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    Zoo Landau

    Adrian Langer:   https://www.mrn-news.de/2018/01/23/landau-vorstellung-des-jahresprogramms-2018-von-zoo-zooschule-und-freundeskreis-landau-in-der-pfalz-355242/

    In Landau wurden die Ziele für dieses Jahr gesteckt.
    (23.01.2018)
    Jörn Hegner:   es werden die beiden südamerikanischen seebären abgegeben . weil die anlage wohl dafür nicht mehr so gut geeignet ist . doch irgendwelche otter sollen dort hinein kommen .
    (12.01.2018)
    Adrian Langer:   http://www.metropolnews.info/mp282668/landau-weisse-bennettkaengurus-im-zoo-landau-in-der-pfalz-tiere-aus-einer-beschlagnahmung-finden-ihr-endgueltiges-zuhause

    In Landau wurden beschlagnahmte Bennetkänguruhs aufgenommen! Dabei auch ein Albino!
    (15.09.2017)
    Adrian Langer:   http://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/bedrohte-art-im-landauer-zoo-sind-die-schweine-los/

    In Landau gibt es jetzt Visayas!
    (21.07.2017)
    Adrian Langer:   http://www.metropolnews.info/mp264168/landau-fu%CC%88hrende-zoodirektoren-treffen-sich-zur-jahrestagung-im-zoo-landau-in-der-pfalz

    In Landau kam man nun zu generellen Zielen die man verfolgen will! Eines davon ist sich politisch stärker zu engagieren! Mal sehen wie sich das dann gestalten wird!
    (17.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.sueddeutsche.de/politik/konferenz-der-tierhalter-zoo-und-zeitgeist-1.3544747

    In Landau treffen sich in den nächsten drei Tagen alle Direktoren des VDZ-Bereichs um über die Zukunft der Zoos zu diskutieren!
    (13.06.2017)
    Adrian Langer:   https://www.rnf.de/landau-tyke-im-landauer-zoo-eingezogen-140693/

    In Landau ist ein neues Gepardenmännchen eingezogen!
    (18.05.2017)
    Michael Mettler:   Na ja, die Vogelfreiflughalle ist ja nicht in Stein gemeißelt, auch an deren Stelle ließe sich ein Menschenaffenhaus errichten. Wobei man aufgrund der räumlichen Enge vielleicht langfristig eher mit Orangs statt Schimpansen planen könnte, für die weniger Fläche nötig ist und die man noch mit kleineren Tieren vergesellschaften könnte.

    Oder tatsächlich eine Freianlage auf der Fläche der jetzigen Schaf/Ziegen-Gehege und das Haus (vielleicht nur von außen einsehbar) anstelle des Gibbon-Außenkäfigs - die Gibbons könnten dann im Gegenzug ins jetzige Schimpansengehege umziehen.
    (23.09.2014)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Eben. der von mir genannte Bereich ist eigentlich der einzige, der ausreichend groß wäre. Allenfalls der ehemalige Streichelzoo-Bereich zzgl. den vorgelagerten Gehegen wäre noch eine Option...
    (23.09.2014)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Angesichts der geringen Fläche des Zoos wäre es schade, ausgerechnet im zentralen Bereich des Altgeländes eine Anlage zu bauen, die hohe Absperrungen und ein relativ hohes Gebäude mit sich brächte wie eine Menschenaffenanlage. Für sowas fände ich eine Randlage besser. Aber da ist die Auswahl natürlich nicht besonders groß...
    (22.09.2014)
    Michael Mettler:   P.S. Die Watussis wären allerdings auch passende Kandidaten als Dromedar-Mitbewohner und auffällige Schautiere für die Schaufenster-Anlage.
    (22.09.2014)
    Michael Mettler:   Auf dem ausgegebenen Zooplan sind übrigens noch Luchse für die alten Großkatzenkäfige eingezeichnet und ist das ehemalige Luchsgehege (jetzt Dikdiks) mit "in Planung" beschriftet, ebenso die alte Dromedaranlage.

    Ich fände es schöner, die Watussirinder (ob mit oder ohne Pinselohrschweine) auf die alte Kamelanlage zu stellen, die Prinz-Alfred-Hirsche in deren jetziges "waldnahes" Gehege zu bringen und den Streichelzoo dafür auf deren jetzige Fläche inklusive des Mara-Geheges, also direkt dem Restaurant benachbart.
    (22.09.2014)
    Oliver Müller:   Meines Wissens sollen noch irgendwann Somaliwildesel mit auf die Kamelanlage. Für den Bereich Luchs-/Grosskatzengehege und Zoowiese könnte ich mir mittelfristig die Umwidmung zu einer attraktiven Schimpansenanlage vorstellen. Hier muss man ja auch irgendwann mal etwas tun, wenn man an der Haltung der Art festhalten will. Und das alte Streichelgehege liesse sich ja auch umbauen - hier könnte ich mir z.b. Dann die Waldhunde vorstellen, ebenso die Dikdiks.
    (22.09.2014)
    Michael Mettler:   Und hier die Absperrungssituation der "Schaufensteranlage". Für die Tiere würde der Graben allein genügen, dann wäre die optische Wirkung wenigstens von der Außenseite her fantastisch; aber man muss ja Menschen vom Eindringen ins Gehege abhalten, und die Holzbarriere an der inneren Grabenseite soll wohl die Kamele so weit vom Außenzaun abhalten, dass sie dort nicht gefüttert oder angefasst werden können.

    Weiß jemand, ob die Absperrung von Anfang an so aussah, oder musste nachgebessert werden? In der jetzigen Situation ist der Graben ja eigentlich überflüssig.
    (21.09.2014)
    Michael Mettler:   War nach einigen Jahren Abstand mal wieder in Landau. Neu für mich war vor allem das unten diskutierte "Schaufenstergehege" für die Dromedare. Dessen optische Wirkung finde ich allerdings - den Sachzwängen geschuldet - eher unbefriedigend. Es gibt eine dreifache Absperrung zur Straße hin: Außenzaun, dahinter ein Graben, dahinter eine Barriere für die Tiere. Das Betreten des vorgelagerten Grünstreifens ist verboten - eine leicht erhöhte Aussichtsplattform wenigstens an einer Stelle wäre sicher reizvoll. Von der Zooseite her sieht man die Kamele vor der nackten Straßenkulisse (siehe Foto). Die Haltung als solche mag in Ordnung sein, aber optisch erinnerte es mich daran, wie manchmal Circuskamele auf städtischen Wiesen vorzufinden sind.

    Die frühere Dromedaranlage im "alten" Zoogelände wird laut Infotafel zu einem Streichelzoo umgestaltet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Prinz-Alfred-Hirsche schon am jetzigen Standort kannte - stand dort früher nicht das alte Restaurant? Im ehemaligen PA-Gehege sind jetzt jedenfalls Ouessantschafe untergebracht, die ja dann wohl zusammen mit den benachbarten Zwergziegen in den neuen Streichelzoo umsiedeln dürften, so dass an dieser Stelle Raum für anderweitige Nutzung frei wird.

    Die beiden ehemaligen Großkatzenkäfige sind "auf Durchlauf" und mit Waldhunden besetzt, die frühere Luchsanlage mit Kirk-Dikdiks - die sich zwar nicht blicken ließen, aber hinter den dicken Raubtiergittern wahrscheinlich merkwürdig gewirkt hätten. Aber immerhin sind sie dadurch vor zoofremden Beutegreifern geschützt.

    Neu für mich war auch, dass zu der Totenkopfäffchen-Ara-Vergesellschaftung auch noch Kattas hinzugefügt worden. Allerdings empfinde ich die gesamte Anlage als wenig attraktiv.

    Von den Dünengazellen, die laut Zootierliste seit letztem Jahr gehalten werden, habe ich leider erst nach meinem Besuch gelesen und nichts von ihnen gesehen. An der Kamelwiese haben ich allerdings nicht auf die Beschilderung geachtet, weil ich dort nur die Dromedare auf dem Schirm hatte. Anderweitig im Gelände wüsste ich kein Gehege, wo die Gazellen gewesen sein könnten (an der Afrika-Anlage hing jedenfalls kein entsprechendes Schild); der fotokopierte und nicht mehr ganz aktuelle Zooplan, den man beim Eintritt für 10 Cent erwerben kann, gibt ebenfalls nichts dazu her.
    (21.09.2014)
    Joshua Förg:   Nein, tut mir Leid. Dromedare - keine Trampeltiere.
    (07.08.2011)
    Sacha:   @Joshua Förg: Sind in Landau nicht Dromedare? Oder habe ich einen Wechsel verpasst?
    (07.08.2011)
    Joshua Förg:   Ich war heute nach längerem wieder einmal im Zoo Landau, hier möchte ich das wichtigste zusammenfassen, was sich ereignet hat:

    -Im ehemaligen Bärengehege leben nun sibirische Tiger, meiner Meinung nach "Prachtstücke" :-)
    - Die Igeltanreks wurden aus dem Bestand genommen (oder sie werden hinter den Kulissen gehalten), in deren Vitrine gibt es jetzt Platz für Zwergmäuse.
    - Eine Zoogastronomie wurde eröffnet; auch mehrere Getränke- und Eisstände verkaufen jetzt Erfrischendes im Zoo.
    - Zwei Gnujungtiere leben auf der Afrikaanlage, daneben wurde ein kleines Trampeltier geboren.
    - Ein südamerikanisches Seebärenkind lebt zusammen mit der Mutter im "Mutter-Kind"-Bereich.

    (06.08.2011)
    Oliver Müller:   @Manuel Becker: Danke für die Info!

    Dann steht da jetzt also ein Wiese unter Denkmalschutz... ;-) Toll.
    (23.09.2010)
    Manuel Becker:   Hier nochmal der Link zur m.W.n. neuesten Info:
    http://www.zoo-landau.de/images/pdfs/infopost-2010-6-2.pdf
    (23.09.2010)
    Manuel Becker:   Ich habe ein paar Pressemeldungen zu dem Thema gefunden. Auch findet man eine ausführliche Beschreibung der Erweiterungssituation bei den Infobriefen der Zoofreunde. Die Wiese muss in ihrem jetzigen Zustand grob erhalten werden, darf also höchstens - wie ich es verstanden habe - noch ein unauffälliges Stallgebäude drauf. Daher favorisiert man eine große Weide für die Dromedare, die man dann später eventl. noch mit rasenschonenden Tieren vergesellschaften kann.
    Ich denke, dass Landau froh ist, dass man überhaupt noch mal was Land dabei bekommt, auch wenn es "nur" für ein Gehege ist. Immerhin kann man dann für die alte Anlage im Zuge von "Afrika" ein wenig neu planen...
    (23.09.2010)
    Oliver Müller:   @Liz: Ich kann da leider nix finden, auch sonst bei Google nicht... Vielleicht bin ich ja einfach zu blöd ;-)

    Was ich versteckt auf der Seite des Zoos gefunden habe ist die Info, dass die Kamele auf das neue Gelände ziehen sollen. Das kann aber eigentlich nicht alles sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein relativ kleiner Zoo ein so tolles großes Erweiterungsgelände allein den Kamelen überlässt und keine bessere Verwendung dafür findet!
    (22.09.2010)
    Manuel Becker:   da ich momentan auf dem "Kleinzoo"-Tripp bin (letzte Woche Hamm statt Dortmund, davor Darmstadt statt Kronberg), möchte ich endlich mal meinen Erstbesuch in Landau hinter mich bringen. Wahrscheinlich so nächste Woch MO oder DI. Meine Frage: Muss ich mir Brote schmieren (*arrrgg*) oder ist das neue Zoorestaurant mittlerweile geöffnet? Würde mich echt glücklich machen...
    (22.09.2010)
    Liz Thieme:   um nur mal zwei Google-Beiträge zu nennen, wo was steht...

    http://www.luaktiv.de/scripts/cms_rnnews/news.php?id=12051

    http://www.zoofreunde-landau.de/ftp/download/Jahresbericht_2008_Freundeskreis_Zoo_Landau.pdf
    (19.09.2010)
    Oliver Müller:   Landau hat ja neu ein Erweiterungsgelände bekommen. Weiß jemand etwas über die Pläne für dieses Gelände?
    (19.09.2010)
    Liz Thieme:   Die Tigerin hat inzwischen einen Namen bekommen und heißt Ninoshka
    (12.02.2010)
    Liz Thieme:   Innenanlagen sind fast fertig und die Amurtiger-Geschwister "Igor" + Schwester werden voraussichtlich heute abend im Zoo eintreffen. Die beiden stammen aus einem 4er (1,3) Wurf in Schmiding und wurden im November 2007 geboren.
    (27.01.2010)
    Michael Mettler:   Und warum nicht?
    (02.07.2009)
    Michael Amend:   Und eine 8000 qm grosse Anlage, die im Winter nicht besetzt ist....
    (02.07.2009)
    Gudrun Bardowicks:   Man könnte natürlich auch den Kragenbärennachwuchs aus Bad Pyrmont auf der Bärenanlage in Landau unterbringen. Landau hätte dann wieder Bären und eine weitere bedrohte Tierart und Bad Pyrmont hätte eine gute Unterkunft für seinen Bärennachwuchs gefunden.
    (29.06.2009)
    IP66:   Den Graben gibt es schon: Er erstreckt sich vor besagter Mauer. Allerdings wurden sowohl das Gehege wie der Besucherweg in den Graben hineingebaut - man kann die Geländesituation gut nachvollziehen, wenn man jenseits der Zoogrenze um die Bastionsecke geht, wo man auf die besser erkennbare Fortsetzung des Grabens und schließlich auch noch auf ein Poternenportal stößt.
    (29.06.2009)
    Andreas Knebel:   @IP66:
    Die Bärenanlage in Landau ist ein FestungsGRABEN? Für mich erstreckt sie sich einfach bis zur Festungsmauer. Aber doch nicht in einem Graben. Oder sind meine Erinnerung so schlecht? Ich hab mal ein Foto des "Bärengrabens" rausgekramt und erkenne auch darauf nicht wirklich eine Grabensituation. Dass man auch von Besucherseite auf die Bären hinunterschaut, liegt imho an dem Holzbesuchersteg. Sollte ich mich doch täuschen, vielleicht kann das jemand aufklären...
    (27.06.2009)
    Niedersachse:   Landau hat nur ein 19jährigen Jaguarkater aus der alten münsteraner Zucht.
    Wenn man nach dem Tod von Basti die Haltung hätte weiterführen wollen, wäre wahrscheinlich schon längst ein 2. Tier da gewesen.
    (27.06.2009)
    IP66:   Da soll noch einmal jemand sagen, in Tschechien gäbe es keine historischen Anlagen! Die Haltungen habe ich nicht gekannt, weder aber immer dann darauf zurückkommen, wenn man mich nach Zwingerhaltung von Bären fragt.
    Die Situation in Landau ist die, daß die Stadt stark durch die während der französischen Besatzung errichteten Festungsanlagen geprägt wurde und wird - eines der wenigen Beispiele von Architecture Classique auf deutschem Boden und ein Beispiel dafür, daß die Heere Ludwigs XIV. nicht nur Burgen und Kirchen sprengen konnten. Man hat dies für Gäste und interessierte Bürger recht interessant aufbereitet, und der Zoo wird stark durch die Festungsmauern, vor denen er liegt, geprägt, und ich finde, daß er daraus mehr Kapital schlagen könnte, als das derzeit geschieht. Die Bärenanlage scheint mir da gut ins Konzept zu passen, zumal die tschechischen Beispiele, Krumau ausgenommen, allesamt Schlösser, keine Vauban'schen Befestigungen betreffen.
    Es gibt allerdings Hinweise, daß man in dergleichen Gräben auch andere Großraubtiere gehalten hat - ich finde aber die landauer Situation mit Bären deutlich sinnfälliger.
    (26.06.2009)
    Liz Thieme:   @IP66
    evtl Zukunft
    Sibirische Tiger --> Braunbärenanlage (da man kaum umbauen muss)
    trop. Bären --> Jaguaranlage (da man angeblich nicht viel umbauen muss)

    ich kenne den Zoo nicht persönlich, kann daher Gehegetechnisch nichts dazu sagen. Aber mir gefällt artentechnisch diese Überlegung ganz und gar nicht.
    (25.06.2009)
    Jana:   @IP66 Der mit Bären besetzte historische Festungsgraben in Landau ist sicher nicht der einzige auf der Erde. Nur in Tschechien gibts 4 solche aktuelle Haltungen (Braunbären - Burg Tocnik, Schloss Nachod und Cesky Krumlov, Kragenbär - Schloss Konopiste), auch wenn sich dabei nicht um Zooanlagen handelt.
    (25.06.2009)
    IP66:   Wegen der historischen Zwingersituation scheint es mir in Landau reizvoll, die Bärenanlage als solche weiterzunutzen - es dürfte sich um den einzigen mit Bären besetzten Festungsgraben auf dieser Erde handeln, der an eine in Mittelalter und Frühneuzeit gängige Praxis erinnert. Daß man angesichts der vorhandenen Infrastruktur unbedingt eine tropische Art halten und so erneut Geld ausgeben muß, scheint mir nicht notwendig - Schwarz- oder Brillenbären kämen ohne Warhmräume aus, doch gibt es auch bedrohte Unterarten des Braunbären, die gut nach Landau passen würden.
    (25.06.2009)
    Liz Thieme:   Der Braunbär Jonny der viele Jahre in Karlsruhe lebte und wegen des Großumbaus nach Landau ging ist vorgestern, am 22.6., gestorben. Er ist über 30 Jahre alt geworden. zur Untersuchung an das Paleo-anatomische Institut der Tierärztlichen Fakultät der Universität München übergeben. Dorthin wurde bereits Jonnys langjährige Gehegegefährtin „Newa“ zu Forschungszwecken gebracht. Sie war letztes Jahr ebenfalls in sehr hohem Alter von 32 Jahren gestorben.

    Für das Gehege gibt es seit längerem schon Überlegungen dies für Sibirische Tiger zu nutzen. Seit 2008 steht der Zoo mit dem EEP in Kontakt.
    Allerdings gibt es auch die Überlegung die Bärenhaltung fortzusetzen in Form von tropischen Bären. Allerdings sind hier die derzeitig von Jaguaren genutzen Käfige in Betracht gezogen worden.

    Ich persönlich würde mich über einen neuen Halter in Sachen tropische Bären freuen, aber ganz und gar nicht über einen weiteren Wegfall eines Jaguarhalters.
    (24.06.2009)
    IP66:   Ich finde es sehr klug, daß man in Landau auch den Weg zur Kooperation mit der Universität gefunden hat - der Zoo ist Nachbar des Instituts, aber die Zusammenarbeit zwischen Zoos und Hochschulen funktioniert nicht überall reibungslos, und für eine Anlage von der Fläche Landaus dürfte sie die ruhmreiche Ausnahme sein.
    (20.01.2009)
    Zoo Landau:   UNESCO zeichnet erneut Landauer Zooschule aus
    Offizielles UN-Projekt für nachhaltige Entwicklung für die Jahre 2009/10

    Das Engagement der Landauer Zooschule für nachhaltige Bildung wird ein weiteres Mal von den Vereinten Nationen honoriert: Die Jury des National-komitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zeichnet die Zooschule nach 2007/08 erneut als offizielles Dekade-Projekt aus. Damit darf die Zooschule, die 1992 als Kooperation von Landauer Universität und Zoo ins Leben gerufen wurde, das UNESCO-Logo für den Zeitraum 2009/10 nut-zen. Die Urkunde wird anlässlich des UNESCO-Tages am 11. Februar 2009 auf der Bildungsmesse DIDACTA in Hannover überreicht.

    Über 700 Projekte wurden seit dem Start der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Jahr 2005 bislang weltweit ausgezeichnet, 21 davon stammen aus Rheinland-Pfalz. Die Auszeichnung erfolgt immer für einen Zeitraum von zwei Jahren. Mit dieser Dekaden-Initiative, die noch bis 2014 laufen wird und die in Deutschland unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler steht, will die UNESCO dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Ausgezeichnet werden offizi-elle Dekade-Projekte, Beiträge zur UN-Dekade oder Kommunen und Landkreise der UN-Dekade.

    Die Zooschule ist eines von vier Projekten aus Rheinland-Pfalz, die bereits zum zweiten Mal als UN-Dekadeprojekt ernannt wurden. Ursprünglich als außerschuli-scher Lernort für Kinder und als Praxisfeld für angehende Lehrer gegründet, hat sich die Zooschule seit ihrem Bestehen über eine Tier-, Arten- und Naturschutz-schule zu einer Einrichtung der Bildung für Nachhaltigkeit weiterentwickelt. Für ihre Arbeit wurde die Gemeinschaftseinrichtung von Uni und Stadt bereits mehr-fach national und international mit Preisen gekürt. Organisatorisch gehört sie zur Arbeits- und Forschungsstelle für Zoo- und Naturpädagogik des Instituts für Bil-dung im Kindes- und Jugendalter der Landauer Universität. Im Jahr 2008 prä-mierte die UNESCO eine weitere Gemeinschaftsunternehmung der Arbeits- und Forschungsstelle und des Landauer Zoos. Sie zeichnete das Projekt „Umweltbil-dung für Dschibouti“, das schulische Umwelterziehung in der nordostafrikanischen Republik Dschibuti dauerhaft etablieren soll, als UN-Dekadenprojekt für die Jahre 2008/09 aus.

    (20.01.2009)
    Zoo Landau:   Wir helfen Fröschen und Kröten auf die Sprünge!“

    Gemeinsames Unterrichtsangebot von Zooschule und Nabu Landau

    Der Naturschutzbund (Nabu) Landau und die Zooschule Landau bieten in diesem Frühjahr erstmalig gemeinsam ein aufeinander abgestimmtes Unterrichtspaket an: Freilandbeobachtungen und Rettungsaktionen – geleitet von der Naturerlebnisschule des Nabu – können mit attraktiven Lernstationen zum Themenbereich Amphibien in der Zooschule verbunden werden. Beide Veranstaltungen ergänzen sich gegenseitig und erlauben Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik „Gefährdung und Schutz von Amphibien“.

    Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr erwachen die Amphibien aus der Kältestarre. Auf dem Weg zu ihren Laichgewässern werden jedoch zahlreiche Tiere von Autos überfahren. Jedes Jahr stellen deshalb Naturschützer entlang der Wanderwege Amphibienzäune auf und tragen in der Abend- und Morgendämmerung die Tiere sicher über die Straße zum Laichgewässer. Der Nabu Landau ermöglicht Schulklassen, an einer solchen Rettungsaktion teilzunehmen. Dabei erfahren die Schüler Wissenswertes über die geschützten Tiere und beobachten, welchen Gefahren die Tiere ausgesetzt sind. Besonders eindrucksvoll ist für sie das Einsammeln der Tiere und Freilassen am Laichgewässer. Ergänzend zum Angebot des Nabu können Schüler in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz in den ersten beiden Februarwochen ihr Wissen zum Themenbereich Amphibien erweitern. Nach einer gemeinsamen Einführung können Kinder der 3.-6. Klasse an 26 Lernstationen lebende Tiere beobachten und bestimmen, experimentieren, erkunden, lesen, zeichnen und basteln. Dabei finden sie auch heraus, warum Frösche Schallblasen besitzen, wie sich Frösche vom Ei zum geschlechtsreifen Tier entwickeln, welche natürlichen Feinde Frösche haben und warum sie stark gefährdet sind.
    Termine für die Freilandveranstaltungen des Nabu werden voraussichtlich ab Ende Februar und im März stattfinden können – abhängig vom Frühjahrsbeginn.
    Die Veranstaltungen können einzeln oder als Paket gebucht werden.

    Anmeldung bei der Zooschule Landau unter Tel.: 06341 / 898229 (vormittags) oder beim Nabu Landau: Tel.: 06341 / 31628

    Bild (Quelle, Zooschule Landau): Lernen an Stationen in der Zooschule
    (19.01.2009)
    Ralf Sommerlad:   Egal wo - Landau geht den richtigen Weg,ich bin beeindruckt.
    (15.12.2008)
    IP66:   Mir scheint es sehr nützlich, die fragliche Station in einem etwas abgelegenen, aber sehr naturgeprägten Zooteil eingerichtet zu haben - zumal in Landau eigentlich jeder Besucher ohne Mühe alles gesehen haben kann.
    (10.12.2008)
    Zoo Landau:   Naturschutzverbände übergeben dem Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere Naturschutz-Infostationen

    Dank der gemeinschaftlichen, fleißigen Unterstützung und handwerklichen Begabung aktiver Mitglieder der Regionalgruppen des Naturschutzbund Deutschland (NABU) und des Naturschutzverband Südpfalz (NV-S) konnten im Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere interessante Naturschutz-Infostationen eingerichtet werden. Auf dem Waldweg zum Bärengehege können sich Zoobesucher und Kinder im Rahmen des Zooschulunterrichts über häufigere heimische Eulen- und Fledermausarten der Region Pfalz informieren. Die weitgehend aus Naturmaterialien individuell hergestellten Stationen verbinden Text- und Bildinformationen mit praktischem Anschauungsmaterial in Form von Brut- und Schlafkästen. „Die Texte für die Schautafeln wurden in Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der beiden Naturschutzverbände und dem Zoo Landau auf die regionalen Gegebenheiten abgestimmt“, erklärt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Unter anderem steht mit Verbandsmitgliedern wie Herbert Riebel, Heinz Wissing, Rolf Wambsganss und Werner Kern profundes Wissen auch über die Naturschutzprobleme und Schutzmaßnahmen bereit. Die anschaulichen Illustrationen wurden von der Landauer Zoopädagogin Julia Haubs eigens angefertigt. Zoodezernentin Maria Helene Schlösser zeigt sich begeistert, dass mit der Übergabe der neuen Stationen, nach einem bereits früher erstellten Wildbienen-Infostand und einem so genannten Lebensturm, nun weitere Informationen über heimische Tiere im Zoo zu finden sind. Auch die übrigen beteiligten Mitglieder der Naturschutzverbände, Alfred Stock, Rolf Lambach, Karl Lauth, Walter Frey und Klaus Hieb erklärten sich bereit, an einem Ausbau weiterer Stationen mitzuwirken. Für das nächste Jahr ist geplant, den Igel und dessen Schutz an einem neuen Infostand zu präsentieren.

    (09.12.2008)
    Zoo Landau:   Tierischer „Zwergnase“ im Zoo Landau in der Pfalz geboren
    Winziges Zwergrüsseldikdik erobert die Herzen der Zoomitarbeiter

    Ganz im Gegensatz zu seinem märchenhaften Namensvetter, kann sich dem Charme von „Zwergnase“ im Zoo Landau in der Pfalz keiner der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entziehen. Nur wenig über 700 Gramm wog das Zwergrüsseldikdik-Böckchen, das am Freitag letzter Woche geboren wurde.
    Die zu den Zwergantilopen gehörenden Zwergrüssel- oder Kirk’s-Dikdiks leben in der Wildbahn in zwei Verbreitungsgebieten in Ost- und Südwestafrika. Erwachsene Tiere begrenzen ihre Territorien durch Dungplätze und durch ein teerartiges Duftsekret, welches aus Voraugendrüsen an Zweigspitzen gerieben wird. Dikdiks sind extrem gut an ihren sehr trockenen Lebensraum angepasst und kommen lange Zeit ohne offenes Wasser aus. Die namens gebende rüsselartige, aufblähbare Nase spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur und des Flüssigkeitshaushaltes.
    Die Elterntiere, die derzeit im Zoo Landau leben, stammen aus der Zucht des Erlebniszoo Hannover, wo auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese possierlichen Huftiere geführt wird. Insbesondere die ersten Tage nach der Geburt eines solchen winzigen Tierkindes sind immer etwas kritisch und sorgen derzeit bei den Zoomitarbeitern im Landau für etwas Anspannung. „Allerdings zeigte sich der kleine Kerl bei der ersten Untersuchung schon recht wehrhaft und wir hoffen, dass alles weiter gut geht!“ sagt der Landauer Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel.
    (27.11.2008)
    IP66:   Die Klammeraffengruppe glänzt doch schon seit geraumer Zeit durch mehrere Nachzuchten pro Jahr - und lebt in einem Gehege, das zeigt, was auch unter Wahrung alter Bausubstanz und der Gebäudeerscheinung gestaltet werden kann!
    (25.11.2008)
    Zoo Landau:   Erfreulicher Nachwuchs bei den Braunkopfklammeraffen im Zoo Landau in der Pfalz

    Die seltenen Braunkopfklammeraffen hatten in diesem Jahr mit der ersten Geburt des Jahres den erfreulichen Reigen der Tiergeburten im Zoo Landau in der Pfalz eingeläutet. In der Nacht zum Samstag kam das nunmehr dritte Affenbaby unserer erfolgreichen Zuchtgruppe in diesem Jahr zur Welt.

    Ganz überraschend kam die Geburt für die Zoomitarbeiter nicht, hatte doch ein auffälliger dicker Bauch des Zuchtweibchens „Hexe“ Freudiges erwarten lassen. Allerdings kümmerte sich dieses Weibchen bei der Aufzucht ihres ersten Babys im Jahr 2002 nicht ausreichend, so dass ihr Verhalten gegenüber ihrem nun zweiten Jungtier kritisch und besonders aufmerksam beobachtet wird. „Dieses Mal kümmert sich die Mutter jedoch bisher sehr liebevoll um ihren Nachwuchs“ sagt Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. Hexe sei auch ganz entspannt, wenn die anderen vier Zuchtweibchen der Gruppe oder die verspielten Geschwister, neugierig nach dem jüngsten Nachwuchs schauen wollen.

    Bisher wurden insgesamt 23 Braunkopfklammeraffen im Zoo Landau erfolgreich von ihren Müttern aufgezogen, und die Gruppe ist damit eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in den zoologischen Gärten Europas. Der relative alte Zuchtmann „Etzel“ ist ein rarer Wildfang und die Landauer Klammeraffenjungtiere daher genetisch besonders wertvoll für die Zoopopulation. Im Freiland zählt diese südamerikanische Affenart zu den inzwischen 25 bedrohtesten Primaten der Welt.
    (25.11.2008)
    Zoo Landau:   Die Würfelnatter – das „Reptil des Jahres 2009“
    Mit der ungiftigen und harmlosen Würfelnatter (Natrix tessellata) stellt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) erstmals eine einheimische Schlangenart als „Reptil des Jahres“ in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit.
    Aufgrund ihrer Seltenheit und der starken Gefährdung ihrer Lebensräume in Flussauen ist diese Wasserschlange schon seit Jahrzehnten Gegenstand intensiver Schutzbemühungen. So startete das Bundesland Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (GNOR) bereits in den 80er Jahren ein Artenschutzprojekt. Die DGHT nahm sich der Würfelnatter von 1999 bis 2002 als Träger eines Entwicklungs- und Erprobungsprojektes des Bundesamtes für Naturschutz in Zusammenarbeit mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Sachsen besonders an.
    Aus diesem Grund präsentiert die DGHT das „Reptil des Jahres 2009“ im Zoo Landau als Vertreter aus Rheinland-Pfalz und langjährig befreundetem Kooperationspartner der DGHT-Regionalgruppe Kurpfalz.
    (31.10.2008)
    Zoo Landau:   „Regardez les dromadaires“

    Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer Sprache

    Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich
    bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 26.10.08 um 14.00 Uhr wie jedes Jahr unsere beliebte Zooführung in französischer Sprache an.

    Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen.

    Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnisse, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen!

    Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos.

    Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.

    (23.10.2008)
    Zoo Landau:   Trauriger Abschied von zwei Tierpersönlichkeiten

    (überarbeitete Version der Meldung vom 14. August)
    Der Zoo Landau in der Pfalz hat in diesen Tagen zwei sehr bedauerliche Tierverluste zu beklagen. Bei einer Notoperation wegen des Verdachts auf einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt wurde bei der Gepardenkatze MALINDI ein schwerer Leberschaden festgestellt. Nach einer sehr ungünstigen Prognose und negativem Verlauf der Krankheit in den Tagen nach der Operation musste MALINDI trotz aller tierärztlicher und pflegerischer Bemühungen am 12. August eingeschläfert werden. Die Ursache des Leberleidens wurde in einem Fachinstitut für Zoo- und Wildtierkrankheiten in Berlin abgeklärt. MALINDI hatte einen angeborenen Defekt in den versorgenden Blutgefäßen der Leber und war damit langfristig nicht lebensfähig. Der Verlust der Katze ist umso bedauerlicher, weil es sich um ein junges Tier und einen wichtigen Hoffnungsträger in den Zuchtbemühungen zur Erhaltung des seltenen Sudan-Geparden handelte.
    Am 13. August verstarb außerdem die alte Bärendame NEWA in Folge eines akuten Herz-Kreislaufversagens auf der Bärenanlage. Auch NEWA gehörte zu den wichtigen Tierper-sönlichkeiten des Landauer Zoos. NEWA wurde am 21. Januar 1976 im Zoo Hannover geboren. Da eine natürliche Aufzucht durch die Mutter damals aus räumlichen Gründen wohl nicht möglich war, wurde NEWA durch eine Zoomitarbeiterin mit der Flasche aufgezogen. Im Herbst des gleichen Jahres kam die junge Bärin nach Landau und bewohnte dort zunächst noch die alte Bärenanlage. Im Jahr 1994 zog sie mit ihrem damaligen Gefährten PETER auf die neu errichtete Naturanlage an der Fortmauer um. Ihr Tod kam aufgrund ihres für einen Braunbären extrem hohen Alters für die Zoomitarbeiter jedoch nicht unerwartet. Derzeit lebt noch der ebenfalls weit über 30 Jahre alte Braubär JONNY im Zoo Landau.

    (26.08.2008)
    Michael Mettler:   @IP66: Kein Problem. Es gibt noch weitere Fotos aus Newas Hannover-Zeit, auch zusammen mit dem Salzburger Mischling. M.W. verließen die beiden noch in Newas Geburtsjahr den Zoo, dazu müsste ich lediglich im Jahresbericht nachschlagen. Ich meine mich aber zu erinnern, über die Braunbär-Zuchtgeschichte (und hannoversche Bärenzucht allgemein) irgendwo hier im Forum schon einmal Informationen zusammengetragen zu haben.
    (14.08.2008)
    IP66:   Vielen Dank für die Information! Darf ich den ganzen Beitrag, selbstredend unter Nennung des Autors, nach Landau weiterleiten? Er würde dort sicher auf Interesse stoßen!
    (14.08.2008)
    Michael Mettler:   Newa kam aus Hannover nach Landau, und zwar zusammen mit einem Eisbär-Braunbär-Mischling aus Salzburger Zucht, der ihr in Hannover als Spielgefährte gedient hatte - Newa war nämlich eine Handaufzucht. Anbei ein Beleg, leider ist der Text schwer lesbar.

    Sie war NICHT die einzige Bärengeburt auf der alten hannoverschen Anlage und erst recht kein Mischling, sondern ein reinblütiger Braunbär - ziemlich sicher ein Pyrenäen-Braunbär. Mag sein, dass die Kragenbär-Mix-Legende (habe ich schon mal gehört) dadurch entstand, dass sie wie wohl alle hannoverschen Nachzuchten der Braunbärgruppe als Jungtier sehr ausgedehnte weiße Markierungen am Hals hatte. Es gab allerdings in der Anlage einmal eine Eisbär(!)-Kragenbär-Mischlingsgeburt, doch waren die Jungtiere nicht lebensfähig.

    Newa hat somit ihre Mutter nicht lange überlebt, denn um diese handelte es sich bei der letzten Braunbärin des hannoverschen Zoos.
    (14.08.2008)
    Niedersachse:   Newa kam aus dem Zoo Hannover, sowie es auch in der PM steht. Ich meine sie ist die einzige Bärengeburt auf der alten Bärenanlage in Hannover und hinzu noch eine Handaufzucht.
    M.E. war sie auch ein "reiner" Braunbär und kein Kragen-/Braunbär-Mischling.
    (14.08.2008)
    IP66:   Besteht denn Hoffnung, für den Sudan-Geparden einen Ersatz zu erhalten?
    Die nunmehr eingegangene Bärin stellte ein interessantes Exemplar vor, einen Mischling zwischen Kragen- und Braunbären, und mir wurde berichtet, daß sie aus dem Tierpark Hagenbeck nach Landau gekommen sei. Bemerkenswert ist das insofern, als zu diesem Zeitpunkt wohl keine entsprechende Gemeinschaftshaltung - mit dem Tier als Zuchtprodukt - stattfand. Allerdings könnte das Tier natürlich auch über die Handelsabteilung nach Landau gelangt sein, wodurch sich die Frage nach der Herkunft stellt. Angesichts der vielen interessanten Arten im pfälzischen Zoo bedeutete das Tier für mich so etwas wie den ältesten Vertreter des "Sortiments" ...
    (14.08.2008)
    Zoo Landau:   Trauriger Abschied von zwei Tierpersönlichkeiten in Zoo Landau

    Der Zoo Landau in der Pfalz hat in diesen Tagen zwei sehr bedauerliche Tierverluste zu beklagen. Bei einer Notoperation wegen des Verdachts auf einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt wurde bei der Gepardenkatze MALINDI ein schwerer Leberschaden festgestellt. Nach einer sehr ungünstigen Prognose und negativem Verlauf der Krankheit in den Tagen nach der Operation musste MALINDI trotz aller tierärztlicher und pflegerischer Bemühungen am Dienstag dieser Woche eingeschläfert werden. Die Ursache des Leberleidens wird zur Zeit in einem Fachinstitut für Zoo- und Wildtierkrankheiten in Berlin abgeklärt. Der Verlust der Katze ist umso bedauerlicher, weil es sich um ein junges Tier und einen wichtigen Hoffnungsträger in den Zuchtbemühungen zur Erhaltung des seltenen Sudan-Geparden handelte.
    Am Mittwochnachmittag verstarb außerdem die sehr alte Bärendame NEWA in Folge eines akuten Herz-Kreislaufversagens auf der Bärenanlage. Auch NEWA gehörte zu den wichtigen Tierpersönlichkeiten des Landauer Zoos. Bereits im Jahre 1976 kam NEWA aus dem Zoo Hannover nach Landau. Ihr Tod kam aufgrund ihres extrem hohen Alters für die Zoomitarbeiter jedoch nicht unerwartet. Derzeit lebt noch der ebenfalls weit über 30 Jahre alte Braubär JONNY im Zoo Landau.
    (14.08.2008)
    Zoo Landau:   Abendliche Zooführung für die ganze Familie – ohne Anmeldung - mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer

    Am Freitag, 1. August, bietet der Zoo Landau letztmals für dieses Jahr die beliebte abendliche Führung für die ganze Familie an. „Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwärmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter werden die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten, aber natürlich auch speziell über Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die ca. eineinhalbstündige Führung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von 10 Euro pro Person sind der Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes, ein Getränk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist jeweils kurz vor 18 Uhr an der Zookasse.

    (23.07.2008)
    Zoo Landau:   2. DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch 2008 im Zoo Landau in der Pfalz

    Zum zweiten Mal im Jahr 2008 findet der beliebte DGHT-Stammtisch zu Amphibien und Reptilien im Zoo Landau in der Pfalz statt. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 25. Juni 2008, um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist wie immer der Haupteingang des Zoos, Hindenburgstraße 12-14. Die Teilnahme ist kostenlos. Vortragsthema des Abends ist: „Artgerechte Ernährung europäischer Landschildkröten“. Wie immer besteht auch nach dem Vortrag noch die Möglichkeit, sich beim gemütlichen Zusammensitzen auszutauschen.

    Die vierteljährlich stattfindenden Treffen im Zoo Landau stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT). Jeder interessierte Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, ist herzlich eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen.

    An weiteren Terminen im Jahr 2008 werden die folgenden Themen behandelt werden:
    24. September: Die Überwinterung von mediterranen Landschildkröten
    29. Dezember: Erfahrungen bei der Aufzucht europäischer Landschildkröten

    Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: p_kern@t-online.de oder peter.buchert@t-online.de.
    (13.06.2008)
    Zoo Landau:   Abendliche Zooführung für die ganze Familie
    - mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer -

    Am Freitag, 27. Juni 2008, bietet der Zoo Landau erstmals für dieses Jahr die beliebte abendliche Führung für die ganze Familie an. „Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwärmt Zoodezernentin Maria Helene Schlösser. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und weitere Zoomitarbeiter werden die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten, aber natürlich auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die circa 90-minütige Führung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von zehn Euro pro Person sind der Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes frites, ein Getränk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist um kurz vor 18 Uhr an der Zookasse.
    (12.06.2008)
    Zoo Landau:   Aktionstag zur Rettung des Humboldt-Pinguins im Zoo Landau in der Pfalz

    „Abrazo – Rettet den Humboldt-Pinguin“ ist das Motto des Pinguin-Aktionstages am Sonntag, 15. Juni, im Zoo Landau in der Pfalz. „Abrazo“ bedeutet zu deutsch „Umarmung“ – und eine schützende Hand haben die wild lebenden Populationen des Humboldt-Pinguins dringend nötig. 80 Prozent der gesamten Freilandpopulation ist akut durch den Bau von drei Kohlekraftwerken bedroht. Außerdem schränken die Überfischung des fischreichen Humboldtstroms, illegaler Guanoabbau, Jagd und Klimaphänomene wie z.B. El Niño die Lebensgrundlage der Pinguine und vieler weiterer bedrohter Tierarten immer mehr ein. Der Zoo Landau ist zusammen mit sechs weiteren Zoos und engagierten Privatpersonen Initiator des Vereins „Sphenisco“ zur Rettung des Humboldt-Pinguins, der am 7. Juni im Landauer Zoo gegründet wird. Am Pinguinaktionstag soll zusätzlich die Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam gemacht und zur Unterstützung animiert werden. An der Pinguinanlage wird ganztägig ein Stand des Vereins „Sphenisco“ über die Bedrohung des Humboldt-Pinguins, die Ziele und den Einsatz des Vereins informieren. Es sollen Unterschriften als Protest gegen den geplanten Bau der Kohlekraftwerke in den Schutzgebieten der Pinguine gesammelt werden. Kinder können mit selbst gemalten Pinguinbildern an dieser Aktion teilnehmen, die eingescannt und an die Präsidentin von Chile per Email verschickt werden. Außerdem gibt es um 11 und 14 Uhr für die jungen Zoobesucher eine von den Pädagogen der Zooschule erstellte und betreute Pinguin-Rallye, Bastelmöglichkeiten und jeweils einstündige Workshops rund um den Pinguin in der Zooschule. Auf einem Monitor an der Pinguinanlage werden Live-Bilder von der Jungenaufzucht der aktuell fünf brütenden Pinguinpaare im Zoo Landau gezeigt. Neben kommentierten Fütterungen durch die Vogelpfleger (10.30 Uhr und 15 Uhr) wird Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel über die artgerechte Haltung von Humboldt-Pinguinen in Menschenobhut und die neu gestaltete Anlage im Zoo Landau referieren (11.30 und 14.30 Uhr). In der Zooschule wird außerdem der jeweils 15-minütige Film „Pinguin Pepe in Not – Geier Gonzales berichtet“ gezeigt (12, 13, 15.30 und 16.30 Uhr).
    (11.06.2008)
    Zoo Landau:   Gemeinsam für das Überleben des Humboldt-Pinguins in Chile !
    - Internationaler Artenschutzverein gründet sich im Zoo Landau in der Pfalz

    Chile beherbergt eine faszinierende Natur und Artenvielfalt: kalte Regenwälder, unberührte Wüsten, weite Steppen, Tausende Kilometer lange Küsten – Lebensraum unter anderem für Pinguine, Mähnenrobben, Delfine oder Guanakos. Doch sie sind stark bedroht. Aktuell kämpfen Naturschützer und Wissenschaftler in Nordchile gegen den geplanten Bau von drei Kohlekraftwerken in der Region Coquimbo, die ausgerechnet in unmittelbarer Nähe des „Nationalen Schutzgebiets des Humboldt-Pinguins“ entstehen sollen. Nun gründen sieben europäische Zoos und Naturfreunde am 7. Juni 2008 im Landauer Zoo den Verein „Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins“. Schon seit mehreren Jahren werden Maßnahmen zum Schutz auch dieser Tiere, zur Förderung von Umweltbildung und wissenschaftlichen Untersuchungen sowie die Erschließung von alternativen Einkommensquellen für Menschen in den Schutzregionen unterstützt. Ziel des Vereins ist es nun, diese Aktivitäten auf neuer organisatorischer Basis zu fördern. Außerdem möchte Sphenisco, der Vereinsname leitet sich vom wissenschaftlichen Namen der Pinguine ab, durch intensivierten Informationsaustausch einen Beitrag zur noch artgerechteren Haltung von Humboldt-Pinguinen in menschlicher Obhut leisten.

    Die vom Bau der Kraftwerke betroffene Meeresregion in Chile beherbergt 80% der gesamten Freilandpopulation des Humboldt-Pinguins (Sphenisco humboldti). Neben der großen Bedeutung für den Fischfang wurde dieses Meeresgebiet auch deshalb unter besonderen Schutz gestellt, weil es der Lebensraum zahlreicher anderer, auch endemischer und bedrohter Arten wie Garnot-Sturmvogel (Pelecanoides garnoti), Guanotölpel (Sula variegata ), Meeresotter (Lutra felina) oder Großer Tümmler (Tursiops truncatus ) ist.

    Neben dem Zoo Landau in der Pfalz werden die Zoologischen Gärten in Bremerhaven, Dublin (Irland), Halle, Kolmarden (Schweden), Magdeburg und Osnabrück den Verein: „Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins“ gründen. Außer Mitarbeitern der beteiligten zoologischen Gärten, tragen auch ehemalige Volontäre der chilenischen Naturschutzorganisation Fundación Otway, Artenschützer und einige private Pinguinfans das Engagement für den Artenschutz. Das Projekt der europäischen Zoos wird auch vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) als beispielhaft anerkannt und ist eines von 15 sog. in situ-Schutzvorhaben unter Schirmherrschaft des Weltverbandes in Süd- und Mittelamerika. Als Repräsentant und Koordinator in Chile konnte Prof. Alejandro Simeone von der Universität Andrés Bello, in Santiago de Chile gewonnen werden. Weitere Mitstreiter und Förderer sind dem neuen Verein natürlich jederzeit herzlich willkommen!

    Die Pinguinfreunde und der Zoo Landau laden Interessierte zur Gründung von Sphenisco am 7. Juni 2008, um 11.00 Uhr und zu einer Informationsveranstaltung mit chilenischen Naturschützern und Wissenschaftlern um 15.00 Uhr in die Zooschule Landau ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen könne unter Telefon 06341-898229 oder an der Zookasse erfolgen. Mehr Informationen zum Zoo Landau unter www.zoo-landau.de

    (03.06.2008)
    Shensi-Takin:   Den Vortrag gab's bereits auch bei der ZGAP-Hauptversammlung dieses Jahr: hingehen-empfehlenswert!
    (24.05.2008)
    Ralf Sommerlad:   Ich hab ne alte Schwäche für den kleinen Zoo in Landau, auch wenn ich diese düstere Bärenanlage nicht mag ( auch wenn ich dafür Schelte beziehe, von den Historikern und denen, die sicher auch Vorzüge in der Anlage sehen).Das Engagement im Arten-und Naturschutz des Landauer Zoos ist geradezu vorbildlich, sicherlich auch und vor Allem dem engagierten Zoodirektor zu verdanken.Also: Nächstes Wochenende sollte ich mal wieder....
    (24.05.2008)
    Zoo Landau:   Abendvortrag mit gemütlichen Ausklang im Zoo Landau in der Pfalz

    Auf den Spuren der Tora-Kuhantilope in West-Äthiopien

    Die so genannte Tora-Kuhantilope gehört zu den extrem gefährdeten Antilopen-Unterarten im westlichen Ärthiopien. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel berichtet am Freitag, 30. Mai 2008, im Rahmen der beliebten Abendvorträge in der Zooschule Landau von einer Forschungsreise auf der Suche nach dieser hochbedrohten Antilopenart. Ab 19 Uhr geht es auf eine Bilderreise in das äthiopisch-sudanesische und äthiopisch-eritreische Grenzgebiet. Heckel ist seit 15 Jahren als Regional-Koordinator der Antilopen-Spezialistengruppe der Welt-Artenschutz-Union (IUCN) für die Region Horn von Afrika zuständig. Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei einer Weinprobe der Zooweine gemütlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet drei Euro pro Person. Weitere Informationen erhält man unter Tel. 06341/898229, oder unter www.zoo-landau.de.

    (21.05.2008)
    Zoo Landau:   Zoo Landaus „Knut“ heißt „Jim Knopf“
    - Schulklasse zu Besuch bei jungem Quessant-Schaf im Landauer Zoo

    Publikumslieblinge im Zoo müssen nicht immer weiß, pelzig und ein Raubtier sein – schwarz-gelockt, manchmal etwas bockig und mit kleinen Hufen ist doch mindestens genauso hübsch und sehenswert! Unter diesem Motto hatte der Zoo Landau in der Pfalz Mitte März einen Namenswettbewerb für das damals frisch-geborene Quessantschaf-Böckchen aus dem Streichelzoo ins Leben gerufen. Die Klasse 4 b der Grundschule Annweiler hatte im vergangenen Schuljahr mit Begeisterung Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gelesen, fühlte sich bei der Beschreibung des kleinen Schafs sofort daran erinnert und schickte ihren Namensvorschlag „Jim Knopf“ an den Zoo. Unter den zahlreichen, sehr fantasievollen Einsendungen fand dieser Vorschlag bei der „Jury“ aus Tierpflegern und Zooverwaltung die meiste Resonanz. Als Dankeschön wurde die Schulklasse nun zur „Schaftaufe“ und zu einer Unterrichtseinheit in der Zooschule eingeladen. Am 23. April 2008 kamen die 22 Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Gisela Weber und begleitenden Eltern in den Zoo. Mit Zoopädagogin Jeannine Schützendübe lernten die Kinder bei einem Spiel und einer Geschichte, von welchen Wildtieren unsere Haustiere abstammen. Die Frage warum der Menschen Wildtiere zu Haus- und Nutztieren domestiziert haben und die Verantwortung, die sich daraus ergibt, war ebenfalls ein wichtiges Thema dieses Zooschulunterrichts. Im Anschluss fand im Streichelzoo im Beisein der Beigeordneten und Zoodezernentin Frau Maria Helene Schlösser die offizielle Schaftaufe statt. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Pflegerin Anne Hannak präsentierten den begeisterten Kindern ihr Patenkind„Jim Knopf“ und seinen vergangene Woche geborenen schneeweißen Halbbruder. Mit großer Begeisterung der Kinder und begleitet vom Geblöke der Mutterschafe und der übrigen Streichelzoobewohner durften die Schäfchen gestreichelt und von ganz Nahem bewundert werden. Lehrerin Weber wusste zu berichten, „dass manche Kinder vor lauter Freude und Aufregung die halbe Nacht nicht geschlafen hätten“. Zum Abschluss des Zoobesuchs stellte Dr. Heckel den Kindern noch das Zooschulschwein „Franzl“ vor. Zoodezernentin Schlösser dankte der Klasse für ihre schöne Idee und die kleinen selbstgebastelten Präsente für das Patenschaf und die Zoomitarbeiter. „Ich bin mir sicher, dass sich die Kinder noch oft an diesen schönen Tag im Zoo erinnern und in Zukunft die vielfältigen Veranstaltungen im Zoo und der Zooschule besuchen werden“, so Schlösser.
    (28.04.2008)
    Zoo Landau:   Brauchen wir auf unserer Erde 350 Papageienarten?

    Neu entwickeltes Unterrichtsmedium der Zooschule Landau erklärt Grundschülern die Bedeutung der Artenvielfalt

    Rosa-Löffler, Pinguin, Emu - zum Tierbestand des Zoo Landau in der Pfalz gehören 37 Vogelarten, dazu kommen noch die zahlreichen Vogelgäste Graureiher, Amsel, Stockente, Zaunkönig ... . Die Schüler der Klasse 4a der Grundschule Ilbesheim haben auf ihrem Rundgang durch den Zoo viele der Tiere entdeckt und ihre Namen aufgeschrieben. Die Vielfalt der Tierwelt - in einem Zoo kann man sie besonders gut erleben. Nun aber staunen die Kinder wirklich: Björn Stampfer, Pädagoge der Landauer Zooschule, lässt die Kinder mit einer Bildershow an der Leinwand eine Vielzahl von Papageienarten erleben. Die Kinder sind beeindruckt von den vielen bunten Vögeln - jeder sieht ein wenig anders aus. "Auf unserer Erde leben 350 Papageienarten!", erläutert Stampfer die Bilder. "Artenvielfalt" - das ist heute das Thema im Unterricht. Auf der Weltkarte wird gemeinsam erkundet, wo es auf der Erde eine besonders große Vielfalt von Pflanzen und Tieren gibt. Das sind auch die Regionen, in denen sich der Zoo Landau seit mehreren Jahren aktiv für den Artenschutz engagiert. Aber nicht nur in den tropischen Regenwäldern, sondern auch in Deutschland leben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. "Viele Arten sind von Ausrottung bedroht!" - die Kinder selbst sprechen das große Problem an. Und sie können auch Gründe für Bedrohung und Artensterben nennen. Über die Veränderung des Weltklimas haben sie aus dem Fernsehen erfahren: "Weil es immer heißer wird, haben die Eisbären bald kein Eis mehr ..." Gemeinsam mit dem Pädagogen erarbeiten die Kinder anhand von Bildkarten die eigentliche Ursache für das Artensterben: den Menschen. Die Kinder sind betroffen. Es ist ihnen anzumerken, dass sie das Thema interessiert und sehr berührt. "Aber brauchen wir wirklich so viele Tier- und Pflanzenarten auf der Erde? Brauchen wir 350 Papageienarten?", fragt Stampfer die Kinder. Eine einfache, pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht, das weiß auch der Pädagoge. Es gibt jedoch Aspekte, die sehr wohl von den Kindern verstanden werden können. Er schiebt die große Tafel "Biologische Vielfalt - Netz des Lebens" in den Klassenraum, die er im Rahmen seiner Examensarbeit für den Unterricht in der Zooschule selbst gebaut hat. Hier können die Kinder anhand eines Planspiels erfahren, dass die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten das große Netz des Lebens bilden. Die verschiedenen Spielvarianten machen deutlich: Verschwinden Arten unwiederbringlich, wird das Netz des Lebens löchrig und instabil. Ist eine große Vielfalt an Arten vorhanden, können "Störungen" von der Natur ausgeglichen werden. Gibt es nur noch wenige Arten, wirken sich "Störungen" verheerend aus. Das Spiel fesselt die Kinder, und ein Unterrichtsgespräch ergänzt die gewonnenen Einsichten. Der Mensch nutzt die Artenvielfalt für die Medizin, für technische Entwicklungen und für die Nahrungssicherung. "Mit dieser neuen Unterrichtseinheit wollen wir einen Schritt weiter gehen als dies üblicherweise im Grundschulunterricht geschieht", erklärt die Leiterin der Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein. "Nach unseren Erfahrungen belässt man es hier zumeist beim Kennen lernen und Erleben der Artenvielfalt. Über ihre Bedeutung und ihren Wert wird aufgrund der Komplexität des Themas erst in den weiterführenden Schulen nachgedacht. Der Unterricht in der Zooschule hat jedoch gezeigt, dass sich bereits ältere Grundschüler gewinnbringend mit diesem Thema befassen können." Die neue Unterrichtseinheit wird in das Programm der Zooschule aufgenommen.

    (21.04.2008)
    IP66:   Ich würde mir ja nicht nur einen neuen Zooplan, sondern auch eine sachkundige Führung zu den vielen Raritäten wünschen wollen ...
    (30.03.2008)
    Michael Amend:   @IP66.Wenn Sie nach landau kommen, bringen Sie Ihren Zooführer mit, es gibt nämlich einen neuen Lageplan,der erste seit 7 Jahren, den Sie gratis bekommen,wenn Sie an der Kasse Ihren Zooführer vorlegen.Den Plan kann man darin einheften.
    (28.03.2008)
    IP66:   Ich könnte am 7. oder 8. April den Zoo in Landau besuchen. Falls Herr Amend oder auch ein anderer Forumsteilnehmer aus der Gegend sich interessiert, könnte man sich dort auch treffen - es würde mich freuen!
    (28.03.2008)
    Michael Amend:   Übrigens, Landau hat noch nie Giraffen gehalten.....
    (27.03.2008)
    Michael Amend:   Hier noch eine Kurz-Notiz aus der Zeitschrift"Rheinland-Pfalz-Stadtgeschnupper"
    (27.03.2008)
    Zoo Landau:   Wir tun was für Kröten! - Erstes gemeinsames Unterrichtsprojekt von NABU und Zooschule Landau

    "Jedes Jahr verdanken allein in der Südpfalz Tausende von Lurchen ihr Leben der Hilfe von Naturschützern", erklärt Ingeborg Keller von der Naturerlebnisschule des Naturschutzbundes (NABU) Landau. 36 Viertklässler der Thomas-Nast-Grundschule hören der Umweltpädagogin gespannt zu. Nahe der Pfalzwerke Landau, hinter dem "Gillet-Parkplatz" haben sie sich eingefunden, um sich vor Ort über Rettungsmaßnahmen zu informieren. Sie erfahren, dass Lurche Straßen ohne Rücksicht auf den Verkehr überqueren, um zu ihrem Laichgewässer zu gelangen. Die Oskar-von-Miller-Straße ist so ein Gefahrengebiet. Zahlreiche Erdkröten überqueren jedes Jahr diesen Bereich, um in das Rückhaltebecken auf der anderen Straßenseite zu gelangen. "Damit die Laichtour der Kröten nicht tödlich endet, müssen wir Menschen helfen", erklärt Keller. Sie zeigt den Kindern die Amphibienzäune, die die Kröten aufhalten, und die eingegrabenen Eimer, in die die Kröten plumpsen. Darin werden sie von den Krötenrettern über die Straße in das sichere Feuchtgebiet getragen. "Bereits 250 Erdkröten wurden auf diese Weise hier in den letzten Tagen gerettet", berichtet Keller den staunenden Kindern. Und heute morgen kommen wegen der kalten Nacht vier weitere Erdkröten dazu. Aufmerksam betrachten die Kinder die Tiere in den Eimern. Vorsichtig dürfen sie diese auch anfassen. Jeannine Schützendübe, Pädagogin der Landauer Zooschule, und Ingeborg Keller setzen den Kindern die kleinen Erdkröten auf die Hand. Über die feuchte Haut der Tiere wundern sie sich nicht, denn eine Woche zuvor konnten sich alle Kinder in der Zooschule Landau Wissen über Amphibien an 26 Lernstationen aneignen. Dabei erfuhren sie auch, dass die glitschige, drüsige Haut für die Tiere lebensnotwendig ist und sie vor dem Austrocknen schützt. Nun aber sollen die Kröten wieder freigelassen werden. Gemeinsam mit den Kindern überqueren die beiden Pädagoginnen die Gilletstraße, um zum Laichgebiet der Erdkröten zu gelangen. Besonders beachtet wird dabei ein Verkehrschild, das Autofahrer vor den Krötenwanderungen im Frühjahr warnt und langsames Fahren empfiehlt. "Vorsicht bei jedem Schritt", mahnt Keller, "damit wir nicht auf einen wandernden Lurch treten." Das Laichgebiet der Kröten wird erkundet und die Tiere sorgsam in die Natur entlassen. Nun erfahren die Kinder, was sie selbst für den Krötenschutz tun können. "Dies ist der erste gemeinsame Veranstaltungsblock von Zooschule und NABU Landau", erläutert Dr. Gudrun Hollstein, Leiterin der Landauer Zooschule, "und weitere werden folgen." Gerade im Zusammenhang mit heimischen Tierarten bieten sich Kooperationen der beiden Umweltbildungseinrichtungen an. Während die Kinder in der Zooschule ein erstes Grundwissen über ausgewählte Tierarten erwerben, können sie anschließend im Rahmen einer vom NABU geleiteten Lehrwanderung dieses Wissen vertiefen und erweitern. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit, auch die natürlichen Lebensräume der Tiere selbst zu erkunden. "Kooperationen dieser Art haben eine besondere Qualität, denn sie steigern die Effizienz von Lehren und Lernen bezogen auf den Umwelt- und Naturschutz" - davon sind Hollstein und Keller überzeugt. Im kommenden Jahr wird Grundschulen ein entsprechendes "Veranstaltungspaket" zum Themenbereich "Amphibienschutz" von Zooschule und NABU offiziell angeboten. Mehr Informationen gibt es unter www.zooschule-landau.de und www.nszhirtenhaus.de.

    (27.03.2008)
    IP66:   Wenn man an die Summen denkt, die mancher Zoo für Neubauten ausgibt, sollte man Landau und die Kosten für die dortige Pinguinanlage loebend hervorheben. Schön finde ich auch, daß die alte Tradition von Tierskulpturen in Zoos wieder aufgegriffen wird.
    (26.03.2008)
    Zoo Landau:   Weiterer Glanzpunkt im Landauer Zoo geschaffen – Humboldtpinguin-Anlage eingeweiht.

    Das neue Zuhause für die Humboldtpinguine im Landauer Zoo ist fertiggestellt. Am 14. März konnten die kleinen Frackträger ihre neue Behausung, eingerahmt von zahlreichen Gästen, beziehen. Finanziert wurde die Anlage durch den Zoo-Freundeskreis, diverse Stiftungen und Spender.

    „Ein weiterer Glanzpunkt in Landau konnte durch die Unterstützung und die Mithilfe von vielen Spendern realisiert werden“ zeigte sich die zuständige Dezernentin und Beigeordnete der Stadt Landau, Maria Helene Schlösser, begeistert. Unterstützt vom Bezirksverband Pfalz, der Bürgerstiftung Landau und der Adolf und Hildegard Isler- Stiftung, investierte der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. die beachtliche Summe von 250.000 Euro in den Neubau. „Unser besonderer Dank gilt dem Architekturbüro Buchert, allen zusätzlichen Sponsoren und den beteiligten Baufirmen, die trotz baulicher Herausforderungen für den reibungslosen Ablauf des Bauvorhabens sorgten“, so der Vorsitzende des Freundeskreises Frank Keller.

    Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Pinguine bietet der Neubau vor allem für den Nachwuchs der südamerikanischen Vögel optimale Bedingungen. „Nach neuesten Erkenntnissen gestaltet, sollen die Landauer Pinguine auf dieser Anlage die Zuchterfolge der Vergangenheit fortsetzen“, so Dr. Heckel, Direktor des Landauer Zoos. Die neugestalteten Bruthöhlen in Hanglage sind bewusst sonnen und luftexponiert, was die Pinguinküken vor Krankheiten bewahrt. „Die Anlage konnte auf ca. 220 qm erweitert werden. Auch das Wasserbecken ist mit nun 50 qm Nutzfläche deutlich größer und den Bedürfnissen der Pinguine angepasst“, berichtete Dr. Heckel über die Ausmaße der neuen Heimat für die Humboldtpinguine. Besonders die Expertise des Ehepaares Knauf aus Landau trug dazu bei, die Anlage artgerecht zu gestalten.

    „Der schönste Moment bei einer Planung ist immer die Übergabe des fertigen Projekts“, so der Architekt der Pinguinanlage, Hans- Peter Buchert, über seine ganz persönliche Freude über die Eröffnung der Anlage. Es wurden ausschließlich Materialien aus der näheren Umgebung verbaut. Die Verwendung von Naturstein aus dem Steinbruch in Albersweiler sowie Holz aus dem Landauer Stadtwald sorgte für kurze Transportwege der beteiligten Firmen.
    Ein ganz besonderes Dankeschön ging an das Künstlerpaar Paulduro. Mit zwei lebensgroßen Pinguinen aus Bronze setzten sie einen künstlerischen Akzent direkt an der neuen Anlage. Hans-Peter Buchert überreichte ein dazu passendes Pinguinküken aus Bronze als Eröffnungsgeschenk.

    Ein witterungsgeschützter, abgestufter Besucherausguck lädt die Besucher zukünftig ein, die Vögel länger zu beobachten. Er kann auch im Rahmen des zoopädagogischen Programms als Aufenthaltsort genutzt werden. Geplant ist in diesem Bereich auch die zusätzlich Artenschutzinformationstafeln zu installieren.

    Die Haltung von Humboldtpinguinen hat im Zoo Landau seit langem Tradition. Die Landauer Gruppe gehört auf Grund regelmäßiger Naturaufzuchten und der wertvollen Genetik zu den besonders wichtigen innerhalb des Europäischen Erhaltungszucht-Programms, EEP.
    (26.03.2008)
    Michael Amend:   @BjörnN.Unscheinbare Arten gibt es in Landau noch einige mehr....Bezüglich des Zuchtbuches einfach mal beim Zoo direkt anfragen.
    (22.03.2008)
    BjörnN:   @Michael Amend
    Ich wollte damit keineswegs sagen, dass Landau sich verstecken müsste. Ich bewundere Zoos, die sich Arten annehmen, die für Besucher eher wenig attraktiv sind und damit ein wenig gegen den Strom schwimmen. Ich finde, dass unscheinbare Arten einen Zoo erst richtig interessant machen.
    So komisches es klingt, auch wenn ich in Leipzig jedes Mal Stunden bei den Menschen- und Tieraffen verbringe, faszinieren mich unscheinbare Tiere wie Hörnchen, Moschushirsche, Anoas und andere nicht weniger als die Affen....

    Gibt es denn die Möglichkeit, das Zuchtbuch für den Prinz-Alfred-Hirsch vom Zoo Landau zu beziehen??
    (22.03.2008)
    IP66:   Münster hat für die Art immerhin einen festen Stall errichtet - ich denke, daß mancher Zoo diesen Aufwand scheut und daß man deshalb winterharte Hirschformen den tropischen Arten vorzieht. Ich fand das seinerzeit für die Alfred-Hirsche in Landau verwandte Gehege allerdings nur bedingt geräumig, wurde mich aber freuen, wenn die Haltung dieser Art Schule macht. Man hat mir erzählt, daß Axis-Hirsch-Nachwuchs bislang noch sehr gefragt ist - vielleicht können die Landauer ja bei der Nachwuchsvermittlung auf die Zoos zurückgreifen, die auf die indische Art warten müssen.
    (22.03.2008)
    Michael Amend:   @BjörnN.Die Prinz-Alfred-Hirsche züchten inzwischen so gut in den Zoos, das es problematisch ist,den Nachwuchs, speziell den männlichen, zu platzieren, denn es finden sich nur sehr schwierig neue Halter für diese Art. Viele Einrichtungen halten eben lieber die pflegeleichteren Hirsch-Formen, obwohl der Prinz-Alfred-Hirsch nicht nur eine hochbedrohte, sondern auch ausgesprochen schöne Hirschart ist. In Landau halten wir die Art seit einigen Jahren. Die alte Gruppe ist erloschen und mit zwei neuen Weibchen in einer neuen Anlage an anderer Stelle im Zoo hoffen wir,die Zucht dieser Art wieder beginnen zu können. Natürlich kommt noch ein Bock zu den beiden Damen.Übrigens: Das Zuchtbuch für den Prinz-Alfred-Hirsch wird in Landau geführt ! Landau ist zwar ein kleiner Zoo, er braucht sich aber keineswegs hinter den "Großen"zu verstecken. Einige davon sollten mal ihrer Pflicht als"Arche Noah" nachkommen und z.b eine Bock-Gruppe PA-Hirsche in den Bestand aufnehmen, denn das ist sehr wichtig, und über genügend Fläche verfügen ja schon einige Zoos.
    (22.03.2008)
    BjörnN:   Sind denn die Zuchterfolge bei den Prinz-Alfred-Hirschen so gut, dass jetzt auch Landau die Tiere hält oder gehören sie schon länger zum Bestand????
    (22.03.2008)
    Michael Amend:   Winterchaos in Deutschland ? Nicht hier in der Pfalz. Frühligsimpression aus dem Zoo Landau, Blick über die Australien-Anlage für Benett-Känguruhs und Emus nach"Afrika". Letzte Woche wurde die neue Pinguin-Anlage eingeweiht. Bei Interesse, stelle ich gerne Bilder der Anlage ( und vom neuen Prinz-Alfred-Hirschgehege) ein.
    (22.03.2008)
    Zoo Landau:   1. DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch 2008 im Zoo Landau in der Pfalz

    Auch 2008 wird der beliebte DGHT-Stammtisch zu Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz fortgesetzt. Das erste Treffen findet am kommenden Mittwoch, den 26. März 2008 um 19:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz, Hindenburgstraße 12-14. Vortragsthema an diesem Abend wird pünktlich zum Frühlingsanfang „Der Beginn eines neuen Schildkrötenjahres“ sein. Im Anschluss an den Vortrag ist bei gemütlichem Beisammensein noch Zeit für Fragen und Erfahrungsaustausch.

    Die vierteljährlich stattfindenden Treffen im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) und sind für jeden interessierten Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden kostenlos!

    Folgende anschließenden Termine und Themen sind bereits für 2008 geplant:
    25. Juni: Artgerechte Ernährung europäischer Landschildkröten
    24. September: Die Überwinterung von mediterranen Landschildkröten
    29. Dezember: Erfahrungen bei der Aufzucht europäischer Landschildkröten

    Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: p_kern@t-online.de oder peter.buchert@t-online.de.
    (20.03.2008)
    Zoo Landau:   „Follow the dromedary…“
    Zooführung in englischer Sprache

    Im letzten Jahr fand im Zoo Landau in der Pfalz auch erstmals eine Zooführung in englischer Sprache statt. Nach dem großen Erfolg wird diese Veranstaltung in diesem Jahr am Sonntag, den 30. März um 14 Uhr wiederholt. Genauso wie die seit Jahren durchgeführten und stets gut besuchten Führungen in französischer Sprache wird wohl auch die Englische Führung zukünftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Zoo Landau haben. Das Zooteam möchte damit auch den zahlreichen Zoobesuchern aus den englischsprachigen Ländern oder sprachlich Interessierten seine Tierwelt näher bringen.

    Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in englischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen.

    Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit englischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen!

    Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos.

    Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.
    (20.03.2008)
    IP66:   Vielleicht geht das ja nicht allen Besuchern so, aber ich habe schon den Eindruck, daß man durch die Bepflanzung den Eindruck erweckt, hinter dem schmalen Streifen befände sich etwas, das der Besucher auf keinen Fall wahrnehmen dürfe, weshalb es kaschiert wurde. Zudem halte ich den Trend zu "natürlichen Anlagen" für eine Modeerscheinung. Ich kann mich da natürlich irren, habe bislang aber erlebt, daß derartige Modewellen schnell verebben, die Zoos aber lange mit diesen einstmals schicken Anlagen leben müssen. Schließlich wirkt die Anlage in Landau in ihrer Gesamtheit so natürlich nicht, zumal er ja um die monumentale Bastion herum angelegt wurde. Mithin schiene mir es sinnvoll, mit diesem Pfund zu wuchern, zumal modische Felsanlagen ja allenthalben gebaut werden, aber kaum ein Zoo über eine Festungsbastion und einen richtigen Bärengraben verfügt - also einen echten Graben mit echten Bären vor einer echten Festung.
    (27.12.2007)
    Michael Amend:   Aber gerade weil man die Mauer als solche kaum wahrnimmt, macht doch den Reiz der Anlage aus. Das Ziel in landau ist, die Tiere in möglichst natürlcihen Anlagen dem Besucher zu präsentieren, und dazu gehörte auch, eben die Mauer, solche Mauern assoziert Otto N. in der Regel mit Gefängnis,so gut es geht zu kaschieren. In der Vegetationsperiode ist die Mauer ohnehin von wilden Wein überwuchert, und desweiteren mußte ja auch irgendwo der Stall hin...Wenn die Besucher Bären in einem Graben sehen wollen, müßen sie eben nach Bern fahren...
    (27.12.2007)
    IP66:   Man sollte die Mauer zumindest sehen, und ich hätte es schön gefunden, wenn man sie so freigelegt hätte, daß die Tiere unmittelbar vor der Mauer gestanden hätten. Ähnliches würde ich mir bei den Bären wünschen, leben diese doch jetzt in einer Art Festungsgraben, ohne daß der Besucher es bemerkt. Sicherlich wäre eine solche Idee nicht einfach zu verwirklichen, daß Beispiel der Anbringung von Heizkörpern zeigt, daß solch ein Baudenkmal nicht einfach angebohrt oder angefressen werden darf. Zum anderen gibt es aber wenige Zoos, die solch einen unmittelbaren Kontakt zu einer Festung haben, und wenige Städte, die so stark durch das Festungsdasein geprägt wurden wie Landau. Und ich könnte mir vorstellen, daß ähnlich wie die Tiergrotten in Bremerhaven sich als "Zoo vor dem Deich" definiert haben, auch für Landau ein Etikett wie "Zoo im Festungsgraben" denkbar wäre.
    (27.12.2007)
    Michael Amend:   Wie würden Sie die Festungsmauer in die Afrika-Analge einbeziehen ? Diese gehört übrigensder Universität und darf von uns nicht angetastet werden, selbst die Heizkörper im Afrika-Stall durften wir nicht an der Mauer anbringen....Sehr wirkungsvoll ist aber der Wald im Hintergrund, da würden sich Guerezas als Hintergrundbesatz gut machen...
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   An dieser Stelle standen schon seit ca. der 50 iger Jahre Huftier-Anlagen.Die aus meherern Einzelanlagen bestehende Huftier-Anlage mit dem auf dem Bild zu sehenden Zaun wurde 1973 eröffnet.
    (26.12.2007)
    IP66:   Von wann stammten denn diese Anlagen? Sie haben ja recht stabile Zäune und hatten wie die heutige den Nachteil, zwar unmittelbar unter der Festungsmauer zu liegen, diese aber nicht in ihre Wirkung einzubeziehen.
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   Besucherweg vor der Anlage.
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   Detailansicht mit Streifengnus. Die Anlagen waren durch zwischentore jederzeit unterteilbar, etwas,das mir auf der neuen Anlage leider fehlt...
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   Detailansicht mit Südlicher Steppenzebra-Stute.
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   Das war die ehemalige Straußenanlage, in der ab 1994 bis 2003 die Pinselohrschweine lebten.
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   Und hier die Anlage von der Dromedarseite aus gesehen.
    (26.12.2007)
    Michael Amend:   So, hier eine Komplett-Anischt der Afrika-Anlage, wie sie bis Ende 2003 bestand. Es waren früher mehrere Anlagen für verschiedene Tierarten. Gnus leben seit 1977 darin.
    (25.12.2007)
    Trebaruna:   Ich habe in das Niederlandische Safari beeske bergen auch die sudan-geparden gesehen und sie wirkten mich etwas kleiner als die sudafrikanischen. Keine ahnung ob das stimmt, weil mann in beekse bergen ein bisschen hoher steht als das gehege, vielleicht darum kleiner wirken.
    (12.12.2007)
    Niedersachse:   Herr Amend. Hätten Sie noch die Namen ihrer Geparden und die Geburtsdaten für mich.
    Ich sag schon mal danke.
    (11.12.2007)
    Michael Amend:   Noch nicht, diese kommen aber wieder.
    (20.11.2007)
    IP66:   Ich fand die Geparden bei meinem Besuch im vergangenen Winter ebenfalls sehr normal - gibt es eigentlich wieder Prinz-Alfred-Hirsche in Landau?
    (20.11.2007)
    Michael Amend:   Gern geschehen ! Für weitere Fragen stehe ich weiterhin zur Verfügung.
    (20.11.2007)
    Johannes Pfleiderer:   @Michael Amend
    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    (20.11.2007)
    Michael Amend:   @Johannes Pfleiderer. Unsere Geparden sind täglich bei jedem Wetter draußen. Allerdings werden Sie nur einen von beiden zu sehen bekommen, aufgrund der Tatsache, das wir derzeit bestrebt sind, die Tiere zur Zucht zu bringen, ist im Wechsel immer ein Tier im Stall, das dann aber nachts raus darf. Sehr viel anders als "normale"Geparden sieht der Nordafrikanische übrigens nicht aus.Nebenbei bemerkt, sind alle afrikanischen Geparden genetisch fast identisch, und viele Systematiker, unter anderen Jonathan Kingdon, unterscheiden aufgrund dieser Tatsache keine Geparden-Unterarten in Afrika. Manche sagen, der "Sudan-Gepard"sei etwas gestärker getupft, das kann ich so nicht bestätigen, gerade in den USa habe ich viele Südafrikanische Geparden gesehen, die genauso stark getupft waren. Und nur weil ein z.B. Grantzebra im Brustbereich etwas enger gestreift ist, mache ich daraus nicht sofort ebenfalls eine "Unterart". ( es gibt nur zwei klar unterscheidbare Unterarten des Steppenzebras, das Südafrikanische und das ostafrikanische )Ist alles eben eine Auslegungssache, ich halte aber die Unterarten-Politik in einigen Fällen für übertrieben.
    (19.11.2007)
    Johannes Pfleiderer:   Nächste Woche hätte ich eventuell Gelegenheit, nachmittags den Zoo Landau zu besuchen und endlich mal die Sudan-Geparden zu bestaunen (mein letzter Besuch liegt schon fast zwei Jahre zurück).
    Frage an Michael Amend oder jeden anderen, der das weiß: zeigen sich die Tiere zu dieser Jahreszeit überhaupt?
    Ich hab ja durchaus schon Geparden an kälteren Tagen draußen gesehen, aber diese sind ja schließlich wärmere Gefilde gewohnt und noch nicht allzu lange im kalten Europa...
    (19.11.2007)
    Ralf Sommerlad:   @Herr Kleinert: Ihnen ist nach Schwarzen mambas: Damit kann ich dienen, nicht im Reptilium Landau, aber im Gifttierhaus Eimsheim ( www.gifttierhaus.de)einer kleineren, ebenfalls privaten aber vorbildlich gefühten Einrichtung. Just my 2 cents...
    (11.10.2007)
    Dennis K.:   Ich weiß das kommt sehr verspätet.. aber ich bin als begeisterter Terrarianer ebenfalls vor zwei Wochen im Landauer Reptilienzoo gewesen und muss auch sagen es hat mir gefallen, ich hatte einen Freund von mir, Achim Janu sein Name, der hofft dort arbeiten zu können. Gut für mich als Schulgänger sind 14, 50 schon viel für zwei-drei Stunden Reptilien schauen aber wirklich es hat sich gelohnt. Zum Them Zoofachgeschäft kann ich sagen: Besucht Tropic Fauna in Bisingen! besser als so mancher Reptilienzoo! Momentan allerdings hat er en spärlichen Bestand "nur" etwa 200 Arten aber zu Glanzzeiten kann man 500 Arten sehen! Giftschlangen sind leider nur hinter den Kulissen und werden auf der Wbsite www.tropicfauna.de auch nicht zum Verkauf angeboten was ich vernüftig finde, auch wenn teilweise Affen und Kaimane verkauft werden.
    (14.08.2007)
    IP66:   Der Clou beim landauer Bärengraben ist der, daß es sich eher um ein Gehege im Festungsgraben handelt, daß allerdings die Wand der Bastion als Rückmauer verwendet. Aufgrund der Vauban'schen Planungen ist der Graben zudem mehr als geräumig, feldseitig ist er allerdings vergittert. Die Gräben in Bernburg und Torgau würden mich durchaus interessieren. Handelt es sich um besetzte Festungsanlagen oder um Bärengruben vom Typus Pfaueninsel?
    (10.12.2006)
    ZooFanKarlsruhe:   Michael Amend schrieb am 25.07.2005:

    "Auf der anderen seite muß ich aber auch sagen,das ichs chon durchaus weiß,was Frau Rauschenberg mit"Möchtegern-Zooexperten"meint.In diesme Forum gibt es die nciht,dann kann ich ganz klar sagen, aber bei der European Elephant Group kenne ich einen"

    @Michael Amend: Können Sie den hier auch beim Namen nennen ?
    (10.12.2006)
    Oliver Jahn:   @IP66, Bernburg und Torgau haben auch noch benutzte Bärengräben.
    (09.12.2006)
    Mulan:   Ich kann einen Besuch in Landau auch nur sehr empfehlen, wenn mir auch die Afrika-Anlage nicht gefällt. Die ist offensichtlich nur für die Besucher-Optik gebaut. Waren denn die Rotducker mit dem Jungtier zu sehen ? Zu kalt dürfte es für die Ducker an für sich ja nicht sein.
    (09.12.2006)
    IP66:   Ich habe es in der letzten Woche endlich einmal nach Landau geschafft und kann einen Zoobesuch dort nur empfehlen. Im Forum gibt es ja Insider, und so hat man schon einiges gehört. Es bleibt dennoch überraschend, das kleine, wenn auch gut strukturierte Gelände mit so vielen so interessanten Arten besetzt zu sehen. Die Umnutzung des Affenhauses gefiel mir sehr gut, es hat viel von einem Bau der 50er, ist aber doch gut zu gebrauchen und gut besetzt. Auch das Problem der Vitrinenreihe ohne Außenanlagen ist durch Besatz mit Reptilien und Krallenäffchen schön gelöst - Dresden oder Erfurt können hier einiges lernen. Hübsch fand ich auch den Freiflugraum - mit Dikdiks und Schwarzkopfibissen - und die augenscheinlich nach hellabrunner Vorbild begrenzte Kamelanlage, ein schönes Beispiel für das "Aufsockeln" von Großtieren. Das neue Afrikagehege fand ich ein wenig "übergestaltet" - braucht es den Pavillon? - außerdem hätte ich es mir gewünscht, daß die Bastionswand, die sich hinter der Anlage befindet, irgendwie einbezogen worden wäre, denn diese Möglichkeit gibt es ja andernorts nicht. Der Besatz wurde im Tiergartenrundbrief vorgestellt, zu ergänzen ist nur, daß ich seit Kindertagen kein Gnu mehr so aus der Nähe gesehen habe wie hier in Landau. Das Bild hätte sich ergänzt gefunden, wenn Landau die selten gezeigte dunkelhalsige Art des Kronenkranichs besitzen würde, aber auch so ist die Anlage ein Prunkstück. Was den Blinddarmfortsatz des Geländes zwischen Contrescarpe und Bastionsmauer angeht, so könnte es sich hier um den einzigen noch benutzten Bärengraben der BRD handeln - recht geräumig, aber ebenfalls ein wenig ungeschickt mit der Geländesituation vernetzt. Doch die Robbenanlage und das Gepardengehege schaffen hier Ersatz. Wer kleinere Anlagen mag und sich für nicht allenhalben gezeigte Arten interessiert, für den ist ein Besuch in Landau eigentlich zwingend.
    (09.12.2006)
    Michael Amend:   Wie Oliver schon schreibt,habe ich in Tierpflegerkreisen schon einige Leutchen kennengelernt,deren Fachwissen reichlich bescheiden ist .Keiner kann alles wissen, um Gottes Willen. Niemand ist unfehlbar, und ich weiß auch längst nicht alles,auch in meienn Interessenschwerpunkten,und auch habe mich schon geirrt (siehe Fischermarder/Tayra),aber ich stehe dazu.Wenn aber ein ausgelernter Tierpfleger nciht weiß,was ein Wapiti ist,er von einem Ducker noch nie etwas gehört hat,oder fragt,welche Zebraart im eigene Zoo gehalten wird,dann finde ich das mehr als peinlich und bedauernswert.Und leider muß ich sagen,treffe ich immer mehr Tierpfleger,deren Interesse an diesem Beruf nur noch sehr gering ist.Auf der anderen seite muß ich aber auch sagen,das ichs chon durchaus weiß,was Frau Rauschenberg mit"Möchtegern-Zooexperten"meint.In diesme Forum gibt es die nciht,dann kann ich ganz klar sagen, aber bei der European Elephant Group kenne ich einen, und unter vielen Zoodauerbesuchern gibt e sie auch,die selbst erfahrenen Tierpflegern noch etwas über ihre eigenen Tiere rezählen wollen.Einer dieser"Zooexperten"hat während des Zoosammlertrefefns in Wien erzählt,Wien sei der einzige Zoo Europas,der zwei Elefanetnbullen hält.Komisch,ihc kenne da noch eine ganze Riehe mehr Zoos in Europa,die mehr als einen Bullen halten.
    (25.07.2005)
    Oldzooboy:   Dem Beitrag von Oliver Jahn pflichte ich bei.Ich beschäftige mich auch schon lange mit Zoos und Tieren und habe mich in dieser Zeit nie als einen"Möchtegern-Experten"gesehen und habe auch niemals in irgendeiner Weise versucht,meine Meinung als die einzig Richtige darzustellen.Sicherlich mag es auch unter den"Zoofans"solche Leute geben,und es tut mir Leid,wenn Frau Rauschenberg es schon mit diesen"Möchtegern-Zooexperten"zun tun bekommen hat,aber einige Teilnehmer in diesem Forum als solche zu bezeichnen,finde ich eine Frechheit.Dennoch toleriere ich Frau Rauschenbergs Meinung,denn wie Herr Schubert schreibt,jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung,auch in diesem Forum.Ich jedenfalls habe nicht das Gefühl,es hier mit"Möchtegern-Zooexperten"zun tun zu haben,sondern mit überaus netten und interssierten Zoofans,die zum großen Teil sich sehr gut in der Zoowelt auskennen,selbst in fachlichen Belangen und genau das weiß ich sehr zu schätzen!
    (25.07.2005)
    Oliver Jahn:   Also jeder, der dieses Forum hier kennt, und sich über dieses Forum hier genau so gefreut hat, wie ich, der weiß, dass dieses Forum auch davon lebt, dass Zoofreunde und Fachleute miteinander diskutieren, sicher in der Sache auch mal streiten. Sehr gefreut hat mich, dass selbst Zoo-Direktoren, wie Herr Perret sich hier zu Wort gemeldet haben. Dennoch ist und bleibt es ein Forum von Zoofreunden, die nun mal in der überwiegenden Zahl Laien sind. Wenn dann Fachleute, so wie Michael uns das ein oder andere an Hintergrundinformation liefern können, wenn Herr Dr. Schüling mit seinen Verbindungen das ein oder andere Rätsel aufklärt, dann macht das dieses Forum einfach nur noch spannender und interessanter. Und Gott lob, treffen hier eben auch sehr unterschiedliche Meinungen aufeinander. Wie langweilig wäre es, wenn alle nur den selben Zoo gut fänden, die selbe Tierhaltung schlecht, den gleichen Bau gelungen, die gleiche Zoogeburt spektakulär. Dennoch meine ich, in alle dem sollte doch nie vergessen werden, dass dieses hier ein Forum für alle Meinungen ist, in dem doch immer wieder mal darauf hingewiesen werden sollte, dass oft der Ton die Musik macht! Frau Rauschenberger, sie sind nun Tierpflegerin. Die meisten hier sind das nicht. Dennoch sind wir Laien hier nicht Forumsmitglieder zweiter Ordnung. Viele von uns beschäftigen sich schon sehr lange mit dem Thema Zoo und das sehr intensiv. Dadurch haben viele von uns sich über die Jahre auch ein bestimmtes Wissen angeeignet, welches sicher nicht mit einer fundierten Berufsausbildung zu vergleichen ist, aber wie Kollegen von Ihnen hier im Forum schon bestätigt haben, gibt es auch unter den Tierpflegern heute einige, die nicht gerade durch Sachverstand glänzen. Michael hat in einigen Beiträgen darauf hingewiesen, Herr Dr. Schüling hat es, bzgl. des Unistudiums bestätigt. Von daher halte ich wirklich nichts davon, wenn dann Laien, die hier eine Palttform gefunden haben, um durchaus auch mal konträr zu diskutieren, als "Möchtegern-Experten" bezeichnet werden. Schließlich sind es ja genau diese "Möchtegern-Experten", die mit ihren häufigen Zoobesuchen und den damit verbundenen Eintrittsgeldern nicht unwesentlich zum Erhalt der Zoos und damit auch zum Erhalt Ihres Arbeitsplatzes beitragen. Seien Sie also bitte so nett, und sehen Sie dieses Forum nicht als Fachforum für ausgebildete Tierpfleger, sondern als das, was es ist, eine Plattform zur Meinungsäußerung für jeden, der sich mit dem Thema Zoo beschäftigt und der dankbarer Weise dieses Forum mit seinen Beiträgen belebt!
    (25.07.2005)
    Stefan Schubert:   Ich kenne eine ganze Reihe guter Reptilienhaltungen, wo die Tiere als Teil des dargestellten Ökosystems ein grosses Gehege/Anlage/Schaustück bewohnen. Ich kenne mich mit Reptilien nicht so aus, doch sehe ich sie meistens nur träge und so halte ich die Haltung auf wenigen Quadratmetern vielleicht für gerechtfertigt. Doch bezog sich meine Kritik nicht auf die Tierhaltung sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis! Die Haltungen fand ich o.k., doch schien mir der Eintritt zu hoch, als das es eine gezielte Anfahrt aufs Reptilium alleine lohne.
    Im übrigen halte ich dieses Forum für ein Podium zur freien Meinungsäusserung, zur Anregung und Information und möchte ich hier nicht mich ständig rechtfertigen müssen. Sollte ich jemanden auf die Füsse getreten sein, will ich mich hier bei allen Betroffenen entschuldigen, insbesonders den MitarbeiterInnen des Reptiliums Landau!!!!!
    (23.07.2005)
    Michael Amend:   Harte Worte,aber ich kann Ihnen zustimmen.Die Länge des Besuches in einem Zoo als Maßstab für dessen Qualität anzusehen,finde ich auch etwas seltsam.Vor zwei Jahren ahbe ich einen der schlimmsten und katastrophalsten Tierparks in meienm Leben besucht,dem mittlerweile in diesem Forum ein eigener Beitrag gewidmet ist.Ich rede vom Hollywoodpark Stukenbrock.Ihc habe mich in diesem Park ca.5-6 Stunden aufgehalten und danach beschlossen,diesen furchtbaren Park kein zweites Mal zu besuchen.Hauptsächlcih bin ich ja nur wegender Gnus dorthin gefahren,um damit eben alle vier deutschen Gnuhalter zu kennen.Würde ich diesen park nun nach der Länge meiener Besuchszeit bewerten,so wie Herr Schubert,dann muß das ja ein Spitzenpark sein.......

    (23.07.2005)
    Manuela Rauschenberg:   Ich bin gelernte Zootierpflegerin und habe 1980 habe meine Ausbildung abgeschlossen.Ich habe in diesem Beruf schon so manchen "Möchtegern-Zooexperten"
    kennengelernt, doch der eine oder andere Teilnehmer in diesem Forum schießen glatt den Vogel ab.Eine Kollegin von mir ,die mit mir gelernt hat,arbeitet im Landauer Reptilium,wo ich sie jetzt vor kurzem zum ersten Mal besucht habe. Ich war begeistert von der Anlage,kaum ein deutscher Zoo,der seinen Reptilien soviel Platz zugesteht.Wenn ich dann aber den Beitrag von Herrn Schubert vom 04.06 lese,könnte ich glatt meinen Glauben an den gesunden Menschenverstand verlieren.Bitte,Herr Schubert,nennen Sie mir ein Zoofachgeschäft,das mehr als 100 verschiedene Reptilenarten im Angebot hat,und noch halbwegs vernünftig hält ? Und ihre Bemerkung"Ich habe mich mehr als 3 Stunden aufgehalten,was vielleicht doch für eine Qualität sprechen könnte" ist an Arroganz schwerlich zu überbieten.Dennoch entbehrt sie nicht eines gewisen Humores,denn im Reptilium haben wir uns doch gut darüber amüsiert.Es ist doch sehr anmaßend von Ihnen,die Quälität einer Tierhaltung daran zu messen,wie lange Sie sich in der entsprechenden Einrichtung aufgehalten haben. Ich schlage Ihnen vor,sich eingehender mit der Materie"Tierhaltung"zu befassen,bevor Sie solche Sprüche loslassen.Wie schon gesagt,selbtsernannte"Möchtegern-Zooexperten"gibt es jede Menge....
    (23.07.2005)
    Michael Amend:   Um auf den Beitrag von Herrn Löchner zurückzukommen:Ins Reptillium dürfen auch Hunde mitgenommen werden!Das hat sich aber unter den Hundebesitzen noch ncith herumgesprochen,denn nur sehr wenige machen Gebrauch davon.Was glauben Sie,wozu die Hundetränke am Eingang gedacht ist?
    (09.06.2005)
    Jürgen Kleinert:   Um auf das Thema"Reptillium"zurückzukommen.Ich halte seit über 15 Jahren selbst Reptilien,von der Bartagame bis zum Baumpython ist alles vertreten und ich habe natürlich bereits einige Wochen nach dessen Eröffnung das Reptillium besucht.
    Ehrlich gesagt, meine Erwartungen waren nicht sehr hoch,da ich bereits andere Reptilienzoos in Deutschland besucht habe (Regensburg-katastrophal , Schladen-schlimm,Rheinberg-in Ordung)aber ich wurde auf das Angehmste überrascht.Große,helle Terrarien,oftmals mit mehreren Arten besetzt, ein sehenswerter Tierbestand,eine sehr schöne Wüstenhalle und,wovon ich sehr angetan war,das einzige Nachttierhaus für Reptilien,eine nachahmenswerte Idee! Wünschen würde ich mir noch eine große Tropenhalle mit großen Krokodilen und Waranen.Es müßen ja nicht gleich Komodowarane sein ,aber es gibt ja noch eine ganze Menge schöner Waran-Arten. Auch weitere Giftschlangen-Arten wären schön.Nirgendwo sieht man mehr die Schwarze Mamba...Ich werde gewiss bei nächster Gelegenheit das Reptillium wieder besuchen und kann ebenfalls nur bestätigen,das 14,50 Eintritt nicht zuviel sind.
    (08.06.2005)
    Zoofan:   Leider habe auch ich schon negative Erfahrungen mit Hunden in Zoos machen müßen.Zweimal wurde ich bereits von Hunden im Zoo grundlos angebellt,das würde mir bei kleinen Rassen ja nichts ausmachen,aber es waren in beiden Fällen große Hunde,einer davon zählt zu den Kampfhunden,der auch noch ohne Maulkorb war.Glauben sie mir,da hat man ein sehr unangenehmes Gefühl in der Magengrube ,wenn man von einem solchen"Hund"heftig angeknurrt wird.Hunde haben im Zoo absolut nichts verloren.Zumal ich die Meinung vertrete,das die Haltung von großen Hunden in Großstädten Tierquälerei ist.
    Seltsam finde ich,das viele Zoos aus bestimmten Gründen die Mitnahme von Hunden verbieten,z.B aus Gefahr der Krankheitsübertragung oder weil die meisten Tiere in den Hunden eine Gefahr sehen.Warum gelten diese Gründe in anderen Zoos nicht ? Ich bin der Meinung, Zoos sollten hundefreie Zonen bleiben,denn viele Menschen fühlen sich durch Hunde bedroht und sind froh über einen Freizeitort,wo Hunde nicht mitgebracht werden dürfen.
    (08.06.2005)
    Michael Amend:   Seit ein paar jahren dürfen bei uns in den Zoo Landau Hunde mitgebracht werden,und bisher haben wir keine nennenswerten negativen Erfahrungen damit geamcht.Selbst dieTiere haben sich an die Hunde problemlos gewöhnt und nehmen so gut wie keine Notiz mehr von Ihnen.Natürlich gibt es auch unter den Hundebesitzern schwarze Schafe,die ihren Hund unangeleint im Zoo laufen alssen,was sehr selten geschieht,aber wenn wir Tierpfleger das sehen,dann fordern wie diese Leute auf,den Hund anzuleinen,was bisher auch jeder getan hat.Es ist zwar bedauerlich,das im Zoo Landau ein Hund die Tochter von Herrn Löchner angebellt hat,aber das kann nun mal überall passiern und kann nun wirklcih nicht dem Zoo Landau vorgeworfen werden.Und unsere Scahfe und Ziegen im Streichelgehege sind sicher nciht futtergieriger als die in anderen Streichelzoos.Ich bin der Meinung,das Kleinkinder nur in Begleitung ihrer Eltern in den Streichelzoo hineingehen soltlen,um eben solche Vorfälle,das die Kinder von den Ziegen bedrängt werden,zu vermeiden.Leider she eich oft Kleinkinder,die ohne ihre Eltern in das Streichelgehege gehen.Und ein ganz andrere Aspekt ist,wie sich viele,vor allem schon größere Kinder,den dortigen Tieren gegenüber verhalten.Da werden die Lämmer städnig,oft sehr grob,hochgehoben und quer durch das gehge herumgetragen,die Tiere werden geschlagen,gezwickt und gekniffen,die Kinderr enne in die Ruhezonen und in den Stall der Tiere,die Kaninchen werden hochgehoben und absichtlich auf den Boden geworfen,solche Vorfälle häufen sich!Und das meiste davon geschieht in Gegenwart der Eltern!
    (08.06.2005)
    Walter Koch:   Im Gegensatz zu Markus Löchner habe ich
    gegenteilige Erfahrungen gemacht. Oft werde ich gefragt, in welchen Zoo darf
    ich meinen Hund mitbringen? So hat z.B.
    Krefeld eine Ausnahmestellung im Rhein-
    land. Gleichzeitig gilt der Krefelder
    Zoo als besonders beliebt für Ausflüge
    von Kindergartengruppen (Aussage von
    verschiedenen Kinderbetreuerinnen). Die
    Einsicht der Hundehalter ist hier also
    zu fördern.

    (08.06.2005)
    Markus Löchner:   Eigentlich bin ich kein so"Zooverrückter",sondern ein ganz normaler Zoobesucher,aber ich bin durch einen Bekannten auf dieses Forum aufmerksam gemacht worden und möchte mich zum Landauer Reptillium äußern.Ich bin Familienvater und habe zwei Kinder im Alter von 7 und 11 und komme aus der Landauer Umgebung.Seit Eröffnung des Reptillums haben wir es bereits siebenmal besucht und sind jedesmal auf das Neue begeistert.Auch wenn einige Leute glauben,das Retillium sei zu teuer,wie auch Herr Schubert der Meinung ist,so kann ich dem nicht zustimmen.Unter teuer verstehe ich,wenn das Preisleistungsverhältnis nicht ausgewogen ist, das wäre der Fall,würde das Reptillium drei Terrarien dahinstellen und dafür 14,50 verlangen!Das tun sie aber nicht,das Reptillium bietet ein hervorrgandes Preisleistungsverhältnis,man bekommt nicht nur einen ausgewogenen,sehr schönen Tierbestand in ganz hervorragenden Terrarien geboten,sondern darüber hinaus erstklassige Schaufütterungen und Führungen durch die sehr netten Tierpfleger,die stets bereits sind,über das bereits Gebotene in den Schaufütterungen noch zusätzliche Auskünfte zu erteilen! Ich habe mit meiner Familie schon einige Zoos besucht,darunter Stuttgart, Frankfurt und Berlin,die alle über große Terrarienabteilungen verfügen,aber keine davon ist so liebvoll und tiergerecht gestaltet wie im Landauer Reptillium.Nirgendwo haben selbst kleine Echsen oder Schlangen so große Terrarien,und diese nutzen sie auch!Ein anderer, sehr postiver Aspektist,wie in diesem Forum bereits genannt,die Möglichkeit,Getränke zu einem einmaligen Preis nachzufüllen und auch die kleinen Speisen,die angeboten werden,sind sehr preisgünstig.Wir halten uns bei jedem Besuch mehrere Stunden im Reptillium auf und entdecken jedesmal etwas Neues.Wo sonst haben Kinder einmal die MÖglichkeit,verschiedenen Reptilien so nahe zu kommen,sie zu berühren oder sogar füttern zu dürfen? Das ist ein Erlebnis,das meiner Frau und meinem 11jährigen Sohn die Vorurteile vor Schlangen genommen hat!
    Wenn nun Herr Schubert der Meinung ist,das Reptillium sei teuer,dann sollte er mal mit zwei Kindern einen Rummelplatz besuchen oder einen Vergnügungspark wie den Holidaypark.
    Vor Eröffnung des Reptilliums haben meine Familie und ich oft den Zoo in Landau besucht.Dieser bietet uns nicht soviel wie das Reptillium.Man kann sich die Tiere anschauen und erhält kurze,knappe Informatioen über die Arten durch die Schilder,das war's.Für einen netten Spaziergang reicht das,wäre da nicht die unangenehme Tatsache,das seit ein paar Jahren Hunde in den Zoo mitgebracht werden dürfen! Meine Tochter hat Angst vor Hunden,speziell großen Rassen.Bedauerlicherweise machte sie vor 2 Jahren im Landauer Zoo eine weitere negative Erfahrung mit einem Hund,als ein Schäfergund,angeleint zwar,aber an einer dieser meterlangen Auslaufleinen,sich plötzlich meiner Tochter zuwandete und diese heftig anbellte!Meine Tochter fing sofort an zu weinen,da sie selbstverständlich Angst vor dem Hund hatte! Ich frage mich nach diesem Vorfall,warum Hunde in einen Zoo mitgebracht werden dürfen.Wenn das schon sein muß,( wahrscheinlich um die Einnahmen zu erhöhen durch die vielen Hundebesitzer )dann sollte der Zoo auch darauf achten,das diese kurz angeleint werden! An diesem Sonntag Nachmittag,der sehr gut besucht war,sahen wir auch noch einen gar nicht angeleinten Hund! An diesem Tag wurde meine Frau auch noch von einem ca.12 jährigen Jungen angerempelt,der mit seinem Roller im Zoo unterwegs war...Den Besuch im Streichelzoo,dem einzigen Ort im Zoo,wo Kindern mal die MÖglichkeit geboten wird,Kontakt zu den Tieren herzustellen,verkniffen wir uns.Die Schafe und Ziegen waren derart gierig auf das Automatenfutter,das sie sich auf kleine Kinder stürtzen und diese bedrängt von den Ziegen,weinten.Meine Tochter wollte da gar nicht erst hinein.Jedenfalls verzichten wir in Zukunft auf Besuche im Landauer Zoo und werden unsere zukünftigen Zoobesuche darauf ausrichten,ob dort Hunde Zutritt haben oder nicht.Zum Glück gibt es ja mit dem Reptillium nun eine sehr gute,familien,- und besonders kinderfreundliche,hunde,-und rollerfreie Alternative,wo Kindern auch reichlich gefahrloser Konatkt zu den Tieren ermöglicht wird.Im Übriegn sehen das viele meiner Bekannten genauso,und ich kenne keine negativen Stimmen oder Kommentare,das Reptillium sei viel zu teuer.Meine Familie und ich werden uns eine jahreskarte vom Reptillium kaufen und darüberhinaus noch eine Patenschaft für ein Tier übernehmen,um diese sehr schöne Einrichtung in Landau zu unterstützen.
    (07.06.2005)
    Stefan Schubert:   Es gefällt mir, eine Diskusion zum Landauer Reptilium losgetreten zu haben. Die Zeilen entstanden in aller Eile im Anschluss an meine Tour, wärend der Schweiss des Tages noch trocknete. Der Eintritt hate mich geschockt und insgesamt empfand ich die Anlage nicht umfangreicher als manche vergleichbare Einrichtung in Zoos. Mancherorts findet man in "Zoofachgeschäften" eine reichere Artenfülle, doch deren Zweck und Haltungskriterien sollen hier nicht als Vergleich dienen! Jedenfalls sortieren sich nach zwei Tagen langsam die Eindrücke und entsprechend einer kindlichen Beurteilung eines Zoobesuchs steht nicht mehr der Spielplatz als letztes Highlight an, sondern das Gesehene zuvor. Als Freund der madagassischen Fauna war ich vor allem auf diesbezügliche Schaustücke gespannt, die man auch als Ergänzung zu jenem im Zoo sehen kann, da hier die Trockengebiete representiert werden. In den anderen Vitrinen blieben mir einige interessante Tiere verborgen, wie der Blauzungenskink und die Oman-Dornschwanzagame. Ich habe mich mehr als drei Stunden darin aufgehalten, was vieleicht doch für eine Qualität sprechen könnte!
    Die neue Afrika-Anlage hatte sich meines Erachtens durch den Umbau vergrössert, da ein Teil der Rosenbeete geopfert wurde. Der Sand störte mich zwar auch, doch glaube ich nicht, dass ein Rasen lange Bestand hätte. Gut fande ich die Gestaltung der Bauminseln als Unterschlupf für die Ducker.
    (04.06.2005)
    Zoofan:   Ich kann Oldzooboy in allen Punkten Recht geben! Ich habe das Reptillium und den Zoo Landau im Herbst letzten Jahres besucht und war vom Reptillium genauso angetan wie Oldzooboy.Neben den von Herrn Schubert genannten Arten gibt es auch noch Warzen-Chamälions, die ich in noch keinem anderen Zoo gesehen habe oder auch Arrau-Schienenschildkröten.Auch das in den meisten Becken mehrere Arten vergesllschaftet sind,gefällt mir sehr gut.Die Nordamerika-Anlage mit Chuckwallas,Blaue Felsenleguane,Leopardleguane,Wüstenleguane und Wüstenstachel-Leguane ist absolut phantastisch und eines der schönsten Terrarien,das ich je in einem Zoo gesehen habe! 14,50 Eintritt sind beleibe nicht zu viel für diesen wirklich sehr schönen Reptillien-Zoo.Zumal man sich auch alkoholfreie Getränke in der kleinen Cafeteria für nur 2 Euro so oft nachfüllen kann, wie man möchte! Ich werde gerne wieder das Reptillium besuchen.Natürlich habe ich auch den Zoo in Landau besucht,beides kann man ja wunderbar mtieinander kombinieren.Für seine Größe ist der Zoo sehr ordentlich und auch der Tierbestand und die Anlagen können sich sehen lassen.Der Zoo ist wunderbar grün,was mir sehr gut gefällt.Von den Gehegen sind die Bären-Anlage und die Affen-Gehege hervorzuheben.Nicht so gut gefällt mir die neue Afrika-Anlage mit dem Sandboden.Der Tierpfleger,der gerade die Anlage gereinigt hat ,hatte sichtlich Mühe, sich mit seiner Schubkarre durch den hohen Sand durchzukämpfen,außerdem finde ich,sind viel zu viele Steine im Gehege.Das nimmt den Tieren viel Laufraum.Die Steinelinien,die vom Graben weg ins Gehege gehen, erinnern an Bootsanlegeplätze.Genauswenig gefällt mir die Erdmännchen-Anlage,die vielzu klein, düster und nur sehr spärlich eingerichtet ist.Auch diese nimmt Platz weg,die man den Zebras und Gnus hätte zur Verfügung stellen können.Ansonsten aber ist der Zoo sehr zu empfehlen.Leider fehlt ein Plan im Zooführer.
    (04.06.2005)
    Oldzooboy:   Ich habe im Dezember das Reptillium in Landau besucht und war absolut begeistert,es ist also nicht richtig, wenn Herr Schubert schreibt ,das man sich einen Umweg dafür überlegen sollte!
    14,50 Eintritt mögen zwar viel sein ,aber das ist das Reptillium auf jeden Fall wert.Man darf nicht vergessen das es ich dabei um eine reine private Einrichtung handelt, die keinerlei öffentliche Zuschüsse erhält!Um das Reptillium verwirklichen zu können, mußten erst einmal 3,5 Millionen Euro investiert werden! Von den laufenden Kosten gar nicht erst zu reden!Mal abgesehen davon,ich habe noch in keinem Zoo soviele Reptillien aktiv gesehen wie hier,und die kommentierten Schaufütterungen und Führungen der Tierpfleger sind toll und sehr informativ.Nicht in jedem Zoo werden die Mitarbeiter so motiviert wie hier.
    Und ich gebe lieber 14,50 Euro aus und sehe dfür 98 % der Tiere als wenn ich weniger bezahle und kaum Tiere zu Gesicht bekomme wie in so manch anderem Zoo.Kaum ein Zoo wie das Reptillium bietet seinen Reptillien so großzügig bemessene und tiergerecht eingerichtete Terrarien! Wer in landau ist,sollte auf jeden Fall das Reptillium besuchen,es lohnt sich wirklich.Andere Zoo kosten mehr und bieten weitaus weniger,wie Hannover,Disney-Kitsch in seiner vollendesten Form,noch dazu werden Elefanten gequält,siehe die neueste Ausgabe des Elefanten-Magazins,oder Stuttgart,wo man außer einer Unmenge von Pflanzen und schrecklichen beton-Anlagen nur noch gewickelte Menschenaffenbabies zu Gesicht bekommt.Hagenbeck kostet auch mehr,dafür sieht man den ganzen Tag bettelnde Elefanten und einen imposanten,riesigen Eingangstempel!Nein danke,dann lieber ins Reptillium und natürlich in den Landauer Zoo.Leider habe ich die Rotducker nicht gesehen,war wohl zu kalt für sie.
    (04.06.2005)
    Klaus Schüling:   Ich hatte heute die Gelegenheit, Dr. Jens-Ove Heckel,den Direktor des Zoo Landau zu sprechen:
    Es gibt leider keine Rote Mausmakis im Zoo Landau mehr!
    (03.06.2005)
    Stefan Schubert:   Heute habe ich mir mein Versprechen eingelöst und den Landauer Zoo besucht und war wie erwartet begeistert! Die Dikdiks haben sich zwar nicht gezeigt und der Braunbär schlief wieder im Vorkäfig, aber die Freianlage belebten diesmal Korsakfüchse, was mir gefiel! Die Roten Mausmakis sind laut Beschilderung (wieder) da? Doch das Highlight waren wirklich die Natal-Rotducker! Teils scheu, teils selbstsicher eroberten sie die Anlage und über die Gnus muss ich nichts mehr bemerken! Es war ein lohnenswerter Ausflug!
    Im Anschluss göhnte ich mir Landau´s zweite zoologische Einrichtung, das Reptilium. Quer durch die Stadt ans andere Ende gelaufen und dann der Hammer: €14,50 Eintritt! Einiges Interessantes gab es zu sehen: Kapwaran, Roter Teju und Apothekerskink, die Vitrinen waren angenehm gestaltet und ein Zooführer im Preis inklusive! Wenn es auf dem Weg liegt, kann man den Reptilien-Zoo empfehlen, einen Umweg sollte man sich aber überlegen!
    (02.06.2005)
    Michael Amend:   der natu niemals auf Girafen oder Zebras treffen würden...Außerdem,Wüstenantilopen auf deutschem Weidegras,toll.Und was Hannover angeht,seit wann gibt's am Sambesi Mendesantilopen, Dorcasgazellen, Somali-Wildesel und CHile-Flamingos? Wie gesagt,massig neue Afrika-Anlagen,aber keint kommt auf die Idee,wieder mit Gnus zu beginnen.Schade.
    (17.05.2005)
    Michael Amend:   Das freut mich für dich.Die neue Afrika-Analge ist zumindestens Fotografen"freundlich"Absoluter Star ist zur Zeit natürlich das Dromedarfohlen,das ein tag vor deinem Besuch geboren wurde.Es ist eiN hengst,und das elfte Fohlen,das ich innerhalb von 5 einhalb Jahren aufziehe......Ich hoffe,du hast auchs chöne Fotos vom Gnubullen,der ist nämlcih ein besonders stattlicher und wunderschöner Vertreter seiner Art.....
    Stammt aus Kaunas,und bringst somit frisches Blut in die westliche Population von Gnus.Diese jahr erwarte ich nur ein kalb,da die ebdien Weiber aus Beekse Bergen noch zu jung sind(die halten dort übrigens 27 Gnus...),aber nächstes Jahr könnte ich dreifachen nachwuchs haben..Wohin damit?Da entstanden in den letzten jahren Massenhaft neue Afrika-Analgen mit so tollen namen wie Sambesi,Samburu und Kiawara,aber keiner davon hat eine der wichtigsten,bekanntesten und markantesten afrikischen Charakterart wie das Gnu darauf,stattdessen,wie unpassend,nordafrikansiche Wüstenbewohner wie Säbelantilopen,die in
    (16.05.2005)
    Oliver Jahn:   Michael, die Bilder sind absolut klasse geworden! Besonders die Duckerbilder freuen mich sehr, aber auch die Watussis sind super geworden, genau wie die Gnus und die Hartmanns! Es hat sich absolut gelohnt!!!
    (14.05.2005)
    Stefan Schubert:   Die Türe zum Aussengehege stand offen! Doch über solche "Zwischenfälle" bin ich nicht erbost, sie veranlassen mich höchstens zum Wiederkommen und dies steht in den nächsten Tagen auf dem Programm! Die Eintrittskarte ist schon gekauft, den für Interessenten sei bemerkt, das die Zoos in Landau, Karlsruhe und Heidelberg ein Kombiticket zum Preis von €10,- anbieten, welches zum jeweils einmaligen Besuch der beteiligten Tiergärten binnen eines Jahres berechtigt! Die beiden anderen Einrichtungen verfügen gleichfalls über interessante Ausstattungen, die diese Investition lohnen!
    (10.05.2005)
    Michael Amend:   In der tat. es waren die einzigen in einem europäischen Zoo gezeigten Roten Mausmakis! Dies esind übrigens schon seit end eApril verschwunden und es bleiben nur Vermutungen,das beide Opfer einer Ratte wurden.
    Das es Oliver so gut in Landau gefallen hat,freut mich natürlich.
    Die Vergesllschaftung Gnu/Zebra und Ducker ist übrigens einmalig in Europa,denn kein Zoo würde das wagnis eingehen,die als Antilopenkiller bekannt/berüchtigten Zebra smit Duckern zusammenzuhalten,ausser in Landau.Bisher klappe es fabelhaft un dich konnte schon mehrfach Interaktionen zwischen Zebras und den Duckern beobachten.Leider hat man in solchen Momenten nie einen Fotoapperat zur Hand,denn ich kenne eine Menge Leute,die mir das nie glauben würden....
    Jedenfalls wir dsich der Landauer Zoo auch in den nächsten Jahren noch wietrentwickeln.Mittlerweile haben wir sogar viele Besucher aus Heidelberg und Frankfurt,die unseren Zoo viel schöner finden als den eigenen.....
    Das du den Bär nur in seinem Vorgehege gesehen hast,lag daran,das er wahrscheinlich keinen Zugang zur Freianlage hatte,aus betrieblichen Gründen.Wann war das denn?

    (09.05.2005)
    Stefan Schubert:   Ich bin sprachlos....! War dies doch die einzigste mir bekannte Haltung dieser Art in Europa!
    (08.05.2005)
    Oliver Jahn:   Die Roten Mausmakis waren leider in der Nacht vor meinem Besuch beide verschwunden. Michael kann dazu sicher mehr schreiben, denn bei meinem Besuch war noch nicht 100%tig sicher, ob sie Opfer einer Ratte geworden waren, die Nachts zuvor ins Gehege eingedrungen ist.
    (07.05.2005)
    Stefan Schubert:   Vor einigen Jahren weilte ich ebenfalls im Landauer Zoo und war auf das positivste erstaunt, dort Streifengnus vorzufinden, hielt ich sie bislang für ausgestorben im Zoo! Nach einem Rundgang belagerte ich aber für den Rest des Tages das hübsche Madagaskar-Display in der Hoffnung, die Roten Mausmakis würden sich mal zeigen. Von den Prinz-Alfred-Hirschen war ich besonders fasziniert und vom Braunbär besonders enttäuscht! Da hat er so ein grosses Gehege und schläft dann im Vorstallkäfig. Die neue Afrika-Anlage war seinerzeit schon in Aussicht gestellt und ich schwörte mir nach deren Eröffnung zurückzukehren. Allen Vorsätzen zum trotz verstrich das 100jährige ohne meinen Besuch! Doch letztens lief im TV ein Beitrag und ein Flämmchen begann zu lodern......
    (07.05.2005)
    Oliver Jahn:   Ja, nun war es soweit. Nach dem Michael hier einiges über seinen Zoo geschrieben hat, war ich am Freitag nun in Landau. Ich habe dort nicht nur in Michael einen sehr freundlichen Menschen und versierten Tierpfleger aus Leidenschaft kennengelernt, sondern auch den Zoo, den ich hier mal unter die Rubrik stellen würde: "Klein aber fein!" Der Tierbestand ist nicht sehr groß, aber erlesen. Einige Arten hatte Michael ja schon aufgezählt, aber für den Interessierten sei noch mal besonders auf die einzigen, in Deutschland gehaltenen Weißscheitel-Mangaben hingewiesen, auf so ziemlich mit die letzten Gnus in Deutschland, die zusammen mit Hartmanns und Rotduckern auf der Anlage eine exklusive Mischung geben. Michael verzeih mir, auch wenn unter tierpflegerischen Aspekten das sicher anders zu bewerten ist, für den Besucher ist diese Afrika-Anlage absolut spitze!!!!
    Prinz-Alfred-Hirsche, Fenneks, Geparde, schwarze Leoparden, Luchs, Watussi, Pinselohrschweine und einiges andere mehr, vermitteln einen sehr guten Eindruck, besonders die gepflegten Anlagen des Zoos lassen ein Besucherherz höher schlagen.
    Also, liebe Forum-Gemeinde, wenn es euch mal in die Pfalz verschlägt, dann solltet ihr Landau nicht verpassen.
    Mir hat es gefallen und es war, nach meinem Besuch am Donnerstag, im Zoo Frankfurt, ein zwar ganz anderer, aber auf keinen Fall schlechterer Eindruck. Im Gegensatz zu manch größerem Zoo (und damit meine ich jetzt nun nicht gerade Frankfurt, sondern eher meinen Besuch in Hannover vom letzten Wochenende)ist hier mal wieder der Beweis angetreten: Manchmal ist eben weniger mehr!!
    (07.05.2005)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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