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    England-Zoos

    Adrian Langer:   https://mobil.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/tierische-liebe-sex-verbot-fuer-berliner-tiger-30409322?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsm&source=lnms&tbm=nws

    Die zwei Tiger in Dartmoor haben ein Zuchtverbot bekommen.
    (16.05.2018)
    W. Dreier:   Mehr durch Zufall fand ich bei Umräumarbeiten in einem Heft von 1994 den Tierbestand für Howletts und Port Lympne. Dort standen zu der Zeit insgesamt 27 Vierhornantilopen - seit Jahren nicht mehr in zoologischen Einrichtungen vertreten! Zwischenzeitlich gingen einige nach Paris (Menagerie) und in den Zoo Berlin.
    Damals gab es dort auch noch die 1.1 Sumatranashörner, eine afrikanische Goldkatze und eine Marmorkatze. Lang ist`s vorbei! Dazu dann 34 Gorillas!
    (07.09.2017)
    Patrick Kalscheuer:   Das RSCC hat ja auch gerade im Herbst letzten Jahres noch massiv in den Ausbau investiert, die Gesamtgröße mehr als verdoppelt, Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste auf dem Gelände geschaffen, große Gehege u.a. für Waldhunde und Riesenotter gebaut etc. Dabei dürfte ja auch im letzten Jahr die finanzielle Situation schon recht knapp gewesen sein, wenn man der offiziellen Nachricht auf der Website folgt. Da das RSCC im winter geschlossen ist, hätte man doch schon einkalkulieren müssen, dass sich diese Investitionen nicht von Beginn diesen Jahres bis August refinanziert haben können...
    (02.09.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Sehr schade für so eine herausragende Einrichtung. Ein bisschen überrascht schon, dass laut zootierliste.de noch dieses Jahr etwa Balabac-Kantschile nach Sandwich kamen. Leider gab es auch nie eine wirkliche Webseite. Die Besucherkommunikation war wohl nicht optimal denke ich. Mal sehen wo die ganzen Raritäten landen werden (Fanaloka, Sulawesi-Koboldmaki, Einlappenkasuar, Tüpfelkuskus, Bänderroller etc.). Diese kleine Einrichtung hat auch gezeigt, was möglich ist beim Import. Bleibt zu hoffen, dass sich die Fachwelt ein Beispiel an diesen Bemühungen nimmt und diese sinnvoll einsetzt.
    (02.09.2015)
    Tim Meschke:   Das Rare-Species-Conservation-Centre in Sandwich wurde gestern geschlossen. Viele Tiere sind schon abgegeben worden, bei einigen wird das wohl noch dauern.
    (01.09.2015)
    Jörn Hegner:   london steht bei mir sonst auch wieder auf dem plan für das nächste jahr . welche tollen zoos gibt es denn dort in der umgebung .
    (23.03.2014)
    Sven P. Peter:   Hier noch etwas ausführlicher:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-
    2575016/Want-talk-animals-Now-price-house-
    London-ZOO-complete-penguins-emus-
    meercats.html
    (20.03.2014)
    Klaus Schueling:   Blackbrook Zoo zu verkaufen

    Blackbrook Zoological Park, in der Nähe von Leek, Staffordshire soll ca. 350.000 engl. Pfund kosten.

    Der Zoo beherbergt 200 Arten, darunter "Pinguine, Falmingos, Emus, Schidkröten, Erdmännchen und Kattas"


    (20.03.2014)
    Klaus Schueling:   Pressemeldung des Architekturbüros: dan pearlman

    Chester Zoo: offizieller Baubeginn für „Islands“

    Mit dem ersten Spatenstich hat „Islands“, das größte Zooprojekt in der Geschichte Großbritanniens, seinen Anfang genommen. Der „Duke of Westminster“ als Präsident, sowie Dr. Mark Pilgrim als Direktor des Chester Zoo drückten ihre große Freude über den Beginn der ersten Bauphase des historischen Zooentwicklungsprojektes aus. Ab dem Frühjahr 2015 werden bedrohte Tiere wie Orang-Utans, Anoas sowie die Asiatische Riesenschildkröte in der Themenwelt, mit dem 4000 m2 großen Tropenhaus „Monsoon Forest“, ein Zuhause finden. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen „behavioural enrichment“ Elemente, die nicht nur eine große Rolle für die artgerechte Tierhaltung, sondern auch das Besuchererlebnis spielen.
    „Der erste Spatenstich für „Islands“ ist ein besonderer Meilenstein für uns. Seit 2011 dauert die Planungsphase an und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie sich dieses einzigartige Projekt entwickelt und die Besucher tief in die authentische Natur und Tierwelt Südostasiens eintauchen lässt.“, so Kieran Stanley, CEO der dan pearlman Erlebnisarchitektur“.
    Mit dem Projekt „Islands“ widmet sich ein Zoo erstmalig so intensiv dem Arten- und Naturschutz und erschafft dabei gleichzeitig ein authentisches Abenteuer, das den Besuchern die Tier- und Pflanzenwelt Südostasiens näherbringt. Weltweit unterstützt der nordenglische Zoo Initiativen, die sich mit dem Erhalt der Biodiversität befassen. Diese weitreichenden Aktivitäten werden zusammen mit den Ergebnissen der Recherchen und Projekten in dieser Themenwelt abgebildet und erlebbar gemacht – von den Philippinen, über Papua Neuguinea, Bali, Sumatra und Sulawesi bis Sumba.
    Die Erlebniswelt „Islands“ ist eine Heimat für stark bedrohte Tierarten wie den Sumatra Tiger, das Pustelschwein oder den Kasuar, die ihrem natürlichen Habitat möglichst authentisch nachempfunden wurde. So wird den Besuchern auf emotionale Art und Weise eine Bindung zu ihrer Umgebung und deren Inhalten vermittelt. Auf 60.000 Quadratmetern entsteht ein ganzheitliches Konzept, das die gesamte interdisziplinäre Kompetenz von dan pearlman abbildet.
    Die spezielle Bedeutung der Arbeit für den Chester Zoo fasst Kieran Stanley so zusammen: „Es war eine Herausforderung und gleichzeitig eine Ehre, die gesamte Verantwortung für die Architektur, die Landschaft und Bepflanzung, die Habitate der Tiere, die Bootsfahrt, die kommunikative Strategie sowie Shops und Restaurants, zu tragen. Für mich war es sehr bereichernd, so eng mit all den Teams des Zoos zusammenzuarbeiten und dieses einzigartige Erlebnis zu kreieren. Ich freue mich schon darauf, die Fortschritte zu verfolgen und zu sehen, wie „Islands“ Form annimmt.“
    Die Tour durch die Insellandschaft des Indischen Ozeans zeigt Mangroven, Sümpfen und tropische Wäldern. Die beeindruckende Landschaft kann zu Fuß, über den 1150 Meter langen „Jungle Trail“, oder zu Wasser erkundet werden. Insgesamt vierzehn Boote ermöglichen den Besuchern auf einer 450 Meter langen Tour die Entdeckung der „Islands“.
    Im „Monsoon Forest“, dem größten zoologischen Schauhaus Großbritanniens, führt der Weg vorbei an der Unterwasserwelt des seltenen Sunda Gharial, dem bewaldeten Lebensraum der Orang-Utans und der begehbaren Voliere der tropischen Vögel. Vorbei an sechzehn verschiedenen Gebäuden und Einrichtungen, wird durch vielfältige Details und eine dichte Dramaturgie eine authentische Themenwelt erlebbar gemacht, die nicht nur unterhält, sondern einen nachhaltigen Aufklärungseffekt hat. Zusammen mit einem einzigartigen strategischen Kommunikationskonzept erhält man so einen tiefen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit des Chester Zoo.

    (24.09.2013)
    Michael Mettler:   Berichte sind immer erwünscht :-)
    (17.07.2011)
    Ottmar Müller:   Ich besuche in den Ferien den Durrell Wildlife Conservation Trust auf Jersey. Soll ich irgendwas bestimmtes fotografieren oder danach einen kurzen Bericht schreiben?
    (16.07.2011)
    Henry Merker:   In Bath kann man nun Schwarzkopftanreks (Hemicentetes nigriceps) bestaunen.
    (31.05.2011)
    Liz Thieme:   Er scheint der einzige Löwenaffe in der Anlage zu sein. Im Text hört es sich so an, als ob noch mehr im Zoo wären, diese aber wo anders leben, denn sie sagen er sei der älteste Löwenaffe im Zoo.
    (17.05.2011)
    Holger Wientjes:   Lebt das Löwenäffchen allein mit den Silberäffchen zusammen oder auch in einer Zucht-/Familiengruppe ?
    (17.05.2011)
    Liz Thieme:   In Colchester übernimmt ein Männchen der Goldenen Löwenäffchen den Babysitter-Job für die Silberäffchen.
    Die Arten teilen ihr Gehege und der Löwenaffe hat diesen Job ab der sechsten Woche übernommen.
    (17.05.2011)
    Jan Jakobi:   Ja, das stimmt.
    Bei den Asiaten gab es mehrere Zwillingsgeburten, allerdings unentdeckt.
    Das heißt das ein Kalb zur Welt kam und die Mutter wenig später starb, so geschah es im Münchner Tierpark Hellabrunn in den 50-ziger Jahren.


    (29.03.2011)
    Henry Merker:   Jepp, das stimmt. Am 01.02.2011 wurde dies im Thread "Zoo Howletts & Port Lympne" auch schon einmal gepostet ;)
    Es handelt sich dabei um zwei Bullkälber.
    Ich glaube, dass es sich bei dieser Zwillingsgeburt um die erster dieser Art in Europa handelt (in bezug auf Afrikaner natürlich).
    (29.03.2011)
    WolfDrei:   In Howletts hat es nach der neuesten Ausgabe des IZN im Januar eine Zwillingsgeburt bei den afrikanischen Elefanten gegeben. (Kuh Masa, ein männlicher Elefant überlebte)
    (29.03.2011)
    Jan Jakobi:   @Henry Merker:
    Ich hatte so ein bisschen gelesen in den verschiedenen Threads und dabei ist mir das merkwürdige Geburtsdatum aufgefallen.
    (06.03.2011)
    Henry Merker:   @Jan Jakobi:
    Da habe ich mich tatsächlich verschrieben, was das Geburtsjahr Upalis betrifft :)
    (06.03.2011)
    Jan Jakobi:   Ich wollte schreiben: Elefantenbulle ZEUGT KALB, obwohl ER noch gar NICHT GEBOREN IST.
    (06.03.2011)
    Jan Jakobi:   @Henry Merker:
    Das scheint ein Fall fürs Guiness-Buch der Rekorde zu sein:
    Elefantenbulle zeugt Kalb obwohl er selbst noch gar nicht geboren war!

    Spass beiseite:
    "Upali" wurde am 14.11.1994 in Zürich geboren.

    Und nicht erst dieses Jahr am 14. November.
    (06.03.2011)
    Henry Merker:   Im Zoologischen Garten von Chester ist am 22.01.2011 ein Kuhkalb geboren worden.
    Für den Bullen "Upali", der am 14.11.2011 im Zoo von Zürich zur Welt kam, ist dieses Weibchen die dritte nachgewiesene Zeugung. Mutter des Kalbes ist die Kuh "Thi Ha Way". Sie ist damit zum siebenden Mal Mutter geworden. Für das Paar "Upali" und "Thi Ha Way" ist es das zweite Kalb. Die anderen fünf Kälber haben den Bullen "Chang", der heute im französischen Zoo von Dompierre lebt und am 10.11.1981 in Kopenhagen zur Welt kam, zum Vater.
    Damit sind im Zoo Chester bislang 15 (asiatische) Elefantenkälber - sowie das legendäre Mischlingskalb "Motty" - zur Welt gekommen.
    (31.01.2011)
    WolfDrei:   Im International Zoo News: In den Zoos Howletts und Port Lympne wurden 2009 u.a. geboren: das 27. Spitzmaulnashorn, 9 Nebelparder, 5 Rostkatzen und 3 Braune Hyänen.
    (01.06.2010)
    Liz Thieme:   Edinburgh besetzt die ehemalige Eisbären-Anlage neu. Die Eisbärendame "Mercedes" wird durch zwei Malaienbären-Männer ersetzt. Mercedes verließ letzten Oktober den Zoo in Richtung Highland Wildlife Park in Kingussie.
    (17.02.2010)
    Ronald Masell:   @liz, DANKE für die schnelle antwort, nu weiss ich bescheid.
    (28.01.2010)
    Liz Thieme:   je nach dem was du nu meinst:
    Chester: "Heart of Afrika" neu, nördlich vom bisherigen Teil. zwischen Parkplatz und Jaguaranlage (rechts die zwei Kuchenstücke an der Chaughall Rd)
    http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=
    chester+zoo&sll=51.151786,10.415039&sspn=13.381124,39.506836&ie=UTF8&hq=chester+zoo&hnear=
    Chester+Zoo,+Caughall+Rd,+Upton,+Chester,+CH2+1LH,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&ll=53.227708,
    -2.884297&spn=0.00623,0.027466&t=h&z=16
    vergleichen mit dem Bild unter dem Link
    http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_NewVision.jpg (da ist die Jaguaranlage der dreiviertel Kreis rechts
    die anderen Zukunftsachen die werden IM bisherigen Zoo gebaut.

    Und was Sachas angeht, das weiß ich nicht, aber wehe in GB!
    (27.01.2010)
    Ronald Masell:   by the way, anstelle oder zusätzlich zum vorhandenen zoo?
    (27.01.2010)
    Sacha:   @Liz: Wenn ich einen Unternehmer finde, der den Komplex für 225 Pfund baut, dann kannst Du Dir noch eine ganze Menge wünschen. Dann garantiere ich Dir, dass ich zu den geplanten Arten noch Riesenschuppentier, Jentink-Ducker, Zebraducker, Weisshals-Stelzenkrähe, Riesenturako, Hirschferkel und Ituri-Leopard dazubekomme...:)
    (27.01.2010)
    Mel:   @Liz:Hm Schade...war schon sehr gespannt auf Deine Präsentation...aber Danke für das einstellen des Zusammenfassungslinks. alles sehr interessant. ;-)

    Vielen Dank für die Mühe.
    (26.01.2010)
    Liz Thieme:   och Matthias, du nimmst die ganze Spannung. Wollte den Link erst am Ende veröffentlichen :(
    *hmpf*
    wer also sich da nicht durchklicken mag duch die ganzen technischen Daten, hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Sachen in Bildform
    http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/
    (26.01.2010)
    Matthias:   Schon genial was Chester Zoo da bauen wird. Vorallem auch interessant, dass sie ihre komplette Planung ins Netz stellen.
    http://www.chesterzoo.org/Home/News/December%202009/~/media/Natural%20Vision/Natural%20Vision%20Planning%20Application%20Index.ashx

    Und hier nochmal als Ergänzung die offizielle Meldung vom Chester Zoo:
    http://www.chesterzoo.org/Home/News/December%202009/Natural%20Vision%20Planning%20Application.aspx
    (26.01.2010)
    Liz Thieme:   so weiter geht's.
    Aber erst mal nicht die Anlagen sondern ein weiterer Überblick.
    Sacha, darf ich mir was von dir wünschen? Baust du dann bitte auch so einen Zoo? Arten kannst du tauschen ;)

    hier der Übersichtsplan mit den Tierarten
    http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_NewVision_Plan.jpg
    dann das 3D Bild von links noch mal in groß
    http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_HeartofAfrica3Db.jpg
    und den restlichen 3D Überblick
    http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_HeartofAfrica3D.jpg
    (26.01.2010)
    Mel:   Na ich bin auf jedenfall gespannt ;-) ist ja wohl klar bei Okapis und Duckern ;-)
    (26.01.2010)
    Liz Thieme:   warum auch Besserwisserei, Hinweise dienen der Aufklärung :D
    Hast natürlich Recht.
    Aber wenn du weiterhin einen Zoo planst, sag Bescheid ;)

    hoffe aber dass du trotzdem nun eine Größenvorstellung von diesem "Natural Vision" (noch ein Fehler in der 2. Zeile) bekommen hast.

    Wer mehr wissen will, soll Bescheid sagen, heut abend gibt es weitere Infos zu den Anlagen. Hatte gestern keine Zeit mehr.
    (26.01.2010)
    Sacha:   @Liz: Wow, zu diesem Preis baue ich mir auch meinen Zoo, zumal das Pfund ja ggü. Euro und Franken verloren hat...:)
    Ich nehme an, dass 225 MILLIONEN Pfund und 90 MIO. Pfund gemeint sind.

    PS: Sorry, nicht böswillige Besserwisserei sondern nur dankbare Aufnahme für einen Gag.
    (26.01.2010)
    Liz Thieme:   die Nachricht ist zwar schon aus dem Dezember 2009 aber interessant ist sie dennoch.
    Nun sind weitere Infos zu Chesters New Vision bekannt gegeben worden.
    Nochmal zusammenfassend die Infos aus Januar 2009:
    225Pfund insgesamt verplant
    90Pfund für die erste Bauphase inklusive eines überdachten Ökosystems
    dieser Bio-Dom "Heart of Africa" wird den Afrikanischen Regenwald umfassen mit Gorillas, Schimpansen, Okapis und vielen Vögeln, Amphibien, Reptilien, Fischen und Wirbellosen.
    die erste Phase wird auch ein 90-Betten-Hotel, ein Conservation College (Zooschulartig wahrscheinlich) und einen neuen Haupteingang beinhalten.
    Der Rest von Natural Vision wird in 2018 fertig sein.
    Bisher umfasst der Zoo 50ha, weitere 200ha gehören ihm. Das komplette Natural Vision umfasst 80ha inkl Parkplatz und Zufahrtsstraßen

    Infos Dezember 2009:
    das Hotel (angewachsen auf 120 Betten 3-4Sterne) und das Conservation College wurden in die Zukunftphasen verschoben
    "Heart of Africa" wird 34m hoch (Arten siehe oben)
    Zukunftsteile: afrikanische Savanne mit Flusspferdanlage und Unterwassereinsicht
    MASTERPLAN: http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_NewVision.jpg
    EINGANGSZONE: http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_Willkommenszone.jpg
    HEART OF AFRICA: http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zooplaene/Chester_HeartofAfrica.jpg
    es werden vier Okapianlagen, drei Außenanlagen (646m², 732m²) und eine Innenanlage, je eine in Vergesellschaftung (IA 291m²; AA 706m²) mit Duckern (so wie die aussehen sind es wohl Rotducker)
    Dann wird es eine Vergesellschaftung von Mandrills und Zwergflusspferden geben, 2 Innenanlagen mit vergesellschaftung (162m² & 146m²), eine nur für Mandrills (284m²) und eine Gemeinschaftsaußenanlage (2020m²)
    Vergesellschaftet werden dann noch Guerezas und POS: 1 AA (1041m²), 1 IA (362m²)
    Bongos leben alleine je eine IA (237m²) und AA (1342m²)
    Schimpansen: 2 IA (1040m² & 1990m²), 2 AA (589m² & 1024m²) + ein Außenquarantänebereich (51m²)
    Gorilla + Dianameerkatzen (scheinbar od.) Colobus: 2 IA (595m² & 1097m²); 2 AA (1097m² & 2106m²)
    (25.01.2010)
    Jana:   @Holger Wientjes
    1.0 ist Prager Nachwuchs, 0.1 ist Wildfang, der Prag aus Südafrika importiert hat. (Das zweite importierte Weibchen starb letzte Jahr beim schweren Geburt.)
    (11.11.2009)
    Michael Amend:   Gezeugte und gebürtige Engländer, wie ich bereits unten in Klammern erwähnte.
    (11.11.2009)
    Holger Wientjes:   Ach so, danke ! Nachwuchs von dort ?

    (10.11.2009)
    Michael Amend:   @Holger Wientjes. Nein, die Tiere stammen aus Prag.
    (10.11.2009)
    Holger Wientjes:   Also ein Import aus Afrika ?! (Wildfänge ?)
    (10.11.2009)
    Michael Amend:   Im Mai trafen in Port Lympne 1.1 Braune Hyänen ein, die bereits ihren ersten Wurf ( drei Wlpen ) aufziehen ! (gezeugt in Port Lympne )Hoffungsschimmer für die Art in Europa ?
    (10.11.2009)
    André Haubrich:   Shensi-Takin: Kla, warum nicht?
    Nein, im Ernst, auch ich habe mich über die Idee des Afrikanischen Urwalds gefreut, aber ich finde schade, dass nur die von mir genannten Arten namentlich erwähnt werden.
    (28.01.2009)
    Sacha:   Das scheint wirklich ein ganz grosser Wurf zu werden. Und @André Haubrich: Selbst wenn man "nur" bekannte Tierarten dort sehen sollte, so nimmt sich endlich einmal ein Zoo einer AFRIKANISCHEN Dschungelthemenhalle an. Derartige Beispiele sind in Europa nicht gerade häufig....
    @Shensi-Takin: Schade, dass im Artikel nicht angegeben wird, wie gross der Hallenkomplex werden soll. Mit den 80 ha für die gesamte Natural Vision (also mit Parkplätzen und Strassen) kann ich nicht viel anfangen. Das kann von der grössten Dschungelhalle der Welt bis zum grössten Zoo-Parkplatz oder Zoo-Hotel alls beinhalten...:). Interessant übrigens, dass hier der Name "Heart of the Zoo" fällt. Gibts da nicht in Kalifornien auch so einen Themenkomplex und damit vielleicht Streit um die Namensgebung...:)
    (28.01.2009)
    Shensi-Takin:   @André Haubrich: "Die Arten knnt man eigentlich schon." Ja was denn: soll Chester mit irgendwelchen neuentdeckten, noch nie gezeigten Tierarten aufwarten? lol
    (28.01.2009)
    André Haubrich:   Okapi, Gorilla und Schimpanse...
    Die Arten knnt man eigentlich schon.
    Aber das Bild sieht sehr interessant aus.
    (27.01.2009)
    Shensi-Takin:   In Chester wird Grosses geplant:

    http://chesterzoo.org/Home/News/January%202009/Natural%20Vision.aspx
    (27.01.2009)
    Stefan Schubert:   @ Mirko Schmidkunz: Aus technischen Gründen kann ich jetzt erst antworten. Howletts hat beide von Dir genannten Arten mehrere Zuchtgruppen, sowie Brillen- und Haubenlanguren ebenfalls in mehreren Volieren. Als neues Standbein kristallisiert sich hier zudem die Lemurenhaltung heraus: Sowohl Grauer als auch Grosser Bambusmaki waren als Paar im Bestand, wie auch ein einzelner Sifaka!
    Die Weissbartlanguren in Belfast, Twycross und Edinburgh bilden ebenfalls Zuchtgruppen und ich meine, es gibt sogar noch einen vierten Zoo, allerdings will mir dieser nicht einfallen!
    (21.09.2008)
    Michael Mettler:   Zwei Langurenarten gleichzeitig hat ja sogar Hannover zu bieten :-)
    (21.08.2008)
    IP66:   Das würde ich auch so sehen. Allerdings zeigen die Affenhäuser in Berlin oder München, daß man die Galerien schon mit verschiedenen Arten besetzen möchte. Berlin wäre mit Haubenlanguren, Hulmans und Guerezas ja auch einer der in dieser Hinsicht engagiertesten Halter - wenn man von Erfurt absieht.
    (21.08.2008)
    Michael Mettler:   Das "Abflauen" hat sicherlich auch damit zu tun, dass sich viele Arten schlichtweg nicht auf Dauer etablieren konnten und "Frischblut" heute nicht mehr wie zu Zeiten blühenden Tierhandels problemlos importiert werden kann. Da Zootierarten heute zudem vielfach nach der verfügbaren genetischen Basis gecastet werden, besteht möglicherweise wirklich wenig Interesse daran, Arten wie Weißbartlangur @ Co. andernorts ins Sortiment zu nehmen.
    (21.08.2008)
    IP66:   Zumindest für Deutschland habe ich den Eindruck, daß die Langurenmode ein wenig abflaut. Einige Arten haben sich etabliert, aber nur die Guerezas sieht man wirklich häufig. Ich denke, daß die Arten sich sehr gut für die neuen Affenhäuser der 60er Jahre eigneten, die hier und da ja sogar neben den überlieferten Freianlagen entstanden. In den modernen Häusern wurde durch die schwierigen Formen auch die Leistungsfähigkeit der neuen Gebäude und der Methoden der Tierhaltung demonstriert und gleichzeitig das Artenspektrum erweitert. Da heute man weder die Gebäude noch deren Aufgaben so recht nachvollziehen will, verschwinden auch die entsprechendne Arten.
    (21.08.2008)
    Michael Mettler:   Übrigens: Vielleicht fragen sich umgekehrt die englischen Zoofans, warum ihre Zoos gar kein Interesse an Hulmans zu zeigen scheinen, von denen es in Kontinentaleuropa doch einige Zuchtgruppen gibt :-) Und darin dürfte auch des Rätsels Lösung zumindest teilweise liegen: In deutschen Zoos ist die Schlankaffen-Planstelle häufig schon durch Hulmans, Haubenlanguren oder Guerezas besetzt.
    (20.08.2008)
    Michael Mettler:   Ich meine, dass beim Aufbau der Haubenlangurengruppe in Hannover auch Howletts im Spiel war. Muss ich mal nachschlagen.
    (20.08.2008)
    Michael Amend:   Aspinall hält alle seine Languren-Arten in Zuchtgruppen, von einigen Arten hat er soagr mehrere Zuchtgruppen. Interesse an Languren dürften,wenn überhaupt, nur die größeren Zoos mit Schwerpunktmäßiger Primatenhaltung haben, Languren sind als spezialisierte Blätterfresser nicht nur sehr empfindlich, sondern auch äußert kostspielig in der Haltung; das dürfte viele Zoos davon abhalten, Languren zu halten. Und mal davon abgesehen, Tiere von Aspinall zu bekommen, ist sehr schwierig, mir ist nicht bekannt, ob er jemals überhaupt Languren an andere Zoos abgegeben hat.
    (20.08.2008)
    Mirko Schmidkunz:   Howletts hält laut zootierliste.de Rote Languren und Javalanguren. Drei andere Zoos in Grobritannien haben Weißbartlanguren. Sind das alles Einzeltiere oder wird dort vielleicht sogar in größeren Gruppen gezüchtet. Wenn ja, warum haben deutsche Zoos kein Interesse an ihnen?
    (20.08.2008)
    Michael Mettler:   @Michael Amend: Dann würde ich das aber nur für einen Kurzaufenthalt dort bzw. für eine Einstellung durch den Tierhändler halten. Denn das Frankfurter Flusspferd war ein junger Bulle, und Whipsnade hatte zu dieser Zeit (1970) einen adulten Zuchtbullen, der noch bis 1993 lebte.
    (18.11.2007)
    Michael Amend:   @Michael Mettler, 18.08.2006
    Mit "Bedfordshire"ist Whipsnade gemeint.
    (18.11.2007)
    Klaus Schüling:   Ab sofort über den Schüling Buchkurier erhältlich:

    „Wonders Never Cease – Edinburgh Zoo into the 21st century“ von John Lloyd, 2006, 160 Seiten, 19 x 23,5 cm, englisch, broschiert, ISBN 9781904050131, 16,- Euro

    Inhalt:
    In Wonders Never Cease, the happy story of the zoo, its animals and the people working with them is told. It tells of the animals themselves, the daily life of the people and the place, and answers some quirky questions.
    How did the zoo come about, and what's happening next? How much meat, fruit and vegetables are bought each year? Why do you move a giraffe between zoos? How do you deal with poisonous lizards and frogs? Why aren't some animal mums and dads put into the same enclosure? What would happen if a dangerous animal escapes?
    These and many more questions are answered in this superbly illustrated book that will prove a lasting souvenir of a trip to the zoo and a celebration of the natural world around us.

    (15.11.2007)
    Michael Mettler:   Ich weiß nicht, ob der Tipp hier schon mal irgendwo gegeben wurde, aber für Sammler britischer Zooführer habe ich eine überaus interessante Liste - man könnte beinahe sagen, Checkliste - gefunden:

    http://zoohistory.co.uk/html/modules.php?name=Content&pa=list_pages_categories&cid=1
    (18.12.2006)
    Michael Mettler:   @Werner Weyler: Geht mir mit den Büchern ähnlich... Aber mal ganz anders betrachtet: Der Berliner Zoo hatte zur fraglichen Zeit gar kein Panzernashorn! Das einzige Berliner Nashorn (der Spitzmaul-Bulle Mtoto) war bei der Zerbombung der Elefantenpagode getötet worden. Nepali in Hamburg war das einzige Panzernashorn weit und breit.
    Schlussendlich bliebe natürlich die Möglichkeit, dass der zitierte Berliner Pfleger früher bei Hagenbeck gearbeitet hatte!
    (20.08.2006)
    Werner Weyler:   Meine Erkenntnis stammt aus einer mündlichen Schilderung eines Tierpflegers aus Berlin. " Wir haben die Box mit Tigerkacke eingeschmiert und die Tommis sind verzweifelt ! "

    Reparationszahlungen ( man kann auch sagen Abhohlung der Restwerte zur weiteren Schwächung des Exgegners ) erfolgten ja überall. Möglicherweise sind ja beide Varianten zutreffend.

    Von Hagenbeck habe ich mittlerweile so viele Bücher ( auch gelesen ), dass ich diesen Passus nicht raussuchen möchte. Aber vielleicht kann ja einer der Spezialisten für den Zoo Berlin sich mal melden.
    (20.08.2006)
    Michael Mettler:   @Sven: Doch, HABE ich. Müsste ich bloß nachschauen, wo - ich tippe mal auf das Buch von Lorenz Hagenbeck "Den Tieren gehört mein Herz".
    (19.08.2006)
    Sven P. Peter:   Ach Michael, das hat du doch nicht GELESEN. ;) War tatsächlich in Hagenbeck.
    (19.08.2006)
    Michael Mettler:   @Werner Weyler: Die Story mit dem Panzernashorn habe ich mal im Zusammenhang mit Hagenbeck gelesen??

    Interessant bei den womöglich konfiszierten Flusspferden (heißen übrigens Otto und Mimi) ist, dass sie 1949 zurück nach Hannover kamen. Das spätere langjährige Zuchtpaar von Whipsnade ist genau in diesem Jahr geboren worden. Der Zusammenhang würde mich schon sehr interessieren. Könnte immerhin sein, dass es Jungtiere von Otto und Mimi waren (bei 8 Monaten Tragzeit sind ja zwei Kälber einer Kuh im selben Jahr problemlos möglich). Laut Richard Gerlachs "Mein Zoo-Buch" hatte ein Flusspferd namens Mimi in Hannover ein Kalb. Da das Buch 1959 erschien, könnte damit durchaus die England-Rückkehrerin gemeint sein.
    (19.08.2006)
    Werner Weyler:   @ Michael Mettler: Ja, das mit der Reparationszahlung glaube ich auch. Von Berlin sollte ein Panzernashorn ja auch nach London. Man bekam es nur nicht in die Transportbox, da ein Tierpfleger heimlich diese mit Tigerkot präpariert hatte ( grins ).
    (19.08.2006)
    Michael Mettler:   Über Alt-Londoner Flusspferde habe ich schon ein paar Infos. Aber die einzigen, für die ich Nachkriegsdaten habe, waren 1,1, die 1947 aus Hannover nach London kamen (das riecht nach Reparationszahlung), von da aus nach Whipsnade und 1949 wieder nach Hannover (und danach vorerst verschollen sind).

    Whipsnade nennt in seinen Zooführern ein berühmtes Paar namens Henry und Belinda (beide Jahrgang 1949), das dem Park mindestens 18 Kälber bescherte; Henry muss weitere mit einer anderen Kuh gezeugt haben, denn er wird als Vater von 26 Kälbern erwähnt. Als Nachfolger kamen dann aus Chessington Ben und Nigna, die seitdem mindestens 3 Kälber hatten.
    (18.08.2006)
    Stefan Schubert:   Ich hab mir das Buch zu Gemüte geführt und es nennt für 1977/78 acht Haltungen der Grossen und fünf der kleinen Hippos. Bemerkenswert sind die vier Safariparks: "Lions of Longleat", Longleat nahe Warminster/Wiltshire, Woburn Wild Animal Kingdom, Woburn/Bedfordshire, Knowsley Safari Park, Prescot/Merseyside und Scotland´s Safari Park, Blair Drummond bei Stirling. In richtigen Zoos gab es sie damals in Bristol, Chessington, Chester und im BelleVueZoo in Manchester zu sehen! Bristol, Chester und Manchester hatte darüber hinaus auch die Zwergflusspferde im Bestand und Whipsnade und Edinburgh nur die "Pygmy´s"! Das Buch behandelt aber nur die Haupt- und Kanalinseln, es ist denkbar, dass Belfast seinerzeit auch Flusspferde hielt!
    London taucht unter den seinerzeitigen Haltern nicht auf, aber in der Historie zum Zoo fand ich auch noch etwas: Das erste Flusspferd seit römischen Zeiten kam 1850 in den Londoner Zoo, "Obaysch". Am 05.11.1872 kam Jungtier "Guy Fawkes" zur Welt, welches sich später als Mädchen herausstellte und bis 1908 im Zoo lebte. "Obaysch" starb 1879 in London!
    (18.08.2006)
    Michael Mettler:   @Stefan Schubert: Ja, ich war auch sehr überrascht. Laut International Zoo Yearbooks gab es immerhin bis 1984 (die folgenden Bände besitze ich nicht) Nachzuchten in Chester, Longleat (dorthin kamen 1,1 Nachzuchttiere aus Frankfurt) und Woburn. Ein Frankfurter Kalb wurde laut Tafel im Nashornhaus nach "Bedfordshire" abgegeben - aber ich vermute mal, dass es nicht Eigentum der Grafschaft wurde, sondern in einem Zoo gelandet ist... :-) Und Whipsnade erhielt als Einstellung ein Paar aus Chessington, was auch in der Folge züchtete. Historisch wären noch Haltungen in Manchester und London. Und mehr Infos habe ich nicht, war auch noch nie selbst auf den Britischen Inseln.
    (18.08.2006)
    Stefan Schubert:   Auf den Britischen Inseln ist es tatsächlich leichter einen Südpudu, eine Arabische Oryx oder eine Fossa im Zoo zu finden, als ein Flusspferd! Ist mir aber erst durch Deine Frage aufgegangen! Die beiden mir bekannten Hippo-Halter in Whipsnade und Dublin sind schon genannt. Die Zwergflusspferde sah ich auch in Whipsnade, London, Marwell-Zoo und in Edinburgh! Ich habe ein Zoobuch aus den Siebzigern, da schau ich mal nach, wer damals noch welche hielt, über Bestände steht aber nichts drinn!
    (18.08.2006)
    Michael Mettler:   Frage an die Kenner der Britischen Inseln, die eventuell den Flusspferd-Thread nicht verfolgen: Wo werden aktuell noch Flusspferde gehalten? Gehe ich nach ISIS, an dem ja längst nicht alle Zoos teilnehmen, gäbe es Hippos nur noch in Whipsnade und in Dublin!
    (18.08.2006)
    IP66:   Vielen Dank! Was sie beschreiben, entspricht ziemlich eindeutig den englischen Beispielen - im Grund hätte es mich auch gewundert, wenn jener Hinweis wirklich zutreffen würde. Andererseits ist England ja nicht frei von exotisierender Architektur (der Pavillon in Brighton ist wohl das bekannteste Beispiel), nur scheint es sicher, da man dort Zoos mit einer derartigen Architektur hat ausstatten wollen.
    (03.08.2006)
    Stefan Schubert:   Leider sind mir keinerlei orientalische Elemente bei den Dubliner und Belfaster Bauten aufgefallen! Wären die Gebäude in exotischen Stilistiken ausgeführt, hätte ich sie fotografiert, doch kann ich nicht ausschliessen einen Hauch von Ornamentik übersehen zu haben! Das besagte Vogelhaus in Dublin entspricht in etwa einer victorianische Werkstatt mit torähnlichen, aber verschlossenen Nieschen (ehem. Volieren?) im Untergeschoss und kleinen kreisrunden Fenstern darüber an den Seiten, halbrunde Fenster findet man an den Stirnseiten. Hier ist der Backsteinbau mit arkadenartigen Anbauten versehen, einer beherbergt den Soveniershop, der gegenüberliegende bildet den Eingang! Sicherlich gab es hier einst auch Grosstierhäuser, bei denen man eine Ornamentik oder gar eine Exotik hätte finden können, doch entzieht sich dies meiner Kenntnis!
    In meinem Stamm-Pub in Stuttgart hängt en der Wand das Deckblatt eines Dublin Zooführers von 1907, der Rest fehlt leider, wäre aber sicher interessant gewesen!
    (03.08.2006)
    IP66:   @Herr Schubert: Darf ich so hartnäckig sein und fragen, ob es an einem der von Ihnen gesehenen Bauten irgendwelche orientalisierende Elemente gibt, wie Sie sie etwa aus Köln oder Antwerpen oder vielleicht auch aus dem alten berliner Zoo kennen? Es wäre schon interessant, ob dieses seltsame Gerücht, in Irland habe man sich im 19. Jahrhundert nicht an britischen, sondern an Festlandszoos orientiert, zutrifft.
    (02.08.2006)
    Dirk K:   Ja, es waren Spider Monkeys, also doch keine richtigen Spinnenaffen. Hatte auch schon mit mir gehadert, ob das sein könnte.
    (02.08.2006)
    Stefan Schubert:   @IP66: In Dublin sind ausser dem Vogelhaus nicht viele Altbauten vorhanden. Es gab noch ein Terrarium und ein Fledermaushaus älteren Datums, aber eher unscheinbar. Ähnlich sieht es in Belfast aus. Eine recht gut erkennbare alte Bausubstanz weisst der kleine Zoo in Bristol auf, die auch bestmöglichst an die Tierhaltung angepasst wurde. So leben im ehemaligen Dickhäuterhaus nun Gorillas!
    (02.08.2006)
    Stefan Schubert:   In Dublin sind es Spidermonkeys, also Klammeraffen, doch weiss ich die Art auch nicht mehr. Im bereits 2000/01 eröffneten Afrika-Erweiterungsteil lebten Hornraben- also korrekt!
    (02.08.2006)
    Michael Mettler:   @Dirk K: Wirklich Spinnenaffen (Muriquis, Gattung Brachyteles))? Ich wusste gar nicht, dass die außerhalb Südamerikas gehalten werden. Oder sind es "nur" Klammeraffen, die im Englischen Spider monkeys genannt werden?
    (01.08.2006)
    IP66:   @Gibt es in Dublin eigentlich noch Altbauten? Ich frage deshalb, weil ich einmal einen sehr kryptischen Hinweis gefunden habe, in England gäbe es keine exotisierenden Tierhäuser - was wohl stimmt - hingegen seien in Irland solche zu finden. Leider habe ich nie etwas darüber in Erfahrung bringen können.
    (01.08.2006)
    Dirk K:   Da Irlandzoos hier ja wohl auch erlaubt sind, gebe ich mal meine Impressionen aus Dublin Zoo kund:

    Mit dem Bus Nr. 10 ist der Zoo vom City Centre aus gut zu erreichen. Von der Endhaltestelle aus leiten Schilder den Besucher zum Zoo.
    Der Zoo liegt mitten im Phoenix Park, laut Aussage der Iren der größte Stadtpark der Welt. Man könnte also problemlos das Gelände erweitern.
    Der Park ist in zwei Grundabschnitte gegliedert, den alten Teil und die 2003 eröffneten African Plains. Der alte Zooteil gliedert sich in die "World of Cats", die "World of Primates", "Fringes of the Artic", einen wirklich alten Zooteil^^ und zukünftig der neuen Elefantenanlage.

    Nach Betreten des Zoos hat man erstmal einen schönen Ausblick auf einen langgezogen See. Auf diesem befinden sich Inseln für verschiedene Primaten. Die Inseln sind meist schön gestaltet, auch viele Lebendbäume werden verwendet. Die recht kleinen und durch Glasfenster einsehbaren Innenanlagen können die Tiere über Brücken erreichen. Auf der ersten Anlage sind Celebes Makaken, dann kommt eine kleine Schimpansengruppe. Ausgeschildert sind drei 42jährige Weibchen, auf der Anlage war jedoch noch ein älteres Jungtier zu sehen. Weiterhin werden Siamangs, rote Varis, Guerezas und Spinnenaffen!!! gehalten. Letztere waren für mich eine Premiere. Außerdem gibt es noch Anlagen für Borneo-Orangutans (mit Jungtier) und Gorillas. Die Gorillagruppe besteht aus einem Zuchtpaar (!), zwei bereits älteren männlichen Nachzuchten, einem Neugeborenen und einem weiteren fast adulten Tier. Die Innenanlagen sind in kleine begehbare Häuser integriert.
    Hält man sich nach dem Eingang links führt die "World of Cats" an den Primatenanlagen entlang bis zur Oranganlage. Anlagen für Jaguare, Sumatra-Tiger und Schneeleoparden sind sehr groß, manchmal aber ein wenig karg gestaltet. Ein Innenkäfig ist immer durch Glasscheiben einsehbar, Absperranlagen jedoch nicht. Zweischneeleopardenjungtiere waren mit ihrer Mutter gut im Innenkäfig zu sehen. Die Gehege sind komplett mit hohen Stahlzäunen eingefriedet in die an manchen Stellen Glasscheiben eingesetzt sind.
    Vorbei an den Menschenaffenanlagen kommt man zu "Fringes of the Artic". Sehr schöne Anlagen für Grauwölfe und Polarfüchse bilden den Auftakt. Die kernsanierte Eisbärenanlage bewohnen jetzt Amurtiger (der Zoo hält also zwei Tigerformen). Auch dieses Gehege gefällt auch wenn es von außen an ein Jurassick-Park-Gehege erinnert. Vorbei an einem großen, unbewohnten und nicht mehr einsehbaren Käfig kommt man an eine kleine Seelöwenanlage, welche aber außenherum ganz nett gestaltet ist. Außerdem gibt es noch ein kleines Areal für Humboldtpinguine.

    Dann durchschreitet man eine Pforte, die in die "African Plains" führt. Die 2003 eröffnete Landschaft hatte ich mir vorher als bunte Erlebniswelt vorgestellt, doch eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Auf Kunstfelsen wird komplett verzichtet, nur hin und wieder findet man ein paar Hütten im Afrikastil. Der ganze Komplex ist abermals von einem langgezogenen See geprägt. Im ganzen Afrikabereich gibt es keine einziges begehbares Haus, dafür ist fast jeder Stall durch Scheiben einsehbar. Wendet man sich rechts herum kommt man zuerst zu einem kleinen Bongogehege. Vorbei an Löwen, Pinselohrschweinen, Marabus, Hornvögeln (?) und einem schönen Rudel afrikanischer Wildhunde kommt man zu zwei Affeninseln. Auf der ersten leben Weißkronenmangaben (ist das die richtige Übersetzung). Ihre Anlage ist sehr schön beplanzt. Weiter geht es zu einer sehr großen Schimpanseninsel. Auch dieses Gehege fand ich sehr schön, die Innenanlagen war jedoch sehr langweilig. Folgt man dem Hauptweg kommt man zu den Nashorngehegen. gibt ein sehr großes Gehege, ein weiteres ungefähr so groß wie das im Allwetterzoo und einige Absperrgehege. Es werden zwei Gruppen à 1,2 gehalten. Eine Gruppe besteht aus jungen Tieren aus der freien Wildbahn, in der anderen sind wahrscheinlich beide Kühe trächtig. Die Nashornhaltung halte ich für optimal. In Zukunft kann man sich auf viel Nachwuchs gefasst machen, wenn der zweite Bulle auch noch ins zeugungsfähige Alter kommt, was wahrscheinlich bald der Fall sein wird. Im gleichen Stallgebäude wie die Nashörner findet man auch noch Flusspferde. Die Innengehege sind sehr schlicht, jedoch recht groß. Gleiches gilt für das Außengehege. Es werden 1,1 + Jungtier gehalten. Auf der anderen Seite des Weges ist eine große Savanne auf der 1,3 Giraffen, Säbelantilopen, Zebras und Strauße gehalten werden. Es gibt eine große Weide und ein Winterareal mit einer kleineren Außenanlage und mehreren Absperrgehege. Alle Innenställe sind einsehbar.

    Danach verlässt man die "African Plains". Ein sehr großer Bereich wird gerade zur neuen Elefantenanlage umgebaut. Nach der Fertigstellung 2007 soll auch ein Bulle gehalten werden. Zudem gibt es eine neue Anlage mit für Waldrappen mit massig Kunstfelsen. Entlang kleiner Anlagen für kl. Pandas und Nasenbären kommt man in einen wirklich alten Teil des Zoos. Ein furchtbarer Streichelzoo, genannt City Farm zeigt, Kaninchen, Meerschweinchen, Ponys, Esel, Schweine, Kühe und Hunde!!! in teilweise winzigen Betonlöchern. Desweiteren findet man in diesem Bereich des Zoos einige begehbare Häuser: Südamerikahaus, Vogelhaus, Reptilienhaus. Früher gab es auch eine Flughundhaus. Dies fällt aber dem Bau der Elefantenanlage zum Opfer. Rodriguez-Flughunde sind jetzt in einer Voliere im Vogelhaus untergebracht. Zudem gibt es noch Erdmännchen, Kattas, Flamingos und eine kleine Vogelwiese.


    Insgesamt ist der Zoo für die Tiere sehr schön, der Besucher kommt aber oft zu kurz. Kaum begehbare Häuser und schlechte Sicht auf die Tiere lassen das Erlebnis ein wenig in den Hintergrund treten.
    (01.08.2006)
    Stefan Schubert:   Bemerkenswert und in meinem unteren Beitrag nicht erwähnt ist die Einfriedung des "Tropischen Grasslandes": Nur an einer Seite findet man einen Zaun und ein kurzer Abschnitt nahe dem (nicht begehbaren) Giraffenhaus wird von einem Graben gebildet, der grösste Teil besteht aber aus einem Geröllfeld mit verschiedengrossen Steinen zum Besucherweg hin! Die Giraffen und Zebras haben kein Problem damit, wohl aber die Strausse, deretwegen noch ein zusätzlicher E-Zaun gespannt wurde! Die Bennetts hüpften hier rüber und die Guanakos hielten sich ohne Berührungsängste im Besucherbereich auf!
    (01.08.2006)
    Hannes:   ich habs geschafft!
    Ich habe eine schöne Anlage für Mandrills gefunden im FotaWildlifePark in Irland
    (31.07.2006)
    Michael Amend:   Klingt auch gut.Das naturhistorische Museum in Wien ist ebenso phantastsich,allein die Innenarchitktur des Gebäudes vesrchlägt einem die Sprache,und auch die Schausammlungen sind enorm,etliche Antilopenformen,vom Kongoni über etliche Ducker bis zur Giraffengazelle ist alles da.In Wien durfte ich auch hinter die Kulissen gucken,und da stockt einem der Atem,da stehen sachen,man glaubt es nicht.Höhepunkt ist eines der ganzw enigen erhaltenen Blaubock-Präparate,auch wenn das Tier völlig ausgeblichen ist.......
    (16.05.2005)
    Stefan Schubert:   Meine Absicht, das Naturkundemuseum in London zu besuchen, war die Hoffnung einige Tiere anschauen zu können, die ich in Zoos wohl kaum mehr zu Gesicht bekommen werde. Schnell wurde mir in der Ausstellung klar, das sie nur ein Bruchteil der Sammlungen beherbergt! Wieviele Expeditionen wurden in der Vergangenheit ausgesandt, Tiere für das Britische Museum zu töten und auch heute ist es verlangt, das bei der Erstbeschreibung einer neuen Art mindestens zwei Belegexemplare in die naturkundlichen Sammlungen hinterlegt werden müssen! So sind die Londoner Magazine sicherlich voll von Kostbarkeiten! Begeistert war ich von den Skeletten des Riesenlemur und des Elefantenfussstrausses, aber auch Suni, Hirschferkel, Dugong und die beiden kleinen Nashornarten Asiens, wenn auch nur als Präperate. Interessant in ist dieser Richtung auch das Royal Museum of Scotland in Edinburgh! Hier gibt es einen speziellen Raum für ausgestorbene Tiere und jene, die man in letzter Sekunde noch retten konnte (Kakapo, Kalif.Kondor, Mauritiasfalke und -taube)! Interessant sind vor allem die Rekonstruktionen von Dronte, Moa und Aercheopterix! In Dublin gibt es auch ein Naturkundemuseum, doch deren Präperate sind überwiegend über 100 Jahre alt oder stammen aus den Trophäenräumen herrschaftlicher Häuser. Bemerkenswert fand ich nur einen an der Decke hängenden Riesenhai.
    (15.05.2005)
    Michael Amend:   Wenn auch der Londoner Zoo,gerade was die Artenvielfalt anbelangt,eine herbe Enttäuschung ist,das Naturmuseum in London entschädigt dafür doppelt und dreifach!
    Tiere in rauhen Mengen,die den Zoo alt aussehen lassen,darunter etlcihe Raritäten wie Bergnyalas(nicht in der Schau),Javanashorn und ein Sumatranashornkalb usw.usw.Für dieses Museum bräuchte man Wochen,um alles zu sehen.Das Aquarium in der Innenstadt ist nett,aber nicht umwerfend.
    Wer übrigens mal nach san Francisco kommt,das dortige Naturmuseum,das auch das Steinhardt Aquarium beinhaltet,ist übgrigens ebenso phantastsich und wesentlcih besser als der Zoo.In dieser"California Acedemy of Science"sieht man ein bergnyala-Paar,Kongonis,Oribis,Giraffengazellen,See-Elefanten und ein phantastsiches Diorame eine Wasserlochs ind era frikansichen savanne,mit Giraffen,Zebras,Gnus,Leopard,Paviane,diverse Hühner,Kongonis,und das mit einem simulierten Soonenuntergang,-und Aufagng,klar,die Geräusche vom Tonband machen die Illusion fast perfekt....
    (14.05.2005)
    Stefan Schubert:   Nun hier der versprochene letzte Teil meiner England-Tour, um das Podium dann für Diskussionen freihalten zu können!
    Erster Anlaufpunkt war Howletts. Der erste Eindruck war zwar ernüchternd, aber im Nachhinein und vor allem Michaels Hinweis, das hier das Wohl der Tiere und nicht der Besucher im Vordergrund steht, lässt dies aus einer anderen Perspektive sehen! Die vielen Volieren waren windschief aus Vollholz errichtet, lasch mit Maschendraht behangen und weiter weg vom Besucherweg angeordnet worden. Die vor fast allen Gehegen stehenden Hinweisschilder, das die Tiere gefährlich sind, erinnerten mich an den Film "Wilde Kreaturen"! Die pompöse Gorilla-Anlage hielt ich auch nicht für einen Anwärter auf einen Gestaltungspreis! Doch die hier lebende Afrikanische Elefantengruppe hatte diverse Gehege mit Beton-, Gras- und Sandböden, die vielen Tiger hatten fast alle grosse Einzelgehege und auch die Huftiere waren Grossflächig untergebracht. Die Gorillahaltung umfasste zwei grosse Käfigkomplexe mit mehreren Zuchtgruppen, einer Aufzuchtstation und einer eigenen Junggesellengruppe! Die Speziallisierung liegt bei Aspinall auf Säugetiere, die Artenfülle ist atemberaubend! Hier dürfte die wohl umfassendste Schlankaffen- und Kleinkatzensammlung der Welt zu finden sein! Viele findet man auch im Zweitzoo. Ausserdem fand ich die Vierhornantilopen und das im RefreshmentRoom erhältliche TigerBeer aus Singapur interessant! Dem zweiten Zoo in Port Lympne machte ich tags darauf meine Aufwartung! Die Gehege erinnerten mich zunächst an Howletts, doch ist hier mehr Platz. So sind weite Teile den Spitzmaulnashörnern vorbehalten. Das verbliebene Sumatranashorn war zwishenzeitlich wieder nach Indonesien zurückgegeben worden! Den auch hier vorhandenen Gorilla-Gruppen standen auch Freianlagen bereit. Einen Teil des Parks konnte man nur mit alten Militär-Lkw erfahren, die leider stillstanden! Dennoch können beide Parks empfohlen werden! Den vorletzten Tag zog es mich nach Brighton in das alterwürdige Aquarium. Doch auch hier hat sich inzwischen SeaLife breit gemacht! Im Piranha-Becken ist ein Skelett zu finden und wer will kann sich in einem Ruderboot fotografieren lassen, das gerade vom Hai gefressen wird! Haie schwimmen auch im Delfinarium und eine Meeresschildkröte! Delfinarien gibt´s in Grossbritannien keine mehr. Den Tag rettete schlieslich noch ein Besuch im Drusillas Zoo bei Eastbourne. Ein kleiner, aber netter Park! Hier gibt es nur kleinere Tiere: verschiedene Lemuren und Affenarten, auch Haus- und Heimtiere, sowie Reptilien und Wirbellose. Interessant fand ich Roudrigues-Flughunde und Bürstenschwanz-Rattenkängurus in Taganlagen, die sich auch zeigten! Den letzten Tag verbrachte ich in London. Zunächst im Naturkundemuseum, wo "ChiChi" in einer Vitrine zu finden ist, jener Panda, der in den Fünfzigern auch im TP Berlin, Nürnberg und Frankfurt zu sehen war, bevor er an die Themse gelangte. Als letzte Tierhaltung ging es ins Aquarium. Wenn es auf dem Weg liegt, kann man schonmal reinschauen!
    Einen guten Überblick über die britischen Tierhaltungen gibt es unter www.zoos.50megs.com!
    (13.05.2005)
    Stefan Schubert:   Im Fernsehen lief auf Arte kürzlich ein Beitrag über Fuengirola, der mich umschmiss und auch über den LoroParque gab es schon Berichte, beachtlich finde ich dessen Nachzuchterfolg bei den Spix-Aras! Auch die Flut der deutschen Katanga/Angolalöwen kommt aus Iberien. Das das Aufzuchthaus der Wilhelma jedoch voll von Gorillas aus Barcelona ist, wirft Wiederum Fragen auf! In einer Hagenbeck-Schrift lass ich von der Mithilfe des Freisichtanlagen-Urvaters beim Aufbau des Zoo Roms, wie auch in Paris, Prag und Budapest. Da ich die letzten drei Einrichtungen kenne, hatte ich hohe Erwartungen! Diese wären dann wohl ebenso enttäuscht worden, wie einst in London!
    (13.05.2005)
    Michael Amend:   In Italien gibt e sind er Tat einige sehenswerte Zoos,z.B der Parco natura in Bussulengo,der einens ehenswerten Tierbstand in gepflegten Anlagen aufweisen kann.Was den Zoo in Rom anbelangt,der ist auf dem Wege der Besserung,vermüllt ist erw ohl nciht mehr,es wurden viele Tierarten abgegeben und der Zoo wird modernisiert,und nur noch einige wenige Tierarten sollen dort gehalten werden.Naturlich benötigt das etwas zeit und Geld,Rom wurde ja auch nciht an einem Tage erbaut.....
    (13.05.2005)
    Italien )::   Echt? Dort gibt es schöne Zoos? Dann hätte ich sehr gerne mehr Informationen darüber. Ich kenne nur schlechte Beispiele, so war ich vor acht Jahren im römischen Zoo und ich muss sagen, so einen gruseligen Zoo habe ich noch nie gesehen! Müll, Müll, Müll. Verschlossene Tierhäuser, enge dunkle Käfige, Müll, Müll, Müll, kein einziger Besucher im ganzen Zoo, kleine Gehege, Müll, ein modernes, aber sehr komisches Vivarium. Dazu kommt, dass es schon dämmerte und der Zoo sehr einsam in der Villa Borghese liegt, die zu der Urzeit teilweise von "interessanten" Menschen frequentiert wird. Das war das erste Mal, dass ich froh war, aus einem Zoo wieder draußen zu sein.
    Gute Dinge habe ich nur vom Loro Parque, der Faunia (nich Zoo!) Madrid und dem Parco de la Nauturaleza gehört.
    Gibt es in Genua-Nervi eigentlich noch einen Zoo?
    (13.05.2005)
    Stefan Schubert:   Diese Sache mit den Nichtraucherflügen ist nur eine Ausrede, mit der ich mich rechtfertigen kann, es gibt auch noch andere Gründe. Es gibt aber auch andere schöne Zoos in Europa, denen ich meine Aufwartung machen möchte. So kenne ich nur je drei Zoos in Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden, sowie zwei in Österreich und dem Ruhrgebiet! Dort liegt zunächst mein Nachholbedarf! Schöne Zoos soll es auch in Italien und auf der Iberischen Halbinsel geben, was ich bislang nicht so recht glauben konnte, sieht man das dortige Verhältnis zu den Tieren! Der Kölner Zoo hat seine restlichen Hirschkängurus nach Blackpool abgegeben!
    (12.05.2005)
    Michael Amend:   Den Zoo Chester würde ich auch gerne liebend einmal besuchen,ich kenne ihn nur aus den dessen Zooführern und der Abenteuer Zoo-Folge,aber sowohl in den Zooführern als auch in der Tv-Sendung machte der zoo einen phantastischen eindruck.Alleien die Idee,ein haus für inselbewohnende Arten einzurichten,finde ich klasse und sehr zur Nachahmung empfohlen.Blackpool hat neben den Felsenkänguruhs sogar noch Hirschkänguruhs? Nicht schlecht!
    Tja,als Nichtraucher kann ich es nicht nachempfinden,wie ist ist,etliche Stunden während eines Langstreckenfluges daruf verzichten zu müßen,aber die Aussicht,einge Spitznezoos mit erlesesten Tierbeständen zu sehen,sollte es vielleicht etwas erträglicher machen...
    Australien steht ebenfalls ganz oben auf meiner Wunschlsite,denn ich will unbedingt,bevor ich diese Welt verlasse,Schnabeltiere in natura erleben........Und natürlich noch die vielen anderen beuteltierarten,die es seit langem oder ncoh nie in außeraustralischen Zoos gegeben hat....
    (11.05.2005)
    Stefan Schubert:   Die fünfte Etape auf meiner Reise durch die britische Zoolandschaft führte mich in den mittleren Westen der Hauptinsel. Das erste Ziel wurde der Welsh Mountain Zoo nahe Colwyn Bay. Malerisch ist dessen Lage in den Bergen an der Nordküste Wales mit Blick über das Meer, zu den Bergen Snowdonia´s und der Hauptverkehrsader zur Irischen See! Der Tierbestand wies kaum Besonderheiten auf, doch fand ich einige gute Dinge vor. Nahe dem Haupteingang lagen grössere Freigehege für Braunbären und Fischotter. Auf der ehemaligen, winzigen Elefantenanlage standen(wie auch in London) Trampeltiere. Recht neu war eine Schimpansenfreianlage nahe der Bergkuppe. Nahebei lag die Seelöwen-Anlage. Diese wirkte eher wie eine flache Pfütze, denn eines Robbenpools! Doch bei den täglichen Vorführungen erklärten die Trainer ihre Arbeit mit den Robben und den täglichen Gesundheits-Check, was den Tieren sichtbar gefiel, wie auch das Jonglieren verschiedener Gegenstände. Der Youngster übte feste mit und schien sehr verärgert über sein Missgeschick! Doch ist der Neubau eines grossen Pools für diese dennoch glücklichen Tiere das nächste Grossprojekt des Gartens.Originel fand ich die Vergesellschaftung der etwa 20köpfigen Flamingogruppe mit einem Spiegel um sie zur Brut zu annimieren! Auf dem Rückweg schaute ich bei OceanWorld in Rhyl vorbei. Dort sollte es ein Treibhaus voller Dschungelpflanzen, Wasserfällen und Kakteenlandschaften geben, tropische Fische, Seelöwen und Pinguine geben! Doch zwischenzeitlich wurde die Einrichtung von der MerlinGroup übernommen und erscheint als SeaLife, dem entsprach auch das Gezeigte! Tags darauf ging es in den Chester Zoo. Er ist der artenreichste der Inseln, mit Sicherheit einer der besten und hätte auch ein eigenes Kapitel verdient, da die Eindrücke hier so vielschichtig waren. Neu war "Spirit of the Jaguar", ein Tierhaus, das sich der einzigsten Grosskatze Südamerikas widmet und von einer Automarke gesponsort wurde! Im Innenbereich zwei Lebensräume der Katze: Wüste und Dschungel, die Aussenanlagen wurden als Pampas gestaltet, u.a.a.mit Baumfarnen. Weiteres Highlight ist die Twilight Zone, ein Nacht-Tropenhaus mit freifliegenden Fledermäusen. Neu entstand gerade ein grösserer Komplex für Spitzmaulnashörner und beabsichtigt wurde die Erweiterung der Elefantenanlage in Richtung Parkplatz. Die Dickhäuter bilden hier eine hormonische Zuchtgruppe mit vielen Kälbern. Eine ebenfalls recht harmonische Gruppe stellen hier die Schimpansen mit ca.80 Individuen! Zu den Besonderheiten im Bestand zähle ich die Komodowarane(1,3), Brückenechsen und Mauritiusfalke! Sehr gut gemacht ist auch der Zooführer mit Hinweisen zu den Tieren und zahlreichen Gehegegrundrissen! Abschliessend besuchte ich noch den Zoo Blackpool und wurde auch hier angenehm überrascht! Die Stadt ist etwas flippig und seit über 100 Jahren Haupturlaubsziel der Arbeiter aus Manchester und Umgebung und so bildet sie einen einzigen riesigen Rummelplatz! Doch nicht der Zoo, Ruhe und Sachverstand begegneten mir hier! Eine begehbare Lemurenanlage beherbergte neben Katta auch Roten Vari und Mohrenmaki. Gegenüber lebten Bürstenschwanz-Felsen und Hirschkängurus und etwas versteckt eine ordentliche Schweinshirschherde. Die Gorillas besassen eine bepflanzte Felseninsel und die Orangs eine noch nicht so gute Freianlage. Sowieso leben die meisten Tiere her unter freien Himmel, oder wurden gerade neue Anlagen errichtet! Bemerkenswert fand ich ein Gehege mit drei Urson-Baumstachler, zu einer Zeit, wo sie in Deutschland langsam verschwanden! An der Promenade gibt es auch in Blackpool ein SeaLife, dieses kann man sich getrost antun, da es wohl eines der besten ist!
    (11.05.2005)
    Stefan Schubert:   Auf der oben angegebenen Internet-Seite habe ich schon Pinguine in angenehmerer Umgebung gesehen und so etwas vermutet. Stachelschweine als Nachnutzer ausgedienter Tieranlagen kommen scheints in Mode! Der Edinburgher Park hat mich schon seinerzeit begeistert und will seine Popularität weiter steigern und wie es den Anschein hat, ist die nächste Tour wohl noch vor 2007 fällig! Eine USA-Tour würde mich auch reizen oder durch Australien mit StopOver in Singapure, aber die ewig langen Nichtraucherflüge! P.S.: Noch zwei Etapen habe ich in Petto für die nächsten Tage, zum einen Chester & Umgebung und der Südosten des Landes.
    (10.05.2005)
    Michael Amend:   Wow, kann man d anur sagen,da hast du ja einige Zoos besucht....Ich werde erstmal eine zweite Us-Tour unternehmen,bevor ich mich mal wieder anch England aufmache.Nachdem, was du über Glasgow geschrieben ahst,ist es sehr positiv,das der geschlossen wurde.
    Übrigens ist die Designer-Pinguin-Anlagein London ,die wohl mieseste Pinguin-Anlage,die ich je gesehen habe,
    in eine Stachelschwein-Anlage umgewandelt worden ,die Pinguine haben eine neue Anlage erhalten.Edinburgh plant den bau einer neuen,riesigen Eisbären-Anlage und hat die Aye-Aye's aus Paris bekommen.
    (09.05.2005)
    Stefan Schubert:   Zurück auf der Hauptinsel widmete ich mich einigen Einrichtungen im Südwesten. Zunächst besuchte ich den Paignton Zoo nördlich des Stadtzentrums. Dieser besteht aus vielen Freianlagen, grössten Teils durch Wasserabgrenzung, seltener sind noch einige ältere Gehege zu finden. Viele der Bewohner sind klassische Zootiere, aber mit Kurzschnabeligel, Bärenstummelaffe und Schwarzer Brüllaffe auch nicht ganz alltägliche! Hinter der Pinguinanlage liegt ein kleines Nachttierhaus mit Neunbinden-Gürteltier und Rodrigues-Fruchtfledermaus, einer Art, die es ohne den Bemühungen des Durell Wildlife Trusts auf der Insel Jersey wohl nicht mehr gebe. Zu diesem Zoo werden von mehreren Häfen an der Südküste Überfahrten inklusive Bustransfer zum Tierpark angeboten! Zurück nach Paignton. Am Ausgang liegen noch zwei Gewächshäuser, die als Wüsten- und Tropenhallen bepflanzt und mit freilebenden Vögeln besetzt sind. In Terrarien findet man hier Reptilien. Tags darauf machte ich mich zum Marwell Zoo nahe Winchester auf. Wie Michael bereits bemerkte ein absolutes Muss für Huftierliebhaber! Drei Zebra-, vier Otyx-, vier Drehhorn- und zwei Pferdeantilopenarten findet man hier, aber auch das nationale Okapi-Zuchtzentrum. Neu bei meinem Besuch war der Madagaskar-Komplex mit Fossa, Katta, Varis, Mausmaki und Alaotra-Grauer Bambuslemur. Versteckt im Gazellenstall ist eine Kleinsäuger-Abteilung. Hier fand ich, allerdings lieblos in Terrarien untergebracht, Feldhamster und Lemming! Der drittälteste Zoo des Landes in Bristol ist der kleinste unter den Grossen! Hier wird "Big is beautyfull! ausser Kraft gesetzt und gezeigt, dass es auch im Kleinen geht. Einst gab es im Meageriestil viele grosse Zootiere und ein Elefant ist auch noch da. "Wendy" ist eine der wenigen Asiatinnen mit Stosszähnen! Empfehlenswert ist gleich der Besuch des Nachttierhauses nach der Zooöffnung, da man dann in der Dämmerung das Erwachen der Bewohner beobachten kann, u.a. AyeAye´s! Grosse Tiere sind nur noch in Form von Okapi und Löwe da. Markant sind die vielen historischen Bauten: Aquarium, BugWorld und Vogelhaus. Topmodern ist die Robben-Pinguin-Küste mit Unterwassertunnel. Besonderheiten beim Tierbestand findet man vorrangig im Vogelreich: Rosa-Mauritiustaube und Brillenibis! Als nächstes besuchte ich den DudleyZoo nahe Birmingham. Dieser bestach durch seine einzigartige Lage auf einem Burgberg um einer Schlossruine herum, seinen Tierhäusern im Bauhausstil undeinen recht umfangreichen Tierbestand. Doch machte er insgesamt einen recht heruntergekommenen Eindruck: Alte Rummelplatzkarussels, eine gesperrte Seilbahn und viele geschlossene Häuser! Doch im Rahmen der Tourismus-Förderung sind inzwischen Gelder zur Restaurierung bewilligt worden, ansonsten drohte die Schliessung! Der Glasgower Zoo ist übrigens 2003 geschlossen worden!
    (09.05.2005)
    Stefan Schubert:   Dritte Etape auf meiner Rundreise sollten die irische Zoos werden. Hier ist die Zoolandschaft recht dünn, aber in Verbindung mit Wildlife-Beobachtungen der freien Natur allemal lohnend! Es gibt drei grosse Zoos in Belfast und Dublin, sowie auf der Fota Island nahe Cork im Süden der Republik. Laut einer Irland-Karte soll es auch einen vierten in Westport geben, der 2001 nicht da war und über den ich auch keinerlei Info finden konnte. Da meine vorhandenen historischen Unterlagen nur über das britische "Festland" sind, habe ich auch keinerlei Information über den früheren Bestand hier! Doch zunächst besuchte ich Belfast Zoo im Norden der Stadt und idyllisch gelegen zwischen Meer und Cave Hills. Spezialitäten sind hier Krallenaffen, Kakadus und Tragopane. Besonders auf dem Vogelsektor wurde hier die Artenvielfalt reduziert. Dennoch findet man fünf Pinguinarten in einer Anlage. Die Gehege sind verhältnismäsig gross und überwiegend offen. Zahlreiche tpische Zootiere, wie Elefant, Giraffe, gorilla und Schimpanse sind hier zu finden, aber auch Raritäten wie Zweifarbtamarin, Schwarzes Löwenäffchen, Mhorrgazelle und die einzigsten Tonkinlanguren Britaniens, sowie die einzigste Weissbartlanguren-Zuchtgruppe Europas! Nepelparder sollen ebenfalls zum Bestand zählen, doch fand ich in ihrem Gehege die Temminck-Goldkatzen. Dannach besuchte ich den Dubliner Zoo unweit der Stadt im Phoenixpark. Er ist der viertälteste der Welt und zweitälteste des damaligen Empires! Dennoch ist er nicht antiquiert. Die meisten Anlagen sind gross und offen, die Tiere in Zuchtgruppen integriert. Es gibt sicherlich noch manche Verbesserung, doch arbeiten die Zooleute daran. Alte Bausubstanz aus der Frühzeit ist rar, nur der alte (geschlossene) Eingang und das Vogelhaus sind älteren Datums. Eine fast ebenso grosse Erweiterungsfläche wie der "alte" Zoo half der Raumschaffung im ursprünglichen Teil! Auf der Erweiterung entstanden Gehege für afrikanische Tiere. Im Zentrum des Ur-Gartens zahlreiche Affeninseln. In einer grossen Eisbärenanlage sollten die weissen Petze mit Eisfüchsen vergesellschaftet leben, doch die Verbindungsröhre war noch verschlossen! Der bekannteste Bewohner des DublinZoo war übrigens jener Löwe, der die MGM-Filme einbrüllte! Als Aussenzoo des Dubliner kann der Fota Wildlife Park gelten. Er ist noch recht jung und wurde erst 1983 eröffnet. Markenzeichen sind die grossflächigen Freianlagen und die Unterbringung der Tiere in Habitats-Sektionen. So leben Strausse, Emus und Nandus im Bereich Tropisches Grasland gemeinsam mit Girafen und Zebras. Viele der Affen bewohnen eigene Inseln, so manche erhalten aber auch Freigang, wie andere Tiere auch. Für freifliegende Aras sind Fässer als Brutmöglichkeit in Bäumen aufgehängt! Spektakuläre Arten fehlen zwar hier, aber das Erlebnis Tier erhält eine neue Dimension! Aquarien gibt es fast überall in den Küstenorten, sollte man doch sich nicht von verheissenden Namen wie SeaWorld irritieren lassen. Zumeist findet man hier heimische Arten und einige typische Aquarienbewohner. Aus der Masse heraus stach rückblickend nur das Atlantaquaria in Salthill bei Galway mit einem Lachsbecken und Octopus!
    (07.05.2005)
    Stefan Schubert:   Nachtsprung nach Schottland und der erste Anlaufpunkt ist der Edinburgh Zoo. Hier wurden zu Beginn des 20.Jh. erstmals Pinguine zur Schau gestellt und so fühlt man sich hier diesen Frackträgern besonders verpflichtet. Dieses zeigt die neue grosse dreiteilige Anlage. Einst gab es im Zoo auch Zügel- und Adeliepinguine, heute sind es Felsen-, Goldschopf-, Esels- und Königspinguine, die ganzjährig unter freien Himmel gehalten und gezüchtet werden! In der Anlage ist auch ein Nashornpelikan untergebracht gewesen. Höhepunkt ist der alltägliche Pinguinspaziergang am Nachmittag! Der Park erstreckt sich über einen Berg und im oberen Teil sind weiträumige Huftieranlagen angelegt. Einige Besonderheiten beherbergt das Affenhaus: Sclater´s Mohrenmaki, Alaotra-Bambuslemur und Bärenmakak! Vielerorts entstehen hier neue, zeitgemäse Anlagen und der letzte Eisbär erwartet wohl nur sein Ableben, dann endet die Haltung. Die alte Eisbärenanlage wurde bereits zu einer begehbaren Waldrapp- Voliere! Bemerkung verdient auch eine freilebende Nachtreiherkolonie im Zoo. Sie konnte nach einem Sturm in den 50´s entwischen und siedelte sich im Umland an. Man trifft sie spätestens zur Robbenfütterung. Der nächste Tag führte mich zum Zoo Glasgow. Dies war das schlimmste, was ich jemals sah! In einer tiefen Bärengrube lebten Enten, im heruntergekommenen Affenhaus noch ein paar Kapuziner und das Nashornhaus diente sicherlich zuvor als Schafunterstand in den Highlands! Ansonsten gab es noch Bengaltiger, Haustiere, Mähnenspringer und ein meist verschlossenes Reptilienhaus mit Papageien und Unmengen freilaufender, tobender und schreiender Kinder ohne Aufsicht! Der Glasgower Zoo war nur noch ein Abbild seines einstigen Glanzes und dürfte inzwischen geschlossen worden sein! Den Tag rettete ein Besuch im DeepSeaWorld- Aquarium in North Queensferry. Spektakulär ist desen Lage unter der Firth-of-Forth-Bridge und ein ringförmiger Unterwassertunnel, durch den ein Laufband führt. Weitere schott. Einrichtungen habe ich nicht besucht, es gibt aber hier noch Wildparks und weitere Aquarien!
    (06.05.2005)
    Stefan Schubert:   Am 03.05. habe ich zu diesem Beitrag antworten wollen, doch war diese zu umfangreich und ist irgendwo verloren gegangen! So reiche ich alles häppchenweise nach: 2002 habe ich eine umfassende Zootour auf den Inseln unternommen. Erste Station war der alterwürdigste des Landes in London und meine hohen Erwartungen wurden enttäuscht! Der Garten liegt im Regent´s Park und ist einer der wenigen "Innenstadtzoos" Grossbritanniens. Der nTierbestand ist zwar immernoch beachtlich und kann auch einige "Exoten", wie Schwarze Mamba, Löffelstör und AyeAye, aufweisen, doch sind viele Anlagen gewöhnungsbedürftig, allen voran die erschlagenden Affenkäfige und die Designer-Pinguin-Anlage! Schöne Freianlagen für Katzen und Ameisenbären/Nandu waren positive Eindrücke. Hier sind übrigens die einzigsten Gr.Ameisenbären des Landes zu sehen. Hervorragend fand ich die Neugestaltung des Grossen Bärenfelsen von 1914 in eine Lippenbär- Hulman- Gemeinschaftshaltung, da war´s verschmerzlich, das sich ganztägig kein Tier zeigte. Die Elefanten sind kurz zuvor in den Aussenzoo nach Whipsnade gezogen, auch ein guter Zug! Bilder vom Londoner Zoo gibt´s im Net unter www.leszoosdanslemonde.com/html/zoo_monde/europe! Nächste Etape war Whipsnade Wild Animal Park. Riesig in jede Richtung: riesige Gehege, riesige Herden und riesigen Spass an den vielen freilaufenden Tieren, u.a. Chinesische Wasserrehe und Muntjks! Fazit: Ein Muss bei jeder England- Zootour! Dritter Zwischenstop war der Colchester Zoo, der ausserhalb der Stadt liegt, aber gut mit dem Bus zu erreichen ist. Dieser Tierpark gehört zu den artenreichsten im Land. Bemerkenswert sind die vielen Affen- und Kleinkatzenarten. Im "alten" Zooteil wirkt alles etwas verbaut, doch ist dies nur der erste Eindruck, da die Anlagen gut strukturiert und ausgestaltet sind. Nervig wirkt hier die Fahrstuhlmusik, die allerorts aus Lautsprechern dudelt, doch dient diese sicherlich in erster Linie zur Beruhigung der Tiere! Im Erweiterungsteil entstanden zwei grossflächige Freianlagen für Afrik. Elefanten und Savannentiere, sowie einige kleinere Gehege zum Thema Afrika! Auch dieser Zoo kann nur wärmstens empfohlen werden!
    (06.05.2005)
    Espana!:   Was du von Howletts erzählst erinnert mich ein bißchen an einen unglaublichen Tierpark, den ich vor einiger Zeit besuchte:
    Den Parc de la Naturaleza bei Santander in Spanien, er erstreckt sich über einen gesamten Höhenzug zwischen mehreren Dörfern. Der Besucher fährt mit dem Auto an den riesigen Anlagen (die Elefanten haben alleine eine schätzungsweise 10-20 ha große Anlage für sich)vorbei und kann, wenn er möchte halten und aussteigen. Also kein Safaripark im herkömmlichen Sinne. Beeindruckend, aber, wie gesagt, an die Besucher wird kaum gedacht, es ist sehr schwer die Tiere alleine zu entdecken und erst dann kann man sie von weiter Ferne aus beobachten. Ich glaube er hat einen Großteil seines Tierbestandes (Großkatzen, Dickhäuter, Bären, Elefanten, Giraffen, Reptilien, Robben, iberische Wildtiere) aus dem ehemaligen Zoo in Santander gespeist. Würde gerne noch mal hin.
    (03.05.2005)
    Michael Amend:   Leider kenne ich bisher nur 3 Zoos in England aus eigener Anschauung,London,dessen Außenzoo Whipsnade und den Howlett's Wild Animal Park. DEr Zoo London ist aus nur aus historischer Sicht sehenswert, der Tierbestand ist es keineswegs(mehr)Um seiner Schließung vorzubeugen,mußte der Zoo mehr als die Hälfte seiner Tiere abgeben,übrig geblieben ist nicht sehr viel,und die wenigen Tiere,die es noch gibt,leben in meist eher bescheidenen Verhältnissen.Ganz anders der wirklich sehenswerte Außenzoo Whipsnade,mit über 260 ha flächenmäßig einer der größten Zoos Europas,sehr bekannt durch seine großen Huftierherden,bis in die 80iger jahre wurde eine Herde von über 30 Breitmaulnashörnern gehalten,ich habe 1994 leider nur noch 8 gesehen.Mehr als 50 Kälber wurden dort geboren......Howlett's ist einer der besten und außergewöhnlichsten Zoos,die ich kenne.Besucher tun sich hier schwer,die Tiere zu beobachten,da,sehr ungewöhnlich für einen Zoo,hier das Wohl der Tiere und nicht wie in fast allen anderen Zoos der Fall,das Wohl der Besucher an erster Stelle steht.Der Tierbestand besteht überwiegend aus sehr seltenen,und für den normalen(deutschen)Zoobesucher eher unspektakulären Arten, wie viele Kleinkatzen und seltene Primaten.Natürlich gibts auch eine große,züchtende Gruppe afrikanischer Elefanten und massig Tiger.Viele andere englische Zoos haben einen sehr guten Ruf,Chester z.B,der ,glaube ich,auch die größte Artenvielfalt in einem englischen Zoo hat.Sehr lobenswert ist,das sich viele englische Zoos Schwerpunkte in ihrem Bestand gesetzt haben,es gibt keienn englishcen Zoo,der auf Teufel komm raus alle vier Menschenaffenarten hält....Marwell z.B hat sich auf Huftiere spezialisiert,Elefanten gibt's dort nicht,und auch Menschenaffen sucht man dort vergeblich.Fast undenkbar für eienn Zoo in dieser Größenordnung,zumindestens für Deutschland.Twycross ist bekannt für eine sehr gute Primaten-Collection,wohl die Beste in ganz England.Colchester hat sehr gute Bestände an Kleinkatzen und Primaten.Soetwas fehlt überwiegend in den deutschen Zoos,die meisten müßen jetzt unbedingt Elefanten züchten und begnügen sich damit,ihren Besuchern ein Standardprogramm an Arten zu bieten.Natürlich haben auch die englischen Zoos ihre Schwächen,gar keine Frage,so sind z.B Bären fats komplett aus englischen zoos verschwunden,im ganzen land gibt es nur noch einen einzigen Eisbär,in Edinburgh.
    Fazit,eien reise durch die englischen Zoos lohnt sich auf jeden Fall!
    (03.05.2005)
    ?:   Großbrittanien muss ja ein unglaubliches Zooland sein (siehe auch viele Forumsbeiträge hier). Ich habe das Gefühl, man trifft dort alle paar Kilometer auf große, gute Zoos, wie London, Jersey, Howletts, Port Lympne, Bristol, Chester, Birmingham?, Durell, Colchester, Marwich, Edinburgh, Glasgow, Belfast,..., dazu noch die vielen Vogelparks und Aquarien.
    War leider noch nie dort.
    (03.05.2005)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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