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    Tierpark Chemnitz

    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Warum-der-Tierpark-seine-neuen-Glasfroesche-versteckt-artikel10100518.php

    In Chemnitz sind Glasfrösche eingezogen!
    (12.01.2018)
    Adrian Langer:   http://www.focus.de/regional/chemnitz/chemnitz-stadtverwaltung-chemnitz-tiger-aus-nuernberg-zieht-in-den-tierpark-ein_id_7831231.html

    Morgen kommt in Chemnitz ein neuer Sibirischer Tiger an!
    (10.11.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Warum-das-Tierpark-Konzept-spaeter-kommt-artikel10035705.php

    Für Chemnitz soll im nächsten Plan der Masterplan vorliegen!
    (25.10.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Geheimnisvolle-Goennerin-Geldregen-fuer-Tierpark-artikel10017866.php

    Chemnitz hat eine höhere Summe zugeschossen bekommen!
    (05.10.2017)
    Klaus Schueling:   Leopardin Cleopatra fällt Pfleger im Tierpark Chemnitz an [Freie Presse am 22.09.2017]

    Chemnitz. Ein 56-jähriger Tierpfleger ist am Freitag im Chemnitzer Tierpark von einem Leoparden angefallen worden. Der Mann wurde vor dem Gehege mit Bissverletzungen im Gesicht von einer Tierpflegerin unter Schock stehend aufgefunden. Der Pfleger hatte den Leoparden noch mit dem Arm abwehren können und alle Gehege-Türen hinter dem Leoparden wieder verschlossen. Der 56-Jährige kam ins Krankenhaus und wurde am Morgen operiert. Lebensgefahr besteht nicht. Wie die Stadt am Mittag auf einer Pressekonferenz mitteilte, gehe es ihm den Umständen entsprechend gut. Die Tierpflegerin, eine Auszubildende im 3. Lehrjahr, wurde wegen Schocks behandelt, inzwischen aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Der verletzte Mitarbeiter arbeitet nach Angaben der Stadt Chemnitz seit 29 Jahren auf dem Raubtierrevier. Er sei erfahren im Umgang mit Pflege und Fütterung.

    Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
    So berichtete \"Freie Presse\" 2006 über den Angriff eines Leoparden im Tierpark Chemnitz.

    Der Leopard, die 19 Jahre alte Cleopatra, hatte bereits im November 2006 im Tierpark Chemnitz eine Pflegerin angefallen und getötet. Die 23-Jährige wurde beim Reinigen des Geheges durch Bisse in Hals und Kopf getötet. Cleopatra kam als Jungtier aus einer Einrichtung in der Slowakei nach Chemnitz.

    Konsequenzen soll der jüngste Vorfall für das Tier nicht haben. Es handle sich um normales Jagdverhalten, hieß es von Seiten der Stadtverwaltung.(jüw/fp)

    (22.09.2017)
    Adrian Langer:   https://www.sachsen-fernsehen.de/angelina-jolie-ist-jetzt-im-tierpark-chemnitz-zu-bewundern-398972/

    In Chemnitz kamen zwei neue Kulane unter!
    (17.09.2017)
    Adrian Langer:   https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Tierpark-Chemnitz-Neuer-Amurtiger-kommt-aus-Nuernberg-artikel9986204.php

    Chemnitz erhält einen neuen Tiger!
    (28.08.2017)
    Adrian Langer:   https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-nach-kritik-experten-pruefen-tierpark-zukunft-264207

    Eine Firma hat jetzt den Zuschlag bekommen!
    (03.06.2017)
    W. Dreier:   heißt natürlich: sind mir noch NICHT bekannt
    (23.05.2017)
    W. Dreier:   In Prag ist vor 2 Jahren ein ``unterkühltes Höhlengebäude`` im Moldaubereich extra und nur für Riesensalamander gebaut worden - bisherige Erfolge sind mir noch bekannt. Fotografieren nicht gestattet.
    (23.05.2017)
    Adrian Langer:   http://www.focus.de/regional/chemnitz/stadt-chemnitz-neuigkeiten-aus-dem-tierpark-chemnitz_id_7171238.html

    In Chemnitz wird nun eine neue Froschart gezeigt! Zudem soll nun eine Riesensalamanderzucht aufgebaut werden!
    Nur so am Rande in Dresden hat ja die Zucht nicht geklappt, weswegen das Männchen ja jetzt wieder in Chemnitz ist! Kennt jemand das Becken der Salamander bzw. wäre es denn groß genug für Alt- und Jungtiere? Bei meinem letzten Besuch in Dresden 2013 konnte ich mich nicht daran erinnern überhaupt diese Art gesehen zu haben!
    (23.05.2017)
    Adrian Langer:   In Chemnitz sind jetzt Bergmeerschweine eingezogen! Gleichzeitig gab es Nachwuchs bei den Capybaras.
    (29.04.2017)
    Adrian Langer:   http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/tierpark-chemnitz-weiht-neue-gehege-ein-100.html

    Kulananlage und Omankatzengehege wurden heute eingeweiht. Damit ist auch die Frage beantwortet, ob der Katzenring schon fertig saniert ist!
    (12.04.2017)
    Holger Wientjes:   Bedauerlich, dass ein hervorragender Tierbestand allein nicht ausreicht Besucher anzuziehen. Und auch was die Anlagen und die Parkanlage angeht empfand ich den Zoo nicht \"schlechter\" als viele andere. Sauber und gepflegt. Das Vivarium sucht seinesgleichen und auch ein Tropenhaus in der Grösse ist für einen kleinen Zoo keine Selbstverständlichkeit. Ich war dort rundum zufrieden und habe mich sehr wohl gefühlt (das ´mal so als positive Kritik, falls jemand aus Chemnitz dies hier lesen sollte).
    Was also tun, wenn man nicht gerade Millionen zur Hand hat und moderne Anlagen für Menschenaffen oder Elefanten bauen möchte (was dann vermutlich wieder ´mal zu Lasten vieler anderer Arten fallen würde, es sei denn, man erweitert das Gelände) ?? Die Gastro könnte man sicherlich verbessern oder einen neuen, modernen Spielplatz anlegen. Ansonsten kann man mit der mittlerweile schon obligatorischen begehbaren Katta- und/oder Känguruh-Anlage sicher auch den ein oder anderen Besucher locken, dem Vivarium, Tropenhaus, Tur, Kulan, Anoa und Co. bisher nicht reichen...
    (02.04.2017)
    Adrian Langer:   https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-tierpark-will-attraktiver-werden-masterplan-rote-zahlen-232565

    Der neue Masterplan wird erarbeitet, da stetig die Besucherzahlen sinken. Dabei ist es möglich auch als Leie Anregungen abzugeben.
    (02.04.2017)
    Oliver Muller:   Eigentlich gibt es schon eine sehr detaillierte Planung, die aber demnach wohl schon wieder Makulatur ist?
    (31.03.2017)
    Adrian Langer:   http://www.focus.de/regional/chemnitz/chemnitz-stadtverwaltung-chemnitz-ausschreibung-masterplan-fuer-den-tierpark-chemnitz-startet_id_6865728.html

    Demnächst soll der Masterplan erarbeitet werden. Bin mal gespant was dann alles mit aufgenommen wird!
    (31.03.2017)
    Oliver Muller:   Im Sommer 2012 war ich in Chemnitz und da war das schon im Gange...
    (20.02.2017)
    W. Dreier:   Oh, dann dauert das schon vier Jahre ! Im März 2013 war man gerade am Abbau der linken Kleinkatzenanlagen dabei - Amurkatzen- und Karpatenluchsgehege.
    (20.02.2017)
    Adrian Langer:   Also aus dem was mir die Direktorin geschrieben hat ist leider nur noch zu entnehmen, dass die Omankatzenanlage seit letztem Jahr saniert wird. Da hier eine Trennung von Tochter und Vater nicht mehr möglich war, eine von beiden in die alte Fossaanlage gezogen ist. Mir ist nur noch bekannt, dass die jetzige Löwenanlage wohl in eine moderne Leopardenanlage umgewandelt werden soll. Wann wurde dahingehend leider nicht thematisiert.
    (20.02.2017)
    Oliver Muller:   Ist der Tierpark eigentlich bzgl. des unten veröffentlichten Sanierungsplans einigermaßen im Plan? Man hört ja nicht wirklich viel aus Chemnitz. Das Einzige, was ich weiß ist, dass die Sanierung des Katzenrings seit einer gefühlten Ewigkeit andauert...
    (20.02.2017)
    Adrian Langer:   Ich habe mich einmal mit dem Tierpark Chemnitz in Verbindung gesetzt. Die Tierparkdirektorin des Tierparks informierte mich darüber, dass ihr Fossamännchen, da es noch ziemlich jung ist, Verhaltensstörungen gezeigt hat, da das bisherige Fossagehege nicht auf relativ junge Tiere ausgelegt war und nicht mehr den Haltungsansprüchen entsprach. Deswegen wurde er zunächst in das alte Leopardengehege umgesiedelt. Allerdings konnten hier die Sanierungsarbeiten nicht vor dem Winter abgeschlossen werden weshalb die Fossa nach Dvur Kralove abgegeben werden sollte. Hier war wiederum die Anlage nicht fertig und deswegen wurde die Fossa in Leipzig \"zwischengeparkt\". Nun ist der auch nach Dvur Kralove gegangen. Die Direktoren wusste selber auch noch nicht ob eine Haltung wieder aufgenommen wird. Eine Überlegung war, dass alte Leopardengehege so herzurichten, dass hier ein Paar einziehen kann, dass eine Zucht begründet. Allerdings fehlen dem Tierpark bis jetzt die Mittel weshalb das Projekt auf Eis liegt.
    (20.02.2017)
    Oliver Müller:   Nach langem Hin und Her ist wohl gestern endlich das Entwicklungskonzept für den Tierpark Chemnitz verabschiedet worden.
    http://www.sachsen-fernsehen.de/Aktuell/Chemnitz/Artikel/1371714/Technisches-Rathaus-zieht-ins-Contiloch/
    Was geplant war, findet sich hier:http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Neues-Tierpark-Konzept-setzt-auf-Froesche-und-Artenschutz-artikel9058390.php
    (18.12.2014)
    Harald Meyer:   Habe also gestern den Zoo Chemnitz besucht. Ein kleiner, schöner Zoo mit einem sehr interessanten und sehenswerten Amphibienbestand. Die Lippenbärenanlage hat mich etwas enttäuscht. Ich fand das für die Tiere zu wenig Reize in dieser Anlage sind. Daher auch das ständige hin und her laufen des Bären mit stereotypischen Kopfbewegungen am Schieber zum Haus. Die Kleinkatzenanlage befindet sich zur Zeit im Um- bzw. Neubau und kann nicht besichtig werden. Die alte "Bärenburg" des Zoos beherbergt keine Tiere mehr, kann aber besichtig werden. Man kann kaum glauben das in diesen kleinen Innenabteilen einmal Bären, Tiger etc. gehalten worden sind. Zuletzt waren, glaube ich, die Bärenmakaken drin. Diese sind aber zwischenzeitlich mit den Lippenbären vergesellschaftet. In der Bärenburg ist auch eine kleine Bilderausstellung über die Entwicklung des Chemnitzer Zoos zu sehen.
    (05.05.2014)
    Gudrun Bardowicks:   Schön, dass es endlich eine Planung für die Sanierung und Attraktivitätssteigerung des Chemnitzer Zoos gibt. Hoffentlich wird genug Geld von der Stadt für die Umsetzung der Pläne zur Verfügung gestellt.
    (13.03.2013)
    Liz Thieme:   Grafik vergessen - ebenfalls aus der FP
    (13.03.2013)
    Liz Thieme:   In der Freien Presse ist gestern der Sanierungsplan des Tierparks veröffentlicht worden:

    Bis zum Jahr 2024 sollen schätzungsweise 5,9 Millionen Euro investiert werden.

    1. Katzenring: Der Gehegekomplex entspricht nicht mehr den Anforderungen der Tierhaltung, konnte zuletzt nur teilweise genutzt werden. Künftig soll dort eine neue Katzenart einziehen - der Manul. Noch anstehende Kosten: 314.500 Euro, geplante Fertigstellung: bis 2016

    2. Hirsch-Anlage: Das Haus ist eines der ältesten des Tierparks. Die baufälligen Ställe müssen komplett neu gebaut werden. Der Zaun soll ebenfalls erneuert, das Außengehege teilweise vergrößert werden. Nach Abschluss der Planung muss nun im nächsten Haushalt Geld für die Umsetzung bereitgestellt werden. Geschätzte Kosten: 221.000 Euro, Umsetzung: 2014/15.

    3. Kulan-Anlage: Der Stall für die Esel muss dringend saniert, der Außenbereich soll neu geordnet werden. Auf einer bisher ungenutzten Fläche soll ein zusätzliches Hengstgehege entstehen und der Weg, der derzeit zwischen Anoa- und Somali-Gehege endet, zum Rundweg ausgebaut werden. Kosten: 88.000 Euro, Umsetzung: 2014/15.

    4. Flamingo-Gehege: Eine Sanierung ist vor allem wegen Feuchtigkeitsschäden erforderlich. Zudem wird eine Vergrößerung erwogen, wobei auch eine Winterunterkunft für die Weißstörche entstehen soll. Kosten: 72.100 Euro, Realisierung: 2015/16.

    5. Verwaltungsgebäude Nevoigtstraße: Dachinstandsetzung. Kosten: 109.000 Euro, Realisierung: 2016

    6. Tropenhaus: Abschnittsweise Sanierung und Instandsetzung des Daches ab diesem Jahr. Kosten: 170.000 Euro, Umsetzung: bis 2016.

    7. Sozialgebäude Kaufmannstraße: Abschluss der 2008 begonnenen Sanierung noch in diesem Jahr.

    8. Anoa-Ställe: Es soll ein neuer Stall gebaut werden, der Besuchern Einblicke ins Innere ermöglicht, denn im Winter dürfen die Tiere nicht ins Freie. Kosten: 179.800 Euro, Fertigstellung 2016/17.

    9. Fossa-Anlage: Für potenziellen Nachwuchs soll das Gehege erweitert werden oder auf Freiflächen ein Neubau entstehen. Kosten: rund 83.800Euro, Fertigstellung: 2017.

    10. Krallenaffenhaus: Sanierung und Neugestaltung Eingangsbereich. Geschätzte Kosten: 81.600 Euro, Fertigstellung: 2018.

    11. Weg am Fasanengehege: Weiterführung und Ausbau bis zum Tropenhaus, sodass ein Rundweg entsteht. Dazu müsste ein kleines Flurstück angekauft und eine Brücke über den Unritzbach errichtet werden. Kosten: 139.000 Euro, Umsetzung: möglichst rasch.

    12. Wirtschaftsgelände Kaufmannstraße: Instandsetzung des Garagenkomplexes. Ansiedelung eines Futterlagers und Übernahme von Aufgaben des Wirtschaftshofes an der Nevoigtstraße. Kosten: rund 118.300 Euro, Umsetzung: 2018

    13./14. Wirtschaftshof Nevoigtstraße: Verlagerung auf das Gelände Kaufmannstraße, Abriss von Garagen, Baracke und Lagerplatz. Künftige Nutzung als Besucherbereich, unter anderem mit Schildkröten-Freianlage und Rundweg. Eventuell Standort für neuen Stehimbiss und neue Besuchertoiletten. Kosten: 412.000 Euro, Umsetzung: ab 2020.

    15. Altes Bärenhaus/Imbiss: Abriss und Bau einer Freianlage für Leoparden, die sich über den Hang unterhalb des Imbisses erstreckt. Dadurch neuer Standort für den Imbiss notwendig. Kosten: 346.000 Euro, Umsetzung: 2021 bis 2023.

    16. Leoparden-Anlagen: Sanierung und Umbau der bestehenden Gehege und Zwischengehege. Weiterhin Nutzung für die Haltung einer Großkatzenart oder Umbau zur Anlage für bodenlebende, kälteunempfindliche Affen. Kosten: derzeit unklar, Realisierung: 2023/24.

    17. Tierparkschule: Abriss des in die Jahre gekommenen Baus, Umzug der Schule ins leer stehende Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes Nevoigtstraße. Parallel weitere Sanierung des Verwaltungsgebäudes. Geschätzte Kosten: 194.000 Euro, Realisierung: ab 2021.

    18. Neues Tiergehege auf dem Gelände der derzeitigen Tierparkschule. Kosten: 430.000 Euro, Umsetzung: ab 2023.

    19. Eingangsbereich: Neugestaltung und Bau eines neuen Kassengebäudes, das sich derzeit in einem ehemaligen Sparkassen-Container befindet. Eventuell Integration eines kleinen Zoo-Shops. Kosten: 100.000 Euro. Realisierung: 2024

    20. Erweiterung auf Diamant-Gelände: Idee des Baus einer großen Gemeinschaftsanlage für Gorillas und Tieraffen oder einer großzügigen Anlage für Giraffen und andere afrikanische Huftiere. Dazu wäre der Ankauf eines großen Flurstücks des einstigen Diamant-Werks an der Nevoigtstraße notwendig, einer mit Galvanisierungsrückständen belasteten Fläche, auf der derzeit noch eine Ruine steht. Kosten: 2,9 Millionen Euro, zuzüglich Grundstückserwerb und Sanierung.
    (13.03.2013)
    Liz Thieme:   Lippenbärin Renate ist verstorben.
    (27.08.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver: Anfang der 80er waren aber herangewachsene Grizzlys vielleicht nicht mehr so leicht abzugeben... Außerdem liest sich die Formulierung im Lemke so, als sollten die Kragenbären auf das Erweiterungsgelände ziehen (oder die Grizzlys, und dafür neue Kragenbären ins Bärenhaus?), und es heißt ja auch "zusätzlich". Nur entstand dann keine zweite Bärenanlage und die Grizzlys waren nun mal vorhanden.
    (24.01.2012)
    Oliver Jahn:   @Michael, das mit den Kragenbären im Lemke habe ich auch gelesen. Und daher halte auch ich es für wahrscheinlich, dass die Grizzlys anfänglich nur Lückenfüller waren. Aber warum blieben sie dann so lange? Anfang der 80er waren doch Kragenbären noch zu bekommen.
    @Liz, dann sind wir jetzt schon zu dritt bei der Ansicht, dass dieses Tier eigentlich mehr wie ein Kater aussieht.
    (24.01.2012)
    Michael Mettler:   Zum Thema Inzucht: Die Großeltern von Turan waren laut Zuchtbuch 1976 je ein Importpaar in Rotterdam und in Leipzig. Jedes dieser Paare kam gemeinsam im jeweiligen Zoo an, bei den Leipzigern ist kein Geburtsjahr angegeben, die Rotterdamer waren jahrgangsgleich. Schon das könnten also theoretisch jeweils Geschwister gewesen sein...
    (24.01.2012)
    Liz Thieme:   Henry, genau. Und das lässt ja auch fast vermuten, dass da was unstimmig ist. Finde sowas immer spannend und würde mich liebend gern intensiver damit beschäftigen.
    (24.01.2012)
    Michael Mettler:   @Liz: Nein, sicher kann ich mir mangels Vergleichsfotos nicht sein. Aber nicht nur der Titel des 1980er Bildprospektes zeigt diesen Tiger (s.u.), sondern auch das nebenstehende Foto im Inneren - gleicher Bart, gleiche Gesichtszeichnung. Und dieses s/w-Foto ist im Bildverzeichnis betitelt mit "Sibirischer Tiger Jalta, 4 Jahre alt". Kann man natürlich anzweifeln, aber dann könnten genausogut auch die Bildunterschriften von Turan (Faltplan, s.u.) und Sima (Prospekt und Faltplan) nicht stimmen... Bis 1983 brauchen wir dabei gar nicht zu gehen, denn da wurden die beiden Fotos ja nur noch mal "aufgewärmt". Erstmals veröffentlicht wurden sie mit einer Druckgenehmigungsnr. von 1980; nach den gerade bei der Magdeburger DHH-Recherche gemachten Erfahrungen schließt das nicht aus, dass die Fotos vor 1980 gemacht wurden (nach den Altersangaben der Tiere müssten beide Aufnahmen aus dem Jahr 1978 stammen), aber auch nicht, dass der Bildprospekt erst 1981 erschien und ein Foto ausgetauscht wurde, ohne dass die Bildlegende einige Seiten zuvor korrigiert wurde.

    Ich habe ja selber schon gesagt: Bevor ich mich jetzt näher damit auseinandergesetzt habe, hatte ich den Titel-Tiger ebenfalls als Kater "abgebucht".
    (24.01.2012)
    Henry Merker:   Die genannten Tiere werden noch durch den Zuchtbuchführer auf ihre Herkunft hin untersucht. Demnach ist davon auszugehen, dass in einiger Zeit hierzu Klarheit besteht.
    (24.01.2012)
    Liz Thieme:   Michael, bist du dir sicher, dass das Jalta sein soll?
    Vom Kopf geht es meiner Meinung nach Richtung Weibchen, aber den Backenbart würde ich ebenfalls einem Kater zu schreiben.
    Würde gerne mal ein Bild von einer Katze mit solchem Backenbart sehen. Ich habe dies wenigstens noch nie (bewusst).

    Wer sagt denn, dass das Bild aktuell sein muss?
    Hier nochmal die adulten Tiere die mind. bis 1983 da waren in Kurzform.

    Turan ♂ 10.5.1966 Leipzig > 4.10.1967 Berlin ZZ > 31.12.1976 Chemnitz V: 25.4.1980

    Uschki ♀ 14.4.1967 Leipzig > 4.10.1967 Berlin ZZ > 31.12.1976 Chemnitz V: 6.4.1977

    Ural ♂ 21.8.1974 Berlin ZZ > 5.8.1976 Chemnitz > 30.4.1982 Gotha > 15.3.1984 Chemnitz V: 16.3.1984

    Jalta ♀ 21.8.1974 Berlin ZZ (DDR Staatszirkus) > 28.12.1976 Chemnitz > 9.7.1982 Gotha V: 7.6.1983

    Sima ♀ 4.5.1978 Chemnitz (Inzucht) V: 9.1.1981

    Gorin II ♂ 19.9.1978 Chemnitz (Inzucht) V: 27.4.1995

    Und für mich fallen Uschki, Jalta und Sima raus.
    Und irgendwie finde ich, dass da in dem Tier auch nicht nur Amur drin ist. Aufgrund der Daten müsste dann aber im Zirkus ein anderes Tier ein Elter von Jalta sein. Oder die Wildtiere waren keine Amur. Denn offiziell sind alles Amur, die aus der Wildnis kamen und dann aus der Leipziger Zucht bzw Rotterdam.

    (24.01.2012)
    Michael Mettler:   Noch ein Fund, diesmal aus der Festschrift zum 40-jährigen Bestehen des Tierparks: Das Grizzly-Paar Ben und Kitty kam 1980 aus dem Zoo Leipzig.

    Kittys Alter wird bei ihrem Tod 2006 merkwürdigerweise auf "26 bis 30 Jahre" taxiert. Ob sie bei ihrem Einzug ein Jungtier oder eine vierjährige Bärin gewesen war, dürfte doch wohl irgendjemand aufgefallen sein...

    Bliebe die Frage, warum Grizzlys in einem Zoo, der sich auf Tiere der Sowjetunion spezialisierte. Waren vielleicht die ersten Kragenbären gestorben und die Grizzlys nur als schnell beschaffbare Lückenfüller gedacht, bis wieder Kragenbären (vielleicht sogar die Ussuri-Unterart) zu bekommen waren, wozu es dann nicht mehr kam? War vielleicht auch die Tigerhaltung im Bärenhaus aus ähnlichen Gründen nur ein ganz kurzes Intermezzo, das aber ein paar eindrucksvolle Bilddokumente hinterließ?
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   Na, dann wäre diese Frage ja gelöst.

    Zur Bärenfrage fand ich noch ein merkwürdiges Detail: Lemke - ich habe die 2. Auflage von 1987 - führt ja für das Bärenhaus nur Grizzlys an ("Große Anlage mit Grizzlybären"!), aber eine Seite vorher heißt es "Der Tierpark soll um 3 ha erweitert werden. Es ist beabsichtigt, u.a. Rentier, Sikahirsch, Kragenbär und Wisent zusätzlich in den Tierbestand aufzunehmen."
    (23.01.2012)
    Oliver Jahn:   Ich habe eine Ausschnittvergrößerung meines Bildes erstellt. Und das ist haargenau die Öffnung, in der der Tiger liegt. Und das Tigerklo liegt viel zu weit hinten! ;-)
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver: Wie darunter erwähnt gab es ja tatsächlich mehr als einen Kater bis 1980. Aber warum soll nicht auch mal eine Tigerkatze einen langen Backenbart tragen...?

    Für die Baulichkeiten weiß ich auch eine Lösung. Der 81er Tigerkäfig wurde später zum Besucher-WC des 1995er Plans umgebaut :-D

    Hast du Fotos des Bären(makaken)käfigs, auf denen man die "Höhleneingänge" sehen kann?
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   P.S. Sima starb Anfang Januar 1981, die Zwillinge wurden im Juli 1981 geboren. Im Faltplan steht den Fotos von Sima und Turan (gestorben im April 1980) noch jeweils "ist" (das erste Tigerkind bzw. der Stammvater), nicht "war" - der Plan stammt also inhaltlich eher von 1980 und wurde lediglich später herausgegeben. Vielleicht wurde er gleichzeitig mit dem Bildprospekt verfasst, beide ergänzen sich ja inhaltlich. Durfte der Tierpark möglicherweise noch keinen "richtigen" Zooführer herausgeben, weil er ja nicht zum Kreis der großen DDR-Zoos gehörte, und musste deshalb dessen Inhalt auf zwei Druckwerke verteilen...?
    (23.01.2012)
    Oliver Jahn:   @Michael, wer sagt denn, dass es nur einen Kater gab? Oder aber, dass die Bildunterschriften stimmen?
    Und zum Plan, nach dem zweiten Plan hätte man ja auch den Bärenkäfig leicht verdreht.
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   Ich habe im Net ein paar Tigerzuchtbücher gefunden - es gab im fraglichen Zeitraum sogar mehr als zwei ausgewachsene Amurtiger in Chemnitz!

    Der erste Tiger des Parks war der Kater Ural, geboren 1974 im VEB Zentralzirkus Berlin. Er kam am 5.8.76 in Karl-Marx-Stadt an. Am 28.12.76 folgte ihm seine Wurfschwester, und das war tatsächlich Jalta aus dem Bildprospekt. Nur drei Tage später kam ein weiteres Paar aus dem Circus, der zehnjährige Kater Turan (= Gorin) und die neunjährige Katze Tschita (= Uschki). Turan war der Vater von Ural und Jalta, Tschita seine Vollschwester (aber nicht die Mutter der Beiden); beide stammten aus Leipziger Zucht. Tschita starb 1977, blieben also 2,1 adulte Amurtiger.

    Am 4.5.78 hatte Jalta von ihrem Vater Turan den ersten Wurf, von 1,3 überlebte aber nur 0,1 Sima (die mit der Flasche aufgezogen wurde). Am 19.9.78 folgte der zweite Wurf (wieder von Turan), von 2,1 Jungen überlebte diesmal ein Jungkater (Gorin II). Beide Jungtiere blieben im Bestand.

    1979 hatte das Zuchtpaar seinen dritten Wurf, 3,1 Jungtiere, die alle überlebten und 1980 zusammen abgegeben wurden. Ebenfalls 1980 starb Turan.

    1981 hatte dann das Geschwisterpaar Ural und Jalta einen Wurf von 2,0. Einer der Jungkater starb 1982, der andere wurde im gleichen Jahr abgegeben.

    Alles zusammengerechnet hatte der Tierpark Karl-Marx-Stadt also 1981, als der Faltplan aufgelegt wurde (und ein Jahr nach dem Bildprospekt) im Bestand: Das Zuchtpaar Ural und Jalta, einen zwei- bis dreijährigen Kater (Gorin II), sowie eventuell noch die wenig ältere Katze Sima (die allerdings 1981 starb) und/oder die Zwillinge von 1981 (falls sie schon geboren waren). Ganz schön viel für die Platzverhältnisse, die der 81er Faltplan wiedergibt...
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver: Ich habe den Titel-Tiger auch immer für einen Kater gehalten. Aber die Gesichtszeichnung zeigt, dass es nicht Turan (vom Faltplan) sein kann, und aus zwei Katern bekommt man schlecht Nachwuchs - auch wenn es dann verständlicher wäre, warum dieser mit der Flasche aufgezogen werden musste :-)

    Anbei der Chemnitzer Zooplan von 1995. Der besagte Käfig ist darauf nicht zu sehen, nur eine Käfigreihe, die laut JB 2003 ursprünglich dem Modell "Leipziger Tigerfarm" entsprach, aber später durch Anbauten erweitert wurde. Das letzte neue Zwischengehege entstand erst 2005 (damals für die Angolalöwen, bevor deren heutige Anlage errichtet wurde).
    (23.01.2012)
    Oliver Jahn:   Genau da, wo auf dem 81er Plan ein Großkatzenkäfig steht ist heute noch immer ein Käfig für die Leoparden. Und der ist garantiert nicht aus einer Zeit nach 1995.
    (23.01.2012)
    Oliver Jahn:   Ich bin wirklich kein Experte in Sachen Tigern, aber wenn ich mir das Titelbild anschaue, und dann dein Bild, dann finde ich schon, dass das Tier auf dem Titelbild allein durch den extrem kräftigen Backenbart viel mehr wie ein Kater aussieht, als das Tier, welches du hier eingestellt hast. Aber unabhängig davon, wenn das Jungtier mit der Flasche aufgezogen wurde, dann kann es durchaus sein, dass beide Alttiere 1979/80 noch in der Bärenanlage waren. Damit ist aber genau so eine Haltung von Grizzlys zum selben Zeitpunkt dort ausgeschlossen. Sie können dort also erst eingezogen sein, nach Auszug der Tiger, oder bei vorheriger Abgabe der Kragenbären, die 1979/80 dort noch gezeigt wurden.
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   Und hier noch der Zooplan von 1981 - abfotografiert, da in Posterformat. Ich habe aus meinem recht kurzen, einzigen Besuch in Chemnitz wenig Erinnerungen an die Baulichkeiten, da ich mich auf die Tiere konzentriert hatte. Zwar erinnere ich mich an den Kleinkatzenhof, aber nicht mehr an einen größeren Käfig rechts neben dessen Zugang. Hier auf dem 1981er Plan gibt es ihn. Der zeitlich nächste mir vorliegende Zooplan ist der aus dem Zooführer von 1995; da ist von diesem Käfig nichts mehr zu sehen, an seiner Stelle herrscht Leere - Großkatzenkäfige finden sich erst weiter rechts davon. Also stand da offenbar nichts durchgängig von 1981 bis heute.

    Ich hätte da einen Verdacht: Vielleicht war das ursprünglich ein Bären(spiel)käfig und bestand schon, bevor das Bärenhaus gebaut wurde. Der Park wurde 1964 eröffnet, das Bärenhaus aber erst 1970, seine Außenkäfige gar erst 1973 fertiggestellt. Vielleicht hatte man schon vorher Jungbären als Attraktion geholt, deren wachsenden Kräften ein womöglich leicht gebauter Spielkäfig aber irgendwann nicht mehr standzuhalten drohte, baute deshalb ein Bärenhaus und besetzte den alten Käfig letztlich mit (wenig zerstörungswütigen) Großkatzen, bis er gar nicht mehr zu erhalten war.

    Bei der Gründung war es ja noch ein Heimattierpark und müsste doch als solcher einen der DDR-Großzoos als "Paten" gehabt haben. Könnte das Leipzig gewesen sein? Dort wurden laut Zootierliste erstmals 1974, regelmäßig ab 1979 Grizzlys gezüchtet - vielleicht begann die Haltung in Chemnitz mit ein paar von dort als Saisonhighlight eingestellten Jungbären, die dann dauerhaft blieben. Erst im alten Käfig, und nach dem Heranwachsen tauschten sie mit den Tigern, die vorher im Bärenhaus waren...?
    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver: Das mit dem Nachdruck mag stimmen, geändert wurden nur die Rubrik "Unser Tierpark in Zahlen" und das Impressum, aber keine Fotos. Sogar die Altersangaben der abgebildeten Tiger sind 1983 noch die gleichen wie 1980...

    Der Tiger Jalta, der sowohl auf dem Titel des 1980er und 1983er "Bildprospektes" (nennt sich auf S. 2 selbst so) als auch innen drin abgebildet ist, dürfte gar nicht der Kater gewesen sein, sondern die Katze. Auf der Rückseite des 1981er Zooplans ist jedenfalls das nebenstehende Porträt des Zuchtkaters Turan zu finden, und der hat neben einem sehr ausgeprägten Katerkopf auch eine andere Gesichtszeichnung als Jalta. Der Jungtiger Sima, ebenfalls im Bildprospekt verewigt, ist auch auch dem Faltplan abgebildet und war laut dortiger Bildunterschrift eine Flaschenaufzucht; der Hintergrund auf dem erstgenannten Foto ist also nicht aussagekräftig bezüglich der damaligen Haltung der Eltern.

    Das Baustellenfoto auf dem Faltplan steht in Zusammenhang mit einem Text "Der Aufbau des Tierparks", dadurch erklärt sich seine Verwendung. Ebenfalls im Text des Faltplans ist zu lesen, dass die Spezialisierung auf die sowjetische Tierwelt 1975 begann - also im Jahr vor dem Start der Tigerhaltung.
    (23.01.2012)
    Oliver Jahn:   @Michael, der 80er Zooführer scheint der erste zu sein und sein Inhalt relativ aktuell, während ich beim 83er einfach einen Nachdruck ohne Überarbeitung vermute, das gab es in etlichen Zoos. Im 80er Zooführer ist noch von einer stärker sich abrundenden Spezialisierung auf die Tierwelt der Sowjetunion die Rede. Da passen Grizzlys eigentlich nicht. Warum man sie dann später aufgenommen hat, entgegen dem Konzept Asien, das wäre interessant.
    Was ich nicht verstehe, dass auf deinem 81er Faltplan das Bärenhaus als Baustelle abgebildet ist, obwohl es bereits 73 fertiggestellt wurde.
    Eine weitere Frage, die sich stellt, wo waren dann bereits 1980 die Grizzlys untergebracht? Im 80er Zooführer sieht man den Tiger ja noch in der Bärenanlage. Ebenfalls dort die Kragenbären. Es dürfte also für die Grizzlys dort kein Platz gewesen sein.
    Denn selbst nach Fertigstellung der Tigeranlage sieht es auf den Fotos noch immer so aus, als wären in der neuen Anlage eventuell nur Katze mit Jungtier gehalten, und der Kater auf der Anlage im Bärenhaus.

    (23.01.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver: Den Inhalt der "Zooführer" würde ich nicht überbewerten. Erstens zeigen ihre Fotos nicht den gesamten Tierbestand, sondern nur eine kleine Auswahl daraus, und ein schriftlich beschriebener Rundgang oder eine Erwähnung aller gehaltenen Arten fehlen darin. Also könnte (!) es auch schon 1980 Grizzlys gegeben haben. Zweitens erschien genau dieses Heft noch einmal mit Druckgenehmigungsdatum von 1983 - da hätte es dann also laut "Zooführer" noch Kragenbären gegeben, laut Lemke nicht.

    Klar, Bären als Publikumslieblinge sind "wichtige" Fotomotive. Aber der mit 1981 datierte Faltplan, dessen Lageplan leider keine Bildlegende enthält und auf dessen Rückseite einige Tierfotos und kurze Texte über den Tierpark abgedruckt sind, kommt sogar komplett ohne Bärenfoto und Nennung der gehaltenen Art(en?) aus. Lediglich die Abbildung der Baustelle des Bärenhauses nebst Bildunterschrift und die (artlich nicht zuzuordnende) Bärensilhouette im Wegeplan belegen die Bärenhaltung.
    (23.01.2012)
    Oliver Jahn:   Natürlich kann es sein, dass am Anfang die Grizzlys nur die Tigeranlage bekamen, nach dem diese umgezogen waren. Nur sehr lange kann das Bärendoppel nicht bestanden haben, denn im 80er Zooführer gibt es die Grizzlys noch nicht, und im Lemke von 83 gibt es die Kragenbären nicht mehr.
    (22.01.2012)
    Michael Mettler:   Könnte es nicht zeitweise Kragenbären UND Grizzlys gegeben haben? Wenn über Jahre hinweg ein züchtendes Paar Amurtiger in einem der Abteile gelebt haben sollte, müsste es ja zwei Innenkäfige für diesen einen Außenkäfig gegeben haben, und da hätten dann hinterher vielleicht auch zwei Grizzyls "reingepasst".
    (22.01.2012)
    Oliver Jahn:   Dieser erste Großkatzenkäfig steht ja noch und in ihm sind heute die Leoparden. Der hat auf gar keinen Fall eine Felsrückwand. Ich tippe also darauf, dass man anfänglich die Tiger im rechten, die Kragenbären im linken Käfig unterbrachte. Dann bekamen die Tiger eine eigene Anlage und die hier abgebildete wurde nur noch von den Bären genutzt. Irgendwann zwischen 80 und 83 muss dann der Wechsel von Kragenbären auf die Grizzlys erfolgt sein.
    (22.01.2012)
    Michael Mettler:   Mein bisher einziger Besuch war 2007, und auch da müsste die Anlage geteilt gewesen sein. Auf jeden Fall waren die Weißrüsselbären dort untergebracht, und links müssten die Bärenmakaken gesessen haben.

    Auf besagtem Faltplan wurde das Bärenhaus übrigens als "eines der schönsten Tierhäuser des Tierparks" bezeichnet. "1970 wurde der Bau dem Tierpark zur Nutzung übergeben, 1973 die Außenanlage vollendet." Die Haltung von Amurtigern begann laut Zootierliste 1976 (das erste im Tierpark geborene Jungtier ist auf dem 81er Faltplan abgebildet, der Zuchtkater als "Stammvater aller bereits in Karl-Marx-Stadt geborenen Jungtiere" untertitelt), die Kragenbären waren in der ZTL zumindest bis vorhin noch gar nicht gelistet.

    Den "Kleinkatzenhof" und die Wolfsanlage gab es auf dem 81er Plan noch nicht, ein nahezu quadratischer Käfig (?) mit einer Großkatzensilhouette ist rechts vom späteren Durchgang auf den Katzenhof eingezeichnet, für das Bärenhaus nur eine Bärensilhouette. Nichts deutet darauf hin, dass dort oder irgendwo anders im Park als eingezeichnet noch Großkatzen untergebracht waren.
    (22.01.2012)
    Oliver Jahn:   @Michael, genau das Bild meine ich. Und die Anlage IST geteilt, noch heute, wie man auf meinem Foto erkennen kann, wenn man es vergrößert. Und genau diese Felskulisse auf dem Titelbild mit dem Tiger lässt mich ja diese Vermutung anstellen. Denn die Felsrückwand scheint der der Bärenanlage doch sehr ähnlich.
    (22.01.2012)
    Michael Mettler:   @Oliver: Auf einem von 1981 datierten Faltplan ist ein Foto aus der Bauphase der Anlage zu sehen, die mit "Bärenhaus" betitelt ist. Tiger waren zu dieser Zeit offenbar schräg rechts hinter dem Haus auf der anderen Seite des Besucherweges untergebracht, also etwa im Bereich "Kleinkatzenhof"/heutige Nasenbäranlage (früher Wolfs-, dann Kängurugehege). Die Umgebung aus großen Natursteinblöcken auf den Tigerfotos ist allerdings "verdächtig"...

    Um diesen Faltplan herum (1980 und 1983) erschienen zwei praktisch identische Ausgaben eines "Zooführers", der eigentlich keiner war - es ist im Grunde ein Bildband mit einer kurzen textlichen Einleitung, aber ohne Rundgang- oder Artenbeschreibung. In beiden ist das Foto zweier Kragenbären in der Anlage zu finden, ohne aber eine Teilung des Käfigs erkennen zu können. Ist vermutlich das Bild, das du meinst...?
    (22.01.2012)
    Oliver Jahn:   Im letzten Jahr, bei meinem ersten Besuch in Chemnitz sah ich diese Anlage, in der Bärenmakaken untergebracht waren. Es ist eine der alten Anlagen des Tierparks, allerdings mit einer für DDR-Verhältnisse eher ungewöhnlichen Bauart. Nach "Lemke" waren zur Zeit seines Buches dort Grizzlybären untergebracht. Jetzt habe ich ein Bild gefunden, auf dem in dieser Anlage Kragenbären zu sehen sind. Das Bild muss vor 1980 entstanden sein. Kann es sein, dass zu dieser Zeit in dieser Anlage gleichzeitig auch auf der rechten Seite die Amurtiger in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bären gehalten wurden?
    (22.01.2012)
    Liz Thieme:   Und wieder ist eine besondere Geburt zu vermelden.
    Nach neun Jahren gab es wieder eine erfolgreiche Geburt bei den Anoas. Das Jungtier ist männlich, so wie die beiden letzten aufgekommenen Tiere.
    (06.12.2011)
    Liz Thieme:   Ganz untergegangen ist die Geburt von zwei Persischen Leoparden im Juli. Und auch ein Somaliesel-Hengst wurde im Juli geboren.
    (21.08.2011)
    Liz Thieme:   Der Zwergflusspferd-Bulle Ortwin musste heute eingeschläfert werden. Er hatte nicht mehr gegessen und Atemprobleme. Ortwin ist 40,5 Jahre alt geworden. Zurück bleiben Petty und Bingo.
    (01.06.2010)
    Sven L.:   Die Erweiterung, mit dem Bau einer Nashornanlage (ich hatte auf einen neuen Halter für Spitzmaulnashörner gehofft), rückt leider in weite Ferne. Zwischen der Stadt und demGeländeeigentümer scheint derzeit eine Einigung nicht in Sicht, so zumindest lt. regionaler Presse.
    Neu sind lt. Tierparkmitteilung sieben Akazienratten, die in einer Vitrine des Streichelzoos untergebracht sind. Diese stammen aus dem Zoo in Plsen.
    (13.02.2010)
    Sven L.:   Tierpark und Wildgatter: Jahresrückblick 2009
    In diesem Jahr kamen in Tierpark und Wildgatter bisher rund 500 Tiere zur Welt.
    Der größte Teil der Jungtiere konnte diesmal bei den Amphibien verzeichnen werden, hier gab es über 300 Mal Nachwuchs. Vor allem die Axolotl, verschiedene Baumsteigerfroscharten, Maskenlaubfrösche, Pfeiffrösche, Rippen- und Krokodilmolche vermehrten sich gut.
    Bei Säugetieren und Vögeln erblickten jeweils ca. 100 Jungtiere das Licht der Welt. Besonders erfreut waren die Tiergärtner über den Nachwuchs bei den Zweifingerfaultieren im Tropenhaus, denn es war die erste Nachzucht bei dieser erst seit wenigen Jahren im Tierpark Chemnitz gehaltenen Art. Jungtiere wuchsen auch bei Nasenbären, Oman-Falbkatzen, Przewalskipferden, Mesopodamischen Damhirschen, Lisztaffen, Karpatenluchsen, Wisenten, diversem Schalenwild und vielen Haustieren auf. Erfolgreiche Bruten gab es u. a. bei Mandarin- und Kolbenente, Gold- und Elliotfasan, Dolchstich- und Zweifarbfruchttaube sowie den Sonnenrallen. Die Steppenadler zogen sogar drei Küken auf.

    Rund 160 Nachzuchten verließen 2009 Tierpark und Wildgatter. Darunter auch zwei Somali-Wildesel, die die weite Reise nach Djibouti antraten, wo sie nun in einem riesigen Reservat unter naturnahen Bedingungen leben. Bei den seltenen Tieflandanoas gelang endlich die Abgabe zweier Bullen in die Zoos Marwell und Berlin, so dass nun wieder genug Platz vorhanden ist und die Zucht wieder aufgenommen werden kann. Zudem fanden z. B. ein Prinz-Alfred-Hirsch, drei Zweifarb-Fruchttauben, eine Blaustirnamazone, zwei Grünflügelaras und vier Steppenadler ein neues Zuhause. Mit der Abgabe der Türkistangaren und der Swinhoefasane in den Zoo Leipzig sowie des Regenwald-Nilwarans ins Klimahaus Bremerhaven werden diese Arten nicht mehr im Tierpark Chemnitz gehalten.

    Es gab ca. 230 Verluste, der Großteil davon entfällt auf die Amphibien.

    110 Tiere aus anderen zoologischen Einrichtungen reisten in diesem Jahr bisher in den Tierpark und das Wildgatter. Eine neue Säugetierart, das Erdmännchen, kam mit der Eröffnung der neuen Anlage in den Bestand. Durch den Zugang eines Pärchens Mäusebussarde wird diese einheimische Art wieder im Tierpark gehalten. Im Vivarium gesellte sich der Brasilianische Baumsteiger zum reichhaltigen Artenspektrum.
    Verstärkung erhielten u. a. Mesopotamische Damhirsche, Przewalskipferde, Weißschwanzstachelschweine, Schneeziegen, Wisente, Graupapageien und Weißwangengänse.

    Das größte Bau-Projekt 2009 war die Erdmännchenanlage am Tropenhaus, die vom Förderverein Tierparkfreunde Chemnitz finanziert wurde. Zudem wurde ein Natur-Informationshaus im Wildgatter errichtet und der Kamelstall im Tierpark saniert.

    Für 2010 stehen der Umbau der Kleinkatzenanlagen und die Sanierung des Vivariums auf dem Programm. Das neue Projekt des Fördervereins ist eine neue Anlage für die Chinesischen Riesensalamander.


    (21.12.2009)
    Sven L.:   10.12.2009
    Heute Morgen hat der Tierpark Chemnitz einen neuen Bewohner erhalten: Aus dem polnischen Zoo Poznan kam ein zweijähriger weiblicher Prinz-Alfred-Hirsch an.
    (11.12.2009)
    Sven L.:   Seit Ende 2005 werden im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz Zweifinger-Faultiere gehalten. Zuerst lebte nur ein männliches Tier aus dem Zoo Dresden dort, welches dann Anfang 2008 weibliche Faultier-Gesellschaft aus dem Zoo Dortmund bekam. Nun hat sich das erste Mal Nachwuchs eingestellt.
    (18.11.2009)
    IP66:   Die kölner Zooleitung nennt den Folienteich, den sie anstelle der verbrannten Zooschule anlegen zu müssen glaubte, ebenfalls "Biotop", während mir der Begriff in Spaßzoos wissentlich noch nicht begegnet ist.
    (17.10.2009)
    Michael Mettler:   Um nicht missverstanden zu werden: Die neue Bezeichnung erfordert m.E. zuviel Erklärung VOR dem Besuch. Wenn der Besucher erst mal da ist, gibt es genug Möglichkeiten, das Konzept darzustellen. Aber ein Alleinstellungsmerkmal ist ja vorrangig etwas, was Interessenten anlocken, also werbewirksam sein soll.
    (16.10.2009)
    Michael Mettler:   Der Begriff "Bio" ist ohnehin derzeit auf dem besten Wege, im allgemeinen Sprachgebrauch an erster Stelle mit gesunden Lebensmitteln assoziiert zu werden; so wie ja auch "Biotop" selbst in Medien immer wieder mit einem künstlich angelegten Teich gleichgesetzt wird. Das ist zwar beides äußerst bedauerlich, aber nicht wegzudiskutieren. Deshalb finde ich die angedachte Umbenennung auch nicht besonders geschickt, denn sie erfordert einfach zuviel Erklärung. Das ist es, was ich mit "an der Hauptzielgruppe vorbeikonstruiert" meine.
    (16.10.2009)
    Markus R.:   Auch wenn ich die Entwicklung des Tierparks Chemnitz bislang mit großer Sympathie verfolgt habe, muss ich bekennen, dass mir die geplante Umbenennung überhaupt nicht zusagt. Denn jeder weiß, was ihn in einem Tierpark erwartet, doch was soll sich ONB bitte unter einem "Bio-Zoonen-Park" vorstellen?
    (16.10.2009)
    IP66:   Streng genommen hätte ich von "Zoos in öffentlicher Trägerschaft" sprechen sollen.
    (16.10.2009)
    Sacha:   @Oliver Jahn: Auch wenn es Off-Topic ist: Du hast Deiner Tochter eine Erlebniszoo-Hannover-CD geschenkt? Dass da der Kinderschutz oder Amnesty International noch nicht eingegriffen hat.....:)
    (16.10.2009)
    Henry Merker:   Letztlich ist es entscheidender, dass die Zoos den Berg Ararat erreichen und dazu auch entsprechend gut besetzt sind.
    (15.10.2009)
    Michael Mettler:   Also, lieber Tierpark Chemnitz, lasst euch schon mal einen Song zum Bio-Zoonen-Park komponieren ;-)
    (15.10.2009)
    Oliver Jahn:   @Michael, so stimmt das ja nun mit Noah nicht ganz! Er nahm von jeder reinen Art 7 Paare, von jeder unreinen je ein Paar und von den Vögeln des Himmels je 7 Männchen und 7 Weibchen mit auf die Arche! Sie kamen nur zu zweit IN die Arche, damit ist aus der Übersetzung heraus gemeint, dass sie paarweise die Arche betraten. ;-)
    Aber zum Thema, WIR werden vielleicht noch in 20 Jahren sagen "Gehen wir in den Zoo, Affen gucken!"
    Meine Tochter mit ihren 6 Jahren fragt aber jetzt schon: "Papa, wann fahren wir mal wieder zum Erlebniszoo Hannover?" Sie ist eben mit diesem Begriff aufgewachsen und hier ist vor allem die CD mit dem Zoolied sehr prägend gewesen.

    (15.10.2009)
    Michael Mettler:   @IP66: "Staatliche" Zoos?

    @Holger: Den Bildungsauftrag kann man auch ohne "Markennamen" erfüllen - ein solcher scheint mir eher werbliche bzw. touristische Gründe zu haben. Ich bin übrigens keineswegs gegen solche Namen, nur finde ich manche ein wenig zu "abgehoben" und an der Hauptzielgruppe vorbei konstruiert. Darin zeigt sich mal wieder der Spagat, zu dem ein Zoo genötigt wird: Er ist abhängig von konsumbereiten Besuchern, muss aber gleichzeitig seinen wissenschaftlichen/kulturellen Anspruch darstellen.
    (15.10.2009)
    IP66:   Ich habe den Eindruck, daß die neuen Namen und Vermarktungsstrategien eine Folge der Kommerzialisierung der staatlichen Zoos markieren. Ähnlich wie man Arbeitsämter Agenturen oder Universitäten Dienstleister genannt hat, so erwartet man nun auch von städtischen Museen oder Zoos, daß sie als Firme betrachtet werden und entsprechend auftreten. Dabei werden wohl derzeit in manchen Zoos mehr staatliche Mittel verbaut und verbraucht als zuvor, wenn auch, wie etwa in Gelsenkirchen, unter der Prämisse, daß sich die Einrichtung in Zukunft selbst trägt.
    Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, kann man durchaus zu der Überzeugung kommen, daß viele Spaßelemente und wenig ausgestellte Arten auch deshalb so beliebt bei Neubauten sind, weil ein Mienengeist weder gefüttert werden muß noch Verdauungsprodukte im Gehege verteilt, die man personalintensiv einsammeln muß.
    Interessant ist ja auch, daß in einer Zeit, als sich noch nicht jeder Kleinstadtzoo als eigene "Marke" verstand, Tiebstand und Zoocharakter manchenorts stärker unterschieden als heute.
    (15.10.2009)
    Holger Wientjes:   Und trotzdem sollte man, auch wenn´s für eine Minderheit ist, die aber unter Umständen wiederum in Form von z.B. Zoovereinen den jeweiligen Park unterstützt, den Bildungsauftrag und einen kulturellen Rahmen nicht vernachlässigen. So ist für jeden was dabei.
    Ich geh ja auch in den Zoo um "Affen zu gucken". Genauso gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass der ein oder andere über die "Spaßschiene" zu mehr Interesse in Sachen Tier und Umwelt gelangt.
    (15.10.2009)
    Michael Mettler:   @Holger, du hast voll auf den Punkt getroffen: Meines Erachtens erwarten viele Zoos heute viel zu viel von ihren Besuchern bzw. von deren Bereitschaft, über Inhaltliches nachzudenken. Ich wette, auch in zwanzig Jahren wird es noch bei der Wochenendplanung heißen "Wollen wir morgen in den Zoo gehen und Affen gucken?" und nicht "Wollen wir uns morgen im Bio-Zoonen-Park/Naturzoo/Artenschutzzentrum mal so richtig über die Zerstörung der Lebensräume informieren?"....
    (15.10.2009)
    Holger Wientjes:   "Kulturzoo" Wäre wohl ein zu grosses Wagnis. Wer will sich in seiner knapp bemessenen Freizeit, die früher eigentlich noch viel knapper bemessen war (!), und in der Spass an erster Stelle steht, denn grossartig mit Kultur befassen ?? Viel zu anstrengend... ;-) Obwohl das Eine ja nunmal das Andere nicht ausschliesssen muss.
    (15.10.2009)
    Michael Mettler:   Es wäre ungerecht, das jetzt nur an Chemnitz festzumachen, das Problem scheint mir generell darin zu liegen, dass sich die Zoowelt selbst unter Zwang gesetzt hat, sich nach Themen zu sortieren und einen Namen für das Gezeigte zu finden, der von Branchenkollegen distanziert und gleichzeitig darüber hinwegtäuschen soll, dass sich in der hübschen Marketingverpackung nach wie vor immer noch "nur" ein Zoo verbirgt. Ein Tropenhaus mit dem üblichen Krallenäffchen-Zwergaguti-Faultier-Leguan-Besatz ist nun mal von der Besucherwirkung her überall weitgehend das Gleiche, ob es nun in einem "unsortierten" Zoo, einem Geo- oder Biozoonenzoo, einem Artenschutzzentrum oder Biopark, oder in einem auf die südamerikanische Tierwelt spezialisierten Park steht - hier wären wohl eher mal neue Ideen als neue Namen gefragt.

    Wenn man sich viele der modernen "Marken", die Zoos sich und ihren Konzepten verleihen, mal genauer ansieht, dann lässt sich die inhaltliche Richtigkeit gern mal hinterfragen. "Erlebniszoo": War der Besuch vorher kein Erlebnis? Ohne Adjektiv macht die Bezeichnung überhaupt keinen Sinn, schließlich gibt es gute und schlechte Erlebnisse. "Naturzoo": Inhaltlich ein Widerspruch in sich. "Der Zoo als Arche": Noah nahm nur ein Paar von jeder Tierart in seine Obhut, hatte also wohl keine Angst vor Inzuchtschäden... ;-) Interessanterweise pochen ja Zoos gern darauf, kulturelle Einrichtungen zu sein, aber eine Umbenennung in "Kulturzoo" hat bezeichnenderweise noch keiner gewagt.

    Zurück zu Chemnitz: "Inselzone"? "Insel" allein ist kein Lebensraum, ich für meinen Teil sähe da schon geringfügige Unterschiede z.B. zwischen Grönland und Bali, und das mit den kleineren Tierformen aufgrund geringerer Platzverhältnisse auf Inseln relativiert sich angesichts von z.B. Riesenschildkröten oder Kodiakbär auch sehr schnell - und wird schon von dem für Chemnitz ins Auge gefassten Komodowaran ad absurdum geführt.
    (15.10.2009)
    Holger Wientjes:   Ich denke, an Bonobos wäre es noch schwieriger heranzukommen.
    (15.10.2009)
    Alexander Fuchs:   Das Alleinstellungsmerkmal dürfte nicht einmal eine Gliederung der Biotope sein. Wenn man es als "Zoonenzoo" vermarktet, dann denke ich mal, dasses eher eine untergeordnete Rolle spielt. Man könnte den Besucher durch solche Wortspiele anlocken und man hätte irgendwann einmal ein Alleinstellungsmerkmal, was dem Besucher eher Unterschwellig den Eindruck der Biotope zeigen wird. Es wird dann eher einen Volksbegriff geben müssen, den Besucher anlocken und der sich manifestiert. Z.B."Komm, heute gehen wir in den Zoonenzoo"
    Für so ein Vorhaben ist natürlich ein gutes und preiswertes Marketing eine Grundvorausetzung.

    Mit den Orangs ist es eher ein Wunschgedanke, denke ich mal. Wie wäre es denn mit Bonobos...

    (14.10.2009)
    IP66:   Ebendeshalb halte ich es ja auch für den falschen Weg, die kleinen Parks nach der postmodernen Erlebniszoomode zu bewerben ...
    (14.10.2009)
    Michael Mettler:   ...und nicht zu vergessen, natürlich auch in Leipzig, was ebenfalls nicht weit weg ist.
    (14.10.2009)
    Michael Mettler:   Ob der normale Besucher es wirklich als Alleinstellungsmerkmal begreift, wenn die gleichen Tierarten hier nach Biotopen, dort nach Erdteilen und dort gar nicht besonders verteilt werden, bliebe mal dahingestellt - die Kunst besteht dann darin, ihm den Hintergedanken zu erklären und damit eine Begründung zu liefern, warum er nun auch in diesem Zoo Orangs findet. Die gibt es nämlich auch in den relativ dicht benachbarten Zoos von Dresden (dort als altbekannte Spezialität), Usti und Liberec.
    (14.10.2009)
    IP66:   Ich denke, daß Städte wie Hoyerswerda oder Chemnitz gut daran tun, die wenigen touristischen Anziehungspunkte, die sie vorweisen können, zu pflegen. Ich denke, daß man in Duisburg mehr Touristen durch den Zoo anzieht als durch die Hafenrundfahrt oder das Lehmbruck-Museum, und daß auch in Wuppertal der Zoo eine Institution vorstellt, die die Stadt bekannt und für Besucher wie Einwohner attraktiv macht. Insofern wäre es wohl nicht nur den jeweiligen Stadtregierungen, sondern auch dem Land Sachsen zu raten, vor allem zu fördern, was nicht überlaufen ist.
    Hier im Rheinland habe ich den Eindruck, daß die Dichte von vergleichbaren Kulturinstitutionen dazu führt, daß die Bereitschaft, ein anderes Museum oder auch einen anderen Zoo zu besuchen, steigt, so daß letztlich alle davon profitieren. Das muß in Sachsen nicht anders sein.
    (14.10.2009)
    Alexander Fuchs:   @IP66 Der Tierpark wird ja nicht vollständig neu erbaut werden, es werden nur die vorhanden Tiere in Klimazonen zusammen gefasst.
    Der Rest, wie Orang oder Nashorn, dürfte da Wunschgedanke sein (noch).
    Bei meinem Besuch im Sommer wollte man die Staußenanlage mit der Zebraanlage zusammen legen, als große Afrikaanlage und so denke ich mir das auch für den Rest der Tiere, im Tierpark.
    Nur ob da der ONB auf Dauer mitspielt und nicht doch ein oder zwei neue Highlights möchte, muss man sehen. Die dann, bin ich mir sicher, auch kommen werden.
    Peripherietechnisch liegt der TP doch ziemlich weit am Ende der Stadt und ich denke mal da könnte es die größten Schwierigkeiten geben, dass nicht genug Besucher , auf Dauer, diesen besuchen werden, um diesen Schritt zum "Zoonenzoo" mitzugehen.
    Das die Gelder nicht in rauhen Mengen fließen ist auch klar, nur habe ich die Befürchtung, dass es drei Nutznießer (Zoos) geben wird und ein vierter auf der Strecke bleibt. Damit meine ich den Zoo in Hoyerswerda.
    (13.10.2009)
    Michael Mettler:   ...und man lässt sich als "Idee" schützen, was es ebenfalls schon vorher gab. So zum Beispiel im Bremerhavener Zoo am Meer: Tiere des hohen Nordens, der Meeresküsten und des Regenwaldes.

    Sind die "Zoonen" eigentlich ein Schreibfehler oder ein bewusstes Wortspiel?
    (13.10.2009)
    IP66:   Das ist natürlich auch eine Möglichkeit: Man verkündet als großen neuen Masterplan, was es ohnedies schon gibt ...
    (13.10.2009)
    Sven L.:   Richtig, Zwergflusspferde und Faultiere sind beide im Tropenhaus untergebracht.
    (13.10.2009)
    Michael Mettler:   Wieso "könnten" eigentlich Faultier und Zwergflusspferd nebeneinander leben? Ich meine mich von meinem Besuch im vorletzten Jahr zu erinnern, dass schon längst beide im selben Haus gehalten werden.
    (13.10.2009)
    IP66:   Ich halte es nicht für die falscheste Idee, Neubauten durchdacht in ein Tierparkkonzept zu integrieren. Ich sehe jedoch einen Fehler darin, einen Tierpark in einer nur bedingt wohlhabenden Kommune "komplett umkrempeln" zu wollen oder die Erwartung zu wecken, hierfür gäbe es Mittel. Hier halte ich die in Wuppertal oder Dortmund verfolgte Praxis, sich einzelnen Projekte womöglich unterschiedlicher Trägerschaft zu widmen und nur ein grobrasteriges Gesamtkonzept zu verfolgen, für erheblich zielführender, weil nur so auf wechselnde Moden und Zielvorgaben reagiert werden kann. In Darmstadt gibt es ja auch einen für viel Geld hergestellten geographisierenden Umbauplan, der bislang aber lediglich als Wandverkleidung dient und wohl nie realisiert werden kann.
    (13.10.2009)
    Henry Merker:   Vielleicht, weil dessen Planung feststand, bevor der neue Masterplan entstanden war...
    Vielleicht könnte man die Anlage später mit anderen Tieren besetzen?

    Erst einmal sehen, was die Zukunft bringt.
    (13.10.2009)
    Alexander Fuchs:   Die Idee hört sich spannend an und macht Lust auf das Resultat und man könnte sich von den Großzoos Dresden und Leipzig weiter an nähren.
    Nur verstehe ich dann nicht, warum man eine Erdmännchenanlage, neben dem Tropenhaus und im Inneren des Tropenhauses entstehen lassen wird.
    (12.10.2009)
    Sven L.:   Zukunftsvisionen für den Tierpark wurden unlängst im folgenden Pressebericht beschrieben.
    Regenwald, Grasland, Uferzone, Gebirgszone, Inselzone: Der Tierpark Chemnitz soll nach den Plänen seines Direktors komplett umgekrempelt werden. "Wir wollen die Tiere in ihren Lebensräumen, in ihrer natürlichen Umgebung zeigen. Der Park könnte in Bio-Zonen gegliedert werden", bestätigte Tierparkchef Hermann Will am Donnerstag.

    In jeder Bio-Zone sollen Tiere untergebracht sein, die unter ähnlichen Lebensbedingungen vorkommen, erklärt er. "Der Regenwald beispielsweise erstreckt sich rund um den Erdball, über Kontinente hinweg. Bei uns werden nun Vertreter der Tierwelt Nachbarn, die sich in freier Wildbahn nie begegnen würden, da Ozeane sie trennen." So kommt es, dass das südamerikanische Faultier und das afrikanische Zwergflusspferd in Chemnitz nebeneinander leben könnten. Am Beispiel von Inselbewohnern könnten Besucher zudem die Konsequenzen einer isolierten Entwicklung erfahren: "Tiere passen sich begrenzten Platzverhältnissen an. So ist der Sumatra-Tiger etwa deutlich kleiner als der Sibirische Tiger."

    Dem weltweit verbreiteten Prinzip, Tiere einer Region wie einem Kontinent oder einer Ordnung wie den Raubtieren ein gemeinsames Gehege zu bauen, setzen die Chemnitzer ihr Prinzip der Lebensräume entgegen. Noch gibt es allerdings für den Umbau der Anlage lediglich das Ideenkonzept von Hermann Will. Doch auf der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal haben sie ihre Idee schützen lassen. Im Arbeitstitel werden das Konzept (Bio-Zonen) und der Zoo-Charakter der Anlage zusammengefasst: Der "Bio-Zoonen-Park Chemnitz" soll spätestens zum 50. Geburtstag der Einrichtung im Jahr 2014 den Namen "Tierpark Chemnitz" ablösen. "So hätte ich es gern", bekennt der Direktor und betont zugleich, dass die Stadträte das Grundkonzept zunächst bewerten müssen. "Erst dann kann ein Masterplan draus werden."

    Der Umbau zum Bio-Zonen-Park würde sich dann nach Wills Prognosen über gut und gern zehn Jahre erstrecken. Dabei komme der Anlage zugute, dass sie gute Voraussetzungen habe. So finden die Bewohner des Tropenhauses schon jetzt Lebensbedingungen wie im Regenwald vor. Platz für neue Tierarten ist ebenfalls vorgesehen. "Wenn ich träumen darf, könnte ich mir Orang-Utans für den Regenwald vorstellen", schwärmt Will.

    Für seine Steinböcke und Bärenmakaken in der geplanten Gebirgszone wünscht er sich noch Schneeleoparden, für die Amphibien und Enten in der Ufer-Zone noch Zwergotter. Der Prinz-Alfred-Hirsch und das im Tierpark beheimatete, größte Landraubtier Madagaskars, die Schleichkatze Fossa, könnten in der Insel-Zone durch Komodovarane ergänzt werden.

    Die Savanne schließlich, das Grasland soll neben Przewalski-Pferden und Straußen auch Nashörner beherbergen. Vor allem für den Bau dieser Anlage auf der Altlasten verseuchten Fläche von Elite Diamant sieht Will noch "Unwägbarkeiten". Ehe der Tierpark von zehn auf zwölf Hektar wachsen könne, müsse zunächst das Eigentum erworben und der Boden abgetragen werden.


    (12.10.2009)
    Sven L.:   Der Tierpark Chemnitz vermeldet zwei am 04.08.2009 geborene Jungtiere bei den Oman-Falbkatzen.
    (05.09.2009)
    Alexander Fuchs:   Gestern war ich im Tierpark Chemnitz und es war wieder mal ein Erlebnis. Der Park überzeugt von seiner schönen Landschaft. Es ist kein Zoo mitten in der Stadt, er liegt außerhalb von Chemnitz. Dies machte gestern nicht den Eindruck, denn er war gut besucht, liegt natürlich auch daran, dass Ferien sind. Immer wieder schön, wenn Familien einen Ausflug machen und das Kind ein weißes Kleid trägt und es sich nicht schmutzig machen darf, hat dann der Regen übernommen :D

    Man baut eine großzügige Anlage, am Tropenhaus für Erdmännchen, mit Innenanlage im Haus. Sie wird einsehbar sein.
    Nur was man bedenken sollte, sie kommen nicht in den Tropen vor, da wäre eine Anlage bei den Stachelschweinen wohl besser gewesen.
    Die neue Löwenanlage, für die Angolalöwen, kann man bereits vor dem Tierpark sehen und gefällt mir ausgesprochen gut, da man den kleinen Fluß mit integriert hat. Sehr aktiv war das weibliche Nachzuchttier aus Halle. Sie spielte ausgelassen mit einem Plasteball.
    Sehr aktiv waren auch die Fossas, so habe ich sie noch nie im Chemnitzer TP gesehenn. Ist schon wirklich ein tolles Erlebnis sie zu sehen. In Mitteldeutschland kommen sie ja nicht so häufiig vor.
    Man möchte die Anlagen der Böhmzebras und Strauße zusammenfassen in eine Afrikaanlage.
    Auch positiv muss ich den Katzengarten erwähnen, da man verschiedene Kleinkatzen und zwei verschiedene Luchsarten hält.
    Es zieht sich durch den ganzen Garten, dass man verschieden Arten zeigt; Dromedar, Trampeltier; Kulan, Wildesel, Urwildpferd; Prinz-Alfred-Hirsch, Mesopotamischer Damhirsch.
    Ganz und gar nicht, möchte ich das Vivarium vergesssen, mit seinen vielen Amphibien.

    Nur eins stößt da negativ auf, dass es es so viele Verbotsschilder gibt, wie füttern Verboten, nicht übersteigen etc. Auch die Tierpfleger beschweren sich, auch lautstark, darüber, dass es immer Besucher gibt die die Regeln nicht einhalten. Selbst dann nicht wenn die Tierpfleger dabei stehen.

    Im großen und ganzen war es ein Besuch wert und ist es immer wieder.
    (08.07.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Kamelstute aus dem Tierpark Görlitz auf Hochzeitsreise in Chemnitz

    Im Tierpark Chemnitz ist eine neue Bewohnerin eingezogen, allerdings nur auf Zeit: Aus dem Naturschutztierpark Görlitz kam Alia, eine fünfjährige Trampeltierstute, in die dreiköpfige Chemnitzer Herde. Sie soll dort das Interesse von Hengst Dschingis wecken und dann mit einem Fohlen im Bauch nach Görlitz zurückreisen. Der erste Kontakt mit den beiden Chemnitzer Stuten – so informiert der Tierpark Chemnitz soeben - verlief sehr freundlich. Hengst Dschingis ist zwar noch etwas zurückhaltend. Doch da bei den zweihöckrigen Großkamelen gerade Paarungszeit ist, wird er seine Scheu sicher bald überwinden.

    Foto (H. Will): Trampeltierstute Alia (im Vordergrund)
    (04.03.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Gefiederter Nachwuchs im Tropenhaus

    Draußen herrscht tiefster Winter, doch das Tropenhaus des Tierparks Chemnitz bietet ein exotisches Ambiente. Hier sind auch acht frei fliegende Vogelarten zu Hause, von denen jetzt drei wieder einmal für Nachwuchs gesorgt haben (jeweils ein Jungvogel).

    Die Jungvögel bei den Bartlett-Dolchstichtauben und den Zweifarb-Fruchttauben sind schon ausgeflogen und können mit etwas Glück in der Freiflughalle beobachtet werden. Der Nachwuchs bei den Sonnenrallen hat das Nest noch nicht verlassen (Foto).

    Die philippinischen Bartlett-Dolchstichtauben sind vorwiegend bodenlebende Waldbewohner, die ihren Namen dem roten Brustfleck verdanken.
    Die Zweifarb-Fruchttaube ist in Küsten- und Mangrovenwäldern auf den kleineren Inseln der Indo-Malayischen Region heimisch. Sie hält sich bevorzugt auf Bäumen auf und nutzt den Boden so gut wie nie.
    Sonnenrallen leben in den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas und bevorzugen die Nähe zu Gewässern. Breitet die Sonnenralle ihre Flügel aus, sind auf der Oberseite Muster zu erkennen, die wie große Augen wirken und Feinde abschrecken sollen.

    (20.02.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Der Tierpark Chemnitz hat weitere Neuzugänge zu verzeichnen. Aus dem Opel-Zoo Kronberg im Taunus kamen am Dienstag zwei weibliche Mesopotamische Damhirsche nach Chemnitz. Die Tiere haben die Reise gut überstanden und wurden nach einer Nacht im Stall am nächsten Tag in die Außenanlage gelassen, wo sie auf die beiden schon im Tierpark lebenden Tiere trafen. Die erste Begegnung verlief friedlich, allen vier Tieren stehen nun Stall und Außenanlage offen.

    Diese seltene Hirschart, die im Südiran beheimatet und weltweit nur in wenigen Zoologischen Gärten zu sehen ist, wird über ein internationales Zuchtprogramm gemanagt. In Chemnitz werden Mesopotamische Damhirsche seit Mitte der 1990er Jahre gehalten und gezüchtet.

    Foto (H. Will): Mesopotamische Damhirschkühe (nach dem Ausladen im Stall)
    (13.02.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Anoabulle verlässt Chemnitz - Geburt bei den Trampeltieren

    Eine weite Reise trat am Mittwoch (04.02.) ein Bewohner des Tierparks Chemnitz an: Ein im Tierpark geborener Anoabulle wurde von Chemnitz in den britischen Zoo Marwell transferiert. Nun sind Tiertransporte nichts Ungewöhnliches in einem Zoo, und die meisten hier geborenen Tiere verlassen Chemnitz früher oder später. Doch in diesem Fall musste Anoa „Wladimir“ sehr lange auf eine neue Heimat warten. Daher war die Freude der Tierparkmitarbeiter sehr groß, dass der Transfer nun geglückt ist. Die Abreise „Wladimirs“ bedeutet nämlich auch, dass wieder mit der Zucht dieser seltenen und stark bedrohten Wildrinder, die nur auf der Insel Sulawesi vorkommen, begonnen werden kann. Anoas werden im Tierpark Chemnitz schon seit 1996 gehalten und es wurden bisher zwei Bullen hier geboren. Aus Platzgründen waren die Nachzuchtbemühungen in den letzten Jahren ausgesetzt gewesen.

    Am gleichen Tag gab es noch eine Überraschung bei den Trampeltieren. Fast auf den Tag genau 12 Jahre nach der letzten Geburt bei diesen zweihöckrigen Kamelen im Tierpark Chemnitz kam am Mittwoch, 04. Februar ein männliches Jungtier zur Welt. Die Mutterstute „Siri“ war erst im Sommer 2007 nach Chemnitz gekommen und niemand hatte damit gerechnet, dass sie schon so rasch für Nachwuchs sorgt. Nach anfänglichen Unsicherheiten, die beim ersten Jungtier aber normal sind, kümmert sie sich nun gut um das Fohlen. Mutter und Kind sind noch im Stall und auch getrennt von den beiden anderen Tieren der Herde, dem Hengst und einer weiteren Stute, untergebracht.

    Foto (H. Will): Trampeltierstute „Siri“ mit neugeborenem Fohlen
    (09.02.2009)
    Tierpark Chemnitz:   In den vergangenen Tagen sind neue Tiere in den Tierpark und das Wildgatter eingezogen. Aus Colchester, Großbritannien, kam eine weibliche Schneeziege nach Chemnitz. Sie wird momentan noch getrennt von den anderen Schneeziegen gehalten. Am Wochenende erhält sie Gelegenheit, das Gehege in Ruhe kennen zu lernen. Später erfolgt dann eine Zusammenführung mit den anderen Tieren.
    Auch im Bauernhof ist ein Neuzugang zu verzeichnen, denn aus dem Zoo der Minis in Aue zog ein Minischweineber nach Chemnitz um.

    Das Wildgatter Oberrabenstein erhielt eine junge Wisentkuh (Foto) aus dem Nationalpark Bayrischer Wald. Auch sie steht momentan noch separat in einem Gehege und wird erst in ca. 4 Wochen zur Gruppe gelassen.
    (30.01.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Neues aus dem Chemnitzer Tierpark: Erster Nachwuchs des Jahres

    Vorankündigung Winterferienprogramm

    Zwergziegen und Kamerunschafe haben im Streichelzoo des Tierparks Chemnitz für den ersten Nachwuchs des Jahres 2009 gesorgt - zwei Ziegen- und drei Schaflämmer kamen in den vergangenen Tagen zur Welt.

    Haustiere sind, anders als ihre wildlebenden Vorfahren, meist weder Nahrungsmangel noch extremer Witterung ausgesetzt. Zudem wurden sie auf hohe Reproduktionsraten hin gezüchtet. Daher haben sie keine Saisonalität bei den Geburten und können das ganze Jahr über Nachwuchs bekommen und eröffnen oft den Reigen des jährlichen Nachwuchses in den Zoos.

    Auch bei den Vögeln im Tropenhaus ist Zuwachs zu verzeichnen – zum ersten Mal gelang im Tierpark Chemnitz die Nachzucht eines Rosttäubchens. Der Jungvogel hat inzwischen das Nest verlassen und ist in der Freiflughalle unterwegs. Die südamerikanischen Rosttäubchen sind sperlingsgroße Vögel, die sich von kleinen Samen und Beeren ernähren, die sie meist auf dem Boden suchen. Zur Brutzeit finden sich die Tiere zu Paaren zusammen, sonst leben sie in großen Schwärmen.

    Vorankündigung: Während der kommenden Winterferien wird es in Tierpark und Wildgatter wieder spezielle Veranstaltungen geben. So bietet der Tierpark vom 07.02. bis 22.02. täglich 14:00 eine Kurzführung und das Wildgatter Oberrabenstein vom 09. bis 13.02. und vom 16. bis 20.02. täglich um 11:00 Uhr eine Schaufütterung an.

    Zudem besteht in der Tierparkschule an vielen Ferientagen die Möglichkeit zum Basteln, Spielen und Gestalten.

    Foto (T. Rietzsch): Rosttäubchen
    (28.01.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Knapp über 173 000 Besucher kamen 2008 in den Chemnitzer Tierpark

    In Tierpark und Wildgatter konnten 2008 insgesamt 193.624 Besucher gezählt werden.
    Dabei entfielen 173.289 auf den Tierpark, 25.242 auf das Wildgatter.

    Im Vergleich zum Vorjahr, das mit insgesamt 217.250 Besuchern mit Abstand das beste seit dem Eröffnungsjahr des Tropenhauses (2002) war bedeutet dies einen Rückgang um über 8,5 Prozent. Im Vergleich zu den Durchschnittszahlen der vorangegangenen fünf Jahre zeichnet sich jedoch eine Steigerung von über 2,5 Prozent ab.

    Hier zeigt sich einmal mit allergrößter Deutlichkeit, wie sehr die Besucherzahl von Zoos doch von der Witterung abhängen: Im April 2007 war durchgehend schönes Wetter mit Tageshöchst-Temperaturen von teilweise weit über 20 Grad Celsius. Die klassischen Sommerfreizeitangebote wie Freibäder hatten zu dieser Zeit jedoch noch nicht geöffnet. Daraus resultiert für Tierpark und Wildgatter eine Rekordbesucherzahl von 35.501, die sogar deutlich über den April-Werten im Jahr der Eröffnung des Tropenhauses lag. 2008 dagegen folgte auf ein schönes erstes Quartal ein April der sich durch fast durchgehend schlechtes Wetter auszeichnete. Dies brachte ein Gesamtergebnis von nur 12.619 Gästen. Das bedeutet einen Unterschied von 22.882 Besuchern allein im Monat April.
    Dieser riesige Unterschied im Vergleich eines einzelnen Monats konnte im Jahresverlauf nur zu einem kleinen Teil ausgeglichen werden. Am Jahresende wurden 18.719 Gäste weniger gezählt als in 2007.

    Sehr erfreulich ist die Entwicklung im Wildgatter, dessen Jahresendergebnis fast 15 Prozent über dem Mittelwert der vorangegangenen fünf Jahre liegt. Und dies, obwohl auch hier der drastische Einbruch im April zu verzeichnen war. Hier wird deutlich, wie sehr auch die Medienpräsenz Einfluss auf die Besucherströme hat: Im Juni gab es im Wildgatter eine Veranstaltung der Freien Presse, die – durch diese - intensiv beworben wurde. Die positiven Effekte waren auch noch in den folgenden drei Monaten Juli bis September mit deutlich über 40 Prozent Zuwachs zu spüren.

    Ebenfalls sehr erfreulich ist die Entwicklung in der Tierparkschule, die mit 4307 Schülern 300 Kindern und Jugendlichen mehr lebensnahen Unterricht bot als 2007. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Hier ein herzliches Dankeschön an die Lehrkräfte der Tierparkschule für Ihr Engagement.

    (13.01.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Chemnitzer Tierpark und Wildgatter - Jahresrückblick und Jahresausblick:

    2008 reichlich Nachwuchs mit über 250 Tieren - Ausblick auf Neubauvorhaben 2009

    Nachwuchs
    Im vergangenen Jahr kamen im Tierpark und im Wildgatter insgesamt über 250 Tiere zur Welt. Den ersten Platz in Sachen Nachwuchs belegten die Amphibien. Besonders Maskenlaubfrösche, Schwertschwanzmolche, drei Baumsteigerarten und Höhlenkrötenlaubfrösche vermehrten sich zahlreich.
    Der zweite Platz geht an die Säugetiere: knapp 120 Junge wurden geboren. Gleich doppelten Nachwuchs hatten erstmals die Somaliwildesel. Und auch die Westkaukasischen Steinböcke, Bennettkängurus, Alpakas, Hausesel, Zwergziegen, Kamerunschafe und Minischweine sowie das Schalenwild im Wildgatter sorgten für reichen Kindersegen. Die kleinen Lisztaffen strengten sich mächtig an und erfreuten die Tierparkbesucher gleich zweimal mit Zwillingen. Auch die Weißschwanzstachelschweinen, Karpatenluchsen und Wildkatzen zeigten stolz die Früchte ihrer Liebeslust.
    Auf Rang drei platzierten sich die Vögel. Erstmals wurde 2008 ein Jungtier bei den Blaustirnamazonen aufgezogen. Erfolgreiche Nachzuchten gab es auch bei den Grünflügelaras, Steppenadlern, Weißbrauenröteln und Zweifarbfruchttauben.

    Zuzüge
    Auch 2008 gab es wieder reichlich Zuzüge: Insgesamt 80 Tiere kamen aus anderen zoologischen Einrichtungen nach Chemnitz. So gelang es gelang, mit der Verstärkung von vier Geoffroy-Klammeraffen aus dem Zoo Köln eine interessante Gruppe dieser schönen Primaten aufzubauen. Mit dem weiblichen Zweifingerfaultier aus dem Zoo Dortmund konnte ein Zuchtpaar dieser etwas eigentümlichen Säugetiere zusammengestellt werden. Weiterhin verlegten zwei weibliche Nasenbären, ein Schneeziegenbock, ein Westkaukasischer Steinbock, eine Oman- und eine Amurkatze ihren „Wohnsitz“ in den Tierpark Chemnitz. Außerdem wurde mit der Ansiedlung Sachsenhühnern, Jagdfasanen, Bronzeschwanz-Pfaufasanen, Chukarhühnern, Blau-Elstern und Coqui-Pfeiffröschen das Artenspektrum im Tierpark an der Nevoigtstraße erweitert.

    Auszüge
    Nicht alle Nachzuchten blieben in Chemnitz. 130 an der Zahl packten 2008 ihre Koffer. Darunter auch „Chippo“, der erste Chemnitzer Zwergflusspferd-Nachwuchs. Er zog in einen ungarischen Zoo um und soll hier Stammvater einer neuen Zucht werden. Der Umzug geschah auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, an dem auch der Tierpark Chemnitz teilnimmt. Weiter gingen auf Wanderung: ein Karpatenluchs in das Wildgehege im Nationalpark Bayrischer Wald und ein Przewalskipferd in das Semireservat Döberitzer Heide bei Berlin. Per Flugzeug reisten zwei Feuerrückenfasane in einen kasachischen sowie der erste weibliche Nachwuchs bei den Prinz-Alfred-Hirschen in einen britischen Zoo. Ein Bärenmakak wechselte in den Berliner Zoo.

    Leider verstarb im vergangenen Jahr die Sibirische Tigerin „Zeysan“ im Alter von 16 Jahren an einer Tumorerkrankung. Bei Nasenbären, Zwergseidenaffen, Shetlandponys und Hauseseln kam es altersbedingt zu Verlusten.

    Neubauten 2008
    Viel gebaut wurde in den vergangenen zwölf Monaten in Tierpark und Wildgatter. Eine Schwarzstorch-Brutvoliere, die dem im Tierpark beheimateten Paar der seltenen und vom Aussterben bedrohten Schwarzstörche eine ungestörte und sichere Brut ermöglichen soll, wurde im Frühjahr fertiggestellt. Finanziert wurde es komplett mit Spendengeldern des Tierparkfördervereins „Tierparkfreunde Chemnitz e.V.“.
    Das Wildkatzen-Zuchtpaar, das seit 2001 im Wildgatter Oberrabenstein lebt, bekam eine neue und größere Anlage. Die Nasenbären konnten im Juni eine naturnahe Anlage in Besitz nehmen. In fünfmonatiger Bauzeit war das ehemalige Kängurugehege zu einem 300 Quadratmeter großen „Nasenbärenwald“ umgestaltet worden.

    Das Jahr 2008 stand weltweit im Zeichen des Frosches. Die großen Zooverbände hatten die so genannte „Amphibienarche“ ins Leben gerufen. Auch der Tierpark Chemnitz beteiligte sich an an Aktivitäten, informierte über diese Tiergruppe und ihre Bedrohungen und sensibilisierte die Besucher für den Amphibienschutz.

    2009
    … ist der Bau einer Erdmännchenanlage, wie bewährt mit Spendengeldern des Fördervereins Tierparkfreunde Chemnitz e.V., geplant. Damit kann dann auch eine sehr beliebte und interessante neue Tierart in Chemnitz Einzug halten!
    (08.01.2009)
    Tierpark Chemnitz:   Zwillinge bei den Lisztaffen geboren

    Vor einigen Tagen kamen im Tierpark Chemnitz wieder Zwillinge bei den Lisztaffen zur Welt. Die Jungtiere sind wohlauf und werden von der ganzen Familie, zu der neben den Elterntieren noch drei Geschwister gehören, gut betreut.

    Lisztaffen gehören zu den Krallenaffen und sind in Südamerika beheimatet. Der Tierpark Chemnitz nimmt am Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohte Art teil und züchtet schon seit vielen Jahren erfolgreich.

    Die Mitarbeit der Familie bei der Jungenaufzucht ist eine Besonderheit der Krallenaffen. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen, und die Geschwister sammeln Erfahrungen in der Jungenaufzucht. Zwillingsgeburten sind hier übrigens die Regel.

    (19.12.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Neuzugänge in Tierpark und Wildgatter

    Kurz vor Jahresende ziehen einige neue Tiere - darunter zwei Tierarten, die bisher noch nicht in Chemnitz gehalten wurden - in Tierpark und Wildgatter ein.
    Tierparkdirektor Dr. Hermann Will: „Aus dem Tiergarten Bernburg kamen zwei weibliche Chukarhühner und ein Pärchen Blau-Elstern in Chemnitz an. Diese neuen Arten sind nun in der Fasanerie des Tierparks zu bestaunen.“

    Chukarhühner gehören zu den Fasanenartigen und sind nur wenig größer als ein Rebhuhn. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis ins westliche Asien. Sie wurden aber auch in anderen Teilen der Erde als Neozoen eingeführt, z.B. in Neuseeland. Sie leben in Mittel- und Hochgebirgen bis zur Baumgrenze und ernähren sich von Sämereien, Früchten, Knospen und Insekten.

    Die Blau-Elster, eine Verwandte unserer einheimischen Elstern, Häher und Krähen, ist sowohl auf der Iberischen Halbinsel als auch in Südostasien beheimatet. Sie liebt offene Baumlandschaften, ist sehr gesellig und ernährt sich von Früchten, Beeren, Samen, Gräsern, Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren.

    Weitere Neuzugänge sind ein weiblicher Weißhaubenhäherling, der nun mit dem schon im Tierpark lebenden männlichen Tier ein Zuchtpaar bilden soll, ein Pärchen Rehe für das Wildgatter sowie eine weibliche Amurkatze.

    (12.12.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Tigerin „Zeysan“ ist verstorben

    Am Sonntag, den 19.10.2008, verstarb im Tierpark Chemnitz die Amurtigerin „Zeysan“ im Alter von 16 Jahren nach nur wenigen Tagen sichtbarer Erkrankungsanzeichen.
    Wie Tierparkdirektor Dr. Hermann Will informiert, wurde im vorläufigen telefonischen Obduktionsbefund mitgeteilt, dass in allen Organen massive tumoröse Veränderungen gefunden wurden; mehr kann erst nach Abschluss der histologischen Untersuchungen mitgeteilt werden.

    Zeysan kam 1995 aus einem Englischen Zoo nach Chemnitz, wo sie seither mit dem 1992 in Chemnitz geborenen „Prinz“ lebte. Das Paar hatte zweimal Nachwuchs. 1998 wurde erfolgreich ein Drillingswurf mit zwei männlichen und einem weiblichen Jungtier großgezogen, im Jahr 2000 wurde ein einzelner Kater geboren. Alle Jungtiere konnten erfolgreich in andere Zoos vermittelt werden. Nach dem zweiten Wurf gab es im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms (EEP) keine weitere Empfehlung zur Zucht für Zeysan und Prinz, da diese Linie innerhalb der Population bereits überrepräsentiert war. Deshalb wurden die beiden während Rolligkeitsphasen getrennt gehalten.

    Dr. Hermann Will: „Der Tierpark verlor mit Zeysan eine Tierpersönlichkeit, die allen Mitarbeitern aber auch den Stammgästen ans Herz gewachsen war.“

    Ob der auch schon betagte Prinz eine neue Lebensgefährtin beigestellt bekommt wird nun mit dem EEP-Koordinator abgeklärt. Auf jeden Fall ist mittelfristig geplant, diese größte und schöne Katzenart wieder im Tierpark Chemnitz zu züchten.

    (23.10.2008)
    IP66:   Schön, daß man sich in Chemnitz um diese selten gezeigte Huftierart kümmert und in den Transport von neuen Zuchtböcken investiert!
    (12.09.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Neuzugang bei den Westkaukasischen Steinböcken

    Am Donnerstag kam Verstärkung für die Westkaukasischen Steinböcke in den Chemnitzer Tierpark. Der stattliche Bock aus dem Zoo Dresden soll die genetische Breite der Zuchtgruppe vergrößern. Das Zusammengewöhnen mit der Herde verlief sehr ruhig, wenn auch im Rahmen des gegenseitigen Kennenlernens die eine oder andere Imponierpose eingenommen wurde.

    (12.09.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Klammeraffen jetzt vereint!
    Am Wochenende letzte Sommerferien-Kurzführungen

    Im Tierpark Chemnitz kann jetzt eine sechsköpfige Klammeraffengruppe bestaunt werden! Die Anfang August aus dem Zoo Köln nach Chemnitz gekommenen vier Geoffroy-Klammeraffen und die schon seit 2001 im Tierpark gehaltenen zwei Tiere dieser selten gezeigten Klammeraffenunterart leben nun zusammen in einer Gruppe.

    Nach ihrer Ankunft Anfang August hatten die Kölner Tiere das Innen- und die Chemnitzer das Außengehege bewohnt. Sie konnten sich an mehreren Stellen des Geheges durch ein Gitter beriechen und beschauen und erste Kontakte knüpfen. Da diese behutsame Zusammengewöhnung sehr gut verlief, wurden die Tiere nun zusammengelassen.
    Die Aktion verlief relativ friedlich, und nach anfänglichen kleinen Reibereien ist Ruhe eingekehrt. Bis die neue Rangordnung endgültig geklärt ist, kann aber noch einige Zeit vergehen. Dabei können viele interessante Begegnungen und Interaktionen beobachtet werden.
    Den drei Männchen und drei Weibchen stehen Außen- und Innengehege offen.

    Klammeraffen sind in Südamerika beheimatet und sehr gesellig. Sie bilden größere Verbände, die in kleinere Untergruppen zerfallen, deren Zusammensetzungen sich ständig ändern können. Diese so genannte „Sammlungs-Trennungs-Gesellschaft“ kommt nur bei wenigen Primatenarten vor, außer bei Klammeraffen z. B. bei Schimpanse, Mantelpavian und Mensch.


    Übrigens, am Wochenende besteht die letzte Möglichkeit, die Sommerferien - Kurzführungen zu besuchen. Am Samstag, dem 23.08. steht dabei das Vogelrevier und am Sonntag, dem 24.08., das Vivarium auf dem Programm. Start ist jeweils 14.00 Uhr.

    (21.08.2008)
    IP66:   Die kölner Tiere sind allerdings recht alt, und die Zuchterfolge in der Gruppe waren nie zahlreich und liegen Jahrzehnte zurück. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn sich Chemnitz als Züchter dieser Affenart etabliert.
    (18.08.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Neue Klammeraffen im Tropenhaus!

    Seit langem schon war der Tierpark Chemnitz bestrebt, Verstärkung für seine Geoffroy-Klammeraffen zu bekommen. Die beiden bisherigen Bewohner, Vicky und ihr Sohn Bilbo, leben seit 2001 im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz und stammen aus dem Zoo Dortmund. Da Klammeraffen größere gemischte Gruppen bilden und vielfältige Sozialkontakte pflegen, wurde nach weiteren Tieren gesucht. Diese Unterart der südamerikanischen Klammeraffen wird aber nur in wenigen Zoos gehalten, so dass sich die Suche sehr schwierig gestaltete.

    Nun gelang es, aus dem Zoo Köln vier erwachsene Tiere, zwei männliche und zwei weibliche, zu übernehmen. Gestern kamen die Neuzugänge an und verbrachten die erste Nacht in den Schlafgehegen. Heute Morgen nun erhielten die vier „Kölner“ Zugang zum großen Innengehege. Die beiden „Chemnitzer“ wohnen momentan im Außengehege. Beide Gruppen haben die Möglichkeit, sich an einem Kontaktschieber zu sehen, zu riechen und zu hören.
    So können sie sich kennen lernen. Diese Phase der Zusammengewöhnung beider Gruppen wird mehrere Wochen dauern. Später erfolgt dann die eigentliche Zusammenführung.

    Charakteristisch für Klammeraffen ist der lange, als Greiforgan einsetzbare Klammerschwanz sowie stummelförmige und funktionslose Daumen. Damit können sich die Tiere sicher im Kronenbereich der Tropenwälder - vorwiegend schwingend – fortbewegen.
    Klammeraffen können über 30 Jahre alt werden.

    (07.08.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Nachwuchs im Papageienhaus

    Zur großen Freude der Tierparkmitarbeiter gab es dieses Jahr dreifachen Nachwuchs im Papageienhaus. Papageienjunge sind so genannten Nesthocker und anfangs vollkommen nackt, blind und hilflos. Sie halten sich in der Bruthöhle bzw. im Nestkasten auf und werden relativ lange von beiden Eltern versorgt. Daher liegen Schlupftermin und der Zeitpunkt, wo man die Tiere das erste Mal zu Gesicht bekommt, einige Wochen auseinander.

    Der Nachwuchs bei den Blaustirnamazonen, ein im Mai geschlüpftes Einzelkind, hat gestern den Nestkasten verlassen und ist schon im Außengehege zu sehen. Er lässt sich im Moment noch gut von den Elterntieren unterscheiden, denn ihm fehlt z. B. noch die blaue Stirnfärbung, und seine Iris ist dunkler als bei den erwachsenen Tieren (siehe Foto, Jungtier rechts). Bei dieser Art ist es der erste Zuchterfolg im Chemnitzer Tierpark.

    Bei den Grünflügelaras schlüpften zwei Jungvögel im Juni aus den Eiern. Sie sind schon recht proper und beginnen gerade, die ersten Schwung- und Schwanzfedern zu schieben. Sie hocken noch im Kasten im Innengehege.
    Hier gelang die Nachzucht im Tierpark im vergangenen Jahr zum ersten Mal, damals war es nur ein Jungtier.

    (25.07.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Ereignisreiches Wochenende im Chemnitzer Tierpark:
    • Eröffnung Nasenbärenanlage am 20. Juni, 10.00 Uhr
    • Tierparkfest am 21. und 22. Juni, 10.00 bis 18.00 Uhr

    Am kommenden Freitag, dem 20.06.2008, ist es soweit - unsere Nasenbären können ihr neues Zuhause in Besitz nehmen. In fünfmonatiger Bauzeit wurde das ehemalige Kängurugehege zu einem „Nasenbärenwald“ umgestaltet. Zur Eröffnung um 10.00 Uhr werden die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und viele Gäste erwartet.
    Die Anlage besteht aus einem über 300 m2 großen Außengehege, welches ganzjährig genutzt und bei Bedarf auch in zwei Gehege unterteilt werden kann, sowie einem beheizbaren Stallgebäude mit zwei Innenboxen. Den Nasenbären stehen in der Anlage Bäume, Büsche und Naturboden zur Verfügung. Zusätzlich wurden noch Sitz- und Klettergelegenheiten eingebaut.
    Nasenbären gehören zu den sogenannten Kleinbären und kommen in Mittel- und Südamerika vor. Manchmal auch im Vogtland. Dort wurde nämlich 2004 unser männliches Tier aufgegriffen. Wahrscheinlich war es einem Halter ausgebüxt, der aber nicht zu ermitteln war. So zog „Pepe“ dann im Tierpark Chemnitz ein. Neben dem Vogtländer gehören drei Weibchen zum Bestand des Tierparks. Ein älteres lebt schon seit vielen Jahren hier, zwei junge kamen erst kürzlich aus dem Zoo Magdeburg nach Chemnitz.

    Am Wochenende ,21. und 22. Juni, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr das diesjährige Tierparkfest statt. Dazu wird es wieder ein buntes Programm für Jung und Alt geben. Zu erleben sind unter anderem die Hitbox von Radio Chemnitz 102.1, eine Riesenrutsche, Mitmachtheater, eine Tanzshow, Bastelstraßen, Kurzführungen sowie Spielstationen mit Tierquiz. Zudem werden die Tierparkfreunde Chemnitz e. V. wieder mit einem Stand vertreten sein, und der Videoclub Schloßberg e. V. stellt seinen Film "Begegnungen im Tierpark Chemnitz" vor. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

    Foto (Tierpark): Südamerikanischer Nasenbär
    (19.06.2008)
    Klaus Schüling:   Tierparkbewohner orakeln zur EM wieder Fußballergebnisse

    Start: 5. Juni, 11.00 Uhr

    Wie bereits zur Weltmeisterschaft 2006 werden Tiere des Chemnitzer Tierparks auch zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft Ergebnisse von Spielen vorhersagen.

    Dem tierischen Kandidaten werden zwei adäquate Futterstücke, die den beiden jeweiligen Mannschaften zugeordnet sind, angeboten. Das Stück, welches gewählt wird, steht für die Mannschaft, die laut dem Tier-Orakel aus der jeweiligen Begegnung als Sieger hervorgehen wird.
    Start ist am Donnerstag, dem 05.06.2008, um 11.00 Uhr bei den Stachelschweinen, die den Ausgang des Spieles Deutschland-Polen orakeln sollen.

    Die nächsten Orakel-Termine sind am Dienstag, den 10.06. (für das Spiel Kroatien-Deutschland am 12.06.) bei den Eisfüchsen, und am Freitag, den 13.06. (für das Spiel Österreich-Deutschland am 16.06.), bei den Springtamarinen, jeweils 11.00 Uhr.

    (04.06.2008)
    Tierpark Chemnitz:   DRK-Blutspendeaktion im Tierpark Chemnitz

    Termin: 1. Juni 2008, 10.00 – 17.00 Uhr

    Der DRK-Blutspendedienst führt 2008 einige Veranstaltungen in stark besuchten öffentlichen Einrichtungen in Sachsen durch.

    Dazu zählt auch der Tierpark Chemnitz, der am 01.06.2008 Gastgeber für eine große Veranstaltung des DRK-Blutspendedienstes ist. Das DRK hat für die Besucher ein vielfältiges und abwechslungsreiches Familienprogramm mit verschiedenen Spielstationen, einer Mal- und Bastelstraße sowie einem Bühnenprogramm organisiert.

    Das Wichtigste an diesem Tag ist jedoch, bei den Besuchern das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Blutspenden zu erzeugen und möglichst viele Besucher zum Spenden zu animieren. Dazu wird in der Tierparkschule auf dem Gelände des Tierparks ein Blutspendelokal eingerichtet. Hier erwartet das Entnahmeteam zwischen 10 und 17 Uhr hoffentlich zahlreiche Tierparkbesucher, die zur Spende bereit sind. Mitbringen braucht man nur den Personalausweis und den Willen zu helfen. Die Kinder werden in dieser Zeit beaufsichtigt.

    Allen Blutspendern (plus jeweils ein Kind) wird das Eintrittsgeld vom DRK-Blutspendedienst als besonderer Dank für die Hilfsbereitschaft erstattet.

    Es sind aber auch neue Bewohner im Tierpark zu bestaunen: Im erzgebirgischen Bauernhof, dem Streichelzoo des Chemnitzer Tierparks, ist eine Gruppe Sachsenhühner eingezogen. Die Tiere werden während der Eingewöhnungszeit im Stall gehalten, wo sie aber dennoch von den Besuchern gesehen werden können.

    Öffnungszeiten des Tierparks:
    09:00-19:00 Uhr, letzter Einlass 18:00 Uhr

    (30.05.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Im Tierpark Chemnitz hat es in den letzten Tagen einen weiteren Baby-Boom gegeben.

    So kamen bei den Lisztaffen Zwillinge zur Welt. Die kleinen Äffchen halten sich momentan vorwiegend auf dem Rücken der Mutter auf. Zunehmend werden aber auch der Vater und später der große Bruder mithelfen, den Nachwuchs umher zu tragen. Die Mitarbeit der Familie bei der Aufzucht ist eine Besonderheit der Krallenaffen. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen, und die Geschwister sammeln Erfahrungen in der Aufzucht von Jungtieren. Zwillingsgeburten sind hier übrigens die Regel.

    Der Anfang April geborene Somali-Wildesel hat einen Spielgefährten bekommen, denn auch die zweite Stute der kleinen Herde hat inzwischen gefohlt.

    Bei den Westkaukasischen Steinböcken toben inzwischen drei Jungtiere durch die Anlage.

    Auch bei den Steppenadlern ist dieses Jahr wieder ein Jungtier geschlüpft. Es sitzt noch wohl behütet im hoch gelegenen Nest, ist dort aber auch schon zu erspähen.

    (23.05.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Tierpark-Rundgang jetzt auch auf DVD
    Erster Nachwuchs bei den Steinböcken

    Der Videoclub Schlossberg e. V. hat den fünften Film seiner Veranstaltungsreihe „Heimatland Sachsen“ abgedreht. Unter dem Titel „Begegnungen im Tierpark Chemnitz“ ist ein 30minütiger Streifen (plus Bonusfilm - making of) entstanden. Die DVD soll zum Tierparkfest am 21./22. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
    Besonders Neugierige müssen sich aber nicht so lange gedulden: Ab sofort kann die DVD an der Kasse des Tierparks für 10 Euro gekauft werden.

    Doch auch bei den Tieren gibt es etwas Neues - bei den Westkaukasischen Steinböcken hat die Jungtiersaison begonnen! Am Dienstag kam das erste Jungtier dieses Jahres zur Welt. Der kleine Bock befindet sich mit seiner Mutter mitten in der Gruppe auf der weiträumigen Freianlage. Ein Grund, die kommenden Pfingstfeiertage zu einem Tierparkbummel zu nutzen!

    (09.05.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Chippo wird Ungar!

    Chippo, der erste Nachwuchs bei den Zwergflusspferden im Tierpark Chemnitz, ist zu einem stattlichen Jugendlichen herangewachsen, für den es langsam Zeit wird, zu Hause auszuziehen. Der Tierpark freut sich daher, eine schöne neue Heimat für ihn gefunden zu haben: Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm empfahl den ungarischen Zoo Szeged. Dort soll Chippo nun der Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden.
    Gleichzeitig bedeutet seine Abreise auch, dass das Chemnitzer Zuchtpaar wieder zusammenleben darf und so für weiteren Nachwuchs bei dieser seltenen und bedrohten Tierart sorgen kann. In den Zoos der Welt leben etwa nur 300 Zwergflusspferde, und die Bestände im Freiland umfassen vermutlich auch nicht mehr als einige hundert Tiere.

    Nächste Woche ist es dann soweit – Chippo wird am Freitag, dem 9. Mai, die Reise nach Ungarn antreten. Wer also, Chippo besuchen und dafür nicht erst nach Ungarn fahren möchte, sollte in den nächsten Tagen einen Tierparkbesuch einplanen!

    (30.04.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln

    Die Somaliwildesel-Herde im Tierpark Chemnitz hat wieder Zuwachs bekommen. Ende vergangener Woche erblickte Hengstfohlen „Hector“ das Licht der Welt.
    Die Mutterstute „Sabah“ stammt aus dem Tierpark Berlin und lebt seit 2002 im Tierpark. Mutter und Kind sind wohlauf. Sie sind, zusammen mit weiteren Tieren, ebenfalls Nachkommen von „Sabah“, in der Außenanlage zusehen. Hengst „Winter“, der Vater des Fohlens, wird noch ein paar Tage getrennt von seinem Nachwuchs gehalten, bis dieser fit genug ist, bei möglichen Verfolgungsjagden der Eltern mithalten zu können.

    Wildesel sind wahrscheinlich die Stammform unserer Hausesel und gehören inzwischen zu den am stärksten bedrohten Tierarten. Sie werden nur in sechs deutschen Zoos und Tierparks gehalten. Das Management des kleinen Bestandes erfolgt über ein Internationales Zuchtbuch, in welchem insgesamt nur etwa 150 Tiere weltweit geführt werden.
    Schätzungen besagen, dass es in ihrer nordostafrikanischen Heimat, in der viele Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, nur noch einige hundert freilebende Somaliwildesel gibt.
    (17.04.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Neues aus dem Chemnitzer Tierpark: Wildkatzen in neues Gehege umgezogen

    Das Wildkatzen-Zuchtpaar, das seit 2001 im Wildgatter Oberrabenstein lebt, ist gestern in ein neues Gehege (Foto) umgezogen. Die neue Anlage befindet sich neben den Baummardern und ist mit 140 Quadratmetern doppelt so groß wie die alte. Hier soll nun die erfolgreiche Wildkatzenzucht fortgesetzt werden. Nachzuchten aus Chemnitz leben z.B. in Zoos und Wildparks in ganz Deutschland, in Tschechien, Polen und Ungarn.

    Einst besiedelte die Europäische Wildkatze große Teile Europas, doch durch die vom Menschen verursachten einschneidenden Veränderungen der Landschaft sowie die Jagd sank ihre Zahl. Heute hat sich der Bestand etwas erholt, doch ist die Art noch immer bedroht, denn vor allem Lebensraumzerstörung und Straßenverkehr setzen der Wildkatze zu. In Deutschland leben Wildkatzen z. B. im Harz, in der Eifel und im Pfälzer Wald.
    Mit einem groß angelegten Naturschutzprojekt sollen nun die bestehenden Lebensräume durch grüne Korridore aus Büschen und Bäumen vernetzt und damit auch neue Lebensräume erschlossen werden.

    (10.04.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Neue Schwarzstorchanlage im Chemnitzer Tierpark wird übergeben

    Am Karfreitag (21.März) gibt es im Chemnitzer Tierpark eine besondere Osterüberraschung für die Besucher: 11 Uhr wird die auf dem Gelände des Ententeiches errichtete Voliere für Schwarzstörche eingeweiht. Sie soll dem hier beheimateten Paar der seltenen und vom Aussterben bedrohten Störche ungestörtes Brüten und eine geschützte Jungtieraufzucht ermöglichen. Am Karfreitag wird zuerst das Schwarzstorchweibchen einziehen.

    Die Anlage wurde komplett vom Förderverein Tierparkfreunde Chemnitz finanziert und wird am Freitag an den Tierpark übergeben. Baubeginn war im November vergangenen Jahres.

    (19.03.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Tierpark und Tierpark-Förderverein auf der Messe „Chemnitzer Frühling“

    Der Tierpark Chemnitz und sein Förderverein, die Tierparkfreunde Chemnitz e.V., nehmen an der Messe „Chemnitzer Frühling“ teil, die vom 7. bis 9. März in der Chemnitzer Arena stattfindet: Gleich im Eingangsbereich können Messebesucher Schafe streicheln, Frösche bewundern und den Mitarbeitern des Tierparks auch Fragen zur Einrichtung und ihren Bewohnern stellen. Zudem informieren Schautafeln über den Tierpark sowie speziell auch über den inhaltlichen Schwerpunkt der Einrichtung, die Amphibien, deren Bedrohung und Schutz.
    Mit einem Informationsstand präsentiert sich außerdem auch der Förderverein auf der Messe.

    Apropos Frühling: Wer schon mal einen Vorgeschmack auf wärmere Jahreszeiten erhalten möchte, sollte zum Beispiel dem Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks mal wieder einen Besuch abstatten. Bei wohligen Temperaturen können hier acht frei fliegende Vogelarten beobachtet werden. Bei drei Arten – den Dolchstichtauben, den Weißbrauenröteln und den Zweifarb-Fruchttauben – hat es in letzter Zeit Nachwuchs gegeben. Die junge Dolchstichtaube wechselt gerade ihr Jugendkleid in das der erwachsenen Tiere mit dem kennzeichnenden roten Brustfleck, der junge Rötel trägt dagegen noch sein unauffälliges Jugendgefieder. Der Nachwuchs bei den Fruchttauben ist am 5. März erst geschlüpft und im Nest hoch oben in der Vegetation versteckt. Hier wird er von seinen Eltern versorgt. Die Dolchstichtauben brüten übrigens auch schon wieder.

    (06.03.2008)
    IP66:   Vielen Dank!
    (05.03.2008)
    Shensi-Takin:   @IP66: OK, ich mache ein Foto davon.
    (05.03.2008)
    IP66:   Mich würde die Wirkung des desdner Giraffenhausneubaus auf das Zoogelände, insbesondere als Öffnung zum Großen Garten, interessieren.
    (05.03.2008)
    Shensi-Takin:   Auf meiner "Sachsen"-Zootour ist diesen Donnerstag auch Chemnitz mit dabei-irgendwelchen aktuellen Empfehlungen/Hinweise? Dresden wär's dann am folgenden Tag...;)
    (04.03.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Tag des Frosches im Tierpark Chemnitz

    Der 29. Februar ist der „Internationale Tag des Frosches“. Der Tierpark Chemnitz hat an diesem Tag ab 10 Uhr einen „Amphibienstand“ im Vivarium eingerichtet: Ein Tierpfleger wird einige seiner Schützlinge vorstellen und für Auskünfte über Amphibien, ihre Bedrohung und ihren Schutz zur Verfügung stehen.
    Das Jahr 2008 steht weltweit im Zeichen des Frosches. Die großen Zooverbände haben die so genannte „Amphibienarche“ ins Leben gerufen und das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches erklärt. Vielfältige Aktionen und Projekte berichten zum einen über Probleme und Lösungsmöglichkeiten, zum anderen über den Schutz der Lebensräume und die gezielte Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Amphibienarten.

    Weitere Auskünfte zum Jahr des Frosches finden Sie unter
    http://www.waza.org/conservation/campaigns21.php?view=campaigns&id=2

    Öffnungszeiten des Tierparks im Februar:
    09:00-16:00 Uhr, letzter Einlass 15:00 Uhr
    Öffnungszeiten des Tierparks im März:
    09:00-17:00 Uhr, letzter Einlass 16:00 Uhr

    www.tierpark-chemnitz.de

    (28.02.2008)
    Christoph Schneeweiß:   Ich möchte hier einen Link von einem Zoofan-Forum aus dem Tierpark Limbach reinstellen. Vielleicht hat jemand lust sich zu registrieren.

    http://jacqueline.plusboard.de/
    (12.02.2008)
    Christoph Schneeweiß:   Ich möchte hier einen Link von einem Zoofan-Forum aus dem Tierpark Limbach reinstellen. Vielleicht hat jemand lust sich zu registrieren.
    (12.02.2008)
    Ronny:   Mich würde interessieren,von welcher Unterart der Chemnitzer Zwergseidenaffe ist? Denn die Leipziger sind ja von der Westlichen Unterart (Cebuella pygmaea pygmaea).
    (25.01.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Neue Zwergseidenaffen im Tierpark

    Im Krallenaffenhaus sind neue Bewohner zu beobachten – zu dem mittlerweile letzten Chemnitzer Zwergseidenaffen kam Verstärkung aus dem Zoo Leipzig. Die Neuzugänge, ein Männchen und ein Weibchen, wurden hinter den Kulissen im Tropenhaus behutsam an den schon seit vielen Jahren im Tierpark lebenden Artgenossen gewöhnt. Nun sind die Tiere, die von Anfang an miteinander harmonierten, zusammen ins Krallenaffenhaus gezogen. Obwohl alle drei nicht mehr die Jüngsten sind, ist Nachwuchs nicht ausgeschlossen.

    Zwergseidenaffen gehören zu einer der kleinsten Affenarten der Welt. Sie ernähren sich vorwiegend von Baumsäften. Einen geringen Futteranteil machen Insekten und Früchte aus. Erwachsene Zwergseidenaffen wiegen nur ca. 100 g, die Jungtiere kommen mit etwa 15 g zur Welt.

    In den Winterferien bietet der Tierpark wieder die beliebten Kurzführungen an. Vom 02.02. bis 17.02. gibt es täglich um 14.00 Uhr von einem Tierpfleger Interessantes über eine bestimmte Tiergruppe zu erfahren. Zudem besteht in der Tierparkschule an vielen Tagen die Möglichkeit zum Basteln, Spielen und Gestalten.
    Nähere Informationen können unter www.tierpark-chemnitz.de nachgelesen werden.

    Öffnungszeiten des Tierparks:
    09.00-16.00 Uhr, letzter Einlass: 15.00 Uhr

    (25.01.2008)
    Tierpark Chemnitz:   Erste Neuzugänge 2008

    Seit einiger Zeit beherbergt das Tropenhaus im Tierpark Chemnitz ein Zweifingerfaultier. Es bewohnt die obere Etage des Wasserschweingeheges, die faultiergerecht mit dichtem Geäst, Ruheplätzen, Futterstellen und Schlafkisten eingerichtet ist. Anfangs war noch nicht klar, ob es sich bei dem 2004 geborenen Tier um ein Männchen oder Weibchen handelt, dies ist bei Faultieren nur sehr schwer erkennbar. Bei einer Untersuchung stellte sich dann heraus, dass es ein männliches Tier ist. Auf Anfrage bei der Zuchtbuchführerin wurde dem Tierpark empfohlen, ein junges Weibchen aus dem Zoo Dortmund nach Chemnitz zu holen. Dieses reiste nun an und nahm ohne Probleme sein neues Heim in Besitz.
    Zwischen beiden Tieren gab es, recht faultiertypisch, bisher keine nennenswerten Kontakte.
    Beide hängen im wahrsten Sinne des Wortes die meiste Zeit in ihren Schlafkisten ab.
    Faultiere haben einen sehr langsamen Lebensrhythmus. Schuld daran ist der geringe Nährwert ihres Futters im Freiland. Sie verbringen die meiste Zeit im Geäst hängend, hier finden auch Paarung und Geburt statt.

    Einen weiteren Neuzugang gab es bei den Schneeziegen: Ein neuer Bock reiste aus dem Zoo München nach Chemnitz. Zurzeit befindet er sich noch in der Eingewöhnungsphase und wird vom Weibchen getrennt gehalten. So hat der Schneeziegenbock die Möglichkeit, das neue Gehege und seine neue Gefährtin – diese vorerst getrennt durch ein Gitter - kennen zu lernen.

    (18.01.2008)
    Tierpark Chemnitz:   In den vergangenen zwölf Monaten kamen im Chemnitzer Tierpark und im Wildgatter bis jetzt fast 250 Tiere zur Welt: Der größte Teil der Jungtiere wurde im Vivarium geboren. Hier gab es u.a. Nachwuchs bei Chinesischer Rotbauchunke, Kröten- und Maskenlaubfrosch, Goldbaumsteiger, Gelbgebändertem Baumsteiger sowie beim Axolotl. Fast 100 Jungtiere wurden bei den Säugetieren geboren, 30 schlüpften bei den Vögeln. Spektakulärstes Geburtsereignis 2007 im Tierpark Chemnitz war aber die Geburt vom Zwergflusspferd „Chippo“: Nachdem monatelang gerätselt wurde, ob Zwergflusspferddame „Petty“ nun tragend ist oder nicht – das kann man bei den rundlichen Zwergflusspferden nur erahnen – erblickte schließlich ein kleiner Zwergflusspferdbulle Ende Juni das Licht der Welt. Biologin Anja Dube vom Tierpark Chemnitz: „Das ist die erste Nachzucht bei dieser Art im Tierpark Chemnitz. Zwergflusspferde sind vom Aussterben bedroht und in wenigen Zoos der Welt zu sehen. Weltweit gibt es nur etwa 300 Tiere dieser Art in Menschenobhut und Nachzuchten gelingen selten. Daher ist der Tierpark besonders stolz auf seinen Zuchterfolg. Übrigens - im Gegensatz zu den meisten Säugetierarten sind bei den Zwergflusspferden die männlichen Nachkommen begehrter als die weiblichen.“

    2007 gelang im Tierpark auch erstmals die Nachzucht bei Goldenem Löwenaffe, Grünflügelara, Weißbrauenrötel und Langschwanzwürger. Der Zuchterfolg bei den Löwenaffen ist das Ergebnis langjähriger Bemühungen, denn um diese Krallenaffenart halten und züchten zu dürfen, bedurfte es der Zustimmung des Internationalen Zuchtbuches, welches im Zoo von Washington geführt wird.
    Besonders erfreulich war auch die Geburt eines weiteren weiblichen Prinz-Alfred-Hirsches, die einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Art in Menschenobhut leistet. Diese seltene, auf den Philippinen beheimatete Hirschart wird nur in wenigen Zoos gehalten, der Tierpark Chemnitz züchtet sie seit Jahren erfolgreich und unterstützt auch Freilandprojekte. Auch bei den Persischen Leoparden und den Lisztaffen stellten sich wieder Jungtiere ein. Weiteren Nachwuchs gab es z.B. bei Westkaukasischem Steinbock, Capybara, Stachelschwein, Alpaka, Steppenadler, Temminck-Tragopan und Feuerrückenfasan sowie den Haustieren.

    Außer Nachwuchs aus den eigenen Reihen kamen in diesem Jahr noch 75 Tiere aus anderen zoologischen Einrichtungen neu in Tierpark und Wildgatter: Manche dieser Tierarten wurden zuvor noch nie im Tierpark Chemnitz gezeigt. So zogen im Februar die beiden Lippenbären „Bhima“ und „Renate“ in die Bärenanlage ein (Foto) – Vertreter einer stark bedrohten Art, die nur in wenigen Zoos außerhalb ihrer Heimat Indiens gehalten wird. Durch die Beteiligung des Chemnitzer Tierparks bekommt übrigens das Europäische Erhaltungszuchtprogramm neue Impulse. Ebenfalls neu im Tierpark sind die Arten Langschwanzwürger, Opalracken und Weißhaubenhäherlinge, welche alle in der Fasanerie zu finden sind. Bei anderen Tierparkbewohnern wurden neue Partner geholt, so z.B. ein junger Kulanhengst, eine Trampeltierstute, ein Bartkauzmännchen und ein Schwarzstorchweibchen.

    Auch 2007 verließen wieder einige hier geborene Tiere den Tierpark Chemnitz. Bei den seltenen und vom Aussterben bedrohten Tierarten sind alle in Zoos lebenden Individuen in einem Zuchtprogramm bzw. Zuchtbuch erfasst, und dessen Koordinatoren geben Empfehlungen, wo die Jungtiere zukünftig leben und für Nachwuchs sorgen sollen. So reisten aus Chemnitz ein Somaliwildesel in einen französischen Zoo, ein junger Persischer Leopard in den Zoo Münster und ein Przewalskipferd in ein niedersächsisches Vorbereitungsgehege für eine mögliche Wiederauswilderung in der Mongolei. – Insgesamt leben nun derzeit im Chemnitzer Tierpark und im Wildgatter etwa 1.000 Tiere in knapp 200 Tierarten.

    Ein Höhepunkt des nun zu Ende gehenden Jahres war die Eröffnung der neuen Löwenanlage: Nach einem Jahr Bauzeit konnten die beiden Angola-Löwen „Malik“ und „Kimba“ im Juni ihr großzügiges Reich beziehen. Beide lebten sich rasch ein und nutzen die gesamte Anlage inklusive den sie durchfließenden Bach. 2007 begannen außerdem die Arbeiten zum Neubau einer Nasenbärenanlage und einer Schwarzstorch-Voliere. Letztere wird vom Förderverein des Tierparks – den Tierparkfreunden Chemnitz – finanziert und soll eine Zucht bei den seltenen Störchen ermöglichen. Die Fertigstellung beider Anlagen ist für 2008 geplant.

    Erstmals beteiligte sich der Tierpark Chemnitz 2007 an der „Dreamnight at the zoo“ für chronisch kranke und behinderte Kinder. Diese internationale Veranstaltung findet mittlerweile weltweit in fast 150 zoologischen Einrichtungen statt. Der Tierpark Chemnitz hatte chronisch kranke und behinderte Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Familien bzw. Betreuern eingeladen. Insgesamt kamen 180 Gäste zu dieser Premiere: Mitarbeiter des Tierparks, viele Helfer und über 40 Sponsoren hatten viele Attraktionen für die Kinder vorbereitet, die glückliche Stunden im Tierpark verlebten. Auch 2008 ist wieder eine „Dreamnight at the zoo“ auf dem Gelände des Chemnitzer Tierparks an der Nevoigtstraße 18 geplant.

    2007 wurde der Tierpark Chemnitz in den Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) aufgenommen – eine große Ehre und zugleich auch Verpflichtung, die hohen Standards in der Tierhaltung zu wahren. Der Weltverband umfasst gegenwärtig 231 führende Zoos und Aquarien, 24 regionale oder nationale Zoo- und Aquarienverbände sowie 12 zielverwandte Organisationen. Ebenfalls Neuland betrat der Tierpark Chemnitz mit der Organisation eines Amphibien-Workshops, der von der WAZA im Sommer 2007 in Chemnitz veranstaltete wurde: Über 50 Teilnehmer hörten Vorträge über Amphibienbedrohung, -schutz und -zucht. Der Tierpark Chemnitz ist mit seinem artenreichen Amphibienbestand und dem Wissen über dessen Pflege ein wichtiger Partner im Amphibienschutz.

    Auch hinsichtlich der Besucherzahl in Tierpark und Wildgatter war 2007 ein sehr erfolgreiches Jahr: Rund 212.000 Gäste besuchten bereits bis Anfang Dezember die beiden Einrichtungen auf dem Areal an der Nevoigtstraße sowie in Oberrabenstein! Die exakte Zahl der Besucher in beiden Einrichtungen in den vergangenen zwölf Monaten wird Anfang Januar 2008 mit einer weiteren Presseinformation veröffentlicht.

    (28.12.2007)
    IP66:   Ich wäre ja für Unkenuniversum ... DOch wie auch immer das Gebäude heißt, es ist ein erfreulicher Schritt von dern verstaubten Vitrinenreihen in der hintersten Ecke eines Terrariums, in denen man die Amphibien gemeinhin unterzubringen pflegt, zu einem eigenen Gebäude.
    (01.12.2007)
    Michael Mettler:   Na dann wenigstens "Villa Frosch" :-) Aber du hast schon Recht, je einfacher, desto einprägsamer.
    (30.11.2007)
    Michael Amend:   "Ambhibiville " finde ich sehr orignell.
    Warum nicht einfach " Froschhaus " nennen ? Da wissen die Leute sofort,was sie erwartet...
    (30.11.2007)
    Michael Mettler:   Seit meinem Beitrag kreisen meine Gedanken ständig darum, wie man ein solches Haus werbewirksam benennen könnte. Im Münster (siehe "Affricaneum" und "ZoOrangerie") hätte man daraus wahrscheinlich ein "AmphibTheater" gemacht, im Duisburg der Gewalt-Ära ein "Haus der 1000 Frösche" (zählt eh keiner nach) oder ein "Salamandrium"... "Froschhaltepackung" war mir dann doch zu platt, aber was haltet ihr von "FroschPerspektive"?

    Schade, dass es darin kein Restaurant gibt, das müsste dann "SpelUNKE" heißen :-)

    Wenigstens herrscht eine gewisse Auswahl potenzieller Sponsoren: Salamander Schuhe, Frosch Seife oder Erdal fielen mir dazu ein. Als Gastredner für die Sponsorenzeremonie nehmen wir Hans Werner Olm oder Jörg Kachelmann (Wetterfrosch!)...
    (30.11.2007)
    Michael Amend:   In Detroit gibt es einen phantastsiches Amphibienhaus, mt einer kleinen, begehbaren Tropenhalle mit freihüpfenden Fröschen, schön unter Aufsicht, versteht sich. Die Artenvielfalt, Haltung und Präsentation der Arten in diesem Haus,"Amphibiville " genannt, ist phantastisch. Durchd ei Auslagerungd er Amhibien hatd er zoo viel Platz in seinem alten Retilienhaus erhalten, in den nächsten Jahren ist dort noch ein eigenes Gebäude für die Schildkröten geplant. Ist ohnehin ein sehr sehenswerter Zoo.
    (30.11.2007)
    Michael Mettler:   Frösche und Lurche?? Habe ich da eine Neuklassifizierung verpasst? :-)

    Ein höchst sehenswertes Haus und interessantes Konzept übrigens - zur Nachahmung in anderen Zoos dringend empfohlen. Merkwürdig finde ich nur den sehr neutralen Namen "Vivarium", der auf die ungewöhnliche Spezialisierung keinen Bezug nimmt - da gäbe es doch bestimmt werbewirksamere Ideen...?
    (30.11.2007)
    Tierpark Chemnitz:   Der Tierpark Chemnitz kann eine Besonderheit vorweisen, die in Europa ihresgleichen sucht: das Vivarium. In diesem Spezialhaus für Amphibien, das 1996 eröffnet wurde, leben heute zwischen vier- und fünfhundert Frösche und Lurche (ca. 70 Arten) in unterschiedlich temperierten Schau- und mehreren Zuchträumen.
    Viele sorgen auch regelmäßig für Nachwuchs. So gab es in diesem Jahr Zuwachs unter anderem bei der Chinesischen Rotbauchunke, beim Kröten- und Maskenlaubfrosch, Goldbaumsteiger, Gelbgebändertem Baumsteiger sowie beim Axolotl .

    Obwohl das immer schneller voranschreitende, weltweite Artensterben schon seit langem bekannt ist, wurde erst spät und nur von Wenigen wahrgenommen, dass dies in einem überaus bedrohlichen Maße auch die Amphibien betrifft. Die Ursachen sind vielfältig und wirken oft in tödlicher Kombination, vor allem die Zerstörung der Lebensräume, die Klimaveränderungen sowie Krankheiten sind für den Artenrückgang verantwortlich. Ein Drittel aller weltweit bekannten Amphibienarten könnte über kurz oder lang unwiederbringlich verloren sein!

    Die Aufmerksamkeit zukünftig verstärkt auf die Amphibien und ihre Bedrohung zu lenken, ist inzwischen auch ein wichtiges Anliegen der großen Zooverbände, die die so genannte „Amphibienarche“ ins Leben gerufen und das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches erklärt haben. Vielfältige Aktionen und Projekte sollen zum einen über die Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten informieren, zum anderen sowohl im Freiland als auch in Menschenobhut durch Schutz der Lebensräume und gezielte Nachzucht Arten vor dem Aussterben bewahren.

    Der Tierpark Chemnitz, seit vielen Jahren Mitglied im Europäischen Zooverband (EAZA) und seit diesem Jahr auch im Weltzooverband (WAZA), wird sich an diesen Aktivitäten beteiligen und dabei vor allem seinen reichhaltigen Amphibienbestand nutzen, um über diese Tiergruppe und ihre Bedrohungen zu informieren und seine Besucher für den Amphibienschutz zu sensibilisieren.

    (30.11.2007)

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