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    kleinere Parks in Sachsen Anhalt, Sachsen und Thüringen

    Adrian Langer:   https://www.hallelife.de/nachrichten/tierwelt/details/bienenvoelker-ziehen-im-tierpark-petersberg-ein.html

    In Petersberg sind zwei Bienenvölker eingezogen.
    (25.04.2018)
    Adrian Langer:   http://eisenberg.otz.de/web/eisenberg/startseite/detail/-/specific/Traurige-Zeiten-im-Tiergarten-Eisenberg-Emu-Dame-gestorben-314672970

    Der Tiergarten Eisenberg beklagt einige Verluste.
    (24.04.2018)
    Adrian Langer:   http://m.lvz.de/Region/Eilenburg/Freud-und-Leid-im-Tierpark-Eilenburg-Kleiner-Liszt-Affe-ist-tot-Nachwuchs-bei-Wollschweinen

    In Eilenburg musste ein kleiner Liztaffe eingeschläfert werden.
    (17.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.google.de/maps/place/Tierpark+Zabakuck/@52.469707,12.2267282,12.25z/data=!4m5!3m4!1s0x416524aaeb493bb7:0x6e5714998cbaa69f!8m2!3d52.458241!4d12.211159

    Ein Artikel über den Tierpark Zabakuck.
    (15.04.2018)
    Adrian Langer:   Wer nicht will ...... Zum Schluss noch ein Pfau, der sich mir so schön präsentiert hat, dass ich ihn doch fotografieren musste!
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   Nachwuchs gab es sehr viel! Auch die Störche (hier glaube ich fast, dass es Wildtiere sind) saßen auf ihrem Nest.
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   Ah dann kann ich vielleicht noch den separat sitzenden Vater mit anfügen.
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   Hmm wohl zu dick für das Bild! Vielleicht doch lieber den ganzen Familienverband?
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   Mann ist der dick Mann! Die Hutaffen sahen allgemein etwas überernährt aus (vermute mal, dass es sich dabei besonders um die älteren Tiere gehandelt hat) einige sahen nämlich wie \"normale\" Affen aus.
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   Der Vater war auch ganz besonders \"stolz\".
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   Bei dem schönen Wetter habe ich mir heute den Tierpark in Eilenburg angesehen. Ein sehr schöner kleiner Tierpark, der besonders auf Haustiere und heimische Tierarten setzt. Allerdings gibt es auch einige Exoten. Darunter Liztaffen, Grünflügelaras, Penantsittiche und mein größtes Highlight Indische Hutaffen. In diesem Jahr soll noch das Tropicana (vom Terpark größtenteils aus spenden errichtet) eröffnet werden. Hier werden dann Liztaffen, Grüne Leguane, Abgottschlangen, Vogelspinne und verschiedene Heuschrecken einziehen.
    Anbei Mangalitzaschwein (blond?) mit Ferkeln.
    (14.04.2018)
    Adrian Langer:   http://www.lvz.de/Region/Delitzsch/Tiergarten-Delitzsch-bekommt-neue-Voliere

    In Delitzsch wird eine neue Voliere errichtet.
    (13.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.mz-web.de/koethen/arbeiten-im-koethener-tierpark-neue-gehege-und-anlagen--umgestaltung-setzt-sich-fort-29955818

    In Köthen wird fleißig gebaut.
    (03.04.2018)
    Adrian Langer:   https://www.volksstimme.de/lokal/stendal/tiergarten-stendal-kiosk-kosten-weiter-umstritten

    In Stendal gibt es weiter Diskussionen zur Einrichtung des Kiosks.
    (03.04.2018)
    W. Dreier:   Noch zur ``neuen Tierart ``Mini-Zoo Aue``: zum Vergleich Wildmeerschweinchen im TP Berlin
    (28.03.2018)
    Adrian Langer:   https://www.mz-web.de/wittenberg/tierpark-in-wittenberg-eine-million-fuer-die-heimat-29930986

    In Wittenberg wurde nun ein sehr treuer Spender geehrt.
    (27.03.2018)
    Oskar Schwitters:   Das abgebildete Tier ist tatsächlich definitiv ein Aguti, vermutlich ein Azara-Aguti.
    (26.03.2018)
    Adrian Langer:   https://www.blick.de/erzgebirge/neue-bewohner-im-zoo-der-minis-artikel10167584

    In Aue gibt es eine neue Tierart. Nur habe ich etwas an den Augen oder nur keine Ahnung? Sind die Tere auf den Bildern nicht Agutis (zwar Meerschweinverwandte aber Vorfahren vom Hausmeerschwein???????????)?
    (26.03.2018)
    W. Dreier:   Röhrenaal
    (19.03.2018)
    W. Dreier:   Korallenabschnitt
    (19.03.2018)
    W. Dreier:   Korallenabschnitt
    (19.03.2018)
    W. Dreier:   Eigentlich Skilauf in Oberwiesenthal - aber zunächst butterweicher Schnee, dann - 12°c, Nebel, Sichtweite 15 m, Schneefall.
    Also Meeresaquarium: das in Deutschland Höchstgelegene! Vor ca 4 Jahren Erstbesuch. Viele der Reklametiere des Flyers lebten nicht mehr (Hai, Nautilus,Feuerfisch ) - dennoch weiterhin besuchenswert. Die spezielle Leistung dürfte das Wachstum und die Vielfalt der Korallen sein! Eigenwerbung: das längste Korallenbecken in Deutschland (an die 17 Meter !) Neben Korallenfischen (Kugel-, Koffer-, Kaiser-, ``Nemoarten`` und Doktorfischen) auch Seepferdchenzucht, Sandröhrenaale. Dazu Baumsteigerfrösche, Vogelspinnen, viele Schrecken, Käfer, Gottesanbeter, Jemen und Pantherchamäleon, Stumpfkrokodile. Preis 8 Euro.
    (19.03.2018)
    Adrian Langer:   https://mobil.mz-web.de/saalekreis/tierpark-petersberg-welche-tiere-in-die-neue-australien-anlage-kommen-29861328?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=tierpark&tbm=nws&oq=tier&gs_l=mobile-heirloom-serp.1.1.41l3j0l2.9354.10288.0.11248.6.6.0.0.0.1.221.1013.0j4j2.6.0....0...1c.1.34.mobile-heirloom-serp..2.4.666.c37NNLjDq-U

    In Petersberg wird bald die neue Australienanlage eröffnet.
    (17.03.2018)
    Adrian Langer:   http://arnstadt.thueringer-allgemeine.de/web/arnstadt/startseite/detail/-/specific/Hoehere-Eintrittsgelder-im-Tierpark-Arnstadt-660801589

    In Arnstadt wird es jetzt teurer.
    (17.03.2018)
    Adrian Langer:   http://www.sz-online.de/nachrichten/weisse-kaengurus-im-tierpark-meissen-3894918.html

    Meißen hat sich eine neue Gruppe Kängurus besorgt.
    (09.03.2018)
    Adrian Langer:   https://www.insuedthueringen.de/region/suhl_zellamehlis/suhl/Aus-Suhler-Tierpark-ausgebuexter-Steinbock-ist-noch-in-Freiheit;art83456,6018065

    Ein weiterer Steinbock entkam aus dem Tierpark.
    (09.03.2018)
    Adrian Langer:   https://mobil.mz-web.de/merseburg/obergrenze-fuer-ziegen--so-soll-im-tierpark-in-merseburg-gespart-werden-29816834?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=tierpark&tbm=nws&oq=tier&gs_l=mobile-heirloom-serp.1.1.41l3j0l2.10014.11078.0.12161.6.6.0.0.0.1.184.992.0j6.6.0....0...1c.1.34.mobile-heirloom-serp..1.5.868.l2Q2YuWLKlw

    In Merseburg müssen Gelder gespart werden.
    (05.03.2018)
    Adrian Langer:   http://m.lvz.de/Region/Geithain/Fazit-in-Geithain-Viele-Impulse-fuer-den-Tierpark-und-eine-zweite-Runde

    Gespräche zur Entwicklung in Gaithain.
    (28.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.mz-web.de/hettstedt/petra-wernickes-letzter-wunsch-tierpark-walbeck-kann-neues-gehege-errichten-29739790

    Auch im kleinen Walbeck passiert was.
    (22.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.mz-web.de/koethen/neubau-im-koethener-tierpark-eu-foerdergelder-in-hoehe-von-200-000-euro-beantragt-29737506

    In Köthen wurden Fördergelder von der EU beantragt.
    (21.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.radioerzgebirge.de/beitrag/spenden-tresor-im-auer-zoo-der-minis-ausgeraeumt-525003/

    Im Zoo Aue wurde eingebrochen.
    (20.02.2018)
    Adrian Langer:   http://www.lvz.de/Region/Delitzsch/Suche-nach-neuer-Baerin-laeuft

    Delitzsch sucht eine neue Bärin (nach Möglichkeit einen Grizzly).
    (13.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.radioleipzig.de/beitrag/tiergarten-in-delitzsch-mit-besucherrekord-523568/

    Delitzsch feiert bereits den ersten diesjährigen Besucherrekord.
    (08.02.2018)
    Adrian Langer:   https://www.blick.de/erzgebirge/es-gibt-nachwuchs-im-zoo-der-minis-artikel10123832

    Im Zoo der Minis gab es nun nach einem Rüsselspringer weiteren Nachwuchs.
    (06.02.2018)
    W. Dreier:   @E. Grafe: eine schöne Fuchsaufnahme! Und der Tigerschwanz!
    (28.01.2018)
    Emilia Grafe:   Und zuletzt einer der Rotfüchse in der 2012 eröffneten Anlage zwischen den Wildschweinen und den Weißstörchen.
    (28.01.2018)
    Emilia Grafe:   Die Nasenbäranlage
    (28.01.2018)
    Emilia Grafe:   Der Tigerkater
    (28.01.2018)
    Emilia Grafe:   Die besagten Nandus
    (28.01.2018)
    Emilia Grafe:   Ich habe mich gestern mit den ÖV aufgemacht zum Erstbesuch des Tiergartens in Stendal. Ich finde fast nur für den Weg durch den Stadtpark zum Tiergarten lohnt sich die Fahrt. Ansonsten finde ich überzeugt der Park vor allem mit sehr schön strukturierten Gehegen und wirklich wahnsinnig gelungener Beschilderung und vielen Informationstafeln, sodass der kleine Tiergarten seinem Bildungsauftrag wirklich total gerecht wird. Auch die neue Nutzung des ehemaligen, im altmodischen Stil stehenden Fuchskäfigs finde ich sehr gelungen, da diese Anlage nun komplett zu Informationszwecken dient und die Aufgaben von Zoos und Tiergärten erklärt, die Geschichte des Parks darstellt, sowie erklärt, dass eben solche Gitterkäfige mit Betonboden mit mehr zeitgemäß sind.
    Zum Tierbestand: Bei den Amurtiger nur noch der, in Schwerin geborene, Kater Buran und seine Tochter Taina (natürlich getrennt) in der schönen Außenanlage. Die Baribale, die doch selten in deutschen zoologischen Einrichtungen gehalten werden, befinden sich in der Winterruhe, in eine der Innenanlagen hat man allerdings einen kleinen Einblick, sodass man einen Bär dennoch zu Gesicht bekommt. Auch die Nasenbäranlage finde ich wirklich schön, auch wenn sie nicht ganz so in den natürlichen Park passt.
    Nachwuchs wie in eigentlich fast allen Parks bei den Afrikanischen Zwergziegen und auch bei den Minischweinen. Auch min. 3 jüngere Tiere bei den Totenkopfäffchen, die in einer recht großen, scheinbar also auch gut züchtenden Gruppe gehalten werden.
    Von der ZTL abweichend sah ich nur keine Kolkraben mehr, sondern in deren ehemaligen Voliere drei Europäische Turmfalken. Außerdem freilaufend auf dem Gelände Helmperlhühner und bei den Alpakas auf der Anlage die gewohnte Vergesellschaftung mit Nandus (dafür wahrscheinlich keine Emus mehr). Auch Farbrennmäuse sah ich nicht.
    Fazit: Ein rundum schöner kleiner Tiergarten mit durchaus interessanten Arten (Wanderu, Amurtiger, Mantelpavian, Rotbauchtamarin, Baribal, Kaschmirziege..), der durch gut strukturierte Anlagen und sehr informative Beschilderung überzeugt und für den ich auch ein paar Euro mehr Eintritt zahlen würde.
    Anbei ein Bild des umgestalteten ehemaligen Fuchskäfigs.
    (28.01.2018)
    Adrian Langer:   http://m.lvz.de/Region/Delitzsch/Tiergarten-Delitzsch-Baerin-Susi-muss-eingeschlaefert-werden

    In Delitzsch musste die Bärin eingeschläfert werden.
    (22.01.2018)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Tierpark-bekommt-neue-Vogelvoliere-artikel10104844.php

    Noch ein besserer Artikel zum Minizoo!
    (17.01.2018)
    Adrian Langer:   https://www.tag24.de/nachrichten/aue-besucher-rekord-und-neue-bewohner-wir-sind-die-neuen-im-zoo-der-minis-baerbel-schroller-423815

    Im Zoo der Minis feiert man einen Besucherrekord!
    (17.01.2018)
    Emilia Grafe:   Dann halt noch ein Versuch
    (15.01.2018)
    Emilia Grafe:   Viele \"wilde\" Spatzen/Haussperlinge und auch einige Meisen nutzen das Angebot der aufgehängten Futterkugeln im Park.

    (15.01.2018)
    Emilia Grafe:   Palästina- Stachelmaus
    (15.01.2018)
    Emilia Grafe:   Am Wochenende stand mein erster größerer Ausflug des Jahres an. Erfreulicherweise bei strahlendem Sonnenschein war also erst der Besuch im Tiergarten in Schönebeck dran, bevor es dann noch nach Magdeburg ging.. Es war mein Zweitbesuch dort und wird auch definitiv nicht der letzte gewesen sein, da auch ich den Park vor allem für den Tierbestand und auch für die wirklich schön gestalteten Gehege schätze. Gerade mit dem Vorhaben, solange Besuche dorthin zuführen bis ich alle Tiere in der Schau einmal gesehen habe, wird es wohl noch einige Besuche geben (ich hatte bei den Flughörnchen noch kein Glück) :) Zudem wird derzeitig gegenüber der Wildkatzen gebaut, soweit ich das erkennen konnte, sodass man sich hoffentlich auch bald wieder über eine neue Anlage freuen kann. Den, laut der Facebook- Seite, Ende November geborenen Visaya- Pustelschwein Nachwuchs sah ich leider nicht, dafür gab es aber für mich eine Erstsichtung von Rothörnchen (Bild anbei).
    Der Park war bei dem guten Wetter trotz 0 Grad Celsius überraschend gut besucht.
    (15.01.2018)
    Adrian Langer:   http://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha/startseite/detail/-/specific/Bei-den-Rhoenschafen-im-Gothaer-Tierpark-wurden-Zwillinge-geboren-1099673868

    In Gotha gibt es Nachwuchs bei den Rhönschafen!
    (14.01.2018)
    Adrian Langer:   https://mobil.mz-web.de/koethen/umbau-im-tierpark-koethen-arbeiten-schaffen-mehr-platz-fuer-eulen-quintett-29469154?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=tierpark&tbm=nws&oq=tier&gs_l=mobile-heirloom-serp.1.1.41l3j0l2.11818.13237.0.14375.6.6.0.0.0.0.292.1365.0j1j5.6.0....0...1c.1.34.mobile-heirloom-serp..2.4.808.omDYs2Y4IQk

    In Köthen wird gebaut!
    (12.01.2018)
    Adrian Langer:   Immer gerne! :)

    https://m.volksstimme.de/lokal/halberstadt/tiergarten-letzter-wolf-zieht-aus

    In Halberstadt gibt es keine Wölfe mehr!
    (11.01.2018)
    Oliver Muller:   Da sind ja auch gleich mehrere gute Nachrichten in dem Artikel!

    Danke an Adrian Langer für das Fundstück!
    (10.01.2018)
    Adrian Langer:   https://www.mz-web.de/koethen/zucht-im-tierpark--syrischer-braunbaer-soll-vor-dem-aussterben-bewahrt-werden-29460394

    In Köthen beginnt man ab jetzt das Projekt Erhaltungszucht für den Syrischen Braunbären. Interessant ist dabei, dass man auf Neuzugänge aus Armenien hofft!
    (10.01.2018)
    Adrian Langer:   http://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha/startseite/detail/-/specific/Ein-neues-Rhesusaffen-Gehege-ist-erstes-Jahresziel-im-Tierpark-2085525631

    In Gotha entsteht ein neues Gehege für Rhesusaffen! Dafür ist aber der Mohrenmakak gegangen!
    (04.01.2018)
    Adrian Langer:   http://www.sueddeutsche.de/news/politik/kommunen---delitzsch-besucherrekord-im-tiergarten-delitzsch-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180103-99-487774

    Auch Delitzsch verzeichnet einen Rekord!
    (03.01.2018)
    Adrian Langer:   http://www.lvz.de/Region/Eilenburg/Eilenburger-Minizoo-zaehlt-2017-erstmals-ueber-71.000-Gaeste

    Eilenburg feiert einen neuen Besucherrekord!
    (03.01.2018)
    Adrian Langer:   https://www.sz-online.de/nachrichten/tierpark-jetzt-ein-mann-unternehmen-3847752.html

    In Meißen bleiben die Fördergelder aus!
    (28.12.2017)
    Adrian Langer:   https://www.blick.de/westsachsen/neuer-rekord-im-amerika-tierpark-ist-bereits-sicher-artikel10088204

    Limbach hofft auf einen neuen Besucherrekord in diesem Jahr!
    (27.12.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/OBERES-VOGTLAND/Mini-Igel-finden-im-Tierpark-Unterschlupf-artikel10086745.php

    Klingenthal hat neue Bewohner!
    (23.12.2017)
    W. Dreier:   Die ``Polarwölfe`` geistern also wie weiße Geister weiter durch die Landschaft - pardon - unsere Zoos und Tierparks
    (01.12.2017)
    Adrian Langer:   https://www.tag24.de/nachrichten/limbach-oberfrohna-tierpark-tropenhalle-polarwoelfe-tiere-neu-flamingos-bisons-klaus-eulenberger-389403

    Limbach startet nun mit dem nächsten Großprojekt!
    (01.12.2017)
    Adrian Langer:   https://m.volksstimme.de/lokal/stassfurt/kommunalpolitik-mehr-geld-fuer-tiergarten-in-stassfurt

    Der Zoo Staßfurt soll mehr Geld bekommen! Erstaunlich finde ich, dass der Vorstoß (wahrscheinlich) von einem AFD Politiker kommt! Laut Wahlprognose waren die ja am schlechtesten gegenüber Zoos eingestellt!
    (25.11.2017)
    Adrian Langer:   https://www.insuedthueringen.de/region/thueringen/thuefwthuedeu/Zukunft-fuer-Ohrdrufer-Wolfs-Mischlinge-Worbiser-Baerenpark;art83467,5819574

    Mischlinge zwischen Wolf und Hund in der Nähe von Ohrdruf sollen nach Worbis in den Bärenpark umgesiedelt werden! Ich hoffe sehr, dass es klappt und die Tiere nicht getötet werden!
    (08.11.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Naturschuetzer-Erweiterung-des-Tierparks-ist-denkbar-artikel10034764.php

    Einer Erweiterung von Limbach steht anscheinend nichts im Weg!
    (24.10.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Neuer-Leopard-in-altem-Gehege-Tierpark-in-der-Kritik-artikel10032857.php

    Die Anschaffung des Leoparden stößt auf Kritik!
    (21.10.2017)
    Adrian Langer:   http://www.mz-web.de/koethen/engagement-des-tierparks-seltener-syrischer-braunbaer-soll-erhalten-bleiben-28609054

    Es soll bald ein Zuchtbuch für die Syrischen Braunbären erstellt werden!
    (21.10.2017)
    Adrian Langer:   https://www.blick.de/westsachsen/neuer-besucherrekord-im-amerika-tierpark-artikel10032103

    Limbach kann ein deutliches Besucherplus verzeichnen!
    (20.10.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Eine-asiatische-Raubkatze-fuer-den-Amerika-Tierpark-artikel10030422.php

    Limbach hat entgegen aller Erwartung einen Amurleoparden aufgenommen! Zukünftig sollen aber Pumas in den Tierpark einziehen!
    (19.10.2017)
    Adrian Langer:   http://www.lvz.de/Region/Delitzsch/Delitzscher-Tiergarten-Besucheransturm-und-neuer-Stall-fuer-die-Trampeltiere

    Ein Überblick über Neuerungen in Delitzsch und Eilenburg!
    (18.10.2017)
    Adrian Langer:   Zuletzt die Greifvogelvoliere! Hätte etwas größer sein können aber fande die Idee und Umsetzung an sich nicht schlecht! Ich hoffe ähnliche Volieren werden auch weiter errichtet!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Waschbär! Hier sei darauf hingewiesen, dass bei der Beschilderung stets auf die Gefahr der Neozoenbildung ausgewiesen wurde (würde bei Wegfall der Art auch nicht mehr betrieben werden)! Da auch nicht in neue Gehege für diese Tiere investiert werden dürfte kann ich mir vorstellen, dass auch Fundtiere dann nur ein tristes Leben führen werden!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Marderhunde! Diesem Park dürfte die neue EU-Verordnung doch sehr schaden, da Neozoen einen großen Bestand an Arten stellen! Ich hoffe ja immernoch auf Ausnahmeregelungen oder hoffe, dass hier ein adäquater Ersatz beschafft werden kann! (Zumal die Tiere aus diesen gehegen nicht entkommen dürften!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Luchse voll entspannt!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Dammwild! Interessant war, dass ein weißer Hirsch und dunkle Kühe dabei waren!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Mangalitzaschwein!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Meine zweite Station heute Tierpark Petersberg (nahe Halle)! Hier wurde schon einiges getan es ist aber noch ausbaufähig! Eindeutig neu sind die Anlagen für Luchse, Weiße Wölfe, Gemeinschaftsanlage von Mäusebussard und Uhu sowie eine begehbare Anlage für Parmawallabys und Sittiche (wurde gerade wieder saniert!). Besonders interessant fande ich, dass die Stachelschweine mit bereitgestelltem Futtermaterial gefüttert werden konnten!
    Anbei Gemeinschaftsanlage von Weißnackenkranich, Muntjak und diversen Entenarten!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Letztes Bild zu Delitzsch die zwei alten Eseldamen! Das fordere Tier zeigt eine starke Skolleose! Ich hoffe hier wird ein Leiden nicht durch starke Besucherbeliebtheit verlängert!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Fuchsmangustennachwuchs!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Der letzte Grizzlybär Europas ...... :D Naja nein aber einer der letzten! Ich fande tatsächlich, dass er im Vergleich zu den Europäern die ich bisher gesehen habe doch größer und stattlicher wirkte! (könnte aber auch am Alter liegen)
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Die zwei Skunke! Mir ist aufgefallen, dass die Tiere sehr hell sind! Ist das eine Alterserscheinung oder einfach eine Farbmorphe ?
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Anlage für Grüne Paviane! Fand ich für diese Art sehr gut geschnitten! Zumal ich bisher nur relativ kleine Paviananlagen kenne!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Heute war ich in Delitzsch einer kleinen Stadt nahe Leipzig und Halle! Der Tierpark hier hat mir sehr gut gefallen! Die kleine Fläche wurde gut genutzt und kann durch Tierbestand und weitere Renovierungen überzeugen! Erstsichtungen hier waren für mich Grizzlybär, Skunke und Haubenkapuziner! Weitere Arten die ich sehr spannend fand waren die Grünen Paviane, Elenantilopen, Europäischer Nerz (wieder nicht gesehen!) und Fuchsmangusten! Ich denke hier wird sich in den nächsten Jahren noch einiges tuen und die letzten \"schlechten\" Anlagen verschwinden!
    Anbei Haubenkapuziner!
    (28.09.2017)
    Adrian Langer:   Katzenhai als Vertreter der Mündungsbewohner der Elbe!
    (27.09.2017)
    Adrian Langer:   Brazzameerkatze mit Nachwuchs!
    (27.09.2017)
    Adrian Langer:   Klippschliefer und Kapborstenhörnschen!
    (27.09.2017)
    Adrian Langer:   Heute war ich im Tierpark Wittenberg! Ein wirklich sehr kleiner Tierpark! Diesem stehen nämlich nur rund 0,5 Hektar zur Verfügung! Finanziert wird er nur durch Spenden und Zuschüsse der Stadt (Eintritt frei) daher sind einige Anlagen auch ziemlich Sanierungsbedüftig!
    Allerdings befindet sich im Tierpark eine schöne Artenauswahl! Besonders der Krallenaffenbestand (Springtamarin, Rotbauchtamarin, Weißgesichtseidenaffe, Zwergseidenäffchen, Rotkopflöwenäffchen und Liztäffchen) fällt auf! Weitere Arten sind Totenkopfaffen, Schweinsaffen, NAsenbären, Nerze, Brazzameerkatzen, Kattas, diverse Nager und einige Eulenarten! Es gibt sogar ein kleines Aquarium, welche den Fischreichtum in der Elbe thematisiert! Anbei Zwergseidenaffe!
    (27.09.2017)
    Oliver Muller:   Laut ZTL leben noch in mehreren kleinen Tierparks sowie in den Zoos von Köln, Sofia und Decin Grizzlybären.
    (17.09.2017)
    Adrian Langer:   http://m.lvz.de/Region/Delitzsch/Patenschaft-fuer-Delitzscher-Grizzlybaer-Knicki

    In Delitzsch lebt der letzte Grizzlybär Europas? Ich glaube hier handelt es sich doch um eine Übertreibung!
    (17.09.2017)
    Adrian Langer:   https://www.tag24.de/nachrichten/limbach-oberfrohna-aue-chemnitz-hirschfeld-tierpark-amerika-zoo-minis-besucher-rekord-attraktionen-335526

    Eine kurze Übersicht zu kleineren Parks in Sachsen!
    (16.09.2017)
    Adrian Langer:   http://m.sz-online.de/nachrichten/goerlitzer-tierpark-trauert-um-luchs-toni-3767602.html

    Mit dem Tot des letzten Tiers endet die Luchshaltung in Görlitz!
    (07.09.2017)
    Oliver Muller:   @Adrian Langer: Nein, die Leoparden waren etwas oberhalb davon, näher am Wirtschaftshof. Ich habe deren Behausung auch als eher altmodischen Käfig in Erinnerung, den wird man sicherlich nicht einfach nur neu besetzen.
    (04.09.2017)
    Adrian Langer:   https://www.welt.de/regionales/sachsen/article168161959/Nachwuchs-und-Besucherplus-im-Zoo-der-Minis-in-Aue.html

    Im Zoo der Minis gab es ein starkes Besucherplus!
    (31.08.2017)
    Adrian Langer:   Ist das auch der Platz wo vorher die Chinaleoparden lebten?
    (31.08.2017)
    Oliver Muller:   Hier die Planskizze, die ich 2012 im Tierpark abfotografiert habe. Die Jaguare sind unten in der Mitte auf der Insel genannt.
    (31.08.2017)
    Adrian Langer:   Vielleicht wird das Vorhaben zur Vermeidung höherer Kosten noch gekippt und es ziehen doch Pumas ein! Wäre ja nicht der erste Masterplan, der nicht eins zu eins übernommen wird!
    (30.08.2017)
    Oliver Muller:   Der Masterplan sagt Jaguar...
    (30.08.2017)
    Adrian Langer:   Ich habe bisher keinen Masterplan gefunden! Ich tippe aber auch eher auf Pumas, da dann das Gehege ja nicht umgestaltet werden müsste!
    (30.08.2017)
    Oliver Muller:   Was war denn im Masterplan vorgesehen? Ich tippe ja stark auf Pumas, wegen der Kosten für das Winterquartier (Hundehütte statt Warmhaus).
    (29.08.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Leopardin-im-Tierpark-Limbach-Oberfrohna-eingeschlaefert-artikel9987149.php

    In Limbach Oberfrohna ist der letzte Chinaleopard gestorben! Der Tierpark will jetzt auf Pumas oder Jaguare umstellen! Ich würde persönlich Pumas favorisieren!
    (29.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.sz-online.de/nachrichten/zoo-ohne-grenzen-3760450.html

    Vielleicht auch zum Stichwort Neozoen! Im Tierpark Görlitz zieht sich der Bau eines Zauns nach EU-Norm noch weiter hin!
    (29.08.2017)
    Adrian Langer:   https://www.tag24.de/nachrichten/tierpark-eilenburg-dobermann-huendin-adoptiert-ziegen-baby-weisschen-321683

    Nachdem in Ramat Gan ein Schopfmakak ein Huhn adoptiert hat musste ja nachgelegt werden! In Eilenburg hat ein Dobermann eine kleine Ziege adoptiert!
    (27.08.2017)
    Adrian Langer:   http://www.sz-online.de/nachrichten/tierpark-droht-2018-das-aus-3757600.html

    Der Fortbestand des Tierparks Meißen scheint nicht gesichert!
    (25.08.2017)
    Adrian Langer:   http://mobil.mz-web.de/koethen/tierpark-koethen-stadtratsausschuss-lehnt-neuen-zuschussvertrag-ab-28217864?originalReferrer=

    Der Tierpark erhält zunächst keine Zuschüsse vom Köthener Stadtrat!
    (24.08.2017)
    Adrian Langer:   http://m.lvz.de/Region/Eilenburg/Tropicana-Bau-in-Eilenburg-Derzeit-werden-noch-80-000-Euro-Spenden-gebraucht

    In Eilenburg soll bald der Bau des Tropicana starten!
    (16.08.2017)
    W. Dreier:   @ MM: Nochmals Dank - also doch eine Erstsicht! Werde gleich nachschauen.
    (27.07.2017)
    Michael Mettler:   Da Schönebeck laut Zootierliste Wild-Goldhamster hält, war das eigentlich sogar eine \"wertvollere\" Sichtung als Feldhamster...!
    (26.07.2017)
    W. Dreier:   @ MM: Verspäteten Dank für die Korrekturvom 19.6. - also Goldhamster! Und ich war so glücklich! Endlich eine neue Erstsichtung - dachte ich. Mußten die hübschen kleinen Kerlchen als Ersatz dienen.
    (26.07.2017)
    Adrian Langer:   http://www.mz-web.de/burgenlandkreis/dauerregen--ueberflutet--tierpark-memleben-bleibt-geschlossen-28068980

    Der Tierpark Memleben bleibt fürs erste geschlossen!
    (26.07.2017)
    Michael Mettler:   @W. Dreier: Ich nehme mal an, der \"Felshamster\" im Text sollte ein Feldhamster sein, aber das Tier auf dem Foto ist keiner - Feldhamster haben eine schwarze Unterseite. Das ist ein Goldhamster...!
    (10.06.2017)
    W. Dreier:   Zuletzt vor 5 Jahren letztmalig gesehen: Viscachas
    (10.06.2017)
    W. Dreier:   Kaum in Ausstellungen zu sehen - und dann noch am Tage: Europ. Flughörnchen
    (10.06.2017)
    W. Dreier:   Dass Schönebeck nicht nur ein Geheimtipp für Nagetierfans ist, dürfte sich herumgesprochen haben, aber auch andere Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Zudem ist ständige Bewegung im Tierbestand (positiv gemeint) und im Baugeschehen zu beobachten. Letzteres ist für die wenigen Mitarbeiter nicht einfach, da weder große materielle noch finanzielle Mittel existieren dürften: dennoch sind immer wieder neue moderne und strukturelle sehr gute Anlagen in letzter Zeit entstanden. Außerhalb einer bemerkenswerten in- und außereuropäischen Nagetiersammlung wird auch schützenswerten Tieren Asyl geboten, die in den ``großen Zoos`` wenig Beachtung finden, da sie außerhalb des Puklikumsinteresses angesiedelt sind. So wird eine single-Gruppe mesopotamischer Damhirsche als Gebpool gehalten, vor weniger Zeit kamen Visayapustelschweine, die jetzt bereits Nachwuchs hatten. Man würde gern weiter züchten, doch ist die ?Warmstall-Kapazität`` beschränkt.

    Was gibt es zu sehen (und meistens züchtend )? Peru-Hasenmaus (1 Tier), Pakas (mit juv), Zwergmaras, Nutrias, Schneehasen, Flughörnchen, afrikan. Buschhörnchen, Ziesel, Bergmeerschweinchen, wilde MS, Münster MS, Azara-Agutis, Stachelschwein, Baummarder, Fuchs, Wildkatzen in neuer Anlage, Yukatanhörnchen (leider im geringen Regen stillsitzend), Viscachas mit 2 juv, - dazu Brandmäuse, Zwergmäuse, Fettschwanzmaus, Stachelmaus und ---Feldhamster! Die habe ich vor 60 Jahren in MacPomm noch lebend gesehen, vor 45 Jahren zu Tausenden in der Magdeburger Börde - breit gefahren auf den Straßen - und nun gibt es Zuchtprogramme!

    An Vögeln Kaukasusfasan (colchicus), Goldammer, Kiebitz, Rebhuhn, Baumfalke, Wiedehopf, Schleiereule, Turteltaube, dazu Haustiere - die üblichen plus girgentanische Ziegen.

    Anbei: Felshamsternachwuchs

    (10.06.2017)
    W. Dreier:   Gewalttour: 4 Zoos an einem Tag! Geht das? Wenn man aber bereits einige Besuche in der Vergangenheit getätigt hat und auch durch das Forum Informationen hat, ist das nicht so ein Problem, schon gar nicht mit den Entfernungen: Bernburg - Staßfurt - Schönebeck - Magdeburg (alles in rund 50 km Entfernung).

    Nur das Wetter - vom Licht hergesehen - hätte besser sein können.

    2. Tierpark Staßfurt (Erstbesuch) : Träger ist die `` Lebenshilfe - Bördeland GmbH`` - dadurch ist die Betreuungsstärke sehr hoch - besonders auch in der Gaststätte. Nach dem Besuch kam in der anheimelnden Gaststätte sofort eine Kraft - alles lief wie am Schnürchen. Entsprechend machte der gut bebaumte Park (Luisenpark) einen sauberen Eindruck, wenn auch einige Ecken noch alte Überbleibsel hatten (Gründung 1954). Neben dem Restaurant entzückte das Tropenhaus, ein Rundbau; der in jedem großen Zoo stehen könnte: Husaren, Grüne Meerkatzen, Apella-Kapuziner, dazu Grüner Leguan, Steppenwaran in zentralen Bereich, Äskulapschlange, Wickelbär. Unmittelbar daneben ein sehr gut mit verschiedenen Sittichen und kl. Alexanderpapageien besetzter begehbarer Trakt. Dazu sprechende Graupapageien und fast wie nunmehr überall Gebirgsloris. Die Anlage ist 5 ha groß, doch ließ sich ein großer Part mit Trampeltieren und Ponys verschmerzen, so dass man mit Fotografiererei in einer Stunde alles gesehen hat, zumal viele Kinder-gerechte Anlagen mit Haustieren besetzt waren (Hühner, Gänse, Alpakas, Ziegen Schafe, Minischweine, Kaninchen, Dingo etc.) Eine begehbare Kattaanlage machte einen netten Eindruck, wenn auch etwas unterbesetzt. Dazu dann noch Lisztäffchen. Ziel von uns waren die Hörnchen, wenn auch die Rothörnchen sich versteckten - aber eine Neusichtung dann: die hübschen Costa-Rica-Grauhörnchen, dazu Zwergstreifen - Himalayahörnchen (swinhoe) und Prevosth. Einige Eulen, Flammenkopf-Bartvogel, Maras, Nasenbär, natürlich Surikaten, Präriehund, Stachelschwein und immerhin Wickelbär (natürlich schlafend) rundeten den Bestand ab. Schlafend dann auch eine Salzkatze, die wohl über TP - Aschersleben hierher gelangt sein könnte.

    Abfahrt von der A 14 in 10 Minuten, auch ohne GPS kein Problem. Preis: 1,90 Euro - aber (gern bezahlt) 1 Euro Fotoerlaubnis (wir stürzten ja schon mit großer Erwartung und dem Apparat vor dem Bauch an die Kasse.) Ein hübscher kleiner Park - und wichtig in der Region für viele Menschen.

    Anbei : Costa -Rica-Grauhörnchen

    (09.06.2017)
    Ronny:   @WolfDrei: Du hast noch den Senegal-Triel vergessen sowie züchtende Sumpfluchse ;).
    (07.09.2015)
    WolfDrei:   Ansonsten ein erfreuliches Lustwandeln - zumal der negative Wetterbericht nicht erfüllt wurde.
    10 ha; 100 000 Besucher. Zum Großteil naturnahe und große Anlagen - auch die Jaguaranlage. Viele alte Anlagen wurden modifiziert und neu besetzt (große Bärenanlage, in der alten jetzt Stachelschweine; neue Luchsanlage), eine große Buntmarderanlage; große Anlagen für alle Wiederkäuer - und welches Grün des Grases! Welch ein Baumbestand - dazu mit botanischen Besonderheiten und alle benannt. Umfangreiche Beschilderung.
    Und eine Limikolenanlage mit Wellengang!
    Besonderheiten: schwarzer Jaguar und Sumpfluchs, züchtende Amurkatzen; Dahomey-Rinder; Amerikanische Stelzenläufer; Swinhoe-Fasan; Teminck-Tragopan; Soay-Schaf; Ovambo-Ziege, Züchtende Rabengeier, Mähnenspringer und Zwergseidenäffchen.
    Nur die Geräusche der auf den anliegenden Gleisen vorbeirauschenden Züge sind weniger angenehm.
    Aber der Eintrittspreis: NUR 3,50 Euro. Vergleichbare TP´s nehmen da 6 Euro!
    Anschließend die Cranach-Ausstellung.
    Anbei: junge Amurkatze

    (06.09.2015)
    WolfDrei:   Pfui Deibel!
    (06.09.2015)
    WolfDrei:   Heute mein erstmaliger Besuch im Tierpark DESSAU.
    (Vorsicht! Ironie!). Umerziehung eines Jaguars auf vegetarische Kost
    (06.09.2015)
    WolfDrei:   Zum vorherigen Bild um exakter zu sein: Visaya-Pustelschwein (UA von Negros)
    Dann noch: Yukatanhörnchen
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Paka-Familie
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Visaya-Wildschwein (UA negrinus)
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Noch zu Aschersleben: vergessen habe ich eine “Weißkehlmeerkatze” - selbige war aber nicht zu finden.
    Dann sollte es noch nach Schönebeck gehen, der Himmel ließ nichts Gutes erahnen. Sicherheitshalber verkürzten wir den Aufenthalt auf eine Stunde bei schon beginnendem Regen (Öffnung aber bis 19 Uhr!) Wiederum Fazit: eine wunderbare Anlage! Veränderungen gibt es ja immer, auch eben unangenehme: wir fanden nur noch eine Hasenmaus, auch nur ein Yukatanhörnchen (was nicht bedeuten muß, dass ein weiteres nicht existieren könnte), dafür hatten die Pakas ein schon recht großes Jungtier. Neben den 5 Mesopot. Damhirschen (eine männliche Reservehaltung) noch eine weitere Einstellung: 1,1 Visaya-Schweine! Zwergmaras sahen wir 4, die von mir 2014 angegeben Arten existieren weiter, neu wird bald eine Wildkatzenanlage sein.
    Vielleicht eine bei dem Zustand des Parkes sehr begrüßenswerte “Neuerung”: kurz hinter dem Eingangsdrehkreuz bat eine Einzahlsäule um 2 Euro Eintritt . Taten wir gern!
    Regen dann nach Überquerung der Elbe, in Spandau im westlichen Berlin wahre Fluten - bei mir im Osten Berlins wieder mickerlicher kurzzeitiger Regenfall.
    Anbei: Hasenmaus
    (15.06.2015)
    Michael Gradowski:   @WolfDrei: Danke für deinen Ascherslebenbericht. Schön zu lesen, daß einige der mir unangenehm aufgefallenen Missstände beseitigt wurden.
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   schwarze männliche Rohrkatze /Sumpfluchs
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Bartmeerkatze
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Diana-MK-Nachwuchs
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Amurkatzennachwuchs
    (15.06.2015)
    WolfDrei:   Aschersleben: Zunächst glaubte ich, dass mein erster Besuch dort schon in meiner ersten Digitalzeit lag - fand aber keinen derartigen Ordner. Dann also doch noch 2008. Insofern kann ich dann jetzt glücklicherweise den Bericht von M. Gradowski vom Sept. 2012 über das Auf-und-Ab seiner Gefühle beim Betrachten gerade der Katzenanlagen nun revidieren, auch wenn vielleicht die Volierengrößen eher noch den alten Maßen entsprechen könnten. Er lobte die (Amur)-Tigeranlagen, wobei nun beide “Formen” (normalfarbig und weiß) je eine Großanlage nach Weggabe der Brillenbären haben. Panther, Serval, Fischkatze, Jaguar und Rohrkatze haben nun modernere Anlage bei aber relativem Beibehalt der ehemaligen Größen (die Jaguare haben aber noch zusätzlich die Großraumvoliere). Insbesondere die wirklich desolate Hyänenanlage wurde abgerissen und für Tiger umgebaut. Dort befand sich ein Hinweis auf “Kimmy”, die erste Geburt eines Tieres bei den weißen Tigern, die wohl eine Frühgeburt war und nach der Aufzucht Gehschwierigkeiten hat. Man würde sie aber weiterhin pflegen wollen.
    Verwendet wurden “traditionsgemäß” nachwachsende Rohstoffe, Holz also - immerhin das temperaturmäßig beste Material. Die grünen “Stäbchen”-Gitter (senkrecht, ca. 3 mm Stärke) haben in der Waagerechten einen wellenförmigen Draht. Bei dunklem Hintergrund und Licht von oben wieder ein schwierig Ding , vernünftige Fotos zu generieren. Übrigens wäre es doch für die Fotoindustrie günstig, beim gegenwärtigen “Selfiewahn” ein derartiges System (nur in die andere Richtung) für Kompaktspiegelreflex-Kameras mit Fernauslösung zu entwickeln - zum Überwinden des Abstandes zu den reflektierenden Stäben. Wenn man mit den ausgestreckten Armen an der Barriere mit ausgeklapptem Display hängt, werden nach 1 Minute bei einschlafenden Armen die Bilder schon recht wackelig. Dies ist natürlich ein Scherz, da das verhaltensbiologisch nicht ratsam wäre, so dicht an die Gitter-(Draht-) Absperrung zu kommen.
    Noch im von M. G. gekennzeichneten Zustand sind allerdings die Ozelotanlage (“naturbelassen”, geht aber jedenfalls der Größe nach, wenn auch der Innenraum etwas riecht und schmuddelig erscheint), speziell aber Amurkatzen-, Salzkatzen- und Rotluchsanlage (auch hier sind die Größen , z. T. die Ausstattung, ausreichend).
    Hier der diesjährige Erfolg: 3 Amurkatzen, 1 Jaguar , alle Ende April geboren.
    Ebenfalls, auf gleicher Fläche, wurden auch die Affenanlagen “drahtmäßig” und von der Ausstattung verbessert. Bewohner sind, Dianas, Brazzas, Bart-Meerkatzen; bei den Dianas gibt es ein Jungtier (Mutteraufzucht), dazu noch die Kapuziner, die aus der Nähe der Terrarienanlage umzogen.
    Im Gesamtpark gibt es dann noch 2 Paare Goldkopflöwenäffchen, Saimiris in einer begehbaren Freianlage, Rote Varis und eine (?) Monameerkatze. Die Berberaffenanlage (gut und groß) wurde allerdings in die Mitte verlagert , da an der Spitzkehre nun (was wohl?) eine Surikatenanlage bald eröffnet werden soll. In jedem Fall verbessert wurde das Restaurant durch einen ansehnlichen Neubau mit großem Terrassenbereich und sehr gutem Angebot. Das Haus ähnelt im Baustil dem Planetarium, in dem die Zooschule untergebracht ist.
    Zebras gibt es nicht mehr, dafür weiterhin Trampeltiere, Litschi-Moorantilopen , Zwergmuntjaks und einige Haustiere für die Kinder der ONB´s, an Vögeln Kuhreiher, Bussard, die gute Zwergflamingogruppe, Schneeeule, Waldohreule, Wellensittiche etc., dazu grüne Leguane, Boas, Stumpfkrokodile, Nilflughunde, Fische, Schildkröten.
    Anbei: Jung-Jaguar
    (15.06.2015)
    Michael Gradowski:   Trotz neblig-trüben Herbstwetters habe ich gestern zum ersten Mal den Heimatnaturgarten Weißenfels besucht. Die Einrichtung ist mit ca. 1,2ha nicht besonders groß, der Bestand ist mit vornehmlich heimischen Tieren ziemlich unspektakulär, was aber überhaupt nicht negativ gemeint ist. Die "Großen" sind Esel, Damwild und Zwergziegen, ansonsten beschränkt man sich auf Kleinraubtiere, Nager und Vögel. Trotzdem gibt es auch einige heimische Seltenheiten wie Europ. Nerz, Steinkauz oder Rebhuhn. Interessante Vergesellschaftungen wie Eichhörnchen/Wachtel/Star oder Elster/Nutria wissen zu gefallen. Die Anlagen und Volieren sind nicht wahnsinnig groß aber sehr hübsch und naturnah gestaltet. Die äußerst freundlichen und auskunftsfreudigen Mitarbeiter gaben sich bei der Gestaltung große Mühe trotz der sicher auch hier nur wenig vorhandenen finanziellen Mittel. Neben dem obligatorischen Streichelgehege gibt es mehrere sehr interessante Spiel- und Lernzonen (nicht nur) für die Kleinen. Auch für den Pflanzenfreund ist der Park lohnenswert. Es gibt Kräuter-, Moor- und Steingarten, außerdem viele seltene Baum- und Gewächsarten. Leider war aufgrund der Jahreszeit und des besch... Wetters nicht viel davon zu sehen, auch einige Tiere wie Marderartige oder Stachelschweine hielten sich versteckt. Ich habe aber sofort beschlossen, in der warmen Jahreszeit, wenn alles grünt und blüht, wieder zu kommen. Erwähnenswert ist außerdem die für solch eine kleine Anlage mM nach ausgezeichnete Beschilderung. Die Einrichtung scheint bei den Einheimischen sehr beliebt zu sein, was sich vor allem auch daran zeigt, daß so gut wie jedes Tier mindestens einen Paten hat, viele sogar mehrere, egal ob von Einzelpersonen, Familien oder Firmen. Absoluter "Patenkönig" ist allerdings der Star des Parks: Eichhörnchen Puschel mit (wenn ich mich nicht verzählt habe) 8 Paten. Der Kleine wurde 2013 mehr tot als lebendig aufgefunden, in den Park gebracht und liebevoll aufgepäppelt und hat sich zum absoluten Publikumsliebling entwickelt.
    Fazit: Für einen netten Nachmittagsbummel absolut empfehlenswert. Eine wirkliche Perle unter den ganz kleinen Tierparks.
    (21.11.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Ich war auch überrascht, aber ist wohl so. Früher muß die Artenzahl sogar noch höher gewesen sein. Es kann natürlich sein, daß in den letzten Jahren der Bestand verringert wurde. Ob das Superlativ noch aktuell ist, weiß ich nicht, aber vor 2 oder 3 Jahren war es noch so. Vielleicht wissen andere Forumler besser Bescheid
    (26.09.2014)
    Michael Mettler:   @Ronny: Okay, dann sind meine Sichtungen mangels Vogelhausbesuch nicht komplett. Schade!
    (25.09.2014)
    Ronny:   Japp das Vogelhaus (also da wo die Papageien sind und Nasenbär-Außenanlage) ist begehbar. Dort kann man die Nasenbär-Innenanlage sehen, einen Kaiman, ich meine auch dort die Meerschweinchen gesehen zu haben. Die Vögel hatten keine einsichtbaren Bereiche.

    Der Urson sass auch bei uns in einem Glaspavillon und ich meine in dem angegliederten Käfig den Burunduk gesehen zu haben. Die Erinnerung ist leicht verblasst..auf jedenfall folgt in meiner Bildersammlung (nicht beschriftet) nach dem Urson zwei Burunduk-Bilder und anschließend Wildkaninchen-Bilder ;).
    (25.09.2014)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Die größte Sammlung? Echt? Mehr als z.B. die Wilhelma? Klar, in Erfurt werden eine Menge Klein(st)fische gehalten, die man in Großaquarien seltener sieht, aber der Superlativ wundert mich dann doch. Meine eigenen Aquarianerzeiten sind zwar schon ewig Geschichte und auf Zootouren interessieren mich eher Korallenfische, aber mir fiel vor allem bei den kleinen Aquarien die Dichte von Fischbesatz und Bepflanzung auf.

    @WolfDrei: Gern geschehen, sowas muss auch mal sein :-)

    @Ronny: Kann es sein, dass vor einiger Zeit noch die Innen- und Außenanlagen mancher Gehege, die wir gestern gesehen haben, getrennt besetzt waren? Die Pakas waren im Pavillon, ihr Schild hing aber an der anschließenden Außenanlage. Die Baumstachler saßen ebenfalls in einem Glaspavillon, der rechts neben ihrer Außenanlage steht - hattet ihr darin den Burunduk gesehen?

    Ist das Vogelhaus begehbar? Dann haben wir sein Inneres verpasst. Zwischen diesem Haus und dem benachbarten Wirtschaftsgebäude war ein Transporter abgestellt, ich hielt den Innenhof für einen reinen Pflegerbereich.
    (25.09.2014)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Das Aquarium in Erfurt ist zwar nicht besonders groß, hat dafür aber die größte Sammlung von trop. Süßwasserfischen Deutschlands! Ein Besuch lohnt sich deshalb gerade für Aquarianer. Bei meinem Besuch war ich erstaunt über die Artenfülle. Es war ja sogar mal geplant, das Aquarium IN den Zoopark zu integrieren. Der jetzige Standort kann ja leider durch seine Lage nicht wirklich verändert geschweige denn vergrößert werden. Die Badezimmeratmosphäre ist zwar wirklich nicht besonders toll, aber für den wirklich Interessierten ist der Besuch ein Muß.
    (25.09.2014)
    WolfDrei:   Nichts Zoologisches: Ich bewundere MM immer wegen seiner fast absolut richtigen Schreibweise, ärgere mich immer mächtig über meine Fehler, wenn ich sie dann "schwarz auf weiß " hier lese, nachdem ich sie in diese drei Zeilen-Option gequetscht habe.
    Heute aber eine schöne Sache: "Büsten-Rattenkänguru". Ist doch hübsch!
    (25.09.2014)
    Ronny:   @Micha: Ja, dass Haus meine ich. Aber wo du es sagst...ja auch bei meinen 2013er Besuch war tatsächlich aus der alten Watvogel-Anlage eine Zwergotteranlage geworden.

    Die Viscachas haben das zeitliche Gesegnet, wurde mir vor kurzem mitgeteilt, nur noch nicht aus der ZTL ausgetragen.

    Ja, genau neben den Glaspavillon lebten die Ziesel (scheinbar auch Geschichte).

    1 Bobak (letztes Tier) wurde im Sommer 2014 auf der Anlage mit den Wildkaninchen gesichtet. In der selben Anlage sollten auch die Hamster gelebt haben.

    Die Krallenaffen hatten zumindest ihre Außenanlage im ersten rechten Käfig des Vogelhauses. In diesem Haus waren auch die Felsenmeeris ohne Außenanlage. Die Goldagutis waren ausgeschildert in der Käfigreihe am Vogelhaus.

    Sibirisches Streifenhörnchen neben den Ursons. Wir hatten damals auch nur ein Einzeltier gesehen.
    (25.09.2014)
    Michael Mettler:   Nehme ich, obwohl kein "Park", auch mal hier rein, denn klein und in Thüringen gelegen ist es auch: Erster Besuch im Aquarium Erfurt. Im Grunde nicht viel größer als eine geräumige Dreizimmerwohnung plus etwas Außenbereich, gelegen im Innenhof einer Wohnbebauung und mit zwei Ausnahmen ein wenig an eine Vereins-Aquarienschau erinnernd (was keineswegs negativ gemeint ist und vermutlich auch mal der Ursprung war?). Die eine Ausnahme betrifft den Außenbereich mit mehreren nur von außen einsehbaren Tropenterrarien mit Großreptilien sowie Volieren für Lisztäffchen und Kanadische Rothörnchen, die andere Ausnahme ist ein Riffaquarium von Zimmergröße mit Kaiser-, Doktor-, Lippfischen u.Ä. , darunter einige Exemplare von beeindruckender Größe.

    Im Eingangs-/Kassenraum stehen zwei Aquarien, wie sie auch im eigenen Wohnzimmer stehen könnten; Raum zwei enthält neben dem Riffaquarium zwei weitere "handelsübliche" Aquarien sowie eine Reihe von in die Wand eingelassenen Großbecken mit tropischen Süßwasserfischen; Raum drei schließlich kleinere, ebenfalls in die Wand eingelassene Tropen-Süßwasserbecken und an der Stirnseite noch ein kleineres Riffaquarium. Da die Becken in diesem Raum an den Längsseiten in zwei Etagen angeordnet sind (oben die kleineren, unten die größeren), fühlte ich mich einwenig an die alten Aquarien der Zoos Halle und Dresden erinnert. Allerdings sind die Räume im Erfurter Aquarium badezimmerartig gekachelt.

    Insgesamt eine kleine, nette und sehr gepflegt wirkende Anlage, die man ohne weiteres als Beiprogramm zu einem Besuch des Erfurter Zoos aufnehmen kann (per Auto zehn Fahrminuten von dort entfernt und unter dessen Leitung); wir haben Beides besucht und hatten trotz gemütlichen Tempos hinterher sogar noch Zeit für den Tierpark Gotha (siehe unten).
    (25.09.2014)
    Michael Mettler:   @Ronny: Damit meinst du wahrscheinlich ein Haus zwischen Kassengebäude und Cafe, gegenüber den Haustieranlagen? Denn da gibt es keine Wattvogelanlage (mehr), aber etwas, was vorher eine gewesen sein könnte und worin jetzt Zwergotter und ein Eichelhäher leben (im Zooplan noch als "Fasanerie" beschriftet). Im Haus links eine Nachtanlage (Borkenratte), rechts Otter-Innenraum und eine verglaste Vogelvoliere (Chinanachtigall, Diademyuhina - zumindest als solche ausgeschildert - und Kernbeißer, am Ende wieder eine Nachtanlage (Springhase, Nilflughund).

    Die Watvögel sitzen jetzt in einer Doppelvoliere an der Rückseite des Pelikanhauses, die im Parkplan noch mit Steinkauz und Zwergohreule beschriftet ist (beide zwar vorhanden, aber anderswo), und ihnen gegenüber gibt es auch nicht mehr die im Plan genannte Kombi Kanincheneule/Viscacha, sondern jetzt Rotschnabelkitta/Wallichfasan und im Innenraum Büsten-Rattenkänguru.

    Da scheint also in letzter Zeit Einiges innerhalb des Geländes umgezogen zu sein. Die Pakas sitzen in einem verglasten Pavillon mit Außenanlage gegenüber der neuen Leopardenanlage - daneben ist/war eine Zieselanlage? Die hätten wir dann wohl übersehen.

    Was wir aus dem aktuellen Bestand der ZTL nicht gesehen oder möglicherweise (aber doch wohl nicht alles?) irgendwo übersehen haben, sind: Bisamratte, Bobak (an der im Plan verzeichneten Stelle stattdessen Wildkaninchen), Felsenmeerschweinchen, Flachlandviscacha, Goldhamster, Goldrückenaguti (laut Zooplan mit auf der Lama-Nandu-Mara-Anlage, aber weder Tier noch Schild gesehen), Großes Wildmeerschweinchen, Kap-Klippschliefer, Lisztäffchen, Mongolenrennmaus, Richardson-Ziesel, Sechsbinden-Gürteltier, Sibirisches Streifenhörnchen, Südliches Kugelgürteltier.

    Ich weiß nicht, ob seine Beschriftung lesbar rüberkommt: hier der ausgehängte Parkplan, in der Beschriftung identisch mit dem an der Kasse erhältlichen Faltplan.
    (25.09.2014)
    Ronny:   Kugelgürteltier, Springhase und Borkenratte waren 2013 im Kleintier an der Wattvogelanlage untergebracht. Im Gehege neben den Pakas lebten die Richardson-Ziesel.
    (25.09.2014)
    Michael Mettler:   @Sven P. Peter: Deckte sich der von dir letzten Monat in Gotha vorgefundene Tierbestand noch mit dem in der Zootierliste aufgeführten? Ich war gestern erstmals im Gothaer Tierpark und habe ein gutes Dutzend Wildsäugerformen (darunter viele Nager) weder in natura noch ausgeschildert gesehen. Das einzige Haus, das ich keiner näheren Untersuchung unterzog, war das Stallgebäude der Nasenbären und Tropenvögel, weil ich dort nichts Anderes als eben jene vermutete, aber darin wird doch wohl kaum alles von Bisamratte bis Kugelgürteltier gesessen haben...? Einen (den?) auch ausgeschilderten Degu sahen wir in der kleinen, offenen Anlage am Enten/Gänse-Gehege.

    Hinsichtlich der Einrichtung der Raubtieranlagen teile ich deine Bewertung. Zur Verdeutlichung für Andere anbei eine Aufnahme des von Sven kritisierten "Bären-Aquariums" gleich hinter dem Eingang. Auch wenn das nur einen Teilbereich der gesamten Bären-Korsak-Anlage darstellt, könnte/sollte man hier Strukturen einbauen, ansonsten hätte man es auch genausogut bei den vermutlich ursprünglichen Gitterstangen statt Glasscheiben belassen können, dann hätte der Bär wenigstens noch ein paar akustische und olfaktorische Reize mehr gehabt...

    Optisch grausig und wahrscheinlich auch hygienisch bedenklich finde ich das bei unserem Besuch durchweg verschlammte "Indiengehege" mit Axis, Zwergzebus, Kranichen etc., wie diese etwas überbesetzt auch die erwähnte Anlage mit Straußen, Sperbergeiern und diversen Haushuftieren.

    Die Luchsanlage ist inzwischen übrigens mit (mindestens) zwei Karpatenluchsen besetzt, einen weiteren (Jung-)Luchs entdeckten wir im zugewachsenen alten Luchskäfig, dessen Gehegeschild allerdings mit "derzeit unbesetzt" überklebt war... Die Voliere an der neuen Luchsanlage ist weiterhin noch im Bau.
    (25.09.2014)
    Holger Wientjes:   "verwaist" soll das natürlich heissen !
    (09.09.2014)
    Holger Wientjes:   Nach drei langen Jahren war ich endlich auch einmal wieder in Bernburg, nicht zuletzt, um auch selbst einmal zu schauen, wie gut der Park das letzte Hochwasser überstanden hat !
    Zu sehen war davon glücklicherweise nichts mehr ! Einzig das Damhirsch-Gehege ist weiterhin verweist.
    Ansonsten wurde der insgesamt sehr positive Eindruck, den ich bei meinem ersten Besuch erhalten habe, wieder bestätigt.

    Beeindruckt war ich erneut von der grosszügigen Waldhundanlage nebst Amerika-Haus mit umliegenden Anlagen für Lisztaffen, Grosse Maras, Enten und Flamingos. Weiterhin vom Afrika-Haus, wenn auch leider keine Borstenhörnchen mehr vorhanden sind und die begehbare Katta-Anlage (wie bei meinem ersten Besuch leider schon) wegen Nachwuchs geschlossen war.

    Auch die zwar nicht neuen aber dafür sehr grossen, nur durch einen unsichtbaren Trockengraben voneinander getrennten Anlagen für Trampeltiere, Lamas und Steppenrinder boten einen tollen Panoramablick und erzeugen ein Gefühl von Weite in dem relativ kleinen Park.
    Die Fasanerie ist weiterhin sehr gut besetzt, die Volieren attraktiv gestaltet.

    Die Weisslippenhirsche aus Wuppertal liessen sich leider nicht blicken.

    Der Bau der Erdmännchen-Anlage schreitet anscheinend gut voran.

    Unterm Strich ein sehr erholsamer Besuch in einem wirklich lohnenden Tierpark mit meiner Meinung nach beachtlichen Anlagen und Häusern, die man so in einem eher kleinen Park nicht unbedingt erwartet.
    (09.09.2014)
    Oliver Müller:   @WolfDrei:
    Das mit den Schopfmangaben stimmt natürlich - ich falle immer wieder darauf rein.
    Über die Änderung der Pläne hatte ich mich auch gewundert. Es sollen ja wohl auch noch Stachelschweine mit auf die Anlagen. Die Mangaben hätten es vielleicht nötiger gehabt. Aber immerhin ist überhaupt Bewegung drin. Bezüglich des ursprünglichen Zeitplanes ist man ja schon mächtig im Verzug. Aber der Masterplan soll wohl im Doing "weiterentwickelt" werden. Eigentlich wäre es ein sehr schöner Zielplan für einen kleinen Zoo, der von den Arten her nicht unattraktiv ist. Mahl sehen, was am Ende umgesetzt wird.
    (04.09.2014)
    WolfDrei:   Perleberg stellte noch ein interessantes Eichhörnchen in einer Vogelvoliere aus.

    Bemerkenswert eine große Schar von Kolkraben - bestens versorgt an den Näpfen der Tiere. Und der "Gesang" dieser größten Singvögel begleitete mich die 2 Stunden.
    (03.09.2014)
    WolfDrei:   noch zu Hoyerswerda: die Mangaben hätten eine andere Anlage VERDIENT. Ich kenne sie in der alten schon seit gefühlten dreißig Jahren

    Aber nochmals die Luchse:
    (03.09.2014)
    WolfDrei:   Wieder nördlichstes Brandenburg - Tierpark Perleberg: Beschrieben hatte ich ihn schon. Unmittelbar hinter dem Friedhof gelegen erschrickt man zunächst wegen der Kiefernmonokultur links und rechts des Einganges in Richtung der Tieranlagen. Das Bild wandelt sich aber, kommen doch im zentralen Teil Buchen zur Geltung, auch hat eine gärtnerische Aufwertung stattgefunden. In der “Neuzeit” sind einige bemerkenswerte Anlagen errichtet worden mit z. T. EU-Geldern: eine große Wolfsanlage, die Bärenanlage - bei beiden ist bei Belaubung das hintere Ende nicht zu sehen. Gleich links hinter dem Eingang liegt die neuerrichtete Eulenanlage mit weiterhin züchtenden Waldrappen. Alle anderen Anlagen geben zumindest genügend Raum: Alpensteinbock, Wisent, Rothirsch, Wildschwein, Damhirsche, Mufflons - alle züchten. Etwas bröselt es an der Beschriftung in den Vogelanlagen - zum Teil nicht vorhanden. Hier hat offensichtlich auch ein gewisser Aderlaß stattgefunden - speziell bei den Häherlingen. Ich ortete nur mit Mühe einen Vogel. Viele Goldfasanen müssen das Vacuum füllen, immerhin züchteten die Temminck-Tragopane zum wiederholten Mal. Mittlerweile ist die Surikatenanlage besetzt mit einem Paar - und es gab sofort drei Jungtiere. Der TP nimmt teil am Aussetzungsprojekt von Luchsen für den Harz - immerhin 4 Jungtiere mit 2 Müttern traf ich an. Interessant die Trampeltiere , die gegenüber von mir bisher andernorts gesehenen Tieren etwas an Wildkamele erinnerten. Die in diesem Jahr geborenen Wölfe sollen nach Eberswalde, dort läuft eine Wolf-Bär-WG (bei meinem Besuch dort ohne Wölfe).
    Neues Projekt ist die Umwandlung der ehemaligen Wolfsanlage am hintersten linken Teil in eine Dingoanlage. Ein kurzweiliger Besuch!

    (03.09.2014)
    WolfDrei:   @Oliver Müller: Ich war auch überrascht bezüglich der Umwandlung der Grizzly-Anlage - aber da stand ein riesiges Schild für die Surikaten. An sich hätten es die Schopfmangaben (ach ja, ich bin auch `reingefallen, als ich einen Pfleger nach der Situation der “Schopfmakaken” fragte). Da beide nicht sonderlich vetreten sind, habe ich mich mächtig abgequält, ein Bild zu machen. Dicke und dunkle Gitter, schwarze Tiere und Gegenlicht, das auf das Gitter fällt. Es gingen nur Großaufnahmen.

    (03.09.2014)
    Oliver Müller:   @WolfDrei:
    Die alte Bärenanlage sollte ursprünglich das neue Domizil der Schopfmakaken werden, so zumindest sagt es der Masterplan, der - ich glaube 2012 - im Tiergarten-Rundbrief veröffentlicht wurde. Auch die anderen Anlagen sollen nach und nach saniert, verlegt oder modernisiert werden.
    Wenn ich mich richtig erinnere, gab es in der Tat Nachwuchs bei den Rautenkrokodilen. Eines davon sollte Fidel (nach Castro) heißen, was die Stadtpolitiker derart in Rage brachte, dass ernsthaft über die Streichung von Fördergeldern für den Zoo diskutiert wurde.
    (03.09.2014)
    WolfDrei:   Besuch des TP Hoyerswerda - nach 2 Jahren. Eintritt nunmehr 6 Euro - berechtigt aber, auch das Stadtmuseum im Schloß zu besichtigen - an tierischen Éxponaten gab es aber nur einen ausgestopften Wolf (wohl aus der Jetztzeit) und aus der Steinzeit ein Mammutstoßzahnfragment. Sonst Ortsentwicklung. Am Schloßgraben ist aber nun die Bärenanlage eröffnet worden mit Bären, die vor einigen Jahren in einem bayrischen Park geboren worden, nachdem der letzte Grizzly im TP verstorben war. Wahrlich genügend Platz - nur, warum gibt es keine Einsicht von der offenen Stadtseite?

    Neues und sehr Altes, auch bald Zusammenbrechendes gibt es im TP: die Rappenantilopenunterkunft, die Kleintier-/Vogelreihe am hinteren linken Ende, gerade noch bewohnbar. Viele alte Gehege sind leer. Neubau: die alte Grizzlyanlage - und was wird es? Surikatenausstellung! - (die es aber schon gibt). Nachwuchs: 1 Chapmanzebra, eine zweite hochtragende Stute, 1 Alpensteinbock, 1 Mandschurenküken, drei Saimiris!, diverse Haustiere, noch brütende Humboldtpinguine.

    Über die Platzsituation im Tropenhaus für das Zwergflußpferd schweigen wir besser, hatten wir schon diskutiert. Dort weiterhin Liszt- und Weißbüscheläffchen, auch züchtende Kaiserschnurrbärte in der “alten Reihe”, dort auch viele Felsenhörnchen, 2 Prevosth. Bei den Reptilien im Tropenhaus keine Besonderheiten, ein kleiner Tenrek. Darf man einer Beschreibung entnehmen, dass es dort mal Nachwuchs bei den Rautenkrokodilen gab?
    Ein Steinadler ( “mongolischer“ Abstammung- offensichtlich Nachzucht) soll exportiert werden. Die ehemalige Axisanlage - das waren die ruhigsten Tiere, die ich jemals kennengelernt hatte - ist leer, pardon Hängebauchschweine durchwühlen die Anlage. Weiterhin ein (?) Amurtiger, 1 Löwenpaar, nur noch 2 weibliche Rappenantilopen. Kudus sind nicht mehr vorhanden. Zum hinterindischen Leoparden siehe Foto. An “richtigen” Affen Schopfmangaben, Gibbons, Kapuziner.

    Immer wieder beeindruckt die künstlerische Ausgestaltung mit Bronzen, besonders aber mit Terrakottafiguren - größtenteils noch aus der DDR-Zeit, daneben Modernes, meistens Abstraktes aus Stein und Holz. Offensichtlich gibt es auch eine große Aufklärungskampagne, welche Tiere als Haustiere oder auch als “pet” geeignet sind: von Alpakas über Esel bis Hauskaninchen, Meerschweinchen und Bienen.
    Und da es eine Eintrittskartengratifikation für Schnitzel im Restaurant “ Sambesi” gab
    (“nur” 6,50 Euro ) waren um 12 Uhr die Kräfte völlig überfordert - aber es waren auch 24°C.

    (28.08.2014)
    Sven P. Peter:   Foto 3: Paviangehege
    (27.08.2014)
    Sven P. Peter:   Foto 2: Chinchillas
    (27.08.2014)
    Sven P. Peter:   Auf dem Rückweg aus Erfurt, einem Park in dem sich in den letzten Jahren extrem viel verändert hat und der nun wieder in der Oberliga spielt, besuchten wir den Tierpark Gotha.
    Ohne wirkliche Vorkenntnisse hatte ich keine Erwartungshaltung, egal ob positiv oder negativ. Mir war vorher einzig bekannt, dass man dort Syrische Braunbären züchtet. Etwas was durchaus positiv zu erwähnen ist.

    Man muss direkt zum Anfang sagen, der Park hat eine irre Artenauswahl. Selten habe ich so viele Raritäten und besondere Arten in einem kleinen Tierpark gesehen. Leider ist das auch der einzige wirklich positive Faktor dort.
    Direkt am Eingang wird klar woran es hier mangelt. Zwar ist die alte Bärenanlage mit einer neuen verbunden, doch selbst dort gibt es kaum Einrichtung. Der Besucher wird auf einen Besuch also mit einem leeren „Bären-Aquarium“ eingestimmt. Bei den Gehegen in denen es Einrichtung gibt ist sie meist schon sehr alt (kein Baumstamm sah in den Altanlagen jünger als drei Jahre aus) und spärlich genutzt. Vögel haben meist nur zwei alte Äste als Einrichtung in den Volieren und die Greife nur kleine Vorsprünge an den Wänden zum Sitzen.
    An Unterständen fehlt es in vielen Gehegen. So ist die Tigeranlage zwar von der Größe her ok und sehr grün, jedoch sind die Tiere ungeschützt den Elementen ausgesetzt. Einzig die neue, aber kleine Leopardenanlage ist ein bisschen gestaltet und für die Tiere abwechslungsreich, auch wenn es hier an ein paar mehr Klettermöglichkeiten hapert.
    Die Neubauten sind erschreckend leer was Einrichtung angeht. So ist das neue Luchsgehege eine große Wiese mit ein paar niedrigen Baumstämmen und wieder keinerlei Unterständen. Im Wolfsgehege gibt es kaum Schatten für das extrem große Rudel.
    In allen Anlagen waren sehr viele Mäuse zu sehen.
    Wirklich erschreckend waren zwei Tierhäuser. In einem (dem Terrarienhaus) waren drei Chinchillas in einem etwa 80 cm hohen Terrarium untergebracht, welches außer einem Sandboden nur einen dicken und einen dünnen Ast als Einrichtung hatte. Kein Versteck für die Tiere, die sich hinter dem Ast zu einer Kugel zusammengekuschelt hatten. In einem anderen Haus leben neben einem winzigen Nasenbären-Innengehege je ein Felsenmeerschweinchen und ein Degu in einer kleinen, ziemlich dunklen Anlage.
    Dazu sitzen viele Tiere noch in Altanlagen bei denen auch keine Bemühungen zu erkennen sind diese für die Tiere annehmbarer zu gestalten.
    Geld muss in dem Tierpark dafür durchaus vorhanden sein, wurden doch viele Altanlagen um Sicherheitsglas ergänzt und die neuen gleich mit riesigen Scheiben errichtet.
    Skuril in dem Park dazu ist noch ein Haustiergehegen mit Ziegen, Schafen, Eseln, Straußen und kupierten Geiern.

    Positiv hervorzuheben sind aus meiner Sicht nur die Anlagen der Kolkraben, Dingos, Erdmännchen und Ginsterkatzen.

    Ich weiß nicht ob es bei dem Park an der Leitung oder dem Personal scheitert, aber die Tierhaltung und Gehegeeinrichtung ist stark verbesserungswürdig.

    Fazit: Wer tolle Arten sehen möchte sollte sich den Park anschauen, wer eine moderne Tierhaltung erwartet eher nicht.


    Foto: Neues Luchsgehege mit Voliere im Bau
    (27.08.2014)
    WolfDrei:   und dazu einen mit Goldfasan "etwas aufgeputschten" "Diamantfasan"
    (25.08.2014)
    WolfDrei:   Dazu ein gut gebauter Wisentbulle und schon ein schöner Elchbulle (auch E-Kuh vorhanden) im dritten Jahr.
    (25.08.2014)
    WolfDrei:   Brandenburg mit dem Heimattierpark Fürstenwalde (siehe auch 12.7.013). So man die deutsche Heimat nimmt (auch den ursprünglichen Zustand) fehlt eigentlich bei den Säugetieren nur der Braunbär! Neozoen sind Marderhund und Waschbär. exterritorial eigentlich (natürlich) nur Präriehund und Nasenbär. Ähnliches gilt auch für die Vögel: vom Kaiseradler, Adlerbussard, Steinadler, Seeadler über die Eulen (mit Bartkauz und Schneeule) bis Storch, Kranich und Waldrapp. Den beidseitig blinden Vielfraß , immer noch recht beweglich, gibt es weiterhin. Die gefleckten Wildschweine hat man ausgesondert. Nachwuchs: Gämse, Wildschwein, Damhirsch, Rothirsch, Berberaffe (na gut).
    Anbei: Baummarder (schwer zu machen)
    (25.08.2014)
    Hannes Lüke:   Bzgl der Muntjaks würde ich einfach mal mutmaßen, dass das Tier von einem Privathalter kommt. Kleine Parks kaufen / verkaufen / tauschen deutlich offener als die großen Zoos. Wohl alleine schon aus finanziellen Gründen, von evtl EAZA Vorschriften mal abgesehen. Da ist son Muntjak natürlich einen deutlich engeren Bezug zum Menschen gewohnt. bei einem Kumpel leben auch 1,2 Muntjaks als wandelnde Rassenmäher frei im Garten. So ein Tier scheut nichteinmal Hunde...
    (06.06.2014)
    Michael Gradowski:   Was halten denn andere Forumler von Petersberg?
    (05.06.2014)
    Michael Gradowski:   Nach Halle gabs dann noch einen Abstecher in den TP Petersberg, mein Erstbesuch. Ich muß dazu sagen, daß ich mich bei solch kleineren Einrichtungen vorher nicht über die gehaltenen Arten informiere, um vielleicht die ein oder andere Überraschung zu erleben. Meist halten ja die kleineren TPs hauptsächlich heimische Wild- und Haustiere und bei Exoten meist "das Übliche". Darum ist dann schön für mich zu sehen, wenn es dann doch die ein oder andere Überraschung gibt. Und die gabs dann auch in Form einer gelungenen Anlage für Muntjaks und Weißnackenkraniche, die mir wirklich gefallen hat. Solche Seltenheiten wie die Kraniche hätte ich in so einem kleinen Park wirklich nicht erwartet. Aber schön sie zu sehen und vor allem, daß man mit ihnen im EEP ist. Was mich bei den Muntjaks (und auch anderen Arten im Park) total überrascht hat, war ihre fehlende Scheu bzw. ihr Interesse am Besucher. Abgesehen davon, daß ich noch nie so aktive Tiere gesehen habe, kamen sie schnurstracks an den Zaun gelaufen und ließen sich in aller Ruhe streicheln (ich weiß, ich bin nicht gerade ein Vorbild in dieser Sache :-))und untersuchte ganz genau meine Hand. Ich als alter Huftierfan mag die kleinen Racker sowieso, aber in diese 2 Exemplare hab ich mich wegen ihrer Anhänglichkeit sofort verliebt. Das einzige Manko an dieser Anlage waren die ebenfalls vorhandenen Hühner und Enten (neben Mandarinenten und Brandgänsen vor allem Entenmischlinge), die nicht so recht ins Bild passen wollten. Außerdem gibt es noch Parmawallabys in einer schmucken Anlage. Ansonsten gibt's viele Haustiere, ebenso unscheue Eichhörnchen und Damwild, dazu Kleinsäuger wie Chinchillas und Stachelschweine, Marderhunde und Waschbären, Goldfische, Schildkröten und einige Vögel.
    Auch wenn man sagen muß, daß vor allem viele kleinere Volieren und Käfige scheinbar schon ziemlich alt und in keinem guten Zustand sind, so muß man doch feststellen, daß sich die Mitarbeiter bei der Ausstattung wirklich Mühe gegeben haben und versuchen, das schlechte äußere Erscheinungsbild mit einer guten Innenausstattung auszugleichen. Auch die Lamaanlage ist nicht gerade ein Prunkstück. Aber es gibt auch sehr gelungene Anlagen wie die bereits erwähnte Muntjakanlage oder die Storchenwiese. Besonders gefielen mir auch die naturnahen Anlagen für die Luchse, die Polarwölfe (nur ein Tier gesehen, kann mir aber nicht vorstellen, daß man nur ein Einzeltier hält, weiß da jemand genaueres?) oder die Voliere für Uhu/Mäusebussard/Roter Milan. Wie in vielen kleineren Parks wird man auch hier sicher nicht über ausreichend Finanzen verfügen, um die Altlasten zu verbessern, aber gerade mit den genannten Anlagen hat man bewiesen, daß man trotz geringer Finanzen sehr attraktive Anlagen errichten kann. Bitte weiter so!!! Apropos Finanzen: Obwohl ich ganz bestimmt nicht knauserig bin, halte ich dann doch den Eintrittspreis von 3,50€ pro Erwachsenem für solch einen kleinen Park für zu hoch. Gerade wenn man bedenkt, daß ich für das 20km entfernte Halle 8,50€ (finde ich angemessen) bezahlt hab. Also für den Zooeintritt natürlich, nicht für die Stadt :-)
    Fazit: Trotz der Mängel (wo gibt's die nicht?) und seiner geringen Größe hat mir der TP Petersberg wirklich gut gefallen, schon allein wegen der Sache mit den Muntjaks :-). Ich hoffe, daß nach und nach die Altlasten beseitigt werden können und bei neuen Anlagen das naturnahe Konzept beibehalten und erweitert wird. Auch wenn die zoologischen Raritäten ziemlich spärlich sind, so ist die Einrichtung für einen netten Bummel zwischendurch auf jeden Fall geeignet. Ich kann ihn nur empfehlen!
    (05.06.2014)
    Oliver Jahn:   Die dreitte Hasenmaus lebt hinter den Kulissen.
    Bei den Yukatanhörnchen handelt es sich um ein Paar! Das lässt hoffen!!
    Und bei den Paccas wird Nachwuchs erwartet.
    (02.06.2014)
    WolfDrei:   Und hier die Erstsichtung: Yukatanhörnchen
    (31.05.2014)
    WolfDrei:   Gestern nun ein erstmaliger Besuch im Heimattiergarten Schönebeck (Elbe). Warum eigentlich erstmals? Schließlich liegt er nur ca. 2 km rechts von der Autobahn Halle- Magdeburg (so 10 km vor Magdeburg), ohne dass man die Stadt durchqueren muß. Und so wurden es 1,5 Stunden! “Heimat “ ist natürlich relativ, denn: 2 Hasenmäuse, Hutiakongas, Azaraagutis,Mesopot. Damhirsche, Buschhörnchen, Ziesel, Zwergmaras (aus dem TP, die genau an dem Morgen Junge bekamen), Schneehasen, Stachelschweine, Sumpfmehrschweinchen, Kerodons und !! Erstsichtung: Yukatanhörnchen.
    Das alles in einem schönen Wäldchen von ca. 2 ha. am Bismarckturm, der als “Peilzeichen” zum Finden dienen kann. Aber dann auch “ Heimattiere”: Baummarder, Hamster, Eichhörnchen, Nutrias, Zwergmäuse und Anverwandte. Haustiere in Zahl. Der Garten im Aufbruch: überall Neubauten oder Baustellen. Und das unentgeltlich. Ich werde öfter kommen! Ein Erlebnis noch: beim 2. Rundgang war auch die Mardermama mit 2 Jungtieren draußen. Uns sehen, Versuch der Mama, die Kinder wieder ins Haus zu bekommen: Nackenbiß -aber die Jungen wollten nicht, auch war das Loch recht klein, 1. Versuch, ein 2. - siehe Bild. Eine (Menschen-) mutter darauf hin zu den Kindern: so werde ich euch ins Bett bringen!

    Morgen dann etwas zum Besuch in Halle und Magdeburg
    (31.05.2014)
    WolfDrei:   PS: in dem Zootierliste-Index ist das Aquarium mit nur 2 Formen genannt - jetzt würde ich allein die Fischformen mit etwa 60 schätzen. Natürlich habe ich die Schwarzspitzenriffhaie und die Rotfeuerfische als größte Formen vergessen. Der Nautilus, in der Reklame noch genannt, war aber nicht mehr existent.
    (01.03.2014)
    WolfDrei:   natürlich auch "Nemo" , Grundeln - hier eine Kofferfisch
    (28.02.2014)
    WolfDrei:   Wenn auch kein Park, so doch ein besuchenswertes privates Aquarium: "Meeresaquarium am Fichtelberg" in Oberwiesenthal. Schnee war ja etwas rar - zu 95% Kunstschnee. Das Aquarium befindet sich rechts der Abfahrten in der Nähe des Panorama-Hotels. 10-18 Uhr geöffnet, 6 Euro (gerechtfertigt). Eigenwerbung: das längste Korallenriff Deutschlands (17 m), gut ausgestattet mit diversen unterschiedlichsten Korallen; Kaiser-, Drücker-, Papageienfische - dazu in anderen Becken Muränen, Koffer- und Kugelfische, Seenadeln, Sandaale, Anglerfische etc. etc. Dann ca 5 Becken mit Garnelen und Krebsen, Axolotl, diverse Vogelspinnen, 10 Becken mit Stabschrecken; Riesenscorpion und Riesentausenfüßer, Wandelndes Blatt, Gottesanbeterin, Stumpfkrokodile
    (28.02.2014)
    Hannes Lüke:   Dessau hatte dieses Jahr neben Jaguarschwärzlingen auch Melanistische Tiere bei den Rohrkatzen

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=522411044500122&set=a.380209358720292.87176.375041745903720&type=3&src=https%3A%2F%2Ffbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net%2Fhphotos-ak-frc1%2F1264502_522411044500122_1951322944_o.jpg&smallsrc=https%3A%2F%2Ffbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net%2Fhphotos-ak-ash3%2F1003801_522411044500122_1951322944_n.jpg&size=2048%2C1536

    (08.11.2013)
    WolfDrei:   und aus Fürstenwalde die Antwort auf den Surukatenwahn: was die können, können wir schon lange!
    (12.07.2013)
    WolfDrei:   und BRANDENBURG. Auf dem Wege der Evolution zum Haustier: Wildschwein -Bache mit "Frischling" (leider nicht besser zu machen im Tierpark Fürstenwalde ,30 min vom Ostbahnhof). Dazu dann blonde, graue und normal gestreifte Frischlinge. Ein guter Bestand weiterhin mit Elch (ps - der Elchbulle im TP ist im Himmel - so 8-10 Jahre alt), Vielfraß, Wisent, Rentier, Alpensteinbock, Gemse, Adlerbussard, Waldrapp, Luchs, Baummarder, Lisztäffchen, Steppenadler, Adlerbussard, Rohrweihe, Steinkauz. Langsam ändert sich auch das etwas archaische Bild an DDR-Zäunen (Luchsgehege, Elchgehege, Marderhundgeh). Schöner Baumbestand. Nachwuchs bei Steinbock, Rothirsch, Wildschwein, Luchs (drei), Bartkauz, Berberaffe, Mufflon, Rantier (4, davon 1 Tier silberfarben), Turmfalke!
    (12.07.2013)
    Michael Gradowski:   Am Freitag stand ein Tagesausflug ins Bodetal auf dem Plan. Das Gebiet um Thale mit Hexentanzplatz, Roßtrappe, der imposanten nur 5km entfernten Teufelsmauer und, und, und gehört für mich definitiv zu den schönsten Ecken Deutschlands und sei jedem Natur- und Wanderfreund wärmstens emphohlen. Natürlich gabs auch einen Abstecher zum Tierpark Hexentanzplatz. Der Park zeigt ausschließlich Tiere, die im Harz leb(t)en. Die neueren Anlagen z.B. für Wölfe, Luchse, Bären, Habichtskäuze gefallen mir ausgesprochen gut. Groß, tolle Ausstattung, sehr natürlich. Leider kann man das nicht von allen Gehegen sagen. Die Volieren für viele Eulen und Greifvögel wirken ziemlich alt und verhältnismäßig klein. Die Anlagen für Stein- und Baummarder ebenso. Auch das kleine Terrarium macht einen traurigen Eindruck, durch die Spiegelung der Scheiben ist kaum etwas zu sehen. Auch die Volieren der Rauhfußhühner könnten größer sein. Auch wenns viele überraschen wird, gabs für mich auch eine Erstsichtung (ich glaub aber, daß die in Deutschland ziemlich selten gehalten werden, oder irre ich mich da?): Haselhühner! Sehr aktiv waren die Kleinräuber: Marderhunde, Fischotter, 2 junge Waschbären maßen ihre Kräfte beim Wrestling. Ein wunderschöner Rotfuchs war sehr an den Besuchern interessiert und zeigte keine Scheu. Es ist auch mal schön, "normale" sprich heimische Tiere zu sehen. Fazit: netter kleiner Park in toller Lage (sollte deshalb viele Touris, die Geld bringen, anziehen), in dem noch einiges zu tun ist, damit er nicht den Anschluß verpasst. Sicher liegts hier, wie fast überall, an den fehlenden Finanzen. Für einen netten Nachmittagsspaziergang aber trotzdem geeignet.
    (08.07.2013)
    Carsten Horn:   Österreich ist ja nix neues, denn Wissensstand hab ich auch. Bin gespannt, ob da noch mehr bei raus kommt...
    (10.03.2013)
    Liz Thieme:   Österreich.... aber ich gebe mich noch nicht geschlagen, was nähere Infos betrifft.
    (10.03.2013)
    Carsten Horn:   Und wieder irgendwo verschwinden? Oder hat sich der Verbleib der letzten Jungtiere mittlerweile geklärt, war doch mal irgendwann Thema hier wenn ich mich recht erinner...
    (10.03.2013)
    Liz Thieme:   Dessau: es gibt wieder Jaguarnachwuchs (*26.1.), zwei mal schwarz. Es wurde angekündigt, dass sie recht bald (nach einer gewissen Frist) auch wieder abgegeben werden. Wie jedes Mal, leider.
    (09.03.2013)
    WolfDrei:   Sonnenschein und Schnee: besser geht’s nicht! Kurz-Besuch des Chemnitzer Tierparks

    1. Geburten des letzten Jahres (nur nach Sichtung und Größeneinschätzung):
    Schneeziege (vielleicht auch im Jahr 2011? - ich sah 4 Tiere)
    Somaliesel
    Zwergflußpferd
    natürlich: Surikaten

    2. Neue Anlagen für mich: Freianlage für die Lippenbäre(n) und Bärenmakaken

    3. Projekte: neue Anlagen für Kleinkatzen, speziell Manuls: bereits erste Abriß- und Neubauarbeiten. Dafür wurden die Karpathenluchse in das Wildgatter abgegeben. Noch gesehen: 1 Amurkatze (Bild anbei) und 2 Omanfalbkatzen

    4. Highlights: weiterhin das Tropenhaus und das Vivarium, das “Kleinaffenhaus” mit Göldis, goldenen Löwen-, Liszt-, Silber- und Zwerseidenäffchen - auch die Anlage für die westkaukasischen Steinböcke und die Tiere selbst.

    (08.03.2013)
    WolfDrei:   ps: -und , wie konnte ich das vergessen, natürlich ein riesiger "Shopp" - durchaus auch mit guten Literaturangeboten zum Thema
    (03.01.2013)
    WolfDrei:   Da hier kleinere Anlagen behandelt werden sollen, Brandenburg aber als Land in der “Ostlandschaft” an sich fehlte, hier kurz etwas zur “Biosphäre” Potsdam.
    Es ist dies das Vorzeigeobjekt in der 2001 in Potsdam stattgefundenen BUGA-Ausstellung. Und welch Wunder - im Unterschied zu vielen anderen Objekten anderer Gartenschauen blieb sie im nunmehr Volkspark genannten Teil bestehen und sollte das auch weiter tun. Neben vielen Wanderausstellungen im Foyer stellt sie einen Einblick in den Tropenwald dar, botanisch mit nun großen Büschen selbst Bäumen, Bambus inbegriffen. Nur Luftfeuchtigkeit und Temperatur (zum Glück) stimmten nicht. Das ganze ist pädagogisch als Entdecker”pfad” (eigentlich Beton und, na ja, Tropenholzweg) ausgerichtet, man kommt durch die Studierstube von A.v. Humboldt, um dann im Urwald zu landen. Entsprechend sind alle elektronischen Spielerchen in “urzeitlichen” Geräten untergebracht, dazu gibt es einen Wasserfall, Pumpsysteme und einen Geysir - überhaupt nimmt das Thema Wasser einen großen Raum ein.

    Verschlungene Wege, auf dem Wegeplan etwas schwer zu definieren, führen aufwärts, man kann auch Baumpfade nutzen, um dann wieder bergab im U-Boot zu landen (Aquarienausstellung) oder im Restaurant mit großem Teich. Daneben gibt es eine Schmetterlingsanlage, Volieren für Reptilien , Froschartige und Vögel, letztere auch im Freiflug - allerdings sah ich nur Zebrafinken und eine Art Glanzstar, in Volieren bzw. Teichanlagen nur Mandarin- und Hottentottenenten, Zwergaras , Sonnensittiche, 2 Astrildarten und einen Webervogel. Bei den Reptilien gab es zunächst nur die “härtesten”: Bartagamen, Kornnatter, Jemenchamäleon und Königspython, später aber eine Lampropeltisart, Langschwanzeidechsen, 3 Anolisformen, Neukaledoniengecko und verschiedene Geckos aus Ostafrika und Madagaskar. Im Bereich des Restaurants herrschten Frösche vor: Schmuckhornfrosch, Rotaugenfrosch, Borneoflugfrosch, Korallenfinger, 3 Baumsteigerarten in gut gestalteten Terrarien, im großen Teich dann Kois.

    Interessant dann auch mehrere Becken mit Stabheuschrecken und Gespensterschrecken, dabei auch eine Samtschrecke aus Peru, die gerade erst 2004 entdeckt wurde und schon unter Schutz steht. Zum Ausruhen und auch zur Bildung gibt es vier Hütten , u.a eine “Duftschnüffelhütte”, in einer wird die Maniokmehlherstellung gezeigt. Blühende Orchideen (später auch zu kaufen) lockern den Urwald auf genauso wie einige tropische Nutzpflanzen (Ingwer, Kaffeebüsche, Kakaobäumchen).
    Als halterisch gelungenste Anlage würde ich das Aquarium nennen: nur 5-6 Becken der Korallenregion mit bester Darstellung von lebenden Anemonen, Schlangensternen, Seesternen, Koffer- und Kugelfischen, Kaiserfischen, Putzern etc. , dazu in Endlosschleifen Filme größerer Arten bis zum Walhai. Beim unterirdischen Zugang dorthin gibt es einen Exkurs über hängende Flughunde - die entpuppten sich aber als Attrappen.
    Ich vergaß die Nager-und Vogelspinnen am Eingangsbereich: Rennmäuse, Stachelmäuse, Steppenlemminge, Roborowskihamster.

    Das ganze liegt im Norden von Potsdam im ehemaligen Grenzstreifen zu Westberlin nördlich von Alexandrowka (das ist das “Russendorf”), rechts davon befindet sich der Pfefferberg. Fußläuferisch bewältigten wir das in ca 45 Minuten vom Hauptbahnhof (wegen der fetten Weihnachtszeit), Straßenbahnen existieren aber auch. 3 Stunden kann / muß man aufbringen, Kostenpunkt 11,50 Euro - 10 wären wohl besser - aber Tropenanlagen kosten halt etwas. Empfehlenswert für alle Kinder”besitzer” (für die gibt es Ermäßigungen).

    (03.01.2013)
    Michael Mettler:   Nur mal am Rande, da man als Zoofan den Fokus gern auf exotischere und spektakulärere Tiere richtet: Das Kanadische Rothörnchen galt noch vor 20,25 Jahren selbst unter spezialisierten Hörnchenzüchtern als äußerst schwer zu haltende und vor allem zu ernährende Art, die kaum zu etablieren war. Ich weiß zwar nicht, was den Knoten in jüngerer Zeit platzen ließ (Neue Erkenntnisse in der Ernährung? Anpassungsfähigere Importtiere?), aber Rothörnchen heutzutage selbst in Kleinzoos sehen zu können, finde ich vor dem genannten Hintergrund noch immer bemerkenswert.
    (30.10.2012)
    Oliver Jahn:   Neu im Tierpark Staßfurt, Kanadische Rothörnchen.
    (28.10.2012)
    Michael Gradowski:   Da ich nicht weiß, in welchem Thread mein Beitrag besser aufhehoben ist, stell ich ihn einfach auch hier rein (siehe Entdeckungsreise Ostzoos).

    Gestern war ich in den Parks von Bernburg und Aschersleben und will kurz meine Eindrücke wiedergeben. Zuerst Bernburg: Ich hatte ja hier im Forum schon viel Gutes über den Tierpark lesen können und kann dies nur bestätigen. Eine schöne kleine aber feine Gesamtanlage mit schmucken Gehegen, freundlichem Personal und interessantem Tierbestand. Buschschliefer, Weißnackenkranich, Waldhund vertreten die seltener gezeigten Arten; Kattas, Braunbären, Bennettkänguruhs und Wisente sind u.a. die „Allerweltszootiere“. Hervorzuheben sind das schöne Afrikahaus, die großzügige Gemeinschaftsanlage von Braunbären und Wölfen, die begehbaren Amerikaanlagen und –haus sowie die Australienanlage. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck, es macht einfach Spaß durch den Park zu bummeln. Kritikpunkte meinerseits sind nur die Schweineanlage, der man als einziges ihre DDR-Herkunft ansieht (das einzig wirklich unansehliche Gehege) und die Flamingoanlage, die mE sehr klein und im Gegensatz zu den anderen Anlagen eher langweilig wirkt. Das ist aber schon Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt ist der Tierpark aber allen nur wärmstens zu empfehlen und auf jeden Fall eine Reise wert. Er beweist, daß sich manch kleine Einrichtung überhaupt nicht hinter den großen Zoos zu verstecken braucht. Und es ist mir unbegreiflich, wie die Einrichtung im letzten Stern-Zootest nur auf Platz 18 landen konnte!
    Aschersleben ist da schon einen andere Nummer. Nach dem tollen Eingangsbereich mit begehbarer Sittichvoliere, schöner Zwergflamingoanlage, Litschi-Moorantilopen (hab ich lang nicht gesehen, kann es sein, daß die langsam in unseren Zoos aussterben oder ist das nur mein Eindruck?) mit schöner Anlage und begehbarer Teichvoliere (die unschöne Anlage der Roten Varis hielt ich da noch für einen Ausrutscher) war ich auch begeistert, bis zu den Ozelots hielt die Stimmung. Leider gings dann zu den anderen Raubkatzen wie Schwarze Panther und Sreifenhyäne. Ich kann nur sagen, daß mich der Anblick dieses Bereichs echt deprimierte. Lucy, die Sreifenhyäne hätt ich am liebsten mit nach Hause genommen. Alte Käfige aus Vorkriegszeiten und dicke Gitter, die die Sicht einschränken. Sehr unschön. Zwar wurde versucht, die Inneneinrichtung ordentlich und halbwegs tiergerecht zu gestalten, aber leider kann das nicht über den furchtbaren Gesamteindruck hinwegtäuschen. Wie es anders geht, beweist das Jaguargehege. Sicher auch nicht das beste seiner Art, aber wesentlich größer und großzügiger als die o.g. und schon eine starke Verbesserung. Leider auch hier massives Gitter, das den Anblick schmälert. Die Tigeranlage für die Sibirier dagegen finde ich toll, schön gestaltet, mit einer etwas anderen Gestaltung des Besucherbereichs. Daneben die kleinere Anlage für die Weißen Tiger war dann für mich nicht so ansprechend. Wie wird das dort eigentlich gehandhabt, wechseln beide Arten auf den Anlagen oder ist wirklich die große nur für die Sibirier und die kleinere für die Weißen? Ordentliche Anlagen für Lamas und Kamele folgten, die Stimmung bekam aber bei den Rotluchsen und Amurkatzen wieder einen Dämpfer. Zu kleine, uralte Käfige, die das Betrachten der Tiere wirklich zu einem Ärgernis machen. Wenn man dachte, nur Raubtiere müssen so hausen, falsch gedacht. Man kam ja dann zu den Zebras. Das ist echt ein Schlag ins Gesicht eines Tierfreundes. Zwar gab es einen schönen Unterstand für das einzelne(!) Tier, insgesamt sah die Anlage aus wie ein verwilderter Hinterhof. Sorry, aber das hat mich echt geärgert. 2 Herdentiere einzeln in solch häßliche Gehege zu stecken, ist für mich echt fragwürdig. Die Ecke mit den Berberaffen und Ponys hob dann die Stimmung, die kurz darauf total in den Keller sackte beim Anblick der Meerkatzenanlage. Ich dachte, solche Haltung gibt es gar nicht mehr. Da hat man ne zoolog. Kostbarkeit wie Vollbartmeerkatzen und bringt sie so unter? DER absolute Tiefpunkt! Da fehlen mir echt die Worte. Das Gehege der Totenkopfaffen gefiel mir das schon besser, auch wenn ich es etwas niedrig empfand, aber so oder so ähnlich sollten Affen gehalten werden! Das Innere des Affenhauses war dann auch nicht schlecht, ich fand es nur ein bischen eng. Begeisterung konnte bei mir nicht mehr aufkommen nach dem was man an anderen Stellen im Zoo sehen mußte, auch das sehr dunkle und für meinen Geschmack unscheinbare Aquarium wurde nur noch so mitgenommen. Fazit: Schöne Anlagen wechseln sich mit Katastrophen ab, DIE bleiben natürlich im Hinterkopf. Von der Anlage hat der Zoo (mE ist diese Bezeichnung nicht gerechtfertigt) die Möglichkeiten, eine tolle Einrichtung zu werden. Insgesamt machte er mir aber einen sehr verwilderten Eindruck (manche sagen vielleicht naturbelassen) und macht Bernburg absolut keine Konkurrenz. Pluspunkte: Afrikabereich am Eingang (außer Varis!), Tiger, Totenkopfaffen. Negativ: viele Raubtieranlagen, Zebras, Meerkatzen (das alles einfach nur furchtbar). Ich weiß nicht, ob es am fehlenden Geld liegt oder andere Gründe hat. Der Zoo hat vom Areal her die Möglichkeiten, muß sie aber auch umsetzen. Auf jeden Fall für mich seit langem mal wieder eine Enttäuschung in der deutschen Zoolandschaft, da für mich das Schlechte leider über die schönen Anlagen triumphiert. Und wie das so ist, bleibt das Unangenehme länger im Gedächtnis! Leider. Über die miesen Haltungen von manchen Arten hier kann man sich echt aufregen und nicht über die vielen grünen Zäune und ne Klogebühr von 30 cent im Berliner TP (sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen)!

    (18.09.2012)
    Michael Gradowski:   @Michael Mettler & Oliver Müller: Danke für eure Beiträge! Dann kann ich mich ja auf Montag freuen. Gerade von Bernburg verspreche ich mir einiges, nach den meist positiven Eindrücken von anderen Forumlern hier. Ob wir noch nen 3. Park besuchen, glaub ich aber weniger, da mein Hund sicher nach Zweien keinen Bock mehr haben wird :-). Aber man weiß ja nie, mal sehen was der Tag bringt.
    (15.09.2012)
    Oliver Müller:   @ Michael Gradowski: Das geht absolut. Ich habe es sogar locker noch zusätzlich mit Dessau kombiniert, und war sogar früher fertig als geplant.
    (14.09.2012)
    Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Das sollte locker schaffbar sein; habe beide zwar noch nie zusammen an einem Tag besucht, aber jeweils schon in Kombination mit anderen Zoos (z.B. Halle/Bernburg). Nicht weit weg liegt übrigens noch der Tierpark Staßfurt, falls ein Stündchen übrig bleibt.
    (14.09.2012)
    Michael Gradowski:   Ich versuchs hier nochmal: Kann man die Parks von Aschersleben und Bernburg an einem Tag besuchen, ohne daß es in Hetzerei ausartet?
    (14.09.2012)
    Oliver Jahn:   Na bitte, so habe ich im Nachgang noch eine echte Rarität erwischt! :-)
    Aber bezgl. der Eintragung in der ZTL zu den Borkenratten hast du eine dritte Alternative vergessen. Nämlich die, dass der Eintrag einfach falsch ist.
    (20.08.2012)
    Ronny:   @Oli: Ja, genau, dies ist das Richardson Ziesel. Und deine Reaktion war auch meine zu meiner Freundin^^...als sie mich fragte, was ein Prärie-Ziesel sei und ich antwortete, dass es ein Rechtschreibfehler ist. Allerdings habe ich nochmal auf das Schild und der wissenschaftlichen Bezeichnung geschaut und dort stand Urocitellus richardsonii ;).

    @WolfDrei: Dein Bild ist natürlich noch in der Zootierliste.
    Merkwürdiger Weise steht in der ZTL unter der Südlichen Borkenratte für Gotha "Nachzucht aus Leipzig" und die Quelle der "Kuratoraussage" mit dem Datum 04/2011. Entweder gab es eine Südliche BR nur kurz im Bestand, die dann verstorben ist und es kam erst jetzt eine Nördliche BR oder die nördliche BR kam nur über Leipzig nach Gotha.
    (20.08.2012)
    WolfDrei:   Hier eine nördliche BR aus Prag - in New York fotografierte ich eine, die wie ein "Schabrackentapir" ausschaute (siehe ZTL - falls noch existent)
    (19.08.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Ich denke auch, dass es sich bei der abgebildeten Borkenratte um eine Nördliche borkenratte handelt. Im Tierpark Planckendael in Belgien habe ich am Freitag eine fast identisch aussehende Borkenratte in der Asienhalle gesehen, die dort als Nördliche Borkenratte ausgeschildert war.
    (19.08.2012)
    Liz Thieme:   Für mich sieht das schon aus wie ein Ziesel, aber einer der bisschen viel auf den Rippen hat. Aber Zootiere sehen ja meist anders aus, als in der Natur.


    Eine Frage zum WP leipzig-Connewitz.
    Ich sah neulich schon nur einen Weißwedelhirsch und heute auch wieder. Würde der Tod dieses Tieres das Haltungsende bedeuten? Und damit auch das Ende in Deutschland?
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Ist es das?
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Jetzt bin ich ja etwas im Zweifel. Stand da nicht Präriehund?
    (19.08.2012)
    Ronny:   Die Ziesel waren gegenüber Bären, sowie Pelikane, Ibisse und Möwen. Sie waren auch als Prärie-Ziesel ausgeschildert.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   @Ronny, wo waren denn die Ziesel? Im Nachttierhaus?
    (19.08.2012)
    Ronny:   Das Bild war wohl zu Groß.
    (19.08.2012)
    Ronny:   Bobak nicht gesehen, aber dafür die kleineren Verwandten, das Richardson Ziesel. Das Nachttierhaus war auch wieder geöffnet. Die Borkenratte, welche auch als Südliche Riesenborkenratte ausgeschildert war, würde ich eher als Nördliche Borkenratte sehen.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Den ganzen Vormittag über waren nur die Kaninchen zu sehen.
    Beim Bobak hatte ich dann Glück um 15.00 Uhr, bei meiner letzten Runde.
    (17.08.2012)
    Ronny:   Um welche Uhrzeit hattest du Glück? Wir fahren morgen nähmlich nach Gotha.
    (17.08.2012)
    Oliver Jahn:   Gestern Gotha.
    Endlich mal wieder Glück beim Bobak! Und auch ansonsten alle Arten gesehen, bis auf die Borkenratten, da diese mit den Zwergottern in einem Haus sind, welches vorübergehend geschlossen ist, da es bei den Ottern Nachwuchs gibt. Die neue Leopardenanlage nimmt Gestalt an, das Haus dazu ist auch schon deutlich sichtbar und ich hoffe, dass die Einrichtung dieser sehr hohen Anlage so wird, dass die Tiere sie auch in der Höhe nutzen können.
    Beide Ginsterkatzen haben sich gezeigt, schade, dass hier mit zwei Arten ein Paar gebildet wird. Für den Artensammler ergibt sich so zwar die Chance, gleich zwei Arten zu sehen, aber für die Zucht würde ich mir das Paar in einer Art wünschen.
    Das eine Wolfsjungtier sieht recht eigenartig aus. Es hat so einen stark ausgebildeten Nasenhöcker. Gibt es da Informationen, was das ist?
    Anbei das Wappentier des Tierparks
    (17.08.2012)
    Oliver Jahn:   Heute war ich nun endlich mal wieder in Schönebeck auf dem Bierer Berg.
    Für Kleinsäugerfans ist das ein echtes Mekka. Man findet wirklich unheimlich viel, was man in anderen, auch größeren Zoos selten oder gar nicht sieht.
    Die neuen Anlagen für die Tiere des Feldes sind absolut gelungen. So stellt man sich Tierpräsentation vor. Syrische Goldhamster als Wildform, Feldhamster mit Zucht, 4 Wildmeerschweinchenarten, Smith-Buschhörnchen, Europ. Ziesel, Levante-Wühlmäuse, Haselmaus, Gartenschläfer, Rötelmaus und natürlich die Peruanischen Hasenmäuse, drei wirklich sehr schöne Tiere.
    Hinzu kommt eine absolut nette Belegschaft, liebevoll eingerichtet Anlagen und Arten wie Goldammer, Rebhuhn, Zauneidechse, Fuchs, Baummarder, Wildkatze und einige sehr selten gezeigte Haustierrassen.
    Etliches habe ich sicher noch vergessen, die Eindrücke waren einfach sehr vielfältig. Auf jeden Fall ist dieser kleine Park einen Besuch wert.

    (11.08.2012)
    Stefanie Fischer:   @Liz Thieme: "Fuchs mit schwarzen Schweif und Mähne" = Brauner (Pferdefarbe);)
    (04.08.2012)
    Liz Thieme:   Eilenburg ist eine Kleinstadt an der Mulde und am Rand der Dübener Heide. Die Mülde wurde dem Tierpark 2002 zum Verhängnis durch einen 2,5m Hochwasser.
    Davon sieht man inzwischen nichts mehr.
    Der Tierpark ist am Stadtpark gelegen, der wiederum direkt am Bahnhof ist, so dass man 5 Minuten zu Fuß für den Weg benötigt. Die Parklandschaft des Stadtparks wird aufgegriffen, wobei er sich ein Stück natürlicher gestaltet.
    Am Eingang befindet sich gleich die Gaststätte, die ein sehr umfangreiches Angebot hat: 24 Essen + 3-4 hausgemachte Kuchensorten --> höchster Preis 5,80 für Bratkartoffeln mit Schnitzel und Spiegelei, dazu kommt dann noch verschiedene Eissorten und 22 Getränkesorten zu max.2,60€ (Apfelwein). Das Essen wird bei Bestellung gemacht, so dass man sich erstmal hinsetzen kann und auf den Küchenruf warten kann - dauert aber nicht ewig und das Essen ist heiß.
    Die Kinder können sich die Wartezeit nebenan gleich auf dem kleinen Spielplatz vertreiben oder MilleFleur Hühner beobachten, die dort auch ihren Wohnplatz haben, aber gerne auch mal zum Essen dazu kommen.
    Hinter der Gaststätte befindet sich das Tropicana - ein Tropenhaus mit Innen- und Außenanlage für Brauen Glattstirnkaimane und eine Außenanlage für 0,2 Lisztäffchen & Grüne Leguane, die sich im Haus beide frei bewegen können, dazu kommt noch ein kleines Aquarium. Mir gefällt das Haus sehr gut, nur ein wenig dunkel.
    Danach geht man an einem Gehege mit Kaninchen und Meerscheinchen vorbei und um die recht neue Aravoliere mit Grünflügel und Gelbbrust Aras herum. Diese wurde 2010 für 40000 Euro errichtet.
    Ein Jahr später folgte "Klein-Pongoland" für die Indischen Hutaffen, die so nun wesentlich mehr Platz haben (Foto). Zwei der drei alten Käfige bewohnen sie weiterhin, sie dienen als Winterquartier und Rückzugsort vor den Besuchern, wobei die Besucher auch an die Käfige rankommen, daher versteh ich die Begründung nicht. Der dritte Affenkäfig ist derzeit Rückzugsmöglichkeit für die Pfauenfamilien, die im Park frei rumlaufen.
    Danach folgt der Haustierbereich. Die Tiere scheinen hin und wieder die Gehege zu wechseln. Das äußere Gehege war zeitweilig leer, später kamen dann die Mini-Shetty Stuten mit jeweiligem Fohlen drauf. Der Vater blieb den Vormittag über in seiner abgetrennten Box im Haustierpavillion. Es sah aber so aus, als hätte er ein zugängliches Vorgehege.
    Gegenüber war eine Weide mit (laut Tierpflegerin) Deutschem Reitpony-Araber-Mix im Farbschlag Fuchs mit schwarzer Mähne, Schweif und Mittelhand/-fuß.
    Ums Haus rum sind Bentheimer Schweine, die einen begehbaren Ferkelbereich bekommen haben. Die letztjährigen Ferkel waren allerdings nicht mehr da bzw. evtl zwei Sauen. Denn es war eine große und zwei halbstarke Sauen im Gehege.
    Nach den Schweinen muss man sich entscheiden, ob man den Erlebnispfad durch das Feucht-/Waldgebiet geht oder den normalen Weg am Haustierbereich vorbei. Da der Erlebnispfad wieder zum Haustierbereich zurückführt, habe ich mich erstmal für die Waldtiere entschieden.
    So kommt man an einer großen Uhuvoliere vorbei, in der Sommer 2009 bis Anfang 2010 wegen nächtlichen Raubtierüberfällen der Kranichhahn als Untermieter eingezogen war. Diesen kann man nun aber wieder mit Partnerin in einem großen Naturgehege beobachten. Während der Mittagszeit, als alle Besucher beim Mittagessen in der Gaststätte saßen, waren die Kraniche zu sehen und kamen sogar an den Zaun vor als ich da stand.
    Mehrere Bienenstöcke in verschiedenen Behausungen können hier auch beobachtet werden.
    Neben den Kranichen kommen dann zwei große Anlagen für Dammwild.
    Einen Teil der Mulde mit Feuchtgebiet bekamen die Weißstörche, die ebenfalls während der Mittagspause zu sehen waren. Auf der Mulde sonst wohnen Trauerschwan und Enten, leider auch Refugium von einer (oder mehr) Ratten.
    Ebenfalls sehr stark bepflanzt leben die Luchse. Die Bäume sind zwar teils umwickelt mit Zaun, aber da können die meiner Meinung nach trotzdem hoch.
    Der Erlebnispfad hält natürlich die typischen Waldspiele für Besucher bereit.
    Zurück im Haustierpark steht man vor der Shetlandpony-Anlage. Zwischen ihr und dem Haustierpavillion (Minis & DR-Pony & Schweine) sind noch Zwergziegen-Mixe mit Brahmas vergesellschaftet und einer Bunten Deutschen Edelziege im Farbschlag Frankenziege, die sehr gerne mal ausbüxt. Was bei einem Bock mit einer Schulterhöhe von mind. 90cm nicht grad das angenehmste ist. Ein weiteres Deutsches Reitpony (Rappe) steht noch im Wald auf Weidefläche, gehört aber zum entsprechenden Stall und Anlage(n).
    Den Weg entlang nach den Shetlands steht ein Mäusehaus mit Küchengestaltung. Danach kommen dann Hängebauchschweine, wo ich bei dem Eber überlegt habe wonach er aussah. Ein Mix aus Hängebauchschwein, Warzenschwein und Visaya-Pustelschwein.
    Im Anschluss kamen Frettchen und eine Voliere für Nympfen- und Wellensittiche. Gegenüber leben die Zwergesel. Nun ist man wieder vorn und kann noch den Mittelweg noch reingehen und steht vor Emus und nebenan den Lamas, die scheinbar auch teils auf einer der Anlagen am Haustierpavillion stehen.

    In der Zukunft stehen noch eine Mara-Anlage auf dem Gebiet der Kaninchenanlage aus, sowie für den Waldbereich eine Nutria-Waschbäranlage. Und die Sittichvoliere soll noch dieses Jahr begehbar gemacht werden.

    Für mich ist dieser 3,2 ha große Tierpark absolut zu empfehlen. Neben den Tiergehegen gefällt mir auch die Lage gut und die Natürlichkeit des Ganzen. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich uns hilfsbereit und die Gastro gut. Züge nach Leipzig fahren regelmäßig auch am Wochenende und die Fahrt dauert nur 20 Minuten. Eintritt Erw. 3 Eur, Kinder 2 Eur ab 3 Jahren. Öffnungszeiten 16.9. bis 30.3.: 8 bis 17 Uhr, 1.4. bis 15.9.: 8 bis 18.30 Uhr. Übrigens geführt vom Tierparkverein ohne städtische Gelder.

    Hier mal die Besucherzahlen der letzten Jahre:

    1998: 19.891
    1999: 22.088
    2000: 29.078
    2001: 29.974
    2002: 25.896 (Hochwasser)
    2003: 29.992
    2004: 32.663
    2005: 39.000
    2006: 39.000
    2007: 48.000
    2008: 51.900
    2009: 56.600
    2010: 51.600 (29% Eilenburger, 14% Dörfler um Eilenburg, 11% Leipziger, 24% umkreis 50km ohne Leipziger, 22% Sonstige)
    2011: 58.000

    (04.08.2012)
    Liz Thieme:   Eine neue Jaguarhaltung (anstatt Leipzig??) das wäre ein Traum für mich. Insgesamt finde ich es eine sehr gute Idee mit vielen attraktiven Ideen.
    Aber dann scheint der große Spielplatz oberhalb des Tierparks wegzufallen?
    (16.07.2012)
    Gudrun Bardowicks:   Die Planung sieht sehr spannend und vielversprechend aus. Ich hoffe auch, dass genügend Geld für die Zooumgestaltung zusammenkommt.
    (16.07.2012)
    Michael Mettler:   Das also ist das Projekt des Ex-Leipziger Zootierarztes Eulenberger... Von seinem Vorhaben eines "Amerika-Zoos" hatte ich mal gehört, aber nicht, wo es umgesetzt werden sollte.
    Dann müssen wir wohl nicht mehr raten, wohin die Leipziger Dallschafe umsiedeln werden. Karibus wachsen gerade in Hannover heran, zumindest das Bullkalb dürfte nächstes Jahr ein neues Zuhause suchen...

    Nach dem Plan zu urteilen ist die Flamingo-Anlage als Voliere geplant?
    (15.07.2012)
    Sacha:   Das sieht sehr vielversprechend aus. Hoffentlich kommen auch genug Mittel zusammen, um den Plan umzusetzen.
    (15.07.2012)
    Oliver Müller:   Und hier der linke Teil.
    (15.07.2012)
    Oliver Müller:   Hier noch mal der rechte Teil etwas größer
    (15.07.2012)
    Oliver Müller:   Hier ein Foto des Masterplans.
    (15.07.2012)
    Oliver Müller:   Hier ein Foto des Masterplans.
    (15.07.2012)
    Oliver Müller:   Der Tierpark Limbach-Oberfrohna plant große Veränderungen: Er soll in den nächsten Jahren in einen Spezialzoo für nord-und südamerikanische Tiere umgebaut werden. Bereits gebaut sind Volieren für Urson, Skunk, Rotluchs und Europäische Wildkatze (vermutlich Verlegenheitslösung), im Bau sind eine Flamingoanlage und ein sehr großes massives Haus dazu.Geplant sind u.a. auch Bison, Karibou, Wapiti, Dallschaf, Flachlandtapir, Mähnenwolf, Wolf, Baribal, Jaguar, div. Krallenaffen. Wann das Projekt fertig sein soll, ist offen.
    Der Masterplan ist im Zoo ausgestellt.
    (15.07.2012)
    Ronny:   In den kleineren Häusern im Tierpark selber gibt es gemauerte Boxen für Hamster und Blaue Degumäuse. Auf den Wirtschaftshof ein weiteres entsprechendes Haus (Hinter Kleintierhaus und Smith-Buschhörnchen).
    (12.07.2012)
    Sven Brandt:   Wo ist in Schönebeck hinter den Kulissen eigentlich Platz?
    (11.07.2012)
    Ronny:   Eine Anlage ist der Zeit nicht in Planung.
    (08.07.2012)
    Oliver Jahn:   @Ronny, das klingt ja, als ob es sich um Hyänen handelt...da wurden ja immer mal wieder in einigen Zoos die Männchen tragend! :-)
    Aber noch mal zu Schönebeck, hier werden ja auch Quastenstachler gehalten. Leider noch hinter den Kulissen. Ist da eine Anlage in Planung?
    (07.07.2012)
    Michael Mettler:   @Ronny: Dann ließe sich die Hoffnung doch durch "richtiges Sexen" nähren ;-)
    (07.07.2012)
    Ronny:   @Michael, dann so^^...in HAMERTON ggab es nur 4,0 oder 5,0 und man hat 3 Brüder erhalten. Obwohl die Mini-Hoffnung besteht, dass sie falsch gesext worden sind. Der Tierpark hatte zum Beispiel 2,0 Schneehasen erhalten, und dieses Jahr gabe es dann doch Nachwuchs.
    (07.07.2012)
    Michael Mettler:   @Ronny: Hampton = Hamerton (laut ZTL)? Dort steht als Eintrag "vormalige Zucht" - weißt du zufällig, ob überhaupt die Chance besteht, zu den 3,0 noch mindestens ein weibliches Tier aus gleicher Quelle zu bekommen?
    (06.07.2012)
    Ralf Seidel:   @ Holger, GENAU !
    (06.07.2012)
    Holger Wientjes:   Also ich freu mich über neue Hasenmäuse in der einen Einrichtung genauso wie über Felsenmeerschweinchen und vor allem Gundis in der anderen !!! :-)
    (06.07.2012)
    Ralf Seidel:   Auch an dieser Stelle nur kurz zur sachlichen Richtigstellung:
    Seit dem Tod der letzten Peruanischen Hasenmaus ist mittlerweile ja wieder einige Zeit vergangen und der letzte Halter dieser Art präsentiert mittlerweile beispielsweise mit Bergmeerschweinchen unde Gundis 2 ebenfalls recht selten gehaltene Kleinsäuger.
    (06.07.2012)
    Holger Wientjes:   Auch hier: Prima Neuigkeiten !!
    (06.07.2012)
    Ronny:   Der Tierpark Schönebeck erhielt 3,0 Nachwuchstiere aus Hampton.
    (06.07.2012)
    Oliver Jahn:   @Holger Wientjes, es hört auch bei einigen anderen Einrichtungen nicht auf! :-) Die letzte Peruanische Hasenmaus in Deutschland saß ja allein und lange hieß es, die Tiere wären nur noch extrem schwierig ins Land zu bekommen. Aber der Tierpark in Schönebeck hat es geschafft. Und es sollen sogar mehrere Tiere sein. Generell hat dieser kleine Park ja eine tolle Entwicklung im Tierbestand erlebt. Auch baulich soll sich einiges getan haben. Ein Besuch lohnt also sicher wieder einmal.
    (05.07.2012)
    Liz Thieme:   Ich habe 5-6 gezählt, müssen aber nicht alle gewesen sein. Zumal die alle schliefen/dösten/lausten oder ähnliches.
    (21.06.2012)
    Oliver Jahn:   Bei meinem damaligen Besuch 2009 waren es ca. 15 Tiere.
    (21.06.2012)
    Jan Beensen:   Schlamm raus, Vitrinen rein und schon hat man ein PavianInfozentrum wovon sich einige großen Zoos eien Scheibe abschneiden könnten.
    Hat Delitzsch eigentlich eine schöne/große/interessante Pavianhorde?
    (21.06.2012)
    Oliver Jahn:   Schade, dass dieses Problem scheinbar dauerhafter Natur ist. Denn die Idee fand ich damals wirklich gut, gerade wegen des Futterautomaten und der Perspektive.
    (21.06.2012)
    Liz Thieme:   Es ist die Einsicht auf eigentlich Bodenniveau bei den Pavianen.
    Leider keine (Zwerg)Flusspferd-Kneipp-Anlage.
    (21.06.2012)
    Oliver Jahn:   @Sven, stimmt, dieser Besuch liegt schon länger zurück. Da waren die... noch direkt zu sehen. :-)
    Aber jetzt, da Jan Beensen schon so nah dran ist, sollte auch aufgelöst werden...
    (20.06.2012)
    Jan Beensen:   @ Liz Thieme: Huch... Ähm!?
    Ich kann mir das Gebäude an ein paar Punkten vorstellen...
    Paviane oder Zebras oder Bären vielleicht?
    (20.06.2012)
    Sven Brandt:   @Oliver Jahn: Dann scheint dein letzter Besuch in Delitzsch aber schon einige Zeit her zu sein. Bei meinen Besuchen in den letzten Jahren stand dort stets Wasser drin.

    Da es vorher nicht geregnet hatte, dürfte es wohl ein Grundwasserproblem sein. Aus meiner Sicht ist es ähnlich der Problematik an der Magdeburger Tigeranlage. Dort hat man den Weg einfach höher gelegt und man muss sich bücken. Ob das aber in Delitzsch auch so einfach geht, wage ich zu bezweifeln. Immerhin würde man dann sich dann an Beton stoßen. Schön wäre es aber schon, wenn man eine Lösung findet, denn durch den Futterautomaten fanden sich an der Scheibe auch immer die ... ein.
    (20.06.2012)
    Liz Thieme:   Lies noch mal meinen Rundweg und dann kannst du es dir vielleicht denken.
    (19.06.2012)
    Jan Beensen:   Und an/zu welcher Anlage?
    (19.06.2012)
    Oliver Jahn:   Ich habe meine Bilder noch mal angesehen und danach müsste es eigentlich tatsächlich das sein, was Holger vermutet. Nur stand ich bei meinem damaligen Besuch dort selber noch drin! Aber ohne Wasser... ;-)
    (19.06.2012)
    Jan Beensen:   ..."du bist schon auf gutem Weg" ist noch keine Auflösung...
    ;-)
    (19.06.2012)
    Jan Beensen:   Hat jemand die Lösung?
    (19.06.2012)
    Oliver Jahn:   Ich meine, dass ich das kenne, aber nicht mit Wasser...und Hippos oder Zwerghippos in Delitzsch wären sicher hier schon Thema gewesen.
    (19.06.2012)
    Liz Thieme:   Holger du bist schon auf gutem Weg.
    (19.06.2012)
    Regina Nieke:   @ Liz Thieme: Ich kenn diesen Tierpark überhaupt nicht, aber für mich sieht das aus wie eine Art Jauchegrubein einem Haus (ggf. als Biokraftwerk genutzt?)
    (19.06.2012)
    Holger Wientjes:   Sieht mir nach einem begehbaren Unterstand mit Einsicht durch die Scheibe auf ein Freigehege aus.
    (19.06.2012)
    Liz Thieme:   Kannst ja mal raten :)
    Mir gefällt das mit den Flusspferden.
    (18.06.2012)
    Jan Beensen:   @ Liz Thieme: das ist ja ein richtiges Rätzelbild.
    Was ist oder was war dort zu sehen?
    Und wo soll das im Tierpark sein?

    (18.06.2012)
    Ronny:   Die Voliere bei der Afrika-Anlage wurde für die Abdimstörche gebaut. Seit etwa 2 Jahren sitzen sie, aus unbekannten Gründen, in der Fasanerie.

    In der Himalaya-Anlage leben Königsfasane. Die Schweifkittas leben bereits seit meinen ersten Besuch 2006 dort.
    (18.06.2012)
    Liz Thieme:   Als Endstation am Tag ging es nach Delitzsch in den Tiergarten.
    Auf dem „Streichelteich“ waren nur zwei schlafende Misch-Stockenten zu sehen. Dagegen überraschte schon gleich das Nebengehege mit seinem Besatz. Zunächst die allseits bekannten Zwergziegen und Kamerunschafe, dann Strasser (in grauer Färbung – kannte bisher nur braune) und dann Hissarschafe. Irgendwie eklig, aber selten.
    Die Anubispaviane waren auch nicht sehr aktiv, aber vielleicht ist das die Lösung, warum sie hier nicht ausbrechen,. Denn trotz Elektrozauns würde es mich hier nicht wundern. Trotzdem eine recht gute Anlage für solch einen Tiergarten.
    Nebenan kletterten die Kapuziner mit Jungtier und die Jaguarundis schliefen.
    Gegenüber sah man ebenfalls von den Bennetts, sowie Maras nicht viel. Dafür aber viel von der schönen Anlage und den im Vordergrund bunten Blumen.
    Die Uhu-Anlage (Plan im Netz) hatte einen Kauz und eine Goldfasanen-Familie als Besatz.
    Und den Europäischen Nerz habe ich in seiner sehr grünen (schönen!) Anlage leider nicht gesehen.
    Die Wildmeerschweinchen aus dem Netz-Plan waren nicht mehr ausgeschildert.
    Eichhörnchen war ebenfalls nicht zu sehen, dafür der Untermieter Rebhuhn.

    Dann ging es zu den Braunbären (zur Anlage am Ende mehr). Das Männchen hat etwas von einem Kodiakbären im Gesicht.

    Die Nasenbären waren nicht zu sehen. Auch im Innenstall nicht. Dafür zeigten sich die beiden Korsaks sehr gut. Die Präriehunde konnte man auch beobachten. Genau wie Stachelschweine und Nutrias – beide allerdings fressend in hinterster Niesche.

    Bei den Zwergkaninchen konnte man sich wieder vor „oh wie süß“-Gedanken und Ausrufen nicht retten, da hier gerade Nachwuchs rumhopste – kleine explodierte Fellknäule.
    Die Nachbarn, Meerschweinchen, versuchten mit Quiecken die Aufmerksamkeit zu bekommen – allerdings nicht wirklich erfolgreich.

    Die Hängebauchschweine sind verschwunden. Im Stall stehen andere Sachen rum. Baustelle?
    In der Himalaya-Anlage waren Rotschnabelkittas, die gefühlt derzeit um sich greifen in Zoos. Deren Mitbewohner habe ich daher schon wieder vergessen.

    Beliebt war bei den Besuchern der Koi-Teich mit Futterautomat.
    In den folgenden Volieren waren Rotmilan, Abdimstorch (nicht sichtbar), Turmfalke und Silberfasan zu sehen. Gleich nebenan dann Kronenkraniche.

    Die im Plan verzeichnete Storchenanlage gibt es nicht mehr. An der AfrikaLodge war noch eine kleine Voliere hinten angebaut auf die man heruntergucken konnte, allerdings sah ich da nichts und auch nicht im Innenbereich.
    Auf der Steppe sind zwei Elenantilopen mit Zebras vergesellschaftet.

    Wieder überraschte mich eine kleine Einrichtung mit guten Anlagen die nicht teuer erscheinen und ohne Kunstfels!!!! Die Mähnenspringer haben eine sehr schöne Anlage.
    Sehr gut gefällt mir auch die begehbare Wellensittichanlage, in der die Vögel in allen Farben herumschwirren.

    Bei den Alpakas und Eseln gab es wohl einen Wettkampf >Wer ist der Kuscheligste<. Denn auch hier waren die beiden Esel wieder von der wuschel-kuscheligen Sorte.

    Die Trampeltiere hingegen eher recht nackt nutzen den Schatten des Zentralbaums.
    Bei den Ponys gab es die normalen Shetlands.
    Weiter gab es noch am Teich dann Zwergflamingos und verschiedenes Wassergeflügel.
    Die Cafeteria kann man gut nutzen.

    Der Tiergarten gefällt mir sehr gut, vor allem wegen der Parkgestalt. Es ist schön grün und sehr gepflegt mit hergerichteten, aber nicht peniblen Beeten. Wieder wird man mit Arten überrascht, die man so in einer kleinen Einrichtung erst einmal nicht erwartet.
    Empfehlenswert!

    Bild: Will der Tiergarten Flusspferde halten?

    Zu den Bären:
    Im März kam es zum Spatenstich für die Umgestaltung unserer Bärenanlage.
    Die derzeitige Anlage ist 1986 gebaut worden, so dass bis jetzt durch den Förderverein fast 80.000 € gesammelt wurde.
    Derzeit wird die Zaunanlage um das zukünftige Gehege erstellt. Plan ist, dass die beiden Bären im Spätsommer in der vergrößerten Anlage herumspazieren können.

    Das neue Gehege wird 1180 m² groß (5x größer als jetzt). Wird bis zur ehemaligen Storchenanlage gezogen. Die Stallungen bleiben bestehen und werden nach vorn erweitert – ich vermute die jetztige Anlage.
    Die Anlgae wird durch Felsen und Bäumen sowie Naturboden gestaltet.
    Der Besucher wird durch 2m hohe Panzerglasscheiben gucken können. Und als Untermieter ziehen die Korsaks ein.
    (17.06.2012)
    Liz Thieme:   Nach Halle ging es in die Stadt Bitterfeld-Wolfen in verschiedene Ortsteile. Insgesamt hat die Stadt drei Tiergehege, in Greppin, Reuden und Bitterfeld.
    Greppin: Wobei ich mich durch eine bekannte Zooseite auf Barockesel in einer Einrichtung vorbereitet hatte und dies nur eine weiße Hauseselin „Schneeweißchen“ war. Auf der Stadt-HP wird noch von zweien geredet, wobei kein zweiter weißer Esel zu sehen war. Dieser weiße Esel trägt eine komplette Kopfmaske und sah an einigen Stellen des restlichen Körpers nicht gut aus. Es führte ein graues niedliches wuscheliges Fohlen. Mit ähnlicher Färbung und Fellstruktur gab es dort auch noch ein weiteres Fohlen.
    Daneben gibt es noch ein Shetlandpony und ein (ich schätze) Reitpony. Pfaue in Volieren, Reisfinken, Kanarien, Diamanttäubchen, Tauben verschiedener Rassen, Papageien verschiedener Rassen (die typischen), Meerschweinchen, Kamerunschafe, Zwerziegen und Ziegen die aussehen wie Miniausgaben von der Thüringer-Wald-Ziege.
    Das Tiergehege wird derzeit ua für Schweine ausgebaut. Leider ist kein Tier ausgeschildert.

    Reuden: Hier war das größte Gehege das für Kamerunschafe und Damwild, in Vergesellschaftung. Allerdings hielten sich die Tiere komplett getrennt von einander auf. Weiter gab es dann noch Kaninchen, Hausesel (auch plüschige Variante), Zwergziegen, zwei Pferde (allerdings auf Patenschildern als Pony und Kleinpferd bezeichnet) sowie ein Maultier (sehr selten in Zoos!)

    Das Tiergehege in Bitterfeld musste aus Zeitgründen dann Delitzsch weichen. Soll aber einen ähnlichen Besatz haben wie die anderen beiden. Eintritte sind jeweils frei und wichtig ist zu wissen in welchen Ortsteil man möchte, denn durch die Zusammenfügung der Städtchen gibt es Straßennamen doppelt.
    (17.06.2012)
    Oliver Jahn:   Ganz still und fast völlig unbemerkt hat Mitte 2011 in Halle der Nutztiergarten geschlossen.
    Er war Bestandteil des Beruflichen Bildungswerkes Halle Saalkreis e.V. und man begründet die Schließung mit dem Fehlen finanzieller Mittel und dem Fehlen von Auszubildenden und Ausbildern.
    Ich bedauere das sehr, dass dieser innovative Ansatz für eine Ausbildung sich nicht unterstützt wurde. Die ca. 40 Rassen seltener Haustiere, die hier gezeigt wurden, waren vielfach echte Raritäten, die man in anderen Einrichtungen nur selten findet.
    Schade, dass die Stadt Halle hier nichts für den Erhalt getan hat, es hätte sich gelohnt.

    (12.02.2012)
    Ronny:   Hmmm...ich habe gerade die Pressemitteteilung gelesen. Ich war auch am Donnerstag am frühen Nachmittag im Tierpark. Das Loch im Zaun war auch schon da. hatte aber gedacht, dies ist so ein Übungsstand für Targettraining. Im Gehege befanden sich auch zwei Rohrkatzen.
    (11.02.2012)
    Liz Thieme:   Die MZ meldet:
    DESSAU-ROSSLAU/MZ. Die neunjährige Rohrkatze „Jana“ ist aus ihrem Gehege im Dessauer Tierpark verschwunden. Ein unbekannter Täter habe zuvor ein Loch in das Käfiggitter geschnitten, wie die Polizei mitteilte. Mitarbeiter des Dessauer Tierparks bemerkten am Donnerstagmittag das Fehlen des Tieres.

    Gesucht wird nun eine unbekannter Mann, der bereits am 8. Februar gegen 12.30 Uhr am Käfig beobachtet wurde. Er hatte ein dunkles Fahrrad bei sich und trug einen prall gefüllten, großen, dunkelen Rucksack. Besonders auffällig waren die roten Kopfhörerkabel des Mannes. Der Tierpark gibt den Wert des Tieres mit 2000 Euro an.
    (11.02.2012)
    Liz Thieme:   Meldung zu der Situation der Tierparks, veröffentlicht in der Mitteldeutschen Zeitung:
    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1323324589306&openMenu=1012569559804&calledPageId=1012569559804&listid=1017162035665

    Wichtige Aussage darin, dass der Tierpark Dessau im Dezember geschlossen bleibt.
    (08.12.2011)
    Carsten Horn:   Ein äußerst repräsentitaves Ergebnis bei 7656 abgegebenen Stimmen...

    Aber auf jeden Fall hat Dessau wohl die beste "Propagandaabteilung" der Republik, dazu herzlichen Glückwunsch, da zahlen sich die fast 45 Jahre Erfahrung, die Genossen zu mobilisieren vielleicht aus, g...
    (08.10.2011)
    Sven Brandt:   Der Tierpark Dessau hat es geschafft und ist Zoo des Jahres 2011. Er erhielt immerhin 30,9 % der Stimmen und ließ vor allem den Kölner Zoo und auch den Zoo Leipzig, aber auch andere namhafte Zoos mit deutlichem Abstand hinter sich:

    http://www.deutschland-stimmt-ab.de/index.asp?mode=zoodesjahres

    Persönlich finde ich, dass der Dessauer Tierpark nicht zu den schlechtesten Tierparks zählt. Aber Zoo des Jahres? Bei dieser Konkurrenz von "richtigen" Zoos nicht nur ein kleines Wunder.
    (08.10.2011)
    Liz Thieme:   Der Tierpark in Köthen bleibt bestehen!!!!

    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1300343020195
    (09.07.2011)
    Matthias Schramm:   @Patrick Kalscheuer. Danke für die Info! Laut Zeitung scheint das alte Gehege inzwischen doch abgerissen worden sein und es soll für die Leoparden neue gebaut werden.
    (07.07.2011)
    Patrick Kalscheuer:   @Matthias Schramm: Ich war zuletzt im März da. Zu diesem Zeitpunkt war das ehemalige Wolfsgehege einfach unbesetzt ohne irgendwelche erkennbaren Umbaumaßnahmen oder Nachmieter.
    (05.07.2011)
    Ralf Wagner:   Neueröffnung des Meeresaquarium in Oberwiesenthal, welches sehr vielversprechend wirkt, hier ein kurzes Video dazu:

    http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/avobjekt52486_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

    BG
    (05.07.2011)
    Matthias Schramm:   War jemand in letzter Zeit im Tierpark Gotha und kann erzählen wie das ehemalige Wolfsgehege jetzt genutzt wird?

    (08.06.2011)
    Sven Brandt:   Zu der möglichen Schließung des Köthener Tierparks: Wenn jährlich nur ca. 30.000 € an Einnahmen eingeplant sind, kommen bei m. W. 2,50 € für Erwachsene wohl auch nicht sooo viele Besucher. Aber mal abwarten, was der Stadtrat entscheidet (hat nicht ein Stadtratsmitglied vor Jahren den Bärenkäfig kräftig unterstützt. Vielleicht findet sich ja auch ein Betreiber (Staßfurt z. B. Lebenshilfe).
    Kürzlich bin ich im Internet auf die Erlebniswelt "tirica" in Vippachedelhausen/Thür. gestoßen. Während ich zum Erlebnistierpark Memleben überwiegend negative Kritiken gefunden habe, fand ich hierzu bislang nichts, wie die Tierhaltung. dort ist und ob es für einen Tierpark-/Zoosammler lohnenswert ist, dort mal anzuhalten.
    (02.06.2011)
    Michael Mettler:   Und in Zukunft gehen die Köthener dann mit ihren Kindern mangels Tierparks sonntags in die Bibliotheken...? Da bin ich ja mal auf das Echo der Öffentlichkeit gespannt.
    (30.05.2011)
    Oliver Jahn:   Das sind keine guten Nachrichten. So wird die Schließung eines Tierparks mehr als deutlich, vor allem, wenn man ihn selber sehr gut kennt. Und wenn man sich dann vorstellt, dass andere Einrichtungen Häuser in ihren Zoos bauen, die einem Tierpark, wie Köthen ca. 100 Jahre das Überleben sichern würden, dann frage ich mich immer wieder, warum Kommunen ihre Prioritäten so unterschiedlich setzen.
    Der heutige Tierpark in Köthen basiert auf einer Fasanerie aus dem Jahre 1711 und nach Ausbau und Erweiterung wurde diese 1884 der Öffentlichkeit übergeben. Damit schließt so unter Umständen eine der ältesten zoologischen Einrichtunge Deutschlands.
    (30.05.2011)
    Liz Thieme:   Hier die Meldung des MDR zu dem Thema:
    >Sparmaßnahmen
    Köthen muss Tierpark oder Bücherei schließen

    Auf die Stadt Köthen kommen drastische Einsparungen zu. Oberbürgermeister Kurt-Jürgen Zander sagte MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT, die Kommunalaufsicht habe den Haushalt der Stadt für 2011 im Februar nicht genehmigt und einen härteren Sparkurs gefordert. Bis 2019 muss Köthen den Haushalt ausgleichen.
    Entscheidung im Juli

    Laut Zander müssen aus diesem Grund Ende 2012 entweder der Tierpark oder die Bibliothek den Betrieb einstellen. Dabei wirbt die Internetseite der Stadt sogar mit dem Slogan "Köthen - Stadt der Bibliotheken". Es gibt fünf in der Bachstadt. Im Juli soll der Stadtrat entscheiden, welche der beiden Einrichtungen geschlossen wird.<
    (30.05.2011)
    Sven Brandt:   Wer den Köthener Tierpark besuchen möchte, muss sich vielleicht beeilen. Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb am 25.05.11: "Die Schließung des Tierparks brächte der Stadt durch den damit verbundenen Abbau von acht Stellen eine bedeutende jährliche Entlastung. Im Jahr 2011 sind mehr als eine halbe Million Euro an Ausgaben für den Tierpark vorgesehen - die geplanten Einnahmen hingegen belaufen sich auf etwas mehr als 30 000 Euro." Für die Schließung ist wohl Ende 2012 im Gespräch.
    (30.05.2011)
    Henry Merker:   Da ich keinen entsprechenden Thread gefunden habe, postete ich es an dieser Stelle:

    Im Aquarium Zella-Mehlis wurden neue Krokodilanlagen errichtet, sie sollen Alligatoren und Kaimanen vorbehalten sein. Zudem ist eine Anlage für Haie entstanden.

    http://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/8476579.html
    (16.04.2011)
    Ronny:   Einige Neuigkeiten aus dem Dessauer Tierpark:

    Seit diesen Monat ist der neue Terrarien fertig. Insgesamt wurden 4 rechtgroße (zwischen 6qm und 10qm) Terrarien gebaut und mit den bereits vorhanden Arten 0,1 Boa constrictor, 1,0 Netzpython (ca 7m, 37 Jahre alt), 1,0 Grüner Leguan bestzt Als neue Art kamen 1,1 Schwarz-Weiße Tejus hinzu.

    Ebenfalls fertig ist die Amurkatzen-Anlage für 2,0 Nachzuchten aus Aschersleben. Nach dessen Abschluss wird bereits an der Manul-Anlage gebaut. Sie entstehht nach dem ähnlichen Prinzip wie die anderen Kleinkatzenanlagen...zwei trennbare ca 40qm große Anlagen, denn auch bei den Manulen hofft man früher oder später in die Zucht einsteigen zu können.

    Neu im Bestand sind wieder Wildputen und Helmperlhühnern (bei den Südafrikanischen Kronenkranichen).

    Jungtiere gibt es alljährig bei Shettys, Kamerunschafe und Japanischen Wachteln.

    Bild: Amurkatzen-Anlage
    (21.03.2011)
    Markus Fritsche:   Bei Privathaltern wird die Art relativ regelmäßig nachgezogen, das Tier in Plzen und mindestens ein Tier in Aue sind schon deutsche Nachzuchten.
    Wenn dürfte es nur, wenn überhaupt, "Zoo-Erstzucht" heißen.
    (27.02.2011)
    Gudrun Bardowicks:   @ Klaus Schüling: Es handelt sich allerdings bei der in Aue gehaltenen Ginsterkatzenart laut diesem Forum um die Zwergginsterkatze, die wohl nur sehr selten in Zoos gehalten wird (Prag wurde hier als weiterer Halter genannt). Daher könnte das mit der Zoo-Welterstzucht durchaus stimmen.
    (27.02.2011)
    Klaus Schüling:  
    Die Chemnitzer Morgenpost meldete am Mittwoch, 23. Februar 2011:

    "Nachwuchs bei den Ginsterkatzen - Aue. Sensation in Aue: Dem Zoo der Minis ist als erstem Tierpark weltweit die Zucht von Ginsterkatzen gelungen - Nachwuchs bei den scheuen afrikanischen Samtpfötchen."

    Welterstzucht von Ginsterkatzen in einem Zoo? Kann das sein?
    (27.02.2011)
    WolfDrei:   Das "Minipig"-Schwein wurde auf Kleinheit, nicht auf Drolligkeit gezüchtet! Es sind dies in erster Linie Züchtungen gewesen, um ein Versuchstier zu haben, daß besser als etwa Ratten dem menschlichen Organismus entspricht - "Allesfresser" u.a.
    (25.02.2011)
    Matthias Schramm:   Entschuldigung, aber ich verstehe die Diskussion nicht?! "Mini" ist vielleicht nicht gerade der beste Begriff aber zum Beispiel .. Zoo der Zwerge oder Zoo der Kleinen nicht wirklich anders, oder? Natürlich möchte der Zoo über die Begriffe niedlich, putzig, goldig oder sonstwas Besucher anlocken ... aber welcher Zoo möchte keine Besucher? Übrigens ....männchen ist auch putzig obwohl es kleine bissige Tiere sein können!
    (25.02.2011)
    Ronald Masell:   Geht der Mist mit den persönlichen Angriffen schon wieder los!!!Merkt ihr eigentlich noch was für einen Mist ihr hier zusammenschreibt? kopfeinzieh
    (25.02.2011)
    Oliver Jahn:   Mein erster Beitrag zu dem Thema war ein Zitat. Sachlicher kann man nicht schreiben. Mein zweiter Beitrag war eine Antwort auf einen Satz, dem auch ich jede Form der Sachlichkeit abspreche. Wenn jemand eine Einrichtung, in der er noch nie war, und deren Mitarbeiter, die er nie kennen gelernt hat, dann als einen "Fall für die Aufsichtsbehörde" bezeichnet, ja, dann gestehe ich allerdings gern, dass es mir schwer fällt, auf soviel Unsachlichkeit und Respektlosigkeit mit der dann von genau dieser Person geforderten Sachlichkeit zu antworten.
    (25.02.2011)
    Holger Wientjes:   Keine Angst ! Ich mache mein Beiträge nicht von den Beiträgen anderer (in dem Fall Michaels) abhängig. Habe meinen letzten sogar geschrieben ohne MMs vorher zu lesen...
    (25.02.2011)
    Michael Mettler:   @Anti-Erdmännchen: Ob du mich direkt ansprichst oder mir unter Nennung meines Namens bzw. meiner Initialen offen einen Verstoß gegen Forumregeln vorwirfst, macht de facto keinen Unterschied. Was Hohn und Ironie betrifft, lies dir einfach deine eigenen, nicht gerade sachlichen und respektvollen Beiträge zum Thema Aue noch mal durch.

    Den Zusammenhang zwischen deiner Kritik und den Artbenennungen sehe ich im Gegensatz zu dir recht deutlich. Du ereiferst dich darüber, dass Wildtiere verniedlicht werden, indem man ihre (relative) Kleinheit herausstellt. Und da habe ich lediglich aufgezeigt, dass das nicht nur für den von dir angegriffenen Zoo der Minis gilt, sondern in der Zoologie quasi Alltag ist, so dass ich keinen Grund sehe, warum sich ein Tierpark nicht entsprechend thematisieren soll.

    Meine Frage nach der angeblichen Vermenschlichung blieb übrigens noch unbeantwortet.
    (25.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   @ MM: Du bringst das Thema Artnamen ein, welches für sich ja auch sehr interessant ist, worüber ich aber längst gemeint hatte, daß ich wenig Zusammenhang zu meiner Kritik an einem Zookonzept sehe. Führst es weiter bis zu dem Punkt, an dem Du höhnisch sagst, ich müsse mich doch für Umbenennungen engagieren, z.B. mit einer „Diskriminierungsbeschwerde bei der International Commission of Zoological Nomenclature“. Mit der Folge, daß weitere Forumsteilnehmer auf die höhnisch-ironische Schiene einsteigen und die ganze Diskussion veralbern. Das ist für mich kein sachlicher und respektvoller Umgang gemäß der Forumsregeln. Ist nun auch kein Riesendrama, wir haben hier bekanntlich schon oft gut miteinander diskutiert, und ich hatte Dich jetzt ja auch nicht direkt angesprochen, aber Du hattest eben nachgefragt.
    (24.02.2011)
    Michael Mettler:   @Anti-Erdmännchen: Da würde mich doch mal interessieren, gegen welche Forumregeln ich gerade verstoßen haben soll. Die unverhältnismäßig große Bedeutung hast du deinem "Anliegen" schon selbst gegeben, indem du den Zoo der Minis zum Fall für die Aufsichtsbehörde erklärt hast.

    "Horn" ist übrigens sehr wohl für Hörnchenverwandte in Gebrauch, Bezeichnungen wie Eichhorn oder Riesenflughorn tauchen durchaus im Sprachgebrauch auf.
    (24.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   @ Holger:
    Nein, ich habe nicht das Gefühl, ernstgenommen zu werden. Ich möchte auch nicht das eigentlich recht einfache und eindeutige Anliegen so lange in immer neue Worte kleiden müssen, bis es aussieht, als hätte es für mich eine unverhältnismäßig große Bedeutung. Vor allem würde ich mir lieber einen Informations- und Meinungsaustausch gemäß der Forumsregeln wünschen, gegen die hier z.B. Du, MM und vor allem – nicht zum ersten Mal – Forumsbetreuer (!) O.J. verstoßen.

    Zu den Artnamen (bei denen mir unterstellt wird, ich würde sie ändern wollen): Sie können sich mit der Zeit durchaus ändern. Ich erinnere da an den Wandel von Fisch- zu Graureiher oder an die Änderung der Pluralbildung beim Uhu. Der Wegfall der Verniedlichungsendung „-chen“ wäre sogar eine verhältnismäßig einfach zu bewerkstelligende Änderung, die bereits ein einflußreicher Autor anschieben könnte. Abgesehen sicherlich vom tief im Volksbewußtsein sitzenden (Eich-)Hörnchen, aber dabei handelt es sich ja auch kaum um eine Verniedlichung, da es ja keine größeren Tiere namens „Horn“ gibt.

    (24.02.2011)
    Oliver Jahn:   Diese Diskriminierungsbeschwerde würde ich aber dann unbedingt mit Anti-Erdmännchen unterschreiben, denn bei der Aufsichtsbehörde wird jeder, wie auch hier im Forum wissen, wie dieser Name gemeint ist, nämlich voller Respekt vor der lebenden Kreatur.
    (24.02.2011)
    Holger Wientjes:   Am besten Du bemühst die zuständige Aufsichtbehörde ´mal, dem Treiben dort nachzugehen. Die warten bestimmt nur darauf, dass ein besorgter Bürger sich dessen annimmt.
    Meinst Du, dass du mit diesen Vorschlägen hier ernstgenommen wirst ? Und war Dir der Park nicht vorher bekannt, als dass Du jetzt plötzlich solch ein Interesse an den Tag legst, das, meiner Meinung, in keiner Verhältnismässigkeit zum tatsächlichen Anliegen des kleinen Zoos liegt, der sicherlich mit diesem Konzept auch versucht, sich einfach ein Alleinstellungsmerkmal zuzulegen, um sich gegenüber den grösseren Zoos behaupten zu können ?
    (24.02.2011)
    Henry Merker:   Nur wäre der Aufwand, die Tiere entsprechend umzubenennen sehr groß wie ich meine, und ob man solche Prozeduren durchführen wird, wo sich die Bezeichnungen schon etabliert haben, halte ich weder für konstruktiv noch sinnvoll.

    "Die alte Bezeichnung „Kaffernbüffel“ trägt den Namensbestandteil „Kaffer“ in sich, eine abfällige und rassistische Bezeichnung von Weißen für Schwarze." (http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanischer_B%C3%BCffel; Abruf: 24.02.2011). Hier wurde bei Wikpedia nicht richtig recherchiert. Das Wort "Kaffer" entstammt ursprünglich der arabischen Sprache (kafir; pl.: kafirun). Dieses Wort kann mit "Ungläubiger" oder auch "Götzendiener" sowie "Heide" übersetzt werden. Streng genommen sollen eigentlich nur solche Nichtmoslems als "kafirun" bezeichnet werden, die keine dhimmis sind (Juden, Christen, Zarathustragläubige); in der Praxis werden beispielsweise in Ägypten auch Christen und Juden so bezeichnet. Dass das Wort "kafirun" abwertend - und teilweise auch rassistisch - besetzt ist, ist korrekt. Inkorrekt ist, dass dies eine ausschließliche Bezeichnung von Weißen für Schwarze sei. Da das Swahili sehr stark von der Arabischen Sprache durchdrungen ist und ursprünglich vordergründig von Muslimen verwendet worden ist - und nach meinem Kenntnisstand erst durch die Sklavenexpiditionen der arabo-afrikanischen Sklaventreiber und -fänger sowie dem Kolonialismus seine derzeitige Verbreitung gefunden hat - wurde die Bezeichnung auch selbstverständlich von schwarzen Muslimen verwendet, um ihre zumeist animistischen Mitbewohner zu bezeichnen und sich zudem von ihnen abzugrenzen. Erst durch den Kolonialismus fand die Bezeichnung dann auch Einzug in den europäiischen - in dem Fall in die deutsche - Sprache(n), da diese kurzerhand von den Europäern übernommen worden ist. Wie dem auch sei - in wikipedia wird der Kaffernbüffel als "Afrikanischer Büffel" bezeichnet; ob sich diese Alternative durchsetzen wird, sei dahingestellt.
    (24.02.2011)
    Michael Mettler:   @Anti-Erdmännchen: Inwiefern werden denn in Aue Tiere vermenschlicht? Stünde da etwas von einem "kompetenten Umgang mit Tieren", könnte man schließlich genausogut argumentieren, dass Tieren (und zwar nicht nur Wildtieren) auch menschliche Kompetenz herzlich wurscht sein dürfte - und menschlicher Respekt ebenfalls.

    Und was willst du nun gegen die wenig respektvollen offiziellen Artnamen unternehmen? Eine Diskriminierungsbeschwerde bei der International Commission of Zoological Nomenclature einreichen, die in diesem Fall einer zuständigen Aufsichtsbehörde entspräche?
    (24.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   „Schnell werden Sie spüren, dass das Bemühen um einen liebe- und respektvollen Umgang mit Tieren das Bild des zoo der minis prägt.“
    Diese Aussage des Tiergarten Aue ist ja der absolute Gipfel. „Respektvoll“ und „zoo der minis“ in einem Satz unterzubringen, dazu gehört schon eine gute Portion Unverfrorenheit. „Liebe“ bringt man seinen Schützlingen also auch entgegen. Als ob Wildtiere auf menschliche Liebe nicht pfeifen würden. Wahrscheinlich glauben die Auer, daß die jeweils kleinwüchsigsten Arten eines Verwandtschaftskreises besonders zerbrechlich und hilflos sind und deshalb besonderer Fürsorge bedürfen. Sehr respektvoll, Tiere zu vermenschlichen. Wobei, der Respekt (welcher Art er auch immer sein mag) wird ja eh nicht gewährleistet – man „bemüht“ sich lediglich drum. Allein von ihrer Außendarstellung her, und mehr kann ich nicht beurteilen, halte ich diese Einrichtung für einen Fall für die Aufsichtsbehörde.

    @ MM: Verniedlichungsformen (Äffchen, Erdmännchen, Täubchen) im offiziellen Artnamen finde ich in der Tat sehr ungebührlich.

    @ Jennifer: In diesem Forum müßte doch sicherlich allen klar sein, wie mein Name gemeint ist.

    (24.02.2011)
    BjörnN:   Ich habe den Zoo der Minis in den vergangenen 2 Jahren zweimal besucht und muss sagen, dass das Konzept stimmig ist und auch die meisten Anlagen akzeptabel bis gut sind, ein echter Geheimtipp...
    (24.02.2011)
    Jennifer Weilguni:   Soweit ich weiss, hat man doch im Zoo der Minis sowieso eher aus der Not eine Tugend gemacht und hält vor allem aus Platzgründen eher kleinere Tiere. Niemand hat je gesagt, dass es sich dabei immer um die Allerkleinsten handeln muss (Wimperntierchen ect.) sondern eben einfach um Tiere, die sich in Aue artgerecht halten lassen.
    Und warum sollte man dann so eine Einrichtung nicht Zoo der Minis nennen?

    Ein Zoo der nur Tiere mit A am Anfang hält, hätte dann immerhin auch Platz für Anti-Erdmännchen. Ist dieses Pseudonym nicht auch irgendwie diskriminierend und respektlos den Erdmännchen gegenüber? Wenn man diese Tiere so ganz und gar pauschal ablehnt?
    (24.02.2011)
    Oliver Jahn:   Bitte auch noch den Kaffernbüffel und die Hottentottenente umbenennen.
    Zum Respekt ein Zitat des Tierparks:
    "Lassen Sie sich von den tierischen Zwergen, die den zoo der minis ganz groß machen, begeistern!
    Schnell werden Sie spüren, dass das Bemühen um einen liebe- und respektvollen Umgang mit Tieren das Bild des zoo der minis prägt."
    Wer die Einrichtung kennt, sie schon einmal besucht hat, die Menschen kennt, die dort arbeiten, und deren Arbeit Respekt zollt, der wird diesen Satz des Tierparks unterstreichen können.
    (23.02.2011)
    Michael Mettler:   Art- oder auch Gattungsbenennungen erfolgen keineswegs nur nach auffälligen Merkmalen, sondern stellen häufig genug Wertungen dar. Der Gattungsname des Springtamarins (Callimico) bedeutet z.B. sinngemäß "hübsches Äffchen" - und das soll keine Verniedlichung sein? Was ist mit Schönhörnchen, Schmucktäubchen (beide auch noch mit der Verniedlichungssilbe "-chen") oder Ziersalmler? Und löst nicht allein die Bezeichnung "Erdmännchen" schon einen "Ach-wie-süß"-Reflex aus, ohne dass Aue die Finger im Spiel hatte...?

    Wenn du auf eine Art "political correctness" aus bist: In unserem Sprachgebrauch gelten - bezogen auf Menschen - Begriffe wie "Zwerg" oder "Mohr" seit geraumer Zeit als Diskriminierungen. Also müsste man auch z.B. Zwergmaus und Mohrenmaki konsequent umbenennen, damit das Zoopublikum nicht auf falsche Gedanken gebracht wird.... Streichelgehege müssten aufgelöst werden, weil man Gefahr liefe, die Tiere in ihnen allein durch die Benennung zu Grabbelware zu erniedrigen. Ganz zu schweigen davon, dass Zoos auch nicht mehr darauf hinweisen dürften, bedrohten Tieren eine Zuflucht zu bieten, denn das könnte doch glatt irgendwer als eine Art Asylantenheim missverstehen ;-)
    (23.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   @ MM: Wo ist denn da der Zusammenhang zwischen 1. der Benennung von Arten aufgrund auffälliger Merkmale, und 2. einem Zookonzept ohne jeden Informationsgehalts, das die Natur verfälschend unter dem Stern der Verniedlichung dastehen läßt? Das eine hat mit dem anderen doch überhaupt nichts zu tun. „Und warum bezieht sich deine Kritik nur auf Wildtiere?“ Haustiere sind ja mitunter eigens auf Possierlichkeit hin gezüchtet. Zu diesem Zwecke sind sie dann auch da. Für Wildtiere, auch wenn sie zufällig klein und/oder süß sind, geht es aber ernst zu im Leben. Das sind vollwertige Bestandteile der Natur, die sich Tag für Tag durchschlagen müssen. Es sind keine „Minis“.
    (23.02.2011)
    Holger Wientjes:   Ist diese Grundeinstellung an allem etwas auszusetzen nicht auf Dauer nervig und anstrengend... ??
    (23.02.2011)
    Michael Mettler:   Hm. Ausgewachsene Wildtiere werden auch in Trivial- und wissenschaftlichen Namen mit Attributen wie "Zwerg-" oder "Klein-" bzw. Artnamen wie minutus, minutissimus (!), pygmaeus, pusillus belegt. Der Zwergwal z.B. ist nicht mal der kleinste aller Wale, und mit dem Blauwal hat sich der wissenschaftliche Namensgeber wahrscheinlich einen Scherz erlaubt, denn dessen Artname musculus bedeutet u.a. Mäuschen. Wenn selbst die seriöse Wissenschaft derartige "Wertungen" vornimmt, warum soll es dann nicht auch einen "Zoo der Minis" geben? Und warum bezieht sich deine Kritik nur auf Wildtiere? Ich bin z.B. noch niemandem begegnet, der ein Zwergkaninchen, ein Minischwein oder ein Kleinpferd nur wegen des Namens für eine bedauernswerte, minderbemittelte Kreatur hält, und gerade ONB macht doch keinen großen Unterschied zwischen Haus- und Wildtier.
    (23.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   Noch zum Thema Respekt: Ausgewachsene Wildtiere werden wörtlich als "Minis" vorgestellt. Da kann der ONB auf den Gedanken kommen "Och Gottchen, arme Schwächlinge, mit denen es die Natur nicht gut gemeint hat". Oder "Aha, bestimmt ewig verspielte, tollpatschige Fellknäuel". Nichts gegen einen ausgesuchten Tierbestand, aber dieses Oberthema ist für mich ein Unding.
    (22.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   Wäre Aue nicht eigentlich ein prädestinierter Haltungsort oder gar Zuchtbuchführer für Waldelefanten, Okapis und Sumatranashörner? Hauptsache die Verwandten sind größer!!!
    (22.02.2011)
    Michael Mettler:   @Anti-Erdmännchen: Ein solches "A-Team" ließe sich zumindest prima vermarkten ;-) Aber ist es denn wirklich "seriöser", ein nicht einem bestimmten Credo folgendes Mischsortiment zu zeigen, wie es die meisten anderen Kleinzoos tun...? Eine Respektlosigkeit gegenüber der Tierwelt finde ich etwas weit hergeholt. Dann wäre die Einrichtung eines Vogelparks auch respektlos gegenüber Säugetieren, Reptilien usw...

    Beim Lesen des Beitrags fiel mir übrigens spontan das Buch "Riesen und Zwerge im Tierreich" von Ulrich Sedlag ein, sowas müsste dann doch in deinen Augen ebenfalls überflüssig sein?
    (22.02.2011)
    Anti-Erdmännchen:   Der Tiergarten Aue hat sich also denjenigen Tierarten verschrieben, die klein von Statur sind. Nicht absolut gesehen, denn dann müßte man sich ja auf Pantoffel-, Geißel- und Wimpertierchen beschränken. Nein, es wird die kleinste Form ihres jeweiligen Verwandtschaftskreises vorgestellt. Der Leopard darf als kleinste Großkatze dabei sein, wenn es auch kleinere Katzenarten geben mag. Hahn´s Zwergara ist auch mit von der Partie, ungeachtet etwaiger kleinerer Papageienarten. Und die Zwergkanadagans darf als kleinste Entenart, pardon, kleinste Unterart der Kanadagans auch nicht fehlen. Na die haben sich bestimmt alle konvergent entwickelt und besetzen vergleichbare Ökologische Nischen. Juhu, welch didaktisches Konzept. Zwar muß in einer Ansammlung von Lebewesen per Definition immer irgend jemand der Kleinste sein, was das Konzept dann wieder etwas gegenstandslos macht, aber egal. Könnte eventuell auch ein bißchen respektlos gegenüber der Tierwelt sein, Kleinheit, Niedlichkeit, Possierlichkeit als Merkmal herauszustellen, doch sei`s drum, knuffig rulez! Und als nächstes eröffnen wir dann einen Zoo, in dem alle Tierarten mit A anfangen. Ein Hoch auf die seriöse Tiergärtnerei!
    (22.02.2011)
    WolfDrei:   Zur Illustration: Zwergginsterkatze in Plzen
    (21.02.2011)
    Liz Thieme:   PM des Zoo der Minis:

    Außergewöhnlicher Nachzuchterfolg bei den tierischen Zwergen

    Dass im Tiergarten Aue- zoo der minis besonders viele tierische Zwerge zu hause sind,hat sich inzwischen schon weit über die Region Aue hinaus herumgesprochen.
    Viele der Minitiere sind echte Zooraritäten.So kann man z.Bsp. Mauswiesel und Zwergginsterkatzen in Deutschland nur in Aue sehen.Auch Dama-Kängurus und Amerikanische Miniaturesel werden eher selten in deutschen Zoos präsentiert.
    Besonders stolz ist man in Aue jetzt auf den wahrscheinlich weltweit ersten Nachzuchterfolg bei den Zwergginsterkatzen. Die kleine Zwergginsterkatze, ein weibliches Tier,wird schon in wenigen Wochen in den Zoo von Plzen ziehen, denn Plzen ist der zweite Zoo im gesamten EAZA Raum, der Zwergginsterkatzen hält.
    (21.02.2011)
    Liz Thieme:   Der Tiergarten Bernburg ist seit diesem Wochenende wieder geöffnet. Bisher konnten allerdings noch nicht alle ausgelagerten Tiere zurückkehren.
    (20.02.2011)
    Liz Thieme:   Nun sind auch die Grünen Meerkatzen umgezogen. Unterstützend kam hier der Zoo Magdeburg zur Hilfe.
    (19.01.2011)
    Ronny:   Der Pegel im Tiergarten Bernburg ist wieder gestiegen, der Scheitelpunkt wird zur Mitte der Woche erwartet.

    Nachdem die Kleinvögel (bis auf Wellen- und Nymphensittiche, sie sind im Afrikahaus untergekommen) nach Halle und Leipzig umgezogen sind, wurde gestern das Amerikahaus geräumt. Die Tiere kamen nach Halle, Leipzig und Aschersleben.

    Die Weißnackenkraniche leben zur Zeit in der Katta-Anlage.

    Bei den Großtieren wurde die Auflage mittels Stroh erhöht.

    Auf der Webseite des Tiergartens www.tiergarten-bernburg.de/ unter Aktuelles wurde ein Hochwassertagebuch angelegt.
    (17.01.2011)
    Liz Thieme:   berichtige mich: nicht die Greifvögel, sondern die Kleinvögel.
    (14.01.2011)
    Liz Thieme:   Der Tierpark Bernburg ist vom Hochwasser betroffen. Teilweise konnten die Tiere innerhalb des Tierparks umgesiedelt werden, aber die Greifvögel sind erst einmal nach Halle und Leipzig umgezogen.
    (14.01.2011)
    Ronny:   Neue Arten für den Schönebecker Tierpark:

    1,1 Haselmaus
    2,2 Syrische Goldhamster (Nachzuchten von Wildfänge)
    1,1 Östl.Smargdeidechse
    1,1 Brandmaus (Wildfänge mit Genehmigung)

    Damit spezialisiert sich der Tierpark weiterhin auf Europäische Kleintiere (Zwergmaus, Feldhamster, Sibierisches Streifenhörnchen, Garten- und Siebenschläfer, Schneehasen sind bereits im Bestand).

    Große Hoffnung setzt der Tierpark in den Umbau eines bestehendes Hauses zu "Haus des Feldes" mit den neuen Arten, Zwergmäuse und Feldhmaster, sowie Kiebitz, Feldlerche und Singdrossel. Fertigstellung 2011.
    (06.01.2011)
    Ronny:   News aus Dessau (30.07.2010):
    Die Amurkatzen aus Aschersleben sind da. Dabei handelt es sich um 2,0 Nachzuchten. Sie sind zur Zeit in den alten Kleinräuberkäfigen untergebracht, aber wird bereits eine neue Anlage gebaut.
    (03.08.2010)
    Oliver Jahn:   Diese Pfeiler standen bei meinem Besuch bereits, sie sind ein ganzes Stück weiter auf dem Besucherweg und vergrößern somit auch die alte Anlage. Jetzt wird es noch darum gehen, den alten Zaun abzureißen.
    (21.06.2010)
    Ronny:   Laut der Webseite des Bernburger Tiergartens ist nun die Wisenterweitung für die Wisente geöffnet. Im Gegenzug wird das alte Wisentegehege überholt. Es werden neue Feiler gesetzt und diese mit Stahlseilen verbunden.

    Quelle: http://www.tiergarten-bernburg.de/Aktuelles.php
    (21.06.2010)
    Oliver Jahn:   @Matthias Schramm, stimmt, die Rhesusaffen hatte ich vergessen. Der Käfig ist noch recht typisch und erinnert an vergitterte Badezimmer-Architektur. Der Rinderstall passt ebenfalls sehr gut zu einer sehr alten Rasse! ;-)
    (20.06.2010)
    Matthias Schramm:   Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass der/die Luchs/e in die freigewordene Wolfanlage umziehen soll. Für mich persönlich waren wirklich die Gehege Leoparden / Luchs/e und Rhesusaffen / Bären nicht größten Problemfälle. (Evtl. auch der Stall der Rinder) Sonst ist der Tierpark wirklich schön, lohnt einen Besuch und wirkt sehr gepflegt.
    (20.06.2010)
    Oliver Jahn:   Es kann natürlich sein, dass der zweite Leopard den ganzen Tag über im Innenkäfig war, das kann ich nicht ausschließen, denn das Haus ist nicht einsehbar. In einem Zeitungsartikel konnte man lesen, dass der Förderverein sich für die neue Wolfsanlage einsetzt, daher bin ich davon ausgegangen, dass die neue Anlage hinter dem neuen Haus für die Paviane und Erdmännchen für die Wölfe gebaut wird, leider stand aber auch dort kein Schild. Welche Tierart noch dazu kommt, davon ist mir gar nichts bekannt. Vielleicht zieht der Luchs auch ins alte Wolfsgehege und sein Käfig wird den/m Leoparden zugeschlagen.
    (20.06.2010)
    Thomas Wachenhausen:   Ich war am 04.06.2010 in Gotha Tierpark
    und habe dort noch 2 China-Leoparden
    angetroffen. / Dann ist also die Neubau-Anlage auf Erweiterungsgelände für die
    Wölfe. Welche Tierarten kommen neu dazu?
    (20.06.2010)
    Oliver Jahn:   Es sind zwei Sperbergeier und ein Strauß. Dazu findet man Esel und Ziegen. Die Husarenaffen haben eine sehr schöne und natürliche Anlage. Die Wölfe bekommen eine neue Anlage, die Tiger und Dingos haben bereits eine. So bleibt lediglich die Unterbringung des einzelnen China-Leoparden, die erst nach der Wende gebaut wurde, aber sicher nicht ganz optimal wirkt, dem Grunde nach genau wie die Leipziger Haltung der Amur-Leoparden. Und die Bärenanlage wirkt tatsächlich etwas kahl, da hätte ich mir auch etwas mehr Begrünung gewünscht. Die Anlage der Axishirsche hingegen war wieder sehr schön und natürlich, genau so wie die Anlagen der Bennetts und der Muntjaks. Wichtig aber fand ich, dass man sieht, dass der Park sich weiter entwickelt.
    (20.06.2010)
    Matthias Schramm:   Ich war vor vier Wochen zum ersten mal in Gotha und habe den Tierpark mit recht gemischten Gefühlen verlassen!

    Besonders bei den Affen und größeren Raubtieren (Ausnahme Tiger/Dingos) gibt es doch Anlagen die noch sehr an die alte DDR-Zeit erinnern.
    Sind die Wölfe bereits in ihr neues Gehege umgezogen?
    Der alte Bärenzwinger wurde zwar anscheinend vor ein paar Jahren vergrößert, entspricht aber von der Größe und Ausstattung her nicht unbedingt modernen Maßstäben! Ein einzelner großer Baustamm scheint weder die syrischen Braunbären noch die Korsaks so richtig zu interessieren.
    Die Artenvielfalt ist dafür wirklich für eine Anlage dieser Größe echt erstaunlich und ich habe wirklich die eine oder andere Tierart zum erstenmal gesehen. Die Mischung in den Gemeinschaftshaltungen ist teilweise ein bißchen kunterbunt und die Gehege erscheinen etwas überfüllt. Gänsegeier mit "Straußen?" und ich glaube Ziegen.

    (20.06.2010)
    Oliver Jahn:   Gestern habe ich es nun endlich einmal nach Gotha geschafft. Die Anreise ist etwas beschwerlich, aber ich kann nur sagen, der Tierpark ist absolut sehenswert. Hier zeigt sich deutlich, wie aus einem Heimattierpark ein richtiger kleiner Zoo werden kann.
    Die Altbauten sind größtenteils umgebaut und modernisiert, es gibt viele kleine, vor allem aber begehbare Häuser. Erweiterung ist nicht nur geplant, sondern man sieht bereits die Baustellen auf dem Erweiterungsgelände.
    Den Tierbestand kann man bis ins Detail der Zootierliste entnehmen. Mich hatten die Ginsterkatzen dort hingelockt und ich wurde nicht enttäuscht. Die beiden Tiere waren gut zu sehen, sie wirken von der Zeichnung und der Fellfärbung her sehr unterschiedlich.
    Daneben findet man mit Rhönschaf, Coburger Fuchsschaf, Harzer Rotem Höhenvieh und Thüringer Landziege auch einige sehr selten gezeigte Haustierrassen.
    An Wildtieren sind noch besonders zu erwähnen die Viscachas, Kugel- und Sechsbinden-Gürteltier, Quastenstachler, Springhasen, Haslbandpekaris und ein Dingopaar mit 6 Welpen. Natürlich muss ich auch die Bobaks erwähnen, ich kannte sie zwar schon aus Berlin, allerdings war das Exemplar, welches ich in Gotha gesehen habe, echt riesig.
    Und auch für den Vogelfreund gibt es mit Sperbergeier, Diademyuhina, Kanincheneule und Salomonenkakadu ein paar Arten, die nicht so häufig in den deutschen Zoos gehalten werden.
    Ein Besuch im Tierpark Gotha lohnt sich auf jeden Fall, gerade für Artensammler und Fotofreunde hat er wirklich eine Menge zu bieten.
    Bild Kleinfleck-Ginsterkatze

    (18.06.2010)
    Michael Mettler:   Lebt aber in einem "kleineren Park in Mecklenburg-Vorpommern"... Falscher Thread! ;-)
    (17.06.2010)
    Karsten Vick:   @Jennifer: Der schreibt sich Eike - so wie sein Vorbesitzer mit Vornamen heißt.
    (17.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Karsten Vick
    Also vor deinen Hähnen habe ich keine Angst gehabt ....Aber nachdem ich gesehen habe, wie heftig der Schafwidder dem Pferd in die Hinterflanke geboxt hat, hätte ich mich dann auch lieber auf ein Kräftemessen mit dem Federvieh eingelassen, als mit Eik. (Oder wird es Ike gescheiben?)
    (17.06.2010)
    Karsten Vick:   Verdammte Axt. Eigentlich sollte hier ein Bild von einem Hahn sein. Na was solls, der Gag ist sowieso versaut...
    (16.06.2010)
    Karsten Vick:   @Oliver: War es dieser hier?
    (16.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
    Auch in Silz werden mehrere kapitale Hirsche in besagter Anlage gehalten.

    Richtig "lustig" wurde es, als im Serengetipark Hodenhagen mal ein Elchbulle über den Zaun in das Streichelareal sprang. Passiert ist da zwar nichts weiter, aber das Herz rutscht einem ja doch in die Hose.

    Ich selbst hatte schon einen sehr unangenehmen Zusammenstoss mit einem jungen Damwildmann der meinte meinen Oberschenkel als Prellbock nutzen zu müssen. Das hatte eine starke Prellung, sowie einen Bluterguss in allen Regenbogen zur Folge. Bei einem Kind wäre das genau Kopfhöhe gewesen.
    Timo hat es mit ähnlichen Folgen in einem Streichelgatter bei einem riesigen Milchschaf erwischt... bei ihm nur in den Allerwertesten. Aber er hat fast eine Woche lang gehumpelt. Auch das wäre etwa Kopfhöhe eines kleinen Kindes gewesen.
    (16.06.2010)
    Michael Mettler:   @Liz: In Hannover hat der Boxstoß des (rassetypisch hornlosen!) Pommernwidders schonmal einen ausgewachsenen Thüringerwaldziegenbock in die ewigen Jagdgründe befördert, und die Widder der winzigen Ouessantschafe sollen unter Züchtern dafür berüchtigt sein, selbst stattliche Männer zu Boden zu schicken. Dann würdest du wohl über den Gehegezaun fliegen ;-)

    Begehbare Rotwildgehege gibt es auch andernorts (z.B. in Springe, von wo ich nie von Problemen gehört habe und auch selbst im letzten Jahr zur Brunftzeit drin war). Ist vielleicht eher eine Frage, ob nur EIN starker Hirsch drin gehalten wird, der sich dann artfremde Objekte sucht, um sein Mütchen zu kühlen, oder wie in Springe gleich mehrere, die dann untereinander ausreichend beschäftigt sind. Übrigens ist auch Damwild, das oft in begehbaren Gehegen gehalten wird, nicht ganz ohne. Im Wildpark Lüneburger Heide, in dem man Hunde auch im Damwildgehege mitführen darf, greifen Hirschkühe die Hunde an...

    Auch ich sehe aber den Fall mit dem Hahn anders. Brahmas sind m.W. als sehr friedfertig bekannt und werden genau deswegen in manchen Parks sogar im Streichelgehege gehalten (Z.B. Ströhen, Dortmund, Jaderberg). Außerdem sehen sie für nicht von spezieller Geflügelangst geplagte Besucher eher knuddelig aus, weil sie rundlich wirken und die befiederten Läufe und Füße fast wie Pfoten aussehen. Das erhöht in meinen Augen sogar noch das Gefahrenpotenzial, wenn dann ein Hahn derart aggressiv gegenüber Menschen ist, denn sie nähern sich ihm vielleicht vertrauensvoller als z.B. einem Malaienhahn (die größte "wirkliche" Kampfhuhnrasse) oder einem Puter, weil die beide schon etwas "gefährlicher" aussehen.
    (15.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   Ja, wie gesagt in so einem Fall MUSS ganz einfach eine andere Lösung gefunden werden.
    So gravierend ist der Unterschied bei den beiden Parks meiner Meinung nach aber gar nicht, da man in dem von mir erwähnten Park ja eben auch auf dem normalen Besucherweg läuft und dann ohne Vorwarnung quasi auf einmal vor den kapitalsten Rothirschen steht. Wie dort übrigens mit dem Unfall umgegangen wurde weiss ich nicht, aber ich hoffe, dass es in Petersberg nicht so weit kommen muss, Vieleicht hilft es ja, nochmal gezielt eine Email an den Park zu schicken und nachdrücklich darauf aufmerksam zu machen wie gefährlich deren Gockel wirklich ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Dame an der Kasse sowas weiterleitet.

    (15.06.2010)
    Oliver Jahn:   @Jenny, so tragisch dein Fall auch ist, so besteht doch ein gravierender Unterschied. Wenn ich ein Gehege betrete, dann rechne ich damit, Tieren zu begegnen, die eventuell, wenn ich z.B. ein Kind bei mir habe, gefährlich werden können. Damit rechnet man in einem familienfreundlichen Park mitten auf den Wegen allerdings so gar nicht.
    Eine weitere Frage ist, wie ist dieser Park danach damit umgegangen? In meinem Fall lässt man dieses Tier frei laufen, und das in dem Wissen, dass es gefährlich ist. Wenn selbst Mitarbeiter angegriffen wurden, dann ist das eine absolut grobe Fahrlässigkeit, dieses Tier dann nicht wegzusperren. Was muss denn da erst passieren, damit der Tierpark Petersberg an diesem unhaltbaren Zustand etwas ändert? Muss erst ein Besucher schwerer verletzt werden oder vielleicht sein Augenlicht verlieren?
    (15.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   Wie gesagt ich kann das durchaus nachvollziehen, mir wäre auch nicht wohl in meiner Haut wenn ich mich mit einem Hahn dieser Größe anlegen müsste.

    Übrigens.. in besagtem Wildgehege MUSS man durch die Gehege laufen um dem Rundweg zu folgen. Also MUSS man auch durch das Rotwildgehege. Soweit mir bekannt hat es da auch mak, gerade mit einem Kind, einen ziemlich schweren Unfall gegeben, bei dem der Rettungshubschrauber kommen musste.

    @Liz Thieme

    Wenn ein ein oder zweijähriges Kind einen Boxstoss eines Schafes abbekommt, dann kann auch dies zu irreperablen Schäden führen. Generell sollte ja jeder Tierpark oder Zoo familienfreundlich sein, denn Erholung ist schliesslich eine der Hauptaufgaben eines Zoos.
    (15.06.2010)
    Liz Thieme:   Jeder ist für sich bzw. sein Kind verantwortlich, wenn man sich dazu entscheidet einem Tier direkt in seinem Gehege zu begegnen. Aber bei Freiläufern ist das wesentlich anders, zu mal hier kein Schild darauf hinzuweist. Ich finde so etwas unverantwortlich (das ist noch harmlos ausgedrückt) von dieser Einrichtung.
    Und ich kann das Ganze auch nicht mit einem Schmunzeln oder so sehen. Va wenn ich überlege, wie dieses Vieh im Größenverhältnis zu mir stünde. Und dann bei einem "Familienfreundlichen" Tierpark... Ein Kind das ca ein Jahr alt ist und langsam anfängt zu laufen, ist so lang wie der Hahn hoch ist!!!
    Und ich stufe einen Hahn dieser Größe als gefährlicher ein als ein Schaf, denn die Waffen sind ganz anders. Ich kriege lieber einen Boxstoß eines Schafs ab, als einen Schnabel oder die Krallen eines solchen Hahns!! Von daher kann ich Oli in seiner Entscheidung sehr gut verstehen.
    Nur hier mal ein Größenvergleich.
    (15.06.2010)
    Oliver Jahn:   @Jenny, der Hahn war keineswegs in einem Gehege, er lief auf den Besucherwegen umher. Bei einem Gehege weisen immer Schilder darauf hin, dass man sie auf eigene Gefahr betritt, bei einem ganzen Tierpark habe ich das noch nicht erlebt.
    (15.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Oliver Jahn
    Sei mal froh, dass sie nicht nachträglich noch Extrageld kassiert haben für die Hahnenkampf-Showeinlage.:-) Und diesmal konnte ich dich gar nicht retten. Selbst schuld, wer alleine in den Zoo geht :-)

    Naja, wenn es einen selbst betrifft ist das natürlich alles andere als lustig. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich zoologische Einrichtungen mit weitaus gefährlicheren Tieren in begehbaren Gehegen kenne. Unter anderem das Rotwildgehege im Wild- und Wanderpark Silz, das mit einer kopfstarken Gruppe besetzt ist und selbst zur Brunftzeit begehbar ist. Selbst "normale" Streichelgehege finde ich schon grenzwertig. Ein Kopfstoss von einem Schaf oder einer Zwergziege tut auch keinem Kind gut. Aber es ist eben der Besucher, der das Erlebnis "Tiere hautnah" nicht missen möchte. Wenn ein Tier aber dann derart auffällig ist, dass selbst die Angestellten nur bewaffnet in seine Nähe gehen, dann sollte man vieleicht doch eine andere Lösung finden.
    (15.06.2010)
    Oliver Jahn:   Petersberg
    Hier muss ich nun doch einmal etwas mehr schreiben. Die Anlagen sind zum überwiegenden Teil noch so, wie man sie aus schlechten DDR-Heimattiergärten kennt. Viele alte und kleine Käfige mit verrostetem Gitter prägen das Bild. Durch die vielen Pollen, die zur Zeit durch die Luft wirbeln, sind manche Gitter fast dicht. Im Tierbestand gibt es keine Besonderheiten, bis auf eine, auf die ich noch komme. Es gibt drei neue Anlagen, eine für Muntjaks, eine Fuchsanlage, in der ein Pärchen aus Rot- und Silberfuchs ihren Jungen aufzieht und die Anlage der "Polarwölfe". Diese Anlagen sind ganz gut, können aber über den eher maroden Gesamteindruck nicht hinweg täuschen. Die Pony-Ställe sahen aus, als ob sie den nächsten leichten Wind nicht überstehen und die "Klagemauer" für die Kaninchen ist ebenfalls ein Relikt aus Tagen, von denen ich glaubte, sie seien vergangen.
    Kommen wir aber nun zu dem besonderen Tier. Im Park leben frei mehrere Hühnerassen. Unter anderem auch Brahma-Hühner der Riesenrasse. Aber nicht nur Hennen laufen dort rum, sondern auch ein ausgewachsener Hahn, dieser hatte nach meiner Schätzung mindestens 5 Kilo Gewicht und eine Größe von ca. 75 cm. Ich war der einzige Besucher im Park und einen Tierpfleger sah man im gesamten Park nicht. Ich drehte also meine Runde und schaute mir an, was es so zu sehen gab, da wurde ich von dem Hahn angegriffen. Ich wehrte ihn ab, so gut es ging, und verließ diesen Bereich recht schnell. Dann schaute ich mir den Haustierbereich an und ging in einen Weg, der als Sackgasse endete. Als ich diesen Weg zurück ging, stand der Hahn wieder da, ein Ausweichen war nicht möglich. Ich blieb erst stehen und hoffte, dass das Tier das Interesse verliert. Aber dem war nicht so. Er kam auf mich zu, ein Ausweichen war hier nicht möglich, Zäune und dichte Hecken machten es unmöglich, dem Tier auszuweichen. Und dann griff das Tier an. Ich hatte schon immer Respekt vor großen Vögeln, aber das war so ziemlich das heftigste, was ich bisher erlebt habe. Mit einigen Verletzungen, verschmutzten Sachen und einer verkratzten Uhr verließ ich den Park. Als ich die Frau an der Kasse darauf hinwies, dass so etwas ja wohl nicht sein könne, da sagte sie lapidar, den Hahn würde sie auch kennen, er hätte selbst sie, obwohl sie hier arbeiten würde, schon mehrfach angegriffen. Wenn sie in diesen Bereich müsste, dann hätte sie immer etwas dabei, womit sie zuschlagen könne.
    Ich habe jetzt ca. 135 zoologische Einrichtungen besucht, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Wenn Besucher in Bereiche der Tiere eindringen, und dann verletzt werden, dann ist das auch schlimm, aber dann hat der Besucher sich nicht an die Regeln gehalten. Aber hier laufen diese Tiere völlig frei und ungehindert auf den Besucherwegen rum. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie ein kleineres Kind nach einem solchen Angriff aussieht. Und dann beschreibt dieser Park sich selbst auf seiner Homepage so: Unser Tierpark ist ausgesprochen familienfreundlich konzipiert. Das grenzt schon an eine Frechheit. Ich bin jetzt gerade dabei, die rechtlichen Schritte prüfen zu lassen, denn so etwas kann man nicht einfach mal so ad Acta legen. Was ich aber sicher weiß, diesen Park besuche ich nicht wieder.

    (15.06.2010)
    Oliver Jahn:   Bild
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Ich habe schon etliche Wildschafwidder gesehen und wirklich kapitale Exemplare dabei vom Buchara-Urial, vom Transkaspischen Urial, vom Kreishorn- und vom Dallschaf. Aber solche Exemplare sind mir noch nicht unter gekommen. Hier noch mal der Keiler aus Klötze, ebenfalls ein gewaltiges Tier.
    (14.06.2010)
    Michael Mettler:   Auch ich habe noch nie Mufflons mit einer solch "offenen" Hornschnecke gesehen. Nun neigt man ja bei Abweichungen von wilden Haustierverwandten immer schnell zur Vermutung von Einkreuzungen, aber vielleicht liegt lediglich eine zur Norm abweichende Ernährung vor - Antilopen neigen ja z.B. in solchen Fällen zu Horndeformationen, und manchmal sind die so perfekt symmetrisch, dass ein Paul Matschie daraus garantiert eine neue Art gemacht hätte... Ich meine mal gelesen zu haben, dass die frei lebenden Mufflonbestände Kontinentaleuropas (und damit wohl die Quelle der meisten Zoo- und Wildpark-Mufflons) ohnehin überwiegend mal Hausschafe unter ihren Vorfahren gehabt haben sollen, weswegen z.B. der Tierpark Dählhölzli und der Zoo Basel sehr stolz auf ihre nachweisbar reinblütigen Korsischen Mufflons waren. Selbst die Mitmischung anderer Wildschafformen ist nicht ausgeschlossen, hat doch z.B. ein gewisser Herr Hagenbeck seinerzeit erhebliche Teile seines Umsatzes mit dem Import großwüchsiger fremdländischer Hirsche und Wildschafe gemacht, die von reichen Großgrundbesitzern dann in ihre Revierbestände eingekreuzt wurden, um kapitaleres Wild zu erzielen. Da wurden dann auch schon mal Argalis für die deutsche Wildbahn importiert...


    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Liz, dann fahr nach Sachsen, dann hast du mit den Tieren von WolfDrei meine getoppt! ;-)
    Brome lag auf meiner Tour, es gibt für die kleinen Parks in NDS keinen passenden Thread und das Dorf war bis zur Wende hin geteilt, eine Seite NDS und eine SA, daher wollte ich für einen so kleinen Park keinen eigenen Thread aufmachen und habe Niedersachsen dazu geschrieben, ganz bewusst, weil ich mit dieser Nachfrage gerechnet habe! ;-)
    (14.06.2010)
    Liz Thieme:   Da hast du mir den Rang abgelaufen, Oli. Solche Hörner hab ich auch noch nie gesehen, wobei ich von der Färbung hier in Pforzheim bisher die tollsten gesehen habe. Vielleicht finde ich doch noch einen der in deine Kategorie passt.
    Aber was macht denn Brome-Zicherie hier drin? ;)
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   WolfDrei, wie bei Michael Mettler unter Hankensbüttel bereits erwähnt, ich hatte mein Labor zur Genanalyse nicht dabei. :-)
    Es tut mir leid, aber in beiden Parks gab es absolut heute keine Pfleger und auch keinen einzigen Besucher. Bei Brome kann das aber natürlich passen, denn im Hotel Hubertus treffen sich regelmäßig Jäger, vielleicht will man denen besondere Gehörne bieten.
    (14.06.2010)
    WolfDrei:   Herr Jahn, haben die "saubere" Vorfahren? War da vielleicht vor Generationen ein Zackelschaf dabei? Zum Erhalt "besserer" Gehörne machte man ja derartige Kreuzungen. Eine derartige weite Auslage sah ich bisher nicht beim Mufflon.
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Auf Wunsch eines einzelnen Herren! ;-)
    Wenn einer meine Sichtung toppen kann, und dann auch noch beim Thema bleibt, dann ist es WolfDrei! :-)
    Mufflons im Wildgehege Moritzburg, einem kleinen Park in Sachsen
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Und hier zum Vergleich noch der Widder aus Klötze.
    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Brome und Klötze

    In Brome, einem Dorf an der ehemaligen Grenze zwischen der DDR und der BRD (noch Niedersachsen) gibt es ein Wildgehege neben dem Hotel Hubertus. Wieder ein Besuch für die Zootierliste. Ein klassischer Wildpark mit den üblichen Arten wie Schwarz-, Dam-, Rot- und Muffelwild, dazu noch ein paar Volieren mit Geflügel. Also das übliche, Arten notieren und weiter. Aber dann kam ich zu der sehr schön gestalteten Mufflon-Anlage. Tja, und da stand er! Der kapitalste Mufflonwidder, den ich bisher gesehen habe. Manche "Schätze" verbergen sich eben selbst in solchen Einrichtungen. Dann fuhr ich weiter zum Tierpark Klötze in der Altmark. Auch hier ein alter, wenn auch bereits etwas erweiterter Bärenzwinger, alte Käfige und ein paar großzügigere Anlagen für Dam-, Muffel-, Rot- und Schwarzwild. Beim Muffelwild habe ich kaum hingesehen, denn der Widder in Brohme hatte ja an diesem Tag bereits alles in den Schatten gestellt. Aber ich dachte, ich traue meinen Augen nicht, denn dort stand plötzlich sein Zwillingsbruder! ;-) Zwei so kapitale Böcke an einem Tag, manch Jägerherz hätte höher geschlagen, das Herz des Fotojägers tat es auch! Gegenüber stand dann noch ein Keiler, der ebenfalls die mir bekannten Maße sprengte. Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Tag. Bild Widder in Brome.


    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Halberstadt
    Der Tierpark hat mir wieder einmal Freude gemacht. Die Anlage der Berberaffen kannte ich noch nicht. Bei den Wölfen gibt es wieder ein Paar. Die Nasenbären wirken etwas verloren im alten Puma-Käfig und die noch recht neue Anlage der Wildkatzen stand leider leer. Bei den Dingos gibt es noch immer drei Tiere, von denen ein Männchen doch sehr stark wie ein Neuguinea-Dingo wirkt.

    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Walbeck
    Hier bin ich eigentlich nur wegen der Zootierliste mal vorbei gefahren, denn es sollte hier Kreta-Bezoarziegen geben. Fehlanzeige! Auch die Braunbären sind weg, ansonsten ist der Park wirklich nur etwas, was man mal mitnimmt, wenn man gerade vorbei fährt.

    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Bernburg
    Hier hat Ronny gerade erst die Neuigkeiten reingesetzt, aber die Wisent-Anlage wird sehr gut, ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wohin man diese erweitert, sie wird um die Ecke herum gezogen und wird dann zwei Gehege haben.

    (14.06.2010)
    Oliver Jahn:   Einmal etwas abseits der Großzoos bin ich mal wieder bei einer Rundreise durch die kleineren Parks. Diese Einrichtungen sind mitunter sehr interessant, weil auch ich als Besucher mich hier mitunter einmal auf ganz andere Tiere konzentriere. Dennoch muss man sagen, es gibt etliches an Licht, aber auch viel Schatten. Als erstes besuchte ich Staßfurt. Hier ist der Streichelbauernhof eröffnet und das Haus und die Anlage der Erdmännchen werden erweitert, der schwarze Leopard ist nicht mehr da und die Zebras sind ebenfalls weg. Ansonsten gibt es keine großen Änderungen.
    (14.06.2010)
    Ronny:   Huch, aus Halle kamen natürlich Humboldt-Pinguine
    (21.04.2010)
    Ronny:   Gestern im Tiergarten bernburg gewesen:

    - die Turkmenischen Uhus haben seit Ostern 4 Jungvögel (super Erfolg)
    - die Schwarzhals-Schwäne befinden sich aktuell ebefalls in Brutstimmung
    - der letzte Magellan-Pinguin ging wieder nach Karlsruhe zurück, dafür kamen 4 Jungvögel aus Halle
    - der letzte Blauohr-Honigfresser ging nach Chemnitz
    - es wird fleissig an der Wisentanlage gebaut
    - die Kleinen Amazonasenten leben nicht mehr in der Krallenaffenvoliere, sondern auf dem großen Patagonienteich

    Wer sich in nächster Zeit aufmacht um in den Bernburger Tiergarten zu fahren, der solle sich nicht wundern, dass diverse Enten und das Felsnehühnchen nicht mehr ausgeschildert sind, da sie ein neues Gehegeschild bekommen

    (21.04.2010)
    Ronny:   News aus Dessau (Tierpark):
    - Jungtiere bei Mähnenspringer, Zwergziegen, Kamerunschafen, Japanwachteln (36 Stück), Bennetkängurus, Owambo-Ziegen

    - der Umbau des Schlangenhauses geht recht gut voran. In dem hinteres Bereich sollen der Netzpython (1,0), Abgottschlange (0,1) sowie der grüne Leguan kommen, plus weitere Tiere. Auch die Walzenskinke, Leopardgeckos und Ritteranolis kommen wieder. Man sucht nach Tejus und Basilisken.


    - Wildkatzenvoliere ist seit November fertig. Sie ist Teilbar in ca 12qm und 40qm große Abteile.

    - die Goldfasane leben doch noch im Tierpark, sie sind mit den Südafrikanischen Kronenkranichen vergesellschaftet
    (17.04.2010)
    Ronny:   @Klaus Schüling: Ich bin Dessauer...habe auch gleube das ein oder Bild noch hier von dieser Anlage. Alternativ ist ne Abstecher jeder Zeit möglich.
    (21.10.2009)
    Klaus Schüling:   Wir wollen den Tierpark Dessau als Gewinner de BdZ Bibers würdigen.
    Kann uns noch jemand mit Bildern unterstützen?
    (21.10.2009)
    Racool:   @ Oliver Jahn: Vielen Dank für das Foto!
    Die Anlage wirkt größer, als ich sie in Erinnerung hatte. Weiß jemand, ob die Dachs-Unterbringung dort dauerhaft vorgesehen ist?
    (16.10.2009)
    Sven P. Peter:   Mein letzter Stand war, dass dort eine Dachs-Handaufzucht drin lebt.
    (15.10.2009)
    Oliver Jahn:   Im Sommer gab es die Anlage noch, sie stand allerdings leer. Zwischenzeitlich muss mal ein kleineres Tier dort gelebt haben, wie man an der Holzbox noch erkennt.
    (15.10.2009)
    Racool:   Steht eigentlich die alte Bärenanlage in thale noch? Falls ja, wie wird sie denn jetzt genutzt? Hat vielleicht jemand Bilder von dieser Anlage?
    (15.10.2009)
    Ulli:   Ich kenne die neue Bärenanlage in Dessau nicht und kann zu der Struktur der Anlage nichts sagen.

    Ich denke aber, dass man mit etwas Suchen auch ausrangierte Panzerglasscheiben hätte erhalten können. Aschersleben hat z.B. nicht mehr gebrauchte Aquarienscheiben von Leipzig erhalten und in seine Tigeranlage integriert.

    Eine andere recht einfache Möglichkeit wäre der Bau einer Holzveranda, durch einen ortsansässigen Holzbetrieb, um zumindest einen freien Blick von oben zu erhalten.

    Dies bitte nur als Anregung zu verstehen.
    (17.06.2009)
    Ronny:   Nach der kleinen Anregung von Oliver, war ich heute im Dessauer Tierpark. Vorangig wegen der Bärenanlage, die ich persönlich super gelungen finde. Der Einblick könnte tatsächlich durch wenigsten einer Glasscheibe verbessert werden. Ich vermute mal stark, dass es Vorbereitungen gibt um nachträglich eine Scheibe an irgendeiner Stelle einzusetzen.

    Des weiteren habe ich jetzt erst bemerkt, dass es am 31.03. Nachwuchs bei den Rohrkatzen gab. Dabei handelt es sich um einen sehr wichtigen Nachwuchs, da die Katze nicht mit der Heidelberger Linie verwandt ist. Wenn ich mich nicht ganz irre stammt sie aus Liberic oder Jhilava. Mit knappp 13 Jahren ist es ihrer erster Nachwuchs und damit eine Zooerstzucht für den TP Dessau. Der Kater kommt allerdings aus Heidelberg.
    (15.06.2009)
    IP66:   Ich habe auch den Eindruck, daß der Trend zu aufwendigen Kunstfelsanlagen eher rückläufig ist und das zumindest die Architekten von Neuanlagen sich an Beispielen der "zweiten Moderne" zu orientieren beginnen. Ich neige allerdings bei Anlagen in kleineren Tierparks zur Vorsicht, weil hie oft finanzille Rücksichten und persönliche Verbindungen eine größere Rolle spielen. Allerdings hat auch manch neue Idee von einem kleineren Zoos aus die Welt erobert - man denke an das krefelder Menschenaffenhaus.
    (15.06.2009)
    Oliver Jahn:   @Andreas Knebel, ich meine die Zeilen genau so, wie ich sie schreibe, das ist mein Klartext und wenn dieser Ihnen zu korrekt erscheint, dann lesen Sie ihn einfach nicht. Punkt!
    Es gibt genug Leute, die nur durch Zoos und Tierparks rennen, um mit einem großen Maß an Klugscheißerei alles madig zu machen. Zu denen gehöre ich halt nicht und ich finde ebenfalls, dass ein Forum wir das unsrige genau dafür nicht der rechte Platz ist. Kritik wo sie angebracht ist, gern, vor allem da, wo Millionen verbaut werden, und dann doch nur Mist dabei rauskommt, aber nicht um jeden Preis.
    Denn erstens kenne ich die finanziellen Mittel der kleineren Einrichtungen in Sachsen-Anhalt recht gut, daher geht es mir eben genau darum, auch die Dinge einer deutlichen Haltungsverbesserung anzuerkennen, die mir nicht so gefallen.
    Und da ist schon der zweite Grund, nur weil MIR eine Anlage nicht gefällt, heißt es noch lange nicht, dass sie auch schlecht sein muss, da bin ich viel zu wenig Fachmann, um das realistisch beurteilen zu können.
    Drittens betrachte ich den Tierpark als ganzes, und nicht nur eine Anlage.
    Viertens meine ich sehr wohl, dass die Bären sich erheblich verbessert haben.
    Fünftens habe ich die Anlage in Natura gesehen, und da sie in erster Linie für die Bären gebaut wurde, und nur ich als Besucher und Fotograf den Einblick nicht so toll finde, würde ich grundsätzlich nicht sagen, die Anlage seie Sche!ße.
    (14.06.2009)
    Andreas Knebel:   @Oliver Jahn: Weil es jetzt gerade wieder bei ihnen zu lesen ist, kommt die folgende Bemerkung nur stellvertretnderweise: Warum trauen sich hier sowenig User mal Klartext zu reden? "...will aber keinewegs den Park herabwürdigen...", "...nicht, dass ihr mich falsch versteht, den Zoo finde ich ansonsten gut..." etc. Jeder hat das Recht ein Gehege (auch einen Neubau) Sche!ße zu finden, auch wenn einem der Rest des Zoos gefällt. Gefallende Anlagen werden hochgehyped, bei den schlechten wird aber ein solcher Wert auf "Political Correctnee" gelegt, den ich nicht verstehe. Z.B. gefällt mir die Anlage auf dem Foto überhaupt nicht. Die schlechte Einsicht ist nur ein Teil, auf dem Bild sieht es noch dazu aus, als würde dem Besucher schön viel Grün geboten während der Bär nur Wimbledon-Rasen und einen Kletterast zur Verfügung hat. Mir gefällt es absolut überhaupt nicht! Punkt! Wobei ich in diesem Fall natürlich nur nach einem Foto urteilen kann...
    (14.06.2009)
    Oliver Jahn:   Also ich vergleiche die Situation ein wenig mit dem Tierpark Hexentanzplatz in Thale. Auch hier gab es einen alte Bärenanlage, die der Dessauer recht ähnlich war. Und es wurde ebenfalls neu gebaut, und auch hier mit Gittern, aber es existiert auch ein großzügiger gitterloser Einblick in die Anlage, der beim Besucher gut ankommt und auch dem Fotografen eine gute Möglichkeit bietet. So etwas vermisse ich ein wenig in Dessau, will aber damit keineswegs die Modernisierung des Parks damit herabwürdigen.
    (14.06.2009)
    Ronny:   Es wurden die altbekannten Tierpark-Berlin-Grün-Zäune verbaut. Geplant waren allerdings am Anfang noch zwei Scheiben. Scheinbar hatte das Geld dann doch nicht gereicht. Man muss aber auch noch dazu sagen, dass die Anlage in kompletter eigen Regie der Pfleger erichtet wurden ist. Nur für das Haus war eine Fremdfirma für Statik anwesend.
    (13.06.2009)
    Oliver Jahn:   Also ich muss wirklich sagen, dass ich den Tierpark in Dessau sehr mag und die Entwicklung dort als sehr positiv werte. Die neue Bärenanlage aber finde ich schon etwas enttäuschend, im Bezug auf Einblicke. Rundherum Gitter, keinerlei freien Einblick und weite Absperrung bis zum Gitter, hier erscheint trotz des erheblichen Größenzugewinns die Anlage nicht wirklich modern.
    (13.06.2009)
    Michael Mettler:   Da erlaube ich mir den Querverweis auf den Thread "Die Rückkehr der Eisengitter"... Großtiere hinter Gittern statt Gräben erleben anscheinend tatsächlich eine schleichende Renaissance - ohne Proteste bei ONB (wenn er nicht gerade fotografieren will)?
    (13.06.2009)
    Oliver Jahn:   Freisichtanlage in klassischer "Tellerform".
    (13.06.2009)
    Michael Mettler:   Wie sah denn die alte Dessauer Bärenanlage aus? Käfig oder kleine Freisichtanlage?
    (13.06.2009)
    Oliver Jahn:   Klar! Bitte schön, die neue Bärenanlage in Dessau, und sogar mit Bären! :-)
    (12.06.2009)
    Sven P. Peter:   Hast du vielleicht ein Bild von der fertigen Bärenanlage mir Bär drin? :)
    (12.06.2009)
    Oliver Jahn:   @Ronny, die Bärenanlage in Dessau war besetzt und die Tiere machten gar nicht den Eindruck, als sei das alles ganz neu für sie! Aber um so besser! ;-)
    Die neue Voliere in Stendal steht an der Rückseite des Affenhauses, genau gegenüber des Bauerhofes mit Streichelbereich.
    (12.06.2009)
    Ronny:   Oli der VIP-Mann aller Zoos ;), wie kommst du an das Dessauer Bärengehege, wenn doch gestern erst offizielle Eröffnung war.

    Der Manul kam scheinbar aus Jhilava. Aber eine Zucht ist zur Zeit in Dessau nicht geplant.

    An welcher Stelle entstseht das Vogelhaus in Stendal?
    (11.06.2009)
    Andreas:   Zitat O.J.:"Und wieder einmal wurde mir bewusst, dass man tolle und artgerechte Tierhaltung schaffen kann, ohne Millionen zu verbauen"
    Genau dieses imponiert mir bei den kleinen Tiergärten, die jeden Euro 3x umdrehen müssen.Statt teurer Architekten einen guten, zeichnungsberechtigten Statiker, kreative Lösungen und Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten.
    (11.06.2009)
    Oliver Jahn:   Heute nun war ich in Stendal, der Tierpark entwickelt sich zusehends zu einem echten Schmuckstück. Nach den neuen Anlagen für Bären, Wölfe und Tiger entsteht jetzt eine sehr große Vogel -Voliere mit angegliedertem Vogelhaus, deren Gerüst schon steht.
    Zum Tierbestand sind keine großen Änderungen zu verzeichnen. Die Servale harmonieren sehr gut, der Ozelot lebt allein. Ebenso gibt es auch nur noch eine einzelne Wisentkuh. Das Wolfsrudel besteht aus 5 Tieren, Mantelpaviane gibt es in zwei Gruppen, der alte Käfig der Binturongs steht leer.
    Der Tierpark vermittelt einen wirklich positiven Eindruck.
    Anschließend besuchte ich noch den Wildpark Weißewarte in der Nähe von Stendal. Auch hier wurde ich positiv überrascht. In teilweise sehr weiträumigen und neu errichteten und sehr gut strukturierten Gehegen findet sich normaler Wildparkbesatz. Aber auch einige nicht (mehr) so häufige Arten waren zu sehen. Wapitis, Zwergzebus, Marderhunde, etliche Fasanenarten, Rot- und Silberfuchs, letztere mit einem Wurf von 5 Jungtieren, bei denen es mir einen „tierischen“ Spaß gemacht hat, bei Spielen zuzusehen. Und wieder einmal wurde mir bewusst, dass man tolle und artgerechte Tierhaltung schaffen kann, ohne Millionen zu verbauen.
    Foto: Serval in Stendal

    (10.06.2009)
    Oliver Jahn:   Auf meiner Zootour bin ich mal wieder durch Sachsen-Anhalt getingelt und besuchte etliche Einrichtungen, einige davon zum ersten mal.
    Bad Kösen stand als erstes auf der Liste, das, was mich am meisten reizte, nämlich der Schabrackenschakal, war weg, in seinem Gehege lebt jetzt ein Skunk. Ansonsten gibt es neben zwei Anubispavianen und einigen Grünen Meerkatzen nicht wirklich viel und eine Anreise allein wegen des Tierparks lohnt wirklich nicht, obwohl man auch hier absolut anerkennen muss, dass mit viel Liebe und Engagement versucht wird, den Park zu erhalten.
    Weiter ging es nach Weißenfels. Der Tierpark ist schon sehenswerter. Neben einigen Gehegen im klassischen DDR-Stil gibt es etliche neue Gehege, die sich sehr harmonisch in den schönen Park einfügen. Luchs, Fuchs, Marderhund und Wildkatze sind zu sehen, aber auch Europ. Nerze, etliche Greifvögel und Eulen und ein neues Gehege wurde gerade hergerichtet für eine witzige Gemeinschaftshaltung, nämlich Eichelhäher und Nutria.
    Dann war ich in Merseburg, hier gibt es nicht viel zu sagen, die Luchsanlage erinnert an einen Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses, der Rest ist eher bescheiden, toll sind die großzügigen Anlagen für einheimische Tiere wie Wildschwein und Hirsche.
    Bernburg war wie immer absolut klasse. Jungtiere wo man hinsah, alles wirklich super gepflegt, der Tierpark hat einfach Charme. Die Pinguin-Anlage sah ich das erste mal im fertigen Zustand, fand sie allerdings mit 4 Tieren aus zwei Arten etwas unterbesetzt. Aber da wird sicher noch was hinzukommen.
    Heute dann war ich in Dessau. Die Bärenanlage ist fertig und bezogen, die alte Anlage steht noch, ist aber leer. Aber auch Dessau vermittelt einen wirklich guten Eindruck und man sieht überall, dass der Tierpark sich entwickelt. Und neben Luchs, Jaguar, Rohrkatze und Wildkatze hat ja nun mit dem Manul noch eine Katzenart Einzug gehalten. Damit ist der Katzenbestand in Dessau heute genau so groß, wie im ehemaligen "Katzenzoo" Magdeburg!
    Aus dem Tierpark in Köthen gibt es nichts Neues zu berichten, außer vielleicht, dass die Alpensteinböcke ein halbwüchsiges Jungtier hatten.
    In Staßfurt gab es ebenfalls reichlich Kindersegen, unter anderem bei den Zwergzebus, bei den Grünen Meerkatzen und bei den Kattas.
    Alles in allem bin ich immer wieder fasziniert, was Sachsen-Anhalt doch so an zoologischen Einrichtungen zu bieten hat. Die Dichte der Einrichtungen ist wirklich enorm!
    Morgen geht es dann in die Altmark, unter anderem nach Stendal.
    Anbei ein Bild aus Dessau.

    (09.06.2009)
    IP66:   Für einen Kleintierpark scheint mir ein Manul eine echte Rarität vorzustellen - falls man den magdeburger Zoo nach diversen Tierabgaben nicht schon in diese Kategorie sortiert ...
    (01.04.2009)
    Ronny:   War heute zu meinen Erstjahresbesuch in Dessau:
    Einige Neuigkeiten:
    - die Bärenanlage ist einzugsfertig...hoffentlich werden es auch die zukünftigen Bewohner bald tun
    - Kattas haben seit 03.03. ein Jungtier und die Mähnenspringer seit dem 12.03.
    - leider ist der letzte Uhu im Tierpark verstorben^^
    - aber als Neuankunft kann ich einen Manul melden. Woher das Tier kam weiß ich nicht. Er ist in der Kleinkatzengallerie untergebracht und darf 2 der 4 Käfige nutzen.
    (31.03.2009)
    Ronny:   Aach Oliver, Nutri -- Stachelschwein..die Unterschiede sind minimal...sagen wir die Lebewesen hinter Gitter die beim letzten Besuch nicht anwesend waren.^^
    (17.10.2008)
    Oliver Jahn:   Der Käfig vom blauen Pfau ist noch immer leer. Wo aber war ein Nutria-Käfig? Ich habe letztes mal nur den Stachelschweinkäfig leer vorgefunden, und dieser ist jetzt abgerissen.
    (16.10.2008)
    Ronny:   Gab es noch andere Bestandsveränderungen seit, März diesen Jahres? War der Käfig der Nutrias und des Afrikanischen Blauen Pfaus^^ immernoch leer?
    (16.10.2008)
    Oliver Jahn:   Ich war am 10.10.2008 mal wieder im Tierpark in Westerhausen bei Quedlinburg. Der Parl ist auf einem alten LPG-Gelände und hat sich in den letzten Jahren auch entwickelt, wenn auch nur punktuell. Damwild und Muffelwild haben gigantischen Anlagen. Die Grünen Meerkatzen haben auch eine relativ neue Anlage, ebenso die Uhus und die Braunbären. Der Rest ist unverändert (leider auch die Rhesusaffen- und Paviankäfige) und ein neuer Teich ist entstanden. Mähnenspringer gibt es wieder 5 Tiere, es kam ein neuer Bock aus Hamburg. Ansonsten war ich von 13.00 bis 14.00 Uhr dort, und das war zeitlich schon äußerst reichlich bemessen für diese Einrichtung. Allerdings besteht der Wunsch der Gemeinde, den Tierpark weiterhin zu modernisieren und was soll als nächstes kommen? Na klar, eine neue Anlage für.....Trommelwirbel...nein, nicht für Bergtapire, sondern für Erdmännchen!! :-)
    (15.10.2008)
    Ralf Seidel:   Sozusagen als Abschluss unserer diesjährigen ZooSaison waren die Herren Ruske, Waldheim und ich noch mal am letzten Wochenende gemeinam unterwegs. Am Sonntag den ganzen Tag in Leipzig, alles im geplanten Bereich, darüber muss man nicht groß berichten - immer wieder ein Erlebnis.
    Am Samstag davor erst mal ein Abstecher nach Magdeburg - 2 größere Baustellen, oder besser Brachen, wo sich nichts Erkennbares tut sowie ein Tierbestand, welcher auch schon mal umfangreicher war, lassen zunächst erst mal keinen überschwenglichen Optimismus aufkommen.
    Neben der Tierschau-Arena die kleinen Koppeln für die tierischen Darsteller, das wirkte auf mich etwas wie Tierschau in der Zirkuspause, fehlte nur noch der Raubtierkäfigwagen...
    Am Nachmittag dann nach Delitzsch in den Tiergarten. Der langjährige Leiter Dr. Dieter Hohmann, hatte mich schon seit einiger Zeit eingeladen, den kleinen Park zwischen Leipzig und Halle mal zu besuchen. Kurzfristig ein Fax und ein Telefonat und schon nahm sich Dr. Hohmann Zeit und führte uns durch seinen hübschen kleinen Tierpark. Schon erstaunlich, was dort in den letzten Jahren geschaffen wurde. Viel Wert wird darauf gelegt, gerade Kindern das Bewusstsein für Tiere und Natur nahe zu bringen. Ein durchaus interessanter Tierbestand, erläuternde Beschilderungen und eine engagierte Dekoration selbst in den kleinsten Volieren runden das positive Bild ab. Das 2004 entstandene Naturkundliche Bildungszentrum würde mancher größeren Einrichtung zur Zierde gereichen. Der Jaguarundi ist momentan nur ein einzelnes, älteres Tier - man möchte sich aber gern tendentiell in der Zucht engagieren. Die jetzige Bärenhaltung soll verändert werden, der vor dem Zwinger liegende Bereich soll für eine Neubebauung mit einbezogen werden. Der im Juni 1968 eröffnete Tiergarten verfügt über eine Fläche von knapp 5 ha und zeigt ca. 300 Tiere in etwa 80 Arten. Großes Kompliment an die Delitzscher für diesen Park -Klein, aber fein...
    Der Samstagabend endete traditionell beim "Zooplauderabend", im Hause Ruske in Leipzig schauten wir uns die Fotos von Stefans diesjähriger USA-Zootour an - und die Bilder von Sumatranashörnern und Großkantschilen weckten dann schon gewisse Begehrlichkeiten...
    (15.10.2008)
    Oliver Jahn:   Dann muss ich wohl bald mal wieder hin um mir selber ein Bild zu machen. Auf jeden Fall hat der Park sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Auch wenn Puma und Korsak weg sind, so ist dieser Park doch immer noch sehenswert.
    (19.07.2008)
    Gudrun Bardowicks:   @ Oliver Jahn: Ich habe mir die Planskizze eben noch einmal angesehen. Es könnte durch aus sein, dass Gehege 38 mit dem blauen Kreis immer noch von den Uhus bewohnt ist, wenn es direkt an der Goldfasanvoliere noch eine weitere grosse Voliere für Hühnervögel gibt.
    Die ehemalige Korsakanlage wird jetzt von der 2. Gruppe Erdmännchen mit ihren Jungtieren bewohnt.
    (19.07.2008)
    Gudrun Bardowicks:   Die Berberaffen sind auf einem Teil der Fläche, die mit Nummer 29 bezeichnet ist, untergebracht und bewohnen eine von einem hohen Gitterzaun umgebene geräumige Freianlage mit lebenden Eichen. Die Emus werden gemeinsam mit den Bennettkänguruh auf einer ebenfalls großzügigen Freianlage gehalten. Die Nandus werden auf der anderen Hälfte von Fläche 29 gehalten,die Guanakos sind vermutlich noch imer mit ihnen vergesellschaftet, ließen sich bei dem Regen aber nicht sehen oder sind mir nicht in Erinnerung geblieben. Die Lamas sind noch immer auf Anlage 11 am Kinderzoo und ebenfalls mit Nandus vergesellschaftet. Im Umfeld der neuen Luchsanlage sind auch 2 Käfige für Wildkatzen entstanden. Die Anlagen liegen in der Tat an der Waschbärenanlage. Möglicherweise ist der mit einem roten Kreis markierte Käfig gar nicht mehr vorhanden. In dessen Umfeld gab es eine Anlage für Marderhunde. Die Uhus sind meiner Erinnerung nach in einer großen Anlage im Eulentrakt untergebracht,die Anlage gegenüber der Goldfasanvoliere war definitiv mit Haushühnern und Haustauben besetzt.Den blau markierten Käfig halte ich für die aktuelle Hühnervoliere, ich kann mich aber auch irren.
    (19.07.2008)
    Oliver Jahn:   Jetzt bin ich ja völlig verwirrt. Der Käfig mit dem roten Kreis war der alte Luchskäfig. Dort zog der Puma dann ein, weil die Luchse ein super schöne nagelneue große Anlage erhalten haben, die auf dem Plan noch fehlt, sich aber in etwa oberhalb der Waschbären auf Nummer 20 befindet.
    Im Käfig mit dem blauen Kreis waren bei meinem letzten Besuch die Uhus.
    Auf der großen Anlage Nr. 29 gibt es nur noch ein einziges Guanako? Und dort sind auch Lamas und Emus? Und was ist dann im alten Lamagehege auf Nummer 11?
    Und wo sind die Berberaffen? Die kenne ich noch gar nicht.
    (19.07.2008)
    Gudrun Bardowicks:   @ Oliver Jahn: Der mit dem blauen Kreis bezeichnete Käfig wird zur Zeit von Haushühnern und Tauben bewohnt. Der mit dem roten Kreis markierte Käfig wird von den Luchsen bewohnt.
    (19.07.2008)
    Oliver Jahn:   Der blaue Kreis zeigt, wie auch auf diesem Plan noch beschriftet, den alten Pumakäfig. Zuletzt aber war der Puma in dem Käfig, der hier den roten Kreis hat. Dort habe ich das letzte Tier noch öfter gesehen und fotografiert und genau dieser Käfig sollte durch Nasenbären nachgenutzt werden.
    (19.07.2008)
    Gudrun Bardowicks:   @Oliver Jahn:Während meines Besuchs am Mittwoch waren 4 Wölfe in der Anlage.
    Vermutlich habe ich den alten Wolfs- Absperrkäfig versehentlich für den alten Pumakäfig gehalten, da er mit einigen Ästen ausgestattet war. Der Käfig wurde tatsächlich von der Wolfsanlage umfasst. Ich habe auch nur eine Aufnahme vom Puma in seinem Käfig gesehe. Es gab mehrere große leere Gitterkäfige mit Kletterästen im Park, in keinem waren Nasenbären zu sehen. Die meisten Großkäfige grenzten an Huftierfreianlagen und erweiterten diese. Ein Großkäfig war mit mindestens einem Luchs besetzt, ein weiterer etwas kleinerer im Randbereich des Tiergartens unterhalb der Eulenvolieren mit zwei Teilen wurde von einer Erdmännchenfamilie bewohnt.

    Wo lag denn der alte Pumakäfig ?
    Einen Tiergartenplan gab es leider nicht, es soll aber ein aktueller im Druck sein.

    (18.07.2008)
    Oliver Jahn:   Ich lese hier Wölfe? Gibt es da wieder mehrere Tiere? Und wie wurde der alte Pumakäfig der Wolfsanlage zugeschlagen? Da sollen doch Nasenbären rein und der liegt doch gar nicht so dicht dran und was soll da abgesperrt werden? Dazu diente doch der alte Wolfskäfig, um den die neue Außenanlage drumherum gebaut wurde.

    (18.07.2008)
    Gudrun Bardowicks:   Ich war gestern das erste Mal im Tiergarten Halberstadt. Leider war das Wetter sehr schlecht und es hat durchgängig geregnet, was vermutlich zur Folge hatte, dass ich einige Arten der aktuellen Zootierliste nicht gesehen habe (Liszt-Affen, verschiedene Sittiche, Marderhund (war aber zu riechen). Der Tiergarten weist teilweise recht großzügige und zum Teil wohl in den letzen Jahren erneuerte und modernisierte Anlagen auf, was vermutlich auch durch den Alterstod vieler ehemaliger Tierparkbewohner möglich war, deren Anlagen noch besetzten Gehegen zugeschlagen wurden. Es gab auf dem Gelände eine Reihe ehemals scheinbar von kleineren Säugetierformen bewohnte Anlagen, die zur Zeit offensichtlich leer standen, da an ihnen keine Gehegeschilder in dem sonst recht gut beschilderten Park mehr vorhanden und auch keine Unterstände und Futternäpfe zu sehen waren. Viele dieser leer stehenden Anlagen waren oben offen und hatten an mindestens einer Seite Glascheiben.
    Der Tierbestand besteht vor allem aus einheimischen Tierarten und typischen Streichelzootieren wie Hängebauchschweinen, Zwergeseln, Zwergziegen, Kamerunschafen, Meerschweichen, Zwergkaninchen und Hausgeflügelrassen, die allerdings teilweise nicht beschildert waren.Die Haustierhuftierformen waren genau wie Rotwild (Gemeinschaftshaltung mit Mufflons), Wildschweine,Europäische Wölfe und an etwas seltener gehaltenen Arten Mähnenspringer (mit diesjährigem Nachwuchs), Berberaffen (in einer großen, allerdings nicht betretbaren Anlage mit lebenden Eichen, die bereits etwas gerupft aussahen)und Trampeltieren in naturnahen, großen Anlagen untergebracht.
    An "exotischen" Arten wurden weiterhin Nandus und Lamas und möglicherweise auch noch ein Guanako (nicht deutlich gesehen,da es sich in den Stall zurückgezogen hatte) auf einer großen Gemeinschaftsanlage, Bennettkänguruhs zusammen mit Emus, Dingos, Weißschwanzstachelschweine, Große Maras und 2 Gruppen Erdmännchen (eine mit sehr aktiven Jungtieren in einer ehemaligen Fuchs- oder Marderanlage)gehalten, dazu einige weitere tropische Vogelarten wie Kronenkraniche, Goldfasane, Mittelbeos, Diamanttäubchen und verschiedene häufig von Liebhabern gehaltene Sittichformen und Papageien wie z.B. Mönchssittiche, Pfirsichköpfchen, Rosenköpfchen, Halsbandsittiche, Graupapageien,Wellensittiche, Nymphensittiche und Prachtrosellas gezeigt. Besonderheiten im Vogelbestand waren vielleicht Venezuelaamazone, Gelbhaubenkakadu und Nandaysittisch.

    Einheimische Raubtierformen waren mit Europäischem Luchs,Wildkatze, Europäischem Wolf, Marderhund und Waschbär gut vertreten und bewohnten überwiegend gut eingerichtete, naturnahe und verhältnismäßig große Anlagen.Pumas gibt es im Park leider nicht mehr, ihre ehemalige Anlage wurde der Wolfsanlage als Absperrgehege zugeschlagen. Auch Korsaks und Rhesusaffen sind nicht mehr vorhanden.
    Die Sammlung einheimischer Eulen ist recht umfangreich und umfaßt Uhu, Waldohreule (mit Nachzucht), Waldkauz, Schleiereule, Steinkauz und als nordische Vertreter Schnee-Eule und Bartkauz. Taggreife sind durch flugbehinderte Mäusebussarde, Turmfalken und einen Rotmilan vertreten. Die Volierenfür Eulen und Greifvögel sind zwar verhältnismäßig groß und gut eingerichtet, wirken allerdings etwas alt und teilweise baufällig. Als Besonderheit muß noch eine Bekassine mit verletztem Flügel in der Sittichanlage hervorgehoben werden. Die Sittichanlage wirkt trotz der recht großen Außenvolieren leider auch etwas renvierungsbedürftig (gilt besonders für das nicht einsehbare Warmhaus). Natürlich gibt es auch einen Ententeich mit Laufenten, Hausgänsen, Mandarinenten,Stockenten, Pfeifenten, Kolbenenten und Moorenten. auch freilaufende Pfauen sind vorhanden.
    Die Haustiergehege sind teilweise zu bestimmten Zeiten betretbar und ersetzen somit die andernorts üblichen Streichelgehege.
    Für Kinder gibt es einen großzügigen und vielseitigen Abenteuerspielplatz und viele interaktive Schautafeln und ähnliche Lernerfahrungsstationen wie beispielsweise Fühlkästen. Besonders bemerkenswert die oftmals sehr ausführlichen Infotafeln beispielsweise zum Thema Jagdmethoden von Katzen oder Haustierwerdung und der Biotopbereich mit einem Feuchtbiotop, Kräuterspirale, Insektenhotel, Steinhaufen und anderen praktischen Hilfsmaßnahmen für den Schutz heimischer Kleintiere.

    Der Tiergarten ist wundervoll eingebettet in die hügelige und mit einem alten Laubwaldbestand bewachsene Parklandschaft des Landschaftsparks Spiegelberge. Es sind auch historische Schützenanlagen aus Feldsteinen vorhanden.
    Ich werde den Tiergarten in einigen Jahren sicher einmal wieder aufsuchen, da ich besonders auf die Umnutzung und Umgestaltung der 4 oder 5 leer stehenden alten Kleinsäugeranlagen gespannt bin.
    (18.07.2008)
    Ronny:   Ist auch kein Vorwurf. Naja beimnächstenmal oder kommst dann in die Rhein-Ruhrgegend.
    (15.06.2008)
    Oliver Jahn:   @Ronny, leider hatte ich deine Handynummer als einzige nicht!
    Auf dem Plan, der in Stendal gleich am Eingang steht, sind die Binturongs sogar noch ausgewiesen, genau wie der Kulan.
    Siehe 26 und 46
    (15.06.2008)
    Ronny:   Habe gar nicht gewusst, dass Stendal Binturomgs gehalten hatte. Haben den Käfig für einen alten Luchs oder anderen Kleinkatzenkäfig gehalten.

    @Oliver: Warum hast du nichts gesagt,dass du auch in Köthen warst. Wohne ca 800m vom TP entfernt;). Da hatte ich kurzfristig Zeit gehabt. Für Tagesausflüge hatte ich leider keine Zeit.
    (15.06.2008)
    IP66:   Wenn ich mich recht erinnre, haben wir die Anlagen aus Stendal schon im Zoofreunde-Board diskurtiert, wobei allerdings der Binturong-Käfig ein wenig zu kurz gekommen ist. DIe vorgefertigten Gitterelemente kennt man, doch finde ich die Verwendung von Naturstein erwähnenswert - das scheint in Westzoos weniger verbreitet gewesen zu sein. Allerdings hat man nur Brocken eingebaut, die die Bauleute ohne Hilfsmittel heben konnten.
    (13.06.2008)
    Oliver Jahn:   Und für die Nostalgiker (so wie mich) der alte Binturongkäfig.
    (13.06.2008)
    Oliver Jahn:   Das Affenhaus.
    (13.06.2008)
    Oliver Jahn:   Die neue Eisfuchsanlage.
    (13.06.2008)
    Oliver Jahn:   Hier die neue Braunbärenanlage.
    (13.06.2008)
    Oliver Jahn:   Zum Abschluss meiner Zootour war ich heute nun noch im Tierpark Stendal. Auch über diesen Park lässt sich wirklich etliches Positives berichten. In den letzten Jahren sind neue Anlagen entstanden für die Braunbären und die Wölfe. Die Bärenanlage ist größer und besser strukturiert als manche Anlage in einem Großzoo. Die Wolfsanlage hat viel naturboden, welchen die Wölfe nutzen, um Höhlen zu graben. Das Rudel zählt 5 erwachsene Tiere und vor einem Monat gab es einen Wurf mit 9 Jungtieren.
    Auf der Stelle, an der früher Esel, Pony und Kulan standen, befindet sich heute eine neue Anlage für die Amurtiger. Auch diese Anlage ist interessant gestaltet und bietet auch für den Fotografen unter den Besuchern einige tolle Einblicke.
    Die alten Tigerkäfige wurden zusammengefasst und beherbergen heute die Luchse. Das gleiche hat man mit den Kleinkatzenkäfigen gemacht, welche zusammengelegt wurden für eine ansprechende Anlage für Ozelots. Neu sind einige Affenanlagen für Wanderus, Mantelpaviane und Kapuziner, weiterhin eine Anlage für Waschbären und eine für Eisfüchse.
    Der alte Binturong-Käfig, in dem zuletzt der einzelne Puma sein Dasein fristet steht noch, aber er wird nur noch mit verletzten Fundtieren vorübergehend besetzt.
    Auch das Wappentier des Tierparks, der Rotfuchs, lebt noch in einer alten Voliere.
    Es gibt ein großes, begehbares Gehege mit Muffel- und Damwild.
    Der Tierpark beteiligt sich am Programm zur Rettung des Europ. Nerz.
    Zur Zeit im Bau befindet sich ein Haus für exotische Vögel. Die alten Volieren sind umgestaltet für die Krallenaffen und die Erdmännchen.
    Beim Eisfuchs hat man den alten Käfig abgerissen, die Natursteinrückwand aber stehen lassen, das neue Gehege rechts daran gebaut, so dass man die Innenställe noch nutzen kann, auf die Fläche des alten Käfigs aber hat man einfach Blumen gepflanzt. Die Idee hat mir gut gefallen.
    Überhaupt fällt sehr positiv auf, dass ausschließlich mit Naturstein gearbeitet wird.
    Also auch hier lässt sich sagen, der Eindruck der gesamten Anlage war sehr positiv, die neuen Gehege recht innovativ und der ganze Park macht einen sehr gepflegten Eindruck und bietet wirklich einiges. Ein Besuch, der sich gelohnt hat.

    IP66, ich weiß es nicht mehr genau, möchte aber den Anfang der 80er Jahre angeben, für den Bau des Nachttierhauses in Köthen.

    Bild: Waschbärenanlage in Stendal
    (13.06.2008)
    Ralf Seidel:   @Oliver Jahn, die Skunke waren letztes
    Jahr defintiv nicht in Stassfurt.
    Hauptsache du verwechselt das nicht mit Thüle, du weißt ja - jenseits der 40...))
    Die begehbare Pony-Saimiri-Kookaburra-
    Anlage war ja schon etwas ungewöhnlich.
    Hatte aber was, irgendwie Pippi-Langstrumpf-Feeling - fast schon wieder schade, dass es das so nicht mehr gibt...Wir wollten ja letztes Jahr noch das Pony mit ins Bild schieben für
    diverse Aufnahmen vom Lachenden Hans, daraus wird nun auch nichts mehr...
    (13.06.2008)
    IP66:   Wann wurde das Nachtierhaus in Köthen eröffnet?
    (13.06.2008)
    Oliver Jahn:   Der Skunk war in einem kleinen Käfig, kurz vor der Mauer mit dem Durchgang nach hinten. Wenn man also vom Waschbärenplateau kommt, dann geht man erst an der neuen Voliere für die Fuchsmangusten vorbei, und dann kommt dieser Käfig, der allerdings schon alt ist, also muss da damals was anderes drin gesessen haben.
    Hinten hat sich nichts getan. Ein riesiger Baucontainer, zwei große Haufen Sand, alles genau wie im letzten Jahr.
    (12.06.2008)
    Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Ja, ich habe Artenliste in Staßfurt geschrieben, aber der Skunk steht da nicht drauf - und ich kann mich auch nicht an ihn erinnern. Wo ist er denn untergebracht? Und hat sich etwas auf der Fläche rechts hinter dem Mauerdurchgang bei den Wölfen/gegenüber den Kamelen getan, die letztes Jahr nach Baustellenvorbereitung aussah?
    (12.06.2008)
    Oliver Jahn:   Und hier noch der Nutriakäfig mit Verglasung.
    (12.06.2008)
    Oliver Jahn:   Und hier das ehemalige Nachttierhaus in Köthen.
    (12.06.2008)
    Oliver Jahn:   Nach Bernburg war ich dann noch in den Tierparks von Köthen und Staßfurt.
    Den Tierpark in Köthen habe ich schon gut 15 Jahre nicht mehr besucht gehabt. Er hat noch immer den Charme eines kleinen DDR-Heimattiergartens, den noch keiner aus seinem Dornröschenschlaf wach geküsst hat. Aber ich konnte ein paar interessante Aufnahmen vom ersten Nachttierhaus der DDR machen, welches zwar heute nicht mehr als solches genutzt wird, aber noch steht. Um das haus herum sind auch noch die Außenkäfige vorhanden und besetzt mit Baummardern, Stachelschweinen, Wildkatzen, Nutrias und Minischweinen. Der Nutria-Käfig ist recht interessant. Entweder ist das Material ganz mies gewesen, oder aber es könnte sich um eine der ganz frühen Anlagen mit einer Teilverglasung halten. Leider kann ich mich von früher nicht mehr an diese Anlage erinnern.
    Der alte Bärenzwinger steht noch, man hat aber um ihn herum das Gehege erweitert.
    Der Greifvogelturm sieht recht monumental aus. Erstaunt war ich, in diesem Park Alpensteinböcke zu finden und Cuys.
    Die Haustierkollektion ist mit Mangalizas, Hauseseln, Ponys, aber auch mit Galloways, Damaraziegen und Quessant-Schafen vertreten.
    In Staßfurt gab es einige Änderungen. Auf der großen begehbaren Anlage mit den Ponys und Eseln sind jetzt Braune Makis.
    Die Lachenden Hänse sind bei den Kattas mit in der Anlage, Totenkopfäffchen gibt es nicht mehr. Eine neue Voliere beherbergt Fuchsmangusten (werden das die neuen Erdmännchen?) und an Streifenskunke konnte ich mich vom letzten Besuch her auch nicht erinnern. @Michael Mettler, hast du bei unserem Besuch Artenliste geschrieben?
    Für IP66 habe ich noch mal ein paar Fotos vom Haus der Leoparden mitgebracht.

    Ich habe nun in den letzten Tagen 6 kleinere Tiergärten besucht, neben 4 Großzoos. Und ich muss wirklich sagen, dass die kleineren Parks absolut hinter den großen Zoos nicht zurückstehen. Im Gegensatz zum Einheitsbrei, der in den Großzoos so oft kritisiert wird, arbeiten diese Parks viel stärker mit Alleinstellungsmerkmalen oder zumindest mit einigen Tierarten, die wir oft gerade dort nicht vermuten.
    Alle diese Parks sind somit eben dann doch für die eine oder andere Überraschung gut.
    Jaguarundis in Delitzsch,
    Rohrkatzen in Dessau,
    Felsenmeerschweinchen in Schönebeck,
    Waldhunde und Gepardennachwuchs in Bernburg,
    Husarenaffen und Skunke in Staßfurt,
    die Aufzählung ließe sich noch fortsetzen, aber ich finde, das ist schon eine ganz gute "Ausbeute"!

    Foto: Leoparden- und Wolfshaus in Staßfurt

    (12.06.2008)
    Ronny:   Ja,schon klar ;).ISt ja mein Heimat-Tierpark. Wollte nur mal auf zählen was alles in der Reihegehalten wurde.
    (11.06.2008)
    Oliver Jahn:   Gute Frage mit der Zucht der Rohrkatzen. Ich meine, das irgendwo gelesen zu haben, weiß jetzt aber nicht mehr, wo!!
    Falls nicht, dann nehme ich das natürlich zurück! :-)
    Den Fuchs gab es aber bei meinem letzten Besuch in Dessau schon nicht mehr und die Nasenbären, wie auch die Waschbären haben schon länger ein neues Gehege in der Nähe der Waldschänke.
    (11.06.2008)
    Ronny:   Die ehemalige Kleinkatzengalerie beherbergte neben die Wildkatzen und Rohrkatzen auch die Waschbären,Nasenbären und Füchse. Die komplette Käfigreihe soll für die Wildkatzen etwas umgebaut werden. Nachdem Tod des Wolfpaares soll an dessen Stelle eine Luchsanlage gebaut werden.

    Ich wusste gar nicht, dass die Rohrkatzen überhauptmal gezüchtet hatten.

    Der TP Schönebeck gefällt mir ebenfalls sehr sehr gut. Aber der Kleinnagerbestand gehtnach den Kulissen allerdings weiter ;).
    (11.06.2008)
    Oliver Jahn:   Gestern habe ich mal wieder ein paar kleinere Einrichtungen besucht, und zwar Delitzsch, Dessau und Schönebeck.
    In Delitzsch war ich das erste mal und ganz angenehm überrascht. Der Tierbestand hat mit Grünen Pavianen in einer sehr schönen Anlage, Jaguarundis und Korsaks sogar ein paar Schmankel, es wird noch viel gebaut und erweitert, eine Afrikasteppe aber z.B. gibt es schon mit Chapmanns und Elenantilopen. Daneben ist eine neue Mähnenspringeranlage. Die Braunbären leben noch im Zwinger. Der letzte Luchs im Uraltkäfig lebt nicht mehr.
    Interessant fand ich eine Kleintiergalerie, die mir auch baulich recht gut gefiel. In ihr waren Nutrias, Stachelschweine, Nasenbären und die Korsaks, welche sich aber leider nicht zeigten.
    Eine sehr hübsche neue Anlage gibt es auch für europäische Nerze.
    In Dessau ist die Bärenanlage noch immer im Bau, ohne dass man Fortschritte sieht.
    Die Kleinkatzengalerie ist fast leer, nur noch die Wildkatzen sitzen dort, für die florierende Rohrkatzenzucht wurde der alte Pumakäfig umgebaut.
    Ansonsten hatte sich zu meinem letzten Besuch vor zwei Jahren nichts verändert, aber es gibt einen Zooführer, wenn auch nicht ganz aktuell.
    In Schönebeck, auf dem Bierer Berg war ich wohl seit 20 Jahren nicht mehr.
    Der dortige Heimattiergarten ist liebevoll angelegt und neben Haustieren, Damm- und Muffelwild gab es eine reiche Nagerkollektion mit solchen Leckerbissen wie Felsenmeerschweinchen, Streifenhörnchen und Hutiacongas. Stachelschweine und Nutrias gab es auch. Weiterhin sah ich zwei sehr aktive Baummarder, Wildkatzen und einen tagaktiven Dachs, was auch eher etwas seltenes ist. Es handelt sich wohl um eine Handaufzucht.
    Alles in allem lässt sich sagen, die drei Einrichtungen waren durchaus den Besuch wert und es erstaunt mich immer wieder wenn ich sehe, mit wieviel Liebe und Fantasie gerade die kleineren Tiergärten in den letzten Jahren entwickelt und erweitert wurden.

    (11.06.2008)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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