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    Zoo Magdeburg

    Oskar Schwitters:   @W. Dreier: Sollte wohl in den TP Berlin Thread ;-)
    (14.05.2017)
    W. Dreier:   Entschuldigung - bin mit dem Tierpark Berlin in Magdeburg gelandet!
    (14.05.2017)
    W. Dreier:   Hatte heute bei einer Führung bei 23°C den Fotoapparat ``an Mann``. Bei sonnigem Wetter waren zumindest sonst bevorzugt im Dunkeln Lebende heute zu sehen: Genette (allerdings zu spät bemerkt) und Musang. Auch einen Dingo sah ich erstmals nach Monaten.
    Ansonsten wurde die ehemalige Löffelhundanlage weiter beackert. Im Besucherbereich sind alle ``Vorbüsche`` gerodet.
    Anbei. Musang
    (14.05.2017)
    W. Dreier:   Ich darf nochmals zu den EEP-Geschichten zurückkommen, speziell auf die Rolle (einiger?) ``Empfehlungen/ Beschlüsse`` von Zuchtbuchführern /EEP-Verantwortlichen - denn Magdeburg hat da wohl einige leidvolle Erfahrungen gemacht. Ich denke da an die Erfüllung des Wunsches vor Jahren, den Sumatra-Bastardtiger zu euthanasieren. Die damit verbundenen Prozesse mit Naturschützern dürften bekannt sein. Der nächste Schlag war der Befehl, den erfolgreichen Seraubock zu sterilisieren - Ergebnis: in Europa gibt es nur noch ein Tier (? Usti?). Und man komme mir nicht mit etwa festgestellten Inzuchtdepressionen in der seinerzeitigen Seraugruppe in Magdeburg!
    Dann gab es wohl ständige Reibereien bezüglich der indischen Löwen: deshalb dann die Anschaffung weißer Löwen - da gibt es ja keinen Streit mit einem EEP !
    Nächste Geschichte: Löwenäffchen: Magdeburg ist weltweit ausgewiesener Halter seit vielen Jahren. Als man nach vielen Mühen wieder welche bekam - Zuchtverbot. Ich könnte aus meinem größeren Umfeld sofort in 10 Sekunden 10 Tierarten nennen, für die Zuchtverbote ausgesprochen wurden - und das für Formen, von denen nicht gerade Hunderte herumlaufen! Und ich verstehe durchaus, dass vor vielen Jahren Vater Aspinall (Port Lympne / Howletts) mit seiner damals guten erfolgreichen Gorillazucht nicht ins EEP ging, gab es doch genügend neidvolle Direktoren, die gerne von dort zuchterprobte Tiere bei sich hätten ?einstellen? wollen.

    (13.05.2017)
    Adrian Langer:   Als völlig unnötig würde ich es jetzt nicht bezeichnen da ja doch die Bestände im allgemeinen abnehmen (auch wenn es lokal teilweise sogar zu viele Elefanten für die zur Verfügung stehende Fläche gibt!)!

    Allerdings würde ich die Aufnahme eines EEPs für Rundohrelefanten tatsächlich noch besser finden! Nur dürfte sich der Aufbau einer solchen doch als sehr schwierig gestalten! M.W. gibt es noch 18? Runohrelefanten in Zoos und dann auch nur in Amerika. Ich habe zwar keinen Einblick in die Zusammensetzung würde aber fast behaupten, dass einige dieser Tiere auch nicht mehr zuchtfähig sind! Die Neubeschaffung weiterer Tiere aus der Wildnis dürfte neben den Protesten von Tierrechts-/Tierschutseite zusätzlich durch politische Unruhen in ihrem Verbreitungsgebiet erschwert sein! Ich bin mir auch gerade garnicht mal so sicher, ob über Haltung und Zucht dieser Art so viel bekannt ist!

    Bei den Asiaten hier in Europa könnten womöglich auch einmal \"neue\" Tiere eingeführt werden um die Vielfalt zu bewahren. Das müssen ja nun nicht unbedingt Wildfänge sein sondern sie könnten ja mit anderen Tieren aus Zoos in Asien oder Übersee getauscht werden!
    (13.05.2017)
    Daniel Meier:   Da muss ich einigen Meinung hier widersprechen. Die Zucht und der Aufbau einer ex-situ Population von Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) in Zoos ist völlig unnötig. Eine unmittelbare Bedrohung der Gesamtpopulation besteht nicht. Es gibt Regionen in denen die Population deutlich wachsen und diese enthalten mehr Individuen als man in Zoos jemals halten könnte.

    Viel kritischer ist die Situation beim Asiantischen Elefanten. Die kursierenden Zahlen sind veraltet und vermutlich viel zu hoch. Da könnte man eines nahen Tages aufwachen und im Wald keine Exemplare mehr finden. Vielleicht noch schlimmer sieht es beim Afrikanischen Waldelefanten (Loxodonta cyclotis) aus. Hier sollten die Zoos schnell mal aktiv werden!

    Aber der Afrikanische Elefant als grösstes Landsäugetier ist für die Zoos das attraktivere Ausstellungsobjekt...
    (13.05.2017)
    Adrian Langer:   Im Zoo sind jetzt Tüpfelpfeifgänse eingezogen!
    (13.05.2017)
    Adrian Langer:   @Sascha das mit den Exporten aus Afrika sehe ich genauso! Dabei muss man ja nicht auf die alten Methoden zurück greifen in denen Kälber aus den Herden separiert werden um anschließend diese für den Zooalltag zu trainieren. Wäre es aufgrund der Umstellung auf den protected contact nicht möglich komplette Herden, die nur zum Abschuss bestimmt waren, zu entnehmen und diese quasi \"sanft\" in den Zooalltag einzuführen?
    (12.05.2017)
    Sacha:   @Michael Mettler: Weil die Bestände der Afrikanischen Elefanten gegenwärtig in der Geschwindigkeit schiessender Schnellfeuergewehre (bildlich gesprochen) dezimiert werden, so dass es höchste Zeit wird, dass endlich eine produktive Ex-situ-Population aufgebaut wird (wenn auch zumindest Anfangs zur Bestandsaufstockung zuchtfähige Individuen aus freier Wildbahn nötig sind). Sprich: Auch wenn es schwierig ist, muss/sollte man es tun.
    (12.05.2017)
    Adrian Langer:   Ach bevor ich es vergesse im Zoo sind jetzt Rote Springaffen im Elefantenhaus eingezogen!
    (12.05.2017)
    Adrian Langer:   Könnte es sein, dass Herr Perret dann darauf spekuliert doch noch neue Elefanten aus Afrika zu bekommen? Ich weiß diese Frage habe ich schon einmal gestellt aber bisher hat ja speziell der Magdeburger Direktor ja doch für einige provokante Aktionen im Zoo gesorgt! Warum dann nicht eine neue Einfuhr von Elefanten (ich glaube mit genug Geld ginge das sogar mit Protesten aus dem Tierschutz-/Tierrechtsbereich). Aber wer weiß! Vielleicht wollte er auch so nur genügend Druck beim Zuchtbuchbeauftragten Arne Lawrenz aufbauen!
    (12.05.2017)
    Michael Mettler:   Was hätte denn Magdeburg gewonnen, wenn der Zoo sich von EEP-Entscheidungen unabhängig machen wollte und Pori und Kando zwecks schnellstmöglicher Neuanlagenbefüllung holen würde? Die einzige zuchtfähige Kuh (Pori, denn für Mwana dürfte es zu spät sein) hätte dann nur ihren eigenen Sohn als potenziellen Zuchtpartner. Andersrum kann man sich auch fragen: Wenn es seit Jahren schwierig für Zoos ist, an zuchtfähige Afrikaner heranzukommen, warum müssen sich Zoos dann unbedingt auf Afrikaner für ihre neuen Anlagen festlegen?

    @Gudrun: Die Teilnahme an einem EEP ist m.W. freiwillig (wenn auch natürlich höchst erwünscht), sonst hätten doch die beiden Berliner Gärten während der Blaszkiewitz-Ära schon wegen Nicht-Teilnahme an den Elefanten-EEPs aus den Verbänden fliegen müssen. Ausschluss gibt es m.W. allenfalls, wenn ein Zoo zwar an einem EEP teilnimmt, aber die dortigen Regeln ignoriert. Oder?
    (12.05.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Hoffentlich verliert Magdeburg nicht seinen guten Ruf als Zoo, wenn er aus dem Afrikaner-EEP aussteigt. Hat er nach dem Ausstieg aus dem EEP überhaupt noch eine Chance, eine potentielle Zuchtgruppe Afrikanischer Elefanten aufzubauen oder darf er dann nur noch Jungbullen oder alte Kühe halten (für die natürlich auch ein dringender Haltungsbedarf besteht, aber eine Herde mit Kälbern ist eben für ONB attraktiver als eine reine Altkuhhaltung)?

    Kann ein Zoo aus der EAZA oder WAZA rausgeschmissen werden, wenn er nicht bereit ist, sich weiterhin an bestimmten EEP wie in diesem Fall dem Afrikaner-EEP zu beteiligen?
    (12.05.2017)
    Hannes Lueke:   Das ist ganz klar eine Drohung aus dem Zuchtbuch ausscheiden zu wollen. Der Eigentümer der Elefanten ist Magdeburg also kann Magdeburg über den Verbleib bestimmen.
    (12.05.2017)
    W. Dreier:   Aussage von Dr. Knieriem dazu auf der Jahresveranstaltung 2016 vor 4 Wochen: allein der Zuchtbuchführer bestimmt. (Na ja)
    (12.05.2017)
    Adrian Langer:   http://digital.volksstimme.de/volksstimme/14355/article/575762/13/5/render/?token=24fe23e32be3e2fa435da3adf164abd8

    Für Magdeburg zieht sich der Einzug neuer Elefanten weiter hin! Soll aber der \"Plan B\" eine Art Drohung Richtung Berlin und Zuchtbuchführer sein? Bzw. muss hier doch auch der Zuchtbuchführer zustimmen!
    (12.05.2017)
    Adrian Langer:   Eine Meldung aus Magdeburg. Die Erdwölfe in Halle sind quasi in Magdeburg \"zwischengelagert\" worden! Die Tiere stammen tatsächlich aus dem Rare Species Center. Damit plant Magdeburg anscheinend doch nicht mit Erdwölfen!
    (04.05.2017)
    Michael Gradowski:   Okay danke :-)
    (03.05.2017)
    Adrian Langer:   Hatten sie einmal. Ist aber seit 2014 ein paar.
    (03.05.2017)
    Michael Gradowski:   Hat der TP Berlin nicht zwei männliche Erdwölfe?
    (03.05.2017)
    Adrian Langer:   Ich weiß, dass Halle geschrieben hat, dass ihre Tiere aus einem verarmten Zoo in England stammen (Sandwich ist da naheliegend). Allerdings steht auch in der Zootierliste, dass die Tiere die jetzt in Hamerton leben (1,1) direkt nach der Schließung dahin gekommen sind. Also wer weiß! Vllt hat der Zoo ja doch ein paar Kontakte spielen lassen!
    Andere Frage wo sollen die denn unterkommen (Africambo II)? Und habe ich das richtig verstanden, dass eine begehbare Anlage bei den Schwarzfußkatzen geplant ist? Oder sind damit nur die Webervögel gemeint? Stand zumindest so im unten verlinkten Artikel der Volksstimme!
    (03.05.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @Oliver Muller ich denke, die Tiere stammen alle aus dem Rare Species Conservation Centre in Sandwich (England), der Tierpark Berlin erhielt auch von dort seine Erdwölfe.
    Laut Zootierliste gibt es auch in dieser Einrichtung keine Erdwölfe mehr, es scheint als hätte man die letzten Erdwölfe dieses Zoos nach Halle und Magdeburg abgegeben.
    Genau wissen tue ich es aber nicht.
    Allerdings wurde es dann vom Bestand her nicht aufgehen.
    Laut Zootierliste lebten in Sandwich insgesamt 2,5 Erdwölfe.
    Allerdings halten der Tierpark Berlin, der Zoo Halle und der Zoo Magdeburg jeweils 1,1 somit muss ein Tier noch woanders her stammen.
    Die 2,5 Erdwölfe die in Sandwich lebten sind laut Zootierliste alle Wildfänge aus Tansania.
    (03.05.2017)
    Oliver Muller:   Steht auch so in der Zootierliste. Wo kommen die Tiere hier und die in Halle denn her? USA? Wildfänge?
    (03.05.2017)
    Adrian Langer:   Stammen die Informationen aus dem Zoojournal des Zoos? Wann sollen die denn angekommen sein?
    (03.05.2017)
    Hannes Lueke:   Also ich habe gelesen, dass Magdeburg seine Erdwölfe zuerst hatte
    (02.05.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Das mit den Erdwölfen wollte ich auch gerade im Forum bekanntgeben, aber wer zuerst kommt, der malt ja bekanntlich auch zuerst ;)
    Ich freue mich sehr über die zusätzlichen Haltungen von Erdwölfen und hoffe auf baldigen Nachwuchs, weshalb klappt das in Berlin mit dem Nachwuchs eigentlich nicht?
    Ich hab im Internet noch einen Artikel zur neuen Elefanten-Anlage gefunden.
    Ich finde ja, dass der Innenbereich für die Tiere ziemlich klein aussieht, dafür dass sie dort im Winter monatelang stehen müssen.
    In diesem Artikel gibt es jetzt allerdings auch ein Bild der Bullen-Innenanlage, die sieht hier wirklich sehr klein aus.
    Ich hoffe, dass sie nicht so klein ist, wie sie auf dem Foto aussieht, aber ich denke, das liegt auch an der Perspektive.
    Sehr großzügig hingegen wirkt auf mich die Außenanlage.
    Hier der Link zum Artikel
    http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/zoo-magdeburg-stippvisite-bei-den-elefanten

    (02.05.2017)
    Adrian Langer:   Laut Zootierliste sind jetzt auch in Magdeburg Erdwölfe eingezogen! Also ich finde diesen Kurs Magdeburgs einerseits Raritäten einzustellen und andererseits die Nachbarn zu kopieren faszinierend wie verwirrend! Auch wenn ich eine weitere Erdwolfhaltung sehr begrüße!
    (02.05.2017)
    Oliver Muller:   Sie versteht sich ja, wenn ich das richtig erinnere, auch gut mit der afrikanischen Kuh, oder? Dann wäre ja ein Umzug bloß wegen des \"falschen Kontinents\" auch wirklich schwer vertretbar.
    (28.04.2017)
    Jan Jakobi:   Die Asiatin Birma ist jetzt ca. 48 Jahre alt und kann noch ca. 20 Jahre leben.
    Siehe mein Beitrag vom 07.02.2015.

    Der Elefanten-Herpesvirus ist hauptsächlich für die Kälber der Asiatischen Elefanten gefährlich.

    Auch in Wuppertal zog die letzte Asiatin mit in die neue Anlage für Afrikanische Elefanten um.

    Es gibt einige Elefanten die im hohen Alter umgezogen sind, unmöglich ist das nicht.
    (28.04.2017)
    Adrian Langer:   Ja ist sie! Sie soll auch bis zu ihrem Tod auf der Anlage verbleiben! Es ist geplant sie mit in die afrikanische Herde zu integrieren! Ich denke eine Abgabe zu anderen Asiaten ist a aufgrund des Alters nicht möglich und b wegen dem möglichen Kontakt zu dem Herpesvirus der für Asiaten ja nicht ganz ungefährlich ist!
    (28.04.2017)
    Oliver Muller:   Steht nicht in Magdeburg auch noch eine betagte Asiatin? Ist die jetzt mit auf der Afrika-Anlage?
    (28.04.2017)
    Hannes Lueke:   Die Impalas ziehen zu den Elefanten auf die Außenanlage also schon eine schöne Neuerung.
    (28.04.2017)
    Adrian Langer:   Ein weiterer Zugang wurde bestätigt! Impalas ziehen mit ein! Haut mich jetzt zwar nicht so um aber komlettiert bestimmt den Savanneneindruck!
    (27.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/umzug-elefanten-zoo-magdeburg-100.html#

    Die zwei Elefantenkühe sind jetzt umgezogen! Allerdings muss die Außenanlage noch bis Ende April fertiggestellt werden!
    (06.04.2017)
    Adrian Langer:   Auch die Höckerglanzganz kommt mit ins Africambo II! Die istsogar schon im Badebecken der Elefantenanlage!
    (06.04.2017)
    Adrian Langer:   Auf der Facebookseite des Zoos steht, dass zur Zeit Weißkopfsakis testen, ob die Konstruktionen im Tapirhaus \"affensicher\" sind. Bald sollen dort nämlich rote Springaffen einziehen. Finde ich gut, da diese ja bisher nur in Berlin gehalten werden. Es dürfte dieses Jahr wirklich spannend werden!
    (29.03.2017)
    Sacha:   @W.Dreier: Genau im Johannesburg Zoo war auch meine Sichtung. Da ich aber nicht so gute Kontakte zu Südafrika habe wie Du, wollte ich nicht ausschliessen, dass es noch weitere Haltungen gibt (Bloemfontein?, East London? Middelburg?)
    (23.03.2017)
    W. Dreier:   Hab` nochmals nachgeschaut: im IZY von 2016 (Band 50) waren etwa mit dem Stand 2014 75 Schwarzfußkatzen in 23 Haltungen eingeschrieben. Hatte ``damals`` Wuppertal noch ein Tier? In Südafrika habe ich seit ca. 10 Jahren in den Zoos (Mitchell/Durban, Johannesburg, Pretoria , Hoedspruit) bisher keine gesehen - mit Ausnahme einer Vorderfuß-amputierten Katze in diesem Januar in Jo-burg.
    (23.03.2017)
    Hannes Lueke:   Die Spinte kommen nebenbei von einem Privathalter. Magdeburg geht definitiv richtige Wege!
    (23.03.2017)
    Adrian Langer:   Nummer zwei derer die ins Arfricambo ziehen. Der Gaukler! Ein Schlangenadler mit rotem Gesicht.

    Neu eingezogen sind ebenfalls Blauwangenspinte! Die einzige Haltung in Europa. Letzte Haltung vorher 1994 in Walsrode.
    (23.03.2017)
    Holger Wientjes:   @Michael M.: Ja, ich meine, dass ich das auch irgendwo gelesen habe (vermutlich ebenfalls PINGUINAL). Nur wäre ein zeitnaher Einstieg - zusammen mit Magdeburg - wünschenswert. Nicht erst, wenn \"dereinst\" ´mal ein neues Kleinkatzenhaus errichtet worden ist.
    (21.03.2017)
    Sacha:   @Adrian Langer: Ich nehme an, die Frage ging an mich: Unter anderem der Fresno Zoo in Kalifornien, der Philadelphia Zoo, der Central Florida Zoo in Sanford/Orlando und weitere, die mir jetzt gerade nicht einfallen (darunter möglicherweise Oklahoma und Cincinnati). Insgesamt inklusive Rescue Center über ein Dutzend.
    Weiter kann es sein, dass es auch in Asien (insb. Japan) weitere Haltungen gibt sowie natürlich in den Zoos von Südafrika.
    (21.03.2017)
    Adrian Langer:   Ich glaube ich drücke mich falsch und verwirrend aus! Ich bezeichne es als Grauzone, da es ja Tiere sind die eigentlich wieder ausgewildert werden sollen (nach Genesung von Krankheiten/Verletzungen). Allerdings wenn sie eben in der Einrichtung geboren wurden ist das ja nur schwer möglich. Daher wäre der Begriff Wildfang an sich falsch da diese Katzen nur von wilden Tieren abstammen (ähnlich wie bei Nachzuchten im Zoo die ja auch nur Nachfahren von Wildfängen sind). Vieleicht nehmen sie für mich nur einen anderen Status ein, da sie ja von einer Einrichtung stammen die nicht Zoo heißt und eben eigentlich wieder ausgewildert werden sollen. Aber an sich egal denn ich denke eine Zusatzpopulation in Europa kann nicht schädlich sein!
    (21.03.2017)
    Michael Mettler:   @Holger: Ich habe gerade erst in einem der Wuppertaler PINGUINAL-Hefte gelesen, dass man dort für die Zukunft tatsächlich wieder mit Schwarzfußkatzen plant.
    (21.03.2017)
    Holger Wientjes:   Aber auch dann ist es keine \"Grauzone\". Wenn es Nachzuchten sind, sind es folglich keine Wildfänge.
    (21.03.2017)
    Adrian Langer:   Grauzone war bezogen auf die nachgezogenen Tiere innerhalb dieser Einrichtung. Diese gelten ja nicht direkt als Wildfänge wenn sie in der Einrichtung geboren wurden.
    (21.03.2017)
    Hannes Lueke:   Wieso eine Grauzone? Ein legaler Wildfang ist ein legaler Wildfang.
    (21.03.2017)
    Adrian Langer:   Bei dem Projekt sind es Fundtiere die gepeppelt und gezüchtet werden! Ich glaube da ist hier eine gewisse Grauzone!

    Welche sind denn das? Ich bedanke mich jetzt schon einmal für die Info!
    (21.03.2017)
    Sacha:   @Adrian Langer: .. die letzte Ex-Situ Linie IN EUROPA(!)..., in den USA gibt es nach wie vor Zoos mit Schwarzfusskatzen.
    (21.03.2017)
    Holger Wientjes:   Der Zoo \"gehört\" natürlich zu den ambitioniertesten Tierparks... (Wäre schön, wenn man eine Korrekturfunktion hier installieren würde).
    (21.03.2017)
    Holger Wientjes:   Handelt es sich denn bei den Tieren in Südafrika um Wildfänge oder um Fundtiere, die dort aufgepeppelt werden und die bzw. deren Nachwuchs man nun weitervermittelt?

    Ansonsten finde ich es klasse, dass der Zoo Magdeburg, der für mich momentan zu den ambitioniertesten Tierparks bezüglich des Tierbestandes in Deutschland ist, die Katzen halten möchte. Wäre schön, wenn beispielsweise Wuppertal, wo man ja sehr erfahren in der Haltung der Art ist, auch mit auf den Zug aufspringen würde, um die Basis in Deutschland/Europa zu erweitern.
    (21.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/20170321/neuzugang-fuer-zoo-problemelefant-zieht-nach-magdeburg

    Der Zoo Magdeburg hat noch einmal eine Stellungnahme zur Aufnahme von Bibi geschrieben. Dementsprechend gibt es noch keine Zusicherung zum Einzug von Tembo und Bibi.

    Auf der Facebookseite des Zoos sollen nun alle Neuzugänge im Africambo gezeigt werden. Den Anfang machte die Schwarzfußkatze. Finde ich gut, da ja die letzte Ex-Situ Linie 2013 in Wuppertal verstarb. Hier kann ja wieder die Kritik aus dem Forum aufgegriffen werden, dass Zoos auch immer noch auf Wildfänge angewiesen sind. Zumindest mir ist keine Zoohaltung dieser Katzen bekannt. Ich nehme mal stark an sie kommen dann aus dem Wildkatzenzentrum in Südafrika was ja vom Zoo Magdeburg unterstützt wird.
    (21.03.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Auf jeden Fall lassensich scheinbar Kronenmakis besser mit Kattas vergesellschaften als Varis,wie ich mittlerweile mehrmals gesehen und gelesen habe. Ich hoffe allerdings auch, dass sich noch ein paar weitere Lemurenarten in Deutschland etablieren, nicht nur Varis, Kattas und Kronenmakis.
    (16.03.2017)
    Adrian Langer:   Ich habe ja eher Bedenken, dass er sich zu selbigem entwickelt. Aber vielleicht bleibt er ja jetzt geballt im mitteldeutschen Raum.
    (16.03.2017)
    Oliver Muller:   Ich hätte nichts dagegen, wenn Kronenmakis in ein paar Zoos die allgegenwärtigen Kattas ablösen oder zumindest ergänzen. Sie müssen ja nicht gleich genauso häufig werden...
    (16.03.2017)
    Adrian Langer:   http://digital.volksstimme.de/volksstimme/13524/article/550439/13/5/render/?token=1dfd77732c003f83b6b179ba741b608a

    Auch in Magdeburg sind jetzt Kronenmakis eingezogen. Werden das jetzt etwa neue Publikumslieblinge?
    (16.03.2017)
    Oliver Muller:   http://www.zoo-magdeburg.de/fileadmin/Daten/PDF_Downloads/2015_FELIS_NEWS_9.pdf

    Hier steht alles auf Seite 8-11 inklusive weiteren Zeichnungen.
    (28.02.2017)
    Michael Mettler:   @Sacha: Nach dem Aushang am Bauzaun zu urteilen, den ich im Vorjahr gesehen habe, dient das alte Elefantenhaus nur noch als reines Wirtschaftsgebäude. Eine Gastronomie darin erübrigt sich ohnehin, da genau nebenan ein neues Restaurant mit Außenterrasse in Richtung Äthiopien-Anlage gebaut wurde.

    @Holger: Der Grundriss des Hauses ist auf der Bauzeichnung im Aushang noch der gleiche wie zu seinen Ursprungszeiten. Als Stallungen der Äthiopien-Anlage dienen die drei Innenanlagen, die im Original die Nashörner (linke Box; jetzt Steinböcke) und die Flusspferde (mittlere und rechte Box; jetzt Dscheladas) beherbergten. An der zu Africambo II weisenden Rückseite des Hauses wird ja eine Antilopenanlage sein, und auch wenn die rückwärtigen Räume auf der Bauzeichung nicht beschriftet sind (früher zusätzliche Nashornställe und Wirtschaftsräume), gehe ich doch davon aus, dass davon welche zu Antilopenställen umgearbeitet werden. In der rechten Hausseite scheint der ehemalige zusätzliche Elefantenstall zum Innenraum für die Geier zu werden; die begehbare Geier-Stachelschwein-Mangusten-Voliere übernimmt offenbar den Grundriss der jetzigen Elefanten-Freianlage.

    Was allerdings mit der früheren Besucherhalle und den Flächen von Elefantenplattform und ehemaligem Flusspferdbecken/Nashorn-Nachnutzung passiert (ist), ging aus der Grafik nicht hervor. Zusammen mit der jetzt nur noch als Pflanzung genutzten Fläche vor dem Haus eigentlich ein ganz nettes Potenzial dafür, später noch eine zusätzliche Anlage einzufügen....?
    (28.02.2017)
    Adrian Langer:   @Sascha: Einen Lageplan gibt es auch noch nicht. Vielleicht kommt der noch wenn es zur genaueren Planung der Sanierung bis 2024 kommt.
    (28.02.2017)
    Sacha:   @Adrian Langer: Ich glaube, ich bin zu blöd. Bei den von Dir angegebenen Link sehe ich nur zwei Zeichnungen, aber keinen eigentlichen \"Lageplan\" wo welche Tierart hinkommt.

    @Holger Wientjes: Danke für die Info.
    (28.02.2017)
    Adrian Langer:   http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/zoo-magdeburg-modernisierung-geht-ins-finale

    Zwar sind die Pläne schon veröffentlicht worden, allerdings werden hier nochmal die konkreten Pläne bis 2024 vorgelegt. Gut finde ich, dass im Gegensatz zu vielen anderen ostdeutschen Städten sich hier die Stadtverwaltung zur Finanzierung mit einschaltet. Ich hoffe der Plan kann auch weiter so umgesetzt werden.
    (28.02.2017)
    Holger Wientjes:   @Sacha: Das alte Haus dient nunmehr als Heulager soviel ich weiss. Ausserdem dürften dort die Stallungen der Dscheladas und Steinböcke sein. Da bin ich mir jetzt aber nicht sicher, ob die nicht einen zusätzlichen neuen Stall bekommen haben.
    (28.02.2017)
    Sacha:   Vielen Dank, da habe ich schon lange drauf gewartet. Frage: Wie wird das alte Elefantenhaus künftig genutzt? Fläche für periodische Ausstellungen? Gastronomie? Innenanlage für Paviane (und zusätzliche Tierhaltung in Terrarien bzw. Volieren)?
    (Sorry, falls ich das irgendwo überlesen haben sollte).
    (28.02.2017)
    W. Dreier:   In Aussicht der baldigen Eröffnung von Africambo 2 hier eine Abbildung , die ich im web fand.
    (27.02.2017)
    Adrian Langer:   Der Zoo Magdeburg hat auf seiner Facebookseite gepostet, dass sich jetzt 1,2 Nubische Steinböcke dort befinden. In zwei bis drei Wochen sollen sie dann mit den Dscheladas zusammen auf die Anlage.
    (17.02.2017)
    Oliver Muller:   Hat eigentlich schon jemand Konkrete Infos über die Pläne für Magdeburg gefunden?
    (08.02.2017)
    Adrian Langer:   Ich glaube nicht, dass Tembo wieder zurück nach Berlin ziehen wird. Schließlich ist die einzige Kuh die er dort decken könnte Pori. Doch diese ist ja bereits nach mehreren Deckakten nicht mehr trächtig geworden. Noch dazu hatte man ja in Berlin schon lange die Sorge, dass er seine eigene Tochter decken würde. Ich vermute ja fast, dass Tamo aus Kronberg nach Berlin wechselt und dafür Kando nach Kronberg zieht. Das ist natürlich nur Spekulation und gehört auch eher in den Block vom Tierpark Berlin. Kurzum ich würde sagen Tembo bleibt erst einmal länger in Magdeburg.
    (27.01.2017)
    Daniel Meier:   Da will ich mal das neue Forum testen und hier ein wenig mitspekulieren ;) Zuchterprobte Afrikanerbullen sind in Europe gerade Mangelware. Deshalb glaube ich nicht daran, dass Tembo für immer kalt gestellt wird. Ich vermute eher, dass für Berlin Magdeburg die einfachste Lösung war, Tembo wärend des Umbaus des Elefantenhauses vorübergehend anderweitig unterzubringen. Magdeburg kann gleichzeitig seine neue Anlage von einem adulten Bullen auf Herz und Nieren prüfen lassen.
    (27.01.2017)
    Dreier:   Nach dem ``Elefantengemengsel`` zwei Mitteilungen, die ich aus der ``Berliner Zeitung`` für Magdeburg entnahm:
    Geburt eines amerikan. Tapirs - wohl nicht von der Mutter angenommen und nun unter Pflegeraufzucht. Ein schöner Erfolg insofern, als ich die Zucht von Tapiren in Magdeburg schon seit ca. 40 Jahren kennen.
    Dann Geburt von weißen Löwen - in der Zeitung mit Bild u.a. zusammen auch mit Aufnahme des Eisbären aus dem TP als besonders bemerkenswert deklariert.
    (21.01.2017)
    Heinrich Klein:   Vielleicht sollte man einfach besser mit seiner Meinung warten, bis ein Transfer tatsächlich vollzogen wurde. Sonst diskutiert man vorher viel hin und her und am Ende kommt es doch ganz anders als gedacht.
    (20.01.2017)
    Jan Jakobi:   Eigentlich war Kando geplant, doch der wird in dem Online-Artikel der Volksstimme nicht erwähnt.
    Nicht einmal das ein anderer Bulle geplant war.

    Bei Jack besteht noch keine Notwendigkeit ihn abzugeben, bislang hat er in Sosto nur einen Sohn.
    Die Quelle für den Bullen aus dem Sosto Zoo ist:
    http://www.zoo-wuppertal.net/3-zoo/tiernachrichten-2016-08.htm

    Diese Info sollte man mit Vorsicht genießen, da es schon eine Planänderung in Sachen Bullentausch in Wuppertal gab.

    Tembo und Bibi kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit im TP Berlin.
    Laut dem Online-Artikel vom Samstag in der Volksstimme wird mit einer Entscheidung Ende Januar gerechnet.
    Es könnte sein, z.B. das statt Tembo ein anderer Bulle kommt.

    Aus Wuppertal hieß es im Sommer letzten Jahres das der Tausch an behördlich und verwaltungstechnischen Genehmigungen scheiterte.
    (19.01.2017)
    Heinrich Klein:   Dann verstehe ich den Wechsel von Tembo nach Magdeburg gar nicht mehr.

    Wenigstens hört sich Jack nach Wuppertal interessant an.
    (19.01.2017)
    Jan Jakobi:   Tusker kommt wirklich nach Basel.
    Gerüchten zu Folge soll Jack aus dem Sosto Zoo nach Wuppertal kommen.

    Bibi soll laut einem Post im Zoofreunde-Forum vor dem Transport von Abu gedeckt werden.
    (19.01.2017)
    Heinrich Klein:   Wenn man sich andere erfolgreiche afrikanische Bullen ansieht, dann denke ich auch nicht, dass Tembo genetisch überrepräsentiert ist. Den Grund für seinen Wechsel nach Magdeburg kann ich mir wirklich nur damit erklären, dass er mit Bibi züchten soll. Es sei denn es würde noch eine weitere junge Kuh nach Magdeburg wechseln. Glaube ich aber auch nicht. Eine Zuchtkuh und drei fremde Tanten, das würde nix werden.

    @Jan Jakobi: Ich tippe darauf, dass Tusker nach Basel kommt und Yoga evtl. nach Wuppertal.
    (19.01.2017)
    Jan Jakobi:   Die beiden jungen Kühe in Basel sind ca. 1994 und ca. 1995 geboren.
    Wenn man die Kühe noch schwanger bekommen möchte, dann ist ein Bulle besser der nicht lange fackelt sondern gleich einschlägt. Ähnlich wie Naing Thein in Leipzig, der 2 bzw. 3 Monate nach der Zusammenführung mit den Kühen 2 von denen erfolgreich deckte.

    Tusker hat 13 Kälber gezeugt, Tembo fast die Hälfte (7 Kälber).
    Der Afrikaner-Bulle Jums in Howletts hat 18 Kälber gezeugt.
    Allerdings ist Tembos letzter erfolgreicher Deckakt fast 12 Jahre her.
    (19.01.2017)
    Adrian Langer:   Hätte dann nicht eher Tusker aus Wuppertal in die Pause geschickt werden sollen? Der hat immerhin zwei Kälber Vorsprung! ..... Aber naja wir werden ja sehen wie es sich entwickelt und vielleicht kommen ja doch noch andere Kühe bzw. entwickelt sich in Magdeburg eine ordentliche Gruppe!
    (19.01.2017)
    Oliver Muller:   Ein erfolgreicher Zuchtbulle kann ja in einer kleinen Population auch schnell genetisch überrepräsentiert sein. Vielleicht will man ihn daher tatsächlich kalt stellen. Es mangelt ja wohl auch weniger an potenziellen Zuchtbullen in Europa.
    Grundsätzlich habe ich mir gedacht, dass eine solche Lösung (Tiere, die aus unterschiedlichen Gründen problematisch sind, an einem Ort zusammen fassen und ihnen ein halbwegs artgerechtes Leben in einer Gruppe ermöglichen) unter den Gegebenheiten vielleicht tatsächlich das Beste ist, auch wenn es nicht ideal sein mag.
    So könnte ermöglicht werden, dass in verschiedensten Zoos langfristig neue Zuchtgruppen aufgebaut werden, sei es durch Aufspaltung bisheriger Haltungen in Mutterlinien oder durch Import von zu Waisen gemachten Jungtieren. Immerhin sind in Magdeburg ja schon zwei alte Kühe, die aneinander gewöhnt sind und noch dazu zwei Arten angehören.
    Was ich meine ist, dass diese Lösung vielleicht im Rahmen des Möglichen vernünftig ist, auch wenn sie Schönheitsfehler hat. Und man will ja offensichtlich einen Neuanfang mit der Haltung und Zucht von L.A., das zeigt ja auch der Wechsel in der ZB-Führung und ist schon lange überfällig.
    (18.01.2017)
    Adrian Langer:   Ich glaube, dass finde ich genauso gut wie tote Elefanten in Südafrika. Naja aber was soll man machen wenn mein keine äquivalenten Jungelefanten findet. Vieleicht klappt es ja dann doch und Birma und Mwana haben mehr Erfolg als seiner Zeit Mafuta bei der letzten Geburt. Es steht immerhin bisher zwei zu zwei.

    Würde das aber nicht Tembo als Bullen überflüssig machen? ich meine bis Bibi dann wieder Empfängnisbereit wäre bzw das neue Kalb, falls es ein Weibchen sein sollte, bereit zur Zucht ist vergeht ja dann einige Zeit! Ob er dann überhaupt noch Lust dazu hat ist ja fraglich. Kann es ein, dass noch nicht alle Neuzugänge bekannt gegeben wurden?
    (18.01.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Allerdings würde einen Jungelefantentransport aus Afrika vermutlich wieder von den Tierrechtlern stark kritisiert werden. Diese sind ja immer noch der Meinung, dass ein Tod in Würde -auch durch Abschüsse- für Elefanten und andere Tiere besser ist als ein sicheres Leben im Zoo. Zoos sind für sie eben Tiergefängnisse, die abgeschafft werden müssen.

    Im Zoofreunde-Forum steht, dass Bibi vor ihrer Abgabe nach Magdeburg noch einmal von Abu gedeckt werden soll. Man will also noch einmal versuchen mit Bibi zu züchten und mit ihr eine Matrilinie zu begründen.
    (17.01.2017)
    Adrian Langer:   Vielleicht kommen ja doch noch die Jungelefanten aus Südafrika! Womöglich war die Bedingung, damit sie den \"alten\" Bullen bekommen einfach die Problemkuh mit aufzunehmen. Zumal ich es besser fände wilde Elefanten in einer modernen Anlage in protected contact zu halten als diese in Südafrika über den Haufen schießen zu lassen!
    (17.01.2017)
    Heinrich Klein:   So macht es den Anschein.
    Wobei ich mir echt nicht vorstellen kann, dass man Tembo in Magdeburg kaltstellen will. Dafür ist er als zuchterprobter Bulle eigentlich zu wertvoll.
    (17.01.2017)
    Oliver Muller:   Also quasi ein kombiniertes Altenheim mit Bullenparkplatz?
    (16.01.2017)
    Adrian Langer:   Um einmal auf die vor längerem gestellte Frage zu antworten. Neben dem Bullen Tembo aus Berlin soll auch die Kuh Bibi aus Halle nach Magdeburg ziehen. Sie war ja aufgefallen, da sie wohl \"negativ\" auf die neuen Kälber reagiert hat. Ob das wirklich sinnvoll ist sei mal dahin gestellt denn Bibi ist ja doch schon in einem fortgeschritteneren Alter und soll, nach den beiden Tötungen ihrer eigenen Kälber, bestimmt nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden. Letztlich ändert das ja am eigentlichen Problem der fehlenden Zuchtkühe nichts!

    http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/zoo-magdeburg-zwei-neue-elefanten-fuer-africambo-ii
    (15.01.2017)
    Oliver Muller:   Wurde eigentlich schon etwas darüber veröffentlicht, wann, woher und in welcher Form der Zoo demnächst Afrikanische Elefanten bekommt, oder bleibt es vorerst bei den beiden alten Kühen?
    (01.01.2017)
    Michael Mettler:   Interessantes Modell, auch wenn mich die Begründung nachdenklich stimmt: Mangelt es nicht auch sehr vielen Erwachsenen an Umweltbildung (und Kenntnissen zur Tierwelt)...?
    (21.12.2016)
    Oskar Schwitters:   Kein Aprilscherz: Ab dem ersten April soll Kindern bis 15 (!!!) Jahren freier Eintritt in den Zoo Magdeburg gewährt werden. Als Grund wird Chancengleichheit im Bezug auf Umweltbildung angegeben. Im Ausgleich sollen die Preise für Erwachsenen angezogen werden.
    www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/20161209/zoo-magdeburg-kostenfreier-eintritt-fuer-kinder
    (20.12.2016)
    Oliver Muller:   Am 25.11. soll um 17 Uhr die neue Planung für den Zoo Magdeburg vorgestellt werden. Geht jemand hin und kann uns nachher berichten? :-)
    (07.11.2016)
    Michael Mettler:   Damit klärt sich meine jüngst gestellte Frage nach der Zukunft des alten Huftierbereiches wohl weitgehend... Wobei das noch nicht mal nach Haustierlastigkeit im Sinne domestizierter Formen aussieht und die Wildformen nicht zwingend auf Vorfahren von Haustierrassen beschränkt zu sein scheinen, wie schon der erwähnte Onager belegt - es kann also auch um Arten gehen, die zu irgendwelchen Zwecken gezähmt gehalten wurden/werden. \"Geweih mit Wunderkraft\" sieht mir nach einer ostasiatischen Hirschart aus, \"Vogelfänger in der Wüste\" nach Karakal, \"Wer hat die Kokosnuss geerntet?\" nach Schweinsaffe. Und als \"Fishermen\'s friends\" sollen doch bestimmt keine entsprechend genutzten Hunderassen wie Neufundländer oder Perro de Agua Espanol gezeigt werden (und erst recht keine westafrikanischen Küstendelfine...), das riecht eher nach südostasiatischen Ottern oder Kormoranen... \"In Maharadschas Garten\" wäre die Hirschziegenantilope zumindest keine Fehlbesetzung, und für \"Vom Fell zur Wolle\" wären Wildschaf/Hausschaf genauso denkbar wie Vikunja/Alpaka. Ist jedenfalls wirklich eine interessante Themenwahl und - wenn meine Vermutungen zuträfen - eine elegante Lösung, Arten mal in einem anderen Zusammenhang unter einen Hut zu bringen als durch Tiergeografie.


    (07.10.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die Pläne klingen in der Tat spannend. Ich bin auf die spätere Umsetzung gespannt.
    (07.10.2016)
    Michael Gradowski:   Auch hier sehr spannende Pläne. Das Gebiet \"Vom Wild- zum Haustier\" klingt äußerst interessant, scheinbar darf man sich auch hier auf tolle Arten freuen, wenn man die einzelnen Bereiche so liest. Nach Erfurt ein weiterer Zoo mit wirklich tollen Plänen. Im Osten bewegt sich was :-)
    (07.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ein paar Neuigkeiten zu den Zukunftsplänen des Magdeburger Zoos.
    http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/nach-africambo-zoo-hat-neuen-tierischen-plan
    (07.10.2016)
    Oliver Muller:   http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/magdeburger-plaene-zoo-will-forschen-und-hoeheren-eintritt
    Hier gibt es ein paar vage Andeutungen über künftige Projekte. Ich schätze aber, dass man die Pläne bei Zeiten auch veröffentlicht.
    (19.09.2016)
    Michael Mettler:   Im LUCHSJOURNAL, der Zeitschrift des Magdeburger Fördervereins, heißt es in Ausgabe 2/2015 zum Schwarzen Löwenäffchen (damals noch 1,1 im Bestand), dass die Magdeburger Tiere leider \"aufgrund verfehlter Zuchtpolitik des sogenannten Europäischen \'Erhaltungszucht\'programms nie zur Fortpflanzung gebracht werden\" konnten und auch in Jersey nur vereinzelt Jungtiere zu verzeichnen seien. Für das mit einigem Aufwand neu beschaffte Paar Goldgelber Löwenäffchen (aus Krefeld und Heidelberg) wurde übrigens laut gleichem Artikel ein Zuchtstopp verhängt.

    Das letzte Magdeburger Schwarze Löwenäffchen lebt jetzt mit einem Goldkopf-Löwenäffchen zusammen (sowie den Weißbauch-Zwergseidenäffchen), und zwar in einer der beiden Krallenäffchenvolieren zwischen Tapirhaus und Ameisenbäranlage.

    Zur schon etwas länger zurückliegenden Frage nach der Anlage, in welcher der letzte Rotbüffel lebte: Ich habe gestern noch einen Rotbüffel dort gesehen und Onager \"nur\" auf ihrer angestammten Anlage.

    Laut Aushang sind für die Geiervoliere, die auf dem Areal der jetzigen Elefantenanlage entstehen soll, Stachelschweine und Fuchsmangusten als Bodenbesatz eingeplant. Beide Arten leben jetzt noch (mit Dunkelkusimansen als Nachbarn) im Kleinsäugerhaus zwischen Schrotehang und Asienbereich. In den Volieren am Hang, die dem Südamerika-Themenbereich zugeschlagen wurden, sind mit Schopfkarakara und Brillenkauz bereits Südamerikaner eingezogen und laut LUCHSJOURNAL sollen noch Kleinraubtiere des Erdteils folgen, weshalb ich annehme, dass diese dann in das Kleinsäugerhaus einziehen werden. Ebenfalls der Zeitschrift zu entnehmen ist, dass im alten Dickhäuterhaus \"Anlagen\" (oder eher nur Stallboxen?) auch für Impalas und Warzenschweine entstehen. Demnach dürfte dann ja auch die jetzige Warzenschweinanlage für andere Zwecke umgenutzt werden (vielleicht Umzug der Pinselohrschweine in den Africambo-Bereich?). Bin gespannt darauf, wie langfristig der alte Huftierbereich genutzt werden soll, der ja jetzt noch eine bunte Mischung von Tierarten aus Europa, Asien, Australien und Afrika enthält. Mit den neu geholten Kleinen Pandas und Goralen sowie den Axishirschen und HZA ist ein Asien-Schwerpunkt vorhanden, der von seinem Pendant im ehemaligen Katzengarten durch das wachsende Südamerika-Areal getrennt ist, und auch alle Australier sind dort konzentriert (zusätzliches Interesse an einer Baumkänguru-Art wird in einem Artikel der Fördererzeitschrift zumindest angedeutet!). Ziehen vielleicht eines Tages Tiger, Schneeleoparden, Rothunde, Schopfhirsche noch in diesen Zooteil um, und ihre jetzigen Anlagen werden Kerngebiet des schon mal erwähnten Nordamerikabereiches? Es fehlt doch auch noch eine Pampa-Anlage, die man am Übergang zwischen Süd- und Nordamerikabereich gut einbauen könnte (also etwa im jetzigen Bereich der Rothunde und Streifenhyänen, letztere würden ja auch in den Afrikabereich passen) - oder auch auf den jetzigen Flächen von Lamas/Alpakas bis Präriehunden, wenn man den dortigen trennenden Besucherweg entfallen ließe,

    @WolfDrei: Bezüglich Mohrenmakis \"im Hinterland\": Gestern sah ich sie gegenüber der Nashornanlage, im links von den Monameerkatzen und rechts von den Löffelhunden flankierten Käfig. Zur aktuellen Krallenäffchensammlung fallen mir neben den erwähnten aber noch weitere Arten ein, die in Magdeburg nicht vertreten, aber in Europa verfügbar sind: Silberäffchen, Weißgesicht-Seidenäffchen, Braunrücken- und Schwarzrückentamarin....
    (19.09.2016)
    Tim Meschke:   @WolfDrei: Danke für die ausführliche Antwort.
    (09.09.2016)
    WolfDrei:   @Tom Meschke: Schon am 1.1.14 gab es laut VDZ in Europa nur noch 13 hoch ingezüchtete Tiere. Magdeburg hat 1 Ex , einige (vielleicht) noch auf Jersey (dem Zuchtbuchführer). Dort wurde die vage Hoffnung geäußert, dass man gerne welche aus Brasilien bekommen würde. Der Magdeburger Zoo hat für den Neuimport von Goldenen L.Ä. eine immense Büroarbeit leisten müssen, obwohl Magdeburg seit langem als ausgewiesener Krallenaffenzoo weltweit gilt. ``Historisch`` sah ich etwa 1990 noch Tiere in Krefeld, auch in Dresden.
    Überhaupt hat es seit ca 15 Jahren keine neue Form in Europa gegeben: etwa 1995 kamen die recht unscheinbaren Kuhl´s Kr.-Äffchen nach Frankreich (ich sah sie in Mulhouse und in La Palmyre) - bei einem 2. Besuch wenige Jahre später waren sie schon wieder verschwunden.
    (09.09.2016)
    Jan Jakobi:   Kando wird an den langjährigen Wohnort seiner Mutter zurück kehren, schrieb ich im Thread \"Elefanten in Europa 2\".

    (08.09.2016)
    Justus Bauer:   Weiß man schon, welche Elefanten kommen werden?
    (08.09.2016)
    Tim Meschke:   @WolfDrei: Was ist denn das Problem bei den Schwarzen Löwenäffchen? Sind zu viele Tiere gestorben, gab es zu wenig Nachwuchs? Es gibt doch auch ein EEP für diese Art, wird dieses dann beendet?
    (07.09.2016)
    WolfDrei:   schwarzes-/Goldsteiß-Löwenäffchen
    (07.09.2016)
    WolfDrei:   Pallashörnchen (ich vergaß: neue noch jugendliche Darwin-Nandus
    (07.09.2016)
    WolfDrei:   neu: australischer Triel
    (07.09.2016)
    WolfDrei:   Neuguineafilander
    (07.09.2016)
    WolfDrei:   Magdeburg ist immer eine Reise wert! Das Elefantenhaus hat schon längst Gestalt angenommen, gerade werden die Außenanlagen gestaltet, dazu dann noch eine Geiervoliere und Hyänenhundanlage. Man plant auch mit Schwarzfußkatzen! (wegen der notwendigen geringen Luftfeuchtigkeit in einem ``Gewächshaus``). Eröffnung der Ele-Anlage etwa im April 017. Da ich im letzten Jahr schon dort war, staunte ich über die schnelle Errichtung des neuen Restaurants (auch Marchè wie im Tierpark Berlin) und der Dscheladaanlage - damals war man gerade beim Planieren. Fehlen dort noch die Nubier. In der ehemaligen Menschenaffenanlage ist die Umstellung fertig - kleine ``Verschönerungen `` wurden noch gemacht: Viele Mandrills (ca 8?) mit Jungtier, Goldbauchmangaben und Zwergmeerkatzen, dazu Tockos und Roßturakos.
    Imposant die Krallenaffensammlung - alles was sonst überhaupt in Europa existiert außer Weißbüschel-/ Schwarzbüschel- Goeldi- und Lisztäffchen. Man sollte sich beeilen mit dem Anschauen des schwarzen Löwenäffchens - demnächst gibt es keine mehr in Europa! Nachwuchs gab es bei S. labiatus. In der ehemaligen Serauanlage sind jetzt Gorale und kleine Pandas. Immer wieder staunt man über neue Hörnchen - jetzt Pallashörnchen. Die Karpathenluchse hatten im Mai 3 Junge - welch wilde Sau wurde gespielt mit dem Elternpaar! Dort am Schrothehang bekam ich auch erstmals Fotos von den Goldschakalen - allerdings nur, weil gleich dahinter ein Sportplatz mit viel Kindergekreische war. Nachwuchs auch bei den Neuguinea-Filandern; bei den weißen Löwen 2 Jungtiere. Neu in der Australienanlage sind australische Triele, Nachwuchs gab es auch bei den Gänsesägern. Neu für mich Kap-Löffelenten (oder wegen der schlichten Färbung nie beachtet). Die Lemuren ließen bis 14 Uhr auf sich warten - doch das Wetter war leider nicht so gut. Im ``Hinterland ``sind noch Mohrenmakis. Nachwuchs auch bei Angolaguerezas und den Kap - Erdhörnchen. 1 schon etwas älterer Bleßbock auf der Afrikafreianlage. Onagernachwuchs und auch je ein Junges bei Parmakänguruhs und bei den neuen Flinkwallabis.
    Auf Wiedersehen also im April!

    Anbei: Guerezanachwuchs

    (07.09.2016)
    Jörn Hegner:   ende dieses jahr werden ja die seltenen nubischen steinböcke kommen in der neuen gebirgstier-anlage . ist schon geplant woher die kommen , aus welchen zoo . weil kein deutscher zoo hält momentan welche .
    (10.05.2016)
    th.oma.s:   Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen war kürzlich zu vernehmen 1,1 aus Tallin und Obtere. In der Folge möglw. \"Nachimporte\" aus den USA.
    (10.05.2016)
    Sven Brandt:   In der Anlage der Rotbüffel wurde ein Onager untergebracht, d. h. die Herde aus drei (?) Tieren wurde getrennt. Da der Onager auch ausgeschildert ist, gehe ich mal davon aus, dass dies nicht nur eine Übergangslösung ist.
    (05.05.2016)
    Jörn Hegner:   was kommt jetzt in diesen gehege hinein wo der letzte rotbüffel drin war ?
    (30.04.2016)
    Tim Sagorski:   Diese Goldbauchmangaben aus Wuppertal leben, meines Wissens, in diesem Afrikahaus, in dem diese Schimpansen früher lebten, gemeinsam (nicht vergesellschaftet) mit diesen Mandrills...

    Übrigens ist Magdeburg ja mittlerweile so etwas wie eine Primaten-\"Resterampe\" für NRW, mit Schimpansen und Mandrills aus Münster und Mangaben aus Wuppertal ;o)
    (19.04.2016)
    Jörn Hegner:   im zoo magdeburg gibt es diese seltenen goldbauch-mangaben aus wuppertal . wo genau gibt es sie zu sehen . es sind doch nur weibchen und wird noch ein männchen dazu kommen .
    (19.04.2016)
    Hannes Lueke:   Am Wochenende meinen bisher zweiten Besuch in Magdeburg absolviert
    Vieles hat sich seit meinem Besuch vor 5 Jahren nicht getan aber was passiert ist - Wow!
    Die Dscheladaanlage ist optisch kurz vor der Fertigstellung und wirkt, obwohl ein Kunstfelsmassiv absolut stimmig. Ich freue mich drauf

    Meine Frage: die Schimpansen sind sehr nackt, angeblich haben sie das aus Münster mitgebracht. Weiß hier jemand mehr?
    (22.02.2016)
    Holger Wientjes:   Wieviel kleine Nasenbären waren es denn eigentlich ?
    (27.07.2015)
    WolfDrei:   Das kommt also davon, wenn man Nasenbären nicht gebührend beachtet: die Jungen Weißnasen rannten vorbei, schnell ein Foto gemacht, weg waren sie. Asche auf mein Haupt! Die Streifenhyänen wurden also nach dem 22. geboren.
    (27.07.2015)
    Hannes Lüke:   Der Zoo Magdeburg vermutet nebenbei, dass es der aktuell einzige Streifenhyänennachwuchs in Europa ist. Da wissen doch Zoofreunde hoffentlich mehr
    (27.07.2015)
    Holger Wientjes:   ...genannten...
    (27.07.2015)
    Holger Wientjes:   Über den von Hannes Lüke gennaten Nasenbären-Nachwuchs freu ich mich ebenfalls. Etwas mehr allerdings noch über den Nachwuchs bei den Streifenhyänen (0,0,2) ! (Quelle: FB Zoo MD)
    (27.07.2015)
    Jolantha Belik:   Danke für das Hörnchen-Foto! Übrigens, Nashorn-Mädl \"Mala\" wird im Herbst nicht zur Folly Farm übersiedeln, sie muss in Port Lympne bleiben (wo sie von Magdeburg vor einem Jahr \"zwischenabgestellt\" wurde, bis ihr geplantes neues Zuhause fertig wird). Sie leidet an einem ärgeren Hautproblem, wird behandelt und man will ihr einen neuerlichen Übersiedlungsstress derzeit nicht antun, sondern erst, wenn sie wieder ganz gesund ist.
    (25.07.2015)
    Holger Wientjes:   @WolfDrei: O.k., sehr badauerlich.
    (24.07.2015)
    WolfDrei:   Nachtrag: noch ein Neuzugang: Rotsteißguan (Ortalis rufucauda )aus Tobago/Trinidad, dort als Nationalvogel geführt. Der Name \"Rotsteiß\" ist allerdings sehr geschmeichelt! Ansonsten, je nach Lichteinfall, zwischen bräunlich-grau und bläulich-grau. Größe: etwa gut Hühner-groß.
    (24.07.2015)
    WolfDrei:   \"Ärgernis\": Irgendwie ist ein \"Räuber\" (Mauswiesel?) in die Schauanlage im Nashornhaus eingedrungen - das war es für 2 Tiere.
    (24.07.2015)
    Michael Gradowski:   Das wollte ich auch gerade fragen :-D
    (23.07.2015)
    Holger Wientjes:   @WolfDrei: Was meinst Du mit \"Ärgernis\" bezüglich der Roten Rüsselspringer ?
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Nanu - aber jetzt?
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Zum Abschluß was Langes aus dem Eingangsfoyer: Langschwanzeidechse
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Doch noch für die Nashornfans
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Roter Rüsselspringer
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   der noch junge weiße Löwe
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Die neuen Löwenäffchen und --
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   und sitzend
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Pardon-doppelt gemoppelt!
    Das Hörnchen (Calosciurus variegatus atrorufus) - hoffentlich stimmt das - hier die \"Aufpartie-
    (23.07.2015)
    WolfDrei:   Magdeburg ist immer eine Reise wert:
    Gute Anlagen, ein spezieller Bestand sowohl für den Fan als auch ONB - und immer etwas in der Hinter- und der Vorderhand. Zu Letzterem: Africambo ist im Plan, so dass im Winter das Haus im Inneren ausbaufähig ist. Das umgebaute ehemalige Menschenaffenhaus könnte im Oktober eröffnet werden. In der nördlichen Ecke (ehemals Freianlagen des Dickhäuterhauses wird für das Restaurant planiert - dann von dort Ausblick auf Dscheladas und Nubische Steinböcke (wenn anwesend).
    Das Highlight für mich (Dickhäuterfans mögen das entschuldigen) sind die Krallenaffen: Goldgelbes-, Goldkopf-und Schwarzes Löwenäffchen; Schwarzschwanz-Silber-und Kaiserschnurrbartäffchen, Manteläffchen, Goldhand- und Weißlippentamarin, Cebuella. Die restlichen fehlen wohl nur, weil Volieren fehlen oder sie “zu gewöhnlich” sind.
    Geburten: Rotstirnmaki, Irbis, Nashorn, Angola-Guereza (schon umgefärbt) , Zwergmangusten, , Weißkopfsaki, Rothunde (auch wohl 7), 3 Weißkopfseeadler, wiederum Ypekaha-Ralle (4-5) und auch Roter Rüsselspringer (wenn auch dann mit einem Ärgernis). Neu für mich : Rotflankenhörnchen aus Mittelamerika; der “Rüssler”; Rotschwanzguan und Erckel-Frankolin. Aus der Onager-Männergruppe wurden 1, 2 - wahrscheinlich beide W. tragend.
    Ansonsten Ferienzeit, “fototechnisch” gutes , da bedecktes, aber höchst heiß-schwüles Wetter.
    Anbei das “Dunkle/Schwarzschwanzsilberäffchen
    Magdeburg ist immer eine Reise wert:
    Gute Anlagen, ein spezieller Bestand sowohl für den Fan als auch ONB - und immer etwas in der Hinter- und der Vorderhand. Zu Letzterem: Africambo ist im Plan, so dass im Winter das Haus im Inneren ausbaufähig ist. Das umgebaute ehemalige Menschenaffenhaus könnte im Oktober eröffnet werden. In der nördlichen Ecke (ehemals Freianlagen des Dickhäuterhauses wird für das Restaurant planiert - dann von dort Ausblick auf Dscheladas und Nubische Steinböcke (wenn anwesend).
    Das Highlight für mich (Dickhäuterfans mögen das entschuldigen) sind die Krallenaffen: Goldgelbes-, Goldkopf-und Schwarzes Löwenäffchen; Schwarzschwanz-Silber-und Kaiserschnurrbartäffchen, Manteläffchen, Goldhand- und Weißlippentamarin, Cebuella. Die restlichen fehlen wohl nur, weil Volieren fehlen oder sie “zu gewöhnlich” sind.
    Geburten: Rotstirnmaki, Irbis, Nashorn, Angola-Guereza (schon umgefärbt) , Zwergmangusten, , Weißkopfsaki, Rothunde (auch wohl 7), 3 Weißkopfseeadler, wiederum Ypekaha-Ralle (4-5) und auch Roter Rüsselspringer (wenn auch dann mit einem Ärgernis). Neu für mich : Rotflankenhörnchen aus Mittelamerika; der “Rüssler”; Rotschwanzguan und Erckel-Frankolin. Aus der Onager-Männergruppe wurden 1, 2 - wahrscheinlich beide W. tragend.
    Ansonsten Ferienzeit, “fototechnisch” gutes , da bedecktes, aber höchst heiß-schwüles Wetter.
    Anbei das “Dunkle/Schwarzschwanzsilberäffchen

    (23.07.2015)
    Jolantha Belik:   Mini-Malaika hat den Namen "Makibo" bekommen. Die SternTV-Webcams sollen morgen abgedreht werden.
    (11.04.2015)
    Michael Mettler:   Die Bunthörnchen im Magdeburger Zoo sollen frei von dem Virus sein, an dem in Sachsen-Anhalt bereits drei Züchter dieser Art gestorben sind:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/borna-virus-sachsen-anhalt-laesst-bunthoernchen-toeten-a-1025516.html
    (28.03.2015)
    Carsten Horn:   Der Nashornzwerg ist da, siehe Webcam, :-)

    http://sterntv-aktionen.de/nashorngeburt/
    (26.03.2015)
    Sacha:   Wenn wir hier schon etwas Off-topic sind: Begrüsse grundsätzlich die "Rückkehr" der Pumas. Finde es aber besser, wenn sich vor allem Kleinzoos darum kümmern, da der Puma als winterharte Art bei Bauten weniger Kosten verursachen als z.B. Nebelparder oder Jaguare. Das gilt überhaupt für nordamerikanische Arten (ja, Pumas kommen auch im tropischen Südameria vor, ich weiss). Bitte nicht falsch verstehen: Was z.B. Gelsenkirchen oder Hannover mit ihren NAM-Anlagen gemacht haben, ist grösstenteils toll. Nur nimmt man den "Kleinen" im Umfeld EINE in Verhältnis kostengünstige Möglichkeit, sich gegenüber dem "Grossen" abzugrenzen.
    (21.03.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Ich finde Pumas auch faszinierend und habe es bedauert, als sie aus so vielen Zoos verschwanden. Aber Holger trifft es auf den Punkt: Diese "Wellen" bei manchen Tierarten/-gruppen in der Zoowelt sind schon ein Phänomen. Früher waren eine zeitlang begehbare Strandvogelvolieren und große Gepardenanlagen "in", heute sind es Lemurenwälder und Elefantenanlagen. Und morgen dann vielleicht Puma-Groß"volieren".
    (20.03.2015)
    Holger Wientjes:   Ist wie in der Modewelt: Kommt alles wieder und geht alles wieder. Nur Elefanten nicht. Die bleiben immer... ;-)
    (20.03.2015)
    Holger Wientjes:   Ist wie in der Modewelt: Kommt alles wieder und geht alles wieder. Nur Elefanten nicht. Die bleiben immer... ;-)
    (20.03.2015)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Also ich mag Pumas. ☺

    Und so häufig wie Nasenbären sind sie ja noch nicht.
    (20.03.2015)
    Michael Mettler:   ...und in ein paar Jahren sagen wir dann "Ich würde gern mal wieder etwas anderes sehen als immer nur neue Puma-Anlagen" ;-)
    (20.03.2015)
    Oliver Müller:   @WolfDrei: Auch Pumas, cool!

    Bin gespannt, wann es da ein ESB gibt, wenn die jetzt wieder überall eingestellt werden… :-)
    (19.03.2015)
    Michael Mettler:   Wenn es immer noch so ist, dass an dieser Stelle nur Tiere gehalten werden dürfen, die Boden und Bäume nicht schädigen, dann dürften Bären wohl kaum in Frage kommen...
    (19.03.2015)
    WolfDrei:   und Bären haben sie auch noch nicht!
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   und hinzu käme noch die Umsiedlung der Präriehunde, der Ursons und der Weißkopfseeadler
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   So ich noch richtig liege: Dallschafe, Pumas, Polarwölfe
    (18.03.2015)
    Oliver Müller:   @WolfDrei: was ist/war denn da genau geplant?
    (18.03.2015)
    WolfDrei:   Den Wünschen nach Errichtung eines Nordamerikabereiches steht noch entgegen, dass der beabsichtigte Bereich sich "außerhalbe" des Zoos befindet , nämlich in dem "Wäldchen " vor dem Zoo. Das steht noch unter Denkmalschutz (oder einem anderen Schutz)
    (18.03.2015)
    Oliver Müller:   War für die Zeit nach Africambo 2 nicht auch ein Nordamerika-Bereich geplant?
    (18.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ein Asienteil würde mir auch sehr gefallen. Es sind im Umfeld der Serau-Anlage ja auch schon viele Anlagen für asiatische Huftiere vorhanden (Axishirsche, HZA,Chinesische Muntjaks, Onager, Goldschakale, Fasane). Nur die Voliere für Weißkopfseeadler und die Anlage für Bennettkänguruhs passen nicht zum asiatischen Schwerpunkt in diesem Zooteil.
    (17.03.2015)
    Jörn Hegner:   in der ehemaligen schimpansen-anlage werden noch dieses jahr die mandrills kommen . zwar aus dem allwetterzoo münster . weil er die ja abgeben muss . ein asiatischer teil steht ja auch noch in planung habe ich erfahren nach dem africambo . die mittelchinesischen gorale sollen mit kleinen pandas vergesellschaftet werden .
    (17.03.2015)
    Jörn Hegner:   dort kommen demnächst mittelchinesische gorale hinein , habe ich heute erfahren .
    (13.03.2015)
    Holger Wientjes:   Sind die Seraus nicht mehr im Zoo ??
    (12.03.2015)
    Jörn Hegner:   was kommt den jetzt in den gehege hinein wo diese japanischen seraus drin waren ?
    (12.03.2015)
    Jolantha Belik:   Bei uns ist aber auch bei Rindern die Tendenz Richtng Freilaufstall und Zugang ins Freie, auch im Winter!

    Die Einstreu hat Maleika gut getan. Sie war zwar recht unruhig, hat sich aber wieder so verhalten, wie ich es von anderen Hörnchen kenne. Und heute Vormittag durfte sie für längere Zeit raus aus dieser Box, das dürften jetzt schon einige Stunden sein. Das ist super, ich freue mich für die Süße! :-)
    (23.02.2015)
    Hannes Lüke:   Ja Jolantha, so geht es unendlich vielen Pferden, Kühen und sonstigen Haus uns Nutztieren auf der ganzen Welt.
    Unsere winterlichen Temperaturen machen die Haltung afrikansicher Großssäuger nicht leichter.
    Ich stimme dir aber zu, dass es sehr Schade ist, dass man die Laufhalle nicht im Schichtdienst nutzt.
    (23.02.2015)
    Jolantha Belik:   Eine tolle Sache, dass man die Möglichkeit hat, die Geburt mit etwas Glück mitverfolgen zu können. Allerdings wirft die ganze G'schicht schon auch etliche Fragen auf. Es sind drei Kameras im Stall, besser gesagt in der Box von Maleika, bei der alle vier (!) Wände bis auf eine einzige Tür mit Gittern bis über Kopfhöhe geschlossen sind, installiert. Maleika ist seit rund zwei Wochen bis auf die kurzen Zeiten, in denen die Box gereinigt wird und sie währenddessen draußen ist, in diesem Raum eingesperrt. Vielleicht kennt wer von Euch die Anlage und kann sagen, wie viel Tageslicht Maleika dort drinnen hat. Es gab bisher keine Einstreu, die bekommt sie erst, wenn die Geburt kurz bevorsteht - heute wurde erstmals die Hälfte des Bodens mit Heu ausgelegt. Sie genießt es sichtlich! Sie lief stundenlang ununterbrochen Ihre acht Schritte von einem Ende zum anderen Ende. Anfang der Woche war es ziemlich arg, tagelang ist sie in der Box nur gelaufen. Ich habe sie am Montag Abend beobachtet, da lief sie ununterbrochen mehr als fünf Stunden herum - hab dann abgedreht, konnte nicht mehr hin schauen. Während dieser fünf Stunden habe ich kein einziges Mal jemanden gesehen, der versucht hätte, sie aus diesen Trott heraus zu holen. Wie auch immer, der Zoo meint, sie läuft halt an manchen Tagen mehr, an anderen Tagen weniger ... jedenfalls die allerbesten Wünsche für die Geburt und ganz fest Daumen drücken, dass alles problemlos abläuft!
    (22.02.2015)
    Jörn Hegner:   stehen noch weiterhin nubische steinböcke mit dscheladas und klippschliefer auf dem plan für eine anlage . was ich sonst gelesen habe über dieses africambo 2 , zebramangusten mit den klippschliefer zusammen in einer anlage . ausserdem an afrikanische tiere wie springböcke ,wildhunde , servale u. s. w. .
    (21.02.2015)
    Heidemarie Busch:   Es gibt eine Webcam im Nashornstall von Maleika, für alle, die viel Zeit und Geduld haben und die Geburt des Hörnchens live verfolgen möchten.

    http://sterntv-aktionen.de/nashorngeburt/
    (21.02.2015)
    Jan Jakobi:   Die Asiatische Elefantenkuh Birma wurde ca. 1969 geboren, wie sich durch diverse Elefanten-Seiten im Internet gut herausfinden lässt.

    Demnach ist sie jetzt also ca. 46 Jahre alt.
    Ihre berühmte Namensvetterin aus GE wurde ca. 63 Jahre alt und bis dahin hat Birma noch ca. 17 Jahre.

    Birma wird gemeinsam mit Mwana in die neue Anlage einziehen.
    In Wuppertal wurde neben der Alt-Afrikanerin Wankie auch die Alt-Asiatin Siwa in die neue Anlage für Afrikanische Elefanten umgesetzt.
    Bei Siwa kamen gesundheitliche (?) Probleme dazu, weswegen sie nicht mehr so lange in der neuen Anlage lebte.
    (07.02.2015)
    Jörn Hegner:   wie lange kann dort der letzte asiatische elefant noch etwa leben . er ist doch schon zu alt und kann nicht so gut in einen anderen zoo untergebracht werden .
    (07.02.2015)
    Jan Jakobi:   Zum bequemen Vergleich Mana vor knapp einem Jahr am 15. Februar 2014, aus leider nicht ganz identischer Perspektive.
    (03.02.2015)
    Jan Jakobi:   Foto wurde nicht hochgeladen, trotz einer Größe von unter 2 MB.

    Vielleicht jetzt.
    (03.02.2015)
    Jan Jakobi:   Bereits vor knapp 2 Wochen war der Spatentisch für Africambo II:

    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/erster-spatenstich-elefantengehege-zoo-magdeburg100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

    Nashornkuh Malaika ist mittlerweile hochträchtig:

    Ende Februar/Anfang März soll es schon soweit sein.
    Auch ihre Mutter Mana hütet ein kleines Geheimnis, Hormontests ergaben das auch sie trächtig ist.

    http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1404077_Babyboom-Nashorn-folgt-Langhals.html

    Anbei ein Foto von Mana von meinem letzten Besuch am 11. Januar 2015.
    Malaika war leider nicht zu sehen.
    (03.02.2015)
    Jörn Hegner:   der zoo magdeburg plant also eine anlage für afrikanische elefanten mit impalas und warzenschweinen zusammen .
    (02.02.2015)
    Oliver Jahn:   In Magdeburg gibt es eine neue Rarität. 1,1 Rotflanken-Bunthörnchen werden seit diesem Jahr gehalten. Es ist derzeit die einzige Haltung in einem europäischen Zoo.
    (21.01.2015)
    Sacha:   @WolfDrei: Oberwil? Hmh, sorry, keine Ahnung. Meine mal etwas über finanzielle Probleme gelesen zu haben. Letzte "Aktuelle" Meldung auf deren Homepage von 2010, Copyright aber mit 2014 versehen.

    Sorry fürs Off-topic.
    (24.08.2014)
    Carsten Horn:   Vielleicht sind die Onager bereits für den Neubau, im alten Teil wüßte ich auch nicht wo man die halten sollte, käme ja wenn überhaupt nur die Bison- oder die Savannenanlage in Frage...
    (24.08.2014)
    WolfDrei:   @Sacha: keine Ahnung. Aber Gegenfrage: was ist eigentlich in Oberwil los (bzw. nicht mehr los) ?
    (24.08.2014)
    Sacha:   Wo hat es denn in Emmen Platz für Onager? Oder wurde dafür eine andere Art abgegeben?
    (24.08.2014)
    WolfDrei:   Noch einige Bemerkungen zu Magdeburg:

    - Überraschend immer wieder die gute botanische “Umrahmung” an sich aller Freigehege (innen und außen) und auch (noch?) der Innenbepflanzung der Schimp-Halle.
    - Der Zoo will wieder “Schwerpunktzoo” für Krallenaffen werden: angedacht wird nach der Neuausstellung der Schwarzschwanz-Seidenäffchen die Wiederaufnahme der Haltung von goldenen Löwenäffchen
    - der aus dem Zoo Berlin stammende Waldrenbock ist nunmehr äußerst friedlich - so war er nicht im Zoo. Vielleicht hängt es von der Existenz einen Renkuh ab. Leider ist der dafür nach Berlin gegangene Bock bisher erfolglos
    - ein Onagerhengst ging nach Emmen -dort soll eine neue Zucht aufgebaut werden. Nach dem Auszug können sich die 2 verbliebenen Hengste nicht mehr riechen - Schichtbetrieb!
    - bei den Ypekaha-Rallen gab es die zweite Nachzucht - drei Jungtiere
    Anbei : Angola-Guereza
    (23.08.2014)
    Oliver Jahn:   @WolfDrei, da haben wir uns ja leider knapp verpasst! Geniale Fotos! Vor allem das letzte Bild!
    (21.08.2014)
    WolfDrei:   Streit mit der Ehehälfte
    (21.08.2014)
    WolfDrei:   Vier von den Fünf auf einen Streich - Irbisse.
    (21.08.2014)
    WolfDrei:   Der weiße Rüssel war ganz schnel-deshalb die Unschärfe!
    Noch einer der letzten 2 in Deutschland: schwarzes Löwenäffchen

    (21.08.2014)
    WolfDrei:   Pardon - Callithrix ist falsch: Mico melanurus!
    Die sonst selten gesehenen Weißrüsselbären - beim zweiten Vorbeilaufen in einer Bande zusammen mit den roten (wohl 2 weiße, 4 rote)
    (21.08.2014)
    WolfDrei:   Oliver hat seine Empfindungen schon mitgeteilt - schließe mich an!
    Nun mein Begehren: die neuen Schwarzschwanz-Seidenäffchen. Mico (Callithrix) malanurus
    (21.08.2014)
    WolfDrei:   Nun mein Magdeburg-Tag. Nicht so warm, Wolken und Sonne. Zudem gibt es wohl noch Schulferien in Sachsen-Anhalt: Es war voll!
    Lasst Bilder sprechen: die Schimpansenfreianlage - 5,3 Tiere, gut verträglich miteinander. Die 2 "Ureinwohner" sollen in der nächsten Woche auf die zweite Freianlage.
    (21.08.2014)
    Oliver Jahn:   Was ich noch vergessen habe, das kleine Wohnhaus am Streichelzoo wurde umgebaut zu einer Gastronomie. Während die Eltern etwas essen oder trinken, können die Kinder nun auf dem Spielplatz toben.
    Das Rothundrudel ist mittlerweile auch eine richtig tolle,große und sehr aktive Gruppe. Die Schneeleoparden waren zu fünft auf der Anlage. Bei Blässbock und Defassa gab es Nachwuchs, die Weißrüsselbären waren aktiv neben den Roten Nasenbären auf der Anlage, ebenfalls gab es Nachwuchs beim Karpatenluchs und bei den Dunkelkusimansen. Ach ja, auch nicht ganz unwichtig, der neue Parkplatz ist fertig!
    (17.08.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Die Tribüne soll dort bleiben. In Zukunft sollen in der begehbaren Katta-Anlage auch die Tiervorstellungen unter dem Motto "Tierisch nah" stattfinden.
    Ich bin gespannt, ob der bisher sehr niedrige E-Zaun um die Anlage Kattas und andere Lemuren am Entweichen in das Zoogelände hindern kann.
    (17.08.2014)
    Oliver Jahn:   @Gudrun, nein. Die Anlage war noch leer und nicht begehbar. Bleibt die Tribüne dort drin stehen?
    (16.08.2014)
    Gudrun Bardowicks:   War die neue begehbare Madagaskaranlage mittlerweile mit Lemuren besetzt und nutzten die Weißkopfsakis mittlerweile die ehemalige Katta-Anlage?
    (16.08.2014)
    Oliver Jahn:   Heute habe ich mir nun das neue Schimpansenhaus angeschaut. Eine bessere Aufwertung dieser Ecke im Zoo kann ich mir nicht vorstellen. Das Haus ist im gleichen Stil wie Nashorn- und Tapirhaus und es ist komplett mit Naturboden und natürlichen Materialien und Pflanzen ausgestattet. Ich bin echt begeistert und die Außenanlagen sind ein absoluter Blickfang, verfügen über zahlreiche Klettermöglichkeiten und werden auf voller Breite und Höhe von den Schimpansen genutzt.
    Für die Krokodile hat man sogar eine Einsicht von außen eingebaut.
    Neben den Menschenaffenanlagen in Rostock und Osnabrück reiht sich Magdeburg jetzt absolut ein.
    Der Umbau des alten Affenhauses hat auch bereits begonnen.
    Und ein neue Tierart gibt es auch wieder, dieses mal wurde die Krallenaffenkollektion mal wieder erweitert, es kam ein Paar Schwarzschwanz-Seidenäffchen in den Zoo, die einzigen in Deutschland und für mich eine Erstsichtung.
    (16.08.2014)
    Regina Mikolayczak:   @Oliver: Ja ich bin 100%ig sicher bei den Nasenbären. Ich hab immer auf die Weißrüssel "gelauert" und zuerst nur die roten gesehen, bis dann mal zwei weiße Rüssel hintereinander -leider recht schnell - am Wassergraben vorbeiliefen. Ich hatte zu früheren Besuchen (letztes Mal ist aber bestimmt schon fast ein Jahr her) auch öfter gar keine Nasenbären draußen gesehen....
    (04.06.2014)
    Oliver Jahn:   @Regina, da bin ich jetzt echt erstaunt. Bei meinem Besuch im März gab es gar keine Roten Nasenbären mehr, die Tapire standen allein auf der Anlage, was ich sehr bedauerte, war es doch eine sehr agile Gruppe, die auch immer wieder Jungtiere führte. Als ich jetzt hörte, dass Weißrüsselbären kommen, da dachte ich an einen Austausch. Nun hat man beide Arten in Magdeburg, "Vermischung" ist möglich, also wird man sich etwas überlegen müssen.
    Zu den Hyänen, wenn eines der Weibchen in einem der hinteren Käfige ist, kann man sie tatsächlich oft nicht sehen.
    Da sich aber letztlich auch mit dem Weibchen aus Aschersleben die Hoffnungen einer Zucht nicht erfüllt haben, kann es natürich durchaus sein, dass man ein Tier wieder abgegeben hat. Ich werde mich mal erkundigen, vielleicht erfährt man ja mehr.
    (04.06.2014)
    Michael Mettler:   @Holger: Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber die Zoopopulation der Goldbauchmangaben könnte auf einen einzigen, Anfang der 80er Jahre vom Zoll konfiszierten und dann auf verschiedene Zoos verteilten Kongo-Import zurückgehen. Mit diesem kamen damals übrigens auch Flinke Mangaben, Kongo-Weißnasen und Sumpfmeerkatzen ins Land; bei meinem ersten Besuch in Rheine (1982) war eine solche gemischte Affengruppe als vorübergehende Einstellung im dortigen Affenhaus zu sehen. Ich kenne die Abstammung der "außerdeutschen" Goldbauchmangaben nicht, aber irgendwo muss ja die Wuppertaler Nachzucht der letzten Jahrzehnte geblieben sein. Deshalb meine Vermutung, dass blutsfremde Tiere schlecht zu finden sein könnten. Und da sich Mangaben (vielleicht mit Ausnahme der Weißscheitelmangabe) keiner großen Nachfrage erfreuen können, mag auch das zur Wuppertaler Entscheidung geführt haben. Dort will man offensichtlich die Artenzahl im Affenhaus zu Gunsten der Gehegegrößen reduzieren. Die Exklusivität des Tierbestandes scheint unter dem jetzigen Direktor nicht mehr so weit oben angesiedelt zu sein wie bei seinem Vorgänger (jedenfalls nicht in Quantität), aber da die Drills nicht auf der Streichliste stehen, profitiert offenbar trotzdem eine hoch bedrohte Affenart vom Neukonzept.

    Es ist ja auch immer eine Frage, ob sich ein Zoo den organisatorischen Aufwand leisten kann oder will, "Frischblut" oder "neue Arten" ausfindig zu machen und zu importieren. Magdeburg ist sehr rührig darin, den Tierbestand zu veredeln, wie die Anschaffungen der letzten Jahre zeigen. So gesehen passen die Mangaben ins Konzept.
    (04.06.2014)
    Regina Mikolayczak:   @ Oliver Jahn: Ja, ich war auch seit ewiger Zeit mal wieder am Samstag in Magdeburg und BEIDE Nasenbärarten waren mit Tapiren und Maras auf der Außenanlage zu sehen. Laut ZTL handelt es sich um Männchen UND Weibchen. Besteht da nicht die Gefahr der "Vermischung" oder ist die ein oder andere Art ganz oder teilweise kastriert?
    Ich habe auch nur zwei Hyänen gesehen, kann aber auch nicht ausschließen, dass da noch irgendwo ein weiteres Tier gewesen ist.
    (04.06.2014)
    Holger Wientjes:   Aber man könnte sich ja seitens Wuppertal um weniger oder nicht verwandte Tiere bemühen. Vor allem, wenn man weiterhin an einem exquisiten Tierbestand festhalten möchte. Wenn die Haltung in europäischen Zoos mit der gegenwärtigen Population so aussichtslos wäre, warum sollte Magdeburg dann an einer Aufnahme der Haltung interessiert sein ?
    (03.06.2014)
    Oliver Jahn:   Über die Weißrüsselbären freue ich mich besonders! Sind sie mit den Tapiren vergesellschaftet?
    (03.06.2014)
    Oliver Jahn:   @Holger, vielleicht liegt es ja daran, dass Herr Perret aus Münster kommt und einfach noch immer gute Beziehungen dorthin hat?
    @WolfDrei, leider klappt es ja mit beiden Weibchen nicht so recht, so dass man dem Bock wohl immer mal die eine oder die andere Frau zur Seite stellt.
    (03.06.2014)
    Michael Mettler:   @Holger: Kommt im Fall der Goldbauchmangabe vielleicht darauf an, ob man einer breiten genetischen Basis oder dem zoologischen Seltenheitswert Priorität einräumt...? Allzu viele Halter gibt es ja nicht in Europa (laut ZTL sieben), womöglich sind alle diese Tiere nach über 25 Jahren Zucht in Wuppertal schon nahe untereinander verwandt.
    (03.06.2014)
    Holger Wientjes:   Interessant hierbei, dass der eine Zoo so eine Art streichen möchte während ein anderer sie unbedingt zeigen möchte. Erstaunlich wie manchmal die Interessenten/Prioritäten verteilt sind.
    (03.06.2014)
    Michael Mettler:   Laut Münster-Thread sollen die dortigen Mandrills nach Magdeburg, und in Wuppertal stehen die Goldbauchmangaben auf der konzeptionellen Streichliste... Sollte also machbar sein ;-)
    (03.06.2014)
    WolfDrei:   @Oliver: Das Gehege war nicht voll einsehbar - 2 haben wir gesehen.
    Ansonsten noch vergessen: Existenz eines Schwarzrückenagutis (D. prymnolopha). Und für das alte Schimp-Haus möchte man Mandrills und - wenn möglich--Goldbauchmangaben ausstellen.
    (03.06.2014)
    Oliver Jahn:   @WolfDrei, nur noch 2 Hyänen in Magdeburg? Ist ein Tier gestorben, wurde abgegeben, oder waren nur zwei sichtbar?
    (02.06.2014)
    WolfDrei:   Und, weil oft nicht zu sehen: ein "getarnter" Tigeriltis
    (01.06.2014)
    WolfDrei:   Da Gudrun Bardiwicks schon im März berichtete, nur einige Beobachtungen (ja, die Filander haben ein Jungtier, dann sind es 2 Streifenhyänen).
    In Magdeburg ist gegenwärtig die gesamte Kraft auf die Eröffnung des Menschenaffenhauses gerichtet - nunmehr geplant am 7. Juli. Nunmehr insofern, da man ca 4. Wochen wegen des ständigen (auch juristischen) Kleinkrieges mit einem Anwohner an der Nordgrenze des Parkes verloren hat. Die Außenanlagen sind fertig und ein Schmuckstück, etwas Natur , auch in der Zuschauerinnenanlage, muss noch wachsen. Am nördliche Teil befindet sich die Flamingoanlage, im südlichen Teil die Lemurenfreianlage - daran muß noch gearbeitet werden, auch im Zuschauerraum. Auf einen naturalistischen Schnickschnack verzichtet man: kein Rasbach, die Wände nicht mit Urwald-Design bemalt wie in Rostock, sondern mit Grünabstufungen. Das Innere ist schon mit dem Großteil der Bäume ausgerüstet, bei den Sichtscheiben zum Zuschauerraum, in dem eine Krokoanlage sein wird, handelt es sich um einige alte aus dem umzurüstenden alten Menschenaffenhaus. Die Innenanlage ist zum Glasdach mit einem Stahlnetz abgesichert, ein Vogelbesatz ist nicht vorgesehen. Die beiden abzutrennenden Außenanlagen sind einmal durch Scheiben (vom Pelikan-Teich über eine Pontonbrücke) und über den breiten Graben/Teich einsehbar, die andere Absperrung erfolgen durch hohe Palisaden-Naturstämme. Lebende Bäume sind durch E-Drähte gesichert. Von einer Anhöhe vor dem alten Affenhaus hat der Besucher einen schönen Einblick auf die Freianlage. Im Zuschauerraum erlaubt ein Podest in ca 2 m Höhe durch eine “Höhensicht” einen besseren Überblick über die Innenanlage. Zunächst abgesperrt, möchte man dann den Versuch machen, die “einheimischen” Schimpansen an die Münsteraner Gruppe (die am 1.7. kommen sollen) zu gewöhnen.
    Ansonsten war es warm, die Tiere “hingen herum”. Neu sind Weiß”Rüssel”nasenbären.
    Geburten: eine schon etwas ältere Giraffe, eine HZA, Karpatenluchse, Zwergmungos, 2 Weißkopfseeadler. Die Anzahl der Himalayahörnchen scheint geringer geworden zu sein, dafür haben in der Anlage die Tragopane Junge. Ein großes Gewusel bei den Rothunden: 8 Junge in schon anstrengendem Alter für die Erwachsenen.
    Viel Erfolg für die Eröffnung!

    anbei : kleiner Blick auf die Affenfreianlage.

    (01.06.2014)
    Jan Jakobi:   Die beiden Magdeburger Schimpansen "Wubbo" und "Nana" bekommen im Juni Verstärkung aus Münster:

    Der Allwetterzoo Münster gibt seine Schimpansen-Gruppe im Juni nach Magdeburg ab.
    Die Gruppe besteht aus acht Individuen.

    http://www.volksstimme.de/aboservice/volksstimme.de_newsletter/1274608_Affenstarke-Schimpansengruppe-zieht-in-den-Zoo.html
    (22.05.2014)
    Jan Jakobi:   Von einer Träcntigkeit ist im Artikel leider nicht die Rede.
    (09.05.2014)
    Jolantha Belik:   Bez. Mala: http://magdeburgersonntag.info/artikel/mala-geht-auf-reisen-0509

    Sie wurde nach Großbritannien geschickt, obwohl die Anlage an ihrem Zielort "Folly Farm" (ein neuer Halter) noch gar nicht fertig ist und Mala nun in einem anderen Zoo quasi "zwischengelagert" werden muss. Sowas ist für mich schon sehr am Rand der Tierquälerei ...
    (09.05.2014)
    Jan Jakobi:   Vielleicht ist das auch nur eine indirekte Bestätigung einer Trächtigkeit (oder vielleicht auch zwei)?

    Aber selbst dann sollte in der neuen Anlage mehr Platz sein als in der Leipziger Anlage.
    (08.05.2014)
    BjörnN:   Zumal Magdeburg mit dem Neubau ja eigentlich genug Platz haben dürfte, um sie auch länger zu behalten.
    (08.05.2014)
    Jan Jakobi:   "Mala" ist 2 Jahre und 4 Monate alt, damit immer noch ein bisschen älter als "Naima". Finde ich noch etwas zu früh.
    (08.05.2014)
    Silke Kollrich:   Im Zoofreunde-Forum habe ich gelesen, dass Spitzmaulnashornmädchen "Mala", geboren am 24.12.2011, nach England abgegeben wurde. Weiß da jemand mehr?
    (08.05.2014)
    Jörn Hegner:   ging aus platzgründen von dort die manule weg .
    (21.04.2014)
    Jörn Hegner:   der zoo magdeburg plant ja einen afrikanischen bereich . auch mit hyänenhunden was mir jemand sagte . was für weitere antilopenarten geplant sind weiss wohl auch noch keiner . mandrills sollen auch kommen . warum nicht drills , diese sieht man seltener und die mandrills zu häufig . denn der zoo frankfurt wusste ja auch noch nicht genau vor der eröffnung des borgori-hauses ob er drills oder mandrills einstellt . er hatte sich dann für drills endschieden . ab 2016 ist das doch auch erst alles fertig .
    (21.04.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Informationen von meinem Besuch am 19.3.14 im Zoo Magdeburg, den ich 2 Jahre lang nicht mehr besucht hatte und der daher für mich eine Reihe gelungener neuer Anlagen und Arten aufwies. Da ich keine Kamera dabei hatte gibt es leider keine Bilder von den Baufortschritten der Neuanlagen schimpansenhaus, begehbarer Lemurenwald und Flamingoanlage. Für mich ganz neu war auch die begehbare Australienvoliere, die mir sehr gut gefiel und mit Wellensittichen, Vielfarbensittichen, Mähnengänsen, Maskenkiebitzen, Spitschopftauben (Brut), Bourkesittichen und Australischen Königssittichen auch sehr attraktiv besetzt ist.

    Die Gürtelvaris leben in der alten Affenvoliere zwischen den Löffelhunden und den Gelbbrustkapuzinern. Ich denke, dass es sich bei ihnen um die dritte Lemurenart (neben Kattas und Rotstirnmakis) in der neuen begehbaren Lemurenanlage handelt. Das Haus für die Lemuren grenzt direkt an das neue Schimpansenhaus, die Freianlage entsteht im Bereich der alten "tierisch nah" Arena, welche jetzt im Eingangsbereich nahe der Erdmännchenanlage zu finden ist.

    Das Schimpansenhaus wirkt von außen schon fertig, an den Außenanlagen muß aber noch einiges gemacht werden. Die Eröffnung ist laut Aussage einer Magdeburger Zoofreundin für Ende Juni vorgesehen.
    Im alten Affenhaus leben in der zweiten Freianlage jetzt die 3 Monameerkatzen. Nach dem Umzug der Schimpansen Wubbo und Nana ins neue Haus wird deren Anlage für Mandrils umgestaltet. Ob die Mona-Meerkatzen in iHrer Anlage bleiben ist laut Auskunft der Zoofreundin noch nicht sicher. möglicherweise wird die alte Orang Utan Anlage und spätere Gelbbrustkapuzineranlage auch mit einer neuen Art besetzt, die sicherlich auch aus Afrika stammen wird. Die beiden kleineren Volieren im aktuellen Affenhaus werden aktuell von den Zwergmeerkatzen und einer Gruppe Rothandtamarine genutzt.
    Ich könnte mir vorstellen, dass die aktuelle begehbare Katta-Anlage, die an den Südamerikabereich grenzt, nach dem Umzug der Kattas von den Nasenbären oder auch den Gelbbrustkapuzinern genutzt wird.
    Von den Krallenaffen waren neben den Rothandtamarinen aktuell in der zweiten verglasten Anlage gegenüber den Ameisenbären Weißgesichtseidenäffchen, Schwarze Löwenäffchen, Weißbauch-Zwergseidenäffchen und Lisztäffchen zusammen mit den Köhlerschildkröten untergebracht. Weitere gezeigte Krallenaffen sind Rotbauchtamarin, Goldkopflöwenäffchen, Kaiserschnurrbarttamarine und Manteläffchen/Zweifarbtamarine (ich habe 5 Tiere gesehen). Gelbbbrustkapuziner (in den alten kleinen Affenvolieren am Rande des aktuellen Afrikabereichs) und Weißkopfsakis. Neu waren für mich die Zwergagutis als Unterbesatz in den Aravolieren, die Rotschnabeltinamus, Gambel-Schopfwachteln und Riesenwaldrallen als Unterbesatz in den Aravolieren. Die Südlichen Tamanduas zeigten sich leider wieder einmal nicht.

    Die gemischte Gruppe aus Axishirschen und Hirschziegenantilopen kann neben ihrer alten Anlage mittlerweile auch die der Bongos nutzen, welche im Augenblick nicht zu sehen waren und auch nicht mehr ausgeschildert waren. Auch die POS und Rotbüffel waren leider in den Stallungen. Allerdings wurde die alte Anlage für Bartschweine im Afrikabereich umgestaltet, war aber noch nicht besetzt. Da auch ein Wasserbecken vorhanden ist könnte ich mir diese Anlage gut als zukünftige Anlage für die POS vorstellen.

    Die neue Flamingoanlage grenzt direkt an die Scheiben des aktuellen Affenhauses, aus dem heraus man später direkt auf die Flamingowiese schauen kann.

    Die Goldschale waren sehr gut zu sehen und auch aktiv. Auch ein Karpatenluchs war zu sehen. Neu in diesem Bereich war für mich neben der Sittichvoliere die Voliere für Vietnamfasane und Rotschnabelkittas.

    Sehr gelungen finde ich die Anlage für Chinesische Baumstreifenhörnchen und Temmincktragopane. Der Tragopanhahn balzte intensiv und auch die Hörnchen waren sehr aktiv.
    Nicht gesehen habe ich leider die Dunkelkusimansen, Schopfhirsche und Tigeriltisse. Bei den Streifenhyänen war nur ein Tier zu sehen.

    Neue Amphibienarten in Magdeburg waren für mich der Afrikanische Grabfrosch im Nashornhaus und die Rokkokokröten und Maranon-Baumsteiger im Amazonashaus. auch die Blaukehlagame im Nashornhaus, die wunderschön gefärbten Neuguinea-Filander scheinbar mit neuem Beuteljungtier, Virginia-Baumwachtel, Rußköpfchen und Felsenhühnchen. Der aktuelle Tierbestand ist sehr gut ausgesucht und nicht alltäglich.

    Die Elefanten sollen in Africambo 2 nach Aussage der Zoofreundin wohl mit Pavianen vergesellschaftet werden, Bauarbeiten in diesem Bereich waren allerdings noch nicht zu erkennen.

    Die Indischen Löwen sind im falschen Kontinent untergebracht. Besser und geografisch passender wäre wohl eine zukünftige Umstellung auf Berberlöwen oder eine andere reine afrikanische Löwenunterart.
    (20.03.2014)
    Jan Jakobi:   Spitzmaulnashornbulle "Madiba" ist wieder zu Hause:
    http://magdeburgersonntag.info/artikel/nashornbulle-madiba-wieder-im-zoo-magdeburg-1029
    (29.10.2013)
    Oliver Jahn:   Ja, es war abzusehen. Aber der nächste Besuch wird schon etwas schmerzhaft, gab es doch bisher bei meinen ungezählten Besuchen in meinem Zoo Magdeburg keinen einzigen Besuch, ohne Kenia. Wenn die Vermutung stimmte, dass sie dreijährig nach Magdeburg kam, dann haben wir das gleiche Geburtsjahr.
    Und sie "sicherte" den Erhalt des Dickhäuterhauses.
    Schön aber ist, dass sie Geschichte geschrieben hat. Es gibt wohl kein anderes Tier, welches ich in den letzten Jahren so oft fotografiert habe.
    So, ich bin dann mal weg....
    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   Schade, aber war ja abzusehen. Irgendwie habe ich bei unserem ´Besuch noch dran gedacht, dass das das letzte Mal sein könnte. Aber sie hat ja ein tolles Alter erreicht !
    (02.10.2013)
    Oliver Jahn:   Nein, vom 15.06.2013 um 17:55 Uhr.
    (01.10.2013)
    Jan Jakobi:   @Oliver:
    Von gestern?
    Sie ist das Tier was am längsten im Magdeburger Dickhäuterhaus lebte.
    (01.10.2013)
    Oliver Jahn:   Mein allerletztes Foto von ihr.
    (01.10.2013)
    Jennifer Weilguni:   Das ist auch für mich eine traurige Nachricht.... trotzdem spricht das hohe Alter für sich - Kenia hatte ein langes, erfülltes Leben in Magdeburg.
    (01.10.2013)
    Jan Jakobi:   @Oliver:
    Diesmal eine traurige Nachricht für Sie:

    "Kenia", die Stammmutter der Magdeburger Spitzmaulnashornzucht ist nicht mehr, sie starb in der Nacht von gestern auf heute:

    http://www.zoo-magdeburg.de/aktuell/aktuellste-nachrichten.html?tx_ttnews[tt_news]=261&cHash=4f0d5808a940a293de09d5e62212bd34

    http://www.zoo-magdeburg.de/aktuell/filme-fotos/2013/oktober/rueckblick-nashorn-kenia.html
    (01.10.2013)
    Jörn Hegner:   in welcher anlage sind diese gürtelvaris untergebracht und aus welchen anderen zoo stammen die ?
    (24.08.2013)
    Silke Kollrich:   Es gibt eine Klage eines Anwohners gegen den Bau des Schimpansenhauses, der zuviel Lärm befürchtet. Wie in anderen Foren zu lesen war, hat dieser Nachbar des Zoos schon öfters Ärger bereitet:
    http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/zu-laut-stopp-fuer-affenhaus-im-zoo-magdeburg,20641266,23900860.html
    (05.08.2013)
    Oliver Jahn:   Ich habe gerade in der Zootierliste gelesen, dass Magdeburg als neue "Rarität" jetzt Gürtelvaris hält. :-)
    (05.08.2013)
    WolfDrei:   anbei die Gestaltung der Schimpansenanlage
    (11.07.2013)
    WolfDrei:   Mittwoch: Besuch in Magdeburg. Unter fachkundiger Führung entstand ein Zukunftsbild, das Magdeburg, wenn es das nicht schon ist, in die obere Klasse der zoologischen Einrichtungen bringt.
    Man möge verzeihen, wenn ich das erst verdauen muß. Klar, eine gewisse Zeit wird das dauern. Und das liebe Geld. Nur einige Aspekte (bitte nicht nachfragen nach Details: woher kommen die gewünschten Tiere, wie viel, wie groß wird die Anlage sein . Warum dies nicht und das nicht).

    Hauptziel ist die geografische Ausrichtung. Genannt seien nur das Schimpansenhaus (ich spreche nicht von Menschenaffenhaus - es wird nur Schimps geben) Fertigstellung 2014 (im Spätherbst soll das Gebäude zum weiteren Ausbau dicht sein), Elefantenanlage, Umwidmung des alten Dickhäuterhauses , u.a.. mit Freianlage für Dscheladas - einsichtbar von einem neuen Restaurant. Umbau des Osteinganges zu einer Lehr - und Versammlungsstätte. (Es wird nur den Welleneingang geben). Vorsichtige Einbeziehung des Parkes trotz noch bestehender Bedenken des Denkmalschutzes (muß noch “aufgeweicht” werden ) - u.a. für Pumas, Dallschafe, weiße Wölfe etc. Umnutzung des Menschenaffenhauses nach Abbau der “Schichtholzträger”. Errichtung einer große Lemurenfreianlage, “Afrikanische” Pinguine sollen ausgestellt werden, Bantengs sollen kommen, dafür Abgabe von Lamas und Alpakas. Bitte nicht genauer fragen!
    Auf der Tapiranlage sollen Maras die Wasserschweine ersetzen - letztere erwiesen sich als zu bissig gegenüber den Tapiren. Flußpferde sind nicht vorgesehen.

    Nachwuchs: Weißkopfsaki, HZA. 3 Pinselohrschweine, Karpathenluchs, Irbis, Tragopan, Zwerghörnchen (T. swinhoei), Rothunde, 1 Filander, 1 Giraffe, 1 Bleßbock

    Sehe gerade , dass ich vor einem Jahr fast auf den Tag dort war - und dass ich mich allen Lobenden weiterhin anschließe . Wiederkommen!

    (11.07.2013)
    Oliver Jahn:   Und hier noch einmal die alte Nashornkuh Kenia.
    (19.06.2013)
    Oliver Jahn:   Mala ist schon fast so groß wie ihre Mutter.
    (19.06.2013)
    Oliver Jahn:   Und die POS-Ferkel.
    (19.06.2013)
    Oliver Jahn:   Hier noch einmal ein paar Eindrücke. Die Rothundwelpen, völlig erschöpft nach dem Spiel.
    (19.06.2013)
    Oliver Jahn:   @Holger, am Samstag war ja außerdem wegen der jungen Giraffe auch deren Gehege nicht offen. Vielleicht lag es auch daran.
    (19.06.2013)
    Holger Wientjes:   Ich kann mich Jennifer nur anschliessen: Hat wirklich Spass gemacht !! Neben den vielen tierischen Highlights haben auch mich erneut zahlreiche Gehege beeindruckt. Sei es kleine Anlagen, wie die sehr liebevoll errichtete Voliere der Baumhörnchen und Tragopane, oder auch ´mal wieder der beeindruckende Africambo-Komplex mit sehr schön strukturierter Landschaft und einer tollen Nashorn-Stummelaffen-Kombi !
    Noch zu ergänzen wäre, dass in das neue Schimpansenhaus Stumpfkrokodile einziehen sollen und somit erstmals in der Zoogeschichte Krokos gehalten werden.
    @Olli: Ja, vielleicht lag´s ja diesmal am Blessbockjungtier, dass die Grevys im Wechsel drauf waren.
    (19.06.2013)
    Oliver Jahn:   @Jenny, irgendwann öffnet ja Bernburg wieder seine Pforten. Und immerhin haben wir dadurch Aschersleben am Sonntag mit einem Tierbestand gesehen, wie es ihn sicher so schnell nicht wieder geben wird. Zu Magdeburg noch mal der Hinweis, dass die Tragopane in der neuen Voliere an der Tigeranlage ihr erstes Küken haben.
    @Holger, ich habe noch mal auf meinen Fotos nachgeschaut. Die Afrika-Anlage war an einem Tag mit allen Arten besetzt, als auch das Tor zur Giraffen-Anlage geöffnet war.
    (18.06.2013)
    Jennifer Weilguni:   Zurück von einer kleinen Zooreise nach Magdeburg möchte ich mich bei allen Anwesenden bedanken, die diesen Tag so unvergesslich schön gemacht haben" Ihr seid einfach spitze!
    Da mein letzter Besuch schon ein paar Jahre her ist, gab es für mich einige Neuerungen zu sehen die mir gut gefallen haben. Der neue Afrikakomplex ist wirklich sehr gelungen! Beinahe noch schöner, weil so liebevoll angelegt hat mir allerdings das neue Hühnergehege für Lachshühner. Hier sieht man, daß mit viel Liebe zum Detail und Freude an der Aufgabe gearbeitet wurde.
    Die Pläne für das neue Menschenaffenhaus sehen vielversprechend aus und man kann nur hoffen, daß der neue Bau dann etwas länger hält. Es ist einfach nur ärgerlich, wenn man viel Geld investiert und einem die Hütte dann nach so kurzer Zeit regelrecht verfault.

    Die alte Nashorndame "Kenia" hat zwar abgebaut, ist dürr geworden und hat einige Druckstellen vom Liegen, aber für ihr Alter war sie noch gut auf den Beinen und der Appetit war augenscheinlich auch noch groß. Schön, daß der Zoo beschlossen hat einen alten Baum nicht zu verpflanzen und Kenia im alten Dickhäuterhaus zu belassen.

    @Oli
    Sei bitte nicht traurig, daß es mit Bernbug diesmal nicht geklappt hat. Das Hochwasser geht vorbei und diesen Besuch holen wir irgendwann einmal nach. Halten wir für die nahe Zukunft erst einmal an den Plänen fest, die schon fest geschmiedet sind. Lange dauert es ja nicht mehr!!!!
    (18.06.2013)
    Oliver Jahn:   Der Bau des neuen Affenhauses hat auch bereits begonnen. Bei meinem letzten Besuch war noch gar nichts zu sehen, jetzt steht das Fundament bereits und die Bodenplatte ist fertig und auch die Stallboxen kann man bereits erkennen. Der große Teich ist trockengelegt und Eröffnung soll bereits 2014 sein.
    Viele Stimmen wurden laut, dass es um den großen Teich doch recht schade sei, aber in der neuen Anlage bleibt der kleine Teich der Pelikane neben den Flamingos erhalten, ein Teil des großen Teiches wird dann Gehegeabgrenzung für die Schimpansen und die Flamingos erhalten einen eigenen kleinen Teich als Lagune. Damit wird diese Ecke des Zoos sicher deutlich aufgewertet, denn der größte Teil dieser Fläche war ja bisher ungenutzt.
    (10.06.2013)
    Oliver Jahn:   Gerade zurück aus Magdeburg kann ich berichten, dass der Zoo sich auf das Hochwasser vorbereitet hat, überall sind große Paletten mit Sandsäcken, aber noch ist alles trocken.
    Überall findet man Jungtiere, vorgestern Nacht gab es nun auch noch Drillinge bei den Schneeleoparden. Weitere Jungtiere gibt es bei den Rothunden, bei den Pinselohrschweinen, das Jungtier bei den Filandern hat bereits den Beutel ganz verlassen. Drücken wir die Daumen, dass nicht alles in den Fluten unter geht.
    (09.06.2013)
    Ralf Seidel:   Sorry, einmal schreiben hätte auch genügt...))Irgenwas hat jetzt geklemmt beim Einfügen...
    (07.11.2012)
    Ralf Seidel:   Die zwei Dampfschiffenten sind relativ neu im Zoo, im September waren sie noch hinter den Kulissen in Qurantäne.
    Die Art - da muss ich momentan auch passen...
    (07.11.2012)
    Ralf Seidel:   Die zwei Dampfschiffenten sind relativ neu im Zoo, im September waren sie noch hinter den Kulissen in Qurantäne.
    Die Art - da muss ich momentan auch passen...
    (07.11.2012)
    Ralf Seidel:   Die zwei Dampfschiffenten sind relativ neu im Zoo, im September waren sie noch hinter den Kulissen in Qurantäne.
    Die Art - da muss ich momentan auch passen...
    (07.11.2012)
    Sacha:   Vielen Dank für Eure Antworten, auch wenn sie leider nicht wirklich weitergeholfen haben.
    Und @Regina Nieke: Ja, kann ich ;)(wie die von Michael aufgeführte private Homepage beweist, bin ich auch nicht der einzige, der sie gesehen hat).

    Wäre jedenfalls froh, wenn künftige Zoo-Magdeburg-Besucher mal darauf achten könnten.
    (07.11.2012)
    Michael Mettler:   Auf einer privaten Homepage werden Dampfschiffenten (ohne Artangabe) unter den monatlichen Neuigkeiten im Zoo für September 2012 aufgeführt (neben u.a. den Neuguinea-Filandern). Die Angaben beruhen allerdings auf eigenen Sichtungen, also könnten die Vögel auch schon etwas länger im Bestand sein.
    (07.11.2012)
    Regina Nieke:   @ Sacha: Die einzigen Enten, die ich dort bei den Pinguinen letztes Jahr mal gesehen habe, waren 2 Schopfenten. Ich gehe aber mal stark davon aus, dass Du Schopfenten von Dampfschiffenten unterscheiden kannst :-)
    (07.11.2012)
    Oliver Jahn:   @Sacha, tut mir leid, ich habe die Tiere nie gesehen. Das kann aber auch daran liegen, dass nach Eröffnung von Aficambo dieser Bereich etwas abgeschnitten liegt und ich dort eher selten bin. Bei meinem letzten Besuch vor zwei Wochen aber war ich dort und habe die Tiere leider nicht gesehen.
    (06.11.2012)
    Sacha:   An die Magdeburg-Experten!

    Bei meinem Besuch im Zoo Magdeburg diesen Sommer habe ich auf der Pinguinanlage zwei Dampfschiffenten gesehen. Weiss jemand, welcher Art die angehören (in der Zootierliste sind sie merkwürdigerweise nicht aufgeführt). Vielen Dank.
    (05.11.2012)
    Oliver Jahn:   Und wieder eine neue Art. Magdeburg hat nun auch Blessböcke auf der Afrika-Anlage, die im Oktober auch bereits Nachwuchs hatten. Damit hält der Zoo jetzt 4 Antilopenarten.
    (29.10.2012)
    Oliver Jahn:   Kurzbesuch in Magdeburg
    Natürlich war mein Hauptziel, die neuen Filander zu sehen, was mir auch ohne Probleme gelang. Ein wenig hoffe ich noch immer, sie kommen in die neue Australien -Voliere. Diese begehbare Anlage ist sehr schön geworden und sie beherbergt neben den Wellensittichen nun auch Maskenkiebitze, Mähnenenten, Australische Königssittiche und Spitzschopftauben.
    In die neue Voliere an der Tigeranlage sind nun neben den Tragopanen auch die Chinesischen Baumhörnchen eingezogen und diese haben sich vor allem bei den Kindern schon zu richtigen Besuchermagneten entwickelt. Die Voliere war permanent von Besuchern umlagert und die Hörnchen kommen direkt ans Gitter und folgen den Kinderfingern gern am Gitter entlang. Da herrschte echte Begeisterung, wie es aussah, auf beiden Seiten des Gitters.
    :-)
    Ansonsten waren alle Tiere gut zu sehen, auch ein Tigeriltis, das halbwüchsige Luchsjungtier mit beiden Elternteilen und auch die Goldschakale, bei denen fast schon Sichtungsgarantie besteht.
    Bei den Zwergmeerkatzen sind es drei Tiere, die jetzt alle zu sehen sind.
    Anbei ein Foto vom Filander.

    (24.10.2012)
    Liz Thieme:   Tjoa, ich habe mich halt an die HP gehalten...
    (03.10.2012)
    Oliver Jahn:   Vielleicht kommen die Filander ja nach Eingewöhnung in die neue Australienvoliere am Nordeingang. Da wären sie sicher besser präsentiert, als im jetzigen Käfig. Wenn man bedenkt, was in dem schon alles gehalten wurde...aber scheinbar braucht man genau solche Käfige einfach immer, da sie ruhig und etwas abseits vom Hauptbesucherstrom liegen, und so sicher gerade für die Eingewöhnung einer neuen Art recht günstig sind.
    (03.10.2012)
    BjörnN:   Es handelt sich um 1,1 Nachzuchten aus Plzen, Jungtiere eines Zuchtmannes. Hoffentlich gelingt es, neue Tiere zu importieren, bei 1,2 Ursprungstieren ist die Sache bei einer gefährdeten Art schnell wieder vorbei.
    (03.10.2012)
    Oliver Jahn:   Und wieder ein Alleinstellungsmerkmal. :-) Klasse! Aber sind die wirklich aus Prag? In der ZTL stehen die nur für Plzen drin.
    (03.10.2012)
    Liz Thieme:   Nun auch die PM zu einer neuen Art. Neuguinea-Filander sind im September aus Prag gekommen und leben in der Anlage mit den Lachenden Hänsen zusammen.
    (03.10.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Die Anlage sieht wirklich sehr schön aus.
    (27.07.2012)
    Oliver Jahn:   So, und nun noch ein Bild von der neuen Lachshuhn-Anlage. Mit dieser Anlage hat sich ein Tierpfleger einen lang gehegten Wunsch erfüllt, und die Anlage ist wirklich ein echter Hingucker geworden. Sie ist total liebevoll bis ins Detail hinein gestaltet, der klassische frühere Hinterhof mit Gärtchen und Hühnerhaltung. Eine alte Pumpe gibt es, Maiskolben hängen unter der Decke des Schleppdaches, überall sind kleine Accessoires, die einfach Spaß machen. Sogar ein Hinterhof-Herzhäuschen gibt es, und damit auch wirklich alles echt aussieht, schauen unter dem Türspalt zwei Schuhe vor. :-)
    Was für mich diese Anlage aber so besonders sein lässt, sind neben der tollen Wirkung noch zwei andere Punkte.
    Zum einen wurde das historische Kassenhäuschen mit eingebunden. Es steht seit Eröffnung des Zoos und gehört zu den ältesten Bauten des Zoos. Gefühlt bin ich da mindestens 1000-mal durchgegangen. Es stand jetzt lange, ein wenig wie ein Fremdkörper, mitten im Zoo. Jetzt hat es wieder einen Zweck.
    Zum zweiten aber ist diese Anlage nach der Welle der zweite echte Schritt in den Vogelgesang. Das freut mich fast noch mehr, denn es zeigt, dass absolut schauattraktive Anlagen auch dort entstehen können.

    (27.07.2012)
    Oliver Jahn:   Ein Paar Tragopane ist schon eingezogen, die Hörnchen fehlen noch.
    (26.07.2012)
    Sven P. Peter:   Etwas weiter unten schrieb Holger Wientjes: "Ein Blick auf die HP des Zoos verrät es: Temminck-Tragopane und Chin. Streifenhörnchen. ;-)"
    (26.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Die Voliere sieht wirklich sehr schön aus. Welche Tragopanart zieht dort ein?
    (26.07.2012)
    Oliver Jahn:   Hier ein Blick auf die neue Tragopan-Voliere. Die Anlage ist sehr ansprechend geworden, gut eingerichtet und sie belebt diese Ecke deutlich. Und sie wurde mit ganz wenigen Mitteln errichtet, denn die Masse wurde durch die Mitarbeiter und auch die Lehrlinge gemacht.
    (26.07.2012)
    Michael Mettler:   In begehbaren Volieren oder Hallen finde ich Haus-Wellensittiche auch sehr viel sinnvoller als die "kostbare" (zumindest außerhalb Australiens) Wildform. Immerhin kann man nie ausschließen, dass irgendein Besucher seinen wildfarbigen "Hansi" reinschmuggelt (damit der es "auch so gut hat") und dieser dann ein paar unerwünschte Gene einbringt, bevor er auffällt...
    (26.07.2012)
    Stefanie Fischer:   @Jan Beensen: Hagenbeck hat auch nur Hauswellensittiche, haben keine wilden bekommen.
    (26.07.2012)
    Liz Thieme:   Die Voliere ist fertig und die Tragopane schon eingezogen.

    Die HP ist einfach anders als andere. Und bei großen Bildschirmen muss man bisschen scrollen, weil das Bild sich dann logischerweise entzerrt. Wenn man sich mit der Seite beschäftigt, findet man sehr schnell da durch.
    (26.07.2012)
    Regina Nieke:   @ HOlger Wientjes: Upps auf DIE Idee bin ich irgendwie bei Magdeburg gar nicht gekommen....find die neugestaltete Seite auch nicht so besonders übersichtlich bzgl. News, daher vermutlich. Danke für die Antwort!
    (26.07.2012)
    Holger Wientjes:   Ein Blick auf die HP des Zoos verrät es: Temminck-Tragopane und Chin. Streifenhörnchen. ;-)
    (26.07.2012)
    Regina Nieke:   Ich hab dann auch mal ne Frage.. Als ich das letzte Mal (vor ca. 4 Wochen) dort war, gab es eine noch unfertige Voliere hinter dem Besucherhochstand bei den Tigern. Was soll dort einziehen?
    (26.07.2012)
    Ronny:   Es werden "Haus"-Wellensittiche sein plus Pennantsittiche und Nymphensittiche.
    (26.07.2012)
    Jan Beensen:   Ich würde mich freuen, wenn dort dann wieder Wilde Wellensittiche unterkommen.
    Köln und Hagenbeck werden sicher gut genug züchten um eine solche Gruppe zusammenzustellen.
    Und dazu dann noch die gute alte dekorative und robuste Schopftaube und vogelmäßig wäre alles erledigt...
    ;-)
    (25.07.2012)
    Liz Thieme:   Es wird eine Wellensittichanlage. Der Ayers Rock ist etwas seltsam. Insgesamt aber finde ich die Anlage gut und hoffe auf interessanten Unterbesatz.
    Die Anlage passt auf jeden Fall gut dahin und belebt die Stelle dann wieder schön.
    (25.07.2012)
    Mike Schapitz:   Ja, das könnte Sinn machen.
    (25.07.2012)
    WolfDrei:   Ein Australienkomplex - sicher Sittiche. Dieser komische "Fels" in der Mitte soll "Ayers-Rock" sein
    (25.07.2012)
    Mike Schapitz:   Weiß denn schon jemand was in den "Käfig" am nördlichen Zooeingang einziehen wird?
    (25.07.2012)
    Oliver Jahn:   Und hier einer der wirklich extrem "glatten" Onager. Es stimmt, die Tiere fallen schon irgendwie auf.
    (23.07.2012)
    Oliver Jahn:   @WolfDrei, die Agutis leben weiterhin auch dort.
    (23.07.2012)
    Liz Thieme:   Also gesehen habe ich nur eine Meerkatze, die da vergnügt Obst angerichtet mit Rosen verspeiste.
    Der Zoo führt sie noch nicht im Alphabet.

    Ich habe die Capybaras nicht bewusst wahrgenommen, aber gesucht habe ich auch nicht. Und auch die sind nicht im Alphabet drin....

    Die Kusimansen können es ja bald noch mehr sein. Da könnte der nächste Wurf im September kommen. Und dann im Oktober zu sehen.

    @WolfDrei ein herrliches Gremlin-Foto
    (23.07.2012)
    WolfDrei:   War ich wohl 2 Tage zu früh in Magdeburg: in jener Voliere waren bei meinem Besuch (nicht zu sehende) Acouchis ausgeschildert - könnte ja dort wohl weiter leben?
    (23.07.2012)
    Holger Wientjes:   Danke Olli ! Sind das denn nicht 1,1 ?
    (23.07.2012)
    Oliver Jahn:   Auch wenn ich nicht Liz bin, die Zwergmeerkatze ist im Menschenaffenhaus in der Voliere, gleich links nach dem Eingang, in der vorher die Manteläffchen waren. Diese sind jetzt in einer der Volieren im Krallenaffenkomplex.
    (23.07.2012)
    Holger Wientjes:   Der Nachwuchs bei den Kusimansen freut mich. Ging ja schnell...

    Liz, waren die Capybaras noch da ? Und wo sind die Zwergmeerkatzen untergebracht ?
    (23.07.2012)
    WolfDrei:   und ein Gremlin
    (22.07.2012)
    WolfDrei:   @Liz Thieme: Gratulation bezüglich der Erstsichtungen! Bei mir gab es nur eine Kusimanse zu sehen. Zu zwei Magdeburger Highligths noch: Schwarzes Löwenäffchen (Alleinstellung)
    (22.07.2012)
    Liz Thieme:   Bei den Luchsen konnte ich zwei Tiere im Gehege sehen, allerdings nicht das Jungtier. Bei den Schakalen sieht das eine Tier (kürzerer Schwanz) fitter aus als das andere. Das zweite zeigt beim Laufen einen Buckel und eine Hinterbeinfehlstellung.
    Rentiere, Kattas, Präriehunde, Ameisenbären, Krallenaffen und Papageien waren auch zu sehen, nur die Tamanduas nicht.
    In Amazonien waren auch alle noch anwesend, selbst die mir steinalt erscheinende eine Tapirdame.
    Fuchsmangusten und Stachelschweine auch vorhanden.
    Und für mich das erste Highlight: die Dunkelkusimansen mit Nachwuchs!!! (1 Adulter und 1 Junges fehlen auf dem Familienbild) Für weiteren Nachwuchs wurde sich fleißig verausgabt.
    Hyänen, Schneeleoparden, Tiger, Tragopan, Schildkröten, Schopfhirsche auch da.
    Highlight Nr2 - meine Erstsichtung endlich: Tigeriltis - vorher hatten sie sich immer versteckt.
    Schön ist auch die neue Anlage der Lachshühner am alten Eingang geworden, die "außerhalb" des Zoos in den Vogelsang hineingebaut wurde.
    Nicht aufgezählte Großtiere wurden gesehen...

    Und mein Fazit: Magdeburg ist immer ein Besuch wert. Schöne Anlage und trotzdem ruhig obwohl durch das Wetter viele Menschen unterwegs waren. So konnte man immer mal auch kleine Bereiche für sich nutzen und genießen. Ich freu mich auf die weiteren Zoopläne :)
    (22.07.2012)
    Liz Thieme:   Super Wetter und alle interessanten Arten gesehen und ich hatte eine Erstsichtung - welch ein Tag :)
    Die Angolaguerezas sind sehr springfreudig, was auch die Besucher teils ertragen müssen. Sie halten sich nicht nur auf der Nashornseite auf sondern auch auf der Gegenseite auf/in der Hütte und in den Bäumen.
    Nashorndame Maleika war auf der zweiten Anlage zu sehen, hielt sich aber an ihrem scheinbaren Lieblingsplatz nahe der Palisade zum M-K-Gehege auf. Mana lag genau entgegengesetzt mit Mala auf der anderen Seite der Palisade.
    Löffelhunde, Warzenschweine, Elefanten, Giraffen, Löwen, Affen alle zu sehen - auch Abu die kleine Monameerkatze, der es viel Spaß macht zuzugucken beim Spiel, sowie eine scheinbar neue Zwergmeerkatze (die Fenster waren noch mit Jutesäcken verhangen).
    Flamingos, Pelikane, Pinguine und die Tiere der Arena (Vorstellung ist zu empfehlen!) und Kängurus, Weißkopfseeadler, Axishirsche und Rotbüffel auch alle da. Bei den Rotbüffeln sind es nur noch 1,1 Tiere.
    (22.07.2012)
    WolfDrei:   @Oliver: Nix zu sehen bezüglich der Guereza - innen wie außen. Ich war aber auch nicht so wild sie zu suchen, da ich sie ja aus San Diego, Pilsen,Breslau und Dvur kannte. A propos Onager: ich habe noch nie so kurzhaarige und helle Halbesel gesehen - im Sommerfell sehen die Kulane doch "etwas" anders aus. Anbei Monanachwuchs
    (16.07.2012)
    Oliver Jahn:   @WolfDrei, sind die Kaninchenkängurus denn doch noch im Zoo? Waren sie irgendwo ausgeschildert? Bei meinem letzten Besuch waren sie nicht mehr bei den Lachenden Hänsen, auch nicht ausgeschildert.Und wo waren die Guerezas? Man sieht sie doch entweder drin, oder draußen, aber gar nicht?
    (16.07.2012)
    WolfDrei:   Habe heute die Besucherzahl ansteigen lassen. Um es gleich zu sagen : hatte mit dem Wetter Glück, (fast) alles gesehen - außer: Angolaguereza, Zwergmeerkatzen, Tigeriltis, Kaninchenkänguruh (mit vagem Hinweis). Anbei: Karpatenluchsnachwuchs.
    (16.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Schade, aber mit so etwas muß man bei einer Erstgeburt immer rechnen. Falls keine genetischen Ursachen für den Tod des Kalbes gefunden werden sehe ich die Chance auf weiteren gesunden Nachwuchs von ihr auch als sehr groß an.
    (16.07.2012)
    Liz Thieme:   Gerade dadurch gibt sie aber Hoffnung auf zukünftigen Nachwuchs mit Aufzucht. Allerdings gilt es nun das Ergebnis abzuwarten und wenn alles für eine weitere Zucht spricht, dann den Bullen zurückzuholen.
    Wobei ich persönlich ja immer für eine Erholungsphase auch bin, schließlich hatte ihr Körper ca 15 Monate einen anderen Modus als normalerweise.
    Ich bin zuversichtlich und vertraue dem Zoo in seinen Entscheidungen.
    (16.07.2012)
    Oliver Jahn:   Sehr bedauerlich, vor allem, da sie sich trotz Erstgeburt sehr fürsorglich um das Jungtier gekümmert hat.
    (16.07.2012)
    Liz Thieme:   Maleika hat gestern ein >nicht lebensfähiges weibliches Jungtier< zur Welt gebracht. Sie versuchte es zum Aufstehen zu bewegen, doch ohne Reaktion. Es wird derzeit obduziert. :(
    (16.07.2012)
    Holger Wientjes:   Das nimmt ja kein Ende mit den spektakulären Neuzugängen ! Berlin bekommt echt Konkurrenz ! ;-)
    (05.07.2012)
    Oliver Jahn:   Bereits im Mai gab es Nachwuchs bei den Karpatenluchsen.
    Und wie ich gerade in der Zootierliste sehen konnte, hat Magdeburg Nördliche Zwergmeerkatzen. Die Tiere werden wohl noch hinter den Kulissen gehalten.
    (05.07.2012)
    Oliver Jahn:   In den letzten Felis-News war zu lesen, dass das alte Dickhäuterhaus noch einige Jahre stehen und nicht automatisch mit dem Bau von Africambo 2 abgerissen wird.
    Woher ist denn die Info über die Steinbockanlage?
    (22.06.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Eine Gebirgsanlage für Dscheladas und nubische Stewinböcke wäre toll und würde auch gut zum Afrikaparkteil passen, da die Fläche direkt an das Afrikanum 2 für Afrikanische Elefanten grenzen würde. Vielleicht könnte man nach Umbauten das alte Elefantenhaus dann sogar als Unterkunft für die Dscheladas weiternutzen.
    (22.06.2012)
    Jörn Hegner:   ich habe gehört der zoo magdeburg plant eine gebirgs-anlage für nubische steinböcke mit dscheladas zusammen . zwar an der stelle wo sich die elefanten-anlage befindet . sie kommt nämlich wo anders hin und wird grösser gemacht . sonst nubische steinböcke sieht man auch nur in wenigen zoos . der letzte in deutschland der welche hielt , war der tierpark hellabrunn in münchen . dort worden die vergesellschaftet mit mantelpaviane . ansonsten gibt es momentan im zoo magdeburg angola-guerezas und dunkle kusimansen . auch nur dort als einziger zoo in deutschland .
    (21.06.2012)
    Oliver Jahn:   Die Anlage entsteht auf dem ehemaligen Platz hinter dem Nordeingang. Früher standen hier drei Fantasie-Tiere für Kinder als Reittiere und ein Bollerwagenplatz.
    (03.06.2012)
    Ronny:   Dies dürfte die begehbare Wellensittichanlage werden.
    (01.06.2012)
    Niedersachse:   Bild scheinbar zu groß.
    Hier zu sehen
    http://s7.directupload.net/images/120601/e9cw6swk.jpg
    (01.06.2012)
    Niedersachse:   Bei den Weißkopf-Seeadlern wird diese Anlage (?) gebaut. Weiß jemand was das werden soll?
    (01.06.2012)
    Oliver Jahn:   @Liz die Pläne für das neue Affenhaus sind in den Felis News 7/2012 abgedruckt.
    @Björn N. die Kaninchenkängurus habe ich ausgetragen, da sie zum einen (wie eigentlich immer) nicht zu sehen waren, zum anderen war das Schild von der Anlage entfernt. An anderer Stelle des Zoos waren sie ebenfalls nicht zu sehen, ob sie gegebenenfalls noch hinter den Kulissen gehalten werden vermag ich nicht zu sagen.
    @Niedersachse „nicht gerade groß“ ist hier eher relativ. Die Tiere erhalten zwei Außenanlagen, eine Winteranlage mit 300 m² und eine Sommeranlage mit 1200 m². Im Sommer können die Tiere beide Anlagen nutzen, im Winter nur die Kleine, da die Große an den Flamingoteich grenzen wird und so bei Eis die Gefahr des Ausbrechens gegeben wäre. Das neue Haus wird ein klassisches Gewächshaus sein, wie man es bereits bei den Tapiren und Nashörnern kennt. Der Innenbereich wird zum Teil auf zwei Ebenen begehbar sein und das Schimpansengehege wird mehr als doppelt so groß wie das derzeitige. Die Anlage wird trennbar sein, so dass auch die Möglichkeit besteht wird zwei Gruppen zu halten (Auflage vom EEP). Vom jetzigen Haus werden nur Teile stehen bleiben, diese sollen Mandrills und eine weitere große Meerkatzen- oder Mangabenart beherbergen.

    (30.05.2012)
    Niedersachse:   Die Fläche neben der Showarena finde ich jetzt nicht gerade groß oder täuscht es dort.
    (29.05.2012)
    Liz Thieme:   Sind die Pläne für das Affenhaus im Zoo ausgestellt oder wo anders einsehbar?
    (29.05.2012)
    BjörnN:   Der Zootierliste zufolge sind die Kaninchenkängurus nach nur 2 Jahren Haltung nicht mehr im Bestand.
    (28.05.2012)
    Oliver Jahn:   Pfingsten in Magdeburg
    Nashorn- und Giraffenjungtier haben sich prächtig entwickelt, das Jungtier der Monameerkatzen ist im Affenhaus wunderbar beim Spielen zu beobachten. Die Voliere der Zweifarbtamarine wird gerade völlig entkernt, die Tiere sind jetzt in der Galerie bei den anderen Krallenaffen zu sehen.
    Aus dem Dickhäuterhaus sind die Seidenhühner wieder ausgezogen, dort steht jetzt wieder die alte Nashornkuh.
    Die Waldrentiere haben ordentliche Geweihe bekommen und die Onager sind im Sommerfell noch schwieriger von Kulanen zu unterscheiden.
    Die Show in der Tierisch-Nah-Arena habe ich mir auch mal angesehen und sie hat mir ausgezeichnet gefallen, der Tierpfleger Rudi, ein Holländer, hat das Ganze mit sehr viel Witz und Humor so kurzweilig gestaltet, dass es echt eine Freude war, das mal zu erleben.
    Alle Tiere waren bei dem herrlichen Wetter in den Außenanlagen zu sehen. Ich habe das erste mal einen Tapir beim Tauchen beobachten können, die Anlage ist wirklich einfach großartig und beide Wasserbecken werden von Tapiren und Wasserschweinen reichlich genutzt.
    Die Angola-Guerezas waren ebenfalls draußen, in der begehbaren Anlage.
    Die Afrika-Anlage ist mit Flatterband eingezäunt, ich dachte erst, es wäre für den Nashornbullen aus Hannover, der noch einen recht verunsicherten Eindruck machte, aber es ist um die komplette Anlage gezogen.
    Am Tigerpfad erkennt man schon gut die neue Voliere für die Tragopane.
    Bei den Dunkelkusimansen sind es 4 Tiere, die absolut aktiv und sehr schön zu beobachten sind.
    Der Zoo war sehr gut besucht, wirkte aber trotzdem nicht überfüllt. Immer mal wieder findet man auch eine ruhige Ecke.
    Ich war dabei, als heute das Tor zwischen alter Giraffenanlage und Africambo geöffnet wurde. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie die Tiere die Anlagen nutzen. Erst mal kamen die Grevys zu den Giraffen rüber und probierten dort das Futter, dann wechselten die Giraffen zur Tränke, wohin ihnen dann die Zebras wieder folgten. Die Interaktionen sorgten für einen echten Menschenauflauf, denn man hatte schon den Eindruck, dass die Zebras da Chef im Ring sind.
    Ach ja, das neue Affenhaus soll übrigens auf der Wiese neben der Show-Arena entstehen. Ich habe die ersten Pläne gesehen und neben den Schimpansen sollen dort auch Krokodile mit in das Haus. Die Außenanlagen der Affen sollen sich dann Richtung Flamingo-Teich erstrecken.
    Damit wird diese Ecke des Zoos auch noch eine deutliche Aufwertung erfahren.
    Sehr positiv fiel mir auch auf, dass die Wiese neben dem jetzigen Affenhaus genutzt wurde, um an einem besucherreichen Tag noch Getränke, Grillsachen und Suppe aus einer alten Gulaschkanone anzubieten. Somit ist der Andrang auf die Gastronomie nicht ganz so stark.
    Rundum war es wieder einmal ein gelungener Besuch und einem großartigen Zoo, der immer besser wird.
    Ein Highlight gab es noch bei den Seraus.
    Vier Leute.
    „Was ist denn hier?“
    Eine junge Frau schaut aufs Schild und liest vor: „Ein Serau.“
    Einer der Männer guckt ins Gehege: „Ach ja, son Kletterschwein.“

    (28.05.2012)
    Oliver Jahn:   @Carsten, wenn die alte Spitzmaulnashorn-Kuh mal nicht mehr ist und die Elefanten auch ausziehen, dann hätte das Dickhäuterhaus allein für Flusspferde sicher nicht weniger Platz, als in manch anderem Zoo. Leider soll das Haus ja aber abgerissen werden, daher ja auch der Feenwunsch! :-)
    (13.05.2012)
    Oliver Jahn:   Mit Africambo II soll auch eine deutlich erweitere Parkmöglichkeit entstehen.
    Eine Gestaltung des Vogelgesangs dürfte noch immer am Widerstand der Denkmalschützer scheitern, trotzdem verleiht er dem Zoo eine deutliche größere Weiträumigkeit und seine Nutzung z.B. für temporäre Greifvogel-Vorführungen ist auch hier schon mal ein guter erster Schritt.
    (13.05.2012)
    Liz Thieme:   Oli, ich sprach nicht vom Zoo, sondern von Magdeburg an sich.
    Und bei den Besucherzahlen muss man die Demografie immer dazu berücksichtigen und Demografie heißt nicht nur Alter und Geschlecht. Daher sehe ich die Entwicklung für Magdeburg sehr positiv.
    Hamburg zum Beispiel hat noch den "Touristen"-Effekt. 2/3 der Besucher sind keine(!) Hamburger Einwohner.

    Tierisch gesehen ist es für einen Zoo langweilig, aber der Bereich war ja nun mal Park und nebenan liegt auch noch der zweite Teil von ihm. In der Hoffnung, dass da wieder mehr passiert und der aufgehübscht wird. Ich finde es gut, wenn Zoos auch dem botanischen Aspekt bzw. Parkähnliche Elemente beinhalten. Ein Grund warum die Wilhelma und Hagenbeck so beliebt sind.
    (13.05.2012)
    Sven Brandt:   Wenn die Besucherzahlen weiter steigen wird man sich sicher auch Gedanken hinsichtlich der Infrastruktur vor Ort machen müssen. Der Zoo ist zwar u. a. mit der Straßenbahn und dem Auto erreichbar. Aber Parkplätze direkt vor dem Eingang sind Mangelware. Ich bin jetzt nicht ganz auf dem Laufenden, was mit dem Parkplatz vor dem alten Eingang im Zusammenhang mit Africambo II passieren wird.

    Klar, auch der Berliner Zoo mit deutlich mehr Besuchern hat auch nur teure Parkhäuser in der Nähe. Aber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln spielt in Berlin wohl eine deutlich größere Rolle.

    Gibt es eigentlich inzwischen Pläne, wie der Bereich hinter dem Eingang gestaltet werden soll. Aus naturschutzrechtlicher Sicht sind die Möglichkeiten da ja stark eingeschränkt, aber einfach nur so als Parklandschaft ist auch irgendwie langweilig.


    (13.05.2012)
    Carsten Horn:   Also eine begründbare geringe Zahl, die sich in Zukunft hoffentlich weiter steigert...

    Flußpferde hätten was, dann würde ich auch helfen, die Besucherzahl zu steigern, :-), außen am Dickhäuterhaus wäre ja ok, nur innen müßte man was umbauen, das war doch ziemlich eng alles, wenn ich mich recht erinner, der letzte Magdeburg Besuch ist schon 15 Jahre her...
    (13.05.2012)
    Oliver Jahn:   Ne ne Liz, es ist schon völlig in Ordnung, dass der Zoo da liegt, wo er liegt! So einer Verlegung würde ich vehement widersprechen! :-)
    @Carsten, sicher ist die Zahl für eine Landeshauptstadt nicht so, wie man es vielleicht erwartet. Ich persönlich sehe die Zahlen aber darin begründet, dass Magdeburg in einer Region liegt, in der es einfach auch sehr viel Konkurrenz gibt. Viele kleine Einrichtungen liegen im Süden, so dass hier die Leute mit Aschersleben und Bernburg z.B. zwei richtig gute Einrichtungen in der Nähe haben, die eine Anreise nach Magdeburg nicht nötig machen. Viele kleinere Orte, aus denen Leute gern mal in eine Zoo fahren, haben hier ihren eigenen kleinen Park, wie z.B. in Staßfurt und Halberstadt. Noch etwas weiter südlicher liegt dann Leipzig. In Richtung Osten ist man schnell in Berlin mit seinen Einrichtungen und Richtung Westen liegt Hannover unter einer Stunde in erreichbarer Nähe.
    Magdeburg zieht viele Besucher aus der Stadt selber, daher der deutliche Anstieg der Jahreskartenbesitzer.
    Der VDZ hat leider seine Zahlen für 2011 noch nicht veröffentlicht.
    Aber vergleichbare Zoos, wie Schwerin und Halle lagen in 2010 sehr ähnlich, Cottbus hatte lediglich die Hälfte, trotz fehlender Konkurrenz in unmittelbarer Nähe. Außerdem hat Magdeburg starke Einbrüche bei den Besucherzahlen gehabt, weil es dem Zoo an vielem fehlte. Die Gastronomie war kaum ausgebaut, der Tierbestand war eher mittelmäßig und es fehlte an Tierhäusern, die dem Zoo auch bei durchwachsenem Wetter Besucher bescheren.
    Diese Situation hat sich nun deutlich geändert. Es gibt mittlerweile 5 begehbare Tierhäuser.
    Die Gastronomie ist durch den neuen Eingang deutlich entspannter und der Tierbestand ist deutlich spannender geworden. Nun heißt es, das begonnen zu stabilisieren und darauf aufzubauen.
    Ich wünsche dem Zoo, dass es so weiter geht. Und die Planungen für das neue Menschenaffenhaus, die Umnutzung und Teilsanierung des jetzigen Hauses der Schimpansen, die Planungen für Africambo II, all das lässt hoffen, dass die Zahlen weiter steigen.
    Zwei sehr wichtige Besuchermagnete fehlen aus meiner Sicht noch, und ich hoffe, dass der Zoo auch hier irgendwann noch einmal tätig wird, nämlich Großbären und Robben.
    Und wenn ich noch einen Feenwunsch bezgl. des Zoos frei hätte, dann würde ich das historische Dickhäuterhaus sanieren lassen und wieder Flusspferde nach Magdeburg holen.
    :-)
    (12.05.2012)
    BjörnN:   Angesichts der Bevölkerung von 230.000 und der geringen Dichte größeres Zoos im Umland sind 270.000 Jahresbesucherzahl eher gering, die Steigerung erfreulich, angesichts der großen Neuerungen 2011 aber eher als unterdurchschnittlich einzustufen.
    (12.05.2012)
    Carsten Horn:   Die steigenden Besucherzahlen sind natürlich erfreulich, aber ist die Gesamtzahl für den Zoo einer Landeshauptstadt nicht ein wenig "armselig"? Frage ich jetzt einfach mal, ohne Vergleichszahlen vorliegen zu haben, vielleicht ist das ja auch normal so...?
    (12.05.2012)
    Liz Thieme:   Warum liegt Magdeburg eigentlich da wo es liegt. Kann es nicht die Elbe noch etwas abwärts wandern?
    Dieser Zoo interessiert mich immer mehr. Und ich freu mich über diese Entwicklung des Zoos.
    Mir fehlt jetzt nur noch eine ganz bestimmte Südamerikanische Großkatze ;-)
    (12.05.2012)
    Oliver Jahn:   Nun zeigt es sich endlich auch sehr deutlich in Zahlen. Jungtiere, wie das Spitzmaulnashorn- und das Giraffenkalb, neue Anlagen und zahlreiche neue und besondere Tiere sorgen dafür, dass das Interesse der Besucher am Zoo Magdeburg deutlich gestiegen ist.
    Das schlägt sich in den Besucherzahlen nieder.
    Wie in der Magdeburger Volksstimme zu lesen war, stieg die Zahl der Besucher von 246.000 im Jahr 2010 auf 270.000 im Jahr 2011.
    Das erste Quartal 2012 war das erfolgreichste, seit 7 Jahren mit 60.000 Besuchern.
    Der Jahreskartenumsatz stieg über 30 Prozent.
    Mitte des Jahres wird die nächste Nashorngeburt erwartet, eine neue, begehbare Sittichvoliere soll eröffnet werden und im Asienbereich entstehen neue Volieren am Tigersteg für Fasane und Hörnchen.

    (12.05.2012)
    Oliver Jahn:   Es ist wirklich unfassbar. Und auch auf die Gefahr hin, mich hier mehrfach zu wiederholen, aber es ist wirklich absolut faszinierend, was der Zoo Magdeburg in den letzten Jahren so alles an neuen und seltenen Arten in den Bestand aufgenommen hat. Es freut mich sehr und vor allem zeigt es, dass es geht! Während in anderen Zoos noch immer Arten reduziert und Bestände eher langweilig werden, zeigen eben andere Zoos, dass es durchaus möglich ist, auch Arten anzuschaffen, die nicht nur ONB sehen will. Dass sich Magdeburg zu einem solchen Zoo entwickelt hat, das freut mich umso mehr.
    (08.05.2012)
    Henry Merker:   Laut der Zootierliste leben nun Dunkelkusimansen im Zoo von Magdeburg.
    (07.05.2012)
    Jan Beensen:   Das mit den AngolaGuerezas ist toll!
    In der Tat.

    Was wird aus den Kapuzinern in der Oranganlage?
    (21.04.2012)
    Henry Merker:   Die Nachricht mit den Angola-Guerezas ist wirklich sehr gut!
    (20.04.2012)
    Oliver Jahn:   Die Weißschwanzguerezas wurden vor 8 Jahren abgegeben.
    Für die Schimpansen soll komplett neu gebaut werden. Vielleicht wird ja dann das Haus so saniert, dass es anschließend auch die Gibbons aufnehmen kann.
    (20.04.2012)
    Jan Beensen:   Hat der Zoo nicht vor kurzem seine Guerezas abgegeben und auf Monameerkatzen umgestellt?
    Warum setzt man in das Schimpansenhaus nicht die Gibbons. Das wäre doch sinnvoller bzw dringender.
    (20.04.2012)
    Oliver Jahn:   Das dürfte die einzige Haltung in Deutschland sein. Klasse! Soweit ich informiert bin, sollen sie zu den Nashörnern ins Haus. Die Monameerkatzen ziehen dann um ins Affenhaus in die Orang-Anlage. Also werden die Guerezas dann "Freigänger". Ich bin gespannt.
    (20.04.2012)
    Liz Thieme:   Magdeburg hat noch eine Rarität zu verzeichnen: Zwei Angola-Guerezas
    Weibchen Vinie kommt aus Breslau und Männchen Nelson aus Pilsen. Beide sind im Herbst 2009 geboren.
    (19.04.2012)
    Oliver Jahn:   und die beiden Goldschakale, bei denen es immer wieder absolut erfreulich ist, wie wenig publikumsscheu die Tiere sind, obwohl ihre Anlage reichlich Versteckmöglichkeiten bietet.
    (11.03.2012)
    Oliver Jahn:   Hier noch einmal zwei der drei neuen Waldrentiere, denen ich in meinem Beitrag versehentlich ein "d" unterschlagen habe.
    (11.03.2012)
    Liz Thieme:   Ich habe mit Leipzig verglichen, da die in der gleichen tierischen Situation sind. Beide haben kleine Nashörner, doch in Magdeburg sind Mama und Kind seit Wochen (eigentlich schon Monate) für die Besucher zu sehen. Und wenn Mana weiter so lernt ist sie auch bald draußen zu sehen, denn seit Anfang des Monats übt sie draußen im Absperrgehege.
    Aber so ein Haus ist halt schon wertvoll für Besucher und Tiere.
    (10.03.2012)
    Oliver Jahn:   @Liz, das Magdeburger Haus ist das beste Nashornhaus, welches ich derzeit kenne. So aufwendig auch oft für Elefanten gebaut wird, für Nashörner fallen die Häuser meistens sparsamer aus, und das nicht nur bei Häuser, die 100 Jahre alt sind, wie in Leipzig. Das neue Haus in Schwerin kenne ich noch nicht, das könnte eventuell auch mal ein guter Bau für Nashörner sein. Die anderen Häuser hingegen mögen zwar modern aussehen, wie in München, oder man sieht sie gar nicht mehr, wie in Hannover, sie unterscheiden sich oft aber gar nicht so wesentlich von der Haltung, wie ich sie mit meinem letzten Bild gezeigt habe.
    (10.03.2012)
    Liz Thieme:   Bei den Fotos und den Infos die ich die letzten Tage gelesen habe, hat Magdeburg durch sein Haus einen Riesenvorteil gegenüber Leipzig.
    Die Löffelhunde sind komplett so als Nachzuchten aus Prag gekommen.
    (10.03.2012)
    Oliver Jahn:   Und ein Blick ins alte Dickhäuterhaus auf eines der ältesten Tiere(vielleicht sogar DAS älteste?) des Zoos.
    (10.03.2012)
    Oliver Jahn:   Und hier noch einmal für die Freunde der Farbfotografie
    (10.03.2012)
    Oliver Jahn:   Ich war in dieser Woche einmal wieder zur Stippvisite in Magdeburg.
    Wie man auf dem Bild erkennen kann, hat sich das Nashörnchen prächtig entwickelt.
    Wenn man sich die Zeit nimmt, Mutter und Kind eine Weile zu beobachten, dann ist das wirklich ein immer wieder großartiges Erlebnis. Wie das Kleine in seinen Bewegungen die Mutter kopiert, ist einfach genial. Am Nachmittag ruhte es dann neben der Mama, die stoisch dort stand und ihr Jungtier bewachte. Das neue Haus kommt hier natürlich auch jetzt so richtig zur Geltung. Der Naturboden gibt den Tieren so viele Möglichkeiten. Selbst eine kleine Suhle wurde hier angelegt, die das Kleine mit sichtbarer Begeisterung nutzte.
    Auch das Giraffenkalb war zu sehen. Die Walrentiere stehen im Bast und auch bei den Hirschziegenantilopen gab es Nachwuchs. Die Goldschakale waren hingegen noch in der Phase der Familienplanung.
    Die Seraus sind schon zusammengewöhnt und die Tigerjungtiere sind auf der Anlage zu sehen. Sichtung gab es auch bei beiden Tigeriltissen, die Hyänen nutzten ebenfalls die Sonnenstunden im Außengehege. Die Rothunde waren getrennt, allerdings war nicht zu erkennen, ob eines der Männchen, oder das Weibchen abgesperrt war.
    Bei den Löffelhunden sah ich 5 Tiere. Gab es hier bereits Nachwuchs, der mittlerweile bereits erwachsen ist? Ein Größenunterschied bei den Tieren war nicht erkennbar.
    Bei den Warzenschweinen gibt es wieder ein Paar, im Dickhäuterhaus ist der Umbau der Elefantenanlage abgeschlossen, die alte Kenia steht wieder im mittleren Stall der linken Seite.
    Über das Menschenaffenhaus war in der Magdeburger Zeitung zu lesen, dass es wohl komplett abgerissen und neu gebaut werden soll/muss.
    Sensibilisiert durch die Diskussion hier im Forum habe ich mir auch die Rotbüffel in Magdeburg einmal etwas genauer angesehen. Den besten Vergleich habe ich da zu den Tieren im Zoo Berlin, und im Vergleich zu den Tieren dort könnten die Magdeburger eine ganz andere Tierart darstellen. Sie ähneln den Berlinern so gar nicht. Vor allem die Hornformen sind so komplett anders, und die „Puschelohren“, die ich in Berlin so markant sah, findet man in Magdeburg auch längst nicht so stark ausgeprägt.
    Auf jeden Fall war der Besuch an einem der ersten Frühlingstage wieder einmal absolut lohnenswert. Und ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wie sich der Zoo in Magdeburg doch in den letzten Jahren entwickelt hat.

    (10.03.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Schöne Nachrichten. Besonders freut es mich, dass Magdeburg einen neuen Serau-Zuchtbock erhalten hat.
    (22.02.2012)
    Liz Thieme:   Als ich um 11:54 in den Livestream geguckt habe, war Fleur schon in der Geburt und die Beine guckten raus.
    Um 12:30 kam dann der Kopf und gerade um 12:39 war dann das ganze Kalb auf der Welt.
    (22.02.2012)
    Henry Merker:   Wunderbare Nachricht!!
    (21.02.2012)
    Holger Wientjes:   Magdeburg hat aus L.A. einen neuen Serau-Zuchtbock erhalten !
    (21.02.2012)
    Rüdiger:   Super !! Vermutlich hat die grössere und neu strukturierte Aussenanlage dazu mitbeigetragen
    Danke für die Bestätigung. Da verbleiben noch weitere 9 Spitzlippennashorngeburten im EEp für 2012. Endlich ist die schlechte Serie aufgelöst. Nur der Zoo Hannover und Zürich machen noch Kummer mit der Zucht.
    (21.02.2012)
    Jan Jakobi:   Na, geht doch!
    Das finde ich gut das "Malaika" doch noch aufgenommen hat.

    Vielleicht lag es an der alten Anlage.


    (20.02.2012)
    Niedersachse:   In einem Artikel zu Nashorn Mala und ihrem Pfleger wurde verkündet, dass man im Sommer die nächste Geburt erwartet.
    Maleika ist schwanger!!!
    (20.02.2012)
    Liz Thieme:   Und weiter geht es mit der Magdeburger Bildschirm-Show
    http://www.zoo-magdeburg.de/aktuell/aktuellste-nachrichten.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=93&cHash=875acf0bc6a754fe12e285953f32ee50

    Diesmal steht eine Giraffengeburt aus. Mehr dazu nachher bei SternTV.
    (15.02.2012)
    BjörnN:   Das Jungtier ist weiblich...
    (28.12.2011)
    Rüdiger:   Wie geht es den beiden Nashörnern ?
    Welches Geschlecht hat das Jungtier?
    Gute Besserung für Mana!
    (28.12.2011)
    Tina:   Sie stand öfters mal so da, grad wenn sie den Schwanz hochhob, als würde sie noch pressen ... oder hätte Krämpfe oder Schmerzen (sh. Bewegungen am Bauch). Kot hatte sie dabei aber auch nicht abgesetzt. Sah manchmal etwas komisch aus...
    Heute früh sah bisher alles gut aus. Zwischenzeitlich hat sie auch gekotet, vielleicht hatte sie auch da gestern etwas Probleme...
    Werde auch weiterhin beobachten...
    (25.12.2011)
    Liz Thieme:   Könntest du genauer werden wann und was du beobachtet hast?
    Die Nachgeburt ist abgegangen. Ich habe mehrmals heute die webcam laufen gehabt und konnte nichts negativ auffallendes bemerken.
    (25.12.2011)
    Tina:   Der Mama geht es doch nicht wirklich gut... hat sie Krämpfe/Schmerzen???

    Musste heute arbeiten und habe nicht alles gesehen - kann evtl. jemand sagen, bzw. hat jemand gesehen, ob die Nachgeburt schon kam???
    Die Mama gefällt mir momentan nicht - das Baby ist fit und macht einen superguten Eindruck...
    (24.12.2011)
    Jolantha Belik:   Die besten Wünsche für Mama & Baby! Für alle, die es verpaßt haben, es gibt auf Youtube Videos von der Geburt.
    (24.12.2011)
    Jana Müller:   Glückwunsch nach Magdeburg!
    Vor 25 Jahren kam in Stuttgart ein Panzernashorn an Heiligabend zur Welt. Man nannte ihn dann "Noel".

    Habe vorhin im Internet einen kleinen Bericht gefunden mit ein paar weiteren Infos zum Magdeburger "Christkind"
    http://www.presseportal.de/pm/6514/2171300/spitzmaulnashorn-nachwuchs-im-magdeburger-zoo-stern-tv-war-live-dabei
    (24.12.2011)
    Oliver Jahn:   Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann ist es ihr 4. Kind. Also ist sie eine erfahrene Mutter. Es ist absolut toll, dass das Jungtier genau am Heilig Abend gekommen ist. Einen schöneren Jahresabschluss hätte ich mir für den Zoo Magdeburg nicht vorstellen können.
    :-)
    (24.12.2011)
    Liz Thieme:   Mana hat das Kleine im Liegen zur Welt gebracht 1:09 begann dann die richtige Geburtsphase, kurz darauf sah man schon die Fruchtblase und 1:12 war es dann auch schon da. Mana verhielt sich sehr ruhig. Und wenn man es menschlich betrachtet schien sie am Anfang etwas irritiert zu sein, was da für ein Bündel auf dem Fußboden liegt.
    Inzwischen hat es auch mehrfach schon getrunken.
    Also alles gut mit dem Christkind, soweit man das vom Bildschirm her sagen kann.
    (24.12.2011)
    Liz Thieme:   Das Weihnachtsgeschenk ist vollkommen.
    Heute Nacht kurz nach eins hat Mana ihr Kind zur Welt gebracht.
    :)
    Bisher sieht alles sehr gut aus.
    (24.12.2011)
    Rüdiger:   Das Euter ist schon sehr prall, die Geburt scheint bald loszugehen.
    Viel Glück für die erfahrende Mutter !
    (18.12.2011)
    Klaus Schüling:   Livebilder aus dem Nashorngehege

    Große Spannung in Magdeburg: Der Zoo erwartet schon bald Nashornnachwuchs - und Sie können exklusiv dabei sein. Eine Webcam sendet Livebilder aus dem Tiergehege direkt auf die stern TV-Seite.

    http://www.stern.de/tv/magdeburger-zoo-erwartet-nachwuchs-livebilder-aus-dem-nashorngehege-1748438.html?mid=55452


    (16.12.2011)
    Oliver Jahn:   Auch mir gefällt die neue Seite richtig gut. Alles gut auffindbar, ein toller und recht ausführlicher Rückblick in die Geschichte des Zoos und es wäre toll, wenn die Aktualität so bliebe.
    NAch den Waldrenen ein wirklich gelungener Abschluss eines wirklich großartigen Jahres für den Zoo Magdeburg.
    Da fehlt für das nächste Jahr dann nur noch Nashornnachwuchs!
    (13.12.2011)
    Henry Merker:   Nicht schlecht, die neue Homepage.

    Vor allem, weil dort zu lesen ist, dass nun Waldrene in Magdeburg zu sehen sind!
    (13.12.2011)
    Zoo Magdeburg:   Neue Zoo-Webseite ab sofort online

    Der Nikolaus hat sich in diesem Jahr besonders ins Zeug gelegt - praktisch das gesamte Jahr hat er gebastelt, um dem Zoo nun einen komplett neuen Internet-Auftritt in den Stiefel zu stecken. Modern und übersichtlich kommt die Seite daher und bietet eine Vielzahl neuer Funktionen und Informationen.

    Also besuchen Sie uns auf www.zoo-magdeburg.de!
    (13.12.2011)
    Michael Mettler:   @Ronny: Zumindest EIN repräsentatives Foto hier im Forum würde wahrscheinlich nicht nur Oliver und mich, sondern auch mitlesende Elefantenfans interessieren.
    (08.12.2011)
    Ronny:   @Oli: Ich habe extra für dich und Michael die innenanlage von allen Seiten fotografiert. Ich wusste vorhin nur nicht ob noch interesse besteht. Hier posten oder per Mail schicken?
    (07.12.2011)
    Oliver Jahn:   @Ronny, hast du die neue Elefantenanlage gesehen? Ich kenne sie nur von einem Foto und danach ist auf der Fläche des alten Flusspferdbeckens jetzt eine Menge Stahl und alles unter Strom, damit man durch diese Absperrung hindurch die Tiere ohne direkten Kontakt versorgen kann.
    (07.12.2011)
    Ronny:   Ich wollte doch noch ein Foto von einen der Magdeburger Youngsters hinzufügen :D.
    (07.12.2011)
    Ronny:   Da seit Sonntag die Tigerjungtiere auf der Außenanlage zusehen sind, war ich heute auch im Zoo:

    Ein paar Neuigkeiten:

    - Neu im Bestand sind Helmwachteln (Lophortyx gambelii). Sie leben in der Voliere mit den Blaulatzaras

    - Hahns-Zwergaras und Gebirgsaras teilen sich eine Anlage

    - im Tapirhaus leben nun 2 Sonnenrallen und 1 Venezuela-Blaukehlguan

    - Die Waldrentiere bewohne die Anlage der Hausrentiere

    - Der Schneeleopardenkater ist mit der Katze und Jungtiere auf der außenanlage zu sehen

    - Es gibt einen neuen Rothund.

    - die Kap-Borstenhörnchemn sin zur Zeit hinter den Kulissen, statt dessen leben im "Kleinräuber-Rondell" eine zweite Gruppe Zwergmangusten.

    - Der HZA-Bock färbt sich mittlerweile schwatz

    - Die Potoroos sind draußen in einer zum Besucher zugwandten Baumhöhle mit Stroh..wenn man genau hinsieht..sieht man im Stroh etwas wackeln.
    (07.12.2011)
    Michael Mettler:   Kleiner Nachtrag zu Beiträgen ab dem 31.8.11 bezüglich der "größten begehbaren Eichhörnchenanlage": Im Grunde stimmt das sogar... Laut Zooführer 1972 hatte man nämlich Eichhörnchen im Gelände ausgesetzt, weil sie dort vorher nicht vorkamen :-)

    Interessanter Nebenfund im gleichen Zooführer: Das Böhmzebra-Foto zeigt ein "mähnenloses" Exemplar neben einem normal bemähnten. Der Text geht nicht darauf ein. Könnte auf die Importe von Hannover und Dvur Kralove zurückgehen, taucht aber im Zuchtbuch von 2006 nicht auf (in dem allerdings nicht alle Verbleibe zu finden sind).
    (24.11.2011)
    Rüdiger:   Gibt schon Anzeichen für die bevorstehende Nashorngeburt von der alten Dame ?
    Oder scheint sie doch erst im Dezember zu gebären ?
    Was wissen die Insider, vielleicht ist ja dss zweite Spitzlippennashorn - weibchen schon trächtig ?
    (13.11.2011)
    Holger Wientjes:   O.k., danke soweit !
    (10.11.2011)
    Ronny:   Wäre zumindest Schade um den Hirsch der Gruppe, da doch ein sehr schönes und großes Geweih trägt.
    (10.11.2011)
    Liz Thieme:   @Holger, das steht nicht in der Meldung. Es sind übrigens Junggesellen.
    (10.11.2011)
    Holger Wientjes:   Und die Hausrene abgegeben ?
    (10.11.2011)
    Oliver Jahn:   Und wieder eine Rarität mehr! Klasse!
    (09.11.2011)
    Liz Thieme:   Magdeburg hat aus Rotterdam Waldrentiere bekommen.
    (09.11.2011)
    Liz Thieme:   Nächstes Jahr wird am Tigersteg eine 30m² große Anlage für die Temminck-Tragopane und Chinesische Streifenhörnchen gebaut.
    (31.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Holger, ich hoffe schon. Aber du weißt ja, so etwas kommt immer mal wieder vor, Schwachstellen finden immer als erstes die Tiere, dann erst die Pfleger. ;-)
    (23.10.2011)
    Holger Wientjes:   Ganz vergessen: Wurde das Gehege denn nun dara angepasst ?
    (23.10.2011)
    Holger Wientjes:   Danke ! Tolles Bild übrigens !!
    (23.10.2011)
    Oliver Jahn:   Sie hat sich einfach durchgebuddelt.
    (23.10.2011)
    Holger Wientjes:   Wodurch konnte sie entkommen ?
    (23.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Holger, das ist noch gar nicht lange her, es war am Anfang der Woche glaub ich. Es war das Weibchen. Und es wurde Mitte der Woche im Vogelgesang wieder eingefangen. Sie hat sich also nicht groß aus dem Gelände entfernt.
    (23.10.2011)
    Holger Wientjes:   @Olli: Wann ist denn ein Rothund ausgebüchst ?
    (23.10.2011)
    Oliver Jahn:   Und im Vordergrund die Ausreißerin, zurück bei ihrem Partner.
    (23.10.2011)
    Oliver Jahn:   Und hier noch mal zwei Eindrücke von meinem letzten Besuch in Magdeburg.
    Zum einen ein Schopfhirsch, über die ich mich auf der Anlage im Asienteil immer wieder sehr freue.
    (23.10.2011)
    Michael Mettler:   Übrigens, wenn ich das richtig überblicke, sind unsere Fragen zu den Erwerbsumständen und dem Handling der beiden ersten Magdeburger Nashörner, die wir zur besseren Übersichtlichkeit hierher ausgelagert hatten, doch jetzt geklärt - dann könnten wir uns mit der Diskussion der konzeptionellen Thematik des Hauses doch wieder ganz auf den Thread "Dickhäuterhäuser" verlegen?
    (12.10.2011)
    Michael Mettler:   Hm, wenn es schon unter den beteiligten Zeitzeugen unterschiedliche Versionen zu 4) gibt, dann haben wir es als "Rekonstrukteure" mehr als vierzig Jahre nach dem Ereignis natürlich nicht gerade leicht, das irgendwie unter einen Hut zu bringen. Vielleicht sollten wir gar nicht Argumente dafür suchen, welche Version richtiger sein könnte, sondern eher, ob nicht BEIDE zutreffen könnten, weil es vielleicht schon damals unterschiedliche Auslegungen eines Sachverhalts gab.

    Ein Versuch dazu: Steinhagens Formulierung "Kapazität" ist genau genommen nicht gleichbedeutend mit der Zahl der Ställe. Die Flächenkapazität hätte nach damaligen tiergärtnerischen Maßstäben durchaus für vier (und mehr!) Stallboxen im N-N-Trakt gereicht. Die Nashornboxen im nur wenige Jahre zuvor erbauten hannoverschen Elefantenhaus z.B. waren gerade mal halb so groß wie die Magdeburger, die Isolierbox im DHH ist nicht viel größer, und die beiden viel später im ehemaligen rückwärtigen Futterlager eingebauten Zusatzboxen waren es auch nicht. EINEN Nashornstall zu bauen (was man allein beim Anblick deuten kann als: für EIN Nashorn geplant zu haben), den man aber von der Fläche her bei Bedarf/Beschaffungsmöglichkeit nachträglich unterteilen könnte, wäre z.B. ein Denkansatz, der beide überlieferten Versionen erklären könnte.

    Ortwin Kratzke bestätigte meine Überlegung, dass für den Nashornkauf Devisen beantragt werden mussten und schon allein dadurch die Möglichkeit des Erwerbs eines zweiten Tieres nicht gesichert war. (Der Faktor Devisen galt natürlich auch für den Afrikanischen Elefanten, und ich möchte wetten, dass dessen Erwerb dem Zoo wichtiger war.) Passt übrigens alles durchaus zum eben geschilderten Szenario: Wenn nicht sicher war, ob man sich ein zweites Nashorn überhaupt würde leisten können, reichte ein Stall. Falls sich die Erwerbssituation doch noch ergeben sollte, konnte man noch immer die theoretische Unterteilungsmöglichkeit zurückgreifen – oder eben die Isolierbox nutzen, wie es dann ja auch geschah.

    Wobei ich mich jetzt glatt frage, ob Bürger eben diese Isolierbox nicht sogar von Anfang an als „festen“ zweiten Stall im Auge gehabt haben könnte und nur den Trick anwandte, ihn als „Krankenzimmer“ zu beantragen, weil man ihm das angesichts der kostbaren Pfleglinge schlechter abschlagen konnte…
    (12.10.2011)
    Oliver Jahn:   Ich habe gerade den Beitrag von Steinhagen zum DHH aus der "Deutschen Architektur" 1968 bekommen. Ich habe es erst mal nur ganz kurz überflogen. Daher erst mal nur vier Dinge.

    1)Er beschreibt nur den fertigen Bau, nicht die Planungsphase

    2) Die Konsultation Graffunders taucht nicht auf

    3) Der Rat der Stadt war Aufgabensteller, und zwar Böhl

    4) Der erste Satz heißt "Die Kapazität des Dickhäuterhauses ist für drei Elefanten, zwei Flusspferde, zwei Nashörner, Riesenschildkröten, Kleintiere und Fische berechnet.
    (11.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, tut mir leid, das kann so nicht stimmen. Aber ich schaffe es heute nicht mehr, das ausführlich aufzuklären. Aber morgen, versprochen.
    (11.10.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver, wie im Thread "Dickhäuterhäuser" angekündigt, habe ich vom langjährigen Zooinspektor Ortwin Kratzke ein paar Infos zu unseren Nashorn-Fragen erhalten.

    Bei der Planung des Hauses war tatsächlich nur die Haltung eines einzelnen Spitzmaulnashorns vorgesehen. Kenia wurde aufgrund eines gezielten Angebotes der Fa. Ruhe übernommen.

    Diese Formulierung ließ es bei mir rattern, und der Blick ins Zuchtbuch für afrikanische Nashörner erhärtete den Verdacht: Ruhe brauchte möglicherweise schlichtweg Platz und suchte deshalb einen Abnehmer! In Hannover hatte er ein Zuchtpaar Spitzmaulnashörner stehen, das im Juni 1970 ein Kalb bekommen hatte. Am 1.10.1970 traf ein frisch importiertes Paar Breitmaulnashörner ein, das wahrscheinlich schon länger avisiert war - zu dieser Zeit war ja noch Schiffstransport üblich. Aus meinen Recherchen zum hannoverschen Nördlichen Breitmaulnashornbullen weiß ich, dass Ruhe Importnashörner wegen der besseren Klimatisierungsmöglichkeiten möglichst in Hannover unterbrachte (statt z.B. in Gelsenkirchen). Und neben seinem Zuchtpaar hatte er ja auch noch die im Juni aus Thoiry zurückgeholte Spitzmaulnashornkuh und die gleichzeitig frisch importierte Kenia im Bestand. Die kam also wohl gar nicht als lang gesuchte Paarkomplettierung nach Magdeburg, sondern als unverhofftes Sonderangebot :-)

    Doch zurück zu den Informationen aus erster Hand: Kibo und Kenia wurden auf der Außenanlage zusammengewöhnt und nachts getrennt aufgestallt. In der Gewöhnungszeit wurden auch die Rohrabsperrungen am Innengraben eingesetzt, nach vollzogener Zusammengewöhnung nicht mehr. Erst ab der Geburt des ersten Kalbes (also 1979) fanden sie wieder Verwendung. Die rückwärtige Isolierbox musste im Winter, wenn man die Tiere nicht zwecks Stallreinigung auf die Außenanlage sperren konnte, als Umsperrstall genutzt werden und diente später (und bei allen Nachzuchten) als Wurfstall ("Mutterbox").

    Und zur Flusspferd-Frage: "Das Flusspferd-Außenbecken war von Anfang an heizbar und konnte auch mit warmen Wasser gefüllt werden. Es erfolgten zwei Sanierungen der Heizung, 19? war sie durch vergessenes Entleeren durch Frost zerstört und 1988 durch Rost."

    (11.10.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver, deinen letzten Beitrag widerlegt Bürger 1976 in punkto Hippos sogar selbst bzw. gibt wenigstens die MÖGLICHKEIT an. In seiner Kritik über das Flusspferd-Innenbecken schreibt er über die mögliche Abtrennung des Bullen im Falle von Nachwuchs: "In der warmen Jahreszeit kann er Tag und Nacht in der Außenanlage zubringen."

    Auch zu "Die Hippos waren in Magdeburg wirklich immer nur draußen, wenn es absolut heiß war" kann ich vielleicht die Auflösung beisteuern, und zwar als Neufund aus FELIS 7, dem JB für 1988: "Neben solchen Maßnahmen wie der Rekonstruktion eines Heizkanals auf der Flusspferdanlage und der Inbetriebnahme der Heizung des Außenbeckens für die Flusspferde...." Wohlgemerkt nicht "Reparatur" oder "Wieder(!)inbetriebnahme". Das Becken konnte überhaupt erst 9 Jahre nach Fertigstellung der Außenanlage erstmals beheizt werden!

    Das relativiert die von mir genannte Möglichkeit in Sachen Nashorn-Zusammengewöhnung bei kühleren Temperaturen. Aber gehen wir mal nach Faktenlage vor: Ab wann Kibo und Kenia im Nashorn-Schaustall zusammen gezeigt werden konnten, ist nirgends zu lesen. Dagegen schreibt Bürger 1976: "Die derzeitige Standfläche ist für den Nachtaufenthalt beider Tiere zu beengt, so dass wir ein Nashorn nachts ständig in der Isolierboxe halten." Sein "ständig" interpretiere ich so, dass dies schon seit Kenias Eintreffen so gehandhabt wurde und man die Tiere nur tagsüber zusammenließ. Ob (wohlgemerkt bis 1976!) auch drinnen, bleibt offen, ich fand dafür keinen Bild- oder Textbeleg. Das älteste veröffentlichte Foto, das beide Nashörner zusammen zeigt, ist im JB 1971 zu finden und wurde außen aufgenommen. Es KANN also sein, dass man die Nashörner 1970 noch gar nicht zusammengewöhnte, sondern dafür erst die Sommersaison des Folgejahres nutzte.
    (11.10.2011)
    Michael Mettler:   P.S. Habe ich denn tatsächlich irgendwo geschrieben, dass man Tiere über Nacht draußen gelassen haben könnte? "Aussperren" bedeutet für mich nicht automatisch "rund um die Uhr".
    (11.10.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: Auch schon 1970?
    (11.10.2011)
    Oliver Jahn:   Die Tiere wurden über Nacht nicht draußen gelassen. Darauf will ich ja die ganze Zeit hinaus.
    Aber was die Hippos angeht, da sprichst du wirklich etwas sehr eigenartiges an. Die Hippos waren in Magdeburg wirklich immer nur draußen, wenn es absolut heiß war. Ich war total erstaunt, als ich später Flusspferde bei Wind und Wetter in anderen Zoos draußen sah. Vielleicht war die Heizung für das große Becken zu klein konzipiert. Ich weiß es wirklich nicht. Aber Hippos draußen im Wasser, das war in Magdeburg echt eine Seltenheit.
    (10.10.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: Quatsch. Ich will darauf hinaus, dass Ende August das Jahr noch nicht gelaufen ist und somit noch einige Zeit bis zum Winter war, in der man die Flusspferde zwecks Zusammengewöhnung der Nashörner hätte aussperren können. Ob es dort wärmer war? Sie hatten immerhin ein heizbares Außenbecken. Wofür, wenn man sie nur im Hochsommer dort hätte halten wollen?

    Die Nacht ist dabei völlig wurscht, in der Zusammengewöhnungsphase hat man die Rhinos mit ziemlicher Sicherheit zuerst nur tagsüber und unter Aufsicht miteinander konfrontiert (wo auch immer).
    (10.10.2011)
    Oliver Jahn:   Jetzt wird es echt lustig.
    Bürger bestellte das Tier also in einem Monat mit schlechtem Wetter, weil er wusste, dass es im Oktober (also einen Monat später) gutes Wetter für die Eingewöhnung geben wird???? Konnte er das im Voraus wissen? Oder gab es das Wetter bei Ruhe auch?
    Und genau auf Wetter und Nacht bin ich eingangen. Oder war es auf der Flusspferdaußenanlage wärmer oder gab es da andere Tageszeiten??
    (10.10.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver, wieder einmal suche ich vergeblich nach etwas, was du "bereits geschrieben" haben willst (wobei die Textfülle unserer Diskussion die Suche allerdings auch erschwert). Wo bitte bist du denn in der ganzen Diskussion auf das Flusspferd-Außengehege als Faktor für die Nashorn-Zusammengewöhnung eingegangen?

    DASS man zwei Nashörner zusammen in einem Stall halten kann und du das selbst gesehen hast, will ich doch gar nicht bezweifeln. Aber wenn sie nicht zusammen aufgewachsen sind, muss man sie zu diesem Zweck erst mal vorsichtig zusammengewöhnen, wenn ich der Literatur Glauben schenken darf. Die Transportkiste einfach vor den Stall des schon ansässigen Tieres zu stellen und das neue direkt zu ihm hinein zu lassen, das kann ich mir nicht mal für die optimistische Haltung Bürgers in punkto Unterbringung vorstellen. Wenn das schief gegangen wäre, hätte er doch womöglich wieder ein paar Jahre auf ein zweites Nashorn warten müssen...

    "Denn auch 1970 änderte sich nichts an der Jahreszeit, und nichts an der Nacht." Kenia traf am 30.8.1970 in Magdeburg ein. Laut JB 1970 war der September mit 18.217 Besuchern ein schwacher und damit vielleicht wettertechnisch schlechter Monat (August war mit 94.615 der Rekordmonat des Jahres), aber im Oktober kamen 48.859. Da keine Veranstaltung oder Neueröffnung zu dieser Zeit stattfand, spricht das m.E. für eine ungewöhnliche Schönwetterlage (im November sackte die Zahl auf 4.639!) und somit gute Gelegenheit für die Nutzung der Außenanlagen.

    Über Dinge zu diskutieren, die NICHT geschrieben stehen, gehört übrigens in der ganzen Magdeburg-Diskussion zu unseren täglichen Gewohnheiten ;-)

    (10.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, ich habe den Faktor Außenanlage nicht übersehen und bereits dazu geschrieben. Denn auch 1970 änderte sich nichts an der Jahreszeit, und nichts an der Nacht.
    Und auch 1967 hätte man die Hippos innen ins Wasser lassen können, das Beckentor geschlossen und die Nashörner auf Kontakt stellen können, in den beiden Hippoställen. Das hat man aber 1970 auch nicht getan. Weil man davon ausging, dass man die Nashörner in einem Stall halten kann. Und nur mal so am Rande, das tat man ja auch. Ich habe beide Tiere zusammen in einem Stall ja auch gesehen.
    Und als Tierpark Berlin würde ich auch schreiben: "Vom Zoo Magdeburg wurde bei uns ein weibliches Spitzmaulnashorn eingestellt."
    Nur ist es müßig, über Dinge zu diskutieren, die NICHT geschrieben stehen.
    Was aber geschrieben steht, dass ist der Kauf EINES Tieres 1967 und EINES Tieres 1970, und zwar für Magdeburg.
    Und klar werden Tiergeschenke genannt. Aber auch da habe ich bereits geschrieben, dass bei allen anderen Dickhäutern die Spender benannt sind. Und das werden sie ja bei den Flusspferden und Nashörnern auch. Nämlich die Leute, die für das Dickhäuterhaus gespendet haben.

    (09.10.2011)
    Michael Mettler:   Bei der Situation 1970 übersiehst du einen Faktor: Es gab inzwischen nicht nur ein Nashorn-Außengehege, sondern auch eins für Flusspferde, und dieses sogar mit einem heizbaren Wasserbecken. Man konnte also theoretisch die Hippos bis weit in den Herbst hinein aussperren und deren beide Ställe, die ein Trenngitter hatten, als Kennenlernfläche für das Nashornpaar nutzen. (Eine Trennung bei aufkommendem Streit am Gitter wäre natürlich trotzdem ein Problem gewesen.) Und man konnte die Hippos im Innenbecken einsperren und den Nashörnern beide Freianlagen zum Toben überlassen - es gab ja eine Verbindung dazwischen, und über den Absperrgang des Hauses konnte man sogar in bescheidenem Maße "auf Durchlauf stellen". Falls es die Möglichkeit gab, die Hippos draußen per Absperrung zeitweise auf das Becken zu beschränken, hätte man sogar alle Landbereich innen und außen GLEICHZEITIG für den Zusammengewöhnungsversuch nutzen können.

    Im JB 1967 gibt es einen Satz "Dank sagen möchten wir auch für die vielen Tiergeschenke...". Schließt das Flusspferde und ein Nashorn aus?

    Das mit dem 66er Import kann man auch genau andersrum sehen. Magdeburg könnte langfristig ein (schon zusammengewöhntes?) Paar bestellt haben, Ruhe starben die zusammen mit dem Bullen importierten Kühe vor Ablieferung weg, also könnte Ruhe sogar in der Pflicht gestanden haben, Magdeburg vorzuziehen. Warum sollten die Zoos, in denen dann die Kühe landeten, auf weibliche Tiere bestanden und Vorrang genossen haben, obwohl sie diese doch einzeln hielten?

    Zu "Ich als Zoo würde...": Ich als Tierpark Berlin würde auch auf den Zugang eines der wenigen noch zu bekommenden weiblichen Spitzmaulnashörner hinweisen. Ist aber auch nicht passiert.
    (09.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, zum "zu teuren Nashorn" habe ich meine Argumentation geschrieben. Da finde ich nichts neues in deinem Beitrag, was meine Argumentation widerlegt.
    Für alle Großtiere, die ansonsten beschafft wurden, wird ausführlich erwähnt, dass Spenden erfolgten, von Betrieben, Einzelpersonen und der Bevölkerung.
    Bei den Flusspferden und bei beiden Nashörnern finde ich keinen Hinweis darauf.
    Aber ich finde den Hinweis, dass für das DHH Spenden und Lotto-Mittel verwendet wurden.
    Und ob nun ein Betrag, der unter 1,3% einer Gesamtsumme liegt, wirklich ins Gewicht fällt, das mag jeder selber entscheiden.
    Beim "zu risikoreich" finde ich deine Argumentation eigentlich recht überzeugend.
    Aber was für mich dagegen spricht, das ist die tatsächliche Situation im Jahr der Ankunft der Kuh. Alles das, was nämlich 1967 zu risikoreich war, war 1970 noch ganz genau so. Kenia kam am 30.08.1970 nach Magdeburg, der Sommer war quasi vorbei, Herbst und Winter standen vor der Tür. Außerdem wurde die Außenanlage auch nicht über Nacht genutzt. Und noch immer ging man davon aus, die Nashörner in einem Stall halten zu können und versuchte es auch, und das ohne Trenngitter zwischen den Tieren. Und zum Graben hin gab es eine Absperrung. Ob provisorisch, oder nicht, es gab sie und sie bestand aus Eisenrohrholmen, die über Jahrzehnte wirksam waren. Und die Isolierbox, welche man dann nutzte, die gab es 67 schon genau so, wie 70.
    Zur Verfügbarkeit, auch da sehe ich meine Argumentation weiterhin als durchaus gültig, allerdings darauf hinweisend, dass ich in diesem Punkt ebenfalls nur von einer Vermutung gesprochen habe. Die Tiere, die du beschreibst, sind eben alle Tiere, für alle Zoos in Europa. Und das finde ich nach wie vor recht wenig, insbesondere, da du ja auch selber darauf hinweist, dass du nicht weißt, mit wieviel Vorlaufzeit die Bestellpraxis der Zoos so ablief. Es waren also sehr wenige Tiere verfügbar, welche durchaus alle bestellt gewesen sein könnten. Hier finde ich besonders spannend den 66er Import von Ruhe. Da nämlich zwei bestellte Kühe starben, wäre es durchaus möglich, dass deshalb Magdeburg, als neuer und noch relativ unbedeutender Zoo nach hinten rutschte.
    Das das Tier im TP-Berlin für Magdeburg untergestellt war, das hat ebenfalls Charme. Eigentlich würde da alles passen.
    Bis auf eines…nämlich die Bezahlung. Wäre es so, dann hätte Magdeburg das Tier ja auch bei Ruhe bezahlen müssen. Also hätte das Eigentum des Zoos Magdeburg vorübergehend im TP gestanden. Ich als Zoo würde darauf hinweisen.
    "Für das neue Dickhäuterhaus haben wir zu unseren bereits vorhandenen beiden Elefanten zwei Flusspferde und zwei Spitzmaulnashörner erworben, wobei bei Letzteren das Weibchen noch vorübergehend im Tierpark Berlin eingestellt ist, bis unsere Außenanlage für die Nashörner fertig gestellt ist."
    Tatsächlich aber finde ich nur den Satz:
    "Ein dreieinhalbjähriges männliches afrikanisches Spitzmaulnashorn bezog, von der Tierhandelsfirma Ruhe in Hannover angekauft, die Nashornabteilung. Hier WIRD noch ein weiblicher Partner DAZUBESORGT." (1968)
    Und im Jahresbericht 1967 lese ich ebenfalls nur den Erwerb EINES Nashornbullen.
    Im Jahresbericht 1970 aber heißt es dann:
    "Käuflich konnten wir ein weibliches Spitzmaulnashorn („Kenia“) für unser Männchen…erwerben."


    (09.10.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver, nun als „Ableger“ aus dem Thread „Dickhäuterhäuser“ hier die weitere Diskussion zur Frage, warum Magdeburg bei Eröffnung seines DHH 1967 nur ein einzelnes Nashorn hatte (den von Ruhe erhaltenen Wildfangbullen Kibo).

    Um noch mal die unterschiedlichen Standpunkte der Diskussion aus dem Ausgangsthread in Kürze zu rekapitulieren:

    Du vermutest, es seien keine Nashornkühe verfügbar gewesen bzw. Magdeburg habe gegen renommiertere Zoos keine Chance gehabt, eines der wenigen Importweibchen (nach deiner Zählung 5 Importe nach Europa zwischen 1967 und 1970) zu erlangen.

    Ich vermute, dass Magdeburg sich die Kuh entweder noch nicht leisten konnte, da Nashörner zu diesem Zeitpunkt m.W. die teuersten Bewohner des Hauses waren, oder auf die Anschaffung zur Hauseröffnung bewusst verzichtete, weil nur ein Stall und noch kein Außengehege zur Verfügung stand (das erst 1969 fertiggestellt werden konnte) und damit wegen der beengten Haltung ein Risiko für die Tiere bestand.

    Deine Argumentation gegen meine Vermutungen begründet sich vor allem auf den Satz in der 60-Jahre-Chronik „Spitzmaulnashörner waren zu jener Zeit die am häufigsten vorkommende Nashornart und dementsprechend auch relativ günstig zu erwerben“ und darauf, dass in keiner Veröffentlichung etwas über einen freiwilligen vorübergehenden Verzicht auf eine Kuh zu lesen ist. Angesichts der Bausumme von 1,5 Mio. Mark fielen die Anschaffungskosten für ein zweites Nashorn deiner Meinung nach selbst dann nicht ins Gewicht, wenn sie mit 20.000 Mark so hoch gewesen wären wie 1969 für den ersten Afrikanischen Elefanten, der als teuerste Anschaffung des Zoos bezeichnet wurde, und seien vielleicht sogar schon in den für das DHH erhaltenen Geldmitteln (Lotterie- und Spendengelder) enthalten gewesen.

    Fangen wir mit den Preisen für Nashörner an. In der 50-Jahre-Chronik ist zu lesen: „Damals waren Spitzmaulnashörner noch häufiger als die Breitmaulnashörner und dementsprechend auch billiger zu erwerben. Der ‚kleine‘ Magdeburger Zoo konnte sich ‚nur‘ Spitzmaulnashörner leisten.“ M.E. bezieht sich der 10 Jahre später in der zweiten Chronik (für welche die erste vermutlich als eine von vielen Quellen gedient hat) geschriebene Satz ebenfalls auf diesen Vergleich, jetzt sogar erweitert auf alle Nashornarten („häufigste Nashornart“). Wie schon erwähnt ist es schwierig, zeitgenössische Preisangaben zu finden (ich bin noch immer „dran“), aber ein paar Hinweise gibt es:

    1957 bezahlte der Berliner Zoo 15.000 DM für einen Spitzmaulnashornbullen (Klös, „Freundschaft mit Tieren“)
    1963 wurde der Wert des ersten nach Deutschland importierten Breitmaulnashorns, des Bullen Gus in Hannover, mit 40.000 DM beziffert (zwei HAZ-Artikel nach Ankunft des Tieres)
    1968 erwarb der Zoo Duisburg ein Paar Breitmaulnashörner als „Gelegenheitskauf“ (ein anderer Interessent war überraschend abgesprungen) für 35.000 DM
    1969 gab Hagenbecks Tierpark in seinem Zooführer den Wert seines jungen Panzernashornpaares mit 200.000 DM an
    1975 bezahlte der Berliner Zoo für ein importiertes Paar Spitzmaulnashörner 75.000 DM (Klös, „Die Arche Noah an der Spree“)

    Dabei ist nicht unwichtig, dass nach Beginn der 60er Jahre immer weniger Großtiere (einschließlich der Spitzmaulnashörner) aus Ostafrika importiert werden konnten und erst Ende der 60er Jahre der Import-Boom der Breitmaulnashörner aus Südafrika losging. Zu jener Zeit, als Magdeburg auf Nashornsuche war, waren Breitmaul- und Panzernashörner erheblich teurer als Spitzmaulnashörner, also waren diese im Vergleich dazu (!) „relativ günstig zu erwerben“, wie es in der 60-Jahre-Chronik formuliert ist.

    Zur finanziellen Situation in Magdeburg sei noch zu sagen, dass die Bausumme für das DHH laut 50-Jahre-Chronik ursprünglich auf 1 Mio. Mark kalkuliert worden war, was sich letztlich auf 50% mehr erhöhte. Angesichts dessen musste vielleicht hie und da eingespart werden – vielleicht auch beim Tierkauf. Immerhin musste der Zoo zum Ankauf von Tieren aus der BRD Devisen bereithalten oder „Tauschmaterial“ in Form abzugebender Tiere; schon bei nur einem Flusspferd (Nr. 2 kam ja aus DDR-Nachzucht) und einem Nashorn kommt da einiges zusammen. Man kann übrigens auch fragen, warum der ersehnte Afrikanische Elefant und die „angedachten“ Tapire, Faultiere und Krallenäffchen nicht auch gleich zur Hauseröffnung vertreten waren – der Platz war ja pro forma vorhanden.

    Nun zu meiner zweiten Vermutung, dem Zoo könnte es zu riskant gewesen sein, in den einzigen Stall (noch dazu mit Grabenabsperrung und ohne Außengehege) von Anfang an zwei Nashörner zu stellen. Ich zitiere aus „Wildtiere in Menschenhand – Säugetiere“, dem DDR-Standardwerk über Zootierhaltung, unter „Haltung von Nashörnern“: „Neuankömmlinge zuerst im Haus und in Einzelboxen aufstallen. (…) Ställe auch menschenvertraut scheinender Tiere nicht betreten. Tiere zu Reinigungs- und Fütterungszwecken umsperren. Nashörner, die am Herkunftsort zusammen gelebt haben, sich kennen, nicht sofort nach Ankunft wieder zusammenlassen, weil durch neue Umgebung nervös und deshalb Kämpfe zu erwarten sind. Tiere müssen sich erst einleben, danach vergesellschaften. (…) Tiere nur nach längerem Aufenthalt am Sichtgitter im Außengehege zusammenlassen, nachdem sich Neuling dort allein eingewöhnt hat.“

    Theoretisch gab es zwar 1967 die Möglichkeit, zwei Nashörner einzeln aufzustallen und zur Reinigung umzusperren, denn neben dem Schaustall gab es den Absperrgang dahinter und die Isolierbox im Wirtschaftstrakt des Hauses. Nur gab es m.E. keine Möglichkeit, dort zwei Tiere mittels Sichtgitter aneinander zu gewöhnen, da der Absperrgang gleichzeitig Pflegergang war und der Pfleger bei Problemen nicht hätte eingreifen können, weil er nicht an die Stalltür des Bullen herangekommen wäre, ohne mit ihm im selben Raum zu sein – angesichts eines in dieser Situation erregten Nashorns wäre das lebensgefährlich gewesen. Ein Zueinanderlassen des Paares im Absperrgang oder in der Isolierbox wäre aus Platzgründen unverantwortlich gewesen, im Schaustall begrenzte nur eine provisorische Balkenabsperrung die Stallfläche zum Graben hin (der keinen Ausstieg hatte!), eine Möglichkeit zum Ausweichen ins Außengehege bestand bis 1969 nicht. Alles in allem würde ich das durchaus als großes Risiko bei der Haltung von gleich zwei Nashörnern von Beginn an betrachten. Ja, Bürger hat darüber nichts geschrieben. Aber warum sollte er auch? Bei anderen Tierarten schrieb man doch auch selten darüber, wenn für die Zusammengewöhnung bestimmte Sicherheitsvoraussetzungen gegeben sein mussten, wie das z.B. bei jedem neu zusammengestellten Großkatzenpaar der Fall ist.

    Zur schlechten Verfügbarkeit weiblicher Spitzmaulnashörner: Ich habe inzwischen das Zuchtbuch Nr. 9 von 2005 vorliegen. Aus Zuchtbuchdaten geht natürlich nicht hervor, welche Tiere vom Händler ggfs. gezielt für einen Interessenten beschafft und welche „ nur auf Halde gelegt“ wurden, ebenso wenig, wann bei gezielten Bestellungen der Auftrag erteilt wurde. Ich vermute aber angesichts der genannten Devisen- oder Tauschproblematik, dass ein DDR-Zoo bei Kauf eines Tieres aus der BRD langfristiger vorgehen musste (vielleicht hatte der TP Berlin darin eine Sonderstellung). Für den fraglichen Zeitraum ergeben sich folgende Chancen für Magdeburg, eine Nashornkuh zu erwerben:

    Im Mai 1966 bekommt Ruhe zusammen mit Kibo zwei Kühe aus Afrika, die aber beide schon nach wenigen Wochen sterben.

    Im April 1967 erhält Ruhe zwei weitere Kühe aus Afrika. Eine geht noch im selben Monat nach Holland und wird dann im Amsterdam ohne Partner gehalten, die zweite kommt im November 1967 (Kibo ist schon in Magdeburg und die Eröffnung des DHH steht kurz bevor) in den TP Berlin, wo schon länger ein Paar vorhanden ist. Ich hatte ja schon im Ausgangs-Thread angedacht, ob diese Kuh vielleicht von Magdeburg wegen der Risikosituation ohne Außengehege im TP „geparkt“ worden sein könnte und dann dort „hängenblieb“. Dieser Gedanke erhielt zusätzliche Nahrung beim Blick in den MILU, denn der Rubrik „Im Jahr X erstmalig gehaltene Tierformen“ geht ja traditionell immer ein kurzer Jahresrückblick mit bemerkenswerten Neuankömmlingen und Zuchterfolgen voran. Ein Spitzmaulnashorn taucht darin 1967 allerdings nicht auf, obwohl Petzold sogar Ergänzungen der Zuchtgruppen von Bergkängurus und Ellipsenwasserböcken eine Erwähnung wert sind.

    1.12.67: Eröffnung des Dickhäuterhauses in Magdeburg mit Kibo; noch ohne Nashorn-Außenanlage, deren Fertigstellung für 1968 geplant ist.

    Im Januar 1968 verzeichnet Ruhe im „betriebseigenen“ Zoo Hannover eine weibliche Spitzmaulnashorn-Nachzucht. Im März kauft er einem englischen Händler eine importierte Kuh ab, die im April nach Thoiry abgegeben und dort ohne Partner gehalten wird. Im Mai trifft aus Afrika eine weitere Kuh ein, die zu Jahresende in die USA verkauft wird.

    Die Außenanlage in Magdeburg ist zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht fertig, die Arbeiten daran ruhen für ein ganzes Jahr (ohne dass die Quellen hergeben, wann genau sie 1969 fertiggestellt werden konnte). 1969 ist die hannoversche Nachzucht abgabereif und wird im Juni nach Budapest abgegeben, wo sie ohne Partner gehalten wird. Im November stirbt der Bulle im TP Berlin (das ist für den weiteren Ablauf m.E. nicht unwichtig), so dass man dort nach einem Nachfolger Ausschau hält.

    Im Mai 1970 stirbt auch die alte Kuh im TP, übrig bleibt die junge, 1967 eingetroffene Kuh. Im Juni liefert Ruhe für einen anderen Händler einen vorher in Barcelona gehaltenen Bullen an den TP. Ebenfalls im Juni kauft Ruhe die einzelne Kuh aus Thoiry zurück und erhält gleichzeitig eine zweite aus Afrika. Letztere wird im August nach Magdeburg abgegeben und wird als Kenia die Partnerin von Kibo. (Die andere erhält übrigens Leipzig im Folgejahr.)

    Die chronologische Abfolge würde durchaus zu meiner Vermutung passen, dass Magdeburg anfangs aus den genannten haltungstechnischen Gründen freiwillig auf die Kuh verzichtet (oder die erste in Berlin zwischengelagert) haben könnte. Dann verlagerte sich möglicherweise der Zeitpunkt des Holen-Wollens durch die Bauverzögerung immer weiter, so dass Ruhe die eigentlich für MD gedachten Kühe zwischenzeitlich (und vermutlich aus Platz-/Futterkostengründen) immer wieder anderweitig verkaufte (Keine einzige davon war zur Bildung eines Paares nötig!). Vielleicht wollte sich der TP Berlin nicht mehr von der eingewöhnten zweiten Kuh trennen (z.B., weil sich ein bevorstehender Tod der älteren Kuh schon abzeichnete – sie starb ebenso wie vorher der Bulle an einem Pilzbefall der Lunge) und übernahm 1970 im Gegenzug den Kaufpreis für ein Ersatztier für Magdeburg.
    (09.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Niedersachse, genau das sind die Tiere, die ich auch kenne. Alle zusammen lebten aber nie in Magdeburg und auch nie 6 Weibchen, wärend 2 Bullen zusammen, die gab es z.B. in Zeiten von Kibo und Mabu schon. Von daher kann der Eintrag in ISIS, sich weder auf aktuelle, noch auf aktuelle plus ehemalige Haltungen beziehen. Damit ist er wohl falsch.
    (08.10.2011)
    Niedersachse:   Klar ich meinte auch Madiba. Danke Michael für die Richtigsstellung.
    Auf der vorderen Anlage mit den Meerkatzen ist wohl immer Mana, auf der anderen Anlage Malaika und Madiba ist meist auf der nicht einsehbaren Anlage. Zudem geht er nicht gerne auf die Innenanlage.

    @Oli Jahn: Insgesamt besaß Magdeburg bisher 9 Spitzmaulnashörner mit der Geschlechterverteilung 4,5. Als Bullen lebten in MD Kibo, Elli, Madiba und die eigene Nachzucht Mabu. Die Kühe waren Kenia, ihre Tochter Mana und ihre Töchter Malaika, Maburi und Malindi.
    Mehr gab es bisher nicht in Magdeburg.
    (08.10.2011)
    Michael Mettler:   @Niedersachse: Maburi ist eine Kuh und steht im Berliner Zoo (mit Nachwuchs). In deiner Liste fehlt der Bulle Madiba, der wird doch wohl noch in Magdeburg sein...?

    Bei meinem Besuch habe ich außer der alten Kenia im Dickhäuterhaus nur zwei Nashörner in Africambo gesehen: Eins auf der "Meerkatzenseite", eins auf der "Antilopenseite"; leider jeweils ohne eine Perspektive die eine Geschlechtszuordnung erlaubt hätte.
    (08.10.2011)
    Oliver Jahn:   Also 6 Weibchen habe ich zeitgleich beim Überfliegen der Felishefte nicht gefunden. 2 Bullen gab es hingegen schon mehfach, erst Kibo und Mabu vor Ort, dann Eli und Kibo, der in Berlin. Da Eli aber gegen Mabu ausgetauscht wurde, weiß ich auch nicht, bei welchem Zoo dann welches Tier geführt wird. Von daher kann ich diesen Bestand nicht nachvollziehen. Zu den 1,3 aktuell hat Niedersachse ja schon den Bestand angegeben, so wie ich ihn auch kenne, und der scheint noch so zu bestehen. Rechnen wir dann also die möglichen Jungtiere noch mit zu, dann kämen wir noch immer nur auf 1,5.
    (08.10.2011)
    Oliver Jahn:   Wie repräsentativ solche Umfragen sind, haben wir ja hier im Forum auch schon mehrfach erörtert. Dennoch freut es mich, dass mit Magdeburg auf dem zweiten Platz die aus meiner Sicht wirklich großartige Entwicklung des Zoos in den letzten Jahren auch einmal honoriert wurde.
    @Rüdiger, ich ging immer noch davon aus, dass es in Magdeburg mit Kenia noch 1,3 Spitzmäuler gäbe. Sind im neuen Haus tatsächlich nur noch 1,1 Tiere? 2,6 dürfte auf jeden Fall aber nicht stimmen, denn an einen solchen Bestand kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Oder stehen in ISIS auch die Tiere, die dem Zoo gehören, aber in anderen Zoos eingestellt sind? Dann könnte diese Zahl mal realistisch gewesen sein, in der Zeit, in der der alte Bulle Kibo im Zoo Berlin stand, in Mageburg dafür der Bulle Eli aus Dvur. Wobei ich da auch immer noch die 6 Weibchen als etwas zuviel empfinde, aber da müsste ich nachschlagen.
    (08.10.2011)
    Niedersachse:   Rüdiger es sind 1,3 Maburi, Malaika, Mana und Kenia + mindestens ein ungeborenes Kalb bei Mana. Gerüchte zu Folge ist Malaika aber ja auch tragend.
    (08.10.2011)
    Rüdiger:   Laut ISIS hält der Zoo Magdeburg 2,6 Spitzlippennashörner. Mir sind nur 1,2 Tiere bekannt.
    Hab ich da einen grossen Import verpasst ?
    Danke für kommende Informationen
    (08.10.2011)
    Sven Brandt:   Auch ohne Tigerkinder hat es der Zoo Magdeburg bei der Wahl des Zoos des Jahres immerhin auf Platz 2 geschafft:

    http://www.deutschland-stimmt-ab.de/index.asp?mode=zoodesjahres

    Mit Platz 1 (Dessau) ist Sachsen-Anhalt richtig gut vertreten, konnte immerhin mehr als 50 % der Stimmen auf sich vereinen.

    So sehr sich Magdeburg in den letzten Jahren auch verändert und verbessert hat, eine solche Platzierung hätte ich dem Zoo nicht zugetraut.
    (08.10.2011)
    Liz Thieme:   Nun hat der Zoo es bekanntgegeben:
    Die Tigerchen sind da. Am 26. September wurden die beiden geboren.
    Sie bleiben mit Colina noch einige Wochen im hinteren Tigerhaus.
    (06.10.2011)
    Jan Jakobi:   @Werner Schindler:
    Das ist also "Kenia", dass sieht gemütlich aus wie sie da liegt(zu mindestens für sie).

    @Oliver Jahn:
    Hat "Kenia" die Hornform auch an ihre Kälber vererbt?
    Also "Mabu" und "Mana" sowie "Manas" Kälber "Malaika", "Maburi" und "Malindi".

    Seit wann ist das Vorderhorn gespalten?


    (04.10.2011)
    Michael Mettler:   Ich kenne die alte Volierenreihe noch, die Pelikanhaltung dort allerdings nicht mehr (nur auf dem früheren Biberteich). Die Volieren verbau(t)en allerdings den Zugang zum Wasserlauf nicht, deshalb meine Frage. Im Gelsenkirchener Erweiterungsgelände z.B., auf dem ein Großteil des dortigen Afrikabereiches liegt, muss die zuständige Wasserbehörde wegen des unmittelbar benachbarten Kanals jederzeit Zugang haben. Und so unscheinbar die Schrote im Normalzustand fließt, so haben wir ja in der Vergangenheit gesehen, dass das auch mal ganz anders kommen kann.
    (04.10.2011)
    Oliver Jahn:   Der Schrotehang gegenüber vom Spielplatz war ja mal bebaut, in beiden Richtungen. Ob da heute etwas dagegen spricht, das weiß ich leider auch nicht. In Zeiten, in denen noch nicht so sehr auf Wasserqualität geachtet wurde, da wurden in der Schrote die Krauskopfpelikane gehalten. Ich gehe also davon aus, dass die Qualität heute eher besser sein dürfte.
    (04.10.2011)
    Michael Mettler:   P.S. Eine Greifvogelshow wird in Kürze erneut im Zoo gastieren (ab 18.10., wenn ich richtig aufgepasst habe). Kurios fand ich, dass laut Aushang ab 1.10. für den Rest des Jahres keine Vorführungen mehr in der Tierisch-nah-Arena stattfanden - ausgerechnet am lange feststehenden verlängerten Wochenende (und dann noch bei Kaiserwetter) ließ man die Besucher ohne Show stehen. (Mich auch, ich war nämlich neugierig drauf.) Da hätte man die Saison doch bestimmt um drei genau anschließende Tage verlängern können...
    (04.10.2011)
    Michael Mettler:   Kenias Vorderhorn erinnert tatsächlich an eine halb geschälte Banane. Ein Besucherkind nannte sie prompt "Dreihorn". Eine ähnliche Hornbildung zeigt der Bulle Kifaru in Hannover.

    Gehört eigentlich jetzt der GANZE Vogelgesangpark zum Zoo oder nur das Stück zwischen Zoowelle und alter Zoogrenze? Den Park vor der Zoowelle mit Tiergehegen zu bestücken würde dann doch schon logistisch wenig Sinn machen, weil der Eingang dann quasi mitten im Zoo läge, und NOCH einen neuen werden sie ja wohl nicht bauen. Ist eh der meiner Erinnerung nach einzige von mir besuchte Zoo, in dem gleich drei stillgelegte Ex-Eingänge stehen.

    Dürfte eigentlich der Schrote-Hang links vom Streichelzoo bebaut werden, oder sprechen dagegen irgendwelche wassertechnischen Zugriffmöglichkeiten (es gibt ja dort einen Zulauf ins Schrote-Bett)? Die Ecke liegt ja inzwischen total im Dornröschenschlaf, die beiden letzten verbliebenen Volieren locken wahrscheinlich auch nicht viel Publikum dorthin. Mir schwebt eine lange, begehbare Großvoliere vor, die den Hang, das Bachbett und ein Stück des gegenüberliegendes Ufers überspannt und aus ein, zwei Beobachtungshütten heraus (ähnlich wie bei den Milanen und Uhus am rechten Schrote-Hang) auch vom Weg entlang der Amazonien-Anlage aus eingesehen werden könnte. Thematisch würden dann natürlich südamerikanische Vögel wie Rote oder Weiße Sichler usw. gut passen. OK, die Wasserqualität der Schrote müsste natürlich auch mitspielen, und nicht zuletzt müsste das Bauwerk auch einem Hochwasser standhalten bzw. die Bewohner müssten leicht zu evakuieren sein. Falls - wie so oft in Gewässernähe - allerdings die Gefahr "langschwänzigen Besuches" besteht, wären Vögel natürlich keine gute Lösung. Vielleicht liefert das sogar die Erklärung, warum am Schrote-Hang fast ausschließlich Beutegreifer gehalten werden...
    (04.10.2011)
    Werner Schindler:   @Jan Jakobi: Die betagte Kenia nebst dem netten Erläuterungsschild Ende Oktober 2010. Das Schild sollte lesbar sein, daher blieb die alte Kuh unscharf (man muss ja bei älteren Herrschaften auch nicht jede Falte exakt ablichten.) Hoffe, das Foto ist trotzdem genehm.
    (04.10.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, die Idee mit den Haustieren ist gut, vielleicht liest ja jemand mit.
    Was ich bisher einmal auf den Wiesen sehen konnte, das waren angepflockte Greifvögel (ca. 8) von einer Greifvogelshow, die im Zoo gastierte.
    Anbei mein letztes Foto von Kenia.
    (04.10.2011)
    Jan Jakobi:   @Michael Mettler:
    Danke für die Beantwortung meiner Frage vom 6.9.2011.

    Die Spitzmaulnashornkuh "Kenia" könnte einen Rekord aufstellen.
    Sie lebt schon seit 41 Jahren (seit 1970) in Magdeburg.

    Ich habe versucht im Internet ein aktuelles Bild von "Kenia" zu finden, wie sie jetzt aussieht.

    Ich habe dabei ein Nashorn mit einem sehr merkwürdigem Horn gefunden:
    Das Horn ist gespalten, so ein Horn sah ich noch nie.

    Sollen oder sollten nicht die in den Tierpark Berlin ausgelagerten Kühe "Pori" und "Mafuta"(seit 2006 in Halle) wieder zurück nach Magdeburg kommen wenn es eine neue Anlage gibt?!
    (04.10.2011)
    Michael Mettler:   Gestern war ich in Magdeburg, um mir die Neuerungen seit meinem letzten Besuch 2007 endlich mal anzusehen - Mann, was hat sich da getan!

    Amazonien gefällt mir gut, auch wenn das Haus einen sehr harten Kontrast zu der naturnahen Außenanlage bildet. Dabei stört mich optisch nicht mal so sehr das eigentliche "Gewächshaus" (vielleicht, weil man sowas ohnehin mit Begrünung assoziiert), sondern eher die Vorgehege (?), die wie nachträglich aus Resten fabriziert wirken.

    Bei Africambo I bin ich in die Erwartungsfalle getappt. Ich hatte mir eine weithin zu überblickende "Savanne" vorgestellt, ähnlich wie sie in Kopenhagen ebenfalls durch Zusammenlegen benachbarter Gehege geschaffen wurde, aber die Magdeburger Savanne ist sehr stark zergliedert und lässt sich nicht per Rundblick erfassen. Allerdings hat das durchaus seinen Reiz, und für die Vergesellschaftung mehrerer Tierarten, die "nicht ganz ohne" sind, ist die Strukturierung vermutlich sogar sehr hilfreich. Die Nashorn-Meerkatzen-Anlage sieht interessant aus, der begehbare Teil ist aber derzeit für Besucher leider gesperrt. Die Meerkatzen waren auf der Anlage, das dortige Nashorn (Ist das die Zuchtkuh Mana?) stand bei meinen drei Zoorunden ausnahmslos mit dem Gesicht zur Trennpalisade zum Nachbargehege (aber nicht etwa dösend, sondern alle Sinne auf die dortige Artgenossin gerichtet).

    Die diversen zoologischen Spezialitäten habe ich ganz überwiegend zu Gesicht bekommen, lediglich bei den Kaninchenkängurus und Löffelhunden hatte ich drei Fehlversuche. Sehr schön aktiv die Goldschakale, Karpatenluchse und Streifenhyänen (Eine "kurzhaarige" und eine "langhaarige" - welche ist das Importmännchen?). Bei den Tigeriltissen ist laut Pfleger seit ein paar Wochen ein neues Paar in der Anlage, das sich zu anderen Zeiten blicken lässt als wegen des vorherigen Paares am Gehege angeschlagen steht; ich hatte um 13 Uhr Glück mit einem der Tiere. Und natürlich darf ich die Jungtiere der Manteltamarine nicht vergessen - siehe Foto.

    Gut gefallen haben mir auch Einrichtung und Besatz der im Gelände verstreuten Vogelvolieren, in die ich früher kaum einen Blick geworfen habe.

    Im Dickhäuterhaus lebt noch immer die alte Nashornkuh Kenia, in der ursprünglichen Nashorn-Innenbox sind jetzt Seidenhühner (!) untergebracht. Dass das ehemalige Flusspferd-Außenbecken zu einem riesigen Sandkasten für Kinder umgewandelt wurde, kannte ich auch noch nicht. Unmittelbar davor hörte ich einen Vater zu seinen beiden etwa 8- bis 10-jährigen Söhnen sagen: "Geht mal in das Haus rein, da könnt ihr die Flusspferde sehen." Länger nicht im Zoo gewesen, nich'?

    Und ja, den Vogelgesangpark habe ich mir nun auch zum ersten Mal angesehen. Zwar bin ich bekennender Zoofan, aber ich wäre NICHT dafür, ihn komplett in Tiergehege umzuwandeln, denn selbst für mich hat er seinen Reiz. Gab es eigentlich schon mal Überlegungen, die diversen Haustiere der Showarena dort stundenweise in versetzbaren Weidepaddocks unterzubringen? Davon hätten alle was: Die Tiere hätten eine Weide, die Besucher (vor allem die Kinder) hätten einen attraktiven und "greifbaren" Auftakt für den Zoobesuch, vor den Shows gäbe es eine publikusmwirksame "Karawane" von dort zur Arena, die jetzige Weide der Arena könnte anderweitig genutzt werden, und die herrlichen alten Bäume des Parks würden längst nicht so sehr unter Bodenverdichtung leiden wie bei dauerhaftem Tierbesatz (und müssten auch nicht mit Baumschutzelementen verschandelt werden).
    (04.10.2011)
    Michael Mettler:   @Sven Brandt: Macht ja nix, jede Stimme für das Projekt zählt ;-)
    (08.09.2011)
    Sven Brandt:   @Michael Mettler: Sorry, aber irgendwie muss ich deinen Beitrag völlig übersehen haben. Ich wollte keinesfalls das Urheberrecht verletzten. Nochmals sorry!!!

    (08.09.2011)
    Jolantha Belik:   Danke, jetzt verstehe ich endlich den Satz "ab sofort dürfen nur mehr Elefanten-Pfleger auf die Anlage".
    (07.09.2011)
    Liz Thieme:   Michael, da hast du Recht. Ich hatte im Kopf gerade nur an die anderen Reviere gedacht, wo man nicht auf die Anlagen geht. Wobei mir in manchen Zoos da nur die Anlagen der Groß-Raubtiere einfallen, wo sie nicht drauf gehen und bei den Menschenaffen.
    Trotzdem sehe ich darin ein Grund für das Geschehene.
    (07.09.2011)
    Michael Mettler:   @Liz: Ich denke, dass ein revierfremder Pfleger auch beim Betreten anderer Tieranlagen potenziell (noch) gefährdeter ist als der den Tieren vertraute Pfleger. Für Rippenbrüche kann schon ein Wildschafwidder sorgen, aber die Attacke eines Elefanten erreicht eben in jeder Hinsicht andere Dimensionen und hat über die körperliche Verletzung hinaus auch ganz andere Folgen als z.B. die Revier-/Haremsverteidigung eines Paarhufers.
    (07.09.2011)
    Liz Thieme:   Oli hat ja schon darauf hingewiesen, es war ein Revierfremder Tierpfleger. Das ist bei Elefanten halt was anderes als in anderen Revieren. Man sagt ja auch, dass sich Elefanten ihre Pfleger aussuchen. Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus mehreren Faktoren, aber das Fremde hat schon starkes Gewicht.
    (07.09.2011)
    Michael Kilian:   Tierquälerrei ist natürlich Quatsch, ich denke auch eher an Langeweile.
    (07.09.2011)
    Oliver Jahn:   @Jola, die Afrikanerin hat ein Leiden an den Füßen. Dieses musste behandelt werden. Dazu wurde vom Elefantenpfleger ein Pfleger mit zu den Tieren genommen, der dort sonst nicht ist. Diesen hat Birma angegriffen.
    Und schon haben die gleichen Leute, die sich wegen der Tiger noch nicht beruhigt haben, ein neues gefundenes Fressen. In den örtlichen Gazetten war bereits zu lesen, der Zoo Magdeburg würde seine Elefanten quälen. Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.
    Die Elefantenanlage soll bis 2015 stehen.
    (06.09.2011)
    Jolantha Belik:   Naja, so schnell wird die neue Eli-Anlage wohl kaum kommen. Zu "Birma", es reicht doch schon ein kleiner "ich-will-jetzt-auch-endlich-drankommen"-Schubser und der Mensch ist krankenhausreif. So tragisch der Unfall auch ist, bei free contact kann sowas immer passieren. In der neuen Anlage soll lt. Zoo ohnehin auf geschützten Kontakt umgestellt werden.
    (06.09.2011)
    Jan Jakobi:   Vielleicht war "Birma" langweilig?

    Die Elefanten sollen auch eine neue Anlage im Zoo Magdeburg bekommen, die Spitzmaulnashörner haben schon ihre neue.

    Wenn ich mich nicht irre hatte doch die Afrikanische Elefantenkuh "Arusha" 2003 einen Pfleger angegriffen, "Arusha" wurde dann nach Spanien abgegeben.

    Lebt eigentlich noch die Spitzmaulnashornkuh "Kenia" noch?

    Vielleicht stellt sie einen Altersrekord bei Spitzmaulnashörnern auf.

    "Kibo" ist Mitte der 90-ziger Jahre in Berlin verstorben.


    (06.09.2011)
    Michael Kilian:   Im Zoo hat die Elefantenkuh Birma einen Pfleger angegriffen und am Brustkorb verletzt, warum die Ku angegriffen hat ist mir nicht bekannt.
    (06.09.2011)
    Michael Mettler:   @Sven Brandt: Zu den Urheberrechten dieser Idee siehe meinen letzten Beitrag :-)
    (04.09.2011)
    Sven Brandt:   Wenn man schon früher mit Eichhörnchen geworben hat, wie wäre es dann jetzt mit: "Größte begehbare Eichhörnchenanlage".

    Aber warten wir mal ab, was sich noch finden wird.
    (03.09.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, in alten Zooführern hat Magdeburg tatsächlich immer mit den Eichhörnchen "geworben"!
    Ronny, du hast es sehr passend auf den Punkt gebracht. Die Chance war da und Herr Perret hat zugeriffen. Egal, was man wann daraus machen kann, er hat das Gelände für den Zoo gesichert. Das haben viele vor ihm versucht, gelungen ist es keinem.
    (31.08.2011)
    Sven P. Peter:   Es gibt doch viele leichtere Vogelarten die oft verschnitten in Gehegen ohne Netz gehalten werden. Da ließe sich sicher was finden.
    (31.08.2011)
    Ronny:   Aber wie mein Vater mal gesagt hat...Manche Dinge muss man auch mal aussitzen. In 10 oder 15 Jahren kann sich dass schon wieder ändern und man kann dort entsprechende Anlagen errichten.

    Was man hat, dass hat man...lieber jetzt zuschlagen als, wenn man diesem Gelände hinterher trauert, dass man es zur damaligen Zeit nicht bekommen hätte.
    (31.08.2011)
    Sven Brandt:   @Oliver Jahn: Ja, die Eichhörnchen sind mir auch schon aufgefallen. Nur irgendwas muss sich doch machen lassen, in dem doch recht großen Bereich hinter dem Eingang. So kann man zwar sagen, der Zoo ist in den letzten Jahren von der Fläche her gewachsen, aber für die Tiere hat sich hierdurch nichts geändert. Dafür hätte es dann keine Erweiterung geben müssen - nur für den neuen Eingang und die Erdmännchenanlage.

    Ist ja aber letztlich in Dresden ähnlich - ein Park grenzt an, aber mit der Erweiterung klappt es wohl auch dort nicht so recht.
    (31.08.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: Dann müsste der Zoo die Eichhörnchen im Vogelgesang doch nur ausschildern und könnte mit der größten begehbaren Eichhörnchenanlage werben ;-)
    (31.08.2011)
    Oliver Jahn:   @Sven Brandt, Eichhörnchen gibts im Vogelgesang genug.
    @Michael, das war mir entfallen, aber jetzt erinnere ich mich. Auch in Halle liegen ja die Berichte über zig Jahre fertig vor. Es fehlt immer nur ein Beitrag...
    (31.08.2011)
    Sven Brandt:   @Oliver Jahn: Grundsätzlich hätte ich auch nichts gegen ein paar Vögel an dieser Stelle. Bis zum Gewicht eines Kranichs gibt es ja doch ein paar Arten. Nur brauchen die ja dann ein Netz und das wird wohl auch nicht gehen ... Also dann doch Kleinkantschile. Und dann gingen vielleicht noch Eichhörnchen, Grauhörnchen ...
    (31.08.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: Dafür muss ja nicht mal jemand ausscheiden. Erinnere dich daran, was uns damals in Rheine bezüglich Jahresberichten gesagt wurde: Der Aufwand lohnt sich nicht...
    (28.08.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, das Ziel war aber von Aanfang an, das eine Heft durch das andere zu ersetzen. Und wenn dann noch vielleicht jemand ausscheidet, der das bisher federführend gemacht hat...ich sage nur "Mitteilungen aus dem Zoo Halle"!
    (28.08.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver, es gab aber mehrere Jahre lang beides parallel, wenn auch die FELIS dann nicht mehr in gedruckter Form. Nun sind ja auch die FELIS NEWS - selbst die aktuelle Ausgabe - als PDF abrufbar, hoffentlich läutet das nicht auch deren Ende ein...

    Wobei ich ja noch nachvollziehen kann, wenn Zoos sich Druckversionen sparen wollen, weil bis auf ein paar fachlich Interessierte ohnehin kaum jemand Jahresberichte und Zoozeitschriften kauft. Ich muss da gerade an die Angabe im aktuellen Berliner BONGO denken, laut welcher im Jahr 2010 ganze 163 BONGOs verkauft wurden (und daraus geht nicht mal hervor, ob das wirklich alles die vorangegangene Ausgabe war oder sogar noch der Nachverkauf älterer Exemplare eingerechnet ist).
    (28.08.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, die FELIS-Jahresberichte wurden durch die FELIS-News ersetzt, etwas, was auch ich sehr bedauere.
    @Sven Brandt, nach den Aussagen eines langjährigen Mitarbeiters sind nicht mal kleine Kängerus denkbar. Huftiere sind (vielleicht bis auf Kleinkantschile) ebenfalls ausgeschlossen. Maximum vom Gewicht her wäre eine Kranichart. Man wird sehen, wie sich das weiter entwickelt, vielleicht werden die Vorschriften auch hier mal irgendwann etwas gelockert.
    Ich hoffe nur, dass Herr Perret das "Kesseltreiben" gegen ihn unbeschadet übersteht und wünsche ihm dazu viel Kraft und Durchhaltevermögen. Die Beiträge in der örtlichen Presse, die gegen ihn gerichtet sind, sind stellenweise an Dummheit und Missgunst kaum zu überbieten. Ich würde mir hier mal ein Zusammenrücken der deutschen und ggf. auch internationalen Zoodirektoren im Rahmen einer gemeinsamen Erklärung wünschen.
    (28.08.2011)
    Michael Mettler:   Schade, dass auch hier anscheinend kein großer Wert mehr auf die Veröffentlichung von Jahresberichten gelegt wird. Nachdem die FELIS für die Berichtsjahre 2006 bis 2008 schon nicht mehr in gedruckter Form erschien, sondern nur noch als PDF auf der Homepage, ist seitdem kein weiterer Jahresbericht mehr einsehbar. Und das ausgerechnet für einen sehr interessanten Zeitraum der Zoo-Entwicklung.
    (28.08.2011)
    Sven Brandt:   Vielen Dank für die Infos!

    Auch mir gefällt die Gesamtentwicklung im Zoo Magdeburg in den letzten Jahren. Nur gerade, weil eben Africambo I und das Amazonienhaus (hier durch die Spendenaufrufe) so lange im Voraus durch die Besucher erkennbar waren, konnte ich zuletzt nicht sehen, dass an den Plänen festgehalten wird oder ob vielleicht finanzielle Aspekte weitere Umbauten verhindern. Aber das ist nun klargestellt.

    Auch wenn ein Hinweis im Menschenaffenhaus auf die geplante Außenanlage bestimmt auch andere Besucher interessiert ... Aber bis 2013 ist ja auch noch Zeit. Und da ich doch öfters in Magdeburg bin, werde ich dann auch sehen, dass es weiter geht.

    Mir ist schon bewusst, dass die Fläche am Vogelgesang nur begrenzt nutzbar ist. Aber könnten dort nicht Tiere untergebracht werden, die mit den dortigen Verhältnissen zurecht kommen und keine/keine größeren Tierhäuser brauchen, vielleicht mit einem Unterstand zurechtkämen. Ich hatte kurzzeitig mal den Gedanken, an kleinere einheimische Tiere, wie Rehe. Aber diese sind ja doch recht scheu und bräuchten etwas Unterholz. Aber wie in Leipzig zu sehen, kann man das auch künstlich scbaffen. Sicher gäbe es aber auch noch andere Tierarten, die nicht das gesamte Gelände durchflügen und auch ansonsten geringe Anforderungen stellen. Oder ist selbst so etwas dort ausgeschlossen?
    (28.08.2011)
    Michael Mettler:   @Niedersachse: Laut FELIS NEWS soll die Menschenaffen-Außenanlage 2013 fertiggestellt sein.
    (27.08.2011)
    Oliver Jahn:   @Sven Brandt, Magdeburg hat in den letzten Jahren etliche neue Häuser und Anlagen gebaut und so ganz nebenher, fast im Verborgenen auch noch seinen Tierbestand deutlich aufgewertet. Dabei ist es wohl Mageburger Stil, den Besucher eher noch überraschen zu wollen, daher vollzieht sich das ganze ohne riesengroßen Rummel. Die Planungen stehen und diei meisten Finanzierungen sind ebenfalls in Gang gesetzt. Die Fläche im Vogelgesang ist nur sehr begrenzt nutzbar und wird sicher noch nicht so bald in Angriff genommen. An den anderen Plänen hat sich aber nichts geändert. Verzögerungen bzgl. Affen und Elefanten haben eher mit rechtlichen Problemen zu tun. Die Gesamtentwicklung aber geht voran und mir persönlich gefällt die Mischung aus neuen Anlagen und neuen Tieren, verbunden mit der Verbesserung der Haltung vorhandener Arten.
    Hin und wieder braucht es auch mal ein wenig Geduld, echte Großprojekte brauchen ihre Zeit und für Magdeburg kann man sie, wie von Michael bereits benannt, recht gut in den Felis-News verfolgen.
    http://www.zoo-magdeburg.de/upload/zoo/700-Felis_News2011.pdf

    (27.08.2011)
    Niedersachse:   Meinst du die Eröffnung der Menschenaffenanlage oder der Baubeginn?
    Als ich vor einigen Monaten in Magdeburg war, waren anscheind die Baupläne nämlich schon fertig. Mehrere Zooverantwortliche, Pfleger und Ingenieure standen im Menschenaffenhaus mit einer Bauzeichnung und haben den Pflegern die Baumaßnahmen erklärt.
    (27.08.2011)
    Michael Mettler:   Laut aktueller FELIS NEWS laufen in diesem Jahr die Vorbereitungen für die Elefantenanlage, und die Menschenaffenanlage ist für 2013 geplant.
    (27.08.2011)
    Sven Brandt:   Was ist eigentlich aus den weiteren Plänen zum Umbau des Zoos geworden?

    Vor allem, wenn ich zum Zoo Erfurt gelesen habe, dass dort die Elefantenhaltung nur noch befristet gestattet war und nur durch den Beginn des Neubaus fortgesetzt werden kann. In Magdeburg ist die Elefantenhaltung aus meiner Sicht keinesfalls besser als bisher in Erfurt. Sollte das Zoogelände in Magdeburg nicht in Richtung des Parkplatzes vor dem früheren Eingang erweitert werden, um eine entsprechend große Fläche zu haben? Da gab es dann wohl Beschwerden, wegen der Unterbrechung der Straßenverbindung. Aber wäre unter Einbeziehung des ehemaligen Eingangs, der Manulanlage, der Betonfläche vor dem Elefantenhaus, vielleicht noch von Teilen des angrenzenden Wirtschaftsgeländes, auch ohne diese Erweiterung eine neue Anlage machbar?

    Und dann war da ja mit dem neuen Eingang auch eine deutliche Erweiterung des Zoogeländes einhergegangen. Klar, dort stehen einige betagte Bäume, die man nicht fällen kann, um große Tierhäuser zu errichten. Aber auch unter Einbeziehung der Bäume ließe sich da bestimmt was machen. Nur habe ich bei meinen letzten Besuchen nichts zu irgendwelchen Plänen in dieser Richtung gelesen.

    Auch von den hier vorgestellten Plänen, die schon seit Jahren geplante Außenanlage für das Menschenaffenhaus in Angriff zu nehmen, konnte ich bei meinem letzten Besuch nichts erkennen.

    Wenn ich da noch an das Amazonienhaus denke - lange angekündigt und dann ging es ganz schnell. Lange nichts zu sehen und dann beim nächsten Besuch einige Monate später war es schon bezogen. Aber da war eben auch was angekündigt ... Nur jetzt? Oder habe ich die Ankündigungen übersehen?

    Übrigens: Bei den Tigern kann man seit einigen Wochen (inzwischen vielleicht auch schon Monaten) wieder trockenen Fußes unten lang gehen. Nur ist das für Erwachsene leider nicht mehr sonderlich bequem - die Durchgangshöhe liegt deutlich unter 1,80 m. Zum Glück stößt man aber nur gegen Holz, ist also nicht ganz so hart.
    (27.08.2011)
    Gudrun Bardowicks:   Dann könnte man ja zumindest die Nachzuchttiere der Buschhörnchen wieder zu den Erdmännchen setzen oder eine Vergesellschaftung mit den Zwergmangusten beim Nashornhaus ausprobieren, da die Borstenhörnchen, deren Schild ich noch bei meinem Besuch in Magdeburg an der Zwergmangustenanlage sah (wenn auch keine Tiere, wie unten bereits gesagt), ja mittlerweile wohl alle an Altersschwäche gestorben sind.
    (08.08.2011)
    Ronny:   Die Buschhörnchen waren 2009 mit den Erdmännchen vergesellschaftet. Nach Streiterein wurden sie wieder herrausgenommen. Der weitere Verbleib hängt damit zusammen, dass die Tiere in Ruhe züchten sollen. Nach dem Umzug funktioniert die Zucht nicht mehr so gut.
    (08.08.2011)
    Sven Brandt:   Noch ein Nachtrag: Auf ein Faultier deutete beim Grünen Leguan im Affenhaus vor einigen Tagen nichts mehr hin (kein Schild, kein Tier).
    (08.08.2011)
    Niedersachse:   Die Tigerkatze ist bereits zurückgekehrt.
    (08.08.2011)
    Sven Brandt:   Warum werden eigentlich Tiere wie das Smith-Buschhörnchen nur hinter den Kulissen gehalten. Laut Zootierliste.de gibt es dieses Tier in Magdeburg seit 2009, sogar mit Zuchterfolg. Zu sehen waren die Tiere aber bei meinen letzten Besuchen nicht (was für die Angabe unter Zootierliste.de spricht).

    Auf die Borstenhörnchen deutet aktuell leider nichts mehr hin (kein Schild mehr am Gehege der Zwergmangusten).

    Nach der Werbung zur Zoonacht soll die Tigerkatze noch in diesem Monat wieder zurückkommen.
    (08.08.2011)
    Gudrun Bardowicks:   qqq@qLiz Thieme: Es war noch eine Angestellte im Besucherbereich bei der Nashornanlage. Die Mona-Meerkatzen hielten sich allerdings zusammen mit dem Spitzmaulnashornbullen auf dessen Anlage auf. Gut sah ich allerdings nur 1 Meerkatze ohne Schwanz. Die Borstenhörnchen bei den Zwergmangusten waren nicht zu sehen.
    (25.07.2011)
    Rüdiger:   2 Monate später
    Was gibt es bezüglich Maleika neues ?
    Hatz dui Hormaonanalyse in Leipzig einen guten Befund ? Wer weiss etwas ?
    (24.07.2011)
    Liz Thieme:   Die Tigerkatze ist derzeit im Tierpark Berlin eingestellt, um gedeckt zu werden.
    Bei den Streifenhyänen ist ein Pärchen. Ich hatte die beiden auch zusammen gesehen. Allerdings war der Boxengang offen, so dass sie sich auch zurückziehen konnten.
    Und ich habe auch wesentlich mehr Nasenbären gesehen.

    Hinzu ist vor ein paar Tagen ein weiterer Baumstachler gekommen.

    Waren noch Pfleger oder andere Angestellte des Zoos noch bei den Meerkatzen bei den Nashörnern, um ihnen beizubringen nicht abzuhauen?
    (13.07.2011)
    Gudrun Bardowicks:   Ich war am 9.7. im Zoo Magdeburg und hatte mich schon gewundert, warum ich nur einen Schneeleoparden auf der Anlage sah. Jetzt kenne ich ja den Grund hierfür.
    Bei den Tigern war kein Tier auf der Anlage. Dort stand auf einer Tafel, dass der Tigerkater Takan wegen tierärztlicher Behandlung im Augenblick im nicht einsehbaren Stall bleiben muß. Gibt es in Magdeburg im Augenblick nur den Mischlingskater Taskan?
    Bei den Streifenhyänen sah ich auch nur 1 Tier, weiß aber nicht, ob dort überhaupt 2 Streifenhyänen leben.
    Bei den Tigeriltissen hatte ich gegen 12 Uhr das Glück, das eine Tier kurze Zeit auf der Außenanlage beobachten zu können. Es war meine erste Sichtung von Tigeriltissen in Magdeburg.
    Das oder die Kaninchenkänguruhs habe ich leider trotz mehrmaliger Besuche der entsprechenden Anlage leider auch nicht gesehen, genauso wenig wie die Löffelhunde und den jungen Ameisenbären.
    Trotz dieser fehlenden Sichtungen hat mir der Magdeburgr Zoo wieder sehr gut gefallen. Besonders gelungen finde ich die Amazonasanlage samt Haus und Africambo 1 mit dem großartigen Nashornhaus und der tollen großen Afrikasavanne, auf der sich bei meinem Besuch die Defassa-Wasserböck, Giraffen, Grevy-Zebras, Südafrikanische Spießböcke,Marabus und das webliche Spitzmaulnashorn gemeinsam aufhielten.

    Der Bestand an Gelbbrustkapuzinern ist nach Aussagen von einer Pflegerin leider mittlerweile auf 4 Tiere geschrumpft. Davon werden 1,1 Tiere im Menschenaffenhaus und 2,0 Tere in der alten Guerezaanlage gegenüber der Elefantenaußenanlage gehalten. Die beiden Gibbons bewohnen die angrenzende Anlage zwischen den Löffelhunden (früher Schabrackenschakale) und den Kapuzineraffen, welche früher von den Kattas bewohnt wurde. Diese Pflegerin und der Zooinskektor sagten mir auf Nachfrage, dass im Augenblick nur eine Außenanlage für etwa 5 Schimpansen auf der Wiesenfläche Richtung alte Nasenbärenanlage/heutige Kookaburra-Kaninchenkänguruhanlage in Planung ist.

    Gibt es in Magdeurg eigentlich nur noch einen Nasenbären auf der Amazonasanlage? Ich habe leider nicht mehr Tiere gesehen.
    (13.07.2011)
    WolfDrei:   Kaninchenbeutler: aber 1992 in London aufgenommen. Ansonsten sah ich noch welche in Poznan.
    (13.07.2011)
    Liz Thieme:   Am 6.6. gab wieder Schneeleoparden-Nachwuchs - Zwillinge. Morgen wird dann kontrolliert, ob es 1,1 - 2,0 oder 0,2 sind.
    Mir gefällt Magdeburg immer besser. Und ich freu mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch.
    (13.07.2011)
    Sven Brandt:   Das "Gehege" des Kaninchenkängurus hatte ich bei meinem vorletzten Zoobesuch gesehen. Aber das Tier selbst konnte ich bei beiden Besuchen trotz wiederholter Besuche des Käfigs nicht entdecken. Hat schon mal jemand das Kaninchenkänguru gesehen?
    (25.06.2011)
    Rüdiger:   Malaika wurde im April diesen Jahres von Madibas gedeckt. Das Ergebnis bleibt abzuwarten. Good Luck Malaika !
    (12.06.2011)
    Niedersachse:   Ich denke das dürfte Gerüchteküche sein. Wir müssen einfach warten was Malaika betrifft.
    (15.05.2011)
    Rüdiger:   @ Niedersachse
    Sind die Informanten selber sicher oder sind es nur Gerüchteküchen >> dann lieber schweigen und abwarten bis Resultate aus Wien kommen.
    (14.05.2011)
    Jan Jakobi:   Vielleicht ist "Malaika" wirklich trächtig.

    In Münster hat das auch geklappt, auf der umgebauten neuen Nashornanlage wurde "Emmi" erneut trächtig, neue Wände, neues Glück.

    Das Beispiel passt nicht ganz... oder hat da jemand heimlich "Malaika" mit "Madibas" Samen künstlich befruchtet?
    (14.05.2011)
    Niedersachse:   @Rüdiger: Auf alle Fälle ist das ein sehr gutes Alter für eine trächtige Kuh.
    Bzgl. Malaika hat ich gehört, dass sie sich weiterhin nicht mit dem Bullen versteht, aber auch das Gerücht gehört, dass sie tragend ist. Ich weiß nur nicht wie viel ich davon halten soll.

    (14.05.2011)
    Jan Jakobi:   Hat sich "Malaika" schon mal von dem Bullen "Madiba" decken lassen?

    Man könnte "Malaika" auf Hochzeitreise schicken.

    Zum Beispiel nach Leipzig, "Nandi" oder "Safarine" (eine der beiden) könnte man dann im Gegenzug nach Magdeburg bringen.

    Somit wäre 2 Kühen geholfen.

    Aber ob "Ndugu" mit einem anderem Weibchen erfolgreich sein wird?
    (14.05.2011)
    Rüdiger:   @ Jan Jakob
    Bezüglich des reproduktivem Alter für Nashörner ist das für mich ein ziemlich rekordverdächtiges Alter oder?
    @ Niedersachse Danke, ein tolles Wheinachtsgeschenk 2011!
    Das jüngere Weibchen hält nichts von dem Zuchtbullen! Oder stirbt die Hoffnung zum Schluss.
    (14.05.2011)
    Jan Jakobi:   So betagt ist "Mana noch nicht.
    Sie wurde 1981 geboren, in Magdeburg.
    Ist also jetzt 30 Jahre alt.

    Würde mal so ab 49/50 Jahren Nashörner und Elefanten als betagt bezeichnen.


    (14.05.2011)
    Niedersachse:   Laut "Aufsichtsperson" am Nashorngehege ist Mana trächtig. Erwartete Geburt im Dezember.

    Die Käninchenkängurus leben mit in der Voliere der Lachenden Hänse.
    (14.05.2011)
    Rüdiger:   Kann jemand bestätigen, ob die betagte Mana mit grosser Sicherheit nochmals trächtig ist?
    Im Forum Nashörner wurde so etwasdurch die Blume erwähnt oder vermutet.
    (14.05.2011)
    Jan Beensen:   Wo leben eigentlich die Kaninchenkängurus?
    Letzte Woche war ich in Magdeburg und habe sie glatt übersehen.
    Wenn sie in der Schau sind...
    (27.03.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage. Ich finde auch, dass sich der Tierbestand zuletzt mit dem Zufgang der Kaninchenkängurus sehr gut entwickelt hat, so dass ich wirklich demnächst wohl zum ersten Mal
    vorbeischauen werde.

    (02.02.2011)
    WolfDrei:   und weil die "Farbkomposition" der Karpatenluchse so interessnt ist, selbiges Tier in Farbe
    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   Und für Mirko hier noch mal die Monameerkatze.

    @Michael, vielleicht leben ja die Beutetiere genau so garantiert nur dort, wo die Bücher sie leben lassen?
    Ich kenne am Baikalsee keine Steppe, aber ich war noch nicht da und kenne auch ihn nur aus Büchern und dort steht: "Rund um den See herrscht ein kontinentales, relativ mildes Nadelwaldklima. Die Vegetation umfasst Nadelwaldgebiete (Borealer Nadelwald/Taiga) sowie zahlreiche Moore." Wenn also eine Population dort lebt, dann ist sie entweder bald verhungert, oder sie hat Beutetiere, die dort leben, ohne dass wir es vielleicht wissen.
    Dennoch wäre es jetzt vieleicht besser, das ganze hier bei möglichem Bedarf aus Magedeburg heraus in einen anderen Thread zu verlegen.


    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   Und hier noch mal der Spitzmaulnashornbulle.
    (01.02.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver, die von dir erwähnte Studie aus der Baikalsee-Region wird auf diversen Websites erwähnt, aber bisher fand ich nirgends einen Hinweis darauf, dass sie eine Wald bewohnende Population betroffen haben soll (lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen). Auf jeden Fall stellte sich bei der Untersuchung der über 500 Kotproben (so viele zu sammeln, geht in offenem Gelände bestimmt sehr viel einfacher als in dichtem Nadelwald) heraus, dass fast 90% davon Überreste von Pfeifhasen enthielten und auch Ziesel und Steinhühner zum Nahrungsspektrum zählten. Alle diese Beutetiere leben aber gar nicht in Wäldern, sondern in offener, felsiger Landschaft. Wie erklärt sich dann dieser Widerspruch?
    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   Und hier noch mal einer der Karpatenluchse. Und heute, nach etwas Zeit, auch wieder im gewohnten S/W. :-)
    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   @Michael, ich will den Thread Magdeburg hier nicht "missbrauchen", aber da will ich einfach doch noch einmal widersprechen.
    Es gibt sehr wenige Informationen über den Manul aus dem Freiland, und diese wenigen Informationen basieren meistenteils auf Beobachtungen der Tiere in der Landschaft, wie du sie beschreibst. Aber wer sagt uns denn, dass diese wenigen Beobachtungen nicht nur deshalb dort gemacht wurden, weil man die Katzen dort vielleicht besser sieht, als in einem dichten Wald.
    Gerade im Thread Löwen wurde sehr ausführlich beschrieben, wie wenig man doch den Büchern oft glauben kann, und dass hier einzelne Beobachtungen über Generationen hinweg einfach nur abgeschrieben wurden, und somit noch heute als wissenschaftlich fundierte Meinung gelten. Warum sollte das beim Manul anders sein?
    Es steht für mich nicht zur Disposition, dass der Manul in Steppengebieten und in Bergregionen mit Geröll lebt. Aber eben nicht nur und damit sind die Vergleiche mit Betontellern für Bären oder Wüstenbewohnern auf sattgrünen Wiesen hier für mich nicht anwendbar.
    In einer der wenigen Freilandstudien wurde das Nahrungsspektrum der Manule anhand ihres Kotes untersucht. Und dabei wurde unter anderem auch eine Population herangezogen, die in den dichten Nadelwäldern an den Ufern des Baikalsees lebt. Und spätestens dann, wenn ich diese Population betrachte (von der es evtl. in den Wäldern Sibiriens noch einige mehr gibt), ist ein Gehege wie in Dessau, welches über viel Grün und einen von den Katzen gern genutzten Baum- bzw. Astbestand verfügt, nicht nur schön, sondern durchaus auch artangemessen, absolut natürlich und didaktisch völlig in Ordnung.

    (01.02.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: Wie gesagt, ich habe nicht behauptet, dass Manule keine Äste zum Klettern nutzen, sondern nur gefragt, warum ein Manulgehege einen "vernünftigen" Baumbestand haben solle, weil der nun mal nicht zum natürlichen Lebensraum dieser Tiere zählt - das war also mehr die Frage danach, ob die Präsentation mehr optischen oder mehr didaktischen Zwecken dienen soll. Tiere in Gehegen usw. zeigen ja oft Verhaltensweisen und Vorlieben, die sie im Freiland nicht zeigen können, und kommen damit selber prima zurecht; ich denke da gerade an Eisbären, die sich freiwillig an brütend heißen Sommertagen auf exponierten Stein- oder Betonflächen aalen, wo sogar Tropenbären den Schatten aufsuchen. Aber wir haben uns hier im Forum auch schon oft die Mäuler zerrissen, wenn Sandwüstenbewohner auf sattem Wiesengrün präsentiert werden oder Tiere, die im natürlichen Lebensraum nie einen Felsen zu Gesicht bekommen, vor Felswänden. Da wäre der Manul im Wald eben ein weiteres Beispiel dieser Reihe.

    Übrigens könnte das stundenlange Stillsitzen dieser Katzenart eine Anpassung an ihren offenen Lebensraum sein. Vielleicht tarnt sie sich schlichtweg "als Stein", um im deckungsarmen Gelände einerseits ihrer Beute, andererseits ihren eigenen Fressfeinden (z.B. Greifvögel und Wölfe) nicht ins Auge zu fallen.
    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   Nach einem Telefonat gestern Abend zum Thema Zoo Magdeburg habe ich mich noch einmal etwas genauer mit der derzeitigen Situation im Zoo dort beschäftigt und ich muss wirklich sagen, da ist scheinbar eine Entwicklung im Stillen vor sich gegangen, die mich immer mehr überrascht, je genauer ich sie mir ansehe.
    Auch hier im Forum war Magdeburg eher selten der Zoo mit den ganz großen und spektakulären Nachrichten, obwohl seine Entwicklung ihn in der letzten Zeit aus meiner persönlichen Sicht wieder richtig weit nach vorn gebracht hat.
    Der Tierbestand ist für den Besucher recht attraktiv, er bietet alles, was von den meisten Besuchern von einem Großzoo erwartet wird. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist alles vorhanden, was dem Besucher wichtig ist und was für ihn einen richtigen Zoo ausmacht.
    Bei den Arten bzw. Unterarten wurde aber auch sehr darauf geachtet, zum einen bedrohte Arte zu zeigen, zum anderen auch solche Arten/Unterarten mit einzubeziehen, die selbst uns Artensammler erfreuen und die alles andere als gewöhnlich sind.
    Baulich war es in Magdeburg immer ein großes Manko, dass es zu wenige Häuser gab, in denen man sich auch bei schlechterem Wetter nicht nur aufwärmen, sondern auch interessante Tiere beobachten konnte. Mittlerweile ist das aber auch nicht mehr der Fall, neben dem alten Dickhäuterhaus gibt es das Giraffenhaus, das Menschenaffenhaus, das Amazonashaus und nun auch noch das Nashornhaus. Selbst im Eingangsbereich, der Zoowelle, gibt es einiges zu sehen.
    Wenn ich da mal aus alle dem ein Resümee ziehe, dann hat Magdeburg nicht nur den Anschluss an die "Oberliga" wieder gefunden, sondern mit dieser, eher im Stillen vollzogenen Entwicklung, dürfte dieser Zoo sogar ohne großes Aufsehen an einigen seiner Mitbewerber vorbei gezogen sein.
    Für meinen Heimatzoo freut mich das wirklich sehr und ich hoffe jetzt noch, dass sich das auch recht bald in den Besucherzahlen niederschlägt.

    (01.02.2011)
    Ronny:   Ich kann vom Oktober bestätigen, dass die Monas auf dem Weg neben der Anlage, die man auf Ollis Bild sieht, sassen.
    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   Ich fand Manule immer faszinierend und habe oft viel Zeit vor ihren Gehegen verbracht. In Gehegen ohne Baumbestand aber mit Kletterfelsen saßen sie oft ewig ohne eine Bewegung in der immer gleichen Ecke, wie über Jahre hinweg z.B. in Magdeburg. Da aber, wo man ihnen neben den Steinen auch Bäume umd Grün angeboten hat, wie in Dessau, da sah man herrlich aktive Katzen, die dieses auch reichlich nutzten. Ein Bild davon habe ich sogar vor einiger Zeit mal unter Dessau eingestellt. Die Monas sind innen sehr gut zu sehen, für die Außenanlage war es zu kalt. Und Sacha, ja, auch ich habe gerade bei dem etwas dickeren Tier eine Ähnlichkeit zum Rothund festgestellt.
    (01.02.2011)
    Michael Mettler:   @Oliver: arkive.org enthält keineswegs nur Freilandaufnahmen, das reicht hin bis zu getopften Kakteen... Es ist doch bezeichnend, dass der abgebildete kletternde Manul auf einem absolut rindenfreien, schnurgeraden Rundholz balanciert und nicht auf einem Ast, wie man ihn im Freiland erwarten dürfte. Andere Manulfotos in arkive.org zeigen die Art in einer Kunstfelshöhle, auf einem künstlich aufgeschichteten Felshügel oder in Zusammenhang mit panaschiertem Efeu (einer gelb gerandeten Zuchtform dieser Pflanze, die im Freiland nicht vorkommt). Da melde ich mal Zweifel an, dass ausgerechnet der vermeintliche "Baum-Manul" eine Freilandaufnahme ist.

    Die Kletterfähigkeit von Manulen zweifele ich dabei gar nicht an. Kamele z.B. können prima schwimmen, aber vermissen sie die Möglichkeit dazu wirklich...?
    (01.02.2011)
    Sacha:   Geht es nur mir so oder haben die Goldschakale auf Olis Foto auch andere stark an Rothunde erinnert?
    (01.02.2011)
    Mirko Schmidkunz:   Danke für die schönen Bilder. Sind die Monameeerkatzen eigentlich schon zusammen mit den Nashörner auf der Außenanlage gewesen. Kann man die Monas sehen. Ich habe ein besonderes Faible für die Monas und habe noch keine gesehen.

    (01.02.2011)
    Oliver Jahn:   Hier noch mal ein winterlicher Eindruck von einer der beiden Nashornaußenanlagen.
    (31.01.2011)
    Oliver Jahn:   Jenny nennt die Manule immer Motzkatzen, weil sie immer so grimmig drein schauen.
    Nach dem WolfDrei den genialen Link hier eingestellt hat, zu wirklich einmaligen Naturaufnahmen von sehr vielen Tieren, da weiß ich auch, warum die Manule immer so gucken.
    Weil wir aus unseren gelehrten Büchern heraus diese armen Katzen immer zu einem Leben auf dem Boden und auf felsigem Geröll verdammen, obwohl sie eigentlich auch gern mal im Grünen sind und auf Bäume klettern.
    ;-)
    (31.01.2011)
    Ronny:   @Liz: In Dessau kann das Tier eine Felswand von 5-6m Höhe mit verschiedenen Einlässen nutzen. Die Grundfläche des Käfigs ist allerdings bei 2x30qm. Diese Anlage stammt noc aus den 70igern und wurde früher für Waschbärn, Nasenbären und Sumpfluchse bewohnt.
    (31.01.2011)
    WolfDrei:   und immer sichtbar bisher (wenn vielleicht auch nicht im Winter)der Tigeriltiss
    (31.01.2011)
    WolfDrei:   und für mich immer wieder ein highlight in Magdeburg: die schwarzen Löwenäffchen!
    (31.01.2011)
    Michael Mettler:   @Liz: Ist denn ein "vernünftiger, bekletterbarer Baumbestand" wirklich die richtige Struktur für eine Manulanlage? Die Katze ist im Freiland ein ausgesprochener Bodenbewohner und laut Literatur auf felsige Steppen und Geröllhänge spezialisiert, wo es gerade mal Zwergsträucher geben soll. Zumindest dann, wenn ein Gehege nicht nur einfach schön aussehen, sondern auch einen Eindruck vom natürlichen Lebensraum vermitteln soll, wäre Baumbestand darin doch eher deplatziert.
    (30.01.2011)
    Liz Thieme:   Hab mich schon gewundert, wo der ganze Serau-Nachwuchs bleibt.

    Seit ich Fotos von Manulen in beblätterten Bäumen gesehen habe, bin ich richtig begeistert von den Tiere. Da sehen die plötzlich richtig kätzisch aus.

    Ok, dann warte ich auf die Sommerberichte bei den Löffelhunden.
    (30.01.2011)
    Mel:   Also die Manulanlage ist gut strukturiert, wobei ich sagen muß, daß da die Anlage im TP Friedrichsfelde mehr "Bäume" sprich bekletterbaren Bestand aufweist. Aber generell besser als diverse andere Anlagen die ich gesehen habe. Die optimale, und ich weiß das ist natürlich immer eine subjektive Bewertung, Anlage habe ich aber noch nicht finden können.

    Serau: Regelmäßig...das ist ja immer so eine Sache...so fern ich mich richtig entsinne hat man die Zucht vor einer Weile etwas "beschränkt" nach dem man für das mänliche Jungtier keinen Abnehmer finden konnte, an Wien kommt die zucht aber nicht heran.

    Ob die Löffelhunde sich eingelebt haben lässt sich nach heutiger Sichtung nicht wirklich beurteilen. Man sah den Kopf eines Tieres aus der sich mittig auf der Aussenanlage befindlichen "Rückzugshöhle" unter dem Rotlichtstrahler, der aber sofort wieder verschwand als bemerkt wurde, "oh Gott da steht wer an der Scheibe". Allerdings war es ja nun auch nicht gerade das Wetter für die Tiere. Es bleibt ab zu warten wie sie sich bei wärmeren Temperaturen zeigen.
    (30.01.2011)
    Liz Thieme:   Also bevor ihr hier alles weitere zu eurer Aufgabenverteilung und dem wann wer wie und evtl dem warum klärt, hätte ich da noch mal ein paar zoologische Fragen.

    1. Wie sieht die Manul-Anlage aus und gibt es einen Zoo, der Manule in Anlagen mit vernünftigem (bekletterbarem) Baumbestand hält?
    2. Was heißt regelmäßige Zucht bei den Seraus?
    3. Wie haben sich die Löffelhunde eingelebt?
    (30.01.2011)
    Mel:   Nee nee die Aufteilung ist so schon okay, und hat sich doch schon oft bewährt. Du die Tiere und ich spiele den Paparazi. ;-)
    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   Ich merke schon, ich fotografiere immer im Zoo viel zu viele Tiere.
    :-)
    (30.01.2011)
    Mel:   Und dann hätte ich noch ein Beweißfoto für die sportlichen Anstrengungen die Oli immer unternimmst für Deine Fotos. Also sei lieb zu mir. ;-)
    (30.01.2011)
    Mel:   Tschuldigung...*schäm*....;-)

    Aber da kann ich einen anderen kleinen Racker bieten.
    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   ...aber jetzt.
    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   Und hier die Tamanduamutter mit dem Jungtier. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich im Frühjahr, bei etwas schönerem Wetter bald wieder nach Magdeburg will, denn dann wirkt das ganze sicher noch schöner. ICh freue mich bereits jetzt auf meinen nächsten Besuch dort.
    Und @Mel...dich hole ich noch mal vom Bahnhof ab...!!!!!!!!! ;-)
    (30.01.2011)
    Mel:   Oh man, da war ich wieder mal zu langsam. ;-)
    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   Das Goldschakalpaar.
    (30.01.2011)
    Mel:   Mich hat es heute nach langer Zeit mal wieder gen Magdeburg verschlagen, neugierig auf den Reiz des Neuen (welches ich nur aus der Bauphase kannte) und dem Zweifarbtamarinnachwuchs.
    Und ich muß sagen die Reise hat sich gelohnt, nicht nur wegen der netten Begleitung nein eben auch wegen den Veränderungen die in den letzten Monaten so passiert sind.
    Das Africombohaus, finde ich sehr gelungen, und mir ist aktuell kein Spitzmaulnashornhaus bekannt mit einer solchen Innenhalle, ein sehr gelungene Variante der Indoorpräsentation, welche es einem auch zu kälteren Jahreszeit möglich macht die Tiere zu besichtigen, und dass nicht in einer Stallbox aufgereiht. Mit einfachen Mitteln ohne viel rasbachisches Brumborium, wie man es mittler weile sonst gewöhnt ist. Kann man hier ganz entspannt die grauen Riesen, wobei dann doch eher rot-braunen Riesen in extrem aktiv art und weise, beobachten. Die Monameerkatzen bieten einen schönen Kontrast wie auch die Zwergmangusten, neben zwei Groß- und zwei Kleinterrarien. Das ganze Haus ist im Konzept gleich dem Tapirhaus und bietet trotz des „einfachen Konzeptes“ eine wunderbare Beobachtungsmöglichkeit. Sehr positiv finde ich die Option der Trennbarkeit dieser Anlage, und auch nach der Trennung sind die verbleibenden Flächen bei weitem größer als die üblichen Flächen für Nashorn-Indoor-Präsentationen. Einzig etwas störend ist die extrem starke Bepflanzung im Bereich der zwei Einsichtspunkte für den Besucher der sicherlich bei einer stärkeren Besucherfrequenz zu etwas Unmut frühen könnte, da er doch den realen Einsichtbereich sehr einschränkt. Ansonsten ein gelungener Bau wie ich finde.

    Große Freude löste bei mir auch die Sichtung von drei Onagern aus, sowie einer kleinen Gruppe Hirschziegenantilopen, hat man da bei Hagenbeck eingekauft????

    Die Zweifarbtamarine konnte ich auch sehr agil und Besucherinteressiert beobachten und das Jungtier immer auf Papas- & Mamasrücken dabei. Ich drücke ganz fest die Daumen das es sich weiter so gut entwickelt.

    Es gab noch vieles mehr was sich verändert hat, nicht immer große Umbauten nein auch Kleinigkeiten die einem erfreuten. So auch die, zu meiner Überraschung, lang andauernde Sichtung der Goldschakale. Die sich alles andere als schüchtern präsentierten. Vielleicht sollten die Friedrichsfelder Tiere mal zu einem Verhaltenslehrgang nach Magdeburg.

    Und was ich überraschend feststellen konnte…Tamandua-Jungtiere sind doch um einiges niedlicher als Große Ameisenbär-Jungtiere, und dies sind ja schon goldig.

    Alles in Allem kann ich Magdeburg nur empfehlen, auch zu dieser nicht ganz so gemütlichen Jahreszeit.

    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   Hier einer der neuen Onager.
    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   Und hier noch mal ein paar bildliche Eindrücke, damit es etwas schneller geht, hier gleich mal in Farbe.
    Das neue Nashornhaus.
    (30.01.2011)
    Oliver Jahn:   Heute war ich nun mal wieder in Magdeburg und ich will meiner Begeisterung hier auch gleich Ausdruck verleihen. Ammer immer schön der Reihe nach.
    Natürlich war der erste Anlaufpunkt die neue Africambo-Anlage. Das Haus ist im gleichen Stil wie das Amazonas-Haus gebaut und erinnert auf den ersten Blick an ein großes Gewächshaus, welches den Besucher durch das relativ schlichte Äußere dann umso mehr überrascht, wenn man es betritt.
    Ich war mir mit meinen beiden Begleitern sehr schnell einig, dass dieses Haus wohl in der deutschen Zoolandschaft einen neuen Maßstab setzen dürfte, denn die Nashornställe sind zweckmäßig, und dennoch allein durch den Sandboden so, dass man sieht, dass die Tiere ihn nutzen, sich wohl darauf fühlen und ihren Bedürfnissen darin Rechnung getragen wird. Der Innenstall ist durch versenkbare Poller trennbar und der Bereich der Tiere ist deutlich größer, als der für die Besucher. Hier erinnert nichts mehr an Stall im klassischen Sinn. Auch die Terrarien in den Ecken sind sehr wirkungsvoll, die Anlage der Zwergmangusten gut einsehbar und das Gehege der Monameerkatzen passt hervorragend in dieses Haus, ist natürlich begrünt und bietet den Affen die Möglichkeit, es auf allen Ebenen zu nutzen. Einziger kleiner Kritikpunkt sind die zurzeit noch recht üppigen Bepflanzungen zwischen Nashornstall und Besuchern. Dadurch entstehen nur zwei Einblicke, die heute, an einem Tag mit wenigen Besuchern kein Problem darstellten. Ist das Haus aber einmal voll, dann muss man sicher anstehen, bis mal einmal einen Blick auf die Nashörner werfen kann. Die Lichtverhältnisse im Haus sind auch für Fotografen, die sich den Blitz verkneifen fantastisch, die Kamera hat selbst im Automatikmodus immer auf ISO 80 eingestellt, da reichlich Licht vorhanden war, und das an einem Tag mit vielen Wolken, etwas Schnee und komplett ohne Sonne.
    Die Außenanlagen sind ein ganz neues Erlebnis, denn man steht mit einem Nashorn quasi auf gleicher Höhe und in unmittelbarer Nähe, für den Besucher sichtbar nur durch ein ganz dünnes, ca. 50 cm hohes Holzgeländer getrennt, denn den Graben, der dafür sorgt, dass die Nashörner die Anlage nicht verlassen können, sieht man nicht.
    Die Giraffen haben jetzt eine Außenanlage, die ihr altes Gehege um ein mehrfaches an Größe übertrifft, die Spießböcke waren ebenfalls gut zu sehen, wie sie die ganze Anlage nutzten.
    Bei den Begrenzungen ist mir mal wieder sehr deutlich geworden, um wie viel schöner doch Naturstein wirkt. Die riesigen Brocken geben ein großartiges Bild und sehen durch ihre Struktur und Farbe doch ein ganz anderes Bild, als Kunstfelsen, vor allem dann, wenn sie auch noch schlecht gemacht sind.
    Die alte Nashornkuh Kenia lebt noch im Dickhäuterhaus, sie bekommt hier ihr Gnadenbrot und man sieht ihr jetzt das Alter auch schon deutlich an.
    Jungtiere gab es auch zu sehen, sowohl bei den Zweifarb-Tamarinen, aber auch bei den Sakis und als besonderes Highlight auch ein Jungtier bei den Tamanduas.
    Ansonsten hat der Zoo wirklich gewaltig zugelegt beim Tierbestand. Die Goldschakale sind ein wirklich toller Ersatz für die Vielfraße, sie sind sehr aktiv und fotogen und sie nutzen die Anlage voller Länge, nähern sich aber auch dem Besucher an den Scheiben.
    Bei den Onagern machten wir 2,1 aus, die im dicken Winterfell sehr imposant wirkten.
    Die neuen Rothunde waren noch etwas scheu, die Hyänen leider nicht zu sehen, genau so, wie die Schopfhirsche. Dafür haben sich die 3 Karpatenluchse bei der Fütterung ganz vorn an der Scheibe gezeigt und wieder einmal waren wir echt erstaunt, über die Größe des Katers und seine markante Farbe.
    Einen Löffelhund sahen wir ganz kurz und mehrere Hirschziegenantilopen.
    Und es war auch zu erfahren, dass das noch nicht alles war und Magdeburg noch einiges an Tierarten plant, die auch unsere Sammlerherzen höher schlagen lassen dürften. Wenn ich allein jetzt mal so eben durchzähle, dann hat Magdeburg in Punkto „Raritäten“ jetzt schon mehr, als viele andere Zoos und es überrascht mich immer wieder, dass das alles so leise passiert ist, dass ich jetzt plötzlich voller Erstaunen feststellen durfte, dass in mehr als jedem zweitem Gehege Tierarten zu sehen sind, bei denen andere Zoos lautstark gepriesen werden, weil sie nur eine dieser Arten halten.
    Alles in allem ist Magdeburg aus meiner Sicht auf dem absolut richtigen Weg. Der Zoo wirkt selbst jetzt im Winter sehr gut sortiert und gibt ein richtig gutes Bild ab, sowohl bei den Anlagen, als auch beim Tierbestand. Die Zeit, in der Magdeburg tief im Dornröschenschlaf ruhte ist genauso vorbei, wie die Zeit, in der man auf Grund des eher unspektakulären Tierbestandes meinte, lediglich einen Heimattiergarten mit einem Dickhäuterhaus vor Augen zu haben.
    Ich hoffe, es geht so weiter und auf eine solche Zukunft des Zoos freue ich mich ganz besonders.

    Ach, und da schreibe ich mir hier die Finger wund...und stelle jetzt unter "Zoofreund sucht Zoofreund" fest, dass die Paparazzi schon wieder schneller waren... ;-) Ich hoffe, da kommen auch noch ein paar gute Tierbilder!!!! :-)
    (30.01.2011)
    Holger Wientjes:   Dann drücke ich ´mal die Daumen, dass der Tamarinnachwuchs es diesmal schafft ! Der Agutinachwuchs natürlich auch... ;-)
    Wie steht´s denn um den Zweifarbtamarin im Freiland ? Im Zoo sind sie ja recht selten.
    (27.01.2011)
    Liz Thieme:   Anfang Januar gab es Nachwuchs bei den Zweifarbtamarinen und auch die Zwergagutis haben Nachwuchs.
    (26.01.2011)
    Michael Mettler:   Ist auch lange her, dass die Art in einem deutschen Zoo zu sehen war. M.W. war Saarbrücken bis etwa Ende der 80er Jahre der letzte Halter.
    (29.12.2010)
    Liz Thieme:   Ich mag Wikipedia zwar nicht, aber trotzdem mal eine Erklärung daher:
    >Kaninchenkängurus haben ihren Namen von der kaninchenähnlichen Lebens- und Fortbewegungsweise.<
    Übringens einzige Haltung in Deutschland laut Zootierliste.
    (29.12.2010)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Vermutlich wegen ihrer Lebensweise. Felsenkängurus sehen ja auch nicht wie Felsen aus ;-)
    (29.12.2010)
    WolfDrei:   ps: Warum heißen die Potoroos im Deutschen eigentlich "Kaninchen-" - sehen doch wie große Ratten aus?
    (29.12.2010)
    WolfDrei:   Gestern beim Zoo-besuch Information: In Magdeburg sind Rattenkänguruhs (Potoroo) eingetroffen
    (29.12.2010)
    Ronny:   Es gab sicherlich noch keine Zeit um Umzugspläne zu schmieden.

    Vorher durfte man nur Nashörner aufnehmen, aber keine hinzuholen. Daher hatte man sich auch entschieden kein Nashorn abzugeben.
    (06.11.2010)
    Rüdiger:   Warum bleibt Maleika dann noch in Magdeburg? Es wäre doch ein Versuch sie nach Köln einzustellen, wenn dort die Nashornanlage erneuert wird.
    Vielleicht passt es besser mit Taco!
    Madiba hat als wildimport sicher noch viel Gene weiterzugeben, ein Weibchentausch wäre in meinen Augen notwendig.
    (06.11.2010)
    Niedersachse:   Maleika und Maburi verstehen sich nicht.
    Ich würde es auf alle Fälle nochmal versuchen mit Mana.
    (05.11.2010)
    Rüdiger:   Mit dem jungen Paar meinete ich 1,0 Maburi und 0,1 Maleika.
    Das Zuchtzeitfenster für die ältere Nashornkuh Mana scheint zu Ende zu gehen!
    (05.11.2010)
    Rüdiger:   Was geht eigentlich weiterhin bei den Spitzlippennashörnern in der neue Afrikaanlage so ab ?
    Harmonieren die zwei jüngsten adulten Tiere immer noch nicht und wird bald ein Partnertausch angestrebt in Magdeburg? Gibt es nes dazu !
    (05.11.2010)
    Ralf Seidel:   @Oliver, das "Aufstreben" der Schabrackenschakale in unserer Zoolandschaft hat ja dann tatsächlich leider nicht sehr lange angehalten. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war ja der Magdeburger Zoo der erste, der in den letzten Jahren wieder mit der Haltung und Zucht in Deutschland begann, die bezogen damals das gerade neu erbaute Gehege im Komplex neben den Primatenvolieren. Und das dürfte so Mitte bis Ende der 90`er Jahre gewesen sein. Wirklich schade. Und so erfreulich das "Wiederauftauchen" mittlerweile fast verloren gegangener Arten auch sein mag - ein bisschen länger könnten sie sich schon etablieren, möchte man doch nicht bei jeder Sichtung immer das Gefühl haben, das könnte auf unabsehbare Zeit die letzte gewesen sein..)
    Alles andere kann ich auch bestätigen: Magdeburg lohnt sich wieder (der Zoo wohlgemerkt...)))
    (03.11.2010)
    Oliver Jahn:   Ich freue mich sehr für Magdeburg und auch ich begrüße es wirklich, dass es endlich wieder ein paar mehr Löffelhund-Halter in Deutschland gibt.
    Dennoch komme ich ebenfalls nicht darum herum, das Verschwinden eines anderen sehr schönen Caniden zu bedauern. Da man die Schabrackenschakale im TP-Berlin eh nie sieht, ist diese Art quasi somit weg aus Deutschland. Und wieder einmal mehr erstaunt mich das Auf und Ab einiger Arten. Noch vor wenigen Jahren wurde auch hier im Forum der "Untergang" der Goldschakale thematisiert und das "Aufstreben" der Schabrackenschakale. Und auch um Hyänen und Löffelhunde war es eher schlecht bestellt. Heute nun sieht die Zoolandschaft ganz anders aus, das Blatt hat sich gewendet.
    Für Magdeburg aber freut es mich nicht nur, ich finde, der Zoo hat in den letzten zwei Jahren ordentlich aufgeholt und nicht nur in baulicher Hinsicht, sondern auch im Tierbestand. Dass das gerade meine Zustimmung findet, dürfte hier keinen überraschen.

    (02.11.2010)
    Liz Thieme:   Schade, aber ich freu mich, dass sie nun in Deutschland öfters gezeigt werden.
    (02.11.2010)
    Ronny:   Nein, kann ich dir leider nicht sagen.


    (02.11.2010)
    Liz Thieme:   Zwar schade um den Schakal, aber irgendwann ist es nun mal irdisch vorbei. Aber ich freue mich, dass sie so tollen Ersatz bekommen haben.
    Weißt du woher sie stammen?
    (02.11.2010)
    Ronny:   Nach den Schopfhirschen haben nun auch Löffelhunde den Weg nach Magdeburg gefunden.

    Sie bewohnen die Schabrackenschakal-Anlage. Der Schabrackenschakal ist vor kurzen im hohen Alter verstorben. Damit gibt es nur noch im Tierpark Berlin diese Tiere.
    (02.11.2010)
    Ronny:   Ich denke nicht, dass sie ins Muntjakgehege ziehen, da sie nach wie vor im Bestand sind und vor ein 2 Monaten ein neuer Hirsch gekommen.

    An den Gehegen (Axishirsche, ehemalige Antilopenanlagen) wurde in letzter Zeit gearbeitet. Eventuell sind sie auf einen dieser Anlagen gekommen. Eine andere Möglichkeit wäre die Bennett-Känguruanlage, falls die Bennetts schon eine Anlage weiter gezogen sind.
    (27.10.2010)
    Henry Merker:   Sämtliche der drei Neuzugänge sehe ich ebenfalls als äußerst begrüßenswert an. Interessant finde ich hiebei vor allem, dass Tansania nunmehr wiederholt als Exportstaat in Sachen afrikanische Tiere genannt wurde.
    Am besten finde ich jedoch, dass sich eine weiterer Zoo mit den Schopfhirschen versucht. Ist denn bekannt, ob sie in das Muntjakgehege ziehen werden, oder sollen sie woanders untergebracht werden?
    (27.10.2010)
    Holger Wientjes:   Und auch hier wieder: Feine Sache !!! :-)
    (27.10.2010)
    Ronny:   Nach der Webseite des Zoos sind heute 2 Schopfhirsche angekommen.
    (27.10.2010)
    Holger Wientjes:   Feine Sache !!!
    (23.07.2010)
    BjörnN:   ... und eine männliche Streifenhyänen, einen Import aus Tansania....
    (23.07.2010)
    Holger Wientjes:   Laut Zootierliste gibt´s in Magdeburg seit Juli wieder Rothunde (3,0 aus Schwerin).
    (23.07.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Andreals Knebel
    Ich spreche hier auch nur von Deutschland.. und wer hierzulande Pelz trägt, tut es wohl zu 99% weil er darin ein Statussymbol sieht und nicht weil er sich vor der Witterung schützen muss .. auch wenn es draussen zur Zeit ganz schön kalt ist.
    (20.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler und Andreas Knebel

    Ich möchte hier nicht missverstanden werden. Ich möchte nicht Menschen wie die Inuit oder Lappen angreuifen, weil sie Pelz tragen um sich vor Kälte zu schützen. Ich meine nur, wie kann sich ein Staat der es für vernünftig hält Tiere zu reinen Statuszwecken töten zu lassen es auf der anderen Seite verurteilen was der Zoo Magdeburg getan hat.

    (20.06.2010)
    Frank Albrecht:   Ich meinte, dass ich selbst eine Verurteilung nicht erwartet hatte.
    Von daher ging das Urteil "IO".



    (20.06.2010)
    Oliver Jahn:   Ich freue mich sehr, dass Frank Albrecht sagt, dass dieses Urteil in Ordnung geht, denn es bestätigt die Tierhaltung in Zoos. PETA hingegen ist ja für Tötung von Tieren, wenn es der weitestgehenden Leidminderung, also einer Haltung von Tieren in Gefangenschaft dient. Somit hat PETA mit diesem Urteil genau so verloren, wie der Zoo. Dennoch ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, denn die Berufung ist zugelassen und der Zoo wird von diesem Rechtsmittel Gebrauch machen.
    (20.06.2010)
    Frank Albrecht:   Tier ist eben kein "genetisch wertvolles Material" (eine Sache), wie oft bei der Verhandlung zitiert, sondern im Grundgesetz als fühlendes Lebewesen verankert.
    Wirtschaftliche und vermeintliche Artenschutzinteressen stehen nicht über dem Schutz des Tieres.
    Und wie die Anwälte versucht haben, so genannte "Nutztiere" (Schlachttiere) mit so genannte Wildtiere (zootiere) gleich zu setzen, ist bezeichnend.

    Das "milde" Urteil geht in Ordnung.

    Frank Albrecht
    (20.06.2010)
    Michael Mettler:   Sorry für die Grundsatzgedanken, kann ich natürlich gern im Tierrechtsthread weiterführen, zumal entsprechende Organisationen ja am Fall Magdeburg beteiligt sind.
    (20.06.2010)
    Michael Mettler:   Sehe ich ähnlich wie Andreas Knebel. Naturfell (um einfach mal ein weniger modebelastetes und weniger wertvoll wirkendes Wort für die selbe Materie zu verwenden) ist immerhin zu 100% biololgisch abbaubar (was zum Leidwesen seiner Besitzer oft schon im Kleiderschrank bzw. an der Wohnzimmerwand beginnt...) und ist - ganz neutral ausgedrückt - ein nachwachsender Rohstoff. Was aus weggeworfenen Kunsttextilien mal wird bzw. welche Probleme sie der Umwelt eines Tages bereiten können, weiß doch eigentlich niemand von uns genau. Plastikverpackungen werden eben schneller als Umweltproblem eingeordnet als alte Jacken. Und auch meine Ansicht soll keineswegs die Zustände in der Pelztier-Massenzucht beschönigen.

    Kennt eigentlich die Natur vernünftige Gründe, um ein Wirbeltier zu töten? Natürliche Auslese folgt schließlich ähnlichen Prinzipien wie züchterische, wenn auch der Zufall eine größere Rolle spielt. Es heißt zwar immer, Raubtiere hätten es vor allem auf kranke, schwache und junge Tiere abgesehen, aber schon beim Anblick normaler Tierdokus kommen mir da erhebliche Zweifel. Wenn ein gesundes Beutetier günstiger steht und kräftemäßig kein Problem darstellt, möchte ich den Löwen oder den Marder sehen, der einen Bogen darum macht, nur um das weiter entfernte ideale (oder vielleicht doch nur ideologische?) Objekt mit viel mehr Mühe zu erbeuten...

    Der Magdeburger Zoo hat Auslese betrieben. So macht es die Natur (selbst gesunde Jungtiere, die für den Fortbestand und die Evolution der Art wichtig sind, fallen durchaus Feinden, Krankheiten oder Unfällen zum Opfer), so macht es jeder Haustierzüchter, und so macht es im Übrigen auch jeder Nutzpflanzenzüchter (schließlich sind Pflanzen auch Lebewesen). Wer Erhaltungszucht befürwortet, muss m.E. mit züchterischer Auslese leben, denn nur dadurch lässt sich ein Bestand auf Dauer erhalten.

    Und wer generell gegen jegliche Form von Tierhaltung ist, sollte sich überlegen, dass damit auch menschliche Leben beeinträchtigt bis gefährdet wären, denn dann müssten wir auch auf Blinden-, Rettungs- oder Sprengstoffsuchhunde und auf diverse Medikamente (z.B. Impf- oder Schlangenbiss-Sera) sowie in vielen Ländern auf die Bestellung von Ackerflächen verzichten.
    (20.06.2010)
    Andreas Knebel:   Hallo Jennifer,
    Pelze sind nicht nur eine "Modeerscheinung für Geltungssüchtige", sondern ein 100% natürliches Bekleidungsstück. Pelze waren die EINZIGE Möglichkeit für unsere Vorfahren tiefe Temperaturen zu überleben und für einige Völker sind sie noch heute sehr wichtig. Das Pelze durch die Perversion der industrialisierten Massenhaltung und -tötung einen so schlechten "Ruf" haben, ist eigentlich schade. Pelz hat gegenüber den meisten Kunstfasern große Vorteile, v.a. auch im Bezug auf die Umwelt. Ein Tier wegen seines Pelzes zu töten ist nicht verwerflicher als es wegen seines Fleisches zu tun - wenn man den Pelz denn benötigt! Damit möchte ich ausdrücklich nicht die Massenherstellung von Pelzen als Statussymbole oder Mode gutheißen, sondern nur den Pelz als solchen entdämonisieren. Die maßlose Respektlosigkeit des Menschen vor diesem "Angebot der Natur" erzeugt erst das Problem der PelzINDUSTRIE...
    (20.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   Gibt es denn überhaupt "vernünftige" Gründe um ein Tier zu töten? Was ist zum Beispiel mit der Pelzindustrie? Ist denn eine Modeerscheinung für Geltungssüchtige "vernünftig" genug um ein Tier nur wegen seines Pelzes zu schlachten?
    Natürlich sehe ich die Geschichte in Magdeburg nicht so ganz unkritisch. Verhütinmg von ungewollten Schwangerschaften sollte einer Jungtierabtörung immer voraus gehen, Das war nun aber im Sonderfall Magdeburg so nicht abzusehen und darum musste eben eine schnelle Entscheidung her.
    (20.06.2010)
    Michael Mettler:   Und das alles, während jedes Jahr Abertausende überzählige Nachzuchten von Rassekaninchen und -geflügel schlichtweg in die Pfanne wandern (wenn auch nicht selten nach erfolgreicher Weitervermittlung), weil sie das falsche Geschlecht oder einen in der Zucht unerwünschten Farbfehler haben - zum Beispiel eine unpigmentierte Zehe... Da menschliche Ernährung offenbar als vernünftiger Grund für das Töten eines Wirbeltieres gewertet wird, hätten die Magdeburger ihre Tiger vielleicht einfach aufessen sollen. (Achtung, Sarkasmus!)
    (19.06.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Ich befürchte, dass durch dieses Urteil sich viele Zoos dazu gezwungen fühlen, Nachwuchs auch bedrohter Arten noch stärker als bisher zu verhindern, da sie sonst eine Bestrafung wegen Tierquälerei oder wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz riskieren würden, falls sie doch Jungtiere einschläfern würden, für die sich trotz aller Bemühungen kein Platz in einer geeigneten Haltung findet.

    Dieses Urteil dürfte "Tierschützer" wie PETA begeistern und ihrer Forderung, bedrohte Formen "in Würde aussterben" zu lassen und ihnen dadurch zukünftig das Leiden und die Qualen einer jahrzehnte- oder gar jahrhundertelangen Haltung in Gefangenschaft zu ersparen, sogar noch Nachdruck verleihen: Wenn in Zukunft aufgrund von Platzmangel in Zoos ein Großteil der zuchtfähigen Exemplare bedrohter Formen unfruchtbar gemacht werden muß, wird der Gefangenschaftsbestand dieser Arten spätestens in 10 Jahren nahezu erloschen sein, da die verstorbenen oder unfruchtbaren Alttiere nicht mehr in ausreichendem Maß durch zuchtfähige junge Artgenossen ersetzt werden können, da es kaum noch Nachzuchten geben wird und ein Ersatz der verstorbenen Tiere durch Wildfänge ebenfalls nicht mehr möglich ist.
    (19.06.2010)
    Holger Wientjes:   Sollte natürlich heissen "das Verbot der Käfighaltung durchsetzen" !!
    (19.06.2010)
    Holger Wientjes:   Das Urteil und die Begründung des Gerichts halte ich für eine unglaubliche Frechheit ! Einfach nur lächerlich ! Das Gericht sollte sich ´mal eingehender mit der Materie befassen bevor es zu solchen Huschi-Wuschi-Urteilen gelangt ! Wenn sich die selbsternannten Tierschützer ein Denkmal setzten wollen, dann sollen sie lieber versuchen die Käfighaltung von Hühnern durchzusetzten ! Da haben sie dann auch meine Unterstützung als bei derartigen PR-Aktionen !
    (19.06.2010)
    Oliver Jahn:   Nach der Magdeburger Volksstimme wurden die vier Mitarbeiter sehr wohl zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig und ich kann nur hoffen, dass eine höhere juristische Instanz dieses Urteil revidiert. Da hat endlich mal ein Zoo den Mut, öffentlich mit diesem Thema umzugehen, und dann wird durch so ein Urteil diese Sache wieder dahin gedrängt, dass dann eben mal das ein oder andere Jungtier, welches nicht passt, ganz plötzlich einer Krankheit zum Opfer fällt, welche nur noch eine Einschläferung nach sich ziehen konnte. Besonders interessant ist die Urteilsbegründung. Der Richter stellte den Tierschutz vor den Artenschutz und meinte, da der Zoo eine Anlage hat, die für 2 Elterntiere plus Jungtiere zugelassen ist, hätte er die Jungtiere behalten können und versuchen können, sie zu vermitteln. Wäre dem Zoo das bis zur Geschlechtsreife der Tiere nicht geglückt (und Perret hat eindrücklich geschildert, dass diese Mischlingstiere nur vom Zirkus genommen worden wären), dann hätte der Zoo es in Kauf nehmen MÜSSEN, dass die Betriebserlaubnis für die Tigeranlage erlischt. Da finde ich keine Worte mehr.
    (18.06.2010)
    Patrick Kalscheuer:   Lt. Leipziger Volkszeitung wurden die vier mitnichten auf Bewährung verurteilt, sondern erhielten lediglich eine Verwarnung mit Auflagen, die bei Wiederholung eine Geldstrafe nach sich zieht.
    (18.06.2010)
    th.oma.s:   laut teletext mdr von heite wurden Herr Perret und drei mitarbeiter wegen der tigertötung auf bewährung verurteilt...
    (17.06.2010)
    Liz Thieme:   Vorgestern brachte Giraffenkuh Fleur ein Jungtier zur Welt. Auf Grund dessen, dass ihre 2jährige Tochter Femke Interesse am Euter zeigte, wurde Fleur während der Geburt abgetrennt.
    (17.06.2010)
    Liz Thieme:   Morgen wird der Nashornumszug von den Kühen Mana und Maleika stattfinden. Die Zebrastuten werden dann folgen. Auch die Defassa-Wasserböcke, die Zwergmangusten und die Südafrikanischen Spießböcke werden diese Woche noch nach Africambo I umziehen.
    (31.05.2010)
    Sacha:   @Ronald Masell (erneut "off topic": Ich bitte um weitere Prognosen, dass besagte Mannschaft AUCH NICHT Champions-League-Sieger und Pokalsieger wird. Bei Deiner "Weissagefähigkeit" kann das nur erfreulich für mich enden...:)
    (05.05.2010)
    Ronald Masell:   "off topic"@sacha, dafür wird diese mannschaft(deren Namen ich nicht nennen mag)dieses jahr endlich mal nicht! Meister.
    (26.04.2010)
    Sacha:   So schlecht sieht es also gar nicht aus. Warten wir mal ab (jetzt kann ich diesen Satz auch mal bringen:)

    Zum "Halleluja": Ich war (und bin) so in Euphorie wegen einer Fussballelf, die - mal wieder - als Einzige die Ehre der Bundesliga in der Champions League hochhält, dass ich den aus diesem Bundesland stammenden Aloisius zitieren musste:) Also nichts gegen Sachsen-Anhalt.
    (26.04.2010)
    Michael Mettler:   OK - dann mal wech damit :-)
    (24.04.2010)
    Oliver Jahn:   @Michael, in der Straße, die geschlossen werden soll (Am Vogelgesang), gibt es gar keine Anwohner. Betroffen sind also nur die Anwohner des Steingewände, und davon auch nur die ersten drei bis vier Häuser. Die müssen nun westlich um den Zoo herum, und je nach dem, wo sie hin wollen, bedeutet es einen Umweg von vielleicht 3 Minuten mit dem Auto.
    (24.04.2010)
    Michael Mettler:   @Oliver, ich habe mich mit den örtlichen Gegebenheiten um den Zoo herum nie befasst. Aber weiter unten schriebst du: "...es wird eine Straße geschlossen, die den Anwohnern des hinteren Bereiches keine Durchfahrt in Richtung Kastanienstaße mehr ermöglicht." Dass das "so gut wie kein Nutzen" ist, konnte ich daraus nicht ableiten.
    (24.04.2010)
    Oliver Jahn:   P.S. Es gibt schon jetzt Anwohner, (Gott sei Dank) die die Schließung der Straße herbeisehnen, denn zur Zeit wälzen sich gerade an schönen Wochenenden einige hunderte PKW durch diese Straße und die verstopfen dann, wenn der Parkplatz voll ist, das Wohngebiet, welches dann nicht mehr möglich sein wird. Kaum einer hält sich zur Zeit an die Geschwindigkeitsbegrenzung dort und das derzeit schon bestehende Durchfahrverbot für LKW wird auch täglich missachtet, da es ja bequemer ist, den 40 Tonner dort durchzuzwängen, als ein paar Meter weiter die Straße zu nutzen, die dafür zugelassen ist.
    Von daher gehe ich auch fest davon aus, dass eine Klage wenig Erfolg haben dürfte, aber wir alle kenne ja zur Genüge die unendlichen Geschichten, die entstehen können, wenn erst mal Gerichte und Gutachter eingeschaltet sind. Wir sehen es an den Außenanlagen für die Menschenaffen in Magdeburg recht deutlich.
    (24.04.2010)
    Oliver Jahn:   @Michael, wie kommst du darauf, dass die Lebensquälität derer, die jetzt mit Klage drohen, unter der Zooerweiterung "leiden" würde? Wenn Menschen, die den Vogelgesang nie genutzt haben, sich jetzt beschweren, dass ein Teil davon zum Zoo gehört, und diese Leute dann wegen des Wegfalls einer Straße klagen, die für sie so gut wie keinen Nutzen hatte, dann fällt mir kein anderer Begriff ein, als Schrebergärtnermentalität.
    @Gudrun, der Plan mit der Brücke war ja der Grundplan, nur müsste das eine Brücke sein, über die die Elefanten gehen und auch der Besucher, wenn er ins Elefantenhaus will. Diese Idee wurde wohl baulich als auch finanziell verworfen.
    (24.04.2010)
    Michael Mettler:   P.S. Denkt mal daran, welche Artenschutzprojekte in situ die für alle Seiten befriedigendsten sind: Jene, in welche die ansässige Bevölkerung eingebunden wird und Nutzen aus ihnen zieht, obwohl ihnen durch die Einrichtung von Schutzgebieten und den Schutz bestimmter Tierarten vordergründig erst mal gewohnte Jagdgebiete, Beutetiere und Berufe genommen werden, weil Andere (auswärtige Artenschützer) eigene Interessen durchsetzen wollen. Das Prinzip dahinter ist doch eigentlich das gleiche wie bei der Zooerweiterung.

    Es gäbe sicherlich einige Möglichkeiten, Anwohner in das Projekt zu ihrem Nutzen einzubinden: Vergünstigten Zooeintritt (wenn nicht sogar kostenlose Jahreskarten) oder auch eine Möglichkeit für Anwohnerkinder, in ihrer Freizeit bei der Pflege von Haustieren im Zoo zu helfen und dadurch eine Identifikation mit ihm aufzubauen (siehe Kinder-Zolli in Basel - seit Jahrzehnten erprobt - oder Stadtteilbauernhöfe mancher Großstädte). Damit würde man gleichzeitig die Grundlage für eine zoo- und tiernähere Folgegeneration von Städtern legen.
    (24.04.2010)
    Michael Mettler:   So weit ich mich erinnere, umfasst Africambo 2 nicht nur die Elefantenanlage, sondern auch eine große Gastronomie, die für Events vermietet werden kann, und davon würde zwangsläufig irgendwas auf dem Bereich der jetzigen Straße entstehen müssen, um die gestalterische Geschlossenheit der Afrikalandschaft nicht zu zerschneiden.

    Aber setzen wir doch mal die Brille des Zooverrückten ab: Außer vielleicht den ausgesprochenen Rüsselfans haben wir uns hier oft genug im Forum darüber geärgert, wenn für den Flächen verzehrenden Bau moderner Elefantenanlagen andere Tierarten ihren Platz räumen mussten. In Magdeburg sind es nun keine Zootiere, die darunter zu "leiden" hätten, aber die Lebensqualität von Anwohnern. Man kann dies als Schrebergärtnermentalität verurteilen, aber mal ehrlich: Stellt euch vor, vor eurer eigenen Nase würde eine Straßenverbindung gesperrt, um etwas zu errichten/erweitern, was ihr selbst und eure Familie vielleicht gar nicht oder allenfalls einmal im Jahr nutzen würdet, was aber in irgendeiner Form Trubel mit sich bringt - z.B. ein Schulhof, eine Kart-Rennbahn, ein Veranstaltungszentrum. Wie würdet IHR dann darüber denken? Die Wichtigkeit eines Zoos für Artenschutz und Bildung sieht nur ein kleiner, "eingeweihter" Bevölkerungskreis, für den Rest hat er nach wie vor in erster Linie das Image Ausflugsziel und Kinderbelustigung.

    Man sollte Bedenkenträger in der Anwohnerschaft nicht über-, aber auch ganz bestimmt nicht unterbewerten. Deswegen ist eine Zooerweiterung in vielen Fällen (ich denke da auch an z.B. Dresden oder Stuttgart mit angrenzenden Parks) doch ein heikles Thema, das mE eines abgestimmten Miteinanders und nicht einseitig durchgedrückter Interessen bedarf. Ein Zoo soll Menschen überzeugen und begeistern, nicht ihnen Sorgen bereiten. Die Signalwirkung im Magdeburger Beispiel sollte man nicht unterschätzen (ich drücke es jetzt mal drastisch aus): Erst krallt sich der Zoo den Vogelgesangpark, dann eine Straße - was kommt als Nächstes? Verstopfen die erhofften Besucherzuwächse zukünftig die Straßen der Wohngebiete um den Zoo? Bringen die Feiern, für welche die neue Gastronomie gemietet werden kann, nächtlichen Lärm mit sich?

    Die Anwohner vom Gegenteil zu überzeugen (was man bei einzelnen Zeitgenossen mit dem Motto "Klagen ist mein Hobby" eh nie erreicht), dürfte eine harte Prüfung für den Zoo werden - für die ich ihm allerdings auch die Daumen drücke. Eine Meisterleistung wäre es, wenn die Anwohner danach nicht verärgert über die Vergrößerung des Zoos wären, sondern sogar stolz darauf, ein überregional bedeutendes "Schmuckstück" vor ihrer Haustür zu haben.
    (24.04.2010)
    Carsten Horn:   Zur Zeit, wie lange solche Maßnahmen dauern können, sag ich nur mal Stichwort Kronberg, :-(
    (24.04.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Könnte man die Sträße nicht auch mit einer Brücke überbauen, die den neuen Zooteil (jetziger Wirtschaftshof) mit dem alten Teil verbindet? Dann bräuchte man die Straße nicht zu sperren. Soweit ich weiß sollen die neue Elefantenanlager und das neue Elefantenhaus doch lediglich auf der Fläche des Wirtschaftshofes entstehen und nicht die Straße einbeziehen.

    Ich hoffe auch, dass es zu keinen zu starken Verzögerungen beim Bau vom Africambo 2 gibt.
    (24.04.2010)
    Oliver Jahn:   Alex, es wird eine Straße geschlossen, die den Anwohnern des hinteren Bereiches keinen Durchfahrt in Richtung Kastanienstaße mehr ermöglicht. Man kann sich da nicht vorher juristisch absichern, denn evtl. muss ein Gericht entscheiden, wessen Belange hier schwerer wiegen.
    Landtag und Stadtrat haben absolut gar nichts mit einander zu tun, das zeigt schon allein, dass die Stadt einen SPD-OB hat, das Land aber CDU regiert ist, aber das kann man alles realativ schnell mal ergoogeln.
    Magdeburg hat große Probleme mit Anwohnerklagen bzgl. der Außenanlagen des Menschenaffenhauses. Wenn nun auch noch Klagen den Ausbau des Zoos mit Africambo II verzögern oder sogar verhindern, das ist das für den Zoo ein sehr schwerer Schlag. Und da ist es mir völlig egal, ob du Alex die Stadt magst, oder nicht, und ob du Autobahnschilder Richtung Halle schöner und wichtiger findest, als das älteste gotische Bauwerk auf deutschem Boden. Wenn die Stadt und mit ihr den Zoo ein solcher Schlag treffen sollte, dann ist da für mich kein Platz mehr für Hähme oder haltlose Kritiken an der Kommunalpolitik der Stadt, denn gerade unter Zoofreunden und auch hier ist oft genug Kritik geübt worden, am Stillstand in Magedburg. Jetzt soll es endlich wieder aufwärts gehen, da sollten Zoofreunde generell die Daumen drücken und hoffen, dass dieses nicht an der deutschen Schrebergärtnermentalität scheitert.
    (23.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Das man sich pro Zoo entschieden hat, finde ich toll und zeigt auch, dass sich die Stadt aus dem Schatten der Saaleperle lösen möchte ;) Gut, dauert jetzt wieder ne' ganze Weile, aber ist o.k.

    Frage: Wird der gesamte Weg geschlossen oder nur ein Teil? Und warum klagen die Bürger? Wenn es nur ein Teilstück ist (hinter dem Dickhäuterhaus), dann ist dort doch gar nichts. Nur ein Parkplatz und sonst kein Wohnhaus o.Ä. Ich kenne jetzt nicht die Straßenverbindungen, aber wäre es ein Nachteil für Bürger A zu Bürger B zu kommen?

    Wenn es nur das kleine Stückchen ist, was ich vermute, hat man sich mit Garantie juristisch abgesichert und kann einen evtl. Rechtsstreit gelassen entgegen sehen und der würde auch nicht so lange dauern. Wenn es aber schon im Vorfeld eine kleine Bürgerinitiative gab/ gibt, sehe ich das Projekt eher in Gefahr.
    Oli meinst du nicht das der Stadtrat Hand in Hand geht mit dem Landtag ... ;) Magdeburg braucht keinen neuen Skandal oder ein Projekt was sie in den Sand setzen. Denn jetzt ist es wichtig wieder positive Schlagzeilen zu bringen. Sage nur, Thor-Steiner-Laden im Hundertwasserhaus, Blechbüchsenstadion, was Millionen verschlingt und nichts einbringt. Nur so viel zur Kommunalpolitik in MD.

    Ich bin ganz ehrlich, ich mag diese Stadt nicht sonderlich und kann mit Ihr nicht warm werden. Bin immer heile froh wenn ich wieder raus bin, denn das schönste (Zoo klammer ich mal aus) an Magdeburg ist das Autobahnschild Richtung Halle!
    (23.04.2010)
    Oliver Jahn:   Alex, Kommunalpolitik ist nicht so ganz deine Stärke...oder? ;-)
    Also noch mal ganz langsam... ;-)
    Der Zoo braucht die Straße und etliche Anwohner wollen das nicht. Der Stadtrat musste entscheiden. Er hat sich pro Zoo entschieden, nun wollen die Anwohner gegen den Beschluss klagen. Was hat das mit Kompetenz oder Nacht- und Nebelaktion zu tun?
    Und bezgl. südlich VON Sachsen-Anhalt, hat man Halle nun doch aus dem Bundesland rausgeschmissen??? :-)
    (23.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Der Beschluss war doch keine Nacht und Nebelaktion. Im Vorfeld wurde bestimmt das für und wider besprochen, auch hat man mit Sicherheit die Anwohner informiert. So viel Kompetenz traue ich selbst der Landeshauptstadt zu, sonst wäre es doch ziemlich peinlich und provinziell...
    Denke aber mal, dass es sich länger hinaus schieben wird, aber nicht auf Jahre.
    P.S. Natürlich wollte ich südlich von Magdeburg schreiben, da war ich wohl mit meiner Spitze gegen die Stadt zu schnell und hatte mich schon gefreut gehabt.
    (23.04.2010)
    Oliver Jahn:   @Alex, dazu braucht es keine Bürgerinitiative, klagen kann jeder einzelne Anwohner, der durch die Schließung der Straße betroffen ist. Und die Frage ob man erst jetzt klagen möchte, ist nicht recht verständlich. Wieso ERST jetzt? Wann denn sonst? Erst einmal musste ja der Beschluss vorliegen, dass die Straße tatsächlich geschlossen wird. Vorher hätte es ja gar keinen Klagegrund gegeben. Jetzt aber liegt der Beschluss vor. Wird gegen diesen Klage erhoben (egal von wem und von wievielen) und die Klage wird zugelassen, dann ist ein Weg durch alle Instanzen offen. Das kann Jahre kosten.
    P.S. Welche Stadt südlich VON Sachsen-Anhalt meinst du denn?? ;-)
    (23.04.2010)
    Alexander Fuchs:   Na ein Halleluja singt wohl Magdeburg nicht. Das überlassen wir mal der Stadt südlich von Sachsen-Anhalt ;)
    Nee aber mal im Ernst, gibt es eine Bürgerinitiative die sich der Sache angenommen hat oder möchte man erst jetzt klagen? Wenn es erst jetzt ist kann es eigentlich gar nicht so lange dauern, doch wenn es schon vorher aktive Bürger gab, dann sehe ich das Projekt auch für Jahre verschoben.
    (23.04.2010)
    Michael Mettler:   Wurde hier eigentlich schon irgendwann berichtet, dass die Nashörner in Africambo nun nicht mehr mit Guerezas, sondern stattdessen mit Monameerkatzen vergesellschaftet werden sollen? 0,2 Meerkatzen sind seit Januar im Zoo (Quelle: HP).
    (23.04.2010)
    Oliver Jahn:   Das Halleluja ist leider viel zu früh, denn wie ich heute aus Magdeburg erfahren konnte, haben einige Anwohner nach der heutigen Entscheidung des Stadtrates sofort angekündigt, dagegen zu klagen. Wenn es zu Klagezulassung kommt, kann dieses das Projekt auf Jahre hinweg verschleppen.
    (23.04.2010)
    Sacha:   Halleluja sog I!!!!!:)

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Magdeburg für den Ausbau genügend Kohle zusammenbekommt.
    (23.04.2010)
    Liz Thieme:   Der Stadtrat hat entschieden!
    1. Straße "Vogelsang" wird geschlossen
    2. die Straße wird dem Zoo zugeschlagen
    3. das Erweiterungsgelände inkl Straße kann so für die Elefantenanlage genutzt werden
    (23.04.2010)
    Ralf Seidel:   Die Anlage der Rothunde wurde für Besucher begehbar gemacht, indem 2 Elemente der Seitenwand entfernt wurden. Ich gehe aber mal davon aus, dass das Ganze nur für die Feiertage so hergerichtet wurde...
    Die Streifenhyäne war nicht zu sehen, die Sache mit den Rothunden ist natürlich wirklich ein herber Rückschlag. War ein tolles Rudel und auch die Anlage finde ich immer noch klasse.
    (07.04.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Das gesamte Rudel ist eingegangen, weil die Tiere nicht gegen Staupe geimpft waren. Es sollen sogar 8 Tiere gewesen sein. Soweit ich gelesen habe, hat man auf eine Staupeimpfung verzichtet, weil diese bei Wildhunden häufig zu Komplikationen führt und als Impffolge auch schon Tiere gestorben sind. Man hoffte wohl, dass sich die Rothunde im Zoo nicht mit Staupe infizieren würden.
    (06.04.2010)
    Oliver Jahn:   Was? Das ganze Rudel? Das waren doch mindestens 6 Tiere...wie geht denn das in den heutigen Zeiten. Na das ist ja wirklich ein sehr herber Verlust für Magdeburg, gerade weil es eben so ein tolles Rudel war.
    (06.04.2010)
    Markus Fritsche:   Das Rothundrudel ist leider an Staupe eingegangen.
    (06.04.2010)
    Oliver Jahn:   Das so wunderbar harmonierende Rothundrudel ist weg? Und wie bitte macht man deren Anlage begehbar? Ich bin da etwas entsetzt, da schafft man die Huskies ab und baut dort um für Hyänen (ist diese schon auf ihrer neuen Anlage?) und dann tauscht man daneben die Rothunde gegen Hühner? Also da bin ich jetzt doch etwas entsetzt. Weiß jemand mehr, warum die Tiere abgeben wurden, oder mussten sie (hoffentlich) nur temporär hinter die Kulissen, weil Ostern war?
    (06.04.2010)
    Ralf Seidel:   Bei Top-Wetter am Karfreitag im Zoo Magdeburg. Die Öffnung in den Vogelgesangpark war längst fällig, der Zoo hat durch die zugewonnene Fläche und die geänderte Wegeführung einen geradezu großzügigen optischen Eindruck erhalten. Die bereits fertig gestellten ("Zoowelle", Amazonien)bzw. noch im Bau befindlichen (Africambo 1))Neubauten unterstreichen dies ausdrücklich. Der neue Eingangsbereich "Zoowelle" (mit dem Begriff kann ich allerdings wenig anfangen)gefällt mir sehr gut, erscheint aber doch ein wenig überproportioniert mit seinem geradezu riesigen Entree. Noch dazu, da die Besucher an den Außenkassen vorbeigeschleust wurden und somit das Empfangsgebäude nich zwangsläufig aufsuchen mussten. Die Baustelle "Africambo 1" lässt schon ahnen, was da in einigen Wochen den Besuchern präsentiert werden soll, neben den Spitzmaulnashörnern entstehen dort großzügige Anlagen für die Zebras, Spieß- und Wasserböcke. Diese werden in zusammengelegten alten Anlagen im Nordbereich des Zoos bereits aneinander gewöhnt. Die neuen Stallungen und Gehegeaufteilungen sind schon gut sichtbar, das Nashornhaus im Innenbereich bereits mit Steppen-Wandmalereien versehen.
    Der Elefantenpleger gab auf die Fragen von Stefan Waldheim und mir sehr ausführliche Auskunft (noch mal herzlichen Dank dafür), insbesondere die künftige Elefantenanlage. In dieser Woche noch soll es im Stadtrat eine Entscheidung geben, ob die Straße hinter der jetzigen Elefantenanlage künftig wegfällt oder mit einbezogen werden muss. Ein Wegfallen würde den Bereich natürlich aufwerten - drücken wir mal die Daumen.
    Amazonien auch sehr schön geworden, ich kenne nur wenige so komfortable Unterkünfte (gerade auch im Innenbereich) für Tapire und Capybaras. Störend wirkte auf mich die an der Außenfront des Hauses ("Gewächshaus") angebrachte umfangreiche Haustechnik.
    Erfreulicher Nachwuchs wieder bei den Schneeleoparden. Wermutstropfen waren die nicht mehr in ihrer Anlage vorhanden Rothunde, das Ganze war als begehbare Osterwiese gestaltet, mit den obligatorischen Nesterchen und dazwischen watschelten fette Hühner. Auch wenn Ostern war, so richtig konnte sich mir da der Sinn nicht erschließen...
    Alles in Allem lohnt es sich aber wieder nach Magdeburg zu fahren. Die Jahre der Stagnation und Tierabgaben scheinen vorbei zu sein - uns hat`s jedenfalls gut gefallen!
    (06.04.2010)
    Oliver Jahn:   Also ich glaube nicht, dass die weitere Nutzung des Vogelgesangs in Magdeburg Priorität genießt. Man hat den Park jetzt endlich zum Zoo hinzubekommen und durch die Welle hat man ihn auch dauerhaft gesichert, das allein zählt erst mal. Der Rest wird mit der Zeit kommen. Jetzt sind erst mal Africambo I in 2010 und Africambo II bis 2012 dran. Dann stehen auch noch evtl. Außenanlagen für das Menschenaffenhaus an. Und dann kann man weiter sehen.
    (27.12.2009)
    Henry Merker:   Die Idee ist ja auch nicht schlecht, wie ich denke - das Problem ist ja eben jenes, das Sie heute schon aufgeschrieben haben. Davon sind ja nicht nur die Prinz-Alfreds-Hirsche betroffen, sondern auch zahlreiche andere Tierarten. Dazu gehören eben auch die Bartschweine, aber auch zum Beispiel die Kiangs, um nur zwei weitere Arten zu nennen. In mancherlei Hinsicht ist mir dies auch unverständlich; sieht man sich jedoch die durchschnittliche Größe zahlreicher Zoos an, so sind von vornherein Grenzen gegeben.
    (26.12.2009)
    Michael Amend:   @Henry Merker. Das mit den Pa-Hirschen für Magdeburg ist ja nur eine Idee meinesreits, eben weil soviele Surplus-Böcke da sind und kaum ein Zoo bereit ist, eine Bockgruppe zu übernehmen, und das bei einer hochgradig bedrohten Art, von der es kaum mehr als 400 Tiere mehr gibt....

    Die Einfuhrbestimmungen für Schweine dürften in den USA noch härter sein als die unsrigen. Wie es San Diego und L.A dennoch geschafft haben, diverse Schweine zu importieren, weiß ich nicht, ich denke, dem wird auch ein mehrjähriger Papierkrieg vorrangegangen sein, und nicht zuletzt haben beide Zoos ja einen nicht unbedeuten Ruf und sicherlich hervorragende Kontakte, die einiges leichter machen dürften. San Diego hat in den letzten Jahren auch diverse Antilopen und Meerkatzen aus Afrika importiert. Die Us-Bartschweine sind mit den Europäern nicht verwandt, San Diego hat sie bereits zu Beginn der 90iger Jahre importiert.
    (26.12.2009)
    Henry Merker:   @Michael Amend:
    Eine sehr interessante Information, dass mit den US-amerikanischen Pinselohrschweinebern! Ich finde interessant, dass die USA es in letzter Zeit geschafft haben, wilde Schweine u.a. eben auch aus Afrika (Pinselohrschwein und das schwarze ?-Schwein) zu importieren, während dies eben in Europa wegen der Einfuhrbeschränken als mehr oder weniger unmöglich angesehen wird... Ich frage mich, wie die Amis das schaffen...
    Dann hoffe ich doch, dass die beiden US-Eber in Rotterdam und Wroclaw ihre Beiträge zur Erhaltungszucht beitragen und auch noch weitere blutsfremde Tiere dieser schönen Art importiert werden können.
    Gleiches hoffe ich natürlich auch für die Borneo-Bartschweine, die ich nur allzu gerne wieder in Magdeburg sehen wollen würde, so es möglich wäre. Bleibt zu hoffen, dass die US-amerikanischen Bartschweine mit den "Berlinern" nicht verwandt sind und ebenfalls mal in Europa "Hallo" sagen, damit diese Art in Europa erhalten bleibt!

    Was die "Prinzen" betrifft: Vielleicht läßt sich ja neben den Benettkängurus noch eine Bockgruppe dieser Art in Magdeburg einführen, so der Platz vorhanden ist. Ansonsten würde ich ein Umziehen der Benetts, die sich vielleicht auch mit einer weiteren kälteresitenten Känguruart vergesellschaften ließe (?), zugunsten der Seraus begrüßen.
    (25.12.2009)
    Oliver Jahn:   Zwischen Gänsebraten und Abendbrot ein Blick ins Forum...auch das ist Weihnachten. :-)
    Von der Tendenz her hat man wohl wirklich an Kängurus gedacht, und da es Bennetts bereits im Zoo gibt, sind diese wohl am wahrscheinlichsten. Deren jetzige Anlage könnte man dann sehr gut den Seraus zuschlagen, denn die züchten in Magdeburg recht gut.
    (25.12.2009)
    Michael Amend:   @MM. Rotterdam hat definitiv einen Eber aus den USA, wenn du dort letztes Jahr Ferkel gesehehn hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, das die von ihm stammen...Vielleicht kriege ich ja dann einen Jungeber aus Rotterdam ? In Wroclaw steht auch ein Us-Eber.

    Benettkänguruhs ? Muß nicht wirklich sein, warum nicht eine kleine Hirschart ? Bei enstprechender Gehege,-und Gruppengröße passiert dem Boden nichts, und es werden dringend Halter von Pa-Hirschbockgruppen gesucht, ich habe jetzt das vierte männliche Kitz in Folge, das ist nicht so toll...Einen beheizten Stall brauchen die nicht, und als " Begrüßungs-Art" für die Besucher sind doch die hübschen "Rehe" doch gut geeignet...Würden sich in Magdeburg bestimmt gut machen....
    (25.12.2009)
    Michael Mettler:   Hat nicht Rotterdam schon etwas länger einen aus den USA importierten Pinselohr-Eber? Dort gab es jedenfalls vor einem Jahr eine ganze Rotte Ferkel, die vielleicht schon von ihm stammten.

    @Oliver: Ich kenne den Vogelgesangpark nicht, da ich immer durch andere Eingänge in den Zoo kam - wäre da nicht z.B. ein Gehege für Bennettkängurus denkbar? Die verdichten den Boden längst nicht so sehr wie Huftiere und benötigen als winterfeste Tiere nur einen sehr einfachen Stall.
    (25.12.2009)
    Michael Amend:   Sorry, ich meinte natürlich den USA, Europa, so'n Blödsinn.....Was Po-Schweine angeht,da gibt es inzwischen mehrere Eber aus den USA, die Nachzuchten von Wildfänegn sind, also genetisch höchst wertvolle Tiere für die europäische Population. Mir ist nicht bekannt, ob diese Tiere schon in Europa gezüchtet haben. Die europäischen Bartschweine gehen alle auf Berlin zurück.
    (24.12.2009)
    Henry Merker:   @Michael Amend:
    Meinen Sie wirklich Europa? Oder doch die USA? Ein Import aus Europa wäre meines Erachtens nicht wirklich sinnvoll; oder gibt es auch blutsfremde Tiere außerhalb der EU, aber noch innerhalb unseres Kontinents?
    (24.12.2009)
    Michael Amend:   Ja, das hatte ich mir schon gedacht,das die Schweine nach Berlin zurückgegangen sind. Sieht ja nicht gut aus für die Spezies in Europa ; ein gemeinsamer Import von Po,-und Bartschweinen aus Europa könnte für beide Arten Abhilfe schaffen...
    (24.12.2009)
    Oliver Jahn:   Die Schweine wurden abgegeben, hatten wir hier schon mal irgendwann, ich glaube, nach Berlin.
    Was das Erweiterungsgelände angeht, so ist es sehr schwierig zu besetzen, da wegen des denkmalgeschützten Parks nur sehr leichte Tiere dort gehalten werden dürfen, die den Boden nicht zu sehr verdichten.
    Es wird also noch längere Zeit ein Park bleiben, in dem nur alte Bäume stehen und einige Bänke an lauschigen und ungestörten Plätzen. ;-)
    (23.12.2009)
    Michael Amend:   Was ist denn mit den Bartschweinen passiert ? Und wie sehen die Planungen für das hinzugewonnene Gelände aus ?
    (23.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Michael, ja, sie steht noch. Hier waren ja zwischenzeitlich die Tapire, vor ihrem Einzug in Amazonien und jetzt sind dort die Marabus, die vorher auf der Afrika-Anlage standen.
    (23.12.2009)
    Michael Mettler:   @Oliver: Was ist eigentlich inzwischen mit der zuletzt mit Bartschweinen besetzten Anlage beim alten Eingang gemacht worden? Besteht die noch?
    (23.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Michael Amend, der alte Zooeingang im Vogelgesang steht noch, er ist ein ganzes Stück weiter hinten. Jetzt gehört ein großer Teil des historischen Parks zum Zoo und die neue "Zoowelle" steht mitten im Vogelgesang.
    Ich habe mal den aktuellen Plan angefügt, dort, wo der rote Kreis ist, dort steht der alte Eingang, der erste, der noch zu der Zeit gebaut wurde, als der Zoo noch ein Tierpark war.
    (23.12.2009)
    Michael Amend:   @Oliver Jahn.Die"Zoowelle"ersetzt doch den früheren Eingang durch den Vogelsang-Park, oder ? Ich habe keine Vorstellung davon, wie groß das Gebäude ist,mit"in der Art" meinte ich, das das neue Eingangsgebäude in FFM ebenfalls mit dem Zooshop kombiniert wird und ich mir vorstellen kann, das man den Zoo ebenfalls durch das Gebäude selbst betreten wird. Es wird ungefähr auf Höhe des derzeitigen Kiosk gebaut,damit das Gesellschaftshaus freisteht. Theoretisch müßten dazu im kommenden Jahr die Bauarbeiten beginnen.
    (23.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Michael Amend, wo soll den in FFM so ein großes Gebäude hin?
    Ich finde den Eingang auch sehr gelungen und ich hoffe, der Bereich dahinter wird früher oder später auch für die Tierhaltung genutzt werden dürfen. Auf jeden Fall ist der Ort für diesen Bau optimal gewählt. Man kommt dann im Frühjahr eine schöne, breite Allee mit Blumenrabatten entlang und direkt auf den Bau zu. Er wirkt also schon von weitem sehr gut und so könnte er tatsächlich zum Wahrzeichen des Zoos werden, insbesondere, wenn das Dickhäuterhaus, welches die Rolle über 40 Jahre hatte, mal nicht mehr steht.
    (23.12.2009)
    Michael Amend:   @Oliver Jahn. Ach sooooo....
    Danke für die "Wellen"Bilder, sehr beeindruckender, gelungener Zoo-Eingang.So in dieser Art wird wohl auch FFM werden.
    (23.12.2009)
    Niedersachse:   Ja klar heißt der Madiba, mein Fehler.
    Maburi war ne Tochter von ihm.
    (22.12.2009)
    Oliver Jahn:   Also das kann jetzt nicht sein. Es gibt nur einen Bullen in Magdeburg, und das ist Madiba.
    (22.12.2009)
    Niedersachse:   4 Tiere sind es.
    Der Bulle Maburi
    Die alte Kuh Kenia und Mana und Maleika.
    Das letzte Jungtier von Mana lebt jetzt in CHester.
    (22.12.2009)
    Oliver Jahn:   ...und hier der Blick von innen, an der Innenanlage der Erdmännchen stehen in Richtung Eingang. Rechts sieht man das Restaurant, links den Zooshop. An den Wänden sind Terrarien eingelassen.
    @Rüdiger, im Dickhäuterhaus waren nur zwei Nashörner zu sehen, draußen keins. Ich kann also nicht sagen, wieviel Nashörner noch in Magdeburg sind, habe aber noch von keiner Abgabe gehört, so dass es eigentlich noch 5 Tiere sein müssten. Im linken Innenstall stand der Bulle und auf dem alten Flusspferdbecken stand eine jüngere Kuh.
    (22.12.2009)
    Oliver Jahn:   Nur um das mal klar zu stellen, ich fotografiere heute, im Digitalzeitalter IMMER in Farbe. Zu Analogzeiten war das anders, da musste man sich ja bereits beim Einlegen des Films entscheiden. :-) Nur hier für dieses einmalige Forum verzichte ich bei einigen Bildern darauf, diese in Schwarz/Weiß umzuwandeln. ;-)
    Also hier die Welle von außen, @Michael Amend...in Farbe!!!! :-)
    (22.12.2009)
    Rüdiger:   Nashornhaltung
    Da die Kuh MANA schon betagt ist und es Schwierigkeiten von MADIBA und MALEIKA gibt, sit es doch schade das Zuchtpotential des Bullen nicht zu nutzen ?
    Oder gibt es Grund Zur Hoffnung auf Spitzlippennashörnern ?
    (22.12.2009)
    Liz Thieme:   ich sag doch auch gar nicht, dass es eine schlechte Tierhaltung oder so ist. Habe nur beschrieben wie es aussieht.
    Und ich bin nun mal aus der Elbmarsch diese elendig langen aneinandergereihten Gewächshäuser gewohnt und mag das nicht.
    Und ich will auch gar nicht ein hypermodernes Architektenhaus für Tapire.
    Man könnte dieses Haus durch einen anderen Grünton und die Fensterleisten in grün etwas verhübschen (in meinen Augen).

    Achja Oli, das birgt natürlich ein Problem.
    (22.12.2009)
    Michael Mettler:   @Liz: Eine Tropenhalle, die äußerlich nach Gewächshaus aussieht (weil sie ja schließlich auch ein solches darstellt), ist doch aber sooo selten nicht in Zoos... Und für meinen Geschmack deutlich pflanzen- und tiergerechter als so mancher "Bunker" mit (überwiegend) Kunstlicht.
    (22.12.2009)
    Michael Amend:   Endlich mal ein Tierhaus, das seinen Zweck erfüllt und auf auf überteuerte, hochmoderne Arcitektur verzichtet....Ist doch nicht schlimm, das es wie ein Gewächshaus wirkt, passt noch besser in einen Zoo, als ein halb im Boden vergabenes Ufo...Finde ich richtig gut, und die Tapire haben für die Winterzeit eine ädaquate Unterkunft, die auch auf den Bildern optisch gut rüberkommt.

    @Oliver. Hast du mal ein Bild von der"Zoowelle"? Seit wann fotografierst du denn farbig, ist ja ganz was Neues....
    (22.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Liz, das stimmt, das Haus hat etwas von einem Gewächshaus. aber innen fällt das nicht auf und es hat so den Vorteil von sehr guten Lichtverhältnissen, das ganze Haus ist hell und lichtdruchflutet. Und der äußere Charakter wird sich nach Begrünung der Außenanlage sicher noch ändern. Diese Ecke des Zoos aht aber auf jeden Fall durch das Haus sehr gewonnen, denn hier gab es vorher keine spektakulären Anlagen, die für Amazonien weichen mussten. Ich bin auf die Außenanlage im Somer gespannt, es gibt mehrere Einblicke und die Nasenbären sollen ja dann auch auf der Anlage zu sehen sein.
    Und was das nächste Leben angeht..mal sehen...bei Hyänen herrscht Matriarchat! ;-)
    (22.12.2009)
    Liz Thieme:   naja die müssen auch nicht darauf achten dass sie irgendwo Schnee in den Kragen etc bekommen *brrr* also genießen sie den Spaß in vollen Zügen.

    Tja wenn du könntest würdest du im nächsten Leben eine Streifenhyäne werden. Bei den Mädels :D

    Bei den Häusern bleib ich dabei, das sieht genauso Gewächshausmäßig aus, wie das zukünftige Hippodrom in Köln.

    (21.12.2009)
    Oliver Jahn:   ...und hier noch mal von innen.
    (21.12.2009)
    Oliver Jahn:   Ich war heute für einen Kurzbesuch in Magdeburg und der Zoo zeigte sich bei Schnee und Sonne von seiner besten Seite. Der Eingangsbereich mit der neuen Zoowelle ist wirklich ein Schmuckstück geworden. Selbst die sonst so häufig gezeigten Erdmännchen kommen hier gut zur Geltung, Shop und Gastronomie machen einen wirklich guten Eindruck.
    Nun endlich habe ich auch das Amazonien-Haus gesehen.
    Mir gefällt es. Äußerlich ist es gerade zu dieser Jahreszeit sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Häuser für Africambo werden im gleichen Stil errichtet, so dass insgesamt das Bild wieder stimmig wird. Im Inneren gefällt es mir aber richtig gut, denn erst einmal ist es generell sehr positiv, die Tapire auch im Winter innen sehen zu können, zum anderen ist die Kombi mit Wasserschweinen und Faultieren in dieser Anlage recht ansehnlich. Auch ein großes Wasserbecken ist vorhanden.
    Der gesamte dortige Komplex Südamerika ist jetzt wirklich attraktiv und mit etlichen interessanten Tieren besetzt. Als Wehrmutstropfen empfinde ich nun aber um so mehr die Abgabe der Pekaris, die in ihrer alten Anlage nun gerade dort jetzt wunderbar ins Konzept passen und das Gesamtbild abrunden würden.
    Die Husky-Anlage ist noch in der Umgestaltung und wird eine richtig gute Hyänenanlage. Die Hyänen ist befindet sich noch im alten Löwenkäfig, sie ist ein ausgesprochen hübsches Tier mit einer herrlichen Streifenzeichnung…ja ja…da könnte ich ins Schwärmen kommen.
    ;-)
    Ansonsten waren die Schneeleopardenjungtiere sehr schön aktiv mit ihrer Mutter, die Tiger waren zur Fütterung im Schnee ebenfalls gut zu sehen, die Rothunde tobten im Schnee. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Tiere diese Zeit im Jahr regelrecht zu genießen scheinen.

    (21.12.2009)
    Mel:   Ich hatte das jetzt auch mehr als "Gedankenspielerei bei nicht Abriss" gesehen.
    (08.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Michael, ich hatte ja geschrieben, dass auch ich mir mal die Freiheit nehme, und ein wenig wilde Gedanken spielen lasse. Und da gefallen mir Mels Ideen sehr gut.
    Allerdings haben auch Wasserbüffel in ehemaligen Flusspferdanlagen ja schon Tradition (siehe Halle) und da man diese Tiere auch nicht mehr so oft sieht, man sie aber sehr gut badend darstellen könnte, gefällt mir auch diese Idee ausgezeichnet.
    Wir haben es uns ja mal genauer angesehen, von einer Erhaltung des Hauses ist auf keinen Fall auszugehen, dafür ist der Bau eben doch zu marode. Außerdem steht er der neuen Anlage einfach im Weg. Dennoch wird mir dort etwas fehlen, wenn er weg ist, schließlich kenne ich den Zoo nicht ohne das Haus und verbinde mit diesem Haus wohl die meisten Erinnerungen an diesen Zoo.
    (08.12.2009)
    Henry Merker:   @Liz:
    Danke für deine Info.

    (08.12.2009)
    Liz Thieme:   Afrikaner, da Africambo II
    guck mal Oncas Beiträge am 1.5. an, da sind auch die Grafiken, wenn auch doof in der Auflösung.
    (08.12.2009)
    Henry Merker:   Ich habe eine Zwischenfrage: Welche Elefantenart soll denn zukünftig in Magdeburg gehalten werden, wenn dann das neue Elefantenhaus in Angriff genommen wird? (Oder wurde dies hier schon geschrieben?)
    (08.12.2009)
    Michael Mettler:   Habe das "Ding" auf der Hippo-Platte im Hintergrund eines anderen Fotos aus anderer Perspektive entdeckt: Das scheint nur eine betonierte Tränkwanne zu sein, ist jedenfalls viel zu klein für ein Becken.
    (08.12.2009)
    Michael Mettler:   Ergänzend die Ställe 1 und 2.
    (08.12.2009)
    Michael Mettler:   Ich denke, das Dickhäuterhaus wird nur noch so lange stehen bleiben, bis das neue Elefantenhaus fertig ist, und bis stünde die Elefantenseite natürlich nicht für Zwergflusspferde zu Diskussion. Und ich möchte bezweifeln, dass noch Geld in größere Umbauarbeiten investiert wird, wenn das Gebäude nicht erhalten bleiben soll.

    Wenn man das alte Hippobecken für Zwergflusspferde nutzen wollte, wäre es sicher weniger Aufwand, ein Becken mit Rampenzugang auf die Betonplatte zu stellen statt den Presslufthammer anzusetzen. Das Niveau der Betonplatte liegt übrigens meiner Erinnerung nach etwas tiefer als der Besucherraum, nicht höher wie die eigentlichen Ställe. Leider gibt mein nebenstehendes Foto das nicht richtig her - ist das vorn rechts hinter der Baumstammabgrenzung womöglich sogar ein kleines Becken. oder nur ein Futtertrog?

    Auch die Nutzung des Stalles 2 als Wechselstall für 1 wäre mit einem größeren Umbau verbunden, denn Stall 2 hat weder eine Tür zu 1 noch zum Außengehege, an beiden Seiten sind massive Mauern. 2 ist nur durch 3 hindurch zu betreten. Der auf Mels Skizze leere Raum neben dem rückwärtigen Reservestall (angrenzend an den Auslauf A) enthält seit einigen Jahren zwei zusätzliche Nashornboxen, die auf Rundlauf gestellt werden können. Das ehemalige Flusspferd-Außenbecken enthält ein Sandbett, ist aber nicht bis zum Gehegeniveau verfüllt.

    Für eine Zwischennutzung des Hauses sollte man auf jeden Fall auch im Auge behalten, welche Tierarten als nächste irgendwelchen Baumaßnahmen weichen müssten. Statt die dann abzugeben oder in anderen Zoos einzustellen, könnte man sie auch provisorisch im/am Dickhäuterhaus unterbringen. Schließlich ließen sich auf der Platte des ausgegossenen Hippo-Innenbeckens notfalls sogar Käfige aufstellen. Kamele hatte ich im Auge, weil sie derzeit m.W. im Zoo fehlen und gar nicht unbedingt die Innenställe benötigen würden, sondern nur ein Regendach. Ansonsten würden mir - auch wegen einer Wiederbelebungsmöglichkeit des Hippo-Außenbeckens - als stattliche Bewohner noch Wasserbüffel einfallen.
    (08.12.2009)
    Mel:   Ich hab mich mal an eine kleines Skizze gesetzt, ich denke das macht die ganze Sache etwas anschaulicher. Leider viel mir zu spät auf das der Elefantenstall noch einen Direktzugang zur Innenanlage besitzt.

    So nun mal meine Gedanken bezüglich der Nutzung.

    Kamele sind eine schöne Alternative, jedoch, wenn man auf große Umbauarbeiten verzichten möchte, gingen diese bloß im alten Elefantenbereich, da nur dort die Tore (Schieber) eine ausreichende Höhe bieten. Falls jedoch das alte Badebecken (5) nicht verfüllt wurde, würde ich hier Zwergflußpferde einquartieren. Eine Teilung der Fläche (6 - die ca 75m² groß ist) in zwei einzelne Anlagen plus Umsperrgang zum Badebecken (5 - ca 26m²) wäre leicht durch das einbringen von "Gitter" zu erreichen. Das ehemalige Flußpferdbecken (4 - ca 46m²) würde ich für eine Schweineart nutzen wollen, da hier das Bodenniveau nur knapp über dem der Besucher liegt. Wahlweise könnte man diesen Bereich unterteilen wie bei den Zwergflußpferden oder man belässt es als großen Innenstall (Laufstall). Im letzteren Fall würde ich den ehemaligen Flußpferdstall (3 - ca 29m²) unterteilen um den Schweinen Einzelboxen bieten zu können. Nun gäbe es zwei Möglichkeiten fortzu fahren. Entwerder man nutz den sich anschließenden alten Nashornstall (2 - ca 33m²) auch für die Schweine und könnte so eine größere Zuchtgruppe halten oder man zeigt eine weitere Schweineart. Die alte Nashorndame würde ich im Stall 1 (ca 33m²) halten, so daß sie die angeschloßene Aussenanlage (1A) nutzen kann. Optional kommen wir nun zur zweiten Verwendungsmöglichkeit des Stalles 2. diese könnte man auch zur Umsperrung für die Nashorndame nutzen.
    Das ehemalige Flußpferdbecken auf der Anlage 2A könnte man ohne weiteres verfüllen und eine Schlammsuhle integrieren.
    (08.12.2009)
    Mel:   Ist eigentlich das Elefantenbadebecken auch verfüllt worden?
    (08.12.2009)
    Oliver Jahn:   Die Idee des Hauses ist die eiens klassischen Dickhäuterhauses. Von daher wäre es schön, wenn auf die letzten Tage dort auch Dickhäuter gezeigt würde. Schweine sind da eine gute Lösung. Und was die Zwerglusspferde angeht, da wo man Beton in ein Becken gegossen hat, da kann man ihn doch auch wieder raus holen!! ;-)
    (07.12.2009)
    Markus R.:   Die große Bartschwein-Rückholaktion? Fände ich persönlich nicht schlecht, wobei Flusspferde (egal ob groß oder klein) sicher mehr Besucher anziehen würden.
    (07.12.2009)
    Mel:   Ah ja stimmt ja...der Nachteil wenn man kein aktuelles Material hat ;-)
    Möglich wären auch noch Schweine Platz genug ist ja.
    (07.12.2009)
    Michael Mettler:   Für Zwergflusspferde müsste man aber innen noch was umbauen, schließlich wurde das alte Flusspferdbecken zubetoniert, um als Nashornstall genutzt werden zu können. Die einfachste Lösung wären Kamele...
    (07.12.2009)
    Mel:   Also ich wäre ja für Erdmännchen *in Deckung geht*,
    aber Zwergflußpferde wäre echt ne Idee.
    (07.12.2009)
    Michael Mettler:   Tapire und Nasenbären kommen jedenfalls nicht mehr als Nachnutzer in Frage...
    (07.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Holger, wenn ich jetzt mal Ronny spiele, und wilde Gedanken entwickeln darf, dann würde ich das Haus sanieren und Elefanten und Nashörner raus bringen und wieder Flusspferde reinsetzen.
    Da aber die Sanierung wohl nicht mehr in Frage kommt, könnte man doch Zwergflusspferde vorübergehend reinsetzen.
    (07.12.2009)
    Holger Wientjes:   Was könntest Du Dir denn für einen Besatz doert vorstellen (ausser Hyänen natürlich... ;-) ) ?
    (07.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Niedersachse, das würde mich echt freuen. Das Haus dürfte dann dennoch recht leer sein und eine alte Nashornkuh, bei der man ja nie weiß, wie lange sie noch lebt, in drei Ställen und zwei Außenanlagen, das ist doch ein wenig mager.
    Also lassen wir uns mal überraschen, ob es da noch eine Zwischenlösung gibt.
    (07.12.2009)
    Niedersachse:   Nasorndame Kenia soll wohl im alten Dickhäuterhaus bleiben.
    (07.12.2009)
    Sven P. Peter:   Weil man diese für Leoparden nochmal kräftig umbauen müsste, wenn man will das die Katzen drin bleiben.
    (06.12.2009)
    Alexander Fuchs:   Die ehem. Huskyanlage war doch mal ursprünglich für Chinaleoparden gedacht, warum dann nicht mit diesen besetzen.
    (06.12.2009)
    Oliver Jahn:   @Ronny, dieser Bereich ist doch aber eher asiatisch ausgerichtet. Da würden sich dann Kragenbären neben Amurtigern und Schneeleoparden besser machen.
    (06.12.2009)
    Ronny:   Hmm, dann werden ja wilde Gedanken frei:
    1.)unter Einbeziehung der ehemaligen Huskieanlage, nach dem Umzug der Streifenhyänen nach Africombo, und dem Kleintierfelsen plus angrenzende Wiese ergäbe es eine schön Anlage für Brillenbären.
    - 2.) Vorschlag Huskyanlage = übernetzt für Jaguar und Kleintierfelsen plus komplette Wiese und Teil des Hanges zur Brillenbäranlage.
    (06.12.2009)
    Michael Mettler:   @Oliver: Wenn ich dran denke, in wievielen Zooshops es Souvenirs von weißen Tigern zu kaufen gibt... ;-)
    (06.12.2009)
    Oliver Jahn:   Nach dem wir unter Halle das Thema Großbären schon hatten, auch in Magdeburg hat man erkannt, dass Großbären fehlen. Perret sagte in einem Artikel sinngemäß, dass es nicht sehr glücklich wäre, dass im Zooshop Teddys verkauft werden, wenn der Besucher diese dann aber im Zoo sucht, dann findet er keine Bären. Allerdings sind die Ansprüche an die moderene Bärenhaltung so hoch, dass vor 2013 nicht damit in Magdeburg zu rechnen ist, denn nach dem Eingang und dem Amazonien-Haus kommen nun erst mal Africambo I mit geplanter Eröffnung Juni 2010 und dann mit Baubeginn 2011 Africambo II. Das altehrwürdige Dickhäuterhaus bleibt also noch ein wenig stehen. Mal sehen, was man mit den Anlagen der Nashörner macht, wenn diese bereits 2010 ausziehen. Eigentlich dürften ja keine neuen Tiere in das Haus. Aber Leerstand der beiden großen Außenanlagen und der drei Innenanlagen, das kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht teilt man die Nashörner auf und lässt wenigstens die alte Kuh Kenia noch im Dickhäuterhaus.
    (06.12.2009)
    Alexander Fuchs:   Ich kann auch diesen vortschrittlichen Weg begrüßen, denn sie passt ja optimal in das Asienkonzept in dem Bereich. Habe zwar immer gehofft das endlich die Huskies weg kommen und durch Chinaleoparden ersätzt werden, war ja mal so geplant, aber das entschädigt natürlich auch.
    Wünschenswert wären weitere Halter in Deutschland, für diese Art.
    (26.10.2009)
    IP66:   Ich bin ja recht froh, daß in Magdbeurg wieder neue Tiere ankommen, die nicht von örtlichen Tierhändlern ausgeliehen werden, frage mich aber, ob es im Giraffenhaus Bruthöhlen für die Spinte gibt.
    (26.10.2009)
    Ronny:   Bereits bei meinen Sommerbesuch lebten in der Anlage 2 Marabus. In der Zootierliste hat eine entsprechende Person des Zoos die Huskys ausgetragen.
    (25.10.2009)
    Oliver Jahn:   Der Zoo selber hat auf seiner Internetseite veröffentlicht 09.10. Neuzugang: eine weibliche Hyäne.
    Also bloß nicht zu sehr ins Detaill gehen!!!!
    Aber natürlich freue ich mich auch riesig! So ganz ganz langsam scheinen die Hyänen wieder ein klein wenig beliebter zu werden! Mich würde es freuen!
    (25.10.2009)
    Holger Wientjes:   Anti-Haustier bin ich zwar nicht grundsätzlich ! Aber trotzdem JUBEL, weil ein neuer Hyänenhalter hinzugekommen ist !
    (25.10.2009)
    Michael Mettler:   Nanu, woher kam denn das Umdenken in Sachen Huskies? Ich höre jedenfalls schon die Jubelrufe der Anti-Haustier-Fraktion unter den Zoofans ;-)
    (25.10.2009)
    Oliver Jahn:   Jetzt fehlen mir ja fast die Worte...was heißt denn EHEMALIGE Huskyanlage? Und sollen noch weitere Tiere kommen?
    (25.10.2009)
    Ronny:   Streifenhyäne, aus dem Zoo Talin stammend, kommt in die ehemalige Huskyanlage.
    Außerdem besitzt der Zoo 2,2 Marabu.

    6 Scharlachspinte zogen in die Voliere des Giraffenhauses.
    (25.10.2009)
    Oliver Jahn:   Ich bin eben darauf aufmerksam gemacht worden, dass in der Zotierliste eine Streifenhyäne eingetragen ist für Magdeburg hinter den Kulissen. Weiß jemand näheres dazu? Woher ist das Tier? Und wofür? Gibt es Planungen in MD für Hyänen?
    (25.10.2009)
    Liz Thieme:   das hat nichts mit Rasbach zu tun, sondern mit der Umgewöhnungsphase. Das Tier scheint direkt von seinem vorherigen Zoo in die Halle umgesiedelt worden zu sein.
    Da es vorher sehr dunkel gelebt hat, war diese Helligkeit in der Halle purer Stress. Sie hat die ganze Zeit nach einem dunklen Plätzchen gesucht, so wie sie es gewöhnt war.
    Ich denke, dass man hätte vorsichtiger von Seitens der Zoomitarbeiter hätte sein sollen. Und das Tier irgendwie langsam von Dunkel an Hell gewöhnen lassen sollen. Da gibt es doch viele Wege. Das ist als wenn man ein Nachtier plötzlich in eine Anlage mit Flutlicht setzt.
    (26.09.2009)
    IP66:   Wenn selbst zählebige Faultiere den Umzug nicht überstehen, fange ich ja wieder an, über die Qualität von Rasbacg-Produkten nachzudenken ...
    Ich denke jeodch, daß die Inbetriebnahme eines jeden Neubaus ein gewisses Risiko für den Erstbestand bedeutet, weshalb man nicht, wie jetzt in Gelsenkirchen geplant, sich für die Eröffnung neuer Gebäude Zuchtgruppen bedrohter Arten ausleihen sollte, wie das derzeit wohl in Gelsenkirchen geplant ist.
    (26.09.2009)
    Ronny:   @Michael: Wir kürzen es als Krabbeltier ab oder noch besser als Getier.
    (25.09.2009)
    Michael Mettler:   @Ronny: Vogelspinne als "Insekt"? Habe ich da was bei den aktuellen genetischen Forschungsergebnissen verpasst? :-)
    (25.09.2009)
    Ronny:   Okay, Okay..es war bei meinen Besuch noch ausgeschildert.
    (25.09.2009)
    Liz Thieme:   Ronny, das Faultier (war übrigends ein Weibchen) lebt nicht mehr, das ist schon am zweiten Tag nach der Übersiedelung verstorben.
    Das meinte Ralf damit, als er sagte, dass es sich im MDR-Beitrag auflöst, was mit dem Faultier ist.
    (25.09.2009)
    Ronny:   In Amazonien leben die Nasenbären, Wasserschweine und Tapiere auf der Außenanlage und in der Innenanlage zusammen. Es gibt Schieber nach hinten, also werden da sicherlich auch rückwertige Boxen sein. Desweiteres lebt ein Faultier in der klaren und sehr lichtdurchfluteten Halle.

    Es gibt nur einn kleines Terrarium für Grüne-Baumsteiger. Als Insekten eine Vogelspinne und Riesen-Gespenstschrecke.

    In der Außenanlage wurden die alten Bäume integrieert, die teilweise von den Nasenbären beklettert werden können.
    (25.09.2009)
    Liz Thieme:   da das Video ja am Wochenende verschwindet, hier die Aufzeichnung des Beitrages
    http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/?action=view¤t=MagdeburgAmazonien.flv
    (25.09.2009)
    Ralf Seidel:   @Oliver, die Antwort mit dem Faultier gibt der MDR-Beitrag.
    Dass die Gelbbrust-Kapuziner nicht, wie ursprünglich geplant, mit eingezogen sind finde ich bedauerlich.
    (25.09.2009)
    Michael Mettler:   Ich meine mich zu erinnern, dass in der Planung nur eine Außenanlage zu sehen war. Statt der Nasenbären sollten ursprünglich Kapuziner den Oberbesatz bilden, aber für die hätte man die Anlage deutlich mehr (und damit kostenaufwändiger) sichern müssen, und so kamen stattdessen die Nasenbären ins Spiel.
    (24.09.2009)
    Matthias:   In der Mediathek des MDR kann man noch einen kleinen Bericht anschauen.
    http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/5869234.html
    Dann links beim 7-Tage-Rückblick auf Sonnabend klicken und die Sendung "Sachsen-Anhalt-Heute" 19:00 anschauen. Bei 12 Minuten beginnt der Bericht über den Zoo.
    Aber beeilen, denn die Sendung ist vom letzten Samstag.
    (24.09.2009)
    Liz Thieme:   mehr steht auf der HP nicht.
    ZU den Tapiren stand da noch, dass sie sich sehr gut auf der weitläufigen Anlage eingelebt haben. Da ich nicht weiß wie viele Anlagen AMAZONIEN umfasst, kann ich zu der Vergesellschaftung nichts sagen.
    War vorhin nur darüber gestolpert, als ich eigentlich nach was anderem gucken wollte. Daher habe ich auch keine Zeitungsberichte gesucht wie sonst.
    (24.09.2009)
    Michael Mettler:   ...und die Tapire sollten doch die Dritten im Bunde der Capybara-Nasenbär-WG sein?
    (24.09.2009)
    Oliver Jahn:   @Liz, sollten da nicht auch Faultiere mit rein? Kommen die noch oder hat man sich von der Idee verabschiedet?
    (24.09.2009)
    Liz Thieme:   seit dem 18. September ist nun AMAZONIEN geöffnet.
    Es wohnen nun hier:
    Flachlandtapire, zwei Capybaras (vom Zoo Antwerpen, Nasenbären, Pfeilgiftfrösche, Riesenblattheuschrecken und Köhlerschildkröten.
    Die Capybaras sind mit den Nasenbären vergesellschaftet.
    (24.09.2009)
    IP66:   Ich habe den Eindruck, daß viele Zoos auch deshalb auf asiatische Löwen verzichten, weil die Koordination und Abgabe von Nachwuchs im Zuchtprogramm nicht befriedigend geregelt wird. So hat das kölner Paar, wenn ich es recht übersehe, sich nur einmal in Gestalt zweier Jungtiere "reproduziert", also keinen personalen Überschuß erzeugt, und aus anderer Quelle habe ich gehört, daß man von Seiten der Koordination nicht nur die Paarhaltung vorschreibt, was für Großanlagenbesitzer ohnedies unattraktiv ist, sondern auch damit zufrieden ist, wenn der Bestand und die Zahl der Halter gleich bleibt.
    Hingegen haben eine Reihe von Zoos, die in jüngerer Zeit Mischlingslöwen gezüchtet haben, diese auch abgeben können - es gibt also einen Bedarf für Löwen, und dieser verbindet sich mit Besucherwünschen nach Jungtieren bei populären Arten. Insofern scheinen mir die Verhältnisse eine Art Umgehung der durch die Arche-Ideologie empohlenen Zuchtkoordination zu spiegeln.
    (22.06.2009)
    Niedersachse:   das Giraffenkalb ist ein Bulle und Lulu sollte Magdeburg verlassen haben.
    (20.06.2009)
    Michael Mettler:   P.S. Da spielt sicher auch die Geo-Mode in der Zoowelt eine Rolle. Für Asien-Parkteile ist die Rolle der Großkatze auf Freisichtanlage in der Regel an den Tiger vergeben, und ONB erwartet Löwen eher "in Afrika".
    (20.06.2009)
    Michael Mettler:   Haben Indische Löwen wirklich mehr "Klasse"? In Zeiten der Inzuchtpanik bieten die Afrikaner resp. "Zoolöwen" jedenfalls einen erheblich größeren Genpool... Übrigens fällt mir eine ganze Reihe deutscher Zoos ein, die auch Afrikanische Löwen - ob unterartrein oder nicht - nur paarweise halten, auch in großen Anlagen. Zumindest die hätten ja dann genausogut Asiaten nehmen können, hatten aber anscheinend Gründe dagegen...
    (20.06.2009)
    Gudrun Bardowicks:   Der Löwenkater wird wohl auch noch länger von der Weibchengruppe getrennt gehalten werden, da das Zuchtweibchen und deren Töchter sich gegen ihn verbündet haben und ihn gemeinschaftlich angreifen, wenn er sich ihnen nähert. Auch möchte man verhindern, dass er seine eigenen Töchter deckt. Daher muß sich erst ein Zoo finden, der Interesse an den Jungtieren hat. Erst wenn diese abgegeben wurden will man ihn wieder mit dem Weibchen zusammenlassen. Leider gibt es nach Aussagen des Tierparkinspektors kaum Interessenten für die Haltung und Zucht von Asiatischen Löwen, da man in Magdeburg und anderen Zoos die Erfahrung gemacht hat, dass man Asiatische Löwen im Gegensatz zu den Afrikanern kaum in größeren Gruppen halten kann, da diese Art scheinbar recht einzelgängerisch lebt und bei ihr eigentlich nur eine paarweise Haltung sinnvoll ist. Wenn mehrere Weibchen vorhanden sind gibt es häufig Kämpfe zwischen ihnen oder sie verbünden sich wie in Magdeburg gegen das Männchen. Da die Mehrzahl der Zoos Löwen heute lieber in großen Anlagen und in größeren Gruppen halten möchten, was besonders ja auch für Safariparks gilt, sind die in der Regel untereinander verträglicheren Afrikaner, wo man auch mehrere Weibchen mit dem oder sogar den Männchen dauerhaft in einer Gruppe halten kann, momentan leider sehr viel gefragter als die bedrohten Asiaten. Auch erkennt der normale Zoobesucher den Unterschied zwischen Asiaten und Afrikanern nicht und will nur Löwen sehen. Afrikanische Löwen sind wohl auch billiger als Asiaten und machen als große Gruppe, beispielsweise in Safariparks, natürlich auch mehr her, als ein einzelnes Paar von Asiatischen Löwen. Solange man bei den Löwen in den Zoos weiterhin lieber auf Masse als auf Klasse setzt, werden die Indischen Löwen wohl weiterhin einen schweren Stand in den Tierparks haben.
    (19.06.2009)
    Liz Thieme:   komisch, denn man sollte ja eigentlich gewusst haben, dass Nelly tragend war als Fleur und Femke kamen und Fleur auch noch tragend. Hört sich ja mehr nach bewusster Vergrößerung an.
    Nelly kam 2002, Dirk 2003, Fleur und Femke im März.
    Was ist eigentlich mit Lulu die 2002 nach Magdeburg kam. Die sollte ja nach Warschau wahrscheinlich, ist sie da angekommen?
    (19.06.2009)
    Oliver Jahn:   Und damit ist das Haus auch jetzt schon recht voll. Man wird sich also bei Zeiten wieder von einigen Tieren trennen müssen, denn auch die neue Planung für Africambo sieht keine neuen Stallungen für die Giraffen vor.
    (19.06.2009)
    Liz Thieme:   ich weiß grad nicht wo ich es unterbringen soll.
    Aber wie Oliver im Giraffenunterarten-Thread schon berichtet hat, ist am 7.6.09 ein Giraffenkalb geboren.
    Mutter ist Nelly (inzwischen 11mal Mutter geworden) und Vater ist Dirk.
    Allerding hat Nelly das Kalb wieder nicht richtig angenommen, soll wohl eher ein freundschaftliches als mütterliches Verhältnis zum Kalb haben. Daher wird es wie seine Schwester Samira (seit April in Schmiding, AU) mit der Flasche aufgezogen.

    Damit ist Fleur immer noch tragend.
    Die Gruppe besteht derzeit aus 1,3,1 Tieren.
    (19.06.2009)
    Oliver Jahn:   und Bild 3
    (05.06.2009)
    Oliver Jahn:   und Bild 2
    (05.06.2009)
    Oliver Jahn:   Ich war heute zum Auftakt meiner Zootour erst mal zu einem Kurzbesuch in Magdeburg.
    Der neue Eingang (Bild 1) steht im Rohbau und liegt sehr schön und zentral im Vogelgesang, direkt hinter dem Rondell. Der Zoo ist zu gut einem viertel seiner Fläche Baustelle. Für Africambo sind viele Gehege bereits weg und überall wird gebaut. Bis auf die Warzenschweine sind alle anderen Gehege dort in die Baustelle einbezogen, die Afrikaanlage (Bild 3), die Tapiranlage (die Tiere sind im Bartschweingehege), die Anlage der Elenantilopen, die der Spießböcke, der Yaks und der Dromedare (Bild 2), sowie die Gibbonanlage. Das Amazonas-Haus steht ebenfalls im Rohbau, allerdings ist auf der Halle das Dach noch nicht drauf. Der Schroteweg, an dem alle Eulen untergeracht sind, ist auf dem ersten Stück Sackgasse. An der Arena sah ich ein Trampeltier und ein Dromedar, das also auch als Antwort zu Michaels Frage im Thread Artenschwund. Der Löwenkater ist noch immer im Absperrgehege und im Giraffenhaus sieht man jetzt 4 Tiere. Einige Tierarten sind umgesetzt, aber das hatten wir ja schon. So, und hier nun noch ein paar Eindrücke vom Beschriebenen.
    (05.06.2009)
    Ralf Wagner:   Mal wieder sehr interessant, von Magdeburg hatte ich bis jetzt noch nichts gewußt von einem "Masterplan", gab es in ähnlicher Form ja von einigen Zoos zur damaligen DDR-Zeit(Leipzig, Rostock, Erfurt) & bei keinem wurde er realisiert, besonders bei Leipzig zum Glück nicht, da viel historische Substanz komplett weggefallen wäre!
    BG
    (24.05.2009)
    Michael Mettler:   Und hier die dazugehörige Bildlegende.
    (24.05.2009)
    Michael Mettler:   Anbei eine Zielplanung des Magdeburger Zoos von 1960, gefunden in einem alten Jahresbericht.
    (24.05.2009)
    Matthias:   @IP66:
    Mal wieder zeigen sie, dass sie in Zoos nicht so genau hinschauen. Welche Tierarten sollen denn den Aussenanlagen der Menschenaffen zum Opfer fallen? Schonmal neben das Menschenaffenhaus geschaut?
    Dort gibt es genügend Freiflächen, die auch von der früheren Zooleitung für Aussenanlagen angedacht waren.
    Aber es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Nicht wahr? Da wagt es der Magdeburger Zoo doch tatsächlich so etwas Unnützes wie Freianlagen zu bauen. Pfui, Teufel.
    (04.05.2009)
    IP66:   Vielleicht sehe ich die Dinge in Magdeburg tatsächlich zu schwarz - auf der anderen Seite habe ich genau diesen Plan für ein Tapirhaus mit einem typischen Rasbach-Kasten befürchtet. Auch beim Menschenaffenhaus scheint es mir problematisch, daß mit nicht eine kleine Lösung anstrebt, sondern, obgleich man mit dem Bauen alle Hände voll zu tun hat, nicht nur schalldichte Boxen, sondern gleich Außenanlagen bauen möchte, die ja wieder Tierarten kosten werden. Wenn man bedenkt, daß der Streit mit den Nachbarn und auch die Amtszeit der jetzigen Zooleitung sich schon über Jahre erstrecken und man bislang eben weder zu einem Übereinkommen mit der Nachbarschaft noch zu gedämmten Affenstellen gefunden hat, kann man vielleicht erkennen, woran es mir in Magdeburg zu fehlen scheint.
    Ähnlich verstehe ich auch die Lösung in Wuppertal - da hat man sich, bemüht, die Parkgegebenheiten zu bewahren, aber dennoch trotzdem Tiere in die Nähe des Eingangs zu bringen - die Gibbons auf dem großen Teich etwa, die vielen Parkgeflügelarten, die man sieht, sobald man das Paterre vor dem Gesellschaftshaus betrifft, oder der recht attraktive Besatz des alten Festgeländes zeigen, wie man, ohne einen Baum zu fällen oder einen Rasen zu beseitigen, ein Entrée schafft, daß bei Besuchern Begeisterung auslöst. Die magdeburger Ideen gehen da ganz andere Wege: Wenn wir das Gelände nicht bebauen dürfen, bleibt es eben tierfrei, stattdessen planieren wir lieber den Altzoo - mit dem Baumbestand auf dem Tapirgelände ist man ja auch recht hemdsärmlig umgegangen ...
    (04.05.2009)
    Michael Mettler:   @IP66: Also, SO leergefegt ist der Magdeburger Zoo nun auch wieder nicht, und die angeblich fehlende Lösung in Bezug auf das Schimpansen-Schallproblem wird in Gudrun Bardowicks' erstem Absatz durchaus geschildert.

    Wie aus dem Zooplan ersichtlich, ist der Weg vom neuen Eingang bis zum Katzengarten (und damit zu attraktiven Zootieren) gar nicht mal so weit, es ist also wohl auch eine Frage der Wegweisung. Ich stelle mir zum Vergleich gerade die Eingänge im TP Berlin (Schloss-Eingang) oder in Wuppertal vor, da sind die "ersten" Tiere auch nicht viel näher am Eingang.
    (02.05.2009)
    IP66:   Mir scheinen die Berichte Gudruns meine Bedenken zu bestätigen: Riesige Pläne, die selbst die Neuanlagen schon wieder erweitern wollen, massive Tierabgaben in allen Bereichen, aber keine Lösungen dort, wo es um die Behebung aktueller Probleme geht (Schallschutz oder Übereinkommen mit dem Nachbarn in Sachen Menschenaffen, Erschließung des neuen Geländes, Nutzungspläne für die bestehenden Altbauten). So braucht das Menschenaffenhaus zunächst einmal keine Außenanlagen, sondern besetzte Innengehege, und da dürfte selbst eine Gruppe von fünf Geblbrustkapuzinern zu mickrig wirken. Auch müßte es, anstatt die Firma Rasbach Tapirhäuser bauen zu lassen, die sich in die aktuelle Zoolandschaft mit der Sensibilität eines Bomebkraters einpassen, doch Möglichkeiten geben, in den denkmalgeschützten Park Anlagen zu integrieren. Was soll denn ein Zoo, der neben ein paar leeren und provisorisch besetzten Gehegen über zwei Kreationen der Firma Rasbach und einen abgelegenen Eingang besteht, der zunächst einmal in einen Park führt, in dem es keine Tiere zu sehen gibt.
    (02.05.2009)
    Onca:   hier die Übersicht über alle Baustellen.
    Tut mir Leid wegen der Qualität, aber ich finde einfach keine anderen Grafiken.
    (01.05.2009)
    Onca:   und hier noch Nawumbo, der Menschenaffenbereich
    (01.05.2009)
    Onca:   dort soll auch eine Lodge entstehen
    (01.05.2009)
    Onca:   zum ersten Teil (eben) kommt nun der zweite Teil Africambos.
    (01.05.2009)
    Onca:   die folgenden Bilder sind leider extrem miserabel, aber vlt erkennt man ein klein bisschen und die Daten sind auch interessant. Sie stammen aus dem Sponsoringkonzept des Zoos.
    (01.05.2009)
    Onca:   hier auch noch die Planungen für den Zooeingang:
    http://www.zoo-magdeburg.de/templates/main/fullarticle.asp?articleid=457&zoneid=182&ContentIDTop=182&Section=Bauprojekte&navi_rubrik=bauprojekte&nav_sub=zooeingang
    und zum Vergleich aus der Felis 2008/4.
    (01.05.2009)
    Onca:   da ich immer Probleme habe mir Sachen vorzustellen, die ich nur schriftlich sehe, hab ich mal gegooglet.
    Hier einmal das Amazonashaus (Quelle: HP Magdeburg)
    (01.05.2009)
    Gudrun Bardowicks:   @IP66:Im Menschenaffenhaus gibt es definitiv noch mehr als einen Gelbbrustkapuziner. Ich war am 25.4.09 im Rahmen einer Tagestour der Zoofreunde Hannover im Magdeburger Zoo. Wir wurden vom Zooinspektor persönlich geführt und konnten auch Fragen stellen. Ich habe 2 oder 3 Gelbbrustkapuziner in der Anlage gesehen. Der Zooinspektor erklärte uns, dass der Zoo seine Gruppe Gelbbrustkapuziner im Augenblick nicht zusammenhalten kann, da es z.Z. kein blutsfremdes Zuchtmännchen im Zoo gibt und man verhindern will, dass die Weibchen von den 2 noch im Zoo lebenden jungen Männchen gedeckt werden, da es sich bei ihnen leider um Nachzuchten der Gruppe und somit um Brüder oder Söhne der Weibchen handelt. Man bemüht sich um einen blutsfremden neuen Zuchtmann, was aber mangels Angebot z.Z. schwierig ist. Somit bewohnen die beiden Männchen und die Weibchengruppe wechselweise das Schaugehege, während die andere Gruppen in den nicht einsehbaren Absperrgehegen ist. Wenn sich nicht bald ein Abnehmer für die Nachzuchtmänner findet will man sie schweren Herzens entweder kastrieren oder sterilisieren, um sie wieder mit den Weibchen zusammenhalten zu können. Auch ist der Bau einer der beiden vorgesehenen Menschenaffenaussenanlagen in Planung. Diese Anlage wird in Richtung aktuellem Zooeingang entstehen und schalldichte Innenställe für die Schimpansen erhalten, damit man das Magdeburger Paar und möglicherweise auch noch weitere Tiere am Tage auch auf einer Außenanlage zeigen und sie aber abends schalldicht unterbringen kann, da es einen Anwohner gibt, der sich regelmäßig über den Lärm der Schimpansen in den Abend- und Nachtstunden beschwert.

    Von den Tamanduas wird weiterhin ein Zuchtpaar gehalten, das jetzt wieder zusammen auf der Gemeinschaftsanlage mit den Rotbauchtamarinen zu sehen ist, damit das Weibchen erneut gedeckt werden kann. Das letzte Tamandua-Jungtier und das Ameisenbärenjungtier wurden mittlerweile abgegeben. Ich habe die Tamanduas übrigens äußerst aktiv in den Mittagsstunden auf der Außenanlage beobachten können.

    Die Gibbonfreianlage wurde mittlerweile auch im Rahmen des Baus von Africambo 1 abgerissen. Die Gibbons leben jetzt in der alten Guerezaanlage, welche an das Gehege der bei meinem Besuch ebenfalls aktiven Schabrackenschakale und an die mittlerweile mit den Grünen Meerkatzen besetzte alte Katta-Anlage grenzt. Die Warzenschweinanlage gegenüber existiert auch noch und ist weiterhin mit Warzenschweinen besetzt. Die übrigen Afrika-Anlagen, die Yak-, Spießbock- und Trampeltiergehege wurden mittlerweile abgerissen und werden bereits zu Africambo 1, welches im Oktober 2010 eröffnet werden soll, umgebaut. Africambo 1 wird die neue Unterkunft für Guerezas,die z.Z. nicht gehalten werden, Antilopen, Zebras, Strausse und Spitzmaulnashörner. Diese Anlage soll später möglicherweise auch mit der Giraffenanlage zusammengelegt werden können und direkt an diese grenzen.
    Die Kattas leben jetzt auf der begehbaren Anlage, welche bis 2008 von den leider ebenfalls abgegebenen Varis bewohnt wurde. Das alte Bartschweingehege wird jetzt von den Tapiren bewohnt, die ehemalige Bongoanlage von den Südafrikanischen Spießböcken. Diese Anlage soll mit der dahinter liegenden Anlage für Defassa-Wasserböcke verbunden werden, damit sich Spießböcke und Defassa-Wasserböcke, welche wohl auch in Africambo zusammengehalten werden sollen, bereits jetzt aneinander gewöhnen können. Man will auf diese Weise auch Erfahrungen in der Vergesellschaftung von Antilopenarten sammeln.

    Das neue Amazonashaus nimmt mittlerweile Formen an. Der Rohbau der Versorgungs- und Tierpflegerräume und der Tapirställe ist bereits fast fertig, von der Außenanlage und dem begehbaren Teil des Amazonashauses ist allerdings noch nicht viel zu sehen. Die neue Anlage wird überwiegend von einem Trockengraben umgeben sein, es wird aber auch 2 Badebecken für Tapire und Wasserschweine geben. Diese beiden Arten werden mit den Nasenbären vergesellschaftet werden.

    Die Kanadischen Baumstachelschweine leben mittlerweile mit auf der Anlage der Präriehunde und haben einen erhöhten Unterstand direkt am Besucherweg bekommen, wo man sie aus nächster Nähe gut beobachten kann.

    Die begehbaren Volieren für eurasiatische Vogel am Schrotehang werden mittlerweile von Uhus, Schnee-Eulen und Rotschnabelkittas bewohnt und sind für die Besucher wieder zugängig. Nur die ehemalige Anlage für Wiedehopfe, Blauracken und Steinhühner ist noch nicht wieder besetzt und weiterhin für die Besucher gesperrt. Habichtskäuze und Bartkäuze leben mittlerweile in den alten Anlagen für Wildkatzen und Kolkraben am Schrotehang, da ihre Anlagen dem neuen Weg in das Erweiterungsgelände Vogelsangpark mit dem im Bau befindlichen neuen Haupteingang weichen mußten. Im Vogelsangpark sind noch keine Tiergehege im Bau, da dieser Zooteil unter Denkmal- bzw.Landschaftschutz steht und man dort keine grösseren Gebäude oder Tiergehege bauen darf, welche das Landschaftsbild negativ beeinflussen oder den alten Baumbestand gefährden würden.
    (01.05.2009)
    Michael Mettler:   Ich habe gerade die erste Ausgabe des "Luchs-Journals" erhalten, der Zeitschrift der Magdeburger Zoofreunde, erschienen noch im Vorjahr. Darin wurde seinerzeit vom bevorstehenden Auszug der Zebras, Elenantilopen, Strauße und Yaks wegen der Bauarbeiten für Africambo I berichtet, aber auch erwähnt, dass die Tiergruppen nach erfolgter Renovierung ihrer Gehege wieder zurück in den Zoo kämen. Wenn das noch aktuell sein sollte, müsste man doch ein neues Gehege für die Yaks einrichten...?
    (30.04.2009)
    BjörnN:   @Jörg Hegner
    Die Bartschweine sollen zurück nach Berlin gegangen sein.
    (21.04.2009)
    Jörn Hegner:   wohin kamen die bartschweine und was ist jetzt davon in den gehege drin . weil bartschweine sieht man auch nur in wenigen zoos .
    (21.04.2009)
    Ralf Seidel:   Die wurden mittlerweile - abgegeben...
    (21.04.2009)
    Jörn Hegner:   hält der zoo magdeburg gar keine bartschweine mehr ?
    (21.04.2009)
    IP66:   Bei meinem letzten Besuch in diesem Winter fand ich im Menschenaffenhaus keine Zuchtgruppe Kapuziner, sondern nur ein männliches Tier vor, daß auf einem Ast vor dem Futternapf beeindruckend ausdauernd stereotypierte. Gerade dieser einsame Affe in der weiten Anlage hat meinen Eindruck vom Zoo bestimmt, zudem die geschlossenen Zugänge zu den Besuchereinblicken der Eulenvolieren, die merkwürdig klein geratene Arena und der schon erwähnte behutsame Baufortschritt beim "Amazonashaus", für das trotz der Abrisse keine wirklich große Fläche zur Verfügung steht. Sicherlich ist das eine subjektive Betrachtungsweise und es ist ja nicht so, daß die derzeitige Leitung für alle Probleme, etwa im Menschenaffenhaus, verantwortlich gemacht werden kann - doch der Kontrast des wenig befriedrigenden Zustand des Zoos zu den Pressenachrichten zu dem bejubelten Eingang und die Tatsache, daß man von immer mehr Tierabgaben hört, prägen das Bild eines Zoos, den ich in dem Jahrzehnt zwischen 1990 und 2000 interessanter fand als Halle.
    (20.04.2009)
    Ralf Wagner:   Also im Sommer 2008 sah ich noch drei Tamanduas in Magdeburg, ein männliches(Papa) & ein Muttertier mit männlichem Jungtier(Foto).
    Zum Amazonienhaus steht auf der Webseite, daß der Baubeginn 2008(zählt da nun die Freiräumung der Fläche mit??? die war im Sommer vorigen Jahres noch leer)& die Fertigstellung 2009 sein soll! Dann müssen die sich aber ganz schön beeilen.
    BG
    (18.04.2009)
    Michael Mettler:   Übrigens stellte der Jahresbericht 2007 noch die erste Geburt einer Elenantilope in Magdeburg und das erste aufwachsende Bongo-Kalb als "bemerkenswert" unter den Zuchterfolgen in den Vordergrund. Anscheinend hat man sich über die Fortpflanzungsfähigkeit dieser Arten so erschreckt, dass man sie lieber wieder abgegeben hat, damit sowas nicht nochmal passiert :-)
    (17.04.2009)
    Holger Wientjes:   Der Tamandua lebte hinter den Kulissen. Wo genau weiss ich allerdings nicht. Ich meine aber, das mal in einer Zoo-Soap gesehen zu haben.
    (17.04.2009)
    Michael Mettler:   Im Duisburg-Thread wird ein aus Magdeburg stammendes, 3-jähriges Tamandua-Weibchen als neu im Rio-Negro-Haus erwähnt. Laut Magdeburger Jahresbericht ging aber schon 2007 0,1 Tamandua nach Duisburg, und am Ende des Jahres waren noch 1,1 im Bestand. Hatten die Duisburger das Tier so lange hinter den Kulissen, oder gibt Magdeburg mit einer weiteren Abgabe nun auch die Tamanduas auf?
    (17.04.2009)
    Michael Mettler:   @IP66: Das liest sich so, als stünde das Affenhaus leer - eine Zuchtgruppe Gelbbrustkapuziner ist doch aber gar kein so schlechter Besatz. Und das Bauprojekt Africambo beinhaltet im ersten geplanten Bauabschnitt immerhin eine neue Nashornanlage. Weiter als die ist doch die Tapiranlage wahrscheinlich auch noch nicht...? Nach dem, was ich zuletzt über die Projekte im Zoo gelesen haben, dürfte es ja noch gar nicht heißen, dass er für Tapire baut - bisher hat er doch nur für Tapire abgerissen.
    (17.04.2009)
    IP66:   Die Argumenation kann ich nachvollziehen - aber man baut ja derzeit weder für Elefanten noch für Nashörner, sondern für Tapire, und dies nicht allzu zügig. Und wenn man es in langen Jahren nicht schafft, ein eigentlich populäres Affenhaus zu besetzen, und sei es mit einer "harten" Makaken- oder Lemurenart, dann scheint mir das Übel nicht nur, aber auch darin zu liegen, daß man die vorhanden Resourcen nicht hinreichend nutzt.
    (17.04.2009)
    Michael Mettler:   Die Planungen für Elefanten und Nashörner haben immerhin damit zu tun, diese Tierarten zukünftig überhaupt noch halten zu dürfen, und damit halte ich sie für nachvollziehbar. Würde sich Magdeburg in der jetzigen Situation von Elefanten und Nashörnern trennen, wäre die Kritik im Forum wahrscheinlich auch nicht geringer als bei Bongo, Chinaleopard & Co. Wenn ich mir die Erwartungen von Besuchern hinsichtlich des "Pflichtsortimentes" eines Zoos vor Augen halte, könnte das Publikum zwar m.E. wohl mit einem Austausch Rhinos gegen Flusspferde leben (es gibt eh noch immer genug Menschen, die beides nicht auseinanderhalten können...), aber ein Verzicht auf Elefanten würde den Zoo bei ONB wahrscheinlich mehr Reputation kosten als der Abbau der Krallenaffen- und Kleinkatzensammlungen.

    Ich denke, der Zoo steckt auch ein wenig in der Klemme, dass er zu wenig Neues zu bieten hat, das eine deutliche Erhöhung der Eintrittspreise und damit neue finanzielle Möglichkeiten rechtfertigen würde - während er gleichzeitig diese Schraube auch nicht überdrehen darf. Dass man in einer solchen Situation besonders auf die Publikumsbringer setzt (charismatische Zootiere auf der einen, "vorgeführte" Tiere und solche mit unmittelbarer Kontaktmöglichkeit auf der anderen Seite), liegt auf der Hand.
    (17.04.2009)
    Ralf Sommerlad:   @Oliver Jahn: Zustimmung.
    Für mich klingt das alles nicht sonderlich gut - aber in Zeiten des Konjunkturprogrammes II ist vielleicht Aktionismus derzeit mehr gefragt als sorgfältig überlegtes masterplanning
    (17.04.2009)
    IP66:   Könnte es sein, daß es zu einer massiven Streichung von Pflegerstellen gekommen ist? Wenn man den Pflegerstab von Herrn Puschmann heute beschätigen würde, hätten die Damen und Herren ja nicht viel zu tun ...
    (17.04.2009)
    Oliver Jahn:   Ich verstehe vor allem nicht, warum Magdeburg sich nicht endlich mal wieder ein paar Alleinstellungsmerkmale verschafft, die auch beim "normalen" Besucher ankommen, denn 20 Krallenaffenarten haben schon damals nur den eingefleischten Zoofan begeistert. Ich verstehe z.B. nicht, warum Magdeburg nicht an Stelle eines Südamerikahauses z.B. mal an ein Flusspferdhaus gedacht hat. Keiner der Zoos der ehemaligen DDR hält sie mehr und man könnte sich sehr gut von Halle und Leipzig absetzen und hätte lediglich Berlin und Hannover im größeren Umfeld. Aber man plant ja lieber eine weitere Elefantenanlage.
    (16.04.2009)
    IP66:   Ich kenne den magdeburger Zoo erst seit den 90er Jahren, würde mich aber für diese Zeit der Beschreibung anschließen, wobei ich das nebeneinander der Heimatstilbauten und des ungewöhnlichen Dickhäuterhauses, der mich an Friedrichsfelde erinnerten Gehegereihen und der eigenwillegen Nachwendebauten fasiziniert hat. Die meisten der Bauten sind ja noch da, und man könnte das alles attraktiv besetzen, doch wenn ich von den Plänen höre, so habe ich den Eindruck, daß möglichst billig die Spaßzookonkurrenz nachgeahmt werden soll.
    (16.04.2009)
    Ralf Seidel:   Gerade der "Tatbestand" der kontinuierlichen Artenreduzierung macht ja so bedenklich. In der deutschen Zoolandschaft ja eigentlich normal, um den verbleibenden Arten bessere Bedingungen zu bieten. Magdeburg hatte aber dieses Problem nie, der Artenbestand war immer überschaubar. Manfred Bürger war ja noch stolz auf seine Spezialisierung mit heimischen Tieren, das Ganze mit ein paar Exoten wie den Bewohnern des Dickhäuterhauses (das freilich war damals Extraklasse), Löwen, Schimpansen, Zebras, Antilopen und eine paar Primaten und Kleinvögel. Immerhin sah ich hier Ende der 70er meine ersten Balistare und Rappenantilopen, die Arazuchten waren gerühmt und das erste Baby der Spitzmaulnashörner...
    Ansonsten erinnerte aber alles eher an einen größeren Heimattiergarten - kein Vergleich mit den an Exoten vollgestopften Zoos in Halle oder Leipzig oder dem weitläufigen Friedrichsfelde.
    Puschmann machte einen "richtigen Zoo" daraus - mit den gegebenen Möglichkeiten. Bis auf das Dickhäuterhaus gab es ja kein begehbares Tierhaus, dennoch etablierte er viele neue Arten. Noch zu DDR-Zeiten entstand der "Katzengarten", wo erstmals Pumas, Schneeleoparden und Leoparden in 2 Unterarten gezeigt werden konnten, neben den Löwen, Amurtigern und einer stattlichen Kleinkatzenkollektion. Es folgten der Ausbau der Krallenaffenhaltung zu einer international beachteten quantitativen und qualitativen Größe, viele neue Gehege und Anlagen.
    Sein Nachfolger Schröpel hat diesen Weg konsequent fortgesetzt...
    Ich meine schon, dass man, gerade auch unter Berücksichtigung personeller Veränderungen, auch neue Wege einschlagen kann. Derzeit macht es aber eben nicht gerade den Eindruck, als ob hier wirklich Aufbruchstimmung herrscht.
    Visionen sind ja schön, nur sollten dem
    eben auch Taten folgen. Die Erwweiterung in den Vogelgesang ist ohne Frage ein positives Signal, Baustellen sind immer ein gutes Zeichen, dass es nach vorn geht. Aber vieles sieht eben im Moment nicht so
    positiv aus.
    Altbundeskanzler Helmut Schmidt galt ja immer als Pragmatiker, von ihm stammt der Spruch:"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen". Ohne Zweifel war und ist er ein kluger Mann - hier teile ich aber nicht seine Ansicht. Wie überall sollte gelten: die Mischung machts !
    Wünschen wir dem Magdeburger Zoo also endlich wieder gute Nachrichten...
    (16.04.2009)
    IP66:   Wie sieht es denn mit den konkreten Baufortschritten aus. Mir schien schon bei meinem letzten Besuch die Artenzahl bedenklich niedrig, wobei die reduzierte Nutzung des Menschenaffenhauses dazu führten, daß sich das Publikum vor allem im Dickhäuterhaus aufhielt. In Sachen Artenzahl dürfte sich Magdeburg mittlerweile Eher auf der Kleinzooebene, irgendwo zwischen Hamm und Oberhausen bewegen.
    (16.04.2009)
    Oliver Jahn:   Die Sorge von Ralf teile ich absolut. Vor allem jetzt, wo dem Zoo ein ganz großer Wurf gelungen ist, mit seiner Erweiterung, da hoffe ich sehr, dass der Rest nicht langsam aber sicher eingeht. Etliche Direktoren haben Jahrzehnte versucht, den denkmalgeschützten Vogelgesang dem Zoo zuzuschlagen, immer ohne Erfolg. Nun ist das dem jetzigen Direktor gegen etliche Widerstände gelungen, dafür hat man den Eindruck, dass der Kernzoo langsam aber sicher ausblutet. Hoffen wir, dass das neue Südamerikahaus und Africambo nicht eine ähnliche Bauzeit aufweisen, wie manch "neue" Tieranlage in der damaligen DDR!
    (15.04.2009)
    Michael Mettler:   @Ralf Seidel: Ich denke nicht, dass man für die auf der HP beworbene gemischte Haushund-Nummer ein bisheriges Huftiergehege als "Freizeit-Auslauf" braucht :-)

    Das Kuriosum ist, dass man ja die Leierhirsche vor ein paar Jahren wegen der Bongos abgegeben hat - und jetzt sind die Bongos auch schon wieder weg...
    (15.04.2009)
    Ralf Seidel:   Ich vermute mal als Koppel für die Tiere, die gerade ihren Auftritt in der "Arena" hinter sich hatten...))
    In Sachen Magdeburg wird mir langsam mulmig. Nichts gegen große Pläne - nur irgendwann muss man das eine oder andere auch mal umsetzen. Irgendwie habe ich leider den Eindruck, ich hoffe dass ich mich da täusche, als ob sukzessive immer mehr ein Stück progressiver Zooentwicklung, gerade auch nach der Wende, verloren geht. Leierhirsche - weg, China-Leoparden wurden einer geräumigen Haushundekoppel geopfert, die Bongos...
    Tauchte schon der Wiederaufbau des alten Biberbeckens in irgendeiner visionären Printvariante wieder auf ??
    Bleibt die Hoffnung, dass es im an sich sehr schönen Magdeburger Zoo mal wirklich wieder aufwärts geht.
    (15.04.2009)
    Michael Mettler:   Wofür wird denn die bisherige Bongo-Anlage jetzt genutzt?
    (14.04.2009)
    Oliver Jahn:   Nach den vielen Abgaben der letzten Zeit, die ja doch einige Zoofreunde verwundern, da es sich stellenweise um Tierarten handelt, die gar nicht von Umbaumaßnahmen betroffen sind, wie z.B. die Bongos, nun mal wieder ein Zugang in Magdeburg. Es kamen zwei neue Giraffenkühe, die eine davon tragend. Die im Zoo befindliche Kuh ist ebenfalls schwanger. NAch den beiden Geburten dürfte es dann mit 7 Tieren wohl etwas voll werden, allerdings soll das letzte Jungtier dann abgegeben werden, da man es nicht vom Vater decken lassen will.
    (14.04.2009)
    Michael Mettler:   Vielleicht läuft sie ja auch nur immer in gleicher Richtung im Kreis :-D
    (27.01.2009)
    Karsten Vick:   Auf jeden Fall ist bei der Nürnberger Elefantin ein Hinterbein kürzer als das andere, allerdings ist mir noch nicht zu Ohren gekommen, dass sie in Rostock damit umfällt...
    (27.01.2009)
    Ralf Seidel:   Weiß ich nicht, danach haben wir ja letztes Jahr vor Ort auch nicht gefragt, wir waren ja nur mit dem "Waldelefanten" beschäftigt...))
    Das müsste der Karsten rauskriegen oder ich frage im März mal den Mirko Strätz...
    (27.01.2009)
    Michael Mettler:   @Ralf: Umgekehrt würde das bedeuten, dass die am Hang aufgewachsene Nürnberger Elefantin in Rostock jetzt immer umkippt? :-)
    (27.01.2009)
    Ralf Seidel:   Was den Standort der künftigen Elefantenanlage betrifft meine ich, soll die auf dem Gelände des jetzigen Wirtschafthofes auf dem Zooareal entstehen.
    @Michael, Börde-Elefanten kämen mit einer derartigen Hanglage gar nicht zurecht...
    (27.01.2009)
    Michael Mettler:   Zur Frage, ob die beiden Elefanten dem Umbau im Weg sind: Nürnberg ist derzeit elefantenlos und hätte Platz für genau zwei Tiere...
    (26.01.2009)
    IP66:   Ich habe am vergangenen Montag die Zoo in Magdeburg besucht, bei strahlendem Sonnenscheint und klirrender Kälte. Auf der fraglichen Baustelle für das Südamerikahaus konnte man keinerleich Anzeichen für etwaige Aktivitäten in den letzten Monaten erkennen, ansonsten fand ich den Tierbestand nicht so unattraktiv wie auch das Zoogelände nach wie vor interessant. Die fraglichen Plastiktiere hatte man wohl abgeräumt.
    Allerdings gibt es ganz erhebliche Mängel, wenn man sich das neue Affenhaus anschaut. Es ist mit zwei alten Schimpansen und einem männlichen Gelbbrustkapuziner sowie zwei Manteläffchen und einigen Reptilien besetzt, was das Publikum an diesem Tag so unattraktiv fand, daß man die Leute zwar im Giraffenhaus und im ach so unzeitgemäßen Dickhäuterhaus antraf, aber nicht bei den sonst so beliebten Affen.
    Darin scheint mir ein Problem manifest zu werden, das auch manch anderen Zoo prägt, in Magdeburg aber besonders problematisch wirkt: Man ventiliert gigantische Projekte, möchte hier eine Gewächshausreihe und dort ein neues Parkgelände übernehmen, ist aber nicht in der Lage, ein übernommenes und womöglich problematisches Gebäude so umzubauen oder umzugestalten, daß es für Besucher attraktiv wird - es ist schon schwierig, an einem Montagnachmittag bei einem für den Winter durchaus erkleckerlichen Besuch in einem Zoo ein besucherfreies Affenhaus anzutreffen - und genau darin liegt das Problem der magdeburger Zoopolitik: Man möchte die Vergangenheit loswerden, schwelgt in herrlichen zukünftigen Zeiten und vergißt darüber die Gestaltungsmöglichkeiten der Gegenwart.
    (15.01.2009)
    Oliver Jahn:   Nach den Plänen in den Felis News 3/2007 liegt Africambo 2, und damit die Elefantenanlage zum Teil auf der Fläche des heutigen Dickhäuterhauses.
    (14.01.2009)
    Matthias:   Da die Neuanlagen für Elefanten und Nashörner nicht an der Stelle des Dickhäuterhauses entstehen, müssen diese auch nicht abgegeben werden.
    (14.01.2009)
    Oliver Jahn:   @Ralf, zumindestens sollte es kein Vogelpark werden!!! :-)
    @Michael, Giraffennachwunsch gab es, Löwennachwuchs auch! Ich machte mir aber bei den Abgaben eher Gedanken darum, wo man die Antilopne, die Zebras, die Nashörner und die Elefanten lässt, um Baufreiheit zu bekommen. Verlassen die nämlich für die Bauphase den Zoo, dann geht es hier in keinster Weise um Arten, die nur UNS wichtig sind! Ich erninnere daran, dass Halle eigentlich keine Elefanten wieder haben wollte. Und trotz eines sehr guten Tierbestandes neben den Elefanten MUSSTEN wieder Elefanten her. Wenn ich mir dann aber vorstelle, das Magdeburg bei dem bereits ausgedünnten Tierbestand dann womöglich noch (wenn auch nur zwischenzeitlich) die Elefanten oder die Zebras abgibt, dann kann das dem Zoo "den Hals brechen"!
    (13.01.2009)
    Ralf Seidel:   Ein weiteres Problem war wohl auch die Frage, den Standort des Zoos zu verlegen - das verunsichert Besucher und ist auch nicht gerade förderlich, wenn es um Neuinvestitionen geht...
    Die Besucherzahlen bis Anfang dieses Jahrzehnts lagen ja ständig bei über 300.000 Besuchern. Einerseits gab es aber ab den 90ern jährich was Neues zu sehen, andererseits war der Zoo wohl auch für Besucher aus dem benachbarten Niedersachsen interessant. Nicht weit weg und zudem deutlich billiger als Hannover, gerade auch für Familien eine klare Alternative. Der nördliche Teil Sachsen-Anhalts ist ja wesentlich dünner besiedelt, die Infrastruktur besteht hauptsächlich aus Landwirtschaft(Börde) und Tourismus (Altmark). Da ist man also zwingend auf Besucher aus dem Umland angewiesen - wenn es aber nicht weitergeht...
    Die Pläne mit den Gewächshäusern kenne ich auch noch so, dass hier insbesondere die Vielfalt und die Gefährdung der tropischen Regenwälder gezeigt werden sollte. Da der Komplex über keinen Freilandbereich verfügt schließt sich die Haltung von größeren Säugern schon mal aus. Außerdem wird nicht jeder Besucher nach dem Zoobummel anschließend nach Buckau pilgern, was in einer ganz anderen Richtung der Stadt liegt. Insofern macht das Projekt Amazonashaus durchaus Sinn. Aber für die schon bereits erwähnten Krallenaffen, Aquarien und Terrarien (etwa in einer ähnlichen Präsentation wie im SeaLife Regenwald Hannover) oder interessante Vogelvolieren - das wäre schon eine interessante Ergänzung. Natürlich kann man Derartiges nicht alles auf einmal stemmen - bloß irgendwann muss es eben mal wieder nach vorn gehen...
    Ob die etwaig angedachte Weiterentwicklung des Gruson-Komplexes dann freilich noch den Vorstellungen von Oliver entspricht, weiß ich nicht. So lange da keine Zwergflusspferde und Tapire durch's Gestrüpp getrampelt kommen...)))
    (13.01.2009)
    Michael Mettler:   @Oliver: Hatte der Zoo nicht zwischenzeitlich eine neue Rechtsform (GmbH?) angenommen? Vielleicht sind dadurch die Gewächshaus-PLäne ins Wanken gekommen.

    Was die Baustellen betrifft: Sie sind es ja nicht allein. Ich verfolge das Geschehen nicht gerade en Detail, aber wenn ich mir die Situation um die publikumswirksamsten Tierarten so ansehe... Aus unterschiedlichsten Gründen keine medienträchtigen Jungtiere bei Elefanten, Giraffen oder Menschenaffen, womit einige unmittelbare Konkurrenzzoos punkten (Leipzig, Berlin, Hannover; Halle dürfte durch den Aufbau der Elefantengruppe ebenfalls Wirkung erzielen), nicht mal mehr Warzenschweine oder Tapire werden gezüchtet; die Probleme mit dem Menschenaffenhaus, die Geschichte um nicht rassereine Tigernachzucht usw., das wiegt in meinen Augen schwerer als die Abgabe der einen oder anderen Art, die UNS vielleicht wichtiger ist als dem Normalbesucher. Wenn man dann noch bedenkt, dass z.B. Hannover nur etwas mehr als eine Autostunde entfernt ist...
    (12.01.2009)
    Oliver Jahn:   @Ralf und Michael, es ist jetzt leider schon wieder einige Jahre her, als der Zoo damit an die Presse ging, die Gruson-Gewächshäuser als Dependez des Zoos nutzen zu wollen. Und ja Michael, die Gedanken gingen genau in diese Richtung, hier sollte eine zweite Zuchtstation für die nicht unbeachtliche Krallenaffensammlung entstehen. Seit etlicher Zeit aber gibt es keinerlei Kommentare mehr dazu, so dass ich wirklich nicht sagen kann, ob dieser Plan bereits aufgegeben wurde, oder ob auch er im "Dornröschenschlaf" ruht!
    Und wenn in nächster Zeit weiterhin abgerissen wird und dadurch der Tierbestand weiter dezimiert wird, und nicht irgendwann auch neue Anlagen MIT Tieren dem Besucher präsentiert werden, dann sehe ich auch für 2009 für die Besucherzahlen eher schwarz.
    (12.01.2009)
    Michael Mettler:   @BjörnN: Der Magdeburger Zoo hätte eben seine Shetlandponys nicht abgeben sollen :-D

    @Ralf Seidel: WENN der Zoo die Gewächshäuser samt Tierhaltung unter seine Fittiche nähme, würde es doch eigentlich Sinn machen, einen Teil der für das Amazonashaus geplanten Tiere (z.B. Krallenäffchen, Pfeilgiftfrösche, Faultiere) stattdessen DORT unterzubringen und das Projekt im Zoo entweder auf die geplanten Großtierarten zu beschränken oder völlig umzuwidmen...
    (12.01.2009)
    Ralf Seidel:   @BjörnN, stimmt leider, wobei es da auch Unterschiede gibt. Während beispielsweise Halle und Aschersleben ihre Vorjahreszahlen in etwa halten konnten, konnte der Bernburger Tiergarten seine Besucherzahlen dank Gepardennachwuchs und Pinguinen wieder etwas ausbauen...
    Dass in Leipzig die Zahlen etwas zurückgehen liegt in der Natur der Sache, so lange kein neues Zugpferd entsteht - die Besucherzahlen dort sind aber auf kontinuierlich hohem Niveau nach wie vor beeindruckend.
    (12.01.2009)
    BjörnN:   Der Zoo Magdeburg hat besucherattraktive Projekte dringend nötig, kamen doch 2008 mit 253.000 Menschen etwa 16% weniger Besucher in den Zoo als noch 2007....

    Viele Zoos haben im Vergleich zu 2007 geringere Besucherzahlen gehabt(Leipzig -5,6%), doch führt Magdeburg die Verlustliste deutlich an....
    (12.01.2009)
    Ralf Seidel:   @Michael, haste auch wieder Recht, wichtig wäre natürlich erst mal, dass es im eigentlichen Zoo ausbaumäßig voran geht. Andererseits hört man ja in letzter Zeit nur noch sehr wenig von den Gewächshäusern - eine historische Anlage, die in früheren Jahren durchaus überregionale Bedeutung hatte...Die Überlegungen den Komplex mit unter der Trägerschaft des Zoos zu binden, gibt es schon seit einigen Jahren - zumal sie auch unter städtischer Trägerschaft sind. Dass dies trotz einer gewissen räumlichen Distanz durchaus möglich ist, beweist ja auch das Erfurter Beispiel Zoopark/ Aquarium.
    (12.01.2009)
    Michael Mettler:   @Ralf Seidel: Wenn es, wie du sagst, im Zoo nicht recht vorangeht, dann fände ich die Übernahme einer "Zweigstelle" eher hinderlich als förderlich... Ist das denn ein schon festgezurrtes Projekt oder "nur" ein Gedankenspiel á la Köln (Zoo/Flora)?
    (12.01.2009)
    Ralf Seidel:   @Oliver, bei Magdeburg weiß ich im Moment nicht so recht, wohin der Weg geht...
    Erfreulich finde ich durchaus die Planungen, Baustellen für Südamerikahaus und Afrikabereich sind auch mittlerweile vorhanden - es geht aber irgendwie nicht voran ! Nach Jahren der Stagnation hofft man ja nun, dass sich endlich wieder was tut, in den 90ern war ja die Entwicklung dort rasant und unglaublich innovativ...
    Würde mich freuen, wenn es wieder neue Projekte, die auch zeitnah realisiert werden, dort gäbe - ich mag diesen Zoo an sich sehr. Aber schon mein letzter Besuch im vergangenen Jahr gemeinsam mit Stefan und Konstantin war irgendwie enttäuschend. Und diese komischen Tiermodelle - was soll denn das nun wieder. Der Vergleich mit der Frankfurter Fledermaus ist mir Abschreckung genug...
    @Oliver, weißt du schon Näheres über die Einbeziehung der Grusonschen Gewächshäuser in Buckau als Dependance des Zoos ? Das halte ich für ne sehr interessante Geschichte. Da der Zoo ja bis zur Wende mal abgesehen vom Dickhäuterhaus über kein Warmhaus verfügte, wurden früher in den Städtischen Gewächshausanlagen neben einer Vielzahl trop. Gewächse (u.a. ne sehr unfangreiche Bromelienkollektion)auch eine Reihe Aquarien mit gängigen Zierfischen, diverse Wasserschildkröten und Brillenkaimane sowie in der Palmenhalle auch eine Reihe Volieren mit Ziervögeln präsentiert.
    (12.01.2009)
    Michael Mettler:   @Oliver: Nun, wenn die annähernd Lebensgröße haben, dann sind Krallenäffchen natürlich auch nicht so auffällig wie ein blutiges Nashorn...
    (12.01.2009)
    Oliver Jahn:   Nun, es war ein recht frostiger Tag und ich habe keinen kompletten Rundgang absolviert, von daher erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Figuren.
    (11.01.2009)
    Michael Mettler:   @Oliver: Nachdem du mir von den Tierfiguren erzählt hattest, habe ich auf der HP des Zoos nachgesehen. Der Schneeleopard ist sogar abgebildet, darüber hinaus wird noch eine Figurengruppe von Zweifarbenäffchen erwähnt.
    (11.01.2009)
    Oliver Jahn:   In Magdeburg steht der neue Eingansbereich in Form einer Amöbe bereits im Rohbau und neben der Zebraklause wird man dann zukünftig durch den Vogelgesang in den Zoo kommen.
    Vom Südamerika-Haus sieht man trotz Grundsteinlegung nichts. Allerdings sind die Katzenkäfige gegenüber der Bartschweine weggerissen und auch die alte Dromedaranlage, in der zuletzt die Ungarischen Steppenrinder lebten.
    Weiterhin hat der Zoo jetzt an mehreren Stellen große Plastiktiere aufgestellt. Ichfühlte mich etwas an die überdimensionale Fledermaus über dem Grzimek-Haus erinnert.
    Da gibt es einen Großen Ameisenbären, einen überlebensgroßen Schneeleoparden, der so außen auf der Mauer kauert, dass man sich im ersten Moment schon etwas erschrecken kann, wenn man um die Ecke kommt. Und dann liegt vor dem Giraffenhaus noch ein blutig gewildertes Nashorn im Busch, welchem man die Hörner abgesägt hat und aus deren Schnittstellen noch das Blut läuft, die Hörner baumeln dann am Gitter der Nashornaußenanlage. Wem`s gefällt...
    (11.01.2009)
    cajun:   Die ausgebrochene Luchsin ist übrigens die Tochter von "Paco" aus Dortmund.Der war ja bekanntlich nach dem Sturm "Kyrill" unterwegs.Das liegt wahrscheinlich in der Familie: Wie der Vater, so die Tochter ;-)
    (11.04.2008)
    th.oma.s:   in sachsen scheinen die probleme der luchspopulation wesentlich in der einzäunung der autobahn chemnitz bis görlitz zu liegen. mir sind nördlich dieser autobahn seit 95 so gut wie keine beobachtungen mehr bekannt geworden. damit scheint möglicherweise die zuwanderung aus böhmen unterbrochen.
    (11.04.2008)
    Andreas:   Stark angewachsener Straßenverkehr, illegaler Abschuß(Trophähenjagd, Wilderei) sind Hauptursache. Weiterhin regionale Abholzung des Waldes
    durch dubiose Geschäftemacher. Zunehmende Beunruhigung in den Streifrevieren. Nicht nur bei den Luchsen ist ein Rückgang der Populationen zu verzeichnen.
    IP66, falls wir wieder einmal das Vergnügen haben, uns über den Weg zu laufen, könnte ich Dir ausführlicher über die Wechselwirkung ökonomischer Prozesse und Beeinträchtigung der Umwelt an hand von erlebten und täglich bebachteten Begebenheiten berichten. (u.a.Eichhörnchen, Hermlin, Fledermäuse, Rebhuhn, viele Singvögel) Würde hier den Rahmen sprengen
    Ein Lichtblick- vorhin im TV gesehen-seit der Auswilderung ab 2000 leben im Nationalpark Harz mindestens 26 erwachsene Luchse.
    Meine Frage- ich kannte aus Kindheitstagen immer nur den grau/grünen, stämmigen Luchs als heimischer, mitteleuropäischen in Zoo, Tiergärten, Doku, Fotos. Und in der Dübener Heide ist mir auch so ein graues Etwas vor die Nase gepurzelt. Mittlerweile hat der lt. Gehegeschild, Nordluchs die Präsens(oder irre ich mich?) übernommen. Rötlich/gelblich, hochbeinig. Ach in den Filmen aus Nationalparks ist meist nur diese Varität zu sehen. Kann mir da mal jemand Auskunft geben, wie es sich genau verhält mit den Farbschlägen ? Auf Nachfrage bei einem Tierparkleiter erhielt ich nämlich die Auskunft, daß der "Rote" der Einheimische wäre.
    (11.04.2008)
    IP66:   Weshalb sind die Luchsbestände denn nach 1989 dergestalt geschrumpft?
    (11.04.2008)
    th.oma.s:   zu luchsen in der ex - ddr: osterzgebirge und sächsische schweiz bis lausitz und in die dübener heide bis mindestens mitte der neunziger jahre.
    nach 2000 wohl in sachsen nur noch in der sächsischen schweiz und im osterzgebirge sicher bestätigt.
    vom vorkommen im harz nach 45 bis 89 ist mir nichts bekannt.
    (10.04.2008)
    IP66:   Ich fand es so skurril, daß gerade ein Karpatenluchs ausgekommen war und nun zwischen Zuckerrüben nach Mäusen und Spatzen jagt.
    (10.04.2008)
    Andreas:   @ IP66
    Sorry, falsche Antwort. Hatte nicht mit einer ironischen Festsellung Deinerseits gerechnet, bin verblüfft :-)
    Hab Deinen Beitrag nicht gründlich genug gelesen. Entschuldigung
    (10.04.2008)
    Andreas:   Ist das gesichert, daß eine NEUE Population dort entstanden ist? So weit ich weiß(habe allerdings keine schriftl.Quelle) galt es bis mind. in die 80-iger Jahre für die Lausitz(Spreewald),die Dübener Heide und den Harz, daß der Luchs nicht ausgestorben war. Und vom Harz kann man in die Börde kullern :-)
    (10.04.2008)
    IP66:   Anscheinend gibt es immer wieder Luchse, die aus offenen Anlagen zu entweichen verstehen - so schön die Anlage am Schrote-Hang auch ist. Auf der anderen Seite wäre ein Luchsbestand in der Börde ja nicht die erste Population einer Art, die durch entwichene Exemplare entstanden ist.
    (10.04.2008)
    Oliver Jahn:   Magdeburg hat auf Karpatenluchse umgestellt. Und eines der neuen Tiere hat es tatsächlich sofort geschafft, aus dem Gehege zu entkommen.
    Weiß jemand, ob das Tier bereits wieder "inhaftiert" wurde?
    (06.04.2008)
    Ulli:   @Michael Mettler
    Mit dem subjektiven Eindruck über den Besuch ist das immer so eine Sache...
    die Parkplätze in Osnabrück und Hannover sind vergleichbar groß und an Wochenenden ständig komplett voll - trotzdem sieht es in Osnabrück rein optisch nach deutlich weniger Besuchern aus. Vielleicht liegt es an der deutlich schmaleren Wegführung in Hannover im Vergleich zu Magdeburg oder auch Osnabrück.

    Man muss aber weiterhin auch berücksichtigen, dass Magdeburg nur halb so viele Einwohner hat und daher von Haus aus von geringeren Besucherzahlen aufgrund des potentiellen Einzugsbereiches rechnen muss.

    Übrigens, während der Shows in der Showbühne wirkt der Rest des Zoos Hannover häufig ebenfalls recht leer -wie man auch den Sambesi erst ab 17.00 Uhr besuchen sollte - da hat man richtig viel Platz zum Schauen.

    Der Vogelpark Walsrode ist in dieser Hinsicht ebenfalls ein Musterbeispiel - immer entgegen dem vorgeschlagenen Besucherweg gehen und man hat deutlich weniger "Mitbetrachter".

    Zum Thema "billig" - da in Hannover eh die meisten Besucher ihre Dauerkarten nutzen, wird der Zoo so gesehen für die Besucher erfreulicherweise auch deutlich "billiger"... Wertschöpfung pro Karte 10,48 Euro (2005) bzw. 10,87 Euro (2006) - aber das hatten wir ja alles schon einmal woanders erörtert...
    (22.10.2007)
    Michael Mettler:   Na, wozu zahlen wir denn den Solidaritätsbeitrag... :-) Nein, im Ernst: Keine Ahnung, aber der Eintritt wird mit Sicherheit nicht bei 5 Euro bleiben. Der Zoo wurde übrigens zwischenzeitlich zur GmbH umgewandelt.
    (21.10.2007)
    IP66:   Weiß man denn schon, wie man diese tollen Dinge finanzieren möchte - Vervierfachung des Einkaufspreises? Sonderabgabe für alle magdeburger Bürger?
    (21.10.2007)
    Michael Mettler:   P.S. Mit einem Eintritt von 5 Euro für Erwachsene könnte Magdeburg (noch) der preiswerteste Großzoo Deutschlands sein. Da die Struktur des Tierbestandes und die Lage der Stadt bzw. die Entfernung zu anderen großen Zoos in etwa mit Hannover vergleichbar sind, fiel mir allerdings auch deutlich ins Auge, dass der "billige" Zoo Magdeburg bei schönem Herbstwetter nur einen Bruchteil der Besucher verzeichnen konnte, wie ich sie am Wochenende zuvor im fast viermal so teuren Zoo Hannover bei gleichem Wetter erlebt habe.
    (21.10.2007)
    Michael Mettler:   Gestern habe ich zusammen mit Oliver Jahn den Zoo Magdeburg besucht. Mein letzter Besuch lag schon fünf Jahre zurück, und in dieser Zeit hat sich doch Manches verändert.

    Eine größere Baumaßnahme wird gerade in Angriff genommen, für das Projekt "Amazonien" (geplante Fertigstellung 2009) wurden schon erste alte Käfige abgerissen und Bäume gefällt. Betroffen sind die Affenkäfige neben der Ameisenbäranlage nebst den drei benachbarten Kleintiervitrinen (alles bereits entfernt, der Laubengang mit den beiden Krallenaffenvolieren bleibt aber bestehen), der Affenkäfig am Eingang Vogelgesang (steht noch, ist aber nicht mehr besetzt) und die Freianlage für Maras (früher Muntjaks, davor Rehe), die noch besetzt ist. Auf dieser Fläche wird ein kleines Tropenhaus mit Freianlage entstehen. Letztere soll mit einer Gemeinschaft aus Flachlandtapiren, Capybaras und Nasenbären besetzt werden. Ursprünglich waren statt der Nasenbären die Gelbbrustkapuziner eingeplant, doch wäre es sehr viel aufwändiger und teurer gewesen, für sie die Anlage gegen Entweichen zu sichern - daher der Umschwung auf Nasenbären (sind ohnehin schon lange im Bestand). Im Haus wird es außerdem noch mindestens Zweifinger-Faultiere und Pfeilgiftfröschchen geben. Zusammen mit der benachbarten Ameisenbärenanlage (auf der künftig als Untermieter die Maras leben), den Krallenaffen und Schildkröten am Laubengang und den Volierenreihen auf der anderen Seite des Komplexes (Krallenaffen, Aras, Gürteltiere, Tamanduas) entsteht damit ein ausgedehnter Südamerika-Komplex. Die Gibbon-Anlage am Ende der Volierenreihen ist in der Zielplanung nicht mehr enthalten, dort steht später ein Stallkomplex für Nashörner und Guerezas (siehe weiter unten in diesem Beitrag). Interessanterweise ist die jetzige Bartschwein-Anlage bislang planungstechnisch weder in "Amazonien" noch in "Africambo" eingebunden. Das könnte darauf hindeuten, dass an dieser Stelle eines Tages eine besondere Anbindung an den Vogelgesang-Park geschaffen werden soll. Dieser wird in naher Zukunft der Zoofläche zugeschlagen werden, kann aber wegen der Gefahr der Bodenverdichtung (und damit der Schädigung des Baumbestandes) nicht zur Großtierhaltung genutzt werden. Im Vogelgesang wird auch ein neuer Haupteingang entstehen.

    Ach ja, und die Varis wären ebenfalls im Bereich "Amazonien" fehlplatziert (haben aber mit Tschajas schon mal südamerikanischen Unterbesatz...). Die Anlage empfinde ich als misslungen, ihr fehlen schlichtweg mehr Klettermöglichkeiten. Vielleicht könnte der Zoo einfach zu den dort früher untergebrachten Pekaris zurückkehren, die das Südamerika-Ensemble passend abrunden würden, und lieber an anderer Stelle eine begehbare und für die Bewohner besser strukturierte Vari-Anlage einrichten.

    Die in diesem Thread schon gescholtene Husky-Anlage scheint ein ausgesprochener Besuchermagnet zu sein. Dadurch, dass das Mitführen von Hunden im Zoo erlaubt ist, kommt es mit diesen auch immer wieder zu Interaktionen beiderseits des Zaunes bzw. der Scheiben, was wiederum hundelose Besucher anlockt. Da die Siberian Huskies sowohl zum Thema Ostasien als auch zum Thema Raubtiere passen, sehe ich ihre Einfügung in diesen Zoobereich nicht als unpassend an - gegen Trampeltiere und Yaks (ebenfalls Haustierformen) in Asien-Anlagen erheben sich schließlich auch keine Stimmen.

    Interessant übrigens, dass ich noch nie Kritik an der Magdeburger Luchsanlage lesen konnte. Diese liegt zwar optisch sehr schön am Hang, bietet den Tieren aber außer dem Dach ihrer Hütte nicht die geringste Klettermöglichkeit. Alle Bäume, auch die im Zentrum der Anlage, sind mit Manschetten gegen Beklettern geschützt. Auch Rückzugsmöglichkeiten vor Besucherblicken sind äußerst spärlich; ein kleines Gebüsch am Fuß der Anlage (unter dem sich auch einer der Luchse verborgen hatte) ist eigentlich schon alles. Da bietet selbst die oft kritisierte hannoversche Leopardenanlage ihren Bewohnern mehr...

    Apropos Hannover: Auch in Magdeburg gibt es jetzt eine Showarena, wenn auch nicht im Winnetou-Stil, sondern rein funktional. Zu diesem Zweck wurde die Shetlandpony-Koppel umgebaut. In der Show werden vor allem Haustiere präsentiert (u.a. Pony, Esel, Lama, Zwergzebu, Yak). Haben wir leider nicht gesehen, da die Vorführsaison mit Ende der Herbstferien beendet wurde. In seinem Faltblatt mit Wegeplan (Zooführer gibt's nicht) bezeichnet sich der Zoo Magdeburg übrigens als ein "sich zu einem Artenschutzzentrum entwickelnder Erlebniszoo". Dabei sei gleich erwähnt, dass es auch die Hauszeitschrift FELIS mit dem Jahresbericht in Zukunft nicht mehr in gedruckter Form geben wird, sie schließt mit Nr. 24 ab. FELIS 25 mit JB 2006 ist nunmehr nur noch (aber immerhin) als pdf auf der Homepage des Zoos zu finden.

    Die jährlich erscheinenden FELIS-NEWS bleiben dagegen anscheinend erhalten, momentan aktuell ist Heft 3 (2007). Darin wird auch die aktualisierte Planung des Afrikabereiches "Africambo" vorgestellt. Alles, was in diesem Zusammenhang mit den Nashörnern zu tun hat, werde ich im Nashorn-Thread schildern, hier sei nur auf die anderen Tierarten eingegangen. Der Zoo erfährt eine Erweiterung auf das dem Wirtschaftshof gegenüberliegende Gelände neben den Parkplätzen am Haupteingang, die am Zoo entlang führende Straße wird zu diesem Zweck gesperrt; um das Erweiterungsgelände herum führt dann nur noch ein Fuß- und Radweg. Auf dieser Fläche und der des heutigen Wirtschaftshofes wird später die Elefantenanlage (Zuchtanlage für Afrikaner) entstehen, die Fertigstellung dieses 2. Bauabschnitts für "Africambo" ist allerdings erst für 2013 geplant. Vorher ist Baubschnitt "Africambo 1" dran. Warzenschweine und Giraffen bleiben an ihren jetzigen Standorten, jedoch werden die Außenanlagen neu gestaltet, und die Giraffenanlage wird erheblich erweitert (u.a. um die Flächen der Tapire, die dann schon in "Amazonien" untergebracht sein werden, und der benachbarten Großkamele und Spießböcke. Dafür werden Zebras, Antilopen (welche?) und Gazellen als Mitbewohner auf die Giraffenanlage ziehen. Die jetzige Fläche der Zebras und Antilopen entspricht in etwa der zukünftigen Doppelanlage für Spitzmaulnashörner, von denen eine Hälfte als Novum für die benachbarten Antilopen durch schmale Durchschlüpfe erreichbar sein soll (also das ZOOM-Prinzip), während in der anderen eine Vergesellschaftung mit Guerezas geplant ist, die sich aber - wie schon in der ersten Planung vorgesehen - vor den Rhinos auf eine eigene, für Besucher begehbare Halbinsel zurückziehen können (oder vor den Besuchern zu den Rhinos, wie man's nimmt...). Im Bereich des heutigen Dickhäuterhauses wird sich später eine Anlage für Afrikanische Wildhunde befinden. Eine große Lodge als auch nach Zooschluss zu besuchende Gastronomie wird das Ensemble abrunden. "Africambo 1" soll bis 2010 fertiggestellt sein, die Lodge bis 2012.
    (21.10.2007)
    Konstantin Ruske:   Auf seiner Home- Page, gleich mit e- Mail Adresse, wo man seine Gedanken hinsenden kann.
    (20.10.2006)
    Matthias:   @Konstantin Ruske
    Und wo tut der Zoo Magdeburg das jetzt?
    (20.10.2006)
    Konstantin Ruske:   Was könnte schöner für interessierte und mitteilungsfreudige Zoofreunde sein, als ausdrücklich nach ihrer Meinung über aktuelle Zooplanung befragt zu werden? Der Zoo Magdeburg tut dieses jetzt ganz offiziell bezüglich seiner Visionen 2006 +.
    (19.10.2006)
    Konstantin Ruske:   Zumindest für mich neu findet sich auf der Homepage des Zoos Magdeburg nun die komplette Version der " Vision 2006" mit einem Abschnitt, der relativ detailliert auch die tiergärtnerische Planung beinhaltet. Dieses Konzept scheint nun der Stadt zur Abstimmung vorzuliegen.
    (04.09.2006)
    Michael Mettler:   Aus aktuellem Anlass: Wie sieht es denn angesichts der momentanen Hochwasserlage am angedachten neuen Zoo-Standort im Magdeburger Elbauenpark aus?
    (10.04.2006)
    Oliver Jahn:   Erst waren dort die China-Leoparden, dann, als die Hunde dort hinsollten, hat man die Leoparden abgegeben und als Zwischenlösung die Manule dort untergebracht. Diese sind jetzt in einer der letzten alten Anlagen am Schrotehang, in der vorher die Weißkopfseeadler waren.
    (10.02.2006)
    IP66:   Wer ist den Schlittenhunden in Magdeburg zum Opfer gefallen? Ich halte das Zoogelände dort eigentlich für braucbar gestaltet, wenn man bedenkt, daß die Altanlage eine Art Gehegeraster vorstellte. Das Giraffenhaus scheint mir brauchbar, wenn man keine zu große Gruppe halten möchte. Man sollte allerdings darauf achten, bei eventuellen Erweiterungen ein wenig weiträumiger zu denken, und vielleicht wäre es auch möglich, durch die Huftieranlagen im Zentrum des Zoos ein Sichtachse zu schlagen.
    (10.02.2006)
    Konstantin Ruske:   Mag sein, daß manche Tiere nicht geeignet sind. An sich bin ich aber ein großer Anhänger von Tieren im Zoo die präsentiert und direkt erlebt werden können, zu pädagogischen Zwecken, aber auch,w eil die besucher und besonders Kinder damit wirklich nachhaltig beendruckt und für die Tiere ( und nicht nur Spielplatz, Safari- Simulator und Goldwaschanlage) begeistert werden. Diesen Ansatz von Herrn Perret finde ich also ausdrücklich begrüßenswert, er ist allerdings noch kein Konzept, sondern wird früher oder später für alle zoos selbstverständlich werden. Ich finde, man hat es sich mit schlittenhunden eben ein bißchen einfach gemacht ( vielleicht kommt ja noch mehr). In Oloumuc haben die kinder mit glühenden Augen einen Tamandua beobachtet,d er sich mit der Pflegerin vor ihnen auf einer Wiese auslaufen durfte, und kurz durfte man ihn auch streicheln ( was ich auch getan habe). daran erinnern sich die Kinder sicher lange. Schafe und ziegen zum " Begereifen" sind gut, Hunde auch, aber im Zoo darf mehr geboten werden, um interessante Kontakte herzustellen.
    (06.02.2006)
    Michael Mettler:   Angeknüpft an den Thread "Zuchtprogramme und deren Sinn", in dem Dr. Perret am Beispiel des Afrikanischen Elefanten argumentiert, dass Tiere, deren Freilandbestand als nicht sicher gelten kann, nicht von den Zoos abgeschafft werden dürften: Magdeburg hat sich ja nicht nur von den Chinaleoparden getrennt, sondern auch seine Burma-Leierhirsche abgegeben. Zwar zu Gunsten Ostafrikanischer Bongos, die ebenfalls bedroht sind, aber wäre aus Artenschutzgründen nicht eher der Verzicht auf eine Haustierform wie Rentier oder Lama sinnvoller gewesen?

    Bezüglich der Huskies sehe ich nur den Beigeschmack, dass ihrer Anlage eine bedrohte Wildtierart weichen musste; als Kontakttiere finde ich sie nicht unpassend - was ist denn an Zwergziegen oder Schafen in einem Streichelgehege besser? Und da sämtlichen Schlittenhunden (fälschlicherweise) der Ruf besonderer Wolfsnähe anhängt (Jack London lässt grüßen!), ist die Begegnung mit ihnen für viele Besucher wahrscheinlich eindrucksvoller, als wenn man ihnen ein Rudel Golden Retriever präsentierte....

    Ob es Pakaranas hingegen besonders toll finden, als Kontakttiere benutzt zu werden, bleibe mal dahingestellt. Nur weil ein Tier keine Angst- oder Fluchtrekation zeigt (und dafür sind Pakaranas ja bekannt), heißt dies noch lange nicht, dass es auch keine Angst empfindet. Ich erinnere an Forschungsergebnisse, nach denen "seelenruhig" auf dem Nest bleibende Tundravögel bei Annäherung eines Menschen - nach den Vorgängen in ihrem Inneren zu urteilen - Todesangst ausstehen (aber unfähig sind, sich zu rühren) oder Schildkröten schon allein durch Beklopfen ihres Panzers Herzrasen bekommen!
    (06.02.2006)
    Konstantin Ruske:   Was die Zustimmung vieler in der Zeit vor Dr. Perret zur Entwicklung des Magdeburger Zoos traf, ist ja weiter unten ausführlich geäußert worden: Tierbestand und Anlagen wurden in einer Qualität erneuert, die so in kaum einem anderen Zoo Deutschlands zu finden war. Und das ohne Megaprojekte für Unsummen, um dafür 15 Arten abzuschaffen. Der Aus- und Aufbau der Kollektion und die meisten Arten ließen eigentlich nicht auf Konzeptlosigkeit schließen ( wer schafft konzeptlos 3 tropische Schweineformen an?). Da kamen seltene Arten, viele davon züchteten bald in den sicher nicht riesigen, aber gut struturierten und geschmackvollen Gehegen. Über diesen läßt sich natürlich streiten, aber wer die anlagen am Hang mangelnder Landschaftsgestaltung oder besser Nutzung der vorhandenen bezichtigt, ignoriert, wie gut etwa der begehbare Hühnervogelteil angenommen wurde, für mich beispielhafte moderne Fasaneriegestaltung, wo auch normale Besucher verweilen. Insgesamt habe ich jedenfalls zu den Neuanlagen ansonsten nichts wirklich negatives gehört. Baumängel sind störend und teuer, aber nicht unbedingt Schuld der Biologen. Es mag größere Giraffenhäuser geben, aber für eine Kleingruppe reicht es aus, und wieviel Zoos integrieren denn eine Voliere für Gelbkehlfrankoline? Niemand hat sicher etwas gegen Huskies als Besuchertiere, sie erfüllen sicher gut iheren Zweck. dafür aber platz für Wildtierarten zu opfern ( die auch in Zoos immer seltener werden), darf kritisiert werden, daß war zumindest früher besser. Angemerkt sei, daß mich persönlich Huskies als Kotakttiere im Zoo nicht sonderlich beeindrucken. Da finde ich die arten etwa in San Diego ( z. BSP. Pakarana, Silberdachs und Emu) doch anspruchsvoller, selbst Münster hat ja einen Pinguin.Und das Betreiben um ein Erweiterungsgelände geht ja schon länger, dieses als erstes mit einem Artenschutzzentrum als Prestigeprojekt zu bestücken, wird in Magdeburg keine neuen Besucher bringen.
    Aber alles braucht sicher Zeit, dann kann vielleicht auch an die positive Entwicklung noch besser angeknüpft werden.
    (06.02.2006)
    Rudi Derner:   Zuerst mal möchjte ich den Unnsinn des Elbauenparks unterstreichen. Nicht nur hochwassergefährdet und ohnehin viel zu teer; das hätte sich die Stadt früher überlegen müssen. Dann hätte man die Infrastrukur der Buga gleicht mit einem Masterplan abgleichen können, viel Geld gespart und Investitionen in den bestehenden Zoo auch gespart. CHance vertan.
    Für mich ist das typischen Bürakratendenken: Legen wir zwei defizitäte Einrichtuingen halt zusammen, wenn die sie schon nicht schießen können. War auch in Frankfurt (Palmengarten), jetzt wieder in Berlin (Zoo + Tierpark) angedacht oder ganz neu: Verlegung des Saarbrücker Zoos in den Deutsch-Französischen Garten. Das sind hilflose Politiker-Träume, denen as am Hintergrundwissen mangelt.

    Mit Dr. Perrett wird hier doch etwas unfair umgegangen. Die Huskies mögen eine persönliche Liebhaberei sein, aber werden von den Besuchern sehr gut angenommen. Und ist ja auch für Zoos (Duisburgg!) nichts Neues. Perrett muße halt erstmal den ganzen Zoo aufräumen, ein neuen Konzepot entwickeln, sich mit den Altlasten samt geschlossenem Affenhaus herumschlagen und hat immerhin erfolgreich ein Erweiterungsgelände im Stadtgebiet erhalten! Auch Artenschutz läuft nur mit langem Atem. Vergleicht das mal mit Duisburg - Dr. Frese wurde auch erst vorgeworfen, er wäre blaß, nicht durchsetzungsfähig und es täte sich nichts. Dabei hat er erstmal 5 Jahre Gewalt-Vermächnisse aller alt beseitigt, und seither ist der Zoo auf der Überholspur!

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, was so toll in der Zeit vor Perrett gewesen sein soll. Vom personellen und fachlichen Chaos ganz abgesehen,waren die Neubauten doch alle nix. Das Affenhaus gleich wieder marode. Das Giraffenhaus von anfang an vielk zu klein und voller Baumängel. In dessen ERweiterunsflächje wurde die völlig verbaute Löwenanlage reingeklatscht. Bartschweine auf Pflastersteinen. Ein steriler Streichelzoo. Die Affenkäfige wurden onen auf 3 m Hohe gekappt, weil es einem Herren Kurator so "einheitlicher" gefiel. Und die hier mehrfach gelobten Schrote-Anlagen bestehen fast nur aus Palisaden. Keine Sichtzachse, kaum Freisicht, null Landschaftsgestaltung.
    (03.02.2006)
    Oliver Jahn:   @Konstantin Ruske, das läßt sich toppen, ich habe bei drei Besuchen in Magdeburg recht kurz nacheinander die genau gleiche Situation erlebt. Ich stand an dem Gehege und davor waren jedesmal Besucher und jedesmal kam der Spruch von einem Besucher: "Hier wa
    (02.02.2006)
    Konstantin Ruske:   Dazu eine tragikomische, unfreiwillige stilblüte aus dem Exkursionsbericht der Cottbuser Tierparkfreunde nach Magdeburg im letzten Marabu:"... ging es vorbei an einer ehemaligen Anlage für Halsbandpekaris...". Kommentare erübrigen sich.
    (02.02.2006)
    Oliver Jahn:   Sie sind ganz weg. Und sie haben da wirklich eine super Anlage gehabt und vor allem passte das ganze thematisch recht gut. Denn an Stelle einer Gemeinschaftshaltung gab es hier einzelne Gehege, die aber ganz gut passten. Da waren zwei Anlagen für Krallenäffchen mit einsehbarem Innenbereich unter einer Pergola, da war die Pekari-Anlage und man ging dabei um den alten Biberteich herum, der zu einer sehr schönen Anlage für die Großen Ameisenbären umgestaltet wurde und kam dann unter einem bewachsenen Vordach vor das Haus der Ameisenbären, um diese auch durch Glasscheiben im Inneren des Hauses zu sehen. Wirklich eine besonders schöne Ecke des Zoos und wenn ich mich recht erinnere, waren neben den Pekaris auch noch die Maras, die jetzt ebenfalls ganz weg sind.
    (02.02.2006)
    Michael Mettler:   Sind die Pekaris innerhalb des Zoos umgezogen oder ganz weg?
    (02.02.2006)
    Oliver Jahn:   Ja klar, Herr Perret hat die echt schöne Anlage für Pekaris, vor der schon wegen der vielen Jungtiere immer absolut viele Besucher standen, und welche erst ganz neu gestaltet war, abreißen lassen und mit einem erneuten Totalumbau zur begehbaren Anlage für Varis gemacht.
    (01.02.2006)
    Michael Mettler:   Ich meinte natürlich, ZUSÄTZLICH zur Husky-Anlage....
    (01.02.2006)
    Michael Mettler:   Ist denn in Magdeburg - dem aktuellen Motto des Zoos folgend - überhaupt mal darüber nachgedacht worden, begehbare Anlagen (wofür auch immer) einzurichten und damit mehr Besucher und somit auch mehr Geld in den Zoo zu holen?
    Ich denke da an Erfurt: Statt für vorhandene Tierarten Verbesserungen zu schaffen - und einige hätten es sehr nötig gehabt bzw. haben es noch - wurde mit dem "Berberberg" erst einmal eine völlige Neuanlage für eine bis dahin nicht mal im Bestand befindliche Art errichtet. Ich möchte wetten, dass dies aus marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten geschah.
    (01.02.2006)
    Oliver Jahn:   In den Magdeburger Zeitungen ist jetzt ein heftiges für und wieder entbrannt, oft mit den hier schon geschilderten Sorgen und Ängsten. Zum einen taucht da immer wieder die Frage nach dem Geld auf, das weder für Sanierung des Affenhauses noch für den Bau der Elefanten/Nashornanlage da ist, und die Frage, wo es dennn dann herkommen soll, wenn ein Zoo ganz neu gebaut wird. Zum anderen werden die Stimmen lauter, die von einer Bauzeit von vielen Jahren ausgehen, in denen man den jetzigen Zoo dann wohl völlig verkümmern lassen würde, und wenn dann ein finanzielles "AUS" für den neuen Zoo käme, ähnlich dem für den Frankfurter Aussenzoo, dann wäre Magdeburg zoolos, und das dann wohl für sehr lange Zeit.
    (01.02.2006)
    IP66:   Ich habe versucht, durch Umreißen von Typen ein wenig Ordnung in die Zooentwicklung und Prägung einzelner Anlagen zu bringen. Vielleicht müßte man für Hannover in Ruhe-Zeiten den Begriff Händler-Zoo verwenden: Die Neutralgehege gab es im alten Hagenbeck'schen Zoo in Sankt Pauli ja auch, und sie haben mit dem Giraffenviertel auch im neuen stellinger Tierpark überlebt. In Gelsenkirchen konnte man die "Neutralgehege" auch noch bis vor kurzem besichtigen. Hannover hat sich früher von Ruhe getrennt und war wohl schon zu seinen Zeiten etwas dauerhafter und großzügiger gebaut als Gelsenkirchen. Ich denke da an das sog. kleine Affenhause, eine Folge von acht Glasvitrinen - ein wenig, aber wirklich nur ein wenig größer als die von Ihnen kritisierten Vogelkäfige im oberen Gewächshaus der Wilhelma - in denen durchaus größere Affen untergebracht wurden - eine Analogie zu den Vogelbauern für Papageien. Da ist das hannoveraner Affenhaus doch ein anderes Kaliber.
    (01.02.2006)
    Michael Mettler:   In diese Definitionen passt der "alte" hannoversche Zoo nicht so recht rein. Sicherlich gab es hier mal eine Antilopensammlung von rund vierzig Formen, aber das war eben auch durch die "Lagerhaltung" des Ruheschen Tierhandels bedingt. Sammlungen im Sinne eines lebenden Zoologiemuseums wurden hier jedenfalls nicht gezielt zusammengetragen. Das Nebeneinander-Präsentieren von Hirschen, Rindern oder Affen entsprang schlichtweg praktischen Gründen: Durch den häufiger wechselnden Besatz brauchte Ruhe "neutral" strukturierte Gehege für bestimmte Tiergruppen, und die waren eben in entsprechenden Revieren zusammengefasst.

    München ist zwar in weiten Teilen (überwiegend bei Huftieranlagen) ein Geo-Zoo, war aber meines Wissens zu keiner Zeit konsequent - auch da wurden bestimmte Tiergruppen ungeachtet aller Geografie aus praktischen Gründen außerhalb des Konzeptes versammelt, besonders die mit den geheizten Schauhäusern: Großtierhaus, Raubtierhaus, Menschenaffenstation, Affenhaus. Und auch sonst wimmelt(e) es von Ausnahmen, ebenfalls aus praktischen Gründen: Pumas in Asien, Schneeziegen, Przewalskipferde und Mesopotamische Damhirsche in Europa, Kalifornische Seelöwen im Polarium usw.
    (31.01.2006)
    IP66:   @Ollo: Mit "Artenzoo" bezeichne ich etwas verkürzt Anlagen wie den Zoo Berlin, Duisburg, Frankfurt (alle drei bis in die 80er Jahre) und zu Windeckers Zeiten auch Köln, wo es erklärtes Ziel war, möglichst viele möglichst seltene möglichst verwandte Tierar
    (31.01.2006)
    Oliver Jahn:   Auf jeden Fall wird die Spannung steigen, wenn im Jahr 2007 die Sondergenehmigung für das Dickhäuterhaus ausläuft. dann müssen ja Stadt und Zoo Farbe bekennen. Die Sondergenehmigung läuft für das Haus an sich. Nach 2007 steht lediglich fest, dass es für die Haltung von zwei Großsäugerarten so zu klein ist. Also weg mit den Nashörnern und diese dann auf einen Neubau vertrösten.
    (30.01.2006)
    Michael Mettler:   @Ollo: Keineswegs nur kurzzeitig! Wie so viele Anlagen, die in den 60ern in Hannover neu entstanden, waren auch die Hirschgehege ursprünglich auf eine geringere Artenvielfalt ausgelegt. Doch immerhin kam es zu drei Gemeinschaftshaltungen, die jeweils über
    (30.01.2006)
    Ollo:   In Hannover waren die Rentiere ja auch mal kurzzeitig mit Elchen zusammen.
    (30.01.2006)
    Michael Mettler:   Für die Bildung von Artengemeinschaften könnte man durch Austausch (also ohne zahlenmäßigen Artenschwund) für passende Gehegepartner sorgen: Z.B. Gelbrückenducker zu den Bongos (laut Michael Amend eine beliebte Kombination in den USA) usw. Selbst Rentiere sind gesellschaftsfähig: In Rotterdam sah ich Mitte der 80er ein begehbares Gehege (was in Holland immer so schön "Wandelsafari" genannt wird) mit einem Mischbesatz aus Rentieren, Guanakos, Bennettkängurus und dem letzten weiblichen Kara-Tau-Wildschaf.... Erinnerte ein bisschen an die historischen "Heufresserwiesen" und passt natürlich in kein heutiges Zookonzept - außer in eines, das "Tiere nahe gebracht" heißt...
    (30.01.2006)
    Oliver Jahn:   In dieser Kette sind aber auch noch Rentiere, Bongos, Sikas, Lamas bis hin zu den Kängurus und den Seraus. Alle gehege sind werder sher breit, noch sind sie sehr tief, da oft in der Mitte geteilt um auf der gegenüberliegenden Seite andere Tiere zu zeigen. Auch hier ist wirklich viel passiert, aber es ist eben nicht der große Wurf. Dennoch ist es mir so sehr viel lieber, als wenn auf dieser Fläche eben nur ein Viertel der Arten zu sehen wäre. Dennoch scheint mir gerade für die Huftiere die Erweiterung in den Vogelgesang einfach als optimal!!
    (30.01.2006)
    Michael Mettler:   Hannover ist auch in früheren Zeiten oft unterschätzt worden, da man hier eher das Understatement pflegte und den Wettbewerb um die Größten, Ersten und Einzigen nicht mitmachte, der Zoos wie Berlin, Frankfurt oder Duisburg zu einem gewissen Mythos verhalf. Z.B. gab es in Hannover eine ganze Reihe bemerkenswerter Erstzuchten, aber eben nicht schreiend rote Aufkleber auf den entsprechenden Gehegeschildern usw.

    @Oliver Jahn: Gehegezusammenlegung ohne Artenreduzierung wäre vielleicht auch in Magdeburg möglich! Ich habe die "Reihenfolge" der Tierarten im Huftierkomplex zwar nicht in Erinnerung, aber auf den Versuch einer Zusammenlegung von z. B. Rotbüffel und Pinselohrschwein käme es durchaus mal an.
    (30.01.2006)
    Ollo:   IP66, was meinst Du mit "Artenzoo". Es gab auch außerhalb der Antilopen Leckerlis, z.B. Drill, Halsbandmangabe, Weißkehl-Meerkatze, Hulman, Walroß, Greifvögel.
    (30.01.2006)
    Oliver Jahn:   In Magdeburg ist die Artenzahl gestiegen, auch wenn es hier sicher Erinnerungen gibt, an Flusspferde, Braunbären und eine sehr gute Kleinkatzensammlung. Dennoch hatte Magdeburg schon immer ein Problem, es fehlen wirklich größere Anlagen gerade für Gemeinschaftshaltungen. Da läge für mich der einzige Reiz in einer Neukonzeption. Denn würde man die Huftiergehege, die sich in Magdeburg zur Zeit noch wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihen, zu einer großen Anlage zusammenfassen wäre damit sicher wieder ein Artenschwund zu verzeichnen, den ja nun gerade Magdeburg (sehr zu meiner Freude) nicht mitgemacht hat.
    (30.01.2006)
    IP66:   Man muß Hannover zugute halten, daß der Zoo meiner Erinnerung nach nie ein Artenzoo war und ich mich an einen Besuch um 1987 erinnere, bei dem ich den Bestand jenseits der Antilopen so langweilig fand, daß ich Bekannte nach Hamburg geschickt habe. Herrn Schüling hätte ich die Halbierung der Säugerzahl in Münster durchaus abgenommen - man merkt, wie gefährlich es ist, Artenzahlen zu schätzen, weil man die gefühlten Verluste wohl mindestens doppelt zählt.
    (30.01.2006)
    Michael Mettler:   Ich will auch noch mal in meine Sammlung schauen, wie solche Vergleichzahlen für Hannover aussehen, denn das Statement von Ollo ist vollkommen richtig: Die Bandbreite der Säugetiere ist in Hannover größer geworden.

    Gerade die (wenig platzintensiven) Krallenäffchen sind ein Beispiel für ArtenZUNAHME in der Zoowelt (und dafür, dass manche Zoos auch heute noch der Sammellust nachgeben...). Als ich 1981 begann, auswärtige Zoos zu besuchen, waren die ersten Lisztäffchen für mich ein echtes Ereignis und ein Zoo mit mehr als einer Krallenäffchenart etwas Besonderes. Und heute...? Heute ist es schon etwas Besonderes, irgendwo mal Weißbüscheläffchen zu sehen, denn diese frühere Standardart wurde weitgehend durch diverse Löwenäffchen und sonstige Tamarine ersetzt.
    (29.01.2006)
    Klaus Schüling:   Ich muss mich korrigieren!
    Die Aussage, der Allwetterzoo hätte die Zahl der gehaltenen Säugerarten seit Gründung des Allwetterzoos wohl halbiert, war in der Tat so gefühlt - und voreilig aus der Hüfte geschoßen:
    Die ältesten Zahlen, welche ich aus dem stand finden kann, stammen von 1980.
    5 Jahre nach Eröffnung des Allwetterzoos wurden 432 Säuger in 70 Arten gezählt.
    Zum 31. 12, 2004 waren es 635 Tiere in ebenfalls 70 Arten!
    Die Zahl der gehaltenen Sügerarten hat sich überhaupt nicht verändert (auch der Blick in die Zahlen dazwischen zeigt Zahlen zwischen 64 und 74).

    Wie kann das sein?
    Ich werde im Detail nachfassen, bin mir aber ganz sicher, dass meine voreilig gemachte gefühlte Aussage zumindest für das Löwenhaus, das Haus für Niedere Affen und die Robbenhaltung zutrifft.
    Ich hatte auch an Arten gedacht wie die Maras, die Rentiere oder die Gibboninsel im Aakanal, welche ersatzlos weggefallen sind.
    Mit den begehbaren Anlagen für Kattas und Guerezas wurde auf der anderen Seite ganz neue Flächen erschlossen. Anlagen für Geparden, Pinselohr- und Warzenschweine, sowie für Wildmeerschweinchen wurden erstellt; im Tropenhaus werden heute zwei Krallenaffen gehalten, etc..
    Otter, Bartaffen und Rotscheitelmangaben und zogen als Nebenbesatz in die neuen Anlagen der Orangs und Gorillas ein.
    Letzten Ende läßt sich also auch an diesen Veränderungen die Gesamtentwicklung nachvollziehen:
    Wir haben über die Jahre einige attraktive Arten verloren (Flußpferde, Eisbären, Jaguar, Panther, Paviane, Kaffernbüffel), aber dafür Ersatz mit modernen Gemeinschaftsanlagen geschaffen. Sicher sowohl für die Tiere aus auch für die Besucher ein guter Tausch!

    - Die Zahl der Vogelarten sank von 1980 bis 2004 übrigens tatsächlich von 171 auf 101 gehaltene Arten, ein Verlust der Verdoppelung der Zahl der gehaltenen Wirbellosen und Vervierfachung der gehaltenen Amphibien beinahe wettgemacht wird...
    (28.01.2006)
    Ollo:   Hannover hat kaum Arten verloren, soweit ich das übersehen kann. Der Bestand wurde nur vielgestaltiger. Die Antilopenkollektion wurde halbiert, dafür hielten Arten aus einer Verwandtschaftsecke Einzug, die bisher nicht oder kaum vorhanden war: Halbaffen, Tapire, Kleinbären, Loris, Schweine, andere Laufvögel außer Strauß, Wildesel, Schildkröten, Schleichkatzen. Eine Ausnahme bilden nur die kleineren Vögel (Singvögel, Tauben, Racken- und Spechtvögel, Kuckucksvögel). Diese gab es früher eh nur alibihalber, und jetzt fehlen sie komplett.
    (28.01.2006)
    IP66:   Das ist jetzt gefühlte Zoogeschichte, wobei ich den alten münsteraner Zoo nur in sehr jungen Jahren besucht habe: Die ersten Jahre waren die Anlagen sehr voll (man denke an den Freiflugraum oder das Afrikagehege), und ich fand das Menschenaffenhaus oder die Flußpferdhaltung schon in den Eröffnungsjahren arg beengt. Man hat nur sehr lange an dem für fertig gehaltenen Zoo ziemlich umfassend festgehalten und kaum erweitert, lediglich die Artenzahl reduziert. Dann wurde alles zugleich unmodern und man begann zu ergänzen, den Beton zu kaschieren und sich von der Idee des Universalzoos ein wenig zu lösen. Ich würde aber nicht behaupten, daß Münster im Vergleich etwa zu Frankfurt oder Hannover überdurchschnittlich viele Arten verloren hat.
    (28.01.2006)
    Klaus Schüling:   Der Allwetterzoo hat seit seiner Eröffnung 1974 die Anzahl der gehaltenen Säugerarten wohl halbiert.
    Dieser Trend hat aber wenig mit dem Umstand eines Neubaues zu tuen. Bei Neuplanungen werden doch nur Teilschritte einer sonst allmählichen Entwicklung vorweggenommen.
    (27.01.2006)
    IP66:   Selbst in Gelsenkirchen wird es nach dem Neubau weniger Exemplare und Arten geben als zuvor - und Gelsenkirchen war schon in den letzten zehn Jahren außerordentlich sparsam besetzt. Der hannoveraner Artenschwund war hier schon einmal Thema. Münster hat seinerzeit eine Art Sprung vom Mittel- zum Großzoo bewältigt, auch wenn im alten Zoo beachtlich viele Arten gehalten wurden.
    (27.01.2006)
    Michael Mettler:   @Zoosammler: Den "noch größeren Tierbestand" möchte ich bei aller erlaubten Träumerei stark anzweifeln... Die Beispiele der in jüngerer Zeit komplett umbauenden Zoos Hannover, Leipzig und Gelsenkirchen zeigen doch, dass "bei dieser Gelegenheit" Tierbestän
    (26.01.2006)
    Zoosammler:   Eines muss man als Zoobegeisterter doch aber auch mal sagen: Davon einmal abgesehen, dass auch ich bei der momentanen zoologischen, sozialen und finanziellen Situation einen Neubau für unsinnig und auch nicht nötig ansehe, wäre doch die komplette Neuplanung eines Großzoos vom Reißbrett mit einem "noch größeren" Tierbestand für uns alle doch auch etwas unglaublich Spannendes und Faszinierendes. Und auch eine Chance, einen Gewinn für die deutsche Zoolandschaft zu erhalten.
    (26.01.2006)
    Ralf Seidel:   @Michael Mettler: Die Befürchtung ist sicherlich nicht ganz unbegründet, allerdings treibt die Phantasie der Magdeburger Stadtoberen immer mal merkwürdige Blüten: Nach der Wende gab es im Bundesland Sachsen-Anhalt nur eine Volluniversität, die stand ausge
    (26.01.2006)
    Steffen Kohler:   Vielleicht fiele es der Stadt Magdeburg leichter, sich zum Zoo zu bekennen, wenn dessen Direktor der Stadt ein überzeugendes Konzept vorlegen würde und nicht jeden Tag was Anderes fordern würde - da will er gestern das Menschenaffenhaus sanieren, heute ein neues Elefantenhaus, morgen einen komplett neuen Zoo. Dass da kein Vertrauen entsteht ist nicht verwunderlich. Warum soll die Stadt Geld für eine Umgestaltung geben, von der offenbar nicht mal der Zoodirektor überzeugt ist (sonst würde er wohl nicht von einem neuen Zoo träumen)?
    Da ergeht man sich lieber in albernen Träumereien anstatt ein realistisches, umsetzbares Konzept zu entwickeln.
    Die Leistung von Herrn Perret in Magdeburg kann man nur als unterirdisch bezeichnen. Aber von jemandem, der den Spruch "Tierisch nah" für die Entwicklung eines Profils hält, sollte man vielleicht auch nicht viel erwarten.
    (25.01.2006)
    Michael Mettler:   @Ralf Seidel: Lese ich da aus dem Beitrag die Befürchtung heraus, die Weiterentwicklung des Zoos könnte durch die Stadt ausgebremst werden mit dem Argument, es sei schließlich nicht sicher, ob nicht ein ganz neuer Zoo gebaut würde? Halte ich für gar nicht
    (25.01.2006)
    Oliver Jahn:   Zwei wirkliche Besuchermagnete läßt der Zoo Magdeburg noch vermissen und genau da hätte ich mir gewünscht, hätten die zukünftigen Pläne hingehen sollen. Zum einen fehlen seit vielen Jahren jegliche Formen von Bären, zum anderen sind Robben auch immer ein Publikumsmagnet. In wie weit die Qualität der Schrote ausreicht, um hier eine Robbenanlage hinter den Tigern in den Vogelgesang hinein zu realisieren, entzieht sich meiner Kenntnis, wäre aber sicher mal eine Überlegung wert. Und der hintere Teil des Schrotehanges wäre für kleinere Bären wie Baribals sicher optimal, zumal sie auch thematisch gut zu den Luchsen, Järven und Baumstachlern gepasst hätten. Die alten Wiesen mit den riesigen und uralten Bäumen im Vogelgesang bis hin zum Rondell wären einfach traumhaft für Huftiere geeignet, ohne den Park dabei zu zerstören. Also auch ich gehöre wirklich zu denen, die den Magdeburger Zoo gut und lange kennen und die viele Vorschläge hätten, nur keine Verlegung.

    (25.01.2006)
    Ralf Seidel:   Überlegungen, den mittlerweile ja auch schon über 55jährigen Zoo Magdeburg zu verlegen, halte ich für absurd und unrealistisch. Eine wunderschöne Parkanlage mit nach wie vor viel Gestaltungsspielraum - was soll das und wer soll das bezahlen? Gerade nach der Wende herrschte in den großen Zoos in Mitteldeutschland Dornröschenschlaf, nur in Magdeburg bewegte sich was - es war eine Freude, jährlich die Entwicklung zu verfolgen. Ich kann der Meinung von Konstantin Ruske und Oliver Jahn nur zustimmen, na ja Konstantin, über die Entwicklung in den letzten Jahren dort haben wir ja schon oft miteinander gesprochen und wenn jetzt derartige Ziele verfolgt werden, heißt das für die kommenden Magdeburger Jahre weiter Stagnation. Die Stadt soll sich endlich zu ihrem Zoo bekennen, Umwandlung Eigenbetrieb und dann realistische Konzepte. Menschenaffenhaus, neue "Dickhäuteranlagen", Umgestaltung der Huftierbereiche, Weiterführung der wunderschönen Bebauung am Schrotehang -
    der jetzige Zoo hat enormes Potential. Was ist mit den Plänen die Grusonschen Gewächshäuser dem Zoo zuzuschlagen, in Verbindung mit Aquarien, Terrarien und kleineren Anlagen für Tropenbewohner(Krallenaffen, Vögel) doch sichlich ideal. Stattdessen als letzte neue Errungenschaft eine Anlage für Huskies, dafür verzichten wir schon gern mal auf die China-Leoparden. Wie war das mal mit Artenschutzzentrum und so? Was kommt als Nächstes - statt Schneeleoparden eine begehbare Anlage für Perserkatzen?
    (25.01.2006)
    Oliver Jahn:   So, ich hoffe, das ist so in Ordnung.
    (25.01.2006)
    Oliver Jahn:   Ordne es morgen mal einem eigenen Thread zu.
    (24.01.2006)
    Michael Mettler:   Guter Hinweis, an diese Art von Nutzen habe ich noch gar nicht gedacht!
    (24.01.2006)
    Sitara:   "Lese" zwar mehr oder weniger regelmäßig die meisten (!) Threads hier durch, aber die Umsetzung dieses Vorschlags wäre schon eine große Erleichterung, vor allem auch im Hinblick auf bevorstehende Zoobesuche...:-)
    (24.01.2006)
    Michael Mettler:   Sollten wir Themen wie dieses nicht lieber in einen eigenen Thread unter dem jeweiligen Zoonamen stellen? Vielleicht fühlen sich dann auch manche Forum-Besucher zum Mitmachen berufen, die vielleicht sonst nicht jede Überschrift anklicken, sondern sich speziell für bestimmte Zoos interessieren.

    Wer gern immer mal nachlesen möchte, was z.B. im Zoo Wuppertal Neues passiert ist, müsste dann nicht den ganzen Thread "Zoo News" oder "Projekte" absuchen. Was hält das Forum davon?
    (24.01.2006)
    Oliver Jahn:   Genau das war mein erster Gedanke. Beim letzten großen Hochwasser waren einige Teile des Elbauenparks bis hin zum Herrenkruggelände unter Wasser. Das wasser stand dort bis zu den Pferdeställen der Rennbahn. Allerdings hat Magdeburg mit dem Jahrhundertturm und dem Erlebnisbad einige neue Bauten im Zuge der BUGA dort schon angesiedelt.
    (24.01.2006)
    Muckel Putz:   Liegt eigentlich der Elbauenpark nicht in einer hochwassergefährdeten Zone? Beim letzten grossen Elbehochwasser mussten doch schon einige Tiere evakuiert werden.Wäre es da nicht ziemlich verantwortungslos,den ganzen Zoo in solch ein Gebiet umzusiedeln?
    (24.01.2006)
    Michael Mettler:   Wenn "Affenlärm" noch immer ein Streitpunkt ist, könnte man in Magdeburg noch immer von Schimpansen auf die wesentlich ruhigeren Orangs oder Gorillas umsatteln. Aber anscheinend nicht unbedingt in dem vorhandenen Haus.

    Bezieht sich die Sondergenehmigung beim Dickhäuterhaus eigentlich "nur" auf die Elefantenhaltung oder auch auf die Nashörner?


    (23.01.2006)
    Oliver Jahn:   Also letzteres ist eher nicht anzunehmen, da wie gesagt der Vogelgesang unter Denkmalschutz steht und auch zur Zooerweiterung nur in begrenztem Maße zur Verfügung steht. Ich denke hier eher an Probleme wie Parkplätze. Nach dem zwei Eingänge geschlossen wurden, ist der Zoo mit öfftl. Verkehrsmitteln nur noch sehr schwer zu erreichen. Die Parkplätze sind aber sehr begrenzt. Dann denke ich an Streitigkeiten mit der Nachbarschaft wegen "Affen-Lärm" und eben die Probleme mit dem Dickhäuterhaus und dem Affenhaus. Und Herr Perret kennt ja die Geschichte des Zoos Münster sicher sehr sehr gut und da hat man ja auch damals begeistert einem ganz neuen Zoo "aus einem Guss" zugestimmt. Aber Herr Perret hat sich hier im Forum ja schon mehrfach geäußert, vielleicht tut er es ja mal wieder, er wird am besten Bescheid wissen.
    (23.01.2006)
    Michael Mettler:   Sollte das Ganze vielleicht eine Art "Test" sein, ob sich in der Bevölkerung Magdeburgs ein Aufschrei des Entsetzens erhebt...?
    Ich erinnere mich daran, wie in Hannover früher eine eventuelle Schließung des ("alten") Zoos zum Medienthema wurde. Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob da ernst gemeinte Pläne hinter standen oder ein Schreckgespenst an die Wand gemalt wurde, um dem Zoo in schwierigen Zeiten mehr Rückendeckung durch seine Freunde und Besucher zu verschaffen.

    Den Magdeburger Zoo in seiner jetzigen Form aufzulösen, um "komplett neu anzufangen", hätte für meinen Geschmack eine fatale Außenwirkung. Es würde nämlich bedeuten, dass seine jüngere Entwicklung in Frage gestellt wird. Und da sehe ich einen fundamentalen Unterschied zu Beispielen wie Hannover und Gelsenkirchen, wo sich über viele Jahre (eigentlich Jahrzehnte) fast nichts mehr entwickelt hatte und die Überlegung "nachrüsten oder neu bauen" sehr viel begreiflicher war.

    Oder sollte etwa für das jetzige Gelände des Magdeburger Zoos städtebauliches Interesse herrschen....?
    (23.01.2006)
    IP66:   Ich würde eine Verlegung des magdeburger Zoos für einen Schildbürgerstreich halten: Es wird nach wie vor viel Geld in Neuanlagen investiert, ein Erweiterungsgelände steht zur Verfügung, die Besucherzahlen werden sich nicht ins unendliche steigern lassen, da die Einwohnerzahl des Einzugsbereiches zurückgeht und es Nachbarzoos gibt. Man muß sich schon fragen, was Stadt und Land veranlaßt, in einer Stadt mit dem Sozialprofil Magdeburgs ohne Not etwas neuzubauen, was man schon hat und was funktioniert und wo nur die allfälligen Sanierungsausgaben anfallen - die Stadtverwaltung weiß doch schon seit Jahrzehnten, daß im Großtierhaus eine Sanierung ansteht und wäre verpflichtet gewesen, dafür Rücklagen zu bilden. Man sollte nicht zulassen, daß mangelhafte Verwaltung sich hinter der Kulisse gigantomaner Neubaupläne versteckt.
    (23.01.2006)
    Oliver Jahn:   @ Konstantin Ruske, ich komme aus Magdeburg und habe dort 24 Jahre gelebt und kenne den Zoo von Kindertagen an. Ich kann das, was Sie geschrieben haben, nur absolut unterstreichen. Magdeburg war lange in einem Dornrößchenschlaf und kam bis auf einige weni
    (23.01.2006)
    Konstantin Ruske:   Sehr schade, daß Herr Schröpel nicht mehr Dirketor in Magdeburg ist. Er hat mit Sinn für das Machbare und trotz allem phantasie- und stilvoll den Garten zu einem Schmuckstück, sowohl in Bezug auf die Arten, wie auch die Anlagen entwickelt, und so die positiven Entwicklungen von Puschmann bestens weitergeführt. Da kamen Bartschweine, Seraus und Bongos auch ohne utopische neue Zoos und entstanden solche durchgestalteten Anlagen wie die der Pinguine, die schön sind, ohne aufdringlich zu wirken. Für mich die beste Periode, die der Zoo bisher hatte, auch ohne Abgabe von Leierhirsch, China- leopard und Halsbandpekari.
    (23.01.2006)
    Oliver Jahn:   In den letzten Jahren ist sehr viel in Magdeburg passiert und etliche Anlagen sind sehr schön geworden und fast alle Anlagen sind modernisiert. Besonders der Schrotehang ist sehr gelungen mit der Anlage für Luchse und Järve. Auch das Giraffenhaus ist noch recht neu und die Sanierung des Stelzvogelteiches hat Unsummen verschlungen, da immer wieder nachgebessert werden musste. Die Anlage für die Pinguine ist ganz neu entstanden, ebenso wie die Löwenanlage und der Bereich für die kalten Katzen ebenso wie die Huftiergehege, die Warzenschweinanlage und das Gehege für Rothunde. Die ehemalige Pekari-Anlage wurde komplett umgestaltet und das Biberbecken wurde zu einer sehr schönen Anlage für Große Ameisenbären. Also eigentlich ist der ganze Zoo komplett erneuert innerhalb der letzten 15 Jahre und bis auf das Dickhäuterhaus erinnert sehr wenig an den alten Magdeburger Zoo.Ich schätze auch, dass dieses Vorhaben eh an den begrenzten finanziellen Mitteln scheitern wird. Nur nach der BUGA vor etlichen jahren in Magdeburg wird immer mal wieder über eine Nachnutzung des damals sanierten Geländes in den Elbauen nachgedacht und zumindestens ist jetzt eine Zooverlegung erstmals so öffentlich angesprochen worden.
    (23.01.2006)
    Michael Mettler:   Nun besteht der Magdeburger Zoo (zum Glück!) nicht nur aus Menschenaffen- und Dickhäuterhaus: Ist denn der restliche Baubestand ebenfalls erneuerungsbedürftig? Ich denke da an die noch recht neuen Großkatzenanlagen und die vielen Huftiergehege, deren Neubau an anderer Stelle ebenfalls Unsummen verschlingen würde (es sei denn, man verzichtet auf einen Großteil der Huftiere...).

    Ich habe keine bau- und haustechnischen Kenntnisse, aber könnte man nicht z.B. nach Neubau eines "Dickhäuter"hauses (für welche Arten auch immer, deswegen meine altertümliche Wortwahl) den Baukörper und die Außenflächen des jetzigen Hauses für Menschenaffen "nachnutzen" und deren jetziges Haus (bei dem die hohe Luftfeuchtigkeit das Hauptproblem zu sein scheint) für Tierarten trockenerer Lebensräume (z.B. - soweit noch vorhanden - für die Grünen Meerkatzen)?
    (23.01.2006)
    Oliver Jahn:   Darüber war nichts zu lesen und da Herr Perret noch ein Zoodirektor ist, der auch Zoologe ist, würde ich das nicht unterschreiben.
    (23.01.2006)
    Michael Mettler:   Soll ich mal raten: Der neue Magdeburger Zoo würde dann ein "Erlebniszoo" werden....?
    (23.01.2006)
    Oliver Jahn:   Nun ist erstmalig im Generalanzeiger darüber geschrieben. Magdeburg denkt tatsächlich darüber nach, den Zoo komplett zu verlegen und mit einem Neubau noch einmal ganz von vorn zu beginnen. Herr Perret äußerte sich bereits dazu und hält die evtl. Planung, einen komplett neuen Zoo im Elbauenpark zu errichten, für sehr reizvoll, allerdings zur Zeit auch noch für finanziell nicht ausführbar.
    Allerdings weist er darauf hin, dass das Menschenaffenhaus trotz Wiedereröffnung noch immer ein Sanierungsfall ist, eine Erweiterung in den Vogelgesangpark geplant wäre und die Sondergenehmigung für das Dickhäuterhaus eh 2007 ausläuft. Er stellte sicher berechtigt die Frage, ob man all diese Mittel dann nicht bündeln sollte, um einen ganz neuen Zoo zu planen. Das Gelände im Elbauenpark ist dafür wie geschaffen und bietet unzählige Möglichkeiten nicht nur zum Bau, sondern nach Perrets Aussagen auch zur deutlichen Erhöhung des Tierbestandes. Da aber alles erst mal nur eine Überlegung ist, sind für dieses Jahr erst mal noch an Neuzugängen Tigeriltisse mit neuer Anlager geplant, weiterhin sollen Mähnenwölfe folgen und die Schwarz/Weißen Varis erhalten ebenfalls eine neue Anlage.
    (23.01.2006)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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