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    Tierpark Berlin - allgemein

    W. Dreier:   Die Philippinen-Musangs
    (17.05.2017)
    W. Dreier:   Aus `` gut unterrichteten Kreisen``: die beiden Jungtiere von Gerenuk und Oryx sollen weiblichen Geschlechts sein - wenigstens bei einigen highlights nun weiblicher Nachwuchs.

    Anbei ein Zwillingspaar der Kreishornschafe. Die Zahlen schwanken ja nach Dauerbesucher zwischen 5 und 7, ich sah 6, konnte aber nicht den Schutzstall einsehen.
    (17.05.2017)
    Jörn Hegner:   aus platzgründen sind jetzt die watussi-rinder nicht mehr dort . weil in diesen gehege jetzt rotbüffel mit pinselohrschweine rein kommen werden . im zoo rotterdam sind diese beiden tierarten doch auch zusammen in einen gehege . es bekommen dafür doch die kaffernbüffel mehr platz . auch dieser tierpark berlin-friedrichsfelde hält jetzt pinselohrschweine . schon sehr viele zoos haben inzwischen welche . wird sonst der zoo berlin diese auch behalten . auch er hat nebenbei rotbüffel . ansonsten diese andere art nämlich das busch- oder flussschwein kommt man doch heute sehr schlecht ran . wie auch dieses madagaskar-flussschwein das in den zoo von tananarive / madagaskar gehalten wird .
    (16.05.2017)
    W. Dreier:   Beide Schleichkatzen (Genette / Musang) sind nun meistens auf der Anlage - aber stets ruhend und versteckt und fotografisch unbefriedigend
    (16.05.2017)
    W. Dreier:   Die Wölfe sind nun auf der Anlage - mit dem alten Schild ``Wolf``. Laut Theorie also Iberische Wölfe. 2 waren sichtbar - noch scheu.
    (16.05.2017)
    W. Dreier:   Das schon in der Anlage befindliche Schopfhirschjungtier lag etwas günstiger für ein Foto.
    (14.05.2017)
    W. Dreier:   Das frisch geborene Oryxkalb war erstmals im Vorgehege zu sehen
    (14.05.2017)
    W. Dreier:   Oh pardon! bin mit dem Tierpark in Magdeburg gelandet. `tschuldigung!

    Schwarzschnabelstorch und Jungfernkranich sitzen weiter
    (14.05.2017)
    W. Dreier:   Nochmals die jungen Chaco-Pekaris . schnell vorüberziehend
    (13.05.2017)
    W. Dreier:   Bei den Schopfhirschen gab es noch eine 2. erfolgreiche Geburt am 1.5. . Das hier ganz hinten liegende scheint aber vom April zu sein
    (13.05.2017)
    W. Dreier:   2 der 7 Kreishornschäfchen
    (13.05.2017)
    W. Dreier:   Eines der Riesenseeadler-Jungvögel mit dem Vater
    (13.05.2017)
    W. Dreier:   - Die Mandschurenhenne sitzt nicht mehr - ohne Erfolg (wird, wie mir berichtet wurde , sogar vom Zuchtbuchführer ``erwünscht`` - es gibt schon zu viele!!). Jungfern- und Schneekranich und Schwarzschnabelstorch sitzen weiter
    - die alte Tamanduanlage ist abgebaut
    - die Kattas betrachten die Bambusanpflanzung als willkommene ``Ergänzungsquelle``. Verstehe jetzt, dass neuerdings Kattas und Bambuslemuren systematisch näher ``angesiedelt`` wurden
    - am ABH hat die Abrißfirma eine tabula-rasa- Fläche hinterlassen
    - Gerenukjungtier weiterhin nicht zu sehen, die Geburt bei den arab Oryx ist erfolgt - auch nichts zu sehen

    Anbei : brütende Stockenten in einer Hütte. Eigentlich ist das abartig - aufgrund der hohen Krähendichte kommt aber sonst kaum noch ein Freigelege hoch.

    (13.05.2017)
    W. Dreier:   Hatte ich vergessen: Fjellrind- und das 1. Wasserbockjungtier sind - natürlich- männlichen Geschlechtes. Bezüglich des Gerenuks und des Ursons frage ich lieber nicht nach. Bisher dürften 90 % (wenn das auch für eine Statistik nicht ausreicht) des ``besseren`` Nachwuchses (also ohne Kenntnis des Geschlechtes von Schäflein, Schweinchen und Zicklein) männlich sein
    (12.05.2017)
    W. Dreier:   Und noch eine 2. Geburt bei den Ellipsenwasserböcken
    (11.05.2017)
    W. Dreier:   Und gestern Geburt bei den Chaco-Pekaris. Soweit zu sehen, 3 Jungtiere. Es gab nur eine Foto-position, Entfernung 30 m und viel Geäst dazwischen. Nur gut , dass der Apparat noch eine manuelle Scharfeinstellung besitzt.

    Ansonsten lagen aber fast alle Tiere herum
    (11.05.2017)
    W. Dreier:   ``Schweinehängen `` der beiden jungen Brüllaffen
    (11.05.2017)
    W. Dreier:   Endlich Sonnenschein - aber kaum Zeit:
    - Am Haupteingang wird man jetzt von 2 tiefen Löchern empfangen: neue Pflanzinseln
    - Im Dickhäuterhaus wird der Käfig der Tamanduas abgebaut - die sind ja schon umgezogen
    - laut Dauerbesucher werden Iberienwölfe auf die Anlage kommen - 3 Rüden
    - der Schopfhirschnachwuchs ist noch unsichtbar, Geburt am 10.4.
    - gegen 14 Uhr sollten die Gerenuks auf die Anlage - was auch geschah - aber erwartungsgemäß
    ohne Jungtier
    (11.05.2017)
    W. Dreier:   @M. Meier: Ja, natürlich, die ``ehemalige`` Löffelhundanlage ist ebenfalls in Arbeit - mit diesem nun großen Loch - ohne ``Löffelohren\"
    (10.05.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Na wenn inzwischen alle übrigen Hyänenanlagen betroffen sind, dann hatten mein Freund und ich wohl sogar beide Recht. Auf der ehemaligen Anlage der Schabrackenhyänen leben doch jetzt die Löffelhunde, oder verwechsle ich das?

    Das mit dem kleinen Maki ist sehr bedauerlich. Erfreulich dafür die sonstigen Geburten und Schlupfe.
    (10.05.2017)
    W. Dreier:   Noch ein Nachtrag: die jetzige Rückwand der ehemaligen Streifenhyänenanlage
    (10.05.2017)
    W. Dreier:   Pardon - das mit dem Urson. Habe 40 min. ``gequatsch``.
    Das Fjellrindjungtier noch.
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   Zwergmara vom 5.5.
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   Ursonjungtier: stellt sich beim Klettern schon recht geschickt an - und der Baum war dick!
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   Der Bartgeiernachwuchs ist noch recht unbefiedert, während die jüngeren Riesenseeadler schon fast befiedert sind
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   Zu den Sichuantakins: die beide Jungtiere (0,2) sind nur 10 Tage ``auseinander`` - aber jetzt nach ca 10 Wochen irritiert mich der Größenunterschied
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   Welch ``schöner`` Apriltag im Wonnemonat Mai!
    Bautätigkeit:
    - ABH: mittlerweile wurden von den 3 Anlagen die Betonbasen entfernt, etwas wurde im Boden ``rumbebuddelt``. Über die Terminlage hatten die Bauarbeiter keine Ahnung.
    - ``Hyänenreihe``: nach Umbau der Fleckenhyänenanlage ist die ganze Reihe betroffen: ehemalige (und wieder) Fleckenhyänenanlage: tabula rasa der Fläche bis auf den Sand, besagte Bäumchenstamm - Drapierung. Anlage der ehemals Braunen: etwas unverständlich (ähnlich wie bei den Erdwölfen): es wurde fast alle Vegetation herausgerissen, auch die Büsche außerhalb vom Betrachter wurden abgeschnitten - die Tiere stehen auf dem Präsentierteller. Auf der rechten Seite wurde ein größeres Loch gebuddelt, mit Folie ausgelegt - Badeteich? Und für was? Schleichkatzen könnten ob der oben offenen Fläche ganz gewiss nicht hinein. Auch die Erdwolfanlage wurde von Vegetation freigeharkt, die Bäumchen stark beschnitten. Auch das etwas höhere Zwischenstück mit Bank wurde saniert.
    Tierisches:
    - in der Woche hat es sechsfachen Nachwuchs bei den Arkalen (Kreishornschafen) gegeben: 3 x Zwillinge plus 1 Tier vom April macht 7 Jungtiere.
    - leider wieder Abgang des Gelbbartmakibabys (Eulemur collaris), natürlich war es ein Weibchen.
    - auf der ehemaligen Watussianlage standen 3 (Geschlecht ?) Rotbüffel (nicht jene aus der Altanlage) - leider ganz hinten - dennoch waren alle 8 Kühe auf der eigentlichen Anlage, nur die 3 Bullen fehlten. Nachmittags waren es dann dort nunmehr 3 POS!
    - Mist: das Marco-Polo-Jungtier ist wieder ein Bock . Nunmehr also 4,1
    Ansonsten hat sich die Nestaktivität der Reiher ausgebreitet: außer dem Nukleus im Bereich der Nilgauantilopen tauchen auch im weiteren Umkreis Nester auf.
    - Geweihe: Berberh: Aufbau beendet, Bast eingetrocknet (ein 7,1 -Ender); Sikabock: ca 70% Bastaufbau; Maral: ca 50% schon!; Schweinshirsch auch ca,. 50 %; Milus: Fegezustand; Timorhirsche: scheint der neue Bock aus Prag zu sein, da schmächtiger als der alte.
    -1 Jungtier bei den Zwergmaras, auch bei den Hängebauchschweinen (Wurst auf Beinen)
    - Geburt bei den Buntmardern. Anzahl natürlich bei der Vorsicht der Mutter unbekannt.
    Anbei der junge Urson: kann schon gut klettern.

    (09.05.2017)
    Nikolas Groeneveld:   In die momentan unbesetzte frühere Streifenhyänen-Anlage ziehen laut Aussage einer Pflegerin, die ich dort zufällig traf, wieder Streifenhyänen ein.
    Die Tiere kommen wohl aus einem Zoo außerhalb von Europa, daher müssen sie erst noch eine Quarantänezeit durchlaufen (ich hoffe, die Tiere sind unterartenrein).
    Der Zaun der Anlage wird neu gestrichen und mit Baumstümpfen verkleidet, ich denke am Ende ähnlich der Tüpfelhyänen-Anlage.

    (09.05.2017)
    Mark Meier:   @Adrian Langer: Ja, das müsste mE die richtige Anlage sein. Was dort rauf soll, weiß ich natürlich nicht. Löwen werden es ja aus Sicherheitsgründen wohl kaum sein. Ob es aber wieder Hyänen werden? Glaube ich bei Herrn Knieriem irgendwie eher weniger, wobei ich es auch nicht komplett ausschließen möchte. Aber auch für die Ginsterkatzen braucht man ja noch eine passende Unterkunft (oder eine der afrikanischen Arten von der Kleinkatzenzuchtstation könnte umziehen, also Karakals, Honigdachse oder Zebra-Mangusten). Dafür wäre es dann natürlich wiederum eine sehr großzügige Anlage. Allerdings könnte man ja auch den Erdwölfen die größere Anlage geben und die kleinere Art dafür auf deren Anlage setzen. Ich bin auch schon gespannt, wie es dann letztlich wirklich kommt.
    (09.05.2017)
    Adrian Langer:   Kann es sein, dass es sich bei der Hyänenanlage um die ehemalige Heimat der Streifenhyänen handelt? Laut Zootierliste gibt es ja seit letztem Jahr keine mehr im Tierpark! Oder ist hier eine Neuhaltung geplant? Fände ich persönlich sehr schön, da ja schon die Strandwölfe gegangen sind!
    (09.05.2017)
    Mark Meier:  
    @WolfDrei: Vermutlich hat sich schon so einiges verschoben. Komodowarane bspw sind mW komplett gestrichen. Aber auf der anderen Seite wird es womöglich deutlich früher neue Löwen geben als viele gedacht hatten.


    Informationen von gestern (diesmal wieder aus zweiter Hand):

    -Die Umgestaltung der leeren Hyänenanlage (der Freund meint, es sei die Löffelhundanlage aber mE müsste es eine der großen Hyänenanlagen sein) ist wohl noch erheblich umfangreicher als es zunächst den Anschein hatte. Es waren sehr viele Kräfte gleichzeitig zu Gange und auch schweres Gerät im Einsatz. So ein großer Trupp kommt jetzt immer wieder zum Einsatz, wenn Anlagen umgestaltet werden.

    -Auch beim Brehm-Haus waren viele Kräfte im Einsatz. Jedoch wie gehabt nur im Umfeld der drei abgerissenen Käfigboxen. Vermutlich wird jede der vier Ecken einzeln angegangen, damit der Betrieb indessen aufrecht erhalten werden kann. Was meinen Freund etwas verwundert, ist der dritte abgerissene Käfig. In seinen Augen müssten es bei sieben Käfigen eigentlich zwei auf jeder Seite sein, damit es symmetrisch ist und drei in der Mitte stehen bleiben: 2 alte weg, 3 alte stehen lassen, 2 alte weg und somit künftig einmal neu, drei mal alt und wieder einmal neu. Im Grunde hat er völlig Recht und ich kann mir auch keinen Reim darauf machen. Vielleicht werden die drei mittleren Käfige ja - nach weitgehend altem Muster - neu erstellt und geraten dann evtl/ hoffentlich zumindest etwas tiefer (also weiter zur Besucherseite hin gezogen), einen Tick höher und in der Materialität weniger massiv. Es handelt sich ja wie gesagt nicht um historische Bausubstanz. Ich würde daher hierüber mit dem Denkmalschutz bis um jeden Quadrat- bzw Kubikmeter verhandeln. Es sollte doch reichen, wenn es sich an die alte Käfigoptik anlehnt. Wenn man dann noch den Besatz etwas anpasst (bspw. nur eine Tiger-UA). Naja, die Hoffnung stirbt wohl zuletzt...
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   Leider sind die Tabellenzeitwerte zusammengerutscht: ein Projekt hat je 8 Zahlen (2 für den Monat, 2 für das Jahr der Planung, dann die nächste Jahreseinheit für die Baubeendigung
    (09.05.2017)
    W. Dreier:   In Anbetracht meines bevorstehenden Geburtstages habe ich nochmals den Entwicklungs- und Zielplan (ZEP) des TP studiert, möchte ich doch wissen, ob ich im Dez 2029 Südamerika, speziell mit dem Amazonashaus und den darin befindlichen Affen, noch erlebe. Immerhin gibt es ein tolles ``digitales`` Bild mit Manatis, Riesenotter und vielen bunten Vögeln, Wasserfälle rauschen zu Boden. Leider fand ich nichts zur zeitlichen aber wichtigen Umwandlung des Affenhauses in ein Oranghaus (erstmals wieder ein Menschenaffe!) - na gut, Asien soll im Sept. 2026 fertig sein.

    Ich hatte schon erwähnt, dass Herr Knieriem auf der Jahresbilanzveranstaltung der Förderer seine Sorgen mit den Baugenehmigungen erwähnte unter besonderer Nennung des Kampfes mit der Denkmalsverwaltung. Bestimmte Planungen seien 1 Jahr im Verzug.

    Zur bisherigen Bilanz: Ende 2016 sollten laut ZEP die Vogelschau-Arena, die Erneuerung des alten Spielplatzes, die Neuerrichtung des Spielplatzes an der Cafeteria und die Umgestaltung des alten Haupteinganges fertig sein - dazu laufende nicht näher genannte ``kleine Arbeiten`` - also z. B. etwa die Chacoanlage, Präriehundanlage, Hyänenanlage. Hierzu zählen sicher auch die Umgestaltungen von Cafeteria und Terrassencafe.
    Sieht doch so schlecht bezüglich dieser Projekte nicht aus.

    Aber: Umbau- und Außengehegeneugestaltung des ABH sollten auch am 22.12. 2016 abgeschlossen sein! Nun 2018. Das sogenannte VOF (Vergabeverordnung für freiberufliche Leistungen) sei dafür am 10.12.14 gestellt worden. Übrigens auch parallel die VOF`s für die Vogelschau und die beiden Spielplätze. Zu dem Zeitpunkt 2014 geisterte die Malaienbärenanlage noch im Gelände herum. Na ja - und für den Himalaya sei der Beginn der Arbeiten auch der 1.1.16 gewesen.

    Weitere Daten aus dem ZEP

    Haupt-Projekt Baubeginn Beendigung (jeweils Monat und Jahr)

    Vogelvoliere 01.19 04.22
    Afrika 03.16 01.22 (Dickhäuterhaus!?)
    Nordamerika 01.19 10.22
    Europa 10.22 12.23
    Kiekemal 10.22 07.25
    Asien 10.22 09.26 (Menschenaffen?)
    Artenschutzzentr.12.23 03.26
    Australien 10.26 12.27
    Südamerika 05.27 12.29

    Dieser seltsame Schlauch des angedachten neuen Haupteinganges Richtung Terrassencafe dann 12.23 (Beginn 10.22). Zum Menagerieeingang in Paris muß man ja auch zunächst durch das Museumsgelände laufen.

    Bezüglich des geplanten Tierbestandes tauchen die jetzt eingestellten POS nicht auf, dafür befinden sich die Malaienbären (irrtümlich ?) sowohl in Asien als auch in dem ABH, die Großtrappe wurde zur Goldtrappe, Litocranius gibt es als Gerenuk und als Giraffengazelle auf zwei verschiedenen Anlagen (warum nicht) , die jetzt ``ausgesiedelten `` Watussis sind aber weiter vorhanden für Kiekemal.

    Gespannt bin ich eher auf Goodfellow-Baumkänguruh, Wombat, Teufel, Pronghorn, Fossa, Rehantilope, Mähnenschaf (welches?), Goldkatze, Riesenotter, Koala, Bobak, Silberdachs, AMERIKANISCHEN Elch (!?), Ameisenbär, ``Seebär`` und ``Seerobben``, Komodowaran und Philippinenkrokodil (jetzt am Bauzaun Gavial), während die gegenwärtig nicht vorhandenen Kropfgazellen, Husaren, Spitzmaulnashorn, Schabrackentapir, Korsak, Weißbartgnu, Puma, Braune Hyäne als ehemals existente Formen wieder eingestellt werden (eigentlich auch Pronghorns - wenn auch nicht in der Ausstellung vor ca. 50 Jahren).
    Von den Hirschen erscheinen nicht mehr Timorhirsch, Thamin und mesopot. Damhirsch - nur eine Wapitiform. Leider fehlt auch der Milu. Immerhin noch 12 Formen. Nun: gesprochen wurde ja von Leittierarten - das läßt ja noch einiges zu.

    Sehr vage sind natürlich die Vogelbestände, herumlaufen dürfen Nandu, Strauß und Emu. Immerhin: so gut wie gar nicht tauchen Greifvögel aller Gruppen auf, keine Geier, keine Taggreife (außer Riesenseeadler), keine Eulen (außer Uhu), Pelikane mal frei, mal in der Riesenvoliere. Und wie bekommt man die insbesondere sehr bunten Vögel (Loris, Aras, Kakadus, Ährenträgerpfau, Flamingos etc.) im Winter aus dieser Riesenanlage in die ``Unterstände``? Oder gibt es ``Untervolieren`` wie jetzt in der ehemaligen Indonesienhalle in Walsrode? Aus der Fasanengruppe ist nur der Diamantfasan aufgeführt - Fasane sollten doch im Amerikateil - Taiga (?) auftauchen. Im Kiekemal sind die jetzigen Bestände aufgeführt. Lassen wir uns also überraschen!

    Ich also bin gespannt, wie zunächst die kommenden 5- 6 Jahre (also bis 2022: Großvoliere, Afrika und Nordamerika, natürlich ABH) für mich und den Tierpark ablaufen!
    .
    (09.05.2017)
    Hannes Lueke:   Eventuell wäre es Sinnvoller das ABH komplett umzunutzen für beispielsweise Primaten oder nur Kleinraubtiere.
    Neubauten für Grosskatzen mit einfachem Haus könnte schon fast wirtschaftlicher sein
    (08.05.2017)
    Mark Meier:   Heute sollen Zoo und Tierpark von 12-14 Uhr bestreikt werden. Verdi geht davon aus, dass mehr als die Hälfte der Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Wie immer soll die Versorgung der Tiere nicht leiden. Unter anderem an den Kassen könnte es Einschränkungen geben.


    Erfreulich hingegen, dass der kleine Baumstachler nach wie vor da und sogar sehr lebendig ist. Auf einem Bild auf der Facebookseite des Fördervereins klettert er schon auf dem Geäst herum.
    (08.05.2017)
    Michael Mettler:   Zumindest scheint keine naturnahe Gestaltung der ABH-Innenanlagen möglich zu sein, siehe W. Dreiers Beitrag vom 12. April. Wenn der Denkmalschutz darauf besteht, dass selbst die Farbe der Fliesen erhalten bleiben muss, dann dürfen die Fliesen doch vermutlich auch nicht durch andere Materialien verdeckt werden, damit sie ihre ursprüngliche Wirkung nicht verlieren...? Und dann wäre doch auch fraglich, ob die Felsenhallen überhaupt nennenswert verändert werden dürfen oder ob es statt der angedachten Tropengestaltung bei nacktem Gestein bleiben muss. Und was ist mit dem Innenhof, der zur großen Tiger-Außenanlage werden sollte? Womöglich ist das auch nicht nach dem Geschmack der Denkmalschützer?
    (05.05.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich bin auch gespannt, welche Pläne letztendlich umgesetzt werden können. Beim ABH hoffe ich, dass die neuen und auch die erhalten bleibenden alten Anlagen zumindest groß genug für den Besatz sind und attraktiv gestaltet und bepflanzt werden. Das gilt auch für die vermutlich erhalten bleibenden Innenanlagen und Vitrinen.
    (05.05.2017)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Beim Dickhäuterhaus stellt sich nach Rückbau des Seekuhbeckens sicher heraus, dass größere Innenanlagen für Elefanten baulich nicht möglich sind (so hieß es ja früher ohnehin immer aber was interessiert die Kreativlinge von Pearlman die Sachverständigenaussage von gestern). Dann werden erst mal hunderttausende Spenden für irgendwas anderes gesammelt was sich dann jedoch auch wieder zerschlägt, sodass man stattdessen schließlich eine mobile Ausstellung über die Stadt Schilda installiert. Und dann erzählt jemand den Spendern, dass es letztendlich doch ganz, ganz großartig und viel besser als geplant geworden sei und auch die PR-Arbeit genau richtig und überhaupt alles ganz ganz große Klasse. Make Tierpark Berlin great again. Usw. Inzwischen muss man ja nur noch eine geniale Verpackung und Produktbeschreibung kreieren.

    Im Ernst: Warten wir mal ab, was am Ende aus den drei Großprojekten heraus zu holen ist. Vielleicht ist es am Ende weniger schlimm als befürchtet. Müssen sie jetzt eben das Geld und die Kreativität im Rahmen der engeren Beschränkungen gebrauchen und evtl. auch den Tierbestand entsprechend anpassen...
    (05.05.2017)
    Mark Meier:   @Tom Schroeder: Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nicht zu den zahlreichen Spendern für dieses Projekt und vielleicht auch nicht zu den Stammbesuchern dieses Parks gehörst?

    Wie kann man es ernsthaft beklatschen, wenn der Öffentlichkeit erst ein teuer in Auftrag gegebener Plan von Pearlman präsentiert wird, der vorher (!!!) bekannte Auflagen des Denkmalschutzes einfach ignoriert, sodass ich mir ohnehin schon die Augen gerieben habe, wie das auf einmal doch alles möglich ist und dann auch noch so schnell (eröffnet hätten alle drei Großprojekte ja auch schon sein sollen). Ebenso natürlich wirklich begrüßenswert, wenn man eine neuere Visualisierung extra so dreht, dass man die verbleibenden Käfige nur mit genauem Hinsehen erahnen kann. Oder nach dem ersten Spendenaufruf für das Haus nun erneut Spenden (diesmal für die Malaienbären) sammelt und die entsprechende Visualisierung geschickt an der richtigen Stelle enden lässt. Oder auf Anfrage erst behauptet, ALLE fertigen Pläne der Öffentlichkeit rechtzeitig zeigen zu wollen und dann bei erneutem Nachfragen NACH Baubeginn gar nicht mehr antwortet. Ich kenne einige Leute, die sich aktuell reichlich ver...äppelt und für blöd verkauft vorkommen. Aber vielleicht sollte ich denen auch mal vorschlagen, dass Ganze nach all den Jahren des Wartens und ihren gutgläubig ausgehändigten Spenden einfach mal so locker und positiv zu sehen wie Du. Transparenz ist ja auch so was von gestern. PR ist alles, Vertrauen verschenkt. Ich spende jedenfalls so schnell für kein Tierparkprojekt mehr. Sollen doch die ihr Geld geben, die alles toll finden und jede Anpassung (ob kommuniziert oder nicht) völlig ok.

    Rant over.
    (05.05.2017)
    Tom Schroeder:   Und da wird sich gewundert, dass die Planungen nicht oder zu spät oder zu unkonkret veröffentlicht werden? Hier und in anderen Foren wird doch alles auf die Goldwaage gelegt und zerpflückt. Natürlich ändern sich Pläne während der Ausführung, natürlich gibt es Dinge, die man nicht bedacht hat, genauso wie Dinge, die man vorher nicht wissen konnte. Ich kann die nicht-völlige-Transparenz des Tierparks nicht nur verstehen, sondern heiße sie ausdrücklich gut!!!
    (05.05.2017)
    Oliver Muller:   So weit ich weiß ist der Masterplan doch von/mit Rasbach erstellt worden? Die haben doch so was schon mal gemacht?
    (05.05.2017)
    Michael Mettler:   Hm. Man plante einen Himalaya-Berggipfel und musste dann feststellen, dass das in der gewünschten Höhe nicht machbar ist. Man plante einen attraktiven Innen- und Außenumbau des ABH und musste dann feststellen, dass das wegen Denkmalschutzes nicht machbar ist. Dann bin ich doch schon mal gespannt, worauf z.B. der geplante Umbau des Dickhäuterhauses letztlich hinauslaufen wird.

    Hat sich denn niemand der Planer vorher danach erkundigt, was überhaupt umsetzbar wäre? Die Planungen werden doch vermutlich nicht ganz billig gewesen sein...
    (04.05.2017)
    Mark Meier:   Zunächst von inoffizieller Quelle hat sich nun meine Befürchtung bestätigt: An den Seitenflanken des Brehm-Hauses werden wohl jeweils nur an den Rändern zwei große Außenanlagen angefügt. In der Mitte bleibt es dann hingegen mehr oder weniger beim Alten...


    Passend hat mir ein Freund berichtet, dass auch heute keine weiteren Käfigelemente entfernt wurden. Scheint also wirklich so zu stimmen, zumal ich die Quelle als recht fundiert betrachte... 


    Also wird es offenbar tatsächlich ein hässlicher Hybride, mit dem wohl einzig und allein der Denkmalschutz glücklich sein kann.
    (04.05.2017)
    Michael Mettler:   Ich habe nie darauf geachtet, ob und wie (Wild-)Schafe ihre Jungtiere säubern, aber bei Antilopen lässt sich das Geschlecht eines noch kleinen Jungtieres selbst aus größerer Entfernung dadurch bestimmen, dass man das Pflegeverhalten der Mutter beobachtet. Wenn die nämlich den Urin des Nachwuchses weglecken will, bleibt sie anatomiebedingt bei einer Tochter mit der Schnauze am Hinterteil, während sie bei einem Sohn bis unter den Bauch vordringen muss.

    Das Terrassencafé sollte man statt \"Kakadu\" wohl besser \"Nymphensittich\" nennen. Ich sah ein Foto von der Eröffnung, und die überall als Dekoration aufgehängten, bunten geschopften Papageien haben lange Schwänze...!
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   Die Wasserfläche der Kattaanlage war voll bedeckt mit Pappelfrucht`wolle`- hoffentlich denken die nicht, man könne darauf laufen!
    Mandschuren, Schneekranich (vielleicht) und Schwarzschnabelstorch sitzen (auch auf Eiern?)
    Im Terrarium sind seit ca. 2 Wochen agile Scheltopusiks (Blindschleiche aus Osteuropa) - sonst sah ich sie in den letzten Jahren nur stückweise.
    In den Volieren am Terrassencafe ``Kakadu`` sind nun auch Kakadus eingezogen (bisher sah ich nur die Schilder) - es sind jene, die an der Cafeteria bisher saßen.
    Ursonjungtier? Nicht sichtbar.
    Anbei: Scheltopusikkopf
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   Als Zusatz zu der Bestandstabelle für April gab es am 27. eine erste Geburt bei den Arkalen (Kreishornschafen).
    Das Jungtier der Schopfhirsche muß noch im Unterstand wachsen (selbst Krähen sind gefährlich, leider gab es auch eine Totgeburt). Meine Annahme, dass einige Kiangs und Kulane tragend sein könnten, stimmt nicht. Die sind nur verfressen.
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   Etwas irritierend ist der Wuchsunterschied bei den Sichuan-Takinjungdamen. Obwohl nur 12 Tage unterschiedlichen Alters, ist das älteste Tier ca 30 % größer. Das werden doch anstatt 0,2 nicht 1,1 sein?
    Dann der Marco-Polo-Nachwuchs. Ohne molekularbiologische Marker zu nutzen. Könnte das nicht etwa ein Weibchen sein??
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   Am Affenhausvorfeld wird gerade die Dschelada-Voranlage neu gestaltet. Der Nachwuchs bei den Gelbbartmakis gedeiht ebenso wie die beflaumten Jungvögel von Riesenseeadler und Bartgeier

    (02.05.2017)
    W. Dreier:   Die POS sind nun auf der Watussi-Anlage. Nachwuchs ist bei den arab. Oryx zu erwarten. Bei dem Wetter und der jetzigen Vorsicht beim Herauslassen eines ``sensiblen`` Jungtieres wird der Gerenuknachwuchs wohl sicher erst Ende Mai sichtbar sein.
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   Haustierbereich: als letztes Becken wurde gerade das ehemalige Baikalrobbenbecken geflutet, Nachmittags (sprich 13 Uhr) wurde die afrikan. Voliere geöffnet - gleich wurden Nistplätze reserviert!
    Die Schuppensäger haben wirklich gelegt - Eier nun in der Brutmaschine.
    Nachwuchs Fjellrind: das Jungtier ist (noch) schwarz - nur eine weiße Blesse war sichtbar.
    Zwergzebus (na ja Zwerg?): beim Jungtier schlägt wieder die Mutterfarbe durch - Vater im Bild abgesperrt.
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   ABH: wie schon benannt: 3 Einheiten sind ``rückgebaut`` - aber kein Bauarbeiter zu sehen. Schade, dass durch die Bauarbeiten bei den Javaleoparden eine Zuchtpartie ausfällt.
    Eles: das Gras im Graben ist grüner - klar!
    (02.05.2017)
    W. Dreier:   2. Mai - mieses Wetter: Bemerkungen entlang des Weges.
    Brillenbären: keine Brille zu sehen, obwohl heute 4 Tiere auf der Anlage waren. Der Bär hat fast doppelte Größe - und die Damen sind keine Jungtiere!
    Eisbären: Wolodja wollte nicht ins Wasser - entsprechend vergnügte sich Tonja mit einem Baumstamm.
    (02.05.2017)
    Mark Meier:   Heute war ich mal mit der ganzen Familie im Park. Es war angesichts des Feiertags und des Wetters irre voll aber leider der einzige mögliche Tag für uns. Meine Töchter waren neben den Tieren insbesondere sehr angetan von den Spielplätzen wobei der Hauptspielplatz zu überlaufen war. Meine Frau liebt vor allem die Parklandschaft. 

    Erstmals seit langem habe ich mal wieder deutlicheres Fehlverhalten durch Besucher gesehen, wie z.B. Kinder die scharenweise Frühlingsblumen ausrissen oder liebevoll gestaltete Beetflächen mit Pflanzen, Ästen und Steinen lebhaft umdekorierten. Zum Glück griffen in einem Fall - spät aber immerhin - die Eltern ein und im anderen wurden diese durch meine Worte an die Kinder aufmerksam und verhielten sich dann sehr angemessen. Also insgesamt doch noch halbwegs im Rahmen angesichts der Menschenmassen im Park. Immerhin habe ich auch nichts gesehen, was den Tieren hätte schaden können.

    Sonst habe ich leider nur wenig Zeit für gezielte Beobachtungen gefunden. Hier die mehr zufälligen durcheinander gewürfelten Punkte:

    -Den kleinen Baumstachler konnte ich diesmal bei mehrmaligem Schauen nicht ausmachen. Das Muttertier saß einmal in einer erhöhten Baumhöhle und das andere Mal beim zweiten Tier im Baum. Muss aber vielleicht noch nichts heißen.
    -Die Gerenuks waren nach wie vor nicht auf der Anlage.
    -Immerhin der kleine Halsbandmaki war im Fell des Muttertieres gut zu beobachten.
    -Wolodja hatte keine große Lust auf Spielchen und hat sich nur halbherzig auf Tonjas Avancen eingelassen. Es war dennoch sehr nett aber leider nicht ganz das zuletzt oft beschriebene euphorische Programm.
    -Beim Brehm-Haus sehe ich leider noch keine komplette Entwarnung. Bisher wurden doch erst drei Boxen entfernt und genau die auf der Visualisierung erkennbaren Boxen sind leider bislang noch vorhanden. Jemanden fragen konnte ich auch nicht (zumindest versucht hätte ich es gern).
    -Die Wolfsanlage steht aktuell wieder leer. Ebenso eine Hyänenanlage, die aktuell umgestaltet wird. 
    -Die Pinselohrschweine drückten sich gaaaanz weit hinten herum und die Rotbüffel sind noch auf der vertrauten Anlage.
    -Harmonisch dafür die WGs von Addax und Mhorr-Gazellen sowie die der Neuweltkamele mit Nandus bzw Maras.
    -Neu im großen Salzwasserbecken der Cafeteria sind Rochen. Eine deutliche Aufwertung, wie ich fand. Leer dagegen weiterhin die Vogelvolieren bei Cafeteria und Terrassencafé.

    Sonst fällt mir spontan nichts ein aber vielleicht kommt noch was nach. Gefühlt waren wir fast überall kurz und ich war mal wieder stolz, wie fleißig die Mädels spazieren...
    (01.05.2017)
    W. Dreier:   Gestern Abend noch erhalten - Gerenukgeburt
    (30.04.2017)
    W. Dreier:   Heute zur Vertragsunterzeichnung - zwei Ausschnitte:

    ``Panda-Vertrag wurde heute im Zoo Berlin unterzeichnet

    Nun ist es offiziell: Berlin wird im Juni 2017 zwei Große Pandas aus der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding erhalten. Nach mehrmonatigen Verhandlungen zwischen Deutschland und China wurde heute im Zoo Berlin die Vertragsunterzeichnung gefeiert. ``

    und weiter:


    ``Die Kosten betragen 1 Million USD, umgerechnet rund 920.000 Euro pro Jahr für zwei Tiere mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Diese Summe wird dem Giant Panda Conservation Fund zur Verfügung gestellt. Mit 70% wird der Großteil des Geldes für den direkten Artenschutz der Großen Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum verwendet, mit 20% der Summe wird die Chengdu Panda Base in ihrer wissenschaftlichen Forschung zur Verbesserung der Zuchterfolge unterstützt. Rund 10% des Betrags decken die Verwaltungskosten auf chinesischer Seite. Der Zoo ist dank Sponsoren und Spendern in der Lage die Kosten selbst zu tragen. Eine feste Zusage seitens der Berliner Volksbank liegt bereits vor.\"\"

















    (28.04.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Die Pflanzkübel standen wohl an diversen Stellen und in der Halle selbst wurde auch an den Pflanzflächen gearbeitet. Aber natürlich nicht in entsprechend großem Umfang. Wofür genau so viele tropische(?) Pflanzen gebracht werden, wäre natürlich sehr interessant zu wissen.

    Und ja: Die Ursons sind schon sehr interessante Tierchen. Zunächst denkt man, dass die kaum vom Fleck kommen. Aber dann überraschen sie einen immer wieder. Insgesamt habe ich da nun schon einiges gesehen aber der Nachwuchs hat mich auch sehr überrascht. Mein Freund wäre auch fast vorbei gelaufen und hat sich dann gewundert, weshalb da einige Besucher standen. Der Nachwuchs ist laut Facebook übrigens von vorgestern, also ganz frisch. Ob er durchkommen wird, ist daher noch nicht sicher. 
    (28.04.2017)
    W. Dreier:   @M. Meier: wenn es nicht neue Pflanzenkübel sind - ansonsten standen sie in der ehemaligen Koalaabteilung schon seit Monaten: Überwinterung?
    Im Dickhäuterhaus geht die ``Entmausung`` reihum - nun ist die erste Voliere wieder an der Reihe. Leider sind die Mäuse schneller wieder da als die ``Entsorgung`` erfolgt.
    Die Anlage der Ameisenigel ist leer - ``technische`` Veränderungen seien die Ursache.
    Und wie haben die Ursons das geschafft - Windbestäubung ?- die saßen doch Monate immer schön getrennt unten und oben. Na gut, nachts war man ja nicht anwesend.
    (27.04.2017)
    Mark Meier:   Infos von einem Freund:
    -Bei den Baumstachlern gibt es Nachwuchs (recht gut versteckt unter einem vorstehenden Felsen. Aber die Mutter sitzt meist dicht daneben.
    -Bei Cafeteria und Terrassencafé wurden jetzt weitgehend die mit Kunstfels umgestalteten Volieren eingerichtet und teils auch schon mit Schildern versehen.
    -Die Pinselohrschweine waren heute nicht auf der Anlage der Zwergzebus zu sehen. Die alte Anlage von Watussis und Co ist komplett leer aber noch nicht umgestaltet.
    -Beim Brehm-Haus war nun der erste Käfig auf der Seite der alten Präriehundanlage komplett abgebaut. Bei der Tropenhalle waren zahllose Pflanzen in Kübeln aufgestellt. Ob die alle neu eingepflanzt werden? Übrigens wusste einer der Mitarbeiter weiterhin NICHTS über die aktuellen Pläne für innen. Nur, dass dort auch Reptilien etc rein sollen. Ich glaube weiterhin nicht daran, dass da allzu bald etwas passiert, wenn in Anbetracht des rigiden Denkmalschutzes überhaupt groß was passiert. In der Halle sonst recht reges Brutgeschehen.
    -Highlight ganz klar Tonja und Wolodja, die ständig durch das Gehege toben. Sie wirken wohl komplett zufrieden.
    (27.04.2017)
    W. Dreier:   Ich hatte schon davon gesprochen, dass der TP auch in die bildliche Außenwerbung investiert hat. Hier der Glasübergang zur S-Bahn-Station Friedrichsfelde-Ost. Dass es nun an einer Stelle gerade ein Virginia-Hirsch wurde - der Firma wurde wohl nur gesagt, es möchte ein Hirsch sein.
    (26.04.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier vielen Dank, für die schnelle Antwort und das Foto.
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   @N. Groeneveld: Gegenwärtig im ``Rückbau`` ist die `Pinguinseite`. Bild anbei. Abgetrennt wurde das etwas stärkere Drahtsystem - übrigens wurden die Kontaktstellen zu den Trägern seinerzeit angeschweißt.
    (25.04.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier erstmal vielen Dank für die regelmäßigen Berichte und die tollen Fotos.
    Was genau ist denn am Brehm-Haus schon passiert?
    Ich freue mich sehr, dass es jetzt wirklich losgeht.
    Allerdings leben ja noch die Amurtiger, die Binturongs und ein Serval im Haus, die müssten doch auch noch umziehen.
    Noch kurz eine Frage zum Brehm-Haus, ich habe mit den Himmelsrichtungen leider ein paar Probleme.
    Ist die Südseite die Seite des Hauses die in Richtung Haustier-Anlagen, oder die Seite in Richtung Pinguine?
    Weiß jemand woher die Pinselohrschweine stammen?

    (25.04.2017)
    W. Dreier:   Ich vergaß noch: die Pinselohrschweine waren heute auf der Zwergzebuanlage (noch relativ nervös), die Watussis sind weg (ein Bulle wohl im Zoo) , Schafe und Ziegen ebenfalls (wohin unklar) - es gibt wohl (auch wegen der Geografie) demnächst in dem Bereich einige ``Umschichtungen`` - ansonsten war mieses Wetter.
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   Na gut, soll heute nicht sein: - weiterer Nachwuchs bei den Honigfressern im ABH, daselbst begann heute der Abbau der ersten Außenanlage (Südseite - bisher Javaleopard)
    - der Trampeltiernachwuchs war erstmals auf der Anlage.
    -ebenfalls erstmals draußen: philippinischer Ohrenkauz

    aber doch noch ein Versuch: Marco-Polo-Nachwuchs
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   Bartgeier: er (sie?) ``rutscht schon auf dem Nestplateau herum
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   nanu:
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   Weiteres Jungvolk: bisher etwas versteckt: Milukalb
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   - und wilde Sau im and am Wasser: wobei Tonia eher die ``Treibende`` war.
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   und noch früher: Küßchen, Alter, da bist Du ja wieder. Die beiden haben sich herrlich verstanden - sprechen ja auch beide russisch!
    (25.04.2017)
    W. Dreier:   Das eigentliche highlight des Morgens : Geburt heute eines Marco-Polo-Schafes
    (25.04.2017)
    Mark Meier:   Wolodja ist seit heute morgen wieder auf der Außenanlage zu sehen. Ab wann er gemeinsam mit Tonja auf der Anlage ist (oder ob dies sogar bereits der Fall ist), steht leider nicht in dem kurzen Artikel.
    http://www.morgenpost.de/berlin/article210345585/Eisbaer-Wolodja-schnuppert-wieder-Tierparkluft.html
    (24.04.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke. Dann muss ich wohl nächstes Mal genauer hinschauen.
    (23.04.2017)
    W. Dreier:   @ M. Meier: der Wasserrehbock ist (sozusagen ) im TP gestrandet und befindet sich im Milugehege, gewöhnlich an der rechten Seite - so , wie vor gefühlten hundert Jahren die koreanischen Wasserrehe in den Achtzigern


    (22.04.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Wieder einmal vielen Dank für die interessanten Informationen und die Bilder.

    Werden Kattas und Mongozmakis denn künftig gemeinsam auf der Anlage leben?

    @Holger Wientjes: Hab ich da etwas verpasst? Wo im Tierpark lebt denn das Wasserreh? Ich dachte, das wäre nach wie vor im Zoo.

    Von der Tierpark-Website:

    \"21. April 2017

    Eisbär Wolodja zieht zurück in den Tierpark Berlin

    Bisher keine Todesursache bei Eisbären-Junge Fritz gefunden.

    Für den Umbau der Eisbärenanlage im Tierpark zog Eisbär Wolodja (5 Jahre) im Februar in den Zoo. Nach gut zwei Monaten wird Wolodja nun wieder in den Tierpark zurückkehren. Nachdem der kleine Eisbär Fritz im Tierpark am 6. März vollkommen überraschend an multiplem Organversagen aufgrund einer starken Leberschädigung verstarb, suchen zahlreiche Experten nach der Ursache. Anerkannte Wissenschaftler ? darunter Biologen, Pathologen, Tierärzte und sogar Humanmediziner ? haben seitdem Proben von Fritz untersucht und mikrobiologische, virologische sowie toxikologische Auswertungen durchgeführt. Hierfür wurden Gewebe-, Blut-, Urin- und Kotproben an verschiedene Institute weitergeleitet. Obgleich ein Großteil der Analysen bereits durchgeführt wurde, konnte die Ursache bislang noch nicht gefunden werden.

    Prof. Dr. Alex Greenwood (Leiter der Abteilung für Wildtierkrankheiten am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung) hat in Kooperation mit Prof. Dr. Nikolaus Osterrieder von der Freien Universität Berlin die virologische Diagnostik übernommen: ?Unsere sehr aufwendigen Analysen, bei denen wir mehr als 600 Millionen DNA-Sequenzen untersuchen, werden noch einige Wochen andauern. Bislang konnten wir aber keinerlei Hinweise entdecken, die für eine Viruserkrankung sprechen. Der Fall scheint rätselhaft.? ?Wir werden dennoch weiter nach der Todesursache des kleinen Eisbären suchen? ergänzt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

    Da keinerlei Anzeichen für eine Gefährdung von Wolodja bestehen und Eisbärdame Tonja (7 Jahre) weiterhin beschwerdefrei im Tierpark lebt, sind sich die Experten einig, dass einer Rückkehr Wolodjas in den Tierpark nichts im Wege steht. Aus diesem Grund wird Wolodja nun wieder zu Tonja in den Tierpark ziehen.

    ?Tonja braucht einen Sparringspartner. Wolodja und Tonja passen gut zu einander und sollen auch aus diesem Grund schnell wieder zusammen gelassen werden?, kommentiert Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem den geplanten Umzug. ?Wolodja wird am 22. April vom Zoo in den Tierpark gebracht. Nach dem Transport wird er genügend Zeit bekommen, sich an seine neue, alte Umgebung zu gewöhnen.? 

    Je nachdem wie schnell sich der Eisbär wieder einlebt, darf er eventuell schon am Sonntag erste Bahnen im Becken der Außenanlage ziehen und wird dann Anfang kommender Woche Eisbärdame Tonja wiedertreffen.\"
    (22.04.2017)
    Holger Wientjes:   Soll das Wasserreh eigentlich weiterhin alleine dort bleiben?
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Teminck-Tragopan
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Fasanerie: sehr scheu und im Sommer kaum zu fotografieren - fernöstliche Pfeifdrossel
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Im Gebirge sind die 2 jungen Marco-Polo-Böcke eher nachmittags auf der Gemsenanlage zu sehen - sie verdrängen ansonsten die Gemsen vom Futtertrog. Der ältere bekommt offensichtlich eine homogenere Hornanlage im Vergleich zum Vater.
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Gut geschützt sind auch die 2 Jungen der Riesenseeadler - 3 Wochen nach dem Schlupf schauen sie ab und an schon über `die Reling`.
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Gut geschützt sind auch die 2 Jungen der Riesenseeadler - 3 Wochen nach dem Schlupf schauen sie ab und an schon über `die Reling`.
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   waren doch nur 1,9 MB - nochmals
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Ein dickes Fell braucht man in diesen Tagen gegen Schnee und Wind: Manul auf dem höchsten Punkt des TP
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Hoffentlich nicht nur Besichtigung einer möglichen Nistanlage - aber das Weibchen war weiterhin nicht sichtbar - Schuppensäger. Der letzte (wohl bisher einzige Schlupf) liegt schon etwas zurück.
    (21.04.2017)
    W. Dreier:   Dieses Mal nicht der Dienstag: Donnerstag: saukalt, ca 0°C gegen 9 Uhr, viele Tiere waren noch nicht auf die Anlage gelassen worden.
    - Die Elektrobahn hat nun eine etwas andere Route: Beginn ist vor dem Terrassencafe (ein Sponsor hat eine neue Ladestation gespendet), dann die Flugschau (z. Z. nur ein öffentliches Trainieren in Kurzzeit), dann Dickhäuterhaus, an den Rothunden vorbei zur Cafeteria, dann Richtung Schloß und nun unter Aussparung der Hirsche und Wildrinder die Hauptallee wieder zurück (wohl wegen der Afrika-Skulpturen)
    - die Gibbons sind wieder auf den Inseln, wobei die Verbindung der 3 Inseln über Seile erfolgt - trotz des Wetters (oder wegen des Wetters) waren sie sehr agil gegen 12 Uhr. Irgendwie sitzen sie nach der Umgestaltung noch wie auf einem Präsentierteller.
    - Auf der Kattaanlage wird wohl gegenwärtig noch zwischen Kattas und Mongozmakis ``Schicht geschoben``(laut Aussage).
    - eine erste Geburt gab es statistisch exakt bei den Milus (nach TP-Statistik ca . 90% im April), allerdings als Ablieger war nur ein Stück Kopf zu sehen - dafür lag der Wasserreh-Bock etwas sichtbarer nicht direkt an der Absperrung zu den Kiangs (Bild).
    Da die Vegetation noch etwas offener ist im Bereich der Fasanerie, widmete ich mich den Häherlingen und weiterem Unter-Besatz - im Sommer hat man dort kaum Licht.

    (21.04.2017)
    W. Dreier:   @M. Meier: Die Äußerungen zum Denkmalschutz beziehen sich auf das Innere des ABH - nur generell: Einhaltung selbst der Farbe der Kacheln, des Fußbodens etc.
    Beim Manatibecken wird es wohl keine Schwierigkeiten geben, da es nachträglich von BB eingebaut wurde (meine Meinung).
    Ansonsten hätte man gelernt, wie man mit der Berliner ``Bauverwaltung`` umgehen müßte., speziell, wenn mehrere Senatsabteilungen betroffen sind - einschließlich dann noch Denkmalsverwaltung, die wohl zur Zeit nur aus einer Person besteht. Es werden nun immer ``gebündelte`` Anträge eingereicht: also nicht zunächst ein Projekt beenden, nach dessen Erledigung das nächste. Gegenwärtig sei man schon bei einem Verzug von fast einem Jahr bei der Realisierung des Masterplanes. So sei das Denkmalsamt durch Krankheit fast 6 Monate blockiert gewesen.
    (12.04.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Vielen Dank! Die Informationen sind immer äußerst interessant. Wurde schon angedeutet, wann die Manatis voraussichtlich ausziehen werden? Und was wurde denn zum Denkmalschutz gesagt? Bezog sich das auf das Brehm-Haus?
    (12.04.2017)
    W. Dreier:   Ich vergaß - es ist ja Ostern: im ABH ist im linken Gang in der ersten verglasten Voliere eine Nestausstellung mit Eiern von ca 8 Arten eingerichtet worden - umrankt mit viel Botanik.

    Ansonsten war gestern Abend die Jahresvorstellung von 2016: Erfolge (Steigerung Besucherzahl, Zuchterfolge und Mißerfolge, Anlagen, Denkmalschutz, Tiertransfer etc.) . U.a. werden beim Umbau des Dickhäuterhauses die Manatis heraus müssen - bautechnisch. Eine Rückkehr dorthin wird ausgeschlossen - siehe Amazonienhaus. Weiterhin, dass Tierumzüge nicht nur Zoo-/Stadt-egoistisch gesehen werden dürfen, sondern sie sollten dem Wohl und dem Gedeihen gefährdeter Tiere dienen.
    Bezüglich der Konzentration auf Afrikanische Elefanten wurde auch erwähnt, dass ein möglicher Umzug von Tembo von einer Entscheidung des neuen EEP-Koordinators (nun Arne Lawrenz - Wuppertal) abhängt.
    (12.04.2017)
    W. Dreier:   Tierbestandsveränderungen März
    (11.04.2017)
    W. Dreier:   Geburt bei den Gelbbartmakis am Sonntag
    (11.04.2017)
    W. Dreier:   Hier durfte die Kleine beim großen Bruder noch Bumsköpfchen machen
    (11.04.2017)
    W. Dreier:   nochmals - bei 1,93MB
    (11.04.2017)
    W. Dreier:   Wenn ich sagte Shona-Art Kollektion, so meinte ich die Verkaufskollektion. Z. B. Vogeltränke mit 4 eingearbeiteten Flußpferdköpfen, ca 50 cm lang 380 Euro

    Mhorrgazellen bei einem Regenschauer unter einem Blätterdach
    (11.04.2017)
    W. Dreier:   Poitouesel-Nachwuchs
    (11.04.2017)
    W. Dreier:   TP: mieses Wetter, Wind, nur ca 6°C:
    - morgen soll das Terrassencafe wiedereröffnet werden - nunmehr ``Kakadu`` genannt
    - der Gibbonteich wird geflutet, noch nicht die ehemalige Baikalrobbenanlage neben der Möwenvoliere: daselbst besichtigte der Schuppensägermann eine Nisthöhle, das Weibchen war nicht zu sehen. Der große Wasser-Vogelteich ist noch leer - die Vögel müssen noch im Winterrevier eingefangen werden.
    - das Bartgeierküken ähnelt in der Größe schon einem nackten Huhn
    - das Addaxjungtier war nun auf der Anlage
    - dito die Gesamtfamilie der Sichuantakins. Eine harte Erziehung für die Jungtiere: manchmal durften sie mit den großen Brüdern boxen, manchmal wurden sie von denselben recht hart weggetrieben - wenn es ums Futter ging. Der Vater macht sich recht unbeteiligt.
    - wichtigste Geburt: Gelbbartmaki (Eulemur collaris) vor 2 Tagen
    - 7 Rothunde gingen nach Frankreich
    - recht leer erscheint nun schon seit langem die Waldbisonanlage: früh am morgen stürzen die Kühe zur Futterraufe, der Bulle trabt langsam hinterher, er ist ja der Chef - und den ganzen Tag lagern sie in unmittelbarer Umgebung. Wäre doch schön, wenn Gabelböcke da wären!
    - die Shona-Art Kollektion befindet sich nun zwischen der Anlage der girgentanischen Ziegen und dem ``Kakadu``. Man kann Kurse nehmen - ein großer Steinhaufen ist vorhanden - Preis je nach Größe des Steins und Dauer - so zwischen 120 und 40 Euro
    -``irgendwie`` erweitern die Reiher die Kolonie - neue Bäume werden als Brutplatz ``erobert``, erste Eischalen liegen unten.
    Anbei: Addaxjungtier

    (11.04.2017)
    Mark Meier:   Die Auflagen aufgrund der Vogelgrippe wurden aufgehoben!
    (08.04.2017)
    W. Dreier:   nochmals Gibboninsel
    (05.04.2017)
    W. Dreier:   Eine der Skulpturen - Ausschnitt (die meisten manns/ fraugroß: ist das so richtig?)
    (05.04.2017)
    W. Dreier:   Gibbonanlage von der Scloßseite
    (05.04.2017)
    W. Dreier:   Bartgeiernachwuchs
    (05.04.2017)
    W. Dreier:   Die Takinmädchen sind nun auf der Anlage - nach gewissen Tobereien legten sie sich nach dem Foto sofort hin. Die großen Brüder vom Vorjahr wurden wohl zunächst ``weggeschlossen``. Auch das Zebrafohlen ist nun auf der Anlage, Addax - und Wasserbockjungtiere sind noch in den Vorgehegen. Ich vergaß: Trampeltiergeburt - natürlich Männchen.
    (05.04.2017)
    W. Dreier:   Die Ostervorbereitungen laufen im TP: die Rabatten am Schloß werden bepflanzt, die Wassergräben bzw. -Teiche wurden geflutet (Ausnahme noch der Gibbonteich und der ``Barockkanal``) - auch in der Hoffnung, dass am Donnerstag wohl eine Entscheidung zur Aufhebung der Vogelgrippeisolation fallen könnte. Und am Do ist die ``offizielle`` Eröffnung der Statuenschau - sogenannte SHONA-Art von Künstlern aus Simbabwe - darunter auch Tierstatuen - insbesondere den Hauptweg Schloss-Terrassencafe, Kamelgrabe bis Gibboninsel und wieder zum Schloss entlang. 30 Statuen sollen es sein.
    Bis Ostern fallen dann wohl auch die Vorhänge zu den Kunstfelsen in den schon genannten Vogelvolieren - die Vögel haben dann eher weniger Raum. Die Chacokäuze sind eingezogen (Foto anbei).
    Seltsame Geschlechtsverteilung bei den Geburten: 80 % männlich: Gayal, Watussi, Hartmannzebra, Addax, Trampeltier, Wasserbock, 2 x Sika, Poitouesel, - weiblich: 2 x Sichuantakin, 1 Sika.
    2 Riesenseeadler sind geschlüpft.

    (05.04.2017)
    Mark Meier:   Völlig unverhofft hat es mich heute für einen Kurztrip in den Tierpark verschlagen. Viel habe ich nicht geschafft. In den Tierhäusern etwa war ich überhaupt nicht. So viel aber dennoch:


    -Die Chaco-Käuze sind nun eingezogen. Insgesamt ist die Voliere mE recht gelungen.

    -In der Cafeteria ist nun auch das Barschbecken wieder besetzt. Auch die kleinen Salzwasserbecken haben nun mehr Besatz. Wie beim Terrassencafe werden aktuell die Volieren mit Kunstfels verkleidet. Viel erkennen kann man noch nicht.  

    -Bei den Gibbons werden nun in der Tat schmalere Bambusstangen eingesetzt. Die alten waren wohl etwas zu dick für die Tiere. Bei den Kattas wurden korkenzieherförmig verdrehte Klettersprossen/ -leitern eingefügt. 

    -Schwerpunktmäßig im Schlossbereiche wurden neue Skulpturen installiert - auch viel freiere bis völlig abstrakte Gestaltungen. Sie scheinen zumindest teilweise von \"ausländischen\" Künstlern zu stammen. Ein afrikanischstämmiger Mann inspizierte sein Werk, das scheinbar an einer Stelle leicht beschädigt war und machte Anmerkungen dazu.

    -Bei der Eisbärenanlage hat man sich erkennbar Mühe gegeben. Noch nicht von Bildern kannte ich das riesige Eisbärenfoto und den Spendentrichter für den Artenschutz. Tonja wirkte eher passiv aber bei der Hitze bleibt neben Ausruhen und Abkühlen im Wasser ja auch nicht viel übrig. 

    -Es war extrem voll. Schon bei den Kassen war ich heilfroh, eine Dauerkarte zu haben. Auch bei den Jahreskarten staute es sich ewig weit zurück und beim Parkplatz wurden viele Autofahrer abgewiesen. Eng wurde es auch an einigen Toiletten.
    (02.04.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Besten Dank. Sind die Kletterelemente bei den Gibbons nun dünner? So war es wohl mal geplant und auf dem Foto könnte es hinkommen aber ganz sicher bin ich mir da nicht.
    Bei den Gerenuks drücke ich die Daumen.
    Spannend natürlich auch, was jetzt tatsächlich beim Brehm-Haus geschieht.
    (30.03.2017)
    W. Dreier:   Watussi-Nachwuchs
    (29.03.2017)
    W. Dreier:   Die Trappen balzen
    (29.03.2017)
    W. Dreier:   Mußte noch etwas abholen. Wettersturz auf 12°C.
    Aber: große Aktivitäten an der Gibboninsel: die erste Stange steht, das Häuschen wurde mir Bambus umkleidet.
    (29.03.2017)
    W. Dreier:   Nachdem der Berberhirsch in den letzten 2 Jahren etwas \"schwächelte\", scheint er nun wieder ein normales Geweih zu schieben.
    (28.03.2017)
    W. Dreier:   Gerenukbock
    (28.03.2017)
    W. Dreier:   Heute nun ein frühlingshafter Dienstag - eine Chance, die Gerenuks zu sehen? Denkste - zumindest um 11 Uhr. Dann aber um 14 Uhr. Das Weibchen soll tragend sein.
    Nachwuchs bei den Hausrindern: 1 Gayal (2 weitere Kühe sind trächtig), eine Watussigeburt.
    Wurde schon eine Addax-Geburt von mir mitgeteilt? Wie bei fast allen ``besseren`` Geburten ist es noch im Vorgehege. Ansonsten hingen die Tiere bei ca 20°C im Schatten herum. Die Ausstellungssperre für Vögel ist weiter existent.
    Bautätigkeit: am ABH - neben dem ehemaligen Präriehundeabteil - bohrte sich ein Motor-betriebener Erdbohrer in den märkischen Sand - erster ``Spatenstich``? Aber ohne Prominenz.
    An der Gibboninsel wurde der Erdaustausch beendet, die Betonsockel erhalten die Metallführungen, die Bambusstangen liegen schon bereit.
    Anbei : Gayale
    (28.03.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Vielen Dank für die Informationen und Bilder. Ich komme momentan bis auf weiteres nicht in den Tierpark. Leider keine freien Termine.

    Die Voliere macht von der Seite einen guten Eindruck. Bei Gibbons und Kattas bin ich sehr gespannt, was genau dort passieren wird. Was den Kunstfels angeht, bin ich noch etwas skeptisch. Ich hoffe, das wird nicht übertrieben. Die zusätzlichen Pflanzungen gefallen mir bislang hingegen gut.
    (22.03.2017)
    W. Dreier:   Die nun besatzfähige Südamerika-Voliere
    (22.03.2017)
    W. Dreier:   weiblicher Sichuan-Takin-Nachwuchs - nun bald 4 Wochen alt (weiter im Vorgehege)
    (22.03.2017)
    W. Dreier:   Warten auf den Schlupf: Riesenseeadler
    (22.03.2017)
    W. Dreier:   (Frau) Hartmann - Bergzebra - Nachwuchs (Vorgehege)
    (22.03.2017)
    W. Dreier:   @Mark Meier: es wird wohl dann doch beim ABH der 20. April sein.
    Was gabs :
    - leider ist der Winterputz wieder durch den Sturm des Wochenendes negiert worden: überall Äste und Knospen
    - die Kattainsel ist ``in Arbeit```: Erdaustausch und Aufbau neuer Kletterelemente - ähnliches (fast) gegenüber auf der Gibboninsel: die Klettergerüste sind völlig abgebaut - neue Betonbasisteile für die Gerüste sind sichtbar. Der Zugang auf der Südseite wurde sehr verbreitert.
    - Kunstfels: nun also die rechten Papageienvolieren am Terrassencafe - dazu auch nun die drei Kakaduvolieren an der Cafeteria (Känguruhseite)
    - am Spielplatz an der Cafeteria wurden drei (zukünftige) Buschtunnel mit Weidenruten errichtet - da selbige Ruten aber recht lange herumlagen, lasse ich mich ob des Anwachsens überraschen. Zum Glück sind Weiden hart im Nehmen.
    - Die Korallenbecken in der Cafeteria schauen jetzt besser aus, nachdem Jalousien die Sonne abblenden - nur in einem sind noch Schmieralgen. - die Becken sind besetzt: Pyjamabarsche, Grundeln, Garnelen, Seesterne, Seeigel. Leer steht jetzt das Zylinderbecken der Barsche.
    - die Gerenuks seien wieder auf der Anlage, so die Temperaturen sicher um 14 °C sind
    - der Marco-Polo-Bock ist nicht mehr auf der Anlage (?) - sicherheitshalber für den erwarteten Nachwuchs.
    - die Bartgeier auf dem Berg sind Eltern geworden, im Geiergehege sitzt man (Bartgeier - das 2. Paar) weiter auf Ei(ern), auch die Riesenseeadler sitzen noch.
    - Vietnamsika-Nachwuchs: 2,1 mit großem Größenunterschied (Geburten am 27.2.; 9.3. und 10.3.)
    - bei den Bergzebras gab es am 17. männlichen Nachwuchs
    anbei Vietnam-Sika-Nachwuchs
    (22.03.2017)
    Mark Meier:   Weiß jemand, ob die Arbeiten am Brehm-Haus jetzt schon angelaufen sind?

    Ansonsten war der Trödelmarkt mit alten Tierparksouvenirs und ähnlichem ein großer Erfolg. Über 3.000 Besucher kamen und es wurden über 13.000 Euro für die Artenschutzprojekte des Tierparks gesammelt. Im Sommer soll ein weiterer Trödelmarkt stattfinden.
    (22.03.2017)
    W. Dreier:   Könnte ich mich verhört haben? Doch April? Aufgrund des Frühlingsanfanges war ich fast der Meinung. 20. April? Wäre ein Donnerstag. und nach Ostern. Möglich - Hauptsache man beginnt.
    Regierender - Nein unser regierender Oberbürgermeister= Ministerpräsident

    Zum Kunstfels: der wurde bisher (relativ gut) farblich angepaßt - inklusive Algengrün in der oberen Regionen. Die rechte Seite der Papageienvolieren am Terrassencafe wurde gerade erst bespannt..
    (16.03.2017)
    Mark Meier:   Ich bin auch etwas überrascht da zuletzt mal irgendwo von Ende April die Rede war. Aber Zeit wird es ja langsam mal. Auch wenn ich lieber nicht zu viel erwarten werde. Wird ein sehr kompliziertes Projekt mit vielen Hindernissen und Einschränkungen.

    @WolfDrei: Herr Knieriem ist jetzt in Moskau? Ein Freund von mir hat ihn kürzlich noch im Tierpark gesehen. Oder ist nicht Herr Knieriem gemeint?

    @Holger Wientjes: Ich werde mich auch erst an den Kunstfels gewöhnen müssen. Zumal er hier (noch?) recht dunkel und monoton wirkt. Hoffentlich ist es so nicht fertig oder es liegt am Licht...
    (16.03.2017)
    W. Dreier:   Na ja, dann ist Frühlingsanfang - und der Regerende ist auch wieder aus Moskau zurück :)
    Spatenstich bedeutet ja nicht, dass es dann gleich ``ganz doll\"\" llosgeht.
    (16.03.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier woher stammt die Info, dass der erste Spatenstich für die Umbauten am ABH am 20.3. erfolgen soll?
    Das wäre dann ja schon in 5 Tagen!
    (15.03.2017)
    Holger Wientjes:   Ich weiss nicht, was das für ein Trend sein soll, jetzt an alle Ecken und Enden Kunstfels hinzuklatschen ? Jahre lang ging es ohne und ein Zoo, der sich selbst als\" Landschaftstiergarten\" sieht und bezeichnet täte besser daran, diesen natürlichen Eindruck zu bewahren. Vor allem IN den Papagei-Volieren macht das richtig Sinn. So haben die Vogel wahrscheinlich zumindest etwas mehr Beschätigung... Klasse Entwicklung in Berlin.
    (15.03.2017)
    W. Dreier:   Etwas dürftig zu erkennen: neuer Ausschnitt
    (15.03.2017)
    W. Dreier:   Die Eisbärenanlge - Tonja und rechts die an die Natursteine ``umstrukturierte`` ehemals glatte Betonwand - dazu ``eingefärbt``
    (15.03.2017)
    W. Dreier:   Doch - die Innenbereiche der Papageienvolieren bekommen auch Kunstfels - sieht man bei Vergrößerung - dazu dann auch die Außenkanten
    (15.03.2017)
    W. Dreier:   Der Sichuannachwuchs - noch im Vorgehege
    (15.03.2017)
    W. Dreier:   Erstmals sah ich auch den Bergriedbock - Nachwuchs
    (15.03.2017)
    W. Dreier:   In lockerer Folge:
    - Eisbäranlage: Tonja sieht verständlicherweise noch etwas mager und ``zottelig`` aus. Die gesamte Wasserbetonstrecke, aber auch die gesamte Außenbrüstung wurde schiefergrau-schwarz gestrichen, oberhalb des Wasserniveaus wurde die glatte Betonwand ``strukturiert``. In der Mitte der Anlage wurde der Ausstieg abgesenkt, alle Bäumchen um den Wasserfall wurden entfernt. Auf dem Besucherplateau in Richtung der Haustierabteilung wurde doch ``nur`` eine Pflanzinsel geschaffen: Birken, Krüppelkiefern. Auf den Besucherbrüstungen wurden ca 4 Info-Schilder angebracht, Für Fritz haben Trauernde Blumen, auch Kerzen oberhalb des Tunnels abgelegt
    - Terrassencafe: oberhalb der rechts und links befindlichen Papageienanlagen wird Kunstfels angefertigt - ob es auch direkt am Haus der Papageien angesetzt wird, sieht man noch nicht. Alles abgesperrt. Eigentlich wäre das dann nur Kulisse.
    - die Sichuanbabies sind weiter im Vorgehege und die großen Jungs vom letzten Jahr sind weiter sehr interessiert :``wir wollen doch nur spielen``
    - die Riesenseeadler brüten - mit vorbildlicher Ablösung, bei der Bartgeierdame müßte eigentlich der Schlupf bald erfolgen. Wenigstens hat der Mann etwas Grünzeug zum Schmuck des Nestes angebracht.
    - die Mandschurenkranich-Dame sitzt nun auch auf dem Nest.
    - alle Vogelanlagen sind weiter gesperrt.
    - an der Südamerika-Vogelvoliere ist ein gewisser Abschluß erkennbar - das dauerte fast so lang wie die Philharmonie in Hamburg - für eine Anlage von 5 x 3 m ! (ich sagte damit nichts zu den Kosten - die Firma mit ca. 3 Arbeitern kommt aus Dresden)
    - ansonsten Frühjahrsputz.
    - der erste Spatenstich am ABH soll am 20.3. sein - Frühlingsanfang!
    - noch interessant außerhalb der Tieranlagen: da hat doch - ich sah das aus ca. 20 m Entfernung - eine Nebelkrähe ein hartes Stück Brötchen in eine Pfütze gelegt, dann darauf herumgehackt. Als ich näher kam, nahm sie das Stück natürlich mit!
    anbei : ein ``Bambi`` bei den Vietnam-Sikas

    (15.03.2017)
    Mark Meier:   Bericht von einem Freund, der heute im Tierpark war:

    -Mit der Flugschau wird es so schnell nichts passieren. 

    -Beim Brehm-Haus bezieht sich der Denkmalschutz primär auf die Innenräume. Schlimm genug. Aber außen soll es immerhin mehr Freiräume geben. Dennoch befürchte ich weiterhin halbgare Endresultate. In meinen Augen sollte man so viele große Tiere wie möglich auslagern und durch kleinere ersetzen.

    -Der Tunnel bei den Eisbären wurde deutlich verschönert. Auf den Beton wurden Bullaugen gemalt, hinter denen sich Tiere wie Seehunde, Eisbären und Fische zeigen.

    -Die Chaco-Käuze sollen nächste Woche einziehen.

    -Das Barschbecken in der Cafeteria ist weiterhin leer.

    -Das Terrassencafe Kakadu soll Ende April fertig werden.

    (14.03.2017)
    Jan Jakobi:   Die Eisbären-Anlage im TP ist von 1957, die im Zoo von 1967.
    Im TP wurden 6 Jungtiere von 3 verschiedenen Müttern erfolgreich aufgezogen.


    (08.03.2017)
    Adrian Langer:   Ich würde an dieser Stelle auch einmal anführen, dass die Berliner Anlage nun doch schon etwas alt ist. Wer weiß wie es denn in einer neuen und artgerechteren Anlage läuft.
    (08.03.2017)
    Sacha:   Genau, abschütteln und weitermachen (und vor allem nicht von den Tierrechtlern und ihren Forderungen einschüchtern lassen). Denken wir daran, dass es bei der Zucht von Asiatischen Elefanten in Europa auch viele Rückschläge gab, ehe sie ins Rollen kam.
    (08.03.2017)
    Mark Meier:   Ich werde dem Tierpark natürlich weiterhin die Treue halten aber die ein oder andere neu gekaufte Jahreskarte wird nun vielleicht nicht verlängert werden und die erhoffte Frühjahrsentwicklung bleibt nun sicher deutlich gedämpfter. Nun ja, so ist das Leben. Aus großen Hoffnungen können plötzlich die schlimmsten Enttäuschungen werden. Ich kann mir die Stimmung und die langen Gesichter gut vorstellen.

    ABER es muss weiter gehen. Und der Tierpark muss jetzt einfach trotzdem weiter machen. Vielleicht kommt in einem der nächsten Jahre dann ja wieder ein kleiner Eisbär auf die Welt oder die anderen niedlichen Jungtiere überdecken die Traurigkeit. Der Frühling hat ja erst begonnen...
    (08.03.2017)
    W. Dreier:   Heute in der ``Berliner Zeitung`` ein großer Abschiedsartikel `für ``Fritz`` - auf der ersten Seite ein Bild und im Berlin-Teil ein seitenlanger Artikel mit Entwicklungsbildern.
    (08.03.2017)
    W. Dreier:   ps: die Vogelhäuser sind weiter verschlossen - irgendwo in Berlin lag wieder ein toter Schwan - offensichtlich positiv.
    (07.03.2017)
    W. Dreier:   Heute kein Bild. Und die Stimmung im TP war so wie das Wetter.
    Ein kleiner Sonnenstrahl: die beiden Sichuantakin-Babies sind weiblichen Geschlechtes - und noch im Vorgehege.
    (07.03.2017)
    Oliver Muller:   PETA hat die Schuldigen am Tod von Fritz natürlich schon ausgemacht:

    http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/Tierschutzbund-fordert-Ende-Eisbaer-Haltung-in-Zoos-Fritz-Tod-Berlin.html
    (07.03.2017)
    Oliver Muller:   Der arme Kleine... :-(

    Jetzt wird das Geschäft der Tierrechtler wieder boomen...
    (07.03.2017)
    Jan Jakobi:   Es ist passiert, was alle befürchtet hatten.

    http://www.rbb-online.de/panorama/beitra...t-tot.html
    (07.03.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Fritz liegt nun separiert in der Tierklinik des Tierparks.
    Er schläft, bekommt Schmerzmittel und steht unter ständiger Beobachtung.
    Jetzt heißt es Daumen drücken.
    Mehr als abwarten und hoffen kann man ja leider nicht tun.
    (06.03.2017)
    Mark Meier:   Der Schreck hat dann aber nachhaltig gesessen: Fritz soll lebensbedrohliche Leberwerte aufweisen und zeigt sich seit ein paar Tagen apathisch. Ob er das übersteht, ist völlig ungewiss. Die kommende Nacht könnte seine letzte sein :(((
    (06.03.2017)
    Mark Meier:   @Patrick Marburger: Hatte auch erst einen Schreck. Aber ich glaube, es gibt jetzt mindestens zwei Kolonien.
    (05.03.2017)
    Patrick Marburger:   117 Nacktmulle?!
    (05.03.2017)
    W. Dreier:   Anbei die Februargeburten, Schlupfe etc.
    (05.03.2017)
    W. Dreier:   Das seien 9% mehr als 015, besonders die ca 30 000 Jahreskarten stellen eine Erhöhung um 18 % dar
    (03.03.2017)
    Mark Meier:   Der Tierpark hatte 2016 wohl rund 1,3 Mio Besucher. Leider gibt es bislang keine genauere Zahl.

    Der Umbau des Brehm-Hauses soll im April mit dem Außenbereich beginnen.

    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierisch-gute-nummer
    (03.03.2017)
    W. Dreier:   noch etwas mehr beschnitten
    (01.03.2017)
    W. Dreier:   Und hier die Planung
    (01.03.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Hier nochmal der Link zur ZIBB-Sendung.
    Es sind auch stückweise noch weitere Umbaupläne auf einer Übersichtskarte sehen
    http://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20170228_1830/tierpark.html
    (01.03.2017)
    Mark Meier:   Danke einmal mehr für die Neuigkeiten. Also dann doch einmal erkennbare erste Vorarbeiten rund um das Brehm-Haus. Bei RBB ZIBB wurde gestern auch berichtet, dass die Planungen für das Haus abgeschlossen seien und der Umbau für die Malaienbären dieses Jahr beginne. Mit solchen Informationen bin ich aber vorsichtig, da oft genug Angaben falsch oder missverständlich weiter gegeben wurden.
    (01.03.2017)
    W. Dreier:   Der Honigfresser-Nachwuchs
    (28.02.2017)
    W. Dreier:   Am 27. gab es eine 2. Sichuan-Takin-Geburt (die 1. am 18.), Ein ``Stückchen`` Baby anbei. Erfolgreich auch der Schlupf bei den Honigfressern. Im Außenfeld des ABH (Richtung Pinguinanlage ) wurden Bäume gefällt.
    Im Inneren gab es eine Geburt bei den Binturongs.
    Ggf. wird morgen die Vogelsperre aufgehoben - und die Reiher sind nun doch da und bauen..
    Die Südamerika-Vogelvoliere ist innen nun mit Holz ausgeschlagen - die Höhle steht. Fehlt noch die Drahtfixierung im unteren Bereich.
    (28.02.2017)
    W. Dreier:   Oh, eine Doppelung!
    Jetzt: Goldtakin im Gebirge
    (22.02.2017)
    W. Dreier:   Oh, eine Doppelung!
    Jettz: Goldtakin im Gebirge
    (22.02.2017)
    W. Dreier:   Ein Sonnenschein im doppelten Sinne nach grauem Morgen: geboren wurde ein Sichuan-Takin (noch im Vorgehege). Nach Aussage einer ständigen Besucherin: Mutter ist die Moskauer Kuh.
    Neben der am ABH aushängenden Nordwestgestaltungs-Zeichnung für eine Großkatzenart existiert auch eine Vorstellung zur Unterbringung der Malaienbären: linke Innenhalle und außen um die Nordostecke herum unter teilweiser Umfassung der Betonwand. (jetzt mit Robinien bestanden). Dann könnte doch eigentlich (da ``Dschungelhaus``) in der rechten Innenhalle endlich eine Menschenaffenart untergebracht werden (speziell Orangs - der jetzige Zeitplan für Menschenaffenausstellung ist ja ?irgendwann in weiter Zukunft``).
    Auffallend: da die Reiher keine Nahrungsbasis wegen der Vogelgrippe haben, gibt es bisher kein großes Geschrei und Nestbauaktivitäten.
    In dieser Ecke bei den Nilgaus wird gerade der Innenausbau der Südamerikavogelvoliere für Chacokäutze vorgenommen. Eine Dresdener Firma (unüberhörbar) für Holzsonderkonstruktionen fertigt gerade die Baumhöhle.
    Im ABH füttert seit 2 Wochen das Elternpaar der Honigfresser - schon im letzten Jahr gab es einen Schlupf.
    Ein Sonnenschein im doppelten Sinne nach grauem Morgen: geboren wurde ein Sichuan-Takin (noch im Vorgehege). Nach Aussage einer ständigen Besucherin: Mutter ist die Moskauer Kuh.
    Neben der am ABH aushängenden Nordwestgestaltungs-Zeichnung für eine Großkatzenart (na ja, man lese den vorstehenden Beitrag) existiert auch eine Vorstellung zur Unterbringung der Malaienbären: linke Innenhalle und außen um die Nordostecke herum unter teilweiser Umfassung der Betonwand. (jetzt mit Robinien bestanden). Dann könnte doch eigentlich (da ``Dschungelhaus``) in der rechten Innenhalle endlich eine Menschenaffenart untergebracht werden (speziell Orangs - der jetzige Zeitplan für Menschenaffenausstellung ist ja ?irgendwann in weiter Zukunft``).
    Auffallend: da die Reiher keine Nahrungsbasis wegen der Vogelgrippe haben, gibt es bisher kein großes Geschrei und Nestbauaktivitäten.
    In dieser Ecke bei den Nilgaus wird gerade der Innenausbau der Südamerikavogelvoliere für Chacokäuze vorgenommen. Eine Dresdener Firma (unüberhörbar) für Holzsonderkonstruktionen fertigt gerade die Baumhöhle.
    Anbei der letzte Nachwuchs bei den Dscheladas (jetzt 2 Wochen alt(
    Im ABH füttert seit 2 Wochen das Elternpaar der Honigfresser - schon im letzten Jahr gab es einen Schlupf.

    (22.02.2017)
    Mark Meier:   Ich bin sehr erfreut über eine Anfrage im Abgeordnetenhaus, die über einige spannende Themen Aufschluss gibt. Leider sind nicht alles gute Nachrichten:
    -Beim Brehm-Haus scheint es - insbesondere innen - noch viel komplizierter zu werden. Denkmalschutz, Brandschutz und baurechtliche Auflagen erfordern offenbar Umplanungen (Einschränkungen???) der bisherigen Pläne. Im Frühjahr wird da wohl nur ein kleiner Teil der Arbeiten anlaufen. Das erklärt einiges. 
    -Für 2017-18 soll die Aufwertung des Dickhäuterhauses und der zahlreichen umliegenden Afrikaanlagen zur Themenwelt Afrikaerfolgen! Also hat dieser Bereich offenbar Priorität. Die Arbeiten an Variwald und Hyänenanlage könnten also bereits eine Art Auftakt dargestellt haben. Daneben soll es auch mit Himalaya vorangehen und \"die Anlage für südamerikanische Affen\" (die im Affenhaus?) soll aufgewertet werden. Die Hauptverwaltung und die Infrastruktur des Parks sollen auch saniert und modernisiert werden.
    -Das Personal wurde nicht weiter abgebaut. Stattdessen wurden sogar 14 Scouts/ Guides auf 450;- ? Basis eingestellt.
    -Neben der App soll es mittelfristig auch wieder einen Tierparkführer geben, dessen konkrete Gestaltung aber noch nicht fest steht.
    -Einen Rückgang der Besucherzahlen um 7,4% hat es doch gegeben aber \"nur\" unter den vormals stärker ermäßigten Besuchergruppen. Unter diesen stieg zugleich der Absatz der Jahreskarten um 9%.

    Quelle:
    http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-10280.pdf
    (22.02.2017)
    W. Dreier:   Da hier gerade das Zoo-Aquarium angesprochen wurde: Zylinderbecken in der Cafeteria des Tierparks: das Malawibecken - na ja, eine Großsteinsäule bis zum Wasserspiegel. Ein
    `` Pflanzenschmuck`` ist ja bei diesen Fischen nicht möglich. Das andere Becken hat einige hundert Neon-Tetras. Ein vernünftiges Foto ist nicht machbar.
    Zu den drei Korallenbecken: mittlerweile sind Korallen und Anemonen angewachsen - Kleinstexemplare noch - doch leider wachsen die Schmieralgen weiter. Da die Wasserhärte und die pH-Werte stimmen würden, sagte ein Pfleger, würde man gern die Großfenster im oberen Drittel abdunkeln, da jetzt die Wintersonne voll in die Becken scheint. Im westlichen 3. Abteil der Cafeteria ist dort bereits eine Jalousie angebracht.
    Anbei ein Teil der Neons.
    (18.02.2017)
    W. Dreier:   Kleine familiäre Zwistigkeiten bei den Blauschafen

    @Sacha: könnte passieren(?)
    (16.02.2017)
    W. Dreier:   Dienstag im TP: noch eine ``eiszeitliche? Ausprägung trotz höherer Temperaturen. Nach Auszug von Eisbär Wolodja wurde schon gebuddelt. Auf dem Besucherplateau wurde eine Grube von geschätzt
    7 x 5 m ausgehoben. Wird das die künftige Eisbären - Artenschutzstation? Auf der Innen-Anlage bemühten sich 2 Arbeiter, mit ``Flammenwerfern`` das Gelände für den Babyabstieg -Umbau aufzutauen.
    Während ja die ``eigentlichen`` Kamele brav trotz gefrorener Absperrgräben auf ihren Anlagen bleiben, (ein kleiner Abfall reicht ja schon) müssen die Südamerikaverwandten ins Vorgehege - nur die kleinste Anlage für Alpakas war mit Elektrodraht gesichert. Und nachdem der gedeckte Tisch für die Reiher wegen der Vogelgrippe nicht mehr existiert, sah ich anstelle der sonst ca 60 Reiher auf der Großwiese nur 2.

    Anbei: noch Eiszeit im TP


    (16.02.2017)
    Mark Meier:   Der Umbau der Eisbären-Anlage hat begonnen. Momentan sind daher weder diese Anlage noch die der Brillenbären zu besuchen. Wolodja ist allerdings ohnehin schon in den Zoo umgezogen, sodass momentan nur noch Bauarbeiter auf der Anlage zu besichtigen wärem.
    (16.02.2017)
    Sacha:   Sehe ich das richtig, dass es bei den Baumassnahmen von Alfred-Brehm-Haus im TP und Raubtierhaus im Zoo Überschneidungen gibt und so (Panthera-)Grosskatzen für eine gewisse Periode in KEINER der beiden Institutionen zu sehen sind?
    (09.02.2017)
    Mark Meier:   Weitere aktuelle Infos:

    -Der Umbau des Brehm-Hauses soll im Frühjahr mit Teilmaßnahmen zur Sanierung der Grundleitungen und dem Teilrückbau der alten Außenkäfige beginnen. Die Fertigstellung der \"Gesamtmaßnahme Sanierung Alfred-Brehm-Haus\" ist weterhin für das zweite Halbjahr 2018 geplant.

    -Für 32.000 von 55.000 Kubikmeter des sogenannten \"Bodenhaufwerks\" wurde eine \"grundsätzliche Verwertbarkeit\" attestiert und dieser Teil soll von 2017(!!!) bis 2019 für die Schaffung der Himalaya Gebirgslandschaft genutzt werden. Der Rest soll möglichst wirtschaftlich und umweltverträglich entsorgt werden.

    -Etwas verwirrend: Die Zahl der im Tierpark gehaltenen Tiere habe sich erhöht! Von 6.525 Tiere in 762 Arten in 2015 auf 9.018 Tiere in 787 Arten in 2016. Ich vermute dahinter eher eine Veränderung der Zählweise.

    -2016 wurden 7,6% weniger Tagestickets und dafür 9% mehr Jahreskarten verkauft (erstere wurden insbesondere für einige Zielgruppen teurer und letztere für die meisten Zielgruppen günstiger). Zudem wurden 3% mehr Gruppenkarten verkauft.

    -Die Inventur ist noch nicht abgeschlossen. Genaue Zahlen gibt es dann im Geschäftsbericht.
    http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/umbau-alfred-brehm-haus-beginnt-im-fruehjahr/
    (09.02.2017)
    Nikolas Groeneveld:   http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/schoener-wohnen-fuer-eisbaeren
    Die Eisbären-Anlage wird kindgerecht umgestaltet.
    Im Besucherbereich der Anlage werden mehr Infoschilder zum Thema Eisbären und Klimawandel angebracht.
    Für mich überraschend, Eisbärenmännchen Wolodja soll Anfang kommender Woche in den Zoo ziehen und dort der betagten Eisbärendame Katjuscha Gesellschaft leisten.
    (09.02.2017)
    W. Dreier:   Aus einer Pressemitteilung des Tierparks von heute:

    Anfang kommender Woche wird Eisbär-Papa Wolodja (5 Jahre alt) in den Zoo Berlin

    umziehen. Schon seit der Geburt des kleinen Fritz steht fest, dass Papa Wolodja früher oder

    später die Außenanlage für Mutter und Kind räumen wird. In Abstimmung mit dem

    Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Eisbären wurde

    entschieden, dass Wolodja in Berlin bleiben soll. Einige wenige Kilometer entfernt im Zoo

    wird er der dort lebenden betagten Eisbärendame Katjuscha Gesellschaft leisten.
    (09.02.2017)
    W. Dreier:   Da ich so gut wie nie zum TP mit der Straßenbahn fahre, überraschten mich an der desolaten Mauerfront am Schlosseingang wunderschöne Malereien an der bröckeligen Wand.
    Auch der Glasübergang zur S-Bahn-Station Bln-Fiedrichsfelde-Ost wurde mit blauen Tier-Silhouetten gestaltet
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   Neu im Terrarium: Kronengecko
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   Amurmutter ``Aurora\" kuschelte lieber mit einer Tochter im Hause - Ehekater und Vater im Kalten
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   Aha, deshalb heißt der Eisbär Eisbär!
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   Schau mir in die Augen Kleiner! Manul auf der höchsten TP-Erhebung
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   Arkalbock
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   nochmals
    (08.02.2017)
    W. Dreier:   Schnelldurchlauf bei Kälte: da es an den Vortagen getaut hatte, wegen des gefrorenen Bodens das Wasser aber nicht einsickern konnte, waren überall große Eispfützen. Verständlicherweise hatte man kaum ein Tier hinausgelassen.
    Wegen der Vogelgrippe hat man alle Wasserlaüfe und -Teiche abgepumpt - einzige Ausnahme: Kamelgraben - aber dort gibt es keine offenen Wasserstellen für Wildente und Co. Alle Volieren in der Fasanerie sind schon seit 6-7 Wochen mit weißen Planen abgedeckt, damit kein Vogelkot in die Anlagen fallen kann.
    Blieben nur die Warmhäuser für wenige Besucher.

    Anbei: Gebiss des Dscheladamannes

    (08.02.2017)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Vielen Dank für die Berichte und die interessanten Aufnahmen. Der Ziegentausch kommt überraschend. Die Ziegen im Streichelzoo kamen immer gut an und die Zwergziegen haben mE perfekt auf die kleine Anlage gepasst. Na ja, so rum passt es vielleicht auch und irgendwas wird man sich dabei wohl schon denken...

    Übrigens heißt der kleine Eisbär nun Fritz, wohl auch nach dem Unterbezirk Friedrichsfelde zu dem der Kleine die Besucher locken soll.
    (01.02.2017)
    Dreier:   junge Sichuan-Takin-bullen
    (31.01.2017)
    Dreier:   Wie in der Natur: Marco-Polo-Bock
    (31.01.2017)
    Dreier:   Immer wieder interessant - das Gruppenleben der Rothunde. Und Klettern können sie auch.
    (31.01.2017)
    Dreier:   Die Afrikaner-Gruppe
    (31.01.2017)
    Dreier:   Amurtiger Darius - seine Partnerin und die drei Töchter machten es sich im ABH bequem
    (31.01.2017)
    Dreier:   zu schnell eingefügt
    (31.01.2017)
    Dreier:   Amurtiger Darius im Schnee - seine Partnerin und die drei Töchter machten es sich im ABH bequem
    (31.01.2017)
    Dreier:   Welche Kapriolen des Wetters: gestern Regen, ab ca. 19 Uhr Schneefall - bis 15 cm im Osten Berlins - 50 km westlich in Potsdam Regen!
    Entsprechend waren die Anlage sehr unterschiedlich ``gefüllt`` Einige Bilder seien gegeben.
    Anbei zunächst der mehr als schnelle Tierstandsbericht vom Januar - am letzten Januartag!

    Was noch? Heute Abend soll über den Namen des jungen Eisbären entschieden werden, nachdem die Berliner sich über einige Zeitungen äußern konnten. Nach der ``Berliner Zeitung`` führt gegenwärtig der Name ``Ole``. Dr. Knieriem hat Vetorecht.


    (31.01.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @ Dreier: vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen und die Zeichnung.
    Und natürlich auch vielen Dank für die regelmäßigen Berichte zu aktuellem aus dem Tierpark (schönes Foto von Wolodja).
    (25.01.2017)
    Dreier:   Erster Jahresbesuch bei miesem Wetter - hatte aber ``zu tun``. Durch den Laubfall sind einige sonst versteckte Bauten bzw. alte Anlagen zu sehen - wobei sie manchmal wiederum nicht zu sehen sein sollen: Beispiele: das langsam zerfallende einstige Ponny-Pedro-Restaurant wurde durch Tarn``Besprühung(?)`` etwas weniger sichtbar gemacht - desgleichen ein Technikhaus im Hintergrund der Wolf - Rotwolfanlagen. Dort ist nun auch eine Absperranlage für die Wölfe Richtung Hyänen sichtbar. Ach ja, der Streifenhyänenmann ist jetzt auch im Himmel. - fast uralt wurde er.
    Die Zwergziegen sind nun in der Schaf - Ziegenstreichelanlage, auf ihrer Anlage sind die girgentanischen Ziegen. Auf der Streichelanlage gab es schon erste Frühjahrsboten, auch die Pußtarinder haben ein Kalb vom 19. 1. Bei den Silberäffchen gibt es Zwillinge.
    Und: das Moschustierweibchen ist nach der schweren Verletzung durch den Bock wieder auf der Anlage - mit Bock.
    In der Cafeteria sind die angedachten drei kleinen Korallenfischbecken weiter in nicht gutem Einlaufzustand, die Zylinderbecken konnte ich nicht einschätzen, da wegen des geringen Besuches der Teil nicht beleuchtet war. Zumindest geht in der Malawiseeanlage der Steinaufbau mit Verstecken bis oben.
    In der ``Misch-``, Turako u.a. - Vogel-Kleinanlage (gegenüber Harpyien - Entenanlage) sind Philippineneulen (Otus megalotis) eingezogen.

    Sehr interessant das Gruppensozialverhalten bei den Rothunden: welch ein Geheule, Gequietsche, Gerenne, Gekuschele!
    Ansonsten war weder menschlich noch ``tierlich`` was los - die Elefanten waren aber gegen 14 Uhr bei ca. 0°C auf der Anlage. Und ein Urson sitzt beharrlich ``ganz oben``.

    Wolodja auf der Anlage
    (25.01.2017)
    Dreier:   Hier Boje in der Anlage
    (25.01.2017)
    Dreier:   @N. Groeneveld: gleich noch eine Zeichnung zur Lage der unspektakulären Okapianlage für ``Boje``.
    Die Moschusochsenanlage ist ja östlich des Kerabau-/Kianghauses - jetzt im Winter sieht man, das sich dort (von der Freianlage durch den Hügel nicht sichtbar) eine alte Unterkunft für die MO befindet. Die Okapianlage war direkt zugänglich, dort ist jetzt nur eine Kette , die den Wirtschaftsweg absperrt., Boje hatte dann linkerhand noch eine durch Bäume beschattete Freianlage - heute besser ein Vorgehege, in dem jetzt manchmal die abgesperrten Kiang-und Kulanhengste sind. Das Haus wurde aus Beton und Backsteinn etwa 1969 gebaut - zu gleichen Zeit auch das Haus für die Milus und heute gegenüber das Haus für die die Goldtakine - die Przewalskis und Kulane werden ja nicht aufgestallt. ``Früher`` waren dort mal die Schneeziegen, die Waldbisons, auch der erste Takinbulle gegen 1974 u.a.
    (25.01.2017)
    Dreier:   @N. Groeneveld: in aller Schnelle beim Nachlesen: Bitte das Modell des ABH nicht so ernst nehmen! Das ist ein Modell, dass im ehemaligen Verwaltungstrakt seit Eröffnung des ABH stand - das war also bezüglich des Umfeldes des Hauptkörpers eine alte Wunschvorstellung .
    (21.01.2017)
    Oliver Muller:   @Gudrun Bardowicks: Das ist absolut plausibel, was du schreibst. Möglicherweise wird man ja dann auch die Amurtiger aus dem Zoo in den TP zurück holen, wenn dort irgendwann nach 2020 die Anlage fertig ist und gibt im Gegenzug die Malaien in den Zoo. Sinnvoll wäre das absolut.
    (20.01.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe davon aus, dass man die Amurtiger des Tierpark zumindest vorübergehend abgeben wird da sie zukünftig nicht mehr im ABH gehalten werden sollen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Zuchtpaar in den Zoo abgegeben wird, da dieser ja wieder Amurtiger im Raubtierhaus halten will.
    Bis es im Tierpark wieder Amurtiger in einer neuen Anlage im Asienteil geben wird kann noch eine lange Zeit vergehen in der es keine Doppelhaltung von Sibirischen Tigern in Berlin geben wird. Ich hätte es allerdings auch sinnvoller gefunden wenn der Zoo weiterhin eine tropische Tigerart im beheizbaren Raubtierhaus gehalten hätte und keine kälteunempfindliche Art, die kein beheizbares Tierhaus benötigt.

    (19.01.2017)
    Oliver Muller:   Gefällt mir auch sehr gut. Ich verstehe nur nach wie vor nicht, warum man nicht die Malaiischen Tiger in den Zoo gibt statt der Doppelhaltung von Sibirern.
    (19.01.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Klingt auf jeden Fall gut. Ich bin sehr auf den Standort der Malaienbärenanlage gespannt und warte jetzt auf Planungsskizzen.
    (18.01.2017)
    Mark Meier:   In einem aktuellen Artikel der Berliner Zeitung über das Brehm-Haus stehen einige sehr interessante und mE zur Abwechslung auch durchweg erfreuliche neue Hinweise:

    -Vögel und Flughunde wird es weiterhin geben, jedoch nur noch in der Tropenhalle was ich ausdrücklich begrüße!
    -Auch oben beim Baumwipfelpfad wird es Terrarien geben, die Amphibien und Insekten zeigen (in den Vitrinen unten soll es ja Reptilien zu sehen geben). Insgesamt wird also ein extrem breites Spektrum des Tierreichs zu sehen sein, genau das was ich mir für das Alfred-Brehm-Haus immer erhofft hatte (vgl. Brehms Tierleben).
    -Die Anlage der Baumkängurus wird offenbar begehbar sein.
    -Die Außenanlage der Malaienbären wird 600m2 groß also doch deutlich größer als zuletzt befürchtet.
    -Der Baustart hängt nun wohl noch primär am Wetter was mich extrem erleichtert. Optimistisch betrachtet könnte man Ende 2018 fertig werden, was ich eher nicht denke aber immerhin eine grobe Zielvorgabe sein könnte. Hauptsache es geht überhaupt mal endlich los.

    http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-tschuess-loewe--willkommen-baumkaenguru--25565204
    (18.01.2017)
    Mark Meier:   Der kleine Eisbär ist männlich und wiegt nun ca 4,5 kg. Die Patenschaft teilen sich der RBB/ Radio Berlin 88.8 und Berliner Zeitung/ Berliner Kurier. An Medienresonanz dürfte es also zumindest regional nicht fehlen. Bis Anfang Februar suchen die Paten mit ihren Lesern, Zuhörern und Zuschauern einen Namen. Ebenfalls im Februar soll die Eisbärenanlage leicht umgestaltet bzw kindgerecht modifiziert werden. Ab Anfang März könnten die Tiere dann wieder auf die Außenanlage kommen.
    (13.01.2017)
    Michael Mettler:   Na ja, wenn der künstliche Himalaya-Gipfel nun nicht so hoch werden darf wie ursprünglich erträumt, kann natürlich auch nur weniger Schutt und Sand darin untergebracht werden. Dann muss man sich für den vermutlichen Rest doch andere Lösungen ausdenken...?

    Spielt für den Start am Dickhäuterhaus nicht auch eine Rolle, dass man die nicht mehr eingeplanten Tierarten erst mal in einer anderen Haltung unterbringen können muss? Bei Elefanten z.B. ist das doch u.U. davon abhängig, dass ein interessierter Abnehmer erst mal seine alten Kühe oder überzähligen Jungbullen abgeben müsste usw., da kann dann eine ganze Kettenreaktion von Transfers dran hängen.
    (04.01.2017)
    Mark Meier:   Zu Edgars Geburtstagsfeier sollen 2.000 Kinder plus Begleiter im Tierpark gewesen sein. Und das an einem 2. Januar bei bescheidenem Wetter. Alles wurde auch live beim Kindersender Radio Teddy übertragen. Ein guter Start ins Jahr, das mit dem kleinen Eisbären noch nachlegen dürfte.

    Bezüglich der Großprojekte bin ich inzwischen nach Lektüre des aktuellen Takin aber wieder etwas ernüchtert. Beim Brehm-Haus ist nun wieder statt Anfang 2017 vom späten Frühjahr die Rede und selbst das klingt nicht so ganz sicher. Denn auch die letzten Planungen sind wohl noch nicht durch. Erst wenn die komplett sind, wird man sich mit dem Dickhäuterhaus näher beschäftigen. Von Himalaja war hingegen schon gar nicht mehr die Rede. In der taz deutete Herr Knieriem nun an, mit dem Schutt habe man noch auf Jahre zu tun. Bei früheren Berichten klang das alles noch ganz anders.
    (03.01.2017)
    Nikolas Groeneveld:   @Mark Meier vielen Dank für die Antwort.
    Es kann auch gut sein, dass das auf dem Foto täuscht und dass dort nur die Felsen zu sehen sind, die sich dort noch heute am Ein/Ausgang zu einer der Felseninnenanlagen befinden zu sehen sind.
    (02.01.2017)
    Mark Meier:   @Nikolas Groeneveld: Die meisten Fragen kann ich leider nicht beantworten. Beim Brehm-Haus glaube ich aber zu wissen, dass es immer 4 Felsenanlagen waren (je 2x innen und außen). Die anderen Planungen wurden in der Form nie umgesetzt. Ob jetzt im Zuge des Umbaus etwas in der Richtung passiert, muss man abwarten.
    (01.01.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Kando soll nach Magdeburg umziehen wenn dort in der neuen Anlage die Töre für die Elefanten eingebaut sind (wie lange soll das eigentlich noch dauern? die Benachrichtigung darüber auf der Facebook-Seite des Magdeburger Zoos stammt vom 11.August)
    (31.12.2016)
    Justus Bauer:   Was passiert eigentlich mit dem Afrikaner Jungbullen Kando?
    (31.12.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Vom meinem Besuch am Mittwoch:
    An der Eisbären-Anlage wird wieder mit Laubbläsegeräten gearbeitet, die Pflegerin sagte mir dass man das Gerät in der Wurfhöhle nicht hören würde (es war auch ziemlich leise),die Fütterungen sollen aber erst ab März wieder mit Mikrofon stattfinden.
    Wolodja beschäftigte sich derweil mit einem Crazy Egg.
    Laut einem Artikel der Berliner Zeitung soll die Anlage bis März \"kindgerecht\" umgebaut werden.
    Ein paar kleinere Trittstufen und eine Art Kinderhocker (keine Ahnung was damit gemeint ist) in der Farbe der Felsen sind geplant.
    Natürlich sollen die Umbauarbeiten so leise wie möglich vonstattengehen.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-im-maerz-koennen-besucher-das-eisbaerbaby-sehen-25385266
    Bei dem regnerischen Wetter teilten sich die Nilgau-Antilopen und Schweinshirsche den Regenschutz.
    Die Tüpfelhyänen haben ihre umgestaltete Anlage bezogen.
    Die Besucherabsperrung besteht jetzt aus Holz und Seilen,die Zäune wurden neu gestrichen und mit Geflecht und Ästen verkleidet.
    Die Erdwölfe sah ich zwar nicht aber sie waren in ihrer Anlage aussgeschildert.
    An der Anlage der Erdwölfe erhielt nur das Haus eine Kunstfelsverkleidung der Zaun wurde nicht neu gestrichen und auch nicht verkleidet.
    Bei den Kaiserschnurrbarttamarinen und dem Kugelgürteltier ist bei der Gehegebeschilderung ähnliches zu sehen wie an einer der Boxen für Java-Leoparden im Brehm-Haus.
    Es gibt neue Infoschilder (mit neuem Hintergrund und in diesem Fall sogar mit Bild der Tierart, anders als bei den Java-Leoparden) allerdings mit genau dem alten Text.
    Warum das so ist, ist mir schleierhaft, denn faszination für Tier und Natur weckt man ja mit dem alten Text nicht gerade (ist ja ziemlich sachlich geschrieben und will halt alles biologisch wichtige kurz auf den Punkt bringen).
    Ich denke das der Text den \"Normal-Besucher\" nicht gerade zum lesen einlädt, das ist bei anderen neuen Gehegeschildern im Tierpark wesentlich besser gemacht worden (auch wenn ich die neuen im Zoo noch schöner finde).
    Ich denke im Zylinderbecken der Buntbarsche in der Cafeteria fehlt es an Rückzugsmöglichkeiten eigentlich bietet der Fels so gut wie keine (wenn ich das richtig beobachtet habe).
    Außerdem finde ich es für einen Zoo der auch Touristen anlocken will etwas seltsam dass es in der Cafeteria keine zweisprachige Beschilderung der Speisen gibt.
    Beim Besteck gibt es dann zweisprachige Beschildrung (obwohl es da ja fast am unnötigsten ist).
    Ich hätte mal wieder einige Fragen:
    Zur Unterbringung vom Okapibullen Boje, Boje lebte ja im westlichen Vorgehege des Kerabau-Kiang-Hauses (wie ich inzwischen dank WolfDrei weiß)
    Wird das westliche Vorgehege inzwischen von der Moschusochsen-Anlage verdeckt oder kann man es auch von der Besucherseite aus noch sehen?
    Gab es damals einen Besucherweg zum Gehege von Boje?
    Denn heute ist ja der Weg zum Kerabau-Kiang-Haus nur für Personal zugänglich.
    Aber die Schabrackentapire wurden ja auch zu Dathes Zeiten in den Wegweisern erwähnt obwohl sie nie für Besucher zu sehen waren (war es bei Boje genau so?)
    Zuletzt noch eine Frage zum Alfred-Brehm-Haus:
    Ich weiß das ursprünglich geplant war außer im \"Innenhof\" (also dort wo sich noch heute zwei Felsenaußenanlagen befinden) auch noch auf den anderen Seiten (also praktisch auch am anderen Ein/Ausgang an den Felseninnenanlagen) jeweils zwei weitere Felsenaußenanlagen zu errichten (also auf beiden Seiten 2 weitere Felsenaußenanlagen).
    Ich hoffe das ist nicht zu umständlich formuliert ansonsten zeigen ältere Planskittzen und Modelle des Brehm-Hauses gut was ich meine.
    Ich dachte bisher immer man hätte diese Felsenaußenanlagen aus finanziellen Gründen nie gebaut.
    Ich besitze seit kurzem das Buch \"Zoologische Gärten Gestern-Heute-Morgen\" von Heini Hediger darin befindet sich allerdings auf den Seiten 88-89 ein Bild des Brehm Hauses auf dem es so aussieht als ob sich am linken Bildrand (also an der westlichen Seite des Hauses) doch eine Felsenaußenanlage befindet.
    Hier noch der Link zu einem Bild auf dem ähnliches am linken Bildrand zu sehen ist
    http://thumbs4.picclick.com/d/l400/pict/191976620407_/AK-Berlin-Friedrichsfelde-Alfred-Brehm-Haus-im-Tierpark-1964.jpg
    Und auch anbei hoffentlich ein Bild von einem Modell des Brehm-Hauses das auch zeigt was ich meine.
    Ich meine die Felsenaußenanlage die es nicht (mehr) gibt.
    Gab es diese geplanten zusätzlichen Außenanlagen etwa doch mal, oder täuscht das auf den Bildern?
    (30.12.2016)
    Mark Meier:   Neues aus dem Tierpark:
    -Die Zylinderbecken in der Cafeteria sind nun eingerichtet und haben ihren Erstbesatz erhalten. In einem Becken leben Buntbarsche und im anderen vorwiegend Neons sowie einige Welse. Auch in den restlichen Becken geht es langsam voran. 
    -Auch bei den Manatis sind einige Buntbarsche eingezogen. Das Gürteltier bei den Kaiserschnurrbarttamarinen ist ausgeschildert aber wie erwartet nicht zu sehen. Der ehemalige Faultierkäfig steht jetzt völlig leer.
    -Die Erdwolfanlage ist nun wieder besetzt, bei den Hyänen soll es am 24.12. soweit sein. Sieht gelungen aus.
    -Die Südamerikavoliere erscheint innen weiter nicht fertig aber Vögel können ja ohnehin keine rein. Drum herum hat sich alles dem Stil der Pekarianlage angeglichen.

    (21.12.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Zunächst einmal wünsche ich gute Besserung! Leider komme ich momentan selbst auch nur selten in den Tierpark. Meist ergibt sich das sehr spontan aber leider nicht in den letzten paar Wochen. Auf die Hyänenanlage bin ich doch sehr gespannt. Die Umgestaltungsmaßnahmen sahen recht umfangreich aus und zumindest auf den ersten Blick sah es recht interessant aus. Aber auch auf den Rest bin ich gespannt. Mal sehen, was man da zu Stande bringt. Das mit der Statik der Cafeteria hatte ich schon mal aufgeschnappt aber doch gehofft, dass es eine Fehlinformation sein könnte. Scheint nun also doch sehr aufwändig zu werden. Hoffentlich geht das gut aus.
    (19.12.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: nicht aus eigener Anschauung (habe eine Angina): die erstgenannten Anlagen dürften wirklich fertig sein. Die Vogelvoliere war äußerlich fertig, nicht im Inneren gestaltet. Bezüglich der Zylinderbecken muss wohl die Kellerdecke darunter abgestützt werden - ist doch eine schöne Masse!
    (19.12.2016)
    Mark Meier:   Hat irgendjemand gehört, ob inzwischen die umgestalteten Anlagen für Hyänen und Erdwölfe sowie die Südamerikavoliere bei den Pekaris und die Zylinderbecken in der Cafeteria fertig sind?
    (19.12.2016)
    Mark Meier:   Übrigens lebt seit kurzem eins der Gürteltiere vom Nachttierhaus des Zoos im Tierpark. Es soll demnächst bei den Kaiserschnurrbarttamarinen einziehen. Euphorisch macht mich diese neue Doppelhaltung nicht, da man bisherige Gürteltiere im Tierpark ohnehin nie entdecken konnte.

    Ansonsten geht es dem kleinen Eisbären weiterhin gut. Das kleine Zotteltier arbeitet nun sichtbar daran, auf eigenen Beinen zu stehen. Noch sieht es aber sehr wacklig aus: https://m.youtube.com/watch?v=LEd7G-yMvWw
    (13.12.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ein Planspiel zum Alfred-Brehm-Haus
    Es gibt ja leider noch keine offizielen Baupläne
    http://zoobeobachter.de/planspiel-alfred-brehm-haus/
    Ich finde das Planspiel sehr interessant, ich glaube nur das vieles davon wegen dem Denkmalschutz nicht möglich ist
    (13.12.2016)
    Mark Meier:   Hier ist jetzt der komplette Jahresbericht des Tierparks verfügbar (kombiniert mit dem vom Zoo):
    http://www.tierpark-berlin.de/de/ueber-uns/investor-relations
    (10.12.2016)
    WolfDrei:   Wohl noch einige Schwierigkeiten?
    Beim ersten \"einfügen\" sprang nach entsprechender Zeit und \"Eintrag gelungen\" das alte Schriftbild ohne Bild mir wieder ins Auge. Erst als ich Tierpark Berlin anklickte, kam das jetzige Gesamtbild - entsprechend meines dreifachen Versuches dann 3 Mal.
    (06.12.2016)
    WolfDrei:   Oh - Glückwunsch! Es geht wieder!
    Eisbären: der Nachwuchs gedeiht, jetzt ist er gute 4 Wochen alt, Im Netz gibt es erste etwas bessere Aufnahmen.
    Die Hyänenanlage ist fast fertig, allerdings hat man die \"Innenverbretterung\" des Gitters wieder abgebaut - auch dort sind jetzt \"Ginsterpalisaden\" am Gitter befestigt worden.
    Bei den Pelikanen gibt es ein erstes Ei.
    (06.12.2016)
    WolfDrei:   Oh - Glückwunsch! Es geht wieder!
    Eisbären: der Nachwuchs gedeiht, jetzt ist er gute 4 Wochen alt, Im Netz gibt es erste etwas bessere Aufnahmen.
    Die Hyänenanlage ist fast fertig, allerdings hat man die \"Innenverbretterung\" des Gitters wieder abgebaut - auch dort sind jetzt \"Ginsterpalisaden\" am Gitter befestigt worden.
    Bei den Pelikanen gibt es ein erstes Ei.
    (06.12.2016)
    WolfDrei:   Oh - Glückwunsch! Es geht wieder!
    Eisbären: der Nachwuchs gedeiht, jetzt ist er gute 4 Wochen alt, Im Netz gibt es erste etwas bessere Aufnahmen.
    Die Hyänenanlage ist fast fertig, allerdings hat man die \"Innenverbretterung\" des Gitters wieder abgebaut - auch dort sind jetzt \"Ginsterpalisaden\" am Gitter befestigt worden.
    Bei den Pelikanen gibt es ein erstes Ei.
    (06.12.2016)
    WolfDrei:   Die Schweinshirsche erobern langsam die Nilgauanlage - der Hirsch ist etwas mutiger, während hie die drei Damen noch etwas ``unbiologisch`` den Betontrockengraben als Schutz bevorzugen.
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Auch die Südamerikavoliere zwischen Nilgau-und Chacoanlage steht vor der Fertigstellung - außen ist alles bepflanzt - aber: die auch in anderen ``Gegenden`` als Grenzmarkierung zwischen Besucherweg und Pflanzinsel eingebrachten Baumstämme sind schon jetzt nach den regnerischen 5 Wochen mit Pilzen befallen. In ca 3 Jahren dürften sie zu Mulm zerfallen sein.
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Die Fleckenhyänenanlage steht vor der Wieder-Eröffnung - es folgt noch eine Bepflanzung, die Gitterabsperrung zu den Besuchern und Rothunden wird an der Innen- und Außenseite mit Stämmchen etwas rustikaler gestaltet, der Abschlussfelsen zum Wassergraben gefällt mir von Farbe und ``Steinfolge`` weitaus besser als jene noch zementgraue Felsenanlage des neuen Greifvogelfelsens im Zoo.
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Die Kunstfelsgestaltung wurde jetzt auch farblich der Naturfelsalterung angepasst - also ``Algen-und Flechtenbewuchs``imitation.
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Wegen der Neugestaltung des Erdwolfhauses sind , wie hier schon beschrieben, die Erdwölfe im ABH - genügend freie Abteile gibt es ja
    (26.11.2016)
    WolfDrei:   Wie ich gerade lese, ist nach einer Untersuchung im IZW Aika an einer Darminfektion gestorben. Sehr häufig sei als Todesursache im höheren Alter auch eine Tumorerkrankung anzunehmen - das war aber nicht der Fall.
    (24.11.2016)
    Jan Jakobi:   Aika wurde am 24.11.1980 in Katowice geboren.
    Ihre letzte Bewegung wurde am Montag (21.11.) auf dem Überwachungsmonitor gesehen, gestern (23.11.) stellte der Pfleger bei der Erstbesichtigung von Tonjas Baby fest das Aika tot ist.

    (24.11.2016)
    WolfDrei:   Aika im letzten Jahr, Monat Juni
    (24.11.2016)
    WolfDrei:   Nun hat also ohne Störungen die erste Besichtigung des Eisbärenwochenstube stattgefunden - auch ohne sonderliche Beunruhigung von Mutter Tonja. Das Jungtier hätte nun die Größe eines Kaninchens. Aber - mit der Geburt hat parallel in einer Nebenbox Oma Aika sich von der Welt verabschiedet - einen Tag vor ihrem angenommenen 36. Geburtstag. Dreimalige Mutter wurde sie im Tierpark.
    (24.11.2016)
    WolfDrei:   am Ende: Prozession der Somaliesel-Stuten - und hinter Gittern der Hengst !
    (22.11.2016)
    WolfDrei:   Der ältere Marco-Polo-Nachwuchs auf der Gemsenanlage
    (22.11.2016)
    WolfDrei:   So könnte sich ``Klein Fritzchen`` die Evolution der Giraffen vorstellen (Ironie)
    (22.11.2016)
    WolfDrei:   Erdwolfanlage
    (22.11.2016)
    WolfDrei:   Die ``neue`` Südamerikavogelvoliere - so ``ganz`` gelungen erscheint sie mir noch nicht. Ist das nur die Relation Volierengröße - Brettgröße ?
    (22.11.2016)
    WolfDrei:   Ein wunderschöner Sonnenaufgang - aber das war es auch schon! Aber 12°C - und einige Überraschungen:
    - die Präriehunde haben den Winterschlaf unterbrochen
    - gleich am Eingang (an einigen anderen Orten auch) : der Freitagsturm hat einige Baumopfer gekostet - ein Gitter bei den Sambaren musste ausgewechselt werden. Am Terrassencafe hätte es problematischer werden können - eine Kindergruppe! Alles gut gegangen! Der Sturm über Berlin kam mit großer Geschwindigkeit.
    - aufgrund der Witterungslage waren alle Scheiben ``undurchdringlich``
    - die Südamerikavoliere befindet sich in der Endphase der Umgestaltung - allerdings waren die Plastebinder nur zum Spannen benutzt worden - die Draht-Spleißenden müssen aber Stück-für-Stück fixiert werden
    - an markanten Punkten sind überall eindrucksvolle Weihnachtsbäume errichtet worden
    - das Erdwolfhaus hat die Kunst-``Umfelsung`` bereits erhalten, das Gitter blieb aber
    - an der Hyänenanlage ist Endspurt: die Felsen sind (fast) fertig, im vorderen Teil ist noch eine ``Kunstfelsenhöhle`` erbaut worden, das gesamte ehemalige Sicht-Gitter ist mit
    Geflecht umgeben (einschließlich der Partie zu den Rothunden), innen gibt es nun eine Bretterverschalung, Erde wurde angeschüttet, die Innenanlage wird neu gestaltet. Das (steile) Ufer soll noch einen ``Notausgang`` erhalten - so mal eine Vereisung existieren sollte.
    - Vogelgrippe: die begehbaren Anlagen sind alle gesperrt (ABH, Krokodilhalle)
    - auf der ``Indienanlage`` geht es nun etwas lockerer zu - ``man`` nähert sich schon etwas
    - die Brillenschafe haben schon Nachwuchs
    - laut Zeitungen will man sich morgen ``ganz vorsichtig`` der Eisbärenwochenstube nähern
    anbei: am Eingang
    (22.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Bei meinem letzten Tierparkbesuch ist mir aufgefallen das es für die Java-Leoparden im Alfred-Brehm-Haus zum Teil neue Infoschilder an den Käfigen gibt.
    Diese haben den selben Hintergrund wie die anderen neuen Infoschilder auch der Name Java-Leopard hat eine andere Schreibweise und Farbe als bei den alten Schildern.
    Allerdings ist der Text genau der selbe wie auf den alten Schildern auch Fotos und Bilder fehlen komplett.
    Im Zoo hat man zwar zum Teil auch die alten Infoschilder die durch die Sonne total ausgeblichen waren durch die selben Schilder (gleicher Text,gleiche Bilder natürlich nur nicht ausgeblichen) ausgetauscht aber hier liegt es vielleicht auch daran das man den Besuchern keine ausgeblichenen Schilder zeigen wollte.
    Oder dass man vielleicht früher sogar für den Fall, dass die Schilder durch die Sonne ausbleichen mehrere auf einmal hat produzieren lassen und man diese jetzt wenigstens noch verwenden wollte bevor man die alten Infoschilder entgültig durch welche mit neuem Text und neuen Bildern austauschen lässt (das ist aber eher nicht so wahrscheinlich).
    Dann frage ich mich aber auch warum man im Zoo alte Schilder durch andere mit den selben Bildern und dem gleichen Text austauschen lässt statt sie durch komplett neue Schilder(neue Bilder und neuer Text) austauschen zu lassen (vielleicht auch einfach weil das billiger ist als komplett neue anfertigen zu lassen).
    Im Tierpark verstehe ich das aber überhaupt nicht.
    (22.11.2016)
    Michael Mettler:   Eine Durchschlupfmöglichkeit für die Strauße zur Giraffenanlage dürfte doch aber kein bauliches Problem und in kurzer Zeit einzurichten sein. Für TP-Verhältnisse hätte diese einfache Vergesellschaftungsmaßnahme immerhin schon medialen Sensationsrang.
    (18.11.2016)
    Mark Meier:   Ein Freund von mir war heute im Tierpark. Er hat wegen den Giraffen nachgefragt. Eine Savanne wird dort in nächster Zeit nicht entstehen. Aber diverse Futterkörbe hängen nun. Bei den Hyänen sieht die Felsverkleidung am Haus selbst weitgehend fertig aus, ansonsten bleibt offenbar einiges zu tun. Ebenso weitgehend fertig sei die kleine Südamerikavoliere. Ansonsten hat er bei den Präriehunden erstmals 3-4 Tiere gleichzeitig und diese sehr aktiv erlebt. Sie haben bei dem etwas milderen Wetter viel gebuddelt. Nicht gesehen hat er die Nandus.
    (17.11.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Wenn ich den ZEP richtig in Erinnerung habe ist eine Savannenanlage, die mit einer Bahn umrundet werden kann, auf der Fläche der Giraffen- und der Einhuferanlagen geplant. Nach dem ZEP müßte die Elefantenfreianlage eigentlich am Weg bei den Zebraanlagen enden, sich aber weiter in Richtung ABH ziehen.Wenn diese Planung noch immer aktuell ist kann ich mir eine Zusammenlegung von Giraffen- und Einhuferanlagenm zu einer großen Gemeinschaftsanlage gut vorstellen. Erweiterungs möglichkeitenmüssten eigentlich auch in Richtung auf die Bergtieranlagen möglichsein wenn man den Wirtschaftsweg in diesem Bereich verlegt. Vielleicht ist ja sogar eine telweise Zusammenlegung der Elefantenanlage mit der Giraffen- und den Einhuferanlagen geplant. Ich denke, dass man die Entwicklung abwarten muß.
    (16.11.2016)
    WolfDrei:   Noch ein Bild vom Dienstag: man vergleiche die Färbung des Brustgefieders des Schuppensäger-Erpels mit der anderer ``Mitschwimmer``
    (16.11.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Eine Theorie: möglich wäre ein Besatz mit einer 2. kleineren Art ohne Baumaßnahmen oder aber es kommt zur Geländeerweiterung nach Norden in Richtung Variwald - quasi eine Waldsavanne (das wäre fast eine Flächenverdoppelung) - die Giraffen müssten dann dort nach einer gewissen Baum-Auslichtung ferngehalten werden. Eine Erweiterung Richtung Strauße/Somaliesel geht wohl nicht, da dort die künftige Elefantenfreianlage Platz braucht. Die Wasserbockanlage kann ebenfalls nicht (?) mit der Giraffenanlage verbunden werden (die Wasserböcke behielten dann ihren Stall), da an dem theoretischen Korridor gegenwärtig die Pflegerunterkunft liegt (ok - die müssten dann von der Besucherseite Zutritt bekommen) bzw. die Wirtschaftsweg-Anlandung für die Giraffen dort ist. Schaun wir mal!
    (16.11.2016)
    Mark Meier:   Gemeint ist folgender Text: https://www.jungewelt.de/m/artikel/297292.abwicklung-des-tierparks-berlin.html

    Übrigens nicht der erste Artikel der Art: http://m.taz.de/Kolumne-Wirtschaftsweisen/!5344253;m/

    Bei allen durchaus berechtigten Aspekten ist das leider insgesamt völlig missraten. Kritischer Journalismus ist prinzipiell ja wünschenswert aber doch bitte auf einem gewissen Niveau...
    (16.11.2016)
    Hannes Lueke:   Trotz in Ost-Berlin. Vor zwei Tagen erschien in der \"Junge Welt\" ein sehe trotzig geschriebene Glosse über die \"Abwicklung\" des Tierpark Berlins.
    Was ich aus diesem Artikel herausziehen kann ist zum einen ein großes Problem welches der Tierpark im öffentlichen Ansehen hat - alles ist alt und schlecht aber ändern darf sich nix - und zum anderen scheint die versprochene Transparenz welche es unter Dr B wohl nicht gab noch immer nicht vorhanden zu sein.
    (16.11.2016)
    Mark Meier:   Seltsam, die Reviertierpflegerin klang nicht als wenn sie\"nur\" die neuen Futterkörbe meinte. Aber wirklich viel kann ja auch nicht innerhalb von ein paar Tagen passieren. Vielleicht habe ich beim Stichwort Savanne auch eine etwas falsche Vorstellung bekommen.
    (15.11.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: keine Informanten - der Park war bei dem Wetter leer an Besuchern und Pflegern. Nur einige Mütter mit Kinderwagen sah ich und Hundebesitzer mit ihren Lieblingen. Die Giraffen waren im Stall, auf der Anlage lagen neben den Masten die künftigen Futterkörbe
    (15.11.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Interessant, auf die Details der Voliere hatte ich nicht so geachtet.

    War bei den Giraffen eigentlich schon was vom Umbau zu sehen oder hat jemand verraten, was für eine \"Savanne\" dort entstehen soll?
    (15.11.2016)
    WolfDrei:   Gegenwärtig wird klar, warum der Nilgaubock auch Blaubock heißt. Ansonsten waren die Nilgaus und die Schweinshirsche weiterhin sauber getrennt (verhaltensmäßig).
    (15.11.2016)
    WolfDrei:   Wie praktisch, wenn man fünf Hände hat: zwei zum Festhalten, drei zum Fressen!
    (15.11.2016)
    WolfDrei:   ein Süßwasserbecken in der Cafeteria
    (15.11.2016)
    WolfDrei:   Irgendwie habe ich am Dienstag seit Wochen Pech mit dem Wetter - wie soll man trotz hoher ASA-Empfindlichkeit scharfe Bilder bekommen?
    - zur Südamerikavoliere (die Vögel sind ansonsten generell wegen der Vogelgrippe ``weggesperrt``): das Drahtsystem ist wirklich ``permeabel``, gedrillt, Maschenstärke gespannt ca 2 x 2 cm, schwarz. Für die Befestigung gibt es aber (meine Ansicht) Schwierigkeiten, da jedes Ende einer Drahteinheit wegen des Drills einzeln fixiert werden muß. Ansonsten wird der Draht durch Plastebinder am Führungsstahl befestigt, wahrscheinlich wird die Plaste dann durch Heißluft verschweißt. Da dann aber allerhand ``Knoten`` sichtbar sind bzw. die Bewohner stören könnten, erfolgt dann dort die Holzkaschierung (innen wie außen?)..
    - das Hyänenhaus ist eingefelst, ein letztes Drittel wird gerade mit Spritzbeton gestaltet. Auch hier besser gestaltet als die Kunstfelsen am Greifvogelfelsen des Zoos. Die Mosaiksteinumrandung des Wassergrabens wurde durch Beton mit ``Spritzelementen `` ersetzt, die Grabenquerseite zum Betrachter (zur Lemurenseite) erhält ebenfalls einen Kunstfelsabschluß, dieser geht leicht in das Absperrgitter über. Wie weit?
    - Inwieweit die Rückgitterwand der Erdwölfe ebenfalls ``verfelst`` wird, ist noch nicht sichtbar, das Haus selbst ist verdrahtet und die Verdrahtung mit Plastenetz umgeben.
    -Die Kulane erhalten gerade einen neuen Boden.
    - die Korallenbecken in der Cafeteria (zumindest eins) wurde mit Weichkorallen ``bepflanzt``, die Wasserqualitätt scheint nunmehr gut zu sein
    Anbei ein Teil des Kunstfelsens am Hyänenhaus

    (15.11.2016)
    Mark Meier:   Bei RBB um 4 wurden ein paar interessante Dinge gesagt:

    -Der kleine Eisbär ist an Tag 11 weiter auf einem guten Weg. Er hat ein kleines Milchbäuchlein und wird langsam beweglicher. Tonja macht weiter alles sehr gut. Die kritischste Phase ist noch nicht ganz geschafft aber alle Anzeichen sind sehr positiv.
    -Die Giraffen waren heute nicht auf der Anlage, weil dort umgebaut werden soll. Die Holzstämme können eigentlich nicht gemeint sein, denn die kennen die Giraffen ja schon. Zudem meinte die Reviertierpflegerin, man wolle demnächst eine Savanne eröffnen. Bei nur ein paar Tagen Umbauzeit (so weit ich es verstanden habe) gehe ich mal noch nicht von einer Zusammenlegung mit der/ den Nachbaranlage/n aus. Aber spannend ist das allemal...
    -Bei den Marabus wird nun offenbar auf künstliche Besamung gesetzt. Aber bislang hat es offenbar nicht geklappt.

    Und noch ein Nachtrag vom letzten Besuch: Die Gerenuks bleiben wegen der Kälte jetzt im Stall.
    (14.11.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Sperbergeier und Weißrückengeier/Zwerggänsegeier werden vermutlich auch noch im warmen Winterquartier untergebracht sein.
    (13.11.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Ja, bei den Erdwölfen ist zunächst der Stallbereich mit den identischen weißen Netzen verkleidet, die auch bei den Hyänen eingesetzt werden. Aber die Netze reichen schon jetzt etwas in den Zaunbereich herüber. Es kann also gut sein, dass auch hier noch mehr Kunstfels zum Einsatz kommen wird.

    Vergessen hatte ich noch, dass die Kattas zurück in ihrem Haus sind. Die Bemalung wirkt recht gelungen aber durch die spiegelnde Scheibe geht leider etwas vom Effekt verloren.
    (12.11.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: nun Dank meinerseits. Bezüglich der Vogelvoliere am Chacogehege erinnere ich mich, dass ein ``Metallarbeiter`` von Holzarbeiten sprach. Könnte vielleicht das rechte Metallabsperrgitter auch mit Kunstfels ``drapiert`` werden? Für die Erdwölfe nehme ich das fast an.
    Geiergroßvoliere: nach Einzug der Leipziger Geiertruppe sind ja schon kleinere Arten in den Zoo gelangt (Schmutz-, Kappen- und Wollkopfgeier) - so dürften im Warmteil im Inneren des Felsens noch Königs-, Gelbkopf -und Rabengeier sein.
    (12.11.2016)
    Mark Meier:   Heute war ich nach langen Wochen endlich mal wieder im Tierpark. Auch wenn es klammkalt war und nur selten die Sonne raus kam, wurde es insgesamt ein wirklich schöner Besuch.

    Einige Neuigkeiten und Eindrücke:
    -Beim Terrassencafe staunte ich nicht schlecht über eine nagelneue Schnellladesäule für E-Autos. Mit der Tierparkbahn, Knieriems i3 und diversen strombetriebenen Transportern gibt es ja eine Reihe potentieller Nutzer.
    -Die Nandus saßen heute im Absperrgehege und bei der Nilgauanlage waren zunächst gar keine Tiere zu sehen. Später waren dann aber Nilgaus und Schweinshirsche zusammen auf der Anlage, wenn auch je in der eigenen Gruppe und mit leichtem Abstand zueinander. Der Größenunterschied ist aber schon enorm. Trotzdem wagte ein besonders mutiger kleiner Schweinshirsch (ich glaube es war sogar ein Kitz) eine erste Annäherung und beschnupperte neugierig einen der fremden Riesen. Als die Antilope jedoch vorsichtig zurück schnupperte, sprang der kleine Hirsch gleich einen riesen Satz zurück :D
    - Die neue Südamerikavoliere nahe besagter Nilgauanlage ist noch nicht fertig. Durch die schwarzen Gittermaschen wird man deutlich besser sehen können als vorher. Außen herum wird noch eine Holzabsperrung gezimmert.
    - In der Cafeteria sind nun immerhin die kleineren 6 Becken in Betrieb genommen worden. 3 sind mit Tropenfischen besetzt (je in sich geographisch stimmig aber nicht nur aus Südamerika). Sie sind zugleich sehr hübsch eingerichtet. Die anderen 3 weisen bisher \"nur\" Riffe mit Korallen sowie je eine andere Sorte Garnelen auf. Übrigens gibt es nun keinerlei Artschilder mehr und ich vermute, dass dies aus optischen Gründen auch so bleiben wird
    Alle 6 Becken fügen sich nun wie auch das große nicht in die Wand eingelassene Becken besser in Musterung der Wände ein. Die Zylinder sind nach wie vor komplett leer.
    -Himalaya wirft im wahrsten Wortsinne seine Schatten voraus: Am Aufgang zu den Gebirgstieranlagen wurden ca 4m hohe Bambuspflanzen eingesetzt. Sieht schon jetzt beeindruckend aus aber natürlich muss das alles noch richtig anwachsen.
    -Die Hyänenanlage ist eine richtige Baustelle. Die komplette Rückwand wie auch das Pflaster am Wassergraben verschwindet unter einer recht beeindruckenden Kunstfelsformation. Am Gitterzaun wird zudem herum geschweißt. Da konnte ich noch nicht viel von einem Konzept erkennen.
    -Auch die Anlage der Erdwölfe wird umgestaltet, wenn auch vermutlich nicht ganz so aufwändig. Die Erdwölfe sind so lange im Brehm-Haus.
    -In der Geiervoliere leben nur noch 3 Arten: Bartgeier, Gänsegeier und Schneegeier.
    -Bei den Giraffen wurden 4 hohe Holzstämme im Boden verankert. Vermutlich für die neuen Futterstellen, die künftig (ab kommenden Sommer?) ein Übernachten auf der Außenanlage ermöglichen sollen. Bislang freuen sich die Langhälse besonders über die frische Rinde und knabbern diese genüsslich ab.
    -Beim Verlassen des Parks traute ich meinen Augen kaum: Der Parkplatz war komplett voll! Schon im Park kam es mir ungewöhnlich voll für die Witterung vor. Selbst für einen Samstag kenne ich das so nicht bei solch unbequemen Wetter.
    (12.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Es scheint nur noch ein Eisbärenjungtier am leben zu sein das andere wurde seit Dienstag nicht mehr auf den Bildern der Überwachungskamera gesehen
    Das Jungtier das noch lebt ist aber wohl auch schon deutlich gewachsen
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/nur-noch-ein-eisbaerchen-zu-sehen
    (10.11.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Einmal mehr besten Dank für die Infos und Bilder. Auf die neue WG bin ich gespannt wobei ich auch die mit den Nandus noch nicht kenne. Auch die Hyänenanlage wird wohl kaum wieder zu erkennen sein.

    Besonders spannend ist natürlich die Situation der kleinen Eisbären. 1 Woche ist überstanden und die Überlebenschancen steigen nun täglich. Noch eine Woche und die kritischste Zeit ist geschafft. Selbst dann kann es jedoch noch zu einer tödlichen Lungenentzündung o.ä. kommen. Falls mindestens eins der Jungtiere durchkommen sollte, werde Wolodja erst einmal in einen Zoo kommen.
    http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-eisbaer-zwillinge-noch-eine-weile-nicht-ueber-den-berg-25067338?originalReferrer=https://www.google.com/
    (10.11.2016)
    WolfDrei:   Wie sagt man heute? Bingo, N. Groeneveld!
    Jan war ``zoogeografisch`` nahe dran: anstelle Kerabau den Arnee als Wildform , dazu Schweinshirsche - also Bundesstaat Assam.
    Im TP sieht man mehr den ``Subkontinent`` Indien: also eine WG von Schweinshirsch und Nilgau (wie auch in Drsden). Die Hirsche wurden vor ca. einer Woche im Hause ``sozialisiert, gestern waren sie noch sehr scheu nur im Vorgelände. Die Nilgaus waren nicht zu sehen, allerdings sind sie seit einigen Jahren in der kalten Jahreszeit eingeschlossen, bekommen auch den Nachwuchs sehr spät im Jahr - ``vor Jahren `` gab es das freudige Ereignis meistens im September.
    Im Schweinshirschgehege ist gegenwärtig der gerade sein Geweih schiebende Leierhirsch.
    (09.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Die Anlage der Nilgauantilopen?
    (08.11.2016)
    Jan Jakobi:   Die Okapi-Anlage?
    Das Gebäude ist dann das Kerabau - Kianghaus?
    Oder gibt es im TP noch ein Gebäude gleicher/ähnlicher Bauart?
    (08.11.2016)
    WolfDrei:   Die nächste Hilfe
    (08.11.2016)
    WolfDrei:   Nub ein Überraschungsbilderrätsel: Was ist das und wo ist das im TP ?
    (08.11.2016)
    WolfDrei:   Nun ein Überraschungsbilderrätsel: Was ist das und wo ist das im TP ?
    (08.11.2016)
    WolfDrei:   Miserables Wetter - wie seit 6 Wochen.
    Bautätigkeiten:
    - die genannte Vogelvoliere an der Chacoanlage soll südamerikanischen Vögeln gewidmet sein. Die Stahltragelemente sind gestrichen, ein Führungsrundstahl wurde eingeschweißt - fehlt die Verdrahtung.
    - nunmehr ist fast das gesamte Tüpfelhyänenhaus mit Rundstahl ``verdrahtet`, die künftigen ``Steinstrukturen`` herausgearbeitet, die Oberfläche bespannt - fehlt der erste Spritzbeton.

    Tierisches: Die meisten Hirsche bekamen zum Knabbern Fichtenreiser - Weihnachten lässt grüßen. Die ersten Timorhirschgeburten müssten bald kommen. Fast alle Vogelvolieren, Freianlagen und Teiche mit sensiblen Arten sind leer (u. a. der Enten - Südamerikateich, afrikan. Freiflugvoliere). Offenbar hat es bei den Wisenten eine dritte Geburt gegeben.
    Anbei: Bauzustand Hyänenanlage

    (08.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Weiß jemand genaueres zu den Fütterungszeiten der Schnabeligel?
    Auf der Internetseite des Tierparks steht nichts mehr und auch an der Anlage gibt es keine Hinweise auf Fütterungszeiten mehr
    Zum Umbau des Dickhäuterhauses werden sie ja aber wohl sowieso ausziehen
    Ich gehe mal davon aus das sie dann abgegeben werden
    Oder kommen sie vielleicht sogar ins Alfred-Brehm-Haus
    (04.11.2016)
    Oskar Schwitters:   Zu den Ursons: In Hamburg sitzen sie ebenfalls meist hoch oben in ihrem Baum, kaum denn je ist mal mehr als einer in der Ruhehöhle zu finden. Hier sieht man sie allerdings seltener aktiv.
    (04.11.2016)
    Jan Jakobi:   Das ist wirklich eine schöne große Überraschung!
    (04.11.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Ich hoffe, dass mindestens eins der Jungtiere erfolgreich aufgezogen werden kann. Eine Zwillingsaufzucht wäre natürlich noch schöner.
    (04.11.2016)
    Klaus Schueling:   Doppeltes Glück zur Winterzeit (Pressemedlung von heute)
    Im Tierpark Berlin hat Tonja am Donnerstag, den 3. November Eisbären-Zwillinge zur Welt gebracht.

    Seit zwei Wochen werfen die Tierpfleger im Eisbärenrevier jeden Morgen einen prüfenden Blick auf den installierten Überwachungsmonitor. Gestern dann die große Überraschung: Neben Mutter Tonja liegen zwei meerschweinchengroße Jungtiere.
    Nach 22 Jahren gibt es erstmals wieder Eisbären-Nachwuchs im Tierpark Berlin. Eltern der Zwillinge sind die sechsjährige Tonja und der vierjährige Wolodja.
    Eisbären-Vater Wolodja hat Tonja zwischen März und Juni mehrmals gedeckt. Eine genaue Tragzeit ist bei Eisbären nicht zu bestimmen. Ab Ende des Sommers entwickelt sich nach einer \"Keimruhe\" aus dem befruchteten Ei der Embryo und beginnt zu wachsen. Ähnlich wie im natürlichen Lebensraum der Eisbären ziehen sich die Weibchen im Herbst zurück, um Nachwuchs zu bekommen. Der nur ca. 30 Zentimeter große Nachwuchs kommt taub und blind auf die Welt.
    Während Wolodja aktuell auf der Außenanlage im Tierpark für die Besucher zu sehen ist, befinden sich Mutter Tonja und ihr Nachwuchs in der Wurfbox.
    ?Die Jungtiersterblichkeit bei Eisbären liegt bei etwa 50 Prozent. In den ersten 10 Tagen ist die Sterblichkeit besonders hoch?, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und fügt hinzu: ?Zudem ist Tonja als Erstgebärende noch unerfahren. Im Tierpark wurden bisher bei allen erfolgreichen Aufzuchten zwei Jungtiere geboren, es wurde jedoch immer nur eins aufgezogen. Es gilt also die nächsten 14 Tage ganz fest die Daumen zu drücken. Schon die erfolgreiche Aufzucht eines Jungtiers wäre fantastisch.? Auch wenn die Eisbärenzwillinge die kritische Phase noch nicht überwunden haben, ist die Begeisterung über den Nachwuchs bei den Tierpark-Mitarbeitern riesig. Die Geburt allein ist eine großartige Nachricht. Tierpfleger, Tierärzte und Kuratoren wissen nun, dass beide Bären fruchtbar sind, Tonja gute Mutterinstinkte hat und sich in der Wurfhöhle wohl und sicher fühlt.
    Besonders freut sich der zuständige Kurator Dr. Florian Sicks über die doppelte Eisbären-Überraschung: ?Bislang stimmen uns alle Zeichen sehr optimistisch. Tonja bleibt immer ganz nah an den Jungtieren und hält sie dicht an ihrem wärmenden Körper. Diese Geburt ist auch eine wichtige Bestätigung für die Arbeit der Tierpfleger. Ihr Umgang mit den Tieren ist so gut, dass sie ihnen völlig vertrauen.?
    In den nächsten Tagen wird sich niemand der Wurfbox nähern. Absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs ist für den Erfolg der Aufzucht ein entscheidender Faktor. Tonja und Aika haben sich bis zum Herbst ausreichend Fettreserven zugelegt, von denen sie nun zehren können. Während der Ruhezeit werden die Eisbären nicht gefüttert.
    Die junge Familie ist aktuell für die Tierparkgäste nicht zu sehen. Wie auch in der Natur verlassen die Mütter mit ihren Jungtieren erst im Frühjahr die Wurfhöhle.
    (04.11.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Wie immer besten Dank für die tollen Informationen und Bilddokumentationen. Nachdem ich einige Wochen nicht selbst in den Park kommen konnte, bleibe ich so trotzdem etwas auf dem laufenden.

    Zu der Hyänenanlage: Der Bagger arbeitet innerhalb der Anlage, richtig? Davor wäre ja durch den Weg kaum Platz. Da ich aufgrund der ersten Fotos auf Facebook mit Grün auf den Wänden noch recherchiert hatte, habe ich gelernt, dass die Hyänen auch in Wäldern vorkommen, ebenso auch im Gebirge. Vielleicht sollen ja nun noch ein \"Massiv\" aus kleinen Felshügeln entstehen (für Anpflanzungen braucht es ja keinen Bagger). Wirklich vorstellen kann ich mir das aber schwer, zumal dann die Sicht auf die hinteren Bereiche der Anlage leiden dürfte. Aber wer weiß. Vielleicht ist der Hintergrund auch ein völlig anderer.

    Zum Bambus: Das könnte mehrere Gründe haben. Laut Presse soll evtl ein Teil des Futterbedarfs der großen Pandas im Zoo über Plantagen im Tierpark gedeckt werden. Zugleich würde es aber auch zum künftigen Thema Himalaya passen, ähnlich wie ja auch ums Brehm-Haus schon einige Bambuspflanzen eingesetzt wurden. Aber natürlich kann es auch dem Eigenbedarf des Tierparks dienen. Bambus hat ja inzwischen sozusagen Konjunktur im Park.

    Zu den Ursons: Ich habe schon mehrfach beobachtet, wie sie herunterklettern, zum kleinen Teich kommen um dort zu baden (zumindest die Füße sowie teils Beine und Unterseite) und dann entlang des Bachlaufs das felsige Ufer hinauf zu klettern (also gegen die Fließrichtung). Teilweise queren sie dabei mehrfach das flache Bachbett. Anschließend kehren sie dann zu ihrem Baum zurück, klettern wieder bis ganz oben hinauf und verharren wie ursprünglich als wenn sie nie unterwegs gewesen wären. Es lohnt sich also wirklich, mehrfach vorbei zu kommen und auch mal etwas länger zu warten. Wenn sie unterwegs sind, sind die sonst scheinbar so trägen Tiere kaum wieder zu erkennen. Sie kommunizieren dann auch mit ulkigen Lauten und wenn mal ein Präriehund aus dem Loch lukt, kommen sie auch mal kurz zu Besuch (wobei es ein wenig mehr nach Zufall aussieht und der Präriehund dann immer sofort auf Tauchstation geht). Die Präriehunde selbst sind bisher scheinbar nicht annähernd die Attraktion, die sie auf der alten Anlage waren. Vermutlich wird die Aktivität aber mit der Zeit doch erheblich zunehmen...
    (04.11.2016)
    WolfDrei:   Fast immer zusammen ruhend - hier spielerisch - aber gefährlich (Margays)
    (02.11.2016)
    WolfDrei:   Atlashirschjungtier (weiblich)
    (02.11.2016)
    WolfDrei:   der nun schon große Nachwuchs bei den Schwarzhalskranichen - der einzige Nachwuchs in diesem Jahr
    (02.11.2016)
    WolfDrei:   Die beiden Marco-Polo-Jungböcke
    (02.11.2016)
    WolfDrei:   Dienstag: Leider schon wieder ab 11.30 Uhr Regen.
    - das Berberhirschkitz ist bereits größer als die Timorhirsche - allerdings nicht so ``kompakt`` wie diese
    - etwas seltsam: auf dem Berg war zunächst kein Elch zu sehen, das Grünzeug hing schon: dann kamen nur 4 Elche aus der Stallung ?? (Eigentlich 6 Tiere)
    - gleich dahinter in der Gemsenanlage sind nun die beiden Marco-Polo-Jungböcke - mit den Gemsen. Möglicherweise gab es da vom älteren MP-Bock unsittliche Annäherungsversuche bei den Mufflons.
    - Die Arbeiten an der Fleckenhyänenanlage sind nun sichtbarer: am Haus ist ein Felsenmuster erkennbar, schon sind auch Stahlbänder in der Wand befestigt - also dort Kunstfels. Ewas abseits lagern einige Hundert (etwas übertrieben) Zementmischsäcke. Wegen des Regens wurde dann am Haus eine Riesenplane herübergezogen - die Aussichten sind ja weiterhin nicht gerade ``sonnig``. Seltsamerweise buddelte ein kleiner Bagger einen Graben parallel zum Wassergrabenufer.
    -im Dickhäuterhaus ist die (ehemalige) Silberäffchenanlage nach der ``Entmausung`` weiterhin leer.
    - Die schon erwähnte Eulenanlage vis -a -vis der Chacoanlage ist in Arbeit. Die vorderen 3 Innen-Träger wurden entfernt, es soll die gesamte Fläche (ca. 4 x 2 m ) mit einem ``Spezialgeflecht`` einheitlich überspannt werden.
    -am neuen Cafeteria-Spielplatz ist ein Weidentunnel in Arbeit, die Bepflanzung geht weiter. Und wegen des demnächst großen Bambusbedarfes wurde nun auch der Aufgang zum Berg rechterhand mit Bambus bepflanzt.
    Ansonsten standen noch die Überreste der ``Halloween-Fanmeile`` herum inklusive vieler Kürbisse in den Anlagen.
    Weiterhin erstaunlich: die Ursons (zumindest bei meinem Ein- wie Austritt so gegen 3-5 Stunden) sitzen weiterhin bei jedem Wetter ``hoch oben`` - meisten weit außerhalb der Sichthöhe der meisten Besucher. Die also nichts sehen.
    Anbei : Arbeitsplatz Hyänenanlage
    .

    (02.11.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Mark Meier vielen Dank
    Hab gerade eine Visualisierung im Internet gefunden
    https://marche-moevenpick.com/restaurants/kakadu/
    überzeugt mich nicht so wirklich aber erstmal abwarten was letztendlich passiert
    Was mir dabei aufgefallen ist auf der Seite von marche Mövenpick sind die Wände in der Visualisierung grau
    Auf der Seite des Tierparks sind die Wände grün
    (30.10.2016)
    Mark Meier:   @Nikolas Groeneveld: Auch bei den Tüpfelhyänen wird u.a. gemalert. Durch die Waldmotive habe ich recherchiert und erstmals bewusst gelesen, dass diese Hyänen tatsächlich auch in Wäldern vorkommen.

    Zum Terrassencafe hatte ich mal eine Visualisierung gesehen. Danach müsste eigentlich schon noch was passieren.
    (30.10.2016)
    Mark Meier:   @Nikolas Groeneveld: Auch bei den Tüpfelhyänen wird u.a. gemalert. Durch die Waldmotive habe ich recherchiert und erstmals bewusst gelesen, dass diese Hyänen tatsächlich auch in Wäldern vorkommen.

    Zum Terrassencafe hatte ich mal eine Visualisierung gesehen. Danach müsste eigentlich schon noch was passieren.
    (30.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Inzwischen wurden die Innenwände des Kattahauses mit Waldkulisse bemalt
    Nur leider hat man hier wieder das Problem von stark spiegelndem Glas
    Die Gibbons haben ihr Winterquatier jetzt in einer der Innenanlagen der Dscheladas bezogen
    In der Cafeteria sind die Fernsehbildschirme die neben den historischen Fotos den Platz der Aquarien eingenommen haben die in die Wand eingelassen waren jetzt eingeschaltet (sie zeigen Bilder vom Angebot und der Einrichtung der Cafeteria)
    Weiß jemand ob die Arbeiten am Terassencafe schon abgeschlossen sind oder ob dort noch etwas gemacht werden soll?
    (29.10.2016)
    WolfDrei:   Wohl eher in den ehemaligen Zuchtvolieren hinter dem Eisbärgehege - da waren die Eltern auch ``zwischengelagert`` worden.
    (25.10.2016)
    Michael Gradowski:   Wo ist der Steinadler denn untergebracht, in der Geiervoliere am ABH?
    (25.10.2016)
    WolfDrei:   Der Marco-Polo-Bock
    (25.10.2016)
    WolfDrei:   Das Steinadlerjungtier ist der diesjährige Nachwuchs des TP-Paares, nunmehr im Zoo.
    Hier das Zwergwapitikalb vom 10.10. - äußerst gelenkig: mit dem linken Hinterbein das rechte Ohr ``kratzen`` !
    (25.10.2016)
    WolfDrei:   Mieses Wetter heute - selbst die Tiere waren nicht begeistert - und das bei den Herbstferien der Schüler.
    Tierisches:
    - der Marco-Polo-Bock ist wieder auf der Anlage, der Jungbock des Jahres wurde wie schon der ältere auf die Mufflonanlage umgesetzt.
    - bei den Zwergwapitis wurde noch ein Nachkömmling geboren. Jahresergebnis: 1 , 2
    - bei Rinderartigen (wild wie dom.) wird vermehrt Silage verfüttert - ist zu riechen.
    Bautätigkeit:
    - das ABH wird immer leerer - nun sind auch die Jaguare ausgezogen . Wohin?
    - seit 2 Wochen stehen an der Tüpfelhyänenanlage 2 große Baucontainer, das Gelände um den Wassergarben ist weitläufig abgesperrt, im Inneren liegen große Bündel Stahl`bänder``. Sollen das Kunstfelsen an jener Seite werden, wo gegenwärtig gegen eine ``mißbräuchliche`` Berührung der Tiere Mattenabsperrungen sind?

    Anbei die Septemberliste


    (25.10.2016)
    Michael Gradowski:   Das Kattahaus soll innen gestrichen werden, lt. Zoofreundeforum.
    (24.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Mark Meier laut der Facebookseite von ProZoo kommen die Darwinnandus aus Zlin Lesna in Tschechien und gehen auf Importe aus Chile zurück die vor einigen Jahren in Tschechien durchgeführt wurden.
    Bei meinem letzten Tierparkbesuch war die Katta-Anlage laut einem Schild am Gehege aus technischen Gründen nicht besetzt.
    (24.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei vielen Dank für die Fotos der Peltierkäfige.

    (22.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: die ``Pelztierkäfige`` waren Einzelaufstallungen, wieviele? So an 4 würde ich meinen.
    (21.10.2016)
    WolfDrei:   Zu der jetzigen ``historischen`` Diskussion zum ehemaligen ``Elefantenhof´´ darf ich noch auf ein MILU-Doppelheft zum 40 -Jahres-Jubiläum hinweisen (Heft 3/4 , Band 8 von 1995) - auch wenn die Bauten von BB nur allgemeinst behandelt werden. Informativer aber zum Tierbestand sind die Artikel zur Fisch-/ Wirbellosenhaltung (13 Seiten), Amphibien und Reptilien (19 Seiten ), Vögel (37 Seiten); Primaten 34 Seiten - hier auch die Darstellung der Affenhaltung inklusive Bauten in den Fünfzigern im genannten Bereich; Bären (18 Seiten) und für mich besonders die Huftierhaltung (37 Seiten, auch Aufnahme von den Gabelböcken). Die ``Dickhäuter`` sind dann , wie schon hier genannt, von BB als ``Chronik `` abgehandelt worden.
    (21.10.2016)
    WolfDrei:   Und weil hier von einer schwarzen Morphe gesprochen wurde: Foto vom Mai 1975
    (20.10.2016)
    WolfDrei:   Hier das entsprechende Foto vom Januar 1971 mit dem Jungtier
    (20.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: Ganz einfache Erklärung: die Aufnahme ist vom Juni 71 (pardon , hatte 1972 geschrieben - da es keine festsitzenden Klebestreifen gab, habe ich die Daten - nicht immer gut zu lesen - in den Plasterahmen eingekratzt). Vom Januar 71 existiert eine ``Familienaufnahme`` mit einem Jungtier. Die eingestellte Aufnahme zeigt also rechts dieses nun schon ``fast`` ausgewachsene Jungtier.
    (19.10.2016)
    Michael Mettler:   Für mich ist das Urwalddingo-Foto interessant, weil ich den Farbschlag des rechten Dingos von diesen Tieren noch gar nicht kannte, nur den \"roten\" (wie bei den beiden linken Dingos) und den schwarzen mit hellen Abzeichen, wie ihn der letzte TP-Urwalddingo zeigte.

    @WolfDrei: Ich hatte mir die Pelztierkäfige so ähnlich vorgestellt wie die Großkatzenprovisorien, also als Boxenreihe mit gemeinsamen Trennwänden. Auf gleich drei Fotos sehe ich nun aber im Hintergrund des Seitengitters Freifläche statt Nachbarkäfig. Muss man sich die Reihe also in etwa so vorstellen wie mit Abstand voneinander aufgestellte Mini-Hundezwinger?

    @Jan: Die Mysore-Ansichtskarte bringt wieder etwas mehr Licht in die räumliche Anordnung. Offenbar hat man die Panzernashörner wegen des natürlicheren Hintergrundes gern vor der Birnbaum-Ecke fotografiert. Beim Hannibal-Foto war mir gar nicht im Gedächtnis geblieben, dass es eine seitenrichtige und eine seitenverkehrte Version sind. Wenn Bilder aus gestalterischen Gründen auch mal spiegelverkehrt gedruckt wurden (siehe auch das Panzernashornfoto mit der Zier-Betonmauer), kann uns das natürlich auch bei anderen Fotos aus Chronik, Wegweisern usw. nette Fallstricke für die Identifikation der örtlichen Gegebenheiten legen.
    (19.10.2016)
    Michael Gradowski:   Oh Mann da werden Erinnerungen wach :-D Ich freue mich besonders über das Foto der Urwalddingos. Ich mag die total, habe sie allerdings in dieser Anlage nie gesehen, sondern erst im Kinderzoo und dann später bei den Mähnenwölfen. Wirklich schade, daß es sie mittlerweile nicht mehr zu sehen gibt. Vielen Dank für die Fotos.
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   Habe mich etwas verschätzt: die 1. Freianlage (``Hundereihe``) hinter den Wölfen (heutige Löffelhundanlage) wurde schon 1972 mit Urwalddingos (Hallstrom-Hund) besetzt.
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   Für die genannten Arten (Ausnahme Dingo) mag es ja noch gegangen sein - aber 5. für die bewegungsfreudigen Buntmarder?
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   4. Marderhund, Mai 1984
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   Die Genettenaufnahmen waren vom Juni 1979, jetzt 3. ein Steppenfuchs (Korsak) vom Januar 1971
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   Nochmals eine Genette, um ein Gefühl für die Große zu vermitteln - und Genetten sind ja nicht gerade hochbeinig
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   das Bild
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   2. Genette
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   So, es funktioniert wieder. Habe mich etwas dämlich angestellt, da lange nicht gescannt.
    1. Bild: Dingo in den `` Pelztierbuchten``, April 1971
    (19.10.2016)
    WolfDrei:   Danke Jan - hinter Kumari `` mein `` Birnbaum, existiert leider nicht mehr
    (19.10.2016)
    Jan Jakobi:   und Mysore.
    Übrigens fast dieselbe Ansicht wie auf dem Mysore-Foto in der TP-Chronik.
    Hier kann man rechts den Stall sehen.
    (19.10.2016)
    Jan Jakobi:   Zu den Panzernashörnern habe ich noch 2 Ansichtskarten.
    Anbei Kumari mit dem Birnbaum hinter ihr ...
    (19.10.2016)
    Jan Jakobi:   Hannibal auf der Wiese.
    (19.10.2016)
    Jan Jakobi:   Das Hannibal-Foto aus dem TP-Wegweiser (1958).
    Ich vermute das vor dem Umzug der beiden Jungelefanten das ehemalige Schlachthaus für die beiden umgebaut wurde und vor der Ankunft von Kanchi erneut (letzteres wird in \"Unbedingt mausgrau\" erwähnt).
    (19.10.2016)
    Michael Mettler:   TP-Chronik, die dritte: Afrikanerbulle Hannibal im Sommerauslauf nahe der heutigen Gibbonanlage, undatiert. In einem der TP-Wegweiser wurde das gleiche Foto mit retuschiertem Hintergrund verwendet, da schien er frei auf der Wiese zu stehen. Laut Wegweiser-Text befanden sich auf der den Elefanten gegenüber liegenden Seite des Besucherweges das damalige Schlosscáfe und ein Bierzelt, Letzteres dürfte das Zelt im Bildhintergrund sein. Im Gegensatz zum Foto in \"Elefanten in Berlin\", wo Hannibal zusammen mit den beiden Asiatinnen im Sommergehege auf Sandboden steht, ist es hier noch Wiese; das Foto könnte also kurz nach Errichtung des Auslaufes entstanden sein.
    (19.10.2016)
    Michael Mettler:   Ebenfalls aus der Chronik: Kumaris Vorgängerin Kanchi, ein Jahrgang zuvor. Dürfte eine Innenaufnahme sein. Die Fenster mit den je sechs quadratischen Scheiben sehen zwar genauso aus wie auf dem Kumari-Foto, die Schutzvergitterung besteht hier aber im Gegensatz zu diesem nur aus senkrechten Stangen. Zur Unterbringung eines Nashorns hätte man das Gitter zwischenzeitlich eigentlich nicht austauschen müssen, also dürfte es sich wohl nicht um die Innenansicht der gleichen Stallwandwand handeln.

    Mögliche Lösung: Die beiden späteren Panzernashornställe existierten in Grundzügen bereits, Kanchi und Kumari bewohnten nacheinander den linken, und auf der Fläche des rechten waren Tiere untergebracht, für die eine engere Vergitterung des Fensters nötig war (womit sich allerdings meine Spekulation mit den Tapiren erübrigen würde). Vielleicht Innenkäfige für die zweite Affenlaube (deren Standort ja noch unklar ist), und die Wand auf dem Kumari-Foto ist die Rückwand der provisorischen Außenkäfige...? Dann hätte die Affenlaube in einer Reihe mit dem Menschenaffenhaus stehen müssen (aus Besuchersicht rechts neben ihm).
    (19.10.2016)
    Michael Mettler:   Foto von Kumari aus der TP-Chronik: Falls das Gebäude links der \"endgültige\" Panzernashornstall ist (man beachte die von WolfDrei erwähnte Wandverkleidung, hier allerdings nur halbhoch), scheint es zumindest zu dieser Zeit nicht frei gestanden zu haben, sondern direkten Anschluss an ein anderes Gebäude (oder Provisorium) gehabt zu haben, siehe die helle Wand mit dem vorgesetzten Holzzaun. Das Menschenaffenhaus stand zu dieser Zeit bereits, aber seine Rückwand sah anders aus (siehe Mladek-Foto) - oder war sie ebenfalls zeitweise mit Plaste verkleidet?
    (19.10.2016)
    Mark Meier:   Weiß jemand, woher die 1,3 Darwinnandus kommen? Laut Zootierliste hat der Zoo seine Nandus noch. Auch die Maras kamen ja nicht aus dem Zoo.

    Auf jeden Fall hoch erfreulich, dass der Tierpark wieder einige attraktive Neuzugänge erhalten konnte. Da gibt es beim nächsten Besuch wieder was Neues zu entdecken.

    Danke @WolfDrei für die Infos und Bilder.
    (19.10.2016)
    Michael Gradowski:   Sehr schöne Neuzugänge, danke für die Info.
    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   Dann könnte der Gebäuderiegel, der sich auf dem MILU-Planausschnitt von 1969 bis an das Toilettenhaus erstreckt, also die Reihe der \"Pelztierkäfige\" gewesen sein. Vermutlich dann mit der einsehbaren Käfigfront in Richtung Breitmaulnashorngehege weisend, es ist ja ein zwischen beidem verlaufender Weg eingezeichnet. Dann hege ich den Verdacht, dass diese Käfigreihe auch erst im Zuge des Baues von Menschenaffenhaus und Breitmaulnashorngehege entstand und einen baulichen Vorgänger auf dem eigentlichen Raubtierhof alias Elefantenhof hatte, denn Caniden (und auch Luchse) waren ja laut Wegweisern schon vorher dort zu sehen. Vielleicht sogar einfach nur in frei auf dem Hof stehenden Circus-Raubtierwagen, denn ich meine, mir hätte mal jemand sowas in Bezug auf Dingos im TP erzählt. Und einen solchen Wagen hatte ich ja sogar 1990 noch mit Besatz (Luchs) selbst erlebt, auch wenn ich weder den Wagen noch seinen Standort näher beschreiben könnte (jedenfalls abseits des Besucherbereiches). Vielleicht stand der schon seit Gründertagen im Park...!
    (18.10.2016)
    WolfDrei:   Noch eine Überraschung: laut ZTL sollen die 2 Genetten die einzigen in Deutschland sein.
    Die PHILIPPINENmusangs sah ich nur als Silhouette im Ausgang - deshalb ein Bild eines Tieres aus Prag, Mai 2010
    (18.10.2016)
    WolfDrei:   Und noch eine Überraschung (mehr mit Herzklopfen): ein erwachsener Brillenbär auf den äußersten Baumästen: guter Weitblick !
    (18.10.2016)
    WolfDrei:   Dann durchaus eine Überraschung (nicht zoologisch für mich) bei dem Wetter: eine Genette in einer der ehemaligen Kapuzineranlagen
    (18.10.2016)
    WolfDrei:   Darwinnandu und Vicugnas
    (18.10.2016)
    WolfDrei:   Zur `` Historie`` , Habe heute mehrere Pfleger befragt - leider war niemand über 20 Jahre bisher im TP tätig. Nur eine Kollegin bestätigte meine Meinung, dass die ``Pelztier``einheiten im Vorfeld der Breitmaul-Anlage standen, also nicht wie auf meiner Skizze, rechts am Eingang zur Menschen-Affenanlege , sondern links.
    Bauliches:
    - im gesamten Umgebungsteil des Cafeteria-Spielplatzes standen einige Hunderte (!) Büsche und Bäumchen (Großanteil Bambus), dazu krautige Pflanzen. Beginn der Pflanzaktion
    - der Teich der großen ``Stelzvogelwiese`` wurde leergepumpt und gereinigt.
    Tierisches:
    - der Marco-Polo-Bock ist weiterhin im Kulan-Vorgehege
    - im Krokodilhaus-Vorderteil gibt es einen Zuzug: Goldkopfpipras
    - auf der Vicugnawiese sind 4 Darwinnandus eingezogen (noch nicht richtig umgefärbt)
    Anbei ein Pipra (nicht ganz einfach für ein Foto- so groß wie ein Zaunkönig und recht ``zittrig``
    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   Habe eben - wenn auch ohne allzu große Hoffnung - die Rubrik \"Baugeschehen\" in den seit 1969 herausgegebenen Jahresberichten durchsucht. Die wurde allerdings zu DDR-Zeiten sehr von den Renovierungsarbeiten am Schloss dominiert und gibt ansonsten eher Neu- als Umbauten wieder. Für den hier diskutierten Geländebereich fand ich lediglich, dass 1979 die Außengehege der Panzer- und Breitmaulnashörner umgebaut wurden (ohne dass gesagt wird, WAS gemacht wurde), und dass das Menschenaffenhaus 1986 einen Anbau erhielt, um eine Futterküche unterbringen zu können. Ich nehme an, das ist der rückseitige Anbau, den man auf dem Panzernashornfoto im Mladek-Buch im Hintergrund sieht, so dass sich dieses Bild etwas besser zeitlich einordnen lässt. Angaben zu Abrissen finden sich kaum, nur für 1991 wird der Abbruch von Panzernashorn- und Breitmaulnashornstall erwähnt. Ich habe nicht mal den Abriss des Kuhstalles erwähnt gesehen (dass er weg ist, weiß ich nur aus Google Maps...). Ach ja, und die Schmuck-Betonmauer vom Panzernashornfoto aus der Berlin-Information könnte 1976 entstanden sein.

    @Jan: Dass die schwarz eingezeichneten Gebäude in den alten MILU-Plänen auch nicht ganz verlässlich sind, sieht man ja schon an dem recht unterschiedlich ausfallenden Größenvergleich zwischen Alter Wache und Kuhstall. Aber wieso soll der Tigerwagen auf dem Plan von 1969 zum Panzernashornstall geworden sein? Ich sähe den Tigerwagen als Teil des großen zusammenhängenden Gebäudewinkels (zusammen mit dem Menschenaffenhaus den aufrechten Schenkel bildend). So hat ihn auch WolfDrei skizziert, und so ist er auf dem Foto des Menschenaffenhauses zu sehen. Wenn der davon räumlich getrennt eingezeichnete Panzernashornstall allerdings schon seit mindestens Raubtierhofzeiten als Schlachthaus existiert hatte, hatte man dieses Gebäude auf den älteren Plänen wohl schlichtweg weggelassen.
    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   Für meinen Geschmack entspringen das zuletzt von Jan eingestellte Elefantenfoto und das Nashorn-Paarungsfoto einer fast gleichen Aufnahmeperspektive (siehe das überdachte Stalltor und die schießschartenartigen Lüftungsschlitze (?) in der oberen Gebäudehälfte. Der Fotograf des Nashornfotos hat vielleicht einen Meter weiter rechts gestanden. Auch wenn die Elefanten leider viel Hintergrund verdecken, habe ich deren Foto mal so beschnitten, dass in etwas der gleiche Bildausschnitt wie bei den Rhinos herauskommt. Und das zeigt, warum sich hinter den Nashörnern m.E. kaum noch der Elefantenauslauf UND für die Rüssel unerreichbare Sträucher befunden haben können.

    Wie ich gerade noch im Artikel über die Panzernashörner nachgeschlagen haben, wurden sie Anfang 1991 ins DHH umgesiedelt. Falls ich mit meiner Falschdatierung des Paarungsfotos richtig läge, könnte das Bild also wegen der Laub tragenden Büsche nur 1990 entstanden sein.
    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   Wäre das Paarungsfoto - hier zum Vergleich noch mal ganz für sich eingestellt - nicht mit 1988 datiert, hätte ich mich über das Bild gar nicht gewundert. Dann wäre ich davon ausgegangen, dass es zwischen Herbst 1989 (Umzug der Elefanten ins Dickhäuterhaus) und 1991 (Umzug der Panzernashörner ins DHH) entstanden ist, vermutlich dann eher nach Belurs Geburt (also - da Sträucher in vollem Blattschmuck - frühestens im Spätfrühling 1990), und dass man zu dieser Zeit die alte Elefantenumzäunung schon abgerissen hatte und die Rhinos die Fläche mitnutzen konnten. Vielleicht stimmt tatsächlich einfach nur das Aufnahmedatum nicht.
    (18.10.2016)
    Jan Jakobi:   Michael, ich meine den ersten Plan (1960) den du hochgeladen hast.
    Auf dem zweiten Plan (1963) fehlt der schwarze Block (du schreibst das müsste der \"Tigerwagen\" gewesen sein) und dieser (derselbe?) ist auf dem dritten Plan wieder (?) vorhanden, dort als Panzernashorn-Stall.
    Einen Hinweis auf einen Umbau bzw. eine Erweiterung liefert möglicherweise der dritte Plan (1969), denn dort gibt es nur eine Außenanlage für die Panzernashörner. Durch Fotos (80er Jahre) ist belegt das auch diese Nashorn-Anlage geteilt war.

    Nochmal zum Paarungs-Foto von 1988:
    Kann es sein das diese Paarung in der Spitzmaulnashorn-Anlage fotografiert wurde?
    Ihre letzte eigentliche Bewohnerin (Spitzmaulnashornkuh Lady) wurde 1983 abgegeben und damit war die Anlage leer.
    Das hintere Gehege wäre dann jenes Vorgehege in dem die Zwergflusspferde lebten oder die rechte Ecke des Elefanten-Auslaufs.

    Anbei ein anderes Gruppenfoto aus \"Elefanten in Berlin\" von 1975: Dashi, Bambi, Dombo, Kosko.
    Leider wird das große Tor größtenteils von Dombo verdeckt.
    Dafür erkennt man rechts von ihr die herausziehbaren Stangen. Das Vorgehege scheint sich noch ein Stück hinter des Elefanten-Auslaufs zu ziehen.

    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   Korrektur: Natürlich starb nicht der Auslauf, sondern Lord ;-)
    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   1968 war übrigens nicht nur das Jahr der Flachlandtapir-Abgabe. Auch die zweite Affenlaube wurde offenbar zu dieser Zeit aufgegeben, die Haltung der kältefesten Makaken wurde in (wiederum provisorische) Käfige am Greifvogelring verlagert. Überdies war ab November 1967 mit der bereits zweijährigen Lady neben dem Paar Faru und Pepe erstmals ein drittes Spitzmaulnashorn im Bestand. Vielleicht stehen diese Ereignisse zum Teil in Zusammenhang.

    Ein Foto von Mai 1968 im MILU-Spitzmaulnashornartikel zeigt Lady ziemlich sicher im Kuhstall-Vorgehege; Hintergrunddetails sind ein Regenrinnen-Fallrohr an einer hellen Gebäudeecke, was auf anderen Fotos am Kuhstall zu finden ist, und der Bewuchs hinter dem Zaun. Ich denke, es ist das gleiche Gehege, in dem das Farbfoto der Zwergflusspferde auf der Dickhäuter-Doppelseite in der \"Berlin-Information\" entstand (hatte ich unten eingestellt). Wären dort tatsächlich bis 1968 die Flachlandtapire untergebracht gewesen, wie ich spekuliert habe, würde die Ankunft des dritten Rhinos neben einer vielleicht schon angeschobenen Beschaffung der Zwerghippos einen möglichen Grund für die Tapirabgabe liefern: Für die Nashörner wurde eine dritte Stallbox benötigt (sofern nicht schon vorher eine Umsperrbox für sie vorhanden war) und zumindest vorübergehend ein dritter Auslauf, da man die neue Kuh doch bestimmt nicht gleich mit einem der vorhandenen Tiere zusammenlassen konnte.

    Ich erinnere dabei an meinen Gedanken eines neuen zusätzlichen Nashornauslaufes links neben den Elefanten am Kuhstall, geäußert in Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Besucherweg im Hintergrund des zuletzt von mir eingestellten Elefantenfotos von Juli 1970. Ein solcher könnte - statt im Vorgriff auf ein zweites Panzernashorn - auch als Folge der neuen Dreierkonstellation bei den Spitzmaulnashörnern nötig geworden sein. Zwar starb im November 1969 der Bulle Pepe, doch kam im Juni 1970 (einen Monat vor Aufnahme des besagten Elefantenfotos) mit Lord ein bereits ausgewachsener Nachfolger in den TP; Faru war bereits einen Monat zuvor gestorben, doch da könnte ein zusätzlicher Auslauf natürlich schon gestanden haben. Der starb zwar bereits vier Monate später, aber erst mal musste er ja gut und vor allem hinter stabilem Zaun untergebracht werden, denn auch er wird wohl kaum gleich mit einer der Kühe ein Gehege geteilt haben, vielleicht nicht mal die unmittelbare Nachbarschaft. Wer weiß, vielleicht gingen die hochgebogenen Eisenquerstangen auf WolfDreis Panzernashornfoto gar nicht auf Mysores Konto, sondern es hatte schon vorher Nachbarschaftsrandale zwischen zwei Spitzmäulern am trennenden Zaun gegeben. Übrigens wurden ja nach den Verlusten von Faru (Mai 1970) und Lord (Oktober 1970) keine neuen Spitzmäuler mehr in den TP geholt, Lady blieb bis zu ihrer Abgabe 1983 allein. Vielleicht hatte die Häufung von Nashörnern auf der Hoffläche für zu viel Nervosität bei den Tieren gesorgt?
    (18.10.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: In einem der MILU-Hefte hatte ich beim Suchen einen Artikel zur Geschichte des Schlosses Friedrichsfelde gesehen und eben darin nachgelesen - dass der spätere Elefantenstall ursprünglich ein Kuhstall war, ist danach gar nicht so unwahrscheinlich. Zu Treskowschen Zeiten betrieb man nämlich im Park \"eine lukrative Gärtnerei und Meierei\". Also brauchte man einigen Stallraum für Milchvieh.

    @Jan: Welches Schwarze auf welchem Plan? Da musst du schon genauer werden ;-)

    Die Sache mit der Schlachthausbaracke ist sehr interessant. Ich habe mich gefragt, warum man Kosko und Jon(n)y (Dathe schrieb ihn mit Doppel-n, Blaszkiewitz mit nur einem) überhaupt ausquartierte, aber laut \"Elefanten in Berlin\" war Jonny nur von Oktober 1960 bis Mai 1962 im Bestand, und 1961 übernahm man den zehnjährigen Circusbullen Radjah - sicher brauchte man für ihn den Platz im Kuhstall. Jonny wurde also 1962 wieder abgegeben und Radjah im selben Jahr getötet, da konnte Kosko vermutlich wieder zurück in den Kuhstall ziehen. Erst 1966 aber kam mit Kanchi das erste Panzernashorn ins alte Schlachthaus. Ob man eine für wärmebedürftige Tiere umgenutzte Baracke wirklich jahrelang ungenutzt ließ, wenn doch auf dem Raubtier-/Elefantenhof ansonsten die Tiere nur so \"auf Vorrat gestapelt\" wurden...?

    Kosko und Jonny waren noch Kälber. Sehe ich mir meine Fotos vom Inneren des Panzernashornstalles an, wären die beiden vom damals üblichen Flächenbedarf her wohl problemlos mit einem der beiden bei meinem Besuch 1990 existierenden Ställe ausgekommen, lediglich die Raumhöhe hätte bei zunehmendem Wachstum Grenzen gesetzt - vielleicht wurde Jonny auch deshalb wieder abgegeben (neben dem, dass mit Radjah ein im Alter zu Dombo und Bambi passender Bulle hinzugekommen war). Radjah wiederum könnte den Anlass dafür geliefert haben, 1962 einen direkt an den Kuhstall anschließenden Elefantenauslauf mit senkrechten Stangen (bessere Fluchtmöglichkeiten für die Pfleger!) zu errichten. Laut MILU-Primatenchronik soll das zwar erst 1964 geschehen sein und dafür musste die erste Affenlaube weichen, aber durch die Erwähnung in den Wegweisern erscheint die Richtigkeit von 1962 wahrscheinlicher. Die zweite Affenlaube muss irgendwo anders auf dem Hof entstanden sein; da sie im Gegensatz zur ersten nur noch mit kältefesten Arten besetzt wurde, kann das ein sehr einfacher Bau gewesen sein.

    Spinnen wir doch eine durch Radjahs Ankunft ausgelöste bauliche Kettenreaktion einfach mal weiter. Möglicherweise ist das große Stalltor in der Mitte des Kuhstalles erst bei Bau des Elefantenauslaufes zum Elefantentor geworden. Vielleicht existierte es vorher gar nicht, oder es war ein Scheunentor zur Durchfahrt mit dem Heuwagen, denn ich vermute einen Heuboden über den Ställen. Als die Elefanten noch aus dem Stall zum Sommergehege auf der Gibbonwiese geführt wurden, waren sie vermutlich noch klein genug, um durch das rechts gelegene, vielleicht sogar originale Kuh-Stalltor zu passen (ging ja in anderen Zoos auch, siehe Magdeburg). Wenn es schon damals ein Vorgehege gab, wie es später vorhanden und bei ohnehin getrennten Gehegen für zwei Spitzmaulnashörner eigentlich nicht zwingend nötig war, hätte dieses als Verteiler dienen können: Man konnte Elefanten in und aus dem Stall führen, ohne durch das Nashorngehege zu müssen. Und/oder man hätte dort auch schon Flachlandtapire \"auf Lager nehmen\" können, deren Haltung erst nach Elefanten und Spitzmaulnashörnern begann (1959) und die bezeichnenderweise aus dem TP-Bestand abgegeben wurden (Dezember 1968), kurz bevor die Zwergflusspferde genau dort einzogen (1969).

    Und jetzt wieder zurück zur ehemaligen Schlachthausbaracke. Falls schon zum Umzug der beiden Elefantenkälber zwei Ställe darin eingerichtet worden waren, aber nur einer für die Elefanten genutzt wurde, wäre das eine zweite Möglichkeit, wo die Tapire untergekommen sein könnten. Dann hätte das Haus nämlich auch nach dem Wiederauszug der Jungelefanten (vermutlich noch 1962) eine sinnvolle Weiternutzung erfahren, und die frei gewordene Stallhälfte hätte Anlass zu der Idee geben können, neben die Flachlandtapire noch eine zweite Tapirart zu stellen - interessanterweise wurden ausgerechnet ab 1963 Schabrackentapire angeschafft... Verbannte erst die Möglichkeit, 1966 ein Panzernashorn zu bekommen, die Schabrackentapire hinter die Kulissen? Weil vielleicht ohnehin auch erst in diesem Jahr ein Schabracken-Männchen eingetroffen war (vorher nur 0,2 im Bestand) und man die Tiere in Ruhe zusammenführen wollte? Spekulation, aber: Wenn es schon damals zwei Ställe in der Baracke gab, hätten Flachlandtapire (gehalten bis 1968) und Panzernashornkuh (Partner erst ab 1971) zumindest gleichzeitig reingepasst. Und nach dem Abschied der Flachländer hätten auch DORT zumindest vorübergehend die Zwerghippos Platz finden können. Viele, viele Gedankenspiele.

    Ein kleines Detail noch zum Elefanten-Sommerquartier auf der (späteren) Gibbonwiese: In den ersten Wegweisern heißt es noch, die Elefanten würden dort unter einem Sonnendach auf ihre Besucher warten. Später wurde die Formulierung geändert, statt \"unter einem Sonnendach\" hieß es dann \"in ihren Umfriedungen\". Wurden die Elefanten anfangs vielleicht nur unter besagtem Sonnendach an Ketten aufgestellt (vielleicht direkt am Besucherweg) und bekamen erst später ihr eigentliches Sommergehege an dieser Stelle? Ein Foto in \"Elefanten in Berlin\" zeigt die drei ersten Elefanten vor einem (mobilen?) hölzernen Unterstand mit Zeltdach, aber bereits mit Gehegezaun (aus Holzbalken), von dem er einige Meter entfernt ist.
    (18.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei
    Dann vielleicht wenn die Scan-Maschine wieder arbeitet die Fotos auf denen man ein bisschen was sieht?
    Natürlich nur wenn es nicht zu größe Umstände macht, aber ich bin schon zufrieden wenn man nur ein bisschen was sieht.
    (17.10.2016)
    Mark Meier:   Laut Facebook (Seite des Fördervereins) werden die Aquarienzylinder ab Mitte November eingerichtet und Anfang Dezember mit Fischen besetzt. Die Schilder kündigen ja mit Buntbarschen und Neons farbenfrohe aber sonst weniger spektakuläre Süßwasserfische an. Hier steht wohl klar die Optik im Vordergrund. Dennoch freue ich mich darauf. Auch wenn die Becken nun doch etwas plumper ausgefallen sind als angekündigt, werden sie mit Inhalt sicher doch etwas hermachen.
    (17.10.2016)
    Jan Jakobi:   Das Gabelbock-Foto ist im alten TP-Thread als Anhang zum Beitrag vom 05.07.2014.

    Michael, könnte das schwarze auf dem Plan das ehemalige provisorische Schlachthaus sein?
    Gleich sind die Zeichnungen der Gebäude nicht, siehe Alte Wache und Kuhstall.
    (17.10.2016)
    WolfDrei:   @N. Groeneveld: meine Scan-Maschine mag im Moment nicht arbeiten - weiß der T--warum nicht. Die Fotos würden nichts bringen - ich hatte peinlichst darauf geachtet, nur das Tier gut ins Bild zu bekommen, möglichst ohne Sonne, um nicht den Drahtschatten auf dem Tier zu haben - na gut , die Holzlattenroste sind zu sehen. Zumindest bei den Genetten gibt es ab und an einen Größenvergleich mit dem ``Eingangsloch``.
    (17.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: Nein , die standen ohne Besichtigungsmöglichkeit etwa dort, wo heute die Afrikafreiflugvoliere ist. Ich hatte noch 1.1 gesehen und auch fotografiert - eine Aufnahme geistert auch hier im Forum herum - die digitale Kopie finde ich im Moment nicht - nur gut , dass es sie als Dia gibt! Nomalerweise standen dort die Saigaimporte herum und warteten auf die Weiterreise
    (17.10.2016)
    Michael Mettler:   Im Wegweiser von 1971 wird im Anschluss an die Schilderung der Dickhäuterarten und vor Nennung der im TP freilaufend gehaltenen Tiere (die immer den Abschluss des Rundgangstextes bildeten) noch ein \"Gehege für Versuchszuchten\" mit Gabelböcken genannt. Laut MILU-Huftierchronik hatte der TP die Art von 1969 bis 1972 im Bestand (2,1 hannoversche Nachzuchten). War dieses Gehege tatsächlich neben dem Elefantenhof (aber vielleicht nicht für Publikum einsehbar), wie es der Text erscheinen lässt?
    (17.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei
    Wäre es möglich die Fotos der Kleinraubtiere hier ins Forum zu stellen?
    (17.10.2016)
    WolfDrei:   ``Historisch\"\" gesehen wird der Stall wohl eher ein Pferdestall gewesen sein, während des 2. Weltkrieges waren Kühe sicher wertvoller.
    Zu den Kleinraubtieren: die hatten wirklich (bestenfalls) einen ``Auslauf `` von 2 x 2 Meter! Das ganze auf einem Lattenrost . Der Dingo stieß mit seinen Ohren fast an der oberen Drahtabdeckung an !
    Schnell in der Diasammlung nachgeschaut, fand ich: Genette von 1970, 79 und 84: Marderhund von 70, 71 und 84: Rotfuchs von 72; Buntmarder von 76 und 79; Korsak von 71 und 72. Die Rothunde waren dann ab 1986 in der jetzigen linken Buntmarderanlage - seltsamerweise fand ich 2 Dias von 71 und 72 in einer Freianlage. Wo die Dias der Hallstromhunde rumgeistern, weiß ich im Moment nicht.
    (17.10.2016)
    Michael Mettler:   @Jan, ich habe deinen letzten Beitrag erst nach Einstellen von meinem gelesen: \"Kuhstall\" heißt das Gebäude in Dr. B.\'s \"Elefanten in Berlin\".
    (17.10.2016)
    Michael Mettler:   @Nikolas: Grünanlagen sind auf dem 1969er Plan leider auch nur durch Umrisse angedeutet, das müssen also keine Gehege sein. Zumindest der rechte Teil des fraglichen Gebäudes dürfte das auf anderen Plänen eingezeichnete Toilettengebäude sein.

    Hinter, neben und unter den \"Kleinraubtieren\" (bis Dingo-/Rothundgröße) und Affen, die an der Alten Wache provisorisch untergebracht waren, sieht man auf den Fotos eigentlich durchweg Bretterwände und -böden sowie feinmaschiges Drahtgitter; eine Plaste-Wandverkleidung, worüber ich unten spekuliert hatte, konnte ich auf den Affenbildern nicht entdecken. Das war also anscheinend eher Boxenhaltung, als dass den Tieren Ausläufe zu Verfügung standen.

    @Jan: Ein zweiter Raubtierwagen würde dazu passen, dass Löwen laut den Wegweisern in einer anderen Unterkunft zu finden waren als Tiger, siehe die Diskussion um den von Karsten eingestellten Planausschnitt.

    Den ersten MILU-Plan von 1960 könnte man übrigens so deuten, dass die Zuwegung zum Hof damals noch seitlich verlief (also über den späteren Menschenaffenhaus-Weg). Denn in diesem Plan sind Grünanlagen noch als solche angedeutet, und die Kringel neben der Alten Wache könnten somit einen durchgängigen Grünstreifen bedeuten. Da der spätere Panzernashornstall offenbar noch nicht existierte, hätte man tatsächlich, wie es ja der Rundgang im Wegweiser wiedergibt, zuerst den Tigerwagen passiert, dann weitere Behelfsunterkünfte für Raubtiere, und zum Schluss wäre man kurz vor der Alten Wache auf die Spitzmaulnashörner gestoßen (und hätte den Weg dann wieder zurück gehen müssen). Vielleicht sollen die ungefüllten Rechtecke irgendwelche Sommerkäfige für Raubtiere darstellen; zu dieser Zeit waren es ja noch nicht so viele Formen wie ein paar Jahre später, als in der Bauzeit des ABH schon dessen zukünftiger Besatz angesammelt wurde.
    (17.10.2016)
    Jan Jakobi:   Ich habe ins Buch \"Unbedingt mausgrau\" (Autor: Manfred Kofferschläger) geschaut, in der Hoffnung weitere Infos zu finden.

    Und tatsächlich:

    Das Sommergehege befand sich, wie hier schon geschrieben, auf der Fläche der heutigen Gibbon-Anlage.

    Der Elefanten-Stall ist in diesem Buch ein ehemaliger Pferdestall der Familie von Treskow.
    Im Stall standen Dombo und Bambi nebeneinander auf der einen Seite, Kosko und Hannibal auf der anderen.
    Der junge Asiaten-Bulle Jony stand erst im Stall an Hannibals Platz, zog dann später mit Kosko in das ehemalige provisorische Schlachthaus, welches sich hinter dem Menschenaffen-Haus befand.
    Dieses ehemalige provisorische Schlachthaus war eine Holzbaracke und wurde 1966 vor der Ankunft des Panzernashorn-Mädchens Kanchi für sie hergerichtet.

    Wo ich erstmals vom Kuhstall las kann ich grade nicht aus dem Ärmel schütteln, aber ich werde mal danach suchen.


    (17.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Auf dem Plan von 1969 sind vor dem Gehege der Breitmaulnashörner noch zwei weitere Anlagen eingezeichnet.
    Waren das vielleicht Anlagen für die größeren Vertreter der Marder und Hundeartigen z.B. für die Dingos ?
    (17.10.2016)
    Jan Jakobi:   Interessant.
    Das Mysore-Foto in der TP-Chronik ist leider undatiert. Entstand jedenfalls in der Panzernashorn-Anlage, im Hintergrund ist der \"berühmte\" Birnbaum. Das Kumari-Foto aus dem Wegweiser von 1971 dürfte ebenfalls in jener Anlage entstanden sein, möglicherweise in derselben Ecke.

    Wie sieht es mit den anderen Nashorn-Fotos in den Wegweisern aus? Irgendwelche Details?

    Aus dem Plan ergibt sich scheinbar das der Panzernashorn-Stall nicht von Anfang an auf dem Gelände stand, der Kuhstall hingegen schon.

    \"Verbindungsdächer\" sind weder links noch rechts vom Kuhstall zu sehen.
    Das schwarze Etwas auf dem Nachlassfoto könnte ein \"Raubtierwagen\" sein (nicht identisch mit dem Malaienbär-Wagen).


    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   P.S. ...außer, man musste Kumari vorübergehend an den Kuhstall umquartieren, damit man ihr bisheriges Gehege samt Stall für die geplante Aufnahme eines Bullen umrüsten konnte. Das könnte ja zeitlich passen.
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Als Ergänzung zum letzten Plan noch ein Foto aus der \"Friedrichsfelder Elefanten-Chronik\" im MILU, aufgenommen im Juli 1970 und somit ein Jahr nach dem Kleinsäuger-Erfassungsprojekt. Wenn die Elefanten hier vor ihrem in Richtung Panzernashörner weisenden Gehegeeck stehen, sieht es tatsächlich so aus, als gingen Besucher schräg rechts hinter ihnen in Richtung Menschenaffen / Malaienbären. Allerdings würden sich diese aus Betrachterperspektive noch außerhalb eines Zaunes aus quer verlaufenden Eisenrohren befinden, was dann bedeuten könnte, dass zwischen 1969 und 1970 auf dieser Seite des Elefantenauslaufes ein zusätzliches (Nashorn-?)Gehege entstanden und später durch Wegfall des Weges mit dem ursprünglichen Panzernashorngehege zusammengelegt worden sein müsste. Bulle Mysore kam erst 1971, eine echte Notwendigkeit bestand also eigentlich noch nicht für einen zusätzlichen Auslauf....
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Aber hier wird\'s jetzt interessant, endlich sind auch Gehege eingezeichnet: Der Plan illustriert ein Projekt von Sommer 1969, bei dem der wild lebende Kleinsäugerbestand im TP erfasst wurde, erschienen in MILU Bd. 3, Heft 2. Das Datum ist insofern hilfreich, weil der gezeigte Zustand in den Zeitraum fällt, aus dem die ersten Fotos von Dagi stammen. Und siehe da: Es könnte damals tatsächlich einen \"toten Geländewinkel\" zwischen Panzernashorn- und Elefantenauslauf gegeben haben, falls nicht ein Besucherweg zwischen beiden hindurch in Richtung Malaienbärwagen führte. Bemerkenswert ist die Darstellung des Gebäudekomplexes von Kuhstall bis Menschenaffenhaus als baulich zusammenhängende Einheit, wie sie sonst noch nirgends aufgetaucht ist. Vielleicht waren aber die Einzelbauten nur durch Zwischendächer miteinander verbunden worden, um Lagermöglichkeiten zu schaffen o.Ä....?
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Aus einer spätere Version des Parkplanes zum gleichen Thema (Nachtigallen), erschienen in Bd. 1, Heft 4 (1963). Hier sieht die Ecke sehr \"aufgeräumt\" aus und hat eine Art Rundweg. Vermutlich wurden diesmal nur feste Bauten berücksichtigt und provisorische weggelassen.
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   In einigen MILU-Heften finden sich Artikel über frei lebende Wildtiere auf dem TP-Gelände mit teilweise recht detailliert dargestellten Parkplänen, die für den Interessierten mehr hergeben als die Pläne in den damaligen Wegweisern (wenn auch Gehege und Häuser in den meisten Fällen nicht beschriftet sind). Darunter fand ich auch den Plan, aus dem Karsten Vick einen Ausschnitt in die Diskussion eingebracht hatte (Bd. 3, Heft 6 - Zur Käferfauna im Tierpark Berlin). Schon im ersten MILU-Heft überhaupt, 1960 erschienen, ist in einem Artikel über Vogelbeobachtungen auf dem TP-Gelände ein schön gezeichneter Parkplan zu finden, in dem die Reviere von Nachtigallen markiert sind. \"Unser\" Geländestück sieht darauf aus wie hier gezeigt: Das große schwarze Rechteck oben links ist das Schloss, das etwas kleinere die Alte Wache, der Kuhstall am erwartbaren Platz. Interessant aber das dritte Gebäude am damaligen Raubtierhof, denn das müsste der \"Tigerwagen\" sein - er steht aber auf dem Platz des späteren Menschenaffenhauses und stand doch später NEBEN diesem. Ist das Raubtierprovisorium womöglich zwischendrin versetzt worden?

    Das \"Innenleben\" des Hofes lässt sich schlecht deuten. Die \"leeren\" Rechtecke könnte genausogut Gehege sein wie gärtnerische Anlagen (siehe die sechs Quadrate oben vor dem Schloss).
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   Dagi = Dashi im April 1971, der Schatten auf dem Rücken war jener des von mir eingezeichnete Sonnenschutzes. Dagi steht in der, vom Zuschauer gesehen, linken Spitzmaulanlage
    (16.10.2016)
    Mark Meier:   Mal zwischendurch ein paar Neuigkeiten ;)

    Laut Zoofreundeforum sind die Fleckenmusangs und Ginsterkatzen inzwischen im ehemaligen Kapuzinerkomplex eingezogen.
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   Noch ein Bild zur Gehegehöhe und zur Entfernung der Zuschauer: die Zuschaurschutzbarriere war ca 1 m hoch, sicher auch nur 1m von den Tieren entfernt, die Kinder konnten durchaus Kumari ``kraulen``.
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: gewiß, der Bulle steht ``verkehrt herum``, im rechten PNH - Gehegeabteil
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Nochmal @ Jan, zur ersten Frage: \"Gefühlt\" eigentlich nicht, sonst hätte ich ja nicht gerätselt ;-) In dem freien Raum rechts hinten müsste doch irgendwo Elefantenzaun zu sehen sein, wenn die Rhinos sich in einem Gehegeteil befänden, der vor den Elefantenauslauf ragt, denn dessen Zaun verlief doch noch ein ganzes Stück ohne direkt angrenzendes Rhinogehege nach rechts (wo die Besucher standen). Und es wirkt doch auch so, als seien die Nashörner nicht allzu weit von der Hauswand entfernt; hinter die Büsche soll noch das Elefantengehege gepasst haben? Ohne dass die Büsche von den Rüsseltieren abgeweidet worden wären?
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   @Jan, zu deinen ´Fragen zum Mladek-Buch: Ja, sehe ich so. Und links im Bild der besagte Birnbaum. Zum Vergleich (Klinkerstil) hier das Foto des Menschenaffenhauses von schräg vorn aus der TP-Chronik, hinten links dürfte dann der \"Tigerwagen\"/Malaienbärstall zu sehen sein.
    (16.10.2016)
    Jan Jakobi:   Passt es wenn der Zaun vom Gebüsch und von Mysore verdeckt wird?
    Die Elefanten hatten erst ab 1962 ihre eigene Außenanlage, bis dahin waren sie im Sommergehege oder eben (die auf dem Foto von 1958 zu sehen) im linken Abteil des Spitzmaulnashorn-Geheges.

    Was ist das für ein Gebäude auf dem Foto aus dem Buch von Jürgen Mladek?
    Menschenaffen-Haus und das Panzernashorn befindet sich im Spitzmaulnashorn-Gehege?
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   @Jan: Müsste dann aber nicht auf dem Paarungsfoto rechts im Hintergrund Elefantenzaun zu sehen sein?
    (16.10.2016)
    Jan Jakobi:   Michael, die \"alten\" Elefanten sind direkt vom Kuhstall ins Dickhäuterhaus umgezogen und nebenbei wurde Dashi von ihrer Adoptivmutter Dombo getrennt.
    Das war eine große Halle auf dem Wirtschaftshof, die Elefanten waren im Wechsel im vorgelagerten Gehege.

    Die Panzernashörner stehen wirklich in ihrer eigentlichen Anlage, ihre Anlage ging ein Stück um die Ecke und das Stück war also vor der Elefanten-Anlage.

    Das linke Gebäude im Hintergrund des Fotos von Juli 1990 ist der Malaienbär-Wagen, Fenster sind identisch mit denen auf dem Foto vom Malaienbär-Wagen im Buch \"Bäreneltern wider Willen\".
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Meine anhand von Karsten Vicks Foto geäußerten Zweifel, ob man Elefant und Nashorn wirklich an einem einzigen Trennzaun ohne Sicherheitsabstand gehaltenen habe, muss ich revidieren - man hat. Und zwar schon sehr viel früher. Nebenstehend ein Scan aus der \"Friedrichsfelder Elefanten-Chronik\" im MILU (Foto von 1958): Die Elefanten müssen sich im linken Abteil des Spitzmaulnashorn-Doppelgeheges befinden, denn im Hintergrund steht die Alte Wache und im hinteren Gehegeabteil ist rechts ein liegendes Spitzmaulnashorn zu sehen!
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Zum einfacheren Vergleich ohne viel Scrollen wiederhole ich hier mein Nachlassfoto.
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Angesichts von Bild 5 habe ich mich schon wieder gefragt - wo ist der Elefantenauslauf abgeblieben? Und das in diesem Fall schon 1980, wo er sich doch auf meinem Nachlassfoto von 1981 mit den viel höheren, senkrecht vergitterten Eisenzäune vor der ganzen linken Hälfte des Kuhstalls erstreckt? Dann fiel mir beim Vergleich der beiden Fotos etwas auf: Ist Bild 5 möglicherweise spiegelverkehrt gescannt (bzw. schon im Original gerahmt)? Das Fenster oberhalb des großen Stalltores z.B. sitzt nämlich auf dem Nachlassfoto rechts über dem Vordach, auf Bild 5 dagegen links. Ich habe mein Dia eben mal aus dem Rahmen genommen, anhand der an der Perforation einbelichteten Nummernbeschriftung müsste das Nachlassfoto seitenrichtig wiedergegeben sein.

    Anbei eine gespiegelte Version von Bild 5, die erscheint mir stimmiger, und Mysore stünde dann im rechten Abteil des Spitzmaulnashornauslaufes (also in dem, das sich unmittelbar an der Alten Wache entlang erstreckte). Und das übrigens, obwohl es 1980 noch ein Spitzmaulnashorn im Tierpark gab (die Kuh Lady).
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   noch ein 5. Bild: der Panzernashornbulle. Offensichtlich hatte er die Stahlabsperrungen mit dem Kopf `unterfahren`` (1980)
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   4. : die beiden Panzernashörner, (1982) mit viel Elefantenstall im Hintergrund
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   3. Breitmaulnashorn 1976
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   Zum vorherigen Bild: man sieht die Fenster der Katzen/Warmbären-Unterkunft, rechts das für mich ominöse gemauerte Häuschen - sicher nur Technik
    Bild 2: Spitzmaul, Oktober 1970, zu dieser Zeit gab es noch nicht die ``Kunstbeton``-Absperrung sondern profane Jägerzäune
    (16.10.2016)
    WolfDrei:   Ich Dussel - ich hatte doch vor Zeiten für einen gewissen Jan Jakob historische Aufnahmen ``aus aller (sozialistischen) Welt`` gescannt. Hier 4 aus dem TP - hier nur jene , die etwas Hintergrund zeigen
    1. Kumari und Belur Juli 1990
    (16.10.2016)
    Michael Mettler:   Auch das Foto der Panzernashorn-Paarung von September 1988 hat mich schon zum Rätseln gebracht. Im Hintergrund ist doch der Kuhstall und dessen Haupttor zu sehen, oder? Die Form und Anordnung der rechts vom Tor erkennbaren Fenster sprechen jedenfalls dafür. Dann müssten die Tiere bei dieser Perspektive doch aber auf der Elefantengehegefläche stehen? Waren die Elefanten schon ausgezogen (ein Jahr vor Eröffnung des Dickhäuterhauses!) und man hatte alle Nashorngehege des Hofes über die Elefanten-Gehegefläche hinweg zusammengelegt?

    Immerhin waren ja jene Elefanten, die man schon weit vorab zur Bestandsergänzung für das neue Dickhäuterhaus geholt hatte (die jungen Afrikaner sowie die Asiatinnen Frosja und Astra) in Hallen auf dem Wirtschaftshof untergebracht worden. Hatte man auch die \"alten\" Elefanten - vielleicht zwecks Zusammengewöhnung - zwischenzeitlich dorthin umgesiedelt?
    (16.10.2016)
    Jan Jakobi:   P.S: Das Panzernashorn auf Michael Amends Foto ist der Bulle Mysore.
    Komisch, auf dem Foto von September 1988 (Panzernashorn-Chronik im MILU) ist er noch mit Kumari auf der eigentlichen Panzernashorn-Anlage zu sehen. Wusste man schon nach wenigen Wochen das die Paarung erfolgreich war?
    (15.10.2016)
    Jan Jakobi:   Die Panzernashörner lebten nach Abgabe des letzten Spitzmaulnashorns auch in deren Anlage, das Foto von Michael Amend von Oktober 1988 beweist das.
    Kumari ist mit Belur wirklich auf dem Foto von 1990 in der eigentlichen Panzernashorn-Anlage zu sehen.
    (15.10.2016)
    Michael Mettler:   P.S. @WolfDrei: Mit meiner \"Erinnerung\" an die Pelztierkäfige an der Schlangenfarm bin ich dann anscheinend völlig auf dem Holzweg gewesen. Eine Verwechslung mit denen am Menschenaffenhaus kann es dann aber auch nicht sein, wenn Letztere so groß waren, dass man sogar Dingos darin halten konnte. Die Erwähnung der Winterunterkunft der Vögel neben der Schlangenfarm brachte mich jetzt aber auf den Gedanken, dass \"meine\" Käfige vielleicht gar keine Pelztierkäfige waren (wie gesagt, ich habe keinen Besatz in Erinnerung), sondern Aufzuchtkäfige für Geflügel...?
    (15.10.2016)
    Michael Mettler:   Okay, jetzt habe ich bei den Gehegeskizzen das eine oder andere Aha-Erlebnis. Das dunkle Gebäude mit dem hellen Doppelfenster neben dem Kuhstall erklärt sich dadurch allerdings noch nicht, und wo konnte ein Panzernashorn mit der \"Zier\"betonmauer neben der Alten Wache in Berührung kommen? Kann es sein, dass sich das alte Spitzmaulnashorngehege noch bis rechts neben den Kuhstall erstreckte und in diesem hintersten Winkel auf die Außenmauer traf?

    1983 wurde die Spitzmaulnashornhaltung beendet. Wie wurde deren (Doppel-)Gehege dann weitergenutzt? Verteilte man das Panzernashornpaar auf dieses und ihr ursprüngliches Gehege, oder zogen beide Tiere in das Gehege an der Alten Wache um (dann wäre aber ihr altes Gehege eigentlich überflüssig geworden und mein Stallfoto mit dem Doppelfenster nicht zu erklären)?

    Das Foto von Kumari vor dem mit Plasteplatten verkleideten Stall dürfte dann den Bildhintergrund des treibenden Panzernashornpaares aus dem MILU-Artikel erklären, dort fehlen lediglich die Fensterflügel.

    Zur Niederaffenhaltung heißt es im MILU Bd. 8, Heft 3/4: \"Im Ensemble der Raubtier- und Dickhäuterprovisorien nahe der alten Wache (Elefantenhof) befand sich die erste Affenlaube mit vier Außenkäfigen für Javaneraffen, Tibetmakaken, Bärenmakaken und Bartrhesus. Nach der Fertigstellung des temporären Menschenaffenhauses (...) wurde ebenfalls noch 1964 ein Affenlaubenneubau mit drei Außenkäfigen errichtet. Grund für diese Verlagerung bzw. den Neubau war der Bau eines Elefantenauslaufes direkt am Haus.\" Das Kleinaffenprovisorium am Greifvogelring entstand danach erst 1968 und beherbergte u.a. einige der genannten Makakenarten, vermutlich bis dahin müsste es also die zweite Affenlaube auf dem Elefantenhof gegeben haben; vielleicht musste die dem Panzernashorngehege weichen? Oder war der Panzernashornstall womöglich sogar vorher die (zweite) Affenlaube gewesen (man beachte die \"hüttenartige\" Namensgebung!) und seine Plasteverkleidung die Rückwand der drei ursprünglichen Außenkäfige...? Dann hätten die Affen allerdings schon weg gewesen sein müssen, als mit Kanchi 1966 das erste Panzernashorn kam und bereits \"am Birnbaum\" einquartiert wurde.
    (15.10.2016)
    Mark Meier:   Auch Herr Dathe kramte kürzlich in alten Erinnerungen: http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/expedition-ins-tierpark-reich-dr--dathe-oeffnet-fuer-den-kurier-sein-familienalbum-24916364
    (15.10.2016)
    WolfDrei:   @N. Groeneveld: Die \"Regulation`` des Zuganges Elefant, Nashorn in die ``Freianlage`` ist hier sicher nicht elegant gemacht, ich glaube aber, dass die ```Zwerge`` wirklich ein eigenes Gehege hatten, die Nashörner dort also nicht hindurch mußten - aber Wasserbecken für die Zwerge?
    (15.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei vielen Dank für die Fotos und die Skizze.
    Ich möchte diese Gelegenheit nutzen um generell allen die sich die Zeit genommen haben mir meine Fragen zum Elefantenhof zu beantworten zu danken.
    Einige Fragen hätte ich aber noch :
    Welche Gebäude befinden sich auf dem Foto aus Jürgen Mladeks unser Tierparkbuch im Hintergrund?
    Es wurde ja in Richtung Besucherweg fotografiert hinter den Besuchern dürfte sich ja aber eigentlich nur die Alte Wache befinden.
    Lebten etwa die kleineren Raubtiere (Hundeartige.Marder) alle in den Pelztierkäfigen ?
    Diese dürften ja eigentlich nicht groß genug gewesen sein um darin z.B. Dingos unterzubringen.
    Die Betonmauer die man auf dem von Michael Mettler eingestellten Foto sieht ist also einfach eine Grenzmauer des Tierparks die sich auch am Elefantenhof entlang zieht?
    Hatten die Zwergflusspferde wenn sie nur im Nashorn-Absperrgehege lebten (von den Zwergflusspferden hat man dann vermutlich vor lauter Gitter ja nicht viel gesehen) einen Wasserzugang auf ihrer Anlage?


    (15.10.2016)
    Jan Jakobi:   Komisch, Anhang nicht geladen. Jetzt aber.
    (15.10.2016)
    Jan Jakobi:   Ich habe von meinem Berliner Freund eine Erinnerungs-Skizze erhalten, siehe links.

    Kumari steht mit Belur in der Panzernashorn-Anlage.
    Auf dem Foto von 1988 im MILU ist tatsächlich der Kuhstall im Hintergrund, erkennbar sind auch 2 Gitter-Zäune (einmal waagerecht und einmal senkrecht). Der senkrechte Gitter-Zaun ist von der Elefanten-Anlage und der waagerechte Gitter-Zaun von der Panzernashorn-Anlage.

    Hannibal starb am 26.01.1960 an Herzkreislaufversagen, Obduktionsbefund: Enteritis (Darmentzündung).
    Kosko starb am 19.07.1994 an Herzversagen in Narkose. Ihr musste ein Stück Schwanz amputiert werden.
    (15.10.2016)
    WolfDrei:   Die Anlagen waren eigentlich für alle Arten Begehbar, doch hatten die Eles höhere Stahlgitter, Ich habe auch ein Bild, inklusive MM. ,dass die Panzernash. auch auf der rechten Anlage sei konnten. Das Treiben des Bullen Mysore hat sicher manchem Zoologen Schweißtropfen gekostet. Rechts waren ansonsten die Spitzmäuler. Tore gab es keine - es wurden waagerecht 2-3 Rohre in eine Halterung geschoben und diese dann ``verkeilt``.
    (15.10.2016)
    WolfDrei:   2. Kumari 1968 am Stall: außen waren irgendwelche Plasteplatten, die später auch Löcher aufwiesen.
    (15.10.2016)
    WolfDrei:   ZUr Skizze: die Zugänge waren ja an der Alten Wache und dann der heutige Zugang zu den Malaienbären. Die Größenverhältnisse mögen sogar stimmen. Zum Fragezeichen: ein kleiner Neurohbau auf einem Dia. Leider versagt mein Scanner seit 1 Woche seinen Dinst, ich fand aber noch einige S-W-Fotos:
    1. Breitmaulnashornanlage
    (15.10.2016)
    WolfDrei:   @G. Heilemann: Gern geschehen!

    Nun zur ``Historienentwicklung`` meine Version zum ``Bekritteln``. Anbei dann meine Skizze, Stand etwa 1980
    Komisch, den Artikel schreibe ich auf meinem PC unter der Rubrik ``Neuigkeiten``, doch sind das für mich etwa 55 Jahre her bezüglich meines ersten TP-Besuches im Herbst 1960. Ab etwa 1966 erst waren dann die Besuche etwas ``sachkundiger``.
    Zunächst aus den Führern ab Heft 1 und der ``TP-Chronik`` von BB eine Tierzusammenstellung des hier erörterten Bereiches, wobei gerade die Bewohner der ``Pelztiereinheiten`` hier summarisch genannt sein sollen, (die wurden dann nach der Errichtung der ``Wildhundereihe`` abgebaut - Besatz durch die Urwalddingos). Etwas genauere Daten natürlich zu Spitzmaul-/Breitmaul und Panzerhnashorn, dazu die Elefanten und die Zwergflußpferde. Um ein Jahr will ich mich nicht streiten, zumal es ab und geringe Unterschiede gab - nicht in jedem Jahr gab es einen neuen Führer.

    I. Bewohner Pelztierkäfige. @MM: die erwähnten Einheiten an der Winterunterkunft der Vögel waren mir nicht bekannt :

    Schon 1958 Dingo, Goldschakal, 1964 Nutria und Rotwolf dazu; 1965. Krabbenwaschbär; Korsak; erstmals Urwalddingo; 1968 Goldschakal immer noch (ob derselbe?), Fennek, Nackthunde, Korsak, Ginsterkatze; ein zeitlicher Sprung 1979: Korsak, Polarfuchs, Ginsterkatze, Buntmarder, Nackthund

    II . Zirkuswageneinheiten : 1956 Malaienbär (1.Geburt 1961), Sumatra- und südchinesischer Tiger, Brillenbär; 1958 dazu Löwe, Brillenbär (1964 1. Geburt), indischer Leopard, Streifenhyäne; 1959 Nebelparder; 1963 Anschaffungen für das Brehmhaus: Bengaltiger und Amurtiger ( im Juni Eröffnung des Brehmhauses); 1965 Hyänenhund (es gab sogar Nachwuchs!)
    1979 werden die `` warmen`` Malaienbären und Lippenbären weiterhin als Bewohner genannt,

    III. Affenhaltung (war mir dort nicht bekannt): 1958 Javamakak, Zwergmeerkatze, Husar, 1964 Javamakak - später waren dann die härteren Affen im Bereich der heutigen Greifanlage z. B. Tibetmakak , Bärenmakak, Bartrhesus. Eine weitere `` provisorische `` Affenanlage gab es ab 1964 am Schloß: Klammeraffen und Gibbons

    IV. ``temporäre Menschenaffeneinheit``: zunächst ab 1956 im Schloß Schimpansen, auch mit Nachwuchs 1963; im Sommer in einem Zirkuswagen an einer Stelle gegenüber der heutigen Gibboninsel
    1960 Beginn der Oranghaltung (Sumatraner), wie Schimpansen im Winter im Schloß, 1964 Beginn des Baues des ``temporären`` Hauses
    1965 Gorillaweibchen Kama, später noch der Mann Bondo und die Mädchen Babsy und Blanka

    V . Dickhäuter: (Ankünfte von Pori , Kewa laß ich aus)
    1955 ind. Ele Dombo (1951-1990) , Bambi ( 1952 - 1977)
    1956 afr. Ele Hannibal (1953 - 1966, vergiftet durch Besucher ?
    1956 Nashorn Faru (bicornis, 1951 - ); Thomas (1956 -
    1958 ind. Ele Kosko, (ca 1957 - 95)
    1961 ind. Elebulle Radjah, wird 62 getötet
    1962 Spitzmaulnashornbulle Pepe (einjährig); kurzzeitig ind. Ele Jonny
    1962 Schabrackentapire (Wirtschaftshof, 1967 1. Geburt) (in ``58 Jahre TP`` 1963)
    1964 südl. Breitmaul Kunzi (f) und Zulu (m),, schon Stahlrohre
    1964 laut Führer amerikan. Flachlandtapir - wo ausgestellt??, habe ich nie gesehen. Da sie keinen
    Nachwuchs brachten, wurden sie abgegeben - und wenige Monate später schon gab es am neuen Ort Nachwuchs!
    Laut Führer von 64 `` warten auf den Abschluß des Baues ihres Tapirhauses``
    1966 Panzerhash. Kanchi- gestorben
    1967 Panzernash. Kumari, noch Holzbarrieren
    1969 Pärchen Zwergflußpferde; 1976 1 nicht erfolgreiche Geburt, Dia von 1984; Spitzmaulnash Lady
    1969/70 afr. Ele Dali = Dashi (2 Dias von 71, unter dem Sonnenschutz)
    1971 Panzerbulle Mysore (1968 - 1996), erstmals dort Stahlrohre auf einem Dia , neues Breitmaul Lozi -
    1978 ind. Ele Louise,
    1987 afrikan. Ele Tembo, Sabah, Bibi, provisorische Unterkunft auf dem Wirtschaftshof
    1988 ind. Ele Frosja, Astra
    1989 Eröffnung des Dickhäuterhauses, ind. Ele Ankhor
    1990 2. Geburt Panzernash. Belur (vorher schon eine nicht erfolgreiche Geburt)

    Noch ein Nachtrag: das Verwaltungsgebäude wurde 1969 im Vorfeld der Weltzoodirektorenkonferenz gebaut, dazu die Gebäude, in denen heute die Kiangs, Milus und Goldtakins sind. Die Tierklinik gab es schon Ende der Fünfziger im Wirtschaftshof.


    (15.10.2016)
    Götz Heilemann:   Dank der Tipps von WolfDrei waren die 7 Stunden im Tierpark heute trotz zwischenzeitlichen Regens ein großer Spaß und ein tolles Erlebnis.
    Die Fütterung der Erdwölfe findet zwar nur bis September statt, trotzdem hat sich ein Tier kurz für 30 sec draußen gezeigt. Auch die Löffelhunde waren aktiv. Nicht gesehen hab ich nur die Geparden, die Tamanduas, die Gerenuks und die beiden Makis aus dem Variwald.
    Ich bin immer wieder begeistert von der weitläufigen Anlage und der Sammlung an Arten aus einer Familie. Bin gespannt, wie nun das ABH umgebaut wird.

    (15.10.2016)
    WolfDrei:   Pardon: irgendwie habe ich momentan ein rechts-links- und Ost-West-Problem: die Absperrmauer geht natürlich nach links.
    (15.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: Der ``berühmte `` Birnbaum: er ist für mich ``berühmt`` insofern, da ich zunächst aufgrund einer jetzigen Aufnahme sah, dass er direkt an der Besucherecke innerhalb der Anlage stand. Weshalb für mich berühmt? 1966 trat ich eine Aspirantur an der Humboldt-Uni an, hatte mich gerade mit der Trennung und dem Nachweis einfacher sogenannte Sechserzucker vertraut gemacht. Damals war gerade ``Kanchi``, das erste weibl. Jungpanzernashorn von nur 3 Monaten aus Nepal eingetroffen, eingewöhnt an Bananen. Bananen in der DDR!! Nun arbeitete ein Labor weiter eine Laborantin, deren Mann im TP zuständig für das Tierchen war. Und genau von diesem Birnbaum fraß nun das Jungtier die herunterfallenden Birnen! Warum also nicht Birnenernährung, die gab es . Er bat mich , den ``Zuckerzustand`` der Birnen zu erkunden, um vielleicht auf Birnen ``umzustellen`` Was ich dann nicht überraschend fand war aber, dass die fast gesamte Zuckereinheit aus Fruchtzucker (Fructose) bestand, die nicht gut über den Darm aufgenommen wird, aber von den im Darm lebenden Bakterien vergoren wird - die also eher Durchfall erzeugen. Fast 100%ig bei allen Lebewesen ist DIE aktiv aufgenommene Zuckereinheit nämlich Traubenzucker (Glucose). Mein Ratschlag war entsprechend, Birnen besser nicht zu verwenden. Leider ist ja dieses Jungtier nicht aufgekommen, es wurde dann 1968 durch ``Kumari`` über den Tierhändler Munro ersetzt.
    Das war sozusagen mein `` wissenschaftlicher`` Einstieg im Tierpark.
    Dank noch allen Bildereinstellern - zusammen mit meinen habe ich schon eine Skizze des gesamtem Terrains fast fertig.
    Noch zu den `` zerfürfelten Betonsteinen\": das Bild ist seitenverkehrt: es ist dies die Betonabsperrmauer, die von der Alten Wache, dann nach rechts gehend, die Westseite zum Parkplatz im Schlossbereich absperrt. Ähnliche Absperrungen existieren ja auch am Parkplatz am Haupteingang und nach Osten zur B 1, dort wo das Ministerium des Inneren sich befand. Oft wurden die auch als Schmuckelemente benutzt (Kindergärten etc.)
    (15.10.2016)
    Michael Mettler:   Ist das nur auf meinem Bildschirm so dargestellt, oder wird das Urania-Nashornfoto auch bei euch \"zerwürfelt\"? Dann müsste das wohl etwas mit dem Hochladen im Net zu tun haben, denn die Original-Scandatei wird auf meinem Bildschirm in guter Fotoqualität dargestellt, und ich habe zum Hochladen weder die Auflösung noch sonst etwas daran verändert.

    @WolfDrei: Ist der Baum mit dem flächigen Rindenverlust auf dem Panzernashornfoto aus Mladeks Buch der bewusste \"berühmte Birnbaum\"? Was hat den denn \"berühmt\" gemacht?
    (15.10.2016)
    Michael Mettler:   Aus dem selben Büchlein und zum (vorläufigen?) Abschluss meiner Bücherfunde noch ein Rätselbild: Wo bitte ist das nun wieder aufgenommen, was ist das für eine Mauer (oder mit Elementen verkleidete Hauswand)??
    (14.10.2016)
    Michael Mettler:   Aus einer jüngeren Version des Berlin-Informations-Büchleins zum Tierpark Berlin (laut Druckfreigabenummer von 1990) stammt dieses Foto. Hinter Dagi der \"rechte\" Nashornauslauf an der Alten Wache, also der, in dem rund 30 Jahre zuvor das vorangegangene Foto aufgenommen wurde.
    (14.10.2016)
    Michael Mettler:   Aus dem \"Urania Tierreich -Säugetiere\" (die Buchseite hat leider ein paar Flecken abbekommen). Das Bildmotiv findet sich auch im TP-Wegweiser von 1960, was eine zeitliche Einordnung erlaubt; dort hat man allerdings den Hintergrund weitestgehend wegretuschiert und nur die Zäune belassen (vor glatter weißer Fläche). Im Hintergrund des Urania-Fotos der Kuhstall mit dem Nashorntor (hinter dem Widerrist des Tieres) und dem großen Mitteltor. Auch wenn links noch Holzzaun zu sehen ist, bin ich mir nicht sicher, ob der hintere Zaun nicht sogar schon aus Metallrohren wie später bestehen könnte; die Stangen wirken jedenfalls auffallend gerade. In der retuschierten Wegweiser-Version wirkt dieser Zaun viel weniger geradlinig, vielleicht hat man da sogar bewusst versucht, ihm die Wirkung eines Holzgatters zu geben. Und noch ein weiteres Detail ist für die Verortung alter Fotos hilfreich: Rechts neben dem Kuhstall gab es damals noch keine Kulisse aus hohen Bäumen.
    (14.10.2016)
    Michael Mettler:   Ein weiterer Buchfund aus dem Bändchen \"Berlin-Information: Tierpark Berlin\" von 1981 (Datum laut Druckfreigabenummer, Redaktionsschluss ist angegeben mit 1980). Die Doppelseite liefert zwar keine näheren Details zu Nashorn- und Elefantengehege, aber wenigstens mal ein bisschen mehr von der Zwergflusspferdbucht.
    (14.10.2016)
    Michael Mettler:   @Sven L.: Danke für die Bilder. Ein für mich sehr interessantes Detail bietet das Elefantenfoto. Nach meiner - wie gesagt, nur vagen - Erinnerung habe ich den Panzernashornstall immer links vom Elefantenstall in dessen Fortsetzung verortet, deshalb hat mich Karsten Vicks Einordnung der Bauten verunsichert, nach welcher der Stall bei Betreten des Dickhäutergeländes \"vorn links\" gewesen sein müsste. Nun sehe ich auf dem genannten Elefantenfoto schräg links hinter dem Elefantenauslauf ein Doppelfenster, und ein solches zeigt auch meine Innenaufnahme des Panzernashornstalles. Also doch dort? Trügt mich dann die Erinnerung doch nicht, auf dem Weg zum Stall zwischen zwei Ausläufen hindurch gegangen zu sein, nur dass der rechte dann eben kein Nashornauslauf war, sondern der (zu dieser Zeit nicht mehr als solcher benutzte) Elefantenauslauf? Oder war dieser nach Auszug der Elefanten sogar den Rhinos zusätzlich zugeschlagen worden, was die Schilderung von Blaszkiewitz mit dem \"mehrfach unterteilbaren, großflächigen\" Gehege erklären würde?

    @Jan: Ja, ich würde behaupten, die Innenaufteilung des Panzernashornstalles war spiegelsymmetrisch. Das (hoffentlich richtige) Bild in meinem Hinterkopf sagt: Stallbox links (Bulle), Stallbox rechts (Kuh), dazwischen der Pflegergang und an dessen rückwärtigem Ende ein Heulager (oder jedenfalls -stapel). Gar keine Erinnerung habe ich allerdings daran, wie die Tiere aus dem Stall in die Anlage gekommen sein könnten. Ein Tor innerhalb der Stallbox müsste sich außerhalb des rechten Bildrandes meiner Innenaufnahme befinden. Aber vielleicht wurden die Rhinos auch aus den Boxen auf den Mittelgang gelassen, und es gab nur ein einziges Tor für Pfleger und Tiere.

    Die Wand im Hintergrund des Panzernashornfotos passt mit ihren verschieden getönten Klinkern zu den Front- und Seitenansichten des Menschenaffenhauses, Ich habe dazu auch noch den nebenstehenden Fund zu bieten, stammt aus \"Unser Tierparkbuch\" von Jürgen Mladek, Foto leider undatiert (nach den Besuchern zu urteilen wohl 80er Jahre).
    (14.10.2016)
    Jan Jakobi:   Interessante Aufnahmen.
    Sowohl die Panzernashorn-Anlage (wie auf dem Foto von Oktober 1988 von Michael Amend) als auch die Spitzmaulnashorn-Anlage ist auf den Fotos 2-geteilt.
    Rechts hinter der Panzernashornkuh Kumari ist ein Backsteinbau. Möglicherweise die Rückwand des Menschenaffenhauses?
    Auf dem Elefanten-Foto ist rechts hinten der Kuhstall zu sehen und im Gegensatz zu den anderen Kuhstall-Außenaufnahmen (bis auf das Nachlass-Foto?) sieht man links vom Kuhstall ein weiteres Gebäude. Ist das der Panzernashorn-Stall?

    In der TP-Chronik ist auf Seite 99 Kumari mit einem Tierpfleger zu sehen.
    Im Hintergrund ist ein Gebäude von dem die Fenster gut zu erkennen sind.
    Ist das Foto vor dem Panzernashorn-Stall oder vor der Tierklinik des TPs entstanden?

    Michael, kannst du dich an den Grundriss des Panzernashorn-Stalls erinnern?
    Die andere Seite, dort wo Mysore stand, könnte genauso ausgesehen haben wie jene wo Kumari mit Belur stand.

    Ebenfalls in der TP-Chronik ist im Abschnitt 1971 auf Seite 128 Kumaris Partner Mysore abgebildet.
    Mysore (geb. 13. Februar 1968 im Zoo Mysore) kam am 24. April 1971 in den TP über die Firma Ruhe.
    Im Gegensatz zum Kumari-Foto von 1971 (?) ist auf diesem Foto der Zaun nicht aus Holz sondern aus Eisen.
    Stehen beide im selben Gehege?

    Gibt es in den Wegweisern vor oder nach 1971 weitere Fotos von Kumari oder Mysore mit Zaun (Holz oder Eisen) im Hintergrund?
    Auf dem oberen Panzernashorn-Foto von 1976 aus dem MILU-Scan ist der Zaun bereits aus Eisen.
    (14.10.2016)
    Sven L.:   Elefantengruppe
    (14.10.2016)
    Sven L.:   Breitmaulnashorn
    (14.10.2016)
    Sven L.:   Panzernashorn
    (14.10.2016)
    Sven L.:   Spitzmaulnashorn, damals wohl nur noch das einzige.
    (14.10.2016)
    Sven L.:   Ich habe einige alte Fotos aus dem TP Berlin gefunden, die ich ungefähr um 1983 (+/-) im Bereich der Elefanten/Nashörner gemacht habe.
    (14.10.2016)
    WolfDrei:   Na gut, Moskau liegt im Osten. Schrieb mit heißer Nadel.
    (14.10.2016)
    WolfDrei:   Draußen scheint erstmals die Sonne, meine Frau drängelt - trotzdem habe ich meine ``TP -DDR-Dias`` schnell durchgeschaut. Letztlich enttäuschend. Warum? Mein Ziel war immer das Tier im fotografischen Mittelpunkt - und so möglichst mit größerem Objektiv, so dass ``Umgebungsteile`` eher durch Zufall auf`s Bild gerieten. Und so geschehen mit der `alten `Dickhäuteranlage`` des TP etwa von 1970 an.
    So sind lediglich 5 gerahmte Dias existent, die etwas erkennen lassen. Und noch ein 2. Grund: ich habe eher Aufnahmen aus ``aller sozialistischer Welt\"\" von Magdeburg im Westen bis Moskau im Westen über Prag, Warschau, Budapest, wenn das Tier nicht durch eine Stangenvielfalt zerstückelt wurde. So habe ich nur 1eider 2 Elefantenaufnahmen aus dem alten TP-Bereich, 1 von den Breitmäulern mit etwas Hintergrund von ca 300 Aufnahmen - aber viele `` freie`` Dickhäuteraufnahmen aus Dvur, Magdeburg, Cottbus, Erfurt, Rostock etc.. Diese Stangenvielfalt war offensichtlich auch die Ursache dafür, dass es im Milu aus der Zeit bis 1990 kaum Aufnahmen gab und dann die genannten ``Chroniken`` - und wenn es in der Zeit welche gab, dann retuschierte.
    Eine Aufnahme mit Panzernashorn zeigt aber im Hintergrund, also am Stall, die 2 Zwergflupferde.

    Werde mich - eher morgen - an eine Erinnerungszeichnung, Stand etwa 1970, machen.
    (14.10.2016)
    Götz Heilemann:   Danke für die Infos hier, ich freue mich schon auf morgen.
    (14.10.2016)
    Michael Mettler:   Das Bild von Michael Amend zeigt doch jetzt aber wieder ein Panzernashorn im rechten Nashorngehege (nach Karstens Definition), wie auch das Foto aus dem Super-8-Film?? Ich werd\' nicht schlau aus alledem. Und meine Erinnerung, 1990 auf einem Pflegerweg zwischen zwei Gehegen hindurch in den Panzernashornstall gelangt zu sein, scheint offenbar auch nicht verlässlich zu sein (oder war das der Weg zu den Circus-Käfigwagen mit dem Luchs hin?) ...

    @WolfDrei, wenn ich schon bei Erinnerungsdurcheinander bin: Ich könnte schwören, bei einem meiner ersten Besuche (also 1985 oder 1990) zwei oder drei Pelztierkäfige (also längliche Gitterboxen \"auf \"Stelzen\" mit einem Schlupfhaus an der hinteren Schmalseite) neben der Schlangenfarm gesehen zu haben; in etwa so, dass man um sie herum in Richtung des seitlichen Hauseingangs abbog. An den Besatz kann ich mich nicht erinnern (falls ich darin überhaupt ein Tier zu Gesicht bekam). Nun habe ich ja hier gelesen, dass es Pelztierkäfige am Elefantenhof gab. Nur dort? Dann würde ich in der Erinnerung sogar noch Schlangenfarm (drin war ich auf jeden Fall, ich kenne noch die \"Schneewittchensärge\" für Krokodile und andere Reptilien) und Menschenaffenhaus verwechseln... Ich muss damals von den Eindrücken im TP wirklich erschlagen gewesen sein. (Okay, ganz weit weg davon war ich bei meinen letzten Besuchen auch nicht, obwohl er für mich jetzt kein Neuland mehr ist...!)
    (14.10.2016)
    Jan Jakobi:   Ja, das ist anscheinend der Kuhstall auf dem Foto von 1988 (7 Jahre nach dem Nachlass-Foto).
    Oder gab es auf dem Gelände einen 2. Stall ähnlicher Bauweise?

    Im Thread \"Huftierprovisorien in Friedrichsfelde\" fand ich eben ein für unsere derzeitige Diskussion über die alten Dickhäuter-Anlagen ein interessantes Foto: Am 28.11.2007 hat Michael Amend ein Foto der Panzernashorn-Anlage von Oktober 1988 hochgeladen.

    Zu erkennen ist das die Anlage zu dem Zeitpunkt 2-geteilt war.
    Links ist die Alte Wache zu sehen.

    Stehen Kumari und Belur auf dem Foto in der TP-Chronik nun in der Elefanten-Anlage oder in der vorderen Hälfe der Nashorn-Anlage?
    (13.10.2016)
    Michael Mettler:   Für alle, die keinen Zugriff auf den MILU haben, zur Vollständigkeit noch ein Foto des Breitmaulnashorngeheges vor dem Menschenaffenhaus, quasi in Gegenrichtung des weiter unten eingestellten Bildes mit dem Stall fotografiert.

    Nachtrag zum Spitzmaulnashornfoto aus meinem vorletzten Beitrag: 1967 hatte also der Nashornauslauf \"rechts am Kuhstall\" bereits Eisenumgitterung, während das spätere, weiter unten von mir eingestellte Panzernashornfoto aus dem Wegweiser von 1971 die schon stattlich herangewachsene Kumari (das Foto wird also nicht sehr viel älter sein) noch vor Holzzaun zeigt - also vielleicht doch als \"Nachmieterin\" im ursprünglichen Spitzmaulnashorngehege des Tierparks?

    Nur mal nebenbei: Ich habe nie verstanden, warum es Trainspottern so wichtig ist, in welcher Reihenfolge Waggons zu Zügen zusammengekoppelt sind. Aber wenn ich mir den Spiegel vorhalte, ist mein Interesse an der Besetzungsreihenfolge von Zoogehegen sicher nicht weniger skurril :-)
    (13.10.2016)
    Michael Mettler:   Schade, dass die Scans trotz eigentlich guter Auflösung so stark aufrastern. Anbei jetzt eine Fotoseite aus dem Panzernashornartikel, und die wirft gleich wieder eine Frage auf: Welches Gebäude ist auf dem oberen Foto von 1976 im Hintergrund zu sehen? Der Kuhstall dürfte das jedenfalls nicht sein, das vergitterte, querformatige Fenster und die beiden senkrechten \"Zierstreifen\" passen nicht zu dessen Fotos vor und nach diesem Zeitpunkt. Die Alte Wache ist es - nach Vergleichsfotos zu urteilen - auch nicht. Ist das die Rückseite des Menschenaffenhauses? Oder gab es 1976 noch einen anderen, später nicht mehr vorhandenen Backsteinbau am \"Elefantenhof\"?

    Auf dem unteren Foto von 1988 dürfte hingegen der Kuhstall im Hintergrund zu sehen sein, wofür die Form der Fenster spricht - dann wäre das links hinten wohl das Haupttor. Aber hier wirkt es so, es hätte es den Elefantenauslauf zu dieser Zeit - ein Jahr vor Eröffnung des Dickhäuterhauses - schon nicht mehr gegeben. Kann die Perspektive derart täuschen?
    (13.10.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Also bewohnten doch erst Spitzmaulnashörner das später für Panzernashörner benutzte Gehege..?

    Danke für die MILU-Hinweise, die Hefte habe ich mir zwischenzeitlich aus meiner Sammlung gesucht. (\"Dank\" fehlender Rückenbeschriftung ist das Zurücksortieren in die Sammlung immer ein leidiger Akt, ähnlich wie bei den ZG-Heften aus DDR-Zeiten...) Im Panzernashorn-Text fiel mir ins Auge, dass das Gehege \"mehrfach unterteilbar\" gewesen sein soll, also offenbar in mehr als nur zwei Ausläufe (wofür?).

    Nebenstehend für die allgemeine Diskussion eine Fotoseite aus dem Spitzmaul-Artikel. Zur Beurteilung anderer Fotos ist das obere Bild von 1967 interessant, denn es zeigt die rechte Hälfte des Kuhstalls und schließt damit praktischerweise an das das Motiv meines Nachlassfotos mit dem Elefantenauslauf von 1981 an. Die Außenansicht des Gebäudes scheint sich also in dieser Zeit kaum verändert zu haben. Von der Kuh (links) verdeckt ist das Nashorn-Stalltor, das auf einem anderen Foto des Artikels gut erkennbar ist. Es ist auf beiden Bildern auch ein Vorgehege zu erkennen, dessen Zugang sich auf dem Foto hier hinter dem Kopf der Kuh befindet; dass dieser Zugang mit zwei herausziehbaren Eisenrohren statt eines Tores versperrt wurde, ist auf dem zweiten, hier nicht wiedergegebenen Bild deutlicher sichtbar. Dieses Vorgehege müsste dann eigentlich das spätere Zwergflusspferdgehege gewesen sein? Das könnte Karsten Vicks Erinnerung an das drehbare Gehegeschild bestätigen, denn bei kühlem Wetter wurden die Zwerghippos bestimmt nicht rausgelassen und die Spitzmäuler vielleicht nur ins Vorgehege?

    Weitere für die Einschätzung anderer Fotos eventuell interessante Details sind ein offener Unterstand rechts hinten im Bild und hinter dem Gehege ein Zaun oder eine Mauer noch vor den Bäumen, der/die mit Wildem Wein überwachsen zu sein scheint.
    (13.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: zum Glück war nur ich verwirrt. In dem Artikel BB´s von 1994 wurde nämlich von einer Unterbringung ``auf einer großflächigen Anlage`` geschrieben. Aus heutiger Sicht war sie das ganz gewiß nicht. Deshalb meine Annahme, das das Bild auf der großen Freifläche der zukünftigen Gibbonanlage gemacht worden sei. Ich konnte jetzt 2 Aufnahmen von 1957 mit Thomas und Faru verglichen und durch Zufall sind , von der Stallung aus gesehen, die Baumhintergründe fast identisch - und dazu steht der berühmte Birnbaum auf der rechten Seite, an dessen Stamm das Eckstahlpfostensystem der Panzernashornanlage errichtet wurde.
    Mist - dieses Miluheft wurde nicht gebunden sondern geklebt - da fallen jetzt nach dem Blättern die Seiten heraus.
    (13.10.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei, nochmal zum historischen Spitzmaulnashornfoto: \"Das Nashornfoto, das ich auch kenne, war wahrscheinlich auch dort gemacht worden, wo später die Elefanten im Sommer hingeführt worden sind\" - jetzt bin ich verwirrt. Waren die Nashörner anfangs auch mal auf der jetzigen Gibbonfläche (was in keinem der Wegweiser erwähnt wäre, da tauchen sie immer nur an der Alten Wache auf)? Oder wurden die Elefanten vor dem Bau ihres eigenen Geheges am Kuhstall zeitweise im bereits bestehenden Nashornauslauf gezeigt?
    (13.10.2016)
    Mark Meier:   Die Fütterung findet offiziell um 14:15 Uhr statt.
    (13.10.2016)
    WolfDrei:   noch ein ps zu den Erdwölfen: zwischen 14 und 15 Uhr ist Fütterung - am Schild steht die genaue Zeit
    (12.10.2016)
    WolfDrei:   @G. Heilemann: die Prognosen für den Sonnabend sind so schlecht nicht - vielleicht haben sie Glück: die Anlage befindet sich gegenüber der Panzernashornanlage in der ``Hundeartenanlage`` : zunächst Löffelhunde (auch kaum zu sehen), dann Erdwölfe, etwas weiter die Fleckenhyänen. Anbei Aufnahme Ende September, 12 Uhr 40 - die rechte Seite der Anlage - da ist zu der Zeit etwas einfallende Sonne
    (12.10.2016)
    Götz Heilemann:   @WolfDrei: Danke für die ausführliche Beschreibung. Das ist die Route, die ich früher schon immer instinktiv gegangen bin. Habe den ganzen Samstag von kurz nach 9 bis zum Abend eingeplant. Also genügend Zeit. Schade mit den Erdwölfen, die hab ich lange nicht mehr gesehen. Gerenuks sind für mich jetzt nicht so spannend, da in den USA oft gesehen.
    (12.10.2016)
    Götz Heilemann:   @WolfDrei: Danke für die ausführliche Beschreibung. Das ist die Route, die ich früher schon immer instinktiv gegangen bin. Habe den ganzen Samstag von kurz nach 9 bis zum Abend eingeplant. Also genügend Zeit. Schade mit den Erdwölfen, die hab ich lange nicht mehr gesehen. Gerenuks sind für mich jetzt nicht so spannend, da in den USA oft gesehen.
    (12.10.2016)
    WolfDrei:   @Götz Heilemann : Basis Flyer (den benutze ich aber nie, der verwirrt mich immer): Beginn am Bärenschaufenster-Eingang zur Südroute , hinter der neuen Präriehundanlage erste rechte Wegführung: Brillen-und Eisbären, wieder rechts an der Wegetrennung bei den Kaukasuszebus, rechts beim Sibirischen Uhu Richtung Haustiere, dann Alfred-Brehm-Haus - Dickhäuterhaus (indisches Elejungtier Edgar auf der Südseite bei den Chapmann-Zebras einbiegen) - Giraffenhaus, dann am ``Berghang`` rechts bei den Kaffernbüffeln entlang Richtung Affenhaus, (Erdwölfe, Varis und Gerenuk werden sich bei dem Wetter nicht sehen lassen). Von dort links nach Norden: seilich links Mishmitakins, Moschusochsen, links einbiegen - Kulane rechts, links Milus und Kiangs, rechts Przewalskiwildpferde (zum Essen geradeaus zur Cafeteria) - und wenn die Fasanengehege nicht interessieren - an der Gibboninsel Richtung Schloß, dahinter ``Schlangenfarm`` und Krokohaus (das erstere ist von 11.45 bis 12.45 geschlossen), dann wieder Richtung Süden die 8 Hirschanlagen, ggf. in der Mitte bei den Maralen Schwenk links zu den Nilgaus und Chaco-Pecaris -wieder zurück Hirsche und Richtung Ausgang, bei den Atlashirschen rechts zu Wisenten rechts und Waldbisons links zum Ausgangs-Shop. Dann U-Bahn (gilt auch für Straßenbahn und Parkplatz). So Zeit und Interesse: am Affenhaus rechts in die Berge: hinter den Riesenseeadlern die kurze Route links mit Sichuantakins, Blauschafen, Markhoren, Marco-Poloschaf, Goralen, Kreishornschafen zurück zum Affenhaus.

    Oder am Anfang ganz bequem zur Orientierung mit der Elektrobahn umsonst, ein Innenkreis ohne große Aufreger (Kamelwiesen, Känguruh, Cafeteria, Gibbons, Richtung Schloß, dann am Hirschroutenteil zurück, ca 30 min (?).

    Nochggf. Vogelschau zwischen großem Kinderspielplatz und Brehmhaus , Beginn 13.30 , ca 30 min

    Macht etwa 3-4 Stunden ohne Essen, bei Bergtiertour nochmals 45 Minuten

    (12.10.2016)
    WolfDrei:   Noch ein ps: Das Dickhäuterhaus sollte eigentlich Schon 1985 eröffnet werden, dazu wurde schon die gesamte Fläche von Tieranlagen geräumt (der sogenannte Kuh-Damm) - übrigens parallel zur Renovierungsplanung des Ostflügels des Naturkundemuseums. Der Flügel wurde dann erst vor ca. 10 Jahren als zu besichtigendes Magazin eröffnet. Auch da war 1985 die Eröffnung mit einer Umweltschutzausstellung geplant.
    (12.10.2016)
    WolfDrei:   Im Zusammenhang mit der Dashi - Dagi-Diskussion und den alten Anlagen am Schloßeingang vor Existenz von ABH und Dickhäuterhaus sowie eines ``verkramten DDR-Miluheftes? habe ich alle Hefte der ersten 10-Milu-Bände auch inhaltlicht (nur auf Basis Index) durchgeschaut.

    Der Nami Dashi taucht im ``Milu`` bis 1990 nie auf, erstmals mit der ``Ele-Chronik? 1993 (Heft 5, Band 7) von BB. (Dort auch die Bestätigung, dass die Eles in etwa auf der Gibbonanlagenebene im Sommer aufgestellt waren). Eine fleißige TP-Besucherin teilte mir dazu mit, dass der Nami Dashi im TP-Kalender 1973 auftauchte, ein Bild im Kalender 72 noch Dagi. Bezüglich der alten Anlagen sind ab und an Teile der Umgebung zu sehen:
    - Chronik der Panzernashornhaltung Heft 3, Band 7 von 1991
    - Breitmaulhashörner im Heft 6 des Bandes 7 (1993)
    - Spitzmaulnashörner, Heft 1, Band 8 von 1994 - alles von BB
    Die Eröffnung des Dickhäuterhauses im Oktober 89 ging offensichtlich in der Wendezeit ohne Nennung in den Milu- Heften bis 1995 `` verloren``. Die ersten Aufnahmen vom Innenbau und der Aussenanlage tauchen erst in Heft 3-4 des 8. Bandes (1995) auf.

    (12.10.2016)
    Götz Heilemann:   An die Tierpark-Experten eine kurze Frage. Besuche am Samstag zum ersten Mal seit 7 Jahren wieder den Tierpark. Gibt es eine Empfehlung von euch, in welcher Richtung der Tierpark am besten zu begehen ist? Frage wegen Aktivität der einzelnen Arten. Danke vorab!
    (11.10.2016)
    WolfDrei:   @MM: Der Begriff ``Rundgang`` kann natürlich auch ``relativ`` sein und nicht eine konkrete Entfernung betreffen. Das Nashornfoto, das ich auch kenne, war wahrscheinlich auch dort gemacht worden, wo später die Elefanten im Sommer hingeführt worden sind - die Rhinos allerdings als Dauerbewohner in der Sommerzeit.

    Noch ein Wort zu den 2-3 Zirkuswagen und der umfangreichen Sammlung von ``Raubtieren``. Wie geschildert, standen die nicht frei, sondern sie waren von einer Holzkonstruktion mit Fenstern umgeben, so dass die Besucher vor Regen geschützt waren. Den Dingo kannte ich aus den ``Pelztierkäfigen``.
    (11.10.2016)
    Michael Mettler:   Da ich abseits der Elefanten-/Raubtierhof-Frage die Ex-Frankfurter Böhmzebras des TP angesprochen hatte: Porträtfoto aus dem Wegweiser von 1958, in meinen Augen stark borensis-verdächtig. Zwei Ausgaben später ist eine Stute mit Fohlen abgebildet, die nach der Gesichtszeichnung vermutlich das gleiche Individuum war. Noch etwas später gab es ein Foto einer Vierergruppe, das zeigt, das nicht alle Tiere die extrem breite Streifung zeigten, sondern nur eins (leider von der anderen Körperseite her fotografiert und deshalb nicht eindeutig dem zuerst abgebildeten Zebra zuzuordnen), und bei diesem war auch das Mähnenhaar kürzer. Da das Sudanzebra damals nicht (mehr) als eigene Form geführt wurde, ist es möglich, dass die Ursprungsgruppe aus boehmi und borensis bestand und nach heutiger Sicht Hybriden gezüchtet wurden (wie es eventuell auch in anderen Zoos geschah).
    (11.10.2016)
    Michael Mettler:   Foto aus dem TP-Wegweiser von 1959. Im Hintergrund weder Alte Wache noch Kuhstall, auch keine der diversen Behelfsunterkünfte für Raubtiere und Affen, die sich laut Text in der unmittelbaren Nachbarschaft befunden haben müssten. Und das Gehege wirkt gar nicht mal klein.

    Falls die Beschreibung des Rundganges mit den Gegebenheiten übereinstimmte, hätte der Besucher \"zunächst\" vor den Tigern gestanden, dann vor den Löwen \"in der anderen Raubtierunterkunft\". Malaienbären, Lippenbären und eine Streifenhyäne waren \"zwischen all den Raubkatzen\" ausgestellt, also wohl in den gleichen Gebäuden (für die Malaienbären ist die Unterbringung im \"Tigerwagen\" ja durch Dathes Bärenbuch dokumentiert). \"In anderen Behelfsunterkünften\" dann Dingos und Goldschakale, und drei Arten Makaken \"haben hier ein provisorisches Heim erhalten\" - unter einem Dach mit den Caniden oder getrennt davon? Im Mindestfall waren das also bisher drei Gebäude/Schuppen/Wagen (Tiger, Löwen, Caniden/Makaken), im Höchstfall fünf (ob Dingos und Schakale im selben saßen, ist nämlich nicht eindeutig formuliert). Und \"zum Schluss unseres Rundganges stehen wir dann noch vor den beiden afrikanischen Spitzmaulnashörnern\". Dann aber eher beim Verlassen des Stichweges als an dessen Ende?
    (11.10.2016)
    WolfDrei:   @Jan: OK mit der Dashi = Dagi. Wollte heute noch im Dickhäuterhaus danach fragen: ein Pfleger wollte oder konnte nicht antworten.
    Die Panzernashörner waren immer von der alten Wache ca 30 m enfernt - dort, wo jetzt der freie Platz vor den Malaienbären ist.
    (11.10.2016)
    Jan Jakobi:   Per Suchfunktion fand ich das Karsten zum Namen mal etwas im Thread \"ELEFANTEN in Europa 2\" geschrieben hatte:

    Zitat von Karsten Vick vom 10.04.2008:
    \"Dashi hieß zu Anfang Dashi, der einzige schriftliche Beleg für die Schreibweise aus Dathes Zeit, den ich kenne, findet sich in einem meiner alten Tierpark-Kalender, aber scheinbar gefiel Dathe Dagi (Koseform von Dagmar) besser, warum auch immer.\"

    Karstens Foto dürfte von Frühjahr/Sommer 1970 sein, da die Bäume dicht Blätter tragen, Dashi kam im Dezember 1969 in den TP.

    Ist auf den Spitzmaulnashorn-Fotos die Alte Wache im Hintergrund zu sehen?
    Wenn nein, waren sie auf der anderen Seite.
    (11.10.2016)
    Michael Mettler:   In einem von Dathes TP-Büchern ist übrigens erwähnt, dass die Elefanten im Stall nicht in einer Reihe angebunden aufgestallt wurden, sondern die beiden \"dienstältesten\" Kühe Dombo und Bambi nebeneinander und die jeweiligen anderen Asiaten und/oder Afrikaner ihnen gegenüber. Vermutlich musste man sich den Platzverhältnissen anpassen. Das könnte auch erklären, warum Besucher nur am Anfang ins Haus durften: Da waren es nur zwei (und noch kleine) Elefanten, später hätte man die Besucher vielleicht nicht mehr außerhalb der Rüsselreichweite halten können (und schon gar nicht ZWISCHEN zwei Elefanten\"reihen\" inklusive zeitweiligen Bullen).

    Zu den Nashorn-Holzzäunen: Hier ein Foto von Kumari aus dem Wegweiser von 1971, bereits stattlich herangewachsen. Karstens Foto wird älter sein (nach Dagis Aussehen wohl 1969/70), das dortige Rhino steht aber in einem eisenbegrenzten Gehege. Zwei mögliche Lösungen: Die Ausläufe am Kuhstall waren zu dieser Zeit bereits mit Eisenzaun eingefasst, der am Panzernashornstall noch mit Holz - oder der linke Nashornauslauf mit Eisen und der rechte mit Holz.

    Älteste Fotos des ersten Spitzmaulnashornpaares zeigen allerdings einen holzzaunbegrenzten Auslauf vor einer waldigen Kulisse, und der Grundriss des Geheges wirkt nicht so handtuchförmig, wie der Auslauf an der Rückseite der alten Wache den Schilderungen und Fotos nach eigentlich gewesen sein müsste. Waren die Spitzmäuler anfangs vielleicht im späteren Panzernashornstall untergebracht und man baute nicht nur den Elefantenauslauf, sondern auch den rechten Nashornauslauf erst Jahre später? Letztere Fläche (oder auch nur die Zwerghippo-Bucht) könnte anfangs ein Tapirgehege gewesen sein, denn es gab laut Huftier-Chronik im MILU ab 1959 ein Paar Flachlandtapire im TP, die laut den Wegweisern in der Nähe der Spitzmäuler untergebracht gewesen sein müssten. Die Haltung der Art dauerte bis 1968. Ab 1963 gab es zusätzlich Schabrackentapire, die aber laut besagter Chronik nie hinter den Kulissen hervorkamen (also offenbar Platzmangel auf dem Dickhäuterhof) - neben Innenaufnahmen in der Tierklinik gibt es allerdings auch Fotos eines Exemplares in einem mit Jägerzaun umfriedeten Außengehege, dessen Lage nicht erkennbar ist. 1964 kamen die ersten Breitmaulnashörner, für die wurde ja offenbar komplett neu gebaut; sieht für mich so aus, als wäre der Weg zu ihnen und dem im gleichen Jahr fertiggestellten Menschenaffenhaus erst in diesem Jahr entstanden. Wie gesagt, im ältesten TP-Wegweiser (1957) ist nur EIN Stichweg eingezeichnet. 1966 kam das erste Panzernashorn (das Kalb starb bald und wurde durch die ebenfalls noch sehr junge Kumari ersetzt), Paarhaltung aber erst ab 1971. 1969 begann die Zwergflusspferdhaltung. Da im Jahr zuvor die Flachlandtapire abgegeben worden waren und die Art nie wieder in den Bestand geholt wurde, liegt der Schluss nahe, dass die Zwerghippos die vorherige F-Tapir-Unterkunft übernahmen. Dass man nicht die Schabrackentapire dorthin brachte, könnte vielleicht daran liegen, dass diese in ihrer Unterbringung in der Tierklinik bereits erfolgreich züchteten und man das nicht durch Umsiedlung gefährden wollte, während sich gleichzeitig die Möglichkeit abzeichnete, zusätzlich Zwerghippos zu bekommen...?
    (11.10.2016)
    WolfDrei:   Noch ein Zusatz zum Namen Dagi = Dashi der verstorbenen Elakuh. : ich bin mir sicher, dass der Name Dashi eine Erfindung von BB war. Bis 1989 fand ich in allen Führern etc. nur den Namen Dagi. Auch im Bild von MM steht dort Dagi. Da die Elemannschaften in der Zwischenzeit häufig wechselten, träge selbst ein Befragung der jetzigen Pfleger nicht zu einer Klärung bei.
    (11.10.2016)
    WolfDrei:   So ein bisschen muss ich mich noch durch die Zeiten zwischen 1966 und 1975 ``navigieren``, da alte Erinnerungen da durcheinandergehen könnten.
    @MM: die Zwerge hatten wohl eine `` eigene Abteilung` ohne dass die Eles da durchmussten.
    Noch zu den Schabrackentapiren: die waren immer in der Veterinärabteilung im Wirtschaftshof, hatten sogar ein Junges. Wenn hier von ``Abbau der Ruine`` gesprochen wurde: es stand das hochmoderne (damals) Stahlgerippe - aber, der Architekt beging ``Republikflucht``- es sollte ein hypermodernes Dach geben a la Olympiastadion München.
    (11.10.2016)
    Michael Mettler:   Hinweise schärfen die Wahrnehmung von Details - dank WolfDreis Schilderung der Zwergflusspferde im Kuhstall habe ich auf einem alten Wegweiser-Foto (1976) eines davon im Hintergrund von Dagi entdeckt. War das dann eigentlich quasi das Vorgehege der Spitzmaulnashörner, durch das sie hindurch mussten, um in ihren eigenen Auslauf zu gelangen, oder war dieser anders ans Haus angeschlossen? Spitzmäuler vor Holzstall erwiesen sich übrigens nach nochmaligem Durchblättern der Wegweiser als trügende Wahrnehmung, allerdings gibt es von allen drei Nashornarten Bilder, auf denen ihre Gehegezäune noch aus Holz sind.
    (11.10.2016)
    WolfDrei:   Werde mich noch äußern, bin ja erst jetzt richtig ``angekommen``-und muß noch die Inventarliste von Posen und Breslau anfertigen (so an 2 200 Fotos - allein ca 12 Waranarten, von Geckos, Eidechsen, speziell Schildkröten, Anolis etc. gar nicht zu reden.
    Schon einige Äußerungen. Nach Abriß des Zirkuswagens (u. a. ehemals auch mit Löwen, Turkmen. Karakal, südchines. Tiger, chines. Leopard) lebten dort die Breitmäuler westlich von der Menschenaffenanlge. Spitzmäuler, die Elefanten und auch die Zwergflußpferde lebten im Kuhstall. Panzerhausanlage : das Dach war wirklich nur wenig höher als die Tiere. Vor Bau der ``temporären`` Affenanlage waren dort - wie schon beschrieben - Kleinraubtiere: ich sah dort u.a. Genetten, Rothund !, Dingo, Hallstromhund, Buntmarder, ``Pelztiere``.
    Elefanten und Spitzmaul tauschten manchmal die Anlage - ob zum Umtrieb?. Die Zwerge hatten eine kleine Buchte rechts von der großen Kuhstalltür. Übrigens wurden die Elefanten, als sie noch klein waren, im Sommer im Bereich der heutigen Gibbonanlage tagsüber ausgestellt. Für die ersten Menschenaffen (in diesem Falle Schimpansen) gab es ebenfalls einen Zirkuswagen - der stand östlich vom Rondell mit der Eiche - also gegenüber der jetzigen Gibbonanlage.
    Das Haus am Schloßeingang mag auch Verwaltungszimmer gehabt haben, heute sind neben den Kassen dort Dienstwohnungen (u.a. für den Elefantenchef). Das Verwaltungsgebäude wurde 1973 eingeweiht (damals fand die Weltzoodirektorenkonferenz in Berlin Ost-und West statt.
    Das in der Schnelle
    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   @Karsten: Dann müsste es zwischen Elefanten- und Panzernashornauslauf einen \"toten Winkel\" im Gelände gegeben haben, denn auf Jans Foto aus \"Elefanten in Berlin\", S. 81 ist die Zaun-Ecke des Nashornauslaufes zu sehen. Und in diesem dann offenbar nicht (mehr) für Besucher zugänglichen Winkel wäre dann wohl die frühere Zugangsseite des \"Tigerwagens\" gewesen, also die in Dathes Buch zu sehende Außenseite desselben. Das würde erklären, warum du nicht drauf kamst, dass der Bau in Verlängerung des Menschenaffenhauses noch Tiere beherbergen könnte: Zum Weg entlang des Menschenaffenhauses wies nur dessen Rückseite, und die Vorderseite war nicht mehr zugänglich.

    Spitzmaul- und Panzernashörner könnten tatsächlich zeitweilig die Gehege getauscht haben. Das unten eingestellte Foto aus dem alten Super-8-Film zeigt doch ein Panzernashorn im Gehege direkt an der alten Wache? Und ich meine auch, in den alten Wegweisern Spitzmäuler vor einem Holzstall gesehen zu haben, das prüfe ich noch mal nach.

    @Jan: Ich war laut meiner notierten Artenliste am 8.4.1990 im TP, also tatsächlich nur einen Tag nach Dombos Tod. Allerdings habe ich mich damals nicht sonderlich für Elefanten interessiert und das traurige Ereignis eher nebenbei zur Kenntnis genommen. Deshalb kann ich auch nicht beschwören, dass meine Erinnerung exakt das damals Gehörte wiedergibt, da kann sich auch hinterher Gelesenes oder sogar ein anderer Unfall hineingemischt haben. Jedenfalls \"kenne\" ich den Hergang so, dass nur Dombos hintere Kette riss, sie beim Grabensturz also noch mit einem Vorderbein angekettet war und morgens so vorgefunden wurde.

    Damalige Fotos vom Inneren des Hauses habe ich nicht. In der ersten EEG-Doku \"Elefanten in Zoo und Circus\" fand ich allerdings eben eine Aufnahme, in der ein Teil der Elefantenstände Rohrgitter zum Graben hin hat, ein Teil aber nicht (und dort hängen auch Ketten von der Standfläche in den Graben hinunter. Der Textautor muss in der Anfangsphase des Hauses in Berlin gewesen sein, denn die Panzernashörner waren offenbar noch nicht ins Dickhäuterhaus eingezogen. (Ich nehme übrigens an, auch die Nashornboxen hatten anfangs keine Gitter am Graben...?)
    (10.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Das heißt Dashi steht auf dem Foto auf einer der beiden Nashornanlagen?
    Man sieht auf dem Bild ja einen Teil der alten Wache, aber welcher Teil ist zu sehen?
    Die Ecke die in Richtung Parkinneres oder die, die in Richtung Tierparkgrenze zeigt?
    Ich möchte mich Jan anschließen was das Interesse an alten Fotos angeht, ich hätte Interesse an Fotos von Menschenaffenkäfigen,den alten Anlagen für Nashörner und Elefanten,allen Anlagen des ehemaligen Huftierrings und Bildern der Außenkäfige des Alfred-Brehm-Hauses vor der Vergrößerung in den 90er Jahren (falls sich solche Bilder im Besitz von jemandem befinden).
    Eine Frage diesmal bezüglich des Alfred-Brehm-Hauses hätte ich noch, 1996 wurden die Außenkäfige der Westseite des Hauses erweitert.Wurden die Käfige der Ostseite auch erweitert?
    Falls ja wurde eine Erweiterung zumindest einiger Käfige auf der Ostseite nicht durch die ehemalige Präriehundanlage verhindert?
    (10.10.2016)
    Jan Jakobi:   Dombo starb am 7. April 1990.

    Dazu eine Frage, auf die ich keine sichere Antwort habe:
    Laut meinem Berliner Freund hatte sich Dombo in der Nacht vom 6. auf den 7. April von der Kette gerissen und landete durch den plötzlichen Schwung kopfüber im Graben. Sie erlag einem Kreislaufversagen und bei der Obduktion wurde ein großer Tumor im Leib gefunden.

    Anderseits habe ich gelesen das erst durch diesen tödlichen Grabensturz die Elefanten auf der Standfläche angekettet werden mussten und zusätzlich ein Rohrgitter angebracht wurde.

    Hat jemand (Karsten? Michael?) Fotos zwischen September 1989 (Eröffnung Dickhäuterhaus) und April 1990 (Grabensturz von Dombo) von den Elefanten auf ihrer Standfläche im Dickhäuterhaus? Mit diesen Fotos ließe sich das eventuell klären.

    Karsten, hast du noch weitere historische Elefanten-Fotos?
    Falls ja, kannst du mir eine Mail schicken. Ich wäre daran nicht uninteressiert.
    (10.10.2016)
    Karsten Vick:   Um bei Jans Ziffernblatt zu bleiben: 10 Uhr ist die Alte Wache, 3 Uhr das Menschenaffenhaus, so weit so gut. Der Elefantenstall, früher Kuhstall, ist auf 7 Uhr, an der Parkgrenze. Meine Richtungsangaben verstehen sich aus Sicht des Besuchers, der den selben Weg an der Alten Wache geht, wenn er heute zu den Storchgehegen will. Demnach wäre auf 1 Uhr der Panzernashornstall. Die Gebäude auf 4 und 5 Uhr könnten beides alte Raubtierwagen sein. Beide Nashorngehege waren länger als das dazwischen liegende Elefantengehege, sie bildeten eine Art U.
    Auf Michaels Nachlassfoto sieht man, dass die Elefanten den linken Teil des Kuhstalls bewohnten, die Tiere des rechten Geheges den rechten Teil. Links hinten ist ein schwarzes Dach zu sehen, das gut zu einem Zirkuswagen gehören könnte (jedenfalls 5 Uhr).
    Jans Foto \"Elefanten in Berlin S. 81\" ist aus dem Elefantengehege heraus fotografiert. Mein linkes Nashorngehege ist hier also rechts und man sieht das Welldach (Blech oder Asbest) des Panzernashornstalls.
    Jans Foto \"TP-Chronik S. 232\" zeigt die Nashörner im linken Gehege, Standort des Fotografen darin oder dahinter, Blickrichtung Alte Wache.
    Auf Jans Kosko-Foto sieht man im Hintergrund wirklich einen Trennzaun im rechten Nashorngehege und an dem Zaun fand die Begegnung zwischen Dashi und Nashorn auf meinem Foto statt. Für mich war das immer ein Spitzmaulnashorn, weil rechts für mich die Spitzmaul-Seite war. Ich sehe mir das Originalfoto noch einmal an.

    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   Kurzes Stöbern am Morgen: Die \"Affenlaube\" mit den Käfigen für Makaken usw. taucht letztmals im TP-Wegweiser von 1967 auf, dürfte sich also auf dem Plan von 1970 eigentlich nicht mehr niederschlagen - es sei denn, sie wurde für Kleinraubtiere umgenutzt (Ginsterkatze, Fennek, Nackthund tauchen in dieser Zeit neu auf dem Raubtier-/Elefantenhof auf).

    Eine andere Entdeckung am Rande: In den Wegweisern gibt es Fotos der Böhm-/Grantzebras, deren Haltung laut MILU-Huftierchronik 1956 mit 1,3 aus Frankfurt erhaltenen Tieren begann, aber nicht lange andauerte. Mit der extrem plakativen Zeichnung und ungestreiften Ohren sehen mir die fotografierten Exemplare sehr nach (bemähnten) borensis aus. Mal schauen, ob ich Fotos aus ihrer Frankfurter Zeit finde (ich nehme an, es handelte sich um die dortige Zuchtgruppe, die bei Anschaffung der ersten Grevyzebras weichen musste). Da es in den 50er Jahren noch Tierimporte aus dem Zoo Khartoum gab, wären Sudanzebras gar nicht mal unwahrscheinlich.

    @Jan: Für ein Panzernashorn erscheint mir das Tier auf Karstens Foto zu hochbeinig. Fotos in den TP-Führern der fraglichen Zeit zeigen Kumari außerdem mit einem niedrigen, sehr stumpfkegeligen Horn. Übrigens geben einige der Wegweiser-Fotos dieser Ära keine weiteren Hinweise zu den Örtlichkeiten, weil Zäune usw. im Hintergrund ganz offensichtlich wegretuschiert wurden und die Nashörner scheinbar frei vor einer Gehölzkulisse stehen...
    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   P.S. Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich bei den fünf Gebäuden im Uhrzeigersinn die \"Alte Wache\" = Verwaltung nicht mitgezählt habe, weil die ja zweifelsfrei ist.
    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   Und hier noch ein Fundstück zur baulichen Historie des Raubtier-/Elefantenhofes, entdeckt in Dathes Buch \"Bäreneltern wider Willen\" (1966): Eine Fotoseite mit Außen- und Innenansicht des \"Tigerwagens\", in dem zu dieser Zeit auch die Malaienbären lebten. Das spätere \"temporäre\" Menschenaffen- und heutige Malaienbärhaus war offenbar im Grunde nur eine gemauerte und etwas weiterentwickelte Version des hier verwendeten Grundkonstruktes.

    Geht man nach den alten Wegweisern, müsste der Tigerwagen eigentlich am Anfang des Stichweges in den Hof gestanden haben, denn seine Bewohner werden als erste genannt und z.B. die Löwen danach \"in der anderen Raubtierunterkunft\" (die anscheinend nicht viel anders aussah). Allerdings ist auf dem oberen Foto am linken Bildrand ein Stück von einem gemauerten Nachbargebäude zu sehen, und ich frage mich, ob das schon das Menschenaffenhaus sein könnte (eröffnet 1964, also zwei Jahrgänge vor Erscheinen des Buches). In der TP-Chronik gibt es unter 1964 eine Aufnahme des Menschenaffenhauses, bei dem umgekehrt links im Hintergrund ein Gebäude mit gewölbtem Dach zu sehen ist, wie es der aus einem Eisenbahnwaggon gefertigte Käfigteil des Tigerwagens zeigt. Möglicherweise war dieser also der \"Zirkuswagen\", in dem dann noch länger die Malaienbären und Lippenbären gehalten wurden?
    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   Hier noch das erwähnte andere Foto von meinem Besuch im Panzernashornstall, falls es (z.B. wegen des zu sehenden Fensters) irgendwas zur Verortung des Ganzen nützt. Wegen des exakten Datums müsste ich suchen, April 1990 ist aber sicher; unmittelbar zuvor hatte die Elefantin Dombo im damals frisch besetzten Dickhäuterhaus ihren tödlichen Grabensturz gehabt, davon erfuhr ich bei meinem Besuch.
    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Im Uhrzeigersinnn, nach unseren \"Puzzle-Teilen\" zu urteilen:
    Kuhstall (0 Uhr), Menschenaffen-Haus (3 Uhr), Panzernashorn-Haus (7 Uhr), Alte Wache ( 10 Uhr)
    Die beiden kleinen Gebäude zwischen Menschenaffen-Haus und Panzernashorn-Haus kann ich nicht benennen.

    Das älteste Dashi-Foto in der \"Friedrichsfelder Elefanten-Chronik\" ist auf den 31.07.1970 datiert.
    Auf dem Foto ist sie schon mit Bambi (hinten) und Dombo (vorne) in einer Anlage.

    Das Nashorn auf Karstens Foto ist die junge Panzernashornkuh Kumari.
    (09.10.2016)
    Michael Mettler:   @Karsten, jetzt brauche ich noch mal Nachhilfe. Von den fünf Gebäuden, die auf dem Plan den alten Raubtierhof umgeben, welches ist da welches? Das lang gestreckte oben rechts (im Uhrzeigersinn das zweite) müsste doch das Menschenaffenhaus sein. Dasjenige unten links (im Uhrzeigersinn das fünfte, über dem \"Elefan\" steht) war dann das Elefantenhaus und das Gehege zeigte in Richtung Parkinneres? War der Auslauf denn tatsächlich so ausgedehnt, dass er bis vor (bzw. eigentlich hinter) das Verwaltungsgebäude reichte - siehe Kosko-Foto? Auf meinem Nachlass-Foto wirkt er gar nicht so tief. Dann müsste doch das vierte Gebäude im Uhrzeigersinn (über dem das \"ten\" von \"Elefanten\" steht) der Panzernashornstall sein? Und was waren die beiden kleinsten Gebäude?

    Zu deinem Dashi-Foto: Ein einzelner, noch dazu niedriger Zaun ohne Sicherheitsabstand zwischen Elefanten und Spitzmaulnashorn, obwohl die Asiatinnen schon ausgewachsen waren? Bist du sicher, dass Dashi auf dem Bild wirklich im Elefantengehege steht (das müsste dann ja erst später den höheren Zaun mit senkrechten Rohren bekommen haben), oder kann die sich zwischen den Stäben herausgemogelt haben und in einem Pflegerbereich stehen? Oder war sie als Neuankömmling sogar vorerst in einem Nashorngehege untergebracht und noch gar nicht bei den Großen?
    (09.10.2016)
    Karsten Vick:   Der Lageplan stammt aus einem alten MILU-Heft und zeigt vollständig den ganzen Tierpark um 1970.
    Von dem eben beschriebenen Elefantenhof musste man zurück zum Südparterre des Schlosses, den Weg ums Menschenaffenhaus gab es damals noch nicht. Also ging man auf dem nächsten Stichweg zu den Menschenaffen und vor dem Haus war das viereckige Breitmaulnashorngehege mit zugehörigem Stall an der Rückseite. Rechts davon also die Affen und davor eine Reihe Pelztierfarmkäfige als letzte Überbleibsel der Raubtierhaltung. Ich habe sie mit Steinmardern und Stinktieren kennengelernt, Buntmarder knapp verpasst, und noch zu DDR-Zeiten waren sie verschwunden. Der letzte Zirkuswagen mit den Malaienbären stand in Verlängerung des Affenhauses, das hatte WolfDrei mir mal erzählt. Solange er noch da stand, habe ich ihn nie wahrgenommen, da ich von dieser Haltung nichts wusste. Hatte mich nur immer über die hier in den Wegweisern erwähnten Malaien- und Lippenbären gewundert.
    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Karsten, ich vermutete das die Breitmaulnashörner am Kuhdamm waren.
    Ein Blick in die Breitmaulnashorn-Chronik im Milu verriet mir das die Breitmaulnashörner ebenfalls ihre Anlage bei den Elefanten hatten.

    Wie du weiter unten sehen kannst habe ich ein Bildschirmfoto (Google-Maps) gemacht.
    Kannst du darauf die Gebäude und Anlagen einzeichnen?
    (09.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi danke für die Fotos.
    Ich ging bisher bei den Bildern der Breitmaulnashörner immer davon aus das sich deren Anlage nicht bei den anderen Nashörnern sondern irgendwo anders im Park befand.
    Das ich in meinem Kommentar von 21:01 Uhr darüber schreibe das sich in der Tierpark-Chronik ein Foto vom Stall der Breitmaulnashörner befindet kam natürlich nur dadurch zu stande das ich den Kommentar von 19:48 Uhr noch nicht gesehen hatte.
    (09.10.2016)
    Karsten Vick:   Zuerst für euch ein Foto aus meinem Familienalbum, das ich eigentlich schon zum Tod von Dashi / Dagi posten wollte. Es zeigt die kleine Dashi im Elefantengehege und ein Spitzmaulnashorn im rechten Nashorngehege. Es gab links von den Elefanten noch ein Nashorngehege. Rechts normal Spitzmaul und links Panzer. Ob die Spitzmauln. im Elefantenhaus lebten oder in dem von Michael beschriebenen, zur linken Anlage gehörenden Stall weiß ich nicht. Jedenfalls gab es 1990, nach dem Auszug der Elefanten, vor deren Gehege einen Treibegang. Ich erinnere mich an einen Besuch 1990, da waren Kumari und Belur im linken Gehege und Mysore tobte im rechten - auf die kurze Entfernung zum Besucher ein eindrucksvolles Schauspiel. Dann wurden die beiden links eingestallt und dann kam ein Pfleger mit einer Peitsche und trieb Mysore vor sich her zum Stall. Und da auf dem Film mit der Klassenfahrt schon 1980 beide Panzern. im rechten Gehege standen, muss es damals schon die Möglichkeit zum Umsperren gegeben haben.
    1983 meine ich - das ist aber jetzt wirklich gaanz schwache Erinnerung - am rechten Gehege ein drehbares Schild \"Spitzmaulnashorn - Zwergflusspferd\" gesehen zu haben.
    Und im nächsten Post machen wir das Ganze mit Lageplan und klären Jans Foto mit dem Breitmauln. auf.
    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Und der Asiate Radjah.

    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Viel sieht man vom Stall nicht, nur jeweils einen Elefanten in der Ecke.
    Anbei die Asiatin Bambi
    (09.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Schade das man die Sommerkäfige der Menschenaffen nach ihrem Auszug aus dem Schloss nicht weiter für sie genutzt hat.
    So mussten die Menschenaffen Jahrezehntelang ohne Zugang nach draußen leben (abgesehen von den Jungtieren).
    Wenn man auf der Fläche neben den Elefanten drei Nashornarten gehalten hat dann muss die Nashornanlage ja über diesen Zeitrraum eigentlich \"aus allen Nähten geplatzt sein\".
    Wenn alle Nashornarten im selben Haus gelebt haben dann findet sich ja in der Tierpark-Chronik auf Seite 79 ein Foto des Nashornhauses.
    Was ich noch nicht so ganz verstehe ist das auf dem Foto von Seite 81 aus Elefanten in Berlin im Hintergrund eine weitere Nashornanlage zu sehen ist.
    Zumindest sieht es so aus als ob im Hintergrund ein Panzernashorn steht.
    Die Nashornanlage zieht sich aber wie es aussieht nur bis in die Mitte der Elefantengruppe.
    Denn direkt hinter einem Teil der Elefantenanlage befindet sich ja nur eine niederige Absperrung und dahinter der Besucherweg.
    Die Elefantenanlage lag ja wohl direkt neben dem Menschenaffenhaus rechts davon die Nashornanlage und rechts neben der Nashornanlage die alte Wache.
    Das stimmt ja aber nicht mit dem Foto von Seite 81 aus Elefanten in Berlin überein auf diesem Bild müsste ja das Menschenaffenhaus rechts von Louise liegen.
    Rechts von Louise liegt ja aber eine Nashornanlage, ich nehme an das Dach im Hintergrund gehört zu einem Nashornhaus.
    Dieses Nashornhaus sieht zudem anders aus als das auf dem Foto auf Seite 79 aus der Tierpark-Chronik.
    @Jan Jakobi wäre es vielleicht möglich die zwei Bilder aus dem Kuhstall aus der Friedrichsfelder Elefanten-Chronik hier ins Forum zu stellen?
    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Eventuell ein Unterstand?
    Hast du unter anderem aus dem Nachlass weitere Fotos auf denen mehr zu sehen ist oder andere \"Puzzle-Teile\"?

    Ich würde sagen in dem Bereich waren 3 Stall-Gebäude:
    Der Kuhstall für die Elefanten, der Stall für die Panzernashörner und der Stall für die Breitmaulnashörner.

    Der Breitmaulnashorn-Stall ist in der TP-Chronik auf Seite 81 zu sehen.
    Hinter dem Stall ist ein Dach eines Hauses zu erkennen. Nur wo steht der Stall auf unserem diskutierten Gelände?

    (09.10.2016)
    Michael Mettler:   Jan: Und was ist dann das dunkle \"Etwas\" links hinten auf dem Nachlass-Foto? Das könnte durchaus ein dunkler Holzstall sein. Auch auf dem Kosko-Foto sieht man doch hinter dem Elefantenzaun noch ein Gehege mit quer laufender Eisenrohr-Einfriedung. Das Verwaltungsgebäude ist übrigens laut alten TP-Wegweisern die historische \"Alte Wache\".

    Zur Anordnung der Bauten und Ausläufe wird uns sicherlich WolfDrei etwas sagen können. Die Pläne in den alten Wegweisern geben dazu nichts her, weil sie keine Gehege zeigen und lediglich die wichtigsten Gebäude. Einen Elefantenauslauf gab es in der betreffenden Geländeecke erst seit den frühen 1960er Jahren, der vorherige \"Schönwetterauslauf\" befand sich in etwa dort, wo heute die Gibbonanlage liegt (wird auch in der \"Friedrichsfelder Elefanten-Chronik\" erwähnt, und dort ist in den alten Plänen auch jeweils ein Elefant eingezeichnet. Außer - und das ist dann noch mal interessant - im Wegweiser-Plan von 1961, denn da sind ein Asiatischer und ein Afrikanischer Elefant neben dem noch im Bau befindlichen Alfred-Brehm-Haus abgebildet und nicht an der bisherigen Stelle, was sich aber gar nicht mit dem Text im Wegweiser deckt. Keine Ahnung, ob es dort ganz kurz einen Sommerkral für die Elefanten gab oder der Zeichner den damaligen Masterplan gesehen und etwas voreilig die geplanten Dickhäuteranlagen an der heutigen Stelle anzeigen wollte.

    Ein Artikel über die Primatenhaltung der ersten 40 TP-Jahre in MILU Bd. 8, Heft 3/4 besagt, dass 1964 eine \"Affenlaube\" mit Käfigen für Niedere Affen weichen musste und in der Nähe eine neue errichtet wurde, um vor dem Elefantenstall den direkt angeschlossenen Auslauf bauen zu können. Interessanterweise konnte man die Elefanten aber laut Wegweisern schon spätestens 1962 an dieser Stelle sehen (im Plan abgebildet, im Text erwähnt) - auch da also eine Diskrepanz zwischen den Publikationen.

    Mit den Raubtieren lag ich übrigens richtig. Bevor 1963 das ABH besetzt werden konnte, diente unser diskutiertes Gelände vor allem zur Haltung von Groß- und Kleinkatzen, Tropenbären, Caniden, Niederen Affen sowie Spitzmaulnashörnern und Flachlandtapiren (daneben noch vereinzelte andere Arten). Der Elefantenstall scheint zwar schon damals in Betrieb, aber nur ganz am Anfang für Besucher zugänglich gewesen zu sein. Im ältesten Wegweiserplan (1957) gibt es nur einen kurzen Sackgassenweg in dieses Gelände hinein und keine Erwähnung einer Zugänglichkeit des Elefantenstalls. Die Menschenaffen hatten ihre Nacht- und Winterunterkunft noch im Schloss sowie Sommerkäfige am Weg zwischen Schloss und späterer Cafeteria (vom Schloss aus gesehen noch hinter dem Elefanten-Sommerauslauf). Ihr eigenes Haus wurde dann 1964 fertiggestellt, nachdem die Großraubtiere bis auf Malaien- und Lippenbären von dort weggezogen waren. Ebenfalls 1964 kamen die Breitmaulnashörner in den Bestand, 1966 das erste Panzernashorn - bis 1983 (Ende der Spitzmaulnashornhaltung) lebten dann also gleichzeitig drei Nashornarten auf dem \"Elefantenhof\".
    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Stimmt, ist mir bisher nicht aufgefallen.
    Ich erkenne ein weiteres Detail: Zwischen dem Rücken von Dombo und Louise ist ein Dach zu erkennen.

    Ja, es handelte sich um einen Backsteinbau.
    In der \"Friedrichsfelder Elefanten-Chronik\" (MILU 7, Heft 5) sind 2 Fotos vom Inneren des Kuhstalls.

    Bezüglich des Panzernashorn-Fotos aus der TP-Chronik fand ich in der \"Friedrichsfelder Elefanten-Chronik\" (MILU 7, Heft 5, Seite 522) ein Foto von Kosko im Jahr 1975 mit der Verwaltung (?) im Hintergrund.

    Auf dem Nachlass-Foto sehen wir das links neben dem Kuhstall kein weiteres Gebäude steht.
    Im Video stehen die Besucher zwischen Kuhstall (hinter der Person die filmt) und Verwaltung (?) (Blickrichtung der Person die filmt).
    Das heutige Malaienbären-Haus ist rechts von der Elefanten-Außenanlage.
    (09.10.2016)
    Michael Mettler:   Das dürfte keine \"Betonfassade\" gewesen sein, sondern der ehemalige Kuhstall wird ein ganz normaler Backsteinbau gewesen sein, was für Kuhställe nun nicht so ungewöhnlich wäre.

    Wenn ich mich nicht täusche, sieht man auf dem von Jan eingestellten Elefantenfoto zwischen den beiden rechten Tieren im Hintergrund den Nacken eines Panzernashorns. Auf jeden Fall aber gibt es dort hinten quer verlaufende Eisengitter wie am Nashorngehege.

    Von den Tapiren waren zumindest die Schabrackentapire nie im Schaubereich (sondern im Tierkrankenhaus), es wurden zeitweise aber auch Flachlandtapire gehalten.
    (09.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich gehe mal davon aus das man vor die Wände des ehemaligen Kuhstalls zur Wärmeisoliereung eine Betonfassade gesetzt hat.
    Der Kuhstall wird ja ursprünglich keine Betonfassade gehabt haben.
    Wäre es nicht auch möglich dass das Nashornhaus mit zu den ehemaligen Stallungen für das Nutzvieh der Familie Treskow gehörte.
    Das Nashornhaus hatte ja in Erinnerung von Michael Mettler keine Betonverkleidung.
    (09.10.2016)
    Michael Mettler:   @Jan: Ja, bin ich. Ich habe ein weiteres Foto von damals aus meiner normalen Standperspektive und würde aus dem Vergleich heraus schätzen, dass Kumari nicht ganz bis zu der Grenzlinie zwischen braunen und weißen Wandbrettern reichte, die man im Hintergrund sieht. Im hinteren (vom Bildbetrachter aus gesehen: linken), niedrigeren Bereich könnte die Stallbox in etwa die Höhe einer Pkw-Garage gehabt haben. Der Pflegergang lag meiner Erinnerung nach etwas tiefer als der Boxenboden.

    Vielleicht war der Stall ja sogar ursprünglich ein landwirtschaftlicher Wagenschuppen, wenn der benachbarte Elefantenstall ein ehemaliger Kuhstall gewesen sein soll. In Stuttgart hatte man ja die ersten Wilhelma-Elefanten auch in einer alten Wagenremise untergebracht und einen Gitterauslauf davorgebaut (später, nach Bezug der heutigen Dickhäuteranlagen und vor Bau des Wilhelma-Bauernhofes, standen dort Kamele).
    (09.10.2016)
    Jan Jakobi:   Laut Wikipedia:
    - Panzernashornbullen eine Schulterhöhe von 1,70 - 1,86 m
    - Panzernashornkühe eine Schulterhöhe von 1,48 - 1,73 m

    Michael, ich vermute du bist bei deiner Größe/Höhe in die Hocke gegangen oder auf die Knie.
    (08.10.2016)
    Michael Mettler:   Ich denke, das täuscht. Als extrem niedrig habe ich den Stall nicht in Erinnerung.
    (08.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Michael Mettler
    Interssantes Foto, sieht es auf dem Bild nur so aus oder war Kumari tatsächlich fast so hoch wie das Dach des Nashornhauses?
    Es könnte natürlich gut sein das ein Pflegergang damals beide Außenanlagen trennte, das würde auch erklären warum auf dem Foto aus der Tierpark-Chronik im Hintergrund eine zweite Außenanlage zu sehen ist und das hinter der vorderen Anlage Menschen stehen (diese müssten dann ja im Pflegergang stehen, auch wenn sie nicht wirklich wie Tierpark-Personal aussehen).
    Ich verstehe nur nicht so ganz warum dann auf dem Bild aus dem Video kein Pflegergang zu sehen ist.
    Vielleicht wurde ja auch zeitweise eine der beiden Nashornanlagen in zwei Hälften geteilt um mehr Tiere unterbringen zu können.

    (07.10.2016)
    Michael Mettler:   Im Thread \"Nashörner in Deutschland\" ist übrigens bei einem Beitrag von mir vom 5.11.2007 eine meiner 1990er Aufnahmen von Kumari und Belur im alten Stall zu finden.

    Vielleicht trügt mich die Erinnerung, aber m.E. ging man damals auf dem Pflegerweg zwischen zwei Nashorngehegen hindurch zum Stall. Im Stall waren jedenfalls Panzernashornbulle auf der linken und Kuh mit Kalb auf der rechten Seite durch den Pflegergang getrennt. Waren eventuell vorher beide Stallseiten und Gehege mit verschiedenen Nashornarten besetzt?

    Auch bin ich mir nicht ganz sicher, ob irgendwo in dieser Geländeecke damals auch der Circus-Raubtierwagen stand, in dem ein einzelner Baikalluchs untergebracht war, den ich bei dieser Gelegenheit ebenfalls zu Gesicht bekam. Wobei mir gleich wieder etwas dämmert: War das Menschenaffenhaus nicht in seiner Anfangszeit ein provisorisches Raubtierhaus, bis das ABH eröffnet wurde? Waren nicht die ersten Großkatzen dort und nebendran in Circuswagen untergebracht? Die ersten Menschenaffenkäfige des TP standen jedenfalls noch im Schloss Friedrichsfelde, wie ich aus Dathes Büchern in Erinnerung habe.

    Auf jeden Fall unterstreichen die alten Fotos meinen Eindruck, den ich beim Erstbesuch des TP 1985 hatte (und irgendwann auch schon mal hier geschildert), selbst wenn ich ausgerechnet die aktuell diskutierten Gehege und Häuser damals vielleicht noch gar nicht gesehen hatte. Bis dahin kannte ich jedenfalls als \"Wessi\" aus TP-Wegweisern, Büchern und Fernsehsendungen eher die weitläufigen \"Vorzeigeanlagen\" (und Holzpalisadenzäune nur HINTER den fotografierten Tieren) und war ziemlich überrascht, dass nicht gerade kleine Bereiche des Parks mit ihren provisorischen Gehegen eher wie ein Tierfanglager wirkten. Was aber genau deshalb auch seinen Reiz hatte ;-)
    (07.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi
    Ist mit quer gemeint das das Elefantenhaus mit der Rückseite zur Nashornanlage stand?
    Ich habe gerade im Internet ein Video gefunden das auch die Anlagen für Nashörner und Elefanten zu DDR-Zeiten zeigt.
    Darin ist zu sehen das die Nashornanlagen direkt am Verwaltungsgebäude stand.
    Auf dem Bild aus der Tierpark-Chronik sieht man allerdings das sich hinter der Anlage auf der die Nashörner stehen noch ein weiteres Gehege befindet.
    Stehen die Nashörner auf diesem Bild auf der ehemaligen Elefantenanlage?
    Die Elefanten waren ja zu Belurs Geburt schon ins Dickhäuterhaus umgezogen.
    Anbei ein Bild aus dem Video das die Nashornanlagen zeigt.

    (07.10.2016)
    Jan Jakobi:   In der TP-Chronik gibt es ein Panzernashorn-Foto (Kumari mit Belur) auf Seite 232.
    Im Hintergrund ist die Verwaltung (?) zu sehen.

    Die Elefanten-Außenanlage ist hinter dem Fotografen, auf dem Nachlass-Foto ist sie links und auf dem \"Gegenstück\" ist sie rechts.
    Das Elefantenhaus stand quer zwischen Verwaltung (?) und heutigem Malaienbären-Haus.

    Jenes Elefantenhaus war in Wirklichkeit der Kuhstall der Familie von Treskow, die letzten Bewohner vom Schloss Friedrichsfelde.

    Waren die Tapire jemals im Schaubereich?
    Ich meine gelesen zu haben das deren Anlagen nicht öffentlich zugänglich waren.

    (07.10.2016)
    Jan Jakobi:   Das Nachlass-Foto zeigt die gesamte Elefanten-Außenanlage.
    Von links nach rechts: Kosko, Dombo, (hinten Louise), Dashi.

    Auf Seite 79 in \"Elefanten in Berlin\" gibt es ein Foto aus fast identischer Perspektive.
    Anbei das \"Gegenstück\" als Scan von Seite 81 im genannten Buch.
    Von links nach rechts: Dashi, Kosko, Dombo, Louise.
    (07.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @ Jan Jakobi und Michael Mettler
    Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen : )
    Ich finde Fotos von alten Anlagen immer sehr interessant.
    Ich gehe davon aus das dieses Bild die Gesamtfläche der Anlage zeigt viel größer dürfte sie ja nicht gewesen sein denn die Nashörner( und eventuell die Tapire und Zwergflusspferde?) lebten ja direkt nebenan.

    (07.10.2016)
    Michael Mettler:   Das nebenstehende Foto von April 1981 habe ich aus einem Nachlass. Ich selbst war erst vier Jahre später zum ersten Mal im TP, kann mich aber an die Anlagen nicht erinnern. Aus Zeitmangel habe ich mich damals vor allem auf die vielen Tierarten konzentriert, die ich aus anderen Zoos noch nicht kannte - da rangierten Elefanten, Nashörner und Menschenaffen zwangsläufig ganz unten auf der Liste, möglicherweise habe ich sogar diese ganze Geländeecke gar nicht besucht. Danach war ich dann erst in der Wende-Zeit wieder dort, da waren die Elefanten bereits ins Dickhäuterhaus umgezogen, die Panzernashörner aber noch am alten Standort. Ich durfte damals mit einem Kurator in den Stall, meiner Erinnerung nach ein Holzhaus (?), und würde behaupten, dass das Außengehege nicht viel anders aussah als das der Elefanten. Aber auch von diesem Besuch her habe ich keine weiteren Erinnerungen an die umliegenden Gehege (falls die noch standen).
    (07.10.2016)
    Jan Jakobi:   Mit einem Gesamt-Überblick kann ich leider nicht dienen.
    Fotos gibt es hauptsächlich von den dortigen Bewohnern, sehr viel ist von den Anlagen auf den mir bekannten Fotos nicht zu sehen.

    Mein Berliner Freund hatte mir gezeigt wo Elefanten und Nashörner früher untergebracht waren.

    Das heute vielen als Malaienbären-Haus bekannte Gebäude war früher das Menschenaffenhaus.
    Die Außenkäfige enstanden in den 90er Jahren, davor gab es keine.

    Vom Tapir-Haus gibt/gab es nur das Fundament (?) auf der Fläche der heutigen Hyänen-Anlagen.

    Genaueres kann vielleicht WolfDrei sagen.

    Anbei die Örtlichkeit als Bildschirm-Foto (Google-Maps).
    Links die Verwaltung (?) und rechts das Malaienbären-Haus.
    (06.10.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Besitz vielleicht noch jemand Fotos von den alten Anlagen für Elefanten,Nashörner und Menschenaffen?
    Einige Fotos kenne ich zwar aber natürlich wurde ich mich über weitere Bilder sehr freuen.
    Die Anlagen für Elefanten und Nashörner befanden sich ja bis zur fertigstellung des Dickhäuterhauses neben dem Menschenaffenhaus.
    Die Menschenaffen hatten damals keine Außenanlagen, also wäre theoretisch die ganze Fläche hinter dem Affenhaus für Elefanten und Nashörner nutzbar gewesen.
    Aber wie viel der Fläche wurde tatsächlich für die Elefanten und Nashörner genutzt und wie waren die Anlagen angeordenet?
    Die Panzernashörner lebten ja wohl durchgehend bis zur Eröffnung des Dickhäuterhauses (und auch noch einige Zeit danach) in der Anlage neben den Elefanten, aber wo waren Spitzmaul-und Breitmaulnashörner untergebracht?
    Waren die Zwergflusspferde und Tapire für Besucher zu sehen (beiden Arten werden ja in den Wegweisern von Dathe erwähnt) und wenn ja wo waren sie untergebracht?
    Das Tapirhaus wurde auch nur zur Hälfte fertiggestellt und die Ruine letztendlich abgerissen.
    Alle Arten wurden wohl kaum zeitgleich auf dieser geringen Fläche untergebracht.
    Das waren jetzt ziemlich viele Fragen ich würde mich aber wie gesagt freuen wenn jemand sich die Zeit nimmt sie zu beantworten und eventuell noch einige Fotos parat hat.
    (06.10.2016)
    WolfDrei:   Und noch ein Bild zur neuen WG Guanaco - Großer Mara. Übrigens sah ich keine besonderen `` Sicherheitsmaßnahmen`` gegen ein Entweichen Letzterer.
    (02.10.2016)
    WolfDrei:   Mit der Hoffnung, dass es auch beim Berber noch zu (erfolgreichem) Nachwuchs kommen könnte, hier ein Bild beim Röhren.
    Wie ich schon schrieb, brach das Geweih beidseitig leider ``unzeitgemäß`` ab.
    (02.10.2016)
    WolfDrei:   Der Elchbulle ist erst vierjährig, könnte gut werden (jetzt Achtender) - leider bleibt er ein Stangenelch.
    (02.10.2016)
    WolfDrei:   Um bei Letzterem zu bleiben: das scheint die kleine Eulenanlage zu sein, die zwischen Nilgau-und Chacoanlage steht. Dort wurde (nur ?) das ``Drahtgitter`` herausgenommen und Erde angeschüttet.

    Ansonsten hatte ich heute eine Führung zur Hirschbrunst - immer mit etwas Bangen. Neben Sonne (gestern regnete es ganztags) war genügend `` Krach`` zwischen Maral und Wapiti, auch die Damen fiepten mit. Später melderte sich auch der Berber - eigentlich, wie es sich für einen ``richtigen`` Rothirsch gehört. Zu meinem Programm gehört auch das Bemühen, mit Hilfe der Pfleger die Elche in ``richtige`` Sichtweite der Besucher zu bekommen - zu 90 % hängen die immer im oberen Bereich herum.
    Erfolg anbei:
    (02.10.2016)
    Mark Meier:   Grundsätzlich glaube ich auch, dass die Zeit \"kleiner\" Greifvogelvolieren zu Ende geht. Allerdings finde ich die Großvoliere beim Brehm-Haus oder auch die Kondorvoliere im Zoo durchaus zeitgemäß und attraktiv. Mehr Platz als eine mittlere Huftieranlage beansprucht das auch nicht. Wenn man kleine Volieren wegstreicht, sollte man mE einige große ergänzen. Denn wenn man überall \"redundante\" Tiere abschafft (bei Zebras, Hirschen usw. ist ja mW auch ein Abbau geplant). und es bei ein paar repräsentativen Vertretern belässt, wird der Tierpark irgendwann kaum noch seiner Größe und Tradition gerecht. Mir wäre das etwas zu \"leer\", zumal die Tierwelt nun mal nicht nur oder primär aus einer Auswahl besonders schaattraktiver Säuger besteht.
    (01.10.2016)
    Michael Mettler:   @Mark Meier: Im ZEP sieht es jedenfalls nicht gerade danach aus, dass man für die Zukunft noch mit einem dem jetzigen vergleichbaren Spektrum an Greifen und Eulen plant. Die Geier-Großvoliere ist dort dem Thema Dschungelwelt/Südostasien zugeschlagen, damit würden schon mal Bewohner anderer Erdteile entfallen (wobei ich den Verdacht hege, dass dort langfristig überhaupt keine Greife mehr zu sehen sein könnten). Riesenseeadler werden für den Parkteil \"Mandschurei\" genannt, neben den Uhus im \"Märchenwald\" die beiden einzigen in der ZEP-Artenliste namentlich genannten Formen aus den beiden Verwandtschaftskreisen - und das, obwohl selbst Arten(gruppen) wie Rennkuckuck, Lori oder Fasan Erwähnung finden. Die Greifvogelvoliere nahe den Weißlippenhirschen befindet sich im Räumungsgebiet für den geplanten zusätzlichen Eingang, die Zuchtvolieren in der Nähe der afrikanischen und asiatischen Rinder fallen z.T. dem Thema Südostasien zu (ohne dass sich die bisherige Weiternutzung irgendwo niederschlägt), z.T. dem (jedenfalls bisher) nicht als Geozone konzipierten \"Urwald\" - ebenfalls ohne weitere Erwähnung, so dass es sich auch um eine angedachte Reservefläche für angrenzende Bereiche handeln kann. Für Vogelarten, die nicht auf sichtfreien Anlagen oder in begehbaren Volieren gehalten werden können, scheint es jedenfalls im TP zukünftig eng zu werden.

    Abgesehen davon haben andere große Zoos bei ihrer Umkonzeptionierung eine solche Entwicklung bereits durchlaufen oder tun es gerade; Köln, München und aktuell Hannover präsentieren bis auf geringste Ausnahmen Greife und Eulen nur noch als Flugschauvögel. Und man darf gespannt sein, wie sich die derzeitigen Umbaumaßnahmen im Greifvogelrevier des Berliner Zoos auf das dortige Artenspektrum auswirken werden. Adler und Geier hinter Gittern lösen ja wie Großkatzen in traditionellen Käfigen heutzutage eher Kritik und Mitleid beim Besucher aus; in Hannover war das m.W. einer der Hauptgründe für die jüngst erfolgte Abschaffung der Greife.
    (01.10.2016)
    Mark Meier:   @Michael Mettler: Eine Neunutzung der bisherigen Gepardenanlage etwa für Bären oder Tiger könnte ich mir gut vorstellen. Dann müsste man nur prüfen, was man mit den Geparden macht. Ich weiß nicht ob hier eine kurz- bis mittelfristige Abgabe geplant ist. Langfristig sollen sie ja woanders im Park gehalten werden.

    Zu einem drastischen Abbau bei den Greifvögeln weiß ich bisher nichts. Ich habe nur mitbekommen, dass eine kleinere Voliere zurück gebaut wurde.
    (01.10.2016)
    Michael Mettler:   @ Mark Meier: Die - von innen aus betrachtet - rechte Felsenhalle könnte allerdings auch als Innengehege für Tiere dienen, welche zukünftig auf der jetzigen Gepardenfläche gehalten werden (dafür hätte ich noch immer die Malaienbären im Auge), dann kann der komplette Innenhof als Außenfläche für die linke Halle geneutzt werden.

    Was die Flugschau betrifft: Gewöhnt euch lieber schon mal an den Gedanken, dass das dort zu sehende Artenspektrum an Greifvögeln und Eulen langfristig eventuell größer sein könnte als im Rest des Tierparks...
    (30.09.2016)
    Mark Meier:   Auf YouTube (oder alternativ der Facebookseite des Tierparks) findet sich ein Video von RBB ZIBB, wo endlich mal ein paar aktuellere Details zum Brehm-Haus genannt werden: https://youtu.be/iYr7JqnGGx0

    Am besten selbst anschauen!

    Die Felsenhallen werden demnach offenbar doch \"nur\" bis zur jetzigen Besucherbrüstung erweitert, indem der Wassergraben überbaut wird. Statt 200m² wird die Landfläche dann 400m² betragen, also doppelt so viel wie bisher. Zudem soll es dort überall Naturboden und auch einige schöne Pflanzen geben (analog wird man mE sicher auch außen vorgehen, sonst hätte man ja nur eine Außenanlage für zwei Innenanlagen). Auch die anderen Innanlagen sollen größer und besser gestaltet werden und weniger an Käfige erinnern (also wird man womöglich doch hineinschauen können?!?).

    Eins der Wasserbassins wird übrigens zu einer Ameisenanlage umgestaltet. In das Wasser werden mehrere große Pflanzgefäße kommen, zwischen denen die Ameisen ähnlich wie beim Aquarium auf Wanderschaft gehen sollen.

    Klingt alles sehr spannend...
    (30.09.2016)
    Mark Meier:   Die Flugschau hat offiziell begonnen und findet abgesehen von Montag täglich von 13:30 Uhr bis 14 Uhr statt. Gezeigt werden dabei Europäischer Uhu, Fleckenuhu, Truthahngeier, Wüstenbussarde und ein junger Weißkopfseeadler. Ich bin schon sehr gespannt auf die Vorstellung.
    (30.09.2016)
    Mark Meier:   Danke. Also schon richtig mit Lautsprecher und allem! Mal sehen, ob es dauerhaft bei dieser Zeit bleiben wird. Wäre eigentlich eine ganz gute Taktung mit dem sonstigen Programm. Oder vielleicht gibt es später sogar mehrere Durchläufe pro Tag wie in manchen anderen Zoos.
    (29.09.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: gestern - vielleicht ständig - um 13.30 (offensichtlich zwischen den kommentierten Fütterungen). Ca 20 der 30 Besucher (Dauerbesucher) schienen darüber gut informiert zu sein, die anderen wurden durch die Lautsprecherklänge angelockt, wobei die manchmal je nach Position des ``Hauptfalkners`` mit dem Mikrofon zu den Lautsprechern etwas blechern bzw. überlagert klangen.
    (28.09.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Danke für die Informationen, wobei das mit dem kleinen Moschustier natürlich alles andere als erfreulich ist! Schön hingegen, dass man bei den Varis noch mal nachgearbeitet wurde. Wann finden denn die Probeläufe für die Flugschau statt?
    (27.09.2016)
    WolfDrei:   Heute nach zögerlichem (weil kaltem Beginn) Besucherandrang doch noch erquickliche Anzahlen. - auch auf dem Berg.
    Die Arbeiten in der Varianlage sind beendet: die Besucherbegrenzung wurde verändert: anstelle der mit Schilfrohr umwickelten alten Stahlpfähle nun dicke Bambusrohre, durch Löcher wurde ein Seil straff gespannt, auf dem auch die Varis balancieren können.
    Im Hof des ABH an den Freianlagen wurden die Sicherheitsnetze ausgetauscht.
    Tierisches? Leider: an den Folgen einer Verletzung des Muttertieres der Moschustiere durch den Bock starb das Jungtier (wohl Milchmangel). Die Mutter wird genesen. Sonst genoss man die Sonne.
    Der Marco-Polo-Bock soll wieder demnächst auf die Anlage.
    Im Vorfeld der Vogelshoweröffnung finden schon Übungen unter erwünschtem Publikum statt, um die Tiere an Menschen zu gewöhnen. Die Wüstenbussarde machten ihre Sache sehr gut, nur die Uhudame Elba hatte ihren eigenen Kopf - Plan X war notwendig - Anlockung aus nicht vorgesehenen Landebäumen.

    Uhudame Elba

    (27.09.2016)
    WolfDrei:   Ei der Daus: Brauche wohl nun doch eine Brille, habe das Originalbild vergrößert. Wirklich, das wird die umgestaltete nördliche Seite sein.
    (21.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi inzwischen ist die RBB um 4 Sendung vom Montag wieder in der Mediathek verfügbar.
    Das Interview mit Andreas Knieriem (unter anderem über Dashis Tod) beginnt etwa ab 43:40.
    Hier der Link :
    http://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-UM4/rbb-UM4-aus-dem-Berliner-Zoo/rbb-Fernsehen/Video?documentId=37833550&topRessort=tv&bcastId=30445748
    @WolfDrei und Michael Mettler meiner Meinung nach handelt es sich bei dem Bild um die Flanke des Alfred-Brehm-Hauses
    Im Hintergrund sind ja auch die Außenkäfige zu sehen.
    (21.09.2016)
    WolfDrei:   @MM: Ich mußte das aushängende Bild seht zurechtschnippeln - im großen Original ist das wirklich der ``Innenhof`` - also die Fläche gegenüber den beiden wasserumsäumten Freianlagen. Chaco-Pekaris: die 5 sind die jetzt lebenden Jungtiere - ``Schwund`` bei den Würfen abgerechnet.
    (21.09.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ich halte das nicht für die Innenhofanlage, sondern für die Umgestaltung der ABH-\"Flanke\", die bisher Tiger, Jaguare usw. beherbergt.

    Laut \"Berliner Tiere\" Nr. 27 hatte eine Chaco-Pekari-Sau namens Chica Anfang Juni Vierlinge, dann ginge \"5 Ferkel von 3 Sauen\" aber nicht auf...?
    (20.09.2016)
    WolfDrei:   Dann schulde ich noch das Bild von der ABH-Planung für die Innenhofanlage (trotz nur 1,5 MB). Allerdings sieht mir der ``Sumatraner`` sehr nach Amurtiger aus. Übrigens, wie ich gerade sah, sind die Zitate-`` Tippelchen\"\" im Text wieder weg
    (20.09.2016)
    WolfDrei:   Bucharahirsch in der Suhle
    (20.09.2016)
    WolfDrei:   Schnelldurchlauf:
    - an der Plansche und der Vogelarena sind eine Menge ?Nordsee-? und ?Bayernschnickschnack?teile eingebaut worden: eine große Boje, mehrere Pfähle mit Rettungsringen bzw. Holzstapel, Beile in Baumstümpfen, eine Holzhütte mit Restbrettern beschlagen, Karren etc. Die 1. Vogelschau soll am 1.10. Stattfinden. Die große Holzanlage scheint die Vögel zu beherbergen. In der Außenrotunde sind Vogelsitzbäume in den Boden eingelassen worden.
    - bei den Chaco-Pekaris hat es diesjährig von 3 Sauen 5 Ferkel gegeben. Zweiggruppen gibt es mittlerweile in Wroclaw, Prag und Planckendael.
    - bei den Wisenten gab es eine dritte Geburt, das Kitz bei den Maralen ist weiblich.
    - Im Variwald wird gebuddelt: Wasserleitung? Überhaupt wird des öfteren gesprengt - kannte ich unter BB nicht.
    - im ?nordischen ? Hirschrevier läuft seit 2 Wochen die Brunft: Duell zwischen Maral und Wapiti, der Buchara sühlt im Schlamm.
    Anbei der Schwarzhalskranich-Nachwuchs

    (20.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi die gestrige Sendung von RBB um 4 wird mir auf der Seite der RBB Mediathek immer noch nicht angezeigt, was seltsam ist denn gestern abend konnte ich die Sendung in der Mediathek noch sehen.
    (20.09.2016)
    WolfDrei:   Noch ein \"Namensnekrolog\" für DASHI, nachdem Jan Jakobi bei mir nachfragte. Im letzten TP-Führer von 1989 gibt es nur DAGI (erstmals so genannt im Führer von 1971 - wie ich schon unten ausführte, nach Dagmar Frederic (mit C also), der erste Führer nach \"Übernahme\" des TP durch den Zoo unter Leitung durch BB hieß sie dann DASHI - offensichtlich nicht nur eine \"neue Aussprache\" des G
    (20.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi das würde ich gerne, aber aus mir unklaren Gründen wird mir die gestrige Sendung nicht mehr in der RBB Mediathek angezeigt.
    Nur die Sendungen der letzten Woche sind dort momentan zu finden.
    Ich versuche es aber später nochmal vielleicht ist dann ja das Problem behoben.

    (20.09.2016)
    Jan Jakobi:   Nikolas, kannst du bitte den Link zur heutigen Sendung von RBB um 4 posten?
    (19.09.2016)
    Jan Jakobi:   Dann war die Erlösung in diesem Fall der richtige Weg.
    Mir ist wirklich nichts aufgefallen.
    (19.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Laut einer Aussage von Andreas Knieriem in der heutigen Sendung von RBB Um 4 ist inzwischen bekannt das Dashi an einer Darmverschlingung litt.
    (19.09.2016)
    WolfDrei:   Noch etwas zum Namen - habe ich irgendwo gelesen. Der Name wurde von der damals sehr bekannten DDR-Sängerin Dagmar Frederik \"entliehen\", die wohl auch, wie andere Berühmtheiten, bei Tierparkfesten auftauchte. Daraus soll dann Daggi und dann Dashi geworden sein.
    (19.09.2016)
    Jan Jakobi:   Mit dem Tod von Dashi entfällt die Zusammenführung mit Bibi und deren Töchtern.
    Damit ist jetzt von allen ehemaligen 3 Untgruppen der 6 adulten Kühe jeweils die Hälfte verstorben.

    Dashi (+) - Bibi
    Lilak - Sabah (+)
    Pori - Mafuta (+)

    Dashi war die beeindruckenste Afrikanerin die ich kannte und sie war ein TP-Urgestein.

    Im TP verbleiben 5 Afrikaner (Tembo/ca. 30/31 J., Lilak/ca. 43 J., Pori/ca. 35 J., Kariba/10 J., Kando/9 J.) und 7 Asiaten.

    Anbei ein letztes Foto, diesmal von Mai 2008.
    Damals hatte sie noch schöne Stoßzähne, ca. 3 1/2 Jahre (Oktober/November 2011) später brach sie sich diese ab.
    (19.09.2016)
    Jan Jakobi:   Zum Alter: Dashi wurde ca. 1968 geboren und im Dezember 1969 kam sie in den TP.
    Sie war also ca. 48 Jahre alt.

    Im Teil 1 der Friedrichsfelder Elefanten-Chronik gibt es ein Foto von Dashi (mit Dombo und Bambi) vom 31.07.1970.
    Zu dem Zeitpunkt war sie ca. 2 Jahre alt, im Vergleich mit den TP-Afrikaner-Kälbern kommt das ungefähr hin.

    Anbei Dashi im März 2004, mein ältestes \"Passfoto\" von ihr.
    (19.09.2016)
    Jan Jakobi:   Das zweite Foto vom Donnerstag.

    Es ist vielleicht noch interessant zu erwähnen das es von Mittwoch auf Sonntag einen Temperatursturz (von ca. 30 Grad runter auf ca. 26 Grad) in Berlin gab. Für betagte Tiere ist das vielleicht nicht so einfach zu verkraften.
    (19.09.2016)
    Jan Jakobi:   \"Schöner\" Zufall!

    Ich habe nämlich 3 Tage zuvor, also an Donnerstag den 15.09., den TP besucht und war wie immer auch bei den Elefanten.
    Mir ist an dem Tag nichts nennenswertes aufgefallen.

    Donnerstag war die Aufteilung so:

    Vormittags: Dashi, Lilak, Kariba auf der Herden-Außenanlage + Tembo, Pori und Kando auf der Bullen-Außenanlage
    Nachmittags: Tembo, Pori, Kando, Lilak, Kariba auf der Herden-Außenanlage + Dashi auf der Bullen-Außenanlage

    Donnerstag war sie nur mittags im Haus in ihrer Box, damit das Trio (Tembo, Pori, Kando) auf die Herden-Außenanlage konnte.

    So waren Aufteilung und Wechsel auch bei meinem Mai-Besuch, insgesamt war das so seit Juli/August letzten Jahres.
    Tembo hatte sie damals wieder angegriffen, deswegen durften die beiden seit dem nicht mehr zusammen auf die Außenanlage.

    Anbei Dashi am Donnerstag.
    (19.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Elefantenweibchen Dashi lag am Sonntag in ihrer Box und konnte aufgrund einer Kreislaufschwäche nicht mehr austehen.
    Man hat sich dazu entschieden das Tier einzuschläfern.
    Im Institut für Zoo-und Wildtierforschung soll die genaue Ursache für die Kreislaufschwäche festgestellt werden.
    Dashis genaues Alter ist nicht bekannt man hat es aber auf 48 Jahre geschätzt.
    Ich frage mich ob in diesem Fall die Herde die Möglichkeit hatte sich vom verstorbenen Herdenmitglied zu verabschieden.
    (19.09.2016)
    WolfDrei:   Nochmals
    (17.09.2016)
    WolfDrei:   Nochmals
    (17.09.2016)
    WolfDrei:   Ein Blick in die Zukunft: der \"Innenhof\" des Brehm-Hauses
    (17.09.2016)
    WolfDrei:   Entfernung in direkter \"Flugluftlinie\" höchstens 150 m!
    (14.09.2016)
    Mark Meier:   Gefühlt sind beide Bereiche nicht unmittelbar benachbart aber auch nicht sooo weit entfernt voneinander. Allerdings gibt es recht viele Bäume dazwischen und wenn die Vögel nicht allzu hoch fliegen, sollten sie eigentlich kaum ein Kaninchen ins Visier bekommen.
    (14.09.2016)
    Michael Mettler:   Wie weit ist eigentlich das neue begehbare Kaninchengehege von der Freilichtbühne entfernt? Nicht, dass da mal einer der Greife Lust bekommt, die Show zu schmeißen und statt des Eintagskükens in der Hand des Falkners lieber lebendes Karnickel anzusteuern ;-)
    (14.09.2016)
    Mark Meier:   Das ist ja richtig spannend. Also erst einmal abwarten, wie viele Tiere nun wirklich gekommen sind (und bleiben?).

    Übrigens wird die Flugschau wohl frühestens Ende September beginnen, wie mir ein Freund mitteilte. Die Vögel müssen erst noch besser an die Tribüne gewöhnt werden.
    (14.09.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: ich war relativ weit entfernt von der Anlage, wollte wegen der Hitze nicht dorthin zurück. Laut Jahresbericht 2014 waren es im TP-Besitz 3,6.
    Als ich die Anlagen- Umstellung vor ca 2 Wochen bemerkte, nannte ein Dauerbesucher 0,4 als Bestand. Ich hatte von weitem fotografiert, zählte 9 Tiere. Es kann durchaus sein , dass in den Vorgehegen gerade auch Männchen standen, die ja , so sie aus fremden Haltungen sind, nicht immer sehr freundschaftlich zueinander sein müssen. Die Vorgehege waren von meinem Standpunkt aus nicht einsehbar. Warum nicht auch 6,6 !
    (14.09.2016)
    Mark Meier:   Wie viele Vicunjas hatte man denn vorher? Waren es deutlich weniger?

    Übrigens sollten laut einer anderen Quelle sogar 6,6 Vicunjas in die Staaten reisen. Es können also offenbar nicht alle im Tierpark gelandet oder geblieben sein.
    (14.09.2016)
    Michael Gradowski:   Die aus Paris gekommenen Maras leben mit den Guanakos zusammen.
    (13.09.2016)
    WolfDrei:   Selbiges Kletternetz an der Cafeteria ist offensichtlich frei gegeben worden - noch hängen dort einige Luftballons.
    Ansonsten hielt es mich nur 2 Stunden im TP - zu heiß.
    Doch noch Nachwuchs beim Maral. Das Kalb hatte noch \"Kippohren\", wurde wohl am 12. -13. 9. geboren. Nachwuchs auch noch beim Wisent.
    Eine kleine`\"Schwejkiade\": die Umstellung von Alpakas und Vicunjas hatte sich dadurch notwendig gemacht, dass europäische Zoos die Tiere im TP eingestellt hatten, um sie dann Richtung USA zu bringen . Der Zoo in den USA mußte- aus welchen Gründen auch immer - passen, So können also 9 Vicunjas besichtigt werden!

    Anbei das Maralkalb
    (13.09.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Die Freilichtbühne ist nicht mehr für Besucher gesperrt.
    Der alte total zerfallene Kiosk an der Freilichtbühne wurde zu einer Burgruine umgestaltet, ansonsten kamen zur Hintergrundwand (Waldmotiv) noch einige Hütten zur Dekoration hinzu.
    Die Rückwand der Bühne wurde mit einem hohen Holzzaun abgesperrt.
    Am Spielplatz Fabelwald wird gerade das Kletternetz aufgestellt, daher ist der Spielplatz zum Teil gesperrt.
    (11.09.2016)
    WolfDrei:   `` offiziell`` darf ich mitteilen, dass es noch in diesem Jahr für den TP einen Jahresbericht 2015 geben wird. Die Ankündigung erfolgt auf der homepage (leider wohl wieder im DIN A 4 -Format)
    (07.09.2016)
    Jan Jakobi:   Hannes, ich bin davon ausgegangen das Rainer Becker einen adulten/erwachsenen Asiaten-Bullen meint.
    (07.09.2016)
    Hannes Lueke:   Also heißt der Elefantenbulle im Tierpark Edgar....
    (07.09.2016)
    Jan Jakobi:   Es gibt seit fast einem Jahr keinen Asiatischen Elefantenbullen mehr im Tierpark!

    Der langjährige Asiaten-Bulle Ankhor wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2014 nach Prag abgegeben.
    Der Nachfolger Valentino wurde mit Nova und Cynthia sowie Bogor am 29. September 2015 nach Madrid Zoo abgegeben.

    Steht übrigens alles hier im Forum ;)
    Außerdem gibt es im Internet diverse Elefanten-Webseiten.

    Derzeit befinden sich in Berlin \"nur\" 2 adulte Bullen: Tembo (Afrikaner) im Tierpark Berlin und Victor (Asiate) im Zoo Berlin.
    Mit Edgar gibt es im Tierpark einen Baby-Bullen bei den Asiaten und bei den Afrikanern gibt es noch den Jungbullen Kando.
    (07.09.2016)
    Rainer Becker:   Eine Frage: kann mir jemand den Namen des asiatischen Elefantenbullen vom Tierpark nennen? Danke.
    (07.09.2016)
    WolfDrei:   Pardon - zu schnell:
    die Statistik
    (06.09.2016)
    WolfDrei:   Zunächst Entschuldigung bezüglich der Zuchtbuchdaten von Chinaleopard und Paradiesvögel: das International Yearbook ist schon beim Kurator.
    Tierisches:
    - dem Atlashirsch sei das Geweih abgesetzt, glaubte ich - es war dies beidseitig eher ein `` Ermüdungsbruch``, noch nicht der eigentliche Abwurf
    - Im ABH gab es doch noch eine Neugestaltung der Kleinkatzenanlagen: Falbkatzen und Salzkatzen wurden ausgelagert, dafür erhielten die Margays noch die bisherige Salzkatzenabteilung; die Palawankatzen jene der Falbkatzen dazu.
    - Im Vorgehege steht (meiner Ansicht nach ) ein neuer Kapbüffel, nachdem der seit ca 15 Monaten eingestellte bisher Nichts zustandebrachte.
    - weiterhin keine Geburt bei Schneeziege und Maral - das war es wohl in diesem Jahr.
    An der Plansche wird gebastelt.

    Anbei die Geburtenstatistik August

    (06.09.2016)
    WolfDrei:   Bei den südamerikanischen Cameliden gab es im TP eine kleine Revier-Umstellung: Getauscht haben Vicugnas und Lamas miteinander. Bei den Buntmardernachwuchs ist nun auch das Geschlecht bekannt 1 , 1. Der Junge hat wie die Mutter eine weiße anteilige Vorderpfote.
    (02.09.2016)
    WolfDrei:   Ist doch klar ! Aber umso größer ist dann die Überraschung!
    (01.09.2016)
    Oliver Muller:   Verständlich, aber es gibt eben auch einfach Zoobegeisterte wie mich, die neugierig sind, worauf sie sich in Zukunft freuen können.
    (01.09.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich kann WolfDrei```s Ärger nachvollziehen. In Hannover wurde es den Scouts, Tierpflegern und uns auch verboten, besondere Tierzugänge, Abgaben oder auch besondere Geburten zu erwähnen bevor es eine offizielle Pressemitteilung des Zoos gibt. Auch die Orten, an die populäre Tiere wie z.B. Orang Utans, Gorillas oder Elefanten abgegeben werden sollen erfahren wir erst, wenn die Tiere bereits dort angekommen sind und es eine offizielle Information hierzu vom Zoo gibt. Auch dort wird es u.a, mit dem Verhalten von Zoogegnern begründet, die teilweise sogar vorher nachprüfen ob der angebliche Aufnahmezoo ihrer Meinung nach für die Unterbringung der entsprechenden Tiere geeignet ist. Wenn das nicht der Fall ist veröffentlichen sie sofort eine Lawine an Negativmeldungen über den Abgabe- und den Aufnahmezoo auch wenn die Kritikpunkte sich gar nicht bestätigen. Diese Negativpresse ist von den Zoos nicht erwünscht.
    (31.08.2016)
    WolfDrei:   Nach langer Durststrecke gab es wieder in der neuen Gruppe der Zwergmaras eine Geburt
    (31.08.2016)
    WolfDrei:   Liebe TP-Zoo-Freunde, mit gewisser Irritation verfolge ich die Diskussion um das Für und Wider der Ausstellung, welcher Art auch immer, sei es im Zoo , sei es im TP. Ich weiß nicht, wer es gesagt hat: Das einzig Beständige in einem Zoo ist die Unbeständigkeit! Man möge auch berücksichtigen, dass der TP weiterhin der kleine (und nun nicht mehr ganz so arme - hoffentlich) Bruder des Zoos ist. Ich kenne keine Zooeinrichtung, dessen neuer Chef mit einem tollen Masterplan, auch 10-Jahresplan, Visionsplan oder auch ZEP - so der denn für mindestens 10 Jahre ausgelegt wurde - am Ende der Laufzeit völlige Identität vorlegen können. So hat Paris -Vincennes mit einer gewaltigen Arbeitsleistung in kürzester Zeit mit etwas sehr vil mehr an Euros als der TP und trotz Überziehung der Baukosten nicht alles geschafft - ich weiß nicht, wie es in Abu Dhabi (in Al Ain) ausgegangen ist - da standen 2 Milliarden Dollar zur Verfügung. Und diese Aussagen treffen natürlich auch für die am Ende vorhandene
    `` Tierausstattung`` zu.
    Noch ein Wort zu `Fans`, die vielleicht eine besondere Beziehung zum Leitungsgremium , Pflegern und Kuratoren von Zoo und TP hätten und entsprechende Aussagen machen könnten. Es gilt die Anweisung, dass derartige Fragen nur an die Leitung zu richten seien - die Gründe bei der Masse von Zoogegnern sind doch wohl klar. Für mich ist wichtig, dass ich bei meinen Führungen über fast 6 Jahre (bisher) keine provozierenden Fragen beantworten musste bzw. ich sie durchaus abschmettern konnte (mit Unterstützung der Geführten).. Hinzu kommt, dass alle Pfleger oder auch Kuratoren, die ich besonders über ca. 45 Jahre kannte, mit mir dasselbe Schicksal teilen - dass sie nämlich Rentner sind. Dennoch kenne ich weiter viele durchaus gut, werde ihnen aber nicht laufend auf den Keks gehen, um vielleicht ein besonderes ``Geheimnis? zu erfahren. Meinetwegen , ob es sich um männliche oder weibliche Geburt handelte - das schon - was aber auch schon grenzwertig sein kann. Unter BB wurde ich durchaus darauf hingewiesen, dass ich nicht der Erste sein möge, der ein besonderes Tier mit Foto öffentlich macht. Und ich will nach einem grenzwertigen Fall auch nicht die Mitarbeiter gefährden. Schluß!

    Dienstag, nur wenig Zeit. Stehe ich mit einem kenntnisreichen Fan bei den Moschusstieren, das Baby gucken - nicht zu sehen im Bereich ab 5 m bis zur Mauer im Springkraut, dicht aber an einem Baum der Vater mit schönen Zähnchen. Warten, Gucken, nichts. Neben uns steht eine Familie mit einem Mädchen, so 7-8Jahre alt - und schon mit Fotoapparat. Wir hören dann die Mutter sagen:``das Baby ist für deinen Apparat noch zu weit weg``, Hei, Baby? Ja, dort vorne , 3 m vom Gitter! Welche Blamage! NEIN, Betriebsblindheit (und ohne Brille)
    Bild anbei

    (31.08.2016)
    Michael Gradowski:   @Sacha: Deswegen bin ich ja auch so überrascht, daß man jetzt plötzlich mit Sumatra- UND Malaientigern fürs ABH plant. Letztere hätten ja gut in den Zoo gepasst, wenn man bei den ZEP-Planungen (Sumatrat. ABH; Amurt. Mandschurei) geblieben wäre.
    (30.08.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß sind für den Zoo Amurtiger geplant, die die vorhandene, aber dann vergrößerte Anlage am Raubtierhaus bewohnen sollen. Ich schätze, dass man mit dem Zuchtpaar aus dem Tierpark plant. Allerdings fände ich aufgrund des geheizten Raubtierhauses eine tropische Tigerart sinnvoller als Amurtiger, die gut ohne beheizbare Ställe auskommen.
    (30.08.2016)
    Sacha:   Welche Tiger-UA ist eigentlich für den Zoo Berlin geplant? Wäre ja schwachsinnig, für zwei und mehr UAs im TP zu bauen und den Zoo ohne Tiger zu belassen.
    (30.08.2016)
    Oliver Muller:   @Michael Gradowski: es macht halt stutzig, dass die Amurtiger eben nicht wie Löwen und Chinaleoparden als Besatz für andere Teile des Parks genannt werden.
    (30.08.2016)
    Michael Gradowski:   Daß die Amurtiger nicht erwähnt werden, liegt sicher daran, daß sie nach dem Umbau mit Einsetzen des neuen Konzepts eben nicht mehr ins ABH zurückkehren, schließlich deckt es den Bereich SO-Asien ab. Die Amurtiger galten ja von Anfang an als Flagschiffart des Bereichs Mandschurei.
    Im Übrigen wird auf Facebook erwähnt, daß die Amurtiger VORERST im ABH bleiben. Wenn im nächsten Jahr der Umbau tatsächlich beginnt, ziehen sie vielleicht in den Zoo oder eine andere Einrichtung.

    (30.08.2016)
    Oliver Muller:   Seid ihr sicher? Das, was Nikolas sagt, war ja die ursprüngliche Planung. Ich verstehe das jetzige Pamphlet eher so, dass in Zukunft im Zoo die Amurtiger leben sollen und nicht mehr im Tierpark. Bzgl. der Bären war ja von Anfang an nicht klar, ob sie nun IM oder NEBEN dem ABH unterkommen sollen. Ich erinnere mich jedenfalls an ABH-Skizzen, die am Kopfende des ABH zwei große Innengehege und dazwischen ein großes Tiger-Aussengehege vorsahen und an den Seiten - so interpretierte ich das damals - ein mal ein großes und einmal drei kleinenAussengehege. Es hat nicht zufällig jemand gute Beziehungen zum TP und kann das mal in Erfahrung bringen?
    (30.08.2016)
    Michael Gradowski:   @Nikolas Groeneveld: Das versteht wohl keiner so wirklich ;-)
    (30.08.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde es bei den beschränkten Platzverhältnissen im ABH auch nicht besonders sinnvoll, wenn man dort 2 sich stark ähnelnde Tigerunterarten hält. Ich hätte es ebenfalls begrüßt, wenn der Zoo zukünftig Malaientiger anstelle von Amurtigern im Großkatzenhaus zeigen würde und im ABH wie geplant nur Sumatratiger gehalten würden. Das würde platzmäßig mehr Sinn machen.

    Die Unterbringung der Sundagaviale in der Tropenhallen ist ja bereits geplant, auch wenn nicht mehr von Komodowaranen in der Halle die Rede ist.Goodfellow- Baumkänguruhs könnte ich mir auch gut in der Tropenhalle vorstellen, wenn man sich dort wirklich nur auf eine Krokodilform konzentriert und nicht auch noch eine große Waranart unterbringt.

    Eine artgemäße Unterbringung von Javaleoparden und Nebelpardern in vergrößerten Anlagen dürfte einigermaßen gut möglich sein. Ich weiß aber nicht, wo noch Platz für Malaienbären im Haus ist, wenn man dort wirklich 2 Tigerformen halten will. Daher bin ich auf die konkreten Baupläne sehr gespannt,

    Für Goldkatzen könnte man vermutlich die Kleinkatzenanlagen im Eingangsbereich umbauen wobei ich hoffe, dass man dort eine neue teilbare Außenanlage für die Goldkatzen anbaut, was platzmäßig kein Problem sein sollte. Ich frage mich allerdings, wo dann die angekündigten Fleckenmusangs unterkommen sollen, die im Artikel allerdings nicht genannt werden.
    (29.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich verstehe nicht warum man im Zoo nicht einfach in Zukunft Malaysische Tiger hält und im Tierpark Sumatratiger im Alfred-Brehm-Haus und Amurtiger im Mandschurei-Teil.
    (29.08.2016)
    Michael Gradowski:   Die Amurtiger werden ja im zukünftigen Mandschurei-Teil gezeigt. Der TP plant also mit insgesamt 3 Tigerformen.
    (29.08.2016)
    Oliver Muller:   Als zweite Tigerart waren bisher eigentlich die Amurer in einer neuen Freianlage geplant. Die tauchen ja jetzt in diesem Artikel auch nicht mehr auf - Kann sein, dass man nun umgeplant hat, nachdem man sich entschieden hat, sie im Zoo weiter zu zeigen. Ich hätte es sinniger gefunden, \"kalte\" (Unter-)Arten in Freianlagen zu zeigen und das Raubtierhaus im Zoo wie das ABH primär für \"warme\" Arten zu nutzen. Also die ursprüngliche Planung für den TP und im Zoo dann Indische Löwen, Malaiische Tigern und Jaguare plus meinetwegen Sri-Lanka-Leoparden oder eine zweite Gruppe Java-Leoparden. Für eine Freianlage für kalte Leoparden hätte man im Zoo sicher auch noch ein Eckchen gefunden.
    (29.08.2016)
    Oliver Muller:   Da bin auch gespannt. Bisher war ich davon ausgegangen, dass nur die Sumatratiger im ABH bleiben sollen, nicht auch noch die Malaien. Mit 6 mittelgroßen bis großen Raubtieren wird das schon gemütlich. Da spart man sich Heizkosten. ;-)
    (29.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Mir ist unklar wie man so vielen Tierarten im Alfred-Brehm-Haus in Zukunft in artgemäßen und modernen Anlagen zeigen möchte.
    Ich hatte darauf gehofft das man die Kleinkatzenzuchtanlage zum Malaienbärenhaus umbaut, auf der jetzigen Rentieranlage wäre Platz für eine Außenanlage.
    Eine zweite Bärenfreianlage könnte man auf der Fläche zur Afrikavoliere bauen.
    Die Tigerfreianlage wie geplant vergrößern und komplett den Sumatratigern überlassen, wo man dort noch Malaysische Tiger in einer vernünftig großen Anlage (aus meiner Sicht) unterbringen will weiß ich nicht.
    Bei den Malaysischen Tigern müsste man für die Zucht ja auch noch ein Tier austauschen da es sich beim jetzigen Paar um Geschwister handelt.
    Für die Leoparden ist es wahrscheinlich nicht ganz so einfach weil der denkmalschutz bestimmte Vergrößerungen verhindert.
    Ich hoffe jetzt darauf das dann immerhin die Malaienbären am und nicht auch noch im Alfred-Brehm-Haus untergebracht werden, den sonst wird es in dem Haus meiner Meinung nach wirklich viel zu eng.
    Aber ich will erstmal konkrete Baupläne und das \"Endprodukt\" abwarten bis ich mir wirklich eine Meinung bilden kann.
    (29.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/regenwald-in-sicht
    (29.08.2016)
    WolfDrei:   Und endlich habe ich ein richtiges ```Stachel-Schwein`` fotografieren können - mit Hilfe eines an Tieren interessierten Schäferhundes
    (24.08.2016)
    WolfDrei:   Nun das Kitz selbst. Hinzugekommen ist neben einem ``verspäteten `` Kreishornschaflamm noch ein Weißlippenhirschkalb.
    (23.08.2016)
    WolfDrei:   Das Resultat eines 5stündigen ``Ansitzens`` (besser Herumstehens).
    Anbei das jetzt 9 tägige Moschustierkitz - ein Weibchen.
    (23.08.2016)
    WolfDrei:   etwas verquer ausgedrückt : die Reitveranstaltungen fanden NICHT auf der eigentlichen Trappenwiese statt (die drei Hähne waren relativ ruhig bei dem Trubel) sondern daneben
    (22.08.2016)
    WolfDrei:   Und nach langer Zeit eine ERSTSICHTUNG: ein Einhorn!
    (22.08.2016)
    WolfDrei:   Nun habe ich gestern doch das Barockfest im TP besucht (in Eigenwerbung das größte in Deutschland - oder sogar Europas?) - sonst nicht so sehr bei mir im Focus, speziell, wenn auch noch preußische ``lange Kerls`` aufmarschieren. Na ja, dann war da noch die Aussicht auf Sehen des Moschustierjungtieres - war aber nichts. Eine Pflegerin meinte, dass es am günstigsten gegen 7 Uhr in der Frühe sei!
    Die ``Kerls`` hielten sich aber dann mit drei Mann in Grenzen und auch der alte Fritz musste nicht Flöte spielen. Die Förderer waren aufgerufen worden, sich ebenfalls zu kostümieren - das Ergebnis war verblüffend, wusste gar nicht, dass die städtischen Kostümverleihe einen derartigen Vorrat haben - schätzungsweise an die 500 Verkleidete sah ich neben den Hauptakteuren - also Sänger, Tanzgruppen, Traditionsvereine , Postkutschen, Überlandkutschen - dazu (ohne Barock) einige zehntausend Besucher mehr. Dazu, wohl mit mehreren Wiederholungen auch am Vortag, Barocklieder (professionell!), Tänze (etwas weniger) an mehreren Orten, für den Tierfreund Pferdevorführungen mit ``Pferdebarocktanz`` und eine liebenswürdige Märchengeschichte für Kinder und Erwachsene mit mehreren verwunschenen Mädchen (die wollten mal Schwan, mal Ente , mal Frosch sein - konnten sie wählen) und einem lockeren Erzähler. Dazu dann schöne Pferdedressuren, alles auf der benachbarten Trappenwiese, auf der anderen großen Picknickwiese viele Spiele für Kinder. Dann die Buden : Bratwurst, Kuchen von den Förderern, Weinprobe (unentgeltlich), Pflanzenverkauf, Gewürze, Mineralien, esoterische Steine, Räucherfisch aus Havel und Oder, handgemachte Seifen usw. usw. Wenige Gaukler, dafür drei athletische Männer, die , nur mit Lederschurz ``bekleidet`` , in Goldstaub auf der Randung des Schlossbrunnens standen - Amorbögen in der Hand haltend - ganz schön standhaft! (auch bei Regen?)
    Blieb noch etwas `` Tierzeit``: die Geweihe sind ab bei Maral und Montanawapiti, seltsamerweise auch beim Berber - der war doch recht friedlich.
    Und die Präriehunde waren erstmals für mich sichtbar - aber nicht dort haben sie die Röhren gebaut, wo ``Mann`` es eigentlich vorgesehen hatte (nämlich im linken Abteil), sondern in der Mitte direkt am Fels. Was sich übrigens als sehr positiv erwies - bei einem starken Regenguss vom Vortag war das Wasser genau in dieses vorgesehene Abteil geschwemmt worden - so dämlich sind ja auch nicht! Ach ja, einen Regenguss gab es für 20 Minuten auch noch. - habe noch nie so viele Besucher im Affenhaus gesehen!
    Positiv!

    Anbei: das Berberkitz in etwas besserer Position

    (22.08.2016)
    WolfDrei:   Und noch ein Erfolg aus dem Vogelbereich: in der Ibisvoliere ist ein Strohhalsibis geschlüpft - macht allerdings Krach für Zwei.
    (20.08.2016)
    WolfDrei:   noch ein ps , die Cafeteria betreffend: Die Großzylinderbecken sind noch nicht besetzt. Aufschrift `` demnächst besetzt``. Dafür sind die zwischen den drei ``Essensälen`` befindliche Aquarien wieder existent - allerdings in etwas anderer Form. Bei gleicher Grundgröße sind die Vorder-/ Hinterseiten leicht ``eckig`` vorgezogen worden. Noch sind sie verhängt, die der Essenausgabe nächste Reihe betrifft Korallenbecken in der Einlaufphase - sieht aber bisher nicht sehr gut aus. Die 2 Reihe ist offensichtlich für Süßwasser angedacht, auch sie nicht besonders gut aussehend - starke Veralgung.
    (20.08.2016)
    WolfDrei:   @Mark Meier: Dank für den Gruß!
    Zu den Fragen.
    - Das Berberhirschkalb ist ein Weibchen, gegenwärtig etwa so groß wie die Timorhirsche und auch in der Fellfärbung nicht so anders. Allerdings ist das Kopfprofil etwas anders.
    Trappenumzug: die Anlage blieb unbesetzt, die benachbarten Klunkerkraniche können sie mitbenutzen.
    (20.08.2016)
    Mark Meier:   @WolfDrei: Dann willkommen zurück! Da haben die Moschustiere ja einen würdigen Empfang bereitet, auch wenn dieser durch die gelungene Versteckaktion natürlich etwas getrübt wurde. Ich kann den Beitrag auf Facebook bis zum nächsten Besuch sehr empfehlen, man muss dort auch nicht angemeldet sein. Einfach bei Google \"Facebook\" und \"Freunde Hauptstadtzoos\" eingeben (oder direkt auf facebook.com/freundehauptstadtzoos1 gehen) und dann auf der Seite leicht nach unten. Die Fotos sind klasse.

    Zwei Fragen hätte ich aber noch:
    -Ist beim Berberhirschkalb schon das Geschlecht bekannt? Ich kann mich nicht erinnern. Toll, dass es jetzt zu sehen ist.
    -Was lebt nach dem Umzug der Trappen zurück auf ihre alte Wiese nun eigentlich auf der zwischenzeitlichen Trappenanlage bei Schopfhirschen und Moschustieren? Einfach wieder Kraniche?
    (20.08.2016)
    WolfDrei:   Zum Schluss: ein später Schlupf bei den Flamingos - aber 4 Weibchen sitzen noch.
    (19.08.2016)
    WolfDrei:   Auch das Küken bei den Schwarzhalskranichen gedeiht.
    (19.08.2016)
    WolfDrei:   Da kaum noch gefleckt, nun ein Bild von Ende Juni - noch in der Handaufzucht
    (19.08.2016)
    WolfDrei:   Nach drei Wochen Abwesenheit ein Wiedereinstieg - mit einem afrikanischen Schnupfen (ist ja dort Winter), so nur ein Kurzbesuch.
    Zur Holzverkleidung: Ich glaube, dass die unterschiedliche Art nur Holz oder Metall-Holz die Einwohnereigenschaften berücksichtigt. Meerschweinchen, Hausziegen und -schafe knabbern nun mal an den doch recht dünnen Stangen: Das Metallgitter bleibt also. - bei Schweinen kann es entfernt werden. Bliebe die Verblendung bei den Gänsen - die knabbern eher nicht.
    Plansche: der Berliner versteht eigentlich darunter etwas anderes als das Entstandene. Klar ist : stehendes Wasser mit Badenden ist nach den heutigen Hygienestandards praktisch ausgeschlossen. Brauchen wir also eine neue Definition für Plansche (so wie Rückbau für Abriss). Aber wenn es Freude macht! Die Umgebungsseile sind natürlich nur juristisches Hindernis.
    Tierisches: Das Berberhirschkalb ist jetzt Untermieter bei den Timorhirschen, in ca 5-6 Monaten geht es ins richtige Revier. Bei den Sambaren wird es nochmals Nachwuchs geben, das Erstgeborene des Jahres ist ein Bock. Wapiti und Maral werden ihren Kopfschmuck ?zeitnah? einbüßen.
    Größte freudige Überraschung ist der Moschustiernachwuchs, Vater von 09, Mutter vom 2013. Obwohl ich dort 30 Minuten stand und die Mutter aktiv war wie sonst nie - keine Sichtung. Mein letztes Tierparkkitz habe ich ca 1972 aufgenommen (siehe ZTL).
    Der fällige Silberäffchennachwuchs hat leider nicht überlebt.
    Ansonsten überall Vorbereitung für das Wochenend-Barockfest, die Gesangesübungen dazu am Schloss lassen Angenehmes erwarten.
    Anbei der Berberhirschnachwuchs

    (19.08.2016)
    Mark Meier:   Die Facebookseite der Freunde der Hauptstadtzoos meldet Nachwuchs bei den Moschustieren. Einige sehr niedliche Aufnahmen sind auch dabei. Die Geburt habe sich vergangenen Sonntag und somit ungewöhnlich spät im Jahr ereignet. Mai und Juni sind wohl die absolute Regel.

    Ansonsten hatte der Tierpark laut dem inzwischen veröffentlichten Jahresabschluss (ungleich Jahresbericht) im Jahr 2015 1.207.010 Besucher und trotz umfangreicher Sanierungsmaßnahmen ein Plus von knapp 440.000 Euro. Noch 2016 sollen die nächsten Großprojekte Alfred-Brehm-Haus, Himalaja, Dickhäuterhaus und Hauptverwaltung begonnen oder zumindest entschieden vorangetrieben werden! Mal sehen, wieviel davon wirklich bald anläzft...
    (19.08.2016)
    Jan Jakobi:   Michael, eine kleine Erklärung zur \"Erstmalig\"-Rubrik im MILU:

    Du schriebst am 09.04.2008 im Thread \"Elefanten in Europa 2\":

    \"Geht man nach den TP-Wegweisern, Jahresberichten und Angaben in den \"Erstmalig\"-Rubriken im MILU, dann ist Dashi anscheinend gar nicht importiert worden, sondern stand plötzlich eines Tages aus dem Boden gewachsen im Gehege.\"

    Dashi kann auch nicht in der \"Erstmalig\"-Rubrik auftauchen, weil sie der 2. Afrikanische Elefant des TPs war.
    Der erste war Hannibal, der 1956 aus dem Opelzoo in den TP kam.

    Im Thread \"Zoo Magdeburg\" schriebst du am 09.10.2011:

    \"Ich hatte ja schon im Ausgangs-Thread angedacht, ob diese Kuh vielleicht von Magdeburg wegen der Risikosituation ohne Außengehege im TP „geparkt“ worden sein könnte und dann dort „hängenblieb“. Dieser Gedanke erhielt zusätzliche Nahrung beim Blick in den MILU, denn der Rubrik „Im Jahr X erstmalig gehaltene Tierformen“ geht ja traditionell immer ein kurzer Jahresrückblick mit bemerkenswerten Neuankömmlingen und Zuchterfolgen voran. Ein Spitzmaulnashorn taucht darin 1967 allerdings nicht auf, obwohl Petzold sogar Ergänzungen der Zuchtgruppen von Bergkängurus und Ellipsenwasserböcken eine Erwähnung wert sind. \"

    Ein Spitzmaulnashorn kann auch nicht in der \"Erstmalig\"-Rubrik für 1967 auftauchen, weil das 1. Spitzmaulnashorn 1956 in den TP kam.

    In der \"Erstmalig\"-Rubrik tauchen Tiere auf die erstmals im TP gehalten werden/wurden.
    Wenn der TP wieder Spitzmaulnashörner halten wird können die also nicht in der \"Erstmalig\"-Rubrik auftauchen, weil die ja schon vor vielen Jahren im TP gehalten wurden.
    (13.08.2016)
    Holger Wientjes:   Wobei sich die Frage stellt, wo die Tiere untergebracht werden sollen, wenn andere Arten im ABH/übrigen Park momentan abgebaut werden...
    (11.08.2016)
    Mark Meier:   Laut BZ bringt Frau Niemann drei Kleinfleck-Ginsterkatzen und zwei Fleckenmusangs mit in den Tierpark.
    (10.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Die Nachfolge für Falk Dathe in der Zoologischen Leitung steht fest.
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/von-der-nordsee-in-die-hauptstadt
    (10.08.2016)
    Mark Meier:   Ansonsten schrieb kürzlich die Berliner Zeitung, dass der Tierpark 2015 erstmals seit Jahren einen kleinen Überschuss erwirtschaften konnte. Zwar nur ca. 400.000 aber immerhin.
    http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/lichtenberg-tierpark-legt-erstmals-positive-bilanz-vor-24512612?originalReferrer=https://www.google.com/
    (10.08.2016)
    Mark Meier:   Die gestrige Abendschau und die Morgenpost wissen inzwischen, wofür die zusätzlich bewilligten 15 Mio eingesetzt werden sollen:
    -8 zusätzliche Mio für das Dickhäuterhaus (inkl. der bisherigen 10 erreicht man hier nun also die vollen veranschlagten 18 Mio): Mehr Platz für die Tiere, keine Betongräben mehr, Lodge mit Café auf dem Dach. Der Komplex soll der Mittelpunkt von Afrika werden.
    -3 zusätzliche Mio für Himalaja (also mW insgesamt 8 Mio). Hier gibt es keine konkreten Angaben. Könnte Alles von Seilbahn bis Pandagehege sein oder was völlig anderes...
    -4 Mio für Beschilderung UND Wegführung. Beschilderung könnte aber auch Gehegeschilder etc meinen und muss ja nichts mit den Wegweisern zu tun haben, die man gerade erst erneuert hatte. Irgendwie erscheint mir die Summe doch sehr hoch aber leider kann ich gerade auch nicht im ZEP nachsehen. Hoffe es soll keinen aufgezwungenen Rundweg geben. Das wäre bei so einem riesen Areal aber auch kaum möglich bzw sinnvoll.
    (10.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Löwenweibchen Shakira ist nach Budapest umgezogen
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/umzug-fuer-die-arterhaltung
    (07.08.2016)
    Tom Schroeder:   Sorry für die vielen Rechtschreibfehler - ich habe das getippt während ich Olympia geschaut habe... :-( Und das Euro-Zeichen hat das System generell durch ein Fragezeichen ersetzt, warum auch immer. At Administrator: Wäre es nicht mal Zeit für eine Korrektur-Funktion, zumindest innerhalb der ersten zehn Minuten nach Einstellung eines Beitrages? :-)
    (06.08.2016)
    Tom Schroeder:   Geburten: Zwillinge bei den Silberäffchen von heute, Einling bei den Kreishornschafen von gestern.

    Spielplatz am Haustierzoo scheint fertig - die Plantsche ist großartig, ähnlich wie in Leipzig gibt sie ein großes Hallo bei den Kindern. Die Fontänen wechseln in Stärke und Höhe und halten so die Spannung bei den kurzen aufrecht. Eine extreme Qualitätssteigerung für diesen Spielplatz! Auch das neue Hüpfkissen wird stark frequentiert und ist eine Bereicherung. Ein wenig seltsam empfinde ich den Versuch, den Spielplatzbereich komplett einzuzäunen. Grundsätzlich ist das sicherlich ein positives Unterfangen, gerade bei Spielbereichen, die auch die jüngsten Kinder ansprechen. Aber hier wurden Seile zur Abgrenzung gewählt, wahrscheinlich um möglichst transparent zu wirken (was auch gelungen ist). Die Kinder, mit denen ICH täglichen Umgang pflege, würden sich davon jedenfalls nicht verlässlich aufhalten lassen...
    Die neue Gestaltung und Zusammenlegung der Chaco-Pekari-Gehege finde ich äußerst gelungen - alles in allem sehr stimmig und super gelungen!
    Die weiteren Verschönerungen im Tierpark gegen die Masse an grünen Zäunen und pro Holz-Optik kann ich allerdings nicht hundertprozentig nachvollziehen. Den Ansatz, Abwechslung in die grüne Monoton-Gestaltung zu bringen, begrüße ich sehr. Aber die Umsetzung wirkt auf mich an vielen Stellen wie gewollt und nicht gekonnt, wie zu schnell Irgendetwas gemacht statt nach und nach die Dinge wie bei den Pekaris anzupacken. Im Haustierzoo wurden die Metallzäune zum Teil durch Holzlatten ersetzt (z.B. Hängebauchschweine) - das funktioniert ganz gut. Dort, wo jedoch die Zäune belassen und die Latten \"nur\" davorgesetzt wurden, wirkt es auf mich wie Flickschusterei - nicht schön (z.B. Meerschweinchen, Gänseteich, Hissarschafe). Gleiches Vorgehen auch an anderen Stellen im Park, zum Beispiel vor der Lemuren-Insel am Vari-Wald. Dort wurden die Zäune mit trockenem Bambus verkleidet und das Metall in Bambus-Braun gestrichen - warum aber nur zum Teil? Das Ergebnis wirkt unprofessionell und in meinen Augen völlig unbefriedigend - da hätte man lieber erstmal die Zäune im alten Zustand belassen sollen, bis Geld/Ideen für eine komplette Lösung da gewesen wäre...
    Der Zauberwald-Spielplatz ist noch nicht komplett fertig, aber schon begeh- und bespielbar. Die Grundidee ist ungewöhnlich, vielleicht auch ein bißchen gewöhnungsbedürftig, aber grundsätzlich meines Erachtens nach nett. Ich hoffe nur, dass es gelingen wird, die Menschen dort langlaufen zu lassen, wo es gewünscht ist. Heute versuchten die Leute, den Pfad durch den Spielplatz z.B. mit Bollerwagen zu durchlaufen, was bei den unterschiedlichen Untergründen quasi nicht möglich ist und dazu führte, dass die Bollerwagen durch die (noch nicht wirklich angelegten) Beete gezogen wurden...
    Umgestaltung der Cafeteria: Optisch herausragend - der Bestand wurde weitgehend respektvoll behandelt und trotzdem sehr modern und ästhetisch saniert. Ich gehöre eigentlich nicht zu den Menschen, die früher alles besser fanden, aber die Speisenauswahl und vor allem die Preisgestaltung finde ich aber leider recht misslungen. Wir befinden uns mit dem Tierpark immer noch in einer Gegend, in der die Löhne nicht das West-Niveau erreicht haben. Und wenn man als haupt-Zielgruppe Familien aus dem Umland ansprechen will, dann halte ich die preise für viel zu hoch. Alle drei \"Lieblingsessen\" (Geschnetzeltes, Schnitzel, Goulasch - alles \"nur\" vom Schwein) kosteten heute mehr als 10 Euro, die sehr ansprechenden und vielseitigen Salate und warmen Vorspeisen kosten auf dem (nicht riesengroßen)größten Teller 7,90 ?, auf dem mittleren (Frühstückstellergröße) 6,50 ? und in der kleinen Schale (sehr, sehr kleinen Schale, ein Drittel meiner privaten Müslischüssel...) 3,90 ? - Sorry, aber diese Preisgestaltung ist ein zu großer Sprung im Vergleich zu dem früheren Cafeteria-Angebot. Ich will die Geflügelleber mit Klößen und Rotkohl für 8,90 ? zurück, die Entenkeule für unter neun Euro, die Kohlroulade für 7,90 ?. Und den null-acht-fuffzehn-Gurkensalat für 1,50? in der kleinen Schüssel. Nicht alles aus dem \"normalen Kantinen-Angebot von früher war schlecht....!
    (06.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Zum Thema Spielplätze:
    http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/zwei-auf-einen-streich
    (04.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ein paar Beobachtungen von meinem gestrigen Besuch.
    Die Zäune der Anlagen für Haustiere rund ums Streichelgehege werden momentan durch Holzzäune ersetzt oder erhalten einen neuen Anstrich.
    Der Spielplatz bei den Kamelen ist wieder geöffnet, neu an Spielgeräten ist unter anderem ein Trampolin, die Plansche ist noch nicht mit Wasser gefüllt.
    Obwohl man bei dem starken Regen fast daran glauben müsste das doch keine menschliche Hilfe zum befüllen mehr nötig wäre und dass sich die Plansche allein durch den Regen befüllt, aber das wird wahrscheinlich nicht der Fall sein ;)
    Der Spielplatz schien aber noch nicht ganz fertig zu sein, noch standen ein paar Strandkörbe am Wegesrand die noch auf dem Spielplatz platziert werden mussten.
    Bei den Asiatischen Elefanten konnte ich interessantes beobachten, Frosja öffnete das Gatter zum Graben der die beiden Außenanlagen voneinander trennt.
    Alle Elefanten zeigten sich interessiert aber solange wie ich vor der Anlage stand, betrat kein Elefant den Graben, es wurde nur etwas Gras daraus gefressen.
    Bei den Rothundjungtieren konnte ich beobachten, wie ein Zweig erbeutet wurde, und anschließend die Blätter abgefressen wurden.
    (03.08.2016)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Vielleicht können Smartphone-Nutzer zukünftig auch den Eintritt online zahlen und halten dann am Eingang nur noch den Handymonitor zum Nachweis vor ein Lesegerät. Fantasieren wir die Möglichkeiten mal weiter: Wenn ein Gehegebewohner mal nicht zu sehen ist oder schläft, kann das Gehege per Video-App mit Tier in Bewegung auf den Bildschirm geholt werden. Oder ein Futterautomat spuckt gegen Online-Bezahlung ein Leckerli ins Gehege, um die Bewohner betriebsam zu machen. Wichtig für Zoo-Freaks: Die Veredelungs-App. Einfach das Gehege abfotografieren, die App erkennt Allerwelts-Tierarten, löscht sie automatisch aus dem Bild und ersetzt sie fotogerecht durch Raritäten. Die Zebramanguste wird so zum Schmalstreifenmungo, der Weißhandgibbon zum Nasenaffen und das Dromedar zur Sömmerringgazelle- in Originalbesetzung wären die Anlagen ja langweilig. Ließe sich auch ausbauen zu \"Zookémon Go\": Sammle möglichst viele Raritäten - irgendwo auf dem Gelände verstecken sich virtuelle Saolas, Indris und Kakapos. So lassen sich Besucher auch in sonst weniger frequentierte Bereiche locken. Eine ganz wichtige Funktion: Der Didaktik-Alarm! Das Gerät erkennt, wenn sein Besitzer an einem Gehege vorbeigeht, ohne auf Tierschild oder Handymonitor zu schauen, und meldet sofortigen Informationsauswurfbedarf an - schließlich soll der Besucher ja etwas lernen. Und nach dem Zoo-/Tierparkbesuch fragt das Smartphone automatisch das Erlernte ab: Wer zwanzig Fragen zu Biologie und Artenschutz innerhalb einer vorgegebenen Zeit richtig beantwortet, bekommt online den halben Eintrittspreis rückwirkend gutgeschrieben (beim nächsten Besuch anrechenbar).

    Schöne neue Digitalwelt :-)
    (28.07.2016)
    WolfDrei:   pardon, jetzt aber
    (28.07.2016)
    WolfDrei:   Teil II
    (28.07.2016)
    WolfDrei:   Heute in der Berliner Zeitung: ``Erstmals in Deutschland: das Handy bimmelt vor der Fütterung``
    gemeint ist allerdings zunächst der Zoo, der TP 2017. Alles über eine App zu sehen und zu hören. Ich sehe natürlich auch im TP , dass die Besucher auf ihre ``digitale Führung\" schauen. Demnächst könnte dann alles auf dem Schirm sein , alles optimiert, alle notwendigen Infos auf dem Schirm - wenn sie dann auch noch den Eintritt bezahlen, ok !!
    Teil I
    (28.07.2016)
    Sacha:   Und ich dachte schon, das läge an meinem PC....;)
    Vielen Dank für die Info.
    (27.07.2016)
    Schueling:   Alle Einträge im Thread \"Tierpark Berlin - allgemein\" wurden in einen Thread \"Tierpark Berlin - allgemein (bis 26. Juli 2016)\" ausgelagert, um allzu lange Ladezeiten zu vermeiden.
    (27.07.2016)

    alle Beiträge



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    Vielen Dank
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