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    Zoo Köln

    Adrian Langer:   https://mobil.ksta.de/koeln/unumstrittene-stars-rote-pandas-erhalten-groesseres-gehege-im-koelner-zoo-29296506?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsma&source=lnms&tbm=nws&mobileSwitchPopupClick=1

    Die kleinen Pandas bekommen ein neues Gehege! Anbei Informationen zur Auswilderung von Przewalskipferden in China! Ich hoffe sehr, dass ich es wie geplant im nächsten Jahr nach Köln schaffe! Sehr freue ich mich dabei auf die zahlreichen Raritäten!
    (15.12.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöner Zuchterfolg.
    (07.12.2017)
    Adrian Langer:   https://www.report-k.de/Panorama/Panorama-Koeln/Seltene-Tatarische-Sandboas-im-Koelner-Zoo-geboren-88892

    Es gab Nachwuchs bei den Sandboas!
    (07.12.2017)
    Adrian Langer:   http://www.koeln.de/koeln/koelner-zoo-eroeffnet-neue-banteng-anlage_1067775.html

    In Köln wurde die neue Bantenganlage eröffnet!
    (20.09.2017)
    Adrian Langer:   http://mobil.rundschau-online.de/region/koeln/masterplan-koelner-zoo-will--geozoo--werden---und-das-kostet-28420726?originalReferrer=&mobileSwitchPopupClick=1

    Köln treibt weiter den Ausbau des Masterplans voran!
    (17.09.2017)
    Adrian Langer:   http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/ein-wildunfall-in-eckental-gibt-raetsel-auf;art215,2898514

    In Köln gelang erstmals die Nachzucht bei den Tigergeckos?
    (14.09.2017)
    Oliver Muller:   Schade, dann wird der große Schub wohl ausbleiben... :-(((
    (02.09.2017)
    Michael Mettler:   Mit den 22 Millionen soll laut unserer Tageszeitung (NEUE PRESSE) eine Stiftung gegründet werden, deren jährliche Erträge vom Zoo eingesetzt werden können - Zoo-Vorstand Landsberg erhofft auf diese Weise eine Mio. pro Jahr.
    (02.09.2017)
    Oliver Muller:   Noch hat der Zoo das Geld nicht geerbt. Die großzügige Lady muss erst mal versterben ( was ich ihr natürlich so bald nicht wünsche...). Jedenfalls dürften damit gleich mehrere Projekte aus dem Masterplan Wirklichkeit werden...
    (02.09.2017)
    Adrian Langer:   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/K%C3%B6lner-Zoo-hat-zwei-neue-Wildpferdbabys-article3641124.html

    http://www.ksta.de/koeln/geld-segen-koelner-zoo-erbt-22-millionen-us-dollar-28259146

    In Köln wurden zwei Przewalskipferde gebeoren! So nebenbei hat er auch 22 Millionen US-Dollar vererbt bekommen!
    (31.08.2017)
    Adrian Langer:   https://www.report-k.de/Koeln-Termine/Event-Tipps-Koeln/Neue-Spinnentierausstellung-im-Koelner-Zoo-heute-eroeffnet-82620

    In Köln gibt es gerade eine Sonderausstellung zu Spinnen und Skorpionen!
    (24.08.2017)
    Adrian Langer:   http://mobil.ksta.de/koeln/tierschutz-peta-zwei-demonstriert-vor-koelner-zoo-gegen-elefantenhaltung-28156924?originalReferrer=&mobileSwitchPopupClick=1

    Peta demonstriert vor dem Zoo gegen die Elefantenhaltung! Finde ich besonders interessant, da es doch eine der Vorzeigeanlagen schlecht hin ist! Ist der Rest etwa schon abgegrast? :D

    (12.08.2017)
    Oliver Muller:   @Herr Schüling: Können wir hier eigentlich bitte mal eine Funktion zur nachträglichen Korrektur von Fehlern bekommen?
    (07.08.2017)
    Oliver Muller:   Hier findet sich der Jahresbericht 2016 des Kölner Zoos, auch mit Informationen über den geplanten Umbau des Südamerika-Hauses (u.a. für Salzkatzen, Gürteltiere und wohl auch Affen und Vögel), die Jaguar-Anlage, das Zoo-Museum und die Banteng-Anlage(Seite 66 ff.). Interessant in dem Zusammenhang finde ich Überlegungen zubeiner begehbaren Pekari-Anlage .- m. W. sollen die kleinen Biester doch \"sauaggressiv\" sein?

    https://www.koelnerzoo.de/images/pdf/Zeitschriften/Zeitschrift_2017_01.pdf
    (07.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.ksta.de/koeln/frisch-geschluepft-philippinische-waran-babies-im-koelner-zoo-geboren-28077476

    Erstmals Nachwuchs be den Phillipinenwaranen!
    (27.07.2017)
    Adrian Langer:   http://www.ksta.de/koeln/koelner-zoo-eingeschlaeferter-elefantenbulle-litt-an-herzproblemen-28025890

    Der kleine Elefantenbulle der eingeschläfert wurde litt an Herzproblemen!
    (25.07.2017)
    Adrian Langer:   http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Elefant-Namal-bekommt-dank-K%C3%B6lner-Zoo-neue-Prothese-article3589179.html

    Der Spendenaufruf für den dreibeinigen Elefantenbullen war erfolgreich!
    (25.06.2017)
    Adrian Langer:   http://mobil.express.de/koeln/traurige-nachricht-aus-koelner-zoo-kleiner-elefantenbulle-musste-eingeschlaefert-werden-27815346?originalReferrer=

    Der kleine Bulle musste leider eingeschläfert werden!
    (19.06.2017)
    Adrian Langer:   http://mobil.ksta.de/koeln/koelner-zoo-nachwuchs-bei-den-moschusochsen-27804876?originalReferrer=

    In Köln gab es neben den Elefanten auch Nachwuchs bei den Mochusochsen! Über das Schicksal des Jungtiers der Leitkuh gibt es noch nichts neues!
    (17.06.2017)
    Rüdiger Krichel:   Gibt es nes dazu ?
    (16.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.ksta.de/koeln/wg-statt-mutterliebe-elefantenkuh-im-koelner-zoo-nimmt-ihr-junges-nicht-an--27790290

    Die Mutter hat bis jetzt das Kalb noch nicht wirklich angenommen! Hoffentlich klappt es noch!
    (14.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/schon-wieder-nachwuchs-das-vierte-elefantenbaby-im-koelner-zoo-ist-da-27778056

    Nummer vier ist angekommen!
    (12.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/nachwuchs-wieder-ein-elefantenbaby-im-koelner-zoo-geboren-27758980

    In Köln gibt es wieder ein neues Kalb!
    (08.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/heimat-fuer-die-batengs-neues-gehege-im-koelner-zoo-soll-im-august-fertig-sein-27022060

    Jetzt aber! Entschuldigung ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist!
    (03.06.2017)
    Patrick Marburger:   Falscher Link (;
    (02.06.2017)
    Adrian Langer:   https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/kap-klippschliefer-erstmals-im-rostocker-zoo-id16958431.html

    August soll die Bantenganlage fertig sein!
    (02.06.2017)
    Adrian Langer:   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/kleine-raubtiere-koelner-zoo-freut-sich-ueber-nachwuchs-bei-den-ringelschwanzmungos-26882894

    Die erste erfolgreiche Nachzucht von Ringelschwanzmungos in Köln!
    (11.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-elefantengeburt-zoo-100.html

    In Köln gibt es wieder einen kleinen Elefanten.
    (20.03.2017)
    Adrian Langer:   Vielleicht merken ja die Leser nicht, dass dieser Ibis nicht in den Regenwald gehört! :D
    (19.03.2017)
    Oskar Schwitters:   Und bitte warum ist der Artikel mit einem Waldrapp illustriert?
    (19.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/koelner-zoo-grundstock-fuer-exotisches-freigehege-mit-besucher-steg-gelegt-26207378

    Der Zoo Köln plant ein neues begehbares Regenwaldhaus. Hier sollen unter anderem Tukane und Salzkatzen einziehen.
    (17.03.2017)
    Oskar Schwitters:   Die Anlage der Alpakas wird derzeit für Bantengs umgebaut. Die Außenanlage misst 2000m², innen stehen den Tieren 300m² zur Verfügung. Ob man auf eine Laufhalle hoffen darf?
    (02.03.2017)
    Adrian Langer:   Der kurator hat nicht ausgeschlossen, dass der letzte Affe abgegeben wird. Von daher ist nur zu hoffen.
    (25.02.2017)
    Oliver Muller:   Hoffentlich ist es wirklich nur eine Verzögerung und kein Aus für den Import.
    (25.02.2017)
    Adrian Langer:   Laut Aussage des Kurators für die Affen im Zoo Köln verzögert sich die Aufnahme neuer Kleideraffen im Zoo. So war er nicht sicher, ob der 0,1 Schwarzer Haubenlangur überhaupt noch am Leben wäre wenn die neuen Kleideraffen ankommen. Hier gibt es wohl besondere Probleme mit den Behörden vor Ort.
    (24.02.2017)
    Adrian Langer:   m.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/neue-anlage-im-zoo-fuer-bedrohte-schildkroetenarten-aid-1.6588799

    Der Zoo Köln bekommt eine neue Anlage für Burma Sternschildkröten und Erdschildkröten. Die Tiere stammen alle aus einer Beschlagnahmung von 2011. Sie werden damit das erste mal öffentlich präsentiert!
    (14.02.2017)
    Oliver Muller:   @Oskar: Es gibt kein Ergebnis, nur die Frage...

    Wer will findet hier die Zeitschrift: http://www.koelnerzoo.de/fileadmin/Downloads/Jahres_Geschaeftsberichte/Koelner-Zoo_03-2016_komplett.pdf
    (13.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Gerade wegen der Seuche wäre es toll, wenn wieder eine Zoopopulation bei den Saigas aufgebaut wird. so hätte man möglicherweise mittel- oder langfristig die Chance, Nachzuchten aus Zoos wieder auszusetzen.
    (12.02.2017)
    Adrian Langer:   Saigas fände ich gut nur frage ich mich wie es umgesetzt werden soll? Zumal ja gerade eine starke Seuche unter den kasachischen Saigas umgehen soll die den Bestand bedroht. Ich würde da jetzt auch gern einmal spinnen und mir eine Themenwelt mit außerafrikanischen Antilopen vorstellen in der Saigas und Gabelböcke gezeigt werden.
    (12.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Was ist denn das Ergebnis der \"Saiga-Überlegung\"?
    (12.02.2017)
    th.oma.s:   Bantengrevival in Köln - das ist mal eine gute Nachricht.
    (11.02.2017)
    Oliver Muller:   Laut Heft 3/2016 der Zeitschrift des Kölner Zoo werden definitiv Bantengs kommen und keine Gaure, wie zwischenzeitlich angedacht, auch weil diese Art Tradition im Kölner Zoo hat. Die nächsten Projekte werden dann wohl Urwaldhaus (Südamerika), Direktorenvilla und Jaguaranlage sein (je nach Finanzlage).
    Interessant fand ich auch, dass in dem Heft sozusagen laut darüber nachgedacht wird, ob es wieder eine Zoohaltung von Saigas braucht.
    (11.02.2017)
    Paul Schnitzler:   Im Kölner Zoo werden die Alpakas gegen Bantengs ausgetauscht (irgendwann hieß es auch mal, dass Gaure auf die Anlage kommen sollten). Dazu erfolgt bis zum Sommer der Umbau der Alpaka-Anlage sowei unmittelbar daneben auch eine Erweiterung des Spielplatzes:
    http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/kinder-dreigestirn-mit-zoo-neuerungen/
    (11.02.2017)
    Adrian Langer:   Zwei Nachrichten aus Köln! Zunächst letzte Nacht wurde ein junger Elefant geboren!

    http://www.ksta.de/koeln/nippes/nachwuchs-am-rhein-koelner-zoo-begruesst-neues-elefantenbaby-25617892

    Zum anderen will der Zoo jetzt eine Auswilderung Persischer Leoparden im Kaukasus vornehmen. Hierfür soll das Weibchen Ashana nach Polen gehen um dort zu züchten. Deren Nachkommen sollen anschließend ausgewildert werden.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/aus-dem-zoo-in-die-wildnis-aid-1.6536791
    (26.01.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi,Tim Sagorski und Patrick Kalscheuer vielen Dank für die Antworten und den Lageplan
    (17.12.2016)
    Patrick Kalscheuer:   Anbei der entsprechende Ausschnitt aus dem Zooführer von 1998.
    Der Elefantenpark umfasst heute im Prinzip das gesamte Gelände innerhalb des Ringweges mit Ausnahme des Przewalski-Geheges (Nr. 40 im Plan) sowie des daneben befindlichen (damaligen) Saiga-Antilopengeheges (Nr. 21).
    (16.12.2016)
    Tim Sagorski:   Außer den, bereits von Jan erwähnten, Arten gab es um den See herum auch noch Anlagen für Dromedare, Bantengs und Indischen Wölfen.
    (15.12.2016)
    Jan Jakobi:   Ein großer Weiher mit Schottischen Hochlandrindern, Vikunjas und Lamas.
    (15.12.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich hätte da mal ein paar Fragen
    Was befand sich vor dem Bau des Elefantenparks auf dieser Fläche?
    Hat noch jemand etwas ältere Lagepläne die, die Situation vor dem Bau des Elefantenparks zeigen?
    (14.12.2016)
    Götz Heilemann:   Da hier von Köln recht wenig berichtet wird, versuche ich mich mal an einem kurzen Bericht. Insbesondere da Köln derzeit wirklich einen Besuch wert ist. Viele Jungtiere bei nicht alltäglichen Arten.
    Wie immer mit Frau und Kind schon direkt zur Öffnungszeit dort gewesen, da es bei gutem Wetter am Sonntag spätestens um 11:30 Uhr für uns zu voll wird. Rechts hinterm Eingang zwei Fohlen (von Juni) bei den Onagern gut in die große Gesamtgruppe integriert. Gegenüber ein junges Trampeltier, vermutlich noch vom vorherigen Hengst.
    Die Erdmännchengruppe wie immer belagert und auch hier ein weiteres Jungtier. Die 3 letzten Jungtiere fallen größenmäßig kaum noch auf.
    Die Grizzlybären wie meistens nicht zu sehen, dafür genossen aber die Malaienbären die Sonne.
    Das Jungtier bei den Okapis hielt sich mit der Mutter im Stall auf, obwohl die Tür zum Außengehege offen war, aufgrund der stark spiegelnden Scheiben leider nur schwer zu beobachten und fotografieren unmöglich. Auch bei Abstecher auf dem Heimweg leider die gleiche Situation. Bei den Capybaras wird am Stall gebaut.
    Bei den Löwen das unveränderte Bild, Kater und Katze noch nicht zusammen auf der Außenanlage, lagen aber durch das Gitter getrennt friedlich nebeneinander.
    Bei den Nordpersichen-Leoparden wie üblich morgens Mutter und die beiden Jungtiere vom September auf der Anlage, während man im Hintergrund den Kater im Absperrgehege laufen sehen kann. Allerdings muss ich sagen, das Mädchen aus dem Wurf habe ich bisher noch nie zu Gesicht bekommen, während sich der Jungkater immer präsentiert, ist es sehr scheu und geht sofort in Deckung.
    Im Tropenhaus zwei Jungtiere bei den Kurzkrallenottern. Bei den Matschies nur ein Tier zu sehen, dafür aber ausnahmsweise mal nicht schlafend.
    Bei den Menschenaffen haben Bonobos und Orangs mal ausnahmsweise Ihre Freianlagen genutzt. Beide Gruppen mit Jungtieren aus dem vergangenen Jahr. Sehr voll war es vor den Gorillas, wo das Jungtier aus März der Liebling der Besucher ist. Interessant die Trageweise der Mutter für das Kind, es wird in der nach innen gedrehten, offenen Hand getragen und klammert sich am Handgelenk der Mutter fest. Durch bei den Gorillas aufgestellten Barrieren leider nur schlechter Einblick zu dem ebenfalls im Haus gehaltenen Kleideraffen und Haubenlangur, aber beide noch da.
    Bei den Elefanten die Gruppe über die komplette Anlage verteilt inklusive dem Jungen von März. Nur der alte Bulle ist auf der Bullenanlage abgesperrt gewesen.
    Auf dem Schlussstück noch ein Kalb bei den Moschusochsen (von Mai), welches mit seiner Mutter allein auf der Anlage war und die Sonne genoss und schon am Gras knabberte. Auf der nächsten Anlage gleich drei Jungtiere bei den Impalas, die sich wie üblich weit weg von den Giraffen im rechten Teil der großen Anlage aufgehalten haben.
    Die Drillinge bei den Gürtelvaris und die beiden Kleinen bei den Bambuslemuren wachsen immer weiter und waren wie üblich am Rumtollen.
    Leider keinen Erfolg bei den Sitatungas, die ebenfalls im Juni Nachwuchs hatten, nur der Bock war im hinteren Teil der Anlage gut zu sehen. Dann wurde es uns zu voll und wir sind wieder nach Hause gefahren.
    Was mir leider wieder einmal negativ aufgefallen ist, nur im Ausnahmefall ist der Nachwuchs am Gehege ausgeschildert. Dadurch fällt es 80% der Besucher nicht einmal auf, dass auch die weniger populären Tierarten züchten, aber vielleicht ist dies ja so gewollt, damit die Jungtiere ihre Ruhe haben. Oder es ziehen tatsächlich nur Elefanten und Menschenaffen.

    (03.07.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist auch eine kostengünstige Methode, mit der man Gehegeflächen \"optisch vergrößern\" kann ;-)

    \"Flamingospiegel\" gab es m.W. schon vor Leipzig, das müsste in Basel (bei Rosaflamingos) gewesen sein. Karlsruhe wendet den Trick ebenfalls bei Zwergflamingos an.
    (29.06.2016)
    WolfDrei:   Scheint die neue Technik zu sein - Vortäuschung einer erhöhten Anzahl zur Konkurrenzerhöhung und zur Befriedigung der Besucher. Leipzig hat es mit den Zwergflamingos vorgemacht. Eine aussichtsreiche Maßnahme zur Erhöhung der Tieranzahl - ohne Pflegereinstellung und Futterbereitstellung. Braucht man nur noch billige Spiegel. Aber bei der gegenwärtigen Verwendung von viel Glas wird das kein Problem sein :-)
    (29.06.2016)
    zollifreund:   noch ein Fotodokument meines Besuches aus Köln: die Anzahl der Sclater´s Makis hat sich dort vergrößert... :-)
    (28.06.2016)
    WolfDrei:   @Tim Meschke: Die waren nicht zu übersehen und zu überhören!
    Die Aufnahme wurde an einer Platane im Okapiaußenteil gemacht.
    (19.05.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ich nehme an, die moderne Verwendung des Wortes \"Park\" soll eher Weitläufigkeit/Großflächigkeit symbolisieren als einen botanischen Zusammenhang. Anders wären Ausdrücke wie \"Business-Park\" - früher nannte man das schlichtweg Gewerbegebiet - oder entsprechende Namensgebungen von Einkaufszentren (z.B. der Werre-Park in Bad Oeynhausen, wo kaum Vegetation zwischen der nackten Architektur zu sehen ist) nicht zu erklären. Und bei parken, Parkplatz usw. hat sich die Bedeutung ja auch vom Ursprünglichen gelöst.

    Wobei manche Elefantenhäuser durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Parkhäusern aufweisen ;-)
    (19.05.2016)
    Tim Meschke:   @WolfDrei: Hast du auch die wilden Alexandersittiche gesehen?
    (14.05.2016)
    WolfDrei:   Die einzigen deutschen Matschiebaumkänguruhs
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   Pardon!
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   junger Perserkater
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   nördliche Borkenratte
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   Gorillamutter
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   Die Südamerikaanlagen mit Rotem Brüllaffen, Goldbrustkapuziner, Löwenäffchen, Weißlippentamarin, Tapir.
    Nachwuchs beim Großen Ameisenbär
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   weiblicher Sclaterlemur - u.a. im Französischen Türkisaugenmaki genannt
    (13.05.2016)
    WolfDrei:   Fidschi-Leguan (mit Jungtier)
    (13.05.2016)
    WolfDrei:  
    Sehe mit Schrecken, dass der letzte Besuch vor meiner jetzigen digitalen Zeit lag - also Elefantenpark und Hippodom existierten noch nicht. A propos: Park. Gemeiniglich eher ein Raum mit Bäumen und kleineren Gewächsen: eine Sammlung von Botanik also. Tierpark: Sammlung von Tieren: Elefantenpark? Sammlung von?.? Etwas mehr vom obigen Charakter wäre angebracht! Und die Fläche, die anderen Tieren gemaust wurde! Ein wenig geht es mir auch beim Hippodom so.

    Dennoch natürlich eine in allen Tierbereichen (inklusive Botanik) ansehenswerte ``Sammlung``: Köln ist eine Reise wert! Da ich als Artensammler im mittleren bis Großtierbereich auch Dank ZTL keine besonderen Ambitionen hatte - ``meine `` Madagassen und den Kleideraffenmann ausgenommen, verbrachte ich sicher 3x je eineinhalb Stunden im Aquarium/Terrarium: 8 Waranarten (nur einer blieb unsichtbar), einige bisher kaum gesehene Schlangen, Geckos (auch anderswo kaum aufs´s Foto zu bekommen, die Amphibien, die Mindorocrocs mit Nachwuchs (na ja, nur der Kopf war zu sehen). Dann die australischen Lungenfische, Korallenfische etc.

    Dass bei der speziellen ``Herkunft`` des Chefs die Vogelsammlung exellent ist, verblüfft nicht - nur ließ das Wetter einige der Besonderheiten nicht in den Außenanlagen erscheinen, dafür aber seltene Entenformen: von Bernierente, Laysanente, Neuseelandtauchente bis Schuppensäger.

    Die künftige `` Umnutzung`` von russischem Haus und ehemaligem Großtierhaus ist spannend - jetzt gab es dort eine historische Ausstellung zum Werden des Kölner Zoos einerseits und die Nashornausstellung andererseits.

    Einige spezielle Sachen:
    Das erste Elejungtier nach der Pockengeschichte; neuer Löwenmann - selbst schon auf der Anlage, die Damen zur Besichtigung im Vorgehege; Ameisenbär mit Jungtier; eine erfreuliche Onagergruppe (ca 10 Tiere), jüngst Geburt bei den Gorillas; ein sehr beweglicher junger Bonobo; Perserleopardenmutter mit zwei fast erwachsenen Jungtieren; die schöne große Irbisanlage; die letzten Grizzlies.
    Im Regenwaldhaus imponierten besonders die früh sehr aktiven Borkenratten, `` oben `` dann die Cassidix-Hornvögel, das Matschiebaumkänguruh, während sich die Vögel in der Halle kaum sehen ließen.
    Zur Abrundung: Moschusochs, Sitatunga mit schönem Bock, Netzgiraffen, Przewalskis, rote Brüllaffen, das Okapipaar, Pudus - etwas größer könnte die Bucharahirschgruppe sein - u. v. a. m.
    Anbei : Schmetterlingsagame


    (13.05.2016)
    Christian Badneck:   @Oliver Muller: Wenn ich mich recht erinnere, sollen die Jaguare gegenüber dem Südamerikahaus eine Anlage bekommen.
    Die Bärenanlagen sollen für Pinguine und Brillenbären umgebaut werden.

    @alle: Köln hat wohl ein neues Löwenmännchen aus Frankreich bekommen und am 03.März wurde wohl ein Gorilla geboren.
    Der Gorilla ist der erste Nachwuchs von Kissa als auch Kito.
    (08.03.2016)
    Oliver Muller:   Mir gefällt die Planung. Man sollte das \"Russische Element\" nicht zu ernst nehmen - ursprünglich war das Haus ja wohl auch eher für Exoten genutzt als für Russen. ;-) Also alles im Sinne des Erfinders. Grund dafür, dass man Südamerika und nicht Asien hierhin verlegt sind sicher die Bärenanlagen, die man ja für Brillenbären, Jaguare und Pinguine nachnutzen will. So geht das vermutlich vergleichsweise kostengünstig. Für mich ist das Südamerikahaus daher auch erst perfekt, wenn die Jaguare in die benachbarte jetzige Grizzly-Anlage eingezogen sind.
    (08.03.2016)
    Marcel Poos:   Das Gebäude steht laut Masterplan im Südamerikateil. Aktuell wird es von Aras und Neuweltaffen bewohnt, die Nachbaranlage ist die Südamerikawiese mit Tapiren und Wasserschweinen. Dort ist eine Gastronomie im lateinamerikanischen Design und darauf folgen weitere Neuweltaffenanlagen und die Anlage für Ameisenbär und Pudu.
    Die Zeichnungen sind alle wunderbar und auch die Wiedernutzung des Mitteleinganges ist klasse und laut aussage von Herrn Pagel gegen über dem Förderverein gewünscht. Nun leider dürfte die Rollstuhlrampe rechts am Glasaussengehege nicht in der Zeichnung sein da dieses eine Veränderung der historischen Bausubstanz wäre und auch wieder laut Herrn Pagel vom Denkmalschutz nicht genehmigt würden könnte. Ich persönlich hoffe das der Denkmalschutz sich noch mal mit dem Zoo zusammen setzt und Modernisierungen die der Barrierefreiheit dienen doch gebaut werden dürfen.
    Das Konzept eines historischen Zoobaus mit einem modernen Jungle im Inneren finde ich sehr spannend und auch das der Zoo zu dem Umbau des Hauses auch wieder ein passendes dauerhaftes Natzrschutzkonzept plant, macht das ganze um so schöner.

    (08.03.2016)
    Michael Mettler:   @Sacha: Es hätten ja nicht nur Vögel sein müssen. Mir würden da z.B. auch noch Amurkatzen, Buntmarder oder Feuerwiesel einfallen.

    Die Ausgangssituation ist doch, dass man einen Bau im russischen Stil hat, in dessen Nähe ohnehin asiatische Arten wie Kleiner Panda, Muntjak und vier asiatische Großkatzenarten untergebracht sind. Nimmt man die gesamte \"Längskante\" des Zoos, an welcher der Stilbau liegt, so finden sich dort zusätzlich Onager, Trampeltiere, Malaienbären, Eurasische Otter, Rosapelikane und das Regenwaldhaus mit Thema Südostasien. Es wäre also nicht schwer gewesen, daraus durch Umzug der derzeit \"unpassenden\" Arten einen reinen Asienbereich zu machen, und dann könnte man sich nebenbei auch den aufwändigen Schutz des historischen Hauses gegen Tropenfeuchtigkeit ersparen. Das so genannte Südamerikahaus II ist ohnehin ein vielseitig nutzbarer Zweckbau - ursprünglich war es ja als Zuchtanlage für Papageien gedacht.
    (08.03.2016)
    Sacha:   Ehrlich gesagt bin ich mit dem Südamerika-Thema in der russischen Kirche auch nicht wirklich glücklich (Auch wenn mir die Umsetzung sehr gefällt - sofern sie dann auch wirklich nach den hier bzw. im Link angegebenen Plänen und Zeichnungen erfolgt).
    Mir hätte eine Ostsibirische Vogelfauna (ggf. mit Zugvögeln, die den Winter dann drinnen verbringen), besser gefallen. Oder dann aussen winterharte eurasische Vögel und drinnen Wechselausstellungen (Und dafür eine bestehende Ausstellung für die Tierhaltung genutzt).
    (07.03.2016)
    Michael Mettler:   Manch anderer Zoo würde wahrscheinlich übel dafür verrissen werden, wenn er es wagen würde, in einem Gebäude im Stil einer russischen Kirche südamerikanischen Regenwald zu präsentieren...

    Meines Wissens sind Tukane Nesträuber. Sie mit Kolibris zusammen im gleichen Flugraum zu halten (so liest sich jedenfalls die Kurzbeschreibung), kann ich mir gerade bei einem Zoo wie Köln, wo der Vogelhaltung und -zucht ein erfreulich hoher Stellenwert eingeräumt wird, nicht vorstellen. Da tippe ich doch eher darauf, dass das beschriebene Erlebnis in getrennten \"Abteilungen\" stattfindet.
    (06.03.2016)
    Sebastian Gellert:   Das nenne ich mal bei der Vollendung 6 Sterne - super schön und super spektakulär. Das lässt Diskussionen zu anderen Parks wie Hagenbeck aufkommen.
    (06.03.2016)
    Christian Badneck:   Habe gerade folgenden Link gefunden:
    http://danpearlman.com/work/suedamerikahaus/
    Es zeigt wie das Südamerikahaus nach der Sanierung mal aussehen soll.
    (06.03.2016)
    Holger Wientjes:   Neuer Versuch:
    https://www.facebook.com/wdrlokalzeitkoeln/videos/1074033489297152/

    (08.10.2015)
    Holger Wientjes:   Überraschender Nachwuchs in Köln !

    https://www.facebook.com/wdrlokalzeitkoe...489297152/
    (08.10.2015)
    Tim Meschke:   Zur Unterscheidung kann dir nur sagen, dass es im Kölner Zoo für jeden Elefanten ein eigenes Schild gibt, auf dem auch auf die individuellen Merkmale hingewiesen wird.
    (30.08.2015)
    Justus Bauer:   Hallo,
    Kann mir jemand erklären, wie man die Elefanten Shu Tu Zar, Marlar und Maha Kumari unterscheidet und wann Tong Koon und Shu Tu Zar ihre Babys bekommen und wer der Werdende Vater wird?
    Danke
    (30.08.2015)
    Oliver Müller:   @Hannes: Die südamerikanischen Affen sollen wieder zurück ins ehemalige Vogelhaus, welches jetzt u.a. mit Mitteln aus dem Denkmalschutz umgebaut werden soll als südamerikanisches Tropenhaus mit Affen, Gürtel- und Faultieren und Jaguaren. Die aktuellen Affengehege sollen dann für Vögel weiter genutzt werden. Es handelt sich um ein Geschenk eines anonymen Bürgers, der dies vorher selbst als Vogelvoliere nutzte.
    (09.06.2015)
    Sacha:   ...zumal man die Elefanten gut mit Hirschziegenantilopen und/oder Axishirschen hätte vergesellschaften können.

    Bin ebenfalls der Meinung, dass man die Anlage besser hätte gestalten können (zuviel Beton, fehlender Schatten durch Bäume etc.). Einziger Pluspunkt: Im Gegensatz zu anderen Elefantenanlagen hat man auf die nervende Schaukelseil/Stahlpfeiler-Abschrankung verzichtet. Insofern: Danke.
    (09.06.2015)
    Tim Sagorski:   Da muss ich Hannes´ Meinung eindeutig teilen.

    Für Asiaten ist die Wüsten-Anlage sehr unpassend, zudem tut es mir immer noch um die verschwundenen Arten auf der Fläche des Elefantenparks leid...
    (09.06.2015)
    Hannes Lüke:   Das ist Fakt Jan....
    (08.06.2015)
    Jan Jakobi:   Vor 8 Jahren gab es den Kölner Elefantenpark schon, er wurde im Herbst 2004 eröffnet.
    (08.06.2015)
    Hannes Lüke:   Mal so an die Zoofreunde
    Ich war vergangene Woche nach gut 8 Jahren mal wieder in Köln
    Wie immer muss man sagen es ist und bleibt ein schöner Stadtzoo mit ansehnlichem Vogelbestand, schönem Primatenbestand, grandiosem Reptilienbestand (so viele Warane) und einigen netten Kleinigkeiten
    Das aktuelle südamerikanische Affenhaus (nicht das alte Vogelhaus) ist meiner Meinung nach eher na ja! Sehr zweckmäßig und doch mehr Quarantäneanlage als Schauhaus. Was ist da langfristig mit geplant?

    Was mich alles andere als umhaut ist die Elefantenanlage. Wo da das non plus ultra sein soll erschließt sich mir nicht.
    Die Tiere sind immer weit vom Besucher entfernt, aufgrund der Aufteilung entsteht kein Gefühl von Weitläufigkeit. Futterplätze und Enrichment sind an den hinteren Wänden. Die Einrichtung wirkt mit seinem Wüstencharakter auch alles andere als modern. Das Haus als Zweckbau zeigt auch nur die Tiere von oben und gibt mir auch kein Gefühl von moderne. Nett ja, überragend nicht wirklich. Da kenne ich kleinere und für Besucher so wie wahrscheinlich fürs Tier auch bessere Anlagen (Amersfoort fällt mir als erstes ein)

    Wie sehen andere Zoofreunde dieses Riesen teil?
    (08.06.2015)
    Zoo Köln:   Elefantenhaus wird wieder geöffnet
    Pockenerkrankung endgültig überwunden – Quarantäne aufgehoben

    Köln, 23. April 2015. Am Samstag, 25. April 2015 wird das Elefantenhaus nach 8-monatiger Schließung wieder für die Besucher geöffnet.

    Die im September 2014 ausgebrochene Pockenerkrankung ist entgültig besiegt. Die letzten Tupferproben auf Pockenviren verliefen alle negativ. Die Tiere sind klinisch gesund und zeigen keinerlei Symptome mehr. Als abschließende Maßnahme wurde das gesamte Haus noch einmal gründlich desinfiziert und kann nun wieder für die Besucher zugänglich gemacht werden.

    Die Behandlung des Pockenausbruches ist erfolgreich verlaufen. Es wurde kein Tier verloren - mit Ausnahme der beiden Aborte, mit denen man rechnen musste und die auch bei Tieren ohne Pockenerkrankung vorkommen können – und keines der Tiere behält bleibende Schäden zurück. „Aufgrund unseres Haltungssystems (Protected Contact) wurden komplett neue Therapieansätze notwendig, die sich letzendlich als erfolgreich erwiesen“, so Zootierarzt Dr. Olaf Behlert.
    (23.04.2015)
    Zoo Köln:   Zweiter Elefant abortiert

    Köln, 10. November 2014.
    Ein zweiter Elefant hat am Samstag in den frühen Morgenstunden sein Jungtier, wohl aufgrund seiner Pockenerkrankung verloren. Dabei handelt es sich in diesem Fall um Marlar. Tierarzt Dr. Olaf Behlert betont: „Leider mussten wir damit rechnen, dass dies bei den trächtigen Tieren passieren kann – nicht muss“. Es handelt sich um eine Spätfolge der vor zwei Monaten aufgetretenen Pockeninfektion.
    Marlar war im 14. Monat trächtig. Die Tragzeit bei Elefanten beträgt 22 Monate. Dieser Zeitpunkt ist für einen Abort nicht überraschend. Unabhängig von der Pockenerkrankung gilt der Zeitraum zwischen dem 13. und 16. Monat als Zeitpunkt wo Aborte bei Elefanten verstärkt auftreten.
    Marlar ist trotz dieser Umstände wohlauf, abgesehen von ihrer Erkrankung, die aber abheilt. Auch der restlichen Herde geht es zunehmend besser, mehrere Tiere sind als abgeheilt anzusehen. So wurden z.B. in der letzten Woche fünf Tiere aus der Intensivbehandlung entlassen.
    (10.11.2014)
    Oliver Müller:   @Jörn:
    Die Hoffnung war immer: Kleideraffen. Ob das aktuell noch so ist, weiß ich nicht.
    (15.10.2014)
    Jörn Hegner:   was kommt denn nach den letzten kleideraffen dort in die anlage hinein ?
    (15.10.2014)
    WolfDrei:   Eben im "ZooChat" gelesen: im August ist das letzte Kölner Kleideraffenweibchen gestorben. Damit gibt es in Europa in Köln nur noch ein Männchen.
    (13.10.2014)
    Zoo Köln:   „Maha Kumari“ verliert Jungtier

    Köln, 7. Oktober 2014.
    Die asiatische Elefantenkuh „Maha Kumari“ im Kölner Zoo hat heute in den frühen Morgenstunden ihr Jungtier, wohl aufgrund ihrer Pockenerkrankung verloren. Zootierarzt Dr. Olaf Behlert betont: „Wir wussten, dass dies passieren kann – nicht muss“.

    Das Jungtier wird zur Untersuchung ins Labor geschickt. „Maha Kumari“ war im 15. Monat trächtig. Die Tragzeit bei Elefanten beträgt 22 Monate. Zoodirektor Theo Pagel berichtet, nach Rücksprache mit den Tierpflegern: „Maha Kumari ist trotz dieser Umstände wohlauf, abgesehen von ihrer Erkrankung, die aber abheilt.“

    Die Elefantenkühe „Marlar“ und „Tong Koon“ sind ebenfalls trächtig, beide sind bisher aber unauffällig.

    (07.10.2014)
    Silke Kollrich:   Hier ein Beitrag über die Situation in Köln aus der ARD-Mediathek:
    http://www.ardmediathek.de/tv/BRISANT/Pockenalarm-im-K%C3%B6lner-Zoo/Das-Erste/Video?documentId=23425022&bcastId=2673662
    (11.09.2014)
    Zoo Köln:   Vorübergehende Schließung des Elefantenhauses

    Köln, 10.09.2014. Bei zwei Elefanten (Maha Kumari und Tong Koon) sind Hautveränderungen aufgetreten. Diese beruhen auf einer Virusinfektion, vermutlich Pocken. Die endgültige Bestätigung durch das diagnostische Labor steht noch aus. Es wurden vorsorglich erhöhte Hygienemaßnahmen getroffen. Daher wird das Elefantenhaus bis auf weiteres für die Besucher geschlossen gehalten. Die Elefanten sind aber ab ca. 10.30 Uhr auf den Außenanlagen zu sehen.
    Zoodirektor Theo Pagel sagt: „Die Behandlung durch unseren Zootierarzt, Dr. Olaf Behlert, verläuft bisher erfolgreich. Außer den beiden Elefanten Maha Kumari und Tong Koon zeigen die übrigen Elefanten keine Symptome.“ Zootierarzt Dr. Olaf Behlert ergänzt: „Als Überträger solcher Erkrankungen gelten u.a. Mäuse. Durch verunreinigtes Futter, z. B. Heu oder Stroh, kann eine solche Infektion in Tierhaltungen gelangen.“
    Die eingeleiteten Hygienemaßnahmen sind notwendig, da Pocken seit den 70er Jahren bei Menschen als ausgerottet erklärt wurden und es daher zu einem stetig wachsenden Anteil ungeimpfter Menschen kommt. Eine Übertragung auf den Menschen kann nur durch direkten Kontakt erfolgen.

    (10.09.2014)
    Niko Alf:   Die angesprochene rotbunte Kuh, ist ein sogenanntes "Fleckvieh".
    (12.07.2014)
    Carsten Horn:   Ich meine, ich hätte irgendwo was von Rotbuntem Niederungsrind gelesen...
    (12.07.2014)
    Michael Mettler:   @Niko Alf: Auf den Fotos im besagten Online-Artikel ist noch eine rot- bzw. gelbbunte Kuh zu sehen - Hinterwälder Rind?
    (12.07.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Danke für die aktuellen Infos.
    (11.07.2014)
    Niko Alf:   Diepholzer Gans, Schwäbisch-Hällisches Schwein, Schwarzbuntes Niederungsrind, Bergischer Schlotterkamm, Moorschnucke, Poitou-Esel, Meißner Widder und Afrikanische Zwergziege.

    Vielleicht hat es der ein oder andere noch nicht mitbekommen, aber seit einiger Zeit leben auch folgende (in meinen Augen) interessante Tiere im Zoo:
    - Nördliche Riesenborkenratte
    - Nördlicher Helmhokko
    - Schopftinamu
    - Sulawesi-Hornvogel
    (11.07.2014)
    Michael Mettler:   Welche Rassen sind denn auf dem Clemenshof vertreten?
    (11.07.2014)
    Niklas:   Das Interesse hier im Forum, scheint momentan ja eher auf den Berliner Einrichtungen zu liegen, aber vielleicht interessiert sich der ein oder andere ja doch für folgendes:
    Am Wochenende wurde im Kölner Zoo der Clemenshof, im Stil eines bergischen Bauernhofs, eröffnet. Die bedrohten Haustierrassen sind bereits eingezogen, der im Clemenshof integrierte Zooshop eröffnet. Lediglich die Zooschule wird erst in einiger Zeit bezugsfertig sein.

    Wer sich ein Bild vom Clemenshof machen möchte, sollte mal einen Blick auf den folgenden Link werfen.
    http://www.ksta.de/nippes/clemenshof-im-koelner-zoo-ein-wenig-luxus-fuer-heimische-tiere,15187558,27689952.html

    (10.07.2014)
    Zoo Köln:   Entscheidung des Landgerichts in Sachen Hippodom am 24. Januar 2014

    Köln. 23. Januar 2014.  Am 24. Januar 2014 verkündet das Landgericht Köln im Streit Kölner Zoo ./. Ingenieurbüro Döhler eine Entscheidung. Nach Ankündigung des Gerichts wird es sich um einen Beweisbeschluss handeln. Es geht um die Frage, ob das vom Zoo beauftragte Ingenieurbüro einen Planungsfehler bei der Konzipierung der Filteranlage gemacht hat. Anhand dieses Gutachtens wird das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob und in welcher Höhe der vom Kölner Zoo geltend gemachte Schadensersatzanspruch begründet ist. Die Höhe des eingetretenen Schadens steht noch nicht abschließend fest. Auf Grundlage der Angebote, die der Zoo für eine mögliche Ertüchtigung der Anlage eingeholt hat, wurde der Schaden zunächst auf 1,0 Mio. Euro beziffert; weiter wird die Feststellung verlangt, dass der Planer auch ggf. weitere Kosten und Schäden zu tragen hat.

    Das im Auftrag des Kölner Zoos geplante und errichtete Flusspferd-Becken erfüllt aus Sicht des Zoos nicht die Anforderungen, die man auf Grundlage des Vertrages hätte erwarten dürfen. Es wurden Vorgaben bezüglich Sichttiefe und Wasserqualität beschrieben, die nicht erfüllt wurden, was zu einer Beeinträchtigung der Sichtqualität führt. Hinzu kommt, dass die Betriebskosten höher sind, als von dem beklagten Ingenieurbüro ursprünglich berechnet. Aus Sicht des Zoos liegt dies ebenfalls an der falsch konzipierten Anlage.

    Der Hippodom wurde im Jahr 2010 zum 150-jährigen Jubiläum des Zoos eröffnet. Der Hippodom ist nach dem Elefantenpark und dem Regenwaldhaus das dritte Großprojekt im Kölner Zoo, das im Zeichen des neuen Erlebnis- und Artenschutzkonzepts steht. Im Hippodom können die Besucher Flusspferde, Nilkrokodile, Antilopen und andere Bewohner der Flussebenen Afrikas hautnah erleben. Die weiträumige und begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft ist europaweit einzigartig. Im Hippodom können die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln beobachtet werden – unter Wasser, aus der Vogelperspektive und sogar Auge-in-Auge.
    (23.01.2014)
    Zoo Köln:   Staatsanwaltschaft: Kölner Zoo und Theo Pagel treffen keine Schuld
    Einstellung des Verfahrens zur tödlichen Tiger-Attacke im August 2012.

    Köln, 20. Dezember 2013. Die Staatsanwaltschaft Köln hat in dieser Woche das Verfahren gegen den Vorstand des Kölner Zoos gem. § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt. Die Verantwortlichen des Kölner Zoos trifft demnach keine Schuld an der tödlichen Attacke eines Sibirischen Tigers auf eine Pflegerin im August vergangenen Jahres. „Niemand, der im Zoo arbeitet, wird den tragischen Tod unserer Kollegin jemals vergessen können. Dennoch sind wir erleichtert, dass mit dem Bericht der Staatsanwaltschaft nun ein abschließendes, entlastendes Urteil vorliegt“, so Theo Pagel.

    Rund 14 Monate hatten die Experten der Staatsanwaltschaft sämtliche Vorgänge des Unglückstags intensiv geprüft. Theo Pagel: „Das war eine schwierige Zeit für unsere Mitarbeiter und alle, deren Herz am Kölner Zoo hängt. Umso erleichterter sind wir, dass die sorgfältigen und besonders umfangreichen Untersuchungen zum vorliegenden Ergebnis führten.“

    Der tragische Unfall hat das Leben im Kölner Zoo nachhaltig verändert. Die ohnehin schon umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen wurden in allen Bereichen des Zoos nochmals kontrolliert. Dafür zog der Zoo eigens externe Experten des Prüfinstituts DEKRA hinzu.

    „Im Namen des Vorstands und aller Mitarbeiter möchte ich den Menschen danken, die den Zoo auch in dieser schweren Zeit unterstützt haben. Der große Zuspruch und Trost von außen haben sehr geholfen“, so Theo Pagel.
    (20.12.2013)
    Zoo Köln:   Feuer im Kölner Zoo: Brandstelle freigegeben

    Köln, 1. Oktober 2013. Am heutigen Vormittag haben Spezialisten der Polizei die Brandstelle untersucht. Die Polizei hat die Brandstelle mittlerweile freigegeben. Nach Auskunft eines Mitarbeiters des Kriminalkommissariats 13 wurde weder ein Fremdverschulden oder ein Hinweis auf Brandstiftung noch ein technischer Defekt gefunden. Die Polizei geht daher von einer Selbstentzündung von Stroh oder Heu aus, wie dies mitunter vorkommen kann.

    Der Zoovorstand und alle Mitarbeiter sind froh darüber, dass weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen.

    Unsere Tiere haben keine negativen Reaktionen gezeigt. Die benachbarten Alpakas blieben ruhig und die Elefanten, die nachts auch auf die Außenanlage dürfen, zeigten keinerlei negative Reaktionen.

    Der Alarmplan sowie die eingeleiteten Maßnahmen verliefen vorbildlich. Der Kölner Zoo dankt allen Einsatzkräften.
    (01.10.2013)
    Zoo Köln:   Köln, 30. September 2013.

    Am Montag Abend kurz vor 18 Uhr ist im Kölner Zoo ein Feuer in einer Scheune entdeckt worden. Hier wurden Stroh und Heu als Futtermittel sowie Transportkisten gelagert. Die Feuerwehr wurde umgehend informiert. Für Personen und benachbarte Tiergehege bestand keine Gefahr, es ist niemand zu Schaden gekommen. Das Feuer ist gelöscht.

    Hergang und Ursache des Brandes sind bisher noch unklar und werden derzeit von der Feuerwehr untersucht.

    Trotz des sofortigen Feuerwehreinsatzes brannte die Scheune vollständig ab. Ein Engpass für Futtermittel besteht nicht, die Scheune muss jedoch wieder vollständig aufgebaut werden. Der Zoo ist morgen wieder regulär geöffnet.
    (30.09.2013)
    Zoo Köln:   Zweite Ameisendemo im Kölner Zoo

    Zum 50-jährigen Bestehen des WWF Deutschland lässt der Kölner Zoo erneut hunderttausende Ameisen gegen die Abholzung des Regenwaldes demonstrieren.

    Köln, 18.9.2013. Wer die außergewöhnliche Protestaktion der Blattschneiderameisen im Kölner Zoo Anfang des Jahres verpasst hat, darf sich freuen: Anlässlich des 50. Geburtstages des WWF Deutschland lassen der Kölner Zoo und BBDO Proximity Düsseldorf am 21. September 2013 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr nochmals hunderttausende Ameisen marschieren. Die Insekten werden dann erneut echte Blätter mit Parolen wie „Für den Wald“ oder „Rettet Bäume“ durch das Terrarium im Kölner Zoo tragen, um so gegen die Abholzung des Regenwaldes zu demonstrieren.

    „Der Regenwald verschwindet. Das ist keine neue Nachricht, doch leider ist sie immer noch brandaktuell. Zwischen 1990 und 2010 wurden 125 Millionen Hektar Regenwald durch legale und illegale Entwaldung vernichtet. Das entspricht der 3,5 fachen Fläche der Bundesrepublik Deutschland“, betont Dr. Dirk Reinsberg, Mitglied der Geschäftsleitung WWF Deutschland. „Um darauf aufmerksam zu machen, lassen wir die Insekten zu unserem Jubiläum nochmal gemeinsam mit dem Kölner Zoo los“, so Reinsberg.

    „Wir unterstützen diese Aktion sehr gern. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass jeden Tag nicht nur einzigartige Ökosysteme verschwinden, sondern auch Tierarten. Die Blattschneiderameisen stehen stellvertretend für die bedrohten Arten und schwindenden Lebensräume“, sagt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos.

    Jeder kann spontan helfen: Mit dem Versand einer SMS an 88190 mit dem Kennwort „WWF“ erfolgt eine Überweisung von 5 Euro, wovon 4,83 Euro direkt an den WWF gehen (kein Abo, zzgl. Kosten für eine SMS). Der WWF hofft auf zahlreiche Unterstützung, die für wichtige Naturschutzprojekte dringend benötigt wird – wie zum Beispiel den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

    Die Idee des Ameisenprotests stammt von der Düsseldorfer Werbeagentur. Die Kampagne sorgte im März für ein riesiges Medienecho. Beim weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival in Cannes wurde die Aktion gleich vier Mal ausgezeichnet, darunter mit dem begehrten Grand Prix for Good.

    „Wir sind sehr stolz über den Erfolg dieser Aktion und freuen uns, sie zum WWF-Jubiläum ein zweites Mal zu präsentieren“, sagt Christian Mommertz, Geschäftsführer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity Düsseldorf. „Die Kampagne zeigt, wie man Menschen mit überraschenden Aktionen auf Umweltprobleme aufmerksam machen kann.“

     
    (18.09.2013)
    WolfDrei:   Aus der "Zeitschrift des Kölner Zoos" (2/2013): besondere Säugetiergeburten (1.3. - 1.5.): 2 Rüsselspringer (die "andere" kleinere Art); 2 Rote Varis; 3 Gürtelvaris; 1 Roter Brüllaffe; 1 Kropfgazelle; 1 Moschusochse
    (03.09.2013)
    Zoo Köln:   Besucherzahlen steigen – und Tiger zu sehen!

    Der Kölner Zoo freut sich, dass die Besucherzahlen, die im Vergleich zum Vorjahr bis Mitte des Jahres rückläufig waren, in den Sommerferien wieder gestiegen sind. Ein Zoobesuch lohnt sich in der noch ausstehenden Sommerferienwoche ganz besonders. Neben den verschiedenen Jungtieren, vom Großen Bambuslemur über die Philippinenkrokodile bis zu Netzgiraffe, welche den Zoobesuch und die Tierbeobachtung besonders interessant machen, kann man – mit etwas Glück – nun erstmals auch junge sibirische Tiger noch in der Wurfbox über einen Monitor beobachten.
    Der Kölner Zoo überwacht die Aufzucht per Kamera und Monitor, der nunmehr auch für die Besucher am Raubtierhaus so platziert wurde, dass diese die Mutter und die Jungen (geboren am 10.8.2013) in ihren Rückzugsabteilen sehen können, sofern sie sich im Kamerabereich aufhalten. Wenn dieser Nachwuchs auch nicht geplant war, so kümmern wir uns selbstverständlich nach unseren hohen Standards um die Kleinen!
    Junge Großkatzen entwickeln sich relativ langsam. In der Regel kann man sie erst mit rund 10 Wochen sehen. Ab morgen sind zumindest die jungen Tiger sichtbar.
    „Ein Besuch des Kölner Zoos lohnt sich immer und gerade auch bei unbeständigem Wetter, denn wir verfügen über ausgesprochen viele Häuser und sowohl im Regenwald als auch im Hippodom oder im Aquarium scheint immer die Sonne,“ so Zoodirektor Theo Pagel.
    Nicht vergessen darf man unseren neuen Spielplatz, der auch noch auf die kleinen Besucher wartet.
    (28.08.2013)
    Carsten Horn:   In Gelsenkirchen gab es vor ca. 20 Jahren auch so einen Fall, wo der noch nicht zweijährige Kater seine Mutter erfolgreich gedeckt hat...
    (18.08.2013)
    WolfDrei:   Bei den Amurtigern gab es im TP einen derartigen "Ausreißer" vor 5 Jahren zwischen dem jetzigen "Hauptkater" Darius und seiner Mutter Sindaja. Zum Zeitpunkt war er 2,5 Jahre alt.
    (18.08.2013)
    Michael Mettler:   Im Grunde wiederholt sich hier ein Thema, wie wir es kürzlich schon bei Elefanten diskutiert haben: Die potenzielle Frühreife zoogeborener Tiere und der moderne Wunsch, Freilandverhältnisse für den Verbleib von Nachwuchs bei der Mutter zum Maßstab zu nehmen, können offenbar durchaus kollidieren. Dass ein solcher Fall bei Tigern bisher nicht bekannt war, dürfte doch wohl auch daran liegen, dass junge Tiger über viele Jahrzehnte hinweg schon viel früher von der Mutter getrennt wurden.

    Hat Köln eigentlich auch wieder einen "regulären" Zuchtkater? Vielleicht hat ja die Abwesenheit eines Altkaters die Frühreife des Youngsters begünstigt. Von manchen Tierarten ist doch bekannt, dass die Präsenz eines dominanten Männchens (und sei es im Nachbargehege) auf unterlegene Geschlechtsgenossen entwicklungshemmend wirkt.
    (18.08.2013)
    Oliver Müller:   Dumme Frage vielleicht, aber: Wenn mit den kleinen Tigern genetisch alles ok ist und sie gesund ist, warum können sie dann nicht in´s EEP?
    (16.08.2013)
    Oliver Müller:   Dumme Frage vielleicht, aber: Wenn mit den kleinen Tigern genetisch alles ok ist und sie gesund ist, warum können sie dann nicht in´s EEP?
    (16.08.2013)
    Zoo Köln:   Ungeplante Nachzucht bei Sibirischen Tigern

    Köln. 14. August 2013. Das Sibirische Tigerweibchen „Hanya“ hat vor vier Tagen im Kölner Zoo drei Jungtiere zur Welt gebracht. Vater ist Hanyas anderthalbjähriger Sohn „Jegor“. „Diese Schwangerschaft war von uns weder gewünscht noch vorhersehbar. Dennoch werden wir für die drei Jungtiere sorgen und sie gemäß unserer hohen tierhalterischen Standards aufziehen“, erklärt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos.

    Geschlechtsreife setzte ungewöhnlich früh ein
    Jegor lebt mittlerweile im Münchner Tierpark Hellabrunn. Der Umzug fand im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) statt. Offenbar deckte er seine Mutter noch vor der Übersiedlung nach Süddeutschland. „Bei männlichen Sibirischen Tigern setzt die Geschlechtsreife normalerweise mit 2 bis 3,5 Jahren ein. Jegor war offensichtlich bereits mit weniger als 1,5 Jahren zeugungsfähig. Das ist über die Maßen früh. Aus keinem anderen europäischen Zoo ist uns ein vergleichbarer Fall bekannt“, erklärt Pagel. „Das Sozialleben unserer Sibirischen Tigerfamilie wies keinerlei Auffälligkeiten auf. Daher haben wir den Verband bis zu Jegors Umsiedlung intakt und in einem Gehege gehalten. Mit der aktuellen Entwicklung war aus zoologischer Sicht nicht zu rechnen.“

    Verzicht auf Europäisches Erhaltungszuchtprogramm
    Noch ist offen, ob alle drei Tiere durchkommen. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich. Auch bei kontrollierter Zucht oder bei Nachwuchs in freier Wildbahn kommt es vor, dass nicht alle Tiger überleben. Nach aktuellem Stand kann ausgeschlossen werden, dass die noch namenlosen Tiger einen genetischen Defekt aufweisen. Trotzdem verzichtet der Kölner Zoo vorsorglich darauf, die Tiere im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einzusetzen. Sie verbleiben zunächst bei ihrer Mutter und werden im Kölner Zoo nach modernsten zoologischen Standards betreut und aufgezogen. Sobald sie ausgewachsen sind, werden sie vom Kölner Zoo in andere Zoos vermittelt.
    (15.08.2013)
    Silke Kollrich:   Im Kölner Zoo wurden am 10.08.2013 bei den Sibirischen Tigern Drillinge geboren, deren Vater gleichzeitig auch ihr Bruder ist. Hier der Artikel:
    http://www.report-k.de/Titelthemen/Koelner-Zoo-Ungeplante-Nachzucht-bei-Sibirischen-Tigern-22135
    (14.08.2013)
    Zoo Köln:   Kölner Zoo: Wo ist das Nashorn?
    Wilderei in Afrika erreicht Köln – Nashorngehege ist leer

    Mit einer weiteren Aktion setzt der Kölner Zoo zusammen mit dem WWF nach der erfolgreichen Ameisen-Demo erneut ein aufmerksamkeitsstarkes Zeichen für den Artenschutz.

    Mit dem „Tag des leeren Geheges“ wollen der Kölner Zoo und der WWF auf die dramatische Situation von Wilderei an Nashörnern und Elefanten in Afrika hinweisen. Auch das Kronberger Freigehege (Opel-Zoo) sowie die Zoos in Leipzig und Münster beteiligen sich an dem Aktionstag. Dabei bleibt in Köln das Nashorngehege am 7.8. leer! Stattdessen weisen 540 Kreuze im Gehege der Dickhäuter – so viele Nashörner wie allein in diesem Jahr getötet wurden - auf ihr Verschwinden hin. Die Botschaft: Nashörner und Elefanten verschwinden direkt vor unseren Augen – höchste Zeit zu handeln! Der WWF informiert über seine Arbeit in Afrika und die WWF Jugend schreibt mit den Zoobesuchern zusammen Dankes-Postkarten an die Ranger in den betroffenen Nationalparks, um ihnen Respekt für ihren Einsatz zu zollen. In den letzten sechs Monaten wurden alleine im Tschad und Südafrika zehn Ranger von Wilderern getötet. Alle Postkarten werden gesammelt und an die Ranger in einer Region des Kongobeckens und in der Republik Südafrika wie den Krüger Nationalpark geschickt.
    Der illegale Handel mit Nashorn und Elfenbein hat besorgniserregende Ausmaße angenommen. In Südafrika stieg die Nashornwilderei seit 2007 um über 6.000 Prozent. Pro Jahr werden über 30.000 Elefanten in Afrika für ihr Elfenbein getötet. Schuld daran ist die unstillbare Nachfrage aus Asien. Die astronomischen Preise, die für Wildtierprodukte zur medizinischen Nutzung oder als Schmuck auf dem dortigen Schwarzmarkt gezahlt werden, machen den illegalen Handel mit bedrohten Arten enorm lukrativ.
    (05.08.2013)
    Ralf Sommerlad:   Gratulation nach Köln, hervorragende Arbeit des Croc-Teams !
    (25.07.2013)
    Zoo Köln:   Sensationeller Zuchterfolg

    Nicht nur Royals bekommen Kinder. Auch dem Kölner Zoo ist Herausragendes gelungen: Erst seit kurzem gibt es ein europäisches Zuchtbuch (ESB) für Philippinenkrokodile, das vom Leiter des Aquariums des Kölner Zoos, Herrn Dr. Thomas Ziegler, geführt wird. Diese Krokodilart ist eine der seltensten und bedrohtesten der Welt. Nicht nur, dass wir Paarungen bei unseren beiden Philippinenkrokodilen beobachteten und das Weibchen danach auch Eier ablegte, nun sind aus zwei der Eier Jungtiere geschlüpft. Dabei handelt es sich um europäische Erstzuchten!
    (24.07.2013)
    Zoo Köln:   Jegor zog nach München

    Unser junger Sibirischer Tiger "Jegor“ zog gestern in den Tierpark Hellabrunn nach München um. Dies geschah im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Seine beiden Schwestern, „Mila“ und „Vinja“ leben noch zusammen mit der Mutter in Köln. Aber auch die beiden „jungen Damen“ werden alsbald in einen anderen Zoo übersiedeln. Danach werden wir mit einem neuen Tigerkater (es steht noch nicht fest, woher er kommen wird) wieder in die Tigerzucht einsteigen.
    Der Transport verlief problemlos. „Jegor“ erkundet sein neues Heim mit viel Selbstbewusstsein. Die Umstellung von „Kölsch“ auf „Bayrisch“ wird er sicher meistern.
    Weniger als 500 der stark gefährdeten Sibirischen Tiger leben heute noch in „freier“ Wildbahn. Zoodirektor T. Pagel sagt: „Vom Amurtiger, wie er auch genannt wird, gibt es mehr Tiere in Menschenhand als in seiner ursprünglichen Heimat. Leider wird den Tieren ob ihres Felles und im Rahmen der so genannten „traditionellen chinesischen Medizin“ unerlaubt nachgestellt. Hier sind insbesondere die Politiker gefordert ein Miteinander von Mensch und Tier zu gewährleisten.“
    (19.07.2013)
    Jan Jakobi:   @Michael Mettler:
    Das hängt nicht nur vom Alter ab, sondern auch vom Charakter.
    (12.07.2013)
    Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Wenn diese Theorie stimmen würde, hätte Aye Shan May doch gar nicht auf dem untersten Rang landen können...?
    (12.07.2013)
    Rüdiger:   Ist es möglich , dass Aye Shan May trächtig nach Belgien gegangen ist ?
    (12.07.2013)
    Jan Jakobi:   Die rangniedrigste wäre (rechnet man die Kälber nicht dazu) dann "Shu Thu Zar", die hat ein Kalb.
    Es heißt Kühe mit Kälbern steigen in der Rangordnung auf einen höheren Platz, dass heißt sie wäre dann vielleicht doch nicht die rangniedrigste.
    (12.07.2013)
    Michael Mettler:   Den Hinweis "Aye Shan May stand an unterster Stelle" finde ich besonders interessant (und zwar abgesehen davon, dass sie vermutlich nicht rangniedriger war als die Kälber...). Logisch gedacht rückt nämlich durch ihre Abgabe nun das bisher vorletzte (erwachsene) Tier der Rangordnung in die unterste Position - irgendwer MUSS diese schließlich einnehmen, sonst landen wir irgendwann wieder bei der Einzelhaltung einer Elefantenkuh ;-)
    (12.07.2013)
    Jan Jakobi:   Das Problem hat man meiner Meinung nach nicht aus der Elefanten-Herde rausgenommen.
    "Kreemblamduan" und "Loangdaw" sind nämlich immer noch da.
    Es kann sein das sie sich ein neues Opfer (nach "Chumpol" und "Aye Shan May") aussuchen.

    Mir war das schon gestern bekannt aus dem Zoofreunde-Forum, aber doppelt hält besser.
    (12.07.2013)
    WolfDrei:   Oh Gott - diese Namen!!!
    (12.07.2013)
    Zoo Köln:   Elefantentransport

    Am 11.7.2013 zogen die Elefantenkuh Aye Shan May und ihr bei uns am 27.7.2009 geborenes männliches Jungtier in den Zoo Pairi Daiza (Belgien) um. Dies geschah im Rahmen des zuständigen Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Aye Shan May, die zusammen mit Shu Thu Zar im September 2005 in den Kölner Zoo kam, hatte zuletzt Probleme mit einigen anderen Elefanten in der Herde. Grund dafür ist sicher, dass Shu Thu Zar sich nach der Geburt ihres weiblichen Jungtieres Bindi mehr um das Jungtier gekümmert hat, als um ihre „Freundin“. Elefantenherden sind dynamische Gruppen mit durchaus wechselnden Rangfolgen. Aye Shan May stand an unterster Stelle. Um der Elefantenkuh und ihrem Jungtier unnötigen Stress zu ersparen, gaben wir sie zum Aufbau einer neuen Gruppe ab.
    Die Tiere wurden zuvor wochenlang an die Transportkisten gewöhnt. Der Transport selbst wurde wieder in fachmännischer Art von unserem Inspektor U. Riepe sowie dem für Transporte zuständigen Kurator B. Marcordes durchgeführt. Das Elefantenpark-Team unter Leitung von Zootierarzt Dr. O. Behlert begleitete den Transport wie üblich. Zwei Tierpfleger bleiben in den ersten Tagen der Eingewöhnung in Belgien.
    (12.07.2013)
    Zoo Köln:   Kölner Zoo wurde Europameister!

    Am Samstag, den 6. Juli fand das 26. Internationale Zoofußballturnier in Köln statt.

    „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir zum ersten Mal dieses Turnier gewinnen konnten und dann noch hier daheim in Köln“ freute sich Theo Pagel, Zoodirektor.

    Vorstandskollege Christopher Landsberg ergänzte: „Toll ist, dass alle unsere Spieler bei uns auch im Zoo arbeiten und wir zwei andere Mannschaften sogar haben parallel mit Spielern verstärken können.“

    Das Halbfinale gegen Hannover konnte für Köln nach einem 1:1 erst im 7-Meter-Schießen mit 8:7 entschieden werden – ein echter Krimi, der an die Nerven ging, zumal Hannover anfänglich mit 1:0 vorne lag und erst gegen Ende der Spielzeit das 1:1 fiel.

    Im Endspiel gegen Duisburg musste man noch einmal alles mobilisieren, spielten dort doch auch hervorragende Fußballer. Am Ende gelang dem Kölner Team um Kapitän und Revierleiter Robben Jens Krause ein 2:0 Sieg.

    Insgesamt nahmen 18 Zoo-Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt über 350 Teilnehmern an dem Turnier teil. Die abendliche Siegerehrung und Abschlussveranstaltung fand dann im Kölner Zoo statt.

    Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, München, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.
    (08.07.2013)
    Zoo Köln:   Vortragsankündigung
    Die Elefanten-Wiederauswilderungsstation in Sri Lanka

    Referent: Dr. Vijitha Perera, Wildtierarzt, Udawalawe Nationalpark, Sri Lanka

    Der Vortrag stellt die Arbeit der Wiederauswilderungsstation für Asiatische Elefanten im Udawalawe Nationalpark vor. Dort werden verletzte und verwaiste Jungelefanten behandelt, rehabilitiert und innerhalb einer zusammengestellten Herde wiederausgewildert. Dies wird mit Hilfe von Radiohalsbändern und Personal überwacht. Gleichzeitig obliegt der Station die Lösung von Mensch-Wildtierkonflikten und die wissenschaftliche Forschung zu den Themen der Wildtierkrankheiten und Ökologie verschiedener Arten. Dabei wird Wert auf die Wiederbelebung oder Neuerstellung von Korridoren für die saisonalen Wanderbewegungen der Elefanten gelegt. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden 95 Jungelefanten wiederausgewildert. Zur Zeit sind 15 Elefanten in dieser Station.
    Dr. Perera leitet die Station seit 10 Jahren, darüber hinaus ist er seit 15 Jahren Wildtierarzt der Wildtierbehörde von Sri Lanka und hat große Erfahrung in der Behandlung von Elefanten. Er studierte Veterinärmedizin und Naturschutz-Management in Sri Lanka und legte weitere Diplome über Wildtierkrankheiten und Management von gefährdeten Wildtierarten in England ab. Weitere Fortbildung und praktische Erfahrung sammelte er in Afrika in den Ländern Tansania und Kenia. Er veröffentlichte über die Jahre eine beeindruckende Anzahl von wissenschaftlichen Artikeln über Elefanten und andere Wildtierarten in Sri Lanka.

    Veranstaltungsort, Datum und Zeit:
    Mehrzweckhalle im Tropenhaus, Kölner Zoo am Mittwoch dem 10. Juli 2013 um 1900 Uhr.
    Zufahrt Betriebshof Kölner Zoo: Boltensternstrasse 31, 50735 Köln.
    Der Eintritt ist frei - Spenden für das kontinuierlich laufende Projekt sind erwünscht!
    Der Vortrag ist in englischer Sprache, eine Übersetzung ist vorgesehen.
    (08.07.2013)
    Zoo Köln:   Kölner Zoo Gastgeber des Int. Zoofußballturniers!

    Am Samstag, den 6. Juli findet in Köln das 26. Internationale Zoofußballturnier statt. Der Kölner Zoo, Vize-Europameister 2012, freut sich, dass den Weg nach Köln insgesamt 17 weitere Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt über 350 Teilnehmern gefunden haben – ein bisheriger Rekord. Gespielt wird auf der Bezirkssportanlage Nippes, Merheimer Straße 263, von 9 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei und Zuschauer sind ausdrücklich erwünscht.
    Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, München, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.
    (05.07.2013)
    Zoo Köln:   Ameisen aus dem Kölner Zoo holen in Cannes Goldenen Löwen

    BBDO Proximity Düsseldorf und der WWF gewinnen beim weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival gleich zweimal
    die begehrte Auszeichnung

    Der Protestmarsch von 500.000 Blattschneiderameisen hat nun auch die internationale Werbebranche in Cannes begeistert. Die außergewöhnliche Demonstration im Kölner Zoo gegen die Abholzung des Regenwaldes wurde auf dem weltweit wichtigsten Werbefestival mit einem Goldenen Löwen und einem bronzenen Löwen prämiert. Das meldet das Fachmagazin „Werben & Verkaufen“.

    „Wir sind sehr stolz über diese Auszeichnungen“, sagt Christian Mommertz, Geschäftsführer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity Düsseldorf, von der die Idee stammt. „Die Aktion hat jetzt auch in Cannes für große Aufmerksamkeit gesorgt. Sie zeigt, wie man Menschen auf überraschende Weise auf die Probleme aufmerksam machen kann, die durch die Abholzung der Regenwälder entstehen.“ „Der Kölner Zoo arbeitet weltweit im Naturschutz und ist seit langem Partner des WWF. Wir waren daher sofort gern bereit, in diese Aktion einzusteigen,“ sagt Zoodirektor Theo Pagel.

    Die Jury aus internationalen Top-Werbern zeigte sich von der BBDO Proximity-Idee beeindruckt: Hunderttausende von Blattschneiderameisen sind Anfang März durch ihr Terrarium im Kölner Zoo marschiert und haben die Besucher mit Aufrufen wie „Help“ oder „Save the Tree“ um Unterstützung gebeten. Der Clou: Die Protestparolen waren aus echten Blättern geformt, die von den Insekten durch das Terrarium getragen wurden.

    Der WWF hat mit der Ameisen-Demo zugleich um Spenden für den Erhalt des Regenwaldes geworben. Die Naturschutzorganisation finanziert so wichtige Projekte wie etwa den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

    Und hier können Sie den mit einem Goldenen Löwen und einem bronzenen Löwen ausgezeichneten Protestmarsch der Ameisen sehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=LfUP6ejMnzs
    (19.06.2013)
    Jennifer Weilguni:   Jeder, der selbst schonmal mit Tieren gearbeitet hat (und sei es "nur" die Erziehung eines Hundes) wird wissen, daß viele Tiere für SINNVOLLE und artgerechte Beschäftigung sehr dankbar sind.
    (11.06.2013)
    Zoo Köln:   „Zoo Report“: Verband Deutscher Zoodirektoren weist Vorwürfe zurück
    Köln, 6. Juni 2013. Der Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) weist die von verschiedenen Organisationen im Rahmen des sogenannten „EU Zoo Reports“ erhobenen Vorwürfe zurück. Die Studie unterstellt deutschen Zoos unter anderem mangelnde Fürsorge und die Durchführung nicht-artgerechter Tiershows. Untersucht wurden bundesweit 25 wildtierhaltende Einrichtungen, darunter auch zehn Zoologische Gärten, die dem VDZ angehören. „Der Report arbeitet mit pauschalen Vermutungen und Behauptungen und versucht, die Zoologischen Gärten insgesamt in Misskredit zu bringen. Für die organisierte Tiergärtnerei in Deutschland, also alle im VDZ, der Deutschen Tierpark-Gesellschaft oder im Deutschen Wildgehegeverband zusammengeschlossenen Einrichtungen, sehe ich diese Missstände nicht“, so Theo Pagel, Präsident des VDZ.

    Mangelnde Wissenschaftlichkeit, zweifelhafte Methodik
    Objektivität und Wissenschaftlichkeit der Untersuchung sind zweifelhaft. So werden die Namen der für die Studie verantwortlichen Autoren unter Verschluss gehalten. Wissenschaftlich unlauter ist auch die Auswahl der analysierten Zoos, die angeblich „dem Zufallsprinzip“ folgt. Dem widerspricht, dass einerseits VDZ-Mitgliederzoos überproportional stark vertreten sind. So wurden zehn der insgesamt 50 VDZ-Zoos ausgewählt – und nur 15 der rund 550 übrigen Tiergärten. Auffällig ist andererseits die nicht-repräsentative geographische Verteilung der untersuchten Zoos mit unverhältnismäßig starkem Schwerpunkt auf Norddeutschland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zudem ist der Report veraltet – der Untersuchungszeitraum liegt bereits drei Jahre zurück.

    Fehlende zoologische Urteilskraft
    Auch unter zoologischen Gesichtspunkten sind viele der aufgeführten Kritikpunkte nicht haltbar. Die Gefahr möglicher Krankheitsübertragungen durch den Kontakt von Wildtieren mit Zoobesuchern wird äußerst übertrieben dargestellt. Weder dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung noch dem Helmholtz-Institut sind Fälle dieser Art aus den vergangenen Jahrzehnten bekannt. Zoos sind darüber hinaus für viele Menschen in Deutschland die einzige Möglichkeit, Wildtiere hautnah erleben und buchstäblich begreifen zu können. Ein Anspruch, mit dem Zoologische Gärten nicht zuletzt ihrem Bildungsauftrag gerecht werden – und Menschen für den Wert von Tier- und Naturschutz sensibilisieren. Die Kritik an der Integration von Tieren in Shows- und Fütterungsvorstellungen greift für alle im VDZ organisierten Zoos ebenfalls zu kurz. VDZ-Mitgliedzoos setzen Tiere nur entsprechend ihres natürlichen Verhaltens- und Bewegungsmusters ein. Theo Pagel: „Beispielsweise sind Veranstaltungen mit Kalifornischen Seelöwen, die Bälle jonglieren, alles andere als Zirkus. Solche Vorführungen dienen der Beschäftigung und der Edukation gleichermaßen. Die Tiere werden auf diese Weise aktiviert, ihre Barthaare, die sie im Freiland mit denselben Bewegungen zum Beutefinden nutzen, einzusetzen – ein spielerischer Vergleich“.

    Steht für höchste Qualitätsstandards
    Der VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum und setzt sich für richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. „Dort, wo Missstände auftreten, prangern wir diese auch an und setzen uns konsequent für Verbesserungen ein“, erklärt Pagel. Allerdings liegt die Umsetzung der EU-weit gültigen Zoorichtlinien nicht in Händen des VDZ. Zudem werden Zoos regelmäßig durch die Behörden geprüft. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus lassen sich im VDZ zusammengeschlossene Zoos zunehmend und nach einem aufwendigen Prozess durch die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), den Europäischen Zoo-Verband, prüfen und somit letztlich zertifizieren. Das durch den VDZ maßgeblich mit vorangetriebene Verfahren trägt dazu bei, die Tierhaltung in Deutschland stets auf neuestem zoologischen Stand zu halten. Verfahren wie diese sind allerdings nur über feste Verbandsstrukturen und -vorgaben umsetzbar. „Von den 600 in Deutschland existierenden Tierparks sind nur rund 200 gemeinschaftlich organisiert. Es ist wünschenswert, diese Zahl zu erhöhen und einheitlich hohe Standards, wie sie in den großen und durch den VDZ vertretenen Zoos gelten, zu etablieren“, erläutert Theo Pagel.
    (07.06.2013)
    Zoo Köln:   Singvogelexperten tagen im Kölner Zoo

    Die TAXON ADVISORY GROUP für Singvögel (Passeriformes) des europäischen Zooverbandes EAZA hat eine Expertengruppe, die sich „Threatened Songbirds of Asia Working Group“ nennt. Diese tagt(e) am 6. und 7. Juni im Kölner Zoo. Der Gruppe gehören Zoodirektor Theo Pagel als Vizepräsident der o. g. TAG als auch der zuständige Kurator für Vögel, Bernd Marcordes, an. Aber auch Roland Wirth von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) sowie Dr. Nigel Collar von Birdlife International sowie weitere Vertreter aus Großbritannien, den Niederlanden sowie Tschechien diskutierten über bedrohte Singvogelarten in Asien und mögliche Erhaltungsmaßnahmen vor Ort und in zoologischen Einrichtungen. Der Kölner Zoo hat sich seit Jahrzehnten mit bedrohten asiatischen Singvogelarten beschäftigt. So wurde Anfang der 90er Jahre das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für den Balistar (Leucopsar rothschildi) initiiert und seitdem geführt. Im letzten Jahr konnten erstmals Balistare aus dem Projekt nach Bali zurückgeschickt werden. Im Tropenhaus „Der Regenwald“ werden seit 2000 die Artenschutzbemühungen des Kölner Zoos vorgestellt und die Besucher entsprechend sensibilisiert – eine wesentliche Aufgabe moderner, wissenschaftlich geführter Zoologischer Gärten. Zoodirektor Theo Pagel sagt: „Unsere jahrzehntelange Arbeit für den Erhalt des Balistars hat dazu geführt, dass er zumindest in Menschenhand als gerettet betrachtet werden kann. Nun müssen wir dies noch im Freiland erreichen.“ Während der Tagung suchte man weitere Arten aus, um die man sich zukünftig in situ und auch ex situ kümmern möchte. Hierzu zählt der Schwarzweiß-Häherling (Garrulax bicolor), der seit kurzem auch im Kölner Zoo gehalten wird.
    (07.06.2013)
    Zoo Köln:   Theo Pagel neuer Präsident des Verbands Deutscher Zoodirektoren

    Die Mitglieder des Verbands Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) haben Theo Pagel zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Die einstimmige Entscheidung wurde im Rahmen der Verbandsjahrestagung, die vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 in München stattfand, getroffen. Pagel löst den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos in Kronberg/Taunus, ab. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird unter anderem der Aufbau der neuen Geschäftsstelle in Berlin sein. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Von Zuchterhaltung über Tierschutz bis hin zur Umweltpädagogik: Zoologische Gärten haben vielfältige Aufgaben und sind viel mehr als Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Das wollen wir in Zukunft verstärkt herausstreichen“, sagt Pagel.

    Anerkannt und international bestens vernetzt
    Mit dem 52-Jährigen steht erstmals seit Dr. Wilhelm Windecker, der Mitte der 60er Jahre als Präsident amtierte, wieder ein Kölner Zoodirektor an der Spitze des Verbands. Die Wahl ist eine Bestätigung für das hohe Ansehen, das Theo Pagel deutschlandweit und international genießt. So engagiert er sich unter anderem im Tierschutzbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen, als Mitglied des Komitees für Erhaltungszuchtprogramme des Europäischen Zooverbands (EAZA) oder innerhalb der International Union for Conservation of Nature (IUCN).

    Stark machen – für richtig verstandenen Tierschutz
    Der 1887 gegründete VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum. Er ist die älteste Zoo-Organisation weltweit. Der VDZ setzt sich für richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. In diesem Sinne unterstützt er seine Mitglieder bei konkreten Natur- und Artenschutzaktivitäten. So wurde zum Beispiel ein gemeinsames Programm der Zoos, Tierparks und Wildparks sowie der in der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) organisierten Privathalter für den Amphibienschutz initiiert.

    Bilden und begeistern, um Natur und Tiere zu erhalten
    Die Mitglieder des VDZ fühlen sich gemeinsamen Aufgaben und Zielsetzungen verpflichtet, die sich die organisierten Zoologischen Gärten bereits Anfang der 90er Jahre selbst in der „Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie“ auferlegt haben. Diesem Leitbild entsprechend sind Zoos Bildungseinrichtungen, die den Besuchern Kenntnisse von der Vielfalt der Tierwelt und Einsichten in biologische und ökologische Zusammenhänge vermitteln. „Wir wollen unsere Besucher bilden und für Natur und Tiere begeistern, damit sich jeder Einzelne auch für deren Erhalt einsetzt“, erklärt der neue Verbandspräsident. Für viele Menschen stellen Zoos heute die einzige Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit Tieren dar. „Hunderttausende von Schülern erleben Natur hautnah in unseren Einrichtungen, die als außerschulische Lernorte eine herausragende Rolle spielen“, ergänzt Pagel.

    Auf dem richtigen Weg
    Zoos betreiben seit vielen Jahren Natur- und Artenschutz. Durch koordinierte Nachzucht im Rahmen nationaler und internationaler Programme erhalten sie von der Ausrottung bedrohte Wild- und Haustierarten. Sie kooperieren dabei oftmals eng mit Naturschutzorganisationen und Behörden vor Ort. Sind entsprechende Lebensräume vorhanden, werden Nachzuchttiere für Auswilderungsprojekte zur Verfügung gestellt. Theo Pagel: „Es war für mich fantastisch, vor drei Wochen am Grand Canyon in den Vereinigten Staaten einen erfolgreich ausgewilderten Kalifornischen Kondor beobachten zu können. Der Bestand war auf unter 30 Tiere geschrumpft, bevor man sie einfing und durch gezielte Zucht erhalten konnte. Das beweist: Zoos sind auf dem richtigen Weg.“ Zoologische Gärten forschen außerdem im Bereich Tiergartenbiologie und Tiermedizin und gewinnen hier wichtige Erkenntnisse. Ihr Fachwissen stellen sie unterschiedlichsten Gremien zur Verfügung. Darüber hinaus sind Zoos selbstverständlich weiterhin attraktive Orte, um Unterhaltung, Spaß, Erholung und Bildung perfekt miteinander verbinden zu können.

    Der neu gewählte Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, vier aus Deutschland und je eines aus Österreich und der Schweiz. Zum neuen Vorstand zählen:

    Präsident: Theo Pagel – Kölner Zoo
    Vize-Präsident: Dr. Olivier Pagan – Zoo Basel (Schweiz)
    Schatzmeister: Dr. Thomas Kauffels – Opel-Zoo Kronberg
    Sekretär: Dr. Dag Encke – Tiergarten Nürnberg
    Beisitzer: Dr. Gisela von Hegel – Zoo Karlsruhe
    Beisitzer: Dr. Michael Martys – Zoo Innsbruck (Österreich)
    (04.06.2013)
    Zoo Köln:   Vier Gourmet-Gänge und ein Todesfall
    Mord à la Carte im Kölner Zoo – erstmals open air!

    Sie kennen Agatha Christies ‚Tod auf dem Nil’? Aber kennen Sie auch den neuen Kriminalfall bei den Nilpferden? Erstmals präsentiert sich das Krimi-Theater Mord à la Carte als Freiluftveranstaltung im Kölner Zoo. Am 29. Mai und am 25. Juni bietet die Zoo Gastronomie ein exklusives Gala-Diner mit explosiver Spannung in exotischer Atmosphäre. Lord Westham lädt zu seinem 60. Geburtstag ein und serviert Feinschmeckern und Krimi-Freunden einen echten Leckerbissen.
    Wenn die Tore des Kölner Zoos für normale Besucher schließen, lockt Mord à la carte mit dem Reiz des Verbotenen. Zum ersten Mal kann die feine Gesellschaft der Diner-Gäste ganz für sich allein die geheimnisvolle Stimmung eines Sommerabends im Zoo erleben. Vor der einmaligen Kulisse aufregender Dschungelgeräusche und mit Blick auf Flamingo, Trampeltier und Co.
    Nehmen Sie Ihren Apéritif auf der Terrasse des Zoo Restaurants mit einem Schuss theatralischer Dramatik. Im Hintergrund hören Sie vielleicht einen Löwen brüllen, während vor Ihren Augen Lord Westham – der Gastgeber des Abends – erstochen wird. Das Gala-Menü kombiniert höchste kulinarische Genüsse mit tiefsten menschlichen Abgründen. Genießen Sie vier Gourmet-Gänge, wahlweise mit rosa gebratenem Roastbeef oder vegetarisch, perfekt abgeschmeckt mit einer Messerspitze moralischer Verderbtheit und scharf kombinierten Schlussfolgerungen.
    Wer bei der Freiluftpremiere von Mord à la Carte im Kölner Zoo dabei sein möchte, erhält Karten unter koelnticket.de oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Preis (Inkl. VVK-Gebühr): EUR 65,00 – Apéritif und 4-Gang-Menü inklusive.
    (02.05.2013)
    Zoo Köln:   Ein Sonntag ganz im Zeichen Südamerikas

    Am 28. April findet der erste Südamerikatag im Kölner Zoo mit einem bunten Programm statt.

    Vom Schmetterling bis zum Ameisenbär, bieten wir am ersten Südamerikatag im Kölner Zoo ein buntes Programm. Neben Tierpflegersprechstunden und Sonderfütterungen bei Ameisenbär und Tapir, informiert das Schokoladenmuseum über südamerikanische Köstlichkeiten. Die Ameisenbärforscherin, Lydia Möcklinghoff zeigt spektakuläre Fotos und berichtet in humorvoller Art über die langschnauzigen Ameisenfresser.

    Für Kinder gibt es einen Bastelstand an dem sie farbenfrohe Tapirmolas basteln können. Für Groß und Klein werden südamerikanische Spezialitäten in der Hacienda La Danta del Oro angeboten.

    Auch das Insektarium macht beim Südamerikatag mit: im Schmetterlingsraum sind südamerikanische Schmetterlinge und Pfeilgiftfrösche zu entdecken.

    Sonntag, 28. 4. 2013, 9 – 18 Uhr.
    Kosten: nur Zooeintritt
    (25.04.2013)
    Zoo Köln:   Abendführungen im Kölner Zoo

    Wir bieten jeweils freitags Abendführungen durch den Zoo an, bei denen die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere im Mittelpunkt stehen. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Gern teilen wir Ihnen untenstehend die Termine der Abendführungen im April 2013 mit. Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Zoos.

    05.4.2013 Start 18 Uhr Familienabendführung für Kinder und Erwachsene
    19.4.2013 Start 18:30 Uhr Familienabendführung für Kinder und Erwachsene
    26.4.2013 Start 18:30 Uhr Familienabendführung für Kinder und Erwachsene

    Kosten: Erwachsene 26,- €, Kinder 19,- €
    Dauer: 2 Stunden

    Anmeldung unter 0221 7785 121, montags, mittwochs, donnerstags 13 - 16 Uhr, dienstags und freitags 9 - 12 Uhr oder Zoobegleiter@koelnerzoo.de

    Jeden Sonntag um 11:00 Uhr findet eine Matinée-Führung durch den Kölner Zoo statt. Sie ist kostenfrei, man zahlt nur den Zooeintritt: Erwachsene 17,50 €, Kinder 8,50 €.
    (28.03.2013)
    Zoo Köln:   Elefantentag am 24. März 2013
    Mit Benjamin Blümchens „Törööö im Zoo“

    Am kommenden Sonntag, dem 24. März 2013 findet wieder unser großer Elefantentag statt. Anlässlich von Marlars 7. Geburtstag  gibt es zahlreiche Aktionen, Führungen, Tierpfleger-Sprechstunden und Infostände zu den beliebten Dickhäutern. Höhepunkt in diesem Jahr sind Aufführungen des Kölner Cocomico Theaters, das mehrmals am Tag die Produktion „Törööö im Zoo“ mit dem bei Jung und Alt bekannten Benjamin Blümchen aufführt.

    An zahlreichen Infoständen kann man sich außerdem über die Biologie, Lebensweise und Haltung der Elefanten informieren oder aus getrocknetem Elefantendung Papier herstellen. Kürbiskeimlinge der Sorte „American Giant“ geben wir gegen eine Spende ab. Sie sind vorgezogen auf Elefantendung. Mit den Kürbissen hat man eine Chance, bei der Kürbiswiegeaktion am Sonntag, dem 6. Oktober einen tollen Preis zu gewinnen.

    Ein besonderes Mitmach-Highlight ist die Elefanten-Olympiade mit Gewichtheben, Tauziehen etc. rund um den Elefantenpark.


    Programm
    „Törööö im Zoo“: 12, 14 und 16 Uhr in der Mehrzweckhalle im Regenwaldhaus

    Führungen: ab 11 Uhr jede halbe Stunde, Start am Eingang des Elefantenhauses

    Tierpfleger-Sprechstunden: 11.30 und 14.30 Uhr auf der Kanzel gegenüber dem Spielplatz (bei schlechtem Wetter im Elefantenhaus)

    Aktions- und Infostände: ganztägig  9 – 18 Uhr rund um den Elefantenpark

    Es gilt der normale Zooeintritt. Jahreskarten haben Gültigkeit.
    (21.03.2013)
    Zoo Köln:   Valentinstag wieder einmal ganz „tierisch“
    Tour d´Amour durch den Kölner Zoo findet auch in diesem Jahr wieder statt.

    Nicht nur das menschliche Beziehungsgeflecht ist vielfältig, auch in der Tierwelt gibt es interessante und manchmal skurrile Paarbeziehungen zu entdecken. Einige spannende Geschichten erfahren die Besucher des Kölner Zoos am kommenden Valentinstag, 14. Februar 2013. Auf der Tour d´Amour gibt es Einblicke in die „Beziehungskisten“ der tierischen Zoobewohner.

    So geht zum Beispiel das Weibchen der Hornvögel zunächst nur eine Partnerschaft „auf Probe“ ein. In dieser Phase lässt sie sich von ihrem potenziellen Partner füttern, und nur wenn er es schafft, sie satt und zufrieden zu stellen, erhört sie seine Balzrufe, paart sich mit ihm und zieht in die Bruthöhle ein. „Bei den Pinguinen ist dick chic. Die fülligsten Männchen haben die größte Chance, von einem Weibchen auserwählt zu werden. Denn nur ein wohl genährtes Männchen kann ohne Futtersuche lange genug auf dem Ei ausharren, bis das Junge schlüpft“, erklärt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos. Hat sich eine Pinguindame einmal für den Richtigen entschieden, geht sie oft eine lebenslange Partnerschaft ein.

    Aber nicht alle gefiederten oder felligen Freunde sind so treu. Viele lieben in der Partnerschaft auch die Abwechslung – allen Arten voran die Bonobo-Affen. Sie haben den meisten Sex im Tierreich und kommen auch bei einem zufälligen Treffen direkt „zur Sache“. „Polygamie ist bei manchen Tierarten aus evolutionärer Sicht sehr sinnvoll, da es für die Männchen wichtig ist, ihr Erbgut möglichst häufig weiterzugeben“, so Theo Pagel. „Monogamie ist hingegen die bessere Entscheidung für Arten, bei denen der Nachwuchs unter Mithilfe der Männchen bei der Aufzucht die besseren Überlebenschancen hat.“

    Der romantische Abendrundgang mit vielen weiteren spannenden Infos, z.B. wer gern bei Kälte kuschelt startet um 17.00 Uhr am Haupteingang. Im Anschluss können die Besucher den Abend bei einem Cocktail im Aquarium ausklingen lassen.

    Teilnehmen können nicht nur Paare und frisch Verliebte, sondern auch überzeugte Singles und alle anderen, die schon immer wissen wollten, was es mit dem tierischen Paarungsverhalten auf sich hat.
     
    Eine Voranmeldung ist erforderlich! Information und Anmeldung unter:
    Tel.: 0221 / 7785-121 oder zoobegleiter@koelnerzoo.de sowie über KölnTicket.

    Preise:
    Führung inkl. Zooeintritt und mit anschließendem Cocktail im Aquarium:
    25,- Euro pro Person
    (08.02.2013)
    Patrick Kalscheuer:   Die POs befinden sich im alten Sitatunga-Gehege am Eingang des alten Elefantenhauses.
    Der einjährige "Picasso" kam im Mai 2012 aus Landau, "Ruwana" im Juni aus Duisburg.
    (12.01.2013)
    Jörn Hegner:   der zoo köln hält seit letztes jahr ein paar pinselohrschweine . in welchen gehege befinden die sich und aus welchen anderen zoo kamen diese .
    (12.01.2013)
    Zoo Köln:   Der Kölner Zoo wird ausgezeichnet!

    SKAL INTERNATIONAL KÖLN e.V. zeichnet den Kölner Zoo mit einem Preis für besondere Dienste um den Incoming-Tourismus nach Köln aus.

    Mit rund 1,5 Mio. Besuchern im Jahr zählt der Kölner Zoo nicht nur zu den meistbesuchten Zoos in Deutschland, sondern er ist auch eine Kölner Attraktion, die zunehmend von Touristen aufgesucht wird. Auch im Jahr 2012 machten sie den rund 750 Tierarten ihre Aufwartung, aus dem weiteren Kölner Umland, aus Holland, Belgien und dem englischsprachigen Raum.
    Dafür zeichnet der SKAL INTERNATIONAL KÖLN e.V. den Kölner Zoo mit seinem Preis für besondere Dienste um den Incoming-Tourismus nach Köln aus. Der Preis in Form einer künstlerisch gestalteten Sonne der Kölner Künstlerin Gisela Weinert wird den beiden Vorständen des Zoos, Theo Pagel und Christopher Landsberg, im Rahmen einer Feierstunde am 7. Dezember 2012 im Landhaus Kuckuck übergeben.
    Skål International ist ein weltweites Netzwerk von Personen, die in der Tourismuswirtschaft Verantwortung tragen und auf der Basis von Freundschaft miteinander geschäftlich in Verbindung stehen. Skål-Mitglieder setzen sich für Frieden und Völkerverständigung ein. Sie engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus auf betrieblicher, lokaler, nationaler und internationaler Ebene."
    (07.12.2012)
    Matthias Schramm:   Kleine Arbeiten an der Beckenhydraulik im Hippodrom? Also gestern waren im abgelassenen Hippobecken große Baumassnahmen mit Presslufthämmern am Werke! Die Akustik klang eher nach einem Komplettumbau! Da der Baulärm nur schwer zu ertragen war, war das Gebäude besucherleer. Die Flusspferde natürlich weggesperrt, die Krokodile müssen wohl durch Lärm und Staub durch!
    Die beiden Honigdachse wirkten ganz entspannt und die Schneeleopardenfamilie nutzen den Tag mit wenig Besuchern zum ausgelassenen Spiel.
    (05.12.2012)
    Zoo Köln:   Es ist geschafft – Kavango genießt Spanien!

    Endlich konnte der Kölner Zoo im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms einen Platz für den Flusspferdbullen „Kavango“ finden. Der im Jahr 2002 im Kölner Zoo geborene Flußpferdbulle „Kavango“ wurde am 26.11.2012 nach Spanien in einen Zoo verbracht. Seit 2010 konnte er mit den anderen Flusspferden des Kölner Zoos - „Albert“ (29 Jahre, Vater), „Jenny“ (22 Jahre, Mutter) und „Afro“ (15 Jahre, Tante) – die neue Flusspferdanlage, den „Hippodom“ genießen. „Selbstverständlich freut es uns, dass der „Kölsche Kavango“ nun in Nordspanien eine neue Flußpferdfamilie gründet“, so Zoodirektor Theo Pagel. „Der Transport und alles, was damit zusammenhing, klappte hervorragend.“
    Bereits vor Wochen hatten die Tierpfleger hinter den Kulissen mit dem sog. Kistentraining begonnen. Dies sorgt dafür, dass sich das zu transportierende Tier an die vorübergehende Unterbringung in einer Transportkiste gewöhnt. Dadurch wird der Transportstress auf ein Minimum reduziert. Dies geschah natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um das Tier nicht zu verunsichern. Während dieser Zeit waren die Flusspferde nicht immer wie gewohnt zu sehen. Wir danken unseren Besuchern für ihr Verständnis.
    In den nächsten Wochen werden einige Maßnahmen an der Beckenhydraulik erfolgen. Daher kann es sein, dass bis Mitte Dezember wieder nicht alle Tiere im Hippodom zu sehen sind. Eine Schließung des Hauses ist aber bisher nicht vorgesehen.
    Jetzt überlegt man, ob man bei einer der Flusspferddamen die Pille nicht bald weglassen wird, damit man nach langer Zeit wieder auf Nachwuchs hoffen kann. Flusspferde haben leider in den letzten Jahren stellenweise starke Bestandsrückgänge im Freiland hinnehmen müssen. Und eine kleine Flusspferdherde nebst Jungtier im Zoo beobachten zu können, ist schon etwas Besonderes.
    (29.11.2012)
    Stefanie Fischer:   Klingt ja super, aber eine Lehrstelle in Köln zu kriegen, ist nahezu utopisch. Als ich mich bewerben wollte, haben die nur welche in die Auswahl genommen, die im Kölner Zoo auch ihr Praktikum gemacht haben. Ich also gefragt, wann es den nächsten freien Praktikumsplatz gibt (Zeit war völlig egal). Antwort: frühenstens in eineinhalb JAHREN!
    (22.11.2012)
    Zoo Köln:   Unsere Azubis sind ausgezeichnet!

    Der Kölner Zoo bietet beste Chancen, mit einer guten Ausbildung erfolgreich in die eigene Zukunft zu starten. Das haben unsere Azubis und der Zoo im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen.

    Bei den Abschlussprüfungen an der Industrie- und Handelskammer liegen unsere Auszubildenden regelmäßig an der Spitze. Viele haben schon Traumnoten erzielt und wurden mit einem sehr guten Ergebnis ausgezeichnet. Und wir sind ein bisschen stolz auf die Anerkennung, die unsere Schützlinge und auch der Zoo als Unternehmen dafür in diesem Jahr erfahren haben.

    Ein gutes, ausgeglichenes Betriebsklima ist dem Kölner Zoo sehr wichtig, daher gestalten wir auch für unsere Auszubildenden ein Umfeld und eine Atmosphäre, in der sie sich wohl fühlen können. Sie lernen in der täglichen Praxis, besuchen regelmäßig die Berufsschule und werden zusätzlich intern geschult. Wir nehmen uns Zeit für ihre individuelle Förderung und ihre speziellen Fragen.

    Dafür hat der Kölner Zoo 2012, bereits zum zweiten Mal, die IHK Bestenurkunde „für besondere Leistungen in der Berufsausbildung“ erhalten. Aber nicht nur im Raum Köln hat der Kölner Zoo dafür große Anerkennung erfahren, sondern auch überregional: Die IHK Bonn/Rheinsieg überreichte dem Kölner Zoo eine Urkunde für die „beste Ausbildungsleistung im Land Nordrhein-Westfalen für den Ausbildungsberuf Tierpfleger/in im Ausbildungsjahr 2011/2012“.

    „Es freut uns außerordentlich, dass unser Unternehmen regional und landesweit zu den besten Ausbildungsbetrieben ernannt wurde“, so Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos. „Auch hier spielen wir gern ganz vorn mit“ ergänzt Vorstandskollege Theo Pagel. „Der Kölner Zoo gibt sich große Mühe in der Auswahl und Ausbildung der pro Lehrjahr vier Auszubildenden.“
    (20.11.2012)
    Zoo Köln:   Eintauchen ins Nachtleben

    Bei der Langen Nacht im Aquarium dreht sich alles um die nächtliche Über- und Unterwasserwelt.

    Am 17. November öffnet das Aquarium des Kölner Zoos auch in diesem Jahr wieder zu ungewöhnlicher Uhrzeit seine Pforten für alle Liebhaber der Unterwasserwelt und der Kriech- und Krabbeltiere. Von 19 bis 24 Uhr kann man bei der Langen Nacht im Aquarium Einblicke in Aquarien und Terrarien erhalten, die sich bei einem normalen Besuch nicht bieten.
    Dabei ist für Nervenkitzel und Gänsehaut gesorgt: Wer keine Berührungsängste hat, kann mit Schlangen, Vogelspinnen und tropischen Gespenstschrecken auf Tuchfühlung gehen. Zudem gibt es Sonderfütterungen einiger Tiere, wie beispielsweise der Piranhas oder der Philippinenkrokodile. Unterhaltsames steht bei der Langen Nacht im Aquarium ebenfalls auf dem Programm. So kann man beim Schabenrennen auf die schnellste Schabe tippen und seinem Favoriten die Daumen drücken.
    Infostände geben darüber hinaus spannende Einblicke in die Lebensweise von Haien, Chamäleons und der seltenen Philippinenkrokodile, die seit zwei Jahr im Kölner Aquarium zu Hause sind. Ganz nahe kann man auch den kleinsten tierischen Gästen des Abends kommen – eine Lupenstation gewährt ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos eines Wassertropfens, in dem sich Wasserflöhe, Salinenkrebse und andere Wasserlebewesen wohlfühlen.
    Dass sich die menschlichen Besucher gleichfalls rundum wohlfühlen, dafür sorgt eine Neuheit anderer Art. Zum zweiten Mal gibt es die Möglichkeit, mit einem leckeren Cocktail oder heißen Kaffee durchs Aquarium zu schlendern und sich entspannt von der exotischen Welt der Tiere verzaubern zu lassen. Leise Musik untermalt die stimmungsvolle Atmosphäre und lädt dazu ein, sich beim Blick auf ein Korallenriff oder einem Stück Urwald zu verlieren.
    Tickets sind im Vorverkauf bei Köln Ticket und beim Besucherservice des Kölner Zoos erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

    Preise:
    9 Euro für Erwachsene,
    5 Euro für Kinder von 4 bis 12 Jahren

    Foto: Rotmeerriff-Becken
    (16.11.2012)
    Zoo Köln:   Wollhandkrabbe wirbt für Lange Nacht

    Aquarium öffnet am Sa., 17.11. von 19 – 24 Uhr seine Pforten

    Sie kommt ursprünglich aus China, tummelt sich aber mittlerweile auch im Rhein: Die Chinesische Wollhandkrabbe fühlt sich als Neubürger im Rhein pudelwohl und bewohnt seit einigen Wochen auch ein großes Becken im Rheinpanorama des Aquariums. Zusammen mit Edelkrebsen, Schlangen, Krokodilen und Spinnen gehört sie zu den Stars der Langen Nacht im Aquarium am kommenden Samstag.
    (14.11.2012)
    Jan Jakobi:   Die Container (die für Elefanten) von der Firma Interzoo haben oben ein Gittergerüst oben und darauf eine Plane. Der Container kommt dann auf einen Tieflader/Sattelschlepper.

    Ich weiß nicht wie die Transportbox von "Kavango" aussieht. Die beiden letzten Leipziger Hippos wurden in Holzkisten untergebracht. Diese kamen in einen LKW.
    (06.11.2012)
    Stefanie Fischer:   Ist das nicht ein bisschen kalt jetzt noch ein Flußpferd zu transportieren. Habe gelernt, dass man tropische Tiere eigentlich nur im Sommer transportieren sollte, denn mindestens beim Einladen ist die Box schließlich den Außentemperaturen ausgesetzt.
    (06.11.2012)
    Jan Jakobi:   Bis jetzt hat man Glück gehabt, dass es noch keine schweren Revierkämpfe ala "Nante" und "Knautschke" gab.

    "Albert" ist erst 19 Jahre alt, nicht 29 Jahre.
    (06.11.2012)
    Zoo Köln:   Auf „Kavango“ wartet Spaniens Sonne
    Flusspferdbulle siedelt in den Zoo der Stadt Carbaceno über

    Wo zur Winterzeit Millionen von Deutsche zeitweilig Sonne tanken, findet er dauerhaft ein neues Zuhause: Flusspferdbulle „Kavango“ verlässt den Kölner „Hippodom“ und siedelt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Zoo der spanischen Stadt Carbaceno um. Der erfreuliche Grund: „Kavango“, 2002 in Köln geboren, soll die Herzen spanischer Flusspferddamen erobern und unter mediterraner Sonne für reichlich Nachwuchs sorgen. „Bei uns im Zoo ist ,Kavango’ zu einem stattlichen Bullen ausgereift. Er ist nun alt genug, um eine eigene Familie zu gründen. Wir sind uns sicher, dass ,Kavango’ als echter ,Kölsche Jung’ schnell Anschluss finden wird“, sagt Zoodirektor Theo Pagel.

    Artgerechter Transport in der XXL-Box
    Der Umzug findet noch in diesem Jahr statt. Die Vorbereitungen dafür starten in den kommenden Tagen. Unter anderem wird „Kavango“ behutsam an den Aufenthalt in der für den Transport nötigen XXL-Box gewöhnt. Mit großen Luftschlitzen, Extra-Stroh-Polsterung und ausreichend Platz bietet diese alles, um dem Bullen den eintägigen Transport durch eine Spezialfirma so angenehm wie möglich zu gestalten. Theo Pagel: „Die Vorbereitungen können dazu führen, dass man die Flusspferde des ,Hippodoms’ eine kurze Zeit lang nicht permanent und den ganzen Tag über sehen kann. Wir bitten alle Besucher dafür um Verständnis.“
     
    Ganz viel Platz für Flusspferdnachwuchs
    2010 hatte „Kavango“ gemeinsam mit den anderen Flusspferden des Kölner Zoos – „Albert“ (29 Jahre, Vater), „Jenny“ (22 Jahre, Mutter) und „Afro“ (15 Jahre, Tante) – die neue „Hippodom“-Anlage bezogen. Die weiträumige und für Besucher begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft mit Nilpferden, Krokodilen und Antilopen ist europaweit einzigartig. Durch den Umzug „Kavangos“, der zuletzt häufiger für Unruhe und Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Herde sorgte, ist im Hippodom Platz für Flusspferdnachwuchs. „Wie bei vielen anderen im Freiland lebenden Tierarten, mussten Tierschützer auch bei den Flusspferden leider starke Bestandsrückgänge verzeichnen. Umso bedeutender und schöner wäre es, wenn sich die Kölner schon bald über ein Flusspferd-Junges in ihrem Zoo freuen könnten“, erklärt Pagel.
    (06.11.2012)
    Michael Mettler:   Der Kölner Zoo selbst bezeichnet auf seiner Homepage Thi Ha Phyu als ranghöchste Elefantin der Gruppe.
    (01.11.2012)
    Jan Jakobi:   Laut den Pressemeldungen im Internet ist "Kreeblamduan" die Leitkuh.

    Als ich im Oktober 2004 sie und die anderen im Elefantenpark sah, da waren die Vorderfüße schon ein bisschen krumm.
    Die Krümmung ist im Laufe der Jahre stärker geworden und die Beine etwas o-beiniger.

    Ich vermute das es sich um dasselbe Problem wie bei "Calvin" handelt.

    Auch "Calvin" ist eingefallen, genau wie "Yashoda", obwohl diese keine krummen Beine/Vorderfüße hat.

    "Thi Ha Phy" war aber schon 2004 eine schlanke Elefantenkuh, die war damals nicht im "Khaing Luin Htoo"-"Mala"-Format.
    (01.11.2012)
    Michael Mettler:   Dann ist das die Kölner Leitkuh, die sich damals beim Zusammengewöhnen mit der Thai-Gruppe als Chefin durchsetzte? Ist ihre Position in der Herde unumstritten? Sie wirkte jedenfalls nicht so, als hätte sie einer eventuellen Auseinandersetzung viel entgegenzusetzen.
    (01.11.2012)
    Jan Jakobi:   Das ist "Thi Ha Phy" aus Emmen.
    In Emmen gab es noch eine weitere Kuh mit solchen Füßen, es war "Swe San Thay". Sie starb vor ein paar Jahren bei einer Geburt (Beckenbruch durch Rangelei?).

    Beide Kühe stammen aus einem der van de Brink-Importe von 1988-1990.
    (01.11.2012)
    Michael Mettler:   Wie steht es eigentlich um die Kuh auf meinem Foto, die ich beim kürzlichen Besuch in Köln aufnahm - habe leider vergessen, ihren Namen von der Beschilderung abzuschreiben? Sie scheint ziemliche Probleme mit den etwa verkrümmten Vorderfüßen zu haben, bewegte sich entsprechend mühsam (oder vorsichtig) und wirkt ja auch im Ganzen etwas eingefallen.
    (01.11.2012)
    Zoo Köln:   Bei den Elefanten tut sich was

    Köln, den 29. Oktober 2012. Den regelmäßigen Besuchern des Kölner Zoos dürfte es bereits aufgefallen sein: Seit einigen Tagen werden zwei Elefantenkühe separat gehalten. Zum einen handelt es sich um „Tong Koon“, die sich im Östrus befindet. Die Mutter von „Rajendra“ und „Ming Jung“, der sich vorübergehend im Antwerpener Zoo tummelt und dort Teil einer Junggesellengruppe ist, soll wieder für Nachwuchs sorgen. Dazu wird sie derzeit mit „Sang Raja“, einem unserer Zuchtbullen und Vater von Rajendra, vergesellschaftet.

    Bei dem anderen weiblichen Tier handelt es sich um die aus Myanmar stammende Elefantenkuh „Aye Chan May“. In den letzten Wochen verstand sie sich nicht mehr so gut mit der Leitkuh „Kreeblamduan“ sowie mit „Laongdaw“. Sie führt noch das Bullenkalb „Khin Yadanar Min“, das am 27. Juli 2009 hier im Kölner Zoo zur Welt kam. „Aye Chan May“ kam zusammen mit ihrer engen Freundin „Shu Thu Zar“ aus Myanmar und beide bildeten eine feste Einheit. Mit der Geburt von „Bindi“ hat „Shu Thu Zar“ nun aber einen eigenes Jungtier, um das sie sich intensiv kümmert. Dadurch bleibt „Aye Chan May“ etwas alleine in der Gruppe zurück. Sie ist eine Handaufzucht aus dem Zoo von Yangon und ist deshalb besonders auf einen stabilen Rückhalt in der Elefantenkuh-Herde angewiesen, der jetzt aber nicht mehr in dieser Form vorhanden ist. Da zum einen die Gruppe ausreichend groß ist und die Zucht zudem gut funktioniert, hat sich der Kölner Zoo dazu entschlossen, Mutter und Bullenkalb im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms abzugeben. Derzeit laufen bereits entsprechende Vorbereitungen, ein Vorschlag des EEP-Koordinators liegt vor. Nun wird geprüft, wohin und wann die Tiere gehen werden. Als erste Vorbereitung wurden die Tiere von der Gesamtherde getrennt. Sie werden jedoch zeitweise gezielt mit bestimmten Herdenmitgliedern zusammengelassen.

    (31.10.2012)
    Zoo Köln:   Kölner Zoo verpflichtet DEKRA als Partner für Sicherheit
    Experten erstellen bis Jahresende umfangreiche Sicherheitsanalyse

    Der Kölner Zoo investiert weiter in die Sicherheit. In diesen Tagen nehmen Spezialisten des renommierten Prüfinstituts DEKRA die Arbeit auf. Bis 31. Dezember 2012 unterziehen sie das komplette Zoo-Areal – vom Besucherbereich über die Tiergehege bis zu den nur für Pfleger zugänglichen Zonen – einem umfangreichen Sicherheits-Check. Auch im Anschluss bleiben die DEKRA-Fachleute an Bord und beraten den Zoo in allen Sicherheitsfragen. Zusätzlich werden die Zoomitarbeiter von ihnen regelmäßig geschult.
    „Die Sicherheit unserer Besucher und Mitarbeiter hatte und hat oberste Priorität“, sagt Zoodirektor Theo Pagel. „Die Experten von DEKRA werden für uns in dieser Hinsicht ein wertvoller Sparringspartner sein und ihr hohes Know-how zu allen aktuellen Sicherheitsfragen kontinuierlich einbringen.“
    Die Beauftragung eines externen Prüfunternehmens erfolgt auf freiwilliger Basis. Der Vorstand des Zoos hatte im Vorfeld verschiedene Angebote qualifizierter Dienstleister eingeholt. „DEKRA hat uns das beste Gesamtpaket geliefert, vor allem im Hinblick auf eine weitergehende Zusammenarbeit nach der Analyse-Phase“, erklärt Zoodirektor Theo Pagel.
    Unternehmen in Sicherheitsfragen zu beraten, unterstützen und zu schulen, hat bei DEKRA Tradition. „,Unseren’ Kölner Zoo zu betreuen ist schon etwas Besonderes“, sagt DEKRA Niederlassungsleiter Dipl.-Ing. (FH) Klaus Timpe. DEKRA ist eines der weltweit führenden Prüforganisationen und in mehr als 50 Ländern aktiv. Mehr als 27.000 Mitarbeiter sorgen nachhaltig für Sicherheit, Qualität und Umweltschutz.
    (26.10.2012)
    Zoo Köln:   Arachnoversum – die Welt der Spinnen im Kölner Zoo
    Ausstellung mit lebenden Tieren im Insektarium
     
    Acht Beine, ein zweigeteilter Körper und Giftklauen, das sind die Merkmale der Tiergruppe, die vielen einen Schauer über den Rücken jagt. Dabei sind Spinnen höchst nützliche Tiere, sind sie doch ausgesprochene Insektenvertilger – ohne die Spinnen wären die Pflanzen der Erde innerhalb eines Jahres kahl gefressen.
    Über ein halbes Jahr hat der Revierpfleger des Insektariums und Vogelspinnenexperte Peter Klaas Glas geschnitten, Scheiben geklebt und Rückwände gestaltet, damit jetzt Vogelspinnen, Radnetzspinnen aber auch Skorpione und Geißelspinnen Einzug halten konnten. Hier gibt es so manche Besonderheit zu entdecken, wie die Ornamentvogelspinne oder Stegodyphus-Arten, die im Gegensatz zu anderen einzelgängerischen Spinnen mit mehreren Individuen zusammen lebt.
    35 Jahre nachdem die Ausstellung „Leben am seidenen Faden“ des damaligen Zoodirektors und Spinnenexperten Ernst Kullmann die Besucher des Aquariums in ihren Bann gezogen hat, ist jetzt den Spinnentieren wieder ein riesiger Ausstellungsbereich gewidmet. Hier werden die Besonderheiten dieser faszinierenden Tiergruppe mit lebenden Tieren, aber auch in großformatigen Bildern und lebendigen Texten auf eindrucksvolle Weise vermittelt.
    Die Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten und wird über längere Dauer im oberen Stockwerk des Aquariums, dem Insektarium, gezeigt.

    Foto von Werner Scheurer: Vogelspinne
    (05.10.2012)
    Oliver Jahn:   @Carsten, aber du hast Recht, Königsberg hatte zwei Außenanlagen, eine nur Landteil, und eine, die durch ein Gitter zu öffnen war, und die hatte ein Becken. Ich meine, das Becken kam erst später hinzu. Ich finde aber die Quelle nicht wieder.
    (04.10.2012)
    Oliver Jahn:   Carsten, die Kaliningrader Anlage ist nicht mehr die Königsberger, welche ich in Erinnerung habe von einigen Bildern.
    (04.10.2012)
    Carsten Horn:   Ich hab von Kaliningrad Bilder bekommen, die sehen mir nach Außenbecken aus, weiß aber nicht, ob das immer so war...
    (04.10.2012)
    Oliver Jahn:   Gab es nicht auch reine Landhaltung außen in Königsberg?
    (04.10.2012)
    Sacha:   @Carsten Horn: Deine Info bezüglich Camden ist wohl richtig. Zumindest steht dies auch so in einem Bericht (von Snowleopard) auf www.zoochat.com
    (04.10.2012)
    Carsten Horn:   Außen ist doch ein Badebecken, zumindest für schlanke Hippos, mW war Kavango schon im Sitatungapool, g...

    Reine Landhaltung außen gibt es schon jahrzehntelang im Zoo Ostrava.

    Eventuell gibt es auch eine komplette Innenhaltung im Adventure Aquarium Camden, weiß ich aber nicht hundertprozentig, weil ich dazu keine näheren Infos gefunden hab...
    (04.10.2012)
    Ingo Rossi:   Ja, ist schon ein eigene, seltene Haltung. Doch finde ich die Tiere sehr agil und immerhin sie können sich draußen sonnen. Nach meinen Beobachtungen ergibt sich ein Tagesablauf von Morgens schwimmen, Mittags sonnen draußen (bei schönem Wetter) und Nachmittags wieder schwimmen/im Wasser liegen bis zum absperren im Nachtstall.
    Im alten Elefantenhaus ergab sich ja eine, je nach Wetterlage, 4 - 5 monatige Winterhaltung nur im Innengehege. Daher ist die heutige große Innenanlage eine wirkliche Verbesserung.
    (04.10.2012)
    Michael Mettler:   Danke, interessant zu hören, denn es ist ja doch eine neuartige Haltungsmethode für Hippos - zumindest wüsste ich gerade keine andere mit ausschließlicher Landhaltung außen. Bei meinem Besuch waren die Schieber offen, die Hippos hätten also durch den Kunststoffvorgang beliebig rein und raus gekonnt (waren aber innen).
    (04.10.2012)
    Ingo Rossi:   @MM: Es wird zumindest Geld gesamelt und ich denke mal, das ehemalige Elefantenhaus wird das nächste größere Projekt werden. Es soll dann den Schwerpunkt Nashörner haben und sich später in die Afrikasavanne eingliedern lassen. Aber von einem genauen Zeitplan habe ich nichts gehört. Das trifft auch das Südamerikahaus zu.
    Die Flusspferdhaltung wirkt auf mich recht entspannt, bei schönem Wetter liegen sie oft draußen und sonnen sich. Ser Sandboden lädt wohl dazu ein. Sie können wohl frei wählen, zumindest bei wärmeren Temperaturen, wo sie sich aufhalten.
    (04.10.2012)
    Patrick Kalscheuer:   Habe die Flusspferde durchaus des öfteren bei gutem Wetter draußen gesehen.
    Offenbar gibt es auch Möglichkeiten, es sich ohne Wasserbecken gut gehen zu lassen :-)
    (03.10.2012)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: So einfach scheint Honigdachs-Zucht nicht zu sein, als dass man auf die Folgegeneration setzen könnte... Wenn schon das Südamerikahaus eine Dauerbaustelle ist, wann soll dann die Afrikasavanne inkl. Nashornhaus in Angriff genommen werden?

    Wie hat sich eigentlich die Haltung der Flusspferde ohne Außenbecken entwickelt, halten sie sich trotzdem häufig draußen auf (offenbar können sie bei gutem Wetter selbst wählen)?
    (03.10.2012)
    Ingo Rossi:   @MM: Theo Pagel gab als Grund für den jetzigen Import an, sie seinen gerade verfügbar gewesen, was bei Honigdachsen wohl nicht immer der Fall ist. Ob diese Generation noch dem Umzug ins umgebaute Elefantenhaus erleben wird - ich will es zumindest hoffen.

    (02.10.2012)
    Michael Mettler:   Bei einem Besuch des Zoos am Samstag habe ich mich mit den letzten Ausgaben der Zoozeitschrift eingedeckt, die zu weiter unten diskutierten Fragen Kurzinfos liefern: Die zukünftige Jaguar-Haltung ist tatsächlich für das Südamerikahaus (das "große" bzw. "alte" wohlgemerkt) angedacht, auch die noch hinter den Kulissen sitzende Salzkatze soll dort ihr Domizil finden (wie anzunehmen, nicht allein...). Ansonsten ist für das Haus noch von Brüllaffen (die bleiben also drin) und Faultieren die Rede. Der Artenbestand der Primaten scheint immer weiter heruntergefahren zu werden, so ist offenbar nur noch 1,0 Weißkopfsaki im Bestand.

    Die Honigdachse sollen nach dem Umbau des alten Elefantenhauses zum Nashornhaus dort einziehen. Zwei der drei importierten Exemplare waren in der jetzigen Anlage bei den Großkatzen zu sehen, eins davon leider mit starker Bewegungsstereotypie (Stand mit dem Gesicht zur Rückwand und hüpfte ausdauernd mit dem Vorderkörper auf und ab). Da der Umbau des Elefantenhauses doch bestimmt nicht gerade kurzfristig erfolgen wird - hätte man nicht lieber mit dem vorzeitigem Import zukünftiger Bewohner warten sollen, wenn die Unterbringungsmöglichkeit - siehe Diskussion unten und jetzt auch eigener Eindruck - nicht gerade optimal ist...?

    Ebenfalls den Zeitschriften entnommen: Zebras und Onager sollen demnächst die Gehege tauschen. Damit kämen letztere zwar in einen asiatischen Themenbereich, aber ich vermute, dass die Zebras am Eingang auch nur auf Durchgangsstation sind, bis die große Savannenanlage (jetzige Anlagen Giraffen, Nashörner, Moschusochsen, Bisons) fertig sein wird?

    Beeindruckend ist immer wieder die Vielfalt an Schwimmvogelarten, meistens sogar mit Geo-Sortierung. Obwohl Spezialgebiet, sind aber leider einige Arten nicht ausgeschildert. Insgesamt ist der Vogelbestand ein echtes Highlight des Zoos, das leider viel weniger öffentliche Aufmerksamkeit genießt als der Primatenbestand oder die Elefantenhaltung. 2011 wurden laut Jahresbericht 96 Vogelarten zur Nachzucht gebracht!
    (01.10.2012)
    Joshua Förg:   Erfreuliche Nachricht: Bei den Kölner Schneeleoparden gab es Nachwuchs.
    http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/seltene_schneeleoparden__im_koelner_zoo__haben_nachwuchs_639002.html
    (15.09.2012)
    Sven P. Peter:   Pro-Organisationen werden nur leider nicht so wahrgenommen wie antis...
    (30.08.2012)
    Oliver Müller:   Ich möchte mal den Gedanken von Gerard Joerres aufgreifen: wäre es nicht eine Idee, dass wir Zoofans einen Verein "ProZoo" gründen, dessen Aufgabe es wäre, gezielt die Propaganda von spinnerten Organisationen wie PETA und EndZoo zu widerlegen und diesbezüglich Lobbyarbeit zu machen? Fachliches Know How bekommen wir doch hier bestimmt genug zusammen.
    (30.08.2012)
    Jennifer Weilguni:   Auch mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen, Kollegen und Freunden..

    Meiner Meinung nach hat Theo Pagel das einzig Richtige getan. Zu betäuben und dann auch erst einmal abzuwarten ob und wann die Btäubung wirkt wäre absolut leichtsinnig gewesen. Es hätte ja auch sein können, daß die Pflegerin noch lebt und dann wären das vielleicht enau die entscheidenden Sekunden (oder Minuten) gewesen, die dem Notarzt gefehlt hätten. Hut ab vor dieser mutigen Entscheidung.

    Ich kann mir auch vorstellen, daß dieser schlimme Unfall wieder Wasser auf die Mühlen von Zoogegnern ist. Und ja, so etwas darf eigentlich nicht passieren. Aber zu vielen Berufen gehört ein gewisses Risiko. Ein Dachdecker kann auch vom Dach fallen, deswegen werden trotzdem nicht nur noch ausschließlich Bungalows gebaut.

    Aber dieses schlimme Ereignis sollte einfach nur Anlass zur Trauer sein und nicht für die Zwecke von Zoogegnern oder sonstigen Menschen mißbraucht werden.
    (29.08.2012)
    Stefanie Fischer:   Mit tut auch die Kollegin leid, die die Pflegerin gefunden hat. Ich kann mir kaum vorstellen wie schlimm es sein muss völlig unvorbereitet in den Tigerstall zu kommen und so ein Drama zu entdecken. Man weiß in dem Moment ja auch nicht wo der Tiger ist.
    (28.08.2012)
    Oliver Müller:   Auch mein Beileid den Angehörigen, aber auch dem Zoo-Team. Mein Mitgefühl gilt auch dem Direktor, der nach seiner völlig richtigen Entscheidung, den Tiger zu töten, nun Opfer einer Hexenjagd ist.

    Laut Lokalpresse war es so: Der Tiger lag in einem von mehreren miteinander verbundenen Innenkäfigen. Die Pflegerin betrat einen anderen, so dass dass der Tiger zu ihr lief und ihr den tödlichen Biss zufügen konnte. Da die Tür der Käfigreihe zum sonstigen Innenbereich wohl noch offen war, musste man das Tier töten, um gefahrlos zu der noch lebenden Pflegerin zu gelangen. Eine Ausbruchsgefahr aus dem Raubtierhaus bestand demnach nicht.
    Der Tiger hat den Käfigbereich insgesamt nicht verlassen, womit auch die lächerliche Argumentation von PETA ad absurdum geführt ist, wilde Tiere würden wann immer es geht weglaufen, da ihre Käfige zu klein seien.
    (28.08.2012)
    Gerhard Joerres:   @Ralf
    Das hängt auch damit zusammen, dass sie keinen Gegenwind von den Zoobefürworter bekommen. Dazu kommt noch, dass kleine Gruppen einen Verein gründen können und plötzlich als Organisation auftreten. Der einfache Mensch weiß doch gar nicht, dass sich nur wenige Personen dahinter befinden. Praktisch Privatmeinungen vertren. Ich denke da an die Delfinschützer in Deutschland.
    (27.08.2012)
    Ralf Sommerlad:   Ein entsetzlicher Unfall - aber ein Unfall, wie er nun einmal in der Tagesroutine nicht passieren soll aber dennoch passiert.Familie, Freunden und Kollegen gilt mein tiefes Mitgefühl.
    Nach dem, was ich bisher über Ermittlungsergebnisse weiss, hat sich der Zoo nach dem Unglück geradezu vorbildlich verhalten - der Hinweis auf vorher gut durchdachte klare Notfallanweisungen. Direktor, Kuratoren und Tierarzt haben nach meiner Kenntnis wie in den meisten gut geführten Zoos Schießberechtigung und nehmen an laufenden Trainings teil.
    PETA und sogar der WWF hingegen sind wenig hilfreich bei der Ursachenforschung. Stattdessen verfolgt man durchsichtig und in höchstem Maße pietätlos eigene, durchaus umstrittene Ziele und ich kann nicht verstehen, warum man alleine den Zookritikern derart umfangreich Foren bietet. Bei RTL erwarte ich nichts Anderes, aber zumindest bei ARD und ZDF sollte man sich so verhalten, wie seriöser Journalismus gebietet.
    (27.08.2012)
    Carsten Horn:   Nachdem die Situation entstanden ist, hat man alles richtig gemacht in Köln...

    @MM: Ich hoffe mal, in jedem Zoo mit potentiell gefährlichen Tieren gibt es Waffen und "Schießberechtigte" und noch mehr hoffe ich, das die nie zum Einsatz kommen... Ist ein Thema, wo man nicht gerne drüber spricht vermutlich, ich weiß nur, das man in Berlin auch bewaffnet ist, hat Heiner Klös mal in nem Interview berichtet...
    (26.08.2012)
    Jolantha Belik:   Routine, eine kurze Unaufmerksamkeit, das Mißachten von vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen etc. können zur Katastrophe führen. Vielleicht könnte es helfen, wenn Tierpfleger gerade bei der Arbeit mit Raubtieren nicht alleine arbeiten dürften. Ich denke auch, dass die Zoos viel mehr auf die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle achten sollten und - auch wenn es für die Mitarbeiter sehr lästig und für viele "Zeitverschwendung" ist ("ich hab das schon immer so gemacht und es ist nix passiert") - immer wieder Schulungen dazu durchführen.

    @krümmel: man kann ein Nashorn nicht mit einem Tiger vergleichen. Mal abgesehen von der unterschiedlichen Hautbeschaffenheit, wenn Tiger auch noch in der Aufregung die Muskeln anspannen, mußt schon sehr erfahren sein und im richtigen Winkel genau die richtige Stelle treffen, dass da die Spritze nicht abprallt. Selbst wenn es funktioniert, muss man damit rechnen, dass das Mittel durch den hohen Stresslevel im wahrsten Sinne des Wortes "für die Katz" war und derart langsam transportiert wird, dass es einfach nicht wirkt. Besonders (Groß-)Katzen steigern sich in Ausnahmesituationen derart rein und putschen sich derart auf, dass man die Dosis soweit erhöhen müßte, bis sie endlich narkotisiert sind, dass diese Dosis schon tödlich wäre. Es ist auch ein riesen Unterschied, ob man in einem geschlossenen Raum aus kurzer Entfernung oder aus einem Hubschrauber aus auf ein Tier schießt. Wie auch immer, wenn es um ein Menschenleben geht und man das Tier nicht wegschließen kann, kann man nur das tun, was hier gemacht wurde.
    (26.08.2012)
    Ulli:   Mein Mitgefühl ist bei den Angehörigen und Kollegen der leider verstorbenen Pflegerin.
    Irgendwelche Diskussionen über das Erschießen des Tigers - schon aus Pietätsgründen - erübrigen sich. Herr Pagel hat richtig und umsichtig entschieden.
    (26.08.2012)
    Michael Gradowski:   Es war ja abzusehen, daß sich auch PETA sofort einschaltet und seine Weisheiten unters Volk bringen will. Keine Raubtierhaltung mehr in Zoos, und wo man gleich dabei ist, verlangt man wieder die vollkommene Abschaffung von Wildtieren. Langsam aber sicher machen sich diese Herren und Damen, sogenannte Tierschützer, total lächerlich, abgesehen davon, daß sie einem nur noch tierisch auf die Nerven gehen. Ich frag mich ernsthaft, wie es bei dieser Truppe so weit kommen konnte, daß sie immer wieder übers Ziel hinausschießen. Die Grundidee, nämlich der Schutz der Tiere und Tierquälerei in welchen Belangen auch immer aufzudecken und zu beenden, ist ja eigentlich vollkommen richtig. Wenn ich dran denke, daß ich die mal richtig gut fand mit ihren Aktionen wie lieber nackt als im Pelz, schäme ich mich richtig. Meiner Meinung nach ist Peta nur noch eine Krawallkiste, die ständig mit allen möglichen Mitteln auf sich aufmerksam machen will. Das ist schäbig und traurig, angesichts der wichtigen Aufgabe, der sie sich mal widmen wollten. Kurz und gut: Die sollen einfach mal gepflegt die Fresse halten! Sorry, aber das mußte ich mal loswerden.
    (26.08.2012)
    Michael Mettler:   Jedes Autofahren ist potenziell lebensbedrohlich (in diesem Fall nicht nur für den Ausführenden), und selbst Berufskraftfahrer, die zu zweit unterwegs sind, haben schon Unfälle verursacht.

    Hundertprozentige Sicherheit halte ich für einen menschlichen Wunschtraum, Fehler lassen sich m.E. nie ganz ausschließen. Ein Augenblick der Unachtsamkeit im Alltag oder ein kleiner Funktionsfehler der Technik kann auch in anderen Lebenslagen zu tödlichen Verletzungen führen, ob bei der Arbeit mit oder neben Maschinen, im Straßenverkehr oder auch nur beim Fensterputzen im Haushalt... Vorfälle wie der Kölner rufen uns halt immer unangenehm in Erinnerung, dass menschliches Leben selbst in der vermeintlich sicheren "Zivilisation" auch durch andere Lebewesen ausgelöscht werden kann.

    Es ist ein bitteres und trauriges Ereignis, das nicht hätte sein müssen, andererseits ist doch aber der Beruf des Tierpflegers zwangsläufig mit einem Risiko für Leib und Leben verbunden. Da haben schon vermeintlich viel harmlosere Tiere für Opfer oder schwerwiegende Verletzungen gesorgt.

    @krümmel, zum panischen Schimpansenmann: Doch, auch da wurde schon mal gleich zur finalen Lösung gegriffen. Sogar in Köln, und das, obwohl Petermann kein "gewöhnlicher" Schimpanse, sondern DIE Symbolfigur des Kölner Zoos der Nachkriegszeit war. (Mindestens ein weiterer Fall ist mir aus London bekannt, allerdings ebenfalls schon länger her.) Der Schimpansenmann (und ich meine, auch sein ebenfalls ausgebrochenes Weibchen) wurde damals von einem entsprechend ausgebildeten Tierpfleger geschossen, nachdem er den damaligen Zoodirektor Nogge angegriffen und schwer verletzt hatte. Wenn ich eine WDR-Doku über den Kölner Zoo richtig in Erinnerung habe, war es dort schon vorher so, dass es einen Waffenschrank für derartige Notfälle gibt und mindestens zwei Personen dazu ausgebildet sind bzw. sein müssen, entlaufene Zootiere im Ernstfall erschießen zu können; die Befähigung dazu wird in regelmäßigen Abständen in Prüfungen kontrolliert. (Ist das eigentlich auch in anderen Zoos so?)
    (26.08.2012)
    Klaus Schüling:   "jeder Pfleger vergisst mal was"

    Ja, das ist menschlich.
    Und glimpfliche Situationen oder Beinahe-Unfälle hat fast jeder schon einmal erlebt.

    Es stellt sich die Frage, inwieweit sich mit technischen (oder baulichen) Mitteln solche menschlichen Fehler verhindern lassen.
    Oder man am die Organisationsabläufe in Frage stellt.
    In anderen Berufsfeldern dürfen Tätigkeiten, die potentiell lebensbedrohlich sind nur von zwei Personen erledigt werden.


    (26.08.2012)
    Stefanie Fischer:   @krümmel: Die Eisbären mussten am Ende aber trotzdem erschossen werden, weil eben das Betäuben fehl schlug.

    Auch bei einem Tiger, der nicht ausgebrochen ist, habe ich schon erlebt das viermal auf einen Tiger geschossen wurde ohne das dieser danach richtig schlief.

    Ansonsten ist mir noch nicht richtig klar was eigentlich passiert ist. Erst hieß es der Tiger wäre in einem Wirtschaftgebäude gewesen bei offenen Fenster. Jetzt ist es im Innengehege passiert, welches zu war. Wie ist die Pflegerin dann da rein gekommen? ich habe gelernt die Tür aufzulassen, damit man wenigstens die Chance auf eine Flucht hat.

    @C.Lissner: Zum Teil gebe ich ihnen Recht, ich denke aber das die meisten Unfälle doch eher an der Routine liegen, denn man muss es einfach zugeben jeder Pfleger vergisst mal was. Es ist halt die Frage was und bei welchem Tier.
    (25.08.2012)
    Matthias Schramm:   Beileid für die Angehörigen!

    Die Entscheidung den Tiger ohne weitere Experimente zu erlegen war richtig. In so einem Fall geht Mensch vor Tier!
    (25.08.2012)
    Sven P. Peter:   @C.Lissner: " Wäre es nicht möglich gewesen, dass eine Tierärztin mit dem Blasrohr versucht zu schiessen; zur Sicherheit jedoch jemand mit einem scharfen Gewehr dabeisteht, um erst, falls die Situation ausser Kontrolle geraten zu droht, zu schiessen?"

    Der Tiger war im selben Raum mit einer schwer verletzten Frau. Bei solchen Fällen zählen Sekunden (sie ist ja leider trotzdem verstorben) um dem Verletzten zu helfen.
    (25.08.2012)
    Sven P. Peter:   Was aktuell auch erschreckend ist was man auf der Facebookseite des Zoos lesen kann. Von groben Anschuldigungen bis "Der Direktor sollte erschossen werden!"...
    (25.08.2012)
    krümmel:   @Jolantha

    Wenn sich Nashörner vom Hubschrauber aus sedieren lassen, dürften Abstand und Hautdicke nicht entscheidend sein.

    In vergelichbaren Fällen (Eisbären in Nürnberg) mussten mehrmals nachdosiert werden, das - und eine geglückte Narkose selbst dauert in solchen Faällen einfach zu lange.
    Und ganz ehrlich:
    Tigerkater sind so selten nicht.
    Von einem panischen Schimpansenmann geht eine vergleichbare Gefahr aus - da würde man nicht so rasch die finale Lösung wählen.

    Die Wahl der Waffe hängt immer von zahlrichen Faktoren ab, die wir hier nicht zerreden sollten.

    (25.08.2012)
    C. Lissner:   Ich denke dass eine Betäubung zumindest hätte versucht werden sollen. Wäre es nicht möglich gewesen, dass eine Tierärztin mit dem Blasrohr versucht zu schiessen; zur Sicherheit jedoch jemand mit einem scharfen Gewehr dabeisteht, um erst, falls die Situation ausser Kontrolle geraten zu droht, zu schiessen? Ein Tier standardmässig nach einem Angriff (während ist natürlich was anderes) zu töten halte ich für absolut verwerflich (in unserem Land macht man das ja auch nicht mit unserer Art). Das Tier hätte zumindest eine Chance bekommen dürfen.
    Übrigens: Es gibt leider immer noch Tierpfleger "der alten Schule" die die Versicherungsvorschriften einfach nicht einhalten: Vor einigen Jahren machte ich eine Führung mit einem Pfleger in der alten Bärenanlage in Leipzig und erlebte mit Überraschung, wie der Tierpfleger Türen zu der Bärenanlage bei Anwesenheit von Bären öffnete, die Tiere mit dem Besen auf Distanz hielt und Luzernheu ausschüttete. Ich perplex dahinter. Ein anderer Pfleger in einem deutschen Tierpark, den ich begleitete, betrat mit mir ein Schneeleopardengehege und wies mich- erst auf der Anlage- darauf hin dass eine der Katzen über nacht nicht eingesperrt worden ist; das Tier lag einige Meter hinter uns und beobachtete uns.. Zoos sollten Kontrollinstrumente einsetzen um die Tierpfleger zum strikten Einhalten der Vorschriften zu bewegen und notfalls auch Sanktionen erteilen, zur Sicherheit von Tier und Mensch.
    (25.08.2012)
    Zoo Köln:   16:49 Uhr:
    Pressemitteilung

    Tödlicher Unfall mit Tiger im Kölner ZOO

    Köln, 25. August 2012. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass eine Tierpflegerin im Kölner ZOO heute von unserem Tigerkater „Altai“ tödlich verletzt worden ist. Bei der getöteten Tierpflegerin handelt es sich um die für Raubkatzen verantwortliche Revierpflegerin Ruth K., die über umfassende und langjährige Erfahrungen im Umgang mit diesen Tieren verfügte.

    Nachdem eine Kollegin das Opfer leblos im Tiger-Innengehege gefunden hatte, wurde der Alarmplan umgehend in Kraft gesetzt. Polizei und Feuerwehr waren unverzüglich zur Stelle. Zoodirektor Theo Pagel erschoss den Tiger auf Anweisung der Einsatzleitung sofort. Der Notarzt konnte daraufhin nur noch den Tod der Pflegerin feststellen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass diese es vor Beginn der täglichen routinemäßigen Reinigungsarbeiten versäumt hat, den Tiger abzusperren. Vermutlich ist sie dann vom Tiger von hinten angefallen worden, der ihr einen tödlichen Biss in den Hals zufügte, danach aber von ihr abließ. „Wir können uns derzeit nicht erklären, warum der erfahrenen Pflegerin, ein derart verhängnisvolles Versehen unterlaufen konnte“, meint Zoodirektor Theo Pagel.

    Für die Besucher und die übrigen Beschäftigten des Kölner ZOOs bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, da der Tiger sein Innengehege nicht verlassen konnte. Trotzdem wurde der ZOO aus Sicherheitsgründen zunächst geräumt, was Dank der Umsicht der Zoomitarbeiter und den verständnisvollen Gästen ohne weitere Zwischenfälle ablief. Mittlerweile ist der ZOO wieder geöffnet. Gleichwohl wurde die für heute Abend vorgesehene „Audi-Sommernacht im ZOO“ mit Rücksicht auf die Angehörigen und Beschäftigen abgesagt. Der ZOO bittet hierfür um Verständnis und wird schnellstmöglich auf seiner Internetseite darüber informieren, wie bereits gekaufte Karten zurückgegeben werden können.
    (25.08.2012)
    Manuel Becker:   Der Zoo hat bekannt gegeben, dass es keinen Ausbruch gab. Die Pflegerin hat sich scheinbar in einem Gehegeteil zusammen mit dem Tiger aufgehalten, obwohl zusätzlich von technischen Mängeln an der Sicherheitsschleuse die Rede ist. In Medien wird damit wohl erstmal wieder die "Tigerhaltungssau" durchs Dorf getrieben. Sehr schade das Ganze, aber man darf gespannt sein. Die Erschießung war aber sicher die richtige, wenn auch dramatischste Entscheidung...
    (25.08.2012)
    Silke Kollrich:   Im Radio wurde gesendet, dass sich die Pflegerin nicht in diesem Gehege hätte aufhalten dürfen. Wie dem auch sei, es ist sehr traurig und mein Beileid gilt den Angehörigen.
    Um den Tiger tut es mir auch sehr leid, es war ein prachtvolles Tier.
    (25.08.2012)
    Jolantha Belik:   @Jan: eine Raubkatze in einer solchen Ausnagmesituation kannst nicht so einfach mit einer Narkosespritze sedieren. Zudem Tiger haben eine derart feste Haut, man müßte schon sehr sehr nahe an das Tier rankommen können und es müßte still halten, damit die Spritze tief genug eindringt und hoffen, dass das Mittel auch wirkt. Vor einigen Jahren ist dabei in einem Zoo (in Rußland glaub ich, bin mir jetzt nicht ganz sicher) ein Tierarzt vom Tiger tödlich verletzt worden, weil dieser trotz mehrfacher Versuche derart aufgeregt war, dass die Narkose nicht gewirkt hat. Wenn sich das Tier nicht rein zufällig in einem geschlossenen Raum ohne (weitere) Ausbruchsmöglicheit befindet und sich dort wieder beruhigen kann, ist die einzige Möglichkeit, bevor noch mehr Menschen zu Schaden kommen, es zu erschießen.
    Eine sehr tragische Gschicht, mein aufrichtiges Beleid der Familie und den Kollegen der Pflegerin.
    (25.08.2012)
    Sven P. Peter:   Und wenn Menschen in Gefahr sind und man zu einer verletzten Pflegerin gelangen möchte sollte man nicht versuchen das Tier zu sedieren (wo man am ende noch vier mal nachdosieren muss) und dann lange warten bis es schläft.
    (25.08.2012)
    Gerhard Joerres:   Ich glaube nicht das eine Betäubung hier auf die schnelle möglich war. Wer will in dieser Situation die richtige Betäubungsmenge bei einem hektischen Tiger einschätzen?? Hier ging die Sicherheit sicherlich vor. Tragisch die Geschichte.
    (25.08.2012)
    Jan Jakobi:   Der Zoo Köln scheint mit Tigern nicht so viel Glück zu haben.

    Letztes Jahr gab es Nachwuchs.

    Davor gab es ein Tigerweibchen dem nacheinander zwei verschiedene Männchen zuführte, allerdings ohne Erfolg.

    Hätte man den Tiger nicht mit dem Blasrohr oder dem Narkosegewehr betäuben können?
    (25.08.2012)
    Sven P. Peter:   Heute ist ein Tiger aus seinem Gehege entkommen und hat dabei eine Pflegerin tötlich verletzt. Das Tier wurde erschossen.

    http://www.express.de/koeln/zoo-evakuiert--tiger-ausgebrochen--
    zoodirektor-erschiesst-das-tier,2856,16968014.html
    (25.08.2012)
    Carsten Horn:   Ganz schlimme Nachricht, in Köln ist ein Tiger ausgebrochen, hat eine Pflegerin getötet...

    Der Tiger wurde erschossen...
    (25.08.2012)
    Patrick Kalscheuer:   Zuchterfolg bei den Bambuslemuren!
    Bereits im Juni gab es Nachwuchs bei den Großen Bambuslemuren. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt; Mutter und Kind sind derzeit vom Vater getrennt, da die Mutter ihn noch nicht in der Nähe des Kindes akzeptiert.
    (10.08.2012)
    Zoo Köln:   Rekord im Kölner Zoo:
    100-millionster Besucher begrüßt!
     
    Köln, 8. August 2012. Der Kölner Zoo konnte heute – wie es der Zufall wollte und wie es zu Köln passt – um fast 11.11 Uhr den 100-millionsten Besucher begrüßen. Zoodirektor Theo Pagel begrüßte Herrn S. Nolte mit seiner Familie aus der Nähe von Gummersbach persönlich mit einem großen Blumenstrauß am Eingang und gratulierte herzlich. Familie Nolte staunte nicht schlecht.
    Herr und Frau Nolte waren mit ihren beiden Söhnen Neven und Harvey das erste Mal im Kölner Zoo. Nun können sie ein Jahr lang jeden Tag in den Zoo kommen, denn sie erhielten u.a. eine Zoo-Familienjahreskarte. Zudem gab es eine Spezialführung hinter die Kulissen exklusiv mit dem Zoodirektor, der ihnen Rede und Antwort stand. Besucht wurden die Giraffen, der Weißkopfseeadler (Flugshow), die Elefanten und die Tiger. Herr Nolte scheute sich nicht die Giraffen selbst zu füttern, was im Zoo normalerweise absolut verboten ist. „Mensch, die haben aber eine lange und glitschige Zunge“, so Herr Nolte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erkundete die junge Familie den Zoo noch auf eigene Faust. Zum Abschluss konnten sich die beiden Kinder noch etwas im Zooshop aussuchen und gingen nach einem erfüllten Tag müde aber glücklich wieder nach Hause. „Die Elefanten haben mir am besten gefallen“, so Neven Nolte. Sein jüngerer Bruder Harvey konnte sogar fast originalgetreu das „Brüllen“ des Tigers nachmachen.
    Beim Verlassen des Zoos schwärmte Frau R. Nolte: „ Es war ein wunderschöner Tag im Kölner Zoo, wir haben uns wirklich sehr gefreut und werden die Jahreskarte so oft als möglich nutzen. Wir können einen Besuch nur weiterempfehlen“. Nun hofft der Zoo darauf, dass diesen 100 Millionen Besuchern noch viele folgen werden, damit man noch mehr Menschen für die Tiere und deren Lebensräume, begeistern kann. Zoodirektor Pagel: “Wir sind stolz darauf heute, nach 152 Jahren den 100-millionsten Besucher begrüßen zu können. Welche Einrichtung – nicht nur in Köln - kann das schon von sich behaupten. Der Kölner Zoo ist und bleibt eines der schönsten Ausflugsziele für Jung und Alt in und weit über Köln hinaus. Und gerade momentan mit den vielen Jungtieren, z.B. bei Giraffe, Orang-Utan oder Elefant, ist der Kölner Zoo überaus sehenswert.“
    (09.08.2012)
    Niedersachse:   Das Foto muss ja Bindi nicht unter ihrer Mutter zeigen, da sich die ganze Herde sehr gut um das Kalb kümmert.
    (29.07.2012)
    Rüdiger:   Täuscht der Eindruck oder hat die Mutter kaum Milch in den Zitzen?
    Oder ist das Foto vom Zoo Köln irreführend?
    (28.07.2012)
    Jolantha Belik:   Die Kleine Ele-Mädchen heißt Bindi, ein süßes Zwergerl :-)
    http://www.ksta.de/nippes/nachwuchs-der-kleine-elefant-geht-spazieren,15187558,16732230.html
    (28.07.2012)
    Zoo Köln:   Foto vom zwei Stunden alten Elefantenkalb.

    P.S.
    ...und wenn wir uns nicht verguckt haben, ist es ein Mädchen.
    (27.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Schöne Nachricht. Ich hoffe, dass die Aufzucht ohne Probleme gelingt.
    (26.07.2012)
    Zoo Köln:   Zuwachs in der Kölner Elefantenherde

    Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass heute kurz nach 10.00 Uhr ein neues Elefantenkalb im Kölner Zoo geboren wurde. Es ist mittlerweile das sechste und das erste von unserer Elefantenkuh Shu Tu Zar.
    Die Geburt verlief ohne Probleme.
    Nachdem die Pfleger am frühen Morgen festgestellt hatten, dass sich Shu Tu Zar „komisch“ verhält und mehr und mehr die Hinterbeine entlastet, war klar, dass es bald soweit sein würde. Wir haben zunächst nur eine faustgroße Beule gesehen, und schon wenige Minuten später guckten die Hinterbeine heraus, meint Christina Klawitter, Elefantenpflegerin im Kölner ZOO.
    Um kurz nach 10.00 Uhr war der Elefantennachwuchs da und ohne menschliche Hilfe zur Welt gekommen, was uns natürlich besonders freut. Unserer Pfleger haben das alles zwar aus der Box beobachtet, aber ansonsten nicht eingegriffen, erklärt Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner ZOOs. Nach der Geburt kamen sofort die Tanten und auch die übrigen Elefantenkälber, um den Neuankömmling in der Herde zu begrüßen. Die Tanten haben dem kleinen Elefantenbaby dann noch auf die Beine geholfen und mittlerweile steht unser kleiner Elefant sehr sicher.
    Soweit wir das daher aus aktueller Sicht beurteilen können, sind die Mutter Shu Tu Zar und ihr Kalb wohlauf. Das gilt übrigens auch für Bindu, unseren Elfentenbullen, der der Vater des neuen Elefantenkalbes ist, erst aber noch nicht zur Herde gelassen wird.
    Leider können wir auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, das ist bei kleinen Elefanten leider nicht so einfach zu sehen wie man gemeinhin glaubt. Damit der Eingewöhnungsprozess weiter reibungslos verlaufen kann und Mutter und Kalb noch ein wenig Ruhe haben, bitten wir um Verständnis dafür, dass das Elefantenhaus bis auf weiteres geschlossen bleibt.
    (25.07.2012)
    Zoo Köln:   Schaut Euch mal die Kölner Affen an!
    Kölner Zoo goes Düsseldorf
     
    Mit einer doppeldeutigen Außenwerbekampagne wirbt der Kölner Zoo erstmals in seiner über 150-jährigen Geschichte ab heute in unserer
    Nachbarstadt Düsseldorf.
    „Ich glaube, dass man in Düsseldorf gar nicht weiß, dass es in Köln einen wunderschönen Zoo gibt“, schmunzelt Christopher Landsberg, kaufm. Vorstand des Kölner Zoos. Mit der nötigen Priese Selbstironie heißt das Motto für Düsseldorf „Schaut Euch mal die Kölner Affen an“! „Wir freuen uns natürlich über jeden Gast, über Gäste aus Düsseldorf aber ganz besonders. Gerade in den Ferien lohnt sich ein Besuch des Kölner Zoos als Ausflugsziel selbst wenn das mitten in Köln liegt“, meint Landsberg weiter.
    Insgesamt hängen über 100 Großplakate noch bis zum 27. Juli an zentralen Punkten in der Landeshauptstadt und an der Autobahn. Da es in Düsseldorf keinen vergleichbaren klassischen Zoo, sondern den Aquazoo Löbbecke Museum gibt, in dem Besucher hauptsächlich Meeresbewohner bestaunen können, wird die Aufforderung nach Köln zu fahren auch von den anderen Zoos im Umland nicht kritisch beäugt. Übrigens ist NRW das Bundesland mit der höchsten Zoodichte - und das nicht nur deutschland- sondern sogar weltweit! „Daher lohnt sich auch ein Kauf unserer Jahreskarte“, so Landsberg weiter, „da man mit einer Jahreskarte des Kölner Zoos in allen 10 NRW-Partnerzoos  eine Eintrittspreisermäßigung erhält“. Die vielfältigen Angebote und Tierarten ergänzen sich hervorragend und locken so jährlich rund 6.000.000 Besucher in die nordrhein-westfälischen Zoos. Mehr Infos unter www.partnerzoo.de oder www.koelnerzoo.de.
    (24.07.2012)
    Zoo Köln:   Ming Jung is fott!

    Köln, den 13. Juli 2012.

    Gestern wurde unser junger Elefantenbulle „Ming Jung“ (geb. 16.4.2007) im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Asiatische Elefanten in den Zoo Antwerpen (Belgien) gebracht.

    Dort soll er zusammen mit zwei anderen Elefantenbullen seine Jugendzeit verbringen. Gemeinsam mit den anderen soll er weiter aufwachsen und sozialisiert werden.

    Für die Kölner Zoofreunde ist „Ming Jung“ also nach rund 2 Stunden Fahrtzeit auch weiterhin zu sehen, wenn dies ihr Wunsch ist.

    Später, vielleicht in fünf bis sieben Jahren, soll er dann wieder in den Kölner Zoo kommen, um hier als Zuchtbulle eingesetzt zu werden. Genetisch ist er ein wichtiger Bulle, wurde seine Mutter doch bereits in Thailand gedeckt, bevor sie zu uns kam und die Linie seines Vaters ist somit bisher gar nicht in der europäischen Population asiatischer Elefanten vertreten.

    Gern stellen wir uns die Frage, ob die belgischen Besucher des Zoo Antwerpen erkennen, welche Bedeutung der Name „Ming Jung“ hat. Sicher werden viele glauben, dass es thailändisch ist und nicht „kölsch“.

    Der Transport wurde von Mitarbeitern des Kölner Zoos selbst durchgeführt und hat einwandfrei funktioniert. Während der Eingewöhnungszeit in Antwerpen bleiben noch zwei vertraute Tierpfleger aus Köln vor Ort.

    (13.07.2012)
    Ronald Masell:   man sollte vorher die Augen öffnen und lesen! Sorry!
    (12.07.2012)
    Ronald Masell:   Am Montag ist nach 36 Jahren wieder ein ameisen bär im Zoo eingezogen 0,1 aus DOrtmund. es folgen noch 1,0 aus Amsterdam und 0,1 aus Halle. dasAmeisenbär/pudu-haus ist eröffnet.
    (12.07.2012)
    Zoo Köln:   Der Große Ameisenbär ist da! Neues Erlebnis- und Artenschutzprojekt im Kölner Zoo eröffnet. 

    Die neue Ameisenbärenanlage präsentiert auf  ca. 1.500 m² Ameisenbären und Pudus in einem ihren natürlichen Lebensansprüchen angepassten Gehege direkt neben den südamerikanischen Tapiren.

    Gestern wurde die neue Ameisenbärenanlage im Kölner Zoo eröffnet. Auf der Eröffnungsveranstaltung feierten rund 100 geladene Gäste die Fertigstellung dieses neuen und größten Projektes in Europa mit südamerikanischen Köstlichkeiten. Denn auch die Gastronomie hat im „Südamerika“ des Kölner Zoos ein neues Gesicht erhalten: Die „Hazienda La Danta del Oro“ (übersetzt: „Das Haus zum Goldenen Tapir“) wurde ebenfalls pünktlich zur Eröffnung fertiggestellt und vervollständigt die geografische Gliederung dieses Teils des Zoos. Ein weiteres Stück Südamerika mitten in Köln!
    Das im Jahr 2011 begonnene Projekt ist für rund 700.000,- Euro verwirklicht worden. Auf 1.500 m² ist Platz für bis zu 4 Ameisenbären und 3 Pudus in diesem naturnah gestalteten Lebensraum. Den Anfang macht Ameisenbärendame „Guapa“ aus dem Dortmunder Zoo. Ein männliches Tier namens „Yavi“ wird in den nächsten Tagen aus dem Zoo in Amsterdam einziehen. Das bereits im Zoo lebende Pudu-Paar wird ebenfalls in den nächsten Tagen die neue Anlage erkunden können.
    Für Zoodirektor Theo Pagel und seinen Vorstandskollegen Christopher Landsberg ist heute ein weiteres einzigartiges Zooprojekt fertiggestellt worden: „Die Ameisenbärenanlage ist ein weiterer Schritt in Richtung unseres „Zoo der Zukunft  2020“, der neue Standards in der Haltung dieser Tierarten setzt“, so Theo Pagel. Oberbürgermeister Jürgen Roters fügt hinzu, dass „der Zoo als Touristenattraktion mit dieser Anlage weitere Impulse setzt“. Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos, freut sich dabei besonders darüber, dass es die erste Anlage in der Geschichte des Kölner Zoos ist, die zu 100 Prozent durch Nachlässe, Spendengelder sowie Zuwendungen der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, der Hans und Waltraut Korbmacher Stiftung sowie den Stiftungen von Kurt & Chris Blumberg und H.J.S.W. Kirschbaum finanziert werden konnte! Neben den Großspenden konnten in den letzten vier Monaten viele Spendengelder ortsansässiger Unternehmen und vieler Privatpersonen generiert werden, was nicht zuletzt dem hohen Interesse an diesen außergewöhnlichen Tieren zu verdanken ist.

    Hintergrundinformationen zu unseren Tieren
    Der weibliche Große Ameisenbär „Guapa“ wurde im Februar 2011 im Zoo Dortmund geboren und musste nach ein paar Tagen vom Personal des Zoos von Hand aufgezogen werden. Ihr Vater ist noch ein Wildfang aus Guayana.
    Ein weiteres Ameisenbär Weibchen mit dem Namen „Dolores“ wurde im Juni 2011 im Zoo Halle geboren und wird in den nächsten Tagen zu uns an den Rhein kommen.
    Der männliche Ameisenbär „Yavi“ kommt ebenfalls etwas später aus dem Artis Zoo Amsterdam in den Niederlanden.
    Das Puduweibchen „Bonita“ hält den momentanen Altersrekord unter Südpudus im Europäischen Erhaltungszucht Programm (EEP) mit 16 Jahren. Sie hat trotz ihres Alters letztes Jahr ein gesundes Jungtier geboren, welches wir an den Zoo Apenheul abgegeben haben.
    Der Pudubock „Amos“ stammt ebenfalls aus dem Zoo Dortmund. Er ist erst 3 Jahre alt und hat bereits bevor er das 2. Lebensjahr erreichte seinen ersten Nachwuchs gezeugt. Wir hoffen, dass er noch ein Jungtier mit „Bonita“ hervorbringen wird.
    Der Große Ameisenbär kann über 60 kg erreichen. Charakteristisch für diese Tiere ist die zahnlose Röhrenschnauze, die eine bis zu 60 cm lange Zunge beherbergt. Er hat lange und sehr scharfe Krallen, die zum Aufreißen von Termitenbauten ebenso dienen wie zur Abwehr von Feinden. Augen und Ohren dieser Tiere sind klein, ihr Geruchssinn dagegen ist sehr gut entwickelt. Sie leben ausschließlich am Boden und bewohnen eine große Vielfalt verschiedener Lebensräume (Savannen, Graslandschaften, Sümpfe und Wälder). Nach rund 180 Tagen Tragezeit bringt das Weibchen ein einzelnes Jungtier zur Welt. Es klettert nach wenigen Minuten auf den Rücken der Mutter und bleibt dort für die nächsten 6 Wochen. Große Ameisenbären gehören zu den bedrohten Arten. Die IUCN listet sie als gefährdet ein.


    Hintergrundinformationen zum Bau / Technik

    Planungsbeginn: März 2011
    Baubeginn: Februar 2012
    Fertigstellung: Juli 2012

    Insgesamt waren 10 Unternehmen, die Mitarbeiter der Zoowerkstatt und die zooeigene Gärtnerei an der Entstehung der Anlage beteiligt.
    Die Ameisenbärenanlage wird als erste Anlage im Kölner Zoo mit einer Luft-Wasserpumpe beheizt. Die aus der Außenluft gewonnene Energie wird über einen Pufferspeicher zur Warmwasserversorgung und Beheizung des Gebäudes gespeichert, die Heizungswärmeabgabe erfolgt ausschließlich über die Betonkernaktivierung in Decken und Wänden.
    Als erste Anlage im Kölner Zoo wurde das komplette Haus, auch die Wegebeleuchtung, mit energiesparenden und unterhaltungsarmen  LED-Leuchtmitteln ausgestattet, darüber hinaus wird die Beleuchtung zur Vermeidung von unabsichtlicher  Dauerbeleuchtung über Präsenzmelder und Zeitschaltuhren geschaltet.
    Um Transmissionsverluste gering zu halten wurde das gesamte Gebäude (Boden, Außenwände und Decke) wärmegedämmt. Als zusätzlicher Puffer gegen Sommerhitze und Winterkälte erhielt das Dach eine Substratschicht mit extensiver Bepflanzung.

    Foto: Zoo Köln / Werner Scheurer
    (10.07.2012)
    Zoo Köln:   „Picasso“ und „Ruwana“ (der eine rank und schlank, die andere recht beleibt) heißt das entzückende Pärchen, das die ehemalige Sitatunga-Anlage am alten Elefantenhaus neu belebt.
    Die auffällige Farbpalette ihres Felles reicht von schwarz über rötlich braun bis weiß.
    Die Büschel an ihren blattförmigen Ohren gaben ihnen den Namen:

    Pinselohrschweine.
    (04.07.2012)
    Henry Merker:   Der Zoo Köln hat aus San Diego 1,2 Honigdachse erhalten. Die Unterart ist mir nicht bekannt.

    Quelle: Zootierforum
    (28.05.2012)
    Zoo Köln:   EISZEIT im Kölner Zoo

    Nehmen Sie teil an einer Zeitreise in das Europa vor 12.500 Jahren, als die letzte Eiszeit das Klima beherrschte. Erleben Sie einen der kurzen, trockenen und relativ kühlen Sommertage in Mitteleuropa, als noch die Eiszeittiere unsere Heimat bevölkerten und der steinzeitliche Frühmensch sein Jagdglück versuchte.
    „Wir sind glücklich darüber, dass wir die Ausstellung „Eiszeit der Tiere“ in diesem Jahr nach Köln holen konnten“ freut sich Theo Pagel. Vom 25. Mai bis zum 5. November gastiert die Wanderausstellung „Eiszeit“ nun nach u. a. Wiesbaden und Hamburg in Köln. „Auge in Auge mit einem fast vier Meter großen Mammut, mit einem Höhlenbären oder mit einem Wollnashorn - was unsere steinzeitlichen Vorfahren beim Anblick dieser Urzeitriesen gefühlt haben müssen, können unsere Besucher jetzt im Kölner Zoo nachempfinden.“
    „Die Ausstellung eignet sich besonders für Schulklassen zur lebensnahen Unterrichtsergänzung des im Lehrplan vorgesehenen Themas Eiszeit-Steinzeit und gerade deshalb sind wir sehr froh darüber, dass wir unseren Besuchern die Ausstellung ohne einen Zusatzeintritt anbieten können“, so der kaufmännische Vorstand Christopher Landsberg. „Eine Kooperation mit der Lanxess arena und der ICE AGE LIVE Show, die nächstes Jahr im Januar in Köln zu sehen ist, unterstützt uns zusätzlich bei der Bewerbung. So können die Besucher erst dem vier Meter großen Mammut der Ausstellung gegenüber stehen um dann im Januar „Manni, das Mammut“ in der Lanxess arena zu bestaunen.“

    Zur Ausstellung:
    In Mitteleuropa entsprachen die Bedingungen während der Kaltzeiten denen des heutigen Nordskandinaviens und Sibiriens. Den Klima- und Vegetationsverhältnissen angepasst, lebten vor allem großwüchsige Herdentiere, die die Pflanzen der hiesigen Tundra abweiden konnten. Zu nennen sind hier neben Pferd, Rentier und Riesenhirsch vor allem das Mammut, das Wollnashorn, der Auerochse und der Bison.
    Bedingt durch schnell voranschreitende Klimaveränderungen, aber vermutlich auch infolge der Bejagung durch den Menschen, starben viele dieser Tierarten gegen Ende der letzten Eiszeit aus.
    Cro-Magnon-Menschen lebten gegen Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 25.000 Jahren) in Europa. Benannt nach einem Höhlensystem im französischem Département Dordogne, in dem 1868 zum ersten Mal seine Überreste auftauchten, unterscheidet sich der Cro-Magnon-Mensch anatomisch deutlich vom Neandertaler: So fehlen ihm die für Neandertaler typischen starken Überaugenwülste, die fliehende Stirn oder das vorspringende Mittelgesicht. Der Cro-Magnon-Mensch, der sich mit seinen berühmten Höhlenmalereien auch ein künstlerisches Denkmal setzte, gehört eindeutig zum modernen Menschen Homo sapiens sapiens. Der Cro-Magnon-Mensch hat im Laufe von Jahrtausenden wahrscheinlich den Neandertaler in Europa verdrängt.
    Beobachten Sie zwei eiszeitliche Jäger bei der Errichtung ihrer Behausung. Ein Schamane, der um das nötige Jagdglück bittet, weist auf die wichtigen kultischen Handlungen hin. Nachbildungen eiszeitlicher Jagd- und Gebrauchsgegenstände geben Einblick in das harte Leben unserer Vorfahren.
    Besondere Aufmerksamkeit verdient die Präsentation eiszeitlicher Kunstgegenstände und Tierdarstellungen. Darunter Abbildungen eiszeitlicher Frauenstatuetten, bekannt als Venusfiguren, wie die berühmte und vor fast 100 Jahren gefundene Venus von Willendorf.
    In dieser Ausstellung werden die wichtigsten für die Kältesteppen der letzten Eiszeit charakteristischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt.
    Zu sehen sind über 20 ausgestorbene und rezente Tiere, als Nachbildungen in Originalgröße und als Originalpräparate:
    Wollmammut mit Jungtier, Wollnashorn mit Jungtier, Höhlenbären mit Jungtieren, Riesenhirsch, Steppenbison, Elch, Höhlenhyäne, Höhlenlöwe, Wildpferd, Auerochse, Rentier, Saiga-Antilope, Schnee-Eule, Schneehase, Schneehuhn, Vielfraß, Eisfuchs, Steinbock, Gämse, Kolkrabe, Moschusochse mit Jungtier, Wolf, Luchs und Wildkatze.
    Bei den Nachbildungen wurde große Sorgfalt auf genaue Übereinstimmung der Körperformen, Farben und Behaarung verwendet. Die Übereinstimmung von Form und Körpermaßen ergibt sich z.T. aus der von Wissenschaftlern vorgenommenen Vermessung der gefundenen Skelette aus tief gefrosteten Kadavern der ostsibirischen Tundra sowie aus Höhlenzeichnungen der in der Eiszeit lebenden Frühmenschen. Hauptdarsteller ist sicherlich das sieben Meter lange und über drei Meter große Wollmammut. Es ist - für den Aufbau nicht unerheblich- in 14 Teile zerlegbar und findet somit problemlos seinen Weg in jedes Ausstellungsgebäude.
    Zu sehen ist auch ein Originalabguss des 1977 gefundenen und noch vollständig erhaltenen weltberühmten Mammutkalbes Dima.
    Gezeigt wird eine Vielzahl von Skelettteilen, Schädeln, Stoßzahnteilen, Wirbeln und Zähnen der verschiedenen Tiere, zum Teil Originale, zum Teil Originalabgüsse.
    Die Ausstellung „Eiszeit im Kölner Zoo“ vermittelt dem Besucher einen interessanten Einblick in das Leben unserer Vorfahren und entführt die Familie des 21. Jahrhunderts in die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren.
    (24.05.2012)
    Jan Jakobi:   Das ist schlimmer als ich dachte.

    Ich hab sie auf ca. 10 Jahre älter geschätzt, damit lag ich gar nicht schlecht.
    Die fast nicht mehr vorhandenen Backenzähne erklären auch den körperlichen Abbau.

    "Chumpol" scheint nicht zur Herde gehört zu haben, da unten steht die Herde habe das Verschwinden von ihr reaktionslos aufgenommen.

    6 Jahre lebte sie mit den anderen 4 thailändischen Elefantenkühen im Kölner Zoo.
    Das "Chumpol" von den Thailändern jünger gemacht wurde finde ich nicht gut, es könnte sein das die anderen vier ebenfalls viel älter sind als angegeben.

    War nicht sogar eine Elefantenkuh zu jung um zu verreisen?
    Zu alt war offensichtlich keine Elefantenkuh.

    Habe die Info hier im Thread "Elefanten in Europa" gefunden:

    "Zitat von 2 Dee: noch ne kleine Ergänzung zu den Kölner Elefnten: geplant waren 6 Kühe. Jedoch was eine noch zu jung für den Transport."

    (03.05.2012)
    Zoo Köln:   Obduktionsbefund von „Chumpol“ liegt vor

    Köln, den 3. Mai 2012. Die Obduktion des Elefanten „Chumpol“ fand in der Veterinärpathologie Gießen im Beisein von Zootierarzt Dr. Olaf Behlert statt.

    Das Tier hatte ein ausgekugeltes Hüftgelenk und großflächige Muskelschäden. Die anderen äußerlichen Veränderungen waren sekundär bedingt.

    „Chumpol“ ist nicht im Badebecken (Mittelbecken) ertrunken, sondern verstarb an den posttraumatischen Folgen.

    Zudem wurde festgestellt, dass das Tier deutlich älter war als aus dem Ursprungsland Thailand mitgeteilt. Aufgrund der fast nicht mehr vorhandenen Backenzähne muss ein Alter von rund 55 Jahren geschätzt werden. Die Lebenserwartung von Elefanten liegt durchschnittlich bei 50 – 60 Jahren. Der älteste Elefant im Kölner Zoo wurde 55 und verstarb an Altersschwäche.

    Die Hüftgelenksluxation bei Großtieren wie z. B. Rind und Pferd sowie erst recht bei Elefanten kommt vor und ist unheilbar. Eine solche ist aber äußerlich nicht eindeutig erkennbar. Röntgendiagnostische Untersuchungen sind aber bei Tieren dieser Größe nicht durchführbar. Eine Notfallbehandlung war erfolgt.

    Die Verdachtsdiagnose bestand allerdings und eine Euthanasie wurde bereits in Erwägung gezogen. Das Tier stand die ganze Zeit über unter Beobachtung.

    Die Elefantenherde verhielt sich heute absolut normal, das Verschwinden von „Chumpol“ wurde reaktionslos von den übrigen Elefanten aufgenommen.

    Elefanten leben im Herdenverband (Matriarchat), also in einem Sozialgefüge, in dem es immer wieder zu Rangauseinandersetzungen kommt, die als normal anzusehen sind, in Freiheit ebenso zu beobachten sind und in der Regel ohne große Schädigungen der Kontrahenten ausgehen. Rückblickend ist aus unserer Sicht in Erwägung zu ziehen, dass es sich hier um einen tragisch verlaufenen Zwischenfall handelt.

    (03.05.2012)
    Zoo Köln:   Ein Foto der gestern verstorbenen Elefantenkuh „Chumpol“.
    (03.05.2012)
    Michael Mettler:   @Werner Schindler: War von mir halb im Spaß, halb im Ernst gedacht. Schließlich hat man andernorts schon Versuche unternommen, Mangusten (Schwerin, Basel), Füchse (Stralsund) oder Sittiche (Zürich) mit Löwen zu vergesellschaften, da wären Honigdachse ein echtes "Upgrade". Zumal ihnen der Ruf voraus geht, sich in der Wildbahn nicht mal von Löwen beeindrucken zu lassen.

    Weiterer Hintergedanke: Wenn sich ausgerechnet der Kölner Zoo eine neue, aber im Freiland nicht bedrohte Säugerart aus Übersee importiert, hat er vielleicht damit mehr vor als sie "einfach nur halten" zu wollen.
    (03.05.2012)
    Werner Schindler:   Ich dachte, das mit den Großkatzen wäre als Spaß gemeint.
    Wenn nein: was käme denn als Vergesellschaftungsart in Betracht? Von der natürlichen Verbreitung der Arten und dem Zoobestand in Köln her fast nur die Löwen, oder? Und ob deren Gehege honigdachsausbruchsicher ist?
    Honigdachse gelten zwar als außerordentlich wehrhaft, aber gegen Löwen, die es eventuell als Zeitvertreib ansehen, sich mit den Mitbewohnern näher zu befassen, ...

    Kurz und klein - gabs eine solche Vergesellschaftung mit Großkatzen schon mal und ggf mit welchem Ergebnis?

    (03.05.2012)
    Ingo Rossi:   Die ehemalige eisbärenanlage wäre sicherlich auch eine gute Option gewesen, wenn gleich ich den Blick von oben auf die recht kleinen Tiere nicht für so gut halte. Möglich wäre auch die ehemalige Flusspferdanlage gewesen, die jetzt für Stachelschweine genutzt wird. Dort hätte man das Becken mit Erde füllen können und dadurch Möglichkeiten zum Graben geschaffen. Allerdings hätte es dort bestimmt das Problem der Reviererweiterung durch die Gehegezäunen hindurch gegeben. Eine Vergesellschaftung mit den anderen Großkatzen wäre bestimmt spannend.
    (03.05.2012)
    Werner Schindler:   Ein Areal, auf dem ich mir Honigdachse gut vorstellen könnte, ist die ehemalige Eisbäranlage. Sie wird ja derzeit nur für die Flugshow etwa eine Stunde täglich genutzt. Dort ist Naturboden aufgetragen, auch Baumstämme wurden eingebracht. Natürlich würden Honigdachse das Gelände nach ihren Interessen umgestalten, aber es würde ihnen viel mehr Betätigung und den Besuchern Beobachtungsmöglichkeiten eröffnen. Für die Flugshow könnte das Gelände sogar wohl auch noch genutzt werden.

    Aber ich nehme an, dass der Zoo andere Vorstellungen zur weiteren Nutzung dieses zentralen Areals hat. Weiß aber nichts über die Zoopläne.
    (02.05.2012)
    Michael Mettler:   Vielleicht dient das Gehege ja nur als "Basislager" für die Honigdachse, und man will eine Vergesellschaftung mit den Großkatzen auf den Freianlagen versuchen...
    (02.05.2012)
    Ingo Rossi:   @Michael Mettler und Werner Schindler: Ich denke auch, die Anlage wird nicht neuerfunden. Der Umbau sieht nach einer etwas verbesserten Struktur aus aber auch wenn eine Art Naturboden eingesetzt wird, große Grabemöglichkeiten wird es wohl nicht geben. Auch bleibt die Ursprungsgröße unverändert. Die Eingänge zum eigentlichen Raubtierhaus, wo die Innengehege liegen, sind eine Ebene unter der Gehegeebene. Ob dadurch eine Unterkellerung des ganzen Geheges gegeben ist, wage ich zu bezweifeln. Eher scheint dadurch nur ein Teil einen „doppelten Boden“ zu haben. Insgesamt scheint mir die Anlage für die bewegungsfreudigen und auch grabenden Honigdachse nur sehr bedingt geeignet. Auch wenn in der Geschichte dieses Hauses schon weit größere Tiere dort lebten, ich erinnere mich noch ganz schwach an die von MM erwähnten Pumas.

    (Auf dem Foto ein Blick in das linke Gehege mit dem Abgang in den "Keller". Im Hintergrund wohl eine mögliche kleine Naturbodenstelle)
    (02.05.2012)
    Jan Jakobi:   Ich fand sie sah äußerlich schon viel älter aus als "Kreemblamduan" (geb. 1984. Ich schätze "Chumpol" auf ca. 10 Jahre älter als Jahrgang 1983.
    Dann wäre sie 39 statt 29.

    Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das es mit "Chumpol" Probleme gibt, sowohl innerhalb der Herde als auch gesundheitlich.
    (02.05.2012)
    Zoo Köln:   Am 02.05.2012 verstarb unser asiatischer Elefant „Chumpol“. In der vergangenen Nacht kam es innerhalb der Elefantenkuhherde anscheinend zu einer heftigen Auseinandersetzung.
    Die Elefantenkuh „Chumpol“ wurde vermutlich von anderen Mitgliedern der Herde angegriffen.
    Sie wurde heute am Morgen mit schweren äußerlichen Verletzungen von den Tierpflegern vorgefunden.
    Trotz einer Notfallbehandlung verstarb das Tier in den späten Mittagsstunden.
    Das am 16. September 2006 aus Thailand importierte Tier soll 1983 geboren worden sein. Sie machte aber auf uns schon immer einen deutlich älteren Eindruck. Eine Obduktion wird eingeleitet, die Ergebnisse müssen abgewartet werden.
    (02.05.2012)
    Werner Schindler:   Eine grundlegende Umgestaltung ist zu erhoffen, aber nach äußerem Eindruck derzeit nicht zu erkennen. Ingo Rossi schrieb ja, das Honigdachsgehege "macht große Fortschritte". Das habe ich so interpretiert, als ob die grundlegenden Arbeiten schon weit gediehen seien.

    Im Außenbereich ist aktuell eine badewannengroße Vertiefung neu mit Drahtgeflecht ausgelegt, da soll wohl erdiges Substrat eingebracht werden. Ansonsten sieht die Anlage (es sind ja eigentlich zwei kleine Anlagen über Eck) und insbesondere der Steinboden äußerlich wenig verändert aus, und gearbeitet wird wohl schon an Feinheiten bzw. an nicht sichtbaren Funktionsbereichen wie Durchlässen.

    (02.05.2012)
    Michael Mettler:   Ingo Rossi hat Umbauarbeiten am zukünftigen Honigdachsgehege erwähnt, vielleicht gibt es da ja eine grundlegende Veränderung der Altanlage...?
    (02.05.2012)
    Werner Schindler:   So habe ich die Honigdachse auch in Erinnerung. Meist auf Achse, und das recht zügig.

    Die früheren Bewohner der vorgesehenen Kölner Anlage waren natürlich nicht Hörnchen, sondern Feuerwiesel (da war ich mit den Gedanken wohl woanders).
    Der Boden der Kölner Anlage besteht großenteils aus Steinplatten bzw. Beton, falls dort nicht komplett umgestaltet wird (was ich nicht annehme).
    (02.05.2012)
    Michael Mettler:   Ich habe noch die früher in diesen Anlagen gehaltenen Beutelteufel in Erinnerung, von denen einer bei meinem Besuch unermüdlich seine Runden lief... So ähnlich könnte das dann auch bei den Honigdachsen aussehen, fürchte ich, denn auch ich kenne diese Tierart mit reichlich Bewegungsdrang.

    "Früheres Hörnchengehege" sagt schon alles, wie sich die Nutzung dieser Anlage im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. In den Anfangszeiten diente sie sogar zur Puma-Haltung!
    (02.05.2012)
    Liz Thieme:   Also alle Honigdachse, die ich bisher gesehen habe, waren Langstreckenläufer. Kenne aber die Anlage nicht in Köln.
    (01.05.2012)
    Werner Schindler:   Die Pinselohrschweine sind noch nicht da. Je ein Tier wird aus Aachen und Landau kommen. Bei den (schon anwesenden) Stachelschweinen handelt es sich um Südafrikanische Stachelschweine, lt. Pflegerauskunft.
    Am Honigdachsgehege wird noch gebastelt. Mir erscheint dieses weitgehend verglaste, frühere Hörnchengehege, für mehrere(!) Honigdachse als arg beengt. Das sind ja von einer Seite auf die andere nur ein paar Körperlängen. Oder hat die Art entgegen meiner Meinung (ich habe bisher nur die Tiere in Prag gesehen) nur wenig Bewegungsdrang?
    (01.05.2012)
    Ingo Rossi:   @Oliver: Ja, soll weiterhin zur Tierhaltung genutzt werden. Laut Ausschilderung langfristig als Nashornhaus im Rahmen des neuen Masterplans.
    (23.04.2012)
    Oliver Jahn:   Vielen Dank für die Infos. Demnach sieht es ja so aus, als ob das Haus auch in Zukunft weiterhin für die Tierhaltung genutzt werden soll. Das freut mich sehr.
    (23.04.2012)
    Ingo Rossi:   @Oliver und Parick: Die POS nutzen den auf der rechten Seite ( vom Eingang aus) gelegenen ehemaligen Stall der Sitatungas. Er ist zweigeteilt mit Verbindungsmöglichkeit. Vor dem Eingang zum Stall wurden außen zwei Vorgehege angelegt. Zu sehen waren die Schweine heute allerdings noch nicht.
    Das Becken der alten Flusspferdanlage wird gerade für Fische genutzt (ich hörte mal irgendwo Nilbarsche, weiss aber nicht ob es stimmt) Allerdings steht auch eine große Pflanze davor und sie sind nicht ausgeschildert, so dass eine tempörare Unterbringung dort wahrscheinlich ist.
    Ein Stachelschwein war heute schemenhaft auf der Innenanlage, rechts neben dem ehemaligen Flusspferdbecken zu erkennen. Ich tippe mal auf Hystrix cristata, aber wie gesagt, nur schlecht zu sehen. Die Außenanlage ist nocht nicht umgestaltet worden.
    Ansonsten wird am Ameisenbärenhaus und Anlage viel gebaut. Das Honigdachsgehege macht auch große Fortschritte.
    Im Insektarium sind Pferdekopfschrecken und Wasserwanzen in der Ausstellung sowie eine große neue Anlage für Blattschneideameisen. Im hinteren Teil, wo bisher eine Ausstellung heimischer Amphibien war wird eine Spinnenausstellung gebaut.
    (23.04.2012)
    Patrick Kalscheuer:   Welche Art Stachelschwein ist es denn???
    (23.04.2012)
    BjörnN:   Die linke Seite nutzt nachwievor der Nashornbulle. Ein Stachelschwein soll schon auf der Anlage sein. Was mit dem Innenbereich passiert, vermag ich nicht zu sagen. Die Schweine sind auch noch hinter den Kulissen, die Meldung der Herkunft der Honigdachse habe ich dem Zoochatforum entnommen.
    (22.04.2012)
    Oliver Jahn:   @BjörnN, bewohnen die Tiere dann auch die dazugehörigen Innenanlagen?
    Was macht man bei der alten Flusspferdanlage innen mit dem Becken?
    Und wird die linke Seite noch immer vom Nashorn genutzt?
    (22.04.2012)
    BjörnN:   @Oliver Jahn
    Die Stachelschweine kommen auf die alte Flsspferdaußenanlage (Tier[e] sind schon da), die Pinselohrschweine auf die alte Sitatungsanlage (wohl auch schon da, kommen aus Landau und Hellabrunn), 1,2 Honigdachse aus San Diego in die Feuerwieselanlage an der Löwenanlage.
    (22.04.2012)
    Oliver Jahn:   @Holger, heißt das, dass die POS ins alte Dickhäuterhaus kommen?
    (22.04.2012)
    Holger Wientjes:   Man hilft wo man kann... ;-)
    (22.04.2012)
    Christian Badneck:   DANKE
    (22.04.2012)
    Holger Wientjes:   Die POS kommen wohl auf die alte Sitatunga-Anlage. Woher der Honigdachs oder vielleicht sogar die Honigdachse kommen, weiss ich leider auch nicht. Würde mich auch interessieren. Der TP wartet ja sicherlich auch noch auf ein Weibchen. Vielleicht haben mehrere Zoos vor zu importieren ?
    (22.04.2012)
    Christian Badneck:   @Holger Wientjes: ...vielen Dank für die schnellen Antworten. Wo sollen denn die Pinselohrschweine einziehen ? ... und wo kommt der Honigdachs denn her ? (ist ja in Zoos nicht gerade häufig anzutreffen). Vielen Dank im Voraus.
    (22.04.2012)
    Holger Wientjes:   Das werden Pinselohrschweine. Kann sein, dass die auch schon da sind. Der Honigdachs soll in die alte Feuerwieselanlage ziehen, dort wird auch schon Werbung für ihn gemacht. Wobei ich die Anlage bei einem so bewegungsfreudigen Tier für nicht optimal, sprich zu klein halte.
    (22.04.2012)
    Christian Badneck:   Hallo liebes tiergarten.com Forum,

    ich halte gerade die aktuelle Ausgabe der „Zeitschrift des Kölner Zoos“ in Händen, und bin dabei auf
    Interessante Information gestoßen,
    die ich gerne mit euch teilen möchte.

    Laut Zeitschrift ist der Zoo seit Ende Oktober neuer Halter von einer Salzkatze.
    Aktuell lebt das Tier hinter den Kulissen des Löwenreviers.
    Später im Jahr soll Sie im alten Südamerikahaus zu sehen sein.

    Desweiteren schreibt Zoodirektor Pagel in seinem Vorwort, das der Zoo darüber nachdenkt den Tierbestand durch Honigdachse und eine tropische Schweineart zu bereichern.

    Was die Schweineart würden ich gerne von euch wissen was Ihr euch da vorstellen könnt.

    Viele Grüße

    (22.04.2012)
    Zoo Köln:   Wassertag im Kölner Zoo

    Mit der Straßenbahn zur Safari – in Köln kein Problem: Am Sontag, 22.4.2012, lädt die RheinEnergie zur großen Entdeckungstour durch den Kölner Zoo. Für Kinder und Familien gibt es spannende Stationen und jede Menge Wissen zum Thema „Wasser“. Im Aquarium findet außerdem eine interessante Wasserausstellung statt.

    An sieben Stationen im Kölner Zoo hat die RheinEnergie unterhaltsame und spannende Wissensspiele rund ums Wasser aufgebaut. Hier können Kinder gemeinsam spielerisch kniffeliger Aufgaben lösen.
    Zum Start der Tour bekommen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Plan, auf dem die einzelnen Stationen verzeichnet sind. In welcher Reihenfolge sie diesen Parcours absolvieren, bleibt ihnen selbst überlassen.
    An jeder Station bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Stempel in ihren Plan. Haben sie alle Stempel gesammelt, bekommen sie am Haupteingang des Kölner Zoos eine tolle Überraschung von der RheinEnergie.
    (20.04.2012)
    Zoo Köln:   Gut 14 Tage ist es her, dass unserem Gepard „Nelson“ ein Ausflug auf die benachbarte Flamingo-Anlage gelang. Inzwischen haben unsere Mitarbeiter alle Gehegeabgrenzungen genau unter die Lupe genommen, um zu kontrollieren, ob und wo sich eventuell eine Lücke auftut für einen weiteren Besuch „Nelsons“ bei Flamingos und Enten. Jetzt sind wir uns sicher, dass alles getan wurde, um dies zu verhindern. Während dieser ganzen Zeit durfte „Nelson“ das Innengehege nicht verlassen. Pünktlich zum – hoffentlich sonnigen – Wochenende ist seine „Verbannung“ vorüber. Am Freitag, dem 23. März 2012 wird sich für ihn wieder die Tür zur Freianlage öffnen und er kann wieder seinen Lieblingsplatz auf dem Hügel einnehmen. Wenn Sie dabei sein möchten, kommen Sie bitte um 10.15 Uhr zum Besucherservice in die Verwaltung. Herr Landsberg wird Sie begleiten.
    (22.03.2012)
    Zoo Köln:   Gepard frei im Kölner ZOO

    Am heutigen Vormittag ca. gegen 10.10 Uhr hat es einer der 3 Geparden im Kölner Zoo geschafft, eine Gitterabsperrung seines Freigeheges zu überwinden. Dabei gelangte er auf die Flamingoanlage. auf der er auch blieb. Wie häufig bei freikommenden Tieren zeigte sich der Gepard in der für ihn fremden Umgebung stark verunsichert. Mit Hilfe des unmittelbar zur Stelle eilenden Zoopersonals sowie unter der Aufsicht des Zootierarztes Dr. Behlert und Zoovorstand Christopher Landsberg wurde der Gepard in sein Gehege zurückgeleitet. „Für Zoobesucher und Flamingos bestand zu keiner Zeit eine Gefahr“, erklärte Dr. Behlert weil Gepard „Nelson“, ein älteres Tier, sofort versuchte in sein altes Gehege zurückzugelangen. Auf den Einsatz eines Narkosegewehres konnte daher auch von vorneherein verzichtet werden und nach rund 20 Minuten war „Nelson“ zurück in seinem Gehege.
    Die Zoobesucher verhielten sich sehr verständig und rücksichtsvoll, meinte Zoovorstand Landsberg, und haben den Anweisungen des Zoopersonals uneingeschränkt Folge geleistet. Dabei wurden die Gäste vor allem gebeten, sich in geschlossene Räumlichkeiten wie bspw. das Zoorestaurant zu begeben. Die Gepardenanlage steht seit rund 4 Wochen ohnehin unter besonderer Beobachtung der Tierpfleger, weil dort gerade zwei junge neue Geparden eingewöhnt werden, die sich aber zum Zeitpunkt des Ausbruchs in den Innengehegen befanden. Aus diesem Grund mussten wir in den letzten Wochen auch immer mal wieder mit Flatterband arbeiten, damit die Tiere die Absperrungen als Grenzen akzeptieren und sich so in Ruhe eingewöhnen können, sagte Zootierarzt Dr. Behlert.
    Landsberg wies darauf hin, dass die Gepardenfreianlage seit 1987 in Betrieb sei und es bis heute zu keinem vergleichbaren Vorfall gekommen sei. Insofern handele es sich um einen Einzelfall. Gleichwohl werde man alle Absperrungen der Anlage noch einmal einer kritischen Prüfung auf Schwachstellen unterziehen. „Bis dahin bleiben die Tiere in den Innengehegen und wir bitten unsere Gäste um Verständnis dafür, dass die Geparden bis zu einer endgültigen Klärung des Vorfalls zunächst nicht mehr auf der Freianlage zu sehen sein werden“, so Landsberg abschließend.
    (06.03.2012)
    Christian Badneck:   Ergänzung: Maejaruad wurde lt. zooelefant.de 2003 Mutter eines Bullkalbes in Thailand
    (11.02.2012)
    Christian Badneck:   @Jan Jakobi: vielleicht hatten die 4 Kühe schon in Thailand Nachwuchs.

    Tong Koon hatte auf jedenfall in Thailand schonmal Nachwuchs
    (11.02.2012)
    Jan Jakobi:   Von den 5 aus Thailand importierten Elefantenkühen hat bisher nur "Tong Koon" in Köln gezüchtet.

    Sind die anderen vier ("Chumpol" geb. 1983, "Kreemblamduan" geb. 1984, "Maejaruad" geb. 1989, "Laongdaw, geb. 1990") wohlmöglich zu alt und/oder unfruchtbar?

    Nur bei den letzt genannten könnte es noch klappen, sind jetzt 22 bzw. 23 Jahre alt. Für die beiden erstgenannten (28 bzw. 29 Jahre alt) ist die Uhr abgelaufen.

    Wenn ich mich nicht irre interessiert sich nur "Sang Raja" für die thailändischen Elefantenkühe.

    (11.02.2012)
    Rüdiger:   Gute Neuigkeiten für die Elefantengruppe in Köln.Heute habe ich eine Bestätigung aus Köln erhalten, dass Shu Thu Zar trächtig ist und die Geburt im Sommer erwartet wird.
    Dann können wir uns also über weiteren Elefantennachwuchs freuen.
    (10.02.2012)
    Zoo Köln:   Kölner Tigerjungtiere zum ersten Mal auf der Außenanlage

    Am 9. Februar fand der erste Ausflug der drei Tigerjungtiere, die am 6. November 2011 geboren wurden, auf ihre Außenanlage statt.
    Die Jungtiere haben nach dem ersten Gesundheitscheck und Geschlechtsbestimmung russische Vornamen bekommen. Es sind der Kater „Jegor“ und die Katzen „Mila“ und „Finja“. Die inzwischen drei Monate alten Jungtiere haben sich prächtig entwickelt und toben täglich immer wilder in ihrem Stall herum, weshalb wir uns entschlossen haben ihnen einen ersten Ausflug auf die Außenanlage zu erlauben. Natürlich findet dieser unter der Begleitung ihrer aufmerksamen Mutter „Hanya“ statt. Gerade in der letzten Woche standen die Jungtiere immer häufiger an den Gittern ihrer Stallungen zur Außenanlage und sahen gespannt nach draußen. Wir glauben, dass sie inzwischen die motorischen Fähigkeiten erlangt haben mit dem zum Teil steilen Gelände und dem Wassergraben der Außenanlage zurechtzukommen und hoffen, dass ihre Mutter gut auf sie aufpasst. Außerdem haben wir noch verschiedene Baumstämme an die absturzgefährdeten Stellen der Anlage angebracht.
    Der Vater „Altai“ muss in der Zeit des Ausflugs im Stall warten, obwohl er täglich mehrfach mit den Jungen durch das Gitter Kontakt hat, wird er vorerst von ihnen getrennt gehalten. Wir werden nach dem Verlauf des heutigen und den darauffolgenden Tagen erst einschätzen können wann, wie lange und wie häufig wir die Kleinen auf die Außenanlage lassen können.
    Zuletzt zog eine Amur- oder Sibirische Tigerin Nachwuchs vor 20 Jahren d.h. im Jahr 1991 im Kölner Zoo auf. Der Sibirische Tiger, besser Amurtiger genannt, kommt im Amur- und Ussurigebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen Rückgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch ca. 50 Tiere um 1940 haben sich die freilebenden Bestände durch konsequente Schutzmaßnahmen durch die russische Regierung auf ca. 400 erhöht. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerstörung, Überjagung ihrer natürlichen Beute, Krankheitsübertragung durch Haushunde und besonders der Wilderei zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Heilmedizin. Inzwischen schätzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch ca. 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien inzwischen über 825.000 Menschen, da er in den von Menschen am dichtesten besiedelten Gebieten vorkommt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme, wie etwa das seit 1985 ins Leben gerufene Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in dem momentan 280 Amurtiger in 90 Haltungen koordiniert werden. Aber auch durch die Aufklärung der weltweit jährlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden für Schutzmaßnahmen, jährlich ca. 6 Millionen US$, und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe, versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen.
    Wir sind stolz, dass der Kölner Zoo wieder an seine Zuchterfolge anknüpfen konnte und freuen uns darauf die lebhaften Tigerjungtiere den Besuchern auf der Außenanlage zeigen zu können.
    (10.02.2012)
    Zoo Köln:   Valentinstag wieder einmal ganz „tierisch“
    Tour d´Amour durch den Kölner Zoo

    Ehepaare, Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Liebespaare – nicht nur das menschliche Beziehungsgeflecht ist vielfältig. Auch in der Tierwelt gibt es interessante und manchmal skurrile Paarbeziehungen zu entdecken. Einige spannende Geschichten erfahren die Besucher des Kölner Zoos am kommenden Valentinstag, 14. Februar 2012. Auf der Tour d´Amour gibt es Einblicke in die „Beziehungskisten“ der tierischen Zoobewohner.
    So geht zum Beispiel das Weibchen der Hornvögel zunächst nur eine Partnerschaft „auf Probe“ ein. In dieser Phase lässt sie sich von ihrem potenziellen Partner füttern, und nur wenn er es schafft, sie satt und zufrieden zu stellen, erhört sie seine Balzrufe, paart sich mit ihm und zieht in die Bruthöhle ein. „Bei den Pinguinen ist dick chic. Die fülligsten Männchen haben die größte Chance, von einem Weibchen auserwählt zu werden. Denn nur ein wohl genährtes Männchen kann ohne Futtersuche lange genug auf dem Ei ausharren, bis das Junge schlüpft“, erklärt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos. Hat sich eine Pinguindame einmal für den Richtigen entschieden, geht sie oft eine lebenslange Partnerschaft ein.
    Aber nicht alle gefiederten oder felligen Freunde sind so treu. Viele lieben in der Partnerschaft auch die Abwechslung – allen voran die Bonobo-Affen. Sie haben den meisten Sex im Tierreich und kommen auch bei einem zufälligen Treffen direkt „zur Sache“. „Polygamie ist bei manchen Tierarten aus evolutionärer Sicht sehr sinnvoll, da es für die Männchen wichtig ist, ihr Erbgut möglichst häufig weiterzugeben“, so Theo Pagel. „Monogamie ist hingegen die bessere Entscheidung für Arten, bei denen der Nachwuchs unter Mithilfe der Männchen bei der Aufzucht die besseren Überlebenschancen hat.“
    Der beliebte romantische Abendrundgang durch den Kölner Zoo startet um 17.00 Uhr am Haupteingang. Im Anschluss können die Besucher den Abend bei einem Cocktail im warmen Aquarium ausklingen lassen.

    Preis:
    Führung (inkl. Zooeintritt) mit anschließendem Cocktail im Aquarium:
    50,- Euro pro Paar, 30,- Euro für Einzelpersonen.
    Teilnehmen können nicht nur Paare und frisch Verliebte, sondern auch überzeugte Singles und alle anderen, die schon immer wissen wollten, was es mit dem tierischen Paarungsverhalten auf sich hat.
    Eine Voranmeldung ist erforderlich! Information und Anmeldung unter:
    Tel.: 0221 / 7785-121 oder zoobegleiter@koelnerzoo.de sowie über KölnTicket.
    (09.02.2012)
    Zoo Köln:   Besucher sind begeistert vom Kölner Zoo

    Die unabhängige Befragung des Deutschen Instituts für Marketing (DIM) zur Zufriedenheit der Besucher mit dem Kölner Zoo macht deutlich: Die Besucher sind sehr zufrieden mit dem Angebot des Kölner Zoos. Insgesamt wird der Zoo mit einer sehr guten Gesamtnote von 1,71 beurteilt. Zudem würden 94,1 Prozent der Besucher den Zoo Freunden, Bekannten oder der Familie weiter empfehlen.
    Das Deutsche Institut für Marketing befragte seit 2008 insgesamt mehr als 2.300 Besucher des Kölner Zoos nach Ihrer Meinung und Einstellung zum Kölner Zoo. Im Rahmen der Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlungsabsicht, unter anderem die Meinung zur Vielfalt an Tieren, Tierhaltung, Freundlichkeit des Personals, Kinderfreundlichkeit des Zoos, Gastronomie und Zoovenir-Shop abgefragt. Insgesamt bescheinigt das Deutsche Institut für Marketing dem Kölner Zoo eine Gesamtzufriedenheit mit der Note 1,71. Besonderes Highlight des Zoos sind nach Meinung der Besucher der im Frühjahr 2010 eröffnete Hippodom sowie der Elefantenpark. Weiterhin sind die Affen und Erdmännchen für viele, insbesondere jüngere Besucher ein entscheidender Grund für einen Besuch im Kölner Zoo. Viele loben zudem die Artenvielfalt und die Gehege der Tiere, die als groß und gepflegt eingestuft werden.
    Auch die Gastronomie des Kölner Zoos wird von den Besuchern positiv wahrgenommen. Sehr gut bewertet werden neben dem Angebot an Speisen und Getränken das sehr freundliche Personal und die Kinderfreundlichkeit in den gastronomischen Einrichtungen. Auch die Kinderfreundlichkeit des Kölner Zoos insgesamt wird von den Besuchern positiv hervorgehoben und erhält eine Gesamtnote von 1,80. Sowohl die Anzahl als auch die Platzierungen der Spielmöglichkeiten im Zoo sind aus Sicht der Besucher lobenswert.
    Für diese guten Umfragewerte wurde heute dem kfm. Vorstand des Kölner Zoos, Christopher Landsberg, ein Gütesiegel durch Prof. Dr. Bernecker verliehen. Christopher Landsberg kommentierte das Ergebnis der Studie wie folgt: „Die Ergebnisse sind besonders erfreulich, weil die Besucher die Entwicklung, die der Zoo seit 2008 genommen hat, positiv wahrnehmen und dies nun auch durch eine unabhängige Befragung bestätigt wurde. Dies gilt sowohl für die Entwicklung der Serviceleistungen, wie auch für die Verbesserungen der Tierhäuser und Anlagen. Besonders stolz macht mich die Tatsache, dass der 2010 eröffnete Hippodom so gut bei den Besuchern ankommt.“ Der Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zieht folgendes Fazit: „Eine Gesamtnote von 1,71 und eine Weiterempfehlungsabsicht von 94,1 Prozent bestätigen, dass der Kölner Zoo zu einem der beliebtesten Zoos Deutschlands zählt.“
    (26.01.2012)
    WolfDrei:   Na, na , liebe Kölner, wohl noch nichts von den Elbebibern gehört - die wurden nicht ausgerottet an diesem "urdeutschen" Fluß
    (19.01.2012)
    Zoo Köln:   Schulterschluss für einen Sympathieträger - der Biber in der Nordeifel
    Der Kölner Zoo ist mit dabei!

    Er ist wieder da – der Biber! Rund 100 Jahre nach seiner Ausrottung in Deutschland ist der Nager durch Wiederansiedlung und konsequenten Artenschutz wieder in hiesigen Gefilden heimisch. Verbreitungsschwerpunkt der mittlerweile etwa 300 Tiere – Tendenz steigend – ist die Nordeifel. Hier schafft der Nager durch seine im Tierreich einzigartige Lebensweise und seine faszinierenden Bauwerke wild-romantische Naturlandschaften.

    Seit rund sieben Jahren kümmert sich die Biologische Station Düren um die Biber, die vor 30 Jahren von der Landesforstverwaltung NRW wieder angesiedelt wurden. Jetzt hat sich das Team um Leiterin Heidrun Düssel-Siebert erfolgreich um das mit EU-Mitteln geförderte Projekt „Netzwerk Naturerlebnis Biber in der Nordeifel“, beworben.

    „Das ist ein Leuchtturmprojekt für NRW“, beglückwünschte Dr. Martin Woike, Ministerialrat im NRW-Umweltministerium, das Team und bezeichnete die Nordeifel als das Zentrum für den Biber im Rheinland. Der Kölner Zoo ist Projektpartner der Biologische Station Düren. Gemeinsam mit weiteren namhaften Partnern wie dem Rureifeltourismus e.V., dem Museum Alexander Koenig Bonn und der Internationalen Kunstakademie Heimbach, möchten wir diesen einzigartigen Landschaftsgestalter in seinem natürlichen Lebensraum einer breiten Öffentlichkeit nahebringen und in Konfliktsituationen als erster Ansprechpartner zu fungieren.

    Eine Biber-Hotline sorgt für Unterstützung, wenn z.B. ein Biberdamm zu ungewollten Überschwemmungen von Gehwegen führt. Nicht nur der Mensch muss mit dem Biber leben, auch umgekehrt müssen Biber mit den problematischen „unnatürlichen“ Situationen wie z.B. Straßen und Schienenverkehr zurechtkommen, so Dr. Lutz Dalbeck, der das Projekt wissenschaftlich betreut. Neben den Menschen vor Ort sollen auch Naturfreunde in den umliegenden Ballungsgebieten Köln, Bonn und Aachen angesprochen und dabei besonders Schulkinder sowie deren Eltern für den heimischen Baumeister begeistert werden. Von Biberwanderungen bis zu Kunstwettbewerben – das neue Projekt wartet mit zahlreichen interessanten Aktionen auf. Des Weiteren soll die Nordeifel als „Biberland“ positioniert und weit über die Grenzen des Kreises Düren hinaus bekannt gemacht werden. Alle beteiligten Organisationen sind an Maßnahmen interessiert, die vorrangig der Biodiversität, dem Naturschutz sowie dem regionalen, nachhaltigen Tourismus dienen.

    Fotoquelle: Harald Schein
    Teilnehmer der Auftaktveranstaltung des Projektes Bibernetzwerk. Mit dabei: Zoodirektor Theo Pagel (3.v.r.)
    (19.01.2012)
    Ralf Sommerlad:   Die Bemühungen für das MSC-Siegel für nachhaltig gefangenen Fisch sind garnicht hoch genug einzuschätzen. Kleine und nicht ganz billige Schritte in die richtige Richtung! Eine ausgezeichnete Initiative.
    (10.01.2012)
    Niedersachse:   Nyiri hat ein Kalb zur Welt gebracht am 07.01.
    (08.01.2012)
    Joshua Förg:   Ich war heute in Köln, das Giraffenhaus war aufgrund einer Geburt gesperrt.
    (08.01.2012)
    Zoo Köln:   Kölner Zoo setzt nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel auf den Speiseplan

    …für Seelöwe, Pinguin und Mensch

    Der Kölner Zoo setzt als erster Zoo in Deutschland nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel auf den Speiseplan. Nicht nur die Zoobesucher kommen in der Zoogastronomie in nachhaltigen Fischgenuss, sondern auch bei den Seelöwen und Pinguinen gehören ab sofort MSC-zertifizierter Hering und Makrele aus nachhaltiger Fischerei zum Menü. Dafür hat sich der Kölner Zoo zusammen mit seiner Zoogastronomie nach dem Rückverfolgbarkeitsstandard des MSC zertifizieren lassen.

    „Artenschutz und Nachhaltigkeit steht im Kölner Zoo an oberster Stelle. Diese Werte möchten wir konsequent verfolgen und vorantreiben. Ein nachhaltiges Speiseangebot für Mensch und Tier spielt hierbei eine wichtige Rolle. Deshalb haben wir viel darangesetzt, den MSC-Standard einzuhalten. Wir freuen uns, dass wir nun der erste Zoo Deutschlands sind, der MSC-zertifizierten Fisch in seinen Speiseplan integriert“, freut sich Christopher Landsberg, kaufmännischer Vorstand des Kölner Zoos. Vorstandskollege Theo Pagel dankt allen, die sich so vehement für die Zertifizierung eingesetzt haben und hofft, dass der Nachhaltigkeitsgedanke auch in anderen Bereichen noch verbessert werden kann.

    Fisch steht im Kölner Zoo hoch im Kurs. So verkauft die Zoogastronomie jährlich rund 5.000 Portionen Fisch in seinem Restaurant. Bei einigen der tierischen Bewohner steht Fisch täglich und ausnahmslos auf dem Speiseplan. Rund 600 Kilogramm Hering pro Monat futtern die Seelöwen und Pinguine im Kölner Zoo. „Nur Seelöwennachwuchs Lina hatte keinen Appetit auf Fisch und bevorzugte bis zum Alter von 17 Monaten ausschließlich „die Brust“ ihrer Mutter Astrid. Erst als der erste MSC-zertifizierte Hering aus nachhaltiger Fischerei im Kölner Zoo eintraf, fraß Lina ihren ersten Fisch. Damit ist Lina die erste Seelöwin Deutschlands, die in ihrem Leben bislang nur MSC-zertifizierten Fisch gefressen hat“, erklärt Landsberg.

    „Mit der Zertifizierung des gesamten Zoobetriebes sowie der Zoogastronomie nimmt der Kölner Zoo eine Vorreiterrolle unter allen deutschsprachigen Zoos und Aquarien ein. Diese MSC-Zertifizierungen beweisen in besonderem Maße das Engagement der Kölner für die nachhaltige Fischerei. Wir hoffen, dass diesem Beispiel noch viele weitere Zoos folgen werden“, sagt Katja Willeke, verantwortlich für den Bereich Foodservice beim MSC Deutschland, Österreich und Schweiz.
    (09.12.2011)
    Zoo Köln:   Drei Tigerjungtiere drei Wochen alt

    Wir freuen uns sehr Ihnen mitzuteilen, dass wir seit dem 6. November 2011 Jungtiere von unserem im Frühjahr 2011 neu in den Kölner Zoo geholten Amurtigerpaar haben.

    Nachdem wir die 7-jährige Amurtigerin „Hanya“ aus dem African Safari Park, Plaisance-du-Touch bei Toulouse/Südfrankreich mit dem 3-jährigen Tigerkater „Altai“ aus dem Howletts Wild Animal Park in Südengland zusammengewöhnt hatten, kam es Ende Juli zu Deckakten. 109 Tage nach dem ersten Decktermin wurden vier Tigerjungtiere geboren. Die Mutter kümmerte sich von Anfang an sehr gut um die Jungtiere. Leider starb eines der Jungtiere nach 6 Tagen, vermutlich an Schwäche. Dies ist bei einem so großen Wurf bei Tigern nichts ungewöhnliches, denn im Durchschnitt werden meist nur zwei Jungtiere im Freiland bei der Mutter beobachtet, sobald sie die Aufzuchthöhle verlassen. Bei einem durchschnittlichen Geburtsgewicht von 1300 - 1500g müssten die Jungtiere nun ca. 4000 g auf die Waage bringen. Augen und Ohrmuscheln sind geöffnet und die Sehschärfe ist mit nun 3,5 Wochen vollständig ausgebildet. Die ersten Milchzähne sind durchgebrochen. Da wir keine Störung der Mutterinstinkte bei der erstgebärenden Tigerin riskieren wollten, haben wir die Jungtiere bisher noch nicht in der Hand gehabt, um zum Beispiel das Geschlecht zu bestimmen. Es erfolgte aber bereits zwei Wochen vor der Geburt und weiterhin durchgängig eine Kameraüberwachung des Wurfstalls. Die erste Impfung wird mit ca. 6 - 8 Wochen erfolgen und die Nachimpfung steht dann weitere vier Wochen später an. So lange der Impfschutz nicht gegeben ist und auch die motorischen Fähigkeiten, mit dem steilen Gelände und dem tiefen Wassergraben der Außenanlage zurecht zu kommen, können wir die Jungtiere der Öffentlichkeit noch nicht zeigen. Wir rechnen damit, dass es erst Anfang Februar 2012 soweit sein wird.

    Zuletzt zog eine Amur- oder Sibirische Tigerin Nachwuchs vor 20 Jahren, d.h. im Jahr 1991 im Kölner Zoo auf. Der Sibirische Tiger, besser Amurtiger genannt, kommt im Amur- und Ussurigebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen Rückgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch ca. 50 Tiere um 1940 haben sich die frei lebenden Bestände durch konsequente Schutzmaßnahmen durch die russische Regierung auf ca. 400 erhöht. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerstörung, Überjagung ihrer natürlichen Beute, Krankheitsübertragung durch Haushunde und besonders der Wilderei zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Heilmedizin. In letzterer wird jedem Körperteil des Tigers heilenden Wirkung zugesprochen. Inzwischen schätzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch ca. 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien inzwischen über 825.000 Menschen, da er in den von Menschen am dichtesten besiedelten Gebieten vorkommt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme, wie etwa das 1985 ins Leben gerufene Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP), in dem momentan 280 Amurtiger in 90 Haltungen koordiniert werden. Aber auch durch die Aufklärung der weltweit jährlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden für Schutzmaßnahmen, jährlich ca. 6 Millionen US$, und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe, versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen. Wir sind stolz, dass der Kölner Zoo wieder an seine Zuchterfolge anknüpfen konnte.

    Foto: A. Sliwa/Zoo Köln
    (01.12.2011)
    Ingo Rossi:   Nachwuchs in Köln: http://www.express.de/koeln/dreifacher-nachwuchs-tiger-babys-im-koelner-zoo-geboren,2856,11242774.html
    (30.11.2011)
    Zoo Köln:   Eintauchen ins Nachtleben

    Bei der Langen Nacht im Aquarium dreht sich alles um die nächtliche Über- und Unterwasserwelt

    Am 19. November öffnet das Aquarium des Kölner Zoos auch in diesem Jahr wieder zu ungewöhnlicher Uhrzeit seine Pforten für alle Liebhaber der Unterwasserwelt und der Kriech- und Krabbeltiere. Von 19 bis 24 Uhr kann man bei der Langen Nacht im Aquarium Einblicke in Aquarien und Terrarien erhalten, die sich bei einem normalen Besuch nicht bieten.

    Dabei ist für Nervenkitzel und Gänsehaut gesorgt: Wer keine Berührungsängste hat, kann mit Schlangen, Vogelspinnen und tropischen Gespenstschrecken auf Tuchfühlung gehen. Zudem gibt es Sonderfütterungen* einiger Tiere, wie beispielsweise der Piranhas oder der Philippinenkrokodile. Unterhaltsames steht bei der Langen Nacht im Aquarium ebenfalls auf dem Programm. So kann man beim Schabenrennen auf die schnellste Schabe tippen und seinem Favoriten die Daumen drücken.

    Infostände geben darüber hinaus spannende Einblicke in die Lebensweise von Haien, Chamäleons und der seltenen Philippinenkrokodile, die seit diesem Jahr im Kölner Aquarium zu Hause sind. Ganz nahe kann man auch den kleinsten tierischen Gästen des Abends kommen – eine Lupenstation gewährt ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos eines Wassertropfens, in dem sich Wasserflöhe, Daphnien und andere Lebensgenossen wohlfühlen.

    Dass sich die menschlichen Besucher gleichfalls rundum wohlfühlen, dafür sorgt eine Neuheit anderer Art. Erstmals in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit, mit einem leckeren Cocktail durchs Aquarium zu schlendern und sich entspannt von der exotischen Welt der Tiere verzaubern zu lassen. Leise Musik untermalt die stimmungsvolle Atmosphäre und lädt dazu ein, sich beim Blick auf ein Korallenriff oder ein Stück Urwald zu verlieren.

    Tickets sind im Vorverkauf bei KölnTicket und am Besucherservice des Kölner Zoos erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Preise: 9 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder von 4 bis 12 Jahren, Schüler zahlen 7,50 Euro.

    *Termine Sonderfütterungen:
    19.30 Uhr        Panoramabecken
    20.00 Uhr        Schützenfische
    20.30 Uhr        Arapaima und Pacus
    21.00 Uhr        Piranhas
    21.30 Uhr        Philippinenkrokodile
    (18.11.2011)
    Zoo Köln:   Kölner Zoo hilft von Flutkatastrophe bedrohten Elefanten

    Thailand erlebt zur Zeit eines der schwersten Hochwasser seit Jahrzehnten. Davon betroffen ist auch die Stadt Ayutthaya etwa 70 Kilometer nördlich von Bangkok. Dort befindet sich der Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, kranken, misshandelten und verletzten Elefanten eine neue Heimat zu geben und sie gesund zu pflegen. Von hier sind 2006 auch fünf Elefantenkühe in den Kölner Zoo, der schon länger mit dem Elefantenpark zusammenarbeitet, gekommen.
    Ihre 98 Artgenossen in Ayutthaya müssen nun wegen der Flut um ihre Zukunft fürchten, ihre Unterkünfte wurden bis zu einer Wasserhöhe von drei Metern überschwemmt. Die Tiere mussten auf wenige verbliebene Anhöhen gebracht werden. Dicht gedrängt muss sich eine Hälfte der Tiere den begrenzten Platz auf einem nur wenige Meter breiten Straßendamm mit dem Vieh der Bauern aus der Umgebung teilen, die andere Hälfte wurde auf die Außenmauern des tief im Wasser stehenden Kraals gebracht. Auch die Mahouts, die sich um die Elefanten kümmern, mussten ihre Unterkünfte verlassen, da diese ebenfalls zerstört wurden. Sie leben mit ihren Familien zum Teil in Zelten oder unter Planen zwischen den Elefanten.
    Da die Stadt und sämtliche Zufahrtswege seit nunmehr drei Wochen unter Wasser stehen, werden Trinkwasser und Futter knapp, nur spärlich gab es vereinzelte Futterspenden aus Bangkok. Seit die thailändische Hauptstadt selbst überflutet ist, ist auch diese Hilfe zum Erliegen gekommen. Der Leiter des Elefantenparks, Laithongrien Meepan, bangt um die Tiere. Die Tiere sind akut in ihrer Existenz bedroht, unabhängig von den Langzeitschäden, die sich aus der derzeitigen Situation ergeben. Umgehende Hilfe ist zwingend erforderlich, um das Überleben der Elefanten zu sichern, mittelfristig werden weitere Mittel zum Wiederaufbau nötig.
    Aufgrund der Verbundenheit und der Verantwortung des Kölner Zoos zum Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal hat der Vorstand des Kölner Zoos vergangenen Sonntag Zoo-Tierarzt und Elefanten-Kurator Dr. Olaf Behlert nach Thailand entsandt, um sich ein Bild von der Lage vor Ort machen und, soweit möglich, auch tierärztliche Soforthilfe leisten zu können. Behlert holte damals auch die Tiere nach Köln und kennt sich vor Ort gut aus. Nach seiner Rückkehr am Donnerstagabend konnte er einen ersten Lagebericht geben: „Die logistischen Probleme können mit dem vorhandenen Know-how lokal gelöst werden“, so Behlert. Es fehlten allerdings die finanziellen Mittel. „Werden diese bereitgestellt, sind die Thais in der Lage sich selbst zu helfen.“ Alleine Futterbeschaffung und -transport kosten rund 5.000 Euro pro Woche.
    Um die Versorgung der Tiere über die nächsten vier Wochen zu gewährleisten, stellt der Kölner Zoo 20.000 Euro zur Verfügung. Damit können die Elefanten in ihrer prekären Situation zumindest mit dem Nötigsten versorgt werden. „Mit diesem Betrag haben wir das Maximum ausgeschöpft, was wir kurzfristig leisten können“, so Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos, „für weitere Hilfe ist der Kölner Zoo auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen und ruft daher zu Spenden für die Elefanten in Thailand auf.“

    Wer die Hilfe des Kölner Zoos für die Elefanten von Ayutthaya unterstützen will, kann folgendes Spendenkonto nutzen:

    Kölner Zoo
    Kreissparkasse Köln
    BLZ: 370 502 99
    Konto: 280 820
    Stichwort: Elefantenhilfe Thailand

    „Jeder Euro zählt“, so Landsberg, „auch die kleinste Spende hilft den
    notleidenden Tieren in Thailand.“
    (28.10.2011)
    Zoo Köln:   Ausstellung

    „150 Jahre Kölner Zoo. Von der Menagerie zum Naturschutzzentrum“

    Das Kölnische Stadtmuseum hat im Jubiläumsjahr des Kölner Zoos mit der Ausstellung „Von Marlar bis zur Schönen Marie“ die 150-jährige Geschichte dieser Kölner Institution aufgegriffen. Die Ausstellung ist nun in überarbeiteter und erweiterter Form im Südamerikahaus des Kölner Zoos zu sehen – einem Gebäude, das selbst auf über 100 Jahre Geschichte zurückblickt. Von einer deutschlandweit einmaligen Vogelsammlung über die ersten Menschenaffen des Zoos bis zu den südamerikanischen Primaten waren hier verschiedenste Tierarten beheimatet.
    Das Südamerikahaus entspricht heute nicht mehr den Vorstellungen einer modernen Tierhaltung und wird daher in den nächsten Jahren saniert und umgebaut.
    Die Ausstellung zeigt u. a. die Bedeutung des Hauses für den Kölner Zoo und welche Rolle es in der künftigen Planung spielt.
    (19.10.2011)
    Zoo Köln:   Auf Safari in Riehl - Ferienprogramm im
    Am 22. Oktober geht es los, ab dann können kleine Entdecker im Kölner Zoo auf große Tour gehen. Kostenlose Führungen mit Materialien speziell für Kinder widmen sich spannenden Themen. „Tiere Afrikas“ führt zum Beispiel zu Giraffe, Nashorn, Affen und Co. und natürlich auch in den Hippodom, wo es neben Flusspferden und Nilkrokodilen weitere Bewohner afrikanischer Flusslandschaften zu erforschen gilt.

    „Giftig und gefährlich“ klingt gruselig, ist es aber nicht. Obwohl dem ein oder anderen Nachwuchswissenschaftler vielleicht doch eine schaurig-schöne Gänsehaut den Rücken herunterläuft, wenn sie sich Auge in Auge mit Vogelspinnen, Pfeilgiftfröschen und Pythons wiederfinden, nur getrennt durch eine Glasscheibe. Daneben warten noch viele andere, jeden Tag wechselnde Themenführungen auf die jungen Besucher. Je nach Wetter werden die Themen angepasst, so dass man auch bei Regen trockenen Fußes auf Entdeckertour gehen kann.

    Die Safaris starten während der Herbstferien vom 22. Oktober bis 6. November täglich um 11.30 Uhr und dauern jeweils rund eine Stunde. Treffpunkt ist am „Safari-Vari“ zwischen dem Haupteingang und der Kamelwiese. Die Führungen sind kostenlos, der Eintritt in den Zoo kostet für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren 7,50 Euro.

    Weitere Informationen:

    Kölner Zoo
    Lucia Schröder
    E-Mail: schroeder@koelnerzoo.de
    (17.10.2011)
    Zoo Köln:   Abschiedsfeier des Weltgartens im Kölner Zoo

    Der Kölner Oberbürgermeister und Ministerin Schwall-Düren werden am Sonntag, 16. Oktober 2011, um 15:00 Uhr die Ausstellung „Weltgarten“ im Kölner Zoo schließen.

    Unter der Schirmherrschaft von Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, und Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, präsentierte der Weltgarten seit Ostern dieses Jahres überraschende Fakten zur Globalisierung im Kölner Zoo. Außerdem stellten Woche für Woche 28 Eine-Welt-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus Köln und Umgebung ihre Projekte vor. Insgesamt haben über 200 ehrenamtlich Aktive am Weltgarten mitgewirkt. Rund 30 Schulklassen haben Lernprogramme im Weltgarten mitgemacht.

    „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz, die der Weltgarten in Köln hatte“ sagt die Projektleiterin Barbara Engels. „Die Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft hier im Zoo war einfach großartig!“ Der Standort im Kölner Zoo war mit Bedacht gewählt: Eine Station des Weltgartens informiert über den Rohstoff Koltan, der in jedem Handy steckt. Durch den Abbau von Koltan im Regenwald im Kongo wird der Lebensraum der letzten Gorillas akut bedroht. Der Kölner Zoo ruft deshalb seit langem dazu auf, Handys länger zu nutzen und zu recyceln. „Das 1,5 Meter große Handy mit den Infos zum Kongo werden wir weiter hier im Zoo zeigen können“ freut sich Zoodirektor Theo Pagel.

    Im Weltgarten wurden auch Produkte aus Fairem Handel vom Kölner Weltladen angeboten. „Sich über Globalisierung zu informieren ist gut, fair zu handeln ist besser“ meint Barbara Engels. Es gehe darum, selbst zu entscheiden, welche Schritte zu einer gerechteren Welt jeder einzelne von uns gehen könne. Die Projekte der 28 Gruppen – von der Solarkochschule über das Allerweltshaus Köln bis zu den Ingenieuren ohne Grenzen – haben gezeigt, dass jeder etwas tun kann.

    Das Eine Welt Netz NRW, der Zusammenschluss von Eine-Welt-Gruppen in NRW, ist Veranstalter des Weltgartens. Die Planungen für den neuen Weltgarten, der ab 2013 auf Tournee gehen soll, laufen bereits.
    (13.10.2011)
    Zoo Köln:   Vortragsankündigung:


    Eurasische Altelefanten im Kölner Zoo

    Am kommenden Dienstag, 11.10.2011 startet um 19.30 Uhr die monatliche Vortragsreihe des Kölner Zoos im Winterhalbjahr. Dr. Christian Peitz vom LVR-Landesmuseum Bonn wird über die spektakulären Funde Eurasischer Altelefanten in Neumark-Nord berichten, die noch vor 200.000 Jahren auch in Deutschland umherliefen.

    Bitte benutzen Sie die Diensteinfahrt des Kölner Zoos: Boltensternstraße 31. Der Eintritt ist frei.
    (07.10.2011)
    Zoo Köln:   Im Dienste artgerechter Tierhaltung und weiterer Verbesserungen

    Neue Vorstandsmitglieder wollen erfolgreichen Weg fortsetzen

    Köln, 29. September 2011. Am 26. September hat der Förderverein des Kölner Zoos, als einer der mitgliederstärksten Vereine Kölns, auf seiner Jahreshauptversammlung zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Neuer Vorsitzender der „Freunde des Kölner Zoos e.V.“ ist Uwe Schöneberg (47), Mitglied des Vorstands der RheinEnergie AG, das Amt des Schatzmeisters bekleidet nun Dr. Klaus Tiedeken (53), Mitglied des Vorstands bei der Kreissparkasse Köln.
    Nach seiner Wahl betonte Schöneberg, dass er sich für die Weiterentwicklung des Zoos einsetzen werde und auf Kontinuität setzen wolle: „Der Weg der artgerechten Tierhaltung und Informationsvermittlung soll weiter beschritten werden.“ Denn mit dem, was der Kölner Zoo biete, ergänzte Tiedeken, sei er „eines der herausragenden Angebote für die Menschen in der Region.“
    Zuvor wurden die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Klaus Josef Maus (77) und Dr. Ingo Ellgering (74) aus dem Vorstand verabschiedet. Aufgrund ihres langen, erfolgreichen Wirkens als Vorstandsmitglieder – Maus wurde bereits 1984 Vorsitzender und Ellgering war seit Vereinsgründung 1982 Schatzmeister – wurden die beiden zu Ehrenmitgliedern der Freunde des Kölner Zoos ernannt.
    Theo Pagel, Vorstandsvorsitzender des Kölner Zoos, der zusammen mit seinem Vorstandskollegen Christopher Landsberg die zugehörigen Urkunden sowie zwei persönliche Aufmerksamkeiten überreichte, würdigte das Engagement der Altvorstände: „Das, was der Förderverein unter ihrer Regie umgesetzt hat, ist heute im Zoo deutlich abzulesen.“ So seien Urwald- und Tropenhaus, Elefantenpark, Hippodom und zuletzt die neue Anlage für die Philippinenkrokodile ohne das Engagement von Maus und Ellgering „sicher nicht zu realisieren gewesen.“
    Der neu gewählte Vorstand griff dies gleich auf: Als erste Amtshandlung Schönebergs wurde die Zustimmung der Mitgliederversammlung eingeholt, dem Vorschlag des Zoodirektors zu folgen und Mittel des Fördervereins zur Verbesserung der Haltung des Spitzmaulnashorns zu verwenden. Landsberg, der kaufmännische Direktor des Zoos, freute sich über diese Unterstützung und hofft, „dass sich weiterhin möglichst viele Menschen dem Förderverein des Kölner Zoos anschließen“, damit man auch künftig Projekte im Sinne der Tiere umsetzen könne.

    (04.10.2011)
    Zoo Köln:   Abendführungen im Kölner Zoo

    Wir bieten im Winterhalbjahr jeweils freitags Abendführungen durch das Aquarium an. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Gern teilen wir Ihnen untenstehend die Termine der Abendführungen von Oktober bis März mit. Sie beginnen jeweils um 18:30 Uhr. Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Zoos.

    1. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, bei der die Beleuchtung ausgeschaltet ist und nur die Zoobegleiter Taschenlampen mitführen; hier stehen nachtaktive oder in Dunkelheit lebende Tiere im Fokus.

    2. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, s.o.

    3. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, s.o.

    4. Freitag des Monats: „Korallen im Mondschein“-Führung im beleuchteten Aquarium, bei der tagaktive Tiere besucht werden

    5. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, s.o.

    Kosten: Erwachsene 24,-€, Kinder 18,- €.

    Dauer: 1,5 Stunden

    Anmeldung unter 0221 7785 121, montags, mittwochs, donnerstags 13 - 16 Uhr, dienstags und freitags 9 - 12 Uhr oder Zoobegleiter@koelnerzoo.de

    Jeden Sonntag um 11:00 Uhr findet eine Matinée-Führung durch den Kölner Zoo statt. Sie ist kostenfrei, man zahlt nur den Zooeintritt: Erwachsene 15,- €, Kinder 7,50 €.
    (21.09.2011)
    Zoo Köln:   Mehr Farbe fürs Giraffenhaus.
    VRS-Familientage am kommenden Wochenende im Kölner Zoo. Große Unterhaltung für kleine Preise

    Hätten Sie’s gewusst? Giraffe ist längst nicht gleich Giraffe – vielmehr unterscheiden Experten sechs bis neun Unterarten. Wobei sich die genetischen Unterschiede auch im Fellmuster widerspiegeln. Mal ist es ein Netz wie bei den Giraffen im nördlichen Kenia und in Äthiopien, mal ein Sternmuster wie bei der Massaigiraffe aus Tansania. Die Fell-Vielfalt entfaltet jetzt ihren ästhetischen Reiz auch im Kölner Zoo. Zur Verschönerung des Giraffenhauses werden die fünf Säulen des Hauses mit den Fellmustern der fünf am meisten verbreiteten Arten bemalt. Den ersten Pinselstrich lässt sich ein verdienter Tierfreund nicht nehmen: der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag. Der VRS ist Pate des Giraffenbullen Maru. Zum Auftakt der schon traditionellen VRS-Familientage legt er selbst Hand an und gibt damit den Startschuss für die künstlerische Umgestaltung von Marus Zuhause.

    Die VRS-Familientage – ein Gemeinschaftsprojekt des Kölner Zoos und des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg – finden in diesem Jahr am 10. und 11. September statt. Am Wochenende gibt es die komplette Tierwelt zum halben Preis: Kinder zahlen für die Tageskarte 3,75 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. „Wir wenden uns mit dieser Aktion speziell an Familien, bei denen das Geld für solche Ausflüge knapp ist“, sagt Zoodirektor Theo Pagel. „Denn wir finden, dass der Besuch im Kölner Zoo ein ganz besonderes Erlebnis ist, von dem niemand ausgeschlossen sein soll.“

    Zusätzlich gibt es am Samstag und Sonntag ein attraktives Rahmenprogramm im Kölner Zoo – unter anderem das beliebte Ratespiel „Rot, grün oder weiß – wer am meisten weiß“ mit WDR-Moderator Jo Hiller. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg ist mit einem eigenen Infostand präsent, an dem sich die Besucher über die Vorteile klimafreundlicher Verkehrsmittel informieren können. „Wir fühlen uns besonders dem Schutz der Arten verpflichtet“, erläutert VRS-Geschäftsführer Schmidt-Freitag. „Dazu gehört, dass wir möglichst vielen Menschen einen Lebensstil nahe bringen, der Umwelt und Klima schont.“

    Maru wird es seinem Patenonkel danken. Übrigens: Eintrittskarten, die im Vorverkauf bei KölnTicket erworben werden, gelten auch als Tickets für öffentliche Verkehrsmittel im erweiterten VRS-Netz. Die Kölner Seilbahn, die direkt gegenüber dem Zoo hält, bietet an beiden Tagen ihre Fahrten ebenfalls zum halben Preis an.
    (08.09.2011)
    Zoo Köln:   Ein Designer-Heim für Maru

    Am kommenden Wochenende finden wieder die beliebten VRS-Familientage statt – eine Begegnung mit Tieren aus aller Welt zum halben Preis.

     

    Es ist mittlerweile eine Veranstaltung mit Tradition: Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg öffnet der Kölner Zoo seine Tore für die VRS-Familientage. Am 10. und 11. September werden die Eintrittspreise um 50 Prozent ermäßigt. Dazu bietet der Zoo seinen großen und kleinen Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm.

    Für einen Bewohner des Zoos hat das Wochenende eine besondere Überraschung parat. Das Heim von Giraffenbulle Maru – Patenkind des Verkehrsverbunds - wird verschönert und mit ausgefallenem Design zu einem echten Blickfang. Die fünf Säulen des Giraffenhauses werden mit den Fellmustern von fünf Giraffenunterarten bemalt – so wird deutlich, wer hier der Herr im Haus ist. Doch nicht nur Maru, sondern auch die fünf anderen Netzgiraffen des Kölner Zoos werden sich in diesem edlen Ambiente wohl fühlen. VRS-Vorstand Schmidt-Freitag legt persönlich Hand an und gibt mit einem ersten Pinselstrich das Signal zur Umgestaltung des Giraffenhauses.
    (06.09.2011)
    Zoo Köln:   Naturschutzarbeit durch den Kölner Zoo - Pagels Bogenfingergecko

    Die jüngste Beschreibung einer Bogenfingergeckoart aus Laos wurde im Juni 2011 in der internationalen Fachzeitschrift „Zootaxa“ veröffentlicht. Benannt wurde diese Art von Schneider, Nguyen, Schmitz, Kingsada, Auer und Ziegler nach dem Direktor des Kölner Zoos, Theo Pagel: Cyrtodactylus pageli.

    Dies geschah als Anerkennung seiner langjährigen Verdienste in der Unterstützung der Biodiversitätsforschung und des Naturschutzes im indochinesischen Raum, speziell Vietnam und Laos. Als Kurator hat T. Pagel Ende der 90-er Jahre, damals war er u. a. für das Tropenhaus „DER REGENWALD“ verantwortlich, die Naturschutzarbeit des Kölner Zoos – damals noch unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Nogge – mit initiiert. Seit 2007 ist er nun Direktor des Kölner Zoos. Unter ihm wurden und werden die Biodiversitätsforschung, Naturschutzprojekte und auch die Zusammenarbeit mit dem Zoologischen Institut der Universität zu Köln weiter ausgebaut. So sind derzeit sechs Mitarbeiter des Kölner Zoos mit einem Lehrauftrag versehen.

    Daneben laufen mittlerweile verschiedenste Projekte in Vietnam und Laos, Freilandforschung an der Schwarzfußkatze in Südafrika sowie ein „Mensch-Tier-Konflikt-Projekt“ in Swasiland (Flusspferde und Nilkrokodile). Weitere Projekte werden unterstützt. T. Pagel ist soeben aus den USA zurückgekehrt, dort hat er die Mitgliedschaft in der Madagascar Fauna Group unterschrieben. Somit ist der Kölner Zoo seit Juli 2011 auch Mitglied in diesem Zusammenschluss aus vornehmlich Zoologischen Gärten in den USA, der sich um die stark bedrohte Fauna Madagaskars kümmert. Neben der traditions- und erfolgreichen Lemurenhaltung des Kölner Zoos ist dies ein weiterer Beitrag zur Erhaltung seltener Endemiten.

    Unseren Mitarbeitern, allen voran Dr. Thomas Ziegler, ist es gelungen, in Indochina eine Reihe von Neuentdeckungen und Erstbeschreibungen zu machen. Erst im letzten Jahr wurde ein Gecko nach einem unserer Projektpartner vor Ort, Prof. Dr. Sengdeuane Wayakone benannt. Aber auch Benennungen von Tieren nach Mitarbeitern des Kölner Zoos gab es schon früher, so ein Saki(-affe) Chiropotes utahicki nach Frau Uta Hick, nach dem ersten Kölner Zoodirektor Bodinus eine Amazone (Amazona festiva bodini), nach Prof. Dr. Gunther Nogge wurde ein Wasserskink Trophidophorus noggei, die Klaas-Vogelspinne Brachypelma klaasi nach Peter Klaas aus unserem Insektarium und nach Dr. Ziegler u.a. ein Bogenfingergecko Cyrtodactylus ziegleri benannt. In diesen illustren Kreis reiht sich T. Pagel nunmehr ein. Dem Zoodirektor, der am 1. Juli 2011 seit 20 Jahren im Kölner Zoo tätig war, ist diese Benennung gleichermaßen Ehre als auch Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Er freut sich: „Es ist toll, wenn ein Tier nach einem benannt wird, das lässt auch einem eingefleischten Zoologen und Tiergärtner wie mir das Herz aufgehen.“ Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird er daran arbeiten, dass der Kölner Zoo sich weiter positiv entwickelt, Menschen für Tiere begeistert werden und die Bildung sowie die Naturschutzarbeit stetig verbessert werden.

    Foto von Dr. T. Ziegler
    (05.08.2011)
    Zoo Köln:   Neues Tigerpärchen für den Kölner Zoo

    Seit 150 Jahren, also seit seiner Gründung, gibt es im Kölner Zoo Tigerhaltung und –zucht. In dieser Zeit wurden 200 Tiger in Köln geboren. Die letzten beiden allerdings 1991.
    Nun soll das junge Pärchen „Hanya“ und „Altai“, das bereits seine ehelichen Pflichten erfüllt hat (!) an die alten Zuchterfolge anknüpfen.

    (03.08.2011)
    Zoo Köln:   Nachwuchs bei den Moschusochsen

    Das lange, dichte Fell ist aus mehreren unterschiedlichen Haararten zusammengesetzt und reicht fast bis zu den Hufen hinunter. Vor allem das sehr dichte Winterfell lässt die Tiere massig erscheinen. Die Unterwolle zählt zu den feinsten natürlichen Fasern. Bezogen auf ihr Gewicht ist sie achtmal wärmer als Schafswolle und so weich wie die Unterwolle der Kaschmirziegen. Die Rede ist von Moschusochsen.
    Der Zoo Köln freut sich über einen neu geborenen, weiblichen Moschusochsen.

    (27.07.2011)
    Zoo Köln:   Mit Beginn der Sommerferien startet die Aktion „Ein tierisches Vergnügen für
    Kölner Kids & Co“.

    Das OVB Hilfswerk „Menschen in Not e. V.“ und der Kölner Zoo laden 10.000 Kinder zu einem kostenlosen Besuch in den Zoo ein. Zusammengebracht hat die beiden Partner der Vingster Pfarrer Franz Meurer.
    Tausende Kinder aus der Region Köln müssen die Sommerferien – aus welchen Gründen auch immer – daheim verbringen. Das ist nicht ganz einfach, falls „Freundinnen und Freunde mit ihren Eltern an die See oder in die Berge fahren und dann viele spannende Dinge erzählen können“, sagt der Vingster Pfarrer Franz Meurer. Um den Kleinen, die in den nächsten Wochen daheim bleiben müssen, dennoch etwas zu bieten, gab er den Anstoß für die Aktion „Ein tierisches Vergnügen für Kölner Kids & Co“.
    Zusammengetan haben sich das Kölner OVB Hilfswerk „Menschen in Not e. V.“ und der Kölner Zoo zu einem bis dato beispiellosen Gemeinschaftsprojekt.
    Die Kosten – insgesamt 50.000 Euro – übernimmt das OVB Hilfswerk. Bereits 1970 wurde die OVB in Köln gegründet. „Als Unternehmen mit Kölner Wurzeln, das sich von hier aus sehr erfolgreich entwickelt hat, wollen wir etwas von dem zurückgeben, was wir von den Menschen dieser Stadt und aus der Region bekommen haben“, sagt Jürgen Kotulla, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der OVB Vermögensberatung AG. Diese ist die deutsche Gesellschaft der europaweit in insgesamt 14 Ländern vertretenen OVB Holding AG.
    Die Kleinen ab vier Jahren – Kinder bis drei zahlen übrigens schon heute keinen Eintritt – können im Rahmen der Aktion einen ganzen Tag lang in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des Kölner Zoos eintauchen. „Mit dieser Einladung, die bis Ende dieses Jahres gilt, möchten das ‚OVB Hilfswerk’ und der Kölner Zoo so vielen Kindern wie möglich ein wundervolles Stück der kulturellen Vielfalt ihrer Heimatstadt nahe bringen“, sagt Christopher Landsberg, Vorstand AG Zoologischer Garten Köln.

    Zum Ablauf: Das OVB Hilfswerk übernimmt den Eintritt für Gruppen mit maximal 20 Kindern bis 16 Jahren sowie zwei BetreuerInnen. Die Aktion startet mit dem Beginn der Sommerferien am 25. Juli und ist begrenzt auf 10.000 Freikarten. Bei Gruppen mit mehr als 20 Kindern und mehr als zwei BetreuerInnen bietet der Kölner Zoo einen Sonderpreis an. Berücksichtigt werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs.
    „Ein erfolgreiches Unternehmen wie die OVB sollte auch seiner sozialen Verantwortung gerecht werden“, betont Vertriebsvorstand Jürgen Kotulla. Deshalb wurde bereits im Jahr 1983 das OVB Hilfswerk „Menschen in Not e. V.“ gegründet. Seitdem kamen mehr als 3,5 Millionen Euro hilfsbedürftigen Menschen sowie gemeinnützigen Organisationen zugute. Von Anfang an fördert das OVB Hilfswerk soziale Einrichtungen in Köln, vor allem in den Stadtteilen Höhenberg und Vingst, seit geraumer Zeit mit einem namhaften fünfstelligen Euro-Betrag jährlich.

    (21.07.2011)
    Zoo Köln:   „Miniharem“ im Zoo Köln

    Anderthalb Jahre lang waren unsere Trampeltierschwestern  „unbemannt“. Seit kurzem leistet ihnen „Tarek“, ein junger Hengst aus dem Tierpark Berlin,  Gesellschaft.
    (13.07.2011)
    Ronald Masell:   Nachtrag:
    Nashornbulle Taco wird gegen Herpes behandelt. ich eusste bis jetzt nicht, das auch Nashörner an Herpes erkranken können, konnte aber auch nicht nachfragen, da ich diese Info aus 2ter Hand/aus 2tem Mund habe.
    (22.06.2011)
    Ronald Masell:   Neues aus der Domstadt:
    Geburten: 1Tapir, 1 kleiner Panda. Schlupf: 2 Mandschurenkraniche.
    Das Pandajunge wurde in die Handaufzucht genommen, da das Weibchen
    Seit einigen Tagen schwer traumatisiert(wahrscheinlich ein nächtlicher Besuch eines Fuchses im Gehege und in der Wurfbox) im Baum liegt und durch nichts, nicht mal durch Futter,
    Dazu zu bewegen ist von dem Baum runter zu kommen.

    (20.06.2011)
    Ralf Sommerlad:   Die aufwändig umgebaute Anlage der Philippinen-Krokodile wird am 4.5.2010 der Öffentlichkeit übergeben werden.
    (03.05.2011)
    Ralf Sommerlad:   Mit meiner Kritik an von Hagen meinte ich vor allem die Wanderschauen menschlicher Leichen, die mittlerweile in mhrfacher Ausführung um die Welt reisen. Grundsätzlich hab ich nichts gegen museale Verwertung und Ausstellung, im Gegenteil. Es ist der Veranstalter selbst, der mir zweifelhaft erscheint.
    (21.04.2011)
    Anna Lena Stephan:   ...Darauf wollte ich hinaus. Bei Zootieren gibt es keine Beerdigung mit Grabstein usw. Entweder sie dienen zu Forschungszwecken, oder sie werden zu Tiermehl verarbeitet oder ihre Asche im Straßenbau eingesetzt (habe ich irgendwo gehört). Da weiß ich nicht, warum man um die Körperwelten so ein Theater macht (mit "man" meine ich nicht die moderate Kritik der Forumsmitglieder, sondern verschiedene Zeitungsüberschriften).
    (20.04.2011)
    Jan Jakobi:   Wie soll man wissen wie ein Tier von innen aussieht, wenn man es nur von außen sieht?

    Das Tiere erstmal obduziert werden ist mit klar, auch das einige Körperteile zu Forschungszwecken weiter benutz werden.



    (19.04.2011)
    Michael Mettler:   Leute, mal im Ernst: Wie bitte würdet ihr euch denn den Vorgang des Plastinierens vorstellen, wenn die dafür vorgesehenen Tiere NICHT schon tot wären?

    Übrigens werden gestorbene Zootiere normalerweise erst mal auf die Todesursache hin untersucht und DANN die Überreste diversen Zwecken zugeführt. In Hannover z.B. gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Tierärztlichen Hochschule, so dass diese alle anfallenden Kadaver bekommt und zu Lehr- und Forschungszwecken verwenden kann und im Gegenzug (und m.W. kostenlos) die Obduktionen/Sektionen vornimmt und die Ergebnisse dem Zoo zur Verfügung stellt.
    (19.04.2011)
    Anna Lena Stephan:   So weit habe ich mir das gedacht, aber was passiert danach mit der Asche?
    (19.04.2011)
    Jan Jakobi:   Im Berliner Zoo wurden im 2. Weltkrieg der Gorilla "Pongo" und 2 Schimpansen auf dem Zoo-Gelände beerdigt. Die drei wurden aber später wieder ausgegraben.

    Habe ich im Buch "Mit Falten beganns" von Katharina Heinroth gelesen.
    (19.04.2011)
    Jan Jakobi:   Tote Zootiere kommen normalerweise in eine Tierkörperbeseitigungsanstalt, wo sie eingeäschert (also verbrannt) werden.

    Ich denke schon das die Tiere schon bevor sie plastiniert worden sind, gestorben sind, zum Beispiel an Altersschwäche, wegen unheilbarer Krankheit eingeschläfert.
    (19.04.2011)
    Anna Lena Stephan:   Tiere, gerade prominente Tiere, nach ihrem Tod auszustopfen und auszustellen ist doch gängige Zoopraxis (soll dieses Schicksal nicht auch Knut wiederfahren?). Auch Skelette werden immer gerne ausgestellt, zum Beispiel der Flusspferdkopf im alten Elefantenhaus.
    Die Tiere, die zu Plastinaten wurden, waren ja hoffentlich schon vorher tot, und ob sie in der van-Hagenschen Art ausgestellt oder mit Watte gefüllt oder verbrannt werden, wird ihnen ziemlich egal sein.
    Was passiert eigentlich mit toten Zootieren?
    (19.04.2011)
    Michael Mettler:   Ich kenne zwar Plastinate nur von Fotos und es zieht mich nicht in eine solche Ausstellung, aber ich frage mich, warum niemand (mich durchaus eingeschlossen!) es genauso fragwürdig findet, montierte Skelette oder Dermoplastiken ("ausgestopfte Tiere") in Museen zu betrachten. Schließlich sind das ebenfalls "Leichenschauen", und gerade bei Skeletten ist es im Grunde genauso skurril wie bei Körperwelten-Plastinaten, dass sie gern in "lebensechter Haltung" gezeigt werden - die echteste Haltung für blanke Knochen wäre doch normalerweise, mehr oder weniger wirr am Boden herumzuliegen...
    (18.04.2011)
    Ralf Sommerlad:   Meine Begeisterung hinsichtlich der Hagen´schen Leichenschauen hält sich zwar in Grenzen - seinen Geschäftssinn kann man allerdings nur bewundern.

    Freuen wir uns daher mehr auf die Philippinen-Krokodile in einer Anlage, die in Europa sicherlich ihresgleichen sucht.
    (18.04.2011)
    Anna Lena Stephan:   http://www.koerperweltendertiere.de/de/tickets.html
    (14.04.2011)
    Ronald Masell:   zurück auf los, im archiv lese ich es jetzt anders:http://www.koeln.de/koeln/koerperwelten_der_tiere_kommt_nach_koeln_451845.html
    (14.04.2011)
    Ronald Masell:   @Anna, wenn es denn so gemeint war ist es o. k. ich habe es anders verstanden.
    (14.04.2011)
    Anna Lena Stephan:   So wie ich es verstanden habe, aber 20 Euro inklusive Zoo-Eintritt. Das ist wohl einigermaßen vertretbar.
    (13.04.2011)
    Ronald Masell:   die Ausstellung "Körperwelten der Tiere" von Gunter von Hagens kommt wohl im Mai nach Köln. wird aber 20! Euro Eintritt kosten.habe die genauen Termine nicht mehr präsent da der Bericht im Stadtanzeiger schon 2 Wochen her ist.
    (13.04.2011)
    Ralf Sommerlad:   Das sich Köln auf dem richtigen Weg befindet wird die neue Anlage für Philippinenkrokodile und -warane zeigen, die vor der Fertigstellung stehen. Sie wwerden vermutlich in der ersten Maihälfte erstmals zu besichtigen sein.
    (12.04.2011)
    Jan Jakobi:   Es scheint sich dabei um einen ähnlichen Namen mit ähnlicher Bedeutung zu handeln.
    (11.04.2011)
    Christian Badneck:   ...der kleine heißt wirklich Rajendra
    Rajendra = König der Götter‎

    (11.04.2011)
    Jan Jakobi:   @Henry:
    Meinst du vielleicht "Gajendra"?
    Spricht man "Gaschendra" aus.
    Übersetzt ins deutsche heißt das: "König der Elefanten".

    Der Münchner Bulle heißt so, befindet sich seit Januar 2011 im Zoo Leipzig.
    (11.04.2011)
    Henry Merker:   Der Bulle heißt übrigens "Rajendra".
    (11.04.2011)
    Manuel Becker:   @ Jan: Es ist das der dritte Bulle aus fünf Geburten. Da ist der Teufel an der Wand nicht berechtigt. Die Herdenstruktur wird sich mit der Zeit verändern, davon bin ich überzeugt...
    (11.04.2011)
    Niedersachse:   Sang Raja ist definitiv der Bulle. Bindu war wohl zuletzt nicht bei den Thais.

    @Ingo Rossi: Ich kenn genau die entgegengesetzte Theorie. Das sich Kühe lieber von jungen kleineren und dementsprechend auch leichteren Bullen lieber decken lassen, da es wohl "besser auszuhalten" sei.


    (09.04.2011)
    Jan Jakobi:   Mist... ich habe es richtig erkannt auf dem Bild.

    So wird das nie was mit einer normalen Elefantenherde die aus Müttern, Töchtern, Tanten und Cousinen besteht.

    Das ist jetzt schon das dritte Bullkalb das im Kölner Zoo zur Welt kam.


    (08.04.2011)
    Ingo Rossi:   Letzten Meldungen nach ist der neugeborene Elefant ein Bulle.
    (08.04.2011)
    Ingo Rossi:   Ich kenne nur die Theorie, dass erfahrene, ältere Elefantenbullen die beliebteren Partner sind. Was aber nicht ausschliesst, dass sich auch jüngere, rangniedrigere Bullen verpaaren können.
    Wenn Sang Raja wirklich der Vater ist, so kann es ja auch an einer geplanten Zusammenführung liegen. Erfreulich ist dann aber aufjedenfall das Sang Raja bei Bindu so einiges gelernt hat...
    (08.04.2011)
    Jan Jakobi:   Ich habe im Internet ein paar Artikel zu dieser Elefantengeburt entdeckt sowie zwei Bilder.

    Auf einem Bild sah ich etwas was nach einem Bullkalb aussieht, könnte aber auch ein Rest der Nabelschnur sein.

    In einem Artikel im letzten Sommer hieß es das es Ende 2011/Anfang 2012 von der Elefantenkuh "Tong Koon" ein Jungtier geben wird.

    Vater sol "Sang Raja" sein.

    Ist man sich da hundertprozentig sicher?

    Ich dachte "Bindu" würde den jüngeren "Sang Raja" von der paarungsbereiten Kuh wegdrängen.


    In freier Wildbahn ist es so das nur die größten, stärksten und erfahrensten Bullen die Kühe decken dürfen, die jüngeren Bullen kommen erst mit ca. 25 bis 30 Jahren zum ersten Deckakt.
    (08.04.2011)
    Jan Jakobi:   Das ist aber interessant!
    Ich dachte es soll im Dezember 2011/Januar 2012 ein Elefantenbaby geben?!
    (08.04.2011)
    Ingo Rossi:   Ein weiterer Elefant in Köln geboren, Geschlecht noch unbekannt! http://www.express.de/regional/koeln/neues-elefanten-baby-im-koelner-zoo-/-/2856/8322850/-/index.html
    (08.04.2011)
    Ronald Masell:   das Drachenhaus ist dort geplant, wo jetzt noch hinter dem Regenwaldhaus ein Wohnhaus mit Garagenhof steht, am Zugang zum Urwaldhaus
    (25.03.2011)
    Manuel Becker:   @ Poos: Ich denke da eher an 40 statt 20 Jahre! Finde das auch alles ambitioniert und wenn nur die Hälfte der angekündigten Dinge so oder ähnlich kommt, bin ich ja schon froh! Diese Euphorie ist daher auch nicht so mein Ding...
    (24.03.2011)
    Michael Mettler:   @Anna Lena Stephan: Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Regenwald- zum Drachenhaus umfunktioniert werden soll... Da erscheint mir die ans Haus anschließende Voliere, die ohnehin eher provisorisch nachgenutzt wird (war doch eigentlich als Zuchtvoliere für Bengalgeier konzipiert), als plausibelste Fläche für die Waranhalle.
    (24.03.2011)
    Marcel Poos:   Also das Prsse nun mal nicht vom Fach ist ist doch wohl klar, und erst recht bei der Lokalpresse.
    Das auch nicht alle neuen Arten und auch nicht alle Bauideen umgesetzt werden ist wohl auch klar.
    Und das uns Zoofans in Köln tolle neue Sachen erwarten wohl auch und wie die Planung und der Bau von Elefantenpark und Hippodom gelaufen sind können wir uns auf weitere Anlagen der Spitzenklasse freuen. Und wie schon geschrieben momentan fehlt ein Badebecken im Hippoaussengehege, dieses wird mit Sicherheit kommen.
    Ich glaube auch nicht das man 30 Jahre brauchen wird, vielleicht 20 oder etwas mehr.
    Aber freuen wir uns einfach auch das was kommt, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

    vg
    (24.03.2011)
    Holger Wientjes:   Das man ausschliesslich mit Lemuren nicht allzu viele Menschen (Sponsoren) begeistern kann, ist schon klar. Ich meine damit aber auch, dass ich mich von dieser Masterplan-Euphorie nicht anstecken lasse nur weil da Arten aufgeführt werden, die dann (vgl. andere Masterpläne) viele sowieso nicht kommen werden. Berggorillas hätten ja noch "Tradition" in Köln...
    (24.03.2011)
    Anna Lena Stephan:   Das Aquarium scheint zumindest teilweise abgerissen zu werden. Das Drachenhaus ist nicht an der Stelle vermerkt, wo jetzt die Greifvogelanlage ist, sondern mitten im Regenwaldhaus (allerdings wurden auch altes und neues Südamerikahaus verwechselt). Auch hier wird der Jaguar im Südamerikahaus erwähnt, aber die Platzfrage scheint so gelöst zu werden, dass gegenüber des Südamerikahauses Freianlagen sind. Ich frage mich aber, wie die Affen den Jaguar als WG-Partner empfinden.
    (24.03.2011)
    Ingo Rossi:   Wenn man die Geschichte der Zoo-Masterpläne oder Perspektivepläne betrachtet, kann wirklich alles noch ganz anders kommen. Allerdings sollte man immer den grossen Zeitraum von 30 Jahren im Auge behalten. Umgerechnet sind dann die grossen Neubauten etwa so häufig wie bisher... Und wie es mit der Zucht vom Grossen Panda oder Komodowaranen dann aussieht, wer weiss. Vielleicht wird man dann, ähnlich wie wahrscheinlich bald bei Elefanten, um jeden Unterstellplatz froh sein... Ich freue mich, dass der Kölner Zoo durch den Plan und die bisherige Absegnung auch vom Oberbürgermeister, weiterhin eine Vorwärtsentwicklung gehen wird. Das wird nötig sein um weiterhin die hohen Besucherzahlen zu halten. Eine Lemurenzucht alleine, so wichtig und schön sie auch ist, wird dafür alleine nicht reichen.
    (24.03.2011)
    Michael Mettler:   Sehen wir es doch mal so: Wenn der Zoo bei der Veröffentlichung seines Masterplanes verkünden würde, er wolle sich in Zukunft verstärkt dem Sclaters Maki widmen, würde dies wohl das Kölner Publikum nicht gerade vom Hocker reißen... Da ist es doch verständlich, mit spektakulären Tieren zu werben, wenn man Begeisterung und Vorfreude entfachen will. Auch, weil der Zoo auf Großsponsoren hofft und sich Walross & Co. bei einer entsprechenden Präsentation nun mal besser machen als Bambuslemur und Balistar.

    Mich würde interessieren, wo genau das "Drachenhaus" geplant ist. Auf dem von Ronald Masell verlinkten Plan ist mit der entsprechenden Ziffer der "Regenwald" gekennzeichnet. Das ließe den Schluss zu, dass die jetzige Greifvogelvoliere zu einer Halle umgebaut werden könnte...?
    (24.03.2011)
    Anna Lena Stephan:   Das sehe ich auch so. Ich finde es ja jetzt schon schade, dass Köln zum Beispiel die Lemurenzucht immer mehr aufzugeben scheint. Ich befürchte, dass es doch letztlich auf die typischen Besuchermagnete als Tierbesatz hinauszulaufen scheint (bis auf die Walrösser, aber an die glaube ich erst, wenn ich sie sehe).
    (24.03.2011)
    Holger Wientjes:   Ach, ich glaub´ das sowieso alles erst wenn´s steht !! Was nützen mir da teilweise hochtrabende Ambitionen. Man sollte seine momentanen Schwachpunkte beseitigen und sich auf seine aktuellen Stärken besinnen. Über eine erfolgreiche Haltung und Zucht bei den Sclaters Makis oder Bambuslemuren oder vielleicht einen Neuaufbau einer Kleideraffengruppe würde ich mich mehr freuen als über Walrösser, Grosse Pandas oder die nächste Savannenlandschaft mit Breitmaulnashörnern. Bis das alles umgesetzt sein sollte fliesst noch viel Wasser den grossen Fluss runter, den es in Köln gibt... ;-)
    (24.03.2011)
    Michael Mettler:   Auch auf Große Pandas wird also zumindest ein Auge geworfen...
    (24.03.2011)
    Ronald Masell:   leider ohne erklärungen,
    das Format des Artikels erlaubt leider kein einscannen, jedenfalls bei mir nicht.
    (24.03.2011)
    Ronald Masell:   heute hat man auch einen Plan:
    http://www.ksta.de/html/seiten/992279212917/
    (24.03.2011)
    Marcel Poos:   Desweiteren schreibt der Kölner zoo auf seine Homepage: http://www.koelnerzoo.de/zoo-tierwelten/hippodom/
    ... das Elefantenpark, Regenwald und Hippodom 3 groß Projekte des neuen Artenschutzthemas sind. Und wenn wir mal die Kosten von Hippodom und Elefantenpark nehmen, ca. 25Mio€, und von den 100€ abzuiehen wird es nicht nehr viel was der Restumbau kosten soll/wird.

    Zudem hatte ich hier schon im September 2010 spekuliert, mit dem Umbau des alten Elefantenhauses in ein Infocenter zum Nashornschutz das man dort eine schöne Savanne machen könnte.

    Also dieser Masterplan kommt quasi nach seinem Baubeginn!

    vg
    (23.03.2011)
    Michael Mettler:   @Anna Lena Stephan: Moschusochsen sind aber in den Entwürfen noch zu sehen, als Nachbarn der Walrosse am umgebauten Haupteingang. Allerdings sind die abgebildeten Robben auch keine Walrosse, vielleicht sind ja mit den Moschusochsen eigentlich Rentiere gemeint ;-)
    (23.03.2011)
    Marcel Poos:   Also es ist nur ein Masterplan und hat noch wenig mit der Realität zutun.
    Zu den Mochusochsen, wenn ich die Bilder in der Presse richtig sehr sind sie bei der neuen Themen Welt "Klima/Arktis" mit Robben und Pinguinen. Aber ich weiß auch nicht mehr als die Kölner Lokalpresse hergibt.
    Was jetzt aber einen Sinn ergibt ist das die Flusspferde im neuen Hippodom kein Aussenbadebecken haben. Wo doch sonst alles da ist, es wird wohl in einem neuen See integriert werden.
    Zudem wenn ich richtig gelesen habe, in den verschiedenen Berichten, ist von Geo-Bereichen die Rede und nicht von einem kompleten Geo-Zoo! Zudem finde ich die Idee mit den Erweiterungsgelände super, mehr Fläche für Zoos ist immer gut.
    vg
    (23.03.2011)
    Andreas Knebel:   @Liz:
    Keine Sorge, es kommen wenigstens 2 Jaguare. Und der erste ist sogar schon da! (siehe Foto: www.n-tv.de/img/44/447437/Img_17_6_450_XF-1-schraeg-vorn.jpg )
    (23.03.2011)
    Anna Lena Stephan:   Hier steht noch mal genaueres:
    http://www.report-k.de/content/view/37992/
    Ich glaube nicht wirklich an eine Realisierung. Walrösser, Brillenbären, Warane... wären natürlich schön, aber woher nehmen? Und viele Tierarten müssten abgegeben werden: Bisons, Otter und Moschusochsen zum Beispiel. In diesem Artikel (der für meinen Begriff sehr viele Rechtschreibfehler enthält, was ja nicht gerade ein Zeichen von kompetenten Journalismus ist)wird erwähnt, dass in das alte Südamerikahaus ein Jaguar kommt, was ja hoffentlich nicht richtig ist. In den Plänen am Haus waren Ozelots erwähnt.
    Insgesamt kommt mir zumindest der Plan etwas phantasielos vor. Geo-Zoos gibt es ja genug, und die Bootsfahrt ist auch geklaut. Aber trotzdem finde ich das Ganze spannend.
    (23.03.2011)
    Michael Mettler:   Eine endgültige Planung für 30 Jahre scheint mir auch recht illusorisch. Nicht nur, dass in diesem Zeitraum mindestens ein Direktorenwechsel stattfinden wird (und damit vielleicht auch ein Wechsel in zoologischen Schwerpunkten) - es ist doch gar nicht absehbar, wie sich Haltungsrichtlinien, halterische und Freilandsituationen von Tierarten, Erkenntnisse über Haltung und Zucht und nicht zuletzt auch Modewellen und Ansprüche des Publikums in dieser Zeit entwickeln werden, worauf der Zoo möglichst flexibel reagieren muss. Wenn ich mich jetzt in die Zoowelt vor 30 Jahren zurück versetze - da begann ich gerade, die deutschen Zoos außerhalb meines Heimatumkreises kennen zu lernen - hätte ich nie und nimmer gedacht, dass unsere Zoolandschaft mal so aussehen würde wie heute (mal abgesehen von ein paar Zoos, die sich seitdem nur wenig verändert haben). Genausowenig können die Planer in Köln doch jetzt wissen, was auch nur in 10 oder 15 Jahren Sache sein wird.
    (23.03.2011)
    Manuel Becker:   Wie bereits geschrieben, sieht das Vorhaben sehr vielversprechend aus. Insgesamt wirken die vielen vagen Angaben aber etwas kurios. Der neue Masterplan scheint nicht wirklich auf sicherem Grund zu stehen. Bin in diesem Sinne wirklich gespannt, was man davon umsetzen wird und was im Laufe der Zeit geändert oder gar wieder gestrichen wird...
    (23.03.2011)
    Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Ja, das fand ich auch und wunderte mich über die "Takins". Aber vielleicht sind sie ja nur Platzhalter in der Grafik. Nur die "Hanglage" sprächste für sie. Bild 1 wirkt auf mich so, als ob der Besucher von einer Aussichtsplattform einen Blick auf den Holzsteg hat und nur am Rande auf die Nashörner... Ich finde alle Bilder nicht sehr aussagekräftig. Ich hoffe, es gibt bald einen genaueren Plan zum Masterplan...;-)
    (23.03.2011)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Wenn die Größenproportionen auch nur annähernd stimmen, wäre das aber ein rechts "ausbruchfreudiges" Takingehege, zudem mit einer ungewöhnlichen Schlauchform innerhalb eines umlaufenden Besucherweges...
    (23.03.2011)
    Ingo Rossi:   Hier gibt es auch ein paar Bilder dazu: http://www.express.de/regional/koeln/so-schoen-wird-der-koelner-zoo/-/2856/8255594/-/index.html Sind das auf Bild 4 Takins? Immerhin werden ja recht interessante Tierarten angekündigt. Jedoch ist die Laufzeit des Masterplans ja 30 Jahre, da kann noch so einiges passieren. Die Neugestaltung des Haupteingangs freut mich schon. In manchen Berichten wird das Terrarium abgerissen und das Aquarium bleibt stehen? Weiss da jemand schon mehr drüber? Die Einbeziehung des Bereiches vor dem Haupteingang und den Neubau der Restauration am Nebeneingang wurden schon von Prof. Nogges seinerzeit angeregt bzw. geplant.
    (23.03.2011)
    Ronald Masell:   Masterplanvorstellung die Nächste, leider gibt der Bericht nicht viel her
    http://www.ksta.de/html/artikel/1300555258351.shtml
    (23.03.2011)
    Manuel Becker:   So wirklich will mir der Bericht nicht schmecken! Die zoogeografische "Neuordnung" macht m.E. in Köln nicht den größten Sinn, oder? Man hat doch viele gute und neue Anlagen, die ich mir nicht einfach neu zu besetzen vorstellen kann, bspw. Erdmännchen, Fischotter, Waschbären. Mehr als Schwerpunkte neben der bisherigen Ordnung kann ich mir daher nicht vorstellen...
    (23.03.2011)
    Liz Thieme:   Da hat wohl jmd in der ZTL nicht aufgepasst ;-) (nun geändert)
    Ich bin ja va lustig, ich habe es selber hier geschrieben, dass er weggeht. Kommt davon wenn man andere Tiere im Kopf hat.
    (22.03.2011)
    Niedersachse:   Köln hat keinen Tiger mehr. Der letzte Kater, Tharo, lebt seit diesem Jahr in Tschechien. Man baut die Anlage für das neue Paar jetzt um.

    Die Grizzleys sind nicht mehr die Jüngsten. Wird somit wahrscheinlich ein natürliches Auslaufen der Haltung sein, anstelle einer Abgabe.
    (22.03.2011)
    Liz Thieme:   Erstaunlich was der Zoo so kurz nach der Elefantenanlage und dem Hippodom vor hat. Und dann auch Besuchertiere wie Grizzlys abzugeben, anstatt für solche entsprechende Anlagen zu bauen ist auch bemerkenswert.
    Ich hoffe nur, dass es sich nicht nur um EINEN Jaguar handelt, auch wenn ich über jeden neuen Jaguarhalter glücklich bin.
    Rinderhaus lässt ja auch einiges hoffen, wobei da leider im Text nicht steht, wo dieses geografisch einzugliedern ist. Wenn es aber bei den Elefanten sein soll, kann man vlt auf Gayale hoffen.

    Soweit ich weiß hat Köln noch 1,0 Amurtiger.
    (22.03.2011)
    Christian Badneck:   hier noch einmal..und diesmal nicht 3 x hintereinander ;O)
    http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/koelner_zoo_umbau_fuer_100_millionen_euro_451830.html
    (22.03.2011)
    Manuel Becker:   Es war übrigens rappelvoll und dennoch hat auch Lukas Podolski samt Kind und Frau einen Besuch gewagt...
    (13.03.2011)
    Manuel Becker:   War heute seit zwei Jahren nochmal in Köln und war schlichtweg begeistert vom Zoo. Er ist einfach traumhaft schön, klasse besetzt und zu Recht derart beliebt. Das neue Hippodom war schon sehr nett. Die Flusspferde haben vor der Scheibe auch alles gegeben ;-) Besonders lobenswert finde ich übrigens die einheitliche Struktur, die jeden Besuch angenehm macht (tolle Gehege-, Hinweis- und Wegesschilder sowie ein schöner Plan). Zu den Tigern habe ich noch eine Frage: Ist derzeit gar keiner im Zoo? Anlage war morgens und nachmittags leer, Hinweise habe ich dort auch keine erspäht...
    (13.03.2011)
    Liz Thieme:   Der Zoo kriegt wieder Tiger. Der Kater (2,5) kommt aus Port Lympne und die Katze (6) aus Plaisance. Sie sollen noch vor Ostern eintreffen.
    Kater Tharo (14) wechselt nach Ostrava.
    (20.01.2011)
    Ronald Masell:   gestern Juvenilen Sitatungabock gesichtet. seit wann in köln?weiss jemand ob nur noch ein Ringelschwanzmungo lebt?gestern nur ein Tier gesehen, was sehr ungewöhnlich ist
    (16.01.2011)
    Ronald Masell:   Wasserschweinsechslinge!geboren. Ein Vermächtnis von Elvis, denn Elvis ist tot. Ursache stand nicht in der Zeitung.
    (14.01.2011)
    Christian Badneck:   @ronald masell: es sollten 0,4 sein die auf einen neuen Bock warten. Die anderen beiden sollen wohl abgegeben werden.
    (21.07.2010)
    Ronald Masell:   die tigerin mery musste eingeschläfert werden wegen massiver Tumore an der Milchleiste. die inkaseeschwalnenanlage ist fertg. ist sehr schön geworden.Mittlerweile sind 4 sitatungas am hippodom. 2 sind noch im elefantenhaus. warum??? keine Ahnung. wer 4 hippos an einem tag umzieht sollte auch die antilopen packen
    (21.07.2010)
    Holger Wientjes:   Eines der neuen Kropfgazellenweibchen ist wohl leider verstorben ! Ursache noch unklar (Besucherfütterung ??).
    (05.07.2010)
    Ronald Masell:   Fernsehtipp: Dienstag 13.07 20.15 Uhr im WDR" Die Hippos vom Rhein" von der Planung bis zur Inbetriebhahme des Hippodoms.
    (05.07.2010)
    Niedersachse:   Der Bonobonachwuchs kann sowohl im Innen- als auch im Außengehege bewundert werden.
    (01.07.2010)
    Patrick Kalscheuer:   Zwei der Sitatungas sind mittlerweile in einem der Außengehege des Hippodoms zu sehen, die weiteren noch im alten Elefantenhaus untergebracht.
    Dort, bzw. im ehemaligen Außenbecken der Flusspferde sind mittlerweile auch die Seelöwen angekommen, der Seelöwenberg ist komplett eingezäunt und mit der Sanierung wird wohl relativ bald begonnen.
    Das Giraffenhaus ist noch wg. des Nachwuchses für Besucher gesperrt, genauso ist der Bonobonachwuchs mit seiner Mutter noch nicht zu sehen.
    (30.06.2010)
    Laurenz Gewiss:   Giraffe in Köln geboren!
    (28.06.2010)
    Ronald Masell:   @ralf Sommerlad: erst mal den grossen Ansrturm abwarten und dann in Ruhe Gucken. du kennst ihn doch wahrscheinlich schon am besten von uns. deine Meinung dazu??
    (26.06.2010)
    Holger Wientjes:   Vgl. meinen Beitrag vom 07.06. ff. !
    (25.06.2010)
    Ralf Sommerlad:   Hab ich was überlesen oder gibts zum Hippodom nichts zu sagen?
    (25.06.2010)
    Christian Badneck:   Nachwuchs bei den Bonobos in Köln.
    Geboren am 15.06.2010.
    (20.06.2010)
    Holger Wientjes:   Also die Flusspferde habe ich nur innen gesehen und die Schieber waren geschlossen. Die Sitatungas habe ich noch in ihrem alten Gehege am alten Elefantenhaus gesehen. Die Anlagen scheinen aber soweit fertig zu sein und ich denke, dass, wenn es nicht mittlerweile schon geschehen ist, die Tiere bald raus dürfen.
    (07.06.2010)
    Laurenz Gewiss:   @AnnaLenaStephan: Ich werde am Wochenende noch einmal nach Köln fahren, wenn die Seelöwen dann schon umgezogen sind, bin ich auch gespannt wie das Flusspferdbecken dann aussieht.
    @HolgerWientjes: Ich habe noch eine Frageund zwar: Dürfen die Außenanlagen denn schon genutzt werden von Flusspferden, Sitatungas und Kronenkranichen?
    (07.06.2010)
    Anna Lena Stephan:   Seelöwen im Flusspferdbecken? Na dann hoffe ich mal, dass Bauzäune aufgestellt werden. Denn ich denke, die "Ausbruchskünstler" werden das Gehege dann doch testen, und ich habe mal gesehn, dass sie 2 m hohe Zäune durchaus überwinden können.
    (07.06.2010)
    Holger Wientjes:   Habe letzte Woche den Hippodom besichtigt und war recht angetan. Von aussen macht er zwar nur den Eindruck eines rieseigen Gewächshauses. Von innen ist er jedoch hübsch und mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Die Unterwassereinblicke bieten tolle Beobachtungsmöglichkeiten, auch wenn die Flusspferde ihr Bassin recht schnell hippogerecht aufbereitet hatten... Die Krokos waren sehr aktiv (ich glaube so aktive Panzerechsen habe ich noch nie gesehen), nutzen die gesamte Fläche und es scheint ihnen sichtlich gut zu gehen ! Viele gelungene Infotafeln zu den Tieren und Natur-/Artenschutzbelangen runden das Bild ab.
    Die Aussenanlagen ohne Wasserbecken waren ungewohnt aber ansonsten gut strukturiert.
    Erstmals konnte ich ein Rotarm-Sonnenhörnchen und zwei Rote Elefantenspitzmäuse bewundern ! Kleine aber imposante Tiere !

    Ansonsten konnte ich die neuen Rotducker und Klunkerkraniche in der alten Mähnenwolfanlage sowie die Kropfgazellen in der etwas umgestalteten alten Saigaanlage beobachten. Beides schön anzuschauen !

    Die umgestaltete Eisbärenanlage fand ich na ja...

    Eines der Feuerwiesel hatte einen kahlen Schwanz. Kennt jemand den Grund ?

    Ansonsten war´s ´mal wieder ein gelungener Besuch ! Fragen ??


    (07.06.2010)
    Laurenz Gewiss:   Neues aus Köln:Orang-Utan Dame Lotti ist mit 39 Jahren leider verstorben. Die Seelöwen ziehen in das alte Flusspferdbecken um solang der Seelöwenfelsen renoviert wird.
    (06.06.2010)
    Christian Badneck:   Hier ein Link zu den ersten FOTOS des Kölner Hippodoms: http://www.ksta.de/html/fotolines/1275047863836/rahmen.shtml?1
    (28.05.2010)
    Ralf Sommerlad:   Zunächst mal: Der Umzug der 4 Flusspferde an einem einzigen Tag ist keine Selbstverständlichkeit sondern eine pflegerische Glanzleistung durch wochenlanges und intensives Kistentraining.
    Der verbleibende Nashornbulle wird, denke ich, alleine bleiben solange die Umgestaltung des Hauses und der Aussenanlagen, verbunden mit deren Erweiterung, nicht erfolgt ist. Mn will sich, wie mir gesagt wurde, auch weiterhin auf Spitzmaulnashörner konzentrieren, ws ich für sehr vernünftig halte.
    Die Auflistung der Arten für den Hippodom ist mir teilweise neu, von Hammerköpfen war nie die Rede. Ich denke auch, dass diese durchaus problematisch da drinnen wären.
    Ansonsten halte ich die Innenanlagen des Hippodoms für beeindruckend und besonders auch für die Besucher attraktiv, nicht nur was die räumliche Ausdehnung angeht.
    (15.04.2010)
    Michael Mettler:   @Oliver: Der Kölner Nashornbulle Taco ist ein Sohn des hannoverschen Zuchtpaares Kifaru und Sany (damals ihr erster Nachwuchs, noch in der alten Anlage). Überaltert ist er also nicht.
    (15.04.2010)
    Oliver Jahn:   Ich hatte mal irgendwo was von Panzernashörnern gehört, aber das ist schon etwas her..nun ja, schauen wir mal und vielen Dank für die Infos. @Ronald, Magdeburg versucht es ja auch mit den Spitzmäulern in einer Gemeinschaftshaltung. Also schauen wir mal, wie das dort laufen wird.
    (15.04.2010)
    Ronald Masell:   @oliver, es gab eheprobleme, deshalb ist die kuh in frankreich, um dort vielleicht für nachwuchs zu sorgen. in planung ist wohl eine afrikasavanne(neues modewort in zoos)und dann BMs(ich kann sie bald nicht mehr sehn, obwohl ich nashornfan bin)immer nur BM, sehr einfallslos, aber spitzlippen und vergesellschaftung...
    (15.04.2010)
    Holger Wientjes:   Nashörner (Art ?) sollen wohl weiterhin in Köln gehalten werden. Eventuell mit zwischnzeitlicher Pause während einer Sanierung des Hauses. Wann die sein wird in Anbetracht der derzeitigen Baustellen, weiss ich auch nicht...
    Ich denke ´mal, dass man bis dahin aber auch nicht nach einem zweiten Tier Ausschau halten möchte.
    (15.04.2010)
    Oliver Jahn:   Na der hat ja dann ordentlich Platz! Warum steht das Tier dort allein? Ist kein Weibchen mehr zu bekommen oder ist es ein älteres Tier, welches nicht mehr zuchttauglich ist? Und wie ist die weitere Planung im Bezug auf Nashörner in Köln generell?
    (15.04.2010)
    Holger Wientjes:   Im gesamten Haus lebt dann zur Zeit noch, wenn die Sitatungas auch umgezogen sind, noch ein Spitzmaulbulle.
    (15.04.2010)
    Oliver Jahn:   Und wie sieht es jetzt im alten Elefantenhaus aus? Wieviel Nashörner gibt es dort noch und sind sie/es jetzt die einzigen Bewohner? Ist das alte Haus überhaupt noch für Besucher geöffnet?
    (15.04.2010)
    Ronald Masell:   dienstag sind die flusspferde in den hippodom umgezogen,ging alles sehr gut, bis auf Kavango, der sich in seiner kiste verdreht hatt und mühsam rausgeholt werden musste. gestern waren beide Rotducker auf der Aussenanlage. der Affenfelsen sieht mit der halben besatzung etwas vereinsamt aus, wenn man 30 jahre das vorherige gewusel gewohnt war.
    (15.04.2010)
    Laurenz Gewiss:   In der Kölnischen Rundschau habe ich ein Artikel über den Hippodom gefunden. Dort gibt es einige Informationen bezüglich der Tierbesetzung: rot-braune Elefantenrüsselspringer, Sonnenhörnchen( höre ich das erstemal, dass diese ins Hippodom kommen),Hagedash, Hammerkopf, Scharlachspinte, Witwenpfeifgänse, Pelomedusenschildkröten, graue Kronenkraniche, natürlich Sitatungas, Flusspferde und Nil-Krokodile, Malawi-Buntbarsche, Nilbarsche.
    (10.04.2010)
    Holger Wientjes:   Nach OS sollen wohl Paviane aus Emmen ziehen. Die abgetrennten Kölner Paviane ziehen, laut einem anderen Forum, nach Myanmar um.
    (31.03.2010)
    Laurenz Gewiss:   Erfragen konnte ich dies nicht, jedoch ist die abgetrennte Kölner Gruppe wesentlich größer als die, die der Zoo Osnabrück plant.
    (30.03.2010)
    Michael Mettler:   Ich nehme an, die abgetrennte Paviankolonie zieht um nach Osnabrück?
    (30.03.2010)
    Laurenz Gewiss:   Ich war heute im Kölner Zoo. Neues: Ungefähr die Hälfte der Mantelpaviane sind derzeit in Quarantäne im Alten Südamerikahaus. Wenn diese dann in einem anderen Zoo sind, gibt es noch 70 Paviane auf dem Felsen. Am Polarium wird gebaut: Volieren für Inka-Seeschwalben, Aras, Jägerlieste und der alte Teil der Pinguinanlage wird renoviert. Rotducker habe ich nicht gesehne, Kropfgazellen nur an der Stalltür. Dafür konnte ich das Gorillamädchen bewundern.

    (30.03.2010)
    Ronald Masell:   @liz, kleine korrektur, die weibchen sind aus hamburg, der junge bock kam aus nürnberg. aus dänemark ist jetzt endlich ein flachlandtapirweibchen angekommen und wird eingewöhnt.im moment aber noch zu jung für nachwuchs.
    (29.03.2010)
    Liz Thieme:   Die Kropfgazellen sind Hamburger Nachzuchten.
    (16.03.2010)
    Ingo Rossi:   Bild nicht mitgekommen, noch ein Versuch...
    (12.03.2010)
    Ingo Rossi:   In Köln scheint der Umzug der Flusspferde sehr pünktlich statt zu finden. Zumindest stehen schon die Transportkisten am alten Gehege bereit und die Flusspferde werden an sie gewöhnt.

    Ein historischer Pfad wurde eingerichtet. Grosse Tafeln erzählen an wichtigen Punkten die Geschichte des Zoos, seiner Bewohner und der Bauten. Als Foto das Schild am alten Elefantenhaus. Ob der letzte Satz „nach dem Unzug der Flusspferde in den Hippodom wird dieses Haus nur noch den Nashörnern zur Verfügung stehen“ eine langfristige Zukunftsprognose bedeutet, lasse ich mal offen.

    Über die schon erwähnte überraschende Gorillageburt ist hier ein kleiner Filmbericht zu sehen: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/03/11/lokalzeit-koeln-gorillababy.xml

    (12.03.2010)
    Niedersachse:   Gina hat vor ein paar Tagen ein Baby bekommen. Mutter und Kind geht es gut.
    (10.03.2010)
    Laurenz Gewiss:   auf der Kölner Zooseite steht bei den Jungtieren im März ein Flachlandgorilla! Weiß jemand mehr?
    (10.03.2010)
    Ronald Masell:   gestern waren1,2 kropfgazellen auf der anlage zu sehen.
    (10.03.2010)
    Ronald Masell:   ja, am ex saiga-gehege ist jetzt ein sichtschutz montiert.
    (03.03.2010)
    Laurenz Gewiss:   es sind wohl 2 Kropfgazellen(weibliche) nun in Köln woher weiß ich nicht
    (02.03.2010)
    Ronald Masell:   na bitte : "elvis lebt" und ist vater geworden!
    dreifacher capybara nachwuchs in köln.
    (23.01.2010)
    Ingo Rossi:   Nochmal muss ich mich verbessern: Aus Nürnberg und Hamburg sollen die Kropfgazellen kommen (1,2) So, jetzt stimmt es aber endgültig....
    (18.01.2010)
    Ingo Rossi:   Oh Michael, Entschuldigung. Da war ich mit den Gedanken ganz woanders... Natürlich sind Kropfgazellen gemeint und die sollen aus Stuttgart und Hamburg kommen.
    (18.01.2010)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Das mit den Gazellen verwirrt mich. Stuttgart hält zwar Dorkasgazellen, aber Karlsruhe nicht - dort werden Kropfgazellen gehalten. Könnte es sein, dass sich Köln noch zwischen den beiden Arten entscheiden will? Denn dass beide ins Sortiment genommen werden, halte ich für weniger wahrscheinlich.
    (18.01.2010)
    Ingo Rossi:   Hier mal einige Informationen aus dem Kölner Zoo, die auf den letzten Treffen oder Vorträge der Zoofreunde zu hören waren:
    Kölner Zoo – begeistert für Tiere! So der neue Leitfaden und werbespruch.
    Wie schon aus der Zoozeitung zu erahnen war wird wohl wieder der große Ameisenbär im Zoo einziehen. Neben den Pudus, also in das ehemalige Kasuar-Gehege. Auch wenn Ameisenbaären in NRW nicht gerade selten sind, freue ich mich ihn jedoch auch in Köln sehen zu können.
    Die ehemalige Zwergpinguinanlage wird zu einer Südamerika-Voliere umgebaut. Der ganze ehemalige Eisbären/Pinguin-Komplex gilt als Provisorium. Was dort irgendwann mal neues entstehen soll wurde allerdings nicht gesagt. Allerdings wird wohl der Masterplan überarbeitet oder gar neu entworfen. Die Zukunft soll eine Mischung aus systematischen oder geografischen Anlagen sein.
    Umbesetzungen sind wohl noch in einigen Gehegen vorgesehen. Die Rot-Ducker sind da und werden eingewöhnt. Dorcas-Gazellen aus Stuttgart und Karlsruhe werden auch noch für das ehemalige Saiga-Gehege erwartet.
    Im letzten Zoofreunde-Vortrag wurde die Geschichte des Zoos in ca. zwei und einer halbe Stunde erzählt. Sehr interessant, auch für Interessierte wie mich gab es einige Neuigkeiten: Königspinguine im Wassergraben des Affenfelsens oder ein Seeelefante im Flusspferdbecken. Von fast allen Gebäuden, auch den vieldiskutierten wie Schweinehaus oder Polarium , wurde die Geschichte erzählt. Auffallend war dort, welchen Wandel der Zoo in seiner Geschichte mitgemacht hat und zukunftorientiert, sich seiner Geschichte bewusst, bestimmt noch machen wird. Eine Ausstellung von Mai bis August im Stadtmuseum soll die Zoogeschichte und das Jubiläum begleiten. Ebenso ein historischer Pfad durch den Zoo und ebensolche Führungen.
    Eine neue Chronik soll auch noch dieses Jahr erscheinen, allerdings in unterhaltsamer Anekdotenform. Es soll ein breites Publikum mit diesem Buch angesprochen werden.

    (18.01.2010)
    zollifreund:   in dem Beitrag wurde definitiv von zwei Männchen gesprochen - vielleicht wurden in Dallas ein Fehler beim Packen gemacht ... :-)
    aber wichtig ist, dass überhaupt wieder neue Tiere die Zuchtbasis verbreitern können.
    (13.01.2010)
    BjörnN:   Es kamen 1,1 Rote Brüllaffen, Nachzuchten aus Dallas.

    Im bzw. am Haus leben derzeit der alte Brüllaffenmann "Chico" und das Importweibchen "Mita" (seit 2001 im Zoo), die übrigen Tiere leben in den Neuanlagen.

    Nach dem Tod des Importmännchens "Cuni" hat man gehofft, dass "Chico" noch einmal für Nachwuchs sorgt, was wohl aber nicht geschehen ist, denn den letzten Nachwuchs gab es 2008.

    Köln hält dereit 3,10 Brüllaffen (ausgehend von 1,0 Alttier und 1,2 Importen aus Venezuela) + 1,1 US-Importe von 2009. Eines der eigenen Nachzuchtmännchen hat wohl inzwischen die Geschlechtsreife erreicht, somit wäre theoretischerweise perspektivisch der Aufbau von 3 Zuchtgruppen und einer Rentnergruppe möglich. Ich kann mir derzeit aber nicht vorstellen, dass Köln auf Dauer, wie von zollifreund berichtet, 4 Gruppen halten kann und und noch eine Gruppe abzugeben vermag.
    (10.01.2010)
    Anna Lena Stephan:   Man sieht jetzt erst, wie heruntergekommen das Haus ist...

    War heute in Köln. Im Südamerikahaus war ordentlich Gebrülle, dort waren mindestens ein Brüllaffe und ein Tamarin. Vielleicht sind das die Tiere aus den USA. Man konnte nicht nah an die Gehege ran.

    Später sollen in dem Haus wieder südamerikanische Tiere, nicht nur Affen, einziehen. So wie es aussieht, sehr viel später, denn an dem von Dennis Ismer fotografierten Zustand hat sich seit einem halben Jahr nichts geändert, außer dass in den hinteren Käfigen halt wieder Tiere sind.

    Am ehemaligen Mähnenwolf-Gehege sind Klunkerkraniche ausgeschildert.
    (10.01.2010)
    Dennis Ismer:   Nr.3
    (10.01.2010)
    Dennis Ismer:   Nr.2
    (10.01.2010)
    Dennis Ismer:   Das alte Südamerikahaus ist mittlerweile vollständig leer.
    Das Haus ist aber geöffnet, denn dort drin sind die von zwei Orang-Utans gemalte Bilder zu sehen.
    Die Pflanzinsel in der Mitte des Hauses und der Rindenmulchboden sind komplett entfernt worden. Einige Käfige sind ebenfalls vollständig entfernt worden ( man kann bis in das darunter liegende Geschoss gucken ).

    Die Fotos sind von meinem Besuch, Ende Oktober.
    (10.01.2010)
    zollifreund:   ich habe diese woche mir mal wieder ein paar aktuelle folgen der Kölner doku-soap angeschaut. es wurde darin einige szenen aus dem "neuen" Südamerikahaus gezeigt. unter anderem wurde erwähnt, dass zwei neue Brüllaffenmänner aus den USA kommen sollen/gekommen sind. der zuständige pfleger zeigte verschieden möglichkeiten auf, wie neue gruppen bei den Brüllaffen gebildet werden sollen. das ziel sind insgesamt 5 gruppen, wobei eine dann an einen anderen Zoo abgegeben werden soll.
    da ich schon länger nicht mehr in Köln war und das haus nicht kenne, habe ich dazu ein paar Fragen, vielleicht kann mir diese jemand beantworten, wäre sehr schön:
    sind denn alle Affen aus dem "alten" Südamerikahaus umgezogen und ist das eine dauerlösung? kann das neue haus auch von innen besichtigt werden? haben die affen dort genausoviel platz?
    ist mittlerweile bekannt, was aus der russischen Kathedrale wird?
    (10.01.2010)
    Ronald Masell:   @björn. ja es waren1,1 aus leipzig. mehr wurde nicht erwähnt.
    (20.12.2009)
    BjörnN:   DIE Rotducker?? Hat man gleich 1,1 Nachzuchten des Leipziger Zoos erhalten??

    Es gab in den letzten 1,5 Jahren 1,2 Nachzuchten (0,1 Juni 2008, 1,0 Februar 2009, 0,1 Oktober 2009), die in Frage kämen, ein weibliche Jungtier von diesem Jahr sollte noch zu jung zur Abgabe sein.
    (17.12.2009)
    Ronald Masell:   muss ja denn schon im sommer gewesen sein.
    (17.12.2009)
    Ronald Masell:   tierisch kölsch14.12: die rotducker aus leipzig sind angekommen, bleiben aber noch einige zeit im haus.
    (17.12.2009)
    Michael Mettler:   Nach den Angaben in "Das Elefantenbuch" von Fred Kurt ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass ein Ceylon-Elefant über einen indischen Elefantenmarkt nach Europa gekommen sein kann - fragt sich nur, ob das zu Zeiten des Importes von Bindu auch noch möglich war. Kurt beschreibt jahrtausendealte Handelswege, auf denen Elefanten von Kambodscha bis Afghanistan gehandelt wurden, und das noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit etwa 2.000 Jahren wurden Elefanten zudem regelmäßig auf dem Seeweg transportiert, wobei die Routen u.a. rings um den indischen Subkontinent und bis zur Küste Myanmars führten. Ceylon war dabei ein wichtiges Zentrum des Elefantenfangs und exportierte viele Elefanten nach Indien.
    (13.12.2009)
    Henry Merker:   Stimmt, die Sendung über Chinas wilde Elefanten hatte ich damals auch gesehen. Bis dahin hatte ich auch nicht gewusst, dass es in China noch welche gibt. Der Macher des Films meinte jedoch, dass sich die Elefanten Chinas nicht von denen Indiens unterscheiden würden.

    In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage, ob sich denn hirsutus und brimanicus wirklich von indicus unterscheiden...
    (13.12.2009)
    WolfDrei:   und auch in Südchina (Yünan)gibt es Elefanten.
    (12.12.2009)
    Henry Merker:   Nach meinen Kenntnisstand umfasst Hinterindien folgende Staaten: Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Malaysia. Im Gegensatz dazu meint Vorderindien den Indischen Subkontinent, wie Sie sicherlich auch wissen.
    (11.12.2009)
    WolfDrei:   exklusive hirsutus von der malayischen Halbinsel. Wo ist nun neuerdings Hinterindien?
    (11.12.2009)
    Henry Merker:   Mhm...wenn die Arbeitselefanten tatsächlich alle in Asien "hin und her gereicht" worden sind, dann stellt sich allerdings die Frage, ob die Aufrechterhaltung der beiden Unterarten indicus und maximus noch zu rechtfertigen ist...
    Wären nach Auffassung der Systematiker, die birmanicus als eigenständige Unterart ansehen, alle hinterindischen Elefanten dieser Unterart zuzuordnen?
    (10.12.2009)
    Michael Mettler:   John Aspinall, der Bindu nach Europa holte, gibt in seinem Buch an, ihn und seine beiden ersten Kühe auf einem Elefantenmarkt in Indien gekauft zu haben. Da aber Arbeitselefanten seit ewigen Zeiten quer durch Südasien gehandelt wurden, besteht immerhin eine theoretische Möglichkeit, dass auch mal ein Ceylonese auf einem indischen Markt auftauchte...

    Mit der Unterartreinheit wäre das trotzdem so eine Sache. Immerhin gibt es auch Systematiker, die den Burma-Elefanten als E.m.birmanicus für eine eigene Unterart halten, und dann wäre ein indicus-Bulle immer noch der falsche Partner :-)
    (10.12.2009)
    BjörnN:   Sollte er tatsächlich aus Indien stammen und folglich Elephas maximus indicus sein, wäre das ein Glücksfall, da seine Nachzuchten damit alle unterartrein wären.
    (10.12.2009)
    Henry Merker:   Ist es eigentlich als gesichert anzusehen, dass "Bindu" ein Elephas maximus maximus ist? Ich jedenfalls verfüge gerade über eine Quelle, der zufolge er aus Indien stammen soll...
    (10.12.2009)
    Liz Thieme:   Richtfest für das Gewächshaus der Hippos.
    Hier eine Bildergalerie
    http://www.ksta.de/html/fotolines/1259578612016/rahmen.shtml?1


    das mit den Zwergpinguinen hört sich nicht gut an, aber vlt kann man einem Tierpfleger in einer anderen Einrichtung in ein paar Jahren den Wunsch erfüllen :)
    (10.12.2009)
    WolfDrei:   nach einer gestrigen Insidermitteilung nun nur noch ein Zwergpinguin in Wuppertal.
    (10.12.2009)
    Niedersachse:   Die neuen Orangs aus Arnheim, Mutter mit ihren 1,1 Kindern, sind bereits da.
    (09.12.2009)
    Liz Thieme:   ich weiß von nichts und die Meldungen hörten sich eher nach kompletter Beendigung an. Wobei ja eh nur noch zwei von den Ex-Kölnern leben.
    (09.12.2009)
    Christian Badneck:   war heute in Köln, auf der Mähenwolfanlage wahren Klunkerkraniche ausgeschildert und die ehem. Puduanlange beherbergte Weißnacken- und Kronenkraniche (letztere für den Hippodom ?). Desweiteren sind Orang-Utan Nony mit Tochter Nala, auf Wunsch des EEP´s, inzwischen in den Zoo Kristiansand (Norwegen) umgezogen, es sollen aber 3 neue kommen.
    Die ehemalige Mutter Kind Anlage der Eisbären wurde abgerissen an der ehemaligen Zwergpinguinanlage stand nur das die Anlage neu gestaltet werden soll. Hat jemand nähere Informationen ? DANKE
    (09.12.2009)
    Ronald Masell:   Die rotducker sind wohl da, jedenfalls ist am zaun des ex mähnenwolfgeheges bis tierhöhe ein sichtschutz montiert eorden, um die ducker einzugewöhnen.
    (02.12.2009)
    Laurenz Gewiss:   weiß jemand wann die Kropfgazellen kommen sollen!?
    (27.11.2009)
    Laurenz Gewiss:   Das alte Leopardenpärchen muss wohl gestorben sein. Momentan lebt nur noch ein männliches Jungtier vom Paar auf der Anlage.
    (09.11.2009)
    Michael Mettler:   Vielleicht möchte der Zoo schlichtweg Verwaltungsaufwand für eine große Zoopopulation einsparen, deren Zuchtprogramm m.W. derzeit weitgehend eine Ära der Zuchtvermeidung durchläuft.
    (03.11.2009)
    IP66:   Interessant finde ich, daß Herr Pagel in seinem Jahresbericht zwar die Abgabe des Zuchtprogramms, nicht aber die übernehmenden Personen angeführt hat.
    Ich könnte mir vorstellen, daß das Zurückstufen des Stellenwerts Lemurenhaltung wie die Aufgabe der Form im Logo mit jenem Führungskonflikt in verbindung stehen, der dazu führte, daß uns die Presse zunächst Herrn Winkler und erst einige Tage später die derzeitige Leitung präsentierte.
    (03.11.2009)
    Liz Thieme:   ich habe keine Infos weiter dazu gefunden.
    Ich habe das zwar schon häufiger mit den anderen beiden Zoos gelesen, aber nie geschaltet, dass Köln vorher die Bücher hatte.
    (03.11.2009)
    Holger Wientjes:   Die Varis haben ja in den letzten Jahren in Köln eine steile Karriere hingelegt... Erst den Status des Wappentiers verloren und nun wurde das Zuchtbuch abgegeben. Oder gab es dafür trifftige Gründe ?
    (03.11.2009)
    Liz Thieme:   das EEP für Schwarz-Weiße Varis wird von Lisbeth Hoegh in Bandholm geführt.
    Und das für die Roten Varis sowie Gürtelvaris führt Delphine Roullet vom Paris Zoo.
    Der Wechsel kam wohl im Dezember 2008.
    (02.11.2009)
    IP66:   Weiß jemand, an welchen Zoo und welchen Kurator Herr Sliwa das Vari-Zuchtbuch abgegeben hat?
    (02.11.2009)
    Ingo Rossi:   @Laurenz Gewiss: Danke für die Information. Habe leider heute nicht so sehr auf den Neubau geachtet. Allerdings beim flüchtigen hinschauen erschien sie mir noch nicht viel weiter, ein grosser Autokranwagen stand dort, für mich neu, auf der Baustelle. Ingesamt geht es aber meiner Meinung gut voran.
    (25.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   @Ingo Rossi:wenn sie heute im Kölner Zoo waren wissen sie ja wohl auch wie weit die Dachkonstruktion des Hippodoms schon ist oder!?
    (25.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   Also: Das Leopardenpaar war in Quarantäne(warum weiß ich auch nicht) und das Männchen ist wohl schon wieder auf der Anlage ,das Weibchen müsste noch kommen
    (25.10.2009)
    Ingo Rossi:   Das Leopardengehege war heute wieder mit einem Exemplar besetzt. Weiß jemand woher oder ob es noch mehr gibt bzw. kommen?
    (25.10.2009)
    IP66:   Zu den Pudus: Es wird noch ein Einzeltier in einer der beiden Kasuaranlagen ausgestellt. Die andere Anlage steht leer.
    Zum Wasserlauf: Der den gesamten Zoo durchziehende Wasserlauf entstammt einer Idee des Wiederaufbaus - die Quelle befand sich innerhalb der Lamaanlage, speiste den schmalen Graben dort, floß in den großen Teich und von dort in etwa so weiter, wie man das heute noch nachvollziehen kann. Hierbei ging es darum, eine struktive Verbindung zu finden und dem nördlichsten Teich des alten Zoogeländes seine trennende Wirkung zu nehmen. Dieses Konzept hat man regelrecht abgetrennt, als man die Mauer zwischen Urwildpferden und Saigas auf der einen und den Elefanten auf der anderen Seiten aufrichtete.
    Zur Savanne: Ich sehe neben dem denkmalpflegerischen Problem (es stehen ja die Häuser samt den Anlagen und dem Parkkontext unter Schutz) noch zwei weitere Schwierigkeiten: Zum einen bietet der Zoo nur einen kurzen Rundgang, dem durch die Beseitigung von Zwischenwegen und die Schaffung einer zweiten Riesenanlage nicht nur Abwechslung, sondern auch schlichte Länge genommen würde. Außerdem würde, im Gegensatz zur einmaligen Elefantenanlage, ja nur eine im Vergleich zu Gelsenkirchen oder Münster kleine Fläche genutzt, die zudem auf beiden Seiten des Zoos auf die Randbebauung blicken ließe.
    Die zweite Schwierigkeit betrifft die Finanzlage: Es sind bereits erhebliche Kürzungen im städtischen Haushalt angekündigt, und die Zooleitung sieht sich momentan nicht in der Lage, alle von ihr in Angriff genommenen Bauvorhaben zu finanzieren - damit wird u. a. der Leerstand des Südamerikahauses oder die Unterbringung der Zooschule in Containern begründet. Ich frage mich, ob der Zoo durch eine weitere Großbaustelle oder einen "provisorisch" besetzten Bereich wirklich attraktiver wird.
    Ich sehe die Zukunft eher in einer durchdachten und formenreichen Ausnutzung der vorhandenen Gebäude, einer Kooperation mit dem angrenzenden botanischen Garten und der Bebauung der Restflächen um das Aquarium.
    (23.10.2009)
    Anna Lena Stephan:   Kattas sind also Lemuren - wieder was gelernt! Ich für meinen Teil finde die aktuellen Kölner Lemuren allerdings interessanter.
    Der prognostizierte Besatz von mir war nicht mein Wunsch-Besatz. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Köln, um aus der NRW-Zoolandschaft auch in Zukunft heraus zu stechen, statt des Geozoo-Konzeptes das Tierfamilien-Konzept erhalten sollte, also Raubtiere zu Raubtieren, Vögel zu Vögeln etc. Die afrikanische Savanne ließe sich in den Huftierbereich ja wunderbar integrieren. Es ginge auch relativ einfach: Man müsste den Bereicht Hippodom-Giraffenanlage-Moschusochsen-Bisons verbinden. Moschusochsen oder Bisons könnten mit Zebras tauschen.
    Aber für weiter Ausführungen mache ich mal einen Extra-Thread auf.
    (22.10.2009)
    Holger Wientjes:   Gab´s nicht ´mal Bestrebungen zur Errichtung einer Rheinischen Republik... ?!

    Na ja, ich hoffe, so schlimm ist´s nicht !
    (22.10.2009)
    Michael Mettler:   @Holger: Falls die Ursprungsplanung des Hippodoms wenigstens in landschaftlicher Hinsicht beibehalten wird, sollte sich ja das Thema Wasser außerhalb des Gebäudes fortsetzen. Dann wäre es schon mal ratsam, dortige Teiche zu bewahren...!

    Das mit dem Bundesland sieht der durchschnittliche Kölner vielleicht anders - wenn die Klischees über die einzig wahre Rheinseite und das Selbstverständnis ihrer Bewohner stimmen sollten (ich beziehe meine Kenntnisse darüber überwiegend aus der jährlichen "Stunksitzung"...), fährt der wohl kaum nach Gelsenkirchen, das liegt doch weit auf der "schälen Sick" :-)
    (22.10.2009)
    Holger Wientjes:   Ich finde EINE Bootsfahrt pro Bundesland reicht... !

    Einbindung der Wasserflächen als Gehegegräben o.k. Aber bitte behutsam. Keine neuen Riesenbauten mehr.
    (21.10.2009)
    Michael Mettler:   Wenn ich mir den aktuellen Zooplan von Köln ansehe (http://www.koelnerzoo.de/fileadmin/templates/img/illu/zooplan_gross.jpg), dann gäbe es in Sachen Wasserfläche noch eine ganz andere Möglichkeit: Verlängern wir doch mal den Wasserlauf, der jetzt vom Flamingoteich am Okapigehege im Uhrzeigersinn bis zu den Przewalskipferden verläuft, weiter durch die Saiga-Anlage (jetzt leer), die Zebra-Anlage (wird geleert, wenn die Afrika-Savanne entsteht) und an den Okapis vorbei zum Ausgangspunkt zurück, dann wäre sogar eine publikumswirksame Bootsfahrt á la Hannover umsetzbar. Aber selbst ohne eine solche bin ich der Meinung, dass sich die vorhandenen Wasserflächen in Neugestaltungen einbeziehen ließen und nicht unbedingt zugeschüttet müssten. Warum sollten sie nicht - wie auch jetzt schon zum Teil - als Wassergräben für Großanlagen dienen?
    (21.10.2009)
    Holger Wientjes:   Für kleinere Gehege, die man hier und da für kleine Arten in die Landschaft einstreuen könnte, ist vielleicht noch Platz. Weitere Grossprojekte a la Elefantenhaus würden aber den Parkcharakter gewaltig stören und wohl auch auf Kosten von Vogelarten errichtet werden.
    (21.10.2009)
    Thomas Schröder:   so verschieden sind die menschen. bei teichen von der kamelanlage bis zum mähnenwolfgehege sehe ich sehr wohl noch streichmöglichkeiten. der eintausch des großen teiches gegen eine hervorragende elefantenanlage muß in köln kein einzelfall bleiben. ;-)
    (21.10.2009)
    Holger Wientjes:   @Niedersachse: Klingt gut !

    @Th. Schröder: Also ich möchte nicht auf die schön angelegten ruhigen Teichanlagen (ob denkmalwert oder nicht) verzichten. Dieser Bereich des Zoos macht u.a. auch seinen ganz eigenen Charakter aus !
    Wenn ich grosse Afrikaanlagen sehen möchte, dann fahre ich nach Münster, Gelsenkirchen, Osnabrück, Hannover, Berlin, Leipzig,...
    (21.10.2009)
    Niedersachse:   Man will wohl an Spitzmäuler festhalten. Allerdings kommen erst zum Bullen neue Tiere wenn man den Bereich um das alte Elefantenhaus neugestaltet.
    (21.10.2009)
    Gudrun Bardowicks:   Ich vermute allerdings, dass auch Köln zukünftig Breitmaulnashörner halten wird, falls er nach der Abgabe des Spitzmaulnashornes wieder Nashörner zeigen will, da man Breitmaulnashörner gut auf einer großen Savannenanlage, die ja in Köln geplant ist, zusammen mit Impalas, Giraffen und möglicherweise Zebras halten kann, wenn man einen Anlagenteil mit Pollern, durch die die Nashörner nicht gehen können, abteilt. Spitzmaulnashörner werden bisher kaum auf Gemeinschaftsanlagen gehalten.

    Vielleicht wird man sich aber auch für Panzernashörner entscheiden, die man ebenfalls beispielsweise mit HZA und Nilgau vergesellschaften könnte. Ich weiß allerdings nicht, ob eine weitere Asienanlage geplant ist.
    (21.10.2009)
    Thomas Schröder:   - SIND kattas nicht lemuren?...
    - gegenüber der zebras/straußen (ehemals kasuar?) waren vor zwei wochen die pudus ausgeschildert, also damals noch nicht abgegeben.
    - wenn köln weitere denkmalunwerte teiche reduziert, um attraktivere bereiche (z.b. savannenanlage) gestalten zu können, dann begrüße ich das aufs äußerste!! und dass die denkmalunwerte, absolut häßliche ex-eisbärenanlage wegsaniert wird bzw teilabgerissen, begrüße ich ebenso und weiß mich nicht allein mit dieser meinung. zoos können nicht alle alten (schweine-)häuser behalten, denn ihr hauptexistenzgrund liegt in einer tiergerechten tierhaltung und nicht in der dokumentation des architektonischen verlaufs eben dieser tierhaltung.
    den ruf nach neuer führung des zoos kann ich ebenso keineswegs nachvollziehen, nachdem die jetzige führung noch keine zeit hatte, sich zu bewähren. nur, weil man vielleicht die ersten entscheidungen dieser führung nicht nachvollziehen kann, sollte man nicht sofort nach ablöse schreien. ich hoffe für sie, daß sie in IHREM arbeitsfeld länger zeit haben, sich zu bewähren...
    (21.10.2009)
    Michael Mettler:   Ich schließe mich der Vermutung von IP66 an, dass vielleicht manche Gehege schon im Hinblick auf Umgestaltungspläne geräumt werden, wenn sich gerade eine Möglichkeit zur Abgabe ergibt oder eine Art ausstirbt - siehe Magdeburg. Und ich möchte fast wetten, dass auch die Tage der Haltung von Moschusochse und Bison gezählt sind (Stichwort Afrika).

    @Anna Lena Stephan: Kattas SIND Lemuren :-) Und da erlaube ich mir einen weiteren Tipp: Egal, mit welcher Art, auch Köln wird sich vermutlich der Mode begehbarer Lemurenanlagen nicht verschließen...
    (21.10.2009)
    Sacha:   @Anna Lena Stephan: Nasenbären statt Grizzlys, Kattas statt Kleideraffen - wow, was für ein Gewinn! Schade sind die Zwergotter und Erdmännchen bereits vorhanden, sonst hätte man für die die Gehege der Bucharahirsche und Sclaters Makis räumen können. (Achtung: Ironie)

    PS: Unter den besonderen Abgaben der letzten zwei bis vier Jahre würde ich auch die Bengalengeier listen.
    (21.10.2009)
    Holger Wientjes:   Ja jetzt hast Du mich aber ganz schön runtergezogen mit Deiner Prognose ! :-(

    Die Hoffnung stirbt zuletzt !!!
    Und ich hoffe, dass sich der Kölner Zoo in Zukunft (vielleicht unter neuer Führung ?) wieder Durchschnitt abheben wird ! Noch liegt er aus meiner Sicht darüber. Nicht zuletzt wegen der Vogelsammlung und des Aquariums.
    (21.10.2009)
    Anna Lena Stephan:   @ Holger Wientjes: Die einen sind optimistisch, die anderen pessimistisch...

    Ich ergänze meinen Beitrag mal um Arten, die wahrscheinlich kommen werden:
    Nasenbären auf die Grizzly-Anlage
    Kattas, vielleicht statt Lemuren oder Kleideraffen
    Einzelne Zebras statt Nashörner
    Streichelzoo statt Mähnenwolf
    Stelzvögel in der Saiga-Anlage
    Reste der Seelöwen in der Flusspferdanlage (Hoffentlich mit erhöhtem Zaun)

    (21.10.2009)
    Holger Wientjes:   Sind überhaupt keine Pudus mehr da ???

    Also nach dem Ableben der Grizzlies hoffe ich mal auf eine neue Bärenart. Brillenbären oder vielleicht auch Kragenbären wären ja nicht verkehrt.

    Ebenso hoffe ich, dass man eins der (ehemaligen ?) grossen Aushängeschilder des Zoos, nämlich die Lemuren, nicht weiter vernachlässigen wird !

    Auch denke ich mal, dass über kurz oder lang wieder eine Nashornart (bitte keine weiteren Breitmäuler für NRW !)Einzug halten wird, wenn entsprechende Anlagen zur Verfügung stehen.

    Aber im Moment scheint mir die ganze Situation in Köln, so weit ich das beurteilen kann, auf lange Sicht nicht sonderlich durchdacht zu werden/worden zu sein.
    (21.10.2009)
    IP66:   Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei dem angekündigten Besatz der Mähnenwolfanlagen um eine auf Dauer angelegte Lösung handelt. In Verbindung mit der Zuchtverhinderung bei den Bucharahirschen könnte ich mir auch ein Freiräumen der von der Zooleitung für die nach wie vor geplante Afrikasavanne denken, die sich von den denkmalwerten Teichen bis zur im Teilabriß befindlichen ebenfalls denkmalwerten Eisbärenanlage erstrecken soll. Da die Puduanlagen am Eingang ebenfalls geräumt wurden, stehen dort mehrere Stelzvogelanlagen nebst Warmhaus bereit, die bislang nur mit dem Nachwuchs von Marabus und Schwarzstörchen bestückt sind bzw. leer stehen. Es wäre ein Leichtes, hier Ducker oder ein bis zwei neue Kranicharten unterzubringen.
    (21.10.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich fasse zusammen:
    Abgegeben / abgetreten in 2008/2009:
    Mähnenwolf
    Pudu
    Saiga
    Kragenbär
    Helmkasuar
    Zwergkrallenäffchen
    Seehunde
    Zwergpinguine
    Kakadus

    Ich prognostiziere außerdem für die nächste Zeit den Wegfall von:
    Grizzlys
    Nashorn
    Sämtliche Lemuren
    Vorübergehend Seelöwen
    Kleideraffen

    War nicht in der heutigen Marabuanlage auch mal eine Raubtierart drin. Kann mich dunkel erinnern, dass dort so ein Holzzebra am Draht für Futterjagd hing?
    (21.10.2009)
    Sacha:   Also wenn wir hier schon am wünschen sind, dann wünsche ich mir für Köln "ganz einfach" einen neuen Import Saigas....:)

    Im Ernst: Sehe es wie Holger. Was hatte Köln für Raritäten, da kommt mir jetzt noch das Augenwasser.
    (21.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   eine andere Raubtierart wie zB Rothunde fände ich ebenfalls gut, allerdings halte ich Kropfgazzellen für die alte Saigaanlage für eine sehr gute Idee.
    (21.10.2009)
    Holger Wientjes:   @M. Schmidkunz: Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich habe das Gefühl, dass der grosse Kölner Zoo im Moment immer mehr "verarmt".
    (21.10.2009)
    Mirko Schmidkunz:   Ich wünschte mir Bantengs für die Saiga-Anlage und für die Mähnewolfanlage Rothunde oder Hyänen. Ich finde, Rotducker bezaubernd, aber Köln kann sie problemlos bei den Okapis unterbringen und Kraniche hat Köln schon genug. Man würde hier zu wenig aus den Möglichkeiten herausholen.
    (21.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   ich war am Wochenende selber nochmal im Zoo und habe ebenfalls das Schild bei der Leopardenanlage gesehen, allerding muss mindestens das Männchen schon wieder die Anlage bezogen haben.
    Das Paar wahr wohl aus welchem Grund auch immer in der Quarantänestation.
    (21.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   ich weiß nur, dass er in den Zoo Peking abgegeben wurde....
    (20.10.2009)
    Holger Wientjes:   Ach, ist das Tier schon abgegeben worden ?!?

    Ich hoffe nur, es ist ´ne akzeptable neue Unterbringung in die er abgegeben wurde.
    China entwickelt sich ja zum Auffanglager nicht mehr gewollter deutscher Zootiere...


    (20.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   in der alten Mähnenwolfanlage(der ist mitlerweile in China, die momentan leer steht(außer das im Momentim Vorkäfig ein Wüstenbussard flattert)
    werden wohl Rotducker und Kraniche einziehen
    (20.10.2009)
    Michael Mettler:   Habe gerade festgestellt, dass ich die Idee mit den Hirschziegenantilopen in diesem Thread vor fast vier Jahren schon mal geäußert hatte... :-)
    (12.10.2009)
    Sven P. Peter:   Eben, und grade Bindu soll ja nicht der einfachste sein.
    (12.10.2009)
    Michael Mettler:   @Sven: OK, ausschließen lässt sich sowas natürlich nie. Aber es gibt auch Gegenbeispiele; im Safaripark Gänserndorf z.B. wurden Asiatische Elefantenkühe, von denen eine "nicht ganz ohne" gewesen sein soll, zusammen mit Schottischen Hochlandrindern und Mähnenschafen gehalten. Andersrum hat selbst eine 20-Hektar-Anlage den früheren Afrikanerbullen in Cabarceno nicht davon abgehalten, auch mal einen Wasserbüffel oder eine Elefantenkuh zu töten.
    (12.10.2009)
    Sven P. Peter:   Nachdem Elefantenkuh Jenny dort ankam machte sie dem Nebenbesatz die Hölle heiß, soweit ich weiß.
    (12.10.2009)
    Michael Mettler:   Ach so, ich dachte, man habe lediglich die Nachbaranlage für die Vergrößerung der Elefantenanlage geleert. Wie äußerten sich denn die Vergesellschaftungsprobleme dort?
    (12.10.2009)
    Sven P. Peter:   In Heidelberg wurde doch auch die Vergesellschaftung wieder abgebrochen, trotz enormer Schnelligkeit.
    (12.10.2009)
    Michael Mettler:   @Sven: Eines der schnellsten Landtiere der Welt sollte in der Lage sein, im Zweifelsfall einem Elefanten zu entkommen. Voraussetzung wäre allerdings eine gesteuerte Wurfsaison der HZA, so dass in der Zeit abliegender Kitze der Durchgang gesperrt werden könnte, bis die Jungtiere aus dem Abliegealter heraus sind.
    (12.10.2009)
    Sven P. Peter:   Ich denke nicht, dass es für die HZAs so gesund wäre einen Durchbruch zur Elefantenbullen-Anlage mit Bindu zu haben.
    (12.10.2009)
    IP66:   Das wurde schon vor einiger Zeit erwogen. Im Grunde leben die Hirschziegenantilopen ja auf einer Anlage des Hirschreviers, in die zunächst die Rentiere versetzt wurden, die bis dahin in den Huftieranlagen des Panoramas untergebracht waren, zu denen auch die Freisichtgehege für Eisbären und Paviane zählte.
    Ich würde es aber für unklug halten, sich in der derzeitigen Situation noch eine Baustelle zu leisten, auch wenn sie an einem der weniger begangenen Wege liegt.
    (12.10.2009)
    Sacha:   @MM: Du bist mir gedanklich wieder einmal einen Tick voraus..:)
    (12.10.2009)
    Michael Mettler:   Wäre es baulich bzw. von der Lage der Gehege her möglich, das bisherige Saiga-Gehege mit dem Elefantenpark so zu verbinden, dass man dort die Hirschziegenantilopen unterbringen und ihnen durch schmale Zugänge die zusätzliche Nutzung des Elefantengeheges erlauben könnte?
    (12.10.2009)
    IP66:   Wenn meine Informationen stimmen, will man auch dort umgestalten. Damit besteht die Gefahr, daß zu den vielen Baustellen und Leerständen im Jubiläumsjahr noch ein weiterer hinzukommt.
    (12.10.2009)
    Anna Lena Stephan:   Das Gehege befindet sich eh an einer ungünstigen Stelle, da dort sehr wenig Leute vorbei gehen. Von daher würde dort ein Leerstand nicht so auffallen. Bei all den "Baustellen" des Kölner Zoos vielleicht nicht die schlechteste Entscheidung.
    (11.10.2009)
    IP66:   Ich könnte mir eine Nutzung der Anlage durch Kropfgazellen durchaus vorstellen - wenn ich allerdings an die angekündigten Bergtapire oder Kattas denken, so würde ich mich nicht wundern, wenn man noch lange auf die Tiere warten muß oder man letztendlich zu anderen, womöglich weniger praktikablen Lösungen realisiert wird.
    Am allerliebsten wäre es mir natürlich, wenn man dort, wo viel Infrastruktur und Erfahrung in Sachen Saigaantilopen besitzt, auch solche hält - doch deren Beschaffung dürfte großes Engagement und viel Phantasie erfordern, wenn sie nicht völlig unmöglich ist.
    (10.10.2009)
    Gerrit Wehrenberg:   Na Herzlichen Glückwunsch ...!
    Nächste Woche fahre ich zum ersten Mal in den Kölner Zoo - und jetzt schickt der Zoo seine Zwergpinguine nach Wuppertal und der letzte Saiga-Bock in ganz Westeuropa segnet das Zeitliche! Warum nur ... :-(
    (09.10.2009)
    BjörnN:   Als Nachfolger für den Saigabock sind Persische Kropfgazellen im Gespräch.
    (09.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   der alte Saigaantilopenbock ist diese woche gestorben und somit fällt diese Haltung weg
    neue Tiere wird amn ja wohl nicht mehr kriegen können
    (09.10.2009)
    Thomas Schröder:   Am Donnerstag war das Gehege besetzt mit einem sehr mageren Persischen Leopardenkater.
    (04.10.2009)
    Ingo Rossi:   Bei einem heutigen Kurzbesuch im Kölner Zoo war das Leopardengehege leer und ein handgeschriebenes Schild "Gehege unbesetzt" war an der Scheibe zu lesen. Weiß jemand mehr?
    (04.10.2009)
    IP66:   Immerhin startet die Zooleitung trotz nicht allzu langer Amtszeit jetzt schon den zweiten versuch, diesen Bereich neu zu "gestalten" - und erklärt zugleich, daß das alles doch nur provisorisch gemeint ist und man für das Gelände noch viel prachtvolliere Ideen entwickle ...
    Das Alleinstellungsmerkmal Zwergpinguine hat man dauerhaft nach Wuppertal verlagert. Ob die Statik der noch besetzten Humboldtpinguinanlage die Abrisse verträgt, ist unklar.
    (02.10.2009)
    Laurenz Gewiss:   werde die Zwergpinguine dort dauerhaft bleiben?
    (01.10.2009)
    Anna Lena Stephan:   Die Zwergpinguine wurden Wuppertal übergeben (siehe "Zoo Wuppertal"). Wahrscheinlich wird also dieser Teil des Gebäudes ebenfalls abgerissen. Mal abgesehen, dass ich den Abriss auch schade finde, wundere ich mich schon: Erst auffüllen, Vogelhütten bauen und dann doch teilweise abreißen??? Da hätte man ja auch direkt ganz abreißen können (und für ONB dorthin eine Achterbahn bauen, um mal ganz sarkastisch zu sein).
    Kölner sind ja manchmal wirr im Kopf, aber so sehr...?
    (01.10.2009)
    IP66:   Der Abriß des denkmalwerten Polariums wird fortgesetzt: Derzeit ist man damit befaßt, die Dächer zwischen Pinguinanlage und Klimakammer zu demolieren. Da als Begründung für die sehr begrenzte Vertragsverlängerung der derzeitigen Zooleitung zu lesen war, es anfallende Bauarbeiten im Zoo seien nicht ausgeschrieben worden, mag von Interesse sein, daß die Abrisse von einer im kölner Milieu gut vernetzten Firma ausgeführt werden und kein Baustellenschild zu sehen ist.
    (30.09.2009)
    IP66:   Ich fürchte, es handelt sich um eine der Ideen, die man erst beim scheibchenweisen Umbauen entwickelt hat und die man mit der Bemerkung rechtfertigt, man würde das Ganze, wenn denn der große Masterplanzoo kommt, ohnedies wieder abbrechen ...
    (21.09.2009)
    Anna Lena Stephan:   Das stimmt... Zwei Pfleger, die eine halbe Stunde lang "Lotti fein, Lotti komm!" rufen, während der Papagei sie offensichtlich verstanden hat, aber ignoriert, waren durchaus sehenswert.

    Das Boot hat mich auch irritiert. Ist das eine Hommage an die alte Nutzung der Anlage oder kommt dort doch am Ende wieder Meeresgetier rein?
    (21.09.2009)
    IP66:   Zumindest als Beschäftigungsprogramm für ansonsten überflüssige Pfleger scheint sich der denkmalpflegerisch verheerende Neubau zu bewähren - auch das Publikum schaut interessiert zu, wenn ein Pfleger allerlei Methoden versucht, einen renitenten Vogel, der das Umfeld der Anlage reizvoller findet, wieder zu käfigen ...
    (21.09.2009)
    Ralf Sommerlad:   @MM: Interessanter Ansatz für ein Riesenschlangentraining...
    @Anna Lena Stephan: Ich hab die Flugschau noch nicht gesehen, aber vermutlich hätte ich mich schwerlich darauf konzentrieren können ob der fantasievollen Bootskontruktion auf der Anlage, die mich seit Tagen beschäftigt. Ich weiss nicht, wer auf die Idee kam - aber ich hoffe, er/sie ist mittlerweile entlassen.
    (21.09.2009)
    Michael Mettler:   P.S. Führt eigentlich irgendein Zoo eine Riesenschlange vor, die quasi im Gegenzug einen Plüschvogel "erwürgt"...? :-)
    (20.09.2009)
    Michael Mettler:   Walsrode führt einen Sekretär als Schlangentöter vor...
    (20.09.2009)
    Karsten Vick:   Im Vogelpark Marlow ist eine Seriema darauf dressiert, Gummischlangen in der Show zu töten. Bei meinem letzten Besuch war dieser Vogel in der begehbaren Totenkopfäffchenanlage und hatte von einem Besucher einen kleinen Stoffteddy erbeutet und war dabei, ihn auf dem Boden totzuschlagen. Das war ganz witzig - nur nicht für den Bestohlenen...
    (19.09.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich war heute im Zoo und habe das Ende der Flugschau gesehen: Ein Lachender Hans, der eine Gummischlange erlegte (ich nehme an, dass sie aus Gummi war, denn sie war steif) und immer wieder gegen einen Ast schlug. Auf Zuruf und mit einer Maus als Lockmittel kam er zurück zum Pfleger. Lotti, ein Ara, dachte dagegen nicht daran, zum Pfleger zurück zu kommen. Sie hat in einem Ahornbaum gesessen und sich an den Samen gütlich getan, während zwei Pfleger sie lockten. Wahrscheinlich sitzt sie jetzt noch da...
    Erstaunliche Flugschau, zumindest von den Arten her.
    (19.09.2009)
    IP66:   Dem Zoo droht neues Ungemach: Die Kulturstiftung der Stadtsparkasse, jüngst dadurch bekannt geworden, daß ihr Vorsitzender einen Doktortitel führte, den er nicht legal erworben hat, stellt nach Meldung einer Lokalzeitung 70.000 Euro für die "Erneuerung" der Seelöwenanlage zur Verfügung. Zu Zeiten von Herrn Nogge hätte ich mich über die Zuweisung gefreut, zumal ja die Anlage tatsächlich wieder einmal neu abgedichtet und entrostet werden sollte. Der Umgang der Zooleitung mit der überlieferten denkmalwerten Substanz und deren Neubauaktivitäten lassen wecken bei mir aber eher die Furcht, daß nach Schweine- und Südamerikahaus sowie der Afrikaanlage nun das nächste Opfer auf der Abschußliste steht und der Zoo dadurch ganz erheblich an Attraktivität verliert.
    (02.09.2009)
    IP66:   Der sukzessive Abriß des denkmalwerten Polariums setzt sich also weiter fort, wobei ich es besonders unschön finde, daß die Ersatzbauten weniger den Ansprüchen von Tiergartenarchitektur als einer Art Kleingärtnerästhetik folgen. So wird die Gesellschaft eines Denkmals beraubt und erhält als Ersatz Kollektionen von Baumarkprodukten.
    (28.08.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich war am Wochenende in Köln.
    Am Südamerikahaus hat sich nichts geändert. Im Helmkasuar-Gehege lebt ein Pudu, im Pudu-Gehege junge Marabus.
    Für die Greifvögel auf der ehemaligen Eisbär-Anlage ist ein Holzstall einstanden (in den man nicht hineinsehen kann), das alte Mutter-Kind-Abteil wird abgerissen. Hippodom wächst und gedeiht.
    Die Bartaffen sind im neuen Innengehege. Im Außengehege des Südamerikahauses waren zwei Brüllaffen.
    (27.08.2009)
    IP66:   Die Insel kann man heute noch bestaunen, und vielleicht gibt es die Kondore, die nach Aufgabe der Teichhaltung in die Außenkäfige des heutigen Südamerikahauses umsiedelten, bevor Herr Nogge sie abgab, auch noch irgendwo.
    In den kölner Teichen, deren Gestalt noch auf die Zeiten der Direktoren Bodinus und Funck zurückgehen und die zum denkmalwerten Bestand des Zoos zählen, gibt es noch eine Reihe solcher Inseln: Zum Teil bestanden sie von Anfang an, zum Teil wurden sie von Herrn Windecker aufgeschüttet oder vergrößert, um dort diverse Tiere, vor allem Affen, aber eben auch die Kondore zu halten. Das Problem bestand darin, daß der Zoo seit der Gründung über ausgedehnte Greifvogelanlagen verfügte, deren zweiter Vertreter allerdings der "Freilegung" des Affenfelsens und dem Anschluß der Afrikaanlage geopfert worden war. Da zudem im alten Vogelhaus wegen der Menschenaffenhaltung ein Käfig nach dem anderen fortfiel, sah man sich einem ausgeprägten Volierenmangel gegenüber, der das Kondorexperiment nahelegte. In der Perspektivplanung waren Greifvogelvolieren auf jenem Gelände vorgesehen, auf dem jetzt der Katzentunnel mit den Leopardenanlagen steht, doch diese wurden nie gebaut.
    (27.08.2009)
    Michael Mettler:   In Köln wurde in den 60er Jahren mal der Versuch gemacht, Andenkondore im Freiflug zu halten, aber wohl recht bald wieder abgebrochen. Ich hatte mal gelesen, dass das Kondorpaar danach auf einer Insel in einem der Zooteiche untergebracht wurde. In einer Zoobroschüre von ca. 1967 fand ich nun gerade das nebenstehende Foto, auf dem diese - recht kleine und spartanisch gestaltete - Insel im Hintergrund der Pelikane zu sehen ist.
    (19.08.2009)
    Laurenz Gewiss:   kann mir jemand noch meine fragen beantworten das wäre nett
    wie verläuft die entwicklung des neuen jungen denn ich war bis jetzt nicht in der lage selber noch mal in den zoo zu gehn!?
    (15.08.2009)
    Dennis Ismer:   Elefantenbaby Nr. 4 ist da!!! Name:„Khin Yadanar Min“ (burmesisch für: siegreiches Juwel)
    Mutter: Aye Shan May
    (30.07.2009)
    Laurenz Gewiss:   also ich war heute im Kölner zoo und habe einiges festgestellt:
    aslo die geiervoliere vor dem regenwald haus wird nun von 2 nimmersattstorchen besiedelt was ich persönlich sehr schade finde da kich mir etwas besseres dafür häte vorstelln könnte
    dann habe ich im regenwaldhaus njur noch ein en doppelbhornvogel gesehn weiß jemand was genaueres darüber weil bei meinem letzten besuch war es auch nur noch einer
    dann gabs ansonsten nichts viel neueres zu berichtenw asich jetzt mitbekommen habe mal abgesehn dav on das das hippodom wächst und gedeiht
    (20.07.2009)
    Michael Mettler:   Spontan wollte ich eben antworten, dass ich bei Sitatunga/Pavian um die Sitatungakälber (Ablieger!) fürchten würde. Andererseits scheinen Mantelpaviane in anderen Zoos Mähnenschaflämmer in Ruhe zu lassen - das sind zwar Nachfolger, aber irgendwann legen die sich ja auch mal hin, und Paviane wären durchaus auch flink genug, um zu jagen. Aber wenn der Zoo ein relativ lebensraumgerechtes Szenario bieten will, passt der Mantelpavian als Gebirgs- und Trockensavannen- bis Halbwüstenbewohner nicht gerade gut zu den anderen Arten.
    (19.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ist denn eine Haltung Flusspferd-Sitatunga-Pavian völlig ausgeschlossen? Die Kölner hätten den Vorteil, dass sie sehr aggressive Pavianindividuen nicht dazu nehmen müssten.
    Vielleicht wäre es ja auch möglich, die Erdmännchen aus der Sondergruppe im Onagerstall mit den Flusspferden zu vergesellschaften.
    (19.07.2009)
    Laurenz Gewiss:   also was ich bis jetzt gesehen habe war nur die gemeinschaftshaltung von zwergflusspferden und rotscheitelmangaben
    (18.07.2009)
    André Haubrich:   Im Prinzip wäre da gut eine Kombi aus Mantelpavian und Flusspferd machbar.
    Damit bekäme man den Pavianfelsen deutlich leerer und die Flusspferde hätten Gesellschaft.
    Die Nachteile: Die Sitatungs könnten nicht mehr auf die Anlage und es müsste eine deutlich sichere und höhere Gehegebegrenzung geben.
    Aber eine Idee wie in Augsburg (unten Palisadenzaun, oben hoher Elektrozaun) wären denkbar. Bei Meerkatzen oder Mangaben wäre die Begrenzung noch komplizierer, sonst fände ich die schöner. Wenn für die Die Mantelpaviane ein Abnehmer gefunden hätte oder so aufgeteilt würde, dass auf beiden Paviangehegen kaum Nachzuchten kommen, der Bestand sich stark verkleinert und man später nur den Pavianfelsen mit niedrigenm Besatz nutzen könnte, wäre der Wechsel auf Drills möglich.
    (18.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Wäre nicht eine Gemeinschaftshaltung Affen-Flusspferde denkbar? Affen (ich denke da an kleinere Arten) sind ja wahrscheinlich für ein Flusspferd zu schnell, und sowieso eher selten auf dem Boden. Das würde zwar nicht dem Geokonzept entsprechen, aber ich stelle es mir interessant vor.
    (18.07.2009)
    IP66:   Man hört ab und an von einigen Plänen, wobei gerade die Zooleitung sich diesbezüglich wenig Beschränkungen aufzuerlegen scheint. Allerdings kommt selbst in so einfach Fragen wie der Verlagerung der Onager auf die alte Reitbahn (heute Alpakas) nicht so voran, wie man das ankündigt, was in diesem Fall dazu führt, daß die Verkehrsbetriebe mit ihrem Haltestellenneubau begonnen haben, ohne daß die Tiere, wie angekündigt, wegen dieser Arbeiten umgesiedelt wurden. Insofern würde ich mich nicht wundern, wenn das Projekt noch auf irgendeine Weise verfolgt wird. Offiziell ist allerdings der Masterplan, der nie publiziert wurde, via Pressemeldung als undurchführbar kassiert worden, was man so interpretieren kann, daß das Projekt nicht mehr verfolgt wird.
    (18.07.2009)
    Mirko Schmidkunz:   Ich würde mir wünschen, dass der Zoo in Köln die Zahl an Kleinraubtieren erhöht. Man hat sechs Arten, von denen aber nur zwei besonders selten sind. Genauso wie in Heidelberg könnte man doch über die gesamte Fläche verteilt kleine Anlagen erbauen und die Auswahl an Arten ist doch sehr groß.
    (18.07.2009)
    Michael Mettler:   @Henry Merker: Antwort siehe Waldbock-Thread.
    (17.07.2009)
    Henry Merker:   @Michael Mettler:
    Das kann durchaus hinhauen; wenn zum Beispiel das scheue Tiere ein ranghohes war und/oder die anderen Tiere quasi "angesteckt" hat. Der Ersatz ist aber auch was besonderes; Kleine Kudus sieht man nicht überall. Ich kenne sie nur von Dvur Kralove.
    (17.07.2009)
    Michael Mettler:   @Henry Merker: Weiß ich nicht. Die Sitatungas bekamen dann zusammen mit weiteren Artgenossen ein eigenes Gehege (heute von den Kleinen Kudus bewohnt). Tatsächlich lautete aber die Begründung für die spätere Abgabe, dass die Tiere sich immer häufiger in den Trockengraben der Anlage zurückzogen und somit "unsichtbar" machten - im Gegensatz zu früheren Sitatungas des Zoos, also auch hier eher eine individuelle Geschichte.

    @IP66: Besteht immer noch der Plan, anstelle des jetzigen Kölner Restaurants eine Anlage für Gorillas und Mandrills zu bauen?
    (17.07.2009)
    IP66:   Für den Restaurantneubau gab es sogar schon einmal einen Wettbewerb, der allerdings wenig wirklich überzeugende Ergebnisse erbrachte, weil das geforderte Nutzungsvolumen auf der fraglichen Fläche kaum unterzubringen war. Zudem wollten dem Neubau mit der Seelöwenanlage und dem Nebeneingang zwei weitere Baudenkmäler geopfert werden, wobei manche Entwürfe sich bereitfanden, Fragmente der Seelöwenanlage auf einer Restaurantterrasse herumstehen zu lassen.
    Ich habe allerdings weniger den Eindruck, daß es der Wunsch, die einmalige, durch die Denkmäler geprägte Atmosphäre des kölner Zoos zu erhalten gewesen ist, der diesen Restaurantneubau vorerst verhindert hat - vielmehr hat man im Vorfeld des Jubiläumsjahres mit der Raumung des Südamerikahauses, den neuen Plänen für das zur Hälfte leer stehende Großtierhaus und einige andere Projekte erheblich mehr Erwartungen erweckt und Projekte angekündigt, als der Etat hergibt und sieht sich derzeit auch sinkenden Eintrittseinnahmen gegenüber.
    (17.07.2009)
    Henry Merker:   Was das Sitatungaweibchen nach Aufgabe des Versuches immer noch so scheu?
    (17.07.2009)
    Michael Mettler:   Ich habe selbst schon sehen dürfen, wie Flusspferd und Nyala im Berliner Zoo miteinander spielerisch rangeln. Garantie auf Endgültigkeit gibt es dabei natürlich ebensowenig wie bei jeder anderen Gemeinschaftshaltung auch, siehe der Baseler Flusspferd/Zebra-Unfall.

    Flusspferd/Sitatunga gibt es übrigens bereits in Gelsenkirchen. Hannover wollte die Kombi vor einigen Jahren ebenfalls; sie scheiterte nicht an den Hippos, sondern daran, dass sich die weibliche Sitatunga als sehr scheu erwies und sich mehrfach einen Ruheplatz außerhalb des Geheges suchte, da es kein Nebengehege gab. Der Versuch wurde deshalb sehr bald beendet, ich habe die Kombi damals gar nicht erst zu Gesicht bekommen.
    (17.07.2009)
    Henry Merker:   Dies würde ich so weit auch bestätigen. Bislang hatte ich nur einmal das Glück, beide Tierarten auf der Außenanlage zu sehen. Da hat ein junges Hippo mit einem der Nyalas gespielt. Ansonsten habe ich keine weiteren Interaktionen der beiden Tierformen beobachten können, da die Nyalas nicht auf dem Hippogebiet zu sehen waren.
    Auf jeden Fall sind, wenn man schon Nilpferde mit Sitatungas, Nyalas oder anderen Huftieren vergesellschaften möchte, Bereiche zu schaffen, die ausreichend groß sind, von den Nilpferden nicht aufgesucht und nötigenfalls vom Hippobereich abgetrennt werden können, zu bevorzugen. So wie ich den kölner Plan interpretiere, wurde dies ja so geplant.
    (17.07.2009)
    Mel:   @Sacha: als nach all den Jahren könnte man grob zusammen gefasst sagen das sich die Jungtiere bzw Halbstarken ab und an für die Nyalas interessieren. richtige Auseinandersetzungen gab es meines wissens nach nicht wirklich. Allerdings haben die Nyalas auch einen teil der Aussenanlage für sich alleine, da dieser nicht für die Hippos erreichbar ist.
    (17.07.2009)
    Sacha:   @Henry Merker: Im Zoo Berlin leben die Flusspferde ja schon seit Jahren mit den Flachlandnyalas auf der Aussenanlage. Die Nyalas haben auch immer wieder Junge. Was weiss man von dort über interspezifische Auseinandersetzungen?
    (17.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Die Anlage erschien mir nicht als zu groß, sondern relativ ungenutzt , vor allem im Luftraum. Aber wenn es so ist, wie Christian Badneck beschreibt, könnte daraus wirklich was Gutes werden. Dass ich Krokodile relativ langweilig finde ist dagegen mein persönliches Problem...
    (17.07.2009)
    Henry Merker:   Last but not least:

    http://www.youtube.com/watch?v=fGYVZdASgUw
    (16.07.2009)
    Henry Merker:   Zu diesem gerade angesprochenen Thema sie noch folgende Sequenz erwähnt:

    http://www.youtube.com/watch?v=Gp-0BtK1zIk&feature=PlayList&p=B6DDF4A11DC2BB41&playnext=1&playnext_from=PL&index=7
    (16.07.2009)
    Henry Merker:   Nachdem ich mir jetzt noch einmal den von Herrn Christian Badneck eingestellten Plan angesehen habe, erscheint mir die Anlage keineswegs als zu groß. Die "linke" Außenanlage soll - so viel mir zu Ohren gekommen ist - für Sitatungas genutzt werden. Wenn ich den Plan richtig interpretiert habe, so kann der Flusspferdlandteil vom Sitatungateil abgetrennt werden. Dies halte ich für sehr richtig, da neuere Forschungen ergeben haben, dass Flusspferde Allesfresser sind, demnach eine Art Riesenschwein darstellen, wenn man so will. Mit diesen sollen sie ja auch verwandt sein, berücksichtigt man jetzt mal die neusten Ergebnisse nicht, demzufolge sie (die Flusspferde) den Walen näher stehen sollen als den übrigen Paarhufern.
    Wie dem auch sei, es gibt nicht nur Hinweise, sondern auch Belege dafür, dass Hippos für Huftiere eine lebensgefährliche Gefahr darstellen. Mir ist schon früher aufgefallen, dass in Dokumentarfilmen Nilpferde fast nie mit anderen Huftieren interagieren, sondern stets unter sich bleiben. Mir selbst sind jetzt jedoch zwei Sequenzen bekannt, wo genau dies geschieht. In beiden Fällen wird die Antilope von Wildhunden in einen kleinen See getrieben, um dort vom Flusspferd getötet zu werden. Eine Sequenz findet man sogar im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=ybrcP4KnhPQ. Die andere, die mir bekannt ist, habe ich vor gar nicht all zu langer Zeit im Fernsehen gesehen (Videoaufnahme). Dort hat das Flusspferd die Antilope sogar gefressen. Auch Aas verschmähen Hippos nicht (so fressen sie auch Zebras – sowohl als Aas wie auch als Lebendfutter). Ganz neu sind solche Erkenntnisse ja auch nicht, werden doch in Afrika die meisten Menschen durch Hippos getötet. Darum bin ich bei Haltungen, die Nilpferde mit anderen Huftieren vergesellschaftet halten, doch skeptisch geworden!
    (16.07.2009)
    Christian Badneck:   @Anna Lena Stephan: Was sonstige Arten im Hippodom angeht sollen wohl Schildkröten als auch Fische mit im Hippopool schwimmen. Ornithologisch sind wohl Scharlachspinte vorgesehen. Desweiteren sollen wohl Hörnchen in eine Anlage kurz vor dem Ausgang einziehen.
    (16.07.2009)
    Laurenz Gewiss:  
    Neues Mitglied in der Giraffenfamilie



    Makindu heißt der neue Nachwuchs bei den Netzgiraffen. Das Jungtier ist ein Männchen und wurde von der 5-jährigen Koobi am 6. Juli 2009 zur Welt gebracht. Sein geschätztes Gewicht beträgt ungefähr 80 kg und er dürfte eine Größe von ca. 1,80 m haben. Der 7-jährige Vater „Maru“ stammt aus dem Kopenhagener Zoo. Makindu ist der zweite Nachwuchs von Koobi. Für Makindu ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant, sonst ernähren sich Giraffen von Blättern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den Ästen zupfen. Trinken müssen sie selten, die benötigte Flüssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Bei uns erhalten sie im Winter als Ersatz Luzerneheu, im Sommer auch frische Luzerne und natürlich Laub, etwas Obst und Gemüse und ein pelletiertes Kraftfutter bestehend aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.



    Der für Giraffen charakteristische lange Hals besteht interessanterweise genau so aus sieben Wirbeln, wie der anderer Säugetiere, nur dass die Wirbelkörper stark verlängert sind. Um das Blut bis ins Gehirn zu transportieren, leistet das 12 kg (!) schwere Herz Schwerarbeit. Bis zu 60 l/min werden durch den Körper gepumpt. Auch liegt der Blutdruck bei Giraffen höher als bei anderen Säugern.



    Sowohl Männchen als auch Weibchen tragen zapfenförmige Hörner auf dem Kopf. Diese setzen die männlichen Tiere im Kampf ein. Gefürchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene gesunde Giraffen haben zwar keine natürlichen Feinde, jedoch versuchen u.a. Löwen und Hyänen gelegentlich, Jungtiere oder alte und kranke Tiere zu erbeuten. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes bringen Giraffen es im Galopp auf bis zu 50 km/h.



    Bayer Diabetes Care hat im Juli 2008 die Patenschaft über Koobi übernommen, die seitdem mit Zweitnamen „Fine“ heißt, wie das Maskottchen von Bayer Diabtes Care. An diesem Wochenende (18./19.7.) veranstaltet Bayer Diabetes Care ein Zeltlager im Kölner Zoo für eine Gruppe Diabetikerkinder, die über ein Gewinnspiel ausgewählt wurden und aus ganz Deutschland zusammenkommen. Koobi-Fine und ihr Nachwuchs werden dabei natürlich im Mittelpunkt stehen.






    Makindu heißt der neue Nachwuchs bei den Netzgiraffen. Das Jungtier ist ein Männchen und wurde von der 5-jährigen Koobi am 6. Juli 2009 zur Welt gebracht. Sein geschätztes Gewicht beträgt ungefähr 80 kg und er dürfte eine Größe von ca. 1,80 m haben. Der 7-jährige Vater „Maru“ stammt aus dem Kopenhagener Zoo. Makindu ist der zweite Nachwuchs von Koobi. Für Makindu ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant, sonst ernähren sich Giraffen von Blättern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den Ästen zupfen. Trinken müssen sie selten, die benötigte Flüssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Bei uns erhalten sie im Winter als Ersatz Luzerneheu, im Sommer auch frische Luzerne und natürlich Laub, etwas Obst und Gemüse und ein pelletiertes Kraftfutter bestehend aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.



    Der für Giraffen charakteristische lange Hals besteht interessanterweise genau so aus sieben Wirbeln, wie der anderer Säugetiere, nur dass die Wirbelkörper stark verlängert sind. Um das Blut bis ins Gehirn zu transportieren, leistet das 12 kg (!) schwere Herz Schwerarbeit. Bis zu 60 l/min werden durch den Körper gepumpt. Auch liegt der Blutdruck bei Giraffen höher als bei anderen Säugern.



    Sowohl Männchen als auch Weibchen tragen zapfenförmige Hörner auf dem Kopf. Diese setzen die männlichen Tiere im Kampf ein. Gefürchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene gesunde Giraffen haben zwar keine natürlichen Feinde, jedoch versuchen u.a. Löwen und Hyänen gelegentlich, Jungtiere oder alte und kranke Tiere zu erbeuten. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes bringen Giraffen es im Galopp auf bis zu 50 km/h.



    Bayer Diabetes Care hat im Juli 2008 die Patenschaft über Koobi übernommen, die seitdem mit Zweitnamen „Fine“ heißt, wie das Maskottchen von Bayer Diabtes Care. An diesem Wochenende (18./19.7.) veranstaltet Bayer Diabetes Care ein Zeltlager im Kölner Zoo für eine Gruppe Diabetikerkinder, die über ein Gewinnspiel ausgewählt wurden und aus ganz Deutschland zusammenkommen. Koobi-Fine und ihr Nachwuchs werden dabei natürlich im Mittelpunkt stehen.




    (16.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich befürchte nur, dass die Anlage sehr groß ist für die paar Tiere. Nicht falsch verstehen, es ist toll, dass sie so viel Platz haben. Ich hätte nur von vorneherein noch ein paar kleinere Tierarten eingeplant, z.B. kleinere Aquarien oder Terrarien bzw. frei fliegende Vögel (nur bitte nicht bei den Krokodilen).
    Es ist ähnlich wie bei dem Innenraum der Elefantenanlage. Dem hätte es auch ganz gut getan, kleinere, z.B. Mäuseartige dort auszustellen. Zumal sowohl Fulsspferde als auch Krokodile sich ja nicht gerade durch Bewegungsfreude auszeichnen.
    (16.07.2009)
    Henry Merker:   @Liz:
    So wie die Modelle aussehen, dürfte das demnächst (?) fertig gestellte Hippodrom ja eine ordentliche Augenweide sein. Habe ich das Bild richtig interpretiert, wenn es um die Frage der großzügigen Außenanlage (Landteil) des Anlagenkomplexes geht?
    (16.07.2009)
    Laurenz Gewiss:   im jahresbericht steht das in unbestimmter zeit ein neuer nebeneingang sowie ein neues zooresteraunt entstehen soll wenn das so wäre wäre das alte zooresteraunt dann überflüssig also könnte man diese fläche doch eventuell für eine arfrikasavanne benutzen oder?
    (15.07.2009)
    Liz Thieme:   da hier noch nie Bilder vom Hippodom gezeigt worden, hier mal paar "uralt" Modelle
    (15.07.2009)
    IP66:   Man hat in der hiesigen Presse angegeben, daß man auf Wunsch des Zuchtbuchführers und wegen genetischer Überrepräsentation Nachwuchs hinkünfitig verhindern möchte. Der Anlaß war allerdings die Geburt des vorletzten Jungtieres. Der Artikel fand sich auch auf der neuen, aktuelle Meldungen eher vermeidenden Homepage.
    (15.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Köln hat aber tatsächlich die Tendenz, hauptsächlich publikumswirksame Tiere zu fördern (mit Ausnahme der Vögel, die Diskussion hatten wir aber schon mal).
    Auch mit Todesfällen wird nich sehr transparent umgegangen. Als damals das Flusspferdbaby ertrunken ist, hat man einfach alle Einträge in Geburtenlisten gelöscht. Auch wenn Tierpersönlichkeiten sterben, wie Savani oder der Kragenbär, würde ich mir eine entsprechende Notiz am Gehege wünschen.
    (15.07.2009)
    Christian Badneck:   Es war zu keiner Zeit bei der Führung die Rede das die Bucharahirsche abgegeben werden sollen. Lediglich das wenn es zu einer Afrikasavanne kommen sollte, dass mehrere Anlagen wie z.B. Giraffenanlage, altes Elefantenhaus usw. zusammengelegt werden könnten.
    (15.07.2009)
    Henry Merker:   @Laurenz Gewiss:
    Ich sage mal so: Wenn der Zoo Köln den Bucharahirschbestand an einen anderen (deutschen) Zoo abgeben sollte, dann ginge das schon in Ordnung; auch wenn es doch irgendwie schade ist. Ist denn schon bekannt wohin die Tiere gehen sollen?
    (15.07.2009)
    Laurenz Gewiss:   @Henry Merker:das fände ich ebenfalls sehr dumm und vorallem schade ich finde es schon eigenartig das man mit der zucht der bucharahirsche aufhört (auch wenn der grund schon einleuchtend ist)
    gibt es ein genaueres datum zur womöglich nächsten elefantengeburt durch aye chan may??
    (15.07.2009)
    Henry Merker:   @IP66:
    Beabsichtigt man in Köln tatsächlich die Bucharahirschhaltung aufzugeben oder war das nur eine theoretische Überlegung der dortigen Zooleitung? Ich würde dies nämlich als sehr dumm ansehen, um mich mal so auszudrücken.
    (15.07.2009)
    IP66:   Derzeit gibt es ja nicht einmal eine aktuelle Geburtenliste auf der Hompage des Zoos - da sehe ich auch ein Defizit. Ich hätte mich auch gehütet, einen Erföffnungstermin für ein noch in der Rohbauphase befindliches Tierhaus zu nennen, doch finde ich, daß dergleichen Zoofreundeführungen eben keine Treffen einer Geheimgesellschaft vorstellen, sondern daß die dort verkündeten Zukunftsentwicklungen für eine Öffentlichkeit bestimmt sind.
    (15.07.2009)
    Ronald Masell:   @andreasfehlverhalten?es war mir klar, das es auf diese reaktion hinausläuft,trotzdem bleibe ichbei meinem standpunkt.zitat des ex bk schröder:basta!
    (15.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich wüsste auch nicht, welche von den (interessanten!) Nachrichten von Christian Badneck so dramatisch wäre, dass sie nicht in die Öffentlichkeit gehört. Gerade der Kölner Zoo besticht meiner Meinung nach nicht mit Transparenz und Informationsangeboten, v.a. wenn etwas schief gelaufen ist. Da bin ich dankbar um solche Neuigkeiten.
    (15.07.2009)
    Andreas Knebel:   Im Übrigen gebietet es die Fairness, nicht den anderen die Schuld für das eigene Fehlverhalten aufzudrücken ("nu haltet mal den ball flach!"). Um im Beispiel zu bleiben: Der einzige Ball in dieem Thread, der die Kopfhöhe deutlich überflogen hat, wurde von R. Masell nach oben gefeuert!
    (14.07.2009)
    Holger Wientjes:   Dann ist aber ´ne Menge rausgerutscht... !!!
    (14.07.2009)
    Ronald Masell:   nu haltet mal den ball flach!jedem kann mal was rausrutschen was er eigentlich gar nicht sagen wollte,eigentlich gebietet es die fairness nachzufragen ob das alles so an die öffentlichkeit kann, das ist jedenfalls mein standpunkt, und dazu stehe ich!
    (14.07.2009)
    IP66:   Die Führung war ja offiziell angekündigt, und man kann es den Zoofreunden wohl nicht zumuten, neben ihrer finanziellen Unterstützung auch noch als Geheimnisträger zu fungieren. Wobei man allerdings sagen muß, daß nicht alle kölner Ankündigungen auch Wirklichkeit werden: Ich denke da an die Kattas auf der Eisbärenanlage, die Bergtapire oder das große Huftierrevirment wegen des Onagerumzugs, das ja immer noch auf sich warten läßt, obwohl die KVB schon fleißig bauen ...
    (13.07.2009)
    Christian Badneck:   @Ronald Masell Wenn es nicht offiziell währe hätte es Herr Pagel ja wohl kaum einer ganzen Gruppe von ca. 20-30 Personen während einer Führung der Freunde des Kölner Zoos e.V. erzählt oder ?
    (13.07.2009)
    Ronald Masell:   @christian.hast du nichtd besseres zu tun alsdas gleich rauszuposaunenen?vielleicht war das alles noch gar nicht offiziel, hättest mal besser herrn pagel gefragt,anstatt hier zu posten
    (13.07.2009)
    IP66:   Demnach hat man das Südamerikahaus tatsächlich geräumt, ohne klare Vorstellungen von den Umbauten oder diese gar ausgeschrieben zu haben. Die Kasuaranlage steht ja nun schon geraume Zeit leer, ein Wiederbesatz wäre wünschenswert, scheint aber auf sich warten zu lassen.
    Breitmaulnashörner scheinen mir weder für die Bausubstanz noch für die Fläche eines der wichtigsten Baudenkmäler in der Tiergartengeschichte geeignet - wenn die Boxen und Anlagen schon für die paarweise gehaltenen kleineren Spitzmaulnashörner zu klein sein sollen, dürften sie für eine Großgruppe Breitmaulnashörner wohl noch weniger passen. Die Idee der Afrikasavanne, auch wenn ihre Realisation, wenn ich die Finanzlage des Zoos betrachte, wohl eher als utopisch bewertet werden muß, würde so nicht nur viel denkmalwerte Substanz, sondern auch die Buchara-Hirsche kosten, deren Zucht ja auch einzustellen versucht wurde. Ich würde mich freuen, wenn, wie eigentlich schon seit einem halben Jahrhundert, das Großtierhaus wieder einmal durch Geldmangel vor großen Umgestaltungs- und Umbesetzungsplänen gerettet wird. Ich denkezudem, daß zwischen den "Afrikasavannen" in Gelsenkirchen, Duisburg, Krefeld, Neuwied, Aachenm Dortmund und Münster sich ein deutlich mickrigeres und auf Kosten denkmalwerter Substanz realisiertes Beispiel kaum besonders prachtvoll ausnehmen würde, insbesondere dann, wenn es auf die in Münster, Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg in zum Teil schon in stolzer Anzahl vorhandenen Breitmaulnashörner setzt.
    (13.07.2009)
    Holger Wientjes:   Um die Mähnenwölfe ist´s schade ! Obwohl "kleine Antilopenart" ja auch interessant klingt... !

    Das man sich um Ameisenbären bemüht und einen neuen Führer herausbringen möchte kann man ebenfalls begrüssen.

    Für die Weiterführung der Nashornhaltung hoffe ich allerdings noch auf Spitzmäuler !!! Gerade NRW ist ziemlich "breitmaullastig" und ich versteh auch nicht, warum man Nashörner auf Biegen und Brechen vergesellschaften muss !!!
    (13.07.2009)
    Christian Badneck:   P.S. -Flugshow findet wohl nun regelmäßig in der alten Eisbärenanlage statt, soll aber nich für immer sein.
    Nur solang man noch nich weiss welche Art entgültig Einzug halten soll.

    -Schuhschnäbel die auf der Palnungsskizze des Hippodom auftauchten sind wohl Geschichte. Es wird wohl eine Kranichart (höchstwahrscheinlich Kronenkranich) werden.

    - Südamerikahaus: Endplanung liegt noch nicht vor da man noch überlegt ob der ungenutzte Keller des Hauses mit in die Anlagen integriert werden soll.


    (12.07.2009)
    Christian Badneck:   Hallo, bin gerade von meinem Besuch im Kölner Zoo (mit Zooführung zum Thema: "Hippodom und andere Ideen für die Zukunft" unter Leitung von Zoodirektor Theo Pagel)zurückgekommen.

    Folgende Neuigkeiten sind zu vermelden:

    - Hippodom wird am 22.07.2010 eröffnet.

    - Mähenwolfhaltung wird eingestellt
    dafür demnächst eine kleine
    Antilopenart geplant.

    - Nachdem Helmkasuar Cäsar nun in Moskau wohnt ist die Anlage für Große Ameisenbären gedacht. Anfrage beim EEP Koordinator bereits gestellt. Ankunft eines Pärchens für das nächste Jahr erwahrtet.

    - Orang-Utan Mutter Nony und Jungtier Nala werden den Zoo auf Wunsch des EEP
    Koordinators wohl verlassen. Dafür Ersatz aus Arnheim (ein heran-wachsendes Männchen und eine Orang-Mutter mit Jungtier.

    - Altes Elefantenhaus soll nach dem Auszug der Flusspferde und Sitatungas wohl als Nashornhaus dienen (ursprünglich war gar keine Tierhaltung in diesem Haus mehr geplant.) Herr Pagel redete von Breitmaulnashörnern währen im Fall einer Afrika-Savanne (die über kurz oder lang entstehen soll) mit anderen
    Arten besser zu vergeselsschaften.

    - Bartaffen in neue Anlage umgezogen, aber noch nicht zu sehen. Eröffnung sehr wahrscheinlich am 23.07.09.

    und das beste für Zoologikasammler zum Schluss:
    - 2010 soll es neben einem neuen Buch (wohl keine Chronik) auch endlich wieder einen Zooführer geben.
    Herr Pagel sprach von einem Erscheinungsdatum etwa zu Saisonbeginn.

    (12.07.2009)
    IP66:   Einen der Geparden habe ich heute gesehen. Ich habe auch den Eindruck, daß, seit der Zoo einen kaufmännischen Direktor in gleichberechtigter Position beschäftigt, die Bauprojekte weniger termingerecht und planvoll betrieben werden als unter Herrn Nogge. Ich zweifle allerdings, ob Primatenabstriche so viel Geld einbringen, daß die Dinge, die diesen Eindruck verursacht haben, schnell bewältigt werden.
    (09.07.2009)
    Anna Lena Stephan:   Wo sind eigentlich die beiden Kölner Geparden? Sie sind seit Wochen nicht mehr da, das Gehege wächst ziemlich zu.

    Im Südamerikahaus sind teilweise Wände und der Boden herausgerissen worden, im Rest des Gebäudes (dessen maroder Zustand jetzt erst richtig auffällt) werden Bilder der Orangdamen Lotti und Tilda ausgestellt. Der Erlös soll in die Sanierung des Südamerikahauses fließen. Sieht mir schwer nach "Geld ausgegangen" aus.
    Es wäre ja schön, wenn der Zoo einen der ehemaligen Affenkäfige für Besucher öffnet, ähnlich wie Duisburg.

    Die Bartaffen sind noch im Südamerikahaus, ihr Gehege ist aber so gut wie fertig. Allerdings scheint mir das Netz über der Orang-Anlage sehr breitmaschig für Bartaffen.

    (09.07.2009)
    IP66:   Von einer tatsächlich erfolgten Vergrößerung des Raubtierhauses weiß ich nichts - allerdings wissen wir über den Bodinus-Zoo in Köln mangels Forschung und Quellen ohnedies viel zu wenig. Das Gebäude war allerdings bis zur Kriegszerstörung kleiner als das zweite, ebenfalls von Bodinus errichtete Raubtierhaus in Berlin. Die Braunbärenburg, die den Krieg sogar überlebt hat, war recht geräumig, und gegenüber gab es noch eine Art Grottenkäfig für kleinere Arten.
    (08.07.2009)
    Liz Thieme:   Köln, November 1861
    neu kamen "kurz" vorher
    *ein Schwarzbär
    *ein Paar Grizzlybären (Ursus ferox)
    * ein Gepard (Felis guttata)
    * ein Serval
    * ein Karakal

    daraus folgt:
    * 5 Löwen
    * 1 Javatiger
    * 1 Bengaltiger
    * 1 Jaguar
    * 4 Leoparden, darunter 1 melas, 1 fel. concolor, 1 fel. gutatta 1 fel. serval und 1 fel. caracal
    * 4 Ursus arctos [Braunbär]
    * 2 Ursus americanus [Schwarzbär]
    * 2 Ursus ferox [Grizzlybär]
    * 3 Ursus maritimus [Eisbär]
    * 2 Wölfe
    + kleine Raubtiere
    + Hyrax capensis [Klippschliefer]

    aus diesem Grund sollte das Raubtierhaus um die Hälfte vergrößert werden
    (07.07.2009)
    Laurenz Gewiss:   d.h. der eig plan das südamerikahaus ca 2010 wieder zu eröffnen mit neuer tierbesetzung wurde erstmal übern haufen geworfen!? wurde die neue bartaffenanlage eig schon eröffnet?

    (27.06.2009)
    IP66:   In beiden Fällen gibt es Pläne, doch scheint man sich nicht in jeder Hinsicht daran zu halten. Der Masterplan, der allerdings von der neuen Zooleitung öffentlich für nicht mehr gültig erklärt wurde, sah das alte Großtierhaus als Teil einer Afrika-Savanne vor, der die historischen Teiche, die Buchara-Hirsche und noch allerlei anderes geopfert werden sollte. Derzeit ist die Aufgabe der Nashornhaltung für 2010 angekündigt, mit dem Auszug der übrigen Bewohner in den dann eröffneten Neubau. Angekündigt war für dieses Jahr auch eine umfassende Sanierung des Südamerikahaus, um deretwillen die dort gehaltenen Tiergruppen zum Teil abgeben oder in die Papageienkäfige hinter dem leer stehenden Australienkomplex umgesiedelt wurde. Mittlerweile ist das Gebäude allerdings wieder geöffnet, auch wenn es dort nur die Ergebnisse der Beschäftigung von Menschenaffen mit Farben zu sehen gibt. Wenn Sanierungstätigkeiten stattgefunden haben, so können sie nur für das Publikum nicht sichtbare Bereiche betroffen haben.
    (27.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Oder für das alte Affenhaus: Besucher in die alten Käfige, Tiere in die alte Besucherhalle. Wozu brauchen Besucher denn 8m hohe Decken?
    (27.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   in der fasanerie gibt es ja 2 neue Tukane die werden dann auch wohl in das Südamerikahaus ziehen!? sind die beiden Gibbons im Regenwald eig männchen und weibchen ?
    (26.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   Ich habe erneut eine frage was die Zukunft des Alten Elefantenhauses angeht sowie den zusrand des gebäudes

    (18.06.2009)
    IP66:   Ich denke, daß die Zooleitung über solche Pläne nachgedacht hat - allerdings stehen Innen- wie Außenanlagen auf eigenen Fundamenten, und es wird schwer fallen, die Stützkonstruktion des Hallendachs, die mehr oder weniger über den Innengittern der Käfigreihen ruht, abzufangen, zumal diese Wände wieder die Türme stabilisieren. Wenn man viel Geld in die Hand nehmen möchte, könnte man allerdings die Pflanzbeete oder ein eventuelles Innengehege, etwa für Faultiere, eintiefen. Nötig ist das allerdings nicht, wenn die Halle ist ja für die Haltung vieler Arten in jeder Dimension groß genug, und erhöhte Käfige für die größeren Affenarten gibt es an den Schmalseiten des Hauses ja auch.
    (18.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich bin kein Architekt, aber ein Träumer: Bodenplatte raus, Besucherplattform auf Kellerniveau, Treppe runter und superhohe Käfige.
    (17.06.2009)
    IP66:   Bei den Türmen kommt die Feuchtigkeit von außen - die müßte man vom regenreichen Niederrhein nach Freiburg versetzen, um sich die regelmäßigen Sanierungen zu sparen. Ich denke, daß die Halle selbst unzureichend umgerüstet wurde - wenn man die Dachträger und die Eisenkonstruktionen in den Käfigen entrostet und neu streicht, die Kachelwände beibehält und einen wasserabweisenden Innenanstrich anbringt, sehe ich wenig Schwierigkeiten, jedenfalls dann, wenn man das Gebäude nicht von Würgfeigen zuwachsen läßt. Das zweite Problem ist der Keller - es handelt sich um eines der wenigen historischen Tierhäuser, daß einen solchen besitzt. Allerdings hat man in der Halle auch eine große Aquarienanlage aufgestellt, die die Statik ebenfalls ausgehalten hat, insofern könnte auch da eine Sanierung ausreichen, wenn man dafür sorgt, daß keine Feuchtigkeit in die Bodenplatte eindringt. Es könnte allerdings sein, daß die Verbindung von Gewicht und Wasser den derzeitigen Boden irreparabel beschädigt hat, was ich allerdings für unwahrscheinlich halte, da es zu keinen Einbrüchen gekommen ist. Ähnlich wie beim berliner Antilopenhaus gab es immer wieder Versuche, die recht große Besucherhalle irgendwie zu nutzen, was sich ja auch anbietet, und wenn die Affen das Ersatzquartier überleben, wird man zumindest vorläufig Urwaldarten ausstellen müssen. Ich fände das aber auch nicht so falsch, da man mit ein paar Pflanzen in der Halle recht gut eine Waldatmosphäre imaginieren kann, während mir die Wüsten- oder Savannenräume, selbst der in Arnheim, recht gewollt und weniger überzeugend erscheinen.
    (17.06.2009)
    Michael Mettler:   Wäre es dann im Sinne des Gebäudeerhalts nicht sinnvoller, es einem trockeneren Lebensraum zu widmen (gibt es ja ebenfalls in Südamerika) als ausgerechnet dem Regenwald, wo Dauerfeuchtigkeit nicht zu umgehen ist?
    (17.06.2009)
    IP66:   Die letzte Renovierung bezog sich vor allem auf die Türme, deren giebelreicher Dekor nicht so leicht abzudichten ist. Das derzeit größte Problem scheint in der Durchfeuchtung der Besucherhalle zu liegen. Zum einen haben die Pflanzbeete durch ihr Gewicht und austretende Feuchtigkeit die Kellergewölbe in Mitleidenschaft gezogen, zum anderen gibt es auch Wasserschäden in den Wänden, die wohl nicht nur auf eine zurückhaltende Reinigungstätigkeit im Bereich der Dachrinnen verursacht wurden. Allerdings hat die Zooleitung durch Aufstellen von Schildern und Ankündigen neuer Tierarten Erwartungen geweckt, die mit einer einfachen Sanierung nur schwer zu erfüllen sein werden, zudem birgt ein ein Jahrhundert altes Kellergewölbe auch die ein oder andere Überraschung. Ich denke, daß man bei einer Beschränkung auf reine Sanierungsarbeiten und geschickter Planung das Gebäude durchaus im Jubliäumsjahr wieder zugänglich machen könnte.
    (17.06.2009)
    zollifreund:   wenn ich mich an meinen letzten besuch in Köln im Mai 2007 richtig erinnere, wurden doch erst vor zwei jahren renovierungsarbeiten am Südamerikahaus durchgeführt - das spricht nicht gerade für ein langfristiges konzept...

    hat man wirklich von den Bartaffen tiere abgegeben? fand diese große gruppe immer fazinierend. wohin gingen den die tiere?
    (16.06.2009)
    Niedersachse:   1996 und 1998 geboren.
    (16.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   hat jemand aktuelle fotos von der hippodombaustelle!?
    (16.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   d.h. das pärchen heute ist gar nicht so alt oder?

    (16.06.2009)
    Niedersachse:   Der Wurf war am 02.05.2002.
    (16.06.2009)
    Niedersachse:   Dürfte zwischen 2002 und 2004 gewesen sein. War ein 1,2 Wurf. Der Kater ist glaube ich jetzt in Helsinki und die beiden Katzen gingen nach Magdeburg. Eine ist dort geblieben, hat dort inzwischen Nachwuchs, und die andere ist mein ich nach Frankreich gezogen.
    (16.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   weißt du wann?
    (16.06.2009)
    BjörnN:   Jepp, es gab schon einmal Nachwuchs von dem Paar...
    (16.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   Hatte das Löwenpärchen in Köln eigentlich schon einmal nachwuchs?
    (16.06.2009)
    Andreas Knebel:   Es gibt jetzt auf der neuen Kölner Homepage auch ein pdf zum Hippodrom runterzuladen
    (15.06.2009)
    Dennis Ismer:   Das große Südamerikahaus wurde allerdings schon zum hundertsten Jahrestag der Eröffnung ( laut Jahresbericht für 1999 ) "innen und außen einer gründlichen Renovierung" unterzogen.
    (15.06.2009)
    Dennis Ismer:   Laut Jahresbericht sollen dort wieder Tiere aus Südamerika einziehen, allerdings nicht nur Primaten sondern auch Vögel und andere Säugetiere.
    Genaue Arten stehen aber wohl noch nicht fest.
    Mit einer Neueröffnung in absehbarer Zeit ist aber nicht zu rechnen.
    (15.06.2009)
    Christian Badneck:   @Laurenz Gewiss: Bei meinem letzem Besuch war eine Gehegebeschilderung angebracht welches die Geschichte und Zukunft des Hauses zeigte: Kann mich bei der Zukunft noch an Fotos von Roten Brüllaffen, Goldgelben Löwenäffchen, Margays und Gelbbürzelkassike erinnern.
    Es könnte auch ein Zweifingerfaultier dabei gewesen sein, lege hierfür meine Hand aber nicht ins Feuer.
    (15.06.2009)
    Laurenz Gewiss:   ist nun eigentlich klar was genau für Arten nachd er Sanierung in das Südamerikahaus einziehen solen!?
    (15.06.2009)
    IP66:   Ganz leer ist das Südamerikahaus noch nicht, da in der alten Orang-utan resp. Klammeraffen-Anlage die Bartaffen einquartiert werden mußten, von denen aber auch eine Reihe abgegeben wurden. Neben der Klammeraffenhaltung wurde auch die der Zwegseidenäffchen aufgegeben, der Rest wanderte in die Papageienkäfige, wo jüngst der Verlust des Zuchtmannes bei den Brüllaffen zu beklagen war.
    (15.06.2009)
    Andreas Knebel:   Das Südamerikahaus wird/ist leergeräumt, weil es einer umfangreichen Renovierung entgegenharrt. Darum sind viele Bewohner in das neue "kleine Südamrikahaus" übersiedelt, welches ursprünglich als Heimat für Großpapageien errichtet werden sollte. Tja, im modernen Zoo kommt es halt immer anders...
    (14.06.2009)
    zollifreund:   ich war schon über ein jahr nicht mehr in Köln, bin daher ganz überrascht auf dem plan ein neues haus für Brüllaffen und Kapuziener bei den Tapieren zu sehen. sind da noch mehr tiere aus dem "Südamerikahaus" übergesiedelt? Auch das neue Gehege für Bartaffen kenne ich noch nicht. Ist das gegenüber der Orang-Anlage? es war mir bisher nicht bewusst, dass da noch Platz für so eine große Bartaffengruppe ist.
    (14.06.2009)
    Dennis Ismer:   Der kölner Zoo hat eine neue Homepage.
    Der Zooplan ist auch aktualisiert worden ( zugeschüttete ehem. Eisbärenanlage, kleine Südamerikahaus, Kasuar weg und es sind neue Zeichnungen anderer Tiere hinzu gekommen z.B. Baumkänguru o. Persischer Leopard ).
    (13.06.2009)
    Michael Mettler:   Im Jahresbericht war noch die Rede davon, dass man sich per Austausch mit anderen Haltern um die Fortführung der Haltung bemühen wolle. Aber die neue Situation stimmt dafür natürlich nicht gerade hoffnungsfroh.
    (08.06.2009)
    Holger Wientjes:   Das wird`s dann wohl gewesen sein ! Sehr schade !!! Aber einen Neuimport strebt man ja wohl auch nicht an in Köln ?!
    (07.06.2009)
    BjörnN:   Nun ist auch der Kleideraffenzuchtmann "Meo" gestorben, wohl an einem Geflügelvirus.

    Übrig sind nur noch ein altes Weibchen, das Zuchtweibchen und der Nachwuchs von 2008.
    (07.06.2009)
    Holger Wientjes:   Also ich kenne durchaus Lemuren, die sind ganz schön flink...
    In diesem Fall finde ich es auch durchaus vorteilhaft, dass en weiterer Halter für diese schöne Mungoart gefunden wurde und neben den Lemuren ein Vertreter einer anderen Ordnung den Besuchern die Fauna Madagaskars vor Augen führt.
    (05.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Aber da sieht man es doch mal wieder: Weg mit den langsameren Lemuren, her mit etas, das sich bewegt, damit ONB das Tier auch gut sieht.
    (05.06.2009)
    IP66:   Allerdings wurden die Ringelschwanzmungos auf Kosten des Lemurenbestandes, konkret der Rotstirnmakis angeschafft. Ich denke, daß schon der Elefantenpark und jetzt auch das Flußpferdhaus Dimensionen markieren, die, zumindest wenn man sie nicht architektonisch geschickt integriert, letztlich in diesem Zoo nur auf Kosten der Restanlagen realisiert werden können.
    (04.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Gut, was die Onager (die aufgrund ihrer Lage durchaus häufig betrachtet werden), Okapis und Baumkängurus angeht, die sind meinentwegen selten. Aber Grizzlys und Saigas wird man aussterben lassen. Und Pudus, Moschusochsen und Ringelschwanzmungos sind nur Zweit- oder Randbesatz und recht wenig interessant präsentiert. Man hat da eher den Eindruck, dass, als das Gehege frei wurde, man einfach irgendwas gesucht hat, was da rein passt. Wobei ich das beim Ringelschwanzmungogehege gut gelungen finde.
    (04.06.2009)
    IP66:   Nachwuchs gab es bei den Grizzlybären nie - die derzeit gehaltenen Tiere wurden wie in manch anderer Braunbärenhaltung auch kastriert. Dabei hat die Grizzlyhaltung in Köln eine Tradition, von der man einmal prüfen mußte, ob sie nicht noch weiter zurückreicht als diejenige der Kragenbären, denn das Vorgängerpaar der selben Unterart wurde im Nachkriegsjahrzehnt für den alten Bärenzwinger angekauft und hat auch sehr lange ausgehalten.
    Ich persönlich sehe große Chancen bei einer Vereinigung von Zoo und Flora, wobei der geschickter wirtschaftende Leiter wohl derzeit im Pflanzenpark sitzt, wo man neue, manchmal gar nicht teure Ideen an allen Ecken und Enden aufspüren kann.
    Allerdings sollte man sich bei einer solchen Vereinigung darüber im klaren sein, daß der Florapark nebst dem botanischen Garten dahinter ein historisch gewachsenes Parkgelände vorstellt, in das man Tierunterkünfte zwar einpassen, daß man aber nicht als Fortsetzung des Zoos planen kann. Man wird sich die Kombination mit dem historischen Park dann eher so vorstellen müssen wie heute in der Wilhelma, deren gartenarchitektonisch wichtige Bereiche keine Großtiere mehr beherbergen. Von einer solchen Lösung würde auch die Botanik profitieren, denn die bepflanzbaren Bauten im Zoo sind derzeit ja geschlossen oder werden mit unverkäuflichen Überschüssen örtlicher Gärtenreien bestückt, mit im Vergleich zu Wuppertal oder gar Stuttgart doch recht bescheidenen Ergebnissen.
    (03.06.2009)
    Holger Wientjes:   Na ja zumindest sind Onager, Okapi, Grizzly (noch), Moschusochse, Pudu, Saiga (noch), Buchara-Hirsch, Ringelschwanzmungo, Baumkänguruh, diverse Primaten sowie auch der Reptilienbestand nicht unbedingt alltäglich ! Da darf man dann auch Elefant, Tiger, Seelöwe und Co. zeigen ! :-)
    (03.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich habe bei Köln die Befürchtung, dass es sich (außer bei Vögeln) auf die 0815-Großtiere spezialisiert. Hippodom mit Krokodilen und Flusspferden, Elefantenpark, Flachlandtapiranlage, Erdmännchenanlage... Sind doch eher die klassischen Besuchermagnete.
    Von meinem persönlichen Geschmack her sollte sich Köln wieder von der eher halbherzig ausgeführten Idee des Geozoos entfernen und lieber wieder, wie ursprünglich, nach Arten (Kleinsäuger, Bären, Raubtiere,...) trennen.Wäre mal was anderes, und die Trennung nach Erdteilen werden die eh in den nächsten 100 Jahren nicht schaffen.
    (03.06.2009)
    Sacha:   Mein TRAUM ist ja immer noch, dass sich Zoo und Flora vereinigen und dann der herkömliche Zooteil für die Fauna und Flora Eurasiens und Afrikas und der Neue für die Tier- und Pflanzenwelt Australiens sowie Nord- und Südamerikas genutzt wird. Was böten sich da für Möglichkeiten an!!! Und man könnte locker an die 1000 Tierarten halten (ja, hier spricht wieder der Artensammler), ohne dass grosses Gedränge herrschen würde. Dann hätte man auch genügend Platz für Kragen-, Malaien- UND Grizzlybären samt Nachwuchs (und evtl. sogar auch wieder für Eisbären). Aber leider wird das wohl immer ein Traum bleiben.... wenigstens auf Papier habe ich schon mal eine entsprechende Planung gemacht.
    (03.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Also ca. 1981, demnach sind sie mindestens 28 Jahre alt (kamen sie als Jungtiere?) und damit auch hoch betagt. Schade, dass Köln immer weniger Bärenrassen zeigt. Da hätte man besser mehr Geld in die Anlagen gesteckt. Mir als bekennender Elefanten-Ignorant wäre eine riesige Bärenanlage statt Elefantenpark lieber gewesen.

    Mein Vater hat irgendwann in den 80-ern Fotos in Köln gemacht von jungen Grizzlys. Waren das die heutigen oder deren Nachwuchs?
    (03.06.2009)
    IP66:   Die Grizzlybären kamen zu dritt zu Anfang von Herrn Nogges Direktion, ein Tier wurde recht bald bei einem Fluchtversuch erschossen ...
    (03.06.2009)
    Anna Lena Stephan:   Woran ist der Kragenbär gestorben? Fridolin hieß er, oder?

    Wie alt sind eigentlich die beiden Grizzlys?
    (02.06.2009)
    IP66:   Auch den letzten Kragenbären muß man jetzt auf die Verlustliste setzen. Die Vorführung der Greifvögel findet immer noch nicht statt.
    (02.06.2009)
    BjörnN:   Gestorben ist ein altes Kleideraffenweibchen an Altersschwäche und die Nachzucht von 2007 an einem viralen Infekt.

    Der verstorbene Brüllaffenmann ist leider Gottes einer der zwei Zuchtmännchen.
    (18.05.2009)
    Christian Badneck:   @Sven P. Peter: Weiss man um welches Männchen und welches Weibchen es sich bei den Kleideraffen handelt ?
    Zuchtmann oder eine der beiden Nachzuchten ? Zuchtweibchen oder eines der beiden alten Weibchen ?
    Vielen Dank im voraus.
    (18.05.2009)
    Sven P. Peter:   1,1 Kleideraffen und 1,0 Brüllaffe sind verstorben.
    (18.05.2009)
    Petra Schulten:   Neben dem Schild, dass keine Flugschau stattfindet, sind aber einige Tafeln mit Raubvögeln angebracht. Es werden dort auch immer wieder Vögel hingebracht. Ich nehme an, dass dort bald eine Flugschau stattfinden soll.
    (20.04.2009)
    IP66:   Mittlerweile stehen Schilder an der Anlage, deren Wasserteil in eine Art Schlammloch verwandelt wurde, die melden, daß die Flugschau dort noch nicht stattfindet - das verstehe ich so, als ob die Zooleitung derzeit davon ausgeht, daß sie das Wasserproblem lösen und eine solche dort einmal stattfinden wird. Allerdings haben dort auch schon Schilder gehangen, die einen Umzug der Seelöwen ankündigten, von dem man dann wieder Abstand nahm.
    (14.04.2009)
    Ronald Masell:   ichhabe den jb jrtzt noch mal gründlich gelesen und nicht nur überflogen, glei auf der im grußwortb des ehemaligen ob wird darauf eingegangen. ()zitat:()..immärzwird dann wird auch die ehemalige eidbärenanlage,in der zwischenzeitlich seehunde der universität bochum gehalten wurden,
    umgestaltet, wofür, das bleibt noch ein geheimnis des zoos.
    (14.04.2009)
    IP66:   Ich denke nicht, daß eine geschickte Erhöhung dieser Zwischenabsperrung den Denkmalcharakter der Anlage beeinträchtigen würde - in der ersten Generation der Seelöwenanlagen gab es ohnedies recht hohe Gitter. Herr Bodinus dürfte der Verursacher gewesen sein, da sein erster im klassischen Seehundbecken ausgestellter Seelöwe dieses schnell verließ und bis zur Vergitterung des Beckens in der Elefantenpagode ausgestellt werden mußte.
    (13.04.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich meinte eigentlich den Zaun zwischen den beiden Bereichen des Seelöwenbeckens. ich war dabei, als ein Seelöwe, der in "Einzelhaft" war, drüber gesprungen ist.
    (11.04.2009)
    IP66:   Daß die Abgrenzung der Seelöwenanlage - übrigends ein eingetragenes Baudenkmal, einschießlich des Beckens - Probleme bereitet, ist mir neu. Auch in Urwildpferdanlage oder in die Flamingoanlage können Besucher eindringen, ohne daß dies ein Grund für einen Abriß wäre.
    Der derzeitige Umbau für die Flugschau stoppt, weil das Becken zumindest nicht so undicht ist, als daß das einfließfende Regenwasser hinausfließen könnte, so daß sich derzeit anstelle einer attraktiven Flugschau den Besuchern ein unattraktives Schlammloch darbietet.
    (11.04.2009)
    Anna Lena Stephan:   Die Innenställe sind nicht so rosig und der Zaun des Absperrbereichs ist von Seelöwen problemlos überwindbar.

    Im Jahresbericht stand, dass im Sommer 08 ein kleiner Malaienbär zur Welt kam. Vielleicht kommen Mutter und Kind in das alte Eisbärgehege.
    (10.04.2009)
    Michael Mettler:   Ist denn die heutige Seelöwenanlage baufällig oder irgendwelchen Zukunftsplänen im Weg? Ansonsten läge doch irgendwie auf der Hand, DIESE zu einer naturnahen Anlage umzubauen...
    (09.04.2009)
    Anna Lena Stephan:   Das Becken ist wohl undicht. Ich denke, größere Sanierungsarbeiten kann sich der Zoo gerade nicht leisten, und da war das Auffüllen mit Erde einfacher.
    (09.04.2009)
    Ronald Masell:   ende2008hing an der eisbärenanlagr ein hinweisschild, das sie(die eisbärenanlage)zu einernaturnahen seelöwenanlage umgebaut werden soll,allerdingsohne jahresangabe.
    im übrigen war der bambuslemurennachwuchs doch keine "ente"
    das jungtier ist nach 3 tagen gestorben, siehe jahresbericht, der seit gestern raus ist(zoozeitschrift)
    (09.04.2009)
    Klaus Schüling:   Die Flugschau-Diskussion finde ich spannend, die sollten wir in dem dafür vorhandenen Thread führen ...
    (07.04.2009)
    Anna Lena Stephan:   Eben deshalb glaube ich nicht daran, dass man das jetzt vor den Kulissen praktiziert. Dafür sind Zoobesucher mittlerweile zu sensibel.
    Außerdem habe ich die Greifvogelshow mal "inoffiziell" in der Vorsaison gesehen. Der Vogel dachte gar nicht daran, zum Tierpfleger zurück zu kehren. In der Greifvogelvoliere ist das ja kein Problem, aber ob man ohne Netz damit glücklich ist?
    Man könnte ja ein Netz über die Anlage spannen, was dem Besucher eine ungewöhnliche Vogel-Perspektive eröffnen würde. Aber dafür gab es wohl keine Vorrichtungen.
    Mein Freund und ich haben überlegt, welche Tierart auch dort hinein könnte. Wir kamen auf Erdmännchen (die zweite Gruppe von hinter den Kulissen), Bären oder Alpakas (davon hat Köln auch mindestens zwei Gruppen). Oder eine neue Tierart, die leicht und billig zu besorgen ist. Meerschweinchen oder so.
    (07.04.2009)
    IP66:   Da dies jetzt die dritte angekündigte Nutzung der Altanlage vorstellt und von Seiten der Zooleitung wenig respektivolle Äußerungen über das zum Zeitpunkt seiner Entstehung überregional gelobte Baudenkmal getätigt wurden, scheint es sich mir bei der Umnutzung um eine Flucht nach vorn zu handeln, die wenigstens an einer Baustelle schnell zu einer Fertigstellung führen soll. Von einem Haltungsfortschritt zu sprechen, scheint mir allerdings zweifelhaft - wenn auch die Anlage heute hier und da kritisiert wird, so wurde, wenn ich mich recht erinnere, niemald ein Eisbär angebunden. Auf der anderen Seite stellt die Anbindehaltung von Greifvögeln in Köln schon längere Zeit geübte Praxis vor, sie fand allerdings für das Publikum nicht sichtbar hinter der Holzwand der Geiervoliere statt.
    (06.04.2009)
    Sacha:   @MM: Ich war sicher nicht so oft wie Du in Walsrode, habe mir dafür die Vogelshow immer angesehen (ist übrigens wirklich witzig gemacht). Jedenfalls habe ich es in Erinnerung, dass einige klauenbewehrte Teilnehmer (Wüstenbussard?) ihre Kreise auch über die Papageienvolieren zogen. Ich lasse mich von einem VP-Experten aber gerne eines Besseren belehren.
    (06.04.2009)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ich habe die dortige Flugshow erst zweimal gezielt verfolgt und mehrmals auf meinem Rundgang quasi aus der Ferne gesehen, aber in allen Fällen bewegten sich die vorgeführten Vögel nur über der zentralen Wiese und nicht über die Volieren.
    (06.04.2009)
    Sacha:   Streift die Show im Vogelpark Walsrode (zumindest Teilweise) nicht auch die benachbarten Papageienvolieren (bei denen kleinere Arten potenzielle Opfer von Greifvögeln sein könnten)?
    (06.04.2009)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Falls nach dem ersten Erschrecken und seinen möglichen physischen Folgen überhaupt noch eine Gewöhnung möglich ist... Gibt es Erfahrungswerte aus anderen Zoos mit solchen Konstellationen? Mir fallen spontan nur Flugshows ein, die über Freiflächen und Arenen oder neben Großtier- und Greifvogel-/Eulen-Anlagen stattfinden, und da stellt sich das Problem - wenn es denn eins sein sollte - nicht.
    (06.04.2009)
    Shensi-Takin:   Zu Beginn ggf. Furcht, spaeter je nach Art vermutlich Habituation.
    (06.04.2009)
    Michael Mettler:   Wenn "vorführen" im Sinne einer Flugshow gedacht ist: Wie werden die Vögel der unmittelbar benachbarten Fasanerie auf über sie hinweg streichende Greifvogelsilhouetten reagieren?

    Wenige Meter weiter verweist der Zoo gern stolz darauf, dass das Zeitalter der Anbindehaltung überwunden sei (Elefanten)...
    (06.04.2009)
    Anna Lena Stephan:   Sicher? Aber dafür Erde und Baumstämme? Und angekettete Ausstellungen sind wohl auch nicht mehr so ganz zeitgemäß.
    Vor der Eisberg-Kulisse mutet sich das sicherlich recht merkwürdig an...
    (06.04.2009)
    IP66:   Der jüngste Plan sieht vor, dort die angeketteten Greifvögel auszustellen (sie befinden sich momentan im Hinterhof der Freiflguhalle vor dem Urwaldhaus) und vorzuführen. Dafür wurden schon Teile des Baudenkmals beseitigt.
    (06.04.2009)
    Anna Lena Stephan:   Mein Freund war gestern im Kölner Zoo und berichtete mir, dass die ehemalige Eisbäranlage mit Erde aufgefüllt wurde und das dort Baumstämme liegen. Weiß jemand, was da rein kommt?
    (06.04.2009)
    Ronald Masell:   im bartaffenhaus sind mittlerweile diescheibeneingebautworden,amkäfig für die kleideraffen sind die "zweige"und die sitzbretter motiert.
    (08.03.2009)
    BjörnN:   Gibt es denn schon Fortschritte beim Bau des neuen Bartaffenhauses neben dem Menschenaffenhaus, ist der ehemalige Bartaffenkäfig für die Kleideraffen schon montiert???
    (08.03.2009)
    Ronald Masell:   und noch ein foto
    (08.03.2009)
    Ronald Masell:   Ohne viel tam tam und ohne medien ist derbaubeginnzumhippodom erfolgt
    Der nicht renovierte teil des madagaskarhauses ist bereits abgerissen, die bartaffen sind in das ehemaligeklammeraffengehege umgezogen,im moment ist der besuch deszoos durch einige umwege erschwert.

    (08.03.2009)
    Anna Lena Stephan:   OK, dann bitte Adresse an knubbelefutz@web.de mailen.
    (20.02.2009)
    Patrick Kalscheuer:   Ich würde sie nehmen!
    (20.02.2009)
    Anna Lena Stephan:   Ich verschenke an den ersten, der sich hier meldet, die Zeitschrift des Kölner Zoos 2-4/2008.
    (20.02.2009)
    IP66:   Besagtes Kamelhaus wurde nach dem Krieg recht provisorisch wieder eingedeckt, während man sich mit der Gestaltung der Anlage viel Mühe machte, verschiedene Gräben verwendete und eine neue Struktur schuf. Schließlich hat man in den letzten Jahrzehnten kaum in den Erhalt des Gebäudes investiert, aber vielleicht wären dann auch die originalen Türöffnungen zur Anlage verschwunden. Ich wurde es auch für sinnvoll halten, die alte Substanz zu sanieren und zum Bestandteil eines Gebäudes zu machen, das auf die verschiedenen historischen Schichten, die an dieser Stelle des Parks präsent sind, reagiert.
    (18.12.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ich bin ja auch ein Verfechter des Denkmalschutzes, aber der Stall ist im gegensatz zu dem alten Schweinehaus wirklich nur ein Unterstand. Aber ich werde ihn mir nächstes Mal im Zoo noch einmal genauer betrachten. Hat Köln eigentlich neue Kamele, die sahen letztes Mal so anders aus? Und ist das eine Zuchtgruppe? Ich habe nämlich in den letzten 15 Jahren nichts von Kamelbabys mitbekommen.
    (17.12.2008)
    IP66:   Zum jungen Kleideraffen: Es gibt ihn!
    Zum Kamelstall: Es handelt sich in der Tat um das größte der alten Hirschhäuser, mit einem neuen Dach, aber den alten Mauern. Wenn man ihn beseitigt, würde nach dem Schweinehaus ein zweites wichtiges Baudenkmal und eines der ältesten Tierhäuser Europas vernichtet.
    (17.12.2008)
    Oliver Jahn:   Ich habe die Mitteilung auch heute erhalten. Sie kann als bestätigt gelten.
    (16.12.2008)
    WolfDrei:   soeben mündliche Mitteilung:in Köln sei ein Kleideraffe geboren worden. Kann das bestätigt werden?
    (16.12.2008)
    Christian Badneck:   @IP66: Kamelstall ??? Sie meinen doch nicht den Stall am Eingang ??? oder ???

    Dachte immer das wäre so ein provisorisches Ding das man vergessen hätte durch ein neues zu ersetzen.
    Mir war nicht klar das es sich dabei um
    ein so altes Tierhaus handelt.

    (12.11.2008)
    IP66:   In Köln ist das nächste historisch bedeutsame Gebäude vom Abriß bedroht: Man möchte den Kamelstall, den letzten Rest des Bodinus'schen Hirschreviers, einem Neubau opfern.
    (12.11.2008)
    IP66:   Ich vermute, daß sowohl Masterplan wie Flußpferdhaus der derzeitigen Zooleitung vom Vorgänger aufgezwungen wurden, dessen Abschied ja auch recht turbulent verlaufen ist. Hinzu tritt die Auflösung des Parkplatzes für das Personal, die umstritten ist, sowie eine zumindest formale Stärkung der Position des Finanzvorstandes. Auch die Beseitigung des Schweinehauses hat Diskussionen ausgelöst, ebenso die Räumung der alten Eisbärenanlage und die Pläne, den Seelöwenfelsen zu zerstören. Der erste Neubau der neuen Leitung wurde auch nicht überall begrüßt, und es macht auch wenig Effekt, daß man die geschenkten Papageien weiterhin in Twisteden belassen muß, weil in die wenig spektakulären neuen Anlagen erst einmal der populäre Besatz des Südamerikahauses umzieht.
    Insofern hat man sich zu einer ganzen Reihe geerbter Schwierigkeiten einige neue Baustellen geschaffen und steht, wenn meine Informationen stimmen, auch noch vor einem Besuchereinbruch.
    Offensichtlich wollte man sich in dieser Situation nicht wie weiland in Leipzig durch Artikel auf Struktur und Größe des Neubaus festlegen, dessen Finanzierung ja auch noch diskutiert wird. Allerdings gibt man sich in dieser Hinsicht inkonsequent, da man die in den letzten Tagen des alten Direktors aufgestellte Werbetafel für den Neubau noch nicht abgeräumt hat.
    (06.11.2008)
    Michael Mettler:   Nicht nur der Masterplan als Ganzes fand bisher nicht mal in der Hauszeitschrift des Zoos gebührenden Niederschlag; mich wundert nach wie vor, dass der Hippodom als mögliches nächstes Großprojekt dort noch nie zum Thema gemacht wurde.
    (05.11.2008)
    IP66:   Als Fernziel kann ich derartige Ideen durchaus nachvollziehen, zweifle aber ein wenig daran, ob in drei Jahrzehnten noch geographisierende Zoos in Mode sein werden.
    Die Wirklichkeit ist insofern viel profaner, als im botanischen Garten tatsächlich einige, wenn auch keine großen Flächen bereit stehen, in die man Tiergehege integrieren könnte und auch eine Umrüstung des nur fragmentarisch überlieferten Flora-Palast zum Tropenhaus denkbar wäre. Zudem täte eine botanische Beratung und Lenkung bei der Bepflanzung der kölner Tierhäuser drinegnd not, da derzeit hier meist Restbestände kommerziell betriebener Großgärtnereien mehr oder weniger kompetent verteilt und bisweilen auch in den Lieferungskartons einfach abgestellt werden.
    (05.11.2008)
    Sacha:   Das Gerücht an sich mag merkwürdig und bei einigen sicher auf taube Ohren stossen, andererseits finde ich, dass Zoo und Flora geradezu prädestiniert sind, zusammengefügt zu werden.

    1. würde sowohl Flora (Verbindung Tiere und Pflanzen) wie Zoo (mehr Platz) aufgewertet. Beide würden ohne Frage an Renomé (noch mehr) hinzugewinnen.

    2. Man könnte einen wunderbaren Zoologisch-botanischen Garten nach stark geografischen Gesichtspunkten schaffen. Im Florateil würde die Fauna Süd- und Nordamerikas untergebracht (mit entsprechenden Terrarien und Volieren in den Gewächshäusern), für die es im Zoo ohnehin eng geworden ist. Dafür "wandern" abgesehen von den schwer verlegbaren Stücken (z.B grosse Bäume) die Pflanzen Asiens, Afrikas und ggf. Australiens (hier wäre auch denkbar, die austral. Tierwelt in den Florateil zu bringen) in den Zooteil. - Fertig wäre einer der geografisch am besten gestalteten und wahrscheinlich auch artenreichsten Zoos Europas.
    (05.11.2008)
    IP66:   Im Grunde ist der Masterplan, den Herr Nogge in seinen letzten Amtstagen präsentiert hat, schon durch die Neubauten überholt, denen das historische Schweinehaus zum Opfer fiel. Auffällig ist auch, daß dieser Plan, anders als be vergleichbaren geographisierenden Umbauten, bis heute nicht publiziert wurde und man nur merkwürdige Gerüchte hört, etwa jenes, den Zoo und die weniger als 50 Meter benachbart liegende Flora durch eine Monorail-Bahn miteinander zu verbinden.
    Im Falle des Flußpferdhausnebaus scheinen mir allerdings die zu opfernden Parkplätze für die Verwaltungsangestellten eine wichtige Frage vorzustellen, die schon die Planungen für das Restaurant am Nebeneinangang prägte und sicherlich bei den Betroffenen auch zur Weitergabe von Stimmungsbildern an mehr oder weniger seriöse Lokalzeitungen führen können.
    Dergleichen Querelen haben eine Generation lang die Erweiterung des Stadtmuseums, für die die Gelder längst bereitstanden und -stehen, verhindert, und ich will nicht ausschließen, daß dergleichen auch die Errichtung des neuen Tierhauses beeinflußt.
    (05.11.2008)
    Michael Mettler:   In Berlin ging eine solche Vater-Sohn-Konstellation mit Knautschke und Nante immerhin so lange gut, dass Nante im Beisein seines Vaters sogar schon die Rolle des Zuchtbullen übernahm...
    (28.10.2008)
    Anna Lena Stephan:   Kavango wird angeblich ab und an "ausgesperrt", aber ich habe sie bisher auch immer nur zusammen gesehen.
    (28.10.2008)
    Ingo Rossi:   Bei meinem letzten Besuch, allerdings schon etwas her, vertrugen sie sich anscheinend noch. Die Frage wird ja sein, wie lange noch und wenn, wohin mit dem Jungbullen???
    (27.10.2008)
    Michael Mettler:   Bei der Gelegenheit: Was machen eigentlich die Kölner Hippos? M.W. ist doch der Jungbulle Kavango immer noch da, verträgt der sich mit seinem Vater noch?
    (27.10.2008)
    Michael Mettler:   Bis dahin ist das Flusspferd ausgerottet und der Bau erübrigt sich. Oder man kann ihn dann mit Agakröten besetzen wie die ehemalige Amsterdamer Manati-Anlage...
    (27.10.2008)
    Ingo Rossi:   Na wenn es so wie beim Dom ist, haben wir noch über über 600 Jahre vor uns...;-)


    (27.10.2008)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: War mir klar ;-) Andererseits hat man ja in Köln einschlägige Erfahrungen mit langwierigen Bauten - war da nicht mal was mit einem Dom, der nicht "Hippo" mit Vornamen hieß...? :-D
    (27.10.2008)
    Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Das war ja auch eine ironisch gemeinte Hoffnung, deswegen auch das ";-)" dahinter.
    (27.10.2008)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Deine Rechnung hinkt - im Artikel heißt es nämlich "in den NÄCHSTEN 30 Jahren"!
    (27.10.2008)
    Oliver Jahn:   Heißt das dann, dass das alte Kölner Elefantenhaus weiterhin mit den Hippos besetzt bleibt? ;-)
    (27.10.2008)
    Ingo Rossi:   Naja, wenn Du die schon jahrelang dauernde Planung abziehst, bleiben ja nur noch ein paar Jährchen übrig... ;-)
    (27.10.2008)
    Michael Mettler:   Ein Masterplan für 30 Jahre?? Das ist wohl die längste Umstrukturierungsphase eines Zoos, von der ich bisher gehört habe.
    (27.10.2008)
    Ingo Rossi:   Heute im Online-Express:

    Köln - Das Aus droht!
    Kostenexplosion beim HippodomVon ROBERT BAUMANNS Sie sollte das nächste Highlight im Zoo werden: Die „Hippodom“ genannte afrikanische Flusslandschaft. Doch statt 12 Millionen Euro soll sie plötzlich 19 Millionen Euro kosten. Das Aus droht!
    Neueste Meldungen › Mehr aus Köln › Wenn die Kosten für das Projekt nicht auf maximal 13 Millionen Euro gesenkt werden können, wird der Hippodom eben nicht gebaut“, so die Vorgabe von Zoo-Finanzvorstand Christopher Landsberg. Die Projektleiter sollen Einsparpotenziale finden. „Kleiner als geplant soll der Hippodom aber nicht werden.“

    Die afrikanische Flusslandschaft soll nach dem Elefantenhaus (Kosten: 10 Millionen Euro) das zweite Kölner Zoo-Highlight von Weltrang werden. Nilpferde, Antilopen und Krokodile sollen in einem Gehege leben – sich aber nicht ins Gehege kommen. Zentraler Bestandteil ist ein 50 x 60 Meter großes Glashaus, in dem sich ein 600 Quadratmeter großes Wasserbecken für die Krokodile und ein weiteres für die Nilpferde befindet. Durch 13 Zentimeter dicke Scheiben soll man die Tiere auch unter Wasser beobachten können.

    Die Anlage ist zentraler Bestandteil des Zoo-Masterplans, mit dem der Zoo in den nächsten 30 Jahren ganz neu und geografisch geordnet werden soll. Den wollte Zoovorstand Theo Pagel bereits vor einem Jahr vorstellen, nahm aber immer wieder Änderungen vor. Die Kostenexplosion beim Hippodom könnte den Masterplan nun ganz zu Fall bringen.

    Ursprünglich sollte schon vor einem Monat mit den Bauarbeiten begonnen werden, schließlich soll es 2010 zur 150-Jahr-Feier des Zoos eröffnet werden. Der Aufsichtsrat entscheidet nun am 15. Dezember darüber. „Wir werden keine Beschlussvorlage einbringen, bei der die Kosten höher als 13 Millionen Euro liegen“, verspricht Landsberg.

    (27.10.2008)
    IP66:   So viel mir bekannt ist, wurden die Pläne beträchtlich reduziert. Wie stark und in welcher Weise, wurde aber noch nicht publik gemacht.
    (11.09.2008)
    Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Nach dem in Köln aushängenden Plan des Hippodoms würde Letzteres nur direkt an das heutige Madagaskarhaus angrenzen, aber dessen Fläche würde in Zukunft für den Stall der erweiterten Afrikasavanne genutzt werden. Nun ist es allerdings anderthalb Jahre her, dass ich den Plan gesehen habe - wurde seither etwas an der Planung geändert?
    (11.09.2008)
    Ronald Masell:   in tierisch köln verabschiedeten sich vorgestern 2 elefantenpfleger nach heidelberg, um dort eine bullengruppe! aufzubauen, habe ich was verpasst? ich dachte bis jetzt, dort soll ein hospiz für kühe enstehen
    (11.09.2008)
    Dennis Ismer:   Hier einmal der neue Zooplan.
    Mit Hippodom und Tapiranlage.

    (10.09.2008)
    Sven P. Peter:   Wenn schon, dann auch richtig ;) Aus dem Forum von zoofreunde.net
    (10.09.2008)
    Gudrun Bardowicks:   In einem Zooforum, ich glaube in zooforum.de, habe ich gelesen, dass die Bartaffen in der Tat mit den Orang Utans vergesellschaftet werden sollen. Die Bartaffengruppe soll durch die Abgabe von Tieren stark verkleinert werden. Für die Bartaffen wird ein neues Haus ähnlich dem Guerezahaus in Münster gebaut, welches an die Außenanlage für Orang Utans grenzen soll. Außerdem sollen die afrikanischen Menschenaffen zu einem späteren Zeitpunkt in das Umfeld der neuen Nilpferdanlage umgesiedelt werden und dann das aktuelle Menschenaffenhaus nur noch für asiatische Primaten genutzt werden, da dieses besser zur geografischen Gliederung des Kölner Zoos passt. Die Kleideraffen sollen eine der alten Affenkuppeln des Lemurenhaus als Aussenanlage bekommen.
    (10.09.2008)
    Mirko Schmidkunz:   Ist es eigentlich richtig, dass für das Hippoaquarium das gesamte Lemurenhaus geopfert wird und was soll mit den Tieren dort geschehen?
    (10.09.2008)
    IP66:   Derzeit wird die neu vergitterte Orang-Utan-Außenanlage nur von einem Paar dieser Art nebst aktuellem Jungtier genutzt - und dies vergleichsweise sporadisch, auch wenn ich heute den Mann bei der Suche nach wohlschmeckenden Unkräutern im englischen Rasen beobachten konnte. Insofern wäre eine Vergesellschaftung möglich, auch wenn man sich in Münster diesbezüglich auf überschüssige Bartaffenmänner beschränkt hat. Ich bin allerdings ein wenig skeptisch, weil das Experiment gegenüber, bei dem die Guerezas den Gorillakäfig mitnutzen dürfen, nur bedingt gelungen ist - die kleinere Art beschränkt sich auf kurze Ausflüge, wenn die größere außer Sichtweite ist.
    (09.09.2008)
    BjörnN:   @Sven
    Gibt es einen Grund dafür, dass die Tiere ihre Außenanlagenicht nutzen. In anderen Zoos bekommt man sie kaum wieder auf die Innenanlage, wenn sie einmal draußen sind.....

    Sicher wären die Bartaffen im Urwaldhaus gut aufgehoben, doch könnte man die Gruppe trotzdem etwas verkleinern....
    (09.09.2008)
    Sven P. Peter:   Da die Orangs ihre Aussenanlage fast nie nutzen denke ich nicht, dass es ein Problem wäre, diese den Bartaffen zu übergeben.
    (09.09.2008)
    BjörnN:   @Ralf Sommerlad
    Ich habe auch erstmal nicht daran geglaubt, gerade, weil ich den Import eines Einzeltieres ohne Aussicht auf Zucht, für sinnlos und für Verschwendung halte.
    Das Tier wäre in einem US-Zoo deutlich besser aufgehoben, wo vielleicht irgendwann noch einmal die Möglichkeit zum Import eines blutsfremden Weibchen besteht und bereits eine, wenn auch sehr kleine Population vorhanden ist.
    Der Transport nach Köln wird in einem englischsprachigen Forum noch für dieses Jahr angekündigt, der Zoo LA soll dies bereits bestätigt haben.
    (09.09.2008)
    BjörnN:   Es wurden 4 Krustenechesen und der erst vor ein paar Monaten geschlüpfte Blaue Baumwaran gestohlen....
    (09.09.2008)
    Christian Badneck:   NEUIGKEITEN AUS KÖLN

    1. Elefantendame Aye Shan May ist trächtig. Mit der Geburt wird wohl im August 2009 gerechnet.

    2. Dieses Jahr hat es endlich mit Nachwuchs bei den Gelbbrustkapuzinern geklappt.

    3. In der Nacht auf Sonntag wurde in
    das Kölner Aquarium eingebrochen. Hierbei wurden 4 Gila-Krustenechsen gestohlen.
    (09.09.2008)
    Christian Badneck:   @Mirko Schmidkunz
    Habe die Äusserung bzgl. Vergesellschaftung der Orang-Utans mit anderen Affen zwar nicht mitbekommen, mir ist aber aufgefallen das auf dem Zoo-Plan auf der Internetseite des Zoos
    die Wanderu Zeichnung nicht mehr am Madagaskar-Haus ist sondern am Urwaldhaus. Dieses spricht meiner Meinung nach, doch sehr für eine Vergesellschaftung mit den Orangs.

    (09.09.2008)
    Ralf Sommerlad:   @BjörnN: Ich stimme zu!Zur Befriedigung einer Raritäten-Sammallust wären die zu schade. Ich kann mir garnicht vorstellen, dass LA den ausserhalb des AZA-Einflussbereiches abgeben würde..
    (09.09.2008)
    BjörnN:   @Ralf Sommerlad
    Mehr als eine Einzelhaltung wird es in Köln wohl nie geben. Für das Nachzuchtmännchen aus LA in absehbarer Zeit ein Weibchen zu bekommen, ist sicher beinahe aussichtlos, was den Sinn des Import für mich in Frage stellt.
    Ich kann nicht verstehen, warum sich der Zoo derart in eine Tierart fixiert, auch wenn diese akut gefährdet ist und die Kraft nicht lieber in den Erhalt vorhandener Zuchtgruppen steckt, wofür die Brüllaffen und Kleideraffen Paradebeispiele wären.

    @Mirko Schmidkunz
    Die Idee finde ich durchaus interessant, doch wird der Platz das sicher nicht hergeben. Immerhin besteht die Bartaffengruppe aus nunmehr 20 Tieren.
    Die Kölner Orang-Innenanlagen dürften etwa 120m² groß sein, die Außenanlage ca. 600m², das ist nicht gerade viel für 1,4 Orangs und 20 Bartaffen....

    Eine deutliche Reduzierung der Gruppe auf ca. 8-10 Tiere könnte die Lösung bringen, doch ist in diese Richtung noch keine Absicht zu erkennen...
    (09.09.2008)
    Ralf Sommerlad:   Eine Vergesellschatungsmöglichkeit sehe ich nicht, zumindest nicht, wenn ein männlicher Bergtapir kommen sollte. So oder so ist m.E. bei Bergtapiren Einzelhaltung angebracht.
    (09.09.2008)
    Mirko Schmidkunz:   Gestern hat ein Pfleger in der ZDF-Serie davon gesprochen, dass die Orangs mit anderen Affen vergesellscahftet werden sollen. Vielleicht ja mit Bartaffen, die doch dem Hippoaquarium weichen müssen.
    (09.09.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ich war heute in Köln. An der ehemaligen Eisbäranlage hing ein Schild, dass die Anlage ab Winter umgebaut wird.

    Weiß jemand, was da hin / rein soll?
    (07.09.2008)
    IP66:   Schon die Tapirhaltung auf dem Gelände der historischen Schweineanlage widerspricht dem Masterplan, dessen Behandlung als Geheimsache mir ohendies merkwürdig vorkommt. Die Degradierung von Herrn Behlert scheinen mir wie die nicht am Plan orientierten Bauprojekte darauf hinzuweisen, daß der Versuch, hier eine Zooentwicklung für die nächsten Jahrzehnte festzulegen, gescheitert ist.
    (11.04.2008)
    Michael Mettler:   Falls denn noch irgendwas vom Masterplan bestehen bleibt, würde das alte Elefantenhaus allerdings zu "Afrika" gehören, und man müsste wegen der Tapire irgendeine Story von einem gestrandeten Tiertransport aus Südamerika erzählen :-)
    (10.04.2008)
    Tim Sagorski:   Die Bergtapir-Geschichte wäre natürlich ein Traum, auch wenn es mir immer noch ein wenig utopisch erscheint...

    Eine Haltung mehrerer Tapirarten in Köln würde ich übrigens sehr begrüßen, da der Flachlandtapir ja auch so was wie ne Traditionsart des Zoos ist...

    Außerdem könnte ich mir das alte Elefantenhaus, bei Fertigstellung des Hippodroms und Abgabe oder Umsiedlung der Nashörner sehr gut als Tapirhaus für eine oder mehrere Arten vorstellen...
    (10.04.2008)
    IP66:   Vermutlich mußte die Tapiranlage erst einmal provisorisch besetzt werden, und da bot es sich an, ein Einzeltier zu übernehmen. Die Umsiedlung der Brüllaffen in die Papageienhalle halte ich für problematisch. Sicherlich muß das alte Vogelhaus renoviert werden, doch wäre ich glücklicher, wenn man dies so abwickeln würde, daß die Brüllaffen in ihren angestammten Quartieren bleiben könnten. Man hat schon die Saiga-Zucht zugunsten einer Baustelle aufgegeben, weshalb ich es schade finden würde, wenn nun wegen einer Baumaßnahme eine weitere Charakterart verschwindet.
    (10.04.2008)
    Christian Badneck:   Herr Pagel sagte das man bisher nur "einen" Flachlandtapir hält da noch
    nicht ganz klar ist ob die Verhandlungen mit dem US-Zoo Erfolg haben. Habe es so verstanden das die Möglichkeit in Frage kommt das "Ailton" (Name des Flachlandtapir)
    auch bleibt wenn der Bergtapir kommen sollte.

    Wenn die Verhandlungen zu keinem Ergebniss führen sollten, wird Ailton
    aber definitiv Gesellschaft von seiner eigenen Art bekommen.
    (08.04.2008)
    Anna Lena Stephan:   Köln hat ja aktuell einen Flachlandtapir. Wollen die den wieder weggeben, wenn er das Gehege für tapirgerecht erklärt hat, und dann einen Bergtapir holen?

    Und mal eine naive Frage: Was spricht gegen die Haltung verschiedener Tapirsorten in einem Gehege? Zoff oder zu viel Zuneigung?
    (08.04.2008)
    Shensi-Takin:   Zu den Saigas: der 2. Bock lebt offenbar noch, allerdings hinter den Kulissen.
    (07.04.2008)
    Christian Badneck:   Herr Pagel redete erst von Bergtapiren
    und später dann von einem Exemplar.

    Habe auf ISIS nachgeschaut und gesehen
    das alle Zoos in den USA Maximal ein
    Paar der Art halten mit Ausnahme von Los Angeles.

    Desweiteren hatte L.A. lt. ISIS innerhalb der letzten 12 Monate eine Nachzucht. Vielleicht das Tier für Köln (reine Spekulation meinerseits)?
    (06.04.2008)
    Oliver Jahn:   Was bedeutet "zumindest am Anfang"? Köln möchte mit einem Bergtapir beginnen, um dann mehrere zu bekommen?
    Auf jeden Fall klingt das sehr spannend und läßt doch ein paar Hoffnungen keimen.
    (06.04.2008)
    Christian Badneck:   Hallo,

    habe heute an einer Führung der "Freunde des Kölner Zoos" teilgenommen und dabei ein paar interessante Infos bekommen:

    1. Köln möchte definitiv Bergtapire, oder zumindest am Anfang einen Bergtapir, halten.
    Es laufen wohl Gespräche mit einem US-Zoo.

    2. Südamerikahaus soll demnächst umgebaut werden sodass die Affen vorübergend bzw. dauerhaft in die neu gebaute Papageienanlage ziehen sollen.

    Nach Abschluss der Renovierung ziehen
    ein paar Arten, wahrscheinlich die grösseren, zurück ins Südamerikahaus.
    Dort sollen Zukünftig aber nicht nur Affen sondern auch andere Tiere Südamerikas Einzug halten. Sowohl Vögel als auch Säugetiere.
    Als Säugetiere momentan im Gespräch:
    Faultiere und Gürteltiere.

    3. In die Papageienanlage ziehen danach, wie der Name es schon sagt dann neben, wahrscheinlich, Krallenaffen die Papagien und andere Vögel und Säugetiere Südamerikas ein.

    Wenn Fragen auftauchen sollten werde ich gerne versuchen diese zu Beantworten.


    (06.04.2008)
    IP66:   Leider kann man in Köln noch immer keine Philippinen-Krokodile bewundern: Das historische Kaimangehege bewohnen Froschkopfschildkröten, das vor einiger Zeit für die Kaimane umgestaltete Bindenwaranquartier ein zweiter Regenwald-Nilwaran. Ich denke, daß die Anlagen den Vorschriften zur Krokodilhaltung, die wohl eher Beamtenutopien als Haltungserfolgen geschuldet entsprungen sind, nicht entsprechen und deshalb auch die Fortsetzung der Kaimanzucht verhindert wurde. Beim Publikum sind die vier Nilkrokodile ohnedies beliebter, da die recht großen Tiere dank der Anlage ziemlich monumental wirken.
    (02.04.2008)
    Johannes Pfleiderer:   Sind die Philippinen-Krokodile mittlerweile eigentlich in der Schau oder ist das ehemalige Kaimangehege immer noch mit Schildkröten besetzt?
    (02.04.2008)
    IP66:   Presseberichten zufolge soll bei Auseinandersetzungen in der Elefantenherde eine der Thailänderinnen im Graben gelandet sein.
    (31.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Nächster Versuch, ein Bild einzustellen.
    (30.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ich war heute in Köln. Es gibt 2 neue Capybaras, offensichtlich erwachsen.
    Den im Besucher-Thread erwähnten Buschmeister habe ich auch gesehen und für euch fotografiert (er wollte leider nicht an die Scheibe kommen...)
    (30.03.2008)
    Shensi-Takin:   @Christian Badneck: Anscheinend hat der Sinneswandel etwas mit einem Kuratorwechsel zu tun...Was San Diego angeht: bei dem "Red Tape" bei US-Tiertransfers und den meines Wissens ohnehin schon bestehenden Problemen in der US-Haltung wird's da wohl so schnell keinen Austausch geben. In der Hinsicht "sitzt" Köln sogar eher "an der Quelle".
    @MA: Ach, das ging schon-dafür gab es keine Schlange am Eingang. ;)
    (29.03.2008)
    IP66:   Ich habe den zweiten Saiga-Bock schon lange nicht mehr gesehen, und seit einiger Zeit ist auch das Tor zum Absperrgehege wieder geöffnet. Der Sinneswandel bei den Kleideraffen freut mich sehr. Ich habe den Eindruck, daß die neue Zooleitung nicht mehr dergestalt intensiv an den züchterischen Selbstversorgungsideen und Importverboten festhält, die Herr Nogge propagiert hat. Es ist ja mehr als vernünftig, die Haltungserfahrung bei den Kleideraffen zu nutzen.
    (28.03.2008)
    Christian Badneck:   P.S. Habe noch eine Frage vergessen:
    Weiss jemand von euch was näheres über wohl 9,9,5 Kleideraffen in San Diego
    ,die ich zwar bereits letztes Jahr in ISIS entdeckt habe, aber immer gehofft habe das nach dem Import irgend wann mal was in den aktuellen ZOONOOZ steht ?

    Könnte man nicht evtl. aus SAN DIEGO ein zusätzliches Weibchen bekommen ???
    (28.03.2008)
    Christian Badneck:   @Shensi-Takin: Hallo, das sind ja wirklich sehr gute Nachrichten von der Kölner Kleideraffengruppe. Weiss man denn wie dieser Sinneswandel in Köln zustande gekommen ist ? Schliesslich habe ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen das Köln überlegte seine Gruppe
    aufzulösen um die Tiere selbst nach Vietnam zu geben. Desweiteren wieso gerade ein Männchen ? Lt. meines Wissens besteht die Gruppe doch aus Vater und Sohn (beide noch relativ Jung) und 3 Weibchen von denen allersings 2 nicht mehr im zuchtfähigen Alter sind ?

    Vielen Dank im voraus für eure Antworten/Meinungen.
    (28.03.2008)
    Michael Amend:   @Shensi-Takin, das Foto ist ja grausam, da schüttelt es einen ja nur beim Ansehen....
    (28.03.2008)
    Shensi-Takin:   @Sven P. Peter: Anscheinend nicht mehr-die Verbindung stand offen und der eine Bock marschierte rein und raus.
    @th.oma.s: Bitte. Hoffentlich klappt das schlußendlich!


    (27.03.2008)
    th.oma.s:   in bezug auf die kleideraffengruppe in köln wäre es wirklich jammerschade gewesen. danke für die gute nachricht
    (27.03.2008)
    Sven P. Peter:   Der lebt hinter dem Palisadenzaun des Vorzeige Männchens. Das mit dem Kleideraffen ist ja erfreulich :)
    (27.03.2008)
    Shensi-Takin:   Lebt eigentlich der 2. Kölner Saiaga-Bock nicht mehr? Übrigens gute Nachricht für alle Kleideraffen-Fans : offenbar soll Verstärkung in Form eines weiteren Zuchtmanns aus Vietnam kommen.
    Und wie man sieht lassen sich Kölns Elefanten die Lust am Baden auch nicht bei widrigen Bedingungen vermiesen...;)
    (27.03.2008)
    IP66:   Wie gesagt - das älteste Zoobauwerk, daß in diesem Jahrhundert in Deutschland beseitigt wurde ...
    (27.03.2008)
    Michael Amend:   Hier noch etwas für die Köln-Fans, ein Foto des kürzlich abgerissenen Schweinehauses, aus dem ZF 1907, mit Pinselohrschweinen davor !
    (27.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ich kann mich daran erinnern, vor ca. 2 Wochen Shu Thu Zar gesehen zu haben und man sah sehr deutlich in ihrem Bauch den Rücken des Babys. Es war ziemlich groß, ich würde sagen, fast wie ein neugeborener Elefant. Es bleibt also zu hoffen...
    (22.03.2008)
    Rüdiger:   Hier nochmals etwas Neues zum Thema Elefanten!
    Dienstag, 18.03.2008
    Elefantenkuh Shu Thu Zar doch noch trächtig?
    Zoo Köln
    Am 11. März 2008 musste der Kölner Zoo eine traurige Nachricht verkünden. Tierpfleger hatten am Morgen einen toten Elefanten-Fötus im Gehege gefunden. Schnell nahm das Zooteam an, dass er von der 13-jährigen Shu Thu Zar stammen müsse. Die Elefantenkuh, die im April ihren Nachwuchs zur Welt bringen sollte, war vor knapp einem Jahr in eine Rangelei mit anderen Elefanten aus der Zooherde geraten. Danach hatte das Tier aus dem Unterleib geblutet, und schon damals waren Spätfolgen für das Kalb befürchtet worden. Nun könnte es aber dennoch sein, dass nicht sie die Fehlgeburt hatte, sondern eine andere trächtige Kuh aus der Herde, nämlich Aye Chan May, die im September vom Kölner Elefantenbullen Bindu gedeckt worden war. Der gefundene Fötus war so klein, dass er auch zu ihrem Deckdatum passen könnte. Wenn sich der Verdacht bestätigt, könnte der Zoo im April dann doch noch mit dem nächsten Elefantenbaby rechnen. "Das ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation", sagt Zoo-Direktor Theo Pagel. "Nur genaue Schwangerschaftstests und Blutproben können jetzt Sicherheit bringen." Ergebnisse werden allerdings erst in ein paar Wochen erwartet.



    (22.03.2008)
    Shensi-Takin:   Danke für die Empfehlungen, wobei: wenn ich mir so die Zusatzgebühren für die Reservierung via Internet anschaue-da warte ich lieber in einer Schlange...;)Besonderen Dank auch für die Empfehlungen hinsichtlich der Vögel & Saiga.
    (21.03.2008)
    IP66:   Internetbestellung der Karten würde ich auch empfehlen. Da das Aquarium bei den herrschenden Witterungsbedingungen besonders frequentiert wird, würde ich seinen Besuch ans Ende der Besuchszeit verlegen, wenn sich das Gros schon verlaufen hat. Die neue Ausstellung einheimischer Amphibien befindet sich im oberen Teil des hinteren Treppenhauses, ist also nur durch das Insektarium zu erreichen. Die Klaffschnäbel und der Abdimstorch leben jetzt in der Scorrotaubenzuchtvoliere am rückwärtigen Hof der Fasanerie, gegenüber sind die beiden Arten Seidenkuckuke und andere Raritäten untergebracht, am einfach zu übersehenden Weg, der von den Bärenanlagen zum Lemurenhaus führt, gibt es einiges an rarem Wassergeflügel. Ich weiß nicht, ob ich damit Eulen nach Athen trage, doch sind die Zwergpinguine schon häufiger übersehen worden - Sie finden sie in der alten Königspinguinanlage, also auf der rückseite des heute von Seehunden bewohnten Eisbärfelsens. Falls man die letzte Saiga-Antilope besuchen möchte, sollte man das vor 16.00 tun, da sie danach aufgestallt wird. Mehr fällt mir in diesem Zusammenhang nicht ein. In Krefeld kann man die Anlage für Ameisenbären leicht übersehen (gegenüber dem Tapirhaus), in Duisburg findet man die Kanadakraniche in dem ebenfalls schnell passierten Gehege vor dem Sommerrestaurant.
    (21.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ich glaube, man kann auch vorher Karten übers Internet bestellen.
    (21.03.2008)
    Shensi-Takin:   @Anna Lena Stephan: Tja, das klappt bei mir schon mal nicht, weil ich um ca. 13:00 erst ankomme...;)
    (21.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ganz früh ankommen, die Kassen sind momentan manchmal echt überlaufen!
    (21.03.2008)
    Shensi-Takin:   In einer anderen, persönlichen Sache: ich werde den Kölner Zoo am 25.3. besuchen-nützliche Empfehlungen sind hierbei hochwillkommen ;). Am nächsten Tag sind übrigens Krefeld & Duisburg geplant.
    (21.03.2008)
    IP66:   Zürich besitzt ebenfalls noch eine kopfstarke KÖnigspinguinkolonie - ISIS ist eben kein wirklich zuverlässiges System. Mich wundert allerdings auch, daß trotz des recht publikumswirksamen Neubaus für Königspinguine in Berlin sich kaum Nachfolger gefunden haben, die in neue Pinguinanlagen investieren wollen. Hier scheinen die Besucher auch Anlagen der substituierenden Richtung zu schätzen, so daß es kaum Ernerungsbedarf gibt, obgleich die größeren und bunteren Pinguinarten eigentlich einen hohen Schauwert haben und in der Nachkriegszeit auch in nicht auf Artenfülle spezialiserten Zoos gezeigt wurden.
    Geräumige Absperranlagen in Gelsenkirchen habe ich nirgendwo gesehen - auch bei den Elchen nicht, wo das noch sinnvoller wäre als bei den Seelöwen, oder bei den Nashörnern, wo der gesamte Komplex gut zu überblicken ist.

    (21.03.2008)
    Michael Mettler:   Es gab durchaus früher weitere Halter von Magellanpinguinen, nur saßen die Vögel den damaligen Gepflogenheiten entsprechend wohl eher inmitten gemischter Gruppen, und die Gehegebeschilderung täuschte gleichwertige Verhältnisse vor... Neben Köln fiele mir als Ex-Halter auch noch Duisburg ein, und ich meine mich dunkel auch an Tiere in Hannover und im Berliner Zoo zu erinnern ("selbstverständlich" vergesellschaftet mit Brillen- und Humboldtpinguinen...).

    Andere Frage in Richtung Köln: Gibt es nach Papageienhaus und Tapiranlage eigentlich auch Neuigkeiten zum Projekt Hippo-Aquarium?
    (20.03.2008)
    Shensi-Takin:   @MA, MM: Das Problem mit den genannten Haltungen von Königspinguinen ist nur: die einzelnen Halter scheinen sich nicht besonders gern von ihren fortpflanzungsfähigen Weibchen trennen zu wollen. Der alters-oder krankheitsbedingte Verlust von Weibchen ist dementsprechend für die jeweiligen Halter im Grunde ein verhängnisvoller Schritt gen künftiger Haltungsauflösung...Dementsprechend war man im Fall des u.g. Weibchens alles andere als glücklich.

    Interessant, mir war immer so, als hätte ich in mehr Einrichtungen Magellanpinguine gesehen...Tja, dann bleiben also zukünftig nur zwei "Zoopinguin"-Arten übrig. Der "Vorteil": bei einen Besuch AUS oder NZ ischer Zoo kann man sich auf die Begegnung mit "neuen" Pinguinarten freuen...;)
    (20.03.2008)
    Michael Mettler:   Upps, da habe ich nur bis zur Unterart halli gescrollt und die Nominatform glattweg ignoriert. Und schon ist auch Zürich wieder besser besetzt :-)
    (20.03.2008)
    Michael Amend:   @MM.Bei Isis werden 10 Halter von Königspinguinen ( zwei Unterarten ) aufgeführt. Dazu kommen noch weitere Halter hinzu, wie Berlin und der Loro-Park sowie das Ozeanararium Brest.
    Eventuell gibt es ja noch weitere Halter, aber diese beiden fallen mir gerade noch spontan ein.
    (20.03.2008)
    Michael Mettler:   ISIS verzeichnet tatsächlich nur drei europäische Halter von Magellanpinguinen, wobei es mit Karlsruhe eigentlich noch mindestens einen vierten geben müsste. Bei den Königspinguinen sind es noch sieben "Europäer" plus mindestens dem Zoo Berlin, der ja kein Isis-Mitglied mehr ist. (Und Zürich hat nur noch EINEN Königspinguin??)

    Für Köln sind interessanterweise noch drei Humboldtpinguin-Hybriden verzeichnet. Es gab im Zoo mal ein Mischpaar aus einem Humboldt-Weißling bzw. -Schecken und einem Magellanpinguin, wahrscheinlich sind das noch Nachkommen davon? Frohes Heraussuchen vor Ort :-)
    (20.03.2008)
    Ingo Rossi:   Hallo mal wieder, einen schönen Eindruck vom Inneren des kölner Tapirhauses und seinen Bewohnern bekommt man hier:http://www.wdr.de/mediathek/html//regional/2008/03/13/lokk_02.xml
    (20.03.2008)
    Michael Amend:   qShensi-Takin. Wobei Magellan-Pinguine in Europa weitaus weniger anzutreffen sind als Königspinguine. Übrigens hat die Wilhelma jetzt bekanntgebene, nach dem Tod der letzten vier Königspinguine die Haltung dieser Art nicht fortzusetzen, was angesichts der derzeitigen Anlage auch vernünftig erscheint.
    (20.03.2008)
    Michael Mettler:   @IP66: Warum soll es eigentlich in Gelsenkirchen keine Absperranlagen für Robben geben? In einer TV-Doku vor einiger Zeit wurden jedenfalls welche gezeigt, in denen neu hinzugekommene Tiere eingewöhnt wurden. Nur liegen diese Gehege nicht wie das Kölner im Schaubereich - was ja auch seine Vorteile hat. Das Kölner Nebengehege ist dagegen auf Präsentation ausgerichtet, weil es früher als Mutter-Kind-Schaugehege für Eisbären diente.
    (20.03.2008)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Mein Gedanke ging in die Richtung, ob vielleicht das "Wiederfinden" des letztjährigen Brutpartners eine stärkere Brutstimmung auslösen könnte als dessen ständige Anwesenheit, so dass eine zeitweilige Geschlechtertrennung womöglich die Zuchterfolge steigern würde. Wie heißt es doch so schön: Wie nennt man es, wenn ein Paar zeitlebens zusammen bleibt? Monotonie... :-)

    Bei Klimahallen würde sich das Spektrum der Arten durchaus auch dann vergrößern, wenn man nicht nur immer auf die beiden Riesenformen "schielt". Selbst Esel- oder Felsenpinguine sind zwar im Vergleich zu anderen Arten noch in relativ vielen Zoos vertreten (gewesen), aber nur äußerst selten in kopfstarken, "anregenden" Kolonien, was vielleicht die geringe Nachzuchtrate erklärt. Edinburgh ist ja ein gutes Gegenbeispiel.
    (20.03.2008)
    Shensi-Takin:   @MM: Es ist nicht nur das (tatsächlich ungünstige) Geschlechterverhältnis-es ist einfach der zu geringe Nachzuchtserfolg an sich (ob dem eine getrenntgeschlechtliche Haltung noch verbessern könnte-?). Denn obwohl ja immer wieder Zoos mit Königspinguinen Nachwuchs melden, scheint die Zoopopulation sich nicht selbst zu halten zu können und schrumpft-v.a. weil viele noch in den Ende 60igern/Anfang Siebzigern erworbenen Exemplare jetzt altersbedingt versterben bzw. euthanasiert werden, ohne dass sie ersetzt werden. Den Kölner Zwergpinguinen blüht meines Erachtens ein ähnliches Schicksal. "Freuen" wir uns also darauf, dass in Zukunft (wie es auch jetzt bereits größtenteils der Fall ist) der Begriff "Zoo-Pinguine" in europ. Zoos mit Humbolt-, Magellan-und Brillenpinguin gleichzusetzen sein wird.
    (20.03.2008)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Mir ist auch so, als hätte ich mal was über ein extrem ungünstiges Geschlechterverhältnis bei der europäischen Königspinguinpopulation gelesen... Aber das gilt natürlich für die Kölner Zwergpinguine genauso (nur zwei Weibchen), und wenn es möglich war, Zwergpinguine an den Rhein zu holen, dann vielleicht auch "Könige"...?

    Verwechsele ich da was, oder finden sich die Paare bei wild lebenden Königspinguinen nicht nur zur Brutzeit zusammen? Vielleicht ließe sich dann ja dem Zuchtgeschehen auf die Sprünge helfen, wenn man die Geschlechter getrennt in Köln und Wuppertal halten und nur zwecks Brütens zusammenbringen würde :-)
    (20.03.2008)
    Shensi-Takin:   @MM: Das Problem bzgl. großer Pinguine: Das Kontingent ist in Schrumpfen inbegriffen. Soweit ich aus verschiedensten Quellen erfahren habe (u.a. beim munterern Zerschnippeln eines greisen Königspinguinweibchens) ist die europäische Zoopopulation von Königspinguinen in den letzten Jahren stark im Schrumpfen begriffen, sprich die Relatio von NEuzugängen & Geburten/ Verluste neigt sich stark der Verlustseite zu. Ob sich da in Hinblick auf eine solche Zukunft (v.a. ohne Option der Neuzufuhr) & Wuppertal ein solches Bauprojekt für Köln rentiert? Zumal von den "großen" Pinguinen die Kaiser sicher nicht als Option zur Verfügung stehen...;)
    (20.03.2008)
    IP66:   Ich habe den Eindruck, daß der Abzug des Seehundprojektes sehr überraschend gekommen ist. Bis dahin hatte man das Problem der abgegebenen Eisbären durch den publikumswirksamen Neubesatz, der auch noch, dank Forschung, interessant voegrführt wurde, gelöst. Mir scheint ja ein Besatz mit einer größeren Robbenart attraktiv zu sein, weil die Strukturen da wenig verändert werden müssen, wobei ich Kegelrobben bevorzugen würde. Die Ummauerung der Anlage hat schon zwei Weltkriege überstanden, insofern wäre eine Überkuppelung sicher möglich. Es entstünde dann allerdings ein riesiger Baukörper, und die skulpturale Wirkung der alten Anlagengestaltung könnte, selbst wenn sie vollständig erhalten würde, auch nicht mehr erfahren werden. Immerhin gibt es, im Gegensatz zu Neubauten wie Gelsenkirchen, ein echtes Absperrgehege, und auch, anders im Elefantenpark, eine geregelte Wasserversorgung, deshalb wäre es auch ökonomisch sinnvoll, die Anlage wieder für Wasserbewohner zu nutzen.
    (20.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Wenn Zwerge, dann müsste es eine richtig große Kolonie sein, 8 Tiere auf der riesigen Anlage sähe nicht so toll aus.

    An dem Konkurrenzkampf ist was dran... Vielleicht könnte man für so was die Anlage zweiteilen, so dass man die Tiere einfach nebeneinander präsentiert, Wirkung wäre ja ähnlich.

    (20.03.2008)
    Michael Mettler:   @Sven: Ich dachte eigentlich eher an eine GROSSE Pinguinart - für die Zwerge wären doch zur anderen Seite hin noch Erweiterungsmöglichkeiten :-)
    (19.03.2008)
    Sven P. Peter:   Die alte Eisbärenanlage für eine kleine Pinguinart zu nutzen (für die Zwergpinguine wäre das ja genial) halte ich für eine Schöne idee :) Vieleicht mit Strandabschnitt etc.
    (19.03.2008)
    Andreas:   @Anna Lena Stefan Schön, daß Du Dir kreative Gedanken machst. Aber ganz so einfach, wie Du Dir das denkst, wird es nicht gehen. Tiere mit gleichen Lebensgewohnheiten stehen meist in Konkurenz zueinander. Streitigkeiten, Angriffe und Tod der unterlegenen Art wären die Folge. Und da es ein GEHEGE ist, können sie sich nicht ausweichen. Wenn ich gefragt werde, was gegen Maulwürfe im Garten hilft, sage ich meist flapsig:"schafft euch eine Wühlmaus an." Stress pur. Setzt man dann Präriehunde dazu, ist man das Problem ganz los :-) Denen traue ich sogar zu, daß sie mit vereinten Kräften den Wombat zur Verzweiflung treiben.
    Vergesellschaftungen müssen immer wohldurchdacht sein. Im Zoo ist durch die Fütterung zwar die Nahrungskonkurenz nicht sooo ausschlaggebend, aber bedenke den Kampf um den gleichen Lebensraum.
    (19.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Es wäre ja auch theoretisch denkbar, für den Übergang das Haus äußerlich neu zu gestalten, das Wasserbecken mit Sand oder Erde aufzufüllen und daraus ein gehege für Buddler zu machen - Präriehunde, Wombats, Wühlmäuse, Maulwürfe... Am Besten in Gemeinschaftshaltung. Waum denn immer nur Tiere zusammen halten, die aus den gleichen Gebieten stammen, warum nicht mal Tiere mit gleichen Lebensgewohnheiten aus verschiedenen Erdteilen...
    (19.03.2008)
    Dennis Ismer:   Wegen dem Neubesatz der ehem. Eisbärenanlage hab ich gerade die Antwort erhalten. Darin heißt es, dass die Anlage "mit Sicherheit" neu besetz wird. Man befindet sich wohl aber noch in der Planungsphase und könne jetzt noch nichts genaues sagen.

    Möchte übrigens noch jemand den Nachfolger von "ZooAktuell" ( Entdeckungsplan ) als Foto haben?
    (19.03.2008)
    Michael Mettler:   Was sagte denn der Masterplan über diesen Zoobereich aus? Theoretisch lägen doch Fasanerie, Seelöwenanlage und "Polarium" zukünftig an der Grenze von "Afrika" zu "Asien"? Die Fasanerie auf rein afrikanischen Besatz umzustellen, wäre aufgrund großer Auswahl bestimmt nicht schwierig, tropisch-asiatische Vogelwelt ist schließlich im Regenwaldhaus repräsentiert, und für Südamerika eröffnen sich ja gerade ganz neue Perspektiven auf der anderen Seite des Geländes, nachdem dieser Erdteil im Masterplan eigentlich gar nicht mehr auf dem jetzigen Zoogelände vertreten sein sollte. Statt der Seelöwen Südafrikanische Seebären zu halten, wäre wohl ebenfalls kein Problem - wenn auch sehr schade um eine absolute Traditionsart des Zoos. Da würde sich als Bindeglied zwischen den Themen Meeresküste und Vogelwelt in diesem Bereich tatsächlich anbieten, den Polarkomplex für eine große Brillenpinguinanlage zu nutzen, vielleicht sogar unter Netz und in Kombination mit Kormoranen und anderen südafrikanischen Küstenvögeln. M.W. zählen die subantarktischen Inseln vor Südafrika zum Verbreitungsgebiet des Königspinguins, da wäre also eine zweite Art möglich - und wenn an die Rückseite des Komplexes ein Australienbereich angeschlossen würde, könnten sogar die Zwergpinguine an Ort und Stelle bleiben....

    Falls es der bauliche Zustand der alten Eisbärenanlage zulässt: Wäre das nicht eine nette Basis für eine überkuppelte Königspinguinanlage, vielleicht mit einem hindurch führenden Besuchersteg oder -tunnel? Andererseits: Königs- und Brillenpinguine gibt es natürlich auch im nahe gelegenen Wuppertal.
    (19.03.2008)
    Dennis Ismer:   @Sven Ich habe keine Ahnung, warum. Ich hab hier auch nur das eingetragen, was mir auf die Frage, warum die Seehunde nicht mehr im Lageplan sind, per E-mail geantwortet wurde.
    Vielleicht war die Dame, die mir geantwortet hat auch nicht richtig informiert, oder hat sich verschrieben. Normalerweise müsste man ja davon ausgehen können, dass die Antworten, die einem auf Anfragen in so einem Kontaktformular geschrieben werden richtig sind.
    Ich hab auch nochmal eine Anfrage wegen der Zukunft der ehem. Eisbärenanlage geschickt ( Nachfolgebesatz ), hoffentlich stimmt diese Antwort dann.
    (19.03.2008)
    IP66:   Zumindest ergibt sich momentan, da die Forschungsgerätschaften weitestgehend entfernt sind, die Möglichkeit die Anlage noch einmal in ihrer alten Konzeption zu erleben, die in ihren abstrahierenden Formen und auch wegen der Größe einzigartig ist. Vielleicht wäre es doch möglich, das Ganze für eine Robbenart zu nutzen, wenn man schon keine Eisbären will. Immerhin besteht die Möglichkeit eines Absperrgeheges, wie es manche Neubauten nicht besetzen, und das Wasserbecken bietet eine Tiefe, die viele vergleichbare Anlagen nicht besitzen.
    (19.03.2008)
    Sven P. Peter:   @Dennis: Warum sollten die auf der Seite lügen?
    "Zum Frühling 2008 werden wir mit unseren Tieren nach Rostock wechseln, wo die Robben in unserer neuen schwimmenden Forschungsanlage direkt an der Ostseeküste ein neues Zuhause finden werden."

    Berlin Zoo hat keinerlei kapazitäten für so viele Seehunde, außer man würde sich von Seelöwen oder Seebären Trennen. Und der TP hätte nicht mal ein Gehege für Robben. Also woher kommt diese Info?
    (19.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Ich fände es gar nicht so schlecht, wenn die gesamte Anlage entweder abgerissen oder komplett neugestaltet wird. Ist ohne Eisbären eh nicht mehr wirklich attraktiv, auch wenn die Seehundforschungen sehr interessant waren.
    Wenn ich mir was träumen dürfte, fände ich einen Neubau für verschiedene Pinguinarten (mindestens 5, schließlich träume ich...) oder ein Tropenhaus für Manatis attraktiv. Alternativ einen Tunnel zum Seelöwenbecken, dann haben die endlich mal mehr Platz. Am besten einen Tunnel aus Glas, über den man laufen kann.
    (19.03.2008)
    Dennis Ismer:   @Anna Lena Stephan Womit die Anlage besetzt wird, weiss ich auch nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie zu mindest dieses Jahr leer bleibt und dann in den nächsten Jahren wieder mit Seehunden besetzt wird.
    (19.03.2008)
    Anna Lena Stephan:   Was kommt denn dann ins ehemalige Eisbärgehege, wenn die Seehunde nach Berlin gehen?
    (18.03.2008)
    Dennis Ismer:   Ich hab mal so eine Anfrage wegen der Tapiranlage an den Zoo geschickt. Sie hat ( wie IP66 sagte ) 6 Boxen und ist insgesammt 1000m² groß.

    Die Seehunde des Zoos , demnach gehen übrigens nicht wie auf der Seite "http://www.marine-science-center.de/center.htm
    " steht nach Rostock, sondern in den Zoo Berlin.
    (18.03.2008)
    IP66:   Der letzte Neuanstrich des alten Großtierhauses liegt schon ein wenig zurück, allerdings wurde nach dem Auszug der Elefanten die entsprechende Seite noch einmal übergestrichen. die Farbgebung erfologte seinerzeit wohl nicht nach Befund, sondern nach dem kolorierten Stich, dessen Abbildung im Innern zu sehen ist. Ich meine, beim Zählen der Boxen in neuen Tapirstall auf sechs gekommen zu sein, allerdings ist die größere Mittelbox so konzipiert, daß man sie in drei Einzelstände unterteilen kann. Wenn man den alten Känguruhstall nicht auch noch wie das aus der Gründungszeit des Zoos stammende Schweinehaus abbrechen möchte, wird zwischen der Papageienunterkunft und dem neuen Stall eine Hinterhofatmosphäre entstehen, was ich nicht so glücklich finde. Dagegen scheint mir, wenn man von dem Verlust eines unersetzlichen Baudenkmals absieht, die Anlage sich ganz gut einzufügen.
    (18.03.2008)
    Michael Mettler:   @Oliver: "Flecken durchkommen"? Sind das nicht eher "Hippo-Graffiti", sprich Markierstellen?
    (17.03.2008)
    Sven P. Peter:   Das Flusspferdbecken war doch mal Blau^^

    Wegen den Seehunden:
    http://www.marine-science-center.de/center.htm
    (17.03.2008)
    Oliver Jahn:   Was am Boden des Flusspferdgeheges ist denn neu?
    Und das Haus scheint auch mal wieder einen neuen Anstrich erhalten zu haben.Da aber schon wieder die Flecken durchkommen, scheint der Anstrich wohl nicht sehr gut gewesen zu sein.
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   @Michael Mettler Ich bin mir nicht ganz sicher, weil ich die Boxen nicht genau gezählt habe, aber ich glaube es sind mehr als 5.
    (17.03.2008)
    Michael Amend:   @Dennis Ismer. Danke für die tollen Bilder. Die Anlage sieht wirklich gut aus, erinnert etwas an eine verkleinerte Ausgabe der Okapi-Anlage. Es ist wirklich oft nicht einfach, nach drinnen zu fotografieren, wenn die Ställe nur von außen einsehbar sind, speziell wegen der Reflektion. Der Zoo sieht sich wohl schon nach einer Kuh für den Bullen um.
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Und hier noch die Flusspferdanlage
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Sorry, jetzt noch mal der Blick auf die Seehundanlage.
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Blick auf die Seehundeanlage.
    (17.03.2008)
    Michael Mettler:   Wieviele Boxen hat denn das Haus? Sieht ja recht geräumig aus.
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Links und Rechts Blich auf die Außenanlage ( Standort : Aussichtsplattform neben dem Haus )
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Links: Absperrbereich ( im Hintergrund liegt Ailton, bei ihm ist ein Tierpfleger )
    Rechts: Haus
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   @Michael Amend Ich muss Sie leider enttäuschen, ich habe nur Fotos von der Außenanlage. Da man beim Haus durch Glas fotografieren muss und da es im Haus nicht gerade hell ( wie beim Okapihaus ) ist, ist das Fotografieren von Innenboxen wegen des Blitzlichts nicht gerade einfach.

    Hier aber schon mal die ersten Bilder:

    Links: Teil der Außenanlage.
    Rechts: Blick vom Südamerikahaus auf die Anlage und das Haus.


    (17.03.2008)
    Sven P. Peter:   Wurde nicht vor kurzem erst ein neuer Seehund hinzugeholt?
    (17.03.2008)
    Michael Amend:   @Dennis Ismer. Ich bin auf jeden Fall an Bildern der Tapir-Anlage interessiert, sowohl der Innenboxen, als auch der Außenananlage.Danke schon mal im Vorraus.
    (17.03.2008)
    Michael Mettler:   Bleiben denn die Seehunde im Zoo?
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Ach ja, ich hab noch vergessen, dass die Flusspferdanlage einen neuen Boden und das dazugehörige Wasserbecken einen gelben Anstrich bekommen hat.
    (17.03.2008)
    Dennis Ismer:   Ich war heute in Köln und mir sind einige Neuerung aufgefallen.
    "ZooAktuell" ist tot, es lebe der Entdeckungsplan ( alter Zooplan in neuer "Verpackung" ).

    Die neue Tapiranlage ( Standort: ehem. Gehege von Ziegen und Schafen ) ist meiner Meinung nach sehr gut geworden. Auch das Haus ( wie bei den Okapis ) ist gut, aber nur von außen einsehbar.
    Eine weitere wichtige Sache ist das Ende des Forschungsprojekts bei den Seehunden, wo jetzt schon alle Utensilien zur Forschung abgebaut und abtransportiert werden.
    Und jetzt noch eine Frage, möchte jemand Bilder von der neuen Tapiranlage haben??
    (17.03.2008)
    Niedersachse:   Ailton, der Hamburger Flachlandtapir Mann, ist 10.03. nach Köln gegangen. Zusammen mit einem Capybara.
    (13.03.2008)
    IP66:   Ich weiß nicht recht, ob die Fehlgeburt in der Elefantenherde durch deren sehr inhomogenen Zustand mitverursacht begründet wurde. Immerhin handelt es sich bei dem betroffenen Tier um eine der beiden Elefantinnen, die sich sehr oft jenseits der Gruppe aufhalten und einzelnen Exemplaren gezielt aufweichen. Schließlich sind bis auf ein Tier alle Elefantenkühe Tiere aus Arbeitscamps, die mit dem Zusammenleben in einer starken Veränderungen unterworfenen Gruppe überfordert sein könnten.
    (13.03.2008)
    Michael Amend:   Das Tapirhaus soll heute eröffnet werden, zunächst mit einem aus Hamburg stammenden Flachlandtapir.
    (13.03.2008)
    cajun:   Pressemitteilung Zoo Köln:

    Abort bei Elefantenkuh

    Die dreizehnjährige Elefantenkuh Shu Thu Zar erlitt am frühen Morgen des 11. März einen Abort. Das ausgestoßene Jungtier wurde gegen 9.00 Uhr auf der Innenanlage des Elefantenhauses gefunden. Der Tierkörper war sehr klein, das Jungtier vermutlich schon vor einiger Zeit abgestorben. Das wichtigste, so Zootierarzt Behlert: das Muttertier ist wohlauf.

    Komplikationen sind bei Erstgebärenden nichts ungewöhnliches, Totgeburten, Aborte, Aufzuchtprobleme werden öfters beobachtet, so Behlert. Die Geburt war für Ende April erwartet worden. Möglicherweise auftretende Probleme waren schon in Betracht gezogen worden, als Shu Thu Zar vor einigen Monaten Schleim aus ihrer Scheide verlor. Im Rhamen interner Herderangeleien war Shu Thu Zar vor ca. einem jahr gestoßen worden mit anschließendem leichten Blutaustritt aus der Scheide. Spätfolgen waren damals bereits befürchtet worden. Untersuchungen der Blut- und Schleimabsonderungen brachten jedoch keine weiteren Erkenntnisse.
    Behlert: eine momentane Behandlung Shu Thu Zars ist nicht erforderlich. Das Tier wird selbstverständlich weiter intensiv beobachtet und Maßnahmen werden ergriffen, wenn sie notwendig werden.




    (12.03.2008)
    IP66:   Auf der Eisbärenanlage haben, so weit ich weiß, seit ihrer Errichtung nach der Jahrhundertwende nur Eisbären gelebt. Die rückwärtigen Becken waren vielfältig besetzt, auch die Klappmützen waren zumindest teilweise hier untergebracht. Vor den Mähnenrobben lebten in dem jetzigen Außenbecken der Zwergpinguine Seebären. Generell verfügte der kölner Zoo mit dem Seelöwenfelsen und seinem Nebenbecken, der Robbenanlage am großen Weiher und den Anlagen hinter den Eisbären über ein Haltungsvolumen, daß nur mit Berlin oder der Vorkriegssituation bei Hagenbeck verglichen werden kann.
    Für die Rinderallee kann ich mich noch an Wisente und Bantengs erinnern - das war allerdings schon der Besatz, der nach der Einrichtung von Freianlagen durch Windecker dort stand und jeweils einer Art ein Haus zuwies. Am Anfang der Nogge-Zeit wurden die beiden südlichen Anlagen für das alte Breitmaulnashornpaar und ein dazu geholtes Exemplar zusammengelegt und neu gestaltet, um schließlich, nach Abgabe der Nashörner, den Moschusochsen Heimat zu bieten. Vor der Umgestaltung besaß jedes der Gebäude drei Anlagen, die wohl auch entsprechend besetzt waren, wobei allerdings in dieser Zeit wohl auch eine Reihe von Haustierrassen gehalten wurden, zumal die Beheizbarkeit der Blockhäuser zu wünschen übrig ließ - im Grunde sollte man die Häuser nicht mit den Stilbauten der Heck-Zeit, sondern den Ställen der Bodinus-Zeit verglichen werden, ähnlich wie das jüngst vernichtete Schweinehaus.
    Im Insektarium stehen derzeit die Wettbewerbstafeln zur Verbauung des Geländes um den Nebeneingang herum. Die Ergebnisse sind wenig befriedigend: Zum einen scheint der recht schmale Geländestreifen für die von der Zooleitung gewünschten Raumvolumina einfach zu schmal, so daß ein mehrstöckiges Gebäude erforderlich wird, daß das Elefantengehege nun auch von der dem Colonia-Hochhaus gegenüberliebenden Seite massiv bedrängen wird. Manche Entwürfe sehen auch eine Beseitigung des Seelöwenfelsens vor, zumindest ist dessen Verschattung und Einzwängung nicht zu vermeiden. Die zweite Schwierigkeit liegt darin, daß anscheinend kein Architekt eine Idee entwickelt hat, die angesprochenen Volumina zu kaschieren, vielmehr deklinieren die Vorschläge die Erscheinungsbilder durch, die man von Investorenprojekten und Einkaufshallen strukturschwacher Mittelstädte kennt. Das ist um so bedauerlicher, als das unter ähnlichen Umständen errichtete Regenwaldhaus die klassischen Probleme einer solchen Billigarchitektur nebst Nachinvestitionen gerade in extenso vorführt und ich mir davon einen pädagogischen Effekt in Hinblick auf Nebaumaßnahmen erhofft hätte.
    Sinnvoller wäre es sicher, die gewünschten Baulichkeiten auf das Geländes des Spielplatzes zu verlagern, um diesen im Bereich der alten Zooschule und im Vorfeld des alten Einganges anzulegen. Die Vorteile der Erreichbarkeit des Lokals von Außen und der Blick auf de Elefanten ergibt sich auch hier, wo man ohne Schaden für Landschaft und Nachbarbauten Geschosse türmen und vielleicht auch eine Architektur jenseits der Investorenkiste entwickeln kann.
    (23.01.2008)
    Tim Sagorski:   Also, zu den Gehegen bei den Eisbären... Wie du schon gesagt hast, waren da natürlich die Eisbären und die Pinguine untergebracht, die beiden kleineren Gehege beherbergten früher allerdings auch mal Kormorane und ein Paar Mähnenrobben, die sogar einmal züchteten...
    (23.01.2008)
    Oliver Jahn:   Die Blockhäuser stehen ja auf einem Zooteil, der erst später als Erweiterungsgelände hinzukam. Welche Arten das nun in der langen Geschichte waren, kann ich nichtsagen, aber auf jeden Fall sind beide Häuser auf allen Plänen als Rinderhäuser bezeichnet.
    (22.01.2008)
    Michael Mettler:   Meines Wissens sind die Bisons noch immer der Rest des ursprünglichen Besatzes, und im heutigen Moschusochsengehege waren vor den Nashörnern Wisente untergebracht. Oder?

    Ein Seitenabteil der Eisbärenanlage diente früher als Mutter-Kind-Gehege für die Bären.
    (22.01.2008)
    Anna Lena Stephan:   Nachdem wir wieder Jahreskarten für den Kölner Zoo haben und am Sonntag dort waren, sind bei mir zwei Fragen aufgetaucht:
    Was war die Original-Tierbesetzung der ehemaligen Eisbäranlage. In meinen Unterlagen finde ich dort 1984 Eisbären, Königspinguine und Humboldtpinguine. Was war aber in den beiden kleinen Becken, also jeweils zwischen Eisbären und Königspinguinen? Mein Freund hatte die grobe Erinnerung, dass in einem mal irgendwann Otter waren.
    Und noch eine Frage: In dem Gehege, wo heute die Moschusochsen sind, waren früher einmal Breitmaulnashörner. Was war in dem Gehege daneben (heute Bisons)?

    Ihr könnt mir doch bestimmt weiter helfen. Vielen Dank!
    (22.01.2008)
    Michael Amend:   Die "Bergtapire für Köln"-Geschichte war nie ganz Ernst gemeint.
    (06.01.2008)
    Anna Lena Stephan:   Leider muss ich die Hoffnungen auf Bergtapire in Köln zunichte machen:
    Ich war heute im Kölner Zoo, und auf der Hinweistafel an der Baustelle steht "Flachlandtapir". Außerdem kommen noch Capybaras dazu.
    "Baustelle" ist übrigens übertrieben, momentan wird noch der Betonboden der ehemaligen Anlagen abgerissen. Ostern soll das Ganze fertig sein.
    (06.01.2008)
    IP66:   An die Bastelaktion erinnere mich auch, und die in den letzten Wochen der Nogge-Direktion aufgestellte Tafel nebst Flußpferdskulptur bei den Buchara-Hirschen ist um einen Spendentrichter mit neuer Aufschrift ersetzt worden. Ich weiß allerdings nicht, ob man die dort abgebildeten Gebäude auf dem Personalparkplatz unterbringen kann oder ob man auf das Gelände des Restaurants zurückgreifen muß, wo es wohl komplexe Besitzverhältnisse gibt.
    (20.12.2007)
    Stefan Wolf:   @Michael Mettler: Die Hinweistafel samt Spenden-Box steht nach wie vor noch gegenüber der Flusspferd-Freianlage. Ich selbst kann mich an eine Bastelaktion vor ca. 2 Monaten erinnern, bei der Kinder eingeladen wurden, das neue Flusspferd-Aquarium-/Gehege nach ihren Vorstellungen zu "designen". Einige Modelle der Jung-Architekten wurden anschließend im derzeitigen Flusspferdhaus ausgestellt. Es gab darüber zumindest auch einen PR-Bericht entweder im "Kölner Stadtanzeiger" oder in der "Kölner Rundschau". Wenn ich richtig informiert bin, tagte kürzlich auch der Aufsichtsrat des Zoos. Ein TOP behandelte den Startschuss der geplanten Anlage "Hippo-Dom". Leider weiß ich keine Einzelheiten über die Ergebnisse.
    (20.12.2007)
    Michael Mettler:   Gab es denn in der Kölner Presse irgendwann noch mal Hinweise auf das Flusspferdhaus? Steht die darauf hinweisende Tafel überhaupt noch im Zoo...?
    (20.12.2007)
    IP66:   Das dachte ich auch, zumal bei der großen Begehung in den 80ern sogar die Rundställe im Hirschrevier unter Schutz gestellt wurden. Allerdings wäre das Gebäude nicht das erste seiner Art, das einfach beseitigt wurde, zumal es ja recht klein unspektakulär aussah. Immerhin gibt es keinerlei Pressemeldungen zur Bebauung des Geländes, zur Papageienbaracke und zur Nutzung des jetzt planierten Geländes. Das könnte allerdings auch damit zusammenhängen, daß der großartig angekündigte Masterplan quer zu den gesamten Baumaßnahmen steht.
    (20.12.2007)
    Anna Lena Stephan:   Ich dachte, das Schweinehaus wäre denkmalgeschützt?! Ist es das Haus, wo zuletzt ein paar Schafe lebten, mit dieser ätzenden Betonfläche davor?
    (19.12.2007)
    IP66:   Aus Köln ist der Abriß des Schweinehauses aus der Anfangszeit des Zoos, wohl des ältesten erhaltenen Beispiels seiner Gattung, zu melden. Damit verschwindet auch eine der alten Sichtachsen über den alten Abschlußweiher des Zoos.
    (19.12.2007)
    IP66:   Sicherlich sollte man mit solchen Informationen vorsichtig umgehen. Zwei Beobachtungen scheinen mir aber, bei aller Bedachtsamkeit, doch für eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Herrn Wolf gegenüber gemachten Aussagen zu sprechen: Zum einen sind im Vogelbestand auch schon eine Menge Raritäten aufgetaucht, obgleich es immer schwieriger wird, sie unterzubringen, zum anderen haben Bergtapire den entscheidenden Vorteil, kein Warmhaus zu brauchen, was in dieser Zooecke mit dem denkmalgeschützten Schweinehaus und der ziemlich voluminösen Papageienunterkunft einen großen Vorteil bedeutet. Die Umsiedlung der Pudus scheint mir aber eher mit den Veränderungen um das neue Flußpferdhaus zusammenzuhängen als mit etwelchen Großprojekten eines Masterplans, der das Vorhandensein der verheißenen Tapire ausschließt.
    (14.12.2007)
    Tim Sagorski:   @ Drac :

    Na, wenn demnächst Nasenaffen oder Berggorillas in den Zoo-Spekulationen auftauchen, dürfte sich Köln, als einziger, ehemaliger und langjähriger, Halter BEIDER Arten in Deutschland ja durchaus auch wieder Hoffnungen machen... Über eine Gruppe Uakaris würde ich mich allerdings auch freuen (bin ja bescheiden geworden)
    (14.12.2007)
    Michael Mettler:   Egal, welche amerikanische Tapirart: Damit dürfte der Masterplan anscheinend zumindest in Teilen ad acta gelegt worden zu sein, denn die Tierwelt Amerikas sollte doch eigentlich in Zukunft aus dem jetzigen Zoogelände weichen und in der Flora eine neue Heimat finden... Da würden dann in der erwähnten Anlage Schabrackentapire viel besser passen.
    (13.12.2007)
    Drac:   Konnten Sie herausfinden mit wem verhandelt wird (Kolumbien, Ecuador, Peru oder ein US-Zoo?) bzw. inwieweit die Verhandlungen fortgeschritten sind - der Realist in mir will es nicht ganz wahrhaben, besonders wenn man bedenkt, was Köln vor rund 10 Jahren für das Tropenhaus ankündigte - aber das Kind in mir ist doch sehr gespannt - Sumatranashörner, Bergtapire, was wird im nächsten deutschen Zoo angekündigt: Saola, Berggorilla, Nasenaffe und Kouprey? ;)



    (13.12.2007)
    Stefan Wolf:   @Drac: Mir ist die Schwierigkeit der Beschaffung von Bergtapiren durchaus bekannt. Sie können sich vorstellen, wie erstaunt ich war, als ich von Bergtapiren hörte. Wie ich bereits sagte, gebe ich diese Information kommentarlos weiter. An die Verwechslung mit dem Bairds-Tapir habe ich selbst sofort gedacht und ein zweites Mal nachgehakt, um die Irritation auszuschließen. Der "Verantwortliche" schien aber klar in der Lage, den Unterschied zu kennen. Nun, auch ich bin gespannt, wie erfolgreich die Bemühungen sein werden... So oder so: Bleibt abzuwarten, ob ggf. offizielle Statements folgen werden. Übrigens sind es laut Isis derzeit 11 Tiere in nordamerikanischen Zoos... Darüber hinaus lebt wohl noch ein Männchen im Zoo von Cali, das bei günstiger Zuchtentwicklung von LA in einen Austausch einbezogen werden soll. Nachzulesen auf der neu gestalteten Homepage LA-Zoo.
    (13.12.2007)
    Drac:   Und wo sollen die herkommen?
    Bei den 9 Individueen in den Staaten wird wohl keiner der Zoos mit Europäern teilen wollen.
    In den Heimatsländern werden gar keine Bergtapire gehalten, tut mir leid, aber ich halte das für einen unverwirklichbaren Wunschtraum...
    Den Neuimport von Flussdelfinen halte ich für wahrscheinlicher als, dass in absehbarer Zeit wieder Bergtapire in Deutschland zu sehen sind.
    Als bekennender Zyniker nehme ich mal an, dass der Verantwortliche bei dem Wort Bairds Tapir nicht richtig zugehört hat und sich den Rest selber zusammen gereimt hat ;)
    (13.12.2007)
    Stefan Wolf:   Die weitere Baustelle rechts neben dem neuen Papageienhaus (dort wo sich z.Zt. noch die Ziegen befinden) ist für Tapire angedacht - aber nicht irgendwelche. Tapir-Fans müssen sich jetzt anschnallen. Köln verhandelt wohl - wie ich vor Ort erfahren konnte - tatsächlich über BERGtapire!!!! Ich gebe das (noch immer) sprachlos weiter und kann nur die Daumen drücken. Offenbar sollen die Pudus dann zur Gesellschaft mit ins Gehege. Das würde insofern passen, als deren jetzige Anlage später für eine geplante neue Anlage der Gorillas weichen soll.
    (13.12.2007)
    IP66:   Wenn ich die Bamaßnahmen hinter dem ehemaligen Känguruhstall (dem heutigen Kasuarhaus) nicht völlig falsch deute, stehen für das Gebäude die Fundamente und das Außengerüst - wobei nicht auszuschließen ist, daß man das Gebilde auch für die Haltung von anderen Vogelarten oder Kleinsäugern wird nutzen können.
    (12.10.2007)
    zollifreund:   bei der nachbearbeitung meines kölnbesuches vor zwei wochen ist mir aufgefallen, dass auf dem neuen lageplan (im gegensatz zu dem mir noch vorliegenden plan vom Mai 07), das geplante papageienhaus nicht mehr aufgeführt ist. auch kann ich mich nicht erinnern, in der nähe des geplanten standortes noch irgend ein hinweis auf das projekt gesehen zu haben.
    ist der plan eines reinen papageienhauses mittlerweile bereits wieder geschichte?
    (11.10.2007)
    Dennis Ismer:   Ab sofort können Souvenirs mit dem neuen Zoo-Logo gekauft werden :
    - Feuerzeug
    - Schirm
    - Kaffebecher
    - Schlüsselband
    - Kugelschreiber
    - Basecap
    - Tragetasche
    - T-Shirts
    und sogar Krawatte

    - weitere Marlar und Ming Jung Artikel
    (22.08.2007)
    Carsten:   Sorry, meinte auch Menschenaffenhaus, hab ich mich vertippt... Direkt im ersten Gehege rechts...
    (09.07.2007)
    Marco:   Kleideraffen im Südamerikahaus? Entweder muss das Menschenaffenhaus heißen oder ich habe etwas verpasst.

    Für das Flusspferdhaus wird der unrenovierte Teil des Lemurenhauses (also der, in dem derzeit die Guerezas und Bartaffen leben) abgerissen. Die Huftierstallungen auf der Fläche der renovierten zwei Drittel des Hauses sind Teil der im Masterplan vorgesehenen Afrika-Savanne, die aber noch in weiter Ferne liegen dürfte.
    (09.07.2007)
    Carsten:   Die Kleideraffen sind jetzt im Südamerikahaus, dafür leben im Lemurenhaus die Guarezas. Bei den Gorillas waren sie aber auch noch ausgeschildert.

    Weiße Pythons (im Regenwald) scheinen mittlerweile auch zu Standardzootieren zu werden...
    (09.07.2007)
    Carsten:   Der Eintrittspreis von 10,50 (ermäßigt) für Zoo und Aquarium ist angemessen
    (08.07.2007)
    Carsten:   War nach längerer Zeit mal wieder in Köln, hier mal ein paar Eindrücke:

    Das Südamerikahaus wird renoviert und ist momentan in halbfertigem Zustand geöffnet. Die Gelbbrustkappuziner haben eine Freianlage direkt am Haus erhalten.

    Die Fütterungen werden teilweise kommentiert, z. B. bei den Pavianen (live erlebt) oder bei den Seelöwen (Lautsprecher gesehen).

    Die Wildmeerschweinchen im ehemaligen Orang Eingewöhnungskabuff können jetzt auch den Bereich zwischen der Affenanlage und der Außenscheibe nutzen.

    Bei den Pavianen ist ein E-Draht im Graben, da lt. Pfleger einige Tiere "schwimmen gelernt haben".

    Lt. Plan für das neue Flußpferdhaus, welcher aushängt, sieht es so aus, als würde das Lemurenhaus komplett abgerissen, da zwischen dem Neubau und Giraffenhaus Huftierstallungen vorgesehen sind. Bauaktivitäten waren noch nicht zu bemerken.

    Köln hält zwei Flußpferdbullen, Vater und Sohn, beide waren mit den zwei Kühen zusammen im Aussenbecken, aber irgendwelche Aggressionen waren nicht zu bemerken...
    (08.07.2007)
    Dennis I:   Nachtrag : Es gibt jetzt auch einen Internet-Ticketshop
    ( http://www.koelnticket.de/index.php?mapid=full_service_ergebnisse&serviceid=568 oder ebenfalls unter zoo-koeln.de letzter Button im Hauptmenü )
    (30.06.2007)
    Dennis I:   Ab jetzt gibt es Kreditkarten mit Zoomotiven aus Köln ( Postbank )
    Infos :
    zzoo-koeln.de ( schaltfläche auf der linken leiste ( Hauptmenü ))
    (30.06.2007)
    IP66:   Nach langen Jahren der Haltung wächst in Köln das erste Flußseeschwalbenküken auf - in der Limicolenvoliere der Fasanerie.
    (28.06.2007)
    IP66:   Nunmehr sind beide Anlagen auf Nachtbetrieb geschaltet und man kann auch die Kurzkopfgleitbeutler gut beobachten (nebst Jungtier). Allerdings kann man dies nur dann, wenn die Brille nicht beschlägt - der Brillenpuster funktioniert noch nicht.
    (26.06.2007)
    IP66:   ... der, der mir begegnet ist, sah noch ein wenig zerrupft aus - vielleicht wartet man die erste Mauser ab - oder das Tier mag keine künstlichen Pflanzen, die in beiden Anlagen in epischer Breite vertreten sind.
    (13.06.2007)
    Konstantin Ruske:   Die Fischuhus kommen aus Walsrode.
    (13.06.2007)
    Achim:   hallo,
    in die Anlage sind Fischuhus vom Zoo Wuppertal gezogen
    (12.06.2007)
    Sebastian Dahl:   @IP66: Welche Tierart(en) ist/sind denn nun in die größere der beiden Anlagen eingezogen?
    (11.06.2007)
    IP66:   Die beiden Anlagen im Eingangsraum des Regenwaldhauses sind nunmehr besetzt.
    (11.06.2007)
    Ronald Masell:   Heute waren alle Tiere zusammen auf allen Anlagen. Also wieder der Durchgang. Die Kühe schirmen die Kälber sehr ab, wenn Bindu oder sang Raja Ihnen zu nahe kommen. Ansonsten ein friedliches Bild. Die drei Kälber zusammen und auch alle Kühe standen zusammen.
    (02.06.2007)
    Carsten:   Zwei Kassenhäuschen zerstört
    Brand im Kölner Zoo

    Im Kölner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei Kassenhäuschen zerstört. Ein Häuschen brannte bereits lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein Übergreifen der Flammen auf ein zweites Häuschen konnte nicht verhindert werden.

    Zoo-Direktor Theo Pagel sprach gegenüber der Kölnischen Rundschau von einem Totalschaden. Computer und und Ticketsysteme seien komplett zerstört worden und ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei muss nun klären, ob es sich um einen technischen Defekt oder um Brandstiftung handelt. Wie Pagel berichtet, sei eine Scheibe eingeschlagen gewesen, so dass Fremdverschulden sehr wahrscheinlich sei.

    Der reguläre Zoobetrieb wird von dem Brand nicht beeiträchtigt. Spätestens bis zum Wochenende werden Ersatzhäuschen aufgestellt. Bis dahin findet der Ticketverkauf auch im Gebäude des Besucherservice satt.

    http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Brand-im-Koelner-Zoo-35597-1.html

    (31.05.2007)
    Elifreund:   Gerade aber die zuletzt importierten Kühe zeigen dieses Herdenverhalten viel stärker als das es Thi Ha Phyu und die beiden Burmesinnen zeigen, obwohl sie bis zum letzten Jahr noch unter Appell standen.
    Sicher ist die Herde noch nicht homogen, aber es läuft im Moment doch viel besser als viele nach dem letzten Import befürchtet oder prophezeit haben. Denke auch, dass die Jungtiere einiges zum Zusammenwachsen der Gruppe beitragen.
    Dabei wird es auch interessant, dass Shu Thu Zar das nächste Kalb in 2008 bekommen wird. Shu Thu Zar macht einen sehr unerfahrenen Eindruck was Jungtiere angeht und sie wird viel Hilfe, gerade von den Thai-Kühen benötigen damit alles gut geht.
    (31.05.2007)
    IP66:   Sehr homogen wirkt die Elefantenherde halt immer noch nicht: Die emmener Kuh steht abseits, und die Burmesinnen erlebt man oft auch dabei, wie sie irgendwo alleine unterwegs sind. Man darf auch nicht vergessen, daß es sich bei allen Importen um Arbeitselefanten handelt, die eben nicht in einer Herde, sondern unter Appell gelebt haben. Ich denke, daß da mit einer längeren Eingeöhnugnsfrist zu rechnen ist und daß Rangstreitigkeiten sich auch dadurch verschärfen, daß die Tiere ein Leben allein unter Elefanten eben nicht gewohnt sind, zumal sie auch noch den Klimawechsel zu verkraften haben.
    (31.05.2007)
    Elifreund:   @Michael Mettler

    Bei "Tierisch Kölsch" war die Behandlung von Tong Koon (Mutter von Ming Jung) zu sehen. Ihre Schwanzquaste fehlt mittlerweile völlig. Übeltäterin ist wohl Laongdaw, die jüngste der Thai-Kühe.
    Lt. "Tierisch Kölnsch" handelt es sich dabei nicht nur um reine Langeweile sonder auch um Rangordnungstreitigkeiten und Laongdaw sucht sich die Kühe die in der Rangordnung unter ihr stehen.
    Selbst habe ich Beißversuche von Laongdaw bei Shu Thu Zar (die wird häufiger "attackiert") und Aye Chan May gesehen, ohne das es hier zu körperlichen Schäden gekommen ist.
    (29.05.2007)
    Michael Mettler:   Laut "Tierisch kölsch" ist die Mutter des jungen Zwergpinguins der einzige weibliche Vogel der Gruppe - also Daumen drücken, dass der Kleine eine "sie" ist...

    In einer anderen Folge wurde gezeigt, dass zwei Elefantenkühe (Namen wurden nicht genannt) wegen Bisswunden am Schwanz behandelt werden mussten. Dazu wurde gesagt, dass manche Elefanten "aus Langeweile" Artgenossen in die Schwänze beißen. Nun hieß es aus dem Berliner Zoo wegen damals ähnlicher Probleme, dass Schwanzbeißen eine ziemlich perfide Form von Rangordnungsstreit unter Elefantenkühen sei ("hintenrum agieren" im wahrsten Sinne des Wortes) - und überhaupt, Langeweile dürfte doch im Kölner Elefantenpark gar nicht aufkommen...? Weiß jemand mehr über diese Geschichte?
    (29.05.2007)
    Michael Mettler:   Beim Sambar als tropischem Hirsch wäre ich mir nicht sicher, ob der ohne Stall haltbar wäre; der Barasingha hat allerdings trotz vergleichbarer Herkunft seine Winterhärte über Jahre hinweg in Springe unter Beweis gestellt (was zur Beendigung der dortigen Haltung führte, weiß ich leider nicht). Bucharas müssten doch auch kälteresistent sein. Und sonst gäbe es ja noch den beeindruckenden Altai-Maral, der ebenfalls kaum noch in unseren Gärten gehalten wird.
    (22.05.2007)
    Dortmunder:   Die Idee mit den Bucharas oder anderen asiatischen Hirschen (Sambars oder Barasinghas z.B.) in der Dortmunder Rothirsch-Anlage finde ich ziemlich gut... Vor allem, weil man "gewöhnliches" Rotwild doch heutzutage wirklich in jedem "Kleingarten-Wildpark" findet...
    (22.05.2007)
    Michael Mettler:   Was ich durchaus erfreulich finde. Im JB 2006 heißt es wörtlich, nach dem Hinweis auf drei aufgezogene Jungtiere im Berichtsjahr: "Zurzeit stoppen wir die Zucht dieser seltenen Hirschart, da es nicht ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten gibt." Wäre ja schön, wenn sich inzwischen ein neuer Interessent gefunden hätte, der zum Revidieren der Entscheidung Anlass gab!
    (22.05.2007)
    Sebastian Dahl:   Scheinbar ist die Zucht nicht mehr/ noch nicht eingestellt!?
    Gerade habe ich in der Geburtenliste auf der Homepage des Zoos zwei Buchara-Jungtiere für diesen Monat entdeckt.
    (22.05.2007)
    Michael Mettler:   @Jelle: Ich fürchte nur, dass eine Umwandlung von ESB in EEP nicht automatisch für mehr Interesse unter den Zoos sorgt - es scheint ja an mangelnder Nachfrage zu liegen, dass Köln die Zucht stoppen musste. Gerade bei einer solchen Tierart, die vielleicht manchen großen Zoos zu unattraktiv ist, wäre die Mitwirkung von kleineren Parks oder sogar Wildparks vielleicht eine Lösung.

    Gibt es haltungstechnisch einen Unterschied zwischen Bucharahirsch und Europäischem Rothirsch? Ansonsten wäre das doch die einfachste Lösung, mehr Halter zu finden: Rothirsche raus, Bucharas rein. Zum Beispiel in Dortmund, würde gut zu den asiatischen Arten in den Gehegen gegenüber passen....
    (22.05.2007)
    Jelle:   Das mit den Bucharahirschen beunruhigt mich moeglichst sehr viel. Es wird gerade Zeit das dass ESB in ein EEP umgewandelt wird und diese hochgradig bedrohte Art heufiger gezuechtet werden kann!
    (22.05.2007)
    Sebastian Dahl:   @Michael Mettler: Der lebt noch, habe ihn letzte Woche gesehen!
    (22.05.2007)
    Michael Mettler:   Nachtrag: In der regelmäßig in der Zeitschrift erscheinenden Liste der Nachzuchten ist das Geburtsdatum des jungen Kleideraffen angegeben: 5. März - Geschlecht noch unbekannt. Lebt der eigentlich noch?
    (22.05.2007)
    Michael Mettler:   Ich habe heute den Kölner Jahresbericht 2006 erhalten. Daraus ein paar interessante Infos:

    Man hofft, mit dem Bau der afrikanischen Flusslandschaft für Nilpferde und Nilkrokodile schon in diesem Jahr beginnen zu können. Mehr wird über das Projekt allerdings nicht berichtet.

    Die Zahl der Mantelpaviane ist nach Sterilisation der Männchen zum Jahresende leicht auf "nur noch" 155 Stück gesunken.

    Sämtliche männlichen Rodriguez-Flughunde (9 Stück) wurden nach Absprache mit dem EEP aus der GRuppe genommen, um mit dieser nicht mehr zu züchten, und an Hagenbeck abgegeben.

    Die Zucht der Bucharahirsche wurde gestoppt, "da es nicht ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten gibt". Wird also Zeit, dass sich neue Halter für diese hochgradig bedrohte Hirschform finden lassen!

    "Es wurden Impalas und Hirschziegenantilopen geboren": Damit sind dies einzigen Säugetiere, deren genaue Nachzuchtzahl nicht angegeben ist (ließe sich aber über die Nachwuchs-Kalender in den Zeitschriften rekonstruieren). Das dürfte wohl in Zusammenhang mit der Verwertung stehen...

    Nach Zugang einer Henne aus New York werden inzwischen 2,2 Kleine Paradiesvögel gehalten, im November gab es das erste befruchtete Ei - der Embryo starb nach acht Tagen künstlicher Bebrütung leider ab.

    Bei den Braunbauch-Laubenvögeln kam es zu einer Fast-Erstzucht, der Jungvogel verstarb bei sommerlicher Hitze (Nun ja, eigentlich WAR das doch schon eine Erstzucht - nur welche?).
    (22.05.2007)
    Christian Badneck:   Habe ein paar generelle Fragen zum Zoo Köln die nichts mit den Elefanten zu tun haben obwohl ich ein grosser Fan
    der Anlage,Haltung usw. in Köln bin.

    1. Weiß jemand was eigentlich aus den
    Goldkatzen geworden ist, die vor einigen
    Jahren im Kölner Zoo zwischen Tiger- und
    Löwenanlage gehalten wurden.

    2. Desweiteren wird ja in den älteren ZF
    und Zeitschriften des Kölner Zoos auf
    das Aussengelände im Dünnwald hingewiesen. Gibt es dieses Gelände noch,habe länger nichts mehr davon gehört.
    Und wenn ja wie gross ist es ?
    Lässt es sich evtl. vergrössern ?

    und evtl. als Aussenzoo umgestalten wie
    z.B. den San Diego Wild Animal Park mit grossen Huftieranlagen ?
    oder vielleicht als Gegenstück zum Zoo
    wie z.B. in Berlin (Zoo / Tierpark)?

    Vielen Dank im voraus für die Antworten !
    (14.05.2007)
    Inge:   Sorry, zu schnell:

    Maha Kumari
    (14.05.2007)
    Inge:   Das dritte Kalb ist weiblich und hat den Namen "Maha Kumuri".

    http://svoe.zgk.de/cms/indexelefantenpark.jsp?ausgabe=ks
    (14.05.2007)
    Daniel:   Der nächste Elefant ist da:

    http://img512.imageshack.us/img512/9189/92zp8.jpg
    (10.05.2007)
    Ronald Masell:   @MM, sorry hast natürlich recht. Hatte dein Posting nicht ganz durchgelesen. *fg*
    (09.05.2007)
    Michael Mettler:   Sieht so aus, als würde "Elefant" nun auch noch DAS Zoo-Logomotiv schlechthin werden....
    (08.05.2007)
    Frank-Walter Büschner:   Ming Jung, so heißt die Besitzerin einer Cocktailbar, welche Ich öfters Besuche. Die Dame ist Vietnamesin ;-)

    Aber das neue Logo des Kölner Zoos gefällt mir persönlich gar nicht. Das alte war besser.
    (08.05.2007)
    Michael Mettler:   Na, dann lag ich doch gar nicht so falsch, und den Doppelsinn hab' ich doch auch vermutet :-)
    (08.05.2007)
    Ronald Masell:   @MM das verstehst Du falsch.
    Auf Kölsch müßte er Minge Jung heißen.
    Das ist eine typisch kölsche Lösung,
    in Tick Lokalkolorit und trotzdem Weltmännisch. Ming Jung klingt doch "Asiatisch" *fg*
    (08.05.2007)
    Michael Mettler:   Sieh an, sieh an - auch hier also die Abkehr vom einstigen Spezialgebiet Lemuren....

    Habe gerade gesehen, dass das zuletzt geborene Elefantenkalb "Ming Jung" getauft wurde. Ist das nicht Kölsch für "Mein Junge"? Wenn dieses Beispiel Schule machen sollte, wird ein männliches Elefantenkalb in München demnächst wohl "Mei Bua" heißen, und alle Nicht-Bayern werden das für irgendwas Asiatisches halten :-)
    (08.05.2007)
    Dennis I:   Der Kölner Zoo hat ein neues Logo
    (08.05.2007)
    Daniel:   Kann so akut noch nicht sein, da die Tiere jetzt wieder auf der Außenanlage sind.
    (07.05.2007)
    Inge:   Danke, dass Du mich auf dem Laufenden hälst. Bin froh, wennich gleich selber kucken kann :-)
    (07.05.2007)
    Daniel:   Sie steht einwenig abseits. Schwenkt den Rüssel häufig und frisst dabei relativ wenig, heißt sie hält das Heu lange fest und schüttelt es. Dazu bewegt sie die Beine im Vergleich zu den anderen Tieren häufiger. Weiter ist aber nichts zu sehen.
    (07.05.2007)
    Inge:   Die Delle ist ein Ödem, nicht unüblich bei hochträchtigen Elefantenkühen. Eine weitere "Beule" zeigt sich dann kurz vorher an der Vulva und liegt eher .... maaaan, wie erkläre ich das jetzt? ... zwischen den Beinen, mehr Richtugn Boden als Schwanzansatz. Wie verhalten sich denn die anderen Kühe? Die merken auch, wenn es losgeht und kümmern sich dann um die werdende Mutter und sind unruhig.....
    (07.05.2007)
    Daniel:   Was mir auffällt, ist das eine Delle unten am Bauch sichtbar ist? Ist das normal oder ist es ein Anzeichen das es losgeht. Wenn man das Tier beobachtet macht es schon einen recht unruhigen Eindruck
    (07.05.2007)
    Daniel:   Mittlerweile sind die Elefanten wieder im Haus und fressen. Nichts auffälliges zu sehen.
    (07.05.2007)
    Inge:   Danke für die Info. ICh habe gestern mittag geschaut, da hatte sie ohne Zweifel Wehen, bei denen sie eingeknickt ist. Aber wenn es ihr gut geht, um so besser. Danke!!!
    (07.05.2007)
    Niedersachse:   Es scheint wohl nichts passiert zu sein. Die Kamera ruht zur Zeit auf Thi Ha Phyu und die sieht total normal und ruhig aus. Und neben ihr steht auch nichts kleines.
    (07.05.2007)
    Inge:   Das ist kein gutes Zeichen. Bzw. wäre das Kalb geboren, würden alle drin bleiben müssen, bis die Mutter-Kind-Beziehung gefestigt ist.... Danke!!!
    (07.05.2007)
    Daniel:   Ich kann die Elefanten leider nicht unterscheiden, mittlerweile stehen die Tiere aber alle auf der Außenanlage im Regen. Kann nicht sagen ob einige noch im Haus sind. Die beiden kleinen sind aber definitiv draußen
    (07.05.2007)
    Inge:   @ Daniel, ich kann leider nicht Webcam schauen. Ist Dir irgendetwas aufgefallen? Siehst Du Thi?
    (07.05.2007)
    Daniel:   So jetzt sieht man die Kühe in den Boxen.
    (07.05.2007)
    Inge:   Online ist auch nichts zu finden. Die Wehen setzen vor 20 Std. ein.... :-(
    (07.05.2007)
    Daniel:   Webcam funktioniert im Moment, aber noch ist nichts zu sehen
    (07.05.2007)
    Inge:   Es scheint bei der Geburt Probleme zu geben, Die Webcam ist seit gestern mittag ausgeschaltet....
    (07.05.2007)
    Daniel:   Nachdem am Sonntag gegen 13.45 Uhr die hochträchtige Leitkuh Thi Ha Phyu (27) erste Wehen hatte, ließ Zootierarzt Dr. Olaf Behlert die Herde vom Außengehege ins Elefantenhaus holen.

    http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1177082154164
    (07.05.2007)
    IP66:   Habe im Pinguin-Thread die Sichtbarkeit des Zergpinguinkükens gemeldet ...
    (27.04.2007)
    Inge:   Ja, Aung Si und Aung Bo sind Fr. morgen verladen worden. 2 Tierpfleger (und Zootierarzt) sind mit gefahren. 2 Tage sollte es dauern. Aber leider gibt es im Netz keine Infos wie die "Reise" verlaufen ist und ob sie gut angekommen sind.
    (23.04.2007)
    Daniel:   Die beiden Jungbullen aus Köln sind angeblich nach Sevilla umgezogen:

    http://www.elefanten-news.de/index.php?Kategori=Transfer
    (22.04.2007)
    Sebastian Dahl:   Habe heute die neue Ausgabe der Zeitschrift des Kölner Zoo mit Jahresbericht bekommen. 2006 soll der Zoo 1.579.972 Besucher gehabt haben!
    (19.04.2007)
    Michael Mettler:   Wenn die Emmener Zucht so drohnenbrütig war, könnte es da doch auch mal so viele männliche Elefanten gleichzeitig gegeben haben, wenn man die Kälber hinzu rechnet?
    (16.04.2007)
    ?:   In einem Zoo wohl nicht, aber der Zirkus Kludsky hat mal über 50 Elefanten auf einer Tournee dabeigehabt, darunter eine Menge Bullen, die genaue Anzahl müßte ich nachschlagen.
    (16.04.2007)
    IP66:   @Sven P. Peter: Mitlaufen geht ja nicht immer, und wenn man ehrlich ist, gibt es innen einen Laufstall und außen eine Anlage für Bullen - alles übrige sieht dann doch wieder recht konventionell und eng aus und wird auch umsperrtechnisch kompliziert. Wobei es ja jetzt fünf Bullen sind - gab es eigentlich schon einmal so viele männliche Elefanten auf einem Fleck?
    (16.04.2007)
    Niedersachse:   Elefantengeburt im Zoo Köln. Heut Nacht kam das Kalb von Thong Khun zur Welt. Es gibt noch keine offizielle Angabe über das Geschlechter, aber bei der Web-Cam konnte man erkennen, dass es sich wohl um einen Bullen handeln muss.
    Web-Cam:
    http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeiteinrichtung/zoocam/elefanten/index.jhtml
    (16.04.2007)
    Michael Mettler:   Da die Frage gerade bei den "Historischen Gebäuden" auftauchte: Sind im Kölner Masterplan überhaupt noch Nashörner vorgesehen? Und wenn ja, wo?
    (12.04.2007)
    Frank-Walter Büschner:   Oh mein Gott wie peinlich, aber mir ist der Bauzaun nie aufgefallen.
    (12.04.2007)
    Sven P. Peter:   Wieso sollte es sich rächen? Wenn die Bullen gar nicht mehr miteinander können, sin erstens 3 Seperate Anlagen vorhanden und zweitens kann man auch einfach einen der Bullen in der Herde mitlaufen lassen.
    (12.04.2007)
    IP66:   @Herr Büschner: Schade, daß junge Okapi konnte ich gestern hinter dem Astvorhang ganz gut erkennen. Den Bauzaun bei den Przewalski-Pferden gibt es, seit auf der Saiga-Antilopenanlage die Baucontainer für den Elefantenpark standen, also seit mehreren Jahren. Wie in diesem Graben ein Pferd ertrinken kann, ist mir allerdings schleierhaft. Sang Raja scheint mir in den letzten Monaten kräftig gewachsen zu sein, vielleicht hängt das mit den Konflikten zusammen. Es rächt sich jetzt, daß man keine zweite Bullenanlage gebaut hat, allerdings wird die Situation mit dem Abtransport der emmener Bullen ein wenig einfacher.
    (12.04.2007)
    Stefan:   Im Eingangsbereich des Regenwaldhauses gibt es aber 2 neue Anlagen. Die Kleinere mit Verglasung ist der Bilderung zufolge also für die Kurzkopfgleitbeutler. Was aber ist denn genau für die größere Anlage (mit Gitterdraht) geplant: Der Text der Beschilderung bezieht sich zwar nur auf Nachttiere allgemein, allerdings findet sich dort die Abbildung eines Fischer-Uhus... Sollte das denn wirklich alles sein?!
    (12.04.2007)
    Marco:   In den Eingangsbereich des Regenwaldes ziehen die Kurzkopfgleitbeutler, in der Hoffnung, dass sie hier nicht schon wieder "Auswege" finden...

    Der Bauzaun bei den Przewaldkis steht dort schon lange.
    (12.04.2007)
    Frank-Walter Büschner:   Ich bin unbedingt für eine editier Funktion ;-)

    Ist ja schrecklich, wobei wenn man eh in Eile ist.
    (11.04.2007)
    Frank-Waöter Büschner:   @MM: Ja, das wird es wohl sein :-)
    @Christian Badneck: Nein, an dem Gitter der Schauanlage stand nur, das "Hier bald neue Bewohner einziehen werden". Mehr nicht, udn es man konnte auch noch nicht erkennen, was es denn ungefährt mal sein wird.
    (11.04.2007)
    Christian Badneck:   Sehr interessanter Berich von Frank-Walter Büschner. Habe aber eine Frage: Konnte man schon erkennen was in die neue Schauanlage am Eingang des Regenwaldes einziehen wird (evtl. Beschilderung)??
    Vielen Dank im voraus !
    (11.04.2007)
    Michael Mettler:   Vielleicht waren die fehlenden Paviane ja das Abschiedsgeschenk des Zoos an den scheidenden Direktor :-)
    (11.04.2007)
    Frank-Walter Büschner:   Ha! Wenn das mal kein Zufall ist, Ich war heute ganz spontan im Kölner Zoo.

    Heute war super Wetter, der Zoo war sehr gut besucht hat einfach alles heute geklappt. Vorab möchte Ich erwähnen, das heute besonders viele Muslime den Zoo besucht haben, denn es waren wirklich viele Kopftücher zusehen ;-) Hat mich selbst überrascht.

    Mal so ein paar Eindrücke:
    Bindu hatte heute auf der Bullenanlage mit Sang Raja immer mal wieder ein Gerangel gehabt, und Bindus bzw. Sang Raja´s „grölen“ hat man quasi bis zum anderen Ende des Parks gehört, aber es blieb sonst alles ruhig bei den beiden.
    Die Seelöwen taten mir doch ein wenig Leid, bei der Hitze, im Absperrbereich hängen zu müssen, da aus ihrem Bassin das Wasser komplett abgelassen wurde, und gereinigt wurde, das selbe Spiel bei den Seehunden. Ebenso wurde das Flusspferdgehege gereinigt, mit neuem Sand aufgefüllt, und das Becken wurde auch neu mit Wasser befüllt.
    Mir ist aufgefallen, das heute auf dem Pavianfelsen nicht so viele Paviane vorhanden waren, wie sonst auch. Weiß da einer mehr? Abgegeben, oder schon alle gestorben? Oder hatten die Raubtiere nur besonders viel Hunger? ;-)
    Dort, wo der Unfall mit dem Przewalskipferdhengst stattgefunden hat, ist nun alles mit einem Bauzaun abgesperrt. Kann aber sein das der auch schon vorher dort war, aber daran könnte Ich mich erinnern. Der Nachwuchs der Westlichen Sitatunga war sehr niedlich anzuschauen, wenn Ich mich nicht irre, ist es nicht älter als einen Monat, meine etwas von März als Geburtsdatum gelesen zuhaben. Die jüngste Giraffe im Bunde, war auch quietschfidel, und bei den Impalas mangelte es auch nicht an Nachkommen.
    Seit wann, und vor allem Warum leben die Spitzmaulnashörner getrennt auf der Anlage?
    Außerdem, war ein Kamerateam zusehen, aber man konnte nicht erkennen, für was gedreht wurde etc. Das Okapikalb konnte ich nicht leider nicht erspähen, allerdings Mutter und Vater, die aber getrennt leben. Und was die beiden jungen Elefanten Bullen angeht…und das angebliche verschwinden, der Anzeigentafeln, dazu kann Ich nur sagen, das lediglich Aung Bo´s Tafel entfernt worden war, nicht die von Aung Si . Was das zu bedeuten hat, weiß Ich nicht, es war auch nirgends etwas darüber zu lesen.

    So, falls jemand noch was spezielles wissen möchte. Ich gebe mein bestes. Tut mir auch leid, das Ich nicht vorher im „Zoo-Korrespondet“-Thread bescheid gegeben habe, wie gesagt war ja super spontan der Ausflug.

    PS: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Im Zoo-Korrespondententhread hätte posten sollen, oder Im Zoo Kölnthread. habe einfach mal den Kölner misbraucht ;-)

    (11.04.2007)
    Carsten:   Weiß leider auch nichts genaueres, hab das nur um drei Ecken gehört...
    (11.04.2007)
    IP66:   Die Steckbriefe sind schon seit der Ankunft der neuen Herde verschwunden. Anscheinend kommen die Tiere aber nicht mehr mit dem Jungbullen zusammen auf die Freianlage, jedenfalls habe ich sie dort in der letzten Woche nicht gesehen.
    (11.04.2007)
    Marco:   Aung Bo und Aung Si sind NOCH da, werden derzeit auf den Umzug vorbereitet. Sind die Steckbriefe nicht schon weg, seit die Thailänder ihre Schilder bekommen haben?

    Der Wassergraben ist doch nicht so tief, dass ein Pferd darin Probleme haben müsste?! Hat sich das Tier beim Sprung verletzt? Oder war der Rand des Grabens so schmierig, dass er nicht wieder heraus kam?
    (11.04.2007)
    Carsten:   Der Hengst ist wohl durch den Bauzaun in den Wassergraben gesprungen und nach der Bergung verstorben.
    (11.04.2007)
    cajun:   Anscheinend ist der Przewalskihengst im Kölner Zoo letzten Samstag recht dramatisch zu Besuchszeiten verendet. Weiß jemand da Näheres?
    (10.04.2007)
    Dennis I:   Leben Aun Si und Aung Bo eigentlich noch in Köln ? Ihre Steckbriefe wurden nämlich schon entfernt
    (10.04.2007)
    IP66:   Ich bin Fördervereinsmitglied, bekomme die Zeitschrift zugesandt und habe nich nichts - insofern ist, wie bei manchem Exemplar der letzten Jahre, wohl Geduld am Platze.
    (05.04.2007)
    Michael Mettler:   Ich bekomme sie über einen Sammler immer recht zeitnah nach Erscheinen, habe sie aber auch noch nicht. Da sie den Jahresbericht für 2006 enthalten müsste, könnte ich mir aber vorstellen, dass sich wegen des Direktionswechsels etwas verzögert...
    (04.04.2007)
    Sebastian Dahl:   Hat hier schon jemand die aktuelle "Zeitschrift des Kölner Zoo"? Normalerweise sollte sie doch gegen März erscheinen. Ich habe sie leider bisher noch nicht zugeschickt bekommen und auch bei meinem Besuch am 2.4. gab es sie noch nicht im Zooshop.
    (04.04.2007)
    Claudia:   Die beiden männlichen Jungtiere sind seit Dezember06/Januar07 eigentlich fast jeden Morgen im Außengehege. Allerdings ziehen sie sich gerne zurück, sobald zu viel los ist.
    (27.03.2007)
    Stefan:   Ich war ca. Februar im Kölner Zoo, als bei den Persischen Leoparden ein kleines Schild an der Scheibe hing mit dem Hinweis auf eine (Zwillings-?)Geburt aus Juni 06 !! Weiterhin würden die Jungtiere z.Zt. für ihren "Einsatz" im Schaugehege vorbereitet. Bislang habe ich die noch nicht sehen können. Hatte da jemand vielleicht mehr Glück bzw. weiß Näheres zu den Umständen des "Geheimnisses". Die Webseite ist wie so oft wenig hilfreich...
    (27.03.2007)
    IP66:   @Marco: Immerhin wurden die Runden, die der Wolf lief, deutlich kleiner, weil der Käfig kleiner war.
    (13.03.2007)
    Ronald Masell:   @Dortmunder
    SchweissabwischundfürdieGnadedanke. *gfg*
    (11.03.2007)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Na klar, es gibt doch die berühmte Kälberblut-Frischzellenkur von Dr. Müller-Wohlfahrt *rotfl*
    (11.03.2007)
    Dortmunder:   Geht doch... Es sei dir verziehen ;o) Hoffentlich gibts doch noch mal ne Chance zur Blutauffrischung bei den Kleideraffen...
    (10.03.2007)
    Ronald Masell:   @Dortmunder
    AufdenKnieenrutschundAscheaufmeinHauptstreue.
    (09.03.2007)
    Dortmunder:   @ Ronald Masell :

    Ich erwarte eine ausführliche Entschuldigung *lol*
    (09.03.2007)
    Carsten:   @ Pia: Da hast Du richtig gehört, dem Zoo wird ein Papageienhaus von einem Privatmann gespendet.

    Einfach mal runterscrollen, da steht diverses darüber...
    (09.03.2007)
    Pia:   Ich habe gehört, dass im Kölner Zoo demnächst ein Papageienhaus gebaut werden soll. Hat jemand schon ähnliches gehört?$Ich hoffe sehr, dass, wenn sich die Nachricht bestätigt, dieses Papageienhaus von den üblichen Käfigen unterscheidet. Köln kann es sich nicht leisten 2007 Papageien auf 3x3 Meter zu halten.
    (08.03.2007)
    Saya:   Die Kleideraffen hatten in den letzten Jahren immer mal wieder Nachwuchs aber es waren immer nur Totgeburten, Aborte oder die Mutter ist gestorben. Klar sind die Tiere alle verwandt, aber das gilt für Pinselohrschweine und alle Takine auch; trotzdem werden sie weiter gezüchtet. Inzucht muss keine gesundheitlichen Probleme mit sich bringen.
    (08.03.2007)
    Franz:   @ Saya + Dirk K.
    Ich dachte die 4 Kleideraffen wären Geschwister und sollten kein Nachwuchs bekommen? Wenn es stimmt eine echte Sensation!

    @ Michael:

    Aber schon eine sehr lieblose Unterkunft für die letzten Tage!
    (08.03.2007)
    Saya:   Und zwar hier: http://www.kpanlogo2007.blogspot.com/
    (08.03.2007)
    Dirk K:   Mittlerweile gibt es ein "Beweisfoto" vom Kleideraffenbaby.
    (08.03.2007)
    Michael Mettler:   Ergänzende Frage: Laufen die Guerezas in Köln eventuell genauso aus wie die Kleideraffen? Im Urwaldhaus werden doch m.W. nur Männer gehalten, und auf der Fläche des Madagaskarhauses soll ohnehin laut Masterplan das Stallgebäude für die Afrikasteppe entstehen. Und die Gorillas sollen in ihrer späteren Anlage mit Mandrills, nicht mit Guerezas zusammen leben.
    (08.03.2007)
    Franz:   Warum werden die Guerezas im Madagaskarhaus so erbärmlich gehalten?
    Was ist mit der andern Gruppe im Urwaldhaus
    Soweit ich weiß sind es 3 Tiere die dort gehalten werden. Sollen diese Gehege nicht saniert/renoviert werden??

    (08.03.2007)
    Ronald Masell:   @Dortmunder
    Vielen dank für die Info.
    Enten hatten wir schon. *lol*
    (08.03.2007)
    Dortmunder:   Übrigens soll in Köln, laut Gerüchten, ein kleiner Kleideraffe geboren worden sein... Ist aber wohl noch nicht offiziell
    (07.03.2007)
    Sven P. Peter:   Der ehemalige Direktor vom Tierpark Krüzen wurde von einem Gibbonmann mal angegriffen und schwer verletzt. Neben mehrern Bisswunden und ausgekugelten Gelenken hatte er auch nur von dem Schlag des Tieres ein gebrochenes Bein.
    In so einer begehbaren Anlage wäre also ganz gut was los ;)
    (07.03.2007)
    Michael Mettler:   @JT99: Also, die hannoverschen Weißwangengibbons wurden abgegeben, weil das Männchen es gelernt hatte, von der Insel zu entkommen, und es soll Besucher angegriffen haben... Deswegen sitzt der Gute samt Familie seitdem in Osnabrück hinter Glas und Gitter, und dafür kam das dortige Paar Gelbwangengibbons nach Hannover.

    In der Kronberg-Soap berichtete ein Pfleger, dass Gibbons für ihre Körpergröße enorme Kräfte haben und mit dem dortigen Männchen nicht gut Kirschen essen sei.

    Spricht also nicht dafür, entsprechende Experimente zu machen - bezeichnenderweise hat das nicht mal Apeldoorn gewagt.
    (07.03.2007)
    JT99:   Wo liegt eigentlich das Problem Gibbons in begehbare Anlagen zu packen? Mit Kattas, Varis oder Guerezas gehts doch auch, also warum nicht mit Gibbons? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie für den Besucher gefährlich sind und andersrum auch nicht. Oder sind die Tiere besonders scheu oder schreckhaft?
    (07.03.2007)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Nette Idee, nur mit der Begehbarkeit wäre es dann Essig :-)

    Aber ein paar Silberklaffschnäbel, Wildhühner usw. würden mir darin schon gefallen - vor allem mit dem Hintergedanken, dass die Fasanerie ja später in "Afrika" liegt und womöglich nicht mehr international besetzt sein wird...?
    (07.03.2007)
    Dortmunder:   Das wäre doch die ideale Aussenanlage für die Gibbons, oder ?
    (07.03.2007)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Verständlich, ist ja auch soo weit weg von dir :-) Aber ehrlich: Ich kann mich nicht an eine Anlage für Riesenschildkröten erinnern, die scheint dann wohl nach 2002 entstanden zu sein.

    @Marco: Soll sich laut Masterplan etwas mit der Greifvogelvoliere ändern? Ihren eigentlichen Zweck als Geier-Zuchtanlage erfüllt sie doch längst nicht mehr, und eine Flugshow ließe sich auch andernorts unter freiem Himmel abhalten. (Obwohl es so durchaus den Vorteil hat, dass die Vögel keine unerwünschten Ausflüge machen können.)
    (07.03.2007)
    Dortmunder:   Dann kannst du das doch sagen... Ich war das letzte Mal 1997 in Bochum :o)
    (07.03.2007)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Kann ich nicht sagen, war zuletzt 2002 in Bochum.
    (07.03.2007)
    Dortmunder:   Das müsste ja jetzt, zum besseren Verständnis, das heutige Schildkrötengehege mit den Riesenschildkröten sein... Und ein Teil der jetzigen Seehundanlage, oder ?
    (07.03.2007)
    Michael Mettler:   Ich hatte zwar das lange, schmale Wolfsgehege in Bochum noch dunkel im Gedächtnis, aber wegen der Lage musste ich jetzt doch in den alten Zooführer schauen: Es lag an der Außenseite des Tierparks, die zur Klinikstraße hin weist, und ihm gegenüber befanden sich der Kinderzoo und der Greifvogel-Flugkäfig.

    Die Bochumer Timberwölfe gingen übrigens auf die Frankfurter Zucht zurück - aus der Zeit, bevor diese auf weiße Färbung selektiert wurde.
    (07.03.2007)
    Dortmunder:   Ja, Bochum hatte mal ein gut züchtendes Rudel Timberwölfe, kann mich aber leider nicht mehr wirklich dran erinnern, wo die genau untergebracht waren... Viel Fläche hat der Tierpark ja nicht...
    (07.03.2007)
    Marco:   Der Nachfolger für Herrn Kaumanns ist schon bekannt, aber ich glaube, dass er noch nicht offiziell vermeldet wurde. Da will ich dem Zoo ungern vorgreifen... Er kommt jedenfalls aus NRW.

    @IP66: Wölfe in Bochum? Wo waren die denn? Der Kölner Wolf hat in seinem Gehege nichts anderes getan, als in den alten Käfigen, nämlich ausdauern seine Bahnen zu ziehen.
    Die Unterbringung der Bartaffen ist in der Tat ungünstig für Besucher. Das Hauptgehege ist so stark mit Geäst ausgestattet, dass man kaum den Durchblick behalten kann. Ferner steht der Besucher etwas unter der Gehegefläche. Die Innengehege liegen hinter dem Lemurenhaus und sind nicht einsehbar, häufig sitzen die Affen im VErbindungsgang außer Sicht. Der Baumkäfig ist prima für die Tiere, für Betrachtungen aber auch nicht so günstig.

    Ob Tapire kommen und wenn ja, ob sie vergesellschaftet werden, weiß ich nicht.
    (06.03.2007)
    IP66:   Es ist ja erfreulich, daß der letzte indische Wolf so lange ausgehalten hat. Ihm war aber ein weniger großes Gehege vergönnt als seinen Verwandten in Bochum oder im alten Wolfsgehege in Berlin. Die Bartaffengruppe ist sicher ein integraler Bestandteil des Tierbestandes, und ich habe gehofft, daß man sich für eine Vergesellschaftung mit den Orangs entscheiden würde - wobei in Münster meines Wissens keine Zuchtgruppe vergesellschaftet wurde. Die jetzige Situation ist ein wenig unbefriedigend, da man an kaum einer Stelle die Tiere wirklich gut beobachten kann. Die in Einzelhaltung untergebrachten Guerezas in der alten Kleideraffenanlage scheinen mir da aber das noch schlechtere Los gezogen zu haben.
    (05.03.2007)
    Stefan:   @Jt99: Wie gesagt: Ich wäre sofort dafür. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo gelesen zu haben, dass Dortmund größere Probleme mit dieser Vergesellschaftung nach der Eingewöhnungsphase gehabt hätte. Oder weiß ein Insider vielleicht mehr? Immerhin meldete der Zoo ja auch im letzten Jahr wieder Nachwuchs bei den Schabrackentapiren, den ersten im Regenwaldhaus und den zweiten des aktuellen Zuchtpaares (nach Kakak Götz). Rumah Hutan war zwar bis vor kurzem geschlossen, doch die Gründe hierfür waren technische Probleme mit der Netzkonstruktion des Regenwaldhauses.
    (05.03.2007)
    Jt99:   @Stefan: Spräche eigentlich irgendwas dagegen, dass die Tapire mit den Orangs vergesellschaftet werden? Verhalten sich die Tiere agressiv zu einander oder sowas? Ansonsten wäre das doch kein Problem.
    (05.03.2007)
    Stefan:   @Marco: Mit dann möglicherweise Schabrackentapiren im Kölner Urwaldhaus sind wir dem Dortmunder Rumah Hutan auf den Spuren... Ich fänd s klasse. Wäre interessant zu wissen, ob die Tapire in Köln dann auch Mitbewohner oder nur Nachbarn der Orangs werden sollen...
    (05.03.2007)
    Christian Badneck:   Wenn Dr. Kaumanns den Zoo verlässt,
    weiss man denn wer Nachfolger wird ?
    (05.03.2007)
    Marco:   @Michael Mettler: Ein richtiger Gedanke, dass die Braunbären-"Massen" in den diversen kleinen und großen Tierparks / Zoos in den nächsten max.20 Jahren wohl zu großen Teilen verschwinden werden.

    Der Plan ist wohl noch nicht komplett veröffentlicht worden. Ich kann nur aus meinen Erinnerungen berichten, da er mir vorgestellt wurde. Für die Bonobos war auch ein eigenes, neues Haus vorgesehen (irgendwo mitten im Zoo).
    Mit den Malaienbären bin ich mir nicht mehr ganz sicher, nachdem Christian Badneck nach Tapiren fragte. Diese sind nämlich auch geplant. Wer von beiden ins Urwaldhaus sollte, weiß ich nicht mehr sicher. Sinnvoller wären wohl Tapire, da Malaienbären v.a. bei der Nachzucht Ruhe brauchen, die sie neben den Orangs nicht hätten...

    Dass die Bartaffen "gehen", hängt vielleicht auch damit zusammen, dass Dr. Kaumanns den Zoo verlassen wird. Schließlich war er es, der sie bei seinem Dienstantritt mitsamt des Käfigs mitbrachte.
    (04.03.2007)
    Michael Mettler:   @Saya: Auf dem im Zoo aufgestellten Plan für das Hippo-Haus steht in der Nachbarschaft nur "Gorillas/Mandrills", nichts von Bonobos - wobei allerdings nicht der gesamte Masterplan aushängt. Wenn allerdings ohnehin Tierarten zu Gunsten größerer Anlagen für andere Tiere und zwecks ausgewogeneren Tierbestandes weichen müssen, würde es durchaus ins Konzept passen, auf eine von drei Menschenaffenarten zu verzichten.

    Sind die Wanderus womöglich für ein Wiederansiedlungsprojekt gedacht??
    (04.03.2007)
    Saya:   Danke für die Infos Claudia, aber es schockt mich, dass die blühende zuchtgruppe Wanderus nach Indien soll - warum denn das bloß?? Ich habe kein großes Vertrauen in die indischen Zoos und verstehe auch nicht warum die Familie nicht in Europa gebraucht wird, schließlich züchten Wanderus nicht sooo toll (außer die Kölner,-)

    Soll für Bonobos nicht neben dem neuen Hippohaus zusammen mit den Gorillas was neues gebaut werden?
    (03.03.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahrzehnte dürften sich viele Braunbärhaltungen durch Alterstod der Tiere erledigt haben, und wenn sich der momentane Trend fortsetzen sollte, dürften die dann verwaisten Anlagen teilweise eher mit kleineren Arten als mit neuen Braunbären besetzt werden. Der Kölner Masterplan soll doch auf 30 Jahre ausgelegt sein...?
    (03.03.2007)
    Claudia:   @Marco
    Wenn sich laut Masterplan die Braunbärenanlage bis über das Gepardengehege erstrecken soll, wo sollen dann die Geparden hin?
    Und wenn in das Urwaldhaus die Malaienbären einziehen und Languren, was ist dann mit den Bonobos?

    Die Bartaffen werden nach meinen Infos dieses Jahr komplett - also als ganze Familie - nach Indien "gehen".

    (03.03.2007)
    Sebastian Dahl:   Die Bärenanlagen wären doch sicherlich auch gut für europäische / asiatische Gebirgstiere (Steinböcke, Tahre o.ä.)geeignet.
    (03.03.2007)
    Shensi-Takin:   @Marco: Nur "gefrorenes Laub"? Ganz so trivial ist die Angelegenheit bei weitem nicht: es werden nur bestimmte Laubbäume mit zudem bestimmten z.T. jahreszeitlich bedingten Rohfasergehalt verwendet. Das alles in größeren Mengen & konstant gekühlt ist eben nicht ganz so billig, wie man sich es vielleicht vorstellen mag-zumal auch Zufütterungen von Nicht-Blattmaterial auch nur bis zu einen gewissen Grad möglich ist, ohne Negativfolgen für die Tiere zu haben.
    (03.03.2007)
    Christian Badneck:   Gibt es den Masterplan eigentlich in schriftlicher Form ? Wenn ja, hat jemand
    diesen und könnte mir davon eine Kopie
    als z.B. Mailanhang schicken (oder eine Idee wo man diesen vielleicht bekommen
    könnte).

    Desweiteren könnten die Bartaffen doch
    sehr gut mit den Orangs vergesellschaftet werden wie in Münster.

    Was sagt denn der Masterplan zu evtl. neuen Arten wie z.B. Tapiren, Schweinen (Hirscheber oder z.B. Bartschwein für Asien)usw..
    Würden schliesslich auch prima ins Asienkonzept passen.







    (03.03.2007)
    Marco:   "Leider", weil es Braunbären zu genüge gibt. Von Syrern war übrigens nicht die Rede.
    Ich gebe Dir allerdings vollkommen recht, dass über "normale" Braunbären die Rückkehr freilebender Bären nach Deutschland hervorragend thematisieren lässt (schade, dass dies meiner Erinnerung nach in München nicht passiert (?) ).
    Eisbären wären super - zumal die Braunbärenanlage sich über die Fläche der alten Bärenanlagen und die Gepardenanlage erstrecken soll.

    Wie gesagt: alles laut Masterplan und somit fraglich...
    (03.03.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Warum "leider" Braunbären? Sind denn z.B. die Syrischen Braunbären nicht immer noch eine bedrohte Form? Klar, es ist schwierig, derzeit Nachwuchs unterzubringen, aber das scheint bei Lippenbären schon jetzt nicht viel besser zu sein (und könnte bei Malaienbären bis zur Verwirklichung des Plans nicht viel anders sein). Von Kragenbären ganz zu schweigen... Und damit wäre die eurasische Artenpalette schon fast erschöpft - falls Köln nicht ein paar Milliönchen übrig hat und sich Pandas mietet....

    Wobei ja der Eisbär auch noch zur eurasischen Fauna zählt und eine Verbindung der Anlagen bzw. eine Vergrößerung in den sehr üppigen Besucherbereich hinein doch bestimmt möglich wäre?

    Ist also eigentlich egal, welche Art gehalten und vielleicht NICHT gezüchtet wird. Als Artenschutzzoo könnte Köln den Braunbären vielleicht sogar sinnvoller für eine Botschaft an die Besucher nutzen als manche andere Art, denn die "Bruno-Problematik" und das Leid der Tanzbären sind uns immerhin geografisch näher als einige Umstände um die rein asiatischen Arten.
    (03.03.2007)
    Marco:   Zooführer: Es war mal geplant, einen Zooführer im Stil der neuen Schilder herauszugeben, sobald die Beschilderung fertig ist. Bestimmten Ticketverkäufern sollte man nicht immer glauben...

    Urwaldhaus: Im Masterplan sind für das Urwaldhaus Orang-Utans (deren neue Außenanlage nun fertig ist und nur noch begrünt werden muss), Languren und Malaienbären vor. Die Bartaffen werden, soweit ich weiß, den Zoo verlassen, sobald der Bau des Flusspferdhauses beginnt.
    Die Kleideraffengruppe aufzufrischen würde ihr Aussterben nur verzögern. Die Tiere sind einfach zu stark ingezüchtet. Übrigens weiß ich nicht, warum sie sonderlich teuer im Unterhalt sein sollen: im Winter erhalten sie gefrorenes Laub. Zudem macht Laub nur die Hälfte der Nahrung aus.

    Der letzte indische Wolf ist erst 2006 gestorben - er lebte also über 3 Jahre im kleineren Gehege bei den Geparden.

    Neben den Malaienbären soll noch eine Bärenart gehalten werden. Im Masterplan ist leider von Braunbären die Rede. Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen und vertraue daher auf die Vorläufigkeit eines jeden Masterplans.
    (03.03.2007)
    IP66:   Also so ganz gestrig ist die Primatensammlung im Südamerikahaus ja nicht: Der Bestand an Brüllaffen hat sich durch Nachzucht verdreifacht, man fängt gerade mit Gelbbrustkapuzinern an, und auch bei den Krallenaffen sind es nicht nur 0815-Arten, die gut züchten. Die indischen Wölfe sind letztlich dem Elefantenpark geopfert wurden, die Anlage war zwar älteren Datums, aber recht geräumig und nützlich. Zwei Tiere mußten ja sogar ihr letztes Lebensjahr in einem Abteil der Absperrkäfige der Geparden verbringen - hier wurde durch einen Neubau die Situation für Tiere im Bestand eindeutig verschlechtert.
    Aber es gab ja schon einmal, in den 50ern, einen Masterplan für Köln, der auch nur sehr partiell realisiert wurde, gerade weil er an Bestand außer dem Pavialfelsen kaum etwas übriglassen wollte. Es ist ja nicht ausgeschlossen, daß sich diese Geschichte wiederholt, zumal man das neue Konzept ja noch nicht einmal richtig veröffentlicht hat.
    (02.03.2007)
    Ingo Rossi:   Hat jetzt nicht direkt mit dem Kölner Zoo zu tun aber für Kölnbesucher oder einwohner sicherlich trotzdem interessant:
    Wallraf-Richartz-Museum
    (www.museenkoeln.de)
    Tierschau - Wie unser Bild vom Tier entstand

    16. März bis 5. August 2007

    Was ist das Tier für den Menschen? Bester Freund oder ärgster Feind? Nahrung und Nutztier oder Wesen mit Seele und Teil der Familie? Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist komplex und spiegelt sich nirgendwo besser wider als in den menschlichen Darstellungen vom Tier. Die Tierschau im Wallraf zeigt dies auf lebendige, lehrreiche und amüsante Weise. Mit dem Aufkommen der Zoos und der Naturkundemuseen entdecken die Europäer ein bis dato völlig unbekanntes Tierreich. Tiger, Löwen, Nashörner oder Elefanten werden frenetisch bejubelt. Wie reagieren Künstler auf diesen Wandel? Wie spiegelt sich der neue Blick auf das Tier in ihren Werken wider? Wie hat die Kunst ihrerseits das Bild der Tiere geprägt? Die Tierschau gibt Antworten auf diese Fragen anhand von Bildhauerarbeiten von Antoine Barye und August Gaul, Gemälden von Frans Snyders bis Eugène Delacroix, Vincent van Gogh und Franz Marc. Sie erzählt bildgewaltig und eindrucksvoll vom Wandel der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Bemerkenswerte wissenschaftliche Illustrationen, präparierte Tiere, Skelette und Fossile ergänzen die moderne Präsentation der über 150 Exponate. Die innovative Didaktik lädt Besucher aller Altersgruppen zum Vergleichen, Entdecken und Erfahren ein. Vor allem für Familien ist die Tierschau eine echte Expedition in das Tierreich der Kunst.

    (01.03.2007)
    Ingo Rossi:   Soweit ich hörte, ist das Papageienhaus ein Geschenk und wurde deswegen auch erstmal gerne angenommen. Ohne es jetzt schon georafisch genau zuzuordnen. Der Masterplan ist meines Wissens, auf ca. 30 Jahre ausgelegt. Für einen Plan ein sehr lange Zeit. Da wird sich im laufe der Jahre noch einiges ändern...
    (01.03.2007)
    Dortmunder:   Merkwürdig finde ich persönlich nur, dass in der Ecke auch das neue Papageienhaus stehen wird... Und Eurasien ist ja, vorsichtig formuliert, nicht gerade gesegnet mit Großpapageien, die kommen erst wieder in Richtung Südostasien / Australien... Bin mal gespannt, wie das im Kölner Zoo gehandhabt wird !

    Schade nur um die Lemuren und die Neuweltaffen, auch wenn die Bestände, wie bereits erwähnt, ja eh nur noch ein Überbleibsel aus glorreichen Kölner Primatentagen (Kleider- und Nasenaffen, diverse Sakis, Uakaris, etc.)

    Also wird da auch der Trend, weg von den Raritäten und Insider-Tieren, hin zum Zoo-Einheitsbrei verfolgt :o(

    (01.03.2007)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Vom Bucharahirsch gibt es aber wenigstens noch mehrere Halter (z.B. TP Berlin, Mulhouse), wenn auch die genetische Bandbreite vielleicht nicht größer ist als bei den Kleideraffen. Aber neue Halter wird man auch dafür zumindest in Deutschland kaum finden.

    Das Südamerikahaus gehört laut Masterplan zum späteren Parkteil Eurasien, so gesehen wären die Kleideraffen da gar nicht so falsch untergebracht. Aber da zwei von ihnen schon recht alt sein sollen, erleben sie das vielleicht gar nicht mehr... Ich fände es allerdings nach wie vor konsequenter, wenigstens die beiden jüngeren Kleideraffen "back to the roots" nach Vietnam zu schicken, wenn sie hier eh schon brach liegendes Zuchtpotenzial darstellen.

    Bin sowieso sehr gespannt, wie sich das Artenspektrum in näherer Zukunft verändern wird. Der Lemurenschwerpunkt ist bereits stark zusammengeschmolzen, mit dem geplanten Wegfall südamerikanischer Tiere bräche der zweite Schwerpunkt Neuweltaffen komplett weg, und auch Traditionsarten wie Mähnenwolf oder Pudu müssten dann verschwinden.
    (01.03.2007)
    Dortmunder:   Läuft es in Köln nicht so ähnlich mit den Buchara-Hirschen ??? Köln hatte doch ohnehin mal einen ansehnlichen Bestand mit Tieren aus Afghanistan, oder ?
    (01.03.2007)
    Ingo Rossi:   Laut Prof. Nogge waren andere Zoos an einer Kleideraffenhaltung nicht interessiert und nach heutigen Gesichtspunkten ist es nicht sinnvoll, nur an einer Stelle Tiere zu züchten. Daher wird wohl die Gruppe aussterben. Das gleiche geschah übrigens mit den afghanischen Wölfen.
    (01.03.2007)
    Dortmunder:   Aus tierhalterischen Gesichtspunkten würde ich ja das Südamerikahaus nicht als geeignet für die Kleideraffen halten, wenn sie irgendwie weiterhin gehalten werden könnten. Als Asiaten passen sie ja auch geographisch nicht wirklich gut dahin... Andererseits wurden in dem Haus ja auch schon die Menschenaffen gehalten... Sogar Berggorillas ! Heute ja total unvorstellbar
    (01.03.2007)
    IP66:   Kleideraffen in Köln fände ich auch deshalb sinnvoll, weil man ja recht gute Haltungserfahrungen gemacht und auch in Forschungen zur Ernährung investiert hat. Was helfen denn die schönen wissenschaftlichen Studien, wenn man die Art, deren Haltung mit viel Aufwand erforscht wird, dann aussterben läßt. Man könnte die Tiere auch an der Südschmalseite des Südamerikahauses halten, wo die Klammeraffen in absehbarer Zeit aussterben werden.
    (01.03.2007)
    Michael Mettler:   Laut Masterplan soll Südamerika im jetzigen Zoogelände nicht mehr vertreten sein - da wäre es inkonsequent, dort wieder Brillenbären zu halten.

    Über das Urwaldhaus habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Könnte mir vorstellen, dass die Wanderus dorthin umziehen, die an ihrem jetzigen Standort afrikanischen Tieren weichen müssten. Es ist auch nicht auszuschließen, dass statt der Kleideraffen in Zukunft eine andere Langurenform gehalten würde, um deren genetische Basis es in den Zoos etwas besser aussieht (z.B. der Haubenlangur). Und dann gäbe es ja noch Gibbons ohne Außenanlage im Regenwaldhaus :-)

    Eine ganz andere Idee: Die später frei werdende Gorilla-Anlage müsste doch mit gewissen Umbauten (Unterwühlschutz) auch für Malaienbären geignet sein...?
    (01.03.2007)
    Christian Badneck:   Danke für die schnellen Antworten.

    War dann von der Info über die Kleideraffen doch ein wenig geschockt.
    Da die Kleierdaffen, finde ich, sehr gut
    in den Kölner Zoo passen (Vietnamprojekt / Haltungsschwerpunkt Affen)usw. Sollte Köln eigentlich der
    Aufwand (Futter) usw. wert sein.

    Desweiteren fiehlen mir nach dem die E-Mail abgesendet war noch zwei weitere
    Fragen ein.

    Nach Informationen des Zoos sollen in das Flußpferdhaus bzw. ans Flußpferdhaus angrenzend die Gorillas
    mit Mandrills ziehen. Was würde wohl mit
    der leeren Anlage bzw. mit den Bonobos im Urwaldhaus werden wenn Köln den Zoo
    wirklich nach Kontinenten aufteilt.

    Desweiteren beschäftigt mich die Frage
    wie stellt Köln sich in Zukunft die Bärenhaltung vor. Habe bei meinem letzten Besuch keinen Brillenbär mehr
    gesehen und lt. ISIS gibt es wohl auch keinen mehr im Zoo.
    Die zwei Grizzlys und der Kragenbär
    sind ja auch nicht mehr die jüngsten.
    Demnächst nur noch Malaienbären ???

    Besonders wo Köln ein Naturschutzprojekt
    für den Brillenbär unterstützt.

    (01.03.2007)
    Shensi-Takin:   Bzgl. u.g. Artikels: Frank Albrecht dürfte dem einen oder anderen in Zusammenhang mit den Leipziger Lippenbäreneuthanasie bzw. "Knut", dem jüngsten Berliner Eisbär bekannt sein...
    (28.02.2007)
    Shensi-Takin:   @Christian Badneck: zu den Kleideraffen: man könnte durchaus Exemplare bekommen-nicht zwangsläufig aus Singapur, sondern z.B. vom Endangered Primate Rescue Center in Vietnam o.ä. ME lässt man hier die Haltung eher aufgrund des Mißverhältnis zw. allg. Besucherattraktivität & Haltungsaufwand auslaufen...
    (28.02.2007)
    Jennifer Weilguni:   @Christian Badneck
    Erstmal herzlich willkommen im Forum ! Die Aussage das der neue ZF von Köln dieses Frühjahr erscheinen soll stammt von einer Ticketverkäuferin. Da kann man nur hoffen, dass deren Informationen stimmt.
    (28.02.2007)
    Christian Badneck:   Hallo mein Name ist Christian Badneck,
    und bin neu im Forum.

    Da ich ein sehr grosser Fan des Kölner Zoos bin hoffe ich das man mir hier ein
    paar Fragen, die sich angesammelt haben,
    beantworten kann:

    1. Habe gelesen das die Zusammenarbeit des Kölner Zoos mit der Uni-Bochum (Seehunde) bis 2007 geht. Weiß jemand was nach 2007 geschieht ?

    2. Kleideraffen. War vor einiger Zeit
    im Zoo und musste feststellen das die
    Kleideraffengruppe nur noch aus vier
    Tieren besteht. Könnte man nicht aus dem
    Zoo Singapur vielleicht ein,zwei oder
    drei Tiere bekommen um die Gruppe zu erhalten ? oder gibt es
    irgendwelche Einfuhrbeschränkungen.

    3. Habe weiter unten im Forum gelesen
    das es im Frühjahr einen neuer Zooführer
    geben soll. Von wem im Kölner Zoo stammt
    diese Aussage ? Habe ende letzten Jahres
    eine E-Mail an den Kölner Zoo geschickt,
    wo Direktor Pagel persönlich antwortete:
    Er müsse erst andere " Hausaufgaben" machen bevor ein neuer ZF heruaskommt.
    Sollte es wirklich dieses Jahr bereits so weit sein ? Desweiteren schrieb Herr
    Direktor Pagel das es wenn kein ZF nach
    den alten Vorbildern sein wird.

    Vielen Dank im voraus !
    (28.02.2007)
    Sebastian Dahl:   Sorry, der Beitrag stammt von den Internetseiten des Kölner Stadtanzeigers.
    (28.02.2007)
    Sebastian Dahl:   Anzeige gegen Zoo-Chefs

    Ein Tierrechtler aus Nürtingen hat den Direktor des Kölner Zoos, Theo Pagel, und seinen Vorgänger Gunther Nogge wegen Verstoßes gegen die Tierschutzvorschriften angezeigt. Oberstaatsanwalt Günther Feld bestätigte gestern den Eingang der Anzeige. Hintergrund ist die Tötung eines Bisons im November vorigen Jahres. Der Zoo hatte das Tier töten lassen, weil das Gehege zu voll war und kein anderer Zoo als Abnehmer für das überzählige Bison gefunden worden war. „Wegen der Blauzungenkrankheit ist Köln Sperrbezirk“, sagte gestern Theo Pagel. „Deshalb dürfen wir die Tiere nicht transportieren.“

    Der Tierrechtler Frank Albrecht wirft den Zoo-Chefs dagegen vor, „nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft“ zu haben. Die Verantwortlichen hätten rechtzeitig „mit Geburtenkontrolle, dem Bau eines Ausweichgeheges oder mit der rechtzeitigen Beendigung der Bisonhaltung“ reagieren müssen. (ts)

    Quelle: koeln.de
    (28.02.2007)
    Klaus Schüling:   Thema Katzenfutter:
    Es gab vor vielen Jahren mal einen sehr spannenden Artikel über Katzenfutter-Design in der GEO

    Darin stand, dass die amerikanischen professionellen Designer in erster Linie für die Dosenöffner arbeiten.
    Die Präferenz der Katzen ließe sich am besten durch die Wirkungsdauer der zugesetzten Verdauungsenzyme steuern:
    Je länger - je lieber.
    Um so mehr sind dann wohl die Jungens gefordert, das Lieblingsfutter der Katzen wieder für die Dosenöffner attraktiv zu machen.
    Jeder, der schon einmal versucht hat, seinen Stubentiger auf ein billigeres Dosenfutter umzustellen, weiß, wie gut diese Leute ihr Handwerk verstehen...

    (20.02.2007)
    N.N.:   @Ronald Masell: 1 Maleinbärjunges verstarb am Wochenende. In frühen Sonntagsstunden wurde Okapi geboren (Mutter Kisanga, so um 370kg schwr vor der Geburt, Vater Tiemen, gut 100kg leichter als Kisanga)

    (20.02.2007)
    Ronald Masell:   Am 4. Dez. wurden in Köln zwei Malaienbären geboren. Sie sind über den Monitor am Malaienbärengehege in ihrer Wurfbox zu sehen. (Nein diesmal ist es keine Halluzination) *fg*
    Hinter der ehemaligen Saigabockanlage beim Tierkinderzoo haben wohl die Erdarbeiten für das Papageienhaus begonnen, dort steht ein Bagger.
    Eien Hälfte des Okapihauses ist durch Rolläden blickdicht gemacht.
    Im Eingangsbereich des Tropenhauses steht auf Schildern am Bauzaun nur "hier entsteht ein neues Schaugehege". Für wen oder was nicht. Auch ein neugieriger Blick hinter die Planen ergab nichts erhellendes.

    (16.02.2007)
    Michael Mettler:   Gerade beim Katzenfutter KÖNNEN die Hersteller aber eine breite Palette an Geschmacksrichtungen bieten - ein Schelm, der Böses dabei denkt :-) Wobei es womöglich wirklich nur der GESCHMACK ist, der variiert, und weniger der Inhalt. Wieviel Huhn sich in einer 100-Gramm-Packung Katzenfutter "mit Huhn" befindet, wenn es laut Aufdruck 4% ausmacht, kann man ja leicht ausrechnen...
    (12.02.2007)
    Shensi-Takin:   @MM: Natürlich wird Hunde-/Katzenfutter u.a.(oder vielmher, v.a.;) auch auf die Akzeptanz des menschlichen Kundens hin "designt"-daher auch die Bezeichnungen "Lachs/ Pute" etc., auch wenn das Produkt nur geringe prozentuale Anteile von diesen Tieren enthält.
    Wenn die Katze das Futter stehen lässt, ist dies für den Hersteller eher wenig zweckdienlich; der Kunde wird-sofern der Hersteller nicht noch plakativ "auf anders" gemachte Produkte liefern kann, recht schnell zur Konkurrenz wechseln.
    Wer die Schlangenwürste live gesehen hat, wird selbst nur der verfressensten Kornnatter zugestehen wollen, diese auch tatsächlich zu fressen. Allerdings habe ich gerade Nattern schon das Unmöglichste fressen gesehen...;)
    Futterratten-/mäuse fallen wie auch Futterfische & allerlei Wirbellose unter die "Futtertier"-Rubrik, wobei auch hier die Tierschutzbestimmungen(Schutz vor unnötigen Leid/Schmerzen etc.) v.a. bei den Vertebraten gelten.

    Hinsichtlich Pavian: das dürfte schwer sein, da keine gültigen Rechtsvorschriften/-anweisungen/-standards hinsichtlich Tötung von Primaten zur späteren Verwertung bestehen(die Anwendung gängiger Euthanasiepräparate dürften da in Hinblick auf die spätere Verwendung flach fallen); des weiteren dürfte die öffentliche Empörung, sollte dies herauskommen, recht groß sein(ich erinnere da an München in den frühen 90igern).
    (12.02.2007)
    Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Dosenfutter für Haustiere wird auf die MENSCHLICHEN Geschmacksnerven abgestimmt, wie ein Vertreter einer bekannten Herstellerfirma einmal äußerte, damit der Hausfrau beim Dosenöffnen nicht das K... kommt. Gerade Hunde würden ihr Fleisch ja viel lieber etwas "abgelagert" genießen...

    Wenn aber Mieze ihr Futter angewidert stehen lässt, fördert das sogar noch den Umsatz, denn Herrchen/Frauchen probiert garantiert dauernd neue Geschmacksrichtungen aus und so wird ein Vielfaches vom tatsächlich benötigten Futter verbraucht.

    Zu den Würstchen für Schlangen: Das dürfte individuell verschieden sein. Ich hatte zeitweise knapp zwei Dutzend Kornnattern, und die verfresseneren unter ihnen hätten sogar die Futterpinzette runtergewürgt, solange sie nur nach Maus roch!

    Wenn auch zur Ernährung von Tieren nur Tierarten verwendet werden dürfen, die für Lebensmittelzwecke geschlachtet werden, wie steht es dann um die Futterratten usw.? Oder anders gefragt, dürfte rein lebensmittelrechtlich betrachtet - also Artenschutz mal außen vor - z.B. ein Pavian als artgerechtes Leopardenfutter genutzt werden oder nicht?
    (12.02.2007)
    Shensi-Takin:   Die Verfütterung von (Raub)Katzen dürfte eher schwierig werden-wie z.B. auch Primaten fallen sie nicht unter die LM-liefernden Tiere(was auch die Verwertung als Tierfutter beinhaltet). Insofern dürfte eine Schlachtung von Raubkatzen & Primaten in D zur Fleischnutzung eher unwahrscheinlich sein. Nutrias z.B. hingegen sind durchaus als LM-lieferndes Tiere einzustufen; wer also bestimmte Bereiche in Nordostdeutschland besucht, kann einmal dieses kulinarische "Wagnis" auf sich nehmen (und dürfte es meist nicht bereuen).
    Zur Hundeschlachtung in D gibt es übrigens eine interessante Dissertation von Pia Geppert (Hundeschlachtung in Deutschland im 19. und 20. Jh., München 1990).

    Was den "Ratten"-bzw. "Mäusegeschmack" angeht-der Witz ist alt. Die Geschmacksrichtung dürfte zum einen daran scheitern, dass nur wenige Menschen von sich behaupten können, den Geschmack nämlicher Nager zu kennen-und dass, würde man den Geruch zu imitieren versuchen(am besten abgeleitet von dem Uringeruch...;), dies auf wenig olfaktorische Gegenliebe seitens der menschlichen "Dosenöffner" stoßen dürfte-von manch einer verwöhnten Samtpfote ganz zu schweigen.

    Man kann ja auch einen Schritt weitergehen, wie es etwa einige US-Tierfutterhersteller getan haben-und die "Fleischwurst mit Mäuseduft" für die Hausschlange anbietet. Ob indes die auf den Verkaufsbildern abgebildeten Korn-oder Königsnattern tatsächlich freiwillig solche Würste zu sich nahmen, wage ich zu bezweifeln...
    (12.02.2007)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Ganz einfach: Weil die Abfälle aus der Massentierhaltung irgendwie entsorgt werden müssen - dann macht man halt Heimtierfutter daraus... Abgesehen davon, dass vieles, was z.B. im Hundefutter wie Fleisch aussieht, gar keins ist. Es soll sehr viele Hunde mit Soja-Allergie geben...

    Besagte Gesellschaft hatte bis vor gar nicht langer Zeit kein Problem damit, auch selbst Katzen zu essen. Nicht umsonst hat die Katze im Volksmund auch den Spitznamen "Dachhase". Würde man das durchschnittliche "Pfui"-Prinzip unserer hiesigen Gesellschaft konsequent auf die Fütterung von Zootieren übertragen, dürften dort weder Mäuse und Ratten noch Pferdefleisch verfüttert werden.
    (12.02.2007)
    Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Interessanter Gedanke (der Letztere)! Aber da ist doch unsere Kultur eine Antwort: Schweine, Kühe, Kälber, Schafe etc. essen wir - Hunde und Katzen auf keinen Fall! Das dürfte doch auch für Zootiere zutreffen.
    Letztens hörte ich die lustige Frage eines Kabarettisten: "Wieso gibt es Katzenfutter mit Huhn-/Schwein-/Rindergeschmack. Aber nicht mit Rattengeschmack? Das wäre doch das Natürlichste."
    Aber darüber was wirklich "natürlich" ist, entscheidet schlussendlich doch der/die Halter und die Gesellschaftn der sie leben.

    (12.02.2007)
    Michael Mettler:   @Langhals: Dann könnten die Kölner ihre überzähligen Bisonkälber doch gleich zu dir schicken... :-)

    Um die Konzeption weiter zu denken: An wen würde man eigentlich überzählige Großkatzen verfüttern? An Hyänen (und umgekehrt)?
    (12.02.2007)
    Langhals:   Ich schaffe das Problemlos, bei einem Körpergewicht von 140 kg bei 1,76 Körpergröße, brauche ich reichlich " Futter ".
    (12.02.2007)
    Michael Mettler:   @Langhals: NOCH regt sich doch überhaupt niemand über die Bisonschlachtung in Köln auf..?
    (11.02.2007)
    Marco:   11 Kühe und 16 Schweine dürften schätzungsweise über 5.000 kg verwertbarer Produkte liefern - ganz soviel schafft kein Bundesbürger... noch nichtmal in Bayern ;-)
    (11.02.2007)
    Langhals:   Vegatarier und Veganer nicht mitgerechnet, verspeist jeder erwachsene Bundesbürger statistisch gesehen im Jahr 11 Kühe und 16 Schweine, alle anderen Tiere sind da statistisch noch nicht erfasst. Aber HJauptsache , man regt sich über 2-3 Bisonkälber auf , die im Zoo Köln jährlich geschlachtet und verfüttert werden. Übrigens, sowohl in den USA als auch in Deutschland werden Bisons längst auch für den menschlichen Verzehr geschlachtet.
    (11.02.2007)
    Shensi-Takin:   Ganz neu ist diese Offenheit hinsichtlich Verwertung von Zootieren indes nicht: der Tiergarten Nürnberg z.B. weist schon seit Jahren in seinen Zooführern(u.a. mit der Überschrift "Katzenfutter") darauf hin, dass er überzählige Huftiere aus eigenem Bestand an die Raubkatzen verfüttert. Das Kölner Bsp.(sofern es denn wahr ist) ist jedoch ebenso lobenswert.
    (11.02.2007)
    Ingo Rossi:   Laut der Pressemeldung, die auch auf koeln.de zu finden ist, wurden letztes Jahr drei Bisons geschlachtet und dieses Jahr eventuell noch zwei. Gezählt habe ich aber auch nicht...
    Aber wenn ich in Gedanken die ganzen Geburten der letzten Jahre zusammnen zähle, müssten es doch mehr sein, als heute noch da sind. Oder?
    (11.02.2007)
    Marco:   ...und der Python musste quasi genommen werden, wenn man die anderen Tiere wollte. Es gab sie wohl nur im Paket...

    @Claudia: Nachgezählt habe ich nicht, aber ist ja interessant, was Du da schreibst. Bei den 2006er-Jungbisons gibt es noch die besondere Schwierigkeit, dass das erstgeborene (mänliche!) Jungtier sofort einen Paten gefunden hat. Da dachte ich sofort an die dadurch verkomplizierte Abgabe des Tieres.

    Hätte das Blättchen seine Spitzel regelmäßiger in den Zoo geschickt, hätten diese aber gelegentlich Impala-Teile oder Schafschenkel in verschiedenen Gehegen finden können.
    (11.02.2007)
    Sebastian Dahl:   @Michael Mettler: Die Tigerpythons wurden von einem Wuppertaler Museum übernommen, weil sie ihnen dort zu groß geworden waren .
    (10.02.2007)
    Claudia:   @Marco
    deine Bemerkung, dass die Zeitung das Interview entsprechend bearbeitet hat, ist wahrscheinlich treffender als du beim Schreiben dachtest!
    Es ist nämlich gar kein Bison getötet/geschlachtet worden. Heute waren alle (der Bulle, die vier Kühe und die vier Jungtiere) auf der Anlage. Live, lebendig und in Farbe!
    (10.02.2007)
    Michael Mettler:   Mir ist gerade noch eine nette Schlagzeile für die Bison-Story eingefallen: "Was Winnetou lecker fand, schmeckt auch Kölner Großkatzen". DAGEGEN soll mal jemand was sagen :-)
    (10.02.2007)
    Michael Mettler:   Nun ja, es gäbe ja noch die Chance, in der nächsten Staffel von "Tierisch kölsch" entsprechende Aufklärungsarbeit zu leisten.... Wäre vielleicht gar keine schlechte Möglichkeit, denn darin kommt Wissensvermittlung und die Erläuterung von Zoo-Notwendigkeiten auf deutlich lockerere Weise rüber als durch möglicherweise reißerische Zeitungsaufmacher.

    Übrigens war ich erstaunt, ausgerechnet in Köln einen weißen Tiger vorzufinden. OK, es handelt sich nur um einen "Albino"-TigerPYTHON im Regenwaldhaus, aber vom Prinzip her macht das wenig Unterschied :-)
    (10.02.2007)
    Marco:   Ich habe dieses Schmierenblättchen gestern sogar gekauft! Meiner Meinung nach hätte Herr Pagel noch deutlicher (und für den Durchschnitts-Express-Leser verständlicher...) werden können: Der Vergleich zwischen Massentierhaltungs-Rind und glücklichem, aber überzähligem Zoo-Bison als Futtertier ist nur dann noch anfechtbar, wenn man Fleischfresser zu Vegetariern machen möchte. Diese Chance hat er leider nicht genutzt (oder aber, die "Zeitung" hat das Interview entsprechend "bearbeitet").
    (10.02.2007)
    Michael Mettler:   Auch von meiner Seite Beifall!
    (09.02.2007)
    Frank-Walter Büschner:   Endlich mal jemand, der wie Wahrheit ausspricht, und nicht einen auf Scheinheiligen macht ;-)
    (09.02.2007)
    Ingo Rossi:   Der neue Zoodirektor geht ja sehr positiv ehrlich an die Öffentlichkeit. Auch mit unangenehmen Themen.
    In der Boulevard-Zeitung "Express" war es heute sogar der Aufmacher: "Zoo: Bison geschlachtet".
    Der Rest hier:
    http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1170697911911
    (09.02.2007)
    Ingo Rossi:   Kölner Zoodirektor geht in Ruhestand
    Der Kölner Zoodirektor Gunther Nogge tritt heute nach 25 Dienstjahren offiziell in Ruhestand. 1981 hatte der habilitierte Biologe das Amt in seiner Geburtsstadt Köln angetreten und sich vor allem dem Artenschutz gewidmet. Außerdem begann Nogge mit dem Aufbau von Erlebniswelten im Zoo, zum Beispiel dem Urwaldhaus, dem Eulenkloster und dem Regenwald. Auf eine Feierstunde verzichtet Nogge, da er sich mit dem Aufsichtsrat des Kölner Zoos weiterhin in einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die Höhe seines Altersruhegeldes befindet.
    (Quelle WDR Regional)
    (31.01.2007)
    ?:   Ja, das war aber ein beschlagnahmtes Tier aus Guyana, das für Köln importiert wurde. Vermutlich möchte Frankfurt mit Brüllaffen nicht weitermachen, oder erst en Tod der beiden Alttiere abwarten.
    (29.01.2007)
    Sebastian Dahl:   Hat nicht Köln vor kurzem ein Brüllaffenweibchen aus Frankfurt übernommen?
    (29.01.2007)
    ?:   Es soll jetzt 12 Rote Brüllaffen in zwei Gruppen in Köln geben. Wie soll es dort mit den Tieren weitergehen ? Warum gibt Köln kein junges Weibchen nach Frankfurt ab ? Ich weiß, das die Frankfurter Tiere sehr alt sind, aber das Männchen kann doch bestimmt noch züchten.
    (29.01.2007)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Hattest du meinen Hinweis im "Zoofreund sucht Zoofreund"-Thread gelesen? Da kam keine Reaktion....
    (27.01.2007)
    Ingo Rossi:   Nach der letzten Auswertung aller Besucherzahlen hörte ich für Köln die offizielle Zahl von annähernd 1,5 Mill. Besuchern.
    (27.01.2007)
    Michael Mettler:   Na ja, danach lief ja dann "Tierisch kölsch" im Fernsehen, da mussten die Kölner nicht mehr gegen teures Geld in den Zoo gehen (scherz).
    (26.01.2007)
    Sebastian Dahl:   Unter http://nrw-tournews.de/pages/archiv_details.cfm?ID=5626 habe ich etwas interessantes gefunden:


    "Marlar sorgt für Besucherrekord

    Köln (nrw-tn). Einen beeindruckenden Besucherzuwachs meldet der Kölner Zoo und steuert auf ein Rekordjahr hin. Von Januar bis Mai haben 19,5 Prozent mehr Menschen den Zoo aufgesucht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei lag Pfingsten, ein klassischer Zoobesuchstermin, 2005 schon im Mai. Pfingsten 2006 zählte der Zoo 32.082 Besucher. Somit könnte das Jahr 2006 - was die Besucherzahlen betrifft - das beste in der 146-jährigen Geschichte des Kölner Zoos werden.

    Einer der Hauptgründe für den rasanten Zuwachs ist grau rund mittlerweile weit über 200 Kilo schwer: Marlar, das erste im Kölner Zoo geborene Elefantenbaby, erblickte am 30. März das Licht der Welt und ist seitdem absoluter Publikumsliebling. "

    Da frage ich mich wirklich, ob die Besucherzahl von 1,15 Mil. 2006 stimmen kann. Wie dermaßen schlecht müsste es denn dann im Rest des Jahres mit den Besucherzahlen ausgesehen haben, wenn nach diesen Angaben von Januar bis Mai 2006 19,5 (!) Prozent mehr Menschen im Zoo waren als 2005 zu der Zeit, um am Ende eine niedrigere Besucherzahl zu haben?
    (26.01.2007)
    Marco:   Vor kurzem haben übrigens die Arbeiten für eine neue, provisorische Zooschule auf dem Busparkplatz begonnen (Fundamente für Containerklassen). Somit kommt die Zooschule endlich dorthin, wo man sie haben will, nämlich in die Nähe des Eingangs.
    (24.01.2007)
    Marco:   Stimmt, ich glaube Thi Ha Phyu hieß Janus... Das waren die Namen der Leute, die die Patenschaft im ersten Jahr übernommen haben (für 5000 Euro pro Tier), alles kölner Musiker. Die Rufnamen sind aber natürlich die gleichen geblieben.

    @ "?": zum Papageienhaus einfach mal ein bissl runterlesen, es steht schon alles bekannte im Forum. Die Arbeiten haben noch nicht begonnen, abgesehen von der Vorbereitung des neuen Standortes des "Tigersnack", der dem Haus / der neuen Wegführung weichen muss.
    (24.01.2007)
    Ingo Rossi:   Oh, da fehlt irgendwie was und ist durcheinander geraten. Ich meinte Namen von hiesigen Karnevalsgrössen, die sich aber nicht durchgesetzt haben.
    (24.01.2007)
    Ingo Rossi:   Die ersten anreisenden kölner Elefanten haben ja auch noch Namen, gegen eine Spende, gegen einen Spende von diesen. Aber ehrlich gesagt, dann doch lieber die fremd klingenden Namen...
    (24.01.2007)
    ?:   Wenn Sie mal in den Zoo Johannesburg fahren, und hinter Ihnen brüllt Jemand " Hannover, down, Down, Hannover", dann drehen Sie sich nicht um, da macht nur ein Wärter Gehorsamsübungen mit einem Elefanten. Und die Wärter bechweren sich über die exotischen, unaussprechlichen Namen...Wird denn schon am neuen Papageienhaus in Köln gearbeitet ? Welche Arten sollen da rein und wird es für Besucher begehbar sein ?
    (24.01.2007)
    Marco:   Ich habe ihn gesucht und NICHT gefunden. Auch der zuständige Kurator wusste von nix, ergänzte aber, dass er nach einer Reise noch garnicht im Revier war.

    @Michael: Tja... bei mir würden Elefanten auch eher "Ernst", "Claudia" und "Bibi" heißen. Aber was soll's, es muss ja alles schön exotisch sein.
    (24.01.2007)
    Saya:   Hast du auch den Nachwuchs bei den bambuslemuren gesehen, von dem hier berichtet wurde?
    (23.01.2007)
    Michael Mettler:   Und der Elefant lebt die ganze Zeit in dem Glauben, er hieße "Sheisuf"?
    (23.01.2007)
    Karsten Vick:   Auch bei Haustieren unterscheidet man Zuchtbuch- und Rufnamen. Das wird bei den Elefanten auch so sein. Michael Tempelhoff sagt ja auch: Voi, hörsde mid dem Scheiß uff!
    (23.01.2007)
    Michael Mettler:   Ich habe mal gehört, dass die Thai-Kühe ohnehin nicht auf ihre Namen hörten. Warum wurden sie dann in Köln nicht gleich auf praktischere Namen umgetauft...? :-)
    (23.01.2007)
    Marco:   Korrekt. Marlar kann kaum 5 Schritte machen, ohne dass mindestens 3 Thais hinter ihr her sind. Besonders intensiv kümmern sich Kreemblamduan (ich habe es aufgegeben, über die korrekte Schreibweise des Namens zu sinnieren, da jeder etwas anderes sagt...), Maejaruad und Laong Daw um den "Zwerg", der nun auch wieder täglich das obligatorische Kilo zunimmt. Thi Ha Phyu und die beiden Burmesen kümmern sich kaum, so gesehen kamen die Thais also im rechten Moment.
    (23.01.2007)
    Claudia:   Also, ich kann Jennifers Eindruck nur bestätigen. Die "Tanten" kümmern sich wirklich sehr liebevoll um die Kleine. Insbesondere Maejaruad, Tong Koon und Kreeblamduan (bei der darf Marlar auch an den Zitzen saugen). Ansonsten wird Marlar viermal am Tag gefüttert. Mit Milch und Trockenmilch und... (keine Ahnung was die sonst noch so bekommt).
    Möhren, Rüben, Zweige, etc.(was halt an Futter auf der Anlage rumliegt) isst sie auch.
    (23.01.2007)
    Jennifer Weilguni:   Also laut Schild an der Anlage kümmern sich die Tanten äusserst liebevoll um die Kleine und von dem was ich beobachtet habe, kann ich das auch nur bestätigen. Wenn Klein-Marlar ruft (die hat ein Organ, wie ein Elefantenbulle smile), dann huschen die liben tanten gleich alle um die Kleine zu betüdeln und Marlar hat recht ausgelassen herumgetobt und einen sehr munteren Eindruck gemacht.
    (23.01.2007)
    Michael Mettler:   Mal was Anderes, da die Elefantenszene ungewöhnlich ruhig ist: Wie hat sich denn die Situation mit und um Marlar seit dem Tod ihrer Mutter weiter entwickelt?
    (23.01.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Klar, die erkennst du noch heute am eckigen Körperbau :-)
    (22.01.2007)
    Jennifer weilguni:   @Ronald Masell
    Puuh und ich dachte jetzt schon, die hätten da über einen längeren Zeitraum dauerhaft Orangs drin gehabt.
    (22.01.2007)
    Claudia:   Es werden zwei Gruppen von Felsenmeerschweinen gehalten. Die eine ist mit den Klammeraffen vergesellschaftet, die andere mit den Brüllaffen, Zwergseidenäffchen und Rothandtamarinen.
    (22.01.2007)
    IP66:   Vor Errichtung des Urwaldhauses war die Menschenaffenhaltung in Köln eben doch ein wenig vorsintflutlich. Zeitweise gab es im Haus drei Orang-Paare, dazu das bekannte Schimpansenpaar und einige junge und halbwüchsige Tiere, zu denen auch die beiden ältesten heute noch lebenden Gorillas gehörten. Die Tiere verteilten sich auf die beiden Käfige an den Schmalseiten des Hauses und auf die heute verglasten Käfige der Rückseite, also nur auf die ersten drei. Der "Außenkäfig" zu den Bärenanlagen hin war allerdings auch damals schon ein Innenkäfig, bei dem man nur die rückwärtigen Fenster beiseite schieben kann - ansonsten wäre die Gruppenbildung nicht möglich gewesen. Köln hat, allerdings ohne eine Gorilla-Gruppe, im Grund von der Menschenaffenhaltung um 1900 auf ein Urwaldhaus nach krefelder Muster umgestellt, also die Phase der Großbauten im Kachelstil nach dem Muster von Stuttgart oder Basel übersprungen - wie Frankfurt, wo man allerdings schon in den 60ern eine Gorillaanlage angebaut hat.
    (22.01.2007)
    Ronald Masell:   @Michael, Sebastian
    Ja, beides ist richtig. Die Klammeraffen hatten es als Rückzugsgehege.
    Zwergseidenäffchen lebten längere zeit dort, ich meine auch Lisztäffchen.
    (22.01.2007)
    Sebastian Dahl:   Waren in der Kammer eigentlich auch einmal Zwergseidenäffchen untergebracht? Ich kann mich nur noch schwer erinnern, aber ich meine als Kind dort ein sehr kleines Äffchen gesehen zu haben. Da kannte ich mich noch nicht so aus, deshalb weiß ich auch die Art nicht.
    (22.01.2007)
    Michael Mettler:   Eine Zeit lang müssten aber auch die Klammeraffen Zugang zu der Kammer gehabt haben? Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, vor einigen Jahren dort einen fotografiert zu haben.
    (22.01.2007)
    Ronald Masell:   Hi Jennifer, doch von genau diesem raum sprechen wir. Die Jungtiere waren aber nur eine gewisse Zeit am Tag dort. Wie schon geschrieben, zur Eingewöhnung an die Gruppe. Wo jetzt die Klammeraffen drin sind, lebte früher die Orang-Gruppe. Und links in diesem Kabuff ist ein Gitter zur Nebenanlage, durch das die Jungtiere Kontakt aufnehmen konnten. Oder eben auch die Gruppe.
    (22.01.2007)
    Jennifer Weilguni:   Also ich bin mir wirlkich nicht sicher, ob wir hier alle von der exakt selben Räumlichkeit sprechen. Ich meine den winzig kleinen Raum, gleich wenn man das Gebäude betritt rechts noch bevor man in die eigentliche bepflanzte Halle eintritt. Da wurden doch nicht wirklich Orangs reingequetscht..? Ich versuche mir das grade bildlich vorzustellen aber irgendwie gelingt es nicht.
    (22.01.2007)
    IP66:   Die Felsenmeeschweinchenabstellkammer hat eine Geschichte: Man hat nämlich auf dieser Seite des Hauses, als es noch als Menschenaffenunterkunft diente, versucht, eine größere Oranggruppe zusammenzugewöhnen, die dann zum Erstbesatz der Kopfanlage des neuen Menschenaffenhauses wurde. Dabei nutzte man den Raum, um Handaufzuchten erstmalig alleine durch einen Gitterschieber getrennt neben ihrer Gruppe zu halten. Die Kammer sieht ein wenig kleiner aus, als sie ist. Die Meerschweinchen nutzen auch den Raum zwischen Gitter und Scheibe der alten Orang-"Außen"-Anlage, wo man sie recht gut beobachten kann.
    (22.01.2007)
    Marco:   @ "?": Gelbbrustkapuziner, die nun die beiden Anlagen auf der Kopfseite bewohnen und für die ein größeres Außengehege angebaut wurde.
    (22.01.2007)
    ?:   Was wird denn jetzt eigentlich in der ehemaligen Anlage für die weißen Uakaris gehalten ?
    (22.01.2007)
    Marco:   Bis vor etwa 2 Jahren haben in dem Kabuff noch Zwergkrallenäffchen gesessen. Die Kletter-Säue aus dem Fernsehen waren doch im Brüllaffengehege, dachte ich?

    Noch weniger Platz als im Südamerikahaus-Turm hatten die Mausmakis im Madagaskarhaus. Sie lebten in der Vitrine, in der nun seit kurzem Wanderheuschrecken und vor der Sanierung des Hauses Dumerils Boas lebten. Für die Boas wurde der Raum übrigens bis zur Unterkante der Sichtscheibe mit Erde aufgefüllt. Die Makis hatten Platz bis zum Fußboden.
    (22.01.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Irgendwo in über anderthalb Meter Höhe müsste es einen Sims oder Ähnliches an der Wand geben, wo die Tiere gern sitzen - so sah es jedenfalls im TV aus, in natura habe ich die Meerschweine dort noch nicht gesehen.
    (21.01.2007)
    Jennifer Weilguni:   @Ronald Masell
    Sprechen wir wirklich über das selbe ca. 1qm große Zimmerchen ? Au weia.....
    @Michael Mettler
    Um einen Raum dreidimensional nutzen zu können müssten ja aber auch Klettermöglichkeiten vorhanden sein. Ich habe lediglich nackte, geliesste Wände und besagten Stromkasten ( oder sowas in der Art) gesehen. Aber ich möchte trotzdem hier nicht den Eindruck vermitteln, ich fände den Tieren würde es darin nicht gutgehen. Ich fand es einfach nur kurios, das die schmale Glastür mit einem Artenschild versehen war. Rattendachbösen, Speisekammern und Mäusezimmer sind ja gewollt so angelegt, dass man diese Tiere als Kulturfolger erkennen kann. In Köln wirkt das Zuhause der Felsenmeerscheinchen eben igendwie unglücklich.
    (21.01.2007)
    Ronald Masell:   @Jennifer
    In der "Abstellkammer" wurden auch jahrelang Krallenaffen untergebracht.
    (21.01.2007)
    Michael Mettler:   Na ja, auch nicht ungewöhnlicher als die mittlerweile weit verbreiteten Mäusezimmer oder Rattendachböden.... In der Soap wurde auch gezeigt, dass die Felsenmeerschweinchen die "Kammer" in voller Höhe ausnutzen, die können nämlich klettern wie Klippschliefer.
    (21.01.2007)
    Jennifer Weilguni:   Das kann schon sein, dass die Felsenmeerschweinchen das Aussengehege der Klammeraffen mitbenutzen können, ich habe nur einfach noch nie eine Abstellkammer gesehen, die als Gehege beschildert war und fand dies einfach zu kurios um es hier unerwähnt zu lassen :-) Übrigens, selbst WENN die Meerscheinchen nur diese Kammer zur Verfügung hätten, stünde ihnen damit wohl immer noch mehr Platz zur Verfügung, als den meisten Meerschweinchen, die ihr Dasein in winzigen Käfigen als Heimtiere verbringen. Ich fand nur die Präsentation einfach nicht wirklich ansprechend bis witzig. Die Sau in der Besenkammer oder so :-)))
    @Michael
    Danke für den lateinischen Artnamen, da sollte sich ja mehr über diese schöne Schlange herausfinden lassen.
    (21.01.2007)
    Michael Mettler:   Die Chihuahua-Königsnatter heißt übrigens wissenschaftlich Lampropeltis pyromelana knoblochi.
    (21.01.2007)
    Michael Mettler:   @Jennifer: Laut Köln-Soap sind die Felsenmeerschweinchen Untermieter der Klammeraffen und können deren ganes Außengehege mitbenutzen. Die besagte Kammer ist wohl nur ihre Rückzugsmöglichkeit.
    (21.01.2007)
    Dirk K:   Die Felsenmeerschweinchen können doch das ganze Gehege der Klammeraffen mitnutzen, oder ist das geändert worden?
    (21.01.2007)
    Jennifer Weilguni:   So, gestern waren mein Mann und ich uch erstmals in Köln und im Großen und Ganzen hat es uns da sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass das im Südamerikahaus befindliche "Gehege" für Felsenmeerschweinchen mit Anstand eine der seltsamsten Präsentationsmöglichkeiten für Tiere darstellt, die mir je begegnet sind. Eine Abstellkammer mit Stromkasten und Glastür und dann auf dem Quadtratmeter Bodenfläche etwas Stroh verteilt und fertig ist das Zuhause für die kleinen Nager. Nicht grade ein Augenschmaus :-( Die Humboldtpinguine waren in allerbester Paarungsstimmung und haben wahre Orgien gefeiert, war das erste Mal, das wir diesen Tieren direkt bei der Paarung zusehen konnten. Wenn ein Pärchen mal damit anfängt, scheint es die ganze Kolonie anzustecken :-)
    Eine Frage tut sich allerdings noch auf, vieleicht kann ja einer von euch weiterhelfen..? Im Aquariumhaus haben wir eine Königsnatter entdeckt, die als "Chihuahua-Königsnatter" beschildert war. Eine lateinische Artbezeichnung stand leider nicht dabei. Unter dem angegebenen deutschen Namen finden wir leider in unseren Büchern keinerlei Angaben zu diesem Tier. Weiss jemand mehr darüber..?
    (21.01.2007)
    Marco:   Der Keller hat keine Fenster, zumindest habe ich keine entdeckt. Die Kellerdecke wird stellenweise zusätzlich abgetützt. Gelagert werden dort Käfige und Transportkisten, zudem "Lampeshausen", das Oster-Karnickel-Dorf ;-).
    (11.01.2007)
    IP66:   Sinnvoll ist es, sich einmal die Dachsituation des Südamerikahauses anzusehen. Zum einen werden die Dachrinnen nicht regelmäßig gereinigt, zum anderen liegt das Glasdach auf Trägern, die aus dem Material des Altbaus und solchem der unmittelbaren Nachkriegszeit zusammengeschustern sind. Schließlich sind die vielen Abläufe in dem Bereich, in dem das Dach auf die Türme stößt, mangelhaft abgedichtet. Die entsprechenden Schäden kann man von innen besichtigen. Basel macht ja sehr gut vor, wie man ein solches Gebäude nutzen kann, wobei es im Grunde gleichgültig ist, ob man die Käfige mit Krallenaffen oder mit Vögeln besetzt. Wie ich das Haus von außen einschätze, ist der Keller schwer zu lüften. Wenn man das ändert oder versucht, eine Heizung einzubauen, und gleichzeitig isoliert, sehe ich eigentlich keine gewaltigen Probleme, zumal der Bau ja kaum Setzungsrisse zeigt, obgleich er im Krieg schwer getroffen wurde. Es ist meist das klügste, ein Baudenkmal in seiner ursprünglichen Nutzung zu belassen, und wenn man Köln unbedingt geographisieren will, dürfte es Vögel aus aller Herren Länder geben, um einen Besatz zu bilden. Bei einer Laufzeit eines Plans von 30 Jahren frage ich mich aber doch nach dem Zweck. Ist der münsteraner Zoo nicht gut 30 Jahre alt? Das würde ja heißen, daß man, wenn man ihn in dieser Zeit und nicht auf einmal realisiert hätte, man gerade irgendwo zwischen Eisbärenanlage und Altzustand des Elefantenhauses angekommen wäre. Das Ganze ist doch mehr ein ABM-Programm für Planungsbüros, wobei mir die besseren Planer manchmal in unserem Zoofantasie-Thread aufzutreiben zu sein scheinen.
    (11.01.2007)
    Marco:   @IP66: Schonmal im Keller des Südamerikahauses gewesen? Feuchtigkeit ist definitiv (auch) ein Problem des Hauses, was durch ein unsachgemäß renoviertes Dach (von dem ich noch nichts gehört habe, was aber nichts heißen muss ;-) )sicherlich nicht besser wird.
    Mit "Grottendecke" im Aquarium meinte ich nicht irgendeine Kulisse, sondern einfach den düsteren, unsympatischen Eindruck, den der Gebäudeteil macht.
    Die Australienhalle läge im hinteren Teil der Flora (quasi auf der großen Wiese), der, wie mir berichtet wurde, nicht geschützt ist.
    Die Einschienenbahn ist natürlich sehr weit hergeholt. Sie dient in meinen Augen als einfache, nicht wirklich ernstgemeinte "Lösung" des Problems "Stammheimer Straße". Wobei das ja so ein großes Problem nicht ist, denn die aktuelle Situation mit der Lage des Aquariums außerhalb des Zoos und somit zwei Eingangssituationen entspricht ja im Prinzip der hypotetischen Situation der "australischen Flora". Zudem soll wohl der geschützte Florateil kostenlos zugänglich bleiben, sodass der Eingang zum kostenpflichtigen Zooteil mitten in der Flora liegen müsste.
    Ob der "Außenzoo" schon konkreter geplant ist, weiß ich nicht. Es wäre wohl ein "Zweckbau" ohne teure Kulissen etc, sodass sich die Kosten in Grenzen halten würden.
    Als Gesamtkosten zur Umsetzung des gesamten Masterplans wurden 100 Mio Euro genannt, aber wohlgemerkt in 30 Jahren. Diese Zahl ist also genauso mit Vorsicht zu genießen, wie der gesamte Masterplan.
    (11.01.2007)
    IP66:   Ich wäre ja sehr vorsichtig, zu definieren, was in 20 Jahren gefällt. Der historische Matserplan der 60er wollte ja das Elefantenhaus abreißen und fand das heutige Südamerikahaus furchtbar, daß im übrigen nicht unter der Feuchtigkeit, sondern unter einem unsachgemäß renovierten Dach leidet. Grottendecken im Aquarium habe ich noch nicht bemerkt. Das Dach der Terrarienhalle hätte einer Erneuerung nötig. Mir scheint aber nach allem, was ich vom kölner Matserplan höre, der Größenwahnsinn Regie geführt zu haben. Wo will man denn die Gelder für einen nicht begehbaren Außenzoo auftreiben? Wie würde man in einer etwaig errichteten Australienhalle in der Flora die Wegführung dieses Parkteils, die zum eingetragenen Denkmal gehört, erhalten? Die Einschienenbahn über eine Wohnstraße dritter Ordnung dürfte für die laufende Karnevalssaison taugen.
    (10.01.2007)
    Marco:   Auch ich habe nur 1,15 Mio gehört und bin dabei über den gleichen Widerspruch gestolpert.
    (09.01.2007)
    Sebastian Dahl:   Kennt jemand die Besucherzahl des Kölner Zoos von 2006? Ich habe als Besucherzahl bereits mehrmals 1,15 Millionen gelesen. Laut Zeitungsartikeln sollen das 200.000 mehr gewesen sein als 2005, aber das kann ja nicht sein. 2005 besuchten laut Jahresbericht bereits über 1,2 Mil. Menschen den Zoo.
    (09.01.2007)
    Marco:   Das tropische Klima schadet dem Gebäude auf Dauer merklich. Wenn Tierhaltung, dann trockener.
    Es handelt sich um ein Denkmal, daher ist ein Abriss natürlich tabu.
    (08.01.2007)
    Sven P. Peter:   Soll denn das alte Vogelhaus (heute Neuweltaffen) abgerissen werden? Steht doch unter denkmalschutz. Da können die Affen doch auch bleiben?!
    (08.01.2007)
    Marco:   Zu den Pinguinen habe ich auch die Brillenpinguine in der südafrikanischen Küstenlandschaft gefunden (übrigens auch den Zwergseebär). Zum Pinguinarium habe ich keine Art notiert, wohl weil das ganze Projekt noch viel zu wenig konkret ist und man noch keine benennen wollte / konnte.

    @Michael Mettler: Ja, den Primaten ginge es wohl etwas an den Kragen, wenn's nach dem Plan ginge. Unter anderem wegen dieser Planungen glaube weder ich, noch Leute, mit denen ich über den Plan gesprochen haben, an eine 1:1-Umsetzung in die Realität (irgendwo logisch, trifft ja auf viele Masterpläne zu, die auf 20-30 jahre angelegt sind). Geplant ist, soweit ich mich erinnere und meine Aufzeichnungen hergeben, garkein Neuwelt-Primaten-Bereich mehr. Lemuren würden auf die obligatorische begehbare Katta-Insel reduziert (nämlich auf jener Insel, auf der heute das Pelikan-Winterhaus steht). Die Menschenaffen bleiben, werden aber auf verschiedene Zoobereiche verteilt.

    Aber ich betone: Natürlich sind das alles vorläufige Ideen (das Wort "Idee" trifft's wohl besser als der "Plan"), sowohl baulich als auch bzgl. der Arten! Also nicht zu ernst nehmen ;-)
    (08.01.2007)
    Marco:   Also wenn man weiter Flusspferde halten will (was durchaus sinnvoll ist, siehe Thema "Flusspferde"), braucht man definitiv ein neues Gehege. Ob ein Haus nach BErliner Vorbild nötig ist, darüber kann man streiten. Ich sehe den Kölner Zoo im Jahr 2027 als Schaubetrieb nach amerikanischem Vorbild.

    @Sebastian Dahl: Mir wurde der Masterplan persönlich vorgestellt, öffentlich einsehbar gibt's ihn (soweit ich weiß) nicht.
    Die "Tropenhalle" am Eingang ist, laut Plan, der Bereich zwischen Verwaltung und Aquarium plus das gesamte Aquarium, welches dann "oben ohne" daher kommt. D.h., das heutige Grotten-Dach kommt weg, das Gebäude an sich bleibt erhalten (bis auf das Insektarium im ersten Stock, der wird auch abgeräumt). Da es aber noch Jahre dauern wird, bis der Bereich in Angriff genommen wird, wird das Aquarium / Terrarium trotz der Umbauten (Beckenzusammenlegungen, Umgestaltung der gesamten heutige Nilkrokodil-Seite des Terrariums) bis dahin sicherlich nicht mehr gefallen oder von der Bausubstanz mangelhaft werden.
    Bzgl. der Pinguine muss ich nochmal in meinen Aufzeichnungen nachblättern.
    (08.01.2007)
    Michael Mettler:   Sieht ja nach den Angaben aus dem Masterplan so aus, als wolle der Zoo seinen traditionellen Primaten-Schwerpunkt aufgeben.... Die Lemuren wurden bereits "runter gefahren", für die Neuweltaffen wäre anscheinend künftig kaum noch Platz.

    @Sebastian Dahl: Vielleicht sind für das Pinguinarium Arten vorgesehen, die derzeit nicht zum Bestand gehören? Ich könnte mir schon vorstellen, dass man nicht Brillen- UND Humboldtpinguine halten wird, sondern eher optisch bzw. ökologisch unterschiedlichere "Typen" - also vielleicht antarktische Pinguine im Neubau.
    (08.01.2007)
    Franz:   @IP66
    Wiso braucht man kein neues Nilpferdhaus, das alte ist doch schrecklich?
    (08.01.2007)
    Sebastian Dahl:   @Marco: Sie scheinen den Kölner Masterplan gut zu kennen. Ist dieser noch irgendwo einzusehen?
    Dass Pinguine in das Eingangsgebäude mit Aquarium sollen, finde ich etwas seltsam. Zum einen, weil in der geplanten südafrikanischen Flusslandschaft bereits Pinguine (Brillenpinguine?) eingeplant sind. Zum anderen, weil sich die Zwergpinguine wohl eher für das Australien-Haus eignen würden. Es blieben also als vorhandene Art noch die Homboldt-Pinguine.
    Man könnte ja theoretisch, wenn man diese mit ins Eingangsgebäude nimmt, hier ein kleines Südamerika zeigen (in Rotterdam sind auch jede Menge verschiedene Landschaften in einem Gebäude, dem Oceanium, untergebracht).
    Dann könnte man ja schließlich auch die Südamerika-Affen hier unterbringen. Warum ist denn sonst angeblich eine Tropenhalle im Eingangsbereich in Planung? Aber vielleicht weiß Marco das ja besser.
    (08.01.2007)
    Marco:   Nein, die Flora ist rein australisch. Die Amerikas würden laut Plan sehr, sehr spärlich bedient. So ist für das Südamerika-Haus kein auch nur ansatzweise vergleichbarer Ersatz vorgesehen.
    Geographisch sind Asien und Afrika als Schwerpunkt vorgesehen, zudem ein bisschen Europa. Der heutige Zoo wird zum Schau-Zoo, für die Zucht und die Haltung von zweiten, dritten (...) Zuchtpaaren verschiedener Arten wird es eine Außenstation geben.
    (08.01.2007)
    Michael Mettler:   @Marco: Sollte nicht das gesamte Themengebiet Amerika (Nord wie Süd) ebenfalls laut Masterplan in die Flora ausgelagert werden? Wäre das Gelände dafür überhaupt groß genug?
    (08.01.2007)
    Marco:   Der Eingangsbereich würde (laut Masterplan natürlich ;-) ) erst in einigen Jahren umgebaut werden (ich denke mal nicht vor 2020), es würde ein geschlossener Komplex aus Aquarium, Eingang, Pinguinarium (ja, wirklich!) werden.
    Die Flora IST im Masterplan berücksichtigt! Der vordere Bereich um das Hauptgebäude der Flora steht unter Denkmalschutz und ist für Zoo-Pläne ohnehin tabu. Im hinteren Teil sieht der Masterplan ein großes Australien-Haus vor. Die Stammheimer Straße wird (achtung, festhalten!) mit einem Monorail überbrückt...
    Die Flora ist aber nur pro forma eingeplant worden, da der Zoo sie zu den derzeit gebotenen Konditionen nicht nehmen wird.
    (08.01.2007)
    IP66:   Sie werden erschrecken, aber ich würde die Flora mit jedem Defizit übernehmen: Als Schöchle die Wilhelma zoologisierte, sah sein Etat auch klamm aus, und was herauskam, ist ja mehr als erfreulich. Und der frankfurter Zoo würde auch heute nur bis zum Menschenaffenhaus reichen, wenn Grzimek nicht gegen alle Vernunft - und unter Verletzung einer Reihe von gesetzlichen Vorschriften - das Erweiterungsgelände aquiriert hätte. Die Lage in Köln ist mehr als grandios: Das Zoogelände ist zu klein und durch den Elefantenpark sind die dortigen Möglichkeiten außerordentlich gering. In der Flora muß nach derzeitigem Konzept der Gewächshauskomplex um den tropischen Hof erneuert werden, außerdem wird das Hauptgebäude nicht vernünftig bewirtschaftet, mit dem Rosenhof steht ein Schulgebäude zur Verfügung. Im Zoo sind die botanisch wertvollen Beete verwahrlost, die Tropenhäuser werden großenteils mit Restelieferungen eines Gartencenters bestückt. Sicherlich wird man in den Florapark nicht unzählige Großbauten integrieren können, aber jene Kleinanlagen, die auf das Zoogelände nur mit Mühe passen - man denke an das neue Papageienhaus - wären hier problemlos unterzubringen. Mir scheint es wirklich sinnvoll, die Mittel für ein Nilpferdhaus, das niemand braucht, in das neue Urwaldhaus der Flora zu stecken, dieses womöglich auf dem Freigelände vor dem Aquarium zu errichten, sich den tropischen Hof und seine Häuser für ein neues Tierhaus freizuhalten, und aus dieser Situation heraus dann den Eingang neu zu organisieren.
    (08.01.2007)
    Ronald Masell:   @IP66
    Das ist vollkommen richtig, doch würdest du als Zoochef, dir von der Stadt die Flora aufdrängeln lassen. Dafür sind die Defizite dort einfach zu groß. Scheinbar sieht sich bei der Stadt niemand in der Lage ein vernünftiges Konzept zu erarbeiten
    (08.01.2007)
    IP66:   Die Flora-Schule hat im Gebäude des Rosenhofs eine Unterkunft, die sie, so weit ich es übersehe, mitnichten vollständig nutzt. Ein neuer Eingang wäre ein Schildbürgerstreich, da gerade viel Geld in die Renovierung des Verwaltungsgebäudes geflossen ist. Das ist der Fluch der Masterpläne - da sie immer einen Zoogesamtneubau vorsehen, kann man kaum flexibel reagieren und realisiert letztlich Planungen, die Jahrzehnte alt sind. In Köln kommt hinzu, daß ein Masterplan ohne Überlegungen zum Flora-Gelände und einer Verbindung zu den dortigen Planungen groben Unfug darstellt.
    (08.01.2007)
    Marco:   Wenn's noch die "Baugrube" war, handelt es sich wohl eher nicht um den Beginn eines Neubaus (was mich auch gewundert hätte, da es sämtlichen früheren Aussagen widersprochen hätte).
    Langfristig (!) soll die Zooschule an den Haupteingang, der im Zuge des Masterplans komplett umgestaltet werden soll. Da momentan aber "Not am Mann" (bzw. "am Schüler") ist, wären auch Alternativen nicht unlogisch. Die Provisorien, von denen ich gestern schrieb, wären erstmal Container-Klassen (so zumindest der Plan von Oktober oder November).
    (08.01.2007)
    Ronald Masell:   @Marco
    Ja, es glich mehr einer Baugrube. Von einem Fundament war nichts zu sehen.
    Ich kam auf Neubau, da Baumaterial rumstand. Meinst du den neuen Eingang in Riehl oder am jetzigen Eingang?
    (08.01.2007)
    Marco:   @Ronald Masell: Die Zooschule soll provisorisch auf dem Busparkplatz oder auf der Wiese am alten Elefantenhaus unterkommen, derzeit wird der Unterricht in der Mehrzweckhalle im Regenwald abgehalten. Der Masterplan sieht vor, die Zooschule in ein neues Haupt(eingangs)gebäude zu integrieren und enger mit der "grünen Schule" der Flora zu verbinden.
    War denn am Standort der alten Zooschule ein Fundament gegossen? Als ich sie das letzte mal gesehen hatte, war alles abgetragen, es glich einer Baugrube.
    (07.01.2007)
    Ronald Masell:   Von Vorne:
    1.Über die Nashörner ist mir noch nicht anderes bekannt.
    2.Ganz sicher! Ein kleiner Kopf war zu sehen. Erwachsene Tiere waren nur zwei.
    3. Arten: Gürtelvaris, Rotstirnmakis, Rotbauchmakis, Sclater`s Makis mit einem neuen Weibchen und rote Varis. Im Giraffenhaus dann noch Schwarzwieße Varis. Und im ehemaligen Kleideraffenbereich ein Guerezagruppe.
    Ach, die Bartaffen natürlich auch noch.
    (07.01.2007)
    Sven:   Würdene gerne etwas über den Zoo Köln erfachren.Ich bin AZUBI als Tierpfleger im Luisenpark.
    (07.01.2007)
    Dirk K:   Was für Arten werden denn jetzt im Madagaskarhaus gehalten? Bei den Sclater's soll ja auch ein neues Tier gekommen sein, stimmt das?
    (07.01.2007)
    Saya:   Nachwuchs bei den großen Bambuslemuren??? Ganz sicher? Das ist ja großartig!! Wie viele Erwachsene hast du gesehen? Im Herbst sind zu dem Kölner Paar 2 Weibchen aus Asson/Frankreich gekommen und das Kölner Weibchen sollte in einen anderen Zoo. Habe aber keine Ahnung, ob das schon passiert ist. Welches Weibchen wohl die Mutter ist?
    (07.01.2007)
    Rhinofan:   In der letzten tierisch Kölsch Sendung war die Rede , dass bei den Nashörner im Kölner Zoo, laut Herrn Pagel doch ein Partnertausch stattfinden muss, da aco mit seiner jetzigen Dame überhaupt kopulieren kann. Ist dies bereits passiert und welcher neue(r) Partner(in) ,wird kommen? Hat jemand schon die Nachtigall etwas trapsen gehört !
    (07.01.2007)
    Ronald Masell:   Ich war heute in Köln.
    Gesehen habe ich ein Jungtier bei den großen Bambuslemuren. Vielleicht auch zwei, aber die Mutter ließ nur ganz kurze Einblicke zu. Die Zooschule ist bgerissen worden, und es sieht nach einem Neubau aus. Kein Hinweis!
    Die Netzabdeckung der Orang-Freianlage ist fertig. Im Moment wird an der Inneneinrichtung gearbeitet. Seil, Baumstämme usw. Ansonsten nicht neues.
    Der Besucherandrang war trotz des nicht so schönen Wetters sehr groß.
    (07.01.2007)
    Marco:   Das Papageienhaus ist ein Geschenk eines Privatmannes, incl. Besatz. Es ist nicht Teil des Masterplan. Es wird auf der Flache der ehemaligen Känguruh- und des zweiten Saiga-Geheges aufgestellt. Der Kausar bleibt, soweit ich weiß.
    (05.01.2007)
    Sebastian Dahl:   Bei Tierisch Kölsch hatte ein Tierpfleger noch vor kurzer Zeit gesagt, dass man vielleicht auch wieder einen Partner für den Kasuar bekommen wird. Wird die Anlage dann wirklich betroffen sein? Immerhin steht ja wohl schon seit einer längeren Zeit fest, dass ein Papageienhaus gebaut werden soll. Auch ist mir die Artenwahl im Papageienhaus nicht ganz klar. Es soll sich ja unter anderem um Aras handeln. Das wäre wieder südamerikanisch. Werden die dann später wieder abgeschafft?
    (05.01.2007)
    Dirk K:   Das ist ein neues Weibchen, zwei Jahre alt und aus Krefeld.
    (05.01.2007)
    Stefan:   Ich habe heute im Zoo Köln einen vierten Mochusochsen ausgemacht. Bislang hieß es immer, der Revierbulle akzeptiere nur das Zuchtweibchen (mit Kalb aus letztem Jahr). Seit wann gibt es den Neuerwerb und woher kommt er?
    Weitere Frage: Ein neues Papageienhaus soll her - zwischen die Tiger und das Affenhaus. Wer kennt den Masterplan und die genaue geplante Lage: Ehemalige Saiga-Anlage und/oder aktuelle Kasuaranlage? Die Stelle des Haustierbereichs darf ja aus Denkmalschutzgründen nicht angetastet werden (mir unverständlich, wer`s kennt, kann das wohl nachvollziehen...)
    (05.01.2007)
    Carsten:   http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=1431
    (23.12.2006)
    IP66:   Ich habe unter den Pressemeldungen nachgeschaut und dort nichts gefunden - ich werde es aber noch einmal probieren.
    (23.12.2006)
    Sebastian Dahl:   @IP66: Über die Startseite kann man doch zu einem Artikel über den Elefantenverlust gelangen!
    (21.12.2006)
    IP66:   Die Internetseite meldet ja auch die Presseartikel um den jüngsten Elefantenverlust nicht, obgleich die Geburten aktualisiert wurden. Wenn die Baubeschreibung stimmt, wird wohl auch die Kasuaranlage nebst Bewohner fallen - Helmkasuare in NRW gibt es dann nur noch in Aachen. Schön fand ich die alte Känguruhanlage in Köln mit dem Besucherdurchgang nicht, und für ein Baudenkmal ist sie wohl auch die stark verändert worden. Allerdings ist bald nicht mehr viel vom alten Erweiterungsgelände da - wenn auch noch der Nebeneingang fällt, bleibt nur noch das Raubtierhaus, das so typisch für diesen Parkteil nicht war. Der Schafstall ist das historische Schweinehaus.
    (21.12.2006)
    Marco:   Wenn ich richtig informiert bin, ist Prof. Nogge bis zum 31. JANUAR Direktor des Zoo Köln. Krankheitsbedingt wird er schon seit Monaten von Theo Pagel vertreten, der auch bereits das Direktoren-Büro bezogen hat.
    Der Streit um Prof. Nogges Altersbezüge scheint sich zu Gunsten Nogges entschieden zu haben.

    Die Treppen zu den Menschenaffen-Innenanlagen sind mit voller Absicht zugeschüttet worden, um den Tieren mehr Abstand von den Besuchern zu ermöglichen.

    Für eine Innenanlage ist die Kölner Gibbonanlage sicherlich sehr gut. Ein definitiver und mir unerklärlicher Mangel ist natürlich das Fehlen einer Außenanlage, für die an der Stelle des Tropenhaues aber wirklich kein Platz ist (höchstens auf dem Dach des Hauses - hier sieht die Tiere aber natürlich niemand).

    In der begehbaren Voliere des Eulenklosters haben zumindest die Schwarzstörche in diesem Jahr erfolgreich gebrütet. Das Jungtier starb allerdings an einer mir nicht genau bekannten Verletzung / Fehlbildung. Bartkäuze und Schleiereulen brüten in den Nebengehegen regelmäßig.

    Das Papageienhaus incl. Bestand ist ein Geschenk eines Privatmannes. Die Vögel sind derzeit in Kevelaer in Quarantäne. Nicht alle geschenkten Vögel sollen auch übernommen werden, es wird sich wohl u.a. um versch. Ara-Arten handeln. Beim Aufbau des Hauses wird auch das ehemalige Saigagehege des zweiten Bockes weichen und der Besucherweg außen herum geführt. Bei der Gelegenheit wird an der Tigeranlage eine Fensterscheibe eingebaut werden. Der "Tiger-Snack" (= Imbiss) wird dabei in das Gebüsch zwischen Haustiergehegen und Okapihaus verlegt. Die Haustiergehege bleiben wohl bestehen - soweit ich weiß steht der Schafstall unter Denkmalschutz.

    Die Beschilderung im Zoo Köln, welche im Oktober kritisiert wurde, ist seit Jahren im Umbruch. Es sollen sämtliche DinA4-Schilder durch die neue Beschilderung ersetzt werden. Auch Aquarium und Terrarium erhalten neue (bzw. erstmalig...) ordentliche Schilder. Ein Prototyp hängt schon länger an einem Aquarium, im Terrarium ist es schon etwas weiter fortgeschritten.
    (18.12.2006)
    Carsten:   Herr Nogge scheidet offiziel am 31. 07. 2007 aus seinem Dienst. Allerdings ist er meines Wissens bis zu diesem Zeitpunkt arbeitsunfähig geschrieben, so daß evtl. Herr Pagel heute schon die Amtsgeschäfte des Zoodirektors führt. Es gibt dort irgendwelche Querelen um die Altersbezüge von H. Nogge, vielleicht hängt die momentan etwas komische Situation damit zusammen.
    (18.12.2006)
    Dennis I:   In der Serie " Tierisch Kölsch " wurde aber immerwieder gesagt, das zum Drehzeitpunkt bereitz Theo Pagel der Zoodirektor sei.
    (18.12.2006)
    Michael Mettler:   Meines Wissens ist er das doch auch noch bis Jahresende?
    (18.12.2006)
    Dennis I:   Im Impressum der Kölner Homepage ist noch Herr Nogge als Leiter eingetragen.
    (18.12.2006)
    IP66:   Ich habe schon einmal darauf hingewiesen und tue es wieder: In dem Freiflugraum des Eulenklosters hat noch keine Art erfolgreich nachgezogen. Ich denke, die Anlage ist viel zu unruhig. Das Südamerikahaus war zum Zeitpunkt seiner Errichtung ein Vogelhaus von fast berliner Ausmaßen, trotzdem war die Wahl des russischen Stils seltsam. Sie betraf nicht nur die Türme, sondern auch die Rahmungen der Volieren und ist an den beiden Eingangstüren des Gebäudes noch nachzuvollziehen. Allerdings gilt für den Exotismus wie für den Historismus in der Architektur, daß gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl der Vorbilder immer größer und deren Orientierung an Originalbauten immer enger wurde. Streng genommen folgte ja schon die berliner Elefantenpagode indonesischen Vorbildern, auch wenn dort afrikanische Flußpferde und Elefanten untergebracht waren, und die nordafrikanisch inspirierten Elefantenhäuser von Zürich oder Münster hatten ja auch nichts mit den Verbreitunsgebieten der Elefanten zu tun. Rußland und Exotik gehen aber auch nur bedingt überein - allerdings wäre anzunehmen, daß in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa eine erkleckerliche Anzahl russischer Kirchenbauten - eben auch und gerade in russischem Stil - entstand, die zum Teil durch entsprechende Archiktenbüros bis zum letzten Altarkelch schlüsselfertig geliefert wurden.
    Wenn man an der Kasuarhaltung festhalten möchte, wird auf dem Gelände des alten Bergkänguruhgeheges aber nur Platz für zweieinhalb Graupapageien sein - aber australische Tiere sind ja derzeit ziemlich unmodern.
    (17.12.2006)
    Sabby:   Das ist wirklich sehr sehr traurig! Ich hoffe Marlar wird gut von ihren Tanten versorgt!
    (14.12.2006)
    Ronald Masell:   Traurige Nachricht!!
    Khaing Lwin Htoo ist Tod.
    http://wdrblog.de/zoos_nrw/
    (13.12.2006)
    Mulan:   Von Köln nach Stuttgart.
    (12.12.2006)
    Jonny:   Salzburg hat eine sehr schöne Gibbon-Anlage. Optisch häßlich und mit wenigen Reizen ausgestattet für die Tiere ist die Gibbonanlage in Stuttgart und über deren Klammeraffen-Haltung braucht man kaum ein Wort zu verlieren.
    (12.12.2006)
    Michael Mettler:   Wobei man zur Größe ehrlicherweise sagen muss, dass manche Gibbon-Freianlagen anderer Zoos den Tieren auch nicht unbedingt mehr Platz bieten - denn sie sind auf die Inseln beschränkt, der Wassergraben täuscht mehr Fläche vor. Siehe Hannover oder München.
    (12.12.2006)
    Jonny:   Die Gibbonanlage ist klein und hat keine Außenanlage. Und das, wo der Zoo sich jahrelang bemüht hatte, allen seinen Primaten Zugang zu Außenanlagen zu ermöglichen. Meine frühere Begeisterung für den Kölner Zoo hat dadurch einen erheblichen Dämpfer bekommen.
    (12.12.2006)
    JT99:   Es kommt halt immer darauf an, aus welchem Winkel und von welchem Standpunkt aus man eine Anlage fotografiert ;) Wenn man sich nicht allzu dumm anstellt kann man ja so gut wie jedes Gehege als groß genug darstellen.
    (12.12.2006)
    Michael Mettler:   Wenn ich mich richtig erinnere, war beim "legendären" STERN-Zoo-Test, wo Köln Bestnoten einheimste, ausgerechnet die Gibbonanlage auf einer Doppelseite abgebildet.... Aber im selben Test bekam ja auch Gelsenkirchen eine Traumnote für die Greifvogelhaltung, obwohl es dort überhaupt keine Greifvögel gab.
    (12.12.2006)
    JT99:   @Ulli: Auch ich fand bei meinem letzten Besuch die Anlage der Gibbons im Regenwaldhaus sehr klein. Wäre natürlich super klasse wenn die kleinen Kerle frei im Haus leben würden aber das wäre wohl nicht möglich. Die momentane Haltung finde ich nicht gut!
    (12.12.2006)
    Carsten:   @ Ulli: Panzernashörner gab es früher, hab ich noch Fotos von. Muß so in etwa vor 10 Jahren gewesen sein.

    Im Menschenaffenhaus gibt es eigentlich tlw. vor den Scheiben Treppen, welche bis direkt an die Scheiben herangehen, so wie jetzt, wenn ich mich recht erinner, nur noch bei den Orangs. Vor einigen Jahren sind diese bei den Bonobos und Gorillas zugeschüttet worden, so daß der Besucher nicht mehr bis ans Fenster kommt. Warum weiß ich nicht, vielleicht wurden die Affen durch die Besucher gestört.
    (12.12.2006)
    Ulli:   Ich war gestern im Zoo Köln und möchte einmal meine subjektiven Eindrücke schildern.

    Es ist ein insgesamt gelungen gestalteter Innenstadtzoo mit vielen schönen alten Bäumen. Leider gibt es auch hier, wie auch im Zoo Duisburg, das Problem der permanenten Geräuschkulisse.

    Ich hatte Köln seit meinem letzten Besuch vor sicher mehr als zehn Jahren als einen Zoo mit einem deutlichen Asienschwerpunkt im Bereich der großen Säugetiere in Erinnerung. Davon ist abgesehen vom Elefantenpark und dem Regenwaldhaus wenig geblieben

    Es ist übrigens einer der wenigen Zoos, wo der vorgegebene Besucherweg wirklich eingehalten werden sollte. Ich bin mit Absicht entgegengesetzt gelaufen - habe aber zum Schluss zugestehen müssen, dass das Einhalten des vorgegebenen Weges zumindest vom Eingang bis zu den Regenwaldhäusern und dem Elefantenpark sinnvoller gewesen wäre.

    Beim Elefantenpark hatte beim Stehen auf der dem Haus gegenüberliegenden Aussichtsterrasse unwillkürlich den Eindruck – der Elefant durch den Menschen gefährdet. Die wirklich großen Tiere wirkten durch die noch größeren Felsen deutlich verkleinert, dahinter das weitgehend unkaschierte Haus, was diesen Eindruck noch verstärkte, und als absolute Krönung die drei Hochhäuser im Hintergrund – war dies Absicht, unfreiwilliger Kulturpessimismus oder nur Gedankenlosigkeit bei der Gestaltung.

    Ansonsten macht der Elefantenpark einen recht guten Eindruck – leider fehlen mir auch hier wieder die schattigen Bäume. Schatten scheinen nur die Felsen zu werfen. Das Haus selbst hat mit innen imponiert.

    Das Regenwaldhaus macht einen durchaus positiven Eindruck, gut finde ich die Idee mit den Schubladen im Infozentrum. Man bekommt viele Informationen, ohne gleich optisch von Infotafeln erschlagen zu werden. Nur was hat man sich bei der Gibbonanlage gedacht ? Für Riesenschlangen gut geeignet – aber für Affen ?

    Auch die Voliere mit den Malaien-Hornvögeln erschien mir zu klein zu sein. Die Fledermausgrotte zeigt nur eine Fledermausattrappe – witzig, in der Form erscheint mir die Grotte als Tieranlage aber auch nur begrenzt geeignet.

    Dem Urwaldhaus merkt man auch an, das es in die Jahre gekommen ist, obwohl es immer noch ein (sehr) gutes Tierhaus ist. Bei den Sichtfenstern innen kann man allerdings kosmetische Korrekturen machen – z.B. den Besucher näher heranführen – manchmal sieht man vor lauter Stahl und Glas kaum die Menschenaffen.

    Highlight besonderer Art waren für mich die Goliathreiher – lange nicht mehr (bewusst) gesehen.

    Sehr gelungen finde ich das Eulenkloster.

    Dasselbe gilt für die Irbis-Anlage.

    Sehr gelungen finde ich auch die Gestaltung der Okapianlage – besonders auch den Blick aus der Regenwaldhütte. Positiv fand ich auch d as Haus. Man kann durch das Glas ungestört auf die Tiere blicken – der etwas störende Geruch, der in solchen Häusern entsteht, bleibt zumindest den Besuchern vorenthalten.

    Architektonisch wunderschön finde ich das alte Elefantenhaus, ich würde es allerdings nicht mehr für die Tierhaltung verwenden – nach einer grundlegenden Sanierung eher als Cafe und Zoomuseum. Hatte Köln früher nicht Panzernashörner ?

    Etwas befremdlich finde ich die Besetzung der russischen Kirche mit südamerikanischen Affen. Die Anlagen an sich sind ok, die Kirche an sich wunderschön – aber diese Kombination ?

    Es ist toll, dass der Zoo Köln Moschusochsen hält, nur warum hält man sie als arktische Art in einer Anlage mit Blockhäusern – hier wäre eine reine Bisonanlage meiner Ansicht nach nahe liegender – passt meiner Ansicht nach kulturell besser zusammen.

    Ästhetisch absolut misslungen finde ich die Seehundanlage. Ich weiß es war früher eine Eisbärenanlage und die Seehund-Anlage ist auch wirklich groß – sie ist nur grottenhässlich.

    Das Aquarium habe ich aus Zeitgründen bedauerlicherweise ausgelassen.

    Dennoch zählt der Zoo Köln trotz meiner eher ästhetischen Anmerkungen zu den lohnenden Zielen für Zooenthusiasten.

    (12.12.2006)
    Klaus Schüling:   Die Saigas kommen als "Letzte Ihrer Art" in den nächsten TR, daher haben wir nachgefragt:
    IP66 hat recht; es sind zwei (miteinander unverträgliche) Böcke.
    Perspektive für diese Art in deutschen Zoos: keine
    (12.12.2006)
    Dortmunder:   Und was für ein Besatz ist da geplant ??? Standard-Arten wie Ara und Graupapagei, die ja thematisch gut zwischen Südamerika-Haus und Afrika (Paviane, Okapis, Zebras) passen würden ???
    (12.12.2006)
    Ingo Rossi:   Das Papageienhaus soll ein Geschenk sein und wird wohl neben dem Streichelzoo, auf dem Gelände des Ausweichgeheges gebaut. ein denkmalgeschütztes Haus steht da wohl nicht.
    (11.12.2006)
    IP66:   Den zweiten Saiga-Bock habe ich heute gesehen - es gibt ihn also. Von einem Papageienhaus weiß ich nichts, wobei das Gelände ja durch das denkmalgeschützte Schweinehaus verstellt ist und wohl auch der alte Känguruhstall unter Schutz steht.
    (11.12.2006)
    Sebastian Dahl:   In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass an der Stelle, auf der die Saigas während des Elefantenparkbaus untergebracht waren (also altes Känguruhgehege?), ein Papageienhaus gebaut werden soll.
    (10.12.2006)
    IP66:   Ich werde in der nächsten Woche nachsehen, bin mir aber recht sicher. Gesellschaft leistet man sich nicht, dafür gibt es ja den Holzzaun, und ich sehe eigentlich keinen Grund, die alten Känguruhgehege leer zu lassen, dafür aber das kleine Bockgehege bei den Saigas zu besetzen und dieses dann auch noch provisorisch nicht einsehbar zu machen.
    (10.12.2006)
    Sven P. Peter:   Es gibt tatsächlich noch zwei Saigas? Hatte nicht auch der Zoo offiziell gesagt, dass es nur noch den einen Bock gäbe? Vieleicht ist es ja eine andere Antilopenart, die ihm Gesellschaft leisten soll?!
    (01.12.2006)
    IP66:   Die beiden Saiga-Böcke, nach denen hier im Forum öfter gefragt wurde, stehen jetzt nebeneinander, der eine im alten Bockgehege, daß durch eine ziemlich abteuerspielplatzorientiert konstruierten Bretterwand vom Hauptgehege getrennt wird.
    (01.12.2006)
    Michael Mettler:   @Ollo: Ich könnte mir vorstellen, dass der Zustand von Enge in vielen Ibis-usw.-Volieren das Ergebnis einer "schleichenden Entwicklung" ist.

    Phase 1: Eine neue Voliere wird gebaut, wahrscheinlich größer als die vorige Unterkunft (falls die Vögel nicht vorher sogar kupiert auf einer Wiese gehalten wurden). Um die Voliere herum wird eine Neupflanzung angelegt, in die Voliere werden ebenfalls Sträucher gepflanzt. Weil die Vegetation noch klein ist, wirkt die Voliere schön groß.

    Phase 2: Bruterfolge stellen sich ein. Die wachsende Vogelschar macht optisch mehr her, also gibt man die Nachzuchten nicht gleich ab.

    Phase 3: Auch die Vegetation wächst. Von außen wird die Voliere immer mehr eingegrünt (und optisch eingegrenzt), innen werden die Sträucher ebenfalls breiter und höher. Und da sie von den Vögel als Nistmöglichkeit geschätzt werden, belässt man es dabei.

    Und schon ist ein kleinerer Luftraum für einen größeren Besatz entstanden, und die einstmals so großzügig wirkende Voliere sieht aus, wie um einen Strauch herum oder in eine Hecke hinein gebaut. Kenne ich als Entwicklung aus mehreren Zoos. Und das betrifft nicht mal nur kleine Volieren: Die Münchener Großvoliere ist ebenfalls enorm zugewachsen, seit ich sie in den 80ern erstmals besuchte - heute hat sie schon fast Waldcharakter.
    (09.11.2006)
    Carsten:   Die Przewalskipferde und Saigaantilopen durften auch noch Teile ihrer Gehege für den Elefantenpark abgeben.
    (08.11.2006)
    Mel:   Ich denke mal das die Präsentation der erwähnten "Kleineren Schreitvögel" in vielen Zoologischen Einrichtungen, leider immer wieder der Präsentation Publikums wirksammerer bzw. bekannterer Arten zum Opfer fällt. So bedauerns wert das auch ist.
    (08.11.2006)
    Ollo:   Was mir anläßlich meines heutigen Zoobesuchs mal in den Kopf gekommen ist: Wieso werden eigentlich Ibisse und Reiher oft in sehr beengten Verhältnissen gehalten? Man sieht doch oft etwa Rote Sichler und Kuhreiher in recht kleinen Volieren, in denen ausladende Bäume auch noch fast jeglichen Flugverkehr verhindern. Ich verstehe gar nicht, warum die Haltungsform der kleineren Schreitvögel (die man in der Regel nicht kupiert) noch so rückständig ist. Immerhin entstanden doch bereits in den 80er Jahren Großvolieren z.B. in Walsrode und München, an denen man sich mal hätte orientieren können.
    (08.11.2006)
    Ronald Masell:   @M.M.
    Die sind schon beim Bau der Bonobo-Freianlage verschwunden.
    (08.11.2006)
    Michael Mettler:   Waren die alten Eulenvolieren schon vorher weg? Oder habe ich die an der falschen Stelle in Erinnerung?
    (08.11.2006)
    Ronald Masell:   @Ollo
    Es waren "nur" die Anlagen für Lamas, Vicunjas, Bantengs, Schottische Hochlandrinder, Wölfe und ein grßer Teich. Ausserdem noch eine Anlage auf der zu Urzeiten Dromedare standen, die war aber schon lange nicht mehr besetzt.
    Ich glaube das wars.
    (08.11.2006)
    Ollo:   Ich komme gerade aus dem Kölner Zoo. Wie Konstantin Ruske mal im Kopenhagen-Thread äußerte, wirkt die Raumordnung wirklich auffallend ausgefeilt und harmonisch. Ist schon ein toller Zoo. Schön, daß auch viele Vogelarten vorhanden sind (wenn ich das so mit meinem Heimatzoo Hannover vergleiche ...). Am meisten haben mich Langschwanzeidechsen erstaunt. Bei denen ist der Schwanz sicherlich achtmal so lang wie der Körper. Fehlen tut eigentlich nur ein Streichelgehege. Was für Anlagen für welche Tiere fielen denn dem Elefantenpark zum Opfer?
    (08.11.2006)
    IP66:   Die kölner Beschilderung ist ein gigantisches Problem. Die Schilder müssen von Graphikern gestaltet werden, sie sind nicht sonderlich wetterfest und aufgrund ihres Formates auch keinesfalls überall anzubringen. Meist sind sie auch deutlich größer als das ausgestellte Tier und mancher Ziertrauch und verwandeln die Anlage in einen Schilderwald. Das hat in der Fasanerie dazu geführt, daß neue Arten über ein Jahr auf ihr Schild warten mußten und daß man am rückwärtigen Teil auf diese Form der Beschilderung ganz verzichtet hat. Das Problem setzt sich allerdings auch im Lemurenhaus fort, wo man schneller Affen umgesperrt als Schilder ausgetauscht hat, und im Aquarium ist es völlig unpraktikabel - zwar gibt es dürftig beschilderte Aquarien auch anderenorts, aber in Köln ist das Problem insofern ein anderes, als der unscheinbare Fisch zum feschen Schild fehlt. Die Artbeschilderung am Gehege scheint mir in Friedrichsfelde und in Wuppertal am besten gelöst, ich könnte mir die kölner Lösungen auf haltbarem Material aber gut für Informationstafeln für langfristig gehaltene Arten vorstellen.
    (23.10.2006)
    Ingo Rossi:   Der neue Zoodirektor Theo Pagel hat das Hippoaquarium in einem Vortrag vogestellt, dabei auch den Masterplan gezeigt. Ich versuche den "sagenumwobenen" Plan mal zu bekommen, bevor ich hier aus meiner, normaler weise zwar guten, Erinnerung zitiern muss.
    (23.10.2006)
    Sebastian Dahl:   @Ingo Rossi: Wann und wo war denn der Kölner Masterplan zu sehen?
    (23.10.2006)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi, um auf den Kölner Masterplan zurück zu kommen: Wie der Zooteil Afrika aussehen soll, kann man sich aus diversen Informationshäppchen schon zusammenreimen. Aber was wäre denn z.B. für Eurasien geplant? Da wissen wir ja nur, dass es keine Saigas geben wird....
    (20.10.2006)
    Michael Mettler:   Stimmt, aber das Thema ist eigentlich zu wichtig. Und - ich habe eben nachgesehen - wir aber zwar schon die irrsten Thread-Themen hier im Forum gehabt, aber Zoodidaktik merkwürdigerweise noch nie für sich abgehandelt. Da eröffne ich doch gleich mal neu und setze dort die Diskussion fort.
    (20.10.2006)
    Thomas W.:   In den USA waren das so Bücher zum Aufschlagen oder Schubladen zum rausziehen für diejenigen, welche mehr wissen wollten als dass was auf der ersten Seite stand. Dies waren allerdings nicht viele.
    Gut angenommen wurde nur (sowohl im Shedd Aquarium als auch in diversen Museen)Touch-Screens. Teilweise konnten die Kinder dort sogar noch interessante Spiele machen, welche Ihnen die Tiere, das Wissen und die Umweltzerstörung verdeutlichten.
    Allerdings kenne ich viele Leute, welche die doch mehrere 10.000 euro teure Anschaffung dieser Touch-Screens in Zoos nicht unbedingt befürworten würden.
    Allerdings sind wir etwas off-topic...
    (20.10.2006)
    Ingo Rossi:   Aber die kurzen Texte verhindern alles weitere... wenn das Kind dann noch eine Frage hat, pech.
    Ich halte den Aufbau, ähnlich wie bei Zeitungen, Schlagzeilen, das Wichtigste in kürze und dann auch noch ausführlichere Beschreibung und Hintergrund für wesentlich besser. Wenn ich mich recht erinnere, wurde in Osnabrück mal ein Studie dazu gemacht. Dort haben Symbole für die wichtigsten Informationen wie Lebensraum, Nahrung etc. gut abgeschnitten.
    (20.10.2006)
    Michael Mettler:   Na ja, Menschen sind eben Primaten. Und wer hat in dem berühmten Beispiel der Japanmakaken das Abwaschen des verdreckten Futters "entdeckt"? Ein Jungtier, von dem es sich dann die Spielgefährten und schließlich auch die Alten abgeguckt haben. So gesehen wäre der Weg, in der Zooinformation zuerst die Kinder anzusprechen, eigentlich konsequent :-) Und dann machen kurze Texte (wie in ZOOM) mehr Sinn als lange Abhandlungen. Schließlich geht ja auch ein Großteil WEGEN der Kinder in den Zoo.
    (20.10.2006)
    Thomas W.:   Also ich habe generell bemerkt, das meistens die Fragen der Kinder die Eltern dazu bringen, das Schild ausführlich zu studieren. Deswegen finde ich ja die Duisburger Flußdelfine so klasse. Die Tiere sehen so ungewöhnlich aus, dass 95% der Besucher die Schilder lesen müssen. In den U.S.A. habe ich bemerkt, dass gerade an diesen neurälgischen Punkten sich dann besonders viel "Schaumaterial" wie Eingeborenenhütten, Musik vom Band und Fellen befand.
    Allgemein habe ich festgestellt, dass "moderne Zoos", welche sich halt durch die Besucher finanzieren (in den U.S.A. und Holland), sehr darauf achten, Kindern etwas zu bieten.
    (20.10.2006)
    Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Eben, und alles auf einmal geht eben nicht. Erst die Beschilderung, dann vielleicht...

    Damit ist das Okapi-Problem aber nocht nicht gelöst. Schliesslich werden die wenigsten eine Giraffe als nahe Verwandschaft zu hause haben :-)
    Ich denke manchmal, viele wollen sich auch nicht im Zoo weiterbilden. aber für die, die es doch wollen, sollte dann auch die Information da sein.
    Vom Namen bis zu weiteren Informationen und bitte nicht so dürfig wie im Zoom.
    (20.10.2006)
    Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Komisches Argument der (alten) Kölner Zooleitung. Machen aufwändige Beschilderungen nicht genauso viel Arbeit wie ein Zooführer? Im Gegensatz zu diesem ist es viel schwieriger, Schilder zu aktualisieren (wenn man nicht auf die Billigversion a la Computerausdruck zurückgreift), und als Souvenir mitnehmen lassen si sich auch nicht - jedenfalls nicht auf legale Weise :-)

    @Zoosammler: Zufällig stieß ich gerade erst gestern in einem Buch auf eine Anmerkung aus dem 19. Jahrhundert, dass auf einem Gehegeschild neben Namen und Herkunft auch "merkwürdige Verhaltensformen" des jeweiligen Tieres aufgezeigt werden sollten. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, denn das trifft es: Das Tier ist dann für den Betrachter interessant, wie es merkwürdig ist - des (Sich-)Merkens würdig! Folglich entsteht ein wirklicher Lerneffekt wohl nur als Folge eines spontanen Aha-Effektes.

    Aber zurück zu Köln und dem Okapi-Beispiel: Wenn der Normalo keinen persönlichen Bezug zu einer Tiergruppe hat, ist er wahrscheinlich lern-unwilliger als beim Gegenteil. Ob das Okapi ein Esel oder Giraffe ist, hat für ihn schließlich keine weitere Bedeutung, also unterscheidet er nur zwischen "gefällt mir" und "gefällt mir nicht". Wäre es mit seinem Hund verwandt, sähe das vielleicht ganz anders aus. Und das würde auch die Beispiele mit dem Ducker/Reh und vor allem dem Schliefer/Meerschweinchen erklären. Wahrscheinlich denkt der Normalo bei der Info, der Klippschliefer sei ein Huftier, eben nicht "das ist ja interessant", sondern "die können mir ja viel erzählen". Wäre er tatsächlich mit seinem Mucki/Bommel/Sonstwas zu Hause verwandt, hätte der Normalo beim Nachlesen das Erfolgserlebnis "habe ich doch gleich gewusst" - und DAS merkt er sich garantiert!
    (20.10.2006)
    Zoosammler:   Ich bitte um Entschuldigung, dass war doch sehr "off-topic".
    (20.10.2006)
    Zoosammler:   @Ingo Rossi: Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein: Besucher scheinen sich häufig so lange für ein Tier zu interessieren, wie sie es sich selbst erklären. So lange der Klippschliefer dann ein "fettes Meerschweinchen" oder der Rotducker ein "kleines Reh" sind, ist man noch aufgeschlossen und beobachtet das Tier, unterhält sich ggf. sogar mit seiner Begleitung darüber. Wird einem aber gesagt bzw. liest man das Schild, dass es sich um einen Rotducker o.ä. handelt, wird mit den Achseln gezuckt, etwas Beiläufiges gesagt und weiter gegangen.
    Da hat man sich eben ein Tier so schön selbst erklärt und nun degradiert einen die zoologisch neunmalkluge Gehege-Beschilderung zum Statisten und erklärt alles für falsch, was man sich so gedacht hat. Da reagiert der Besucher dann oft beinahe beleidigt.
    Außerdem sind ihm die selbst "geschaffenen", erklärten, bzw. die mit ihm näher stehenden Namen versehenen Tiere natürlich sympathischer als eine "Weißnacken-Moorantilope" oder was auch immer.
    Die natürliche Reaktion: Man geht weiter.
    Die andere Reaktion, sich weiter für das eben noch interessante Tier zu interessieren, das "Gelernte" zu verwerten und vielleicht mit dem Tier in Natura zu vergleichen - das begegnet einem nur sehr selten.
    Aber wer wird schon gerne belehrt?
    Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich halte den Bildungsauftrag der Zoos für sehr wichtig und bin keineswegs gegen Gehegebeschilderung - Zoos sind aber aufgefordert, sich Bildungskonzepte für jede Besuchergruppe zu überlegen und mit den herkömmlichen Gehegeschildern werden viele nicht erreicht, oder schlecht erreicht oder aber man erreicht das Gegenteil des Gewollten.
    (20.10.2006)
    Ingo Rossi:   Den Masterplan von Köln habe ich kurz gesehen. Er beinhaltete. Wie hier schon geschrieben, die Bereiche Eurasien, Asien, Afrika, das Aquarium und einen Bauernhof (ungefähr jetzige Südamerikaanlage). Der Eingangsbereich soll ganz neu gestaltet werden, das Aquarium langfrsitg auch.
    Das Hippoaquarium ist der erste Schritt des neuen Plans, der Aufsichtsrat scheint zugestimmt zu haben und es wird Geld gesammelt...
    (20.10.2006)
    Ingo Rossi:   Das letzte Argument gegen einen Zooführer in Köln welches ich hörte, war die viele Arbeit die ein guter Zooführer macht. Aber es gibt jetzt ja einen neuen Direktor. Nur halte ich den zu kaufenden Zooführer nicht als Ersatz für eine gute Beschilderung geeignet.
    Es wird wahrscheinlich immer Zoobesucher geben, die das Gesehene vertiefen wollen und andere, den es völlig egal ist. Entscheiden sind doch auch die Möglichkeit, das Gesehen durch Information vertiefen zu können.
    Der hier geschilderten "Familie Flodder" wird auch der Name Okapi nicht weiterhelfen, sie werden ihn innerhalb der nächsten Minuten wieder vergessen haben. Und der Name Okapi alleine, ohne ihn in einen Kontext stellen zu können, nützt ja auch erstmal nicht...
    Die Nachbarn werden bei Erzählungen den "Esel mit Streifen" bestimmt schneller Einordnen können als ein Okapi.
    Das beobachte ich auch immer bei den Onagers. Erst als "nette Pferdchen" interessant, als Onager plötzlich ein Rätsel. Nur die Besucher, die das ausführliche Schild bereit zu lesen sind, werden den Unterschied und den Sinn der Bezeichnung Onager begreifen und das es eben keine Pferdchen sind...
    (20.10.2006)
    Michael Mettler:   Nicht nur das: Im 19. Jh. waren die Gehege auch noch so klein und kahl, dass die Tiere gezwungenermaßen viel besser mit dem Schild "abzugleichen" waren. Was nicht heißt, dass ich diesen Zustand wiederhaben will. Aber über Beschilderung und ihre Effektivität haben wir uns ohnehin schon mehrfach lang und breit ausgelassen.

    Ich frage mich nur, warum der didaktisch häufig als vorbildlich dargestellte Kölner Zoo es sich erlauben kann, auf einen Zooführer zu verzichten. Das Argument "liest doch eh keiner" würde schließlich auch für große Schautafeln gelten.
    (19.10.2006)
    IP66:   Dabei gibt es doch am kölner Okapi-Gehege deutlich mehr Schilder als Tiere. Vielleicht ist es aber auch ein Problem der neuen, sehr schicken Schildergeneration. Im 19. Jahrhundert stand über dem Flußpferdbecken unübersehbar "Flußpferd", heute bietet das Schild Namen in fünf Sprachen, zwei bis drei Abbildungen, eine Verbreitungsskizze, eine Bedrohungsanalyse ... So etwas kann am unteren Ende der Pisa-Skala schon Leseverweigerung bewirken.
    (19.10.2006)
    Dortmunder:   Das gleiche (auch mit Okapis) hatte ich am Sonntag auch in Köln...

    "Was sind das denn für Tiere ?"
    "Ach, die hab ich neulich im Fernsehen gesehen !"
    "Und ? Was sind das jetzt ???"
    "Ich weiß nicht, aber die sind total komisch..."
    Ende des Gesprächs *irritiertguck*
    (18.10.2006)
    Michael Mettler:   Profi? Ist "Zoobesucher" jetzt auch als Beruf möglich? Wo muss ich mich zur Umschulung anmelden, und wie sind die Verdienstmöglichkeiten? :-)

    Nee, im Ernst: Für solche Besucher ist jede Schautafel rausgeschmissenes Geld, die WOLLEN nichts lernen. Und das war auch schon vor den Telezoovelas der Hauptteil der Besucherschaft.
    (17.10.2006)
    Werner Weyler:   Welcher Profi geht denn auch am Wochenende in einen Zoo ? Seit den ganzen Fernsehsendungen herrscht in den Zoos am Wochenende nur noch: “ schieb mich, drück mich “. Offensichtlich lernen die Leute allerdings nichts durch die Fernsehsendungen.

    Beispiel : Wuppertal/ Okapis

    Wat sind dat denn für Vecher, die send us wie Esels mit Striefe ?

    ( was sind das denn für Tiere, die sehen aus wie Esel mit Streifen) .

    Woren die nit im Fernsehe, ich men die hanze gezegt. Wat soll dat sinn Giraffe,
    sunne Blödsinn, die wolle uns nur veräppelle. Kumm, los uns wigger jon.

    ( Waren die nicht im Fernsehen, ich meine die haben sie gezeigt. Was soll dies sein, eine Giraffe? So ein Blödsinn , die wollen uns nur veräppeln, komm las uns weitergehen.


    Und so gehen solche Leute durch den Zoo, teilweise den Plan in der Hand und kriegen einfach nichts mit ! Am Wochenende treten solche Leute konzentriert auf und dies kann schlimmer sein, als eine Schulgruppe an den Wochentagen. Ich gehe am liebsten in einen Zoo, wenn kein anderer Mensch dort ist. Wenn z.B. im Zoo Wuppertal der Schnee hoch liegt und ich oben im Bereich der Hirsche auf einer Bank sitze, kein Mensch weit und breit ist, dies finde ich super.

    (17.10.2006)
    IP66:   @Dortmunder: Bei den Varis ist Ihnen leider ein Fehler unterlaufen - was aber im vollen Sonntagszoo mehr als verzeilich ist: Die Gürtelvaris bewohnen zu zweit den Käfig neben dem Hintereingang des Lemurenhauses, die vier Tiere der Nominatform sitzen in der Voliere am Giraffenhaus, die neuerdings geteilt ist. Die Kleideraffen finde ich - bei leerem Zoo - am späten Nachmittag oft recht lebhaft vor, sie ziehen sich bei stärkerem Besuch fast immer in die obere Etage des alten Orang-Käfigs zurück. Vielleicht ist das ja ein Grund, Köln einmal im Winter zu besuchen.
    (17.10.2006)
    Ronald Masell:   @Dortmunder
    Zur Beruhigung, heute war es genauso voll.
    Die Kleideraffen sieht man eigentlich immer nur als Fellknäuel mit 4 Schwänzen. Die sitzen leider auch immer oben links in der Ecke, wo das Fotografieren fast unmöglich ist.
    (16.10.2006)
    Dirk K:   "Flodder-Verschnitt"... köstlich :D
    (16.10.2006)
    Mulan:   Ich war vor Jahren einmal an einem Ostermontag bei strahlendem Sonnenschein im Frankfurter Zoo. Horror pur, ich habe nicht einmal gemerkt, das in dem Zoo Tiere gehalten werden. Besonders toll war das Grizmekhaus, das war brechend voll, die Geräuschkulisse war gewaltig, so das ich schon nach wenigen Minuten kehrt gemacht und das Haus verlassen haben. Man kam ohnehin nicht an die Gehege ran und Tiere waren nicht zu sehen.
    (16.10.2006)
    Langhals:   Ja,ja, der Zoo der Zukunft, in dem die Besucher durch schallisolierte Glasröhren laufen ( durch den GANZEN Zoo )wird wohl ewig ein Traum bleiben...
    (16.10.2006)
    Dortmunder:   So, war gestern auf meiner alljährlichen Stippvisite in Köln und muss zuallererst mal sagen : "Nie wieder sonntags !!!!"

    Es war sowas von dermaßen voll, dass selbst ich (geschweige denn meine Frau) keinen Spaß daran hatte...

    Habe gestern leider weder Saiga noch Kleideraffen zu Gesicht bekommen, dabei hätte ich grade diese beiden gerne nochmal zur Erinnerung fotografisch festgehalten :o(

    Immerhin konnte ich gestern Gelbbrustkapuziner und Zwergpinguine als Premierenarten für mich hinzufügen.

    Was ist mir noch aufgefallen ? Das Madagaskarhaus ist nach dem Umbau optisch gesehen echt ein Schmuckstück, allerdings ist die Artenzahl erschreckend zurückgegangen. Habe "nur" zwei Vari-Formen (rot und Gürtel) gesehen, wobei die Gürtelvaris im/am Giraffenhaus untergebracht sind, ferner Sclaters Makis und große Bambuslemuren, mehr Arten waren auch nicht ausgeschildert :o( Dafür leben in der kleinen Vitrine (früher mal Mausmakis) jetzt Wanderheuschrecken...

    Jungtiere bei Giraffen, Seelöwen, Fischottern und asiatischen Elefanten (dreimal dürft ihr raten, wo es am vollsten war)...

    Hatte wieder mal genug zeit und Muße, mich den Okapis zu widmen, die kaum Beachtung fanden, während gegenüber der Pavianfelsen von außen genauso überfüllt war wie von innen...

    Aufreger des Tages war für mich das Regenwaldhaus, in dem ich mich doch sehr am Riemen reißen musste... Zwar habe ich erstmals die Paradiesvögel (balzend) gesehen, aber die Ignoranz einiger Zoobesucher war wieder mal kaum zu übertreffen... Entweder konnte man keine Fotos machen, weil die Leute (besonders junge Frauen) die Scheiben der Anlagen komplett in Beschlag nahmen und absolut keine Konkurrenz neben sich duldeten, oder man kam in eine gute Position, weil z.B. ein Weißhandgibbon fast direkt vor dem Fenster saß, dann aber eine kleine Familie kam, deren Kleinkind (noch recht tolerabel) ganz sanft an die Scheibe klopfte, was die Mutter ("Flodder-Verschnitt") dann veranlasste, mit voller Wucht an die Scheibe zu ballern und dem verschreckten Gibbon dann noch albern zu winken... Nur um sich dann weiter klopfend darüber aufzuregen, dass das Tier sie nicht beachtet... Grrrrrrrrr...

    (16.10.2006)
    IP66:   Als sicher kann in Köln derzeit wohl nur bezeichnet werden, daß die Finanzierung des neuen Flußpferdhauses nicht gesichert ist. Und bei den Sitatungas gibt es nur einen Nachzuchtbock, der aber langsam ins fortpflanzungsfähige Alter kommt.
    (15.10.2006)
    Schweizer:   Jetzt nachdem die EAZA Tagung in Madrid getagt hatte, gibt es sicher neue Pläne für die Spitzmaulnashörner in Köln !
    Wann wird endlich das Paar Spitzmaulnashörner geknackt und ein Partnertausch vollzogen ?
    Welches Rhino bleibt und welcher neuer Partner kommt dafür ?
    (14.10.2006)
    Michael Mettler:   Nun ja, Superlative und Alleinstellungen erfreuen sich doch inzwischen wieder großer Beliebtheit in der Zooszene. Wenn ich mir z.B. überlege, wieviele "schönste" Zoos/Tierparks/Tiergärten es mittlerweile gibt....
    (09.10.2006)
    Sacha Beuth:   Was dann aber genau genommen nicht so EINZIGARTIG wäre (ausser man versteift sich auf das Wort "Haus"), da es u. a. schon im Bush Gardens in Tampa Nilkrokodil direkt neben Flusspferd zu sehen gibt (im Parkteil "Edge of Africa" in einer teilüberdachten Anlage).
    (09.10.2006)
    Michael Mettler:   Anscheinend darin, Flusspferde und Krokodile im selben Haus zu präsentieren. Und das vielleicht so, als WÜRDEN sie zueinander gelangen können. Siehe Riesenotter und Piranhas in Dortmund....
    (09.10.2006)
    Sebastian Dahl:   Aber worin besteht denn nun die "einzigartige Kombination" ?
    (09.10.2006)
    Langhals:   Die Sitatungas bleiben DEFINITV in Köln, also keine Panik, schließlich wird dort auch das Zuchtbuch geführt. Und die Flußpferde werden auch nicht mit den Nilkrokodilen vergesellschaftet, beide Arten werden in getrennten Anlagen untergebracht. Die Sitatunga / Flußpferd-Vergesellschaftung in Hannover ist hier im Forum bereits Thema gewesen, also Nichts sensationell Neues.
    (08.10.2006)
    Ben:   Ich habe eine total blöde Frage; aber weiß irgendwer wie ich diesen Text aus der Zoopresseschau mit der Vergesellschaftung von Krokodil, Flusspferd, Antilope und Co (Auszug steht hier im Beitrag von S. Dahl vom 14.09.) deuten soll? Also "danach" werden Sitatungas 100%ig in Köln ausgestorben sein! Und zur Info: Es gab wohl auch mal Sitatungas bei den Flusspferden in Hannover. Zumindest hatten die ein Paar für die Vergesellschaftung bekommen. Das Vergesellschaftung hielt (wen überhaupt) aber nicht lange.
    (08.10.2006)
    Langhals:   Sorry, ich habe Tanga mit Pretti verwechselt.....Tanga ist 1998 an einer Infektion gestorben.
    (08.10.2006)
    Yast:   Pretti ist nach Frankreich gegangen. Savani ist gestorben und zu Tanga weiß ich jetzt nichts.
    Guckt mal da:
    http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=145
    (08.10.2006)
    Rüdiger:   Meines Wissens ist die Afrikanerin in einen Französischen Tierpark gebracht worden und nicht verstorben
    (08.10.2006)
    Langhals:   Gestorben ? Ist Tanga nicht an einen Zoo in Belgien abgegeben worden ?
    (08.10.2006)
    zoofreund:   Die Elefantin ist kurz nach Fertigstellung des Elefantenpark gestorben so Ende Dezember 2004 / Anfang Januar 2005
    (07.10.2006)
    Michael Mettler:   Habe heute die neue Ausgabe der "Zeitschrift des Kölner Zoo" erhalten und endlich auf etwas Lesbares zum geplanten Kölner Flusspferdhaus gehofft - aber wiederum Fehlanzeige. Dafür gibt es einen sehr interessanten und auch erschütternden Artikel über die Freilandsituation des Grevyzebras - mittlerweile nur noch geschätzte 2.000 Tiere, die Art ist also inzwischen seltener als das Spitzmaulnashorn. Vielleicht sollte Köln als Nächstes einen riesigen Zebra-Park bauen, eine beispielhafte Zuchtanlage mit Platz für bis zu 20 Grevyzebras...
    (07.10.2006)
    D:   Kann mir jemand sagen wann die Elefantin Tanga (Afrikanisch ) geboren bzw. gestorben ist ?
    (02.10.2006)
    Hannes:   Wieso ist das Haus voll?
    Ich denke da passen ach soviele Tiere rein.
    Oder passen die Tiere nur wenn sie als eine Gruppe gehalten werden
    (19.09.2006)
    Ingo Rossi:   Heute waren die fünf neuen Kühe im Bullenaussengehege, alle anderen in den verbleibenden Aussengehegen zusammen.
    (19.09.2006)
    IP66:   Köln ist ja berüchtigt dafür, daß man auswärtige Kandidaten beruft, um dann doch Hausberufungen durchzuführen - die Nogge-Nachfolge spielt dasselbe Thema in Variation durch. Das Elefantenhaus ist jetzt voll bis zum Rand, da man die beiden emmener Jungbullen aus der Herde genommen hat. Die neuen Tiere stehen in den Boxen zwischen Wolfsweg und Laufstall, von wo man sie nur von Hand in das mittlere Außengehege wird manipulieren können.
    (19.09.2006)
    D:   Thong Khun ist übrigens 1988 geboren worden
    (19.09.2006)
    D:   Hier sind die Namen und Geburtsaten der neuen Elefantekühe in Köln

    Chumpol 1983
    Kleemblamdu 1984
    Thong Khun trächtig( Geburt ca. 1/07) !!!!!!!!!!!
    Maejaruad 1989
    Laongdaw 1990
    (19.09.2006)
    Rüdiger:   0,5 asiatische Elefantenkühe sind angekommmen. Davon eine Kuh hochträchtig- evtl. hat sie diese Jahr Geburtstermin ( siehe Anhang )
    Köln - Fünf neue Elefanten schwebten am Samstagabend im Kölner Zoo ein. Eine der Kühe ist sogar hochschwanger. „Wann das Kleine kommt, ist aber ungewiss, das kann morgen sein oder erst Weihnachten“, scherzte Zoo-Geschäftsführer Christopher Landsberg in Anspielung auf die kleine Marlar, die monatelang hatte auf sich warten lassen.
    Samstagabend, 22 Uhr. Rund um das Zoogehege waren jede Menge Scheinwerfer aufgebaut, die die Szene in gespenstisches Licht tauchten. Drei riesige Lastwagen fuhren nacheinander an das Gehege und gaben ihre kostbare Fracht frei. In Kisten verpackt schwebten die Elefanten über die Mauer und wurden dort in ihren einzelnen Gehegen freigelassen.
    Sie fühlten sich in Köln gleich sichtlich wohl. Der designierte Zoochef Pagel und sein Vize Dr. Behlert beobachteten aufmerksam das Geschehen, um jederzeit eingreifen zu können. Begleitet wurden die fünf Neuankömmlinge von ihren thaliländischen Betreuern, die auch auf dem Flug von Thailand nach Luxemburg und der anschließenden Lastwagenreise nicht von ihrer Seite gewischen waren.
    Eine der neuen Elefantenkühe ist übrigens hochschwanger. Aber niemand weiß so genau, wann sie gedeckt wurde und so werden die Kölner wieder rätseln und mitfiebern dürfen, wann der Nachwuchs denn endlich kommt. Marlar, das erste Elefantenbaby im Kölner Zoo, hatte dies Monate hinausgezögert.


    (18.09.2006)
    Jelle:   Bei den Nashoerner gibt 2 Moeglichkeiten: das heutige Gehege ist nicht artgemaess ausgestattet (zu eng, klein ... und so weiter) ... ob die Tiere verhalten sich als Bruder und Schwester. Bei Spitzmauler ist auch noch dass alter den Bullen sehr kritisch (eine altere mehr erfahrene Bulle machts besser aus mit den Damen). Eine neues Nashornanlage und Austausch (vielleicht ist der Bulle ein guter Zuchtmann fuer Zuerich (jetzt ohne geeignete Bulle) sind da sehr empfehlenswert!
    (16.09.2006)
    Sebastian Dahl:   Eines der beiden Nashörner soll möglichst schnell ausgetauscht werden. Man hofft dann mit einem neuen Tier auf Nachwuchs. Außerdem hofft man, nach dem Hippo-Aquarium auch rasch eine neue Nashornanlage zu bauen.
    (16.09.2006)
    Rüdiger - ehemaliger Kölner:   Der Kurator aus Köln sagte im letzten Jahr das der Nashornbulle in Köln sich an eienm grossen Stein abreagiert, weil die Nashornkuh ihn nicht an sich lässt . Wie ist die aktuelle Lage bei den Rhinos in Köln ?
    Konnte der Bulle endlich mal decken ooder wird es einen Partnertausch mit einem anderen Tierpark geben ? es wäre langsam Zeit zumal dir Kuh noch eine seltene Blut- und Genlinie besitzt-

    (16.09.2006)
    Michael Mettler:   Eines der Kölner Flusspferde ("Kavango")ist ein heranwachsender Sohn des Zuchtpaares, dessen Tage in Köln gezählt sein dürften. Überraschte mich ohnehin, dass er noch da ist, irgendwo las ich, er sollte längst in den Zoo von Algier übergesiedelt sein?

    Die jüngere Kuh ist zwar die Tochter der Zuchtkuh, aber noch in Wien geboren und zusammen mit ihr nach Köln gekommen - somit keine "Inzuchtgefahr".

    Dieses Tier hatte übrigens in Wien gleich mehrere Namen, wie ich just heute erfahren habe - da freut sich der Datensammler bei Recherchen... Intern hieß sie anfangs "Pupperl", dann erhielt sie im Rahmen einer Aktion von einer Schulklasse den Namen "Cilli" bzw. "Zilli" (abgeleitet von "Cäcilie") und danach noch durch eine Tierpatin den nun "richtig offiziellen" Namen "Afro-Aurora", den sie mit nach Köln gebracht hat. Gerufen wurden sie in Wien allerdings nur von einer einzigen Pflegerin so....

    Zur angeblichen Gemeinschaftshaltung im Hippo-Haus habe ich weiter unten (11.9.) schon was geschrieben!
    (14.09.2006)
    Dirk K:   Im Prinzip hat Köln nur ein Paar+Nachwuchs weshalb ich stark davon ausgehe, dass noch weitere Tiere dazukommen werden.
    (14.09.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Hmm, in Zoo leben ja -verbessert mich bitte- 4 Hippos. Wrden die anderen 2 (Um auf die geplanten 6 zukommen) dazugeholt, oder bezieht sich das auf den Nachwuchs des Zoos?! Weiß da wer etwas?!


    (14.09.2006)
    Sacha Beuth:   Bezieht sich die Kombi aufs Innengehege? Ansonsten wäre sie nicht einzigartig, das in Berlin schon Antilopen (genauer Flachlandnyalas) mit Flusspferden auf der Aussenanlage leben.
    (14.09.2006)
    Sebastian Dahl:   Wird man in Köln tatsächlich in der geplanten afrikanischen Flusslandschaft die Krokodile mit den Sitatungas (und Flusspferden) zusammen halten? In der Zoopresseschau habe ich gesehen, dass im Kölner Wochenspiegel folgendes steht: " In einem gläsernen Haus werden die Flusspferde auch unter Wasser zu beobachten sein. Gegenüber den bestehenden Hippo-Aquarien in Berlin und Hannover ist die Kombination mit den Antilopen einzigartig. Die Tiere können bei Bedrohung durch Krokodile über ein Spezialgatter in ein eigenes Gehege flüchten. "
    (14.09.2006)
    Sebastian Dahl:   Aber angeblich scheinen die Kölner Tierpfleger ja ein relativ gutes Verhältnis zu ihm zu haben oder warum will die Mehrzahl von ihnen laut einer Umfrage ihn als neuen Direktor?
    (14.09.2006)
    Frankfurter:   Tut mir Leid, aber aus persönlichen Gründen kann ich da nicht auf Details eingehen. Es hat jedenfalls Nichts damit zu tun, das Herr Pagel Vogel-Experte ist, aber unter anderem auch mit seinem Umgang mit "Menschen".
    (14.09.2006)
    Folko Kullmann:   Warum das? Sind Vogel-Experten weniger in der Lage, einen Zoo zu führen?
    (14.09.2006)
    Frankfurter:   Tut mir Leid, das zu hören, besonders für die Tierpfleger. Dem Zoo wird diese Wahl nicht von Nutzen sein.
    (14.09.2006)
    Ingo Rossi:   Theo Pagel neuer Zoodirektor
    Der Kölner Zoo hat einen neuen Chef. Der bisherige Vogel-Kurator Theo Pagel wurde vom Aufsichtsrat gestern Abend einstimmig gewählt. Der Vorsitzende des Gremiums, Walter Grau, erklärte, Pagel sei ein international erfahrener Fachmann. Der Vogel-Experte arbeitet seit 15 Jahren im Kölner Zoo. Nachdem der bisherige Chef in den Ruhestand verabschiedet worden war, sprang ein für den Posten bereits gewählter Bewerber aus Duisburg kurzfristig ab.
    (WDR-Regional-online)
    (14.09.2006)
    Dennis I:   @ Sebastian Dahl
    Danke !
    (12.09.2006)
    Sebastian Dahl:   @ Dennis I: Das Hippo-Aquarium soll wohl auf eine Fläche zwischen Zoo-Restaurant und Madagaskarhaus (unter anderem dahin wo sich jetzt noch der Busparkplatz befindet).


    (12.09.2006)
    Dennis I:   Wo soll den das Hippo-Haus (im Zoo ) hin ?
    (12.09.2006)
    Michael Mettler:   Laut Auskunft eines Kölners beim Zoosammlertreffen sollen übrigens im geplanten Hippo-Haus Krokodile und Flusspferde NICHT miteinander vergesellschaftet werden, auch wenn man die Pläne so deuten kann.
    (11.09.2006)
    Ronald Masell:   Und das Theater geht weiter.
    KStA:
    Nogge verklagt den Kölner Zoo.
    Zoodirektor Gunter Nogge hat den Aufsichtsrat des Zoos verklagt.
    Das Kölner Landgericht wird sich mit dem Streit um seine Pension beschäftigen. Nogge will durchsetzen, dass er, wie im öffentliche Dienst üblich, 75% seiner letzten Bezüge als Ruhegehalt bekommt. Seine Altersversorgung war auf Basis einer Lebensversicherung geregelt worden, die nun zu Beginn seines Ruhestands deutlich darunter liegt. Der Streit zwischen dem Zoochef, der sich nach der Vertragsverlängerung für ein halbes Jahr "dienstunfähig" gemeldet hat, und dem Aufsichtrat sorgt für Aufregung. Der Chef des Aufsichtsrats, Walter Grau, hatte Nogge aufgefordert, den Streit vor Gericht klären zu lassen.
    Zitat Ende.
    Auch so kann man für Schlagzeilen sorgen. Alles zum "Wohle" des Zoos.
    (08.09.2006)
    Ewok:   Herztabletten...wo sind meine Herztabletten... *g* Mei-o-mei, ich dachte schon da wär sonst was in Köln passiert. Aber so freue ich mich das Winkler in DU bleibt, obwohl ich es auch spannend gefunden hätte, was sich in Köln dann unter "Duisburger Einfluss" getan hätte... :-)
    (24.08.2006)
    Dortmunder:   Also, ich mach den Job ! Wo soll ich mich melden...???
    (24.08.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Also, demnächst bitte eine andere Überschrift, ich dachte der Zoo geht Pleite im ersten moment ;-)

    Ja, aber mir war eingentlich klar das winkler in DU bleibt
    (23.08.2006)
    Ingo Rossi:   Aus dem Online-Express:
    PLEITE FÜR KÖLNER ZOO

    Chef-Wirrwarr! Winkler kommt nicht - er bleibt in Duisburg




    Duisburg/Köln - Der Duisburger Zoo und der Kölner Zoo haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Biologen Achim Winkler (44) als neuen Direktor geliefert.
    Und Köln hat das Rennen verloren!

    Wie der Zoo Duisburg am Mittwoch mitteilte, hat Winkler am Dienstag seinen Vertrag als neuer Direktor des Zoos Duisburg zum 1. Januar 2007 unterschrieben. Er sei zuvor einstimmig vom Aufsichtsrat gewählt worden.

    Winkler, der bisher stellvertretender Direktor in Duisburg war, wird damit der Nachfolger seines bisherigen Chefs, Reinhard Frese (63).

    Winkler war seit einigen Wochen mit dem Zoo Köln in Verhandlungen über den dortigen Direktorenposten. Er hatte jedoch noch nicht unterschrieben.

    Der Zoo Köln sucht nun weiter nach einem Nachfolger seines Direktors Gunter Nogge (64), der noch bis zum Jahresende amtiert.

    Der Aufsichtsratsvorsitzende des Kölner Zoos, Walter Grau, sagte am Mittwoch: "Menschlich habe ich volles Verständnis dafür, dass Herr Winkler das Angebot annimmt, Direktor in Duisburg zu werden. So kann er in seinem gewohnten Umfeld seine Arbeit fortsetzen. Ich bedaure das aber für den Zoo Köln und bin natürlich nicht begeistert."




    (23.08.2006)
    Michael Mettler:   Mir fiel auf, dass eine bestimmte Ecke des Kölner Zoos im wahrsten Sinne des Wortes "die Seuche am Hacken" zu haben scheint. 1993 Tuberkulose bei den Giraffen; Tötung der Gruppe, 1994 völliger Neubeginn. 1998 Salmonellose bei den Flusspferden; herausgekommen dadurch, dass ein nach Basel abgegebener Bulle kurz nach der Ankunft starb und ein entsprechender Befund gestellt wurde. Laut Jahresbericht starb 1998 (zufällig?) der Kölner Zuchtbulle (Toni) an Altersschwäche, die alte Zuchtkuh (Änne) ist "verschollen", d.h. ihr Ableben wird in keinem Jahresbericht erwähnt, obwohl sie schon seit 1956 im Zoo lebte und somit eine Tierpersönlichkeit gewesen sein dürfte. Und die mit dem neuen Bullen Albert unverträgliche Kuh Antoinette wurde noch 1998 an Disney verkauft, und zum Jahresende kamen 0,2 aus Wien. Also ebenfalls ein kompletter Neuaufbau. Und nun, nur ein paar Schritte von Giraffen und Flusspferden entfernt, Salmonellen im Madagaskarhaus, und wie es scheint, auch hier eine große Zäsur.... Abergläubische Menschen könnten da glatt an einen bösen Fluch denken.
    (06.08.2006)
    IP66:   Ich habe mir erst heute die Pläne zum neuen "Flußpferdpark" in Köln angeschaut. Er soll in der Tat in das Gelände hinter Lemurenhaus und Bergweiher geklemmt werden. Das Außengehege für die Flußpferde wird wohl nicht wesentlich größer werden als der Bergweiher (der kleinste der Ententeiche am Lemurenhaus), dessen Anlage, da zum alten Gartenbestand gehörend, wohl ohnedies nicht verändert werden darf. Sehr viel mehr Raum als heute wird es für die Flußpferde wohl nicht geben. Das Haus selbst wird also weder das derzeit für viel Geld umgebaute Lemurenhaus tangieren noch das Zoogelände durch Größe ruinieren, allerdings scheint es mir nicht wirklich notwendig, da man für deutlich weniger Geld im alten Elefantenhaus durchaus noch eine Bullenanlage mit Innenbecken und eine entsprechende Außenanlage unterbringen könnte. Hingegen scheint mir die Großkrokodilanlage im Innenraum ganz nützlich, auch wenn ich mich ein wenig frage, wie man das Problem frei fliegender Vögel mit entsprechendem Zugang zu den Krokodilen lösen möchte. Völlig undurchdacht ist wohl auch das Nebeneinander des großen Glashauses (Kasten mit Satteldach) und dem relativ eleganten Verwaltungsgebäude. Aber das Geld scheint ja auch noch nicht beisammen zu sein, und 2010 ist noch weit, so daß noch Zeit zum Nachdenken und Nachbessern bleiben wird.
    (10.07.2006)
    Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
    Sorry, die Antwort kommt etwas spät: Ja, Heidelberg hält nur noch einen Indischen Muntjak, auf der Anlage der Kleinen Pandas.
    (10.07.2006)
    cajun:   @Michael Mettler: Eröffne es ansonsten doch neu. Neue Forumsteilnehmer= neue Meinungen. ;-)
    (07.07.2006)
    Michael Mettler:   Das wäre sogar ein sehr ergiebiges Thema bzw. war, glaube ich, auch schon mal eins unter "Beste Zoos" - falls es diesen Uralt-Thread überhaupt noch gibt.
    (07.07.2006)
    cajun:   @Alle: Welcher Zoo "lohnt" sich denn in euren Augen am Meisten? Oder wäre das ein eigenes Thema?
    (07.07.2006)
    Michael Mettler:   Außer, man will seinen Hund mit in den Zoo nehmen. Die Hunde-Jahreskarte ist erst mit 6 Besuchen "abgearbeitet". Komische Diskrepanz.
    (07.07.2006)
    Oliver Jahn:   Weil Hannover fast schon unverschämt teuer ist, hat hier die Zahl der Jahres- und Familienkarteninhaber sehr deutlich zugenommen, denn so eine Karte wiederum ist realtiv preiswert, man hat sie bereits nach 4 Besuchen wieder raus!!
    (07.07.2006)
    Dortmunder:   Ähm... Im Gegensatz zu Köln sind Hannover und Gelsenkirchen, mit Verlaub gesagt, auch Disneyland...
    (07.07.2006)
    Michael Mettler:   Mensch, ist das billig in Köln! Zum Vergleich: Tageskarte Erwachsener in Hannover 18 Euro, Kind ab 3 Jahre 12 Euro. Und obwohl unter den Hannoveranern bestimmt nicht der Reichtum grassiert, steigen die Besucherzahlen sozusagen mit jeder Preiserhöhung. Da für den Kunden das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht, scheint das also bei uns zu stimmen. Allerdings GIBT es in Hannover Familienkarten.

    Außerdem: Wenn ich mir überlege, dass viele Leute die für Köln genannten 12 Euro pro Nase mal eben schnell für eine CD oder DVD ausgeben, erscheint mir der Zooeintritt nicht zu teuer.
    (07.07.2006)
    Dortmunder:   Also, der Kölner Zoo ist auch einer unserer absoluten Lieblings-Zoos, aber wenn man sich das unter dem Aspekt ansieht, dass wir, mit zwei Personen für Zoo und Aquarium, 24,- € zahlen... Also umgerechnet fast 50,- DM ! Das kann man sich selbst in einem Haushalt mit zwei Verdienern nicht immer leisten... Wenn man dann an Familien mit zwei oder drei Kindern denkt...
    (07.07.2006)
    IP66:   Tatsache ist, daß man in Köln mittlerweile billiger in eine Opernpremiere kommt als in den Zoo. Tatsache ist weiterhin, daß der Zoo in Relation zu Artenzahl und Fläche einen der höchsten Eintrittspreise der Republik fordert und weit unter den Besucherzahlen der 70er Jahre liegt. Außerdem weichen viele Familien nach Wuppertal oder Duisburg aus, weil es in Köln keine Familienkarten gibt und der Besuch für diese Klientel sich selbst unter Veranschlagung der Fahrtkosten dort finanziell eher rechnet. Das für mich schlüssigste Argument ist aber, daß ja weiterhin ein Zuschuß aus Steuermitteln gewährt wird, daß aber nicht mehr jeder Steuerzahler in der Lage ist, sich den aus seinen Zahlungen finanzierten Zoobesuch dann auch wirklich zu leisten.
    So sehr ich Herrn Nogge verstehe und seine Verdienste um den Zoo würdigen möchte - auch andere Zoos haben sich erneuert und bieten Familienkarten, obgleich sie vom öffentlichen Träger ebenfalls knapp gehalten werden.
    (07.07.2006)
    Ronald Masell:   Auf den Kommentar eines Redakteurs des KStA, das der Zoo nicht Millionen für Neubauten ausgeben soll, sondern besser die Betriebskosten senken soll, gabs gestern einen Leserbrief! von Prof. Nogge.
    Zitat:
    Der Zooeintrittspreis ist ein politischer Preis. Es ist der politische Wille, dass sich alle Bevölkerungsschichten den Zoobesuch erlauben können. Allerdings wird der Rat immer willensschwächer. So ist die Eigenfinanzierung im Laufe der Amtszeit des scheidenden Direktors von knapp 35% auf rund 75% gestiegen. Von Investitionszuschüssen ist seit 25 Jahren keine Rede mehr. Alles wird durch die Zoofreunde und die Zoobesucher finanziert. Verliert der Zoo aber an Attraktivität, bleiben die Besucher aus und die Rechnung geht nicht auf. Also muss man investieren. Da hilft keine Miesepetrigkeit. Auch beim Elefantenpark gab es ein Heer von Bedenkenträgern. Nun haben wir Besucherzahlen wie noch niemals zuvor. Der neue Zoodirektor muss sich nur gegen die Miesepeter dieser Stadt durchsetzen. Dann bekommt Köln auch ein Hippoaquarium zum 150-jährigen Bestehen seines Zoos.
    (06.07.2006)
    Walter Koch:   Die Stadt Köln tut in Sachen Investitio-
    nen kaum etwas für den Zoo. Das meiste
    wird über Kredite gebaut, die dann über
    eine Bauabgabe im Eintrittspreis abge-
    stottert werden.
    (05.07.2006)
    Sebastian Dahl:   So, ich habe jetzt die aktuelle Ausgabe der "Zeitschrift des Kölner Zoo" bekommen. Leider musste ich feststellen, dass hier auch nicht über die geplante afrik. Flusslandschaft berichtet wird.
    (05.07.2006)
    Sebastian Dahl:   Es ist schon etwas länger her, da habe ich in der Zeitung gelesen, dass irgendwann ein Bistro ins alte Elefantenhaus soll. Das kann auch gut möglich sein, weil die neue Gorillaanlage dem Zoorestaurant am Eingang den Platz wegnimmt. Deshalb hätte man auf dieser Zooseite keine Gastronomie mehr und es würde dann sicherlich ein "Afrika-Bistro" gebaut werden.
    (04.07.2006)
    Michael Mettler:   Finde ich gut nachvollziehbar, immerhin haben die Niederlande genügend Zuchtstandorte für Elefanten (Amsterdam, Rotterdam, Emmen, Amersfoort, Beekse Bergen, demnächst anscheinend auch noch Rhenen).

    @Sebastian Dahl: Ist nur eine Vermutung bzw. Befürchtung von mir, aber wenn Lemuren tatsächlich in größerer Formenvielfalt im Kölner Perspektivplan vorgesehen wären, warum plant dann der Zoo kein neues, größeres Madagaskarhaus mit entsprechenden Außenlagen, sondern an der sich dafür anbietenden Stelle etwas Neues für Gorillas, die ja im Urwaldhaus gar nicht so schlecht untergebracht sind, also nicht zwingend ausziehen müssten? Gut, es besteht natürlich die Möglichkeit, dass so etwas z.B. auf der jetzigen Bison/Moschusochsenfläche entstehen könnte, aber macht dann die eigenständige Vari-Insel Sinn, wo man doch geografische Zusammenhänge darstellen will...?
    (03.07.2006)
    Jelle:   Dortmunder

    Zoo Arnheim wird gar keine neue Anlage fuer seine Elefanten herstellen. Die Anlage ist nur fuer altere Kuehe vorgesehen. Das EEP hat Arnheim bezeichnet als nicht zuechtende Zoostelle fuer Elefanten. Also, dass waere also den Grund sein das die Anlage so marode aussieht!
    (03.07.2006)
    Sebastian Dahl:   Nochmal zum Bereich Afrika und den Lemuren: Die Sitatungaantilopen werden ja laut Plan neben den Flusspferden einziehen. So ist deren altes Gehege am historischen Elefantenhaus nicht mehr besetzt und könnte doch (bei Absicherung des Grabens) auch von einer der weiteren Lemurenarten besiedelt werden. Trotzdem wäre genug Platz für die große Huftieranlage mit Giraffen. Diese müsste man dann mit dem Bereich des Nashorn- und des alten Flußpferdgeheges verbinden. Und vielleicht fänden sich noch weitere "freie kleine Stellen" an denen man die restlichen Lemurenarten unterbringen kann.

    (03.07.2006)
    th.oma.s:   im haus über den schlafboxen
    (03.07.2006)
    Michael Mettler:   @th.oma.s: IM Haus oder DRAUSSEN?
    (03.07.2006)
    th.oma.s:   @michael mettler:jo dd elefantenhaus
    (03.07.2006)
    Stefan:   @Michael Mettler: Wenn auch nicht mit Tarnnetzen, so aber mit einer Art Markisen-"Blätterdach" gibt es für die Afrikaner in Erfurt ein Fleckchen Schatten.
    (03.07.2006)
    Michael Mettler:   Ein Zoomitarbeiter (nicht aus Arnheim) nannte die dortige Elefantenanlage nach deren Eröffnung "Elefanten-Flipperautomat", weil die Tiere wohl in der ersten Zeit bei Kontakt mit einem E-Draht so heftig zurückschraken, dass sie prompt den gegenüberliegenden berührten usw. Wenn die Elefanten nach dem Bad nass waren, soll es naturgemäß besonders schlimm gewesen sein. Die Anlage soll damals auch NOCH dichter mit Bäumen bestanden gewesen sein.

    Bei "Ganesha Mandir" wird die Zeit zeigen, ob sich die Bäume halten werden. Selbst wenn ihre Stämme geschützt sind, bleibt doch das Problem, dass der Boden durch die Tiere zunehmend verdichtet wird, so dass die Wurzeln Probleme bekommen können, ausreichend Wasser aufzunehmen. (Für diesen Effekt braucht's übrigens nicht mal unbedingt Mehrtonner wie Elefanten: Selbst in den alten hannoverschen Hirschanlagen waren die großen, alten Eichen irgendwann unrettbar!) Da laut Auskunft eines Landschaftsgärtners die Faustregel gilt, dass Baumwurzeln etwa den selben Radius haben wie die Krone des Baumes, müsste man also Gehegebewohnern den Aufenthalt unter den Baumkronen (und zwar bei Neuanpflanzungen im ZU ERWARTENDEN SPÄTEREN Umfang) eigentlich verwehren. Das würde den Bewegungsspielraum der Tiere natürlich erheblich einengen. Die "Lösung", Bäume auf erhöhten Inseln zu pflanzen bzw. stehenzulassen, ist letztendlich nichts anderes als eine Art Topfkultur im Großen.

    Ich frage mich, ob irgendwo schon mal der Versuch gemacht wurde, oberhalb der Rüsselreichweite eine Schattierung aus Bundeswehr-Tarnnetzen anzubringen? Die würden jedenfalls eine optisch halbwegs natürliche Blätterdach-Struktur bieten.
    (03.07.2006)
    Oliver Jahn:   In Halle hat man die großen Bäume stehen lassen und sie mit großen Natursteinblöcken umlagert. Aber auch das passt wieder nicht zu Köln!! ;-)
    (03.07.2006)
    Dortmunder:   Dazu möchte ich auch mal äußern : Frage mich schon seit meinem ersten Arnheim-Besuch, wie so ein aufstrebender und moderner Zoo wie Arnheim noch keine Anstrengungen unternommen hat, ein neues Elefantenhaus /-gehege zu bauen...
    (03.07.2006)
    Sitara:   Das sehe ich auch so: Elefantenhaltung und ungesicherter(!)Pflanzenbestand schließt sich nahrungsbedingt aus. ;-)

    Um ein Beispiel konträrer Art herauszugreifen, in Arnhem leben 2 ältere Kühe in einem reinen "Waldstück", wo aber die Bäume mit Strom so abgesichert sind, dass man sich nur wundern kann, wie die mächtigen Tiere sozusagen in einer Art "Slalom" das Durchkommen bewältigen. Dafür gibt es dort aber ausreichend Schatten und die Haltung entspricht eher den natürlichen Habitaten der Asiaten.

    Zwangsläufig ist es jedes Mal eine Gratwanderung zwischen kahlem Gehege und gesicherter Bepflanzung. In Köln versucht man durch Bepflanzung der Felsen eine Verbesserung in optischer Hinsicht zu erreichen (wohlgemerkt für den Besuchereindruck!). Ich war im Vorjahr auch während der Hauptsaison zwei Mal dort und konnte genügend Schattenplätze, die durch die Felsanlagen entstehen, ausmachen. Dort hielten sich die Tiere auch gern z. B. während der Mittagszeit auf. Auch sind die Sandkuhlen geschickt auf diesen Plätzen angelegt, so dass man auch einzlene Herdenmitglieder dort beim Liegen und Ruhen sehen konnte.

    Noch eine Bemerkung zu Leipzig, obwohl hier "offtopic": Bei meinem kürzlichen Besuch dort war auszunehmen wie Trinh mit Voi Nam beim Bad in der großzügigen neuen Aussen-Badeanlage, sich mit den Vorderbeinen auf die Mauer zum tiefen Graben stellte und mit dem Rüssel zu den an der Großen Pagode neu bepflanzten Bambusbüschen
    langte, um sich davon ein paar Zweige abzupflücken: Meiner Meinung ein großes Potential für Absturzgefahr!
    (03.07.2006)
    Oliver Jahn:   Ich bin ja da auch wirklich nicht so bewandert und kann auch nur einen subjektiven Eindruck äußern, aber ist die Kölner Anlage wirklich so tiergerecht? Auf mich wirkte sie so kahl und vor allem so ganz ohne Schatten! Asiatische Elefanten sind doch Waldtiere. Leipzig hatte einiges an Baumbestand auf seine Anlage, in Köln habe ich keinen einzigen Schattenfleck gesehen. Ist allerdings auch schon ein Jahr her, vielleicht hat sich da ja was geändert?
    (03.07.2006)
    Dortmunder:   Hmmm... Danke für den Tipp ! :o) Werde mir das mal zu Herzen nehmen ! Und wenn es den Tieren gefällt und der Erfolg den Kölnern recht gibt, will ich mich auch gar nicht beschweren ! Hatte mir nur in Zeiten der naturnahen Anlagen vielleicht etwas mehr versprochen, aber ne gesunde Vegetation in nem Elefantengehege geht wahrscheinlich eh nicht...
    (03.07.2006)
    Sitara:   @ Dortmunder: ...wäre somit ein SUBJEKTIVE Kritik, oder? Schon mal "Ganesha Mandir" in Leipzig besucht? Sehr zu empfehlen, entspricht vielleicht in seiner "verspielten" Form mehr den "subjektiven" Empfindungen!;-)
    (03.07.2006)
    Dortmunder:   Das war ja auch kein Verriss, sondern nur objektive Kritik aus meiner Sicht... Zum Glück sind die Meinungen auch verschieden, aber nur zur Beruhigung ! Ich habe auch noch kein ELefantengehege gesehen, dass mir richtig gut gefallen hätte... Bin da vielleicht zu anspruchsvoll...
    (03.07.2006)
    Sitara:   @ Dortmunder: Das Kölner Elefantenhaus ist auch nicht für Menschen konzipiert, sondern für Elefanten! ;-) Was wir empfinden ist hier nicht von Wichtigkeit, für die Tiere muß es artgerecht gestaltet sein und das ist es allemal! Auch für die Besucher sehr informativ, großzügig angelegt und selbst bei größeren Menschenmassen findet man ein Plätzchen (im Haus und an der Außenanlage!), um DIE TIERE zu sehen! Und deshalb gerhen eigentlich die meisten Menschen in den Zoo, oder?!Endlich mal Platz für die größten Landsäuger, da kann man nur sagen, Gott sei Dank, haben hier die Verantwortlichen hier die "Zeichen der (Elefanten)-Zeit" erkannt!
    (03.07.2006)
    Dortmunder:   Also, ich finde nicht, dass der Kölner Elefantenpark überhaupt mal in Mode ist... Bin, glaub ich, einer der größten Kritiker des Hauses, finde es einfach nur kalt und abweisend... Dafür aber sehr groß...
    (03.07.2006)
    Jelle:   Sind gerade auch Plaene zu den Spitzmauler bekannt?
    (02.07.2006)
    IP66:   Der ja durchaus kostspielige Umbau des Lemurenhauses wird wohl für lange Zeit ein factum sein, an dem niemand vorbeikommt. Wenn man überlegt, was Nogge realisiert hat - sind die jetzt angekündigten Projekte - Umbau Nebeneingang, Flußpferdhaus, Afrika-Savanne, neue Lemurenhaltung, Umnutzung Großtierhaus - ausreichend für ein halbes Jahrhundert, schreiben aber nur die derzeitigen Moden in diese Zeit fort. Was geschieht, wenn wieder ein Artenzoo nach dem Muster Friedrichsfeldes modern wird oder wenn man beschließt, Urwaldhäuser so gräßlisch zu finden wie man derzeit die Menschenaffenhäuser der Nachkriegszeit beurteilt? Im Grunde müssen solche Projekte eben nicht durch viele Planungen, sondern durch Bereitstellung von Flächen für zum Zeitpunkt des Baus aktuelle Haltungskonzepte geprägt sein. Es wäre also nötig, der neuen Leitung Gestaltungsspielräume zu gewähren, einmal sicher für die Flußpferdhaltung, danach zur Nutzung des historischen Großtierhauses unter Einbezug der Elefantenwiese. Das ist für das nächste Jahrfünft mehr als genug, und danach kann man sich dann neuen Plänen widmen - vielleicht ist ja der Elefantenpark dann schon aus der Mode, der "Regenwald" in seinen schon jetzt durchfeuchteten Mauern erneuerungsbedürftig.
    (02.07.2006)
    Michael Mettler:   Die Kölner Homepage gibt überhaupt nichts über die neuen Pläne her. Da ist wohl nach dem Elefanten-Hype erstmal ein virtueller Erschöpfungszustand eingetreten.... Die Elefanten-Webcam ist laut HP inzwischen wieder abgeschaltet!
    (02.07.2006)
    Michael Görick:   @ SvenP Peter Vielen Dank für die vielen Bilder vom Plan für das neue Hippohaus
    (01.07.2006)
    Michael Mettler:   Nach Blick auf den Zooplan ist eine Geo-Gliederung des Kölner Zoos gar nicht mal so schwierig, denn der Zoo wird sich ja auf diesem Gelände zukünftig auf Afrika und Eurasien beschränken. Amerika und Australien wären laut Jahresbericht nur nach einer Geländeerweiterung (also wohl Richtung Flora) realisierbar.

    Der Bereich zwischen Onagern und Regenwaldhaus ist bei den Großtieren mit wenigen Ausnahmen bereits asiatisch besetzt. Die Neuweltaffen müssten ohnehin konzeptionell weichen, und das Südamerikahaus ist im russischen Stil gebaut - warum also nicht zurück zur ursprünglichen Verwendung, als Vogelhaus für eurasische Nicht-Regenwald-Vögel? Dazu ein paar Kleinsäuger - statt der gelbbrustkapuziner z.B. Buntmarder. Die Zebraanlage würde nach Bau der Savanne frei für Przewalskipferde, statt des Kinderzoos könnte ein Gehege für Bucharahirsche (oder gar Moschusochsen) entstehen. Statt der Alpakas die Hirschziegenantilopen, und schon wäre die Nachbarschaft der Okapis und Mantelpaviane frei für "Afrika". Bisons, Moschusochsen und Mähnenwölfe wüssten ebenfalls Afrika (einer Nashornanlage?) weichen. Problematisch wäre eigentlich nur das "europäische" Eulenkloster, denn die Fasanerie ließe sich problemlos rein afrikanisch besetzen, der Robbenfelsen auch (Seebären) und im (umgestalteten) Polarium würde sich dann eben statt der heutigen Bewohner ein große Kolonie afrikanische Brillenpinguine tummeln. Übrig blieben die Wildpferd- und Saiga-Anlage an Schnittpunkt Asien/Afrika, was den Besatz flexibel macht.

    Und da alle Tiere anderweitig untergebracht sind, könnte das alte Elefantenhaus zum Austellungsraum mit Ausblick auf die Afrikasavanne werden.
    (01.07.2006)
    R. Masell:   KStA heute morgen:
    Zoochef Gunter Nogge hat seiner Vertragsverlängerung bis zum 01.02.2007 zugestimmt. Gestern lief die Frist ab.Nogge hatte vor dem Hintergrund der andauernden Streitigkeiten um seine Person mit seiner Unterschrift gezögert. Nun wird er bis zu seinem 65. Geburtstag arbeiten, eine führungslose Übergangszeit bleibt dem Zoo erspart. Der Streit um seine Person ist damit noch nicht geklärt.
    Jetzt kommts:
    Für Irritationen sorgte im Umfeld des Aufsichtsrates Nogges Ankündigung, die Finanzierung des neuen, großen Geheges für Nilpferde und Krokodile sei gesichert. "Davon ist mir nichts bekannt", zweifelte ein Mitglied des Aufsichtsrates. Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums, Walter Grau, verlangte ein solides Finazierungskonzept. "Wir werden da nicht in ein finanzielles Abenteuer hineingehen". Nogge hatte die Kosten für die neue Anlage auf 10 Millionen Euro beziffert.

    (01.07.2006)
    Sven P. Peter:   Feuerwiesel kommen aus Sibirien, passend zu den Tigern ;)

    Die Bonobos kommen sicher mit in das Gorlillahaus. Hat Köln überhaupt Mandrills? Vieleicht ist da ein denkfehler...
    (01.07.2006)
    Dirk K:   Oh, ganz vergessen, dass es ja asiatische Löwen sind. Und woher stammen Feuerwiesel, weiß es nicht °-°Peinlich, peinlich...
    Dann müsste man noch den Besatz der Freiflugvoliere anpassen und es würde so ziemlich alles passen, nach dem Auszug von Gorillas und Bonobos. Dass man für letztere nicht neu baut, finde ich merkwürdig, immerhin gab es in der Gruppe letztens noch doppelten Nachwuchs! Da sollte man meiner Meinung nach lieber auf Gorillas verzichten.
    (01.07.2006)
    Michael Mettler:   Ich schätze, dass der Bereich der Bären- und Kleinraubtieranlagen später zu "Eurasien" gerechnet wird; die Großkatzenalangen sind ja schon rein asiatisch besetzt, die hatte ich unten für "meinen" Zooteil Asien glatt unterschlagen. Malaien- und Kragenbären, Kleine Pandas und Otter würden thematisch passen, man müsste also nur die Waschbären und Erdmännchen ersetzen. Murmeltiere wären ja auch Publikumslieblinge.... Die Bärenanlagen bieten ja jede Menge Umbaupotenzial, wobei die Felsrückwände stehenbleiben könnten - da könnte man auch Moschustiere statt Bären unterbringen, und die Malaienbären dafür in die frei werdende Gorillaanlage im Urwaldhaus umsiedeln. Muss mir direkt noch mal den Zoo-Lageplan greifen...
    (01.07.2006)
    Dirk K:   Handelt es sich bei der weißen Fläche neben "Baufenster Gorillas/Mandrills" um das, dann wahrscheinlich abgerissene, Restaurant? Sonst wär ja nicht soviel Platz für Gorillas...
    Um den Kölner Zoo aber wirklich nach Kontinenten aufzuteilen bleiben aber noch weitere, meiner Meinung ziemlich große, Schwierigkeiten. Wie soll man die Bären- Raubtier- und Kleinraubtieranlagen umgestalten, wobei ja letztere relativ neu sind.
    (01.07.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Ui Ui Ui, danke, ich war erstmal Baff als ich die vielen Links gesehn habe.
    Jop, Sie haben mir sogar besser geholfen, als ich dachte. :-)
    (01.07.2006)
    Sven P. Peter:   Alle Schilder-Bilder für Frank-Walter Büschner:

    http://img177.imageshack.us/img177/2015/imgp47324gn.jpg

    http://img245.imageshack.us/img245/3963/imgp47339th.jpg

    http://img177.imageshack.us/img177/2779/imgp47349hj.jpg

    http://img349.imageshack.us/img349/6018/imgp47359yk.jpg

    http://img326.imageshack.us/img326/4291/imgp47365ak.jpg

    http://img326.imageshack.us/img326/1737/imgp47373op.jpg

    http://img280.imageshack.us/img280/8506/imgp47384iq.jpg

    http://img414.imageshack.us/img414/5852/imgp47394uw.jpg

    http://img303.imageshack.us/img303/8346/imgp47409ft.jpg

    http://img401.imageshack.us/img401/2971/imgp47418tx.jpg

    http://img420.imageshack.us/img420/8968/imgp47427ux.jpg

    http://img427.imageshack.us/img427/2387/imgp47432kd.jpg

    http://img319.imageshack.us/img319/5179/imgp47442ee.jpg

    http://img282.imageshack.us/img282/2875/imgp47454qv.jpg

    http://img316.imageshack.us/img316/2683/imgp47461wc.jpg

    http://img350.imageshack.us/img350/1196/imgp47477qp.jpg

    http://img309.imageshack.us/img309/967/imgp47486de.jpg

    http://img280.imageshack.us/img280/4785/imgp47491so.jpg

    (01.07.2006)
    Hannes:   Kann es aber sein das dei Außenanlage der Hippos ein weinig mickrig ist.
    Ansonsten wirklich ein schönes Konzept. Hoffentlich kommen die Nashörener mit auf die Savanne oder sie erhalten das komplette alte Huas (mit neuen Außenanlagen) oder was auch schön wäre wenn die lemuren ins alte Elefantenhaus einziehen.
    (01.07.2006)
    Michael Mettler:   Ich schätze, dass die nächste Ausgabe der "Zeitschrift des Kölner Zoo" noch etwas mehr Aufschluss geben wird. Wäre jedenfalls verwunderlich, wenn sich die offzielle Vorstellung des Projektes darin nicht niederschlagen würde.
    (01.07.2006)
    Frank-Walter Büschner:   @ Sven P. Peter; haben Sie auch Schild fotofrafiert, schräg gegnüber der Flusspferde, am Pavillion, wo man Spenden kann. Also da Am alten Elefantenhaus? Weil dort auch ein Text war. Wenn ja, wäre ich für einen entsprechenden Link dankbar.
    (01.07.2006)
    Michael Mettler:   Spannende Frage. Zumal es ja schwierig zu sein scheint, an NICHT menschengeprägte Schuhschnäbel heranzukommen, um die Chancen auf eine Vermehrung zu erhöhen. Vielleicht aus Sambia, wo sich der Zoo ja seit neuestem in situ engagiert?

    Genauso gespannt bin ich, ob die Formenvielfalt der Lemuren überhaupt erhalten bleiben SOLL - solche Entscheidungen sind ja auch von den handelnden Personen und ihren Spezialgebieten abhängig. Siehe Magdeburg - was ist dort aus der Spezialisierung auf Kleinkatzen geworden.... Vielleicht sagt ja der neue Zoochef auch "Varis reichen in Zukunft, vom Rest trennen wir uns"? Obwohl: Eine Insel-Freianlage für eine aus mehreren Arten bestehende Lemurengruppe ist ja schon lange angedacht.

    Machen wir doch schon mal einen Namenswettbewerb für das Hippo-Aquarium! Flusspferd heißt auf Kisuaheli "kiboko", Krokodil "mamba" (ist so, hat aber nix mit der Giftschlange zu tun); nach Antilopen oder Schuhschnäbeln wird der Komplex garantiert nicht benannt. Aufgrund des Kölner Engagements in Sambia tippe ich aber eher auf irgendeine Wortschöpfung mit "Luangwa" (Fluß und Tal in Sambia) drin. Allerdings müssten dann eigentlich Südliche Sitatungas rein, um die Puristen zu befriedigen...
    (01.07.2006)
    Sven P. Peter:   @Tom: Gut, hat halt meine bessere Hälfte das Schild geknipst ;)

    Woher bekommen die wohl die Schuhschnäbel?
    (01.07.2006)
    Tom Schröder:   Also ich habe die (nicht von Sven fotografierten... :-PP) Pläne mit freudiger Überraschung gelesen! Das ganze wirkt auf mich ein wenig wie die Planungs-und Bauweise des Burgers-Zoo, wo ja auch die Bush-Halle nach und nach krebsgeschwürgleich weiterwächst. Nun also auch in Köln; bauen wir ersteinmal das Hippo-Aquarium (bitte noch anderen Namen überlegen, ist fast so doof wie der Münsteraner Kinder- und Pferdepark...), dann ein paar Jahre später ein Haus für Gorillas und Mandrills und noch später Savannentierstallungen plus jeweils den dazugehörigen Außenanlagen. Hört sich für mich an, wie ein sehr (!!!) stimmiges Gesamtkonzept, daß endlich mal weite Teile des Zoos realistisch mit einschließt (im Gegensatz zu der sonst oft üblichen Denkweise, es reiche, die neuen Planungen erst anzustellen, wenn die derzeitige Baustelle vollendet ist...). Wenn das alles bezahlbar bleibt und wirklich in ein paar Jahrzehnten vollendet sein wird (dann vielleicht auch noch mit neuen Nashorngehegen...), freue ich mich, das dann noch erleben zu dürfen. Bleibt nur die Frage, ob der neue Direx die Pläne auch so toll finden wird, wie ich....*gg
    (01.07.2006)
    Sven P. Peter:   http://img342.imageshack.us/img342/3326/plan6ln.jpg

    Hier nochma der Plan zum reinzoomen, da man sonst ja nich alles lesen kann ;)
    (01.07.2006)
    Michael Mettler:   Jetzt habe ich mir die von Sven P. Peter fotografierten Pläne mal angesehen. Demnach beinhaltet das Hippo-Konzept also Anlagen für Flusspferde, Nilkrokodile, Sitatungas und Schuhschnäbel (!) und reicht NICHT bis auf die Fläche des alten Elefantenhauses. Das Giraffenhaus bleibt offensichtlich bestehen, und die Fläche des Madagaskarhauses ist von meinem Gefühl her so exakt identisch mit den zukünftigen Stallungen für die Afrika-Savanne, dass ich mich frage, ob der jetzige Umbau nicht sogar schon die Vorstufe für eine spätere Umnutzung des Hauses sein könnte? Die Savanne dürfte dann ja wohl als Basis die jetzige Giraffenanlage umfassen und bis ans alte Elefantenhaus reichen - oder sogar noch um dieses herum?

    Ansonsten freue ich mich natürlich über meine prophetischen Fähigkeiten, denn noch heute morgen hatte ich neue Kölner Großanlagen für Gorillas und afrikanische Steppentiere vermutet, die finde ich nun in den Randbereichen des Projektplans tatsächlich angedeutet...

    Könnte mir vorstellen, dass das Menschenaffenhaus im Masterplan letztlich zu einem Haus für asiatische Primaten wird und dann mit Elefantenpark und Regenwald den Grundstock für den Zooteil Asien bildet. Wenn die Gorillas ausziehen, wird Platz für die Wanderus, Kleideraffen sind ja schon drin und dürften nach deren Aussterben durch eine andere Langurenart ersetzt werden (Soll ich mal raten? Haubenlanguren.). Fehlt nur noch irgendwo im Masterplan ein neues "Bonoboland"....
    (01.07.2006)
    Michael Mettler:   Fällt mir zwar schwer, das zu schreiben, aber nach einigen Äußerungen hier im Forum müssen wir uns doch wohl erstmal überraschen lassen, wieviele Lemuren nach der Salmonellengeschichte überhaupt noch übrig geblieben sind...

    Bei manchen Formen waren ja die Zuchterfolge ohnehin nicht so prall (z.B. Kronenmakis), so dass ich mir auch vorstellen könnte, dass einige Gruppen früher oder später altersbedingt ausgestorben wären. Aber da bin ich nicht auf aktuellem Stand; als ich das letzte Mal in Köln war, bestand der Elefantenpark noch aus einer riesigen Sandfläche....
    (30.06.2006)
    Sven P. Peter:   War mir schon klar, Michael.

    Auf die Variinsel sollen sicher nicht auch noch Guerezas, Nasenaffen, Kleideraffen, 3 Formen Uakaris, diverse Sakis, Rote Brüllaffen und andere :D

    Zurück zum Thema: Warum baut man da denn nu alles neu, wenn es eh wieder abgerissen werden muss?

    Nashörner werden ganz normal bleiben, da sie ja außerhalb des "Neubaugeländes" sind.
    (30.06.2006)
    MIchael Mettler:   Das "wäre mir neu" bezog sich noch aufs Madagaskarhaus, da war Sven mit seinem zweiten Eintrag schneller...
    (30.06.2006)
    Michael Mettler:   Wäre mir neu. Zumal ja selbst die Lemuren zeitweise fast in der Minderheit waren, denn da drin lebten ja auch (zeitweise gleichzeitig!)Guerezas, Nasenaffen, Kleideraffen, 3 Formen Uakaris, diverse Sakis, Rote Brüllaffen.... Die siedelten ja alle erst ins Südamerikahaus über (und gaben ihm seinen Namen), als die Menschenaffen dort auszogen.
    (30.06.2006)
    Sven P. Peter:   Am Teich soll zwar eine Variinsel entstehen, aber wohin sollen die ganzen anderen Lemuren?
    (30.06.2006)
    Sven P. Peter:   Ich will ja nicht pingelig sein, aber hie0 das nich schon immer Madagaskarhaus?
    (30.06.2006)
    Michael Mettler:   @Dortmunder: Das Madagaskarhaus hieß vorher Lemurenhaus...
    (30.06.2006)
    Dortmunder:   Hä ??? Madagskarhaus ? Wo und was ist das denn ? War doch letztes Jahr erst in Köln, kann mich aber an kein Madagaskarhaus erinnern
    (30.06.2006)
    Sven P. Peter:   Hier nochma der Plan abfotografiert:

    http://img245.imageshack.us/img245/1350/imgp47308wd.jpg

    http://img245.imageshack.us/img245/9378/imgp47314jj.jpg
    (30.06.2006)
    Sven P. Peter:   So, habe eben die Pläne für das neue Flusspferdhaus gesehen. Nach den Plänen fallen die Wanderus ganz raus und das Madagaskarhaus soll später für neue Huftierstallungen abgerissen werden, genauso das Resatarant für Gorillas und Mandrills... Warum zur Hölle bauen sie nun das Madagaskarhaus für teures Geld um, wenn sie es in 4 Jahren wieder abreißen?
    (30.06.2006)
    Michael Mettler:   Zu der Anmerkung "Bäume auf Felsen gepflanzt": Angesichts einiger keineswegs auf Zoos beschränkten Neugestaltungen von Pflanzungen im mehr oder weniger öffentlichen Raum frage ich mich schon länger, ob unter den Planern seit einiger Zeit Gewissheit herrscht, dass Regenwasser nach oben statt nach unten abläuft. Auch in einer Parkanlage in meiner Nähe wurde das vorher brettebene Gelände durch flache Hügel und in Achsen verlaufende Wälle strukturiert, und alle Bäume wurden "nach oben" gepflanzt - mit dem Ergebnis, dass sie nun seitdem aufwändig gewässert werden müssen und sofort Trockenschäden zeigen, wenn die Stadt aus Einsparungsgründen mal eine Weile nicht gießt. Aber wie gesagt, auch in Zoos fällt mir sowas immer öfter auf.
    (30.06.2006)
    R. Masell:   @IP66
    Am Eingang Riehlerstrasse soll ein neues Gebäude entstehen. Mit Wohnungen, Geschäften, einem neuen Eingangsbereich und einem neuen Restaurant für den Zoo, das auch Abends geöffnet ist. Dann kann das alte Zoo-Restaurant weg. Einen Investor gibt es angeblich schon.
    (30.06.2006)
    IP66:   Was die Baumverluste durch Baumaßnahmen angeht, war der kölner Elefantenpark sicher eines der größten Rodungsprojekt am Niederrhein seit Jahrzehnten. Selbstredend hätten Altbaumbestände integriert werden können, selbstredend wäre es auch nicht erforderlich gewesen, eine der inneren Besucherkanzeln vor einem der Tragepfeiler des Daches zu errichten. Immerhin sind auf den "Felsen" ein paar Bämlein gepflanzt und durch Stromdrähte vor den Anlagenbewohnern gesichert. Sehr gesund sehen die allerdings nach einem Jahr Wachstum nicht aus.
    Wenn ich das Flußpferdprojekt recht verstehe, so soll das dritte Urwaldhaus in Folge auf dem Parkplatz hinter dem Lemurenhaus entstehen. Es wäre sinnvoll, das anschließende Lokal zu integrieren, Pächter der Anlage ist der Zoo selbst. Ob die Platanenalee gerodet wird, weiß ich nicht, dafür spricht, daß die vor einiger Zeit verteilten Naturdenkmal-Schildchen an diesen Bäumen nicht angebracht wurden. Im Forum hatte ich schon erwähnt, daß ich es für mehr als problematisch halte, wenn ein Zooleiter - immerhin eine Art Amtsleiter in städtischem Dienst oder von mir aus auch der Leiter einer AG - seinem bereits gewählten Nachfolger dergestalt die Investitionen für die nächsten Jahrzehnte vorschreibt, wie Herr Nogge das tut. Ich hoffe, daß hier neu nachgedacht, neu geplant und auch einige längst fällige heilige Kühe geschlachtet werden.
    Apropos Nilkrokodile - die wirken auf ihrer zwar nicht so kleinen, aber wenig tiefen Anlage natürlich besonders groß.
    (30.06.2006)
    cajun:   @Dortmunder: Dazu brauchst du mich nicht. ;-) einfach mal auf

    www.zooelefant.de

    gucken und die Bestandsübersicht von P.Seibold anklicken. Sehr aufschlußreich, auch was die Kölner Elefanten angeht.
    (30.06.2006)
    Michael Mettler:   Ist das "der" so zu verstehen, dass Heidelberg nur noch ein Einzeltier hat?
    (30.06.2006)
    Johannes Pfleiderer:   @Dortmunder
    Köln hält Chinesische Muntjaks. Seit dem Ende der Haltung im Zoo Berlin lebt der meines Wissens letzte Indische Muntjak in Heidelberg.
    (30.06.2006)
    Dortmunder:   Juhu... Hab schon lange nichts mehr über einen kleinen Elefanten gehört oder gelesen :o) Danke, cajun ! Wenn ich dich nicht hätte...
    (30.06.2006)
    cajun:   @Dortmunder: Die nächste Kuh in Köln ist schon längst von Bindu trächtig... Geburt 2007.
    (30.06.2006)
    Dortmunder:   Also, ich geh mal stark von drei Individuen aus... Vermutlich 1,2 mit Option und Platz für Nachzuchten ! Aber ich freu mich über die "große" Hippo-Gruppe !!! Seit wann sind die Kölner Nilkrokodile denn solche Brocken ???
    (30.06.2006)
    Michael Mettler:   Wenn das neue Projekt, wie im Stadtanzeiger zu lesen, die Dimension des Elefantenparks erreichen soll (was unbestreitbar positiv für seine Bewohner ist) und dieser ein Zehntel der Zoofläche bedeckt, lassen sich ja Hochrechnungen erstellen, wieviele Großtierarten nach der völligen Neustrukturierung des Zoos eines Tages noch vorhanden sein werden.... Denn sicherlich wird es noch zu neuen Großanlagen für afrikanische Steppentiere (Giraffe, Zebra & Co.), Bären und vielleicht sogar Gorillas kommen, und für letztere hat Frankfurt dann längst neue Maßstäbe gesetzt.

    Weiß jemand aus anderer Quelle, ob mit den im Stadtanzeiger-Artikel für das Projekt genannten "drei Antilopen" Individuen oder Arten gemeint sind?
    (30.06.2006)
    Dortmunder:   Wenn man das liest, vor allem bezüglich der EInbeziehung des alten Elefantenhauses, fragt man sich jetzt nur noch, was aus den Nashörnern wird...
    (30.06.2006)
    R. Masell:   So, jetzt ist es offiziell, Klein-Afrika. ;-))
    Hier der Link zum Bericht im Stadt-Anzeiger.
    http://www.ksta.de/html/artikel/1149702688871.shtml
    @Dortmunder Es ist "nur" 1/10 des Zoogeländes.
    (30.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Die Sitatungas, habe ich nicht wirklich gesehnm bis auf eins, das mir "recht" Jung vor kam, also auf keinen Fall ausgewachsen. Ob die weg gehn, weiss ich leider nicht.
    (29.06.2006)
    Dortmunder:   Was ist jetzt eigentlich mit den Kölner Sitatungas ? Hab gelesen, das Kölner Tiere in der Zoom-Erlebniswelt Afrika eingeplant sind... Die Frage ist : Löst Köln die Haltung ganz auf, oder gibt Köln nur Nachzucht-Tiere ab ?
    (29.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   @Michael Mettler: naja für viel schatten ist nicht gesorgt ausser ein paar noch recht dünne Bäumchen, die auf den Felsen stehen: Guckst du hier: http://i61.photobucket.com/albums/h72/Speedy_15/DSC00492.jpg

    Hmm, hab da nämlich kein Geheschild gefunden -.-


    (29.06.2006)
    Dortmunder:   @ Herrn Büschner :

    Also, ich tippe mal spontan auf ein Muntjak-Weibchen !!! Weiß nur nicht mehr aus dem Kopf, ob Köln Inder oder Chinesen hält !!! Aber was ist das für ein Gehege ???
    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   Allerdings ist das Optische ja zweitrangig, wenn die Anlage ansonsten optimal für die Elefanten ist - oder ist sie es nicht, gibt es da irgendwo Probleme? Wie hat man dort eigentlich für ausreichend Schatten gesorgt?
    (29.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   @ Oliver Jahn; Nein, leider war nirgends zu Erfahren, was mit dem Dickhäuterhaus geschehen soll. Und ob die Nashörner bleiben, weiss ich leider auch nicht.

    @Michael Mettler; Ja, Elis sind ja bekanntliche Baumzerstörer, aber ich hätte mit irgend wie viel mehr Grün gesehen, anstatt diesen "Wüstenboden" Ich dachte auch eher an Rasen, also naturboden. Und, zu den Bäumen nochmals. Der alte Baumbestand der früher am See war, hätte aber eigentlich mit übernomen werden können. Und schützen kann man die Bäume auch.

    Achja, hier mal eine Frage an euhc, was ist das hier für ein Tier. PS: Die Kamera ist von einer Freundin, hab aber leider sowieso vergessen das Infoschild zu fortografieren -.-

    http://i61.photobucket.com/albums/h72/Spee
    (29.06.2006)
    Dortmunder:   @ Michael M. :

    Das kommt schon eher hin... Fühlte mich beim Kölner Elefantenpark doch stark an den Allwetterzoo in den 80ern erinnert... Möglichst viel Beton verbauen !!! Zwar ist die Fläche echt gigantisch groß (1/4 des Zoogeländes, glaub ich), aber meiner Meinung nach hätte man das Ganze auch attraktiver gestalten können... Vor allem würde sich in der Außenanlage echt eine Vergesellschaftung mit einer sehr kopfstarken Huftiergruppe anbieten... Na ja, Marlar scheint ja der erste Erfolg der Anlage zu sein, der den Kölnern recht gibt... Vielleicht schafft man sich ja noch mehr trächtige Kühe an...
    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   Die Kölner Anlage kenne ich noch nicht live, aber in Osnabrück und Münster spricht man ja auch vom Elefanten-"Park", obwohl alle Anlagen wirklich nicht gerade durch Park-Charakter bestechen (wie auch, bei Pflanzen zerstörenden Bewohnern). Wahrscheinlich leitet sich diese Wortschöpfung eher davon ab, dass da Elefanten "geparkt" werden... :-)
    (29.06.2006)
    Oliver Jahn:   Michael, es ist eigentlich egal, welchen Namen du deinen Beiträgen voranstellst. Deine grottige Tastatur oder woran immer diese kaum zu lesenden Beiträge auch liegen mögen, entlarven dich eh immer!! :-)
    Zu Köln, ich hatte den gleichen Eindruck bei der Elefantenanlage wie Frank Walter Büscher. Gerade jetzt nach dem Vergleich mit leipzig wurde mir das noch klarer. War zu erfahren, was aus dem historischen Dickhäuterhaus dann wird, wenn für die Hippos neu gebaut wird? Bleiben dort die Nashörner?
    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   Nicht nur, dass du mal wieder meinen Namen angenommen hast: Von Gnus war hier gar nicht die Rede, wir sprachen von PAVIANEN (Kleiner Tipp: Das sind die OHNE Hörner...)
    (29.06.2006)
    Michael Amend:   Und tschühüs, wenn ich nicht mal mehr in der Lage bin,Beiträge unter meinem eigenen Namen zu schreiben, sollte ich es vielleicht ganz bleiben lassen...Und dabei bin ich erst 35 Jahre alt....
    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   Das wird aber eng für die Gnus, die durch die Krokodilanalge zu ihrem Stall laufen müssen,und irgendwann geht auch in das gierigste Krokdil nichts mehr rein...
    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   Vielleicht sollte man einen neuen Pavianfelsen bauen. Mitten in die geplante Krokodilanlage....
    (29.06.2006)
    FRank-Walter Büschner:   Hmm, heute liefen bestimmt schon wieder 5-10 Weibchen mit Babys auf dem Rücken rum, und wie Sie ja schon in irgendeinem Thread sagten, das seit ich glaub 1978 keine neuen Tiere dazu kamen, sprich, es ist doch auch massive Inzucht die der Zoo dort treibt.

    Wie wärs, wenn man ein paar Paviane, zum verfüttern von der Insel "entfernt"...Die Löwen & Tiger wirds freuen;-)


    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   @Michael Amend: Hast du nach deinem Urlaub mal die zwischenzeitlichen Threads zurückverfolgt? Ich habe die Primaten des Kölner Zoos in einem davon aufgelistet. Lecker, lecker....

    Das Pavian-Klettergerüst wurde doch angeblich errichtet, um mehr Fläche für die noch immer wachsende Herde zu schaffen. Ich fand die Anlage schon vor zwanzig Jahren viel zu voll! Aber da die Paviane laut Jahresberichten heiß begehrte Studienobjekte sind, man wohl auch keine Abnehmer für die Nachzuchten findet und alle bisherigen Maßnahmen der Geburtenkontrolle nicht hundertprozentig funktionierten, wird das Gedränge wohl noch größer werden.
    (29.06.2006)
    Michael Amend:   Um mal wieder etwas in Historie zu schwelgen und von den Zeiten zu träumen, als es ncoh (viele)Tiere in den Zoos gab. Als ich gestern in den alten Zooführern von Köln stöberte, um das Eröffnungsjahr der Kölner Giraffenanalge zu finden, stieß ich auf einge nette Arten im Tierbestand, klar, der Führer ist von 1964...Die Klappmütze"Waldi"habe ich ja schon im Robben-Beitrag erwähnt.
    Danben gab es in dieser zeit ncoh andere Seltenheiten, z.B einen weißen Puma ! (jetzt werden mich bestimmt ein paar Leute steinigen wollen)Laut Text war es auch ein echter Albino. An Hundeartigen wurden Afrik. Wildhunde , Dingo, Koyote , Europäischer und Timberwolf ,Schabracken-Schakale , Rot,-POlar und Graufuchs sowie Löffelhunde gehalten. An Mardern wurden Iltis, Frettchen, Baum,-und Steinmarder, dachs,Vielfraß,Tayra und Riesenotter gezeigt. Laut text war das Fell des Riesenotterweibchens"Schnurzel" nicht waschecht,sein badewasser war nach jedem bad braungefärbt.Streifenskunks gabs auch noch. Die Robben ahbe ichs chon aufgezählt, an Beuteltieern gab's Graues Baumkänguruh und Rückenstreifkänguruhs, an Zahnarmen Große Ameisenbären und Zwerggürteltieer. Auf dem Foto reitet ein Rhesusaffe auf dem Ameisenbär. Die See-Elefanten hatten einmalige Namen,"Roland"und "Freya".Die Seltenheiten im Primatenbestand waren Wollaffe ,Rotrückensaki,Bärenmakak, Zwerg,-Mona,-Schmidt's Weißnasen,Grüne und Eulenkopfmeerkatze, Mohrenmangabe und diverse Krallenaffen.
    (29.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Und total assozial war, das Leute in die Kaimanbecken Münzen reinwurfen (war nicht dabei, bzw. habe keinen Ertappt) obwihl dort ein Schild war, bitte dieses zu unterlassen, dies massive Verletzungen bei den Tieren verursachen könnte. Trotzdem war das Becken voller Münzen.

    Hier mal ein Pic. Its etwas scherzu erkennen, aber ein 1cent Stück, lag sogar auf einem Kaiman. Habe es rot eingekreist.

    http://i61.photobucket.com/albums/h72/Speedy_15/DSC00501_1.jpg
    (29.06.2006)
    Hannes:   Der Mandschurenkranich hat sein Männchen verloren entweder durch einen Fuchs oder durch Impfaktion. Weiß nicht mehr genau was es war.
    (29.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Nachtrag: Der Pavianfelsen ist ein großes Minus, bei mir. Der Feslen ist mega klein, und es tummeln sich (laut HP des Kölner Zoos) 150 Paviane drauf. Die Tiere haben fast keinerlei beschäftigung, ausser dieses Klettergerüst. Die Tiere laufen nur im Kreis, immer und immer wieder um die Insel rum. Einfach schrecklich der Anblick!!! Bei sehr vielen Pavianen war auch der Schwanz abgebissen etc. Einfach nur traurig wie ich finde.
    (29.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Hmm, war ja heute in Köln, und großartiges hat sich eigentlich nicht wirklich nicht getan. Super finde ich, das bis zum Jahr 2010 ein Flusspferd-Aquarium gebaut werden soll. In dem dann Flusspferde + Nilkrokodile gezeigt werden sollen. Es soll ein großes Sichtfenster geben, sowie für die Hippos auch eine "große" Aussagenanlage. Na da bin ich mal gespannt.

    Also, als ich heute zum Erstenmal den Elefantenpark sah, war ich etwas überrascht, wie kahl und öde der "Park" ist. nirgends Bäume, keine anständige große Fläche und überall, Trennwände aus Stahl. Also, wirklich "überzeugt" hat mich das ganze irgendwie nicht so ganz, oder täusche ich mich da?! Aber Marlar war trozdem knuffig. Wow, ich wusste gar nicht das Köln 5 Malaienbären hat, ich war total erstaunt. 4 Stück auf einer Anlage (ich nehme an Weibchen) und ein Tier auf der benachbarten (ich nehme an das Männchen). Die Zwergkrallenotter, haben im Moment Jungtiere. Naja, was soll ich noch großartig sagen?!

    War ein gelungener Tag, mit viel Spaß.

    Achja, warum ist der Mandschurenkranich alleine? Hat er keinen Partner?

    (29.06.2006)
    Michael Mettler:   Ich vermute stark, dass sich in die Geo-Konzepte diverser Zoos nach und nach "unpassende" Arten einschleichen werden. Selbst der Ur-Geozoo München hatte bzw. hat in praktisch allen Parkteilen "Fremdlinge", also das Prinzip nicht konsequent durchgehalten.
    (26.06.2006)
    IP66:   Der Masterplan für Köln ist in der Tat ein heißes Eisen, einmal, weil er die massivste Veränderung des Zookonzeptes seit der Nachkriegszeit bedeuten würde, zum zweiten aber auch deshalb, weil ein scheidender Direktor dergleichen seinem Nachfolger hinterläßt. Man muß aber auch bedenken, daß der alte kölner Masterplan zu Anfang der 50er Jahre erstellt wurde und daß eigentlich nur Raubtier-, Kleinsäuger- und Bärenanlagen seinen Vorgaben nach errichtet wurden. Aus den zwei Affenhäusern wurde nach 30 Jahren das Urwaldhaus, die Großvoliere für Greifvögel mutierte zum Katzentunnel, und vom Elefantenpark stand im Masterplan nichts, nicht einmal vom Lemurenhaus. Zudem wird in Köln ja nach wie vor über eine wie auch immer geartete Verbindung zwischen botanischem Garten und Zoo nachgedacht, und da wird dann neue Planung erforderlich, und ob dann noch die geographische Mode grassiert, wird sich weisen.
    (26.06.2006)
    Frank-Walter Büschner:   Hey, jetzt hat der Kölner zoo, sich schon mit diesem handy Fieber anstecken lassen ;-)

    http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=382

    "Bestellen Sie sich jetzt das aktuelle Foto des Kölner Elefantenbabys per MMS aufs Handy. Einfach eine SMS mit "Elefant" an die 82882 senden (€ 0,99/SMS; T-Mobile: zzgl. Transportkosten) und der Versand der MMS erfolgt bis zum nächsten Tag 12 Uhr. Voraussetzung: MMS-fähiges Handy.
    Der Erlös aus dieser Aktion kommt dem Zoo zugute."
    (26.06.2006)
    Michael Mettler:   im 2005er Jahrebericht wird der in Arbeit befindliche Masterplan kurz erwähnt. Dort heißt es:

    "Der Kölner Zoo wird eine für den Besucher deutlicher erkennbare tiergeographische Gliederung erhalten. Wegen der begrenzten Fläche des Zoos ist eine Beschränkung unumgänglich, und zwar auf die Erdteile der alten Welt: Europa, Asien und Afrika. Australien und Amerika werden sich nur nach einer Erweiterung des Zoogeländes realisieren lassen."

    Das wird spannend, denn Bereiche wie die Fasanerie oder das Urwaldhaus lassen sich ja nicht gerade problemlos dem Geo-Konzept unterwerfen. Und der angedrohte Verzicht auf Südamerika betrifft immerhin auch Kölner "Urgestein" wie die Neuweltaffen und Pudus!
    (22.04.2006)
    Michael Mettler:   Ich finde das Thema Zoodirektoren einen eigenen Thread wert - siehe dort.
    (07.04.2006)
    Matthias Papies:   Aber im Vorwort dankt Kloes ausdruecklich der jahrenlangen Arbeit von Harro Strehlow.
    (07.04.2006)
    Oliver Jahn:   Michael, auch Dathe sagt man ja nach, er habe seinen gesamten Ruhm auf dem Rücken von wissenschaftlichen Mitarbeitern erworben, die selber nie in Erscheinung treten durften. Aber ich sehe es nicht als Verfehlung an, sondern eher als dem Zweck dienend und nützlich, denn ein Direktor war eben früher das Aushängeschild seines Zoos und vor allem, er war bekannt und seine Worte hatten Gewicht. Viele dieser Artikel wären vielleicht nie gedruckt worden, hätte ein "Noname" sie unterzeichnet. Ich war auch von den Socken, als ich von einem älteren Herrn beim Zoosammlertreffen in Berlin erfuhr, dass Dr. Harro Strehlow den weit aus größten Teil zum Buch "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten" beigetragen hat. Will man das Buch kaufen, wird man bei Autorensuche unter Klöss fündig!!!!!
    (07.04.2006)
    Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Ich habe den Schreibstil von Wolfgang Gewalt immer sehr gern gemocht. Wo Grzimek Sachverhalte "nur" (aber in bewundernswerter Weise) volksnah "rüberbrachte", baute Gewalt noch dazu augenzwinkernden Humor ein. Allerdings wurde ich eines Tages
    (07.04.2006)
    IP66:   @der Umbau des Lemurenhauses schreitet voran, die mauerseitigen Außenkäfige sind eingerichtet, an der teichseitigen Käfigreihe und im Innenraum wird aber noch heftig gearbeitet.
    @Dennis. Herr Ziegler hat in der Zoo-Zeitschrift im Winterheft 05 einen Beric
    (07.04.2006)
    Oliver Jahn:   In der Zoo-Zeitschrift schreibt Nogge ja in einer Ausgabe selber die Eröffnung des Artikels mit den Worten: "Auch wenn ich zwischen den Managertypen und Werbefuzzis eher wie ein Relikt aus alten Zeiten anmute..."
    Und Michael, in den alten Zoo-Serien von Grzimek und Dathe, da sprachen Zoologen zu uns, glaubwürdig und tierbezogen aus ihrem ZOO und nicht gestriegelte Manager im Anzug aus ihrem Wirtschaftsunternehmen.
    (07.04.2006)
    Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Interessanter Einwurf. Vor zwanzig Jahren hätte ich die Direktoren der größeren deutschen Zoos noch problemlos aufsagen können, heute würde ich sie selbst mit viel Grübeln garantiert nicht zusammenbekommen. Und das bestimmt nicht nur, weil e
    (07.04.2006)
    Sitara:   Auch ich möchte mich meinen Vorrednern anschliessen, sowohl was den sehr positiven Eindruck des Kölner Zoos betrifft als auch die sympathische Ausstrahlung seines Direktors, dessen Verdienste man gar nicht hoch genug schätzen kann und der auch mir gegenüber bei einer persönlichen Führung im Vorjahr ein äußerst freundliches Verhalten an den Tag gelegt hat. Dies wird für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben, da ich darüberhinaus auch von seinem unglaublichen Wissen sehr profitiert habe.
    (07.04.2006)
    Oliver Jahn:   Nach dem es Leute wie Grzimek, Gewalt, Klös, Seifert und co. leider nicht mehr gibt, ist Nogge für mich so ziemlich der letzte richtige Zoodirektor, der diesen Namen auch verdient. Aber auch das ist eine subjektive Empfindung, da ich die bei weitem nicht alle heutigen Direktoren kenne.
    (07.04.2006)
    th.oma.s:   für mich ist köln objektiv betrachtet einer der ersten drei zoo`s deutschlands, subjektiv sogar mein favorit ...und er hat fähige leute
    an der spitze... sonst wäre er nicht so wie er ist s.u.
    (06.04.2006)
    Michael Mettler:   Zwar habe ich den Kölner Direktor nie persönlich kennen gelernt, aber die Entwicklung des Zoos in seiner Amtszeit spricht für sich. Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war Nogge seinerzeit die treibende Kraft bei der "Erfindung" des EEP und der Zoo-Weltnaturschutzstrategie sowie einer der ersten deutschen Zoodirektoren, der dem "behavioral enrichment" positiv gegenüber stand und seinen Pflegern dabei viel Mitspracherecht einräumte. Sein "Lebenswerk" kann sich also in seiner Gesamtheit durchaus sehen lassen.

    Ich habe zwar die TV-Total-Folge nicht gesehen, aber man darf nicht vergessen, dass viele Menschen vor den Kameras eines Fernsehstudios verkrampfter sind als in anderen Situationen. Ich erinnere mich an eine Promi-Quizsendung vor etlichen Jahren, in welcher der damalige Berliner Zoodirektor Klös kaum in der Lage war, einige präparierte heimische Vogelarten (darunter Limikolen) zu erkennen; bei einem so ausgeprägten Artensammler kann das nur an Nervosität gelegen haben.
    (06.04.2006)
    dennis:   Auch ich halte den kölner Zoo als einen der schönsten deutschen Zoos.
    Eine weile war die Rede von einem Umbau des Aquariums, was ist da jetzt draus geworden? PS:welche Großbären sind noch in Köln zu sehenß
    Bei meinem letzten Besuch waren noch Kragen-grizzly-brillen-und Malaienbären da. auch ich halte Nogge für einen sehr fähigen Mann.
    (06.04.2006)
    ZooFanKarlsruhe:   Also ich halte Dr.Nogge für einen großartigen Zoodirektor. Hatte auch schon das Glück an einer Zoo-Führung durch ihn teilzunehmen. Er macht auf mich überhaupt keinen unsympathischen Eindruck. Ich gehöre übrigens auch zu denen, die den Kölner Zoo zu den schönsten in Deutschland zählen.
    (06.04.2006)
    Hannes:   Und wer hat den kölner Direktor bei TV-Total gesehen.
    Kam nur mir das so vor oder kam der Mann unglaublich Unsympatisch rüber.
    Es musste natürlich unbedingt erwähnt werden das Köln laut Stern Deutschlands schönster Zoo sei.
    (06.04.2006)
    Michael Mettler:   Gestern lief die erste Folge der ZDF-Zoosoap "Tierisch Kölsch". Darin wurde u.a. darüber berichtet, dass dem gesamten Besatz des Madagaskar-/Lemurenhauses wegen Salmonellose die Einschläferung gedroht habe!

    Dank besonderen Einsatzes der Pfleger konnten aber bis zum Zeitpunkt der Aufzeichnung die Gruppen bis auf zwei (Gürtel-?)Varis und einen dritten Lemuren (Bambuslemur?) wieder salmonellenfrei werden. Das in dieser Zeit für das Publikum geschlossene Haus wurde bei dieser "Gelegenheit" gleich umgebaut, indem Käfige zusammengefasst und nach oben und hinten (Wegfall der Pflegergänge) vergrößert wurden. Da die Anlagen streng desinfiziert werden mussten, waren die Tiere solange in ihren Gitter-Laufgängen untergebracht.

    Weiß jemand mehr darüber, und sind Umbau und Therapie inzwischen abgeschlossen?
    (06.04.2006)
    Michael Mettler:   Der Gründer von Boras, Sigvard Berggren, hatte die Gemeinschaftshaltung der Elefanten mit anderen afrikanischen Großtieren beim Bau der Anlage von Anfang an in sein Konzept eingebunden, aber auch eine Möglichkeit zur alleinigen Haltung - daher der Verbindungsweg. Schon das Titelbild der Taschenbuchausgabe seines Buches "Mein Tierparadies" zeigt Elefant und Giraffe zusammen auf der Anlage, und im Buch ist auch die allmähliche Zusammengewöhnung der damaligen Tiergesellschaft beschrieben, zu der noch keine Elenantilopen, Blässböcke und Kaffernbüffel zählten, sondern Weißschwanzgnus (eine Auseinandersetzung zwischen Gnu und Elefant ist sogar per Foto dokumentiert) und - mangels Verfügbarkeit weiterer afrikanischer Antilopen - Hirschziegenantilopen.
    (14.01.2006)
    Andreas Hartung:   @Sitara 30.12.05
    Ich war 1999 im schwedischen Tierpark Borås. Die recht große Savannenanlage beherbergte zu diesem Zeitpunkt Breitmaulnashörner, Böhm-Steppenzebras, Netzgiraffen, Elenantilopen, Bleßböcke, Kaffernbüffel, Strauße und Perlhühner. Die Afrikan
    (13.01.2006)
    Ingo Rossi:   Herr IP66, genau so hat es Herr Dr.Kurt erklärt. Frühe langzeitige Anbindehaltung führt wohl zum Weben.
    Ich glaube, hands on oder off Haltung, wichtig ist doch, dass die Elefanten in möglichst grossen Familiengruppen gehalten werden und die Pfleger möglichst wenig eingreifen.
    (11.01.2006)
    Sitara:   Da die beiden Ende September aus Myanmar eingetroffenen Kühe aus einer Hands-on-Haltung kommen (wenn man den Medienberichten Glauben schenken darf, sollen sie ja von ihren Mahouts zum Flughafen „geritten“ worden sein), wird es wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, diese auf Protected Contact umzustellen. Ich gehe davon aus, dass die Emmener Kühe NICHT mit dem „Elefantenhaken manipuliert worden sind“, oder? Leider bin ich da auch nicht Expertin, mich würde dazu aber die Meinung eines Fachmanns bzw. Elefantenpflegers, von denen sich vor nicht allzu langer Zeit auch mal welche hier im Forum zu Wort gemeldet haben, interessieren...
    (11.01.2006)
    IP66:   Falls mit "Hands On" das manipulieren des Elefanten mittels Elefantenhaken gemeint ist, so habe ich auch das schon in Köln beobachtet. @Herr Rossi: Für Ihre These würde sprechen, das die beiden emmener Kühe und der alte Bulle in Köln heftig, ausdauernd und oft "weben", ich die drei Jungbullen dabei aber noch nie beobachten konnte.
    (11.01.2006)
    Sitara:   Nachtrag der Vollständigkeit halber (der allerdings nicht in Köln zum Tragen kommt): Eine weiteres Haltungskonzept bei Elefanten, das bereits seit einigen Jahren im Safaripark Knowsley angewandt wird,
    No Confrontation : die Tiere bleiben sich selbst überlassen, das Vertrauensverhältnis vom Pfleger zum Elefanten erlaubt aber einen Kontakt, wenn es das Tier will! Der Mensch trainiert (dominiert) das Tier nicht.

    (11.01.2006)
    Sitara:   @IP66 @ Ingo Rossi
    Um die Begrifflichkeiten mal ein wenig zurechtzurücken:

    Direct Contact = Free Contact= Hands on= Direkter Kontakt : zwischen Tier und Mensch keine Barriere
    Limited Contact = Protected Contact = Limitierter Contact : zwischen Tier und M
    (10.01.2006)
    Ingo Rossi:   Die kölner "hands off" Elefantenhaltung wurde und wird ja auch als "protected contact" vom Zoo bezeichnet.
    Laut Fred Kurt ist das Weben als Verhaltenstereotypie in der Kindheit/Jugend bei den meisten Elefanten (auch den kölnern Erwachsenen) entstanden und dann wahrscheinlich nicht mehr ab zu gewöhnen.
    (10.01.2006)
    IP66:   Es gab in Köln einmal die Überlegung, aus der Eisbärenanlage etwas für Königspinguine zu konstruieren - Vorbild war wohl das berliner Haus. Auf Reiher und Enten reagieren die kölner Elefanten kaum. Der Bulle Bindu webt auch in Gegenwart der Kühe sehr ausgiebig, am liebsten am Graben gegenüber den Mammutbäumen. No contact ist in Köln auch mehr Zielvorstellung als Wirklichkeit, die Kühe wurden jedenfalls noch im Dezember mit dem Elefantenhaken auf die Ställe im Elefantenhaus verteilt.
    (10.01.2006)
    Michael Mettler:   Neue Idee für das Polarium: Soweit ich mich erinnere, soll der Bau doch einen Haufen ineinander verschachtelter Eisschollen darstellen. Und da gegenüber die Fasanerie und das Eulenkloster mit Vogelarten tropischer und gemäßigter Zonen liegen: Warum sollte man die Anlage nicht komplett dem "Vogelsektor" in Köln zuschlagen? Pinguine sind ja schon da, man müsste aus der alten Eisbärenanlage nur mit wenigen Veränderungen eine Anlage für nordische Meeresvögel machen: Meerenten, Kormorane und Basstölpel (mit einem Volierennetz darüber vielleicht auch Möwen). Didaktisch wäre das sogar optimal, da man an den verschiedenen Arten - die Pinguine eingeschlossen - die unterschiedlichen Methoden der Fortbewegung von Vögeln demonstrieren könnte: Fliegen, Laufen, Schwimmen, Tauchen - letzteres entweder mit Hilfe der Flügel (Pinguine), der Füße (Kormorane/Enten) oder im Stoßtauchen (Tölpel).

    Und für den Erlebnis-Charakter sorgt ein lebensgroßer Plastik-Beluga im Becken....
    (31.12.2005)
    Michael Mettler:   Fällt mir gerade ein: Es müssen ja nicht mal unbedingt Antilopen oder Hirsche sein, mit denen man Asiatische Elefanten vergesellschaftet. Der Zoo Berlin ist z.B. immer froh, wenn er mal einen Abnehmer für Bartschweine findet... Könnte ich mir auch interessant vorstellen.
    (31.12.2005)
    Sven P. Peter:   @Michael: Doch, Bindu hat noch einen Stoßzahn, war vor 3 Tagen da!

    http://img317.imageshack.us/img317/2521/bindu48jt.jpg

    Bindu hat Ketten an den Vorderfüßen, angeblich zur besseren Fußpflege, doch das ist keine Zeitgemäße Tierpräsentation!
    Er wollte stä
    (31.12.2005)
    Michael Mettler:   @Sitara: Die Schilderung von Ilona finde ich sehr interessant, vor allem in Hinblick auf ihre hannoversche Vorgeschichte. Als die Dschungelpalast-Anlage fertig war, unterhielt ich mich mit einem Pfleger darüber, warum man nicht einen Vergesellschaftungsve
    (31.12.2005)
    Sitara:   Die Vergesellschaftung der Asiatischen Elefanten in Heidelberg mit Axishirschen und Hirschziegenantilopen wird schon länger durchgeführt und eben weil sie sich bewährt hat, wurde sie nach Neubau der Außenanlage (2004) auch weiter fortgeführt. Ich persönlich konnte gut beobachten, wie sich die Tiere gegenseitig aus dem Weg gingen, bzw. sich auf eine im mittleren Teil des Geheges befindlichen mit Elektrozaun gesicherte Erhebung begeben konnten; weitere Rückzugsmöglichkeiten befinden sich hinter großen, die Anlage begrenzenden Felsen, die diverse offene Stellen lassen, wo die kleineren „WG-Bewohner“ hindurchkönnen. In diesem hinteren, für die Elefanten unzugänglichen Bereich befinden sich auch ihre Stallungen. Einem Bericht zufolge soll die Elefantenkuh „Ilona“, für die eine solche Vergesellschaftung etwas ganz Neues war, beim Ausprobieren der neuen Anlage gleich eine „Jagd“ auf die Axishirsche veranstaltet haben, die aber gut ausweichen konnten. Für beide Tierarten sicher positiver Stress und Anregung zur Bewegung. Ob das in Köln aber bei der jetzigen Konstellation der Elefantenherde überhaupt notwendig ist (die Jungtiere sorgen dort für reichlich „Bewegung“!) und der Platzsituation wage ich zu bezweifeln...

    Weitere Vergesellschaftungsbeispiele in Europa mit Afrikanischen Elefanten sind im Zoopark Carbaceno (Nordspanien) Litchi-Wasserböcke, Oryxantilopen und Wasserbüffel. Da die Tiere dort auf einem sehr weitläufigen Gelände leben, können sie sich wohl mehr oder weniger aus dem Weg gehen. Wie schon hier mal an anderer Stelle erwähnt, im Safaripark Beekse Bergen (NL) werden Elefanten mit Pavianen zusammen gehalten und im schwedischen Zoopark Boras sollen ebenfalls Elefanten mit afrikanischen Steppenbewohnern, insbesondere Antilopen, zusammenleben. Vielleicht kennt jemand diese Anlagen und kann etwas dazu sagen, welche Erfahrungen man mit diesen „Wohngemeinschaften“ bisher gemacht hat.

    (30.12.2005)
    Sven P. Peter:   Das Kölner Polarium is doch grad zu einer Seehundforschungsstation aufgerüstet worden. Also warum abreißen?
    Saigas und Elos wäre cool, doch für einen versuch sind die Saigas zu wertvoll.
    (30.12.2005)
    IngoRossi:   Michael Mettler spricht ja ein interessantes Thema an. Heute empfinden wir die alte Eisbären/Polaranlage noch als hässlich und zum abreissen geeignet. In ein paar Jahren wird man darüber vielleicht anders denken. Aber ein begenztes Zoogelände mit vielen Denkmälern lässt sich schwer weiter entwickeln. Und das sage ich, obwohl ich sehr für den Denkmalschutz bin!
    Über eine Vergesllschaftung der Elefanten wurde wohl beim Bau kurz nachgedacht, aber aus fehlender Erfahrung und vor allem aus finanziellen Mitteln hat man sich auf eine reine Elefantenanlage konzentriert. Gibt es den schon Erfahrungen aus der Vergesellschaftung von Elefanten?
    Die Saiganlage grenzt an das Bullengehege. Ob das gut gehen würde???

    (30.12.2005)
    Michael Mettler:   Wenn das ganze Gebiet um das alte Elefanten/Antilopenhaus eines Tages das Thema Afrika bekommen soll, müssten übrigens auch Arten wie Bucharahirsch und Moschusochse, Bison und Mähnenwolf weichen bzw. innerhalb des Zoos umziehen. Ich habe mir extra noch mal den aktuellen Lageplan angesehen: Ein Geo-Zoo lässt sich aus dem Kölner Zoo kaum machen, dafür hat man sich an zu vielen Stellen auf bestimmte Tierarten festgelegt; z.B. auf die Kollektion Otter/Erdmännchen/Waschbär am Eingang oder auf die Neuweltaffen im Südamerikahaus. "Amerika" ist ohnehin über das ganze Zoogelände verstreut (Waschbären, Pudus, Bisons, Mähnenwölfe, Seelöwen, Alpakas und eben die Affen).

    Natürlich bietet sich der "hintere" Zooteil mit asiatischen Großkatzen, Elefanten, Regenwaldhaus, Saigas und Przewalskipferden als Parkteil Asien geradezu an - aber da wären ja noch Bonobos und Gorillas...

    Und wieder stellt sich die Frage: Sollte man das Polarium als unzeitgemäße Anlage irgendwann abreißen, oder werden wir eines fernen Tages darauf blicken und sagen "wenigstens DAS wurde aus dieser Periode erhalten"...?

    Beim Blick auf den Plan fiel mir noch etwas Anderes ein: Wurde in Köln mal darüber nachgedacht, nach dem Heidelberger Vorbild Hirschziegenantilopen mit auf die Elefantenanlage zu nehmen? Durch einen Gehegetausch mit den Saigas könnte man ihnen zu einem eigenen Domizil unmittelbar neben den Elefanten verhelfen, und ein schmaler Durchschlupf wäre schnell gebaut...
    (30.12.2005)
    Hannes:   Rhiene hat ewig "in eigener suppe gekocht" (also inzucht bis zum absoluten geht nicht mehr) bis sie jetzt einen neuen bock aus (lasst mich nicht lügen9 straßbourg haben
    (29.12.2005)
    Michael Mettler:   ...und es gibt noch eine weitere Sitatunga-Haltung in NRW: Gelsenkirchen hält noch immer welche und hat diese auch im Masterplan (geplante Vergesellschaftung mit Flusspferden).
    Dass der Bock bisher nicht ersetzt wurde, kann schlichtweg daran liegen, dass es schwierig ist, ein blutsfremdes Tier aufzutreiben....
    (29.12.2005)
    IP66:   Ich kenne auch nur die Langzeiteperspektive, das alte Antilopenhaus nicht mehr für die Tierhaltung zu nutzen. Allerdings wurde der vor einigen Monaten eingegangene Sitatunga-Bock bislang nicht ersetzt. Herr Mettler hat allerdings recht: Noch sind die Sitatungas in Köln dort, wo sie waren - im Gegensatz zu denen in Dortmund.
    (29.12.2005)
    Michael Mettler:   Nochmals gefragt: Hat denn eigentlich irgendjemand BEHAUPTET, dass Köln die Sitatunga-Haltung aufgeben will?? Weiter unten war von Ingo Rossi lediglich zu lesen, dass das Haus irgendwann nicht mehr für Tierhaltung genutzt werden soll. Das schließt ja nun nicht aus, dass die vorhandenen Tierarten anderweitig im Zoo untergebracht würden. Und schon ab dem folgenden Beitrag (von IP66) wurde "das Ende der Sitatungas besungen".... Voreilige Schlüsse?
    (28.12.2005)
    Ralf Ließ:   Gab es von Zooseite nicht mal die Ansage, das historische Elefantenhaus als eine Art Museum zu erhalten? Ich würde sogar den ein oder anderen Zooführer als Stiftungskapital spenden ;-)

    Die Idee, den Weg zwischen den Nashörnern und den Giraffen zugunsten eines grossen Afrikateils aufzugeben gefällt mir...
    (28.12.2005)
    Werner Weyler:   @ Michael Mettler
    Grays Wasserböcke sind in Köln offensichtlich kollektiv gestorben, statt dessen jetzt Hornraben. Ich hoffe nicht, dass die Sitatungas in Köln verschwinden und hoffe auch nicht, dass dieses wunderschöne Haus ( was ursprünglich für Giraffe
    (27.12.2005)
    Ingo Rossi:   Also hoffen wir, dass die Sitatungas erhalten bleiben! Genaue Planungen scheint es ja auch noch nicht zu geben, zumindest wurde der Öffentlichkeit ja noch nichts vorgestellt. Die Finanzierung einer neuen Grossanlage dürfte ja auch noch eine Frage aufwerfen, der Elefantenhauskredit ist ja noch lange nicht abgezahlt.
    (27.12.2005)
    IP66:   Die Zahl der Stallboxen der ehemaligen Rothirsch- und jetzigen Marabu-Anlage ist recht beschränkt, auch wenn sie durch die Nähe zum Wasser und zu den Hirschziegenantilopen am anderen Ufer für Sitatungas durchaus attraktiv wäre. Den Umbau der antwerpener Flußpferdanlage habe ich deshalb erwähnt, weil die Struktur der Innenanlagen durchaus vergleichbar ist - die derzeitige kölner Flußpferdhaltung bietet ja recht geräumige Boxen und Becken vom Anfang des letzten Jahrhunderts und ist damit großzügiger als Nachkriegsanlagen in Frankfurt oder Stuttgart. Ich finde aber, daß der Art-Déco-Charakter des antwerpener Bauwerks sehr gut durch den Wiederaufbau und durch die Neukonzeption gekommen ist und würde mir einen ähnlichen behutsamen Umgang mit der kölner Substanz wünschen. Eine Beseitigung des Besucherweges zwischen Giraffen- und Nashornanlage ist denkbar, man wird dann aber der Innenställe wegen auch weiterhin nur zwei Tiere halten können. Mir wäre ein Beibehalten der Flußpferde und einiger Antilopenarten im Haus lieber, da dies besser mit der Architektur des Altbaus zu verbinden ist. Wenn ich es recht übersehe, geht es ja darum, das älteste noch in Benutzung befindliche Tierhaus in Deutschland zu bewahren, und da ist das Konzept ohne den Elefantenausbau nun einmal das entscheidende.
    (27.12.2005)
    Michael Amend:   In Köln widr das Zuchtbuch für die Sitatunga geführt, unwahrscheinlich, das die Art abgegeben wird, zumal diese auch eine Traditionsart für den Kölner Zoo darstellt.
    (27.12.2005)
    R. Masell:   Wen es interressiert. 16,35 Uhr
    die Elefantengeburt geht scheinbar los.
    elefantencam einschalten!
    (27.12.2005)
    Michael Mettler:   Nur weil das Haus eventuell "tierfrei" wird, muss das ja noch lange nicht heißen, dass Köln seine Sitatungas aufgibt. Da gäbe es doch z.B. noch die Anlage, die früher die Grays Wasserböcke beherbergte (und jetzt Marabus, wenn ich nicht irre), und die läge durchaus auch im Einzugsgebiet des "Afrika-Zooteils".
    (27.12.2005)
    Pommern:   ...zumal der Sitatunga-Zuchtbuchführer in Köln arbeitet!
    (27.12.2005)
    Ingo Rossi:   Der Vergleich mit Antwerpen gefällt mir nicht, hat dieses Haus dort doch eine ganz andere Geschichte (nach dem 2.Weltkrieg wieder aufgebaut) und ist damit keineswegs so alt wie das Kölner. Die Sitatungas würde ich allerdings auch vermissen.
    (27.12.2005)
    Hannes:   Rheine hat noch Sitatungas als NRW Zoo.

    (26.12.2005)
    Michael Mettler:   Ist der Besucherweg zwischen Nashorn- und Giraffenanlage eigentlich verzichtbar - oder wird er als Versorgungsweg benötigt? (Meiner Erinnerung nach gibt es einen solchen hinter der Giraffenanlage.) Die Nashornanlage ist doch ohnehin nur an den Scheiben einsehbar. Da ließe sich doch wunderbar Fläche für die Tiere hinzugewinnen und z.B. ein "Panoramablick" über die Nashörner auf die Giraffen und Impalas von beiden Schmalseiten her bieten; der Hauptweg würde dann eben die innere Route nehmen.
    Oder man siedelt die Nashörner auf die Elefantenseite um und errichtet auf deren jetziger Fläche eine große Flusspferdanlage, deren unübersteigbarer Beckenrand gleich als Abgrenzung zu den Giraffen/Impalas dient.... Um einen Unterwassereinblick zu bieten, braucht man schließlich kein neues Haus - wie sowas an einer Außenanlage möglich ist, zeigen diverse Eisbäranlagen. Wie wär's denn als Novum mit einem unter dem Becken hindurch führenden Hippo-Tunnel? (Keine Angst, ich schlage keine Bootsfahrt vor...)
    (26.12.2005)
    IP66:   Daß Köln neben dem Regenwald- und dem Urwaldhaus jetzt noch ein drittes bewohntes Gewächshaus braucht, scheint mir etwas phantasielos, zumal die Anlage nur unter großen Opfer von Anlagen aus der Anfangszeit des Zoos - Pelikanweiher und historischem Antilopenhaus zu realisieren sein wird. Ich verweise noch einmal auf Antwerpen, wo eine vorbildliche Umnutzung des historischen Flußpferdhauses gelungen ist, die von der Fläche her auch in Köln zu realisieren wäre. Die Aufgabe der Sitatunga-Haltung würde bedeuten, daß es auch diese Antilopenart in NRW nicht mehr gibt und der kölner Zoo nach dem Verlust von Bantengs, Hochlandrindern, Lamas und Vicugnas auf eine weitere Paarhuferart verzichten müßte.
    (26.12.2005)
    Ingo Rossi:   Prof. Nogge erzählte auf der letzen Jahreshauptversammlung der Zooförderer von seinem Wunsch, eine Flusspferdanlage, ähnlich wie in Berlin, auch irgendwann mal in Köln zu bauen. Das ganze Gebiet um das alte Elefantenhaus sollte dann den Schwerpunkt Afrika haben. Laut seinen bisherigen Plänen würde das Haus selbst aber nicht mehr als Tierhaus genutzt werden. Ich denke, irgedwann kommt dann auch mal für Köln ein Masterplan, der dann genauere Ideen verrät. Klar scheint aber zu sein, dass zumindest die Flusspferde und Nashörner erhalten bleiben sollen aber in attraktiveren Gehegen präsentiert werden sollen...wenn es nicht schon wieder andere Ideen gibt....
    (26.12.2005)
    Michael Mettler:   Ist man in Köln schon mal auf die Idee gekommen, Flusspferd- und Sitatungaanlage quasi über die alte Elefantenanlage hinweg zu verbinden? Da ließe sich doch ein prima Afrika-Sumpfland-Panorama draus machen, mit einer großen, vielleicht sogar begrünten Landfläche, und die Sitatungas könnten sich durch schmale Durchlässe bei Bedarf in ihr eigenes Gehege zurückziehen. Und zur Ergänzung wären noch allerlei Großvögel und vielleicht sogar eine weitere Antilopenart möglich (Litschi- oder Grays Wasserböcke z.B.). Schließlich war das ja ursprünglich mal ein Antilopenhaus....
    (25.12.2005)

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