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    Zoo Hannover

    Adrian Langer:   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zoo-Hannover-trauert-um-Heiner-Engel

    Eine Hannoveraner Persönlichkeit ist gegangen!
    (12.12.2017)
    Sacha:   @Sebastian Gellert: Bezüglich Bauten teile ich, so weit meine Kenntnisse von Filmen und Fotos reichen (ich war bislang weder in Indien noch im Yukon-Gebiet), die Aussage zu Hannover. Das wirkt zumindest sehr echt.
    Wenn man sich dann aber den Tierbestand anschaut, ist es mit der Authensität nicht ganz so toll bestellt (Sibirische Tiger, Nordpersische Leoparden bzw. Pinguine etc.). Es sind allerdings \"Fehler\", die die Mehrzahl der Besucher kaum kümmern dürfte.

    Etwas anders sehe ich die Bewertung von Parkscout per se. Der Verlag ist mir zu sehr mit dem Zoo Hannover \"verbandelt\", da frage ich mich dann doch, wie unparteiisch die Bewertung erfolgte...
    (12.12.2017)
    Sebastian Gellert:   Naja immerhin rüstet die ZOOM Erlebniswelt ihren Bestand auf und jetzt auf den Hannoverschen Zoo zu kommen, der wurde erfolgreich mit der Eröffnung von Yukon Bay. Und gerade dieses Yukon Bay sollte man ausbauen - zu viele Themenbereiche und dann noch unterschiedliche Art, wie eine Südamerika-Halle samt Aussenanlagen ist etwas zu viel ?

    Aus meiner Sicht sind die Prunkstücke der Dschungelpalast und Yukon Bay, super authentisch und fantastisch gelungen, deshalb wie geplant Ausbau Dschungelpalast und Ausbau von Yukon Bay, denn das würde den Besucher spekulativ mehr begeistern.
    (11.12.2017)
    Marcell Buechner:   Ich hoffe das man beide Häuser quasi Asien und Südamerika verwirklichen kann um
    Den Zoo rund zu machen dann sind wirklich 22 ha komplett bebaut


    (11.12.2017)
    Sebastian Gellert:   Dann ist er zurecht die Nr. 1 - bedenke man das man im ZOOM Gelsenkirchen nun keinerlei Masterplan hat - noch nicht.
    Und mit zoologischen Nachbarn wie dem Zoo Duisburg oder dem Kölner Zoo, hätte man sich in Gelsenkirchen auch länger keinen Stillstand leisten können.
    Der Parkscout Publikums Award geht zurecht nach Hannover.
    (11.12.2017)
    Marcell Buechner:   Wieder einmal ist der Zoo Hannover bei Parkscout zum besten Zoo Deutschlands gewählt worden
    (11.12.2017)
    Marcell Buechner:   Es gibt eine neue degu Gruppe im tropenhaus
    (08.12.2017)
    Sebastian Gellert:   Einige kritisieren fehlende Rand- und Unterarten, andere kritisieren fehlende begehbare Tier- und Tropenhäuser oder Tropenhallen, doch eines muss man letztlich festhalten- das Wetterjahr 2017 ist eines der Schlimmsten, mit einem kalten April, einem Unsommer wo es nur für ein paar Stunden heiß war und noch am gleichen Tag Schauer und Gewitter kamen und einem Oktober, der 7 Tage am Stück Sonniges und warmes Wetter bereithielt und den Rest kalt und unbeständig war. Man könnte argumentieren, das mit dem Klimawandel es immer wechselhafter und kälter wird im Norden Deutschlands.


    (08.12.2017)
    Sebastian Gellert:   Viele Berichte zumThema Zoo Hannover - das Wetter verhagelt die Bilanz.
    (08.12.2017)
    Adrian Langer:   http://www.bild.de/regional/hannover/zoo-hannover/wetter-verhagelt-zoo-bilanz-54096938.bild.html

    In Hannover rechnet man dieses Jahr mit hohen Verlusten! Ich würde sagen, wir danken PETA für seine Mitarbeit! :D
    (06.12.2017)
    Marcell Buechner:   Was tut sich den bautechnisch am Neuen Eingang
    (05.12.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ein attraktiver und seltener Neuzugang. Ich denke allerdings, dass eine andere Lemurenart für die Gemeinschaftshaltung mit den Katta im geplanten Madagaskargebiet sinnvoller gewesen wäre, da die Kombination von Varis und Kattas in einer gemeinsamen Anlage in der Regel nicht klappt. Das jüngste Beispiel hierfür ist die Madagaskaranlage in Magdeburg, wo es neben den alteingesessenen beiden Gürtelvaris nicht gelungen ist, weitere Gürtelvaris mit den Kattas und bereitsvorhandenen Varis zu vergesellschaften. Aber vielleicht hat Hannover ja mehr Glück.

    Die abgabe der Roten Varis geschah, weil man den Platz für die neuen Meerkatzen und Drills brauchte und sich schnell ein Abnehmer für die Varis gefunden hat, Darüberhinaus war zum Abgabetermin noch ein baldiger Abriß des Hauses geplant. Ein baldiger Abriß des Tropenhauses ist aktuell allerdings aus finanziellen Gründen nicht möglich, da die Kosten für die bereits fertiggestellten Neuanlagen höher als ursprünglich geplant waren. Daher finde ich die aktuelle Nutzung des Tropenhauses gut, da es somit weiterhin ein zweites Warmhaus imZoo gibt und die Besucher nicht jahrelang mit einem verlassenen oder unattraktiv besetztem Schauhaus leben müssen.Ich rechne mit einem Abriß frühestens 2021/2022, wenn die neuen Häuser und Anlagen für Giraffen und Elefanten fertig sind.
    (23.11.2017)
    Marcell Buechner:   Komisch macht alles keln Sinn die roten Varis abgeben weil man das Haus weg machen will und keine 2-3 Monaten später hält man wieder Varis
    (23.11.2017)
    Adrian Langer:   http://www.parkerlebnis.de/guertelvaris-zoo-hannover-neu_53202.html

    Eine Nachricht zur Umnutzung des Tropenhauses! Es sind jetzt Gürtelvaris eingezogen!
    (23.11.2017)
    Michael Mettler:   Die zwischenzeitlichen Haltungen von Forellen und Saiblingen in den Eisbärbecken und von Sibirischen Stören im Pinguinbecken wurden wieder beendet. M.W. war das Podest, um das die Kehrtwende der rampe zum Unterwassereinblick verläuft und auf dem Eisenwände mit \"Zeitungsseiten\" stehen, ursprünglich als Standort eines großen Aquariums gedacht, das dann nicht gebaut wurde, um die Baukosten für Yukon Bay nicht noch höher werden zu lassen.
    (18.11.2017)
    Marcell Buechner:   Ich geh davon aus das keine Fische mehr in die Yukon Queen kommen alleine wegen dem sealife Center in Hannover, und ich finde dort unten ein Aquarium fehl am Platz weil ich denke das wenn Becken in den Wänden installieren werden würden, das es so massiven Drängeleien kommen könnte und den Besucherstrom stören würde
    (17.11.2017)
    Sebastian Gellert:   Auf der DVD \"Making of Yukon Bay\" die ich nach längerer Zeit mal wieder geschaut wurde, ist schon bei der Planung von Yukon Bay von Aquarien und Fischen die Rede gewesen ? jedoch scheinen die Fische beim Masterplan keine sonderlich grosse Rolle mehr zu spielen?!
    (17.11.2017)
    Michael Mettler:   Immer wieder amüsant, wenn mal der Schreibfehler \"Spitzmausnashorn\" passiert wie in der Pressemitteilung :-)

    Wenn Sany, derzeit im Alter von 28 Jahren und 17 Jahre nach ihrem letzten Kalb, noch einmal Nachwuchs brächte, wäre das zwar schön, aber ich hoffe dann doch eher auf Zuzug einer Kuh mit mehr Perspektive... Bemerkenswert finde ich, dass der neue Bulle aus einem Zoo stammt, aus dem er die Gemeinschaftshaltung mit anderen Großtieren kennt. Jetzt noch eine Kuh mit vergleichbarem Background dazu, und es ergäben sich interessante Möglichkeiten - die Afrika-Steppe soll schließlich laut Masterplan in den jetzigen Eingangsbereich hinein vergrößert werden, und die Sackgasse mit der ehemaligen Paradieskranichanlage zählt m.W. als Erweiterungsgelände für die Nashornanlage. Damit lägen dann die beiden zukünftigen Großtieranlagen so nahe beieinander, dass eine Vernetzung in den Bereich des Umsetzbaren rutschen würde, wenn man die jetzige Vogelwiese als verbindende Fläche nutzen würde.


    (16.11.2017)
    Marcell Buechner:   Sollte die Anlage nicht erst umgebaut werden das mehr Platz für die beiden ist


    (15.11.2017)
    Adrian Langer:   http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Nashornbulle-Kito-im-Zoo-angekommen

    In Hannover ist ein neuer Nashornbulle eingezogen!
    (15.11.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Der Zoo wolte sich schon mal auf die Flächen des direkt angrenzenden Tennisplatzes und in die angrenzende Eilenriede erweitern. Im ersten Fall gab es Proteste vom Tennisplatz,die nichts von ihren Flächen an den Zoo abgeben wollten und im Fall der Eilenriede gab es Proteste aus der Bürgerschaft und aus der Stadt, dass man nicht wollte, dass für den Besuch eines Teils der Eilenriede Eintritt bezahlt werden muß. Damals wurde von den Befürwortern einer Zooerweiterung argumentiert, dass gerade der Teil der Eilenriede, der direkt an die Umfassungsmauer des Zoos grenzt, nur von sehr wenig Spaziergängern und Ausflüglern genutzt wird und eine Erweiterung in dieses Gebiet somit nicht zu einer starken Einschränkung für die Bevölkerung führen würde, aber die Stadt lehnte eine Erweiterung auf diese Fläche bisher ab.
    (14.11.2017)
    Marcell Buechner:   Angeblich ist der Zoo wichtig für die Stadt aber warum stellt die Stadt nicht noch mehr Fläche zur Verfügung um weiterte Themenbereiche zu bauen zb europäische Wälder,China/Asien Südamerika
    Oder eine Erweiterung von Outback mit tasmanischen teufeln, Koala Bären usw usw
    (13.11.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Dieser Bereich ist im Masterplan 2025+ auch schon als Verfügungsfläche eingeplant. Ich könnte mir dort auch eine Voliere für Weißkopfseeadler oder eine Vielfraßanlage vorstellen, aber eine Anlage für Polarfüchse wäre vermutlich am passendsten.
    (11.11.2017)
    Marcell Buechner:   Also diese Vergnügungsmeile links von den Eisbären könnte man opfern für polarfüchse
    (10.11.2017)
    Sebastian Gellert:   Geht man auf die Einträge vom 21.09.2015 und 22.09.2015 zurück wurde über Flächen in Sambesi und Yukon Bay diskutiert, welcher Arten man sich dort vorstellen könnte.
    Das Sambesi Erweiterungsfläche bietet ist bekannt, aber wie wäre eine Erweiterung von Yukon Bay möglich??
    (10.11.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Mir fehlt noch der Zoo Berlin auf der Liste. Die auf den Freianlagen gehaltenen Flamingos, Pelikane und Kraniche dürften ebenfalls beschnittene oder kupierte Flügel haben, nicht nur die in Hagenbeck, Hannover, Köln oder im Tierpark Friedrichsfelde. Dass durch das Beschneiden der Flügel Organe geschädigt werden ist mir auch neu. Und natürlich stimmt es, dass speziell bei den hannoveraner Flamingos auch flügelamputierte Tiere dabei sind, diese gehören aber noch zum Altbestand. Soweit ich weiß ist das Amputieren von Flügeln erst seit einigen Jahren verboten. Aktuell werden in Hannover und vermutlich auch in den anderen aufgeführten Zoos nur noch die Flügel beschnitten, aber nicht mehr amputiert.
    (08.11.2017)
    Adrian Langer:   https://www.morgenpost.de/vermischtes/article212479223/Peta-zeigt-deutsche-Zoos-und-Tierparks-wegen-Tierquaelerei-an.html

    Hier eine Liste der betroffenen Zoos! Spannend finde ich den Vorwurf, dass vorsetzlich Körperteile amputiert sowie Organe und Gewebe dauerhaft geschädigt werden! Habe ich was verpasst?
    (08.11.2017)
    Adrian Langer:   Bis jetzt kamen noch namenhafte Einrichtungen wie Hagenbeck, Duisburg und Dortmund hinzu! Naja ich nehme mal an es wird genauso viel Rückhalt haben wie bei den hannoveraner Elefanten! Nicht falsch verstehen, ich weiß, dass es dieses Gesetz gegen die Beschneidung des Fluggefieders von Vögeln gibt! Allerdings kann man eine zoologische Einrichtung ja nicht zwingen SOFORT ein neues Gehege für betreffende Arten zu erbauen (siehe Säugetiergutachten oder Verbot invasiver Arten)!
    (08.11.2017)
    Sacha:   Hat PETA keine Hunde mehr, die sie wie in der Vergangenheit killen können und muss darum auf andere Themen ausweichen...?
    (08.11.2017)
    Adrian Langer:   http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Peta-Neue-Anzeige-gegen-Zoo-Hannover

    PETA schießt wieder gegen Hannover (und 19 andere Zoos)! Diesmal geht es um die Haltung von Wasservögeln (beschneiden des Gefieders)!
    (08.11.2017)
    Kai Deuker:   Seit dem 29.10 sind die beiden Tiger zusammen .Aljoscha deckt und es sieht sehr gut zwischen den beiden . :-)
    (05.11.2017)
    Kai Deuker:   Das Netz war noch nicht richtig fertig und ein paar Spangen haben sich gelöst.Zur Eröffnung von Afi-Mountain sollten aber schon eine besetzte Voliere gezeigt werde ,da die Vögel jetzt im Winterquartier sind ist zu \"Nachbesserung\"
    (05.11.2017)
    Marcell Buechner:   Wieder Fusch am Bau oder wieso wird in der voliere gearbeitet und ist auf weiteres gesperrt
    (04.11.2017)
    Michael Mettler:   Der Zoo hat bereits Klage gegen die MwSt-Festlegung angekündigt...

    Übrigens wird der Zoo auch in dieser Wintersaison wieder montags geschlossen bleiben, weil man den Tag ohne Publikumsverkehr auch nach Fertigstellung von Afi Mountain - dafür war er ja im letzten Winter eingerichtet worden - für die anstehenden baulichen Veränderungen nutzen will.
    (26.10.2017)
    Sacha:   Es wiehert der Amtsschimmel. Bin ja kein Freund des Diaoramas/Panoramas, aber das geht gar nicht.
    (26.10.2017)
    Michael Mettler:   Der Eintrittspreis für das Panorama wird laut NP deshalb höher ausfallen als ursprünglich geplant, weil das zuständige Finanzamt die Ausstellung nicht als Kunst anerkennen will und deshalb mit dem Mehrwertsteuersatz von 19% belegt, während die Panoramen des selben Künstlers in anderen Bundesländern von den dortigen Finanzbehörden wie Museen usw. behandelt und mit der ermäßigten Mehrwertsteuer von 7% belegt werden (was dann verständlicherweise auch als Grundlage für die ursprüngliche Kalkulation für den neuen Standort in Hannover diente).
    (25.10.2017)
    Hannes Lueke:   Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
    Es geht darum, dass die Preise im Winter 20% zum Vorjahr sinken und der Zoo früher öffnet. Zudem bleiben die Preise kommenden Sommer online stabil nur an der Kasse steigen Sie zum ersten Mal seit 5 Jahren minimal an.

    Das Diorama, welches immernoch gesondert zu zahlen ist, wird im Artikel nicht erwähnt
    (25.10.2017)
    Sebastian Gellert:   Die Kosten für das Diorama steigen, wodurch auch die Preise für den Eintritt teurer werden. Desweiteren kam der Bericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) auf \"Zoo Hannover dreht an der Preisschraube\".

    Er hat also wieder seine Negativ-Berichterstattung - wie üblich in den letzten Jahren ...
    (25.10.2017)
    Adrian Langer:   https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/hannover-peta-legt-begruendete-beschwerde-gegen-verfahrenseinstellung-8784599.html

    Die Ermittlungen gegen Hannover werden wieder aufgenommen!
    (18.10.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich glaube, dass es im Augenblick am Geld für den Abriß des Tropenhauses und den Bau der Themenwelt Madagaskar fehlt und man das Tropenhaus daher erst einmal stehen läßt und weiter nutzt. Ein Abriß ist immer noch geplant, er wurde nur verschoben. Aber natürlich könnte man die Affenanlagen im Tropenhaus solange dieses noch besteht auch für die Haltung von Fossas oder auch Ringelschwanzmungos nutzen. Ich denke aber, dass Lemuren publikumsattraktiver sind, da diese eigentlich immer aktiv sind während Fossas den Tag in der Regel verschlafen. Darüberhinaus ist eine Fossaanlage für den Madagaskarteil sowieso geplant. Meiner Meinung nach eignet sich die bisherige Katta-Anlage nach einigen Umbaumaßnahmen auch sehr gut für die Fossa-Haltung. So könnte man sie schon als ersten Bauabschnitt zur zukünftigen Themenwelt Madagaskar betrachten und die für die begehbare Lemurenanlage geplanten Arten bis zur Errichtung dieser Anlage erst einmal im Tropenhaus zwischenlagern und möglicherweise auch schon aneinander gewöhnen bis das Geld zum Gebäudeabriß und zum Bau der noch ausstehenden geplanten Madagaskaranlagen (begehbare Lemurenanlage, Haus für Riesenschildkröten) vorhanden ist. Somit könnte man die Themenwelt Madagaskar nacheinander in 3 Teilen errichten: Fossa-Anlage als erster Teil, Abriß des Tropenhauses und Bau der Lemurenanlage als zweiter Teil und Bau des Schildkrötenhauses als dritter Teil. Auf diese Weise steht das Tropenhaus bis zum Abriß nicht teilweise leer, ist für Besucher weiterhin attraktiv besetzt und kann auch schon als Appetithäppchen für die geplante Themenwelt Madagaskar dienen, die meiner Ansicht nach nicht vor dem Jahr 2022 vollständig verwirklicht werden kann, da der Umbau der Elefantenanlagen und der Bau des neuen Giraffenhauses aus tierhalterischen Gründen einfach wichtiger sind und somit erst einmal umgesetzt werden sollten.
    (15.10.2017)
    Michael Mettler:   Wenn man das Tropenhaus schon stehen lassen kann (SO marode ist es demnach dann doch wieder nicht?), wären dann nicht viel einfacher die vier bisherigen Affenanlagen ohne größere Umbauten als Fossa-Komplex mit vielfältigen Absperrmöglichkeiten (bis hin zum \"großen Rundlauf\" für die bewegungsfreudigen Tiere) nutzbar?
    (15.10.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Einige Neuigkeiten aus dem Zoo Hannover vom 11.10. und 12.10.:

    - Die Marabus sind mittlerweile gemeinsam mit den Flusspferden auf der Außenanlage zu sehen. Sie hielten sich bei meinem Besuch allerdings in der hinteren linken Ecke hinter dem Baumstamm auf während die Flusspferde sich auf dem Landbereich der Außenanlage aufhielten.

    - Die Kattas sind mittlerweile in 2 der 4 Affenanlagen im Tropenhaus gezogen. DieKaiserschnurrbarttamarine habe ich nicht mehr gesehen. Man scheint also wirklich als Zwischenlösung das Tropenhaus als Madagaskarhaus nutzen zu wollen,was ich sehr begrüße, da dieses Haus ja vorerst nicht abgerissen wird und die Affenanlagen gut geeignet sind, um möglicherweise 2 Lemurenarten oder neben den Kattas weitere madagassische Tierarten zu beherbergen. So könnte man in mehreren Stufen den neuen Madagaskarteil errichten und müsste nicht alle geplanten Anlagen auf einmal bauen. Es ist für mich durchaus denkbar, dass man erst einmal die bisherige Katta-Anlage in die geplante Fossa-Anlage umbaut und die anderen geplantenTeile wie die begehbare Lemurenanlage und die Anlage für Riesenschildkröten erst zu einem späteren Zeitpunkt errichtet, wenn wieder genug Geld für den Abriß des Tropenhauses und den Bau der übrigen Anlagen zur Verfügung steht. Bis dahin kann man das Tropenhaus sicherlich als Madagaskarhaus für Arten trockener Lebensräume wie z.B. die Kattas und verschiedene Reptilien wie z.B. die bereits vorhandenen Spinnenschildkröten weiternutzen. Die Krallenaffenanlage kann man sicherlich nach einem preiswerten Umbau (engeres Gitter, neue Einrichtung) passend zum Thema Madagaskar beispielsweise mit einem Schwarm Madagaskarweber oder anderen kleineren Arten aus Madagaskar besetzen und auch die geografisch unpassenden Loris könnte man sicherlich durch freifliegende Grauköpfchen ersetzen. Für die kleineren Terrarien dürfte sich ein passender Besatz mit madagassischen Arten ebenfalls finden lassen. Auch Infotafeln zur Gefährdung der Natur in Madagaskar könnte ich mir im Haus gut vorstellen. Somit könnte man den im Masterplan genannten Termin für Madagaskar (2018) halbwegs einhalten und muß in den nächsten Jahren kein leeres oder unterbesetztes Tropenhaus zeigen. Ich gehe davon aus, dass das Geld für das gesamte Projekt Madagaskar frühestens nach Fertigstellung der meiner Meinung nach dringenderen Projekte wie der Erweiterung der Elefantenanlagen samt Freilaufhalle und den Bau des neuenGiraffenhauses mit Laufstall zur Verfügung gestellt wird und das Tropenhaus daher mindestens noch bis ins Jahr 2021 erhalten bleiben wird. Danach kann man immer noch eine begehbare Lemurenanlage und ein Haus für Riesenschildkröten auf der Fläche des Tropenhauses errichten. Aktuell sind die Kattas im Haus noch nicht ausgeschildert und auch der übrige Besatz wurde noch nicht verändert.

    - Der Orang Utan Jambi ist noch immer im Urwaldhaus zu sehen. Heute wurde mit ihm Targettraining gemacht.
    Von den Brazzameerkatzen waren heute nur zwei mit den Drills auf der Außenanlage,die übrigen beiden, darunter wohl auch der Kastrat waren in der Innenanlage zu sehen.
    Die Rußköpfchen in der begehbaren Voliere entwickeln sich aufgrund ihrer Zutraulichkeit und ihres munteren Wesens zu absoluten Publikumslieblingen in der begehbaren Afrikavoliere. Sie lassen sich mittlerweile aus nächster Nähe an den Bruthöhlen im künstlichen Baumstamm beobachten. Auch die Gelbkehlfrankoline legenallmählich ihre Scheu ab. Tauben und Moorenten sind bisher noch nicht in die Voliere eingezogen.

    - Bei den Springböcken gibt es laut Homepage 3 (1,2) Jungtiere, die mittlerweile wohl auch schon gelegentlich auf der Giraffenanlage zu sehen sind, ich hatte das Glück, sie zu sehen, bisher allerdings noch nicht. Sie scheinen wohl vorzugsweise morgens auf der Anlage zu sein. Auch bei den Erdmännchen gibt es 3 Jungtiere.
    Auf Meyers Hof sind im Hühnerstall endlich mal wieder Hühnerküken zu sehen.

    - Mit den Elefantenkälbern von Sayang und Saphira wurde am 11.10. auf sehr sanfte Weise nur mit Leckerlis und Streicheleinheiten auf der Mutter-Kind-Anlage gearbeitet. Die Tierpfleger hatten zwar zur Sicherheit die Elefantenhaken bei sich, diese wurden aber auch nicht andeutungsweise eingesetzt. Die beiden Elefantenkälber waren mit Begeisterung bei der Sache. Ein schöner Anblick. Die Mütter und die ältere Schwester Sitara waren ebenfalls mit auf der Anlage und wirkten keinesfalls verängstigt oder verschüchtert.

    Ich habe gestern und heute Seelöwen, Nördliche Seebären und Kegelrobben gemeinsam auf der Anlage gesehen. essindalso weiterhin alle 3 Robbenarten vorhanden.
    Bei den Eiderenten gibt es wieder zwei Erpel zusammen mit dem Weibchen auf der Pinguinanlage.
    (12.10.2017)
    Michael Mettler:   Limitierende Faktoren für die Auswahl dürften natürlich die Vergesellschaftung mit den durchsetzungsfähigen Unzertrennlichen sein (besonders in punkto Nisthöhlenkonkurrenz) sowie die geringen Sitz- und Brutmöglichkeiten auf Zweigen (sofern da nicht noch nachgebessert werden soll). Bambus ist zwar eine sehr dekorative Pflanze, dürfte aber z.B. kaum als Brutmöglichkeit für die Senegaltauben geeignet sein, weil sich die Halme im Wind und bei Regennässe weit umbiegen und damit eine sichere Verankerung von aus Zweigen gebauten Nestern verhindern. In unserem Garten sind selbst die ansonsten unter den widrigsten Umständen nistenden Amseln komplett daran gescheitert, in Bambus Nester zu bauen, weil das Nistmaterial schon bei geringer Windbewegung einfach nach unten durchrutscht und gar nicht erst die Fertigstellung eines Nestes zulässt, geschweige denn eine Brut.
    (08.10.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich hoffe auch, dass noch mehr farbenprächtige Vogelarten in die Voliere einziehen. Mein Wunsch wäre neben einer Rackenart auch eine Bienenfresserart, z.B. Weißstirnspinte oder Scharlachspinte.
    (08.10.2017)
    Michael Mettler:   Senegaltäubchen kenne ich aus anderen begehbaren Anlagen als Vögel, die sich von Besuchern nicht sonderlich stören lassen und sich auf kurze Distanz an sie heranwagen. Insofern sicher keine schlechte Wahl. Farblich sind auch sie allerdings eher dezent, und das gilt genauso für die Moorenten. Es gäbe doch so viele farblich attraktive afrikanische Vogelarten (z.B. Hauben- oder Geierperlhühner, Bartvögel, Witwenenten)....
    (08.10.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die Gabelracken sind leider verstorben, die genaue Todesursache soll durch eine Autopsie geklärt werden.
    Bei der Zoofreundeführung im September wurde gesagt, dass Senegaltäubchen angeschafft werden sollen, aber aktuell genau wie einige Moorenten noch in Quarantäne hinter den Kulissen sitzen. Ob die Senegaltäubchen die ursprünglich geplanten Kaptäubchen ersetzen sollen oder als weitere Taubenart in den Bestand aufgenommen wurden weiß ich nicht.
    (08.10.2017)
    Michael Mettler:   Zur Abrundung hier noch der Außenbereich, gegenüber dem Zugang zum Urwaldhaus gelegen. Links im Bild ein Teil der als Hütte dekorierten Zugangsschleuse, rechts unter dem Dach der Voliereneinblick von außen, (noch?) mit handelsüblichem Volierengitter versehen - das allerdings von Kindern, die sich daran lehnen und/oder rütteln, ganz schön beansprucht wird, denn es ist nicht allzu stramm gespannt...!
    (07.10.2017)
    Michael Mettler:   Der linke Volierenbereich, bei dem durch Pfeiler und (noch) erkennbares Fundament die rückwärtige Begrenzung erahnbar ist. Ich weiß nicht, wie endgültig die Bepflanzung schon ist, aber zumindest ein schon etwas größerer Baum wäre für die \"Astsitzer\" unter den Bewohnern sicher nicht schlecht gewesen. Die kleinen Gehölze und frisch gesetzten Bambushorste wirkten auf mich schon jetzt etwas von den Rußköpfchen \"gefleddert\", bin gespannt, wie das Blattwachstum mit dem Wachstum des Schwarmes mithält.

    Von den ausgeschilderten Arten konnte ich Gabelracke und Kaptäubchen auch diesmal noch nicht entdecken. Als Limikolen aus dem früheren Artensortiment ausgerechnet die relativ tarnfarbigen Kampfläufer zu übernehmen (die im Moment offenbar noch die besucherfernsten Bereiche hinter dem Teich bevorzugen), scheint mir gegenüber den wesentlich auffälligeren (und m.E. auch aktiveren) Säbelschnäblern, deren Haltung beendet wurde, oder einer der kontrastreich gefärbten afrikanischen Kiebitzarten als Alternative die weniger schauwirksame Wahl zu sein - zumal auch Kaptriel, Gelbkehlfrankolin und Gelbschnabelente mit ihren Tarnfärbungen eher weniger dem landläufigen Bild vom Tropenvogel entsprechen, das der Besucher beim Begriff \"Afrika-Voliere\" vielleicht erwartet.
    (07.10.2017)
    Michael Mettler:   Der mittlere Bereich der Voliere, links an das vorige Bild anschließend. Der künstliche Baumstumpf enthält wie schon erwähnt eine größere Anzahl von Nisthöhlen, der Kunstfelsbau geradeaus ist der frühere Gibbonstall. Dessen Oberseite ist für die Vögel nutzbar, bei meiner zweiten Runde waren dort die Frankoline unterwegs.
    (07.10.2017)
    Michael Mettler:   Inzwischen habe ich die neue Afrika-Voliere auch von innen kennen gelernt. Mir gefällt es gut, dass sich kein Weg längs durch die ganze Anlage zieht, sondern man wenigstens auf einer Seite des Besucherbereiches einen wirklichen Blick \"in die Tiefe des Raumes\" hat. Dürfte auch einigen der Bewohner sehr behagen, bei Bedarf größere Distanz zum Publikum einnehmen zu können.

    Vielleicht liegt es am dunklen und deshalb im Vergleich zu hellem bzw. glänzendem Material besser durchsehbaren Gitternetz, dass man beim Blick nach oben der optischen Täuschung unterliegt, der Innenraum der Voliere reiche bis zu den Spitzen der Pylone. Mir ist es gleich mehrfach passiert, dass mich ein über mich hinweg fliegender Vogel reflexartig nach oben schauen ließ und sich dann als Krähe, Sperling usw. entpuppte, die/der außerhalb des Netzes, aber eben unterhalb der Trägerkonstruktion flog. Vorteil der außerhalb befindlichen Netzaufhängung ist natürlich ganz klar, dass es innerhalb der Voliere keine Stützen gibt, die den Rundblick stören. Und der Flugraum ist trotzdem stattlich - zumindest im Vergleich zu bisherigen hannoverschen Verhältnissen für Vögel dieser Kaliber.

    Nebenstehend der rechte, \"tiefe\" Bereich der Voliere. Rechts vom Bildrand befindet sich der Einblick von außen und der Besucherweg in Richtung Gorillaberg.
    (07.10.2017)
    Michael Mettler:   Laut der Abbildung in einem Artikel in der heutigen NP bleibt bei der Erweiterung des Elefantenbullengeheges offenbar eine \"Palastmauer\" als Raumteiler zwischen alter und neuer Fläche bestehen, allerdings ist diese Mauer dann nicht mehr geschlossen wie bisher, sondern bekommt bogenförmige Durchgänge, durch die man nach hinten hindurchschauen kann. Unter den Mauerbögen sollen auf diese Weise Schattenplätze entstehen, und an einer Stelle wird es eine \"Dusche\" geben. Der Raumteiler auf der Abbildung erinnert an einen teilweise eingestürzten Aquädukt, bei dem an der Bruchstelle das Wasser herabläuft.
    (28.09.2017)
    Marcell Buechner:   Die roten Varis sind ja auch verschwunden
    (13.09.2017)
    Adrian Langer:   http://m.focus.de/regional/hannover/tiere-zoo-hannover-nachzucht-von-gefaehrdeten-wuestenantilopen_id_7558076.html

    Nachwuchs bei den Addax-Antilopen! Gleichzeitig scheint der Wildbestand weiter gesunken zu sein!
    (06.09.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die Giraffen werden nicht abgegeben. Die Pferdeantilopen sind auch nicht im Giraffenstall sondern im Antilopenhaus untergebracht. Sie sollen demnächst mit den übrigen Bewohnern der Giraffenanlage inklusiv Giraffen vergesellschaftet werden. Platz müsste nach Abgabe der Bergzebras und dem Umzug einiger Dikdiks in das ehemalige Straußen- und Antilopenhaus an der Wüstenanlage genug vorhanden sein.
    (30.08.2017)
    Michael Mettler:   @Marcell: Nicht unbedingt, wenn durch Abgabe der Zebras genügend Boxen frei wurden. Die Bergzebras waren ursprünglich eine Zuchtgruppe von 1,2 plus bis zu zwei zeitgleiche Fohlen. Rechnet man eine Leerbox zum Umsperren ein und nimmt an, dass für eine Stute mit herangewachsenem Fohlen zwei benachbarte Boxen zusammengelegt wurden, könnten also bis zu sechs Einzel-Stallboxen im Haus von ihnen belegt gewesen sein. Wenn nur zwei davon für zusätzliche Blässböcke in Gebrauch genommen wurden, dürfte also durchaus Platz für ein (Start-)Trio Pferdeantilopen sein.
    (30.08.2017)
    Marcell Buechner:   Aber bevor die Pferdantilopen kommen müssen doch die Giraffen erst umgezogen sein
    (29.08.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die Bergzebras sind meiner Meinung nach bereits abgegeben worden. Ich sah sie Ende Juli schon nicht mehr auf der Anlage. Als Ersatz sollen Pferdeantilopen auf die Anlage ziehen. Es handelt sich um eine zweite Zuchtgruppe, die man gelegentlich schon am Rand des Vorgeheges durch die Absperrung sehen kann.
    (29.08.2017)
    Michael Mettler:   Am Rande noch erwähnt: Ich sah die beiden Bergzebrastuten nicht auf der Giraffenanlage, in der Ausguckhütte fehlte auch das Artenschild (am Gehegeeinblick über den Graben hing es allerdings noch). Ist die geplante Abgabe und damit Beendigung der Bergzebrahaltung jetzt erfolgt? Da jetzt fünf adulte Blässböcke plus Kalb auf der Anlage leben - früher war die Zuchtgruppe nur 1,2 Tiere groß - scheint zusätzlicher Stallraum für die Art frei geworden zu sein.

    Laut aktueller JAMBO haben genetische Untersuchungen ergeben, dass die 2011 in Hannover aus importierten Eiern erbrüteten und dann über mehrere Zoos verteilten Nordafrikanischen Strauße, die alle aus dem selben Nest stammten, auf einen Hahn und drei Hennen als wilde Gründertiere zurückgehen. Im Frühjahr wurden zur Erweiterung der Basis noch einmal Eier importiert, es konnten jedoch nur wegen eines Kälteinbruchs bereits verlassene Nester gefunden werden. Trotzdem wurden 24 Eier nach Hannover gebracht und immerhin vier Jungvögel daraus erzielt. Am Wochenende sah ich sie, bereits zu stattlicher Größe herangewachsen, zusammen mit der Zuchthenne auf der Anlage.


    (29.08.2017)
    Michael Mettler:   Im Vergleich zum Waldcharakter der Affenanlage wirkt die Großvoliere deutlich offener. Der Zugang in die Voliere war am Sonntag gesperrt, laut Aushang kann man durch die großen Scheiben von außen Einblick nehmen - da an der entsprechenden Stelle (unter einem Schattendach) gar keine Scheiben existieren, sondern eine Vergitterung, nehme ich an, dass dieser Einblick noch nachträglich verglast wird und aus Zeitgründen provisorisch vergittert wurde (?). Leider gibt sich meine Kamera größte Mühe, das engmaschige Gitter perfekt darzustellen, deshalb hier nur eine Gesamt-Außenaufnahme von der rechten Seite der Voliere her (aus Richtung der vorherigen \"Ausgrabungsstätte\" des nicht mehr existierenden Evolutionspfades). Grob gesagt besteht das linke Drittel der Voliere aus einem relativ ebenen Besucherbereich mit Zugangsschleuse durch eine große Holzhütte; die innere Besucherfläche ist kein Weg durch die Voliere, sondern ein rundlicher, nur mit niedrigen Natursteine eingefasster Platz. Das erspart der Anlage eine zweite Schleuse und bietet den Vögeln im rechten Teil der Anlage bessere Rückzugmöglichkeiten. Die Mitte der Voliere wird optisch von einem künstlichen Urwaldriesen-Baumstumpf beherrscht, der eine Menge Bruthöhlen enthält, die von einigen Rußköpfchenpaaren auch bereits sehr interessiert in Augenschein genommen. Im rechten Drittel befindet sich ein großflächiges \"Wasserloch\" vor begrünten Hängen. Besatz der Voliere laut Beschilderung (an der man auch die Laute der jeweiligen Art abrufen kann): Gabelracke, Gelbkehlfrankolin, Rußköpfchen, Kaptäubchen, Kampfläufer, Kaptriel, Gelbschnabelente. Überraschend für mich, dass nicht die Moorenten aus dem Zuchtprojekt mit drin sind, es ist aber auf der Beschilderung noch ein Jokerplatz freigehalten - vielleicht sitzen die noch mit Jungvögeln hinter den Kulissen...?

    Überall am Afi-Mountain-Rundweg sind Didaktik-Elemente verstreut, die Informationen über den namensgebenden Nationalpark, über die Tierarten und auch über die ansässige Bevölkerung und die Gefährdungen für die Umwelt von Mensch und Tier in Nigeria liefern - z.B. auch anhand einer Baustelle für einen geplanten Highway, für die als \"Dekoration\" ein Baufahrzeug im Gebüsch steht. Außer der ehemaligen \"Ausgrabungsstätte\" wurde auch die Neandertaler-Begräbnisszene entfernt, dort findet sich jetzt stattdessen eine Darstellung der Vergötterung von Gorillas durch Einheimische.

    Im Zuge der Umgestaltung zu Afi Mountain hat Hannover jetzt auch keine Bongo-Anlage mehr, die wurde zu einem Artenschutz-Informationszentrum umgerüstet. (Kleiner Scherz: Für mich war die Hütte mit den Bongo-Trommeln immer die \"hannoversche Bongo-Anlage\"...)
    (29.08.2017)
    Michael Mettler:   Durch das insgesamt etwa halbe Dutzend überwiegend großflächiger Einblickmöglichkeiten (Gitternetz und Scheiben) bietet sich sich eine Szenerie, für die das hier gelieferte Bild stellvertretend stehen soll. Die Anlage ist vielfältig und naturnah strukturiert, das Außennetz verschwindet bereits weitestgehend hinter der Neuanpflanzung. Im Bild sitzt auf dem Ast rechts oben ein Drill und erlaubt als Größenvergleich eine Abschätzung der Dimensionen. Ist eigentlich ganz gut, dass die Drillgruppe noch klein ist, dann hat die Vegetation sicher bessere Startchancen, als wenn man eine kopfstarke Horde auf sie losgelassen hätte. Der Besucher muss allerdings den jetzigen Besatz in der weitläufigen Anlage suchen, als gibt ja anfangs kaum mehr Affen als Gehege-Einblicke ;-) Was für ein Unterschied zu der vorherigen Präsentation!
    (29.08.2017)
    Michael Mettler:   Die vordere Hälfte des Besuchertunnels, aus dem heraus man an mehreren Stellen rechts und links in die Außenanlage schauen kann. Die hellen \"Öffnungen\" in der Decke sind verglast. Über die neuen Möglichkeiten, die der Tunnel bietet, freuten sich gerade die kleinsten Besucher - und testeten in voller Lautstärke die (sehr gute) Akustik darin...
    (29.08.2017)
    Michael Mettler:   Am Wochenende habe ich mir erstmals Afi Mountain angesehen- gefällt mir gut! Das sind buchstäblich ganz neue Dimensionen in der Haltung von Niederen Affen und Kleinvögeln für Hannover. Laut PM ist die Drill-Meerkatzen-Anlage 700 qm groß, das müsste in etwa der Fläche der Schimpansenanlage entsprechen, und die Voliere 545 qm groß - etwas mehr als halb so groß wie die kürzlich abgerissene Geiervoliere (oder anders gerechnet: in etwa so groß wie die jetzige Elefantenbullenanlage...).

    Dem Rundweg folgend - also von der Schimpansenanlage aus kommend - bietet sich zuerst das nebenstehende Bild, und zwar in ähnlicher Form beiderseits des Weges: Einblick durch ein (erfreulicherweise dunkles und daher den Blick weniger behinderndes) Gitternetz. Die auf der Entwurfzeichnung (auf der Zoo-HP im Bautagebuich noch einsehbar) erzeugte Illusion, dass man vor Betreten des Felsentunnels Affen hoch über sich in den Bäumen sehen könnte, ist allerdings in der Realität nicht gegeben - vermutlich hätte das eine enorme Mehrinvestition in Stützkonstruktionen erfordert. In der jetzigen Form fügt sich die (auch außen herum schon dicht eingegrünte) Anlage gut in die Zoolandschaft ein, vielleicht hätte ein höheres Bauwerk an dieser Stelle von außen sogar eher wie ein Fremdkörper gewirkt.

    Die Pflanzung rechts im Bild verbirgt übrigens den Bereich der kleinen verglasten Außenanlage des Urwaldhauses (zuletzt für die Orangs genutzt), der jetzt als Absperrgehege genutzt wird.

    Orang Jambi ist übrigens noch da, bewohnt die rechte Innenanlage.
    (29.08.2017)
    Marcell Buechner:   Sehr schön geworden die voliere aber nur ein kleiner Besucher Bereich
    (26.08.2017)
    Oliver Muller:   @Michael Mettler: danke!
    (25.08.2017)
    Michael Mettler:   Hier ist der Artikel, der am Mittwoch in der Printausgabe stand:
    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Staatsanwaltschaft-Keine-Tierquaelerei-bei-den-Elefanten
    (25.08.2017)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Laut NP vom Mittwoch hat sich der Zoo dazu entschieden, genau dies nicht zu tun, weil es von Peta zusätzlich medial ausgeschlachtet werden könnte. Die Einforderung einer Unterlassungserklärung könne z.B. dazu führen, dass das Gericht die Peta-Kampagne \"als Meinungsäußerung statt als Tatsachenbehauptung werten\" könnte. Zoochef Casdorff sagte dazu: \"Wir kümmern uns lieber um unsere Tiere.\"
    (25.08.2017)
    Oliver Muller:   @Michael Mettler: Danke für die Info, das ist doch erfreulich. Ich hoffe, das kommt auch noch in online-Medien, damit man es schon auf Facebook teilen kann. Eigentlich müsste das doch ganz groß in die Medien. Ich hoffe, der Zoo erstattet auch Anzeige gegen PETA.
    (24.08.2017)
    Michael Mettler:   Laut Printausgabe der NEUEN PRESSE haben Medienwissenschaftler ein 58-seitiges Gutachten über das von Peta veröffentlichte Filmmaterial erstellt und dabei Manipulationen aufgedeckt. Eine beteiligte Wissenschaftlerin sagt dazu, dass Peta Fakten verdrehe und durch Bearbeitungstricks dafür sorge, dass ein unvoreingenommenes Betrachten der Szenen gar nicht möglich sei.

    Bereits in der gestrigen Ausgabe wurde berichtet, dass der Zoo, nachdem er Zugriff auf das der Staatsanwaltschaft vorgelegte Bildmaterial bekommen hatte, einen eigenen Zusammenschnitt auf Basis desselben Grundmaterials vorgenommen hatte - nur um zu zeigen, dass man durch willkürliche Szenenauswahl, Schnitt, Musikhinterlegung usw. genauso gut einen manipulativen Film mit exakt gegenteiliger Botschaft erstellen kann.

    Der Kommentar eines NP-Redakteurs in der gestrigen Ausgabe zielt in die gleiche Richtung wie das Gutachten der Medienwissenschaftler und schreibt Peta zu, finanzielle und ideologische Ziele über den Tierschutz (und erst recht über den Schutz einzelner Arten) zu stellen und dafür Fakten zu verdrehen, Täuschung und Manipulation einzusetzen.
    (24.08.2017)
    Oliver Muller:   Wie lächerlich...
    (23.08.2017)
    Gudrun Bardowicks:   PETA kann eine Niederlage natürlich nicht akzeptieren und hat Einspruch gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens erhoben (wurde in Hallo Niedersachsen erwähnt).
    (23.08.2017)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Das hat Peta schon vor Wochen getan - zumindest in Bezug auf die Gutachter.
    https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/gutachter-ueberpruefen-elefanten-haltung-im-zoo-hannover-id17008021.html
    (22.08.2017)
    Oliver Muller:   Ich wette, PETA behauptet nun, dass die Gutachter-Kommissionen sowie die Richter tendenziös und voreingenommen sind.
    (22.08.2017)
    Marcell Buechner:   War doch klar das da nichts dran ist

    PETA bräuchte mal wieder Geld
    (22.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Ermittlungsverfahren-gegen-den-Zoo-Hannover-nach-Peta-Wuerfen-eingestellt

    Das Verfahren gegen den Zoo wurde eingestellt!
    (22.08.2017)
    Michael Mettler:   @Marcell: Falscher Thread, nehme ich an?

    @Gudrun: Dabei galt doch der Umzug der Show-Arena eigentlich als einer der dringlichsten Posten, nachdem eine Evaluierung der für den Besucher attraktivsten Einrichtungen ergeben haben soll, dass ein Highlight am Ende des Zoorundganges fehlt?
    (18.08.2017)
    Marcell Buechner:   Und sowas will Tiere schützen
    (18.08.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Da bei einer kommentierten Fütterung des Spitzmaulnashorns Sany vor einer Woche gesagt wurde, dass es Überlegungen gibt, Sany nach Beendigung der Bauarbeiten für Afi Mountain und vermutlich auch des Eingangsbereichs in einen anderen Zoo abzugeben und mit einem jungen Spitzmaulnashornpaar eine neue Zucht aufzubauen kann ich mir gut vorstellen, dass die Umgestaltung der Nashornanlagen vorgezogen wird.

    Hinsichtlich der Show-Arena gibt es aktuell keinen fest geplanten Umzugstermin. Sie wird also wohl noch einige Zeit am jetzigen Standort gegenüber dem neuen Streichelgehege erhalten bleiben.
    (18.08.2017)
    Michael Mettler:   Die Sache mit dem Tropenhaus sehe ich als zweischneidiges Schwert. Als Zoobesucher bedauere ich den Wegfall eines Schauhauses natürlich sehr, erst recht, weil ich auch Reptilien und Kleinsäugern etwas abgewinnen kann und diese Tiergruppen ohnehin schwach repräsentiert sind. Wenn aber andererseits das Gebäude tatsächlich so marode und Energie verschwendend ist, wie es als Begründung für seinen Abriss angeführt wurde, dann wäre eine Weiternutzung nach dem Auszug seiner Hauptbewohner eigentlich Blödsinn - oder würde allenfalls eine vorübergehende Umnutzung als Kalthaus Sinn machen, um wenigstens noch ein zusätzliches Schauangebot unter Dach bieten zu können. Aber lohnt dann noch eine Umgestaltung, wenn der Bau ohnehin auf der Abbruchliste steht? Sollte dann nicht eher der Pragmatismus greifen, dass man die nur wenige Schritte entfernte Großbaustelle der Elefantenbullen-Erweiterung nutzt, um auch gleich das Tropenhaus abzureißen und damit nur EINMAL an dieser Stelle Baustellenverkehr in einem Kerngebiet des Zoos zu haben? Selbst wenn der Madagaskar-Komplex dann noch nicht gebaut werden sollte, hätte man zumindest Baufreiheit, um jederzeit damit starten zu können - so, wie ja jetzt auch die Fläche der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlage außerhalb der Besucherwege für spätere Nutzung freigehalten ist.

    In der Liste der schon erwähnten Baumaßnahmen der kommenden Jahre, die bereits im Bestand befindliche Tierarten betreffen, fehlen noch der Umbau der Nashornanlage und der Umzug der Show-Arena...
    (17.08.2017)
    Adrian Langer:   http://m.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Weniger-Besucher-Der-Zoo-Hannover-schreibt-rote-Zahlen

    Hannover blieb im letzten Jahr hinter den Erwartungen!
    (16.08.2017)
    Oliver Muller:   @Gudrun Bardowicks: Danke!
    (16.08.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Das neue Giraffenhaus mit Freilaufhalle ist nach dem Masterplan 2025+ erst für 2020/2021 eingeplant. Bis dahin soll der umgebaute Elefantenbereich fertig sein. Für die Fertigstellung der neuen Herdenanlage und Freilaufhalle für Elefanten ist bisher 2019/2020 vorgesehen. Das Tropenhaus sollte nach dem Masterplan 2017 abgerissen werden. Die Eröffnung von Madagaskar war für 2018 geplant, der Termin wurde aber vermutlich bereits verschoben. Bei den letzten Zooführungen hieß es, dass im Frühjahr/Sommer 2018 erst einmal der neue Eingangsbereich und vermutlich auch eine vergrößerte Schneeeulenanlage eröffnet werden. Von \"Madagaskar\" im Jahr 2018 war nicht mehr die Rede. Daher gehe ich davon aus, dass dieses Haus erst einmal erhalten bleibt und frühestens 2018 abgerissen wird. Der Neubau des Eingangsbereichs liegt im Zeitplan und auch mit der Vergrößerung der Elefantenbullenanlage soll wie im Masterplan vorgesehen im Herbst 2017 begonnen werden.
    Das Urwaldhaus wurde innen noch nicht umgestaltet. Die alte Anlage für Faultiere und Krallenaffen und die linke Orang-Innenanlage wurden nur für ihre neuen Bewohner, die Brazza-Meerkatzen und Drills, neu eingerichtet. Eine tiefgreifende Umgestaltung der Innenanlagen im Urwaldhaus ist laut Masterplan erst für die Zeit nach 2021 vorgesehen, genau wie der Bau der Asienhalle und des Amazonashauses.
    (16.08.2017)
    Oliver Muller:   Müssen nicht außer den Elefanten auch die Giraffen noch eine Laufhalle bekommen, bevor es mit Neubauten weiter geht? Und wie sieht denn das Affenhaus jetzt innen aus? Immer noch Sichtbeton überall? Da waren doch auch mal Änderungen angekündigt?
    (16.08.2017)
    Marcell Buechner:   Madakascar hä

    Das tropenhaus wird abgerissen Dafür Endsteht ja madakascar
    (16.08.2017)
    Adrian Langer:   Ich denke auch fast, dass es genau so kommen wird! Aber erst einmal abwarten! Vielleicht findet der Zoo ja eine Möglichkeit Madagaskarhaus und Elefantenanlage parallel zu sanieren!
    (15.08.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Anderes Thema:
    Ich war am 14.8. im Zoo Hannover und habe mir Afi Mountain angesehen. Mir gefallen die neuen Anlagen für Drills und Meerkatzen und die Afrikavoliere sehr gut. Auch die Infotafeln und nachgestellten Szenen zum Thema Afi Mountain wie z.B. die Verehrung der Gorillas in der Vergangenheit als Gottheit (war mir bisher unbekannt) oder die Riesenschneckenzuchtanlagen sind sehr gelungen. Es werden auch Tipps zum schonenden Umgang mit Resourcen wie Handys und Papier gegeben.

    Was mit dem alten Tropenhaus geschieht ist noch nicht sicher, aber man wird auf \"Madagaskar\" vermutlich noch etwas länger warten müssen, da erst einmal die Elefantenhaltung verbessert wird. Das finde ich auch in Ordnung. Allerdings sollte man das Haus bis zum endgültigen Abriß weiternutzen und nicht als leere Ruine im Zoo stehen lassen. Für die Haltung von Kleinsäugern wie z.B. Krallenaffen, Faultieren, kleineren Lemuren oder Buschschliefern bzw. Klippschliefern wäre es sicherlich noch gut geeignet.
    (15.08.2017)
    Marcell Buechner:   So wurde es mir mitgeteilt es waren 4 Experten da und die Tiere sind weder körperlich noch seelisch verletzt
    (15.08.2017)
    Adrian Langer:   Wer hätte das denn gedacht? :D Sollten die aber jetzt nicht erst langwierig ausgewertet werden?
    (15.08.2017)
    Marcell Buechner:   Das Gutachten ist da und die Pfleger wissen es ich habe mich gerade mit einem unterhalten
    Es wurde kein Tier geschlagen und haben keine Verletzungen
    (15.08.2017)
    Marcell Buechner:   Der Zoo war heute voll um 12 alle Parkplätze dicht peta hat selbst Tiere auf dem
    Gewissen
    (13.08.2017)
    Adrian Langer:   http://m.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Peta-ruft-auf-Plakaten-zum-Boykott-des-Zoos-auf

    Zu früh gefreut! PETA setzt noch einen drauf!
    (13.08.2017)
    Marcell Buechner:   Sie seelöwen Vorstellung viele Sachen raus genommen afi Mountain echt schön geworden die Drills sind in der Innenanlage von den Orang Utans und die Meerkatzen sind in der ehemaligen Gehege der Faultiere drin aber alles sehr trist Gegensatz zu draußen die Vogelvoliere ist noch für Besucher geschlossen es ist nur ein sehr kleiner Bereich begehbar
    (13.08.2017)
    Marcell Buechner:   naja du musst sehen das der Zoo bis jetzt knapp 130 Million € investiert hat seit 1999 (Expo) und bis Ende 2021 werden es wohl so um 200 Million € sein hoffe immer noch auf beide Häuser nach 2021 Asien und Südamerika und hoffentlich stellt die Stadt dem Zoo noch mehr Platz zur Verfügung
    Ein Erweiterung von Australien wäre cool mit Koalas und Tasmanischen teufeln
    (10.08.2017)
    Adrian Langer:   Wenn es nur einmal in anderen Zoos so voran gehen würde! ....... Naja hoffentlich werden dann endlich die Stimmen der Zweifler in Sachen Hannoveraner Elefanten leiser!
    (10.08.2017)
    Marcell Buechner:   Ab Herbst 2017 wird angefangen die Elefanten Anlage umzubauen es geht Schlag auf Schlag
    (10.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zoo-Hannover-eroeffnet-neue-Themenwelt-Afi-Mountain

    Afi Mountain wurde eröffnet!
    (10.08.2017)
    Marcell Buechner:   Bin am 11 vor Ort um mir afi Mountain anzusehen
    (07.08.2017)
    Jan Jakobi:   Ich war zuletzt im Dezember 2016 im Zoo Hannover.

    Zur kommentierten Fütterung waren ein paar Elefantenpfleger auf der Anlage bei der Herde.
    Die Elefanten verhielten sich weder aggressiv noch verängstigt bzw. zurückhaltend gegenüber den Elefantenpflegern.
    Verletzungen sind mir weder vor Ort noch auf den Fotos aufgefallen.

    Selbt wenn die Elefanten Verletzungen gehabt hätten, dann müssen diese nicht unbedingt von einem Elefantenhaken stammen. Der Bulle Nikolai könnte die Kühe unbeabsichtigt mit seinen Stoßzähnen verletzt haben.
    Auch der Jungbulle Taru könnte mit seinen Stoßzähnen im Spiel seine Geschwister/Halbgeschwister oder seine Mutter oder seine Tanten verletzt haben.

    Bei dem Besuch hatte ich die Elefanten über 3 Stunden beobachtet.
    (07.08.2017)
    Marcell Buechner:   Wir müssten uns alle mal im Zoo Treffen
    (06.08.2017)
    Oliver Muller:   Wenn die diversen Aussagen von P?TA und sogenannten Zeugen stimmen würden, müssten die Tiere ja nicht nur verängstigt bzw. aggressiv auf die Pfleger reagieren, sondern auch sichtbare Wunden haben.
    Es würde sicherlich von Vorteil sein, wenn die regelmäßigen Besucher des Zoos unter euch ihre Erfahrungen mal auf der FB-Seite des Zoos oder in der regionalen Presse berichteten.
    (06.08.2017)
    Adrian Langer:   Ich muss auch einmal sagen, dass die Aussage einer Zeugin ja doch ziemlich unwahr oder übertrieben erscheint! Wahrscheinlich hat sich hier nur einer der Tierpfleger versucht gegen ein aufdringliches Kalb zu wehren (ob es dann wirklich ein Schlag war sei mal dahin gestellt!)! Sollte diese Anschuldigung allerdings fundiert sein bin ich natürlich auch für einen Wechsel! Allerdings kann ich nur sagen, dass ich bei meinem diesjährigen Besuch keine Auffälligkeiten feststellen konnte (auch wenn ich nicht wirklich lange dort gestanden habe!)!
    (06.08.2017)
    Michael Mettler:   Die Zeitpunkte, zu denen Peta in dieser Sache an die Öffentlichkeit tritt, folgen einem augenfälligen Schema. Ein paar Tage vor Beginn der besucherträchtigen Osterferien, ein paar Tage vor Beginn der besucherträchtigen niedersächsischen Sommerferien, ein paar Tage vor der besucherträchtigen Neueröffnung von Afi Mountain. Auch eine Form davon, Tiere zu vermarkten...
    (06.08.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe auch eine Jahreskarte und beobachte die Elefantenherde und den Umgang derPfleger mit ihr regelmäßig über einen längeren Zeitraum. Mißhandlungen der Elefanten durch die Pfleger sind mir noch nie aufgefallen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Elefanten Angst vor den Pflegern haben oder Stresssymtome zeigen,wenn die Pfleger zu ihnen auf die Anlage kommen. Daher würde mich natürlich sehr interessieren, weshalb der Pfleger den Elefantenhaken angewandt hat, falls die Aussage der Zeugin stimmen sollte. Manipulierte bzw. falsche Aussagen von Tierschützern dürften allerdings auch möglich sein, da es keine Belege für die Aussage der Besucherin gibt. Auf jeden Fall gehe ich nicht davon aus, dass der Pfleger den Elefantenhaken ohne triftigen Grund eingesetzt hat. Falls es doch so sein sollte hoffe ich, dass der entsprechende Tierpfleger entlassen oder in ein anderes Zoorevier versetzt wird. Darüberhinaus hoffe ich, dass der Zoo seine Elefantenversorgung möglichst schnell auf PC umstellt, damit die Vorwürfe von PETA, anderen Tierrechtlern und Besuchern, die den Umgang der Pfleger mit den Elefanten falsch einschätzen da sie nicht genügend Hintergrundwissen haben, endlich aufhören. Allerdings befürchte ich, dass PC vermutlich erst dann durchgängig eingesetzt wird, wenn die Erweiterung und der Umbau der Elefantenanlagen abgeschlossen sind.
    (05.08.2017)
    Marcell Buechner:   Also da ich eine Jahreskarte habe und ich mindestens die Elefanten 30 min beobachte kann an den Gerüchten einfache nichts dran sein die Elefanten haben keine Angst vor den Pflegern die gehen sogar offen zu ihnen hin

    PETA bracht Aufmerksamkeit
    Aber selber Tiere töten
    (05.08.2017)
    Adrian Langer:   http://m.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Gutachten-zu-angeblicher-Misshandlung-von-Zoo-Elefanten-in-Hannover

    Das letzte Gutachten ist eingetroffen!
    (05.08.2017)
    Marcell Buechner:   Die Eröffnung von afi Mountain ist auf den 11 August verlegt worden
    (28.07.2017)
    Michael Mettler:   Laut Afi-Mountain-Bautagebuch auf der HP wurde in der neuen Drillanlage Rollrasen verlegt. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte man das damals in der jetzigen Drillanlage auch gemacht und die Affen hatten das schnell wörtlich genommen und ihn gründlich wieder aufgerollt, um darunter nach Essbarem zu suchen. Um die Anlage in vollem (Boden-)Grün zu erleben, ist vermutlich ein Besuch schnell nach der Eröffnung anzuraten....
    (25.07.2017)
    Michael Mettler:   Der von mir erwähnte NP-Artikel ist hier online lesbar:
    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Baustellenbesuch-Afi-Mountain-bald-startklar
    (25.07.2017)
    Marcell Buechner:   Ich kann den haz Beitrag nicht lesen weil sie Geld wollen kann ihn jemand hier online stellen
    (25.07.2017)
    Jan Jakobi:   Schau mal bei hipposworld.de, dort gibt es Fotos vom Flusspferd-Haus.
    Ebenso gibt es im Thread \"Der alte Zoo Hannover\" Fotos.
    (25.07.2017)
    Adrian Langer:   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Afi-Mountain-im-Zoo-Hannover-soll-Anfang-August-oeffnen

    Afi Mountain eröffnet Anfang August!
    (25.07.2017)
    Marcell Buechner:   Hat jemand Bilder vom alten Robben rondell
    Oder vom alten flusspferd Haus
    (24.07.2017)
    Michael Mettler:   Laut Zeitungsbericht (NP) soll Afi Mountain in zwei Wochen eröffnet werden: Am 4.8. für geladene Gäste und ab 5.8. dann für das gesamte Publikum. Allerdings findet im Bericht nur die Affenanlage Erwähnung, von der Vogelvoliere ist kein Wort zu lesen - ob die dann auch fertig sein soll...?

    Nächste Woche bekommt der Panorama-Turm sein Dach. Die Eröffnung ist laut NP für November geplant.

    Für den neuen Eingangsbereich soll die \"unterirdische Infrastruktur\" bereits abgeschlossen sein. Fertigstellung des Komplexes zwischen spätem Frühjahr und Sommerferien 2018.
    (21.07.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die neue Drill-Anlage sieht auf jeden Fall bereits fertig aus. Sie wirkt sehr großzügig. An der begehbaren Afrikavoliere wird allerdings noch gebaut, aber auch sie scheint sehr weitläufig zu sein. Einen Eröffnungstermin des Gesamtkomplexes im August kann ich mir gut vorstellen, es wird aber wohl erst in der zweiten Augusthälfte sein. Allerdings war der Orang Jambi bei meinem Besuch am 13.7, noch immer im Urwaldhaus. Von einer Umgestaltung der Orang-Anlagen und des Kleinaffenkäfigs (zuletzt Faultiere, Weißbüscheläffchen, Goldagutis) war noch nichts zu sehen, aber das kann natürlich sehr schnell gehen. Ich könnte mir auch vortstellen, dass die 3 aktuell zu sehenden Drills und die Brazza-Meerkatzen auch schon in das Urwaldhaus ziehen solange Jambi noch da ist, da für ihn vermutlich eine der Innenanlagen bis zur Abgabe reichen würde. Die Kleinaffenanlage und der Orang-Käfig mit direktem Zugang zum nicht mehr einsehbaren Aussenkäfig und zur neuen Aussenanlage sollten für die Drills und die Brazzas erst einmal als Innenstallungen genügen. Der ehemalige Evolutionspfad am Gorillaberg, das Forscherlager gegenüber den Gorillas und das Menschenaffenrätsel wurden mittlerweile abgebaut. Neu sind die Sitzbänke in der Trommelhütte, die den Zugang zum Gorillaberg bildet.

    Die Abbrucharbeiten im zukünftigen Arbeitsbereich sind fast abgeschlossen. Demnächst wird wohl mit der Abfuhr der Schuttberge und dem Bau des neuen Eingangsbereichs begonnen werden.
    Auch der Bau des Panoramas am Zoo ist mittlerweile weit fortgeschritten. Die Ausmaße des Turms sind schon gut zu erkennen. Ich hoffe, dass dieser Turm nach dem Ende der Panoramavorführungen in ein zukünftiges Tierhaus integriert wird. Eine Verlegung des geplanten Südamerikahauses in diesen Zooteil mit dem Turm als Bestandteil könnte ich mir gut vorstellen, da dann der neue Streichelzoo /Sambesi-Kraal nicht noch einmal umziehen müsste. Auch wäre dieser Standort hinsichtlich des Geo-Konzepts sinnvoller als quasi eine Südamerika- Insel im Afrikateil. Am Standort der alten Greifvogelanlagen wäre vermutlich nicht viel Platz für großzügige Außenanlagen für südamerikanische Tiere, aber für ein Tropenhaus mit Außenanlagen für Krallenaffen und andere kleinere südamerikanische Arten dürfte der Platz vermutlich reichen.

    (17.07.2017)
    Marcell Buechner:   Bin gespannt wann das Urwaldhaus umgestaltet wird. Das tropenhaus wird bestimmt bald abgerissen
    (17.07.2017)
    Gudrun Bardowicks:   MM hat recht. Laut Urwaldhausführer wurde nach einer Übergitterung wie geschehen tatsächlich an eine Haltung von Bonobos in der ehemaligen Aufzuchtanlage gedacht. Dieses wäre nach den Anforderungen des Säugetierhaltungsgutachtens heute natürlich nicht mehr möglich, aber die Haltung von Meerkatzen oder Mangaben dürfte in ihr ohne Vergrößerung erlaubt sein, da dort als Mindestfläche 70 m³ oder mind. 30 qm bei einer Höhe von 2,5 m für diese Artengruppen genannt werden.
    (11.07.2017)
    Michael Mettler:   Es war ja auch nicht schon immer ein Faultiergehege, sondern wurde ursprünglich für junge, handaufgezogene Menschenaffen gebaut. Wenn ich mich richtig erinnere (steht das nicht auch im alten Urwaldhaus-Sonderführer?), gab es in den 80er Jahren sogar Gedanken, darin langfristig Bonobos zu halten, falls eines Tages keine Handaufzuchten der anderen Arten mehr nötig wären.
    (10.07.2017)
    Gudrun Bardowicks:   So klein ist das Faultiergehege nicht. Es hat ohne Absperrställe eine Größe von 50 qm (Quelle: alter Urwaldhausführer) und entspricht somit flächenmäßig den Anforderungen des aktuellen Säugetiergutachtens für Innenanlagen für eine kleine Gruppe Meerkatzen. Wenn man die nicht einsehbaren Absperrställe hinzurechnet dürfte die Anlagenfläche als Innenanlage für die Brazza-Meerkatzen genügen. Darüberhinaus könnte man auch das ehemalige Außengehege für die Orangs zu einem Wintergarten umbauen und somit die Gehegefläche beträchtlich erweitern und für die Tiere einen Rückzugsraum schaffen. Die beiden Orang-Innenanlagen haben laut dem Urwaldhausführer jeweils eine Grundfläche von 65 qm.
    (10.07.2017)
    Marcell Buechner:   Bisschen klein gewesen das Gehege der Faultiere
    (10.07.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass das Faultiergehege die neue Innenanlage für die Brazza- Meerkatzen wird. Die beiden Orang-Innenanlagen werden vermutlich beide als Innenanlagen für die Drills genutzt, da man zukünftig eine große Drill-Zuchtgruppe mit möglicherweise merhreren Männchen aufbauen will.
    (29.06.2017)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Wenn du die Fischfotos meinst, dann im Thread \"Ich hab\' da mal \'ne Frage\", den wir schon häufiger für Bestimmungsfragen genutzt haben.
    (29.06.2017)
    Marcell Buechner:   Michael wo sind den die Bilder ????

    Was kommt den ins Gehege der Faultiere
    (29.06.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Bei der Schabenart handelt es sich um Fauchschaben. Außerdem müsste es im Schulraum noch Zwerggürtelschweife geben.
    Im Hippo-Canyon war in der letzten Zeit auch immer ein Koi zu sehen.
    (25.06.2017)
    Michael Mettler:   ... und jetzt habe ich die erste bei Besuch des Zoos sichtbare Baustelle glatt vergessen, aber im neuen Eingangsbereich herrschen noch die eher unspektakulären Bodenarbeiten vor. Ein junger Besucher meinte übrigens bei dem Anblick hoffnungsvoll \"vielleicht bauen die hier was für Pandas\"...

    Viel eindrucksvoller (und nachahmenswert) finde ich, wie der Zoo den umgeleiteten Weg zum jetzigen Eingang für Infotainment nutzt. Bauzauntransparente als Informationsmedium sind zwar in Hannover nichts Neues mehr, aber bei den hier eingesetzten wird auf -zig verschiedenen Transparenten über Tierarten im Zoo informiert (selbst über weniger populäre wie die Mendesantilope, siehe Foto), es gibt Bilderrätsel und zwischendrin immer mal wieder einen humorvollen Hinweis, wie weit es noch zum Eingang ist (das beginnt z.B. mit \"noch 300 Rüssellängen\").
    (25.06.2017)
    Michael Mettler:   Baustelle des Panorama-Turms, von Mullewapp aus gesehen. Mit Draht bespannt ergäbe das nach Ende der Sonderausstellung eine nette neue Großvoliere...
    (25.06.2017)
    Michael Mettler:   Baustelle der Afrikavoliere, von Meyers Hof aus gesehen - rechts im Bild der \"Melkstand\". Na, wer findet den Fehler im Bild...? ;-)
    (25.06.2017)
    Michael Mettler:   Wollte mal schauen, was die Baustellen machen.

    1) Drill-Meerkatzen-Anlage: Inneneinrichtung der Außenanlage läuft, entlang der Außenseite sind bereits etliche Meter großer Bambushorste als Hintergrundbegrünung eingepflanzt. Weitere Pflanzen, Felsen und Baumstämme lagern noch auf dem Zooparkplatz und warten auf ihre Einbringung. Der Zugang zum Urwaldhaus war gestern an der Schimpansenseite möglich, man durchquert bereits das Tor zum neuen Bereich in Form eines Urwaldriesen-Baumstumpfes; aus diesem heraus wird es schon einen Scheibeneinblick in die Anlage geben (ist noch zugeklebt). Kurz vor dem Hauseingang bietet sich durch den Bauzaun der nebenstehende Anblick auf den Eingang zum Felsentunnel, der die Anlage durchquert. Der frühere kleine Außenkäfig links neben der Tür (zuletzt für die Orangs genutzt) bleibt übrigens als nicht einsehbarer Absperrkäfig erhalten.

    b) Afrikavoliere: Das \"Gerippe\" steht, derzeit wird das Netz an den Spannseilen befestigt - deshalb steht das Innere voll mit Arbeitsplattformen. Auch wenn die außerhalb der eigentlichen Voliere befindliche Stützen- und Spannseilkonstruktion noch mehr Volumen vortäuscht, bekommt die Voliere doch ein ganz schönes Kaliber. Bild folgt.

    c) Panorama am Zoo: Auch hier steht jetzt das Gerüst des Turms, erste der Verkleidungsplatten sind montiert - dürfte jetzt also schnell sein Aussehen verändern. Auch dazu gleich ein Foto.

    Das Orangpaar dürfte abgereist zu sein, es war nur noch Jambi zu sehen und der Schieber zwischen den Innenanlagen offen. Nebenan herrscht bereits Leere, Faultiere, Weißbüscheläffchen und Goldaguti sind ausgezogen. Im Tropenhaus hat sich dafür ein Leerstand wieder gefüllt: In der vormals mit Striemengrasmäusen besetzten Vitrine werden jetzt Fette Sandratten gehalten.

    Ansonsten habe ich endlich zum ersten Mal sehen können, wie die Sumpfwallabys die Trennmauer zwischen großer und Wombat-Anlage überwinden, und sogar gleich in beide Richtungen (erstaunlich, mit welcher Lässigkeit sie mühelos auf die Mauerkrone hinauf springen) - nicht zuletzt auch, weil sie durch einen Wombat aufgemischt wurden... Und auch die Beobachtung, dass ein Teichhuhn zwei Hulmans aus dem (Flach-)Wasser jagen und in Schach halten kann, war eine \"Erstsichtung\" für mich.

    @Sacha: Zu deiner Frage nach den Amphibien, Fischen und Wirbellosen habe ich diesmal gezielt Ausschau gehalten, wenn auch natürlich einiges nicht im Schaubereich untergebracht ist. Die versuchte Inventur ergab folgendes: Im Pinguinbecken keinen Sibirischen Stör gesehen (steht in der ZTL auch bereits bei den \"Ehemaligen\"). Im Mullewapp-Schulraum laut handschriftlicher Tafeln - nach dem, was man durch die Scheiben erspähen konnte - Blattschneiderameise, Wandelndes Blatt, \"-schabe\" (Rest war aus meiner Perspektive verdeckt, vermutlich Fauchschabe), Korallenfinger-Laubfrosch; nach Reptilien hattest du zwar nicht gefragt, aber da wäre noch der Madagaskar-Taggecko zu nennen. Weitere Beschriftungen nicht gesehen, was aber nicht heißen muss, dass nicht noch andere Tiere da sind. Mobile Ausstellung im Kribbel-Car nicht gesehen. Für den Bachlauf des Urwaldhauses kann ich aus den ZTL-Angaben bestätigen: als große Arten Rotschwanzwels (Einzeltier) und Schwarzer Paku (vier, wenn ich keinen übersehen habe). Der in der ZTL angeführten Braunen Mühlsteinsalmler (Myleus pacu) könnte wegen seines wissenschaftlichen Artnamens lediglich eine Verwechslung mit dem Schwarzen Paku sein. Alle vier Fische, die ich gesehen habe, hatten eine oben bräunliche, unten schwarze Färbung und waren deutlich größer als die 20 cm, die fishbase als Höchstgröße für Myleus pacu angibt. Als kleinere Arten Schwertträger (Zuchtformen von X. helleri, mindestens die Farbschläge Grün/Wildfarbig, Rot und Tuxedo rot vorhanden, Antennenwels (Wirklich Ancistrus dolichopterus?) und mindestens eine polymorphe Malawibuntbarschart, könnte nach Google-Recherche Maylandia fainzilberi sein. Ich habe Fotos von Wels und Buntbarschen, wenn auch zwangsläufig nur von oben; vielleicht kann zu denen ein Fischkenner etwas sagen. Von den anderen tropischen Arten aus der ZTL (Kleiner Leoparden-Fiederbartwels, Weißbinden-Brabantbuntbarsch, Gestreifter Spatelwels - letztere Art stand allerdings vor einiger Zeit mal als Verlust in der Liste im ZOOFREUND) zumindest an dieser Stelle nicht zu sehen, auch nichts von den im ZOOFREUND erwähnten Purpur-Prachtbuntbarschen. Auf Kaltwasserfische in Teichen und Wassergräben habe ich nicht geachtet, den Hippo-Canyon (da gibt und gab es immer mal Graskarpfen und Goldfische) nicht besucht.
    (25.06.2017)
    Adrian Langer:   Wombat! Hier musste ich warten bis der Pfleger zum Glück mit Futter kam!
    (23.06.2017)
    Adrian Langer:   Hulmann Languren!
    (23.06.2017)
    Adrian Langer:   Präriehund!
    (23.06.2017)
    Adrian Langer:   Dornschwanzagame adult!
    (23.06.2017)
    Adrian Langer:   Dornschwanzagame jung!
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   Omanechse?
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   Stachelschwanzwaran!
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   Katta!
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   Drill! Es kommt ja glücklicherweise die neue Anlage! Hatte schon Angst sie nicht zu sehen, da diese Affen ja allgemein selten gezeigt werden! Nebenan leben auch schon die Brazzas!
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   Erdmännchen und Stachelschwein!
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   Mein heutiger Besuch in Hannover! Ich hätte ihn mir größer vorgestellt aber ich bin wirklich überwältigt! Planerisch wirklich ein Meisterstück! Ich glaube viele \"normale\" Besucher haben hier aufgrund der thematischen Gestaltung und der Kulissen rund um die Tiere auch viel Spaß!
    Die Anlagen sind ja größtenteils bereits saniert und für meinen Geschmack zumeist großzügig geschnitten! Um nochmal auf die Einbettung der themenwelten zu kommen der Einblick in das Löwengehege bei dem die großen Katzen im Gehege geschlafen haben und im Hintergrund der anderen Anlage liefen die Giraffen und Blessböcke umher! Man hat sich ja (besonders aufgrund der hohen Temperaturen) schon fast gefühlt wie in der Savanne!
    Besonders hervorheben möchte ich doch hier Yukon-Bay! Besonders die Anlagen der Marinen Lebensformen können sehr punkten! Gezeitenbecken und besonders die Eisbärenanlage ist ja mal sehr großzügig geschnitten! Herrlich ich glaube hätte jeder Zoo solche Bärenanlagen würden endlich die Stimmen aus dem Tierrechtsbereich mal leiser werden! Ansonsten ist auch der Tierbestand Eins A! Und um nochmal auf die \"Problemlage\" von den Elefanten zurück zu kommen diese standen direkt vor mir und ich konnte keinerlei Narben/Wunden etc. pp erkennen! Also wenn hier mal nicht eine \"leichte\" Übertreibung aus der Tierrechtsecke kam ......!
    Für mich gab es natürlich viel neues zu entdecken! Neben Drills, Elen-, Addaxantilopen, Wombats, Hulmannlanguren, Timberwolf, Karibu, Pinselohrschwein und Pferdeantilope konnte besonders der Reptilienbestand punkten! Für mich Erstsichtungen Stachelschwanzwaran, Dornschwanzagame (laut Aushang gab es hier eine Erstzucht) und Omanechse?! Gleichzeitig fehlte mir hier aber eine Krokodilart (kommt die vllt noch?)! Für mich sogar (da immer ausgeschildert aber nie gesehen!) eine Erstsichtung eines Waschbären im Zoo (ansonsten nur breit gefahren am Straßenrand!).
    Zu Beanstanden hätte ich tatsächlich lediglich, dass mir die neuen Vogelvolieren doch ziemlich eng erschienen! Und natürlich die älteren Anlagen die aber alle noch saniert werden!
    Anbei Elenantilope und Steppenzebra!
    (22.06.2017)
    Adrian Langer:   http://m.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Zoo-Hannover-Peta-kritisiert-Gutachter-Wahl

    Dank des Gutachtens wird jetzt alles besser........ Denkste! Peta hat jetzt 6 STUNDEN angebliches Beweißmaterial nachgelegt! Es gibt auch Kritik an der Wahl des Gutachters! Ich glaube die sind erst zufrieden wenn PETA selber bewerten darf!
    (19.06.2017)
    Marcell Buechner:   Bleibt nur noch jambi übrig,dann kann man das innen Gehege so langsam umzubauen.
    (16.06.2017)
    Michael Mettler:   Die Abreise des Orang-Paares Kajan und Zora nach Texas steht bevor, am Wochenende wird deshalb ausnahmsweise das Urwaldhaus geöffnet, damit die Besucher sie noch einmal sehen können:
    https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/Abschied-von-Kajan-und-Zora
    (15.06.2017)
    Sacha:   @MM: So etwa habe ich mir das vorgestellt;) - Im Ernst: Das hilft mir schon ziemlich weiter, darum ganz herzlichen Dank für Deine Mühe.
    (13.06.2017)
    Michael Mettler:   @Oskar Schwitters: Wenn die dortigen Einträge vollständig und aktuell wären.
    (13.06.2017)
    Oskar Schwitters:   Sollten sich die Wirbeltiere nicht aus der \"Erweiterten Suche\" der Zootierliste (www.zootierliste.de/?org=8&action=expsuchliste) ablesen lassen?
    (13.06.2017)
    Michael Mettler:   P.S. Im Teich der jüngst abgerissenen Strandvogelvoliere gab es neben Goldfischen und Koi mindestens auch Rotfedern und/oder Plötzen, die dortigen Fische wurden m.W. in andere Zoogewässer umgesetzt.
    (13.06.2017)
    Michael Mettler:   @Sacha: Wenn ich da tatsächlich PROFI wäre, wäre das Rankommen wohl eher kein Problem ;-)

    Die im ZOOFREUND jeweils im Herbst veröffentlichten Tierbestandslisten nennen zu Fischen und Wirbellosen nur die Gesamt-Artenzahl mit einzelnen Artbeispielen (und auch die nicht unbedingt mit wissenschaftlichen Namen). Die letzte war entsprechend noch für 2015 und nannte für das Jahresende 19 Arten Fische (als Beispiel Sibirischer Stör), 14 Arten Insekten (als Beispiele Blattschneiderameise und Stabschrecke ohne Artangabe) sowie Afrikanischen Riesenschnurfüßer (Archispirostreptus gigas) und Achatschnecke (Achatina fulica, also Große A.). Als Amphibien waren Agakröte, Rokokokröte und Korallenfinger im Bestand.

    Aus den quartalsmäßig im ZOOFREUND veröffentlichten Tierbestandsveränderungen lassen sich zwar die in den letzten Jahren in den Bestand gekommenen Wirbellosen (und vereinzelte Fische) ersehen, aber nicht, wie lange die Arten im Bestand waren bzw. ob sie es aktuell noch sind. Wenn ich als markanten Zeitpunkt das Jahr 2012 als Ausgangspunkt nehme, weil da wegen des neu geschaffenen \"Kribbelcars\" der Wirbellosenbestand stark aufgestockt wurde, dann lassen sich von da bis heute aus den Listen folgende Arten außer den schon genannten nachweisen (deutsche oder wissenschaftliche Namen z.T. von mir selbst ergänzt, soweit machbar; manche später nochmals angeschafft):

    schon vor 2012
    Tansania-Langschwanzskorpion (Hadogenes troglodytes) - wahrscheinlich schon länger nicht mehr im Bestand, wäre als Nicht-Insekt sonst wohl wie früher in der TBL erwähnt worden

    2012
    Tausendfüßer (Spiropoeus fischeri) - dito
    Indonesischer Tausendfüßer (evtl. Archispirostreptus spec.?) - dito
    Pferdekopfschrecke (Pseudoproscopia latirostris)
    (Riesen-?)Blattschrecke (Stilpnochlora spec.)
    Wandelndes Blatt (Phyllium siccifolium)
    Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum)
    Dornschrecke, Stachlige Stabschrecke (Eurycantha calcarata)
    Wandelnde Bohne (Diapherodes gigantea)
    Madagaskar-Fauchschabe (Gromphadorrhina portentosa)
    Riesengespenstschrecke (evtl. Heteropteryx dilatata?)
    Kleine Gespenstschrecke (wiss. Name?)
    Vietnamesische Stabschrecke (evtl. Annam-Stabschrecke Medauroidea extradentata = Baculum extradentatum?)
    Indische Gottesanbeterin (wiss. Name, evtl. wie unten?)

    2013
    Türkisblaue Riesenstabschrecke (Achrioptera fallax)
    Wandelnde Geige (Gongylus gongyloides)
    Gottesanbeterin ohne Artangabe
    Südafrikanischer Fruchtkäfer (Pachnoda (sinuata) flaviventris)

    2014
    afrikanischer Rosenkäfer (Eudicella morgani) - keinen deutschen Artnamen gefunden
    Große Indische Gottesanbeterin (Hierodula membranacea)
    Astmantis (Popa spec.)

    2015
    Große Indische Gottesanbeterin (Hierodula grandis), erneut angeschafft März 2016
    afrikanischer Rosenkäfer (Eudicella colmanti) - keinen deutschen Artnamen gefunden

    2017
    Ghana-Gottesanbeterin (Sphodromantis lineola)


    Als Zugänge bei den Fischen tauchen in den Listen der gleichen Jahre nur auf: Graskarpfen, Hecht (m.W. in den mit Goldfischen besetzten Gewässern zur Eindämmung von deren Vermehrung eingesetzt), Purpur-Prachtbuntbarsch (Urwaldhausbach?), Sibirischer Stör (Pinguinbecken), Steelhead-Forelle (=küstenbewohnender Ökotyp der Regenbogenforelle; Eisbärbecken, m.W. nicht mehr im Bestand - besuche allerdings nur selten den Unterwassereinblick). Von eigenen Sichtungen her kenne ich neben dem schon erwähnten Goldfisch in den Außengewässern noch Spiegelkarpfen und Koi. Den Bachlauf im Urwaldhaus habe ich schon lange nicht mehr wegen Fischarten gecheckt, und wie gesagt wäre das aktuell auch gar nicht möglich.
    (13.06.2017)
    Sacha:   Oh, das scheint übel zu sein, wenn sogar ein Zoo-Hannover-Profi nicht an diese Daten kommt...;)

    Gibts denn nicht wenigstens ein paar weitere Anhaltspunkte über interne Publikationen (Neuzugänge etc.)?
    (13.06.2017)
    Michael Mettler:   @Sacha: DIE Liste hätte ich dann auch gern ;-)

    Ist nämlich etwas schwierig, da den Überblick zu behalten. Von den Wirbellosen ist nur eine Art ständig im frei zugänglichen Schaubereich zu sehen, nämlich ein Volk Blattschneiderameisen (nur mit deutschem Namen ausgeschildert). Der so genannte Schulraum in Mullewapp mit seinen Terrarientieren steht nur selten Besuchern offen, durch seine Terrarien in den drei \"Schaufenstern\" hindurch (entlang derer auch die Laufröhren der Ameisen führen) kann man von außen nicht alles im Inneren des Raumes sehen. Und das \"Kribbelcar\", mit dem überwiegend Wirbellose, aber auch z.B. die Turkmenische Sandboa mobil präsentiert werden, ist schon allein wetterbedingt nur unregelmäßig im Zoo unterwegs. In punkto Fische ist der Bachlauf im Urwaldhaus mit seinen tropischen Süßwasserfischen wegen der Afi-Mountain-Bauarbeiten seit geraumer Zeit nicht besuchbar.
    (12.06.2017)
    Sacha:   Kurze Frage für den Statisitiker:

    Kann mir bitte jemand hier die Wirbellosen, Fisch und Amphibien auflisten, die gegenwärtig im Zoo Hannover gehalten werden. Schon jetzt herzlichen Dank für Eure Bemühungen.

    (12.06.2017)
    Marcell Buechner:   Also die fertig Stellung von afi Mountain und der Vogelvoliere wird wohl erst nach den Ferien Bzw im Herbst passieren die sind sehr weit hinten im zeit Plan
    (10.06.2017)
    Adrian Langer:   https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/906413/gutachter-ueberpruefen-die-haltung-der-elefanten-im-zoo-hannover

    Jetzt kommen die Gutachter in den Zoo! Ich hoffe dann hat dieses leidige Thema ein Ende!
    (08.06.2017)
    Marcell Buechner:   Spätestens zum
    Umbau wird eine neue Giraffen Herde in den Zoo kommen
    (03.06.2017)
    Jan Jakobi:   Heute Morgen starb Giraffenkuh Juji.
    Der erste Befund: Darmverschluss.

    Jetzt leben nur noch die beiden Giraffenkühe Shani (geb. 2000) und Jamila (geb. 2013, Tochter von Juji) im Zoo Hannover.

    Quelle: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/Trauer-um-Giraffe-Juji
    (02.06.2017)
    Marcell Buechner:   Hab ein Bild gefunden Vl geht es
    (29.05.2017)
    Michael Mettler:   Bei Bau des Hauses waren diese Stallboxen ursprünglich für Okapis und Ducker vorgesehen, beides wurde später auch tatsächlich darin gehalten, im Laufe der Zeit aber auch andere Antilopenarten wie Kirk-Dikdik, Senegal-Schirrantilope, Springbock und \"Topi\" (eigentlich Jimela). Im Originalzustand gehörten zu den Boxen drei Außengehege, von denen das kleinste nicht direkt ans Haus grenzte, sondern nur durch das mittlere (größte) hindurch für die Bewohner erreichbar war. Später wurden die drei Ausläufe zusammengefasst, letzte Bewohner vor dem Umbau des Komplexes waren die Dikdiks.

    Es könnten aber tatsächlich vorübergehend mal Vögel in den Boxen gesessen haben, denn man hatte versucht, auf der neuen Giraffenanlage mit den Huftieren auch Hornraben zu halten, und die brauchten ja auch Stallraum. Sie respektierten allerdings die Grabenbegrenzung nicht, so dass der Versuch abgebrochen wurde und die Hornraben noch eine Weile in der jüngst abgerissenen Geiervoliere zur Untermiete einzogen. Perlhühner gab es auch mal auf der Anlage, möglich, dass auch diese den Stallraum bekommen hatten.

    Auch Dikdiks waren kurzzeitig mit auf der jetzigen Giraffenanlage und müssten zu dieser Zeit eigentlich auch wieder in ihrem alten Stall gewesen sein; soweit ich mich erinnere, fanden die aber die begrünte Grabensohle anziehender als das Gehegeplateau und wurden deshalb ebenfalls wieder rausgenommen.
    (29.05.2017)
    Timo Felker:   Haben nicht zwischenzeitlich auch die Hornraben in der beschriebenen Stallung im Giraffenhaus gewohnt?
    (29.05.2017)
    Jan Jakobi:   Ich habe noch nicht gelesen das die Orang-Utans abgegeben wurden.
    Das ist ein ehemaliger Antilopen-Stall.
    (29.05.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Es handelt sich nicht um eine Voliere sondern eine ehemalige Antilopenstallung, in der früher die Blauducker und später einige Dikdiks lebten. Danach und auch aktuell wird der Raum als Lagerraum genutzt.
    (29.05.2017)
    Marcell Buechner:   Wenn man ins Giraffen Haus geht ist links eine voliere waren dort mal Vögel drin wenn ja welche
    (29.05.2017)
    Marcell Buechner:   Sind die Orang Urans noch vor Ort
    (27.05.2017)
    Michael Mettler:   Ist zwar nur ein Ex-Hannoveraner, aber vielleicht für Menschenaffenfans interessant: Der hier geborene und nach dem Tod seiner Mutter von einem Dortmunder Weibchen adoptierte Jung-Orang Yenko, aufgenommen vor ein paar Tagen. Durch seinen verletzungsbedingt amputierten Arm klettert er zwar zwangsläufig unbeholfen, aber ansonsten geht es ihm offenbar gut.
    (18.05.2017)
    Michael Mettler:   Als Ergänzung: Vom Eingangsbereich des Panoramas, einem Quader neben dem Turm, steht bereits das Stahlgerüst - konnte ich vorhin aus einer anderen Perspektive sehen, von der Straße aus ist diese Stelle nicht einsehbar.
    (10.05.2017)
    Michael Mettler:   Und hier der Blick von der Gegenseite, aus Richtung Zooshop/Eingangsbereich. Vier Brazza-Meerkatzen sind inzwischen eingetroffen und schon im Tropenhaus zu sehen (zwei noch getrennt untergebrachte Duos).

    Von der Afrikavoliere sieht man aus Richtung Meyers Hof bisher hauptsächlich Betonfundamente, diese Baustelle ist deutlich weniger weit fortgeschritten als die Affenanlage.

    Ansonsten herrscht viel Bewegung auf der Abriss-/Baufläche des neuen Eingangsbereiches. Das alte Verwaltungsgebäude ist schon weg, und da auch einiges an angrenzender Bepflanzung (Bambushaine usw.) verschwunden ist, entsteht ein unerwartet weitläufiger Eindruck.

    An der Panorama-Baustelle war ich nicht, habe sie bei Anfahrt nur von der Straße aus gesehen; auch da ist man anscheinend noch mit Fundamenten beschäftigt.
    (10.05.2017)
    Michael Mettler:   So sieht es auf der Baustelle der Drill-Meerkatzen-Anlage von Afi Mountain aus, die Netzbespannung wird gerade angebracht. Zu sehen ist die Perspektive vom Weg an der Schimpansenanlage aus (derzeit Sackgasse). Der Stil der Netzkonstruktion ist der gleiche wie bei den Schimpansen, das Betonelement ist der spätere Besuchertunnel.
    (10.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Elefantenbaby-Floh-im-Erlebnis-Zoo-Hannover-geboren

    Es ist ein viertes Jungtier bei den Elefanten zur Welt gekommen!
    (05.05.2017)
    Oliver Muller:   @Marcell Buechner: Das sieht für mich jetzt aber auch nicht nach einer richtig seriösen Quelle aus...
    (12.04.2017)
    Marcell Buechner:   http://www.gerati.de/2017/04/12/elefanten-tierqualvideo-von-peta-entpuppt-sich-als-luege/
    (12.04.2017)
    Michael Mettler:   Nüchtern betrachtet, ist auch die Darstellung übertrieben, dass Elefanten bei PC-Haltung alles freiwillig mitmachen. Selbst wenn es keine körperlichen Zwangsmaßnahmen gibt, bleibt es auch hier dem menschlichen Ermessen vorbehalten, wann welche Handlungen des Tieres erwünscht sind, auch wenn dieses sich verweigern darf. Ich glaube jedenfalls kaum, dass ein PC-Elefant nach eigenem Gusto an das Trainingsgitter treten und ein Ohr durchstecken wird, um um eine Blutentnahme zu bitten, woraufhin sofort der Tierarzt herbeigerufen wird...

    Und auch \"Pfötchengeben\" am Trainingsgitter ist sachlich betrachtet ein Kunststück und hat nichts mit natürlichem Verhalten zu tun, egal mit welchen Maßnahmen es antrainiert und abgerufen wird. In manchen Zoos wird auch sowas öffentlich vorgeführt, die Grenze zur Show ist also fließend. Dressur per se zu verteufeln, schießt weit über das Ziel hinaus. Es ist in meinen Augen bereits Dressur, wenn man einem Tier beibringt, dass es abends ein Haus und darin eine bestimmte Box aufsuchen soll - oder schlafen Elefanten, Zebras, Giraffen in der Natur nachts in Höhlen...? \"Dressur\" und \"Training\" (sowie \"Erziehung\", wie es bei Menschen und ihm nahe stehenden Haustieren genannt wird) sind m.E. nichts weiter als unterschiedliche Bezeichnungen für das gleiche Prinzip, wobei es lediglich Mode geworden ist, \"Dressur\" im Gegensatz zu den beiden anderen negativ zu besetzen.

    Das soll alles beileibe kein Plädoyer gegen geschützten und für direkten Kontakt sein, sondern nicht mehr als der Versuch einer Versachlichung der Diskussion um Dressur in der Zootierhaltung.

    @Gudrun: Aus der Schusslinie der Tierrechtler kommt man auch durch eine Umstellung auf Protected Contact nicht. Eisbären z.B. werden in Zoos heutzutage in PC gehalten und trotzdem von Tierrechtsorganisationen für Anti-Zoo-Werbekampagnen benutzt.
    (12.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Bei den Szenen, wo man am ehesten von \"mißhandeln\" sprechen kann, nämlich die mit dem seilbehangenen Jungtier, wo dieses mit Hilfe der Spitze des Elefantenhakens durch wiederholtes \"Schlagen\" dazu gebracht werden soll, sich aufzurichten bzw. niederzuknien, habe ich den Eindruck, dass dort ein einmaliges Vorgehen in einer Endlosschleife in schnellerer Laufgeschwindigkeit immer wieder abgespielt wird und erst hierdurch der Eindruck entsteht, dass das Jungtier stark mit dem Haken \"geprügelt\" wird. In allen anderen Aufnahmen sieht es für mich so aus, als ob die Jungtiere mit Hilfe des Hakens ähnlich wie beim Einsatz eines Targets wirklich nur geführt werden.
    Man sollte die Vorwürfe gründlich überprüfen und notfalls daraus Konsequenzen beim Personal und beim zukünftigen Umgang mit den Elefanten ziehen. Eine möglichst schnelle Umstellung auf PC nach dem entsprechenden Umbau der Anlagen wäre sicherlich die beste Lösung um so schnell wie möglich wieder aus der Schußlinie der Tierrechtler und Tierschützer zu kommen.
    (11.04.2017)
    Michael Mettler:   Zuchterfolge bei Elefanten sind m.E. keine Frage der Haltungsform, sondern eher der Partner-/Gruppenkonstellation. Ich erinnere an die Geburtenserie bei Asiaten und Afrikanern in Hannover ab 1964 bei - nach heutigen Maßstäben - winzigen Anlagen und Anbindehaltung selbst der beiden Bullen.

    Ob Protected Contact das Maß aller Dinge ist, wird die Zukunft zeigen. Was heute fortschrittlich ist, ist morgen schon wieder von gestern. So wurde ja auch eifrig die moderne Heufütterung über Kopfhöhe für Elefanten propagiert, und jetzt ist schon wieder zu lesen, dass man wegen Augenreizungen durch herabfallende Streupartikel wieder auf sie verzichtet...

    PC sollte ja eigentlich - der Name sagt es - in erster Linie für mehr körperliche Unversehrtheit der Pfleger sorgen. Die Frage, in wie weit der Pfleger im Gehege in den Tagesablauf der Tiere eingreifen darf (damit meine ich noch keine Dressurkunststückchen, sondern nur die \"Teilnahme\" am Gruppenleben), scheint mir dagegen eher eine Glaubensfrage zu sein und je nach Tierart sehr uneinheitlich behandelt zu werden. Kein Mensch fordert m.W. PC (und Verzicht auf circusähnliche Tricks) bei der Robbenhaltung, obwohl auch ein erwachsener Seelöwe ein ernst zu nehmender Gegener sein kann und Robbenbisse sehr schlecht heilende Wunden hervorrufen sollen, von der ethischen Frage mal ganz abgesehen - warum dürfen Seelöwen \"Späßchen\" vorführen, andere Tiere aber bitte nicht?

    Die Geschichte mit dem Elefantenhaken sehe ich zwiespältig. Als Abstandhalter bei Bedarf ist er bei direktem Kontakt sicherlich unverzichtbar - das Gegenstück zum Besen, den ein Tierpfleger im Notfall gegen eine angreifende Antilope einsetzen kann (auch dort wird kein PC gefordert), der für einen Elefanten aber kein Hindernis darstellen dürfte. Einen Elefanten mit dem Hakenstab anzutippen, um ihn zu dirigieren, empfinde ich auch noch nicht als problematisch; habe auch aus Zoos in Erinnerung, dass manche Pfleger dafür das hakenlose Ende der Stange benutzen, so dass das Hakenende tatsächlich nur im Notfall eingesetzt wird. Und da bin ich bei Hannes\' Meinung: Wenn man sieht, wie Elefanten untereinander ihre Stoßzähne einsetzen, dann ist das vermutlich sogar noch schmerzhafter. Ob man aber mit dem Hakenende wirklich an einem Tier \"herumrupfen\" muss, ist dann m.E. schon eine andere Sache. Insofern sehe ich die Filmsequenzen mit einem gewissen Zwiespalt.

    Wobei mich interessieren würde, ob die wirklich aus jüngster Zeit stammen. Ich selbst habe durchweg Mühe, die Kälber individuell zuzuordnen, dazu befasse ich mich mit ihnen zu wenig (und in letzter Zeit auch zu selten). Ein Teil der im TV gesehenen Aufnahmen zeigt die Tiere nur von hinten bzw. mit verdeckten Köpfen, so auch die Szenen vor Publikum (die ohnehin vom Besucherbereich aus aufgenommen sind, so dass man sich auch hinter dem Publikum hätte postieren können). Stammen sie noch aus der Zeit der inzwischen aufgegebenen Shows und zeigen eventuell ebenso aufgegebene Methoden...? Merkwürdig z.B. die Vergrößerung des Bildausschnitts bei der Szene, in der sich ein Pfleger seitlich an den Elefanten hängt und beide nur von hinten zu sehen sind. Warum die Vergrößerung auf Kosten der Bildqualität, die zur Darstellung des Sachverhalts nicht nötig gewesen wäre? War im originalen Bildausschnitt etwas zu sehen, woran man hätte erkennen können, dass es altes Material ist?

    Aus den Aufnahmen mit größerem Bildwinkel ist ersichtlich, wo die versteckten Kameras angebracht waren. Da ist also nicht nur mal eben jemand von Besucherseite her auf eine Mauer geturnt, sondern bis auf die trennenden Gebäudeteile zwischen Bullen- und Herdenanlage einerseits, Herden- und Mutter-Kind-Anlage andererseits vorgedrungen.

    Die Zeitungen in Hannover gehen übrigens recht ausgewogen mit der Geschichte um. Es fehlt auch keineswegs an Spitzen gegen Peta, z.B. dass zur Anti-Zoo-Demo letzter Woche einige der rund hundert Peta-Sympathisanten ihre Hunde mitgebracht hatten - und damit bewiesen haben, nicht mal die Ideologie der von ihnen unterstützten Organisation zu kennen....

    Peta Deutschland soll übrigens ganze 9 (!) stimmberechtigte Mitglieder haben (http://www.gerati.de/2017/04/03/peta-erfuellt-gesetzliche-voraussetzung-nicht/) und in Niedersachsen nicht mal einen Landesverband (NP-Meldung).

    (11.04.2017)
    Oskar Schwitters:   Köln, Zürich, Kopenhagen...
    (11.04.2017)
    Hannes Lueke:   Gibt es eigentlich eine regelmäßige Zucht in Anlagen mit geschützten Kontakt? Emmen hatte gute Erfolge und sonst?
    (11.04.2017)
    Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Die Anlage in Leipzig kann auch im \"protected contact\" oder \"no contact\" betrieben werden. Eine komplette Umstellung ist für die nächste Zeit allerdings wohl nicht geplant.
    In Hamburg sagte Hering-Hagenbeck nach der Eröffnung der Freilaufhalle, \"man sei nun gerüstet, sollte der geschützte Kontakt eines Tages Vorschrift werden\". Bei der Fütterung sagte ein Pfleger letztens, \"man wolle mit der Umstellung noch etwa 20 bis 30 Jahre warten, bis es eine Herde aus verwandten Tieren gibt, die sich gut verträgt\".
    Aus Wuppertal sind mir keine Pläne bekannt.
    (11.04.2017)
    Oliver Muller:   Hat eigentlich der Zoo Strafanzeige gegen PETA wegen Hausfriedensbruchs erstattet? Dieser Straftatbestand dürfte da wohl erfüllt sein, wenn man auf fremdem Grund und Boden Videokameras installiert, um die Besitzer zu filmen.
    (11.04.2017)
    Hannes Lueke:   Die Tötung von Knut wurde, durchaus berechtigt, damit begründet, dass die Handaufzucht unnatürlich sei und zu Fehlprägungen führt. Natürlich noch mit Quatsch ausgeschmückt wie ewige Qual in Zoos etc.

    Der Elefant im Zoo Perth ist das mitbabstand älteste Zootier in Perth und entsprechend ruhig und vertrauenswürdig
    Das ist ein Unterschied zu einem Jungbullen.

    Ich bin kein Freund von Bestrafung aber wir dürfen uns nichts vor machen. Hands on hat die Elefantenhaltung erst soweit gebracht und gefeierte Rentnerhaltungen wie Karlsruhe sind ohne Top trainierte Tiere nicht möglich. Wenn man sich zudem ansieht wie rabiat Elefanten im Spiel miteinander umgehen ist so ein Haken ein Witz.
    Es sollte in jedem Zoo die Möglichkeit des Geschützen Kontaktes geben aber die Hands On Haltung plötzlich so zu verteufeln ist lächerlich


    (11.04.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Ich bin der Meinung, Manfred Niekisch hatte recht, als er sagte ?Schläge und Ketten sind Dinge aus der Vergangenheit?.
    Noch gibt es sie zwar leider in den Zoos, aber ich hoffe, dass sie bald wirklich nur noch Dinge der Vergangenheit sein werden.
    Ich halte ebenfalls nicht viel vom direkten Kontakt, im Grunde genommen ist ja klar, wie das funktioniert.
    Unerwünschtes Verhalten oder Ungehorsam den Pflegern gegenüber muss in dieser Haltungsform sofort bestraft werden, damit kein Elefant die Dominanz der Pfleger in Frage stellt.
    Und einen Elefantenhaken benutzt man eben doch für mehr, als nur zum Führen des Tieres.
    Würde er wirklich nur zum Führen des Tieres dienen, bräuchte er auch keine Spitze.
    Das ist für mich keine moderne Zootierhaltung und auch kein haltbarer Zustand.
    Es freut mich sehr, dass in letzter Zeit sehr viele Zoos auf geschützten Kontakt umgestellt haben.
    Allerdings finde ich es schade, dass man in Hamburg, Wuppertal und Leipzig weiterhin Elefanten im direkten Kontakt hält und anscheinend auch nicht vorhat, das demnächst zu ändern.
    Ich freue mich natürlich auch sehr, dass Hannover seine Haltung umstellen möchte und hoffe, dass es in nicht allzu ferner Zukunft dazu kommt.
    Es gibt ja allerdings auch immer wieder Aufnahmen von Menschen, die sich scheinbar ohne Elefantenhaken oder andere Mittel zwischen den Elefanten bewegen.
    Auch aus dem Zoo in Perth gab es vor kurzem ein Video, in dem es so aussah, als ob man ohne Druckmittel arbeiten würde.
    Hier der Link zum Video vom Zoo Perth https://www.youtube.com/watch?v=Yzy5UQejlsQ
    Ich muss dazu sagen, dass ich keine weiteren Aufnahmen aus Perth kenne.
    Mir stellt sich jetzt allerdings die Frage, ob der direkte Kontakt zu Elefanten auch ohne die Dominanz des Pflegers möglich ist.
    Weiß jemand genaueres dazu, ob eine Elefantenhaltung im direkten Kontakt mit den Tieren auch ohne die üblichen Mittel (sprich elefantenfreundlich) möglich ist?
    Ich hoffe natürlich, dass sich die Situation in Hannover nicht negativ auf die Besucherzahlen auswirkt und man dort die Zukunftspläne verwirklichen kann.
    Es gab ja auch aus dem Tierpark Berlin und dem Tiergarten Schönbrunn ähnliche Aufnahmen, die der Öffentlichkeit bekannt wurden.
    Gab es den infolgedessen in Berlin oder Schönbrunn damals Besucherrückgänge?
    @Hannes Lueke: Mit welcher Begründung hat Endzoo damals die Euthanasie von Knut gefordert?
    (11.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Zoo-Hannover-bekommt-Videomaterial-nicht,zoo1268.html

    Der Zoo bekommt das Videomaterial von PETA natürlich nicht! Ich finde dadurch verlieren sie doch stark an Glaubwürdigkeit!
    (10.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die aktuellen Morddrohungen gegenüber Mitarbeitern des Zoos Hannover aufgrund des Berichtes finde ich total unangemessen. Hoffentlich erwischt man diese Droher. Ich finde es in Ordnung, dass der Zoo Hannover Strafanzeige gegen die Bedroher gestellt hat. Ich wünschte mir, dass auch in den sozialen Netzwerken sachlich und nicht nur aus dem Bauch heraus argumentiert wird.
    (07.04.2017)
    Hannes Lueke:   Vielleicht kann man mit so einem Video auch öffentliche Gelder locker machen um schneller die neue Anlage zu bauen
    (07.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich glaube nicht, dass der Bericht und die Petition von PETA zu einem außergewöhnlich starken Rückgang der Besucher in Hannover führen. Die Mehrzahl der Petitionsunterstützer ist gegenüber Zoos sowieso schon kritisch eingestellt und wird diese eher nicht besuchen. Der Shitstorm bei Facebookwar zu erwarten, aber richtige Zoofans werden sich davon nicht unbedingt von einem Besuch in Hannover abhalten lassen, wenn sie diesen bereits geplant haben. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass einige Sensationslustige jetzt erst recht nach Hannover fahrenwerden um nachzuprüfen,ob man Verletzungen bei den Jungtieren sieht oder weitere negative Punkte in Hannover ausfindig zu machen, über die man im Internet und bei Facebook berichten kann. Allerdings werden wohl einige bisher unentschlossene Zoointeressierte erst einmal von einem Besuch in Hannover absehen und lieber einen der für ihre Elefantenhaltung gelobten Zoos wie Heidelberg, Osnabrück oder Köln aufsuchen. Dieses wird sich vielleicht erst einmal ungünstig auf die Einnahmen für Tageskarten auswirken, aber ich denke, dass dieses nur kurzfristig ist. Vor einigen Jahren war Hannover schon einmal in den Negativschlagzeilen wegen der Trennung des männlichen Elefantennachwuchses von der Mutter und deren frühzeitiger Abgabe in Jungbullengruppen (ich denke, dass aus dieser Zeit möglicherweise auch die Bilder von der \"Mißhandlung\" des Jungbullen stammen), was ebenfalls zu starker Kritik am Zoo Hannover führte. Dieser Aufruhr legte sich allerdings schnell und führte zu keinem spürbaren Besucherrückgang. Allerdings sollte die Zooleitung die aktuellen Vorwürfe wirklich gründlich überprüfen und im Bedarfsfall auch konsequent durchgreifen und vielleicht auch früher als geplant den Protected Contact bei der Elefantenhaltung einführen und nicht noch bis 2020, wenn die Umbauten im Elefantenrevier fertiggestellt sein sollen, warten. Auch wäre eine ausführliche sachliche Stellungnahme zu den Vorwürfen durch die Zooleitung und am Besten auch die Pfleger sehr sinnvoll.
    (07.04.2017)
    Oliver Muller:   Es gibt gewisse Regeln und Erfahrungswerte, wie man als Unternehmen o.ä. mit solchen Situationen umgeht und Spezialisten, die einen dabei beraten. Leider war die erste Reaktion der Zoovertreter in den mir bekannten Videos katastrophal unprofessionell.

    Die Zoos sollten dringend die Tierrechtler ernster nehmen und professionell agieren lernen. Sonst wird man ihnen eine Mitschuld am eigenen Untergang nicht absprechen können.

    Davon abgesehen glaube ich auch, dass die Bilder in den Sommerferien vergessen sein werden. Aber klar sollte inzwischen sein, dass PETA derzeit weltweit die Zoos als Primärziel ins Visier genommen hat und nicht ruhen wird, bevor alle Zoos geschlossen sind. Wenn man das verhindern will, könnte eine offensive Gegenstrategie sinnvoll, um die Glaubwürdigkeit von PETA zu zerstören. Ich sage da nur \"People Euthanizing Thousands of Animals\". PETA sammelt Geld, legt die Verwendung der Mittel nicht offen und die einzige praktische Arbeit die sie tun ist, dass sie jedem Tier, dessen sie habhaft werden können, so schnell wie möglich die Giftspritze geben.
    (06.04.2017)
    Hannes Lueke:   Das ist erschreckend wirkungsvoller aber blinder Populismus
    Ich sehe das eher nicht so, dass es ein Game Over bedeutet. Die Menschen sind dumm und vergessen schnell. Es wird höchstens etwas bitter, dass die Osterferien etwas schwach ausfallen aber im Sommer weiß das keiner mehr. Bis dahin sind Pietro und Sarah wieder zusammen oder in Aleppo gibt es Giftgas was viel empörender ist als der handelsübliche Genozid via Bomben und Schusswaffen. Das Internet findet sein Opium.

    Die Defensive und sachliche Haltung verstehe ich aber auch nicht. Warum nicht direkt ein Image Video wie toll Mensch und Tier interagieren, wie gut die Elefanten züchten und wie schön die Babys spielen.

    Endzoo hat damals die Euthanasie von Knut gefordert und was hat der Zoo Berlin daraus gemacht?
    (06.04.2017)
    Adrian Langer:   Hmm finde ich schwierig! Als Zoo steht man heutzuage eben immer in der schwecheren Position! Schließlich sind Zoos ja die Bösen, die Tiere einsperren! Daher würde ich auch nicht unbedingt als Zooparkleiter in die Offensive gehen! Die Gefahr sich zu verrennen ist einfach zu groß! Die Wertigkeit von Pro Zoo eingestellten Menschen würde ich gerne an zwei Petitionsbeispielen fest machen! Während die Petition über invasive Arten in Zoos seit 1.02 diesen Jahres nicht mal 2200 Unterschriften geschafft hat, kam die von Peta auf fast 60000 Unterschriften in zwei Tagen!!!!!!!!!
    An der Stelle möchte ich auch noch einmal betonen, der Zoo Hannover hat sich hier auch nicht mit Ruhm bekelekert! Sie hätten doch gleich zu den Methoden des direkten Kontakts stehen sollen! Aber Peta kämpft dreckig und das geht garnicht! Wenn dann bitte gerechtfertigte und sachliche Kritik!
    (06.04.2017)
    Sacha:   @Adrian Langer: Hier rennst Du mit Deiner Aussage ohnehin offene Türen ein. Deine (guten) Argumente sollten die uninformierten Leser von TagesZeitungen und online-medien zu lesen bekommen....

    Generell finde ich es immer wieder erstaunlich, wie schwach gewisse Zoo-Verantwortliche auf derartige Angriffe reagieren und wie wenig sie dafür tun, den Tierrechtlern die Munition aus den Händen zu nehmen. Wie wäre es mit selber in die Offensive zu gehen statt nur zu reagieren?
    (06.04.2017)
    Marcell Buechner:   Sat 1 RTL RTL 2 überall ist der Zoo in den Medien das könnte Game over bedeuten
    (05.04.2017)
    Marcell Buechner:   Das werden wieder schwierige Jahre für den Zoo auch mit Neubauten und Erweiterungen wird man das nicht aus der Presse bekommen die Tagestickets werden zurück gehen und auch die Jahreskarten werden vernichtend nach Unten schnellen hoffen wir mal das der Zoo der für mich wirklich einer der schönsten der Welt ist sich erholt und ihre Zukunftspläne verwirklichen zu können mit Südamerika und Asienhaus
    (05.04.2017)
    Adrian Langer:   Besonders dreist finde ich die Petition! Nebenbei sie hat jetzt schon nach knapp 18 Stunden fast 25000! Unterschriften! Im Bericht von Gestern hieß es ja noch, dass andere Zoos, hier war insbesondere Heidelberg vorgestellt worden, eine gute Elefantenhaltung haben. Klugerweise gibt es am Ende dieser Petition ja einen Aufruf dazu, dass Elefanten nicht in Zoos gehören sondern in die Wildnis!
    An sich klar! Aber welche (sichere) Wildnis gibt es denn noch? Gerade beim Asiatischen Elefanten wird der Lebensraum bis auf ein paar Wildreservate immer kleiner! Und Zoos setzen sich ja auch für deren Erhalt und Ausbau ein! Ich denke mal ohne deren Aufklärung geht die Zerstörung dann noch schneller voran (zumal ich glaube, dass freigewordene Gelder dann nur in andere Witschaftssektoren gesteckt wird!).
    Zum anderen gibt es Verweise, dass europäische Zoos immernoch Wildfänge exportieren! Wenn ja welche denn? Magdeburg hat sich da ja vor ein paar Jahren erst eine blutige Nase geholt!
    Ich glaube fast von den Forderern hat kaum einer ein klares Bild von tatsächlichen Umständen! War das etwa nur eine Aktion um eigene Interessen (Abschaffung von Zoos) durchzusetzen! Also ich finde, dass hier nicht nur die Glaubwürdigkeit vom Zoo Hannover in Frage gestellt werden sollte!
    (05.04.2017)
    Mark Meier:   Was gerade auf Facebook abgeht, ist nicht mehr feierlich! Das ist auch nicht mehr mit den Muntjaks in Leipzig vergleichbar. So was habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Der Zoo ist durch einen regelrechten Schwarm negativer Bewertungen von mW zuvor 4,5 oder besser auf zuletzt 2,2 von 5 Sterne abgerutscht, was eine wirklich katastrophale Bewertung ist. Ebenfalls gingen bereits tausende Likes verloren und es gibt unter der entsprechenden Erklärung des Zoos über 3.000 wütende Emoticons und tausende Likes für kritische Kommentare. Das ist schon ein ausgewachsener Shitstorm, von dem sich zumindest der Facebookauftritt des Zoos nicht so schnell erholen wird. Ich gehe mal davon aus, dass viele der virtuellen \"Seitenbesucher\" nicht zwingend realen Zoobesuchern zuzuordnen sind. Und gerade Hannover hat ja traditionell viele Stammgäste mit Dauerkarten. Der sofortige Effekt dürfte entsprechend abgefedert werden. Allerdings werden ja auch fortlaufend auslaufende Karten erneuert. Hier könnte sich ein gewisser Effekt also bemerkbar machen.
    (05.04.2017)
    Marcell Buechner:   Der Zoo wird erstmal wohl Besucher Einbrüche bekommen weil so schnell ist das nicht das den Medien
    (05.04.2017)
    Adrian Langer:   Na dann scheinen die Aufnahmen ja doch älter zu sein als angegeben......

    Wie gesagt als soooo schlimm hatte ich es nicht empfunden! Zumal größere Verletzungen ja jedem Besucher aufgefallen wären! Ich glaube, dass ist mal wieder mehr Geschrei und Hetze als alles andere! Der Zoo will ja bis 2018 auf eine geschützte Haltung umstellen! Vielleicht ist das alles auch in zwei drei Wochen wieder verpufft!
    (05.04.2017)
    Marcell Buechner:   Auf Facebook ist die Hölle los irgendwelche Petitionen und sowas gehe davon das das jetzt noch weniger Besucher kommen und der Masterplan reduziert wird
    (05.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe in Hannover schon lange keine Elefantendressurvorführungen mehr gesehen.

    Ich kann auf den Bildern des Berichts keine Tierquälerei oder Mißhandlung erkennen. Das Geschreie von Taru ist für mich auch kein Schmerzgeschrei sondern einfach ein Protestgeschrei weil er keine Lust hatte, das zu machen, was die Pfleger von ihm wollten. Es ist also eher mit dem Gekreische oder Geheule von Kleinkindern zu vergleichen, wenn diese ihren Willen nicht bekommen. Solche Schreie habe ich in Hannover auch schon oft beim normalen Gruppenleben in der Herde gehört, wenn eines der Jungtiere wütend oder aufgeregt war oder seinen Willen nicht bekam oder Stress in der Gruppe herrschte, also auch, wenn kein Pfleger auf der Anlage war und mit den Tieren nicht gearbeitet wurde. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass mit den Tieren zukünftig nur noch als medizinisches Training gearbeitet wird und sie keine Dressurkunststücke mehr einüben müssen. Klettern und Balancieren auf den Stämmen und Mauern machen die Elefantenbabys und Jungtiere auch von sich aus in Hannover sehr gerne.
    (05.04.2017)
    Marcell Buechner:   SO eine Show läuft seit 2-3 Jahren nicht mehr und wurde durch eine Fütterung Show ersetzt
    (04.04.2017)
    Adrian Langer:   Hmm also ich habe gerade den Bericht bei Reportage Mainz zumindest grenzwertig! Ich weiß, dass es sich bei dem gezeigten Material um herausgesuchte Szenen handelt. Allerdings finde ich es nicht richtig, dass Elefanten Kunststücke wie Männchen machen und dreibeinig auf einem Baumstamm zu balancieren zeigen sollten! Manche Szenen die vom Direktor und vom Geschäftsführer als stupsen bezeichnet wurde wirkten auf mich doch mehr wie Schläge! Wiederum andere die als Schlag deklariert wurden doch mehr als stupsen oder führen. Alles in allem waren die Vorwürfe aber nicht ganz an den Haaren herbei gezogen! Gibt es denn in Hannover tatsächlich noch eine Elefantenshow mit Kunststücken? Falls ja schadet das doch eher dem Image des Zoos! Zumal ja seit Jahren viele Organisationen gegen Zirkuse kämpfen. Die Zoos sollten sich ja daher eher von solchen Shows distanzieren!
    (04.04.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die Elefantenhaltung soll auf jeden Fall auch in Hannover auf PC umgestellt werden, ich gehe allerdings davon aus, dass dieses erst mit der neuen Herdenanlage und der Fertigstellung der Freilaufhalle Einzug halten wird, da es bisher bei denKühen noch keine Trainingsboxen gibt und die Türenzum Kuhstall immer noch teilweise per Hand und nicht automatisch durch einen Computer gesteuert werden. Man scheint sich allerdings schon jetzt immer mehr vom direkten Kontakt zu den Elefanten zumindest auf der Außenanlage zu entfernen.. Bei meinen letzten Besuchen im Zoo am 2.4. und 4.4. waren die Elefantenpfleger nur noch bei den öffentlichen Fütterungen auf der Elefantenanlage, ansonsten wurden Kühe und Kälber sich selbst überlassen. Die Elefanten schienen darunter auch nicht zu leiden. Die Kälber, Kühe und Jungtiere wirkten im Übrigen überhaupt nicht gequält, mißhandelt oder verängstigt und auch nicht aggressiv oder verängstigt gegenüber den Tierpflegern. Sie wirkten absolut entspannt und zufrieden.
    Ich kann es übrigens durchaus nachvollziehen, dass die Elefantenpfleger bei direktem Kontakt aus Sicherheitsgründen aufdringliche Jungtiere oder auch Kälber, die zu nahe an die Gräben herantreten und dadurch Gefahr laufen, dort hineinzufallen (was vorgekommen sein soll), mit sanfter Gewalt zurückhalten. Natürlich würde ich es auch besser finden, wenn Hannover möglichst schnell auf PC umsteigt, damit eine solche Vorgehensweise nicht mehr nötig ist, z.Zt. sind die Bedingungen hierfür in Hannover bei der Kuhhaltung aber wohl noch nicht vorhanden.

    Ansonsten werden in Hannover gerade die Befestigungen für das Gitternetz der neuen Drillanlage errichtet. Das Gitternetz wird recht hoch werden. Auch einige lebende Bäume scheinen in der neuen Drillanlage erhalten zu bleiben. Der Gang durch die Anlage sieht aktuell eher wie ein Beobachtungsbunker mit Scheibenöffnungen an den Seiten und auf dem Dach als wie ein Gang durchden Wald aus. Ich bin schon jetzt auf die fertige Anlage gespannt.

    Die Gorillas waren zumindest um die Fütterungszeit um 13.30 Uhr wieder auf ihrer Außenanlage zu sehen und auch die Schimpansen zeigten sich an beiden Tagen gut auf ihrer Anlage.

    Flamingos. Rosapelikane, Brillenpinguine, Rothalsstrauße, die aktuell gut bei der Balz und Paarung zu beobachten sind, Kronenkraniche, Weißstörche, Marabus, Nimmersatte, Emus und Nandus sind wieder auf den Außenanlagen zu sehen, und auch die Weißkopfseeadler und Aras bei den Flugshows zeigen sich wieder den Besuchern. Allerdings sind bisher noch alle Enten, Puten, Gänse und freilaufenden Hühner hinter den Kulissen.

    Am 2.4. war auch der Flußpferdbulle Max nachmittags auf der Außenanlage zu sehen.

    Die neue Amurtigerihnh Alexa sah ich heute das erste Mal auf der Anlage, sie ist aber noch sehr schüchtern und hielt sich während meines Besuchs durchgehend in der Höhle am Stalleingang auf.
    Leider zeigte sich die neue Eisbärin Milana während meiner Besuche nicht, sie soll aber sehr aktiv sein, wenn sie auf der Anlage ist. Die Eisbären bewohnen zur Zeit abwechselnd die Außenanlagen.

    Gegen 11,40 Uhr ließen sich am 4.4. beide Wombats gut auf ihrer Anlage beobachten. An Jungtieren waren für mich eine Elenantilope, mehrere Thomsongazellen, ein Sumpfwallaby und ein Rotes Riesenkänguruh, 2 Rotbunte Husumer Schweine und eine Thüringer Waldziege neu. Auch bei den Brillenpinguinen gibt es wieder mehrere Jungtiere, die sich den Besuchern aber noch nicht zeigen.

    Bei den Impalas gibt es einige weibliche Neuzugänge aus Emmen, die mit der hannoveraner Gruppe zusammengeführt werden sollen.
    Der neue Drillmann ließ sich bisher nur mit den beiden hannoveraner Weibchen erfolgreich vergesellschaften. Die beiden neuen Weibchen wurden von ihm so stark gebissen, dass man sie wieder von ihm trennen mußte, das jüngere Weibchen ist leider an den Folgen der Bißverletzung gestorben.
    (04.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Am heutigen 4. April soll eine Reportage (Report Mainz) auf der ARD zu sehen sein. Die Vorwürfe gegen den Zoo von Hannover wiegen zumindest Recherchen in den Medien schwerwiegend - aber erstmal abwarten. Sollte es sich bewahrheiten, dann hätte der Zoo wieder eine Negativ-Schlagzeile ?
    (04.04.2017)
    Adrian Langer:   Ich sehe den direct contact der in Hannover sowieso als Auslaufmodell an! Einige Zoos haben doch bereits bewiesen, dass eine Umstellung auf protectet contact nicht schwer bzw. positiv für die Elefanten ist. Es gibt eine Stellungnahme in dem der Zoo anführt, dass er genau diesen einführen möchte!
    (04.04.2017)
    Marcell Buechner:   Ich glaube nicht daran aber es können harte Zeiten für den Zoo werden wenn da was wahres dran sein sollte und dann muss man jenigen rausschmeißen (ich wollte immer Tierpfleger werden stelle mich zur Verfügung) (Ironie)
    (04.04.2017)
    Sebastian Gellert:   Man muss nur Zoo Hannover eintippen im Internet und wird geschockt, wenn, falls wenn es sich bewahrheiten sollte ...
    (03.04.2017)
    Michael Mettler:   Laut HP sind nun auch die Gibbons aus dem alten Tropenhaus ausgezogen (Abgabe nach Südafrika), die Roten Varis sind schon eine Weile weg. Im Moment bewohnen also nur noch Drills die Reihe der Affenkäfige. Das Terrarium der Striemengrasmäuse war bei meinem letzten Besuch leer. Ich vermute, dass das Haus nach dem Umzug der Drills in die neue Anlage im Sommer zwar vielleicht noch nicht gleich abgerissen, aber zumindest schon mal vom Besucherweg abgehängt werden wird. Denn wegen der paar Kleinreptilien, Degus, Tamarinen und Loris wird man es doch wohl nicht extra geöffnet lassen, zumal es als Warmhaus in der Sommersaison am ehesten verzichtbar ist. Wer das Haus also noch mal in allen Einzelheiten sehen will, sollte wohl lieber das Frühjahr noch nutzen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Abriss und die Erweiterung der Elefantenbullenanlage (in Richtung des jetzigen Tropenhauses) zeitlich koordiniert werden, weil man dann mit einer gemeinsamen Baustraße für beide Projekte auskäme. Denn die Bullenanlage muss ja in einen Hang hinein erweitert werden, auch dafür wird die Abfuhr von allerlei Abraum nötig.
    (04.03.2017)
    Michael Mettler:   @Marcell: Zu Afi Mountain schau doch einfach ins Bautagebuch unter https://www.zoo-hannover.de/de/attraktionen/Afi-Mountain.

    Warum dich die Fortschritte am \"Panorama am Zoo\" interessieren, verstehe ich nicht so ganz, wenn du es doch ohnehin nicht besuchen willst...
    (21.02.2017)
    Marcell Buechner:   Was machen die Baustellen? Drillwald Vogelvoliere und die allseits beliebtes Zoo Panorama
    (21.02.2017)
    Marcell Buechner:   Sie wird bis märz hinter den Kulissen bleiben und dann vorgestellt

    Und es beginnen Bauarbeiten für den neuen Eingang
    (14.02.2017)
    W. Dreier:   OK, dann ist also das Tigermädchen Alexa aus dem Tierpark gestern nach Hannover gebracht worden. Habe nämlich heute nur 3 Tiere auf der Hallenanlage gesehen - Mutter Aurora und 2 Töchter vom April 015.
    (14.02.2017)
    Marcell Buechner:   Neue Tiger Dame aus Berlin eingetroffen wird im märz vorgestellt wie die Eisbär Dame aus Moskau
    (14.02.2017)
    Jan Jakobi:   Wo? In den zeitgenössischen Wegweisern natürlich!
    Kennst du den Thread \"Der alte Zoo Hannover\"?
    (09.02.2017)
    Marcell Buechner:   Wo den Tim????
    (08.02.2017)
    Tim Sagorski:   Ja, gibt es!
    (08.02.2017)
    Marcell Buechner:   Gibt es Zoo Pläne vor dem Umbau zum Erlebnis Zoo
    (08.02.2017)
    Marcell Buechner:   Nur weil interessse besteht muss es ja nicht heißen das man keine Raubvögel halten sollte gut die kleinen volieren waren wirklich nicht so das ware für so große Raubvögel aber die große und marode halte ich eher für eine Ausrede
    (06.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die große Voliere wurde abgerissen,weil sie angeblich marode war und viele Zoobesucher sich über die Haltung der Greifvögel sowohl in der Großvoliere wie auch in den Zuchtvolieren bei der Zooleitung beschwert haben. Da muß noch viel Aufklärung darüber betrieben werden, dass Greifvögel im Freiland nicht aus Spaß sondern wegen der Suche nach Nahrung fliegen und daher nicht unbedingt unter der Haltung in Volieren leiden. Darüberhinaus gibt es im Zoo Hannover kaum Nachfrage für Führungen zum Thema Vögel und zu Vogelarten.
    (06.02.2017)
    Marcell Buechner:   4,50€ parken für den ganzen Tag ist für mich ok weil mit der Bahn ist es sehr umständlich und ich meine es gehört zu haben das es für die Zukunft verwendet wird nur das Problem sehe ich das sich viele beschwere über den Zoo Eintritt und kann es eig auch verstehen weil immer mehr Tierarten gehen und man bereut es bestimmt schon die große voliere entfernt zu haben hätte viel Potential gehabt
    (06.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   In Hannover waren am Sonntag Rosapelikane, Marabus, Flamimgos, Kraniche und Pinguine wieder auf ihren Freianlagen zu sehen.
    (06.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Allerdings ist kein Zoobesucher verpflichtet, das Amazonas-Panorama zu besuchen. Falls ein Teil der Einnahmen wirklich für den Bau der geplanten Häuser verwendet wird ist das doch auch gut für den Zoo.

    Ich mußte übrigens noch niemals Parkplatzgebühren bezahlen und reise immer mit Bus und Bahn an.
    (06.02.2017)
    Michael Mettler:   In einem Zeitungsbericht der NP wurden kürzlich als Eröffnungstermine Juni (Drillwald) und September (Panorama) erwähnt.
    (04.02.2017)
    Hannes Lueke:   Ich finde das auch Rotzfrech. Die nehmen sogar Geld für die Parkplätze obwohl ich doch immer mit der Bahn komme
    (04.02.2017)
    Marcell Buechner:   Auf das Zoo Panorama kann ich durchaus drauf verzichten Zoo ist schon teuer genug und dann noch 10€ dafür zu verlangen ist dreist und hat für mich nichts mit Zoo zu tun angeblich wollen sie das Geld für die Zukunftsplanung nehmen d.h Asienhaus oder Südamerikahaus
    (03.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Es geht wohl erst einmal um die Planungen für den Elefantenbereich. Mit dem Bau wird frühestens 2018 nach Abgabe von Nikolai begonnen werden.

    In diesem Jahr wird mit dem Bau des neuen Eingangs begonnen werden. Ich gehe davon aus, dass der Baubeginn Herbst ist.
    Im Herbst wird vermutlich auch das \"Panorama am Zoo\" mit dem Thema Amazonien eröffnet.
    (03.02.2017)
    Marcell Buechner:   Die Planung gut möglich der Bau eher weniger oder für die bullen Anlage muss ja auch das Tropenhaus weg und für die Kuh Anlage die bennetkängurus dachte das wäre später dran dachte der Eingang hätte Vorrang
    (03.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Die Drills sind schon alle vorhanden. Die Brazzameerkatzen werden vermutlich erst zur Eröffnung von Afi Mountain kommen, da sich erst eine stabile Drillgruppe entwickeln soll. Man hofft, dass die Vergesellschaftung mit den Meerkatzen einfacher ist, wenn die Drills sich richtig aneinander gewöhnt haben und nicht mehr so empfindlich auf eventuelle Störungen durch die neuen Mitbewohner der WG reagieren.

    Afi Mountain und die neue Vogelvoliere sollen im Sommer eröffnet werden. Ich gehe von einer Eröffnung in den niedersächsischen Sommerferien aus. Die Planungen für den Umbau und die Erweiterung der Elefantenanlagen haben ebenfalls begonnen.
    (02.02.2017)
    Marcell Buechner:   Weiß jemand wann eig afi Mountain und die begehbare Vogelvoliere aufmachen und wann die ersten Tiere kommen ausgenommen von den Drills
    (02.02.2017)
    Adrian Langer:   Die Eisbärin stammt aus dem Zoo Moskau.
    (02.02.2017)
    Marcell Buechner:   da die beiden Männchen gut verstehen würde ich sagen die Linke Anlage ist für das Weibchen +Nachwuchs falls es dazu komme rechts Für die Männchen und ich hoffe das die Spielgeräte links neben den Eisbären weg kommen und eine Anlage für polarfüchse gebaut wird
    (01.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Allerdings hat die Anlage in Hannover z.B. gegenüber der Anlage im Tierpark Friedrichsfelde den Vorteil, dass sie in 2 Teile unterteilt werden kann und somit ähnlich wie in Bremerhaven oder Gelsenkirchen auf einer Anlage das Zuchtmännchen und auf der anderen das Weibchen mit dem Nachwuchs gehalten werden kann. Darüberhinaus gibt es 2 großzügige Absperranlagen mit Bademöglichkeit unter freiem Himmel hinter den Kulissen. Die Tiere müssten also auch bei möglichem Schichtdienst mit 3 Tieren ihre Zeit nicht in Innenkäfigen verbringen. Ich glaube allerdings nicht, dass Hannover auf Dauer beide Bärenmänner behalten wird. Einer wird mittelfristig Hannover vermutlich verlassen.
    (01.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Bei meinem einzigen Besuch der Anlage in Yukon Bay (2013) zeigte einer der Bären zeitweise Verhaltensauffälligkeiten. Ich weiß allerdings nicht welcher der Bären es war, es kann sich also auch um den mittlerweile wieder nach Neumünster abgegebenen Kap handeln, der sich dort ebenfalls auffällig verhält, da sein Gehege wirklich nicht besonders groß und gut gestaltet ist. Daran hat auch der Umbau seines Geheges wenig geändert.
    Faktisch viel größer als in Berlin (im Zoo 2000 Quadratmeter, zwar kein Naturboden, aber immerhin echter Fels) ist das Gehege in Hannover allerdings nicht. Hier sollte man eher mal Hagenbeck als Beispiel heranziehen (nicht mal 800 Quadratmeter und nur Kunstfels).
    (01.02.2017)
    Marcell Buechner:   Traurig oder
    (01.02.2017)
    Marcell Buechner:   Gegensatz von anderen Zoos wie Berlin oder so ist das Gehege von den Eisbären ziehmlich groß und schön gestaltet kein Beton Bau (Bild Berlin)
    (01.02.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Mir sind eigentlich noch niemals auffällige Stereotypien bei den hannoveraner Eisbären aufgefallen.
    (01.02.2017)
    Oskar Schwitters:   Ist bekannt aus welchem Zoo?
    Wie sieht es ansonsten eigentlich mit Stereotypien bei den Hannoveraner Eisbären aus?
    (01.02.2017)
    Marcell Buechner:   Eine Eisbär Dame aus Russland ist im Zoo eingezogen p
    (01.02.2017)
    Jan Jakobi:   Inventur im Zoo Hannover:

    Mit 5,5 Tonnen ist Elefantenbulle Nikolai das schwerste Tier im Zoo.
    Seine Rückenhöhe beträgt 3,05 m, wie ich im Dezember im Thread \"größter Elefantenbulle\" schrieb.

    Unteranderem leben aktuell im Zoo Hannover:

    11 Elefanten, 6 Flusspferde, 2 Eisbären (Nanuq und Sprinter), 2 Berberlöwen (Basu und Naima), 7 Schimpansen, 8 Gorillas, 3 Giraffen.

    https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/tierische-inventur
    (12.01.2017)
    Marcell Buechner:   Wenn es eine Baupause gibt wird wohl der Termin Platzen das schaffen die bestimmt nicht
    (12.01.2017)
    Gudrun Bardowicks:   Im Augenblick gibt es aufgrund der Witterung scheinbar eine Baupause. Zuletzt wurden die Fundamente für den Besuchergang durch die Drill-Anlage gegossen.

    Mitlerweile ist der neue zukünftige Zuchtmann für die Drills aus Frankreich eingetroffen. Er ist genau wie die übrigen Drills im Tropenhaus zu sehen. Man will jetzt mit der Zusammemngewöhnung der Tiere beginnen damit sie schon eine feste Gruppe bilden wenn sie im Sommer in die neue Anlage einziehen.
    (11.01.2017)
    Marcell Buechner:   Leider veröffentlicht der Zoo nichts neues mehr zu den Baustellen wie siehts aktuell aus
    (10.01.2017)
    Michael Mettler:   ... und so ganz nebenbei ist Saphira (wenn auch ungeplant) die nun schon sechste Elefantenkuh, die seit (Wieder-)Beginn der Asiatenzucht 2003 in Hannover zur Fortpflanzung gekommen ist, wobei es sich um drei Mutter-Tochter-Gespanne handelt (Manari/Califa, Sayang/Saphira und die inzwischen nicht mehr hier gehaltenen Khaing Hnin Hnin/Farina) - und bisher nicht nur bei den jeweils Erstgebärenden, sondern noch überhaupt kein Jungtierverlust in dieser Gruppe zu verzeichnen war. Eine stolze Serie - das darf gern so weitergehen!
    (23.12.2016)
    Marcell Buechner:   Baby-Boom! Das zweite Elefantenbaby ist da!!! Califa hat letzte Nacht um 00.04 Uhr ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht - keine 24 Stunden nachdem ihr Halbbruder zur Welt kam. Die Elefantenherde, Tierpfleger und das gesamte Zoo-Team sind unglaublich stolz auf den Nachwuchs. Jetzt warten wir auf Baby Nummer 3, das auch noch dieses Jahr geboren werden könnte. Mutter und Kinder gewöhnen sich hinter den Kulissen in Ruhe aneinander.
    (23.12.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Elefantenkuh Saphira hat in der Nacht ein männliches Jungtier zur Welt gebracht.
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Elefantendame-Saphira-bringt-im-Zoo-Hannover-Junges-zur-Welt
    (22.12.2016)
    Marcell Buechner:   Dachte das Urwaldhaus wird umgebaut
    (21.12.2016)
    Michael Mettler:   Laut der Pressemitteilung, dass das Urwaldhaus während der niedersächsischen Weihnachtsferien vorübergehend wieder für Besucher geöffnet wird, müssten noch Orangs da sein.
    (21.12.2016)
    Marcell Buechner:   Tut sich was an den Baustellen und Sind die Orang Utans noch vor Ort
    (16.12.2016)
    Oliver Muller:   Ich hatte das jetzt enger aus Sicht eines Alleinstellungsmerkmales für den ONB gedacht sondern mehr aus gesamtdeutscher Haltungskapazitäten-Sicht. Immerhin werden in den nächsten Jahren sicher oder vermutlich einige Zoos die Haltung aufgeben. Mir fallen da spontan Gettorf, Landau, Heidelberg, Karlsruhe, Augsburg, Stralsund und Halle ein, von denen ich weiß oder vermute, dass sie die Haltung von Schimpansen einstellen werden.
    (13.12.2016)
    Michael Mettler:   In den Hannover nächstgelegenen großen Zoos sind Schimpansen allerdings auch in Magdeburg, Osnabrück und Hodenhagen vertreten, sie fehlen nur in Hamburg. Drei dieser vier Zoos kommen übrigens (wie auch andere, siehe Dortmund und Gelsenkirchen) sogar mit einer einzigen Menschenaffenart aus...

    Orangs dementsprechend in Osnabrück und Hamburg (und Dortmund, wenn man die Ausflugsziele auf einen Umkreis von 200 km um Hannover erweitern würde). Das oft gewünschte Kriterium eines Alleinstellungsmerkmals erfüllen in diesem Umkreis also nur die hannoverschen Gorillas. Deshalb - und auch wegen der baulich weniger aufwändigeren Präsentationsmöglichkeit - sehe ich diese als langfristig \"gesetzt\".

    Die Planung einer begehbaren Lemurenanlage auf der Fläche des jetzigen Tropenhauses kann man auch als Zukunftssicherung der Gorillahaltung sehen; sollten eines Tages mit einem neuen Gutachten größere Gehegeflächen für Gorillas gefordert werden, wäre die Demontage der Madagaskar-Anlage mit relativ geringem Aufwand zu betreiben und eine Erweiterung der Gorilla-Anlage in diese Richtung denkbar.
    (13.12.2016)
    Oliver Muller:   @Michael Mettler: Auch wenn ich gerne später wieder Orangs im Zoo sehen würde, bin ich doch für den Moment ganz froh, wenn auch noch ein paar Parks übrig bleiben, die Schimpansen zeigen. So arg viele werden das ja nicht mehr sein.
    (13.12.2016)
    Michael Mettler:   Ich verstehe durchaus, dass es spezielle Fans von Orang-Utans gibt. Aber auch mit der Beendung der Haltung von Afrikanischen Elefanten und Walrossen - Jahrzehnte lang \"Spezialgebiete\" des Zoos - traf es in der Vergangenheit Publikumsfavoriten, und zumindest in Bezug auf die Elefanten möchte ich behaupten, dass das Artensortiment des Zoos ganz gut ohne sie auskommt.

    @Gudrun: Es müsste m.E. nicht mal eine völlig \"frostfeste\" Makakenart sein. Jede Art, die an deutlich mehr Tagen im Jahr das Außengehege benutzen könnte als Orangs, käme in Betracht - wir reden dann ja nicht mehr von einem kleinen Außenkäfig, sondern von einer großflächigen Schauanlage, die ansonsten wohl mindestens für die Hälfte des Jahres tierleer wäre (oder wie viel Outdoor-Zeit können Orangs gemeinhin in unserem Klima genießen?). Eine durchgängigere Belebung der Außenanlagen diente dem Zoo schließlich auch als Argumentation dafür, im Dschungelpalast kältefeste Unterarten von Tiger und Leopard zu halten statt der thematisch besser passenden tropischen Verwandten.

    Was wäre denn eigentlich ein \"adäquater Ersatz\" für Orangs? Das ist m.E. nicht auf Primaten beschränkt, deshalb würde ich ja auch der Hinzunahme von Krokodilen mehr Priorität einräumen als einer Rückkehr von Orangs. Es wird ja immer eine möglichst große Artenvielfalt für den Zoo gefordert; von der reinen Artenzahl mal abgesehen, bedeutet Vielfalt für mich jedenfalls auch eine möglichst breite Fächerung von Tier\"typen\", wenn man dem Normalbesucher ein abwechslungsreiches Programm bieten will.

    Bei Beschränkung auf zwei Menschenaffenarten wäre in punkto Verschiedenheit sicher ein Beibehalten von Gorilla und Orang, den beiden größten Gegensätzen in Aussehen und Lebensweise innerhalb der drei Arten und mit Verteilung auf zwei Faunenregionen, unter Verzicht auf Schimpansen die am grünen Tisch interessantere, aber in der Praxis mittelfristig wohl deutlich unrealistischere Lösung.
    (13.12.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde die Planungsidee mit der Indonesienhalle und den angrenzenden Außenanlagen gut. Ich könnte auch gut auf Orangs verzichten, wenn für sie ein anderer adäquater Ersatz gefunden würde, glaube aber, dass ältere Jahreskartenbesitzer und Zoofreunde lieber wieder Orangs sehen würden und z.B. Bärenmakaken (als kälteresistente Art) nicht unbedingt als Ersatz akzeptieren würden.
    (11.12.2016)
    Marcell Buechner:   Die Leute die das 1 mal im Zoo sind werden die Orang Utans nicht vermissen aber die Jahreskarten Besitzer schon und warum sollte man sie nicht zurück holen wenn man der Meinung ist das man sie artgerecht halten kann
    (10.12.2016)
    Michael Mettler:   Vorläufig verzichten muss man auf die Orangs so oder so. Mal schauen, wie häufig dann Besucher nach ihnen fragen, ob sie von der breiten Masse überhaupt vermisst werden (wie es bei den Riesenschildkröten und Flachlandtapiren tatsächlich der Fall sein soll - aber da gibt es schließlich im Gegensatz zu den Menschenaffen auch keine verwandten Arten als Alternativen für den Normalbesucher im Bestand.

    Übrigens meine ich \"Indonesien\" in meinem Entwurf nicht streng geografisch, sondern auf die gesamte tropische Faunenregion bezogen. \"Südostasien\" ist einfach weniger klangvoll ;-) Im Grunde wäre es natürlich logisch, auch die zusätzlichen Hallen als Teile des Dschungelpalastes zu betrachten und sie von der äußeren Gestaltung den vorhandenen Bauten anzugleichen.
    (10.12.2016)
    Marcell Buechner:   Das klingt interessant nur möchte man nicht auf Orang Utans verzichten finde ich auch gut die jetzige Situation ist ja nicht artgerecht und ich hätte ein Art Reptilienhaus gerne da wo jetzt das Panorama hinkommt wenn das ausgelaufen ist oder nicht so läuft wie man will könnte man daraus gut was mit Reptilen machen Aquarium macht wenig Sinn weil Hannover schon ein sealife hat
    (10.12.2016)
    Michael Mettler:   Sorry, das war natürlich der Ausschnitt aus dem originalen Masterplan 2015+ zur Veranschaulichung der \"offiziellen\" Planung. Um meine eigenen Gedanken zu illustrieren, musste ich erst mal ein bisschen arbeiten: Anbei das Ergebnis.

    \"Meine\" Indonesienhalle habe ich mit exakt der gleichen Fläche versehen, die auch die Halle auf der Fläche der Lama-Anlagen hätte (dort habe ich stattdessen ihre Außenanlagen positioniert); sie ist gegenüber dieser lediglich in der Lage verschwenkt und durch einen Indoor-Gang mit der Elefantenhalle verbunden. Den dafür entfallenden Elefantengehegebereich habe ich durch die Hinzunahme des alten Robbenbereiches mehr als ausgeglichen. Ich habe mir für diesen Entwurf nicht die Mühe gemacht, den Außenanlagen, Besucherwegen und dem Krokodilbecken natürlichere Formen zu geben, sondern mich auf einem stilisierten Entwurf beschränkt, der die Struktur im Groben zeigt. Die Fläche \"Außenanlagen Indonesien\" habe ich zudem ganz bewusst nicht untergliedert, da es als Beiprogramm zu den Orangs -zig Möglichkeiten gäbe, ob in Vergesellschaftung oder nicht.

    Die Halle ist in zwei Abschnitte gegliedert, was durch die dunkelgrüne Trennlinie angedeutet wird. Grundidee dabei wäre, die Halle stufenweise ausbauen zu können, auch wenn der Gesamtbaukörper von von Anfang an bestünde. So ließe sich, sobald die Elefantenhalle steht, zuerst der Krokodil-/Vogelbereich fertigstellen, in den auch kleinere Anlagen für andere Tiere eingegliedert werden könnten. Der langfristig für Orangs gedachte Teil könnte, falls die Finanzierung nicht sofort möglich ist, vorübergehend für andere, kostengünstigere Zwecke genutzt werden (ebenso die angeschlossenen Außenflächen).

    Das Indoor-Erlebnis sähe dann dem Rundgang folgend so aus (braune Linien = Besucherwege): Man durchquert die Elefantenhalle und verlässt sie durch den nach Süden hin (Richtung Elefantengehege) verglasten Verbindungsgang, von dem aus man Einblick in eine dschungelartig bepflanzte Außenanlage für indonesische Vögel hat; mit etwas Glück sieht man im Hintergrund die Hirsche und in der Ferne die Elefanten der benachbarten Freianlage. In der Indonesienhalle befindet sich zur Linken eine wintergartenartige Krokodilanlage, die ebenfalls nach Süden hin mit großen Scheiben versehen ist. Eventuell zum Besucher hin deckenhoch verglast, um einen eigenen Klimaraum schaffen zu können und das Hineinwerfen von Gegenständen zu unterbinden. In diesem Fall würden auch die dortigen Vögel nur den Krokodilbereich und die Außenvoliere nutzen können; bei oben offener Krokodilanlage ansonsten den ganzen Hallenbereich. An der rechten Seite des Besucherweges gäbe es eine Vielzahl von Möglichkeiten: Abenteuerpfad, kleinere Schauanlagen, nicht einsehbare Stallungen für benachbarte kleinere Außenanlagen, frei fliegende Vögel anderer Arten und Flughunde usw. Der zweite Teil der Halle enthielte dann im Endzustand die Innenanlage der Flaggschiffart Orang-Utan sowie die Innenunterkünfte weiterer Arten (auch da wäre einiges denkbar).

    Wählte man den Außenweg, so befände sich zur Linken, an die Schmalseite der Elefantenhalle und die Nordseite des Verbindungsganges angelehnt, eine Ergänzung zum Australien-Thema - wahlweise eine begehbare Voliere unter freiem Himmel oder von außen einsehbare Anlagen für kleinere australische Säuger (die Innenräume für beide wären dann - nicht einsehbar, da thematisch dort unpassend - in der Krokodilhalle). Im ersteren Fall würde die jetzige Sittichvoliere überflüssig werden und könnte ihrerseits durch eine Kleinsäugeranlage ersetzt werden - gern für Beutelteufel... Danach verläuft der Weg wie gehabt um die Outback-Anlage. Die großen Freianlagen des Indonesienbereiches wären von hier aus nicht oder nur durch einen versteckten Stichweg einsehbar, um nicht vom Outback abzulenken. Als verbindendes Element beider Faunenbereiche ließen sich allerdings Volieren für Kakadus, Loris usw. an den Hang setzen, wie es ohnehin in den Anfängen der Australien-Planung angedacht gewesen sein soll. Ein Einblick auf breiterer Front in die großen Indonesien-Außenanlagen wäre dann erst ab der jetzigen Vikunja-Fläche möglich und von dort aus abschnittweise entlang der ganzen Westseite bis hin zur Halle.

    Ob Orangs unbedingt sein müssten (kostenintensive Stabilbauweise!), ist eine ganz andere Frage. Immerhin sind zwei weitere Menschenaffenarten im Bestand, und wie erwähnt halte ich eine Horde Makaken wegen ihrer größeren Aktivität für mindestens genauso publikumswirksam (und wetterfester). Vergesellschaftungsmöglichkeiten sähe ich z.B. mit Schabrackentapiren oder Hirschebern, eventuell auch mit Gibbons (siehe Arnheim) und den wohl unvermeidlichen Zwergottern. Im Inneren dieses Hallenteils könnte ich mir auch eine Anlage für Komodowarane vorstellen - Reptilien sind ja in Hannover und Umland kaum repräsentiert und die nächsten Komodos weit genug weg.


    (10.12.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell: hattest du es auch mit einem PDF versucht?

    Okay, zweiter Anlauf. Abfotografieren vom Bildschirm ist zwar eine technisch unbeholfene Lösung, aber wenigstens habe ich auf diese Weise eine JPEG-Datei. Hier (hoffentlich) der Bildausschnitt, der meine Ausführungen illustrieren soll.
    (10.12.2016)
    Marcell Buechner:   Geht leider nicht richtig Aufjedenfall in dem Zeitraum von 2017-2020 wird bei den Elefanten gebaut
    (10.12.2016)
    Marcell Buechner:   Nummer 2
    (10.12.2016)
    Marcell Buechner:   Laut masterplan gibt es ein 3 schritt System
    (10.12.2016)
    Marcell Buechner:   Elefanten Erweiterung
    (10.12.2016)
    Michael Mettler:   Okay, die Datei war zwar klein genug, aber ein PDF, und das scheine ich hier nicht einfügen zu können - Pech.
    (09.12.2016)
    Michael Mettler:   Anbei ein Ausschnitt aus der Masterplan-Skizze. Ich weiß nun natürlich nicht, ob die Geländestrukturen für meine Variante bauliche Voraussetzungen mitbringen. Ich dachte daran, bei gleicher Position der neuen Elefantenhalle (rot) einen zusätzlichen Gebäudetrakt für Orangs usw. oben anzuschließen, so dass der Weg um die Riesenkänguru-Anlage an diesem entlang führt und das Gebäude bis an die jetzigen Lama-Anlagen heranreicht. Auf diesen könnten dann die Außenanlagen der Orangs usw. entstehen. Was für den Südostasien-Trakt an Gehegefläche der angedachten Elefanten-Erweiterung entfallen würde, ließe sich dafür nach links auf der Fläche der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlage hinzunehmen.

    Es wäre also wirklich nur eine Umverteilung der Platzressourcen. Vorteile in meinen Augen wären der zusammenhängende Gebäudekomplex und das Aufbrechen der Handtuchform des Elefantenkomplexes. Die Schauhäuser sind ja gerade auch als Winterangebot gedacht. Bei getrennter Bauweise, aber doch relativ kurzem Wegabstand finde ich das \"raus aus der Jacke, rein in die Jacke\" bei entsprechenden Temperaturunterschieden innen/außen als Besucher eher lästig. Die beiden Häuser müssten ja nicht mal vollflächig miteinander verbunden sein, z.B. könnte ich mir einen verglasten Verbindungsgang mit Blick auf immergrüne Außenbepflanzung (Bambusdickicht o.Ä.) reizvoll vorstellen. Und natürlich im Idealfall Einsparungspotenzial durch zusammengelegte Wirtschaftsbereiche, vereinfachte Grundanschlüsse im Gegensatz zu komplett getrennten Bauten usw. Für Geo-Puristen wäre ein Indonesien-Trakt natürlich zudem ein schöner Übergang zwischen Indien und Australien ;-)

    Der im Plan als brauner Kreis eingezeichnete Aussichtspunkt ließe sich übrigens auch in meiner Version an praktisch gleicher Stelle realisieren. Z.B. in Form eines Balkons oder einer Dachterrasse in/auf meinem Südostasienhaus.

    Im Grunde ist meine Idee nicht mal neu. Schon im ersten Masterplan des Erlebniszoos in den 90ern sollte der Dschungelpalast auf der Fläche der jetzigen Bennettkänguruanlage nachträglich durch eine angebaute Tropenhalle ergänzt werden. Meine geschilderte Variante wäre letztlich nur das gleiche Prinzip mit einer dazwischen gefügten Elefantenhalle.

    Der ganze Gedankengang basiert allerdings nur auf der Annahme, dass die Elefantenhalle aus irgendwelchen Gründen tatsächlich nur an der eingezeichneten Stelle möglich ist. Gefallen tut sie mir dort nämlich gar nicht, sie macht den Rundgang an dieser Stelle zu einem Schlauch mit Hinterhofcharakter. Optisch gefälliger könnte ich mir eine Gebäudeerweiterung bis auf die Panda-Anlage vorstellen (dann natürlich bei ganz anderer Wegführung), was gleichzeitig eine direkten Anschluss an den Hauptwirtschaftsweg des Zoos mit sich brächte, oder umgekehrt eine Hauserweiterung in Richtung alte Robbenanlage sowie auf Teile der jetzigen Elefanten-Herdenanlage, so dass die Halle Bullen- und Herdenaußenanlage weitestgehend trennen würde. Dann könnte der Bulle das linke Drittel der jetzigen Herdenanlage hinzubekommen (und dabei gleich das benötigte Badebecken sowie unterschiedliche Bodengründe) und es wäre keine Bullenkralerweiterung in Richtung Tropenhaus nötig. Die Standfläche der im Masterplan 2025+ eingezeichneten neuen Elefantenhalle würde dann im Gegenzug für Gehegefläche der Kühe frei, so dass in diesem Teil des Zoos ein Eindruck von Weitläufigkeit erhalten bliebe.
    (09.12.2016)
    Gudrun Bardowicks:   @ Michael Mettler: Deine Ideen mit dem zusammenhängenden Asienhaus und de Makakenart finde ich gut. Allerdings müssten bei einem zusammenhängenden Tropenhaus wohl auch die Anlage für Riesenkänguruhs und Emus und die Panda-Anlage weichen, da der Platz der begehbaren Känguruhanlage ja für die neue Herdenanlage benötigt wird und die Elefantenhalle aus Platzgründen an den aktuellen Elefantenstall grenzen soll. Ich wüsste im Augenblick nicht, wo sonst Platz für eine direkt an das Elefantenhaus grenzende Südostasienhalle wäre.
    (09.12.2016)
    Marcell Buechner:   Da die Finanzierung weder für das Asienhaus noch für das Südamerikahaus steht wird dort nix passieren erstmal wird soweit ich richtig gelesen habe die Bullen Anlage erweitert und später die Kuh Anlage bevor man neue Baustellen aufreißt erstmal welche abschließen durch den Umzug der streichelwiese nach Afrika ist mullewap eine reine Sackgasse geworfen statt dort erstmal die Show Arena hinstellen
    (09.12.2016)
    Oliver Muller:   ... und wenn schon bald Weihnachten ist: wäre doch toll, wenn man statt/neben der üblichen Verdächtigen noch Platz fände für Malaienbären unnd Nebelparder. Oder gar eine Langurenart.
    (09.12.2016)
    Michael Mettler:   Ob es nicht realisierbar wäre, Elefanten- und Südostasienhaus baulich aneinanderzufügen statt sie wie im Masterplan dargestellt völlig getrennt zu errichten? Sie könnten trotzdem in verschiedenen Phasen als Trakte eines Gesamtkomplexes errichtet werden. Vorteil wäre, dass der Besucher an kalten Tagen ein längeres Indoor-Erlebnis am Stück genießen könnte. Und es wäre letztlich nur eine andere Aufteilung der zur Verfügung stehenden Flächen.

    Axishirsche als Elefanten-Mitbewohner sind von der optischen Wirkung her sicher keine schlechte Wahl. Wenn sich die Rüsseltiere an Hirsche gewöhnt haben, kann man diese eines Tages immer noch gegen eine bedrohtere Art austauschen.

    Unter dem Gesichtspunkt, neue Besucher-Highlights zu schaffen, fände ich im Asienbereich eine Anlage für Makaken wirkungsvoller als eine für Binturongs. Würde man eine der kältefesteren Arten wählen, könnte man ihre Freianlage mit jener der Orangs vernetzen, so dass sie letztere bei kühlem Wetter zusätzlich zu ihrer eigenen beleben könnten, ohne dass man die beiden Arten unbedingt vergesellschaften müsste.
    (09.12.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Laut Masterplan 2025+ ist ein Anlage für Zwergotter, Gibbons und Orang Utans geplant. Diese soll an eine Asienhalle grenzen, die allerdings eigentlich erst nach dem Jahr 2021 entstehen sollte. Die Orang-Anlage ist auf dem Areal der alten Robben- und Pinguinanlagen geplant und soll auch von oben aus einsehbar sein. Die neue Elefanten-Herdenanlage, die 2019 entstehen soll, grenzt an den Bereich der alten Robbenanlagen. Oberhalb soll ein Beobachtungspunkt entstehen, von wo aus man sowohl auf die Orang- wie auch auf die Elefantenanlage blicken kann. Das neue Asienhaus soll auf der Fläche der aktuellen Südamerika-Anlagen entstehen. Die Elefanten- Herdenanlage wird vor allem die Fläche der begehbaren Bennett-Känguruhanlage und einen Teil des ehemaligen Trümmerbergs umfassen. Auf ihr sollen die Elefanten mit Axishirschen (ich persönlich würde mir eine seltenere Art wünschen) vergesellschaftet werden. Die neue Herdenanlage wird an die bereits vorhandene Kuhanlage grenzen. Auch ist eine einsehbare Freilaufhalle für die Elefantenkühe und Kälber geplant.

    Da die Südamerika-Anlagen sich immer mehr leeren und dringend neue Publikumsattraktionen benötigt werden um einen weiteren Besucherrückgang zu verhindern und das Publikum gerne weiterhin Orangs in Hannover sehen würde kann ich mir gut vorstellen, dass die neue Orang-Anlage vorgezogen wird wenn genügend Gelder für den Bau bereits vorher aufgebracht werden können.. Da die beiden Anlagen ( Elefanten und Orangs) quasi aneinander grenzen wäre es bautechnisch vermutlich sinnvoll, beide gleichzeitig zu bauen. Es wäre bestimmt möglichst erst einmal nur ein für Besucher begehbares Stallgebäude mit einsehbaren Innenanlagen für Orangs, Gibbons und evtl. auch Zwergotter zu bauen und später, wenn die nötigen Finanzmittel vorhanden sind, ein größeres Asienhaus für weitere Arten -geplant sind laut Masterplan neben den Orangs, Gibbons und Zwergottern vor allem Sundagaviale ( ich wäre auch mit einer kleinen asiatischen Krokodilform, die auch in kleineren Anlagen gehalten werden kann, zufrieden) und Binturongs- anzubauen.

    Von einem vorzeitigen Baubeginn der Orang- Anlagen habe ich bisher noch nichts gehört, aber möglich ist es, da auch der Sambesi-Kraal früher als ursprünglich geplant fertiggestellt wurde. Eigentlich sollte zuerst die Show-Arena nach Mullewapp umziehen.
    (08.12.2016)
    Oliver Muller:   @Gudrun: klingt spannend und erinnert mich an die Pläne aus Lodz. Stammt die Info direkt vom Zoo?
    (08.12.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Vielleicht wird man in Hannover doch den Bau einer Anlage für Orang Utans und Gibbons vorziehen und diese gemeinsam mit der neuen Herdenanlage für die Elefanten bauen, was ich sehr sinnvoll finden würde.

    Das letzte Lama ist vor Kurzem an Altersschwäche gestorben.
    (08.12.2016)
    Marcell Buechner:   Gut möglich das in den nächsten Jahren im Bereich Südamerika was passiert wenn jetzt die ersten Arten schon verschwinden
    (30.11.2016)
    Michael Mettler:   In Zeiten der Vogelgrippe-Stallpflicht merkt man erst mal, wie sehr die Gefiederten selbst in einem Zoo fehlen, der in unseren Kreisen eigentlich eher als Säuger-Zoo bekannt ist. Sambesi verliert ohne Strauße, Flamingos, Pelikane, Störche, Kraniche, Enten und Gänse enorm an Wirkung. Das Gefühl wird noch verstärkt durch das leere Flusspferd-Außengehege (weil ja diesmal keine Vögel als Winterbesatz gezeigt werden können) und das mit nur einem Einzeltier besetzte dreiteilige Nashorn-Areal. Belebung in den wasserleeren Sambesi-Bootskanal bringen wenigstens die frei lebenden Teichhühner, die truppweise den Bodenschlamm nach Fressbarem absuchen.

    Inzwischen ist zwar wieder ein (Amur-)Tiger im Bestand (Nachzuchtkater aus Nürnberg), aber noch nicht für Besucher sichtbar; an der Scheibe weist ein Aushang noch immer darauf hin, dass das Gehege derzeit unbesetzt ist. Auch der Chinaleopard bewohnt nach wie vor allein die Doppelanlage (zumindest an der linken ist er noch als Perser ausgeschildert...!). Auffallende Leere auch in den Gehegen der Neuweltkamele; die Nandus dürften aus oben genanntem Grund nicht sichtbar sein, die Capybaras im Warmen sitzen, Maras sah ich nicht (könnten aber im Graben gesessen haben) - was blieb, waren drei Vikunjas im linken und zwei Alpakas im rechten Gehege. Das letzte Lama scheint nun auch weg zu sein (kein Schild mehr).

    Eigentlich wären allmählich zwei Elefantengeburten fällig. Califa lässt sich anscheinend noch Zeit, Saphira fehlte allerdings als einziges Herdenmitglied auf der Anlage, als ich dort war.

    Für Haustierfreunde: In der Hühnerscheune auf Meyers Hof hat eine neue Rasse Einzug gehalten, dürfte sich um Deutsche Sperber handeln.

    Wieder habe ich darüber gestaunt, wie groß doch die Fläche ist, auf der Afi Mountain entsteht. Der zukünftige Drill-\"Wald\" dürfte allerdings eher aus neu gepflanzten oder künstlichen/toten Bäumen bestehen, denn einen nennenswerten Baumbestand gibt es auf der ganzen Fläche nicht.

    Auf dem für die Wintersaison ausgegebenen Zooplan ist übrigens der Panorama-Rundbau bereits eingezeichnet.
    (27.11.2016)
    Kai Deuker:   @Marcell Buechner:,der Bau geht gut voran .z.Z werden Microanker für Stahlseile gesetzt und Beton für das Bachbett gegossen . Am 17.11 sind 2 neue Drill Weibchen aus Valencia gekommen .Poste die Tage mal ein paar Bilder von der Baustelle .

    (22.11.2016)
    Marcell Buechner:   Gibt es den Neuigkeiten zu den Baustellen (drillwald,Afrika Voliere)
    (22.11.2016)
    Kai Deuker:   Ein neuer kleiner Gorilla .
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Nachwuchs-im-Zoo-Hannover-Gorillababy-Yanga-braucht-die-Flasche
    (09.11.2016)
    Sebastian Gellert:   Naja, wie ich schon am 27. Oktober 2016 hier argumentierte - der Zoo vermittelt bei manchen Besuchern das Gefühl, das diese veralbert werden ...
    (09.11.2016)
    Ulli:   Ich trauere der großen Greifvogel-Voliere schon hinterher. Sie hätte auch eine hervorragende begehbare Voliere abgegeben. Die vermeintlichen Gefahren durch Füchse oder Marder hätte man durch einen engmaschigen Draht mit 2-3 m Höhe sowie einer außen entlangführenden mehr-reihigen E-Zaun-Ergänzung durchaus in den Griff bekommen können.
    (09.11.2016)
    Marcell Buechner:   Mit dem Geld hätte man die Vogelvoliere gestalten können. Oder sogar ein kleinen neuen Themenbereich an die Stelle setzen können so ein Panorama gehört in ein Museum aber nicht in einem Zoo der eh jetzt nicht die meisten Arten hat
    (09.11.2016)
    Hannes Lueke:   Neben dem Zoo wurde auch ein Bäcker eröffnet! Das bringt dem Zoo doch garnichts! Ich werde den Bäcker nicht aufsuchen!
    (09.11.2016)
    Ulli:   Das Panorama ist überflüssig wie ein Kropf und behindert sogar eine sinnvolle Zoogestaltung.

    Auf mich wirkt das ganze eher wie eine Ausgeburt einer reinen Verzweiflung (warum dies auch immer) und nicht wie eine durchdachte Aktion. Sorry!

    Dieses Ding hätte in jeder beliebigen Halle in Hannover erreichtet werden können.
    (09.11.2016)
    Marcell Buechner:   Für mich hat das Panorama nichts mit einem Zoo zu tun ich werde es nicht besuchen
    Verschenktes Geld und verschenkter Platz
    (09.11.2016)
    Gerrit Wehrenberg:   >AM< Zoo: http://www.panorama-am-zoo.de/
    (08.11.2016)
    Ulli:   Vielleicht sind die stagnierenden oder sogar sinkenden Besucherzahlen von Hannover das Problem eines nicht aufhebbaren Spagates.

    Für viele konventionelle Zoobesucher mag das doch rechte laute Umfeld, die engen Wege mit den daraus resultierenden Besucherengpässen, die vor allem nachmittags permanenten akustischen Berieselungen von überall her und den fehlenden Verweilzonen nicht mehr so attraktiv sein und wie ein Rummelplatz wirken.

    Gerade die fehlenden Verweilzonen zum längerfristigen Beobachten sind in Hannover rar gesät.

    Für eine Reihe konventioneller Zoobesucher wirkt der Zoo Hannover wie ein Kulissen-Freizeitpark mit Tierbesatz

    Für den eher konsumorientierten Eventbesucher, der ständig Neues anstrebt, bietet der Zoo seit Jahren leider nur wenig Neues. Man kann umgangssprachlich sagen: ?Der Lack ist ab?. Sinkendende Besucherzahlen nach spektakulären Neueröffnungen und der damit verbundenen Neugier sind ein ganz normales Phänomen und wurde schon vielerorts festgestellt.

    Im Vergleich zu den meisten anderen vergleichbaren Zoos ist der Eintrittspreis um mehrere Euro höher, ohne dass man sich in Hinblick auf den Tierbestand deutlich hervorhebt.

    An einigen Stellen ist sogar ein Rückgang von einem bemerkenswerten Tierbestand festzuhalten. Die über Jahrzehnte hinweg bemerkenswerte Antilopensammlung wurde leider stark reduziert. Auch im Bereich der Vögel gibt es wenig Hervorstechendes.

    Die Elefanten- und Gorilla-Zuchtgruppen können dies dtauf Dauer nicht auffangen, zumal gerade auch hier wegen der an sich erfreulichen ?Häufigkeit der Geburten? ein gewisser ?Abnutzungseffekt? einsetzt.

    Ein echtes Problem sind auch die fehlenden begehbaren Tierhäuser. Es gibt nur das Oesterlen-Affenhaus und das Urwaldhaus (fatalerweise derzeit wegen Umbau geschlossen) und mit Abstrichen den Dschungelpalast und die Unterwasserbereiche im Yukon Bay.

    Und für einen Zoo wie Hannover, der sich viele ?Leuchttürme? auf seine Fahnen geschrieben hat, muss man leider feststellen, dass manche Zoos in Bezug auf Spektakuläres eingeholt oder sogar überholt haben. Das Eismeer von Hagenbeck abgesehen von der Eisbären-Haltung ist in meinen Augen deutlich attraktiver und vielfältiger. Diverse neue Elefanten-Anlagen haben die Elefantenanlage von Hannover ins ?2.Glied?gerückt. Und auch der Gorillaberg steht nicht mehr als Unikat da wie vielleicht vor zehn Jahren.

    Da ich mich eher zum konventionellen Zoopublikum zähle, würde ich mir ein ?back tot he roots? wünschen. Und dass auch weiterhin eher klassisch orientierte Zoos wie Hagenbeck Münch3en oder Leipzig nach wie vor eine rege und kontinuierliche Besucherzahl anziehen, zeugt von den Erfolgsaussichten dieses Weges.
    (31.10.2016)
    Michael Mettler:   Die Besucherrekorde vor ein paar Jahren waren auch den Umständen geschuldet, dass mit Yukon Bay ein kompletter Zooteil mit diversen ONB-Favoriten auf einen Schlag eröffnet wurde und die erste große Geburtenwelle bei den Elefanten rollte. Dass sich solche Zahlen nicht festzementieren lassen, liegt auf der Hand. \"Rüsselrasselbanden\" sind aber inzwischen dank der blühenden Zuchtgruppe zur Normalität geworden, was den Sensationseffekt natürlich im Laufe der Zeit senkt.
    (31.10.2016)
    Sebastian Gellert:   Ein weiterer Grund für rückläufige Besucherzahlen ist auch das wechselhafte Wetter 2016. Ein kaltes Frühjahr 2016, es folgte im Mai bei leicht böigen Ostwind konstanter Sonnenschein bei 24-25 Grad, ein im Juni / Juli / Anfang August durchwachsenes Wetter, von Ende August bis Ende September kam der Hochsommer und der Oktober 2016 war viel zu kühl, viel zu hochnebelartig und ungemütlich usw. - ich denke, das viele Parks dieses Jahr deutliche Besucherrückgänge zu verzeichnen haben. Hier nehme ich dann auch den Zoo von Hannover sprichwörtlich in Schutz - ein solches Wetterjahr, gerade in der Hauptsaison verhagelt einem Park generell die Bilanz.
    (29.10.2016)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Ist breite Artenvielfalt wirklich ein Besuchergarant auf Dauer? Warum gab es dann in der Vergangenheit auch Besucherrückgänge z.B. in Frankfurt und Tierpark Berlin oder - nach den Zahlen auf der VdZ-Homepage - von 2014 auf 2015 in Stuttgart? Und wie kommt es dann umgekehrt, dass der Tierpark Bern, dessen Leitmotiv seit Jahren die Reduzierung der Artenvielfalt ist (\"Mehr Platz für weniger Tiere\"), laut gleicher Quelle 2015 mehr Besucher hatte als die Wilhelma, obwohl diese fast das Fünffache an Artenvielfalt bietet?

    Für entscheidender als die Artenvielfalt halte ich übrigens die \"Typenvielfalt\" - ONB \"braucht\" m.E. keine fünf Großbärenarten, um den Besuch für gelungen zu halten - und deren Verteilung im Gelände, sprich eine gute Abwechslung von Highlights und Beiprogramm beim Rundgang. Beim Normalbesucher war z.B. die frühere Artenvielfalt bei den Antilopen in Hannover eher ein Kritikpunkt, da für ihn zu einförmig in der Gestalt und z.T. aufgereiht präsentiert. Ich als Antilopenliebhaber habe früher oft viele Stunden vor diesen Gehegen gesessen und dabei zwangsläufig eine Menge Besucherkommentare mitbekommen... Ich kann mich auch nicht erinnern, die Artenvielfalt im Berliner Zoo-Hirschrevier jemals durch viele Besucher vor den dortigen Gehegen gewürdigt gesehen zu haben; auch nicht bei meinen ersten Besuchen Anfang der 80er, als das Revier noch erheblich mehr Arten und Unterarten enthielt als heute.

    Das Problem einer \"be- und verbauten\" Geländefläche haben nicht nur Zoos mit Kulissenlandschaften, sondern auch solche mit millionenteuren klassischen Bauten (siehe Berlin oder Frankfurt), und auch solche Zoobauten können mit den Jahren Akzeptanz beim Besucher verlieren, wenn der Reiz des Neuen verfliegt und sich der Zeitgeist wandelt. Ich möchte nicht wissen, was heutige hannoversche Besucher dazu sagen würden, wenn es noch immer die Sichtbetonbauten der Vor-Erlebniszoo-Ära hier gäbe - nicht ohne Grund soll ja das Urwaldhaus eine neue Innengestaltung bekommen. Dass Kulissenbauten keinen langfristigen Erfolg bringen, würde ich auch nicht zur allgemein gültigen Regel erklären: Hagenbeck \"funktioniert\" damit schon seit über hundert Jahren, selbst wenn es auch dort nicht nur freudige Jahre gab, und letztlich sind ja auch die Stilbauten und Naturfelswände im Berliner Zoo nichts anderes als Kulissen (und das offenbar erfolgreiche Konzept wird mit dem Panda-Neubau in Kürze weitergeführt).

    DEN Königsweg zu einer Zoogestaltung, die einen konstanten oder sogar wachsenden Besucherzuspruch generiert, scheint es nicht zu geben. Denn sonst würden ihn alle Zoos sicher nur zu gern beschreiten - und sähen dann alle ziemlich gleich aus, was unter Zoofans sicherlich auch nicht für Begeisterung sorgen würde.
    (28.10.2016)
    Sebastian Gellert:   Der Zoo von Hannover hat schon bei so manchem Besucher \"ausgespielt\" und derartige Berichterstattungen und Argumente über und vom Zoo Hannover selbst, sind nur noch mehr Fakten, um den Erlebnis-Zoo Hannover schlecht zu reden, ob gerecht oder ungerecht sicherlich eine Diskussion würdig. Als Besucher und Leser nimmt man den Zoo fast nur noch Negativ-Schlagzeilen zur Kenntnis ? im Oktober 2015 mit dem Bericht \"Besucherschwund bringt Zoo in Schwierigkeiten\" oder im Frühjahr 2013 mit dem Text \"Zoo Hannover Notfallkredit\" oder die diversen damaligen Rostschäden in Yukon Bay - nicht gerade die Beste Werbung für einen Park der konstant an Besuchern verliert - mit Ausnahme von 2014 was wohl für Hannover gut war. Generell, eine Mode was man bei diversen Tierparks sieht, ist die Tatsache, das die dortigen Geschäftsführungen gedacht haben, mit dem Bau von millionenschweren Kulissenwelten dauerhaft Besucher anlocken zu können, sich dieses Geschäftsmodell jedoch nicht rentierte. Nur mit einer breiten und attraktiven Artenvielfalt wird man als zoologische Einrichtung erfolgreich sein, ansonsten sitzt man auf den jeweiligen Investitionskosten, hat seine Geländefläche be- oder verbaut und hat anschliessend noch mit einem Besucherrückgang zu kämpfen, da der Neueffekt schnell verfliegt. Der Zoo von Hannover zählt zu den Schönsten Einrichtungen in ganz Europa, doch die fehlende Artenvielfalt, doch die fehlende Artenvielfalt ?

    (27.10.2016)
    Marcell Buechner:   Im Winter haben doch eh alle Imbisse zu also fällt da schon mal Personal weg dann werden bestimmt nicht alle scouts vor Ort sein wird doch ordentlich eingespart
    Umso mehr gespart wird desto
    Mehr kann man die Asien oder die Südamerika Halle verwirklichen
    (27.10.2016)
    Michael Mettler:   Offenbar kam aber nicht nur mir spontan dieser Gedanke. In der heutigen Tageszeitung (NP) wird die Frage nach Personalkosteneinsparung bereits vom Zoo dementiert.
    (27.10.2016)
    Marcell Buechner:   So viel Personal wird nicht gespart da im
    Winter eh weniger Personal da ist und der Montag kann dann gut benutzt werden um auf den Baustellen gut voran zu kommen wenn man pünktlich im Sommer fertig werden möchte
    (26.10.2016)
    Michael Mettler:   Die Montagsschließung vom 7. November bis zum 20. März (mit Ausnahme von Montagen, die in die niedersächsischen Schulferien fallen) wird seit heute auf der Zoo-Homepage bekanntgegeben: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/winterzeit

    Wirklich nur für eine bessere Baustellenlogistik? Oder zugleich als winterliches Einsparungspotenzial für Personalkosten im Besucherservice (Kassen, Shops, Gastronomie)...? Denn ein verkürzter und im Eintritt entsprechend vergünstigter Rundweg an Montagen ohne Berührungspunkte zwischen Besuchern und Baustellenarbeitern (z.B. mit Beschränkung auf Sambesi ohne Gorillaberg, Yukon Bay und Dschungelpalast, dann eben mit Sackgassenende am Palast) wäre doch eigentlich auch möglich gewesen. Rechnet sich aber vielleicht nicht...?
    (26.10.2016)
    Marcell Buechner:   Dachte die beiden innenanlagen der Orang Urans gegen am die Drills und Meerkatzen weil so ist das Gehege ja nicht wo die drei Arten drin sind
    (26.10.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe davon aus, dass die Anlage der Weißbüscheläffchen, Goldagutis und Faultiere ( es gibt in Hannover nur noch ein Tier) für die Meerkatzen umgestaltet wird.
    (26.10.2016)
    Marcell Buechner:   Durch den Umbau des urwaldhaus zum Thema Afrika müssen ja die Faultiere, goldagutis, und weissbüscheläffchen ausziehen.Was passiert mit dem Gehege wird es neu besetzt oder bekommen es die Drills/Meerkatzen zu gesprochen
    (25.10.2016)
    Kai Deuker:   Sandra Heller,dann warten wir mal ab und werden sehen .:-)

    (22.10.2016)
    Sandra Heller:   Woher kommt die Info das der Zoo ab dem 07.11. Montags geschlossen bleibt?
    Im Servive-Center weiss man davon nichts.

    (22.10.2016)
    Kai Deuker:   Zur Zeit sind nur Baggerarbeiten ,Das Urwaldhaus ist seit dem 19.10 geschlossen .Und ab dem 7.11.wird auch der Zoo Montags geschlossen ,es heißt das es gemacht wird da die Baustelle in Verzug ist .Den Schimpansen wurde ein großer Teil der Enrichment Gegenstände weggenommen da Besucher sich beschwert hätten es sähe nach einer Müllhalde aus (Papier,Kartons ,Flaschen etc).Dem Zoo fällt es leider schwer den Besuchern zu erklären wieso es so aussah.

    (22.10.2016)
    Marcell Buechner:   Wie sieht es den aktuell auf der Baustelle aus kann man schon was erkennen
    (19.10.2016)
    Marcell Buechner:   DAS Mit dem Vorgehege wusste ich garnicht weil das Gehege ja nicht mehr zeitgemäss ist
    (11.10.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die Gibboninsel und die Watvogelvoliere wurden mittlerweile abgerissen. Der Außenkäfig für die Orangs wird nicht abgerissen sondern zu einem Vorgehege für die Drills und Meerkatzen umgestaltet und an den Drillwald angeschlossen. Die Orangs waren am 2.10. noch im Zoo.
    (10.10.2016)
    Marcell Buechner:   Aber im Prinzip bleiben es 22 ha die Erweiterung dauert ja noch bis Giraffen zum Eingang ziehen sind den die Orangs noch vor Ort und steht das aussengehehe noch oder wurde es bereits abgerissen
    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   Der Zooeingang wird weit in Richtung Straßenkreuzung verlagert (das bisherige Verwaltungsgebäude dürfte in Kürze Geschichte sein), so dass sich die Zoo-Außengrenze nach dorthin verlagert. Der jetzige Eingangsbereich mit Kassen, Servicecenter und Shop verschwindet dann, die Fläche wird Sambesi zugeschlagen. Somit entsteht auch einige neue Fläche für Tiere. Flächenmäßig dürfte das den Gelände\"verlust\" durch den Panorama-Bau mehr als ausgleichen; für den Besucher ohnehin, denn ein Teil der Baufläche der Rotunde war vorher lediglich Materiallagerfläche des Zoos und gehörte gar nicht zum Publikumsbereich.
    (10.10.2016)
    Marcell Buechner:   An welcher Stelle soll den eine Erweiterung erfolgen
    (10.10.2016)
    Michael Mettler:   Im Gegenzug wird der Zoo aber an anderer Stelle durch eine Fläche erweitert, die jetzt nur AM Zoo liegt. Somit kein Flächenverlust für den Besucher.
    (09.10.2016)
    Marcell Buechner:   Über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten meine Meinung passt es nicht in den Zoo
    Und dann zusätzlich Geld ausgeben muss jeder selber wissen aber es gibt viele die sich über den Eintrittspreis beschweren und dann nimmt das Panorama quasi den Zoo auch noch Platz weg ist eh alles sehr begrenzt
    (08.10.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell: \"Da der Zoo schon teuer ist\" interessiert solche Leute herzlich wenig, die ihn gar nicht besuchen, sondern nur das Panorama sehen wollen. Vergiss nicht, die Asisi-Bilder gelten als Kunst, und die zieht dann auch mal ganz andere Klientel außerhalb des Zoo-Besucherpotenzials an.

    Übrigens kannst du auch in den Urlaub fliegen, wenn du Greifvögel oder andere Tiere sehen willst, und musst dafür nicht extra den Zoo besuchen ;-)
    (07.10.2016)
    Marcell Buechner:   Bin immer noch skeptisch das das funktioniert Hannover ist anders als Leipzig und Berlin da der Zoo schon teuer ist werden bestimmt nicht viele Leute kommen ich persönlich interessiere mich dafür überhaubt nicht wenn ich den Urwald sehen will dann flieg ich In den Urlaub
    (07.10.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell: Teilweise. Aber wie man an der Formulierung sieht, rechnet der Zoo diese Fläche jetzt eben nicht mehr zum eigentlichen Zoogelände. Und für die touristische Bewerbung des Panoramas ist es vielleicht auch nicht ganz unwichtig, wenn man schon am Namen erkennt, dass sich die Sehenswürdigkeit nicht IM, sondern AM Zoo befindet. Denn daraus geht auf den ersten Blick hervor, dass sich niemand zum Besuch des Zoos gezwungen sehen muss, wenn er sich nur für das Panorama interessiert.
    (07.10.2016)
    Marcell Buechner:   Neben dem Zoo dachte es kommt auf die ehmalige Fläche der Vogel Voliere
    (07.10.2016)
    Michael Mettler:   Nicht ganz unwichtig ist dabei ein Detail: In der Pressemitteilung des Zoos (siehe Zoo-HP) heißt das Veranstaltungsgebäude \"Panorama AM Zoo\", und es wird \"NEBEN dem Zoo\" gebaut.

    Laut gestrigem Zeitungsbericht in der NP gibt es nach der geplanten fünfjährigen Laufzeit der Asisi-Panoramen die Option, die Veranstaltungen zu verlängern oder die Rotunde z.B. mit einem (nicht weiter erläuterten) \"Science-Center\" nachzunutzen.
    (07.10.2016)
    Oskar Schwitters:   www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/XXL-Panorama-beim-Zoo-Hannover,zoopanorama100.html
    (06.10.2016)
    Michael Mettler:   Die nächste Elefanten-Geburtenwelle rollt an: Der Zoo vermeldet vier hochträchtige Kühe. Drei Kälber werden noch im November/Dezember dieses Jahres erwartet, das vierte im April 2017. Darunter ist ein \"Unfall\": Saphira war gerade mal viereinhalb Jahre alt, als sie unerwartet von ihrem Vater Nikolai erfolgreich gedeckt wurde - obwohl bei Analyse der Hormonwerte damals nichts auf die frühe Empfängnisbereitschaft hingedeutet habe. (Quellen: Zeitungsmeldung NP und Zoo-HP)
    (14.09.2016)
    Marcell Buechner:   Masterplan
    (13.09.2016)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Am Yukon Trail werden - so wie ich den Masterplan verstehe - nur zwei Flächen wegfallen, die derzeit reinen Dekozwecken dienen, nämlich der Hang mit der Blockhausruine und ein Stück Fläche vor der \"Sägemühle\", hinter deren Kulisse sich der . Elefantenbullenstall verbirgt (in etwa wohl der Bereich, wo jetzt die Fotowand steht?). Der Bullenstall soll nach dort hinaus durch einen Anbau erweitert werden, die Bullenanlage wird in Richtung des jetzigen Tropenhauses (späterer Madagaskarbereich) vergrößert- sprich, dort wird wohl der Hang zu diesem Zweck abgetragen (oder vielleicht auch mit Terrassierung abgeflacht, wie man es bei der Herdenanlage gemacht hat?). Der Trail selbst, also der Abkürzungsweg zwischen Sambesi-Ausgang und Yukon-Bay-Shop, soll erhalten bleiben, da er gleichzeitig einen auch mit großen Lkw befahrbaren Wirtschaftsweg bildet.
    (13.09.2016)
    Marcell Buechner:   Yukon Trail wird so bleiben die Elefanten Anlage wird sich über die bennet Känguru Anlage erweitern und die Bullen Anlage bekommt ein Teil vom Tropenhaus Gelände wenn es abgerissen ist
    (13.09.2016)
    Sebastian Gellert:   Es ist wohl anzunehmen, das im Rahmen der Umbaumaßnahmen Yukon Bay auf Zukunft etwas kleiner werden könnte??? Das der Yukon Trail einer Erweiterung der Elefantenanlage im Wege stehen würde?! Die Satzungsvorlage sah doch Veränderungen im genannten Bereich vor ?
    (13.09.2016)
    Michael Mettler:   Eigentlich wäre es aber schade, die Baufreiheit nach Abgabe der Orangs nicht gleich zur endgültigen Gestaltung der Innenanlagen für die Drills und Meerkatzen zu nutzen. Übrigens offenbaren die Transparente am Bauzaun jetzt auch, welche Meerkatzenart zukünftig eingeplant ist: Es werden Brazzas sein (siehe Foto). Der Grundriss des Urwaldhauses auf dem ebenfalls am Bauzaun zu sehenden Bauentwurf, den Kai Deuker hier eingestellt hatte, ist noch \"alt\": Die Innenanlagen sind darauf noch mit \"Orang-Utans\" beschriftet.

    Dass die Bauzaunabsperrung als großflächige Infowand genutzt wird, finde ich klasse. Auch auf die neue Voliere wird mit mehreren unterschiedlichen Transparenten hingewiesen, die u.a. über das Moorenten-Wiederansiedlungsprogramm informieren. Der damit bestückte Bauzaun verläuft auf Meyers Hof vom \"Melkstand\" bis an das Stallgebäude der Ziegen und Schweine, nur unterbrochen vom Hühnerhaus. Vier zukünftige Bewohner der Voliere werden dort sogar schon mit Artenporträts vorgestellt (Rußköpfchen, Moorente, Kampfläufer, Sandregenpfeifer), ein großformatiges \"Aufmacher\"-Foto einer Racke lässt zumindest auf den Verwandtschaftskreis einer möglichen fünften Art schließen.

    Die Strandvogelvoliere ist seit heute Geschichte; am späten Vormittag war der Abrissbagger gerade mit der Zugangsschleuse beschäftigt und nur die Seitenwände des Besucherbereiches standen noch. Es ist erstaunlich, wie weiträumig die Abrissfläche wirkt. Die Besucherwege entlang der Menschenaffenanlagen sind am linken Ende der Schimpansen-Außenanlage und im Durchgang zwischen der Gorilla-\"Besucherhöhle\" und dem Neandertaler-Diorama mit Bauzäunen gesperrt, man kommt also nicht mal mehr in die Nähe der Hauseingänge und der alten Gibbonanlage.

    Unspektakulär dagegen noch die Bauflächen zwischen Mullewapp und Parkhaus: Das bisherige Streichelgehege steht noch (natürlich ohne Besatz), vom Panoramaturm ist noch nicht mehr als die planierte Grundfläche zu sehen.
    (08.09.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass erst einmal nur Anpassungen an die neuen Bewohner in den Anlagen im Urwaldhaus vorgenommen werden. Eine Gestaltung mit möglicherweise Kunstfelsen wird es vermutlich frühestens nach dem Jahr 2021 geben, da laut Masterplan 2025+ eine \"naturnahe\" Umgestaltung der Innenanlagen für Schimpansen und Gorillas erst nach dem Jahr 2021 geplant ist. Das wird vermutlich auch für die übrigen Affeninnenanlagen im Urwaldhaus gelten. Ich gehe davon aus, dass die Innenanlagen für Drills und Meerkatzen erst einmal ähnlich wie aktuell im Tropenhaus eingerichtet werden.
    (07.09.2016)
    Marcell Buechner:   Die Skizze von dem außengehege von den Drills und Meerkatzen sieht sehr überzeugend aus nur wie wird das innengehege Aussehen wird man es gleich umbauen oder erstmal so lassen
    (07.09.2016)
    Michael Mettler:   Laut Tageszeitungsbericht (NP) soll das Orang-Paar Kajan und Zora in die USA umziehen (Fort Worth). Für das neue Zuhause des zweiten Orang-Manns Jambi werde noch auf die Entscheidung des EEP gewartet.
    (07.09.2016)
    Kai Deuker:   Die Baustelle Drillwald
    (05.09.2016)
    Kai Deuker:   Die Baustelle
    (05.09.2016)
    Kai Deuker:   Der \"Plan\" heute auf dem Bauzaun zum neuen Drillwald veröffentlicht..
    (05.09.2016)
    Marcell Buechner:   Finde das Gelände sieht ziehmlich klein aus aber da keine großvogel Arten reinkommen wird es doch eine super Ergänzung neben bei ja noch die Baustelle Drill Wald
    (04.09.2016)
    Kai Deuker:   Baustelle an der Gibbonanlage am 3.9.2016
    (04.09.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe davon aus,, dass die Orangs in der nächsten Zeit an andere Zoos abgegeben werden. Es soll auch schon Interessenten für die Tiere geben.
    (03.09.2016)
    Marcell Buechner:   Aber so lange müssen die Orang utans ja umziehen wenn jetzt schon Bauarbeiten beginnen.
    (02.09.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die Orangs sind noch da. Das Haus ist vor allem deshalb geschlossen, weil aktuell nur ein Eingang, und zwar der zwischen Schimpansen- und Orang-Außenanlage, genutzt werden kann und somit in Notsituationen kein zweiter Eingang als Fluchtweg vorhanden ist. Vor dem alten Haupteingang laufen Bauarbeiten im Zuge des Baus der Vogelvoliere und des Drillgeheges. Daher ist dieser im Augenblick nicht nutzbar. Die Menschenaffen sind also zur Zeit nur auf den Außenanlagen zu sehen.
    (02.09.2016)
    Marcell Buechner:   Sind den die Orang utans schon ausgezogen
    (02.09.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Das Urwaldhaus und die Watvogelvoliere im Zoo Hannover ist mittlerweile für Besucher gesperrt, da mit ersten Vorbereitungen für den Bau des Drillwaldes Afi Mountain und die Afrikavoliere begonnen wurde. An der ehemaligen Gibbonanlage wird bereits gearbeitet. Ich habe daher die große Hoffnung, dass die neue Drillanlage und Afrikavoliere wie geplant bereits 2017 eröffnet werden können. Im Umfeld der alten Streichelwiese wurde auch schon mit Vorbereitungen für den Bau der neuen Showarena und des Dioramas begonnen. Auch hier rechne ich mit einer Fertigstellung im Jahr 2017.
    Die Dikdik-Anlage beim neuen Sambesikraal ist mittlerweile auch mit Dikdiks besetzt. Ich sah bei meinem Besuch am 31.8. dort zwei Tiere.
    (01.09.2016)
    Marcell Buechner:   Tiger Dame Natascha ist gestorben
    (04.08.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe mir heute den neuen Sambesi-Kraal angesehen. Ich finde ihn stimmig und atmosphärisch gelungen. Auch ist besonders der Streichelbereich sehr großzügig geworden. Mir gefällt auch die Aussichts- und Rasthütte im Streichelkraal sehr gut, auch wenn man von dort aufgrund der hohen Mauer um den Pinselohrschweinkraal leider nur die Tiere und Menschenim Streichelbereich und möglicherweise auch die Pferdeantilopen gut beobachten kann. Die Streicheltiere besitzen verschiedene Rückzugsmöglichkeiten und nicht einsehbare Absperrgehege und Stallgebäude in Holzbauweise. Sie können weiterhin mit Futter aus dem Automaten bzw. aus dem Sambesishop gefüttert werden, von denen auch viele Besucher Gebrauch machten. Die Beschilderung finde ich recht ansprechend.
    Der Kraal für die Pinselohrschweine ist recht großzügig und mit einem Badebecken und unterschiedlichen Bodensubstraten auisgestattet, hat aber nur einen kleinen Holzunterstand als Schattenspender, der bei den warmen Temperaturen von den Schweinen gerne genutzt wurde. Die Steinumzäunung ist, wie Michael Mettler bereits geschildert hat, zumindest im Außenbereich recht hoch und für kleinere Personen nur mithilfe der umlaufenden Betonstufe einsehbar. Die Mauer im Streichelkraal ist allerdings weniger hoch. Es wird im Augenblick nach Aussage von Zoobesuchern überlegt, ob man an dem mit Holz abgesperrten Teilstück der Mauer vielleicht nicht doch eine Sichtscheibe für Kinder und Rollstuhlfahrer einbaut.
    Die Umzäunung um die Anlage für Dahomey-Rinder ist weniger hoch und daher auch für Kinder und kleinere Erwachsene besser einsehbar. Heute war die gesamte Gruppe (das Zuchtpaar mit deren Kalb) auf der Anlage zu sehen, die im Gegensatz zum POS-Gehege recht schattig ist.
    Das Gehege für Dikdik ist verhältnismäßig klein und offen, aber immerhin über einen bewachsenen Trockengraben vom Kraalbereich aus gut einsehbar. Ich hoffe, dass es noch etwas mehr zuwächst. Die Dikdiks sind scheinbar noch nicht auf der Anlage, aber zusätzlich weiterhin bei den Pferdeantilopen und den Nordafrikanischen Straußen zu sehen.

    Ansonsten sind mir erstmals die originellen Infotafeln zum Thema Umweltschutz und Energiesparen im Haus an der Unterwassereinsicht zu den Eisbären in der Unterwasserwelt aufgefallen. Es gibt neuerdings auch Sitzgelegenheiten an der großen Einsichtscheibe auf die Außenanlage der Eisbären neben der Anlage für Rothörnchen. Die Eisbären waren beide zusammen auf der Anlage,

    Bei den Sumpfwallabys wurde fleißig am Nachwuchs gearbeitet und in der Watvogelvoliere gibt es ein Küken bei den Rotschenkeln.


    (22.07.2016)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Genau. Daneben wage ich die Vermutung, dass nicht jeder Zoo, der Strauße hält, sich mit dem Aufwand der Kunstbrut und -aufzucht befassen möchte (Naturbruten sind ja in unseren Breiten eher die Ausnahme). Sonst würden doch vermutlich nicht so viele Zoos nicht mal \"normalere\" Strauße züchten.

    Übrigens finde ich bemerkenswert, dass es unter den deutschen Zoos bisher überwiegend \"Erlebniszoos\" sind, die sich am Zuchtprogramm der Nordafrikanischen Strauße beteiligen....
    (20.07.2016)
    Oliver Muller:   Wenn die aktuellen Zoostrauße in der Regel Farmstrauße sind, könnten diese ja auch den Weg aller Farmstrauße gehen. Das wäre natürlich wieder sehr schwer zu vermitteln.
    (20.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe mir den neuen Sambesi-Kraal bisher noch nicht live angesehen, aber schon von Besuchern, die die Anlage bereits gesehen haben, harsche Kritik besonders an der Umzäunung der POS-Anlage gehört. Daher hoffe ich auf Nachbesserungen spätestens nach Saisonende.
    (20.07.2016)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Gerade WEIL die Pinselohrschweine nicht auf Dauer für diesen Standort eingeplant sind, wundere ich mich über die aufwändige, burgartige Umgrenzung der Anlage. In randständiger Lage wäre das nicht nötig gewesen, weil dann die Besucher nicht an drei Seiten an das Gehege treten könnten. Um Füttern und Anfassen zu verhindern, gibt es immerhin schautechnisch deutlich elegantere Möglichkeiten (siehe altes POS-Gehege oder neues Dikdik-Gehege). Egal mit welchem Besatz, ich empfinde das Gehege in seiner jetzigen Form und Lage als unglückliche Lösung. Auch wenn mir gerade der Gedanke kam, dass die derzeit mit Astbarriere und Bohlenwand verschlossene Mauerlücke möglicherweise für eine zukünftige Sichtscheibe gedacht sein könnte - selbst dann wären die Einblickmöglichkeiten für die Haupt-Zielgruppe des Sambesi-Kraals, nämlich Kinder, noch immer bescheiden.

    Was die Strauße betrifft: Zoos mit passenden Haltungsmöglichkeiten müssten natürlich erst mal ihren jetzigen Besatz gut anderweitig unterbringen... Vielleicht soll die nur teilweise Ausbrütung der Eier aber auch verhindern, dass eine zu gleichaltrige Zoopopulation entsteht?

    (20.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr schade, dass nicht einmal für Nordafrikanische Strauße genug Abnehmer zur Verfügung stehen. Dabei könnte man sicherlich in vielen Zoos und Vogelparks die Farmsttrauße durch bedrohte Nordafrikanische Strauße ersetzen, Ich denke hier z.B. an die Vogelparks Walsrode und Marlow oder den Zoo Schwerin, der ja zu einem Artenschutzzoo werden will. Auch Friedrichsfelde könnte ich mir gut als zukünftigen Halter von Nordafrikanischen Straußen vorstellen.

    Zum neuen Sambesi-Bereich: Beim Pos-Kraal und beim Dahomey-Rinder- Kraal hoffe ich, dass es an der Umzäunung spätestens in der Wintersaison noch Nachbesserungen für kleine Erwachsene, Kinder und Körperbehinderte geben wird, damit auch diese Besuchergruppen die dort gehaltenen Tiere ohne Probleme sehen und beobachten können. z.B. würden in dieser Beziehung schon Glasscheibeneinblicke oder niedrigere Mauern in einigen Bereichen helfen. Bei den POS ist allerdings zu bedenken, dass diese in einigen Jahren sowieso eine neue Anlage im Bereich des aktuellen Verwaltungsgebäudes bekommen sollen und dann der Kraal vermutlich sowieso für Hängebauchschweine oder Minipigs genutzt werden wird, aber auch für diese wären niedrigere Mauern in einigen Bereichen natürlich sinnvoll. Vielleicht wird das Holztor dann zu einem Durchlaß für die Schweine in das Streichelgehege. Das Streichelgehege selbst sieht auf den Bildern allerdings gut aus.
    (20.07.2016)
    Michael Mettler:   Laut einem heutigen NP-Bericht werden Eier der Nordafrikanischen Strauße nur noch \"auf Bestellung\" ausgebrütet, also wenn Abnehmer vorab feststehen. In diesem Jahr waren es deshalb \"nur\" 11 aufgezogene Jungvögel, obwohl die Zuchthenne 57 (!!) Eier gelegt hat. Die letzten Eier wurden ihr jetzt gelassen, damit sie die Nachproduktion für diese Zuchtsaison beendet. Auf einen Naturbruterfolg hofft man allerdings nicht.
    (19.07.2016)
    Michael Mettler:   Zuletzt ein Blick ins Gehege der Dikdiks, das rechts an den Rinderkraal angrenzt (früherer rechter Bereich der Nyala-Anlage) und die wohl ruhigste Lage bekommen hat. Hier zum Glück mit freier Einsicht über einen Trockengraben hinweg. Das Gehege ist (noch?) recht wenig strukturiert, vielleicht tut sich dort noch etwas. Die Bewohner bekam ich nicht zu Gesicht, allerdings weisen Schilder am Zugang zum Sambesi-Kraal darauf hin, dass wegen der Eingewöhnungszeit noch nicht alle Gehege ständig besetzt seien, und es war ja auch schon Abend.

    Mein persönliches Fazit: Das große Streichelgehege gefällt mir gut, das Dikdik-Gehege kann sich noch mausern, aber die Kraals für Zwergrinder und Schweine finde ich schautechnisch nicht gelungen. Schade, dass man den linken Teil der alten Nyala-Anlage nicht als grabenbegrenzte Anlage belassen und dort die POS untergebracht hat; statt der hoch ummauerten \"Schweinegrube\" an der Grenze zum Streichelbereich würde mir dort ein Gattergehege für die Zwergrinder besser gefallen (auch, weil diese Tiere zum \"afrikanischen Dorf\" besser passen würden als die Schweine).
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Der (nicht begehbare) Kraal der Dahomé-Zwergrinder (Startbesatz eine Kuh und ein Kalb, letzteres in interessanter bleigrauer Färbung). Die Lage dürfte in etwa dem linken Teil der früheren Nyala-Anlage entsprechen; links davon befindet sich eine größere Besucherfläche mit Sitzgelegenheit, die dann noch weiter links von der POS-Anlage begrenzt wird.

    Leider fehlt hier ein Größenvergleich, aber auch diese Mauer ist nicht gerade niedrig. In irgendeiner Pressemeldung hieß es, man könne gemütlich von der Bank aus dem munteren Treiben der Rinder und Schweine zusehen, aber von der Bank zwischen den beiden Gehegen aus sieht man eigentlich nur gegen Steinmauern - und die sind auch beim Rinderkraal höher als die Tiere selbst.. Zwar wird auf diese Weise ein unerwünschtes Füttern ziemlich effektiv unterbunden, aber auch hier fehlt eine bessere Einblickmöglichkeit für Kinder. Dahomé-Zwergrinder habe ich in anderen Zoos hinter hüfthohen Zäunen gesehen...
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Ein Eindruck von der Höhe und Dicke der Mauer um das POS-Gehege. Die Trittkante davor ist wohl eigentlich für Kinder gedacht, muss aber auch von vielen Erwachsenen in Anspruch genommen werden (der Mann ganz rechts hinten am Bildrand steht z.B. darauf), um einen einigermaßen guten Einblick ins Gehege zu bekommen. Kleine Kinder sehen da ohne elterliche Hilfe überhaupt nichts und werden dann, wie beim Besuch gesehen, von den Eltern auf die Mauer gesetzt oder gestellt.

    Optisch wirken die Mauern so, als könne man auch Nashörner dahinter halten... Die Dicke ist vielleicht der Statik geschuldet, weil man damit rechnen muss, dass sich an besucherstarken Tagen viele Menschen gleichzeitig dagegen lehnen, und vielleicht wurde die Höhe gewählt, damit Kinder nicht selbst auf die Mauer turnen und darauf entlang laufen können. Aber was dabei herauskam, ist in meinen Augen nicht mehr als die Optik einer Tiergrube. Schließlich gibt es auch für die Schweine nirgends \"Durchblick\". Ein oder zwei bis zum Boden reichende Einblicklücken täten dem Gehege gut.
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Ein Teil des Schweinegeheges, das bis auf zwei Stellen mit einer relativ hohen und mindestens halbmeterdicken Natursteinmauer umfriedet ist; es gibt keinen Graben-, Zaun- oder Scheibeneinblick. Eine der beiden Ausnahmen ist das Tor zu einem Treibgang, der zum Stall führt (außerhalb des rechten Bildrandes. Ausnahme zwei ist die im Hintergrund zu sehende Mauerlücke mit einer Barriere aus dicken Ästen, die aber nach außen noch durch eine Bohlenwand blickdicht abgeschlossen ist. Vielleicht sind die Bohlen nur provisorisch für die Eingewöhnungszeit gedacht, so dass man später an dieser Stelle durch das Astgatter spähen kann; insgesamt scheint mir die Mauerlücke als Zufahrt für für schweres Gerät gedacht zu sein, um Bodengrund und Deko-Elemente an- und abtransportieren zu können, wofür man dann lediglich das Astgatter herausnehmen müsste.

    Wie auf dem Bild zu sehen, stehen den Schweinen unterschiedliche Bodensubstrate zur Verfügung. Der ringsherum am Fuß der Mauer verlaufende Streifen aus Grobsplitt soll sie vermutlich davon abhalten, es sich dort gemütlich zu machen. Besonders beeindruckt schienen mir die Schweine davon nicht, sie standen und liefen auf dem Splitt, und man sieht auch Wühlspuren darin. Mal schauen, ob es beim nächsten Besuch schon umgepflügt aussehen wird...
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Rechts im Bild die Zugangsschleuse zum Streichelgehege. Sofern ich nicht Tomaten auf den Augen hatte, ist das der einzige Ein- und Ausgang zum Streichelgehege; an der zum Pferdeantilopengehege hin gelegenen Seite ist mir jedenfalls keiner aufgefallen, so dass man durch das ganze Gelände zurücklaufen muss. Ob dort vielleicht erst nachträglich eine Schleuse eingerichtet wird, weil man die Antilopen erst mal an Getümmel gewöhnen will...? Denn auch der Weg zu den Pferdeantilopen ist derzeit nicht mehr als eine sehr lange Sackgasse.

    Die Mauern im Hintergrund gehören zum Gehege der Pinselohrschweine, das Dach über der Besucherschleuse ragt auch in dieses hinein und bildet einen offenen Unterstand. Zum Gehege gleich mehr.
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Ich habe mir den neuen Sambesi-Kraal angesehen, hier und nachfolgend ein paar Impressionen. Den begehbaren Streichelbereich finde ich stimmungsvoll, er vermittelt tatsächlich etwas Dorfatmosphäre - Gegner von \"viel Drumherum\" wird es sicher freuen, dass sich die Ethno-Dekoration in Grenzen hält. Es ist übrigens verblüffend, wie groß das Gelände wirkt, wenn man mittendrin steht; meine Befürchtung beim damaligen Blick über den Bauzaun, dass es von den vielen Mauern und Hütten \"zerhackt\" wird, hat sich glücklicherweise nur an ein paar Stellen bewahrheitet. Bei meinem Besuch am Abend waren nicht mehr allzu viele Besucher drin, aber der Kraal verträgt mit Sicherheit auch größeren Ansturm.

    Die linke Hütte auf dem Bild hat eine Zugangsschleuse und Sitzgelegenheiten, so dass Besucher dort auch ohne Taschenkontrolle durch Ziegen und Schafe eine Pause einlegen können; die rechte ist umgekehrt eine Zufluchthütte für die Tiere (nicht die einzige) und darf von Besuchern nicht betreten werden. Im Hintergrund das neue Funktionsgebäude (Verwaltung, Tierklink etc.), das durch den ebenfalls neuen bepflanzten Wall davor nicht mehr so stark ins Auge fällt wie bei der vorherigen Wegführung.

    Am Rand der Hauptfläche liegen in Richtung Funktionsgebäude Rondelle, die vermutlich als Absperrmöglichkeit für die Haustiere genutzt werden können.
    (17.07.2016)
    Michael Mettler:   Es ist ja nicht nur die (zukünftige) Showarena, welche die frühere Greifvogelfläche von den \"Südamerika-Anlagen\" (= Neuweltkamelgehege) trennt, sondern ein großflächiger, breiter Geländegürtel mit den beiden Parkteilen Meyers Hof und Mullewapp. Man müsste Mullewapp schon zu einer \"Hazienda\" umgestalten, wenn man - quasi mit Gewalt - einen thematischen Zusammenhang erzeugen wollte, aber selbst dann fiele ja bei Beibehaltung der Lama-Anlagen eine Erweiterungsmöglichkeit für \"Asien\" weg.

    Leider hat der Bereich, in dem sich bislang die Großvoliere befand, seit dem Bau des (notwendigen!) Parkhauses eine Art Hinterhof-Atmosphäre gehabt, da er auch zum übrigen Zoogelände hin durch die Gebäudekomplexe von Meyers Hof und Mullewapp regelrecht abgeschottet war und (bisher) nicht vom Besucherhauptweg durchlaufen wurde. Letzteres galt früher auch für Urwaldhaus und Gorillaberg, was dazu führte, dass viele Besucher ungewollt am Menschenaffenbereich vorbei liefen; deshalb ja vor einigen Jahren die neue Zuwegung zwischen Nashörnern und Schimpansen. Auch beim \"Hinterhof\" am Parkhaus wäre es also kaum damit getan, einfach nur Gehege(-inhalt) A durch einen vermeintlich attraktiveren Gehege(-inhalt) B zu ersetzen.

    Wäre nicht der Panorama-Rundbau geplant (Übrigens: Aus dem ließe sich hinterher durchaus eine neue und dann möglicherweise begehbare Großvoliere machen, Höhe und Grundflächenmaße dürften sich mit denen der vorherigen Geiervoliere nicht viel nehmen), hätte ich es nicht schlecht gefunden, die Fläche überhaupt nicht mehr für die Tierhaltung zu verwenden, statt viel Mühe und Geld in eine thematisch wie logistisch sinnvolle Anbindung zu stecken. Man hätte entweder eine ebenerdige Parkplatzfläche daraus machen und im Gegenzug die jetzige, unmittelbar an die geplante Sambesi-Erweiterung angrenzende Parkfläche dem Schaubereich zuschlagen können (egal, mit welchem Thema). Oder man hätte vielleicht auch Teilbereiche des Wirtschaftshofes, die keine ständige personelle Anwesenheit benötigen (Kistenschuppen, Heulager o.Ä.) dort unterbringen können (die Fläche ist ohnehin an den peripheren Hauptversorgungsweg des Zoos angeschlossen, der dort ein eigenes Zufahrtstor zur Straße hat) und dafür den hinteren Teil des jetzigen Wirtschaftshofes in Höhe Giraffenhaus/Bisonstall bis auf die dortige Versorgungswegführung der Schaufläche zuschlagen können. Bei einem möglichen Wegfall des alten Giraffenhauses in einigen Jahren und angesichts dessen, dass der Sambesi-Kraal ohnehin nur eine vorübergehende Flächennutzung darstellen soll, ergäben sich in diesem Bereich mit einem zusätzlichen Geländestück noch viel mehr Möglichkeiten. Auch hier wären verschiedene geografische Themenzuordnungen denkbar.

    @Sacha: Ja, natürlich war der letzte Absatz meines vorherigen Posts ironisch gemeint (hast du daran wirklich gezweifelt?). Ich verstehe nicht, warum man Tiere nur dann auf einem Wandbild (im Falle des Panoramas eben auf einem sehr großen) zeigen darf, wenn man lebende Artgenossen genau daneben präsentiert. M.E. liegt der Sinn des Panoramas im Falle Hannovers doch gerade darin, etwas zu präsentieren, was man NICHT als Lebensraumnachbildung mit lebenden Tieren präsentieren kann, denn der Zoo verfügt nun mal weder über ein Großaquarium noch über eine Amazonashalle (und auch nicht über das für beide jeweils notwendige Geld). Eher verstehen könnte ich die \"Bauchschmerzen\" der Kritiker, wenn im Panoramaturm z.B. das Asisi-Bild \"Dresden 1945\" oder ein anderes naturfernes Thema gezeigt werden würde. Davon ist doch aber gar nicht die Rede. Das Amazonien-Panoramabild war z.B. im Leipziger Panometer vier Jahre lang (!) ausgestellt, was doch dafür spricht, dass es über längere Zeit seine Besucher fand. Für den hannoverschen Rundbau wurde eine Panorama-Nutzung von fünf Jahren genannt, die könnten dann mit den beiden erwähnten Bildern von Amazonien und dem Great Barrier Reef gut gefüllt sein, ohne auf naturfremde Themen zurückgreifen zu müssen. Und dann sähe ich das durchaus als passende, freiwillig nutzbare Ergänzung zum Zoo.
    (17.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die Australien-Variante würde mir auch gefallen, aber zumindest aktuell ist die Entfernung zwischen beiden Bereichen doch recht groß und zwischen ihnen liegt eben die neue Show-Arena. Wie gesagt, ich hätte auf der Fläche auch lieber eine Tieranlage gesehen, aber die Zoo Hannover GmbH hat sich leider für das Panorama entschieden.
    (15.07.2016)
    Sacha:   Hannes Lüke: Sorry, habe mich bei meinem letzten Post an Dich etwas vertan. Es müsste heissen: Im Prinzip ja (statt ganz genau).
    (15.07.2016)
    Sacha:   @Hannes Lueke: Ganz genau!
    @MM: Darum sprach ich von der DIREKTEN Verbindung. Bei der Gehegebeschilderung ist diese z.B. gegeben. Und ich gehe ja sogar noch weiter, da für mich Rides wie Bootsfahrten usw. IN EINEM ZOO absolut in Ordnung gehen bzw. ich teilweise für nachahmenswert befinde, WENN dabei A. das LEBENDE TIER bzw. das \"Erlebnis Tier\" immer noch im Vordergrund steht, und/oder wenigstens B. ein direkter, logischer Zusammenhang zwischen Tier und technischem Effekt besteht und C. das Tier nicht mehr als bei einem \"normalen\" Zoogehege gestört wird (= leise Bootsfahrt ja, Achterbahn mit kreischenden Passagieren, die durchs Giraffengehege donnert nein).
    Der letzte Abschnitt ist wohl mehr ironisch gemeint (wobei einige Dinge wie \"lebende Elefanten zu beklettern\" bei Hands-on-Exemplaren vielleicht tatsächlich funktionieren würde;)), darum werde ich da mal nicht näher darauf eingehen. Zu sagen wäre einzig, dass etwa die mechanischen Kühe eben genau nicht abgeschafft werden müssten, da ja auch DIREKT daneben echte Kühe gehalten werden und somit eine direkte Verbindung besteht.
    @Gudrun Bardowicks: Gerade wegen der fehlenden Finanzen habe ich ja drei Varianten \"ausgearbeitet\". Fällt die Amazonienhalle weg, wären die anderen zwei denkbar (oder noch andere). Auf die Australien-Variante hast Du keinen Bezug genommen. Was spricht da Deiner Meinung nach gegen oder für diese?
    Bartgeier wären tatsächlich etwas schwierig, weshalb ich von Gänsegeiern schrieb. Die Besucher könnte man u. A. damit anlocken, dass man in der Anlage eine Flugshow mit den Gänsegeiern veranstaltet und/oder live und kommentiert einen Kadaver verfüttert (Gruseleffekt). Letzteres habe ich 2015 im Zoo von Paris gesehen. Und da waren die Besucher nicht mal im, sondern nur am Gehege. Trotzdem war es rundherum während der kommentierten Fütterung rammelvoll (und ich meine rammelvoll).

    Warten wir mal ab. Wenigstens geht das Gelände ja im Anschluss wieder an den Zoo zurück.
    (15.07.2016)
    Hannes Lueke:   Also mich stört es weniger wenn man in Hannover einen Rundbau auf einer mehr oder weniger toten Fläche baut und dafür ein zusätzliches Geld kassiert als mitten in den Münsteraner Zoo ein Pferdemuseum und eine Artenschutzstation zentral in den Zoo welche den Eintrittspreis erhöhen und kaum interessanten, geschweige den passenden Schauwert haben....
    (15.07.2016)
    Michael Mettler:   @Sacha: Der Rundbau könnte durchaus ein Südamerikahaus werden - NACH der Verwendung für die Panorama-Sonderausstellung und aus deren Einnahmen finanziert. Insofern würde ich lieber die Daumen drücken, dass das Panorama auch in Hannover so viele Besucher anzieht wie in anderen Städten. Mit einem nach Rückbau noch immer gut 15 bis 16 Meter hohen Gebäude mit rund 1.000 qm Grundfläche ließe sich schon einiges anfangen. Jedenfalls dann, wenn man das nötige Kleingeld dafür ansparen kann.

    Dass ein Kunstprodukt nie das Erlebnis mit echten Tieren ersetzen kann, ist auch meine Meinung. Ergänzen kann es das allerdings durchaus. Lebende Tiere wird es ein paar Meter entfernt auch weiterhin für die Besucher zu erleben geben. Und zwar IM Zoo, während das Panorama AM Zoo \"stattfindet\", denn das Rundbaugelände wird bekanntlich für die Dauer der Sonderausstellung aus dem Zoogelände ausgeklinkt werden. Wer kein Problem damit hat, lebende und \"nur\" dargestellte Tiere hintereinander weg zu sehen, KANN das Panorama zusätzlich zum Zoo besuchen. Wer dagegen sowas nicht ertragen kann oder sich gar veralbert fühlen würde, kann das Panorama einfach links liegen lassen; immerhin wird es nicht Teil des Zoorundgangs sein. Es wird umgekehrt sicherlich auch Besucher geben, die froh sein werden, nur das Panorama besichtigen zu können, ohne extra deshalb den Zoo aufsuchen zu müssen.

    Was ist eigentlich an einer gemalten Lebensraumdarstellung so schlimm und unpassend in einem Zoo-Umfeld? Wenn ausschließlich das lebende Tier zählen darf, könnte man den größten Teil bildlich darstellender Zoodidaktik einsparen (was eine ganze Menge Geld für andere Zwecke freisetzen würde). Gehegebeschilderung, Zooführer, Wegeplan bitte nur noch mit Text, Tierbilder sind ja verpönt. Keine Schautafeln mehr, die natürliche Lebensräume oder biologische Zusammenhänge in Bildern darstellen; dafür z.B. lieber Schaufütterungen der Raubtiere mit lebender und zum natürlichen Lebensraum passender Beute - schließlich veralbert man ja den Besucher, wenn der Tiger den Hirsch nur auf Bildern angreift und nicht live im Zoogehege. Weg mit den Elefantenfiguren am Dschungelpalast, denn ein wirkliches Erlebnis ist es nur, lebende Elefanten zu beklettern - davon gäbe es ja im Zoo genügend. Keine mechanischen Kühe mehr auf Meyers Hof, denn die echten nebendran freuen sich schon darauf, dass ihnen täglich Hunderte von Kindern unsanft am Euter herumziehen. Und natürlich auch keine Videovorführung mehr von Elefantengeburten; wenn die nächste in natura ansteht, lässt der Zoo die Besucher dies einfach direkt im Stall aus nächster Nähe miterleben. Schließlich zählt ja nur \"in echt\". Fotografieren und filmen werden wir dann im Zoo natürlich auch nicht mehr. Und im Zooshop kaufen wir dem Kind als Souvenir kein künstliches, sondern ein echtes Erdmännchen zum Knuddeln. Dumm gelaufen, wenn das Kind stattdessen auf Nilpferde steht....
    (15.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Eine Amazonienhalle wäre natürlich toll, aber im Augenblick nicht finanzierbar. Außerdem wäre sie durch die Showarena vom aktuellen Südamerikaareal getrennt, der in einigen Jahren laut Masterplan sowieso einem neuen Asienteil weichen wird. Somit wäre ein teures Amazonienhaus dort eine Geldverschwendung. Darüberhinaus soll ja in einigen Jahren im Bereich des alten Antilopenrings und jetzigen Sambesi-Kraals ein neues Südamerika-Areal mit großem Tropenhaus entstehen.
    Eine begehbare Bartgeier-Steinbock-Voliere am Standort der ehemaligen Greifvogelvolieren wäre sicherlich toll, würde aber vermutlich nicht unbedingt zusätzliche Besucher anlocken und damit mehr Geld in die Kasse bringen. Darüberhinaus soll das Panorama ja in spätestens 5 Jahren in ein Tierhaus umgewandelt werden.

    Hinsichtlich dem Marketing fehlt dem Zoo Hannover im Augenblick leider ein Herr Junold oder ein Herr Machens.
    (14.07.2016)
    Sacha:   @Gudrun und MM: Tut mir leid, sehe ich nicht so bzw. sehe es eher so wie Sebastian Gellert (auch wenn ich es nicht als Veralberung der Besucher bezeichnen würde):
    Was soll dieser Mist? Ich habe zwar nichts gegen Dioramen (und Simulatoren) per se, aber in einem Zoo müssen diese m. E. DIREKT!!!! mit lebenden Tieren verbunden sein. So wie etwa bei Hagenbeck (Dioramen) oder den SeaWorld Parks (Wild Arctic, Simulator). Ansonsten sind sie Platzverschwendung. Für Naturfilme kann ich auch ins Kino oder sie am TV anschauen. VR, Holografien und dergleichen haben zwar gerade in der Unterhaltungsindustrie (insbesondere Themenparks) enorme Fortschritte gemacht. Gerade bei der Realisierung von Mensch und Tier hapert es aber teilweise noch. Sowieso kann ein Kunstprodukt nie das Erlebnis mit echten Tieren ersetzen.
    Ausserdem bin ich absolut überzeugt, dass man anstelle der alten Greifvogelanlage(n) durchaus eine attraktive Tieranlage hätte bauen können. In der teuren Variante wäre dies eine Amazonienhalle (3 Ebenen, mit begehbarem Tunnel durch Wasserlauf ähnlich Wien). Das würde dann auch gut zu den mehr oder weniger angrenzenden Lama- und Nandugehegen passen. Die mittelpreisige wäre eine Australienanlage (da m. W. zumindest ein Teil der bestehenden Australienanlage der geplanten Erweiterung der Elefantenanlage weichen muss). Die günstige Variante bestünde aus einer riesigen, begehbaren Voliere mit Alpenkrähe, Gänsegeier, Alpensteinbock (ohne direkten Kontakt) und Alpenmurmeltier, wozu auch die bestehenden Sommerrodelbahnen passen (und Tante Millis Futtertrog in eine Skihütte umgewandelt wird). Alpenromantik und Alpenzauber ist schwer angesagt, da lässt sich ordentlich Geld machen, wenn man das richtig anpackt. Diese Variante wäre übrigens auch als Übergangslösung denkbar, also bis der Zoo Hannover wieder Geld für eine weitere Tropenhalle hat.
    Darüber, wie über den Umstand, dass der Zoo Hannover nicht durch eine populäre TV-Serie omnipräsent ist, sollte sich Zooleitung und Marketingabteilung mal Gedanken machen.
    (14.07.2016)
    Gudrun Bardowicks:   @Sebastian Gellert: Ich glaube auch nicht, dass sich Zooberrsucher durch das geplante Diorama oder virtuelle Tiere veralbert fühlen, da ja auch Simulatoren mit Tierszenen, die es in einigen Zoos bereits gibt, besonders bei jüngeren Besuchern sehr beliebt sind. Hinsichtlich des Dioramas glaube ich nicht, dass man auf dem vorhandenen Platz relativ preiswert eine tierische Sensation wie z.b. ein attraktives Tierhaus unterbringen kann, welches Besucher von nah und fern magisch anziehen würde wie z.B. das Darwineum in Rostock oder Gondwanaland in Leipzig. Darüberhinaus wird die Fläche für einige Jahre (5 sind für das Diorama geplant) sowieso vom Zoogelände abgetrennt und ist durch einen Extraeingang erreichbar. Der Zoo kann das Geld aus der Verpachtung der Fläche für seine anstehenden Bauprojekte zur Verbesserung der Tierhaltung auf jeden Fall gut gebrauchen, auch wenn ich mir auf der Fläche auch lieber eine Tieranlage gewünscht hätte.
    Zum Besucherrückgang: sehr schade aber dass Wetter ist im Augenblick wirklich etwas problematisch, auch wenn ich befürchte, dass der Besucherrückgang noch größer wäre, wenn wir jetzt bestes Sommerwetter mit angenehmen Temperaturen zum Baden hätten. Hannover ist nun leider nicht so populär wie besonders Leipzig, weil der Erlebniszoo leider nicht durch eine populäre Zooserie omnipräsent ist, wobei der Zoo absichtlich auf eine Serie verzichtet, weil die allgegenwärtige Kamerapräsenz die täglichen Arbeitsläufe im Zooallltag erheblich behindert und beeinträchtigt. Ich bin mir allerdings sicher, dass Hannover bestimmt mehr Besucher hätte, wenn er im TV präsenter wäre. Darüberhinaus werden die ersten publikumsattraktiven Projekte wie der Drillwald frühestens 2017 eröffnet und Geld für eine große Tropenhalle, die auch bei ungünstiger Witterung Besucher anlocken würde ist leider im Moment nicht vorhanden.

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass das Wetter für einen Zoobesuch bald wieder günstiger wird und der Zoo Hannover seinen Besucherrückgang bis zum Jahresende dadurch vielleicht noch rückgängig machen kann.
    (14.07.2016)
    Hannes Lueke:   Also ich würde ja kein Ausflugsziel ansteuern nur weil gutes Wetter ist und ich frei habe wenn ich ja ganz genau weiß, dass in ein paar Jahren eine neue, dem them abweichende Attraktion gebaut wird...weiß ich das überhaupt genau? Wie ist eigentlich das Einzugsgebiet des Zoos und wie steht dies im Verhältnis zu Berichterstattung über solche Bauvorhaben? Muss ich die Hannoversche allgemeine lesen oder steht über die Kunsthalle auch etwas in der Hamburger Morgenpost?
    (14.07.2016)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Fühlen sich denn die Besucher anderer Zoos durch die dortigen virtuellen Tiere veralbert, die z.T. schon sehr viel länger und ebenfalls unter einigem finanziellem Aufwand präsentiert werden?
    (13.07.2016)
    Sebastian Gellert:   Und in der Hannoversche Allgemeine (HAZ) steht, das der Zoo Hannover besorgt über 6% Besucherrückgang ist. Das Wetter wird verantwortlich gemacht für diesen Unsommer 2016. Allerdings sollte man argumentieren, das das leidige Thema Diorama noch nicht ausgestanden ist. Den Platz und die Kosten hätte man auch für Arten nutzen können, die es wirklich nötig haben, in menschlicher Obhut zu leben. Der Besucher könnte sich veralbert fühlen. Vielleicht gibt es auch noch virtuelle Giraffen auf Zukunft ... die virtuellen Fische machen bereits den Anfang.
    (13.07.2016)
    Michael Mettler:   Der Sambesi-Kraal ist eröffnet:
    https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/streichelwiese
    Laut dem kurzen Artikel in der heutigen NP sind auch die Dikdiks und Pinselohrschweine \"zum Anfassen\" gedacht. Ich nehme doch aber an, dass die Zeitung lediglich die in dieser Hinsicht vage formulierte PM missverstanden hat....
    (13.07.2016)
    Marcell Buechner:   Kajan und zora (Orang utans) sollen wohl nach Amerika abgegeben werden und für jambi gibt es auch zoologische Gärten die Interesse haben
    (21.06.2016)
    Michael Mettler:   Laut heutigem Tageszeitungsartikel (NP) wird der Diorama-Turm nicht vor März 2017 fertig sein und damit drei Monate später als ursprünglich geplant. Es gab eine Verzögerung bei der Baugenehmigung, weil die möglichen Auswirkungen des Turms auf den benachbarten Wald Eilenriede und die dortigen \"Vögel, Käfer und Fledermäuse\" untersucht werden sollten. Erste Folgen daraus waren, dass der Rundbau keine glatte Aluminiumverkleidung bekommen wird, sondern eine grüne, aufgeraute Außenfläche sowie eine \"insektenfreundliche\" Beleuchtung. Als Standzeit für die Diorama-Ausstellungen sind insgesamt fünf Jahre vorgesehen, danach soll der Turm von 32 auf 14 Meter Höhe rückgebaut und in einen (nicht näher beschriebenen) \"Tierbereich\" umgewandelt werden.
    (21.06.2016)
    Michael Mettler:   Ein paar Streiflichter vom gestrigen Besuch: Auf der Straußenanlage vormittags sechs schon gut herangewachsene Nordafrikanische Strauße. Flusspferdkalb und -mutter sind noch von der Herde getrennt in der großen Innenanlage untergebracht. In der rechten Leopardenanlage musste einer der Stützbäume des Dachnetzes ersetzt werden, an seiner Stelle steht nun ein alter Metallmast mit Ausleger und Seilrolle - vermutlich zum Aufhängen von Enrichment-Zubehör und/oder Futter.

    Dass die Nashornanlage in der Hauptsaison überwiegend leer präsentiert wird (ein Tier für drei Anlagenteile!), verstehe ich nicht, zumal das Rhino nicht etwa auf Rundlauf alle drei Bereiche nutzen kann - gestern stand Sany im unteren Gehege neben dem ebenfalls brach liegenden Ex-Kranichgehege. Selbst ein paar Kamerunschafe und Zwergziegen würden vorübergehend Leben in die leeren Abteile bringen, wenn schon kurzfristig kein zweites Nashorn einziehen sollte (eventuell, um vom hinteren Gehege aus am Bau des unmittelbar benachbarten Drillwaldes arbeiten zu können?).

    Der neuen Sambesi-Kraal wächst, aber ob der wirklich noch rechtzeitig zum Beginn der niedersächsischen Schulferien Ende Juni fertig sein wird...? Meine Hoffnung, dass in diesem Bereich des Zoos nach Wegfall der zentralen Stallgebäude optische Weitläufigkeit entstehen könnte, erfüllt sich nicht - da entsteht ein ganzes Hüttendorf und eine Reihe von Natursteinmauern. Und eine StreichelWIESE, wie sie angekündigt wird, wird das scheinbar auch nicht werden, ich rechne mit Hartboden wie im jetzigen Streichelgehege von Mullewapp (und würde mich freuen, wenn ich mich täusche...!). Interessanterweise wird die Plattform, auf welcher früher der Kiosk stand, nicht in den neuen Bereich einbezogen; der Bauzaun und eine bereits neu gesetzte Gehölzpflanzung verläuft um diese herum. Lassen wir uns mal überraschen, was mit dieser Geländenase passieren wird, wenn die Showarena umzieht.

    Verblüfft war ich, eine ganze Reihe von Besuchern an der ehemaligen Gibboninsel stehen zu sehen. Nein, nicht wegen Nachbesatzes - als Quelle des Interesses stellte sich ein Teichhuhn mit einer Schar von Küken heraus. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass der Schauwert eines Tieres nicht zwingend von Seltenheit und Exotik abhängt - mehr Publikum hätten die Gibbons an diesem Tag vermutlich auch nicht gehabt...
    (12.06.2016)
    Michael Mettler:   Laut aktuellem ZOOFREUND gibt es erneut Nachwuchs bei den Nordafrikanischen Straußen und die Haltung der Hartmann-Bergzebras wird beendet, \"da sich langfristig zeigte, dass die Art für eine Gemeinschaftshaltung ungeeignet ist\". Das dürfte sich aber offenbar nur auf die spezifische Artzusammensetzung auf der hannoverschen Anlage beziehen (vor allem wohl auf die Giraffen), denn der letztgeborene Junghengst wurde nach Landau abgegeben - in eine Gemeinschaftshaltung...

    Der Berberlöwen-Jungkater blieb quasi zwangsweise in Hannover, da er im Gegensatz zu seinen Schwestern und Eltern nicht zu vermitteln war.
    (10.06.2016)
    Marcell Buechner:   Der Drillwald an der Stelle des Orang utans außengehege bis zur Vogelwatt Volaire
    (02.06.2016)
    Marcell Buechner:   Was hat sich den in Bezug auf die Streichelwiese verändert
    (28.05.2016)
    Marcell Buechner:   Nach 10 Jahren ist wieder ein Flusspferd Baby geboren
    (03.05.2016)
    Michael Mettler:   Die frei werdenden/gewordenen Löwenboxen könnte man ja nutzen, um vorübergehend die beiden Zoo-Berliner Löwinnen einzustellen, damit dort umgebaut werden kann... Habe heute nur (noch?) den Jungkater Basu und seine Tante Naima auf der Anlage gesehen.

    Anbei ein Foto von der Baustelle des Sambesi-Kraals. Noch bestimmen Haufen aus Alt- und Neumaterial das Bild. Im Hintergrund ist zu erkennen, dass das neue Wirtschafts-/Verwaltungsgebäude vom Kraal durch einen erhöhten Pflanzstreifen getrennt sein wird, dessen besucherseitige Wände aus Natursteinmauern bestehen. An der alten Nyala-Anlage sind mindestens die Hecken vor dem Trockengraben beseitigt worden, möglicherweise auch der Graben selbst - das ließ sich aus der Ferne nicht genau beurteilen. Das frühere Kleinkudu- und jetzige Pferdeantilopengehege ist derzeit vom Besucherweg abgehängt.
    (19.04.2016)
    Holger Wientjes:   Und in Heidelberg dürfen sie dann künftig erstmal auf einer Baustelle leben...
    (08.04.2016)
    Michael Mettler:   Der Zoo gibt sein Berberlöwen-Zuchtpaar nach Heidelberg ab. In Hannover bleiben der Sohn aus dem letzten Wurf und die zweite Altlöwin (seine Tante): https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/abschied-von-berberloewen
    (08.04.2016)
    Marcell Buechner:   Wäre es möglich wenn jemand im Zoo ist aktuelle baubilder von der Streichelwiese zu machen
    (01.04.2016)
    Marcell Buechner:   Es gibt 26 Meerkatzen Arten welche es wohl werden wird hätte gern die Weißkehlmeerkatzen noch gesehen waren sehr schöne Tiere
    (25.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass die Drills zukünftig beide Orang-Anlagen bewohnen werden, da man eine natürliche Gruppenstruktur mit mehreren Männchen aufbauen will und somit auch entsprechender Platz geschaffen werden muß. Ich gehe davon aus, dass die Anlage für Faultiere und Weißbüscheläffchen zukünftig für die geplanten Meerkatzen genutzt wird und über einen Gang mit der geplanten Außenanlage verbunden wird. Vielleicht wird die bisherige Orang- Außenanlage ja sogar in eine Art Wintergarten umgewandelt und den Meerkatzen zugeschlagen, damit diese mehr Platz haben.

    Ich denke, dass an den Plänen für eine naturnahe Gestaltung der Innenanlagen im Urwaldhaus festgehalten wird. Diese ist allerdings laut Masterplan 2025+ erst für eine Zeit nach 2021 geplant.
    (25.03.2016)
    Michael Mettler:   Ich bin gespannt darauf, wie gut sich die Waldbepflanzung in der Drill-Meerkatzen-Anlage umsetzen lässt. Die muss ja von Beginn an einiges an Beanspruchung aushalten können - auch im Wurzelbereich, da Drills die oberste Bodenschicht \"bearbeiten\".
    (25.03.2016)
    Marcell Buechner:   Innenumbau urwaldhaus
    (25.03.2016)
    Marcell Buechner:   Das bedeutet ja das die Orang utans spätestens 2017 nicht mehr da sind da die Drills und die Meerkatzen die innengehege der Orangs übernehmen und da nur noch afrikanische affenarten dort zusehen sind was passiert mit dem Gehege der Faultiere weißbüscheläffchen und agutis
    (25.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   MM: Danke für den Link. Die Planungen sehen gut aus, nur schade, dass man auf den ursprünglich angedachten Aussichtsturm im Drillwald verzichtet und daher die Drills und Meerkatzen leider nicht in den Baumkronen aus gleicher Höhe beobachten kann sondern wohl nur durch Scheiben vom Boden her, aber ein Aussichtsturm war wohl zu teuer. Auf jeden Fall könnte die Waldillussion zumindest im Gang gelingen, wenn sich die Bepflanzungspläne der Anlage umsetzen lassen. Es ist auf jeden Fall gut, dass die Anlage übernetzt wird und man den Tieren so mehr Klettermöglichkeiten als in einer oben offenen Anlage bieten kann.

    Auch die Pläne für den Sambesi- Kraal klingen gut.
    (24.03.2016)
    Michael Mettler:   JAMBO gibt es jetzt auch online, hier die Entwürfe zum Drillwald:
    https://www.zoo-hannover.de/epaper/Jambo01_2016/#/10
    (24.03.2016)
    Marcell Buechner:   Hier ist die Skizze vom neuen Drill Wald
    (24.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   @MM: Ich finde den Namen \"Afi Mountain\" nicht schlecht, da dort ja auch die Drill-Auffangstation liegt und dort auch Gorillas leben. Allerdings wäre es schön, wenn auch eine entsprechende Infotafeln zum Gebiet und zum Drill-Schutzprojekt angebracht würden.

    Ich habe die neue JAMBO noch nicht, denke aber, dass sie bei mir in den nächsten Tagen eintrifft. Auf jeden Fall klingen deine Beschreibungen der neuen Anlagen nicht schlecht. Mal sehen, wie besonders der Drillwald wirklich aussehen wird. Auch auf die neue Meerkatzenart bin ich gespannt und hoffe, dass es sich bei ihr um eine bedrohte Art handelt, für die ein EEP besteht.

    Auf Dahomey-Rinder als afrikanische Hausrindform hatte ich im Stillen auch gehofft, da sie nicht so häufig wie Zwergzebus gehalten wird und auch besser als diese zur afrikanischen Themenwelt passt. Ich bin schon sehr gespannt auf den Sambesi-Kraal.
    (23.03.2016)
    Michael Mettler:   Habe heute die neue JAMBO erhalten, die erstmals Eindrücke des zukünftigen Drillwaldes vermittelt. Demnach wird das eine übernetzte Anlage mit einem hohen Pylon, und der Besucherweg führt als ebenfalls übernetzter Tunnel hindurch. Laut Text soll die Anlage so dicht mit Bäumen bepflanzt werden, dass man von \"Tunnelweg\" aus nach oben blickernd kaum den Himmel erkennen kann (wobei ich annehme, dass das der langfristig gewünschte Effekte sein soll und es anfangs noch lichter sein wird). Es werden bereits künstliche Lianen getestet, die als zusätzliche Klettermöglichkeiten eingebaut werdn.

    Der Sambesi-Kraal besteht nicht nur aus einem Streichelgehege, sondern es wird in diesem afrikanischen Rundhüttendorf auch separate Gehege für Dahomerinder (die laut Gudrun angedachten Zwergzebus sind also vom Tisch), Dikdiks und Pinselohrschweine geben (die bleiben uns also erhalten). Nach der Zooplanskizze zu urteilen gibt es dann keinen Rundweg mehr, sondern der alte Weg entlang neuen und alten Wirtschaftsgebäuden entfällt.
    (23.03.2016)
    Michael Mettler:   Nachdem die ursprüngliche, in sich geschlossene Themenwelt \"Gorillaberg\" gerade erst 2013 in \"Kibongo\" umgetauft wurde, braucht sie schon wieder einen neuen Namen \"Afi Mountain\"...?

    Mal sehen, wie lange es dauern wird, bis die Normalbesucher (denen sich der inhaltliche Zusammenhang mit den Drills nicht allein durch den Namen erschließt) den Namen mit einem zweitem \"f\" als \"Affi Mountain\" interpretieren - \"der heißt so, weil da die Affis zu sehen sind\" ;-)
    (20.03.2016)
    Marcell Buechner:   Weiteres Saison-Highlight: Im Sommer öffnet die neue 2.000 m² große Streichelwiese ?Sambesi Kraal? ? ein afrikanisches Dorf mit strohgedeckten Lehmhütten und runden Tiergehegen. Dort leben die kleinsten Rinder, die kleinsten Antilopen und die Schweine mit den wohl auffälligsten Ohren Tür an Tür mit neugierigen Zwergziegen und streichelweichen Schafen.

    Im Herbst 2016 wird das zweite Projekt des Masterplans 2025+ begonnen: Der Gorillaberg und das Reich der Schimpansen werden um einen Wald für die bedrohten Drills und quirligen Meerkatzen eine begehbare Vogelvoliere erweitert und zu der abgeschlossenen Themenwelt ?Afi Mountain? zusammengefügt. (Fertigstellung in 2017

    Quelle Park Erlebnis.de
    (18.03.2016)
    Michael Mettler:   @Gudrun: \"Schlafkäfige hinter den Kulissen\"? Gibt es dort doch gar nicht, gab es allenfalls, als das Tropenhaus noch als Menschenaffenhaus diente. Meiner Erinnerung nach gibt es nur einen kleinen, für Besucher nicht einsehbaren Umsperrkäfig am Ende der Abteilreihe neben den Varis, damit man die ursprünglich vier Primatenarten für Reinigungsarbeiten jeweils um ein Abteil \"aufrücken\" lassen konnte.
    (14.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die Gibbons leben laut Beschilderung noch im Tropenhaus, ich habe sie allerdings am 6.3. nicht gesehen. Möglicherweise waren sie bereits in den Schlafkäfigen hinter den Kulissen, da ich kurz vor Hausschluß im Tropenhaus war.
    (13.03.2016)
    Marcell Buechner:   Naja immer hin passiert jetzt was sind die Gibbons immer noch im Tropenhaus oder sind sie schon weg
    (13.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Es wurde zumindest bei der Zooführung auf Nachfrage gesagt, dass mit der Planung bereits begonnen wurde, Planzeichnungen liegen aber noch nicht vor. Zuerst wird allerdings die Afrikavoliere gebaut werden, ein Termin für den Baubeginn wurde aber noch nicht genannt.
    (13.03.2016)
    Marcell Buechner:   Woher weißt du das das es in der Endphase ist
    (13.03.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Nach der Greifvogelvoliere wurde mittlerweile auch mit dem Abbruch der Ställe am alten Antilopenring begonnen .Die Eröffnung der neuen Streichelwiese wird voraussichtlich zu Beginn der Sommerferien sein.
    Im ehemaligen asiatischen Basar im Dschungelpalast entsteht ein Informationszentrum über Elefanten.
    Die Planung für die begehbare Afrikavoliere ist fast abgeschlossen, mit dem Bau wurde aber noch nicht begonnen. Die Planungen für den Drillwald sind in der Endphase.
    (12.03.2016)
    Marcell Buechner:   Was tut sich den gerade alles so
    Im
    Zoo bautechnisch
    (12.03.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Ich sehe auch nicht, dass die Greifvogelvolieren thematisch besser zu Mullewapp und Meyers Hof passten. Kreisen Kondore über norddeutschen Bauernhöfen und Gänsegeier über Kameruns Eingeborenendörfern?
    (11.02.2016)
    WolfDrei:   Bei der hier oft geäußerten Meinung, derartige Panoramen würden nicht besucht, darf ich zur Vorsicht mahnen - ich habe einen Besuch hinter mir (ohne zoologisches Thema) - und es war voll, unabhängig davon, dass es schon einige Zeit lief und wir mit Bedacht eine scheinbar günstige Besuchszeit gewählt hatten. Und man sollte bedenken, dass in einer Region neben vielleicht 20 % Zoointeressierten (meine Einschätzung) es noch weitere ca 80% Menschen gibt, die dort hingehen könnten!
    Man sollte das nicht nur durch die zoologische Brille betrachten!

    (11.02.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Konzepte können geändert werden. Die Fortschreibung des Masterplans soll regelmäßig überprüft und an Notwendigkeiten und Bedarf angepasst werden. Wer weiß, ob nicht in vielleicht 10 Jahren wenn die dringlichsten Maßnahmen (Drillwald, Elefantenanlagen, Menschenaffen, Giraffenhaus) fertiggestellt sind, im Umfeld von Mullewapp eine ganz neue Themenwelt mit beispielsweise begehbarer Großvoliere mit Baumwipfelpfad oder Terrarium entstehen wird, falls diese von den Besuchern gefordert wird. Dieses wird möglicherweise noch vor einer Umsetzung der vermutlich sehr viel teureren neuen Tropenhäuser der Fall sein, wobei ich davon ausgehe, dass man zumindest eine neue Orang Utan Anlage samt angrenzendem einsehbaren Haus im Asienteil bauen wird, wenn das aktuell noch geplante Asienhaus zu teuer werden würde und nicht finanzierbar ist.
    (10.02.2016)
    Marcell Buechner:   Ich sehe nur kein Nachnutzungs Konzept der thematisch nach Mullewapp oder Meyers Hof passt Mit Nachnutzungskonzepten kennt sich Hannover nicht aus (Expo 2000)
    (10.02.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Niemand wird dazu gezwungen, sich das Panorama anzusehen. Und wer eigentlich das Panorama besuchen und dann noch in den Zoo gehen will, muss umgekehrt immerhin zusätzlich 25 (!) Euro bezahlen.

    Ich möchte wetten, dass eins dieser Panoramen in zwei Wochen mehr Leute auf die bewusste Fläche lockt als es die Greifvogelvolieren weitab des Hauptbesucherweges in einem ganzen Jahr geschafft haben. Auch ich bin alle die Jahre den Weg daran entlang nur selten gegangen, und wenn, konnte ich die anderen Besucher dort (leider) meistens an einer Hand abzählen. Vielleicht war ich auch nur an den falschen Tagen da, hat jemand die Ecke in den letzten Jahren mal gut gefüllt erlebt?

    An einer anderen Stelle im jetzigen Zookonzept hätte die gleiche Voliere vermutlich viel mehr Wirkung erzielt. Da, wo sie stand, war ja ursprünglich (vor Erlebniszoo-Zeiten) eine ganz andere Flächennutzung vorgesehen, es hätte ein Hauptweg an ihr vorbei geführt und in der unmittelbaren Nachbarschaft hätten Eis- und Braunbären ganz andere Besuchermengen angelockt.
    (10.02.2016)
    Marcell Buechner:   Das virtuelle Riff wird zusätzlich 9? kosten und für Jahreskarten Besitzer 5?
    Da der Zoo eh nicht viel Platz würde ich dort lieber Tiere sehen wie so ein paar Bilder sorry kann ich nicht verstehen
    (10.02.2016)
    Gudrun Bardowicks:   @Marcell Buechner: Das trifft allerdings nicht nur auf den Zoo Hannover zu. In Osnabrück, Leipzig und Berlin (beide Zoos) beispielsweise wird der Vogelbestand leider auch immer stärker reduziert, da man mehr Platz für Säugetiere benötigt, die für ONB attraktiver als Vögel sind. Wenn es zu der Haltungsvorschrift kommt, dass man das Gefieder von Vögeln nicht mehr beschneiden darf wird der Vogelbestand in den Zoos zumindest mittelfristig noch stärker verringert werden, da große Flugvolieren sehr teuer sind, wenn man diese wie in Rotterdam oder Antwerpen auch sogar mit Huftieranlagen kombinieren kann.

    Der Vogelbestand in Hannover wird allerdings laut Masterplan auch wieder zunehmen, wenn die Afrikavoliere eröffnet wird. Auch am neuen Giraffenhaus ist eine Voliere geplant, in der vor allem Webervögel gehalten werden sollen. Weiterhin ist die Haltung von Sattelstörchen in Kombination mit den Dikdiks im neuen Afrikateil geplant, wobei ich hoffe, dass man gleich eine Flugvoliere mit integrierter Huftieranlage baut. Allerdings ist im Masterplan keine neue Volierenhaltung von Greifvögeln geplant, was ich auch sehr schade finde.
    (10.02.2016)
    Marcell Buechner:   Dann wird ja Mullewapp eine Sackgasse sein in den kommenden Jahren
    (10.02.2016)
    Marcell Buechner:   Die groß Voliere war ja Art gerecht die 3 kleinen waren bestimmt gemeint trotzdem es werden immer weniger Tiere wegen der Vollendung des masterplans
    (10.02.2016)
    Michael Mettler:   Vielleicht sind das ja die selben Besucher, die jahrelang die \"Käfighaltung\" großer Greifvögel beklagt haben. Laut Aussage eines Zoomitarbeiters vor einigen Jahren war das der von Besuchern meistgenannte Beschwerdepunkt im Zoo.
    (09.02.2016)
    Marcell Buechner:   Tja die Arten werden immer weniger kein Wunder wenn sich die Besucher beschweren
    (09.02.2016)
    Michael Mettler:   Bei der Gittermaschenweite der Voliere wären dann nur großwüchsige Aras in Betracht gekommen, bis Amazonen-/Graupapageiengröße hätten die Vögel vermutlich wie die Krähen durch die Maschen gepasst. Und ob große, nach Belieben anfliegende Aras nun gerade als Streicheltiere für Besucher geeignet wären...?

    Wenn überhaupt begehbar, hätte die Voliere wohl nur mit einem Besatz Sinn gemacht, der gerade NICHT dazu neigt, körperlichen Kontakt zum Besucher aufzunehmen. Aber diese Möglichkeit ist ja nun auch nicht mehr gegeben.
    (09.02.2016)
    Marcell Buechner:   Ich rede nicht von Bussarden sondern von Papageien und sowas
    (09.02.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Die Zahl der Vogelarten ab Bussardgröße aufwärts, bei denen Streicheln und Füttern für Kinder möglich (und erwünscht) wäre, dürfte sich in Grenzen halten, und für Hühner bräuchte man nicht zwingend eine Voliere. Vögel bis Krähengröße passten problemlos durch die Gittermaschen, also auch keine Alternative.

    Und wenn das virtuelle Riff floppen sollte, würde der Rundbau eben früher als geplant für zoologische Nachnutzungszwecke frei...
    (08.02.2016)
    Marcell Buechner:   Ich sage dir das virtuelle Riff wird floppen die große Voliere hätte man in Mullewapp mit einbauen können zB begehbar mit Verschiedenen Vogelarten die die Kinder füttern und streicheln hätten können
    (08.02.2016)
    Ulli:   schade - aus der Voliere hätte man etwas machen können - gerade als begehbare Variante
    (08.02.2016)
    Marcell Buechner:   Schade das die Voliere weg ist viel trauriger ist der kleine Spielplatz der daneben stand
    (08.02.2016)
    Michael Mettler:   Foto vergessen...
    (07.02.2016)
    Michael Mettler:   So sah heute die Abrissfläche der Greifvogel-Großvoliere aus; von der oberen Etage des Parkhauses aus (rechts im Bild) hat man einen Panoramablick über die Fläche. Links hinten das Streichelgehege von Mullewapp, auf dessen Fläche die Show-Arena demnächst entstehen wird. Der benachbarte Kleinkindspielplatz mit Meerschweinchengehege ist weg, ebenso Großvoliere und Besucherweg, der Sichtschutzwall zum Parkhaus abgeholzt. Die drei kleinen Volieren stehen noch und sollen z.T. noch besetzt sein (Bartkäuze und ein Gänsegeier). Die beiden Beton-Brutwände der Großvoliere werden wohl zwecks Hangabstützung stehen bleiben, da der Wall zwischen ehemaliger Voliere und zukünftiger Showarena als grüner Sichtschutz erhalten bleiben soll, um den Panoramaturm wenigstens in seiner unteren Hälfte zu verdecken.

    Im alten Sambesi-Teil steht noch alles und der Besucherrundweg ist frei begehbar, aber der Abriss der alten Huftieranlagen für die neue Streichelwiese wird bald losgehen (ich vermute, nach Ende des Winterzoos, der noch bis zum kommenden Wochenende läuft).
    (07.02.2016)
    Marcell Buechner:   Eine Voliere wäre cool beim Yukon Trail für weisskopfseeadler
    (01.02.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich würde Polarfüchsen oder auch Vielfraße toll finden, denen man zeitweise vielleicht sogar Zugang zur Eisbärenanlage gewähren könnte. Eine größere Voliere für Schneeeulen oder Bartkäuze oder auch Weißkopfseeadler an dieser Stelle wäre auch nicht schlecht. Mal sehen, was dort letztendlich entsteht. Ich hoffe auf jeden Fall auf eine Tieranlage.
    (31.01.2016)
    Marcell Buechner:   Laut masterplan wird das Bälle Bad links neben den Eisbären weg gemacht es sind fast 600qm Verfügungsgfläche evtl für eine neue Tierart (polarfüchse) oder so in der Richtung
    (31.01.2016)
    Marcell Buechner:   Diese Terrarien waren schon vorher da eins war immer seit ich da bin abgesperrt und das 2 waren Giftpfeilfrösche drin
    (28.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Die neue Anlage entsteht allerdings mitten in der Bepflanzung, nicht in der vorhandenen Terrarienwand, die auch umgestaltet wird. Ich tippe auf eine Echsen- oder weitere Landschildkrötenart.
    (28.01.2016)
    Marcell Buechner:   In einem Gehege im sealife kommen bestimmt wieder Giftpfeilfrösche
    (27.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Im hannoverschen Sealife wird allerdings im Frühjahr dieses Jahres erst einmal mindestens ein neues Terrarium bzw. Tiergehege im Gewächshausteil eröffnet werden.
    Auf jeden Fall scheint es das Gedankenspiel zu geben, den Panoramabau später vielleicht einmal zumindest als Terrarium weiter zu nutzen, was ich auch sehr schön finden würde. Darüberhinaus sind laut Masterplan 2025 zumindest im geplanten Südamerikahaus auch Aquarien eingeplant. Dieses kann ich mir auch gut für das Asienhaus vorstellen.
    (27.01.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell, erstens: Im Masterplan wird sinngemäß erwähnt, dass Reptilien, Amphibien und eben auch Fische im Sortiment des Zoos derzeit unterrepräsentiert sind und man diese Lücken langfristig schließen will. Da ich davon ausgehe, dass damit nicht zusätzlicher Räucherfisch in der Yukon Bay Market Hall gemeint ist, wird man demnach auch irgendwann Aquarien errichten müssen.

    Zweitens: Wer weiß, ob Hannover nach dem Ende der Panorama-Ausstellungen überhaupt noch ein Sea Life Centre hat. Dessen Standorte sollen jeweils für eine Laufzeit von 10 bis 15 Jahren eingeplant sein, technisch veraltete oder unrentable Filialen werden danach dichtgemacht. Das hannoversche Sea Life ist seit 2007 in Betrieb. Und die ebenfalls runde Gebäudefläche ist ähnlich groß wie beim im Zoo entstehenden Rundbau - man könnte langfristig glatt das Gestaltungsprinzip übernehmen...
    (27.01.2016)
    Marcell Buechner:   Da Hannover ein sealife hat wird der Zoo bestimmt kein Aquarium oder sowas Ähnliches errichten
    (27.01.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell: Und der Rundbau am Parkhaus wird ein vom Zoo betriebener Rundbau sein, der ebenso wie das zusätzliche Eiscafé Geld für den Zoo einbringen soll. So what? Wer weiß, vielleicht wird sich im Rundbau eines Tages nach Ablauf der Panorama-Austellungen ein echtes Riff(aquarium) statt des virtuellen befinden....
    (27.01.2016)
    Marcell Buechner:   Das Café am Eingang ist ein vom Zoo betriebenes Café und wird zB mit dem Eis von Luigi in Yukon Bay beliefert und für den neuen Eingang musste keine Tierart denn Zoo verlassen wie es jetzt für das virtuelle Riff passiert
    (27.01.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell: Wo stand nochmal, dass die neue Afrikavoliere \"im Herbst hätte in Betrieb gehen sollen\"? In der Zeitschiene des Masterplans sind für 2015 nur Planungskosten für die Voliere zu finden, ihre Realisierung war darin erst für 2016 avisiert.

    Warum sollte das Panorama nur Zoobesucher potenziell anziehen? Ich rechne ganz im Gegenteil damit, dass es auch von etlichen Leuten besucht werden wird, die den Zoo daneben (noch) NICHT besuchen, darunter auch Touristen. Man darf nicht vergessen, dass es auch Menschen gibt, die mit Zoos nichts anfangen können (bzw. wollen), aber trotzdem für Sightseeing zu begeistern sind.

    Gegen die Planung des Zoos, am neuen Eingang ein auch für Nicht-Zoobesucher nutzbares Eiscafé zu bauen, habe ich übrigens noch keine Kritik vernommen. Obwohl das vom Prinzip her doch in eine vergleichbare Richtung geht (allerdings mit dauerhafterer Zukunft) und bestimmt nicht billig ist... ;-)
    (26.01.2016)
    Marcell Buechner:   Denke das der Zoo erstmal auf größte Greifvögel Arten verzichten Wird aber das viertele Riff wird bestimmt ein Flop wer bezahlt zusätzlich zu den 20? Zoo Eintritt noch lass es mal 5.50 sein extra nur am ein virtuelles Riff zu sehen ist kein Museum sondern ein Zoo tut mir leid ich kann das nicht verstehen es gibt genug Baustellen die schon hätten längst beginnen. Müssen laut masterplan hätte die neue Voliere im Herbst in betreib gehen sollen aber bis jetzt ist noch nix passiert Das Gehege ist noch unberührt
    (26.01.2016)
    Michael Mettler:   @Sacha: Jetzt lässt sich da ohnehin nichts mehr machen, die Voliere ist Geschichte (selbst wenn vielleicht zum heutigen Tag noch Reste von ihr stehen sollten). Aber das heißt ja nicht, dass es nicht eines Tages irgendwo anders im Gelände wieder eine neue geben könnte.
    (26.01.2016)
    Sacha:   @MM: Die Argumentation hat was. Einzig mit den \"träge herumsitzenden Greifvögel\" bin ich nicht einverstanden. Hier sehe ich durchaus \"Show\"-Potenzial, zumindest bei einigen friedlicheren Arten. In Salzburg ist die Schaufütterung der Geier sehr beliebt (bzw. war es bei meinem letzten Besuch). Ebenso im umgebauten Zoo Paris (Vincennes). Und in Doué-la-Fontaine hat man einen kleinen Canon übernetzt und daraus eine für Besucher begehbare Voliere gemacht, die ebenfalls - und bis heute - gut ankommt und wo Schaufütterungen stattfinden. Zwar kann man die Struktur der Anlage nicht mit Hannover vergleichen, trotzdem liesse sich da was machen, vor allem mit einem guten \"Showmaster\" (=publikumsnaher Tierpfleger).
    (26.01.2016)
    Michael Mettler:   Vielleicht ist es zumindest in einem Erlebniszoo-Konzept (und nicht nur in Hannover) gar nicht so schlecht, ein paar Flächen von langfristiger Bebauung frei zu halten, um alle paar Jahre eine wechselnde Attraktion präsentieren zu können. Man würde damit im Grunde nur das Prinzip einer Ausstellungshalle/-fläche, wie es sie ja auch in diversen Zoos gibt, auf ein größeres Areal übertragen. Dauerausstellungen verlieren gemeinhin irgendwann am Reiz oder werden schlichtweg unaktuell.

    Um ein Beispiel zu nennen (und das bitte ich nicht als Kritik am \"Nachbarzoo\" zu verstehen): Die Dinosaurierlandschaft bei Hagenbeck hatte in ihrer Ursprungszeit mit Sicherheit mehr Anziehungskraft als heute, Ich habe aus den verschiedenen Hagenbeck-Büchern nicht in Erinnerung, ob sie von ihrem Erfinder überhaupt als Dauereinrichtung geplant war, würde ihm aber zutrauen, dass er sie nur als temporäre Schau vorgesehen hatte - immerhin dachte er wie ein Schausteller, nicht wie ein Zoohistoriker. Bei keinem meiner Hagenbeck-Besuche habe ich dort viele Besucher verweilen sehen (und von den Anwesenden interessierten sich zudem die meisten eher für die dortigen Schildkröten und Wasservögel). Auch das Saurier-Freilichtmuseum Münchehagen würde vielleicht über die Jahre an Reiz verlieren, würde man nicht ständig neue Modelle nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft einbauen.

    Warum also nicht alle fünf oder zehn Jahre eine neue Streichelwiese und/oder Showarena in einem Zoo, vielleicht sogar an regelmäßig wechselnden Standorten? Thematisierung und damit Dekoration könnten verändert werden (um Gudruns Erdteil-Streichelwiesen aufzugreifen), eine neue Generation von Kindern ist jeweils inzwischen ins streichelwiesen- und arenafähige Alter gekommen, die mit dem vorherigen Zustand Herangewachsenen bekämen eine interessante Veränderung geboten - so kann man Impulse setzen. Wie bei einer kurzzeitigen Ausstellung ließen sich die Investitionen für die turnusmäßigen Neuanlagen möglicherweise durch steigendes Publikumsinteresse schnell refinanzieren, vom (hoffentlichen) Überschuss würde der Zoobetrieb als Ganzes (und damit z.B. auch der zu finanzierende Artenschutz) profitieren.

    Vor einem ähnlichen Hintergrund sehe ich inzwischen den geplanten Panorama-Bau (anfangs sträubten sich mir auch noch die Nackenhaare), gerade WEIL die Ausstellung nur für eine absehbare Zeit angedacht ist. Wobei es natürlich Blödsinn wäre, sie zu beenden, falls sie dann immer noch und immer wieder hohes Besucherinteresse erzeugen würde - immerhin käme auch dieses Geld dem Zoo zugute. Um es mal ganz ketzerisch zu sagen: Vielleicht bringt der Panorama-Bau dem Zoo mehr für den Artenschutz (nämlich Einnahmen), als es die Präsentation eines Dutzends träge herumsitzender Greifvögel in einem weitab vom Hauptweg gelegenen Bereich jemals vermochte - Bartgeierprojekt hin oder her.
    (26.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Darüberhinaus ist es für den Zoo Hannover sicherlich ganz gut,auch nach Abschluß von Großprojekten wie dem Drillwald. der Erweiterung von Afrika oder den neuen Elefantenanlagen und später vielleicht auch Südostasien- und Südamerikahaus immer noch Möglichkeiten zu kleinen und verhältnismäßig preiswerten Verbesserungen wie z.B. neu konzeptionierten Streichelwiesen zu haben. So bleibt der Zoo auf Dauer spannend und kann seine Besucherzahlen auch nach dem Abschluß von Großprojekten vermutlich weiterhin halten. Das Problem im Jahr 2015 war ja gerade, dass keine neuen Tieranlagen eröffnet wurden, die zusätzliche Besucher bei entsprechender Vermarktung anlocken können. Ich fände es gut, wenn in den nächsten Jahren zumindest eine Neuanlage für Tiere, die nicht einmal aufwändig sein müsste, jährlich eröffnet werden würde. Dann dürften auch die Besucherzahlen wieder ansteigen, weil Besuche im Zoo Hannover auf diese Weise spannend bleiben würden.
    (25.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Sehe ich genauso. Für eine Streichelwiese wird sich immer irgendwo im Zoo ein Platz. Diese braucht ja nicht immer afrikanisch thematisiert zu sein. Eine Europa- oder Südamerika-Streichelwiese können auch sehr reizvoll sein.
    (25.01.2016)
    Sven P. Peter:   Aus dem Australienteil soll doch auch zum Teil was für Elefanten werden. Und gerade Bereiche die nicht so aufwändig gestaltet sind können erst Jahre für die Besucher neu und schön aussehen und danach gemütlich umgenutzt werden.
    (25.01.2016)
    Marcell Buechner:   Warum sollte man jetzt 1.1 Million ? für sowas investieren um es später wieder abzureisen macht kein Sinn
    (25.01.2016)
    Michael Mettler:   @Marcell: Auf dem Masterplan ist der gestrichelte Umriss des Südamerikahauses zu sehen und nimmt einen großen Teil der zwischenzeitlichen Streichelweise ein, ihr Rest würde dann für die Außenanlagen des Hauses genutzt. Wieso also \"neben der Streichelwiese\"?
    (25.01.2016)
    Marcell Buechner:   Das wäre ja rausgeschmissenes Geld wenn man 2020 es wieder abreist wenn man es jetzt komplett thematisieren will Südamerika Haus wird neben der Streichelwiese erreichtet wie es auf dem masterplan eingezeichnet ist
    (24.01.2016)
    Marcell Buechner:   Masterplan 2025
    (24.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Der Standort im aktuellen Afrikabereich scheint allerdings laut Masterplan 2025 nur eine Übergangslösung zu sein, da auf der Fläche der neuen Streichelwiese laut Masterplanspäter der neue Südamerikaparkteil samt Südamerikahaus entstehen soll falls nach 2022 noch genügend Geld vorhanden ist. Daher auch meine Idee mit der Südamerika-Streichelwiese. Der Masterplan kann allerdings in den nächsten Jahren noch abgeändert und bei Bedarf an veränderte Bedingungen und Situationen angepaßt werden. So steht es im Textteil des Masterplans 2025.
    (24.01.2016)
    Marcell Buechner:   Masterplan 2025
    (24.01.2016)
    Marcell Buechner:   Die neue Streichelwiese kommt auf das Gelände Von dem kudus pinselohrschweine und so
    (24.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Panoramaausstellungen zu unterschiedlichen Themen sind wohl vorerst für 5 Jahre geplant.
    Die Streichelwiese könnte man bei einem Bau des Südamerikahauses auch im Bereich der Schafweide auf Meiers Hof wiederaufbauen, wenn in Mullewapp kein Platz mehr sein sollte. Ich denke auch, dass Hannover auch zukünftig nicht auf eine Streichelwiese verzichtet. Eine Variante wäre allerdings auch ein Streichelgehege mit Lamas und/oder Alpakas, welche gut in den geplanten Südamerika-Parkteil integriert werden könnte. Zwergzebus, Ziegen und Meerschweinchen gibt es auch in Südamerika.
    Ich hoffe , dass man nach Ende der Panoramaaustellungen die dafür genutzte Fläche wieder zurTierhaltung nutzt. Für die Showarena könnte man auch einen neuen Zugang direkt vom Parkhaus aus schaffen.
    (24.01.2016)
    Michael Mettler:   Vielleicht bleiben die drei kleinen Greifvogelvolieren sogar - dann eben hinter den Kulissen - stehen? Als Grundfläche für den Panoramaturm reicht der Bereich der Großvoliere (wie ich hörte, gab es auch schon Abholzungen auf dem Wall zwischen Besucherweg und Parkdeck, also wird das wohl auch Baufläche werden). Und für die neue Showarena wären die ehemaligen Brutvolieren als rückwärtige Volieren für die Show-Vögel doch noch gut weiterverwendbar.

    Mir kam eben noch ein neuer Gedanke für eine mögliche Nachnutzung des Panorama-Rundbaues, denn mit rund 30 m Durchmesser ist er ja nicht gerade klein (so tief ist z.B. nicht mal die Großvoliere). Man könnte nach Ablauf der Ausstellungen seine obere Hälfte wieder abtragen, den verbleibenden Rest mit einer transparenten Überdachung versehen und das Ganze dann als Show-Arena weiternutzen. Selbst für einen kreisenden Großgreifvogel sollte der Durchmesser genügen (ich erinnere mich an eine frühere Dressurnummer mit einem über den Publikumsrängen kreisenden Möchsgeier in einem Circus). Als heizbare Halle wäre eine solche Arena wetter- und saisonunabhängig und zudem wie das Panorama auch von außen zugänglich, um Abendveranstaltungen anbieten zu können (das müssten nicht zwingend Tiershows sein). Dann würde die jetzige Streichel\"wiese\" nach zwischenzeitlicher Nutzung als Show-Arena wieder für eine Tierhaltung frei - im einfachsten Fall für eine Rückkehr der Zwergziegen und Kamerunschafe, wenn die in diesem Jahr entstehende Streichelwiese am Sambesi langfristig ohnehin einem Tierhaus weichen soll und der Zoo dann wohl kaum auf ein Streichelgehege verzichten wird.
    (24.01.2016)
    Marcell Buechner:   Naja die Tiere würde man dann bei Veranstaltungen in die Ställe bringen und soweit ich weiß wird die Ausstellung nur ein Panorama Turm (30meter) sein in dem das Riff gezeigt wird und dann auf Reptilien zu setzen wenn man welche in das zukunftsprojekt asienhaus einziehen lässt nur es ist sehr schade das sie tolle Tiere den Zoo verlassen haben hätte man bisschen Geld in die Hand nehmen können und schön thematisieren können wollen wir hoffen das es nach dem Riff Projekt nicht brach liegen bleibt für mich passt es nicht in den Zoo und dann bestimmt auch noch extra Eintritt ist echt unverschämt gut damit wollen Sie neue Themenbereiche finanzieren aber ich denke es wird nicht gut anglommen wobei jetzt dort auch eine Sackgasse ist wie überall im Zoo im Moment gibt es 1000 Baustellen begehbare vogelvoliere Showarena Streichelwiese drill/Meerkatzen Anlage und jetzt die neuen artworks vom Eingang hoffentlich schießen sie sich mit so vielen Baustellen kein Eigentor
    (24.01.2016)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde es auch nicht gut, dass die Volieren durch ein virtuelles Riff ersetzt werden. Allerdings wäre eine Angliederung an Mullewapp aktuell wohl nicht möglich gewesen, da dort auf der Fläche der Streichelwiese erst einmal die neue Showarena entstehen wird, die auch außerhalb der Zooöffnungszeiten für Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll um die Einnahmebilanz des Zoos zu verbessern. Daher ist ein Tiergehehege, das zum Zoo gehört auf, dem Zugangsweg zur Showarena für mich im Augenblick schwer vorstellbar. Das dort entstehende Panorama wird extra Eintritt kosten und nicht direkt zum Tierhaltungsgelände des Zoos gehören. Einige Zooscouts hoffen allerdings, dass nach dem Ende der Nutzung durch die Panoramaausstellungen das dazugehörige Gebäude zu einem Terrarium umgebaut und zur Tiehaltung genutzt wird. So ein Haus könnte man außerhalb der Zooöffnungszeit schließen. Diese Lösung würde mir auch gefallen.
    (23.01.2016)
    Marcell Buechner:   Der Bagger rollt bye bye gänsegeier Weiskopfseeadlee und Bartkäutze
    (23.01.2016)
    Marcell Buechner:   Also ich hätte lieber schön gestaltete Volieren gehabt als so ein blödes virtuelles Riff was sogar noch Geld kostet oder
    Man hätte den Bereich
    Mit zu mullewap Zuschlagen können schlechteste Zoo Entscheidung
    (23.01.2016)
    Michael Mettler:   Anfang der Woche hat die Demontage der großen Geiervoliere begonnen, ihre besucherseitige Front inklusive der großen Stahlmasten ist bereits weg.
    (23.01.2016)
    Marcell Buechner:   Die neuen Zoo Eingangspläne sind online
    (18.01.2016)
    Michael Mettler:   Laut Zeitungsmeldung (NP) hofft der Zoo für 2016 auf \"mehr als ein Elefantenbaby\". Die gleiche Meldung gibt den Inventurbestand zum Jahreswechsel mit 198 Tierarten (wohl eher im Sinne von Tierformen) an, ein Jahr zuvor waren es 204. Der Rückgang lässt sich leicht mit der Schaffung von Baufreiheit für den Umbau in Sambesi und die schrittweise Auflösung des Bestandes in den Greifvogelvolieren erklären.

    Laut Mitteilung auf der Zoo-HP verzeichnete man 2015 1.156.472 Besucher plus ca. 48.000 Besucher des Winter-Zoos (da dieser abends via Meyers Hof kostenlos zugänglich war, fehlt hier eine genaue elektronische Erfassung der Zahl, wie sie am eigentlichen Zoo-Eingang vorgenommen wird). Das wären also rund 1,2 Mio. Besucher gegenüber rund 1,3 Mio. in 2014 (als Anteil der Winterzoo-Besucher damals ca. 38.000 angegeben) und knapp über 1,2 Mio. in 2013.

    Auch wenn sich 100.000 Besuche(r) weniger als im Vorjahr durchaus mal mit äußeren Bedingungen wie dem jeweiligen Wetter erklären lassen und auch in anderen Zoos vorkommen, liegt das Minus m.E. auch am Versäumnis des Zoos, ausgerechnet im Jubiläumsjahr keine neue Dauerattraktion zu bieten (neue Tieranlage oder Vergleichbares), sondern sich nur auf (m.E. zu unauffällig und vor allem mit diffusen Terminangaben beworbene) temporäre Veranstaltungen zu beschränken.
    (14.01.2016)
    Gerrit Wehrenberg:   Heimatzoobesuch (22.12.2015):
    Vieles was Michael am 19.12. berichtete, kann ich bestätigen.
    Im Gegensatz zu Michael habe ich allerdings leider überhaupt keine Dikdiks gesehen. Die Stachelschweine wurden gefüttert (ca. 13:30 Uhr). Erst das zweite Mal in vielen Jahren, dass ich sie aktiv beobachten konnte. Erdmännchen mit Jungtieren sehr aktiv.
    In Show um 14:30 Uhr sind Gelbbrustaras+Hybridara Inka, Wüstenbussard, Blaubussard, Steppenadler je im Freiflug sowie das Sechsbinden-Gürteltier-Paar zu sehen.
    Pferdeantilopen auf der zuletzt für die Kudus genutzten Anlage noch mit Grabenabsperrung. Rotducker war zwar noch ausgeschildert, habe ihn aber nicht entdecken können. Die Vorgehege waren noch verkleidet worden. Pinselohrschweine waren auch noch da. Personalbau steht in seiner Gestalt bereits.
    Gorillajungtier konnte man gut beobachten.
    Die Schopfgibbons machten im Tropenhaus einen entspannten Eindruck.
    Eiderenten im Prachtkleid. Bei den Schneeeulen scheinen noch nicht alle Jungvögel diesen Jahres abgegeben worden zu sein.
    Wie erwähnt nur noch vier Gänsegeier und die beiden Bartkäuze in der Greifvogelecke zu sehen. Bartkäuze waren rund um 16:20 Uhr sehr aktiv und sehr interessiert an mir und meiner Kamera. Es scheint sich wohl wirklich kaum noch jemand bis dorthin zu verirren. Es sind wirklich sehr schöne Tiere.

    Foto: Ungleiches und auch hybridisierendes Paar (1,0 Rostgans und 0,1 Nilgans)

    @Michael: Empfinde ich auch als eine besseren Lösungsvorschlag, gerade in Bezug auf die Besatzoptionen. Aber ich vermute die Anlage ist von Anfang an als Papageienvoliere angedacht worden.
    (25.12.2015)
    Michael Mettler:   Stimmt, an die Nisthöhlenkonkurrenz habe ich noch gar nicht gedacht. Das würde dann natürlich auch für Gudruns Wiedehopfe und vermutlich auch Glanzstare gelten, und beim geplanten Besatz des Zoo könnten Gabelracke und Tocko untereinander Konkurrenten um gleich große Nisthöhlen sein. Aber eigentlich werfen wirklich die Agaporniden die meisten Fragen auf, ohne die gäbe es viel mehr Möglichkeiten mit kleineren Arten.... Eine Kolonie Weber z.B. wäre optisch und akustisch bestimmt nicht weniger schauattraktiv, und dann wären die farblich herausstechenden Glanzstare auch kein Problem. Rußköpfchen (deren Haltung würde ich trotzdem begrüßen) könnte man auch noch im späteren Giraffenhaus \"einbauen\".

    Als Pflanzenköstler und Offenbrüter für die \"obere Etage\" der Voliere (sowas ist im \"offiziellen Sortiment\" gar nicht vertreten) kämen sonst noch Tauben in Frage, z.B. Grün- oder Guineatauben.
    (25.12.2015)
    Hannes Lüke:   Spinte werden sich zum einen auch mit den Russköpfchen rumschlagen müssen was Brutplatz Auswahl angeht als auch damit, dass Agaporniden gerne mal Volierengenossen die schwächer sind Gliedmaßen amputieren
    (24.12.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Dann sollte man in Hannover wohl doch lieber auf Tokos und Racken, aber auch Turakos, die soweit ich weiß ebenfalls gelegentlich Eierdiebe und Jungvogelräuber sind, verzichten, auch wenn die Voliere dann vermutlich nicht so schauattraktiv für ONB ist. Spinte wären toll, sind aber leider schwerer zu halten als Tokos und Racken und wohl auch schwerer zu bekommen. Wiedehopfe, Glanzstare und afrikanische bunte kleinere Enten wären aber sicherlich auch ein recht guter Ersatz.
    (24.12.2015)
    Hannes Lüke:   Die Aussage mit dem mangelndem Bruttrieb bei Legehennen und Zwergwachteln kenne ich auch und bin auch immer vom Wahrheitsgehalt der Aussage ausgegangen. Ich selbst hatte Hennen aus einer Legeindustrieanlage welche bereits wenige Monate nach ihrem Abgang aus der Anlage bei mir freilaufend gebrütet haben und erfolgreich die jungen geführt. Ich kenne auch viele Halter von Zwergwachteln die ihre Tiere von Händlern bezogen haben (und diese Tiere sind zu 99% künstlich aufgezogen) und die in naturnahen Anlagen problemlos junge geführt haben.
    wenn man sieht unter was für desatrösen Umständen viele Hühner oder Ziervögel Brüten mutmaße ich, dass man den Legerassen und den Wachteln eher ein ineffizientes brüten anlasten kann als einen kompletten Mangel

    Das natürlich jeder Zoo so handeln sollte, dass er seinen eigenen und noch mehr bedarf deckt das sehe ich auch so. Otto N ist leider nicht die treibende Kraft in diesem Aspekt
    Hier sind wir wieder an dem Punkt wo eine gute Leitung oder engagierte Mitarbeiter ins Spiel kommen
    (23.12.2015)
    Marcell Buechner:   Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten
    (23.12.2015)
    Michael Mettler:   Sorry, Korrektur nötig: \"Wo Eigenschaften wie EIN MANGEL an Bruttrieb und Brutfürsorge...\"
    (23.12.2015)
    Michael Mettler:   @Hannes: ... was dann letztgenannte Zoos aber auch nicht sonderlich motiviert, endlich eigene Nachzuchtbemühungen zu starten. Wohin ständiges Eier-Wegnehmen und Kunstaufzucht im Extremfall führen können, zeigt das Beispiel Chinesische Zwergwachtel. Ich weiß nicht, ob man inzwischen gegengesteuert hat, aber vor einigen Jahren gab es wohl nur noch wenige Vögel dieser Art, die einen Bruttrieb besaßen, weil Individuen mit \"Rabeneltern\"-Eigenschaften gar nicht auffallen konnten, wenn man ihnen eh die Eier wegnahm, und sich deshalb trotzdem munter weitervermehren konnten. Wo Eigenschaften wie Bruttrieb und Brutfürsorge genetisch fixiert sind, kann man also durch Kunstbrut die Trägertiere ungewollt vervielfachen. So dürften auch unsere heutigen Legehühner und -wachteln letztlich entstanden sein...
    (23.12.2015)
    Hannes Lüke:   Also bei Limikolen und Hühnervögeln ist die Antwort relativ simpel. Die Aufzucht bedeutet keinen nennenswerten Aufwand (futterfeste Nestflüchter) und die Aufzuchtzahlen lassen sich durch Nachgelege rapide steigern (siehe Geierperlhühner und Kampfläufer in Rheine die man seit Jahren von Hand aufzieht um den durchaus hohen Bedarf von Zoos die sich nicht um die Nachzucht kümmern zu decken)

    (23.12.2015)
    Tim Meschke:   Ich sehe es ähnlich wie Michael Mettler. Bei Vögeln in Zoos wird erfolgreiche, generationentragende Zucht meist vernachlässigt oder passiert durch Zufall. Vögel kann man durchaus als Zootiere zweiter Klasse bezeichnen. Viele Zoos müssen immer noch regelmäßig Vögel neu importieren oder sind von Privatzüchtern und -liebhabern abhängig.
    (23.12.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Ein Kral oder Kraal ist im Ursprung ein von afrikanischen Eingeborenen mit Naturmaterialien (z.B. Dorngestrüpp) umfriedetes Geländestück, das dem nächtlichen Schutz der Hütten und des Viehs vor Raubtieren dienen soll. Den Begriff hat man später auch auf zu anderen Zwecken und mit anderem Material errichtete Umzäunungen ausgedehnt, z.B. als \"Fangkral\", in den große Wildtiere hineingetrieben werden, um sie von dort aus abzutransportieren.

    @Gudrun: Ich finde nicht, dass Limikolenzucht (und Vogelzucht allgemein) auf eine solche Weise erstrebenswert ist. Gerade bei Volierenhaltung, durch die schon mal die meisten frei im Zoogelände lebenden Nesträuber ausgeschaltet werden, sollte m.E. die natürliche Brut und Aufzucht das Maß aller Dinge sein, auch für die Auswahl von Gehegepartnern. Es gibt genügend Insekten- und Pflanzenfresser unter Afrikas Vögeln, die nicht weniger schauattraktiv sind (dieses Kriterium lasse ich ja gern gelten) als Tokos und Racken; spontan fallen mir Spinte (für die man im Anschluss an die jetzige Gibbon-Felswand eine Lehmwand als Brutmöglichkeit schaffen könnte) und Turakos bzw. Lärmvögel ein. Hinsichtlich des Lebensraums stellt die Voliere ohnehin ein Mischmasch aus Wald-, Savannen- und Gewässerbewohnern dar.

    Künstliche Aufzucht von Vögeln verstehe ich durchaus bei Arten mit extrem kleinen Zoo- und Wildbeständen, um durch höhere Aufzuchtzahlen eine Flaschenhalssituation zu überstehen. Sie als Mittel für interessantere Vergesellschaftungen einzusetzen, macht Vögel m.E. zu Zootieren zweiter Klasse. Kein Zoo würde wohl das Konzept verfolgen, z.B. Zebrafohlen, Antilopenkälber oder anderen Säugetiernachwuchs generell mit der Flasche aufzuziehen, um ihre Elterntiere zu Schauzwecken mit potenziellen Fressfeinden ihrer Jungtiere vergesellschaften zu können. Warum ist die Hemmschwelle bei Vögeln geringer? Bei Säugetieren wird immer wieder (auch von der Zoowelt) darauf hingewiesen, dass Zootiere durch die Jungtieraufzucht wichtige Verhaltensweisen ausleben können und sich das Vorhandensein von Nachwuchs bei einigen Arten auch auf das Sozialgefüge im Gehege positiv auswirkt - eine natürliche Behavioral-Enrichment-Maßnahme. Ich finde schon, dass das im Grundsatz für alle Tierarten gelten sollte, die unter natürlichen Bedingungen Brutpflege ausüben, sofern nicht eine züchterische Notsituation gegeben ist (siehe oben).
    (23.12.2015)
    Marcell Buechner:   In dem Beitrag steht das es so aussehen soll wie ein kral
    Was ist ein kral wenn ich mal fragen darf
    Ps Foto ist Seiten Ansicht
    (22.12.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde den geplanten Besatz auch toll. Hinsichtlich des Vogelnachwuchses habe ich ähnliche Bedenken wie Michael und Gerrit, aber auch in den letzten Jahren wurde die Mehrzahl der Limikolenküken künstlich aufgezogen um Verluste möglichst zu vermeiden. Daher dürften die Folgen für die Limikolennachzucht nicht gravierend sein. Auf jeden Fall könnte die Voliere eine neue Attraktion werden, wenn sie interessant eingerichtet ist und einen abwechslungsreichen Vogelbestand aufweist.
    (22.12.2015)
    Michael Mettler:   Ich finde es gut, dass Rußköpfchen als bedrohteste Agaporniden-Art ins Auge gefasst werden, obwohl sie weniger auffällig gefärbt sind als die \"gängigeren\" Gattungsverwandten. Und natürlich, dass das erfolgreiche Moorenten-Zuchtprojekt bei Wegfall der Strandvogelvoliere eine neue Heimat findet. Bei den Tokos bewegen mich aber ähnliche Gedanken wie Gerrit. Andererseits gab es in der alten hannoverschen Fasanerie einzelne Bruterfolge bei Spornkiebitz und Austernfischer, die meiner Erinnerung nach in Vergesellschaftung mit den damals gehaltenen Rotschnabeltokos gelangen. Beides sind allerdings Limikolenarten, die ihren Nestplatz und ihre Jungen besonders wehrhaft verteidigen.

    Racken meine ich schon öfter in Vergesellschaftung mit Limikolen gesehen zu haben. Sind nicht z.B. die züchtenden Stelzenläufer in der Walsroder Tropenhalle mit Opalracken vergesellschaftet?
    (22.12.2015)
    Marcell Buechner:   Bis auf rußköpfchen ist keines dieser Arten ein Papagei
    (22.12.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Neue Presse zur Afrika-Voliere (21.12.2015):
    \"Zoo Hannover baut Freiflugvoliere für kleine Papageien
    Der Bau soll im September beginnen - die große begehbare Freiflugvoliere dürfte den Zoo um eine neue Erlebnissphäre bereichern.
    HANNOVER. Sie wird den Bereich des heutigen Gibbon-Teichs weiträumig mit einem riesigen Netz umspannen. Die Gibbons ziehen ins Tropenhaus um. Das von einem Wall umgebene Areal soll dann eine Art Kral am Rande des Regenwaldes abbilden, mit einem Termitenhügel, einem alten Brunnen, einem alten Stall, einer Hütte, die von der Natur wieder zurückgeholt wurde - die menschliche Besiedlung soll nur noch in Spuren erkennbar sein.

    Dafür wird es dort von tierischem Leben wimmeln. Zoochef Andreas Casdorff verspricht „jede Menge kleiner Papageien afrikanischer Art“. Geplante Bewohner sind: Rußköpfchen, Gabelracke, Tocko, Blaustirnblatthühnchen, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Kaptriel, Kiebitz, Regenpfeifer und Moorente.\"

    Demnach bleiben offenbar Säbelschnäbler, Moorenten und vermutlich Sandregenpfeifer in Hannover. Bei der Toko-Artwahl bin ich gespannt und abhängig davon etwas besorgt um z. B. potenzielle Limikolenküken. Ähnliches gilt für die Racke. Gibt es schon ähnliche Vergesellschaftungen? Aber freue mich, dass auch endlich eine Voliere/Kleintieranlage entsteht. Klasse sind Tokos und Blatthühnchen.
    Artikel mit einer Visualisierung unter:
    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Zoo-Hannover-baut-Freiflugvoliere-fuer-kleine-Papageien
    (22.12.2015)
    Marcell Buechner:   Die Afrika Voliere wird im ein Jahr verschoben und die streichelwiese vorgezogen die Voliere wird im Herbst 2016 geplant
    (20.12.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich könnte mir auch vorstellen, dass in Hannover schon jetzt im Winter mit der Umgestaltung der Nashornanlage begonnen wird. Ansonsten bin ich gespannt, wann mit dem Bau der Afrikavoliere begonnen wird.
    (20.12.2015)
    Michael Mettler:   Kurzrunde bei frühlingshaftem Wetter, hauptsächlich wegen der demnächst umzubauenden Bereiche. Aktuell sieht es so aus:

    Die Pferdeantilopen sind in das vorherige Kudugehege umgezogen. Ihre alte Anlage steht noch, dort sind auch noch Dikdiks ausgeschildert, die ich allerdings nicht gesehen (oder übersehen) habe; dito Rotducker (vorherige Nyala-Anlage). Keine Veränderung bei den Pinselohrschweinen. Die Dikdiks auf der Straußenanlage sind weiterhin vorhanden, aber nicht ausgeschildert.

    Eigentlich würde es sich anbieten, den geplanten Umbau der Nashornanlage schon in diesem Winter vorzunehmen. Immerhin ist derzeit nur noch ein Tier (Sany) im Bestand und ein neuer Bulle soll erst im Frühjahr kommen.

    Das Gibbonpaar ist bereits ins Tropenhaus umgezogen (ehemalige Meerkatzenanlage), an seiner bisherigen Insel hat sich aber bis auf einen entsprechenden Hinweis sonst nichts getan. Sogar die Beschilderung ist noch dort. Selbst wenn die neue Voliere noch nicht gebaut wird, spart man durch die Umsetzung vermutlich erst mal Versorgungsaufwand, weil ein langer Weg für die Affenpfleger entfällt. Und schlecht getroffen haben es die Gibbons auch nicht, m.E. bietet ihnen allein die Innenanlage im Tropenhaus mehr Klettermöglichkeiten als zuletzt die Insel, und sie können jetzt auch \"äffische Nachbarn\" beobachten.

    Auch der Greifvogelring ist nach wie vor begehbar, hat sich aber weiter geleert: Das Zuchtpaar Weißkopf-Seeadler ist nicht mehr da. In den drei kleinen Volieren jetzt also nur noch die Bartkäuze, in der Großvoliere habe ich wie beim letzten Besuch nur noch vier Gänsegeier, aber weder Bussard noch Milane gesehen (waren schon damals nicht mehr ausgeschildert). Im Grunde wäre es kein großer Erlebnisverlust mehr für den Besucher, wenn man den Bereich schon jetzt sperren würde...

    Am Rande warf ich noch einen Blick in die Showarena, weil ich schon länger keine Vorführung mehr gesehen hatte und beim Vorbeigehen hörte, wie der Falkland-Karakara angekündigt wurde, den ich bisher auch noch nicht kannte. Mir war vorher nur zu Ohren gekommen, dass seine Intelligenz die Trainer anfangs überrascht hatte und man ihm mindestens Kea-Niveau zubilligte. Nach einem einleitenden Kommentar zur natürlichen Lebensweise und zur Betätigung als Kulturfolger besteht die Vorführung des Karakaras aus einem Leckerbissen-Suchparcours, bei dem der Vogel u.a. Holzschieber betätigen, einen an einem Seil hängenden \"Köder\" aus einer durchsichtigen Box ziehen, in ein Zelt eindringen und einen Topf unter dem Zeltboden hervorziehen muss. Das alles absolviert der Karakara in einer solchen Geschwindigkeit (und teilweise am Boden rennend!), dass man mit der Kamera kaum hinterher kommt. Beeindruckend!

    (19.12.2015)
    WolfDrei:   Wenn auch schon 15 Jahre zurückliegend: in San Diego kostete die Jahreskarte auch das 3-4 fache des Einzeleintrittes (mit Anrechnung der gerade gekauften Tageskarte) - man war dann automatisch Mitglied der Zoo-Assoziation und bekam dann auch die Vereinszeitschrift. Damals hatte S D damit etwa 600 000 (!!!!) Vereins-Mitglieder.

    (06.12.2015)
    Hannes Lüke:   In welchem Zoo kostet denn die Jahreskarte annähernd so viel wie 20 mal Einzeleintritt. Aus dem Bauch raus liegen die Preise für Jahreskarten immer beim 3-5 fachen Tagespreis
    Wenn ich da an Angebote denke bei denen mal eine Familienjahreskarte kaum teurer ist als die einmaligen Einzelkarten oder wie in Apenheul in dem aktuell die Jahreskarte 2,5 € mehr als die Tageskarte kostet.
    (05.12.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Damit steht Hannover aber keineswegs allein, das ist z.B. in der Stuttgarter Wilhelma genauso (Einzelkarte 16 €, Jahreskarte 55 €) - die meldete im letzten Jahr 2,4 Mio. Besucher und rechnet m.W. mit VDZ-Schlüssel. Wobei ich nicht weiß, ob dort die Mitglieder des Fördervereins, die freien Eintritt genießen, auch wie Jahreskarteninhaber gerechnet werden (selbst der Vereinsbeitrag ist mit 60 € günstiger als vier Einzeleintritte); bei immerhin 31.000 Vereinsmitgliedern wären das nämlich schon 0,62 Mio. Besucher nach VDZ-Schlüssel.
    (05.12.2015)
    Ulli:   Der VdZ-Schlüssel macht bei Hannover keinen Sinn, weil man schon nach dem dritten Besuch die >Jahreskarte billiger ist und somit die Neigung zum Erwerb der Dauerkarte in Hannover weitaus größer ist als in anderen Zoos.
    (05.12.2015)
    Michael Mettler:   In der NP werden heute neue Zahlen für den bisherigen Verlauf des Jahres genannt: Defizit 1,86 Mio. Euro, 1,17 Mio. Besucher (im letzten Jahr waren es übrigens ohne Winterzoo 1,26 Mio.), aber erneuter Zuwachs an Jahreskarten (derzeit mehr als 99.000). Würde man übrigens die Besucherzahl nach VDZ-Schlüssel berechnen wie andernorts, könnte man allein schon durch die Jahreskarteninhaber über 1,98 Mio. Besucher vermelden...

    Laut Artikel soll die neue Streichelwiese im Sommer 2016 fertig sein und das Asisi-Panorama im Dezember 2016. Für die nächsten Jahre sei laut Geschäftsführer Casdorff keine Erhöhung der Eintrittspreise denkbar, weil sie im Markt nicht durchsetzbar wäre. Als Neuerung wird es wohl einen Frühbucherrabatt geben. Für 2016 kalkuliert der Zoo vorab vorsichtig mit 1,3 Mio. Besuchern; es sollen Energiekosten eingespart werden, der Personalbestand soll nicht weiter anwachsen.
    (02.12.2015)
    Sebastian Gellert:   Ein Neuer Zeitungsbericht vor ein paar tagen lautete: \"Zoo Hannover steht mit 1,8 Millionen Euro im Minus\"
    Die Aussenstehenden, die jetzt nicht im Raum Hannover wohnen, können die meisten Infos ja nicht kennen.
    (02.12.2015)
    Marcell Buechner:   Mit dem Bau der neuen streichelwiese wurde begonnen und der Drillwald und die vogelvoliere beginnt erst im Herbst 2016
    (27.11.2015)
    Marcell Buechner:   Mir ist aufgefallen das mit den Neubauten die kommen der komplette Endeckerpfad verschwindet durch die weg Änderungen
    (14.11.2015)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Gudrun Bardowicks erwähnte, dass die Gibbons vorläufig ins Tropenhaus umziehen würden, wenn vorerst kein Abnehmer gefunden würde. Ansonsten bestünde auch noch die Möglichkeit, sich schon jetzt vom ohnehin mittelfristig auf der Abgabeliste stehenden Besatz der Faultieranlage im Urwaldhaus zu verabschieden und das Paar dort einzuquartieren, bis der Drill-Wald gebaut wird..

    Für die Afrikavoliere sagt der Masterplan aus, dass im 2. Halbjahr 2015 nur Planungskosten einkalkuliert sind und die Realisierung im ersten Halbjahr 2016 stattfinden soll(te). So gesehen müsste da jetzt noch keine Baustelle eingerichtet und im Winterplan eingezeichnet werden, da man doch bestimmt erst nach der Frostperiode mit dem Umbau anfängt.

    Es könnte aber auch schlichtweg sein, dass die Projekte Afrikavoliere und Streichelwiese zeitlich getauscht werden, da beide in etwa den gleichen Etat von rund 1 Mio. € beanspruchen und beide aus Zoo-Eigenmitteln umgesetzt werden sollen. Wie schon gesagt: Eine neue Streichelwiese ist bestimmt publikums- und damit umsatzträchtiger als eine Vogelvoliere.
    (05.11.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Mal sehen wie das alles den Masterplan beeinflusst. Im Flyer für die Wintersaison 2015/16 ist eine künftige Baustelle am Antilopenring verzeichnet. Sahara Conservation Visitor Center, Show-Arena, Giraffenhaus und Pferdeantilopen (auf der zuletzt von den Kudus bewohnten Anlage) scheinen währenddessen noch erreichbar zu bleiben. Allerdings ist nirgends eine weitere voraussichtliche Baustelle verzeichnet - auch nicht an der Gibboninsel. Findet man keinen Abnehmer für das alte Paar oder woran liegt dies? Will man sich die Projekte aufsparen für \"öfters mal was Neues\"? Liegt es am Geld? Ich hoffe für den Zoo wirklich, dass der letzte Grund nicht ausschlaggebend war. Der ursprünglich veröffentlichte Zeitplan wird auf jeden Fall nicht eingehalten.
    (04.11.2015)
    Michael Mettler:   Man kann die Frage in Weiterführung der Gedanken von Oliver Müller und Gudrun Bardowicks auch mal andersherum stellen: Warum ist ein Zoobesuch in vielen deutschen Zoos \"weniger wert\" als andere Ausflugsziele bzw. Freizeitmöglichkeiten (inklusive \"teurer\" Zoos wie Hannover, Walsrode oder Hagenbeck)? Manchmal sogar weniger als eine lehrreiche Doku-DVD oder ein Sachbuch, um auch gleich wieder dem unvermeidlich als Argument genannten Bildungsanspruch für die breite Masse zu begegnen? (Ich habe vor ein paar Tagen 15 Euro für ein Taschenbuch ausgegeben und mir kam dabei spontan in den Sinn, dass das umgerechnet früher 30 DM bedeutet hätte - damals hätte ich mir nicht träumen lassen, irgendwann mal so viel Geld für ein Paperback zahlen zu müssen!)

    Billig zu sein kann auch auf weniger Wertschätzung (im ureigensten Wortsinn) durch den zahlenden Kunden hinauslaufen. Da gilt es schon, den richtigen Platz zwischen Luxus und \"Geiz ist geil\" zu finden. In Hannover, Hamburg oder Walsrode ist es zweifellos ein gewagter Akt, sich so weit (für deutsche Verhältnisse) auf dem Preisniveau nach oben zu tasten - aber fehlt es vielleicht manch anderem Zoo auch einfach nur an Mut, einen ähnlichen Schritt zu machen und sich wertiger zu verkaufen? Wenn man vergleichen will, sind die angeführten Beispiele Osnabrück und Münster immerhin ihrerseits teurer als die Wilhelma und sogar erheblich teurer als der Berliner Zoo, Münster mehr als doppelt so teuer wie der Dortmunder Zoo - was ist da mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis? Ist dann Berlin zu billig oder Münster zu teuer?

    2014 hatte Hannover rund 1,3 Mio. effektive Besucher. Nach VdZ-Schlüssel gerechnet hätten sich aus den rund 580.000 Tageskarten und den rund 96.000 Jahreskarten 2,5 Mio. Besucher ergeben und damit mehr als in der Wilhelma oder dem Berliner Zoo (oder in Münster und Osnabrück als gleich großen Zoos zusammen!) - trotz Hochpreisniveaus (Tageskarte für Erwachsene fast doppelt so teuer wie im Zoo Berlin). Objektiv betrachtet scheint also eine Abneigung gegen den hohen Eintrittpreis nicht allgemein verbreitet zu sein.

    Schade, dass dem HAZ-Artikel über den hannoverschen Besuchereinbruch 2015 nicht zu entnehmen ist, wie sich dieser auf Tages- und Jahreskarten verteilt. Rein rechnerisch müsste jeder Jahreskarteninhaber im Vorjahr durchschnittlich 7,5x den Zoo besucht haben. Falls z.B. dieser Durchschnitt auf 6x gesunken sein sollte, hätten wir bereits einen Rückgang um 11% gegenüber Vorjahr - aber kein generelles Akzeptanzproblem...

    @Ulli: Woraus liest du denn auf S. 12 des Masterplans \"eine echte Vernichtungserklärung für Yukon Bay\"? Ich lese da nur eine Kostengegenüberstellung der Ursprungsplanung des Parkteils Arktika zum realen Ergebnis 15 Jahre später (in denen das Bauen bestimmt nicht billiger geworden ist). Wobei Arktika nicht mal halb so groß gewesen wäre wie heute Yukon Bay und ich nicht weiß, ob man 1995 auch schon mit (teurer) Wasseraufbereitungstechnik kalkulierte oder noch mit der damals üblichen Ab-durch-den-Gully-Methode. Von der Gastronomie mal abgesehen, die andererseits dem Zoo auch wieder Geld in die Kassen spült. Ich habe keine aktuelle Zahl, aber z.B. im via Unternehmensregister einsehbaren Jahresabschluss der Zoo-Service GmbH 2011 (das war das Besucher-Rekordjahr der Erlebniszoo-Ära mit rund 1,62 Mio. effektiven Besuchern) wurde der Umsatz der kompletten Zoogastronomie mit immerhin rund 10 Mio. Euro beziffert.

    Die energetischen und infrastrukturellen Defizite sind keineswegs allein durch die Machens-Ära verschuldet (deine Äußerung könnte man so verstehen). Immerhin stehen im Zoo noch Gebäude aus der Ruhe-Ära (Tropenhaus, Giraffenhaus, diverse weitere Huftierställe, Wirtschaftshof, Verwaltung) und somit aus einer Zeit, in der über Energieersparnis und Umweltbelastung noch nicht viel nachgedacht wurde. Und auch das in der Dittrich-Ära gebaute Urwaldhaus bedarf ja noch einer energetischen Sanierung (siehe S. 48 des Masterplans).
    (18.10.2015)
    Ulli:   Im Vergleich zu den gleichgroßen Zoos (z.B. Osnabrück, Münster) ist der Zoo Hannover tatsächlich rund 10 Euro teurer.

    Überlegenswert sind sicher Abendtickets ab 15/16 Uhr im Sommer, Preissenkungen speziell im Segment Kinderpreise, Preisnachlässe bei den Familiendauerkarten

    Zu der hier so gelobten Machens –Phase und dem „Herzblut-Direktor“ mit seiner leidenschaftlichen Leitung werden ein paar erstaunliche Fazite innerhalb des Masterplans 2025 aus den vergangenen Jahren gezogen:
    Auf Seite 12 des Masterplans steht eine echte Vernichtungserklärung für Yukon Bay.
    Auf Seite 14 wird die hohe Erlebnisfolge als hohe Belastung sogar selbst in Frage gestellt.
    Auf Seite 15 wird die Besucherführung problematisiert und gleichzeitig explizit auf die Bedürfnisse der Jahreskartenbesitzer (schließlich die Hälfte aller registrierten Zoobesucher) mit einer „sternförmigen Direktverbindung“ eingegangen.
    Defizite in der Nachhaltigkeit (S.12) und hohe Unterhalts- und Instandshaltungskosten werden weiterhin moniert.
    Der neue Masterplan soll zu energetischen und infrastrukturellen Optinierungen führen, was im Umkehrschluss vorherige Defizite in diesen Bereichen andeutet.
    Auf Seite 12 werden auch die hohen zusätzlichen Kosten für „umfangreiche und erst nachträglich in die Planung aufgenommene Projekte für gastronmische Einrichtungen“ angesprochen. Im Gesamtkontext der Ausführungen schließe ich daraus, dass sich die diese zusätzlichen Kosten nicht kostendeckend mit den daraus resultierenden Einnahmen decken.
    Und im Gesamturteil (s.12):
    “das Unternehmen folglich dreifach belastet mit hohen Mehrkosten aus getätigten Investitionen, daraus resultierenden hohen Unterhalts-/Instandhaltungskosten, also Folgekosten und schließlich dem dauerhaften Fehlen von Rücklagen aus den erzielten Einnahmen.

    http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1003134
    http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036416953583/416953583/01043685/85-Anlagen/01/Anlage_zur_BDs_2394__III__Zoo_Masterplan.pdf


    Zum Masterplan selbst:
    P h a n t a s t i s c h !!!!!

    (18.10.2015)
    Hannes Lüke:   Ich stimme hier Oliver zu. Ich denke nicht, dass die Leute abgeschreckt werden weil auf einmal keine Languren mehr zu sehen sind und der Spass wenige Prozent mehr kostet. Was Hannover fehlt ist ein guter Grund Touristen anzulocken. Son ein paar Schlagzeilen und das ein oder andere Novum und es passt. Wieso sollen Westfalen kommen wenn wir doch Gelssenkirchen haben und Sachsener wo die doch Lepzig haben...ich denke das kostet wirklich Besucher....
    (15.10.2015)
    Oliver Müller:   Ich glaube nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen der Höhe des Eintrittspreises und den Besucherzahlen gibt, jedenfalls nicht über kurzfristige Effekte hinaus.
    In allen anderen europäischen Ländern, in denen ich bisher Zoos besucht habe, sind Eintrittspreise von 20 bis 30 € Standard, manchmal sogar mehr und trotzdem gehen die Leute hin.
    (15.10.2015)
    Sebastian Gellert:   Wirft man einen Blick auf die geschriebenen Kommentare unserer Mitmenschen unter dem Zeitungsbericht \"Besucherschwund bringt Zoo in Schwierigkeiten\" fällt immer wieder der Name des langjährigen und erfolgreichen Zoodirektor Machens, der sehr vermisst wird. Machens hat den Zoo leidenschaftlich geleitet.
    (14.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich kann die Kritik an den hohen Eintrittspreisen gut nachvollziehen und würde es auf einen Versuch ankommen lassen, ob bei niedrigeren Preisen besonders für Familien- und Tageskarten tatsächlich mehr Besucher kommen würden. Das Defizit wäre dann aber zumindest vorübergehend vermutlich noch höher, wenn man nicht Kosten zum Beispiel durch weniger Scouts einsparen würde. Am Tierbestand, den Anlagen und auch den Plänen für neue bzw. erweiterte Tieranlagen im neuen Masterplan sollte man aber auf keinen Fall sparen, da diese unabdingbar sind, wenn man mehr Besucher in den Zoo locken will. Andererseits scheinen viele Besucher, insbesondere auch Familien, keine Probleme damit zu haben, dass sie für Freizeitparks oder überregionale Events noch viel höhere Preise zahlen müssen. Es scheint bei vielen Besuchern noch nicht angekommen zu sein, dass moderne Tierhaltung wie in Hannover auch Geld kostet und nicht nur Karussells und Achterbahnen in Freizeitparks oder Superstars der Musikszene, für die viele gerne hohe Preise zahlen. Dass die Atmosphäre des Winterzoos nicht mehr so toll wie früher ist kann ich allerdings bestätigen. Auch wurde das Zoojubiläum in diesem Jahr zu wenig vermarktet. Zumindest einer der Sondervorträge, die ich besucht habe, war trotz hoher Qualität nur recht schwach besucht, da es dafür wohl kaum Werbung gab. Aus den Abendöffnungszeiten hätte man mit mehr Marketing sicher auch mehr herausholen können, da man an diesen Terminen zum Feierabendpreis in den Zoo gehen konnte, was aber nur relativ wenig Besucher taten. Ein attraktiveres Rahmenprogramm hätte zu diesen Terminen bestimmt mehr Besucher angelockt. Da hat der Zoo viel Potential verschenkt.

    Auf das Panorama sollte man zumindest auf dem Zoogelände verzichten. Es ist vermutlich sehr schön, aber man könnte es auch an anderer Stelle in Hannover aufbauen, wobei zumindest das Riffpanorama mit der Ausstellung im Sealife Hannover kollidieren würde und dort ebenfalls zu Besucherrückgängen führen könnte. Ich denke, man sollte als Versuchsballon ein Panorama zu einem Thema wählen, welches in Hannover noch nicht an anderer Stelle aufgegriffen wurde, z.B. Amazonien oder der Mount Everest, und zwar nicht auf dem Zoogelände. Eine Zwangsabgabe von 9,50 Euro oder mehr für Zoobesucher für einen Panoramabesuch sollte tunlichst vermieden werden. In Leipzig stehen die Panoramen im Übrigen nicht auf dem Zoogelände sondern sind einem Museum angegliedert. Dieses wäre in Hannover ebenfalls im Umfeld von Museen oder z.B. im Maschpark oder am Maschsee möglich und würde nicht die Zoofinanzierung belasten.
    Der Masterplan für den Zoo sollte trotz der aktuellen Finanzprobleme unbedingt umgesetzt werden, da nur hierdurch der Besucherzuspruch für den Zoo wieder steigen könnte. Der Zoo benötigt nach einigen Jahren ohne grössere auffällige neue Tieranlagen endlich wieder neue tierische Besucherattraktionen, wenn die Besucherzahl nicht noch stärker zurückgehen soll.

    Vielleicht sollte man zur Attraktivitätssteigerung des Zoos Hannover neben stabilen oder sogar verringerten Eintrittspreisen neben der Streichelwiese auch andere Bauten publikumswirksamer Tieranlagen des Masterplans wie z.B. die neue Drillanlage oder die neue Elefantenherdenanlage mit Freilaufstall vorziehen, um den Besucherrückgang, der allerdings sogar in Leipzig zumindest 2014 zu bemerken war, zumindest aufzuhalten. So dürfte man wieder eher schwarze Zahlen schreiben als wenn man durch höhere Preise und den Bau des Panoramaturms mit befürchteter versteckter Eintrittspreiserhöhung noch mehr potentielle Zoobesucher vergrault.




    (13.10.2015)
    Sacha:   Hier noch der Bericht einer lokalen(?) Zeitung zum Besucherrückgang. Interessant m. E. vor allem die Kommentare, denen ich weitgehend zustimme:
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zoo-Hannover-hat-finanzielle-Probleme
    (13.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke auch, dass der Rückgang der Besucherzahlen neben dem für Zoobesuche in diesem Jahr ungünstigen Wetter (zu viele schöne warme Tage in der Hauptsaison und den Ferien) vor allem damit zu tun hat, dass es schon seit einigen Jahren keine publikumswirksamen Neueröffnungen im Tierhaltungsbereich mehr gab. Daher ist die Eröffnung eines neuen Streichelzoos und möglicherweise auch der geplanten Afrikavoliere vermutlich sinnvoller als die Schaffung neuer Ruhebereiche und Edutainmentstationen, von denen man ja trotzdem einige auch im neuen Streichelzoo integrieren kann. Vielleicht sollte man auch schon 2016 die geplanten Dromedare in den Zoo holen, um eine von vielen vermisste Tiergruppe wieder zu zeigen. Die Nyala-Anlage wäre nach geringen Umbaumaßnahmen bestimmt für die Haltung von Dromedaren geeignet, die dort perspektivisch ja auch später zusammen mit den Rothalsstraußen gehalten werden sollen und auch zum Thema \"afrikanischer Streichelzoo\" passen würden.
    Ein Grund für die Kritik von ONB, dass der Tierbestand in Hannover stark abgenommen ist vermutlich auch der auffällige Leerstand verschiedener Anlagen, der den Eindruck vermittelt, dass sehr viele Tierarten in den letzten Jahren abgegeben wurden, was so auch wieder nicht stimmt. Die Abgabe der Weißkehlmeerkatzen wurde sicherlich bemerkt und von vielen bedauert, aber die Abgabe der Nyalas und Kudus dürfte ONB kaum aufgefallen sein, wenn es nicht die leeren Anlagen geben würde. Daher sollte der Zoo sich bemühen, diese Leerstände, auch z.B. im Greifvogelrevier (alte Kondorvoliere) möglichst schnell zu beenden oder durch den Abriß der alten Anlagen und Ersatz durch attraktive Neuanlagen zu kaschieren. Dann wäre das Publikum bei richtigem Marketing vermutlich auch bereit, einen höheren Eintrittspreis zu zahlen. Bei den aktuellen Leerständen von Tiergehegen fände ich es kontraproduktiv, den Eintrittspreis schon wieder zu erhöhen. Man sollte ihn eher bis zur Eröffnung der neuen Anlagen in 2016 heruntersetzen. Das Problem der offensichtlichen Leerstände wird sich vermutlich schnell erledigen, wenn der alte Antilopenring abgerissen ist und für alle sichtbar umgebaut wird und die Gibbons in die leere Anlage ins Tropenhaus umgezogen sind. Vielleicht sollte man dann den Bereich hinterm Urwaldhaus rst einmal speeren, da dort aktuell sowieso keine Tiere mehr zu sehen sind, da die Gorillas wegen dem Jungtier erst im nächsten Jahr wieder auf ihre Außenanlage dürfen. So könnte man dort auch Baufreihei für die neue Voliere schaffen und die Zoobesucher werden nicht an weiteren leeren Tiergehegen vorbeigeschleust, die den Eindruck vom Artenrückgang im Zoo noch verstärken würde. Für die leere Kondorvoliere wünschte ich mir einen attraktiven Zwischenbesatz bis zu deren Abriß. Auf das bei den Besuchern nicht erwünschte Diorama/ Riffpanorama würde ich erst einmal verzichten und die Geiervoliere zumindest bis zur Eröffnung der neuen Showarena weiterhin zugänglich und mit Greifen besetzt halten. Die Waschbären könnte man mit Streifenskunken und die Präriehunde mit Baumstachlern vergesellschaften, um wieder einen größeren Tierbestand zeigen zu können.
    (11.10.2015)
    Marcell Buechner:   Man merkt schon das der Zoo wieder im Umbruch ist mir wäre ein größerer Tier bestand lieber als wenn so blöde dioramen im Zoo stehen und zusätzlich Geld kostet da der Tierbestand sich stark reduziert sollte der Zoo den Preis auch ein wenig senken
    (11.10.2015)
    Michael Mettler:   Besucherrückgang könnte dann auch eine Erklärung dafür liefern, warum der Bau der neuen Streichelwiese gegenüber der Reihenfolge im Masterplan offenbar um ein Jahr vorgezogen werden soll. Wenn noch nicht mal im Jubiläumsjahr mit einer neuen Anlage geworben werden konnte, wird ein neuer Streichelbereich zur nächsten Saisoneröffnung sicherlich publikumswirksamer sein als die Einrichtung neuer Ruhezonen und Edutainment-Stationen (vor allem für Familien, die ja gleich mehrere Besucher gleichzeitig bedeuten), die zeitlich eigentlich vorher geplant sind. Gerade weil damit auch ein für ONB weniger interessanter, größtenteils noch \"alter\" Bereich des Zoos für die breite Masse attraktiver gemacht wird.
    (11.10.2015)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Danke für den Hinweis. In der NP steht leider überhaupt nichts davon, deshalb meine Frage.
    (10.10.2015)
    Sebastian Gellert:   Die Überschrift lautet: Besucherschwund bringt Zoo in Schwierigkeiten. Da wir ja die Zeitungen richtig lesen können, wissen wir, was im Raum Hannover abgeht. Der Zoo hat bis August 2015 auf jeden Fall 11% weniger Besucher und jetzt im September waren es nochmal weniger Besucher. In dem Bericht steht auch, das Unruhe innerhalb der Mitarbeiter herrscht, da eventuell neue Verträge mit schlechteren Konditionen \"Mode\" werden könnten. Auch sollen die Preise steigen für Einzel- und Jahreskarten, da es eventuell so aussieht, als wenn ein noch nicht vorhersehbares Minus von ca. 3 Mio Euro am Ende des Jahres stehen soll. Als die Idee mit der Ausstellung virtuelles Riff aufkam, schaffte der Zoo es, satte 3 Tage am Stück die Seite der (HAZ) auszufüllen - der Gegenwind aus der Bevölkerung groß. Artenbestand nimmt ab von Jahr zu Jahr, Preise sind konstant gestiegen in letzten Jahren.
    (10.10.2015)
    Sebastian Gellert:   In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) steht am heutigen Samstag 10. Oktober 2015, das der Zoo kräftig geschwächt sei - finanziell. Generell braucht man auch nur Zoo Hannover eingeben und müsste einige Ergebnisse bekommen.
    (10.10.2015)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: In welchen regionalen Medien kann man das denn nachlesen?
    (10.10.2015)
    Sebastian Gellert:   Regionale Medien berichten von finanziellen Nöten im Zoo Hannover, der einen starken Besucherrückgang zu verzeichnen hat. Das war vorhersehbar, das habe ich hier bereits Mitte September kritisiert, wo die Diskussion mit dem virtuellen Riff aufkam und der mangelnden Artenvielfalt. Der Besucher zahlt keine teuren Preise, schon garnicht für eventuell künftige virtuelle Tiere an Bildschirmen ...
    (10.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Die POS sollen nicht auf die Nyala-Anlage kommen, da die zoologische Leitung nicht möchte, dass sie die ganze schöne Anlage durch ihre Wühltätigkeit zerstören. Sie soll vermutlich auch zukünftig als Huftieranlage genutzt werden. Eine neue Anlage für Dikdiks und möglicherweise auch den Rotducker kann ich mir dort sehr gut vorstellen. Ansonsten gibt es ja auch noch die ehemalige Anlage für Paradieskraniche, die sich vermutlich leicht in eine Anlage für Dikdiks und/oder Rotducker umwandeln lässt.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass der Bau des neuen Giraffenhauses etwas vorgezogen wird, da bereits ein Architektenwettbewerb für den neuen Eingangsbereich läuft, an den das Giraffenhaus grenzen soll. Der neue Eingangsbereich sollte eigentlich auch erst später entstehen.

    Zwergzebus werden in einigen Teilen Afrikas als Haustiere gehalten, z.B. in Äthiopien.
    (08.10.2015)
    Michael Mettler:   Zwergzebus auf einer \"afrikanischen\" Streichelwiese? Soll dann das Schiff eines singhalesischen Kapitäns an Kameruns Küste gestrandet sein...?

    Eigentlich müsste es doch mit relativ wenig Aufwand möglich sein, das bisherige Nyala-Gehege zu unterteilen, um dort Pinselohrschweine und Dikdiks unterzubringen. Immerhin handelt es sich um die Fläche und die Stallungen der ursprünglichen dreiteiligen Känguru-Anlagen und es konnten dort sowohl vor als auch nach der Zusammenlegung sogar vier bis fünf verschiedene Arten getrennt aufgestallt werden. Und falls das einzelne Rotduckerweibchen nicht anderweitig untergebracht werden kann, wäre vielleicht sogar eine Vergesellschaftung mit den Dikdiks machbar - auch der letzte Blaurückenducker des Zoos lebte vor Jahrzehnten zuletzt mit Dikdiks zusammen.

    Ob wegen der Gibbons schon mal Leipzig kontaktiert wurde? Das dort einzeln gehaltene Weibchen lebt nicht mehr, und die Orang-Gruppe war doch das Zusammenleben mit Gibbons über Jahre hinweg gewohnt.

    Schade, dass die Giraffenzucht so lange brachliegen wird. Es sei denn die Reihenfolge des Masterplans wird nun doch geändert - mit Show-Arena und Streichelwiese passiert das ja offenbar auch schon...
    (08.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Infos von der Zoofreundeführung am 4.10.:
    - Die Kleinen Kudus und die Nyalas wurden mittlerweile an andere Haltungen abgegeben, da für die neue afrikanisch geprägte Steichelwiese, die im Sommer 2016 eröffnet werden soll, Baufreiheit im Bereich des Antilopenrings geschaffen werden mußte. Die Pferdeantilopen werden voraussichtlich in den nächsten Wochen auf die alte Anlage der Kleinen Kudus umziehen. Die POS werden vorübergehend im Vorgehege der Nyala-Anlage untergebracht, für sie soll aber genau wie möglicherweise auch für Dikdiks ein neues Gehege im neuen Streichelzoo entstehen, allerdings nicht zum Streicheln. Nach dem Umzug von POS, Pferdeantilopen und Dikdiks wird der alte Antilopenstall und der Antilopenring abgerissen und dort der afrikanischen Streichelzoo entstehen. als neue Art sind Zwergzebus geplant. Die Showarena wird erst 2016 auf die aktuelle Streichelwiese in Mullewapp verlagert werden.
    - Die Gelbwangengibbons werden demnächst in die alte Meerkatzenanlage im Tropenhaus umziehen, da der Zoo für sie bisher noch keinen Abnehmer gefunden hat. Danach beginnt vermutlich der Bau der Afrikavoliere.
    - Für den männlichen Löwennachwuchs hat sich bisher noch kein Halter gefunden. Er bleibt also wohl noch etwas in Hannover.
    - Bei den Rothalsstraußen sind weitere Jungvögel geschlüpft und auch bei den Flamingos gab es noch einen Nachzügler. Auch bei den Dikdiks gab es wieder mehrfachen Nachwuchs. Sumpfwallabys und Rote Riesenkänguruhs haben jeweils ein weiteres Jungtier.
    - Der einzelne weibliche Rotducker ist noch vorhanden und weiterhin auf der ehemaligen Nyala-Anlage zu sehen.
    - Bei den Rothschildgiraffen wird es erst wieder einen neuen Bullen nach Fertigstellung des neuen Giraffenhauses geben. Bis dahin hält der Zoo nur die 3 noch vorhandenen weiblichen Giraffen (2 Althühe und die letzte Tochter von Schorse). Der Nachzuchtbulle Schorse Junior wurde in eine Bullenherde nach Sevilla abgegeben.
    (07.10.2015)
    Michael Mettler:   @zollifreund: Es gibt einen Tunnel, der zusätzlich auch einen Pflegergang enthalten müsste. Von der Besucherseite aus gesehen, befindet sich der Tunnelausgang nicht einsehbar hinter einem Felsvorsprung in der rechten Kunstfelswand der Außenanlage.
    (07.10.2015)
    zollifreund:   Eine Frage an die Hannover-Experten: mir ist jetzt erst beim Studium des neuen Masterplanes aufgefallen, wie weit entfernt die Gorilla-Außenanlage vom Urwaldhaus ist. Ist in der Realität gar nicht so auffällig. Mir ist daher auch noch nie ein Verbindungsgang zwischen Haus und Außenanlage aufgefallen, wenn man dort entlang läuft, und der Besucherweg ist ja dazwischen. Gibt es da etwa ein Tunnel? Oder bin ich bisher nur blind gewesen ( bin aber auch nur alle zwei/drei Jahre in Hannover, so dass ich natürlich auch nicht alle Details richtig kenne)
    (06.10.2015)
    Gudrun Bardowicks:   An Roloway-Meerkatzen habe ich auch schon gedacht.

    Bei der Madagaskaranlage würde ich eine übernetzte Gemeinschaftsanlage für Kattas, Varis und Riesenschildkröten auch reizvoll finden. Ich denke, von der Lemurenanlage aus wird man sicherlich durch Scheiben in die Fossa-Anlage hineinblicken können und bestimmt auch ins Riesenschildkrötenhaus. Auf einen Einblick in die Innenställe von Varis und Kattas wie in Magdeburg hoffe ich ebenfalls.

    Eine ozeanische Einbindung des Südostasienhauses würde ich auch gut finden. Beim Krokodilbesatz hoffe ich schon aus Platzgründen, aber auch wegen größerer Nachzuchtchancen in Zoos auf eine kleinere Art als Sundagaviale, z.B. auf Philippinenkrokodile oder Australische Süßwasserkrokodile.
    (28.09.2015)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Soweit zum entsprechenden Zeitpunkt Tiere verfügbar wären, fände ich Roloway-Meerkatzen nicht schlecht. Sowohl im Hinblick auf ihren Bedrohungsstatus als auch, weil es für sie bisher weniger Zuchtstandorte gibt als z.B. für Dianas oder Brazzas. Schautechnisch wäre es jedenfalls schön, eine \"bunte\" Meerkatzenform als Kontrast zu den doch eher gedeckt gefärbten Drills zu halten - also eher nicht Eulenköpfe...

    Das mit den Lemuren und Schildkröten habe ich mich auch schon gefragt. Interessant fände ich es schon, und dann noch so konstruiert, dass man aus dem begehbaren Bereich heraus in die Fossa-Anlage(n) hinein schauen könnte...?
    (27.09.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Lasse auch noch mal ein paar Gedanken zum Masterplan los:
    - Ich kann mir vorstellen, dass auf der Vorhaltefläche des alten Bärenhauses eine Erweiterung der späteren Anlage mit Pferdeantilopen entstehen könnte. Mal sehen was sich an den Huftierbeständen am Sambesi noch so ändern wird. Eine benachbarte Anlage mit Geparden wäre natürlich auch reizvoll.
    - Beim Giraffenhaus würde ich mir auch Kleintieranlagen wünschen. Zu den schon erwähnten Webervögeln (die müssen endlich aus dem Urwaldhaus raus) könnte sich ein interessanter Bodenbesatz gesellen: Schliefer o.ä.
    Die Dornschwänze sowie Rüsselspringer, Mulle, Heilige Pillendreher, Gundis, weitere Reptilien und Amphibien könnten in das Haus ziehen - da gäbe es einige Kandidaten.
    - Welche Meerkatzenkandidaten bieten sich denn für Hannover an, auch wenn man den Gefährdungsstatus mit einbezieht?
    - Viele der geplanten Anlagen bieten sich als Volierenversion an: Dikdik/Sattelstorch, Lemurenwald, Drill/Meerkatze, ...
    Einige schöne übernetzte Anlagen mit Großtieren sind derzeit z.B. in Frankreich entstanden. Da würden sich interessante Luftraumbesätze anbieten und der Planstelle \"Kleinvögel\" Platz bieten. Kostet natürlich alles mehr Geld ;)
    - Meint ihr die Lemuren kommen mit den Riesenschildkröten zusammen? Eine direkt benachbarte Präsentation der winzigen Spinnenschildkröten neben den Giganten wie im alten Schildkrötenhaus würde sich auch thematisch wieder anbieten.
    - Für die (Südost-)Asienhalle mit Orangs und Co wünsche ich mir weiterhin eine ozeanische Einbindung, so mal die große Outback- und Wombatanlage bleiben und sich der Themenbereich durch den Ausbau für die Elefanten verkleinert. Wünschen würde ich mir auch, dass man im Zuge des Baus sowohl von Südamerika als auch der Asienhalle für einige zoologische Leckerbissen sorgt. Da würde mir sehr viel einfallen - damit bin ich wahrscheinlich auch nicht der einzige...
    (27.09.2015)
    Michael Mettler:   Laut PM hat das Nordafrikanische Straußenpaar in seinem ersten Fortpflanzungsjahr gleich 27 (!) Eier produziert, aus denen bisher 11 Jungvögel geschüpft sind - es liegen noch Eier im Brutkasten. Die sieben ältesten sind stundenweise im Schichtwechsel mit ihren Eltern auf der Straußenanlage zu sehen: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/strausse

    Soweit die Zahlen in der ZTL noch aktuell sind, hätte sich der auf dem Eier-Import basierende europäische Bestand der Unterart bei erfolgreicher Aufzucht der hannoverschen Jungvögel auf einen Schlag mehr als verdoppelt.
    (25.09.2015)
    Michael Mettler:   Meinen letzten Beitrag muss ich wohl revidieren, da habe ich mich durch die für die Grafik verwendete Farbgebung und die geschwungene Form des betreffenden Elementes narren lassen - nicht alles, was blau dargestellt ist, soll Wasserfläche sein/werden. Angesichts des blau markierten Wirtschaftshofes hätte mir das eigentlich schon vorher auffallen müssen... Da irgendwo von einer Neupflasterung des Wirtschaftshofes die Rede ist, nehme ich an, dass mein vermeintlicher Wassergraben (Schade, hatte ich mir optisch reizvoll vorgestellt!) lediglich bedeutet, dass auch der jetzige Weg an den Pferdeantilopen (später an der neuen Streichelwiese) neu gepflastert werden soll.

    Der von Gerrit erwähnte \"Durchbruch von der Goldmine bei den Wölfen durch die Hausfront ins Hafengebiet\" als neue Wegführung laut Masterplan könnte sich durch eine relativ unspektakuläre Lösung ergeben. Im Stollen vor der Wolfsanlage, der unmittelbar an die Rückseite der Hafenkulisse anschließt, gibt es ein großes hölzernes Doppeltor und im \"Palace Grand Theatre\", dem Toilettenkomplex von Yukon Bay, im Vorraum eine große Doppeltür \"zur Bühne\". Hielt ich bisher jeweils für Fake, aber falls beides nur unterschiedlich dekorierte Seiten einer tatsächlich vorhandenen Durchgangsöffnung sein sollten, wäre eine Öffnung für das Publikum natürlich eine ganz einfache Sache, die Ortskennern eine Abkürzung bieten und gleichzeitig die Toiletten auch von dieser Seite aus zugänglich machen würde.

    Neues vom Zoobesuch (Kurzrunde): Flusspferdbulle Max darf jetzt in weiblicher Begleitung die Außenanlage nutzen (Aushang am Gehege). Zu sehen waren draußen nur zwei Hippos, mehr als deren Nüstern kam nicht über die Wasseroberfläche - eine Identifikation der Individuen war mir nicht möglich.
    (23.09.2015)
    Michael Mettler:   Mir ist da noch ein nettes Detail auf der Masterplan-Grafik aufgefallen: Das Zoopersonal bekommt ebenfalls eine Freisichtanlage - die Fläche um das neue Gemeinschaftsgebäude wird mit einem Wassergraben begrenzt.... Hoffentlich denken sie bei der Einweihung auch daran, das in solchen Fällen übliche Eingewöhnungsgatter an den Grabenrand zu stellen :-)
    (22.09.2015)
    Michael Mettler:   Sorry, beim Ändern eines Satzes hatte ich das Löschen vorheriger Formulierungen vergessen. Zur Dromedar-Kulisse sollte es nur heißen \"...ließe sich eine Torsituation schaffen, die den Übergang von einem Erdteil zum anderen deutlich macht\", der Rest des Satzes war überflüssig. Soll also bedeuten: \"Meine\" Kulissenmauer würde den Besucherweg queren, dort aber mit mindestens einem großen Durchgang (es muss ja auch mal ein Lkw durchfahren können) .
    (22.09.2015)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Danke, mit diesem Link kam ich dann weiter.

    Im Großen und Ganzen gefällt mir die Planung, wobei mir als einziges großes Projekt noch immer nicht die Lage des angedachten Südamerika-Areals gefallen will. Andererseits liegt das vielleicht auch nur daran, dass ich diesen alten Bereich jetzt seit vielen Jahren als in sich geschlossene \"Insel\" erlebt habe, während es zukünftig einen Weg von dort nach Yukon Bay geben soll - also quasi eine Reise von Süd- nach Nordamerika. Sowas freut dann wiederum den Zoogeografen in mir ;-)

    Aber wenn schon Südamerika, dann auch richtig. Die Fläche der jetzigen Show-Arena ist laut Grafik nur als Vorhaltefläche vorgesehen, also noch nicht verplant - eigentlich ein Filetstück, da sie von der Bootstour aus einsehbar gemacht werden kann. Warum erweitert man das Wüsten-Thema nicht einfach dorthin? Dromedare und Strauße wirken aus Bootsperspektive noch größer, und für die Fußgänger läge der Bereich nach Überqueren der Brücke unmittelbar links vom Weg, gegenüber der jetzigen Wüstenanlagen-Infohütte - eine baulich-thematische Einheit wäre also leicht zu erreichen. Eine ähnliche Kasbah-Kulisse wie an der bestehenden Wüstenanlage würde zu späteren Zeiten den Durchblick auf \"Südamerika\" verhindern;solange eine afrikanische Streichelwiese diesen Platz einnimmt, wäre das nicht mal von Anfang an nötig. Durch eine Verbindung der Kulisse über den Besucherweg hinweg mit der bestehenden Wüstenanlagen-Kulisse ließe sich eine Torsituation schaffen, die den Übergang von einem Erdteil zum anderen deutlich macht fortgesetzt und mit Durchgängen versehen ergäbe. Ein Stall für Kamele und Strauße ließe sich an den direkt benachbart geplanten neuen Huftierstall der jetzigen Giraffenanlage anfügen. Die bisherige Nyala-Anlage könnte dann zusätzlich für Südamerika genutzt werden (als überwiegend schattiger Bereich wäre sie gar nicht schlecht als Grundlage für die gewünschte Tapiranlage, die Rückseite der Wüstenkulissenmauern - auch der vorgeschlagenen zusätzlichen - ließe sich im Maya-Stil dekorieren), und durch den Platzgewinn könnte man dann doch noch eine zusätzliche Pampa für die ansonsten entfallenden Vikunjas (plus Mitbewohner) einrichten, in etwa auf der Fläche Kudu-Stall/-Gehege (der Pampa-Stall ließe sich wiederum zwecks Synergie an den dahinter liegenden Bisonstall angliedern). M.E. wäre das eine \"rundere\" Lösung als die angedachte Erweiterung der \"Wüste\" in die Ecke hinein. Da das ehemalige Bärenhaus am Sambesi ohnehin abgerissen werden soll, Kamele keine allzu großen Ansprüche an ihr Gehege stellen und Strauße ohnehin auch am anderen Ende des Afrikateils vertreten sind und sein werden, wäre eine \"Wüste 2\" an dieser Stelle vielleicht sogar schon kurzfristiger und mit relativ wenig Aufwand erstellbar.

    Was an dem geplanten zentralen Wege-Verteilerplatz so neu sein soll, erschließt sich mir nicht. Von der vorgesehenen Stelle aus erreicht man auch jetzt schon die drei Erlebniswelten Sambesi, Kibongo/Urwaldhaus und Meyers Hof sowie eine begehbare Vogelvoliere (Strandvoliere), daran ändert sich auch bei Umgestaltung des Platzes nichts.

    Ein paar kurze Gedanken zu anderen Punkten:
    - Die Nashornanlagen werden laut Planung offenbar nicht erweitert, sondern lediglich neu unterteilt (zwei statt bisher drei Gehege) - es geht also nur um das Entfernen (und ggfs. Versetzen) der trennenden Natursteinmauern. Optisch sicher ein Gewinn.
    - Die jetzige Afrikasteppe wird zwar durch die Giraffen ergänzt, aber wie in einem von uns schon diskutierten Zeitungsbericht ist auch im Masterplan selbst keine Rede von Zebras an dieser Stelle (nur auf der jetzigen Giraffenanlage). Sieht also danach aus, als würde eine Zebra-Art zukünftig den Zoo verlassen.
    - Allein der Umbau der alten Elefantenanlagen und Neubau ihrer Erweiterungsbereiche macht ein Gesamtvolumen von rund 18. Mio Euro Baukosten aus.
    - Für Madagaskar wird nur EIN neues Warmhaus erwähnt, im Plan abgebildet sind aber zwei Gebäude. Offenbar findet das jetzige Tropenhaus-Nebengebäude auch weiterhin Verwendung. Da der Besucherweg nicht an dieses Haus geleitet wird, vermute ich dort am ehesten die Innenräume für die Lemuren und die Fossas. Das andere (definitiv neu zu bauende) Haus ist hingegen genau am Weg postiert also vermutlich das Schildkrötenhaus - wegen seiner geringen Größe wahrscheinlich nur von außen einsehbar...?
    - Wenn die Orang-Außenanlage einen Talkessel darstellen wird, fände ich bei Einsicht von erhöhter Warte aus einen größeren Bodenbesatz als Zwergotter schautechnisch reizvoller, z.B. Hirsche oder Schweine. Wenn ohnehin schon Binturongs mit in die Halle ziehen sollen, könnte man die Otter auch so unterbringen, dass sie - näher am Auge des Betrachters - innen bei den Orangs und Gibbons, außen bei den Binturongs Bodenbesatz wären. (Gibt es eigentlich irgendwo mal Südostasien-Themenplanungen OHNE Zwergotter und Binturongs??)
    (22.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe mir die Sitzungsvorlage zum Masterplan gründlich durchgelesen und finde sie sehr interessant und die Planungen auch sehr attraktiv, bedauere aber die scheinbar dauerhafte Abgabe von Nyalas und Kleinen Kudus und das wahrscheinliche Ende der Haltung von Rotduckern, wenn das letzte Weibchen stirbt oder einen Abnehmer findet. Ich hoffe allerdings, dass vielleicht doch eine der Arten oder eine andere Waldantilopenart (z.B. Bongo) irgendwann doch nach Hannover zurückkommt, da ich auch für ONB den Vergleich von gestreiften und überwiegend einfarbig gefärbten Antilopenarten nebeneinander in einem Zoo attraktiv finde und dadurch auch auf die Vielfalt von Färbungen in einer Gattung hingewiesen werden kann. Vielleicht kommen ja in Zukunft auch neue Antilopenrarietäten, ich denke hier z.B. an Gerenuks oder Riesenelen in den Zoo, für die Zuchtprogramme aufgebaut werden. Hinsichtlich des zukünftigen Besatzes der aktuellen Giraffenanlagen wird ja von Pferdeantilopen, Zebras und weiteren Antilopenarten gesprochen. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten hinsichtlich des weiteren Antilopenbesatzes. Da der Zoo laut Masterplan zukünftig einen noch größeren Schwerpunkt auf Arten- und Naturschutz und die Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden legen will könnte ich mir gut eine Veredelung des Antilopenbestandes durch weitere bedrohte Arten neben den auch weiterhin eingeplanten Addax und Pferdeantilopen vorstellen. Dieses gilt auch für weitere zukünftige Arten, z.B. die Meerkatzenart, die mit den Drills vergesellschaftet werden soll und bisher scheinbar noch nicht feststeht.
    Die geplante Drillanlage sieht auf dem Masterplan toll aus und dürfte mit 2100 qm auch groß genug sein, um zumindest zwei Haremsgruppen zu halten. Ich freue mich besonders auf diese Anlage. Damit, dass eine Umgestaltung der Innenanlagen des Urwaldhauses mit Kunstfels erst langfristig vorgesehen ist, kann ich gut leben.
    Die geplante Afrikavoliere sieht vielversprechend aus. Neben bzw, im Giraffenhaus ist außerdem eine Webervogelvoliere geplant.
    Hinsichtlich der Dikdiks wird sich schon eine geeignete weitere Art zur Vergesellschaftung finden, falls Sattelstörche nicht erhältlich sein sollten. Möglich wären z.B. Kronenkraniche, Nimmersatte, Hornraben, Marabus, Abdimstörche oder vielleicht sogar wieder Paradieskraniche. Vielleicht sollte man hinsichtlich neuer Haltungsanforderungen allerdings schon gleich eine übernetzte Anlage einplanen, in der auch flugfähige Stelzvögel gehalten werden können.
    Der neue Sambesibereich klingt spannend, bei den Nashörnern hoffe ich aber immer noch, dass man deren Außenanlagen zukünftig mit Sambesi 3 (Antilopen, Zebras) verbinden kann und die kleineren Antilopenformen zukünftig die Nashornanlage ähnlich wie in Magdeburg, Leipzig oder Kopenhagen zeitweise mitnutzen können. Diese Möglichkeit ist platzmäßig nach dem Masterplan durchaus machbar, wenn man die Wegeführung etwas ändern würde.

    Hinsichtlich der Madagaskaranlage wird von einem Warmhaus gesprochen. Nach der Zeichnung könnte ich mir zumindest direkte Einblicke in das Riesenschildkrötenhaus vorstellen und möglicherweise auch Scheibeneinblicke in die Ställe der Lemuren und Fossas wie es bei Lemuren auch im Magdeburger Zoo der Fall ist.

    Die Pläne für den Ausbau der Elefantenhaltung klingen gut, auch wenn ich mir eine noch großflächigere Bullenanlage gewünscht hätte. Den Kühen wird mit zukünftig etwa 8000 qm Außenanlagefläche und 2000 qm Innenfläche sehr viel mehr Platz als heute zur Verfügung stehen. Auf die Freilaufhalle bin ich sehr gespannt. Die Planungen für das Asienhaus und die großzügige Außenanlage für Orang Utans, Gibbons und Zwergotter sagen mir ebenfalls sehr zu, genau wie die Vergrößerung der Leopardenanlagen.

    Gut finde ich, dass man an der Gemeinschaftsaustralienanlage festhalten will. Schade ist allerdings die langfristig geplante Abgabe von Lamas, Nandus, Alpakas, Vikunjas und Maras, aber in den langfristig geplanten Amazonas-Parkteil würden sie vom Lebensraum her nicht wirklich passen. Den Standort der geplanten Amazonienhalle zwischen Afrikasavanne und Wüstenanlagen finde ich allerdings immer noch gewöhnungsbedürftig, auch wenn die Tierauswahl beispielsweise mit Ameisenbären, Riesenottern, Ozelot und Flachlandtapiren nicht schlecht und zum Lebensraumtyp passend ist und die Flächengröße für diese Arten durchaus angemessen erscheint, wobei ich mir sicher bin, dass neben den Faultieren auch Krallenaffen zurück in den Zoo kommen werden, auch wenn sie beim Projekt Amazonas nicht explizit genannt werden. In der Einleitung zur Tropenhalle wird auch gesagt, dass Krallenaffen und Faultiere nur vorübergehend den Zoo verlassen sollen.

    Die neue Wegeführung und die Planung für Ruhebereiche und zusätzliche Edutainmentelemente finde ich gut, hoffe aber, dass man schon aus Unterhaltsgründen nicht zu sehr auf interaktive Computerschirme setzt, da diese nach Erfahrungen in anderen Zoos und Museen schnell kaputtgespielt werden und sowieso nur in geheizten Räumen wie z.B. Urwaldhaus, Giraffenhaus, Eingangsbereich, Asien- und Amazonashalle und Elefantenhalle sinnvoll wären.
    Der neue Eingangsbereich scheint ähnlich wie jene in Heidelberg oder Magdeburg zu werden und aus einem festen Gebäude mit integrierten Kassen, Servicecenter und Zooshop zu bestehen, so dass man in der besucherarmen Zeit nur mit wenig Kassenpersonal und Einlasspersonal auskommt.

    Spannend dürfte die Frage sein, was mit den verschiedenen Verfügungsflächen geschieht, die im Plan genannt und noch nicht überplant sind. Bei der größten im Bereich der Greifvogelvolieren wüssenwir ja, dass dort zumindest erst einmal Ausstellungsgebäude geplant sind, aber auch hier steht die zukünftige Endnutzung noch nicht fest. Für die im Afrikabereich und in Yukon Bay liegenden Flächen könnte ich mir z.B. Anlagen für Hyänen, Geparden oder Kleinkatzen (Sambesi), Polarfüchse, Vielfraße, Weißkopfseeadler oder auch eine größere Schneeeulenanlage (Yukon Bay) vorstellen.
    Über den Standort der Streichelwiese nach 2025, falls Amazonien verwirklicht werden sollte, ist aus dem Plan nichts zu entnehmen, ich könnte mir aber gut eine neue Streichelwiese auf einer der großen Wiesenflächen auf Meyers Hof, vorzugsweise einen Teil der Showwiese und Schafweide vorstellen. Die Übergangsplanung für eine afrikanische Streichelwiese im Bereich des Antilopenrings finde ich nicht schlecht, da Zwergziegen und Kamerunschafe, die den Hauptbesatz der aktuellen Streichelwiese darstellen, aus Afrika kommen.
    (22.09.2015)
    Ulli:   Erst einmal vielen lieben Dank für das Einstellen des Masterplans.

    Erstaunliche Fazite werden innerhalb des Masterplans 2025 aus den vergangenen Jahren gezogen:
    Auf Seite 12 des Masterplans steht eine echte Vernichtungserklärung für Yukon Bay.
    Auf Seite 14 wird die hohe Erlebnisfolge als hohe Belastung sogar selbst in Frage gestellt.
    Auf Seite 15 wird die Besucherführung problematisiert und gleichzeitig explizit auf die Bedürfnisse der Jahreskartenbesitzer (schließlich die Hälfte aller registrierten Zoobesucher) mit einer „sternförmigen Direktverbindung“ eingegangen.
    Defizite in der Nachhaltigkeit (S.12) und hohe Unterhalts- und Instandshaltungskosten werden weiterhin moniert.
    Der neue Masterplan soll zu energetischen und infrastrukturellen Optinierungen führen, was im Umkehrschluss vorherige Defizite in diesen Bereichen andeutet.
    Auf Seite 12 werden auch die hohen zusätzlichen Kosten für „umfangreiche und erst nachträglich in die Planung aufgenommene Projekte für gastronmische Einrichtungen“ angesprochen. Im Gesamtkontext der Ausführungen schließe ich daraus, dass sich die diese zusätzlichen Kosten nicht kostendeckend mit den daraus resultierenden Einnahmen decken.
    Und im Gesamturteil (s.12):
    “das Unternehmen folglich dreifach belastet mit hohen Mehrkosten aus getätigten Investitionen, daraus resultierenden hohen Unterhalts-/Instandhaltungskosten, also Folgekosten und schließlich dem dauerhaften Fehlen von Rücklagen aus den erzielten Einnahmen.
    Mein Kommentar hierzu: Das nenne ich einmal eine Ohrfeige für die Machens-Phase.


    Zum Masterplan selbst:
    P h a n t a s t i s c h !!!!!

    Kleine Anmerkungen:
    Die Leoparden- und die Wüstenanlage würde ich zeitlich vorziehen.
    Wo bleibt dauerhaft die Streichelwiese ?

    ein Wermutstropfen:
    meine geliebten Nyalas verlassen den Zoo – hätte ich gerne behalten. Das ist aber auch der einzige Wermutstropfen

    Ich bin rundum zufrieden mit der Planung.
    (22.09.2015)
    Hannes Lüke:   Ich finde es sehr positiv Schwachstellen für Dauerbesucher auszumerzen. Die verschiendenen Stichwege begrüße ich sehr...

    Ich hätte mich zwar sehr über einen massiven Ausbau des Sambesi gefreut, nachdem ich mir die Vorstellungen auf der Zunge hab zergehen lassen begrüße ich doch eher den Ausbau der Themenwelten mit Madagaskar
    (22.09.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Habs hier als Anhang gefunden: http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1003134
    Vllt klappt das - auf jeden Fall reichlich neuer Gesprächsstoff...
    (21.09.2015)
    Michael Mettler:   Schade, bei mir funktioniert der Link nicht (mehr?). Die ganzen neuen Infos muss ich erst mal verarbeiten...!

    Zum geplanten Zoo-Diorama: Die große Geiervoliere befindet sich hinter den Bäumen im rechten Hintergrund des nebenstehenden Fotos. Dort sind die Bäume knapp höher als die Voliere, deren Stahlmasten zur Eröffnung mit 17 m Höhe angegeben wurden. Der Rundbau würde demnach wohl auch noch die höchsten Bäume im Hintergrund des Fotos deutlich überragen. Dann könnte man eigentlich auch gleich eine Aussichtsplattform und einen Baumwipfelpfad in die unmittelbar benachbarte Eilenriede dran bauen...


    (21.09.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Ich war etwas überrascht über das nun doch schnelle Verschwinden der Greifvogelecke. Die Idee mit dem Panoramaturm hat diese Entscheidung sicherlich zeitlich vorgeschoben. Ich war über einen über 30 m (!) hohen Turm mit Extraeintritt ohne Tierhaltung, der Anstelle von Tierhaltungen tritt, auch sehr skeptisch. Ich schätze aber auch, dass die Gelder von der Masterplanfinanzierung extern laufen. So erhält der Zoo eine zusätzliche Einahmequelle für weitere \"Traumprojekte\". Immerhin ist es nicht nur irgend ein Kunstobjekt, wie es hier teils genannt wurde, sondern letztlich eine informierende Ausstellung. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Ausstellung temporärer Natur ist und nach 5 Jahren wohl wieder verschwinden wird. Der Zooleitung sitzt sicher der von vielen Besuchern durch die Tierschutzdiskussionen angeheizten Sätze im Nacken: \" Oh nein wie sieht das denn hier aus - ich glaube ich komme nicht wieder!\" Solche natürlich unsachlichen aber eben emotionalen Eindrücke gibt es wohl nicht wenige. Das selbe gilt für alle Altanlagen im Zoo. Schon oft musste ich meinen Begleitungen versichern, dass Drill, Schimpanse und Pferdeantilope sich einen Kehricht um tolle Naturkulissen scheren. Mit emotionalen Eindrücken verdient jeder Zoo und Tierpark sein täglich Brot. Keine zoologische Einrichtung könnte sich durch reine Lehrbesucher oder Zoobegeisterte finanzieren.

    Währenddessen bin ich auf den tatsächlichen Masterplan gestoßen, der einige weitere Details preisgibt:
    - Neben einem zentralen Verteilungsplatz im Herzen des Zoos, der ausdrücklich für kundige Dauerbesucher dient sind viele Verweil- bzw. Ruheplätze geplant (um auch einen aktuellen Diskussionsbezug aufzuzeigen).
    - Für die Afrikavoliere soll tatsächlich der Gibbonstall und der Wassergraben größtenteils nachgenutzt werden. Man wird dann die Gibboninsel über Brücken betreten können.
    - Drills und eine Meerkatzenart ziehen zusammen. Der gesamte Bereich des jetztigen Orang-Außenkäfigs mit Vorplatz sowie die Strandvoliere wird dieser Anlage zugeschrieben. Es wird eine Brückenkonstruktion mit Aussichtsturm über die Anlage führen.
    - Rodelbahn wird erneuert und die neue Showarena auf der heutigen Streichelwiese verwendet die alte Tribünenkonstruktion.
    - Die neue Streichelwiese soll \"großzügig angelegte Grünflächen die Möglichkeit zur Entspannung\" bieten. Keine weitere Gastronomie - möglicherweise nur kleinere Stände an \"Spitzentagen\". Kleine Kudus und Nyalas sollen dauerhaft weg (wenn sie es nicht schon sind). Von Rotduckern ist nirgends nur die Rede. Pferdeantilopen sind Giraffenersatz in \"Sambesi Teil 3\" und bekommen einen neuen Stall. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es für die enstehenden Flächen der Show-Arena/Bärenstall und Huftierhaus noch keine konkreten Angaben. Außerdem soll wohl ein Weg vom jetztigen Antilopenring über das dann abgerissene Huftierhaus, an Yukon Bay vorbei zum einem weiteren Verteilerplatz am Eingang zu Yukon Bay entstehen.
    - Madagaskar wird mit der begehbaren Anlage für Kattas und Varis sowie Fossas und Aldabra-Riesenschildkröten wohl kein begehbares Haus bekommen. Ob die nötigen Warmhäuser einsehbar sind wird nicht erwähnt.
    - Die Außenanlage des Elefantenbullen wird nach hinten vergrößert; dessen Stall wird kein Neubau, sondern erweitert. Ebenso etwas nach hinten erweitert wird die aktuelle Außenanlage der Kühe. Dies ist wohl unter anderem durch den Grabenersatz von Zäunen. An den zu erhaltenen Gräben sollen ebenfalls erhöhte Absperrungen angebracht werden, damit die Tiere auch nachts Draußen sein können. Außerdem soll auf hands-off (geschützten Kontakt) umgestellt werden. Hügel mit ehemaligen Lauenroth-Pfad wird wohl abgetragen; an dessen und derer der Bennettanlage ensteht die große Außenerweiterung und Laufhalle. Himalaya- und Outbackanlage bleiben erhalten. Außerdem soll anscheindend ein Weg von der Afrikavoliere, an den Gorillas vorbei \"zwischen\" der Kuhanlage und dessen Erweiterung laufen. Eine Aussichtplattform oder ein Knotenpunkt soll in etwas auf dem Bereich der Wiese zwischen Lamas und ehemaligen Polarium entstehen.
    - Das Giraffenhaus soll anscheinend auf der jetztigen Straußenanlage entstehen. Der Zugang scheint, dann an dessen dann ehemaligen Gehegeeinsicht zu sein. Der Stall der aktuellen \"Großen Steppe\" bleibt für seine Bewohner offensichtlich erhalten. Dadurch ensteht eine Zone zwischen beiden Gebäuden, der für mich wie ein Umsperrbereich aussieht. Es gibt im gleichen Zuge große Gehegeerweiterungen unteranderem unter dem Namen \"Sambesi Teil 1\". Die Strauße sollen vorerst mit auf diese Anlage ziehen.
    -Mit \"Sambesi Teil 2\" werden die vorher abzugebenden Pinselohrschweine mit Zebramangusten zurückkommen. Die Dikdiks sollen wie angekündigt mit Sattelstörchen zusammen ziehen. Diese Kombi muss sich bezüglich der Vergesellschaftung an sich und der Verfügbarkeit der Storche mir noch zeigen. \"Sambesi Teil 2\" soll noch vor dem aktuellen Eingangsgebäude ungefähr auf der Fläche vom Toilettenhaus bis zum Fahrradparkplatz entstehen.
    - Die Nashornaußenanlage soll umgebaut werden. Zukünftig sollen nur noch ein Männchen und ein Weibchen gehalten werden.

    Anscheindend soll es noch weitere neue Wegführungen geben: Ein Durchbruch von der Goldmine bei den Wölfen durch die Hausfront ins Hafengebiet, die Verbindung zwischen Schimpansen und späterem Madagskar soll wieder geöffnet werden und ein Weg zwischen Meyers Hof und Mullewapp anstelle der heutigen Streicheltierstallungen schneidet die Greifvogelecke ab. Mit vorher genannten neuen Wegeführungen sieht mir das nach einer extremen angekündigten Entschleunigung auf. Mal sehen wie der Entdeckerpfad als solches weiterhin durchgesetzt wird. Auf jeden Fall wurde für Dauerbesucher dort ein großes Entgegenkommen gesetzt!

    \"Zukunftsthemen\":
    - Wüstenerweiterung für wohl Dromedare mit Nordafrikanischen Straußen hinter der aktuellen Wüstenanlage.
    - Die Leoparden bekommen eine Erweiterung, wohl mit einer Ruhezone für Besucher.
    - Zeltplatz in Yukon Bay steht offenbar noch planlos, aber im Visier.
    - Die Südamerika- und Asien-Halle sind sehr viel etabliertere Planungen als ich angenommen hatte und sollen bewusst die Planstelle Reptilien/Amphibien/Fische decken. Die Asien-Halle soll auf den aktuellen Südamerika-Anlagen entstehen. Die Orang-Außenanlage entsteht direkt auf dem ehemaligen Robbenrondell. Vergesellschaftet werden soll mit Gibbons und Zwergkrallenattern. Weiterhin genannt wurden Binturongs, Nashornvögel, Sunda-Gaviale und weitere südostasiatische Reptilien.
    -Südamerika mit Halle soll überraschenderweise auf der noch zu entstehenden Sambesi-Streichelwiese kommen. Letztere ist dann wohl eher mittelfristiger Natur. Vorerst sollen offensichtlich fast alle Südamerikaner aus dem Bestand weichen: Krallenaffen und Faultiere etc. Lamas, Vikunjas und Nandus werden wohl nicht wieder kommen. Capybara werden wohl mit den Flachlandtapiren zusammenziehen. Weiterhin erwähnt sind Ameisenbären, Riesenotter, Nasenbären, Ozelots \"freifliegende tropische Vögel und tropische Fische\" sowie wieder Faultiere.

    Hier der Link: http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036867786520/867786520/01043685/85-Anlagen/01/Anlage_zur_BDs_2394__III__Zoo_Masterplan.pdf
    (21.09.2015)
    Ulli:   Ich habe das mit der Installation auf dem Gelände der alten Greifvogelvoliere erst jetzt durch Zufa mitgebommen. Gerade erst hatte ich nach der Vorstellung des Masterplans gedacht, der Zoo würde in eine fundierte sachbezogene Phase eintreten, da kommt wieder so ein überflüssiger Murks daher. Das braucht kein Mensch. Wenn man Glück hat, wird sich der Zoobesucher, wenn überhaupt, das einmal wenn es hoch kommt zweimal ansehen - und dann steht so etwas schlichtweg herum. Ein Rückfall in die längst überwunden geglaubte Illusions-Phase. Ich hatte den Zoo für lernfähiger gehalten.
    Macht die Greifvogelvoliere begehbar - auf Dauer hat der Zoo besuchermäßig mehr davon.

    (19.09.2015)
    Michael Mettler:   Das mit den \"echten Gemälden\" des Panorama-Künstlers muss ich relativieren, ich habe noch ein bisschen mehr zum Thema gesurft und fand dabei genauere Angaben über die Abbildungstechnik (und zusätzliche zum Amazonien-Panorama) hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Panometer_Leipzig
    Also Digitaldruck, der u.a. auf Malereien fußt - aber eben keine Projektionen o.Ä..
    (18.09.2015)
    Michael Mettler:   P.S. nach Blick auf eine Luftaufnahme: Die massive alte Robbentribüne ist quasi das rückwärtige Stützelement für die linke Felsenwand der Gorilla-Außenanlage, zwischen beiden befindet sich nur ein schmaler Pflanzstreifen.
    (17.09.2015)
    Michael Mettler:   Um Gudruns Gedanken mit dem Zoo-Diorama als Platzhalter noch weiter zu spinnen: Vielleicht sollen die Einnahmen aus dieser fünfjährigen Sonderschau (nennen wir es mal so) auch gerade dazu dienen, die Wunsch-Projekte nach 2020 mitzufinanzieren - also z.B. Südamerika- und/oder Asienhaus.

    Habe mal etwas gegoogelt: Die Panoramen von Yadegar Asisi sind keine \"digitalen Spielereien\", wie Gudrun meint, sondern echte Gemälde auf riesigen Stoffbahnen, die zu einem Rundum-Gesamtbild zusammengesetzt werden. Einen Eindruck vom \"Amazonien\"-Panorama (das neben \"Great Barrier Reef\" für Hannover genannt wurde) bekommt man hier: http://www.asisi.de/de/panoramen/amazonia/photo-gallery-de.html . In Wikipedia heißt es dazu: \"Amazonien ist ein Panoramagemälde, welches die Wunderwelt des südamerikanischen Regenwaldes rund um den Amazonas (Amazonasbecken) auf einem 360°-Panorama mit über 3200 Quadratmetern Bildfläche zeigt. (...) Untermalt von stimmungsvoller Musik, komponiert von Eric Babak, kann man einen ganzen Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und Nacht sowie einen typischen Gewitterguss erleben. Abgerundet wird das Panorama von einer Ausstellung über Flora und Fauna des Amazonasbeckens, Daten und Fakten seiner Erforschung durch z. B. Alexander von Humboldt und einem annähernd originalgroßen Modell eines Urwaldbaumes.\"

    Das klingt doch eigentlich gar nicht schlecht, meine Skepsis beginnt zu wanken... Und vielleicht gibt es ja sogar nach Ablauf der Ausstellung für ein noch junges Gebäude von über 30 Metern Höhe und Durchmesser noch eine gute zoologische Nachnutzungsmöglichkeit? Um ein \"annähernd originalgroßes Modell eines Urwaldbaums\" herum könnte man doch ein nettes mehrstöckiges Amazonienhaus mit Flugraum einrichten....

    Zur Fläche der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlagen: Dass die alte Betontribüne stehen gelassen wurde, kann schlichtweg den Grund haben, dass damit auf einfache Weise der dahinter liegende Hang weiterhin abgestützt bleibt, bis man aus der Fläche etwas anderes macht.
    (17.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich persönlich habe ja schon gesagt, dass ich vom geplanten Panorama nicht angetan bin, ich denke aber nicht,dass das dafür vorgesehene Geld von den vorgesehenen Mitteln für die Erweiterungen und Verbesserungen der Tieranlagen und den mittelfristig geplanten neuen Tierhäusern Elefantenfreilaufhalle, Giraffen- und Madagaskarhaus abgezoge wird. Ich denke, dass sich kurzfristig eine andere Finanzierungsquelle für das Panorama gefunden hat, welches ja im Masterplan nie vorgesehen war und meiner Meinung nach auch nicht viel für den Zoo bringt, außer dass es vielleich die Rückseite der neuen Showarena sinnvoll und attraktiv verdeckt und möglicherweise kurzzeitig einige wenige neue Besucher anlockt,die für digitale \"Spielereien\" empfänglich sind. Um die Großflugvoliere ist es natürlich schade.

    @ Ulli: Ich habe vor einer Woche mal am Standort des ehemaligen Polariums vorbeigeschaut. Von der alten Anlage ist nichts mehr zu erkennen und auch von den Tribünen ist nicht mehr viel bzw. überhaupt nichts übrig geblieben. Man sieht eigentlich nur noch den Betonsockel, auf dem die alte Tribüne stand. An dieser Stelle müsste also viel erneuert werden,wenn man dort die Showarena hin verlagern würde. Auch denke ich, dass eine großflächige neue Elefantenherdenanlage, wie sie im Masterplan vorgesehen ist, in ihrer Fläche stark beschränkt würde, wenn auf dem Platz des alten Polariums eine neue Showarena entstehen würde. Auch würde es dann wohl keinen Platz mehr für die langfristig geplante neue Orang-Anlage geben. Ganz abgesehen davon könnte maneine Showarena auf dieser Fläche nur schwer oder gar nicht für Veranstaltungen außerhalb der Zooöffnungszeiten nutzen, was aber wohl in der neuen Arena geplant ist, da der ausgewählte Standort auf der jetzigen Streichelwiese hierfür strategisch günstig liegt.
    Früher war ich auch für eine Umnutzung des Standorts des ehemaligen Polariums für die Showarena, aber nach dem Masterplan sehe ich an diesem Standort eher eine neue Orang-Anlage oder den geplanten Aussichtspunkt auf die neue Elefantenaußenanlage.
    @Sebastian Gellert: Ich finde Hannover trotz Artenrückgangs noch immer sehr attraktiv und denke nicht, dass durch das meiner Meinung nach nur als Platzhalter gedachtes Panorama der Freizeitparkcharakter des Zoos noch verstärkt und die Tierhaltung vernachlässigt wird. Ich finde den Mastzerplan wirklich gelungen und denke, dass sich durch die dort geplanten Vorhaben die Qualität der Tierhaltung im Zoo Hannover noch verbessern wird und der Artenbestand auch wieder steigen wird. Ich erinnere nur an die geplante Afrikavoliere, die Vergesellschaftung der Elefanten mit Axishirschen, das geplante Madagaskarhaus und die Erweiterung des Afrikateils. Hierbei erwähne ich nicht einmal die möglicherweise langfristig entstehenden Südostasien- und Amazonashäuser, da deren Finanzierung noch in den Sternen steht, die aber bestimmt auch zu einer Steigerung der Artenzahl beitragen werden. Ich denke auch nicht, dass Zoos nur durch große artenreiche Tierbestände attraktiv sind sondern auch durch die individuelle Gestaltung der Zoos. Für mich und ONB ist der Zoo Hannover trotz der Erlebniswelten oder sogar gerade wegen diesen attraktiv, aber das ist natürlich Geschmacksache. Parkartige und artenreiche Zoos schätze ich auch sehr, wenn dort die Tierhaltung in Ordnung ist. Im Übrigen gibt es auch viele artenarme und kleine Zoos, die ebenfalls attraktiv gestaltet sind und Besucher anziehen können. Ich denke hier nur an den Naturzoo Rheine, der zwar wenig Arten und auch nur wenige Rarietäten hält, aber trotzdem zu meinen Lieblingszoos gehört. Weitere attraktive Kleinzoos in Deutschland sind z.B. der Babyzoo Wingst, der Tierpark Nordhorn, der Tierpark Schönebeck oder der Zoo am Meer in Bremerhaven. In den Niederlanden fallen mir z.B. Overloon und Aquazoo bei Leeuwaarden ein. Alle diese Zoos sind nicht besonders artenreich aber trotzdem attraktiv. Ich gehe auch davon aus, dass vor allem Zoo- und Artenfreaks die Artenvielfalt im Zoo Hannover vermissen, ONB aber durchaus mit dem gezeigten Artenbestand und der abwechslungsreichen Artenauswahl zufrieden ist. Diese möchten eben Elefanten, Eisbären, Robben, Menschenaffen, Löwen, Tiger, Giraffen, Nashörner, Erdmännchen und Flußpferde sehen und betrachten die übrigen Arten nur als Beiprogramm, dass zwar ganz nett, aber nicht unbedingt notwendig ist. Für Kinder sind auch noch die Streicheltiere und Tiershows wichtig.
    (17.09.2015)
    Marcell Buechner:   Wann ziehen den die Gibbons aus und mit dem Bau der Voliere zu beginnen
    (17.09.2015)
    Holger Wientjes:   @Sebastian Gellert : Ist das jetzt ein Aufsatz oder eine Petition die es zu unterschreiben gilt ? Versteh ich nicht so ganz. Nur, weil man Kritik äussert heisst das doch noch lange nicht, dass man die Anlage \"als eines Besuch unwürdig\" bezeichnet.
    Und warum das Geld anscheinend nicht in eine neue Anlage geflossen ist, dafür haben andere Forum-Teilnehmer doch schon plausibel erscheinende Begründungen geliefert.
    (17.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Gemeint ist die damalige eröffnete Giraffensavanne im Münchner Tierpark Hellabrunn, welche man in den Medien gross gelobt hat. Die Kosten in München betrugen wohl um die 3 Mio incl. moderner Architektur des Giraffeninnenbereiches.
    (17.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Die Unvernunft und der Zoo Hannover

    Wenn man gedacht hatte, das nach der Veröffentlichung des Masterplans die Vernunft in Hannover`s Zoo einkehrt, wird neuerlich enttäuscht. Investiert wird in eine virtuelle Kunst, anstatt mit den Kapital dringend notwendige Sanierungen einzelner Tiergehege vorzunehmen. Betreffend des Sanierungsstaus u.a. Orang-Utan Anlage, Giraffenhaus usw. hat man eine derartige Summe von 3,6 Mio zur Entstehung einer neuen Giraffenanlage samt Haus sinnvoll genutzt. Mit Showeffekten wird man in Hannover`s Tierpark langfristig keinen Erfolg haben, sondern nur durch eine breite Artenauswahl, die von Jahr zu Jahr immer mehr abnimmt. Dieser Fakt wurde oft genug hier im Forum diskutiert. Einige berichten davon, das für sie persönlich eine Anreise nach Hannover nicht mehr interessant erscheint. In regionalen Medien wie Zeitungen überwiegt die Kritik einer virtuellen Kunstwelt - mehr Freizeitpark als Zoologischer garten ist Hannover geworden. Es ist widerlich geworden im Erlebnis-Zoo Hannover, das Konzept überzeugt nicht, das hat dementsprechend auch wenig mit dem Wetter zu tun, falls die Besucherzahlen hinter den Erwartungen der Geschäftsführung zurückbleiben. Eine derartige Einrichtung wie Zoo von Hannover ist es nicht würdig besucht werden.
    (17.09.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Ja, das Konzept der frei beweglichen Stühle vermisse ich seit dem Umbau ebenfalls - und wundere mich übrigens auch, dass andere Zoos das m.W. nie übernommen haben. (Für diejenigen unter den Forumteilnehmern, die das nicht mehr kennen gelernt haben: \"Campingstühle\" klingt etwas sehr provisorisch, das waren stabile, stapelbare und wartungsarme Metallstühle, wie sie in vielen Außengastronomien Verwendung finden. Die standen im ganzen Zoogelände verteilt zur Selbstbedienung, wodurch man sich an beliebigen Stellen platzieren konnte und nicht auf die festen Sitzbänke angewiesen war. Das war toll, wenn man längere Beobachtungen an einem Gehege machen wollte.)

    Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass das Prinzip heute vielleicht nicht mehr so gut funktionieren würde wie im \"alten\" Zoo, denn damals blickte man bei vielen Gehegen nur über niedrige Vorpflanzungen hinweg, und das auf voller Breite, Heute, wo \"Schlüsselloch-Effekte\" eingebaut sind und zu diesem Zweck (Kunst-)Felsmauern und hohes Buschwerk einen Einblick auf breiter Front bewusst behindern, würde man an vielen Stellen im Sitzen kein Tier mehr sehen, und vor den Einblicken würden sich die Stühle stauen und noch mehr Besucher in die zweite Reihe verdrängen. Man stelle sich das nur mal rund um die Löwenanlage, bei den Nashörnern, Gorillas oder Flusspferden vor. Zwischen den beiden Weidegehegen auf Meyers Hof, wo bestimmt viele Menschen gern sitzend verweilen und das ländliche Ambiente genießen würden, entstünde ein heftiger Engpass, wenn noch beiderseits Stühle stehen würden. Dann müsste man den Weg wohl auf doppelte Breite bringen.

    Einen Wegfall der zentralen Yukon-Bay-Gastroterrasse (SB-Bereich) fände ich fragwürdig, m.E. herrscht dort ganz schön Betrieb (also besteht offensichtlich Bedarf). Mir kommt es eher so vor, als sei der zum Eiscafe gehörende Außenbereich weniger frequentiert. Wobei natürlich die SB-Terrasse auch zum schlichten Ausruhen ohne Verzehrzwang genutzt werden kann, die Eiscafe-Terrasse dagegen nicht.
    (17.09.2015)
    Ulli:   Im Zoo arbeitet der absolute Dik-Dik-Freak als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Eher würden die Giraffen verschwinden als die Dik-Diks.

    @Michael: Ich meinte die Zentral-Terrasse.

    Ich mag sehr gerne stille Wege flankiert von Botanik - die fehlen leider etwas . Ansonsten trauere ich immer noch der Stuhl-Idee der Zoofreunde nach. Dadurch konnte man sich die Sitzgelegenheiten dahin stellen, wo man beobachten wollte. Es waren zwar reine Campingstühle. Man kann aber sicher auch eine etwas aufwändigere Variante aus Rattan oder Holz passend zum sonstigen Ambiente des Zoos beschaffen.

    Eine kleine Ehrenrettung beim YukonBay - vom Eisbärenfenster aus betrachtet verbreitet die Haus-Kulisse hinter den Robben durchaus seinen Charme.

    Der neue Masterplan gibt wirklich Anlass zur Hoffnung. Dort wird tatsächlich das Hauptaugenmerk auf Verbesserungen der eigentlichen Tieranlagen gelegt.

    Die hier angesprochenen 3,6 Millionen Euro beziehen sich vermutlich auf die Schimpansenanlage. Ich finde sie gelungen, wenn auch etwas mehr Klettermöglichkeiten in Form von verzweigten Holzstämmen hätten ergänzt werden können. Das Preis-Leistungsverhältnis stand bei dieser Anlage aber durchaus im vernünftigem Verhältnis.

    Für mich gehört die Showbühne nach wie vor auf das Areal der alten Robbenanlage und sonst nirgendwo hin. Selbst die Tribünen sind im Grunde schon vorhanden. Flachere Tribünen sind zusätzlich in Richtung Capybaras möglich.

    Die Greifvogelvoliere dagegen bietet mit welcher Besetzung auch immer als begehbare Anlage eine tolle Option. Mir kann niemand erzählen, dass dies nicht möglich sein soll. Es gibt an der einen Seite das riesige Tor, vor dass man nur einen kleinen Vorbau für ein zweites Tor setzen muss und das Haus auf der anderen Seite, was als Durchgang dienen kann. Es muss ja nicht immer ein tropischer Bestand sein. Winterharte Optionen für einen Bestand gibt es zur Genüge. Die angebliche Baufälligkeit nehme ich der Zooleitung echt nicht ab. Denen stört wohl eher der vermeintlich ungenutzte \"tote\" Raum.
    (17.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Aktuell leben auch Dikdiks bei den Rothalsstraußen. Hannover hält im Augenblick etwa 14 Dikdiks. Von einer Aufgabe der Dikdik-Haltung war nie die Rede. Diese Art wird definitiv bleiben. Auch Pferdeantilopen sollen weiter in Hannover gehalten werden.

    Hinsichtlich des Panoramas gehe ich davon aus, dass die Zooleitung keine Gelder, die für neue Gehege, die Verbesserung der Tierhaltung und den Masterplan eingeplant sind, hierfür verwenden wird. Auch in Leipzig gab es in der Nähe des Zoos schon einmal eine Panoramaausstellung. Ich denke, dass das Geld für das Panorama von einem privaten Investor oder eben auch einem Museum oder der EU zur Verfügung gestellt wird und nicht für Tieranlagen eingesetzt werden darf und vermutlich außer vielleicht indirekt durch die Platzmiete auch nicht dem Zoo zugute kommt. Ich denke, man weiß im Augenblick noch nicht, wie man den Platz der Volieren zukünftig nutzen will und hat den Platz nur vorübergehend vermietet, damit diese Ecke nicht ganz kahl ist, da man die Tierhaltung in dem Bereich zumindest vorläufig wohl aufgeben wird. Der Platz vor den Greifvogelvolieren wird bestimmt zu einem Abend- oder Extraeingang wie der Hintereingang bei Gasthaus Meier werden, über den die Besucher nach Zooschluß zu Abendveranstaltungen in der neuen Showarena und im Bereich von Mullewapp und eben zum Panorama gelangen können, aber nicht in den Zooteil, in welchem die Tieranlagen liegen.

    Ich hätte es auch besser gefunden, wenn man die Voliere umgestaltet und weiterhin zur Tierhaltung genutzt hätte und den Platz nicht für ein Austellungsgebäude verschwenden würde, aber die Voliere ist wohl wirklich nicht mehr in bestem Zustand.
    (16.09.2015)
    Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Und die Anführungszeichen waren auch nur ein Versehen....?
    (16.09.2015)
    Marcell Buechner:   Dikdiks sind im neuen masterplan erwähnt im neuen Afrika Teil wo jetzt noch der Eingang ist
    Die Erweiterung der afrikanischen Themenwelt Sambesi mit dem Regenwald für Drills und Meerkatzen, dem Areal für exotische Vögel, dem begehbarem Giraffenhaus und neuem Begrüßungskomitee aus Pinselohrschweinen, Zebramangusten, Dikdiks und Sattelstörchen wird mit Sicherheit für Begeisterung sorgen. Und mit der Madagaskar/Seychellen-Anlage kommen Publikumslieblinge endlich wieder zurück: Die Seychellen-Riesenschildkröten.
    (16.09.2015)
    Sebastian Gellert:   meine natürlich Forum-Teilnehmer
    (16.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Ich meine gehört zu haben, das auf Zukunft ohne Dikdiks geplant wird?! Ich meine aber auch, das andere \"Foul-Teilnehmer\" hier schon vor Jahren berichtet hätten, man würde mit Nordafrikanischen Geparden planen und sogar Kamele, in optischen Ambiente der Addax Anlage angegliedert - aber alles Spekulation. Die Streichelwiese sollte aber schon Afrika-Style werden.
    (16.09.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Zu den Ruhezonen fallen mir schon noch ein paar mehr ein (von denen ich einige auch selbst gern nutze), etwa der untere Besucherbereich vor der Afrika-Steppe (viele Besucher schwenken schon davor in Richtung Brücke ab), die Wegschleife hinter den Stallgebäuden von Meyers Hof und der Kuhstall selbst, die Besucherplattform vor dem Mutter-und-Kind-Gehege der Elefanten, wenn geöffnet auch Giraffenhaus und Maharadscha-Festsaal, und nicht zu vergessen die Bootstour (zumindest ab dem Moment, wo man im Boot sitzt). Wenn der Sambesi-Imbiss nicht stark frequentiert ist, findet man auch dort ruhige Ecken (es ist ja niemand zum Verzehr gezwungen), Gleiches gilt an manchen Stellen auf Meyers Hof und in Mullewapp, und außerhalb der Shows ist der Bereich Robbentribüne eine ruhige Ecke. Ich lasse das Tropenhaus zwar bei meinen Besuchen oft genug auf dem Rundgang aus, aber wenn ich mal an den Außenanlagen entlang gehe, stoße ich eigentlich auch nur auf ein sehr überschaubares Besucheraufkommen. Ist zumindest kein Vergleich mit dem Betrieb auf dem Hauptweg zur gleichen Zeit. Auch im Punkt Ruhezone sind die individuellen Bedürfnisse sicher sehr unterschiedlich: Reichen mir zur Ruhe Ausblicke auf Vegetation, dümpelnde Enten oder wiederkäuende Haustiere, möchte ich stattdessen unbedingt eine zoologische Rarität oder bestimmte Lieblingstiere im Blickfeld haben oder will ich an einem Tiergehege, in dem gerade \"etwas los ist\", von einer abseits der Besuchermasse gelegenen Ecke aus Beobachtungen anstellen?

    Meinst du mit \"Außen-Cafe-Bereich in Yukon Bay\" eigentlich nur das Eiscafe oder die gesamte Terrassenfläche?

    Mit den Trommeln liefern Hannes und du ein Beispiel für das, was ich mit unterschiedlicher individueller Toleranzgrenze meine. Die \"Bongo-Anlage\" müsste ich zwar nicht haben, aber sie stört mich auch nicht.

    @Sebastian Gellert: Wieso verschwinden denn die Dikdiks?
    (16.09.2015)
    Hannes Lüke:   Ich rate mal ins Blaue rein: Das Geld bzw die Fördermittel für Kunst wird wahrscheinlich von Stadt, Bund, Land, EU da sein, jedoch keins für den Zoo selbst. Vielleicht stammt die Idee auch von einem externen Investor der nur einen Platz für sein Vorhaben sucht oder oder oder

    Ich tippe ganz ehrlich darauf, dass es in diesem Fall um Geld geht, dass man entweder für diesen oder einen ähnlichen Zweck nimmt oder eben garnicht bekommt. Das dieses Geld in die Tierhaltung hätte fließen können halte ich für Ausgeschlossen...so meine Vermutung

    Zu den Trommeln: Das kann ich so unterschrieben, die gehen an der Stelle garnicht. Gerne etwas mehr abseits im Rahmen eines Spielplatzes oder dergleichen aber an diesem Punkt über lange Strecke hörbar und besonders in einem Nadelöhr zusätzlich zum Besucherstrom sehr störend.

    Ich verstehe das Problem mit der Gastronomie nicht. Den Platz vor Yukon bay finde ich klasse, dass Eltern dort problemlos Kinder parken können und man immer recht simpel einen Platz findet. Die Blagen können rennen und Gold waschen und die eltern bleiben in Blickrichtung. Vor Afrika kann man recht gut sitzen und auch auf Meyers Hof ist es meist angenehm. Vor der Elefenatenanlage findet man auch etwas abseits ruhige Plätze für ein Picknick wobei natürlich die Sitzplatzsituation in Hannover schon immer Bescheiden war. Verbessert man diese wird es evtl allgemein angenehmer.
    (16.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Liebe Forum-Freunde es ist soweit, das handeln der Verantwortlichen vom Erlebnis-Zoo Hannover übertrifft alles was ich kenne. Wie kann man nur 3,6 Mio Euro für eine virtuelle Kunst \"rausschmeissen\", obwohl ein nachweislicher Sanierungsstau vorhanden ist???!!! Im Tierpark Hellabrunn in München hat man laut damaliger Medienberichten 3 Mio Euro für ein neues Giraffenhaus samt Aussenanlage sinnvoll genutzt. Virtueller Quatsch wie bald im Zoo von Hannover geplant übersteigt das logische Denken. Den Platz könnte man generell Arten einräumen, die es nötig haben in menschlicher geschützer Obhut zu leben. Auch verschwinden immer mehr seltene Arten wie Haubenlanguren, Kleine Kudus, Dik-Diks und Tiefland-Nyala. Zu viel Showeffekt brauche ich persönlich nicht, aber die Werbetrommel läuft rund in Hannover`s Tierpark.
    (16.09.2015)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Ich habe den \"alten\" Zoo nur einmal besucht, muss Anfang der 90er gewesen sein und schon damals fand ich ihn im Vergleich zu anderen für mich neuen westdeutschen Zoos eher so lala :-). Was mich begeistert hat, war vor allem der Antilopenbestand, die Watvogelvoliere fand ich damals auch ganz gut (soweit ich mich noch erinnern kann ;-)) Ansonsten schnitt er für mich nicht besonders gut ab, gerade weil ich 2 Tage vorher im Vogelpark Walsrode war, der mich wegen seiner Artenfülle mit vielen Erstsichtungen für mich und seine tolle Parkanlage absolut begeisterte. Ich war nach der Wende natürlich in einigen Wessi-Zoos unterwegs und da gefielen mir andere wesentlich besser. Also nein, ich würde den \"alten\" Zoo Hannover nicht zurückhaben wollen. Und wie Holger schon schrieb, der \"Neue\" ist ja nicht schlecht, nur finde ich persönlich andere besser. Die Gründe dafür haben Holger und Ulli schon genannt, besser hätte ich es auch nicht schreiben können ;-). Was die grünen/ruhigen Ecken angeht, auch die hat er ganz sicher, nur wenns um den reinen Parkcharakter geht, stinkt er da im Vergleich zu anderen Parks gewaltig ab.
    Übrigens hat Gudrun einen interessanten Punkt angesprochen, Hannover und die ZOOM werde häufig kritisiert, während ja Leipzig geradezu in den Himmel gelobt wird, obwohl sie sich im Erlebniskonzept sehr ähneln. Für mich persönlich sind die Besuche in Leipzig noch unschöner als in Hannover. Der Zoo an sich gefällt mir sehr, auch der Artenbestand speziell im Bereich der Raritäten ist beeindruckend, aber der Erholungsfaktor lag bisher bei mir meist bei Null :-D Drängelnde Menschenmassen fast überall, eine vorgegebene Wegeführung mit sehr wenig Ausweichmöglichkeiten; das Schlimmste ist für mich der Besuch des Aquariums, weil ich bisher jedes Mal mehr damit zu tun hatte, aufzupassen, daß ich nicht über Kinder und Erwachsene stolpere, als daß ich die Bewohner in den Becken beobachten konnte....sowas vermiest mir ganz gewaltig die Erholung. Ich war nach einem Zoobesuch noch nie so gestresst wie in Leipzig! Daher war ich auch schon seit 2 Jahren nicht mehr dort, obwohl es für mich ein Leichtes wäre. Aber Leipzig wird nur noch sehr sporadisch besucht, der Stressfaktor ist mir einfach zu hoch, bin ja auch nicht mehr der Jüngste :-D. Wie gesagt, die Gesamtgestaltung des Zoos ist wirklich gelungen und gefällt mir, aber nach dem Erstbesuch nach einer sehr langen Pause ist mir erst bewußt geworden, wie wichtig der Erholungsfaktor bei einem Zoobesuch für mich geworden ist. Ich war danach sehr genervt und habe mich über vieles (nicht die Anlagen !) aufgeregt, nach dem Motto: Und das für 17 Euro!!! :-D jedenfalls war ich froh, als es erstmal vobei war, während ich z.B. beim Berliner TP gar nicht wieder weg will :-). Okay, war etwas off Topic, sorry und auch nur meine persönliche Einschätzung, wollte nur darlegen, daß mir eben die ruhigen, natürlichen Einrichtungen, die wirklich zu meiner Erholung beitragen, mehr zusagen.
    (16.09.2015)
    Ulli:   Speziell Punkt 2 und 3 von Holger kann ich voll unterschreiben.

    “2. mir mehr Erholung bieten und 3. eine für mich angenehmere, weniger \"aufdringliche\" Betriebsphilosophie besitzen.“

    Verbleibende richtig ruhige Orte im Zoo sind der Nyala-Bereich, die Wüsten-Informationshütte, früher der Kleine Kudu-Bereich – der riesige Neubau hat auch dies zunichte gemacht., der Bereich vor den Capybaras und Alpacas, der Bereich bei der Greifvogel-Großvoliere, zeitweilig im Sommer der Innenbereich des Osterlen-Affenhauses , die Bank im Urwaldhaus vor den Faultieren… sorry das war es dann aber auch.

    Das Hauptproblem ist und bleibt für mich die zentriert angelegten Cafe-Bereiche. Dies ist und bleibt der kardinale und schwer korrigierbare Denkfehler. Zumindest den Außen-Cafe-Bereich im YukonBay muss man lieber heute als morgen schließen. Ob der Afrika-Restaurant.Bereich wirklich Sinn macht sei dahingestellt – dieser Bereich ist nach meinen Beobachtungen deutlich unterfrequentiert.

    Und bitte beseitigt endlich diese Trommeln bei den Giraffen. Dieses wahllose un-rhythmische Gekloppe ist eine akustische Beleidigung. Das hat aber auch gar nichts mit afrikanischer Trommelkunst zu tun. Oder anders ausgedrückt: Einer tobt sich daran aus und Hunderte ringsum haben ungefragt etwas davon.
    (16.09.2015)
    Tim Meschke:   @Michael Mettler: Das mit dem \'\'Artenschwund\'\' ist mir durchaus bewusst. Ich hätte, das Wort in meinem Post in Anführungsstriche setzen sollen.
    (16.09.2015)
    Holger Wientjes:   @Michael M.: Kann ich Dir nicht sagen. Den kenne ich ja nicht. Kann nur den heutigen Zoo mit anderen vergleichen. Und hier kann ich nur sagen, dass ich Hannover nicht schlecht finde, mir aber andere deutlich besser gefallen, weil sie 1. einen umfangreicheren Tierbestand besitzen (auch, wenn der Hannoveraner zumindest im Säugerbereich noch überdurchschnittlich gut ist), 2. mir mehr Erholung bieten und 3. eine für mich angenehmere, weniger \"aufdringliche\" Betriebsphilosophie besitzen. Das alles noch für oft deutlich weniger Geld, wobei ich nicht danach entscheide, ob mir ein Zoo zusagt oder nicht.
    (16.09.2015)
    Michael Mettler:   @Holger & Michael G.: Ich hatte leider oft genug Anlass, den Zoo Hannover zu reinen Erholungszwecken zu besuchen. Ruhige Ecken abseits des Haupt-Besucherstromes gibt es auch hier (durchaus auch \"grüne\" Ecken), die fallen einem sporadischen Besucher verständlicherweise nicht so sehr ins Auge. Ob man hannoversche Zoobesucher mit mehr Parkcharakter begeistern könnte, wäre eine Umfrage wert. Allerdings befindet sich unmittelbar neben dem Zoo die Eilenriede, der angeblich größte zusammenhängende innerstädtische Wald Europas (mit 640 ha 3,5x so groß wie der Tierpark Berlin und mit 80 km Spazierwegen darin), und in fußläufiger Entfernung zum Zoo der Stadtpark als gärtnerische Parkanlage, beides ohne Eintritt nutzbar. Deshalb würde ich behaupten, dass der durchschnittliche Hannoveraner nicht unbedingt zum Bäume-Genießen den Zoo besucht. Unzweifelhaft rundet eine gute Bepflanzung das Gesamterlebnis eines Zoobesuches ab, aber selbst in diesem Punkt hat der heutige Zoo Hannover erheblich mehr zu bieten als der frühere.

    In Bezug auf \"Drumherum\" im Zoo sind nicht nur die Geschmäcker verschieden, sondern offenbar auch die Toleranzgrenzen unterschiedlich hoch. Es gibt im hannoverschen \"Drumherum\" eine Menge Dinge, den ich überhaupt nicht vermissen würde - das heißt aber noch lange nicht, dass sie mich stören. Ich muss mir diese Details schließlich nicht angucken, wenn ich nicht will. Und wenn diese Dinge dabei helfen, zahlende Besucher in den Zoo zu locken, dann finanzieren sie mir sogar noch gewissermaßen mein Zoo-Hobby.

    Frage an euch beide: Hättet ihr eigentlich gern den \"alten\" Zoo Hannover zurück?

    @Gudrun: Laut Wikipedia bestehen die Panoramen des Künstlers aus Wandbildern mit Begleitausstellung - zum Thema Amazonien z.B. eine Regenwald-Ausstellung. Vielleicht sollte man statt Korallenriff oder Regenwald einfach eine Berglandschaft mit kreisenden Greifvögeln illustrieren und dann mal schauen, ob die mehr Besucher auf diese Fläche lockt als vorher die echten Vögel (Achtung, Ironie!).

    @Tim Meschke: Den größten Artenschwund hatte Hannover schon in Vor-Erlebniszoo-Zeiten zu verzeichnen. Im ersten veröffentlichten Jahresbericht (Berichtsjahr 1972) standen 302 Arten, im letzten (Berichtsjahr 1993, also noch vor dem vorletzten Säugetier-Gutachten und zwei Jahre vor der Erlebniszoo-Planung) nur noch 218 - ein Rückgang der Artenvielfalt um fast ein Drittel, unter den Abgängen waren dabei auch etliche Großtierarten. Von 1993 bis 2014 betrug der Artenschwund gerade mal 6 Arten (von 218 auf 212).
    (16.09.2015)
    Hannes Lüke:   Die Veränderung in den Haltungsanforderungen bei Großkatzen und Bären ist jedoch so marginal, dass wirklich jeder Zoos das schaffen kann. Wenn man Löwen nun nicht mehr auf 40 sonder auf min. 200 qm halten muss ist das kein Weltuntergang
    (16.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich finde sowohl Hannover als auch den Tierpark Friedrichsfelde toll. Ich mag also nicht nur Erlebniswelten sondern auch \"natürliche\" Zoos und Tierparks. Ich wundere mich allerdings immer wieder, dass einige Zoofans die Erlebniswelt in Hannover nicht mögen aber ganz begeistert von Leipzig sind, wo ja auch viele Kunstfelsen und \"Kunstwelten\" vorhanden sind, aber Leipzig ist nun mal populärer und weist natürlich auch einen noch spannenderen, artenreicheren und abwechslungsreicheren Tierbestand als Hannover auf, da es dort nun mal rarietäten- und artenreiche Aquarien, Terrarien und das einzigartige Gondwanaland gibt.
    Was ist eigentlich das Besondere an Panoramen wie das jetzt in Hannover geplante? Gibt es dort lebende Tiere oder nur Abbildungen, die auf das Gebäude projiziert werden? Für Abbildungen ohne lebende Tiere werde ich bestimmt keinen Extraeintritt zahlen.
    (15.09.2015)
    Tim Meschke:   @Gudrun Bardowicks: An den Haltungsanforderungen kann der Artenschwund in Hannover aber eigentlich gar nicht liegen. Denn wenn man die von \'96 und 2014 vergleicht, haben die sich nicht sehr stark verändert - eigentlich nur bei den Elefanten, Menschenaffen, Bären, Großkatzen und Giraffen.
    (15.09.2015)
    Marcell Buechner:   Hannover: Zoo plant 360-Grad-Panorama
    Durch eine Bauvoranfrage bei der Stadt Hannover ist jetzt klar: Im Zoo kommt etwas Großes für die Besucher. Ein 32,5 Meter hoher Rundbau, Durchmesser 36 Meter, als Ausstellungsfläche für ein überwältigendes 360-Grad-Panorama des Künstlers und Architekten Yadegar Asisi ist geplant. Der Arbeitstitel lautet Zoo-Diorama.
    HANNOVER. Zunächst wird dies voraussichtlich eine Unterwasseransicht des Great Barrier Riffs vor der australischen Küste sein. Abgelöst werden soll diese Schau durch ein Amazonien-Panorama.

    Der geplante Rundturm im Zoo soll an der Stelle der Greifvogelvoliere entstehen und vermutlich nach fünf Jahren wieder weichen. Es ist ein separater Eingang vom Zooparkplatz aus geplant, mit einem eigenen Kassenhäuschen, an dem Tickets nur für das Diorama oder auch kombiniert mit dem Zooeintritt gekauft werden können. Die Kosten werden vom Zoo auf 3,6 Millionen Euro geschätzt. Die Höhe des Eintrittspreises ist derzeit noch unklar. Der Zoo-Aufsichtsrat hat sein Okay gegeben.
    (15.09.2015)
    Michael Gradowski:   @Holger: Ich bin da absolut deiner Meinung, ich spaziere auch lieber durch einen möglichst natürlichen Zoo/Tierpark. Ich bin auch nicht generell gegen Kunstfels, richtig eingesetzt können damit sehr gelungene Anlagen entstehen. Nur inflationär sollte er nicht eingesetzt werden, wenn jedes 2.Gehege mit Kunstfels \"zugebaut\" wird, gefällt mir das auch nicht. Und wenn der ganze Zoo mit Dschungelpalästen, Tempelanlagen und zwischendurch mit geografisch passenden Tippidörfern, Exotenrestaurants, Bootsfahrten und anderem Nippes zugepflastert ist, ist mir das definitiv zu viel Erlebnis. Wobei ich deine Meinung teile: Für mich ist der Zoobesuch an sich mit Tiere beobachten und die Park/Waldanlage genießen DAS eigentliche Erlebnis, da brauchts das ganze Tamtam drumherum nicht. Das heißt ja nicht, das diese so genannten Erlebniszoos schlecht sind, sondern nur einfach nicht mein Geschmack. So kommt es eben, daß ich beispielsweise Hannover sehr selten besuche und den TP Berlin eben so oft es geht ;-) Und wenn ich mich für einen letzten Zoobesuch entscheiden muss, dann würde ich immer eine Einrichtung wie Berlin, Halle oder Rheine den \"unechten\" Erlebniszoos wie Hannover oder Gelsenkirchen vorziehen. Aber das ist wie gesagt einfach nur eine Geschmacksfrage, manche finden Hannover vielleicht wiederum ganz toll wegen der Kulissen und den Berliner TP dafür eher langweilig.
    (15.09.2015)
    Marcell Buechner:   Es steht fest die grossvoliare wird gehen
    (15.09.2015)
    Holger Wientjes:   Warum hier und dort ein Wäldchen o.ä. ? Ganz klar: Ist doch ein Zoologischer GARTEN oder TierPARK. ;-) Davon ab, finde ich an besagten Flecken eher Erholung als anderswo. Und Erholung ist ja einer der vier Eckpunkte, die ein Zoo erfüllen/bieten möchte.

    Richtig, Kunstfels wird nicht nur in den selbsternannten \"Erlebnis-Zoos\" verwendet, dort aber meiner Einschätzung nach durchaus häufiger als andernorts. Beim Aufbau besagter \"Scheinwelten\" spielen allerdings auch andere Gestaltungselemente (in der Regel anthropogenen Ursprungs) eine mindestens ebenso grosse Rolle. Ist also nicht nur der Kunstfels als solches, dem ich da nicht so zugeneigt bin.
    (15.09.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Okay, eine altehrwürdige Parkanlage kann Hannover (noch) nicht bieten. Erstens, weil das von einem vor gerade mal 20 Jahren begonnenen Komplettumbau nicht erwartet werden kann, und zweitens, weil es sie auch vor dem Umbau zumindest seit den 60er Jahren nie gegeben hat (im Gegenteil, der \"alte\" Zoo war eher berüchtigt für seine monotone Bepflanzung). Aber wenn ein Zoo nichts weiter als ein Zoo zu sein braucht, wozu dann \"kleine, erholsame Wäldchen\" darin? Die nehmen doch nur Platz für Gehege weg ;-)

    Dass einen Felslandschaften (dazu zähle ich allerdings auch die aus Naturstein) nicht in der Gesamtheit erschlagen sollten, sehe ich auch so. Zumal sowas z.B. bei Regenwald-, Sumpf- oder Steppenbewohnern nun mal nur marginal zum natürlichen Umfeld gehört, also kein Bild ihres typischen Lebensraums darstellt - aber das wird ja keineswegs nur in Erlebniszoos so gehandhabt.
    (15.09.2015)
    Holger Wientjes:   Auf die Frage ob ein Naturstein weniger \"Scheinwelt\" ist als ein Kunstfels: Ja, natürlich (!), um nicht zu sagen selbstverständlich. Das liegt ja schon in der Natur (!) der Sache.

    Ich habe übrigens nicht generell etwas gegen künstlich modulierte Strukturen, nur erschlagen sollten sie einen nicht. Wenn man durch eine Anlage wandelt, die zum grössten Teil daraus besteht, einem aber gleichzeitig die Natur näherbringen soll, sehe ich das schon etwas zwiespältig. Was spricht denn auch dagegen, dazu zu stehen was man ist ? Nämlich ein Zoo, also ein Ersatzlebensraum für Tiere, mit Gehegen, Käfigen, Häusern ? Das ist doch alles nichts Negatives. Wenn ein Zoo nur Zuspruch findet, wenn er verdecken muss was er eigentlich ist, läuft doch etwas verkehrt, oder nicht ? Ein Zoo ist ein Zoo und nicht ein Stück Afrika oder Südamerika in Mitteleuropa.

    Hagenbeck als Vorreiter des Kunstfelsens hat für mich den Vorteil, dass er damit zwar an bestimmten Stellen arbeitet, aber halt nicht durchgehend und einen sehr schönen, altehrwürdigen, abwechslungreichen Parkcharakter besitzt, also beides unter einen Hut bekommt.
    (15.09.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Ist denn - überspitzt ausgedrückt - ein Stapel aus Natursteinbrocken wirklich weniger \"Scheinwelt\" als eine Kunstfelswand? M.E. gibt es in beiden Fällen positive wie negative Beispiele. Und manchmal liegt es auch schlichtweg am Gehege selbst. Ich habe mich z.B. wegen des Innenhof-Gesamteindrucks nie so recht mit der hannoverschen Löwenschlucht anfreunden können, und das sähe vermutlich nicht viel anders aus, wenn sie mit Natur- statt Kunstfels umgeben wäre. Übrigens sind in Hannover Unmengen von Naturstein für Gehegebegrenzungen und -strukturierungen verbaut worden, vor allem im Sambesi-Bereich.

    Kurioserweise erinnere ich mich kaum an Kritik über jene Kunstfelslandschaften, die mancherorts schon lange vor den Neukonzepten von Hannover und Gelsenkirchen existierten. Hagenbeck ist natürlich das historische Paradebeispiel (gleichzeitig auch für das Erlebniszookonzept), aber auch \"klassische\" Zoos wie Basel oder Frankfurt fallen mir ein.
    (15.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass viele Zoofans den jetzigen Zoo Hannover vor allem deshalb kritisieren, weil der Tierbestand auch aufgrund aktueller Haltungsvorschriften sehr viel geringer ist als noch in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Auch die Kulissen und die vielen gastronomischenEinrichtungen kommen bei Zoofreaks oftmals nicht besonders gut an. Die 3 festen Restaurationen sehe ich allerdings besonders in der Hauptsaison und bei schlechtem Wetter als notwendig an und sind meistens sehr gut besucht. Die Kulissen und die Bootsfahrt stören mich persönlich nicht, wenn ich auch naturnahe und natürliche Anlagen ebenfalls toll finde. Die Qualität und Vielfalt an Informationstafeln, Tierschildern und Edutainment-Anlagen hat in den letzten Jahren erfreulich zugenommen, auch wenn bestimmt noch Verbesserungen denkbar sind.

    (15.09.2015)
    Holger Wientjes:   Wer redet von Beunruhigung ? Beunruhigt bin ich nicht, warum auch ? Ich für meinen Geschmack besuche lieber einen Zoo, wo ich neben den Tieren eine möglichst (!) natürliche Umgebung geniessen kann. Mir ist da ein Gehege, dass beispielsweise mit echten Steinen dekoriert ist lieber als eines in dem Unmengen an Kunstfels verbaut wurde mit dem man paradoxerweise meint, einer natürlichen Gestaltung näher zu kommen als mit echten Felsen. Weiterhin gehe ich auch z. B. lieber durch ein kleines, erholsames Wäldchen oder einen anderweitig botanischen Bereich zwischen den Gehegen als durch einen entsprechenden Bereich in \"Erlebniszoos\", der mit irgendwelchen Imbisbuden oder (pseudo)indigenen Elementen überfrachtetet ist und sich die Menschenmassen drängen (die noch dazu häufig über vorgegebene enge Wege allesamt in eine Richtung gedrängt werden).
    Auch brauche ich nicht das Gefühl, in Afrika oder Asien zu sein, wenn ich einen Zoo besuche. Wenn ich dorthin möchte, muss ich mich in den Flieger setzen. Im Zoo bin ich gerne im Zoo ! Und das darf man nach meinem Geschmack auch merken. Moderne Tierhäuser können, auch wenn man sie als solche erkennt, durchaus ansprechend sein (Berliner Flusspferdhaus, um nur ein Beispiel zu nennen) und ein begehbares Tierhaus ist meiner Meinung nach nicht zu ersetzen. Zum einen bei schlechter Witterung, zum anderen, um dem Besucher die Nähe zum Tier zu ermöglichen und eine ganz eigene nicht zuletzt auch olfaktorisch wahrnehmbare Atmosphäre zu schaffen. DAS sind für mich im Übrigen \"Erlebnisse\" die bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn, zu guter Letzt, muss ich auch über den Begriff \"Erlebnis-Zoo\" eher schmunzeln. Ein Zoobesuch ist doch immer ein Erlebnis und dieses Erlebnis heisst \"Tier\" und nicht \"Du bist jetzt in Afrika\", \"Jeep-/Bootfahren\" oder exotisch Essen gehen.

    Kurz zu Gelsenkirchen: Ich dekne nicht, dass sich darüber weniger \"beklagt\" wird. Aber das hatten wir hier (und anderswo) schon zur Genüge. Im Vergleich Gelsenkirchen zu Hannover (vom Konzept ja durchaus vergleichbar) hat Hannover für mich, auch, wenn es aus meiner Sicht aktuell einiges zu bemängeln gibt, klar die Nase vorn. Von der Qualität der Umsetzung des Konzepts und ganz klar auch (noch) vom Tierbestand her.
    (15.09.2015)
    Hannes Lüke:   Und ein kleiner Gedanke zur Scheinwelt. Was genau beunruhigt euch denn hinsichtlich des Aufbaus einer Erlebniswelt? Ja gut in Hannover und auch in Gelsenkirchen sind es massive Veränderungen vom Handelszoo zur Erlebniswelt (was ein Zufall, dass die eine Vergangenheit teilen) aber das sind 2 Zoos die im Gegensatz zu Hunderten Zoos und Wildparks stehen. Kann es vielleicht sein, dass man sich insgeheim die Artenvielfalt oder vielleicht das ständige überraschen mit neuen Arten vermisst? Aus genau diesem Grund haben Zoofans doch in den letzten Jahren noch den Tierpark Berlin gefeiert.
    Oder liegt es daran, dass im Großraum Hannover zootechnisch wenig los ist? Mit kommt es so vor als beklage man sich über Gelsenkirchem deutlich weniger


    (15.09.2015)
    Hannes Lüke:   Kurzer Einwurf zu den weißen Tigern: Die benötigt Hannover mM nach alleine aus dem Grund nicht, dass man diese auch im \"wenige\" Kilometer entfernten Hodenhagen sieht. Als Alleinstellungsmerkmal, als das die Tiere häufig dienen von daher nur von geringer Bedeutung.


    (15.09.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Du hast Recht mit den Kaamas, ich habe nachgeschlagen. Da hatte sich bei mir wohl der Verlust von 1,1 der 1,2 Zuchttiere in Hannover kurz vor der Haltungsaufgabe stärker ins Gedächtnis gegraben als die Tatsache, dass danach noch Jungtiere übrig blieben. Sonderlich erfolgreich war die Zucht allerdings schon lange nicht mehr. 2005 hatte der Zoo einen Zuchtbullen aus den USA importiert, und wenn ich nichts übersehen habe, sorgte der bis zu seinem Tod Anfang 2011 mit den beiden Kühen für gerade mal 2,1 Jungtiere (davon ging 1,0 nach Arnheim). 2010 starben die beiden Arnheimer Kühe und eine der beiden hannoverschen, kurz danach mit dem hannoverschen Bullen das einzige blutsfremde Tier. Übrig blieben in Hannover eine (alte) Kuh und die 1,1 Jungtiere aus 2010, dazu deren älterer Bruder in Arnheim. Züchterisch also keine Perspektive, wenn man Inzucht vermeiden will (zumal die Art auch in den anderen europäischen Haltungen schon den Bach herunter gegangen war), und einen erneuten Neuaufbau (der nur mit Afrika-Importen möglich gewesen wäre, die übrigens auch Arnheim und später - trotz anderslautender Planung - Wroclaw nicht unternommen haben) wollte man nicht mehr angehen.

    Natürlich hätte man die 1,2 Kaamas in Hannover stehen lassen können, bis sie sich hier \"auf biologische Weise erledigt hätten\", oder mit ihnen trotz engster Verwandtschaft den Versuch der weiteren Zucht machen können. Ob das sinnvoll gewesen wäre, kann natürlich jeder nach seiner eigenen Anschauung werten. Ich vermisse die Kaamas ebenfalls, kann aber die damalige Entscheidung des Zoos nachvollziehen.
    (15.09.2015)
    Holger Wientjes:   @Marcell Buechner: Wenn es nach mir ginge, weder noch. Warum sollte es auch nur diese beiden extremen Möglichkeiten geben ? Dass man moderne, tiergerechte sowie besucherattraktiv Anlagen bauen kann ohne zum einen auf den erdrückenden Betonstil der 60er/70er-Jahre zurückgreifen zu müssen oder eine omnipräsente, vom Tier oftmals ablenkende Scheinwelt zu errichten, zeigen meiner Meinung nach Zoos wie beispielsweise Rheine, Rostock oder Magdeburg sehr gut.

    @Michael M.: Stimmt natürlich. Die Meerkatzen waren in der Tat auch Hybride. Allerdings von einer selten zu sehenden Form. Da fällt ein Verlust, wie Du schon sagst, eher auf.
    Die Kaamas sind aber nicht wirklich in Hannover selbst \"ausgestorben\", sondern wurden doch, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, trotz zuletzt noch erfolgreicher Zucht, abgegeben und sind dann im neuen Zoo bzw. auf dem Transport dorthin verendet.
    (15.09.2015)
    Michael Mettler:   P.S. Beim Abriss der Greifvogelvolieren würden Gänsegeier, Mäusebussard, Schwarzmilan und Bartkauz aus dem Bestand verschwinden, alles nicht gerade Raritäten.
    (14.09.2015)
    Michael Mettler:   @Holger: Wobei die Timberwölfe im Grunde auch nur Schau-Charakter haben und mit ihnen nicht Erhaltungszucht o.Ä. betrieben wird (ursprünglich sah das Haltungskonzept ja ganz anders aus). Es sind vier Rüden in fortgeschrittenem Alter, in nicht allzu ferner Zeit wird da ein Neubesatz nötig, und dann schauen wir mal, was folgt. Ob die Hannoveraner wie auch die sonstigen \"europäischen\" Timberwölfe überhaupt reinblütig sind, wäre übrigens eine interessante Frage. Denn als sich Frankfurt - die Keimzelle der \"Polarwölfe\" - seinerzeit auf die Weiterzucht weißer Wölfe beschränkte, hatte der Zoo ja vorher alle möglichen Farbschläge aus seiner Timber-Mischlingszucht in Umlauf gebracht, Hannover hat früher Timber-Mischlinge gezüchtet und evtl. auch Karlsruhe. Nicht jeder schwarze Wolf muss also ein reiner occidentalis sein.

    Dass es \"immer die seltenen Arten betrifft\", wäre einen zweiten Blick wert. Es sind z.B. auch Trampeltiere, Präriebisons, Flachlandtapire, Südafrikanische Geparden, Blauhalsstrauße aus dem Bestand gestrichen worden - die Raritäten fallen unsereiner lediglich mehr auf. Und auch bei denen ging es ja nicht immer nur darum, Platz für Alle-Welt-Tiere zu machen. Bei den Haubenlanguren strich man m.W. die Segel, weil sich die Anlage als nicht optimal für die Haltung herausgestellt hatte. Bei der Weißkehlmeerkatze verstehe ich nicht ganz den Unterschied zum von dir kritisierten \"Polar\"-Mixwolf, denn auch die hannoverschen Meerkatzen waren seit langer Zeit Mischlinge und dürften dann nach diesem Kriterium doch eigentlich keinen Verlust darstellen. Von den Sahara-Dorkasgazellen trennte man sich, weil seinerzeit deren EEP-Koordination nicht funktioniert haben soll, die Kaamas sind schlichtweg ausgestorben. Andersrum hat man in den letzten Jahren auch Raritäten wie Karibus, Nördliche Seebären und Nordafrikanische Strauße mit viel Aufwand importiert und die Bison-Unterart ausgetauscht, obwohl dem Besucher an ihrer Stelle Seelöwen und Präriebisons (waren ohnehin im Bestand), Wapitis und Farmstrauße (jeweils leicht zu beschaffen) vermutlich \"gereicht\" hätten.
    (14.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Die letzten 0,3 Weißkehlmeerkatzen wurden in einen Zoo nach Polen abgegeben, da dieser Interesse an diesen Tieren zeigte und man, um Baufreiheit zu bekommen,schon jetzt die Tierarten abgibt, die zumindest in der mittelfristigen Masterplanung fehlen oder deren Gehege von Um- oder Neubauten betroffen sind. Das Tropenhaus wird vermutlich in etwa 2 bis 3 Jahren abgerissen und soll bis dahin vom Tierbestand geleert werden, daher auch die Meerkatzenabgabe. Es kann ja durchaus sein, dass diese oder eine andere vielleicht bedrohtere Meerkatzen- oder Mangabenart mit in den Drillwald einzieht,zumindest sind Meerkatzen dort eingeplant.

    Bei den Antilopen will ich nicht ausschließen, dass Nyalas oder Kleine Kudus trotz Fehlens im Masterplan nach der Erweiterung des Sambesi-Parkteils in den Zoo Hannover zurückkehren. Die aktuellen Abgaben sind vermutlich wirklich dem geplanten Neubau des Streichelzoos geschuldet und sollen im Augenblick wohl vor allem für Baufreiheit in diesem Sambesiteil sorgen.
    (14.09.2015)
    Marcell Buechner:   Also ihr diskutiert über die Thematisierung des Zoos wollte ihr lieber themenwelten oder wieder ein Grauen Beton Zoo
    (14.09.2015)
    Marcell Buechner:   Also ihr diskutiert über die Thematisierung des Zoos wollte ihr lieber themenwelten oder wieder ein Grauen Beton Zoo
    (14.09.2015)
    Holger Wientjes:   Also ich hoffe, dass es nicht wieder zu einer Endlosdiskussion bezüglich des \"Wertes\" weisser Tiger kommt. Aber wer eine \"Disney-Show-Einrichtung\" sein möchte bräuchte auch sicher Tiere dieser Form. Da ist Hannover aber, bei aller Kulisse, meiner Meinung nach zum Glück noch weit von entfernt und ich bin froh, dass man sich für eine reinrassige UA entschieden hat, wenn auch (selbstverschuldet) im falschen Kontext präsentiert.
    (14.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Also Hannover ist mein Heimatzoo, ich bin nur eine gemütliche Fahrradtour entfernt vom Zoo. Kritik??? Es sollte vielleicht eine Anregung zum diskutieren sein, das perfekte Bühnenbilder gebaut werden, aber seltene Arten verschwinden. Ja der weisse Tiger ist eine Laune der Natur, aber eine seltene Art, die man ja nicht immer sieht und natürlich auch generell zu schützen ist. Und was einige Leutchen bei uns im Raum Hannover gestört hat (wenn man sich unterhält), ist die Tatsache wie man mit dem langjährigen Zoodirektor umgesprungen ist.
    (14.09.2015)
    Holger Wientjes:   @Sebastian Gellert: Tiefland-Nyalas waren doch bis vor kurzem da (oder sind es immer noch) und bei den Wölfen find ich es eigentlich positiv, dass man reinrassige Tiere hält und nicht den \"Polar-Mix\". Ich versteh auch nicht wirklich, was Du mit Deinem Beitrag mitteilen möchtest. Du kritisierst (so verstehe ich es), dass man eine \"Disney-Welt\" darstellt, vermisst aber selber weisse Tiger im Zoo ?!
    Die Artenauswahl empfinde ich als recht willkürlich getroffen. Man kann ja auch nicht alles halten, was man aus anderen Zoos kennt. Ich find es aber halt sehr bedauerlich, wenn es immer die seltenen Arten trifft und man nur noch für die populären Besucherlieblinge neu baut. Hannover wird für mich als Zoo zunehmend uninteressanter.

    @Michael M.: Wurde das mit den Meerkatzen nicht hier ,mal erwähnt (oder im Zoofreunde-Forum ??) Ich hatte das so im Kopf. Oder war es zunächst nur eine Vermutung ? Aber auch dann sind es noch bedauerliche Abgaben in jüngster Zeit.
    (14.09.2015)
    Marcell Buechner:   Weiße bengaltiger sind eine Laune der Natur genauso wie weiße Löwen
    (14.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Man wollte und möchte auch weiterhin eine sogenannte Disney-Erlebniswelt in Hannover sein. Immer mehr Arten verschwinden, andere Arten, welche man von anderen Einrichtungen kennt haben immer gefehlt ... es fehlen irgendwie Grosse Kudus, Bongos, Tiefland-Nyala, Hyänen oder Afrikanische Wildhunde. Polarfüchse oder Polarwölfe wären auch schön gewesen in Yukon Bay oder weisse Bengaltiger im Indien-Bereich.
    (14.09.2015)
    Michael Mettler:   Gleich zwei Antilopenarten weniger, das ist schon ein ganz schöner Verlust - wenn ich ehrlich bin, werden mir als Huftierliebhaber die Greifvogelvolieren wohl deutlich weniger fehlen als die Kudus und Nyalas.... Falls übrigens immer noch nur ein einzelner Rotducker im Bestand ist (im vergangenen Jahr ist der Bock des Paares gestorben, am Samstag habe ich nur ein Weibchen gesehen), könnte das auf einen weiteren bevorstehenden Artenabschied hindeuten. Blieben dann noch acht Antilopenarten - zwar kein Vergleich mehr zu früheren Zeiten, aber damit im Vergleich zu den meisten Zoos tröstlicherweise noch immer kein schlechtes Sortiment (und mit ein paar Zoo-Raritäten darunter). Hätte aber nichts dagegen, wenn nach den ganzen Umbauten auch mal wieder eine Art hinzu (oder zurück) käme.

    @Holger: Sind denn die Weißkehlmeerkatzen auch schon weg? Ich habe bei meiner Zoorunde wieder mal die Affenbereiche links liegen lassen.


    (14.09.2015)
    Holger Wientjes:   Wenn diese Ecke des Zoos nicht so hoch frequentiert ist, was ich persönlich gar nicht so schlimm finde, wenn der übrige Park sehr voll ist, aber anscheinend muss man sich überall drängeln..., kann man diesen Bereich ja durchaus etwas aufwerten. Aber dafür eine Voliere abreissen, die im Grunde doch gut ist und weiterhin für Vögel (vielleicht begehbar) als auch sicherlich für Säuger nachnutzbar gewesen wäre, verstehe ich nicht.

    Warum man nun auch die Kleinen Kudus abgibt übersteigt noch mehr meinen Horizont. So langsam wird ein Besuch in Hannover, für mich verbunden mit einer etwas längeren Anreise, immer unattraktiver. Dorcas, Kaamas, Kleine Kudus, Weisskehlmeerkatzen, Haubenlanguren. Das waren alles Gründe, für die ich bis jetzt gerne nach Hannover gefahren bin.
    (14.09.2015)
    Hannes Lüke:   Wie bei den meisten Vögeln gibt es auch bei Eulen unglaublich viele in Privathand. Von daher sehe ich auch kein Problem sich so eine leicht zu haltende und attraktive Art in den Bestand zu holen und wieder abzugeben. Alternativ kann man doch auch die Eulen entweder im Yukon Bay, zB in einer vernünftigen Gemeinschaftsvoliere mit den Schneeeulen oder im Meyers Hof als Kulturfolger...

    (14.09.2015)
    Michael Mettler:   So schwer dürften Bartkäuze nicht zu vermitteln sein, sonst hätten Zoos doch längst die Zucht eingeschränkt. Anders als bei den Antilopen kommen für die Käuze immerhin auch z.B. Wildparks als Abnehmer in Frage. Dass man sie im letzten Jahr in den Bestand geholt hat, könnte schlichtweg den Grund haben, dass der Abriss der Volieren damals noch nicht so konkret gewesen sein könnte. Weißkopfseeadler wird es wohl auch zukünftig noch im Bestand geben - als Showvögel in Yukon Bay, im Januar wurde laut ZOOFREUND gerade erst wieder einer hinzugeholt.

    Bin mir nicht sicher, ob ich diesen Gedanken schon mal erwähnt habe, aber nach Entfernung des Gitters müsste die Struktur der Großvoliere doch eigentlich für eine Nachnutzung als Show-Arena brauchbar sein? Die riesigen Stahlmasten sind dafür ausgelegt, auf dem Dachgitter gewaltige Schneelasten tragen zu können, dann sollten sie eigentlich auch dafür taugen, mit Hilfe einer Zeltplane eine zumindest zeitweilig überdachte und damit wetterunabhängigere Arena zu erzeugen (nicht nur Regenschutz, sondern auch Schatten an heißen Sommertagen) - zumal zusätzliche Verspannungen am benachbarten Parkhaus befestigt werden könnten. Der rückwärtige Hang ergäbe auch weiterhin eine brauchbare Kulisse, wenn man die Besucherränge mit dem Rücken zum Parkhaus bauen würde. Die drei kleinen Volieren könnten - dann nicht mehr einsehbar für die aus der Arena \"abfließenden\" Besucher - für die Unterbringung der Show-Vögel weitergenutzt werden.

    Ich hatte schon mal weiter unten im Thread (20.3.) Gedanken über ein zukünftiges Südamerikahaus auf der Fläche der Greifvogelvolieren geäußert. Drehen wir mein damaliges Szenario mal um: Wenn man die neue Arena auf die Fläche der Großvoliere setzen würde, könnte das jetzige Streichelgehege eines Tages als Grundfläche für ein Südamerikahaus mit Außenanlagen dienen - eventuell so strukturiert, dass man Arena und Haus im Komplettpaket für abendliche Veranstaltungen vermieten könnte.

    Nach dem Umzug der \"Streicheltiere\" an den Sambesi könnte man ihr jetziges Gehege mit den schon jetzt zusammen gehaltenen Lamas, Alpakas und Wasserschweinen besetzen und die Sackgasse an den alten Lama-Anlagen vom Besucherweg abhängen. Das gäbe dort zusätzliche Bau- und Rangierfreiheit für die geplante Erweiterung der Elefantenanlage, und langfristig ist die Fläche ohnehin für ein Asienhaus angedacht. Stallraum für die Südamerikaner wäre vorhanden (bis vor nicht langer Zeit standen die Alpakas ohnehin im Streichelgehege), ein Stück Wassergraben mit der Doppelfunktion Besuchereinblick/Capybara-Teich würde keine große Investition bedeuten, und bei diesem Besatz wäre auch eine Flächenbegrünung machbar, die das Gehege auch optisch deutlich aufwerten würde - die jetzige Streichel\"wiese\" hat ja ungeachtet ihres Namens eher Wüstencharakter. Zur Freude der Geo-Puristen würden dann auch die benachbarten Meerschweinchen thematisch dazu passen ;-) Ein Teich für die Capybaras würde keine große Investition bedeuten, und bei diesem Besatz wäre auch eine Flächenbegrünung machbar, die das Gehege auch optisch deutlich aufwerten würde - die jetzige Streichel\"wiese\" hat ja ungeachtet ihres Namens eher Wüstencharakter. Langfristig geplant ließe sich eine Teilfläche einer solchen Südamerikawiese später als Tapir-Außenanlage weiternutzen, sobald der Bau eines Südamerika-Tropenhauses möglich wäre...

    Noch etwas weiter gedacht: Sobald die Erweiterung der Elefanten-Herdenanlage ansteht ( laut Masterplan ab 2018), könnten die Vikunjas und Nandus auf diese Anlage umziehen (die Maras vermutlich nur nach aufwändiger Einbringung eines Unterwühlschutzes), dann könnte man auf deren Fläche eine neue begehbare Känguru-Anlage einrichten (wäre ein schöner Standort für Felsenkängurus....), denn die Bennetts müssen ja der Elefanten-Erweiterung weichen.

    Vielleicht ist die Haltung der Alpakas und Lamas ohnehin schon auf Auslauf gestellt. Die beiden Alpakastuten (zumindest die schwarze) könnten schon ziemlich alt sein, eventuell hat man sie deshalb von der Streichelanlage genommen. Bei den Lamas gab es im letzten Jahr laut Tierbestandsliste keinen Nachwuchs, am Samstag habe ich keinen Hengst im Gehege gesehen, nur die beiden Stuten.
    (14.09.2015)
    Marcell Buechner:   Aber wieso holt man den bartkäuze und wo sollen sie nach dem Abriss hin wieder abgeben glaub ich nicht und die weisskopfseeadler also langsam ist der zoo bald Tier leer wenn noch mehr Arten abgegeben werden die Gibbons gehen auch nach der Saison
    (13.09.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Die Kleinen Kudus wurden angeblich bereits abgegeben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Nyalas wieder zurück in ihr altes Gehege wechseln werden, da ja die jungen Rothalsstrauße aus diesem Jahr eine Freianlage für sich benötigen. Die neue Nyala-Anlage ist ja eigentlich als Aufzuchtgehege für Rothalsstrauße gedacht und wurde nur mangels vorhandener Jungtiere mit den Nyalas und den Rotduckern besetzt. Die Nachzuchten aus Hagenbeck und bei erfolgreicher Aufzucht auch die aus Hannover sollen vermutlich dort gezeigt werden, da sich die Anlage für die Straußenaufzucht ja bereits bewährt hat. Auch kann ich mir gut vorstellen,dass auch die Nyalas bereits abgegeben wurden, da sie ja aktuell zukünftig nicht mehr eingeplant sind und Hannover bereits fleißig dabei ist,zukünftig nicht mehr eingeplante oder wegen der geplantenBaumaßnahmen zumindest vorübergehend nicht mehr haltbare Tiere abzugeben. Bei einer Führung wurde gesagt, dass man die momentan nicht unterzubringenden Tiere schon jetzt abgibt, wenn sich Interessenten melden. Das kann durchaus bei den Nyalas und Kleinen Kudus der Fall sein.
    Man könnte in der Tat die Pferdeantilopen auf der Ex-Nyala und späteren Kleine Kudu-Anlage unterbringen und somit bereits jetzt Baufreiheit für die neue Streichelwiese schaffen. Ich gehe im Übrigen davon aus, dass zumindest eine provisorische Streichelwiese sofort nach Abbau der Showarena am jetzigen Standort dort entstehen wird, da die alte Streichelwiese ja dem Neubau der Showarena auf Mullewapp weichen muß. Ohne Provisorium wäre zu Beginn der nächsten Saison kein Streichelgehege vorhanden. Daher gehe ich davon aus, dass der Platz der jetzigen Showarena und möglicherweise auch ein Teil des Antilopenrings schon in den Wintermonaten in ein Streichelgehege umgewandelt wird und vielleicht lediglich die Durchthematisierung erst 2017 geschieht.

    Die Greifvoglgroßflugvoliere soll wohl deshalb abgerissen werden, weil sie sich nicht \"raubzeugsicher\" umbauen und erneuern läßt. Auch die ehemaligen Zuchtvolieren werden wohl im Zuge der Umgestaltung von Mullewapp verschwinden, weshalb die alte Kondorvoliere immer noch keinen Nachbesatz hat. Ich gehe davon aus, dass es in dem ganzen Bereich zukünftig keine öffentlich sichtbare Tierhaltung mehr geben wird und der Abendeingang zur neuen Showarena auf Mullewapp ausgeweitet wird. Somit könnte man auch die Showarena zukünftig für Veranstaltungen wie z.B. Open Air Konzerte oder Theateraufführungen außerhalb der Zooöffnungszeiten nutzen.
    (13.09.2015)
    Marcell Buechner:   Masterplan
    (13.09.2015)
    Marcell Buechner:   Weil der Zoo an der Stelle nicht gut besucht ist und deswegen wohl die Volieren abreißen will aber wieso holt man dann bartkäuze wenn Man die abreisen will versteh ich nicht
    (13.09.2015)
    Holger Wientjes:   Warum möchte man die Grossvoliere überhaupt abreissen ? Die ist doch im Grunde sehr gut und auf unterschiedlichste Weise nutzbar.
    (13.09.2015)
    Michael Mettler:   Eigentlich ist die neue Streichelwiese laut Masterplan noch gar nicht an der Reihe...

    Ich finde es merkwürdig, dass die Kondorvoliere nicht mal vorübergehend mit irgendwelchen Tieren besetzt wird. Wenn inzwischen ohnehin geplant ist, zumindest die große Geiervoliere und vielleicht auch die drei kleinen Volieren abzureißen, dann würde es doch m.E. Sinn machen, dies noch VOR Bau der benachbarten neuen Show-Arena zu tun, weil man dann für die notwendigen Fahrzeuge deutlich bessere Rangiermöglichkeiten hätte. Vielleicht wird die Reihenfolge im Masterplan ja doch noch geändert?
    (13.09.2015)
    Marcell Buechner:   Dann kann es ja mit dem
    Umbau begonnen werden
    (13.09.2015)
    Marcell Buechner:   Dann kann es ja mit dem
    Umbau begonnen werden
    (13.09.2015)
    Michael Mettler:   Ein paar Neuigkeiten von heute (kurze Runde): Keine Nyalas und Kleinen Kudus auf den Anlagen, auch die Schilder beider Arten waren entfernt. Auf der Nyala-Anlage nur den einzelnen weiblichen Rotducker, auf der Kudu-Anlage sechs Dikdiks gesehen (und die waren jeweils ausgeschildert). Die Pferdeantilopen-Anlagen ist noch wie gewohnt besetzt und beschildert (inkl. Dikdiks). Sind die beiden fehlenden Antilopengruppen nur wegen der Bautätigkeit (mit Kran) am unmittelbar benachbarten neuen Wirtschaftsgebäude vorübergehend hinter die Kulissen verlagert, oder zeichnet sich da schon was mit der Räumung der alten Anlagen ab...? Das alte Kioskgebäude gegenüber der Show-Arena ist jedenfalls schon weg, dort steht jetzt eine Holzhütte. Ich könnte mir ja eine Verlagerung der Kudus auf die Nyala-Anlage und der Pferdeantilopen auf die Kudu-Anlage vorstellen, dann wäre der mittlere Bereich (Pferdeantilopen-Stalltrakt und -Freianlage nebst Wirtschaftsbereich des alten Antilopenringes) frei für den Abriss und die Errichtung des geplanten neuen Streichelgeheges. Die bisherige Nyala-Anlage dürfte jedenfalls mit ihrem Busch-Charakter auch für Kleine Kudus gut geeignet sein, und wenn man sich von einer Art trennen müsste, dann wäre die Nyala die weniger seltene. Die bisherige Kudu-Anlage verfügt über Stallboxen, in denen früher u.a. Rappenantilopen untergebracht waren, sollte also auch für Pferdeantilopen gut brauchbar sein.

    Ein Dikdik-Paar ist jetzt auch auf der Straußenanlage neben der Afrikasteppe untergebracht, dort noch nicht ausgeschildert. Im linken hinteren Bereich ist ein Winkel des Geheges mit einer Astbarriere als Rückzugsbereich für die Dikdiks separiert. Die Geo-Puristen würde es zwar grausen, aber dort könnte ich mir zusätzlich auch die Nyalas vorstellen (für Kleine Kudus ist die Anlage m.E. zu deckungsarm).

    Leider ist mir erst nach dem Besuch beim Blick in die letzte Tierbestandsliste aufgefallen, dass bei den Kronenkranichen ein Unterartwechsel stattfindet/-fand. Vom bisherigen Zuchtpaar Südafrikaner ist 2014 die Henne gestorben, und es wurde ein Paar Ostafrikaner geholt. Ich habe heute drei Vögel zusammen auf der Anlage gesehen, den dritten aber unwillkürlich als herangewachsenen Nachzuchtvogel abgebucht - vielleicht ist der Südafrikaner-Hahn also noch da...?
    (12.09.2015)
    Jan Jakobi:   Schöne Bescherung in Hannover:

    Ungefähr 9 Monate hütete Gorilla-Dame Zazie ein Geheimnis:
    Von wegen zu viel Gemüse und Obst gefressen, sondern ein Baby!
    http://www.bild.de/regional/hannover/zoo-hannover/gorilla-baby-da-42475852.bild.html
    (07.09.2015)
    Michael Mettler:   In einigen der heute besonders artenreichen Zoos liegt die Vielfalt auch schlichtweg daran, dass man noch immer über große, alte Schauhäuser aus der Artensammel-Ära der Zoos verfügt und diese verständlicherweise weiternutzt. Häuser dieser Art hat es in Zoos wie Hannover, Gelsenkirchen oder Magdeburg (um nur die schon erwähnten zu nennen) nie gegeben, sonst sähe das dort heute vielleicht auch anders aus.
    (06.09.2015)
    Holger Wientjes:   Also, gute Arbeit (wie auch immer man sie definieren mag) leisten sehr viele Zoos, sicher nicht nur Duisburg. Abgesehen davon, sind die Riesensalamander, so viel ich weiss, nicht mehr unter den Lebenden und ob weisse Känguruhs zwingend als eine zum Vorbild dienende Form zwecks Haltung durch andere Zoos herhalten sollten, weiss ich nicht so recht. Das \"usw.\" bei den Antilopen bezieht sich mittlerweile leider nur noch auf Dikdiks.
    Richtig ist natürlich, dass Zoos, die über Aquarien/Terrarien und/oder Vogel-, Kleintier-, Nachttierhäuser verfügen, ganz andere Möglichkeiten besitzen, ihren Besuchern einen (einigermassen) repräsentativen/systematischen Querschnitt durch die Tierwelt zu bieten.
    (06.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Also wenn man sich den Duisburger Zoo zum Vorbild, kann man erfolgreich sein. Zu bewundern gibt es Chinesische Riesensalamanderr, Seychellen-Riesenschildkröten, weisse Kängurus, Baumkänguruhs, Südamer. Brillenbären, Südamer. Riesenotter, Amazonas-Flussdelfin, Fossas, Koalas, Delfine und div. Antilopenarten wie Bongos, Grosser Kudu usw. Im benachbarten Gelsenkirchen (ZOOM) läuft man verfehlten Besucherzahlen hinterher. Gute Arbeit leistet der Zoo Duisburg.
    (06.09.2015)
    BjörnN:   Ähnlich verhält es sich beim hoch gelobten Magdeburger Zoo - ansehnlicher Säuger- und Vogelbestand, ein Paar Reptilien, aber ein rudimentärer Bestand an Fischen und Amphibien.
    (06.09.2015)
    Michael Mettler:   Ich möchte Hannes\' Frage noch ergänzen: Welche Zoos sollten denn für Hannover hinsichtlich ihres Tierbestandes als Maßstab für Artenvielfalt dienen?

    Ich hätte gewiss nichts gegen einen Zoo Hannover mit \"Vollsortiment\". Andererseits diskutieren wir hier immer wieder darüber, wie sich benachbarte Zoos (im Sinne öffentlicher Tierhaltungen allgemein) aufeinander abstimmen sollten. Und dann bliebe eben festzuhalten, dass es in Hannover außerhalb des Zoos zwei Schauaquarien gibt (Sea Life und die \"Wasserwelten\" im Landesmuseum), die auch einige wenige größere Reptilienarten zeigen, und sich in etwas mehr als einer halben Stunde Fahrzeit per Auto in beliebten Ausflugsgebieten der Umgebung ein Insektarium (Schmetterlingsfarm Steinhude) und der artenreichste Vogelpark der Welt befinden. Übrigens wurde schon zu städtischen Zeiten des hannoverschen Zoos auf entsprechende Nachfrage hin immer darauf verwiesen, dass man Walsrode quasi als ergänzendes Angebot für den Besucher akzeptiere und deshalb keinen breiteren Vogelbestand im Zoo anstrebe. Wohl auch deshalb war das im Masterplan der 60er Jahre vorgesehene Kleinvogelhaus nie gebaut worden, denn damals stieg ja der Vogelpark Walsrode gerade zu Bedeutung auf. Allerdings ist auch das gleichzeitig geplante Kleinsäuger-/Nachttierhaus nicht umgesetzt worden, ohne dass es dafür ein paralleles Angebot außerhalb des Zoos gab. Ein Aquarium im Zoo (ebenfalls damals geplant und nach Berliner Vorbild zwecks getrennt möglichen Besuches an der Zoo-Außengrenze angedacht) ließ sich aus finanziellen Gründen nie realisieren und wurde später ganz ad acta gelegt.

    Laut Tierbestand vom 31.12.2014 (siehe VdZ-Homepage) hält der Zoo 15 Arten Wirbellose - eigentlich nicht wenig, aber nur zeitweise für den Besucher zu sehen (Terrarienraum der Zooschule, \"Kribbelcar\"). Dazu kommen 17 Reptilienarten und 1 Amphibienart, für die z.T. Ähnliches gilt, sowie 20 Fischarten (überwiegend in den Wassergräben und im \"Bach\" des Urwaldhauses), von den insgesamt 212 Tierarten des Zoos sind also exakt 25% weder Säugetiere noch Vögel. Das ist eigentlich gar nicht so wenig. Dazu möchte ich anmerken, dass auch bei anderen Zoos jene Tierarten zur Darstellung der Artenvielfalt mitgezählt und in Bestandslisten mitgerechnet werden, die überwiegend oder gänzlich hinter den Kulissen gehalten werden. Und die Zählweise entscheidet ja auch ein bisschen mit: Wenn man jede Wasserschnecke und jede Hausmeerschweinchenrasse als eigene Form mitzählt, wie das in manchen Zoos gemacht wurde/wird (und was vom zoologischen Standpunkt her durchaus gerechtfertigt ist), ließe sich die zahlenmäßige Vielfalt noch auf einfache Weise erhöhen.

    Man könnte Hannes\' Frage noch etwas anders ausdrücken: Für welchen Zweck fehlen noch bestimmte Tierformen? Um konkrete Besucherwünsche zu befriedigen, hielte sich die To-do-Liste in bescheidenem Rahmen, denn m.W. wird von den hannoverschen Besuchern nur immer wieder nach einigen wenigen Tierarten gefragt, die vor wenigen Jahren dem Umbau weichen mussten (Tapire und Riesenschildkröten) bzw. aus Platzgründen schon lange nicht mehr im Sortiment sind (Krokodile). Alle drei sind deshalb im neuen Masterplan berücksichtigt, wenn auch in unterschiedlicher Priorität. Einige Kleinsäuger und Kleinvogelarten je Themenwelt (!) würde auch ich gern zusätzlich sehen, aber sowas fällt ja trotz didaktischen Wertes nicht nur in Hannover eher unter \"Beiprogramm\".

    Bei manchen Arten(gruppen) ist es eh eine Frage persönlicher Vorlieben. Ich selbst \"bräuchte\" z.B. nicht unbedingt zwei Arten Krallenäffchen (statt einer davon würde ich lieber z.B. eine tropische Baumhörnchenart sehen) und hätte nichts gegen ein paar zusätzliche außereuropäische Haustierrassen. Bin mir aber durchaus bewusst, dass manch anderer Zoofan ganz im Gegenteil lieber noch mehr Primaten und/oder noch weniger Haustiere im Zoo sehen möchte.
    (06.09.2015)
    Holger Wientjes:   Wirbellose, Fische, Amphibien. Und Reptilien sind auch nur recht spärlich vertreten. Den Vogelbestand würde ich als guten Durchschnitt beschreiben und der Bestand an Säugern ist meiner Meinung, auch noch nach einigen Abgängen in jüngster Zeit, recht gut. Wobei hier der Schwerpunkt auf der populären Megafauna liegt. Kleinsäuger/Vertreter selten gezeigter Säugetier-Ordnungen sind eher rar.
    (05.09.2015)
    Hannes Lüke:   Was genau fehlt dem Zoo denn um eine breite Artenvielfalt darzustellen?
    (05.09.2015)
    Sebastian Gellert:   Aber bloß nicht zu viel Kulisse. Ein Problem vom Zoo Hannover ist die Tatsache, das man mit dem Bau von Kulissenwelten sich wirtschaftlichen Wachstum versprach, aber nicht die gewünschte Besucherzahl halten konnte, da der Neueffekt schnell verfliegt. Es fehlt dem Zoo die breite und interessante Artenvielfalt.
    (05.09.2015)
    Michael Mettler:   Planspiele für eine Umnutzung oder auch nur Umgestaltung der großen Geiervoliere erübrigen sich: Laut neuer Ausgabe des ZOOFREUND plant der Zoo, die Voliere abzureißen.

    Wird dann natürlich interessant, was mit der Fläche geschehen soll. Durch die vom Hauptbesucherweg abgehängte Lage bietet sich ja eigentlich an, daraus einen Hinter-den-Kulissen-Bereich zu machen, zumal ohnehin die Showarena in die Nachbarschaft verlegt werden soll und man dafür Backstagebereiche für die Show-Tiere braucht (Vielleicht sind dafür die drei kleinen Greifvogelvolieren noch ganz nützlich...?). Ansonsten könnte man auch das Parkhaus dorthin erweitern und dafür einen Teil der jetzigen offenen Parkplatzfläche ( den, der jetzt an Verwaltung und Eingangsbereich angrenzt) noch der zukünftigen dortigen Afrika-Erweiterung zuschlagen. Gern mit einer Voliere für afrikanische Geier ;-)
    (05.09.2015)
    Marcell Buechner:   Ist den schon in Sachen unterbringen von den Gibbons was passiert
    (05.09.2015)
    Marcell Buechner:   Weil ich denke das wird eine riesenaufwand mit der Voliere und der Umsetzung der showarena und streichelzoo
    (20.08.2015)
    Marcell Buechner:   Weil ich denke das wird eine riesenaufwand mit der Voliere und der Umsetzung der showarena und streichelzoo
    (20.08.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Es gab noch keinen Baubeginn und auch bisher keine veröffentlichten Planzeichnungen. Mit Baubeginn rechne ich im Winterhalbjahr 2015/16.
    (19.08.2015)
    Marcell Buechner:   Wie sieht es eigentlich aus mit der begehbarer vogelvoliere aus wann fangen den die Bauarbeiten an
    (19.08.2015)
    Marcell Buechner:   Das dauert noch ein wenig bis die neue Anlage gebaut ist
    (31.07.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Sehr traurig, kann aber immer mal wieder passieren. Ich hoffe, dass der nächste Nachwuchs erfolgreich heranwächst. Neue weibliche Drills wären in Hannover auch nicht schlecht. Vielleicht kommen nach Fertigstellung der neuen Anlage auch endlich mal wieder junge Weibchen in die Gruppe.
    (30.07.2015)
    Marcell Buechner:   Drama im Zoo Drill Männchen verletzt Nachwuchs tödlich
    (29.07.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Vielleicht wurde die Pille ja mittlerweile auch abgesetzt.
    (21.07.2015)
    Michael Mettler:   Bei acht Monaten Tragzeit wird\'s dann aber allmählich Zeit, die Pille abzusetzen....
    (20.07.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Vorerst soll er nur mit einer Kuh, nämlich mit Victoria, züchten. Die anderen Kühe bekommen die Antibabypille. Allerdings bekommt Victoria im Augenblick auch noch die Antibabypille, da man möchte, dass der Flußpferdnachwuchs erst zu Beginn der Saison 2016 zur Welt kommt und nicht in den Wintermonaten.
    (20.07.2015)
    Hannes Lüke:   Ist bekannt mit wie vielen Kühen er züchten soll? Oder soll es beim kuscheln bleiben?
    (20.07.2015)
    Michael Mettler:   Laut neuer JAMBO! gab es bereits eine Zusammenführung der Flusspferde Max und Victoria, und Max soll die anderen Kühe \"nach und nach kennen lernen\".
    (19.07.2015)
    Marcell Buechner:   Naja denke die Bauarbeiten beginnen nach der Saison für die Voliere und showarena
    (05.07.2015)
    Michael Mettler:   100.000 Jahreskarten würden bei anderen Zoos, die ihre Besucherzahlen nach VDZ-Schlüssel hochrechnen, schon mal satte 2 Mio. Besucher "bringen". Nimmt man die Zahl der Tageskarten von 2013 (525.479 laut Jahresabschluss) als Grundlage für die in diesem Jahr in der Presse erwähnte Zunahme von 10,5% bei Tageskarten, kämen rund 0,58 Mio. Besucher hinzu. Freikarten nicht eingerechnet, hätte der Zoo Hannover also 2014 um 2,5 Mio. Besucher gehabt, wenn er nach VDZ-Schlüssel rechnen würde. Das wäre dann - verglichen mit den anderen Besucherzahlen auf der VDZ-Homepage - der Spitzenplatz in Deutschland...
    (03.07.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Ein paar Zahlen und politisches aus der BILD: "Hannover – Mehr Platz für Elefanten, Neubau "Wasserloch-Voliere" und "Madagaskar-Park", Abriss Tropenhaus, neue Wirtschaftshäuser... Der Zoo-Umbau kann starten!
    Politiker aller Parteien stimmten im Regionalplanungs-Ausschuss für die Baupläne bis 2025 und einen Zuschuss in Höhe von 34 Mio. Euro.
    Weitere 40 Mio. Euro nimmt der Zoo als Kredit auf. Das Geschäftsjahr 2014 schloss der Zoo mit einem Plus von 25 000 Euro ab – statt des geplanten Defizites von 1,1 Mio. Euro
    Denn: 2014 wurden fast 100 000 Jahreskarten verkauft – rund 17 500 mehr als 2013." (http://www.bild.de/regional/hannover/zoo-hannover/politik-gibt-gruenes-licht-fuer-zoo-lifting-41617390.bild.html)

    (03.07.2015)
    Marcell Buechner:   Gibt es was neues zu berichtigen
    (30.06.2015)
    Marcell Buechner:   Ok der Wirtschaftsbereich entsteht so langsam und in die Condor Voliere wird in den nächsten Monaten keiner anziehen laut Schild vor der Voliere heute war nur ein bartkautz zu sehen auf der streichelwiese nur noch 8 Erwachsene Ziegen und 10 Babys zusehen
    (17.05.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell: Das sind Kronenkraniche.
    (17.05.2015)
    Marcell Buechner:   Die Paradies Kraniche sind noch da
    (17.05.2015)
    Marcell Buechner:   Der jetzige Weg bleibt bestehen hoch zum Gorilla Berg und links neben dem Weg entsteht quasi die Afrika Voliere plus das Gehege der Gibbons
    (03.05.2015)
    Michael Mettler:   Dass mit der Afrikavoliere auch der gesamte Besucherweg bis zur Gorilla-Anlage überspannt werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Das hätte zur Folge, dass für Besucher, die eine solche Voliere nicht betreten dürfen (weil sie einen Hund dabei haben) oder wollen (weil ihnen fliegende Vögel unangenehm sind) der Rundweg unterbrochen wäre und ihnen ein Riesenumweg zu den Gorillas "gegen den Strom" zugemutet werden würde.
    (03.05.2015)
    Marcell Buechner:   Naja da wird wohl mehr Aufwand sein da die Voliere bis zum Gorilla Berg gehen soll wenn ich es richtig verstanden habe
    (02.05.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe davon aus, dass der Bau der Afrikavoliere frühestens nach Saisonende im Oktober oder November beginnen wird, da im Rahmen des 150jährigen Zoojubiläums ein vielfältiges Programm geboten wird und man diese Veranstaltungen vermutlich nicht durch Baumaßnahmen behindern will. Auch muß die Voliere vermutlich noch geplant werden und eine neue Unterkunft für die Gelbwangengibbons gesucht werden. All dieses wird sicherlich noch geraume Zeit dauern. Ich gehe von einer Fertigstellung der Voliere frühestens im Sommer nächsten Jahres aus.
    (01.05.2015)
    Marcell Buechner:   Ich bin gespannt wann die Bauarbeiten für die neue Afrika Voliere beginnen
    (01.05.2015)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Flusspferdbulle Max lebt sich im Erlebnis-Zoo ein

    Die Flusspferdweibchen im Hippo-Canyon des Erlebnis-Zoo Hannover drücken sich die Nasen platt. Hinter der trennenden Glasscheibe ruht ein Traum von einem Mann im angenehm warmen Wasser: Er ist groß, kräftig (2,7 Tonnen schwer), hat dunkle Augen, die bis auf den Grund des Sambesi schauen können und einen modernen Stoppelbart am markanten Kinn. Himba, Kiboko, Victoria und Cherry schmachten ihn an.

    Max (19) heißt der neue Flusspferdbulle, der vor einigen Tagen aus dem Opel-Zoo in Kronberg nach Hannover kam und hier für Nachwuchs sorgen soll. Die Zeichen dafür stehen gut (nimmt man platt gedrückte Nasen als Zeichen). Schon als Max zum ersten Mal den Stall betrat, wurde er von lautstarken Rufen der Weibchen begrüßt. Kaum watete er in sein separates Innenbecken, versuchten sich die Flusspferde im Klettern, um die trennende Mauer irgendwie zu überwinden. Erfolglos. Klettern gehört eben nicht zu den Stärken von Flusspferden.

    Kiboko & Co. müssen sich noch ein wenig gedulden. Erst wenn Max sich richtig eingelebt hat und alle Wege kennt, wird es zum „Herrenbesuch“ kommen. Voraussichtlich wird Max zuerst Cherry (16) kennenlernen. Sollten die Chemie zwischen den beiden stimmen, kommt es hoffentlich zu dem, was Grzimeks in der „Enzyklopädie der Säugetiere“ wie folgt beschrieb: Flusspferde paaren sich im Wasser, die Paarung dauert bis zu einer halben Stunde. Das Weibchen ist dabei völlig untergetaucht und streckt nur gelegentlich die Nase zum Luftholen über den Wasserspiegel. Der Bulle reitet in der für Säuger üblichen Weise auf.

    Wenn auch das geklappt hat, wird (hoffentlich) etwa acht Monate später das erste Flusspferdbaby seit 2006 im Erlebnis-Zoo geboren! Aber bevor all das (hoffentlich) passiert, wird es noch ein wenig dauern. Und so lange werden sich die Weibchen wohl weiter die breiten Schnauzen noch ein wenig platter drücken.

    Die Flusspferdweibchen: Kiboko (31), Victoria (17), Cherry (16), Himba (14)

    Herkunft: Afrika
    Nahrung: Gras
    Größe: 165 cm hoch
    Gewicht: Bis zu 3200 kg
    Tragzeit: 240 Tage
    Geschwindigkeit: Bis zu 48 km/h
    Erreichbares Alter: Bis 61 Jahre in menschlicher Obhut

    (24.04.2015)
    Michael Mettler:   Und noch ein Rückgriff auf meinen zuletzt am 25./26.2. in diesem Thread geäußerten Gedanken, die Pinselohrschweine mit den Flusspferden zu vergesellschaften: Bei meinem gestrigen Besuch bemerkte ich, dass die von mir angedachte Zuflucht-Ecke für die Schweine inzwischen tatsächlich existiert (siehe Foto). Bei meinen zuletzt leider nur spärlichen Besuchen im Zoo, bei denen ich zudem nicht immer die Hippo-Anlage aufsuche, kann ich allerdings nicht sagen, wann die Änderung vorgenommen wurde - und natürlich auch nicht, welchem Zweck sie dienen wird (im Moment haben die Hippos ja offenbar noch Innendienst).
    (21.04.2015)
    Michael Mettler:   Übrigens: Fidel heißt tatsächlich auch offiziell so. Habe mal nach ihm gegoogelt und dabei ein Zeitungs-Preisausschreiben von 2013 gefunden, bei dem man u.a. die Zoo-Patenschaft für "Fidel, den kubanischen Flamingo" gewinnen konnte.

    Mir ist erst auf den Fotos aufgefallen, dass Fidel gar nicht beringt ist. Hoffentlich weiß man im Zoo überhaupt noch, was man da für einen "Oldtimer" im Bestand hat :-)
    (20.04.2015)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Nein, noch weist an der Ex-Kondorvoliere nur ein Aushang darauf hin, dass sie leer bleibt, bis Bronzeputen dort einziehen.
    (20.04.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   @ Michael: Du hast Recht, die Krickente habe ich selbst am 15.04. auch wieder gesehen (und sogar ein paar schöne Fotos machen können). Habs vergessen zu schreiben. Faultiere habe ich am 12.04. noch gesehen - beim Besuch ein paar Tage später war ich wegen hundeartiger Begleitung nicht im Urwaldhaus.

    Habe neben den Säbelschnäblern auch balzende/sich paarende Rotschenkel gesehen. Der Moorentenerpel hat seine Dame der Wahl auch recht stark verfolgt.

    Waren die angekündigten Bronzputen schon in der Kondorvoliere? Theoretisch könnten mit "Bronzeputen" im Übrigen auch Wildtruthühner gemeint sein. Mit den Rabenkrähen muss man sich bei Zeiten mal was einfallen lassen - oder sie ausschildern und mit dem größten Krähenschwarm in einem Zoo weltweit werben...
    (20.04.2015)
    Michael Mettler:   Hm, habe ich missverständlich ausgedrückt: "...seit Jahren mehr Kubaner" soll nicht eine wachsende Zahl bedeuten, sondern dass seit Jahren mehr als nur ein Kubaflamingo in der Liste steht.

    Anbei der Beleg dafür, wie fidel der alte Fidel noch ist ;-) Ob er seinen Namen jemals offiziell im Zoo trug, weiß ich nicht; in einer Tageszeitungsserie über Tierpersönlichkeiten im Zoo, die in den 80-er Jahren gelaufen sein müsste, wurde er bereits als der Letzte seiner Art im Zoo bezeichnet und eben Fidel genannt, und seitdem habe ich immer wieder mal gezielt nach ihm Ausschau gehalten. Aus diesem Artikel habe ich in Erinnerung, dass er noch aus der Ruhe-Ära stammen soll, aber leider nicht das Jahr (muss mal suchen, ob ich den Artikel vielleicht sogar irgendwo noch habe). Aber da die Ruhe-Ära im Dezember 1971 endete, ist er jetzt mindestens 44 Jahre im Zoo. "Dienstälter" - falls Fidel nicht schon früher gekommen ist - wäre dann nur noch Schimpansenmann Maxi (seit 1966 im Zoo).
    (20.04.2015)
    Michael Mettler:   Ich war heute im Zoo. Zu Fragestellungen in vorangegangenen Beiträgen: In der Strandvoliere ist der Krickerpel noch da (gesehen, ein Weibchen hat er m.W. schon lange nicht mehr). Und auch einen Mäusebussard müsste ich in der Großvoliere noch gesehen haben, denn es waren drei kleinere Greifvögel zu entdecken - zwei waren im Flug zu sehen und definitiv Schwarzmilane (trotz des baumbestandenen Flugraums zeigte einer davon sogar einen Rückwärts-Looping in der Luft!), und da von dieser Art nur zwei Vögel im Bestand sein sollen, müsste der dritte, etwas versteckt im Hintergrund hockende Kleingreif dann wohl ein Bussard gewesen sein... Übrigens fühlen sich die Rabenkrähen in der Großvoliere inzwischen so heimisch, dass sie Nester in den Bäumen bauen.

    Anhand der Fundamente des neuen Personalgebäudes ist jetzt erkennbar, dass die gerade Seite des im Grundriss E-förmigen Gebäudes entlang der Straße verläuft und die drei "E-Balken" zur Zooseite zeigen. Ihre Vorderkante ist dabei nur geschätzte 8 bis 10 Meter von den Grabenkanten der Pinselohrschwein- und Pferdeantilopenanlage entfernt - ist also nichts mit einem großen freien Platz vor dem Gebäude, wie er auf der Entwurfzeichnung zu sehen ist - der dient dort offenbar wirklich nur der besseren optische Wirkung des Entwurfes.

    Kleinere Beobachtungen beim Rundgang: Erste Säbelschnäblerpaare brüten, ein Paar Sandregenpfeifer ist bei Nistplatzvorbereitungen. Die Nilpferde schieben noch Innendienst; der Kronberger Bulle Max (laut Aussage eines zufällig anwesenden Zoomitarbeiters 2,8 Tonnen schwer, wie beim Transport ermittelt) und die hannoverschen Kühe beobachten sich sehr interessiert gegenseitig durch die trennende Scheibe. Und auch ich kann eine Nicht-Sichtung vermelden: Kein einziges Faultier war in der Urwaldhaus-Anlage zu sehen. Ausgeschildert sind sie allerdings noch, ihre Mitbewohner (Goldaguti/Weißbüscheläffchen) waren vorhanden. Alpakas nicht (mehr?) im Streichelgehege, sondern Mitbewohner auf der Lama-Capybara-Anlage.

    Kondor Jogi und die beiden Steppenadler wurden an den Vogelpark Irgenöd abgegeben, sind für dort auch schon in der Zootierliste aufgeführt. Nach Jogis Abgang könnte der einzelne Kubaflamingo Fidel jetzt der älteste Vogel im Zoo sein (habe ich heute gezielt in der Flamingogruppe gesucht und gefunden) - oder zumindest einer der ältesten, denn es könnten auch noch alte Chileflamingos in der Gruppe sein (die natürlich unter vielen Artgenossen schlecht als Individuen erkennbar sind). Zwar gibt der Zoo in seiner Tierbestandsliste seit Jahren mehr Kubaner an, aber die anderen sind m.E. Kubaner-Chilenen-Mischlinge (Gefieder ähnlich Kubaner, aber Beinfärbung ähnlich Chilene - drei Stücke gesehen). Fidel ist mit einer Chilenin liiert, zufällig konnte ich einen Paarungsversuch beobachten...
    (20.04.2015)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Teilweise sind die genannten Formen nach aktueller Systematik sogar auf ARTebene unklar bzw. gemischt, siehe Hulman. Und die aufgelisteten Beispiele sind noch nicht mal vollständig, da fehlt z.B. noch der Kleine Kudu (die Herkunft der Gründertiere der europäischen Zoopopulation ist nicht vollständig bekannt).

    Das mit der Revision der Pferdeantilope ist so eine Sache, denn offenbar gibt es unterschiedliche Ansichten zur Grenzziehung zwischen den beiden Formen equinus (Ost- und Südafrika) und koba (West- bis Ostafrika). Groves & Grubb hatten sich darin in den letzten Standardwerken noch nicht festgelegt, in einem neuen Werk "Bovids of the World" von Jose Castello wird aber die frühere Unterart bakeri (die u.a. im Norden Ugandas und im Südsudan vorkommt) zu koba gestellt. Die Tiere im südlichen Uganda wurden dagegen früher zu langheldi gerechnet und jetzt zu equinus gestellt. Die Gründertiere der durchgängig bis heute bestehenden hannoverschen Zuchtgruppe waren zwei Kühe aus Sambia (Fanggebiet ca. 325 km nordwestlich von Lusaka) und ein Bulle aus Nordost-Uganda (Fanggebiet in Karamoja, ca. 210 km nordöstlich von Entebbe) - die detaillierten Angaben verdanke ich einem früheren Briefwechsel mit ihrem Importeur Hermann Ruhe vor über zwanzig Jahren. Falls die von Castello verwendete Systematik also dem neuesten Kenntnisstand entspricht, wäre die europäische Population nun doch "wieder" eine Hybridpopulation aus den beiden noch anerkannten Unterarten, denn auch die zahlenmäßig größte Gründergruppe, ein Import von Dvur Kralove, stammte m.W. aus Karamoja, und die hannoversche Uganda-Sambia-Linie dürfte im Laufe der Jahrzehnte vermutlich flächendeckend die Zuchten beeinflusst haben.
    (13.04.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Die neue Huftierkomi hatte mich auch etwas verwundert. Auch aus dem Grund den du angesprochen hast. Meine Vermutung beruht auf diese Ausführung im Artikel. Aber natürlich kann sich das, gerade bis 2021, noch ändern.

    Die Abgabe der Elenantilopenherde, um die Fläche für die (nach der neusten Revision unterartreinen) und wichtige Zuchtgruppe der Pferdeantilopen zu nutzen, würde ich ebenfalls als sehr sinnvoll erachten.
    Aber nicht nur bei den Elen und Steppenzebras würde ich mir ein umstellen auf ein unterartreinen Bestand wünschen. Neben diesen ist es bei den in Hannover gehaltenen Thomson-Gazellen, Springböcken, Asiatischen Elefanten, Flusspferden, Rotduckern(?), Drills(?), Vikunjas, Großen Maras, Nandus, Goldagutis, Erdmännchen, Präriehunde, Waschbären, Weißkopf-Seeadler, Rothörnchen, Zwergmuntjaks, Blauzungenskink, Kirk-Dikdiks, Weißkehlmeerkatzen und Hulmans ein generelles Reinheitsproblem (ohje so ein Wort zu schreiben kostet ganz subjektiv doch ein wenig Überwindung) in Zoos. Einige von den genannten sind zumindest fraglich. Dann gibt es ja die immer noch anhaltende Arthybridenzucht bei den Flamingos. Die unterartunreinen Schimpansengruppen werden wie in Hannover wohl auslaufen. Die Asiatischen Elefanten und andere werden allerdings, natürlich im Konsens mit dem Zuchtpogrammen, werden in Hannover erfolgreich nicht unterartrein gezüchtet. Man muss aber sagen, dass Hannover im Vergleich des Unterartpurismus zumindest nicht allzu schlecht abschneidet. Mit Karibus, Ostsee-Kegelrobben, Berberlöwen, Timberwölfen und Nordafrikanischen Straußen (hier sogar ein Zuchtprogramm für diese Unterart) sind aber auch unterartreine Gruppen vorhanden, wo es in anderen Einrichtungen noch nicht so ist. Natürlich sind die Statusvaliditäten der Berberlöwe und Kegelrobben nicht wirklich geklärt. Aber in beiden Fällen sind es die reinste Form. Die Kegelrobben wären demnach dann sogar Populationsrein. Import- und Umstellungsbemühungen wären also insgesamt angesagt - beides wird aber durch sich vermehrende Auflagen und Regelungen immer schwieriger. Leider sind es nicht nur die Artenschutzbestimmungen, die ex-situ-Programme zunehmend schwierig machen.
    (13.04.2015)
    Michael Mettler:   Auch wenn es Transportaufwand bedeutet: Warum nicht den Besatz der beiden Afrikasteppen komplett tauschen, sobald das neue Giraffenhaus steht, statt eine Riesengruppe Huftiere an Giraffen als neue Mitbewohner gewöhnen zu müssen (und natürlich auch umgekehrt)? Die Tiere einer solchen Gehegegemeinschaft kennen sich untereinander individuell und wissen, wie sie miteinander zurecht kommen. Nicht umsonst hat der Zoo die beiden hier geborenen Bergzebrastuten behalten, die in der artlich gemischten Gehegegesellschaft aufgewachsen sind, und dafür ihre Mütter abgegeben, deren Eingewöhnung in die Gemeinschaft seinerzeit nicht einfach war.

    Gerade WEIL es zwei Steppenanlagen bleiben sollen, würde mich eine weitere Haltung von zwei Zebraformen nicht wundern, selbst wenn der Normalbesucher sie kaum als unterschiedlich wahrnehmen dürfte. Zebras sind nun mal populärer als Antilopen und machen das Bild der Anlage "bunter". Analog zum Wunsch vieler Zoofans, Zoolöwen durch unterartreine Tiere zu ersetzen, wäre übrigens auch mal der Aufbau gesichert unterartreiner Zuchten von Steppenzebras anzudenken. Was jetzt in den Zoos herumläuft, ist ja eher nach Phänotyp als nach Abstammung benannt und hat z.T. im Laufe der Zeit sogar in manchen Zoos die Unterartzuordnung gewechselt.

    Bei meinem angedachten Kompletttausch muss ich übrigens das "komplett" insofern relativieren, als man bei dieser Gelegenheit die Elen- durch die Pferdeantilopen ersetzen könnte. Wenn schon Antilopenarten wegfallen sollten, dann doch eher nicht bedrohte. Und vielleicht sind ja bis zur Sambesi-Erweiterung auf der jetzigen Eingangsfläche schon Riesenelen verfügbar (siehe Überlegungen der EAZA Antelope & Giraffe TAG), für die sich ein Umdenken lohnen würde ;-)

    Auf die Umgestaltung im Bereich des alten Antilopenringes bin ich am meisten gespannt. Wenn eines Tages das Giraffenhaus durch einen Neubau ersetzt wird, wäre es immerhin nützlich, zumindest einen Teil der Bewohner in anderen Gehegen "zwischenlagern" zu können. Dabei denke ich vor allem an die jetzige Nyala-Anlage und auch an die der Pinselohrschweine (deren Stallgebäude wie schon mal erwähnt einzeln steht, also bei Abriss des benachbarten Pferdeantilopenstalles nicht in Mitleidenschaft gezogen würde). Und noch steht das Giraffenhaus für einige Jahre, da wäre es schade, die jetzige Kudu-Anlage wegzureißen. Deshalb tippe ich darauf, dass nicht auf einen Schlag sämtliche Anlagen abgerissen werden. Ein Abriss der Pferdeantilopenanlage samt Stall, Antilopen-Wirtschaftsbereich und Kiosk sowie der Wegfall der Show-Arena würde schließlich schon reichlich Fläche für einen Streichelkral bringen (und ganz nebenbei einen neuen Eindruck von Weitläufigkeit schaffen).
    (13.04.2015)
    Holger Wientjes:   O.k., danke Dir für die Info ! Dann warten wir ´mal ab, wie es letztendlich kommt. Nur schade, dass ein ehemaliges Aushängeschild Hannovers (der Antilopenbestand) so ausgedünnt wurde und weiterhin wird.
    (12.04.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   @Holger: In der Neuen Presse werden Thomson-Gazellen, Impalas, Elenantilopen und Nordafrikanische Strauße als zukünftige Mitbewohner der Giraffen im einzelnen genannt. Das hört sich für mich stark nach einer vom Zoo vorgegeben Liste an. Es kommt ein bisschen darauf an, in wie weit die Anlage flächentechnisch erweitert wird (man denke an die noch zu enstehende Laufhalle) - ich kann nicht einschätzen wie das vom Platz mit den Giraffen dann aussehen wird. Wenn also an den Anfang des Zoos keine Zebras mehr zu sehen sein sollten, müsste eine weichen, während eine weitere auf der aktuellen Giraffenanlage bleibt/kommt. Auf der aktuellen Giraffenanlagen werden einige "Antilopen- und Gazellenarten" leben. Sicher werden dort Pferdeantilopen einziehen. Wenn man die Beschreibung wörtlich nehmen würde, würden zumindest die Springböcke bleiben. Bleiben noch Kudus, Nyalas und Blessböcke zur Wahl. Noch ein Tipp von mir :D : Zumindest Nyalas und Rotducker werden gehen. Für den optischen Artenkontrast des ONB würden Zebras an dieser Stelle auch Sinn manchen. Dann wären nicht "nur Antilopen" auf der großen Anlage zu sehen. Zumal nehmen die meisten Besucher zwei verschiedene Zebraarten im Zoo überhaupt nicht wahr. Wie gesagt, es ist eine recht wage Vermutung - und mit nichten eine Hoffnung! ;) Man muss auch festhalten: Die letzte starke Reduzierung des ehemals überaus herausragenden afrikanischen Huftierbestandes steht wohl nun planmäßig die nächsten Jahre an.
    (12.04.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Ich habe schon seit langem kein Weibchen mehr gesehen. Der Erpel hat auch immer die andere Enten bedrängt - was ich als Verhalten mangels Weibchen gedeutet habe. Da in diesem Jahr die Afrikavoliere entstehen soll, kann ich mir vorstellen, dass (wenn es eine Einzelhaltung war) man das Tier abgegeben hat (aber ebenso, dass ich den Vogel übersehen habe :D ). Ich hoffe im übrigen, dass die Moorenten mit nach Kibongo ziehen (da ja auch in Afrika heimisch), da ich die Beteiligung an dem regionalen Wiederansiedelungsprojekt auch als Statement sehe.
    War es nur ein Steppenadler? - Ich dachte es wären zwei.
    (12.04.2015)
    Holger Wientjes:   @Gerrit Wehrenberg: Wie kommst Du zu der Einschätzung, dass eine Zebraart abgegeben werden könnte ?
    (12.04.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Der Steppenadler wurde abgegeben, weil er sich in der Geiervoliere nicht besonders gut gegenüber den Insassen verhalten hat. Steppenadler lassen sich zumindest in kleineren Flugvolieren wohl nicht besonders gut mit anderen Arten vergesellschaften, da Hannover ja auch in der Vergangenheit schon ähnliche Problem mit Steppenadlern in der Geiervoliere gehabt hat.
    Am Donnerstag war zumindest noch eine männliche Krickente in der Strandvoliere zu sehen. Ob das Weibchen noch da ist weiß ich allerdings nicht.
    (12.04.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Mich erstaunt immer wieder wie das Männchen der Nördlichen Seebären heranwächst. Dies waren alle Weibchen in der Schau. Ein Jungtier hat sich allein auf dem großen Felsen mit Holzplattform im Wasser gesonnt - dort habe ich die Seebären bisher auch noch nicht gesehen. Der junge Seebär scheint etwas mutiger zu sein.
    (12.04.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Besuch im Heimatzoo:

    Es waren drei Kronenkraniche zu sehen. Ein frischgeborenes Wildkaninchen war mitten auf der Stelzvogelwiese. Die Kraniche betrachteten erstarrt während die Nimmersatte unsicher das Jungtier rumwarfen. Den Ausgang kenne ich nicht. Der Straußenhahn ist wirklich prachtvoll. Er hat die Henne mit aufgestellten imposant weißgefiederten Flügeln getrieben. Ob dies Paarungsverhalten war, sei dahin gestellt (Foto). Die große (offensichtlich morsche) Eiche zwischen Großer Steppe und Kinderpakur auf der Eingangsbereichseite wurde bis auf den Stamm kleingesägt.

    Der Eiderentenerpel bekommt langsam sein Prachtkleid. Bei den Seebären waren nur 1,3 + Jungtier zu sehen. Gab es Todesfälle oder doch lieber Geburten (hinter den Kulissen)?
    Habe mir, nachdem Gudrun davon geschrieben hatte, die neue Show in Yukon Bay angesehen. Ja sie hat Kunststückchen der Tiere enthalten, ja es gibt kostümierte Tierpfleger, ja sie ist mit Filmmusik unterlegt - aber warum nicht?! Es wurde sogar erklärt wie man diese Tricks beibringt und auch warum man sie macht. Die "Effekte" (starker Seegang etc.) wurden zur Geschichtserzählung genutzt. Zumindest vor einiger Zeit gab es das Motto: "Nur was der Mensch kennt, kann er lieben. Nur was der Mensch liebt, kann er schützen" - (oder so ähnlich). Nachdem heutigen sonnigen Sonntag war es recht voll im Zoo. Die meisten dieser Besucher erreicht man mit Emotionen. Über Emotionen lernt man. Die Show war darüberhinaus informativ und man hat sich Gedanken gemacht und Mühe gegeben. Ich kann Gudrun nur zustimmen! Und wenn die Hauptmessage Arten- und Naturschutz ist - wofür denn sonst dieses harmlose und eben nicht sinnlose Beiwerk nutzen.
    Beim Weißkopfseeadler in Yukon Bay kommt langsam das weiße Gefieder durch.

    Der riesige Bambus im Urwaldhaus wurde zusammengesägt. Die dicken Stämme halten nun als Deko her. Ich hatte immer den Gedanken, dass die Pflanze irgendwann das Glasdach durchstößt

    Die Steppenadler waren nicht mehr ausgeschildert und habe sie wie auch die Mäusebussarde nicht gesehen. In die nun verweiste Kondorvoliere sollen die Bronzeputen ziehen. Die Kampfläufer bekommen ebenfalls ihr Prachtkleid. Die Krickente konnte ich nicht entdecken (sie ist aber noch ausgeschildert). Rotschenkel balzten und paarten sich.

    Neben Hulmans, Maras, Roten Riesenkängurus, Bennetts und Erdmännchen haben auch die Kamerunschafe und Nyalas Jungtiere. Die Kormorane brüten wieder.

    Überall auf Besucherwegen und in Gehegen hat die momentane Krötenwanderung stattgefunden.

    Ich bin gespannt wann die Bauarbeiten für die ersten Umgestaltungen beginnen. Das Fundament des Personalgebäudes entsteht. In dem NP Artikel über den Masterplan wurde im Übrigen die vom Zoo verwendete Zooplan-Version genutzt. Südamerika ist dort nicht eingezeichnet. Eigenartig fand ich die Tatsache, dass von der aktuellen Show-Arena als "Provisorium auf der ehemaligen Bärenanlage" geschrieben wurde, man aber die Tribünenkonstruktion wiederverwenden möchte (+ durch die Flugshows begrenzte Überdachung). Der rückwärtige Trainer-/Tierbereich soll großzügiger ausfallen und direkt an den Wirtschaftsweg angrenzen.
    In dem Artikel hört es sich auch so an, als würden Drills mit Meerkatzen vergesellschaftet. Ich schätze das der "Drill-Wald" als ein Gehege falsch verstanden wurde. Der Elefantenbullenanlage soll sogar ein Teil Geländes des dann ehemaligen Tropenhauses zugeschlagen werden. Das kann ich mir noch nicht richtig vorstellen. Allerdings geht es wohl dem Hügel zumindest teils an den Kragen.
    Ich schätze man wird sich auch von einer Zebraart trennen - ich tippe auf die Steppenzebras. Die Streichelwiese am jetztigen Antilopenring soll 4000 Quadratmeter groß werden. Sie wird ausdrücklich im afrikanischen Stil erbaut und es soll "Ruhemöglichkeiten" geben und zur "Entschleunigung" beitragen. Wenn man das mal ausmisst, dürfte der geplante Streichelbereich lediglich Showarena und aktuelle Kuduanlage mit Besucherwegen betreffen.
    (12.04.2015)
    Marcell Buechner:   Wenn Sie die größeren Raubvögel abgebe kann man dort eine eulengrotte bauen
    (10.04.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich war am 8.4. und 9.4. mal wieder im Zoo Hannover und habe mir auch die neue Show in Yukon Bay angesehen. Diese hat mir sehr gut gefallen, da auch stark auf die Bedrohung der Tierwelt durch die Menschen und die Aufgabe der Zoos eingegangen wird. In kurzen Szenen wird die Besiedlung Kanadas durch den weißen Mann dargestellt, dann einige gesellschaftliche Entwicklungen aus dem 20. Jahrhundert (Ant-Kriegs-Bewegung, Hippies) und dann die Entwicklung moderner Zookonzepte mit dem Schwerpunkt auf dem medizinischen Training von Robben. Natürlich gibt es auch typische Showelemente wie Tanz und Gesang oder auch Wasserfontänen und starker Wellengang, aber immer gelungen in das Showkonzept integriert. Natürlich gibt es auch wieder die bekannten Seelöwennummern der bisherigen Shows, aber kein Rudi Rentier als Gehilfe des Weihnachtsmanns mehr sondern Rentiere, die einen Schlitten der Inuit ziehen. Auch wurden endlich die Kegelrobben richtig in das Showprogramm integriert und zeigen sehr schön das medizinische Training (mit guten Erläuterungen). Der Weißkopfseeadler macht natürlich auch wieder bei der Show mit, deren Texte teilweise sehr aufwühlend und auch informativ sind, was die Bedrohung der Natur durch den Menschen angeht. Auch andere Besucher waren von der Show in der aktuellen Form sehr berührt. Zoofreunden, die nicht generell gegen die Tiershows im Zoo Hannover sind ist der Besuch sehr zu empfehlen. Primitiv ist sie auf keinen Fall.

    Weitere Neuigkeiten: Es gibt dreifachen Nachwuchs bei den Erdmännchen.
    - Jungtiere bei Kleinen Kudus und Nyalas
    - Weißkopfseeadler brüten wieder
    - Der letzte Andenkondor wurde an einen Vogelpark abgegeben, wo noch ein allein lebendes altes Weibchen lebt und versteht sich wohl schon ganz gut mit der zukünftigen Partnerin. Die drei Greifvogelzuchtvolieren sollen zukünftig nur noch mit kleineren Arten besetzt werden.
    Die Elefanten haben Baumwurzeln mit noch anhaftendem Mutterboder als Beschäftigungsmaterialien bekommen und nutzten diese am Mittwoch auch mit Begeisterung.
    - Nachwuchs gibt es auch bei Maras, Roten Riesenkänguruhs, Hulmans und Bennettkänguruhs.
    - Die ehemalige Paradieskranichanlage ist im Augenblick ohne Besatz.
    - Flamingos und männlicher Nordafrikanischer Strauß zeigen im Augenblick ihr Hochzeitsgefieder und sind in Paarungsstimmung. Die Kuhreiher sind jetzt wieder im Freiflug zu sehen und mit Nestbau beschäftigt.
    (10.04.2015)
    Marcell Buechner:   Der zoo bekommt Zuwachs durch ein Nilpferd Männchen aus dem Opel Zoo
    (04.04.2015)
    Marcell Buechner:   Ich bin eig sehe gespannt auf die Layouts von der neuen Afrika Voliere
    (23.03.2015)
    Michael Mettler:   @Timo Felker: Gute Frage. Immerhin muss sie ja im Ernstfall auch einen anfliegenden Großgreif aushalten ;-)
    (22.03.2015)
    Timo Felker:   Hält die Konstruktion denn daran kletternde Berberaffen aus?

    Mir würden noch Luchse einfallen. Leben immerhin auch in Europa, sind bedroht und würden thematisch so noch halbwegs reinpassen.
    (22.03.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Falls der Waldrapp-Killer ein Marder war, nützt engmaschiger Zaun nur untenherum auch nichts.

    Von deinen übrigen Kandidaten passen die meisten durch die Gittermaschen: Wo eine Rabenkrähe reinkommt (und davon sitzen ja reichlich in der Voliere), kommt auch eine Amazone raus. Dass ein Austausch gegen feinmaschigeres Gitter bei dieser Volierenkonstruktion nicht möglich sein soll, hatte ich schon erwähnt.

    Berberaffen wären noch eine Möglichkeit, die brauchen kein geheiztes Haus und es würden nur sehr junge Tiere durch die Maschen passen. Aber selbst das ist ja nicht unbedingt erstrebenswert - vor allem wegen des angrenzenden Parkhauses...

    Um ein zusätzliches Besucher-Highlight nach dem Verlassen der Showarena zu schaffen, würden mir noch Schneeleoparden einfallen. Die wären dort zwar thematisch abgehängt vom Asienbereich, aber die jetzigen Greife passen ja auch nicht ins Geokonzept.
    (21.03.2015)
    Ulli:   Waldrappen wie früher - unten engerer Zaun um die Anlage fuchs-sicher zu machen
    Reihervoliere - egal welchen Kontinents
    Amazonen, Graupapageien
    warum nicht selbst Geier - geht andernorts auch
    warum unbedingt Vögel ... Totenkopfäffchen, Weißkopfsakis, Kopje mit Klippschliefernm und Vögeln

    (21.03.2015)
    Marcell Buechner:   Aber wieso beseitigt man diese Trümmer nicht einfach nach dem Abriss des Tropenhaus kommt man doch dann an den Berg ran oder ist das entfernen zu teuer
    (21.03.2015)
    Michael Mettler:   Der Wall, der den gesamten Volierenkomplex rückseitig begrenzt, ist der verbliebene Überrest eines einstmals ausgedehnteren, begrünten Trümmerberges, der genau wie der Bergrücken inmitten des Zoos (von Tropenhaus bis Lama-Anlagen) aus dem mit Erde überdeckten Schutt der im 2. Weltkrieg zerbombten hannoverschen Innenstadt besteht. Was übrigens Baumaßnahmen in diesen Bereichen schon sehr aufwändig gemacht hat. Beim Bau der Greifvogelanlagen wurde z.B. für die Fundamente - vor allem für die der großen Pylone - erheblich mehr Beton verbraucht als vorher eingeschätzt, weil große Mengen in unvermuteten Hohlräumen unter den verschütteten Trümmern "versickerten".

    Übrigens habe ich noch im Hinterkopf, dass es damals hieß, die Stützpfeiler würden mit ihren Fundamenten praktisch genauso tief in die Erde hinein reichen wie sie oberhalb der Erde aufragen. Weiß nicht, ob das genau so stimmt, oder ob das eine Anspielung auf die versickerten Betonmengen sein sollte.
    (21.03.2015)
    Marcell Buechner:   Das Innengehege der Geier ist sehr trist
    (21.03.2015)
    Marcell Buechner:   Ist das eig ein künstlicher Berg bei der Geier Voliere
    (21.03.2015)
    Michael Mettler:   P.S. Fiel mir erst nachträglich ein: Zwischen der Großvoliere und der ersten der drei kleinen befindet sich ein Betonbau, der meiner Erinnerung nach zumindest früher eine Pflegerstube enthielt und später auch mal einen Innenraum für die zwischenzeitlich mit in der Großvoliere untergebrachten Hornraben. Vielleicht könnte man diesen Bau zu einer Zugangsschleuse umarbeiten und das große Tor am gegenüberliegenden Ende der Großvoliere tatsächlich als Gegenstück dazu für einen durchlaufenden Weg. Aber wie besetzt man die Voliere dann? Wehrhafte Großvögel könnten zu Unfällen führen, kleinere Stelzvögel wären wegen des grobmaschigen Gitters raubwildgefährdet (siehe die Erfahrung mit dem Versuch, Waldrappen bei den Geiern zu halten).
    (21.03.2015)
    Michael Mettler:   Dieses Detailfoto ist ein halbes Jahr vor dem anderen aufgenommen, als der Maschendraht noch nicht drauf war. Wie groß die einzelnen Felder der Verspannung sind, kann man anhand der Personen auf dem ersten Bild sehen. Wichtig ist aber - wenn auch leider nur bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen - dass geschätzt einen Meter über Bodenniveau ein Drahtseil quer verläuft, das ziemlich wichtig für die Stabilität des Konstruktes sein dürfte und einem Türausschnitt im Weg wäre. Ich meine mich zu erinnern, dass das Betonfundament, in dem die senkrechten Stahlseile verankert sind, wegen der Zugkräfte sehr mächtig angelegt werden musste. Ob ein nachträglich eingefügter Türrahmen aus Stahlträgern oder -rohren den gleichen Zugkräften standhalten könnte, wenn man die Seile an ihm befestigt, kann ich nicht beurteilen. Beim Zufahrtstor der Anlage (auf dem zuerst eingestellten Bild ganz links außen erkennbar) verläuft ja ein Trägerelement von Pylon zu Pylon, so müsste man das vermutlich auch zur Besucherseite hin lösen - aber da scheint mir die zu überbrückende Distanz deutlich größer zu sein, dann geht das vielleicht auch nicht ohne zusätzliche dicke Streben?

    Alles in allem vielleicht ein unverhältnismäßig hoher Aufwand, um die Anlage begehbar zu machen...?
    (21.03.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Ahnung von Statik habe ich auch nicht. In meinem Archiv habe ich ein paar Fotos aus der Bauphase der Großvoliere gefunden, vielleicht lassen die eine Deutung des Problems zu.

    Zuerst eine Aufnahme von Februar 1988, also noch vor Eröffnung. Hier ist das Gesamtkonstrukt zu sehen (und auch, wie weitläufig einst die umgebende Erweiterungsfläche war). Man sieht hier gut die senkrechte und waagrechte Verspannung der tragenden Stahlseilkonstruktion (die großen quadratischen Felder), auf welcher der Maschendraht aufgezogen ist.
    (21.03.2015)
    Marcell Buechner:   Die Zucht Volieren könnten Kostengünstig umgebaut werden zu einem eulen turm wenn man die Gehege vergrößern will entfernt man Einfach den Platz dafür
    (21.03.2015)
    Ulli:   Ich verstehe das Statik-Problem bei der Greifvogelvoliere nicht ganz. An der einen Seite befindet sich ja schon ein Tor, wor dem man nur ein zweites Zugangstor hinzufügen muss. Notfalls erfolgt der Zutritt zu einer begehbaren Voliere - sei es für Geier oder Reiher nur von der einen Seite und der Besucher wird nur zu einem Aussichtsplatz geführt.
    Ansonsten kann es doch auch nicht unmöglich sein, inmitten eines Drahgeflechtes ein Loch zu schneiden und die Befestigung am Boden durch die jeweils seitlichen Bereiche neben diesem eingeschnittenen Loch zu erhalten.
    (21.03.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell: Es wäre aber nicht das erste Mal, dass eine Anlage vorübergehend mit einer neuen Art besetzt wird, bis es zu einer baulichen Veränderung kommt. Das war beim alten Raubtierhaus so, bis es abgerissen wurde, das war bei den Pekaris im alten Barasingha-Gehege so (und von denen hat sich der Zoo dann wieder getrennt). Die Anschaffung der Männergruppe Roter Varis schätze ich ähnlich ein, denn dass das Tropenhaus ein Sanierungs-/Abrissfall ist, war schon damals hinlänglich bekannt, und es ist ja nachvollziehbar, dass man eine Anlage nicht bis zum endgültigen (baulichen) Ende leerstehen lassen will.
    (21.03.2015)
    Marcell Buechner:   Gehe stark von aus das meine keine großen Raubvögel in den Zucht Volieren zeigt bartgeier sind schon verschwunden dafür sind Bartkäuze drin und wenn Jogi stirbt( andenkondor) wird dort eine Kleine Raubvogelart in die Voliere ziehen wenn der Zoo nicht weiter mit den Volieren planen würde dann wären keine Käuze eingezogen
    (20.03.2015)
    Michael Mettler:   Wenn sich das Thema Südamerika eines Tages ohnehin auf eine Halle beschränken soll und damit die Lama/Vikunja-Haltung eh ausliefe, hätte ich noch eine andere Idee. Wie schon erwähnt hat die Tiershow, die auf die jetzige Streichelanlagenfläche in Mullewapp verlagert wird, einen starken süd-/mittelamerikanischen Schwerpunkt, und ich hatte ja auch eine thematisch daran angegliederte Umnutzung der Geiervoliere schon angedacht. Aber jetzt eine noch etwas radikalere Idee: Warum nicht eine Südamerikahalle STATT der Greifvogelanlagen?

    Dazu folgende Gedanken:

    - Die Volierenecke ist vom Hauptweg abgehängt, ihre Existenz wird von vielen Besuchern vermutlich nicht mal wahrgenommen.

    - Laut Zoo soll die Showarena zukünftig ein dramaturgisches Highlight zum Ende der Zoorunde bilden. Wenn nun die Besucher in der Show Greifvögel ohne Gitter und in Aktion erleben können - reißen sie danach noch satt in der Großvoliere herumsitzende Geier vom Hocker..? Die drei kleinen Zuchtvolieren stehen ohnehin beim heutigen Publikum in der Kritik.

    - Durch den Bau des benachbarten Zooparkhauses hat die Ecke leider einen Hinterhofcharakter bekommen. Als die Großvoliere gebaut wurde, hätten ja gegenüber eigentlich irgendwann Bärenfreianlagen mit Schaufensterdurchblick in die Eilenriede folgen sollen, dann hätte dieser Zoobereich ein sehr viel attraktiveres Gesamtbild abgegeben. Aber das Thema ist ja nun schon lange durch.

    - Eine Umnutzung der Voliere ist schwierig. Ich meine mal gehört zu haben, dass die Statik der Konstruktion es nicht erlaubt, die Voliere auf Begehbarkeit umzurüsten (indem man den jetzigen Besucherweg zusätzlich übergittert und dafür das Gitter von dort zu den Tiere öffnet). Auch eine engere Verdrahtung kommt nicht in Betracht, weil dann Schnee auf dem Dachbereich liegen bliebe und dessen Gewicht wiederum die Statik gefährden würde. Ein brauchbar großes Warmhaus, um tropische Arten in der Großvoliere halten zu können, ließe sich auch nicht ohne weiteres anschließen - die Nachbarfläche wird ja jetzt für die Showarena genutzt.

    - Die Gesamtfläche dürfte eigentlich nicht kleiner sein als das Areal, das am alten Antilopenring für die Südamerikahalle angedacht ist. Die äußere Seitenwand einer dort platzierten Halle könnte unmittelbar an das Zooparkhaus anschließen. Der Einbau eines Eventbereiches mit direktem Zugang vom Parkhaus und kulinarischer Versorgung von der benachbarten Meyers-Hof-Küche wäre möglich, ggfs. sogar ein "richtiger" Zoo-Nebeneingang unter Dach für die Besucher, die im Parkhaus ankommen.

    - Wenn trotzdem weiterhin Großgreife in einer Großvoliere gezeigt werden sollen, könnte eine solche genau dort entstehen, wo jetzt die Südamerikahalle angedacht ist. Also in "Afrika" - für den Besatz stünden reichlich Arten zur Auswahl. Man könnte ein beheiztes Winterhaus anschließen (das erhöht die Anzahl der zur Wahl stehenden Bewohner) und die Konstruktion dann diesmal so wählen, dass auch eine engere Verdrahtung möglich wäre; in der jetzigen Anlage waren ja schon öfter eindringende Raubtiere (Marder?) ein Problem, das der großen Maschenweite geschuldet war.

    "Abgehängt" wäre Südamerika dann zwar immer noch, aber das ist es als Enklave im Sambesi-Bereich oder am jetzigen Standort (Lama-Anlagen) schließlich auch.
    (20.03.2015)
    Ulli:   Ich finde den Masterplan von hannover nach wie vor klasse. Allein die Lage der Südamerikahalle wirkt wie abgestellt und nicht abgeholt.

    Ich würde das gesamte Areal als Haustierbereich nutzen. Auf de,m momentanen Standort der Nyala-Anlage kann ich mir als Ergänzung zu der Addax-Anlage eine Art Kamelmarkt mit Dromedaren vorstellen.Das momentane Antilopenhaus rings um die Pferdeantilopen würde der eigentliche Streichelzoo-Bereich. Auf der jetzigen Kleine-Kudu-Anlage (früher Nyalas) können z.B. Watussirinder oder Zwergzebus ziehen oder die Anlage auch in Zukunft zur Haltung von Waldböcken, vorzugsweise Nyalas, dienen. Die momentane Schauarena wpürde sich gut als Hyänenanlage oder Waldbockanlage machen. Auf der momentanen Giraffenanlage werden sicherlich auch in Zukunft afrikanische Huftiere leben.
    Wenn man nun unbedingt eine neue Halle an der eingezeichneten Stelle haben möchte, gäbe es sicher mehrere Optionen für eine Afrikahalle (Savanne, Wüste, Fortpflanzung und Entwicklung, Nahrungskette, Krokodile) statt einer Südamerikahalle.

    Für die Asienhalle würde ich mir dann eine Orang-Utan-Haltung plus Gibbons plus Zwergotter mir einer Freianlage auf dem früheren Robbenareal vorstellen.
    Das Hang-Gefälle kann man wunderbar für eine Zwei-Ebenen-Einsicht nutzen.

    Auf dem Areal der momentanen Vicunja-Anlage inklusive Stall könnte ich mir unter Einbeziehung des Gefälles entweder eine Schabrackentapir-Anlage oder eine Krokodilanlage (jeweils mit Unterwasseransicht im unteren flachen Teil des Geländes) oder eine Freiflug-Vogelhalle exakt wie in Frankfurt vorstellen.

    Sowohl eine Asienhalle oder eine Südamerikahalle werden aber eh erst frühstens in zehn Jahren verwirklicht - die anderen Projekte haben und müssen auch Priorität haben.
    (20.03.2015)
    Marcell Buechner:   Mach ich gern
    (20.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Der Artikel ist gemeint. Ich denke allerdings dass die beigefügte Zeichnung für Nicht-Jambo-Besitzer interessanter ist, da sie etwas über den auf der Homepage des Erlebniszoos Hannover veröffentlichten Plan hinausgeht, während der Text in "Jambo" identisch mit dem auf der Homepage ist.
    Ich würde die Zeichnung gerne einstellen, weiß aber nicht wie ich das hier machen muß. Vielleicht kann Marcell Buechner ja die Abbildung auch noch einstellen.
    (20.03.2015)
    Marcell Buechner:   Meinst du den

    (19.03.2015)
    Oliver Müller:   Kann bitte jemand für die Nicht-Hannoveraner den Jambo-Artikel hier hoch laden?
    (19.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe mittlerweile auch das aktuelle "Jambo" erhalten. Einige Widersprüche, die ich bisher sah, lassen sich somit möglicherweise lösen: Die Südamerikahalle ist wie vermutet noch in der Grobplanung und wird frühestens nach 2021 entstehen, also dann, wenn auch die Sambesi-Erweiterung fertig ist und die Giraffen, deren Umzug für 2021 geplant ist, in den Eingangsbereich des Zoos und auf die dortige große Savannenanlage umgezogen sind. Das neue Giraffenhaus mit Freilaufhalle wird wie erwartet an den neuen Eingangsbereich grenzen und vermutlich als Begrüßungstierhaus dienen, was ich nicht schlecht finde und mich etwas an den neuen Eingangsbereich in Magdeburg oder auch in Frankfurt (kenne ich bisher nur aus Bildern und Berichten) erinnert, wo man auch gleich Einblick in attraktive Tieranlagen bzw. Häuser hat. Folglich werden bis zum möglichen Bau der Südamerikahalle (die vermutlich weiterhin nur eine potentielle Planung, falls genug Geld da ist, darstellt und möglicherweise daher nie gebaut wird) auch die übrigen Arten des aktuellen Antilopenrings (Kleine Kudus, Pferdeantilopen, Dikdik, Nyalas,Rotducker, POS) in andere Anlagen umgezogen sein oder abgegeben.
    Die neue Streichelwiese wird nach dem Umzug der Showbühne 2016 also zuerst nur auf den bis dahin freien Flächen (vermutlich Showbühnenbereich und direkt angrenzende Flächen bzw. Nyalaanlage) entstehen und nicht auch die Fläche der Anlagen für Pferdeantilopen, Kleinen Kudus und POS umfassen, so dass der Umzug der in diesem Zooteil bisher lebenden Tiere in Ruhe vor sich gehen kann und sich dort in den nächsten Jahren tierhaltungsmäßig noch nicht viel ändern wird (außer Neubau der Streichelwiese vermutlich in afrikanischem Stil). Die in der Presse und auf der Zoo-Homepage veröffentlichte Masterplanung umfaßt nur die Jahre 2015/2016 bis 2021 und steht daher nicht im Widerspruch zur weiterreichenden Planung im Jambo, die bis ins Jahr 2025 reicht und auch die beiden bei genug vorhandenen Mitteln geplanten, aber noch nicht sicheren Tropenhallen für Südostasien und Südamerika umfasst. Ich gehe allerdings weiterhin davon aus, dass bei genug Finanzmitteln das Südostasienhaus wohl zuerst entstehen wird, da die Besucher sicherlich wieder Orangs im Zoo sehen wollen und man die Planstelle der beliebten Tapire ja auch mit südostasiatischen Schabrackentapiren besetzt werden kann. Den gewählten Standort im Bereich der Lama-Anlagen und der alten Robbenanlage finde ich auch sehr passend, da dieser direkt an die neue Elefantenanlage und den vermutlich doch erhalten bleibenden Australienparkteil mit der Wombat- und Australien-Gemeinschaftsanlage grenzen wird. Daher finde ich die Idee von Michael Mettler mit dem angrenzenden oder integrierten Australienhaus toll und könnte mir so eine Kombination auch sehr gut vorstellen.
    Eine Südamerikahalle umgeben von lauter Anlagen für afrikanische Tierformen wie nach der Planung im "Jambo" finde ich hingegen immer noch nicht besonders überzeugend, wenn dieser Zooteil in der Tat auch etwas abgelegen vom Hauptweg ist und man mit etwas Kulissenkosmetik vermutlich in dem Bereich auch einen eigenständigen Südamerikateil bauen könnte, wenn alle afrikanischen Arten dieses Zooteils einmal umgezogen sind. Allerdings dürfte dann dort auch wirklich nur Platz für ein mittelgroßen Südamerikahaus mit angrenzenden Außenanlagen für Tapire, Wasserschweine, Ameisenbären, Faultiere (vermutlich nur in einer Innenanlage) und ein oder 2 Krallenaffenformen und vielleicht noch Ozelots sein. Auch Nasenbären und vielleicht Aras in einer Voliere wären noch denkbar, wenn man auf einige wenige Gemeinschaftsanlagen, die allerdings nicht besonders groß sein dürften, setzt. Eine Einzelanlage für Ozelots oder eine andere südamerikanische kleine oder mittelgroße Katzenart, ein Gemeinschaftsgehege für Tapire, Wasserschweine und möglicherweise Ameisenbären und Nasenbären als größte Anlage und ein oder zwei kleine Anlagen für Krallenaffen, Faultiere und Aras könnte ich mir gut vorstellen. Allerdings wird es dann wohl keine Nandus, Vikunjas, Maras und Lamas (außer vielleicht auf der Streichelwiese) mehr in Hannover geben, wobei ich eine Abgabe der Vikunjas schon bedauern würde.

    Ein großflächiges Südostasienhaus mit großen Außenanlagen könnte man auf jeden Fall attraktiver gestalten und vor allem auch für Zoofans wie uns sehr viel spannender besetzen als eine verhältnismäßig kleine Südamerikahalle. Auch würden sich für eine attraktive Südostasienhalle vermutlich mehr auch stark bedrohte und daher artenschutzrelevante Arten finden als für die x-te Südamerikahalle in deutschen Zoos, deren Bestand sich vermutlich nicht sehr von vergleichbaren Häusern in Deutschland unterscheiden würde. Eine Südamerikahalle wäre allerdings vermutlich preisgünstiger als eine Südostasienhalle und daher finanziell wohl schneller und einfacher umsetzbar.
    (19.03.2015)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Genau deshalb favorisiere ich statt einer Südamerika-Halle eine Australien-Halle und eine bauliche Verbindung dieser mit der Asien-Halle. Egal, ob man Asien oder Australien zuerst bauen würde - man könnte die zweite Halle später direkt an die erste anschließen, hätte einen Synergieeffekt in Sachen Anschlussleitungen usw. und mit Arten aus Indonesien und Neuguinea überhaupt keine Mühe, den thematischen Übergang von Asien zu Australien didaktisch zu erklären.
    (18.03.2015)
    Marcell Buechner:   Wenn die Halle unterteilt ist mag es vl gehen aber sonst mach das ja mit keinen Sinn irgend welche Arten reinzusetzen
    (18.03.2015)
    Oliver Müller:   Da ja Platz und Geld (wie immer und überall) knapp sind, könnte ja am Ende aus zwei Tropenhallen vielleicht auch eine einzige werden, mit Arten aus mehreren Kontinenten...
    (18.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß wird das Antilopen/ Giraffenhaus vorerst erhalten bleiben. Ich denke, dass lediglich das Pferdeantilopenhaus samt den angrenzenden Anlagen zur Disposition steht und abgerissen werden soll. Ursprünglich sollte in dem Bereich eine weitere afrikanische Gemeinschaftsanlage entstehen. Die neue Streichelwiese könnte man bei Bedarf sicherlich jederzeit in eine afrikanische Steppenlandschaft umwandeln und mit weiteren afrikanischen Wildtieren besetzen. Dann würde sich die Streichelwiese eben auf den Bereich der aktuellen Showbühne oder auch der aktuellen Nyala-Anlage beschränken, was ich auch nicht so schlecht finden würde.

    Ich würde mir auch einen Nordostafrikabereich wünschen. Mit der Sambesi-Erweiterung auf den aktuellen Eingangsbereich wird ja dort vermutlich ein an den Drillwald und das Urwaldhaus grenzender Bereich für busch- und waldbewohnende afrikanische Arten entstehen. Ich denke auch, dass das neue Giraffenhaus mit Freilaufhalle im neuen Eingangsbereich oder im Bereich des aktuellen Eingangs sozusagen als Empfangskomitee entstehen wird.
    (17.03.2015)
    Michael Mettler:   P.S. Geht vielleicht auch andersrum: Kleine Kudus/Dikdiks bleiben, wo sie sind, und treten ggfs. vorübergehend einen Teil der Gehegefläche an die POS ab, Pferdeantilopen ziehen in die jetzige POS-Anlage. In deren Stall standen früher mit den Addax ebenfalls in beiden Geschlechtern behornte und deshalb einzeln aufgestallte Antilope - allerdings von deutlich kleinerer Statur.
    (17.03.2015)
    Michael Mettler:   Wenn das Giraffen-Antilopen-Haus so marode sein soll, dass es durch einen Neubau ersetzt werden muss, dann wird man es wohl kaum noch einem Umbau zu einem Südamerika-Provisorium unterziehen. Da Ställe für afrikanische Steppenhuftiere gemeinhin nur leicht geheizt werden müssen und für Südamerikas Tropenbewohner höhere Luftfeuchte nötig ist, würde ein solches Provisorium zusätzliche Gefährdung der angegriffenen Bausubstanz und Energieverschwendung bedeuten.

    Was die Streichelwiese betrifft: Schaut doch mal auf die Zeitschiene der bereits festgelegten Änderungen. Falls die Pferdeantilopen nicht schon vorab in die Huftiergemeinschaft der jetzigen Giraffenanlage eingegliedert würden (was allerdings aus Gründen des Stallraums eine Abgabe der Blässböcke oder der Bergzebras bedeuten würde), brauchen sie noch bis 2021 (Fertigstellung der neuen Giraffenanlage) ein Gehege am alten Antilopenring, ebenso die Dikdiks. Und ich denke auch, dass entweder Kudu oder Nyala im Bestand bleiben. Das alte Giraffenhaus muss aus naheliegenden Gründen noch ein paar Jahre stehen bleiben, da läge es auf der Hand, die jetzige Kudu-Anlage für die Pferdeantilopen zu nutzen. Auf die jetzige Nyala-Anlage können sie m.E. nicht, die dortigen Ställe (ehemals für Kängurus und Laufvögel gebaut) sind meiner Erinnerung nach Gruppenställe; Pferdeantilopen werden aber aus Sicherheitsgründen einzeln aufgestallt.

    Der jetzige Stalltrakt der Pferdeantilopen könnte zuerst abgerissen und die Gesamtfläche Haus/Gehege mit der Fläche der dann umgezogenen Show-Arena zusammengefasst werden für das neue Streichelgehege. Der Stall der Pinselohrschweine ist ein eigenständiges Gebäude und könnte samt Anlage vorerst noch stehen bleiben. Stallraum und Gehegefläche würden eine Unterteilung erlauben - schließlich ist das eine aus ursprünglich zwei Gehegen zusammengelegte Anlage. Dann hätte man dort die Möglichkeit, Pinselohrschweine, Kleine Kudus und die zweite Dikdik-Gruppe bis zu den weiteren Umbauten halten zu können.

    Was dann später mal auf diesen Flächen passieren wird, bleibe dahingestellt; hängt ja auch davon ab, wie der neue Wirtschaftshof aussehen wird, vielleicht lässt sich die Fläche für die Tierhaltung sogar noch auf dessen jetziges Gelände erweitern. Auch der Stall der Wüsten- und Nyala-Anlage ist alt und wird eines Tages durch einen Neubau ersetzt werden müssen.

    Wünschen würde ich mir, langfristig den Schwerpunkt Nord- und Nordostafrika auf dieser Fläche auszubauen. Kleiner Kudu und Dikdik (Nordost) würden schon dazu passen, Dromedare, Geparden und Hyänen (dann eben Sudan-Geparden und Streifenhyänen) waren für diese Ecke zooseits schon mal andiskutiert, und statt einer Südamerika-Halle als Enklave im Afrika-Parkteil könnte ich mir besser eine afrikanische Wüstenhalle mit Kleintieren vorstellen. Ein (dann kleineres) Streichelgehege ließe sich mit Somalischafen stilgerecht besetzen.
    (17.03.2015)
    Marcell Buechner:   Ich hätte ja gerne das die Südamerika Halle auf dem Standort des ehemaligen Robbenrondells entsteht und die 2 Gehege wie ein Inka Dorf thematisiert weil der Bereich sieht nicht gut aus Gegensatz zum anderen zoo teilen
    (16.03.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Die Meldung, des immerhin zooeigenen Magazins, einer Südamerika-Halle am jetzigen Antilopenring hat mich dann doch auch überrascht. Soweit ich weiß, hat man, bis auf die Wunscharten, noch nichts weiter zu den beiden Hallenwünschen (Südamerika/Asien) geäußert. Auch nicht wo sie stehen soll(en). Ich könnte mir vorstellen, dass die Überlegung von einer Streichelwiese auf der aktuellen Nyala-Anlage auch vorerst pragmatischer Natur ist/war: Das Stallgebäude könnte höchstwahrscheinlich nachgenutzt werden und man müsste nur ein wenig einebnen und neu verzäunen. Die Umnutzung einer Stallungsanlage zu einem Warmhaus für die Südamerikaner wäre wie gesagt ebenso denkbar. Allerdings würde es sich hier nur um die Faultiere, max. zwei Krallenaffenarten und dem Aguti handeln. Die Antilopengehege könnten dann einfach und schnell für die Vikunjas, Maras, Capybaras und Lamas + Tapiren genutzt werden. Dies wäre wohl aber tatsächlich nur ein Provisorium - aber wohl eines mit relativ wenig Aufwand und viel "Neuem". Vielleicht wurde diese Idee auch kurzfristig zugunsten einer riesigen (und zum Geoprinzip passenden) Streichelwiese verworfen - so wie es in der Presse hieß. Diese Wiese kann dann immer noch zugunsten von weiteren afrikanischen (Wild)tieranlagen verkleinern. Oder Brachflächen wandern am Rand der Streichelwiese vorerst hinter die Kulissen.
    Ich persönlich würde mir für einen nicht-provisorischen Südamerikabereich neben den Besucherlieblingen ein, zwei besondere neotropische Arten, vllt. in der angedachten Tropenhalle, wünschen, um etwas von der Gefahr eines "0815-Artenzoos" weg zu kommen. In Yukon Bay ist ein Beispiel, dass man sich diesbezüglich wirklich Gedanken gemacht hat (Karibus/Nördliche Seebären/Waldbisons/anfänglich Felsenpinguine/Meerespelikane). Auch würde ich die Lamas zugunsten der Tapire abgeben, da man schließlich eine nicht schlecht züchtende Vikunja-Herde (für mich um einiges kostbarer) hat. Aber im Moment äußern wir sowie der Zoo lediglich reine Wünsche...
    (16.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Zum Verständnis: Ich habe nichts gegen ein Südamerikahaus, auch nicht im Afrikaparkteil, glaube aber nicht, dass dieses Haus, wenn es wirklich auf den eingzeichneten Standort kommen sollte, auch langfristig südamerikanische Arten zeigen wird, sondern glaube eher, dass es kurz- bis mittelfristig die Südamerikaner aufnehmen wird, die durch den Abriss des Tropenhauses und den Umbau der Südamerikaanlage im Urwaldhaus für afrikanische Primaten ihre bisherigen anlagen verlieren werden. Wenn irgendwann wirklich ein großes und kostenaufwendiges Südamerikahaus z.B. im Bereich der jetzigen Anlagen für Lamas und Vikunjas entstehen sollte werden diese Arten sicherlich dorthin umziehen und das Gebäude im Sambesibereich, welches sicherlich nicht übermäßig teuer und aufwendig werden wird, für afrikanische Kleinsäuger, Reptilien und evtl. auch Kleinvögel umgestaltet, was ich auch sehr gut finden würde. Ich lasse mich allerdings gerne überraschen. Laut dem vorliegenden Entwicklungsplan sollte eine Südamerikahalle ja frühestens nach 2021 und noch nicht in diesm oder im nächsten Jahr entstehen. Eine Art Gewächshaus oder eine provisorische Umgestaltung des Antilopenhauses in ein Südamerikahaus, nachdem die Pferdeantilopen, Dikdiks und POS in ihre neuen Anlagen umgesetzt wurden, könnte allerdings möglicherweise schneller umsetzbar und preiswerter sein als ein hochmodernes Südamerikahaus, wie es im Augenblick noch als potentielles Tropenhaus nach 2021 in Vorplanung ist. Es heißt also abwarten, ob und wann das in Jambo eingezeichnete Südamerikahaus wirklich kommt. Auch zu Zeiten von Herrn Machens waren schon einmal eine 15 Meter hohe Subtropenwaldhalle und eine tropische Vogelfreiflughalle geplant und angekündigt, die aber vor allem aus Kostengründen und vielleicht auch aus Platzgründen nicht umgesetzt wurden (Zoofreund Nr. 99, März 1996, Kinderseiten). Die Subtropenwald sollte im Jahr 1999 eröffnet werden und die Vogelhalle im Jahr 2000.
    (16.03.2015)
    Marcell Buechner:   Die weissbüscheläffchen sind bei den Faultiere mit untergebracht und die kaiserschnurrbarttamarine leben noch habe letzend welche gesehen und die pferdeantilopen gehen mit auf die Anlagen wo die Giraffen jetzt sind ich denke das das Magazin gut mit dem zoo zusammen arbeitet deswegen gehe ich davon aus das diese Information stimmt
    (16.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Trotzdem glaube ich, dass die Südamerikahalle an der falschen Stelle eingezeichnet wurde. Ich denke eher, dass die für die Streichelwiese nicht genutzten Anlagenfläche für weitere afrikanische Tierarten, z.B. Rothalsstrauße oder Dromedare, die zum Wüstenthema passen, genutzt werden. Falls die Info mit der Südamerikahalle doch stimmen sollte, wird es sich bei dieser im Sambesiteil bestimmt nicht um eine Dauereinrichtung handeln, da die aktuelle Giraffenanlage auch zukünftig mit afrikanischen Huftieren besetzt bleibt (ich habe etwas von den Pferdeantilopen als zukünftigen Mitbewohnern der Anlage gehört)und in Zukunft nicht südamerikanisch besetzt wird. Auch die Löwen wären ja in einem Südamerikaparkteil fehl am Platz. Falls im Sambesibereich wirklich eine Südamerikahalle entsteht wird diese vermutlich nur vorübergehend südamerikanisch besetzt sein und wahrscheinlich die Kaiserschnurrbarttamarine, Weißbüscheläffchen (leben die überhaupt noch), Faultiere und möglicherweise auch Wasserschildkröten, Gürteltiere und Nasenbären aufnehmen und später vermutlich mit afrikanischen Arten umbesetzt werden.
    (16.03.2015)
    Marcell Buechner:   Aber die streichelwiese soll nur auf der Anlage der Nyalas und ducker Anlage enstehen
    (15.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe die neue Jambo noch nicht, aber ich glaube nicht, dass im Bereich des Antilopenrings eine Südamerikahalle entstehen wird, zumindest nicht als Dauereinrichtung, weil man dann das Geozookonzept aufweichen würde und die Halle einfach am falschen Platz wäre. Ich gehe eher davon aus, dass der veröffentlichte Masterplan der Wahrheit entspricht. Nach diesem wird im Bereich des Antilopenrings die neue Streichelwiese entstehen. Sie würde dort auch gut hinpassen, da dort mit Zwergziegen und Kamerunschafen sowieso überwiegend afrikanische Haustierformen gehalten werden und man die Streichelwiese somit gut in den Sambesi-bereich integrieren kann. Die Südamerikahalle, falls sie jemals gebaut wird, soll in der Tat im Bereich der aktuellen Lama-Anlagen entstehen. Dieser Bereich, vielleicht einschließlich des alten Polarium-standorts, ist auch für die Asienanlagen samt Asienhalle im Gespräch. Wenn ich den Artikel zum Masterplan auf der Homepage des Zoos richtig verstanden habe sind sowohl Südamerika- wie auch Asienhalle potentielle Projekte, die erst nach 2025 entstehen sollen falls das Geld für den Bau vorhanden ist und die Zoobeseucher sich für den Bau dieser Hallen aussprechen. Ich denke, dass letztendlich vermutlich nur eine Südamerika- oder eine Südostasienhalle entstehen wird, wobei ich persönlich für eine Südostasienhalle wäre, da Orangs, Gibbons und Gaviale (oder eine andere asiatische Krokodilform) vermutlich publikumsattraktiver wären als Ameisenbären, Ozelots und Tapire, zumal man ja auch Schabrackentapire im Asienhaus halten könnte, vielleicht zusammen mit den Orangs und Gibbons. Darüberhinaus sind Südostasienhäuser, wenn man einmal von Elefantenfreilaufhallen absieht, in Deutschland sehr viel seltener als Südamerikahäuser.
    (15.03.2015)
    Marcell Buechner:   Laut dem Magazin jambo kommt auf dem Gelände der Pinselohrschweine pferdeantilopen kleine kudus und dik diks sowie der Showarena Eine Südamerika Halle hin was für mich nicht eindeutig ist weil auf dem Gelände der Nyalas und ducker die neue streichelwiese entsteht und dort wo jetzt die Südamerika Anlagen befinden soll eine Asien Halle entstehen
    (15.03.2015)
    Marcell Buechner:   Gehe davon aus das man die Gibbon Anlage am Ende der Saison das heißt Oktober anfängt umzubauen zu der Afrika Volaire
    (08.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Daher hatte ich ja auch von kurzzeitiger Unterbringung gesprochen. Ich bin mir auch sicher, dass sowohl die Gibbons wie auch die Orangs abgegeben werden.
    (08.03.2015)
    Marcell Buechner:   Das Jungtieraufzuchtshaus ist glaube ich bisschen zu klein für 2 Orang Urans und die Kattas sind dort auch beheimatet weiß nicht wie groß es innen ist aber die aussengehege sind nicht besonders groß für Orangs sie werden laut Zoo gehen
    (08.03.2015)
    Marcell Buechner:   Das Jungtieraufzuchtshaus ist glaube ich bisschen zu klein für 2 Orang Urans und die Kattas sind dort auch beheimatet weiß nicht wie groß es innen ist aber die aussengehege sind nicht besonders groß für Orangs sie werden laut Zoo gehen
    (08.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass die Abnehmer noch nicht bekannt sind. Mit den Orangs kann man sich ja auch noch bis 2016 Zeit lassen, mit den Gibbons vielleicht auch, da ich nicht davon ausgehe, dass man mit den entsprechenden Um- bzw. Neubauarbeiten vor 2016 beginnen wird. Für das Zuchtmännchen Jambi wird sich sicherlich schnell ein Abnehmer finden. Ich könnte ihn mir z.B. gut als neues Zuchtmännchen im Tierpark Hagenbeck vorstellen, da das dortige Männchen ja scheinbar nicht zuchtfähig ist. Für die beiden älteren Orangs könnte es möglicherweise etwas schwieriger werden, geeignete neue Halter zu finden. Für die beiden alten Gelbwangengibbons dürfte es auch nicht so einfach sein, Abnehmer zu finden, aber für Gibbons kann man preiswerter in anderen Tierparks neu bauen als für Orangs. Daher sind Gibbons vermutlich auch leichter in kleinere, aber trotzdem gute zoologische Einrichtungen abzugeben als Orangs. Kurzzeitig könnte man die Gibbons oder vielleicht sogar die älteren Orangs bestimmt auch im ehemaligen Jungtieraufzuchthaus unterbringen, welches in weit besserem Zustand als das Tropenhaus sein soll.
    (08.03.2015)
    Marcell Buechner:   In welche Zoos gehen eig die Gibbons und die Orang Utans
    (08.03.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell: Siehe Ullis letzten Beitrag.
    (06.03.2015)
    Marcell Buechner:   Darf ich fragen was mit Feuchtgebiet gemeint ist
    (06.03.2015)
    Michael Mettler:   Vom früheren "Feuchtgebiet" am Tigergraben kann übrigens nicht mehr viel übrig sein (wenn überhaupt). Anbei ein Foto vom Bau des Blockhauses 2008, die links dicht dahinter stehende Wand gehört bereits zum Dschungelpalast. Das müsste die Stirnseite des Hauses sein, das Tigerställe und Toilettenanlage beinhaltet. Rechts daneben müsste sich der Trockengraben befinden.

    Die Idee des Anschlusses einer Tigeranlage "mit zwei Gesichtern" direkt an das Blockhaus gefällt mir übrigens gut!
    (06.03.2015)
    Michael Mettler:   @Ulli: Immerhin muss bei einem Trockengraben damit gerechnet werden, dass ein Tier hineinfällt und irgendwie wieder herauskommen muss. Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn es eine von außen nicht erkennbare Rampe o.Ä. in einem Tunnel gäbe. Und wo ein Tiger hinauf laufen kann, kann er im Bedarfsfall auch hinunter laufen - ginge also auch ohne Fahrstuhl.
    (06.03.2015)
    Ulli:   Zur Tigeranlage:
    Ich bin mir nicht sicher. In der Frühphase des Dschungelpalastes gab es hinter der Tigeranlage einen Bereich zur Wasserreinigung, Überlaufschutz oder ähnliches (siehe Pfeil)
    Wenn es möglich ist, diesen Bereich zu verlegen oder es diesen Bereich überhaupt noch geben sollte, wäre mir eine Verlängerung der Tigeranlage bis zum Blockhaus am liebsten.

    Der mittlere Hügel kann aus Sichtgründen bleiben.

    Durch den Hügel kann man die Tigeranlage optisch zweiteilen – einmal in den orientalischen Bereich und zum anderen in den Taiga-Bereich (Borealer Wald) – beides Lebensräume von Tigern.

    Der rückwärtige Graben wird zugeschüttet. Dass er als Rückzugsgehege verwendet werden könnte kann ich mir aus baulichen Gründen (Tiger bräuchten Fahrstuhl) eher nicht vorstellen – ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Im Blockhaus werden an der Rückwand große Sichtscheiben eingebaut. Der bisherige Laden wird zu einem Informationszentrum zum Nördlichen Urwald/Borealen Wald.

    Die Umbaukosten sind überschaubar.

    (06.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Bei der Eisbärenanlage ist das in der Tat so. Das könnte ich mir auch für die Tigeranlage vorstellen.
    (06.03.2015)
    Michael Mettler:   Sollte "LichtMANGEL" heißen, nicht "-magel" - sorry.
    (06.03.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell, nochmal zu den Eventflächen: Es wurden (und werden immer noch!) ständig mehr Eventräume eingerichtet, weil die ursprünglichen für die Nachfrage nicht ausreichten und die Events eine der wichtigsten Einnahmequellen des Zoobetriebs sind (und somit auch die Tierhaltung mitfinanzieren). Würde man den Maharadscha-Saal wegreißen, müsste also an anderer Stelle im Zoo etwas Vergleichbares neu gebaut werden, um finanzielle Verluste zu vermeiden.

    @Hannes: Habe mir eben eine alte Luftaufnahme vom Dschungelpalast (vor Bau des benachbarten Yukon Trails) angesehen, da ich einschätzen konnte, wie groß die Tigeranlage eigentlich ist - von außen betrachtet wirken ja gerade Kulissengehege oft kleiner, als sie in Wirklichkeit sind. Die Elefantenbullenanlage links unten bietet einen guten Vergleich auf der Aufnahme, die ist laut Angabe in einer EEG-Dokumentation 570 qm groß. Dann müsste die Tigeranlage - ohne Graben gerechnet - so um die 600 qm messen (und ihr Graben mindestens 250 qm!). Auf der Freifläche ganz rechts unten im Bild, direkt unterhalb des Tigergrabens, steht heute das Yukon-Bay-Blockhaus.

    Eine Erweiterung der Anlage könnte ich mir allenfalls durch Hinzunahme des Grabens vorstellen, wenn man dem drohenden Lichtmagel (s.u.) dadurch begegnen würde, dass die Terrassen der bestehenden Anlage abgetragen werden. Dann würde eine Mauer oder ein mit Kletterpflanzen begrünter Zaun in Richtung Blockhaus nicht so hoch aufragen, als wenn sie/er auf dem jetzt erhöhten Geländeniveau stünde, und dann hielte sich der Verlust an einfallendem Licht in Grenzen.

    Ich weiß übrigens gar nicht, ob der Graben auch als Absperrgehege genutzt werden kann und somit schon jetzt im Bedarfsfall zur nutzbaren Gehegefläche zählt. Bei den - allerdings sehr viel später gebauten - Eisbärenanlagen soll das ja tatsächlich so sein.
    (06.03.2015)
    Marcell Buechner:   Je weniger Tiere desto weniger ist los im Zoo kannst ja nicht die Hälfte der Tiere abgeben nur wegen der Kulisse das wäre schwachsinnig
    (05.03.2015)
    Hannes Lüke:   Nix ich finde nur die Hulmananlage eine der schlechtesten im Zoo und groß ist die Tigeranlage wirklich nicht
    Ich hatte auch schon überlegt die Leoparden im Tigergehge unterzubringen
    Der Platz in Hannover ist ja schon sehr beschränkt und es wird der Moment kommen am dem man sich von der ein oder anderen Art trennt um der Kulissen Willen
    (05.03.2015)
    Michael Mettler:   @Hannes: Ich kann das mit der Sackgassenlage zwar nachvollziehen, aber was soll daran mit Hulmans statt Tigern besser werden?
    (05.03.2015)
    Hannes Lüke:   Ich könnte auch auf die Tiger in der Sackgassenlage verzichten und würde dafür gerne die Hulmangruppe im Tigergehege sehen
    Dafür auf der Hulmananlage Binturongs und Zwergotter
    (05.03.2015)
    Marcell Buechner:   Ich glaube es gebe noch genug Event Flächen zB Meyers Hof Yukon Bay deswegen könnte ich Auf diese Fläche echt verzichten um mehr Platz für die Tiger zu schaffen
    (05.03.2015)
    Sven P. Peter:   Und die Events würdest du dann im Tigergehege veranstalten? ;)
    (05.03.2015)
    Marcell Buechner:   Das ist natürlich sehr schade obwohl ich auf den Prunksaal echt verzichten könnte für ein größeres Gehege der Tiger
    (05.03.2015)
    Michael Mettler:   Die Paradieskraniche wurden laut neuestem ZOOFREUND tatsächlich wegen der unbefriedigenden Unterbringung abgegeben und leben jetzt in Osnabrück.

    @Marcell: Man könnte auf Kosten der Hintergrundwirkung lediglich den breiten Trockengraben hinter der Anlage verfüllen und stattdessen eine Zaun-, Mauer- oder Palisadenabsperrung errichten, die dann allerdings sehr hoch aufragen und der Anlage viel Licht nehmen würde. Ausdehnungsmöglichkeiten bestehen ansonsten kaum: Der Zugang zum Maharadscha-Festsaal, der Besucherbereich, die Yukon-Bay-Blockhütte und der Wirtschaftsweg entlang der Zoo-Außenmauer umgeben die Tigeranlage.
    (05.03.2015)
    Marcell Buechner:   Gibt es den eine Möglichkeit das Gehege zu vergrößern finde es relative klein für 2 ausgewachsene Tiger
    (05.03.2015)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Für den Malaiischen Tiger gibt es bisher weder EEP noch ESB, das müsste erst mal gegründet werden...
    (05.03.2015)
    Gudrun Bardowicks:   Da Natascha etwa ähnlich alt wie Kolja ist, kann ich es sehr gut verstehen, wenn man sie nicht mehr mit jüngeren Tieren vergesellschaften will. Nach ihrem Tod könnte man mit genetisch wertvollen Tieren eine neue Zuchtgruppe aufbauen. Ich kann verstehen, dass Hannover an der Haltung von Amurtigern festhalten will, da man diese auch im Winter aktiv sieht. Ich würde es allerdings zum Thema Südostasien, das ja nach dem Masterplan noch ausgebaut werden soll, und aufgrund der südasiatischen Palastbauten passender finden, wenn man sich zukünftig am EEP für Malaientiger oder Sumatratiger beteiligen würde. Aber auch Amurtiger sind ja eine EEP-Art, für die Halter gesucht werden.
    (05.03.2015)
    Michael Mettler:   Sowohl die Tiger- als auch die Leopardenställe sind auch die Haltung wärmebedürftigerer Unterarten geeignet. Dass man sich damals für die beiden jetzigen Unterarten entschied, hatte u.a. den Grund, den Besuchern in der kalten Jahreszeit, wenn Hulmans und Elefanten nicht bzw. nur kurzzeitig draußen sind, wenigstens ganztägig besetzte Katzen-Außenanlagen im Dschungelpalast präsentieren zu können. Aber es spielte auch der Zufall eine Rolle: Die Persischen Leoparden waren bei Bau des Dschungelpalastes bereits im Bestand, bei den Amurtigern waren gerade genetisch wertvolle Tiere mit winkender Zuchterlaubnis verfügbar.
    (05.03.2015)
    Holger Wientjes:   Für Amur-Tiger braucht man sie ja eigentlich nicht zu heizen.
    (05.03.2015)
    Marcell Buechner:   Ich gehe von aus das sie beheizt sind ist bei den Löwen zumindestens im aussengehegen so
    (05.03.2015)
    Hannes Lüke:   Sind die Tigerställe beheizt?

    (05.03.2015)
    Michael Mettler:   Laut heutiger Tageszeitungsmeldung war Kolja fast 18 Jahre alt. Seine etwa gleichaltrige Partnerin Natascha soll nun allein bleiben, der Zoo will aber auf Dauer an der Haltung von Sibirern festhalten.
    (05.03.2015)
    Marcell Buechner:   Eine traurige Nachricht das Tiger Männchen kolja gestorben
    (04.03.2015)
    Marcell Buechner:   In einem Artikel steht das die drill und die Meerkatzen ins urwaldhaus ziehen also gehe ich von aus das es so passieren wird wenn die Orangs abgegeben sind und deswegen denke ich das die Thematisierung in dem gleichem Jahr ist wenn sie den Drill Wald bauen wäre eine logische Vorstellung
    (01.03.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell: Vielleicht bleibt es gar nicht bei Weißkehlmeerkatzen? Es hieß doch weiter unten im Thread, dass es in der Gruppe keinen Zuchtmann mehr gebe. Einen der Gruppe unverwandten Nachfolger zu finden, könnte schwierig werden, unterartrein ist sie auch nicht, zudem ist die Art nicht bedroht. Auch wenn ich sie sehr attraktiv finde, könnte ich nachvollziehen, wenn man den Umstieg auf eine Gemeinschaftshaltung mit Drills auch gleich mit einem Wechsel bei den Meerkatzen zu einer der EEP-gemanagten Arten verbindet.
    (01.03.2015)
    Jolantha Belik:   Danke für die Erklärung, Michael, da werde ich das "h" von Saba auf Rhinos-in-Europe entfernen. :-)
    (28.02.2015)
    Marcell Buechner:   Ich hoffe das die Innenleben noch schöner gestalten werden vl sind sie im Master Plan irgendwo noch vertreten vl wenn die Orangs ausziehen und die Drills und weisskehlmeerkatzen
    (28.02.2015)
    Michael Mettler:   Was mir nachträglich noch am Masterplan auffiel: Die Fertigstellung von Kibongo wird gar nicht erwähnt, die Innen-Anlagen für Gorillas und Schimpansen sind ja noch immer "halb fertig" = ohne Landschaftsdekoration.
    (28.02.2015)
    Marcell Buechner:   Sind ja schon fleißig überall am buddeln mullewap ist komplett gesperrt ob es nur renovieren für die Saison ist oder schon Umbau
    (28.02.2015)
    Michael Mettler:   Hmm, dann muss aber irgendwer irgendwann den Namen nachträglich verlängert haben, ohne seinen Sinn zu kennen. Für das Jahr ihrer Geburt ist sie im Berliner Jahresbericht einschließlich der Bedeutung des Namens als "Saba" angegeben, und das entspricht auch der Schreibweise des Wortes in Kisuaheli.

    Aber auch Sany hieß nicht schon immer so. Aus Dvur Kralove kam sie einst als "Suny" nach Hannover, vermutlich hat da jemand später ein englisch ausgesprochenes "Sunny" draus gemacht, und das wurde dann wieder "afrikanisiert" ;-)
    (28.02.2015)
    Jolantha Belik:   Sicher ohne "h"? Im Zuchtbuch steht sie mit "h".
    (28.02.2015)
    Michael Mettler:   "Saba", ohne "h" - der Name bedeutet "sieben" auf Kisuaheli. In ihrem Geburtszoo Berlin wurden die Spitzmaulnashornkälber nach dem ersten Kalb Theluji (= Schnee - war eine Wintergeburt) bis zum zehnten (Kumi) einfach auf Kisuaheli durchnummeriert. Nur aus dem für deutsche Augen ungewohnten "Nne" (= vier) wurde "Ine" gemacht.

    Falls Saba tatsächlich ein Kalb bekommt, wünsche ich mir ein weibliches und den nachfolgenden Versuch, dieses auch nach dem Heranwachsen dauerhaft mit der Mutter zusammen zu lassen.

    Wenn die Giraffen ohnehin umziehen und ihr jetziges Haus durch einen Neubau ersetzt werden soll, fände ich es eine Überlegung wert, die Nashörner nach Magdeburger Vorbild in die dortige Steppengemeinschaft einzubauen und im neuen Haus eine Laufhalle vorzusehen (von der dann natürlich auch die Antilopen bei Schlechtwetter profitieren sollten). Die jetzige Nashornanlage ließe sich vielfältig nachnutzen und durch Wegfall mindestens einer Trennmauer auch optisch gefälliger gestalten (die beiden hinteren Anlagen haben ja einen ausgesprochenen Schweinekoben- bzw. Grubencharakter). Ich hatte zwar Kaffernbüffel schon als Wunsch für die jetzige Giraffenanlage genannt, aber auf der jetzigen Nashornanlage mit ihren für kräftige Tiere gebauten Ställen wären sie auch nicht schlecht untergebracht - oder Rotbüffel, die thematisch gut zum dann benachbarten Drill-Meerkatzen-Wald passen würden und sogar noch die Pinselohrschweine als Untermieter bekommen könnten.
    (28.02.2015)
    BjörnN:   NDUGU hat SABAH gedeckt und man ist guter Hoffnung, dass sie aufgenommen hat.
    (27.02.2015)
    Rüdiger Krichel:   Stellt sich die Frage wer die Glückliche ist ?
    Sabah (436, *1991)
    Sany (417, *1989)
    Lass dich ünerraschen sang Rudi Carell
    (27.02.2015)
    Marcell Buechner:   Dann können wir uns ja auf Nashorn Nachwuchs gefasst machen
    (26.02.2015)
    BjörnN:   Lt. Information durch Kurator Schmidt im Rahmen einer Veranstaltung der Zoofreunde Leipzig soll Nashornbulle NDUGU in Hannover zumindest eine Kuh bereits erfolgreich gedeckt haben.

    Der Bulle kehrt zurück nach Leipzig sobald das dortige neue Nashornhaus im Mai fertiggestellt ist.
    (26.02.2015)
    Michael Mettler:   Das ist natürlich auch eine Lösung ;-) Vielleicht wäre das Gehege - zumindest übergangsweise, wenn dann der Antilopenring verschwindet - auch für eine der beiden Dikdik-Zuchtgruppen brauchbar...?
    (26.02.2015)
    Michael Piechotta:   Die Paradieskraniche wurde Ende 2014 abgegeben.

    (26.02.2015)
    Michael Mettler:   @Sacha: Je nachdem, was davon in welcher Form verbleiben wird, könnte ich mir die Kraniche auf einer der Antilopenanlagen vorstellen - z.B. auf der jetzigen Nyala-Anlage, auf der es weitab vom Besucherbereich gelegene, ruhige Ecken für Brutmöglichkeiten gibt.

    Ich habe leider kein Foto, was den gesamten Flusspferd-Landbereich zeigt, aber das beigefügte erlaubt zumindest eine Einschätzung. Zu sehen sind geschätzt 60% des Landbereiches. In der Felsenecke ganz hinten, etwa hinter dem kugelig wirkenden Bambushorst, befindet sich der besagte Durchgang zu den benachbarten Huftierställen (zeitweilig hatte man früher auf diesem Weg einen Addax-Bock als Winterbesatz auf die Hippo-Anlage gelassen). An Land sonnenbadende Hippos habe ich bisher immer auf der Sandfläche ganz rechts am Bildrand (hier nicht komplett zu sehen) gesehen. Mit nur noch vier Hippos - anfangs waren es sechs - ist die Anlage auch nicht mehr so voll wie früher; ausgehend davon, dass in Zukunft wieder alle vier Kühe gleichzeitig draußen sein können und nicht mehr eine davon Innendienst für den Unterwassereinblick schieben muss. Diesen Job dürfte dann ja wohl der aus Kronberg kommende Bulle übernehmen.

    Da der Durchgang zu den Huftierställen zwecks Befahrbarkeit der Hippo-Anlage mit schwerem Gerät nicht dauerhaft verbarrikadiert werden kann, schwebt mir eine Art massive, aber im Bedarfsfall wegschwenkbare Abschrankung (z.B. ein aufgebockter Baumstamm) dieser hinteren Ecke als Zuflucht für die Schweine vor. Aber die meiste Zeit des Tages scheinen die Hippos auf den Landteil eh keinen Anspruch zu erheben.
    (26.02.2015)
    Sacha:   @MM: Ja, wenn man das Grün in der Gorillaanlage erhalten will, sind die POS sicher nicht der ideale Nebenbesatz.
    Wäre denn der Landteil im Flusspferd-Aussengehege gross genug für Flussschweine UND zwei, drei liegende Flusspferde? (Ich habe die Anlage jetzt nicht mehr so vor meinem geistigen Auge).
    Und was soll nun Deiner Meinung nach mit den züchtenden Paradieskranichen geschehen? Wo sollen die platziert werden?
    (26.02.2015)
    Michael Mettler:   @Sacha: Paradieskraniche haben auch auf der weithin einsehbaren, aber eben erheblich größeren Fläche der früheren Stelzvogelwiese des "alten" Zoos erfolgreich gebrütet. Die schlechte Einsehbarkeit kommt ja auch daher, dass die Einblickmöglichkeiten mit Zweigen verrammelt werden mussten, weil der Kranichhahn die Besucher angreift. Und das spricht m.E. schlichtweg dafür, dass das Gehege zu klein ist und der Besucher ungewollt die kritische Distanz zu den Vögeln unterschreitet. War ja eigentlich auch mal anders gedacht: Die Kraniche sollten ursprünglich die Nashornanlage mitnutzen und ihr eigenes Gehege nur als Rückzugsmöglichkeit haben. Das hatte aber aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, seitdem leben sie quasi dauerhaft in ihrem "Vorgehege".

    Nachzucht ist von den hannoverschen POS ohnehin nicht zu erwarten, der Eber ist kastriert. Und wenn sie zu den Gorillas kämen, wäre der jetzt grüne Gorillaberg bald nur noch eine Mondlandschaft. Ich hatte ja auch schon mal den Gedanken geäußert, sie mit den Flusspferden zu vergesellschaften. Im hinteren Bereich des Landteils ist der Zugang vom Stallbereich der Wüstenanlage her, wenn man ihnen dort eine Zufluchtmöglichkeit schaffen würde... Dann gäbe es etwas mehr Bewegung auf der Landfläche als jetzt. Flusspferd und Flussschwein zusammen, das hätte doch was. Fehlt nur noch die Seekuh ;-)
    (25.02.2015)
    Sacha:   @MM: Warum nicht die POS zu den Gorillas packen? Ich bin mir zwar nicht sicher, ob veterinärmedizinische Aspekte und/oder die Gehegegrösse dagegen sprechen, aber als Gemeinschaftshaltung per se müsste es funktionieren und thematisch passt es sowieso.
    Haben die Paradieskraniche auf der jetzigen Anlage - wegen der schlechten Einsehbarkeit? - nicht schon einige Male nachgezüchtet? Wäre dann schade, hier rumzufummel, zumal man sich über die Nachzucht von POS wesentlich öfter zu verzeichnen ist.
    Südostasien auch der Fläche der alten Robbenanlage - die Idee hatte ich auch schon, darum volle Zustimmung;)
    (25.02.2015)
    Michael Mettler:   In den 71 Mio. Euro Investitionskosten sind allerdings die 8,1 Mio. für das neue Sozial-/Verwaltungsgebäude schon enthalten, und vermutlich geht ein weiterer nicht unerheblicher Teil auf das Konto der notwendigen Abriss- und Entsorgungskosten, denn es muss ja ganz schön viel Bausubstanz beseitigt werden. Einschließlich dessen, was noch bei den Berg-Räumungsarbeiten für die Elefanten-Erweiterung anfallen wird - der Schuttberg heißt ja nicht umsonst so, der besteht immerhin aus Gebäudetrümmern aus der im Krieg zerbombten hannoverschen Innenstadt...

    Mal schauen, was zwischenzeitlich mit den Pinselohrschweinen gemacht wird, denn wenn ich die Infos richtig deute, sollen die ja bei der Sambesi-Erweiterung eine neue Fläche bekommen, aber da wird der alte Antilopenring längst abgerissen sein. Ich habe mir afrikanische Schweine schon immer neben den Nashörnern vorgestellt, statt der Paradieskraniche in ihrer ohnehin schlecht einsehbaren Anlage und statt des vorgelagerten Besucher-Stichweges; dort zwar in einem eigenen Gehege, aber per Durchschlupf mit Zugang zur großen Nashornanlage. Dann bliebe bei der Sambesi-Erweiterung noch Platz für andere Tiere.

    Was die Laufhallen und eventuelle Untermieter betrifft, so fände ich es im Falle der Afrika-Halle schon mal fortschrittlich, wenn nicht nur die Giraffen im Winter "Innenbewegung" bekommen könnten, sondern auch die Antilopen, Zebras und Strauße.

    Ich fremdele nach wie vor mit der Südamerika-Landschaft, die ja vermutlich auf den jetzigen Lama-Anlagen angedacht ist. Statt eines etwas ausgedehnteren Themenbereiches hätte man dann mit Rest-Australien (nach Wegfall der Bennettkänguruanlage) und Südamerika zwei kleinteilige Versionen genau nebeneinander. Dann lieber Australien statt der Lamas, mit der nicht weit davon befindlichen Asienhalle (ich gehe jetzt mal von einem Standort auf der alten Robben-Pinguin-Fläche aus) könnte man dann sogar den thematischen Sprung von Festland-Asien (Dschungelpalast) über die südostasiatische Inselwelt (Orangs, Sunda-Gaviale, ggfs. Schabrackentapire) nach Neuguinea und Australien darstellen.

    Wenn denn unbedingt Südamerika im Zoo bleiben muss, grabe ich einen alten Vorschlag wieder aus: Umgestaltung der großen Greifvogelvoliere zu einer Andenanlage mit einer Vergesellschaftung Vikunjas/Kondore. Und statt der drei kleinen Greifvogelvolieren, die offenbar häufig bei Besuchern in der Kritik stehen, ließe sich irgendwas weiteres Südamerikanisches unterbringen (Vielleicht werden doch bald weitere Chaco-Pekari-Halter gesucht...? Das jetzige Stallgebäude der Streichel"wiese" ist benachbart!). Durch die neue Lage der Show-Arena ergäbe das alles sogar geografischen Sinn, denn was wird denn in der Arena vorgeführt? Jede Menge Südamerika! Nasenbär, Gürteltier, Ara, Aguja, Wüstenbussard... Dazu mit dem Streifenskunk eine Art, die zumindest bis Mittelamerika vorkommt.
    (25.02.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   @Ulli: Schau mal die Beiträge weiter unten durch. Wir haben schon ein bisschen geschnackt. Die aktuelle Giraffenanlage wird mit Pferdeantilopen plus besetzt. Sonst soll am Antilopenring eine afrikanische Streichelwiese entstehen.

    Vllt lässt man sich für den Bereich neben der neuen Streichelwiese auch einige Optionen offen. Geparde, Hyänen, Dromedare, Kaffernbüffel sowie Neuanlagen für Antilopen wären denkbar.

    Ich bin auch über die künftige Lage des Elefantenkomplexes gespannt. Der Endpunkt des ehemaligen Lauenrothpfades würde theoretisch eine gute Sicht ermöglichen.
    Für die Laufhallen würde ich mir Untermieter wünschen. Ich gehe bei den Innenanlagen für Lemuren, Fossas und Riesenschildkröten auch von einem begehbaren Gebäude aus. Ich hätte erwartet, dass auch etwas über die Greifvogelecke gesagt wird.
    (25.02.2015)
    Ulli:   Ich finde die Planung super! Es hat alles Hand und Fuß.

    Es werden die richtigen Prioritäten gesetzt - Drills, Lauf-Hallen für Giraffen und Elefanten als zwingende Neubauten!

    Die Reihenfolge ist ebenfalls vernünftig: Man fängt mit einem vergleichsweise kostengünstigen und besucherträchtigen Highlight an, dann folgen Elefanten, dann die Giraffen - zwischendrin Madagaskar zur Verkürzung der Intervalle und als Erfüllung eines der größten Wünsche der Hannoveraner Zoobesucher - Riesenschildkröten ... und für die Kattas und Varis kann ich mir in dem Zuge auch tolle Lösungen vorstellen.

    Was mich insbesondere freut, dass man zoologische Prämissen setzt.

    Weiter freut mich die weitere Aufwertung des Parkteils Sambesi/Afrika als für mich neben Meyers Hof gelungensten Bereich des Zoos.

    Ich kann nachvollziehen, dass man auf Orangs und Gibbons (zwischenzeitlich) verzichtet und sie abgibt. Deren Anlagen sind außen bei den Orangs und insgesamt bei den Gibbons einfach nur schlecht. Die Innenanlage der Orangs ist für Drills dagegen geeignet und auch die momentane Südamerika-Anlage ist für die Meerkatzen verwendbar. Man nutzt die vorhandenen topographischen Möglichkeiten rings um das Haus in Zukunft geschickt aus. Kompliment!

    Es ist auch klug, auf Asien und Südamerika zunächst zu verzichten und es von den finanziellen Möglichkeiten abhängig zu machen und sie ggf. zur Verhandlungssache zu erklären. Motto: Macht ihr mir finanzielle Zugeständnisse, so komme ich auch euch entgegen ... oder umgekehrt.

    71 Millionen Gesamtkosten sind natürlich eine Menge Geld und man muss es letztendlich mit Hilfe der öffentlichen Hand finanzieren. Glücklicherweise ist die Erweiterung des Sprengel-Museums als Hannoveraner Renomee-Bereich jetzt so gut wie abgeschlossen. Nun kann man wieder verstärkt den Blick auf den Zoo als Touristenattraktion werfen und auch auf Resonanz durch die Region Hannover hoffen.

    Zwei Fragen bleiben - werden aber sicher demnächst vom Zoo beantwortet:
    1. Wo soll die Laufhalle der Elefanten exakt entstehen ?
    2, Was passiert mit dem heutigen Areal Giraffen / Showarena ?
    Aber ich denke, da gibt es auch konkrete Vorstellungen.

    https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/Masterplan
    (25.02.2015)
    Ulli:   Zeitraum Masterplan
    (25.02.2015)
    Michael Mettler:   Die heutige NEUE PRESSE widmet dem Masterplan viel Raum und liefert einige weitere interessante Details.

    Madagaskar/Seychellen: Das Tropenhaus wird abgerissen. Hier entstehen ein begehbarer Lemurenwald sowie Anlagen für Riesenschildkröten und für Fossas (!). Da die Schildkröten außen eine sonnige Freifläche benötigen, dürfte ihnen vermutlich die Südseite (also Richtung Löwen) zugedacht sein, für den Lemurenwald böte sich der waldige Hang hinter dem jetzigen Tropenhaus an. Mein Tipp: Die Schildkrötenanlage entsteht auf der jetzigen Parterrefläche des Tropenhauses samt dessen Außenanlagen. Falls das Nebengebäude des Tropenhauses nicht so marode sein sollte wie das Haupthaus, könnte es als Lemuren- und Fossahaus weitergenutzt werden...

    Elefanten: Die Bullenanlage soll um 1.200 qm (!) in Richtung Tropenhaus vergrößert werden, die Kuh-Anlage auf die Fläche der jetzigen Bennettkänguru-Anlage. Hier wird es eine Aussichtplattform geben (womöglich vom Berghang aus?. Eine Laufhalle wird an den bestehenden Stalltrakt angebaut.

    Streichelwiese: Soll im afrikanischen Stil auf dem jetzigen Areal der Show-Arena "und der dahinter liegenden Antilopenanlage" entstehen - die Formulierung lässt offen, ob es damit EINE Antilopenanlage gemeint ist oder der Gesamtkomplex. Vom früher schon mal angedachten Kamelmarkt (=Dromedaranlage) ist keine Rede, aber Platz wäre eigentlich genug vorhanden.

    Show-Arena: Hintergrund der Verlegung ist, dass eine Besucherstudie eine Art Spannungsgefälle im Lauf eines ganztägigen Zoorundgangs festgestellt hatte, so dass mit den Tiershows ein "Schlussakkord am Ende des Besuchs" gesetzt werden soll. Gleichzeitig ergibt sich eine bessere Logistik (Lage der Stallungen der Show-Tiere direkt am Versorgungsweg). Die Arena soll - soweit es die Flugvorführungen zulassen - so gut wie möglich überdacht werden und dann tatsächlich auch für Abendveranstaltungen genutzt werden können.

    Eingangsbereich: Das jetzige Gebäude (ehemals Zoorestaurant) ist so marode, dass nicht mal eine Sanierung lohnt. Zwecks Erweiterung der Sambesifläche dorthin wird der Eingangsbereich samt Servicebüro und Shop auf die jetzige Wiese vor dem Verwaltungsgebäude rücken, das tatsächlich ebenfalls abgerissen wird. Eventuell entsteht dort auch ein Eiscafé mit dem zooeigenen Eis. Keine schlechte Idee - das könnte im Sommer auch die vielen Spaziergänger und Radfahrer aus der benachbarten Eilenriede anlocken. Übrigens wird auch erwähnt, dass ansonsten keine weiteren Gastronomieerweiterungen im Zoo geplant sind.

    Giraffen und andere Steppentiere: Das alte Haus sei "nicht mehr zu retten". Die Giraffen bekommen ein Haus mit Laufhalle nahe dem Eingang und sollen mit den Elenantilopen, Impalas, Thomsongazellen und Straußen vergesellschaftet werden - die Böhmzebras werden nicht erwähnt. Auf der jetzigen Giraffenanlage werden dann "verschiedene Gazellen- und Antilopenarten" leben, "die etwa der neuen Streichelwiese weichen mussten". Explizit erwähnt werden nur die Pferdeantilopen. Wo und welche Zebras zukünftig im Zoo bleiben, sagt der Artikel nicht aus. Also, ich würde mir ja eine Rückkehr von Kaffernbüffeln wünschen und die in die Gemeinschaft auf der jetzigen Giraffenanlage eingewöhnen...

    Asienhalle und Südamerika-Landschaft (nicht -Halle!) werden nur kurz als Visionen für die Zukunft erwähnt, der bevorstehende Abschied der Orangs ebenfalls.

    Es wird also ganz schön der Abrissbagger kreisen. Nicht erwähnt wird, ob auch das alte Stallgebäude der Wüsten- und Nyalaanlage im Zuge der Sanierungsmaßnahmen durch einen Neubau ersetzt wird. Da es ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat und meiner Erinnerung nach hauptsächlich aus Holz besteht, wird es vermutlich nicht besser im Zustand sein als die übrigen noch bestehenden Bauten jener Ära.
    (25.02.2015)
    Marcell Buechner:   Die Pferdeantilopen werden bleiben und kommen dann auf die alte Anlage von den Giraffen
    (25.02.2015)
    Marcell Buechner:   Madagaskar wird 2018 entstehen mit einem begehbaren Lemurenwald
    (25.02.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   >Als Erstes will sich der Tierpark weiter dem Thema Afrika widmen sowie eine begehbare Vogelvoliere bauen, wie Geschäftsführer Andreas Casdorff ankündigte. "Wir haben eine ganze Menge bei den Elefanten vor. Wir möchten sowohl den Bullenstall als auch die Bullenaußenanlage deutlich vergrößern und wir möchten die Kuhanlagen deutlich und bis in den Urwald hineinziehen." Die Elefanten können dann direkt in den Dschungel laufen.< (Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Der-Zoo-Hannover-hat-einen-Masterplan,zoohannover400.html)

    Was damit gemeint ist würde mich interessieren. Der Hang? Dabei muss man sich fragen wie lange der "Dschungel" halten wird - wenn damit wirklich echter Baumbestand gemeint ist.

    Vor einiger Zeit hatte die zoologische Leitung die Kleinen Kudus vor den Nyalas bevorzugt. Aber das ist einige Zeit her und die Leitung ist in der zwischenzeitlich anscheinend neu besetzt worden. Ich denke/hoffe die Pferdeantilopen werden nicht abgegeben - aufgrund des in Hannover geführten Zuchtbuches. Aber auch der restliche afrikanische Huftierbestand ist nach der Verlegung der Giraffenhaltung nun einer Neuorganisierung unterworfen. Neben den Arten aus dem Antilopenring sind die Haltungen Berg- und Steppenzebras, Elenantilopen, Impalas, Thomson-Gazellen, Spring- und Blessböcke zu besprechen. Die Nordafrikanischen Strauße werden wohl sicher bleiben; die Pinselohrschweine wurden bereits erwähnt. Wer weiß inwieweit der Sambesi noch umstrukturiert wird - auch gerade wenn der Eingang verlegt wird.

    "Madagaskar/Seychellen" lässt neben den Riesenschildkröten wohl wenigstens auf eine Art Lemuren vermuten. Die Spinnenschildkröten aber auch neue Arten wie Chamäleons würden passende Nachbarn abgeben und die Terrarien ersetzten.

    Ich verstehe die Idee Südamerika/Asienhalle im Moment mehr als zwei Optionen für eine Fläche. Würde mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. In dem Wunsch einen ozeanischen Bereich herauszuarbeiten liegt bei mir AUCH der Wunsch, dass in Hannover auch versucht sollte zoologische Raritäten zu bemühen und sich so auch ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Vielleicht gelingt dies aber auch in einem der anderen biogeografischen Bereiche.
    (25.02.2015)
    Oliver Müller:   Zu den Zeichnungen bzgl. Gemeinschaftsgebäude: ich gehe davon aus, dass die Freifläche davor lediglich auf der Zeichnung existiert. Das wird manchmal bei solchen Darstellungen so gemacht, damit man etwas erkennt. Hätte man z.B. Autos und eine Straßenbahn davor gezeichnet wäre das zwar realistisch, man würde aber nicht die Gebäude sehen :-)
    (25.02.2015)
    Marcell Buechner:   Die streichelwiese kommt da hin wo jetzt die Show Arena ist und umgedreht das Tropenhaus wird abgerissen und die Gibbons und Orang Urans verlassen den Zoo was ich sehr schade finde weil es schöne Tiere sind
    (25.02.2015)
    Michael Mettler:   Vielleicht ist eine Streichelwiese im alten Antilopenbereich auch schlichtweg eine pragmatische Lösung dafür, das neue Personalgebäude nicht gleich wieder aufwändig hinter einer Kulisse für Wildtiere verstecken zu müssen, da es ja optisch nicht gerade gut zu einer Illusionslandschaft passt...
    (24.02.2015)
    Marcell Buechner:   Sieht ja sehr gut aus wollen wir hoffen das es nach der Umsetzung auch so ist Sagen wir so für den Bereich ist es gut das die streichelwiese hinkommt aber der nach Teil die showarena weg zunehmen nur dadurch ist der Bereich belebt
    (24.02.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell: Die alte Streichelwiese war bis auf wenige gepflasterte Bereiche an den Eingängen und um die Gebäude herum eben eine wirkliche Wiese - ursprünglich 2 Hektar groß (anbei ein Foto von 1987, das aber nur einen Teil der Wiese zeigt). Auf ihrer Fläche befinden sich seit 1997/98 die Gebäude und Koppeln von Meyers Hof.
    (24.02.2015)
    Marcell Buechner:   Kenne die alte streichelwiese nicht diese ist ja nicht schön besser wäre es mit einem Sand und rasen Bereich und ich hätte lieber mehr australische Tierarten wie dingos oder sowas und ich weiß nicht wie groß die Fläche ist auf dem robbenrondell wegen dem Südamerika Haus
    (24.02.2015)
    Michael Mettler:   Ich vermute, dass es im Zuge dieser Maßnahmen Nyala ODER Kleiner Kudu heißen wird. Interessant ist allerdings, WO die neue Streichelwiese im Plan eingekreist ist, denn auf einem Teil dieser Fläche entsteht gerade das neue Personalgebäude ;-) Das scheint also etwas ungenau eingezeichnet zu sein.

    Bei Umzug der Show-Arena würde deren jetzige Fläche frei für eine zusätzliche von der Bootstour aus einsehbare Anlage - vielleicht wird eine der Antilopenarten dorthin umgesiedelt?

    Die Neuplanung einer Show-Arena auf der jetzigen Streichelanlage (Streichel"wiese" trifft ja den optisch öden Charakter schon lange nicht mehr, da denke ich mit Wehmut an die "echte" Streichelwiese vor dem Zooumbau zurück) gehört für mich zu den großen Überraschungen. Vielleicht will man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und einerseits die Haltung der Show- und der Volieren-Greifvögel an einem Ort versammeln sowie andererseits die Arena in einen vom Parkplatz aus auf kurzem Weg erreichbaren Bereich legen, um sie auch für Veranstaltungen vermieten zu können...?

    Die konkrete Erwähnung der Sattelstörche sehe ich in Zusammenhang mit den gleichfalls erwähnten Dikdiks - als deren Gehegepartner. Wobei ich mir dann wegen der Störche eher eine Großvoliere wünschen würde, aber es ist ja nichts darüber zu lesen, ob nicht sogar genau das angedacht ist...

    Auch mir wäre ein größerer Australienbereich lieber. Da die angedachte Südamerikahalle eigentlich nur auf den jetzigen Lama-Anlagen Platz finden und dort kein größerer Parkteil zum Thema entstehen könnte, fände ich eine Australienhalle an gleicher Stelle reizvoller. So weit ich mich erinnere, war Südamerika doch vor allem deshalb auf der Wunschliste, weil dann wieder Tapire in den Zoo geholt werden könnten. Die könnte man aber genausogut für die Asienhalle einplanen, nach Dortmunder Vorbild als Orang-Mitbewohner.

    @Gerrit: Falls das Tropenhaus komplett abgerissen werden sollte und man nicht sein Grundgerüst für die Madagaskar/Seychellen-Anlage verwenden kann (so wie man es mit dem "Skelett" des alten Elefantenhauses für die Yukon-Bay-Hafenstadt gemacht hat), ließe sich sogar das dortige Gelände durch Abtragen "tiefer legen", um eine bessere Barrierefreiheit für die Besucher zu erreichen. Und wenn die Elefantenanlagen erweitert werden, wären auch dort Teile des Schuttbergs abgängig; zumindest jener Bereich, in dem noch immer die ehemalige Kleinpanda-Anlage am Hang liegt, denn sonst müsste man das große Herdengehege um noch mehr terrassierte Geländestufen aufstocken. Da dürften also in den nächsten Jahren so einige Erdbewegungen anstehen.

    (24.02.2015)
    Marcell Buechner:   Ich gehe von aus das sich der Antilopenstand ein Wenig verringert wird wobei ich mir Gedanken mache wenn die Giraffen auf der großen Steppe sind welche Antilopen da bleiben oder auf die kleine Steppe wechseln da die streichelwiese auf der kudu Anlage entstehen das sie evl den Zoo verlassen werden was mit pferdeantilopen und pinselohrschweine passieren wird kann ich nicht einschätzen wer weiß was was auf dem Gelände der Show Arena passieren wird
    (24.02.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Auf der Zoo-Homepage sind auch Bilder zum Projekt (Zeitplan und Zooplan (hier mitgeschickt)).

    Hört sich wirklich gut an. Obwohl ich mir ein ozeanischen Bereich gewünscht hätte. Zumindest wird ein solcher nicht erwähnt. Ich befürchte die künftige Elefantenkuh-Anlage + der Wunsch-Tropenhallen werden wohl auf Kosten der Australier gehen. Überrascht war ich über einige Verlegungspläne (z.B. der Giraffen auf die Große Steppe). Erfreulich ist die Expansion in Richtung des Eingangsbereiches und die dadurch ermöglichte Sambesi-Erweiterung. Ich bin aber auch gespannt inwieweit die Voliere gebaut wird, bezüglich der besagten Bauvorschriften in Hannover. Wobei ich den Neubau der begehbaren Vogelvoliere mit neuem Konzept + einiger alteingesessener Bewohner gelungen finde. Ich bin gespannt, welche afrikanischen Papageien es in einer begehbaren Afrikavoliere werden sollen. Erfreulicherweise zeigt der Plan auch ein angestrebtes breiteres Artenspektrum. Aus meiner nicht-kindlichen Sicht finde ich den Umbau des Antilopenrings in eine Streichelwiese etwas schade. Wobei ich mir vorstellen kann, dass an dieser Stelle noch ein Bereich dem Wirtschaftshof, auch im Zuge dessen Erneuerung, zugeschlagen wird (von der Zeitplanung wäre die Bauphasen etwa zeitgleich). Ist aber wohl nötig, nachdem die Show-Arena in den Mullewapp zieht. Ein Kamelmarkt mit afrikanischer Streichelwiese und möglicherweise noch ein zwei afrik. Wildarten wären wünschenswert. Mich würde auch interessieren, in wie weit sich der Antilopenbestand verringern wird. Im Gegensatz zu den Zebramangusten (Erdmännchen 2.0) war ich über die konkrete Erwähnung von Sattelstörchen erstaunt, somal diese Anlagen erst als eines der letzten enstehen. Die Vergesellschaftung Elefanten/Axishirsche finde ich konzeptionell auch klasse; auch weil damit wieder eine asiatische Hirschart in den Dschungelpalast zurückkehrt. Mit dem Plan wird auch klar, dass der Zoo die Gibbons und Orang-Utans abgeben wird - aber mit der Wunschoption einer Wiederaufnahme der Haltung. In wieweit die Schuttberge angegriffen werden wäre für die zukünftige Anlagenführung interessant.
    (24.02.2015)
    Michael Mettler:   ...und auf der Zoo-HP gibt's bei gleichem Text zusätzlich noch einen Plan, wo dann welches Projekt entstehen soll, und eine Zeitraum-Übersicht.

    Klingt wirklich gut, und die eine oder andere Überraschung ist auch dabei, während wir über die eine oder andere Möglichkeit hier im Forum schon mal spekuliert hatten (Erweiterung der Elefantenanlagen in Richtung jetzigen Tropenhauses und Outback, Drills/Meerkatzen statt Orangs - oder gerade erst heute mein Einwurf zum möglichen Wegfall des alten Verwaltungsgebäudes...).

    Also dürften demnächst wohl die Gibbons und Orangs den Zoo verlassen, denn bis zum (erhofften) Bau einer Asienhalle (auf der Fläche der ehemaligen Robbenanlagen?) kann man sie schlecht anderweitig im Gelände unterbringen.
    (24.02.2015)
    Marcell Buechner:   Hört sich schon mAl gut an bin ich mal gespannt wie sie und wo sie es alles umsetzen eins wissen wir das Tropenhaus wird voraussichtlich keine Zukunft haben
    (24.02.2015)
    Sven P. Peter:   Die neuen Pläne wurden vorgestellt und klingen nicht schlecht :)

    http://www.parkerlebnis.de/erlebnis-zoo-hannover-masterplan-2025_10412.html
    (24.02.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell: Wie Gudrun Bardowicks unten schon schrieb - seit 20 Jahren wurde ganz überwiegend in Tierhaltung und Besucherseite investiert, nun muss auch mal die Bereiche hinter den Kulissen auf einen zeitgemäßen Stand bringen.

    Um dabei auch mal einen anderen Aspekt zu betrachten: Vermutlich ersetzt der Neubau letztlich auch das alte, schon lange durch aufgestapelte Bürocontainer ergänzte Verwaltungsgebäude neben dem Zooeingang und die teilweise "dauerprovisorisch" auf dem Wirtschaftshof untergebrachten Büros usw., so dass mit dem Wegfall alter Gebäude langfristig vielleicht sogar Flächenerweiterungsmöglichkeiten für Tierhaltung und Besucherservice entstehen könnten.
    (24.02.2015)
    Marcell Buechner:   Alles schön und gut die Häuser sehen gut aus aber wie wird es in Zukunft weiter gehen weil 8.1 Millionen € ist schon echt viel davon hätte man einiges renovieren können (Giraffen,Urwald,Tropenhaus)
    (24.02.2015)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Wohin "nach hinten"? Da verlaufen Straße und Stadtbahngleise. Das Baugelände liegt schließlich genau an der Zoo-Außengrenze (wo übrigens auch noch der Versorgungsrundweg um das Zoogelände verläuft), zu den anderen Seiten hin befinden sich die Einfahrt zum Wirtschaftshof und das dortige Futtermagazin, die jetzige Nyala-/frühere Känguru-Anlage und der alte Antilopenring. Auf der für den Bau geräumten Fläche befanden sich vorher lediglich zwei Gebäuderiegel mit Mitarbeiterwohnungen, der (schmale) Stichweg zum früheren Nebeneingang des Zoos und ein kleines Teilstück der Nyala-Anlage.

    Aber sobald die Fundamente liegen, sind wir schlauer ;-)
    (23.02.2015)
    Marcell Buechner:   Vielleicht werden die Gebäude garnicht so groß und werden nach hinten gesetzt damit vorne ein wenig Platz wie auf dem Bild zu sehen ist
    (23.02.2015)
    Michael Mettler:   Wirkt auf dem Bild aber dezenter, als es in natura aussehen wird. Denn woher soll der weitläufige Platz kommen, der auf dem Entwurf im Vordergrund zu sehen ist? Wenn das der Anblick von der Zooseite her sein soll, befinden sich auf dieser Fläche Anlagen für Antilopen und Pinselohrschweine. Abgesehen wäre ein solcher Platz vor einem Funktionsgebäude auf dem Zoogelände ganz schöne Flächenverschwendung. Und wenn das Bild den Anblick von der Straßenseite her zeigen soll, dann verlaufen dort statt der gezeigten Freifläche die Stadtbahngleise und die Straße...
    (22.02.2015)
    Marcell Buechner:   Sieht ja schon mal nicht schlecht aus
    (22.02.2015)
    Gerrit Wehrenberg:   Der Spatenstich des Gemeinschaftsgebäude: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/spatenstich
    (21.02.2015)
    Michael Mettler:   Aus dem gleichen ZG-Artikel hier noch eine Innenansicht der Antilopenboxen, die im Grundrisse mit "Gazellen/Blessböcke/Wasserböcke" beschriftet sind. Hinter dem Besuchergeländer befand sich jeweils ein Graben, ebenso auf der gegenüberliegenden Seite (wo Boxenfront, Graben und Geländer in gerader Linie durch das Haus verliefen). Der damalige seitliche Hausein-/ausgang in Richtung Wirtschaftshof ist der heutige Wirtschaftszugang. Meiner Erinnerung nach - ich war vor Jahren einmal im abgesperrten Bereich - enthält die auf dem alten Foto zu sehende Hausseite heute jeweils zwei Dreier-Boxenreihen hintereinander, von denen die hintere nicht vom alten Besuchergang aus einsehbar ist.
    (25.12.2014)
    Michael Mettler:   Hier der ursprüngliche Grundriss des Giraffen-Antilopen-Hauses, damals veröffentlicht in DER ZOOLOGISCHE GARTEN. Ich kenne den Antilopenbereich noch selbst als begehbar, allerdings war er schon damals immer bei frischem Nachwuchs (also sehr oft...) zeitweise gesperrt, so dass man nur über die Absperrkette hinweg mit langem Hals in die ersten Boxen spähen konnte. Die endgültige Sperrung erfolgte später, um mehr Innenraum für die Tiere schaffen zu können.
    (25.12.2014)
    Jan Jakobi:   Ja, der Anbau des Giraffenhauses war früher begehbar.
    (25.12.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Mal wieder in Hannover: Besuch vom 23.12.2014
    Neben dem Parkplatz des Verwaltungsgebäudes ist ein Bauzaun gezogen. Sah für mich so aus als würde dort etwas verändert werden. Vom besagten neuen Wirtschaftsgebäude am Antilopenring ist noch nichts zu erahnen. Weiterhin ist nur der Schuttberg auf der planierten Fläche zu sehen. Neben der Internetseite wurde das neue Zoo-Logo/Design auch im Park etabliert (ersetzten von Schildern/überkleben der alten Logos). Nur vereinzelt erscheint einem noch das bunte Kachellogo.
    Bei knapp über 10°C waren doch viele Tiere zu sehen.
    Vorgestern wurden Nashornbulle Ndugu und eine Kuh zusammen gelassen. Ich habe ihn zumindest einmal aufspringen sehen. Ob es zu Kopulation kam, konnte ich nicht erspähen. Zumindest besteht Interesse.
    Die Dikdiks haben wieder schön sichtbar Balz-/Imponierverhalten gezeigt.
    Eine Frage: Konnte man mal die an das Giraffenhaus angeschlossenen Stallungen einsehen? Durch die offene Tür auf der rechten Seite im Besucherraum konnte man ein schaubereichanmutenden Raum, vergleichbar mit dem der Giraffen, sehen.
    Nur drei Weißkehlmeerkatzen gesehen. Das große Männchen war nicht (sichtbar) im inneren Schaubereich.
    Die Stachelschwanzwarane scheinen getrennt worden zu sein, da einer zusammen mit den Spaltenschildkröten zu sehen war und ich im Stammterrarium nur ein Einzeltier sehen konnte.
    Neu für mich waren zwei (ich schätze) weibliche Eiderenten auf der Pinguinanlage (es werden Nördliche Eiderenten sein). Sie haben ausgiebig mit der Strömung gespielt, was von oben sowie aus der Unterwasserwelt schön zu beobachten ist.
    Seebärenjungtier und -bulle im Vergleich untermalen das weitere Heranwachsen des Clanchefs. Warum die Seebären in der Show/im Training im Vergleich zu den anderen Robbenarten unterrepräsentiert sind, liegt wohl einfach daran, dass das Augenmerk im Moment verstärkt auf den Seelöwen und Kegelrobben liegt. Wie angesprochen könnten die Seebären Vergleichbares leisten. Allerdings sind sie im Unterschied zu den anderen Robben wohl nicht so sehr verfressen und so schwieriger zu belohnen bzw. für das Training zu begeistern. Sie beherrschen einfachste Sachen, wie z.B. auf Kommando in den Stall kommen.
    Habe zum ersten Mal die Zwerggürtelschweife im Biologieraum gesehen (also nicht mehr hinter den Kulissen).
    Die beiden (für mich) neuen Bartkäuze haben sich auch schön gezeigt.
    (25.12.2014)
    Marcell Buechner:   Also als Jubiläums Geschenk gibt es ein Sozialgebäude nun gut muss man mit Leben
    (27.11.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Leider scheinen die Baukosten in Hannover immer besonders hoch gegenüber anderen Städten zu sein. Ich finde die Summe von 8,1 Mio Euro auch sehr hoch, zumal man davon bestimmt sowohl ein neues Giraffenhaus als auch eine neue Außenanlage für Orang Utans oder anderen Primaten am Urwaldhaus bauen könnte. Allerdings tut ein neues Sozial-und Wirtschaftsgebäude im Zoo Hannover auch not, da die Verwaltungs- und Sozailaräume im Augenblick wohl überwiegend in Provisorien wie z.B. Containern untergebracht sind und vermutlich den gesetzlichen und hygienischen Anforderungen nicht mehr entsprechen. In den letzten Jahren wurde fast ausschließlich Geld für die Umgestaltung des Zoos und der Besucherbereiche ausgegeben und kaum etwas in Sozialgebäude und Verwaltungsgebäude investiert. daher kann ich es schon nachvollziehen, dass man jetzt erst einmal diese Mängel behebt, auch wenn ich mich mehr gefreut hätte, wenn neue moderne Tieranlagen im Besucherbereich im Jubiläumsjahr entstanden wären. Vielleicht wartet man allerdings mit der zukünftigen Finanzplanung für Neubauprojekte im Tierhaltungsbereich erst einmal bis zur Fertigstellung des Masterplans/Zukunftskonzepts für den Zoo, um nicht unnötig auf die Schnelle Geld für Anlagen und Tierhäuser auszugeben, die im Masterplan vielleicht gar nicht mehr vorgesehen sind und hat deshalb das auf jeden Fall notwendige Sozial- und Verwaltungsgebäude erst einmal vorgezogen. Es bleibt hinsichtlich des Masterplans auf jeden Fall spannend.
    (27.11.2014)
    Marcell Buechner:   Glaube nicht das sie 100% die Tierarzt Praxis neu ausstatten ist ja alles vorhanden
    (27.11.2014)
    Hannes Lüke:   Das sind ja nicht 8,1 Mio für ne neue Scheune. Alleine eine Tierarztpraxis auszustatten wird ne Mark mehr kosten...
    (27.11.2014)
    Marcell Buechner:   8,1 Millionen€ ist eine Stange Geld nur für ein Wirtschaftgebäude für mich ein wenig zu viel würde ich sagen
    (27.11.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Neben dem neuen Logo gibts kleine Nebeninfos. Hierfür muss ich mal die Bild zitieren, da die nunmal die schnellsten waren:

    >Hannover – Bärenstarker Trend im Zoo: Chef Andreas Casdorff rechnet für dieses Jahr mit 1,3 Millionen Besuchern!

    Das sind fast neun Prozent mehr als im Vorjahr: „Wir werden die Talsohle verlassen!“ Vor allem der Winterzoo (startet Freitag) soll noch einmal mächtig Gäste locken.

    Und das Defizit schrumpft voraussichtlich auf 1,1 Mio. Euro (2,3 Mio. Euro im Jahr 2013).
    Fürs nächste Jahr kündigt Casdorff ein „Zukunftskonzept“ an. Im Team mit dem Aufsichtsrat wird über weitere Attraktionen und Investitionen nachgedacht.

    Schon jetzt klar: Ab März baut der Zoo ein neues Wirtschaftsgebäude für seine Mitarbeiter – mit Umkleiden, Kantine, Tierarztpraxis. Kosten des Zwei-Etagen-Baus: 8,1 Mio. Euro!

    Und der Tierpark bereitet sich auf sein großes Jubiläum vor. Am 4. Mai wird der Zoo 150 Jahre alt. Das wird natürlich mit vielen Veranstaltungen gefeiert.<
    (25.11.2014)
    Marcell Buechner:   Das neue Logo ist jetzt online
    (24.11.2014)
    Marcell Buechner:   Südamerika Haus von mir aus gerne mit passenden Außengehegen und die 2 Gehege umthematisieren aber voher Affenhaus Giraffenhaus und tropenhaus renovieren bzw neubauen
    (23.11.2014)
    Marcell Buechner:   Naja das mir der Feuchtigkeit wusste ich nicht dann muss das Gebäude wohl abgerissen werden vl baut man dann ein neues bisschen größer weil man könnte den Hang entfernen und ein größeres Haus bauen vielleicht auch mit einem Krokodil Fluss oder sowas
    (22.11.2014)
    Ulli:   @Marcell: Es hätte ja sein können, dass du jemanden von den Zoo-Mitarbeitern kennen würdest und auf diesem Wege einen Eindruck hättest gewinnen zu können. Fakt ist leider, dass die Feuchtigkeit komplett in dem Mauerwerk des Niederaffenhauses/Oesterlen-Hauses sitzt und ganze Wandbereiche nur notdürftig geflickt sind.

    Rein architektonisch finde ich das Gebäude durchaus reizvoll - bei der Erweiterung der Außenanlagen hat man damals die räumlichen Möglichkeiten leider nur unzureichend genutzt oder nutzen können.
    (22.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich bezahle doch nicht dafür nur hinter die Kulissen zu gehen ich weiß wie eine Futterküche aussieht
    (21.11.2014)
    Hannes Lüke:   Kann man in Hannover doch buchen. Ansonsten kann werden in Hnnover sicherlich im Ferienprogramm oder dergleichen mal Führungen angeboten
    (21.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich würde gerne mal hinter die Kulissen schauen nur ich kenne niemanden im zoo
    (21.11.2014)
    Ulli:   @Marcel: Vielleicht hast du einmal Gelegenheit, in den Pflegerbereich der Affen zu blicken. Danach stellt sich auch für dich die Frage nach den massiven Bauschäden nicht mehr.
    (21.11.2014)
    Ulli:   Ich sehe einen Ersatz-Neubau für das Oesterlen-Gebäude nun auch nicht als Hauptproblem und nahe liegendes Bauprojekt.

    Eine Laufhalle für Giraffen und die Urwaldhaus-Sanierung sind zweifellos viel wichtiger.

    Ich sehe nur leider für den Oesterlen-Bau - Niederaffenhaus keine Sanierungsmöglichkeit und man muss zumindest für einen Teil der dortigen Arten Ersatzlösungen vorhalten.

    Die Orang-Haltung in Hannover ist ja in den letzten Jahren von wenig Erfolg gezeichnet und insofern ist eine Abgabe nicht so abwegig, zumal der momentane Außenbereich für Orangs völlig unzureichend ist und die neue Außenanlage im jetzigen Umfeld einen Millionenaufwand bedeutet.

    Ein Schwerpunktsetzung Afrika/Evolution für das Urwaldhaus halte ich didaktisch für plausibel.
    (21.11.2014)
    Ulli:   Ich denke übrigens auch, dass die Gorilla-Innenanlage in Anbetracht der Gruppengröße einer Erweiterung bedarf - letztlich bleiben nur zwei Optionen:
    1. langrfristig Mitnutzung des Schimpansen-Areals
    2. Anbau auf dem Brachland hinter dem Haus (Wand hinter dem Bachlauf)verbunden mit einer großen Panramascheibe

    Im Fall eder Option 1 bliebe für die Drills nur dauerhaft die momentane Orang-Anlage, bei Option 2 können die Drills auch die Schimpansen-Innenanlage beziehen und man hätte bei der Besetzung der Orang-Anlage mehr Spielraum.
    (21.11.2014)
    Michael Mettler:   @Tim Sagorski: Die kenne ich da auch noch gar nicht!
    (21.11.2014)
    Marcell Buechner:   In machen Sachen kann sich der zoo hannover Beispiele am zoo leibzig holen zB das Reptilienhaus oder ein Aquarium wäre auch nicht schlecht nur leider kein Geld und Platz und in hannover ist ein sealife Center
    (21.11.2014)
    Tim Sagorski:   @ Michael Mettler :

    In der Apenheul-WG hast du noch die Vollbart-Meerkatzen vergessen.
    (21.11.2014)
    WolfDrei:   Saint Martin: mit Cercop. asc. schmidti
    (21.11.2014)
    Marcell Buechner:   Naja kann schon sein aber dafür ist auch das innengehege zu klein für Gorillas und noch einer anderen Art sehe wie gesagt erstmal andere Pläne als eine Vergesellschaftungen
    (21.11.2014)
    Michael Mettler:   Gorillas/Schopfmangaben in Kerkrade, Gorillas/Eulenkopfmeerkatzen in Antwerpen, Gorillas/Weißkehlmeerkatzen in Amsterdam, Gorillas/Husarenaffen (kurzzeitig ergänzt durch Springböcke!) in Apeldoorn, Gorillas/Berberaffen in Nürnberg...
    (21.11.2014)
    Hannes Lüke:   Marcell, viele Zoos haben bereits bewiesen, dass sich Gorillas sehr gut vergesellschaften lassen. Aus dem Stehgreif fallen mir Münster mit Mangaben und Köln mit Guerezas ein. Ich meine auch mal was von Vergesellschaftung mit Mungos gehört zu haben....
    (21.11.2014)
    Tim Sagorski:   @ Marcell Buechner :

    Warum sollte man Gorillas nicht vergesellschaften können ?

    Anderswo gibt es doch funktionierende Beispiele mit Brazza-Meerkatzen (Duisburg), Rotscheitelmangaben (Münster), Guerezas (Köln) oder Goldbauchmangaben (Arnheim).

    Eine Vergesellschaftung von Schimpansen wäre ungleich schwieriger.
    (21.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich glaube nicht das man Gorillas vergesellschaften kann aber diese Spekulation nützen eh nix wir müssen uns schon überraschen lassen was in den nächsten Jahren auf uns zu kommt ich wäre für ein neuen Themenbereich Südamerika muss nur die 2 Gehege umgestalten und vl 2-3 neue bauen für Tapire Nasenbären oder etwas ähnliches würde keine Showarena auf die Fläche vom robbenrondell stellen lieber da wo sie ist und das Giraffen Haus auf die Fläche der kudus und dik diks bauen
    (21.11.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich meine ja auch, dass ich davon ausgehe, dass zumindest mittelfristig ein Außengehege für Orang Utans bzw. Drills an das Urwaldhaus angebaut wird. Eine geeignete Fläche wäre z.B. die Fläche vor der aktuellen Orang Utan Außenanlage bis hin oder sogar einschließlich der Watvogelvoliere. Ich wünsche mir ein übernetztes Außengehege, damit die Primaten in ihm genug Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten habn und es multifunktional für unterschiedliche Arten nutzbar ist.Eine andere Möglichkeit für eine Außenanlage wäre natürlich der Bereich um die Gibboninsel einschließlich der Insel. In diesem Fall könnte, wie hier bereits vorgeschlagen wurde, ein Gittergang über den Besucherweg hinweg vom Urwaldhaus zur Außenanlage gebaut werden. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich eine Vergesellschaftung von Gorillas und Drills bzw. Meerkatzen oder Mangaben auf der Gorillaaußenanlage. In diesem Fall müsste eine neue Innenanlage für die zu vergesellschaftende Tieraffenart neu gebaut werden. Vielleicht könnte man auch die alte Menschenaffenaufzuchtstation,die zuletzt für Rentnergruppen von Niederaffen genutzt wurde und z.Z. von einem Plakat über die stammesgeschichte der Primaten bedeckt ist, zu einer neuen Affeninnenanlage umbauen. Dieses Gebäude soll im Gegensatz zum Tropenhaus von der Bausubstanz her noch in Ordnung und daher weiterhin nutzbar sein.
    (20.11.2014)
    Marcell Buechner:   Wenn man die Drills und die Meerkatzen umsetzen will vl in die Gehege von den orangs fehlt trotzdem ein Außengehege außer man zieht eine Wand im Außengehege und so marode finde ich es eig garnicht
    (20.11.2014)
    Gudrun Bardowicks:   @ Marcel Buechner: Für das ehemalige Robbenrondell sind schon verschiedene Ideen der Nachnutzung vorhanden. Möglicherweise entsteht dort eine neue Showbühne falls die aktuelle im Sambesibereich einer Erweiterung der Antilopenanlagen im Antilopenring und/oder dem Neubau eines Giraffenhauses weichen muß. Eine weitere Idee, die im letzten Jahr aufkam ist die, dass auf der Fläche ein Südamerikahaus für Tapire und andere südamerikanische Arten als weiteres begehbares Tropenhaus oder Warmhaus besonders für die kalte Jahreszeit entstehen könnte.

    Das Tropenhaus/Oesterlen-Haus/Niederaffenhaus ist marode und muß daher zumindest mittelfristig abgerissen werden. Daher wäre es sinnvoll, die Drills und möglicherweise auch Meerkatzen zukünftig mit im Urwaldhaus (natürlich mit Außenanlage) unterzubringen.
    (20.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich sehe andere Baustellen als das tropenhaus klar ist schon alt aber wichtiger ist für mich Giraffen Haus,umbau Affenhaus und der antilopenring durch Thematisierung oder vl Abgabe einer Antilopenart um vl Hyänen,Gepard ,löffelhunde oder so etwas ansehnlicher zu gestalten weil viele Leute lockt das im Moment da nicht hin und es gibt hinter der Südamerika Anlage auch noch ein wenig Platz wo früher das robbenrondell stand was ich Persöhnlich nicht mehr kenne
    (20.11.2014)
    Marcell Buechner:   Naja schöne Idee aber jetzt so viele Tiere abzugeben ist vl nicht so eine gute Idee da der zoo jetzt nicht durch Artenvielfalt bestückt ist je weniger arten desto weniger Besucher
    (20.11.2014)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Oesterlen-Bau (der Architekt hieß Oesterlen) = Tropenhaus = Niederaffenhaus.

    @Ulli: Die Meerkatzen sind inzwischen (auch) nur noch in einem Geschlecht vertreten? Ich nehme an, der alte Zuchtmann lebt nicht mehr?

    Die Fläche der Gibbonanlage ließe sich per erhöhtem Laufgang relativ problemlos mit den jetzigen Orang-Innenanlagen (speziell mit der rechten) verbinden, so dass man auch auf diese Weise eine Niederaffen- oder Lemurenanlage strukturieren könnte.

    Schon allein aus finanziellen Gründen würde ich das Tropenhaus nach Abriss gar nicht umgehend durch etwas Neues ersetzen - außer vielleicht durch eine mit einfachen Mitteln umsetzbare, im Bedarfsfall leicht wieder zu demontierende Freianlage á la Bennettkänguru-Gehege. Schließlich steht noch immer ein neues Giraffenhaus auf der To-do-Liste, dafür wäre eine Investition erst mal wichtiger. So gesehen könnte man natürlich auch auf einer Tropenhaus-Brachfläche erst mal eine begehbare Lemurenanlage schaffen...
    (20.11.2014)
    Marcell Buechner:   Was meinst du mit Oesterlen-Baus was kann ich mir darunter vorstellen
    (20.11.2014)
    Ulli:   Man kann auf Dauer aus dem Areal statt der Gibbon-Insel mit dem Wassergraben ziemlich problemlos eine begehbare Katta-Anlage zaubern.

    Aus der Orang-Anlage kann man zunächst eine Drill-Anlage machen - zumindest innen würden sie sich deutlich verbessern.

    Falls man irgendwann doch auf die Schimpansen verzichtet, können die Drills in die Schimpansen-Anlage ziehen.

    Die dann frei werdende Drill-Anlage können anschließend eine seltene Meerkatzen-Art oder Mangaben-Art beziehen bzw. die Kattas/Varis erhalten eine ergänzende großzügige Innenanlage.

    Das Urwaldhaus würde afrikanisch und damit thematisch den Sambesi-Bereich ergänzen, man hätte ein konsequentes Evolution-Thema, man spart sich den Neubau eines Affenhauses und die vorhandenen Arten erhalten bessere Unterkünfte.

    P.S. bei den Roten Varis, den Kattas und Weißkehlmeerkatzen handelt es sich um eingeschlechtliche Gruppen, deren Haltung vermutlich über kurz oder lang auslaufen wird.

    Für das frei werdende Gelände des leider abbruchreifen Oesterlen-Baus kann man kreativ neu planen - warum nicht eine Krokodil-Halle, eine Kopje-Halle oder oder oder ...
    (20.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ok das wusste ich nicht das es schon mal nachwuchs gab hab zwar eine Jahreskarte und Versuch jede 2 Woche mal da zu sein um zu schauen was sich so verändert
    (20.11.2014)
    Michael Mettler:   Das Gibbonweibchen Robin hatte schon öfter Nachwuchs, sowohl früher in Osnabrück als auch danach in Hannover, aber keins der Jungtiere hat überlebt. Mit Robins Alter von jetzt 33 Jahren wird sich daran vermutlich auch nicht mehr viel ändern.
    (20.11.2014)
    Marcell Buechner:   Naja ich glaube wenn man es mit einem Netz machen würde hätten die beiden bessere Klettermöglichkeiten und ein größeres Gehege und vl mal nachwuchs
    (20.11.2014)
    Michael Mettler:   Marcell Buechner: Ja, sehe ich auch so. Allerdings bliebe bei der Gibbonanlage wohl nur der Umbau zu einer übernetzten Fläche ohne Wassergraben, um den nutzbaren Raum für die Bewohner zu vergrößern. Der Wassergraben darf nicht schmaler werden, denn er ist eigentlich schon jetzt kein unüberwindbares Hindernis für Gibbons. Von der ursprünglich hier untergebrachten Gruppe Weißwangengibbons hatte es der Mann mehrfach geschafft, die Anlage zu verlassen, was dann zum Gibbontausch mit dem Osnabrücker Zoo führte. Das jetzige Paar hat m.W. bislang keine Versuche gemacht (was ein Grund dafür sein könnte, dass der Zoo an ihm festhält...).


    Hinter der Anlage müsste sich abfallendes Gelände befinden, so dass man den Wassergraben auch nicht ohne Riesenaufwand nach hinten verlängern könnte. Die Vergrößerung der Inselfläche bis an die Stallwand würde wiederum bedeuten, die Kunstfelswand aufwändig gegen Herausklettern und -springen absichern zu müssen, was dann vermutlich die optische Wirkung stark beeinträchtigen würde.
    (18.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich meinte bonobos aber wichtiger ist jetzt wirklich alles artgerecht zu Gestalten im urwaldhaus und ich glaube die Gibbons würden sich über eine Erweiterung ihrer Insel freuen
    (18.11.2014)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: "Sehr alt" ist sehr relativ. So sind die beiden jüngsten Schimpansen der Gruppe gerade mal um 20 Jahre alt und haben somit nicht mal die Hälfte der möglichen Lebenserwartung hinter sich. Drei weitere sind zwischen 30 und 37 Jahren alt, auch das ist nach heutigen Maßstäben noch kein hohes Alter für einen Menschenaffen. Wenn man "langfristig" so definiert, dass die Gruppe auf natürlichem Wege aussterben soll, dann müssten wir uns wohl für die nächsten Jahrzehnte noch keine Gedanken um eine Neubesetzung der Anlage machen. Auch nicht um "Bonbons".
    (17.11.2014)
    Marcell Buechner:   Die Schimpansen Gruppe ist schon sehr alt also wird man langfristig eine neue Gruppe aufbauen müssen egal ob Schimpanse oder Bonbons
    (17.11.2014)
    Oliver Müller:   Wie gesagt, da im neuen Logo Schimpansen und Gorillas verewigt sind gehe ich davon aus, dass man mit diesen beiden Arten mittelfristig plant. Dass ggf. noch Meerkatzen oder Drills dorthin übersiedeln könnten, steht außer Frage. Wenn man an den Orangs fest halten will, müsste man denen in Asien etwas Neues bauen, aber da wüsste ich erstens nicht wo und zweitens ist das Thema ja auch eher Indien *räusper*.
    (17.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich glaube wenn die Schimpansen nicht mehr sind entweder baut man eine neue Gruppe auf oder die orangs wechseln ins Gehege der Schimpansen könnte ich mir schon vorstellen
    (17.11.2014)
    Hannes Lüke:   Mit Blick auf die Gibbons kann man sagen, immerhin können die Orangs in Ihrem Käfig klettern....
    (17.11.2014)
    Michael Mettler:   Auch die Gibbons passen übrigens nicht mehr zum neuen Kibongo-Konzept. Zur Arterhaltung trägt das nie erfolgreich züchtende Paar ohnehin nicht bei, die Anlage hat somit eher Pensionscharakter.
    (17.11.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich bin mir auch sicher, dass zumindest die Gorillas auf dauer im Zoo bleiben werden. die Schimpansen werden sicherlich bis zu ihrem Alterstod ebenfalls im Zoo bleiben. Ich denke, dass man sich mittel- oder langfristig von den Orangs trennen wird, falls für diese keine neue Anlage im Bereich des Dschungelpalastes gebaut werden kann. Orangs passen einfach nicht in das Konzept der afrikanischen Themenwelt Kibongo. Dort werden vermutlich irgendwann noch die Drills oder Meerkatzen miteinziehen. Ich hoffe allerdings, dass man bis dahin auch eine vernünftige dritte Außenanlage an das Urwaldhaus gebaut hat.
    (17.11.2014)
    Marcell Buechner:   Ich glaube nicht das man sich von den Gorillas und Schimpansen trennen wird gehe fest davon aus das es vielleicht die Orang utans sein werden
    (16.11.2014)
    Oliver Müller:   Hier wurde ja verschiedentlich über die Frage diskutiert, ob sich der Zoo von einer Menschenaffenart trennen will oder soll. Ich habe eben zum ersten MAl das Logo der neuen Themenwelt "Kibongo" (Menschenaffen) gesehen und glaube, dass die Frage schon entschieden ist. Das Logo zeigt einen Gorilla und einen Schimpansen. Ich glaube ja nicht, dass man ein Logo entwickeln lässt, wenn da kein Plan dahinter steckt.
    (15.11.2014)
    Marcell Buechner:   Naja bin sehr gespannt was sie so planen
    (07.11.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Der Masterplan wurde noch nicht veröffentlicht. Er wird wohl frühestens im nächsten Jahr veröffentlicht werden.


    (06.11.2014)
    Marcell Buechner:   Kann man den masterplan einsehen
    (06.11.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: Sollte kein Problem darstellen. Erstens war auch die heutige Bullenanlage einst Teil dieses Hügels, zweitens ließe sich das Gelände genauso terrassieren wie die jetzige Herdenanlage. Abgesehen davon erstreckt sich der alte Trümmerberg auch durch das andere für Erweiterungen denkbare Gelände bis hin zu Meyers Hof/Mullewapp, auch dort müsste man ähnlich verfahren (abtragen oder terrassieren).
    (24.10.2014)
    Ulli:   zwischen Tropenhaus und Bullen-Areal befindet sich ein großer Hügel
    (24.10.2014)
    Michael Mettler:   Ein Abriss des sanierungsbedürftigen Tropenhauses, das am unteren Bildrand gerade noch angeschnitten zu sehen ist, gäbe übrigens auch eine Erweiterungsmöglichkeit der Elefantenhaltung frei; da müsste nicht zwingend ein neues Haus entstehen, das könnte auch Gehegefläche werden. Diese Fläche reicht immerhin vom jetzigen, ebenfalls gerade noch am unteren Bildrand zu sehenden Bullenstall (= "Sägewerk" am Yukon Trail) bis zum Gorillaberg-Ausgangsweg (Katta-Käfig) und den Hang hinauf bis zur Gorilla-Freianlage und müsste in etwa so groß sein wie die aktuelle Herdenanlage.

    Eine gewisse Pufferzone wäre allerdings auf dieser Seite wohl nötig. Schließlich kann es sein, dass sich in Zukunft nicht nur die Erwartungen an die Elefantenhaltung weiter erhöhen, sondern auch die an die Menschenaffenhaltung, und dann bräuchte man auch Platz für eine Gorilla-Erweiterung.
    (24.10.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Wenn man das Luftbild betrachtet ist auch ohne die Riesenkänguruh-Emu - Wombat- Anlage noch reichlich Platz für eine Freilaufhalle und möglicherweise auch ein größeres Herdengehege für die Elefanten vorhanden. Ich gehe auch davon aus, dass diese Anlagen zumindest mittelfristig im Bereich der Bennettkänguruhanlage und angrenzender Flächen entstehen werden, da Hannover bestimmt nicht auf weitere Elefantenzucht verzichten wird und sich dann zwangsläufig an den neuen Haltungsrichtlinien orientieren wird.
    (23.10.2014)
    Ulli:   und natürlich auch das frühere Robbenbecken
    (22.10.2014)
    Ulli:   Zur Erleichterung und Orientierung: Übersicht Zoo Hannover
    Zu sehen sind das Urwaldhaus, der Gorillaberg, die Elefantenanlage, der Dschungelpalast und die Bennettkänguru-Anlage
    (22.10.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Zum Outback äußerte sich der Herr Dr. Engel bei der damals noch frischen Themenwelt ähnlich wie Michael: Die Bennetts leben auf einer recht schnell erbauten und im übrigen auch aus eigener Tasche finanzierten Anlage, die tatsächlich nicht für die Ewigkeit errichtet wurde. Der alte nun für die Beutler umgenutzte Stall könnte auch nicht anderweitig kaum großartig genutzt werden. So mal sind Bennettkängurus leicht zu beschaffen und gerade bei unserem Klima weder schwer noch sehr aufwendig zu halten/züchten; was auch alles wichtige Faktoren sind. Soweit ich das verstanden habe, würde "nur" die Riesenkänguru/Emu/Sumpfwallaby- und Wombat-Anlage von den besagten Fördermitteln abgedeckt und sollte auf unabsehbare Zeit Bestand haben. Eine australische(/ozeanische) Themenwelt auf der damals sehr freigewordenen Fläche (durch den Auszug und Umzug vieler Arten nach Yukon Bay) war wohl ohnehin geplant. Wie das mit der Sittich-Anlage aussah, weiß ich nicht - allerdings war in der ersten veröffentlichen Übersichtsskizze eine angedachte Voliere für Keas oder Kakadus am Hügel eingezeichnet. Angedacht war auch eine einsehbare Wombathöhle. Auf Nachfrage war man damals (2010) gegenüber ozeanischen Arten sehr offen bzw. interessiert. Beutelteufel würde man schließlich nicht ablehnen. ;) Nur das liebe Geld...
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Zuge des neuen Masterplans, eine Elefanten-Laufhalle auf der besagten ungefähren Fläche entstehen wird und dabei sehr klar ein naher/ferner Konflikt mit Haltungsrichtlinien vorausschauend vermieden wird.
    (21.10.2014)
    Marcell Buechner:   Lassen wir uns überraschen ich sehe lieber erstmal ein umthematisiertes Urwald Haus und danach sehen wir weiter
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Muss er ja nicht. Er kann sich auch gegen die Schimpansen entscheiden und die Gorillas nach vorn umsetzen. Die neue Anlage ist nicht kleiner, und der Chefpfleger hat bei der Einweihung interessanterweise geäußert, dass sie sich auch für Gorillas eignen würde...
    (20.10.2014)
    Marcell Buechner:   Glaube nicht das der zoo sich gegen Gorillas entscheidet weil es da auch regelmäßig Nachwuchs gibt
    (20.10.2014)
    Michael Mettler:   Ich habe die Bennettkänguru-Anlage seit ihrem Entstehen als Übergangslösung verstanden, auf deren Fläche später "Wichtigeres" entstehen kann. Selbst bei einer Elefanten-Erweiterung in diese Richtung könnte die Riesenkänguru/Wombat-Anlage dagegen durchaus erhalten bleiben.

    Abgesehen davon gäbe es noch weitere Flächenoptionen, die Elefantenhaltung zu erweitern. Unter Verzicht auf eine afrikanische Menschenaffenart wäre z.B. die Hinzunahme der Gorilla-Anlage möglich, die nur durch einen schmalen Grünstreifen und zwei riesige Trockengräben von der jetzigen Elefanten-Herdenanlage getrennt ist. Um Ullis - in meinen Augen richtiges - Argument von der Wichtigkeit der Elefanten für Besucher aufzugreifen: Eine artenreiche Menschenaffensammlung halte ich im Vergleich für weniger besucherrelevant.

    Und dann wäre da ja auch noch die jetzt planierte Fläche der früheren Robben-Pinguin-Anlage, die "über den Berg" auch nicht weit vom jetzigen Elefantenkomplex liegt.

    @Marcell Buechner: Zu diesem Thema lohnt es sich, im Thread mal weit nach unten nachzulesen. Das wurde nämlich schon ausgiebig diskutiert.
    (20.10.2014)
    Marcell Buechner:   Ist schon vernünftig aber langsam muss die Stadt auch mal merken das der zoo mehr Platz braucht wäre ich als Stadt bereit die eilenride freigegeben zwar nicht viel aber ein wenig da Dort eh nur Junkies und sowas rumlungert
    (20.10.2014)
    Ulli:   Ich kenne auch die dringlichsten Baustellen: Giraffen-Laufhalle, komplette Affenhaltung und später halt über kurz oder lang (Zeitraum 10 Jahre) die Elefanten.

    Die Känguru-Anlage wurde über den Zaun gebrochen, weil kurzfristig Fördermittel zur Verfügung standen, die eine Baumaßnahme wie die Känguru-Anlage abdeckte aber wiederum nicht so groß war, um die angesprochenen dringendsten Baumaßnahmen zu finanzieren.

    Ansonsten glaube ich, dass hier manche die Bedeutung von Elefanten für den Anreiz eines Zoobesuches massiv unterschätzen.

    (20.10.2014)
    Ulli:   Zur Diskussionserleichterung:
    Säugetiergutachten vom 07.05.2014 -
    Mindestanforderungen

    Schimpansen:
    Außengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 für eine sozial intakte Gruppe von bis zu 4
    erwachsenen Tieren; für jedes weitere Tier 100 m3 bzw. 25 m2 mehr; Mindesthöhe: 4 m.
    Innengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 für eine sozial intakte Gruppe von bis zu
    4 erwachsenen Tieren; für jedes weitere Tier 80 m3 bzw. 20 m2 mehr; Mindesthöhe: 4 m.

    Gorillas
    Außengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 für eine sozial intakte Gruppe von bis
    zu 4 erwachsenen Tieren; für jedes weitere Tier 120 m3 bzw. 30 m2 mehr; Mindesthöhe:
    4 m.
    Innengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 für eine sozial intakte Gruppe von bis zu
    4 erwachsenen Tieren; für jedes weitere Tier 80 m3 bzw. 20 m2 mehr; Mindesthöhe: 4 m.

    Orang-Utan
    Außengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 für eine sozial intakte Gruppe von bis
    zu 4 erwachsenen Tieren; für jedes weitere Tier 120 m3 bzw. 30 m2 mehr; Mindesthöhe:
    4 m.
    Innengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 für eine sozial intakte Gruppe von bis zu
    4 erwachsenen Tieren; für jedes weitere Tier 80 m3 bzw. 20 m2 mehr; Mindesthöhe: 4 m.

    (Orang-Innenanlage gegenwärtig in Hannover 2x 75 m2)

    Gibbons
    Die Gesamtfläche für eine Familie muss mindestens 100 m2 betragen.
    Außengehege: Mindestens 200 m3 bzw. 50 m2 und 4 m Höhe für eine Familie. Dabei
    muss das Gehege eine Länge von mindestens 9 m aufweisen.
    Innengehege: Mindestens 105 m3 bzw. 30 m2 und 3,5 m Höhe für eine Familie. Das
    Gehege sollte länger als breit sein.

    Paviane(Drill)
    Außengehege: Mindestens 120 m3 bzw. 40 m2 und 3 m Höhe für eine sozial intakte
    Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Tieren; bei Pavianen für jedes weitere Tier 9 m3 bzw.
    3 m2, bei Backenfurchen- und Blutbrustpavianen 12 m3 bzw. 4 m2 mehr.
    Innengehege: Mindestens 100 m3 bzw. 40 m2 und 2,5 m Höhe für eine sozial intakte
    Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Tieren; bei Pavianen für jedes weitere Tier 7,5 m3
    bzw. 3 m2, bei Backenfurchen- und Blutbrustpavianen 10 m3 bzw. 4 m2 mehr.

    Elefanten
    Bullen
    Das Gehege für Zuchtbullen darf eine Fläche von 1000 m2 nicht unterschreiten. Jedem
    Bullen sind mindestens 500 m2 zur Verfügung zu stellen.
    Kühe - innen
    Den Elefanten ist eine nutzbare Innenlauffläche von mindestens 330 m2 für bis zu 4
    Kühe ab 8 Jahren und 10 % mehr für jedes weitere Tier ab 8 Jahren bereitzustellen.
    Werden Zuchtbullen gemeinsam mit den Kühen gehalten, sind 100 m2 pro Bulle hinzuzurechnen.
    Bei Jungbullenhaltung ist gleichwertig zu verfahren.
    Kühe- außen
    Außengehege: Die Mindestgehegegröße beträgt 2000 m2. Auf dieser Fläche sind
    selbstständigen Tieren über 4 Jahre und Kühen ohne Nachzucht 500 m2 pro Tier zur
    Verfügung zu stellen. Für Zuchtkühe mit eigener Nachzucht bis zum Alter von 8 Jahren
    sind 1000 m2 pro Kuh bereitzustellen. Ab einer Gehegegröße von 3000 m2 ist für
    jedes weitere Tier ab 8 Jahren zusätzlich eine Fläche von 300 m2 zur Nutzung anzubieten.
    Die entsprechenden Anforderungen an die Gehegeflächen sind bereits bei der
    Zuchtplanung zu berücksichtigen.

    Bild Urwaldhaus Hannover

    (20.10.2014)
    Marcell Buechner:   Der Zoo hat genug Baustellen und müssen sich nicht um die Elefanten kümmern ich kenne die Richtlinien zwar nicht aber ich sehe bei den eleganten den wenigsten baubedarf und ich glaube nicht das der zoo sagt wir schließen das outback nur für Elefanten je mehr Tierarten den zoo verlassen testo weniger ist es ein zoo da würde ich lieber eine Elefanten Kuh abgeben statt ein ganzen Themenbereich zu zerstören der zoo ist stolz auf sein outback
    (20.10.2014)
    Marcell Buechner:   Ich glaube Nicht das man erst einiges an Geld in die Australien Landschaft steckt um es danach wieder zu zerstören und ich glaube das man nicht noch mehr Tiere abgibt ich muss sagen Elefanten schön und gut aber ich möchte auch gern Kängurus Sehen
    (20.10.2014)
    Ulli:   Platz für eine Freilaufhalle wäre z.B. auf dem momentanen Gelände der begehbaren Bennettkänguru-Anlage

    Es stellt sich für mich sowieso die Frage, ob bei einer weiteren Verschärfung der Haltungsrichtlinien im Laufe der nächsten Jahre der Australienteil über kurz oder lang zugunsten der Elefantenhaltung aufgegeben werden muss. Elefanten haben in meinen Augen, gerade auch in Anbetracht der großen Hannoveraner Zuchttradition, immer Vorrang.

    Und was das Publikumsinteresse und damit die wirtschaftliche Seite betrifft, sind Elefanten bei den meisten Besuchern die attraktivere Art als Kängurus.
    (20.10.2014)
    Marcell Buechner:   Eine Elefanten frei Lauf Halle wo soll die den entstehen ist doch kein Platz im Djungelpalast oder sehe ich das falsch
    (20.10.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Falls die Richtlinien eine weitere Haltung von Menschenaffenzuchtgruppen im Urwaldhaus nicht erlauben hätte ich auch nichts gegen einen Neubau eines neuen Hauses, welches allen Voraben entspricht,auf der Fläche des Tropenhauses, welches mittelfristig ja doch abgerissen werden muß. Die Außenanlagen könnte man mit dem neuen Haus dann über Laufgänge oder Tunnel verbinden und vielleicht sogar noch vergrößern. Falls man auf der Fläche des Tropenhauses nur Platz für eine Menschenaffenzuchtgruppe schaffen kann würde ich die Gorillazuchtgruppe behalten, da aktuell lediglich diese erfolgreich züchtet und auch die größte Außenanlage hat. Das Urwaldhaus könnte dann für die afrikanischen Primaten aus dem Tropenhaus oder zumindest einen Teil von diesen umgestaltet werden. Ich würde in diesem Fall für ein Festhalten an den Drills und die Haltung einer Meerkatzen- oder Mangeabenform im Urwaldhaus plädieren. Solche Neu- und Umbaupläne werden aufgrund der finanziellen Situation des Zoos aber bestimmt noch warten müssen.
    Die Orangs würde ich, wie hier schon mehrmals geschrieben, entweder abgeben oder mit einer neuen Zuchtgruppe im Asienteil des Zoos in einem neuen Haus, idealerweise eine Kombination zwischen Elefantenfreilaufhalle und Orang-Utan Haus, unterbringen.

    Ich denke, dass man mit der Umgestaltung der Innenanlagen erst im Frühjahr 2015 beginnen wird und diese dann vielleicht in den Sommerferien oder zu Beginn der Herbstferien eröffnen wird.
    Feierlichkeiten zum 150.Zoojubiläum sind auf jeden Fall geplant.
    (20.10.2014)
    Marcell Buechner:   Nein ist ja schon völlig richtig wollte es nur mal erwähnt haben
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   @Marcell Buechner: Es ist ein JubiläumsJAHR. Wäre zwar toll mit dem passenden Tag, aber so eng würde ich das nicht sehen.
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   Nur das Problem ist muss ja bis zum 4 Mai fertig sein zum 150
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   Über den Winter wird da vermutlich nichts passieren. Am günstigsten für die Innendekoration ist schließlich die warme Jahreszeit, wenn die Affen die Innenanlage weniger benötigen.
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   Naja lassen wir uns überraschen nur ich hoffe wenn es wirklich zum
    Umbau kommt dann sollte es bald passieren haben ja quasi nur dem Winter und Frühling und die Bauarbeiten dauerten bestimmt 4-6 Monate um wirklich alles gut um zu thematisieren
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   Am Dach lässt sich bestimmt was machen vl wo die Tiergehege drunter sind begradigen um so die Möglichkeiten zum umbauen zu ermöglichen
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   So weit ich weiß, lassen sich die Innenanlagen eben nicht beliebig erhöhen, weil die unregelmäßige Dachform des Hauses nicht viele Möglichkeiten zulässt. Anbei ein altes Foto (aus dem Jahresbericht 1982, Eröffnungszustand des Hauses), auf dem das Dach gut zu sehen ist. Die "Täler" in der Dachkonstruktion verhindern innen eine durchgängige Höhe, weil die Konstruktion nicht in Reichweite der Affen kommen darf (so mal gehört, kenne aber keine Details).

    Ansonsten bestünde natürlich die Möglichkeit, das Bodenniveau der Innenanlagen abzusenken und so mehr Höhe zu erreichen. Das ergäbe allerdings einen unschönen Tiergrubeneffekt.
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   Aber wenn sie das zum 150 jährigem fertig haben wollen müssten sie eig so langsam anfangen das alles umzubauen und zu thematisieren kann man eigentlich den masterplan einsehen und ich hoffe das nach dem Urwaldhaus und ein neues außen Gehege für die orangs der Giraffen stall dran ist um endlich ein neues Männchen in die Gruppe zu integrieren und dann ein komplett neues tropenhaus und eine Umgestaltung von Südamerika und vl den Antilopenring neu zu Gestalten das man eine Antilopenart abgibt und dafür Hyänen Geparden oder vl löffelhunde holt um diesem Bereich sehenswerter zu machen
    (19.10.2014)
    Sacha:   Sehe ich auch so. Und wenn man dann die Einrichtung entsprechend installiert, das Ausbrüche "nach oben" nicht möglich sind, könnte man sogar das Netz weglassen, womit auch die freifliegenden Vögel Zugang zum Gehege hätten (ausser natürlich, die Gefahr des Entfliegens durch die Zugänge in die Aussenanlage wäre zu gross).
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   An der höhe ließe sich doch bestimmt noch was machen denke ich
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   Sorry, hatte vorhin das Foto vergessen: die aktuelle, noch neue Gorilla-Innenanlage. Die Besucher rechts im Bild erlauben als Größenvergleich eine Einschätzung der Höhe.
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   Auch wenn das Geld da wäre für eine Orang außen Anlage ich erwarte auch sowas wie kibongo nur da ist wenig Platz zum
    Ausbauen bzw neu bauen
    (19.10.2014)
    Michael Mettler:   ... wobei die Dekoration der Anlagen natürlich noch davon abhängt, ob sie überhaupt so bleiben können, wie sie sind. Ich weiß nicht, wieviel Interpretationsspielraum die neuen Säugetier-Haltungsrichtlinien erlauben; konkret, auf wieviel Gehegefläche die Mindesthöhe von 4 Metern gegeben sein muss (es wird ja alternativ auch ein umbautes Raumvolumen angegeben). Sollte die Mindesthöhe für die gesamte Fläche gelten, erfüllen die Anlagen derzeit nicht mal die Richtlinien (siehe Foto)...
    (19.10.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich gehe auch davon aus, dass das Jubiläumsgeschenk aus der geplanten Ausschmückung der Innenanlagen im Urwaldhaus bestehen wird, auch wenn ich mich sehr über eine Freianlage für die Orangs freuen würde. Ich befürchte allerdings, dass diese aufgrund von Geldmangel noch warten muß. Zuerst einmal wird das neue Sozialgebäude auf dem Wirtschaftshof fertig gestellt. Erst danach wird man an den Bau neuer Tieranlagen bzw. Tierhäuser gehen.

    Auf den Masterplan bin ich auch sehr gespannt.
    (19.10.2014)
    Marcell Buechner:   Also ich finde als Jubiläum wäre die ganze Umgestaltung des Urwaldhauses umso schöner Gorilla Schimpansen und Orang Utan Anlage ich würde Jambi abgeben und dann die Wand zwischen den beiden einreißen und ein größeres Orang Gehege zu haben um es dann umzugestalten jetziger Zustand sieht echt nicht schön aus dieser gelbe beton Boden
    (17.10.2014)
    Michael Mettler:   Schön wär's ja. Ich denke aber eher, dass man sich "nur" die schon lange angekündigte, aber bisher nicht erfolgte Ausschmückung der Kibongo-Innenanlagen als Jubiläumsprojekt ausgucken wird.
    (17.10.2014)
    Marcell Buechner:   Nächtes Jahr im Mai feiert der Zoo sein 150 jähriges bestehen ich denke dafür ist bestimmt was großes geplant
    (17.10.2014)
    Marcell Buechner:   Ja wäre ja super wenn die Südamerika Anlagen und der antilopenring eine Verschönerung bekommen würden
    (17.10.2014)
    Ulli:   Warten wir auf den Masterplan, der noch im Laufe des Jahres veröffentlicht werden soll.
    (17.10.2014)
    Marcell Buechner:   Baulich muss der Zoo noch einiges machen Giraffenhaus, Urwaldhaus mit einem neuen Außengehege für Orang utans und das Tropenhaus
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   @Ulli: So weit ich gehört habe, hatte der Zoo tatsächlich damals über eine Voliere am Yukon Trail nachgedacht (für die Schnee-Eulen) und war dann mit den teilweise absurden Baubestimmungen der Stadt konfrontiert worden. U.A. war meiner Erinnerung nach ein eigener Wasseranschluss und ein heizbarer Innenraum (!) für die Schnee-Eulen gefordert worden. Sehr hohe Forderungen an die Statik sind ja auch immer ein berüchtigtes Thema in Hannover.

    Falls aber ohnehin eines Tages baulich etwas mit dem Tropenhaus passieren sollte, ließen sich solche Unsinnigkeiten in diesem Zuge notfalls auch noch einplanen, wenn dafür unter dem Strich eine attraktive Voliere herauskäme...

    Letztlich wäre die Blockhaus-Ruine auch ein netter Hintergrund für z.B. eine Fuchsanlage. Aber nicht, dass der Zoo dafür noch getrennte Toiletten für weibliches und männliches Pflegepersonal an der Anlage einplanen müsste oder so ;-)
    (16.10.2014)
    Marcell Buechner:   Na ich denke das der zoo denkt das die Raubvögel jetzt vielleicht nicht das Highlight sind nur das Problem sehe ich neben dem Eisbär Gehege das man jetzt den beton wieder aufbrechen muss und dann muss es gut thematisiert sein wenn man einfach eine Großvoliere da hin stellt ohne das Thema Yukon Bay aufzugreifen
    (16.10.2014)
    Ulli:   Wenn man die Trampolinanlage - ein reines Groschengrab - aufgeben würde, wäre tatsächlich Platz für eine größere Vogelvoliere für Weißkopfseeadler oder ersatzweise Eulen.

    Ein Voliere am Yukon Trail wäre super. Auch mir ist schleierhaft,warum man dies von Zooseite noch nicht überlegt hat.
    (16.10.2014)
    Marcell Buechner:   Eig hat der zoo ja genug Baustellen aber das mit dem Eulenturm wäre echt super
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   Das Interessante ist ja, dass Kondor Jogi und seine gestorbene Partnerin Julchen in den 70er Jahren und bis in die 80er hinein in der alten Greifvogelvoliere des Zoos mit diversen anderen Arten zusammen gelebt haben (u.a. auch mit Europäischen Seeadlern und verschiedenen Geiern, zuletzt mit Mönchsgeiern). So gesehen ist Jogi artfremde Gesellschaft keineswegs unbekannt. Dass das Kondorpaar die jetzige Großvoliere beim Zusammengewöhnungsversuch zu sehr für sich beanspruchte, könnte an der brutfähigen Konstellation gelegen haben. Aber ob Jogi als Einzelvogel (falls er ohnehin keine Partnerin mehr bekommen sollte) noch ein Brutrevier und damit entsprechende Distanz der Gänsegeier beanspruchen würde?

    Ich fände es ebenfalls schön, wenn die Weißkopf-Seeadler nach Yukon Bay umgesiedelt werden würden. Eine Großvoliere am Yukon Trail (neben dem Tropenhaus) oder statt des "Budendorfs" links neben der Eisbärenanlage hätte ihren Reiz.
    (16.10.2014)
    Ulli:   Ich würde die Greifvogelvoliere sehr gerne begehbar sehen - eventuell sogar mit den Geiern, ansonsten Waldrapp, Reiher und Störche. Auf der einen Seite der Voliere gibt es schon das große Tor, da müsste nur ein kleiner Käfigkorridor vorgesetzt werden. Auf der anderen Seite der Voliere ist ein Zutritt ebenfalls leicht herstellbar.

    Die drei momentanen Greifvogel-Zchtvolieren kann ich mir auch als eine Art Eulenkloster oder Eulenscheune, inkl. Turmfalke, vorstellen.
    (16.10.2014)
    Marcell Buechner:   Das wäre eine Möglichkeit aber ich glaube nicht das sie sich jetzt verstehen von mir aus würde ich die Weisskopfseeadler gerne in Yukon Bay sehen und den Bereich der dort ist vl neu Thematisiert
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   Schade, dass der Versuch gescheitert war, die damals noch 1,1 Kondore mit den Gänsegeiern in der Großvoliere zusammenzubringen. Vielleicht wäre es nach dem Tod der Kondorhenne noch einmal einen Versuch mit Jogi allein wert, um dem alten Burschen mehr Platz zu bieten.
    (16.10.2014)
    Marcell Buechner:   Ich glaube das Jogi und auch die beide Weisskopfseeadler früher oder später auch gehen um für kleine Raubvögel Platz zu machen weil groß sind die Volieren ja nicht
    (16.10.2014)
    Michael Mettler:   Scheint also, als wolle man die Volieren nicht mehr unbedingt für Großgreife weiternutzen; Kondor Jogi hat ja m.W. auch noch keine neue Partnerin bekommen. Schade, dass mit der Bartgeier-Abgabe auch die Teilnahme an einem Wiederansiedlungsprojekt ein Ende gefunden hat. Insofern wären mir als Nachfolger Habichts- statt Bartkäuze lieber, denn dann könnte man sich wenigstens an einem vergleichbaren Projekt beteiligen.
    (16.10.2014)
    Oliver Müller:   @Marcell Buechner:
    Bart ist Bart ;-))
    (16.10.2014)
    Marcell Buechner:   Es gibt vermutlich keine Zucht mehr von Bartgeiern da die Volaire leer war und demnächst dort Bartkäuze untergebracht werden
    (16.10.2014)
    Jan Jakobi:   ... und heute ist der KHH-Clan in Pairi Daiza eingetroffen!
    (10.10.2014)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Fünfköpfige Elefantenfamilie zieht nach Belgien

    14 (!) Asiatische Elefanten wurden im Erlebnis-Zoo Hannover seit 2003 geboren. Dank dieses großen Zuchterfolgs bei der vom Aussterben bedrohten Tierart kann jetzt erstmalig in Hannover eine komplette Herde, bestehend aus Müttern, Kindern und Kindeskindern, an einen anderen Zoo weitergegeben werden. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) reist Elefantenkuh Khaing Hnin Hnin (32) mit ihren Töchtern Farina (11), Soraya (4) und Malay (19 Monate) sowie ihrer Enkelin Amithi, der 21 Monate alten Tochter von Farina, in Kürze in den Zoo Pairi Daiza in Belgien.

    In der indischen Tempelanlage in Pairi Daiza stehen der Familie ein 4.100 m² großes Elefantengehege nebst Warmhaus zur Verfügung. Eine Erweiterung der großzügigen Anlage wird im kommenden Jahr abgeschlossen.

    „Der Abschied fällt uns natürlich unheimlich schwer, aber wir sind auch sehr stolz auf die harte Arbeit der vergangenen Jahre, die dazu geführt hat, dass wir die Tiere im vertrauten Familienverband weitergeben können“, so Erlebnis-Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff.

    1997, parallel zum Bau des Dschungelpalastes, hatte das Zooteam begonnen, eine neue Zuchtherde zusammenzustellen. Die Kühe Manari und Sayang kamen aus Malaysia, Khaing Hnin Hnin aus den Niederlanden, die Bullen Calvin und Nikolai aus Kanada. Die Zusammenstellung wurde ein voller Erfolg: Nach 30 Jahren Zuchtpause wurden 2003 wieder die ersten Kälber in Hannover geboren: Califa und Farina. Es folgten zwölf weitere Elefantenkälber – 2010 wurde sogar ein Weltrekord aufgestellt, als fünf Kälber innerhalb eines Kalenderjahres im Erlebnis-Zoo auf die Welt kamen.

    Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine zweigeteilte Herdenstruktur rund um die Kühe Khaing Hnin Hnin mit ihren Nachkommen sowie Manari und Sayang mit ihren Kindern. „Im Rahmen des EEP wurde nun entschieden, die kleinere Familie im vertrauten Sozialverband an einen anderen Zoo weiterzugeben“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter.

    Es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Die fünf Elefanten reisen in ein tolles neues Zuhause, trotzdem sind wir traurig“, erklärt Elefantenpfleger Jürgen Kruse. „Wir arbeiten seit Jahren täglich mit den Tieren zusammen, haben wochenlang Nachtwache bei den werdenden Müttern im Stall gehalten. Für uns sind sie wie eine Familie.“

    Behutsam werden Khaing Hnin Hnin und ihre Töchter bereits seit Tagen auf die Reise vorbereitet. Die Transportcontainer wurden ins Gehege gestellt und konnten erst einmal ausgiebig berüsselt werden. Seitdem führen die Pfleger die Elefanten täglich in die Kisten, immer begleitet von köstlichen Leckereien.

    Heute wurden Khaing Hnin Hnin und ihre Familie offiziell verabschiedet – mit einem riesigen AU REVOIR aus Gras, Obst und Gemüse. Auf der Reise nach Belgien werden die Elefanten von zwei Elefantenpflegern aus Hannover begleitet. Sie bleiben bei ihnen, bis sich die fünf an ihre neue Umgebung gewöhnt haben.

    Vom Aussterben bedroht
    In freier Wildbahn gilt der Asiatische Elefant als vom Aussterben bedroht.

    Um die Art zu erhalten, beteiligt sich der Erlebnis-Zoo Hannover seit Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.

    Nachwuchs ist dringend erwünscht: Um den Bestand in Europa zu erhalten, müssten mindestens 15 Kälber pro Jahr geboren werden. „Es ist daher sehr wichtig, dass Zoos weiter Elefanten züchten“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter. In Pairi Daiza wartet bereits der imposante Bulle Po Chin (14) auf Khaing Hnin Hnin und Farina.

    Die Herde in Hannover
    Nach der Abreise von Khaing Hnin Hnin und ihrer Familie besteht die Herde in Hannover aus neun Elefanten: Bulle Nikolai (21), Indra (41), Manari (24), Sayang (19), Califa (11), Saphira (4), Sitara (1), Taru (9 Monate) und Yumi (7 Monate).

    (07.10.2014)
    Michael Mettler:   Die Abgabe von fünf Elefantinnen (die Mutterlinie von Khaing Hnin Hnin) wurde heute offiziell verkündet:
    http://www.zoo-hannover.de/unternehmen/presse/aktuelle-nachricht/news/elefantenfamilie-geht-auf-reise.html
    (02.10.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Kurzbericht von heute:
    Heute habe ich insgesamt 10 Flamingoküken gesehen (zwei Nachzügler). Die Nester sind nicht mehr besetzt.
    Bei den Nordafrikanischen Straußen waren nur noch 1,1 zu sehen.
    Der leipziger Nashornbulle Ndugu war heute auf der hintersten Anlage an der Watvogelvoliere zu sehen.
    Am Antilopenring auf der Fläche der alten Wohnungsbauten und des abgeknapsten Teil der Nyala-Anlage ensteht laut Infoschild gerade das neue Gemeinschaftsbebäude.
    Im Tropenhaus scheinen vier Allfarbloris (noch) in einem Käfig eingewöhnt zu werden.
    (01.10.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Der neue Masterplan wird wohl unter einem neuen Logo veröffentlicht werden. Laut einem Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung soll es im Aufsichtsrat etwas Ärger gegeben haben, da die Geschäftsführung das neue Logo ohne Absprache in die Wege geleitet hat.
    Es soll sich um eine Art Scherenschnitt mit einem Löwen- sowie Menschenkopf handeln. Wenn es denn ein neues Logo sein muss finde ich die Wahl des Tieres gut, da auch ein Löwe das Stadtwappen ziert - allerdings kommt es auf die letztendliche Ausführung an.
    Hauptaufreger im Aufsichtsrat war wohl die finanzielle Komponente, da von den Aufnähern bis zu den Hinweisschildern alles neu erstellt werden muss. Ein Aufsichtsratmitglied schätzte eine sechsstellige Zahl allein für das Logo – was ich, ob realistisch oder nicht als recht heftig empfinde. Außerdem wird von Unstimmigkeiten gesprochen, bei denen es darum ginge, dass die Region Hannover als Betreiber im bisherigen Entwurf nicht auftauche. Ich muss sagen, dass ich das Logo der Region im Logo des Zoos aber auch nicht vermissen würde – eher im Gegenteil. Außerdem gab Herr Casdorff (Geschäftsführer) bekannt, dass es auch einen neuen Internetauftritt geben wird, obwohl der aktuelle auch ziemlich neu ist. Wollen wir mal hoffen, dass keine Unsummen für Logos, Webseite und Co. draufgehen, bevor man mit dem Ausbau anfängt. Ich wünsche mir vom neuen Masterplan nämlich auch inhaltlich etwas.
    (29.09.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Kurzbericht vom heutigen Besuch in meinem Heimatzoo:
    Die Bevölkerungsuhr am Eingang habe ich als sinnvolle Bereicherung empfunden. Die nette kleine Ausstellung bei den Erdmännchen ging leider etwas unter.

    Habe acht Flamingoküken gesehen – leider schwebt da immer der Gedanke mit, dass da wieder Hybride bei sind mit. Weiß jemand genau wie viele?
    Die drei Berberlöwenjungen waren beim Spielen zu sehen. Ein Schild verweist auf die Ausgangszeiten von 9-10.30 Uhr sowie 15-16 Uhr.
    Auch die Jungtiere bei unter anderem Elenantilopen, Addax, Kleinen Kudus, Bisons, Karibus, Gelbwangen-Schmuckschildkröten, Drills und Asiatischen Elefanten, Roten Riesenkängurus waren allesamt aktiv zu beobachten.
    Seit langem auch mal alle Sitticharten in der Voliere gesehen.
    Im offen stehenden Vorgehege der Wombats war eine Transportbox von Hannover zu erkennen. Soll jemand bald umziehen oder steht die schon länger/aus anderen Gründen da?

    Im Bauch der Yukon Queen ist eine Ausstellung im Rahmen der EAZA-Kampagne „Pole-to-Pole“ eingerichtet worden. Unter verschiedenen Überschriften wird größtenteils kindgerecht sowie mit illustrierten Infoschildern auf verschiedene Aspekte zum Thema eingegangen.
    - Nord- und Südpol: Jeweils antarktischer/arktischer Lebensraum bzw. dessen Lebewesen. Hier fehlt nicht der Hinweis, dass Pinguine nichts an der Mündung des Yukon zu suchen haben. Es wird sogar darauf hingewiesen, dass die Brillenpinguine in Hannover nicht antarktisch sind, sondern aus Südafrika stammen.
    - Wetter und Klima: Der Unterschied der beiden Begriffe, die polaren Verlierer der Klimaerwärmung und warum die durch den Menschen verstärkte Treibhauseffekt schlecht ist – der Natürliche aber doch sehr wichtig.
    - Umweltschutz: Was jeder beitragen kann für den Klimaschutz. Hier kindgerecht mit einer Catoon-Version von Captain Henry Charter dargestellt, der auch als Präsenter fungiert.

    Die Sibirischen Störe haben sich anscheinend eingelebt und nutzen das Becken auf allen Ebenen und werden von den Besuchern begeistert wahrgenommen.
    Über die gewachsenen imposanten Bullen der Karibus und Seebären war ich je beeindruckt.
    Die Bartagamen im Biologieraum waren weder ausgeschildert, noch habe ich sie gesehen.
    Bei den Oman-Eidechsen sind wieder zwei Tiere zu sehen.

    Alle Gebäude und Bäume auf der Fläche am Antilopenring bzw. Wirtschaftshof, wo einst die Personalwohnbauten standen, wurde dem Erdboden gleich gemacht. Ein riesiger Schuttberg wurde aufgetürmt.
    (14.09.2014)
    Michael Mettler:   Das sieht mir tatsächlich eher nach "Löchern im Fell" aus.
    (08.09.2014)
    WolfDrei:   Pardon, habe gleich auf "einfügen" gedrückt.
    (08.09.2014)
    WolfDrei:   Bei Herrn Geißmanns Gibbonaufnahmen habe ich schon die irrsten Fellfärbungen gesehen - bei diesem Tier ist es offensichtlich eine Fellläsion. Hatte meine Brille nicht dabei - der Fotoapparat macht`s ja automatisch scharf!
    Anbei der Versuch einer Vergrößerung der oberen Region. Außerdem ist noch der Po betroffen.
    (08.09.2014)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist das wirklich Fellfärbung, oder könnten da eher Haare fehlen, so dass dunkle Haut durchschimmert...?
    (08.09.2014)
    WolfDrei:   Die Schlangen an den Kassen waren schon erschreckend - zum Glück war alles organisiert. Und nach dem häuslichen Mittagessen der Hannoveraner kamen selbige dann als Kinderwagenbesitzer - meistens zwei nebeneinander.
    Noch eine interessante Fellfärbung bei den Gelbwangengibbons.
    (07.09.2014)
    Carsten Horn:   Hört sich irgendwie nach Wochenendbesuch in Hannover an, :-), sollte man anscheinend immer noch wenn möglich vermeiden...
    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Eine kleine Kostbarkeit: Rothörnchen.

    Noch mehr Bilder??? Es sind nur noch 692.
    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Mußte etwas sehr schnippeln - Elefantenbullen sind sonst etwas größer!

    Und ein "Stück" Molly - selbst zum Abendbrot nur ein Stück - mehr war nicht! Vom Bock gab es überhaupt nichts zu sehen.

    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Interessant: Elefantenbullen und auch meiner Katze schmeckt das Wasser aus der Dachrinne oder Pfütze besser als Leitungswasser.
    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Familienstolz! die erwähnten Berber-Löwenbabys. Von mir "geschossen" aus ca. 4. Reihe, auf einem halben Fuß stehend.
    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Mein größter Renhirsch: Waldkaribou.
    Nur ca 10 Sekunden sichtbar, dann schon wieder im Schatten - laut Bus 29 °C.
    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Erstmals waren für mich die Seebären an Land - inklusive Jungtier.
    Hier der Bär mit den riesigen "Paddeln"
    (07.09.2014)
    WolfDrei:   Ein "Überfall" der Berliner Förderer (sicherlich mit Hintergedanken) am Sonnabend (na ja, nicht so günstig - toller Trubel). Für mich Besuch nach ca. 4 Jahren - zunächst ohne Kommentar - laßt Bilder sprechen (699 in guten 4 Stunden - ohne Essenpause - die Schlangen!(an den Essen- Kassen).
    Einige Begehrlichkeit zunächst. Drillmann
    (07.09.2014)
    Michael Mettler:   Da ich es in diesem Jahr nur selten in den Zoo schaffe, bin ich übrigens bei meinem Besuch am Sonntag extra ins Urwaldhaus gegangen, um wegen des Umbaues bzw. genau genommen der Dekorationsarbeiten der Menschenaffen-Innenanlagen nachzuschauen. War etwas überrascht, dass sich da überhaupt nichts getan hat. Ich hatte das eigentlich so in Erinnerung, dass damit begonnen werden sollte, sobald die Saison es zulässt, dass die Affen viel Zeit in der Außenanlage verbringen. Anscheinend gibt es andere Prioritäten.

    Zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass die in der Geiervoliere gehaltenen Wildputen gar nicht ausgeschildert sind. Und zwar anhand dessen, dass kurz zuvor gefüttert worden war und nun zwei Gänsegeier und ein ganzer Trupp Puten dicht beisammen am Boden standen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Besucher, die Pute sonst nur in Filetform auf dem Teller kennen, die düsteren Kahlköpfe für Geier halten...

    Laut Aushang gibt es wieder Nachwuchs bei den Nördlichen Seebären (1,0 - bereits zeitweise auf der Anlage zu sehen), laut aktueller Zeitungsmeldung übrigens auch bei den Berberlöwen (1,2 Jungtiere).

    Fünf junge Flamingos habe ich sehen können, einer davon war noch sehr klein. Ich weiß nicht, bis zu welchem Alter Flamingoküken ganz dicht bei den Eltern bleiben, aber das bei dem Winzling stehende Paar bestand aus einem männlichen Rosaflamingo und einem weiblichen Mischling (der Färbung nach vermutlich Kuba- x Chile-).
    (30.08.2014)
    Michael Mettler:   Merkwürdig, der Dateiname des Fotos wurde mir unter dem Beitrag angezeigt, und zu groß ist die Datei auch nicht... Zweiter Versuch.

    Auch der Hinweis auf die botanische Führung stammt aus der Sommer-JAMBO, war für mich auch noch neu. "Exotisch" ist natürlich relativ, wenn man bedenkt, was heutzutage so alles für einen gewöhnlichen Privatgarten erhältlich ist. Aber immerhin gibt es in Hannover sogar Infotafeln zum Affenbrotbaum, obwohl die beiden Exemplare in Kibongo künstlich sind ;-)

    @Carsten: Hannover hat auch über 400, Saisonkräfte nicht zu vergessen. Aber das gilt schließlich nicht nur für Zoos.
    (30.08.2014)
    Carsten Horn:   Sind die 26 Mitarbeiter beim Eismann denn alles Vollzeitkräfte oder wird die hohe Zahl durch 400 Euro Kräfte, die wenig Stunden arbeiten, generiert...

    ZOOM GE hat weit über 400 Mitarbeiter, genau aus dem Grund...
    (30.08.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Leider ist kein Foto mitgekommen (hatte bei meinem letzten Besuch in Hannover auch mal hinter die Absperrung gelinst).

    Das mit der botanischen Führung wusste ich noch gar nicht! Ich denke der Autor will darauf hinaus, dass wenig EXOTISCHE und so für den ONB interessante Pflanzen für sich (mit Beschilderung etc.) präsentiert werden. Aber ich gebe dir natürlich recht!
    Der Zoo als Tagungs- und Eventort sowie seine Gastronomie sind gerade im Vergleich zu anderen Einrichtungen ein nicht mehr wegzudenkendes Standbein. Wird das Eis eigentlich auch außerbetrieblich "exportiert" bei einem solchen Aufgebot?
    Falls die Shopfläche im Dschungelpalast nicht für rückwärtige Räumlichkeiten, als weitere Tagungsfläche oder ähnliche Zwecke verwendet wird, könnte ich mir eine asiatische Kleintieranlage gegenüber der Hulmans gut vorstellen.
    (30.08.2014)
    Michael Mettler:   Die alte Robben-Pinguin-Anlage ist inzwischen Geschichte, hier wurde bereits Baufreiheit für Was-auch-immer geschaffen - siehe Foto. Im Hintergrund sieht man, dass zwar die alte Besuchertribüne der Seelöwenanlage noch steht, die aber den dahinter liegenden Hang abstützt und vermutlich nur deshalb erst mal stehen gelassen wurde. So weit ich weiß, wäre sie nach heutigen Richtlinien gar nicht mehr für Publikumsnutzung genehmigt.

    Dass in den hannoverschen Kulissenlandschaften angeblich die Pflanzen keine Rolle spielen sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Das scheint jemand geschrieben zu haben, der nicht zwischen konzeptionell platzierter Pflanze und heimischem Wildwuchs unterscheiden kann (zugegeben, in einer Tropenhalle geht man eher von Ersterem aus...). Neuerdings wird sogar eine botanische Führung durch den Zoo angeboten!

    Zum Thema Arbeitsplätze fand ich in der Sommerausgabe der JAMBO eine interessante Info. Der Zoo stellt ja sein eigenes "italienisches" Eis her. Das ist nicht nur extrem lecker, sondern offenbar auch extrem erfolgreich: Für das Gelateria-Team vom "Eismacher" bis zur Servicekraft im Yukon-Bay-Eiscafé stehen allein 26 (!!) Zoomitarbeiter in Lohn und Brot!

    Laut gleicher Ausgabe werden jährlich über 2.000 Events von Firmen und Privatleuten im Zoo gebucht, am Sambesi entstand gerade eine weitere Location in Form eines kleines Tagungsraumes mit eigener Außenterrasse am "Fluss". Habe ich bei meinem letzten Besuch gar nicht bemerkt, aber vermutlich befindet sich der Raum hinter dem Afrika-Souvenirshop, dessen Verkaufsraum vor einiger Zeit verkleinert wurde.

    Apropos Shops: Der Souvenirshop im Dschungelpalast ist geschlossen, auch da könnte es demnächst einen Umbau geben. Aber vermutlich nicht in Zusammenhang mit der Elefantenhaltung, denn für eine Stallerweiterung ist der Shop zu klein und für eine Sichtscheibe ins Haus ist der Zweckbau-Stall m.E. schlichtweg nicht ansehnlich genug (bei einer Führung hinter die Kulissen im letzten Jahr durfte dort nicht mal fotografiert werden)...
    (30.08.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Habe ein Portrait des Erlebnis-Zoos mit erstaunlich unparteiischer Sicht vom Februar 2014 gefunden und möchte es hier mal reinstellen. Vergleichsweise gut recherchiert finde ich. Gerade die Reflektion mit der tiergärtnerischen Vergangenheit und dem Vergleich mit anderen Konzepten (obwohl zumindest der mit Leipzig etwas hinkt) ist für einen solchen Kurzartikel schön herausgearbeitet. Auch mal schön mal was von der ZOOLOGISCHEN Leitung zu hören.
    http://www.merian.de/magazin/zoo-hannover.html

    Interessant gerade im Rahmen des Threads ist auch folgender Abschnitt:
    >Und es gibt ständig neue Pläne: "Wir denken an ein Warmhaus für die Elefanten, an Ruhezonen, in denen man ohne Trubel Tiere beobachten kann. Außerdem müssen wir die Schilder verbessern", sagt Magitta Feike, als Kommunikationsleiterin zuständig für die Außenwirkung des Zoos.<

    Da laut Zoo der neue Masterplan nun diesen Herbst veröffentlicht werden soll, liest dies sich doch sehr ungewohnt, da sonst schließlich die strikte Informationspolitik gegenüber der Öffentlichkeit nur perfekt getimte Marketingmeldungen zulässt.
    Oft (wie auch im Artikel) wurden auch hier die wenig Informationen tragenden Schilder bemängelt. Die Pinselohrschweine beispielsweise haben, soweit ich weiß, nur noch eines der neuen buntbemalten und mit viel aufgearbeiteten Informationen gespickten Holzschilder bekommen. Zu "Ruhezonen" kam mir als zweiter Gedanke das durch die Wegeführung naturgemäß vom Hauptstrom abgeschnittene ehemalige Robbenrondell und die Südamerika-Anlagen in den Kopf. Die vom Zoo gewünschte Wiederbeschaffung von Nasenbären, (Flachland-)Tapiren und (Aldabra-)Riesenschildkröten könnte auf dieses Gebiet entfallen. Eine Erwähnung eines Warmhauses für Elefanten, womit wohl ein für Besucher begehbares Haus gemeint sein dürfte, spiegelt wohl jahrzehntelange Besuchernachfragen und die neuen Säugetierauflagen wieder. Vielleicht wird an ein der ursprünglich geplanten Tropen-/Laufhalle ähnlichen und hinter dem Dschungelpalast gelegenen Neubau gedacht. Ich bin sehr gespannt inwieweit sich der Zoo Hannover in Bezug auf Tierhäuser verändern wird. Das Urwaldhaus bleibt und wird saniert. Giraffen- und Tropenhaus müssen ersetzt werden. Ein Elefantenhaus kommt hinzu. Mindestens die zurückkehrenden Riesenschildkröten brauchen wohl eine neue, einsehbare und warme Unterkunft. Der in Serie erfolgreiche Winter-Zoo braucht für den Besucher sinnmachende zoologische Unterstützung. Ich bin auf die bauliche und organisatorische (potenziell nötige Zwischenunterkünfte für Giraffen, Elefanten und Co.) Umsetzung gespannt, in die der Zoo nach und vielleicht schon während seines 150. Jubiläums in seine Zukunft nach dem Projekt "Expo-Zoo" strebt.
    (30.08.2014)
    Jan Jakobi:   Bei beiden diesjährigen Besuchen wurde ein Teil der Elefanten-Herde von den anderen getrennt untergebracht.

    Im März wurde der Borneo-Clan nach der Kommentierung ins Haus geholt und der KHH-Clan auf der Herden-Anlage gelassen.
    Zu dem Zeitpunkt war das jüngste Kalb des Borneo-Clans wenige Tage alt und nur stundenweise draußen.

    Im Juli kam ich erst kurz nach der Kommentierung an der Elefanten-Anlage an. Der Borneo-Clan war diesmal auf der Herden-Anlage und der KHH-Clan auf der Mutter-Kind-Anlage.

    In der aktuellen Ausgabe der "Jambo!" wird berichtet das man sich "in der nächsten Zeit" von einer Familien trenn will. Angaben zu "Zielzoo" und "Ziel-Familie" stehen im Artikel nicht.

    Im Zoofreunde-Forum wurde vor ein paar Monaten ein Interwie mit dem zoologischen Direktor in Pairi Daiza zitiert, wo von der folgende Satz interessant ist:

    "En we krijgen er nog vijf Indische vrouwtjes bij."
    "Und wir bekommen noch fünf indische Kühe hinzu."

    Die Beschreibung passt auf den KHH-Clan, der besteht aus fünf weiblichen Mitgliedern.
    (26.07.2014)
    Jan Jakobi:   Die Elefanten-Herde war wie im März wieder in zwei Teile geteilt:

    Die "Khaing Hnin Hnin"-Familie war abgetrennt in der Mutter-Kind-Anlage untergebracht.
    Vermutlich werden die noch in diesem Jahr abgegeben.
    Genaueres war an der Anlage leider nicht zu erfahren.
    (06.07.2014)
    Michael Mettler:   @Jan: Zumindest der aus Neumünster eingestellte Eisbär Kap ist nicht mehr in Hannover, sondern zurück in seinem Heimatpark. Die Nyalas (und die Rotducker) leben auf der ehemaligen Australienanlage.

    Laut einer Grundrisszeichnung des Giraffenhauses misst die Reihe der Giraffenboxen in der Länge komplett 14,63 m, und sie sind 5,52 m tief.

    Wenn ein neues Giraffenhaus auf der Fläche des alten Antilopenringes entstünde, hätte das logistische Vorteile gegenüber einem Standort weiter innen im Gelände. So wäre es pflegerisch vom vorhandenen Wirtschaftsbereich aus "bedienbar" (was für die Entsorgung der reichlich anfallenden Mengen an Mist und Stallstreu praktischer wäre) und vor allen Dingen dort auch ganz einfach für große Tiertransport-Lkw anzufahren (für Giraffentransfers nun mal unvermeidbar).
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   War zu groß.
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael:
    Die vierte und letzte Flusspferdkuh konnte nur "Himba" sein, ein prüfender Blick in ihre Augen bzw. den Bereich drum herum bestätigte meine Vermutung.

    Es ist "Himba"!
    Erkennbar an dem schwarzen Fleck den sie in beiden Augenringen hat.

    Noch einmal vielen Dank für deine Tipps zur Unterscheidung!!!

    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   Die ruhelose Dame entpuppte sich bei genauerem hinsehen als "Cherry".

    Sie ist die andere "Langschnauze" und außerdem ist bei ihr das Wulstmuster bei ihr ausgepräger als bei den anderen drei Damen.
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   Am Rand des Sambesi lagen 2 Flusspferdkühe schlafend im Wasser und die dritte drehte ihre Runden.

    Als erstes erkannte ich "Kiboko", dass Foto entstand bei der Flusspferd-Kommentierung, ebenso die beiden folgenden Fotos.

    "Kiboko" ist die dunkleste der vier Flusspferdkühe und das dunkleste Flusspferd was ich je gesehen habe.
    Sie ist auch eine der beiden "Langschnauzen".
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael Mettler:

    Nun aber endlich der Hauptgrund des Besuchs:

    Im Hippo-Canyon konnte ich eine der vier Flusspferdkühe beim Unterwasserbalett beobachten.

    Ein Blick in ihre Augen bzw. den Bereich drum herum verriet mir das es sich hierbei um "Victoria" handelt.

    Das Tor zwischen den beiden Becken war offen, wenn man genau hinschaut kann man das Tor auch sehen.

    Man muss nicht unbedingt in den Hippo-Canyon gehen, es sind zwei Wege die in Richtung Außenanlage führen. Beide sind nur durch eine Felsmauer getrennt.
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   Yukon Bay:

    2 Waldbisonkälber

    Es gibt scheinbar nur noch einen Eisbären in Hannover, sowohl im März als auch am 2. Juli war es nur einer.
    Einer der drei wurde abgegeben, "Arktos" war das.

    Weitere erwähnenswerte Jungtiere sind:

    1 Harzer Rotvieh-Kalb "Irene" vom 5. Juni
    1 Exmoor-Pony-Fohlen "Camilla" vom 7. Juni
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael:
    Ich habe an der Kasse gesagt das ich eine Eintrittskarte für junge Erwachsene kaufen möchte.

    Am 2. Juli habe ich zum zweiten Mal in diesem Jahr den Zoo Hannover besucht und diesmal hat es sich mehr gelohnt.

    Sambesi:

    1 Jungtier bei den Pferdeantilopen vom 26. März: "Leopold", Mutter: "Leonie"
    1 Jungtier bei den Kleinen Kudus
    1 Jungtier bei den Blessböcken

    An der ersten Gemeinschaftsanlage am Sambesi fiel mir die kopfstarke Gruppe der Impalas auf, ich zählte 12 Impalas.

    Diesmal bin ich den ganzen Antilopenring durchgelaufen, dabei vermisste ich die Tiefland-Nyalas und stieß stattdessen auf Pinselohrschweine.

    Von einer Abgabe dieser Antilopenart habe ich weder hier noch auf der Zoo-Homepage gelesen.

    Die Boxen der Giraffen sind insgesamt ca. 12 m lang und ca. 4 m tief.

    Ein neues Giraffenhaus muss nicht unbedingt direkt auf dem Antilopenring stehen: Die Bäreninsel grenzt direkt an die Giraffen-Außenanlage.

    Nur mal so als Gedankenspiel:
    Giraffenhaus auf der ehemaligen Bäreninsel bauen, dann Einzug der Giraffen ins neue Haus, Abriss des alten Hauses, Erweiterung des Neubaus mit Einbeziehung der Standfläche des alten Hauses.

    Anbei der jüngste Nachwuchs der Pferdeantilopen vom 26. März.
    (06.07.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael:
    Danke für die Tipps.
    Ich werde mein Glück bei den Hippos versuchen.

    Aufteilung sollte 2 drinnen und 2 draußen sein.

    Wenn zwei der Kühe aneinander "kleben" dann werden es sicher die beiden Schwestern sein.
    Die Eltern der beiden kenne ich noch, sollte also kein großes Problem sein.
    (29.06.2014)
    Michael Mettler:   @Jan: Die erste Frage kann ich dir mangels eigener Erfahrung nicht beantworten.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Hippos im Sommer schon zur Zooöffnung in der Außenanlage sind.

    Zur Unterscheidung kann ich ein paar Tipps geben, aber ob die bei einer einzelnen Beobachtung hilfreich sind...? Bei zwei der vier Kühe wirkt für mich der Schädel länger und der Nasenrücken, also quasi der Längskamm auf der Schnauze, ausgeprägter als bei den anderen. Eine davon ist Kiboko, das ist die einzige Kuh, bei der die sonst bei Hippos meist rosafarbigen Abzeichen wie Augenringe usw. braun sind, so dass das ganze Tier ziemlich dunkel und kontrastarm gefärbt wirkt. Die andere "Langschnauze" ist Cherry, bei ihr finde ich außerdem das Wulstmuster zwischen den Ohren am ausgeprägtesten - erinnern fast an eine Pudelfrisur. Die "Kurzschnauzen" Himba und Viktoria lassen sich bei einem Blick in die Augenregion unterscheiden. Himba trägt beiderseits im rosa Augenring einen kleinen schwärzlichen Fleck vor dem Auge, Viktoria nicht. Bei guten Lichtverhältnissen kann man alle diese Merkmale auch sehen, wenn nur die Kopfoberseiten der Tiere aus dem Wasser lugen.

    Cherry und Himba sehe ich meistens dicht beieinander, ich habe sie wissentlich auch noch nie für den "Innendienst" voneinander getrennt gesehen (wobei das natürlich Zufall sein kann, ich achte nicht bei jedem Zoobesuch auf die Flusspferde).

    Anbei zur Unterscheidungsübung Cherry (links) und Himba.
    (28.06.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael Mettler:
    Ich plane kommende Woche erneut den Zoo Hannover zu besuchen.

    Ein paar Fragen für meine Planung:

    1. Auf der Homepage des Zoos habe ich gesehen, dass es eine Eintrittskarte für junge Erwachsene gibt.

    Nun ist es aber so das ich kleiner bin als ein durchschnittlich junger Erwachsener, muss ich in dem Fall meinen Personalausweis vorzeigen?

    2. Ab wie viel Uhr kommen die Flusspferde ungefähr auf die Außenanlage? Die Elefanten kamen um ca. 10:30 Uhr im März raus.
    Denn dann könnte ich die Flusspferde endlich mal an Land sehen, während sie zum Wasser laufen.

    3. Wie kann ich die 4 der ursprünglichen 6 Flusspferdkühe auseinanderhalten?

    (28.06.2014)
    Jan Jakobi:   Jetzt hat auch Elefantenbaby "Silvester" seinen richtigen Namen erhalten: "Taru" ist jetzt sein offizieller Name.
    http://www.zoo-hannover.de/unternehmen/presse/aktuelle-nachricht/news/aus-silvester-wird-taru.html
    (10.06.2014)
    Jan Jakobi:   "Yenko" ist in Dortmund kein Glück beschieden:

    Orang-Utan-Männchen "Walter" (lebte übrigens einige Jahre lang im Zoo Leipzig) bis "Yenko" den Unterarm ab. Die beiden waren durch einen Maschendrahtzaun getrennt, plötzlich hatte "Walter den Arm des Jungtier durch den Zaun gezogen und ihn abgebissen.
    In einer Not-OP konnte er nicht mehr angenäht werden.

    Das geschah bereits am 27. Mai 2014.

    Als Grund wird Eifersucht vermutet.

    http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44225-Br%C3%BCnninghausen~/Zwischenfall-im-Zoo-Orakel-Affe-Walter-beisst-Jungtier-den-Arm-ab;art930,2380833?mobileVersion=no
    (02.06.2014)
    Michael Mettler:   P.S. "Hochspringender Menschenaffe" war vielleicht nicht ganz richtig. Die Affen konnten es schaffen, an den Betonsäulen hochzuklettern und um den Überhang herumzugreifen. Deswegen musste auch der Überhang an der Gehegerückseite nachträglich mit Plexi gesichert werden, sieht man hinten rechts auf den Foto oberhalb der Stützsäule.
    (26.05.2014)
    Michael Mettler:   @Jan: Habe ich auch, Aufnahme von 1987. Die rechte Außenanlage für die Schimpansen sah wiederum fast genauso aus. Der Beton-"Baum" im Vordergrund enthielt eine Pflanzwanne und sollte mitsamt Begrünung eigentlich als Schattenspender dienen. Zu diesem Zweck entdeckten die Affen allerdings den für sie über Treppen begehbaren Graben als praktischer.

    Die "Baumkrone" musste nachträglich mit Plexi-Streifen dagegen gesichert werden, dass ein hochspringender Menschenaffe sich anklammern und per Klimmzug emporschwingen konnte. Irgendwann wurden die Betonbäume aus beiden Anlagen entfernt - habe ich erst spät bemerkt, weil ich auch nur selten an den Anlagen entlang gehe. Meiner Erinnerung nach bekamen die Schimpansen danach für einige Zeit eine bescheidene Klettermöglichkeit in Form eines "Bündels" senkrecht stehender, in unterschiedlicher Höhe abgesägter Baumstämme. Da man immer fürchten musste, dass ein Menschenaffe von einer erhöhten Struktur aus auf die begrünte Gehegeumgrenzung springt, gab es "dank" des Anlagenkonzeptes nicht viele Alternativen, den Tieren Klettermöglichkeiten bieten zu können.
    (26.05.2014)
    Jan Jakobi:   Ich meinte die alte Gorilla-Außenanlage zu Zeiten des "alten" Zoos, auf der später im "neuen" Zoo die Schimpansen lebten.

    In Hannover gehören die Affen-Anlagen nicht zu meinen Hauptzielen, der Gorillaberg ist eine Ausnahme.
    (24.05.2014)
    Michael Mettler:   @Jan: Gorilla-Innenanlage,Aufnahme von 2008. Die Schimpansen-Innenanlage sah nicht viel anders aus.
    (24.05.2014)
    Jan Jakobi:   Hat jemand Anlagen-Fotos der Menschenaffen-Anlagen (speziell die Gorilla-Anlage) vor dem Umbau zum Vergleich?

    Wurde der Wassergraben im Gorillaberg nach "Artis" Tod baulich verändert?
    (24.05.2014)
    Michael Mettler:   Was mir gerade noch einfällt: Vielleicht würde auch Hannover schon seit längerer Zeit zu den Zoos mit nur einer Menschenaffenart gehören, wenn nicht der Förderverein seinerzeit den Bau des Urwaldhauses möglich gemacht hätte. Denn die bei Ruhes Pachtauslauf übernommenen drei Menschenaffenarten warteten ja eigentlich auf ein neues Haus oder zumindest einen grundlegenden Umbau ihres alten Hauses, das ja ursprünglich lediglich zur vorübergehenden Unterbringung junger bis halbwüchsiger Menschenaffen konzipiert war. Die Stadt als Trägerin des Zoos baute aber nicht, und der damalige Direktor Dittrich stellte in den Raum, sich unter diesen Umständen von den Menschenaffen trennen zu müssen, weil die Tiere längst zu kräftig für ihre Unterbringungen geworden waren. Ich vermute, wenn es tatsächlich dazu gekommen wäre, hätte man wohl am ehesten die Gorillas aus Platzgründen abgegeben, vielleicht auch die Schimpansen und allenfalls die Orangs behalten - das war zu dieser Zeit die einzige der drei Arten, mit der die Zucht gelungen war. Und dann hätten wir hier heute vielleicht keinen Gorillaberg, sondern einen Orang-Wald am Dschungelpalast...
    (24.05.2014)
    Michael Mettler:   @Holger: Die Zoos haben bloß keine Lust mehr, ständig die Brunstschwellungen der Schimpansinnen erklären zu müssen.

    Spaß beiseite: Der Schimpanse galt immer als der am wenigsten bedrohte Menschenaffe, seine Nachzucht war am schlechtesten unterzubringen, und der Gorilla stellt baulich die geringsten Anforderungen, weil er nicht so ein Ausbruchskünstler ist wie die beiden anderen Gattungen. Ich denke, in diesem Faktorenkreis sind die Gründe zu suchen, denn über mangelnde Beliebtheit beim Publikum können Schimpansen bestimmt nicht klagen.

    Magdeburg ist nun aktuell tatsächlich ein Beispiel, wo zu Gunsten des Schimpansen entschieden wurde, ebenso Gelsenkirchen und Osnabrück. Das hatte aber vermutlich auch mit den jeweils vorhandenen Individuen/Tierpersönlichkeiten zu tun, die man nicht abgeben wollte. Aber im Grunde hätte ja jeder dieser Zoos im Zuge des Anlagen-Neubaues auch auf Gorillas umschwenken können.

    Dass man als Großzoo durchaus mit einer einzigen Menschenaffenart "auskommen" kann, zeigen Beispiel wie Magdeburg, Dortmund (auch wenn es in beiden eigentlich mal anders gedacht war) oder Hagenbeck. Ob die Didaktik der nahen Menschenverwandtschaft wirklich der Hauptgrund früherer Zeiten war, die Menschenaffenkollektionen zu gründen, bleibe mal dahingestellt. M.E. war da auch eine Menge Prestigedenken mit im Bunde, schließlich galten Gorilla, Bonobo und Orang jahrzehntelang als tiergärtnerisches Porzellan. Ich denke eher an einen ähnlichen Effekt wie seinerzeit, als Nasen- und Kleideraffen verfügbar wurden und sich die Interessenten auffällig häufig auf gleich beide Arten stürzten statt sich auf eine davon zu konzentrieren. Man zeigte, dass sich die Anschaffung leisten konnte und die Herausforderung zum Wettlauf um die besten Haltungserfolge annahm.
    (23.05.2014)
    Holger Wientjes:   @Michael M.: Das die drei Gattungen der Menschenaffen so lange (und in vielen Zoos ja immer noch) nebeneinander existieren konnten bzw. können, hängt sicherlich mit dem besonderen Status der nahen Verwandschaft zu uns zusammen, der sie für den Menschen im besonderen Maße interessant macht. Nur wurde in jüngster Zeit, wenn die Alternative Gorilla oder Schimpanse bzw. Orang oder Schimpanse zur Auswahl stand, schonmal für den Schimpansen entschieden ? Wie mag das kommen ? Selten unterartreine Zucht möglich ? Weiniger attraktiv für den Besucher (wenn ja warum ?) ?
    (23.05.2014)
    Jan Jakobi:   @Carsten:
    Zwergflusspferde sind in etwa so groß wie ein Flusspferdkalb im Alter von ca. 6 Monaten.

    Der Wasserbereich der Flusspferde ist durch eine Mauer und Poller vom Sambesi getrennt.
    Ein Zwergflusspferd könnte sich durch die Poller quetschen oder von einem Artgenossen da drüber gehoben werden.

    Zwergflusspferde sind nicht so sehr wie Flusspferde an das Wasser gebunden.
    (23.05.2014)
    Michael Mettler:   Quasi die "Rhesus unter den Menschenaffen"...

    Andererseits teilen sie dieses Zoo-Schicksal natürlich mit vielen anderen Großtieren, die im Zuge von Gehegeerweiterungen zur Diskussion gestellt wurden und werden. Und mal ganz objektiv betrachtet: Bei Menschenaffen hat in diversen Großzoos der Gedanke der möglichst vollständigen "Sammlung" (zumindest der drei Gattungen) länger überlebt als bei mancher anderen Großtiergruppe, wo das längst als unzeitgemäß dargestellt wurde.
    (23.05.2014)
    Holger Wientjes:   Irgendwann werden Schimpansen noch zur zoologischen Rarität...
    (23.05.2014)
    Michael Mettler:   Die Meldung zu den Münsteraner Schimpansen, die einer Erweiterung der Gorilla-Anlage weichen werden, brachte mich auf einen neuen Gedanken zu der noch nicht umgebauten Ecke im Urwaldhaus zwischen Gorilla- und Schimpansen-Innenanlage. Vielleicht wird die für eine später mögliche Verbindung der beiden Anlagen "freigehalten"?

    Vor dem Umbau der Anlagen maßen deren Flächen 80 qm (Gorillas) bzw. 85 qm (Schimpansen) - laut dem Grundriss des Hauses im alten Urwaldhaus-Sonderführer dürfte das jeweils ohne die Gräben gerechnet gewesen sein (obwohl diese ja für die Affen nutzbar waren). Nach dem Umbau schätze ich den Flächengewinn auf höchstens eine Verdoppelung bei den Gorillas und nicht mal eine solche bei den Schimpansen. Nach dem neuen Säugetiergutachten werden aber nun innen 200 qm als Minimum für bis zu vier ausgewachsene (= unter zehnjährige) Gorillas oder Schimpansen vorgegeben, für jeden weiteren Adulten 20 qm mehr. Für die siebenköpfige Schimpansengruppe z.B. wären also innen zukünftig mindestens 260 qm Fläche notwendig (falls sie nicht unbefristeten Bestandsschutz zugestanden bekommt). Das dürfte die frisch umgebaute Innenanlage selbst unter Einbeziehung der anrechenbaren Absperrräume m.E. kaum erreichen.

    Bei diesen Gedanken kam mir auch wieder die Äußerung des Revierpflegers bei der Kibongo-Eröffnung in Erinnerung, dass die neue Außenanlage auch für Gorillas geeignet sei (gestaltet ist sie ja, wie wir seinerzeit schon diskutiert hatten, tatsächlich eher für Bodenbewohner). Vielleicht ist das Ganze schon daraufhin konzipiert, dass eines nicht zu fernen Tages die Schimpansen zu Gunsten der Gorillas weichen wie jetzt in Münster?
    (22.05.2014)
    Carsten Horn:   Falls die Außenanlage zwergflußpferdgeeignet ist, könnte man sogar Schichtdienst machen, dann wäre es keine reine Innenhaltung... Back to the roots, :-)
    (20.05.2014)
    Michael Mettler:   Eigentlich gäbe es noch eine weitere Möglichkeit. Im Zwergflusspferd-EEP gibt es doch traditionell einen Überschuss an Kühen, und zumindest vor einiger Zeit wurden neue Halter für die Art gesucht (die sich vermutlich auch erst mal mit dem weiblichen Geschlecht zufrieden geben müssten). Eine überzählige Zwerghippo-Kuh als einzelgängerische Tierart (oder zwei zusammengewöhnte Kühe) könnte/n das große Innenbecken im Sommer beleben und im Winter ins Bullenabteil umziehen, dann gäbe es sogar einen didaktischen Mehrwert und eine weitere Artenschutz-Beteiligung... Freier Zugang zu den Landflächen (sprich: Ställen) müsste natürlich möglich sein, und dann wäre der Indoor-Besatz vermutlich auch immer mal "unsichtbar". Aber das einzelne Innendienst-Hippo ist nun mal auch nicht immer an der Frontscheibe des Beckens zu sehen.

    Man kann natürlich darüber streiten, ob eine reine Innenhaltung von Zwerghippos heute noch in Ordnung wäre, aber mit einem Flusspferd-Gastbullen wird das ja in Hannover auch so gemacht, und die Einzelabtrennung einer Flusspferdkuh als Herdentier zu reinen Schauzwecken (schließlich liegt es ja nicht an Unverträglichkeit) ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

    Bei dieser Variante wäre sogar die Kombi Zwerghippo(s) plus Wassergeflügel denkbar - scheint ja in Berlin zu funktionieren.
    (20.05.2014)
    Michael Mettler:   Kormorane wären auch nicht übel. Die tauchen wenigstens was ;-) Und im Winter ließen sie sich vielleicht bei den benachbarten Pelikanen unterbringen?
    (19.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Die Graskarpfen sind nicht mehr vorhanden.

    Die Idee mit der Wassergeflügelaufzucht im Canyon finde ich nicht schlecht. Wasserschildkröten wären sicherlich auch nicht schlecht oder afrikanische Buntbarsche. Allerdings hielten sich Buntbarsche bisher nie lange im Canyon.
    (19.05.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Beensen: Na ja, vom Boot aus sieht man oft nur ein paar Nasenlöcher (wenn überhaupt), falls nicht zufällig gerade Action im Becken ist oder sich die Tiere an Land sonnen.

    Ich denke, der Knackpunkt ist die Reihenfolge der Anlagen am Hauptweg. Der Besucher stößt zuerst auf den Canyon, betritt erwartungsvoll und ist enttäuscht, wenn im Sommer dort nichts zu sehen ist. Würde er zuerst die Hippos draußen sehen und DANN am leeren Innenbecken vorbeikommen, gäbe es vielleicht nicht diesen Effekt bzw. mancher würde vielleicht nicht mal nachschauen gehen, ob drinnen auch noch Hippos sind. Aber das Bauliche lässt sich nun mal nicht mehr ändern.

    Graskarpfen gab es übrigens schon im Canyon, auch zusammen mit den Hippos (Immer noch? Bei meinen letzten Besuchen war ich nicht unten), und das bis auf die Anwesenheit von Leihbullen ungenutzte Bullenbecken war vor längerer Zeit auch schon mal mit Wasserschildkröten besetzt. Aber ein wirklicher Ersatz für das Erlebnis "Flusspferd unter Wasser" ist das trotzdem nicht. Vielleicht sollte man da drinnen einfach Wassergeflügel aufziehen - dass Entenküken jedem Zootier die Schau stehlen können, ist saisonbedingt gerade wieder gut am Sambesi zu beobachten ;-)
    (19.05.2014)
    Jan Beensen:   Warum setzt man dann in der Sommersaison nicht Wasserschildkröten und/oder Fische in den Flußpferdcanyon?
    Bei tollem Wetter sind die Flußpferde von Boot aus doch für die Besucher wesentlich attraktiver als "in der Höhle"...
    (19.05.2014)
    Michael Mettler:   Gestern habe ich drei der vier Flusspferde im Außengehege gesehen, im Canyon war ich nicht. Da aber grundsätzlich ein Tier Innendienst schieben muss, weil sich sonst Besucher über ein leeres Innenbecken beschweren (!), werden wohl noch alle da sein...

    Mit einer der Gitterkugeln beschäftigten sich nacheinander zwei der Elefantinnen (m.E. Manari und Sayang, habe sie nur von hinten gesehen; die begleitenden Kälber guckten zwar interessiert zu, legten aber noch nicht selbst "Rüssel an") und Jungbulle Felix. Ich habe allerdings nur etwa eine Viertelstunde vor der Anlage gestanden.
    (19.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Besonders die Jungtiere der Elefanten beschäftigen sich sich gerne und häufig mit den Gitterkugeln oder auch einer runden Kugel, gelegentlich auch die jüngeren Elefantenkühe.
    (18.05.2014)
    Jan Jakobi:   Die Gitterkugeln liegen da schon länger, müssen vor meinem Besuch (23.03.14) angebracht worden sein.

    "Indra" hatte sich dafür nicht interessiert.
    Vielleicht weil es noch so neu und für sie fremd war?

    Sind die Flusspferde jetzt draußen?

    Wegen der Hippos (das war einer der drei Hauptgründe für meinen Besuch, die anderen waren Yukon Bay und das jüngste Elefantenbaby) war mein Besuch im März eine Pleite.

    Sonst sah ich immer Flusspferde bei meinen Besuchen des Zoo Hannovers auf der Außenanlage.
    (18.05.2014)
    Michael Mettler:   Noch eine Neuigkeit vergessen: Auf der Herdenanlage der Elefanten wurden zwei Gitterkugeln festgekettet, in denen sich Futterboxen mit kleinen Löchern befinden. Die Elefanten können nicht in die Kugeln hinein rüsseln, sondern müssen sie bewegen, damit hie und da ein Futterbröckchen (Pellet?) aus den Boxen herausfällt.
    (18.05.2014)
    Michael Mettler:   Und frischen Raritäten-Nachwuchs gibt es auch: Zwei Karibus, wovon das hier zu sehende noch so wacklig auf den Beinen war und so unsicher beim Finden der mütterlichen Milchquelle, dass es vermutlich noch keinen Tag alt ist. Gleich nebenan gibt es zwei Waldbisonkälber.

    Bisher habe ich übrigens bei jedem meiner (derzeit allerdings seltenen) Besuche aktive Waschbären gesehen, und mir fällt auch die erfreulich schlanke Linie der Tiere auf - in vielen Haltungen habe ich schon Artgenossen gesehen, die fast so breit wie lang waren. Meine anfängliche Skepsis, die Anlage könnte mit dieser Tierart "unterbesetzt" sein, schwindet mehr und mehr. Und beim Publikum kommen sie offensichtlich gut an.

    Neu für mich war ansonsten noch der frische Grasbewuchs von Teilen der Straußenanlage.

    Nicht nur für Touristen, sondern auch für Sammler interessant: Vom aktuellen Faltplan des Zoos wurden zusätzlich zur deutschen noch neun fremdsprachige Versionen gedruckt, die im Servicebüro zu bekommen sind (stecken in einem Wandhalter gleich rechts hinter der Eingangstür). Nette Möglichkeit, Artenbezeichnungen in verschiedenen Sprachen zu lernen ;-)

    M.W. noch nicht hier im Forum erwähnt wurden die zu Saisonbeginn eingeführten neuen Kartenangebote. So gibt es jetzt auch eine Familienkarte für Singles mit Kindern und eine neue Kategorie der "jungen Erwachsenen" (17 bis 23 Jahre), die zwischen Kinder- und Erwachsenen-Eintrittspreis vermittelt. Beides ist auch als Jahreskarte erhältlich. Außerdem wird montags bis freitags (außer an Feiertagen) ab 16.30 Uhr ein günstiges Feierabend-Ticket geboten (z.B. für Erwachsene 9 €, Normalpreis sind 25 €).
    (18.05.2014)
    Michael Mettler:   Ich kann mich nicht erinnern, schon mal irgendwo geschorene Vikunjas gesehen zu haben. Sieht mehr nach Gazelle als nach Kamel aus, nicht wahr?
    (18.05.2014)
    Michael Mettler:   Heute Vormittag: Orang-kolam - Teichmensch ;-) Zora genoss es sichtlich, ihr Frühstück in der Badewanne zu genießen. Kurz danach holte sie sich auch noch Pappkartons ins Becken...

    Habe mir heute mal ganz bewusst das Umfeld der Orang-Anlagen angesehen, innen wie außen. Die Faultieranlage in eine Erweiterung einzubeziehen, wie ich unten angedacht habe, wird wohl nicht machbar sein, denn die geforderten sechs Meter Höhe sind eher nicht zu erreichen, weil das an dieser Stelle "eingeknickte" Hausdach schon dicht darüber ist. Aber die beiden Orang-Anlagen in den Besucherraum hinein zu erweitern, dürfte machbar sein; bis auf das stählerne Rankgerüst, dass den Besucherweg an dieser Stelle "überdacht", wäre dort nichts im Weg.

    Bei einer Umwidmung für Niedere Affen wäre es andererseits auch denkbar, die rechte Anlage mit einem Außengehege zu versehen, nämlich mit der jetzige Gibbonfläche (zu einer afrikanischen Thematisierung des Hauses würden die Gibbons ja nicht mehr passen). Statt der Inselanlage ließe sich dort unter Verfüllung eines Großteils des Grabens eine große Affenvoliere errichten. Der Stall im Gibbonfelsen wäre dann allerdings überflüssig - es sei denn, man würde die Anlage für die Meerkatzen nutzen und ihnen einen Bodenbesatz hinzugesellen, der dort sein Nachtquartier bekäme (z.B. Blauducker oder Quastenstachler).
    Oberhalb der Orang-Innenanlage gibt es in der Glasfront des Hauses Fensteröffnungen in zwei verschiedene Richtungen, durch die man zwei Laufgänge führen könnte, die draußen dann über den Besucherweg hinweg führen würden; es ließe sich also sogar ein Rundlauf zwischen Außen und Innen erzeugen. Zwar ist auch direkt an der Hauswand außen nicht mal wenig Platz (derzeit Pflanzung), aber dorthin käme wohl kaum Sonne.

    Der frühere kleine Außenkäfig für Krallenäffchen und Tupaias (das ist ewig her!) ist übrigens trotz weitgehender Berankung noch hinter dem Orang-Außenkäfig erkennbar. Durch das linke rückwärtige Gitter sieht man eine Acryl-Seitenwand des Käfigs, durch das rechte ein Stückchen des röhrenförmigen Gitterlaufganges. Er war auch früher kaum einsehbar, aber wenigstens konnten die damaligen Kleintiere aus der jetzigen Faultieranlage dort auch mal Sonne genießen.
    (18.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, eine Umstellung des Besatzes des Urwaldhauses auf rein afrikanische Arten wäre sehr sinnvoll und würde auch dem Geokonzept entsprechen. Möglicherweise könnte man irgendwann in Zukunft im Asienbereich, wenn man dort eine neue Freilaufhalle und eine neue Außenanlage für Elefantenkühe baut,was auf Dauer wegen der neuen Richtlinien wohl nicht zu vermeiden ist, gleich eine moderne Orang Utan-Anlage integrieren, die den neuen Anforderungen entspricht und dort mit einer jungen Orang Utan Gruppe einen Neuanfang machen. Dies wäre sicherlich die beste Lösung, wenn man unbedingt weiterhin Orang Utans halten will.
    (17.05.2014)
    Michael Mettler:   Zu der weiter unten (8.4.) von Gudrun Bardowicks angeschnittenen Zukunft der Oranghaltung: Nach den neuen Richtlinien dürfte es wohl keine Alternative dazu geben, zumindest einen der beiden Orangmänner abzugeben. Eine dauerhafte Zusammengewöhnung der Männer dürfte nicht möglich und eine Einzelhaltung nicht zu verantworten sein, und nach den neuen Mindestgehegegrößen aus dem Säugetiergutachten wäre die Fläche selbst bei Zusammenlegung beider Innenanlagen (im einfachsten Fall durch dauerhaftes Öffnen der Trennschieber möglich) grenzwertig.

    Laut dem Grundriss im alten Urwaldhausführer haben die Innenanlagen jeweils eine Fläche von 65 qm, was die alten Vorgaben (50 qm für zwei adulte Tiere bei reiner Innenhaltung) zwar übertraf, die neuen (160 qm Innenfläche für bis zu vier untereinander verträgliche Adulte) aber nicht erreicht. Soweit Absperrräume im Normalfall ständig zusätzlich für die Tiere verfügbar sind, dürfen deren Flächen hinzugerechnet werden. Der Grundriss gibt dafür keine Angaben her, aber vielleicht könnte das gerade soeben hinkommen - zumals es für vorhandenen Tierbestand in solchen Fällen oft Ausnahmeregelungen gibt. Der Außenkäfig erfüllte mit 57 qm tatsächlich noch die alten Flächenvorgaben (Minimum nur 25 qm für zwei Adulte!), ist aber nach neuer Richtlinie (der Passus reiner Innenhaltung ist entfallen) erheblich zu klein - Vorgabe sind nun 120 qm Fläche und 6 Meter Höhe als Minimum.

    Vielleicht ist das ja auch der Grund, dass bisher bei den Orangs nichts umgebaut wurde: Wollte man warten, bis die neuen Richtlinien feststehen, um Nachbesserungsbedarf bei vorzeitigem Umbau zu vermeiden...?

    Eine Vergrößerung der Innenanlagen, möglicherweise auch unter Zusammenlegung mit der benachbarten Faultieranlage, dürfte angesichts des Grundrisses möglich sein. Die Minimalgröße einer neuen Außenanlage ließe sich vielleicht schon unter Einbeziehung der Besucherplattform vor dem Außenkäfig realisieren. Frage wäre eben, ob sich das angesichts der nötigen Massivbauweise "lohnt" oder man sich tatsächlich von der Oranghaltung verabschiedet und die Räumlichkeiten für Niedere Affen verwendet (Stichwort Sanierungsbedarf Tropenhaus), denn für die vorhandenen Arten erfüllen sie sogar ohne Umbau die geforderten Mindestabmessungen. Der Orang-Außenkäfig wäre z.B. bei Berücksichtigung der Mindestflächen "groß genug" für 9 adulte Drills.
    (16.05.2014)
    Michael Mettler:   Was die Abgabe einer Mutterlinie aus der Elefantenherde betrifft: Die Linie von Khaing Hnin Hnin besteht aktuell aus 5 weiblichen Tieren (Matriarchin plus 3 eigene Töchter plus 1 Enkelin), die von Manari aus 3 (Matriarchin, Tochter, Enkelin), die von Sayang ebenfalls aus 3 (Matriarchin plus 2 Töchter). Aus der erstgenannten Linie könnte eine Tochter in zwei Jahren geschlechtsreif werden (Soraya), aus der letztgenannten ebenfalls (Saphira). Die Khaing-Linie könnte also bereits in vier Jahren ganz allein die neuen Flächenanforderungen "ausfüllen", mit den beiden anderen Linien dauert das - jeweils für sich betrachtet - ein paar Jahre länger (immer von gleich bleibender Fläche sowie ungetrennten Mutter-Tochter-Verhältnissen ausgehend und natürlich ohne mögliche Todesfälle zu berücksichtigen). Manari und Sayang wurden seinerzeit mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins importiert, für Sayangs Tochter Sitara hat dieser die Patenschaft übernommen. Deshalb wage ich mal den Tipp, dass die Khaing-Linie als erstes die Herde verlassen könnte. Wobei es dann selbst mit den verbleibenden Kühen unter Berücksichtigung der neuen Mindestforderungen noch zu eng wäre...

    Frage ist, welche Zoos in der Lage wären, eine gleich fünfköpfige Gruppe mit zwei aktuellen Zuchtkühen und einer mittelfristig geschlechtsreif werdenden Jungkuh zu übernehmen. In Deutschland müssten ja auch andere Zoos die neuen Flächenforderungen berücksichtigen, damit wäre z.B. Osnabrück als Zielort (läge sonst im doppelten Sinne nahe) aus dem Rennen.
    (08.05.2014)
    Michael Mettler:   @Jan: Als Torhöhe für Giraffen gilt eine Mindestanforderung von 3,20 m, also wurde die Schulter-, nicht die Scheitelhöhe dafür zum Maßstab genommen. Wie hoch die jetzigen Tore genau sind, weiß ich zwar nicht, aber die dürften eher nicht der Knackpunkt sein. Die jetzigen Boxen liegen knapp unter der geforderten Mindestfläche von 30 m² pro Tier. Woran es in erster Linie anhand der neuen Richtlinien mangelt, ist der geforderte gemeinsame Innenlaufbereich von 200 m².

    @Gudrun: Eine Erweiterung der Bullenanlage müsste an ihrer Rückseite in den Hügel hinein möglich sein, wenn auch mit gewaltigen Erdbewegungen verbunden. Vielleicht war ja sogar die Entscheidung, auf dieser Seite des Yukon Trails keine Tieranlage zu errichten, schon mit einer Bedarfsplanung für die Zukunft der Elefantenhaltung verbunden...?

    Nicht nur die Australienfläche (und die alten Lama-Anlagen) stünden als Erweiterungsmöglichkeiten für die Herdenanlage zur Verfügung. Theoretisch denkbar wäre auch - hatten wir vor längerer Zeit schon mal im Forum diskutiert - eine Einbeziehung des Bereiches bis hin zu den stillgelegten alten Robbenanlagen.

    Eine weitere Variante wäre eine rückwärtige Erweiterung um die jetzige Gorilla-Anlage und den schmalen trennenden Waldstreifen. Das mag zwar verrückt klingen, aber immerhin wurde doch bei der Eröffnung der neuen Schimpansenanlage interessanterweise erwähnt, dass diese auch für Gorillas verwendbar sei...

    Last but not least die "Megalösung": Man könnte die jetzige Herdenanlage zu einer weit über die Mindestforderungen reichenden Bullenanlage umwandeln (und hätte dann sogar die Möglichkeit, neben dem Zuchtbullen mehrere Jungbullen vorübergehend unterzubringen) und dafür eine neue, riesige Herdenanlage plus Halle auf der Fläche Tropenhaus (ist eh ein Sanierungsfall)/Yukon Trail/jetzige Bullenanlage/Gorilla-Anlage/alte Robbenanlagen errichten. Wenn man rechtzeitig einen Dukatenesel findet...
    (08.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ein Neubau des Giraffenhauses ist geplant, erst einmal werden allerdings die Sozial- und Verwaltungsräume auf dem Wirtschaftshof durch Neubauten ersetzt. Wann ein neuer Giraffenbulle kommt steht noch nicht fest. Hannover will allerdings auch zukünftig Giraffen züchten. Ich glaube allerdings nicht, dass ein neuer Giraffenbulle kommt bevor ein neues Giraffenhaus vorhanden ist, welches vermutlich im Bereich des Antilopenrings entstehen wird.

    Bei den Elefanten ist sowieso die Abgabe einer Matrilinie geplant. Eine Erweiterung der Elefantenanlagen wäre auf der Fläche der Australienanlagen möglich. Der Kuh- und der Bullenstall sollten flächenmäßig noch ausreichend sein. Allerdings wäre eine Freilaufhalle mit Bademöglichkeit wünschenswert, da ein Badebecken auch im Innenstall gefordert wird.
    (07.05.2014)
    Jan Jakobi:   ... weil das Giraffenhaus nach heutigen Maßstäben zu klein ist und das nicht nur von der Fläche sondern auch von der Torhöhe. Die Torhöhe ist zu niedrig für Giraffen, reicht denen nur bis etwas über die Schultern.

    Ich habe mir das Giraffenhaus und Umgebung bei Google-Maps angeschaut:
    Zur Fläche der alten Außenanlage hin sind die Bisons und in die andere Richtung hin ist der Antilopenring (dazwischen ist auch noch der Besucherbereich und die Decke ist dort auch noch niedriger).
    (07.05.2014)
    Michael Mettler:   Nach den im neuen Säugetiergutachten geforderten Mindestgehegeflächen wäre es denkbar, dass ein Elefantenbullentausch gar nicht mehr vorgenommen werden kann, wenn nicht die Bullenanlage auf nahezu doppelte Größe vergrößert würde. Gefordert werden jetzt 1.000 m² als Minimum, vorhanden sind aber nur 570 m². Zwar gibt es in solchen Fällen oft Ausnahmeregelungen in Sachen Bestandsschutz, da ja kein Zoo von heute auf morgen alle Änderungen vornehmen kann, aber das wäre dann vermutlich nur mit Nikolai möglich, nicht mehr mit einem neu geholten Bullen.

    Nach den neuen Vorgaben für die Herdengehege (1.000 m² je Zuchtkuh mit bis zu 8-jährigem Nachwuchs, 500 m² je nicht züchtender Kuh) ist die Herdenanlage ebenfalls erheblich zu klein (geworden). Bei fünf Zuchtkühen inkl. Nachwuchs und einer nicht züchtenden käme bereits einen Minimalfläche von 5.500 m² heraus, vorhanden sind selbst bei Zusammenrechnen von Haupt- und Nebenanlage rund 3.100 m². Ohne Erweiterung würde das also für nur noch drei der fünf Zuchtkühe reichen und "dank" der reichlich vorhandenen weiblichen Kälber wäre selbst das nur eine Lösung auf Zeit, denn die Töchter sollen ja nicht von den Müttern getrennt werden, und weiterer Nachwuchs für den europäischen Bestand ist nach wie vor erwünscht... Bin gespannt, was nun passieren wird.

    Ich habe bisher nur die Forderungen für bestimmte Tierarten nachgelesen, aber auch die Dringlichkeit eines neuen Giraffenhauses wird dadurch immer gravierender. Ich hatte ja schon nach Schorses Tod im Juli letzten Jahres spekuliert, ob überhaupt noch ein neuer Zuchtbulle in das alte Haus geholt werden darf - m.W. herrscht doch an männlichen Rothschildgiraffen kein Mangel, aber ein Nachfolger ist ein Dreivierteljahr danach offenbar noch immer nicht eingezogen.
    (07.05.2014)
    Jan Jakobi:   Emmen will erst in der neuen Anlage wieder einen neuen Bullen haben.
    Hat jemand im Zoofreunde-Forum geschrieben.

    Langsam entfernt sich das aber vom Zoo Hannover.
    (04.05.2014)
    Carsten Horn:   Emmen hat auch keinen Zuchtbullen mehr, ob die allerdings vor dem Umzug noch nen neuen wollen?

    Planung im TP Berlin wundert mich nicht wirklich, man halte sich nur vor Augen, wie viel Platz dem Besucher eingeräumt wurde im Haus (das Seekuhbecken wegdenken, kam ja erst später) und die Elefanten stehen auf nem "Bierdeckel"...
    (04.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass es bestimmt einige Interessenten für Nikolai gibt, z.B. der Zoo Artis amsterdam. Dort wird man allerdings erst nach dem Bau der neuen Elefantenanlage, die auch einen vernünftigen Bullenstall bekommen soll, wieder einen Bullen anschaffen.
    (03.05.2014)
    Michael Mettler:   Für ein Dickhäuterhaus, das für die Haltung adulter Zuchtbullen konzipiert ist, ist das allerdings eine sehr merkwürdige Planung - auch wenn sich ein Elefant zum Durchschreiten eines Tores etwas kleiner machen kann...
    (03.05.2014)
    Jan Jakobi:   Ich spreche vom TP Berlin.
    (03.05.2014)
    Jan Jakobi:   In Berlin wird "Nikolai" nicht durch die Tore passen, die sind ziemlich genau 3 m hoch und der größere der beiden Bullen (der Afrikaner "Tembo", der Asiate "Ankhor" ist etwas kleiner) passt grade so durch die Tore. Er ist laut meinem Berliner Freund knapp 3 m hoch.
    (03.05.2014)
    Michael Mettler:   Ich weiß nicht, ob Nikolai so schwer unterzubringen wäre. Immerhin ist er ein sehr erfolgreicher Zuchtbulle, herdenverträglich und - zumindest habe ich nie etwas Gegenteiliges gehört - weder Herpes- noch Tb-Überträger.

    Vielleicht eröffnet sich ja durch den Führungswechsel in Berlin die Möglichkeit, Nikolai und Ankhor zu tauschen, dann hätte man praktischerweise gleich zwei Bullen von ihren Töchtern getrennt und jeweils mit einer blühenden Zuchtgruppe neu vereint. Knieriem kennt ja die hannoversche Elefantengruppe noch bestens, und ich habe keine Zweifel, dass er die Berliner Elefanten baldmöglichst ins EEP eingliedern wird (falls nicht schon geschehen), so dass auch die Formalitäten kein Problem mehr für einen solchen Tausch darstellen dürften.
    (03.05.2014)
    Jan Jakobi:   "Maikel" war länger in Hannover.

    "Knuddel" habe ich im März gesehen, leider ist fotografieren vor der Scheibe unmöglich: andere Besucher die hinter oder neben mir standen spiegeln sich im Glas und ich auch, außerdem ist das Wasser teilweise trübe.
    Er war übrigens bei dem Besuch alleine im Bullen-Abteil, da kann man lange auf Babys warten.

    "Nikolai" ist vielleicht nicht vermittelbar?
    (03.05.2014)
    Michael Mettler:   Das letztgeborene Elefantenkalb, Califas Tochter, wurde gestern nach einem Namenswettbewerb offiziell auf den Namen Yumi getauft. Vater Nikolai wird laut Zeitungsmeldung (NP) noch zwei bis drei Jahre in Hannover bleiben.

    Laut gleicher Zeitung ist bereits am Montag der Flusspferd-"Leihbulle" Knuddel alias Kiboko nach anderthalbjährigem Aufenthalt in seinen Heimatzoo zurückgekehrt. Ob seine Anwesenheit Früchte getragen, also eine trächtige Kuh hinterlassen hat, ist bis dato unklar.
    (03.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Traurige Nachricht für den Zoo Hannover, aber schön, dass die Adoption geklappt hat. Hoffentlich bleibt es so. In Dortmund hat Yenko zudem auch eine fast gleichalte Spielgefährtin und eine attraktive großzügige Außenanlage, die es in Hannover leider nicht gibt.
    Hannover hätte jetzt möglicherweise die Chance, seine Orang Utans in andere gute Haltungen abzugeben, was, zumindest im Fall des Zuchtmanns Jambi,nicht allzuschwer sein dürfte. Bei Zora und Kajan dürfte dieses etwas schwieriger werden und vielleicht nur mittelfristig möglich sein. Nach einer Abgabe der Orangs könnte man deren Anlagen passend zum Thema Kibongo und zum Zooteil Afrika mit afrikanischen Primaten besetzen. Allerdings ist auch in diesem Fall eine neue Außenanlage dringend notwendig.
    (08.04.2014)
    Michael Mettler:   Der Gorilla-Fall fand aber innerhalb der selben Gruppe statt, und solche Fälle gibt es m.W. auch bei Niederen Affen immer mal. Mich interessiert ja, ob schon mal ein Orang-Weibchen ein völlig fremdes Jungtier adoptiert und aufgezogen hat (auf natürliche Weise, ohne Zufütterung durch die Pfleger).
    (07.04.2014)
    Jan Jakobi:   Ein Foto davon ist auch in mehreren Wegweisern des Zoo Berlins zu finden.
    Übrigens sah ich viele Jahre später im Juli 2010 im Heidelberger Zoo einen gewissen Gorilla namens "Bobo". Es war niemand anderes als der Sohn von "Dufte"! Ich wusste bis dahin gar nicht das er dorthin kam.

    "Dufte" starb an 2001 an einer Gebärmutterentzündung, aber das gehört nicht mehr in diesem Thread.

    So eine "Zwangsadoption" funktioniert leider nicht immer:
    In Hannover musste die Seelöwin "Flosse" mit der Flasche aufgezogen werden, weil die Adoptivmutter auf Dauer sie nicht mit ihrem eigenen Kind säugen wollte.
    (07.04.2014)
    WolfDrei:   Hier die damalige "Zwangsadoption".
    (07.04.2014)
    Jan Jakobi:   Zwar nicht Orang-Utan, aber Gorilla:
    In Berlin entführte "Dufte" die Tochter ihrer eigenen Tochter "Mpenzi". "Dufte" hatte daher aufeinmal Zwillinge. 1992 war das. "Dufte" zog neben ihrem Sohn "Bobo" auch "Yola" (Tochter von "Mpenzi") auf. Passt nicht ganz.

    In Stuttgart oder Frankfurt könnte es solche Versuche gegeben haben.
    (07.04.2014)
    Michael Mettler:   Glück im Unglück: Toba hat Yenko bereits angenommen.
    http://www.zoo-hannover.de/unternehmen/presse/aktuelle-nachricht/news/grosse-trauer-im-zoo-und-gleichzeitig-troestende-freude.html

    Gibt es aus anderen Zoos schon Erfahrungen mit Ammenaufzuchten durch gruppenfremde Orang-Weibchen, oder ist das ein Erstversuch?
    (07.04.2014)
    Jan Jakobi:   Orang-Utan-Dame "Miri" ist tot:
    Gebärmutter- und Bauchfellentzündung.
    Ihr Jungtier "Yenko" kommt nach Dortmund zu Orang-Utan-Dame "Toba", diese hatte letztes Jahr eine Totgeburt und hat noch Milch.
    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Drama-im-Zoo-Hannover
    (07.04.2014)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Auch (mindestens) letztes Jahr gab es schon Karpfen bei den Wölfen, darunter recht kapitale Burschen. Ob die Unmengen an wenige Zentimeter langen Jungfischen, die ich seinerzeit im Graben der "mittleren" (jetzt ja eigentlich linken) Wolfsanlage gesehen habe, ebenfalls Karpfen waren, weiß ich allerdings nicht.
    (31.03.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Ich war am Samstag mit Freunden auch im Zoo und habe die „gestutzte“ Nyala/Ducker-Anlage gesehen. Ich bin mal gespannt inwieweit dort Neubauten entstehen bzw. die Wohnbauten einbezogen werden. Ich hab mal Fotos verglichen und man hat einiges an Pflanzenwerk weggenommen. Wie erwähnt wünscht man sich immer irgendwie, dass der Platz für die Tierhaltung genutzt wird, gerade bei dem Erweiterungsproblem in Hannover.
    Aber wenn der Park sich nun in diesem Bereich hinter den Kulissen eine Modernisierung schafft, ist es doch auch ein Fortschritt, vor allem wenn es darum geht, das Kulissen-(außen-hui-innen-pfui)-Zoo-Image loszuwerden, welches in der Presse letztes Jahr zum Thema wurde.

    Yenko (der kleine Orang-Junge) war mit seinen Eltern genau wie alle Primaten im Außengehege zu sehen (ausgenommen die Weißbüschelaffen natürlich).

    Diesmal alle fünf Gelbwangen-Schmuckschildkröten-Nachzuchten im Urwaldhaus gesehen. Immer wieder erstaunlich, wie sehr diese Tiere beim ONB Aufmerksam auf sich ziehen – im Vergleich zu anderen zoologischen Raritäten und schweren Pfleglingen.

    Bei den Kleinen Kudus gibt es auch Nachwuchs.

    Ein bisschen verwundert war ich über Karpfen zumindest im rechten Wassergraben bei den Wölfen. Das Schild der Graskarpfen im Hippo-Canyon ist abgenommen und gesehen hab ich sie auch nicht.

    Die Dunklen Zwergkanadagänse sind zurück bei den Bisons. Es sind nur noch zwei Kappensäger bei den Pinguinen. Die Brautenten bleiben wohl auf dem Sambesi. Außerdem sind zwei Kormorannester direkt an der Brücke zu den Flamingos dieses Jahr vom Boot und zumindest eins auch von der Hängebrücke schön einsehbar.

    An der Freiflugvoliere ist eine dieser großen neuen Infotafeln angebracht worden. Informiert wird über die Gänsegeier, Mäusebussarde, Steppenadler und Schwarzmilane, wobei auch auf die Unterschiede eingegangen wird.
    (31.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Gegen einen Wildesel hätte ein Fennek wohl kaum Chancen...

    Kakteen sind amerikanische Pflanzen, wären also nicht gerade typisch Sahara. Aber genau genommen ist der Somali-Wildesel das natürlich auch nicht.
    (30.03.2014)
    Jan Jakobi:   @Michael:
    Es sind beide mittlere Kälber die ein "Halsband" tragen: "Amithi" und "Malay" sind das.

    Mir ist aber bei dem ganzen Durcheinander (8 Kälber unterschiedlichen Alters) nicht aufgefallen das ich nur 5 Kälber einzeln fotografiert habe, dass fiel mir erst am PC zu Hause auf.

    Wer wer ist weiß ich trotzdem nicht so gut bei den Kälbern.

    Von den Antilopen und Gazellen habe ich mir letzte Woche die Mendesantilopen genauer angeschaut.
    2 der Mendesantilopen kämpften miteinander, es könnten zwei Böcke/Bullen gewesen sein.
    Leider war mein Akkuh schon alle, daher konnte ich die Szene nicht fotografieren.

    Die Sahara-Anlage (Gemeinschaftsanlage für Mendesantilopen und Somali-Wildesel) gefällt mir sehr gut.

    Mir würden noch ein paar Kakteen und Fenneks dazu gut gefallen.
    Vermutlich ist die Gefahr zu groß das sich eine der beiden Arten an den Kakteen verletzt und die Fenneks könnten für die Jungtiere gefährlich werden. Vielleicht sind aber auch die beiden Arten (Huftritte) zu gefährlich für die Fenneks.



    (29.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Heute war ich im Zoo, Nikolai trägt wieder Metallkappen an den Stoßzähnen. Vielleicht hatte man die regelmäßige Kürzung der Zähne und die Neubefestigung der Kappen schlichtweg nicht in einem Arbeitsgang durchgeführt.

    Übrigens trägt eines der "mittleren" Elefantenkälber (so langsam verliere ich angesichts der Menge und derzeit spärlicher eigener Besuche den Überblick, wer nun wer ist) ein "Halsband", nämlich eine abgepolsterte Kette - Grund?

    Höhepunkt beim heutigen Besuch waren für mich allerdings nicht die Rüsseltiere, sondern dass ich erstmals überhaupt in der aktuellen Anlage BEIDE Wombats zu Gesicht bekam - und sogar noch aktiv. Aufgefallen ist mir ansonsten noch die stattliche Gruppengröße der Thomsongazellen (elf Stück gezählt).

    In der neuen Schimpansen-Außenanlage sind die meisten der nicht durch E-Draht geschützten Bambushorste fast komplett entblättert, und die wenigen Bäumchen sehen auch nicht gerade aus, als wenn sie noch am Leben wären.

    @Gerrit Wehrenberg: Im Zuge der Bauarbeiten an den Personalgebäuden wurde auch ein Teil der Nyala-(Ex-Australien-)Anlage gekappt. Auf der Schafweide von Meyers Hof fehlt nicht nur der Teich, sondern auch der vorherige Trennzaun, der die Fläche halbierte.
    (29.03.2014)
    Jan Jakobi:   In Hannover wird ein begehbares/einsehbares Elefantenhaus vermisst. Es ist (vereinzelten oder vielen?) Besuchern nicht bekannt das es kein normales Elefantenhaus mehr gibt, wie das alte Elefantenhaus in Hannover.

    Eine Besucherin neben mir fragte mich ob man das Elefantenbaby bzw. die Elefanten drinnen sehen kann, denn die waren noch nicht draußen.

    (24.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Nee, ich war nicht im Zoo.

    Die Yukon Queen kann sich nicht bewegen, allerdings wird eine solche Illusion mit kleinen Tricks erzeugt. Sowohl in der Unterwasserhalle als auch oben vor dem Lastenkran an der Eisbärenanlage gibt es im Besucherbereich vereinzelte Bodenplatten, die beim Betreten leicht nachgeben. Da man im "Bauch des Schiffes" in diesem Moment unwillkürlich auch den Wellengang an den Scheiben zu den Becken wahrnimmt, entsteht der Eindruck, das Schiff würde sich leicht heben und senken.
    (24.03.2014)
    Jan Jakobi:   Das neue Elefantenbaby habe ich natürlich auch gesehen. Sehr klein finde ich.

    Anbei die beiden: "Califa" und ihre namenlose Tochter.
    (23.03.2014)
    Jan Jakobi:   Da mein letzter Besuch im Mai 2008 war, beschloss ich vor ein paar Tagen ganz spontan den Zoo Hannover zu besuchen.

    Dies habe ich dann auch heute getan:

    Yukon Bay habe ich mir angeschaut, allerdings sah ich statt 3 Eisbären nur einen.
    Laut meinem Wissensstand müssen folgende 3 Eisbären da sein: "Kap aus Neumünster, "Sprinter" und "Nanuq".

    Ich weiß nicht ob ich es mir eingebildet habe, aber irgendwie bewegte sich die Yukon Queen (für nicht Eingeweihte: So heißt das Schiff).

    Leider waren die Flusspferde nur drinnen zu sehen, im Hippo-Canyon. Ich wollte die eigentlich draußen auf der Außenanlage sehen.

    Ist es noch zu kalt für die?

    Dschungelpalast:
    Als allererstes: "Nikolai" und "Felix" sind noch da.
    Anbei der Beweis: links "Nikolai", rechts "Felix".

    "Nikolai" hat übrigens keine Metallkappen/Metallringe mehr auf den Stoßzähnen.

    Seit wann ist das so?

    Mir ist vor der Bullen-Außenanlage ein Bambusrohr-Zaun aufgefallen, der meiner Erinnerung nach im Mai 2008 noch nicht da war. Vermutlich kommt "Nikolai" mit den Rüssel an die eigentliche Trennmauer.

    @Michael Mettler:
    Ich habe am frühen Nachmittag an der Flusspferd-Außenanlage jemanden gesehen der fast genauso aussah wie du (sowie ungefähr genauso groß), war mir aber nicht ganz sicher.
    Der war mit ein paar anderen Leuten unterwegs.

    War das wirklich nicht du oder bist du das zufällig gewesen?
    (23.03.2014)
    Rüdiger Krichel:   @Michael Mettler
    Das freut mich können die Spitzmäuler es wenigstens geniessen, wenn auch kein fruchtbares Ergebnis zu erwarten ist. Alte Liebe rostet nicht !
    (22.03.2014)
    Michael Mettler:   Ein paar interessante Infos aus der neuen JAMBO:

    Der zwischenzeitliche Bullentausch bei den Nashörnern war zwar hinsichtlich Madibas Bemühungen fruchtlos, hat aber anscheinend nach Kifarus Rückkehr "alte Liebe" geweckt - er und Sany sollen ihr Wiedersehen "sehr intensiv gefeiert" haben, also gab es wohl Paarungen...?

    Für dieses Frühjahr war ein zusätzlicher Import von Eiern Nordafrikanischer Strauße geplant, der jedoch scheiterte, weil die Wildpopulation nach einem zu trockenen marokkanischen Winter wegen Nahrungsmangels die Brutsaison ausließ. Nun hofft man auf das Frühjahr 2015. Die bereits vorhandenen Vögel treten allmählich in die Geschlechtsreife ein; mit befruchteten Eiern wird zwar in diesem Jahr noch nicht gerechnet, aber für Eventualitäten ist der Zoo gerüstet (Brutmaschine).

    Zu den Elefanten ist nun auch zu lesen, was hier im Forum schon diskutiert wurde, nämlich dass sich der Zoo aus Platzgründen "in der nächsten Zeit" von einer der drei Mutterfamilien trennen muss - ohne dass "Zielgruppe" und Zeitpunkt genannt werden, falls denn überhaupt schon etwas Genaueres feststeht.
    (22.03.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Bisher gibt es noch keinen Abnehmer für Nikolai. Daher ist er noch in Hannover. Auch Felix müßte noch dort sein, da wohl immer noch nicht sicher ist, ob er nach Osnabrück zu seinen Brüdern kommt.

    Der weibliche Bartgeier ist im November 2013 verstorben. Es gibt nur noch einen männlichen Einzelvogel. Ob dieser alte Bartgeier noch einmal eine Partnerin bekommt, in eine andere Haltung abgegeben wird oder bis zu seinem Lebensende in Hannover bleibt ist noch nicht sicher.

    Der weibliche Nachwuchs bei den Elefanten freut mich sehr.
    (20.03.2014)
    Jan Jakobi:   Hier mit Video:
    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Elefantenbaby-entdeckt-das-Aussengehege

    Leider will sich das Viedeo bei mir nicht öffnen und abspielen lassen.

    (20.03.2014)
    Jan Jakobi:   Ich hätte das Wort "perspektivisch" bzw. "in Zukunft" benutzen sollen.

    Stimmt, ist schon ein Wunder das alle Kälber in den letzten Jahren lebend zur Welt kamen und von den Müttern angenommen wurden.

    Ich versuche mal eine Art Statistik zu erstellen, mir ist nämlich schon etwas aufgefallen. Dazu demnächst mehr in einem besser geeigneten Thread.

    "Nikolai" sollte laut einem User hier den Zoo Hannover verlassen, bis jetzt habe ich noch nichts gelesen das er nicht mehr in Hannover ist.
    (19.03.2014)
    Michael Mettler:   ... und der Stall auch nicht...
    (19.03.2014)
    Oliver Müller:   Wird das nicht langsam ein wenig eng in Hannover? Meiner Erinnerung nach ist die Anlage ja nicht gerade riesig...
    (19.03.2014)
    Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Dass du selbst ein Neugeborenes schon in die Kategorie "für die Zucht geeignet" einreihst, ist vielleicht ein bisschen früh...

    Für die Perspektive der Gruppe finde ich im Zuge des Aufbaues von Mutterlinien noch interessant und wichtig, dass nach der aktuellen Geburt nun jede der fünf Zuchtkühe mindestens eine Tochter hat. Und so ganz nebenbei freut mich auch, dass die Serie komplikationsloser Elefantengeburten weiterhin hält.
    (19.03.2014)
    Jan Jakobi:   Überraschung zu später Stunde:

    Es ist da!!!

    "Califa" hat in der Nacht von gestern auf heute ein Mädchen zur Welt gebracht!

    In drei Tagen soll das Baby der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

    www.bild.de/regional/hannover/nachricht/taeglich-aktuelle-news-und-informationen-aus-der-landeshauptstadt-35102860.bild.html

    "Nikolai" hat schon "Mohti" überholt in der Anzahl der Kälber:

    "Mohti" = 11 Kälber
    "Nikolai" = 12 Kälber

    Zur Erinnerung noch einmal der Elefanten-Bestand:

    15 (3,12) Elefanten gibt es jetzt in Hannover.
    Von den 12 Kühen sind 11 für die Zucht geeignet.
    (17.03.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   ... außerdem wird im Bereich der Personalwohnungsbauten gerade viel platt gemacht - Bäume wurden gefällt. Es sieht so aus, als würde man an zumindest eines der Gebäude ran wollen. Es wurde ja angekündigt, dass die Personalbauten als nächstes auf der To-Do-Liste stehen. Obwohl ich es als interessantere Lösung ansehen würde, diesen Eckbereich der Wohnungsbauten dem Tierhaltungsareal zu zusprechen...
    (15.03.2014)
    Gerrit Wehrenberg:   Heutiger Besuch: Auf diversen Anlagen, etwa der Großen Steppe oder der der Giraffen wurde neue Bodengrund ausgefahren. Auf Meyers Hof ist der Rollrasen verlegt, wobei diesmal der kleine Teich nicht mehr vorhanden zu seien scheint. Lediglich ein grünes Rohr deutet darauf hin, dass ein Hohlraum unter der Fläche ist. Die Gänse sind noch in der Freiflugvoliere. Die Pommernschafe sowie die Zwergschweine haben Nachwuchs.

    Auch Hartmann-Bergzebras, Sumatra-Orangs-Utans, Hulmans, Drills und Große Maras haben ihren Nachwuchs präsentiert.
    Bei den Berberlöwen waren Absperrgitter vor den Scheiben platziert; auch der Graben war mit den provisorischen Holzzäunen bestückt. Ich konnte eine Deckung beobachten.
    Die Weißstorche bauten am Nest und klapperten. Zwei Nachzuchten der Gelbwangen-Schmuckschildkröten habe ich im Urwaldhaus im Bach unter der Wärmelampe gesehen.

    Schön zu sehen war, wie die Schwarzen Milane große Runden in der Voliere gedreht haben, mit unter scharfen Haken. Auch bei den Bartgeiern scheint nur noch ein Tier vorhanden zu sein.
    (15.03.2014)
    Niedersachse:   Durch so einen E-Zaun fällt ein geschubster Elefant sofort durch. Wenn sie in den Graben fallen, dann ja wegen Rempeleien oder ähnlichen.
    (08.01.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Vielleicht soll der E-Zaun auch verhindern, dass die beiden jüngsten Elefantenbabys in den Graben fallen.
    (07.01.2014)
    Niedersachse:   Man möchte wohl nicht mehr, dass Indra Kontakt zu den Besucher am Graben sucht - eine Berührung ist durchaus möglich - daher der E-Zaun.

    (05.01.2014)
    Michael Mettler:   Übrigens ist auf dem angeblichen Manari-Foto, das wir am 2.1. diskutierten, ein neu errichteter E-Zaun am Grabenrand der Herdenanlage zu sehen.
    (04.01.2014)
    Heidemarie Busch:   Bei Bild online gibt es auch ein kurzes Video

    http://www.bild.de/regional/hannover/elefant/minifant-zoo-hannover-34062472.bild.html
    (03.01.2014)
    Jan Jakobi:   Hier mit kurzem Geburtsvideo:
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Elefanten-Baby-im-Zoo-Hannover-geboren#Galerie

    Bei mir funktioniert es gar nicht.
    Auf der Seite des Zoo Hannovers ist keins, stattdessen ist dort die Elefantengeburt vom März 2013 verlinkt.
    (03.01.2014)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Ein kleiner Bulle!
    Elefantenbaby Nr. 4 geboren!

    Die Rüsselrasselbande im Erlebnis-Zoo Hannover ist zu viert! Elefantenkuh Manari (23) brachte nach 644 Tagen Tragzeit den 98 cm großen und 120 kg schweren „Winzling“ an Silvester um 6:20 Uhr  zur Welt. Ihre Tochter Califa (10) und ihr Enkel Felix (3) standen ihr im Stall zur Seite.

    Manari zeigte bei der Geburt ihres dritten Kindes ihre ganze Erfahrung als Mutter, blieb sehr ruhig und half ihm, aufzustehen. Auf seinen wackeligen Beinen stand der Nachwuchs so unbeholfen und breitbeinig da, dass die Tierpfleger keine Mühe hatten, einen Blick auf das entscheidende Detail zu werfen: Es ist ein Bulle! Die kleinen Elefantenkühe Amithi (24. Dezember 2012), Malay (13. März 2013) und Sitara (27. Oktober 2013) können sich also über einen männlichen Spielkameraden freuen.

    Bis die Rüsselrasselbande zu viert auf der Außenanlage tobt, wird es noch ein bisschen dauern. „Je nach Wetterlage können Manari und der Kleine für kurze Zeit nach draußen“, erklärt Christoph Wöllner, Tierpfleger im Dschungelpalast. „UV-Licht ist für Elefantenjungtiere sehr wichtig, aber erkälten darf sich der kleine Bulle natürlich nicht.“

    Zoodirektor Andreas M. Casdorff ist vom erneuten Erfolg bei den Elefanten begeistert: „Ich freue mich sehr, dass wir mit so einer schönen Nachricht in das neue Jahr starten und den Zoobesuchern 2014 mit unserem Elefantenkindergarten tolle Erlebnisse bieten können.“ Und der wird schon im März um einen weiteren Minifanten wachsen.


    Fakten zur Geburt:

    Tragzeit:
    644 Tage

    Dauer der Geburt:
    ca. 1,5 Stunden

    Uhrzeit:
    6:20 Uhr

    Geschlecht des Kalbs:
    männlich

    Mutter:
    Manari

    Vater:
    Nikolai

     
    Erfolgsbulle Nikolai
    Vater der Babys ist Elefantenbulle Nikolai (20), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den Kühen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterließ.


    14köpfige Elefantenherde in Hannover

    6 Elefantenkühe: Sayang, Manari, Califa, Farina, Khaing Hnin Hnin, Indra
    1 Elefantenbulle: Vater Nikolai
    3 Dreijährige: Saphira, Felix, Soraya
    1 Einjährige: Amithi
    3 Babys: Malay (13. März 2013), Sitara (27. Oktober 2013), Baby (31.12.2013)

     
    (03.01.2014)
    Niedersachse:   Gorillachef Buzandi hatte früher immer ein Problem damit, wenn Personen zu dicht an die Scheibe kamen, weshalb auch der Zugang zu den früheren Scheiben irgendwann gesperrt wurde. Wahrscheinlich lässt deshalb die Besucher diesmal auch nicht direkt an die Scheibe, um zumindest ein wenig Distanz zu schaffen.
    Der Elefant sollte Califa sein.
    (02.01.2014)
    Michael Mettler:   M.E. handelt es sich beim abgebildeten Elefanten um Califa.

    @Gerrit: Gestern habe ich mir die neue Gorilla-Innenanlage endlich selbst angesehen (ist tatsächlich flächenmäßig größer, als sie auf den Fotos wirkt). Den noch brachliegenden Zwischenbereich in Richtung Schimpansenanlage könnte ich mir nunmehr als späteren "Teich" vorstellen und an der neuen Betonwand links einen Wasserfall, denn ich meine mich von den Entwürfen der Kibongo-Planungsphase her an Wasser im Menschenaffenbereich zu erinnern. Mir fiel auf, dass man bei den Schimpansen direkt an die Scheiben herantreten kann, während bei den Gorillas ein Distanzstreifen eingerichtet wurde, unter dem sich ein zukünftiger "Bachlauf" verbergen könnte.
    (02.01.2014)
    Jan Jakobi:   "Manaris" Baby ist da!
    Es wurde bereits Silvester (31.12.2013) geboren.

    http://www.bild.de/regional/hannover/nachricht/taeglich-aktuelle-news-und-informationen-aus-der-landeshauptstadt-34046248.bild.html

    Die abgebildete Elefantenkuh ist NICHT "Manari", sondern "Califa" oder "Farina".

    Ein sehr seltenes Geburtsdatum.

    Die Elefantenkuh "Stasi" aus München wurde am 31.12.1934 dort geboren.
    (02.01.2014)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Danke für die Bilder, da ist ja doch noch zusätzliche Fläche für die Gorillas herausgesprungen - im Rahmen der Möglichkeiten. Die alte Rest-Nische zwischen den Anlagen dürfte dann wohl bei der endgültigen Innendekoration beider Anlagen irgendein neues Outfit bekommen (als "Beobachtungshütte"?).

    So schade es um die Chile-Pelikane als Art wäre (ich finde sie farblich sehr attraktiv), konzeptionell würde ich sie nicht vermissen. Mal abgesehen von der fehlenden geografischen Passung im Sommer- wie im Winterquartier habe ich sie immer nur als eine Art "Füllmaterial" für die Pinguinanlage empfunden, die aber auch ohne Pelikane gut genug belebt sein sollte.
    (25.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Auch wenn Gelbwangen-Schmuckschildkröten keine zoologische Raritäten darstellen oder im tiergärtnerischen Hauptfokus stehen, finde ich eine Naturbrut an der Stelle interessant!

    Mein letzter Stand war, dass ein Pelikan verstorben war - sind nun auch die anderen beiden verstorben? Auf jeden Fall wäre das sehr schade - war möglicherweise eine Krankheit schuld? Nicht nur deswegen scheint die Haltung von den meisten Seevögeln im allgemeinen immer noch recht schwierig zu sein.
    (25.12.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Die jungen Schmuckschildkröten sind Naturbruten. Sie schlüpften in der Schildkrötenanlage im Tropenhaus. Es sind Gelbwangen-Schmuckschildkröten.

    Die Chile-Pelikane sollen angeblich verstorben sein.
    (25.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   "Höhle"
    (24.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   zugeschütteter Graben
    (24.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   und noch ein paar Fotos - Bilder sagen es besser als Worte -> ganz links außen
    (24.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Die Meerespelikane hab ich nicht am Sambesi gesehen - da Bestimmungs- sowie Infoschild bezüglich dieser auf der Yukon Queen fehlen fragte ich. Ähnliches gilt für die Gänsevögel bei den Bisons. Die Zwergkanadagänse sind dort noch ausgeschildert - überwintern aber bei den Flamingos...
    Das mit der Moorentenzucht kann ich mir gut vorstellen, da ich auch beobachtet hatte dass die Kappensäger diese sehr bedrängten. Mal sehen wer wo bleibt und wer "rausfliegt".

    Auch mein erster Eindruck war, dass die Gorillas etwas weniger Platzgewinn hatten, aber auf der linken Seite des Bildes gehen die Scheiben bis an die Gebäudeaußenwand. Die Einbuchtung besteht (derzeit nicht begehbar) zum Teil immer noch - siehe Bild.
    (24.12.2013)
    Jan Jakobi:   Dieses Jahr gibt es kein Weihnachts-Fant-Baby, sieht jedenfalls nicht so aus.
    "Manari" soll eigentlich im Dezember kalben, aber bei Elefanten lässt sich das nicht so genau vorhersagen.
    (24.12.2013)
    Michael Mettler:   Stimmt, die Störe sind Sibirische (Acipenser baerii) - steht so im ZOOFREUND. Das Fehlen von Forellen im Eisbärgraben könnte mit den Reparaturarbeiten zusammenhängen, vielleicht muss das Wasser erst mal wieder "eingefahren" werden, bevor Fischbesatz reinkommt.

    Die Chilepelikane wurden in den letzten Jahren bei den Rosapelikanen in Sambesi überwintert und sind vielleicht wieder dort zu finden. Die Kappensäger waren im letzten Winter noch in der Strandvogelvoliere; vielleicht sollen sie (da ohne eigene Weibchen) die dortige Moorentenzucht nicht stören und sind deshalb nicht zurückgekehrt.

    Ich war länger nicht im Zoo - ist die gesamte "Besuchernische", die sich bis zum Umbau zwischen den Innenanlagen der afrikanischen Menschenaffen befand, in die Gorillaanlage einbezogen worden oder gibt es dort immer noch einen kleinen Besuchereinblick? Schade (aber wohl den baulichen Gegebenheiten geschuldet), dass die neue Anlage nicht noch etwas mehr Tiefe bekommen konnte. Auf dem Foto wirkt es jedenfalls so, als hätten die Gorillas weniger Flächengewinn als die Schimpansen - ist das so?
    (24.12.2013)
    Niedersachse:   Die Enten bei den Bisons sind im Winter immer woanders untergebracht, Pinguine, Hulmans, Flußpferde.
    Bei den Stören müssten es Sibirische sein.
    (24.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Hier nochmal das Foto (leider in keiner guten Qualität)
    (24.12.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Besuch vom 22.12.2013:

    Mit mit bei Giraffen, Orangs, Wildeseln, Addax', Zebras, Gazellen, Hulmans, Wasserschweinen und Elefanten ist Zoonachwuchs gut vertreten.

    Die Chile-Meerespelikane waren nicht mehr zu sehen noch ausgeschildert bei den Pinguinen. Sind diese nicht mehr im Bestand? Stattdessen sind nun die drei Kappensäger dort (auch ausgeschildert). Bei den Bisons sind die Schilder von Brautenten und letzteren abgenommen worden. Die drei Erpel waren sehr aktiv (immer wieder schwimmend, tauchend und anlandend) an der Gegenstromanlage zu beobachten. Große Störe sind in das Pinguinbecken gezogen (Art ist mir leider nicht bekannt) - waren nicht ausgeschildert. Hingegen keine Forelle nirgends zu sehen.

    Nun ist auch die Gorillainnenanlage im Urwaldhaus (genau wie bei den Schimpansen) "undekoriert" bezogen worden und einsehbar. Interessant ist, dass der Betonmauerrest um die alte Scheibeneinsicht bei den Gorillas zu einer Art gehegeinternen Höhle umgewandelt wurde. (Foto: Sicht auf neue Gorillainnenanlage)

    Viele für mich neue Schilder wurden angebracht, etwa bei den Pinguinen und Gibbons. Bei Ersteren wird vermehrt auf die anderen Pinguinarten eingegangen.

    Im Biologieraum hat der Taggecko anscheinend ein eigenes Terrarium bekommen und ein Aquaterrarium ist mit "Schmuckschildkröten-Babies" betitelt. Gab es eine Zucht?

    Neben dem Kondorwitwer war auch nur ein Bartgeier in der Voliere zu sehen.

    Mir ist außerdem aufgefallen, dass die Rotfärbung beim Straußenhahn recht stark abgenommen hat. Ist das bedingt durch eine geringere Durchblutung aufgrund der Kälte oder hat es etwas mit einer Paarungszeit zu tun?
    (24.12.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Sturmwarnung
    Zoo öffnet morgen ab 15 Uhr

    Aufgrund der anhaltenden Unwetterwarnung öffnet der Erlebnis-Zoo Hannover am Freitag, 6. Dezember, erst am Nachmittag. Zwar bleiben die Tiere morgen noch in ihren Stallungen, aber das weihnachtlich geschmückte Winterwunderland mit Glühweindorf, Schlittschuhbahn und Rodelrampen auf Meyers Hof wird geöffnet. "Wenn das Wetter mitspielt, kann unser neues Winter-Angebot - Bauer Meyers Wintersause - morgen schon um 15 Uhr beginnen", so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff.

    Zur Winter-Sause gelangen die Besucher über den Abendeingang vom Parkplatz aus. Geöffnet ist die Winter-Sause morgen von 15 bis 20 Uhr, der Eintritt beträgt zwei Euro.
    (05.12.2013)
    Klaus Schueling:   Zoo bleibt heute geschlossen

    Aufgrund der Orkan-Warnung bleibt der Erlebnis-Zoo Hannover heute, am 05.12, Uhr geschlossen. „Die Sicherheit unserer Besucher und unserer Tiere ist unser höchstes Gebot“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff die Vorsichtsmaßnahme.

    Die Tiere wurden in ihre sturmsicheren Stallungen gebracht und bekamen für ihren „Stubenarrest“ eine Extra-Portion Futter. Der Zoo hofft, dass sich der Sturm schnell legt und der Zoobetrieb morgen ganz normal weitergehen kann.

    (05.12.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Noch einige Ergänzungen zu den Elefanten: Felix wird vermutlich erst im Frühjahr abgegeben werden. Dann ist er 4 Jahre alt. Er wird gerade von seiner Mutter Califa abgestillt, die im Frühjahr ihr nächstes Jungtier erwartet und reagiert nach meinen Beobachtungenziemlich unwirsch, wenn er nicht mehr trinken darf.
    Wann der Zuchtbulle Nikolai abgegeben wird ist noch nicht klar. Ein Termin steht noch nicht fest.
    (03.11.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Information von der heutigen Zoofreundeführung: Sayangs Tochter Saphira und Califas Sohn waren bei der Geburt von Sayangs jüngster Tochter ebenfalls dabei, hielten sich aber etwas abseits der Kühe.
    (03.11.2013)
    Jan Jakobi:   Sorry, ich meinte "Saphira".
    Habe die beiden Mädels von 2010 verwechselt.
    (29.10.2013)
    Jan Jakobi:   @Zoo Hannover:
    "Sayangs" jüngste Tochter ist erst das zweite Elefantenbaby in diesem Jahr.

    Wo war "Sayangs" erste Tochter "Soraya" bei der Geburt?
    (29.10.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Drittes Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover geboren

    Kleiner grauer Herzensbrecher


    Es ist zierlich, hellgrau, hat noch leicht gerötete Augen mit unendlich langen Wimpern, und einen kleinen Rüssel – der irgendwie immer im Weg zu sein scheint und sich zu gerne mal unter die recht unbeholfen trampelnden Füße schummelt.
    Das am 27. Oktober geborene Elefantenbaby hat beste Chancen, ein echter Herzensbrecher im Erlebnis-Zoo Hannover zu werden!

    Genau 20 Minuten nach Mitternacht brachte Elefantendame Sayang ihr zweites Baby im Kreise der Herde zur Welt. Die erfahrenen Kühe Manari und Califa standen Sayang zur Seite und waren von dem 95 Kilo leichten und  98 cm kleinen Nachwuchs so angetan, dass sie das Baby am liebsten selbst gleich adoptiert hätten. Damit Mutter und Tochter sich in Ruhe aneinander gewöhnen konnten, wurden die begeisterten Tanten nach der Geburt in den Nachbarstall geführt. Sayang berüsselte ihr Neugeborenes und half dem Baby, auf eigenen vier Füßen zu stehen und den Weg zum Gesäuge zu finden.

    Als die Kleine morgens das erste Mal trank, fiel die Anspannung vom gesamten Zooteam ab. „Selbst nach zwölf Elefantenbabys ist eine Geburt immer wieder sehr aufregend“, erklärt Elefantenpfleger Jürgen Kruse, der mit seinen Kollegen über drei Wochen lang Nachtwache bei Sayang gehalten hatte. „Wir sind erst beruhigt, wenn die Mutter ihr Jungtier angenommen hat und es selbständig trinkt.“

    Zwei Tage lang blieben Sayang und ihre Tochter hinter den Kulissen, dann machten sie ihren ersten Ausflug in den Dschungelpalast. In Kürze lernt das Baby seine sieben und zehn Monate alten Halbgeschwister Amithi und Malay kennen. An Spielkameraden wird es der Kleinen nicht fehlen: Es werden noch zwei weitere Elefantenbabys im Dezember und im Frühjahr 2014 erwartet.

    Einen Namen für den Minifanten werden die Paten aussuchen. Der Verein der Zoofreunde e.V. hat die Patenschaft für Sayangs Tochter übernommen.

    Zu Sayang hat der Verein nämlich eine ganz besondere Beziehung: 1996 halfen die Vereinsmitglieder mit einer Finanzspritze, Sayang und ihre Freundin Manari aus einem Camp für Waisenelefanten in Malaysia nach Hannover zu bringen.

    „Es ist uns wichtig, dieses Engagement nun mit einer Patenschaft für Sayangs Baby fortzusetzen. Wir freuen uns sehr über die Geburt unseres Patenkindes. Aus den Namensvorschlägen unserer Vereinsmitglieder werden wir gemeinsam mit dem Zoo einen schönen Namen für das Jungtier auswählen. Der wird dann aber erst bei der Taufe des Elefantenbabys verraten", sagt der Vereinsvorsitzende, Christian Wagner.

    Die Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und Frank Werner bedankten sich herzlich bei den Zoofreunden für das  jahrelange Engagement. „Unermüdlich sind Ihre Vereinsmitglieder unterwegs, um über den Zoo zu informieren und unsere Projekte mit Spenden zu unterstützen“, so Andreas M. Casdorff, „es macht Spaß, mit so begeisterten und begeisternden Zoofreunden zusammen zu arbeiten.“ 

    Zuletzt hatte der Verein die Ausstattung der neuen Themenwelt für Menschenaffen - Kibongo - unterstützt, indem er über eine Spende an die Zoostiftung Region Hannover die Anschaffung eines Termitenhügels mit Nektartränken zur Tierbeschäftigung ermöglichte.


    Unterwegs im Dschungelpalast
    Sayang und ihre kleine Tochter erkunden in den kommenden Tagen die Mutter-Kind-Anlage im Dschungelpalast, wann immer es die Wetterlage zulässt. „Es ist ganz wichtig, dass das Baby Ausflüge an die Sonne macht. Es braucht die UV-Strahlung für die Entwicklung. Aber wir müssen aufpassen, dass die Kleine sich nicht erkältet, sie kann also zunächst nur stundenweise draußen sein“, erklärt Jürgen Kruse


    Vater der Rüsselrasselbande: Nikolai
    Vater der Babys ist Elefantenbulle Nikolai (20), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterließ.

     
    (29.10.2013)
    Jan Jakobi:   Spitzmaulnashornbulle "Madiba" ist wieder in Magdeburg:
    http://magdeburgersonntag.info/artikel/nashornbulle-madiba-wieder-im-zoo-magdeburg-1029

    Nachwuchs ist in Hannover nicht in Sicht.
    (29.10.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Zoo begrüßt Winterzeit
     
    Im Erlebnis-Zoo Hannover beginnt heute, 28. Oktober, die Wintersaison.
    Der Zoo ist ab jetzt von 10-16 Uhr geöffnet.

    Winterzeit im Zoo, das bedeutet Spaziergänge durch buntes Laub, heißer Kakao und köstlicher Grünkohl im Gasthaus Meyer, kuschelnde Erdmännchen am Sambesi, verspielte Schimpansen im Urwaldhaus, schwebende Flusspferde im Hippo-Canyon und günstige Winter-Eintrittspreise!


    Kibongo
    Die Menschenaffen genießen die letzten Sonnenstrahlen in ihrer neuen Außenanlage Kibongo, am liebsten hoch oben auf den breiten Ästen des mächtigen Affenbrotbaumes. Kommt Herbstwind auf, wärmen sie sich in der kuscheligen Lodge mit Fußbodenheizung auf. Wenn der Winter naht, erobern die Schimpansen ihre neue Innenanlage im Urwaldhaus. Hier locken Seile zum Klettern, eine große Hängematte lädt zum Toben oder Ausruhen ein, Spielzeug und Bücher warten darauf, untersucht und kaputt gespielt zu werden.
    Ende November beziehen auch die Gorillas ihre neue, vergrößerte Innenanlage, die zurzeit mit Panoramascheiben und einer Übernetzung versehen wird.
     
    Yukon Bay
    Hochsaison für die nordischen Tiere: Karibu Carter macht seinen Damen schöne Augen, die Bisons haben sich einen Wintermantel aus dickem Fell zugelegt und die Präriehunde passen vor lauter Winterspeck kaum noch in ihre Tunneleingänge.
     

    Sambesi
    Am Sambesi machen es sich die Flusspferde jetzt in ihren warmen Innenbecken im Hippo-Canyon bequem. Hier schweben sie bei 22 Grad Celsius durchs warme Nass und führen ihr Unterwasserballett vor. Die dickhäutigen Damen können dabei durch große Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden. Erdmännchen und Löwen kuscheln sich auf ihre Fußbodenheizung, Flamingos setzen mit ihrem rosaroten Gefieder prächtige Farbtupfer gegen grauen Tage.


    Bootsfahrt eingestellt
    Sieben Monate lang sind die bunten Boote täglich über den Fluss Sambesi gefahren. Jetzt werden sie ins Trockendock zur Winterwartung verlegt. Im Frühjahr 2014 laden die Boote – rundum überprüft und neu dekoriert – wieder zur spannenden Fahrt über den Sambesi ein.


    Wintershows ab 28. Oktober
    Auch im Winter zeigen die Tiere den Besuchern ihre einzigartigen Talente, allerdings zu anderen Zeiten:

    11.30 Uhr  - Tiere als Lebenskünstler  (Showarena)
    14.30 Uhr – Tiere als Überflieger (Showarena)
    15.15 Uhr – Stallquiz (Stall Bröckel, Meyers Hof)
     
    Winteröffnungszeiten
    Im Winter hat der Zoo von 10 bis 16 Uhr geöffnet. 

     
    Das Gasthaus Meyer auf Meyers Hof ist bereits ab 16 Uhr für Jedermann geöffnet – der gesonderte Eingang des Gasthauses ist über den Zooparkplatz zu erreichen.


    Winterpreise
    Ab dem 28.10.2013  gelten die Winterpreise:
     

    Erwachsene  17,50 € (statt 25 €)
    Kinder von 3-5 Jahren 10,50 € (statt 13,50 €)
    Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren 14 € (statt 17 €)

     
    Vorfreude auf den Winter-Zoo!
    Mützen raus, Schlittschuhe schleifen und ab in den
    Winter-Zoo!

    Vom 30. November bis zum 5. Januar verwandelt sich der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters Avacon erneut in das beliebte, stimmungsvolle Winterland – mit Rodelbahnen und Schlittschuhteich, mit Winterdorf, Glühweingarten, nostalgischem Kinderkarussell und Weihnachtsmann!

     
    (28.10.2013)
    Michael Mettler:   @Regina: ...und der Storch dann die Hasenkinder. Zusätzliche Arbeitsplätze durch eigentlich unnötigem Aufwand :-)
    (28.10.2013)
    Regina Nieke:   @ MM: Stöche schlüpfen ja bekanntlich aus Eiern... Daher vermut ich mal: Der Osterhase bring die Storchenkinder :-)
    (28.10.2013)
    Michael Mettler:   ... und noch zwei weitere stehen bei Fa. Storch-Logistik auf Abruf zur baldigen Lieferung "just in time" im Dezember und im kommenden Frühjahr. Schön, dass auch das aktuelle Kalb wieder ein weibliches ist.

    Übrigens: Wer bringt eigentlich die Kinder der Störche? ;-)


    (28.10.2013)
    Jan Jakobi:   Es sind 6 Rüssel-Babys: 3 von 2010, 1 von 2012 und 2 von 2013.
    (27.10.2013)
    Jolantha Belik:   Hab doch gewußt, eine Eli-Storch schafft das schon. :-) Wie viele Zwergerl düsen in Hannover jetzt im Elihaus herum? Hab irgendwann den Überblick verloren :-)
    (27.10.2013)
    Carsten Horn:   Der Storch ist heute morgen endlich angekommen mit seiner schweren Last, ein Mädel, :-)
    (27.10.2013)
    Jan Jakobi:   Rüdiger:
    Gudrun Bardowicks schrieb am 8.10.2013 folgendes hier:
    "Die beiden Nashornweibchen haben bisher leider nicht aufgenommen, und Suny versteht sich immer noch nicht mit dem Magdeburger Bullen."
    (27.10.2013)
    Rüdiger:   Hat Madiba,der ausgeliehende Nashornbulle eigentlich seine Misssiion bei den Spitzlippennashörnerkühen erfüllt oder sind die Kühe nicht mehr aufnahmefähig ?
    Wird er nächsten Frühling wieder nach Magdeburg zurückkehren oder wird seine Zuchtreise weiter durchs EEP gehen ?
    (27.10.2013)
    Jolantha Belik:   Na geh, habt Ihr denn überhaupt keine Fantasie? Ein Storch für Elis kann locker mit einem süßes Eli-Zwergi-Packerl abheben ... :-)
    (26.10.2013)
    Jennifer Weilguni:   @Jan Jakobi
    Ein Storch könnte auch mit einem 3,5 kg Menschenbaby nicht abheben; aber wer kümmert sich im Reich der Mythen, Geschichten und Legenden denn um solche Banalitäten..? :-)
    (24.10.2013)
    Jan Jakobi:   Die Pressemitteilungen des Zoos sind immer wieder schön zu lesen.

    Diesmal:
    17.10.2013
    "Storch im Stau? Wann kommt Sayangs Baby?"

    2010 hatten angeblich nicht nur Blechvögel (Flugzeuge) sondern auch der Storch Flugverbot. Das Elefantenbaby kam dann nach 4 Wochen Verspätung zur Welt und das wegen dem Vulkanausbruch.

    (Ein Storch könnte mit 100 Kilo im Schnabel gar nicht abheben zum fliegen.)

    (24.10.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln
    Mit Charme und Ringelsocken

    Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln! Das am 18. September geborene Stutfohlen hat lange, zierliche Beine. Und riesige spitze Ohren. Und weiße Ringe um die Augen, als trage es eine Brille. Und Ringelsocken an den Beinen. Und den Schalk im Nacken – das steht fest.
    Nachdem das zierliche Eselfohlen die ersten Tage mit seiner Mutter Gasira in aller Ruhe hinter den Kulissen verbracht hat, erkundet es jetzt neugierig die Wüstenanlage in der Afrikalandschaft Sambesi und flitzt mit wilden Sprüngen umher. Die Spielkameraden der jungen Wilden sind die drei Kälber der kostbaren Wüsten-Antilopen Addax, die als „Ablieger“ lange Zeit hinter den Kulissen versteckt gelegen haben und erst vor kurzem in die Wüste gezogen sind.
    Das graue Fohlen der Somali-Wildesel liebt es, die drei hellen Jungtiere der Addax charmant zu necken, hinter ihnen herzulaufen oder sie anzustupsen. Die senken dafür die Hörnchen und gehen zum (Schein-)Angriff über – kräftig unterstützt von ihren Müttern. Kurz: Die Wüste in Hannover lebt. Zum Glück – beide Tierarten sind vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 200 Somali-Wildesel und 200 Addax.
    Der Somali-Wildesel ist die letzte überlebende Unterart des Afrikanischen Wildesels. Er war einst über Somalia, Eritrea und Äthiopien verbreitet. Heute gefährden Kriege und Unruhen in seiner Heimat sein Überleben. In den Zoos weltweit leben zurzeit noch 220 Somali-Wildesel. Der Zoo hofft, die ringelgestrumpften Wildtiere im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes erhalten zu können.

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    Namen der Wildesel
    Mutter: Gasira (9), Vater: Hektor (11), Fohlen (*18. September 2013)


    Namen und Geburtsdaten der Addax
    · *06. August: „Anke“ (Mutter Lotta, Vater Smokey)
    · *07. August: „Anakin“ (Mutter Bone, Vater Smokey)
    · *23. August: „Lindsey“ (Mutter Lisa, Vater Smokey)

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    Steckbriefe

    Somali-Wildesel (Equus asinus somalicus)
    Herkunft: Äthiopien und Eritrea
    Nahrung: Gräser und Dornbüsche
    Größe: 200 cm lang, Schulterhöhe ca. 120 - 140 cm
    Gewicht: 400 kg
    Tragzeit: 370 Tage
    Alter: 25-30 Jahre

    Addax oder Mendesantilope (Addax nassomaculatus)
    Herkunft: Nordafrika, Sahara-Region
    Nahrung: Wüstengräser, Blätter
    Größe: 115 cm hoch
    Gewicht: 135 kg
    Tragzeit: ca. 255 Tage
    Alter: 20 Jahre, im Zoo bis zu 25 Jahre


    Foto: Somali-Wildesel-Stute Gasira mit ihrer Tochter
    (09.10.2013)
    Gudrun Bardowicks:   @BjörnN: Die beiden Nashornweibchen haben bisher leider nicht aufgenommen, und Suny versteht sich immer noch nicht mit dem Magdeburger Bullen.

    @ MM: Das hoffe ich auch. Der Reviertierpfleger ist recht zuversichtlich, dass sich die Anlage zukünftig auch alleine begrünen wird, da die Schimpansen, wie unten bereits beschrieben, aktuell nicht mehr so intensiv mit dem Roden der Anlage beschäftigt sind. Die neuen Futterautomaten werden von ihnen bisher noch nicht richtig als Futterlieferanten erkannt. Daher wird bisher weiterhin Futter in der Anlage verteilt, bevor die Schimpansen auf sie gelassen werden. Die Futtergaben aus den Automaten werden von ihnen noch nicht richtig mit diesen in Verbindung gebracht. Die Automaten werden mit Infrarotschaltung von außerhalb der Anlage gesteuert. Wenn die Schimpansen wissen, dass es Futter fast nur noch aus den Automaten gibt, will man die eingebauten Futterklappen, die für Besucher nicht zu sehen sind,zu unterschiedlichen Tageszeiten und an unterschiedlichen Stellen öffnen, damit sie wie in freier Natur intensiv nach der Nahrungsquelle suchen müssen. Auch der Termitenhaufen mit Nektarspender soll zukünftig nur noch unregelmäßig und jeweils an unterschiedlichen Stellen befüllt werden, da sich die einzelnen Löcher ebenfalls automatisch verschließen lassen. Bisher werden im Termitenhaufen noch alle Löcher gefüllt, damit die Schimpansen nicht frustriert aufgeben und kein Interesse mehr am Nektarspender zeigen, wenn sie einige Male erfolglos geblieben sind.In Zukunft müssen sie auch bei gefülltem Nektarspender intensiv nach den Leckereien stochern und suchen, wenn sie an diese rankommen wollen.

    Die Geburt bei den Orang Utans war übrigens wirklich unerwartet, da die Schwangerschaftstests bei Miri keine eindeutigen Ergebnisse brachten.
    (08.10.2013)
    Holger Wientjes:   Danke für die Infos ! Freu´ mich, dass das Schimpansengehege dann letztendlich doch noch nachgebessert werden soll !!
    (08.10.2013)
    Michael Mettler:   @Gudrun: Ältere lebende Bäume als Klettermöglichkeiten? Dann hoffe ich aber, dass man wenigstens denen genug Zeit zum standfesten (!) Anwachsen lässt...
    (08.10.2013)
    BjörnN:   Gibt es Gerüchte oder gar Verlautbarungen, ob die beiden Nashornweibchen nach dem Bullentausch aufgenommen haben?
    (08.10.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Ich habe mir am Sonntag, den 6.10., die neue Schimpansenaußenanlage im Zoo Hannover angesehen. Sie hat mir sehr gut gefallen und bietet schon einiges an Klettermöglichkeiten. Bei meinem Besuch nutzten 2 Schimpansen z.B. den künstlichen Baobab im Gehege als Aussichtspunkt und ein weiterer saß auf der Hängebrücke, die sich im übrigen durch die ganze Anlage zieht und nicht nur in einem kleinen Teil Klettermöglichkeiten bietet. Auch gibt es diverse Seile als Klettermöglichkeiten und viele unterschiedlich hohe Nischen in den Kunstfelsen, die von den Schimpansen auch gut angenommen wurden. Bei der Zooführung wurde uns erzählt, dass die Tiere bisher noch nicht angefangen haben, den Rollrasen, der als Notlösung eingebracht wurde, damit die Anlage rechtzeitig zum geplanten Eröffnungstermin grün aussieht, zu zerpflücken oder auseinander zu nehmen. Die Bepflanzung hat zwar durch die Schimpansen etwas gelitten, man hofft aber, dass diese sie größtenteils in Ruhe lassen, wenn der Neuheitsfaktor verflogen ist. Bisher haben sie sie vor allem mit dem Ausreißen von Bambus und Grasbüscheln beschäftigt, die jeden Abend, wenn die Tiere im Haus sind, von den zooeigenen Gärtnern wieder eingepflanzt werden. Dies zeigt schon erste Erfolge, da die Schimpansen mittlerweile aufgehört haben, größere Bambusmengen auszureißen, da sie es wohl "langweilig" finden, wenn die ausgerissenen Sträucher und Gräser am nächsten Tag wieder an alter Stelle sind und sie somit kein dauerhaftes Erfolgserlebnis haben.
    Es ist auch so, wie viele hier im Forum, u.a. auch ich, vermutet haben: Die Ausgestaltung der Anlage ist noch nicht vollkommen abgeschlossen, man wollte sich aber an den geplanten Eröffnungstermin. So ist z.B. die Beobachtungslodge noch nicht vollständig eingerichtet. Auch einige ältere lebende Bäume als zusätzliche Klettermöglichkeiten für die Schimpansen und zur Betonung eines stärkeren Savannencharakters sollen noch nachträglich in die Anlage eingebracht werden. Das Tor zur Anlage gegenüber dem Tropenhauskomplex ist so groß, dass man dort ohne Probleme auch größere Bäume zum Einpflanzen hindurchbekommen würde.

    Die Stahlnetzkonstruktion mußte aus Statikgründen so aufwendig sein, wie sie ist, damit dass Netzt z.B. durch Starkwinde und Starkregen keinen Schaden nehmen kann.

    Ansonsten waren am Sonntag die Nyalas gut auf der neuen Anlage zu sehen, auf der mittlerweile auch ein Pflanzbereich scheinbar als Rückzugsbereich für die Rotducker eingezäunt wurde. Die Rotducker zeigten sich allerdings ganz offen im hinteren Bereich der Anlage.

    Die Terrarien im Tropenhaus werden nur noch von wärmeliebenden Reptilienarten aus Trockengebieten, in der Regel Wüsten, bewohnt. Es handelt sich um 1 Paar Stachelschwanzwarane im ehemaligen Terrarium der Spitzkopfnatter, Omaneidechsen, Spaltenschildkröten, Kornnattern und Nordafrikanische Dornschwanzagamen.

    Der neue Wombatmann war am Nachmittag sehr aktiv und fleißig auf dem bewachsenen Hügel in der Wombatanlage unterwegs. Laut Aussage einer Stammbesucherin soll er wohl recht zuverlässig ab 14 Uhr/14.30 Uhr auf der Anlage aktiv zu beobachten sein.

    Der letze Jungbulle Felix ist noch im Zoo und bedrängte seine Mutter recht aggressiv und mit viel Geschrei, ihn noch trinken zu lassen. Die Mutter wirkte recht genervt. Auch Nikolai ist noch im Zoo.

    Orang Utan Kajan wird laut Aussage von Stammbesuchern vorerst wohl nicht abgegeben, da die Menschenaffenhaltung in dem russischen Zoo, in den er eigentlich gehen sollte, wohl nicht artgerecht ist.
    Der junge Orang Utan Yenko ist mittlerweile schon recht aktiv und hat bereits kleine Zähne, aber Mutter Miri hält ihn immer noch eng bei sich.

    Die umgestaltete Gorilla-Innenanlage wird wohl erst im November eröffnet werden. Im Augenblick kann man die Gorillas nur auf ihrer Außenanlage sehen.
    Die beiden neuen Somaliwildeselstuten werden gerade auf der Wüstenanlage mit den Addax zusammengewöhnt.

    Die Blauflügelgänse balzten intensiv, da es sich aber nur um Männchen handelt wird es keinen Nachwuchs bei ihnen geben.


    (07.10.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke auch, dass der Zoo nicht unbedingt an den Orang Utans festhalten sollte. Allerdings höre ich in meinem Bekanntenkreis immer wieder Stimmen, die nach der neuen Schimpansenaußenanlage jetzt unbedingt eine große Orang Utan Außenanlage fordern, da dort ja auch ein Jungtier ist, das sich sicherlich über mehr Platz und Klettermöglichkeiten auch im Freien freuen würde. Hingegen fordert keiner einen neuen Giraffenstall, wenn dieser auch sicher dringlicher ist. Es ist eben, wie Michael schon geschrieben hat: Huftiere haben bei weitem keine so große Lobby wie Menschenaffen. Ich befürchte, ONZ wird lieber auf Giraffen als auf Orang Utans in Hannover verzichten.Die Zooleitung wird bei ihren Planungen vermutlich die Wünsche von ONZ berücksichtigen.

    Ich selbst hätte natürlich nichts gegen eine Thematisierung auf afrikanische Primaten im Urwaldhaus, wie ich ja bereits mehrmals geschrieben habe. Aber auch in diesem Fall wird der Zoo langfristig nicht auf eine neue Außenanlage verzichten können, egal, ob zukünftig Orang Utans, Drills oder Meerkatzen im Urwaldhaus neben Schimpansen und Gorllas leben sollen.

    Ich hoffe übrigens, dass es bald einmal einen Masterplan für die weitere Entwicklung des Zoos Hannover geben wird. Dann wird man einen besseren Eindruck über die mögliche zukünftige Erscheinungsform des Zoos bekommen.
    (03.10.2013)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Richtig.

    Und um den Bogen zum Thread-Thema zurück zu schlagen: Ich fände es gut, wenn der Zoo Hannover als traditioneller Huftier-Spezialist den Weg einschlagen würde, auch solchen Tieren Laufhallen zu bieten (was ganz nebenbei auch das Unter-Dach-Angebot für Besucher vergrößern könnte). Je nachdem, wie man so etwas plant, könnte dabei auch eine entscheidende Qualitätsverbesserung in der Haltung von z.B. Antilopenböcken und -bullen herauskommen, die jetzt - um Nachzucht in die günstigen Jahreszeiten zu legen - oft von den Weibchen getrennt im Schichtdienst gehalten werden und für die damit Langeweile und lange Boxenzeiten verbunden sind. Es wäre sicher einen Versuch wert, solche "grünen Witwer" mal artübergreifend zusammen laufen zu lassen. Sprich: Ein zentraler Hallen-und-Boxen-Komplex zwischen den Anlagen wäre optimal. Und dafür böte der alte Antilopenring inkl. alter Känguru-Anlage zusammen mit der angrenzenden Wirtschaftshof-Freifläche genug Platz. Sogar, um auch noch den alten Afrika-Stall (jetzt Stall für Wüstenanlage und Nyalas) durch einen Neubau zu ersetzen.

    Das fände ich alles aus Gründen zeitgemäßer Tierhaltung wesentlich wichtiger, als unbedingt an einer dritten Menschenaffenart festzuhalten (noch dazu in einem thematisch falschen Parkteil, denn das Urwaldhaus wurde nun mal vor einigen Jahren in den Sambesi-Rundgang eingegliedert) und für diese eine Außenanlage zu errichten, die vermutlich baulich noch aufwändiger ausfallen muss (Geländesituation!) als die neue Schimpansenanlage. Insofern denke ich diesbezüglich auch ein wenig pragmatisch. Hätte der Zoo Geld wie Heu, hätte ich auch nichts gegen die beste Orang-Anlage der Welt in Hannover, wenn dafür nicht andere Bereiche blockiert werden ;-)
    (03.10.2013)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:

    Da stellt sich allerdings die Frage, wie artgerecht das bei Ponies ist....
    (03.10.2013)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Ich vermute die Gründe eher darin, dass Huftieren allgemein wenig Intelligenz zugeschrieben wird - die Schimpfwörter dumme Kuh, blöde Ziege, saudumm usw. kommen ja nicht von ungefähr - und man ihnen damit (und sei es unbewusst) unterstellt, dass ihre Unterbringung nicht so interessant gestaltet sein muss wie für "geistig hochentwickelte" Tiere. Zudem wurden die Maßstäbe für die Haltung an Nutztieren festgemacht: Der durchschnittliche Zoo-Huftierstall entscheidet sich kaum von einem Pferde- oder Kuhstall, teilweise werden ja sogar Ställe bzw. Bauelemente "von der Stange" aus dem landwirtschaftlichen Bedarf dafür benutzt. Die Frage, ob man z.B. eine Tierart mit ausgeprägter Familienstruktur wie das Steppenzebra wirklich wie auf einem Ponyhof unterbringen und nachts bzw. im Winter auch lange Zeit tagsüber die Individuen isolieren muss, stellt sich wohl nur selten jemand. Und auch für eine Antilope oder Giraffe ist langfristige Boxenhaltung nicht nur beengt, sondern zudem strunzlangweilig. Wer mal beobachtet hat, mit welchen Tätigkeiten Huftiere in Außengehegen außerhalb der Nahrungsaufnahme (und ggfs. des Wiederkäuens) ihre Zeit verbringen, dem dürfte schnell klar sein, dass ihnen das in der Stallzeit fast alles verwehrt bleibt. Da gibt es im Grunde erheblich größeren Nachbesserungsbedarf in der Zoowelt als bei manch anderer Tiergruppe.
    (03.10.2013)
    Oliver Müller:   @ Michael Mettler:

    Ich denke, die fehlende Huftierlobby ist der Tatsache zuzurechnen, dass der ONZ bei den Paarhufern im Wesentlichen nur "Rehe" bzw. De männliche Form, die "Hirsche" von "Gazellen", " Ziegen" und "Büffeln" unterscheidet. ;-)))
    (03.10.2013)
    Oliver Müller:   Ich finde generell den Asienbereich langfristig änderungsbedürftig. Alle Anlagen finde ich recht klein bemessen (vor allem die der Elefanten), einige (Elefanten, Hulmans) sind von allen Seiten einsehbar und bieten kaum Rückzugsmöglichkeiten, die Tigeranlage hingegen ist fast rundum zugemauert und mehr oder weniger eine viereckige Wiese - das kann man sicherlich für die Tiere interessanter gestalten.

    Auf gar keinen Fall würde ich da jetzt noch Orangs reinquetschen...
    (03.10.2013)
    Michael Mettler:   Ich bleibe dabei: Die m.E. beste Lösung wäre es, sich von den Orangs zu trennen. Dadurch könnte man den Modernisierungsdruck im/am Urwaldhaus mindern und sich tatsächlich endlich einem neuen Giraffenhaus widmen. Wer Menschenaffen sehen will, fände dann noch immer zwei Arten in modernen Anlagen vor (übrigens enthält das neue Kibongo-Logo tatsächlich nur Gorilla und Schimpanse!), während es zu den m.E. ähnlich beliebten Giraffen keine Alternative gibt, falls die Haltung wegen unzureichender Unterbringung auslaufen müsste (und sei es nur vorübergehend).

    Die fehlende Lobby für Huftiere hatten wir ja schon im Schönbrunn-Thread kurz thematisiert. Es kann und darf einfach nicht sein, dass im Zuge der Modernisierung von Tierhaltungen (ob baulich oder insgesamt im Haltungskonzept) vorrangig Großprimaten, Großraubtiere und Dickhäuter ein Upgrade nach dem anderen zugestanden wird, während sich vor allem die Innenräume von Huftieren noch immer kaum von jenen der Kaiserzeit unterscheiden und ausgerechnet eine der bewegungsfreudigsten Tiergruppen im Winter fast rund um die Uhr mit ein paar Quadratmetern zurechtkommen muss, dazu noch bei vielen Arten in Einzelboxen. Das ist immerhin so, als würde man Menschenaffen im Winter auf Schlafboxen beschränken. Von einer bei jedem Wetter nutzbaren Halle, wie sie die Orangs selbst unter den jetzigen Verhältnissen immerhin haben, können Giraffe & Co. jedenfalls nur träumen.
    (03.10.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke auch, dass eine neue Orang Utan Außenanlage Vorrang vor dem Giraffenhaus und dem Tropenhaus bekommen werden. Vielleicht erfüllt sich mein Wunsch ja doch, dass zum 150 Jahre Jubiläum 2015 auch die Orangs eine vernünftige Außenanlage bekommen, die man später vielleicht auch für afrikanische Primaten nutzen kann, wenn man sich zukünftig dazu entschließen sollte, im Urwaldhaus passend zum Geo-Konzept nur noch afrikanische Arten zu halten. Für Orangs könnte man langfristig auch eine Anlage im Bereich des Dschungelpalastes bauen, falls irgendwann doch eine Erweiterung der Elefantenanlagen anstehen sollte. Ein Elefantenhaus mit Freilaufhalle und integrierter Orang Utan Anlage könnte sicherlich eine große Attraktion werden. Vielleicht könnte man sogar die Hulmananlagen für Orangs umbauen oder die Hulmans in einer vergrößerten Anlage gemeinsam mit den Orangs halten.
    (02.10.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Sonderticket-Aktion für Großeltern, Enkel und Studenten

    Das wird ein tierisch toller Herbst im Erlebnis-Zoo Hannover! Indian Summer im kanadischen Yukon Bay, roter wilder Wein in der Afrikalandschaft Sambesi, Spaziergänge durch buntes Herbstlaub, kuschelnde Erdmännchen auf warmen Steinen und leichtfüßige Flusspferde im geheizten Innen-Pool.

    In diesem Herbst bietet der Zoo vom 1. Oktober bis zum 30. November zwei günstige Sonder-Tagestickets für alle Großeltern, Enkel und Studenten an!

    Das Oma-Opa-Enkel-Ticket ist der doppelte Zoospaß zum Preis von einem: nur einmal den gültigen Tages-Eintrittspreis bezahlen und zweimal den Zoo besuchen. Oma, Opa und Enkel (3-17 Jahre) erhalten ihr persönliches, nicht übertragbares Ticket und können sich die beiden Tage für den Zoobesuch aussuchen: am Wochenende, in den Ferien oder einfach mal zwischendurch – bis spätestens 30. November 2013.

    Studententicket
    Mitten im Studium auf Weltreise gehen, mal eben in Kanada vorbeischauen, in Indien Elefanten beobachten, mit dem Boot den Sambesi hinunter gleiten, in Australien mit den Kängurus um die Wette hüpfen, den Menschenaffen in Kibongo einen Besuch abstatten: Gegen Vorlage der Studentenausweise erhalten Studenten das günstige Doppelgänger-Ticket – zwei Tagestickets zum Preis von einem! Also: Einfach die netten Kommilitonen schnappen und los geht’s.

    Das Oma-Opa-Enkel-Ticket und das Doppelgänger-Ticket gelten im Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. November 2013*.


    Weitere Infos unter www.zoo-hannover.de
    *Eine Kombination mit anderen Rabatten ist nicht möglich.
    (02.10.2013)
    Oliver Müller:   @Gerrit:

    Also welche Reihenfolge man wählen wird bei den nötigen Modernisierungen, weiss ich nicht, aber wenn ich in einem Zoo etwas zu sagen hätte, würde ich immer auch gucken, wo die Besucher besonders kritisch sind. Und da sind m. E. Die Orangs ganz vorn, zumal ja nun die beiden anderen Menschenaffen vergleichsweise " viel schönere" Anlagen haben.
    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   Dass die Anlage nicht "einfach schlecht", habe ich ja unten auch geschrieben.
    (02.10.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Bedenken sind immer angebracht. Meine Bedenken gelten nur einer Schwachstelle der Anlage die schon vom Zoo aus als eine potenzielle Ausbruchstelle gesehen wird. Deshalb: Ein weiterer Ausbruch wäre wohl fatal für den Zoo.

    @Holger Wientjes: Natürlich! Die Tierhaltung an sich sollte immer der wichtigste Punkt sein! Sonst wäre das Ziel verfehlt! Aber ich denke die neue Schimpansenanlage in Hannover ist nicht einfach "schlecht" - sondern hat nach meiner Auffassung wirklich interessante Ansetzte und ist nicht einfach eine tiergärtnerisch unüberlegte Kunstfelskulisse. Und ohne als bedingungsloser Befürworter zu wirken - nachzureichende Kletterbäume sehe ich derzeitig eher als Kinderkrankheit einer Anlage an, die noch nicht mal eine Woche in Betrieb ist. Während der Wintersaison wäre die analge sowieso unbesetzt und man könnte ausbessern.

    Und sonst von meinem Besuch in Hannover:
    Übrigens ist mir bei meinen letzten Besuchen die große Familienstärke der Kaiserschnurrbärte aufgefallen - müssten derzeit um die 10 Tiere sein!
    Hab nur eine junge Regenbogenforelle bei den Eisbären gesehen.
    Bei den Stachelschwanzwaranen im Tropenhaus hab ich eine Paarung beobachtet.
    (02.10.2013)
    Michael Mettler:   Ich denke schon, dass auch ONB über die Geschichten zu den Anlagen eher lächelt als sie für bare Münze zu nehmen ;-) Aber genau dann haben sie ihren (Werbe-)Zweck eben auch erfüllt, denn was man auf humorvolle Weise nicht ganz ernst nimmt, das erzeugt doch den größten Werbeeffekt.

    Selbst der 49-jährige Schimpansensenior Maxi ist bereits über die Hängebrücke gelaufen, habe davon Fotos gesehen. Als ich dort war, betätigte er sich wie auch zwei der Schimpansinnen als Freeclimber an den Kunstfelswänden; die vielen einmodellierten Felsritzen reichen offenbar für die Affen als Angriffsfläche zum Hangeln aus, das ist bei einem so großen Tier schon beeindruckend zu sehen. Insofern haben sie durchaus einige Klettermöglichkeiten, aber zusätzliche Kletterbäume (oder -gerüste) würden eben über die eigentliche Turnmöglichkeit hinaus auch Ausguck- und Ruhesitze bzw. Rückzugsmöglichkeiten in der Höhe bieten. Das lässt sich nun mal nicht durch "Hängen in der Wand" ausgleichen...

    @Gerrit: Laut Zooscout gibt es tatsächlich diese Bedenken. Warum auch nicht? Tiere mit einem für sie neuen Haltungssystem zu konfrontieren, hat letztlich immer eine Art Experimentalcharakter. Was mit dem einen Individuum klappt, kann mit dem anderen schief gehen. Und falls sich die Affen irgendwann überhaupt nicht mehr für das Netz interessieren, kann man die Absicherungen immer noch entfallen lassen.
    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   Und in einem Erlebnis-Zoo (für mich ist übrigens jeder Zoobesuch ein Erlebnis...) erwarte ich neben diesem besagten Erlebnis auch eine zeitgemässe Tierhaltung, gerade bei hochangepriesenen Neuanlagen. Wenn die stimmt, ist der Rest doch o.k. !
    (02.10.2013)
    Hannes Lüke:   Sehr schön gesagt Gerrit,
    ich finde es auch wichtig, dass man bei diesen "überteuerten" Gehegen immer im Hinterkopf behält das wir hier vom Erlebniszoo Hannover sprechen. Ein einfacher Zoo hätte es evtl auch anders machen können. Hier verlangt der Besucher jedoch für so viel Eintritt in eine andere Welt entführt zu werden. Ich persönlich mag dieses drum herum und lass es mir nicht nehmen mindestens einmal im Jahr hin zu fahren und den ganzen Quatsch mitzumachen. Im Gegenzug liebe ich auch den Tierpark Berlin der ja wohl das absolute Gegenteil ist. Es ist immer was man erwartet und bekommt
    (02.10.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   @Holger Wientjes: KEINE Klettermöglichkeiten finde ich nicht ganz richtig. Was nicht heißen soll, dass diesbezüglich noch einiges ausbaufähig wäre. Es war z.B. sehr interessant wie einer der Tiere nicht an den Seilen, sondern am Baumstamm den Baobab erklommen hat. Ich denke auch, dass bisher noch nicht weitere Klettermöglichkeiten eingebaut worden sind, damit die Schimpansen nicht darüber auf den Pylonfelsen kommen.
    @Michael: Das mag eine Erklärung sein - aber hoffe ich doch nicht, dass der Zoo diesbezüglich Bedenken hat...

    Zu den "Geschichten drumherum" muss ich sagen, dass sie manchmal (gerade in Hannover) etwas weit hergeholt sind, aber ich sie doch als eher liebevoll empfinde und man den Besucher mit diesen Geschichtchen auf ein Abenteuer schicken möchte ... so muss man sie verstehen und so sind sie auch gemeint denke ich. Diese und auch die PR-Meldungen sind gerade in Hannover auch nicht unbedingt von der zoologischen Abteilung formuliert, ich denke in Hannover sitzen gut ausgebildete PR-"Menschen" (Verzeihung für den Umgangston an alle die ich damit anspreche :) ) die wissen wie sie dem ONB am besten locken können. (Leider) ganz nüchtern gesehen bringt es dem Zoo auf diese Weise wohl am meisten (Besucher)... Einzigartigkeit verkauft sich halt gut - und da jeder Deutsche heutzutage exemplarisch wohl schon ein Elefanten, eine Giraffe, ein Zebra, ein Nashorn, einen Pinguin und einen Tiger gesehen hat müssen diese in den Anfangstagen so einzigartig-exotischen Tiere heute in einzigartigen Anlagen gezeigt werden. Dies ist wohl der Wachstums- und Konsumgesellschaft teilweise zuzuschreiben - hat allerdings auch viele positive Aspekte, die man nicht vergessen darf!!! Dennoch muss ich auch sagen, dass ich die erwähnten Unkorrektheiten nicht gut heiße!


    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   Das meinte ich wiederum nicht mit Märchengeschichten, sondern diese "stories", welche man meint zu einer Anlage erzählen zu müssen.
    Und ja, die gerne aufgeführten angeblichen "Einzigartigkeiten" in anderen Zoos sind natürlich nicht besser, das ist selbstverständlich kein ausschliesslich Hannoveraner Problem. Ein Grund hierfür könnte sein, dass man derlei Mitteilungen von irgendwelchen PR-Leuten verfassen lässt, die über Zoos (nicht einmal den eigenen) und Tiere ähnlich viel wissen wie ONB. Dennoch empfinde ich die Art und Weise in der solche Falschmeldungen zelebriert werden u.a. in Hannover in jüngster Zeit umpfangreicher als anderswo.
    (02.10.2013)
    Michael Mettler:   @Holger, da stimme ich Jan Beensen zu: Die "Einzigartigkeit" oder "Erstmaligkeit" neuer Anlagen (oder auch Haltungen oder Zuchterfolge) behaupten auch andere Zoos gern. Gerade in punkto Menschenaffen fällt mir dazu sofort die letztjährige PM des Krefelder Zoos zur Eröffnung der Gorilla-Anlage ein (siehe Krefeld-Thread), in welcher der Zoo sich damit in einer Vorreiterrolle sah, obwohl sich die Anlage m.E. (kenne nur Fotos) nicht sonderlich von anderen modernen, schon vorher errichteten Gorillagehegen anderer Zoos unterscheidet. Hagenbeck behauptet, die erste Walross-Zuchtgruppe in Europa zu haben(Hagenbeck-Magazin Nr. 3/2013), obwohl eines der Tiere bereits in Moskau geboren wurde und wobei Harderwijk komplett ignoriert wird... Es ließen sich noch diverse andere Beispiele finden.
    (02.10.2013)
    Holger Wientjes:   Ich weiss nicht ob ich mich so missverständlich ausdrücke oder ob der ein oder andere nur liest was er lesen will ? Der Kunstfels ist mir so ziemlich sch... egal. Und ob die Klettermöglichkeiten jetzt aus lebenden Bäumen, Echtholzstämmen (ob natürlich oder unnatürlich), Kunstfelsbaobab oder einem Klettergerüst aus Metall bestehen, alles wäre besser als KEINE Klettermöglichkeiten... ! Und genau deswegen ist die Anlage in meinen Augen nicht so toll, wie sie der Zoo zu verkaufen versucht.

    @Jan Beensen: Wer lädt denn noch zur Märchenstunde ein ?
    (02.10.2013)
    Michael Mettler:   @Gerrit: Oberhalb des Pylonfelsens befinden sich sämtliche zentrale Netzhaltevorrichtungen. Vermutlich sollen die Affen schlichtweg davon abgehalten werden, ein technisches Interesse an diesen zu entwickeln...

    Das mit den Seelöwen ist bereits gelungen. Am Samstag erzählte ein Zooscout, dass eine der jungen, noch nicht darauf trainierten Seelöwinnen im Becken mit besagter Ü-Ei-Kapsel gespielt und ein Pfleger daraufhin eine der älteren Artgenossinen hingeschickt habe, die das unerwünschte Spielzeug an sich nahm und an Land ablieferte. Eine äußerst sinnvolle Dressuridee, denn die Gefahr des Abschluckens von Fremdkörpern ist ja gerade bei Robben sehr groß. Richtig klasse wäre natürlich, wenn die Robben dieses Training so verinnerlichen, dass sie alles, was nicht ins Becken gehört, auch in Abwesenheit der Pfleger selbstständig einsammeln und später gegen Belohnung eintauschen würden!

    Das Fehlen eines adulten Giraffenbullen wäre natürlich DIE Gelegenheit für bauliche Veränderungen. Schorse mit seinen 5,80 Metern und seinem fortgeschrittenen Alter in ein neues Haus transportieren zu müssen, hätte doch einige logistische Probleme bereitet und Risiken bedeutet. Am Sambesi fehlen Besucherangebote unter Dach weitgehend, da wäre ein begehbares Giraffenhaus die logische Konsequenz - und sei es nur mit kleinem Besucherraum wie in Osnabrück. Dass der Antilopentrakt des alten Hauses bei dieser Gelegenheit stehen gelassen wird, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, schon energietechnisch dürfte auch hier ein Neubau vermutlich mehr Sinn machen, und m.W. ist das Haus insgesamt marode. Platz für einen Neubau wäre ja selbst dann reichlich vorhanden, wenn er nicht an der bisherigen Stelle errichtet würde, so dass zumindest die weniger panikanfälligen Arten bis zur Fertigstellung im alten Haus verbleiben könnten.
    (01.10.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Zu der neuen Schimpansenfreianlage: Ich persönlich habe kaum etwas gegen die Kunstfelsen (auch wenn sie in Hannover stark vertreten sind), somal diese von den Tieren genutzt werden können (ob zum Klettern oder für Enrichment). Ich finde auch nicht, dass ein "Bergambiente" aufkommt. Natürlich gibt es Alternativen, aber mir leuchten die Argumente nicht wirklich ein - ein Holzverschlag etwa würde an der Stelle, so glaube ich, viel weniger "natürlich" aussehen, allein durch die Wandhöhe. Aber das ist wie gesagt Ansichtssache. Auch wurden Naturfelsen verbaut. Ich stimme in dem Punkt zu, dass es noch mehr Klettermöglichkeiten sein sollten. Allerdings ist mir (und vllt auch den Schimpansen) der Unterschied bei dem Klettermaterial erstmal egal (lebender Baum, toter Baum, Kunstbaum, etc.). Die Baobabs sind ein gutes Beispiel - da zu denen auch informiert wird und sie ein Teil eines Lebensraums darstellen sollen. Dieser immerhin didaktische Punkt wurde auch noch nicht erwähnt. Allerdings weiß ich auch nicht warum die Affen den mittleren Pylonfelsen nicht nutzen dürfen. Natürlich befindet sich dort ein Bambushain - aber mal ganz im Ernst... naja wird seine Gründe haben.
    Habe auch erfahren, dass nicht nur die Elektrodrähte an dieser Stelle die Gruppe vor dem Betreten abhalten, sondern auch eine automatische Wasserspritzanlage. Vllt kann die Fläche irgendwann genutzt werden, wenn der Bambus groß und stark genug ist bzw. falls dieser überhaupt so wächst; da hört meine botanische Kenntnis auf. Der Grund für das Betreten kann ja wohl kaum daran liegen, dass sich dort eine Schwachstelle befindet ... weil so unüberwindbar finde ich die Barrieren jetzt auch wieder nicht. Und ein weitere "Ausflug" wäre an dieser Stelle sehr kontraproduktiv. Auch finde ich die Bepflanzung sehr großzügig (wenn auch wie schon erwähnt noch zu uneingewöhnt). Ich denke hier wird nun beobachtet was sich so hält, damit die Anlage später bewachsener ist. Die kleinen Bäumchen sollen Fressbäume sein, die robust sein sollen und immer wieder austreiben. Allerdings finde ich, dass man dem einsamen Bäumchen in der linken Anlagenseite viel zumutet - während ein paar mehr im rechten Teil als Gruppe besser da stehen - mal sehen. Also ich hoffe auf noch ein paar mehr Klettermöglichkeiten in einer an sich aber reichlich strukturierten Anlage. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich ursprünglich mit einem sehr viel halbherzigeren Anlage gerechnet.

    Das mit den Seelöwen finde ich einen sehr interessanten Punkt!!! Wenn dies wirklich gelingen sollte, wäre das mal wirklich eine tolle Lösung für alle Seiten. Ich frage mich immer noch, ob bei den Seebären immer noch versucht wird (oder gar jemals derartig versucht wurde) sie ähnlich den Seelöwen zu trainieren.

    Wenn man den nächsten Nachwuchs bei den Giraffen abwartet und nach den Schimpansen/Gorillas die Personalbauten neu gemacht werden sollen, werden wohl Orangs, Giraffen und das Tropenhaus miteinander um eine Erstbehandlung ringen. Außerdem wurden schon Tapire, Riesenschildkröten und Nasenbären von der Geschäftsführung selbst erwähnt. Ich weiß ja nicht in wie weit man bei einem Neubau des Giraffenhauses an ein für Besucher begehbares Haus denkt, in wie weit die Stallungen der anderen Anlagenmitbewohner und die der jetztigen Kudu/Dikdik-Anlage mit erneuert werden (müssten) und in wie weit man vllt sogar die angedachte Sambesierweiterung auf dem heutigen Antilopenringgelände handhaben möchte bzw. mit dem neuen Gebäude strukturieren möchte. Wer weiß wohin der Bau kommen soll - vllt müssen die Tiere kurzzeitig abgegeben werden und da würde es sich anbieten die Gruppe parallel zu den heranwachsenden Jungtieren OHNE weiteren Nachwuchs abgeben zu können. Mal sehen wie Hannover seine auch selbsternannten Problemstellen behandeln wird.
    (01.10.2013)
    Niedersachse:   Da Juji und Shani von Schorse tragend sind/sein sollen, wird erstmal kein neuer Bulle benötigt. Daher ist wohl aktuell wohl auch noch keiner geplant. Perspektivisch soll wieder einer einziehen, wohl auch in das aktuelle Haus.
    (01.10.2013)
    Michael Mettler:   Wie ist es eigentlich im Berliner Zoo mit Klettermöglichkeiten in der übernetzten Schimpansenanlage, die ich bei meinem letzten Besuch nicht sonderlich beachtet habe? Die Ausgangssituation mit einer schon etwas älteren Schimpansengruppe war ja ähnlich.

    Um zusätzlich auch noch mal andere Themen für Hannover in den Ring zu werfen: Wie wird es wohl mit der Giraffenhaltung weitergehen? Ich frage mich nämlich, ob nach Schorses Tod womöglich kein neuer Bulle kommen darf, denn die Stallungen entsprechen wohl kaum noch den aktuellen Richtlinien, so dass die Gruppe möglicherweise nur Bestandsschutz genießt - was hieße, dass sie nicht mehr durch Zugänge ergänzt werden dürfte. Also so ähnlich wie die Nashornhaltung in Magdeburg in den letzten Jahren im alten Dickhäuterhaus, wo zwar gezüchtet und abgegeben, aber nicht neu hinzugeholt werden durfte. Auf der Sanierungs-Prioritätenliste stand das Giraffenhaus schon mal ganz oben - bis zum Schimpansenausbruch, der die Modernisierung der Menschenaffenhaltung vorrangig werden ließ.

    Und als Schmankerl am Rande: Habe gerade gelesen und danach auch bestätigt bekommen, dass die hannoverschen Seelöwen u.a. auch darauf trainiert werden bzw. schon sind, ihren Trainern ins Becken gefallene Fremdkörper zu apportieren - also alles, was Besucher hineinwerfen oder versehentlich verlieren oder was vom Wind hinein geweht wird, selbst wenn es so klein ist wie eine Ü-Ei-Kapsel. Das finde ich nicht nur äußerst praktisch, sondern auch eine bemerkenswerte Leistung von Trainer und Tier. Schließlich wird der Seelöwe nicht darauf dressiert, einen bestimmten Gegenstand zu holen, sondern selbst entscheiden zu müssen zwischen "gehört hierher" (normale Trainingsgegenstände) und "gehört nicht hierher" (Gegenstände vielfältiger Form, Farbe, Größe, und Konsistenz). Daran dürfte selbst mancher Hund scheitern!
    (01.10.2013)
    Jan Beensen:   Ich bin langsam müde geworden, den nie endenden Kritikpunkt mit dem Kunstfels zu lesen!
    Andere Zoos haben mehr Elektrodrähte als ein Umspannwerk in ihren Menschenaffengehegen und alle Welt lobt sie dafür.
    Ob das besser oder schlechter ist, mag ich nicht beurteilen - ich bin kein Affenforscher.
    Ich freue mich, dass der Zoo Hannover den Schimpansen eine größere und übernetzte Aussenanlage erbaut hat.
    Auch wenn der Stil in Hannover einfach "pro Kundtfels" ist.
    Und was die Märchenstunde angeht; da sind andere Zoos auch sehr kreativ - wer frei davon sei, der werfe den ersten Stein...
    (01.10.2013)
    Michael Mettler:   @Holger: Abgesägte, senkrecht aneinander gestellte, aber echte Baumstämme - ist das nun natürlich oder künstlich? Western-Fort-Ambiente statt Höhlenmenschen-Biotop? Streng genommen müsste man dann ja sogar Tropenholz nehmen, damit es besser zu den Gehegebewohnern passt, sonst könnte man statt künstlichen Baobabs ja auch gleich künstliche Eichen modellieren... (Hat man übrigens beim Bau des Urwaldhauses so ähnlich gemacht. Die künstlichen Kletterbäume auf den Innenanlagen der afrikanischen Menschenaffen sind Abgüsse von einer Platane - und sogar alle identischer Form, was nur durch die unterschiedliche Anordnung nicht gleich ins Auge fällt.)

    Was die Bewertung durch die Besucher betrifft, gebe ich dir Recht. Das liegt aber auch daran, dass ONB zu wenig über artspezifische Bedürfnisse von Tieren weiß, so dass ihm schlichtweg die Maßstäbe fehlen und er dem jeweiligen Zoo vertraut (ist ja nicht auf Hannover beschränkt), dass der das schon richtig macht.
    (01.10.2013)
    Holger Wientjes:   @Michael: Ja, nee... Is` klar ! ;-) Gemeint ist natürlich möglichst unbehandeltes, in seiner ursprünglichen Form vorkommendes Material. Aber wir haben uns ja schon verstanden. Wobei man sich natürlich fragen kann, ab wann ist etwas "künstlich" ? Sobald es vom Menschen verändert wurde ?? Der Mensch ist ja selbst "etwas natürliches" usw...

    Aber wie gesagt: Nur um den Kunstfels geht es mir nicht. Der kann von mir aus gerne so bleiben, wenn er so gut ankommt. Ist ja wie gesagt auch Geschmacksache. Ich finde, um auch Positives anzusprechen, z.B. gut, dass die Anlage anscheinend mehr Grundfläche bietet, dass sie selbstverständlich weiterhin mit dem Gras natürlichen Untergrund besitz und vor allem, dass es keinen tiefen Wassergraben gibt. Aber das macht sie alles nicht so gut, als dass man sich jetzt ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen hätte und es fehlen die Klettermöglichkeiten für die Tiere. Dass die Anlage von den Besuchern anscheinend so kritiklos gut angenommen wird, zeigt doch nur, dass man eher nach optischen Gesichtpunkten bewertet anstatt sich ´mal mit den Bedürfnissen der Tiere auseinanderzusetzen. Schön grün, ein Wasserfall der plätschert usw. = gute Anlage. Egal was da drin gehalten wird...
    (01.10.2013)
    Michael Mettler:   @Sacha, als Ergänzung zu Gudruns Beitrag: Versuche einer Erweiterung in die Eilenriede hinein gab es - mit dem immer gleichen Ergebnis - auch schon zu "städtischen" Zeiten, als an einen Erlebniszoo noch nicht zu denken und der Zooeintritt im Vergleich zu heute erheblich billiger war (als Beispiel: Anfang der 90er Jahre lag er bei umgerechnet € 3,50!). Ich erinnere mich, dass von Zooseite aus damals auch mal mit dem Gedanken geliebäugelt wurde, wenigstens die frühere Wolfsanlage quasi als Schaufenster in die Eilenriede hinein zu erweitern, von der sie nur durch einen Pflegerweg und die Zoomauer getrennt war. Dafür hätte vermutlich noch nicht einmal alter Baumbestand fallen müssen, aber selbst das wurde abgelehnt.

    @Holger: Beton = Ton + Kalk + Sand/Kies + Wasser - alles Naturmaterialien :-)

    Aber im Ernst: Ich verstehe gut, was du meinst. Ob allerdings eine Palisadenwand optisch wirklich natürlicher wirkt als eine Felsnachbildung (wenn diese gut gemacht ist), bleibe mal dahingestellt. Die Anspielung "Holz = Lebensraum Wald" dürfte sich den wenigsten ONB erschließen. Nach dem, was ich am Samstag aus Besuchermund aufgeschnappt habe, scheint die Anlage beim Publikum gut bis sehr gut anzukommen, so dass die Kunstfelsmassen wohl eher nur uns Zoofans stören.
    (01.10.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Der Zoo Hannover hat schon mehrmals versucht, Teile der Eilenriede als Erweiterungsfläche oder zumindest Platz für eine Schaufensteranlage zu bekommen. Bisher sind diese Versuche allerdings ommer gescheitert. Die Ablehnung wurde damit begründet, dass die Eilenriede eine öffentliche Grünanlage ist, für die die hannoveraner Bevölkerung auch zukünftig keinen Eintritt bezahlen soll.
    Als potentielles Erweiterungsgelände war früher auch einmal ein kaum genutzter Tennisplatz jenseits der Zoogrenze bei den Robbenstallungen von Yukon Bay im Gespräch. Hier war ein Terrarium mit Anlagen für Riesenschildkröten und Krokodile und Schmetterlingsfreiflugraum geplant. Dieser Versuch der Zooleitung ist aber an der Ablehnung des Tennisvereins gescheitert.
    (01.10.2013)
    Sacha:   @MM (oder wer es sonst weiss): Die Frage von WolfDrei hat mich zu einer weiteren Frage inspiriert: Inwieweit ist der Stadtwald Eilriede "heiliges" Gebiet, sprich: Wäre es möglich, dass der Zoo Hannover angrenzende Teile als Erweiterungsfläche erhält?
    (01.10.2013)
    Holger Wientjes:   Da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Lebende, grosse Bäume wären natürlich prima, ich dachte aber zumindest an Stämme aus Echtholz. Diese dann mit einigen Seilen und Hängematten ect. ausgestattet und die Anlage wäre gut. Und gerade WEIL das Gehege in Hannover ja übernetzt ist, kann ich es nicht verstehen, dass man da den Tieren die dritte Dimension so gut wie nicht zur Verfügung stellt (im selben Atemzug aber sogar mit der Raumgrösse der Anlage zu werben versucht !). Die Echtholzstämme in Münster, die dort auch die Rückwand bilden, sehen meiner Meinung nach optisch nicht schlechter aus als unnatürlicher Fels, der dann aber wiederum natürlich wirken soll. Warum nicht gleich, da wo möglich, Naturmaterial verwenden ?? Natürlicher geht es ja nicht... Aber das ist Geschmacksache und darum geht es hier auch nicht unbedingt. Die Anlage bietet für Schimpansen zu wenig Klettergelegenheiten und ist meines Erachtens zum grössten Teil auf´s Besucherauge ausgerichtet. Und anstatt den Ball flachzuhalten in dem Bewusstsein, dass man da nur etwas, wenn überhaupt, durchschnittliches gebastelt hat, wird noch gross mit Fantasienamen, eigenem Liedchen und einer netten Geschichte für Kinder im Vorschulalter dafür geworben. "Einzigartig" ist bei der Anlage nur der Mangel an Bäumen/Baumstämmen ect. !

    P.S.: Grömitz ist ebenfalls nicht übernetzt.
    (01.10.2013)
    Carsten Horn:   So leicht ertrinken wird hier auch kein Menschenaffe, da es nicht rundrum Wasser gibt...
    (01.10.2013)
    Michael Mettler:   P.S. @Holger: Von deinen Gegenbeispielen ist übrigens keine Anlage übernetzt (die in Grömitz kenne ich nicht, kann es mir aber aus Kostengründen nicht vorstellen....?), was ja in Hannover für den Umbau Grundvoraussetzung war und vermutlich einen großen, wenn nicht den größten Anteil an den Baukosten hatte. So weit ich mich erinnere, kostete z.B. die Umgestaltung der Wüstenanlage (Addax & Co.), die ja - wie anderswo Kunstfelswände - größtenteils aus Betonarbeiten bestand (Rückwand und Sahara Conservation Center) gerade mal rund 500.000 €.
    (01.10.2013)
    Michael Mettler:   @Holger: Wenn eine Anlage quasi um lebende, große Bäume herum gebaut werden kann wie in Gelsenkirchen, ist das natürlich schon mal ein großer Vorteil. In Hannover gab es auf der verfügbaren Fläche leider keine. Aber auch auf der Gorilla-Anlage konnte ja nachträglich noch ein toter Baum als Klettermöglichkeit befestigt werden. Die neue Anlage verfügt an ihrer rechten Außenseite über ein gewaltiges Zufahrttor, so dass eine nachträgliche Bestückung mit voluminösen Elementen machbar sein dürfte.

    Was die Kunstfelsmenge betrifft, so ist der Zentralfelsen der optischen Verbrämung eines riesigen Betonfundaments geschuldet, und hinter den rückwärtigen Felsen befindet sich der vorherige Sichtbeton des Urwaldhauses. Bemalung oder Holzpalisaden wären sicher kostengünstiger gewesen - ob auch attraktiver, bleibe dahingestellt, und weniger Nutzen für die Affen hätten diese Varianten zudem gehabt.

    Für mich ist es eher die besucherseitige Begrenzung der Anlage per Felswand, die den Felsschlucht-Charakter hervorruft. Verstärkt wird der Eindruck noch dadurch, dass sich die künstlichen Bäume (die Baobabs und die Baumruine) farblich kaum von den künstlichen Felsen abheben und sich somit zum Felseindruck hinzuaddieren statt ihn aufzulockern. Inwieweit die städtischen Bauauflagen eventuell "leichtere" bauliche Lösungen verhindert haben und zu mehr Verkleidungsbedarf führten, ist mir nicht bekannt - für möglich halte ich das aber schon, schließlich gab es solche Fälle hier schon mehrfach.

    Bleibt aber bei alledem festzuhalten, dass vom Zoo eine Feuchtsavannenlandschaft angekündigt wurde, aber etwas entstand, was sich z.B. von der Löwenschlucht optisch nur wenig unterscheidet. Vielleicht hätte man die neue Anlage lieber "Olduvai" nennen sollen, dann wäre der Schlucht-Charakter von Anfang an Programm gewesen und es hätte perfekt zum benachbarten Evolutionspfad gepasst... ;-)
    (01.10.2013)
    Holger Wientjes:   Der Kunstfels stört mich nicht prinzipiell sondern nur insofern, als dass er (wie so oft) der optischen Aufwertung einer ansonsten durchschnittlichen Anlage dient und diese dann noch als einzigartig (was ja in bestimmter Weise jede Anlage ist)beworben wird, als hätte man DAS ultimative Schimpansengehege erfunden. Besser geht es (egal ob mit oder ohne Kunstfels)fast überall anders. Von Osnabrück angefangen über Münster, Leipzig oder Gelsenkirchen bis hin zum kleinen Park in Grömitz. Also Bäume rein (echte, nicht die Beton-Baobabs)und man könnte was draus machen.
    (30.09.2013)
    Michael Mettler:   @WolfDrei: Der Zoo liegt relativ nah an der Stadtmitte, aber an einem Waldgebiet (Eilenriede, angeblich der größte zusammenhängende Stadtwald Europas). Die "Forschungsstation" besteht übrigens nur aus einer überdachten Terrasse...

    @Holger: Das einzig Schimpansenspezifische an der Anlage sind eigentlich die künstlichen Termitenhügel mit den Stocherlöchern. Ansonsten könnte man in einer Dekoration wie dieser genausogut Gorillas (war ja schon weiter unten andiskutiert), Großkatzen oder Tropenbären (dann passen allerdings die Baobabs nicht) unterbringen. Andererseits: Das gilt eigentlich auch für viele andere Menschenaffenanlagen - inklusive Felsenambiente...

    Ich bin echt gespannt, ob der jetzige Zustand nur einen Zwischenschritt darstellt (um noch vor dem Winter einen neuen Besuchermagneten präsentieren zu können) und im Winter, wenn die Affen indoor sind, noch Ergänzungen vorgenommen werden. Nächster Arbeitsschritt im Umbau ist ja wohl erst mal die Fertigstellung der übernetzten, aber noch nicht "ausdekorierten" Gorilla-Innenanlage.

    Seit mir klar geworden ist, dass die Anlage nicht kleiner als die Gorilla-Anlage ist, sehe ich die Situation bei einem eventuellen Auslaufen der Schimpansenhaltung jetzt ganz anders. Dann könnte man nämlich die Gorillas "nach vorn holen", und ihre jetzige Fläche böte allerlei Nachnutzungmöglichkeiten. Z.B. könnte man die Tiefe des Gorillabergs verringern, eine Rückwand errichten und ein Netz über die Anlage ziehen und hätte dann eine prima Drill-Anlage, deren Innenräume im Bereich des Tropenhaus-Nebengebäudes Platz finden könnten. Hinter der Rückwand wäre dann eine Menge Platz für eine rückwärtige Erweiterung der Elefantenanlage - diese ist ja von der jetzigen Gorillaanlage nur durch zwei enorme Fläche verschlingende Trockengräben und den zwischenliegenden, schmalen baumbestandenen Geländestreifen getrennt, der für beide Anlagen als Waldkulisse dient.
    (30.09.2013)
    WolfDrei:   Mein Gott, spinnen die rum. Glauben die wirklich. das Forschung heute so betrieben wird? "Eine Forschungsstation, die mit Holz und Lehm in den massiven Fels gebaut wurde". Und dann trinken sie noch aus einem Flußloch, wo sie von Schimpansen vertrieben wurden!
    Noch eine Frage an näher Wohnende, da ich immer von der Ostseite Hannovers komme: liegt der Zoo Hannover wirklich mitten in der Stadt? Hoffentlich nicht!
    (30.09.2013)
    Holger Wientjes:   Nach dem zu urteilen, was ich bis jetzt auf den Bildern und Videoclips gesehen habe, ist das Ganze für das Geld eine Enttäuschung ! Man hat wieder ein nett verpaktes "Kunstfelsbonbon" kreiert, das nach dem Auspacken, sprich bei näherem Hinschauen, besser hätte sein müssen. Auch wenn Grösse und Struktur sicherlich eine Verbesserung zur alten Anlage darstellen, fehlen mir, gerade bei einer übernetzten Anlage, hohe Klettermöglichkeiten wie Bäume/Baumstämme. Es sei denn, man möchte die Schimpansen als Bergbewohner darstellen... Man kann mit dem Geld sicher bessere Anlagen errichten auf die man dann auch wirklich stolz sein kann und den Besuchern nicht noch suggerieren muss, dass sie eine "Anlage sehen, die es so in der Zoowelt noch nicht gibt".
    Und was die PM des Zoos angeht, scheint wieder Märchenstunde angesagt gewesen zu sein...
    (30.09.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet neue Themenwelt für Menschenaffen

    KIBONGO!

    Am 27. September 2013 war es endlich soweit: Die Zoodirektoren Andreas M. Casdorff und Frank Werner eröffneten feierlich die neue Schimpansenaußenanlage im Zoo Hannover und damit das Herzstück der neuen Themenwelt für Menschenaffen. Um 11:15 Uhr zerschnitten beide gemeinsam das Eröffnungsband und läuteten damit die Geburtsstunde von Kibongo ein!
    In sieben Monaten Bauzeit ist mitten in Hannover auf einer Fläche von 2.100 m2 eine imposante afrikanische Feuchtsavanne entstanden! Ein Paradies für die Schimpansen. Und da das Gehege mit einer Netzkonstruktion überkuppelt ist, stehen den Menschenaffen nun auch Klettermöglichkeiten zur Verfügung. Insgesamt können sie also 4.000 m3 umbauten Raum nutzen.
    „Wir sehen hier eine Anlage, die es so in der Zoowelt noch nicht gibt“, erklärt Zoodirektor Andreas M. Casdorff. Täuschend echt aussehende Kunstfelsen, Bepflanzung, Klettermöglichkeiten in Form von künstlichen Baobab-Bäumen, Wasserfall und Bachlauf – die aufwändige Gestaltung macht Kibongo besonders.
    Durch acht Panoramascheiben können die Besucher die Schimpansen beobachten und jede einzelne Scheibe bietet eine andere Perspektive auf das Reich von Max, Toto und Co.: Panoramaansichten auf die Gesamtanlage, Detailansichten, die den Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bereich lenken. „Die Grenzen zwischen Besucher- und Tierbereich werden kaum noch wahrgenommen“, ergänzt Casdorff. Die Scheiben wurden in die Felswände integriert, der gleiche Bodenbelag im Tier- und Besucherbereich sorgt für einen fließenden Übergang.
    Eine weitere Besonderheit ist der Fokus auf Beschäftigungsangebote. „Insgesamt können die Schimpansen an sieben Futterautomaten und zwei Nektartränken tüfteln und naschen“, erzählt Zoodirektor Casdorff. So ist bspw. eine Nektartränke als Termitenhügel getarnt. An den süßen Inhalt gelangen die Menschenaffen nur mit dünnen Stöckern als Hilfswerkzeuge. Es gibt Futterklappen, die von den Pflegern zu unregelmäßigen Zeiten geöffnet werden können. „So bleibt die Anlage für Max und seine Familie immer spannend“, freut sich Tierpfleger Klaus Meyer, „die Schimpansen können sich stundenlang mit den Futterautomaten beschäftigen und werden ganz überrascht sein, wenn sich plötzlich eine Klappe öffnet, in der sie Mohrrüben oder frisches Obst finden.“
    Getreu des Zookonzepts wurde die neue Schimpansenaußenanlage konsequent und täuschend echt thematisiert, mit Kunstfelsen, über 1.200 Sträuchern, Bäumen, Stauden, Ranken und Gräsern, mit einem Wasserfall und Bachlauf und zwei sagenumwobenen Baobab-Bäumen[1]. Der Besucherweg wurde wie ein ausgetrocknetes Flussbett gestaltet – passend zu der Geschichte, die hinter Kibongo steht. Danach sind die Ränder des Flussbetts von den Wassermassen ganz ausgewaschen, stellenweise ist Erde abgerutscht. Eine Forschungsstation, die mit Holz und Lehm in den massiven Fels gebaut wurde, ist verlassen. Im Reich der Schimpansen deutet noch eine marode Hängebrücke auf die ehemalige Anwesenheit menschlicher Bewohner hin. Wahrscheinlich wurde es für die Forscher immer schwerer in dieser Gegend zu leben, nachdem der Fluss ausgetrocknet war und sich das wenige, lebenswichtige Wasser mitten im Gebiet einer siebenköpfigen Schimpansengruppe sammelte.
    Auch wenn es so aussieht, als sei die Umgebung auf natürliche Weise entstanden, wurde hier nichts dem Zufall überlassen. Jeder Baumstamm, jeder Felsen und jeder Futterautomat wurde genau geplant und von den Baubeteiligten mit viel Liebe zum Detail geformt, gestaltet und eingebaut. Zoodirektor Frank Werner zeigte sich in seiner Eröffnungsrede begeistert: „Ein Projekt dieser Größenordnung in so kurzer Zeit zu realisieren, ist nur möglich, wenn alle Beteiligten zusammen arbeiten. Wir bedanken uns beim Aufsichtsrat, bei den 18 beteiligten Baugewerken und bei allen Zoomitarbeitern, die tatkräftig an der Anlage mitgearbeitet haben.“
    Sieben Monate lang waren Bauarbeiter, Architekten, Gärtner mitsamt ihren Baufahrzeugen die Hauptakteure in dem 2.100 m2 großen Areal – jetzt ist das Herzstück von Kibongo das Reich der Schimpansen.

    Foto: Erlebnis-Zoo Hannover
    Schimpanse Max erobert die neue Außenanlage
    (30.09.2013)
    Michael Mettler:   Abschließend noch ein Blick auf den Pylon und die daran hängende Netzkonstruktion. Laut Zooveröffentlichungen sollen Pylon und Hängeseile offenbar mit Rankpflanzen nach und nach "unsichtbar" gemacht werden.

    Die Anlage enthält übrigens als Enrichment-Maßnahmen zwei "Nektartankstellen", wo die Affen nach süßen Flüssigkeiten stochern können, und sieben computergesteuerte Futterautomaten, die in unregelmäßigem Rhythmus Klappen in Felsen und Baumruine öffnen, hinter denen kleine Snacks auf die Affen warten.

    Der Zoo wirbt ja damit, dass die Anlage 14 Meter hoch sei - damit kann allerdings nur die Höhe bis zur Spitze des Pylons gemeint sein; das Netz hängt erheblich tiefer, eine für die Affen nutzbare Kletterhöhe von sieben, acht Metern dürfte realistisch sein. Wobei als Kletterelemente lediglich die Felsaufbauten, die Hängebrücke, der Baobab und die Baumruine im Teich vorhanden sind, es gibt (noch?) keinen einzigen tragfähigen Naturast oder -stamm. Wenn der Zoo in der PM auf seiner HP schreibt, dass nun 4.000 m³ umbauter Raum für die Tiere nutzbar seien, dann berücksichtigt diese Angabe nicht, dass Schimpansen nur eingeschränkt flugfähig sind und deshalb ausgerechnet mit den Bereichen, wo das Netz besonders hoch hängt, nicht viel anfangen können. Aber vielleicht ist das ja dem pünktlichen Erreichen des Eröffnungstermins geschuldet und hier wird noch nachgerüstet...?

    Bedauerlich finde ich immer wieder den Mehraufwand von Arbeit und Grün, wenn solche Anlagen quasi erst kurz vor der Eröffnung bepflanzt werden, nicht in Ruhe einwachsen können und deshalb gärtnerisch mehrfach nachbearbeitet werden müssen. Den Schimps scheint es jedenfalls Spaß zu machen, die Pflanzen wieder aus dem Boden zu ziehen. Und da ich gärtnerisch ein wenig "vorbelastet" bin und aus entsprechender Literatur damit vertraut, dass der Herbst neben dem Winter als ungünstigste Pflanzzeit für Gräser (und dazu gehört auch Bambus!) gilt, ist der Blick auf eine solche Hopplahopp-Bepflanzung mit sofortiger Tierkonfrontation Ende September zwangsläufig noch etwas skeptischer - von den Kosten mal ganz abgesehen.

    Ganz klar ist jedoch: Im Vergleich zur vorherigen Haltungssituation haben sich die hannoverschen Schimpansen erheblich verbessert. Und das ist schließlich die Hauptsache. Wenn ich die bisher gefundenen Zahlen vergleiche, ist die Anlage sogar etwas größer als die Gorilla-Anlage (die Optik vermittelt allerdings eher das umgekehrte Bild, weil der "Waldhintergrund" bei den Gorillas mehr Tiefe vortäuscht), und sie ist m.E. selbst ohne die von mir vermissten Kletterbäume besser strukturiert als diese.
    (29.09.2013)
    Michael Mettler:   Der verbindende "Schlauch" zwischen den beiden Gehegehälften, von rechts aus aufgenommen. Die Felswand links, an der entlang außen der Besucherweg verläuft, enthält eine Reihe von großen Scheibeneinblicken; durch diese betrachtet wirkt der Anlagenbereich allerdings weniger tief, als er in Wirklichkeit ist (schade).

    Rechts im Vordergrund ist gerade noch der Teich zu sehen, dahinter wieder der Zentralfelsen mit der vorgelagerten "Affenterrasse" - gegenüber einer der Scheiben befindet sich darauf wiederum eine heizbare Liegefläche. Im Hintergrund der Baobab. Ein zweiter ist in die Felswand integriert und ragt zur Besucherseite hinaus.

    Gut zu sehen auch die lange Hängebrücke. Für mich etwas störend bzw. gewöhnungsbedürftig und hinderlich beim Fotografieren der Bewohner, dass der Blick auf große Teile der Anlage quasi an den Seilen hängen bleibt (siehe auch erstes Bild), wenn sich die Affen im Hintergrund aufhalten.
    (29.09.2013)
    Michael Mettler:   Hier ein Teil des linken Anlagenbereiches. Links vom Bildausschnitt liegt noch ein ganzes Stück Anlage mit terrassiertem Aufbau, von dem kein Foto tauglich war. Unten in der Grotte befindet sich der Zugang zur Innenanlage, rechts ragen noch Aststumpen eines der künstlichen Baobabs ins Bild. Gut zu sehen ist hier der Zentralfelsen mit der für die Affen begehbaren Kante unterhalb der Bambus"klippe". Die rückwärtige Felswand ist neben dem Bambus bis ans Netz hoch elektrisch gesichert, so dass sich die Schimps dort nicht entlang hangeln können (oder sagen wir besser: sollen - wer weiß, was die noch aushecken werden).
    (29.09.2013)
    Michael Mettler:   Gestern Nachmittag habe ich mir die neue Schimpansenanlage angesehen. Bei sehr sonnigem Wetter waren um diese Uhrzeit leider die Fotoergebnisse nicht so toll, weil der Kontrast zwischen hell ausgeleuchteten Bereichen und Schlagschatten einfach zu stark war, aber vielleicht können die Bilder ja trotzdem einen ersten Eindruck vermitteln.

    Um es vorweg zu nehmen: Wie schon bei Blick über den Bauzaun empfunden vermittelt die Anlage für meinen Geschmack eher Schlucht- als Savannencharakter, wobei sie mich allerdings mit ihrer räumlichen Tiefe in manchen Gehegebereichen überrascht hat. Ich kann angesichts der Gestaltung nicht verhehlen, dass mir beim ersten Anblick spontan durch den Kopf ging "Anlage für Höhlenmenschen"....

    Die beiden größeren Flächen links und rechts sind durch einen Kunstfelsaufbau getrennt, in dem sich das Fundament für den Pylon verbirgt, an dem das abdeckende Netz hängt. Bis auf eine relativ schmale Kante ist dieser zentrale, mit Bambus bepflanzte Felsen (der hinten quasi in die Hausfassade übergeht) nicht für die Affen nutzbar, da durch E-Gras gesperrt. Deshalb hat die eigentliche Gehegefläche vor dem Felsen einen Schlauchcharakter. Vorteil ist natürlich, dass dadurch die Anlage optisch gut strukturiert ist, so dass sich die Schimpansen gut aus den Augen gehen können.

    Kommt man von der Nashornanlage, dann stößt man zuerst auf eine Beobachtungshütte, aus der sich der nebenstehende Anblick bietet. Im Vordergrund befindet sich eine große heizbare Liegefläche im Bretter-Design (optische Fortsetzung des Hüttenbodens in die Anlage hinein), so dass hier bei schlechtem Wetter zusammen mit der breiten Überdachung eine geschützte Aufenthaltsfläche für die Affen unmittelbar hinter der Scheibe gegeben ist. Der Wasserfall rechts speist einen flachen Teich (auf diesem Foto schlecht zu erkennen) mit einer Insel, auf der die künstliche Baumruine als eine der Halterungen für eine sehr lange, "verfallene" Hängebrückenkonstruktion (drei Drahtseile mit vereinzelten Brettern) dient. Trittsteine ermöglichen es den Affen, den Teich zu überqueren und auf die Insel zu gelangen. Die Vorderkante des Teiches könnte ungefähr der Lage der früheren vorderen Begrenzung der alten Anlage entsprechen, hinten rechts wäre dementsprechend der alte (jetzt geschlossene) Scheibeneinblick aus Richtung Tropenhaus/Landroverwrack.
    (29.09.2013)
    Michael Mettler:   Morgen Mittag wird die neue Schimpansen-Außenanlage eröffnet. Der Name "Gorillaberg" für den ganzen Parkteil scheint zu verschwinden, denn das "Kibongo"-Logo zeigt neben einem Schimpansen auch einen Gorilla, und auch auf der HP wurden die Begriffe in den PM-Kategorien bereits ausgetauscht.

    Laut der neuen JAMBO hat das Netz über der Schimpansenanlage inklusive der haltenden Stahlseile ein Gewicht von 25 Tonnen, das hätte ich nie in dieser Gewichtsklasse vermutet.

    Ebenfalls der JAMBO ist zu entnehmen, dass der Zoo - auch auf Nachfragen von Besuchern hin - in der Zukunft wieder mit Tapiren und Riesenschildkröten sowie zusätzlich mit Nasenbären (diese also nicht nur als Show-Tiere) plant.
    (26.09.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Nachwuchs bei den bedrohten Wüstenantilopen Addax
    Junge Wilde in der Wüste

    Anakin gibt mächtig an. Mit gesenktem Kopf und Stummelhörnchen trabt er auf seine beiden Halbschwestern zu. Ungerührt warten sie ab, senken den Kopf, schieben die Hörnchen vor. So leicht lassen sich wahre Wüstenantilopen nicht beeindrucken!
    In diesem Sommer gab es im Erlebnis-Zoo Hannover gleich dreimal Nachwuchs bei den seltenen Addax. Jetzt sind die kleinen Antilopen groß genug, um ihren Müttern in die Wüste zu folgen. Und die passen bestens auf sie auf, denn Addax-Jungtiere sind wahre Kostbarkeiten: Die weißen Antilopen mit den spiralförmig gedrehten Hörnern sind vom Aussterben bedroht. In den Weiten der Sahara gibt es nur noch etwa 200 wildlebende Addax.
    Der Nachwuchs kam am 6., 7. und 23. August zur Welt, ist aber jetzt erst zu sehen. Addax-Jungtiere sind sogenannte „Ablieger“ – die ersten Wochen liegen sie versteckt abseits von der Herde. Im Zoo verbrachten Anakin und seine Schwestern Anke und Lindsey diese Zeit gut verborgen im Heu.
    Wenn die drei nun ihr Reich am Sambesi erkunden, endet für die Mütter Lotta, Bone und Lisa die gemütliche Zeit. Sie müssen ihrem Nachwuchs das Areal zeigen, die quirligen Kälber stets im Auge behalten und gleichzeitig die Rangordnung untereinander neu auskämpfen – schließlich haben sie sich mehrere Wochen nicht gesehen.
    Wenn sich die Jungtiere und ihre Mütter aneinander gewöhnt haben, wird auch Vater Smokey zur Herde stoßen. Nach und nach werden den Kleinen dann ihre Mitbewohner, die Somali Wildesel, vorgestellt. Bis dahin sind Anakin, Lindsey und Anke bei trockenem Wetter vormittags auf der Wüstenanlage in der Afrikalandschaft Sambesi zu sehen.
    Im Erlebnis-Zoo Hannover leben die Addax vor der Kulisse einer verlassenen Wüstenburg, die sich rötlich schimmernd, wind- und wettergegerbt wie eine Fata Morgana über dem Wüstensand erhebt. Die spektakuläre Anlage lenkt die Aufmerksamkeit auf die seltenen Wüstenantilopen und ermöglicht es dem Zoo, über die Bedrohung der Tiere zu informieren.
    Die weißen Addax sind perfekt angepasst an ein Leben in der Wüste. Ein paar Kräuter und Gräser reichen ihnen zum Überleben. Sie spüren, wenn es irgendwo – selbst bis zu 200 Kilometer entfernt – in der Wüste regnet. Dann machen sie sich auf den Weg, um das frische Grün zu fressen, das auf den Regen folgt.
    Die Antilopen kämpfen in der Wüste nicht nur gegen Hitze und Durst, sie kämpfen vor allem ums Überleben. In den meisten Sahara-Staaten gilt die Wüstenantilope bereits als ausgerottet.
    Seit 1985 wildert der Zoo Hannover Addax in Tunesien und Marokko aus und engagiert sich gemeinsam mit Zoos aus aller Welt dafür, die seltenen Antilopen in freier Wildbahn vor dem Aussterben zu bewahren. 100 Addax aus Hannover, Europa und den USA leben heute bereits wieder in Nationalparks in der Sahara.

    Namen und Geburtsdaten der Addax

    *06. August: „Anke“ (Mutter: Lotta)
    *07. August: „Anakin“ (Mutter: Bone)
    *23. August: „Lindsey“ (Mutter Lisa)

    Vater der drei Kälber: Smokey (12)


    Steckbrief
    Addax oder Mendesantilope (Addax nassomaculatus)

    Herkunft: Nordafrika, Sahara-Region
    Nahrung: Wüstengräser, Blätter
    Größe: 115 cm hoch
    Gewicht: 135 kg
    Tragzeit: ca. 255 Tage
    Alter: 20 Jahre, im Zoo bis zu 25 Jahre


    Foto: Erlebnis-Zoo Hannover
    (23.09.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Nachwuchs bei den Drills im Erlebnis-Zoo Hannover
    Folgenschwere Begegnung

    Als Katara das neue Männchen zum ersten Mal sah, lief sie glatt vor einen Baum.

    So sehr war das junge Drillweibchen damit beschäftigt, den Neuen im Erlebnis-Zoo Hannover anzuhimmeln (also dem Auserwählten ihr Hinterteil zu präsentieren und ihm dabei kokett über die Schulter in die Augen zu sehen – wie man das in Drillkreisen eben so macht), dass sie alles andere vergaß. Zum Beispiel, gelegentlich nach vorne zu sehen.
    Über zwei Jahre hatten die drei Drilldamen Liza, Daphne und Katara ohne Männchen gelebt, nachdem ihr Clanchef Sumbo gestorben war. Und dann kam N’Guru. Der Neue stammt aus dem Zoo Wuppertal, ist seit Herbst 2012 in Hannover. Sein Erscheinen versetzte die Weibchen in große Aufregung, jede wollte sofort Lieblingsweibchen des imposanten Männchens werden. N’Guru – ganz Chef – blieb gelassen. Nur hin und wieder haute er drohend mit der flachen Hand auf den Boden, wenn um ihn herum zu viel weiblicher Trubel herrschte.
    Katara (5) als Jüngste der Gruppe beachtete N’Guru zunächst überhaupt nicht. Nicht mal ihre spektakuläre Baumumarmung erregte sein Interesse. Was Katara nicht abschreckte. Unverdrossen flirtete sie weiter. Bis N‘Guru eines Tages dem Charme des quirligen Drillweibchens erlag. Eine folgenschwere Begegnung: Am 4. September brachte Katara ihr erstes und das erste Baby des neuen Drill-Clanchefs zur Welt.
    Der winzige männliche Nachwuchs ähnelt weder Mutter noch Vater. Statt der typisch schwarzen Gesichtsmaske hat es zartrosa Haut (dunkel sind nur die Augen, die in dem hellen Gesicht umso mehr auffallen) und wo bei den Eltern am Gesichtsrand langes helles Fell mit goldenen Sprenkeln wächst, sprießen beim Baby gigantische Segelohren.
    Katara liebt ihr Baby dennoch. Obwohl es ihr erstes Baby ist, verhält sie sich vorbildlich, trägt ihren Kleinen behutsam und hält schützend ihren Körper über sie gebeugt. Das Baby blickt gelegentlich ein wenig verwundert über all den Trubel unter den Armen der Mutter hindurch. Dann beugt sich Katara gleich wieder über das Baby und gewährt nur hin und wieder gnädig einen Blick auf ihren kostbaren Schatz.

    Stark bedroht
    Ein Schatz ist der Nachwuchs tatsächlich: Drills gehören nicht nur zu den beeindruckendsten, sondern auch zu den am meisten bedrohten Affenarten der Welt.
    Der Drill lebt in Kamerun, Nigeria und auf der Insel Bioko in einem natürlichen Verbreitungsgebiet von weniger als 50.000 Quadratkilometern. Aufgrund des kleinen Gebietes, der zunehmenden Zerstörung ihres Lebensraumes und der schonungslosen Jagd auf die Affen sind die Drills stark bedroht. Ihr Bestand wird heute nur noch auf etwa 3.000 Tiere geschätzt!
    Der Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Drills, um so dazu beizutragen, diese stark bedrohte Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

    Steckbrief: Drill
    Herkunft: Kamerun, Nigeria, Insel Bioko
    Nahrung : Früchte, Blätter, Nüsse, Wurzeln, kleine wirbellose Tiere
    Größe : maximal 95 cm lang
    Gewicht: maximal 30 kg
    Tragzeit: 180 Tage
    Erreichbares Alter: 35 Jahre

    Foto: Zoo Hannover
    (23.09.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Goldrush-Days in Yukon Bay

    Gold! Über 40.000 Abenteurer folgten im 19. Jahrhundert dem Lockruf des Goldes an den eiskalten Yukon und Klondike. An die aufregende und bewegte Zeit des Goldrausches wird in Kanada mit den Goldrush-Days erinnert, die traditionell mehrere Tage lang mit buntem Programm gefeiert werden.
    Zum zweiten Mal werden die Goldrush-Days jetzt auch in „Kanada“ im Erlebnis-Zoo Hannover gefeiert: Seit gestern, 29. August, bis zum 1. September präsentiert sich die kleine Hafenstadt Yukon Bay in original kanadischer Volksfeststimmung mit Countryband, Cancan-Vorführungen, Hufeisen-Werfen, Bullriding und Lassowerfen.
    Heute wurden die Goldrush-Days offiziell eröffnet – vom Premier Minister des Yukon Territory, Darrel Pasloski: „Es ist fantastisch, dass die lebhafte Geschichte des Goldrausches am Yukon hier Yukon Bay so perfekt wiedergeben wird“, freute sich der Premier Minister, „es sieht hier wirklich genauso aus wie bei uns im Yukon Territory!“
    Und genauso lebhaft wie bei den Goldrush-Days in Kanada gehe es auch in Yukon Bay zu, versicherte der Premier Minister. Gemeinsam mit Regionsrat Ulf-Birger Franz und den Zoogeschäftsführern Andreas Casdorff und Frank Werner testete Darrell Pasloski alle Angebote in Yukon Bay vom Bullenreiten über Hufeisen-Werfen bis zum Goldwaschen.

    Prominentes Goldwaschen
    An der Goldwaschrinne übergaben Darrell Pasloski und die mitreisenden Minister Mike Nixon und Jeff O’Farrell eine besondere Überraschung für den Zoo: Schürfschalen mit echtem Fluss-Sand aus dem Klondike – mit echtem Gold! Das musste aber zunächst aus dem Sand gewaschen werden, und dafür krempelten gleich drei prominente Gäste die Hemdsärmel hoch: Hannover-96-Trainer Mirko Slomka, seine Ehefrau und Yukon-Expertin Gunda Slomka sowie Schauspieler (und Yukon-Fan) Till Demtrøder.
    Beste Voraussetzungen für das Goldwaschen im kalten Wasser brachten Gunda Slomka und Till Demtrøder mit: Beide waren gerade im Yukon Territory bei Temperaturen von bis zu -40 Grad. Trainer Mirko Slomka erwies sich nach kurzer Einweisung durch den Premier Minister als „Digger“-Naturtalent.
    Das Gold, das die Prominenten aus dem Klondike-Sand schürften, kommt einem guten Zweck zugute: Seit fünf Jahren unterstützen der Zoo und die Zoostiftung Region Hannover ein Freilandprojekt der Naturschutzorganisation Polar Bears International, bei dem wild lebende Eisbärinnen mit Peilsendern ausgestattet werden. Mit Hilfe des Senders können die Routen der Bärinnen per Satellit verfolgt werden, um so heraus zu finden, in welchen Regionen die Eisbären bevorzugt leben und wo sie ihre Jungen aufziehen. Auf der Basis dieser gesammelten Daten sollen dann geeignete Schutzzonen für die weißen Bären errichtet werden.
    „Mit Ihrem tatkräftigen Einsatz helfen Sie, auf die dramatische Situation der Eisbären aufmerksam zu machen“, bedankte sich Zoogeschäftsführer und Stiftungsvorstand Frank Werner bei den prominenten Schürfern und den Gästen aus dem Yukon Territory. Das arktische Eis schmilzt, und damit der Lebensraum der Eisbären. Die Bären brauchen festes Packeis, von dem aus sie Robben jagen können.
    Je mehr Bärinnen mit einem Peilsender ausgestattet werden, umso mehr Daten können die Wissenschaftler sammeln, die Lebensweise der Tiere und ihre besonderen Bedürfnisse erforschen und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.

    Weitere Information unter www.zoo-stiftung.de


    Die Attraktionen der Goldrush-Days (im Eintrittspreis enthalten!)

    Bullriding
    Auf dem Marktplatz von Yukon Bay geht es wild zu. Beim Bullriding wird Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen verlangt! Hier testen kleine Wagemutige, wie lange sie sich auf dem Rücken eines mechanischen Bullen halten können. Beim echten Rodeo sind übrigens acht Sekunden die Mindestzeit. Jedes Rodeo-Nachwuchstalent erhält im Zoo eine Urkunde!

    Hufeisen- und Lassowerfen
    Geschicklichkeit ist auch beim Hufeisen-Wurf und Lassowerfen gefragt. Das schwere Hufeisen muss um den Pfahl geworfen werden und wer trifft, bekommt eine Urkunde. Mit dem Lasso wird eine (zum Glück still stehende) Kuhattrappe „eingefangen“. Wie das geht, zeigt ein Cowboy, der Zoo-Besucher in die hohe Kunst des richtigen Umgangs mit dem Lasso einweiht.

    Volksfeststimmung
    Mounties, Countrymusik von Duo Grande, Cancan-Vorführungen und Linedancer sorgen für echt kanadische Stimmung.


    Foto (Erlebnis-Zoo Hannover): Till Demtrøder, Gunda Slomka und Mirko Slomka auf Goldsuche
    (30.08.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Nachwuchs bei den Kängurus im Erlebnis-Zoo Hannover
    Dreisprung im Outback

    Als Anton in ihr Leben hüpfte, sah Rose rot. Das neue Rote-Riesenkänguru-Männchen war groß, stattlich und leuchtend rot. So schön rot, wie sie es eben besonders in der Paarungszeit sind. Aus Drüsen an Kehle und Brust wird dann eine Art Puder abgesondert, das die Känguru-Männer schön gleichmäßig über ihren ganzen Körper verteilen. Anton hüpfte auf Rose zu und schnell errötete auch sie – zumindest dort, wo Anton sie herzlich umarmte.
    Das Ergebnis dieser Begegnung zeigt sich jetzt im Beutel von Rose: Zum ersten Mal seit Eröffnung der Themenwelt „Outback“ (2010) im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es Nachwuchs bei den Roten Riesenkängurus. Sechs Monate lang versteckte sich der Winzling tief im mütterlichen Beutel, jetzt streckt er seinen Kopf immer öfter hinaus und verlässt sogar kurzzeitig das sichere Heim, um die Australienlandschaft neugierig zu erkunden. Mutter Rose ist jedoch nie weit entfernt.
    In Kürze wird der kleine Riese einen dunkelbraunen, noch kleineren Spielkameraden haben: Sumpfwallaby „Sumpfi“ hüpft ebenfalls mit Nachwuchs umher. Ihr Baby zeigt oft frech sein Köpfchen - den Beutel hat es jedoch noch nicht verlassen.
    Bennett-Känguru „Flanny“ macht den Dreisprung mit einem dritten Beutelgeheimnis perfekt. Ihr Nachwuchs streckt jedoch am liebsten die Hinterfüße an die Luft, anstatt den Kopf zu zeigen. Jeder hat eben so seine Vorlieben.
    Wer die drei unterschiedlichen Känguru-Kinder im "Outback" entdecken möchte, braucht eigentlich nur eines: ein wenig Geduld.
    Känguru-Babys werden nach 33 bis 38 Tagen nur ca. 2 cm groß und 0,8 Gramm schwer geboren. Bei der Geburt sind die Jungen nackt, taub und blind. Instinktiv krabbeln sie in den mütterlichen Beutel und saugen sich dort an der Zitze fest. Bis zu acht Monate bleiben sie im Beutel, bevor sie anfangen, mit einem zaghaften Hüpfer Taschenflucht zu begehen und die Welt außerhalb des Beutels zu erkunden. Aber selbst danach hüpfen die Jungtiere immer wieder zurück oder strecken einfach den Kopf hinein, um zu trinken.

    Foto: Zoo Hannover
    Sumpfwallaby "Sumpfi" mit Nachwuchs
    (27.08.2013)
    Michael Mettler:   @Oliver Müller: Sag' ich doch auch gar nicht... Theoretisch wäre ja auch eine Umstellung auf reinblütige Schimpansen (oder gar Bonobos) denkbar, aber wenn für die jetzigen keine Interessenten zu finden wären, müsste dies ein Gedankenspiel bleiben. Und zwar angesichts der Lebenserwartung vielleicht noch für Jahrzehnte - Toto ist als Gruppenjüngster gerade mal 18 Jahre alt, Victoria nur ein Jahr älter. Schika als älteste Schimpansin (geboren wahrscheinlich 1971) dürfte doch an der natürlichen Grenze der Fertilität stehen?

    Frage wäre auch, welche Flächenvorgaben es für züchtende Schimpansengruppen gibt bzw. in der Zukunft geben wird.
    (26.08.2013)
    Niedersachse:   Max deckt nicht und Toto, der Hordenchef ist sterilisiert. Die Weibchen müsste allesamt zuchtfähig sein.
    (26.08.2013)
    Oliver Müller:   @Michael Mettler:
    Aber nur, weil die derzeitige Gruppe nicht für die Zucht geeignet ist, muss ja die Schimpansenhaltung nicht aufgegeben werden?
    (26.08.2013)
    Michael Mettler:   Zum Abschluss noch der direkte Vergleich zwischen dem Karibu-Bullen (oben) und einem Hausren-Kastraten, wobei letzterer für ein Ren sogar noch recht hochbeinig gebaut ist.
    (26.08.2013)
    Michael Mettler:   Und das ist der Anblick, der sich derzeit neben dem oberen Urwaldhaus-Eingang (also gegenüber dem Orang-Außenkäfig) bietet. Die Kunstfelswand könnte mit ihren linken Bereich in etwa an der Stelle stehen, wo sich vorher die linke Außenwand der Schimpansenanlage mit dem Scheibeneinblick befand. Rechts vom Bildausschnitt und um einige Meter tiefer befindet sich die Strandvogelvoliere. Hinter dem Bambus rechts mehr zu erahnen als zu sehen ist eine Wegkurve, die in Richtung Nashornanlage von einer weiteren Kunstfelswand flankiert wird und dann nach links um die neue Anlage verläuft.

    Möglicherweise ist die Hügelanschüttung links, hinter welcher sich die Hauswand befindet, ein Bereich, der ursprünglich für die Anlagenerweiterung ins Auge gefasst und dann wieder verworfen wurde, was die Differenz zwischen den angegebenen Flächen erklären könnte. Grund könnte sein, dass man hier sowohl zum Haus hin (das hier ziemlich weit herab verglast ist) als auch zum Besucher hin so viel massive Absperrung in kurzer Entfernung zueinander hätte errichten müssen, dass dann sowohl für die Affen als auch für die Besucher ein ziemlicher Engpass entstanden wäre.

    Die Netzkonstruktion ist mir noch nicht ganz klar. Falls es so bleibt wie auf dem Bild zu sehen, wirkt die höchste für die Affen erreichbare Stelle nicht gerade wie 14 Meter über dem Boden, so hoch ist vielleicht der Pylon. Ist der mittlere Teil des Netzes eventuell noch abgesenkt und wird später bis zur Spitze des Pylons hochgezogen...? Auf jeden Fall gehört dieser jetzt zur "Skyline" von Sambesi, man sieht ihn schon vom Weg zur Giraffen-Beobachtungshütte aus über die Baumwipfel ragen.
    (26.08.2013)
    Michael Mettler:   Ich weiß nicht, ob in dieser Hinsicht überhaupt schon eine langfristige Planung besteht. Ein Teil der Gruppe ist noch relativ jung (gemessen an der Lebenserwartung) und bis auf Seniorchef Maxi, der nächstes Jahr 50 wird und wegen Fehlprägung noch nie eine Schimpansin gedeckt hat, m.W. nicht unterartrein bzw. von unbekannter Herkunft. Für ein Zuchtprogramm sind die Schimps also vermutlich nicht mehr interessant, falls überhaupt noch zuchtfähig (immerhin wird Nachwuchs schon seit sehr langer Zeit vermieden, ich weiß nur nicht, ob medikamentell oder durch Sterilisation). Ein neues Zuhause für die Gruppe zu finden, dürfte schwierig werden, also wird es wohl erst mal auf Sicht noch Schimpansen in Hannover geben...

    Nach der Sichtung der gestrigen Fotoausbeute hier nun zwei Eindrücke von der Kibongo-Baustelle. Zuerst die Seite in Richtung Tropenhaus. Der große Betonklotz rechts könnte für ein befahrbares Tor vorgesehen sein, ähnlich große Tore gibt es zwecks Befahrbarkeit mit schwerem Gerät (zum Austausch von Bodensubstraten, Kletterelementen usw.) auch an anderen Anlagen (siehe z.B. am Löwen-Canyon). Links davon offenbar Rahmen für Glasscheiben. Ganz hinten links ragen gerade noch Aststumpen von einem künstlichen Baobab ins Bild, der einen Teil der Gehegeumgrenzung bilden soll.
    (26.08.2013)
    Oliver Müller:   Ist denn geplant, die Schimpansenhaltung langfristig aufzugeben? Nachdem nun ja auch die Schimpansen allgemein als bedroht angesehen werden, sollte ja in den Zoos allmählich mal ein Umdenken einsetzen, was die Aufgabe von Schimpansenhaltungen angeht...
    (26.08.2013)
    Michael Mettler:   @Gerrit: In Mullewapp habe ich die Agamen auch nicht gesehen.

    Was Kibongo betrifft: Sehe ich eigentlich auch so. Mich hat allerdings die Vermarktung der Neuanlage als "Feuchtsavanne" hoffen lassen, dass der Eindruck von Weitläufigkeit entsteht. Aber wie gesagt, den Mittelbereich der Baustelle konnte ich nicht sehen, vielleicht lauern da noch Überraschungen. Abgesehen davon nützt den Schimpansen eine reich strukturierte Anlage mit Nischen natürlich mehr als eine offene "Savannen"fläche.
    (26.08.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Ist die Spitzkopfnatter verstorben? Vielleicht sind die Siedleragamen auch nach Mullewapp gezogen (wenn man davon ausgehen möchte, dass diese nicht auch das Zeitliche gesegnet haben).

    Zu der Schimpansenaußenanlage: Ich habe diese nicht gesehen, aber ich denke das "schluchtartige" Aussehen ist fast alternativlos. Gerade in der Position direkt am Urwaldhaus.
    (25.08.2013)
    Michael Mettler:   Das, was man von Kibongo durch und über Bauzäune hinweg von der Besucherseite aus sehen kann, habe ich mir heute mal angeschaut. Natürlich ist der Eindruck dadurch noch sehr eingeschränkt, aber zumindest aus Richtung Tropenhaus/Trommelhütte betrachtet scheint die Anlage eher den Charakter einer Schlucht als einer Savanne zu bekommen... Nun ja, in fünf Wochen wissen wir mehr. Die Innenanlage der Gorillas und der Bereich zwischen den beiden Menschenaffen-Innenanlagen ist mit blickdichtem Holzzaun abgeschirmt, aber vermutlich wird für die Gorillas doch nach dem gleichen Prinzip umgebaut wie die für die Schimpansen.

    Sonstige Eindrücke: Es sind jetzt DREI Somali-Wildeselstuten auf der Anlage, also zwei Neuzugänge erfolgt. Die Pinselohrschwein-Anlage sieht erwartungsgemäß schon aus wie ein Schlachtfeld, der Betonrand des neuen Teiches reizt offensichtlich ganz besonders zum Dran-graben - dadurch wirkt der ohnehin auf einem flachen Hügel errichtete Teich noch unnatürlicher als ohnehin schon. Der Karibubulle hat ein gewaltiges Geweih in Arbeit, auf der Anlage konnte ich auch ein Kalb und den gegen seinen amerikanischen Verwandten geradezu winzig wirkenden neuen Hausrentierkastraten sehen (der einen auffallend hellen Kopf hat). Die Seebärjungtiere sind noch nicht in der Schau. Zur Mittagszeit war reichlich Bewegung in der Waschbäranlage - hätte ich nicht erwartet. Im Tropenhaus wurde das bisherige Laubnatter-Terrarium zu einer weiteren Trockenlandschaft umgestaltet, hier sind nun die Stachelschwanzwarane zu sehen (bisher Terrarienraum in Mullewapp). Siedleragamen nicht mehr gesehen, Schild ist weg. Der Orang-Nachwuchs war mit den Eltern im Außenkäfig zu sehen.

    Auf der Elefantenanlage war Khaing Hnin Hnin mit Soraya und Malay von der Gruppe separiert, solange Nikolai auf der Herdenanlage war (Verhütungsmethode?). Farinas linkes Vorderbein ist steif und bereitet ihr sichtlich Schwierigkeiten, die Stufen der einzelnen Anlagenbereiche zu überwinden. Ich habe zudem den Eindruck, dass sie sich auch eine partielle Rüssellähmung (im mittleren Abschnitt) zugezogen hat. Sie schleuderte auffallend den Rüssel, um sich mit Wasser zu bespritzen und mit Sand zu bewerfen. Noch viel auffallender war es aber, als sie sich mit der Rüsselspitze an der Ohröffnung kratzen wollte: Dazu vollführte sie kurz eine Art angedeuteten Kopfstand auf einer der Mauerkanten, wodurch sie ihr Ohr so nahe an den aufliegenden Rüssel bringen konnte, dass sie mit dessen Spitze die gewünschte Stelle erreichte. (Ich weiß nicht, wie ich das anschaulicher beschreiben soll - ein Foto gelang mir leider nicht.)
    (25.08.2013)
    Jan Beensen:   Vielleicht heißt es auch einfach, dass sich Herr Meyer wünscht auch die Gorillainnenanlage zu übernetzen...
    (25.08.2013)
    Carsten Horn:   Zu fragile Bauweise höchstens, wenn der dreimal so schwere Gorilla mal in Wut gerät (was natürlich deutlich seltener geschieht als beim Schimpansen), muß die Anlage schon mehr aushalten...
    (24.08.2013)
    Michael Mettler:   Gäbe es denn irgendetwas an einer Schimpansenanlage, wodurch sie NICHT auch für Gorillas geeignet wäre? Umgekehrt kann ich mir das eher vorstellen, weil Schimps nun mal wesentlich besser klettern und mit mehr technischem Geschick (oder Zerstörungslust?) "arbeiten".
    (24.08.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Vielleicht denkt man ja daran, die Anlage nach dem Tod bzw. einer Abgabe der Schimpansen später einmal als zusätzliche 2. Gorillaaußenanlage zu nutzen.
    (23.08.2013)
    Michael Mettler:   "'Die neue Anlage ist so flexibel, dass sie auch für Gorillas geeignet wäre', schwärmte gestern Chef-Affenpfleger Klaus Meyer." Ein Zitat aus dem Online-Artikel der HAZ über das Kibongo-Richtfest. So richtig weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll. Eine große Gorilla-Anlage ist schließlich vorhanden. Und ganz abgesehen davon war auch schon die alte Anlage ursprünglich zur Hälfte Gorilla-Gehege...
    (23.08.2013)
    Michael Mettler:   Weiß jemand Näheres zu den Flächenangaben?. Laut damaliger Vorankündigung (siehe PM vom 5.12.2012) sollte die neue Außenanlage 900 m² groß werden und damit mehr als doppelt so groß wie die bisherige (die hatte 400 m²). Laut aktueller PM können die Schimpansen allerdings "nur" ein 700 m² großes Areal erkunden - sind die übrigen 200 m² die "Stellflächen" für Kunstfelsen und Baobabs? Oder wurde die Anlage nun kleiner gebaut als ursprünglich beabsichtigt?
    (22.08.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Neue Themenwelt für Menschenaffen: Dach aus filigranem Netzgeflecht

    Richtfest in Kibongo!

    Heute feierte der Erlebnis-Zoo Hannover Richtfest in Kibongo, der neuen Themenwelt für Menschenaffen. Ein ungewöhnliches Richtfest: Statt Dachstuhl spannt sich ein filigranes Netzgeflecht aus Stahl über sandsteinfarbene Felsen und zwei große afrikanische Baobabs. Der Richtkranz hing an einem der Netz-Trägerseile, unter dem Montagemeister Luca Casati den (selbst verfassten!) Richtspruch verkündete:

    „Ein schönes Werk ist uns gelungen,
    Gar stattlich steht das Gehege da.
    So frei und leicht und ungezwungen,
    wie besser ich es nirgends sah.
    Drum wünsche ich, so gut ich’s kann,
    so kräftig wie ein Handwerksmann,
    mit stolz empor gehobenen Blick
    dem neuen Gehege viel Glück.“

    Das Glas, das traditionell geleert und zu Boden geworfen wird, war mit Bananensaft gefüllt – schließlich werden hier später einmal Schimpansen leben. Und weil in ein Netz kein symbolischer letzter Nagel geschlagen werden kann, presste Jens Behn, der technische Leiter des Zoos, für den Bauherren „Zoo“ eine letzte Masche des Netzes zusammen. „Frei, leicht, ungezwungen und einmalig ist die perfekte Beschreibung von Kibongo“, bedankte sich der technische Leiter bei dem Montagemeister und allen am Bau beteiligten Handwerkern und Architekten, „mit Ihrer Hilfe entsteht hier eine ganz neue Anlage, die es so in der Zoowelt noch nicht gibt.“
    Das 850 m² große Netz bildet das „Dach“ der neuen Themenwelt Kibongo, die mitten im Erlebnis-Zoo Hannover entsteht.
    Auf 2.100 Quadratmetern wächst hier eine afrikanische Feuchtsavanne mit Felsen und Bäumen zum Klettern, mit Wasserfall, Bachlauf, Schattenplätzen, Sandbad und Ruhezonen für die Schimpansen.
    Mit jedem Tag werden die Umrisse deutlicher, langsam trocknet das Flussbett aus und wird zum markanten Weg, auf dem die Zoobesucher in einigen Wochen Kibongo erkunden werden. Beeindruckend strecken sich bereits jetzt die dicken Äste der berühmten Baobab-Bäume durch das filigrane Netz.
    Stahlrahmen in den Felswänden zeigen, wo künftig acht große Scheiben den Blick auf das Leben der Schimpansen in der afrikanischen Feuchtsavanne freigeben. Die riesigen Scheiben werden in der kommenden Woche in Millimeterarbeit eingesetzt. Jedes Fenster ermöglicht später eine neue Blickrichtung auf die Tiere und die Anlage. Im nächsten Schritt werden die Rahmen in die Felsengestaltung integriert und dann nicht mehr zu sehen sein. Auch die Scheiben werden als trennendes Objekt nicht wahrgenommen – ein Baum wächst von der Anlage auf die Besucherseite, auf beiden Seiten der Scheiben hat der Boden das selbe Niveau und den selben Belag, es scheint dass nichts Mensch und Tier trennt.
    Wenn die Gestaltung der künstlichen Felsen außen und innen fertiggestellt ist, der Wasserfall fließt und die Kletterbäume stehen, rücken die Gärtner an, um Kibongo mit über 1.200 Sträuchern, Bäumen, Stauden, Ranken und Gräsern zu bepflanzen, bis der das Netz tragende Pylon, das Netz selbst und das Dach des angrenzenden Urwaldhauses im Grün der Feuchtsavanne verschwinden.
    Bevor die Schimpansen Ende September ihr neues Außengehege erstmalig betreten, wird Kibongo mit Hängebrücken, Seilen, Kletterfelsen und zahlreichen Beschäftigungseinrichtungen wie Futterklappen und Nektartankstellen ausgestattet. Und dann können Max, Schika, Jeany, Maleika, Toto, Viktoria und Chunya das über 700 m² große Areal in aller Ruhe erkunden und erklettern – bis in 14 Meter Höhe.

    Foto: Zoo Hannover
    (22.08.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Gerüchteweise sollen auch die Orang Utans eine neue Außenanlage bekommen. Das ist allerdings noch nicht offiziell, ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es aufgrund des Nachwuchses bald zum Bau einer Außenanlage kommt. Mein Traum wäre ja, dass das Urwaldhaus samt Außenanlagen spätestens zum 150jährigen Zoojubiläum 2015 in neuem Glanz erstrahlen und bis dahin nach den neuesten Erkenntnissen der Gestaltung von Menschenaffengehegen umgestaltet sind und dann einen neuen Glanzpunkt für den Erlebniszoo darstellen.
    Die Gorillainnenanlage wird im Augenblick in der Tat umgebaut. Sie soll gerüchteweise zumindest eine vollständige Glasscheibenabsperrung zu den Besuchern hin bekommen. Ich hoffe natürlich, dass auch diese Anlage nach dem Vorbild von Orang Utan- und Schimpanseninnenanlage mit einem Gitternetz überkuppelt wird, damit man dort besonders für die Jungtiere noch mehr Klettermöglichkeiten schaffen kann. Ein Modell oder eine Planzeichnung zur Umgestaltung der Gorillaanlage habe ich allerdings bisher noch nicht gesehen.
    (14.08.2013)
    Oliver Müller:   Wird denn bei den Orangs auch etwas gemacht? Und vor allem: bekommen die endlich mal eine vernünftige Außenanlage?
    (14.08.2013)
    Sven P. Peter:   Der Umbau der Gorillainnenanlage ist doch schon voll im Gange!?
    (14.08.2013)
    Jan Beensen:   @ Gerrit Wehrenberg: der Zeichnung zufolge wird an der Gorillainnenanlage nichts weiter verändert - ich dachte die würde in dem Zuge dann auch übernetzt und aufgewertet werden.
    (14.08.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Runde Sache: Orang-Utan-Baby bekommt Namen auf Reifen serviert
    Aus Floh wird Yenko

    Bis jetzt hieß er nur „der kleine rote Floh“. Weil er so winzig ist und so eng an die Brust seiner Mutter geschmiegt war. Aber jetzt wird der erste Orang-Utan-Nachwuchs seit 31 Jahren im Erlebnis-Zoo Hannover langsam lebhaft, streckt den Kopf, guckt neugierig und greift mit den zierlichen Armen nach der Welt. Höchste Zeit, dem Kleinen mit der lustigen Frisur einen passenden Namen zu geben.
    Und den hat sein Pate – die Reifenmarke Uniroyal mit dem Orang-Utan als Maskottchen – jetzt gefunden. Der Name wurde von den Mitarbeitern von Continental in Hannover, zu der die Reifenmarke Uniroyal gehört, ausgewählt. Knapp 700 Mitarbeiter beteiligten sich an der spannenden Wahl, bis der Name feststand. Jetzt wird aus dem am 9. Juni geborenen „Floh“ Yenko. Eine rundum runde Sache: Wohlklingend sowohl für ein Affen-Kind als auch für den später mal 90 Kilo schweren Orang-Utan.
    Den Namen machte der Pate den Orang-Utans mit einem ganz besonderen Taufgeschenk im wahrsten Sinne schmackhaft. In bunter Zuckerschrift prangte der Name auf zwei Uniroyal-Regenreifen, die zur Freude von Yenkos Mutter Miri rundherum mit Köstlichkeiten gefüllt waren. Zwar wird Yenko davon vorerst nicht naschen – er trinkt noch ausschließlich bei seiner Mutter – aber später einmal, wenn er laufen und klettern lernt, kann er nach Herzenslust an den Reifen turnen und schaukeln.
    Uniroyal hat die Patenschaft übernommen, um sich für die Erhaltung der seltenen Menschenaffen zu engagieren. „Als wir hörten, dass der Erlebnis-Zoo Hannover endlich Zuwachs bei den bedrohten ‚Waldmenschen‘ hat, haben wir uns spontan entschlossen, die Patenschaft zu übernehmen“, berichtet Sandra Bretthauer, Teamleiterin Markenmanagement, in Hannover. „Schließlich ist ein Orang-Utan schon lange das Maskottchen der Regenreifenmarke.“
    Einen solchen Plüsch-Orang-Utan überreichte Sandra Bretthauer bei der Namensgebung an Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff. „Wir freuen uns sehr, dass die Reifenmarke Uniroyal mit diesem sympathischen Maskottchen die Patenschaft für unser Orang-Utan-Baby übernommen hat und so das Konzept des Erlebnis-Zoo Hannover unterstützt, das Bewusstsein für Natur, Umwelt und Artenschutz durch emotionale Erlebnisse zu stärken“, so Casdorff.

    Europäisches Erhaltungszuchtprogramm
    Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Der massive Abbau des Regenwaldes und damit der Verlust des Lebensraumes der Orang-Utans hat dramatische Folgen. In den vergangenen 75 Jahren hat der Bestand der Tiere um 80 Prozent abgenommen! Nur noch ca. 7.000 Tiere leben auf Sumatra, auf Borneo sind es nur noch etwa 40-80.000. Der nach wie vor ungebrochene Fang und Handel von Jungtieren für den internationalen und regionalen Handel ist die zweite große Bedrohung für den „Waldmenschen“ (malaiisch für Orang-Utan).

    Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Sumatra Orang-Utans, um die Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

    Foto: Miri und Yenko mit dem Namensgeschenk
    (12.08.2013)
    Erlebnis-Zoo Hannover:   Zweiter Zoo-Geschäftsführer: Andreas M. Casdorff
    Tierisch viel zu tun

    Monatelang konnte Seelöwendame Pamela damit angeben, als Erste im Zoo die Bekanntschaft des neuen zweiten Geschäftsführers gemacht zu haben. Bei der Verkündung des Kandidaten im April hatte er ihre Flosse geschüttelt, worauf sie ihm dafür ein Willkommensküsschen auf die Wange hauchte.
    Pamelas Sonderstellung hat nun ein Ende. Seit dem 1. August 2013 ist Andreas M. Casdorff in seiner neuen Funktion im Zoo unterwegs und hat inzwischen alle Mitarbeiter (Menschen & Tiere) begrüßt. Heute stellte sich der zweite Geschäftsführer der Öffentlichkeit vor: Gemeinsam im Boot mit Geschäftsführer Frank Werner bei einer Fahrt über den Sambesi.
    Andreas Casdorff hat sich aus Leidenschaft beworben. Aus Leidenschaft für Hannover und den Erlebnis-Zoo, den er als Vater von drei Kindern seit Jahren regelmäßig mit seiner Familie besuchte – ohne zu ahnen, einmal dessen Geschäftsführer zu werden. Aber die Bedeutung des Erlebnis-Zoos mit seiner touristischen Strahlkraft für Hannover und den unzähligen verschiedenen Möglichkeiten im Zoo, Menschen jedes Alters zusammen zu bringen und zu begeistern, hatte ihn schon immer bei seinen Zoo-Besuchen fasziniert.
    Der 48jährige hat in Hannover Betriebswirtschaft studiert und die Pepperdine University, Los Angeles/USA mit dem Abschluss „Master of Business Administration“ (MBA) absolviert. Seit 1995 war Casdorff bei der TUI Deutschland GmbH in unterschiedlichen Bereichen in leitender Funktion beschäftigt, zuletzt als Direktor Operatives Marketing. Seine Erfahrung aus der Tourismusbranche möchte Casdorff hier umsetzen: „Ich freue mich darauf, den Besuchern des Erlebnis-Zoo den perfekten Tag zu bereiten.“
    Zunächst steht jedoch die Einarbeitung in das wahrhaft tierisch komplexe Unternehmen Zoo Hannover GmbH mit seiner Tochtergesellschaft Zoo Service GmbH, den Bereichen Zoologie, Technik, Marketing, Gastronomie, Service, Reinigung, Controlling, Merchandising, Gärtnerei, EDV, Events an. Und dann geht es – in Absprache mit dem Aufsichtsrat – an die Entwicklungs-Planung des Zoos.
    Geschäftsführer Frank Werner freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kollegen und hieß ihn herzlich im Team willkommen: „Es gibt tierisch viel zu tun!“
    ------
    Andreas Michael Casdorff wurde 1964 in Hamburg geboren, ist in der Region Hannover aufgewachsen, ist verheiratet und hat drei Kinder.

    Foto: Frank Werner und Andreas Casdorff (rechts) mit Tigerpython Moses junior
    (08.08.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   (Foto: Innenanlage) ... sorry, vollständigkeitshalber geht es natürlich um die neue Schimpansenanlage ;)
    (08.08.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Habe ich auf architekturzimmer.de gefunden. Vielleicht ganz interessant anzuschauen. Wie weit sind denn die Bauarbeiten? (Foto: Außenanalage)
    (08.08.2013)
    Michael Mettler:   @Gerrit: M.W. haben die Kondore in der Großvoliere Stunk gemacht und einen Großteil der Voliere für sich allein beansprucht. Alt, aber rüstig!

    Ich kenne Jogi und Julchen noch aus ihrer Zeit in der historischen Greifvogelvoliere (auf der Fläche der jetzigen Strandvogelanlage, deren rückwärtige Wände noch Überreste der Greifvogelvoliere sind). Dort waren sie viele Jahre lang mit anderen Arten vergesellschaftet, zuletzt mit Mönchsgeiern und schließlich Kolkraben. Erfolgreich gebrütet haben sie allerdings erst nach Herausnahme der Mönchsgeier und später in den jetzigen Zuchtvolieren.
    (27.07.2013)
    Gerrit Wehrenberg:   Warum ist die Kondorvergesellschaftung eigentlich gescheitert?

    Da merkt man erst wie lang es schon wieder her ist, seit der Zoo den Millennium-Wandel durchgemacht hat. Solche "Charaktertiere" fehlen tatsächlich irgendwie besonders und gerade, wenn sie länger (für mich teilweise seit Gedenken) da waren. Bei Schorse bleibt mir immer das, gerade im Vergleich zu den Weibchen, beeindruckende Bild im Giraffenstall im Kopf. An Julchen habe ich gelernt, das die Kondorgeschlechter verschiedene Augenfarben haben...
    (27.07.2013)
    Michael Mettler:   Zu den "Altzoobewohnern" zählen neben den genannten Beispielen noch eine ganze Reihe von Menschenaffen, ein Nashorn (eigentlich zwei, wenn man den vorübergehend in Magdeburg weilenden Kifaru einrechnet), vermutlich ein Teil der Gänsegeier, auf jeden Fall der einzelne Kubaflamingo und - wiederum vermutlich - ein nicht geringer Teil der Chile- und Mischlingsflamingos. Im Vogelbereich könnte es noch weitere "alte Kameraden" geben.

    Nachkommen der Kondore Jogi und Julchen müssten eigentlich auch noch im Zoo Berlin (Henne, hatte schon selbst Nachwuchs) und im Vogelpark Timmendorfer Strand (ebenfalls Henne) leben.

    Bei den Elefanten wäre es tatsächlich nur noch Indra, wenn man mit dem Bau des Gorillabergs (Eröffnung Mai 1996) eine feste zeitliche Grenze von altem zu Erlebniszoo setzt. Ansonsten noch Khaing Hnin Hnin, die zwar für den Dschungelpalast (Bau 1996-1997)angeschafft wurde, aber vorher noch auf der alten Anlage einzog.
    (27.07.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Der alte Kondorhahn lebt auch noch. Er dürfte ähnlich alt wie das verstorbene Julchen sein.Auch das Bartgeierpaar stammt noch aus dem "alten" Zoo und dürfte mittlerweile auch recht alt sein.

    Der Tod von Schorse, den ich vor einer Woche noch auf der Anlage bei Paarungsvorspielen gesehen habe, ist zwar traurig aber nicht völlig unerwartet, da er seit einigen Jahren altersbedingt gesundheitliche Probleme hatte. Jetzt hat Hannover die Chance, mit einem neuen Rothschildbullen, von denen es z.Z. genügend geben müsste, und den Kühen eine neue Blutslinie zu begründen, da die alte mittlerweile sehr gut in der Zoowelt repräsentiert sein dürfte.

    Der Tod von Julchen ist auch nicht ungewöhnlich, da sie wirklich ein hohes Alter erreicht hat. Auch das Kondorpaar hat eine Reihe von Nachkommen hinterlassen, die z.B. im Wildpark Lüneburger Heide und im weltvogelpark Walsrode leben und dort teilweise bereits gezüchtet haben. Ich hoff, dass nach dem Ableben oder einer möglichen Abgabe des Andenkondorhahns keine neuen Kondore nach Hannover kommen, da der Platz in den Greifvogelzuchtvoliere für Kondore wirklich sehr beengt ist und eine Gemeinschaftshaltung in der großen Flugvoliere leider gescheitert ist. Die aktuelle Kondorvoliere sollte man nach dem Ableben des Tiers lieber mit einer kleineren Greifvogel- oder, noch besser, Eulenart besetzen, die nicht soviel Platz und Flugraum benötigt.
    (27.07.2013)
    Jan Jakobi:   Wer ist denn noch übrig aus dem "alten" Zoo?

    Spontan fällt mir nur "Indra" ein.
    (27.07.2013)