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    Kleinere Parks in Mecklenburg-Vorpommern

    W. Dreier:   Gestern , nach 4 Jahren für mich, wieder mit den Förderern Besuch des Vogelparks Marlow in McPomm - Regen von Anfang an bis gegen 21 Uhr in Berlin . Eine bemerkenswerte Entwicklung dieses seinerzeit (1994) privat gegründeten Parks, nunmehr eine GmbH ohne staatliche ``Stütze``. Mittlerweile sind dort mindestens 5 große Flugvolieren entstanden (Flamingos, Meerespelikane und Humboldtpinguine, ca 50 Inkaseeschwalben, Waldrapps, Störche, Seeadler, Geier , Schneeeulen), dazu kleinere für australische Sittiche und Loris, eine größere für Keas (mit obligatorischem Jeep), manche ehemalige erweitert, gebaut wird weiterhin. Schon damals gab es die Boddenvogelfreilanlage (sicher ca 1 ha). Der Park beherbergt ca 3 000 Tiere - neben Vögeln mehrere Säugetierarten: Krallenaffen (Rotbauch, Goldkopflöwe, Springtamarin), Rote Varis, Weißstirnmaki (wohl Hybride), Weißkopfsakis, Bennetts mit Weißling, Addax, Präriehunde, diverse Haustiere, im Tropenhaus (sollte erweitert werden) Schildkröten. Bemerkenswert die botanische Umrahmung, dazu die Lage zwischen `Heidelandschaft`` und Sumpf (4 Kranicharten, Schwarzstorch in einer riesigen Flugvoliere). Auffällig die vielen Kinderspielplätze - Freifütterung der Gebirgsloris und der australischen Sittiche, dazu öffentlich kommentierte Fütterungen., ca 6 Kioske, eine Souveniereinheit an der Tropenhalle, daneben ein Restaurant für ca 200 Besucher. Dazu Vogelshow mit freiliegenden Marabus, Seriema, Kaffernhornvogel und Pelikanen - wegen des Regens wurden die Aras geschont. Mit dem Seriema wurde das Beutetöten einer Gummischlange gezeigt - bei dem Wetter war das fotografisch schwierig bei dem Schlagen der ``Schlange`` Das Ganze recht humorvoll geboten.
    Teilgenommen wird an dem Projekt für die Auswilderung der Socorro-Taube, viele Besonderheiten gibt sicher nicht - Helmkasuar u.a. , der von uns gesuchte Eisvogel in einer vor 4 Jahren gerade eingerichteten Flugvoliere hatte leider vor 3 Wochen aufgegeben.
    Erstaunliches auf 24 ha. ,besuchenswert!

    (08.10.2017)
    Oskar Schwitters:   Der Komplettumbau des Tierpark Sassnitz beginnt.
    www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Kurz-vor-dem-Umbau-Tierparkbewohner-werden-umgesiedelt
    (06.03.2017)
    Nikolas Groeneveld:   Farbmaus
    (16.08.2016)
    Nikolas Groeneveld:   Ich habe vor einigen Wochen nach ein paar Jahren mal wieder den Tierpark Wolgast besucht.
    Es hat sich seit meinem letzten Besuch viel getan.
    Es sind viele für den Besucher begehbare Anlagen entstanden, unter anderem für Bennettkängurus,Damhirsche und Braune Makis.
    Man sieht zwar ziemlich viele Gitter und Zäune aber ich denke das ist in einem kleineren Tierpark auch nicht anders zu erwarten.
    Eine neue Anlage für Silberäffchen steht noch leer.
    Die Bärenburg ist unbesetzt, die letzte Bärin ist schon vor einer weile in den Bärenwald Müritz umgezogen.
    Interressant dabei im Tierpark Wolgast ging man davon aus das es sich bei dem Bären um ein Männchen handelt, erst als man das Tier für den Umzug in Narkose gelegt hatte stellte man fest das es sich um ein Weibchen handelt. Daraufhin wurde aus Hannes eine Hanna.
    Interessant fand ich auch das am Eingang eine Infohütte zum Thema Honigbienen steht.
    Dabei zum Beispiel eine sehr interessante Statistick Zum Auftreten bestimmter Nutzpflanzen ohne und mit der Hilfe von Bienen.
    Ansonsten gab es viel Nachwuchs zu bestaunen, es gab Jungtiere bei den Kaninchen,Damhirschen und auch bei den Ponys gab es ein Fohlen.
    (16.08.2016)
    WolfDrei:   Ein alter Haudegen: trotz einseitiger Blindheit immer noch flott auf den Beinen. Vielfraß
    (25.06.2015)
    WolfDrei:   Das Augenspiel der jungen Bartkäuze ist immer wieder faszinierend.
    (25.06.2015)
    WolfDrei:   Obwohl schon vier Jahre alt, blieb bei den Elchen der Nachwuchs noch aus
    (25.06.2015)
    WolfDrei:   Stadt- und Heimattiergartenbesichtigung Fürstenwalde: Keine großen Veränderungen des ja sehr repräsentativen Bestandes des Heimat-TP´s: von Edelmarder über Gemse, Steinbock bis Wisent, dazu die bekannten Neozoen. Neu sind drei Zwergottern, noch sehr schüchtern, in einer annehmbaren Anlage - wie überhaupt langsam die DDR-Zäune schwinden. Bezüglich der “großen alten Heimat” fehlen nur Wölfe und Bären, die Greifvogelsammlung ist weiter gut, dazu dann Adlerbussard, zwei neue junge Karakaras (Falkland?). Zweifacher Nachwuchs jeweils bei Uhu , Bartkauz und Storch, bei Säugern Damhirsch, Mufflon, Wildschwein und Gemse. Dazu als Exoten Berberaffen, Weißbüscheläffchen , Präriehunde, Nasenbären und Bennetts.
    Anbei: das Gemsenjungtier.

    (25.06.2015)
    WolfDrei:   Rothirsche auf großen natürlichen Gelände - sicher 1 ha groß
    (21.06.2015)
    WolfDrei:   Ein guter Muffelbock
    (21.06.2015)
    WolfDrei:   Aus dem Brandenburgischen zwischen Neuruppin und Rheinsberg: Ein erholsamer Gang durch den Tierpark Neuruppin-Kunsterspring nach 3 Jahren. Der repräsentative Tierbestand eines Heimatparkes zeigt sich nicht verändert (was positiv gemeint ist) - von wenigen Amphibienarten, Reptilien über Schwarzstorch, Uhu, Auerhahn bis zu Otter, Heckrind, Wölfen und Luchsen. Füchse, Dachse und Marderhunde sind von oben in den Schlafboxen zu sehen. Große Anlagen herrschen vor, so dass oft eine natürlicher Eindruck entsteht. Erwähnt werden sollten insbesondere die pädagogischen Möglichkeiten (ausführliche Tafeln “über alles Mögliche, Unterrichtsplätze sind geschützt oder befinden sich an Ort und Stelle). Sandige Orte wechseln mit Hügeln und Moor, der Bachlauf der Kunster führt sauberes Wasser für die Otter, Buchen und Eichen wechseln mit riesenhaften Kiefern und Fichten. Dazu dann auch “Haustiere“: von Farbmäusen über Rhönschafe bis zu Hauseseln und Wollschwein
    Anbei: Steinmarder (ein großes Haus und eine große Außenanlage)

    (21.06.2015)
    WolfDrei:   muß noch schnippeln
    (31.08.2014)
    WolfDrei:   Noch ein Zusatzbild: bisher verhielten sich die Wölfe sehr "heimlich" auf der großen Anlage, gestern aber kümmerte man sich um positive Sozialkontakte.
    (31.08.2014)
    WolfDrei:   und Sumpfurwälder - da ist er, der Elchbulle vom letzten Jahr.

    Und falls jemand fragt, wie ich jeden 2. Tag neue Bilder einstellen kann: ich bin "Strohwitwer". Meine Frau hat aufgetragen, gefälligst die Bahnjahreskarte des VBB (Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg) "abzufahren". Wie kann man da widersprechen! Ich habe am Montag noch einen Tag!
    (30.08.2014)
    WolfDrei:   Schorfheide - "germanische " Wälder
    (30.08.2014)
    WolfDrei:   Begutachtet wird diese Übung gegenüber vom Luchsnachwuchs
    (30.08.2014)
    WolfDrei:   Nochmals südlich von MecPom: wieder der Wildpark Schorfheide bei Groß Schönebeck. Keine wesentlichen Veränderungen. Nach nebligem Beginn mit taufeuchten Schuhen dann ein freundlicher Tag. "Eigentlich" wollte ich nur den Elchbullen des Vorjahres fotografieren, das dauerte aber - bis 10 Minuten vor dem Abmarsch. Zunächst zeigt eine Elchkuh, dass alles, was höher wächst, auch besser schmeckt!
    (30.08.2014)
    WolfDrei:   Besuch des Heimattiergartens Fürstenwalde:
    strahlende Sonne, nur 30 min Fahrt vom Ostbahnhof, 10 min Fußweg vom Bahnhof. Größe ca 5 ha.
    4 Euro Eintritt
    Neben den “germanischen “ Tieren existieren als “Exoten” Weißbüscheläffchen, Magots, Rentiere, Wellensittiche und andere Farbspiele anderer Sittiche in einer “Australien“-Voliere; Präriehunde, Vielfraß, Nasenbär, Bartkauz und Schneeule, züchtende Steppenadler, Adlerbussard, 2 Waldrappen, Tenobrosusfasan, Kreuzung Amherst-Goldfasan.

    Dazu : Mufflon, Reh, Wildschweine mit Farbmorphen, 1,1 Elch, 1,2 Wisent, Alpensteinböcke, Gemsen, Rothirsch, Damhirsch, Luchs, Fuchs, Baummarder, Wildkatze, Waschbären und Marderhunde als Neubürger; bei den Vögeln neben einer Voliere einheimischer Vögel viele Turmfalken, Mäusebussarde, Rohrweihe, Rotmilan, Stein- und Seeadler, Störche, alle einheimischen Eulen, dazu dann Streicheltiere. Erstaunlich ist ein großer Kinderspielplatz mit “maschinen”-getriebenen Geräten - offensichtlich nach den Schildern ein Werk des Förderervereins.
    Einige Unterkünfte aus der DDR-Zeit sind nun doch ersatzbedürftig, doch sind einige Anlagen schon erneuert (Elchgehege z.B.) oder neu entstanden (Australienvoliere, Krallenaffenhaus), auch wurden viele Zäune durch Elektrodrähte gesichert. DDR-typisch sind die “Berge”: nicht verbaute oder zerbrochene Betonteile übereinander gestapelt.
    Eine Restauration existiert (offensichtlich arbeitend “nach Abruf” bei ca 15 Besuchern)

    (14.02.2014)
    WolfDrei:   Danke Sacha! Vergaß noch die ca 7 Japanmakaken. Und für die Jüngeren, damit es nicht mißverständlich ist: Rudi Dutschke war natürlich keine "materieller" Ringer, sondern ein politischer: der Hauptkopf der Westberliner Studentenrevolte Ende der Sechziger.
    @Oliver; keine Ahnung, habe nichts gesehen.

    (17.10.2013)
    Oliver Jahn:   @WolfDrei, der letzte Markhorbock aus Halle, der wegen der Blauschafe abgegeben wurde, soll in Groß Schönebeck gelandet sein. War der noch da?
    (17.10.2013)
    Sacha:   @WolfDrei: Danke für die Berichte und die - wie immer - tollen Fotos.
    (17.10.2013)
    WolfDrei:   nochmals Brandenburg: Tierpark Luckenwalde
    Habe heute, mehr aus familiären Gründen, den Tierpark Luckenwalde besucht. Dieser existiert wohl schon seit den fünfziger Jahren, erstaunlich, dass er die Wende überstanden hat und sogar einige bautechnisch neue Anlagen aufweist. Die Stadt hat nämlich seit der Wende ca ein Drittel der Bevölkerung verloren. Nach Verlust der Industrie liegt der Schwerpunkt auf dem Biotechnologiezentrum, Sportler kennen sicher die Ringer (und Rudi Dutschke, der hier zur Schule ging).
    Die Anlage liegt im Südwesten und wird von einem Ableger der Nuthe durchflossen, das Terrain ist also recht feucht. Angelegt wurde es im schon älteren Stadtpark, der dann noch nach Süden erweitert wurde.
    Fläche: gefühlte 3-4 ha. Bestand: Schneeeule, Gold- und Diamantfasan, Hauskaninchen, schon schlafende (?) Bären (eine etwas kleine aber verglaste Einrichtung), europ. Luchs (schlafend in relativ großer Anlage), Zwergponys, afrikan. Zwergziegen, schottisches Hochlandrind und- mir bisher unbekannt - ein laut ZTL kanadisches Hochlandrind (Aufnahme), Freigehege für Damhirsche und Mufflons, Wildschweine im abgrundtiefen Schlamm, Stachelschwein, Waschbär, Esel, weiße Alpakas, 2-3 unbesetzte kleine Anlagen. Alle Anlagen liegen um eine grüne Wiese und einen großen durchflossenen Teich mit zig Stockenten (sicher darunter einige andere Formen) herum.

    (16.10.2013)
    WolfDrei:   Kleiner ging der Kopf des Elchbullen nicht darzustellen - kleinste Brennweite 75 mm!
    Dann noch der Fischotter in Erwartung der Fütterung
    (30.08.2013)
    WolfDrei:   Wildpark Schorfheide/Groß Schönebeck - Brandenburg

    Zu erreichen ist der Wildpark von Berlin aus mit dem Auto über die B 109 Richtung Prenzlau oder mit der Niederbarnim - Eisenbahngesellschaft (NBE - RE 27) von der S-Bahnstation Karow aus (gleich gegenüber). Der Zug fährt alle 2 Stunden, abends zurück einstündig. Allerdings läuft man noch (gut ausgeschildert) ca 40 Minuten. 100 ha empfangen den Besucher, davon dürfte die Przewalski-Anlage sicher 20 ha einnehmen. Entsprechend angepaßt groß sind auch die anderen Anlagen. Trockenrasen, Sümpfe und Kiefernwald begleiten den Besucher, Kinder sind gut aufgehoben, für das leibliche Wohl ist aber erst an den Wochenenden gut zu rechnen (Wildgerichte).
    In der von mir begangenen Richtung: Wildschweine, Pommersche Landschafe, ein Heckrindbulle, dann geht es rechts zu den Luchsen (riesige unterholzreiche Freianlagen) - sichtbar sind die wohl nur zur Fütterungszeit um 11.30 von einem Hochstand aus. Ich hatte außerhalb der Zeit etwas Glück, sah aber nur einen müden Kopf. Etwas günstiger der Fischotter - die biologische Uhr ließ ihn zur Fütterungszeit schon erwartungsvoll an der Gehegebegrenzung liegen.

    Dann Elch- und , getrennt davon, eine Rothirsch/Mufflon(Damhirsch-WG. Nur ein Hirschkopf war sichtbar. Dies war die einzige Anlage, die jedes Grün vermissen ließ bei 90% Kiefernbestand. Auf der Elchanlage trat dann ganz überraschend aus dem Erlen-Schilf-Dickicht eine Bulle, um am Boden den Bast abzustreifen - ein Erlebnis. Neben einem Jungbullen-Jährling lag im Schilf wahrscheinlich noch das weibliche Tier - ab und zu grunzte es von dort.

    Dann kommen auf staubigen Trockenrasenwiesen Exmoorponnys (2,0) und ca, 2,6,2 Koniks. Der Weg führt rechts an einer weiteren Wildschweinanlage mit 2 riesigen Keilern vorbei zum Wolfsfreigehege wieder in den Wald - viel Unterholz, ein Sandberg mit 2 müden Wölfen in der Sonne, laufend in ihrem Dösen durch Schwärme von rufenden Kolkraben gestört. Dann ist man am äußeren Ende der Gesamtanlage mit der Wisentwiese, ca 2,5 Tiere, immer die Przewalskianlage umrundend. Die 10 Tiere weiden in einer feuchteren Niederung, in der Sonne dann einen schattigen Unterstand suchend. Vorbei gehrt es an 10 Heckrindern zu den 1, 4 englischen Parkrindern, von denen ein Schild mitteilt, dass es in Deutschland nur ca. 20 geben würde.

    Am Ende kommt dann die “Hausschweinerei“: Wollschweine, Schwalbenbauchmangalitzas und Angler Sattelschweine. Waschbären am Eingang runden den Bestand ab, von dem gesagt wird, dass nur einheimische oder ehemals einheimische Tiere ausgestellt würden - die Przewalskis eben als eiszeitliche Form - inklusive Neozoen.
    3 Stunden benötigt man sicher (ca 7 km Fußweg), festes Schuhwerk ist angebracht - und beim gegenwärtigen Wetter ein Sonnenhut. Am kombinierten Eingangs-/Versorgungshaus befinden sich Toiletten, auch einige schon etwas in die Jahre gekommene hufeisenförmig aufgestellte Picknick”gestelle”.

    (30.08.2013)
    WolfDrei:   Zwar nicht in Mec-Pom, aber fast : Tierpark Perleberg (Brandenburg - die Perle der Priegnitz - Eigenwerbung). Ich hatte wohl schon aus dem Vorjahr berichtet, zwischenzeitlich gab es keine großen Veränderungen des Tierbestandes. In der mit EU-Geldern errichten Wolfsanlage gab es drei Jungtiere, schon etwa 3 Monate alt. Jungtiere bei Rothirschen, 7 bei den Damhirschen, 2 bei den Trampeltieren, nichts gesehen bei den Steinböcken. Auch die Waldrappen hatten wieder Jungtiere, 2011 waren es 4! Gesamtzahl etwa 20. Fertiggestellt ist ein relativ großer Multi-besetzbarer Neubau (mit Netz abgedeckt-Habichte etc) , zunächst mit Meerschweinchen, daneben ein ähnlicher fast vollendeter Neubau. Wofür? Geraten! Für Surikaten!. Im großen Bärengehege hatte sich ein Bär in unmittelbarer Nähe des Zaunes einen Gang gebuddelt - schätzungsweise 3-4 m , denn beim "Abtauchen" war kein Bärenschwanz mehr zu sehen. Anbei ein Bild des Wisentbullen, dessen Gehörn etwas an den "Urwisent" Bison priscus erinnert.
    Für die Stadt Perleberg (ca 12 000 Einwohner, sehenswerte Altstadt) eine weiterhin erstauneswerte Anlage!
    (15.08.2013)
    Michael Mettler:   Zumindest ist das spärliche Haar noch nicht (Oder nicht mehr?) lang und dicht genug, um das Durchschimmern der Haut zu behindern - außer an den unteren Beinpartien. Dann könnte sich das Aussehen mit zunehmendem Haarwachstum bzw. Regeneration des Haarkleides normalisieren.
    (26.07.2013)
    WolfDrei:   Dazu dann "ein Stück" Tapirbaby: sieht ziemlich nackig aus.
    (26.07.2013)
    Michael Mettler:   Täuscht der Eindruck, oder ist das Tapirkalb bis auf die unteren Extremitäten fast nackt? Das könnte auch die dunkle Färbung erklären, denn dann sehen wir die Hautpigmentierung, nicht die zum gewohnten Erscheinungsbild führende Haarfärbung.
    (26.07.2013)
    Oliver Jahn:   Ein so dunkles Jungtier, wie das Schweriner, habe ich bisher nur bei Schabrackentapiren gesehen.
    (26.07.2013)
    WolfDrei:   Im Vergleich: das Jungtier bei Hagenbeck, zum Zeitpunkt 5 Wochen alt (davon hängt die Streifung natürlich nicht ab)
    (26.07.2013)
    WolfDrei:   Sogar Hauptstadt von MecPom, aber nicht gefunden: Schwerin. Nach viereinhalb Stunden Hagenbeck schnell zurück und links nach Schwerin. Nun doch wieder die "normalen" Temperaturen von 29°C - der Baumbestand machte es möglich. Die Giraffenanlage wird jetzt von drei "richtigen" Ugandas bewohnt, wenn der Jungbulle auch noch etwas schüchtern wirkt. Dafür sahen wir nur zwei Chapmanzebras. Die Breitmäuler getrennt, schlafend. Laut HP hatte es einen Deckakt gegeben, aber noch nicht erfolgreich. Die Rothunde waren schwer zu entdecken, sollen nun wieder züchten. Futterzeit war`s: Bären wie Fischotter liefen aufgeregt herum, gerade die Otteranlage und die Tiere selbst (2 Schwestern) gefallen! Viele Mähnenspringer, der Löwenmann leidet an einen Immunschwäche, der Bauernhoftrakt folgt, dann das Humboldt-Haus. Fleißig wird dort an der Erweiterung gewerkelt (was der Ameisenbärin akustisch nicht gefallen soll): dort noch 2 Goldsteißagutis, Faultiere. Die noch unten lebenden Maras, die Tapire und Alpakas sowie Darwinnandus können bald das ganze Terrain nutzen. Dann eine Überraschung: ein 6 Tage altes Tapirbaby mit erstaunlich wenig Streifung. Weiter dann traditionelle Aufzuchten bei den Abdimstörchen und den freifliegenden Kuhreihern. Viele Jungvögel bei den Straußen. Die Kapuziner haben nun eine gro0e und gut strukturierte Anlage bekommen. Etwas überraschend: es war Fleischtag - es gab Küken (natürlich tote)! Fast jeder hatte sich 2-3 geramscht und verteidigte sie tapfer gegen Räuber.
    Dann noch die Pinguinanlage, die Wasservögel im Sumpf, die Flamingos, Bennetts, Hyänenhunde (hatten schon einen Erstwurf - noch ohne Erfolg), die Amphibien- und Reptilienanlagen. Dann ein, wie immer, großer Wurf bei den Nasenbären (auch wenn sie in der Kategorie" ich kann sie nicht mehr sehen" stehen): die waren wirklich süß!
    Nächste Projekte: eine neue Gibbonanlage und ein Baumhaus. Immer wieder überraschend ist die Geländestruktur: Hügel, "Täler" die Sumpfanlage, gespeist vom Faulen See, der gute Baumbestand.

    Fazit: weitermachen! Und eine Besuch von 2 Stunden ist schon belebend!
    (26.07.2013)
    Gudrun Bardowicks:   Ich war am 10.11.12 das erste Mal im Tierpark Wismar und recht angetan von dieser kleinen und sympathischen zoologischen Einrichtung. Sie weist zwar keinen besonders artenreichen Tierbestand auf, liegt aber wunderschön eingebettet in einem bewaldeten Bachtal mit vielen Teichen und alten Bäumen. Die gehaltenen Huftiere und Blauhalsstrauße haben recht großzügige anlagen zur Verfügung und auch die kleineren Säugetierformen und Vögel sind überwiegend recht großzügig untergebracht.

    Der Tierbestand besteht überwiegend aus heimischen Wild- und Haustierformen. Die einzigen Exoten sind Mongolische Rennmäuse, Südamerikanische Nasenbären, Kattas auf einer großen begehbaren Affeninsel mit einem großzügigen einsehbaren Haus, Blauhalsstrauße und eine Gruppe fast freilaufender Schwarzschwanz-Präriehunde auf einer ebenfalls großzügigen Anlage. Einige Präriehunde waren aufgrund des milden Wetters sogar noch aktiv.
    Die eigentliche Anlage der Nasenbären wird gerade durch Zusammenlegung von 2 Altanlagen vergrößert. Sie leben daher im Augenblick in einem Provisorium, bei der es sich wohl um die alte Luchsanlage handelt. Dieser Käfig ist zwar nicht besonders groß, aber mit lebenden Pflanzen und Klettermöglichkeiten gut eingerichtet.

    An heimischen Wildtieren werden Rothirsche, Wisente, Europäische Luchse auf einere recht neuen und einigermaßen geräumigen Freianlage mit vielen Versteck- und Klettermöglichkeiten, Mufflons und Damwild auf einer begehbaren Anlage und Waschbären gehalten, die auch einige Bäume und Plattformen außerhalb der eigentlichen Anlage im Besucherbereich nutzen können. Sie hielten sich auch auf diesen Plattformen auf.
    Die Haustiere sind durch Silberfüchse, Skudden, Shetlandponys, Reitponys, Hausesel, Zwergziegen (freilaufend auch auf dem Zoogelände), Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Hängebauchschweine mit Nachwuchs ( die Ferkel können die große Anlage verlassen und auf dem Zoogelände frei umherstreifen, kehren aber immer wieder zu ihren Eltern in das Gehege zurück), Frettchen in einer tollen Anlage mit vielen Klettermöglichkeiten und Versteckmöglichkeiten, Farbratten, Honigbienen, Hausmeerschweinchen und Hauskaninchen in kleinen Freianlagen mit vielen Klettermöglichkeiten (ich habe hier erstmals Hauskaninchen auf Holzklettergerüsten gesehen) und verschiedene Formen von Hausgeflügel, leider ohne Ausschilderung, wie z.B. Pekingenten, Hausmoschusenten, Helmperlhühner, Pommerngänse, weiße Puten und verschiedene Haushühnerformen und Haustauben gehalten. Die Zwergziegen und Skudden werden in einem Streichelgehege gehalten, das Hausgeflügel und die Pfauen hatten Freilauf auf dem Zoogelände, hielten sich aber im Bereich der Volieren, des Bruthauses und der großen Teiche auf.

    Die Wildvögel sind durch Wellensittiche (Haustierform), Nymphensittiche, Venezuela-Amazonen, Rosenköpfchen, Alexandersittiche (Zuchtform), Singsittiche, Ziegensittiche, Bergsittiche, Stanleysittiche, Barraband-Schildsittiche, Grünflügel- Rotschwanzsittich (nicht gesehen), Bourkesittiche, Princess of Wales Sittiche, Pfauen und Silberfasane vertreten und werden in 2 großen Volieren mit angrenzendem nicht einsehbaren Vogelhaus gehalten. Im Schaubereich des Vogelhauses befinden sich die Terrarien für Farbratten und Mongolische Rennmäuse.

    Als besondere Einrichtungen gibt es ein Bruthaus mit Schaubrüter für Geflügelnachwuchs und ein Bienenhaus.

    Das Tierparkgelände in Wismar ist 13 ha groß und in einigen Bereichen nicht mehr mit Tieren besetzt. Die Fundamente alter Käfige sind allerdings in diesen Bereichen teilweise noch vorhanden. Viel Platz nehmen die großen Huftieranlagen,die Anlage für Strauße, der Spielplatz (mit Autoscootern, Märcheneisenbahn, Trampolin, Tretbooten, aber auch normalen Spiel- und Klettergeräten) und das Tierparkrestaurant ein.
    Zwischen November und März ist der Tierpark nur an Wochenenden geöfnet. Der Eintritt im Winter kostet 3 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder, im Sommer 3,50 Euro für Erwachsene, die Jahreskarte 20 Euro für Erwachsene.
    (11.11.2012)
    Silke Kollrich:   Hier ein kurzer Bericht über den Tierpark Angermünde, der auch in Brandenburg, genauer in der Uckermark, liegt. Unser Besuch an einem Mittwochvormittag, Wetter gut und kaum Besucher zu sehen. Auch hier Eintritt 4 Euro für die ca. 2 h, in denen man dann alles gesehen hat. Am Eingang gibt es nur einen kleinen Kiosk, ansonsten keine Essensmöglichkeiten in der Nähe.
    Am Beginn des Parks ein Käfig mit einem Uhu sowie einer mit Lisztaffen, wobei ich jeweils nur 1 Tier gesehen habe. Im nächsten sollte ein Frettchen sein, welches nicht zu sehen war. Diese "Unterkünfte" waren doch in einem sehr alten und sanierungsbedürftigen Zustand. Besser anzusehen waren im Anschluss die Gehege für die Guanakos und die ungarischen Zackelschafe. Auch das Streichelgehege mit den Zwergziegen und der sich anschließende Bereich der Marabus war für diesen kleinen Tierpark in Ordnung.
    Am besten hat mir das Gehege der Esel mit der Kattainsel gefallen.
    Im mittleren Teil des Tierparks gibt es ein begehbares Damwildgehege, an dem sich ein weiteres, nicht begehbares sowie das größte des Tierparks für die Trampeltiere anschließt. Davor ist ein Spielplatz angelegt, der sehr großzügig und mit neuen Geräten ausgestattet ist.
    Im hinteren Bereich ein größeres Gehege für Lamas & Nandus, anschließend Nasenbären, Schottische Hochlandrinder und 1 Luchs. Bevor auf der anderen Seite der Weg wieder zurückführt, gibt es einen Lehrpfad, der mir allerdings sehr verwildert vorkam.
    Der Rückweg führt an Vikunjas vorbei, bevor Käfige mit Sittichen, Aras & Weißbüscheläffchen anschließen. Als nächstes kann man Präriehunde und Maras sehen, weiterhin gibt es einen Ententeich, ein Biotop mit Wasserschildkröten, einen Goldfischteich, ein sehr kleines Gehege mit einem Stachelschwein, Bennets & Alpakas, 2 Dromedare und Burenziegen, Emu, Pfau sowie Meerschweinchen & Kaninchen.
    Insgesamt ein kleiner Tierpark für hauptsächlich Touristen in der Uckermark gedacht, allerdings mit großem Sanierungsbedarf an den Stallanlagen.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Genau! Und mit einer kleinen Stufe davor, damit auch Kinder reingucken können.
    (19.08.2012)
    WolfDrei:   In einem kleinen Häuschen eine tiefe oben verglaste Röhre (Tiefe 1-1,5 m , so 1 m Breite) mit Außengang und von oben einsichtbar. Vom Licht her schummerig.
    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   @WolfDrei, mir hat dieser Park auch sehr gut gefallen. Vor allem die Einsichten in Fuchs- und Dachsbau fand ich ganz ansprechend und mal etwas anders, als man es sonst kennt.
    (19.08.2012)
    WolfDrei:   Da hier an dieser Stelle brandenburgische kleine Anlagen noch nicht Thema waren, mag man entschuldigen, dass ich Brandenburg hier einbeziehe: Kunsterspring bei Neuruppin, etwa 8 km nördlich in Richtung Rheinsberg. Gegen 10 Uhr schon 27°C, dort im Tal der Kunster aber Schatten fast auf dem ganzen Gelände - immerhin geschätzte 15 ha - und 2 Stunden braucht man mindestens, Eintritt 4 Euro - stimmt!! Linkerhand eine neue Terrarienanlage, etwas weiter die Streichelanlagen mit diversen Schafen, Ziegen, Chabos, Silberfasan, diversen domestizierten und wilden Enten und Gänsen, Sumpfschildkröten und Eseln, davor aber eine Otteranlage mit fließendem durchsichtigen Wasser. Sehr gut! Die großen Freianlagen sind dann rechterhand - welche Mühe schon , die verdrahteten Anlagen zu überprüfen, in dem hügeligen Gelände das Saubermachen und die Fütterung zu organisieren! Nach Frettchen, Waschbär (mit einer riesigen Kletterbuche) dann Wollschweine, eine große Steinmarderanlage (ca. 30 m2 Freifläche mit großem “Schuppen”), auch große begehbare Flugvolieren für Schwarzstörche und Uhus (habe ich Bedenken). Im Sumpf Kraniche, am Hang Rehe, Mufflons und Rothirsche, dann bergauf auf dem “Plateau” große Freianlagen für Damhirsche (ca 2 ha begehbar), Wölfe mit Zuführung dreier Jungwölfe aus dem TP Perleberg, Wildschweine, Heckrinder, Wisent(e?), dazwischen von der Größe gute Anlagen für Marderhunde, Dachse, Füchse, Wildkatzen, Luchse (schliefen alle) und Auerhühner! Dazu diverse einheimische Eulen inklusive Steinkauz. Gute volkstümliche Beschreibung der ausgestellten Tiere. Und vor dem TP-Eingang eine gute Restauration “Waldkater”, 200 m weiter eine Fischräucherei: Spezialität Bachsäiblinge. Auf dann vorbei an Rheinsberg (total überlaufen wie schon früh die Autobahn nach Norden) zum Stechlinsee (Fontane! größter Reinstwassersee Norddeutschlands, Tiefe 69 m) zum Baden am Strand von Neu-Globsow, Ortschaft für eine Abteilung des Berliner Institutes für Gewässer- und Binnenfischerei der Helmholtz-Gesellschaft, die im Stechlin 2002 neben der gemeinen Kleinen Maräne (muß man gerächert essen) die neue Art Fontane-Maräne gefunden hat - nur dort im Stechlin!

    (19.08.2012)
    Oliver Jahn:   Und hier eines der Kune-Kune Schweine. Die "Zäpfchen" am Kiefer, die für diese Rasse so typisch sind, kann man gut erkennen.
    (14.04.2012)
    Oliver Jahn:   Vor kurzem habe ich es nun endlich auch einmal geschafft, mir den Tierpark in Neustrelitz anzusehen. Der kleine Park wurde bereits 1956 als einer der vielen Heimattiergärten der DDR gegründet und war anfänglich nur der heimischen Tierwelt vorbehalten. Später zogen dann auch einige Exoten ein. Und genau so ist das Bild auch heute noch.
    An einigen Stellen wird gebaut und einige Anlagen, wie die der Luchse und der Wildkatzen sind bereits neu. Neben einigen Haustierrassen, unter denen man auch eher seltene Arten wie Anglo-Nubische Ziegen und die extrem seltenen Kune-Kune Schweine findet, gibt es großzügige Anlagen für Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild. Aber auch Wapitis werden gezeigt, genauso wie Mähnenspringer, eine begehbare Anlage für Berberaffen ist ebenfalls neu eröffnet.
    Europäische Sumpfschildkröten werden hier wirklich artenrein gezüchtet und die Vogelwelt wird mit einigen Sitticharten, Emus, Nandus und Cröllwitzer Puten repräsentiert.
    Und es gibt ihn noch, den letzten alten Puma in einem der kleinen Tiergärten der ehemaligen DDR. In diesem Fall ist es ein altes Weibchen. Und es ist wieder mal erschreckend, wenn man sich vorstellt, wie verbreitet diese Katze einmal war. Und nun ist genau eine dieser Haltungen aus alten Zeiten in einem der kleineren Parks übriggeblieben.
    Immerhin plant der Tierpark an Pumas festzuhalten und irgendwann einmal neu für sie zu bauen.
    Ob das aber finanziell tatsächlich einmal Realität werden wird, und ob es dann überhaupt noch Pumas gibt, die man für den Beginn einer neuen Haltung erhalten könnte, das ziehe ich eher mal in Zweifel.
    Auf jeden Fall aber lohnt der Park durchaus einen Besuch und von seiner Größe und seinem Erscheinungsbild wäre er sicher auch ein optimaler Park für ein Forum-Treffen. :-)

    (14.04.2012)
    Jennifer Weilguni:   Rosa Pudel habe ich ja schon gesehen... rosa Collis bisher noch nicht. :-)

    Auch ohne Moorleiche ist Güstrow auf jeden Fall eine Reise wert!!!
    (17.06.2010)
    Torsten Berg:   Vielen dank für die Tips. Evtl. finde ich ja die Moorleiche, dann gibt es hier einen Bericht!
    (17.06.2010)
    Karsten Vick:   Bei der verschwundenen Moorleiche vermute ich eher, dass sie einen Termin bei der Kosmetikerin hatte. Das ganze ist eine Station auf einem Moorlehrpfad, eine Installation mit allem Drum und Dran, mit zwei aufgeregten Torfstechern aus Pappmaché, mit schaurigem Lautsprecherkommentar und für die Abendführungen haben sie kleine Gartenlampen als Irrlichter im Schilf versteckt.
    Ich hatte Jenny und Timmy schon auf den Auftritt der Moorleiche vorbereitet. Tatsächlich war alles da, nur zu meinem Entsetzen und zur Enttäuschung meiner Gäste zeigten die beiden Torfstecher mit ihrem Finger ins Leere: die Hauptperson fehlte...
    (16.06.2010)
    Michael Mettler:   @Karsten Vick: Eine verschwundene Moorleiche? Läuft seitdem zufällig irgendwo ein "Ungeheuer aus dem Sumpf" durch die Wälder von Güstrow und meuchelt Teenager? :-D

    "Rosa Collies" habe ich früher auch hie und da schon in Kleinanzeigen vorgefunden, auch (Anzeige vermutlich telefonisch übermittelt) "Rosakollis". Hat damals ganz schön gedauert, bis mir dämmerte, was gemeint war.
    (16.06.2010)
    Karsten Vick:   Inzwischen ist der Vogelgarten Dümmer leider geschlossen. Ich war zu DDR-Zeiten einige Male da, war eine ganz hübsche kleine Privatanlage mit interessantem Papageienbestand. War nach der Wende mit einem Hotel gekoppelt, Dümmer war und ist ein beliebter Ort für Tagungen und Schulungen. Über die Gründe der Schließung kann ich nichts sagen, aber der Gründer müsste inzwischen auch das Rentenalter erreicht haben.
    Auch Tüzen ist derzeit geschlossen, da zankt sich (mal wieder) der Besitzer mit der Gemeinde.
    Also bleibt in der Nähe Schwerins der Tierpark Wismar. Den habe ich 2x besucht. Zu DDR-Zeiten erinnere ich mich an tief verschlammte Gehege, war dementsprechend enttäuscht, einzige Sehenswürdigkeit war eine männliche Kornweihe. 2002 wurde der Park anlässlich einer Landesgartenschau ein bisschen aufgepeppt. Da fand ich die Anlage in einem bewaldeten Bachtal doch recht ansprechend, wenn auch immer noch nichts bemerkenswertes. Bis auf eine eigenwillige Beschilderung an einer Voliere für Rosenköpfchen, in Züchterkreisen auch Roseicolli genannt. In Wismar schrieb man das aber "Rosa Collie"...

    Wirklich eine Reise wert von Schwerin aus ist aber der Natur- und Umweltpark Güstrow mit großen Biotopanlagen, begehbaren Volieren, Aquarium, Knüppeldämmen durchs Moor und vielleicht auch schon wieder mit Moorleiche... (die war im März bei meinem Besuch mit Jennifer und Timo verschwunden).
    (16.06.2010)
    Jennifer Weilguni:   @Torsten Berg
    In der Nähe von Schwerin soll es in Dümmer noch einen kleineren Vogelpark geben, den ich selbst allerdings noch nicht besucht habe.

    Wenn die Fahrt auch ein kleines bisschen länger dauern darf, dann wäre auch ein Abstecher an die See ( Tierpark Wismar, Haustier-Schutzpark Tüzen) denkbar. Ähnlich weit ginge es nach Rostock, aber das ist ja dann keine kleinere Einrichtung mehr. Oder vieleicht in den "NUP" nach Güstrow? Kommt hslt immer drauf an, wie mobil man ist. Mit einem eigenen Auto ist sowas leicht realisierbar, mit öffentlichen Verkehrsmitteln könnte es da schon eher schwierig werden.
    (16.06.2010)
    Torsten Berg:   Hallo, ich bin am Wochenende KW25 in Schwerin zu Besuch und würde gern auch kleiner Parks besuchen. Hat jemand Tipps? Die Zooliste gab nicht viel ergebnisse oder ist dort wirklich nichts?
    (16.06.2010)
    Karsten Vick:   Ich war heute mit Andreas im Naturerlebnispark Mühlenhagen und im Tierpark Wolgast, ganz zum Schluss auch noch im Haustierpark Lelkendorf, aber der war schnell abzulaufen.

    Also Mühlenhagen ein weitläufiger Park, nach der Wende in landschaftlich schöner Gegend gegründet, mit schattigem Bachtal und Heidelandschaft mit Baumarkt-Säulenwacholdern. Große Weideflächen mit unseren üblichen Verdächtigen für solche Gelegenheiten Damlons und Muffhirsche, Rotwild, Skudden und Shetlandponys. Eine große schön eingerichtete Wildkatzenanlage, deren ungeheure Zaunsäulen sich beim Näherkommen und Anklopfen als Plaste-Wasserrohre mit Sand/Beton gefüllt entpuppten. Eine nette Gemeinschaftsanlage mit Korsaks und Girgentanaziegen. Allerlei Haus- und Ziergeflügel. Fischotter und zwei seltsame Eichhörnchen. Eins rot-schwarz, leider sehr versteckt könnte aber durchaus ein S. vulgaris gewesen sein. Das andere aber sah verdammt nach einem Kaukasischen aus.

    Wolgast ein kleiner Heimattierpark am Stadtrand, von der Stadt und ihren ortsansässigen Betrieben scheinbar sehr gemocht, viele Sponsorschilder, besonders auch für Sachleistungen, durchaus nett gestaltete Gehege (die Zwergotteranlage gewann den BdZ-Biber). Besondere Tiere sind Braune (Schwarzkopf)Makis und noch wieder eine andere Sorte Haubenkapuziner mit rötlichbraunem ziemlich langem Fell.
    (14.06.2009)
    Andreas:   Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich vorher noch nie Im Vogelpark Marlow gewesen bin. Viele begehbare Gehege, liebevolle, tierartgerechte Gestaltung, überraschende Einblicke, geniale, preiswerte Lösungen von Volieren. Alles aufzuzählen, würde ewig dauern.
    Die Tier- und Flugshows sind informativ und humorvoll, Besucher werden aktiv mit einbezogen. Über den Vogelbesatz wurde von Euch ja schon an anderer Stelle berichtet. Die Bereicherung mit Säugetieren wertet den Park für ONB enorm auf. Vorsicht ist bei den Totenkopfäffchen geboten ! In dem großzügigen, begehbarem Gehege lebt eine 32-köpfige Männer WG. Organisierte Kriminalität ist dort Tagesordnung. Rangkämpfe werden durch Mutproben ausgetragen. Wer bestiehlt die Besucher am geschicktesten, wer hat die wertvollste Beute. 2 Tiere befummeln von vorn den Besucher( haben mein Halstuch untersucht) von hinten greift ein kleines, kaum spürbares Händchen schnell in die Jackentasche. Sie können Klett- und Reißverschlüsse, sowie Knöpfe und Riemen öffnenJ
    Die neue „Boddenlandschaft“ ist ein kompletter Neubau an Stelle der alten Voliere. Aus großen Gewächshausteilen, „dreischiffig“ zusammengesetzt. Macht Spaß, dort länger zu verweilen, um zu beobachten.

    (09.06.2009)
    IP66:   Die Studie zu den mit den Löwen vergesellschafteten Korsaks interessiert mich: Man hat ja doch den Eindruck, daß man sich scheut, allzu kostbare Arten mit Großraubtieren zu vergesellschaften.
    (29.09.2008)
    Michael Mettler:   Tja, da würde dann "Tropi" nicht "trotz Pille" bedeuten, sondern "trotz Opi" :-)

    Demnächst also abzugeben: Sechs junge "Zoolöwen" - oder eine ganze Teilgruppe, falls man die Löwinnen nicht wieder vergesellschaften kann. Erstaunlich, was ich in diesem Jahr und letztem Jahr auf Zootouren schon an (Zoo-)Löwennachwuchs sehen konnte. Als Hannoveraner kennt man ja sowas vom Heimatzoo her schon ewig nicht mehr...
    (28.09.2008)
    Oliver Jahn:   Nach der Aussage eines regelmäßigen Besuchers ist der Kater wenige Tage vor unserem Besuch am letzten Wochenende gestorben.
    (28.09.2008)
    Niedersachse:   Da muss ich ja lachen. Laut Zoo-Aussage erwartet man keinen Löwen-Nachwuchs, da der Mann angeblich zu alt sei:D

    @MM: Ist bekannt wann der Kater starb?
    (28.09.2008)
    Michael Mettler:   @Oliver: Stimmt, da ist dein Foto auch aussagekräftiger als meine, ich habe ihn nur direkt von vorn. Aber mit DEM Gebiss könnte er in Gruselfilmen auftreten :-)
    (28.09.2008)
    Oliver Jahn:   Die Zähne sind mir bei dem Gibbon auch aufgefallen, allerdings hätte ich das nicht als Mopsköpfigkeit erkannt.
    (28.09.2008)
    Michael Mettler:   Apropos mopsköpfig: Mir ist erst auf den Fotos aufgefallen, dass der Kappengibbon-Mann in Schwerin möglicherweise eine solche Fehlbildung hat, das hatte ich im Gegenlicht an der Anlage gar nicht bemerkt. Alle vier Eckzähne ragen aus dem geschlossenen Maul heraus.

    Falls es nicht schon andersorts im Forum erwähnte wurde: Stralsund praktiziert eine ungewöhnliche Vergesellschaftung, nämlich Löwen und Korsaks, die laut Aushang am Gehege Objekt einer wissenschaftlichen Studie ist - und demzufolge wohl schon eine Weile gut geht :-) Syrische Braunbären mit Korsaks gibt es dort auch noch, und letztlich ein Korsakpaar in einem eigenen Gehege.

    Zu den Löwen: Ursprünglich wurden Asiatische Löwen gehalten (ich nehme aber an, Mischlinge aus der TP-Berlin-Linie). Nach dem Tod der Löwin war keine Asiatin verfügbar, also holte man zwei "Zoolöwinnen" aus Hodenhagen. Inzwischen ist nun auch der Kater verstorben, aber beide Löwinnen haben diesjährigen Nachwuchs (je drei Jungtiere, beide Würfe im Abstand einer Woche) und können nur noch getrennt in die Außenanlage, da sie sich nicht mehr vertragen.
    (28.09.2008)
    Oliver Jahn:   ...und sogar ein mopsköpfiges, schielendes, dackelbeiniges und natürlich unhaltbares Weißes Monster.
    :-)
    (25.09.2008)
    Oliver Jahn:   und einen absolut beeindruckenden Ungarischen Steppenbullen..
    (25.09.2008)
    Oliver Jahn:   Stralsund hat einen wirklich schönen Bisonbullen..
    (25.09.2008)
    IP66:   Die stralsunder Chronik interessiert mich sehr. Gibt es einen Bezugsweg über den Schüling-Vesand oder muß ich mich direkt an den Tierpark wenden?
    (25.09.2008)
    Michael Mettler:   @MA: Zeit ist leider nicht dehnbar und die Rückfahrt lang... Die Aussicht darauf, dass noch immer nicht alle Becken besetzt sind (darunter das als Highlight beworbene riesige Schwarmfischbecken) trugen ihren Teil bei.
    (25.09.2008)
    Michael Amend:   @MM. Wahrscheinlich. Warum seid ihr in Stralsund nicht ins Ozeanium, hätte man doch mit dem Tierpark gut verbinden können.
    (25.09.2008)
    Michael Mettler:   @Michael Amend: Ich möchte wetten, dass demnächst die Allroundlösung Elektrozaun die Schweriner Zebras von der optisch sehr schönen Steinlösung weghalten wird...

    @Oliver: Ich habe in einem Zoo sogar schon mal eine alte Dame gesehen, die mit ihrer Tasche um sich geschlagen hat - da fügen sich die Dinge zusammen :-)
    (24.09.2008)
    Oliver Jahn:   Erwähnenwert finde ich auch noch, dass Stralsund neben den Chinaleoparden, welche ja nicht mehr so häufig sind, auch noch Kulane hält. Hengst Stute und ein Jungtier, welches fast ausgewachsen ist.
    Auch die Häuser, mit ihren Reeddächern wirken sehr positiv und geben dem Zoo besonderen Charmen, ebenso wie die Fachwerkarchitektur in Ueckermünde.
    Dass Burg Stargard wieder Pumas halten wird, das freut mich sehr. Ich hoffe, dass es mit diesem Tierpark positiv weiter geht. Das Gelände ist wirklich toll und einige Anlagen sind ja bereits ganz gut gestaltet.
    Was mich ebenfalls sehr positiv überrascht hat, ist die Tatsache, dass Stralsund sogar eine Chronik zum 40 jährigen Bestehen im Angebot hat. Da kann sich mancher Großzoo eine Scheibe abschneiden!
    Die Tour war also rundherum ein Erfolg. Na ja, und so ein paar taschenschlagende Rüpel, die gibt es ja wohl öfter mal. Ältere Damen auf Hängebrücken hingegen habe ich so das erste mal gesehen!!! :-)
    (24.09.2008)
    IP66:   Zumindest ein Beispiel architektonischer Umnutzung in einem Ex-DDR-Zoo gefällt mir sehr gut: Die Kuppelkäfige am Haustierpark in Friedrichsfelde! Es handelt sich um umgewidmete Düngebehälter, die wohl für den gedachten Zweck nur bedingt taugten, aber als Freiflugkäfige lösen sie das Problem, große Gitterkonstruktionen als geometrisch wahrnehmbare Form und nicht als amorphe Monstergebilde zu verwirklichen, ideal.
    (24.09.2008)
    Michael Amend:   Damit dürfte sich diese Gehegebegrenzung in Schwerin bald erledigt haben. Der Kollege erzählte mir im Juli, das bis dato kein Zebra in die Steinhaufen gelaufen sei( dafür früher dort gehaltene Strauße, die jetzt eine eigene Anlage bewohnen), der Giraffenbulle nur ein einziges Mal kurz mit den Vorderbeinen drauf getreten ist und danach nie wieder. Für Zebras halte ich diese Absperrung viel zu gewagt.Selbst Gnus laufen hin und wieder in größeren Steinansammlungen problemlos umher und sind dabei fast so geschickt ( wenn auch nicht so anmutig) wie Klippspringer.
    (24.09.2008)
    Michael Mettler:   Dazu ergänze ich mal, WIE Stralsund seine neue Leopardenanlage baut: Der Zoo hat die metallene Unterkonstruktion einer ehemaligen Turnhalle für sich bergen können, die über dem vorhandenen, alten Leopardenkäfig auf einem Natursteinsockel aufgebaut wurde, im derzeitigen, noch unfertigen Zustand wie eine stählerne Riesenspinne über dem alten Käfig steht und eine sehr ansehnliche Fläche überspannt. Ob es für derlei Recycling (es sind wohl weitere ähnliche Projekte geplant) einen Architekturpreis geben wird, weiß ich nicht, aber den Tieren wird das angesichts deutlich höherer Raumqualität ziemlich wurscht sein...
    (24.09.2008)
    Ralf Seidel:   Auch wenn ich nicht von Anfang an dabei sein und erst am Wochenende mich dazu gesellen konnte - war wieder mal ne tolle Tour in lustiger Gemeinschaft. Die Tiergärten in MV sind wirklich sehenswert, ich kann Jedem nur eine Tour dorthin empfehlen. Schwerin hatte ich ja schon im Mai im Rahmen der diesjährigen GDZ-Tagung besucht, übrigens Michael deine Vermutung mit den Rehen ist richtig. In Stralsund beeindruckte mich ebenso wie dem Oliver die vielfältige Kollektion an Haustieren, die China-Leoparden erhalten eine neue geräumige Außenanlage, welche um den alten, besetzten Käfig herum gebaut wird, die Schimpansen, auch jahrelang in puncto Unterbringung ein Ärgernis, haben schon vor einiger Zeit ihr neues Domizil bezogen.
    Ein Muss im hohen Norden ist der Vogelpark Marlow, erst Mitte der 90er gegründet wurde er in den letzten Jahren noch mal völlig umgstaltet - mit einer Vielzahl begehbarer Volieren, welche auch den "Normalo" einfach nur begeistern können - der Höhepunkt wohl das Südamerika - Küstenpanorama mit Humboldtpinguinen, Meerespelikanen und Inkaseeschwalben. Selbst Kormorane waren mit im Besatz als potentielle Guanokacker, auch wenn es nur Europäer waren. Und Rostock beeindruckte natürlich schon durch seine Weitläufigkeit und die Vielzahl an in den letzten Jahren enstandenen Gehegen -und dem was noch kommen soll...
    Herzlichen Dank von dieser Stelle aus noch mal an Karsten als Gastgeber und auch an den Vorsitzenden des Rostocker Förderveins, Mirko Strätz, den sich den ganzen Sonntag lang für uns Zeit genommen hat - und wir sind ja wahrlich nicht immer ganz einfach...))
    Dass sich da Leute schon mal daneben benehmen und mit ihren klobigen, überdimensionierten Fototaschen in den begehbaren Anlagen kleinen Totenkopfäffchen selbige fast um die Ohren hauen, worauf liebenswerte ältere Damen zornige Blicke und Sprüche auf den Übeltäter werfen, weil dieser ihnen ihr Fotomotiv verjagt - na ja. Dann noch darüber zu lästern, nee also wirklich...
    Von solchen peinlichen Vorfällen mal abgesehen war es trotzdem wieder ne schöne und in jeder Hinsicht unterhaltsame Zootour...
    (24.09.2008)
    Michael Mettler:   @IP66: Zum Graben gibt es einen wichtigen Unterschied. Je weiter sich die Zebras an den Besucherweg herantrauen, desto größer wird die Versuchung für die Besucher, sie zu füttern (und sei es nur mit abgerissenem Gras). Damit schwindet dann der Respekt vor der symbolischen Grenze auf beiden Seiten noch mehr.

    Im Tierpark Nadermann stehen Böhmzebras übrigens hinter einem niedrigen Zaun und dürfen mit Automatenfutter gefüttert werden, anscheinend (noch)ohne gefährlich zu werden... Vielleicht liegt die größere Gefahr in Schwerin sogar darin, dass die Tiere bei Erschrecken auf den doch recht glatten Steinkuppen ausrutschen und eher sich selbst als Besucher verletzen. Andererseits birgt natürlich jede Art von Barriere ein Restrisiko.
    (24.09.2008)
    IP66:   Ich habe auch ein wenig skeptisch auf die schweriner Abgrenzungen geschaut, zumal ich Zebras für nicht ganz ungefährliche Tiere halte. Auf der anderen seite hält man sie vielenorts hinter durchaus überspringbaren Gräben, und bislang ist wohl kein Besucher ernsthaft verletzt worden. Bei den Pflanzinseln in Gelsenkirchen sehe ich zwei Phänomene: Zum einen bilden diese nicht eine Gehegegrenze, sondern liegen mitten in den als Revier betrachteten Flächen, zum anderen gibt es auf der Anlage viele Exemplare, die anderen ausweichen müssen und sich gerne hinter dergleichen Barrieren zurückziehen. Doch selbst die Nashörner sind schon in abgegrenzte Kreise eingedrungen.
    (24.09.2008)
    Michael Mettler:   P.S. Eine Zoopädagogin in Schwerin, mit der wir ins Gespräch kamen und die uns von der ebenso simplen wie wirkungsvollen Absperrung der Afrika-Anlage vorschwärmte, war sehr verblüfft, als ich ihr das kurz zuvor aufgenommene Foto auf dem Monitor meiner Digicam zeigte. Dabei standen die Zebras mit Sicherheit nicht zum ersten Mal im Geröll, dafür bewegten sie sich viel zu sicher darauf. Über ähnliche "Absperrungen" - dort allerdings "nur" um Pflanzinseln herum - habe ich übrigens in Gelsenkirchen auch schon Elenantilopen hinwegsteigen sehen, die ebenfalls problemlos auf den Steinen balancierten - bei diesen Riesentieren ein eindrucksvoller Anblick.
    (23.09.2008)
    Michael Mettler:   @MA: Klappt auch mit Steppenzebras nicht unbedingt, wie das beiligende Foto beweist. Die Tiere stehen dabei wohlgemerkt nicht nur zwischen, sondern sehr wohl auch auf den Steinen (habe diverse Belegaufnahmen). M.E. nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Zebra zwischen den Besuchern steht (falls das nicht schon mal passiert ist).
    (23.09.2008)
    Michael Amend:   Sehr originell finde ich in Schwerin die Gehegebegrenzung der afrika-Anlage(schöner , sehr zahmer Giraffenbulle). Würde aber mit bergzebras auf gar keinen Fall klappen.Und ich kenne kaum einen Zoo,der soviele besucherbegehbare Gehege hat.
    (23.09.2008)
    Michael Mettler:   @MA: Ja, haben sie, das bisherige Rehgehege. Die Rehe leben nun mit den Elchen zusammen, haben aber nebendran auch ein Ausweichgehege. Neu für mich war übrigens auch eine Gemeinschaftshaltung Wildschweine/Rehe in einem sehr großen Waldgehege in Schwerin, wobei die Rehe auch dort ein Separee zur Verfügung haben und vermutlich zur Satzzeit dort gänzlich abgesperrt werden.

    @Andreas: Enttäuscht war ich keineswegs. Wenn ich einen Park dieser Größe betrete, weiß ich schließlich, dass ich weder sehr aufwändige Pfleglinge noch dito Anlagen erwarten kann, sondern eben alles eine Nummer (oder mehr) einfacher ist. Dafür gehen dann in solchen Einrichtungen die "einfachen" Tiere nicht zwischen Raritäten unter, sondern stehen im Mittelpunkt. Schön, dass es mit Pumas in Burg Stargard weitergehen soll - mit Rhesus auch, oder wird das Gehege danach für eine andere Tierart vergrößert? Drei Arten Makaken (für die Anderen: Nummer Drei ist der Japanmakak) im selben Park, noch dazu in einem kleinen, sieht man auch nicht alle Tage. Interessant fand ich die didaktisch reizvolle Gemeinschaftshaltung Waschbär/Marderhund, wobei ich aber ein entsprechend erklärendes Schild vermisste; die finanzielle Situation kann natürlich derlei Mängel erklären.
    (23.09.2008)
    Michael Amend:   @MM. Haben die Schneeziegen in Rostock inzwischen ihre Anlage bezogen ?
    (23.09.2008)
    Andreas:   @oliver Jahn, Michael Mettler & Co
    In Burg Stargard seid Ihr etwas unpassend aufgeschlagen. Puma "Max" ist vor kurzem verstorben. Eine junge, zuchtfähige Katze wird im kommenden Jahr erwartet und ein Kater wird auch nicht lange auf sich warten lassen. Als Übergang sind im Pumagehege Berberaffen untergebracht, die dann die Anlage gemeinsam mit den Hängebauchschweinen bewohnen werden. Das Gehege der Rhesusaffen wird erweitert , wenn die bisherigen Nutzer an Altersschwäche gestorben sind. Ebenso bei den 20-jährigen Luchsen. Die Rothunde sollen neben den Hängebauchschweinen einziehen. Ich hoffe, Ihr seid nicht allzu enttäüscht gewesen. Ich muß dazu sagen, daß die finanzielle Lage des kleinen, aber 40-jährigen Tierparks mehr als bescheiden ist, Betreiber ist, da sich die Stadt aus der Verantwortung gezogen hat,ein Verein. Viele Mitglieder"sponsoren"ihre Arbeitskraft, da sie offiziell arbeitslos, d.h. fast einkommenslos sind. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das bei Eurer Beurteilung berücksichtigen würdet :-)Einfach "dichtmachen" geht halt nicht, den Tieren und Menschen zuliebe, die ihr ganzes b.z.w. halbes Leben dort verbracht haben.
    Lob, Kritik und Anregungen könnt Ihr gerne hier im Forum anbringen, denn ich weiß, daß der Tierparkleiter hier "Zaungast" ist. VlG

    (23.09.2008)
    Michael Mettler:   Ueckermünde besticht zudem durch etwas, das man "Forum unplugged" nennen könnte - siehe Foto.
    (22.09.2008)
    Oliver Jahn:   Zurück von einer Zootour durch Mecklenburg haben wir (einige Forumsteilnehmer) Schwerin, Rostock, Burg Stargard, Ueckermünde, den Vogelpark Marlow und den Tierpark Stralsund besucht. Es waren tolle Eindrücke und Fragen sind willkommen!
    Es gab viele neue Eindrücke und einiges, was fasziniert hat. Ueckermünde hat vor allem mit einer sehr guten Löwenanlage überzeugt, in Schwerin ist schon einiges von der neuen Nashornanlage sichtbar, die neue Elefantenfreianlage in Rostock ist wirklich gut geworden. Mich hat aber wohl doch der Haustierbestand in Stralsund am meisten fasziniert. Das war wie in Erfurt, zu seinen Glanzzeiten. Die Ziegenrassen, die Schafrassen, die letzten reinblütigen Kaukasischen Zwergzebus, Heckrinder, Watussis, Ungarische Steppenrinder und Barockesel, lang lang ist es her, dass Erfurt so eine Vielfalt zeigte.
    Diese Einrichtungen sind wirklich einen Besuch wert.
    (22.09.2008)
    IP66:   Die neuwieder Känguruhhaltung funktioniert ohne Stall - allerdings in einem großen Gehege und bei Weinbauklima in dem nach der Stadt benannten Becken. Ich denke, daß man Tiere des Stammes durchaus bekommen kann, Jungtiere gibt es reichlich. Ich weiß allerdings nicht, ob die Exemplare als unterartenrein klassifiziert werden können.
    (16.03.2008)
    Andreas:   Ist Kein Dauerzustand- bei Notwendigkeit würden wir natürlich Alles beachten.
    Hatte auch schon an Dexter gedacht, aber 3000 € für EIN Zuchtier können wir als e.V. nicht aufbringen. Wäre ja schön, wenn man einen Beitrag zur Arterhaltung leisten könnte und nicht auf "Neuzüchtungen" zurückgreifen müßte. Aber vielen Dank für den Tipp.

    (15.03.2008)
    Michael Mettler:   Falls das mit den Toren und Hunden bei endgültigem Tierbestand nicht mehr der Fall wäre: Graue Riesenkängurus. Im Zoo Neuwied leben die seit Jahrzehnten in einer Art Wildgatter, halb Wiese, halb Wald. An ein Warmhaus kann ich mich nicht erinnern, aber dazu wissen Ortskenner sicher mehr.
    (15.03.2008)
    Andreas:   @Michael Mettler Gerade das Schälen ist unser größtes Problem. Der Versuch mit Gotlandschafen ging deshalb in die Binsen. Haben schon hin und her geknobelt. Na, momentan haben ganz freiwillig, da die Tore oft offen stehen, 4 Ricken und ein Bock das Terrain besiedelt. Trotz Besucherverkehr und freilaufenden Hunden :)
    (15.03.2008)
    Michael Mettler:   Wie wäre es denn mit Barasinghas? In Springe hatte man das Experiment mal gewagt, mit Nachzuchttieren aus Hannover und Krefeld eine "kalt" gehaltene Herde aufzubauen. Obwohl Tropenhirsche, kamen sie mit dem Klima selbst in sehr kalten und schneereichen Winter prima zurecht (und bekamen ein Wahnsinns-Winterfell) - nur leider schälen sie auch sehr gern Bäume.... Aber ein neuer Zuchtstandort wäre schon sehr zu begrüßen.
    (15.03.2008)
    Andreas:   @Michael Mettler War auch ein wenig erstaunt und hab, ausgehend von der Lelkendorfer Hompage die Links abgegrast :-) War ganz aufschlußreich, manchmal Stirnrunzeln- aber wenn es der Sache nützt... Suche ja auch noch anspruchslosen Tierbestand für 15 ha (Wald/ Landschaftspark) :-))
    (15.03.2008)
    Michael Mettler:   "Der ehemalige Dortmunder Zoodirektor"? Güntherschulze war auf jeden Fall Gründer und für viele Jahre Eigentümer des Haustierschutzparks Warder, und wenn ich mich nicht irre, war er vorher in Neumünster und im Wildpark Lüneburger Heide tätig, wobei die selteneren Haustierrassen in beiden Parks wohl auf sein spezielles Interesse zurückgehen. Mag ja sein, dass er ursprünglich aus Dortmund kam, aber bestimmt nicht als Zoodirektor... Egal: Für die Erhaltung seltener Rassen ist er der richtige Mann, also Daumen drücken für sein neues Arbeitsgebiet!
    (15.03.2008)
    Andreas:   Tschuldigung, vergessen, das Wichtigste anzuhängen
    (15.03.2008)
    Andreas:   Hier eine kleine Info für die"Haustierfreunde" :-) Werde selber mal demnächst hinschauen
    (15.03.2008)
    Andreas:   @ Karsten Vick Vorschlag dankend aufgegriffen, bin morgen in Eberswalde, aber das ist ja schon Brandenburg :@)
    Wie angedeutet nun ein Kurzbericht aus Stralsund. Bei vorweihnachtlicher Ruhe konnte man doch schon hier und da hautnah mit den Tieren Kontakt aufnehmen. Wer den Tierpark noch nicht kennen sollte : http://www.stralsund.de/hst01/content.nsf/docname/Webseite_58AD7416515694FEC1257005002AC73C?OpenDocument
    (müsste mal wieder überarbeitet werden) Bei unserem 1. Besuch vor einigen Jahren waren wir angenehm überrascht, was sich hinter dieser kleinen, aber feinen Einrichtung verbirgt. Wir hatten “nur einen Heimattiergarten“ erwartet. Denkste ! Es sind zusätzlich zu den 0815 Volieren/Gehegen großzügige Anlagen für Muntiak, Löwen, Bären und natürlich das Schimpansenhaus entstanden. Weiß gar nicht, wo anfangen, wo aufhöhren. Also eben meine wichtigsten Erinnerungen der Reihe nach. Die Bennetts stehen auf homäopathische Dosen Paranüsse, das Albino-Meerschwein auf Chicoree (ist leider fast blind und lungenkrank- altersbedingt?) und was die Anderen mögen, wisst Ihr selber... . Für mich neu- der Umbau des Leopardengeheges ist voll im Gange, es scheint (zumindest, was die Höhe betrifft) gut zu werden. Der Löwe lag alleine draußen und im Innenkäfig blickten uns 2 Damen an. Neuzugang ? Die Bärin ist leider wieder in ihre Stereotypen aus vorheriger Haltung zurückgefallen, aber die ausgetretenen Wege zeigen auch, dass sie durchaus das große Gehegen zu nutzen weiß. Gleich daneben sind die Waschbären in eine neue Anlage gezogen. Die Magellangans ist größenwahnsinnig geworden und legt sich mit den Nandus an und- gewinnt ! Im „Südamerikahaus“ auf Alles gefasst sein- beim letzten Mal muß wohl ein Pfleger aus Geikel ein Natternhemd von einem Phyton „verloren“ haben und diesmal hat ein Weißbüscheläffchen eine „starke Schulter zum Anlehnen“ gesucht. Bei den Polarwölfen waren 3 Jungtiere nur noch an ihrer Fellfarbe (B.Becker-Verschnitt) zu erkennen. Die wohl kurioseste Sache ist im Gehege für Rot- und Damwild passiert. Zuerst waren wir erstaunt, ein Damtier immer ganz nah beim Rothirsch zu sehen. Da schönes Wetter war und wir öfter noch ein paar Runden drehten, beäugten wir die Sache näher. Das Damwild in einer Ecke, dito das Rotwild. Nur der Hirsch und eine Damkuh in der Mitte der Anlage- unzertrennlich ! Wir wollten gerade weiter gehen, da- hielt das Damtier seinen Kopf so am Hinterteil des Hirsches, als ob es säugen wollte! Ehe das Gehirn verarbeitet hat, was da die Augen zu sehen bekamen, und ehe die Kamera mit eisigen Händen herausgenestelt wurde, war Alles vorbei. Sagten nur noch, das glaubt uns kein Mensch !
    Gut, es soll ja kein Roman werden, nur neugierig machen. Der Tierpark Stralsund zeigt derzeitig etwa 800 Tiere in 133 Arten, worunter sich 70 Haustierrassen befinden, auf einer Fläche von 16 ha. Und wem das zu klein ist, der sollte dann auch das Naturkunde- und Meeresmuseum besuchen.

    (29.12.2007)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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