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    Zoo Zürich

    Hannes Lueke:   Allgemein das bezahlen am Parkautomaten nicht vergessen. Hat mich 80 CHF gekostet!

    An der Kasse kann man mit EC Karte oder Kreditkarte zahlen.

    Allgemein fand ich die Anlagen sehr schön, grün und strukturiert aber authentisch würde ich sie nicht nennen. Klassische, themenbezogene Anlagen eben...
    (19.10.2017)
    Carsten Horn:   Ggf. Kleingeld (in Franken) für den Parkautomaten nicht vergessen...
    (19.10.2017)
    Sacha:   Frage 1: Aber natürlich.
    Frage 2: Bin mir nicht sicher. Es gibt in Zürich Geschäfte und Institutionen, die Euro akzeptieren (meist aber nur Noten, keine Münzen), und man das Wechselgeld aber in Schweizer Franken erhält. Am besten eine Mail an den Zoo schreiben.
    Frage 3: Durchaus. Die Himalaya- und die Mongolei-Anlage zum Beispiel, auch das Afrikanische Gebirge. Pantanal mit Abstrichen.
    (18.10.2017)
    Sebastian Gellert:   Kann man im Zoo Zürich auch direkt an der Kasse eine Eintrittskarte kaufen?? Und wie kann man bezahlen?? Euro oder Schweizer Franken??

    Auch wenn das Laub von den Bäumen langsam abfällt, so müssen dennoch einige Themenbereiche super authentisch erscheinen?!
    (18.10.2017)
    Adrian Langer:   http://mobile.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/giraffen-nashoerner-und-zebras-baustart-von-savanne-im-zoo-zuerich;art46441,1113232

    In Zürich startet jetzt der Bau einer neuen Savannenanlage!
    (02.10.2017)
    Sacha:   @Regina: Schau mal in Dein privates Email-Postfach. Ich habe Dir eine Nachricht hinterlassen.
    (12.06.2017)
    Sacha:   @Hannes Lueke: Woah, bist Du aber böse...;)

    Im Ernst: Du hast natürlich nicht ganz unrecht, aber wenn ich den Eintrittspreis für den Zoo Zürich (umgerechnet 23.50 Euro) mit dem von Hannover (25 Euro) und Hamburg (30 Euro, inkl. Tropenaquarium, da in Zürich ja auch Masoalahalle dabei) vergleiche, ist das jetzt nicht mal so überrissen. Ganz zu schweigen von den Eintrittspreisen für die Zoos in Belgien, Grossbritannien oder Australien (dort meist ab 40 Austral. Dollar).
    (24.05.2017)
    Hannes Lueke:   Die Schweiz ist so teuer da wird man wahrscheinlich sowieso Scheine im zweistelligen Bereich benötigen
    (24.05.2017)
    Regina Mikolayczak:   Hallo Sacha,

    bis auf den Elefantennachwuchs ist das wirklich interessant! Als Berlinerin sind Elefantenkinder ja nun nicht sooo selten (wenn auch nicht gerade ganz aktuell) :-)
    Lori-Voliere hört sich super an! Solltest Du vor dem 15.06. nochmal im Zoo sein, wäre es nett, wenn Du nach dem Schließfächerpreis gucken könntest ...Problem für mich ist da in erster Linie PASSENDE Münzen zu haben, wenn es Euro wären, würd ich mir weniger Gedanken machen :-) :-)
    (24.05.2017)
    Sacha:   Hallo Regina

    Zu den Kosten für die Schliessfächer kann ich leider nichts sagen, da ich meinen \"Heimatzoo\" selten mit viel Gepäck besuche...
    Dafür kann ich Dir aber sonst weiterhelfen: Im Zoo Zürich gibt es keine Lippen-, sondern BRILLENBÄREN. \"Interessanter Nachwuchs\": Hmh, Asiatischer Elefant, Kappengibbon, Goldgelbes Löwenäffchen, Mähnenibis - interessant genug;)?

    Noch ein (halber) Insidertipp: Am 31. Mai wird die neue Lori-Voliere eröffnet. Die wäre dann bei Deinem Besuch brandneu.
    (24.05.2017)
    Regina Mikolayczak:   An alle Leute, die regelmäßig im Züricher Zoo sind: Ich habe auf der Internetseite gelesen, dass es am Haupteingang Schließfächer geben soll.... weiß jemand die aktuellen Kosten ? Ich will Mitte Juni mal wieder in diesen Zoo. Gibt es außer den beiden Lippenbärkindern (die auf der Internetseite zu sehen sind) weiteren interessanten Nachwuchs?
    Ich sag schon jetzt :DANKE für die Antwort(en) !
    (24.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.wn.de/Muenster/2740129-Tierischer-Gast-in-schweizerischem-Zoo-Sibirischer-Tiger-aus-Muenster-auf-Brautschau-in-Zuerich

    In Zürich ist nun der Tigerkater aus Münster eingezogen. Nun hoffen alle auf Nachwuchs! Allerdings ist es nur ein zeitweiser Umzug bis die neue Anlage in Münster fertiggestellt ist!
    (15.03.2017)
    Michael Mettler:   Danke für die Info, ich wusste bisher nicht, dass Samira zwischenzeitlich (endlich!) Nachwuchs hatte - das war dann erfreulicherweise das erste Jungtier überhaupt von den drei in Hannover aus dem Elternpaar Kifaru x Sany gezüchteten Spitzmaulnashörnern Taco (Köln), Saja (Whipsnade, lebt nicht mehr) und Samira. Schade, dass ich Olmoti bei meinem Besuch um ein paar Monate verpasst habe.

    Damit hätte sich die Idee der Zusammenführung in Hannover natürlich ohnehin erübrigt.
    (13.05.2016)
    Bryan Egli:   Dass stimmt so nicht, das Weibchen welches in Zürich geboren wurde, WANDA, wurde bereits Ende 2014 nach Rotterdam abgegeben, die 0,2 die nach Malton abgegeben wurden waren Mutter und Tochter(welche Anfangs 2015 im Zoo geboren wurde), heisst SAMIRA und OLMOTI.
    Die beiden ausgewachsenen Kühe hatten Phasen in denen man die beiden zusammen halten konnte, allerdings war das eher eine Ausnahme und konnte ich in den letzten 2-3 Jahren nicht mehr beobachten.
    (12.05.2016)
    Michael Mettler:   Laut Zootierliste sind die beiden Spitzmaulnashornkühe nach Malton/GB abgegeben worden. Waren die beiden in Zürich verträglich miteinander? Wenn sich darunter noch die in Hannover geborene Samira befand, waren sie immerhin unverwandt. Schade, dass nicht wenigstens der Versuch gemacht wurde, Samira in Hannover wieder mit ihrer Mutter Sany zusammenzuführen, die derzeit als einziges Nashorn im Zoo gehalten wird.
    (12.05.2016)
    Sacha:   Der neue Zooführer - ein dicker Wälzer - ist seit einigen Tagen offiziell erhältlich. Ein wirklich gelungenes Werk, das praktisch nichts auslässt und die gehaltenen Arten ausführlich behandelt. Weltklasse. Leider wegen der Grösse und des Gewichts für den ursprünglichen Zweck (= Infos während Zoobesuch) ungeeignet.

    Und da gewisse Informationen im Zooführer enthalten und somit offiziell sind, kann ich endlich damit rausrücken:

    -Zürich wird bei der Eröffnung des neuen Australienhauses zum Mekka für Herpeto-Fans: Es werden dort nämlich Molochs und Riesenwarane einziehen! (Und ich weiss aus sicherer Quelle, das dies keine Wunschträume sind. Die Tiere kommen bzw. sind schon da).

    - Neben der Lewa-Afrikasavanne mit Breitmäulern (leider) soll nach deren Fertigstellung eine Anlage für Flachlandgorillas und Zwergflusspferde (nein, keine Gemeinschaftshaltung) entstehen. Für die Savanne sind statt der ursprünglich geplanten Afrikanischen Wildhunde nun Hyänen (wohl Tüpfelhyänen) aufgeführt, die wie - welch Überraschung - Erdmännchen neben der (Pflanzenfresser-)Anlage eigene Anlagen erhalten sollen.

    (12.05.2016)
    Michael Mettler:   @Steffen Purgander: Zürich hat seit 23 Jahren (!) keinen Zooführer mehr herausgegeben (letzte Ausgabe tatsächlich 1992), seitdem gibt es nur noch Faltpläne.
    (30.05.2015)
    Steffen Purgander:   Ich suche ein relativ aktuellen Zooführer hatte kein gekriegt bei mein Besuch in dieser Woche,( es soll laut Besucherservice nen neuer im Oktober erscheinen ) wer kann mir helfen...übrigens habe ich erfahren das Zürich auch Koala's bekommt und zwr soll ein neuer Komplex beim jetzigen Nashornhaus entstehen und Australien/Asien. Die Spitzmäuler sollen Okt. weg kommen und es soll eine Afrikasavannegebaut auch wieder mit Nashörnern, wahrscheinlich Breitmäuler.

    Wer noch mehr erfahren möchte ich hatte Basel u. Bern auch noch besucht.
    (29.05.2015)
    Jörn Hegner:   bleiben noch im zoo Zürich die persischen kropfgazellen oder werden die abgegeben ?
    (07.05.2015)
    Jörn Hegner:   demnächst besuche ich wieder den zoo in zürich . dort wird ja eine mongolische steppe eröffnet , habe ich erfahren . zwar für kamele und yaks .
    (03.05.2015)
    Bryan Egli:   Vielen Dank für die Antwort.
    Unglaublich dass es wirklich nur eine Woche ging das komplette Gehege abzubauen.
    Im Zoolino gibt es auf jedenfall eine kleine Gruppe Alpakas ob es dort auch Lamas gibt weiss ich nicht. Ich mache immer einen Bogen um das Zoolino, weil mich dass mittlerweile überhaupt nicht mehr interessiert.

    (25.09.2014)
    Michael Mettler:   @Bryan Egli: Wir waren letzte Woche Mittwoch im Zoo, das grenzt den Zeitraum des Rückbaues der Kantschilanlage deutlich ein. Wie groß die Voliere ist, kann ich nicht sagen. Man sieht ja aus dem künstlichen hohlen Baumstamm heraus nur durch Gucklöcher, die für meine 1,90 Meter in sehr ungünstiger Höhe (oder eher Tiefe) platziert sind, und außerhalb des Stammes sieht man nur ein Stück Netz - sonst wüsste man überhaupt nicht mal, dass es dort eine Voliere gibt. Ein Kantschil war allerdings via Guckloch zu sehen.

    Ich habe wie gesagt bereits Lamas und Alpakas im Zoolino gesehen, die wurden dort gerade am Halfter (und die Lamas mit Trekkingsattel) vorgeführt. Haben die dort auch ihren "Hauptwohnsitz", oder werden sie jedes Mal aus den weit entfernten Anden-Anlagen geholt?

    Apropos Zoolino: Ich habe dort keine Beschilderungen der zu sehenden Haustierrassen entdeckt.
    (25.09.2014)
    Bryan Egli:   Schön das dir der Zoo gefallen hat.
    Ich war vor 2 Wochen das letzte mal dort und die Kantschilanlage war genau gleich wie bei der Eröffnung, also ging der Umbau wohl sehr schnell. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob die Voliere gross genug für die Kantschils ist? Hast du evt. ein Bild davon?
    Bei Selenga muss ich dir Recht geben, ich persönlich würde eine Übernetzung ansprechend finden, der Besucher würde auch mal eine fliegende Ente sehen, evt. hilft es sogar als Absperrung für die Fuchse und Marder.
    Zur Kamelidensammlung gebe ich dir ebenfalls Recht, ich würde diesen Bereich allerdings auch in einen kompletten SA Bereich umwandeln, die Alpakas und Lamas kommen ins Zoolino, dafür kommen die Flamingos in eine Voliere und vielleicht noch Kondore und Karakaras in eine andere. Die Humboltdpinguine ziehen in das Seehundbecken und die Otter werden durch eine andere südamerikanische Art ersetzt. Mittelfristig plant man ja die Steppe neu zu gestallten.
    (25.09.2014)
    Michael Mettler:   Wie in Mulhouse war auch mein bisher einziger Besuch in Zürich schon genau 20 Jahre her (damals war gerade die Brillenbäranlage als erster Schritt der Neugestaltung im Bau und es gab die Zoo-Erweiterungsfläche noch nicht). Angesichts dessen, was sich seither getan hat, bin ich geneigt, den Vorher-Nachher-Zustand mit meinem Heimatzoo Hannover im gleichen Zeitraum zu vergleichen: Da gibt es nur noch wenig Ähnlichkeit mit "früher", und alles "Alte" ist möglichst weitgehend mit Dekoration oder Bepflanzung verbrämt worden. Wahnsinn, was aus dem vor 20 Jahren recht nüchtern wirkenden Zoo Zürich geworden ist!

    Zwangsläufig war auch Masoala für mich neu, und da ich vorher schon Burgers' Bush seit der Eröffnung her kannte, habe ich mich angesichts der Zooliteratur immer gefragt, was die Züricher Halle - abgesehen von der geografischen Festlegung - so sehr von der Arnheimer unterscheiden soll. Aber in natura wurde mir das sehr schnell klar, denn während ich in Arnheim trotz dichter Vegetation immer das Gefühl behielt, eben in einer Zoo-Halle zu sein, kam bei mir in Masoala tatsächlich "richtiges" Waldgefühl auf, ohne dass ich genau beschreiben könnte, warum (ist die Halle eigentlich höher?). Von den dort unterbrachten Tieren konnten wir eine ganze Reihe der Vogelarten ausfindig machen, als einzige Säuger die Rodriguez-Flughunde (die Varis waren wegen Neuzugangs abgesperrt, alle andere Lemuren blieben unsichtbar) und von den frei laufenden Reptilien immerhin Madagaskar-Taggecko, Dunkle Pelomedusenschildkröte, Pantherchamäleon und Schildechse; nicht zuletzt auch dank unseres "Native guides", der zudem als Dolmetscher für Schwyzerdütsch fungierte - nochmals danke, Sacha ;-)

    Beeindruckend auch die optisch tolle Semien-Anlage. Schade, dass die Vegetation keinen größeren Besatz verträgt, so dass vom Nubischen Steinbock nur zwei Böcke gehalten werden (der eine gesehene war allerdings ein kapitaler Bursche).

    Zum Elefantenpark Kaeng Krachan teile ich Einiges des bereits hier Geschriebenen. Zwar stelle ich bei mir allmählich eine gewisse Müdigkeit fest, nachdem ich innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums etliche der wie die Pilze aus dem Boden geschossenen neuen Elefantenanlagen gesehen habe (wobei zwangsläufig viele gleiche Elemente zu sehen sind), aber das Haus hat wegen seiner Dachkonstruktion auch für mich einen besonderen Charme. Von außen erinnert es mich auch aufgrund seiner Aufwölbung im Eingangsbereich an einen gigantischen Schildkrötenpanzer, im Inneren fühle ich mich an Rotterdams Taman Indah erinnert und damit an einen wohltuenden Gegensatz zu den kahlen Elefantenhallen, die ich gerade erst in Kronberg und Erfurt sah (darauf komme ich in deren Threads noch zurück). Allerdings sind die Unterbringungen des "Nebenbesatzes" in Rotterdam erheblich gelungener. Die unten kritisierte Kantschil-Anlage ist (glücklicherweise) schon wieder Geschichte, sie wurde entfernt und die Fläche teilweise dem Besucherbereich zugeschlagen. Die Kantschils sitzen nun geschützter in der Vogelvoliere, wobei diese dadurch natürlich nicht besser einsehbar wurde... Den kurz danach blind und ohne "dramaturgischen Höhepunkt" endenden Besucherweg - irgendwie erwartet man von der Situation her eigentlich einen Rundweg um die Elefanten-Innenanlage) - empfinde ich als schlechte Lösung. Der erhöhte Einblick in die Innenanlage war wegen geschlossener Gesellschaft für den Normalbesucher gesperrt.

    Im "alten" Zooteil waren die umgebauten Raubtierbereiche Gir und Himalaya für mich neu und mit einer Ausnahme sehr ansprechend. Diese betrifft das Gehege für die Mongolischen Wölfe mit seinen sehr schlechten Einblickmöglichkeiten. Vom oberen Weg aus gibt es einen durch Spanndrähte und Astgewirr behinderten Grubeneindruck; der Harfengittereinblick am unteren Gehegeniveau ist zwar relativ groß, der Durchblick auf den von den Wölfen offenbar viel genutzten Hügel im Zentrum der Anlage allerdings durch Dekorations-Totholz unnötig behindert. Angesichts der benachbarten Riesenbaustelle "Mongolische Steppe" würde ich mir wünschen, dass die Wölfe (m.W. sind die Mongolischen Wölfe Steppenbewohner) ihre "Waldgrube" gegen eine offenere Unterkunft tauschen könnten. Da fand ich ihre alte Anlage, die dem Bau der Irbisanlage weichen musste, schöner und besucherfreundlicher, auch wenn ich damals das Pech hatte, sie unbesetzt vorzufinden.

    Díe Feuchtgebietanlage Selenga finde ich ansprechend, muss aber auch feststellen, wie sehr die Namensgebung ein solches Gefühl beeinflussen kann. Früher hätte man eine solche Anlage schlichtweg "Ententeich mit Stelzvogelwiese" genannt, und schon wäre sie deutlich weniger cool rübergekommen ;-)

    Den Südamerikabereich von Pantanal bis Anden finde ich gestalterisch ebenfalls sehr ansprechend, wundere mich allerdings über die nach wie vor vorhandene Lama-Sammlung mit allen vier Formen. An dieser Stelle könnten man genausogut das rechts angrenzende Thema Eurasien durch Gebirgswiederkäuer usw. fortführen und damit eine thematische Brücke entlang des oberen Weges schlagen zu den Anlagen für Otter und Seehunde. Lama und Alpaka gibt es schließlich auch im Zoolino, für eine der Wildformen entstünde zoogeografisch passend Platz neben den Brillenbären, sobald die Zebras in die geplante Savannenanlage umziehen.

    Amüsant finde ich, dass man auch in Zürich nicht mehr auf Deko-Fahrzeuge in Themenbereichen verzichtet. Neben einem Motorrad im Elefantenpark findet man einen Polizeiwagen mit beschlagnahmten Tierschmugglerkisten im Pantanal, wobei in den Kisten künstliche Ara-Leichen liegen... Eine nette Anekdote noch, ebenfalls aus dem Pantanal, wo es eine nachgebildete Forscherhütte gibt: Zeitgleich mit uns stöberten zwei Mädchen im Grundschulalter durch die Hütteneinrichtung, und was sie offenbar am meisten beeindruckt hat, war der nie gesehene Röhrenmonitor am Computer... Mann, kam ich mir plötzlich alt vor :-)
    (25.09.2014)
    zollifreund:   @Sacha: das Argument pro E-Gras stimmt, man ist dadurch schon recht nah an den Tieren. Ich habe vielleicht deswegen eine kleine Abneigung gegen E-Gras, weil es häufig genutzt wird, sehr großzügige Anlagen vorzutäuschen, die dann für die Tiere in vielen Bereichen gar nicht nutzbar sind. Erst gerade wieder in Doué la Fontaine gesehen: fast die Hälfte der einen Okapianlage war durch E-Gras gar nicht nutzbar - aber hatte dadurch einen sehr großzügigen Eindruck und richtig schöne Dschungeloptik...

    ein Elefantenbaden habe ich leider nicht gesehen. Es war auch keine Zeit ausgeschildert - soll das änlich wie in Leipzig gehalten werden, dass die Tiere dann regelmäßig "gebadet werden"? Dachte, dass durch die neuen PC-Haltung es eher den Elefanten überlassen bleibt, wann sie baden wollen...
    (12.08.2014)
    Sacha:   So, bin wieder aus den USA zurück und kann mich nun auch diesem Thema wieder widmen.

    Erst einmal vielen Dank an @Zollifreund für den ausführlichen Beschrieb der neuen Elefantenanlage. Lokalchauvinismus hin oder her: Ich teile nicht nur Dein Lob, sondern auch Deine Kritikpunkte (Kleinkantschilanlage, Vogelvoliere, die Aussenanlage hätte ingesamt grösser ausfallen können etc.) absolut.
    Einzig bezüglich E-Gras könnte man teilweise einwenden, dass ansonsten die Absperrungen noch massiver (und mit noch mehr Sicht störenden Pfeilern) ausgefallen wäre.

    PS: Hast Du das Elefantenbade-Programm mit Unterwassereinblick mitverfolgen können oder hast Du Dir das wegen der vielen Besucher "geschenkt"?
    (12.08.2014)
    Heidemarie Busch:   Der Hamburger Jung, der Elefantenbulle 'Thai' ist in Zürich angekommen. Er wird von Maxi noch viel lernen müssen und wird ihn bei den 'Damen' unterstützen.
    (12.08.2014)
    Bryan Egli:   Ich bin absolut einverstanden, die Elefantenanlage ist toll, die der anderen Tiere eher naja.
    Es werden übrigens (4 junge männliche) HZA auf der Aussenanlage (auf der du den Bullen gesehen hast) gehalten.
    (10.08.2014)
    Michael Gradowski:   @zollifreund: Danke für deine Eindrücke und vor allem die Fotos. Also die Innenanlage sieht wirklich toll aus. Bei der Kantschilanlage kann ich mir gut vorstellen, daß es für die Tiere äußerst stressig ist.
    (09.08.2014)
    zollifreund:   und abschließend zur Visualisierung die Kantschilanlage...
    (09.08.2014)
    zollifreund:   nun ein Beispiel zu den Nutzung des E-Grases...
    (09.08.2014)
    zollifreund:   nun die Außenanlagen: die Anlage im Vordergrund ist im Plan als Kuh + Kälberanlage eingezeichnet; wurde diese Woche aber vom Bullen genutzt.
    (09.08.2014)
    zollifreund:   diese Woche habe ich kurzfristig das schöne Wetter genutzt um mir die neu eröffnete Elefantenanlage anzuschauen - und was die Innenanlage betrifft, kann ich Sachas Aussage " ein Meisterwerk" nur bestäigten: sehr großzügig, die Laufhalle komplett aus Sand und bestehend, dazu noch ein großes und tiefes Wasserbeck. Durch eine Pflanzeninsel in der Mitte können die Tiere ( falls die beiden Innenanlagen nicht getrennt sind) schöne lange Wanderungen machen und sich auch aus dem Wege gehen. Nachteilig für Besucher ist aber, dass es im hinteren Teil der Anlage nur sehr schlechte Einsichtmöglichkeiten gibt ( zwischen Pflanzen und Absperrungen hindurch; was für die Elefanten natürlich gute Rückzugsmöglichkeiten bedeutete).
    Weniger gut gelungen, bis eigentlich ganz schwach die im Haus enthalten Anlagen für Kleinkantschile ( eine ovale, offene Anlage, abgegrentz zu den Besuchern durch einen hüfthohen Holzzaun, wenig Vegetation zur Deckung, sitzen die Hirsche richtig auf dem Präsentierteller. Das Weibchen mit Jungtier verkroch sich so gut es geht, sah aber den ganzen Tag sehr angespannt durch die Besuchermassen aus) und die Vogelvoliere ( hinter einem künstlichen, hohlen, umgefallen Tropenbaum ist der Einblick nur durch drei Gucklöcher möglich, und diese sind nur in Kinderhöhe vorhanden, so dass man als Erwachsener (wenn überhaupt) nur den Boden anschauen kann...)

    Außen ist die Elefantenanlage auch sehr abwechslungsreich und ansprechend gestalten. Mehrere Gehege können im Idealfall zusammen gelegt werden, es sind viele Wasserstellen und Scheuerstellen ( was ich in Kronberg total vermisst habe) vorhanden, aber ich war überrascht über die geringe Größe... Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier noch HZA mit gehalten werden können. Irgendwie haben die Antilopen für mich zu wenig Ausweichmöglichkeiten... ( akutell waren sie auch noch in ihrem alten Gehege). Weiter auffällig sind auch die Ummengen an Elektrogras. Durch die Nähe zu allen Besuchernwegen muss hier jede Vegetation und die Besucher anscheinend massiv von den Elefanten geschützt werden... daher fällt mein Urteil für die Außenanlage doch etwas nüchterner aus als bei Sacha, aber vielleicht waren die Erwartungen auch nur zu hoch... :-)
    (09.08.2014)
    Daniel Meier:   Das weibliche Kalb heisst Omysha.

    Es gibt weiterhin süssen Nachwuchs bei den Zwergflusspferden und Brillenbären.
    (11.07.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Schöne Nachricht. welches Geschlecht hat das Jungtier?
    (19.06.2014)
    Jan Jakobi:   Es gibt nun auch einen kurzen Geburtsfilm auf Facebook-Zoo-Zürich.

    Es war eine Gruppengeburt, denn es waren "Indis" erstes Kalb "Chandra" und die alte "Druk" dabei.

    Dieses Jahr ist in Zürich O-Jahr, in Basel ist dieses Jahr L-Jahr.
    (18.06.2014)
    Jan Jakobi:   @Sacha:

    Da war alle Panik umsonst ;)

    Es muss Elefäntli heißen im Zürcher Dialekt.

    Gibt es Angaben über die Umstände der Geburt?

    Freilaufhalle (also auf Sand)?
    Stallbox (ohne Sand oder mit Sand)?
    Angekettet?
    Nicht angekettet?
    (18.06.2014)
    Sacha:   Kurzmeldung des Zoo Zürich, eben eingetickert:

    "Das Elefantenjungtier ist da! Gestern Nacht um 21.04 Uhr hat INDI ein Junges zur Welt gebracht."
    (18.06.2014)
    Sacha:   @Jan Jakobi: Ja.
    (05.06.2014)
    Jan Jakobi:   Ist es neuer, junger Elefantenbulle (laut einem Online-Artikel im Dezember letzten Jahres "Thai" aus Heidelberg) noch geplant?

    Letztes Jahr im Dezember hieß es in einem Online-Artikel das der als erstes in die neue Anlage einziehen wird, Problem: Die anderen sind schon längst eingezogen und er ist anscheind noch nicht da.
    (05.06.2014)
    Sacha:   Kurze Info zum neuen Kaeng-Krachan-Elefantenpark im Zoo Zürich:

    Durfte mir die Anlage bereits vor der offiziellen Eröffnung (Samstag, 7. 6.) anschauen.

    Insgesamt wieder einmal ein Meisterwerk (ja, etwas Lokalpatriotismus schwingt schon mit).
    Besonders die Innenanlage ist gelungen mit sehr viel Abwechslung für Tier UND Besucher. Vieles sind "Eigenerfindungen", anderes wurde abgekupfert ("Elefantenaquarium" Leipzig).
    Die Aussenanlage ist qualitativ wohl eine der besten (wenn nicht DIE beste) Elefantenanlage der Welt, jedoch hätte ich mir mehr Fläche gewünscht. Da gibt es einige andere mit mehr Platz.

    Wie in Zürich üblich wurde der Termin natürlich eingehalten. Unüblich ist dagegen die massive Kostenüberschreitung (57 statt wie geplant 41 Mio. Schweizer Franken). Üblich ist dagegen wiederum, dass auch dieses Mehrkosten von Privaten finanziert wurden.

    Bilder der neuen Anlage gibt es u. a. auf www.zoo.ch

    (05.06.2014)
    Sacha:   @MM: Du hast richtig gehört (oder gelesen);). Sieht jetzt statisch gesehen nicht mehr ganz so glanzvoll aus, ist aber immer noch sehr beachtlich. Es entspricht beinahe dem Faktor 2,5, wenn wir die Bevölkerungszahl der Stadt Zürich als Massstab nehmen. Davon können die meisten Zoos in Metropolen (= 500000+ Einwohner) nur träumen.
    Denke ohnehin, dass der VDZ-Schlüssel langsam ausgedient hat.
    (02.06.2014)
    Michael Mettler:   Wie ich hörte, hat der Zoo Zürich in seinem Jahresbericht 2013 die Diskrepanz zwischen der effektiven Besucherzahl (mittels elektronischer Einlasskontrolle dort jetzt ermittelbar) und der nach VDZ-Schlüssel errechneten Zahl aufgezeigt und will von nun an die "echte" statt der "fiktiven" Zahl veröffentlichen. 2013 hatte der Zoo effektiv rund 1,08 Mio. Besucher (und damit ein Rekordergebnis), bei der Rechnung nach VDZ-Schlüssel wäre mit rund 2,0 Mio. fast das Doppelte dabei herausgekommen...!
    (02.06.2014)
    WolfDrei:   Danke Sacha! Bezüglich der Bart-Schweine sieht es ja nicht gerade gut aus. Aber es stand dort "oder". Gibt es eigentlich Vergesellschaftung Elefant - Leierhirsch-wäre geographisch besser?
    (17.05.2014)
    Sacha:   @WolfDrei: Aber gerne.

    Das Gebäude ist, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, das Werk eines deutschen Architektenteams (wobei die Firma an sich in der Schweiz angesiedelt sein könnte). Man betritt den gesamten Bereich von der "Afrikanisches Gebirge"-Anlage her, das Gelände ist leicht abfallend, man läuft im Zickzack zum Haus hinunter. Dabei werden einem immer wieder Einblicke auf die im Prinzip dreiteilige Aussenanlage gewährt. Sieht bislang noch etwas kahl aus bzw. viele Gehegeabschrankungen stören (noch) den Gesamteindruck.

    Die Innenanlage ist m.E. ein Meisterwerk. Das Dach besteht aus einer flachen Kuppel, die zumindest für mich den Effekt des Blätterdaches eines Regenwaldes erzielt. Das Gebäude ist reich bepflanzt, es herrscht tropisches Klima und es gibt ein paar wenige kleinere Anlagen (z.B. für Chinesische Zacken-Erdschildkröten, Kleinkantschile). Auf Südostasiatische Vögel und/oder Schmetterlinge musste leider verzichtet werden, denn den Elefanten soll die Möglichkeit geboten werden, zumindest zeitweise nach eigenem Gutdünken zwischen Innen- und Aussenanlage zu pendeln.

    Auf der Aussenanlage befindet sich etwas versteckt eine Stallung, die Hirschziegenantilopen (ja, ich weiss, nicht gerade passend für eine Thailand-Anlage) als Unterschlupf dienen soll und die mit den Elefanten die Aussenanlage teilen. Von einer Vergesellschaftung mit einer Schweinart (waren nicht auch Bartschweine ein Thema? - Muss nachschauen) sieht man zumindest gegenwärtig ab.

    Beim Elefantenbullen handelt es sich um Maxi, einem zuchterprobten Tier mit durchaus passablen Stosszähnen. Wie Jan schon schrieb, soll die 6er-Gruppe noch Zugang durch einen Jungbullen erhalten.
    (17.05.2014)
    WolfDrei:   Achtung Sacha! Das "mittlere" bezieht sich nicht auf Zürich!!
    (17.05.2014)
    WolfDrei:   @Sacha: große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus - auch in unserer "Provinzzeitung"!!
    Könntest Du einige Ergänzungen machen? Zum Gebäude an sich und zu: Huftiere ? Schweine (Visayas?).
    Abgebildet war ein durchaus guter Elefantenbulle. Hatte ich den bei meinem Besuch nicht gesehen?. Na ja , war wenig Zeit in Zürich und die Masoala-Halle hat mich mehr interessiert als Elefanten (abgesehen von dem Bau)- die hat doch jeder "mittlere" Zoo.
    (17.05.2014)
    Jan Jakobi:   Die Elefäntlis sind umgezogen in die neue Anlage!

    Gestern und heute fand der Schwertransport statt.

    "Thai" aus Heidelberg ist meines Wissens noch nicht da, jedenfalls fand ich noch nichts zu seiner Ankunft.

    Es war nur ein riesiger Container, den Fotos nach zu urteilen größer als die von Interzoo und Ekipa.

    Mit Film-Clip:
    http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/11253594

    Der Umzug fand schon jetzt statt, weil "Indi" fast hochträchtig ist. Sie soll ungefähr im Juni ihr Kalb bekommen.

    Ist nicht so gut wenn die Geburt ohne vorherige Anzeichen plötzlich im Container stattfindet.
    (18.03.2014)
    Heidemarie Busch:   Nun ist es raus. Indi bekommt den Nachwuchs.
    (20.12.2013)
    Jan Jakobi:   @Rüdiger:
    "Ceyla" ist nicht ziemlich alt, wurde 1975 geboren. Ist also erst 38 Jahre alt.
    Ziemlich alt wäre, wenn sie über 50 Jahre alt wäre.
    (19.12.2013)
    Rüdiger:   Ich vermute , dass es Indi ist ,nach so langer Zuchtpause und keiner Elefantenherpeskarnkheit bei Ihrem Nachwuchs. Ceyla ist ja schon ziemlich alt . Lassen wir uns überraschen . Freut mich das ein 2. Bulle geholt wird , wie in Köln.
    (19.12.2013)
    Sacha:   @Jan Jakobi: Nein, weiss ich nicht. Und auch wenn ich es wüsste, würde ich es nicht preisgeben, weil ich dem Zoo nicht das Quiz versauen will.
    Sollte es übrigens aktuelle Fotos der Elefantenkühe geben, rate ich zur Vorsicht. Die Zürcher Elis haben schon lange den Ruf, grundsätzlich etwas wohl genährt zu sein (und einige davon ganz besonders), so dass man anhand des Körperumfangs nicht zwingend auf eine Trächtigkeit schliessen kann.
    Ich sage einfach: Lasst Euch doch überraschen...
    (18.12.2013)
    Jan Jakobi:   Bei den Zürcher Elefanten trat zweimal das Elefanten-Herpes auf, es starben zwei von "Ceylas" Kälbern daran.

    "Indy" hat schon 2 Kälber, "Ceyla" sogar schon 6 Kälber.
    (17.12.2013)
    Heidemarie Busch:   Druk wird es wohl nicht sein, da sie und Maxi sich nicht verstehen soll und sie zu alt ist. Bleiben ja nur Ceyla-Himali und Indy, da die beiden Töchter hoffentlich nicht von ihrem Vater gedeckt wurden.
    Man hofft, dass die Elefantendame sich mit der Geburt bis zum Umzug Zeit läßt. Ich weiß nicht was besser ist, erst die Geburt und dann der Umzug oder Umzugsstress und dann noch die Geburt?
    So wie es aussieht, werden dann zwei neue Bewohner des Elefantenparks vorhanden sein. Denn wie ich gelesen habe, soll wohl als zweiter Bulle Thai, der 2004 bei Hagenbeck zu Welt kam und zz in Heidelberg lebt, ins Spiel kommen. Dieser darf sich dann ebenso um die Mütter als auch die Töchter kümmern --))

    (17.12.2013)
    Jan Jakobi:   In Zürich ist nach 8 Jahren wieder eine Elefantenkuh trächtig.
    Auf der Facebook-Seite vom Zoo Zürich kann man einen Tipp abgeben, denn es handelt sich auch um ein Quiz.

    Der Tipp lautet: Trägt schon zum zweiten mal.
    Das Problem ist nur:
    3 Kühe hatten noch nie ein Kalb, eine hat 6 Kälber und eine hat 2 Kälber. Insgesant 5 Elefantenkühe die im Zoo Zürich leben.

    Entweder der Tipp ist falsch oder es stimmt gar nicht das eine Elefantenkuh trächtig ist, da es aber ein Ultraschallbild gibt muss es stimmen.

    Geburt soll im Juni 2014 stattfinden, in dem Monat soll auch die neue Elefanten-Anlage eröffnet werden.

    @Sacha:
    Weißt du dazu etwas mehr?
    Hast du eventuell ein aktuelles Foto von den 5 Kühen?
    (17.12.2013)
    Jonas Homburg:   Laut Facebook will Zürich einen Baumwipfelpfad in der Masoalahalle ergänzen:
    "Der Regenwald zeigt sich euch bald von oben! Zum 10-jährigen Jubiläum des Masoala Regenwaldes entsteht eine neue Besucherattraktion. Wir bauen einen Weg und Türme, die einen Aufstieg auf bis zu 18 Metern Höhe ermöglichen. Der Baumkronen-Weg soll vor Ostern 2013 eröffnet werden."
    (19.12.2012)
    WolfDrei:   @Sacha: KappenLANGUREN? Da hat Herr Schüling Schuld daran - ich bekam gerade den "Tiergarten 4 " von ihm mit der Vorankündigung meines Artikels über - na - Languren, als ich den Zürichartikel schrieb.
    (02.10.2012)
    Sacha:   @WolfDrei: Ich freue mich natürlich sehr, dass Dir "mein" Heimatzoo so gefallen hat. Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, wenn ich Deinen schönen Bericht in zwei Punkten etwas präzisiere:

    Die Tamanduas haben eine Anlage im Exotarium und können (zumindest bislang) nicht auf die Pantanalanlage. Und im alten Affenhaus hat es KappenGIBBONS und nicht Kappenlanguren (wobei ich natürlich nichts gegen letztere als zusätzliche Art hätte;)).

    Und ja, der Herr Honegger lebt noch und ist, als ich ihn vor ein paar Wochen das letzte Mal traf, auch guter Dinge.
    (01.10.2012)
    WolfDrei:   Zoo Zürich

    Auf dem Wege nach Mulhouse nun der kleine Umweg von Konstanz zum Züricher Zoo (so 70 km bis Zürich, dann noch ca 110 dazu), schön auf dem Zürichberg gelegen - und der Sacha stand auch davor. Danke! Der Eingang ist wegen des Baues eines neuen Hauptgebäudes schwer zu finden (speziell dann das Verlassen ohne Hilfe).
    Erster Besuch von mir war 1991, Alex Rübel war gerade Direktor geworden. Und nun ich sah vor meinen Augen eigentlich zwei verschiedene Zoos! Jenen von 1991 und den jetzigen.
    Welch Grün überall, wahrhaft naturgestaltete Anlagen, das Wort “artgerecht” nicht nur eine Worthülse. Zum Besuch 1991. Das war für meine Begriffe , für mein damaliges Verständnis, ein moderner Zoo, schließlich gab es mal einen Direktor Heini Hediger, mithin einer der Väter der “Tiergartenbiologie”. Sein Buch “Wildtiere in Gefangenschaft” hatte ich (aus dem “Westen” geschenkt, in Moskau hatte ich dazu im sagenhaften Buchgeschäft in der Gorkowo Klages/Hediger “Im Zoo geboren” bekommen.).
    Aus den Sechzigern (Betonzeit) noch das Afrika-, das Affen- und das Elefantenhaus, letzteres ist nun als Neubau schon zu erahnen. Und die Afrikasteppe ist geplant, das Gelände vorhanden.
    2012: Das Pantanal wurde vor Monaten eröffnet, gleich am Eingang - das muß noch zuwachsen: Tapir, Ameisenbär, Tamandua, diverse Wasservögel, Capybara, Aras zunächst. Ich bleibe dabei: Sumpfhirsche als Wunsch! Dann die Brillenbärenanlage - welch ein Naturausschnitt! (ein Blogger meckerte: 22 Franken - und dann sieht man nichts). Das gilt: anstrengen muß man sich, um etwas zu sehen. Sicherlich, man muß auch wissen, wie das Gesuchte in etwa aussieht!. Auch ich habe in den 4 Stunden nicht alles gesehen, denn 2 Stunden war ich auf Madagascar, auf der Masoalahalbinsel! Was sah ich: Vor allem einen Urwald! Seit 9 Jahren wächst er - Bernierenten, Schattenvögel , im Brutkleid befindliche Weber, Mad-wachtel, M-Streptopelia , Drongo - leider weder Mähnenibis noch Erdracke zu sehen, kein Mausmaki und großer Fettschwanzmaki (logisch), später nur einen roten Vari, Pantherchamäleon, Aldabraschildkröten, Riesen-Gecko. Das Restaurant in der Halle mit auch madagassischen Gerichten (na ja, die Preise!) - aber Ausblick auf den Enten-/Reiher-/Jassanateich. Eine Sonderführung müßte man nutzen. Gern hätte ich die Komorenflughunde gesehen - aber die waren herausgefangen worden, da sie sexuell mit den Rodriguesflughunden angebandelt hatten (jeweils eingeschlechtliche Gruppen).
    Eine Strategie des Zoos ist die Geozooausrichtung: zurück - die Halle liegt sozusagen (als Insel) außerhalb des traditionellen Geländes - zum “Semiengebirge : eine schöne Dscheladagruppe (ein Alttier dabei, wie ich es nocht nicht gesehen hatte) mit übermütigen Jungtieren, Schliefer und zwei kapitale Nubier (als Ersatz für Walis). Gibt’s auch Weibchen? Dann “Selenga” - Feuchtgebiet, etwas leer. Der Himalaya: diverse Eulen, Sib. Tiger mit müden Jungtieren, mongolische Wölfe (machten einen Ausflug in den Himalaya), kleine Pandas, der Girwald mit schläfrigen Löwen, im Hause Kantjils, ein Infozentrum, das alte Affenhaus mit einer sehr guten Gruppe Kappenlanguren (2 Jungtiere, sicher an die 8 Tiere) - später dann sollen hier nur asiatische Affen sein mit den Orangs, Auszug der Gorillas. Was gabs noch: Bantengs, Kropfgazellen, Vicugnas, arab. Oryxe (mit den TP-Tiere die ersten Europas), Thamins, Speitzmaulnashörner. Dann das Aquarium/Reptilarium/Exotarium in Etagen gegliedert: wenn auch schon in den Jahren vom Bau: schöne Ausgestaltung! Fische, Reptilien (blaue Baumwarane, Fidjileguan, Philippinenkrok), Frösche, gerade Dendrobatiden, kleinere Säugetiere (z. T. die Unterkunft für die Pantanaltiere, 2 Löwenäffchenformen, Sakis, Viscachas,), Vögel (Königspinguine, Humboldts, Montserrattrupial, Pfeifdrossel, Azurkopftangare, ein Trogon, Tukane--). Die Galapagoschildkröten mit der berühmtem Nachzucht - lebt der Herr Honnegger noch?
    Zeit müßte man haben, viel mehr Zeit, das Zoolino fehlte noch---. Sacha , ich war nicht nur, ich bin weiter begeistert und warte auf das Jahr 2014! Und weiter auf Afrika.
    Anbei das Gerüst des Elefantenhauses

    (01.10.2012)
    WolfDrei:   @Sacha: Du wirst nun mit Spannung meinen Bericht über Zürich erwarten, nachdem ich nun schon "vorfristig" in Mulhouse gelandet bin. Keine Angst: es hat mir gefallen - sehr gefallen! Deine Führung und der Zoo! Die Masoalahalle!!!! Mehr als Gondwana! Aber ich bin da parteiisch. Bis bald!
    (29.09.2012)
    Holger Wientjes:   Juhuu, es werden die Spitzmäuler gegen Breitmäuler getauscht...
    (07.05.2012)
    Jörn Hegner:   ansonsten das pantanal ist ja auch sehr schön geworden . mit diesen seltenen sumpfhirschen ist schon eine gute idee . diese könnten damit gut rein passen . wie auch jabirus . aber beide von diesen tierarten gibt es heute in keinen europäischen tiergarten mehr zu sehen . sumpfhirsche hält doch heute nur noch der brasilianische zoo von sao paulo . ansonsten auch riesenotter könnten dazu gut passen .
    bei der asien-anlage sind ja die bantengs gar nicht mehr . stattdessen sind dort jetzt nilgauantilopen . ich finde die bantengs hatten aber viel besser gepasst zu den hirschziegenantilopen , burma-leierhirsche , rostgänse und weissnackenkraniche . es war sonst ein wenig asien vermischt . sozusagen fünf verschiedene tierarten aus asien , die in verschiedenen ländern leben . bantengs aus java/indonesien , hirschziegenantilopen aus indien , burma-leierhirsche aus myanmar , rostgänse aus mittelasien und weissnackenkraniche aus ostasien .

    (06.05.2012)
    Jörn Hegner:   vor kurzem war ich mal wieder im zoo von zürich . für das jahr 2020 ist dort eine afrikanische savanne geplant . auch z. b. mit giraffen und es sollen breitmaulnashörner wieder eingestellt werden . dafür werden die spitzmaulnashörner dann abgegeben . für demnächst ist ja jetzt erstmal eine neue elefanten-anlage geplant .
    (06.05.2012)
    Sacha:   @WolfDrei: :)

    Eigentlich hätte ich mehr erwartet, dass man sich über die Zusammenstellung der Arten lustig macht. Nur etwa die Hälfte davon kommt ja tatsächlich im echten Pantanal vor...

    Also los, enttäuscht mich nicht und haut drauf!
    (22.03.2012)
    WolfDrei:   Sacha, wo bleiben denn nun die Sumpfhirsche?
    (22.03.2012)
    Sacha:   Pantanal-Anlage offiziell eröffnet.

    Gestern eröffnete Zoodirektor Alex Rübel im Beisein von Prominenz aus Politik und Kultur die neue Pantanalanlage im Zoo Zürich.

    Die gesamte Anlage nimmt eine Fläche von 9700 qm ein. Gezeigt werden gegenwärtig Flachlandtapire, Grosse Ameisenbären (mit Jungem), Capybaras (mit Jungen), Gelbbrustkapuziner, Boliv. Totenkopfäffchen, Chileflamingos, Tschajas, Köhlerschildkröten, Grünflügelaras Hyazinth-Aras (wobei die Aras und Schildkröten wegen der Temperaturen am Eröffnungstag noch nicht auf die Anlage gelassen wurden). Später sollen noch zwei Schwarzhalsschwäne folgen.

    Die Anlage kostete rund 9,7 Mio. Franken (etwa 8 Mio. Euro) und wurde VOLLUMFÄNGLICH durch Spenden finanziert (was beweist, dass es zumindest hier in Zürich auch Geldgeber für Anlagen für weniger "prominente" Tierarten gibt. Es müssen nicht immer Grosse Pandas sein....)

    Ausblick: Die Finanzen für den Bau der neuen Elefantenanlage sind (ich glaube, ich hatte es schon mal erwähnt), auf dem Trockenen. Und für die geplante Afrika-Savanne hat man ebenfalls schon ein hübsches Sümmchen zusammen (genaue Zahlen wollte der Zoopräsident noch nicht herausrücken).
    (22.03.2012)
    Werner Schindler:   @Sacha: Danke für den Hinweis zu den Lilford-Graukranichen. Ich stand beim ersten Besuch am Nashorngehege und meinte, einen Graukranich etwa aus Richtung der Galapagos-Schildkröten rufen zu hören. Beim zweiten Besuch habe ich einen Pfleger (in der Vogelabteilung im Exotarium) nach einigen Arten gefragt, u.a. nach dem Kranich. Die Auskunft war, dass die Art nicht mehr im Bestand sei. Ich glaube jetzt aber, dass er das nicht genau wusste, ich mich bei dem Ruf nicht verhört habe (die Richtung stimmt ja auch) und dass du Recht hast: noch im Bestand. Das Gehege habe ich wohl übersehen. Ich hoffe aber, dass meine sonstigen Angaben zutreffen. Der Zoo Zürich ist wieder einen Besuch wert, vielleicht wenn die Elefantenanlage fertig ist.

    Restaurants kann ich recht gut beurteilen. Der Rohgewinnaufschlagsatz in Zürich muss enorm sein.
    Meine Frau aß einen übersichtlichen Salat für 12€, ich zahlte für einen Kaffee fast 4€, und das bei Selbstbedienung und Selbstwegräumen des Geschirrs.
    Zum Vergleich: beim Mexikaner im Zoo Frankfurt (auch kein Niedrigpreisgebiet in D) zahle ich für ein schmackhaftes Chili mit Getränk sowie einen EspressoMacciato etwas mehr als 11€, mit Bedienung am Tisch.
    (21.09.2011)
    Frithjof Spangenberg:   Im Moment lebt die Zootierliste eigentlich eben von den vielen auswärtigen Besuchern, die bemüht sind, die Haltungen auf neuestem Stand zu halten und die oft auch selbst wegen veralteter Infos enttäuscht werden ;)
    Noch ist die Liste leider nicht so etabliert, dass in jedem Zoo ein Korrespondent sitzt.

    Mails mit Bestandsänderungen sind deshalb immer willkommen und werden eingearbeitet! Und meistens liest hier auch immer wer mit ...

    (19.09.2011)
    Sacha:   @Werner Schindler: Merkwürdig, was der Pfleger zu den Lilford-Graukranichen gesagt hat. Die waren bei meinem letzten Besuch am vorletzten Wochenende noch im Bestand. Ihr Gehege befindet sich an einem Aussenbereich des Zoos direkt unterhalb der Freilandterrarien.
    Bezüglich der gesalzenen Restaurationspreise stimme ich Dir grundsätzlich zu. Das kann man m. E. allein nicht mit den höheren Lohnkosten im Vergleich zu D rechtfertigen.
    (19.09.2011)
    Werner Schindler:   Letzte Woche war zwei Tage im Zoo Zürich. Wohltuender Zoo pur, weitgehend ohne Freizeitpark-Brimborium. Herrliche große Anlagen etwa für Brillenbären, Schneeleoparden, Nubische Steinböcke/Blutbrustpaviane. Ganz überragend die Masoala-Tropenhalle. Alle drei Lemurenarten wie auch die meisten Vogelarten waren mit Geduld in Aktion zu beobachten und zu fotografieren. Die vergleichsweise räumliche Enge der Gehege für Kapuziner, Gibbons und Menschenaffen fiel allerdings danach besonders auf. Nahezu leid getan hat mir der stattliche Elefantenbulle, wie er auf seiner bierdeckelgroßen Anlage stand und den Kopf leicht von links nach rechts und zurück wiegte (ich weiß, er kann zuzeiten auch auf die Kuhanlage, aber die ist ja auch nicht viel größer). Aber es ist ja mit dem Neubau Land in Sicht. Der neue Pantanal-Trakt wird sich nach Einwachsen sicher optisch noch gefälliger präsentieren.

    Worum es mir heute aber eigentlich geht: ich hatte vor dem Besuch wie üblich die Zootierliste herangezogen und mir verschiedene Arten besonders vorgemerkt. Da gab es allerdings diverse Enttäuschungen, die Liste ist leider nicht auf aktuellem Stand. Nicht mehr gehalten werden laut Pflegerauskunft z.B.: Schnurrbarttamarin, Graues Aguti, Lilford-Graukranich, Hühnergans, Rotstirn-Seidenkuckuck, Trauerpfäffchen; vom Manul ist nur noch 0,1 im Bestand (konstant hinter einem Stein in Deckung). Sicher ist die Aufzählung nicht vollständig.

    Das soll keine Kritik an den Machern der Zootierliste sein, sondern die Bitte, dass lokale Kenner relevante Änderungen, insbesondere auch Haltungsaufgaben in "ihren" Zoos zeitnah dorthin mitteilen. Es werden denn beim auswärtigen Besucher keine falschen Erwartungen geweckt.

    Durchaus eine Kritik ist dagegen fällig an den Restaurationspreisen im Zoo. Eine Bratwurst mit Pommes frites (um ein in fast allen Zoos verfügbares Element zu nennen) sollte deutlich weniger als 10 Euro kosten. Ich kehre gerne in Zoos ein, aber da ist die Schmerzgrenze nahe.
    (18.09.2011)
    Jolantha Belik:   Gorillamädchen "Libonza", geb. 26. Februar 2011, mußte eingeschläfert werden :-(

    "Am vergangenen Mittwoch bemerkten die Tierpfleger beim jüngsten Mitglied der Gorilla-Familie, der am 26. Februar geborenen LIBONZA, eine Verletzung am linken Bein. Diese Verletzung wurde, da nur oberflächlich in Erscheinung tretend, als nicht gravierend beurteilt. Es gab keinerlei Hinweise auf den Ursprung dieser Verletzung. Am Sonntag wies LIBONZA eine weit gravierende Verletzung am rechten Arm auf, wiederum ohne dass irgendwelche Auseinandersetzungen in der Gruppe beobachtet werden konnten.



    Die genaue medizinische Abklärung dieser Verletzungen, die nur möglich war, nachdem Mutter N’YOKUMI in Narkose gelegt worden war, ergab ein schlimmes Bild: Knochenbrüche am Arm und am Bein, schwere Verletzung des Ellbogengelenkes und eine grosse, offene Fleischwunde. Unter Beizug verschiedener Spezialisten und nach sorgfältiger Abwägung der Schwere und Risiken dieser Verletzungen und der als gering beurteilten Heilungschancen wurde entschieden, LIBONZA einzuschläfern."
    Quelle: http://www.facebook.com/zooh.zuerich#!/notes/zoo-z%C3%BCrich/junger-gorilla-libonza-gestorben/200329753351671

    (27.06.2011)
    Henry Merker:   In Sachen Elefantenpark geht es nun voran. Heute ist Spatenstich und hier ist auch ein Plan der zukünftigen Anlage:

    http://www.zoo.ch/documents/Umgebung_BP_Bereinigung_Schauplan.pdf

    Das Ganze sieht sehr vielversprechend aus, wie ich meine.

    Hier gibt es noch weitere Informationen:

    http://www.zoo.ch/xml_1/internet/de/application/d297/d1862/d2062/f2060.cfm
    (18.05.2011)
    Sacha:   Bei den Amurtigern gab es Nachwuchs.
    (17.05.2011)
    Jan Beensen:   Können dann die Tapire zb auch auf die Inseln der Kapuziener schwimmen?
    Wie bei den Zwergflußpferden/Meeerkatzen in Duisburg.
    Und das ganze dann in einem "Wasserlabyrinth" aus Seen, Bächen und Brücken?!
    Zumindest scheint das auf dem Plan vom Zoo so auszusehen...
    (29.03.2011)
    Sacha:   @Jan Beensen: Ich kann Dir mal erzählen, was schon offiziell ist: Gelbbrustkapuziner (auf eigener Insel), Totenkopfäffchen (boliviensis oder sciureus ist noch nicht klar, auf einer für Besucher begehbaren Insel), Grosse Ameisenbären, Wasserschweine und Flachlandtapire in Gemeinschaftshaltung, wobei die Gehegeteile auch abgetrennt werden können, Chileflamingos in seperatem Bereich plus ein paar Enten- und Gänsevögel wie Schwarzhalsschwäne, Witwenenten usw.
    Leider keine Jabirus oder Amerik. Nimmersatte, die viel besser als die Chileflamingos gepasst hätten....(seufz).
    (29.03.2011)
    Jan Beensen:   Wie soll denn das Pantanalgebiet aussehen?
    Gemeinschaftshaltungen?
    Begehbare Affeninseln?
    Auf der HP zoo.ch habe ich zum Besatz kaum was gefunden...
    (29.03.2011)
    Sacha:   Die Pantanalanlage ist bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig. Nun sollen erst die Pflanzen "festwachsen", bevor dann die ersten Tiere auf das Gelände dürfen. Einige der zukünftigen Bewohner fehlen noch bzw. man ist daran, diese von anderen Zoos zu holen. Eine gute Nachricht zum Geländewagen als Gestaltungs-Element: Dieser fehlt (noch). In der Schutzhütte der Anlage ist gegenwärtig eine Bilderausstellung eines deutschen Fotografen über das südamerik. Feuchtgebiet zu sehen.
    (28.03.2011)
    Liz Thieme:   Die Kappengibbons haben wieder Nachwuchs. Das Weibchen ist am 23.3. geboren.
    (28.03.2011)
    Sacha:   Auf der Indien-Anlage sind neu wieder Nilgau-Antilopen zu sehen. Die (geografisch unpassenden) Java-Bantengs wurden deshalb abgegeben, sollen evtl. aber nach Fertigstellung der Elefantenanlage zurückkehren (weil dann zumindest eine der Huftierarten in der Indienanlage dorthin umziehen soll).
    Der Bau des "Pantanal" geht derweil fleissig voran. Die Gehegestrukturen sind mehrheitlich abgeschlossen, die Brücken stehen auch und es sind auch schon einige Pflanzen gesetzt worden.
    Leider soll in die Anlage auch ein "defekter" Geländewagen integriert werden.
    (18.11.2010)
    Michael Mettler:   Ein Rind bleibt schlichtweg eher stur auf dem Weg stehen, den ein Elefant gehen möchte... So jedenfalls wurde der Vorfall in Cabarceno geschildert.
    (13.10.2010)
    Holger Wientjes:   Ein grosser Büffel wird anscheinend eher als Konkurrent/Bedrohung wahrgenommen und angegangen als ein kleiner Hirsch/kleine Antilope.
    (13.10.2010)
    Michael Mettler:   @Holger Wientjes: Selbst auf der über 20 ha großen Anlage in Cabarceno hat der frühere Elefantenbulle schon mindestens einen Wasserbüffel umgebracht (Antilopen dagegen anscheinend nicht).

    @Sacha: Viel Auswahl unter süd(ost)asiatischen Schweinearten hätte der Zoo ja nicht...
    (13.10.2010)
    Holger Wientjes:   Dann würde ich eher auf die HZAs tippen, da die Leierhirsche, für einen eventuellen "Zwischenfall", zu kostbar wären.
    Gibt es Erfahrungen für die Kombi Elefant u. Wildrind auf vergleichbar grossen Anlagen ?
    (13.10.2010)
    Sacha:   Ihr bösen, bösen Spötter Ihr:). Ihr hättet übrigens auch schreiben können: "Das ist alles nur geklaut, eh-o, eh-o..."

    Im Ernst: Ich bin gespannt, welche Schweineart (ja, Michael, es sind auch Huftiere, war wirklich nicht glücklich formuliert vom Zoo) man in Betracht gezogen hat. Bei den anderen Kandidaten für eine Vergesellschaftung kämen - wenn wir jetzt mal die Zoogeografie teilweise ausser acht lassen - die Burma-Leierhirsche und die Hirschziegenantilopen in Frage, die bereits im Zoo vorhanden sind sowie ggf. als Neuanschaffung Axishirsche, Schweinshirsche oder Barasinghas. Wasserbüffel, Bantengs oder gar Gaure dürften wegen des Konfliktpotenzials wohl aussen vor sein. Das ist jetzt alles vorerst aber nur persönliche Spekulation.

    Tatsache ist jedoch etwas anderes: Der Zoo Zürich hält neu Montserrat-Trupiale.
    (13.10.2010)
    Michael Mettler:   Dürfen die Elefanten denn die Schweine mit in die Wanne nehmen? :-)
    (13.10.2010)
    Andreas Knebel:   Och, wieso? Wenn die Schweine baden gehen, hast du doch deinen Unterwassereinblick ;-)
    (12.10.2010)
    Michael Mettler:   ...oooch, kein Unterwassereinblick bei den Schweinen (sind doch eigentlich auch Huftiere)? ;-)
    (12.10.2010)
    Sacha:   Zoo-Info zur neuen Elefantenanlage, frisch eingetroffen:)

    Mehr Platz für die Grössten im Zoo Zürich:

    Baustart Kaeng Krachan Elefantenpark rückt näher

    Nachdem der Zoo Zürich die rechtsgültige Baubewilligung erhalten und der
    Verwaltungsrat einen Baukredit von CHF 41 Mio gesprochen hat, steht dem Bau
    des ‚Kaeng Krachan Elefantenparkes‘ nichts mehr im Wege. Der Baubeginn des
    Parkes ist im nächsten Frühjahr, die Eröffnung im Frühling 2014 geplant.

    Nach rund 1.5 Jahren intensiver Planungsarbeit zusammen mit dem Siegerteam des im Jahre
    2008 durchgeführten 2stufigen Wettbewerbs, kann nun der ‚Kaeng Krachan Elefantenpark‘
    gebaut werden. Nach weiteren Vorarbeiten in den nächsten Monaten erfolgt der eigentliche
    Baustart im Frühling nächsten Jahres. Eine rund 2.5jährige Bauzeit folgt, bevor dann nach einer
    Einwachszeit im Frühling 2014 die Anlage eröffnet wird. Das Planerteam mit dem
    Landschaftsarchitekten Lorenz Eugster und dem Architekten Markus Schietsch hat das komplexe
    Bauvorhaben weiterentwickelt. Nach wie vor zeichnet sich das Projekt durch seine Kompaktheit
    aus und trägt auch den Anliegen einer zeitgemässen Elefantenhaltung, eines attraktiven
    Besuchererlebnisses und der Nachhaltigkeit Rechnung. Das neue Zuhause für unsere Elefanten
    erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 10‘000 Quadratmeter. Das entspricht etwa dem
    Sechsfachen der heutigen Anlage - genug Platz für bis zu zehn Elefanten! Neben den Elefanten
    sollen auch Huftiere oder asiatische Schweine den Park bereichern. Sie teilen sich den
    Lebensraum mit Elefanten auch in deren Heimat in der südostasiatischen Wildnis. Die Anlage
    wird für die Besucher einmalige Eindrücke bieten. Zum Beispiel von der zentral gelegenen
    Besucher-Plattform mit fantastischen Ausblicken über die Innen- und Aussenanlage. Oder wie
    etwa die schwimmenden Elefanten, welche beim Unterwasser-Einblick in ihrem Bassin beobachtet
    werden können.
    Die Finanzierung dieser neuen Anlage von CHF 41 Mio wird dank unzähligen Spenden aus
    unserer Publikumssammelaktion und grossartigen Beiträgen von Stiftungen und Donatoren
    möglich. Noch fehlen rund 13 Mio. Der Zoo möchte sich an dieser Stelle für diese einmal mehr
    äusserst grosszügige Spendenfreudigkeit bedanken. Die Groberschliessung der Anlage wird über
    die vom Gemeinde- und Kantonsrat bewilligte Infrastruktursubvention getragen.
    Der ‚Kaeng Krachan Elefantenpark‘ in Zürich lehnt sich vom Namen her an den gleichnamigen
    Nationalpark ‚Kaeng Krachan‘ in Thailand. Der Zoo Zürich ist dort ähnlich wie beim Masoala
    Regenwald eine Zusammenarbeit mit der WCS (Wildlife Conservation Society) eingegangen. Via
    WCS ist damit vor Ort in Thailand sichergestellt, dass die von Zoobesuchern gespendeten
    Naturschutzgelder in Projekte zur Erhaltung dieser einzigartigen Tiere und deren Lebensräume
    fliessen.
    (12.10.2010)
    Niedersachse:   Um nochmal zu den Tigern zu kommen.

    Im Mai haben München und Zürich 2 Tiger getauscht. München hat die 2004 geborene Elena nach Zürich geschickt, sie soll wohl mit Coto züchten.
    Im Gegenzug kam Nurejev nach München. Zusammen mit Leila sollen sie wohl einen Altersruhesitz begründen.
    (17.07.2010)
    Sacha:   Bei den Raubkatzen ist bei uns gerade richtig etwas los:

    Offizielle Pressemitteilung, die der Zoo Zürich an verschiedene Redaktionen verschickt hat (und die damit veröffentlicht werden kann):

    "JOYs zweiter Streich
    Im Februar letzten Jahres hatten uns die Indischen Löwen RADJA und JOY ohne grosse
    Vorankündigung mit Nachwuchs überrascht. Die Jungtiere JASRAJ und JEEVANA sind
    zwischenzeitlich schön heran gewachsen, eine flaumige Mähne macht JASRAJ bereits als
    Männchen erkennbar.
    Ende März folgte RADJA auffällig JOY auf Schritt und Tritt, und JOY zeigte ein Verhalten, das
    zumindest ansatzweise auf eine Rolligkeit hinwies; Paarungen wurden jedoch keine beobachtet.
    Knapp hundert Tage später haben wir vorsorglich – zumal ein Bäuchlein sichtbar wurde – JOY
    von der Gruppe abgetrennt und ihr Zugang zur gut abgeschirmten Wurfbox gegeben. Auch im
    Freiland sondern sich Weibchen für die Geburt von der Gruppe ab.
    Gestern zeigte sich nun den Tierpflegern morgens auf dem Monitor der in der Wurfbox
    installierten Überwachungskamera ein schönes Bild: JOY inmitten eines Wurfes Jungtiere, die sie
    am Vorabend (14. Juli) zwischen 19 Uhr und Mitternacht geboren hatte. Die Jungen – vier sind
    auf dem Monitor erkennbar – wirken kräftig und haben soweit ersichtlich auch schon wiederholt
    getrunken. Sie kamen nach einer Tragzeit von rund 106 Tagen zur Welt.
    Die Jungtiere, deren Augen als Nesthocker noch geschlossen sind, werden rund 5 bis 6 Wochen
    in der Wurfbox bleiben, bis sie der Mutter nachfolgen und den Rest der Familie kennen lernen.
    Der Vater und die älteren Geschwister sind womöglich schon vorinformiert, denn die Tiere
    kommunizieren auch ohne Sichtkontakt ‚brüllenderweise’ miteinander.
    Das Bild aus der Wurfbox wird ab sofort auf einen Monitor im Besucherbereich des Löwenhauses
    übertragen und kann zudem ab Montag auch auf der Homepage des Zoo Zürich (www.zoo.ch >
    Webcam) eingesehen werden."

    (16.07.2010)
    Sacha:   @Sven P. Peter: Siehe Antwort von Gudrun, die ich - nach PM mehrerer Zooangestellten - bestätigen kann. Vielleicht zur Ergänzung: Die Weisskopfmakis habe ich schon längere Zeit nicht mehr gesehen und es wurde mir gesagt, dass nur noch ein Exemplar übrig ist (das sich soviel ich weiss den Alaotra-B. angeschlossen hat) und man die Haltung nach dessen Ableben zumindest vorerst beenden will. Und wenn es Dich tröstet: Die Goodman-Mausmakis habe ich auch nur zweimal gesehen, einmal beim Aussetzen und einmal bei einer Nachtführung.
    Und ja, alle Halbaffen können problemlos auf die Eckinsel mit den Riesenschildkröten gelangen (und wieder davon runter:)).
    (16.07.2010)
    Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß (steht so auf der Beschilderung in der Masoala-Halle) leben dort neben den Roten Varis und den neuen Rotstirnmakis Alaotra-Bambuslemuren, Goodman-Mausmakis und Weißkopf-Makis. Ich habe bei meinem Zoobesuch am 15.5.10 allerdings nur Rote Varis in der Masoala-Halle gesehen.
    (15.07.2010)
    Sven P. Peter:   @Sacha:
    Welche Lemuren sind denn aktuell alles in der Masoala-Halle? Ich konnte gestern zwei Trupps Rote Varis und zwei Rotstirnmakis (können die Makis eigentlich die Schildkröteninsel verlassen?!) sehen.
    (15.07.2010)
    Sacha:   Liz, die Meldung hast ja ursprünglich Du gebracht, nicht ich. Also wäre die Quellenangabe an Dir.
    (Ich kann Deine Meldung bzw. meine Bestätigung trotzdem mit Quellenangabe hinterlegen: Offizielles Pressemail des Zoosekretariats an meine Geschäftsadresse).

    Zu den Umständen: Ja, kann sein. Nur wer bestimmt, wann die Nennung der Quellenangabe dienlich ist und wann nicht? Diesbezüglich sind in der Vergangenheit in diesem Forum schon ziemlich die Fetzen geflogen. Persönlich bin ich GRUNDSAETZLICH der Meinung, dass wenn jemand Quellenangaben fordert, er diese selber auch erwähnen sollte. Insofern wäre es vielleicht dienlich, wenn man sich bei derartigen Meldungen auf eine bestimmte Kennzeichnung einigen könnte. Z.B. PM für Persönliche Mitteilung (= Bote/Quelle soll unerkannt bleiben) oder PB für persönliche Beobachtung usw.
    Andere Vorschläge?

    @WolfDrei (dessen Frage in den "Zoo Duisburg"-Thread gerutscht ist): Ja, es sind - gemäss Zoo-Zürich-Homepage - P. livingstonii. Persönlich gesehen habe ich sie noch nicht.
    (15.07.2010)
    Liz Thieme:   Schon seltsam, dass du auf diese Art meine Info bestätigst und dann auch noch selber ohne Quellenangabe. Denn von den Tigern ist in der Zoonews nichts zu lesen.
    Manchmal ist es auf Grund der Umstände dienlich sie nicht zu nennen, damit müssen wir alle hier immer wieder leben (lernen).
    (15.07.2010)
    Sacha:   Meldung in der aktuellen "Zoonews" (Zeitschrift von Zoo und Tiergartengesellschaft):

    In der Masoalahalle gibt es als Neuzugänge 6 Komoren-Flughunde und 2 Rotstirnmakis.

    @Liz: Deine Meldung stimmt natürlich. Aber wo bleibt die Quellenangabe (Doppelgrins)?
    (15.07.2010)
    Liz Thieme:   Da schlägt das gestreifte Herz höher. Tigerkater Coto hat endlich ein Weibchen bekommen.
    (14.07.2010)
    Liz Thieme:   Schneeleopardin Dshamilja hat gestern ihr viertes Jungtier zur Welt gebracht. Vater Villy besucht beide regelmäßig in der Wurfbox.
    (06.05.2010)
    Niedersachse:   Es kam ein Bulle aus Doue La Fontaine mit den Namen Jeremy, geboren in Dvur Kralove.
    (11.04.2010)
    Rüdiger:   hallo Forumteilnehmer
    laut neuster ISIS Tierliste, soll der zoo Zürich wieder 1,2 Spitzlippennashörner halten.
    Weiss jemand etwas von einem neuen Männchen ? Woher stammt er und wie sind sein Stammdaten ?
    Danke Rüdiger
    (11.04.2010)
    Jennifer Weilguni:   Na, ich hoffe doch, dass Sacha die Wette dann gewinnen würde, immerhin freue ich mich ja auch wenn ein Zoo neue Pläne verwirklichen kann.. :-)

    @Andreas Knebel
    Ja, du hattest ja weiter unten schonmal geschrieben, dass bereits 17 Millionen Franken als Spenden eingegangen sind, aber du warst es auch, der dazu gesagt hat, dass diese Summe noch nicht ausreicht.
    Themenbezogene Spenden wurden auch schon in anderen Zoos gesammelt und dann doch nicht für die ursprünglichen Projekte verwendet.
    (25.02.2010)
    Ralf Seidel:   Im Normalfall bin ich ja auch kein Freund davon, erst mal vollendete Tatsachen zu schaffen um dann letzendlich doch nicht bauen zu können...
    An der von Sacha vorgeschlagenen Wette würde ich mich aber trotzdem nicht beteiligen - da bin ich mir sicher, dass er diese gewinnen würde...))
    Mit Alex Rübel hat der Zoo einen (auch im Marketing) erfahrenen Chef, dazu kommt ein sehr engagierter Förderverein...
    Wenn es die Bankenstadt Zürich nicht packt, wer dann ? Und irgendwelche Vergleiche mit einer deutschen Finanzhochburg würden da immer hinken - die Schweizer lieben ihren Zoo auf dem Zürichberg...
    (24.02.2010)
    Andreas Knebel:   @Jennifer:
    Es sind bereits 17 Millionen franken als Spenden eingegangen und zwar großteilig als themenbezogene Spenden - also ALLEIN für dieses Projekt. Am Geld wird dieses Projekt nicht scheitern, sich maximal verzögern...
    (24.02.2010)
    Sacha:   Bislang wurde noch jedes Bauprojekt im Zoo Zürich (zum grossen Teil durch Private) finanziert, das wird auch dieses Mal nicht anders sein. Ich bin jedenfalls optimistisch und nehme noch Wetten an (100 Euro?), dass das Projekt NICHT an einer fehlenden Baugenehmigung oder wegen Geldmangels scheitert:)
    (24.02.2010)
    Jennifer Weilguni:   Und noch ein Problem bleibt.. die Finanzierung. Solange die nicht steht, wird aus dem Bau wohl trotz aller Genehmigungen ja erst einmal nichts werden, oder? Zwischen DÜRFEN und KÖNNEN liegen ja auch noch einmal Welten (oder Wälder?) :-)
    (24.02.2010)
    Sacha:   Nun mal ganz langsam. Erstens ist das nicht ein ganzer Wald, der da weichen muss (und die Ersatzforstung - steht alles im Text - ist ja bereits erfolgt. Dieses System hat sich übrigens bewährt. In der Schweiz gibt es heute mehr Wald als noch vor 60, 70 Jahren). Und zweitens sind die Chancen, dass das Projekt NICHT gebaut werden darf, sehr, sehr gering. Wer sich über das Gelände und das Projekt informiert hat weiss, dass weder Beschwerden über Schattenwurf noch zusätzlichen Lärm Erfolg haben können. Bleiben noch Umweltverträglichkeit und verkehrstechnische Belange. Bei ersteren hatte der Zoo bei seinen Projekten der letzten 10, 20 Jahren keine Probleme. Und beim Verkehr versucht der VCS zwar immer wieder, dem Zoo Steine in den Weg zu legen, doch diesesmal dürfte dem "Verhinderer Club der Schweiz" die Ansatzpunkte fehlen.
    Gut, eine gewisse Unabwägbarkeit bleibt bei solchen Projekten immer. Aber deswegen gleich loszupoltern ist dann doch etwas übertrieben.
    (23.02.2010)
    Jennifer Weilguni:   Na toll.. erstmal alles wegreissen, dann schauen ob man überhaupt bauen darf. Nicht gerade eine schöne Sache, wenn dann am Ende ein ganzer Baumbestand für eine Picknickfläche weichen müsste, nur weil das geplante Projekt doch nicht gebaut werden darf.
    (23.02.2010)
    Sacha:   @Andreas Knebel: Mit den Verzögerungen hast Du recht. Da hat man in Zürich ziemlich viel Erfahrung, nicht nur bei Zoobauten (Ich sage nur Hardturmstadion). Aber dass die Bäume jetzt schon gefällt werden ist trotzdem logisch und richtig. Erstens werden die gleichen Arbeiten mit jedem Jahr teurer und zweitens hat man den Platz frei und kann nach Erhalt der Baugenehmigung sofort loslegen. Die "hässliche und kahle" Stelle nimmt man dafür - ähnlich wie z.B. direkt nach Abriss des Eisbärengeheges und des alten Kleinaffenhauses samt Aussenanlagen in Kauf. Möglicherweise wird dann wie in den besagten Beispielen ein provisorischer Spielplatz oder ein Picknickplatz geschaffen.
    (23.02.2010)
    Andreas Knebel:   Hallo Sacha,
    du (oder sie) hast mich falsch verstanden. Ich habe nicht angezweifelt, dass die Bäume gefällt werden dürfen. Ich finde es nur interessant, dass man jetzt schon Bäume fällt ehe die Baugenehmigung für den ELEFANTENPARK da ist. Das Projekt könnte ja (vielleicht aufgrund von Einsprüchen von Nachbarn - hat es alles schon gegeben) noch gestoppt oder verzögert werden. Und dnn hätte man eine hässliche und kahle Stelle im Zoo (wobei der Elefantenpark in einen neuerschlossenen Zooteil kommt...)
    (23.02.2010)
    Sacha:   Das ist so nicht ganz richtig. Die Bäume dürfen gefällt werden. Dafür braucht es gar keine BAUgenehmigung, sondern eine RODUNGSgenehmigung und die liegt schon seit Jahren vor.

    Hier die offizielle Meldung:

    Zürich, 22. Februar 2010: Im letzten Jahr wurde das Projekt Elefantenpark mit den im
    Wettbewerb siegreichen Landschafts- und Hochbauarchitekten Lorenz Eugster und Markus
    Schietsch, Zürich, weiterentwickelt. Die neue Anlage wird etwa sechsmal grösser als die
    heutige und sowohl für die Elefanten als auch für die Besucher wird sie einen attraktiven
    Lebensraum bieten. Im Frühling wird nun das Projekt als Baugesuch eingereicht und der
    Zoo hofft, im Herbst dieses Jahres mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Ein
    grossartiger Erfolg ist die Sammelaktion, bei welcher bisher etwa 17 Mio Franken
    zusammen gekommen sind. Noch ist die Finanzierung damit nicht ganz gesichert, weshalb
    der Zoo im Frühjahr die Sammlung nochmals aufnehmen will. Online kann weiterhin über
    die Web-Seite des Zoos (www.zoo.ch) gespendet werden.
    Die neue Anlage kommt in den unteren, noch nicht gestalteten Teil des Zooareals auf die
    Klösterliwiese zu liegen. Damit wir im Herbst für den Baustart bereit sind, werden wir in
    den nächsten Tagen zusammen mit dem Revierförster die dazu notwendigen
    Rodungsarbeiten - entsprechend dem Gestaltungsplan und der seit Jahren vorliegenden
    Rodungsbewilligung - ausführen. Der Zoo zieht diese Rodungsarbeiten etwas vor, damit in
    diesem Bereich die Vögel während der Brutsaison nicht von Baumassnahmen gestört
    werden. Die dazu notwendige Ersatzaufforstung wurde bereits vor rund 20 Jahren
    angelegt. Das zu fällende Holz im Umfang von rund 425 m3 wird als Nutzholz sowie für
    die Holzschnitzelheizung des Zoo Zürichs verwendet. Einzelne Lärchen- und Eichenstämme
    werden beiseite gelegt und können für den neuen Elefantenpark verwendet werden.



    (23.02.2010)
    Andreas Knebel:   Für den neuen Elefantenpark des Zoos werden jetzt die ersten Bäume gefällt. Interessanterweise BEVOR die konkrete Baugenehmigung vorliegt. Eine Ausgleichsaufforstung hat der Zoo allerdings längst getätigt. Baubeginn soll im Herbst sein. Für die rund 6x größere Anlage sind schon 17 Mio SFR eingegangen, was aber immer noch nicht ausreicht.
    Ich bin gespannt...
    (23.02.2010)
    Liz Thieme:   lange vermutet und nun passiert. Schneeleoparden Junge Indeever ist nach Großbritannien abgereist.
    (12.02.2010)
    Liz Thieme:   Mary ist derzeit noch in Stuttgart, auch sie musste wie nun ihre Schwester dort aufgezogen werden.
    (30.01.2010)
    Liz Thieme:   Die Gorillagruppe kriegt bald Zuwachs. Gorillamädchen Mary (geboren in Münster, erste Tochter von Gana) wird in die Zürcher Gruppe integriert werden.
    (30.01.2010)
    Sacha:   Doch gibt es, allerdings nur für die Medien. Aber Du bist demzufolge ja auch so bestens auf dem Laufenden;)
    (21.01.2010)
    Frithjof Spangenberg:   @Sacha - nein - ich wusste bislang gar nicht, dass es das gibt ;) - die Neuankömmlinge hab ich schon im Dezember gesehen und das mit den Gorillas kam in der örtlichen Zeitung ...
    (21.01.2010)
    Sacha:   ... und gemäss Zooangaben in Begleitung des Zoodirektors.
    (@Frithjof: Dann warst Du gestern auch am Zooapéro?)
    (21.01.2010)
    Frithjof Spangenberg:   Sie sind zumindest recht aktiv ;)

    Die Gorillas Binga und Bonsenga sind wohl übrigens am Dienstag nach Pretoria geflogen.
    (20.01.2010)
    Liz Thieme:   :) danke
    Das hört sich gut an. Freut mich, dass diese schöne Waranart sich weiter verbreitet zumal sie ja recht jung von ihrer Entdeckung ist.
    Ja, das mit den Hühnchen hatte ich entsprechend dort gelesen ;)

    hoffentlich sind die Warane fotogen :)
    (20.01.2010)
    Sacha:   @Liz Thieme: Frithjof Spangenberg hat es korrekt wiedergegeben. Heute war übrigens die Presseorientierung dazu. Dabei wurden auch die Antillen-Ochsenfrösche (Mountain Chicken) offizielle als Neuzugänge vorgestellt.
    Von den Baumwaranen erwartet man bereits dieses Jahr Nachwuchs.
    (20.01.2010)
    Frithjof Spangenberg:   @Liz - die immerhin sieben Tiere stammen aus Plzen und von deutschen Privathaltern. Sie ersetzen meines Wissens die Bindenwarane.
    (20.01.2010)
    Liz Thieme:   weiß jemand woher Zürich die Blaugefleckten Baumwarane (inzwischen im Exotarium zu sehen) bekommen hat?
    (20.01.2010)
    Liz Thieme:   danke Dir :)
    Naja dann komm einfach nächstes Jahr nach HH, dann zeig ich dir den kleinen Schweizer Jungen, der hoffentlich "unserer" Pariserin den Kopf verdreht.
    (30.12.2009)
    Sacha:   @Liz: Bislang keine News von Ping und Olga, habe aber auch nicht danach gefragt (was ich nachholen werden, kann aber etwas dauern). In Eichberg war ich vor etwa 1,5 Jahren, da gab es keine Jungtiere bei den Pandas. Ich habe demzufolge den männlichen Nachwuchs knapp verpasst..:)
    (28.12.2009)
    Liz Thieme:   Das jüngste Tapirkind hat nun auch einen Namen (naja seit ca 16.12.): Joya. Sie ist das vierte Kind von Amapa (*30.12.2000 Zürich) und Mato (*01.2002 Hamburg) und wurde an Nikolaus geboren.

    @Sacha, Du hast mal geschrieben, dass aus der Panda-Beziehung Ping (*14.6.1996 Rotterdam) und Olga (*8.7.1997 Rotterdam) 2005 & 2006 Nachwuchs entstammt, der aber leider verstarb. Ist inzwischen wieder was hoffen?
    Mein gesuchter Panda kommt aus Eichberg und wurde dort im Juni 2008 geboren. Hab also damit meine Frage beantwortet :) ein richtig hübscher Junge
    (25.12.2009)
    Liz Thieme:   Hat Zürich bzw Eichberg in den letzten 2-3 Jahren Kleine Pandas gezüchtet?
    (23.12.2009)
    Liz Thieme:   danke Dir :)
    Weißt du wie weit inzwischen die Finanzierung ist? Finde Spendenbarometer immer toll. Wenn man das geschickt ins Marketing einbindet, kann das sehr anregen. Wenn es schlecht gemacht ist, dann wirkt es eher bettelnd.
    Bin gespannt, wie das wird.
    (08.12.2009)
    Rüdiger:   @ Niedersachse
    Laut meinen Unterlagen vom 13.11.2008 sind noch Sabi geb 1972, Wanda geb.in Zürich 1996 und Samira geb Hannover 2001aufgelistet. Leider sind Zuchtbullen rar im EEP. Hoffentlich kommt im Frühjahr 2010 wieder einer.
    (08.12.2009)
    Sacha:   @Liz: Nein, tut mir leid. Bislang ist mir nichts "Neues" bekannt. Aber ich melde mich, wenn ich was höre.
    (08.12.2009)
    Liz Thieme:   @Sacha weißt du ob es schon öffentliches Material über die Weiterbearbeitung des Studienauftrags des Elefantenpark-Modells gibt?
    (08.12.2009)
    Niedersachse:   Hat Zürich eigentlich zZ einen Nashornbullen? Bzw. wie viele Tiere hat man den eigentlich?
    (10.09.2009)
    Liz Thieme:   ich habe in Äthiopien noch nie einen Dschelada mit Gießkanne und Hacke gesehen. Mag aber auch daran liegen, dass ich noch nie da war und diese Gärtner-Spezies sich nur Nachts zeigt, wo die Fotografen sie nicht erwischen.
    (05.09.2009)
    IP66:   ... nur daß die Affen die fraglichen Pflanzen eher naturgetreu auffressen, als daß sie sich naturillusionsgetreu zwischen ihnen aufhalten und sie pflegen, hacken, düngen und gießen ...
    (05.09.2009)
    Liz Thieme:   Ich habe den Designern ja schon viel zugetraut, aber ich habe gerade ein Bild gefunden, dass könnte fast in Zürich sein. Aber es ist aus Simien.
    Also für diese Naturtreue kann man Zürich nur gratulieren. Selbst die gelben Blätter gibt es in Zürich :)
    (04.09.2009)
    Sacha:   @IP66: Ja, aber nicht welche Grassorten. Ich erinnere daran, dass schon Grzimek schrieb, dass sich z.B. in der Serengeti nicht alle Grasfresser von den gleichen Grasarten ernähren....
    (03.09.2009)
    IP66:   Das Dscheladas Pflanzenfresser sind und sich von Gras ernähren, steht allerdings schon in der ersten Brehm-Auflage ...
    (03.09.2009)
    Sacha:   @IP66: Stimmt im Prinzip. Nur halten sich manchmal Tiere nicht an menschliche Pläne. Und wie bei Kleinkindern ist es vielleicht auch bei den Dscheladas so, dass sie etwas erst gar nicht mögen und dann - aus heiterem Himmel - schmeckts ihnen plötzlich...:)

    Der Hang wurde natürlich nicht nur mit Gras stabilisiert. Aber wenn Du es genau wissen willst, wie Dein Berufskollege vorgegangen ist, dann ruf doch Walter Vetsch (auch Erbauer der Brillenbär/Nasenbär-Anlage) mal an...:)
    (31.08.2009)
    IP66:   Ich bin bislang davon ausgegangen, daß man, zumindest in der ja nicht vollständig aus Flachland bestehenden Eidgenossenschaft, davon weiß, daß man einen mit Tieren besetzten Hang nicht mit einer Pflanzenart stabilisiert, die diese gerne verzehren - wobei Gräser bekanntlich wenig geeignet sind, dauerhaft Erosion zu verhindern ...
    (31.08.2009)
    Liz Thieme:   wer lesen kann ist klar im Vorteil *seufz*
    der soll "frisch" gemacht worden sein, bevor wir da waren. So sah er aber nicht aus.
    (30.08.2009)
    Liz Thieme:   @Sacha wir hatten echt Glück, den ganzen Tag :) und von einem wussten wir da noch nicht mal was.
    Du hattest es zwar angesprochen das Problem, aber so schnell habe ich mit der Räumung nicht gerechnet.

    >Die Blutbrustpaviane im Zürcher Zoo haben ihre neue Anlage so gern, dass sie ausquartiert werden mussten. Die Tiere hatten innert Kürze alle Gräser abgefressen. Die Affen hocken am grasigen Hang zwischen den Felsen und zupfen mit ihren Fingern an den Halmen. Immer wieder reissen sie ganze Grasbüschel aus und stecken diese genüsslich in den Mund. «Nicht mit dem besten Futter konnten wir sie von dieser Tätigkeit ablenken», sagte Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Rund 17'000 Gräser hatte der Zoo in Töpfen angezogen und dann in dem im Herbst 2008 eröffneten «Afrikanischen Gebirge» ausgepflanzt. Eine Vegetationsperiode hatten sie Zeit, mit ihren Wurzeln Fuss zu fassen. Und dann kamen die Dscheladas und begannen «mit Hingabe die Halme zu bündeln und dann zu essen» so Zingg. Nach einem harten Winter und dem erneuten Run der Affen auf die jungen Gräser mussten die Tiere ihr neues Zuhause für sechs Wochen verlassen. »Jetzt haben wir eine gute Unterlage, der Hang konnte stabilisiert werden», sagte Zingg am Mittwoch. Mittlerweile leben im Zoo Zürich 28 dieser Blutbrustpaviane. Neben den Dscheladas leben im «Afrikanischen Gebirge» noch ein Paar nubische Steinböcke, ein Klippschliefer-Männchen und sein Weibchen mit zwei Jungen sowie zwei Blauflügelgänse.<
    (30.08.2009)
    Liz Thieme:   gestern bin ich dann wieder in unser Nachbarland gefahren, diesmal ging es nach Zürich.
    zum Vergleich mit Basel, Zürich besitzt Straßenlinien = weniger Chaosfahrer und es sitzen und liegen keine Menschen im Weg (darüber wunder ich mich immer noch)
    Nachdem ich also die Hürde "Kasse" genommen hatte (wir wurden langsam hibbelig, keine Ahnung warum manche Kassenleute es sich so schwer machen), konnten ich den Tag mit etwas Verspätung starten lassen. In sehr sympathischer und kompetenter Begleitung habe ich nun den Zoo erkundet und kurze Zeit später schon beschlossen in die Schweiz zu ziehen. Endlich mal ein Land, dass Lebendfütterungen noch erlaubt. Also her mit den Hasen und ab zu den Tigern damit :D
    Allerdings mussten wir feststellen, dass nicht immer die ONBs dumm sind, sondern sie auch zur Dummheit geführt werden. Denn das eine Zwergflusspferd stand in der vorderen Nashornanlage und schön so, dass man das Nashornschild mit im Blickwinkel hatte ;)
    Besonders angetan hat es mir die Brillenbär-Anlage und die der Raubkatzen, sowie die Dscheladas die in einer Wohngemeinschaft mit Nubischen Steinböcken, Kap-Schliefern und Blauflügelgänse leben (3 von 4 Arten habe ich dann sogar sehen können, naja bei den Gänsen bin ich nu auch nicht so traurig). Die Anlage erinnert an die Bronx, was ich aber nicht als negativ empfinde. Toll finde ich auch das Dickicht bei den Kleinen Pandas und die optische Täuschung, dass das Gehege nicht so groß scheint wie es ist. Irgendwie geht es immer noch weiter und am Ende findet man auch den Kleinen im Baum.
    Mein Highlight war absolut die Masoala-Halle wo wir schon am Eingang zur Überraschung von den Varis begrüßt wurden, leider ohne Gesang. Und trotz dieser grünen Hölle, findet man viele Tierchen die man so nicht erwartet. Zwei Pantherchamäleons, vier Phelsumen, Haubenseidenkuckuck auch an einem Ort, wo er bisher nicht gesichtet wurde... ein bisschen Glück muss man halt haben. So einen eigenen Wintergarten hätt ich schon gerne *träum*
    Im Exotarium, welches nicht zu den Top-Besetzungen gehört, aber doch auch so seinen Reiz hat ließ sich das Philippinen-Krokodil ohne Anstand aus der Nähe (an Land) fotografieren und auch die Färberfrösche und auch die Cayenne-Harlekinkröte waren gern gesehene Models, leider sind die Scheiben schmierig. Gut finde ich va den Vergleich zwischen Jungtier und Erwachsenen Stadium in der Größe, denn bei den Skorpions-Krustenechsen und Seitenwindern waren jeweils extra Terrarien hineingestellt.
    Leider konnte ich meinen Hamburgerjung nicht besuchen, die Tapire sind irgendwie vom Erdboden verschluckt. Die Stallungen werden alle von den Ameisenbären genutzt, ua von den beiden Müttern mit Jungtieren.
    Also mein Fazit:Insgesamt war ich von dem Zoo begeistert und werde auf jeden Fall wieder kommen *Kalender rauswühl* und nicht erst wenn das Pantanal fertig ist, leider ohne Riesenotter *schnüf*
    Achja noch was, was sehr Tolles am Zooh!: Es gibt keine Currywurst *hihi*
    weitere Bilder gibt es hier: http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zurich_2009/
    (26.08.2009)
    Sacha:   Eine Frage aus einem anderen Thread, die ich aber - weil sie besser passt - hier beantworte, resp. mich korrigiere:

    @Sven P. Peter: Entgegen meiner ersten Aussage verlegt der Zoo Zürich den Bau der Pantanalanlage doch vor den der neuen Elefantenanlage. Zitat des Zoos: "In diesem Sommer starten die Bauarbeiten zur neuen Anlage Pantanal. Diese südamerikanische Landschaft wird im Herzen des Zoos realisiert. Die Eröffnung ist für 2010/2011 vorgesehen. Derzeit in Planung ist der neue Elefantenpark. Ab 2012/2013 soll die 7-köpfige asiatische Elefantengruppe im Zoo Zürich in einer der heutigen Zoophilosopie entsprechenden Anlage untergebracht sein."

    (09.03.2009)
    Sacha:   @IP66: Genau das wird in Zürich generell gemacht. Man wartet mit dem Abriss resp. Neubau, bis die Fläche gebraucht wird. Siehe alter Bärengraben, siehe altes Raubtierhaus (hier mit Ausnahme der Eisbärenanlage, die ebenfalls erst in einen Picknickplatz umgewandelt wurde), siehe alte Wasservogelanlage usw. usw.

    Dazu passend ein Hinweis: Gestern ist die neue Elefantenanlage vorgestellt worden (siehe www.zoo.ch), die auf der Erweiterungsfläche zu stehen kommt.

    Ob übrigens der erwähnte Paradigmenwechsel kommt, bleibt abzuwarten. Ausserdem ist durch die Umplatzierung der neuen Elefantenanlage der Zoo Zürich kein Geozoo mehr resp. wäre es auch nicht nach dem alten Masterplan (entstanden Anfang der 90er, gedacht bis 2020) geworden, da schon damals Afrika zweigeteilt worden wäre.

    Das Problem ist nun mal (zumindest in der Schweiz), dass (spezielle) Gebäude nach einer gewissen Zeit automatisch unter den Denkmalschutz fallen. Die Vorstellungen bezüglich der Tierhaltung verändern sich jedoch noch schneller. Das bedeutet: Wenn man zu lange wartet, darf man das Gebäude nicht mehr den neuen Haltungsrichtlinien anpassen und muss auf die darin gezeigten Arten verzichten oder an anderer Stelle einen Neubau errichten (wobei ja wie wir wissen Erweiterungsflächen in den meisten Zoos nicht gerade im Ueberfluss vorhanden sind).
    (18.12.2008)
    IP66:   Ich würde den Denkmalschutz in der Schweiz mit der frühen, umfassenden und beispielhaften Inventarisierung, einem hervorragenden Kurzinventar und einer sehr funktionstüchtigen und sachkundigen Denkmalpflegerschaft in vieler Hinsicht vorbildlicht nennen.
    Doch gerade an dem zürcher Antilopenhaus wird das Dilemma deutlich, das entsteht, wenn jede Generation versucht, den Zoo insgesamt neu zu bauen: Das Gebäude ist gut erhalten, gut nutzbar, entspricht allerdings nicht der derderzeitigen Mode eines geographisierenden und vermittels Kunstfels Naturillusionen vermittelnden Spaßzoos. Den Tiere wäre ein Ersatz wohl gleichgültig, und mit dem für die Naturkulisse aufgewendeten Geld ließe sich manch sinnvollere Maßnahme gestalten. Ich denke, man wäre gut beraten, wenn man in Zürich wie in den Generationen zuvor nur Teile des Zoos erneuert, aber keinen Gesamtumbau plant und vor allem mit den Abrissen wartet, bis die jeweiligen Flächen gebraucht werden. Auch Herr Hediger hat zum Amtsantritt einen großen Masterplan veröffentlicht, hat aber recht bald gemerkt, daß dieser die Kräfte seiner Generation überfordert und sich auf eine Reihe von Neubauten beschränkt, die zum großen Teil Zoo- wie Architekturgeschichte geschrieben haben. Die derzeitige Zooleitung scheint mir dagegen besessen von der Idee, keinen Stein auf dem anderen zu lassen, und zwar selbst da nicht, wo sie zum Bau von Neuanlagen außer Stande ist. Damit schafft sie einen Zoo, der mit dem sich schon abzeichnenden Paradigmenwechsel nicht nur alt aussehen wird, sondern nach Gesamterneuerungen schreit und damit in jenen Teufelskreis hineinführt, der in Hannover und Gelsenkirchen derzeit ablesbar ist. Ich sage nicht, daß mit dem Urwaldhaus und der Neugestaltung der Teichlandschaft nicht maßgebliche und eigenständige Lösungen gefunden wurden, ich befürchte aber letztlich eine verbaute Zukunft, wie sie manches deutsche Neubauviertel der 60er und 70er Jahre verkörpert.
    (18.12.2008)
    Sacha:   @IP66: Für die Haltung von Kleinsäugern und Krallenaffen hätte man das Haus durchaus verwenden können. Jetzt kommt aber das grosse Aber:
    Krallenaffen sind im Zoo Zürich bereits anderorts reichlich vertreten. Andere Kleinsäuger hätten zwar durchaus Innen genug Platz zur Verfügung, doch was ist mit den angeschlossenen Aussenanlagen? Erdmännchen auf dem Gelände, auf dem vorher die Dscheladas oder Varis wohnten? Das wäre schon etwas übertrieben und ausserdem liesse sich dies ohne grössere Umbaumassnahmen (da bis anhin der Besucher aus grösserer Entfernung nach unten blickte) kaum machen resp. entspräche nicht mehr dem heutigen Verständnis beim Bau von Zootieranlagen. Zudem ist der Dschelada-Kletterfelsen ja auch schon sehr alt und noch eher ein Wahrzeichen, als es das Kleinaffenhaus war. Sind demzufolge einige Altbauten gleicher als andere?
    Und wie gesagt, wird der Platz dereinst wieder für Tiere genutzt werden. Wahrscheinlich für Huftiere. Sollte man z.B. Arabische Oryx abgeben, nur um ein altes, nicht mehr zweckmässiges und optisch umstrittenes Gebäude zu erhalten? - Da dürfte hier im Forum wohl nicht allzu viele zustimmen.

    Ob sich der Zoo Zürich gegenüber Basel gerne als modern definiert oder nicht, sei dahingestellt. Zu beachten ist, dass der Basler Zolli einiges älter ist und demzufolge auch ältere Bauten vorweisen kann bzw. konnte.
    In einem Punkt stimme ich allerdings zu: Da die Schweiz vor Bombardierungen im II. Weltkrieg bis auf ein paar Irrtümer(?) verschont blieb, hat man teilweise sicher einen etwas anderen Umgang mit Bauten aus den 30er und 40er Jahren. Andererseits gibt es bei uns schon lange den Denkmalschutz.
    (18.12.2008)
    IP66:   Ich denke auch, daß man größere Arten in dem schon zeitgenössischen Bauten gegenüber recht beengten Affenhaus nicht mehr hätte zeigen können. Ich halte es aber nicht für unmöglich, daß man mit der Unterbringung von Krallenaffen, wo für manche Arten händeringend Abnehmer gesucht werden, oder von Kleinsäugern, von denen in Zoos nur wenige Formen zu finden sind, eine für Besucher attraktive Nutzung dieses Gebäudes hätte erreichen können. Hinzu kommt, daß ich das manchenorts angestrebte einheitliche Erscheinungsbild von Zoos für einen Irrweg halte und Altbauten als wichtige Alleinstellungsmerkmale von Zoos sehe. Im zürcher Zoo neigt man wohl dazu, sich gegenüber Basel als besonders modern zu definieren, weshalb der Umgang mit dem überlieferten Baubestand von wenig konservatorischen Rücksichten geprägt war und ist. Ich könnte mir vorstellen, daß viele der Bauten aus der Gründungszeit des Zoos in der zweiten Moderne ein Modell vorgestellt hätten, daß man gegen imitatorische Bauten der Kunstfelszeit ausspielt - doch diese sind nun nicht mehr da. Damit fehlt dem Zoo Zürich wichtiges Material, sich als Kultur- und nicht als Freizeiteinrichtung zu definieren. Leider kenne ich die schweizer Situation zu wenig, um den Stellenwert dieses Problems zu ermessen. In Deutschland ist es allerdings ein großes Dilemma, daß die zoologischen Gärten nach 1945 als Vergnügungsinstutionen betrachtet werden - das hat zur Zookritik der 70er und 80er Jahre beigetragen und führt nun zur Forderung, sie als sich selbst tragende Betriebe zu betrachten und keine Subventionen mehr zu leisten. Ich denke, daß der Umgang mit Zoogeschichte, der Hinweis auf Zeiten, in denen zoologische Gärten vor allem als Kulturinstitutionen gesehen werden und eben auch die Erhaltung von überlieferter Substanz eines der geeignetsten Mittel vorstellt, dem entgegenzuwirken.
    (18.12.2008)
    Sacha:   @IP66: Logischerweise verbessert ein Abriss nur dann die Tierhaltung, wenn gleichzeitig darauf eine neue Tieranlage entsteht, was in Zürich NOCH nicht der Fall ist.
    Ohne Zweifel ist es jedoch so (und ich kenne das alte Kleinaffenhaus von Kindheit an), dass gerade die Platzverhältnisse längst nicht mehr dem aktuellen Wissensstand entsprachen. Besonders die Dscheladas konnten sich im Innern des Gebäudes kaum bewegen und lebten mehr auf- als nebeneinander.

    Ausserdem darf man nicht vergessen: Die MEISTEN Leute gehen in den Zoo, um Tiere zu sehen und nicht tote Materie wie Gebäude. Zumal sich über die "Schönheit" des alten Kleinaffenhauses sicher streiten lässt. Ein Zoo sollte seinen, meist sehr begrenzten Raum den Tieren zur Verfügung stellen und nicht als Museum für Altbauten wirken.
    (17.12.2008)
    IP66:   Immerhin handelt es sich bei dem beseitigten Gebäude um das älteste begehbare Tierhaus des Zoos und das einzige Beispiel eines expressionistischen Tierausstellungsgebäudes in der Schweiz. Daß der Abriß die Tierhaltung verbessert hätte, kann ich nicht erkennen. Besonders ärgerlich finde ich, wenn dergleichen Abrisse zugunsten von Strukturen erfolgen, die man ohne Probleme auch anderenorts hätte unterbringen können. So beraubt man kommende Generationen nicht nur der Kulturgeschichte, sondern schreibt ihr auch noch vor, was sie wann wo zu bauen hat und was sie nicht erben darf. Mich erinnert das an die Vernichtung von Stadtkernen in der Nachkriegszeit.
    (17.12.2008)
    Sacha:   @André Haubrich: Nein, im "Himalaya-Gebiet" des Zoo Zürich hat es keine Huftiere. Zu diesem Bereich gehören Mongolischer Wolf, Sibirischer Tiger (beide UAs nicht gerade passend), Westlicher Kleiner Panda und Schneeleopard sowie diverse Eulen, Satyrtragopane und Himalaya-Glanzfasane.

    Rein theoretisch hätte es da oben sogar noch Platz für eine Tahr-, Takin-, Schraubenziege-, oder Hausjakanlage. Nur ist das noch unbebaute Gelände leider etwas Erdrutschgefährdet...

    @MM: ...vom "Serengetipark" Hodenhagen ganz zu schweigen, oder...?:)
    (16.12.2008)
    Michael Mettler:   @Sacha: Habe ich denn irgendwo behauptet, Hannover sei besser? :-) Nicht mal ein so spezialisierter Zoo wie der Alpenzoo Innsbruck ist hundertprozentig geo-sauber...
    (16.12.2008)
    André Haubrich:   Dann gibt´s aber kein Zoo richtig Geo.
    Solange es nur verfälschte Unterarten sind, habe ich damit eigentlich kein Problem. Hält Zürich eig bei seinem Himalaya-Gebiet auch noch Huftiere oder nur die 4 Raubtierarten?

    (16.12.2008)
    Sacha:   @MM: Oehm, ist es denn mit der Hannoveraner Elefantenherde soviel besser? - Ich glaube nicht. Vom Sibirischen Tiger und dem Nordpersischen Leoparden in Hannovers Indien-Tempel-Anlage will ich erst gar nicht reden.
    Wer im Glashaus sitzt...:)
    (16.12.2008)
    Michael Mettler:   @Sacha: Ich war noch nie in der Masoala-Halle und weiß daher bis auf einige wenige Arten gar nicht, was da noch so alles drin herum wuselt. Aber ein porentief reines Geokonzept gibt es in Zürich eh nicht - nicht mal innerhalb der Elefantengruppe :-)
    (16.12.2008)
    Sacha:   @zollifreund: Ich hätte mich auch über ein möglichst "reines" Geokonzept gefreut, allerdings ergab (gem. Auskunft Zoo Zürich) eine Kosten-/Nutzenrechnung, dass ein kompletter Neubau mehr bringt als an alter Stelle die Anlage aussen UND innen zu vergrössern.

    @IP66: Tut mir leid, da bin ich (grösstenteils) anderer Meinung: Im Gegensatz zum alten Hagenbeck-Eingang war das alte Kleinaffenhaus im Zoo Zürich nie ein Wahrzeichen. In diesem Fall geht die Tierhaltung klar vor dem Erhalt der Bausubstanz. Was zollifreund nicht erwähnt hat, ist, dass der Picknickplatz an dieser Stelle nur provisorisch ist (okay, wir wissen wie lange Provisorien dauern können). Jedenfalls wird der Platz früher oder später für eine Tieranlage genutzt werden. Das gegenwärtige Elefantenhaus soll übrigens in ein Lori/Schmetterlingshaus umgewandelt werden und das gegenwärtige Afrikahaus in ein Ozeanienhaus mit Koalas oder Baumkänguruhs (so denn die Afrikasavanne realisiert wird).

    @Sven P. Peter: Stimmt schon, dass mit den Sittichen hat nicht so ganz hingehauen:) Dafür sind wir in Zürich aber nicht so blöd (oder so arm dran) und geben rare Geländefläche für ein Hotel her. Und die Pfleger müssen auch keine Angst haben, dass sie durch Anlage-Verkleidungen krachen...:)
    Wie übrigens Michael Mettler (leider) schon richtig mit den Aldabra-Riesenschildkröten bemerkt hat, wurde das Geoprinzip sogar in der Masoalahalle nicht besonders genau genommen. Merkwürdigerweise hat MM die Blaustirn-Blatthühnchen und die Rodriguez-Flughunde dabei nicht erwähnt...:)
    (16.12.2008)
    zollifreund:   Im Dickhäuterhaus ( wird in Zürich Afrikahaus genannt) leben immer noch die Spitzmaulnashörner, Zwergflusspferde und Schuhschnäbel. Zusätzlich sind sie noch mit etlichen freifliegenden Vögel ( z.B. Kuhreiher, Furchenschnabel-Bartvogel, Schildturako...) vergesellschaftet.

    Ich finde die Abkehr vom Geo-Prinzip in der Hinsicht schade, dass eine Vergrößerung der Elefantenhaltung in Richtung des bisherigen Kleinaffenhaus möglich ist (und so auch in den vorherigen Plänen auch vorgesehen war).
    Weiter stelle ich mir die Frage, wie die Elefantenhaltung generell in Zürich weiter laufen soll (Herpesproblem)? Sind hier überhaupt Tiertransporte in irgendeine Richtung möglich?
    (15.12.2008)
    IP66:   Der Abriß des Affenhauses ist außerordentlich bedauerlich, da damit erneut ein wichtiges Baudenkmal und zudem ein Bestandteil des Zoogeschichte ohne einen erkenntlichen Nutzen beseitigt wurde. Dergleichen Vergangenheitsvergessenheit steht keinen Zoo gut an, und ich denke auch nicht, daß dergleichen hilft, die Zukunft besser zu bewältigen.
    (15.12.2008)
    Sven P. Peter:   Die Löwin 'Joy' hat ja damals auch schon gezeigt, dass Sittiche und Löwen keine WG bilden sollten.
    Ich finde es nun auch nicht sooo wild, wenn das Geozoo-Konzept etwas gelockert wird, wenn weiterhin so geniale Anlagen wie bisher rauskommen :)
    (14.12.2008)
    Walter Koch:   Lieber das Geo-Prinzip aufgeben, als
    schlechte Haltung für Tiere, die
    weiterhin im Bestand bleiben sollen
    (14.12.2008)
    Oliver Jahn:   Ich war vor über 15 Jahren mal in Zürich, auch im Winter, aber der Zoo hat mir dennoch gut gefallen. Steht denn das Dickhäuterhaus noch und was ist da jetzt drin? Ich habe es damals mit Zwergflusspferd, Spitzmaulnashorn und Schuhschnabel gesehen.
    (14.12.2008)
    zollifreund:   Noch ein Highlight aus dem Tierbestand der Züricher Zoos: Alaotra Halbmaki!
    insgesamt vier Tiere sind gemeinsam bei meinem Besuch durch Masaola gestreift. Es war fazinierden zu beobachten, wie sie sich von einem Baum zum anderen bewegt/gesprungen sind. Und dabei ganz neugierig die Besucher betrachtet haben. Aufgrund solcher Beobachtungsmöglichkeiten bin ich immer sehr begeistert von begehbaren Tropenanlagen, diese Erlebnisse hat man in den herkömmlichen Käfighaltungen einfach nicht. Wobei mir natürlich bewusst ist, dass hier Geduld und Glück vonnöten ist :-)
    (14.12.2008)
    zollifreund:   Letzte Woche war ich wieder mal in Zürich um mir die neu eröffnete Anlage " Afrikanische Gebirge" anzuschauen. Da in der Nacht noch ca. 15 cm Schnee gefallen sind, war es ein wunderschönes Erlebnis. Obwohl dadurch aber auch nur die Dscheladas und zwei männliche Nubische Steinböcke zu sehen waren. ( sind von den Steinböcken noch mehr Tiere vorhanden, bzw. kommen noch Tiere dazu?)
    Die Anlage selbst ist über Wassergräben, durch eine Glasscheibe und durch einen erhöhten Besucherunterstand von verschiedenen Punkten einsehbar. Das Gehege ist sehr reich strukturiert und bietet den Tieren viele Ausweichmöglichkeiten. Insgesamt kann man sich gut vorstellen, dass ein Hochgebirge so aussehen kann.

    Das alte Affenhaus ist leider abgerissen worden, um an dieser Stelle ein Picknickplatz einzurichten!. Diese Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen, da es sicher noch etliche Jahre dauern wird, bis hier die geplante Schmetterlings/Lori-Anlage gebaut wird. Die Kapuziner sind nun ins Menschenaffenhaus ( in die alte Schimpansenanlage) umgezogen. Bin der Meinung, dass die Kapuziner (v.a. mit Hinzunahme der Innen- und Außenanlage der Dscheladas) im alten Kleinaffenhaus besser aufgehoben waren.

    Ansonsten wird nun auch auf dem Zooplan das Gelände unterhalb des "Afrikanischen Gebirges" als Baufläche für die "asiatischen Elefanten" ausgewiesen. Wie das zu den geplanten "Afrikasteppe" passen soll ist auch nicht ganz nachvollziehbar. Aber anscheinend wird hier auch ein sinnvolles geografisches Zookonzept dem Prinzip "möglichst große Elefantenanlage" geopfert.

    Laut Aussage einer Tierpflegerin ist die angedachte Vergesselschaftung der Löwen und Kurzkrallenotter gescheitert, da v.a. die Löwin sich als zu ausdauernde und erfolgreiche Jägerin erwiesen hat ( ihr sind schon ein paar freifliegende Vögel (Krähe, Fischreiher) zum Opfer gefallen...)

    Was mich erstaut hat, ist dass dieser aber insgesamt herausragende Zoo kein eigener Threat hat - den hat Zürich eigentlich schon verdient ... :-)
    (14.12.2008)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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