn man zur erfolgreichen Zucht die "Hoteldienste" eines anderen Zoos in Anspruch nehmen muss...
    (21.11.2007)
    Shensi-Takin:   Also meine Kinder liesse ich nicht von Eisbärmüttern großziehen-weder in Gemeinschaft oder einzeln. (sorry, das drängte sich irgendwie auf...;)
    (21.11.2007)
    BjörnN:   Die neue Anlage in Nürnberg besitzt nur 2 Außenanlagen und relativ kleine Innenanlagen im Sandsteinfels. Egal, ob ein Weibchen oder beide trächtig werden, jedes braucht mit ihrem Kind(ihren Kindern) ein seperates Gehege, sodass der Mann zu viel ist und die 2. Bärin das 2. Gehege bewohnt. Ich glaube nicht, dass Eisbärenmütter Ihre Kinder in Gemeinschaft großziehen würden, oder sehe ich das falsch?
    (21.11.2007)
    Michael Mettler:   Eisbär"bulle"?? Öfter mal was Neues. Dann drücken wir doch Lara die Daumen, dass der Bulle ihr den Hengst macht statt ihr nur einen Bären aufzubinden.

    Interessante Begründung übrigens für den vorübergehenden Umzug. Die mit enormem Aufwand erneuerte und vergrößerte Eisbärenanlage in Nürnberg erlaubt also nicht mal, dass der männliche Bär während der Aufzucht dort bleiben kann...?
    (21.11.2007)
    Zoom Gelsenkirchen:   Eisbärbulle Felix kommt aus Nürnberg

    Zur Winterzeit bekommt die ZOOM Erlebniswelt mächtigen Zuwachs:
    Morgen trifft der sechsjährige Eisbär Felix in Gelsenkirchen ein. Der 450 Kilogramm schwere Großbär wird in einer Transportkiste auf einem LKW vom Zoo Nürnberg aus seine Umzugsreise antreten. In der Erlebniswelt Alaska soll Felix nach einer mehrwöchigen Quarantäne ein 1.500 m² großes Revier beziehen und in unmittelbarer Nachbarschaft mit der bisher vierköpfigen Eisbärengruppe leben.
    Felix kann bis zu zwei Jahre in seiner neuen Heimat bleiben. Im Zoo Nürnberg wurde die Umzugsmaßnahme durch den zu erwartenden Nachwuchs und das dadurch begrenzte Raumangebot erforderlich. In der Erlebniswelt Alaska wird Felix Eisbärdame Lara Gesellschaft leisten und sich in seinem großzügigen neuen Lebensraum sicher wohl fühlen.
    In wenigen Wochen wird er die Quarantänestation verlassen und sein neues Territorium erobern.
    Die ZOOM Erlebniswelt bietet seinen Besuchern abenteuerliche Wintererlebnisse mit über 300 Tieren – von den Eisbären bis hin zu Dschungelbewohnern. Mehr als eine
    Million begeisterte Besucher erlebten seit Januar 2007 eine spannende Abenteuerreise von „Afrika“ nach „Alaska“. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Deutschland bietet zu jeder Jahreszeit eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
    (21.11.2007)
    Sebastian:   Die Nyala-Herde von bisher drei Tieren wurde nun auf fünf Exemplare aufgestockt. Zudem wird es demnächst wohl "echte" Freiflieger in der Afrikahalle geben. Dort wurden mehrere Äste angebracht, die auf eine baldige "Freilassung" der Schildturakos hoffen lässt.
    (11.11.2007)
    Sebastian:   Zur Zeit werden am Unterwassertunnel der Seelöwenanlage Reperaturarbeiten durchgeführt. Von daher wurde dieser Teil komplett geleert, sodass den Seelöwen nur noch ca. 1/3 der Anlage bleibt, die durch einen mobilen Zaun abgesperrt ist.
    (28.10.2007)
    Sven P. Peter:   TierBILD sagt eigentlich schon alles ;) Wie hier auch schon 1000 mal zu lesen ist, wurden die Kosten für die anderen beiden Erlebniswelten so hoch, dass bei Asien abgespeckt wurde...
    (16.10.2007)
    Dennis Ismer:   Was ist eigentlich aus den Nashörnern geworden, die auch in Asien eine Anlage bekommen sollten ( in Tier BILD war mal ein Artikel, mit Lageplan).
    (16.10.2007)
    Sebastian:   Die Paviane haben seit Samstag zwei neue Unterstände bekommen, wovon mindestens einer laut HP durch örtliche Pfadfinder erbaut wurde. Einer der beiden Unterstände stellt ein angeschwemmtes überdachtes Boot dar, während der andere eher eine simple quadratische Konstruktion mit Dach ist, die mir persönlich eher wenig zusagt.
    Welche neuen Infos hat denn der Tiergarten Rundbrief über Asien gegeben?
    (15.10.2007)
    Michael Mettler:   Na und? Ratten sind doch - dem Kino sei dank - gerade mal wieder en vogue. Warum also nicht einen Rattenkanal in den Indoorspielplatz einbauen? (In der Küche des geplanten Restaurants dürften sie trotz Pixar nicht so sehr auf Wohlgefallen stoßen.) Übrigens: Auch die Hausratte stammt ursprünglich aus Asien, in Südostasien gibt es bekanntlich Rattentempel mit heiligen Tempelratten, und auch die Domestikation der Wanderratte, die in unserem heutigen Labor- und Streicheltier gipfelte, begann in Fernost. Wenn DAS nicht für ZOOM Asien reicht...
    (11.10.2007)
    IP66:   Psst!!! Gelsenkirchen hört mit und hat Sparideen bitterer nötig als das Politüro 1989 in Berlin!
    (11.10.2007)
    Michael Mettler:   Nette Idee! Sowohl die Wanderratte als auch das Hausschaf sind asiatischen Ursprungs und haben erst im Gefolge des Menschen andere Erdteile erobert - die Ratte wahrscheinlich zuerst als blinder Passagier in Kamelkarawanen. Da Trampeltiere für ZOOM Asien ohnehin eingeplant sind, ließe sich das didaktisch wunderbar aufbereiten :-)
    (11.10.2007)
    IP66:   Zumindest wird man sich nicht ärgern, wenn groß angekündigte Sensationsarten durch Hausschafe und Wanderratten ersetzt werden - und der aufkommende Geldmangel nährt die Hoffnung, daß weniger Felskulissen errichtet werden, so daß dem künftigen Umbau zum Artenzoo sich weniger Material in den Weg stellen wird.
    (11.10.2007)
    Michael Mettler:   @Ronald Masell: Wieso Chance vertan? Die Anlagen stehen doch noch gar nicht, bis dahin fließt noch viel Wasser über Kodiak Falls... :-)

    Übrigens hatten wir das Thema ZOOM Asien doch schon mal erschöpfend im ZOOM-Thread diskutiert und waren mit dem "großen Aufschrei" der Zeit voraus!
    (11.10.2007)
    Sven P. Peter:   Also grade eine Vergesellschaftung von Panda und Hulman, sowie zwei Orang-Gruppen (Zucht und Jungesellen) halte ich für sehr interessant.
    Man hält sich auch viel gelände frei um die Anlage später zu ergänzen, was ich für besser halte, als ab 2009 vor einem fertigen Zoo zu stehen, der keine möglichkeit für Neubauten hat. So kann man sich erstmal auf wenige Arten konzentrieren, hier aber dann nicht die hektikfehler der Vergangenheit machen und dann später aufrüsten.
    (11.10.2007)
    Ronald Masell:   Ich habe hier eigentlich den großen Aufschrei vermisst, zu dem Artikel im Tiergarten Rundbrief über den Parkteil Asien.
    Was soll das werden?
    Ein großer Indoor-Spielplatz mit Tierbesatz? Das kanns ja wohl nicht sein. Enttäuschend. Wieder nur ein Standardbesatz. Ich würde sagen: Chance vertan!
    (11.10.2007)
    IP66:   Hausarrest für Giraffen im Oktober - da kann man sie ja gleich in einer stationären Menagerie in einem Hochhaus aufstallen?
    (09.10.2007)
    Michael Mettler:   Bei den drei genannten Haustierarten ist doch aber hoffentlich keine dauerhafte Einzelhaltung geplant??
    (08.10.2007)
    Ronald Masell:   Sorry, falscher Fred.
    (08.10.2007)
    Ronald Masell:   @Sebastian
    Da sieht mans wieder.
    Das ist der Nachteil von Gemeinschaftshaltungen. *fg*
    (08.10.2007)
    Sebastian:   Endlich sind auch die Haustiere auf ihren Außenanlagen. Wie erwartet hat das Rind die vordere kleine Wiese für sich, während sich Esel und Pony die Große teilen.
    Im Schimpansengehege (Innen) führt man nun Bauarbeiten durch. Die eingesetzten und wohl nicht ganz so stabilen Stämme (drei waren schon gebrochen und umgekippt) werden anscheinend komplett ausgetauscht, da man selbst die stabilen zum Teil abgesägt hat und den Stumpf mit einem Schlagbohrhammer aus dem Boden zu lösen versuchte.
    Dazu gab es noch eine seltene Beobachtung bei den Flusspferden, wo sich ein Sattelstorch (für mich erstmals) im ersten Gehege aufhielt und dort vor einem Flusspferd trank.
    Zudem sind bereits jetzt alle Giraffen nicht mehr auf der Anlage, sondern im Stall zu sehen.
    (08.10.2007)
    IP66:   Vielen Dank für die vielen Ratschläge! Hemmungslos begeistert von Gelsenkirchen bin ich ja auch nicht, aber der empathische Zoo vor der Haustür hat mich schon gezwungen, erheblich stärker über dieses Phänomen nachzudenken und die Dinge differenzierter zu sehen. Hannover und Leipzig, wo ich seltener bin, hätten daß sicher nicht in dieser Weise bewirkt, zumal die Veränderungen dort auch nicht ganz so umfassend waren.
    (08.10.2007)
    Jennifer Weilguni:   @IP66
    Na, also irgendwohin gezwungen habe ich mich nun wirklich nicht gefühlt :-) Tatsächlich sieht es aber so aus, dass für mich Köln und Duisburg "an erster" Stelle standen und Gelsenkirchen für mich beiweitem nicht der interessanteste nur weil "neuste" Zoo in NRW ist.
    Auch ich habe Cottbus dieses Jahr mit Besuchen in Dresden, Leipzig, Prag, Gera, Chemnitz, Oberrabenstein, Usti nad Labem, Decin, Halle und Hoyerswerda verknüpft, muss aber ehrlicherweise dazu sagen, dass ich von Hoyerswerda und Gera relativ enttäuscht war.
    (08.10.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: Dem Manne kann geholfen werden: Cottbus, Hoyerswerda, Görlitz, Dresden, Chemnitz liegen recht dicht beieinander, und von Dresden aus erschließt sich bereits die benachbarte tschechische Zoolandschaft. Schwerin, Rostock, Marlow, Stralsund wäre ebenfalls eine nette "Safari". Die erste Kombination habe ich selbst schon gemacht (damals noch ohne Tschechien), von der zweiten bislang nur die Kombi Schwerin/Rostock - der Rest harrt noch meiner Entdeckung :-)
    (07.10.2007)
    IP66:   Ich wollte ja niemanden irgendwohin zwingen - ich finde nur, daß hier im Rheinland recht viele Zoos nahe beieinander liegen, während ich für meine Wünsche Cottbus und Rostock leider noch keine ganz so attraktiven Kombinationen gefunden habe.
    (07.10.2007)
    Jennifer Weilguni:   War bei mir an einem einzigen Tag leider nicht möglich :-( Aber in Duisburg und Köln war ich ja dieses Jahr auch schon, waren auch jeweils Tagesreisen und Dortmund und Düsseldorf stehen ebenso wie Erfurt auch noch ganz oben auf der Wunschliste.
    (06.10.2007)
    zollifreund:   was ich z.b. natürlich getan habe: Köln und Dortmund habe ich an den anderen tagen besucht :-)
    (06.10.2007)
    IP66:   Ich möchte bei aller Neuheit des gelsenkirchner Zoos in aller Dezenz darauf hinweisen, daß es, wenn man aus der Ferne ansreist, eine Reihe interessanter Nachbarzoos gibt, deren Besuch sich eventuell kombinieren läßt.
    (06.10.2007)
    zollifreund:   auch ich war in den letzten tagen mal wieder in Gelesenkirchen. da es bei mir mehr als 800 km sind, kommt dann immer noch mindestens eine übernachtung dazu ... soweit zum thema verrückt sein :-)
    besonders gut gefallen hat mir die buschsavanne, die ich bisher nicht gekannt habe: es gibt wohl wenige zoogehege für Antilopen und Giraffen, die so groß und reich strukuriert sind. es war herrlich anzusehen, wie die Nyalas aus den büschen im hinteren bereich langsam nach vorne zum wassergraben gezogen sind.
    zwei fragen hätte ich an die "zoom-experten" und hoffe dass sie jemand beantworten kann:
    - ist eigentlich angedacht den flamingos auch brutmöglichkeiten anzubieten ?
    - wie ist denn die integration bei den Schimpansen verlaufen? ich konnte nur beobachten, dass ein Schimpanse den ganzen tag bis zum einlass nur auf dem baum gesessen hat (jedenfalls saß er dort gegen 11uhr und mittags gegen 15uhr immer noch). dann sind alle affen wegen dem aufziehenden regen hineingelassen worden wobei zwei Schimpansen erst nach mehrmaliger aufforderung durch den tierpfleger hingegangen sind. dies hat sich dann zu einem wilden gegenseitigem anbrüllen entwickelt. da war wirklich high-life im tropenhaus.
    (06.10.2007)
    Jennifer Weilguni:   Auch ich habe es heute endlich mal in die Zoom Erlebniswelt geschafft. Meine Güte, fast 800 km Fahrt. Zoofans sind verrückt ! Buffy fühlt sich offentlichtlich mehr als nur wohl in seiner neuen Heimat, für die auf der anderen Anlage gerade dösende Bärin interessierste er sich allerdings nicht so sehr, wie für das viele Wasser, baden scheint immer noch zu seinen Lieblingshobbys zu gehören.
    So viele Bilder ich auch vorher schon von "Bonsaibärchen" Antonia gesehen hatte, dass die kleine Dame SO winzig ist, hätte ich dann doch nie gedacht. Ich würde sagen : Kindchendhema voll erfüllt ! Schollensimulator und Bootsfahrt waren arg überfüllt, die Wartezeiten jenseits von Gut und Böse, weshabl wir auf diese Attraktionen dankend verzichteten. Ich muss auch sagen, dass mich diese Bootsfahrt eher an die Gondolettaboote in Karlsruhe erinnerten, alles sehr kahl, keine "Überraschungsmomente" wie etwa in Hannover, da man ja schon vor Beginn der Fahrt nahezu das gesamte Areal mit einem Blick überschauen kann.
    Einen Zooführer soll es erst dann wieder geben, wenn auch Asien fertig ist.
    Generell hat mir und meinem Mann der Zoo sehr gut gefallen, allerdings finde ich ihn didaktisch gesehen eine wahre Katastrophe. Sehr wenige wichtige Informationen, hier wird mehr Wert auf das Zoom, Zoom, Zoom gelegt, als auf das Vermitteln von Wissen :-( Positiv aufgefallen ist mir, dass die begehbare Anlage der Varis durch einen Zoomitarbeiter beaufsichtigt wurde.
    @Ip66
    Kommt immer drauf an.. kleinere Raubtiere könnten schon satt werden :-)))
    (04.10.2007)
    IP66:   Gänse kann man ja aufessen - wie Tockos schmecken, weiß ich allerdings nicht, außerdem liefern sie wohl kaum eine vollständige Mahlzeit.
    (04.10.2007)
    Sebastian:   Genau darüber wundere ich mich ja auch. Zu Anfang hing an der besagten Voliere sogar schon das Artenschild, dann wurde es wieder abgenommen, weil erst noch Umbauarbeiten durchgeführt werden sollten (Hügel abtragen um Flugraum zu schaffen). Jetzt sind sie wohl erstmal vom Lageplan runter...
    Gleiches gilt ja auch für die Hausgänse, mit denen ich eigentlich im Grimberger Hof gerechnet hatte. Auch die sind verschwunden, obwohl man sie lange während der Umbauarbeiten in Afrika von einer Stelle zur anderen schob und schlussendlich auf der alten Zwergflamingoanlage bei den Giraffen unterbrachte. Die ist jetzt aber auch schon den Asien-Bauarbeiten zum Opfer gefallen.
    (03.10.2007)
    IP66:   Die Tockos gab es doch schon im alten Zoo - hat man die verbliebenen Tiere verfüttert?
    (03.10.2007)
    Sebastian:   Obwohl noch Ferien sind hätte ich bei diesem Wetter und einen Tag vor dem Feiertag nicht mit so einem Andrang gerechnet...
    Wirklich neues gibt es nicht zu berichten, lediglich ein neuer "Expeditionsplan" lag aus. In diesem hat man im Vergleich zum Vorgänger die fehlenden Arten Blessbock, Kormoran, Turako, Galago, Graupapagei und die neuen Bauernhoftiere eingefügt und die Arten, die ihr altes Gehege verlassen haben (Pelikane, Sattelstorche) an den richtigen Platz gesetzt. Gestrichen wurden hingegen sowohl die Webervögel als auch die Tockos (beide am Giraffenstall eingeplant), wohl ein Indiz dafür, dass diese Arten erstmal nicht kommen werden. Interessant ist jedoch, dass man für das ehemalige "Pelikan-Loch" im Plan Marabus als Besatz führt, die zusätzlich (und korrekterweise) auch auf der Grassavanne eingezeichnet sind. Gibt´s da irgendwelche Pläne?
    @ Carsten: Welcher geschützte Bereich soll denn nun für die Hornraben geschaffen worden sein? Oder ist der Käfig unter dem Serengeti-View gemeint?
    (02.10.2007)
    Carsten Horn:   Hab heute mal eine Runde durch den Zoo gedreht:

    Die Haustiere sind weiterhin nur im Stall, Esel und Pony dürfen allerdings in der Mittagspause in den Streichelzoo.

    Auf der Baumsavanne hat man am Serengetiview und an einem Baum die Futterkörbe der Giraffen abgehängt, stattdessen bekommen sie jetzt Astbündel, optisch ein schönerer Anblick als die Metallkörbe. Für die Hornraben hat man einen geschützten Bereich geschaffen, der durch die Mitbewohner nicht betreten werden kann.

    Buffy ist auf der Aussenanlage zu sehen, allerdings noch von Brenda getrennt. Interessieren scheint er sich aber für sie, er stand lange im Wasser am Durchblick zur zweiten Anlage...

    Bei den Flußpferden wie üblich, Rosl und Asita getrennt im Haus, die anderen drei draußen, der Durchgang zur zweiten Anlage war zu und der Ente scheint es im Haus zu gefallen, war immer noch da, g... Der Wasserstand im See bzw. Flußpferdbecken war gut hoch, die Mauer wurde tlw. überspült und auch der Landbereich der Flußpferde...

    Im Asienbereich ist der erste Baukran aufgestellt, ansonsten war dort fleißiges Arbeiten zu beobachten...
    (01.10.2007)
    Sacha:   Meine Verwandten in NRW (die nicht so Zoo-verrückt sind wie ich) haben erstmals den Zoo Gelsenkirchen nach dessen Umbau besucht und waren begeistert. Während den Erwachsenen vor allem die Gesamtgestaltung gefiel, waren die Kleinen von der animierten "Iglufahrt" nicht mehr wegzukriegen (letzteres zu meinem Leidwesen). Gefallen hat sowohl alt wie jung die Bootsfahrt, die - zu meiner Freude - mehrmals gemacht wurde und wie nahe einem dabei die Flusspferde waren. Leider geriet insgesamt das Erlebnis TIER wie von mir befürchtet in den Hintergrund. Bemängelt wurde nur der "hohe Eintrittspreis". Wichtig ist auch zu erwähnen, dass der Besuch an einem Montag mit nur wenig Publikum stattfand.
    Nun bin ich gespannt, wie oft meine Verwandten in den nächsten Jahren die Zoom besuchen werden. Die Absicht dazu haben sie jedenfalls geäusstert, was Wasser auf die Mühlen der Befürworter dieser Zoo-Präsentationsform sein dürfte....:)
    (01.10.2007)
    Niedersachse:   In Gelsenkirchen soll eine der Flusspferdkühe tragend sein und ist deshalb wohl auch von den anderen getrennt.
    (30.09.2007)
    Sven P. Peter:   Schön zu hören, dass er sich so gut einlebt. Hänge hatte er in der tat bisher nicht gehabt ;)
    (29.09.2007)
    Sebastian:   Zuerst war Buffy in der Bärenhöhle. Von dort ging er den Hang sehr vorsichtig herunter, bis zum Wasser. Dort riss er ein paar Zweige vom Flieder ab, die dann in der Strömung davonschwammen. Er ist hinterher und hat mit den Zweigen im Wasser gespielt.
    (29.09.2007)
    Sven P. Peter:   Und wie hat sich Buffy verhalten? Eher ängstlich oder entspannt? Und was hat er so gemacht? Sorry für die vielen Fragen nach meinem Lieblingsbären ;)
    (28.09.2007)
    Sebastian:   Buffy habe ich heute zum ersten Mal auf der Außenanlge sehen können, allerdings noch getrennt von Brenda. Gesellschaft leistete ihn nur einer der drei Polarfüchse; die beiden anderen waren bei Brenda. Insgesamt wirkt Buffy im Vergleich zu Ibo etwas moppeliger.
    Zwei weitere interessante Beobachtungen konnte man heute in Afrika machen. Zum einen saß direkt hinter der Frankolin-/Russköpfchenvoliere einer der beiden Hornraben auf dem mit Gras bewachsenen Hügel. Da scheint es irgendwo ein Schlupfloch zu geben. Zum anderen hat sich eine der Flusspferddamen so aus dem Wasser gedrückt, dass sie auf der Außenanlage an der Besucherseite mit den Vorderbeinen auf dem Beckenrand stand und sich dort die wildwachsenen Kräuter rupfte. Einige andere Besucher fürchteten schon, sie würden sie gleich neben sich stehen haben und wichen zurück. :D
    Auffallend war heute auch das sehr klare Wasser bei den Bibern. Ob das an einer eventuellen gründlichen Reinigung oder einem neuen Filter lag sei dahingestellt, aber von der Scheibe bis zur hinteren Wand konnte man selten (eigentlich nie) schauen.
    Noch eine Anmerkung zum Grimberger Hof: Alle Außenanlagen noch unbesetzt (außer der Hühnervoliere, dort war ein Huhn zu sehen), Esel und Pony aber mit im Streichelzoo. Dazu hat man den bisherigen drei Hühnern ein weiteres beigesetzt.
    (28.09.2007)
    Uakari:   Das lässt sich leicht sagen, da denken die Zoodirektoren aber anders, die wollen fast alle Kassenmagnet Knut.
    Und so schlecht muss man Handauzuchten nun auch wieder nicht machen,
    andernfalls kann man die Gorillababy-
    aufzucht der Wilhelma auch zu machen.
    (24.09.2007)
    Carsten Horn:   Weiß ja nicht, ob gestern besonders viele Besucher da waren, evtl. anzunehmen, da gutes Wetter und Ferienanfang. Heute war es jedenfalls den ganzen Tag (von 09:15 bis nach 17:00) relativ leer, kein Gedränge und Geschiebe... Wegebreiten sind Ansichtssache, ich mag keine 10 Meter breiten Wege, auf denen ich mir dann bei 90 % der Besuche total verloren vorkomme, da nehm ich lieber mal ab und an bissel Gedränge in Kauf. Und als Tiergehege sind die Flächen sicher besser genutzt als an den paar vollen Tagen im Jahr als benötigter Weg...

    Gehegeeinsichten sind m. E. eigentlich nur an der Hyänenanlage ungünstig gelöst (nur Schmalseite), es kommt ja auch immer das Problem dazu, das man nicht hinter der Anlage wieder Besucher sehen will bzw. davor, weil man in zehnter Reihe auf einer Tribüne gucken darf...

    Die Außengehege am Stall Grimberg sehen fertig aus, die Tiere waren allerdings noch im Stall.

    Das Problem der defekten Scheibe im Robben-Eisbärtunnel hat man radikal gelöst, die Fensteröffnung ist jetzt felsverkleidet. Zu dieser Lösung sollte allerdings nicht zu oft gegriffen werden, sonst sind keine Tiere mehr zu sehen, g...

    In der Afrikahalle war endlich mal ein Freiflieger zu beobachten, sah mir allerdings eher nach einer verirrten heimischen Ente aus. War für Asita jedenfalls interessant, sie ist immer schön der Ente nach, g...

    Von Buffy noch nix zu sehen...

    Also ich brauch keinen Knut, der kann ruhig woanders hin, hätte lieber einen normal von der Mutter aufgezogenen Eisbär...
    (24.09.2007)
    Ronald Masell:   Kann natürlich auch ein Wildkaninchen gewesen sein. Das es gereicht wurde habe ich nicht gesehen.
    (24.09.2007)
    th.oma.s:   habe in gelsenkirchen himmelfahrt wildkaninchen in der kodiakanlage gesehen, habe das auch im vergesellschaftungsthreat genannt..
    (24.09.2007)
    IP66:   Die Erfarungen von Herrn Masell bestätigen meine Beobachtung, daß viele Anlagen in Gelsenkirchen nicht für große Besuchermassen taugen, weil es kaum Einblicke mit Tribünen gibt und die Wege generell zu schmal sind. Anlagen wie Friedrichsfelde oder Nürnberg sind da schlüssiger konzipiert.
    (24.09.2007)
    Jamie:   Also WIE das Karnickel zu Antonia geraten ist, weiß ich nicht, aber zu 100% wurde es NICHT von Tierpflegern gereicht. Die Lebendfütterung an Säugetiere ist gesetzlich verboten und der Zoo könnte sich hackewarm anziehen, wenn da einer auf alberne Gedanken käme!
    Dafür leg ich alle vorhandenen Hände ins Feuer!

    Gruß Jamie
    (24.09.2007)
    Uakari:   Liebe Gelsenkirchner, Pfoten weg von Knut, ihr habt schon Antonia !
    (24.09.2007)
    Ronald Masell:   Wir haben es gestern endlich nach Gelsenkirchen geschafft.
    Morgens um 9 gibt es auch Sonntags ausreichend Parkplätze.
    Erst durch Afrika, es war noch wunderbar ruhig. Tiere alle aktiv und sehr gut zu sehen,
    auch die Hornraben. Sehr viele Interaktionen zwischen den Tieren.
    Die Sitatungas grasten auf der Anlage, auf der die Flußpferde lagen.
    Bei der Bootstour keine Schlange.
    Fazit: Für meine Fau und mich als Huftierfans ein El Dorado. So stelle ich mir Vergesellschaftungen vor.
    Dann Alaska, da war die Uhrzeit schon fortgeschritten und man klinkte sich am Eingang in die Schlange ein um dann mehr oder minder durchgeschoben zu werden.
    Dort fehlte die Muße sich alles in Ruhe anzusehen, da die Schubserei schon gewaltig war.
    Wir empfanden Alaska als Enttäuschung, was aber auf die Vollheit und den, für uns, nicht so attraktiven Tierbestand zurückzuführen war. Ausserdem treten die Kunstfelsen doch sehr in den Vordergrund.
    Höhepunkt in Alaska war die Fütterung von Antonia mit einem lebenden! Kaninchen.
    Sie spielte erst einmal ausgiebig mit dem Nager um ihn dann bei lebendigem Leibe aufzufressen.
    Alles drängelte sich vor den Sichtscheiben um dem Schauspiel trotz Igiiitt und schrecklich zuzusehen.

    (24.09.2007)
    Carsten Horn:   Das Pony fehlte und dafür waren die Tiere alle einen Stall aufgerückt...

    Vielleicht noch Restarbeiten am ersten Stall, im Haus waren Handwerker aktiv.

    Der hintere Ein-/Ausgang konnte auch genutzt werden.
    (18.09.2007)
    Sebastian:   "Liebesbrief" an den Eisbär Knut

    Mit einem "Liebesbrief" an Eisbär Knut will die Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt um Deutschlands berühmtestes Zoo-Tier werben. Das im Namen der Gelsenkirchener Eisbärendame Lara verfasste Schreiben werde in den nächsten Tagen Berlins Bürgermeister Wowereit (SPD) zugestellt, berichtete der Gelsenkirchener Zoo am Montag.

    Die "Zoom Erlebniswelt" hatte sich kurz nach der Geburt von Knut um den Berliner Eisbären beworben. In Gelsenkirchen erwarte Knut nicht nur Lara, sondern auch eine moderne Eisbärenanlage.

    (18.09.2007)
    Sebastian:   Hmm, am Freitag waren die Schilder bzw. Tiere noch am richtigen Platz. Zuerst kamen die Schweine, dann das Rind, Esel und Pony.
    (18.09.2007)
    Carsten Horn:   Hab es erst heute zum Zoo geschafft, war aber vielleicht auch besser so, den lt. Tagespresse muß am gestrigen Zootag gut voll gewesen sein...

    Mit den Außengehegen am Stall Grimberg ist man fleißig zugange, denke innerhalb einer Woche können die Tiere auch raus. Die Beschriftung der einzelnen Innenställe paßt nicht zu den gezeigten Tierarten, da sind die Esel mit Shetlandpony, das Hinterwälder Rind mit Esel, die Schweine mit Rind etc. beschriftet, vielleicht sollte man das in Ordnung bringen, ansonsten verwirrt man die Großstadtkinder noch mehr (lila Kühe), g

    Auch die Hornraben waren heute gut zu sehen, scheinen sich langsam an die neue Anlage zu gewöhnen.

    Bei den Flußpferden scheint das 3:2 Verhältnis üblich zu werden, wenn ich richtig gesehen habe, waren Lisa, Suze und Ernie draußen und Rosl und Asita drinnen (getrennt).

    Bei den Schimpansen war action angesagt, anscheinend sind sie sich über die Rangfolge nicht einig. Die Tiere jagten sich gegenseitig über die Anlage und da wurde auch schon mal Dampf abgelassen, indem gegen die Besucherscheibe geschlagen wurde (fühlte ich mich fast wie im alten Zoo, nur die fliegende Sch... fehlte noch, g)

    Auf dem Asiengelände ist man fleißig, Fortschritte sind allerdings noch nicht zu entdecken.

    Ansonsten war es recht leer heute, ein Boot für mich alleine hatte ich glaub ich auch noch nicht...
    (17.09.2007)
    Jamie:   Es sind 2,1 Bielefelder Kennhühner(Küken), die Zwergform.

    Gruß Jamie
    (14.09.2007)
    Sebastian:   So, bin mal hin und habe mir den neuen Stall angeschaut. Wie erwartet wurde draußen noch gearbeitet, alle Tiere befanden sich dementsprechend im Inneren, in das man jedoch hinein kam. Auf der rechten Seite befinden sich die Innenvoliere der Hühner (Art kann ich nicht sagen, ist aber auf dem Bild zu sehen; 3 Exemplare) und vier abtrennbare Ställe, die mit ein paar Schaafen und Ziegen aus dem Streichelzoo bestückt waren (der ja nun mit dem neuen Stall verbunden ist). Im hinteren Teil waren auf dieser Seite noch ein Schaufenster mit Brutkasten (noch leer) und die Pflegerräume. Auf der linken Seite hat man 9 Boxen (ebenfalls abtrennbar) gebaut, die heute mit Husumer Protestscheinen (3 Adulte + Frischlinge), einem Hinterwälder Rind, drei Eseln und einem Shetland-Pony besetzt waren. Auf die andere Seite des Gebäudes konnte man allerdings noch nicht, die hintere Stalltür war geschlossen.
    Trotzdem sollten nun alle geplanten Haustierarten zu sehen sein, wobei ich mich über den Verbleib der Gänse wundere, die, soweit ich mich erinnern kann, eigentlich auch umziehen sollten...
    (14.09.2007)
    Carsten Horn:   2004 sind die ersten zwei Gebäude (Restaurant- & Veranstaltungs-/ Toilettengebäude) gebaut worden, der Stall steht an der Stelle, wo früher das Flußpferdhaus stand, welches bis 2006 genutzt wurde, die Bauarbeiten haben also incl. Abriß ca. 1 Jahr gedauert.

    Ob man von letztem Sonntag (letzer Besuch) bis heute außen fertig ist, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen, werde am WE mal vorbeischauen...
    (14.09.2007)
    IP66:   Der Artikel findet sich im Thread der Pressemeldungen. Interessant fand ich, daß von einer dreijährigen Bauzeit für dieses doch wenig komplexe Gebäude die Rede war. Wenn man diese Angabe mit den den Wünschen für den asiatischen Teil des Zoos vergleicht, wird man sich wohl auf eine längere Wartezeit einstellen müssen - was ja der Bau- und Haltungsqualität nur guttun kann.
    (14.09.2007)
    Sebastian:   Lt. heutiger Meldung der WAZ wurde gestern der Grimberger Hof eröffnet. Schweine und Esel sind auch abgebildet, allerdings nur im Stall. Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass die Außenanlagen fertig sind, da ich ja erst am Mittwoch noch dort war. Vielleicht schau ich nachher mal vorbei und berichte...
    (14.09.2007)
    Carsten Horn:   Lt. Tagespresse ist gestern Buffy, der Kodiakbär von Hagenbeck, angekommen.

    Der Transport hat 5 Stunden, 15 Minuten (inkl. einer Stunde Stau) gedauert.

    Nach 14 tägiger Quarantäne ist Buffy dann auf der Anlage zu sehen.

    Noch ein kleines Zitat zur Qualität des Artikels: Im Dezember 2005 starb Bärin Ibo - bei einem Paarungsversuch von Ibo totgebissen...
    (13.09.2007)
    Carsten Horn:   Gut getippt mit dem 50 % Tag, war heute, g...
    (12.09.2007)
    Sebastian:   Trotz des Mittwochs war es heute im ZOOM ordentlich voll (war heute etwa einer der 50% Tage?). Die Hornraben habe ich wieder auf der Außenanlage gesehen; beide saßen/liefen am Gehegetor der Giraffen herum. Den dritten Hornraben (den mit der Schnabelfehlstellung) scheint man nicht mit auf die Anlage übernommen zu haben. Auffallend auf der Buschsavanne war heute allerdings, dass sowohl Impalas als auch Nyalas bis an den Wassergraben gekommen waren. Sonst sieht man die ja eher im hinteren Teil der Anlage.
    Auf der Grassavanne hingegen hatten es sich fast alle Pelikane am Ufer gemütlich gemacht. Schön zu sehen, dass sie den kompletten See nutzen. Von den Helmperlhühnern ist weiterhin nichts zu sehen, vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme wegen der Vogelgrippe? Auch bei den Servalen stand ich zuletzt trotz Suche immer vor einem leeren Gehege. Was ist mit denen los?
    Getrennt scheint man sich dagegen vom Watussikalb zu haben, auf der Anlage war es heute jedenfalls nicht.
    Jungtiere gab es jedoch bei den Erdmännchen zu bewundern, eines wurde gesäugt, das andere kuschelte sich in ein Knäul der Erwachsenen Tiere.
    Der Bau des Stallgebäudes und seiner Außenanlagen am Grimberge Hof geht augenscheinlich in die entscheidende Phase. Ein Großteil der Umzäunung steht, auch ein Teil des Bauzauns wurde bereits entfernt. Insgesamt wird es wohl 3 große Anlagen geben (zwei mit Rasen, eine lediglich Erde), dazu der Hühnerstall. Auch der Streichelzoo wurde über ein Gatter mit dem neuen Stallgebäude verbunden.
    (12.09.2007)
    Carsten Horn:   Wieso nächstes Jahr, die Eröffnung ist doch 2009 im Frühjahr geplant, also noch ca. anderthalb Jahre Zeit...

    Hoffe mal, es wird dieses Mal mit ein bissel mehr Ruhe angegangen, die Hektik bei den anderen Eröffnungen war bestimmt nicht produktiv...
    (12.09.2007)
    IP66:   Heißt das, das man im nächsten Jahr ein Tierhaus eröffnen will, für daß man im September diesen Jahres noch keine Baugenehmigung erwirken konnte?
    (12.09.2007)
    Carsten Horn:   Heute war in der Tagespresse ein Bericht über Asien, leider nicht mit allzuvielen neuen Informationen.

    Die Baugenehmigung für die Halle ist noch nicht erteilt, wird aber in absehbarer Zeit erwartet. Größe der Halle 4500 Quadratmeter. Restaurant 150 Innen, 400 Außenplätze, auch nach Zooschluß geöffnet. Indoorspielplatz und Shop. Gesamtfläche Asien 5 Hektar, Wegstrecke 1,2 km, davon 350 m in der Halle. Tiere: u. a. Orangs, Kleine Pandas, Trampeltier, Vögel und Reptilien.

    Ist auch eine Außenansicht der Halle dabei, unten geschlossenen Wände, oben ein halbovales Glasdach.

    Baubeginn Ende November / Anfang Dezember
    (12.09.2007)
    Carsten Horn:   Wird samstags hoffentlich genau so wie sonntags sein, Samstag bin ich sehr selten dort...

    Bei frühem Erscheinen kann in der Seitenstraße zwischen Zooeingang und Kirche geparkt werden, da spart man sich die Parkgebühren...
    (11.09.2007)
    IP66:   Vielleicht nehmen ich den nächsten Samstag in Aussicht - vielen Dank!
    (11.09.2007)
    Carsten Horn:   @IP66: Solange kein absolut schönes Wetter ist, sollte es auch am WE gehen, war diesen Sonntag direkt morgens um 09:30 bis 12:30, da hielt es sich in Grenzen, Boot fahren und Kaffee trinken ohne Anstellen, Parkplatz in der Seitenstraße umsonst.

    Und die Hippos direkt als erstes so ziemlich für mich alleine, ebenso die Varis...

    Nächsten Sonntag ist Zootag, da ist evtl. mit mehr Andrang zu rechnen, beim Sommerfest vor einigen Wochen war allerdings nix los...
    (10.09.2007)
    IP66:   Ich plane einen Besuch in Gelsenkirchen und wollte fragen, ob man besser Wochenenden vermeidet oder es schon so ruhig geworden ist, daß Besuche auch an solchen Tagen funktionieren.
    (10.09.2007)
    Carsten Horn:   Hab heute nur mal eine schnelle Runde durch den Zoo gedreht, hat sich aber auch gelohnt.

    War das erste Mal heute, daß ich zwischen Kodiakbärin und Polarfuchs Interaktion gesehen hab, drei Füchse waren mit Brenda in einer Anlage und standen ihr ab und zu auf ihren Runden im Weg, so daß sie manchmal von den gewohnten Pfaden abgewichen ist und ein Stück hinter den Füchsen hergelaufen ist.

    Auch hab ich mal bei den Rentieren genau hingehört, da ist wirklich das Brummen der Pumpe zu hören, ist mir sonst noch nie so aufgefallen, kommt vielleicht von meiner ehemaligen Tätigkeit im Maschinenbau, da hat man sich an Geräusche durch laufende Maschinen gewöhnt.Vielleicht schaffe ich es nächste Woche beim Zootag mal, einen Blick bzw. ein Ohr in die Bäreninnenstallungen zu werfen, wie lt. das Geräusch da ist.

    Die Hornraben hab ich nicht gesehen, hab aber auch mangels Zeit nicht großartig gesucht.

    Am Stall Grimberg sind die Pfähle für die Gehegebegrenzung eingerammt.

    Flußpferde wie immer, Rosl und Ernie drin, der Rest draußen...

    Ansonsten relativ leer, war aber auch nicht das tollste Wetter...
    (09.09.2007)
    Sebastian:   Der "letzte Elefant" ist auch schon weg und stand heute auf dem Wirtschaftshof rum...
    (08.09.2007)
    Carsten Horn:   In der Tageszeitung wurde bekanntgegeben, daß der Vorplatz neu gestaltet wird, Pflaster, etc, wobei sich die Pflasterung vom Innenbereich außen fortsetzen soll. Die Elefantenskulptur, auch wenn momentan nicht ganz passend, soll erhalten bleiben. Die Kosten von ca. 150000 € übernimmt die Stadt

    Die Straße Richtung ehemalige Zooterassen soll in einem zweiten Stepp "verschönert" werden, aber sinnvollerweise erst nach Beendigung der Bauarbeiten Asien.
    (07.09.2007)
    Sebastian:   Trotz des immer wieder leichten Regens war es heute ein ganz interessanter Tag im Zoom, da einige Arten aktiver bzw. an anderen Stellen zu finden waren als sonst. So sah ich heute zum ersten Mal einen Sattelstorch durchs Wasser waten, gleich sechs Arten waren besucherfreundlich am Seeufer der Savanne zu sehen (Elenantilope, Kudu, Sprinbock, Marabu + "verirrte" Pelikane und Kormorane). Auch die Hornraben scheinen sich mehr Platz verschafft zu haben und liefen auf dem hinter der eigentlichen Anlage befindlichen Hügel herum, wenn mich meine Augen über die Distanz (Stand am Duka-House) nicht getäuscht haben. Zudem waren heute alle Baumstachler auf der Außenanlage, allerdings bedingt durch geschlossene Schieber...
    Auch die Anlagen am Grimberger Hof nehmen langsam Gestalt an. Anscheinend wird es links neben dem Eingang zwei nebeneinander liegende Gehege geben (Schweine & Esel???), rechts davon der Stall für die Hühner. Auch auf der Rückseite soll wohl ein Gehege entstehen, ob dies jedoch zu einer der beiden anderen Anlagen gehört oder für sich allein steht ist (noch) nicht zu erkennen.
    (07.09.2007)
    IP66:   Die Wiederbeschaffung der Baumstachler hat auch mich positiv überrascht - auch wenn sie wohl nicht fliegen und damit nicht alle für sie vorgesehenen Felsöffnungen werden benutzen können. Insomma und vor allem mit dem Rückblick auf den alten gelsenkirchener Tierbestand bedeutet der neu gebaute Zoo eine erfreuliche Ergänzung des deutschen Zoobstandes - sicher nicht das Maß aller Dinge und wohl auch nicht das entscheidende Vorbild für die Tiergartenarchitektur des nächsten Jahrhunderts, aber doch eine besuchenswerte Anlage. Wobei ich denke, daß man 1980 den Zooneubau in Münster ähnlich hätte beurteilen können.
    (03.09.2007)
    Michael Mettler:   ... und ein sehr renommierter "klassischer" Zoo nahm schon Tierarten in eine veröffentlichte Bestandsliste auf, obwohl sie noch gar nicht im Zoo waren und z.T. erst zwei Jahre später eintrafen :-) Dagegen ist ZOOM wirklich harmlos.
    (03.09.2007)
    Carsten Horn:   Schön, daß die unendliche Geschichte auch noch ein gutes Ende nimmmt. So langsam krieg ich das Gefühl, das man die Pläne (Hornraben, Nashörner, Baumstachler), die man hat, auch umgesetzt bekommt, nur Geduld muß man haben. Aber andere haben die Besucher auch schon jahrelang auf Neuheiten warten lassen, g...
    (03.09.2007)
    Sebastian:   Heute habe ich die Hornraben zum ersten Mal auf der Außenanlage gesehen. Zudem sind alle Wassergräben/-becken wieder gefüllt...
    (03.09.2007)
    Carsten Horn:   Lt. Tageszeitung kommt Buffy evtl. diesen Monat noch nach GE...
    (23.08.2007)
    Michael Mettler:   Zu dem Thema habe ich gerade im Zusammenhang mit der alten Bärenburg etwas in dem schon zitierten Rückblick gelesen. Da hieß es sinngemäß, dass man dieses schwere Bauwerk wegen des unsicheren Untergrundes sehr tief gründen musste und die vorbereiteten Betonsäulen so tief versackten, dass man Verlängerungen angießen musste - nur um dann am nächsten Tag festzustellen, dass auch diese über Nacht schon wieder versackt waren...

    Sind überhaupt einige interessante Anekdoten drin. Z.B. ergab sich der Standort des ersten Elefantenhauses bei der Planung des Zoos dadurch, dass an dieser Stelle die noch nutzbare Grundplatte einer Waschbaracke vorhanden war - und der einzige Brauchwasseranschluss im Gelände.... Die anderen Ställe und Häuser mussten damals noch mit am/im Elefantenhaus in Fässer gefülltem Wasser versorgt werden!
    (22.08.2007)
    Carsten Horn:   Im ganzen Gelände ist auf jeden Fall ein hoher Grundwasserspiegel, daß trägt sicher zum Teil dazu bei. Der andere Teil liegt dann vermutlich an der Buddelei nach "schwarzem Gold", das ganze Ruhrgebiet sich ja unten irgendwo wie ein Schweizer Käse aus...
    (21.08.2007)
    Michael Mettler:   Das Gelsenkirchener Gelände muss wirklich schwierig sein. Bei den Schimpansen versickert immerhin nur Wasser, an anderer Stelle im Zoo (Kodiak-Steilwand) ganze Spundwände :-)
    (21.08.2007)
    Sebastian:   @Carsten Horn: Danke für den Tipp mit dem "Eingewöhnungsgehege" der Hornraben, so konnte auch ich sie heute nach langer Zeit mal wieder sehen.
    Bei den Baumstachlern sollte es jetzt erstmal zu keinen wilden Vermutungen mehr kommen, das alte Schild steht wieder (dafür müssen wohl aber wieder die Biber, falls sie mal draußen sind, mit falscher Ansprache rechnen ;-) ).
    Zudem scheint man zur Zeit mal wieder Probleme mit zwei Wasserbecken zu haben, da sowohl der Schimpansengraben als auch die Flamingoanlage leergepumpt sind. An letzterer waren mehrere Arbeiter damit beschäftigt, aus dem angelegten Schacht Schlamm herauszuholen. Bei den Schimpansen gab es ja schon früher Versickerungsprobleme.
    (21.08.2007)
    Michael Mettler:   Nochmal Kodiakbären: Ich wusste bisher gar nicht, dass Gelsenkirchen auf eine nicht unbedeutende Zuchthistorie bei Kodiaks zurückblicken kann. In einem Rückblick "40 Jahre Ruhr-Zoo" las ich, dass im Oktober 1956 ein Paar Kodiaks eintraf und als fester Besatz die Anlage in der Bärenburg neben den Eisbären bezog. Dieses Paar (bzw. genau genommen das Weibchen...) zog im Laufe der Jahre unter den dortigen Verhältnissen 24 Jungbären auf!
    (21.08.2007)
    Michael Mettler:   Zu solchen Kampfeinlagen wird es sicherlich noch öfter kommen. In Duisburg sollen sich früher der Nashornbulle und der Jackson-Hartebeestbulle viele (spielerische) Gefechte geliefert haben, muss ein irrer Anblick gewesen sein.
    (19.08.2007)
    Carsten Horn:   Die Nashörner haben heute mal einem Mitbewohner klargemacht, wer der Chef im Hause (bzw. auf der Savanne) ist. Ein Nashorn führte mit einem großen Kudu Rangordnungskämpfe aus, war ein kurioser Anblick, der Kudu mit gesenktem Kopf, die Hörner links und rechts am Nasenhorn vorbei. Als dann ein zweites Nashorn zur "Hilfe" kam, hat er lieber die Flucht ergriffen, die Nashörner hinterher, bis zum Durchgang zur nashornfreien Savanne...
    (Mußte ich irgendwie an Basel denken...)

    Als ich das zweite Mal dort vorbeikam, waren die Zebras dabei, die Reste vom Nashornfrühstück zu verspeisen, die Nashörner lagen in der Nähe und haben geruht. Allerdings sind sie sehr schreckhaft, ein Zebra hat eine Lautäußerung von sich gegeben und alle drei standen sofort...

    Sitatungas waren nur im dritten "flußpferdfreien" Gehege, ein Sattelstorch kam mal ins zweite Gehege, die drei Hippos waren jedoch wenn ich da war nur vor dem ersten Gehege im Wasser...

    Netter Anblick war ein "fußbadender" Strauß im See, hatte ich auch noch nicht gesehen...
    (19.08.2007)
    Michael Mettler:   Wie hat sich denn inzwischen das Miteinander der Nashörner mit den anderen Savannentieren entwickelt? Und wie sieht es mit der Flusspferd/Sitatunga-Kombi aus?
    (19.08.2007)
    Jamie:   Dafür war während der Woche, trotz Ferien zu Ende und teils Regen die Hälle los :-)
    Heute war ich nicht böse um weniger Betrieb, so konnten meine Kids in Ruhe die Lollipops genießen, und ich auch. Nun hab ich 2 Minifans hier rumfegen und einen verliebten 9jährigen.
    An den Baumstachlern bin ich auch vorbeigekommen, die machen sich doch prima dort. Aber mehr als die und den Vorplatz hab ich heute nicht zu sehen bekommen.

    Gruß Jamie
    (19.08.2007)
    Carsten Horn:   War heute direkt mal auf "Baumstachlerpirsch" und einige der Tiere haben mir auch den Gefallen getan, sich zu zeigen und ausgiebig fotografieren zu lassen (einer sogar im Wasser), obwohl sie die Möglichkeit hatten, sich zurückzuziehen. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, nix zu sehen, denn die sind doch eigentlich nachtaktiv. Allerdings sind die Baumstachler "Perlen vor die Säue geschmissen", denn für 70 % der Besucher sind es Biber, für 29 % Prozent Stachelschweine und 1 % Prozent kann sie richtig einordnen (Ergebnis von ca. 15 Minuten Besucher zuhören).

    Auch die Hornraben waren endlich mal zu sehen, allerdings nicht auf der Baumsavanne, sondern im (Eingewöhnungs-???)Gegehe direkt unter dem Serengetiview. Ob ich den Standort als Hornrabe so toll finden würde, weiß ich nicht, den ganzen Tag trampelt mir jemand auf dem Kopf rum und der ein oder andere Dreck von den Schuhen beispielsweise rieselt bestimmt auch runter...

    Beim Stall Grimberg scheint man mit der Inneneinrichtung voranzukommen, außen wurde tlw. Rasen ausgelegt, aber von Außengehegen ist noch nichts zu sehen...

    Ansonsten nichts neues, keine Freiflieger in der Afrikahalle, Rosl & Ernie im Haus...

    Dafür das heute Sommerfest ist, war der Zoo recht leer, konnte sogar ohne langes Anstehen Boot fahren, aber vielleicht kommen die Leute ja noch, ist bis 20:00 Uhr geöffnet...
    (19.08.2007)
    Carsten Horn:   In der Tageszeitung stand, daß es sich bei den Baumstachlern um fünf Tiere handelt, 2,3.

    Lt. Zeitung scheint man auch das Gehege deutlich vergrößert zu haben, Zitat: In der Erlebniswelt Alaska leben sie zusammen auf fünf Hektar, g
    (16.08.2007)
    Sven P. Peter:   Im Hagenbeckmagazin wird schon verkündet das Buffy die Hansestadt in einigen Wochen richtung GE verlässt.
    (13.08.2007)
    Michael Mettler:   Na, hoffentlich packen sie euch bei Hagenbeck dann auch das richtige Tier ein. In meiner TV-Zeitung ist bei einer der Soap-Folgen als "Kodiakbär Buffy" ein Nasenbär abgebildet :-)
    (13.08.2007)
    Carsten Horn:   Seit heute sind lt. Pressemeldung die neuen Baumstachler zu sehen. Da weiß ich schon, wo ich am WE bin, g...

    Hagenbeck bekommt angeblich die geplanten Kamschatkabären, dann besteht ja auf für Brenda wieder Hoffnung auf Gesellschaft...
    (13.08.2007)
    Carsten:   @Sebastian: Termin für Grimberg Hof ist mir auch nicht bekannt, heute waren sie innen und außen zugange. Sieht allerdings wirklich so aus, als ob es noch dauert.

    Ansonsten nichts zu sehen von den "vermißten" Tieren, die Schildturakos sind noch im Eingewöhungsgehege. Sind die Galagos eigentlich schon in der Halle oder auch noch im Eingewöhnungsgehege?

    Die Variinsel ist für Kinderwagen gesperrt, wahrscheinlich wird das "Kinderwagenentern" zu riskant, g...

    Heute gab es noch eine Situation zum Schmunzeln, Flußpferd Lisa stellte sich genau in den Durchgang zwischen den Anlagen und ließ den Pfleger nicht durch...

    Ansonsten waren viele Tiere im Schatten, war recht warm heute...

    Das Filmteam von SAT1 war auch fleißig zu gange, auf den Film bin ich ja mal gespannt...
    (07.08.2007)
    Marco:   @ Carsten und Michael Mettler:
    Gemeint ist im Idealfall ein Tier pro Zoo, ebenfalls akzeptabel seien zwei Tiere in zwei Gehegen (die widerum idealerweise nicht aneinander grenzen sollten).

    Die Frage nach den "natürlichen" Eisbären"herden" in Kanada schließt sich logisch an die Forderung nach Einzelhaltung an. Ich kann dazu nichts gesichertes sagen, frage mich aber, ob es nicht auch im Freiland rangniedere Tiere gibt, die sich von den anderen in der Gedrängesituation zurückziehen. Die Rückzugsmöglichkeit fehlt im Zoo, wodurch Stereotypien begünstigt werden können.
    Ob auch in Mischgruppen von Bären eine erhöhte Stereotypiehäufigkeit festzustellen ist, vermag ich nicht zu sagen. Interessant wäre diesbezüglich natürlich auch, ob besonders Eisbären "anfällig" sind.
    Den Namen der Expertin möchte ich öffentlich nicht nennen, es gibt jedoch jüngere Publikationen von ihr in der Zeitschrift des Kölner Zoo, die einigen Forumsteilnehmern vorliegen dürfte. Mir fehlt im Moment die Zeit, genauer zu recherchieren, kann aber die ungeklärten Fragen bei Zeiten weiterleiten.
    (06.08.2007)
    Sebastian:   Gibt es eigentlich bereits einen Termin für die Eröffnung des komplett fertiggestellten Grimberger Hofs? Eigentlich sollte das neue Stallgebäude ja in diesem Sommer fertig sein, der aktuelle Stand beim Bau gibt mir allerdings keine Hoffnung auf ein zeitlich nahes Gelingen, da man sowohl bei den Innen- als auch den Außenanlagen noch nicht wirklich weit gekommen ist.
    Gibt es denn neue Infos bezüglich Baumstachler, Hornraben, Tockos und Webervögeln? Auch die Helmperlhühner habe ich schon längere Zeit nicht mehr gesehen.
    (06.08.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Meint die Expertin mit Einzelhaltung ein Tier pro Gehege (und dann höchstens zwei getrennte Gehege) oder gar nur ein Tier pro Zoo? Und wie kommen die frei lebenden Eisbären in Kanada mit der "Gedrängesituation" zurecht, die sich m.W. ohne wirkliche Not, sondern nur wegen der bequemen Versorgung aus Müllkippen freiwillig auf relativ engem Raum versammeln? Ich will damit keineswegs die Herdenhaltung a la Berlin befürworten, aber treten denn z.B. vermehrte Stereotypien bei Einzel- oder Paarhaltung wirklich seltener auf?

    Auf der berühmt-berüchtigten Mischanlage in Hannover hatten sich früher Untergruppen/Pärchen gebildet, in denen sich die Tiere miteinander beschäftigten. So sah man im Wasser eigentlich immer entweder ein Eisbärenpaar oder die zweite Eisbärin zusammen mit einer Braunbärin. Sozialspiel entfiele bei Einzelhaltung - außer natürlich bei einer Bärin, die Nachwuchs führt.
    (06.08.2007)
    Carsten:   @Marco: Sind andere Bären da auch störend oder nur Eisbären in Massen?
    (05.08.2007)
    Marco:   Eine anerkannte Eisbärenexpertin empfiehlt, in einem Zoo (!) maximal 2 Tiere zu halten, ideal wäre die Einzelhaltung. Mit "Zoo" ist auch wirklich der Zoo gemeint, nicht etwa das Gehege. Somit ist ein Zustand wie in Gelsenkirchen, wo 5 Eisbären dicht beisammen leben, nicht erstrebenswert. Begründet wird dies mit den "scharfen Sinnen" der Bären, welche bei Anwesenheit eines oder mehrerer Artgenossen häufig Stresssymptome wie vermehrte Stereotypien zeigen.
    Die beiden Berliner Zoos befinden sich so gesehen mit ihren Eisbärenhaltungen in grauer Vorzeit...
    (05.08.2007)
    Niedersachse:   Strupo ist geborener Münchener (*1987), kam aber aus Straubing nach Gelsenkirchen
    (05.08.2007)
    Michael Mettler:   War er auch.
    (05.08.2007)
    Dirk K:   Ich dachte Strupo wäre der letzte Straubinger Eisbär gewesen?
    (05.08.2007)
    XXX:   Nö, Antonia ist einfach nur klein. Ihr Bruder Anton in Stuttgart ist ganz normal.

    Sonya und Elvis kamen aus Osnabrück, Strupo + kam aus München und Lara kam aus Wien. Olinka kam und ist jetzt wieder in Wien (habe sie diese Woche besucht).
    (05.08.2007)
    Anna Lena:   Ist Antonia Opfer eines Gendefekts, der sich durch Inzucht vermehrt? Und wie sind die Gelsenkirchener Bären miteinander verwandt?
    Das Stallproblem habe ich auch noch nicht ganz verstanden, könnt ihr das einer Blondine mal genauer erklären?
    (05.08.2007)
    Carsten:   So wie ich das gesehen habe sind die Ställe jeweils außen an den Anlagen, über den Besuchertunnel können nur die beiden großen Anlagen verbunden werden...
    (05.08.2007)
    Michael Mettler:   Wenn die Stalltrakte über den Besucherweg im Tunnel hinweg miteinander verbunden sind, wie es hier schon mal hieß, dürfte das Aufstallen eigentlich kein Problem sein.
    (05.08.2007)
    Carsten:   Von der Größe der Anlagen her dürfte es kein Problem sein, ich weiß nur nicht, wie es mit den Aufstallmöglichkeiten aussieht...
    (05.08.2007)
    Anna Lena:   Wie ist das überhaupt, in Berlin werden doch auch mehrere Eisbären in einem Gehege gehalten. Geht das in Zoom nicht und warum nicht?
    (05.08.2007)
    Carsten:   Von einem neuen Eisbär hab ich auch nichts gelesen oder gehört... Und was heißt zu alt, Louis Trenker ist doch auch noch mit über 90 Vatter geworden, g...

    Ich frage mich nur, wie das weitergeht, wenn wirklich mal ein kleiner Eisbär geboren würde, das Mutter-Kind Gehege ist ja besetzt, dann heißt es entweder Schichtdienst machen oder Sonja und Elvis bekommen einen Untermieter...
    (04.08.2007)
    Carsten:   Ich bin auch gespannt, ob der Reiz des Neuen die Besucherzahlen hochtreibt, oder ob sie gehalten werden können.

    Grundsätzlich hat man mit der GEW m. E. einen guten Schritt getan, indem man dort ehemals städtische Bereiche (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) wie ZOOM, Gelsenlog (Hafen), Großmarkt, Gelsennet (Telekommunikation), emschertainment (Gastronomie & Veranstaltungen), Sportstätten (z. B. Schwimmbäder) und die Verpachtung von Gas- und Stromnetz zusammengeführt hat, so können umsatzstarke bzw. gewinnträchtige Bereiche die eher zuschußbedürftigen mittragen.

    Ein Flußpferd decken zu lassen ist wirklich überfällig, die letzte Geburt war 2001 und ich hätte gerne mal wieder ein Kleines in der Nähe...

    Auch mal endlich einen Partner für Lara zu finden hätte was, kleiner Eisbär wäre sicher auch ein Publikumsrenner für 2008... Oder Elvis einfach mal ranlassen?
    (03.08.2007)
    Michael Mettler:   Eine Möglichkeit, die Besucherzahlen trotz fehlender Neuanlagen zu halten, wäre gezielt geplanter Nachwuchs bei einem Publikumsmagneten. Bei acht Monaten Tragzeit wäre z.B. jetzt eine gute Zeit, eine Flusspferdkuh decken zu lassen...
    (03.08.2007)
    IP66:   Die Zahlen sprechen schon für sich. Es stellt sich die Frage, ob man mit den Besucherzahlen, die jetzt erreicht sind, kostendeckend arbeiten kann - einschließlich Gastronomie. Letztlich wird das aber erst die Endabrechnung für 2007 zeigen. Interessant wäre auch, ob sich 2008 ohne Neueröffnung einer Anlage die Besucherzahlen halten lassen.
    (03.08.2007)
    Carsten:   Heute standen in der Zeitung ein paar Zahlen zur ZOOM Erlebniswelt:

    Besucher: Juli 04 bis Juni 05 228000, Juli 05 bis Juni 06 649000, Juni 06 bis Juni 07 1052000

    Rekordtag: 10. 09. 06 13300 Besucher

    Umsatz: 2005: 3,4 Mio €, 2006: 8,1 Mio €

    2006 2,38 Mio € Verlust, schwarze Zahlen angepeilt für 2009. Die Gatronmie wird, so wie ich das verstanden hab, nicht über den ZOOM abgerechnet, sondern über die GEW Tochtergesellschaft emschertainment, 2006 240000 € Überschuss.

    Insgesamt hat die GEW einen Überschuss von 1,37 Mio erwirtschaftet.
    (02.08.2007)
    Tina:   Wenn ich recht verstanden habe, müssen die Fotos nicht unbedingt in der ZOOM-Erlebniswelt aufgenommen worden sein??
    Aber hat man überhaupt Chancen, wenn die Bilder woanders aufgenommen worden sind, da der Wettbewerb doch von ZOOM ins Leben gerufen wurde...
    (22.07.2007)
    IP66:   Handelt es sich um eine Maßnahme zur größeren Verbeitung von Teleobjektiven in Deutschland?
    (21.07.2007)
    Björn:   Natur - tierisch nah


    Bild: ZOOM Erlebniswelt, Fotograf Hardy Müller

    Die WAZ und die ZOOM Erlebniswelt richten vom 18. Juli bis 20. August 2007 einen Fotowettbewerb aus. Das Sieger-Foto wird auf einem Banner per Flugzeug präsentiert. Außerdem winken Fotoworkshops sowie Jahres- bzw. Familienkarten für die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen.

    Das Motto des Wettbewerbs lautet "Natur - tierisch nah". Dabei liegt der Fokus auf Naturaufnahmen, die Tiere in der ZOOM Erlebniswelt oder ähnlichen Lebensräumen zeigen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass das Bild nicht älter als 6 Monate ist, noch nicht in gedruckter Form veröffentlicht worden ist und auch keine Auszeichnung bei einem Wettbewerb erhalten hat. Motive, die gegen das geltende Recht verstoßen, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

    Bitte senden Sie nicht mehr als drei Bilder ein. Senden Sie Ihre Dateien mit Ihrem Namen, Kontaktdaten, hängen Sie eine kurze Beschreibung und die Bestätigung "Ich habe die Teilnahme-Bedingungen im Detail unter http://www.waz.de/waz/waz.extra43.startseite.php gelesen und stimme diesen zu." an
    wazonline@waz.de

    In die Betreffzeile Ihrer Mail tragen Sie bitte "Natur - tierisch nah" ein.

    Mit der Einsendung bestätigen Sie automatisch, dass die Fotos von Ihnen stammen, frei von Rechten Dritter sind und durch ihre Inhalte keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die per Email eingesandten Bilder präsentieren wir auf WAZ.de.

    Zudem räumen Sie der WAZ das kostenfreie Nutzungsrecht (Print und Online) an Ihren Bildern ein.

    Einsendeschluss ist der 20. August 2007 (12 Uhr).

    Die Teilnahmebedingungen im Detail

    Wer darf teilnehmen?
    Teilnehmen können alle - ausgenommen Mitarbeiter der WAZ und der ZOOM Erlebniswelt. Voraussetzung ist, dass die Bilder als digitale Bilddateien an wazonline@waz.de mit Ihrem Namen, Adresse, Telefonnummer und folgender Bestätigung gesandt werden:
    "Ich habe die Teilnahme-Bedingungen unter http://www.waz.de/waz/waz.extra43.startseite.php gelesen und stimme diesen zu."

    Was darf eingereicht werden?
    Das Motto des Wettbewerbs lautet "Natur - tierisch nah". Dabei liegt der Fokus auf Naturaufnahmen, die Tiere in der ZOOM Erlebniswelt oder ähnlichen Lebensräumen zeigen.

    Jeder Teilnehmer kann mit maximal drei Bildern am Fotowettbewerb teilnehmen. Das Bild sollte eine Auflösung von 300 dpi haben, im JPEG-Format (Endung .jpg oder .jpeg) abgespeichert sein und die maximale Größe sollte 10 MB nicht übersteigen. Auch analog aufgenommene Bilder dürfen digitalisiert unter den vorgenannten Vorgaben eingesandt werden. Per Post eingesandte Fotoabzüge und Fotoprints oder per Post eingereichte digitale Bildträger jeglicher Formate werden nicht zugelassen.

    Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass das Bild nicht älter als 6 Monate ist, noch nicht in gedruckter Form veröffentlicht worden ist und auch keine Auszeichnung bei einem Wettbewerb erhalten hat. Geltendes Recht verstoßende Motive werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Teilnehmer erklären sich mit der Nutzung und Speicherung ihrer Daten zu Zwecken dieses Fotowettbewerbs einverstanden.

    Der Einsendeschluss
    Einsendeschluss ist der 20. August 2007, um 12 Uhr. Alle Gewinner werden auf WAZ.de bekannt gegeben. Ein etwaiger Gewinn kann nicht übertragen oder bar ausgezahlt werden.

    Die Preise
    Die besten zehn Fotos werden prämiert:
    1. Preis: Präsentation als Flugzeugbanner und Teilnahme an einer professionell geguideten Foto-Workshop-Safari (mindestens 5 Stunden),
    2.-5. Preis: TN an einer professionell geguideten Foto-Workshop-Safari (mindestens 5 Stunden),
    6.-10. Preis: wahlweise je ein Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) mit Führung bzw. eine Jahreskarte

    Die Jury
    Die Jury setzt sich aus einem WAZ-Fotografen sowie je einem Vertreter der WAZ-Online-Redaktion und Sabine Haas, Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt, zusammen.

    Urheberrechte
    Die Teilnehmer versichert, dass er oder sie über alle Rechte am eingereichten Bild verfügt, die uneingeschränkten Verwertungsrechte aller Bildteile hat, dass das Bild frei von Rechten Dritter ist sowie bei der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Falls auf dem Foto eine oder mehrere Personen erkennbar abgebildet sind, müssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass das Bild veröffentlicht wird. Die Teilnehmer werden Vorstehendes auf Wunsch schriftlich versichern. Sollten dennoch Dritte Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellen die Teilnehmer die Veranstalter von allen Ansprüchen frei. Am Computer bearbeitete Fotos dürfen keine Bildteile aus Zeitschriften, Büchern, gekauften CDs usw. enthalten.

    Haftung
    WAZ.de übernimmt keine Haftung für den Verlust oder eventuelle Beschädigungen an den eingereichten Bildern.

    Rechtseinräumung
    Jeder Teilnehmer räumt den Veranstaltern die räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkten, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte einschließlich dem Recht zur Bearbeitung an den eingesandten Bildern für den Wettbewerb, die Berichterstattung darüber (unabhängig davon in welchen Medien, also u. a. Print und Online), die Öffentlichkeitsarbeit des und für den Fotowettbewerb ein. Das Siegerfoto darf zu Werbezwecken für die ZOOM Erlebniswelt verwendet werden.

    Datenschutz
    Die von den Einsendern eingereichten Daten werden bei einer Veröffentlichung der Bilder im Rahmen des Fotowettbewerbs (Berichterstattung hierüber, Preisverleihung etc.) verwendet. Der Teilnehmer erklärt sich ausdrücklich hiermit einverstanden.

    Rechtsmittel
    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    (20.07.2007)
    Variliebling:   Hallo, hat jemand eine Ahnung, warum bei den Schneeeulen gestern kein Jungtier mehr draußen war? Außerdem habe ich nur 3 Erwachsene gesehen. Ob das wohl zu heiß war und alle übrigen im Innengehege untergebracht waren?
    (17.07.2007)
    Sebastian:   Es sieht so aus, als würden demnächst wieder Baumstachler zu sehen sein, da man den alten Kletterast durch weitere Äste und Plattformen erweitert hat.
    (09.07.2007)
    Eagle:   WHAT?
    (04.07.2007)
    Björn:   Geht es im Leben auch immer "Zack Zack"?
    (04.07.2007)
    Eagle:   Ja Entschuldigung ist halt Gewohnheitssache. Dieses bescheuerte ICQ da hat man sich an diesen Schreibstyl einfach gewöhnt....da gehts halt immer zack zack...
    (03.07.2007)
    Bene:   @Eagle: Wie wäre es eigentlich, wenn du mal mit einer halbwegs normalen Zeichensetzung anfängst? Es ist nicht gerade leicht deine Gedanken zu verstehen wenn alles an einem Stück ohne Punkt und Komma geschrieben ist. Denk mal drüber nach, für einen 16 jährigen Jungen sollte das doch kein großes Problem darstellen, oder?
    (03.07.2007)
    Björn:   Ich besuche den Zoo min. 1x im Monat und würde gern nach den Rundgängen was leckeres essen und trinken, mich dabei schön h1nsetzen, etc. Daher wünsche ich mir richtige Gastronomie, der Grimberger Hof mag zwar toll sein, aber nicht bei kühlem Wetter und bei warmen Temperaturen ist dieser immer überfüllt. :(
    (03.07.2007)
    Bernd:   Abends sind die Parkplatz-Schranken eh offen, bei Dämmerführungen zahlen die Besucher auch keine Parkgebühr.
    (03.07.2007)
    Carsten:   Grimberg Hof wird gelegentlich als Biergarten genutzt, aber ich vermute mal, sobald drei Tropfen Regen fallen ist da nix mehr los. Mit der Asienhalle wäre man wetterunabhängig, nur mit dem Parken abends sollte man sich was einfallen lassen, ob Restaurantbesucher Parkgebühren zahlen?
    (03.07.2007)
    Eagle:   ist sowas nicht shon am grimberger hof vorhanden das leute die was essen oder trinken wollen nicht in den zoo müssen sondern auch wenn dder zoo zu ist das als biergarten genutzt wird ich habe mal sowas gelesen dann hätte der zoo ja das doppeltgemoppelt.
    (03.07.2007)
    Michael Mettler:   @Sven: Zahlen kenne ich nicht. Aber da Gastronomie in Bau und Unterhaltung (Personal!) unwahrscheinlich kostenaufwendig ist und sie in Hannover TROTZDEM ständig erweitert wird, lohnt sich der Aufwand offensichtlich. Der Maharadscha-Prunksaal wurde schließlich nicht gebaut, weil man den Hulmans unbedingt die Hälfte ihrer Gehegefläche wegnehmen wollte, sondern weil der Zoo trotz großer Räumlichkeiten auf Meyers Hof immer wieder Anfragen nach Raum für NOCH größere Events ablehnen musste. Kurz nach Fertigstellung war er m.W. schon für über 30 Veranstaltungen ausgebucht. Der Zoo bzw. eine Teilgesellschaft fungiert ja auch als Event-Management und kann nicht nur den Raum und die Verköstigung, sondern auch allerlei stilvolles Drumherum bieten bzw. vermitteln. Wenn also - wie m.W. schon geschehen - VW eine abendliche indische Palastfeier für vierhundert Personen bucht, dann wird auf Wunsch auch die Terrasse zwischen Hulmans/Tigern und Elefanten illuminiert und es treten Tempeltänzerinnen und Fakire auf (Hagenbecks Dschungelnacht lässt grüßen). Das spricht sich natürlich rum und sorgt für noch mehr Nachfrage. Meyers Hof, der ja auch abends geöffnet ist, wird darüber hinaus wegen seines Ambientes und seines Essens immer wieder in den hannoverschen Medien heraus gestellt, was wiederum positiv auf den Zoo abfärbt. Und im von Hardcore-Zoofans belächelten bis bestöhnten neuen Kinderzoobereich Mullewapp war das neue Familienrestaurant am vorletzten Sonntag gerammelt voll - und zwar nicht STATT der anderen gastronomischen Möglichkeiten im Zoo, sondern ZUSÄTZLICH. Was dann auch allzu lange Schlangen an Imbissen verhindert, die negativ wirken. Die im Forum mehrfach gestellte Frage "Wozu braucht denn der Zoo NOCH ein Restaurant?" hat sich also schnell beantwortet.
    (02.07.2007)
    Dennis F.:   Als Ergänzung zu Michael Mettler: Busunternehmen wollen für Tagestouren fast immer eine "richtige" Gastronomie, also nicht nur überdachte Außenplätze, sondern auch die Sicherheit, im Zweifel in ein Indoor-Restaurant ausweichen zu können. Auch für diesen Vertriebs-Weg ist das Restaurant im Asien-Bereich also wichtig.
    (02.07.2007)
    Sven P. Peter:   Und wirft das in Hannover so viel ab? Wenn ja wäre es ja eine tolle Idee so parks wie den Berliner TP zu "retten" :)
    (02.07.2007)
    Michael Mettler:   @Eagle: Die Gastronomie in Asien-ZOOM ist aus anderen Gründen wichtig, denn sie soll auch von außerhalb des Zoos zugänglich und auch außerhalb von dessen Öffnungszeiten Gäste anlocken, die gar nicht den ganzen Zoo besuchen wollen. Zudem wird man sie für Events buchen können, und das alles bringt dem Zoo zusätzliche Einnahmen - von denen dann die fehlenden Anlagen für Asien gebaut werden können :-)

    Da lohnt sich der Blick nach Hannover, wo man ja mit dem Erlebniszoo-Prinzip einige Jahre voraus ist: Kaum wird im hiesigen Zoo irgendwo das Angebot an Gastronomie oder Event-Räumen erweitert, ist es auch schon wieder ausgebucht... Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor (wovon auch die eigentlichen Ziele des Zoos profitieren), ein unbezahlbarer Werbeträger für den Zoo (wegen der Mundpropaganda - gastronomisches Prinzip: wo viele Leute hingehen, muss es toll sein) und sogar für die Stadt (selbst Konzerne von außerhalb Hannovers haben schon im hiesigen Maharadscha-Prunksaal Feiern gebucht) - und schafft ganz nebenbei noch reichlich Arbeitsplätze.
    (02.07.2007)
    Eagle:   Mit dem erweitern habt ihr wohl recht darüber habe ich gar nicht nachgedacht das finde ich auch gut denn Platz ist reichlich vorhanden und das ist ein großer Vorteil vom Zoom in GE nur die Gastronomie finde ich nicht so extrem wichtig würde man die Preise um 1-2 € runtersetzen(fürs essen usw)dann wäre die gastronomie auch gut voll nur ich finde die preise gigantisch und nehme mir deshalb lieber essen mit in den zoo denn bei den presen kann sich ein 16 jähriger Junge nicht allzu viel leisten.... :-(
    (02.07.2007)
    Carsten:   Asien ruhig schön in Ruhe bauen, fertig sein zur Eröffnung und nicht die Besucher in eine Baustelle reinschicken wie bei Afrika ist schon vernünftig. Und ein neues Highlight in zwei Jahren macht irgendwo auch Sinn. Das einzige, was an Asien wirklich eilig ist, ist das beheizbare, geschlossene Restaurant, aber vielleicht könnte man sich da ja provisorisch behelfen, z. B. ein Zelt in der kalten Jahreszeit im Bereich Grimbergs Hof o. ä.
    (02.07.2007)
    Michael Mettler:   Sehe ich genauso wie Saya. Man überlege sich nur mal die "Luxus-Situation", sich noch flexibel für die Elefantenhaltung entscheiden zu können (weil reichlich freies Gelände vorhanden ist) und sogar in aller Ruhe abwägen zu können, ob es Afrikaner oder Asiaten würden, weil die Freifläche von beiden Themenwelten aus nutzbar wäre....

    Ich habe es schon mal erwähnt: Für meinen Geschmackt "funktioniert" ZOOM auch ohne Asien; sieht man mal von Elefanten und mit Abstrichen Tigern, werden schon mit dem jetzigen Bestand nahezu alle Besucherwünsche von Otto N. erfüllt. Und ich finde, man soltte sich auf Asien als Erweiterung des Angebotes einfach freuen und nicht mosern, warum es noch nicht fertig ist oder nur in Sparversion errichtet wird...
    (02.07.2007)
    Saya:   Ich gehe davon aus dass "Asien" in den Jahrne nach der Eröffnung noch weiter ausgebaut wird wenn wieder Geld vorhanden ist, Platz ist ja genügend vorhanden. Und eigentlich ist es schön dass noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten bestehen (anders als zB im Zoo Bremerhaven).
    (02.07.2007)
    abjatar:   Genau das dürfte die Überlegung sein. Der "Zoologische Druck", wie Michael Mettler schreibt, war ja für "Afrika" (Schimpansen, Flusspferde!) enorm, gerade durch den Vergleich mit "Alaska" nebenan. Diesen gibt es inzwischen überhaupt nicht mehr, denn anders als Hannover hat Gelsenkirchen ja nun keinen "alten Teil" mehr. Und auch sonst ist mit den beiden bereits stehenden Erlebniswelten ein repräsentativer Park von über 20 ha Größe vorhanden.

    @ Egale: Keine Missverstädnisse - auch ich finde schade, dass "Asien" später und kleiner gebaut wird, ich hatte mich sehr auf Tiger (und mehr EEP-Tiere...) gefreut, aber ich sehe es auch so, dass (wirtschaftlich) die Innen-Gastronomie im Prinzip die aktuell höchste Priorität hat. Und Bernd hat ja darauf hingewiesen: So wie "Afrika" unmittelbar nach der Eröffnung aussah, da warte ich auf "Asien" doch lieber ein halbes Jahr länger!
    (02.07.2007)
    Michael Mettler:   Auch hier sei der Blick auf die Erfahrungen in Hannover erlaubt: Nach dem wegen der bevor stehenden EXPO 2000 rasanten Bautempo hieß es, man sollte lieber die Abstände zwischen den neuen Highlights größer werden lassen, um die einzelnen Projekte besser heraus stellen zu können.

    "Zoologischer Druck" herrscht ja in Gelsenkirchen nicht unbedingt, schließlich sitzen m.W. nirgendwo im alten Bereich asiatische Tiere, die auf ein besseres Zuhause warten. Für die wirtschaftliche Seite dürfte allerdings das Restaurant in der Tropenhalle wichtiger und dringlicher sein als Orangs oder Tiger...
    (02.07.2007)
    Bernd:   Eröffnung von Asien ist sogar auf Frühjahr 2009 verschoben. Aber wieso verarschen? Ich finde es nach den Erfahrungen mit Alaska und Afrika gar nicht so verkehrt das man sich etwas mehr Zeit läst anstatt unter Termindruck halbe Bau Stellen zu eröffnen.
    (02.07.2007)
    Eagle:   Die können mir bei einem solchen Besucheransturm wie ich ihn schon desöfteren im ZOOM erlebt habe das das Geld knapp ist die spinnen doch wohl was kommt denn jetzt nur noch nach Asien die TRopenhalle? und dann habenses eröffnungsdatum von 2007 auf 2008 verlegt ich lass mich als Zoo-Stammbesucher doch nicht so dermaßen verarschen
    (02.07.2007)
    Carsten:   Das einzige Wohnhaus, welches in GE stand, ist leider im Zuge des Umbaus abgerissen worden (war aber vorher schon nicht mehr bewohnt).

    Im Zoo wohnen wäre aber schon reizvoll, mal eben bei den Tieren vorbei hätte was, z. B. auf dem Weg zur Arbeit, g..., aber das wird wohl ein Traum bleiben.
    (02.07.2007)
    Variliebling:   @Carsten
    Jo, stimmt. Wo Du es sagst, fällt mir wieder ein, daß ich das auch mal gelesen hatte mit den Schild-Turakos. Vielen Dank auch für Deine Beschreibung der Nilpferde. Ich werde auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch auf diese Details achten. Einen Nachtbesuch habe ich leider noch nicht machen können. Würd mich aber schon reizen. Überhaupt, wenn es nach mir ginge, würde ich sogar liebend gerne im Zoo wohnen, zumindest im Sommer. Aber das bleibt halt ein Wunschtraum. Ist auch gut, wenn ein paar Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Ich freu mich auf jeden Fall immer auf einen Zoobesuch.
    (02.07.2007)
    Bernd:   @ Eagle: Erstmal werden keine Tiger nach Asien kommen, die Planung wurde ja ziemlich reduziert
    (02.07.2007)
    Drac:   Sind Kamschatkabären eigentlich so leicht zu beziehen?
    (02.07.2007)
    Eagle:   Jo das ist gut dann is alaska ja wenigstens wieder halbwegs voll :-)

    Wie siehts denn jetzt mit asien aus kommen die tiger oder nicht?
    (02.07.2007)
    Sebastian:   Achso, dann habe ich die Infos falsch interpretiert. Aber Danke für die schnelle Antwort.
    (02.07.2007)
    Sven P. Peter:   Die Infos sind von der Hagenbecker Hauptverdammlung. Es sollen 4 Kamschatkabären nach Hamburg und der Kodiak würde dann nach GE umziehen.
    (01.07.2007)
    Sebastian:   @Sven P.Peter: "Ein Kodiak und vier Kamschatkabären" oder "ein Kodiak oder vier Kamschatkabären"? Woher stammen diese Infos?
    Desweiteren würde die Frage auftauchen, wie sich die Tiere auf der Anlage verteilen würden.
    (01.07.2007)
    Sven P. Peter:   Es sollen wahrscheinlich 4 Kamschatkabären aus Moskau kommen.
    (01.07.2007)
    Michael Mettler:   Na, dann bin ich aber gespannt, welche Folgen das in HH nach sich zieht!
    (01.07.2007)
    Sven P. Peter:   Der neue Kodiakmann wird wohl "Buffy" aus Hamburg.
    (01.07.2007)
    Michael Mettler:   @Eagle: Viel mehr als das, was du über Biber schreibst, bieten aber z.B. Löwen eigentlich auch nicht :-)
    (01.07.2007)
    Eagle:   Too was hat der gemeine Besucher von Bibern die sich nicht bewegen oder nur fressen ja KOdiaks ist der Zoo grad am besorgen sowie otter und eisbär woran sind denn die baumstachler nach solch kurzer zeit gestorben?
    (01.07.2007)
    Carsten:   @Variliebling: Stimmt, könnte ein Mauersegler gewesen sein, bin mit Vögeln nicht so bewandert. Schwarz und schnell, g...

    Rosl hat sehr helle Hautpartien hinter den Ohren, daran kann man sie erkennen. Ob sie jetzt dauerhaft getrennt ist, weiß ich nicht, aber sie durfte ja schon mal öfter drin bleiben, mit 49 ist der Weg zur Außenanlage recht weit. Ernie ist an seinem Zahn gut zu erkennen, Asita noch an ihrer Größe und Suze müßte das dunkelste Tier sein und dann bleibt noch Lisa über. Sicher bin ich mir aber auch nicht immer, ob ich die Hippos richtig den Namen zuordne.

    Die Vögel müßten Schildturakos sein, aber wie gesagt, der Vogelexperte bin ich nicht.

    @IP66: Bin ich Elektriker, g? Hat der Angestellte sich nicht näher drüber ausgelassen, hat nur gesagt, das Montag wohl der Elektriker kommt. Die Bestromung war ja längere Zeit wohl nicht in Betrieb, da die erwachsenen Tiere gelernt haben, nicht auf die Brücke zu gehen.

    Hat in letzter Zeit mal jemand eine Nachtführung mitgemacht? Vielleicht sind die Biber dann aktiv.
    (01.07.2007)
    Variliebling:   @Dennis F.
    Eigentlich hatte ich früher im alten Zoo die Biber auf ihrer alten Anlage auch des öfteren bei Tag aktiv gesehen. Auch in den Anfangstagen von Alaska hatte ich die Biber draußen gesehen. Sogar 1 x richtig viele, die im Wasser ihre Runden drehten. Wahrscheinlch haben sie sich jetzt wohl eingelebt und sind zur Tages(Nacht)Ordnung übergegangen. Übrigens, kannst Du mir erklären, woran man Rosl erkennen kann? Bis jetzt kann ich nur Ernie erkennen. Ach ja, und Ascita ist die kleinste, aber die wird ja auch größer.
    @Carsten
    Den einheimischen Vogel habe ich auch gesehen. Kam mir vor wie ein Mauersegler. Wie heißen denn die beiden Vögel, die in der Afrika-Halle in dem Eingewöhnungs-Gehege einquartiert sind. Ich dachte immer, daß sind die Tockos? Muß ich mich noch mal genau erkundigen.
    Vielen Dank für Eure Kommentare.
    (01.07.2007)
    IP66:   Weshalb funktioniert die Bestromung der Vari-Anlage denn nicht?
    (01.07.2007)
    Sebastian:   @ Eagle: Die Biber waren schon einige Male auf der Anlage zu sehen, kommt aber auch auf die Frequenz der Besuche an.
    Zu den Baumstachlern: Waren eigentlich immer zu sehen bis auch das letzte Tier verstarb, seitdem bemüht sich der Zoo angeblich um neue Tiere. Es sollen ja auch noch ein Eisbär (1,0), Otter (1,0) und wohl auch Kodiaks geholt werden.
    Und letzlich fehlen im Afrikateil immer noch Hornraben, Webervögel, Tockos, Königspythons und Flughunde (letztere beide in der Afrikahalle). Und wenn man der Zoom-HP Glauben schenken darf, könnten ja auch noch Eisvögel hinzukommen.
    (01.07.2007)
    Dennis F.:   @ Eagle: Aber gerade mit den Bibern ist es doch ganz elegant gelöst, wer zu den Sichtfenstern der Burg geht, sieht eigentlich IMMER Biber. Und bei den von Carsten erwähnten Nachtführungen ist das doch dann bestimmt eine schöne Besonderheit, das man Biber, Galagos usw. sieht.

    @ Carsten: Soweit ich weiß, sind die Schildkröten die man in den Teichen sieht aus dem alten Ruhrzoo-Teich übernommen, der im künftigen Asien-Gelände liegt. Wobei ich wie du befürchte das sich den Sommer über die ein oder Andere dazu gesellen wird.

    Weißt du ob Rosel jetzt dauerhaft getrent ist von den anderen Flußpferden oder war das nur aus einem besonderen Grund?
    (01.07.2007)
    Carsten:   Und natürlich nix zu sehen von den Hornraben
    (01.07.2007)
    Carsten:   Heute war auch nichts von den Galagos zu sehen, vielleicht einfach mal eine Nachtführung besuchen, dann klappt es vielleicht mit Galago gucken. Dafür war der erste Freiflieger in der Afrikahalle zu bewundern, allerdings ein einheimischer Vogel. Vielleicht haben die Galagos ja auch den Eingang dieses Besuchers gefunden und als Ausgang benutzt, g.

    Schneeeulen-, Serval-, Seelöwen und Elchjungtier(e) waren zu sehen, das Varijungtier darf im Moment lt. der Aufsicht nicht nach draußen, da die Brücken sich nicht unter Strom setzen lassen.

    Im ersten Teich im Afrikabereich war eine Schildkröte, ob geplant oder Urlaubszeit begonnen hat, weiß ich nicht.

    Rosl war im Haus, die restlichen Hippos draußen, beide Anlagen konnten sie nutzen, die Mitbewohner haben sich jedoch zurückgehalten und waren in der letzten Anlage. Dafür hab ich endlich mal gesehen, daß die Nashörner Besuch von den restlichen Bewohnern der Afrikasteppe hatten.

    Der zusätzliche Eingangsbereich scheint soweit fertig zu sein, zwei Container mit jeweils zwei Kassen und mit Seilen angelegte Zickzackgänge zur Lenkung der Besucherströme sowie zwei Tore im Zaun. War aber heute nicht in Betrieb, war auch nicht so voll.
    (01.07.2007)
    Michael Mettler:   Diese Frage macht wieder mal das ganze Dilemma deutlich, welchen Ansprüchen ein Zoo genügen soll. Einerseits soll er Tiere zeigen, die man tagsüber in Aktion erleben kann, andererseits aber auch nicht einfach auf solche verzichten, bei denen das höchst selten der Fall ist (siehe Frankfurter Kiwis und Nebelparder). Einerseits soll er sich auf bedrohte Arten konzentrieren, andererseits aber die nicht (noch nicht, nicht mehr) bedrohten auch nicht in Vergessenheit geraten lassen. Kurz gesagt: Egal, was ein Zoo macht, es gibt immer jemand, der das Gegenteil möchte....
    (01.07.2007)
    Eagle:   ich versteh nicht wieso sich der zoo biber anschafft oder umziehen lässt wenn die eh nachtaktiv sind und die besucher praktisch gar nichts von den bibern sehen ich war seitdem alaska eröffnet is´t ca. 5 mal im zoom die biber waren nie draußen genausowenig wie die baumstachler wies0 nutzt der zoo den platz nicht für andere tiere die auch ins konzept passen? biber sind mittlerweile auch nicht mehr so bedroht das man sie umbedingt im zoo halten muss...
    (01.07.2007)
    Dennis F.:   @ Variliebling: "Keine Spur von den Galagos" - das wird wohl auch so bleiben, zumindest tagsüber für Normalbesucher, denn schließlich sind Galagos nachtaktiv... Und bei den Bibern gilt wohl dasselbe, wenn die tagsüber NICHT schlafen, würd ich mir Sorgen machen ;-)
    (01.07.2007)
    Variliebling:   War heute mal wieder im Zoom und möchte gerne alle an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.
    Vari Lilli war mit Mama Debbie leider nicht draußen, weil die Pfleger Samstags nicht so schnell mit der Arbeit fertig werden. Es müssen nämlich immer mehrere Pfleger aufpassen, daß der Kleinen nichts passiert. Außerdem war etwas mit der Stromversorgung der Brücken nicht in Ordnung. Hab ich bei einem Pfleger erfahren. Nashörner standen alle 3 munter auf dem Hügel und haben Heu gefuttert. Schimpansen alle draußen, wahrscheinlich schon alle auf ihren Stamplätzen. 1 Nilpferd war im Haus. Immer noch keine Spur von den Galagos. Die 3 Serval-Jungen waren mit Mutter draußen. Das Elch-Kälbchen war mit Mama Hanne um ca. 15 Uhr draußen. Nach 16 Uhr bin ich wieder vorbeigekommen. Da war Elchbulle Gunde draußen. Bei den Schnee-Eulen war das Jungtier gut zu sehen. Allerdings habe ich nur 2 Männchen und 2 Weibchen beobachtet. Wo die restlichen 3 verblieben sind, weiß ich nicht. Die Biber glänzten mal wieder in Abwesenheit, dh. sie schliefen im Bau. Brenda war leider nicht in Sicht, dafür 1 Polarfuchs. Das schönste Erlebnis war bei den Seelöwen.Mama Caro mit Jungtier saß auf einer Scholle und hat immer alle anderen, die auch auf die Scholle wollten durch Rufen und Drohen vertrieben. Aber dann kam Papa Paris. der ließ sich nicht vertreiben. Da htten wir dann ein super Bild und viele Fotos wurden geschossen.
    So. Das waren heutige ZOOM-Impressionen. Hoffe auch mal wieder was von Euren Erlebnissen zu lesen.
    (30.06.2007)
    Marie:   Das Vari Jungtier ist jetzt regelmäßig draußen
    (27.06.2007)
    Sebastian:   Heutige Impressionen:
    - Nachwuchs bei den Scheeeulen
    - nichts zu sehen von Seelöwen- und Elchjungtier
    - neue Scheiben bei den Luchsen
    - Hornraben fehlen immer noch, ebenso Webervögel und Tockos
    - neue Kassen erhalten Überdachung (ähnlich der des Teffpunkts), zudem arbeitet man am Weg (ähnlich dem ehemaligen Seiteneingang zu Zeiten der Kassenhaussanierung)
    (25.06.2007)
    abjatar:   Das Elchbaby ist seit heute wohl immer vormittags zu sehen. Sehr süß übrigens :-) Heute war es allerdings brechend voll, obwohl die Ferien noch gar nicht angefangen haben...
    (19.06.2007)
    Michael Mettler:   Pack noch ein paar Elefanten, Pinguine, Zebras usw. mit ins Sortiment, vielleicht ist es dann leichter....
    (19.06.2007)
    Sven P. Peter:   Und am Beispiel vom Raubtierpark merkt man auch wie leicht das ist...
    (18.06.2007)
    Michael Mettler:   Dann müsste doch jetzt eine gute Zeit für Zoo-Neugründungen sein....
    (18.06.2007)
    Sven P. Peter:   Ich meine das Besucherinteresse steigt allgemein, sowohl in Dortmund und in Krefeld kommt es mir viel voller vor als in den vergangenen Jahren. Vor allem die Sendungen dürften das begünstigen.
    (18.06.2007)
    Michael Mettler:   Na, dann scheint der angebliche "Spaßzoo" doch noch ein "paar" mehr Menschen zu gefallen ;-) Macht sich das eigentlich schon bei den Besucherzahlen in Dortmund oder anderen Revierzoos negativ bemerkbar, oder wurde tatsächlich ganz neues Besucherpotenzial geweckt?
    (18.06.2007)
    Jamie:   Es sind an der Seite weitere Kassen geplant. Es werden nicht die Container bleiben, aber es mußte erst einmal eine schnelle Lösung her, da bei schönem Wetter phantasialandwürdige Schlangen entstehen:
    Wartezeit ab hier noch 1 Stunde 35 Minuten ;-)).

    Gruß Jamie
    (18.06.2007)
    Variliebling:   Hallo,
    hatte heute kurz die Gelegenheit einen kleinen Kurs durch Afrika zu ziehen. Hier mein Lagebericht: Vari Jungtier noch nicht in Sicht. Nashörner lagen in der Suhle, Springböcke grasten bei Ihnen und Elen fraß den Buschbestand in der Umzäunung auf. Schimpansen sonnten sich auf dem Gras. Vater Serval hatte das Gehege für sich, Kinder waren nicht zu sehen. Die Galagos sind definitiv auf Freigang in der Halle, werden laut Tierpflegerin aber selbst von Ihnen nicht gesichtet. Da sie aber reviertreu sind, besteht keine Gefahr daß sie weiter zu den Schimpansen vordringen. Flusspferde waren sowohl im 1. als auch im 2. Gehege. 2 Sitatungas lagen im dornengeschützten Bereich des 1. Geheges - endlch sichtbar für Besucher. Sattelstörche waren nicht zu sehen. Paviankind hing noch unter der Mutter. Alle 5 Giraffen waren leider nicht auf der Außnanlage zu sehen, da sie sich vor dem Tor zum Innenhaus aufhielten. Die Elen-Zwillinge rannten hinter ihrer Mutter her, die vor den Pflegern mit den Schaufeln weglief. Leider hatte ich keine Zeit mehr für Alaska. Am Eigang konnte ich noch die Container betrachten. Erst dachte ich es könnten Büros für die Bauleitung sein, aber nach einer 2. Betrachtung von der anderen Seite könnte es sich wirklich um Kassen handeln. Vielleicht ist ein provisorischer 2. Eingang geplant, um zu den Kassen zu gelangen, da sie mit dem Rücken zum Eingangsbereich stehen. Die Zeit wird zeigen, was es wird.
    (18.06.2007)
    Carsten:   Das wird vermutlich so sein, ggf. sind die Container vom damaligen Umbau ja sogar noch vorhanden.

    Aber ist das auch optisch schöner, der Eingang ist doch sowas wie eine Visitenkarte des Zoos.

    War nicht im Asienbereich auch mal ein Eingang geplant oder machbar (dann könnte das Restaurant in der Asienhalle ggf. auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten genußt werden wie der Biergarten)? Wobei das dem Konzept mit dem zentralen Verteiler widersprechen würde.

    Was ich noch vergessen habe gestern, an der Afrikalodge hat man ein Zelt aufgebaut, provisorische Vergrößerung der Restaurantfläche oder vielleicht eine Veranstaltung?
    (18.06.2007)
    Dennis F.:   Bei einer Führung wurde mal erzählt, das der Eingangsbereich ohnehin kompliziert war weil er unter Denkmalschutz steht. Wahrscheinlich sind die Kontainer Kassen billiger und mit viel weniger Aufwand verbunden, oder?
    (18.06.2007)
    Carsten:   @Dennis: Das Schild an den Kassen kenne ich auch, trotzdem könnte man darüber nachdenken, den alten Zustand wieder herzustellen, optisch wäre das sicher ansprechender als zwischen dem alten Eingangsgebäude und dem modernen Servicecenter irgendwas hinzubauen, denn die Verbindung von alt zu neu dürfte schwierig werden...

    Für mich war es das erste Mal, daß die Nashörner nicht alleine in Ihrem Gehege waren. Und Zebras und Elen waren nur bei meiner ersten Runde bei den Nashörnern, sobald der Futterberg abgearbeitet war, haben sie sich wieder auf die nashornfreie Steppe zurückgezogen, denn später hab ich nur die Nashörner gesehen. Als die Nashörner noch nicht da bzw. draußen waren, hab ich diverse Antilopen regelmäßig im Nashornteil gesehen...

    Aber mag sein, daß ich immer zu den falschen Zeiten da bin...
    (17.06.2007)
    Variliebling:   Hallo an alle. Bin noch neu hier, habe aber schon alle Beiträge sehr gespannt verfolgt und brenne schon auf Neuigkeiten eurerseits. Hab 'ne Dauerkarte, komme aber leider nur 1 x im Monat in meinen Lieblings-Zoom. Ich hätte mal die Frage, ob schon jemand die Senegal Galagos in der Tropenhalle gesichtet hat. Sie sollen ja jetzt dort rumgeistern. Ich weiß auch, daß ein Pelikan-Mädel Fritzi heißt und schon im alten Zoo zwischen den Menschen herumspazierte. Könnte es sein, daß es der oder die mit dem andersfarbigen Schnabel ist? Weiß da jemand Bescheid?
    (17.06.2007)
    Dennis F.:   @ Carsten: Es sind eben keine 10 Kassen, sondern 10 Fenster. Laut Beschilderung in den Fenstern kann man seit der Renovierung des denkmalgeschützten Eingangs nicht mehr alle Fenster als Kassen nutzen. So sind es nur noch sechs Kassen.
    Nashörner, Zebras und Antilopen haben doch bereits recht engen "Kontakt", seit die Nashörner auf der Anlage sind.
    (17.06.2007)
    Carsten:   Ich habe die Kassen heute mal von außen gezählt, sind 10 im alten Eingangsgebäude plus das Servicecenter.
    Allerdings sind einige davon ungünstig im Durchgang gelegen, so daß man sie bei großem Andrang nicht optimal nutzen kann (Lenkung der Besucherströme). Die Container zwischen Eingang und Servicecenter stehen aber komisch, zum Besucherweg hin sind die Türen, dann wären die Kassen ja quasi auf der abgewandten Seite? Nach Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes wäre es ja vielleicht möglich, die Kassen im Eingangsgebäude zu reaktivieren plus Online Ticket Verkauf wie in einigen anderen Zoos, dann könnte man vielleicht auf die zusätzlichen Kassen verzichten und den Platz für was anderes nutzen.

    Heute war es erfreulich (aus Besuchersicht) leer, konnte sogar ohne warten eine Runde mit dem Boot drehen. Auch das Parkchaos hielt sich in Grenzen, obwohl heute auch das BW Bismarck geöffnet hatte.

    Die Nashörner hatten Besuch von Zebras und Elen, da diesen das Futter im Nashornbereich gereicht wurde (oder sie sich über das Nashornfutter hergemacht haben), jedenfalls haben sie gefressen und die Nashörner lagen 10 Meter daneben. Bei meiner zweiten Runde waren dann die Nashörner mit den Resten beschäftigt.

    Im Nashornteil der Afrikasavanne besteht jetzt auch die Möglichkeit, sich zu suhlen. Zwischen Vorgehe und erstem Durchgang ist die Suhle (Evtl. durch die Regenfälle der letzten Tage entstanden, wenn geplant dann ist sie sehr klein). Ein Tier nutze sie ausgiebig.

    Bei den Hippos macht die Wohngemeinschaft Fortschritte, das Tor zwischen erster und zweiter Anlage war geöffnet, im ersten Gehege waren zwei Sitatungas (im mit Baumstämmen für die Hippos nicht zugänglichen Bereich) und zwei Hippos, im zweiten Gehege waren zwei Hippos und ein Sattelstorch.

    Jungtiere bei Elch und Vari noch nicht zu sehen.

    Keine Hornraben auf der Baumsavanne. Nyalas und Impalas bildeten eine Gruppe.
    (17.06.2007)
    schnappi26du:   aber waren früher nicht auch schon büro´s vorne drin und das büro der tierärztin??
    (17.06.2007)
    Carsten:   Früher war es jedenfalls möglich, wäre ggf. alles nur eine Frage der Planung gewesen. Aber vielleicht ist man ja von den Besuchermassen einfach überrannt worden und hat nicht damit gerechnet.

    Eine Lösung des Parkproblems hat sich auch noch nicht gefunden. Die Sommerferienspiele sind um eine Zusatzwoche verlängert worden, da die angebotene Woche komplett ausgebucht war...
    (16.06.2007)
    schnappi26du:   soweit ich weiß, sind die anderen fenster nicht besetzbar.
    (16.06.2007)
    Carsten:   Da sind jetzt tlw. Büros hinter den Fenstern, die Frage ist nur, wann diese Kassen genutzt werden, doch wohl hauptsächlich an den Wochenenden. Sind die Büros da besetzt oder hätte man eine Doppelnutzung, Werktag Büro und Wochenende Kasse realisieren können?

    Werde ich morgen mal einen Blick drauf werfen, aber ich vermute, optisch wäre diese Lösung eleganter gewesen...
    (16.06.2007)
    Björn:   Danke! :)


    (16.06.2007)
    Dennis F.:   Sorry, etwas undeutlich formuliert: Also jedenfalls nicht mehr alle Fenster sind als Kassen nutzbar
    (15.06.2007)
    Dennis F.:   Die 10 Kassenfenster sind zwar Fenster, aber seit dem Umbau nicht mehr als Kassen nutzbar ;-)
    (15.06.2007)
    Carsten:   Neue Kassen kommen zwischen Eingangsgebäude und Servicecenter.

    Verstehe ich auch nicht ganz, im Eingangsgebäude sind doch mehr als 10 Kassenfenster, der einzige Grund ist vielleicht der Rückstau tlw. bis auf die Straße...
    (15.06.2007)
    Björn:   Was? Wieso neue Kassen?

    Hä? Wo denn? Bild?

    So viele ?! :D
    (15.06.2007)
    Sebastian:   Einige Impressionen von meinem heutigen Besuch:
    - Die neuen Kassen sind einfache Container (hoffe, dass man das irgendwie noch mit Holz oder Schilf verkleidet)
    - alle drei Servaljunge auf der Anlage zu sehen
    - Alaska bekommt eine neue Wegebegrenzung (Rundhölzer wie auch schon in Afrika vorhanden)
    - Pelikan mitten auf dem Besucherweg zu Gast
    - von den Hornraben immer noch keine Spur
    - Serengeti-View zum Anlagentor hin mit Holz verkliedet (-> also kein Blick nach links mehr möglich)
    (15.06.2007)
    JT99:   Eines der beiden Elch Zwillinge musste leider eingeschläfert werden, da es zu schwach war.
    (15.06.2007)
    IP66:   Nachdem ich hier und da gemäkelt habe: Der Elchnachwuchs freut mich sehr und er wird für mich ein Grund sein, den gelsenkirchener Zoo erneut zu besuchen.
    (15.06.2007)
    schnappi26du:   Nachwuchs bei den Elchen! Zwilinge! Sind beide topfit! Das eine hat wohl probleme beim stehen, wie ich heute gehört habe, deswegen wurde es wohl separiert!
    (14.06.2007)
    Winja:   Das Vari Jungtier bleibt noch drin, bis es groß genug ist um selbstständig klettern zu können. Erstens ist die Gefahr zu groß, dass es vom Baum fällt. Zweitens stellt der Wassergraben eine Gefahr für ein zu unvorsichtiges Tier da. Und drittens müsste die Anlage dann sehr lange geschlossen bleiben, da auch die Besucher nicht ganz ungefählich sind.
    (13.06.2007)
    IP66:   Wundert mich, daß der kleine Vari nicht hinaus darf. Varis bleiben doch zunächst einmal im Häuschen liegen und erkunden ihre Umgebung ganz langsam und zunächst immer in der Umgebung des Muttertiers - das konnte man in Köln oft beobachten. Könnte es sein, daß das Muttertier erst einmal im Haus bleibt, weil es in der nähe des abgelegten Jungtieres bleiben will.
    (12.06.2007)
    abjatar:   Das beruhigt mich :-)
    (12.06.2007)
    Carsten:   Am Donnerstag hab ich Brenda noch gesehen.
    (11.06.2007)
    abjatar:   Heute war Erlebnistag, alles zum halben Preis, darum so voll :-) Am Service-Center entstehen eben wegen der Besuchermengen zusätzliche Kassen.

    Habe das Seelöwenbaby heute gesehen, ganz rechts außen am Becken, die Mutter war sehr fürsorglich. Ist die letzte Kodiakbärin eigentlich noch da? Bzw draußen? Hab sie seit Ibos Tod nicht mehr gesehen.

    Das Vari-Jungtier ist glaube ich nach wie vor im Stall, wenn es rauskommt, wird die Vari Insel ersteinmal einige Tage für Besucher gesperrt weil die Brücken dann wieder unter Strom stehen müssen.
    (11.06.2007)
    Sebastian:   Meine Güte, das waren ja heute fast Wochenende-Verhältnisse, dadurch das so viele Schul- und Kindergartengruppen da waren. Aber auch sonst waren die beiden ersten Parkpläze gut gefüllt.
    Leider hab ich keines der Jungtiere (Servale, Seelöwen, Varis) entdecken können, dafür aber einen brütenden Bändertriel samt einem Ei.
    Das Dach der neuen Stallung im Grimberger Hof ist fertig und zwischen Eingang und Service-Center scheint ein neues Gebäude zu entstehen. Heute war man damit beschäftigt, dort Fundamente zu gießen.
    (11.06.2007)
    Winja:   @?:Naja, er hatte es warscheinlich nicht geplant.
    (11.06.2007)
    ?:   @Winja. Also war es ein Unfall und hat mit Selbstmord nichts zu tun, dazu sind Tiere nämlich nicht fähig.( auch Delphine und Menschenaffen nicht )
    (10.06.2007)
    Winja:   Der Nyalabock ist leider wie so viele Tiere ins Gitter gesprungen.
    (10.06.2007)
    Gabriele:   Ich, Gelsenkirchenerin und begeistere Zoogängerin seit Ruhr-Zoo Zeiten, bin gerade auf einer nicht nur Zoo-Zour im Norden. Angefangen haben wir in Emmen. Ein wenig genervt war ich von der üppigen Infrastruktur und den vielen Spielplätzen. Aber ob sowas nervt, ist oft auch nur tagesformabhängig.
    Klasse fand ich das Elch-Zwillingspärchen. Sowas wäre in Gelsenkirchen sicher auch gut gekommen.
    Schade, aber wer weiß, vielleicht klappt es ja mal! Schön auch die Afrikaanlage mit den Gnus, die sieht man ja sonst nicht sehr oft. Der Eintrittspreis war hoch aber ich fand doch angemessen.
    Bremerhavens Zoo am Meer, hat mir bis auf die Schimpansenanlage ganz gut gefallen. War zumindest fototechnisch ein echter Knaller.
    Nächste Woche geht es noch nach Hagenbeck, Wildpark Lüneburg, Vogelpark Walsrode und zum Schluß nach Hannover.
    (08.06.2007)
    Carsten:   Mein Heimatzoo ist auch Gelsenkirchen, aber ich hatte nach dem Umbau auch eine Phase, wo ich mir überlegt habe, ob er das wirklich noch ist. Im ersten Moment waren mir die Änderungen auch viel zu radikal und ich hab mich da nicht mehr "zuhause" gefühlt.

    Wobei irgendwas geschehen mußte, der alte Zustand war ja nicht mehr tragbar.

    Mittlerweile sehe ich das allerdings ein bissel anders, ist vielleicht auch Gewöhnungssache. Es ist zwar sicher nicht alles perfekt gemacht worden, aber da es sich um ein neues Konzept handelt, werden halt auch Fehler gemacht. Aber ich glaube, es gibt keinen Zoo, wo alles perfekt ist. Wichtig wäre nur, aus Fehlern zu lernen und was besser zu machen, und ich denke, da sind die Verantwortlichen bemüht drum.

    Die Entwicklung, wenn der Reiz des Neuen weg ist, muß man mal abwarten, da kann man erst in einigen Jahren was zu sagen. Die gefühlten Besucherzahlen sind jedenfalls stellenweise schon nervig, da ich im Moment meistens nur am WE kann.

    Tierverluste sind bedauerlich, aber bei Neubeginn der Haltung oder einem neuen Gehege nicht immer vermeidbar, das geht doch in anderen Zoos auch so, z. B Eisbär in Bremerhaven oder Delphine in Duisburg...

    Trotzdem möchte ich auch gerne weiterhin Kritik hören, gerade auch von Mitgliedern, welche den Zoo eher selten besuchen, denn die tragen nicht die rosarote Brille, die ich vielleicht bei meinem Heimatzoo aufhabe....
    (08.06.2007)
    ?:   @Winja. Wie hat sich denn der Nyalabock umgebracht ? Mir war bisher nicht bekannt, das Antilopen Selbstmord begehen können, denn ein so Lebenverachtendes Verhalten kenne ich nur vom Mensch.
    (08.06.2007)
    IP66:   Es tut mir leid, wenn ich mit meinen Bemerkungen Unwillen und Ärger erzeugt habe. Ganz so negativ schienen mir meine Berichte nicht, die Verluste bei Baumstachlern, "Kodiak"-Bären, Wölfen und Elchen sind ja traurige Realität, ebenso die Rückstände bei der Bepflanzung. Über das Erlebniszookonzept wird im Forum ja viel diksutiert, ebenso über das Verhältnis von Eintrittspreis und Tierbestand.
    Generell bin ich froh, daß in Tagestourabstand zu meiner Heimatstadt ein Erlebniszoo entstanden ist, und es war auch nicht zu verkennen, daß in Gelsenkirchen etwas passieren mußte. Der vollständige Neubau des Zoos scheint mir dennoch problematisch, ebenso das geographische Konzept, das ja im Alaskateil nur bedingt umgesetzt werden konnte und unter anderem zu dem derzeitigen Besatz der Braunbärenanlage geführt hat. Würde man noch über die alte Bärenburg verfügen, so hätte man den Mischlingsbär hier unterbringen und einen zuchtfähigen Besatz auf die Großanlage setzen können.
    Ein wirklicher Artenschwund hat allerdings nicht stattgefunden, es ist eher der alte Ruhr-Zoo, der vollständig verschwunden ist, was ich trotz aller Probleme für schade halte.
    Bei den Besucherzahlen müssen wir abwarten. Daß sie sich erhöht haben, ist sehr erfreulich, aber die von Ihnen angeführte Argumentation konnte man auch nach dem Neubau in Münster hören. Münster war ja auf einen Schlag fertig, war dann fünf Jahre sehr gut besucht, und danach gab es einen Niedergang, weil ein fertiger Zoo eben kaum Ergänzungen erfährt und alle Anlagen gleichzeitig veraltet wirken. Ich fürchte, daß sich dergleichen auch in Gelsenkirchen vollzieht, und ich denke, daß die großen Nachbarzoos dann attraktiver bleiben werden.
    Insgesamt würde auch ich den Zooneubau in Gelsenkrichen trotz der Kritikpunkte als positiv bewerten, bin aber der Meinung, daß man mit den verwendendeten Mitteln mehr und besseres hätte erreichen können.
    Diese persönliche Einschätzung soll allerdings Ihre Freude am ZOOM nicht stören und ich werde darauf achten, ihnen in diesem Thread auch positive Beobachtungen mitzuteilen, die ich bei meinem nächsten Besuch sicher auch machen werde.
    (08.06.2007)
    Panda:   Sorry Ergenzung: schaden
    (08.06.2007)
    Panda:   @IP66 . Ich lese viele negative Einträge von Dir über Zoom. Im letzte Eintrag bezweifelst Du die Besucherzahlen. Ich kann Bestätigen, dass sich die Besucherzahlen in den letzten 3 Jahren dramatisch erhöht haben. Die Verantwortlichen der Erlebniswelt haben mit dem Erfolg gar nicht gerechnet. Ich glaube fast, Du bist neidisch auf den Erfolg der Zoom Erlebniswelt. Ich weiß ja nicht welcher Zoo Dein Heimatzoo ist, aber mein Heimatzoo ist Die Zoom Erlebniswelt
    Und dazu stehe ich. Ich habe den alten RUHR ZOO schon in den 70’ besucht und deshalb
    weis ich, dass sich die Haltung der Tiere deutlich verbessert hat. Ich finde, es ist nicht OK,
    wenn man über Sachen schreibt, die man nicht kennt. Negative Berichte können der guten Sachenschaden

    (08.06.2007)
    Carsten:   Was mir gerade noch einfällt, die professionelle Fotonerverei gibt es jetzt auch...

    Der Kiosk im Alaskaeingang wurde dafür entsprechend umgerüstet...
    (08.06.2007)
    Carsten:   Dann hab ich ja heute noch mal Glück gehabt, sie gesehen zu haben.

    War der Nyalabock denn noch in der neuen Anlage, oder passierte das schon vorher?
    (07.06.2007)
    Winja:   Der Nyalabock hat sich schon vor längerem umgebracht. Ronny geht morgen nach Wales und Laki wie gehabt nach Teneriffa.
    (07.06.2007)
    Carsten:   Stimmt, Elvis ist unsterblich, hab die Namen durcheinandergeschmissen, war in Gedanken mit der Homepage zugange...

    Mit Knut würde GE ja dann langsam zum Eisbärenraritätenkabinett, g, den Dackel haben wir ja schon...
    (07.06.2007)
    Medojed:   Zu dem Thema fällt mir ein,das Prag seit ca.2-3Jahren verzweifelt einen Eisbären-Mann suchen, aber auf meine Frage, wie es denn mit Knut sei, schüttelte man nur lachend den Kopf " Nicht mal geschenkt...!"( man möchte in Prag die Zucht fortsetzen, da sei Knütchen denkbar der falsche Kandidat...)
    (07.06.2007)
    ?:   Was möchte denn Gelsenkirchen mit Knut ? Ich dachte, die sind bestrebt, Eisbären zu züchten ?
    (07.06.2007)
    Michael Mettler:   Tja - ELVIS LEBT..... :-)
    (07.06.2007)
    Carsten:   @Michael: Stimmt, leicht verwirrt...
    (07.06.2007)
    Paul Mehring:   Habe auch gerade die Meldung gefunden, dass Strupo gestorben war.
    Todesursache damals unbekannt.
    Plötzlich verstorben!
    Unfall?
    Lara soll Knut bekommen, so die wünsche von Gelsenkirchen.
    (07.06.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: Elvis war aus Osnabrück, Strupo aus Straubing. Und m.W. ist doch Strupo und nicht Elvis gestorben?
    (07.06.2007)
    Carsten:   @ Paul: Lara (ex Wien), Strupo & Sonja (ex Osnabrück), Antonia (ex Karlsruhe, aber schon im alten Zoo gewesen, kleinwüchsig (Dackeleisbär)).

    Olinka ist zurück nach Wien, hat ja nur für einige Zeit Klein-Lara begleitet.

    Elvis ist gestorben.

    Die vorhandene Kodiakbärin heißt Brenda.
    (07.06.2007)
    Paul Mehring:   Sorry!
    Ich bin gerade im falschen Film.

    Welcher Eisbär ist denn noch in Gelsenkirchen?
    Lara, Strupo, Elvis, Olinka?
    (07.06.2007)
    Paul Mehring:   Eisbären Karlsruhe

    Meine Wissen hört nach dem Tod
    der Karslruher Eisbären im Zoo Nürnberg
    auf.

    Wer kam danach nach Karlsruhe?
    Waren das nicht Eisbären aus Münster?
    (07.06.2007)
    IP66:   Die Disziplinprobleme steigen in Gelsenkirchen wohl mit den Besuchermassen? Auffällig sind die Besuchersteigerungen schon, man darf aber nicht vergessen, daß Köln bei weniger Neubauten auf deutlich mehr Besucher kommt und nach dem letzten Neubau Gelsenkirchen eine ähnliche Entwicklung nehmen könnte wie seinerzeit der Allwetterzoo in Münster.
    (07.06.2007)
    Carsten:   Der Zooführer ist jetzt billiger, kostet nur noch 4,85, vielleicht hat man den überhöhten Preis erkannt oder ist Ausverkauf und kommt bald ein neuer?
    (07.06.2007)
    Carsten:   Hab mir heute trotz Feiertag mal den Zoo angetan. War, obwohl ich vor 10 Uhr da war, das erwartete Chaos.

    Die Nashörner hab ich jetzt auch endlich mal gesehen, die Mitbewohner scheinen den "Neuen" gegenüber noch skeptisch zu sein, die Nashörner hatten den ganzen Teil jedenfalls für sich. Umsatzankurbelndes Verhalten haben die Nashörner jedenfalls schon gelernt, lagen direkt vor dem Restaurant... (Oder liegt es daran, daß dort Schatten ist, g).

    Die Servaljungtiere sind jetzt zu sehen, das Seelöwenbaby ebenfalls, den kleinen Vari hab ich nicht gesehen.

    Die beiden Schimpansen aus dem alten Zoo sind noch da, hab extra mal das Tele draufgemacht, um genau gucken zu können. Beide gesehen.

    Auf der Baumsavanne weiterhin keine Hornraben, sonst alles draußen. Was mir heute so aufgefallen ist, wo ich sonst nicht drauf geachtet habe, ist das ich gar keinen Nyalabock gesehen habe. Gibt es keinen oder machen die Antilopenböcke Schichtdienst...

    Der Zoo ist jetzt bis 22:00 Uhr geöffnet, allerdings nur im Bereich Grimberg Hof, da kann man dann noch ein Bierchen oder ähnliches trinken...

    Ansonsten kann ich nur hoffen, daß es bald wieder Winter wird, das Wetter ist ja zum K....
    (07.06.2007)
    Carsten:   Die Servale sind schon ein bissel älter, waren aber bislang nur hinter den Kulissen...
    (06.06.2007)
    Dirk K:   Ich meine davon hier noch nichts gelesen zu haben, deshalb zwei Infos: Es wurden laut Website der Zoom ein roter Vari und drei Servaljungtiere geboren.
    (06.06.2007)
    Carsten:   @Paul: Korrekt, 4 Eisbären und 1 Kodiak, wobei man sich da nicht so schlüssig ist, ob es wirklich ein Kodiak ist...
    (06.06.2007)
    Paul Mehring:   Welche Bärenarten hat die Erlebnsiwelt jetzt eigentlich.
    Nur Eis- und Kodiakbären?

    (06.06.2007)
    Panda:   @Sven P. Peter: Der Fehler liegt im Detail. Natürlich haben Sie (Du) Recht. Ich habe mich nur so tierisch gefreut das Jungtier gesehen zu haben.
    (05.06.2007)
    Sven P. Peter:   Tatsächlich Seehund (wären mir neu, würde mich aber über eine neue Haltung freuen) oder doch ein Seelöwe?
    (05.06.2007)
    Panda:   Heute ist ein Seehundbaby geboren. Ich habe es gesehen (das Baby, nicht die Geburt). Mutter macht ihre Sache gut (Erstgebärende) und die Pfleger sind zufrieden.
    (05.06.2007)
    schnappi26du:   Aber das die Eltern nie was sagen, das war schon im alten Ruhr Zoo so. Da konnte man den das auch zig mal sagen. Die lassen den Kindern immer alles durchgehen. Auch mit der Fütterei. Überall steht, dass man die Tiere nicht füttern soll, aber trotzdem wird es gemacht. Und wenn man die Eltern drauf anspricht, wird man noch doof angemacht. Da weiß man doch, von wem die Kinder das haben!
    (04.06.2007)
    Carsten:   Hab beim Durchblättern alter Zeitung ein paar Besucherzahlen gefunden:

    2005 520000
    2006 785000

    Dazu die Zahl 180000 von April diesen Jahres, da dürfte die Million dieses Jahr wohl fallen.
    (04.06.2007)
    Heidi:   Hab am Samstag auch noch mit ein paar Eltern gestritten - da bewerfen die Kinder die Seelöwen mit Steinen und die Eltern stehen da neben! Das ist doch krank!
    Auch das leider immer mehr Scheiben zu bruch gehen ist unmöglich! Wie die Vandalen! Unglaublich!
    Und dann habe ich gerade gelesen, dass Ibo gestorben ist! Och man das ist echt schlimm und tut mir richtig leid!
    Lara war total verschlafen udn Antonia zickte nur rum! Aber die beiden sind auch echt süß!
    (04.06.2007)
    Björn:   Die Eltern sind die schlimmsten. Manche vom Wachtdienst kriegen das Maul nicht auf. 1€ Jobber?!
    (02.06.2007)
    Carsten:   Und der vom Zoo extra beschäftigte Wachdienst guckt auch lieber weg (schon gesehen), Hauptsache Tasche voll und nix dafür tun...
    (02.06.2007)
    Panda:   Es ist wohl nicht immer pure Zerstörungswut. Die Scheibe bei den Bibern vor einigen Wochen soll von einem Stein getroffen worden sein, den ein kleines Kind geworfen hat. Ich sehe ständig Kinder die Steine oder Stöcke in die Gehege werfen. Schlimm ist, dass die Eltern doof daneben stehen und kein Wort sagen. Wenn man sie darauf anspricht wird man noch blöde angesehen. Zu hause dürfen die Kinder wahrscheinlich nicht über den Rasen laufen, im Zoo können sie sich benehmen wie die Axt im Walde.
    (02.06.2007)
    Björn:   Kein Wunder!

    Das Proll Volk des Movie Park siedelt nach Gelsenkirchen um und zeigt dort die Vandlismuskräfte.
    (02.06.2007)
    abjatar:   Die Scheibe ist schon seit zwei Wochen hin...

    Schön dass die Schimpansen endlich umziehen!
    (01.06.2007)
    Bernd:   @Bernd Die Ziele für die beiden männlichen Schimpansen sind gleich geblieben!
    (01.06.2007)
    Sebastian:   Ach, fast vergessen. Die nächste Scheibe ist gesplittert: Diesmal im Alaskatunnel bei den Eisbären (gegenüber der Kinderrutsche).
    (01.06.2007)
    Michael Mettler:   In Anlehnung an die Tierhandels-Vergangenheit des Zoos und passend zum heutigen Konzept wäre es doch eine charmante Idee, Veterinärstation und Verwaltung von der Zooseite her mit einer Kulisse a la Tierfangstation zu verbrämen - nur eben auf Alaska umgepolt :-)
    (01.06.2007)
    Bernd:   Es hieß doch immer das einer der Affen in den Loroparque soll und der andere nach Brasilien. Hinter der Veterinärstation wird ein neues Verwaltungsgebäude gebaut
    (01.06.2007)
    Sven P. Peter:   Ist denn nun auch klar wohin sie umsiedeln?
    (01.06.2007)
    Gabriele:   Habe heute erfahren, dass die beiden Schimpansen-Boys aus dem alten Affenhaus in ca. 14 Tagen umsiedeln. Heute habe ich zum ersten mal die Nashörner richtig gesehen. KLasse!
    (01.06.2007)
    Sebastian:   Neben dem neuen Stallgebäude des Grimberger Hofs am Platz des ehemaligen Elefantenhauses scheint man nun sogar noch ein weiteres hinter der Veterinärstation zu bauen.
    Das alte Affenhaus steht bislang immer noch.
    (01.06.2007)
    Michael Mettler:   Wenn Asien-ZOOM zumindest am Anfang neben den haltungsaufwändigen Orangs nur mit anspruchslosen Tieren besetzt werden sollte, wäre das doch eine schöne Gelegenheit, asiatische Hirsche zu integrieren...?
    (30.05.2007)
    abjatar:   Strupo war ursprünglich in der Anlage, in der jetzt Lara lebt. Nach deren Ankunft hat er die Anlage im Wechsel genutzt mit Lara (die noch mit ihrer Mutter Olinka zusammen war) und war sonst hinter den Kulissen im Absperrgehege
    (29.05.2007)
    IP66:   Was die Kodiakbären anbetrifft, wollte ich nur zu schildern versuchen, welche Argumente man in Duisburg anwenden könnte. Die Anlage ist sicher kleiner als jene in Gelsenkirchen, aber auch nicht ganz so klein, wie sie aussieht, da der Graben mitbenutzt werden kann und auch wird. Außerdem würde Duisburg mit dem Weggang der Kodiaks keine Großbären mehr zeigen können, und zur Zucht würden die kastrierten Tiere auch in Gelsenkirchen nicht taugen.
    In Sachen Hirschhaltung kann man Gelsenkirchen wegen der Elchhaltung rühmen, einer Art, die es in NRW sonst wohl nicht mehr gibt (wobei es wohl auch schon die ersten Verluste gegeben hat), ansonsten finde ich aber schon, daß im Westen der Republik, zumindest im Vergleich zu Berlin, Hirschmangel herrscht. Bei den Antilopen ist die Lage nicht so unausgeglichen, aber die Idee, die allgegenwärtigen Rentiere durch eine andere Art zu ersetzen, finde ich nicht so abwegig, zumal die überlieferten Hirschreviere in Köln und Wuppertal teilweise für andere Tiergruppen genutzt werden. Man sollte allerdings auch darauf hinweisen, daß man in der Region sehr viele Affenarten und auch einiges an Delphinen sehen kann - auch wenn die Zuchterfolge in Duisburg schon ein wenig historisch zu werden beginnen.
    (29.05.2007)
    Gabriele:   Danke für die Info!
    Hab´ da gleich noch ne Frage, vielleicht weiß es ja jemand: Vor einiger Zeit ist ja Strupo der Eisbär gestorben. Wo war der eigentlich?
    In einem Gehege leben ja Elvis und Partnerin und in dem anderen Lara, jetzt alleine. Und bei Antonia ist eh keiner gewesen.
    (29.05.2007)
    Carsten:   Vor einer Woche war das Giraffenhaus eingestampft, Affenhaus stand noch...
    (29.05.2007)
    abjatar:   Echt sind die noch da??? huch dachte auch die wären schon länger weg, wird da in dem Bereich nicht schon abgerissen?

    Heute waren die Nashörner draußen, und zwar richtig! :-)
    (29.05.2007)
    Carsten:   Falls da noch welche sind, sind des die beiden Söhne von Lady, Ronny und Laki. Dachte eigentlich, die wären schon weg?
    (29.05.2007)
    Gabriele:   Hallo, weiß jemand welche Schimpansen im alten Affenhaus vom Zoom sind?
    (29.05.2007)
    Michael Mettler:   @nurmichael: Ja, okay, aber wo lägen denn in diesem Zusammenhang aktuelle "Problempunkte" in NRW, die durch Absprache geändert werden könnten bzw. sollten? Mir fiele da im Moment nur z.B. eine hohe Orang-Dichte auf (ZOOM wird ja als Halter wieder hinzu kommen), aber von Orangs wird sich wohl kaum einer der Halter trennen wollen. Und andersrum wird wahrscheinlich auch bei Absprache keiner freudig "hier" rufen, wenn es um die Anschaffung zusätzlicher Hirscharten geht...
    (28.05.2007)
    nurmichael:   @ Michael Mettler, ich habe den Artenschwund ja auch nicht auf NRW-Zoos bezogen. Ich hatte mir nur vorgestellt, dass in NRW Absprachen unter den Zoos den Sinn machen könnten genau diesem entgegenzuwirken. Wie Sie schon des Öfteren beschrieben haben, ist dem Ottonormalbesucher ziemlich egal ob er eine Rappenantilope oder irgendeine anderen Pferdebock zu sehen bekommt. Gerade in der räumlichen Verteilung der Zoos in NRW läge doch die Chance für einen Wettbewerber/Partner dann die Pferdeantilope oder die Beisa zu zeigen um sich vom Programm des Nachbarn zu unterscheiden. Ähnlich Überlegungen könnte man für andere Huftiere, Affen und Raubtiere u.a.m. anstellen. Der „Gewinn“ läge bei allen Beteiligten Haltern, Besuchern, Liebhabern und nicht zuletzt den Tieren.
    (28.05.2007)
    Michael:   @abjatar:
    sehe ich genauso, so eine große Auswahl an verschiedenen Antilopen sieht man selten.
    Sehr begeistert war ich von den Pferdeantilopen in Dortmund, da ich diese noch in keinem anderen Zoo bisher gesehen habe oder auch die Ellipsen-Wasserböcke in Krefeld. Sehr schön finde ich auch die Nilgau-Antilopen, die meiner Meinung nach in den Zoos inzwischen wieder seltener geworden sind.
    (28.05.2007)
    abjatar:   und grade antilopen kommen in nrw doch ganz gut weg
    (28.05.2007)
    Michael Mettler:   @nurmichael: Der Artenschwund bei großen Huftieren ist ja keineswegs auf NRW beschränkt und dürfte auch nichts mit mangelnder Absprache zu tun haben; die werden eben wegrationalisiert, weil sie - von gewissen Ausnahmen wie z.B. Giraffen und Zebras (oder allgemeiner: Afrikasteppen) abgesehen - beim Publikum wenig Interesse finden und viel Platz benötigen; und das gilt nun mal leider für viele Zoos in ganz Deutschland.
    (28.05.2007)
    Michael:   @nurmichael:
    Da ich ja selbst gerade von meiner NRW-Zoo-Tour komme und in Köln, Krefeld, Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Wuppertal war, kann ich nur sagen, dass jeder dieser Zoos seine Raritäten hat und seine baulichen Besonderheiten, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, jeden einzelnen Zoo zu besuchen. Sicher gibt es in jedem der Zoos gewisse Standardtiere, die man auch in allen oder fast allen anderen Zoos (und nicht nur in NRW) sehen kann. Hier mal ein paar Beispiele.
    Köln: Saiga-Antilope, Zwergpinguine, Grizzly- Maleien- und Kragenbär, verschiedene Lemuren, wie großer Bambuslemur, div. Makis, Gürtelvaris, Elefantenpark und Amazonashaus,...
    Krefeld: Blauducker, Godfellow Baumkänguruh, Ellipsen-Wasserböcke, Sekretär,...
    Duisburg: Amazonas-Flußdelphin, Koalas, Wombats, Vielfraß, große Tümmler, Weißnasenmeerkatzen,...
    Gelsenkirchen: Blaumaulmeerkatzen, Galagos, Rappen-Antilopen, Timerbwölfe, kanadische Fischotter, die komplette Gestaltung des Zoos mit vielen liebevollen Details,...
    Dortmund: drei verschiedene Gürteltierarten, Schabrackentapir, Brillenbär, Pferdeantilopen, Nilgauantilopen, Fuchsmangusten,...
    Wuppertal: Bairds-Tapire, Weißlippenhirsche, Goldkatzen, Zwergzebus, Schuhschnabel, Gelbrückenducker,...

    Sicher gibt es auch hier Konkurrenzdruck, aber wie schon erkannt, jeder Zoo hat seine eigenen Attraktionen und zoologische Raritäten und als Tierliebhaber sind alle Zoos gleich interessant, wenn man von Standard-Arten absieht.
    (28.05.2007)
    nurmichael:   @ Michael Mettler, wenn Sie das sagen, will ich das mal glauben. Allerdings wunderte ich mich schon des Öfteren über das Klagen vom Verschwinden verschiedener Tierarten oder –gruppen (Antilopen, Hirsche u.a.) aus zoologischen Einrichtungen. Vor allem in NRW, wo für die potentiellen Besucher (und Liebhaber) alles in S-Bahn-Reichweite liegt, wäre das doch dann zu vermeiden und alle hätten etwas davon vermeintliche Raritäten zeigen zu können.
    (27.05.2007)
    Michael Mettler:   @nurmichael: Ich finde, dass sich die Zoos in NRW durch Schwerpunkte und Grundkonzepte schon relativ gut ergänzen, ob diese nun in jüngerer Zeit geplant oder historisch gewachsen sind. Allerdings gibt es einen fundamentalen Unterschied zwischen der NRW-Situation und den beiden Berliner Gärten: Letztere liegen in einer Hand, und die Abstimmung der Bestände soll letztlich bestimmt auch vermeiden, dass man sich "konzern-intern" gegenseitig Konkurrenz macht. Konkurrenz gibt es zwischen den NRW-Zoos auch, da das Einzugsgebiet nun mal weitgehend das Selbe ist, aber da dürfte sich jeder Zoo im Zweifelsfall selbst der Nächste sein...
    (27.05.2007)
    nurmichael:   Ich weiß nicht, ob das Thema schon in einem anderen Thread behandelt wurde, daher aus aktuellem Anlass hier meine Frage: Weiß jemand, ob die NRW-Zoos schon einmal über ein „Ergänzungsprogramm“ á la Berlin nachgedacht haben? Wenn ja: Zu welchem Ergebnis ist man gekommen. Diese Fragen sind übrigens schon vor ca. 30 Jahren von dem Journalisten Horst Stern in einem zookritischen Fernsehbeitrag gestellt worden.
    (27.05.2007)
    Carsten:   Die Anwohner werden mittlerweile recht rebellisch, gab letzte Woche eine Bürgerversammlung wegen dem Parkchaos...

    Weiß jemand, ob die Parkgebühren auf die Stadt oder den Zoo zurückgehen, ich hab mittlerweile beide Varianten gehört...
    (27.05.2007)
    Medojed:   @Ich stimme Winja zu, eine Zwillingsgeburt bei Elenantilopen ist die weitaus größere Sensation als ein handaufgezogener Eisbär. Und warum soll man nach Gelsenkirchen keine Bären hingeben, nur weil zwei Bären gestorben ( an natürlicher Todesursache ! )sind ? Berlin hat drei Komodowarane über den Jordan geschickt und trotzdem danach drei weitere Tiere erhalten, die ebenfalls recht schnell das Zeitliche gesegnet haben. Nur wird Berlin jederzeit wieder Komodwarane erhalten, sobald sie danach pfeifen. Zwar kenne ich ich die Kodiakbären-Anlage in Gelsenkirchen nicht, sie wird aber sicherlich besser sein als die Betonwüste in Duisburg.
    (27.05.2007)
    Winja:   @IP66: Wenn ein Eisbär ohne Ende vermarktet wird, wieso darf man denn nicht eine seltene Zwillingsgeburt erwähnen?
    (27.05.2007)
    abjatar:   Naja, tiermedizinisch z.B. arbeiten die beiden Zoos doch eh relativ eng zusammen. Ich glaube nicht, dass von der Seite her sooo viel dagegen spricht.

    Und auch nicht, dass in Gelsenkirchen mehr Tiere sterben als in Duisburg: Auch Duisburg hat seine kranke Elefantenkuh Khari nicht retten können, und sämtliche Delphinkälber nach 1996 sind nicht mehr groß geworden, so dass deren Geburten inzwischen (z.B. bei Duke) erst bekannt gegeben werden, wenn man sich nach mehreren Monaten über den Berg wähnt, oder man verschweigt sie, um nicht schon wieder mitteilen zu müssen, dass das Junge tot ist. Und zum Thema "überfahrener Wolf" - in der Duisburger Zoo-Geschichte wurde wohl schon einiges mehr an Tieren auf Autobahnen überfahren ;-)

    Ums nicht misszuverstehen - ich schätze den Duisburger Zoo sehr! Aber dass die Kodiakbären schon 2005 nicht nach GE "durften", scheint mir doch eher an der (Marketing-)Angst vor unmittelbarer Konkurrenz zu liegen.
    (26.05.2007)
    IP66:   Ich will ja nicht böse sein, aber ich wäre als für Duisburg Verantwortlicher auch nicht begeistert von dem Gedanken, meine Bären an einen Zoo abzugeben, in dem in kürzester Zeit zwei Großbären umgekommen sind, Wölfe auf der benachbarten Autobahn überfahren werden und aus Elenantilopenkälbern Pressesensationen werden. Wobei es die Bären aber doch ein wenig geräumiger hätten ...?
    (26.05.2007)
    Winja:   Die Perlhühner wurden von privat abgegeben und auf der Steppe würden die anderen sie platt machen. Aber es waren Anfangs drei und der Fuchs wird wohl auch die anderen beiden holen. Die Elchkuh ist Hochtragend und die Pfleger erwarten bald die Geburt.
    (26.05.2007)
    Sebastian:   Von den Nashörnern war heute nichts auf der Anlage zu sehen...
    Dafür waren allerdings im afrikanischen Dorf zwei Helmperlhühner untergebracht. Grund?
    (25.05.2007)
    Pressemeldung Bär ist tot:   In der Nacht zum Mittwoch verstarb der schwer erkrankte Kodiakbär Ibo. Bis
    zuletzt hatte die tiermedizinische Abteilung der ZOOM Erlebniswelt ihm
    trotz seines Krebsleidens ein weitgehend normales Leben im großzügigen
    Revier der Erlebniswelt Alaska ermöglicht. Verschiedene Therapiemethoden
    und operative Eingriffe konnten den Krankheitsverlauf allerdings nicht
    mehr beeinflussen. Schon vor Wochen hatte Dr. Pia Krawinkel eine Heilung
    kaum noch für möglich gehalten: "Wir haben alles medizinisch notwendige
    und möglich für Ibo getan", so die Tierärztin der zoologischen
    Erlebniswelt. "Die genaue Todesursache wird in einer Obduktion ermittelt."

    Nach Ibos Ableben ist nur noch ein Kodiakbär im 3.000 m² umfassenden
    Revier der ZOOM Erlebniswelt zu Hause. "Wir bedauern den Krankheitsverlauf
    bei Ibo und trauern um ihn", sagt Frank Ahrens, zoologischer Leiter der
    ZOOM Erlebniswelt. Für die Zukunft plant er, weitere Artgenossen auf der
    Anlage anzusiedeln. "Die zoologische Abteilung hat bereits begonnen, mit
    großer Sensibilität nach einem Reviergenossen für Brenda in zoologischen Einrichtungen auf der ganzen Welt suchen."

    (25.05.2007)
    abjatar:   Ibo ist tot, es gibt halt noch keine Info, weil die Obduktion noch keine Befunde erbracht hat.

    Morgen kommen die Nashörner "richtig" raus!
    (24.05.2007)
    Panda:   Leider konnte ich nichts über Ibo erfahren. Offiziell hat der Zoo noch keine Meldung herausgegeben und deshalb durfte oder konnte mir niemand etwas genaues sagen.
    Ob die Elchkuh trächtig ist, wussten die Damen in der Info auch nicht.

    (24.05.2007)
    Carsten:   Lt. Zeitung wird das "billige" Parken im Umkreis des Zoos wohl bald vorbei sein, da dort eine Anwohnerparkzone eingerichtet wird.

    War ja zu erwarten, bei dem Chaos, was an manchen Tagen dort herrschte...
    (24.05.2007)
    abjatar:   Ibo war der einzige Kodiak in Sofia(übrigens auch in Rostock geboren). Die Königspython-Planung ist noch aktuell, die Afrikahalle wird ja derzeit schrittweise weiter besetzt. Die Galagos sind inzwischen Freigänger, die Turakos im Moment in deren ehemaligem Einegwöhnungsgehege. Flughunde sollen noch folgen, und für die Pythons ein Terrarium eingerichtet werden.

    Warum die Duisburger ihre Kodiaks nicht abgeben (und auch 2005 ja wohl nicht dazu ebreit waren), keine Ahnung - vielleicht Konkurrenzdenken? Den Duisburger Bären würde ich die Anlage in GE gönnen ;-)
    (24.05.2007)
    Winja:   Die Elen- Zwillinge sind Böcke und die Nashörner liegen öft dierekt am Schieber zur Anlage und sind deshalb nicht zu sehen.
    (24.05.2007)
    Carsten:   In Sofia hab ich keine Kodiaks gesehen und waren auch nicht ausgeschildert...
    (24.05.2007)
    Sven P. Peter:   Soweit ich weiß sind und waren Kodiaks heiß begehrt und daher kastrierten die wenigen Züchter immer sofort die Nachzuchten um eine Monopolstellung nicht zu verlieren. Doch als die Tiere die Zucht einstellten, hatte man keine anderen zuchtfähigen Tiere. Ibo kam ja aus Sofia, gibt es da vieleicht noch mehr?
    (24.05.2007)
    Michael Mettler:   @Sven: Sie wären nicht nur in ZOOM nett anzusehen, sie dürften sich auch über ein m.E. für sie deutlich interessanteres Gehege freuen... Und die Zucht wäre vielleicht ohnehin nur ein Strohfeuer - denn der momentane Bedarf einiger weniger Zoos wäre schnell gedeckt, und dann würde sich die Geschichte mit der Sterilisation oder Kastration schnell wiederholen.
    (24.05.2007)
    Sven P. Peter:   Bernd schrieb im Februar: "Die zukünftige Bleibe der Königspythons wird sich im Tropenhaus zwischen den Servalen und den Flusspferden befinden."

    Doch bisher hat sich da nichts getan, ist diese Planung denn noch Aktuell?
    (24.05.2007)
    Sven P. Peter:   Dumm nur, dass sie entweder zu alt, oder sterelisiert sind (jedenfalls sagte mal ein Pfleger, die könnten nicht mehr züchten). Genau wie die beiden Wuppertaler Kodiaks. Z.Z. sollte man all seine Hoffnung auf Rostock legen, denn von Kodiak-Importen kann man wohl nur träumen...
    Aber auch ohne Zucht wären die Duisburger auf der GE-Anlage sicher sehr nett anzusehen :)
    (24.05.2007)
    Michael Mettler:   Na dann mal los. Sind doch m.W. 1,2? Also: Den Mann nach Gelsenkirchen, die Weiber nach Hamburg :-)
    (24.05.2007)
    Sven P. Peter:   Winkler hat doch mal in der Soap gesagt, dass man schon Ideen hat, was auf das Gelände der Bärenanlage bauen könnte, wenn die Bären verstorben sind. Die Dreiergruppe könnte ich mir gut in GE vorstellen :)Grade mit diesen gekonnten Fischjägern wären bei dem riesen Wassergraben interessante Szenen möglich.
    (24.05.2007)
    Michael Mettler:   Auch eine Idee, an die Duisburger habe ich gar nicht gedacht... Wobei ich nicht weiß, ob es für die Duisburger Anlage bzw. deren Fläche schon Zukunftspläne gibt - für die Kölner gibt es welche, und die können ohnehin nicht angegangen werden, so lange noch zwei Anlagen mit den Grizzlys und dem letzten Kragenbären besetzt sind.
    (23.05.2007)
    Sven P. Peter:   Oder man kann die Duisburger Gruppe umziehen lassen ;) Jedenfalls denke ich nicht, dass man auf der Anlage dauerhaft nur ein Tier halten wird.
    (23.05.2007)
    Michael Mettler:   Wieder eine (Zucht-)Hoffnung dahin...

    Da es ja anscheinend schwierig bis unmöglich ist, Kodiaks zu bekommen: Wäre es nicht eine Alternative, die beiden Kölner Grizzlybärinnen nach Gelsenkirchen zu holen, um die zweite Kodiak-Anlage einigermaßen geografisch passend zu besetzen? Dann hätten die Bärinnen auf ihre alten Tage noch ein herrliches Gehege und der Kölner Zoo ein solches frei, um eventuelle Modernisierungsmaßnahmen im Bärenrevier in Angriff zu nehmen. Und älter als manche der nach GE geholten Eisbären dürften doch die Grizzlys auch nicht sein, so dass man ihnen noch einen Transport zumuten könnte?
    (23.05.2007)
    Carsten:   War ja zu erwarten und ist vielleicht auch besser so, wer weiß, ob man einem Tier von außen so ansehen kann, ob es wirklich nicht leidet...
    (23.05.2007)
    Inge:   Der krebskranke Kodiakbär Ibo ist verstorben.
    (23.05.2007)
    abjatar:   nur im vorgehege...
    (21.05.2007)
    Carsten:   @abjatar: Waren die Nashörner heute draussen?
    (21.05.2007)
    abjatar:   Wie ich mit halbem Ohr bei einem Gespräch mitbekommen habe, ist die Elchkuh trächtig, deswegen offenbar unter Beobachtung und nicht zu sehen. Ibo, Brenda, Sonja und Elvis sind eigentlich immer draußen, werden oft schlicht übersehen, und dann heißt es sie wären nicht drausen. Das gleiche gilt für die Geier. Jadranka, die Giraffe aus Ostrava, ist meiner Meinung nach die kleinste in der Gruppe?! Besonders scheu ist laut Auskunft der Tierpfleger übrigens ausgerechnet Aja Sabe. Heute waren übrigens die Elen-Zwillinge UND die zebras zusammen ;-)
    (21.05.2007)
    Panda:   Von Brenda und Ibo habe ich gestern nichts gesehen. Einen Elch , ich glaube die Kuh, vermisse ich auch schon zum zweiten Mal. Am Donnerstag werde ich versuchen Infos zu bekommen falls niemand vorher etwas heraus bekommt.
    (21.05.2007)
    Carsten:   Elvis und Sonja waren draußen. Jetzt, wo Du es sagst, fällt es mir auch auf, in der zweiten Bärenanlage am Rundweg war glaub ich Brenda, hatte zumindest keinen Verband und war sehr aktiv. Am üblichen Platz der Elche lag nur ein Tier, so genau hab ich nicht geguckt, war mir zu voll...

    Der Geier lag direkt am Restaurant, vielleicht brauch ich doch mal ne Brille oder muß mal genauer auf die andere Stelle achten...

    Auf die Giraffenschwänze hab ich noch nicht so genau geachtet, das alte Giraffenhaus ist eingestampft und beim Stall Grimberg ist der Dachstuhl drauf...

    Weiß jemand, was bei den Flußpferden und Untermietern beobachtet wird, da sitzt öfters jemand hinter den Anlagen auf dem Hügel?
    (21.05.2007)
    Sebastian:   @Carsten: Ich habe gehört, dass gestern auch Elvis, Sonja und Ibo sowie ein Elch nicht draußen waren. Stimmt das?
    Die Geier sehe ich zuletzt regelmäßig, schau mal in den oberen Teil des Gehölzschutzes (den Baum-/Astkreis) gegenüber des Bootanlegers. Da ist fast immer einer zu sehen.
    Die Giraffe aus Ostrava hat glaube ich einen gekürzten Schwanz, oder hab ich das bei unseren Alttieren immer übersehen?
    (21.05.2007)
    Carsten:   Was ich noch vergessen habe: Von den Nashörnern war nix zu sehen, ebensowenig von den Hornraben...

    Dafür hab ich endlich mal wieder einen der Geier auf der Steppe gesehen...

    Die Giraffen nehmen die Baumsavanne auch gut an mittlerweile, vier waren die ganze Zeit über die Anlage verteilt, eine Stand am Tor, vielleicht die neue Kuh aus Ostrava...
    (21.05.2007)
    Carsten:   War heute im Zoo, die Schimpansen waren draußen und scheinen sich auch langsam an die Wiese zu gewöhnen. Insbesondere dem Kleinen beim Spielen zuzusehen hat was.

    Die Elenzwillinge waren draußen, allerdings ziemlich in der Mitte der Anlage, nicht besonders gut zu sehen. Dafür waren die Zebras nicht draußen, wohl zum Glück für die Kleinen, wenn man Mr. Allwissend glaubt...

    Der Landübergang bei den Flußpferden ist wieder geschlossen, scheint doch nicht so einfach zu sein mit der Zusammengewöhnung...

    Im Eingewöhungsgehege in der Afrikahalle sind jetzt die Schildturakos (hoffe das sie es sind, bin nicht so der Vogelexperte).

    Ansonsten war es sehr voll, ist am WE nicht unbedingt zu empfehlen, aber ich kann im Moment nicht anders...
    (20.05.2007)
    Ollo:   "prognostiziert" müßte es heißen
    (19.05.2007)
    Ollo:   Also für Ostdeutschland und Osteuropa generell wird ja eher zunehmende Trockenheit diagnostiziert, weil dort die Wolken nicht so oft vorbeikommen.

    Wenn man sich in der Sahara eine Oase mit Gewässern anlegt, bedeutet das ja auch nicht, daß es ab sofort dort regnet. Aber das ist ja klar, vermutlich meintest Du etwas anderes.
    (19.05.2007)
    Michael Mettler:   @Ollo: Schon klar, aber das verdunstete Wasser kommt doch als Regen oder Tau wieder runter - sonst müssten wir uns doch um die wegen der Klimaerwärmung befürchtete Überflutung vieler Landstriche keine Gedanken machen? (grübel)
    (19.05.2007)
    Ollo:   @ M.M.
    Bei höheren Temperaturen steigt aber auch die Verdunstungsrate an.
    (19.05.2007)
    Sebastian:   Der WDR-Text meldet:
    Im Gelsenkirchener Zoo sind bei den Elen-Antilopen erstmals Zwillinge zur Welt gekommen. Die beiden Antilopen-Mädchen "Abasi" und "Akil" seien ebenso wie die Mutter "Mona Lisa" wohlauf und genießen bereits den Auslauf.

    Mehrlingsgeburten bei Antilopen seien äußerst selten, sagte Zoo-Biologin Sabine Haas. Mutter "Mona Lisa" habe genug Milch, um die beiden Neuankömmlinge durchfüttern zu können. Elen-Antilopen werden bis zu 900kg schwer und bis zu 3,45 Meter lang. Sie können schnell laufen und hoch springen.
    (19.05.2007)
    Carsten:   180000 Besucher nur im April, vermutlich zum Teil wetterbedingt. Wenn in den anderen Monaten nur knapp die Hälfte kommt bzw. da war, dürfte der Zoo sich unter die Zoos mit mehr als einer Million Besucher pro Jahr dieses Jahr einreihen...

    Werde ich morgen also mal mithelfen, dieses Ziel zu erreichen, g, heute muß ich mir erst mal die "Heulsusen" mit ihrem 49 jährigen Traum angucken (und nächstes Jahr feiern wir dann 50 Jahre ohne Meistertitel, fg)
    (19.05.2007)
    Michael Mettler:   Aber woher käme dann die für die Gletscherbildung nötige Kälte, wenn es doch so warm wäre, dass sogar die Polkappen schmelzen???
    (17.05.2007)
    Carsten:   Gletscher könnten ja zumindest zu Alaska passen...
    (17.05.2007)
    Daniel:   Wenn viel Nierdschäge fallen, steigen auch die Schneemengen in niederschlagsarmen Regionen die den Polarzonen und den Hochgebirgen. Also könnte auch ein Aufbau von Gletschern stattfinden.
    Alles ist möglich.
    (17.05.2007)
    Michael Mettler:   So weit ich weiß, war das Weltklima am niederschlagsärmsten, als durch die Eiszeit bedingt riesige Wassermengen im Eis gebunden waren. Im Umkehrschluss müsste also nach dem Abschmelzen der Polkappen so viel Wasser frei werden, dass es gigantische Niederschlagsmengen geben dürfte UND durch deren Versickerung zwangsläufig auch der Grundwasserspiegel steigen würde. Oder mache ich da einen Denkfehler?
    (17.05.2007)
    Carsten:   Hm, steigt der Grundwasserspiegel bei der Klimaerwärmung oder regnet es dann mehr?

    Der Kanal dürfte auch nicht das Problem sein, als stehendes Gewässer ist der ja regulierbar. Die Hochwasserhysterie geht ja mehr vom Hüller Bach und der Emscher aus...

    Aber ein höherer Wasserstand hätte den Vorteil, daß die Firma, bei der ich beschäftigt bin, zukünftig auch umweltfreundliche Binnenschifftransporte direkt ab Lager anbieten könnte, g, der Sitz ist auch nah an den ganzen Gewässern...
    (17.05.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: Hätte das dann nicht auch Auswirkungen auf ZOOM - mit anderen Worten, würde Afrika-ZOOM in diesem Fall wegen Hochwasserstandes im Kanal nicht Dauer-Überschwemmungsfläche...? Im Ruhrpott passt ja erstmal 'ne Menge Wasser in die alten Bergwerksstollen, aber wenn die "Fundamente" eines ganzen Landstriches unterspült werden - ohauerha....
    (17.05.2007)
    Carsten:   Bei fortschreitender Klimaerwärmung wird die Nordsee ja näher kommen, g...
    (17.05.2007)
    Bernd:   Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Ruhrgebiet heutzutage das Gebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR). Zum RVR gehören die kreisfreien Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Daten im Folgenden beziehen sich daher auf dieses Verwaltungsgebiet. Der Begriff „Ruhrgebiet“ ist jedoch keine offizielle Verwaltungsbezeichnung. Die genauen Grenzen sind interpretationsabhängig und die Städte und Kreise gehören auch den Landesteilen Rheinland und Westfalen an (wikipedia)


    (16.05.2007)
    Michael:   *g*
    Naja bis zur Nordsee hätte ich es jetzt auch nicht ausgeweitet. Dachte nur, weil die sechs Städte so nah beieinander liegen, dass sie vielleicht alle zum Ruhrpott gehören, aber man lernt ja nie aus.
    (16.05.2007)
    abjatar:   hab mir sowas gedacht, meine schwiegermutter (aus augsburg) war auch lange überzeugt, das ruhrgebiet hats nicht weit zur nordsee ;-) und umgekehrt bin ich wahrscheinlich nicht besser ;-)
    (16.05.2007)
    Michael:   @abjatar:
    Als Bayer sei mir die Ausdehnung des Ruhrpotts verziehen! :-)
    Sei froh, dass ich Münster nicht auch noch mitgenommen hab. ;-)
    (16.05.2007)
    abjatar:   Eine Erkrankung ist es bei den Nashörnen nicht, nach Auskunft des Zoos wurden lediglich Keime ausgeschieden, und es ist eine Vorsichtsmaßnahme, da ja nunmal Zebras, Antilopen, Strauße etc. vergesellschaftet werden. Bei einer Erkrankung hätte wohl der Amtstierarzt die Quarantäne nicht aufgehoben...

    @ Michael: Köln, Krefeld und Wuppertal sind aber eine recht weite Ausdehnung vom "Ruhrpott" ;-)
    (16.05.2007)
    Michael:   Oh je, bin ja mal gespannt. Nächste Woche Mittwoch bin ich in Gelsenkirchen, mal sehen ob man die Nashörner dann zu Gesicht bekommt.
    Bin überhaupt schon gespannt, da ich nächste Woche ne Ruhrpott-Zoo-Tour mache. Köln, Krefeld, Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Wuppertal. Bin auf Zoom schon sehr gespannt.
    (16.05.2007)
    Sabby:   Bei den Nashörner wurde eine Salmonellenerkrankung festgestellt, weswegen sie noch nicht auf die Anlage dürfen.
    (16.05.2007)
    Carsten:   Wer gerne mal ein Rentier benennen und vielleicht umsonst den Zoo Gelsenkirchen besuchen möchte, kann sich an einem Namenswettbewerb der Bogestra beteiligen:

    Von www.bogestra.de

    Nahverkehrsunternehmen sucht mit seinen Kunden Namen für Patentier in ZOOM-Erlebniswelt

    Von Donnerstag, 17. Mai, geht es an Sonn- und Feiertagen noch bequemer mit der Straßenbahn zu den Tieren der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Bis zum 30. September sind an diesen Tagen auf der Linie 301 zusätzlich Niederflurwagen zwischen den Haltestellen Gelsenkirchen Hbf und GE-Buer Süd Bf (und zurück) im Einsatz. Die erste Fahrt beginnt um 11.48 Uhr an Gelsenkirchen Hbf, die letzte dort um 18.18 Uhr. Zusammen mit den anderen Bahnen auf der Linie 301 wird in dieser Zeit zwischen den Haltestellen Gelsenkirchen Hbf und GE-Buer Süd Bf ein 15-Minuten-Takt angeboten.

    Dadurch wird es noch leichter ganz ohne Anfahrtsstress, Parkplatzsuche oder Staugefahr den Ausflug nach Afrika und Alaska zu starten. Bei der Entdeckungsreise durch Savanne und Tundra lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei den "caribou", wie Rentiere in Nordamerika bezeichnet werden. Schließlich sind Rentiere die einzigen Vertreter der Hirsche, die auch als Haustiere leben - weitere Besonderheit bei den Rentieren der ZOOM-Erlebniswelt - hier lebt seit einem Jahr das BOGESTRA-Rentier. Für ihr Patentier - eine total mobile Rentierdame - sucht die BOGESTRA zusammen mit ihren Kunden nun einen Namen. Mitmachen lohnt sich: Auf den Gewinner des Namenswettbewerbs und eine Begleitperson wartet ein heiß begehrter Schnupperkurs bei den Rentieren. Auch die Zweit- bis Fünftplatzierten gehen nicht leer aus. Sie erhalten ein Ticket für einen Besuch in der ZOOM-Erlebniswelt.

    Die Vorschläge mit einer kurzen Begründung bitte schicken an:

    BOGESTRA
    KI3
    Namenswettbewerb
    Universitätsstraße 58
    44789 Bochum
    oder per E-Mail an gewinnspiel@bogestra.de

    Einsendeschluss ist Freitag, 22. Juni 2007.

    Wichtiger Hinweis zum Zusatzangebot auf der Linie 301: Wenn ab August an Sonntagen Veranstaltungen in der VELTINS-Arena stattfinden sollten (z.B. Bundesligaspiele), die vor 19 Uhr enden, können bei den zusätzlichen Fahrten leider keine Niederflurstraßenbahnen eingesetzt werden.
    (15.05.2007)
    Sebastian:   Die Nashörner waren heute noch im Vorgehege, alle 5 Giraffen hingegen auf der Freianlage. Keine Spur allerdings von den Hornraben.
    Dafür viel los auf der Grassavanne, auf der einige Zebras sich die Elen (vor allem das Jüngste) vorgeknöpft hatten und sie über die Anlage trieben. Durch das Spektakel um sie herum wurden auch die Springböcke und Kudus sehr aktiv und flüchteten. Lediglich die Rappenantilopen blieben seelenruhig in der Mitte liegen.
    (13.05.2007)
    schnappi26du:   @jamie: dann bist du ja doch die richtige. Mich müsstest du auch noch kennen. Marcus
    (13.05.2007)
    Jamie:   Bingo
    (13.05.2007)
    schnappi26du:   kann es sein, das du mal ein schaf hattest??? ich glaube moses hieß es. bin mir aber nicht ganz sicher!
    (13.05.2007)
    Jamie:   Hi Schnappi, kann schon sein, allerdings war ich in den letzten Jahren so viel krank geschrieben, daß eine hohe Chance besteht, daß wir uns auch verpasst haben können.

    Gruß Jamie
    (13.05.2007)
    schnappi26du:   Hallo Jamie,
    kann es sein, das ich mal mein Praktikum bei dir gemacht habe???
    Würde mich freuen, wenn Du Dich mal melden würdest!!!
    (12.05.2007)
    Panda:   @Winja: ich bin auch etwas skeptisch bei der Frage ob Ibo wieder wird oder nicht, aber in der letzten Woche habe ich ihn gesehen und er mach er einen guten Eindruck. Er ist gelaufen und hat fast gar nicht gehumpelt. Ich war auch der Meinung, dass sein Fell glänzender war als vorher. Natürlich bin ich kein Fachmann, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es Ibo deutlich besser geht. Er ist interessiert, aufmerksam und er bewegt sich endlich wieder. Da ich schon vor dem Gespräch mit dem Pfleger der Meinung war, das Ibo deulich besser geht, glaube ich fest an die Genesung von Ibo. Bitte drückt dem Jungen alle Daumen dass es gut wird und wir bald kleine Ibo´s und Brendas´s bekommen.


    (10.05.2007)
    Hannes:   Noch nicht!
    (10.05.2007)
    th.oma.s:   wobei eine regelmäßige erhaltunszucht von bm wohl in den wenigsten haltungen
    gelingt?
    (10.05.2007)
    Sebastian:   Die neue Giraffe aus Ostrava war heute mit den anderen vier Gelsenkirchener Tieren im Stall zu sehen, dass alte Giraffenhaus hingegen wurde dem Erdboden gleich gemacht.
    Das Stallgebäude im Grimberger Hof bekommt gerade seinen Dachstuhl.
    (10.05.2007)
    Shensi-Takin:   @Jonny: Und welche Art von Nashörnern sollt's denn bitt'schön sonst sein? Panzer-oder gar Sumatranahörner(wie in Leipzigs fiktiver Planung)? Mit einem Klecks Javanashorn obendrauf? Oder wenn wir schon dabei sind: warum nicht gleich Wollnashörner oder das possierliche Elasmotherium?

    Breitmaulnashörner haben nun einmal gewisse Vorteile für Zoos: sie sind rel. leicht zu bekommen(i.e. die südliche Unterart) und lassen auch eine Vergesellschaftung in der Gruppe sowie mit anderen Arten rel. problemlos zu-Eigenschaften, die nur bedingt auf z.B. das Spitzmaulnashorn zutreffen.
    Cincinnati ist trotz erneutem Zuchterfolg meilenweit davon entfernt, die übrige Zoowelt mit Sumatranashörnern auszustatten, wobei des weiteren zu bedenken ist, dass weder Sumatra-noch Panzernashorn und auch nicht der "Klecks" Javanashörner sonderlich gut zum Thementeil "Afrika" passen dürften...Insofern sollte man als Zoobesucher auch "nur" mit Breitmaulnashörnern zufrieden sein. Ansonsten steht immer noch der Weg gen Dvur Kralove, Chester, Cincinnati u.a. offen...
    (10.05.2007)
    Jonny:   Waaaahnsinn, in der ZOOM-Fotoaustellung gibt's Nashörner, unglaublich, auch noch Breitmaulnashörner,wer hat die schon ?
    (10.05.2007)
    Winja:   Ich glaub zwar nicht dran, dass Ibo wieder wird, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! Also so weit ich informiert bin, dürfen die Nashörner erst in 3 Wochen auf die Anlage
    (09.05.2007)
    Panda:   Die Nashörner habe ich heute auch gesehen. Sie sehen sehr munter aus. Ein Pfleger meint, dass sie eventuell am kommenden Wochenende auf die Anlage kommen könnten.
    Nach Aussage des Pflegers soll sich der Zustand von Ibo deutlich gebessert haben. Es gibt Grund optimistisch zu sein, dass Ibo gesund wird! Ich hoffe er hat recht.

    (09.05.2007)
    Winja:   Hey Leute die Nashörner sind im Vorgehege zu sehen!!!
    (09.05.2007)
    Pressemeldung:   Besucherrekord in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen: Über 180.000
    Besucher strömten allein im April dieses Jahres durch die Portale der
    Erlebniswelten Afrika und Alaska. Ab sofort ist das Ruhrgebiet um eine
    lang erwartete Attraktion reicher: drei mächtige Nashörner aus Südafrika
    erobern seit heute ihr über 5.000 m² großes Revier am Afrikasee. Weitere
    Informationen über die ZOOM Erlebniswelt finden Sie unter
    www.zoom-erlebniswelt.de oder jr-pr.de.
    (07.05.2007)
    abjatar:   Dass man nur so wenige Stachelschweine sieht, liegt glaube ich daran, dass die Mütter mit den (kleinsten) Jungtieren immer nur eine gewisse Zeit auf die Freianlage gelassen werden. Außerdem haben die Tiere wohl ordentliche Höhlen gegraben, letztens stand ich auch erst vor einem "leeren Gehege". Als dann eine Kinderführung kam und die Stachelschweine gefüttert wurden, tauchten auf einmal fünf Tiere aus der Erde aus, dabei sahen die Löcher gar nicht so groß aus ;-)
    (06.05.2007)
    Sebastian:   Hätte ich das mit Ibo hier nicht gelesen wäre wohl auch ich an ihm vorbei gegangen. Allerdings wirkte er auf mich ziemlich schwach.
    Die Schimpansen hatte man heute ausgesperrt, sodass sie alle auf der Anlage waren. Lediglich Dongo blieb erstmal auf dem Rücken seiner Mutter und kletterte erst später in den Seilen.
    An der Löwenanlage scheint man leichte Änderungen durchgeführt zu haben, indem man mehrere große Baumstämme ins Gehege gelegt hat.
    Doppelten Nachwuchs gibt es bei den Rentieren, eines der Jungtiere war noch sehr wackelig auf den Beinen.
    Und im Gegensatz zu den Nashörnern waren die 3 neuen Springböcke heute auch auf der Anlage. Die Gruppe umfasst jetzt 10 Tiere.
    Was ist eigentlich bei den Stachelschweinen los? Zuletzt sehe ich immer nur 2-3 Tiere auf der Anlage.
    Von neuen Baumstachlern hat auch niemand etwas gehört, oder?
    (05.05.2007)
    abjatar:   Genauso wärs mir ja auch beinahe gegangen ;-)

    Montag werden übrigens die Nashörner ins Vorgehege kommen, und dann Ende der Woche bzw. Anfang der übernächsten Woche auch auf die Freianlage
    (05.05.2007)
    Carsten:   @abjatar: Kann auch sein, daß ich ihn da nicht gesehen habe, war tlw. ins Gespräch vertieft und nicht so aufmerksam...
    (04.05.2007)
    abjatar:   @ Carsten: Ibo war heute ganz normal draußen. Er saß heut Nahcmittag allerdings direkt unter der Hängebrücke am Wasserfall in einer Ecke, ich wäre auch beinahe an ihm vorbeigelaufen, weil ich ihn da erst einmal gesehen habe und gar nicht vermutet hätte ;-)
    (04.05.2007)
    Carsten:   Ibo war auch nicht draußen, leider kein Pfleger zu sehen, konnte also nicht nachfragen. Dafür drei Polarfüchse auf der rechten Anlage, dachte schon, die wären als Bärensnack geendet, weil ich die so lange nicht mehr gesehen hab...
    (04.05.2007)
    Carsten:   Leider keine Nashörner zu sehen, weder im Vorgehege noch auf der Anlage.

    Auf dem Weg zum Flußpferd (immer der erste Gang, g), wurde auf der Schimpansenanlage gerade Futter verteilt. Auf dem Rückweg vom Flußpferd wurden dann die Schieber geöffnet, die Hälfte der Tiere hat die Gelegenheit genutzt, frische Luft zu schnappen, drei waren jedoch sofort wieder drin und so konnten sich zwei das gesamte Futter reinziehen. Dabei wurde möglichst darauf geachtet, die Wiese nicht zu betreten, eine interessante Hangelei von Stein zu Stein. Später lag dann ein Schimpanse im Gras, ca. 2 bis 3 Meter von der Tür weg, der ganze Rest war drinnen.

    Weiterhin starke Veralgung der Gewässer und Becken.

    Die Flußpferde konnten beide Anlagen nutzen und der Durchgang zu den Mitbewohnern war offen, allerdings blieben Sattelstörche und Sitatungas im hinteren Bereich.

    Die Baumsavanne machte auf den ersten Blick einen leeren Eindruck, nur die Bleßböcke zu sehen. Die Giraffen alle oben beim Tor und die restlichen Antilopen an der hinteren Begrenzung.

    Bin mit jemandem ins Gespräch gekommen und durfte dann erst mal für den restlichen Zoo eine "Führung" machen, gute Übung für ein eventuelles Forumstreffen, g...
    (04.05.2007)
    Sven P. Peter:   Ich habe in der Fotocommunity noch ein gutes Bild des Tieres gefunden:
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/mydiscuss/display/8775940

    @IP66: Bei nächsten mal, bekomme ich dich auch noch mit ins Boot, einem Fischkopp kannst da vertrauen ;)
    (03.05.2007)
    IP66:   Da meine mangelnde See- resp. Teichtüchtigkeit anscheinend taxonomische Probleme bereitet hat, hier zur Entschuldigung zwei Gedankengänge: Ersterer betrifft die Tatsache, daß der fragliche Pelikan mir in Gelsenkirchen schon in den 90er Jahren aufgefallen ist. Er war nie ausgeschildert, ein recht junger Pfleger, den ich damals fragte, schien erstmals zu sehen, daß das Tier anders aussah und konnte dementsprechend nicht weiterhelfen. Gedankengang Nr. 2 betrifft die Tatsache, daß im alten Gelsenkirchen eine ganze Reihe von Tieren standen, denen man ansah, daß sie schwer zu vermitteln waren -ntilopen mit Horndeformationen, der dackelbeinige Eisbär usf. Ich habe das immer für eine Art Atelierbestand (weniger diskret: Ladenhütersortiment) von Herrn Ruhe gehalten, Exemplare, die niemand wollte. Wenn der Pelikan kein Nashornpelikan, sondern ein Bastard ist, könnte es sein, daß er ebenso unverkäuflich war, da man in Walsrode oder Friedrichsfelde ja doch lieber sein sauer verdientes Geld in artenreine Nashornpelikane investierte. Klös dagegen hatte ein vitales Interesse, seine Nachzuchten loszuwerden, da er möglichst viele Arten Pelikane auf einem nicht eben großen Teich mit einem begrenzt geräumigen Winterquartier halten wollte. Sollte alles nichts helfen und eine neue Aufnahme nötig sein, können wir ja ein paar Herren im Matrosenkostüm nach Gelsenkirchen détachieren, damit Herr Sven P. Peter nicht desentouragiert zu pohotographischen Expedeitionen aufbrechen muß - ich bilde dann gerne die Ehrenformation am Ufer.
    (03.05.2007)
    Winja:   Hallo, so weit ich weiss bleiben die Pelikane auf dem See und die Nashörner dürfen ab Freitag ins Vorgehege und ab Montag, wenn alles gut geht ganz raus.
    (01.05.2007)
    Sebastian:   Ok, ich war nach 15Uhr da und zu den Schimpansen ist es ja auch noch ein gutes Stück...
    (01.05.2007)
    abjatar:   @ Sebastian: Wann warst du denn heute bei ZOOM? Also zumindest in der Mittagszeit waren heute alle 10 Schimpansen für mehrere Stunden auf der Freianlage (mindestens zwischen 12 und 15 Uhr)
    (01.05.2007)
    Sebastian:   Im Gegensatz zu gestern konnten die Schimpansen heute nich auf die Freianlage. Auch die Flusspferde waren wieder von Sitatungas und Sattelstorchen getrennt (eventuell wegen Nahrungsaufnahme).
    Die Pelikane scheinen wirklich dauerhaft auf dem See zu bleiben, da man nun auch schon die Schildhalterung zur Seeseite hin eingesetzt hat.
    Das Schild wird wohl zusammen mit den noch fehlenden angebracht werden (Nashörner, Schimpansen, Rußköpfchen, Pelikane, Sattelstorche, event. auch die Enten und Gänse in Alaska).
    (01.05.2007)
    Sebastian:   Die Schimpansen waren heute teilweise draußen, jedoch fast nur, um Äste aus den Bäumen zu reißen und diese dann Innen zu fressen.
    (30.04.2007)
    Sven P. Peter:   Für alle die es interessiert ein paar Bilder:

    Schimpansenanlage:

    http://img131.imageshack.us/img131/3882/klschimpansenfreianlagebr9.jpg

    http://img159.imageshack.us/img159/9940/klschimpansenfreianlageqa5.jpg

    Alle Flusspferde zusammen:

    http://img372.imageshack.us/img372/5223/klflusspferdeti6.jpg

    http://img252.imageshack.us/img252/8492/klflusspferde2oi5.jpg

    Giraffen auf der Anlage:

    http://img406.imageshack.us/img406/8266/klgiraffenfx7.jpg

    Ein Löwe:

    http://img76.imageshack.us/img76/4213/kllwe11xk7.jpg

    Und Lara:

    http://img209.imageshack.us/img209/1258/kleisbr2no4.jpg
    (29.04.2007)
    Michael Mettler:   Vielleicht sollte ZOOM die Rasensprenger mal in die INNENanlage der Schimpansen stellen, damit sie nach draußen flüchten :-)
    (29.04.2007)
    Sebastian:   Ich tippe ja darauf, dass die Nashörner am Mittwoch zum ersten Mal nach draußen dürfen, so lange alle medizinischen Checks gut verlaufen sind. Dann würde der Stress im Vergleich zum Feiertag deutlich geringer ausfallen und bis zum nächsten Wochenende bliebe genug Zeit, sich an die Besucher zu gewöhnen.
    Bleiben die Schimpansen bei dem Wetter jetzt eigentlich dauerhaft Innen, damit man den Rasen sprengen kann? Zuletzt sah ich sie nämlich auch immer nur hinter verschlossenen Türen im Innenbereich...
    (29.04.2007)
    Carsten:   Ich habe es trotz des schönen Wetters mal riskiert, zum ZOOM zu fahren, war gut voll, obwohl ich schon vor 10 Uhr da war.

    Erst mal Entwarnung für die Kodiaks, waren heute beide draußen. Robben- und Eisbärbecken immmer noch stark veralgt, wenn man aus dem Tunnel guckt, alles grünstichig...

    Schimpansen nicht draußen, Rasensprenger liefen im Dauerbetrieb.

    Nashörner auch noch nicht zu sehen, aber die 30 Tage sind ja noch nicht rum.

    Auf der Baumsavanne alles gesehen außer den Hornraben, die Giraffen waren erst alle beim Tor, danach verteilten sie sich aber über die ganze Anlage...

    Die Flußpferde dürfen jetzt auch die zweite Außenanlage und den kompletten Wasserbereich nutzen, was sie auch ausgiebig taten. Leider dadurch von Land aus nicht zu sehen, da sie tlw auf der zweiten Anlage lagen. Den Wasserbereich haben sie komplett bis zur zweiten Insel genutzt, zwei waren ganz hinten im Wasser und die zweite Insel war beschissen... Sitatungas und Sattelstörche schienen Ihren Nachbarn noch nicht zu trauen, waren nur im dritten Gehege. Dafür im ersten Gehege neue Mitbewohner, eine Entenmutter mit ihren Kindern...

    Ansonsten ein sehr gesunder Zoobesuch, denn außer in den Gastronomiebereichen aufgrund der Trockenheit Rauchverbot.


    (29.04.2007)
    Karsten Vick:   Im Berliner Jubiläumsbuch ist nur von einem Pelikanmischling die Rede, nämlich Krauskopf x Rötel 1966. Das würde auch zu Svens Bild passen.
    (28.04.2007)
    Sven P. Peter:   Also ich habe alle Pelikanarten verglichen und es kann nur diese sein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nashornpelikan

    Grade der auf dem ersten Bild sieht dem GE-Exemplar sehr ähnlich. Das Horn haben soweit ich weiß nur die Männchen zur paarungszeit.
    (28.04.2007)
    Michael Mettler:   (ratlos) Da wäre ich auch stutzig geworden - im Herbst war ich es nicht, entweder ist es ein anderer Vogel oder eine saisonale Färbung.... Aber die Frage von IP66 ist interessant, denn irgendwo müssen die Mischlinge aus Berlin ja geblieben sein.
    (28.04.2007)
    Sven P. Peter:   Also Rosapelikane sehen ich 3 mal die Woche, das ist devinitiv keiner. Da diverse Leute kein Boot fahren wollten, hier nur eine Aufnahme aus der ferne:

    http://img19.imageshack.us/img19/5434/klpelikan4zz0.jpg
    (27.04.2007)
    IP66:   Wir haben den Pelikan gemeinsam angeschaut, und ich kenne das Tier schon aus dem alten Ruhrzoo. Er ist von hänlicher größe wie die Rötelpelikane, aber weiß, mit einer schwarzen Fläche unter den Flügeln. Der Schnabel ist im oberen Bereich dunkel blaugrau, im unteren gelblich gefärbt. Wenn Sven P. Peter eine brauchbare Photographie gespeichert hat, wäre es vielleicht gut, sie zugänglich zu machen - ich bin zwar kein Pelikanexperte, meine aber nicht, ein vergleichbares Tier unter der friedrichsfelder Pelikansammlung gesehen zu haben. Könnte es sich um einen der Bastardvögel handeln, die in den 70er Jahren im Zoo Berlin nachgezogen wurden?
    (27.04.2007)
    Carsten:   Der Rosapelikan war auch schon im alten Zoo, wenn mich meine Erinnerung nicht ganz täuscht
    (27.04.2007)
    Michael Mettler:   @Sven: Im letzten Herbst befand sich unter den Rötelpelikanen ein einzelner Rosapelikan. Nashornpelikan(e?) meines Wissens deutschlandweit nur noch im Berliner Zoo.
    (27.04.2007)
    Sven P. Peter:   Meine gestrigen Eindrücke:

    Der Löwe mit der blonden Mähne war heute stark am hinken.

    Die Kodiaks waren nicht draußen, dafür standen auf dem Hof hinter deren Stall die Tierärztin und ein Rudel von sehr bedrückt schauenden Pflegern. Vieleicht was mit Ibo?

    Alle Flusspferde waren zusammen. Konnten aber nur die vordere Aussenanlage (also auch nur den einen wasserteil) nutzen. Auf den hinteren waren Sattelstörche und Sitatungas.

    Paviane hatten Stress, zwei Tiere wurden den ganzen Tag in den Graben getrieben und angegriffen.

    Schimpansen waren nur Innen und die Aussenanlage wurde dauer-Rasen-gesprengt.

    Das Robbenbecken, sowie der Afrikateich sind extrem veralgt. Auf dem Teich war neben den Rötelpelikanen auch ein anderer, sah mir nach einem Nashornpelikan. Zwischen den Zwergflamingos konnte ich 3 Rosas sichten. Die Flamingoanlagen werden wohl umgebaut, das Wasser in dem Bereich war fast ganz abgelassen.

    Bei den Waschbären steht auf einem Schild sinngemäß: Wer von der WDR-Web-Cam nicht erfasst werden möchte, soll dem Gehege fern bleiben.
    (27.04.2007)
    Thorsten Deweleit:   Hallo! Ich bin nun zufällig auf diese Seite gestoßen und lese mit Interesse. Ich plane mit meiner Familie einen Besuch in der Zoom-Welt, nachdem Freunde meines Sohnes im letzten Jahr sehr begeistert waren. Jetzt habe ich hier so einiges gelesen, darum meine Frage: Lohnt es sich im Moment dorthin zu gehen? Oder sollte ich lieber bis ca. Pfingsten warten? Kommen noch mehr neue Tiere (habe was von Nashörnern in Quarantäne gelesen - sind also gar keine zu sehen?) oder neue Anlagen in nächster Zeit hinzu? Sollte ich was beachten wenn ich den Tagesausflug plane? Danke für die Hilfe!
    (27.04.2007)
    Carsten:   A bissel runterscrollen hilft auch weiter, g...

    http://www.akita-nest.de/fotolandschaften-Dateien/Galerie15/galerie15.html
    (26.04.2007)
    Schnappi26Du:   Kann mir vielleicht hier jemand sagen, wie ich an alte Foto´s aus dem Ruhr Zoo komme? Bin praktisch da aufgewachsen, habe aber leider keine Erinnerungsstücke!!!
    (25.04.2007)
    Carsten:   @Michael: Stimmt, bei zwei Tieren war es noch leicht, zumal die in GE auch noch ihre festen Gehege hatten, da brauchtest nur gucken, innen links Rosl, rechts Ernie, außen dementsprechend spiegelbildlich...

    Bin schon froh, daß nicht Emmen mein "eigener" Zoo ist, :-)
    (23.04.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: Nein, das kann ich nicht, aber ich hatte auch nie den Ehrgeiz, es zu können :-) Eine der Kühe scheint mir dunkler zu sein als die anderen, aber ich habe keine Ahnung, wer das ist. Beruhigt mich aber zutiefst, dass selbst ein spezialisierter Hippo-Fan mit sowas im "eigenen" Zoo Probleme hat :-) Ach, was war das noch einfach, als diese Tiere nur paarweise gehalten wurden...
    (23.04.2007)
    Carsten:   @Michael: Nein, leider nicht.

    Ernie ist an seinem ausgewachsenen Zahn leicht zu erkennen, auch Asita ist da noch nicht voll ausgewachsen, gut zu erkennen. Rosl ist kleiner als die beiden anderen Kühe, aber dafür müssen sie schon nebeneinander stehen. Rosl erkennt man auch an der altersbedingt etwas schwerfälligen Gehweise. Lisa und Suze sind ganz schwer auseinanderzuhalten, da muß ich eigentlich komplett passen...

    Erkennst Du denn die Hannoveraner Damen als Individium oder ist das auch nicht so einfach?
    (23.04.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: Kannst du denn jetzt die vier "dicken Damen" auf Anhieb auseinanderhalten?
    (23.04.2007)
    Carsten:   Samstag hatte ich das Vergnügen, einen Schnupperkurs als Tierpfleger absolvieren zu dürfen. Wenn man dort nicht mit einer falschen "romantischen" Vorstellung, daß ein Tierpfeger den ganzen Tag nur Tiere streichelt und vielleicht mal den Besuchern Auskunft gibt, ist das eine sehr interessante Sache.

    Los ging es morgens um 8 Uhr, wo man von einem Zoolotsen am Eingang abgeholt wird. Nach einer kurzen allgemeinen Einweisung, z. B. Rauchverbot im Heulager, etc geht es dann in das gewählte Revier, bei mir natürlich keine Frage, zu den Flußpferden. Ist faszinierend, so durch den leeren Zoo zu laufen, einige Tiere kommen dann gerade auf ihre Anlagen oder sind gerade draussen.

    Bei den Tieren angekommen, kommt man dann in die Obhut eines Tierpflegers oder wie bei mir sogar des Revierleiters, wird über den ungefähren Tagesablauf aufgeklärt, bekommt kurz die Örtlichkeiten gezeigt und dann geht es los...

    Zuerst mußte für die Flußpferde das "Frühstück"§ gerichtet werden, welches in den für Besucher nicht sichtbaren Innenställen eingenommen wird. Dazu sind diverse Heuballen zu holen, zu zerkleinern und zu wässern und auf die einzelnen Gehege zu verteilen. Dann werden die Tiere, Ernie natürlich zuerst, g, in die Ställe gelassen und nehmen ihr Frühstück ein.

    Währenddessen kontrolliert man die drei Aussenanlagen, entfernt den Kot vom Vortag und schafft dicke Steine an die Seite, damit die Bewohner sich nicht die Füße verletzen. Dann bekommen sie auf der Anlage auch noch ein Häppchen zu essen. Nun geht es zurück ins Haus, wo die Tiere inzwischen ihre Mahlzeit beendet haben.

    Die Tiere werden dann auf die Aussenanlage gelassen, wo sie sich erst mal über das zweite Frühstück hermachen und dann noch ein wenig ruhen. Auch die Sattelstörche und Sitatungas werden jetzt rausgelassen.

    Dann werden die Innenställe gereinigt, was besonders in Ernies Stall Spaß macht, da er natürlich erst mal nix besseres zu tun hat, als den sauberen Stall zu markieren. Das gleiche tut er natürlich auch mit dem Gang zur Aussenanlage, der danach gereinigt wird.

    Als nächstes werden die zwei Landbereiche im Haus gereinigt, hier haben die Tiere zum Glück größtenteils das Wasserklosett benutzt, so daß es nicht ganz so viel war. Dann wird, solange Heu (bei der sommerlich Frischgrasfütterung später) gefüttert wird, in beiden Innenanlagen das Abendessen für die Tiere gerichtet, genauso wie das Frühstück.

    Hier waren erlebnisreiche vier Stunden dann leider zu Ende, aber war ein sehr schönes Erlebnis. Erstmal bekommt man Hochachtung vor der Arbeit der Tierpfleger (besonders wenn man sonst nur im Büro sitzt) und es sind sehr interessante Einblicke in Bereiche möglich, die man sonst als Besucher nicht zu sehen bekommt, z. B. Innenställe von Flußpferden, Sitangugas und Sattelstörchen, das Überwinterungsgehege der Flamingos, die Aussenanlagen aus anderer Perspektive und die zugehörigen Laufgänge, das Buschbabygehege (leider keine Tiere zu sehen) und die zusätzlichen, nicht sichtbaren Außenanlagen für Servale und Blaumaulmeerkatzen.

    Auch für Fragen oder zusätzliche Informationen ist zwischendurch immer mal Zeit und man erfährt einiges neues, z. B. wird in Kürze der Übergang zwischen den Anlagen geöffnet, so daß die Antilopen und Störche zu den Flußpferden könnten. Und bei den Servalen gibt es Nachwuchs, welcher noch hinter den Kulissen ist.

    Alles in allem eine sehr interessante und empfehlenswerte Sache, wenn man sich vorher im klaren ist, daß es möglichst realistisch abläuft. Da die Schnupperkurse pro Revier nur einmal die Woche angeboten werden (um die Arbeitsabläufe und die Tiere nicht zu sehr zu stören) ist leider eine lange Wartezeit erforderlich, für 2007 komplett ausgebucht (oder man braucht einen guten Arbeitgeber, der ein bissel nachhilft).

    Der Schnupperkurs war ein Geschenk meines Arbeitgebers und dient als Aufhänger für einen Artikel in unserer Firmenzeitung über mein Hobby.
    (23.04.2007)
    Michael Mettler:   @Saya: Du hast Recht, ich habe nach Toto gegoogelt. Er war ein 1956 geborener Wildfang und lebte vor seinem Umzug nach Frankfurt im Tierpark Berlin.
    (20.04.2007)
    IP66:   Ich möchte nicht unhöflich sein, aber daß berliner Menschenaffenhaus war schon ein anderes Kaliber als das gelsenkirchener, und wenn ich die Maßstäbe bei Klös richtig interpretiere, waren die Außenkäfige schon im ersten Nachkriegsflügel größer als die des Affenpalmenhauses, wobei diese Größe zuvor meines Wissens vor dem Krieg nur in Frankfurt und Nürnberg realisiert worden war. An den Tisch und die Stühle in Duisburg und in Berlin kann ich mich auch noch erinnern. Auffällig finde ich nach wie vor die sehr kleinen Innenkäfige in Gelsenkirchen. Ich kenne ja viele Artsammlungsprobleme in Berlin, finde aber, daß Klös, vor allem bis in die 70er, recht großzügig gebaut hat, wenn man nicht heutige, sondern damalige Vergleichsbauten heranzieht. Auch bei den niederen Affen ist der Nachkriegsbau durchaus geräumig.
    (20.04.2007)
    Carsten:   @cajun: Ist Ostrava, im Artikel steht das es sich um eine tschechische Stadt handelt. Hab halt nur genau zitiert, g, hätte also auch in zoologische Fauxpas gepaßt, :-)
    (19.04.2007)
    Say:   @ Michael: ich glaube, der letzte Frankfurter Schimpanse Toto war ein Wildfang, geboren in den 50ern. Er war bei seinem Transport in die spanische Schimpansenstation jedenfalls schon über 50, lebt aber meines Wissens heute noch.
    (19.04.2007)
    cajun:   @Carsten: Du meinst Ostrava... ne? ;-)
    (19.04.2007)
    Carsten:   In Duisburg gab es auch Tische und Stühle bei den Menschenaffen...

    Heute steht in der Lokalzeitung, daß die Giraffe Jadranka aus Ostrara!!! angekommen ist...
    (19.04.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: In gewissem Sinne wohl schon, aber es war ein Provisorium, das zur Dauereinrichtung wurde - in den Zooführern nannte Dathe es das "temporäre Haus für Menschenaffen". Die ersten Menschenaffen (Schimpansen) wurden m.W. noch im Schloss Friedrichsfelde gehalten - wurde nicht sogar der letzte in Frankfurt gehaltene Schimpanse Toto zu dieser Zeit dort geboren?

    Die heutige Freianlage für Dscheladas war jedenfalls ursprünglich als Schimpansenanlage gedacht - also ausgerechnet für eine Art, die bei ihrem Bau gar nicht gehalten wurde (im Menschenaffenhaus lebten Orangs und Gorillas). Als die beiden Inseln und der Wassergraben fertig waren (an ein Haus war noch gar nicht zu denken), kam die Wende dazwischen, und dann wurde der "Rohbau" für einige Jahre als Wasservogelanlage zwischengenutzt.

    Die großen Außenanlagen im Berliner Zoo entstanden ja auch erst ab den 80ern, vorher hatten die Menschenaffen dort Außenkäfige, die auch nicht viel besser waren als die Gelsenkirchener. Von meinem ersten Berlin-Besuch 1981 erinnere ich mich noch dunkel an "Sitzgruppen" aus Tisch und Hockern, die am Käfigboden festgeschraubt oder -betoniert waren.... Nur kann sich der Berliner Zoo im Gegensatz zu Gelsenkirchen oder Hannover nicht darauf berufen, dass diese Anlagen im Ursprung nur für Jungtiere konzipiert waren, denn schließlich hatte er schon vor dem Krieg Erfahrung mit der Haltung ausgewachsener Menschenaffen in drei Arten und schon bald danach wieder einen festen Bestand derselben - ohne den Handelsdurchlauf der Ruhe-Zoos. Aber wie gesagt: Es war eben eine Zoo-Ära lang Standard, Menschenaffen so zu halten - und dann kam Krefeld.
    (19.04.2007)
    IP66:   @Herr Mettler: War das friedrichsfelder Menschenaffenhaus denn auch nur für Jungtiere gedacht? In Gelsenkirchen war mir die Sache schon klar, auch wenn in den entsprechenden Käfigen ja schon ein Jahrzehnt erwachsene Schimpansen leben mußten.
    (19.04.2007)
    Carsten:   Auf jeden Fall hört sich das faszinierend an mit dem Schnupperkurs und scheint auch gut zu gehen, ist ziemlich lange im voraus ausgebucht.

    Nächste Woche weiß ich mehr, ob sich das lohnt...
    (17.04.2007)
    abjatar:   @ britta: das kommt natürlich drauf an was man erwartet, eisbären streicheln oder wölfe aus der hand füttern geht natürlich nicht ;-) naja man begleitet halt 4 std lang einen oder mehrere tierpfleger, hilft ihnen beim gehege reinigen, futter zubereiten usw. dabei kriegt man ziemlich exklusive blicke "hinter die kulissen" und von den pflegern und dem zoolotsen der dabei ist auch reichlich infos. im vergleich zu einer führung o.ä. ist es halt sehr viel persönlicher, was man erzählt bekommt. und wenn man sich nicht zu fein ist, auch beim stall misten mitzumachen, sollte es eigentlich ganz klasse werden ;-) man kommt halt schon nah ran an die tiere und kriegt bereiche zu sehen wie kein anderer besucher.
    (17.04.2007)
    Britta:   Hallo!
    Hat schon jemand diesen Schnupperkurs als Tierpfleger gemacht? Ich habe meinem Freund einen zu Weihnachten geschenkt. Der Termin ist im Sommer und mich würde mal interessieren, ob es sich wirklich lohnt!
    (17.04.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: Im Tierpark Berlin gab es ebenfalls keine Außenkäfige für Menschenaffen, die heute am Haus befindlichen wurden erst nach dem Einzug der Malaienbären errichtet.

    Auch die anderen zitierten Gelsenkirchener Häuser/Anlagen dienten tierhandelsbedingt überwiegend der vorübergehenden Haltung von jungen Tieren, Ausnahme ist die Elefantenanlage, in der es immer mindestens eine erwachsene Kuh gab.
    (16.04.2007)
    Carsten:   Heute mal richtig Glück gehabt. Auf der Baumsavanne alles außer Hornraben gesehen, die Giraffen waren sogar einmal quer über die Anlage bis in die hintere Ecke beim Graben und haben dort getrunken. Die meiste Zeit hielten sie sich allerdings oben am Tor auf. Der Serengeti View war geöffnet, ist eine gute Übersicht von da oben... Nyalas und Bleßböcke hielten sich friedlich beieinander in der Mitte der Anlage auf, hier scheint das Zusammenleben also zu klappen. Die Impalas waren im hinteren Bereich der Anlage. Auch zwei Kormorane hielten sich auf der Baumsavanne auf...

    Vier Schimpansen waren draußen, drei sogar bis auf dem Hügel und dort in den Bäumen, ein vierter saß direkt an der Wand zum Haus und schien der Sache noch nicht so recht zu trauen.

    Die Sattelstörche und Sitatungas waren zusammen, die Flußpferde alleine. Alle fünf draußen.

    Am Pelikanloch ist das Schild weg, vielleicht dürfen die Pelikane auf dem großen See bleiben.

    Am neuen Stall für Grimbergs Hof wird das Fundament gegossen und das alte Nashornhaus ist im Abbruch.

    Endlich auch mal einen Marabu auf der Steppe gesehen, ebenso zwei kleine Elenantilopen.
    (16.04.2007)
    IP66:   Was "krasse" Verhälltnisse bei den Menschenaffen anbetrifft, so waren die von Herrn Mettler zitierten Anlagen (außer Rostock, daß ich nicht kenne), meiner Meinung nach doch deutlich höher und auch im Ganzen geräumiger als die Innenräume in Gelsenkirchen. Außer in Köln gab es auch überall Außenkäfige, wobei da allerdings die gelsenkirchener nur wenig kleiner waren. In den 70ern errichtet und trotzdem recht geräumig ist das Menschenaffenhaus in Stuttgart, eigentlich auch die in wesentlichen Teilen in der NS-Zeit entstandene Menschenaffenstation in München oder der Nachkriegsbau im Zoo Berlin. Es scheint, daß manche Zoos, vor allem Gelsenkirchen, doch nur die Haltung von Jungtieren im Auge hatten, diese dann aber erfolgreich heranwuchsen und man sie, mangels Alternativen, einfach behielt. Generell sind die gelsenkirchener Bauten im Spekturm ihrer Entstehungszeit alle eher klein geraten, man denke an die Bärenanlagen, das Nashorn- oder das Elefantenhaus.
    (16.04.2007)
    Saya:   Die Innenkäfige im Züricher Haus sind ganz ok, nicht wirklich groß aber gut eingerichtet, vielleicht vergleichbar mit Stuttgart oder Frankfurt. Das größte Problem ist dass die vorhandenen Außenanlagen den namen nicht verdienen, die Gorillas haben eine kleine Betonanlage wie die alte in Wuppertal, und der Schimpansen-Außenkäfig war auch winzig. Ich habe ca. 3-4 Tiere drin gesehen und er wirkte bereits mit denen überfüllt. Ob die Orangs eine Außenanlage hatten, daran kann ich mich gerade nicht mehr erinnern.
    (16.04.2007)
    Michael Mettler:   @abjatar: Solche "krassen Verhältnisse" waren immerhin eine ganze Zoo-Generation lang Standard für Menschenaffen, nur haben sie je nach Zoo unterschiedlich lange gehalten. Ich erinnere an Duisburg, Frankfurt, Köln, Dortmund, Tierpark Berlin, Rostock usw. - zum Teil sogar ohne Außenkäfige!
    (16.04.2007)
    abjatar:   ich kenne die (ehemalige) haltung in zürich nicht, waren das tatsächlich ähnlich krasse verhältnisse wie im alten gelsenkirchener affenhaus?
    (16.04.2007)
    Michael Mettler:   Nochmal @Saya: Unter diesem Link, den Carsten schon mal im Thread "Alter Ruhrzoo" gepostet hatte, findest du zwei Schimpansenfotos aus einem der alten Käfige:
    http://www.akita-nest.de/fotolandschaften-Dateien/Galerie15/galerie15.html
    Aus den im Hintergrund erkennbaren Seiten- und Rückwänden lässt sich die Käfiggröße einigermaßen abschätzen. Übrigens: Einen ähnlichen Rauminhalt, wenn auch einen anderen Bautyp hatten die früheren Menschenaffen-Außenkäfige in Hannover, bevor deren Bewohner ins Urwaldhaus umsiedelten (du erwähntest mal, dass du die damalige Unterbringung nicht kennst).
    (16.04.2007)
    Michael Mettler:   @Saya: Die alte Gelsenkirchener Unterkunft war (bzw. ist, wenn die beiden Schimpansenmänner noch da sind) kein bisschen komfortabler, erinnert(e) eher an einen historischen Raubtierzwinger mit einem Kinder-Klettergerüst darin. Ich habe den Züricher Käfig nicht in Erinnerung (war vor über 12 Jahren ein einziges Mal in Zürich), aber wenn darin acht Schimpansen Platz hatten, muss er deutlich größer sein als jeder der beiden alten, mit je zwei Tieren schon fast überbesetzte Gelsenkirchener. Dass Lady am mutigsten ist, dürfte - wie schon mal erörtert - daran liegen, dass sie als ehemaliger "Holiday on Ice"-Schimpanse von Klein auf wechselnde Ortsverhältnisse gewohnt war und deshalb weniger Angst vor Neuem hat.
    (16.04.2007)
    Saya:   Ich weiß, und meinte auch gerade die Züricher Schimpansen, weil ich die alten Menschenaffenanlagen in Gelsenkirchen nicht kenne. In Zürich gab es nur einen winzigen Außenkäfig ohne Naturboden, Bäume ect.
    (16.04.2007)
    abjatar:   @ saya: 8 von 10 der schimpansen stammen allerdings aus zürich, das alte gelsenkirchener weibchen "lady" hat sich bei den bisherigen kurzen ausflügen der gruppe auf die freianlage als das mutigste tier entpuppt.
    (16.04.2007)
    Michael Mettler:   @Saya: Ist mir klar. Ich würde damit ja auch nur verdeutlichen wollen, dass das "eingesperrte" Zootier nicht gleich durch die erstmögliche "Fluchtlücke" nach draußen türmt.
    (15.04.2007)
    Saya:   @ Michael M.: Dafür sind aber gerade die Schimpansen in Gelsenkirchen kein gutes Beispiel. Die sind ihr ganzes Leben unter miesen Bedingungen gehalten worden und haben Angst vor dem Ungewohnten. Daraus generelle Schlüsse zu ziehen dass Schimpansen mehr Platz, Außenanlagen und "Freiheit" grundsätzlich nicht wollen ist m.M. falsch.
    (15.04.2007)
    Michael Mettler:   Wenn die Schimpansen bei geöffneten Schiebern das Außengehege (noch) meiden, würde ich das als Zoo gleich nutzen, um mit einer Tafel über die Legende aufzuräumen, dass sich Zootiere ständig nach der grenzenlosen Freiheit sehnen....
    (15.04.2007)
    Carsten:   Na das ist doch mal was mit den Giraffen. Dann hoffe ich mal, das ich morgen auch das Vergnügen habe, sie mal aus der Nähe ohne Glas zu sehen...
    (15.04.2007)
    Panda:   Die Giraffen sind heute bis vorne an die Futterkörbe gekommen und haben dort gefressen. Es war ein tolles Bild!! Leider sind die Schimpansen noch immer im Haus weil sie, nach Aussage eines Pflegers, zu viel Angst haben. Ich hoffe, dass sie bald das Außengehege in Besitz nehmen
    (15.04.2007)
    abjatar:   heute mittag waren sie allerdings schon besser zu sehen, haben sich (zumindest zwei) auch weiter auf die anlage getraut.
    (13.04.2007)
    Sebastian:   Seit gestern sind alle 4 Giraffen auf der Aussenanlage. Heute allerdings schlecht zu sehen, da sie hinter dem Serengeti-View standen und dieser noch geschlossen ist. Zudem ist eine weitere Giraffe aus Tschechien eingetroffen.
    (13.04.2007)
    abjatar:   @ sebastian die giraffen brauchen wohl schlicht noch zeit, die bullen sind zwar schon etwas weiter, die beiden kühe lassen sich aber immer noch nicht in den gang bewegen...
    (12.04.2007)
    abjatar:   jedenfalls sollte man aufpassen, nix und niemanden und erst recht keine auffahrt zuzuparken, die anwohner reagieren nämlich inzwischen recht allergisch und lassen sofort abschleppen. wer nicht zu den ersten besuchern morgens früh gehört, hat jedoch meistens eh keine chance auf nen parkplatz in der seitenstraße ;-)
    (12.04.2007)
    Carsten:   @Panda: Befürchte ich auch und bei der Stadt vermutlich auch, weil die keine Parkgebühren kassieren können, g...

    Wundere mich eh schon, warum dort bei dem häufigen Chaos in der Seitenstraße noch kein Parkverbot oder Anwohnerparken eingeführt wurde.
    (12.04.2007)
    IP66:   Vielen Dank! Wenn ich hinreichend oft frei parke, ergibt die Ersparnis eine Eintrittskarte.
    (12.04.2007)
    Panda:   Carsten@: ich glaube Du hast dich jetzt bei den Anwohnern unbeliebt gemacht.
    (12.04.2007)
    Carsten:   Stimmt, der P+R Parkplatz ist auch noch da, ist vom Eingang aus in Richtung der ehemaligen Zootterassen. Hinter dem P+R Parkplatz kann am Wochenende auch im Baustellenbereich geparkt werden. Und bei Linksabbiegen vor dem P+R Parkplatz kommt man nach Überquerung der Hauptstraße in besagtes Wohngebiet, wo in der Regel immer Parkmöglichkeiten sind...
    (11.04.2007)
    FfmTH:   Ich war am Wochenende da.
    Die Giraffen war im Vorgehege. Deshalb hat man sie nur schlecht durch den Stall sehen können, da der Aufgang zum Aussichtspunkt der Savanne gesperrt war. Die Schimpansen waren im Haus.
    Parken kann man auch auf dem P+R-Parkplatz. So jedenfalls am Samstag um 10.00 Uhr.
    (11.04.2007)
    Sebastian:   Irgendwas ging da schief. Sorry.
    (11.04.2007)
    Sebastian:   Du bekommst sie für 2€ je Münze beim Kauf von 10. Sprich, du musst 20€ auf einaml berappen können.
    (11.04.2007)
    Sebastian:   Gut, früh da sein sollte man schon.
    Beim Kauf von 10 Münzen bekommst du sie zum Preis von je 2€. Musst also direkt mal 20€ berappen.
    (11.04.2007)
    Sebastian:   Gut, früh da sein sollte man schon.
    Beim Kauf von 10 Münzen bekommst du sie zum Preis von je 2€. Musst also dirket mal 20€ berappen.
    (11.04.2007)
    Sebastian:   Gut, früh da sein sollte man schon. Parkmünzen für je 2€ bekommst du nur beim Kauf von 10, sprich 10 Stück je 2€ =20€
    (11.04.2007)
    Carsten:   @Sebastian: 10 Parkmünzen für 2 € oder 1 Parkmünzen für 2 € als Dauerkartenbesitzer? Deine Idee mit dem Verkaufen ist aber nicht schlecht, am nächsten Wochenende hol ich mir mal so 200-300 Münzen mit meiner Jahreskarte und verschacher die dann für 2,50 an die Besucher. Da kannste reich bei werden, g...

    Ich bin davon ausgegangen, daß IP 66 keine Dauerkarte hat, deshalb 3 Euro.

    Versuchsweise fahr ich auch meistens mal am Grimberger Hof rum, aber die Chancen, wenn Du erst mal ausgeschlafen hast, sind da nicht so günstig, g...
    (11.04.2007)
    Sebastian:   Wieso 3€? Als Dauerkartenbesitzer bekommst du doch 10 Parkmünzen für 2€. Könnte meine übrigen 9 ja mal für 2,50€ verkaufen, da ich seit Einführung der Parkgebühr in der Seitenstraße am Grimberger Hof parke.
    Gibt´s denn schon neues von den Giraffen und Schimpansen oder wartet man die Ferien ab, um die Eingewöhnung auf der Aussenanlage möglichst stressfrei zu gestalten?
    (11.04.2007)
    Carsten:   Zwischen Zooeingang und Kirche führt eine Straße am Zoo entlang, wo man an den Rändern kostenfrei parken kann. Wundert mich zwar, daß dort noch kein Halteverbot ist, aber noch kann man da parken. Letzen Samstag gab es dort sogar morgens um 10:00 noch ein Plätzchen für mich.

    Die andere alternative ist das hinter der Hauptstraße liegende Wohngebiet, dort parke ich meistens, da ist immer was frei. Sind dann halt nur ein paar Schritte zu laufen über den Damm, aber für 3 Euro lauf ich die gerne.
    (11.04.2007)
    IP66:   Das klingt ja gut - und wenn ich ganz indiskret sein darf: Wo kann man den Wagen denn so preiswert abstellen?
    (11.04.2007)
    Carsten:   Außerhalb der Ferien geht es in der Regel unter der Woche. Bei frühzeitigem Erscheinen besteht sogar die Chance, die Parkgebühren zu sparen, g...
    (10.04.2007)
    IP66:   Ich überlege, einen Werktag der nächsten Woche zum Besuch in Gelsenkirchen zu nutzen. Geht das oder wird der Andrang so groß sein wie in den Ferien?
    (10.04.2007)
    Carsten:   Na dann übe ich mich eben in Geduld mit den Nashörnern oder bestech nen Pfleger, g...
    (09.04.2007)
    Winja:   Schönen guten Tag!Auf der Grasssavanne sind 9 Elen und es werden nur 10,0 Springböcke, die letzten 3 sind bereits in der Quarantäne. und werden wohl nächste oder übernächste Woche zu sehen sein. In der Quarantäne sind auch die Galagos, da man sich noch nicht einig über die Unterbringung ist. Die Nashörner bleiben mindestens die vorgeschriebenen 30 Tage in Quarantäne und während dessen auch im Stall.
    (09.04.2007)
    Carsten:   Mit den Rappen hab ich heute Glück gehabt, die waren im Nashornteil direkt am Durchgang zur restlichen Steppe. Auch ein Zebra und diverse Elen hielten sich dort auf. Von der Plattform links neben der Afrikalodge ist auch das Vorgehe der Nashörner und teilweise der Innenbereich am Afrikahaus einzusehen.
    (07.04.2007)
    Dirk K:   Auf der Grassavanne sind die meisten Antilopenherden gar nicht so klein (Kudus 2,4, Springböcke 7,0 sollen noch 12,0 werden, um die 8 Elen). Mehr Rappenantilopen wären wünschenswert. Die Anlage ist aber echt riesig, deshalb sind manche Arten nicht so gut zu sehen. Die Rappen habe ich leider immer nur in dem Gebiet um die Ställe gesehen und das ist recht weit weg von den Besuchern.
    (07.04.2007)
    cajun:   @Dirk K. : That`s it :-) witzig, ne? Ok, aber für Normal Besucher (Ich zitier nur weiter unten: Kudus= Lamas) irrelevant. Für einen Zoo schon ein ziemlicher Schnitzer. Wäre interessiert, welche Geschichte dahinter steckt...
    Ansonsten hat mich es sehr gefreut endlich mal wieder so viele Antilopenarten zu sehen. Klasse! Wobei die Tiere sich keineswegs an die Abgrenzungen zum Baumschutz halten.Die Kudus nutzen diese sogar als blickgeschützte Liegeplätze.Laut Hörensagen halten sich die Impalas wegen der noch nicht abgeweideten Vegetation vor allem im hinteren Teil der Giraffenanlage auf. Die Antilopengruppen wirken- trotz der Anzahl der Tiere- doch etwas verloren auf den großen Anlagen. Schade, das die Stallkapazitäten für größere Herden zu begrenzt sind.
    (07.04.2007)
    Dirk K:   @cajun. Mir ist nur das Springbockfoto unter Impala aufgefallen. Gibts da noch weitere "Highlights"*g*?
    (07.04.2007)
    Carsten:   Tja, dann hab ich wohl kein Glück gehabt oder die restlichen waren nicht draussen, ist ja nicht so tolles Wetter heute.

    Schild hab ich nicht gelesen, schade, mach ich nächstes Mal, wenn es lesenswert ist...

    Die Spundwand ist mir auch schon ins Auge gestochen, allerdings wird man bzgl. der Hintergründe der Anlagen im ZOOM ja abgestumpft, manche sind ja auch mit Industriekulisse. Ein Anstrich oder eine dichte Bepflanzung wäre an manchen Stellen nicht verkehrt...
    (07.04.2007)
    cajun:   Ich sah gestern alle drei Antilopenarten auf der Anlage. Unschön fiel mir die unverkleidete Spundwand im Hintergrund auf. Wird da noch was getan? Und, wer außer mir mußte bei dem Antilopenschild an der Buschsavanne noch lauthals lachen? Wenn das unsere Antilopenfans hier lesen und sehen würden..... ;-)
    (07.04.2007)
    Sebastian:   Also die 3 Blessböcke waren schon gestern ziemlich in der Gehegemitte zu sehen, auch die drei Nyalas habe ich schon dort gesehen. Die drei Impalas hingegen konnte ich bisher jedoch immer nur im hinteren Teil der Savanne entdecken.
    (07.04.2007)
    Carsten:   Auf der Baumsavanne waren heute endlich mal drei Tiere zu sehen, nur leider so weit weg, daß ich nicht sehen konnte, ob es die Bleßböcke oder die Impalas waren. Falls die nicht in Zukunft ein bissel zutraulich werden, empfiehlt es sich, Fernglas oder dickes Tele mitzunehmen (hatte ich leider beides nicht, schnief)...

    Besucherandrang hielt sich in Grenzen, entweder lagen die alle noch in den Betten, Wetter zu schlecht oder alle bei Schalke...

    Pelikaneloch ist immer noch verwaist, die Wohngemeinschaft aus Flamingos, Pelikanen und Kormoranen besteht also weiter...

    Sattelstörche und Galagos leider nicht gesehen...

    Durch eine Besucherin zu der Erkenntnis gelangt, daß Große Kudus und Lamas sich irgendwie ähnlich sehen müssen, wenn man die miteinander verwechseln kann.

    Das kleine Affenhaus im zukünftigen Asienteil, wo zuletzt die Erdmännchen gelebt haben, ist fast abgerissen, standen nur noch die beiden Stirnwände. Die Volieren von Serval und Uhu sind ebenfalls abgerissen. Am Standort des ehemaligen Flußpferdhauses scheint die Entwässerung für den Neubau fertig zu sein und ein Kran wird aufgebaut.

    Von den Nashörner leider nix zu sehen, hatte ja gehofft, die dürften vielleicht ins Vorgehege, oder muß die Quarantäne im geschlossenen Haus stattfinden? War allerdings auch nicht sonderlich warm, könnte auch ein Grund sein.
    (07.04.2007)
    Michael Mettler:   Tipp an Panda: Man kann den geschriebenen Text im Fenster auch vor dem "Einfügen" nochmal Korrektur lesen... :-)
    (06.04.2007)
    Panda:   Tipp an alle, schreibt nie längere Texte in dem kleinen Fenster.Es kommen Sachen heraus, die glaubt man nicht. Rechtschreibung 6. SORRY
    (06.04.2007)
    Panda:   Niedersachse@ Bei dem Tierpflegergespräch vom 29.3 hatte die Pflegerin erwähnt, dass man hofft, irgentwamm Nachwuchs bei den Hyänen zu haben. Es wurden, wenn ich das richtig verstanden habe, Genuntersuchungen gemacht unm die Geschlechter der Tiere genau zu bestimmen. Deshalb ist man sehr sich sicher, dass es sich um einn Paar handelt.
    (06.04.2007)
    Michael Mettler:   Gut möglich, dass der Impalabock der Unruheherd war. Dittrich beschrieb mal, dass ein hannoverscher Impalabock auf der alten Afrikasteppe neben seinen Geißen sämtliche weiblichen und noch nicht geschlechtsreifen Antilopen der anderen Arten in seinen Harem eingemeinden wollte - inklusive der Elen-Kühe und eines Trios jugendlicher Rappenantilopen, die damals vorübergehend auf der Anlage lebten. Meiner Erinnerung an besagte Veröffentlichung nach legte sich dieses Verhalten, als das kleine Impalarudel zu einer kopfstarken Herde herangewachsen war und der Bock mit seinen eigenen Weibchen - und ein paar Kastraten, die der Aufstockung dienten - genügend "Arbeit" hatte. Vielleicht war die Impalagruppe in Dresden einfach zu klein...
    (06.04.2007)
    th.oma.s:   nyala + impala (1,4 + 1,3)ist in dd nicht erfolgreich gewesen ,problem war nach m. beobachtungen (als besucher)der impalabock eventuell auch die gehegegröße.
    (06.04.2007)
    Sebastian:   Nun sind auch die Sattelstorche nach Afrika umgezogen. Die beiden leben jetzt zusammen mit den Sitatungas und Flusspferden, wobei sie ebenso wie die Sitatungas noch von den Flusspferden abgetrennt sind.
    (06.04.2007)
    Michael Mettler:   Mit den Nyalas ist sogar noch eine dritte Art ungefähr gleicher Größe dabei, die in anderen Zoos in der Regel unvergesellschaftet gehalten wird. Ist also ein spannendes Experiment.

    In Hannover wurden und werden wenigstens seit den 70ern so gut wie alle Antilopenvergesellschaftungen so zusammengesetzt, dass schon durch unterschiedliche Körpergröße ungleiche Verhältnisse herrschten. Die einzige Ausnahme, an die ich mich erinnere, waren die etwa gleich großen Kleinen Kudus und Grantgazellen auf der alten Giraffenanlage, die aber meistens unterschiedliche Gehegebereiche nutzten. Impala/Blässbock gab es meines Wissens auch früher nicht als Kombi in Hannover, die Impalas standen immer auf der Afrikasteppe und die Blässböcke bei den Giraffen. Weiß aber nicht, ob das ein Ergebnis früherer Experimente war oder schlichtweg durch Zufall entstanden ist.
    (06.04.2007)
    Dirk K:   Wie sieht es eigentlich mit der Verträglichkeit von Impalas und Blessböcken aus? Könnte das in Zukunft zu Problemen auf der Buschsavanne führen? Den einzigen Zoo den ich kenne, der beide Arten hat (Hannover) hält sie jedenfalls getrennt.
    (05.04.2007)
    IP66:   @Dirk K. Das problem der plötzlichen Verfolgung einzelner Tiere scheint für alle Erdmännchengruppen zu gelten - es ist auch auf der geräumigen Anlage in Köln aufgetreten und hat wohl zum Zusammenbruch des Erstbesatz beigetragen. In Köln kann man abgebissene Tiere in dem kleinen Gebäude unterbringen - ob in Gelsenkirchen dergleichen möglich ist, weiß ich nicht. Zu der kölner Anlage gibt es einen Artikel in der Zoo-Zeitschrift, der freilich in Hinblick auf die Gruppenstabilität ein wenig zu positiv ausgefallen ist.
    (05.04.2007)
    Carsten:   @Niedersachse: Bislang hab ich auf jeden Fall noch keine kleinen Hyänen gesehen
    (05.04.2007)
    Niedersachse:   @abjatar: Ich hab mir gerade nochmal die Mühe gemacht und hab mir die entsprechenden Elefant, Tiger und Co-Folgen nochmal angeschaut und muss Ihnen Recht geben. Dort wurde vom Pfleger noch mal erwähnt, dass das "Weibchen" Kitana (jetzt Kitano) aus Gelsenkirchen kam und die beiden Jungs aus Amersfoort. Ich hatte meine Infos bzgl der Herkunft nur von der Leipziger-Zoo-Page und da muss es dann ja falsch gestanden haben.

    Die beiden Hyänen in Gelsenkirchen züchten doch nicht, oder? Könnte das vielleicht auch dran liegen, dass es sich um die gleichen Geschlechter handelt, weil das Sexen ja alles andere als leicht ist bei den Hyänen.
    (05.04.2007)
    abjatar:   @ niedersachse kitano kam definitiv aus gelsenkirchen und wurde dort als kitana geführt.
    (05.04.2007)
    Michael Mettler:   ... und wenn man bei der alten Unterartengliederung bleibt, erzeugt Leipzig mit seinem guten Zuchtpärchen Unterartbastarde, denn die Amersfoorter Tiere sind m.W. im Gegensatz zu den Gelsenkirchenern WESTafrikanische Tüpfelhyänen.
    (04.04.2007)
    Niedersachse:   Nach Leipzig kamen 3 Tiere. Man dachte 2,1. 1,0 aus Gelsenkirchen mit dem Namen Lubango und das Geschwisterpaar 0,1 Kitana und 1,0 Lopido aus Amersfoort. Bei einer Untersuchung wurde dann festgestellt das 1,0 Lubango doch eher eine Lubanga ist und auch schon trächtig. Bei Kitana stellte man fest, dass es ein Kitano ist. Lopido blieb Lopido aber brachte zuviel ärger in die gruppe und musste zurück. Und aus Lubanga und Kitano entwickelte sich ein gutes Zuchtpäarchen.
    (04.04.2007)
    Dirk K:   Ich meine Kitana hätte sich in Leipzig erst als Kitano entpuppt.
    (04.04.2007)
    Niedersachse:   Also die beiden Gelsenkirchener Hyänen 1,0 Fisi und 0,1 Dogo Sana, sowie die Leipziger Lubanga, die ja über Gelsenkirchen nach Leipzig kam, kamen alle im August 2000 aus Tansania. Lubanga hat sich als Weibchen ja erst in Leipziger herausgestellt, also dachte man in Gelsenkirchen wohl, dass man 2,1 importiert hatte. Ebenso wie Leipzig auch dachte sie hätten 2,1, was sie hatten bis auf dass sich bei 2 das Geschlecht geändert hat.
    (04.04.2007)
    Dirk K:   Apropos Erdmännchen (aus dem Besucher-Thread). Gestern fiel mir ein Exemplar auf, welches extrem "gerupft" aussah. Von seinen Artgenossen wurde es auch oft gejagt. Die verschiedenen Gruppen scheinen sich immer noch nicht ganz einig zu sein... Weiß jemand mehr zu dieser Sache?
    (04.04.2007)
    Michael Mettler:   @abjatar: Nanu? Hieß es nicht damals, die Hyänen stammten aus einem Tierkinder-Waisenhaus in OSTafrika?
    (04.04.2007)
    abjatar:   aber wieso so skeptisch? die tüpfelhyänen stammten von derselben wildfarm in südafrika, deren import hat vor jahren schon problemlos geklappt (außer dass sich dann 1,2 tiere als 2,1 herausstellten...)
    (04.04.2007)
    IP66:   Ich war auch sehr skeptisch in Sachen nashornimport - nehme die Sache aber als Beweis dafür, daß, wer importieren will und hinreichend investiert, auch importieren kann.
    (04.04.2007)
    Michael Mettler:   Ich zitiere den Eintrag von Pia vom 21.3. (also vor zwei Wochen): "Und dass die Zoom-Erlebniswelt wirklich noch an die Nashörner aus Afrika glaubt, ist sehr naiv." Ist doch erstaunlich, wie weit man mit "Naivität" kommen kann, nicht wahr? :-)
    (03.04.2007)
    Carsten:   Na also, was lange währt wird endlich gut... Schön, daß es nach langer Zeit endlich mal wieder Nashörner gibt.

    Wann waren die letzten Nashörner im Ruhrzoo, ist doch schon mindestens 12 Jahre her?
    (03.04.2007)
    Dirk K:   Habe Das Ausladen der Nashörner beobachten können. Scheint alles gut gelaufen zu sein. Ich war erstaunt, wie klein die Transportboxen waren, allerdings sind die Tiere ja auch noch recht jung (2 1/2 und 3 Jahre alt).

    Ansonsten war es trotz Kälte ziemlich voll.

    Flusspferde innen, 0,4 Sitatungas draußen (gibts keinen Bock), Blessböcke und Impalas auf der Buschsavanne.
    (03.04.2007)
    Pressemeldung:   „Afrika“ im Ruhrgebiet: Drei südafrikanische Nashörner sind in ihrem 5.000 m² großen Revier eingetroffen
    Gelsenkirchen. Die drei mit Spannung erwarteten Breitmaulnashörner sind heute um 15 Uhr von einer Wildfarm in Südafrika in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eingetroffen. Ab sofort beginnt für den Bullen und die zwei Weibchen eine Quarantänezeit von etwa 30 Tagen. Nach Beendigung der Einzelquarantäne können die bis zu zwei Tonnen schweren noch namenlosen Neulinge dann erstmals gemeinsam ihren rund 5.000 m² großen Lebensraum in der ZOOM Erlebniswelt Afrika erkunden. Die Fernreise vom zweitgrößten Kontinent der Erde nach „Afrika im Ruhrgebiet“ be-gann gestern Morgen um 9.30 Uhr nördlich von Pretoria. Auch den zehnstündigen Flug aus dem über 10.000 km entfernten Südafrika haben die Nashörner in Begleitung des Farmleiters und einer Tierärztin gut überstanden. Für die Luftreise wurden eigens Thermo-Einzeltransportkisten für die schwergewichtigen Tiere angefertigt. Nach der Landung auf dem Frankfurter Flughafen erwartete ein Spezialtransporter die Tiere. Am Ziel der 20-stündigen Reise, der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen, erwarteten Tierpfleger, Zoologen und Tierärztin die jeweils zweieinhalb Jahre alten Breitmaulnashörner. Gemeinsam mit Antilopen, Zebras und Großvögeln werden die Nashörner in einer Artengemeinschaft in der ZOOM Erlebniswelt Afrika leben. Die Gestaltung des weit-läufigen Reviers ist durch Schlammsuhlen, Hügel und Wasserläufe den natürlichen Verhaltensweisen der Nashörner angepasst. Das Einleben der Nashörner können die Besucher nach Ablauf der Quarantäne von der Afrika Lodge aus live miterleben. Die geselligen Herdentiere werden für die Besucher ein neuer Höhepunkt auf der 1,3 Kilometer langen Entdeckungstour durch die Erlebniswelt Afrika sein. Mit der Ankunft der drei Nashörner wächst die Vielfalt der Tierarten in der ZOOM Erlebniswelt weiter. Allein in der Erlebniswelt Afrika leben heute 40 Tierarten. Zu den Big Five von „Afrika“ im Ruhrgebiet zählen jetzt neben Löwen, Giraffen, Schim-pansen und Flusspferden auch die vom Aussterben bedrohten Nashörner. Knapp zwei Jahre nach Eröffnung der ersten Erlebniswelt Alaska sind rund 400 Tiere in der ZOOM Erlebniswelt zuhause. In dieser Zeit strömten über 1,4 Millionen Besucher in die zoologische Erlebniswelt.
    (03.04.2007)
    JT99:   @Dortmunder: Die Gruppenzusammensetzung von 1,2 wurde glaube ich auch in der Doku über die Zoom die vor kurzen im WDR lief bestätigt.
    (03.04.2007)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Quarantäne dient doch eigentlich dazu, ANDERE Tiere vor den Neuankömmlingen bzw. genauer gesagt, vor möglichen mit den Neuen eingeschleppten Krankheiten zu schützen und nicht die Neuankömmlinge selbst! Letzteres nennt man schlichtweg "Eingewöhnung"...
    (02.04.2007)
    Dortmunder:   Ich glaube, eher nicht... Wenn man bedenkt, dass die Luft im "Pott" ja doch noch ein bisschen anders ist, als in Südafrika... Da sollte man kein Risiko eingehen...

    Man denke nur an den Feinstaub ;o)

    Wie sieht denn die Gruppenzusammensetzung aus ??? 1,2 ???
    (02.04.2007)
    abjatar:   Quarantäne von mind. 30 Tagen ist klar. Länger offensichtlich nicht, weil die Nashörner auch in der Haltung in Südafrika in Quarantäne standen (sogar ziemlich lange, da sich der "Papierkrieg" ja ewig hingezogen hat). Und zu sehen sein werden sie während dieser ersten vier Wochen definitiv nciht, die Frage war eher, ob sie bereits ins Vorgehege, also "an die frische Luft" dürfen, das weiß ich leider auch nicht.
    (02.04.2007)
    Dortmunder:   Also, sofoern ich mich erinnern kann, ist bei Großtieren mindestens eine vierwöchige Quarantäne vorgeschrieben... Ich meine, das hätte ich damals gelesen, als das Spitzmaulnashorn Samira aus Hannover nach Zürich gekommen ist... Also, bei Tieren aus Afrika wahrscheinlich eher noch eine längere Quarantäne
    (02.04.2007)
    abjatar:   @Carsten Das weiß ich leider nicht. Kennt sich hier jemand genau aus mit Quarantäne-Regelungen?

    Ansonsten: Die kaputte Glasscheibe bei den Bibern ist repariert.
    (02.04.2007)
    Carsten:   Dürfen die Nashörner während der Quarantäne schon ins Vorgehege oder müssen sie im Haus bleiben?
    (01.04.2007)
    abjatar:   Die drei Nashörner sollen, wenn alles gut geht, am Dienstag, den 3.4., in ihrem Haus zur Quarantäne stehen :-)
    (01.04.2007)
    JT99:   Ui dann kommt in die Sache ja wohl endlich mal Bewegung, das freut mich. Und ich find die beinah schon täglichen News hier immer wieder toll, spannend und hochinteressant:) Weiter so!
    (01.04.2007)
    Panda:   @: Bernd: Danke für die schnelle Antwort
    (31.03.2007)
    Carsten:   @cajun: Stimmt, solche Besucher scheint es nur in GE zu geben, lach...

    In der Lokalzeitung stand, daß der Flug für die Nashörner für den 02. 04. (ohne Jahresangabe) gebucht ist. Nach 30 tägiger Quarantäne sollen sie dann auf der Anlage zu sehen sein.

    Da die Quarantäne vermutlich im eigenen Haus stattfindet, wird hier hoffentlich bald von der ersten Sichtung berichtet werden...
    (31.03.2007)
    cajun:   @MM: Das mit dem Geierhaus (übrigens Steinbauweise) ist auch immer noch eine Never-Ending Story. Es ist unglaublich. :-)Wobei, man könnte es auch so sehen, dass man ggf. da dann nix nach bessern muß, weil es zu schnell gebaut wurde. scherz* Wahrscheinlich steht es unter Denkmalschutz bei der Eröffnung! Aber hier geht es ja um Gelsenkirchen und ich will nicht weiter vom Thema abschweifen. :-)
    @Carsten: ich bitte darum :-)scherz* Nein, ich kann das gut verstehen, wenn man sich einem Zoo verbunden fühlt.Ist doch auch ok.Habe nur anmerken wollen, dass dieses sonst kaum jemand für einen anderen Zoo in diesem Forum macht.Wobei mich eher Nachrichten wie: "Die Nashörner sind endlich da!" interessieren würden. Jedem halt das Seine ;-)
    (31.03.2007)
    IP66:   Ich würde die von Herrn Mettler genannten Zooneubauten nicht ganz so revolutionär sehen: In Münster gab es ja auch einen Neubau in den 70ern, München ist in einem Jahrzehnt in der selben Ziet - und im selben Stil - ebenfalls sehr weitgehend umgestaltet worden, und vom Bauvolumen her war auch die Erweiterung von Stuttgart aus dem alten Wilhelma-Gelände heraus vergleichbar. Und schließlich war das Nordlandpanorama in Wuppertal vom Bauvolumen mit dem Alaska-Teil in Gelsenkirchen auch vergleichbar, wenn man die Größe des ursprünglichen Zoos vergelicht. Ungewohnt ist eher, daß diese Neubauten die ersten nach Münster sind, also nach etwa einer Generation.
    (31.03.2007)
    Michael Mettler:   @cajun: Ich kann die Detail-Verliebtheit in der Diskussion durchaus nachvollziehen. Immerhin vollzieht sich in den Erlebniszoos ZOOM, Hannover, Leipzig und Bremerhaven eine Entwicklung im Zeitraffer, wie es sie zumindest in der deutschen Zoogeschichte noch nie gab (von den Gründungsjahrzehnten vielleicht abgesehen, aber da gab es ja keinen Altzustand). Sowas nimmt man doch zwangsläufig intensiver wahr als Entwicklungen in einem Zoo, wo nur alle paar Jahre mal was Neues entsteht oder sich gar der Bau eines Holzhäuschens als Winterquartier für Geier über -zig Monate (Jahre?) hinzieht - du weißt, was ich meine :-) In einem der genannten Zoos hätte das Ding wahrscheinlich innerhalb von zwei Tagen gestanden - möglicherweise zwar mit Nachbesserungsbedarf, aber die Geier hätten wenigstens schon mal ein Dach über dem Kopf gehabt....
    (31.03.2007)
    Carsten:   Tja, obwohl nicht immer alles rund läuft im ZOOM und ich in manchen Dingen immer noch dem alten Ruhr Zoo nachtrauer, ist es doch der Heimatzoo, der mir am Herzen liegt und am häufigsten besucht wird... (ggf. auch in der Mittagspause, auch wenn der Weg zu den Hippos jetzt so lang ist, schnief...)...

    In einem Zoo, welchen ich mindestens 30 mal im Jahr besuche, fallen natürlich die Details viel mehr ins Auge, als in einem Zoo, den ich ein- oder zweimal im Jahr besuche...

    @cajun: Sobald die Hornraben zu sehen sind werde ich dem Wunsch nachkommen, und über die Verdauung berichten, g...
    Bist Du vielleicht auch an der Verdauung der Stachelschweine interessiert, deren Toilette liegt sehr blickgünstig direkt an der Gehegescheibe...
    (30.03.2007)
    cajun:   Ich wünschte jeder Zoo (oder sollte ich sagen: jede Erlebniswelt??? fg*)hätte so detailverliebte Besucher wie die Zoom. Hier liest man ja bestimmt auch demnächst wie,wann und was die Hornraben verdauen...
    (30.03.2007)
    Sebastian:   Jedenfalls kamen sie von dort, und Carsten hatte am 26.03 erwähnt, dass das Winterquatier außerhalb des Überflutungsgebiets fernab der eigentlichen Anlage läge, sodass es für mich eine logische Schlussfolgerung war. Eventuell gibt es ja einen Sommerstall und ein Winterquatier.
    (30.03.2007)
    Michael Mettler:   Winterquartier in der Afrikahalle? Ich dachte, der Flamingostall befindet sich eine Etage unter der Erdmännchenanlage?
    (30.03.2007)
    Sebastian:   Naja, heute lief der Schimpansensee auch schon wieder voll...
    Desweiterern sind neben den Blessböcken nun auch die Impalas und Nyalas auf der Buschsavanne, während die Giraffen fleißig trainierten. Von Hornraben noch keine Spur.
    Zudem wurden heute die Flamingos aus ihrem Winterquatier in der Afrikahalle auf ihre Insel gebracht, wobei ein Großteil der neuen Flamingos ersteinaml die Barriere überwand und dann ziellos über den See schwamm. Bis auf 5 Tiere, welche sich zu den Pelikanen gesellten, kamen aber alle wieder zurück. Sechs weitere scheinen jedoch noch nicht fit zu sein, wenn ich das Gespräch unter den Pflegern richtig verstanden habe und werden erst demnächst hinzukommen. Um die Sattelstorche will man sich hingegen wohl schon nächste Woche kümmern.
    (30.03.2007)
    IP66:   An der Eisbärenanlage war bei meinem letzten Besuch mehr als eine Scheibe gesprungen oder ersetzt. Ich habe den Eindruck, daß das hohe Bautempo dergleichen verursacht, einmal wegen der schon erwähnten Erdbewegung, zum zweiten aber auch deshalb, weil man wohl kaum das Setzen des Bodens in den Anlagen abwarten konnte. Auch die Neupflanzungen im Afrikabereich sahen so aus, als hätte man sie sehr hektisch vollzogen. In KÖln sind zwar in den letzten Jahren schon einmal die Scheiben gesprungen, die um die Fischotteranlage angeordnet sind, aber von so vielen Schäden habe ich auch bei Neubauten noch nichts gemerkt. Allerdings ist die Lage in Gelsenkirchen ja auch so, daß man, besonders in Alaska, sehr schnell fertig werden mußte, da der neue Zoo den alten ersetzen sollte. Bei der Löwenanlage wirkte alles noch gediegener,, wobei die Geschichte vom Wassergraben der Schimpansen ein wenig an die der magdeburger Zooteiche erinnert, die auch immer wieder leerliefen.
    (30.03.2007)
    abjatar:   das problem der scheiben war ja nicht nur die hohe spannung, sondern dass einfach in unmitteblbarer nähe auch unglaublich große erdbewegungen stattfanden. ohne die afrika-baustelle wenige meter weiter wäre die scheibe bei den bären z.b. sicher nicht gesprungen. und es ist auch nie die ganze scheibe kaputt, sondern immer nur eine der "schichten" des verbundglases - also ist die scheibe nicht wirklich kaputt (und hat z.b. auch das wasser in der biberanlage gehalten), aber schlicht "undurchsichtig".
    (30.03.2007)
    Bernd:   P.S.: Ein Teil der Tiere, vor allem die Fische, stammen aus dem großen See im altem Zoobereich.
    (30.03.2007)
    Bernd:   @Panda: Die Schmuckschildkröten sind zwar Mitbringsel von Besuchern, aber aus früheren Zeiten. Die Tiere befanden sich bis zum letzten Jahr noch in der Tschaja-Anlage und sind im Rahmen der Umbauarbeiten (wie auch viele Fische) in den Alaska und Afrika-Gewässern ausgesetzt worden.
    (30.03.2007)
    Hannes:   Das war auch mein eraster gedanke aber ich bin eh ein bischen ängstlich was scheiben angeht da ich als lütten mal dabei war als ein gorilla eine scheibe zum splittern gebracht hat wobei dieser sich zuerst mehr erschrocken hat als die besucher.
    (29.03.2007)
    Michael Mettler:   Das ist nun schon die zweite Scheibe in ZOOM, von der ich höre, dass sie durch Steinschlag demoliert wurde (die andere war eine bei den Eisbären, die wohl mit so starker Spannung eingesetzt war, dass ein dagegen gekickter Stein reichte). Da fragt man sich unwillkürlich, was wohl passieren würde, wenn statt ein paar Gramm Kiesel z.B. ein ausgewachsener Bär an einer unglücklichen Stelle gegen das Glas donnert...
    (29.03.2007)
    Panda:   Hallo Zoofreunde, ich habe mit viel Interesse die Einträge gelesen und da ich öfters in der Erlebniswelt bin, schreibe ich mal mit.
    Da ich heute den Zoo besucht habe, kann ich einen Zustandsbericht liefern.
    Von der Flusspferdgruppe waren vier Tiere draußen. Die Pelikane haben jetzt ihren Platz auf der anderen Seeseite gegenüber von ihrem, noch im letzten Jahr, benutzten Platz.
    Die Flamingoinsel wurde gereinigt und die Tiere waren deshalb wahrscheinlich eingeschlossen. Der Wassergraben am Schimpansengehege ist wieder einmal leer gelaufen. Nach Aussage einer Pflegerin ist der Wasserverlust an einem Tag so hoch, dass die Affen ausbüchsen könnten. Auf der Buschsavanne laufen seit ein paar Tagen die Blessböcke herum.
    In Alaska wird an der Bieberburg gearbeitet. Das Wasser ist abgelassen und die Tiere sind im Stall. Dies ist wohl nötig um die kaputte Scheibe zu ersetzen die, wie ich von einer Pflegerin erfahren habe, von einem kleinen Kind durch Steinwurf zerdeppert worden ist. Wie mir versichert wurde, hat der Vater den Schaden sofort gemeldet ( Lobenswert!!),
    aber warum schmeißen kleine Kinder Steine in die Gehege liebe Eltern??? .
    Die Eisbärin Lara scheint sich einen Spaß damit zu machen, Hunde zu erschrecken. Sie hat einen jungen Pudel der vor der Scheibe stand so angesprungen, dass er erst jaulend weggerannt ist (so weit die Leine es erlaubte) und danach zitternd neben seinem Frauchen gestanden hat. Für den Hund tut es mir leid, lustig war`s aber doch.
    Eine Frage habe ich. Im Flusslauf der Buschsavanne kurz vor dem Steg zum Bootsanleger Africa Queen habe ich mehrmals eine Schildkröte gesehen. Weis jemand woher die kommt? Da es nur ein Tier ist, glaube ich fasst, dass „ Tierfreunde“ sie ausgesetzt haben.
    Puh, das war viel, aber ich hoffe, dass ich einige Info`s anbringen konnte.

    (29.03.2007)
    Michael Mettler:   Unter "Höhlengrillen" würde ich mir auch eher etwas Sechsbeiniges mit langen Fühlern vorstellen. Taugt aber auch nicht als zusätzliches Highlight für die Bootsfahrt :-)
    (26.03.2007)
    Carsten:   Ups, sollte natürlich Höhle heißen, wollte ja hier keinen grillen....
    (26.03.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: Wer ab den Pavianen durch eine HÖLLE fahren muss, dürfte hinterher die Lust auf alles Andere verloren haben (muhaha).... Technisch machbar wäre das ja mit ein paar Flammenwerfern, aber die Flughunde und Galagos dürften das auch nicht so witzig finden :-)
    (26.03.2007)
    Carsten:   So ein Highlight am geplanten Kormorangehege hätte schon was, den zu den falschen Zeiten oder bei unkooperativem Verhalten der Tiere sieht man wirklich recht wenig. Im Winter hab ich mal ne Runde mit dem Boot gedreht und nichts gesehen ausser den Kormoranen und ein paar Anubispavianen.

    Was ich faszinierend fände, wär ab Pavianfelsen bis kurz vor den Flußpferden durch eine Hölle zu fahren, in welcher nachtaktive Tiere mit Zeitumstellung leben, z. B. die Flughunde oder die Buschbabys.

    Ob das technisch machbar und mit den Vorschriften des Hochwasserschutzes vereinbar ist, weiß ich nicht.

    Die Lage im Hochwasserschutzgebiet wurde mir auch als Grund für das entfernt liegende Winterquartier der Flamnigos genannt...

    Das Fenster hinter den Seelöwen war eine Vorschrift der Stadt, damit vom dahinterliegenden Radweg Einblicke möglich sind...
    (26.03.2007)
    Michael Mettler:   @Karsten Vick: Wenn ich die Stelle richtig in Erinnerung habe (bin ja auch nur einmal mit dem Boot dran lang gefahren), ist das im Prinzip ein steiler Deichhang mit Außenzaun oben drauf, und aus der Böschung ragt ein wenig Totholz (das eigentlich als Ruheplatz für die Kormorane gedacht war). Und es ist so dicht an den Booten, dass man ohne Umleitung des Parcours auch keine Halbinsel davor aufschütten könnte, um Platz zu gewinnen. Zu Zeiten des alten Hagenbeck hätte man da vielleicht einen Goliathreiher angekettet, aber viel mehr gibt die Ecke eigentlich nicht her. Zumal sie thematisch zur Feuchtsavanne gehört, also wäre auch ein Bonsai-Kopje fehl am Platz.

    Aber was spricht gegen einen "Knochenfund"? Hannover hat eine "archäologische Ausgrabungsstätte" am Gorillaberg, Leipzig eine mit ein paar Tonscherben eher peinlich wirkende Mini-Variante des Themas neben dem Elefantenpalast, und in Gelsenkirchen gibt es auch schon Walknochen in Alaska. Im Grunde ist doch ein im Wildwuchs liegendes Skelett viel natürlicher (und damit lehrreicher) als ein "in natürlicher Haltung" (oder gar in Bewegung) aufgestelltes in der Vitrine, wie es ja auch in einigen Zoos zu finden ist (vom welchem Tier auch immer).
    (26.03.2007)
    Karsten Vick:   Ich kenne die location nicht, aber kann man da wirklich kein echtes Tier unterbringen? Sonst kannst du auch gleich wie in Hodenhagen beim Dschungelexpress oder wie das heißt, Pappmache-Neger hinstellen, die mit Blasrohr Wasser auf die Bootsfahrer spritzen.
    Man kann ja über Knut unterschiedlicher Meinung sein, aber da strömen die Massen in den Zoo, um ein TIER zu sehen. Und das sollte immer noch der Sinn eines Zoos sein.
    (26.03.2007)
    Michael Mettler:   Was mir dabei erstmals auffällt: Die Weiträumigkeit des Parkteils Afrika, um die ich als Hannoveraner ZOOM bei meinem Besuch beneidet habe, hat bei näherem Hinsehen leider auch einen (dramaturgischen) Haken. Denn auf der ersten Hälfte der Bootsfahrt sieht man nur wenig Tiere (und keinerlei Großtiere), und wenn das Schilfdickicht der schwimmenden Inseln ab diesem Jahr erst mal mannshoch sein sollte, selbst die Wasservögel nur noch durch einzelne Lücken in der Vegetation hindurch. Hat man ganz großes Pech, sind die Flusspferde unter Wasser und die Savannenbewohner hinter dem Hügel...

    Soll heißen: Könnte man nicht ein Highlight noch auf halbem Wege zu den Hippos einbauen, also dort, wo eigentlich die Kormorane hätten sitzen sollen? Das müsste ja nicht mal eine Tieranlage sein, für die der Hang ohnehin nur schwierig zu nutzen wäre. Ich denke da gerade an das Elefantenskelett in Hagenbecks Elefanten-Entdeckerpfad... Und Ostafrika war der Fundort von Brachiosaurus, man könnte also auch einen riesigen "freigespülten" Saurierknochen aus der Böschung ragen lassen :-) Das würde die Bootsfahrt noch attraktiver machen, denn die besagte Stelle ist zu Fuß für Besucher nicht erreichbar.
    (26.03.2007)
    Michael Mettler:   @abjatar: Darf man da herauslesen, dass es bezüglich der Bootsfahrt einen Planungsfehler in ZOOM gab? Denn gemeinhin baut man doch heute die Überwinterungshäuser für Flamingos direkt an deren Außenanlage, damit sie eben NICHT hin- und her gesetzt werden müssen (sonst hätte man die Flamingos ja gleich im/am Afrikahaus überwintern können). Dass die Hippo-Außenanlage zum Saisonstart jahreszeitlich bedingt unbesetzt sein könnte, sollte doch eigentlich in eine Planung eingeflossen sein? Oder ist für die kommenden Jahre daran gedacht, die Flusspferde "abzuhärten" - was ja, siehe Kronberg, möglich zu sein scheint?
    (26.03.2007)
    abjatar:   die "alteingesessene"
    (26.03.2007)
    Dirk K:   Warum waren die Flamingos überhaupt und so lange im Winterquartier? Die Krefelder Tiere waren draußen, die Duisburger z.B. auch.

    Welche Elchkuh ist jetzt eigentlich noch da? Die "Neue" oder die "Alteingesessene" (das ist ja in dem Fall auch relativ*g*). Eine ist m. W. schon wieder gestorben...
    (26.03.2007)
    abjatar:   aber immerhin waren die zwillinge voll entwickelt, so dass man davon ausgehen kann, dass die komplikationen eingetreten sind, da es sich um eine erstgeburt handelte. und die flamingos waren wahrscheinlich vorübergehend im flusspferdgehege, um sie zur saisoneröffnung überhaupt aus dem winterquartier heraus zu holen (vermute ich) und die bootsfahrt wegen der draußen fehlenden flusspferde attraktiver zu machen.
    (26.03.2007)
    Carsten:   Kann ich mir auch nicht vorstellen, daß die Flamingos in dem Gehege bleiben. Oder könnten sie mit den Flußpferden zusammen gehalten werden? Vermute, dafür sind sie zu schreckhaft. Und daß die Flußpferde nur in den hinteren Gehegen gehalten werden, kann ich mir nicht vorstellen (und hoffe ich nicht), denn so toll sind die Gehege ja nicht einzusehen...

    In der Lokalzeitung war in der letzen Woche ein Interview mit dem Revierleiter Alaska. Darin wurde unter anderem erwähnt, daß es 2006 Elch-Zwillinge gab, die aber leider nicht aufgekommen sind...
    (26.03.2007)
    Sebastian:   Habe übrigens auch gleich mal darauf geachtet, ob die Flamingos dort bleiben könnten. Dagegen würde vor allem der Wasserzugang sprechen, da dieser stufig und für Flusspferde angelegt ist...
    ein Schritt und der Flamingo steht zur Hälfte im Wasser.
    (26.03.2007)
    Sebastian:   Das vorderste Flusspferdgehege war mit den Flamingos besetzt. Die Sitatungas konnten also nur den Bereich nutzen, den sie zuletzt immer einnehmen durften, wenn die Flusspferde draußen waren.
    Die Kameras bei den Waschbären sind übrigens WebCams des WDR und waren vorher in Münster aufgebaut.
    http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeiteinrichtung/zoocam/waschbaeren_gelsenkirchen.jhtml
    (25.03.2007)
    abjatar:   @ Carsten: Auf dem Gelände vom ehem. Elefanten- bzw. Flusspferdhaus wird als Ergänzung des Grimberger Hofs ein begehbares Stallgebäude gebaut mit Freianlagen drumherum für die Husumer Protestschweine (die sind derzeit beim Amtstierarzt privat eingestellt), für Rinder und Hühner.
    (25.03.2007)
    Carsten:   Kann ich mir denken, Wetter ist ja auch recht gut...

    Mit montags frei hat was, ich hab auch schon länger nur noch vier Tage und nutze den Montag daher grade im Sommer für Zooexkursionen... Oder Tage mit schlechtem Wetter, gestern konnte ich sogar ohne anstehen zu müssen, Boot fahren.

    In welcher Flußpferdanlage waren denn die Flamingos?
    (25.03.2007)
    Sebastian:   Bin ich froh, dass ich demnächst alle zwei Wochen Montags frei habe, war ja heute extrem voll, wobei die Saisoneröffnung das schöne Wetter noch ordentlich unterstützte.
    Auf der Buschsavanne hat sich noch nichts getan, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass innerhalb der nächsten Woche, in der schönes Wetter angesagt ist, der Weg vom Stall auf die Anlage trainiert wird. Ist eigentlich bekannnt, ob die Hornraben schon den Stall gewechselt haben?
    Die Flamingos waren heute zum ersten Mal in diesem Jahr draußen, allerdings in der Flusspferdanlage (!) und getrennt von den auch auf der Freianlage befindlichen Sitatungas; die Flusspferde waren drinnen.
    Bin mal gespannt, wie es sich mit Pelikanen, Flamingos und Sattelstorchen entwickeln wird...
    (25.03.2007)
    Carsten:   Für die morgige Saisoneröffnung hat man sich auf jeden Fall gerüstet, am Eingang waren provisorische Zickzackgitter aufgebaut, um die erwarteten Massen in geordnete Bahnen zu lenken (beim letzten Schönwettertag standen die Leute bis auf die Straße). Der "Bootsfriedhof" gegenüber der Löwenanlage ist auch verschwunden, ich hab nicht gezählt, aber es scheinen wieder alle Boote im Einsatz zu sein...

    Der Besatz an der Buschsavanne wird auf der Tafel mit Rothschildgiraffe, Impala, Tieflandnyala, Bleßbock und Hornrabe angegeben.

    Die Pelikane sind immer noch auf dem großen See, die Flamingos noch im Winterquartier...

    Galagos hab ich leider keinen gesehen...

    Am Standort des alten Flußpferdhauses wird gebaut, irgendwelche Kanalisation wurde dort verlegt. Ob für ein weiteres Freigehege oder den zweiten Stall für Grimbergs Hof konnte ich noch nicht erkennen.

    Interessant war, wie Lara sich einen kläffenden Vierbeiner als Appetithäppchen ausgesucht hat, dieser dann fachgerecht angeschwommen wurde und mit einem Prankenhieb ins Wasser geholt worden wäre, wenn dort nicht die Scheibe gewesen wäre...

    Die Kameras im Waschbärgehege sind tatsächlich sehr ungeschickt plaziert, kann ich Sebastian nur beipflichten...
    (24.03.2007)
    Sebastian:   Der Besatz der Buschsavanne ist wohl nur noch eine Frage der Zeit: Nachdem bereits letzte Woche der Wasssergraben gefüllt wurde hat man unter der Woche nun auch die Informationstafel aufgestellt.
    Dagegen scheint es bei den Schimpansen wohl noch zu dauern: Der Wassergraben hatte mal wieder deutlichen Wasserschwund.
    Desweiteren könnten die Galagos nun in der Afrikahalle sein. Das Eingewöhnungsgehege steht und wahrscheinlich habe ich auch einen gesehen; leider war die Ecke, wo er eventuell saß, sehr dunkel, sodass es auch etwas anderes hätte sein können.
    Zudem hat man jetzt bei den Waschbären drei Kameras aufgebaut, wovon zwei sehr unschön mitten auf der Anlage stehen...
    (24.03.2007)
    IP66:   Offiziell sind das doch Hybriden, so daß die Nachzuchten niemand haben wollen wird.
    (24.03.2007)
    abjatar:   und von der jahreszeit her werden die kodiaks jetzt im frühjahr sicher keine jungen bekommen, dezember / januar wäre ja die zeit gewesen. schade dass durch die krankheit und die trennung dann auch die nächste nachwuchs-"saison" wohl ausfällt.
    (23.03.2007)
    Carsten:   Noch wird nicht gebaut, es soll gebaut werden, Baubeginn weiß ich leider nicht. Dürfte aber schätzungsweise in 2 - 3 Tagen erledigt sein, sind ja nur 3-4 qm. Vielleicht dann noch ein bissel trocknen, je nach Material...

    Falls die Bären den Nachwuchs nicht schon auf den Weg gebracht haben, wird es in der nächsten Zeit sicher nichts, da sie wegen dem Fußverband des Männchens momentan getrennt sind...
    (22.03.2007)
    Sven P. Peter:   Wenn da also gebaut wird, heißt das, dass die Kodiaks sicher dieses Mal keine Jungtiere bekommen?
    (22.03.2007)
    Carsten:   Wäre möglich, waren nur auch keine Befestigungsmöglichkeiten zu sehen oder ähnliches. Schade, daß mir die Frage nicht bei der Führung eingefallen ist.

    In die Wurfboxen für die Kodiaks werden noch Zwischendecken eingebaut, da man vermutet, daß die Bärenmütter sich in dem übermannshohen Raum nicht wohlfühlen.
    (22.03.2007)
    Michael Mettler:   Ist ja vielleicht schon eingeplant und steht irgendwo auf dem Wirtschaftshof rum, da noch nicht benötigt.... :-)
    (22.03.2007)
    Carsten:   Na ja, ich dachte nur, sowas plant man vielleicht von vornerein mit ein, z. B. hat der Löwenjunggesellenklub ja für den Fall der Fälle auch schon mal eine Wurfbox erhalten...
    (22.03.2007)
    Michael Mettler:   Sooo ungewöhnlich ist ja nun ein provisorischer Jungtierschutzzaun in der Zootierhaltung ganz allgemein nicht. Dass z.B. Gräben vorübergehend gesichert werden oder vor das normale Gitter einer Käfiganlage provisorisch ein feinmaschigeres gespannt wird, ist doch eigentlich Zoo-Alltag. Also doch alles nicht so wild?

    Nebenbei bemerkt: WENN ein Zoo Erfahrung im Improvisieren und im schnellen Reagieren auf neue Situationen hat, dann wohl am ehesten ein Zoo mit Tierhandelsvergangenheit, in dem solche Probleme zum Alltag gehört haben dürften. Laut Aussage des Zoologischen Leiters in Hannover profitiert der Zoo noch heute (über 35 Jahre nach Ruhes Abschied!) von den dementsprechenden Fähigkeiten des damaligen Personals, die bis in die jetzige Generation weitergegeben wurden. In Gelsenkirchen war Ruhe noch gut 20 Jahre länger tätig - da wird es nicht anders sein....
    (22.03.2007)
    Carsten:   Zum Pflegergang ist aber auch die Bullenbox nur mit Stäben abgetrennt.
    (22.03.2007)
    Carsten:   Ja, wird man sich dann vermutlich ein Provisorium ausdenken, von vorne rein vorgesehen ist jedenfalls keine zusätzliche Verkleinerung der Abstände...
    (22.03.2007)
    Michael Mettler:   Im Dortmunder Nashornhaus sieht es wahrscheinlich auch nicht anders aus (da war ich schon drin, das Gelsenkirchener kenne ich nicht), und aus der Erinnerung würde ich behaupten, dass auch die Boxenabtrennung im Berliner Nashornhaus aus so weit stehenden Metallstäben (das Material ist ja letztlich egal) besteht, dass ein Pfleger hindurch passt - und damit auch ein Nashornkalb. Folglich muss man auch in anderen Nashornställen vorübergehend "Fangzäune" für Kälber anbringen - in Berlin muss sogar noch zusätzlich der Graben gesichert werden.
    (22.03.2007)
    @ Carsten:   ja, aber wer sagt, dass man die betonpfeiler nicht noch durch zusätzliche gitter "jungtier-undurchlässig" machen könnte? und eine der boxen lässt sich doch komplett räumlich von den anderen trennen (auch wenn die eigentlich für den bullen vorgesehen ist, aber im nachzucht-fall kann man doch ggf. die tiere die boxen "tauschen" lassen)
    (22.03.2007)
    Carsten:   Ich war am Samstag im Nashornhaus im ZOOM, die Innenanlagen sind teilweise nur mit eben solchen betonierten Stäben wie auf dem ersten Bild abgeteilt. Biegen fällt bei Beton wohl aus, aber ein Kleines könnte damit zwischen den Gehegen wechseln oder in den Pflegergang, und das ist doch nicht unbedingt erwünscht, daß es sich von seiner Mutter entfernt zu den anderen Nashörnern.

    Auch könnte es evtl. auf den Teil der Steppe, die nicht für die Nashörner vorgesehen sind gelangen. Das gleiche gilt für den Außenbereich der Flußpferde, dort könnten Jungtiere dann auch in für sie nicht vorgesehene Bereiche...

    Gelsenkirchen hat damit schon vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht, als das Elefantenbaby in den Graben im Haus gefallen ist, aber scheinbar hat sich da bei der Planung keiner mehr dran erinnert...
    (22.03.2007)
    abjatar:   es ist ja auch völlig müßig jetzt im voraus sowas zu spekulieren, wer weiß, ob die durchlässe nicht zusätlzich gesperrt werden, wenn ein jungtier bei den nashörnern da ist?!

    im übrigen finde ich auch, dass zoom keinesfalls rückschläge verschweigt. es gab pressemitteilungen, und auch zb bei führungen wird offen und ehrlich zu den problemem stellung genommen (sei es kodiakbär, wolf, etc.) und todesfälle und andere probleme sind beim umgang mit lebenden tieren ja nun in keinem zoo zu vermeiden... und bei zoom sind nunmal derzeit ausgsprochen viele änderungen zur gleichen zeit in angriff genommen worden, dementsprechend vergrößert sich eben auch das risiko der "startschwierigkeiten" mit neuen anlagen und tieren...

    im übrigen @ pia: wieso so eine aggression???
    (22.03.2007)
    Hannes:   @Carsten, ja das ist je nach breite dürfte möglich sein,
    http://img145.imageshack.us/
    my.php?image=dsc01551px2.jpg

    http://img164.imageshack.us/
    img164/2254/dsc01591os7.jpg

    Aber wenn die Tiere die Stangen ausreichend biegen kommen auch einige schlanke große durch
    (22.03.2007)
    IP66:   Zu den Eisbären würde ich auch im Kraftwagen ungern hineinfahren ... Vielleicht ist es ja so, daß die Verluste im Erlebniszoo eher auffallen. Im kölner Regenwald sind ja auch vor dem Bau angekündigte Arten niemals aufgetaucht, und die Zwergotter leben dort in einer zweistöckigen Voliere. Das regt aber niemand auf, weil sich die Anlagen ja alle mehr oder weniger auch für andere Arten nutzen lassen. In einem Alaska-Zoo geht es aber nicht ohne Elche, die Auswahl der Bärenarten ist auch recht festgelegt, und man kann ein Baumstachelschwein nicht so ohne weiteres durch Nasenbären ersetzen. Sobald die Dinge stärker festgelegt sind, wird es schwieriger: Um 1900 stand manches europäische Giraffenhaus leer, weil es wegen des Mahdi-Aufstandes keine Importe gab, Frau Heinroth baute in ihr Flußpferdhaus ein Becken, in dem niemals eine Seekuh schwamm, und Herr Nogge bekam die gewünschten 20 Elefanten zur Eröffnung seines Elefantenparks auch nicht zusammen. Auf der anderen Seite war ich doch unangenehm berührt, als ich in Gelsenkirchen die Volieren neben dem Giraffenhauseinblick sah, die doch selbstgestrickt und ganz und gar nicht von einem Vogelhalter inspiriert wirkten. Aber die hellabrunner Orang-Utan-Käfige sind ja auch nicht der Weisheit letzter Schluß, obgleich in München kein Spaß-Zoo steht.
    (22.03.2007)
    Carsten:   @Dirk K: Tockos gab es schon im alten Zoo, Verbleib keine Ahnung...

    Wenn man in die Afrikahalle auf der Flußpferdseite reinkommt, am Flußpferdbecken auf der linken Seite, da war an der Wand irgendwie ein Netz gespannt, vielleicht ist dieses das Eingewöhnungsgehege für die Galagos...
    (22.03.2007)
    Dirk K:   Tockos waren im Sommer 2006 aber schon vorhanden, zwei Stück wenn ich mich richtig erinnere
    (22.03.2007)
    Sebastian:   Achja, dass die Voliere zu niedrig ist, wurde mir nicht gesagt. Wurde ja auch schon als Grund hier im Thread angeführt.
    (22.03.2007)
    Sebastian:   Hatte mal eine Anfrage an den Zoo geschickt bezüglich der Webervögel, Tockos, Sattelstorche und Galagos.
    Die beiden Erstgenannten können aufgrund eines Importstopps im Zuge der Vogelgrippe derzeit nicht eingeführt werden. (Was ist mit den alten Tockos?)
    Den Sattelstorchen wollte man keine zwei Umzüge innerhalb kurzer zumuten und ließ sie daher bei den Giraffen. Bei entsprechender Witterung sollen sie auf die Flusspferdanlage ziehen. (etwa nicht wie laut Plan zu den Pelikanen)
    Zuletzt hatte ich gefragt, wohin die Galagos ziehen sollen. Angeblich hat man nun ein Eingewöhnungsgehege innerhalb der Afrikahalle aufgebaut, damit sie nicht direkt in den Flusspferdebereich gelangen. Danach sollen sie, nachdem sie sich sicher fühlen, schrittweise an die große Halle gewöhnt werden.
    (22.03.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: Im BONGO haben sich die Angaben über Tierverluste seit ein paar Jahren drastisch reduziert. Die Berliner Luft scheint gesünder geworden zu sein :-)

    Zu den Tierverlusten in Gelsenkirchen: Man zeige mir mal einen Zoo, der in fast zwei Jahren kein einziges Tier verloren hat.... Illusorisch. Dass es bei einem neu zusammengestellten Paar Großraubtiere zu einer Auseinandersetzung mit tödlichen Folgen kommen kann (wie bei den Kodiaks), ist doch wirklich nichts Ungewöhnliches. Und wie man an den Beispielen der Elefanten in Heidelberg und Neunkirchen sieht, gibt es schwer wiegende Verluste auch ohne das gern kritisierte Erlebniszoo-Konzept.

    Übrigens wurden früher in Hannover besonders streitlustige Antilopenarten - vor allem die in beiden Geschlechtern behornte Pferdebock-Verwandtschaft - ganz bewusst in kleinen Anlagen gehalten, weil man die Erfahrung gemacht hatte, dass sich die Kontrahenten im Falle ernsthafter innerartlicher Streitigkeiten dort schneller trennen ließen (manchmal sogar durch bloßes Öffnen einer Stalltür als Zuflucht) als in den deutlich größeren Gemeinschaftsanlagen. Dittrich schrieb dazu mal, dass man in letztere Anlagen sogar mehrfach mit einem Pkw fahren musste, um kämpfende Tiere gefahrlos auseinander zu treiben. Das Grundprinzip dürfte auch auf viele andere Tierarten zutreffen: Große, reich strukturierte Gehege schaffen zwar mehr Ausweichraum, vermindern aber auch die Eingreifmöglichkeiten.
    (22.03.2007)
    Carsten:   Es ist auch nicht so, daß die Todesfälle alle nicht erwähnt wurden, denn sowohl zum Tod der Kodiakbären als auch zum Tod von Elvis gab es Pressemeldungen seitens des Zoos...
    Einzusehen auf der Website des Zoos unter Presse.

    Und zu den Nashörner bin ich fest überzeugt, das der Zoo alles tut, um diese zu bekommen, denn den Aufwand des Baues treibt man doch nicht, um die Anlage leerstehen zu lassen...

    Allerdings hätte ich auch nichts dagegen, wenn keine kommen, mit kleinen Umbauten wäre es möglich, in der Anlage eine zweite Flußpferdgruppe zu halten, g... (Wunschdenken)

    Mal eine andere Frage: Ein Nashornbaby, kommt das zwischen zwei senkrechten Pfählen hindurch, wo auch ein ausgewachsener, normalgewichtiger Mensch durchkommt?
    (22.03.2007)
    IP66:   Die beiden berliner Zoos sind in ihren Jahresberichten eigentlich immer recht offen mit Verlusten umgegangen, ebenso Wuppertal. Verluste bei Elchen sind ja auch alles andere als Ausnahmefälle, bei Braunbären finde ich sie aber überraschend. Auf der anderen Seite erprobt man in Gelsenkrichen ja neue Gehegetypen, und man war ja auch kein wirklicher Großzoo mit schwierigen Arten und entsprechenden Erfahrungen mehr, als der Umbau einsetzte. Insofern halte ich Probleme für normal, und bislang sind davon zumindest keine bedrohten Arten betroffen. Ein wenig scheint es ja auch so, als ob die Internetforen zur Verbreitung von Nachrichten beitragen, die manche Zooleitung vielleicht doch nicht verbreitet wissen will. Und schließlich kann man wohl von jeder neuen Anlage und jedem neuen Tierhaus "Kinderkrankheiten" berichten. Ich finde es jedenfalls verfrüht, Verluste und Probleme auf die Leitungsstruktur oder den baulichen Charakter des Zoos zurückführen zu wollen.
    (22.03.2007)
    Michael Mettler:   @JT99: Davon habe ich gehört. Aber noch lebt er offensichtlich, genauso wie seine Bärin - somit sind die Kodiaks in GE eben nicht "ausgestorben", wie Pia behauptete.
    (22.03.2007)
    JT99:   @MM: Der andere Kodiakbär ist leider auch schwer krank, soweit ich weiß muss ihm im weiteren Krankheitsverlauf evtl. sogar der Fuß amputiert werden. Das will man ihm wohl nicht zumuten und daher soll er vermutlich bei verschlechterung der Krankheit eingeschläfert werden.

    Wie gesagt, dass ist nur das was ich in einem anderen Forum gelesen hab, daher ist das hier alles ohne Gewähr.
    (22.03.2007)
    Michael Mettler:   @Pia: Typisch wofür? Wenn ich mir die Jahresberichte verschiedener Zoos ansehe (sofern sie welche herausgeben), werden Tierverluste darin häufig ebenfalls nicht oder nur in Ansätzen erwähnt. Diese Angewohnheit ist also nicht auf ZOOM beschränkt. Auch der kleine, aber wichtige Unterschied zwischen "geboren" und "aufgezogen" ist oft nicht ohne Weiteres ersichtlich, so gesehen sind auch die 50 Tiergeburten eine relative Angabe...

    Habe ich da eigentlich was verpasst? Meines Wissens ist doch nur EIN Kodiakbär gestorben (bzw. vom Männchen getötet worden), warum also "Aussterben der Kodiakbären"? Wer über falsche Außendarstellung klagt, sollte doch selbst konsequenterweise auch keine solche betreiben, nicht wahr?
    (22.03.2007)
    Dortmunder:   Na, dafür wird ja vielleicht "Super-Knut" aus Berlin das neue Männchen für Lara... Was für Gelsenkirchen ja wieder ein beachtliches Presse-Echo zur Folge hätte...
    (22.03.2007)
    Pia:   Ich findes es mal wieder typisch, dass 50 Tiergeburten erwähnt werden, aber das Aussterben der Baumstachler, der Kodiakbären, dar Eisbär- und Elchsterben verschwiegen wird. Und dass die Zoom-Erlebniswelt wirklich noch an die Nashörner aus Afrika glaubt, ist sehr naiv.
    (21.03.2007)
    abjatar:   wird wohl mit absicht vage gehalten ;-)

    mehr als das bereits bekannte steht nicht fest...
    (21.03.2007)
    Sacha Beuth:   Die Meldung geizt mal wieder mit Details bezüglich des künftigen Tierbestandes im Bereich Asien. Gibt es hier noch keine Neuigkeiten oder will man noch nichts verraten?
    Immerhin gibts schon eine Skizze der Halle. Da kann man sich wenigstens rudimentär etwas vorstellen.
    (21.03.2007)
    abjatar:   die pythons sind z.t. abgegeben worden, z.t. derzeit hinter der kulissen. je nach art (tiger-/ königspythons) sollen sie aber in die asienhalle bzw. auch noch in die afrika-halle (die ja auch noch mit galagos, turakos und flughunden "komplettiert" werden soll).
    (21.03.2007)
    Dortmunder:   Canopy-Walk würde ich als Gang durch die Baumkronen übersetzen... 50 Geburten ? Sind eigentlich auch die Pythons aus dem alten Elefantenhaus nach Afrika umgezogen ? Die haben ja immer massig Jungtiere gehabt...
    (21.03.2007)
    IP66:   Bei den 50 Tiergeburten hat man wohl auch die Mäusejungen mitgezählt. Und was, zu Gnaden, ist ein Canopy-Walk? Die Innenbesichtigung eines altägyptischen Eingeweidebehälters?
    (21.03.2007)
    Pressemeldung:   Erstmals Saisonstart als Reise von „Alaska“ nach „Afrika“: „Asien“ eröffnet 2009 mit 4.500 m² großer Tropenhalle

    Grundsteinlegung Asienhalle im Herbst 21 Millionen Investitionsvolumen für die dritte Erlebniswelt – Giraffen und Nashörner bereichern Erlebniswelt Afrika


    Erstmals zu einem Saisonauftakt sind rund 25 Hektar der ZOOM Erlebniswelt konsequent naturnah gestaltet. Seit der Eröffnung der Erlebniswelt Alaska im Juni 2005 gingen über 1,4 Millionen Besucher auf Entdeckungsreise. Die größte Erlebniswelt Afrika wird in der ersten Jahreshälfte um weitere exotische Tiere bereichert: Drei Nashörner kommen von einem Wildreservat aus Südafrika und die Giraffengruppe erhält Zuwachs aus Ostrava/Tschechien. Eine weitere Giraffe aus Prag komplettiert die Zuchtgruppe in der 5.000 m² umfassenden Baum-savanne in der zweiten Jahreshälfte. Bereits im Sommer 2007 werden zusätzliche Haustiere in ein neues Stallgebäude im heimatlichen Teil der zoologischen Erlebniswelt, dem Grimberger Hof, einziehen. Bis zur Saison 2009 wird die dritte Erlebniswelt Asien mit einem Investitionsvolu-men von rund 21 Millionen Euro realisiert. Auf dem fünf Hektar umfassenden Areal entsteht nach der Grundsteinlegung im Herbst 2007 eine 4.500 m² große Tropen-halle, die mit einer transparenten Dachkonstruktion versehen wird. Hier werden asiatische Tier- und Pflanzenarten einen grünen Dschungel entstehen lassen. Canopy Walks ermöglichen Besuchern abenteuerliche Streifzüge in den Baumwipfeln durch die Reviere der Orang Utans. Eine großzügige Indoor-Gastronomie wird die Tropenhalle bereichern und ein Indoor-Spielplatz rundet das vielfältige witterung-sunabhängige Angebot ab.
    „Seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt hat der Besucherzuspruch all unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Dr. von Courbière, Geschäftsführer der Trägerge-sellschaft GEW Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH. „Entscheidend für diesen Erfolg ist, dass die spannenden Begegnungen zwischen Mensch und Tier begeistern und unsere Gäste gern wieder kommen, um weitere Entdeckungsreisen in ferne Welten zu unternehmen.“ Die Erlebniswelt Asien ermöglicht ab Frühjahr 2009 eine Weltreise an einem Tag mitten im Ruhrgebiet.
    Die erweiterten Planungen komplettieren das umfangreichste Zoo-Neugestaltungs-projekt Deutschlands mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 91 Millionen Euro. 70 Millionen Euro sind bereits für die realisierten Erlebniswelten Alaska und Afrika, den Grimberger Hof und Infrastrukturmaßnahmen investiert worden. Insgesamt 300 Tiere und 39 Arten leben heute in der ZOOM Erlebniswelt Afrika und rund 100 Tiere und 23 Arten in der Erlebniswelt Alaska. In den vergangenen 15 Monaten verzeichnete die zoologische Erlebniswelt bereits über 50 Tiergeburten. Nach der Vollendung des wegweisenden Konzepts werden eine Million Besucher pro Jahr erwartet.

    (21.03.2007)
    Sebastian:   Ups, ganz vertan, Webervögel sollen ja wie die Tockos zu den Geierperlhühnern...
    (19.03.2007)
    Sebastian:   Ich bin ja mal gespannt, ob die Webervögel wirklich noch in die Voliere einziehen. Denn die 25 Rußköpfchen und 3 Doppelspornfrankoline füllen die Voliere ganz gut...
    (19.03.2007)
    Carsten:   Das ist doch mal ein Grund, sich zu freuen, daß eine Aussage nicht lange Bestand hat...

    Das Tor zum ersten Flußpferdgehege war Samstag auch auf, nur waren keine Tiere zu sehen...
    (19.03.2007)
    Sebastian:   @ Carsten: Lange hatte deine Aussage aber nicht Bestand, denn der Wassergraben der Buschsavanne wurde heute gefüllt...
    Ebenso sind bei den Schimpansen alle drei Wassergräben voll, sodass beide Anlagen wohl zum Saisonauftakt besetzt sein werden.
    Auch habe ich die Sitatungas heute zum ersten Mal im vordersten Bereich gesehen, das Zwischentor war geöffnet. Die Flusspferde waren allerdings drinnen.
    Desweiteren fanden Arbeiten im Bereich der Besucherwege statt. Zum einen versperrt man nun die Hauptwirtschaftwege mit optisch schönen Holzschranken, in Alaska hat man den fehlenden Teil der Wegbegrenzung angebracht (im Bereich des Alaska/Afrika trennenden Hügels). Wie man aber dazu kommt, statt der in Alaska üblichen Bretter "afrikanische Rundhölzer" zu verarbeiten, ist mir rätselhaft, denn das Bild sollte ja möglichst einheitlich sein.
    Zudem hat man nun die Erdmännchenanlage "richtig" bepflanzt, als auf Yucca-Palmen in Töpfen auszuweichen.
    Interessant wird zu beobachten sein, wie man mit den Pelikanen vorgehen wird. Denn spätestens dann, wenn 40! Flamingos aus dem Winterquatier zurückkehren, wird es auf den drei Inseln eng. Schließlich sind schon die Kormorane ungeplante Untermieter (ein kleiner Teil von ihnen saß heute hinter dem Duka-House an der Buschsavanne, mal gucken wo sie noch auftauchen), ob da noch 6 Pelikane ihren Platz finden?
    Desweiteren konnte man sich heute ein gutes Bild über den Rußköpfchenbestand machen, da sie draußen waren und das Türchen zum Stall geschlossen war. Wenn ich mich nicht allzu groß verzählt habe, müssten es ca. 25 Exemplare sein.
    (19.03.2007)
    Carsten:   Für Gelsenkirchen muß das Wetter von vornerein schlecht sein, dann ist es auch nicht so voll, ich gehe dann lieber, zumindest am WE...
    Allerdings sollte man dann nicht zu verfroren sein, denn als Aufwärmmöglichkeiten gibt es nur die Afrikahalle, wenige Stehplätze im Alaskadiner, die Shops (falls offen) oder diverse Heißgetränke (vielleicht so gewollt, um den Umsatz anzukurbeln, g).

    Geht man aber an einem Tag, der schön beginnt und dann in schlechteres Wetter übergeht, so hat man die von IP66 beschriebenen Probleme, an manchen Stellen durch Menschenmassen wühlen zu müssen (da ja anscheinend viele aus Zucker sind), neben den schon genannten Grotten in Alaska ist auch das betreten der einzelnen Kontinente dann nicht so einfach und mit Slalom verbunden...
    (19.03.2007)
    IP66:   Vor Pavianen habe ich eine relativ ausgrpägte Angst - aber ich bin ja kein Pelikan.
    @Hannes: Ich würde Gelsenkirchen als ausgesprochenen Schönwetterzoo bezeichnen. Im letzten Herbst war ich an einem bedeckten Tag dort und hatte während zweier Schauern Probleme, irgendwo ein trockenes Plätzchen zu finden. Selbst die Reaturants waren naß, die Halle im Afrikabereich hat kein wasserdichtes Dacht und am Bauernhof waren die überdachten Sitzplätze für eine Reisegruppe reserviert. Die Kunstfelsgrotten sind auch kein Muster an Wasserdichte, außerdem knubbeln sich dort im Regenfall die Besucher. Vielleicht wird es ein wenig besser, wenn die Asienhalle steht. Eigentlich stören mich Zoobesuche bei schlechtem Wetter wenig, aber Gelsenkirchen gehört zu den Anlagen, die ich in einem solchen Fall meide.
    (19.03.2007)
    Carsten:   @Sebastian: Der Wassergraben war nicht gefüllt, auch der View nicht offen. Hannes hat ja geschrieben, sobald das Wetter mitspielt, und da es ja erstmal schneit, wird es noch a bissel dauern mit seinem Besuch, vielleicht wird es ja bis dahin... Die Hoffnung nie aufgeben, g...
    (18.03.2007)
    Sebastian:   War denn der Wassergraben an der Buschsavanne schon wieder gefüllt oder wie kommst du darauf, dass die Giraffen auf der Aussenanlage sein könnten?
    (18.03.2007)
    Carsten:   @Hannes: Die Giraffen sieht man vom Boot nicht, das Gehege grenzt nicht an den großen See... Aber im Stall oder vielleicht auf der Außenanlage sind sie zu sehen... Vom Boot aus sieht man die Anubispaviane, Flamingos (falls aus dem Winterquartier), Kormorane, Pelinkane (wenn nicht wieder im Loch), Sitatungas und Flußpferde (ab ca. 10 Grad draußen), Nashörner (wenn da) und die Tiere auf der Afrikasteppe). Boote waren gestern 6 im Betrieb (maximal 14), kann also bei gutem Wetter zu Stauungen führen, falls dann nicht wieder mehr eingesetzt werden.

    Die Pelikane als Freigänger fände ich auch reizvoll, man müßte halt nur sicher sein, daß sie nicht in für sie gefährliche Bereiche gelangen, z. B. Löwen und Hyänen. Können die Schimpansen oder Paviane den Pelikanen auch gefährlich werden? Und wie sieht es mit freilebenden Füchsen aus?

    Das Problem bei den Nashörner ist lt. der Führerin von gestern die fehlende Ausfuhrgenehmigung. Die Genehmigung in Südafrika lag vor, aber man erwartet, daß der Empfänger das Gehege fertig hat, und bis das Gehege im ZOOM fertig war, war die Genehmigung wieder abgelaufen, so daß sie jetzt neu beantragt werden muß.

    Das Verhältnis Tierpfleger - sonstige Mitarbeiter ist in anderen Zoos vielleicht auch ausgeglichener, weil die Zoos die Gastronomie nicht in Eigenregie betreiben, die Führungen etc von ehrenamtlichen Mitarbeitern übernommen werden und diese dann nicht in der offizielen Personalstatistik auftauchen...

    Die Flamingos waren gestern auch noch im Winterquartier, also nicht zu sehen.
    (18.03.2007)
    Hannes:   Abr vom Boot sieht man das wichtigste, Zebras Giraffen etc.?
    (18.03.2007)
    Sebastian:   Wieso wieder Bötchen fahren? Waren in der letzten Zeit immer in Bewegung, lediglich hatte man die Anzahl der Boote reduziert.
    In Alaska ist alles zu sehen (außer Baumstachler) und in Afrika sieht man nur die kälteempfindlichen Tiere nicht bzw. die Arten, die auf der Buschsavanne sind (Impalas, Nyalas, Blessböcke und Hornraben). Dazu fehlen noch die Nashörner.
    Hoffe, dass ich jetzt nichts vergessen habe, was noch fehlt.
    (18.03.2007)
    Hannes:   Was iseht man denn im Moment überhaupt vernünftig in GE.
    Hab heute ne Freikarte bekommen und werde sobald das Wetter mitspielt mit Verwandten und unter anderem 2 Kindergartenkindern dort hin pilgern und es sollte natürlich was zu entdecken geben.
    Kann man denn wieder Böötchen fahren
    (18.03.2007)
    Sebastian:   Man sollte sich trotzdem überlegen, ob es so sinnvoll wäre, die Pelikane als Freigänger im Zoo zu lassen...
    (18.03.2007)
    Matthias:   @Carsten: Das Tierpfleger in einem Zoo gegenüber anderen Mitarbeitern zahlenmäßig eine Minderheit sind, ist völlig normal und eigentlich in jedem Großzoo der Fall.
    Die Besucherbetreuung (vor allem Gastro) nimmt nun mal die meiste Arbeit ein.
    (18.03.2007)
    IP66:   In Duisburg hält man ja Rötelpelikane mit Kuba-Flamingos zusammen, allersings keine Kormorane, und in Friedrichsfelde marschieren Pelikane aller Arten durch das Schloßgartenpaterre. Auf der anderen Seite fände ich es schon gut, wenn man Gehegezäune verwenden würde, die für die Tiere ein Hindernis darstellen.
    (18.03.2007)
    Michael Mettler:   Einer der Pelikane soll schon im letzten Jahr mehrfach den Zaun überflogen und den See erkundet haben, und es hieß seinerzeit auch, wenn sich die Haltung in der eigenen Anlage nicht bewähren sollte, sei der See bereits als "offizielle" Alternative ins Auge gefasst.
    (18.03.2007)
    Carsten:   Die Dame, welche die Führung durchgeführt hat, sagte, die Pelikane sind aus eigener Kraft vom Loch auf den großen See, kurze Strecken könnten sie fliegen, flattern... Müßten ja auch nur über den Zaun, den Rest könnten sie ja laufen. Beim ersten Vorbeikommen saßen sie auf der rechten Flamingoinsel, bei zweiten Vorbeikommen saßen sie auf oder schwammen zwischen den Kormoranästen ... Das Schild hing noch am Loch. Die Dame sagte aber auch, Asien eröffnet 2008, nicht wie lt. Pressetext 2009...

    Lt. der Dame werden auch die Hyänen gelegentlich auf die Löwenanlage gelassen, um für die Löwen geruchliche Reize zu schaffen...

    Der Wassergraben bei den Schimpansen am Flußpferdeingang scheint jetzt auch endlich dicht zu sein, war auf jeden Fall gefüllt. Am Schimpansenausgang der Graben war noch leer.

    Ronny und Laki sind noch da
    (18.03.2007)
    Sebastian:   Die Pelikane sind wieder draußen? Und dann wurden sie zu den Kormoranen gesetzt? Selbstständig würden sie von ihrem Wasserloch ja nicht dort hinkommen...
    (18.03.2007)
    Carsten:   In Alaska sind übrigens ganze acht Tierpfleger beschäftigt, insgesamt sind 30 Pfleger im Zoo tätig, also sind die Tierpleger gegenüber den anderen Beschäftigten klar in der Minderheit. Ist das normal?
    (17.03.2007)
    Carsten:   War heute auf einer Führung hinter den Kulissen.

    Zuerst wurde der Simulator in Alaska besichtigt, die Technik ist schon beeindruckend und für mich war es die erste Fahrt, ist schon beeindruckend gemacht, auch wenn ich immer noch denke, daß die Million besser verwendet werden hätte können...

    Danach ging es in die Stallungen für Bären und Renntiere, für die Bären gibt es drei Innengehege, zwei Wurfboxen (die einzigen beheizbaren Räume im Haus) und zwei Vorgehege.
    Im Rentiergehege befindet sich ein vom Besucherbereich nicht einsehbarer Bereich, welcher durch zwei Hochzeitszäune abgeteilt wird, so daß die Weibchen sich vor zu großen Zudringlichkeiten in Sicherheit bringen könnten...

    Weiter ging es mit dem Wolfsgehege von hinten und den Absperrgehegen für die Elche, 2 Stück.

    Nun ging es die Technik der Bootsfahrt besichtigen, hydraulischer Antrieb.

    Dann ging es zu den Nashornstallungen, drei Innengehege und ein Vorgehege. Bei der Gelegenheit konnte man dann noch einen Blick auf die frisch geborene Elenantilope im Innengehege werfen. Im ehemaligen Gehege der Kleinen Kudus sind momentan die Zwergesel untergebracht.

    Während des Rundgangs gab es noch zu verschiedenen Sachen Informationen, zum Beispiel zum Wasserfall oder Robbentunnel, insgesamt Dauer über 2 Stunden, war interessant.

    Den Pelikanen scheint das Loch auch nicht zu behagen, sie haben sich da erst mal weggemacht und halten sich jetzt bei den Kormoranen auf...

    Die Stachelschweine sollen wieder Nachwuchs haben, leider nicht gesehen.



    (17.03.2007)
    IP66:   Ich meine, von den neunkirchner Tieren ähnliches gehört zu haben. Das werfen die wuppertaler und das alte kölner Schimpansenpaar bei mir zu persönlich interpretierte lange Schatten, wobei ich doch die Aufzucht des letzten gelsenkirchener Jungtieres sogar noch mitbekommen habe. Wie gut, daß man hier im Forum informiert wird!
    (16.03.2007)
    abjatar:   und im loro parque gabs in der "auffanggruppe" für schimpansen (in die ja auch laki gehen soll) ja auch schon nachwuchs
    (15.03.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: Vielleicht gibt es davon gar nicht so wenige, schließlich kamen viele Schimpansen, die für Circus, Variete oder Strandfotografie zu unkontrollierbar wurden, in Zoos. In Hannover begann die Schimpansenzucht auch mit einer Circus-Schimpansin (Schika), die kurz vor Eröffnung des Urwaldhauses hinzu erworben wurde und ihren Nachwuchs von Anfang an selbst aufzog.
    (15.03.2007)
    IP66:   Lady wäre also einer der Dressurschimpansen, die sich trotz dieses Schicksals erfolgreich fortpflanzen konnten.
    (15.03.2007)
    Michael Mettler:   Ist doch auch vom Menschen her bekannt: Wer in reizarmer, gut behüteter Umgebung aufwächst, ist stressanfälliger und weniger in der Lage, mit veränderten Bedingungen umzugehen.
    (14.03.2007)
    abjatar:   @ michael mettler: ja, stimmt mit den laboraffen. und es ist tatsächlich interessant zu beobachten, dass ich die zoogeborenen tiere sehr viel schwerer tun, das gilt auch für die züricher. eigentlich hatte in zürich längst einer der söhne die "macht" in der gruppe übernommen. beim umzug nach ge zeigte der sich jedoch (zum erstenmal aus seinem "geburts-affenhaus" raus) sehr viel unsicherer als sein vater sepp-toni (ein wildfang), so dass dieser jetzt wieder das dominate tier ist. finde sowas sehr spannend :-)
    (14.03.2007)
    Michael Mettler:   Klingt zugegebenermaßen fürchterlich, aber dass Lady mit den neuen Verhältnissen gut zurecht kommt, dürfte an ihrer Vergangenheit als Tourneeschimpanse liegen. Circustiere sind es schließlich gewohnt, ständig mit neuen Eindrücken konfrontiert zu werden. Ein Schimpanse, der dreißig oder vierzig Jahre im selben kleinen Zookäfig verbracht hat, dürfte sich mit einem neuen Gehege wohl schwerer tun. Und was die Nachzucht betrifft: Schimpansen haben sich doch auch schon unter Laborbedingungen über Generationen hinweg fortgepflanzt?
    (14.03.2007)
    abjatar:   naja, aufrichten konnten sich die schimpansen im innern schon, die käfige waren ja höher als die gitter-/ scheibenfront. aber natürlich, dieses haus war ein absoluter skandal. und bis zum einzug von "lady" und "king" (die von "holiday on ice" stammten) war es ja auch nur für jungtiere gedacht bzw. genutzt. eigentlich hätte man dieses haus (ohne tiere natürlich!) als denkmal bzw. fast schon mahnmal erhalten sollen, wäre ein spannender kontrast zum neuen ZOOM gewesen.

    zumindest bei dem alten weibchen "lady" kann man in der neuen anlage auch erkennen, dass ihr verhalten wieder duetlich lebhafter geworden ist. sie wirkt längst nich mehr so träge und abgestumpft wie zuletzt im alten haus, und war ja auf der freianlage auch eine der "mutigsten". schon faszinierend, dass sie in dieser furchtbaren alten haltung drie jungtiere aufgezogen hat und auch nun mit den neuen bedingungen (neues haus, neue gruppe, erstmals naturboden etc.) in ihrem alter so gut zurecht kommt.
    (14.03.2007)
    IP66:   Täuscht mich meine Bleßbockerinnerung oder gab es andere Ursachen ...? Aber gesunde Tiere sind natürlich schon eine Voraussetzung für eine vernünftige Zucht. Es ist nur schade, daß die Art, wenn ich es recht übersehe, mit den gelsenkirchner Tieren in NRW ausstirbt, und irgendwie hänge ich auch dort an den Traditionsarten, die es anderenorts nicht gab.
    Auf der anderen Seite zeigt die Tatsache, daß in den Käfigen des Affenhauses - ausgewachsene? - Gorillas gehalten wurden das Dilemma. Selbst die Schimpansen mußten ja, wenn sie sich aufrichten wollten, das Außengehege aufsuchen. Da waren selbst die Menschenaffenkäfige aus dem vorvergangenen Jahrhundert geräumiger.
    (14.03.2007)
    Carsten:   Tja, ich merke, das ich auf die Vierzig zugehe, schmeiß schon das ein oder andere durcheinander, schnief...

    Am Wochenende such ich mal, wo ich das gefunden hab mit den Gorillas.
    (14.03.2007)
    Michael Mettler:   @abjatar: Die beiden letzten Japanmakaken waren aber meines Wissens Mischlinge (mit Bärenmakak).
    (13.03.2007)
    abjatar:   @ carsten: es war allerdings nicht laki, sondern ronny, der bei den orangs saß, ronny ist nämlich der ältere. (ronny 1987, laki 1989, djuba 1991). und 1984 könnte für den letzten gorilla stimmen, exakt weiß ich es aber auch nicht. in den kleinaffenkäfigen saßen zuletzt japanmakaken und schopfmangaben, die da sogar gezüchtet haben! allerdings wurden die tiere dann ja zugunsten der blaumaulmeerkatzen abgegeben.

    @IP66: also zumindest 2005 waren es bereits nur noch fünf blässböcke. das problem ist ja nunmal, dass meines wissens bei einer herpesinfektion (zumindest im falle der blässböcke) tierseuchenrechtlich die euthanasie vorgeschrieben ist...
    (13.03.2007)
    Carsten:   Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, daß dort die drei Menschenaffenarten zusammen gelebt haben. Dunkel schwebt mir 1984 noch im Kopf als Abgabedatum der Gorillas, aber weiß ich nicht hundertprozentig, müßte ich nachsehen...

    Bei meinen ersten Besuchen waren, wenn man ins Haus reinkam, rechts die Schimpansen und links die Orangs, in der Mitte diverse Kleinaffen. Ab einem gewissen Zeitpunkt war der Schimpanse Laki (der Name ist eine Zusammensetzung aus Lady und King, seinen Eltern) mit den Orangs zusammen auf der linken Seite. Nachdem die Orangs abgegeben und King gestorben war, gab es die in den letzten Jahren übliche Aufteilung mit Lady und Dhubai rechts und Ronny und Laki links.

    Das rechte Gehege konnte mit einer Zwischentür, die einen Durschlupf in Jungtiergröße hatte, geteilt werden.
    (13.03.2007)
    IP66:   Da muß es bei den Bleßböcken aber ein Massensterben gegeben haben. Ich war im vorletzten Sommer noch an der Anlage und habe 8 oder 9 Tiere gesehen. An Orangs in GE kann ich mich noch erinnern, an eine gemischte Bärengruppe in der Bärenburg nicht, da auch ich als Kind nie dort war.
    (13.03.2007)
    Michael Mettler:   ... und genau so dürften auch die Menschenaffen zu Ruhes Glanzzeiten in gemischten Jungtiergruppen gelebt haben - wurde schließlich in Hannover auch so gehandhabt. Und das sogar noch einige Jahre nach Ruhe: Gorillas und Orangs wuchsen in gemischter Gruppe auf, und in dieser Truppe wurde sogar ein Orangbaby gezeugt. Und die handaufgezogenen Schimpansen und Orangs der Nach-Ruhe-Ära lebten ebenfalls als Jungtiere zusammen.

    Ich war 1986 erstmals im Ruhrzoo und habe dort nie Gorillas gesehen, nur Schimpansen und Orangs. Die Käfige für Niedere Affen waren allerdings damals noch mit mehreren Arten besetzt, im Laufe der Zeit saßen da z.B. auch Klammeraffen und Schopfmangaben.
    (13.03.2007)
    Dortmunder:   Ich glaub aber auch, dass alle drei grossen Menschenaffen gleichzeitg gehalten wurden, wobei aber der Plan nicht besonders aussagekräftig ist oder war, weil er, ohne Veränderung, seit mindestens 1987 (mein erster Ruhrzoo-Besuch) im Ruhrzoo-Magazin beilag...

    Ausserdem waren es bei weitem nicht nur zwei Bärenarten... Zu Hochzeiten waren es Syrer, Eisbären, Kragenbären, Baribals und wohl auch Lippen- und Brillenbären, wobei ich die nie gesehen hab... Aber das alte Bärenschaufenster am Eingang (in dem bis zum Schluß Antonia lebte) beherbergte früher immer wechselnde Jungbären-Bestände (Händler-Zoo halt)
    (13.03.2007)
    Marco:   Saßen im heutigen alten Schimpansenhaus nicht nebeneinander Gorillas, Schimpansen, Orangs? So wurde es mir berichtet, gesehen habe ich es aber nur mit Schimpansen und Meerkatzen.
    (13.03.2007)
    Sebastian Dahl:   @Carsten: Ich weiß leider nicht aus welchem Jahr der Plan stammt, da er in einem Zooführer abgebildet ist. Das Buch ist von 1995.
    (13.03.2007)
    abjatar:   @ Dirk K. / Michael Mettler: für die girrafenanlage waren von vorneherein mehrere antilopenarten geplant. von den blässböcken sind aber auf grund einer herpes-infektion tatsächlich nur 1,1 übrig geblieben, und an neue kommt man kaum, z.b. in duisburg ist der bestand ja auch völlig weg. und der noch geringe bestand an impalas und nyalas ist erstmal der anfangsbesatz. stallboxen gibts hinter dem giraffenhaus jedenfalls genügend. und die 0,2 giraffen sollten meines wissens aus holland kommen. eigentlich schon im letzten herbst, nun aber wohl erst, wenn die freianlage in benutzung ist.
    (12.03.2007)
    Carsten:   @Sebatian Dahl: Das es welche gab, weiß ich, war aber vor meiner Gelsenkirchener Zeit, da meine Eltern früher mit mir in allen Revierzoos waren, nur komischerweise nie in Gelsenkirchen.

    Die Orangs hab ich noch selber gesehen, und auch den Schimpansenmann King.

    Von wann ist denn der Plan, dann läßt sich das Datum schon mal ein bissel eingrenzen...
    (12.03.2007)
    Sebastian Dahl:   @Carsten: Es gab in Gelsenkirchen Gorillas, zumindest ist auf einem alten Lageplan von mir an der Stelle des Menschenaffenhauses einer abgebildet.
    (12.03.2007)
    Michael Mettler:   In Sachen Blässböcke hatte ich im Herbst gehört, dass der Altbestand krankheitsbedingt bis auf ein Paar zusammengebrochen sein soll und man sich nicht sicher war, ob dieses überhaupt eine Zukunft hätte - dann wurde aber ein gesundes Jungtier geboren. Hörte sich für mich damals so an, als hätte man durchaus auch eine größere Gruppe in das neue Gehege rübergenommen - also müsste für diese eigentlich auch Stallraum da sein? Oder sind die Impalas ursprünglich als "Nachfolger" geplant gewesen, und die beiden Arten müssen sich nun die Kapazitäten teilen?
    (12.03.2007)
    Carsten:   Gab es in den 80er Jahren nicht sogar auch noch Gorillas?

    Die hohen Besucherzahlen sind sicher auch der Reiz des Neuen, da bleibt die Entwicklung abzuwarten, wenn sich das gelegt hat.
    (12.03.2007)
    Dirk K:   Auf der Buschsavanne fällt ja auf, dass die Antilopenherden nicht sonderlich groß werden. Sind 1,2 für Blessböcke und Impalas tatsächlich der Endbestand oder haperts auch hier am Stallraum? Vor der Eröffnung von Afrika gabs noch einen Nyalabock, der ist dann wohl wahrscheinlich mittlerweile gestorben.

    Und es sollten doch auch noch 0,2 Giraffen kommen (natürlich aus Tschechien). Klappt das auch wegen der Blauzungenkrankheit nicht?
    (12.03.2007)
    IP66:   Zum Altbestand des Ruhrzoos: Noch in den 80er Jahren hatte man ja den Eindruck, daß in wenig geräumigen Anlagen das "klassische Großzoo-Programm" gehalten wurde: Flußpferde, Elefanten, Tapire und Nashörner, Löwen, Tiger und Leoparden, zwei Arten Bären, Giraffen, Orangs und Schimpansen, zwei Arten Känguruhs usf. Hinzu kam ein recht großer Antilopenbestand, nicht zuletzt durch das große Afrika-Gehege, bei den Huftieren gab es allerdings auch viele Haustierarten, der Vogelbestand war wenig umfangreich, allerdings lebten in den Papageienvolieren mehrere Arten nebeneinander, und auch auf dem Ententeich ging es artenreich, aber sensationsarm zu. Das Problem war allerdings der Erhaltungszustand und natürlich auch das Alter der gerade bei den Klassikern schon für die Nachkriegszeit wenig geräumigen Gehegen. Insofern würde ich auch behaupten, daß es in Hannover leichter war, Zoo-Teile weiterzubetreiben, als in Gelsenkirchen. Ich hatte seinerzeit den Vorschlag gemacht, als eine Art historische Zone den Bereich zwischen Weiher und Affenhaus zu erhalten und in einen Kinderzoo zu verwandeln, wozu macn auch das alte Restaurant - immerhin beheizt! - hätte rechnen können. Auf diesem Wege hätte man den Raum für Asien reduzieren müssen, wenn ich aber die jetzigen Sparversionen und die vielen Reparaturen an kaum fertiggestellten Gehegen bemerke, wäre dies vielleicht das kleinere Übel gewesen. Aufgefallen ist mir auch die sehr geringe Sorgfalt, die in Alaska und noch mehr in Afrika auf das Einpflanzen der Bäume und Sträucher verwandt worden ist: manches brauchte da sicher keinen Sturm, um umzufallen. Derzeit bin ich überrascht, das trotz des ja auch für Durchschnittsbesucher eher sensationsarmen Tierbestandes die Besucherzahlen recht hoch sind.
    (12.03.2007)
    abjatar:   zur asien-diskussion (michael mettler):
    so wirds wohl sein, dass zb das kamel-gehege eher "provisorisch" ist, damit außer den orangs halt überhaupt tiere zu sehen sein werden. von seiten der presse-abteilung hieß es mal, dass später durchaus elefanten dazu kommen könnten, aber das ist im moment einfach kostentechnisch nicht sofort realisierbar.
    und zur asien-halle: für die orangs wird wohl auch deswegen viel platz benötigt, weil zwei gruppen gehalten werden sollen. ein pärchen (mit gewünschtem nachwuchs) und eine männergruppe (nach info pressestelle)
    (12.03.2007)
    Carsten:   Michael hat es getroffen, schnief, sollte natürlich Pelikane heißen (oder das Wunschdenken hat die Finger geführt, g)...
    (11.03.2007)
    Michael Mettler:   Na, das sollte doch bestimmt "Pelikane" heißen...

    Das mit den Besuchern im Hintergrund ist mir schon beim ersten Besuch nach der Alaska-Eröffnung unangenehm aufgefallen, denn es war leicht regnerisch und überall leuchteten schreiend rote, blaue und gelbe Regenjacken aus den Felsen-Gucklöchern usw. Dieser Effekt wird in Hannover weitgehend vermieden, und auch in Leipzig fiel mir dergleichen nicht weiter auf.
    (11.03.2007)
    Sven P. Peter:   Im ZOOM gibt es noch Pinguine? Auch noch in der Schau? Stehe etwas auf dem Schlauch ;)
    (11.03.2007)
    Carsten:   Heute waren es schon vier Flußpferde auf der Aussenanlage, nur Rosl war drin. Sitatungsas waren auch draußen, aber keine Möglichkeit, trockenen Fußes zu den Flußpferden zu gelangen.
    Pinguine und Flamingos noch im Winterquartier, was die Kormorane genutzt haben, um die Flamingoinsel zu annektieren.
    Die Seelöwen waren nicht zu sehen, daß Becken war teilweise nicht komplett gefüllt (Folge der Bauarbeiten?).
    Bibo saß perfekt am Ufer des Gewässers im Bärengehege, so daß man sich genau den Verband am Bein ansehen konnte.
    Ansonsten aufgrund des schönen Wetters großer Andrang, Schlangen vor den Kassen bis auf die Straße, Verkehrschaos vor den geschlossenen Parkplätzen direkt am Zoo, 20 Minuten anstellen für ne Tasse Kaffee und Fünferreihen vor den Gehegen.
    So schön ich das für den Zoo finde, daß ein solcher Besucherandrang (entsprechende Einnahmen) herrscht, die Professionalität damit umzugehen (Parkleitsystem, Besucherservice) läßt noch zu wünschen über und verärgert vielleicht auch die Besucher. Für mich war es das auf jeden Fall außer Sonderveranstaltungen mit den Wochenendbesuchen bis zum Winter, daß muß ich mir nicht antun.
    Was mir noch negativ aufgefallen ist bei dem Besucherandrang, daß bei vielen Gehegen im Hintergrund Besucher zu sehen sind, daß hätte man an einigen Stellen sicher optisch besser lösen können...
    (11.03.2007)
    Carsten:   Wäre schön, wenn die Vermutung stimmt, dann müßte man halt nur ein bissel länger auf die Highlights warten, g...

    Das Restaurant ist aber auch einfach erforderlich, damit die Besucher bei kälteren Temperaturen kommen, denn momentan gibt es ja keine Gelegenheit, sich mal im Warmen hinzusetzen und was zu essen oder zu trinken, worüber ich schon die ein oder andere Klage gehört habe.

    Hoffe mal, daß dem Zoo durch die Verschiebung auf 2009 nicht allzuviele Einnahmeverluste enstehen, vielleicht sollte man für die zwei Winter da noch ein Provisorium schaffen, beheiztes Zelt o. ä.
    (10.03.2007)
    Michael Mettler:   Betrachten wir das doch mal rein wirtschaftlich: Das zusätzliche Restaurant ist eine wichtige Einnahmequelle und ein guter Werbeträger - denn wer es abends von außen besucht, ohne schon mal in ZOOM gewesen zu sein, dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit neugierig werden und danach auch den Zoo besuchen. Durch die Randlage bedingt macht es aber keinen Sinn, NUR das Restaurant bzw. gesamte Tropenhalle zu bauen, da vom bereits fertig gestellten Gelände aus eine Anbindung bestehen muss - sprich also Tiergehege, die den Besucher zum Restaurant leiten.

    Was also tun, wenn man nicht (mehr) im Geld schwimmt? Man plant einfach erst mal "Anbindungsgehege" mit unkomplizierten, gleichwohl aber beim Besucher beliebten Tierarten (Hulmans, Kleine Pandas, Kamele) ein, die keine allzu massiven Absperrungen oder aufwändige Betonkulissen benötigen, möglichst kälteresistent sind - und deren Anlagen man vielleicht sogar einige Jahre später zu anderen Zwecken "aufwerten" kann. So würde ich jedenfalls die derzeitige Artenwahl deuten, und das würde erklären, warum (vorerst?) keine Großraubtiere, Dickhäuter und ausgesprochen kälteempfindlichen Tierarten a la Banteng & Co. eingeplant sind. Das heißt ja nicht zwingend, dass es bei diesem Besatz auf Dauer bleiben wird. Eine Kamelanlage ist z.B. relativ einfach zu erstellen und genauso einfach wieder platt zu machen...

    Für meine Vermutung habe ich das Vorbild direkt vor der Nase: In Hannover ist der alte Bereich zwischen Dschungelpalast und Meyers Hof noch immer ein solches "Anbindungsviertel", in das möglichst wenig Geld investiert wird, weil andere Projekte Vorrang haben - nur so viel, dass der Bereich optisch gegenüber dem Rest des Zoos nicht allzu sehr abfällt. Im Unterschied zu ZOOM sind hier allerdings noch viele alte Anlagen in Betrieb, man musste also die meisten nicht erst neu errichten. Echte "Highlights", sprich also Tiere der höchsten Beliebtheitsstufe beim Publikum oder zoologische Raritäten, gibt es auch hier nicht; aber der Bereich wird bis zu seinem endgültigen Umbau (für den es m.W. noch keine definitive Zielplanung gibt) immerhin genutzt.
    (10.03.2007)
    Sebastian:   Ronny und Laki sind noch da, waren heute gut hörbar...
    Die Erdmänncehn sind wieder auf ihrer neu umgebauten Anlage. Auch Sitatungas und Flusspferde (dort allerdings nur 3) waren wieder auf der Aussenanlage.
    Der Alaska-Rundweg ist nach den Arbeiten im Tunnel wieder begehbar und auch der Sturmschaden am Wolfsgehege ist komplett behoben.
    @ Michael Mettler: Stimmt, Küche, Lager, Toiletten etc. hatte ich jetzt komplett vergessen. Trotzdem wird der Tierbereich wohl größer ausfallen als in Afrika.
    Und Carsten muss ich ebenso wie Michael Recht geben, dass keine wirklichen Highlights in Asien geplant sind. Schade eigentlich...
    (10.03.2007)
    Carsten:   Für Michaels These, das hauptsächlich der Restaurantbetrieb für den Zoo interessant ist, spricht auch die geplante Öffnung des Restaurants am Abend, wo der normale Zoo geschlossen ist.

    In Asien fehlt irgendwie ein tierisches Highlight, neben den Trampeltieren gibt es ja dort überhaupt keine Großtiere, auch keine große Raubkatzenart.

    Und einige geplante Tierarten sind ja schon vorhanden, z. B. Menschenaffen, Otter, da hätte ich mir gerne noch ein wenig Abwechslung gewünscht, z. B. Schabrackentapire, Gaur. Eine Tigerart und Nashörner oder Elefanten hätten auch was gehabt...

    In der Pressemitteilung von Februar steht, das es noch 10 Schimpansen gibt, also sind die 2 Männer aus dem Altbestand abgeben oder einfach nicht mitgezählt, da sie ja nicht im Afrikabereich leben. Weiß da einer was?
    (10.03.2007)
    Michael Mettler:   @Pia: Da die Felswand an der Kodiakanlage m.W. nachweisbar durch Pfusch des Bauunternehmens abgesackt ist, würde ich davon ausgehen, dass nicht der Zoo, sondern das Bauunternehmen die Reparaturkosten tragen muss - also dürfte dadurch auch kein anderweitig benötigtes Geld gebunden sein. Und wenn der Termin für Asien-ZOOM nach hinten verschoben wird, werte ich das nach den bisherigen Erfahrungen sogar als positiv, denn mit einer überstürzten Fertigstellung ist niemand gedient.

    Nach meinem Geschmack "funktioniert" ZOOM auch ohne Asien und deckt die Besucherwünsche weitgehend ab. Das für den Zoobetrieb Wichtigste an Asien-ZOOM dürfte ohnehin die zusätzliche Einnahmequelle durch das Restaurant sein, wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet; die derzeit geplanten Tierarten scheinen da eher "Zubrot" zu sein. Denn ich wette darauf, dass bei einer Umfrage unter den ZOOM-Besuchern, welche Tierarten sie noch vermissen, mit weitem Abstand Elefanten genannt würden, wohl weniger bis gar nicht dagegen die derzeit für Asien geplanten Arten.

    @Sebastian: Für den Restaurantbereich in der Asienhalle musst du wahrscheinlich wesentlich mehr Fläche einrechnen. Denn Küchenbereich (ist schließlich nicht nur eine Imbissküche), Kühlkammer, Toilettenanlagen usw. brauchen viel Platz, und wenn Erlebnisgastronomie geboten werden soll (was ich stark annehme), braucht man auch noch Lagerräume für zusätzliches Mobiliar, Dekorationen usw. Ist natürlich die Frage, ob die Halle zweietagig geplant bzw. mit einem entsprechenden Wirtschaftsbereich unterkellert geplant ist.
    (10.03.2007)
    Niedersachse:   Ibo ist noch nicht gestorben!
    (10.03.2007)
    Pia:   Ich bin mal gespannt, ob Asien überhaupt gebaut wird. Der Termin ist schon nach hinten verschoben und ich Kosten steigen weiter nach oben, denn Alsaka ist schon wieder baufällig. Der Kunstfelsen am der "Kodiakanlage" (eher Braunbär, denn Gelsenkirchen hat ja gar keinen Kodiakbär mehr)wurde schon ausgetauscht.Ob da noch Geld übrigt bleibt, bleibt abzuwarten.
    (10.03.2007)
    Sebastian:   Interessant finde ich, dass die Asienhalle mit 4500m² deutlich größer wird als die in Afrika (2000m²). Zieht man nun den geplanten Spielbereich von ca. 850m² (diesen Wert hatte ich irgendwo mal gelesen) und die 150 Restaurantplätze (genauso viele wie in Alaska auf der langezogenen Seeterasse, was wahrscheinlich ca. 500m² entspricht) ab, so käme man auf gerundete 3000m² Fläche allein für Anlagen und den Besucherweg. Sprich 1000² mehr für Orangs, Zwergotter, Vögel und Reptilien als in Afrika für Flusspferde, Schimpansen, Graupapageien, Sitatunga-, Serval- und Meerkatzenstallungen + Spielplatz.
    (09.03.2007)
    Carsten:   Falls Südafrika sich querstellt, sollten es doch Probleme mit der Ausfuhrgenehmigung sein?

    Gibt es im EU oder nationalen Recht auch eine Vorgabe, wieviele Nashörner man halten muß oder gibt es die nur im EEP?
    (09.03.2007)
    Steffi:   Die Nashörner haben angeblich keine Einfuhrgenehmigung. Südafrika stellt sich laut Zoo-Erlebniswelt quer. Aber vielleicht hat Gelsenkirchen auch keine Haltungsgenehmigung bekommen. Breitmaulnahörner sollten ja eigentlich in größeren Gruppen gehalten werden, zwecks Zucht.
    (08.03.2007)
    Pia:   Ich war jetzt schon länger nicht mehr in der Erlebniswelt. Was machen die Nashörner? Was soll eigentlich 2007 neu gebaut werden? Ist wieder ein Highlight geplant?
    (08.03.2007)
    Martin:   die galagos sind noch in der veterinärstation, die sollen ja mal als freigänger in die afrika-halle, was aber wohl noch umbau-arbeiten notwendig macht (schutz vor den schimpansen zb). und seelöwen werden in der tat ca. 20 tiere angestrebt, inkl. optimal drei bullen. ein bulle (yumni) lebt ja seit kurzem in köln und ein weiterer soll wohl auch noch nach möglichkeit abgegeben werden. asien wird wohl im frühjahr 2009 fertig, weil die feuerschutzbestimmungen für restaurant und orang-anlage in einem haus wohl aufwändiger sind als gedacht...
    (08.03.2007)
    Carsten:   In der Pressemeldung steht auch, daß die Eröffnung von Asien erst 2009 ist.

    In der Pressemeldung vom September 2006 steht, daß die Galagos noch aus dem Zoo Stockholm erwartet werden, müssen die in Quarantäne und ggf. wie lange?

    Wohin sie dann sollen, weiß ich auch nicht...

    Am 17.03. ist eine Führung hinter die Kulissen, vielleicht sind sie da zu entdecken, ansonsten frage ich mal nach...
    (07.03.2007)
    Sebastian:   @ Michael Mettler: Ich habe meine ich mal irgendwo gelesen, dass auf der Seelöwenanlage bis zu 30 Tiere gehalten werden können man aber 20-22 anstrebt. Sicher bin ich mir aber nicht, da es schon etwas länder zurückliegt.
    Rußköpfchen waren zuletzt ca. 7-8 Tiere in der Voliere, allerdings bei geöffneten Schiebern, es könnten also noch mehr sein...
    Und natürlich meinte ich die Anlage der Galagos und nicht ihren Platz auf der Liste. Wenn keine eigene Anlage mehr gebaut wird, müssten sie ja in eine Bestehende. Spontan würde mir nur die Tropenhalle einfallen, und da als Freigänger...
    (07.03.2007)
    Hongabonga:   Laut der Homepage der Zoom, in einer Pressemitteilung steht :

    Allein in der neuen ZOOM Erlebniswelt Afrika wurden 152 Säugetiere in 22 Arten gezählt sowie 143 Vögel in 17 Arten. Die ZOOM Erlebniswelt Alaska kommt auf 64 Säugetiere in 12 Arten sowie 31 Vögel in 11 Arten. Insgesamt tummeln sich 559 Tiere in 90 Arten im Gelsenkirchener Zoo.

    MfG
    Hongabonga
    (07.03.2007)
    Michael Mettler:   Sebastian meinte wohl eher, WO IM ZOO die Galagos sind... Bei den 800 bis 900 Tieren des Altbestandes muss man aber einkalkulieren, dass ein nicht unerheblicher Teil der Individuen aus Wassergeflügel, Zwergmäusen und Schildkröten bestand. Die "diversen Vögel" der Buschsavanne bringen ja auch noch ein paar Kopf zusammen, denn von den Rußköpfchen dürfte wohl eher ein Schwarm vorhanden sein als nur ein Pärchen. Die Graupapageien im Schimpansenhaus und die Tiere im alten Teil des Zoos (z.B. die Grautokos und Rosenköpfchen) fehlen sogar noch in der Liste (ebenso die Stückzahl der Kudus). Und bei einigen Arten muss man von einem Startbestand ausgehen, der sich mit Sicherheit vergrößern wird; ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass es bei nur 1,2 Impalas bleibt oder dass die Nyalas ohne Bock bleiben. Und hieß es nicht irgendwo, dass bei den Seelöwen ein Endbestand von ca. 30 Tieren angepeilt sei, von denen - mangels erhältlicher Weibchen - mal gerade erst die Hälfte vorhanden wäre?
    (07.03.2007)
    @Sebastian:   Die Galagos stehen doch auf der Liste, zweite von unten?

    Macht zusammen 337 gelistete Tiere plus diverse Vögel und die Tiere vom Streichelzoo, welche nicht aufgeführt wurden. Der Ruhr Zoo hatte vor Umbau einen Bestand von ca. 800 bis 900 Tieren, also schon ein ganz schöner Schwund. Für Asien kommen ja noch ein paar Tiere dazu, aber an alte Zahlen wird man trotz größerer Fläche wohl nicht mehr rankommen. Liegt aber vermutlich im Trend so, weniger Tiere in größeren Gehegen...
    (07.03.2007)
    Sebastian:   Im Februar wurde der aktuelle Bestand aufgelistet:

    Alaska:
    • Timber-Wölfe (3,1)
    • Elche (1,1)
    • Kanada-Biber (3,2)
    • Kanada-Otter (0,2)
    • Waschbären (7,3)
    • Streifenskunk (1,4)
    • Luchse (1,2)
    • Schnee-Eulen (3,4)
    • Rentiere (4,4)
    • Wassergeflügel (8 verschiedene Arten; 8,8)
    • Kodiakbären (1,1)
    • Polarfüchse (1,2)
    • Eisbären (1,3)
    • Kalifornische Seelöwen (6,8)

    Afrika:
    • Afrikanische Haustiere:
    Watussi-Rinder (1,3), Zwergziegen (1,6), Somali-Schafe (3,10)
    • Löwen (3,0)
    • Tüpfelhyänen (1,1)
    • Buschsavanne:
    Giraffen (2,2), Blessböcke (1,2), Nyala-Antilopen (0,3), Stachelschweine (2,6),
    Impala (1,2), Hornraben (1,1), diverse Vögel
    • Grassavanne:
    Zebras (1,5), verschiedene Antilopen-Arten (Elenantilope (2,6), Großer Kudu,
    Rappenantilope (2,3), Springbock (7,0)), Strauße (0,3), Gänsegeier (1,1), Helmperlhühner
    (17), Marabus (1,2)
    • Feuchtsavanne:
    Flusspferde (1,4), Sitatunga-Antilopen (1,4), Pelikane (3,3), Zwerg-Flamingos
    (38), Rosa Flamingo (2,0), Kormorane (17), Sattelstörche (1,1)
    • Schimpansen (4,6)
    • Blaumaulmeerkatzen (1,2)
    • Servale (1,2)
    • Erdmännchen (6,3)
    • Paviane (15,20,1)
    • Rote Varis (3,4)
    • Senegal-Galagos (3,3)
    • Erwartet werden Breitmaulnashörner (Südafrika) (1,2)


    Was mich stutzig macht: Wo sind denn die Galagos?

    (07.03.2007)
    Sebastian:   So ist es, es werden demnächst also wohl drei Otter zu sehen sein.
    (05.03.2007)
    Sebastian Dahl:   @IP66: Es sind meines Wissens zwei Otterweibchen, die zur Zeit gehalten werden.
    (05.03.2007)
    IP66:   Ist denn einer der Otter abhanden gekommen? Ich habe der Gehegebegrenzung nicht ganz getraut, aber als ich das letzte Mal dort war - im Herbst des vergangenen Jahres - waren die Otter noch zu zweit.
    (05.03.2007)
    Natalie:   Ich war heute zum ersten Mal bei Zoom und bin jetzt auch zum ersten Mal aus Zufall hier gelandet.

    Also ich muss sagen es hat mir schon alles in allem gefallen was ich gesehen habe aber es war schade das der Seelöwen Tunnel gesperrt ist!!! Aber dafür war die "Umleitung" eine tolle Entschädigung man kann hinter die Kulissen schauen zwischen Seelöwen und Afrika Halle sehr beeindrucken die Kunstfelswände von hinten und dort waren auch zufällig Tierpfleger die sehr nett waren!

    Grüße
    Natalie
    (05.03.2007)
    Sebastian:   In der ZOOM-Erlebniswelt Alaska ist zur Zeit der Unterwassertunnel gesperrt, da dort Bauarbeiten durchgeführt werden. Als Entschädigung bekommt man einen 2€-Gutschein für einen ZOOM-Shop und wird hinter der Afrikahalle an der Baustelle vorbeigeleitet.
    Der Serengeti-View ist nun auch wieder geschlossen bzw, nicht erreichbar...

    Zudem soll laut Pflegerin demnächst/bald/in einem Jahr (weiß man ja nie so genau ;-) ) ein Ottermännchen in den Zoo einziehen.
    (05.03.2007)
    Sebastian:   So, hab´ mir das mit dem Serengeti-View mal genauer angeschaut. Das Seil liegt noch neben dem Weg und wurde wohl entfernt, da genau an dieser Stelle wie auch im Bereich der Flusspferde "natürliche" Regenrinnsale durch welche aus Stein begradigt worden sind. Hat wohl nur jemand vergessen dieses Seil wieder anzubringen.
    Bei den Erdmännchen hat man die von Carsten angesprochene Betonwand ebenso wie die herausragenden Betoneinfassungen der beiden Stämme mit Kunstfels kaschiert. Ich denke, dass die Anlage in Zukunft statt einem Hügel in zwei Ebenen unterteilt sein wird: Die hintere zum Graben, die vordere Ebene entlang der Scheibe zum einfachen Laufen. Ebenso werden wohl am Rand der Anlage zwei Wärmelampen angebracht. Jedenfalls endet an beiden Stellen ein Stromkabel ca 0,5m über dem Boden, auf einer Seite hat man schon einen Überstand an den Kunstfels modelliert, unter dem sich die Lmape dann wohl verbergen wird (ähnlich wie bei den Stachelschweinen).
    Die Metallelemente des Glastunnels bei den Schimpansen sind nun komplett mit Holz verdeckt und erwecken nun den Eindruck einer "Holzhütte im Rohbau". Zudem begann man heute mit langen Baumstämmen einen Teil der hohen Metallmasten, die die Netze der Schimpanseninnenanlage halten, zu verkleiden.
    Desweiteren hätten heute die Russköpfchen ihre Anlage nach dem Umbau in Augenschein nehmen können, war ihnen aber wohl zu nass. Ein Doppelspornfrankoline traute sich hingegen...
    (27.02.2007)
    Michael Mettler:   Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, erfolgt schon die Nominierung durch Stimmabgabe der User? Das hieße dann, dass sämtliche anderen Zoos nicht genug Stimmen bekamen, um unter die besten Acht zu kommen.
    (26.02.2007)
    Hannes:   Welcher Zoo wurde denn rausgekickt weil für mich sieht das aus wie die Liste der Zoos welche jedes Jahr nominiert sind.
    (26.02.2007)
    Michael Mettler:   Da habe ich doch neugierigerweise gleich mal nachgesehen, gegen welche sieben Mitbewerber ZOOM antritt: In der Endausscheidung sind außer Gelsenkirchen noch Hagenbeck, die Wilhelma, Duisburg, Hannover, Leipzig, Köln und Münster. Die Konstellation ist übrigens interessant, stehen doch z.B. ZOOM, Köln und die Wilhelma für drei sehr unterschiedliche Zookonzepte.
    (26.02.2007)
    Sebastian:   Von der ZOOM-HP

    ZOOM Erlebniswelt für die Wahl zum "Zoo des Jahres" nominiert

    Nur acht Zoos in Endausscheidung

    Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wurde von dem renommierten Internetportal www.parkscout.de - Europas größtem Freizeitpark-Portal im World Wide Web - für die Wahl zum "Zoo des Jahres" nominiert. Insgesamt acht der besten deutschen Zoos wetteifern in diesem Jahr um die begehrte Auszeichnung. Viele deutsche Zoos verfehlten eine Nominierung.

    Bereits in den letzten Wochen haben die User und Leser des Internetportals Nominierungen für die diesjährige Abstimmung zum "Parkscout 06/07" eingereicht. Aus allen Einsendungen wurden die bestplatzierten Kandidaten ermittelt: Darunter erstmals auch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Die Finalteilnehmer stehen nun für alle User des Portals bis zum 11. März 2007 zur Wahl.

    Fans der zoologischen Erlebniswelt, Gelsenkirchener Bürger und die Bewohner der Emscher-Lippe-Region sind nun aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. "Natürlich freuen wir uns darüber, wenn unsere Besucher aus Überzeugung für uns stimmen. Aber allein die Nominierung begreifen wir als große Auszeichnung. Das bestätigt uns in unseren Besucherbefragungen, dass bereits vor Fertigstellung der zweiten Erlebniswelt Afrika 95% unserer Besucher außerordentlich zufrieden mit dem Erlebnisangebot auf über 20 Hektar sind."

    Den Weg zur Internet-Abstimmung ebnet ein Klick auf www.parkscout.de. Die Teilnahme lohnt sich, denn unter den Teilnehmern verlost parkscout.de fünf Mal den Klassiker "Freizeitparks in Europa", der in Kürze in der komplett überarbeiteten Jubiläumsausgabe für 2007 erscheinen wird.
    (26.02.2007)
    Sebastian:   Ok, hatte nicht daran gedacht, das Sonntag ist. Aber seltsam ist das schon, da der Bau schon seit langem fertig schien und ich mir die Absperrung nur damit erklären konnte, dass dort niemand hochgeht um letztendlich nichts zu sehen. Und nun öffnet man einfach den Weg, ohne das es Anzeichen für einen Besatz der Anlage gibt, denn der Wassergraben ist ja nach deiner Aussage noch nicht wirklich gefüllt. Schließlich hätte man das Seil auch innerhalb einer Minute nach dem erstmaligen Öffnen der Tore zur Anlage entfernen können.
    Naja, vielleicht schau ich mir das morgen mal an, aber erstmal Geld besorgen für die neue Jahreskarte...
    (26.02.2007)
    Carsten:   Das Absperrseil war komplett weg, nicht nur an die Seite gelegt, falls das ein Indiz ist.

    Baufahrzeuge am Sonntag? Ich hab niemanden arbeiten sehen, und bei den ganzen Wachleuten, welche darum patroullieren, hätte das dann eigentlich auffallen sollen...
    (26.02.2007)
    Sebastian:   Vielleich ist er ja auch noch nicht dauerhaft freigegeben und war gestern(?) nur offen, weil irgendwelche Baufahrzeige etc. durch mussten.
    (26.02.2007)
    Carsten:   @Sebastian: Gute Frage, hab ich mir auch gedacht. Zumindest hab ich so mal die Bleßböcke und Nyalas gesehen.

    Da fällt mir gerade noch ein, daß bei den Nashörner der Hinweis über die baldige Ankunft weg war, was immmer das heißen mag, g...
    (26.02.2007)
    Sebastian:   Wenn du dir die Mühe machen möchtest, ok, aber eigentlich wollte ich mit meiner Aussage nur sagen, dass ein Teil der Kormorane, der seinen Platz bei den Flamingos verlassen hat, nicht zum Bootsanleger hingeflogen sein kann sondern aus dem Zoobestand stammt und kupiert ist.
    Was bringt es eigentlich den Serengeti View zu öffnen wenn die Tiere noch nicht auf die Anlage können?
    (26.02.2007)
    Bernd:   @Sebastian Ich achte das nächste Mal auf die Zusammensetzung der Kormorane. Ich denke aber, die Hälfte des Bestandes hat kupierte Flügel. Werde Dir nächste Woche genau das Verhältnis zwischen flugunfähigen und flugfähigen Vögeln mitteilen können.
    (25.02.2007)
    Carsten:   Bauarbeiten bei den Erdmännchen sind noch im Gange, die vordere Hälfte ist ca. 1,5 Meter ab Gegehegrenze aufgegraben und mittig ist eine Betonwand (sehr dünn, ca. 2 cm) eingesetzt worden. Im Boden des vorderen Teiles ist der Durchgrabeschutz zu erkennen.

    Am Standort des ehemaligen Flußpferdhauses ist eine ca. 1 Meter tiefe Grube ausgehoben worden, in etwas 15 x 20 Meter, vielleicht für das Fundament eines Neubaus?
    (25.02.2007)
    Carsten:   Der Serengeti View ist jetzt für die Besucher freigegeben, die Nyalas und Bleßböcke haben den halben Weg zur Freianlage schon gelernt, denn sie standen direkt hinter dem für sie verschlossenen Dammtor. Der Graben der Anlage war nur stellenweise leicht gefüllt, vermutlich vom Regen.

    Die Stachelschweine haben nach dem Umbau, besonders zur Freude der jüngeren Besucher (Mama, kuck mal, der kackt!) ihre Toilette direkt in den Sandbereich an der Sichtscheibe verlegt.

    Ernie und Asita (wenn ich die Nasenspitze über Wasser richtig erkannt hab) hatten den ganzen Nachmittag viel Spaß miteinander, als ich gekommen bin, waren sie eine gute dreiviertel Stunde miteinander beschäftigt und als ich zwei Stunden später nochmal im Flußpferdhaus war, haben sie es schon wieder eifrig getrieben, g...
    (25.02.2007)
    Sebastian:   Allerdings war der Teil, der seinen aktuellen Platz bei den Flamingos verlassen flugunfähig.
    (24.02.2007)
    Bernd:   Ein Teil der Komorane der Afrika-Erlebniswelt sind Zaungäste und profitieren vom reichlichen Nahrungsangebot (warum im Rhein-Herne-Kanal selber fischen, wenn es auch einfacher geht). Die Nilgänse wandern schon seit Jahren durch den gesamten Zoo und sind teilweise auch im Umland (Wiesen am Bauernhof kurz vor den A42 Auffahrt)anzutreffen.
    (23.02.2007)
    Michael Mettler:   Nach meinen Beobachtungen in Hannover ist das "Wanderverhalten" der Wasservögel sehr unterschiedlich. Während die Enten, Nilgänse und Graukopfkasarkas den gesamten Sambesi-"Flusslauf" nutzen und sich letztere auch teilweise darüber hinaus ins Zoogelände wagen, habe ich die Kormorane bisher ausschließlich bei den Flamingos und/oder vor der Afrikasteppe gesehen, obwohl auch sie ungehindert den gesamten Sambesi nutzen könnten. Vielleicht entfernen sie sich einfach nur ungern weit von ihrem Futterplatz?
    (23.02.2007)
    Sebastian:   Seit dort der E-Zaun ist hab´ ich keine Ziege mehr draußen gesehen.
    (23.02.2007)
    Carsten:   Auch mit Absperrungen klappt das manchmal nicht, g, z. B. bei den afrikanischen Haustieren
    (23.02.2007)
    Sebastian:   Andererseits kann man ohne eine Absperrung schwimmfähige Tiere auch nicht an einem Platz halten. Das betrifft neben den Kormoranen auch die Nilgänse.
    (23.02.2007)
    IP66:   Die Beobachtung bei den Kormoranen bestätigt den Eindruck, den ich weiter unten geschildert habe: Vieles ist provisorisch, an vielen Stellen (Luchsgehege, Bärenanlage, Volieren) wird gleich nach der Fertigstellung wieder umgebaut, und auch die Pflanzungen wirken ausgesprochen unprofessionell. Gewisse Kinderkrankheiten bei Neubauten sind ja normal, aber in Gelsenkirchen scheinen sie besonders verbreitet und besonders hartnäckig zu sein.
    (23.02.2007)
    Carsten:   Mir gefallen sie da auch, erinnert mich an das alte Gehege, wo sie auch meistens auf den Ästen in der Mitte des Wasserbeckens gesessen haben und nur selten an Land gingen...

    Läßt die Professionalität in Gelsenkirchen vielleicht ein bissel zu wünschen über?
    (22.02.2007)
    Michael Mettler:   Hatte wohl weniger mit Dickköpfigkeit zu tun als vielmehr mit fehlender Eingewöhnungszeit. Wären die Vögel VOR Start der Bootsrundfahrt am geplanten Platz rausgelassen und angefüttert worden, hätte es ja vielleicht geklappt. Aber wie cajun als Augenzeuge der Aktion damals im Forum berichtete, wurden die Kormorane bei laufender Bootsfahrt quasi zwischen zwei Booten aus den Kisten gekippt - da haben sie sich eben dorthin in Sicherheit gebracht, wo sie am weitesten von den fremden Ungetümen entfernt waren... Wobei ich sie auf den Ästen mitten im Wasser viel attraktiver platziert finde!
    (22.02.2007)
    Michael Mettler:   Hatte wohl weniger mit Dickköpfigkeit zu tun als vielmehr mit fehlender Eingewöhnungszeit. Wären die Vögel VOR Start der Bootsrundfahrt am geplanten Platz rausgelassen und angefüttert worden, hätte es ja vielleicht geklappt. Aber wie cajun als Augenzeuge der Aktion damals im Forum berichtete, wurden die Kormorane bei laufender Bootsfahrt quasi zwischen zwei Booten aus den Kisten gekippt - da haben sie sich eben dorthin in Sicherheit gebracht, wo sie am weitesten von den fremden Ungetümen entfernt waren... Wobei ich sie auf den Ästen mitten im Wasser viel attraktiver platziert finde!
    (22.02.2007)
    Carsten:   Achso, ich dachte dort wo die Äste liegen, wären sie am richtigen Fleck...

    So viel zum Thema Planung oder Dickköpfigkeit von Tieren, g...
    (22.02.2007)
    Michael Mettler:   Genau so wurde es mir in Gelsenkirchen erzählt. Die Kormorane sollten eigentlich am Ufer ihren Stammplatz haben (rechts von der jetzigen Futterstelle an der Böschung), wurden aber bei bereits laufendem Bootsbetrieb ausgesetzt und zogen sich erstmal auf die ruhigeren Flamingo-Inseln zurück. Weil sie dort aber für Unruhe bei den Flamingos sorgten, versenkte man schließlich neben den Inseln das Astwerk, auf dem sie dann blieben.
    (22.02.2007)
    Sebastian:   War der geplante Platz nicht der Uferbereich?
    (22.02.2007)
    Carsten:   Zur Fütterung werden die Kormorane sogar vom geplanten Platz ans Ufer gelockt, queren also die Bootstrecke und bekommen dort ihren Fisch...
    (22.02.2007)
    Sebastian:   Bei den Stachelschweinen hat man den leichten Hang rot betoniert, der flache linke Teil ist weiterhin mit Naturboden versehen.
    Bei den Erdmännchen hingegen scheint man den Durchgrabeschutz auszutauschen. Jedenfalls war dort ein Arbeiter zu Gange.
    Der Felsbruch durch Baumschlag bei den Wölfen wurde heute auch behoben.
    Zudem waren die Kormorane heute als Fremdgänger unterwegs. Erst in der Nähe des Bootstegs und dann am Ufer der Grassavanne. War irgendwie klar, dass sie nicht unbedingt an Ort und Stelle zu halten sind. Genauso war es ja im Somer mit den Nilgänsen.
    (22.02.2007)
    Sebastian:   Bei den Stachelschweinen hat man den leichten Hang rot betoniert, der flache linke Teil ist weiterhin mit Naturboden versehen.
    Bei den Erdmännchen hingegen scheint man den Durchgrabeschutz auszutauschen. Jedenfalls war dort ein Arbeiter zu Gange.
    Der Felsbruch durch Baumschlag bei den Wölfen wurde heute auch behoben.
    Zudem waren die Kormorane heute als Fremdgänger unterwegs. Erst in der Nähe des Bootstegs und dann am Ufer der Grassavanne. War irgendwie klar, dass sie nicht unbedingt an Ort und Stelle zu halten sind. Genauso war es ja im Somer mit den Nilgänsen.
    (22.02.2007)
    Jamie:   An 2 Rappenkerle parallel kann ich mich nicht erinnern, Ausnahme 2 von der Herde abgetrennte fast gleichalte, die aber im Alter von 1,5 - 2 Jahren, kurz bevor sie weggingen auch getrennt werden mußten. Im Schnitt kommen die lütten Kerle so ums erste Lebensjahr aus der Herde, wenn ich mich nicht irre.

    Kudus sind unproblematischer, da sind im Moment 2 große Böcke zusammen bei der Herde, wobei für den jüngeren, die eigene Nachzucht von etwa 2,5 Jahren die Transportkiste schon vermessen ist. Die beiden vertragen sich aber noch problemlos.

    Gruß Jamie
    (21.02.2007)
    Sebastian:   Die beiden Kudus müssten eigentlich immer noch zusammen auf der Anlage sein. 100%ig sicher bin ich mir aber nicht, da unsere Steppe ja doch unübersichtlich ist.
    (21.02.2007)
    Michael Mettler:   @Jamie: Im Antilopen-Thread haben wir doch gerade das Thema Verträglichkeit von Bullen/Böcken der selben Art. Habe ich das richtig in Erinnerung, dass es auf eurer Afrikasteppe zeitweise zwei Rappenantilopenbullen gab, und waren nicht zuletzt auch zwei männliche Große Kudus (verschiedenen Alters) dort?
    (21.02.2007)
    Jamie:   Mal ein Stimmchen aus dem Hintergrund:

    Ich kenne die früheren Angaben der Steppe mit 1,2ha.

    Heute wird sie inclusive Nashornanlage (OHNE Vorgehege, Gehege auf der Gebäuderückseite und Besucherwege!) angegeben mit 1,4ha.

    Der persönliche Eindruck einer mit der Mistschüppe drüberackernden:

    Alte Zahlen ok, neue Zahlen untertrieben. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass man die hochalpinen Bügelfalten der neuen Steppe nicht mitberechnet hat. Sie IST definitiv, schon nur die Antilopenseite, größer als die alte. Vermutlich wurde nur die senkrechte Aufsicht vermessen? Zieht man jeden Hügel und jedes Tal glatt, die Fläche wächst enorm.
    Treibt mal Tiere rein, die nicht wollen, der Wegeaufwand ist...*ächz*. Da ist nicht mehr mal schnell einer links- und einer rechtsrum.

    Der Zeitaufwand für die Reinigung und Pflege der Anlage ist eindeutig höher gegenüber der alten Anlage. „Mal eben“ alleine für ein halbes Stündchen noch schnell vor der Pause rübergehen, so wie früher, kann man sich schenken.

    Wenn wirklich an irgendeiner Stelle alte Anlage beschnitten wurde, wurde sie mit Sicherheit an anderer 3fach dazugewonnen.

    Gruß Jamie
    (21.02.2007)
    Carsten:   Ich hab noch mal nach der Größe der Steppe ein wenig gestöbert. Während auf den Zooplänen kontinuirlich 1,5 Hektar angegeben ist, steht in einem Artikel des Zoos aus dem Jahre 2000 1,4 Hektar und im Jubiläumsbericht zu 25 Jahre Afrikasteppe wieder 1,5 Hektar. Also ist man sich im Zoo über die genaue Größe anscheinend auch nicht klargewesen, g.

    Bei der Suche bin ich auch noch auf das Planungskonzept von 1996 gestossen, welches der Rat der Stadt Gelsenkirchen damals beschlossen hat. Ist interessant zu lesen und zu vergleichen, was daraus geworden ist:

    Bewahrung des ursprünglichen Charakters
    Bewahrung des vertrauten Tierbestandes
    Lebensraum und Lebensqualität verbessern
    Weniger Gitter, mehr Glas und Gräben
    Beibehaltung des Bewährten, z. B. Wegesystem, Baumbestand, Eingang

    Erforderlich Neubauten
    Menschenaffenhaus
    Raubtierhaus
    Elefantenhaus
    Bärenanlage
    Biber-/Otteranlage
    Westfälischer Bauernhof
    Deutscher Wald mit einheimischen Tieren
    Feuchtgebiet mit Wasser-, Sumpf- und Kleintieren
    Afrika Volieren an der Afrikasteppe

    Anlagen, auf welche verzichtet wird, um Platz zu schaffen
    Kropfgazellenanlage
    Wasserbockanlage
    Afrika Volieren am Giraffenhaus
    Kleinaffen am Teich
    Waschbärengehege
    Finkenvoliere
    Känguruhanlagen
    Bärenrondell
    Biberanlage

    Anlagen, welche saniert werden
    Pavianinsel (2 Außenanlage, größerer Stall)
    Afrikasteppe (Trockengraben, Erweiterung)
    Robbenanlage (2. Becken oder Vergrößerung)
    Tapirhaus (Umwidmung Afrika Wüste)
    Südamerikaanlage (zur Aufnahme der Tapire)
    Baby Zoo (Umbau zur Australiensteppe)
    Altes Raubtierhaus (Umbau für Kleinraubtiere)
    Altes Menschenaffenhaus (Umbau für Kleinaffen)
    Altes Elefantenhaus (Vergrößerung des Flusspferdteils, Elefantenbullenhaltung!)

    Zusätzlich
    Großes Tropenhaus mit Gastronomie
    Zweiter Eingang
    Schiffsanlegestelle

    (20.02.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: Oder der Besucherweg rund um die Anlage wurde damals eingerechnet - siehe Kölner Elefantenpark...
    (20.02.2007)
    Hannes:   Man rudet ja auch gerne.
    Das Münsteraner Delfinarium soll in der Showhalle 1 Mio Liter und im Anbau nochmal 1 Mio Liter Wasser fassen.
    Letztens hatte ich die Maße vor mir und konnte sofort errechnen, dass das Showbecken nur 800 t Liter fasst.
    (20.02.2007)
    Carsten:   @Michael: Wenn wir noch ein bissel stöbern, bekommen wir bestimmt noch ein paar Zahlen für die Größe der Afrikasteppe, g...
    In dem Falle mit 20000 qm wäre sie ja früher größer gewesen als mit der Nashornanlage zusammen. Vielleicht sind da die Vorgehege, das Haus und die zwei Schaugehege vorne mitgerechnet ..., wobei das natürlich keine Differenz von 6000 bis 8000 qm ausmachen dürfte...
    (20.02.2007)
    Michael Mettler:   @Carsten: In dem alten "Zoo- und Wildparkführer", den ich wegen der Gruga-Frage gerade in der Hand hatte, stieß ich zufällig darauf, dass dort für die Afrikasteppe des Ruhrzoos eine Fläche von 20.000 qm (also 2 ha) angegeben wurde!
    (20.02.2007)
    Sebastian:   Die Arbeiten an der Stachelschweinanlage sind weiter fortgeschritten. Auf einem neuen Durchgrabeschutz war man dabei eine flüssige rote Masse (Beton?) aufzutragen, diese glattzustreichen und mit einem weißen Stoff einzupudern.
    Auch bei den Erdmännchen und in der Afrikahalle wird gebaut. Während bei den Erdmännchen entlang der Scheiben Erdreich entfernt wird verkleidet man in der Halle die Metallstreben des Schimpansen-Besuchertunnels mit Holz.
    (20.02.2007)
    Carsten:   Soweit ich mich erinner, hatte die alte Afrikasteppe eine Fläche von über 14000 qm.
    (18.02.2007)
    Michael Mettler:   Inklusive der Nashornfläche ist die Savanne 1,7 ha groß. Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber für die alte Anlage mal was von 1,2 ha gelesen zu haben. Da das Nashorngehege für die Tiere der Hauptanlage voll nutzbar ist, hätte sich deren Gehegefläche somit durch den Umbau um fast die Hälfte vergrößert.
    (18.02.2007)
    Carsten:   @Sven: Da wäre ich mir nicht so sicher, ob sie jetzt größer ist, kann sowas schlecht schätzen.

    Wenn man den Nashornteil dazurechnet, hast Du sicher recht, daß sie dann größer ist, wenn man jedoch den Nashornbereich als Extragehege nimmt, würde ich eher tippen, sie ist kleiner geworden, da das Hyänengehege zum Teil, der Besucherweg und ein Teil des Sees auf der ehemaligen Afrikasteppe liegt.
    (18.02.2007)
    Sebastian:   Auch Blessböcke kommen mit auf die Anlage. Sie sind ebenso wie Nyalas und Impalas teilweise durch das Giraffenhaus hindurch zu sehen.
    (18.02.2007)
    Sven P. Peter:   @Carsten: Die Savanne wurde doch vergrößert und nicht verkleinert.

    In Hamburg hält ein recht schmaler Wassergraben die Hornraben auf der Anlage.
    (18.02.2007)
    Carsten:   Ich hab einfach mal meine Fotoliste genommen und hingeschrieben, was ich jetzt nicht mehr sehen kann... (Die Pfauen hab ich dann wohl übersehen, man sollte halt nicht nur Augen für die Flußpferde haben, g).

    Die alte Giraffenanlage war doch mit Zäunen bzw. Netzen so verschlossen, daß die Hornraben sie nicht verlassen konnten. Erfüllt ein Wassergraben da den selben Zweck? Und was ist mit den Bleßböcken, die mit auf der alten Anlage waren, kommen die auch mit in die neue?

    @Bernd: Würde mich auch freuen, mehr über Asien zu lesen...

    @Ollo: Es ist so gut wie nichts erhalten geblieben außer dem Huftierhaus (leben auch ein paar Vögel drin) und der Afrikasteppe, diese wurde allerdings verkleinert und umgestaltet. An Gebäuden bleibt der Eingang (Denkmalschutz) und ein Toilettenhaus (generalsaniert) erhalten. Momentan stehen im Asienteil noch einige Tierhäuser, diese werden aber dann noch abgerissen.
    (18.02.2007)
    Sebastian:   Ok, danke. Das demnächst auch Impalas zu den Giraffen kommen wusste ich, mein Beitrag war nur auf Carstens Text bezogen, in dem er sagt, dass Hornraben und Nyalas aus dem Zoo verschwunden sind.
    Mehr Details zu Asien lese ich natürlich immer wieder gern... :-)
    (18.02.2007)
    Bernd:   @ Sebastian Auf die Giraffenanlage kommen auch noch Impalas! Befinden sich auch schon einige Zeit im Zoo. Zu deiner Frage vom 13.02.2007: Das Konzept der einzelnen Asien-Anlagen liegt schon vor. Die Asien-Halle ist zum Beispiel dreigeteilt. Sie besteht aus der Gastronomie, einem großen Indoor-Spielplatz und der Orang-Anlage (wahrscheinlich zwei Gruppen, Innenbereich und zwei große Außenbereiche in Form von Halbinseln). Des Weiteren werden wohl die Zwergotter und die Tigerpythen hier ihre Bleibe finden.
    (18.02.2007)
    Sebastian:   Hornraben und Nyalas werden allerdings mit auf der Giraffenanlage leben. Die Pfaue laufen immer noch frei im Zoo herum.
    (17.02.2007)
    Ollo:   Danke für die kompetente Beantwortung. Bleibt denn anders als in Hannover außerhalb der Themenwelten wirklich nichts bestehen? Man verzichtet sogar auf Standardtiere wie Kleinkamele, Känguruhs, Pinguine und Aras?
    (17.02.2007)
    Carsten:   @Ollo: Syrische Braunbären, Indische Elefanten, Nilgauantilope, Mähnenwolf, Aras, Kropfgazelle, Hornrabe, Lama, Flachlandtapir, Weißstorch, Eurasische Zwergmaus, Grüner Leguan, Tigerpython, Bartagame, Zwergesel,
    Alpaka, Persische Kropfgazelle, Hellroter Ara, Bärenmakaken, Dromedar, Hängeohrziege, Kleiner Kudu, Banteng, Nyala, Guanako, Mara, Addaxantilope, Nandu, Katta, Hausgans, Humboldtpinguin, Gelbbrustara, Wildschwein, Pfau, Nilflughunde, Degu, Perleidechse, Brillenpinguin, Chukar Steinhuhn, Tieflandnyala, Stachelmaus, Flinkes Känguruh, Segelechse, Weißhaubenkakadu, Sibirische Tiger(ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
    Mag sein, daß das ein oder andere Tier noch hinter den Kulissen lebt, aus dem Schaubereich sind sie verschwunden...

    (17.02.2007)
    Sabby:   @Ollo: Pinguine lebten zuvor mit Eisbärin Antonia in einem Teil der alten Bärenburg. Wildschweine gab es, sowie Tapire und Lamas. Zuletzt gab es auch ein Trampeltier, aber ich glaube das musste sowieso eingeschläfert werden, weil es so krank war. Ansonsten fällt mir im Moment nichts mehr ein.
    (17.02.2007)
    Ollo:   Ich beschäftige mich nun zum ersten Mal mit diesem Zoo. Könnte mir bitte mal jemand mitteilen, welche Tiere in der Schlußphase des Ruhr-Zoos vorhanden waren, aber wegen des Umbaus weichen mußten? Es wird doch sicherlich auch südamerikanische und australische Arten gegeben haben.
    (17.02.2007)
    Sebastian:   Problem: Der Wassergarben der Anlage ist leer. Also könnte nur der Weg zum Tor trainiert werden...
    (16.02.2007)
    @Sabby:   Auf jeden Fall hängen am Haus wieder Zettel, daß die Giraffen den Weg zur Außenanlage tranieren, g...
    (16.02.2007)
    Sabby:   Wie siehts eigentlich mit den Giraffen aus? Ist die Anlage jetzt endlich komplett fertig?
    (15.02.2007)
    Sebastian:   Im ZOOM hat man nun damit begonnen die Flora Alaskas zu verdichten (jedenfalls stehen überall größere und kleinere Pflanzen bereit, ein Teil schon gepflanzt). Desweiteren hat man nun auch wieder die afrikanische Begrünung aufgerichtet und zum Teil angebunden.
    An beiden Volieren am Giraffenhaus wird gearbeitet, an der linken wurden neue Stämme befestigt, in der rechten sorgte man sich um die vom Umbau in Mitleidenschaft gezogene Einrichtung. Auch bei den Stachelschweinen war eine Handvoll Bauarbeiter mit Bagger und Radlader beschäftigt. Was die dort aber genau trieben, war nicht einzusehen (dafür aber dumme "Blagen", die die Hyänen mit Steinen bewarfen).
    (15.02.2007)
    Sebastian:   Hört sich ja so an, als wenn man doch schon ziemlich genau wüsste, wie Asien aussehen soll. Kennst du noch mehr Details?
    (13.02.2007)
    Bernd:   Die Trampeltieranlage wird in etwa in dem Bereich liegen, wo sich das Affenhaus befindet. Bestimmte Freiflächen z.B. der Bereich zwischen dem Affenhaus und dem Afrikagelände wird freigehalten, für optionale Tätigkeiten in der Zukunft. Asien wird von seinen Landschaftselementen leben (Reisterrassen!!!, Tempelanlagen ...), nicht von der Anzahl der Tierarten.
    (12.02.2007)
    Sebastian:   Es ging mir ja auch nicht um konkrete Planungen sondern mehr um den Platz, der auf dem künftigen Asienbereich zur Verfügung steht. Und sollte man die Gehege/Landschaftsteile nicht drastisch vergrößern, könnte zu den bisher halbwegs "sicheren" Arten noch die ein oder andere hinzukommen.
    (12.02.2007)
    Michael Mettler:   Die Planungen haben sich im Laufe der Zeit mehrfach verändert, siehe meinen Beitrag vom 2.10.2006, der sich auf eine ebenfalls vom Ruhrzoo veröffentlichte Version stützte. Und darin war z.B. Alaska keineswegs so, wie es heute aussieht.
    (12.02.2007)
    Carsten:   War die Freifläche am Eingang nicht optional für Elefanten gedacht?
    (12.02.2007)
    Dirk K:   Noch ein wenig früher waren auch Bantengs für Asien geplant. Vielleicht werden die ja auch wieder aufgenommen, Tiere zu bekommen dürfte jedenfalls kein Problem sein.
    (12.02.2007)
    Sebastian:   Zum Asienbesatz: Einige Zeit vor der Eröffnung Alaskas (ca.1-1 1/2 Jahre vorher) gab es im Ruhr Zoo eine Broschüre, die unter dem Namen "Tierische Aussichten" lief. In dieser ist ein großer Plan von der gesamten geplanten ZOOM-Erlebniswelt samt einzelner wichtiger Tierarten abgebildet. Während der Plan für Alaska noch fast eins zu eins umgesetzt wurde gab es in Afrika schon größere Veränderungen im Breich des Sees und der Afrikahalle samt Außenanlagen. Worauf ich hinaus will ist die Tatsache, dass damals für Asien 9 Anlagen + Tropenhalle geplant waren: je eine für die Orangs, Hulmans, Tiger und Malaienbären und je zwei für Gibbons und Nashörner. Eine weitere Anlage war ohne den zugehörigen Besatz abgebildet. Orangs und Hulmans sollen ja weiterhin geplant sein, die Trampeltiere könnten ein Areal ähnlich das der Tiger einnehmen. Ebenso verhält es sich bei Gibbons und Katzenpandas. Sprich: Vier größere Anlagen wären noch zu besetzen, wenn man nicht große Landschaftsteile lediglich als Landschaft zwischen den Gehegen nutzen möchte, da zudem schon damals im Eingagsbereich eine große Freifläche vermerkt worden ist und diese dann noch größere Ausmaße haben wird.
    (12.02.2007)
    Carsten:   @JT99: Welche Gebäude wurden denn da abgerissen außer dem alten Direktorenhaus und den Zoo-Terassen?

    Ansonsten stand bei meinem heutigen Besuch noch alles...
    (11.02.2007)
    JT99:   @Bernd:
    Du sagst, dass diese Tiere mehr oder weniger feststehen. Gibt es da was offizielles? (mit Außnahme der Website, auf der auch schon andere Sachen standen)

    Weiss man eigentlich mitlerweile, wann Baubeginn für "Asien" ist? Viele alte Zoobauten wurden in diesem Bereich ja in letzter Zeit abgerissen. Wäre toll wenn hier jemand ein paar Infos dazu hat. Ich hoffe das man trotz der Tatsache, dass man vorher mehr Geld für "Asien" eingeplant hatte, noch was ordentliches hinbekommt. Nach dem Motto "klein aber fein"

    Gruß...JT
    (11.02.2007)
    Carsten:   Die Volieren am Giraffenhaus sind wieder besetzt, links Geierperlhühner (draußen) und rechts Doppelspornfrankoline (lt. Beschilderung, nicht draußen, aber akustisch auf sich aufmerksam machend).
    (11.02.2007)
    Michael Mettler:   Im kleinen Tropenhaus in Hamm wurden früher Nilflughunde mit Brillenkaimanen zusammen gehalten, und meiner Erinnerung nach lebten in der Anlage sogar noch Weißbüscheläffchen und Vögel. Hat mich sehr gewundert, dass das klappte. Aber da die Krefelder Kaimane m.W. noch andere Tiere auf dem Gewissen haben: Vielleicht sind Brillenkaimane in dieser Hinsicht unkomplizierter als Glattstirnkaimane?
    (11.02.2007)
    Hannes:   Das einzige Problem von Flughunden und Wasser ist mir aus der Krefelder Tropenhalle bekannt, wo die Flughunde beim trinken Regelmäig von den Kaimanen entsorgt wurden.
    (11.02.2007)
    Carsten:   Hab mal ein bissel gestöbert wegen der Flughunde im Flußpferdhaus und sogar was gefunden.
    Die Haltung dort funktionierte nicht, weil die Elefanten sich durch die Flughunde gestört fühlten und mit gezielten Rüsselschlägen für Ruhe gesorgt haben... Hatte ich dann wohl falsch in Erinnerung mit dem Ertrinken, oder kann das bei Flughunden ein Problem sein?
    (10.02.2007)
    Bernd:   Die Tiere die für Asien-Erlebniswelt, mehr oder weniger feststehen, sind Hanuman-Languren, Katzenbären, Orang-Utans, Trampeltiere, Zwergotter und Tigerpythons. Flughunde wären sicherlich auch für Asien interessant. Die Wahrscheinlichkeit, für die Präsentation solcher Tiere, ist meiner Meinung nach jedoch relativ gering.
    (10.02.2007)
    Michael Mettler:   Vielleicht könnte man für Nilflughunde etwas in Asien-ZOOM einplanen - trotz ihres Namens kommt die Art ja nicht ausschließlich in Afrika vor.
    (10.02.2007)
    Carsten:   Die Frage ist, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt für die Flughunde, denn so sonderlich attraktiv sind sie ja nicht. Im Affenhaus hat man außer bei den Nachtführungen meistens nur am Heizungsrohr was erahnen können ...
    (10.02.2007)
    Michael Mettler:   Für den Freiflug würden sich ohnehin eher Palmflughunde anbieten. Erstens hängen die in Ruhe frei und verkriechen sich nicht in Nischen, und zweitens sind sie größer und somit besser sichtbar.

    Wegen je zwei Turakos und Nilflughunden die gesamte Schimpansenanlage feinmaschig abdecken zu müssen, empfinde ich übrigens als (zu) großen Aufwand. Ließe sich nicht im Übergangsbereich zwischen Flusspferden und Schimpansen ein Netzvorhang quer durch das Haus anbringen? Denn zumindest die Flughunde als geruchsorientierte Fruchtfresser werden doch bestimmt vom Schimpansen-Obst magisch angezogen und alles unternehmen, um in deren Anlage zu gelangen.
    (10.02.2007)
    Sebastian:   @ M.M.: Aber die Wahrscheinlichkeit, eine zu sehen, ist höher. ;-)
    (10.02.2007)
    Michael Mettler:   @Sebastian: Ob in den Landboxen der Flusspferde nun zwei oder zweihundert Nilflughunde versteckt sind, macht für den Besucher wenig Unterschied :-)
    (10.02.2007)
    Sebastian:   Ein weiteres Problem dürften auch zum einen die Weitläufigkeit der Halle sein (für 2 Turakos und 2 Nilflughunde) und zum anderen die Möglichkeit der Tiere, in die Landboxen der Flusspferde zu gelangen und dort versteckt zu sein. Alles natürlich gut für die Tiere, für den Besucher empfehlen sich aber mehr Exemplare.
    (10.02.2007)
    Sebastian:   Ein weiteres Problem dürften auch zum einen die Weitläufigkeit der Halle sein (für 2 Turakos und 2 Nilflughunde) und zum anderen die Möglichkeit der Tiere, in die Landboxen der Flusspferde zu gelangen und dort versteckt zu sein. Alles natürlich gut für die Tiere, für den Besucher empfehlen sich aber mehr Exemplare.
    (10.02.2007)
    Carsten:   Ich hab dunkel in Erinnerung, das es in Gelsenkirchen schon einmal im alten Flußpferdhaus Flughunde gab, welche dann im Flußpferdbecken ertrunken sind?
    Gab dann damals die Idee, ein waagerechtes Netz zu spannen, was aber wegen den Elefanten nicht möglich war, deshalb sind die Flughunde dann ins Affenhaus. Diese Problematik würde dann ja im neuen Haus auch bestehen...
    (10.02.2007)
    Sebastian:   Ich habe heute nochmal in der Afrikahalle bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen für die künftigen Freiflieger nachgeschaut: Im Flusspferdebereich sind alle Fenster mit Netzen versehen und die seitlichen Drahtnetze der Schimpansen sind zu engmaschig für ein Hindurchkommen, sodass "nur" oberhalb der Schimpansen ein engmaschigeres Netz angebracht werden müsste und mit den Fenstern ähnlich vorgegangen wird wie im Hippobereich.
    Desweiteren wurde heute die Frankolinen/Rußköpfchenvoliere fertiggestellt. Lediglich die Inneneinrichtung bedarf nun einer kleinen Überarbeitung, da die Arbeit doch ihre Spuren hinterlassen hat.
    Gespannt bin ich auf das Vorgehen auf der anderen Seite. Ein Absenken des Bodens hätte ja die Folge, dass die Geierperlhühner als Bodenbesatz deutlich unter dem Standpunkt der Besucher rutschen würden. Eher möglich ist meiner Ansicht nach eine Erhöhung nach oben.
    Zudem wurde die Hyänenanlage leicht ummodeliert, wobei der vordere Hügel verschmalert wurde und nun ein besserer Einblick in die Anlage ermöglicht wird.
    (09.02.2007)
    Carsten:   Der Bär ist erst in Gelsenkirchen vom Bibo zum Ibo "mutiert", in einer Pressemeldung vom 04. 10. 2005 wird er noch als Bibo bezeichnet.
    Da freut sich der Datensammler...
    (08.02.2007)
    Michael Mettler:   Als Link auf der Sofia-HP gefunden:
    http://www.thegrizzlysanctuary.com/
    Den dortigen Fotos nach zu urteilen gibt es optisch zwischen dem Kodiak-Typus und dem "normalen" Grizzly-Typus alle fließenden Übergänge, so dass man sich auf den Phänotyp nicht verlassen kann. In einem Bestimmungsbuch über nordamerikanische Säugetiere entdeckte ich den Hinweis, dass Grizzlys normalerweise viel längere Krallen haben sollen als Kodiaks. Wenn man SOWAS schon erwähnen muss....
    (08.02.2007)
    Michael Mettler:   Auf der HP des Zoos Sofia gibt es ein nettes Foto aus Gelsenkirchen:
    http://www.sofiazoo.com/gallery/v/animals-in-the-sofia-zoo/bibo.jpg.html
    Anscheinend ging auf dem Transportweg von Sofia nach Gelsenkirchen der Anfangsbuchstabe des Bären verloren, auf der HP heißt er jedenfalls noch Bibo. Und nach dem Foto zu urteilen, ist es zumindest IHM völlig egal, ob seine Partnerin ein Kodiak ist oder nicht :-)
    (08.02.2007)
    Bernd:   Neben den eurasischen Arten, gehören auch Dosenschildkröten und eine Vielzahl an verschiedenen Schmuckschildkröten zum Inventar des Ruhr Zoos. Bei den Landschildkröten hat sich in den letzten Jahren auch öfters Nachwuchs eingestellt. Ursprünglich sollten die Landschildkröten in Form einer Sonderaustellung über bedrohte Tierarten im Zoom Konzept integriert werden.

    @Pia: Hast Du persönlich bei Brenda eine Genfrequenzanalyse durchgeführt?
    (08.02.2007)
    Stefanie:   In der Zoom Erlebniswelt werden noch diverse Landschildkrötenarten hinter den Kulissen "gehalten"
    (08.02.2007)
    Pia:   0,1 Brenda ist aber keinesfalls ein Kodiakbär. Da wäre sie extrem eingelaufen
    (07.02.2007)
    Sven P. Peter:   1,1 / Ibo und Brenda
    (07.02.2007)
    Niedersachse:   Wie viele Kodiakbären leben den da??
    (07.02.2007)
    Sebastian:   Laut ZOOM-HP ist Kodiakbär Ibo unheilbar an Krebs erkrankt.
    (07.02.2007)
    Michael Mettler:   Auch laut einem Artikel von Gürtler über die Tierwelt Alaskas leben an der dortigen Südküste tatsächlich Kalifornische Seelöwen!
    (06.02.2007)
    Dirk K:   Laut einiger Gehegeschilder scheinen Kalifornier tatsächlich so weit in den Norden zu kommen.
    (06.02.2007)
    Carsten:   Passen eigentlich die kalifornischen Seelöwen nach Alaska?

    Mit viel Phantasie könnte ich sie mir als wandernde Einzeltiere vorstellen, die vielleicht mal soweit hinaufkommen, aber sobald das erste Jungtier da ist, passt es nicht mehr, denn die Familienverbände leben doch deutlich südlicher von Alaska...
    (06.02.2007)
    Michael Mettler:   Wo werden denn in ZOOM noch Landschildkröten gehalten? Die frühere Schauanlage und die Anlage auf dem alten Wirtschaftshof sind doch längst Geschichte, und ins tiergeografische Konzept passen sie doch auch nicht?
    (06.02.2007)
    Jamie:   @ Pia: Willkommen auf dem Stand Anfang der 90er.

    @ allgemein: es ist zunehmend interessant,
    wieviele Miesmacher sich hier, natürlich REIN ZUFÄLLIG mit Namen von Zoomitarbeitern, herumtummeln und mit Halbwissen, Unwahrheiten und offensichtlichen Sticheleien um sich werfen. Es gibt mit Sicherheit immer noch genug zu bemängeln, aber dafür reichen durchaus Fakten und eigene Nicks.

    Gruß Jamie
    (06.02.2007)
    Bernd:   Katzen- oder Hundefutter hat für eurasische Landschildkröten wirklich einen viel zu hohen Fett- und Eiweißgehalt. Der Magen-/Darmtrakt der Landschildkröten ist für dieses Futter nicht ausgelegt. Wird ein solches Futter auf Dauer angeboten, werden Nierengicht oder Gelenkgicht auftreten. Die Folge ist ein schleichender Tod über einige Jahre. Der Ruhr Zoo kooperiert mit dem Bochumer Tierpark, d.h. im Rahmen der Ausbildung zum Tierpfleger/in sammeln die Azubis des Ruhr Zoos einige Wochen Erfahrungen in Bochum. Der Schwerpunkt hierbei, ist natürlich die Aquaristik und Terraristik. Hierbei sollte man natürlich davon ausgehen, dass im Rahmen der Ausbildung, solche elementaren Kenntnisse vermittelt werden. Aber wie in allen Berufen gibt es bekanntlich gute und weniger gute Mitarbeiter.


    (05.02.2007)
    Stefanie:   Es ist bei der Planung ja auch offensichtlich nicht an Reptilien gedacht worden. Keine Terrarien in der Afrikahalle! Schade, denn ein Zoo sollte doch bemüht sein ein kleines Spektrum der Wirbeltiergruppen zu zeigen.
    (05.02.2007)
    Pia:   Es werden besser keine Reptilien in die Zoom Erlebniswelt einziehen. Ein Zoo, der Hundefutter an grichische, maurische und russische Landschildkröten verfüttert, sollte erstmal eine entsprechende Fortbildung besuchen. Turtle Eye und Reptoagil helfen da auch nicht weiter.
    (05.02.2007)
    Carsten:   Das Schimpansengehege ist doch tlw. nur mit Maschendraht abgegrenzt, da dürften zumindest die Flughunde ohne Probleme durchpassen, die Turakos müßten vielleicht erst ein paar Fastentage einlegen...

    Freiflieger gingen meiner Meinung nach nur, wenn zwischen dem Flußpferd- und Schimpansenteil eine Abtrennung vorgenommen würde.

    Und an den Deckenfenstern müßte noch was gemacht werden ...
    (04.02.2007)
    Bernd:   Die beiden Flughunddamen sollten ursprünglich Freiflieger in der Afrika-Tropenhalle werden (wie die Turakos). Momentan befinden sich die beiden Tiere noch im alten Affenhaus. Da dieses Gebäude, demnächst im Zuge der Asien-Umbauarbeiten abgerissen wird, werden diese beiden Tiere umquatiert. Wie die Lösung aussehen wird, ist mir auch nicht bekannt. Das sowohl für die Turakos, als auch für die Nilflughunde der gesamte Hallenkomplex in Afrika zur Verfügung steht, halte ich für unwahrscheinlich, da die Schimpanzen an einigen Stellen auch nach draussen greifen können. Und Schimpansen sind bekanntlich keine Kostverächter!
    (04.02.2007)
    Sebastian:   Ok, danke. Ist vielelicht auch bekannt, was mit den beiden Nilflughunden aus dem Affenhaus passiert?
    (04.02.2007)
    Bernd:   Einige der Reptilien waren Leihgaben eines Tierpflegers, wie z.B. die Leopardgeckos (ich glaube auch die Agamen?). Diese Tiere befinden sich wieder bei ihm zu Hause. Die zukünftige Bleibe der Königspythons wird sich im Tropenhaus zwischen den Servalen und den Flusspferden befinden. Wahrscheinlich werden die Tigerpythons in die neue Asien-Kombi-Tropenhalle einziehen. Neue Arten werden vermutlich nicht hinzukommen. Die Tiere die sich bis dato im Ruhr-Zoo aufhielten waren überwiegend beschlagnahmte Tiere oder Fundtiere. Zum großem Teil waren es auch Tiere, die auf Initiative von Tierpflegern ausgestellt wurden. Die Wahrscheinlich für weitere Reptilien ist eher gering, da der Ruhr Zoo historisch gesehen eigentlich auf Grosstierhaltung spezialisiert ist. Ich hoffe die Zukunft belehrt mich eines Besseren und einige neue interessante Reptilienarten finden im Ruhr Zoo eine Unterkunft.
    (04.02.2007)
    Sebastian:   Wie bitte, wo sollen denn da noch Terrarien hin? Gilt das desselbe auch für die Dornschwänze, wenn dies für einige Tiere gilt? Oder kommen sogar noch neue Arten?
    (04.02.2007)
    Bernd:   Die Husumer Protestschweine sind meiner Kenntnis nach bei einem Bauern untergebracht. Einen Großteil der Reptilien hat ein Privathalter aus Gelsenkirchen aufgenommen. Einige Tiere wie z.B. die Königspythons vorübergehend (bis das Terrarium im Afrika-Tropenhaus fertig ist), andere Tiere wie z.B. der Leguan bleiben dauerhaft bei diesem Reptilienfreund.
    (03.02.2007)
    Sebastian:   Nein, die Fenster sind nicht vergittert. Es sah zwar mal so aus, als wollte man dort ein Netz anbringen (in Teilen hang es da nämlich schon), aber das ist wieder weg.
    (03.02.2007)
    Carsten:   Uiiih, dann waren die aber schnell mit dem Abriß, am letzten Sonntag war noch nichts zu bemerken, da hab ich auch nochmal einen Blick auf die alten Flußpferdaussenbecken geworfen.

    Sind die Deckenfenster in der Afrikahalle vergittert, hab ich noch nicht drauf geachtet, ansonsten würden die Turakos Freiflieger im wahrsten Sinne des Wortes?

    Die Bojen waren letzte Woche schon, ich würde eher vermuten, daß sie dazu dienen, die Anhängepunkte der Boote wiederzufinden. Letzte Woche waren noch zwei Boote im Einsatz.
    (03.02.2007)
    Sebastian:   Zu den Bauarbeiten an den beiden Volieren lässt sich sagen, dass vor erstere lediglich eine Holzstammwand gesetzt wurde, um den Pflegereingang zu kaschieren (daher auch der von Carsten gesehene Graben). An der rechten Voliere hat man mittlerweile zur Hälfte neuen, stabileren Maschendraht angebracht, sodass einem ersten Ausflug der Rußköpfchen demnächst wohl nichts mehr im Wege steht.
    Zudem hat man nun das alte Elefantenhaus abgerissen. Was allerdings mit den zuletzt dort gehaltenen Tieren (Husumer Protestschweine, Turakos, Schildkröten, afrik. Dornschwänze, Tigerpythons, Königspythons, Grüner Leguan) passiert ist, kann ich nicht sagen. Die Protestscheine werden aber wohl nur bis zur Erweiterung des Grimberger Hofes umgesiedelt sein, während die Turakos laut Michael Mettler ja als Freiflieger in der Afrikahalle angedacht sind. Zu sehen ist davon aber noch nichts. Was mit den anderen Arten geschehen soll ist mir nicht bekannt.
    Auf dem afrikanischen See sind zudem zur Zeit zwei orange Bojen mit angehängtem Holzdreieck zu bewundern, die auf den Bahnen der Boote laufen. Auch hier war der Zweck nicht wirklich ersichtlich, könnte aber eventuell der Reinigung dienen.
    (03.02.2007)
    Bernd:   Das genaue Jahr kann ich leider nicht nennen, aber die Tiere sind schon seit einigen Jahren erkrankt. Somit spielten die Tiere beim Vorhaben Zoom Erlebniswelt keine Rolle!
    (31.01.2007)
    Sebastian:   Sind denn die Rosenköpfchen schon seit längerem erkrankt oder wieso wollte man sie nicht in den neuen Teil übernehmen?
    (30.01.2007)
    Bernd:   Die Rußköpfchen waren von Beginn an für die Voliere vorgesehen. Eine Vergesellschaftung mit den Rosenköpfchen kommt krankheitsbedingt und auch wegen der Gefahr der Bastardisierung nicht in Frage.
    (30.01.2007)
    IP66:   Die Schimpansen in Krefeld haben pro Tier sicher in der Innenanlage - und auf die kommt es ja an - mehr Platz als die Tiere in Gelsenkirchen.
    (29.01.2007)
    Sebastian:   Waren die Rußköpfchen von Anfang an geplant oder sollten anfangs die Rosenköpfchen in die Voliere? Oder gar beide Arten?
    (29.01.2007)
    Bernd:   Die Rußköpfchen halten sich schon längere Zeit in der Anlage der Frankoline auf. Der alte Rosenköpfchenbestand befindet sich nachwievor gegenüber dem alten Giraffenhaus. Die Tiere werden wahrscheinlich aber dem Besucher nicht mehr präsentiert, da der Gesamtbestand an einer Pilz- oder Virusinfektion(?)erkrankt ist.
    (28.01.2007)
    Sebastian:   Bei dem Oberbesatz bei den Doppelspornfrankolinen müssten es eigentlich Rosenköpfchen sein und bei den Geierperlhühnern kommen auf jeden Fall noch die Grautokos hinzu. Welche Voliere dann die Webervögel beziehen, kann ich nicht sagen, dachte aber, es wäre die Rechte.
    (28.01.2007)
    Michael Mettler:   Dann ist ja "Land in Sicht" für die Vögel. In die rechte Voliere (zu den Frankolinen) sollten nämlich als Oberbesatz zu den Frankolinen noch Unzertrennliche (ich glaube Rußköpfchen) rein, nur war das benutzte Gitter für deren Schnäbel zu dünn. Und in der linken Voliere sollte der zentrale Hügel weg, der einfach zuviel Höhe klaut. M.W. war dort noch ein Oberbesatz mit Webervögeln geplant.
    (28.01.2007)
    Carsten:   Im ZOOM sind irgendwelche Umbauarbeiten an den zwei Volieren am Giraffenhaus begonnen worden. Während bei der linken Voliere stellenweise ein Graben an den Außenseiten ausgehoben wurde, ist bei der rechten Voliere der Maschendraht komplett entfernt worden.
    Beim Luchs wurde der Kunstfels an der ausgetauschten Scheibe nachmodelliert.
    Die Scheibe bei den Bibern ist noch nicht ausgetauscht.
    Bei dem schlechten Wetter ist die ZOOM Erlebniswelt nur bedingt besuchbar, die wenigen betretbarenn Tierhäuser und kein richtig geschlossenes Restaurant machen sich negativ bemerkbar. Auch die Wege waren stellenweise ziemlich verschlammt.
    (28.01.2007)
    Oliver Jahn:   Aber für Menschenaffen gibt es einige Threads. Dieser hier ist für Gelsenkirchen.
    (22.01.2007)
    Oliver Jahn:   @? Was ist Megdeburg? Etwa Magdeburg? Wenn ja, so ist das Menschenaffenhaus sicher nicht der ganz große Wurf, leider hat der Zoo mit vielen baulichen Mängeln zu kämpfen und mit Klagen der Anwohner gegen Freianlagen. Aber eines ist die Anlage sicher nicht, nämlich altertümlich!!
    (22.01.2007)
    Sven P. Peter:   @Michael: Lübeck hat 3 Zirkusschimpansen in 2 Anlagen. Diese Wurden 2005 erweitert und sind für die Tiere nun recht annehmbar.
    (22.01.2007)
    Carsten:   Laki hat sogar schon Erfahrungen in Sachen Gemeinschaftshaltung, da er früher zeitweise mit den Orang Utans zusammenlebte, falls sich den garnichts findet...
    (22.01.2007)
    Saya:   ... und die Freianlage hat mehr Golfplatz-Charakter mit gepflegtem kurzen Rasen und wenig Einrichtung/Versteckmöglichkeiten/
    Kletterbäumen. Hat mir überhaupt nicht gefallen. Da sind manche alte Käfige besser strukturiert.
    (22.01.2007)
    ?:   @krümmel. Neuwied hat ein ganz neues Schimpnasenhaus mit moderner Freianlage für Schimpansen im letzten Jahr eröffnet. Dabei nimmt der Wassergraben der Außenanlage fast doppelt soviel Fläche ein wie die eigentliche Freianlage...
    (22.01.2007)
    Michael Mettler:   Bei meinem letzten Besuch in Nadermanns Tierpark (Delbrück) vor knapp vier Jahren gab es dort noch drei ältere weibliche Schimpansen in "altertümlicher" Haltung. Es hieß damals allerdings, man suche bereits ein neues Zuhause für sie.

    Mein letzter Besuch in Gettorf ist noch länger her (2000), da gab es laut meinen Aufzeichnungen ebenfalls noch Schimpansen; ich kann mich aber nicht an die Haltungsbedingungen erinnern. Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass Gettorf schon immer nur weibliche Schimpansen hielt.

    Und dann gäbe es noch den Einzelschimpansen in Lübeck, auch ein Gnadenbrot-Tier.
    (22.01.2007)
    Krümmel:   Gibt es in Neuwied noch Schimpansen - das ist doch so eine "Gnadenbrot" Haltung.
    (Im Kino nannten wir das früher Abspielkino).
    Und wie ist das in Nordhorn; züchten die? Welch vergleichbaren Haltungen gibt es in unseren Gefilden?
    (22.01.2007)
    ?:   So altertümlich ist die Menschaffenhaltung in Landau keineswegs, immerhin haben die Tiere eine große Außenanlage, im Gegensatz zur der altertümlichen Menschenaffenhaltung in Krefeld oder Megdeburg.
    (22.01.2007)
    Sven P. Peter:   Vor allem das eine Weibchen das nun mit in der Tropenhalle ist, ist deren Mutter, also noch wesentlich älter und kommt super mit der Situation zurecht.
    (22.01.2007)
    IP66:   Wären die gelsenkirchener Tiere nicht eine Lösung für eine etwas altertümliche Menschenaffenhaltung, wie sie etwa in Landau praktiziert wird. Mir fällt aktuell kein weiterer Halter ein, aber vielleicht steht ja irgendwo ein Menschenaffenhaus, daß für zwei Tiere ausreicht. Die Bedingungen in Gelsenkirchen sind ja mehr als problematisch, und ich finde es schon schwierig, daß es nicht gelungen ist, bei dem Neubau ein Abteil für die beiden Alttiere zu integrieren.
    (22.01.2007)
    Dirk K:   Die Tiere sind glaube ich 86 und 87 geboren, also noch nicht wirklich alt. Aus der der Sicht also meiner Meinung nach kein Problem.
    (22.01.2007)
    Verena Baur:   Ganz herzlichen Dank für die Infos. Aber kann man denn schon alten Tieren einen Platzwechsel zumuten? Ich kann das etwa so vergleichen, wie wenn man mich wenn ich alt bin ins Heim abschieben würde, alles fremd.... Das gibt doch Stress, sich mit fremden Schimpansen anzufreunden, neue Wärter, neue Umgebung. Habe ich zu viel Gefühl? Erklärt mir das genau. Herzlichen Dank im voraus.
    (22.01.2007)
    Carsten:   Darum hab ich auch geschrieben ein Grund, ich wußte nicht, ob die Eingewöhnung in eine fremde Gruppe, in der Männchen vorhanden sind, möglich ist.
    (22.01.2007)
    Michael Mettler:   Nur mussten die Münsteraner "Wallache" nicht in eine fremde Gruppe eingewöhnt werden, sondern blieben in ihrer gewohnten.
    (22.01.2007)
    Sven P. Peter:   Wobei der Münsteraner Zoo ja zeigt, dass man Schimpansenmännchen ganz leicht kastrieren kann.
    (21.01.2007)
    Carsten:   Die zwei Gelsenkirchener Männchen sind Brüder bzw. Söhne der mit den Zürichern zusammenlebenden Weibchen aus dem ehemaligen Ruhrzoo, das ist ein Grund für die Abgabe.
    (21.01.2007)
    Sven P. Peter:   Ich bin zwar nicht Jamie, aber ich kann dir auch was dazu sagen:
    Die beiden Männchen sind die alten Männchen, die schon im Ruhrzoo geboren sind. Die sitzen noch im alten Haus und sollen bald weg.
    Die Züricher mit den beiden Gelsenkirchener Damen sollen so zusammen bleiben.
    (21.01.2007)
    Verena Baur:   Lieber Jamei, welche Schimpansenmännchen müssen denn weg, sind da auch die neuen Schimpansenmännchen von der Schweiz dabei? Wieviele Tiere sind es denn jetzt eigentlich mit der Schweizergruppe? Lässt man die Schweizergruppe zusammen? Interessiert micht sehr. Danke.
    (21.01.2007)
    Sebastian:   Hehe, wäre aber mal wirklich ´ne Sensation...
    (21.01.2007)
    Michael Mettler:   Die Löwen möglichst nicht.... ('tschuldigung, den konnte ich mir nicht verkneifen!) :-)
    (21.01.2007)
    Sebastian:   Welche Arten sollen eigentlich züchten und welche nicht?
    (21.01.2007)
    Jamie:   Wir hoffen und warten auch, die letzte Deckaktion war fruchtlos.
    Die Pflegerin ist 99% sicher, daß es ein Pärchen ist, aber 99% ist nicht 100% ;-)

    Gruß Jamie
    (20.01.2007)
    Michael Mettler:   @Jamie: Besteht bei euch eigentlich mal Hoffnung auf Hyänennachwuchs? Oder ist es am Ende gar kein Paar - das dritte Tier hat ja auch erst nach dem Umzug nach Leipzig "sein wahres Ich gezeigt" :-)
    (20.01.2007)
    Jamie:   @ sebastian, sorry, wenn ich nichts zu sagen weiß, antworte ich auch nicht.

    Zu den Volieren hat Michael ja schon geantwortet, und wieso die Sattelstörche noch nicht rüber sind weiß ich nicht, die stehen noch im alten Teil.

    Gruß Jamie
    (20.01.2007)
    Michael Mettler:   @Sebastian: Zu den beiden Vogelvolieren habe ich bei meinem Besuch im Herbst etwas erfahren. Ihr Umbau liegt leider nicht in den Händen des Zoos, sonst wäre er mit eigenen Leuten innerhalb kurzer Zeit machbar gewesen. Da sie aber Teil der Gesamtgestaltung sind, muss der "Instanzenweg" beschritten werden, beinhaltend wohl die "Schuldfrage" (das verwendete Gittermaterial ist zu schwach für Unzertrennliche) und damit die Übernahme der Umbaukosten, die Genehmigung des zuständigen Architekten, an dessen Entwurf überhaupt etwas ändern zu dürfen, und die Ausschreibung der dafür notwendigen Arbeiten....
    (20.01.2007)
    Sebastian:   @ Jamie: Ich wiederhole nochmal meine Fragen: Was ist eigentlich mit den Sattelstorchen? Schließlich hatten wir die ja schon im alten Zooteil und eigentlich sollten sie ja zu den Pelikanen, was aber im Sommer nicht passiert ist.
    Wann hat man vor, die beiden Volieren am Giraffenstall "vogelgerecht" umzubauen?

    (20.01.2007)
    Jamie:   @Albert:
    Die Ziele der beiden Schimpansenmänner stehen schon seit Monaten fest. Von deutscher Seite her ist auch alles längst abgehakt in Sachen Papiere, es hing an den jeweiligen Zielländern und daran, daß die beiden gemeinsam gehen sollen, damit nicht einer noch alleine endlos absitzt.
    Einer geht nach Teneriffa, einer nach Brasilien ins Great Ape Project. Die Papiere aller Länder sind wohl komplett zusammen.
    Soweit ich weiß, muß nur noch ein Termin zur gemeinsamen Abreise organisiert werden.

    Gruß Jamie
    (20.01.2007)
    Albert Roolfs:   Im alten Zooteil befinden sich neben einigen Agaporniden, den beiden Hornraben, Hausgänsen, einem Bentheimer Schaf und eine Zwergziege noch die beiden Schimpansenmänner. Gibt es mittlerweile für diese beiden noch recht jungen 'Zweisiedler' eine halbwegs vernünftige Unterbringungs-Aussicht?
    (19.01.2007)
    Michael Mettler:   In Bestandslisten gibt es dazu auch leider keine einheitliche Linie. Manche rechnen eigene und eingestellte Tiere zusammen (und lassen auswärts eingestellte unter den Tisch fallen), andere erstellen eigene Tabellen für eingestellte und ausgelagerte Tiere, wieder andere führen alles in der selben Übersicht auf und verwenden Plus- und Minuszeichen für die "Fremdplatzierten". Wäre schön, wenn es für sowas - wie auch für die Definition von Nachzuchten (ob aufgewachsen oder nicht, Totgeburten) - eine einheitliche Regelung in der Zoowelt gäbe.
    (17.01.2007)
    IP66:   Irgendwie betrachte ich die Tiere außerhalb des Zoos nicht mehr so recht als zugehörig - in den 70ern sind doch auch Wisente ausgebürgert worden, die man immer noch zum Bestand zählt, die für mich eher Phantomcharakter haben.
    (17.01.2007)
    Michael Mettler:   @IP66: Doch, die gab/gibt es, aber nicht im Zoo, sondern aus dessen Bestand auf einer Koppel irgendwo im Rheinischen.
    (16.01.2007)
    IP66:   Da muß etwas schief gelaufen sein: Urwildpferdhengstgruppen gab es in Köln keine, wohl eine entsprechende Grévy-Zebra-Herde.
    (16.01.2007)
    Ulli:   Auch im Saupark Springe gibt es zwei große räumlich getrennte Anlagen für Przewalskipferde - eine reine Hengstgruppe und eine Gruppe mit den weiblichen Tieren und einem (!) Leithengst - was ja auch den Freilandverhältnissen entspricht.

    Reine Hengst- oder Bockgruppen machen im Zoo-Management sogar großen Sinn, da sie als Gen-Pool und als "Ersatz-Reservoir"
    für andere Zoos dienen können.

    Fazit: es würde mich persönlich sehr wundern, wenn man in Gelsenkirchen ernsthaft überlegen würde, weibliche Springböcke in die Gruppe zu integrieren - es sei denn man leidet in Gelsenkirchen im Pflegebereich unter Langeweile.
    (16.01.2007)
    Ulli:   Reine Männer-Gruppen, also auch bei Springböcken, sind in der Haltung in der Regel unproblematisch. Sie bilden ihre eigene Rangordnung aus. Die Bockgruppe könnte auch 20 Kopf stark sein. Für reine Männergruppen gibt es noch mehr Beispiele im Huftier- und auch im Affenbereich – Przewalski-Hengst-Gruppe über Jahre im Zoo Köln, Grevy-Zebras im Zoo Osnabrück Netz-Giraffen-Hengst-Gruppe in Amersfoort, Gorilla-Männer-Gruppe in Hodenhagen. Dies entspricht auch der Situation im Freiland, wo es reine Männer-Gruppen gibt, die untereinander ihre Rangordnung festlegen. Der „stärkste“ Mann (nicht zwingender weise immer aber meistens) wird die erstbeste Gelegenheit nutzen, sich eine „Weibchen“-Gruppe als Leittier zu sichern und diese Aufgabe über einen gewissen Zeitraum wahrnehmen.
    Problematisch wird es erst, wenn sich mehrere geschlechtsreife Männer in einer gemischten Gruppe sich befinden. Auch hier gibt es durchaus Haltungen (z.B. die Elefanten im Elefantenpark Köln oder in den Sechziger Jahren im Opelzoo Kronberg oder auch die Schimpansengruppe in Arnhem, zumindest in den Siebziger und Achtziger Jahre), die dies wagen – nur ist dieses meist an zwei Voraussetzungen geknüpft: 1. ein hinreichend großes Areal zum Ausweichen und 2. eine relativ klare und von den Tieren akzeptierte stabile Rangordnung.
    Wenn sich die Kräfteverhältnisse auf „gleichem Niveau“ befinden, kann es zu heiklen Situationen kommen. Eine reibungslose Ablösung der Leitfunktion aus der Gruppe heraus ohne massiven Stress, ist in oft Glückssache (bei Schimpansen aber oft mit Strategie verbunden). In Osnabrück war der Übergang vom alten Mann Jockel zu seinem Sohn Tatoo so eine günstige Situation – der Konflikt von Tatoo und Quattro (beide vergleichbar alt) war unter den gegebenen Haltungsvoraussetzungen in Osnabrück nicht zu lösen und führte zwangsläufig zur Abgabe eines Tieres. In der Regel werden die nachwachsenden, geschlechtsreif gewordenen Tiere abgeben, ich denke hier nur an den Schimpansenmann Charlie in den achtziger Jahren im Zoo Hannover. Auch der Elefantenbulle Nicolai im Zoo Hannover wurde unter anderem auch aus diesem Aspekt abgegeben.

    (16.01.2007)
    kg:   Die Vogelvolieren am Giraffenhaus der Zoom-Erlebniswelt sind wirklich misslungen.Schade.
    (16.01.2007)
    Michael Mettler:   Zu sieben männlichen Springböcken noch Weibchen hinzu? Das gibt ein Problem - oder besser gesagt, SIEBEN Probleme...
    (14.01.2007)
    Sebastian:   @ Jamie: Sollen denn noch Weibchen kommen oder bleibt die Springbockgruppe rein männlich?
    Und: Was ist eigentlich mit den Sattelstorchen? Schließlich hatten wir die ja schon im alten Zooteil und eigentlich sollten sie ja zu den Pelikanen, was aber im Sommer nicht passiert ist.
    Wann hat man vor, die beiden Volieren am Giraffenstall "vogelgerecht" umzubauen?
    (14.01.2007)
    Jamie:   Einige Boxen in der Grassavanne sind noch frei. Springböcke sollen aufgestockt werden auf 10-12. Die stehen als Gruppe in den größten Boxen zusammen.

    Bei der Bärin wird gehofft aber nicht gewußt.

    Zum Rest kann ich nichts sagen.

    Kurz zu Ausbrecherantilopen:

    In den meisten Zoos akzeptieren diese Tiere die vom Menschen vorgegebenen Gehegegrenzen als ihr Revier. Die Elenantilopen, die großen Kudus, die Springböcke... wenn die nicht wollten, die könnten jeden Zooarchitekten in den Wahnsinn treiben. Die vorhandenen Einzäunungen nehmen die lächelnd im Halbschlaf. Sie wollen nur nicht. In Wuppertal ging vor Jahren das Damwild nachts immer spazieren und sprang morgens, wenn die ersten Tierpfleger kamen zurück ins Gehege. Und so Stories kennt man aus fast jedem Zoo.

    Gruß Jamie
    (14.01.2007)
    Sven P. Peter:   Ist denn bekannt ob das Kodiak-Weibchen trächtig ist?
    (13.01.2007)
    Sebastian:   Mal ein paar neue Infos von einer ZOOM-Führerin, die ein Fernsehteam begleitete:
    Die Breitmaulnashörner sollen immer noch in Afrika stehen und auf ihre Papiere warten, während die Giraffen erst im Frühjahr auf die Anlage gelassen werden sollen, da sie noch den Weg dorthin trainieren müssten und es sich bei momentaner Witterung und den somit verbundenen kurzen Auslaufzeiten nicht lohnen würde und man deshalb warte.
    Zudem sind die Kodiaks zur Zeit nur selten zu sehen, da sie laut Aushang momentan ihre Winterruhe halten und somit viel Zeit in den Schlafboxen verbringen.
    (13.01.2007)
    Carsten:   Wahrscheinlich sind die Abstände so geplant als Fluchtmöglichkeit für die Sitatungas, wenn die Flußpferde mal zu nahe kommen. Die Unterteilung des Aussenbeckens besteht auch aus diesen Stäben, so daß die Sitatungas theoretisch in alle Gehege können, während für die Flußpferde eine Tür vorhanden ist.
    (13.01.2007)
    Sebastian:   @ Sebastian Dahl: In die Flusspferdbecken könnten sie theoretisch, und auch durch die Betonstäbe hindurch. Diese sind aber so weit auseinander, dass der Wasserstand keine Rolle spielt. Sie dienen nur dazu, die Flusspferde von der eigentlichen Gehegewand, die auch die Sitatungas nicht überwinden können, fernzuhalten.
    (13.01.2007)
    Sebastian Dahl:   Können die Sitatungas auch ins Flußpferdaußenbecken? Vielleicht könnten sie ja in den See ausbrechen, wenn die Betonstäbe ganz unter Wasser sind.
    (13.01.2007)
    Marco:   Ich nehme an, dass die Wassertemperatur für die Flusspferde nicht ausreichend ist und sie deshalb im Haus bleiben sollen. Das erklärt aber nicht, warum die Sitatungas nicht raus dürfen.
    (13.01.2007)
    Michael Mettler:   Warum sind die Tiere denn bei diesem milden Wetter dauerhaft drinnen? Ist doch momentan wärmer als im Frühjahr...
    (12.01.2007)
    Carsten:   Letztes Wochenende war die Giraffenanlage noch abgesperrt, ebenso der Aussichtspunkt Serengeti View.

    Flußpferde & Sitatungas tut sich im Moment auch nichts, da die Tiere nur drinnen sind. Der momentane Lichtblick ist das ordentlich gefüllte Flußpferdaussenbecken, Betonstäbe sind unter Wasser.
    (12.01.2007)
    Michael Mettler:   @Jamie: Sagtest du nicht mal, die Boxen der Grassavanne seien schon voll? Für wieviele Springböcke ist denn im Haus Platz?

    Gibt es was Neues von der Giraffen-Außenanlage, ist die inzwischen in Betrieb?

    Letzte Frage: Wie klappt es mit den Sitatungas bei den Flusspferden?
    (12.01.2007)
    Jamie:   Revidiere, die 3 Springböcke sind aus Hannover.
    Und der Zebrahengst bleibt übers WE noch in Quarantäne.

    Gruß Jamie
    (12.01.2007)
    Jamie:   Die 3 neuen Springböcke kommen aus Karlsruhe. Die Gruppe besteht nur aus Männern, also nix mit Nachwuchs.

    Die jüngere Elchkuh ist bei einem Deckversuch verunglückt.

    Morgen kommt der Zebrahengst von der Quarantäne in die Grassavanne. Erst mal in den Stall, aber ich denke, im Laufe der nächsten Woche auch über die Vorgehege auf die Anlage.

    Vor 3 Wochen ist ein kleiner putzmunterer Rappenantilopenbock geboren. Er ist zur Zeit noch mit seiner Mutter im Vorgehege. Da er sich schnell ablegt bringt es bei dem Wetter und der nicht sehr freundlichen Mutter noch nichts, die beiden ganz raus zu lassen.

    Gruß Jamie
    (11.01.2007)
    Michael Mettler:   So weit ich weiß, waren sogar die vier Tiere vom Herbst noch nicht lange im Zoo. Scheint sich wohl eher um den etappenweisen Aufbau einer Gruppe zu handeln.
    (11.01.2007)
    Verena Baur:   Die Springböcke könnten ja auch Junge bekommen haben, wäre doch möglich, oder sind diese Springböcke schon ausgewachsen? Dann haben sie sich gut versteckt oder der ZOOM hat neue Tiere erhalten. Sonst fragt doch einen Tierpfleger. Liebe Grüsse aus der Schweiz
    (11.01.2007)
    Michael Mettler:   @Sebastian: Als ich im Herbst in ZOOM war, habe auch ich nur vier Springböcke gesehen.
    (07.01.2007)
    Verena Baur:   Danke lieber Sebastian, herzlichen Dank für die Antwort. Ich habe diese Schimpansen immer gerne in Zürich beobachtet und eines Tages werde ich nach Gelsenkirchen kommen, das muss ja ein phantastischer Zoo sein. Bin froh, dass alles so glimpflich abgelaufen ist, die Schimpansen sind manchmal rechte Raufbolde. Gruss aus der Schweiz
    (07.01.2007)
    Sebastian:   Stimmt, den kleinen Graben nach der Afrikahalle hatte ich jetzt vergessen.
    Weiß jemand, woher die drei neuen Springböcke stammen oder habe ich mich geirrt und es waren schon immer sieben Tiere?
    (07.01.2007)
    Carsten:   Bei meinem letzten Besuch waren sogar zwei von drei Gräben bei den Schimpansen nicht gefüllt, sonst war immer nur der am Eingang leer, jetzt auch der am Ausgang des Hauses liegt.
    (06.01.2007)
    Sebastian:   @ Baur Verena: Leider gibt es wohl Probleme mit dem Wassergraben. Denn dieser steht seit den ersten Freigängen in der Außenanlage leer, die Schimpansen sind dementsprechend Innen. Dafür gibt es augenscheinlich keinerlei Probleme in der neuen 10er Gruppe, die meist eng zusammen ist. Nur anfangs soll es kleinere Beißereien zwischen den Gelsenkirchenern und neuen Weibchen gegeben haben.

    Desweiteren scheint die ZOOM-Erlebniswelt 3 neue Springböcke zu haben. Jedenfalls hatte ich bisher immer nur vier Exemplare gesehen, heute waren es sieben.
    Und eine weitere Scheibe ist zu Bruch gegangen: an der Biberanlage. Der Stoss kam den Rissen zu Folge von oben...
    (06.01.2007)
    Baur Verena:   Gerne wüsste ich mehr über die "Zürcher-Schimpansen". Wie geht es dieser Rasselbande jetzt? Haben die beiden Gelsenkircher-Damen die neue Familie akzeptiert? Herzlichen Dank für die Infos.
    (05.01.2007)
    Michael Mettler:   Und wenn sich das besagte Fenster öffnen lässt, kann sich der Bär beim Gehegewechsel sogar noch eine Wegzehrung mitnehmen... :-)
    (05.01.2007)
    Sebastian:   Stimmt genau, wenn man an der Kinderrutsche innerhalb des Tunnels durch das größere Fenster nach rechts schaut, kann man den Schieber, der beide Gehege trennt, sogar sehen.
    (05.01.2007)
    Sven P. Peter:   Ich oute mich als der User aus dem anderen Forum ;) Der Besucherweg ist UNTER der Verbindung. Da wo die Besucher durch eine Grotte gehen, die eben ZWISCHEN den Anlagen durchführt.
    (05.01.2007)
    Sabby:   Vielleicht kann man ja durch den Tunnel irgendwie eine Verbindung herstellen.
    (05.01.2007)
    Sabby:   In einem anderen Forum meinte ein User, die beiden großen Anlagen seien verbunden. Allerdings wüsste ich nicht wo. Die Anlage in der Lara sitzt, ist mit der kleinen Anlage von Antonia vernetzt, aber die große Anlage mit Elvis und Sonja ist ja auf der gegenüber liegenden Seite.
    (05.01.2007)
    Carsten:   Eine sichtbare Verbindung, die sich ggf. auch nur provisorisch herstellen lassen würde, hab ich noch nicht gesehen. Werd ich beim nächsten Besuch mal drauf achten oder fragen...
    (05.01.2007)
    Michael Mettler:   Sind die Eisbärenanlagen in ZOOM eigentlich vernetzt, könnte man im Bereich des Tunnels Tiere zwischen den beiden Großanlagen austauschen? Oder müsste man einen Bären dazu tatsächlich "einkisten"?
    (04.01.2007)
    Sabby:   Ja stimmt schon, probieren könnte man es mit ihm auf jeden Fall. Aber anscheinend will das der Zoo nicht, warum auch immer.
    (04.01.2007)
    Michael Mettler:   @Sabby: Spricht ja nichts dagegen, dass Elvis mit Sonja züchtet (das hätte er allerdings auch schon in Osnabrück tun können). Aber sollte Sonja Nachwuchs bekommen, müsste man Elvis ohnehin für eine ganze Weile von ihr trennen - dann kann er auch gleich bei Lara einziehen.
    (04.01.2007)
    Sabby:   Ja, dann wird es wohl die gewesen sein. Ich glaube, sie wurde sogar eingeschläfert. Aber ich frag nochmal meinen Bekannten, der weiß das genau.
    (04.01.2007)
    Sebastian:   Da wir 3 Elche hatten und nun nur noch 2 da sind, wird es wohl diese Kuh gewesen sein. Wundert mich allerdings, da sie ja noch relativ jung war... Danke Sabby!
    Achja, die 2-3 Monate waren nur gefühlsmäßig angegeben.
    (04.01.2007)
    Sabby:   Soll Elvis nicht mit Sonja züchten?
    Wegen der Elchkuh: ich weiß wohl dass eine Elchkuh gestorben ist, das ist aber schon länger als drei Monate her. Ob es die ist, die Du meinst?
    (04.01.2007)
    Michael Mettler:   Es gibt doch noch einen Eisbärenmann in ZOOM, den Ex-Osnabrücker Elvis. Dass er fortpflanzungsfähig ist, hat er in Osnabrück bewiesen - wenn auch "nur" mit einer Braunbärin. Also könnte man ihn auch mit der jungen Lara zusammenführen, wenn sie so weit ist.
    (03.01.2007)
    Sebastian:   Eine Frage, die sich für mich bisher noch nicht beantwortet hat: Was ist mit der zweiten, jüngeren Elchkuh passiert, die schon seit 2-3 Monaten nicht mehr auf der Anlage ist?
    Außerdem würde mich interessieren, wie gut die Chancen für Gelsenkirchen stehen, einen Eisbärmann zu bekommen.
    (03.01.2007)
    Sabby:   Danke Carsten!
    (29.12.2006)
    Carsten:   @ Sabby: Humboldtpinguine
    (29.12.2006)
    Sabby:   Könnte mir bitte jemand sagen, welche Piguinunterart im ehemaligen Ruhr Zoo gehalten wurde?
    (29.12.2006)
    Sebastian:   Genau wie die Servale...
    (25.12.2006)
    Carsten:   Also artige Tiere, g
    (25.12.2006)
    Jamie:   Bei den Löwen ist die Scheibe mehr von der Besucherseite verkratzt.
    Die Löwen waren noch nicht nennenswert dran.

    Gruß Jamie
    (24.12.2006)
    Carsten:   @ Marco: Da wurde durch den ohnehin nicht große Innenstall ein Elektrodraht gespannt, so daß Artaida nicht mehr an die Tür kam, ohne einen "gezuppt" zu bekommen.

    Wenn ich mich recht erinner, sind am Löwengehege, wo die Löwen direkt bis an die Scheibe kommen, deutlich weniger Kratzer. Muß ich beim nächsten Besuch mal drauf achten, denn bauliche Trennmaßnahmen gibt es da auch nicht.
    (24.12.2006)
    Michael Mettler:   Was mich an dieser Geschichte wundert, ist die mangelnde Lernfähigkeit in der Zoowelt.... Überall gibt es immer und immer wieder das selbe Problem: Erst versucht man mittels Glasscheibe das Tier direkt vor die Nasen der Besucher zu bringen, und spätestens ein Jahr danach versucht man, das selbe Tier mit allen möglichen Mitteln (Astabarrieren, Elektrodraht, unbequemer Untergrund usw.) von der Scheibe fern zu halten, damit es sie nicht zerkratzt.

    Ähnliches gilt auch für Randbepflanzungen wie das von Sebastian vorgeschlagene Gehölz: Wann immer irgendwo eine neuere Anlage für größere Katzen entstanden ist, konnte man beinahe darauf wetten, dass dort entlang der Gitter oder Mauern vereinzelte Sträucher oder Bambushorste gepflanzt wurden. Was die Tiere davon hielten konnte man schön nach dem Umzug der Leoparden und Tiger in den hannoverschen Dschungelpalast sehen: Sie betrachteten das Grünzeug als Hindernis auf ihrem Rundgang entlang der Reviergrenze. Folglich sind die Amurtiger so lange mitten durch die Bambushorste hindurch gelatscht, bis sie hin waren. Oder sie wurden als "Grenzsteine" so ausgiebig mit Urin markiert, dass sie dem chemischen Tod starben. Lustigerweise wurden an die selben Stellen noch mal neue gepflanzt.... Erst nachdem auch diese hin waren, hat man es wohl eingesehen, dass das Blödsinn ist. Den selben Effekt habe ich z.B. auch in der Anlage der weißen Tiger in Amersfoort vor ein paar Jahren gesehen: Die einstmals wohl sehr ausgiebige Randbepflanzung sah aus, als wäre ein Elefant hindurchgetrampelt.

    Vielleicht sollten manche Gehegeplaner vorab besser die Gewohnheiten ihrer künftigen "Mieter" studieren bzw. die Erfahrungen anderer Zoos erfragen....
    (24.12.2006)
    Marco:   @Carsten: Was hat man denn gegen Artaidas "Affinität zum Pflegerraum" gemacht?
    (24.12.2006)
    JT99:   Wurde dies nicht auch bei den Löwen in Duisburg probiert? Aus dem Raubtierhaus kann man ja durch eine Scheibe auf die Außenanlage schauen und vor dieser haben die Löwen auch gerne gelegen. Seit langem sind vor der Scheibe aber viele spitze Steine im Boden, so dass die Löwen nicht mehr direkt an die Scheibe kommen. Evtl. wäre das ja eine Möglichkeit.
    (24.12.2006)
    Sebastian:   Anscheinend haben die Luchse aber eine Vorliebe für das vom Besucher aus linke Fenster. Man könnte ja dann auch ein(e) kleine(s) Pflanze/Gehölz vor diese setzen, sodass die Luchse keine Möglichkeit haben, an die Glasscheibe zu kommen.
    Es könnte dann jedoch passieren, dass die Luchse auf die Rechte ausweichen...
    (24.12.2006)
    Carsten:   @ Dirk: Wenn man nicht welche aus kratzfestem Glas (weiß nicht ob es sowas gibt), läuft es wohl darauf hinaus. Oder durch gegeignete Maßnahmen die Tiere von dort fernhalten, vielleicht kommt da den Verantwortlichen ein ähnlicher Geistesblitz wie früher bei Artaida und der Tür zum Pflegerraum, g.
    Wäre aber schade, da der Luchs ein sehr kooperatives Tier ist und sich gerne dort in Positur setzt, um sich aus nächster Nähe betrachten zu lassen.
    (24.12.2006)
    Dirk:   Wenn man die Scheibe dieses Jahr austauscht, kann man das doch jedes Jahr machen. Der Kater wird ja nicht aufhören die Scheibe zu verkratzen.
    (24.12.2006)
    Carsten:   Die Scheibe war glaub ich schon ausgetauscht, der Kunstfels aber noch nicht nachmodelliert.
    Vielleicht ist der Wassergraben auch nicht frostsicher, bei den Wasserflächen am Anfang von Afrika ist der Wasserstand auch ziemlich niedrig. Oder das Wasser ist im Flußpferdaussenbecken, g, das war nämlich mal so vernünftig gefüllt, daß die Poller vor der Wand zum See komplett unter Wasser waren.
    (23.12.2006)
    Sebastian:   Naja, die Spundwand wurde ja auch repariert und die zerkratzte Scheibe am Luchgehege wird wohl auch ausgetauscht; der Kunstfels ist ja schon beseitigt. Gibt´s eigentlich einen Grund dafür, dass die Schipansen wieder drin sind? Oder sind Probleme mit dem "Wasser"graben aufgetreten, schließlich ist der schon wieder seit ein paar Wochen wasserlos.
    (23.12.2006)
    Carsten:   Der Alaskarundweg ist wieder komplett begehbar. An sichtbaren Baumaßnahmen ist nur eine Erdaufschüttung im Polarfuchsgehe zu sehen.
    An der engsten Stelle zwischen Alaska und Afrika steht jetzt ein Palisadenzaun aus Baumstämmen, damit dürften die "Kontinentalsprünge" quer durch die "Pampa" der Vergangenheit angehören.
    Als recht nachteilig am Zom erweist sich die geringe Anzahl an Tierhäusern (Aufwärmmöglichkeit für den Besucher, g). Vielleicht aber auch gewollt, um den Glühweinverkauf anzukurbeln ...
    (23.12.2006)
    Sebastian:   Schon tragisch. War lange Zeit nur hinter den Kulissen und nun, wo es bald zu einer Vergesellschaftung kommen sollte, stirbt er...
    Schon traurig.
    (21.12.2006)
    Sabby:   In der Gelsenkirchener Zeitung steht, dass Strupo bereits am Dienstagmorgen tot is seinem Gehege aufgefunden wurde. Ihm ging es schon ein paar Tage nicht so gut, wollte nicht fressen. Man vermutet Nierenversagen. Bin sehr traurig! Zumal er ja mit Lara vergesellschaftet werden sollte und man auf Nachwuchs hoffte...
    (21.12.2006)
    JT99:   Laut meiner Tageszeitung (RP) ist Eisbärmann "Strupo" gestern leider verstorben :( Die Todesursache ist noch nicht bekannt, der Zoo setzt aber alles daran, diese so schnell wie möglich herauszufinden.

    Wirklich schade...:(
    (21.12.2006)
    Carsten:   Lt. Lokalradio kehrt heute die Eisbärin Olinka, welche Anfang 2006 ihre Tochter Lara nach Gelsenkirchen begleitete, heute wieder nach Wien zurück.
    (04.12.2006)
    Sebastian:   In dieser Woche sind die beschädigten Glasscheiben an der Eisbärenanlage ersetzt worden. Die Reperaturarbeiten finden folglich nur noch an der Kodiak-/Polarfuchsanlage statt.
    (02.12.2006)
    IP66:   In den Zoo-News gibt es eine gelsenkirchener Meldung, in der Stachelschweinnachwuchs als große Sensation gefiert wird. Ich freue mich ja auch über häufigere Nachzuchten, finde aber, man sollte auch bei Pressemeldungen die Kirche im Dorf lassen. Wer zu laut trommelt, hat meist einen Grund dafür.
    (01.12.2006)
    Michael Mettler:   Na, dann muss ich wohl aufpassen, nicht den Kopf zu verlieren :-)

    Falls du auch bei anderen Tieren unterartlich genau notieren möchtest: Die ZOOM-Blaumaulmeerkatzen gehören zur Nominatform, kenntlich an der roten Schwanzfärbung. Von der grauschwänzigen Unterart cephodes gab es vor Jahren ein Einzeltier in Gelsenkirchen, das aber nicht mehr lebt (und auch keinen Nachwuchs hinterließ). Darauf wurde ich auch erst mit der Nase gestoßen, als damals in der Zeitschrift "RuhrZoo" ein entsprechender Bericht erschien.
    (27.11.2006)
    Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Vielen herzlichen Dank. (Irgendwie habe ich schon mit Deiner Hilfe gerechnet. Wie heisst es doch im Highlander: Es kann nur einen geben... :-))
    (27.11.2006)
    Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Es handelt sich um den Doppelspornfrankolin (Francolinus bicalcaratus) und um Europäische Elche - dies beides definitiv. Den Schwan habe ich als Singschwan in Erinnerung. Da ich mit einem eingefleischten Feldornithologen zusammen in Gelsenkirchen war, gehe ich davon aus, dass dieser mich bei Pfeif- oder Zwergschwan besonders aufmerksam gemacht hätte :-)
    (27.11.2006)
    Sacha Beuth:   Habe bei meinen Besuch in Gelsenkirchen eine schmähliche Unterlassungssünde begangen und die Namen (deutsch+wissenschaftl.) zweier Tierarten nicht notiert resp. trotz Führung nicht erfragt. Ich hoffe, einer von Euch kann mir weiterhelfen:

    1. Welche Frankolin-Art lebt in der Afrika-Zoom?
    2. Ist die Schwanenart/-form in der Zoom-Alaska der Singschwan, der Pfeifschwan oder der Bewick-Zwergschwan?

    und als Zusatz
    3. Sind die gezeigten Elche in der Zoom-Alaska Nordelche/Nominatform oder eine amerik. Form?

    Sage schon jetzt vielen Dank für Eure Hilfe!!
    (27.11.2006)
    Sebastian:   @IP66: Es ist die Wand zur Wasserfallschlucht. Also das zweite Gehege. Im ersten werden jedoch augenscheinlich Bodenarbeiten vorgenommen.
    Auch die kaputten Scheiben der Eisbärenanlage werden wohl bald ausgetauscht. Den Kunstfels drumherum hat man jedenfalls letztens entfernt.
    (26.11.2006)
    IP66:   Welche Wand fällt denn da gerade um? Wenn man beide Gehege nicht besetzen kann, muß es doch wohl die Mittelwand sein. Die Nachricht entspricht allerdings meinem Eindruck, daß in Gelsenkirchen alles sehr schnell und wenig professionell vor sich gegangen ist - das neue Elefantenhaus in Köln hat zwar keine Urinabflüsse und die Tore funktionieren auch nicht zuverlässig, aber aufrecht stehen tut es noch.
    (26.11.2006)
    Michael Mettler:   Die Spundwand, die als Unterbau für den Kunstfels dient, ist wohl von der ausführenden Firma nicht korrekt im Erdreich verankert worden und hat dem Druck vom zig Kubikmetern dahinter angeschütteten Erdreiches nachgegeben. Lag also wohl nicht am Material, sondern am unsachgemäßen Umgang damit - ob nun aus Zeitdruck oder auch nicht.
    (25.11.2006)
    Carsten:   @ IP66: Meines Wissens ist da eine Spundwand der Gehegebegrenzung nicht in Ordnung. Die Bären sind im Alaskateil, der steht schon über ein Jahr. Aber komisch find ich das auch, die hatten wohl nicht so daß glückliche Händchen bei der Auswahl der Baufirmen und Baumaterialien.
    (25.11.2006)
    IP66:   Was muß bei den gelsenkirchener Bären denn renoviert werden? Es sind doch zwei Gehege, so daß man den Tieren eines zur Verfügung stellen könnte. Oder ist mit so heißer Nadel gebaut worden, daß alles zusammenfällt, bevor es ein Jahr alt wird?
    (25.11.2006)
    Daniel B.:   @Carsten/Sebastian:

    Danke dafür und ja ich werde wohl sowieso noch ein paar Wochen warten. Vielleicht auch erst im Januar hinfahren, nach den Weihnachtsferien. Habe schon was länger hier gelesen und mir ein paar Bilder und das Video von den Schimpansen angesehen und denke die Anfahrt von ca. einer Stunde wird sich auf jeden fall lohnen :)
    (25.11.2006)
    Carsten:   @ Daniel B.: Ich gehe meistens montags in den Zoo, und gerade in der momentanen Jahreszeit siehst Du da nicht viele Leute. Den Flußpferdbereich des Tropenhauses hab ich dann tlw. für mich alleine wie auch andere Gehege, Anstellen an Imbißständen etc entfällt und die Bootsafari wurde letztes Mal extra für mich angworfen, damit ich eine Runde drehen konnte.

    Im Moment ist allerdings wegen Bauarbeiten das Bärengehege nicht zu sehen, ggf. solltest Du also noch ein bissel warten, falls Du alles sehen möchtest.
    (25.11.2006)
    Sebastian:   Vor meinem Studium bin ich bewusst unter der Woche in die Zoom-Erlebniswelt gegangen, um den größten Besucherandrang zu vermeiden. Meistens hat man dann auch das Glück, dass man vor manchen Gehegen allein verweilen kann, was allerdings auch stark von der gezeigten Tierart abhängt.
    Der Besuch setzt sich dann meistens aus Schulklassen (max. aber 3), Mütter mit Kindern, ein paar Senioren und sehr wenigen Familien zusammen, gestern (ich habe mir mal ausnahmsweise freigenommen) waren es schätzungsweise 150-200.
    (25.11.2006)
    Daniel B.:   Herzlichen Dank @ Carsten. Das reicht mir auch fürs erste ;)

    Aber noch eine Frage. Ist der Zoo eigentlich unter der Woche (also wenn die Kinder in der Schule sind und die meisten Menschen arbeiten müssen) auch sehr voll oder kann man da auch Glück haben und mal ein Gehege für "sich alleine" haben?
    (25.11.2006)
    Carsten:   @ Daniel B: Handelt sich zwar nur um Bilder, aber besser als nichts. http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/8380/startpic/20
    http://www.neubaustrecke.de/pages/Galerie_1_zoom.php
    (25.11.2006)
    Danniel B.:   Gibt es eigentlich irgendwo im Netz auch ausführlichere bebilderte Berichte zur Zoom Erlebniswelt? Habe da leider nicht so viel gefunden bis jetzt und würde mir gerne mal ein Bild davon machn.
    (25.11.2006)
    Sabby:   Weiß jemand von Euch zu 100%, dass es sich bei den Möbeln in der Afrika Lodge auch tatsächlich um Holz von der Firma Teak 24 handelt?
    (19.11.2006)
    Sebastian:   Bitte, immer wieder gern.

    Mal was neues aus Alaska:
    Der Rundweg ist seit dieser Woche wegen Reperaturarbeiten am Kodiakgehege zwischen den Rentieren und Seelöwen nicht begehbar. Zum einen scheint man sich um die gesprungene Spundwand (Schlucht) zu kümmern, andererseits wird aber wohl auch das erste Kodiakgehege (mit "Peek-In", ohne Wasserfall) umgestaltet, da dort neben einem Bagger frisch aufgeschüttete Erde zu sehen ist.

    (12.11.2006)
    Stefan Schubert:   Danke Sebastian! Genau da sah ich sie!
    (11.11.2006)
    Sebastian:   Müsste sich um die Rothörnchen handeln, die damals für Alaska (laut HP) noch eingeplant waren. Untergebracht waren sie gegenüber vom Storch/Kormoranteich.
    (11.11.2006)
    Stefan Schubert:   Eine Frage an ZOOM-Kenner: Anfang letzten Jahres sah ich in Gelsenkirchen ein Hörnchen, dass ich nicht klar einordnen kann, könnte mir jemand diesbezüglich helfen? Danke im Voraus!
    (11.11.2006)
    Sabby:   Soweit ich weiß, sollten aus der "Lieferung" für Gelsenkirchen, auch ein oder zwei Nashörner nach Osanbrück gehen, für die neue Aussenanlage. Dann werden die wohl auch noch auf ihre Tiere warten, oder weiß da jemand zufällig was anderes?
    (29.10.2006)
    Carsten:   Die fehlende "Traute" der Giraffen hab ich einem Anschlag am Haus entnommen.

    Kann natürlich auch an technischen Problemen liegen, die nicht gerne zugegeben werden. Die Hetze, ja zum festgesetzten Termin fertig zu sein und eröffnen zu können hat sich ja schon bei der Alaskaöffnung gerächt, die Hängebrücke über den Wasserfall konnte aufgrund technischer Probleme an der dortigen Spundwand erst ca. ein Jahr nach Eröffnung in Betrieb gehen. Und an der Brücke bei den Pavianen scheint auch irgendwas defekt zu sein, da dort wieder gebaut / repariert wird.

    Die Sitatungas waren heute wieder nur im dritten Gehege, haben anscheinend immer noch Respekt vor den Flußpferden, g.
    (29.10.2006)
    Michael Mettler:   Solange ZOOM nicht den Rekord von Duisburg überbietet... Da hing ewige Jahre lang ein Schild "Hier entsteht in Kürze eine Anlage für Tapire und Zwergflusspferde" oder so ähnlich. Ist in der geplanten Form NIE gebaut worden... Und sowas Ähnliches soll es auch im Tierpark Berlin gegeben haben. Tapiranlagen scheinen eine lange Anlaufzeit zu brauchen, gut dass ZOOM Südamerika ausklammert :-)
    (29.10.2006)
    Sebastian:   Soweit ich weiß haben können die Giraffen noch nicht auf die Außenanlage. Jedenfalls habe ich noch kein Tier dort gesehen (auch keine Antilope), obwohl ich jede Woche dort bin.
    Das Schild an der Schimpansenanlage fand ich übrigens auch nett formuliert und hängt dort schon seit mindestens 4 Wochen.
    Seit etwa 6 Wochen ziehen auch die Nashörner "in Kürze" ein. Aber die meisten Besucher merken das ja nicht, da der nächste Besuch erst nach einem viel längerem Zeitraum stattfindet. Nur blöd für wöchentliche Besucher wie mich.
    (29.10.2006)
    Michael Mettler:   Lustig formuliert. Wie gewöhnt man sie denn dran, wenn sie nicht raus dürfen? :-)
    (29.10.2006)
    Sebastian Dahl:   Ich war gestern in Gelsenkirchen. Auf einem Schild stand, dass man die Schimpansen noch nicht auf der Außenanlage sehen kann, weil sie erst noch daran gewöhnt werden müssen.
    (29.10.2006)
    Michael Mettler:   KÖNNTEN denn die Giraffen mittlerweile auf ihre Außenanlage? Kürzlich gab es noch bautechnische Probleme mit den Toren auf der Deichkrone, so dass die Tiere noch gar nicht "über den Berg" konnten.
    (29.10.2006)
    Carsten:   @Sabby: War wohl nur ne Schnuppertour, komme gerade aus dem Zoo, die Schimpansen waren im Haus. Ob sie rausgekonnt hätten, weiß ich nicht, hab nicht darauf geachtet, ob die Schieber offen waren.
    Nashörner sind noch nicht da und die Giraffen trauen sich auch noch nicht auf die Außenanlage, oder ich bin immer zu den falschen Zeiten da...
    (29.10.2006)
    Sabby:   War jemand schon da? Sind die Affen jetzt grndsätzlich draussen? Oder war das nur eine kurze Schnuppertour?
    (29.10.2006)
    Sabine Haas, Zoom Gelsenkirche:   Die Zusammenführung der Schimpansen hat sehr gut geklappt. Lady und Djuba, die beiden Gelsenkirchener Damen, wurden zunächst mit Sepp-Toni und dann mit den anderen "Herren" aus der Schweiz vergesellschaftet. Dies klappte sehr gut, da unsere Damen gerade heiß waren.
    Danach wurden jeden Tag ein Weibchen aus Zürich mehr dazu gelassen. Hier kam es erwartungsgemäß zu kleineren Beißereien. Aber grundsätzlich hat die Zusammenführung sehr gut geklappt.
    Mittlerweile schmust Lady mit dem 3jährigen Dongo, unterstützt Sepp-Toni, der Angst hat auf die Außenanlage zu gehen, und Djuba spielt mit dem achtjährigen Yamou.

    Gestern waren die Tiere erste Mal auf der Außenanlage. Nach der anfänglichen Angst vor dem grünen, kitzligen Rasen spielen jetzt auch die Züricher Schimpansen wenigstens in Sichtweite der Schieber in der Landschaftsanlage. Die über 40jährige Lady war direkt am Anfang mutig und eroberte sofort Bäume und Kletterseile.

    (26.10.2006)
    Ewok:   @Matthias: von feiern kann da noch keine Rede sein ;)
    Aber immerhin tut sich was, war doch zuvor noch zu hören, das Artenschutz und Information in Zoom keine Rolle spielen sollten. Eine gewisse Skepsis Gelsenkirchen gegenüber bewahre ich mir trotz allem optimismus aber dennoch.
    (23.10.2006)
    Sacha Beuth:   @Klaus Schüling. Kann ich (zumindest teilweise). Die alteingesessenen Gelsenkirchner Damen haben je einen der Zürcher Männer zu ihren Favoriten erkoren (Lady und Sepp-Toni und Djuba vorab mit Tai) und es ist auch schon zu Paarungen gekommen. Noch nicht reibungslos verlaufen die Kontakte zwischen neuen und alten Weibchen. Ueber den neusten Stand kann Zoom-Medienbetreuerin Sabine Haas Auskunft geben.
    (23.10.2006)
    Matthias:   @Michael Mettler
    Natuerlich nicht und die Zoos sollen ruhig noch weiter informieren und Spenden sammeln.
    habe das nur ein bisschen ueberspitzt formuliert, da es mich ein bisschen irritiert hat, dass das Aufhaengen von Info-Tafeln, hier als grosse Leistung fuer den Artenschutz gefeiert wird.
    (23.10.2006)
    Klaus Schüling:   Kann mir jemand verraten, wie weit die Zusammenwöhnung der beiden Gelsenkirchener Schimpansen mit der Züricher Gruppe gediehen ist?
    (23.10.2006)
    Michael Mettler:   @Matthias: Na und? Sind Nashörner denn seit dem Monatswechsel nicht mehr bedroht? In Leipzig stand gestern ebenfalls noch der Rhino-Container mit der EAZA-Kampagne, von Madagaskar habe ich nichts gesehen.
    (23.10.2006)
    Matthias:   Toll, dass jetzt auch schon in Zoom was zur EAZA Nashorn Kampagne aushaengt. Ist diese doch schon seit Anfang Oktober vorbei und hat die aktuelle EAZA Madagaskar-Kampagne begonnen.
    (23.10.2006)
    Sabby:   Bin da auch sehr optimistisch. Wenn man auf die Zoom homepage schaut, kann man auch unter dem Punkt "Artenschutz" nachlesen, dass es für den Zoo wohl eine große Rolle spielt. Sie müssen einfach mehr darüber bringen und ich denke wirklich dass sie das auch tun werden...
    (22.10.2006)
    Ewok:   Da scheint sich ja im Zoom bezüglich Artenschutz doch noch was zu tun. Wenigstens wird etwas informiert. Mal sehen, was da noch so kommt. Bin da mal optimistisch.
    (21.10.2006)
    Sebastian:   Die Infotafeln zur EAZA-Kampagne der Nashörner hängen nun im Bereich des afrikanischen Dorfes aus. Zudem gibt es am Giraffenhaus (Boma) eine neue große Infotafel, die über den früheren Giraffenfang informiert. Desweiteren werden die Giraffen zur Zeit an ihren Weg zur Außenanlage gewöhnt.
    Die Schimpansen konnten nun den gesamten Innenbereich ohne Absperrung benutzen; ob jedoch Alt- und Neutiere zusammengesetzt waren, war nicht zu erkennen, da die Tore zu den Boxen offenstanden und so nur 6 der insgesamt 10 Tiere zu sehen waren.
    Dem Scheibenbruch bei den Eisbären scheint man nun mit einer zweiten, hüfthohen Scheibe ca. 10cm vor der eigentlichen Scheibe zu verhindern versuchen. Jedenfalls ist ein solches Exemplar angebracht worden. Bepflanzungen in Afrika fanden nun schon im Bereich des Duka-House statt. Weitere Pflanzen standen bereit.
    Baumstachler sollen übrigens laut Wikipedia wieder im Herbst 2006 zu sehen sein.
    (21.10.2006)
    Pinagel:   Die Tiere, die mehr oder weniger, für Asien feststehen sind Orangs und Trampeltiere!
    (10.10.2006)
    Sacha Beuth:   @Inge: Die in meinem Erlebnisbericht erwähnte Mitarbeiterin der ZOOM-PR/Medien-Abteilung.
    Gruss
    Sacha
    (09.10.2006)
    Inge:   @ Sacha Beuth: Wer hat Dir gesagt, dass man sich die Option auf Elefantenhaltung offen halten möchte?
    Gruß Inge
    (09.10.2006)
    Pinagel:   Sorry! Genauso ist es!
    (08.10.2006)
    pinagel:   Genau so ist es!
    (08.10.2006)
    Michael Mettler:   Herr Gürtler erwähnte, dass auf dem Platz des alten Elefantenhauses Ponys und Esel untergebracht werden sollen. Und irgendwo müssen ja auch die Schweine bleiben...
    (06.10.2006)
    Sebastian:   @ Dirk K.: Soweit ich weiß wird nur das momentane Schweinegehege abgrissen (samt Elefantenhaus); die Stallungen/Gehege für Ziegen, Schafe, Kaninchen und Meerschweinchen bleiben.
    (06.10.2006)
    Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Aus welchem Material diese Kunstbeläge in den US-Zoos bestehen, weiss ich leider nicht. War teilweise sicher sowas wie Tartan, teilweise aber auch so was wie "gespritzter" Lehm.
    Stimmt, wenn man einen Tag durch den Zoo Berlin läuft (oder noch extremer durch den Tierpark) macht sich das hinterher - trotz gutem Schuhwerk - ordentlich bemerkbar. Aber eben: Wir gehören zu den glücklichen, die selber laufen können. Aber wenn Du Dich im Rollstuhl hangaufwärts durch den Morast kämpfen musst, hast Du an einem Zoobesuch nicht viel Freude.
    (05.10.2006)
    Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Woraus besteht denn der naturähnliche Kunstbelag der US-Zoos? Ist das sowas wie Tartan auf Leichtathletikbahnen?

    Den Einwand mit dem Wetterschutz kann ich bestätigen. Bei meinem Besuch herrschte sehr sonniges Wetter, und nach der Umrundung des Afrika-Areals nebst Bootsfahrt war ich erleichtert, unter dem Dach der Lodge mal kurz die Gesichtsmuskulatur entspannen zu können - Augenkneifen gegen Blendung kann ganz schön anstrengend sein :-)

    Den Bodenbelag empfand ich dagegen als angenehm zu begehen. Ich zwar zu Fuß Einiges gewohnt, aber z.B. nach einem Besuch des Berliner Zoos mit seinen überwiegend harten, z.T. gepflasterten Wegebelägen merke ich meine Füße trotz angepassten Schuhmaterials noch am nächsten Tag. Diesen Effekt hatte ich nach ZOOM nicht im geringsten. Klar schmuddelt man sich die Schuhe auch mal ein, aber das macht man bei einem Wald- oder Strandspaziergang auch - ist eine reine Lernerfahrung. Wem der Zoo gefällt, der kommt wahrscheinlich nächstes Mal mit robusterem Schuhwerk wieder.
    (05.10.2006)
    Sacha Beuth:   Habe noch einen Kritikpunkt für Zoom anzubringen - der allerdings auch auf viele andere Zoos zutrifft: Der Grossteil des Wegenetzes im Afrikateil (und auch ein kleinerer Teil in Alaska) ist ungeschützt dem Wetter ausgesetzt und die Strecke von Unterstand zu Unterstand oft sehr lang. Im Sommer knallt also die Sonne voll auf den Besucher und an starken Regentagen wird er - manchmal auch trotz Regenschirm - patschnass (Letzteres selber erlebt). Wegen des an und für sich löblichen Naturbodens sind die Schuhe und Hosen dann schnell bedeckt mit einer Schmutzschicht. Für "Zoospinner" wie mich kein Problem, für Normalo-Besucher vermutlich aber schon.
    Der Naturboden hat bei feuchtem Wetter noch ein weiteres Manko: Personen im Rollstuhl oder Eltern mit Kinderwagen können sich darauf nur mit sehr viel Mühe fortbewegen. Ein naturähnlicher Kunstbelag, wie er in vielen US-Zoos verwendet wird, wäre besser gewesen.
    (05.10.2006)
    Dirk K:   Ich finds komisch, dass das derzeitege Streichelgehege anscheinend wirklich nur ein Provisorium ist. Bezieht sich das auf das komplette Gehege oder nur die Stallungen. Welche neuen Arten wird es denn nach der Fertigstellung im Grimberger Hof geben?

    Gibt es denn Pläne, wann man ungefähr mit den ersten Asienanlagen anfängt. Oder ist das Geld dafür noch absolut nicht da?
    (05.10.2006)
    Pinagel:   Die Zoo-Terassen sollten eigentlich erhalten bleiben. Der Abriss und der Neubau der Asien-Gastronomie ist aber günstiger. Das alte Elefantenhaus wird in den nächsten Wochen abgerissen, anschließend entstehen an dieser Stelle die Stallungen für verschiedene Haustierrassen.
    (04.10.2006)
    Michael Mettler:   Genau. Vielleicht entsteht da ja auch die größte und schönste Orang-Anlage Europas oder ein 3 Hektar großer Elefantenpark :-)

    Das alte Restaurant "Zoo-Terrassen" wurde übrigens inzwischen abgerissen. Und es führt auch kein Besucherweg mehr zum Inneren des alten Elefantenhauses; nur noch bis zum (verkleinerten) Außengehege, das jetzt mit den Rotbunten Schweinen besetzt ist. Die Hauswand ist als "Pseudo-Fachwerk" bemalt - nette Idee für die Übergangszeit.
    (03.10.2006)
    Sacha Beuth:   Das Zoom-Magazin 2/2000 besitze ich leider nicht, musste mich diesbezüglich auf Infos aus dem Internet stützen.
    Aendert nichts an der Tatsache, dass NUR Orangs statt auch Panzernashörner und NUR Trampeltiere statt auch Tiger im DIREKTVERGLEICH bezüglich "Tierwert" resp. in letzerem Fall auch "Schauwert" ein Rückschritt sein würden. (Und jetzt bitte nicht behaupten, die MEHRZAHL der Normalobesucher (insbesondere Kinder) sähe Kamele genauso gerne wie Tiger).
    Ich glaube wir sind uns sicher einig, dass die Zoom für ihr Asienteil (trotz meiner Unkenrufe) eine Chance verdient. Lassen wir uns überraschen.
    (03.10.2006)
    Michael Mettler:   Nachtrag: Von Bären übrigens auch nicht. Das damalige Tiersortiment orientierte sich offensichtlich noch sehr an den Arten, die im Ruhrzoo ohnehin damals noch vorhanden waren - z.B. gab es da noch Persische Leoparden (Geschwisterpaar) und Amurtiger (Mutter und Sohn).
    (02.10.2006)
    Michael Mettler:   Orangs und Kamele sind nicht neu, sondern waren schon in der frühesten ZOOM-Planung vorgesehen. Nachzulesen im ZOOM-Magazin 2/2000, wo die ursprüngliche Planung vorgestellt wurde. Dies wurde inzwischen längst modifiziert, z.B. sieht Alaska heute bei gleichem Tierbestand (außer den Skunks statt derer eigentlich Vielfraße rein sollten) ganz anders aus. In Afrika fielen z.B. die damals noch eongeplanten Gorillas (riesige Freianlage gleich neben den Schimpansen) weg.

    Für Asien-ZOOM wurden damals erwähnt: Wasserbüffel, Tiger, Leoparden, Kleine Pandas, Orangs, Gibbons, Hulmans, Tigerpythons, Hirsche, Yaks und Trampeltiere. Und Asien sollte keineswegs auf den Regenwald beschränkt sein. Wie man sieht, war damals von Panzernashörnern noch gar nicht die Rede.
    (02.10.2006)
    Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Habe natürlich Letzteres gemeint. Ja, der Tierbestand für Asien ist noch nicht in Stein gemeisselt. Aber wenn man sieht, wie in der Planung immer mehr zurückgekrebst wurde und wird (erst Tiger und Panzernashörner, zuletzt Hauskamele und Orang-Utans) dann kann man (weil in Zukunft Anlagen immer teurer werden, das Geld dagegen immer knapper) stark damit rechnen, dass wohl kein tierischer Hammer (und das wären für mich z.B. Panzernashörner, die bezüglich Beschaffung ungefähr gleich realistisch sind wie Komodowarane oder Nebelparder) mehr kommt. Lassen wir uns überraschen, wer von uns die besseren hellseherischen Fähigkeiten in diesem Punkt besitzt (schmunzel).
    (Von Komodowaren und Nebelparder war m. W. zwar nie die Rede, aber man darf ja mal den Bogen weiterspinnen).
    (02.10.2006)
    Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Die Hochspannungsmasten kannte ich schon, die sah man vom "alten" Ruhrzoo aus schon im Hintergrund der Afrikasteppe. Vielleicht finde ich sie deswegen weniger störend.

    Ob die Hippos die "Sandbank" zum Liegen benutzen, bleibt ja abzuwarten. Da die über Wasser ragende Fläche konvex gewölbt und nicht viel größer als EIN Flusspferd ist, dürfte das nicht besonders bequem sein. Aber hätte ein Stück Mauer wirklich besser ausgesehen...?

    Klar bin ich bei den Erlebniselementen inkonsequent, denn ich unterteile einfach in "gefällt mir" und "gefällt mir nicht" - man muss ja nicht alles gut oder alles schlecht finden. Schließlich gehe ich ja auch an Schimpansen eher vorbei als an Antilopen - das sind eben persönliche Vorlieben. Und das "persönlich" habe ich ja unten auch ausdrücklich erwähnt.

    Aus neutraler Sicht würde ich sagen: Da alle diese Effektelemente ihr Publikum finden, haben sich auch alle ihren Platz verdient. Wenn sich womöglich ein paar Hunderttausend Besucher im Jahr über Sams Minengeist amüsieren, das weiter erzählen und damit weitere Besucher anlocken, dann gehöre ich eben zu einer kleinen Minderheit, muss und KANN damit leben. Streng genommen müsste ich ja jedem dieser Besucher die Füße küssen, weil er mir mit seinem Eintritts-, Souvenir- und Verzehrgeld ermöglicht, auch weiterhin in Gelsenkirchen Rappenantilopen oder Flusspferde zu sehen und TROTZ Special Effects einen schönen und interessanten Tag zu haben. Da bin ich offensichtlich toleranter als viele der ZOOM-Kritiker hier.

    Und wieso "popeliger Asienbereich"? Die zur Verfügung stehende Fläche ist fünf Hektar groß - also knapp halb so groß wie der Frankfurter oder Baseler Zoo, zweieinhalb mal so groß wie der Kölner Elefantenpark oder um ein Viertel größer als der ganze Zoo Landau. Da lässt sich schon was draus machen. Mancher Zoo wäre froh, so eine "popelige" Ecke als Erweiterungsgelände zu bekommen....

    Falls sich die Bewertung eher auf den Tierbestand bezieht: Die Asien-Planung ist längst nicht abgeschlossen bzw. neu in Arbeit. Kann also noch ganz anders ausfallen als ursprünglich geplant oder aktuell veröffentlicht. Und da im alten Teil keine asiatischen Arten mehr auf neue Gehege warten (vielleicht bis auf ein paar Reptilien - bei den Kamelen bin ich mir nicht sicher), kann der Zoo das Artenspektrum ganz relaxed angehen (die Baukosten weniger). Lassen wir uns überraschen. Sicher dürfte nur sein, dass es MACHBARE Lösungen werden, also keine Träumereien a la Sumatranashorn.
    (02.10.2006)
    Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Bez. Wermutstropfen wegen der Halle. Neben dieser verschandeln auch die Hochspannungsleitungen entlang der Giraffen/Pavian/Flusspferdanlagen die "Afrika-Illusion".
    Wenn Du die verunglückte "Sandbank" im Innengehege der Flusspferde NUR als Möglichkeit siehst, dass sich die Tiere aus den Augen gehen können (und nicht wie bei einer echten Sandbank üblich auch darauf liegen können) muss ich sagen: Dann hätte es auch eine einfache, halb aus dem Wasser ragende Mauer getan.
    Und bist Du nicht beim Thema Erlebniselemente (wie ich auch) etwas inkonsequent: Umgestürzter Schulbus und Rangerhütte eher Ja, Ice Adventure und projizierter Geist eher Nein?
    Den Gedanken mit Afrik. Elefanten finde auch ich gut - unabhängig davon, dass in relativer Nähe mit Wuppertal und Duisburg schon zwei Zoos Afrikaner halten. Besser ein attraktiver Afrikateil, als ein "popeliger" Asienbereich zur Ergänzung.
    (02.10.2006)
    Michael Mettler:   Nach den reinen Infos nun zu meinen persönlichen Eindrücken aus ZOOM. Dazu möchte ich vorab erwähnen, dass ich nicht mit einer Fehler-Checkliste durch den Zoo gegangen bin (oder gar Möbelstücke nach Stempeln abgesucht habe), sondern mich bemüht habe, möglichst unvoreingenommen an die Sache ranzugehen. Was nicht ganz einfach ist, wenn man vorher interessiert die Meinungen hier im Forum verfolgt hat und dann "auf Null" runterschrauben und den Tunnelblick absetzen muss.

    "Alaska" hatte ich vor etwas über einem Jahr schon gesehen. Erstaunlich, was 13 Monate in Sachen Bepflanzung ausmachen, der Parkteil hat sich sehr schön eingegrünt (soweit er es nicht von Anfang an war). Elemente wie der Wildbach, der Gletschersee oder das Feuchtgebiet vor der Goldgräberstadt lassen schon mal vergessen, dass man sich in einem Zoo befindet (und das meine ich POSITIV). Schade, dass es in Hannover für solche Ecken an Platz mangelt, hier kenne ich den Nicht-im-Zoo-Effekt eigentlich nur von "Meyers Hof". "Yukon Bay" wird niemals diesen Eindruck von Weitläufigkeit erreichen können.

    Je nackter ein Gehege ist bzw. sein muss, desto eher fällt einem natürlich auf, wenn etwas unnatürlich wirkt - so fielen mir bei den Seelöwen rechtwinklige Formen der Kunstfels-Inseln und Becken mehr ins Auge als anderswo, und auf das eine oder andere Guckloch in diversen "Felswänden" der Anlagen hätte ich wahrscheinlich verzichtet, um sie "echter" erscheinen zu lassen - aber das ist eben Geschmackssache. Die etlichen unterschiedlichen Perspektiven bei den meisten Anlagen haben natürlich auch ihren Reiz. Was mich allerdings noch immer stört: An vielen Stellen sieht man im Hintergrund andere Besucher, was der Illusion ein paar Kratzer verleiht.

    Von den Außenanlagen in "Afrika" und vom dortigen Gelände insgesamt bin ich schwer beeindruckt. Ein Wermutstropfen ist die riesige Halle auf dem Nachbargelände des Zoos, die sich nur schlecht verbrämen lässt und die aus einigen Blickwinkeln die Landschaftsillusion stört - man kann nur auf schnelles Baumwachstum hoffen.... Dass man in "Afrika" einen Flutschutzdamm überschreitet, nimmt man nicht wahr; für mein Empfinden fügt er sich als "Hügelkette" organisch in das Gelände ein, das dadurch reizvoll modelliert ist. Die riesige "Grassavanne" (1,4 ha + 0,3 ha Nashornbereich) ist vom keinem Standpunkt aus komplett zu überblicken, der Damm als "Raumteiler" bildet dabei einen schönen Hintergrund.

    Wie sich zeigte - von der Bootstour aus zu sehen - sind "Grenzstreifen" aus Felsbrocken kein unüberwindliches Hindernis für Huftiere. Eine auf diese Weise "gesicherte" Gehölzpflanzung am Ufer wurde jedenfalls von den Tieren bereits annektiert (und kahlgefressen). Übrigens ein faszinierender Anblick, wie ausgewachsene Elenantilopen vorsichtig, aber keineswegs unsicher über die Steinbrocken balancieren bzw. in kleinste Zwischenräume treten - das hätte ich zwar Springbock & Co. zugetraut, aber nicht diesen Riesen.

    Einen deutlichen gestalterischen Unterschied zwischen "Grassavanne" und "Buschsavanne" (= Giraffenanlage) konnte ich nicht feststellen - allerdings ist letztere noch nicht fertiggestellt.

    Dass die Bootstour momentan weniger atmosphärisch wirkt als die hannoversche, liegt zum einen an der Schlichtheit der Boote, die eher an Mini-Ausflugsdampfer erinnern (ich habe unwillkürlich nach den Tretboot-Pedalen gesucht), zum anderen daran, dass die schon erwähnten Schilfgürtel erst in den Startlöchern stehen. Letzteres wird nächstes Jahr um diese Zeit schon ganz anders aussehen, auch der Uferbewuchs wird dann noch "wilder" wirken. Was mir nicht gefällt, ist die Gestaltung des Bootstunnels, dem es an jeglicher Illusion von Natürlichkeit fehlt. Da wäre sogar eine Eisenträgerbrücke a la Hannover "authentischer" gewesen. Mal sehen, wie ich beim nächsten Besuch darüber denke. Fairerweise muss ich natürlich sagen, dass ich mich vom Vergleichen mit Hannover nicht ganz freimachen kann - diesen Vergleich dürften die wenigsten ZOOM-Besucher ziehen, und dann stört sie sowas auch weniger.

    Die Vari-Anlage ist ein echtes Schmuckstück - was doppelt zählt, da sie ja von den ZOOM-Pflegern in Eigeninitiative durchgedrückt und erstellt wurde. Auf meiner zweiten Runde sah ich die Varis hoch oben in den Bäumen - allerdings vom benachbarten Alaska-Weg aus, so zu sagen "Madalaska"....

    Das Afrikahaus hatte ich mir nach den bisherigen Infos ganz anders vorgestellt - vor allem weiträumiger. Der "tropische See" für die Flusspferde ist doch eher ein Teich. Wobei die Hippos nun mal keine Delfine sind und die dreiteilige Gesamtanlage immerhin reichlich Möglichkeit bietet, sich aus den Augen zu gehen - auch dank der Insel im größten Becken. Und der Effekt, in einem Glastunnel die Innenanlage der Schimpansen zu durchqueren, wollte sich bei mir nicht einstellen. Auf mich wirkt der Besucherweg einfach nicht wie ein Teil einer großen Anlage. Vielmehr sieht es so aus, als habe man zwei sich am Weg gegenüber liegende Anlagen über diesen hinweg und unter ihm hindurch (!) nachträglich miteinander verbunden. Da die Anlage an vielen Stellen weniger Tiefe als erwartet hat und mit reichlich Klettermöglichkeiten bestückt ist, entsteht eben kein Eindruck von Weitläufigkeit. Aber - und das ist wie schon bei den Flusspferden meines Erachtens wichtiger - der Rundlauf und die "Geländestruktur" (eine Berg- und Tal-Landschaft ähnlich den Kölner Innenanlagen, nur noch ausgeprägter) dürften den Bedürfnissen der Schimpansen sehr entgegen kommen. Und sie bieten ungewöhnliche Perspektiven, denn man kann die Affen in den Verbindungstunnels auch von unten und von oben sehen. Der Boden scheint allerdings nicht nur für Tierpfleger rutschig zu sein, ich sah auch einen Schimpansen beim Kurvenlauf ausrutschen. Die Meerkatzenanlagen bilden eine Art vorgelagerten Wintergarten, die ebenfalls der Halle vorgelagerte Servalvoliere ist ausschließlich von innen durch Scheiben einsehbar.

    Resümee: Die Geländegestaltung in ZOOM ist für meinen Geschmack sehr gelungen, ich empfinde es als "Wohlfühl-Park". Und dazu zählt für mich eben auch, dass NICHT jeder Quadratmeter für Tiergehege genutzt wird, sondern sich zwischen den Anlagen auch mal eine weitläufige Landschaftsgestaltung erstreckt. Ich persönlich brauche kein "Ice Adventure" und keinen projizierten Minengeist, aber solche Elemente drängen sich nicht so sehr in den Vordergrund, dass sie mir den "Rest" des Zoos versauen würden - den meisten Besucher scheint es ohnehin zu gefallen. Auf die oft kritisierten "Mätzchen" wie Schulbus-Wrack, Bootsfahrt oder Rangerhütte würde auch ich allerdings ungern verzichten, sie haben eben auch ihren Reiz, wenn man sich vom Puristisch-Zoologischen frei machen kann.

    Übrigens: "Asien" fehlt gefühlsmäßig eigentlich gar nicht, ZOOM präsentiert schon jetzt ein sehr abgerundetes Angebot. Und auch wenn ich kein Freund des momentanen Elefanten-Großanlagen-Hypes bin: In Gelsenkirchen würde ich sowas wegen des noch reichlich vorhandenen, ausbaufähigen Platzes nicht als störend empfinden, zumal dort nicht mal vorhandene Tierarten zu Gunsten der Rüsseltiere weichen müssten. Das potenzielle Asien-Gelände ließe sogar alternativ eine Erweiterung von "Afrika" zu - warum nicht Afrikanische Elefanten (muss ja keine Zuchtanlage sein) und diverse afrikanische Waldbewohner...?
    (02.10.2006)
    Michael Mettler:   Habe mir vorhin noch mal ganz bewusst den gesamten Thread wie auch den über ZOOM Afrika durchgelesen. Da ich zu vielen Fragen bzw. offenen Punkten seit gestern Fakten weiß, möchte ich diese den persönlichen Eindrücken voranstellen, um erstmal "offene Baustellen" zu beseitigen. Dabei zunächst eine Ergänzung zu meinem vorangegangenen Beitrag: Auf der Grassavanne leben auch noch die alten Gänsegeier, sah ich sehr aktiv.

    Turakos: Sind als Freiflieger im Afrikahaus vorgesehen. Dazu müssen allerdings erst einmal entsprechende Vorhänge vor die Besuchertüren. Möglicherweise wird es noch weitere "Freigänger/-flieger" im Haus geben, wobei natürlich die Gitternetze der Schimpansen Grenzen setzen, um diesen kein lebendes "behavioral enrichment" zu verschaffen.

    Der Wassergraben der Schimpansen war gestern leer und erlaubte einen Blick auf die Absicherung: Zwei mit Abstand parallel verlaufende E-Zäune, zwischen denen sich unter der Wasseroberfläche ein waagrechtes "Fanggitter" befindet.

    Thema E-Zaun Paviane: War natürlich anders gedacht. Man musste aber die unerwartete Erfahrung machen, dass Anubispaviane sehr schnell lernen, einen knapp über der Wasserfläche verlaufenden E-Draht durch TAUCHEN (!!) zu umgehen. Deshalb die optisch unschönen Nachbesserungen (wobei sich die Besucher wenig daran zu stören scheinen). Es hat allerdings kein Pavian in der Eingewöhnungszeit geschafft, den Wassergraben komplett zu überwinden, die Ausbrecher wurden sämtlich noch im Wasser "gestellt".

    In der aus Jungtieren dreierlei Herkunft zusammengestellten Erdmännchengruppe ist immer noch kein richtiger Frieden eingekehrt, es könnten allerdings trotzdem zwei Weibchen trächtig sein.

    Die Flamingo-Inseln bestehen aus einem Betonufer und erdigem Inneren. Die Begrünung ist bis auf die Bambusse nicht geplant (also selbst angesiedelt) und kann jederzeit in eine Schlammfläche (zum Nestbau) umgeändert werden. Die jetzige Flamingogruppe bekommt in Kürze Verstärkung in gleicher Stückzahl (sind schon im Zoo), wobei auch das Geschlechterverhältnis (bisher 3 Hähne je Henne) ausgeglichen wird. Folglich dienen sie keineswegs nur der optischen Belebung. Der Kunstrasen dient wie schon geschildert der Schonung der Füße, selbst auf ihm siedelt sich aber bei genauerem Hinsehen schon "freilebende Flora" an.

    Die Kormorane sollten ihren Platz ursprünglich am äußeren Ufer des Afrikasees finden. Da sie aber wie von cajun geschildert bei laufender Bootsfahrt umgesetzt wurden, haben sie sich in die ruhigere Mitte des Sees zurückgezogen und dort anfangs die Flamingos auf deren Inseln unterdrückt. Als man ihnen den jetzigen Ruheplatz (Astwerk neben den Flamingoinseln) anbot, haben sie diesen sofort besiedelt, und seitdem herrscht Ruhe. Zur Fütterung schwimmen bzw. flattern sie allerdings problemlos zwischen den Booten hindurch ans jenseitige Ufer (selbst beobachtet).

    Die rechteckigen Kokosmatten mit Bewuchs, welche das Zentrum des Sees größtenteils umgeben, sind "schwimmende Inseln" mit Schilfbepflanzung. Dieser Bewuchs dürfte schon in einem Jahr so hoch und dicht sein, dass man sowohl die Kokosmatten als auch vom Boot aus die Boote am anderen Ufer größtenteils nicht mehr sehen wird - und auch nur noch an einigen Stellen Einblick auf die Flamingos und Kormorane bekommt, die dann nicht mehr so sehr auf dem Präsentierteller stehen. Zudem dürfte der Schilfgürtel auch als biologische Kläranlage dienen (das bereits erstaunlich dicht bewachsene "Feuchtgebiet" vor dem Alaskadorf bildet - dazu gibt es ein Informationsschild - den Biofilter für die Eisbären- und Seelöwenbecken!).

    Die angrenzende Pelikananlage besteht "auf Bewährung"; da eine Geruchsbelästigung für die direkt darüber befindliche Terrasse der Afrika-Lodge nicht auszuschließen ist, ziehen die Pelikane möglicherweise noch auf den See um.

    Auf der Buschsavanne werden letztendlich neben den schon im und am Haus befindlichen Giraffen und Impalas noch Nyalas, Blässböcke und Nördliche Hornraben (alle noch im alten, nicht mehr begehbaren Zooteil) leben. Die Hornraben haben auf der alten Giraffenanlage im vierten Jahr hintereinander Junge in Naturbrut aufgezogen!

    Die Volieren am Giraffenhaus (Geierperlhühner, Doppelspornfrankoline)sind genau genommen Provisorien, da sie planerisch den gestellten zoologisch-tiergärtnerischen Ansprüchen nicht standhalten. Die Perlhuhnvoliere ist für den angedachten Oberbesatz (Tokos) wegen des aufgeschütteten Hügels zu niedrig, die Frankolinvoliere für die zusätzlich geplanten Rußköpfchen falsch verdrahtet. Hätte der Zoo früher solche (externen!) Fehlplanungen mit eigenen Handwerkern spontan selbst beheben können, muss er heute notgedrungen den "Instanzenweg" gehen, d.h. der Architekt muss um Genehmigung für die Änderung gebeten werden, danach erfolgt eine Ausschreibung des Auftrages usw. - alles nur, um einen kleinen Hügel wegzuschaufeln und eine Vergitterung auszutauschen! Die Vögel sitzen solange hinter den Kulissen...

    Ähnliche Umstände bereiten auch die Sanierungen echter Bauschäden. Z.B. ist die Kunstfelswand zwischen Kodiakbären und Wasserfallschlucht marode - die z.T. handbreiten Risse inklusive Einblick auf die Unterkonstruktion sind nicht zu übersehen. Grund ist eine abgesackte Spundwand - der Planer hatte wohl übersehen, dass Gelsenkirchen auf einer Bergbauregion steht und der Untergrund wegen der vielen Stollen "arbeitet". Auch hier musste erst langwierig die Schuldfrage geklärt werden, deshalb ist die Wand nur provisorisch geflickt und soll nach der Hauptsaison in Angriff genommen werden. Es gab aber auch Nutznießer: Die Wandrisse waren begehrte Vogelbrutplätze...

    Ähnlich sind die Verhältnisse bei zwei gesprungenen Panzerglasscheiben an der "mittleren" Eisbärenanlage, die offensichtlich schon vom Einbau her unter Spannung saßen und heute mit Metallplatten gesichert sind. Eine zersprang durch Eisbäreneinwirkung, die zweite, als ein Kind einen Kieselstein dagegenkickte!

    Und schließlich: Infomaterial zur EAZA-Nashornkampagne steht in den Startlöchern, soll aber erst am Gehege angebracht werden, wenn die Nashörner auch drin sind. Und die Information über die Bedrohung der Rhinos soll auch über die Kampagne hinaus bestehen bleiben, weil Nashörner schließlich nicht nur ein Jahr lang bedroht sind. Finde ich beides sehr nachvollziehbar: Bei meinem kürzlichen Besuch im Alpenzoo Innsbruck fand ich Plakate der Rhino-Kampagne an der Außenwand des Terrariums vor - irgendwie befremdlich ohne "richtige" Nashörner dabei. Da hätten sie lieber "Shellshock" hängen lassen sollen - direkt nebendran leben die Sumpfschildkröten.... (Aber das hat nun nichts mehr mit ZOOM zu tun.)
    (01.10.2006)
    Michael Mettler:   Habe heute zusammen mit Frank-Dieter Busch ZOOM besucht und dort neben ausgiebiger Rundtour (2x Alaska, 2x Afrika) auch Gelegenheit zu einem Gespräch mit Herrn Gürtler gehabt.

    Zu meinen Eindrücken morgen mehr, jetzt nur etwas, was sich auf die letzten Beiträge bezieht:

    Zooeigenes Wassergeflügel sah ich heute sowohl auf dem Rentiergraben als auch auf dem See - dort z.B. Löffel- und Schellenten. Kann es sein, dass Enten die Brücke unterqueren können, Gänse und Schwäne aber nicht? Ein weiterer Bewohner des Sees ist ein Zwergtaucher, der sich vor einer Weile selbst dort angesiedelt hat. Wie überhaupt die Neugestaltung des Zoos laut Herrn Gürtler eine Magnetwirkung auf heimische Tierarten bewirkt haben soll, was meine Bemerkung mit den Libellen (s.u.) noch toppt: Gebirgsstelzen haben z.B. in den Felsen der Kodiak-Anlage bereits gebrütet (wir haben mehrfach welche gesehen), und am Löwengraben haben Eisvögel (!) schon wenigstens einen Brutversuch gemacht.

    Der mehrfach kritisierte fehlende Schatten im Rentiergehege ist Geschichte, die Tiere können sich nun unter den zentralen, vorher per Benjeshecke geschützten Hain zurückziehen. Im Gegensatz zu Sache Beuth finde ich übrigens nicht, dass sie zu weit vom Betrachter entfernt sind, denn der Wassergraben ist m.E. nicht breiter als vor Huftiergehegen anderer Zoos, und es gibt auch noch eine seitliche Einsichtmöglichkeit. (Auch den Platzmangel für die Watussirinder im "Afrikaanse Kraal" kann ich nicht recht nachvollziehen - in den meisten Zoos steht diesen Tieren weniger Platz zur Verfügung!)

    Ob der kritisierte Alaska School Bus wirklich Geldverschwendung ist, bleibt anzuzweifeln: Laut offizieller Aussage gehört er zu den "Publikumslieblingen" (wie die Skunks daneben übrigens auch), und zwar auch bei Erwachsenen (habe selbst welche drin gesehen)! Also Geschmackssache.

    Die Servalanlage ist besetzt (ein Tier gesehen), die Meerkatzenanlage kurz davor (konnte die Affen durch eine zufällig offene Pflegertür in den Absperrkäfigen sehen). Inzwischen gibt es nach dem Tod eines sehr alten Weibchens nur noch 1,2 Blaumäuler, wobei eines der Weibchen ebenfalls schon alt und das Männchen eine fehlgeprägte Handaufzucht ist. Der Countdown läuft also, neue Versuche der Zusammengewöhnung mit zusammengekratzten Einzeltieren werden nach den gesammelten Erfahrungen nicht mehr unternommen - gegebenenfalls zieht später eine andere Meerkatzenart ins Haus ein.

    Bei den Schimpansen läuft die nächste Phase der Zusammengewöhnung: Die beiden Gelsenkirchener Schimpansinnen - beide in Hitze - werden nun mit den Züricher Männern zusammengelassen, die Züricher Weibchen blieben hinter den Kulissen. Zwangsläufig viel Aufregung in der Innenanlage, deren Konstruktion als verwinkelter "Rundlauf" dabei sicher ihre Vorteile hat. Da erstes ein ohrenschmerzender Lärm herrschte und ich mich zweitens nicht besonders für Menschenaffen interessiere, blieb ich aber nicht lange im Haus und kann deshalb keine genaueren Aussagen machen. Die Außenanlage ist noch unbenutzt, es wird noch an den Wassergräben gearbeitet.

    Auf der "Grassavanne" (inklusive des per Durchschlupf für ALLE Tiere nutzbaren Nashorngeländes 1,7 Hektar groß!) fehlen jetzt außer den Rhinos nur noch die Perlhühner, alle anderen Arten habe ich gemeinsam darauf gesehen: Böhmzebras, Große Kudus, Elen- und Rappenantilopen (beide mit Nachwuchs), Springböcke, Blauhalsstrauße und Marabus.
    (30.09.2006)
    Sebastian:   @ Sascha Beuth: Das Wassergeflügel in Alaska kann sich nur auf der zur Rentier-Anlage gelegenen Wasserfläche aufhalten, da sich unter den Brücken Zäune befinden. Sicherlich hätte man hier die gesamte Wasserfläche nutzen können, wobei dann die Möglichkeit bestehen würde, dass das Geflügel bis zu den Kodiaks schwimmt.
    (30.09.2006)
    IP66:   Letztes Jahr waren noch Baumstachler bei den Bibern - vielleicht haben sie nicht überlebt, vielleicht sind sie aber auch einfach aus der Anlage geklettert.
    (29.09.2006)
    Sacha Beuth:   Ich hatte es ja in einem anderen Thread schon "angedroht": Hier nun meine Eindrücke und Gedanken von meinen Besuch in der Zoom-Erlebniswelt. Ich war vor einer Woche für einen Zeitungs-Bericht dort, wurde am Morgen von einer PR-Angestellten herumgeführt und nahm das Gelände dann am Nachmittag allein unter die Lupe.
    Vorweg: Die Zoom ist besser, als ich erwartet hatte (Ich spreche hier immer als aus Sicht des interessierten Laien).
    Zum Rundgang.
    1. Alaska
    Luchsanlage mit Wassergraben optisch gefällig, sprich besucherattraktiv (Tiere hätten natürlich mit Gitterabgrenzung mehr Raum). Tiere können vom Blockhaus durch (schon etwas mitgenommene Scheiben) betrachtet werden. Hütte selbst mit zuviel unnötigem Schnickschnack ausgerüstet, der vom Tier ablenkt. Zudem für Experten Manko, dass gezeigte Tiere europäische Nord- und nicht nordamerik. Rot- oder Kanadaluchse (Was natürlich Otto-Normal-Besucher sch...egal ist.)
    Eulenanlage ganz okay, Waschbären dito.
    Auf der Biberanlage fehlten noch die Baumstachler. Gemäss PR-Mitarbeiterin sei es relativ schwierig, welche zu bekommen. Biber natürlich wie in vielen europ. Zoos üblich nur schlafend in der Box gesehen (wenn ich da an Washington denke, kommen mir die Tränen).
    Stinktieranlage sehr grosszügig bemessen und gut besetzt. Bei meinem Besuch - es regnete in Strömen - sah ich Streifenskunks zum ersten Mal in einem Zoo am Tag in Bewegung. Der an der Anlage angebracht Alaska School Bus ist Geldverschwendung, zumal er wegen der Höhe des Innenraums nur für Kinder nutzbar ist. Zudem sind die Seitenscheiben ins Skunkgehege sehr trüb.
    Joes Claim, wo Kinder zum "Goldgraben" ermuntert werden sollen, finde ich dagegen eine sehr gute Idee.
    Rentieranlage (auch hier europ. Tiere und keine Karibus) nicht nachahmenswert. Tiere sind durch Teich viel zu weit weg vom Besucher. Bei meinem Besuch war sämtliches nordamerik. Wassergeflügel auf der linken (Rentieranlage) Seite der Brücke zu sehen, obwohl sie gemäss Plan auch die andere, wesentlich grössere Wasserfläche nutzen könnten.
    Wirklich grossartig finde ich die Kodiakbärenanlage (obwohl hier das Weibchen mit fast 100prozentiger Sicherheit eben keine reinrassige Kodiakbärin ist). Gute Sicht auf die Tiere von mehreren Stellen und sehr geräumige, naturnah gestaltete Anlage. Ob die ebenfalls darin lebenden Polarfüchse besser zu den Eisbären gepasst hätten, darüber lässt sich diskutieren. Die Kunstfelsen werden mit der Zeit sicher auch noch "grüner" (einwachsen).
    Sams Mine mit dem projizierten Geist ist technisch zwar gut gemacht, gehört aber definitiv nicht in einen Zoo (auch hier wieder Geldverschwendung).
    Unterwassertunnel bei den Seelöwen ein Highlight. Leider scheint das Becken viel schneller zu veralgen (und sich darin Schnecken anzusammeln), als dass es gereinigt werden kann. Eisbäranlagen sicher etwas vom besseren, was ich in deutschen Zoos gesehen habe. Anschliessendes Alaska Ice Adventure wurde offensichtlich vom Wild-Arctic-Ride der amerik. Seaworldparks beeinflusst (kopiert). Leider aber viel schlechter umgesetzt als das Original, da vor allem die Tiere computeranimiert sind (statt eingebauter Filmaufnahmen). Zudem ist die Geschichte mit dem Iglu, dass aus einer dicken Eis- und Schneeschicht freigesetzt wird und dann über Eis und Meer schlingert, an den Haaren herbeigezogen. Lerneffekt gleich null. Trotz Schaukelerlebnis: Das hätte man besser machen können und müssen!
    Das Wolfgehege in einem Waldgelände ist dafür wieder sehr gelungen, wenn die angrenzende Rangerstation nicht wäre. Dort nervt eine geräuschvolle Funkanlage mit sich dauernd wiederholenden Durchsagen. Als ob sich Wölfe freiwillig in die Nähe einer solch lärmigen Behausung begeben würden. Die interaktiven Spiele zum Thema Wolf in der Hütte sind dagegen lehrreich und auch für Erwachsene (zu?) anspruchsvoll.
    Die Otteranlage mit diesmal passenden Kanadaotter ist Klasse und sowohl für Tier und Mensch attraktiv.
    Den Abschluss des Alaskateils bildet die Elchanlage (die man allerdings schon am Anfang sehen kann). Sie bietet viel Schatten für die Tiere, hätte jedoch etwas grosszügiger ausfallen können.
    2. AFRIKA
    Tofinou-Village (=afrik. Dorf) wird hoffentlich noch mit ein paar Tieren besetzt. Die meisten Besucher sind an ZU VIEL Ethnokrams nicht interessiert und machen das Dorf zu dem, was es gegenwärtig noch ist: Kulisse. Der Afrikaanse Kraal mit Somalischafen, Afrik. Zwergziegen und Watussirindern ist sosolala. Jedenfalls haben die Watussis nicht gerade viel Platz.
    Löwengehege gut. Ist mit drei Männchen besetzt (muss ja nicht immer ein Rudel gezeigt werden). Tüpfelhyänenanlage nur von einer Seite einsehbar. Aber auch wenn die Tiere sich nahe am Beobachtungspunkt befinden, sind sie wegen der dichten Bepflanzung nur schwer zu entdecken. Zwischen Löwen und Hyänen gibt es eine sehr schöne Voliere mit Mohrenkopfpapageien und Kaptrielen.
    Nun geht es einen Hügel hoch. Zur rechten sieht man einen Teil der wirklich erstklassigen Afrikasavanne (u. a. mit Rappenantilopen), zur linken mehrere Kleinanlagen und Volieren für Stachelschweine, Geierperlhühner und Doppelspornfrankoline. Zwischen den beiden letzteren liegt das Giraffenhaus, wo man durch Scheiben getrennt auf die Tiere blicken kann (bei meinem Besuch 4 Rothschildgiraffen). Wieder abwärts laufend gelangt man zur Giraffenaussenanlage (noch nicht fertiggestellt) und zum Restaurant (Duka-House). Gleich daneben ist die Anlegestelle für die African-Queen-Bootssafari. Sie führt an einer Inselanlage mit Steppenpavianen, Flamingos und Kormoranen, Flusspferden, Pelikanen und einem Teil der bereits erwähnten Afrikasavanne wieder zurück an den Anlegepunkt. Insgesamt finde auch ich die Bootssafari in Hannover besser. Dort sieht man bislang (noch) mehr Tiere.
    Wer zu Fuss weiterläuft, entdeckt noch die obligaten Erdmännchen, kommt vorbei an der Afrika-Lodge (mit Superaussicht aber leider ohne afrikanische Gerichte) und gelangt, dem Pfad folgend, ins Schimpansen und Flusspferdhaus. Bei letzteren ist die "Sandbank" in der Aussenanlage schon knapp bemessen, Innen jedoch ein Witz. Selbst meine Führerin gab zu, das sei nur ein Gestaltungselement. Zudem schade, dass man hier eine Chance vergeben hat, indem man auf eine Filteranlage bei den Hippos mit Sichtscheiben verzichtete. Anlagen für Blaumaulmeerkatzen und Serval waren noch nicht besetzt. Die Schimpansen haben einen relativ grossen, im Prinzip vierteiligen Innenraum zur Verfügung. Die zugereiste Zürcher Gruppe nimmt gegenwärtig zwei Drittel davon in Beschlag, die beiden alteingesessenen Schimpansendamen leben noch für sich allein (Beide Gruppen sind möglicherweise in dieser Woche aneinandergewöhnt worden). Den Innenbereich der Schimpansen kann man grundsätzlich als Glaspalast bezeichnen. Und das dauernde Spiegeln und Blenden stört vermutlich nicht nur die Fotografen..... In der Anlage besteht für die Pfleger Rutschgefahr (persönliche Aussage eines Betroffenen). Insgesamt haben es aber sowohl die Zürcher wie die Ur-Gelsenkirchner hier wesentlich besser als in ihren alten Anlagen. Zumal eine prächtige Aussenanlage zur Verfügung steht. Man darf gespannt sein, wie die Menschenaffen die darin stehenden hohen Bäume nutzen.
    Den Abschluss des Afrikateils bildet eine begehbare Lemuren-Insel mit Roten Varis, die man gut streicheln kann, was nicht nur Kinder fasziniert.
    Der Asienteil soll ein Jahr später fertiggestellt werden als ursprünglich geplant (neu: 2008). Auch wird man hier leider viel kleinere Brötchen backen müssen, was die Arten anbelangt (z. B. Hauskamele und Orangs statt Panzernashörner und Tiger). Ein Zoo ohne Elefant UND Tiger dürfte es künftig in dieser zooreichen Region trotz Entertainement-Elementen schwer haben. Wie mir die PR-Begleiterin abschliessend mitteilte, will man sich mit dem Verzicht auf Tiger und Panzernashörnern gegenwärtig noch die Option für eine Elefantenanlage offen halten....
    (29.09.2006)
    Michael Mettler:   Bei Kleinen Pandas finde ich es nicht mal schlimm, wenn man sie im Zusammenhang mit "Dschungel" erwähnt. Schließlich leben sie in Bergwäldern, im "Bambusdschungel", und damit in einem ähnlichen Lebensraum wie in Afrika der Ostafrikanische Bongo - über den würde sich im Zusammenhang mit Regenwald auch niemand mokieren.

    Die Kamele waren zumindest in der ersten ZOOM-Planung auch schon enthalten, sind also nichts Neues, und wenn ich mich richtig erinnere, gab es in der Ur-Planung im Asien-ZOOM nicht nur "Regenwald", sondern wie in Alaska- und Afrika-ZOOM verschiedene Lebensräume.

    Was mich auf der HP mehr stört als Panda und Kamel sind die Erwähnung des "Tukans" als asiatischer Regenwaldbewohner und die Fotos eines Königspythons und einer Klapperschlange...
    (23.08.2006)
    zoofreund:   Ich finde es für einen "wissenschaftlich" geführten Zoo schon etwas peinlich, wenn auf dessen Homepage über den Dschungel Asiens geschrieben wird und dessen Tierwelt und ein paar Sätze weiter von kleinen Pandas und Trampeltieren als Tierbesatz gesprochen wird, also bitte schön hier kann doch wirklich mal ein Biologe den Text lesen, den irgendwelche Internetagenturen und Marketingleute entworfen haben!!!
    (22.08.2006)
    Hannischatz:   Sind eigentlich die Asienpläne geändert worden? Auf der Hompage der Zoom Erlebniswelt ist seit einiger Zeit von Tigern und Panzernashörnern nicht mehr die Rede. Auch das Schild im Eingangsbereich wurde dahingehend geändert, dass im geplanten Asienbereich keine Angabe zu den geplanten Tierarten gemacht wird. vielleicht können die offensichtlichen Insider im Forum darauf eine Antwort geben. Würde mich interessieren.

    (22.08.2006)
    Sebastian:   Was ist eigentlich mit den Baumstachlern passiert? Von den Anfangs drei Tieren blieb am Ende noch einer übrig, wobei einer ziemlich zu Anfang gestorben sein soll. Doch seit ca. 2 Monaten fehlt auch der letzte Baumstchler und das Schild wurde abmontiert. Auf der Homepage und im Zooplan sind sie jedoch weiterhin aufgeführt.
    (19.08.2006)
    Michael Mettler:   Habe inzwischen in den Ruhrzoo-Jahresberichten geblättert. Die drei Gnuformen waren 1987 sogar GLEICHZEITIG in Gelsenkirchen vertreten! Im selben Jahr kamen auch die Bawean-Hirsche an und hatten prompt 2x Nachwuchs.

    Und in "Ruhr Zoo" 1996 wird in einem Artikel "25 Jahre Afrika-Steppe" Etliches über die dort im Laufe der Zeit vertretenen Tierarten berichtet. So finden sich dort auch tatsächlich Gelbrückenducker (Mehrzahl!), die in den Vorgehegen Unterkunft fanden. Somit kann das nicht wie von mir vermutet in den 60ern gewesen sein, da die Steppe erst 1971 eröffnet wurde.

    Auch die Geschichte mit dem Bongo ist im Artikel erwähnt. Er durchbrach nicht nur den Gehegezaun, sondern auch den Zoogrenzzaun und musste außerhalb wieder eingefangen werden!

    Die Erwähnung von Jackson- UND Lelwel-Hartbeesten stellte sich allerdings in meiner erwähnten Kuhantilopen-Recherche als Dopplung heraus: Die später durchweg als Jackson-Hartebeeste bezeichneten Tiere wurden in den Anfängen ihrer Zoohaltung in den 60ern auch hie und da als Lelwel geführt. (Im Buch "Hannovers Zoo und seine Tiere" sieht man ein junges Hartebeest aus den Ursprungsimporten unter der Bezeichnung Lelwel.) Es handelte sich also bei beiden Namen um den selben Zuchtstamm. Manche Systematiker rechnen das Jackson-Hartebeest heute ohnehin als Synonym zum Lelwel.

    Kleines Schmankerl am Rande: Laut diesem Artikel gab es schon 1966 (!) für den Ruhrzoo die Idee einer "Wassersafari" mit Bootsfahrten zwischen den Gehegen, die verworfen wurde und Ende der 80er kurzzeitig unter dem Begriff "Kanu-Zoo" wieder aus der Versenkung auftauchte! Wenn also demnächst "Afrika" inklusive Bootsfahrt eröffnet wird, realisiert sich dadurch eine genau 40 Jahre alte Idee...
    (04.05.2006)
    Michael Mettler:   Spontan ergänzen kann ich die Liste um die langjährig gehaltenen Arten Elenantilope, Rappenantilope und Blässbock sowie um die drei Gnuformen Weißschwanz-, Weißbart- und Südliches Streifengnu, von denen ich ersteres und letzteres dort selbst gesehen habe, vom Weißbartgnu nur das Gehegeschild an der Afrikasteppe. Kaamas und Kongonis müssten auch kurzzeitig dort gewesen sein, mögen aber zu den "Tagesgästen" gehört haben. Wegen der Kuhantilopenverwandschaft hatte ich mal Korrespondenz mit dem früheren zoologischen Leiter Gürtler geführt und da einige Infos aus der Tierkartei erhalten; daher weiß ich auch das mit den Tieren, die gar nicht erst die Kiste verließen, denn in den Jahresberichten findet sich über derartige "Zugänge" nichts.

    Von den selteneren Arten der Aufzählung haben übrigens Topis im Ruhrzoo sogar gezüchtet, das müsste in den 70ern gewesen sein.
    (03.05.2006)
    Jamie:   Ich hab mich heute mal unter zwei langjährigen Kollegen umgehört. Dabei heraus kam folgende Liste, wobei viele Tiere kaum über die Veterinärstation hinausgekommen sind, sondern von dort nach wenigen Tagen gleich weitergingen.
    Reihenfolge wie gesammelt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit;-))

    Dorkasgazelle
    Miss Grey Wasserbock
    Topi
    Jackson Haartebeest
    Saigaantilope
    Jentinsducker
    Oryx
    Hirschziegen
    Säbelantilopen
    Mendesantilopen
    Pferdeantilopen
    Nilgauantilopen
    Springböcke
    Bongo
    Nyalas
    Kleiner Kudu
    Großer Kudu
    Sitatunga
    Baral
    Goldtakin
    Zebraducker
    Grantgazellen
    Impalas
    Buntböcke
    Kropfgazellen
    Defassa-Wasserbock
    Ellipsen-Wasserbock
    Litschi-Wasserbock

    Gruß Jamie



    (03.05.2006)
    Michael Mettler:   @Togo: Das muss übrigens noch lange nicht heißen, dass man sie (und andere "Handelstiere") als Besucher im Ruhrzoo zu Gesicht bekam.... Einige Antilopen, die aus Hannover via Ruhe/Ruhrzoo nach Amerika gingen, haben in Gelsenkirchen vor dem Weitertransport gar nicht erst ihre Transportkisten verlassen, weil sie z.B. nicht mal einen Tag im Ruhrzoo verbrachten.

    In einem Jahresbericht wurde erwähnt, dass man einen Bongo sogar auf die Afrikasteppe ließ (der sollte also offensichtlich länger bleiben) und dabei lernen musste, dass es eben doch einen haltungstechnischen Unterschied zwischen großen Wald- und Steppenantilopen gibt. Der Bongo betrachtete nämlich im Gegensatz zu den anderen dort lebenden Arten den leichten Zaun der Anlage nicht als Hindernis, sondern marschierte in "Buschschlüpfermanier" quasi durch ihn hindurch und musste folglich im Zoogelände wieder eingefangen werden....

    War nicht auch mindestens ein Gelbrückenducker zeitweise im Ruhrzoo - wenn ich mich recht erinnere, ging der später an den Berliner Zoo? Das war aber schon in den 60ern oder so.
    (03.05.2006)
    Togo:   Die Ost-Berliner Riesenelen machten auch Station in Gelsenkirchen , darüber hinaus viele weitere seltene Antilopen, die in die USA verkauft wurden.
    (03.05.2006)
    Michael Mettler:   Von den Arten, die ich seit meinem ersten Besuch 1986 selbst gesehen habe, fallen mir spontan ein Bongo (war damals noch nicht so in deutschen Zoos verbreitet wie jetzt) und vor allem die Gruppe Bawean-Hirsche ein.
    (02.05.2006)
    Dirk K:   Da der Ruhr Zoo ja früher von Ruhe geleitet wurde, haben dort auch verschiedenste Tierarten auf ihrer Reise in andere Zoos Zwischenstopps eingelegt, so z.B. Jentinsducker. Was für andere Raritäten fand man, wenn auch nur übergangsweise, früher im Gelsenkirchener Bestand?
    (02.05.2006)
    cajun:   Definitiver Eröffnungstermin für Afrika ist der 20. Juli !! Grade im Net entdeckt .
    (31.03.2006)
    Dirk K:   Na, ob sie das schaffen?? In der Spiegel Tv Reportage haben sie selbst Zweifel geäußert. Hat sich an der Lage etwas geändert?
    (30.03.2006)
    cajun:   Heute in der Kurzmeldung im WDR Fernsehen wurde als Eröffnungstermin für den "Afrika"- Teil lapidar Juli genannt.
    (30.03.2006)
    Jamie:   Daß es Direktimporte werden sollen hab ich heute auch läuten hören. Aber mehr so Vermutungen um 7 Ecken.

    Das Nashornhaus wird nicht einsehbar sein.

    (30.03.2006)
    cajun:   Die Nashörner in der Zoom sollen doch ein Direktimport aus Südafrika werden... Oder?
    (29.03.2006)
    Jamie:   Es waren *NUR* Vierlinge. ;-)))
    (29.03.2006)
    Dirk K:   Schön, dass die Varis erhalten bleiben :-) Vor allen, weil die Tiere ja wirklich gut züchten. Letztes Jahr gabs glaub ich eine Fünflings-Geburt!!
    (29.03.2006)
    Jamie:   Der Erhalt der Roten Varis ist den Tierpflegern zu verdanken. Eine so erfolgreiche handzahme Zuchtgruppe, die noch dazu ein derartiges Publikumshighlight ist und zudem der Liebling aller sollte nicht verschwinden. Eine Unterschriftenaktion hat geholfen.
    Ihr Innengehege kommt nun ins Nashornhaus und das Außengehege auf die andere Seite des Hauses.
    Warum nur für 3 Nashörner...frag mich was leichteres :-) Kosten?
    (29.03.2006)
    Dirk K:   Varis werden weiterhin gehalten? Wo denn?
    Die Website des Zoos gibt aus Sicht der Tierarten nicht allzuviel her.
    Warum werden denn nur Kapazitäten für 1.2 Nashörner geschaffen? Man könnte ja eine größere Gruppe halten.
    (29.03.2006)
    Jamie:   Wie gesagt, ein bischen Farbe macht schon viel aus. Fällige Reparaturen, auch größeren Ausmasses wurden immer sofort erledigt.

    Im Stall sind insgesamt 29 verfügbare Boxen. Die Marabus haben ein eigenes Haus dahinter. Da passt schon was :-)

    Dazu 9 Vorgehege und die alte Mendesantilopenanlage, die in 2 Gehege teilbar ist.
    Dazu kommen nun noch 3 Nashornställe mit Vorgehege und der Variinnenstall (1 große und 3 kleinere Abteile, die beliebig zu verbinden sind und deren Anlage.

    Dazu das Haustierdorf.


    (29.03.2006)
    Dirk K:   Sollte man nicht so langsam wissen, woher man die Breitmaulnashörner holt? Kann ja in manchen Fällen sehr lange dauern, bis man sie überhaupt rüberholen darf?!
    Wird der Nashornstall einsehbar?
    (29.03.2006)
    Dirk K:   Wusste nicht, dass die Anlage noch so gut in Schuss ist, hab meine Meinung nur aus dem gebildet, was ich gesehen habe...
    Sind denn ausreichend Kapazitäten vorhanden?
    (29.03.2006)
    Jamie:   Kumpel und Düse hüpfen nach wie vor dort herum.
    (28.03.2006)
    IP66:   Man mußte bei den alten gelsenkirchener Bauten zwischen Anstrich und Bausubstanz unterscheiden. Auch das Giraffen- und das Affen- wie das Elefantenhaus waren, obgleich vor langer Zeit mit inzwischen abblätternder Tarnfarbe gestrichen, von der Bausubstanz her stabiler als mancher Neubau. Die Afrikasteppe war dagegen zeit ihrer Existenz nur provisorisch umzäunt, im Gegensatz zum Stall bleibt vom alten Eindruck wohl sehr wenig - vielleicht ein paar Hügel. Was ist eigentlich aus den beiden kupierten Gänsegeiern geworden, die dort lebten?
    (28.03.2006)
    Jamie:   Das alte Steppengebäude bleibt stehen, wie es ist. Die erweiterten Anlagen werden darum errichtet. Der Stall ist keineswegs marode, allenfalls fehlt ein neuer Anstrich innen.
    Die beiden Anlagen, die alte und die neue (Nashörner) werden so miteinander verbunden, daß Antilopen und co beide Anlagen nutzen können, die Nashörner nur den neuen Teil.

    Späterer Tierbesatz bisher geplant:

    Elenantilopen
    Rappenantilopen
    Große Kudus
    Zebras
    Marabus
    Staussen
    Gänsegeier
    Nashörner
    (27.03.2006)
    Michael Mettler:   @Dirk K: Mag sein, dass ich da was falsch verstanden hatte; gelesen hatte ich, dass der Parkteil Afrika "um die bereits bestehende Savannenanlage herum" entstehen sollte. Daraus zog ich seinerzeit den Schluss, dass diese mehr oder weniger unangetastet ble
    (27.03.2006)
    Dirk K:   Herr Mettler erwähnte mal in einem Posting, dass die Stallungen zur Savannenanlage möglicherweise bestehen bleiben...
    Wie ich jedoch bei Besuchen und eine Spiegel TV Reportage gesehen habe, ist die Bausubstanz sowie innen als auch außen mehr als schlecht.
    Wäre ja komisch, wenn die bei den ganzen neuen Anlagen und Häusern, ein großes heruntergekommenes Stallgebäude stehen lassen...
    Kaschieren wird man so etwas auch kaum können.
    (27.03.2006)
    Michael Mettler:   Stehen eigentlich bei einem Komplettumbau wie in Gelsenkirchen die EEP-Koordinatoren Schlange und versuchen, einen neuen Standort für "ihre" Art dabei zu erhaschen?
    (17.02.2006)
    Michael Mettler:   Das liegt aber daran, dass es in Amerika offensichtlich seit Jahrzehnten das selbe Tierstimmenarchiv gibt. Das "Geschnatter" von Flipper wird sogar heute noch in Tierdokus verwendet (und im "Schuh des Manitu :-)), z.B. im früheren Vorspann einer der ZDF-Serien ("Wunderbare Welt"?), wo man es einem Hai (!) unterlegt hatte.

    Den Lachenden Hans hört man jedenfalls schon in den Tarzanfilmen mit Johnny Weissmueller aus den 30ern!

    Das liefert mir glatt die Idee für einen neuen Thread.
    (16.02.2006)
    Hannes:   Ihr müsst mal drauf achten, in wirklich jedem Dschungelfilm, egal wo er spielt hört man entweder ein lachenden Hans oder einen Pfau.

    (16.02.2006)
    Michael Mettler:   @Dirk K.: In Mecklenburg-Vorpommern (das ist sicher), nicht weit von der Grenze zu Schleswig-Holstein entfernt (da bin ich mir nicht so sicher). Vor Jahren sollen mehrere Vögel aus einer Privathaltung entwichen sein und sich allen Fangversuchen entzogen h
    (16.02.2006)
    Dirk K:   Freilebende Nandus in Deutschland?? Wo denn?
    (16.02.2006)
    Michael Amend:   @Nur weil man auf Borneo noch nie ein Panzernashorn gesehen hat, heißt das doch noch lange nicht, das es da keine gibt, oder ? In Deutschland gibts ja auch Nandus. Außerdem, WELCHER Zoobesucher merkt das schon ?
    (16.02.2006)
    IP66:   Ich glaube nicht, daß man in Gelsenkirchen wirklich weiß, was man wie besetzen will, jedenfalls nicht bei den "weichen" Arten. In Sachen Alaska hatte man ja einiges gehört, und dann sah Tiere aus dem Altbestand, vermehrt um einige Arten, die man gerade bekommen konnte. Immerhin konnte man amerikanische Fischotter bekommen, insofern sollte man auch für Afrika nicht alle Hoffnung fahren lassen.
    (16.02.2006)
    karsten:   Es sind für Asien Malaienbären geplant.
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Vor lauter Lästern was vergessen: Unter "Erlebniswelt Asien - Erlebnisse" zeigt die ZOOM-HP das Portrait einer Klapperschlange...
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Noch'n Besuch auf der ZOOM-Homepage: Für Afrika sind außer den genannten Arten im Haus noch "Eisvögel" und Flughunde erwähnt. Und unter "Erlebnisse" findet sich ein Hinweis auf Kudus auf einem grünen Hügel.

    Der geografisch Unsinn in Bezug auf Asien wurde noch gesteigert: Auf einer der Seiten lautet die Überschrift nunmehr "Die grüne Hölle Sumatras (ab 2007)", und laut dazu gehörendem Text kann man dort dann den Regenwald Borneos erkunden! Und den mit Panzernashörnern drin.

    Aber wer wie ich einen Heimatzoo hat, in dem Somali-Wildesel und Chileflamingos am Sambesi leben, sollte vielleicht nicht den ersten Stein werfen...
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Es unterstreicht die Qualität der ZOOM-Homepage, dass für Asien ein (afrikanischer) Königspython abgebildet und ein Tukan erwähnt ist.... Ich tippe also mal auf Hornvögel und asiatische Riesenschlangen. Sonst habe ich aus den Planungen Tiger, Leoparden und Gibbons in Erinnerung, vielleicht haben die dann ihre Innenanlagen im Asienhaus. Und irgendeine Bärenart ist auch geplant, allerdings zeigt die große Tafel im Eingangsbereich an dieser Stelle einen Brillenbären :-)

    Und für das Afrika-Haus sind, glaube ich, wenigstens Turakos erwähnt (da im Ruhrzoo länger erfolgreich Schildturakos gezüchtet wurden, möglicherweise diese). Da Schimpansen laut EU-Richtlinien angeblich nur noch in großer Horde gehalten werden dürfen, wird deren Anlage vermutlich den größten Teil des Hauses einnehmen?
    (15.02.2006)
    Dirk K:   Welche Tierarten sollen eigentlich die für Afrika und Asien geplanten Regenwaldhäuser beherbergen? Für Afrika: Flusspferde, Schimpansen, wahrscheinlich auch Blaumaulmeerkatzen(?) und später vielleicht Gorillas. Für Asien bin ich nur mit Orangs sicher. Weiß jemand genaueres?
    (15.02.2006)
    Dirk K:   Kommen die Breitmäuler jetzt auf die Savannenanlage oder nicht?? Hatte es auf dem Plan so gesehen, dass die Gehege zwar aneinander grenzen, aber nicht verbunden sind.
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Wäre schön! Fragt sich nur, warum dann erst Antilopen abgeschafft werden - Platzmangel beim Umbau dürfte wohl kaum der Grund sein, da die Stallungen der Afrikasteppe meines Wissens erhalten bleiben. Und dass Rappenantilopen angesichts der Baumaschinen schreckhafter sein könnten als die verbliebenen Arten, wage ich auch zu bezweifeln. Für die Savanne blieben ja noch Zebras, Breitmaulnashörner und Strauße.... Vielleicht werden wir ja alle noch positiv überrascht, wer weiß.
    (15.02.2006)
    Dirk K:   Also ich kann mir kaum vorstellen, dass man sich auf die drei von Herrn Mettler besagten Antilopenarten beschränken wird. Sitatungas sollen zu den Flusspferden, Blessböcke zu den Giraffen und die Nyalas sollen meines Wissens in ein Einzelgehege. Das würde ja bedeuten, dass es auf der großen Savannenanlage überhaupt keine Antilopen zu sehen geben wird, was ich mir kaum vorstellen kann. Gut möglich, dass diese Liste noch weiter ergänzt wird.
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Dann können wir ja froh sein, dass ZOOM für das Thema Afrika um verschiedene Pflanzen fressende Großtiere einfach nicht drumrumkommt, und schon mal mit skeptischen Blicken in Richtung Asien-ZOOM schauen...
    (15.02.2006)
    Sven P. Peter:   Sehr kommerziell gedacht. Raubtiere sind für den normalen Besucher eben viel attraktiver als irgendwelche Antilopen.
    Affen gehören auch in die Sparte "beliebt".
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Gerade nachgesehen: Das Fragezeichen beim Springbock war berechtigt, auch der ist nicht mehr im Afrika-Sortiment aufgeführt. Dort ist tatsächlich nur noch von Blässbock, Nyala und Sitatunga die Rede. Antilopen auf der Streichliste - nix Neues in den Zoos....

    Merkwürdigerweise fällt mir erst jetzt auf, wie "raubtierlastig" der Säugetierbesatz von Alaska-Zoom ist. Eisbär, Kodiakbär, Waschbär, Streifenskunk, Kanadischer Otter, Wolf, Polarfuchs, Luchs und Seelöwe versus Elch, Ren, Biber und Baumstachler - 9 Raubtiere gegen 4 "Beutetiere", welch ein repräsentativer Querschnitt...
    (15.02.2006)
    Michael Mettler:   Waren nicht die Elen und Kudus auch schon von der Homepage verschwunden? Ich meine, dort nur noch Blässbock, Springbock (?), Sitatunga und Nyala gesehen zu haben.
    (15.02.2006)
    IP66:   Ich kann das bestätigen: Im Herbst war die alte Afrikaanlage durch Bauzäune auf einen Bruchteil verkleinert, und Rappenantilopen gab es keine mehr, wohl aber Kudus und natürlich Elen.
    (15.02.2006)
    karsten:   Kein fester Termin in Sicht. Rechne mal mit Ende Mai, evtl. Juni.
    Übrigens auf der Hp vom Zoom keine Bilder mehr von den Rappenantilopen, Springböcken und Kudus der "alten " Vergesellschaftung. Habe die Rappenantilopen bei meinem letzten Besuch dort auch nicht mehr gesehen.
    (14.02.2006)
    Dirk K:   Wenn Breitmaulnashörner geplant sind, warum fasst man nicht Savannenanlage/Giraffen- und Nashorngehege zusammen? Zusammen dürfte das ja eine Fläche von ca. 3 ha umfassen, das Erlebnis für die Besucher dürfte auch größer sein...
    (14.02.2006)
    Michael Mettler:   Für dieses Jahr ist ja die Eröffnung der ZOOM-Welt "Afrika" geplant. Gibt es schon nähere Infos über den Termin - wird ja wohl aus Marketinggründen im Sommerhalbjahr sein?
    (08.02.2006)

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